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Mittwoch, 13.12.2017

Oh du schöner Böjuer Christchindlimärt

Text und Bild: Thomas Moor

Die Landschaft ganz leicht überzuckert, eisige Temperatur und über 30 Aussteller mit einem umfangreichen Angebot: Auf dem Pausenplatz des Steineggli-Schulhauses herrschte eine vorweihnächtliche Stimmung. Oh du schöner Christchindlimärt!

Und diese Stimmung schwappte auch auf die benachbarte Brockenstube über. Bevors nämlich an den Böjuer Christchindlimärt ging, statteten viele dem Chrosihus zuerst einen Besuch ab, wo die Zeichen mit Kugeln, Kerzenhaltern und allerlei anderen Dekos ebenfalls auf Weihnachten standen. Danach war das Eintauchen in die Vielfalt von weihnächtlichen Geschenkartikeln und kulinarischen Köstlichkeiten am Christchindlimärt angesagt. Die Aussteller brachten mit ihrem Warenmix auch in diesem Jahr wieder Leben und entsprechend Abwechslung in den vom Gewerbeverein Beinwil und Birrwil organisierten Markt. Am Marroni- und am Glühweinstand dampfte es unaufhaltsam und ein feiner Duft breitete sich aus. Zwischen dem Einkauf von Geschenken und dem Sonntagszopf bot sich die Gelegenheit, sich mit Gemüsesuppe, Raclette, Grillbratwurst, Pilzspätzli, Crêpe, oder anderen Köstlichkeiten zu stärken. Daneben wurde der Christchindlimärt einmal mehr zu einem Ort, wo man sich gerne trifft, um eine paar gesellige Stunden zu verbringen. Auch wurde die Gelegenheit beim Schopf gepackt, sich einen Christbaum zu sichern. Für musikalische Weihnachtsstimmung war wieder ein Bläserensemble der MG Beinwil am See besorgt.

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Freitag, 08.12.2017

Böjuer Kerzenziehen: Spenden für das Dorf

Text und Bild: Eing.

Einen solchen Grossandrang wie 2017 hat das Kerzenziehen im Seetaler Dorf noch kaum erlebt. Die vielen kleinen und grossen Besucherinnen und Besucher ermöglichen nun auch etwas weihnächtliche Nächstenliebe.

Rund 200 Kilogramm Wachs haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Wochenende des 18. und 19. November in Beinwil am See verarbeitet. Vor allem am Sonntagnachmittag war der Keller der Steineggli-Turnhalle proppenvoll.

Inzwischen haben die Verantwortlichen des Böjuer Kerzenziehens Bilanz gezogen. Nicole Trottmann zeigt sich sehr zufrieden. Die Investitionen in neue Gerätschaften hätten sich gelohnt. «Die Luft im Keller war viel besser als in anderen Jahren, die modernen Wachstöpfe funktionieren bestens.»

Auch für die Ausgabe 2019 will das Kerzenziehen-Team weiter an seinem Angebot feilen. «Wir werden mehr Platz schaffen für Leute, welche ihre Kerzen kunstvoll schnitzen wollen», erklärt Trottmann. Diese Verzierungen sind eines der vielen speziellen Angebote am Böjuer Kerzenziehen: Daneben setzt man weiterhin auf verschiedene Wachsfarben, gegossene Kerzen in allen Formen und selber gemachte Fackeln.

Trotz weiterer Investitionen in die eigene Infrastruktur kann das Kerzenziehen-Team in diesem Jahr wieder Geld spenden. 2000 Franken gehen an die Kinderspitex und an den Elternverein Böju. Dieser kann mit dem Geld ein Bänkli auf dem Skaterplatz neben der Schule installieren.

Nicht nur der Event «Kerzenziehen» und «Kerz die Nacht» am Samstagabend bietet also einen sinnvollen Zeitvertreib für Kinder und Jugendliche – auch die Einnahmen aus diesem freiwilligen Engagement im Dorf kommen jetzt den nachfolgenden Generationen zu Gute.

Freitag, 08.12.2017

Gründung Verein Zeitreisen

Text und Bild: Eing.

Der jüngste Verein in Beinwil am See ist geboren. Am 2. Dezember fand die Gründungsversammlung für den Verein Zeitreisen Beinwil am See statt. Im Kunstantiquariat von Hannes Eichenberger wurde im passenden Ambiente der Grundstein für das etwas andere Museum gelegt.

Geschichte und Geschichten lebendig werden lassen und gemeinsam mit der Bevölkerung das alte und neue Dorfleben entdecken und erleben, dies und noch vieles mehr wie Events, kulturelle Veranstaltungen und Wechselausstellungen sind ein Herzensprojekt für die Initianten des Vereins, um wertvolles Wissen von früher und heute lebendig zu erhalten.

Doch eigentlich hat die Geschichte schon viel früher begonnen, nämlich anlässlich eines Dorfumgangs, geführt von Ursus Merz, im September 2016. Damals wurde die Idee geweckt, Beinwiler Geschichten und Dokumente zu sammeln und zu erhalten, einen Begegnungsraum für Zeitzeugen und Interessierte zu schaffen, eine Brücke zu bauen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Mit dieser Vision sprudelten die ersten Ideen und nach intensiver und sorgfältiger Arbeit im Hintergrund, gestützt durch Gemeinde und Ortsbürger, ist der Verein jetzt bereit für die Öffentlichkeit.

Das lebendige Museum, nicht statisch an einen Raum gebunden, die ganze Gemeinde als Ausstellungsbühne – ein ehrgeiziges Projekt – umso interessanter und vielfältiger in der Realisierung. Mitglieder und Geschichten, Schatzhüter und aktive Mitreisende sind herzlich willkommen. Weitere Informationen und Berichte zu den Aktivitäten des Vereins folgen in den nächsten Ausgaben des Dorfheftlis. Kontakt: zeitreisenbeinwilamsee@bluewin.ch.

Montag, 04.12.2017

Absenden: «Zahltag» für die Böjuer Schützen

Text und Bild: Thomas Moor

Ende Feuer! Der Schlussstrich unter die Schiesssaison 2017 ist gezogen, die Punkte sind zusammengezählt. Zeit also, zum traditionellen Absenden zu schreiten. Dieses ging im Restaurant Platte über die Bühne, wo die Böjuer Schützen von Jeannette Soland und ihrem Team hervorragend verköstigt wurden.

25 Aktive (darunter vier Damen) konnte Präsident Jürg Weber im Restaurant Platte begrüssen und auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, die zwar von einem verhängnisvollen Blitzschlag begleitet war. Dieser legte in diesem Sommer die Scheiben 1 bis 4 der Schiessanlage Murweid Menziken ausser Gefecht. Da die Firma Sius AG keine Ersatzteile mehr hat und die Anlage aus diesem Grund nicht mehr reparierbar ist, kommt man um die Anschaffung neuer Scheiben nicht herum. Ein Kostenpunkt von knapp 100 000 Franken, den die Versicherung nach eingehenden Abklärung übernimmt. Ende Februar 2018 soll mit der Installation begonnen werden, so, dass im März mit dem Schiessbetrieb auf der neuen Trefferanzeige losgelegt werden kann. Ein «Sahnehäubchen» also, das der Präsident bereits vor der Vorspeise servieren konnte. Und ein weiteres reichte er mit der Erfolgsmeldung vom Gruppensieg von Beinwil am See 2 beim Bezirksfinal in Oberkulm nach. Die siegreiche Gruppe mit Manuela Hintermann, Christian Hunziker, Steffen Landorff, Franz Estermann und Martin Eichenberger holte den Wanderpreis im Feld D nach sechs Jahren Unterbruch wieder nach Beinwil am See. Und mit einer Top-Leistung brillierte Beinwil am See 1 im Rahmen der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft, wo man erst vor der letzten Qualifikationshürde scheiterte. Ein Resultat, das man seit 11 Jahren nicht mehr erreicht hat.

Zwischen den einzelnen kulinarischen Gängen fand dann das eigentliche Absenden des Endschiessens, der Jahresmeisterschaft und der verschiedenen Spezialstiche statt. Dabei durfte sich u. a. auch Martin Eichenberger freuen. Er holte sich nämlich im Canada-Cup mit 96 Punkten den Goldkranz mit einem hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt auf Andreas Baumgartner und Jürg Weber. Baumgartner wiederum schwang beim Kantonalstich obenaus. Mit 97 Punkten konnte er sich als Sieger feiern lassen. Kurt Haller und Hans Weber folgten mit je 96 Punkten auf den Rängen zwei und drei.

Endschiessen 2017
Eine erfolgreiche Saison hat Kurt Haller hinter sich mit seinen Siegen beim Hans-Husistein-Stich, dem Gabenstich und dem Freistich konnte er sich mit drei Rangpunkten als souveräner Meister des Endschiessens feiern lassen. Um vier respektive zehn Punkte distanzierte er seine direkten Verfolger Andreas Baumgartner und Jürg Weber.

Gabenstich 2017
Er erfreut sich grosser Beliebtheit: der Gabenstich. Kein Wunder, liegen doch für die Schützen grosszügige Fleischpreise bereit. Wer sich allerdings die besten Stücke sichern will, sollte zum Kreis der 100er- oder 99er-Schütze gehören. Wie obenerwähnt, legte Kurt Haller die Latte sehr hoch an. Mit vier 100ern aus 10 Schüssen legte er den Grundstein zu seinem Sieg mit 988 Punkten. Andreas Baumgartner folgte mit knappen zwei Punkten Rückstand. Sechs Punkten zurück gesellte sich Jörg Weber aufs Siegerpodest. Die weiteren Rangierten: 4. Hans Weber, 5. Elias Grütter, 6. Steffen Landorff, 7. Hans Schärer, 8. Josef Kündig, 9. Alfons Gmeiner, 10. Hans Haller.

Auszug aus der Rangliste Freistich:
1. Kurt Haller, 2. Hans Schärer, 3. Andreas Baumgartner, 4. Elias Grütter, 5. Alfons Gmeiner, 6. Hans Weber, 7. Jürg Weber, 8. Heinz Barth, 9. Hans Haller, 10. Christian Hunziker.

Auszug aus der Rangliste Hans-Husistein-Stich:
1. Kurt Haller, 2. Andreas Baumgartner, 3. Jürg Weber, 4. Josef Kündig, 5. Hans Schärer, 6. Franz Estermann, 7. Heinz Barth, 8. Martin Baumgartner, 9. Hans Haller, 10. Hans Weber.

Jahresmeisterschaft 2017
Mit Spannung wurde die Rangverkündigung der Jahresmeisterschaft 2017 erwartet. Als konstantester und treffsicherster Schütze entpuppte sich einmal mehr Andreas Baumgartner. Mit 1018 Punkten, 4,29 Punkte mehr als im Vorjahr, holte er sich in der Endabrechnung auch in diesem Jahr wieder den Wanderpokal. Zu ihm aufs Podest gesellten sich Kurt Haller als Zweiter (Gewinner eines Glases) mit 1008.50 Punkten und Hans Weber als Dritter (Gewinner eines Weinkühlers) mit 1000.15 Punkten. Die weiteren Rangierten: 4. ex aequo Alfons Gmeiner und Jürg Weber 980 Punkte, 6. Hans Schärer 969.80 Punkte, 7. Christian Hunziker 967.13 Punkte, 8. Elias Grütter 965.00 Punkte. Josef Kündig 962.87 Punkte, 10. Hans Haller 962.53 Punkte, 11. Ernst Wethli 960.97 Punkte, 12. Franz Estermann 955.53 Punkte, 13. Heinz Barth 953.78 Punkte, 14. Christian Kuoni 948.07 Punkte, 15. Martin Eichenberger 936.00 Punkte, 16. Werner Hunziker 935.82 Punkte, 17. Steffen Landorff 930.77 Punkte, 18. Manuela Hintermann 929.46 Punkte, 19. Maja Grüter 901.76 Punkte, 20. Peter Sommerhalder 891.00 Punkte, 21. Riccarda Alig 831.39 Punkte.

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Montag, 04.12.2017

Floristik mit Herz

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Sylvia Lüscher vom Blueme-Chäller in lud gemeinsam mit Uschi Oehen zur adventlichen Ausstellung ein.

Mitten im Wohnquartier an der Grünaustrasse in Böju versteckt sich eine wahrhaftige Perle. Der «Blueme-Chäller» von Sylvia Lüscher. Der kleine aber sehr feine Blumenladen strahlt in adventlichem Glanz. Gemeinsam mit Uschi Oehen lud Sylvia Lüscher zu ihrer Ausstellung ein. Die floralen Werkstücke wurden mit viel Herz und Charme kreiert. Die Leidenschaft für ihre Arbeit ist deutlich zu spüren. Sie freuten sich sehr über die zahlreichen Besucher in ihrem kleinen Reich und so wurde freudig begrüsst, beraten, eingepackt und verkauft. Die Kunden wurden am Ausstellungswochenende herzlich zu Kaffee und Kuchen in den Wintergarten eingeladen. Ob klassisches Rot, Rosa oder schlicht in Weiss: Die ausgewählten Accessoires wie Windlichter, die kleinen «Chläusli» und die hübschen Engel sind harmonisch mit den Kerzengestecken arrangiert. Die Materialien wie Beton, Holz im Shabby-Chic-Stil, Glas oder mattes Metall passen hervorragend zu den winterlichen Grüntönen der Koniferen, Christrosen oder Zapfen. Die Kunden waren begeistert von der vielseitigen Ausstellung welche die beiden Damen mit viel Charme kreiert und präsentiert haben.

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Freitag, 01.12.2017

Kunstgalerie Frischherz in Beinwil am See

Text und Bild: Thomas Moor

Mit ihrern Kunstwerken begeistert Judith Frischherz ein breites Publikum. Auch anlässlich der jüngsten Ausstellung. In ihrer Kunstgalerie in der ehemaligen Chrischonakirche an der Kirchstrasse 17 präsentierte sie Werke (Bilder und Skulpturen) aus ihrem breiten Schaffen.

Dass die Malerei ihr Leben ist, wurde beim Rundgang durch die Galerie ganz offensichtlich. Die 30 Jahre Malerei hinterlässt nicht nur für sie, sondern auch für die Betrachter und Kunstliebhaber ihrer Werke jeweils positive Spuren. Wobei die ausgestellten Bilder (Grossformate bis 160 x 200 cm sowie auch kleinere Formate) und Skulpturen natürlich nur ein Bruchteil ihrer umfassenden Arbeiten waren. Ihr Ziel ist es, mit ihrer Kunst jene Menschen anzusprechen, die sich für bezaubernde Formen und ergreifende Farbklänge begeistern.
Ideen holt sie sich dabei aus der Natur und setzt sie als realistische oder abstrakte Bildkompositionen um. Dabei wendet sie verschiedene Techniken wie Acryl, Aquarell, Mixed-Medien, Pastell, Öl, Kreide und Powertex an. Als Kunstdozentin an Malkursen in der Schweiz und im benachbarten Ausland betreibt sie gleichzeitig ihre einzigartige mobile Malschule mit dem Namen Malschule-Art. In Beinwil am See finden die Kurse im grosszügigen Galerieraum statt. Fünftages- und Dreitageskurse bietet sie in Acrylmalerei (abstrakt, experimentell, frei) und in Strukturarbeit (Sand, Beton, Powertex) an. Infos auch auf ihren Websites www.kunst-galerie-frischherz.ch und www.malschule-art.ch

Mittwoch, 29.11.2017

Adventsmarkt im Schafstall

Text und Bild: Jennifer loosli

Eine vorweihnachtliche Atmosphäre, die den Besuchern im Schwaderhof Birrwil geboten wurde. Man konnte richtig in die Bauernhofwelt eintauchen. Schafe, die einen begrüssten, frisch gebackenes Brot, das man schon von weitem roch, Honig, Alpkäse und vieles mehr!

17 Jahre nun schon veranstaltet der Schwaderhof in Birrwil den Adventsmarkt mit viel Liebe zum Detail. Während drei Tagen kann man sich von der schönen Advents- und Weihnachtswelt inspirieren lassen. Dabei wurde der Schafstall in einen schön eingerichteten Adventsmarkt umgewandelt. Wer seine Einkäufe erledigt hatte, konnte in der Kaffeestube nebenan ein heisses Getränk zu sich nehmen und ein Stück Wähe oder Kuchen geniessen. Auch die kleinsten unter uns kamen nicht zu kurz am Adventsmarkt! Mit Bienenwachs Kerzen ziehen und in einer Märlistube konnten sich die Kinder beschäftigen, bis «s`Mami und de Papi» selber gemachte Töpferwaren, Würste, Schnaps oder Brot eingekauft hatten. Astrid und Hans Nussbaum legen grossen Wert auf selber und frisch hergestellte Produkte. Das spürte die Kundschaft beim Betreten des Adventmarktes sofort.

Wer gerne auch in den Genuss von frisch gebackenem Brot, Süssmost und Konfitüren kommen möchte, kann jeden Freitag von 14.00 - 18.30 Uhr im Hofladen im Schwaderhof 10 in Birrwil einkaufen.

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Mittwoch, 29.11.2017

Die offene Fabrik war wieder eine Wundertüte

Text und Bild: Thomas Moor

Kann eine Fabrik eigentlich auch eine Wundertüte sein? Ja, kann sie durchaus. Das hat das Beispiel der offenen Fabrik (ehemals Täfeli Halter) an der Hombergstrasse 4 direkt hinter dem Böjuer Bahnhof gezeigt. Auf einem Rundgang gab es wieder viel zu entdecken und zu bewundern.

Dass die Kreativität hier Hochkonjunktur hat, ist unübersehbar. Egal auf welcher Etage man sich befindet – immer gibt es Neues zu entdecken. Keine Frage: Der Firmenmix macht es aus. Dieser stimmt – vom Parterre bis unters Dach. Oder um es anders zu sagen: Diese «Ussteller» sind en «Ufsteller». Sie präsentierten sich wieder von ihrer besten und kreativsten Seite. Angefangen bei den Schmuckstücken, welche im Goldschmiedeatelier filygran von Lydia Wolf entstehen. Astrid Zehnder von der Secondhand-Markenboutique freute sich, dass sie den Besuchern unter anderem ihre eigene neue Taschen- und Necessaire-Kollektion zeigen konnte. Seinen Höhepunkt erreichte das Kreativbarometer dann im Fabrik-Atelier von Claudia Müller und Bernarda Souto. Türschilder, Betonschalen, Schmuck (unter anderem aus Silberbesteck) und den etwas anderen floristischen Adventskreationen entstehen in ihrem Atelier. Für interessierte Bildermaler gab Elfie Marinello Einblick in ihr Atelier. Erfreulich: Auch die Jugend mischte mit und öffnete die Türen zum Jugendraum Bossem. Kulinarisch wurden die Besucher unter anderem mit Hörnli und Ghacktem sowie einer Linsen-Bolognese verwöhnt.

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Freitag, 24.11.2017

Das Gesicht hinter dem Marronistand in Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Seit Generationen sind sie die kulinarischen Boten des Herbstes und ihr Duft in der Luft versüsst derzeit jeden Stadtbummel. Nicht nur in der Stadt, sondern auch in Beinwil am See verteilt Hanspeter Haug den Duft von frischen Marroni!

Alles begann mit 20 Jahren mit der Anstellung bei einem Marroni-Verkäufer. Hanspeter Haug arbeitete ein paar Jahre als Angestellter, legte dann aber eine Pause ein. Für ihn war aber klar, dass er irgendwann seinen eigenen Marroni-Stand besitzen möchte und daher machte er sich vor ca. 10 Jahren selbstständig. Getroffen hat man ihn lange in Sursee auf dem Martignyplatz oder am Sempachersee im Trechter.
Heute ist für ihn das Marroni-Verkaufen ein Nebenerwerb. Momentan hat er seinen Stand jeden Mittwoch und Sonntag in Beinwil am See vor dem Volg-Laden. Dort verkauft er immer mittwochs von 14 bis 19 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr Marroni. Klassisch mit Holzkohle bereitet er seine feinen Marroni zu. Die Holzkohle gibt den Marroni den speziellen Duft, der jeder mag. Noch bis Anfang März kann man die feinen Marroni in Böju bei Hanspeter kaufen. Übrigens: Marroni sind ausserordentlich gesunde Gelegenheitssnacks. Fett- und kalorienarm, verfügen sie gleichzeitig über wertvolle Nährstoffe.

Mittwoch, 22.11.2017

Böjuer Gewerbekarussell nimmt langsam Fahrt auf

Text und Bild: Thomas Moor

Der Handwerker- und Gewerbeverein Beinwil/Birrwil beschreitet neue Wege! Um sich der breiten Öffentlichkeit zeigen zu können, wurde das Gewerbekarussell ins Leben gerufen, welches am Samstag, 5. Mai 2018 stattfinden wird. Anlässlich eines Infoabendes wurden Details preisgegeben.

Das starke und vielfältige Böjuer Gewerbe darf und soll sich zeigen. Keine Frage. Die Durchführung einer Gewerbeausstellung im herkömmlichen Sinn wurde aber anlässlich der GV 2016 begraben. Aufwand und Ertrag stehen in keinem Verhältnis, wie die Zahlen schonungslos aufzeigten. Aus diesem Grund wurde der Vorstand damit beauftragt, ein Komitee zu bilden, um ein mögliches Nachfolgeprojekt – ähnlich einem Tag der offenen Tür – anlässlich der GV 2017 zu präsentieren.
Nun: Geboren ist das Gewerbekarussell. Dieses wurde allen interessierten Gewerbetreibenden anlässlich eines Infoabends im Seehotel Hallwil durch das OK mit Reto, Grütter als Präsident, Michael Galli als Vize, Daniel Frei als Finanzchef, Heinz Barth als Werbeverantwortlicher und André Suter als Aktuar vorgestellt. Und dieses Karussell beginnt sich langsam zu drehen. Mit Transportmitteln wie einer strassentauglichen Zugkomposition und einem Kleinbus sollen die Besucher des Gewerbkarussells bequem zu den verschiedenen Betrieben chauffiert werden. Mögliche Haltestellen (mit speziellen Bänkli signalisiert) werden noch definiert. Angedacht sind diese bei grösseren Betrieben, bei welchen sich andere Gewerbetreibende an diesem Tag mit einem Stand einmieten können. Die Standkosten (drei verschiedenen Grössen) sind vergleichsweise moderat. Am Samstagabend soll in der Festwirtschaft (geplant in der Haerry & Frey AG) ein Dorffest mit gemütlichem Beisammensein und Unterhaltung über die Bühne gehen. Gleich nebenan bei Baumann Holzbau entsteht mit der Gwärbler-Bar ein tendenziell ebenfalls beliebter Treffpunkt. Als Zahlungsmittel kommt unter anderem der Goldthaler (Wert 5 Franken) zum Einsatz. Dieser wird von den Gewerbetreibenden statt eines Getränkebons an Besucher verteilt.

Mittwoch, 22.11.2017

Ein «Lieder-Strauss» vom Frauenchor Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Das Motto des diesjährigen Frauenchorkonzerts war «Lieder-Strauss». Männer denken jetzt wohl an feines, saftiges Straussenfilet und Frauen an einen Strauss voller Rosen, den sie von ihren Männern geschenkt bekommen. Beides stimmt nicht, dafür gab es aber umso schönere Lieder wie «Rot sind die Rosen» zu hören.

Der Löwensaal wurde am Freitagabend eingehüllt von wunderschönen Frauenstimmen des Frauenchors Beinwil am See! Unter dem diesjährigen Motto «Lieder-Strauss» boten die Damen einen gemütlichen und entspannten Abend für jedermann. «Ich will keine Schokolade», «Can-Can» oder «Lustige Kutschfahrt» wurden vom Frauenchor gesungen und dabei das Publikum aufgefordert mitzusingen oder mitzusummen. Eine tolle Stimmung, die aufkam, als der ganze Löwensaal beim Refrain von «Rot sind die Rosen» mitsang. Vor der Aufführung und während der Pause konnten sich die Besucher mit feinen Speisen vom Seehotel Hallwil verwöhnen lassen und sich auf ein reichhaltiges Kuchenbuffet freuen! Während der Pause konnte nicht nur geschlemmt, sondern auch «Lösli» für die grosse Tombola gekauft werden. Der Chor wurde von Franziska Brunner mit feinen Harfenklängen und am Klavier von Sabine Bachmann musikalisch begleitet. Sonja Küpfer führte das Publikum mit ihrer Moderation durch den Abend. Nach der Pause kam der Männerchor an die Reihe. Die Männer gaben Lieder wie «Santiano» und «Mein kleiner, grüner Kaktus» zum Besten. Schlussendlich sangen die beiden Chöre zusammen das «Champagner-Lied» und «Second Walz».

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Mittwoch, 15.11.2017

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text und Bild: Eing.

Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-512
Dieser exklusive Kurs bietet die Möglichkeit, Kerzenständer, Gartenobjekte, Feuerkörbe o. Ä. herzustellen. Daten: Sa., 17. und 24. März 2018, Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr. Kosten: Fr. 340.– . Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli, Schlosser.

Schriftenkurse für Erwachsene AL-513
Wir beginnen mit der eigenen Handschrift und entwickeln sie weiter ... mit Schwung ... lieber eckig oder rund ... auch mal zusammenhängend ... damit ein eigenes Schriftbild weiterentwickelt werden kann. Kennenlernen von sechs bis acht Schriftbildern – mit Mustern und Verzierungen schmücken – Stiftkunde – Schreiben mit Text. Daten: Do., 19. 04., 24. 05. und 21. 06. 2018. Zeit: 19.30 – 22.00 Uhr. Kosten: Fr. 180.– inkl. Material. Kursort: Schulhaus Mosen. Leitung: Doris Scherrer.

Allgemeine Kurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Pilates GE-515: Daten: 8x donnerstags, ab 22. Februar 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 120.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Literaturabend: «Hier können Sie im Kreis gehen»
Im Alter von 91 Jahren täuscht Johannes Kehr Demenz vor und kommt ins Pflegeheim. Er will gewappnet sein, wenn er bald nicht mehr über sein Leben wird bestimmen können. Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit des Pflegepersonals; dabei schaut er auf Stationen seines langen Lebens zurück, welches fast das ganze 20. Jahrhundert umfasst. Ein literarisch feinfühliges Debut, beobachtungsstark und intensiv. Wir diskutieren über den Roman von Frédéric Zwicker (Nagel & Kimche, 2016, 159 Seiten). In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek. Leitung: Markus Diebold. Montag, 05. 03. 2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–.

Von Menschen und Gärten
Literarischer Vortrag mit Sarah Fasolin, Journalistin. Sarah Fasoloin, die Autorin von «Gartenreiseführer Schweiz» und «Traumgärten der Schweiz. Menschen und die Gärten ihres Lebens» erzählt von ihrer 7-monatigen Reise durch die spektakulärsten Gärten der Schweiz. Mit schönen Bildern, Musik und zugleich fachlichem Tiefgang berichtet sie die Beziehung zwischen Menschen und ihren Gärten. Sie zeigt, warum Gärten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Montag, 23. 04. 2018, 19.30 Uhr, Blumen Röthlin, Hitzkirch, Kosten Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 07. 04. 2018.

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern
Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16. 06. 2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–.
Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19. 05. 2018.

Mittwoch, 15.11.2017

Ein Auftakt voller Zwischentöne

Text und Bild: Eing.

Seidenweich und butterzart. Das Peter Schärli Trio und Glenn Ferris spielten Jazz vom Feinsten und begeisterten das Publikum. Der Premiere-Auftritt ist eine Ansage. Kultur im Seetal hat fortan einen weiteren Namen: Konservi Seon.

Schon vor der Türöffnung um 18 Uhr tauchen die ersten Gäste auf und beleben das Gewerbeareal am nördlichen Dorfeingang von Seon. Das Holz in der Feuerschale lodert und der kugelrunde Mond legt einen sanften Schimmer auf die Giebel der Häuser. An einem prangt der Schriftzug «Konservi Seon». Er verweist auf eine Zeit, als hier die Konservenfabrik Hero Erbsli und Rüebli eindoste. Tempi passati. Die Helden heute heissen Glenn Ferris, Peter Schärli, Thomas Dürst und Hans-Peter Pfammatter und diesem Quartett fällt an diesem denkwürdigen Abend die Aufgabe zu, einen neuen Veranstaltungsort einzuweihen oder, vielleicht treffender formuliert, einzublasen. «Das letzte Mal, dass uns eine solche Ehre zuteilwurde, liegt lange zurück», sagt Trompeter Peter Schärli. Damals hiess Russland noch UdSSR, und es galt, irgendwo im Riesenreich ein Lenin-Museum einzuweihen. «Wir tranken ruppigen Wodka, und vielleicht spielten wir deshalb auch so. Heute hingegen kriegen wir feinen Wein, und ich glaube, wir tönen auch ganz gut.» Und wie! Es ist, als würde Glenn Ferris seine Posaune streicheln. Er entlockt ihr gurrende Töne und perlende Läufe und verwandelt hartes Blech in weiches Holz. «Je älter wir werden, umso mehr macht uns das Musizieren Freude», sagt Peter Schärli, «denn es könnte ja das letzte Mal gewesen sein ...»

Die Kulturjournalistin Monika Schärer, sie führt durch den Abend, spricht von dreissig Jahren, seit denen Peter Schärli auf der Bühne steht. «Es sind vierzig», korrigiert Schärli. «Er scheint einfach alterslos», kontert Schärer.

Man lässt sich‘s gutgehen in der Konservi, in den Sofas und Sesseln, an den Hochtischen und an der Weinbar, mit den kleinen Speisen, zubereitet von Klaus-Dieter Bahnsen, der sich viele Jahre in Orselina GaultMillau-Punkte erkocht hatte und an diesem Abend ein Comeback gibt, wenn auch auf kleinerem Feuer. Obwohl der Anlass mit hundert Gästen ausverkauft ist, bleibt viel Platz und Luft und Lauffreiheit. Und so kann sich denn auch der unvergleichliche Sound des Peter Schärli Trios und dessen Mitspieler Glenn Ferris ganz und gar entfalten. Es braucht kein geschultes Ohr, um zu erkennen, wie gut es in dieser Büchse klingt und schwingt – «tonhallenmässig». Der Applaus ist lang und herzlich, die Zugabe grosszügig. So kann es weitergehen, so soll es weitergehen. Bald schon in diesem Theater – mit Patrick Frey und seinem Solostück «Dormicum».

Montag, 13.11.2017

Räbeliechtli, Punsch, Fackeln und Glühwein in Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Aufgeregtes Geplapper, schöne Räben und leuchtende Kinderaugen. Wie immer im November stand der Räbeliechtliumzug von Böju auf dem Plan! Stolz präsentierten die Kindergartenkinder und Schüler ihre Räbeliechtli und Fackeln.

Der Räbeliechtli-Umzug fand auch dieses Jahr wieder im Unterdorf Beinwil am See statt. Der Böjuer Kindergarten und die 1. bis 3. Klasse, angeführt durch die Fackelträger der 6. Klasse, zogen vom Alten Schulhaus via Seehaldenstrasse und Muttenstrasse durchs Häxewäldli und wieder zurück zum Schulhaus. Sehr viele Eltern, Freunde und Verwandte kamen zum Alten Schulhaus um den Kindern bei dieser schönen Tradition zuzuschauen und sie zu unterstützen. Die Kinder waren sichtlich aufgeregt und konnten es nicht abwarten endlich loszulaufen! Teilweise wurde sogar schon an den fantasievoll geschnitzten Räben geknabbert, weil sie nicht mehr warten konnten. Dann, die Kirchenglocke schlägt 18:00 Uhr. Endlich geht es los! Nach Abmarsch der Schüler und Kindergärtner konnten die Erwachsenen einen Tee, Glühwein oder Hot Dog vor dem Kindergarten Vorstadt geniessen. Die Verpflegung wurde dieses Jahr vom Elternrat Beinwil am See organisiert und durchgeführt. Nach dem Marsch durch Böju wurden zum Abschluss gemeinsam noch zwei Lieder gesungen. Die Kinder bekamen danach einen kleinen Imbiss und einen wärmenden Tee.

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Freitag, 10.11.2017

Gewerbe trifft Schüler

Text und Bild: Jennifer Loosli

«Gewerbe trifft Schülerinnen und Schüler». Unter diesem Motto startet der HAGO Handwerker- und Gewerbeverein Oberwynental und HGV Handwerker- und Gewerbeverein zusammen mit der Kreisschule Homberg die Schnuppertage für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse.

Die Woche vom 30.10. bis 3.11.2017 war den vielen Berufen in unserer Region gewidmet! Bei über 20 verschiedenen Unternehmen konnten Schülerinnen und Schüler den Fachfrauen und -männern über die Schultern schauen. Von der Floristin bis zum Metzger waren alle Berufe abgedeckt. Jeder durfte während 1 ½ bis 2 Stunden sein Handwerk den Schülern zeigen und ihnen damit die Berufswahl ein wenig vereinfachen.

Nicht nur dastehen und zuschauen durften die neugierigen Schüler, sondern auch selber Hand anlegen! Bei Metzger Bolliger in Reinach zum Beispiel, konnten sie Markus Bolliger beim Wienerli herstellen helfen und am Schluss daraus auch noch ihr eigenes Wienerli im Teig rollen.

In der Firma Metall Service in Menziken erfuhren die Schüler von Adrian Geiregger alles über die vielseitigen Verwendungszwecke von Aluminium und anderer Metalle. Bei dem Betriebsrundgang wurden den Schülern die Abläufe des Logistikerberufs nähergebracht. Ein Lernender schilderte seine Aufgaben sehr praxisnah. Um Einblicke in die Berufe des Mechanikpraktikers, Poly- und Produktionsmechanikers zu bekommen, wurden die Schüler anschliessend im Betrieb der Eichenberger Gewinde AG in Burg begrüsst.

Alex Baumann stellte seine Unternehmung Baumann Holzbau-Innenausbau AG vor. Hier wurden die Berufe Zimmermann und Schreiner den Schülern näher gebracht. Das Ingenieurbüro Makiol & Wiederkehr aus Beinwil am See informierte die Schüler zusätzlich über Studiengänge die nach einer Lehre zur Auswahl stehen würden. Nach dem Rundgang durften alle Schüler einen eigenen kleinen Verstärker für ihr Handy schreinern.

Montag, 06.11.2017

«Chum doch mal verbi!»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Hier stehen die Jugendlichen im Fokus. Eine tolle Anlaufstelle für Jugendliche bietet die Jugendarbeit Beinwil am See / Birrwil. Gemeinsame Projekte zu verwirklichen, sich auszutauschen oder sich gemeinsam zu bewegen, steht hier im Vordergrund.

Seit zwei Jahren hat Lukrecija Kocmanic stets ein offenes Ohr für «ihre» Teenies. Mit viel Engagement ist sie da, um die Jugendlichen zu unterstützen, mit ihnen etwas zu bewirken und zu entwickeln. Frau Kocmanic vom Verein Jugend und Freizeit, arbeitet eng mit anderen Organisationen und Vereinen, wie dem Elternrat und dem Elternverein zusammen. Das grosse Netzwerk über welches sie verfügt, ist von sehr grossem Nutzen, wenn es um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geht. In der Pilotphase des Projektes Jugendarbeit Beinwil am See / Birrwil konnten so schon viele verschiedene Events und Projekte umgesetzt werden.
Der neue Skaterplatz direkt neben dem Container bietet eine gute Gelegenheit sich zu bewegen und Spass zu haben. Die Möglichkeit bei anderen Vereinen Skateboards und Schoner auszuleihen, bietet so allen Kids die Möglichkeit das Skaten auszuprobieren. Im Oktober wurde dann ein Samstag unter dem Motto «Pimp up Skaterplatz» gestaltet. Professionelle Handwerker nahmen sich die Zeit, um mit den Teenies den Skaterplatz etwas «aufzumotzen» oder umzugestalten. Diese Gelegenheit bietet den Jugendlichen auch die Möglichkeit sich die Berufe dieser Handwerker genauer anzusehen und Fragen zu stellen. Das Angebot ist riesig, immer wieder entstehen neue Ideen für und mit den Kids. Die Mädchen waren vom Siebdruck begeistert und die Jungs fanden es cool, einmal das Computerspiel Minecraft auf der Beamerleinwand zu spielen. Grossen Anklang findet auch immer die offene Turnhalle in Birrwil welche in der Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein entstanden ist.
Einmal im Monat, jeweils am Freitagabend findet die Jugendbar statt. Die Jugendlichen können zusammensitzen, sich austauschen, Musik hören, Spiele spielen oder einfach ein bisschen «sein».
Nicht immer sind grosse Aktionen geplant, es soll den Jugendlichen auch möglich sein, sich einfach beim Container aufzuhalten, einen Ausgleich zum Schulalltag zu haben oder zu relaxen. Im «Containerkiosk» können Getränke und auch kleine Süssigkeiten günstig gekauft werden, so, dass das Taschengeldbudget nicht allzu strapaziert wird. Wasser und Früchte gibt es umsonst, die süssen Sachen werden zum Verkauf angeboten.
Immer im Sommer wird jeweils einen Beachfun in der Beinwiler Badi eingerichtet. Es können Spiele und Utensilien für das Spielen am See ausgeliehen und benutzt werden. Frau Kocmanic hofft, dass dieses Angebot im nächsten Jahr noch etwas mehr ausgebaut werden kann und somit noch öfters statt finden wird. Ein riesiger Erfolg war auch die Teilnahme am «erzähltal» in diesem Jahr. Es hat den Kindern mega Spass gemacht, ihre Geschichten zu schreiben und aufzunehmen. Dass diese Geschichten dann von Teilnehmenden per QR-Code an den Bänkli angehört werden konnten, war eine tolle Idee. Immer wieder wird gemeinsam gekocht, gestaltet und ausprobiert. Den Jugendlichen wird natürlich nicht immer alles bereitgestellt. Das Lernen von Eigeninitiative und Selbstverantwortung soll klar gefördert werden. Die Ideen und Vorschläge werden geprüft, besprochen und es wird definiert, was es zur Umsetzung braucht. Luki, wie Lukrecija Kocmanic genannt wird, findet meistens eine Lösung. Im Gespräch mit ihr spürt man gleich die Leidenschaft für ihren Beruf und den Einsatz, den sie bereit ist, in dieser Tätigkeit zu leisten. Sie schafft Rahmenbedingungen, unterstützt, und treibt Material auf. Ihre Aufgabe ist es auch, an Sitzungen teilzunehmen und sich beispielsweise auch mit Impuls aargauSüd oder der Jugendarbeit Lenzburg auszutauschen. Beim diesjährigen Kerzenziehen wird Luki auch wieder mit dem Jugendmobil dabei sein. Am 15. Dezember wird das mit den Jugendlichen und dem Elternverein gestaltete Adventsfenster präsentiert.

Der Elternverein Böju und der Elternrat Böju bitten um Unterstützung:
In der Gemeindeversammlung vom Freitag 10. November stimmen die Bürgerinnen und Bürger von Beinwil am See und Birrwil über die definitive Einführung der Jugendarbeit ab.

Der Elternverein Böju und der Elternrat befürworten und unterstützen diesen Antrag erneut!
Die Jugendarbeit leistet seit 3 Jahren einen wertvollen und abwechslungsreichen Beitrag in der Freizeitgestaltung der Jugendlichen. Verschiedene Projekte wie «Summerbeachfun» in der Badi, Teilnahme mit den Teenagern an den Jugendkulturtagen, Mithilfe bei der Revidierung der Skaterelemente auf dem Skaterplatz, um nur einige zu nennen, werden mit viel Engagement und Begeisterung durchgeführt.

Wir bitten Sie, mit einem erneuten «Ja» an der Gemeindeversammlung der Weiterführung der äusserst sinnvollen und geschätzten Jugendarbeit zuzustimmen!

Montag, 06.11.2017

Böjuer Kerzenziehen: «Ausgang für alle»

Text und Bild: Eing.

Was sollen die Kinder nur wieder basteln zu Weihnachten? Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Denn am 18. und 19. November findet wieder das legendäre Böjuer Kerzenziehen statt. Übrigens überhaupt nicht nur für Kinder!

Kerzen sind eine hübsche Dekoration, Kerzen bringen angenehmes Licht in die winterliche Stube. Und Kerzen sind ein ideales Weihnachtsgeschenk für Jung und Alt. Bereits seit 1981 veranstaltet ein Team von Freiwilligen deshalb das Böjuer Kerzenziehen.

Inzwischen ist das Angebot enorm gewachsen, Langeweile kommt auch bei «Stammkunden» nicht auf: Aus acht Wachsfarben kann man wählen, neben dem klassischen Kerzenziehen kann man auch kunstvolle Kerzen giessen und schliesslich gibt es auch 2017 wieder die beliebten Fackeln. Ein kleines Team von Spezialistinnen schnitzt zudem von Hand Blumen und andere Muster in die Kerzen.

Die Organisatoren haben ihr Angebot auch in diesem Jahr weiterentwickelt. Neue Wachstöpfe ersetzen die alten Geräte und machen das Kerzenziehen für Kinder noch einfacher. Eine bessere Technik für «Ballonkerzen» macht es möglich, schöne Deko-Halbkugeln aus Wachs herzustellen. Damit ist auch klar: Die kreative Arbeit im Keller der Turnhalle Steineggli ist längst nicht nur für Kinder spannend.

Zudem werden im Café Docht auch in diesem Jahr wieder kulinarische Leckereien geboten. Man munkelt, dass es erwachsene Besucherinnen und Besucher gibt, die das Kerzenziehen vor allem deswegen besuchen …

Das Kerzenziehen ist am Samstag, 18.11.2017, von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr. Zudem können Nachtschwärmer natürlich auch in diesem Jahr bei Drinks und Sound ihre Kunstwerke gestalten - «Kerz die Nacht» am Samstagabend ab 22 Uhr hat sich inzwischen zu einem Ausgang-Geheimtipp entwickelt.

Im letzten Jahr wurden am Böjuer Kerzenziehen rund 200 Kilogramm Wachs in Kunstwerke verwandelt. Die Gewinne verwendet das Team jeweils für wohltätige Zwecke oder – wie in diesem Jahr – für neue Anschaffungen zugunsten des Kerzenziehens. Das Geld fliesst also quasi an die Kundschaft zurück. Ein Grund mehr, dass man am 18. oder 19. November seinen kreativen Tatendrang, Hunger und Durst im Steineggli-Keller stillen sollte.

Freitag, 03.11.2017

Alle Jahre wieder ... zunehmend mit dem selben Baum

Text und Bild: Eing.

Jedes Jahr werden in der Schweiz über 1 Million Christbäume verkauft und nach den Festtagen wieder entsorgt. Langsam - aber deutlich erkennbar – kündigt sich in den Haushalten ein Wandel an. Da die künstlichen Weihnachtsbäume immer mehr dem Original ähneln, eine super Qualität haben und zudem preislich immer attraktiver werden, kaufen sich immer mehr Schweizerinnen und Schweizer einen solchen Weihnachtsbaum. Einer der grössten Anbieter auf dem Schweizer Markt ist der Onlineshop www.greendeco.ch - mit Sitz an der Luzernerstrasse 24 in Beinwil am See.

Der Markt ist ganz klar im Wachstum – berichtet der Geschäftsinhaber von Greendeco.ch – Niklaus Hartmann. Am Anfang waren es hauptsächlich Gewerbetreibende, die solche Bäume kauften. Die Bäume aus Kunststoff werden nun aber auch in privaten Haushalten immer beliebter.

Die Vorteile liegen auf der Hand: So lässt sich der Baum jedes Jahr nach dem Weihnachtsfest einfach verräumen und im nächsten Jahr bequem wieder hervorholen. Zudem nadeln die Bäume nicht. Mühsames Staubsaugen nach dem Weihnachtsfest ist also nicht nötig. Für die Modelle aus Plastik spricht die lange Haltbarkeit. Sie verlieren ihre Nadeln nicht, und bei bedachtsamem Gebrauch kann man sie viele Jahre lang wiederverwenden. «Wir sind spezialisiert auf sehr hochwertig und natürlich aussehende Weihnachtsbäume», sagt Hartmann, der sich in diesem Gebiet mittlerweile sehr gut auskennt. Besonders hochwertig und echt aussehend ist die sogenannte PE-Spritzguss-Qualität! Das Wort Spritzguss leitet sich aus der Herstellungstechnik der einzelnen Tannenzweige ab. Wodurch eine perfekte «Kopie» jeder einzelnen Zweige entsteht, die kaum vom echten Produkt zu unterscheiden ist.

Greendeco.ch hat einen Showroom, wo alle Bäume ausgestellt sind. Interessierte können gerne vorbeikommen und direkt vor Ort bestellen. Öffnungszeiten auf Voranmeldung (062 552 06 00) sind von Montag bis Freitag und ohne Voranmeldung jeweils an folgenden Samstagen morgens ab 9.00 Uhr: 18. November, 2. und 16. Dezember. Bestellungen werden natürlich auch online unter www.greendeco.ch entgegen genommen.

Freitag, 27.10.2017

Börse für die kleinen und grossen Schnäppchenjäger

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kinder durften ihre alten Spielsachen selber verkaufen und somit ihr Sackgeld ein wenig aufbessern. Während dessen die Eltern in der Kaffeestube viele Leckereien geniessen konnten. Der Elternverein Beinwil am See organisierte diesen gut besuchten Nachmittag.

Wir alle sollten mehr an unsere Umwelt denken und auch mal wieder gebrauchte Kleider oder Spielzeug mit dem schon gespielt wurde, kaufen. Diesem Ansatz folgte der Elternverein Beinwil am See und organisierte eine Spielzeug- und Kleiderbörse.

Am Vorabend wurde zuhause mit den Eltern diskutiert wie viel Geld für jedes einzelne Kleiderstück oder Spielzeug verlangt werden kann. Am nächsten Tag durften die Kinder dann endlich alles verkaufen. Eine gute Sache diese Spielzeug- und Kleiderbörse. So lernen die Kinder sich von ihren alten Sachen zu trennen und mit dem eingenommenen Geld vielleicht auch wieder etwas Neues kaufen zu können.
Im Löwensaal Beinwil am See war an diesem Nachmittag reges tun. Sehr viele Kinder waren anwesend und verkauften auf ihren selbst mitgebrachten Wolldecken ihre Kinderhörbücher, Barbies, Autos und Kleider. Die Eltern halfen natürlich mit, wenn sie gebraucht wurden. Für das leibliche Wohl der Eltern wurde auch gesorgt. Sie konnten gemütlich in der Kaffeestube sitzen und sich mit anderen austauschen oder viele verschiedene Gebäcke geniessen.

Es war schön zu sehen wie die Kinder in ihre kleinen Portemonnaies mit ihrem Sackgeld schauten und zweimal überlegten ob sie die letzte 10er-Note wirklich noch ausgeben wollen oder nicht. Für die Eltern war es nicht nur toll in der Kaffeestube die Ruhe zu geniessen, sondern auch Kleider für Erwachsene zu kaufen. Denn auch Tische konnten gemietet werden im Löwensaal und dort weitere Artikel verkauft werden. An den meisten Tischen waren dann natürlich die Erwachsenen vertreten. Für jeden Schnäppchenjäger war also was dabei. Da können wir nur hoffen das es bald wieder eine Börse geben wird.

Mittwoch, 25.10.2017

Eine Bergwanderung mit dem Jodlerchörli

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Dem Jodlerchörli Beinwil am See gelang es, mit ihrem Unterhaltungsabend eine bunte Mischung aus fröhlichen Melodien und heimeligen Texten zu präsentieren. Der mit dem Schwyzerörgeli- Quartett und dem Panflöten-Ensemble gestaltete Abend, kam beim Publikum sehr gut an.

Den Auftakt zum diesjährigen Jodler-Obe im Löwensaal machte das Schwyzerörgeli-Quartett «KOLIBRI», welches urchige und traditionelle Melodien zum Besten gab. «Jung sy, säg doch zum Läbe all Tag äs fröidigs: Ja!». Das Leben zu bejahen ist keine Altersfrage, sondern eine Herzensfrage. So der Inhalt des ersten Liedes des Abends. Mit viel Humor wurde das Publikum von Alex Eichenberger und Dirigent Martin Flury durch den Abend geführt. Mit etwas anderen bekannten Melodien, wie beispielsweise von Abba oder Peter, Sue und Marc, bildeten die vorgetragenen Stücke des Panflöten-Ensembles «Panelodie» einen guten Kontrast. Dass die Panflöte nicht nur ruhige und sanfte Klänge schafft, bewiesen die drei Frauen mit dem Blues-Brothers-Hit «Sweet Home Chicago».

Der Solistin Regula Kiechle gelang es mit ihrer wundervoll klaren Stimme, jeden im Saal in ihren Bann zu ziehen. Auch ein lauter fröhlicher Juchzer, durfte zum Abschluss nicht fehlen. Der Böjuer Jodel, ein von Martin Flury und Mitgliedern des Chors umgeschriebenes Original aus Haslen, brachte das Publikum zum Schunkeln. Die Kleinformation des Jodlerchörlis stimmte weitere bekannte Melodien zum Mitsingen an. Dass zum «Kafi mit Schnaps» ein «Jass» und ein «Stumpen» gehört, wusste natürlich jeder im Saal, und so wurde fröhlich mitgesungen. Den Abschluss eines gelungenen Abends machte der Gesamtchor, bei welchem auch die Anwesenden anderer Vereinsdelegationen auf die Bühne gebeten wurden.

Mittwoch, 25.10.2017

Ein grosses Dankeschön an die Bevölkerung

Text und Bild: Eing.

Das Organisationskomitee ist stolz auf einen gelungenen Hallwilerseelauf 2017 zurückblicken zu können. Das trockene Herbstwetter und die angenehmen Lauftemperaturen haben viel zum tollen Sportfest beigetragen!
Der Lauf hat sicher das Image von Beinwil am See und der Region Hallwilersee positiv beeinflusst. Viele Reaktionen von zufriedenen Läuferinnen und Läufern aus der ganzen Schweiz, welche die wunderbare Landschaft und die professionelle Organisation immer wieder erwähnt haben, sind bei uns eingegangen!

Wir sind uns jedoch bewusst, dass der Aufmarsch von über 7000 Sportlerinnen und Sportlern und vielen Zuschauern nicht nur positive Seiten hat und für die Bevölkerung auch Unannehmlichkeiten nach sich gezogen hat.

Das OK Hallwilerseelauf ist bestrebt, die Situation in allen Bereichen laufend zu optimieren.
Wir danken Ihnen für Ihr Wohlwollen und Ihr Verständnis.

OK Hallwilerseelauf

Freitag, 20.10.2017

Bester Schweizer Geiger im Löwensaal Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die klassischen Aargauer Profi-Orchester haben die hervorragende Akustik des Löwensaals für sich entdeckt. Mit Sebastian Bohren an der Violine und dem Ensemble CHAARTS folgt am 23. November um 19.30 Uhr der 2. «Streich» der neuen Löwenkonzerte.

Nach dem ausverkauften Auftaktkonzert im September mit dem argovia philharmonic und Pepe Lienhard sind die musikalischen Zutaten nun Opernträume, Tango-Seeligkeit und böhmische Waldidylle für einen wahrhaft inspirierenden Abend. Der Schweizer Komponist Martin Wettstein schrieb «Verdis Traum» als augenzwinkernde Hommage an den berühmten Opernkomponisten und seine Oper «Macbeth». Jede Note Wettsteins stammt aus der Oper, aber diese sind in den 170 Jahren seit ihrer Uraufführung, wie das bei Träumen so üblich ist, ein wenig durcheinander geraten. Heraus gekommen ist eine Opern-Achterbahn in Form eines hochvirtuosen Instrumentalstücks ganz ohne Primadonna.

Die «Jahreszeiten» für Solo-Violine und Streicher von Astor Piazzolla stammen direkt aus der Unterwelt von Buenos Aires, ihren Kneipen, Bars und Etablissements. Piazzollas Leben fand überwiegend dort statt, wo die argentinische Seele zuhause war, was er 1:1 in seine Ode an die Stadt Buenos Aires umgesetzt hat. Die Dvorák-Serenade ist ein Paradestück für jedes hervorragende Streicherensemble, lebensbejahend, schwelgerisch und mit opulent schönen Melodien ist sie der Inbegriff des böhmischen Musikantentums und einer traumhaft ungetrübten Idylle.

Mit den CHAARTS Chamber Artists ist ein am Künstlerhaus Boswil entstandenes und international agierendes Spitzenensemble zu Gast, welches mit diesem Programm im Sommer bereits in China grosse Erfolge vor 8000 Hörern feiern konnte. Sebastian Bohren ist im Aargau aufgewachsen und hat sich rasch unter den besten Instrumentalisten der Schweiz etabliert und ist heute ein gefragter Solist.

Beinwil am See, Löwensaal
Donnerstag, 23. November, 19.30 Uhr
Tickets für CHF 46.–, 40.– oder 36.–
oder im Abo mit 20% Rabatt
www.loewenkonzerte.ch

Mittwoch, 18.10.2017

Whiskyschiff: Rendez-vous mit über 500 Whiskys

Text und Bild: Thomas Moor

Zürich ist top, Luzern ist top und in den erlauchten Kreis der beiden Grossstädte gesellt sich auch Beinwil am See. Dieses Whiskyschiff erfreut sich ebenfalls grosser Beliebtheit in der Szene.

Dass dem so ist, ist dem organisierenden Whiskyclub «Seventeen Drams» zu verdanken. Die Mitglieder sind nicht nur Kenner der Szene, sie ziehen jeweils alle Register, wenn es um die Organisation dieses Events geht, welcher Interessierte und Liebhaber aus allen Landesteilen anlockt. Die MS Seetal und die MS Seerose hatten am Beinwiler Steg angelegt, um den Ausstellern eine perfekte Plattform für ihre Produkte zu bieten. Und auch im Seehotel Hallwil hatten weitere Anbieter Position bezogen. «Zwanzig sind es insgesamt», wie Martin Hermann erfreut sagte. Sie boten den Besuchern über 500 Whiskys zur Degustation an. Und die Vielfalt des flüssigen Goldes, hatte wieder für jeden Whiskyliebhaber etwas auf Lager, wobei neben Raritäten auch die einheimischen Whiskys punkten konnten. Höchstes Geschmacks- und Genusserlebnis bieten auch die Brände der Distillerie Seetal, die mit einer Show-Brennerei vor Ort war und sich bei der Arbeit über die Schultern blicken liess.

Mittwoch, 18.10.2017

Massage mit Blick auf den Hallwilersee

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wenn Sie müde, erschöpft, überfordert oder auch mal am Limit sind, dann sind Sie bei Esthi Frei genau richtig! Esthi bietet jedem eine entspannte Auszeit, mit vielen verschiedenen Massagetechniken. Eine wunderschöne Praxis mit einer noch schöneren Aussicht von der Massageliege aus, auf den Hallwilersee und die Innerschweizer Bergwelt.

Als eine Kollegin vor acht Jahren Esthi fragte, ob sie nicht auch an einem Fussreflexmassage-Kurs teilnehmen wolle, war sie begeistert. Somit begann ihre Leidenschaft – die Massage. Die Fussreflexmassage ist auch heute noch eines ihrer grossen Spezialgebiete, da sie den Mensch ganzheitlich nach Chinesischer Philosophie erfasst. Seit drei Jahren behandelt sie ihre Kunden nun schon in der Wellness + Lifestyle Oase in Beinwil am See. Mit einer Aussicht, die sich jeder nur wünschen kann! Damit sie jeden ihrer Kunden individuell beraten und betreuen kann, achtet sie auf eine persönliche individuelle Art, um genau auf den Kunden eingehen und Bedürfnisse abdecken zu können. Als Diplomierte Wellnessmasseurin bietet sie langjährige Erfahrung im Massagen- und Therapien-Bereich. Damit die Haupt-Massagen wie Klassische und Fussreflex krankenkassenanerkannt sind, absolviert sie noch bis 2019 die Ausbildung zur Diplomierten Berufsmasseurin. Für jeden, der nicht nur eine einzelne Massage buchen will, gibt es die Möglichkeit ein 5er-, 10er- oder 20er-Abonnement zu kaufen, bei dem die Kunden von Vorteilen profitieren können. Bis Ende dieses Jahres gibt es ein einzigartiges Angebot in der Praxis Wellness + Lifestyle: eine einstündige Rücken-Nacken-Massage oder eine Klassische Massage für 100.— und zusätzlich als Geschenk, eine 20–minütige Fussreflexmassage. Diejenigen unter uns, die sich jetzt schon Gedanken machen, was sie ihren Liebsten zu Weihnachten schenken wollen, können bei Wellness + Lifestyle einen selbstgestalteten und mit Liebe verpackten Gutschein bestellen. Esthi Frei: eine sympathische und zuvorkommende Frau, die ihr Handwerk total im Griff hat und jeden kompetent beraten wird.

Montag, 16.10.2017

An (kulinarischen) Höhepunkten fehlte es nicht

Text und Bild: Eing.

Die diesjährige Turnfahrt begann frühmorgens am Böjuer Bahnhof. Und bald schon wurden die Turnerinnen und Turner mit selbstgemachten, noch lauwarmen Mandelgipfeln verwöhnt. Die Stärkung war hochwillkommen: Denn in Solothurn angekommen, lieferten sie sich ein unbarmherziges Mafiaduell. Im Adventure Room wurden die beiden Gruppen in einen Raum eingesperrt und mussten die Verfolgung aufnehmen. Gar nicht so einfach, wenn man in ein Gefängnis eingesperrt oder mit Handschellen an einen Stuhl gefesselt wurde. Nach und nach knackten sie alle Rätsel – nicht ganz in der geforderten Zeit – aber letztendlich gelang ihnen die Befreiung doch erfolgreich.

Nach einem Altstadtbummel, einem warmen Kaffee oder einem Solothurner «Öufi-Bier» traf sich die Gruppe im Solheure für ein feines Mittagessen wieder.

Ab Gänsbrunnen ging’s zu Fuss weiter – den Berg hinauf Richtung Probstenberg, mit einem Zwischenhalt in der Gastwirtschaft Malsenberg. Dass die Wirtin soeben frischen Zopf gemacht hat, konnte für die Gruppe nicht perfekter sein.

Frisch gestärkt und nach einer kleinen Wanderung wurden die Turnerinnen und Turner im Probstenberg von ihren Familien erwartet. Das grosszügige Lagerhaus ermöglichte es, dass der Turnfahrt-Kreis dieses Jahr etwas erweitert werden konnte. Und die Kids genossen es so richtig: Unzählige Spielgefährten, viele Spiele und vor allem ein Hotpot, den sie sogleich in Beschlag nahmen. Bald schon wehte ein feiner Grill-Duft durch die abgelegene Landschaft. Mit einem herrlichen – von drei Jungs gekochten – Risotto war das Grillbuffet perfekt.

Zum Glück gab das erneute Baden im Hotpot wieder genügend Appetit auf das herrliche Dessertbuffet mit «Hopp Böju»-Kuchen, einer grossen Schüssel Schoggimousse und hausgemachten Crèmeschnitten.

Am nächsten Morgen wartete bereits das nächste kulinarische Highlight: Ein Bauernbrunch, bei welchem nicht nur der Käse aus der Region war, sondern auch das Korn des feinen Bauernbrotes aus eigener Probstenberger Produktion stammte.

Während sich die Familien Richtung Heimat verabschiedeten oder den Holzweg in der Nähe von Balsthal besuchten, machten sich die 10 Sportler auf eine kleine Wanderung durch die Solothurner Jura-Hügel. Sie konnten es kaum glauben, dass mitten im Nichts tatsächlich ein (klitzekleines) Postauto kam um sie nach Gänsbrunnen zu fahren.

Neu entdeckt: Fahnenschwingen
Eine Turnfahrt wäre keine Turnfahrt, gäbe es nicht etwas Neues zu entdecken: In Gänsbrunnen wurden die Reisenden von Urs Bloch erwartet, einem waschechten, langjährigen Fahnenschwinger. Er führte sie in diese Schweizer Tradition ein und liess sie staunen, wie weit – und schön – ein solcher Fahnen fliegen kann. Mutig machten sie ihm nach, was bei ihm so leicht aussah. Mit der Zeit gelang dies nicht mal so schlecht und zum Schluss entstand spontan sogar eine schöne Choreografie.

Im Solothurner «Pier 11» liessen die Beinwiler die diesjährige Turnfahrt bei einem hervorragenden und nicht zu kleinen Dessertbuffet ausklingen. An kulinarischen Höhepunkten fehlt es auf den Böjuer Turnfahrten selten ...

Montag, 16.10.2017

Herbst-Ausstellung im Antiquariat Eichenberger

Text und Bild: Eing.

Vom 22. Oktober bis 19. November lädt das Antiquariat Eichenberger in Beinwil am See unter dem Titel «Aus der Geschichte des Buches und Geschichten aus Büchern» zur Herbstausstellung ein.

Beginn am Sonntag, 22. Oktober um 11.00 mit Apéro und Einführung zum Ausstellungsthema. Am Sonntag, 29. Oktober, von 14.00 bis 15.00, führt die Kalligraphin Susann Graf in die Geschichte der Schrift ein und zeigt von 15.00 bis 17.00 ihre Kunst. Mit der Einladung zum Mitmachen.

Freitag und Samstag, 3. und 4. November, je um 19.15 macht der Lyriker Pedro Raas in Texten aus alten Drucken überraschende Entdeckungen (Kollekte).

Am Sonntag ,19. November, um 10.30: «Worte sind der Seele Bild», Matinée mit Miniaturen aus Texten und Klängen. Textauswahl und Lesung: Elisabeth Sidler – Musik: Hansruedi Zeder, Franziska Wyss und Anna Eichenberger (Kollekte).

Die Veranstaltungen mit Apéro oder Schlummertrunk.

Öffnungszeiten:
22. Oktober – 19. November: Sonntag von 11.00 bis 19.00, Montag bis Samstag von 14.00 bis19.00 Uhr.

Buch– und Kunstantiquariat Johannes Eichenberger KLG, Aarauerstrasse 12 (vis-à-vis Bahnhof), 5712 Beinwil am See, Telefon 062 771 44 21

Montag, 16.10.2017

Winken und erklären, damit kein Chaos ausbricht

Text und Bild: Thomas Moor

Kein Hallwilerseelauf ohne die hunderten von Helferinnen und Helfer, welche mit ihrem Einsatz dazu beitragen, dass der Herbstklassiker unter den Schweizer Laufveranstaltungen zu einem Erfolg wird. Dazu zählt auch der Einsatz der Repol aargauSüd, welche (neben privaten Verkehrsdiensten) dafür sorgt, dass der Verkehrsfluss während der Rush Hour in Beinwil am See gewährleistet ist und keine Unfällle mit Teilnehmern, Zuschauern und dem rollenden Verkehr passieren. Fünf Mann der Repol haben sich an den verkehrstechnischen Hotspots stationiert. Beat Lüthi zum Beispiel im Bereich Kreuzung Sandstrasse/Kirchstrasse, dort, wo die Haltestelle des Park&Ride-Buses ist. Mit seinem wachsamen Auge sorgt er auch dafür, dass keine unberechtigten Personen in die mit Fahrverboten belegten Quartierstrassen fahren. Beim Löwenkreisel ist Repol-Chef Dieter Holliger im Einsatz. Auch er hat alle Hände voll zu tun: Ortsunkundigen den Weg weisen, andern erklären, weshalb die Luzernerstrasse während des Laufes nicht passierbar ist und speziell auch den Schienenverkehr im Auge behalten. So, dass der Anlass aus diesem Bereich als unfallfrei abgehakt werden kann.

Montag, 16.10.2017

43. Hallwilerseelauf: Top-Wetter und 7190 Sieger

Text und Bild: Thomas Moor

Postkartenwetter ist nicht gleich Rekordzeitwetter. Das hat sich beim 43. Hallwilerseelauf in Beinwil am See wieder einmal bewahrheitet. Für die Zuschauer wunderbar angenehm, war es den rund 8000 Läuferinnen und Läufer doch etwas zu warm, um die Streckenrekorde zu knacken.

Hauptsache aber war, dass den Läuferinnen und Läufer die Herbstsonne lachte. Das Strahlen in den Gesichtern der Teilnehmer und die gute Laune hatten Hochkonjunktur. Allerdings nicht bei ganz allen. So musste sich der Läufernachwuchs bei den Schülerläufen am Morgen durch den zähen Nebel kämpfen. Die Sonne eroberte sich ihren Platz aber wieder rechtzeitig noch vor den Starts zum Halbmarathon zurück, wo bei den Herren Dadi Fikru (Winterthur) in einer Zeit von 1:05.32 alles klar für sich machte. Den Sieg bei den Damen holte sich Petra Eggenschwiler (Langendorf) in einer Zeit von 1:19.37. Wobei: Sieger waren ja alle der 7190 von 8000 gestarteten Läuferinnen und Läufer, welche den Herbstklassiker im Seetal beendet haben.
Spezieller Sieger aus regionaler Sicht ist auch Silvio Bertschi aus Pfeffikon, welcher noch keinen der 43 Hallwilerseeläufe verpasst hat und in der Kategorie M60 auf den 89. Platz lief.

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