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Freitag, 20.10.2017

Bester Schweizer Geiger im Löwensaal Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die klassischen Aargauer Profi-Orchester haben die hervorragende Akustik des Löwensaals für sich entdeckt. Mit Sebastian Bohren an der Violine und dem Ensemble CHAARTS folgt am 23. November um 19.30 Uhr der 2. «Streich» der neuen Löwenkonzerte.

Nach dem ausverkauften Auftaktkonzert im September mit dem argovia philharmonic und Pepe Lienhard sind die musikalischen Zutaten nun Opernträume, Tango-Seeligkeit und böhmische Waldidylle für einen wahrhaft inspirierenden Abend. Der Schweizer Komponist Martin Wettstein schrieb «Verdis Traum» als augenzwinkernde Hommage an den berühmten Opernkomponisten und seine Oper «Macbeth». Jede Note Wettsteins stammt aus der Oper, aber diese sind in den 170 Jahren seit ihrer Uraufführung, wie das bei Träumen so üblich ist, ein wenig durcheinander geraten. Heraus gekommen ist eine Opern-Achterbahn in Form eines hochvirtuosen Instrumentalstücks ganz ohne Primadonna.

Die «Jahreszeiten» für Solo-Violine und Streicher von Astor Piazzolla stammen direkt aus der Unterwelt von Buenos Aires, ihren Kneipen, Bars und Etablissements. Piazzollas Leben fand überwiegend dort statt, wo die argentinische Seele zuhause war, was er 1:1 in seine Ode an die Stadt Buenos Aires umgesetzt hat. Die Dvorák-Serenade ist ein Paradestück für jedes hervorragende Streicherensemble, lebensbejahend, schwelgerisch und mit opulent schönen Melodien ist sie der Inbegriff des böhmischen Musikantentums und einer traumhaft ungetrübten Idylle.

Mit den CHAARTS Chamber Artists ist ein am Künstlerhaus Boswil entstandenes und international agierendes Spitzenensemble zu Gast, welches mit diesem Programm im Sommer bereits in China grosse Erfolge vor 8000 Hörern feiern konnte. Sebastian Bohren ist im Aargau aufgewachsen und hat sich rasch unter den besten Instrumentalisten der Schweiz etabliert und ist heute ein gefragter Solist.

Beinwil am See, Löwensaal
Donnerstag, 23. November, 19.30 Uhr
Tickets für CHF 46.–, 40.– oder 36.–
oder im Abo mit 20% Rabatt
www.loewenkonzerte.ch

Mittwoch, 18.10.2017

Whiskyschiff: Rendez-vous mit über 500 Whiskys

Text und Bild: Thomas Moor

Zürich ist top, Luzern ist top und in den erlauchten Kreis der beiden Grossstädte gesellt sich auch Beinwil am See. Dieses Whiskyschiff erfreut sich ebenfalls grosser Beliebtheit in der Szene.

Dass dem so ist, ist dem organisierenden Whiskyclub «Seventeen Drams» zu verdanken. Die Mitglieder sind nicht nur Kenner der Szene, sie ziehen jeweils alle Register, wenn es um die Organisation dieses Events geht, welcher Interessierte und Liebhaber aus allen Landesteilen anlockt. Die MS Seetal und die MS Seerose hatten am Beinwiler Steg angelegt, um den Ausstellern eine perfekte Plattform für ihre Produkte zu bieten. Und auch im Seehotel Hallwil hatten weitere Anbieter Position bezogen. «Zwanzig sind es insgesamt», wie Martin Hermann erfreut sagte. Sie boten den Besuchern über 500 Whiskys zur Degustation an. Und die Vielfalt des flüssigen Goldes, hatte wieder für jeden Whiskyliebhaber etwas auf Lager, wobei neben Raritäten auch die einheimischen Whiskys punkten konnten. Höchstes Geschmacks- und Genusserlebnis bieten auch die Brände der Distillerie Seetal, die mit einer Show-Brennerei vor Ort war und sich bei der Arbeit über die Schultern blicken liess.

Mittwoch, 18.10.2017

Massage mit Blick auf den Hallwilersee

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wenn Sie müde, erschöpft, überfordert oder auch mal am Limit sind, dann sind Sie bei Esthi Frei genau richtig! Esthi bietet jedem eine entspannte Auszeit, mit vielen verschiedenen Massagetechniken. Eine wunderschöne Praxis mit einer noch schöneren Aussicht von der Massageliege aus, auf den Hallwilersee und die Innerschweizer Bergwelt.

Als eine Kollegin vor acht Jahren Esthi fragte, ob sie nicht auch an einem Fussreflexmassage-Kurs teilnehmen wolle, war sie begeistert. Somit begann ihre Leidenschaft – die Massage. Die Fussreflexmassage ist auch heute noch eines ihrer grossen Spezialgebiete, da sie den Mensch ganzheitlich nach Chinesischer Philosophie erfasst. Seit drei Jahren behandelt sie ihre Kunden nun schon in der Wellness + Lifestyle Oase in Beinwil am See. Mit einer Aussicht, die sich jeder nur wünschen kann! Damit sie jeden ihrer Kunden individuell beraten und betreuen kann, achtet sie auf eine persönliche individuelle Art, um genau auf den Kunden eingehen und Bedürfnisse abdecken zu können. Als Diplomierte Wellnessmasseurin bietet sie langjährige Erfahrung im Massagen- und Therapien-Bereich. Damit die Haupt-Massagen wie Klassische und Fussreflex krankenkassenanerkannt sind, absolviert sie noch bis 2019 die Ausbildung zur Diplomierten Berufsmasseurin. Für jeden, der nicht nur eine einzelne Massage buchen will, gibt es die Möglichkeit ein 5er-, 10er- oder 20er-Abonnement zu kaufen, bei dem die Kunden von Vorteilen profitieren können. Bis Ende dieses Jahres gibt es ein einzigartiges Angebot in der Praxis Wellness + Lifestyle: eine einstündige Rücken-Nacken-Massage oder eine Klassische Massage für 100.— und zusätzlich als Geschenk, eine 20–minütige Fussreflexmassage. Diejenigen unter uns, die sich jetzt schon Gedanken machen, was sie ihren Liebsten zu Weihnachten schenken wollen, können bei Wellness + Lifestyle einen selbstgestalteten und mit Liebe verpackten Gutschein bestellen. Esthi Frei: eine sympathische und zuvorkommende Frau, die ihr Handwerk total im Griff hat und jeden kompetent beraten wird.

Montag, 16.10.2017

An (kulinarischen) Höhepunkten fehlte es nicht

Text und Bild: Eing.

Die diesjährige Turnfahrt begann frühmorgens am Böjuer Bahnhof. Und bald schon wurden die Turnerinnen und Turner mit selbstgemachten, noch lauwarmen Mandelgipfeln verwöhnt. Die Stärkung war hochwillkommen: Denn in Solothurn angekommen, lieferten sie sich ein unbarmherziges Mafiaduell. Im Adventure Room wurden die beiden Gruppen in einen Raum eingesperrt und mussten die Verfolgung aufnehmen. Gar nicht so einfach, wenn man in ein Gefängnis eingesperrt oder mit Handschellen an einen Stuhl gefesselt wurde. Nach und nach knackten sie alle Rätsel – nicht ganz in der geforderten Zeit – aber letztendlich gelang ihnen die Befreiung doch erfolgreich.

Nach einem Altstadtbummel, einem warmen Kaffee oder einem Solothurner «Öufi-Bier» traf sich die Gruppe im Solheure für ein feines Mittagessen wieder.

Ab Gänsbrunnen ging’s zu Fuss weiter – den Berg hinauf Richtung Probstenberg, mit einem Zwischenhalt in der Gastwirtschaft Malsenberg. Dass die Wirtin soeben frischen Zopf gemacht hat, konnte für die Gruppe nicht perfekter sein.

Frisch gestärkt und nach einer kleinen Wanderung wurden die Turnerinnen und Turner im Probstenberg von ihren Familien erwartet. Das grosszügige Lagerhaus ermöglichte es, dass der Turnfahrt-Kreis dieses Jahr etwas erweitert werden konnte. Und die Kids genossen es so richtig: Unzählige Spielgefährten, viele Spiele und vor allem ein Hotpot, den sie sogleich in Beschlag nahmen. Bald schon wehte ein feiner Grill-Duft durch die abgelegene Landschaft. Mit einem herrlichen – von drei Jungs gekochten – Risotto war das Grillbuffet perfekt.

Zum Glück gab das erneute Baden im Hotpot wieder genügend Appetit auf das herrliche Dessertbuffet mit «Hopp Böju»-Kuchen, einer grossen Schüssel Schoggimousse und hausgemachten Crèmeschnitten.

Am nächsten Morgen wartete bereits das nächste kulinarische Highlight: Ein Bauernbrunch, bei welchem nicht nur der Käse aus der Region war, sondern auch das Korn des feinen Bauernbrotes aus eigener Probstenberger Produktion stammte.

Während sich die Familien Richtung Heimat verabschiedeten oder den Holzweg in der Nähe von Balsthal besuchten, machten sich die 10 Sportler auf eine kleine Wanderung durch die Solothurner Jura-Hügel. Sie konnten es kaum glauben, dass mitten im Nichts tatsächlich ein (klitzekleines) Postauto kam um sie nach Gänsbrunnen zu fahren.

Neu entdeckt: Fahnenschwingen
Eine Turnfahrt wäre keine Turnfahrt, gäbe es nicht etwas Neues zu entdecken: In Gänsbrunnen wurden die Reisenden von Urs Bloch erwartet, einem waschechten, langjährigen Fahnenschwinger. Er führte sie in diese Schweizer Tradition ein und liess sie staunen, wie weit – und schön – ein solcher Fahnen fliegen kann. Mutig machten sie ihm nach, was bei ihm so leicht aussah. Mit der Zeit gelang dies nicht mal so schlecht und zum Schluss entstand spontan sogar eine schöne Choreografie.

Im Solothurner «Pier 11» liessen die Beinwiler die diesjährige Turnfahrt bei einem hervorragenden und nicht zu kleinen Dessertbuffet ausklingen. An kulinarischen Höhepunkten fehlt es auf den Böjuer Turnfahrten selten ...

Montag, 16.10.2017

Herbst-Ausstellung im Antiquariat Eichenberger

Text und Bild: Eing.

Vom 22. Oktober bis 19. November lädt das Antiquariat Eichenberger in Beinwil am See unter dem Titel «Aus der Geschichte des Buches und Geschichten aus Büchern» zur Herbstausstellung ein.

Beginn am Sonntag, 22. Oktober um 11.00 mit Apéro und Einführung zum Ausstellungsthema. Am Sonntag, 29. Oktober, von 14.00 bis 15.00, führt die Kalligraphin Susann Graf in die Geschichte der Schrift ein und zeigt von 15.00 bis 17.00 ihre Kunst. Mit der Einladung zum Mitmachen.

Freitag und Samstag, 3. und 4. November, je um 19.15 macht der Lyriker Pedro Raas in Texten aus alten Drucken überraschende Entdeckungen (Kollekte).

Am Sonntag ,19. November, um 10.30: «Worte sind der Seele Bild», Matinée mit Miniaturen aus Texten und Klängen. Textauswahl und Lesung: Elisabeth Sidler – Musik: Hansruedi Zeder, Franziska Wyss und Anna Eichenberger (Kollekte).

Die Veranstaltungen mit Apéro oder Schlummertrunk.

Öffnungszeiten:
22. Oktober – 19. November: Sonntag von 11.00 bis 19.00, Montag bis Samstag von 14.00 bis19.00 Uhr.

Buch– und Kunstantiquariat Johannes Eichenberger KLG, Aarauerstrasse 12 (vis-à-vis Bahnhof), 5712 Beinwil am See, Telefon 062 771 44 21

Montag, 16.10.2017

Winken und erklären, damit kein Chaos ausbricht

Text und Bild: Thomas Moor

Kein Hallwilerseelauf ohne die hunderten von Helferinnen und Helfer, welche mit ihrem Einsatz dazu beitragen, dass der Herbstklassiker unter den Schweizer Laufveranstaltungen zu einem Erfolg wird. Dazu zählt auch der Einsatz der Repol aargauSüd, welche (neben privaten Verkehrsdiensten) dafür sorgt, dass der Verkehrsfluss während der Rush Hour in Beinwil am See gewährleistet ist und keine Unfällle mit Teilnehmern, Zuschauern und dem rollenden Verkehr passieren. Fünf Mann der Repol haben sich an den verkehrstechnischen Hotspots stationiert. Beat Lüthi zum Beispiel im Bereich Kreuzung Sandstrasse/Kirchstrasse, dort, wo die Haltestelle des Park&Ride-Buses ist. Mit seinem wachsamen Auge sorgt er auch dafür, dass keine unberechtigten Personen in die mit Fahrverboten belegten Quartierstrassen fahren. Beim Löwenkreisel ist Repol-Chef Dieter Holliger im Einsatz. Auch er hat alle Hände voll zu tun: Ortsunkundigen den Weg weisen, andern erklären, weshalb die Luzernerstrasse während des Laufes nicht passierbar ist und speziell auch den Schienenverkehr im Auge behalten. So, dass der Anlass aus diesem Bereich als unfallfrei abgehakt werden kann.

Montag, 16.10.2017

43. Hallwilerseelauf: Top-Wetter und 7190 Sieger

Text und Bild: Thomas Moor

Postkartenwetter ist nicht gleich Rekordzeitwetter. Das hat sich beim 43. Hallwilerseelauf in Beinwil am See wieder einmal bewahrheitet. Für die Zuschauer wunderbar angenehm, war es den rund 8000 Läuferinnen und Läufer doch etwas zu warm, um die Streckenrekorde zu knacken.

Hauptsache aber war, dass den Läuferinnen und Läufer die Herbstsonne lachte. Das Strahlen in den Gesichtern der Teilnehmer und die gute Laune hatten Hochkonjunktur. Allerdings nicht bei ganz allen. So musste sich der Läufernachwuchs bei den Schülerläufen am Morgen durch den zähen Nebel kämpfen. Die Sonne eroberte sich ihren Platz aber wieder rechtzeitig noch vor den Starts zum Halbmarathon zurück, wo bei den Herren Dadi Fikru (Winterthur) in einer Zeit von 1:05.32 alles klar für sich machte. Den Sieg bei den Damen holte sich Petra Eggenschwiler (Langendorf) in einer Zeit von 1:19.37. Wobei: Sieger waren ja alle der 7190 von 8000 gestarteten Läuferinnen und Läufer, welche den Herbstklassiker im Seetal beendet haben.
Spezieller Sieger aus regionaler Sicht ist auch Silvio Bertschi aus Pfeffikon, welcher noch keinen der 43 Hallwilerseeläufe verpasst hat und in der Kategorie M60 auf den 89. Platz lief.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Freitag, 13.10.2017

Bald gibt es «Pauls Budeli» nicht mehr!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Vor 61 Jahren kam er von Schaffhausen via Reinach nach Beinwil am See. Seither repariert er mit grosser Leidenschaft Fahrräder in seiner Werkstatt! Paul Morger; ein sympathischer, aufgestellter und fröhlicher Mann der nun «Pauls Budeli» auf Ende November 2017 mit einem lachenden und einem weinenden Auge schliessen wird.

Der Vater pfiff zweimal und da wusste Paul «Jetzt muss ich wieder nach Hause gehen, es gibt Abendessen.» Sein Nachbar, ein Velohändler. Wenn seine Eltern nicht wussten, was Paul trieb, war der erste Schritt beim Nachbarn vorbei zu schauen, denn dort war er die meiste Zeit anzutreffen. Als er seinen Nachbar kennenlernte, war für den kleinen Paul Morger klar, er würde einmal selbst Velomechaniker werden, wenn er gross sei. Und dies wurde er dann auch tatsächlich. Der gebürtige Schaffhauser begann in jungen Jahren die Lehre als Velomechaniker bei Fritz Hediger in Reinach. Leider ging der Veloboom genau in diesen Jahren ziemlich bergab. Deshalb entschied er sich, nach der Ausbildung bei der Amag zu arbeiten. Nachdem er in diversen anderen Betrieben gearbeitet hatte, war es Zeit für eine neue Herausforderung und Paul Morger trat in Reinach bei Coop Bau + Hobby eine neue Stelle an. Paul war ein sehr beliebter und kompetenter Velomechaniker bei Coop. Nebst dem er tagtäglich in vielen verschiedenen Betrieben gearbeitet hatte, warteten zuhause weitere Fahrräder auf ihn, die mit Ersatzteilen bestückt oder einfach nur aufgepumpt werden sollten. Teilweise arbeitete er bis tief in die Nacht und vergass dabei die Zeit. Nach 15 Jahren bei Coop Bau + Hobby wurde es aber Zeit für die Pension. Mit 63 Jahren ging Paul in Rente und konzentrierte sich seither nur noch auf sein «Budeli». Als ich ihn darauf ansprach, was ihn denn an dieser Arbeit so fasziniere, kam die Antwort schnell: «Die feine Mechanik!» Es sei faszinierend, wie alles an einem Fahrrad zusammenspielt und wie man mit feinen Einstellungen viel bewirken kann. Ja und wie steht der Beinwiler denn eigentlich zu E-Bikes? «Für ältere Menschen finde ich es eine geniale Erfindung! Jeder der im Alter einen steilen Hügel hoch fahren muss, kann froh sein, wenn er ein E-Bike besitzt. Die jungen Menschen dürfen aber gerne weiterhin mit normalen Velos unterwegs sein. Ist ja auch gesund!» Da hat er wohl recht!

Alle Einnahmen von «Pauls Budeli» flossen auch direkt wieder in «Pauls Budeli». In jegliches Werkzeug oder Ersatzteile wurde investiert, damit er bestimmt für jeden Fall gerüstet war! Eine topeingerichtete und funktionelle Werkstatt, die Paul aufgebaut hat. «Eine unordentliche Werkstatt geht gar nicht», findet er. Darum sind alle Werkzeuge, Ersatz- und Zubehörteile fein säuberlich an ihrem Ort. Es ist herrlich Paul zuzuhören, wenn er von seiner Leidenschaft, den Fahrrädern erzählt. Es gäbe wahrscheinlich noch unzählige Geschichten, die er mir hätte erzählen können. Was für eine Zeit! 61 Jahre lang begleitete ihn das Fahrrad durch sein Leben. Hoffentlich wird dies noch lange so bleiben.

Und wer repariert nun das Fahrrad, wenn es Paul nicht mehr macht? Keine Angst! Die Unternehmung «District 12 GmbH» an der Aarauerstrasse 19 in Reinach übernimmt gerne jeden von Pauls Kunden. Die Kundschaft kann sich auf einen kompetenten und zuverlässigen Nachfolger freuen, der das ganz bestimmt genauso gut macht wie Paul.

Freitag, 29.09.2017

Beinwiler holt Deutschen Musical Theater Preis

Text und Bild: Eing.

Der deutsche Musical Theater Preis 2017 in der Kategorie «Beste Choreographie» , welcher am 16. September im Wintergarten Varieté in Berlin verliehen wurde, ging an Simon Eichenberger für die Produktion «In 80 Tagen um die Welt» – ein neues Musical aus der Feder des norwegischen Teams Gisle Kverndokk und Oystein Wiik am Landestheater Linz.

Dies ist bereits Simon Eichenbergers zweiter Preis in dieser Kategorie, 2015 gewann er für «Das Wunder von Bern», eine Eigenproduktionen von STAGE Entertainment. Es ist insgesamt auch die 6. Auszeichnung (bestes Musical, beste Choreographie, beste Regie, beste Kostüme, bestes Bühnenbild, bester Nebendarsteller) für «In 80 Tagen um die Welt» und somit die diesjährige erfolgreichste Neuproduktion im deutschsprachigen Raum.

Auch mit grossem Erfolg als Regisseur produzierte er diesen Sommer in Schwerin vor dem Schloss «WEST SIDE STORY», mit einem erstklassigen Cast und über 120 Mitwirkenden hinter und vor der Bühne. Danach ging es gleich weiter als Regisseur mit dem grossen Klassiker «The Rockys Horror Show» auf dem Schloss Zwingenberg, ein für Sommerproduktionen sehr beliebter und bekannter Standort. Weiter ging es nach Hannover an die Staatsoper, wo am 29. 9. 17 bereits die nächste Première von «West SIDE STORY» mit Simon als Choreograph und Matthias Davids für die Inszenierung stattgefunden hat.

Der aus der Beinwil am See stammende Regisseur und Choreograph kehrt ab mitte November mit einer neuen Musicalshow «FOREVER YOUNG« als Regisseur und Choreograph an das Musiktheater Linz zurück, wo er auch gemeinsam mit Matthias Davids, dem Spartenleiter des Musicals, das Konzept erarbeitete. Danach wird er in einer Grossproduktion einer neuen Uraufführung des Musicals mit den Hits von Wolfgang Petry «WAHNSINN» für die Choreographie und mit Gil Mehmert als Regiesseur verantwortlich sein. Permière ist am 21. Februar in Duisburg. Also auch ein «Böjuer» wieder dabei.

Mittwoch, 27.09.2017

Räbeliechtliumzug am 6. November

Text und Bild: Eing.

Wiederum findet im Unterdorf der Räbeliechtliumzug statt. Kindergarten und 1. bis 3. Klasse, angeführt durch die Fackelträger der 6. Klasse, ziehen vom Alten Schulhaus via Seehaldenstrasse – Muttenstrasse durchs Häxewäldli und wieder zurück zum Schulhaus.

Nach einem gemeinsamen Abschluss mit zwei Liedern, erhalten die Kinder einen kleinen Imbiss mit einem wärmenden Tee. Der Elternrat hat die langjährige Tradition des Tee- und Glühweinkochens vom Frauenverein übernommen, wofür Schüler und Lehrerschaft schon jetzt ganz herzlich danken. Nach Abmarsch des Umzugs können sich die Erwachsenen das Warten mit einem Glühwein vor dem Kindergarten Vorstadt verkürzen.

Datum: Montag, 6. November 2017
Verschiebedatum: Dienstag, 7. November 2017
Abmarsch: 18.00 Uhr beim Gemeindehausplatz

Montag, 11.09.2017

Verleihung des Sommervogel-Preises

Text und Bild: Andreas Walker

Am 15. September wurde vom Landschaftsschutzverband Hallwilersee (LSVH) in Beinwil am See der Sommervogelpreis verliehen.

Der Sommervogelpreis wird seit 1999 vom LSVH vergeben. Das Preisgeld von 500 Franken wurde aus der Verleihung des Heimatschutzpreises eingesetzt und später vom Sponsoring, aktuell von der Hypothekarbank Lenzburg, zur Verfügung gestellt. Den Preis erhielten Daniel und Anja Huber–Stollberg am Vorderen Zihl 5 in Beinwil am See. Nach einer Ansprache von Eduard Schmid, Vorstandsmitglied im LSVH und verantwortlich für den Wettbewerb, wurde die Urkunde für den Sommervogelpreis an die Gewinner übergeben. Danach führten Daniel und Anja Stollberg durch ihren Garten mit Obstbäumen, Beerensträuchern und Gemüsen, die zu einem grossen Teil aus dem Sortiment von Pro Specie Rara bestehen. Der Garten liegt am Hang zum Homberg, wo sich die Natur direkt im Garten fortsetzt. Damit wachsen Kräuter und Blumen da, wo sie wirklich hingehören. Ebenso bilden eine Vielzahl von kleinen Tieren wie Spinnen, Wildbienen, Raupen, Schnecken und vieles mehr, eine natürliche Gemeinschaft. Nach dem Gartenrundgang wurden die Besucherinnen und Besucher zu einem Imbiss eingeladen und konnten den Abend in Ruhe ausklingen lassen. Bei dieser Preisverleihung war es das 4. Mal, dass der Preis am Ort der Preisträger vergeben wurde. Dabei wird nicht jedes Mal ein Garten prämiert. Es kann auch eine Studie zur Hallwilerseelandschaft oder ein naturnah gestalteter Bachlauf sein.

Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb können auf der Homepage des LSVH www.natur-im-seetal.ch gefunden werden.

Mittwoch, 20.09.2017

Als man sich auf dem Sand noch «selber versorgte»

Text und Bild: Peter Eichenberger

Wie in den vergangenen Jahren führte der Ortsbürgerverein Beinwil am See auch in diesem Jahr einen Dorfumgang durch. Am Bettagsamstag versammelte sich eine grosse Anzahl Leute beim «Alten Löwen», an der Kreuzung Feld- und Sandstrasse, zum zweiten Teil des Dorfumganges im Gebiet Sandstrasse. Unter den Teilnehmern waren auch der Gemeindeammann Peter Lenzin und die Gemeinderätin Jacqueline Widmer.

Ursus Merz war erstaunt über die vielen Interessierten, die bei einigermassen schönem Wetter den Weg zum Oberhof fanden. Gleich zum Beginn dieser Führung wusste Ursus Merz Interessantes zu den ersten Häusern. Wer die frühere Verbindungsstrasse von Mosen nach Beinwil benützte, wurde im Zollhaus, gegenüber dem «Alten Löwen», abgefangen und musste für bestimmte Waren ein Zollgeld bezahlen. Beide markanten Häuser, das «Zollhaus» und der «Alte Löwen» sind bis heute in einem guten Zustand.

Weiter auf der Sandstrasse stehen die Häuser fast wie zur Berner Herrschaft. Bei der Kreuzung Hofmattstrasse/Sandstrasse stehen ebenfalls noch die alten Häuser. Ursus Merz erzählte vom früheren Schlittelweg. Dieser begann in der Hofmatt, von den «Böjuer» wird diese Strasse «Vedokter» genannt und führte über das Bahngeleis und die Hauptstrasse ins Gässli und weiter unter dem einstigen Bauernhof «Rank-Amme» in die Rankstrasse. Vorbei am «Stampfihüssli» in die Seestrasse und beim Dampfersteg auf den zugefrorenen See.

Bis vor wenigen Jahren gab es an der Sandstrasse noch diverse Geschäfte. So zum Beispiel die Sattlerei Merz oder die legendäre «Sandmetzg». Beim Umbau der Sandmetzg achtete der Besitzer darauf, dass die Aussenfassade im Originalzustand blieb. Gegenüber der Metzgerei gab es ein Kolonialwaren-Laden. Dieser Lebensmittelladen wurde von Alice und Emil Gloor-Köhli geführt. Im Buch «Vergangen und fast vergessen» kann interessantes über dieses Lädeli nachgelesen werden.

Wie in den vergangenen Jahren zeigte Ursus Merz den Teilnehmer auch Fotos zu den jeweiligen Häusern und ihren Bewohner. Weiter ging der Dorfumgang in Richtung Süden. Es ist erstaunlich wieviel Ursus Merz über dieses Gebiet in Erfahrung bringen konnte. Auf die Frage wie er diesen Dorf umgang plante, meinte er: «Ich wende etwa 60 bis 80 Stunden auf, damit ich den Leuten etwas Gescheites erzählen kann»! Dass dies stimmt, zeigt auch, dass es jedes Jahr mehr Teilnehmer an diesem traditionellen Dorfumgang gibt. Beim Bauernhof von Urs und Esther Weber wurde die illustre Gesellschaft vom Vorstand des Ortsbürgervereins mit Bratwürsten vom Grill bewirtet.

Montag, 11.09.2017

Jahreskonzert des Jodlerchörli Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Das Jod­ler­chör­li Bein­wil am See be­grüsst Sie herz­lich zum dies­jäh­ri­gen Jah­res­kon­zert am Sams­tag, 21. 10. 2017. Tür­öff­nung ist um 18.30 Uhr, Kon­zert­be­ginn um 20.00 Uhr.

Un­ter der Lei­tung un­se­res Di­ri­gen­ten Mar­tin Flu­ry aus Gun­z­wil, ha­ben wir ein ab­wechs­lungs­rei­ches Pro­gramm ein­stu­diert. Um­rahmt wer­den un­se­re Vor­trä­ge vom Pan­flö­ten­en­sem­ble Pa­ne­lo­die Rei­n­ach und das Schwy­zer­ör­ge­li­quar­tett Ko­li­bri sorgt für Tanz und Stim­mung. Für das leib­li­che Wohl ist auch ge­sorgt. Wir ver­wöh­nen Sie aus un­se­rer Jod­ler­kü­che und ei­nem fei­nen Des­sert vom Ku­chen­buf­fet. Mit et­was Glück ge­win­nen Sie ei­nen tol­len Preis aus der gros­sen Tom­bo­la. Kom­men Sie an un­ser Kon­zert im Lö­wen­saal Bein­wil am See und ver­brin­gen Sie ein paar ge­müt­li­che Stun­den mit uns!

Montag, 11.09.2017

Elternverein lud zum Clean-up-day

Text und Bild: Eing.

Der Elternverein Böju lud dieses Jahr zum nationalen Clean-up-day in Beinwil am See ein. Gegen 20 Familien trotzten dem garstigen Wetter und machten bei dieser grossen Aufräumaktion mit.

«Bewaffnet» mit Zange und Müllsack streiften die knapp 60 grossen und kleinen Helfer durch`s Dorf und packten alles Mögliche und Unmögliche ein. Von Aludosen und Glasflachen über loses Papier wurde auch ein herrenloser, kaputter Plastikstuhl im Gebüsch geborgen.

Vor allem die Kinder waren sehr überrascht, was ihre Zeitgenossen so einfach in der Natur entsorgten und äusserten immer wieder ihren Unmut darüber. Nichts desto trotz oder gerade deshalb halfen sie sehr motiviert und engagiert mit und präsentierten anschliessend stolz ihre Fundstücke. Nach getaner Arbeit wurde der Anlass bei Wurst und Brot, gesponsert von der Gemeinde, abgerundet.

Der Elternverein Böju möchte sich herzlich bei allen Helfern, die sich am diesjährigen Clean-up-day beteiligt haben, um gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Littering zu setzen, für ihren grossen Einsatz bedanken.

Montag, 04.09.2017

Gelb oder schwarz, das ist die Frage

Text und Bild: Peter Eichenberger

Tratitionsgemäss lud der Gemeinderat Beinwil am See die Jubilare die im Jahr 2017 den 85. 90. 95. oder 100. Geburtstag feiern können, ins Foyer des Löwensaales ein. Mit sichtlichem Stolz eröffnete Jacqueline Widmer diesen besonderen Anlass.

Sie übergab aber sofort dem Männerchor Beinwil am See das Wort oder besser gesagt die Stimme. Mit dem Lied «So ein Tag» eröffneten die Männer den Liederreigen. Natürlich durfte das Lied «Happy Birthday» nicht fehlen. Mit ihren kräftigen Stimmen trug der Männerchor ebenfalls zum guten Gelingen dieses Abends bei. Regina Brunner unterhielt die Jubilare mit ihrem Akkordeon. Mit grossem Applaus wurde Frau Brunner das schöne Spiel gedankt.

Auch eine grosse Tradition ist, dass die Landfrauen von Beinwil am See, die Jubilaren verwöhnen. Der Apéro wurde mit viel Liebe vorbereitet und serviert. Wie in den vergangenen Jahren las die Gemeindrätin Jacqueline Widmer den anwesenden Gästen eine Geschichte vor. Diesmal von der gelben und schwarzen Tüte. Frau Widmer erzählte von der gelben Tüte, in der alle glücklichen Sachen aus dem Leben festgehalten sind. In die Schwarzen kommen schlechte Sachen, wie Unglück, Schmerz und schlimme Erinnerungen. «Werfen wir die schwarze Tüte weg und füllen die Gelbe», heisst das Motto!

Nach dieser eindrücklichen Geschichte, erfreuten Frau Brunner und der Männerchor die Jubilaren wieder mit Musik und Gesang. Als grosse Überraschung konnte Jacqueline Widmer Frau Hunziker vorstellen. Sie wird im 2017 100 Jahre alt. Fröhlich und zufrieden nahm die sehr gut gekleidete Jubilarin die Gratulationen entgegen. Das Geheimnis, dass Frau Hunziker 100 Jahre alt geworden ist, verriet Jacqueline Widmer natürlich auch: Ein Bier sowie bis vor einigen Jahren, schwimmen im Hallwilersee, ist das Geheimnis. Alle Mitwirkenden hatten riesig Spass die Jubilaren an diesem Abend zu verwöhnen. Viel zu schnell vergingen diese schönen Stunden im Löwenfoyer.

Montag, 04.09.2017

4. Beinwiler Junior-Triathlon

Text und Bild: Eing.

Der heisse Sommer schloss dieses Jahr mit einer verregneten Woche. Trotz des rauen Wetters rannten, radelten und schwammen am 12. August, dem letzten Samstag der Sommerferien, 25 Kinder um die Wette. Das bewährte Team in den Wechselzonen bei der alten Badi wurde verstärkt durch neue Helferinnen und Helfer aus dem Dorf. Im Wasser sorgten wiederum zwei Mitglieder des SLRG für Sicherheit. Zahlreiche Eltern und Schaulustige feuerten die Kinder an und sorgten dafür, dass sie im Ziel wieder schnell trocken wurden und warm bekamen.

Getreu dem Motto, dass Mitmachen wichtiger ist als Siegen, nahm am Schluss jedes Kind einen Pokal entgegen. Die Tagessiege gingen dieses Jahr ins Zihl: Rasmus Huber war der schnellste bei den Jungs und seine Schwester Marika Huber war das schnellste Mädchen.

Stephan Oetiker und Mark Schwyter, die beiden Initianten, ziehen trotz des wechselhaften Wetters eine durchwegs positive Bilanz. Ein herzliches Dankeschön den bereitwilligen Eltern für Mithilfe und Kuchenspenden. Das Datum des 5. Beinwiler Junior Triathlons steht bereits fest: Samstag, 11. August 2018.

Mittwoch, 30.08.2017

Beinwiler Ea-Junioren im neuen Dress

Text und Bild: Thomas Moor

Man kann im Leben nicht immer gewinnen. Das haben auch die Nachwuchsfussballer des FC Beinwil am See erfahren. Zwar konnten die Ea-Junioren beim Spiel gegen die Ed-Junioren des FC Wohlen mit neuen Dress (gesponsort von Dorfheftli, «die Mobiliar» Generalagentur Reinach, Adrian Meier, und den Ortsbürgern Beinwil am See) einlaufen. Mit einem Blitzstart und zwei Toren schossen sich die engagiert kämpfenden Böjuer denn auch in Führung, mussten des bessere Ende aber doch klar dem Freiämter Nachwuchs überlassen. Aber: Das nächste Spiel und die nächste Chance kommen bestimmt.

Montag, 28.08.2017

SVP: Gemeinderatswahlen Legislatur 2018 – 2021

Für den Gemeinderat kandidieren der bisherige Christoph Giger und als zusätzlicher neuer Kandidat Remo Gloor.

Remo Gloor hat Jahrgang 1986, ist in Leutwil aufgewachsen, verheiratet und wohnt seit 2011 in Beinwil am See. Nach der Schule absolvierte er eine Lehre als Landschaftsgärtner, danach wechselte er zum Beruf des Strassentransportfachmanns, absolvierte eine Weiterbildung zum Strassentransportdisponenten und arbeitet heute als Chauffeur und Lehrlingsausbilder in Beinwil am See. Er ist politisch sehr interessiert und verfolgt die Entwicklung im Dorf mit viel Herzblut. Er engagiert sich deshalb schon länger in der örtlichen Feuerwehr als Gruppenführer, war aktiver Schwinger und war im Vorstand des Schwingklubs Kulm. Er ist zusammen mit seinem Arbeitgeber bereit, die nötige Freizeit in dieses Amt zu investieren.

In Beinwil am See sind weitere grosse Bauprojekte, sprich Neubau Werkhof/Bauamt, ein neues Gemeindehaus usw. aufgegleist, welche noch über mehrere Jahre andauern. Allein schon deswegen wäre eine Blutauffrischung im Gemeinderat gut und erlaubt in absehbarer Zukunft einen reibungslosen Wissenstransfer auf neue Gemeinderäte. Die SVP Böju empfiehlt Ihnen die beiden Kandidaten in den Gemeinderat zu wählen.

Mittwoch, 16.08.2017

Dankensberg: EDMUND machte das Rennen

Text und Bild: Thomas Moor

Im Rahmen des geplanten Um- und Erweiterungsbaus des Alters- und Pflegeheims Dankensberg Beinwil am See wurde ein Projektwettbewerb im selektiven Verfahren durchgeführt. Jetzt steht der Sieger fest. «And the winner is ... EDMUND.» Die Arbeit eines Zürcher Architekturbüros.

Es sei ein spannendes und interessantes Verfahren gewesen, wie Stiftungsratspräsident Hans Schärer sagte. Teilnahmeberechtigt waren Architekturbüros aus der ganzen Schweiz. Rekordverdächtige 83 Bewerbungsunterlagen wurden eingereicht, welche nach einer Präqualifikation auf sieben Teilnehmer reduziert wurden. Ihre Aufgabe war es, den Um- und Erweiterungsbau nach verschiedenen, vorgegebenen Kriterien zu projektieren, wobei die Bau- und Betriebskosten eine zentrale Rolle spielten. Aber auch auf die Erhaltung des schönen Grünraumes wurde ein gewichtiges Augenmerk gelegt. Je zwei Architekturbüros aus den Kantonen Aargau, Zürich und Basel sowie einem Nachwuchsbüro ebenfalls aus dem Kanton Zürich präsentierten interessante Lösungen. «Phänomenal», wie es Jurymitglied William Steinmann auf den Punkt brachte. Die Ausgangslage sei hervorragend, wie er anfügte. Durch ein Beurteilungsgremium, bestehend aus Sachpreis- und Fachpreisrichter, wurden die eingereichten Projekte seriös begutachtet und hinsichtlich der baurechtlichen Grundlagen und der Einhaltung des Raumprogramms analysiert und rangiert.

Das Rennen machte das Projekt EDMUND des Zürcher Architekturbüros Fiechter & Salzmann, welches einstimmig zum Sieger gekürt wurde. Bis Ende Oktober gilt es für das Siegerteam, noch einige Feinjustierung an ihrem Projekt vorzunehmen. Wenn alles rund läuft (besonders mit der Finanzierung), soll der Baustart des 13-Millionenprojektes im Herbst 2018 fallen. In der ersten Phase wird das Gründerhaus (Haus A) aus dem Jahr 1921, für welches der Kanton die Betriebsbewilligung nicht mehr erteilte, rückgebaut. An seine Stelle kommt der Neubau zu stehen. Danach soll der Umbau und die Renovation von Haus B erfolgen. In seiner neuen Form wird der «Dankensberg» dann in allen Belangen up to date sein und über 60 Betten (heute 53 + 1 Ferienzimmer) und eine moderne Infrastruktur verfügen.

Montag, 14.08.2017

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 1. Semester

Computerkurs mit Pirmin Lenherr
Eigene Homepage erstellen mit WordPress IN-488
Daten: Mi., 08./15./22. und 29. November 2017. Zeit: 19.00 – 21.00 Uhr, Kosten Fr. 240.–.

Allgemeine Kurse:
Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-489: Daten: Sa., 16. und 23. September 2017. Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr, Kosten: Fr. 340.–. Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli.

Diese Kurse werden laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik AL-491: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht! Wirbelsäulengymnastik AL-492: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 19.00 – 20.00 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht! Wirbelsäulengymnastik AL-493: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten Fr. 135.–. NIA - getanzte Lebensfreude AL-490: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–. Pilates AL-494: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen
Literaturabend – «Hagard»
Ein paar pflaumenblaue Ballerinas sind schuld, dass ein Mann Ende vierzig innerhalb zweier Tage aus seinem soliden, geordneten Leben an den Rand der eigenen Vernichtung gerät. Wie kommt es, dass ihn weder vernünftige Argumente, noch familiäre und geschäftliche Verpflichtungen zurückhalten können? Wir reflektieren und diskutieren. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch. Leitung: Helene Büchler-Mattmann. Montag, 18.09.2017, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Eintritt Fr. 10.–.

Spezialanlass mit Beni Thurnheer
Von A-Z mit Beni «Aus dem Leben eines Fernsehstars». Beni Thurnheer erzählt aus seinem spannenden und ereignisreichen Leben als Sportmoderator und Fernsehstar. Ein vergnüglicher und interessanter Abend, pure Unterhaltung garantiert! Donnerstag, 02.11.2017, 19.30 Uhr, Pfarreiheim Hitzkirch, Eintritt Fr. 15.–.

Sträucher und Rosen schneiden – so machts der Profi
Was, wenn der Sommer längst vorbei ist und der Winterschnitt bevorsteht? Erfahren Sie unter fachkundiger Anleitung von Barbara Jurt, dipl. Landschaftsarchitektin FH, wie’s geht, damit Ihr Garten in voller Blüte steht und alles im grünen Bereich ist. Samstag, 18.11. 2017, 09.00 – 11.00 Uhr. Treffpunkt vor dem Schulhaus Trottenmatt, Hitzkirch, Kosten: Fr. 25.–. Anmeldung beim Sekretariat bis 12.11.2017.

Freitag, 11.08.2017

Reformierte Kirchen Beinwil am See und Buchs-Rohr

Text: Eing., Bild: Fotolia

Pfarrer Andreas Pauli verlässt auf Ende November das Pfarramt in Buchs und stellt sich in der Kirchgemeinde Beinwil am See zur Wahl.

Als Nachfolge für Frau Maria Dôka, die am 1. Dezember 2017 in Pension gehen wird, kann die Pfarrwahlkommission der Kirchenpflege Beinwil am See schon nach kurzer Zeit einen neuen Pfarrer zur Wahl vorgeschlagen. Es ist Andreas Pauli von der Kirchgemeinde Buchs-Rohr. Die Wahl erfolgt an der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 19. November 2017. Für die Kirchgemeinde Beinwil besteht die Möglichkeit, Pfarrer Pauli am 27. August und 22. Oktober persönlich kennenzulernen. Der Arbeitsbeginn ist auf den 1. Dezember 2017 vorgesehen. Die Kirchenpflege freut sich auf eine zukünftige Zusammenarbeit.

Damit verlässt Pfr. Andreas Pauli das Pfarramt Buchs. Die Kirchenpflege Buchs-Rohr bedauert diesen Wechsel. Hat er doch mit seinem Schwerpunkt Diakonie und Integration gute Impulse in das Leben der Kirchgemeinde gebracht. Sie dankt bereits schon heute für den grossen Einsatz und wünscht Pfarrer Pauli am neuen Wirkungsort viel Erfolg. Der Termin für den Abschiedsgottesdienst wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Mittwoch, 09.08.2017

Runde Geburtstagsfeier mit Musik und Geknatter

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn schon eine Geburtstagsparty steigen lassen, dann richtig. Das sagte sich der Töffliclub «Seckuropfer Böju» und liess am Vorabend zum 4. Töfflitreffen in der alten Turnhalle eine Party steigen, bei welcher drei Bands einheizten. Am Sonntag gaben dann Hunderte von Töfflifahrer den Ton an.

Guten musikalischen Geschmack bewiesen die Verantwortlichen der Party zum 5. Geburtstag am Samstagabend auf jeden Fall. Mit «Me & The Operators», «Shades of Purple» und «Betty & The Surf-Maniacs» war man breit aufgestellt, um allen Geschmäckern etwas zu bieten. Den Musikern der zwei ersten Bands wäre es zu wünschen gewesen, wenn sich vor der Bühne noch etwas mehr Zuhörer formiert hätten. Viele der Partygänger zogen es allerdings vor, die gesellige Runde bei Bierchen und Köstlichkeiten vom Grill vor der alten Turnhalle unter freiem Himmel abzuhalten. In den Genuss der Musik kam man auch dort.

Musik anderer Art war dann am Sonntag Trumpf. Dann gaben die Mofas den Ton. Das 4. Böjuer Töfflitreffen lockte wieder Hunderte von Töfflifahrern aus der halben Schweiz nach Beinwil am See. Und wie es sich für die jungen und älteren Töfflibuebe und Töfflimeitli gehört, montierten viele ihre Uniform, welche aus mit Stickern dekorierten Jeansjacken, mit Fransen behangenen und Nieten bestückten Lederjacken sowie dem traditionellen alten Halbschalenhelm bestand. Nicht zu vergessen die fahrbaren Untersätze der Marken Sachs, Prior, DKW & Co., die zum Teil in aufwändiger Freizeitarbeit restauriert wurden und in Beinwil als wahre Bijous zu bewundern waren. Die Töffliszene lebt. Herrlich! Und mit ihr wurden im grossen Fahrzeugpark hinter dem Gemeindehaus ganz viele Jugenderinnerungen wach. Ein eindrückliches Bild präsentierte sich den Besuchern, als sich die Töffliszene in der Häsigasse zur Startaufstellung für die Zwei-Seen-Rundfahrt formierte und anschliessend mit Geknatter den Weg unter die Räder nahm.

Bildergalerien auf unserer Facebookseite: Samstag, Sonntag

Mittwoch, 02.08.2017

4. Beinwiler Junior-Triathlon

Am Samstag, 12. August um 10 Uhr fällt der Startschuss bei der alten Badi in der Steinismatt, Beinwil am See. Buben und Mädchen vom Kindsgi bis zur 6. Klasse rennen, radeln und schwimmen um die Wette. Wobei Mitmachen und Spass haben, mehr zählen, als die gemessene Zeit. Für Nichtschwimmer mit Flügeli und LikeaBike-Fahrerinnen gibt es einen eigenen Parcours. Und beim Junior-Triathlon erhalten alle einen Pokal. Die Initianten Stephan Oetiker und Mark Schwyter freuen sich über die Teilnahme von Kindern aus der ganzen Region. Das OK wird unterstützt von zahlreichen Eltern aus dem Dorf und von zwei Mitgliedern des SLRG, welche für Sicherheit im Wasser sorgen.

Anmeldung vor Ort von 9 bis 10 Uhr; Startgeld, Verpflegung und Pokal kosten 5 Franken pro Kind. Bitte Schwimmzeug, Velo und Helm mitbringen. Es gibt keine Autozufahrt, bitte Parkplatz beim Strandbad benützen. Der Triathlon findet nur bei stabiler Witterung statt. Tel 1600 gibt Auskunft.

Mittwoch, 02.08.2017

Bundesfeier: Farbenfroh in den 1. August

Text und Bild: Thomas Moor

Der Männerchor Böju sorgt nicht nur mit Gesang für einen kulturellen Farbtupfer im Dorf. Als Gastgeber der Bundesfeier doppelten die Sänger nach und zeigten, dass sie auch hier Spitze sind. Nicht zu vergessen natürlich die Böjuer Landfrauen, die im Vorfeld der Bundesfeier die Backöfen auf Hochtouren laufen liessen. Mit ihrem Engagement und dem vielfältigen und leckeren Kuchenbuffet trugen sie ebenfalls zum guten Gelingen der Bundesfeier bei. Zuerst durften die Festbesucher eine Gratis-Grillwurst fassen, während dem die Jungmannschaft schon fleissig mit dem Abfeuern von Knallkörpern beschäftigt war. Bevor unter dem Lead des Männerchors gemeinsam zum Schweizer Psalm angestimmt wurde, bedankte sich Gemeindeammann Peter Lenzin speziell bei der Landbesitzerfamilie Urs Weber für ihr Entgegenkommen. Den farbigen Abschluss der Feier bildeten die Heissluftballone, welche die Festbesucher in den Nachthimmel steigen liessen sowie das 1.-Augustfeuer und ein Feuerwerk.

Mittwoch, 02.08.2017

Dankensberg: Abgeschlossene Berufsabschlüsse

Schon seit einigen Jahren bietet die Stiftung Dankensberg in Beinwil am See jungen, interessierten Menschen Ausbildungsmöglichkeiten in diversen Berufsgruppen an. Auch in diesem Jahr dürfen wir drei erfolgreichen Absolventen gratulieren.

Stiftungsrat, Heimleitung und alle Mitarbeiter gratulieren den drei aufgestellten Berufsleuten ganz herzlich und wünschen ihnen auf dem weiteren Lebensweg viel Freude und Erfolg in ihrem Beruf!


Um- und Erweiterungsbau

Es ist soweit … die Stiftung Dankensberg ist in Planung vom Um- und Erweiterungsbau. Das Haus A mit Baujahr 1921 wird durch einen Neubau ersetzt. Vorgesehen ist, dass anschliessend auch das Haus B saniert wird. Die Bewohnerzimmer und die Infrastruktur entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Die Vorbereitungs- und Planungsarbeiten waren anspruchsvoll und sehr zeitintensiv. Durch unser schmales Budget können leider gewisse Wünsche nicht realisiert werden. Nichts desto trotz wurde der Wettbewerb für den Ersatz des A-Hauses gestartet. Die Resonanz auf unsere Ausschreibung war sehr gross, es haben sich über 80 Architekturbüros beworben. Die Entscheidung, welche Architekturbüros in die engere Wahl kommen, war für die Jury nicht einfach. Am 15. Juni 2017 wurden sieben Projekte erfolgreich juriert, nun steht der Sieger fest. Projektbesichtigung / Öffnungszeiten

An folgenden Daten können die ausgewählten Projekte im Mehrzwecksaal der Stiftung Dankensberg öffentlich besichtigt werden:
Donnerstag, 17. August, 16.30 – 19.00 Uhr
Freitag, 18. August, 16.30 – 19.00 Uhr
Samstag, 19. August, 10.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 02.08.2017

Grund zu feiern für die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG

Text Und Bilder:Eing.

Es hat sich einiges getan, seit Fridolin Stutz im Jahre 1883 mit einem Rechenmacherbetrieb den Grundstein für die heutige Werkstatt gelegt hat. Der Familienbetrieb in Schongau produziert nun seit 60 Jahren Fenster, Haustüren und Schiebetüren für individuelle Kundenansprüche.

Tag der offenen Tür
(Eing.) – Zur Feier des 60-jährigen Firmenjubiläums öffnet die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG während einer zweitätigen Ausstellung ihre Türen. Am 15. und 16. September erhalten Besucher vor Ort einen Einblick in die Produktion und lernen den Herstellungsprozess der Fenlife-Produkte kennen. Für das 60-Jahre-Jubiläum wurde zudem ein neues Logo kreiert, welches den innovativen Firmenauftritt unterstreicht.

60 Jahre Erfahrung – 60 Jahre Freude am Produkt!
Das gut eingespielte Team um Geschäftsinhaber Godi Stutz hat sich auf den Fensterersatz im Renovationsbereich spezialisiert. Alle Arbeitsschritte zur Herstellung der Fenster werden mit eigenen Mitarbeitern in der Werkstatt in Schongau durchgeführt. Auch das eigene Montageteam besticht durch langjährige Erfahrung im Um- und Neubau und garantiert eine saubere Ausführung der Arbeiten. Das Fenster ist eines der nachhaltigsten Elemente eines Hauses und spielt sowohl optisch als auch technisch eine grosse Rolle. Um auf die unterschiedlichsten Ansprüche im Um- und Neubau eingehen zu können, hat die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG zusammen mit drei weiteren Schweizer Fensterbauern das modular aufgebaute Holz-Metall-Fenstersystem Fenlife entwickelt. Ein Schweizer Qualitätsfenster, das flexibel an alle Kundenansprüche angepasst werden kann. Damit eine gleichbleibend hohe Qualität und ein professioneller Service geboten werden können, wurde im Jahr 2016 ein neues Fensterbearbeitungscenter in Betrieb genommen. Dies ermöglicht nebst einer schnelleren Produktion auch eine grössere und vielfältigere Produkteauswahl für die Kundschaft. Das Team von Fenster Stutz freut sich über Ihren Besuch und zeigt Ihnen gerne den Betrieb!

Mittwoch, 02.08.2017

Auf dieser Bühne gehts huschhusch ins Grab

Text: Graziella Jämsä, Bild: zVg.

Diesmal hat sich theateraberbitte einen Krimi ausgesucht. Genauer gesagt zeigt das Ensemble im Huus 74 in Menziken eine Kriminalkomödie im britischen Stil. «huschhusch ins grab» heisst das facettenreiche Stück, in welchem dem Publikum mehr als nur ein Rätsel geboten wird.

«Häufig kommen gute Krimis mit wenig Schauspielern aus», weiss Raschid Kayrooz. «Doch wir wollten möglichst ein Stück für das ganze Team von theateraberbitte.» So hat man «Tiptoe Through the Tombstones» von Norman Robbins ausgesucht, welches Raschid Kayrooz gemeinsam mit Berbel Holliger in Mundart übersetzte. «Dabei haben wir die örtlichen Gegebenheiten ebenso miteinbezogen wie gesellschaftliche Entwicklungen.» Weil britischer Humor auf deutsch nicht direkt funktioniere, habe man ganze Textpassagen in Spielsequenzen umgewandelt. Zusätzlich hätten räumliche Veränderungen das Stück beeinflusst. «Wir haben uns vor den Bauarbeiten zum heutigen Huus 74 für den Spielort in Menziken entschieden», erinnert sich Rolf Krättli. «Heute ist der Bühnenraum kleiner, das heisst unsere Zuschauerinnen und Zuschauer werden die Familie Graber quasi persönlich kennenlernen.» Denn deren Mitglieder sind von Anwalt Blättler zu einer Testamentseröffnung ins Jagdhaus geladen worden. Ein Zusammentreffen mit mörderischen Folgen. «Und das betrifft nicht allein die Familie», verrät Raschid Kayrooz. «Es wird vergiftet, erschlagen, erstochen und vieles mehr», fügt er mit einem Schmunzeln hinzu. Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Schauspielerinnen und Schauspieler, denn jeder Tod sei anders. «Doch vor Blut braucht sich das Publikum nicht zu fürchten. Dieses Requisit kommt bei uns nicht zum Einsatz.» Selbstverständlich wird an dieser Stelle nichts über Täter verraten. «Von Jugendlichen bis Senioren laden wir alle herzlich ein, sich das Stück zur Verbrechensaufklärung anzusehen.»

Mittwoch, 02.08.2017

Erlebnisreiche Sommerferien mit dem Ferienspass

Text und Bild: Eing.

Schon sind die letzten Kurse des Ferienspass Homberg 2017 zu Ende. Zurück bleiben viele Erinnerungen und Eindrücke und natürlich die Vorfreude auf den nächsten Sommer! Auch in diesen Sommerferien haben viele Kurse, Ausflüge und Events die schulfreien Tage zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

Danke allen, die teilgenommen haben. Es hat Spass gemacht mit euch!

Herzlichen Dank auch an alle Kursleiter/-innen, Helfer/-innen und an unsere treuen und grosszügigen Sponsoren, die den Kindern diese vielseitigen und tollen Erlebnisse möglich gemacht haben!

Montag, 31.07.2017

«Löwenkonzerte» Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die Vielfalt des Aargauer Musikschaffens ist weit über die Grenzen des Kantons bekannt. Klingende Botschafter der orchestralen Musik sind dabei das in Rheinfelden beheimatete vitale Capriccio Barockorchester, das sich der schillernden Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verschrieben hat. Am Künstlerhaus Boswil zu Hause ist das vor Ideen sprühende Kammerorchester CHAARTS mit guter Musik jeder Couleur. Im ganzen Kanton zu Hause schliesslich ist das grosse, innovative Symphonieorchester argovia philharmonic, das die ganze Breite der symphonischen Musik mit Bravour darbietet.

Alle drei Orchester stehen für das reiche professionelle Musikschaffen des Kulturkantons Aargau. Über die verführerische Akustik und das reizvolle Ambiente des Löwensaals in Beinwil am See und dank der Unterstützung durch den Kanton und die Gemeinde Beinwil finden die drei Klangkörper nun erstmals in einer gemeinsamen Konzertreihe zusammen. Und damit das Publikum die musikalische Vielfalt in voller Gänze erleben kann, wurde das neue «Löwenabo» geschaffen. Mit dem Löwenabo geniesst das Publikum vier völlig unterschiedliche, hochkarätige Konzerte mit einem Preisvorteil von 20% auf den Einzelkartenpreis. Auch die anderen Abo-Vorteile sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Den Anfang dieser neuen, exklusiven Abo-Reihe im Löwensaal macht im September die argovia philharmonic Big Band unter der Leitung von Mister Big-Band schlechthin, Pepe Lienhard. Im November stehen die beliebten «Vier Jahreszeiten» des argentinischen Tango-Komponisten Astor Piazzolla auf dem Programm, gespielt von Chaarts, Solist an der Violine ist der Aargauer Sebastian Bohren. Ebenfalls gespielt werden Werke von Antonin Dvorak und Martin Wettstein. Das argovia philharmonic spielt dann im März sein im Löwensaal unterdessen schon zur Tradition gewordenes Symphoniekonzert, in diesem Jahr unter der Leitung des international renommierten Schweizer Dirigenten Matthias Bamert, zusammen mit der jungen Cellistin Laura van der Heijden, auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Dvorak und Franck. Im vierten Löwenkonzert im April schliesst das Capriccio Barockorchester den ersten Zyklus dieser aussergewöhnlichen Konzertreihe im Löwensaal mit Werken von Bach, Gluck, Mozart und Haydn.

Informationen/Tickets: www.loewenkonzerte.ch

Freitag, 14.07.2017

Zeit für spannende Entdeckungen

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Wissenswertes übers Raumklima erfahren und bei einem Glas Wein interessante Gespräche führen? Beim Sommerapéro der Urs Haller AG in Aesch war genau dies möglich. Die Gäste zeigten sich begeistert und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

«In Badezimmern oder Kellern ist Feuchtigkeit eigentlich immer ein Thema», erklärte Fabian Haller, der gemeinsam mit seinem Bruder Sascha die Urs Haller AG führt. «Wir möchten zeigen, mit welchen Massnahmen man Schimmel vorbeugen oder ihn im Notfall bekämpfen kann.» Das zweite Thema lag den Gästen des Sommerapéros buchstäblich zu Füssen. Statt einer Holzterrasse hatte das Urs-Haller-Team einen Weg gebaut, der von ungepflegt über geputzt bis zu frisch geölt führte. Aber selbstverständlich konnte man sich auch im Showroom inspirieren lassen. «Das sieht super aus», die Betrachterin winkte ihren Mann heran und wies auf die Musterplatte «Meteore». In diesem Fall war er nicht einverstanden, doch in der Begeisterung fürs Unternehmen waren sie sich einig. «Erst wurde bei unserem Haus die Fassade gestrichen. Das hat uns so gefallen, dass wir uns ebenfalls zu Renovationen der Wohnräume entschlossen haben. Und wenn wir jetzt Komplimente bekommen, empfehlen wir sie jederzeit weiter.»

Mittwoch, 12.07.2017

Pferdestärken pur am 2. Holzrücke-Turnier in Leutwil

Text und Bild: Thomas Moor

Teamwork, Geschicklichkeit und Pferdestärken: Diese Kombination verspricht wieder ganz viele spannende Wettkämpfe. Zu erleben in Leutwil am 19. und 20. August dank Markus «Eichi» Eichenberger . Zu Gast auf dem Bergmatthof von Gerold Gloor organisiert er dort das 2. Holzrücke-Turnier. Mensch und Pferd als eingespieltes Gespann bei der Arbeit. Das war einmal. Leider sieht das Alltagsbild heute etwas anders aus. Vorbei die Zeiten, als beim Mähen, Säen und Pflügen auf dem Feld oder beim Holzrücken Pferde – oder «Habertraktoren», wie sie auch genannt wurden – vor die schwere Last gespannt wurden. Markus Eichenberger allerdings setzt – neben vielen anderen Gleichgesinnten aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland – auch heute noch auf das Arbeitstier Pferd.

Was dieses zu leisten im Stande ist, können die Besucher des 2. Holzrücke-Turniers am Wochenende vom 19. und 20. August auf dem Bergmatthof hautnah miterleben. Bei vielen Arbeiten sei der Einsatz mit Pferdekraft ökologisch sinnvoller und nachhaltiger, wie Markus Eichenberger überzeugt ist. Speziell beim Holzrücken im Wald. Und wie dieses funktioniert, wird bei verschiedenen Prüfungen gezeigt. Am Samstag steht neben dem Holzrücken mit Einspännern auch eine Einsteigerprüfung sowie das Finale im einspännigen Holzrücken auf dem Programm. Am Sonntag findet die Königsdisziplin, das zweispännige Holzrücken, und der Teamwettkampf statt. Während des Feldgottesdienstes findet für die Kinder die Sonntagsschule im Wald mit Ponyreiten statt. Unterstützt wird Organisator Markus Eichenberger vom TV Leutwil (Festwirtschaft) und vom Feuerwehrverein Leutwil-Dürrenäsch. Am Samstag um 20.30 Uhr haben die Alphornbläsergruppe Leutwil im Festzelt einen Auftritt. Der Eintritt während beider Wettkampftage ist frei.

Infos unter www.hofzumbusch.ch

Freitag, 07.07.20107

Rocknacht Tennwil: Drei Festivaltage zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Das Festival Rocknacht Tennwil feiert dieses Jahr sein 10-Jahr-Jubiläum. Grund genug, dieses Jubiläum an drei Festivaltagen zu zelebrieren. Vom 21. bis 23. September 2017 heisst es wieder «Let’s Rock» in Tennwil. Dabei kommen nicht nur Fans aus der rockigen Ecke voll auf ihre Kosten .

Der Donnerstag, 21. September 2017 gilt als der offizielle Jubiläums-Abend der 10. Ausgabe der Rocknacht Tennwil. Die Musikgesellschaft Meisterschwanden wird das Festwochenende eröffnen. Die Musikantinnen und Musikanten werden sicherlich Notenblätter mit rockigen Melodien aufschlagen. Lassen wir uns überraschen. Ebenfalls mit von der Partie sind GRUUF DIGGER, eine absolute Newcomer-Band. Sie wird an der Rocknacht zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne auftreten und ihre Songs zum Besten geben. Schlager mit Stromgitarren liefert SCHLAGRAHM zum Abschluss des ersten Abends. Kompromisslose Gitarrenwände und Evergreens aus dem Schlager-Himmel lassen jedes Rocker- und Schlagerherz höher schlagen.

Der 2. Festival-Tag, der Freitag, 22. September 2017, steht ganz im Zeichen der Schweizer Rock- und Metalszene. MAD SOX aus Solothurn und SILENT CIRCUS aus Neuenhof machen den Auftakt und geben mit Crossover, Metalcore und melodisch harter Rockmusik den musikalischen Steilpass an die alt bekannten Gesichter von THE ORDER, welche den Wasen bereits 2012 und 2013 gerockt haben. Die Luke dicht machen zum Abschluss MAXXWELL aus Luzern, die ihr erstes Gastspiel in Tennwil 2011 gaben.

Der Samstag, 23. September 2017, startet mit WIELANDER aus dem Kanton Obwalden. WIELANDER ist die neue Band um Sänger Martin Wieland. Stil: moderner Heavy Metal. Weiter gehts mit MAVERICK. Das ist grandioser Kick-Ass-Rock aus Belfast (Nordirland). Zum ersten Mal in der Schweiz und im Gepäck ihr zweites Album «Big Red», welches am 26. August 2016 veröffentlicht wurde. Danach übernimmt die Band HARTMANN das Zepter. Nach 2012 dürfen sich die Fans wieder auf einen unvergesslichen Gig freuen. Als Headliner der 10. Rocknacht Tennwil steht ECLIPSE auf der Bühne. Die schwedische Band um Sänger Erik Martensson zelebriert klassischen Hardrock mit starker AOR-Schlagseite. Das Schlussfeuerwerk zündet XII GALLON OVERDOSE mit einer grandiosen Show und Hardrock pur.
Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

Freitag, 07.07.2017

Discountfit Fitnesscenter in Reinach eröffnet

Text und Bild: Thomas Moor

Zwanzig Standorte in der Schweiz, weit über 25 000 begeisterte Mitglieder, 365 Tage im Jahr und 17 Stunden am Tag offen. Das alles tönt beeindruckend. Jetzt hat die Fitnesscenterkette Discountfit in Reinach eine weitere Filiale nach dem Selbstbedienungskonzept eröffnet.

Unten günstig, oben günstig. An der Aarauerstrastrasse 28, dort wo auch Detailhandelsunternehmer Otto’s eine von über 100 Filialen betreibt, hat das Fitnesscenter Discountfit im ersten Obergeschoss sein gesamtschweizerisch 20. Trainingscenter eröffnet. Für sensationelle 39 Franken im Monat (bei einer Mindestdauer von 12 Monaten) gibt es im neueröffneten Center Fitness und Lifestyle quasi à discrétion. «Diesen unschlagbaren Preis können wir unseren Mitgliedern deshalb bieten, weil wir bewusst auf betreutes Trainieren und teure Zusatzangebote wie Wellness, Sauna und Kurse verzichten», wie Inhaber René Ruch erklärt. Bei den Gerätschaften werden allerdings keine Abstriche gemacht. Zur Top-Ausstattung gehören deshalb nur Trainingsgeräte der neuesten Generation der Marken Technogym und Paramount direkt aus Los Angeles.

Rund 100 Maschinen stehen auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern und sind in Gruppen angeordnet. Quasi Inseln, bei welchen eine Palme in der Mitte steht. Der Wohlfühleffekt habe in seinen Studios einen hohen Stellenwert, wie Reto Ruch, der schon 25 Jahre in der Fitnessbranche tätig ist, ergänzt. Der mediterrane Touch auch mit der warmen Farbgebung zieht sich deshalb durch alle Studios und das Selbstbedienungskonzept liege im Trend. Der Grossteil der Mitglieder sei sowieso keine Anfänger mehr. Und wenn dann doch jemand eine Einführung beansprucht, kann man einen ausgebildeten Personaltrainer buchen. Dieser ist für eine Stunde mit 49 Franken bar zu zahlen. Als Mitglied erhält man einen Badge, mit welchem man täglich von 6 Uhr morgens bis 23 Uhr abends Zutritt zum Studio hat. Für Infos und Aboeinschreibung steht Personal jeweils montags von 18 bis 19 Uhr, mittwochs 19 bis 20 Uhr und samstags von 11 bis 12 Uhr im Einsatz.

Freitag, 07.07.2017

s’Böjuer Räbemannli vom Wygart

Text und Bild: Eing.

Bereits im Jahre 2016 habe ich, Peter Eichenberger, ein Kurztheater über «Der Schatz im Böjuer Chäppeli» geschrieben und mit Jugendlichen im Rahmen von «Erzähltal» aufgeführt.

Ich bin nun am Schreiben eines weiteren Theaters mit dem Titel: «s’Böjuer Räbemannli vom Wygart». 1955 wurde diese Geschichte im «Echo vom Homberg» gedruckt. Ich hatte Gelegenheit die Geschichte zu fotografieren.

Nun möchte ich wissen, wer war dieser Max Eichenberger, wer kennt diese Geschichte und gibt es Dokumente davon?

Für Ihre Mithilfe und jeden Input bin ich sehr dankbar. Peter Eichenberger: p.eichenberger@bluewin.ch

Donnerstag, 06.07.2017

Petition: Unsere Post soll bleiben

Text und Bild: Eing.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition fordern von der Post CH AG, dass die Poststelle Beinwil am See erhalten bleibt.

Mit rund 3100 Einwohnerinnen und Einwohnern ist unsere Gemeinde lebendig und attraktiv für Bevölkerung und Gewerbe. Die Poststelle Beinwil am See ist ein wichtiger Teil davon und liegt im Zentrum unserer Gemeinde. Bei einer Schliessung der Poststelle müssten viele treue Postkundinnen und Postkunden auf verschiedene Postdienstleistungen verzichten. Das wäre ein klarer Abbau des Service public.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition unterstützen den Beinwiler Gemeinderat sich bei der Post gegen eine mögliche Schliessung der Poststelle oder eine Umwandlung in eine Postagentur einzusetzen.

Eine Petition darf von allen Personen (unabhängig von Alter, Wohnort und Nationalität) unterzeichnet werden. Die Unterzeichnenden übernehmen keinerlei Verpflichtungen. Leere Formulare sind auf der Gemeindekanzlei oder auf der Website www.beinwilamsee.ch erhältlich und dürfen beliebig kopiert werden. Vollständig oder teilweise ausgefüllte Formulare bitte bis 31. August 2017 der Gemeindekanzlei Beinwil am See abgeben.

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