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Mittwoch, 15.08.2018

«Sack und Pack» für eine gute Sache

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Startschuss ist in Form eines knallenden Sektkorkens gefallen. Der Vorstand des Vereins «Sack & Pack» feierte mit allen Helfern und den geladenen Gästen die Neueröffnung der Materialstelle in der Fabrik. Mit einem feinen Apéro wurde auf gute Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Zukunft angestossen.

Als Präsidentin Beatrix Arnold von Margrit Mosimann angefragt wurde, ob sie sich denn vorstellen könnte, dieses Projekt mitzugestalten, zögerte sie nicht. Sie erfuhr, dass im Vorfeld schon viel Vorarbeit geleistet wurde und war begeistert. Es bestand bereits eine Arbeitsgruppe, Abklärungen wurden getroffen und auch an Inventar war schon Einiges vorhanden. Gerne übernahm sie das Amt der Präsidentin. Gemeinsam mit Margrit Mosimann in der operativen Leitung und den Vorstandsmitgliedern Sarah Mosimann und Daniel Eichenberger wurde schliesslich am 17. April der Verein «Sack & Pack» offiziell gegründet. In Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und Sozialstellen soll die Möglichkeit bestehen, Familien mit Säuglingen und Kleinkindern bei Bedarf mit Kleidern und anderen nützlichen Utensilien unterstützen zu können. Beatrix Arnold bedankte sich ganz herzlich bei allen anwesenden Gästen, Gönnern, Spendern und Helfern. Da die Materialstelle des Schweizerischen Weissen Kreuzes in Dürrenäsch aufgelöst wurde, konnte der Verein nun einen grossen Teil dieses Inventars übernehmen. Margrit Mosimann ist sehr glücklich und dankbar über diesen Umstand. Auch die Spenden und die grosszügige Mitarbeit von Freunden und Bekannten im Vorfeld bezeichnet sie als grosses Geschenk. Sie freut sich darauf, die Idee des Weissen Kreuzes in der Fabrik nun weiterführen und damit jungen Familien helfen zu können.

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Mittwoch, 15.08.2018

Jugendarbeit Beinwil am See-Birrwil: Nikky ist da!

Text und Bild: Eing.

Als Jugendarbeiterin in Beinwil am See und Birrwil findest du mich in der Anlaufstelle beim Container vor der Schulanlage Steineggli. Diese ist jeweils am Mittwoch zwischen 14.00 und 17.30 Uhr und am Freitag zwischen 15.00 und 17.00 Uhr geöffnet. Termine kannst du auch ausserhalb der Öffnungszeiten mit mir vereinbaren.

Du kannst nach Lust und Laune vorbeikommen, chillen, Musik hören, Freunde treffen, quatschen, spielen oder kreativ sein. Jeden letzten Freitag im Monat wird die Jugendbar in der katholischen Kirche weitergeführt. Es bietet sich die Möglichkeit, bei lauter Musik zu töggeln, dabei einen Hot Dog zu verzehren und der Fifa-Meister des Abends auf der Playstation 4 zu werden. Also ob chillen an der Playse oder tanzen bis der Arzt kommt, its up to you!

Haben du und deine Freunde die Idee, eine Party zu veranstalten, möchtet ihr einen Film drehen, möchtest du dich einmal im sprayen, rappen usw. üben, oder hast sonst eine verrückte Idee? Ich unterstütze dich/euch bei der Umsetzung!

Brauchst du Hilfe bei einem kniffligen Anliegen oder einem Problem? Ob bei der Lehrstellensuche, bei schwierigen Themen, liegt dir etwas auf dem Herzen? Hast du eine Frage, die du mit jemandem besprechen möchtest, der nichts ausplaudert? Ich habe Schweigepflicht und ein offenes Ohr für dich. Chum verbii, zusammen finden wir eine Lösung.

Ich bin eine lebens- und reisefreudige Holländerin, die schon seit Jahren in der Schweiz lebt. Erst in den Bergen, dann in der Region Baden und nun freue ich mich, das schöne Seetal besser kennen zu lernen. Ich stehe offen zu fast allem und freue mich in Böju und Berbu mit euch zusammen zu zocken, kreieren, Sport zu treiben, Lösungen zu finden und natürlich auch mit euch zu schwatzen. Möchtest du gleich mit mir Kontakt aufnehmen, dann findest du hier meine Kontaktangaben:

Jugendarbeit Beinwil am See / Birrwil
Nikky Scheijen
Soziokulturelle Animateurin i. A.
Schulhaus Steineggli
5712 Beinwil am See

Erreichbarkeit: Mittwoch bis Freitag
079 926 44 08 (Whatsapp/Signal) per September
nikky.scheijen@vjf.ch
jugendarbeit-beinwil-birrwil.ch, vjf.ch

Dienstag, 14.08.2018

FC Böju bleibt am Ball – mit neuem Dress und Dorfheftli

Text und Bild: Thomas Moor

Das Dorfheftli ist nicht nur im Briefkasten aller Böjuer Haushaltungen. Ab sofort ist die kleine Zeitung auch auf der Brust eines jeden Fussballspielers der 1. Mannschaft. Die «Seebuben», wie die Fussballer auch genannt werden, durften zum Saisonbeginn ein neues Dress in Empfang nehmen.

Wenn das keine Motivationsspritze ist. Die Elf um Trainer Andi Hediger ist jedenfalls bis in die Zehenspitzen motiviert und hungrig, in der Vorrunde der neuen Meisterschaft mit soliden Leistungen an der Spitze mitzumischen. Übrigens nicht nur die Spieler der 1. Mannschaft, sondern auch Gemeindeammann Peter Lenzin erhielt ein Dorfheftli-Trikot. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, hat FCB-Präsident Martin Hintermann in der Person des amtierenden Gemeideammanns Peter Lenzin allerdings keine Jahrhundertverpflichtung getätigt. Heisst konkret, dass Peter Lenzin mit der Rückennummer 70 nie als Spieler mit den Seebuben einlaufen wird. Eine Überraschung war das Trikot für den Gemeindeammann alleweil. Nicht zuletzt auch, weil auf dem Rücken neben der Zahl 70 zum runden Geburtstag auch «beinwilamsee.ch» steht. Ein Link der auf die Gemeinde-Website hinweist. Das ist nicht etwa ein Sponsoring, wie Martin Hintermann betonte. Vielmehr sei es eine Geste an die Gemeinde, welche die Sportanlagen immer vorbildlich in Schuss hält und jüngst zusammen mit der Gemeindeversammlung den Umbau des Fussballplatzes (Baustart voraussichtlich im September) möglich gemacht hat.

Montag, 13.08.2018

Ein gelungener Abschluss für eine klangvolle Woche

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Sängerverband Seetal SSV lud zum Abschluss der Singwoche zu einem Konzert in die ref. Kirche Beinwil am See ein. Während einer Woche studierten die 30 teilnehmenden Sängerinnen und Sänger auf dem Rügel gemeinsam eine vielfältige Auswahl an Liedern ein.

Heinz Lüscher begrüsste die zahlreichen Besucher und bedankte sich herzlich bei Franziska Lieder und Martin Kutruff für deren Leitung. Der Seetal Sängerverband SSV zählt 9 Chöre mit rund 190 Sängerinnen und Sängern. Zum Thema «Love is all around» wurden im Tagungshaus Rügel Werke aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Sprachen eingeübt. Vom 5. bis 9. August konnte jeder Interessierte teilnehmen. Die Leitung dieser Singwoche übernahm die ausgebildete Sängerin Franziska Lieder, welche das Publikum mit zwei zauberhaften Solis begeisterte. Martin Kutruff, welcher unter anderem den Männerchor in Seon leitet und ausgebildeter Organist ist, trug ein aussergewöhnliches Orgelsolo vor. Das abwechslungsreiche Repertoire an Chorliedern kam bei den Besuchern sehr gut an. Heinz Lüscher freut sich bereits auf die nächste Ausführung der Singwoche, welche vom 4. bis 8. August 2019 stattfinden wird. Nach dem Konzert waren alle Besucher herzlich zu einem Apéro eingeladen.

Dienstag, 07.08.2018

Heisse Temperaturen und viele heisse Töffli

Text und Bild: Thomas Moor

Die Böjuer Töfflitruppe Seckuropfer, die im Juli beim 9. Red-Bull-Alpenbrevets in Sarnen zur «Gang of the Year» gekrönt wurde, lud Anfang August zum 5. Töfflitreffen mit anschliessender 2-Seen-Rundfahrt ein. Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwiesen dem Veranstalter die Ehre.

Wer an diesem Augustsonntag Abkühlung suchte, begab sich entweder in den Wald, in die Badi oder in den See. Nicht zu vergessen jene, die sich auf den Sattel ihres Töfflis schwangen, Beinwil am See anvisierten und sich auf der Fahrt den Wind um die Ohren säuseln liessen. Ganz wie früher. Rund 400 Töfflibuebe, darunter auch ganz viele Töfflimeitli, fuhren mit ihren Schnäpperli knatternd auf dem Gemeindehausplatz vor und verzückten dabei nicht nur jene, die sowieso schon Benzin im Blut hatten. Da wurden Mofas der verschiedensten Marken in vielen Arbeitsstunden wieder auf Vordermann und in Originalzustand gebracht oder zu glitzernden und strahlenden Hightechgefährten gemacht. Bei anderen wiederum war die Patina der vergangenen Jahrzehnte unübersehbar, was dem Charme aber überhaupt keinen Abbruch tat. In der Festwirtschaft fanden viele Fachgespräche statt und «Me & The Operators» sorgten mit Livesound für einen perfekten Start in einen weiteren Bilderbuchsonntag.

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Dienstag, 31.07.2018

Absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot im Freien im Kanton Aargau

Text: Medienmitteilung Kanton Aargau, Bild: Pixabay

Vertreter der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV), der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) und des Kantonalen Führungsstabs (KFS) haben am Montagnachmittag, 30. Juli 2018, eine erneute Lagebeurteilung der aktuellen Wetterlage und der damit verbundenen Gefahren vorgenommen. Im Kanton Aargau gilt neu die Gefahrenstufe 5 von 5 (sehr grosse Waldbrandgefahr). Die AGV erlässt ab Montag, 30. Juli 2018, 17.00 Uhr ein absolutes Feuerverbot im Freien. Dieses beinhaltet auch ein Feuerwerksverbot im Kantonsgebiet. Auch Höhen- und 1.-August-Feuer werden angesichts der weiter ansteigenden Trockenheit verboten.

Ausbleibende Niederschläge sowie die anhaltende Trockenheit mit weiter ansteigenden Temperaturen für die nächsten Tage verschärfen die Gefahr für Wald- und Flurbrände. Gemäss MeteoSchweiz ist in den kommenden Tagen zudem mit einer Hitzewelle zu rechnen. Aus diesem Grund erlässt die Aargauische Gebäudeversicherung (AGV), gestützt auf das Brandschutzgesetz, ab Montag, 30. Juli 2018, 17.00 Uhr für das ganze Kantonsgebiet ein Feuerverbot im Freien. Das Verbot gilt bis auf Widerruf und betrifft auch private und öffentliche Feuerwerke.

Das Verbot ist notwendig, weil Böden, Felder, Bäume und Büsche ausgetrocknet sind und sich die Brandgefahr weiter erhöht hat. Das Verbot bleibt bis auf Weiteres in Kraft.

Erlaubt ist weiterhin das Grillieren mit Gas- und Elektrogrills. Auch hier ist insbesondere im Umgang mit Gasflaschen Vorsicht geboten.

Die Bevölkerung wird angewiesen, folgende Vorsichtsmassnahmen strikte einzuhalten:

  • Kein Feuern im Freien.
  • Kein Abbrennen von Feuerwerk.
  • Keine brennenden Raucherwaren und Zündhölzer wegwerfen.
  • Beim Grillieren ausschliesslich Gas- und Elektrogrills verwenden.

Durch verantwortungsbewusstes Verhalten trägt die Bevölkerung dazu bei, Brände zu verhindern.

Mehr zum Thema

Merkblatt Trockenheit Gefahrenstufe 5 von 5 (PDF, 573 KB)

Informationen zu Trockenheit – Waldbrandgefahr

www.naturgefahren.ch > Aktuelle Waldbrandgefahr

Dienstag, 31.07.2018

Der Plattenstrasse-Flohmarkt findet zum 2. Mal statt

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 8. September darf von 11.00 bis 16.00 Uhr an der Plattenstrasse in Beinwil am See wieder gestöbert, gefunden, degustiert und gekauft werden.

Im September 2017 hatte der Plattenstrasse-Flohmarkt in Beinwil am See seine erfolgreiche Premiere. Organisiert von Raffaella Sauter vom Bioladen Gsund&Guet, TaB und Freunden, geht der bunte Markt dieses Jahr am 8. September von 11.00 bis 16.00 Uhr in die zweite Runde. Angeboten wird Allerlei, wie Secondhand-Kleider, Antiquitäten, Trödel, Bücher, Comics, Instrumente, Schallplatten, CDs und DVDs, Blumen, Selbstgemachtes und, und, und … Aber auch Feines aus dem Bereich Essen und Trinken von kleinen Produzenten gibt es an verschiedenen Ständen zu entdecken. Live-Musik und weitere Attraktionen (u. a. Filmvorführungen, Programm folgt) warten entlang der Plattenstrasse auf Gross und Klein. Mit eigenem Beizli zuständig für das allgemeine kulinarische Wohl ist, wie im vergangenen Jahr, das Team des Restaurants Platte um Jeannette Soland.

Wer gerne selbst mit einem Stand dabei sein möchte, es sind noch Plätze frei! Anfragen und Anmeldungen per E-Mail (info@naturkostlaedeli.ch) oder Telefon (062 771 47 67) bei Gsund&Guet, Plattenstrasse 26, 5712 Beinwil am See.

Dienstag, 31.07.2018

4 Herren unterwegs für die Gemeinde Beinwil am See

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wissen Sie, wer in Ihrer Gemeinde den Strom abliest? Vielen ist diejenige Person nicht bekannt und dennoch gibt es sie, die zahlreichen Ableser, die alljährlich den Verbrauch von Wärme, Strom und Wasser in Schweizer Wohnungen und Häusern ablesen.

Bei den meisten Unternehmen muss der Ableser keine bestimmten fachlichen Qualifikationen erfüllen. Vor der Auftragsvergabe findet allerdings für die neuen Ableser in der Regel zunächst eine Schulung durch das Dienstleistungsunternehmen statt. Auf jeden Fall ist es aber sinnvoll, ein Gefühl für Technik zu haben. Ausserdem sind die Ableser in den Haushalten vor Ort tätig und haben laufend mit Menschen zu tun – entsprechend wichtig sind ein freundliches Auftreten und ein gepflegtes Äusseres. Im Regelfall lassen sich die Arbeitszeiten recht flexibel einteilen. Wichtig ist, dass die Aufträge, die man bekommt, innerhalb der festgelegten Zeitspanne erfüllt werden. Jedes Jahr macht die Gemeindeverwaltung die Bevölkerung im Dorfheftli darauf aufmerksam, wann die Ableseperiode wieder beginnt. Meist brauchen sie zwischen zwei und drei Wochen, das heisst ca. 4 Minuten pro Haus, um in allen Häusern in Beinwil den Strom abzulesen. Der Nebenjob als Ableser ist saisonabhängig, in Beinwil am See ist dies zweimal im Jahr der Fall (Sommer und Winter). In Böju übt diese Tätigkeit nicht nur eine Person aus, sondern gleich vier: Werner «Zadi» Hintermann (6 Jahre), Urs Wälti (seit 4 Jahren), Mario Gobbi (4 Jahre), und Franz Estermann (2½ Jahre) sind als Stromableser in Böju unterwegs. Werner Hintermann liesst selbst keine Zähler mehr ab. Er ist Zählermanager und tippt die Zahlen der drei Stromableser in das Abrechnungsprogramm ein. Die vier Herren nutzen ihre Rentnerzeit für diese Tätigkeit. Mit Fahrrad, Auto oder Roller fahren sie die Wege zu den verschiedenen Häusern ab. Da bei vielen Häusern im Innern abgelesen werden muss, sind sie darauf angewiesen, dass die Leute auch zu Hause sind und ihnen Zutritt zum Stromkasten gewähren. Da gab es teilweise schon witzige Bekanntschaften. Urs sollte einer Dame helfen, ihre Leintücher zusammenzufalten oder die Kindersicherung einer Waschmaschine zu entriegeln. Teilweise müsse der Keller fast umgestellt werden, damit sie an den Stromkasten heran kommen. Doch erwähnen müssen die Stromableser von Böju auch, dass 99% der Menschen sehr freundlich und verständnisvoll seien. Auch bei Wohnungswechseln und Umzügen ist es wichtig, dass die drei hinzugezogen werden, um die Genauigkeit der Daten sicherzustellen. Aus diesem Grund haben die Böjuer auch oft an Zügelterminen einige Aufgaben zu erledigen. Im Gegensatz zu früher, wo alles schriftlich festgehalten wurde, werden heute einige Daten elektronisch an die Gemeinde übermittelt. Alles habe Vor- und Nachteile, so Werner, weniger Papierkrieg zwar, jedoch sei dafür die Übersicht mit den übermittelten Daten oft etwas schwieriger. Allen dreien gefällt bei dieser Tätigkeit vor allem der Kontakt zu den Menschen und dass man das Dorf mit all seinen verborgenen Winkeln sehr gut kennen lernt.

Dienstag, 31.07.2018

Alle wollten noch einmal Sandlädeli-Luft schnuppern

Text und Bild: Thomas Moor

Seit 45 Jahren geschlossen, aber nicht in Vergessenheit geraten: Das Sandlädeli an der Sandstrasse 52 A in Beinwil am See wurde dank Franziska und Christian Hänni sowie «Zeitreisen Beinwil am See» aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst. Was für eine emotionale Reise in die Vergangenheit!

«Jesses neii, das isch jo de Wahsinn.» Dora Zimmerli-Gloor traute ihren Augen kaum, als sie das für drei Tage wieder zum Leben erweckte Lädeli an der Sandstrasse 52 A betrat. Die Regale waren fast wie früher mit Liebe und exakter Ausrichtung mit allerlei Lebensmitteln und Artikeln für den täglichen Gebrauch gefüllt. Übrigens nicht nur zur Zierde. «Diese Artikel kann man kaufen», wie Franziska und Christian Hänni, die Hausbesitzer und Gastgeber sagten. Sie haben das Dickicht vor dem Haus gelichtet und den Laden für die Öffentlichkeit wieder auf Vordermann gebracht. Und die Leute kamen in Scharen, um ganz viele schöne Erinnerungen rund um den Quartierladen von Alice und Emil Gloor-Köhli wieder wach werden zu lassen. Alte Liebe rostet nicht! Wie wahr. Viele Anekdoten wusste dabei die eingangs erwähnte Dora Zimmerli-Gloor zu erzählen. Sie ist die Tochter der damaligen Ladenbesitzerin, ist mit dem Sandlädeli gross geworden und hat damals viel Zeit im Ladenlokal verbracht.

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Montag, 09.07.2018

Der Hallwilerseelauf wartet mit besonderen Attraktionen

Text und Bild: Eing.

Die Verantwortlichen des Laufs haben sich für die 44. Austragung etwas Spezielles einfallen lassen: Der Hallwilerseelauf 2018 führt zum ersten Mal in seiner Geschichte durch das Wasserschloss Hallwyl!

Die Halbmarathon-Läufer biegen nach 14 Kilometer in den historischen Schlosshof ein. Dort schickt die Band The Magic Five die Läuferinnen und Läufer mit harten Beats auf die letzten 7 Kilometer nach Beinwil am See, wo bereits der trendige Finisherpreis wartet, ein Necessaire in den Hallwilerseelauffarben!

Nachdem der 10-km-Lauf während zweier Jahre am oberen Seeende bei Mosen/Aesch angesiedelt war, befindet sich der Start des 10-km-Laufs neu direkt auf der Hauptstrasse vor dem Schloss Hallwyl. Mit dieser organisatorischen Änderung können wir den Läuferinnen und Läufern eine imposante Kulisse mit einer wunderbaren Strecke anbieten. Nach dem Start geht es zuerst durch das Ried in Richtung Brestenberg, bevor die Läuferinnen und Läufer auf die Originalstrecke einbiegen und bei Kilometer 3 ebenfalls durch und ums Schloss laufen. Diese Laufstrecke wird neu auch für Nordic Walker angeboten. Im Gegenzug werden der 11-km-Lauf und  7 km Walking sowie der 7-km-Kurzlauf gestrichen.

Die Startnummern werden wie im letzten Jahr für alle Kategorien per Post verschickt. So kann für die 10-km-Strecke direkt mit dem ÖV über den Bahnhof Boniswil oder mit dem Shuttlebus ab Lenzburg zum Schloss Hallwyl angereist werden. Vom Schloss her sorgt ein Kleidertransport dafür, dass die Effekten rechtzeitig im Ziel sind.

Das OK Hallwilerseelauf freut sich auf viele Laufbegeisterte!

Montag, 09.07.2018

Eine Zusammenarbeit, die es in sich hat

Text und Bild: Jennifer loosli

Gemeinsam erfolgreich zu werden, ist doch viel schöner als alleine! Dies sagten sich auch die beiden Firmen: rs-wärmetechnik GmbH aus Beinwil am See und die Roland Eichenberger AG aus Menziken. Seit einigen Monaten helfen sich die beiden gegenseitig bei Heizungsarbeiten aus.

Der Beinwiler Remo Stirnimann erfüllte sich im November 2017 einen grossen Traum! Er stürzte sich in die Selbstständigkeit und gründete die Firma «rs-wärmetechnik GmbH» an der Bühlstrasse 19 in Beinwil am See. Remo ist der Profi, wenn es um den Brennerservice für Gas- und Ölbrenner wie auch um Heizungsreparaturen geht. Bei Heizungssanierungen, Boilerentkalkungen und Beratungen bei einem Umbau steht er seinen Kunden gerne zur Seite. Der gelernte Heizungsmonteur und Wärmefachmann arbeitet aber nicht nur alleine. Seit ein paar Monaten arbeitet er eng mit Roland Eichenberger und seiner Frau Bea zusammen und man kann sagen: Die beiden Unternehmen ergänzen sich wunderbar! Die Firma Roland Eichenberger AG – Heizung und Sanitär – ist froh, mit einem jungen, aufgestellten und gut ausgebildeten Mann zusammenzuarbeiten. Aber auch Remo kann sich glücklich schätzen, denn durch die Roland Eichenberger AG lernt er viele neue Menschen kennen und kann seinen Kundenstamm vergrössern. Beide Firmen profitieren und können ihr Spektrum somit vergrössern und einander unterstützen. Flexibel ist Remo mit seiner Firma rs-wärmetechnik ganz bestimmt, denn er ist für seine Kunden innerhalb weniger Stunden da und kann auch bei Notfällen sofort eingreifen. Seinen Kundenstamm hat er vorwiegend in der Umgebung des Wynen- und Seetals bis hin nach Lenzburg.

Montag, 09.07.2018

Böjuer Jungschützen – Sieger am Wettschiessen 2018

Text und Bild: Eing.

Dass sie treffsicher sind, haben die Böjuer Jungschützen bereits am Feldschiessen in Zetzwil Anfang Juni bewiesen. Sechs Jungschützen durften von dort ein Kranzabzeichen mit nach Hause nehmen und trugen dieses auch mit Stolz.

Am Mittwoch, 21. und Samstag, 23. Juni 2018 fand dann auf der Schiessanlage Murweid das alljährliche Junioren- und Jungschützen-Wettschiessen des Hombergverbandes statt. Natürlich waren auch die Böjuer komplett angetreten und haben ihr Bestes gegeben ... mit Erfolg. Die Gruppe «Die unverbesserlichen 4» mit Jonas, Janis, Jeremy und Ivo liessen alle anderen Gruppen hinter sich und durften die Medaillen für den 1. Platz entgegen nehmen. Auch die zweite Gruppe hat tolle Resultate erzielt und sich den guten 4. Platz erkämpft. In der Einzelrangliste reichte es Jonas Wyss mit 90 Punkten nicht ganz bis auf den vordersten Platz, aber auf den guten zweiten Rang. Total 6 Jungschützen von der Schützengesellschaft Beinwil am See haben das Kranzabzeichen erzielt und durften es entgegen nehmen. Nach dem Schiessen sind wir dann noch ein wenig zusammen gesessen und haben die Festwirtschaft genossen.

Auszug aus der Rangliste:
Gruppenwettkampf (Total 7 Gruppen):
1. Böju 1 «die unverbesserlichen 4»
2. Chappeschiesser Oberkulm,
3. Röösli Seengen
4. Böju 2

Einzelrangliste Jungschützen (Total 45):
1. Fröhlicher Fabian, Seengen
2. Wyss Jonas, Beinwil am See
3. Gafner Shawn, Oberkulm
9. Lüthi Simea, Beinwil am See
11. Lüscher Jeremy, Beinwil am See
12. Bolliger Nathalie, Beinwil am See
13. Brasi Tiziano, Beinwil am See
18. Schelesen Janis, Beinwil am See
20. Eberle Ivo, Beinwil am See
38. Baumann Adrian, Beinwil am See; Friedli Mirco, Beinwil am See

Montag, 09.07.2018

Heil Im Puls mit Simone N. Grohrock

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Das eigene Wohlbefinden steigern, Selbstheilungskräfte aktivieren, den Körper für ein besseres Körpergefühl stärken. Mit verschiedenen Techniken und Therapiemethoden unterstützt und begleitet Simone N. Grohrock in Beinwil am See jeden einzelnen Klienten ganz individuell auf seinem Weg.

Die umfangreichen Erfahrungen und Ausbildungen in verschiedenen Bereichen erlauben es der langjährigen Therapeutin, jede Behandlung individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abzustimmen und zu gestalten. Nicht jeder Mensch hat die gleichen Beschwerden, Anliegen, Blockaden oder Verspannungen. Im Dialog wird besprochen, welche Art der Behandlung möglich und sinnvoll erscheint. Die Sympathie zwischen Klient und Therapeut spielt dabei eine wichtige Rolle, so Simone Grohrock, damit eine entspannte und offene Atmosphäre entsteht. Mit gezielten Atem- und Körperübungen, verschiedenen Massagearten oder den beruhigenden Klängen der Klangschalen, können auf sanfte Weise Verspannungen und Blockaden gelöst werden. Zum Entspannen eignet sich auch die Klangliege hervorragend. Durch das Zupfen der Saiten, werden für den Klienten auf der Liege sanfte Vibrationen spürbar. Für das Gleichgewicht im Alltag, sei es psychisch oder körperlich, ist ein gesunder und aktiver Energiefluss im Körper von grosser Bedeutung. Belastende Themen wie Konflikte, Stress und innere Unruhen können sich folglich oft auch negativ auf den Bewegungsapparat auswirken. Um es nicht soweit kommen zu lassen, zeigt die Therapeutin gerne Wege auf, um den Alltag bewusster, achtsamer und entspannter zu meistern. Mit der Magnetresonanzanalyse ist es möglich festzustellen, ob der Körper im Lot ist. Ist ein Organ geschwächt, funktioniert der Stoffwechsel optimal oder bestehen Vitaminmängel, welche den Körper auf Dauer schwächen? Mit der Analyse kann die optimale Richtung hin zu einem gesteigerten Wohlbefinden angezeigt werden. Die Pulsing-Methode mit ihren sanften Bewegungen und speziellen Griffen führt den Körper in eine tiefe Entspannung. So können Körper und Geist wieder in Einklang gelangen. Durch die Erfahrung als Pädagogin ist Simone Grohrock auch mit Jugend- und Kinderthemen bestens vertraut. Termine vereinbart sie gerne per Telefon oder E-Mail.

Donnerstag, 05.07.2018

Neuer, sympathischer und erfahrener Schulleiter

Text und Bild: Jennifer Loosli

Rolf Liechti wird ab dem 2. August 2018 die Stelle als neuer Schulleiter übernehmen. Mit vielen Jahren Erfahrung als Schulleiter und Lehrer bringt er Kompetenz und Wissen mit in die Schule Beinwil am See.

Die Rollen eines Schulleiters sind genau aufgeteilt. Der Schulleiter trägt die Gesamtverantwortung für die Führung der Schule. Er setzt sich mit gesellschaftlichen, pädagogischen, schulpolitischen und Personalfragen auseinander, entwickelt Visionen, Ziele und Führungsgrundsätze. Mitglied eines Schulkomplexes zu sein – eine spannende und sinnvolle Tätigkeit, auf die sich Rolf Liechti aus Wohlen besonders freut. Die Arbeit als Schulleiter sei eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit für Rolf Liechti. Er wird Kay Warden ab dem 2. August 2018 ablösen, die ein halbes Jahr als Überbrückung die Schulleitung von Böju übernommen hatte. Rolf Liechti wird Schulleiter der zwei Schulstandorte Altes Schulhaus, dort besuchen die Kinder der 1. und 2. Klassen den Unterricht, und der Schulanlage Steineggli sein (3. bis 6. Klassen) . Ausserdem von drei Kindergärten an verschiedenen Standorten. Seit 10 Jahren arbeitet Liechti im Naturama als Umweltbildner. Seit Mai 2017 war er als stellvertretender Direktor und Bereichsleiter von Bildung, Naturforderung und Nachhaltigkeit im Naturama Aargau in Aarau engagiert. Vor der Tätigkeit im Naturama arbeitete er als Lehrer und Schulleiter an der Bezirksschule Wohlen. Ihm ist es wichtig, dass die Natur vermehrt im Unterricht ihren Platz findet. Es sollen mehr Ausflüge an ausserschulischen Lernorten geplant werden, damit die Kids die Fakten über die Welt aktiv und authentisch lernen und miterleben können.

Seit vielen Jahren unterrichtet er in Wohlen die Bezirksschüler. Diese Zeit lässt er nun hinter sich und möchte wieder als Schulleiter arbeiten. Ganz verlassen wird er die Wohler Schüler aber nicht: Einen halben Tag wird er weiterhin an der Bezirksschule unterrichten. Das restliche Pensum wird er in der Schule von Beinwil am See verbringen. Der 58-jährige Rolf Liechti freut sich, an der Schule präsent zu sein und für die Kinder, wie natürlich auch für das Lehrerteam, da zu sein. Seine Ziele sind es, die Lehrpersonen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und für sie die bestmögliche Voraussetzung zu schaffen, damit die Lehrpersonen an der Schule in Beinwil am See ihre sehr wichtige pädagogische Arbeit täglich erfolgreich und mit Freude ausüben können. An der Schule in Beinwil werden derzeit 250 Kinder von rund 30 Lehrpersonen unterrichtet. Er selbst ist Vater von zwei Jungs und er weiss wie wichtig die Zeit im Kindergarten und der Primarschule für die Entwicklung der Kinder ist. Das heisst, das eine Kind mag in seinen schriftlichen Fähigkeiten auf dem Stand eines Siebenjährigen sein, sein Sozialverhalten entspricht aber eher dem eines Fünfjährigen. Die Norm ist, dass ein Kind Stärken und Schwächen hat. Wie wir Erwachsenen auch. Diese Stärken müssen genau im Kindergarten- und Primarschulalter gefördert und unterstützt werden. Er arbeitete eine Zeit lang als Inspektor an einer Primarschule und erlebte hautnah mit, was es heisst, Kinder in dieser enorm wichtigen Zeit zu fördern. Die Schule steht in einem enormen Wandel und braucht genau solche Menschen wie Rolf Liechti an ihrer Seite. Ein Mann, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht und für das einsteht, was er denkt! Mit viel Sympathie und grosser Freude am Beruf wird er die Schule in Beinwil am See ganz bestimmt bestens leiten!

Donnerstag, 05.07.2018

Mediterrane Spezialitäten im La Dolce Vita

Text und Bild: Jennifer Loosli

Seit dem 19. April ist das La Dolce Vita wieder geöffnet und man trifft auf ein sehr bekanntes Gesicht. Mit knapp 70 Plätzen kann das Restaurant La Dolce Vita sehr viele Kunden mit leckeren Pizzen, Fitnesstellern oder einfach nur einem Apérol Spritz glücklich machen!

Ja, wen treffen wir denn da im La Dolce Vita wieder an? Genau es ist Jesus! Knapp drei Jahre war er im Alzbach in Reinach beschäftigt, ist nun wieder im La Dolce Vita und verwöhnt seine Gäste mit seinem spanischen Charme. Wöchentlich bietet er acht verschiedene Menüs ab CHF 13.– an. Von gutbürgerlicher Küche wie Züri Geschnetzeltem oder XXL-Cordon-Bleu zu Mediterranen Spezialitäten, bleibt kein Wunsch der Gäste im La Dolce Vita offen. Dazu einen guten italienischen oder spanischen Wein und der Abend ist perfekt. In den heissen Sommermonaten gibt es nichts Besseres, als ein leckeres Eis. Für die Gelati ist das La Dolce Vita bekannt und jeder sollte eines davon versucht haben. Schokoladen-, Erdbeeren- oder Bananen-Gelati, versüssen auch deinen Sommer. Die Cousine hat Geburtstag und möchte ein reichhaltiges Buffet anbieten, hat aber keine Zeit, um alles selber herzustellen? Kein Problem! Denn das La Dolce Vita bietet einen individuellen Partyservice an. Hier punktet das Restaurant mit jahrelanger Erfahrung im Partyservice-Bereich. Wenn bis Ende August folgende Pizzen zum Abholen bestellt werden, kostet eine Pizza nur CHF 10.–: Hawaii, Vegi, Salami, Margherita oder Prosciutto.

La Dolce Vita
Gemeindehausplatz 9
5712 Beinwil am See
062 772 20 00

Sommeröffnungszeiten 1.7. bis 30.9.2018
Montag: Ruhetag
Dienstag bis Samstag: 8.30 bis 23.00 Uhr
Sonntag: 9.00 bis 22.00 Uhr
Durchgehend warme Küche am Sonntag

Ab dem 1. Oktober werden die Winteröffnungszeiten gelten.

Donnerstag, 05.07.2018

Zeitreisen präsentiert: Böjuer Lädeligeschichte

Text und Bild: Eing.

Am Wochenende vom Freitag 13. bis Sonntag 15. Juli wird, wie in der letzten Dorfheftli-Ausgabe schon angekündigt, das alte «Gloor-Lädeli» an der Sandstrasse 52A nochmals drei Tage zum Leben erweckt.

Franziska und Christian Hänni laden zusammen mit Zeitreisen Beinwil am See herzlich alle Interessierten zu einem kleinen Fest der Erinnerungen an ein Stück Einkaufsgeschichte in Böju ein. Im Sortiment des frisch herausgeputzten Ladenlokals befinden sich während drei Tagen viele Geschichten, Erinnerungen und Andenken an eine Zeit, als auch ein abgelegeneres Dorfquartier wie das Sand, mit der Kolonialwarenhandlung Gloor und der Sandmetzg bestens erschlossen war.

Wer gerne nochmals einen Blick in die Regale und Schubladen des Lädelis werfen will, ist ebenso willkommen, wie diejenigen, die bei einem Glas Wein auf Vergangenes und Zukünftiges anstossen möchten. Auch kann man wieder einmal probieren, ob Pistache-Glace, Coci-Fröschli oder 5er-Mocken immer noch so gut schmecken, wie früher. Hännis und Zeitreisen Beinwil am See freuen sich auf zahlreiche alte und junge Besucherinnen und Besucher. Da Parkplätze Mangelware sind, kommt man am besten zu Fuss oder per Velo.

Die «Ladenöffnungszeiten»: Freitag, 13. Juli von 17.00 bis 20.00 Uhr, Samstag, 14. Juli von 10.00 bis 16.00 Uhr, Sonntag, 15. Juli von 10.00 bis 14.00 Uhr. Am Sonntag um 11.00 Uhr findet eine musikalische Matinée mit dem «frency natra trio» statt.

Donnerstag, 05.07.2018

Monika Zimmermann neue Dankensberg-Leiterin

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Freudentag bei den Bewohnern, bei den Mitarbeitern, beim Stiftungsrat und natürlich auch bei Monika Zimmermann. Per 1. Juli ist sie als diplomierte Institutionsleitern in Organisationen im Gesundheits- und Sozialbereich Chefin im Dankensberg in Beinwil am See.

Monika Zimmermann hat die Nachfolge von Monika Schäuble angetreten, die das Pensionsalter erreicht hat. «Wir sind glücklich, dass wir eine hausinterne Lösung gefunden haben», wie Stiftungsratspräsident Hans Schärer anlässlich eines Apéros im Park des Dankensberg im Beisein der vielen Bewohner und des Personals sagte. Es ist ein nahtloser Übergang, auf welchen zu Recht angestossen werden durfte. Monika Zimmermann gehört ja schon so etwas wie zum Inventar des Dankensberg. Seit 17 Jahren ist sie dort als engagierte Fachkraft nicht nur bekannt, sondern auch beliebt. 10 Jahre hat sie in der Verwaltung gearbeitet, die letzten 7 Jahre als Buchhalterin. Vor 2 Jahren hat sie die berufsbegleitende Ausbildung zur diplomierten Institutionsleiterin in Angriff genommen und mit Bravour bestanden. Für das Amt als Institutionsleiterin braucht es neben Fachwissen auch jede Menge Freude und Herzblut und dann und wann auch «ein wenig Haare auf den Zähnen» (Zitat Hans Schärer). Und: Über erstere Eigenschaften verfügt Monika Zimmermann zweifellos. «Ich bin gerührt, nicht zuletzt auch über den Aufmarsch der vielen Bewohnerinnen und Bewohnern», wie sie in ihrer kurzen Rede sagte, nachdem sie von Stiftungsratspräsident Hans Schärer mit einer Orchidee beschenkt wurde. Vom familiären Rahmen und von der neuen Leiterin zeigten sich speziell auch die Mitarbeiter erfreut. «Es ist einfach wunderbar, Monika Zimmermann als neue Leiterin zu wissen», wie es eine Pflegerin stellvertretend für alle anderen auf den Punkt brachte.

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Donnerstag, 05.07.2018

Berufliche Erfolge im Dankensberg

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In der Stiftung Dankensberg konnten in diesem Jahr insgesamt sieben Ausbildungserfolge gefeiert werden. Bei einem herzlichen Apéro wurde gemeinsam auf die erzielten Erfolge angestossen.

Für berufliche Erfolge braucht es neben einem guten Arbeitsplatz auch ein gut funktionierendes Team. Die strahlenden Gesichter an diesem Freudentag zeigten, dass die Jubilarinnen von genau diesen Faktoren profitieren konnten. Monika Zimmermann nutzte die Gelegenheit, sich auch bei allen Gruppen- und Bereichsleitern zu bedanken, welche die Lernenden stets kompetent durch alle Höhen und Tiefen des Berufsalltags begleitet haben. Die folgenden Mitarbeiterinnen feierten ihre Abschlüsse: Sabrina Hamadeh, Fachfrau Hauswirtschaft EFZ; Melisa Dikici, Assistentin Gesundheit und Soziales EBA; Anisha Mass und Verena Frey, Fachfrau Gesundheit EFZ; Nadine Dätwyler, Köchin EFZ; Priska Schüttel, Kauffrau. Francisca Magalhaes, welche mit dem bestanden Abschluss in Allgemeinbildung einen wichtigen Schritt in die Richtung Ausbildung zur Fachfrau Hauswirtschaft gemacht hat, freute sich ebenfalls riesig über ihren Erfolg und blickt gemeinsam mit dem Team der Stiftung Dankensberg gespannt auf die berufliche Zukunft.

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Dienstag, 03.07.2018

SG Beinwil am See: Kantonalschützenfest Graubünden

Text und Bild: Eing.

Die Schützinnen und Schützen der SG Beinwil am See haben mit insgesamt 22 Teilnehmenden an diesem Grossanlass teilgenommen. Jeder Schütze konnte dabei selber bestimmen, welche Stiche er schiessen wollte.

Einzig der Stich «Verein» zählte für den Sektionswettkampf. Aber auch die Wahl der Sportgeräte war den Schützen überlassen, wobei für die Sport- und Ordonnanzwaffen unterschiedliche Limiten zur Erreichung einer Auszeichnung festgelegt waren.

Für den Sektionswettkampf musste die SG Beinwil am See in der 1. Kategorie antreten, wobei 12 Pflichtresultate, welche nach einem speziellen Schlüssel berechnet wurden, gezählt werden mussten. Das erreichte Ergebnis mit 91.275 Punkten bedeutet Rang 129 der 307 teilnehmenden Vereine – herzliche Gratulation!

Die 22 Böjuer Schützen schossen bei schwierigen Rahmenbedingungen auf den Schiessanlagen Vals und Sedrun insgesamt 152 kranzberechtigte Stiche (Programme), wovon 91 Kranzresultate erzielt wurden, was einer Ausbeute von hervorragenden 60% entspricht. Durchschnittlich erreichte somit jeder Schütze ausgezeichnete 4 Kranzresultate.

Fast alle erreichten mehr oder weniger locker und «ohne Zittern» mindestens eine Auszeichnung und damit den verdienten Lohn für den grossen Trainingsaufwand. Es darf mit Fug und Recht von einem sehr gelungenen Fest gesprochen werden.

Einen herzlichen Dank an alle, die zum guten Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben und herzliche Gratulation allen erfolgreichen Böjuer Schützinnen und Schützen.

Montag, 02.07.2018

5. Beinwiler Junior-Triathlon

Text und Bild: Eing.

Der sportliche Abschluss der Sommerferien: Am Samstag, 11. August um 10.00 Uhr fällt der Startschuss bei der Alten Badi in der Steinismatt, Beinwil am See. Buben und Mädchen vom Kindsgi bis zur 6. Klasse rennen, radeln und schwimmen um die Wette. Wobei Mitmachen und Spass haben mehr zählen, als die gemessene Zeit. Für Nichtschwimmer mit Flügeli und Like-a-Bike-Fahrerinnen gibt es einen eigenen Parcours. Und beim Junior-Triathlon erhalten alle einen Pokal.

Die Initianten Stephan Oetiker und Mark Schwyter freuen sich über die Teilnahme von Kindern aus der ganzen Region. Das OK wird unterstützt von zahlreichen Eltern aus dem Dorf und von zwei Mitgliedern des SLRG, welche für Sicherheit im Wasser sorgen. Anmeldung vor Ort von 9.00 bis 10.00 Uhr; Startgeld, Verpflegung und Pokal kosten 5 Franken pro Kind. Bitte Schwimmzeug, Velo und Helm mitbringen.

Es gibt keine Autozufahrt, bitte Parkplatz beim Strandbad benützen. Der Triathlon findet nur bei stabiler Witterung statt: Tel. 1600 gibt Auskunft.

Montag, 25.06.2018

Die schönsten Gartenterrassen der Region

Text und Bild: Jennifer loosli

Man muss gar nicht weit reisen, denn auch in Beinwil am See kann man Ferienfeeling pur erleben! An schönen Sommerabenden gemütlich auf einer Terrasse sitzen und während einem leckeren Essen ein gutes Glas Wein geniessen, was will man mehr?

Die Auswahl an schönen Sommerterrassen in der Umgebung ist gross, so, dass man gar nicht in die Ferne reisen muss. Denn nichts geht über ein leckeres Essen unter freiem Himmel. In der Gartenterrasse von Maria’s Esszimmer im Seetal sitzt man auf 50 modischen Klappstühlen, Holzstühlen oder in einer schönen Lounge unter grossen Platanen und stösst mit einem Pimm’s Number 1 oder einem Glässchen Ramazzotti Rosé an. Das Menü ist übersichtlich und mit viel Liebe zusammengestellt. Hits wie Burrata auf Ochsenherztomaten, Ceasar Salad mit Pouletstreifen oder gebratener Schafskäse mit jungem Spinat, kommen bei heissen Sommertagen immer gut an. Und wie viele wissen, sind die Hacktätschli von Maria’s Esszimmer im Seetal ein MUSS und der hausgemachte Früchte-Eistee rundet die ganze Sache ab. Zwischendurch wird freitags und samstags sogar der Smoker angefeuert und die Gäste können sich auf ein leckeres Stück geräucherte Bachforelle auf gezupftem Salat oder ein Kalbsnierstück freuen. Für alle Fischfreunde gibt es immer wieder absolut frischen Hecht oder Felche von der Fischerei Hallwilersee. Ein Plätzchen Erde um Zeit mit Freunden und Familien bei leckeren Speisen zu geniessen.

Dienstag, 19.06.2018

Jugend- und Dorfest: Beinwil lachte die Sonne

Text und Bilder: Thomas Moor

Wetter, so heisst es, bekommt man, wie man es sich verdient. Nun: Beinwil am See stand in der Gunst von Petrus offenbar in der Pole Position und durfte das Jugend- und Dorffest unter dem Motto «Bau(m)welten» bei Kaiserwetter feiern. Das OK, die Schule und die Vereine verpassten dem Fest eine bunte und kreative Handschrift. Neben dem Eröffnungsakt und dem Feuerwerk am Freitag, bildete der Umzug am Samstag einer der grossen Höhepunkte. Rund 500 Teilnehmer in 23 Gruppen erfreuten die Besucher entlang der Umzugsroute. Applaus war den Handwerkern, Raben, Bäumen, Legobausteinen, Minions etc. sicher.

Merzkugeln statt Bü Bü Bündnerfleisch

Auch Beinwils prominentester Ortsbürger liess es sich nicht nehmen, seiner Heimatgemeinde im Rahmen des Jugend- und Dorffestes einen Besuch abzustatten. Alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz war von Herisau ins Seetal gereist und zeigte sich erfreut, welch grandioses Fest die Böjuer auf die Beine gestellt hatten. Wohnsitz hatte der alt Bundesrat hier zwar nie. Trotzdem besteht dank seiner Ortsbürgerschaft eine Verbundenheit zu Böju. An einer Versammlung habe er zwar noch nie teilgenommen, wie Peter Eichenberger anlässlich des Empfangapéros sagte. «Aber den Beitrag habe ich immer bezahlt», wie Merz wie aus der Pistole geschossen sagte. Von den Ortsbürgern erhielt Hans-Rudolf Merz eine spezielle Beinwiler Flagge und vom Gemeinderat (überreicht durch Jacqueline Widmer) statt Bü Bü Bünderfleisch eine Schachtel Merzkugeln. Als weitere Politprominenz weilten Ständerat Philipp Müller und Regierungsrat Urs Hofmann am Apéro, welche die Landfrauen servierten.

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Mittwoch, 13.06.2018

SG Beinwil am See war in Kranz- und Kartenlaune

Text und Bild: Thomas Moor

Über 120 000 Schützinnen und Schützen (Gewehr und Pistole) haben das Feldschiessen 2018 schweizweit wieder zu einem Erfolg gemacht. Hinter dem Kanton Bern belegte der Aargau punkto Teilnehmer bei den Gewehren den zweiten Platz. Auch die SG Beinwil am See war erfolgreich.

Mit einem Grossaufmarsch von 103 Schützinnen und Schützen konnte man zum Schiessplatz Zetzwil reisen und war mit einem Teilnehmer weniger als Zetzwil die zweitgrösste aktive Schützengesellschaft. Eine, die gemessen an den Resultaten aber als erfolgreichste auf dem Schiessplatz Zetzwil obenausschwang. Und die Ausbeute darf sich wahrlich sehen lassen. Die Böjuer konnten die Rückreise mit 48 Kränzen und 55 Karten antreten. Traumhaft lief es dabei Alfons Gmeiner. Mit 69 Punkten und Rang zwei unter 525 Teilnehmern war er erfolgreichster Böjuer Schütze. Neben Kurt Haller (Rang 5) schaffte es Manuela Hintermann und Res Baumgartner mit sensationellen 68 Punkten ebenfalls in die Top-Ten. Überhaupt liess die Treffsicherheit einiger Damen keine Wünsche offen. Als Nicht-Schützin erzielte Sandra Schärer mit 65 Punkten ebenfalls ein Topresultat. Mit einem Punkt weniger musste (durfte) sich Daniel Neswadba begnügen. Mit diesem Resultat war er bestes Neumitglied der SG Beinwil am See und durfte ebenfalls den Kranz und die Karte in Empfang nehmen. Alle Resultate unter www.infrasoft.ch

Montag, 11.06.2018

ZSO aargauSüd mit aufgefrischten Fähigkeiten

Text und Bild: Eing.

Im Wiederholungskurs der Zivilschutzorganisation aargauSüd trainierten Anfang Juni 80 Angehörige an verschiedenen Standorten im Wynen- und Seetal ihre Fertigkeiten.

Die Pioniere waren in Gränichen in der Übung «Via Aqua» gefordert. Sie mussten in einem Haus den unter Wasser stehenden Keller auspumpen. Durch Wände hindurch arbeiteten sie sich zu Verletzten vor, die geborgen und anschliessend von der Sanitätsgruppe versorgt wurden.

Eine weitere Gruppe Pioniere übte ihre Fachkenntnisse in Zetzwil bei der Erneuerung einer Bachverbauung, deren Holz über die Jahre verfault war. Damit konnte der Schutz des Quartiers vor einem Überlaufen des Baches wieder erhöht werden.

Der Fachbereich Schutz und Betreuung unterstützte die Altersresidenz Falkenstein in Menziken und das Alters- und Pflegeheim Dankensberg in Beinwil am See. Die Betreuer halfen engagiert mit und lernten Bewohner, Pflegerinnen, Abläufe und Örtlichkeiten kennen. Dadurch wurde eine wertvolle Grundlage für einen potenziellen notfallmässigen Einsatz in diesen Institutionen geschaffen.

An einem weiteren Kurstag wurde die Erste-Hilfe-Kompetenz der Zivilschutzangehörigen aufgefrischt, wovon auch das Umfeld am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit oder privat bei einem Notfall profitiert.

Insgesamt stand der Wiederholungskurs wie immer unter dem Motto von effizienten und sinnvollen Einsätzen. Die Fähigkeiten, welche die Zivilschutzangehörigen für den Schutz der Bevölkerung benötigen, wurden so praxisnah und nutzbringend wie möglich geübt. Daraus ergab sich ein effizientes Training und die Sinnhaftigkeit liess viele Zivilschutzangehörige ihre Pflicht motiviert und engagiert erfüllen.

Stefan Eichenberger, Leiter des Wiederholungskurses, und Kommandant Gregor Müller sind mit der Auffrischung der Fähigkeiten in der Zivilschutzorganisation aargauSüd sehr zufrieden. Es gibt nach der Fusion der beiden Zivilschutzorganisationen Wynental und aargauSüd zwar noch anzugehende Themen bei der Struktur und Organisation, aber die Entwicklung des neuen Verbundes verläuft positiv. Im Sinne einer lernenden Organisation wird der Bevölkerungsschutz im Süden des Aargau kontinuierlich weiter optimiert.

Mittwoch, 06.06.2018

Technik-Café im Löwen Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Moderne Technik hat manchmal ihre Tücken, Zeitreisen und Bossem halfen das Smartphone zu enträtseln.

Der Verein Zeitreisen Beinwil am See lud am 26. Mai zum erstmals durchgeführten Technik-Café ein. Im Löwenzimmer nahmen sich Jugendliche der Jugendarbeit Bossem von der Fabrik Chile Beinwil am See geduldig den Alltagsproblemen rund um Smartphone und Tablet an. Fragen zu Apps, E-Mail-Account oder Facebook wurden auf sympathische Weise in entspannter Atmosphäre bei einem Kaffee beantwortet. Es waren schöne Bilder, wie Alt und Jung die Köpfe zusammensteckten. Nicht alle Gespräche drehten sich dabei nur um Technik, bald fand auch ein reger und interessierter Austausch zwischen den Generationen statt. Der Verein Zeitreisen und die Jugendarbeit Bossem freuen sich über diesen gelungenen Anlass und werden auch nächstes Jahr gerne wieder zum Technik-Café einladen.

Mit diesem Anlass, wie auch z.B. mit dem RisottoBeizli am Freitag, 15. Juni beim Jugend- und Dorffest Böju, schafft der Verein Zeitreisen Beinwil am See Begegnungsorte.

Mittwoch, 06.06.2018

Zeitreisen präsentiert: Böjuer Lädeligeschichte

Text und Bild: Eing.

Eine heute kaum mehr vorstellbare Fülle an Einkaufsmöglichkeiten war vor 40 bis 50 Jahren in einem Dorf wie Beinwil am See noch Realität. Eine kleine Zeitreise ins Jahr 1973 und zurück.

Wer vor 40 bis 50 Jahren in Beinwil einkaufen wollte, hatte die Wahl zwischen verschiedenen Bäckereien und Metzgereien, ob Milchprodukte, Haus- und Eisenwaren, Kleider und Schuhe – all dies und noch viel mehr war im Dorf zu haben. Zur unverzichtbaren Nahversorgung in den Quartieren gehörten die kleinen Lädeli, wie auch dasjenige von Alice und Emil Gloor-Köhli an der heutigen Sandstrasse 52A, im Haus «Sonnmatt». Ob Konserven aller Art, Teigwaren, Kaffee, Wein, Stumpen oder gar Glace – mit einem grossen Sortiment auf kleinstem Raum war für den damaligen, täglichen Bedarf gesorgt. Aus gesundheitlichen Gründen wurde der Quartierladen zwar schon 1973 geschlossen, die Räumlichkeiten sind aber bis heute praktisch unverändert geblieben.

Bevor sich dies ändert, wird auf Initiative der heutigen Besitzer des geschichtsträchtigen Hauses und dem Verein Zeitreisen Beinwil am See das Gloor-Lädeli am Wochenende vom 13. bis 15. Juli nochmals fürs Publikum geöffnet. Die Regale sind abgestaubt und aufgefüllt, bei einem Glas Wein oder Blötterliwasser, etwas zum Knabbern und der legendären Pistacheglace, können Erinnerungen und Geschichten ausgetauscht und wieder lebendig werden. Details folgen im nächsten Dorfheftli.

WEMF-beglaubigte Gratisauflage Beinwil am See: 1556

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