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Gemeindewappen
Freitag, 12.10.2018

Jungbürger vom 20. und 21. Jahrhundert

Text und Bild: Eing.

Der Gemeinderat durfte an der diesjährigen Jungbürgerfeier 17 junge Erwachsene der beiden Jahrgänge 1999 und 2000 begrüssen. Im Reisecar wurde bereits munter diskutiert und gelacht. Es war schnell klar, dass sich die Jungen viel zu sagen haben und sich mehrheitlich gut kennen.

Auf dem Programm stand das Bowlingcenter in Aarau. Schnell waren fünf Gruppen gebildet. Bereits nach den ersten Schüssen musste das Team «Gemeinderäte» feststellen, dass es in dieser Disziplin noch einiges von den Jungbürgern lernen kann. Der feine Apéro half, um bei Kräften zu bleiben, damit noch einige Punkte mehr erreicht werden konnten. Ein feines Nachtessen im nahe gelegenen Barracuda in Lenzburg, bildete den Abschluss der diesjährigen Jungbürgerfeier. Nicht ohne das obligate «Böjuer-Buch» in der Hand jedes einzelnen Jungbürgers, fuhr der Reisecar nur noch mit der halben Belegschaft wieder zurück nach Hause. Offenbar hat die nahe Stadt, zu später Stunde, noch einiges mehr zu bieten, als das besinnliche Heimatdorf. Der gelungene Abend wird den Gemeinderäten und hoffentlich auch den Jungbürgern in guter Erinnerung bleiben.

Dienstag, 09.10.2018

Konzertabend des Jodelchörlis Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Das Jodlerchörli Beinwil am See begrüsst Sie herzlich zum diesjährigen Jahreskonzert am Samstag, 20. Oktober 2018 im Löwensaal Beinwil am See. Türöffnung ist um 18.30 Uhr, Konzertbeginn um 20.00 Uhr.

Unter der Leitung unseres Dirigenten Martin Flury aus Gunzwil haben wir ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Umrahmt werden unsere Vorträge von den Wynentaler-Örgeler in Grossformation und dem Nachwuchstalent Sämi Klein aus Mosen. Das Echo vom Gehren sorgt für Tanz und Stimmung.

Für das leibliche Wohl verwöhnen wir Sie aus unserer Jodlerküche und einem feinen Dessert vom Kuchenbuffet. Mit etwas Glück gewinnen Sie einen tollen Preis aus der grossen Tombola.

Kommen Sie an unser Konzert im Löwensaal Beinwil am See und verbringen Sie ein paar gemütliche Stunden mit uns!

Met eme chräftige Jutz

Jödlerchörli Beinwil am See

Dienstag, 09.10.2018

Ein Geschenk für die Familie und für Jason

Text und Bild: Eing.

Immer vor der Adventszeit steht das Böjuer Kerzenziehen auf dem Programm. Wer hier Kerzen macht, tut in diesem Jahr nicht nur sich selber etwas Gutes. Der Erlös geht nämlich an eine Familie in der Region.

Der traditionelle Böjuer Familienanlass hat sich schon immer auch einem guten Zweck verschrieben. In diesem Jahr hat das Team beschlossen, dass der Gewinn aus dem Kerzenziehen vollumfänglich an die Familie von Jason Haller in Gränichen gespendet wird.

Der querschnittsgelähmte junge Mann lebt aktuell im Altersheim. Seine Familie kann sich den notwendigen Umbau des Hauses (noch) nicht leisten. Die regionale Solidarität ist gross, nun möchte auch das Kerzenziehen-Team seinen Beitrag leisten. «Es fehlt nicht mehr viel, dann kann die Familie ihr Heim rollstuhlgängig ausbauen», erklärt Präsidentin Nicole Trottmann. «Vielleicht reicht es mit dem Geld aus Böju.»

Damit lohnt sich ein Besuch am Böjuer Kerzenziehen also doppelt: Wer am 17. und 18. November im Keller der Turnhalle Steineggli auftaucht und beim Kerzenziehen oder dem Abend-Event «Kerz die Nacht» dabei ist, der hilft Jason Haller und seiner Familie. Der eigenen Familie kann man anschliessend wundervolle Kreationen aus Wachs schenken.

Und schliesslich tut man auch sich selber etwas Gutes. Kinder können kreativ arbeiten und schätzen das grosse Angebot an Kerzen und Fackeln. Die Eltern schätzen das gemütliche Beisammensein und das feine kulinarische Angebot im legendären Café Docht. Das alles macht das Böjuer Kerzenziehen zu dem, was es ist: Einem der beliebtesten Familien-Events der Region, seit Jahrzehnten.

Der Besucheraufmarsch am Böjuer Kerzenziehen ist gross. Zum Schluss sei deshalb dieser Tipp von Nicole Trottmann erwähnt: «Es lohnt sich, möglichst früh da zu sein. Dann hat es am meisten Platz an den Wachstöpfen und Arbeitstischen.»

Wer sich und seine Kinder auf den Besuch am Kerzenziehen vorbereiten möchte, der kann dies online ganz einfach tun. Das gesamte Angebot und viele weitere Informationen finden sich im Internet unter www.kerz.li oder auch auf Facebook.

Dienstag, 09.10.2018

Zeitreisen empfiehlt den Film «Apfel und Vulkan»

Text: Eing., Bild: Website Apfelundvulkan.com

Das Werk der Beinwiler Filmemacherin Nathalie Oestreicher erlebt am 18. Oktober die Heimpremiere im Rahmen eines Salongesprächs im TaB Atelierkino in Reinach.

Am Donnerstag, 18. Oktober um 20.15 Uhr zeigt das Atelierkino TaB in Reinach den Film «Apfel und Vulkan» von Nathalie Oestreicher. Darin begeben sich die in Beinwil am See wohnhafte Filmemacherin und ihre Freundin Fabienne in die Welt der Erinnerungen und des Vergessens. Fabienne, um sich aufs Sterben vorzubereiten. Nathalie, um sich dem Leben zu stellen. Nathalie Oestreicher gelingt ein sehr persönlicher und berührender Film über den Tod, Erinnerungen, Familie und Freundschaft. Einfühlsam und überraschend, traurig und beglückend zugleich. Nach dem Film findet ein Salongespräch statt. Maurice Velati (SRF Radio-Moderator) wird sich mit der Regisseurin Nathalie Oestreicher über Film und Thema unterhalten und sich den Fragen aus dem Publikum annehmen. Platzreservationen und weitere Informationen auf der Homepage des TaB.

Die Mitglieder des Vereins Zeitreisen Beinwil am See können den Film bei allen Vorführungen zum reduzierten Eintrittspreis von 12 Franken besuchen; einfach an der Kasse die Zeitreisen-Mitgliedschaft erwähnen.

Dienstag, 09.10.2018

Die Schulpflege nimmt Fahrt auf.

Text und Bild: Eing.

Mitte September planten wir von der Schulpflege gemeinsam mit dem Schulleiter Rolf Liechti ein Arbeitswochenende. Der Samstag begann früh, denn ein Teil von uns machte sich mit dem E-Bike auf den Weg zum Tagungsort in Nottwil. Ähnlich des teilweise tief über dem Boden schwebenden Nebels in dem das Morgenlicht glitzerte, zeigten sich unsere Erwartungen auf die Zusammenarbeit noch etwas unklar. Wir kannten uns noch nicht gut und alle sehen ihre Wahl als Pflicht zum Engagement für unser Dorf und unsere Schule.

Bereits nach dem ersten intensiven Halbtag wurde klar, dass wir uns alle für eine verlässliche Schule engagieren wollen, die sich an den Stärken der Beteiligten ausrichtet, dynamisch ist und qualitativ hochstehende Bildung macht. Dass Bildung und Natur einander bedingen und die Kinder auf ein Leben als Teil dieses Planeten vorbereitet werden sollen, ist für alle eine logische Richtschnur. Den nächsten Halbtag nutzten wir, um uns und unsere Stärken kennenzulernen und Aufgaben und Zuständigkeiten zu verteilen.

Mit einer engagierten, kompetenten Schulleitung, die unser Vertrauen geniesst, können wir es uns als Schulpflege erlauben steuernd im Hintergrund zu wirken. Durch viel schulisches, pädagogisches und planerisches Fachwissen im Gremium ist dieser Austausch für die Schulleitung als operative Leitung hilfreich und unterstützend. Den Abend verbrachten wir gemeinsam, was Raum für die Beziehungspflege und das Kennenlernen bot.

Den Sonntag nutzten wir um anfallende Themen zu beraten. Die Diskussionen untereinander und mit der Schulleitung waren geprägt von gegenseitigem Respekt und einem starken spürbaren Feuer für die Schule Beinwil am See. Unsere Schule soll ein Ort sein, in welchem Lernen Freude macht und gegenseitiger Respekt gelebt wird.

Im Verlauf der anderthalb Tage haben sich die Nebel nicht nur auf den Feldern gelichtet, sondern auch in Bezug auf unsere Zusammenarbeit. Die Grundlagen unserer Arbeit wurden sichtbar: Respekt, Entwicklung, Sicherheit, Herz, Kopf und Hand. Die gesamte Schulführung ist motiviert gemeinsam auf den Weg zu gehen und unsere Schule zu einem einladenden Bildungsort zu machen, wo sich alle einbringen, wohlfühlen und entwickeln können.

Freitag, 05.10.2018

Höchstes Geschmacks- und Genusserlebnis

Text und Bild: Jennifer loosli

Die Macher des Whiskyschiffes Hallwilersee, «Seventeen Drams», luden auch dieses Jahr zum Degustieren und Kaufen von hunderten Whiskys ein. Die Gäste kamen teilweise sogar in den Genuss von limitierten Whiskyflaschen.

Das Whiskyschiff Hallwilersee ist die exklusivste Whiskymesse im Mittelland und findet jeweils an zwei Tagen (Freitag und Samstag) im September auf zwei grossen Schiffen der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee und im Hotelsaal des Seehotels Hallwil in Beinwil am See statt. Organisiert wird der Anlass durch den Whiskyclub Seventeen Drams aus Burg. Insgesamt 18 Aussteller waren dieses Jahr anwesend und boten verschiedenste hochstehende und spezielle Whiskys und Whisky-Biere zum Degustieren an. Die Auswahl des flüssigen Goldes war vielfältig und für jeden Whiskyliebhaber hatte es einen edlen Tropfen dabei. Neben Raritäten hatten viele auch einheimische Whiskys im Angebot. Nach dem Degustieren konnten die interessierten Gäste bei Live-Shows den Profis der Distillerie Seetal über die Schultern schauen oder zusehen, wie die erfahrene Torcedora Maria Caridad Sanchez Illas aus Cuba exquisite Villiger-1888-Cigarren aus erlesenem Tabak rollte. Dieses Jahr brachte Nicola Riske, Brand Ambassadorin von Highland Park, einige Klassiker, aber auch Neuheiten von Highland Park mit, darunter eine neue Einzelfassabfüllung «Switzerland» Single Cask Series.

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Freitag, 05.10.2018

Herbst-Ausstellung im Antiquariat Eichenberger

Text und Bild: Eing.

«Gestochen scharf – Ein Blick in die Welt der Illustration & Graphik». Unter diesem Motto lädt das Antiquariat Johannes Eichenberger in Beinwil am See vom 27. Oktober bis 25. November zu einer faszinierenden Reise durch die Jahrhunderte ein.

Beginn der Ausstellung am Samstag, 27. Oktober um 18 Uhr: Apéro mit Klangbildern des Gitarrenduos Michaela Röllin und Andreas Freuler. Am Sonntag, 11. November ab 14.30 steht das Bilderbuch im Mittelpunkt, Tabea Marti erzählt eine Bildergeschichte und gestaltet anschliessend mit den grossen und kleinen Zuhörern (ab 4 Jahren) ein kleines Bilderbuch. Sonntag, 18. November ab 14.30 Uhr: Die Künstlerin Anita Mendler zeigt anhand von eigenen Arbeiten und Werken ihrer Tochter Anna Deér Gestaltungs- und Illustrationstechniken der Gegenwart, während das Antiquariat Beispiele aus 7 Jahrhunderten vorstellt. Sonntag 25. November um 11 Uhr: Im Mittelpunkt steht der Aargauer Künstler Felix Hoffmann (1911–1975) und seine Bilderbuch-Illustrationen. Marco Caduff erzählt ein Märchen für Erwachsene, an der Gitarre Jerry Rojas. Die Veranstaltungen klingen jeweils mit einem Apéro aus.

Öffnungszeiten: 27. Oktober bis 25. November: Täglich geöffnet (inkl. Sonntage) von 14.00 bis 19.00 Uhr. Weitere Informationen auf: www.kulturimantiquariat.ch

Buch– und Kunstantiquariat Johannes Eichenberger KLG, Aarauerstrasse 12 (vis-à-vis Bahnhof), 5712 Beinwil am See, Tel. 062 771 44 21

Mittwoch, 26.09.2018

Kant. Einzelfinal für Jungschützen in Hausen

Text und Bild: Eing.

Die 60 besten Jungschützen und Junioren U15 aus den Vereinen des Aargauer Schiesssportverbandes AGSV haben sich für den Kant. Einzelfinal qualifiziert. Am Samstag, 8. September 2018 durften wir mit zwei von unseren Böjuer Jungschützen, Jonas Wyss und Ivo Eberle, nach Hausen fahren, um am Final teilzunehmen.

Nach der Anreise, der Begrüssung und dem Munitionsfassen kam dann doch die Nervosität zum Vorschein und das Schiessen fiel nicht ganz so leicht wie zu Hause auf dem Heimstand. Aber trotzdem erzielten unsere beiden Jungschützen in der Vorrunde die sehr guten Resultate von 90 und 88 Punkten. Als erstes zeigte Ivo Eberle sein Können. Nach den ersten 6 Einzelschüssen konnte er ein Zwischentotal von 52 aufweisen, danach in der Serie steigerte er sich nochmals und erreichte tolle 90 Schlusspunkte. Er liess es sich natürlich nicht nehmen beim Aufstehen den Spruch (mit einem Augenzwinkern) los zu werden: «Und das alles nur im Pulli und ohne Schiessjacke».

Jonas Wyss wollte dieses Resultat natürlich toppen und lag nach den ersten 6 Einzelschüssen mit 56 Punkten sehr gut im Rennen. Leider lief es in der Serie dann nicht mehr ganz so gut wie zuvor und das Schlussresultat lag bei 88 und er verpasste damit den Ausstich nur knapp.

Den Ausstich unter den vielen Augenpaaren zu bewältigen, die einen beim Schiessen ganz genau beobachten, das braucht viel Nervenstärke. Diese bewies Ivo und erreichte nochmals das gute Resultat von 84 Punkten. Danach warteten wir gespannt auf das Rangverlesen. Ivo Eberle erreichte den tollen 6. Schlussrang und Jonas den guten 19. von total 45 angetretenen Schützen und Schützinnen.

Wir Jungschützenleiter sind sehr stolz auf euch. Gut gemacht und weiter so.

Mittwoch, 26.09.2018

MuKi/VaKi-Turnen

Text und Bild: Eing.

Soll ich euch ein Geheimnis verraten? Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber pünktlich um neun Uhr geht vom Herbst bis Frühling am Samstagmorgen in der Turnhalle Steineggli die Sonne auf.

«Grüezi metenand, alli gänd sech d’Hand ...». Wir, die kleinen Turnmäuse vom MuKi-/VaKi-Turnen starten zusammen mit Mami, Papi, Grossmuetti, Grossvati, Gotti oder Götti, unsere Turnstunde mit einem fröhlichen Lied. Danach erleben wir viele verschiedene Dinge: Reisen zusammen zu den Eisbären oder in den Dschungel, helfen den Weihnachtsmäusen bei ihren Vorbereitungen, stampfen wie die Elefanten kreuz und quer durch die Halle, schleichen wie die Indianer, sind wilde Piraten oder kriegen Besuch von der kleinen Hexe. Wir messen uns bei Staffetten, schaukeln an den Ringen, üben Purzelbäume und noch vieles mehr. Am allerliebsten aber Klettern die Kinder über Hindernisse, balancieren über Bänke, kriechen durch Tunnel und Springen von einem Hindernis auf die dicke Matte. Wer fängt den schönsten Fisch? Wie kriegen wir das Zauberschloss auf? Schafft es Mami oder Papi über die Wackelbrücke? Natürlich machen wir auch Spiele, jagen einander durch die Halle, spielen «Müsli im Hüsli» und probieren immer wieder Neues aus.

Bevor wir die Turnstunde dann beenden, darf ein Fingervers, ein Kitzelspruch oder eine Massage nicht fehlen. Es gibt doch nicht Schöneres als zusammen mit Mami oder Papi zu lachen und zu schmusen. Mit unserem Schlusslied «s’Torne esch fertig ...» ist die Lektion dann endgültig vorbei, es gibt noch eine Überraschung aus der Schatztruhe und die Kinder verabschieden sich zufrieden. Während die Kleinen raus gehen in die Garderobe, stürmen auch bereits die grossen Turnmäuse in die Halle, denn auch sie wollen in die Fantasiewelt entführt werden. Wie schaffen sie die Aufgaben?

Nach zwei Stunden ist es dann auch schon wieder vorbei und der MuKli-Bär schaut allen nochmals nach, wenn sie nach Hause gehen und freut sich schon auf die nächste Lektion. Was werden wir dann wohl erleben? Wohin entführt uns unsere Fantasie? Klappt alles? Viele Fragen, aber eines ist klar: Es gibt nichts Schöneres als glänzende und glückliche Kinderaugen.

Möchtest auch du bei uns mitmachen, dann freuen wir uns alle auf dich. Wir haben noch ein paar wenige Plätze frei.

Vom Samstag, 03. November 2018 bis 13. April 2019 geben wir wieder alles. Mehr Infos findest du auf unserer Homepage www.stv-beinwilamsee.ch.

Mittwoch, 26.09.2018

Der Jugendchor Seetal in Hollywood

Text und Bild: Eing.

Ein Chorweekend als Filmstar erleben: Ein vielversprechendes Abenteuer stand auf dem Programm! Ohne Auftrittsdruck reisten 50 Chormitglieder und das Kernteam voller Erwartung in die Jugi Schaffhausen.

Vier Kurzfilme mit Themen Vampir, Mafia und Kriminalfälle standen auf dem Programm. Story Besprechung, Drehorte und Kostüme auswählen, Schminken, Mittagessen und schon wurden die ersten Szenen gedreht. Der Ehrgeiz packte alle, stand doch die Oscarprämierung auf dem Spiel. Die Spannung stieg und die Film-Première mit Oscarverleihung war unglaublich stimmungsvoll und von einem fantastischen Applaus begleitet, welcher auch die Sieger bestimmte.

Die Profi-Filmcrew «Filmevent.com» und Schauspieler leisteten ganze Arbeit, ob Dracula, Mafiosi oder Detektiv, das Erlebnis mit Nomination und Prämierung war intensiv und grossartig. Die anschliessenden Gesangseinlagen am Lagerfeuer und in der Jugi berührten sehr und beschlossen den stimmungsvollen Abend. Der Besuch vom Rheinfall mit Bootsfahrt am Sonntag rundete das Weekend ab. Mit einem kräftigen Zigi Zagi an den Organisator vom Weekend, Helmut Kaiser, und dem Jugendchorsong wurde das Projektjahr 2018 mit Gesang abgeschlossen.

Das JCS-Projekt 2019 ist in Vorbereitung und Jugendliche ab Jahrgang 2007 können sich anmelden. Die Platzzahl ist beschränkt und es zählt für Neumitglieder die Eingangsreihenfolge.

Jugendchor Seetal 2019

Anmeldung für Chorlagerwoche 20. – 27. April 2019 auf www.jugendchor-seetal.ch
Infoevent in Seon: 16. Februar 2019
Galakonzert Löwensaal Beinwil am See: 27. April 2019

Mittwoch, 26.09.2018

Seit 1970 fest verankert in Böju – Die Firma LPM AG

Text und Bild: Jennifr Loosli

Albert Romer gründete 1968 die Firma LPM in Dürstelen ZH. In den letzten 50 Jahren ist viel passiert, die Firma ist gewachsen, hat ihren Standort in Beinwil am See ausgebaut und das Prüfangebot auf über 140 Verfahren erweitert. Das Jubiläum wurde mit einem zweitägigen Fest im Löwensaal gefeiert.

Durch den Schweizer Nationalstrassenbau wuchs in den Sechzigerjahren das Bedürfnis, die Baustoffqualität und Dauerhaftigkeit einzelner Objekte von aussenstehenden Fachleuten prüfen zu lassen. Von da an begann die Erfolgsgeschichte der Firma LPM AG (Labor für Prüfung und Materialtechnologie). Heute decken über 140 verschiedene Verfahren die Nachfrage nach Prüfungen von Frisch- und Festbeton, Mörtel und Mauerwerk ab. 1993 erhielt die Unternehmung vom Eidgenössischen Amt für Messwesen die Akkreditierung als Prüfstelle für Baustoffe, Bautenschutzsysteme und Industriefussböden. 1996 übernahmen fünf Kaderleute und externe Baufachleute die Firma und führten sie in eine erfolgreiche Zukunft. Heute werden rund 30 Mitarbeitende in der LPM AG beschäftigt und am zweitägigen Jubiläumsfest wurde auf sie angestossen! Am Freitag wurden die langjährigen Kunden zu einem Apéro und anschliessendem Nachtessen eingeladen. Rund 150 Gäste kamen dabei in den Genuss des Fachvortrags «Explosives Abplatzen von Betonoberflächen», welches die neusten Forschungsergebnisse zum Brandverhalten von Beton thematisierte. Beim Mitarbeiterfest am Samstag wurde den Freunden und Verwandten die Firma an Rundgängen vorgestellt. Beim Spaghettiplausch im Löwensaal diskutierten die rund 140 Gäste vom Samstag angeregt darüber, was die LPM AG alles macht. An beiden Abenden liessen die Mitarbeiter und Gäste das 50. Jubiläum der LPM AG in der Kaffee- und Bierbar am Geschäftssitz bis in die frühen Morgenstunden ausklingen.

Dienstag, 25.09.2018

Das Paradies im Löwensaal-Foyer

Text und Bild: Peter Eichenberger

Traditionsgemäss wurden die Jubilare von Beinwil am See ins Foyer eingeladen. 17 Jubilare wurden durch den Gemeinderat eingeladen, 9 waren mit dabei. Das Foyer war wie jedes Jahr sehr schön durch die Landfrauen Böju dekoriert worden. Das Jodlerchörli sowie die Musikgesellschaft erfreuten die Jubilare mit ihren Darbietungen.

Frau Jacqueline Widmer begrüsste die gutgelaunten Gäste. Auch hier blieb Frau Widmer der Tradition treu. Mit der Geschichte vom Paradies hörten die Anwesenden von einer kleinen Palme in der Wüste, die nicht zufrieden war. Diese kleine Palme hörte von Reisenden, wie viel schöner der Ort war, in der diese Menschen lebten. Es soll sogar Orte geben, an denen es vier Jahreszeiten gibt und etwas, das man Schnee nennt. Die kleinen Palme möchte auch gerne in einem solchen Land leben. Sicher haben auch die betagten Jubilare Wünsche, die manchmal in Erfüllung gehen. Der Wunsch der kleinen Palme ging in Erfüllung. Sie wurde in einem schönen Garten in einen Topf gepflanzt. Der Sommer war wunderbar für die kleine Palme. Doch dann folgte der Herbst, und die kleine Palme begann furchtbar zu frieren. Der Schnee, von dem sie in der Wüste gehört hat, biss ihr in die Wedel. Da wurde die kleine Palme ein letztes Mal verpflanzt, in einen Botanischen Garten. Sie erholte sich gut. Doch wenn sie durch das Glasfenster schaute, erinnerte sie sich an das Leben in der Oase. Am Ende der Geschichte war es ruhig im Foyer. Sicher dachten viele, dass Wünsche nicht immer in Erfüllung gehen und man zufrieden sein sollte, an dem Ort, wo wir Wurzeln geschlagen haben. Frau Widmer kam aber nicht mit leeren Händen. Auch dieses Jahr bekamen die neun Geburtstagskinder ein süsses Geschenk. Bei einem Gespräch lobte eine Teilnehmerin diesen Anlass. Sie freute sich schon im Vorfeld, dass sie wieder einmal dem Alltagstrott entfliehen konnte. Nach bester Unterhaltung durch die beiden Dorfvereine und der freundlichen Bedienung durch die Landfrauen endete dieser Jubilaren-Anlass. Die Jubilare im 2019 dürfen sich auf eine weitere Auflage dieses beliebten Anlasses freuen.

Freitag, 21.09.2018

Grosses Interesse am Erzähltal Nr. 10

Text: Thomas Moor, Bild: ZVG

Die Region aargauSüd bringt es speziell einmal im Jahr auf den Punkt. Genauer: Auf den gelben Punkt. Er ist das Markenzeichen des Erzähltals, welches das 10-Jährige feiern konnte und in den letzten Jahren zum eigentlichen Leuchtturm der Region gewachsen ist. Der von den Verbandsgemeinden aargauSüd getragene Event lockte bei der Jubiläumsausgabe wieder Heerscharen von Zuhörern an jene Orte, wo spannende Geschichte erzählt wurden und interessante Persönlichkeiten aus ihrem Leben und von ihren Tätigkeiten, Hobbies, Leidenschaften etc. berichteten.

Bericht Beinwil am See: Susanne Wille

Bericht Reinach: Ludwig Suter

Bericht Zetzwil: ARGUS

Freitag, 21.09.2018

Erzähltal: Susanne Wille

Text und Bild: Thomas Moor

Alle Ohren der Region sind jeweils auf jene Geschichtenerzähler gerichtet, die im Rahmen des Erzähltals ihren Auftritt haben. Am Bettagsonntag gesellten sich geschätzte 900 000 Ohren (450 000 Hörer) schweizweit dazu. Radio SRF1 mit der beliebten Sonntags-Talksendung «Persönlich» gastierte im Beinwiler Löwensaal. Moderator Christian Zeugin empfing Journalistin und SRF-Moderatorin Susanne Wille (10 vor 10) und Thomas Amstutz (Ceo Feldschlösschen). Die beiden Gäste erzählten Spannendes aus ihrem Leben, über ihren Werdegang, ihren beruflichen Alltag etc. und zogen die Besucher in ihren Bann.

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Freitag, 21.09.2018

Rauchende Colts und eine geheimnisvolle Prinzessin

Text und Bild: Eing.

Ganz im Zeichen der Filmmusik steht die 24. Konzertsaison von musiXmaX: Vom amerikanischen Western, über den Krieg der Sterne bis zum japanischen Zeichentrickfilm – mit dieser Bandbreite dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Wiederum treffen sich seit Ende August rund 60 Amateur-Musikantinnen und -Musikanten, vorwiegend aus der Region Aargau, in Niederlenz, um in nur zwei Monaten anspruchsvolle konzertante Blasmusik-Werke einzustudieren Auch 2018 leitet der bekannte Dirigent Roland Fröscher aus Belp das musiXmaX-Orchester.

Erst die mitreissende Filmmusik macht das Kino zum Erlebnis, dies seit den Anfängen des Tonfilms bis heute. Eine breite Palette facettenreicher Melodien aus mehr als einem halben Jahrhundert Filmgeschichte, vom Wilden Westen bis zum Fernen Osten, präsentiert das Konzertprogramm 2018 von «The Cowboys Overture» (Williams/Curnow) über «Red Pony Suite» (Copland), «Star Wars Saga» (Williams/de Meij), «How To Train Your Dragon» (Powell/Moren) bis hin zu «Princess Mononoke» (Hisaishi/Morita). Natürlich darf auch der bekannte Komponist Philip Sparke nicht fehlen: Wo wäre ein Kinobesuch nicht passender als in der Filmhochburg New York: «A Weekend In New York» stimmt beschwingt aufs Filmerlebnis ein.

Wir freuen uns, Sie in Beinwil am See begrüssen zu dürfen: Sonntag, 28. Oktober 2018, 18.30 Uhr im Löwensaal. Siehe auch www.musixmax.ch

Freitag, 21.09.2018

Clean-Up-Day 2018

Text und Bild: Eing.

Bei prächtigem Spätsommerwetter marschierten knapp 70 kleine und grosse Helfer, ausgestattet mit Abfallsack und Greifzange durchs Dorf.

Auch am diesjährigen Clean-Up-Day durfte der Elternverein Böju viele motivierte Familien begrüssen, welche mit ihrem Kommen aktiv ein Zeichen gegen das Littering setzten. Während 1 1/2 Std. wurde mit guter Laune die Umgebung von herumliegendem Abfall, wie Glasflaschen, Büchsen, Papier und vor allem Zigarettenstummel befreit. Nach getaner Arbeit wurden alle mit einer feinen Wurst vom Grill belohnt, welche vom Gemeinderat offeriert wurde. In geselliger Runde wurde noch lange geplaudert, während die Kinder friedlich spielten. Ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden, welche an diesem Event teilnahmen und einen wertvollen Beitrag für die Sauberkeit unserer Umwelt leisteten.

Mittwoch, 19.09.2018

In einer anderen Welt

Text und Bild: Eing.

Die Region Oberengadin stand beim Klassenlager der Gemeindeschule Beinwil im Fokus: Rega, Muottas Muragl, Morteratschgletscher, Giovanni Segantini und das Thema Wasser beschäftigten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a und der 5./6b-Klasse.

Es muss nicht immer Kaviar sein: Das Oberengadin, im speziellen St. Moritz, wird unreflektiert oft mit den Reichen dieser Welt in Verbindung gebracht. Dass dies nur einen kleinen Teil des täglichen Lebens im Engadin ausmacht, bekamen die Schülerinnen und Schüler der 6a und der 5./6b aus Böju im September beim Klassenlager in Samedan aufgezeigt. Nach vierstündiger Fahrt mit dem Car der Firma Merz wurde am ersten Tag das Patrizierhaus der Stadt Lenzburg im alten Dorfteil des Oberengadiner Hauptortes erreicht. Die Unterkunft bot den 36 Kindern und den Erwachsenen beste Bedingungen. Köchin Daniela Diala verwöhnte mit Hilfe ihrer Tochter Nenna die Lagerteilnehmer wunderbar. Da auch das Wetter mitmachte, durften alle eine herrliche Woche erleben. Sie brachte den Kindern viel Neues und Faszinierendes, vor allem aber eine den meisten (noch) unbekannte Region näher. Eine etwas andere Welt. Christoph Zumsteg, Lehrer der Klasse 6a, war mit seinem bereits dritten Klassenlager in Samedan hoch zufrieden. Unterstützt wurden er und Ueli Meister (5./6b) vor Ort u. a. auch von Peter Eichenberger.

Nach einem Foto-OL am Montag in Samedan, stand am Dienstag mit der Führung durch die Rega-Basis am Flugplatz der erste Höhepunkt auf dem Programm. Ein Film bot zudem Einblicke in die Arbeit der Rega. Mit dem Zug ging es anschliessend Richtung RhB-Station Morteratsch, wo zu Fuss der rund einstündige Weg zum Gletscher unter die Füsse genommen wurde. Eindrücklich die verschiedenen Tafeln, auf denen der jeweilige Gletscherstand in den letzten 100 Jahren angezeigt wurde. Auch die Moränen gaben Hinweise auf den grossen Rückgang beim Morteratschgletscher.

Der Mittwoch stand im Zeichen von Muottas Muragl und Pontresina. Mit der Drahtseilbahn fuhren die Klassen auf 2456 m über Meer, wo der Skulpturenpark besichtigt und die «Segantinilandschaft» gezeichnet wurden. Der weltbekannte grandiose Blick über die Oberengadiner Seenlandschaft beeindruckte. Die Berge mit den weissen Riesen wie Piz Palü oder Piz Bernina vor Augen, ging es auf der Wanderung in rund drei Stunden hinunter nach Pontresina. Die Lawinenverbauungen am Berg und der 7,5 Mio. teure Schutzwall sagten einiges aus über die Gefahrenlage des bekannten Kurortes.

Der Besuch des Segantini-Museums in St. Moritz war am Donnerstagmorgen angesagt. Museumsführerin Ursi Fuchs erklärte im Kuppelsaal die grossen Werke «Werden – Sein – Vergehen» und Giovanni-Segantinis-Maltechnik. Mit eigenen Zeichnungen/Malereien durften sich die Schüler Sujets ausdenken und die Strichtechnik anwenden. Voll von Eindrücken verliessen die Kinder nach zehn Uhr das Museum. Mit der Fahrt im Engadin-Bus entlang der wunderschönen Oberengadiner Seen erreichte die Gruppe Maloja, wo Wissenswertes über die Wasserscheide am Piz Longhin (Inn – Rhein – Po) und über den alten Schmugglerpfad Murettopass (Flüchtlingsroute im Zweiten Weltkrieg) zu erfahren war. Im Turm Belvedere ob Maloja wurde bei einer Pro-Natura-Ausstellung viel zum Thema Wasser vermittelt und die Gletschermühlen stiessen bei den Kindern auf reges Interesse.

Am Donnerstagabend stand ein «Bunter Abend» auf dem Programm und am Freitagmorgen hiess es vor allem «Unterkunft putzen». Um 11 Uhr fuhr der Merz-Car wieder Richtung Unterland, mit dem obligaten Halt im Heidiland. Superpünktlich um 16.15 Uhr traf der Bus mit den 36 Kindern und der Lagerleitung wohlbehalten beim Chrosihus in Böju ein. Mit vielen glücklichen Kindern nach einer Woche voller starker Eindrücke in einer der schönsten Regionen unseres Landes.

Bericht: Stephan Kiener
Fotos: Stephan Kiener, Peter Eichenberger

Mittwoch, 19.09.2018

Von Friesenzug bis Brautfahrt auf dem Hallwilersee

Text und Bild: Peter Eichenberger

Wie jedes Jahr führte der Ortsbürgerverein Beinwil am See den traditionellen Dorfumgang durch. In diesem Jahr wurden die Besucher auf den «Sagenweg» mitgenommen. Vor einiger Zeit hat der Verkehrs- und Kulturverein Böju auf den neuen Bänkli einen QR-Code montiert. Mit einem Mobiltelefon kann dieser QR-Code gescannt und die Erzählungen gestartet werden.

31 Personen hörten auf dem Löwenplatz etwas über die Geschichte von Beinwil am See. Unter den Zuhörer war auch Karl Gautschi, der Autor des Buches «Beinwil am See». Herr Gautschi konnte noch viele Ergänzungen zum Gehörten anbringen.

Nach einem Fussmarsch in die Rankstrasse erwartete die Besucher die Geschichte vom Friesenzug, der, wenn die Friesen Heimweh hatten, die Gräber im Breitholz besuchte und dann mit einer goldenen Kutsche durch das Geisterhaus an der Rankstrasse fuhren.

Nach einem längeren Fussmarsch erreichte die illustre Schar den dritten QR-Code. Hier wurde eine Geschichte vom Böjuer «Chäppeli» erzählt. Einziger Überrest der abgebrochenen Kapelle ist die Glocke, die heute noch im alten Schulhaus hängt und alle vier Jahre das Jugendfest einläutet. Auch hängt eine Wappenscheibe im Foyer der reformierten Kirche Beinwil am See.

Nach kurzer Zeit erreichten die Gäste das Seeufer. Hier wurde die Sage vom Schwimmer von Beinwil am See erzählt. Dieser Schwimmer überquerte den See, um seine Geliebte zu besuchen, erreichte das andere Ufer nach 30 Minuten. Als Orientierungshilfe stellte seine Lisa jeweils eine Kerze im Schlafzimmerfenster auf. Doch es nahm kein gutes Ende, der Schwimmer ertrank im Hallwilersee.

Der letzte QR-Code ist am Willibach. Die Brautfahrt auf dem Hallwilersee erzählt, wie eine Hochzeitsgesellschaft, die nach Reinach zur Trauung wollten, auf schlimme Art im Hallwilersee ertrank. Seit dieser Zeit, aber besonders wenn das Wetter umschlägt, hört man am Ufer ein wehmütiges Rufen. Auch wird behauptet, dass wenn jemand im See ertrinkt, man in den Wellen, die der Sturm ans Ufer schlägt, einen Kopf auftauchen sehe.

Nach diesen Sagen und der Wanderung wurde den Besuchern beim Bauernhof «Hess» ein Znüni vom Vorstand des Ortsbürgervereins Böju serviert.

Dienstag, 18.09.2018

Jubiläum: Argovia Immobilien stach feierlich in See

Text und Bild: Thomas Moor

Persönlich, engagiert, professionell und zuverlässig: Das sind Eigenschaften, mit welchen die Argovia Immobilien GmbH aus Birrwil ihre Kunden beim Verkauf, der Vermittlung und der Vermietung von Immobilien begleitet. Und das bereits seit 10 Jahren. Zum Jubiläum lud Thomas Amsler zu einer Schiffsrundfahrt mit Apéro riche auf den Hallwilersee ein.

An Bord der MS Seerose befand sich eine illustre Gästeschar, um auf das runde Jubiläum anzustossen. Im Kreise treuer Kunden, Geschäftspartner, Freunde. Angestossen wurde auch auf Heinz Amsler und seine Lebensgefährtin Kathi Zwissler. Sie sind die Wegbereiter der kleinen aber feinen Immobilien-Firma. Sie haben 2008 das Fundament und damit die Basis für das erfolgreiche Unternehmen gelegt und in der hart umkämpften Immobilienbranche ganz viele Visitenkarten in Form von Top-Arbeit deponiert. In seiner Ansprache bedankte sich Thomas Amsler bei seinem Vater und dessen Lebenspartnerin für ihr grosses Engagement. Ein wichtiger Mosaikstein sei auch seine Frau Marlies, die ihm in seiner Tätigkeit als Geschäftsführer Unterstützung und den notwendigen Rückhalt zukommen lässt. Die Leidenschaft für Immobilien könne er in seinem Beruf ausleben, wie er betonte. Wobei Ehrlichkeit immer an erster Stelle stehe. Die Zusammenarbeit mit der Argovia Immobilien GmbH schätzt auch René Heggli, der per 1. September die Leitung der NAB-Geschäftsstelle Aarau übernommen hat. Er bedankte sich für die überaus angenehme Zusammenarbeit mit den Amslers.

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Freitag, 14.09.2018

Böjuer Räbeliechtliumzug

Text: Eing., Bild: Archiv Dorfheftli

Wiederum findet im Unterdorf der Räbeliechtliumzug statt. Kindergarten und 1. bis 3. Klasse, angeführt durch die Fackelträger der 6. Klasse, ziehen vom Alten Schulhaus via Seehaldenstrasse, Muttenstrasse durchs Häxewäldli und wieder zurück zum Schulhaus. Nach einem gemeinsamen Abschluss mit zwei Liedern, erhalten die Kinder vom Elternrat einen kleinen Imbiss mit einem Sirup, wofür Schüler und Lehrerschaft schon jetzt ganz herzlich danken. Nach Abmarsch des Umzugs können sich die Erwachsenen das Warten mit einem Glühwein und Hot Dog vor der Alten Turnhalle verkürzen.

Datum: Montag, 5. November 2018
Verschiebedatum: Dienstag, 6. November 2018
Abmarsch: 18.00 Uhr beim Gemeindehausplatz

Mittwoch, 12.09.2018

Team Beinwil gewinnt regionales Volg Dorfturnier

Text und Bild: Eing.

Am 9. September trafen sich 22 Mannschaften mit über 200 Kindern zum dritten von insgesamt 4 regionalen Qualifikationsturnieren des Volg Dorfturniers 2018 in Gerlafingen. Darunter auch eine kleine aber feine Mannschaft aus Beinwil am See, welche in der Kategorie 2008–2010 um Ruhm und Ehre spielte. Und wie sie das taten! Ohne ein einziges Gegentor schlossen sie die Gruppenspiele auf dem ersten Platz ab und hatten dadurch den Vorteil, dass sie im Halbfinale auf einen vermeintlich schwächeren Gegner stossen würden.

Wie immer gelten aber bei solchen «KO-Spielen» eigene Regeln und so war dann auch der von grossem Einsatz geprägte Halbfinal eine enge Angelegenheit. Nach Ablauf der Spielzeit stand es 0:0 und ein Penaltyschiessen musste über den Finaleinzug entscheiden. In diesem Penaltyschiessen zeigten die Kids aus «Böju» Nerven aus Stahl und bezwangen Günsberg eiskalt. Der fünfte und letzte Schütze musste gar nicht mehr anlaufen. Auch dank den Superparaden unseres Penaltykillergoalies Yannik Nehrbass. Mit einem 3:1 Sieg im Penaltyschiessen war der viel umjubelte Einzug ins grosse Finale Tatsache geworden! Dort wartete mit Othmarsingen aber ein starker Gegner.

Die Freude und Nervosität stieg von Minute zu Minute bei den Spielern, wie bei den vielen anwesenden Eltern. Als die Böju-Kickers dann noch zur offiziellen Hymne der Champions League einlaufen durften, war die Spannung definitiv nicht mehr zu toppen.

Der Final startete mit einem lauten Pfiff des Schiedsrichters und das Böju-Team schien doch etwas überwältigt von der Finalatmosphäre, denn nach nicht einmal einer Minute lag der Ball bereits im Böjuer Tor – zum ersten Mal überhaupt an diesem Turnier. Sichtlich geschockte Gesichter schauten verdutzt in die Runde. Ein so früher Rückstand war eine echte Hypothek – dauerte das Finalspiel doch nur 12 Minuten. Aber die Seetaler gaben nicht auf und kämpften sich Schritt für Schritt und Pass für Pass ins Spiel zurück. Zwei Minuten vor Schluss fiel dann der erlösende und viel umjubelte Ausgleichstreffer durch Aid Kadriu und nur eine Minute später, hatten die Böjuer sogar die Riesenchance zum direkten Siegtreffer auf dem Fuss. Der gegnerische Torhüter war aber gut und so stand es zum Schluss 1:1. Wieder Penaltyschiessen!!!

Und dieses Mal war der Gegner ein anderes Kaliber und schoss ebenfalls stark. Nach fünf Penaltyrunden standen es immer noch unentschieden 3:3. Beide Teams hatten also zwei verschossene Penalties zu beklagen. Ab jetzt entschied jeder Schuss über Sieg oder Niederlage – über riesengrosse Freude oder tiefe Enttäuschung. Die Schützen sechs und sieben beider Teams scheiterten jeweils an den guten Torhütern. Die Fingernägel waren mittlerweile kaum mehr vorhanden und die Köpfe aller Spieler und Fans hoch rot angelaufen. Der 8. Othmarsinger Schütze lief an und verschoss … Wieder war die Tür zum grossen Turniersieg weit offen. Doch wer hatte den Mut, diesen vielleicht alles entscheidenden Penalty zu schiessen? Es war Silvan Huber, der diese grosse Verantwortung übernahm, den Ball auf den Punkt setzte, anlief und den Ball souverän in den Maschen versenkte. Jetzt gab es kein Halten mehr. Die Böjuer-Fankurve und alle Spieler, Trainer, Assistenten, Physiotherapeuten, Teamärzte, Spielerpsychologen, Konditionstrainer, Goalietrainer, Team-Köche stürzten sich in einen kollektiven Freudentaumel und durften nur ein paar Minuten später den riesigen Pokal und die glänzenden Goldmedaillen entgegennehmen. Was für ein Erfolg! Was für eine tolle Mannschaftsleistung!

In den nächsten Wochen geht der gewonnene Pokal innerhalb der Spielergruppe auf Reise. Aber in ein paar Wochen steht er vielleicht schon im Volg-Lädeli in Böju und kann dort dann jeden Tag von allen bewundert werden …

Donnerstag, 06.09.2018

Adventsgeschichten in der Bibliothek Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Der Verein Zeitreisen und die Schul- und Gemeindebibliothek Beinwil am See laden Gross und Klein zur «Geschichten-Werkstatt» ein.

Die Tage werden kürzer und damit die Zeit für Geschichten länger. Wir vom Verein Zeitreisen und der Schul- und Gemeindebibliothek Beinwil am See suchen persönliche Weihnachtsgeschichten, Erinnerungen an die Adventszeit, ob in der Jugend, zu Hause oder bei den Grosseltern. Bräuche, Einmaliges oder Wiederkehrendes, Heutiges und Vergangenes … Alles was die Advents- und Weihnachtszeit speziell machte oder immer noch macht.

In der Geschichten Werkstatt im Oktober bringen wir gemeinsam mit den Teilnehmenden die eingesammelten schriftlichen oder mündlichen Geschichten in eine passende Form. An einem Adventssonntag werden diese weihnachtlichen «Kleinode» in stimmungsvollem Ambiente präsentiert.

Alle, ob Kinder, Jugendliche, Erwachsene, sind herzlich eingeladen mit persönlichen Texten, Gedanken und Erinnerungen mitzumachen! Alles hat Platz: Schönes, Emotionales, Humorvolles, aber auch Nachdenkliches. Wir freuen uns ab sofort auf viele Beiträge, Einreicheschluss ist Mitte Oktober.

Weitere Informationen zur Geschichten-Werkstatt (Ablauf, Termine und Anmeldung): Tel. 062 771 33 30 (Patrizia Rehmann, Hallwilstrasse 23, 5712 Beinwil am See) oder E-Mail: zeitreisenbeinwilamsee@bluewin.ch

Donnerstag, 06.09.2018

Sieger sind beim «Schnellster Böjuer» alle

Text und Bild: Jennifer Loosli

Mehr als 200 Teilnehmende waren um den Titel des «schnellsten Böjuer» und der «schnellsten Böjuerin» angetreten. Mit viel sportlicher Begeisterung und Engagement starteten die Kids und wurden lautstark vom Publikum angefeuert.

Von Jahrgang 2017 bis 1983 und älter waren am «Schnellster Böjuer» 2018 alle Alterskategorien vertreten. 209 Teilnehmende und trockenes, gutes Laufwetter – trotz angekündigtem Gewitter – machten den Laufwettbewerb zu einem ganz besonderen Anlass! Die Böjuer Kids gaben alles, um möglichst weit zu kommen und im Finale gegen die härtesten Gegner zu laufen. Die Aufregung vor dem Start war den kleinen und grossen Sportlerinnen und Sportlern aber deutlich anzusehen. Die einen hatten sich zur Beruhigung einen Glücksbringer mitgebracht, die anderen spielten Fussball oder übten sich zum Aufwärmen im Radschlagen. «Die schnellste Böjuerin / der schnellste Böjuer wird alljährlich vom STV Beinwil am See durchgeführt, was einiges an Engagement und Aufwand bedeutet. In der gemütlichen Festbeiz konnten sich die Läufer ein kühles Getränk oder auch eine kleine Süssigkeit nach dem Lauf gönnen. Die beiden schnellsten Böjuer waren Selina Wick (2003) mit einer Zeit von 11.57 und Merlin Halter (2005) mit 11.56. Die beiden nahmen stolz die grossen Pokale entgegen!

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Montag, 03.09.2018

40 Jahre: Bei Coiffure Silvia ist man in guten Händen

Text und Bild: Thomas Moor

40 Jahre erfolgreiche Geschäftstätigkeit: Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Seit vier Jahrzehnten betreibt Silvia Hunziker einen Coiffure-Salon für Damen und Herren. Und: Sie ist noch kein bisschen müde. Am 1. September feierte sie mit ihren Kunden das runde Jubiläum.

Top motiviert und mit ganz viel Freude am Beruf: So steht Silvia Hunziker auch nach 40-jähriger Selbständigkeit noch jeden Tag in ihrem Coiffure-Salon an der Wührimattstrasse 14 in Beinwil am See. Stolz? Ja, darf sie zurecht sein. Die Stammkundschaft ist gross und die vollen Terminbücher sprechen eine deutliche Sprache. Die Terminbücher – vierzig an der Zahl – hat sie allesamt archiviert. Wer wann bei ihr die Haare schneiden, eine Dauerwelle machen oder die Haare färben liess, könnte sie also jederzeit zurückverfolgen. Weiter nicht verwunderlich, dass Kunde Nummer 1 ebenfalls noch präsent ist. «Es war eine Kundin. Am 1. August 1978 um 8.30 Uhr hat sie auf dem Stuhl in meinem Salon – damals im Reinacher Sonnenberg – Platz genommen», wie die gelernte Damen-Coiffeuse erzählt. Es war der Startschuss in eine Selbständigkeit, die bis zum heutigen Tag bilderbuchmässig verlief. Natürlich ganz nach dem Motto: Ohne Fleiss kein Preis. Dass sie Coiffeuse werden wollte, wusste Silvia Hunziker übrigens bereits im Kindergarten. Richtig so – man kann berufliche Pläne schliesslich nicht früh genug schmieden. Dass sie in der Zwischenzeit eine Coiffeuse mit Leib und Seele ist, bekommen ihre Kunden immer wieder aufs Neue zu spüren. Professionalität steht bei ihr immer an erster Stelle. Kunden (85% Damen, 15% Herren) sind in ihrem Salon mit den drei Plätzen – ob beim Haareschneiden, für eine neue Frisur oder für eine Farb- und Stilberatung – immer in guten Händen. Nicht zuletzt auch darum, weil Silvia Hunziker jährlich Ausbildungen besucht und so mit den aktuellen Trends locker Schritt halten kann. «Das inspiriert und bringt zusätzliche Motivation», wie sie sagt. Und Motivation, gepaart mit den fachlichen Updates bringen schlussendlich jenen Erfolg, den Silvia Hunziker auch nach 40 Jahren noch feiern kann. Dazu beigetragen hat auch Margrit Möller, die als Coiffeuse 20 Jahre lang in den Diensten von Coiffure Silvia stand.

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Montag, 03.09.2018

Der neue Volvo V60: Mehr als nur ein Hingucker

Text und Bild: Thomas Moor

Hochwertig, robust, sicher! Die Merkmale des neuen Volvo V60 liessen sich beliebig ergänzen. Erwähnenswert ist auch das dynamische und sportliche Outfit des neuen schwedischen Kombis, der bei Fischer Automobile AG in Beinwil am See präsentiert wurde und zur Probefahrt bereitsteht.

Keine Frage: Die schwedischen Kombi waren in unseren Breitengraden schon immer beliebt, wie ein Blick in die Verkaufszahlen zeigt. «Fahrer von Familienkombis sind für uns eine wichtige Zielgruppe und haben deshalb Tradition», wie aus der Volvo-Zentrale zu erfahren ist. Das kann auch Christian Fischer von der Fischer Automobile AG in Beinwil am See nur bestätigen. Der neue Volvo V60 sei ein Auto mit durchwegs optimalen Proportionen und in bewährter Volvo-Qualität, wie er anlässlich der Präsentation sagte. Ein Auto mit Traummassen, aber natürlich auch mit ganz vielen inneren Werten. Über die Sicherheit müssen grundsätzlich nicht gross Worte verloren werden. Die stimmt und überzeugt auch beim neuen Volvo auf der ganzen Linie. Auch das Platzangebot lässt keine Wünsche offen. Der Volvo V60 sei nicht nur für Familien, sondern auch für Flottenkunden eine sehr gute Wahl, wie Fischer betonte. Und die Modellvielfalt ist beeindruckend. Der V60 ist als Diesel, Benziner und Plug-in-Hybrid, als Front- und Allradantriebler, geschaltet sowie als Automat erhältlich. Und erhältlich heisst bei Volvo: Sofort lieferbar! Für ein erstes Kennnenlernen steht bei Fischer Automobile AG ein V60 zur Probefahrt bereit.

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Montag, 27.08.2018

5. Beinwiler Junior-Triathlon

Text und Bild: Eing.

Nach fünf heissen Sommerferienwochen war die Luft am Morgen des 11. August angenehm kühl, kühler sogar als der See. Ideale Bedingungen für die 5. Austragung des Beinwiler Junior-Triathlon.

Entsprechend gross war der Andrang. Über 30 Kinder rannten, radelten und schwammen um die Wette. Das bewährte Team in den Wechselzonen bei der alten Badi wurde verstärkt durch neue Helferinnen und Helfer. Im Wasser sorgten wiederum zwei Rettungsschwimmerinnen für Sicherheit. Zahlreiche Eltern und Schaulustige feuerten die Kinder an.

Getreu dem Motto, dass Mitmachen wichtiger ist als Siegen, nahm am Schluss jedes Kind einen Pokal entgegen. Tagessieger wurde dieses Jahr Linus Hedlund aus Reinach, gefolgt von Rasmus Huber und Silvan Huber. Das schnellste Mädchen war Julia Barth, gefolgt von Marika Huber und Sophia Stephan.

Die beiden Initianten Stephan Oetiker und Mark Schwyter freuen sich über das grosse Echo und danken den bereitwilligen Eltern für Mithilfe und Kuchenspenden. Das Datum des 6. Beinwiler Junior-Triathlons steht bereits fest: Samstag, 10. August 2019.

Montag, 27.08.2018

Herbst – ideale Voraussetzungen für Neupflanzungen

Text und Bild: Eing.

Der lange, heisse Sommer hat nun doch noch dem Herbst Platz gemacht – die Nächte sind kühler und die Luft klarer. Jetzt ist die ideale Pflanzzeit für alle, die den Garten erweitern oder verändern möchten.

Früher pflanzte man hauptsächlich im Herbst an. Da jetzt aber beinahe alle Pflanzen in Töpfen kultiviert und verkauft werden, können viele Stauden, Gehölze und auch Obstbäume problemlos auch im Frühling oder gar im Sommer gepflanzt werden – und doch ist der Herbst trotz allem immer noch die beste Pflanzzeit.

Ideale Wärme- und Feuchtigkeitsverhältnisse
Für im Frühling gepflanzte Gehölze ist die Zeit oft zu kurz, um richtig anzuwurzeln, bevor sie den grössten Teil der Energie in den Austrieb investieren müssen und der Sommer macht der Pflanzung aufgrund von Hitze und Trockenheit einen Strich durch die Rechnung. Da ist der Herbst perfekt: Der Boden ist noch gut durchwärmt vom Sommer, es ist nicht mehr zu heiss und die Niederschläge nehmen normalerweise wieder zu.

Wichtige Wurzelbildung
Wasser und Nährstoffe werden von der Pflanze durch die Wurzeln aufgenommen. Es ist ideal, wenn sie bereits ab Herbst anwurzeln kann und somit im Frühjahr für die neue Wachstumsperiode mit Nährstoffen versorgt und bestens gewappnet ist. Der Wurzelstock verbindet sich gut mit der Erde und die Gefahr des Austrocknens reduziert sich.

Unsere Fachleute beraten Sie gerne
Lassen Sie sich bezüglich Sorte, Standortwahl und idealer Pflanzzeit von unseren Fachleuten beraten, damit Sie möglichst viel und lange Freude an Ihren Gartenpflanzen haben. Auch alle anderen Herbstarbeiten wie Schneiden und Einwintern erledigen wir gerne für Sie, fachgerecht und mit der nötigen Erfahrung.

Rasenpflege im Herbst

Auch der Rasen hat in vielen Gärten über die heisse Sommerzeit ziemlich gelitten und der Wassermangel lässt sich oft nicht genügend ausgleichen. Hier braucht es richtige Pflege, passende Unkrautbekämpfung, Düngung, Nachsaat oder vielleicht sogar eine Totalsanierung – auch dafür ist jetzt die ideale Zeit. Wir beraten Sie gerne.


Seetaler Gartenbau AG
Grünaustrasse 24
5712 Beinwil am See
www.seetalergartenbau.ch

Montag, 20.08.2018

Regina Mutzner bietet Raum zum Atmen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Atmung ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Dass sich aber bewusstes Atmen auf viele Bereiche in Körper und Geist positiv auswirkt, erfährt man erst, wenn man genau auf seinen Körper hört. Mit der bewährten Atemtherapie kann ein achtsamer Umgang mit sich selbst geübt und somit das Wohlbefinden und die Gesundheit gesteigert werden.

Die Atemtherapie nach Middendorf, nach welcher Regina Mutzner arbeitet, hat sich bereits über viele Jahrzehnte bewährt. Diese Therapieform wurde bereits um 1945 von Ilse Middendorf in Deutschland entwickelt und somit passt diese Atemtherapie optimal in den Alltag in unseren Breitengraden. Die erfolgreiche Komplementärtherapie wurde sehr früh in den entstandenen Dachorganisationen und Branchenverbänden aufgenommen, die meisten Krankenkassen beteiligen sich daher an den Kosten, falls eine Zusatzversicherung für Komplementärmedizin vorhanden ist. Mit dieser Methode kann die diplomierte Atemtherapeutin mit Biologiestudium ihr grosses medizinisches und naturwissenschaftliches Fachwissen, ihre Lebenserfahrung, wie auch die Empathie optimal verbinden. Gerne begibt sie sich gemeinsam mit ihren Klienten auf den Weg zu einer achtsameren Atmung. Im Schwaderhof in Birrwil empfängt Regina Mutzner ihre Klienten in einem hellen und ruhig eingerichteten Raum. Der «Atemraum am See» ist bewusst ausgewählt und bietet eine fantastische und beruhigende Aussicht auf den See. Die Klienten sollen bei ihr entspannen können, egal wo im Leben sie gerade stehen, egal was sie belastet und in welcher Situation sie sich in diesem Moment befinden. Regina Mutzner betont, dass die Therapie immer im Miteinander stattfindet. Gemeinsam soll das Gute aktiviert und gestärkt werden, sei es in Einzelsitzungen, wie auch in Gruppen. Mit aktiver oder passiver Bewegung und verbesserter Atmung kann die Genesungskompetenz sowie die Körperwahrnehmung enorm gesteigert werden. Wenn der Mensch sich selbst besser spürt, weiss er auch, was ihm gut tut. Regina Mutzner arbeitet vor allem mit erwachsenen Personen, welche beispielsweise unter Atemproblemen, Stress, Burnout, Verspannungen oder chronischen Beschwerden leiden. Auch hochsensiblen Personen kann sie wertvolle Übungen zeigen, welche den Alltag erleichtern. Eine bessere Wahrnehmung des eigenen Körpers, die bewusste Atmung sowie mehr Achtsamkeit im Alltag steigern die Lebensqualität jedes Menschen.

Mittwoch, 15.08.2018

Weiterhin Feuerverbot im Wald und an Waldrändern

Kontrollierte Grillfeuer ausserhalb des Waldes (mit mehr als 200 Meter Abstand) wieder erlaubt.

Text: Medienmitteilung Kanton Aargau, Bild: Pixabay

Vertreter der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV), der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) und des Kantonalen Führungsstabs (KFS) haben gestern Dienstag eine erneute Lagebeurteilung der aktuellen Wetterlage und der damit verbundenen Gefahr von Waldbränden vorgenommen. Für den Wald gilt weiterhin die Gefahrenstufe 5 von 5 (sehr grosse Waldbrandgefahr). Wegen der Niederschläge der letzten Tage wird das absolute Feuerverbot jedoch auf Wald und Waldrand reduziert. Kontrollierte Grillfeuer sind mit einem Abstand von 200 Metern zum Wald wieder erlaubt.

Die Niederschläge in den letzten Tagen haben zu einer leichten Entspannung ausserhalb des Waldes geführt. Der Waldboden ist aber weiterhin ausgetrocknet. Aus diesem Grund bleibt die Gefahrenstufe 5 von 5 (sehr grosse Waldbrandgefahr) bestehen. Damit einher geht auch das weiterhin geltende Feuerverbot in Wäldern und im Abstand von 200 Metern zu Waldrändern. Dieses Verbot gilt auch für die bestehenden, eingerichteten Feuerstellen und bei Waldhütten sowie an Picknick- und Spielplätzen in Wäldern und an Waldrändern.

Für kontrollierte Grillfeuer (befestigte Feuerstellen, Kohlegrills, Pizzaöfen und so weiter) gilt bei Einhaltung des Mindestabstands vom Waldrand das Feuerverbot nicht mehr. Dennoch ist auch hier Vorsicht geboten. Bei Wind ist wegen des möglichen Funkenflugs auf das Feuern zu verzichten.

Das Abbrennen von Feuerwerk ist nur mit Bewilligung der Gemeinde und mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen möglich.

Folgende Vorsichtsmassnahmen sind nach wie vor einzuhalten:

  • Feuern im Wald und im Abstand von weniger als 200 Metern zum Waldrand ist verboten.
  • Keine brennenden Raucherwaren und Zündhölzer wegwerfen.
  • Bei starkem Wind (allgemein, aber auch vor und während Gewittern) darf wegen des gefährlichen Funkenflugs kein Feuer im Freien entfacht werden. Dies gilt auch für Grills, die zu Funkenflug führen können.
  • Feuer nie unbeaufsichtigt lassen.
  • Feuer immer löschen und sich versichern, dass Feuer und Glut auch tatsächlich erloschen sind.

Durch weiterhin verantwortungsbewusstes Verhalten trägt die Bevölkerung dazu bei, Brände zu verhindern. Die Bevölkerung wird gebeten, sich über weitergehende durch lokale Behörden ausgesprochene Feuerverbote zu informieren und diese strikte einzuhalten.

Die Vertreter der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV), der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) und des Kantonalen Führungsstabs (KFS) werden die Lage weiterhin beobachten und bei Bedarf kommunizieren.

Mehr zum Thema

Merkblatt Trockenheit Gefahrenstufe 5 von 5 (PDF, 573 KB)

Informationen zu Trockenheit – Waldbrandgefahr

www.naturgefahren.ch > Aktuelle Waldbrandgefahr

Mittwoch, 15.08.2018

«Sack und Pack» für eine gute Sache

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Startschuss ist in Form eines knallenden Sektkorkens gefallen. Der Vorstand des Vereins «Sack & Pack» feierte mit allen Helfern und den geladenen Gästen die Neueröffnung der Materialstelle in der Fabrik. Mit einem feinen Apéro wurde auf gute Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Zukunft angestossen.

Als Präsidentin Beatrix Arnold von Margrit Mosimann angefragt wurde, ob sie sich denn vorstellen könnte, dieses Projekt mitzugestalten, zögerte sie nicht. Sie erfuhr, dass im Vorfeld schon viel Vorarbeit geleistet wurde und war begeistert. Es bestand bereits eine Arbeitsgruppe, Abklärungen wurden getroffen und auch an Inventar war schon Einiges vorhanden. Gerne übernahm sie das Amt der Präsidentin. Gemeinsam mit Margrit Mosimann in der operativen Leitung und den Vorstandsmitgliedern Sarah Mosimann und Daniel Eichenberger wurde schliesslich am 17. April der Verein «Sack & Pack» offiziell gegründet. In Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und Sozialstellen soll die Möglichkeit bestehen, Familien mit Säuglingen und Kleinkindern bei Bedarf mit Kleidern und anderen nützlichen Utensilien unterstützen zu können. Beatrix Arnold bedankte sich ganz herzlich bei allen anwesenden Gästen, Gönnern, Spendern und Helfern. Da die Materialstelle des Schweizerischen Weissen Kreuzes in Dürrenäsch aufgelöst wurde, konnte der Verein nun einen grossen Teil dieses Inventars übernehmen. Margrit Mosimann ist sehr glücklich und dankbar über diesen Umstand. Auch die Spenden und die grosszügige Mitarbeit von Freunden und Bekannten im Vorfeld bezeichnet sie als grosses Geschenk. Sie freut sich darauf, die Idee des Weissen Kreuzes in der Fabrik nun weiterführen und damit jungen Familien helfen zu können.

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Mittwoch, 15.08.2018

Jugendarbeit Beinwil am See-Birrwil: Nikky ist da!

Text und Bild: Eing.

Als Jugendarbeiterin in Beinwil am See und Birrwil findest du mich in der Anlaufstelle beim Container vor der Schulanlage Steineggli. Diese ist jeweils am Mittwoch zwischen 14.00 und 17.30 Uhr und am Freitag zwischen 15.00 und 17.00 Uhr geöffnet. Termine kannst du auch ausserhalb der Öffnungszeiten mit mir vereinbaren.

Du kannst nach Lust und Laune vorbeikommen, chillen, Musik hören, Freunde treffen, quatschen, spielen oder kreativ sein. Jeden letzten Freitag im Monat wird die Jugendbar in der katholischen Kirche weitergeführt. Es bietet sich die Möglichkeit, bei lauter Musik zu töggeln, dabei einen Hot Dog zu verzehren und der Fifa-Meister des Abends auf der Playstation 4 zu werden. Also ob chillen an der Playse oder tanzen bis der Arzt kommt, its up to you!

Haben du und deine Freunde die Idee, eine Party zu veranstalten, möchtet ihr einen Film drehen, möchtest du dich einmal im sprayen, rappen usw. üben, oder hast sonst eine verrückte Idee? Ich unterstütze dich/euch bei der Umsetzung!

Brauchst du Hilfe bei einem kniffligen Anliegen oder einem Problem? Ob bei der Lehrstellensuche, bei schwierigen Themen, liegt dir etwas auf dem Herzen? Hast du eine Frage, die du mit jemandem besprechen möchtest, der nichts ausplaudert? Ich habe Schweigepflicht und ein offenes Ohr für dich. Chum verbii, zusammen finden wir eine Lösung.

Ich bin eine lebens- und reisefreudige Holländerin, die schon seit Jahren in der Schweiz lebt. Erst in den Bergen, dann in der Region Baden und nun freue ich mich, das schöne Seetal besser kennen zu lernen. Ich stehe offen zu fast allem und freue mich in Böju und Berbu mit euch zusammen zu zocken, kreieren, Sport zu treiben, Lösungen zu finden und natürlich auch mit euch zu schwatzen. Möchtest du gleich mit mir Kontakt aufnehmen, dann findest du hier meine Kontaktangaben:

Jugendarbeit Beinwil am See / Birrwil
Nikky Scheijen
Soziokulturelle Animateurin i. A.
Schulhaus Steineggli
5712 Beinwil am See

Erreichbarkeit: Mittwoch bis Freitag
079 926 44 08 (Whatsapp/Signal) per September
nikky.scheijen@vjf.ch
jugendarbeit-beinwil-birrwil.ch, vjf.ch

Dienstag, 14.08.2018

FC Böju bleibt am Ball – mit neuem Dress und Dorfheftli

Text und Bild: Thomas Moor

Das Dorfheftli ist nicht nur im Briefkasten aller Böjuer Haushaltungen. Ab sofort ist die kleine Zeitung auch auf der Brust eines jeden Fussballspielers der 1. Mannschaft. Die «Seebuben», wie die Fussballer auch genannt werden, durften zum Saisonbeginn ein neues Dress in Empfang nehmen.

Wenn das keine Motivationsspritze ist. Die Elf um Trainer Andi Hediger ist jedenfalls bis in die Zehenspitzen motiviert und hungrig, in der Vorrunde der neuen Meisterschaft mit soliden Leistungen an der Spitze mitzumischen. Übrigens nicht nur die Spieler der 1. Mannschaft, sondern auch Gemeindeammann Peter Lenzin erhielt ein Dorfheftli-Trikot. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, hat FCB-Präsident Martin Hintermann in der Person des amtierenden Gemeideammanns Peter Lenzin allerdings keine Jahrhundertverpflichtung getätigt. Heisst konkret, dass Peter Lenzin mit der Rückennummer 70 nie als Spieler mit den Seebuben einlaufen wird. Eine Überraschung war das Trikot für den Gemeindeammann alleweil. Nicht zuletzt auch, weil auf dem Rücken neben der Zahl 70 zum runden Geburtstag auch «beinwilamsee.ch» steht. Ein Link der auf die Gemeinde-Website hinweist. Das ist nicht etwa ein Sponsoring, wie Martin Hintermann betonte. Vielmehr sei es eine Geste an die Gemeinde, welche die Sportanlagen immer vorbildlich in Schuss hält und jüngst zusammen mit der Gemeindeversammlung den Umbau des Fussballplatzes (Baustart voraussichtlich im September) möglich gemacht hat.

Montag, 13.08.2018

Ein gelungener Abschluss für eine klangvolle Woche

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Sängerverband Seetal SSV lud zum Abschluss der Singwoche zu einem Konzert in die ref. Kirche Beinwil am See ein. Während einer Woche studierten die 30 teilnehmenden Sängerinnen und Sänger auf dem Rügel gemeinsam eine vielfältige Auswahl an Liedern ein.

Heinz Lüscher begrüsste die zahlreichen Besucher und bedankte sich herzlich bei Franziska Lieder und Martin Kutruff für deren Leitung. Der Seetal Sängerverband SSV zählt 9 Chöre mit rund 190 Sängerinnen und Sängern. Zum Thema «Love is all around» wurden im Tagungshaus Rügel Werke aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Sprachen eingeübt. Vom 5. bis 9. August konnte jeder Interessierte teilnehmen. Die Leitung dieser Singwoche übernahm die ausgebildete Sängerin Franziska Lieder, welche das Publikum mit zwei zauberhaften Solis begeisterte. Martin Kutruff, welcher unter anderem den Männerchor in Seon leitet und ausgebildeter Organist ist, trug ein aussergewöhnliches Orgelsolo vor. Das abwechslungsreiche Repertoire an Chorliedern kam bei den Besuchern sehr gut an. Heinz Lüscher freut sich bereits auf die nächste Ausführung der Singwoche, welche vom 4. bis 8. August 2019 stattfinden wird. Nach dem Konzert waren alle Besucher herzlich zu einem Apéro eingeladen.

Dienstag, 07.08.2018

Heisse Temperaturen und viele heisse Töffli

Text und Bild: Thomas Moor

Die Böjuer Töfflitruppe Seckuropfer, die im Juli beim 9. Red-Bull-Alpenbrevets in Sarnen zur «Gang of the Year» gekrönt wurde, lud Anfang August zum 5. Töfflitreffen mit anschliessender 2-Seen-Rundfahrt ein. Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwiesen dem Veranstalter die Ehre.

Wer an diesem Augustsonntag Abkühlung suchte, begab sich entweder in den Wald, in die Badi oder in den See. Nicht zu vergessen jene, die sich auf den Sattel ihres Töfflis schwangen, Beinwil am See anvisierten und sich auf der Fahrt den Wind um die Ohren säuseln liessen. Ganz wie früher. Rund 400 Töfflibuebe, darunter auch ganz viele Töfflimeitli, fuhren mit ihren Schnäpperli knatternd auf dem Gemeindehausplatz vor und verzückten dabei nicht nur jene, die sowieso schon Benzin im Blut hatten. Da wurden Mofas der verschiedensten Marken in vielen Arbeitsstunden wieder auf Vordermann und in Originalzustand gebracht oder zu glitzernden und strahlenden Hightechgefährten gemacht. Bei anderen wiederum war die Patina der vergangenen Jahrzehnte unübersehbar, was dem Charme aber überhaupt keinen Abbruch tat. In der Festwirtschaft fanden viele Fachgespräche statt und «Me & The Operators» sorgten mit Livesound für einen perfekten Start in einen weiteren Bilderbuchsonntag.

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Dienstag, 31.07.2018

Der Plattenstrasse-Flohmarkt findet zum 2. Mal statt

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 8. September darf von 11.00 bis 16.00 Uhr an der Plattenstrasse in Beinwil am See wieder gestöbert, gefunden, degustiert und gekauft werden.

Im September 2017 hatte der Plattenstrasse-Flohmarkt in Beinwil am See seine erfolgreiche Premiere. Organisiert von Raffaella Sauter vom Bioladen Gsund&Guet, TaB und Freunden, geht der bunte Markt dieses Jahr am 8. September von 11.00 bis 16.00 Uhr in die zweite Runde. Angeboten wird Allerlei, wie Secondhand-Kleider, Antiquitäten, Trödel, Bücher, Comics, Instrumente, Schallplatten, CDs und DVDs, Blumen, Selbstgemachtes und, und, und … Aber auch Feines aus dem Bereich Essen und Trinken von kleinen Produzenten gibt es an verschiedenen Ständen zu entdecken. Live-Musik und weitere Attraktionen (u. a. Filmvorführungen, Programm folgt) warten entlang der Plattenstrasse auf Gross und Klein. Mit eigenem Beizli zuständig für das allgemeine kulinarische Wohl ist, wie im vergangenen Jahr, das Team des Restaurants Platte um Jeannette Soland.

Wer gerne selbst mit einem Stand dabei sein möchte, es sind noch Plätze frei! Anfragen und Anmeldungen per E-Mail (info@naturkostlaedeli.ch) oder Telefon (062 771 47 67) bei Gsund&Guet, Plattenstrasse 26, 5712 Beinwil am See.

Dienstag, 31.07.2018

4 Herren unterwegs für die Gemeinde Beinwil am See

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wissen Sie, wer in Ihrer Gemeinde den Strom abliest? Vielen ist diejenige Person nicht bekannt und dennoch gibt es sie, die zahlreichen Ableser, die alljährlich den Verbrauch von Wärme, Strom und Wasser in Schweizer Wohnungen und Häusern ablesen.

Bei den meisten Unternehmen muss der Ableser keine bestimmten fachlichen Qualifikationen erfüllen. Vor der Auftragsvergabe findet allerdings für die neuen Ableser in der Regel zunächst eine Schulung durch das Dienstleistungsunternehmen statt. Auf jeden Fall ist es aber sinnvoll, ein Gefühl für Technik zu haben. Ausserdem sind die Ableser in den Haushalten vor Ort tätig und haben laufend mit Menschen zu tun – entsprechend wichtig sind ein freundliches Auftreten und ein gepflegtes Äusseres. Im Regelfall lassen sich die Arbeitszeiten recht flexibel einteilen. Wichtig ist, dass die Aufträge, die man bekommt, innerhalb der festgelegten Zeitspanne erfüllt werden. Jedes Jahr macht die Gemeindeverwaltung die Bevölkerung im Dorfheftli darauf aufmerksam, wann die Ableseperiode wieder beginnt. Meist brauchen sie zwischen zwei und drei Wochen, das heisst ca. 4 Minuten pro Haus, um in allen Häusern in Beinwil den Strom abzulesen. Der Nebenjob als Ableser ist saisonabhängig, in Beinwil am See ist dies zweimal im Jahr der Fall (Sommer und Winter). In Böju übt diese Tätigkeit nicht nur eine Person aus, sondern gleich vier: Werner «Zadi» Hintermann (6 Jahre), Urs Wälti (seit 4 Jahren), Mario Gobbi (4 Jahre), und Franz Estermann (2½ Jahre) sind als Stromableser in Böju unterwegs. Werner Hintermann liesst selbst keine Zähler mehr ab. Er ist Zählermanager und tippt die Zahlen der drei Stromableser in das Abrechnungsprogramm ein. Die vier Herren nutzen ihre Rentnerzeit für diese Tätigkeit. Mit Fahrrad, Auto oder Roller fahren sie die Wege zu den verschiedenen Häusern ab. Da bei vielen Häusern im Innern abgelesen werden muss, sind sie darauf angewiesen, dass die Leute auch zu Hause sind und ihnen Zutritt zum Stromkasten gewähren. Da gab es teilweise schon witzige Bekanntschaften. Urs sollte einer Dame helfen, ihre Leintücher zusammenzufalten oder die Kindersicherung einer Waschmaschine zu entriegeln. Teilweise müsse der Keller fast umgestellt werden, damit sie an den Stromkasten heran kommen. Doch erwähnen müssen die Stromableser von Böju auch, dass 99% der Menschen sehr freundlich und verständnisvoll seien. Auch bei Wohnungswechseln und Umzügen ist es wichtig, dass die drei hinzugezogen werden, um die Genauigkeit der Daten sicherzustellen. Aus diesem Grund haben die Böjuer auch oft an Zügelterminen einige Aufgaben zu erledigen. Im Gegensatz zu früher, wo alles schriftlich festgehalten wurde, werden heute einige Daten elektronisch an die Gemeinde übermittelt. Alles habe Vor- und Nachteile, so Werner, weniger Papierkrieg zwar, jedoch sei dafür die Übersicht mit den übermittelten Daten oft etwas schwieriger. Allen dreien gefällt bei dieser Tätigkeit vor allem der Kontakt zu den Menschen und dass man das Dorf mit all seinen verborgenen Winkeln sehr gut kennen lernt.

Dienstag, 31.07.2018

Alle wollten noch einmal Sandlädeli-Luft schnuppern

Text und Bild: Thomas Moor

Seit 45 Jahren geschlossen, aber nicht in Vergessenheit geraten: Das Sandlädeli an der Sandstrasse 52 A in Beinwil am See wurde dank Franziska und Christian Hänni sowie «Zeitreisen Beinwil am See» aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst. Was für eine emotionale Reise in die Vergangenheit!

«Jesses neii, das isch jo de Wahsinn.» Dora Zimmerli-Gloor traute ihren Augen kaum, als sie das für drei Tage wieder zum Leben erweckte Lädeli an der Sandstrasse 52 A betrat. Die Regale waren fast wie früher mit Liebe und exakter Ausrichtung mit allerlei Lebensmitteln und Artikeln für den täglichen Gebrauch gefüllt. Übrigens nicht nur zur Zierde. «Diese Artikel kann man kaufen», wie Franziska und Christian Hänni, die Hausbesitzer und Gastgeber sagten. Sie haben das Dickicht vor dem Haus gelichtet und den Laden für die Öffentlichkeit wieder auf Vordermann gebracht. Und die Leute kamen in Scharen, um ganz viele schöne Erinnerungen rund um den Quartierladen von Alice und Emil Gloor-Köhli wieder wach werden zu lassen. Alte Liebe rostet nicht! Wie wahr. Viele Anekdoten wusste dabei die eingangs erwähnte Dora Zimmerli-Gloor zu erzählen. Sie ist die Tochter der damaligen Ladenbesitzerin, ist mit dem Sandlädeli gross geworden und hat damals viel Zeit im Ladenlokal verbracht.

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