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Freitag, 22.09.2017

Spaghetti-Plausch und Theaterkrimi waren köstlich

Text und Bild: Thomas Moor

Zum Hauptgang Spaghetti, zum Dessert Kuchen und als Sahnehäubchen ein unterhaltsames Theater. Bitteschön, es ist angerichtet! Wenn die Musikgesellschaft Boniswil und die Theatergruppe in den Saalbau einladen, gibt es vielfältige Kost für Magen, Auge und Ohr.

Und einmal mehr wurde mit der grossen Kelle angerichtet. Nicht nur kulinarisch, sondern auch schauspielerisch. Spaghetti wahlweise mit Sauce Bolognese oder Carbonara gab es à discrétion. Ein grüner Salat wartete als Vorspeise und mit einem Auge hatten die meisten der Besucher auch das herrliche Kuchenbuffet mit seiner ganzen süssen Vielfalt auf dem Radar. Dem Kommissar Zufall wird bei diesem Anlass gar nichts überlassen.
Während für den Spaghettiplausch in der Küche, im Service und am Buffet vorwiegend die Männer das Zepter in der Hand hatten, sorgte «Katharina die Kühne» für Action auf der Bühne. «Katharina die Kühne» war nämlich der Titel der Kriminalkomödie in drei Akten, bei welchem die siebenköpfige Theatergruppe unter der Regie von Georg Bussmann kräftig auf den Putz haute, zur Höchstform auflief und dem Publikum Theaterkost vom Feinsten servierte. Herrlich, wie die Putzfrau Katharina Pfister (Lore Siegrist) dem Polizei-Hauptmann Koller (Heiri Dössegger) bei der Aufkärung eines Mordes immer wieder auf den Wecker ging, indem sie die Ermittlungen und Befragungen kurzerhand selber an die Hand nahm. Es war sowieso eine verzwickte Situation, galt es doch einen Mord aufzuklären, bei welchem die Leiche plötzlich fehlte. Und wie sich am Schluss herausstellte, war der Mörder in diesem Fall nicht der Gärtner (den gab es gar nicht) sondern der Buchhalter. Die Zuschauer kamen einmal mehr in den Genuss eines unterhaltsamen Theaters, bei welchem nicht nur die «alte» Boniswiler Theatergarde, sondern auch der «Nachwuchs» brillierte.

Montag,11.09.2017

Gemeinderatsausflug in die Romandie

Text und Bild: Silvia Gebhard

«Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen», so auch der Gemeinderat Boniswil. Nach längerem Doodlen und Suchen einigte man sich schliesslich auf den Samstag, 2. September 2017. Endlich konnte man die traditionelle, alle 4 Jahre stattfindende Reise antreten.

Frühmorgens kurz vor sieben trafen sich die 5 Gemeinderäte mit Gemeindeschreiber und ih-ren Partnern am Bahnhof Boniswil. Alles klappte dank der Organisation von Gemeindeamman Gérald Strub bestens. Im Speisewagen nach Neuchâtel wurde sogar ein Frühstück serviert, was aber erst dank der tüchtigen Mithilfe von Gérald Strub richtig klappte.

In Môtiers, einem Zentrum der Absinth-Produktion, war der Besuch des «Absinth-Haus» ein erster Höhepunkt. Auch für Abstinente ist die Ausstellung mit einem Rückblick in die Problematik der Schnapsbrennerei, deren Verbot und dessen Umgehung und späteren Aufhebung sehr interessant. Eine Degustation des Wermut-Schnapses gehörte natürlich auch dazu.

Weiter ging es per Autofahrt zum Restaurant «Le Soliat» auf 1386 m, in der Nähe des Creux-du-Van, wo man gemeinsam in den Fondue-Caquelons rührte und die Käsespeise genoss. Nach einem kurzen Aufstieg in die Höhe zum weiten Rundblick und in den Felsenkessel mit den Kalksteinschichten ging es bald weiter zu den Asphaltminen von Travers, in denen bis 1986 noch gearbeitet wurde. Mit Helmen und Taschenlampen ausgerüstet, konnte man den Alltag von schwer arbeitenden Menschen, aber auch Pferden, in diesen 6 Grad kühlen Höhlen nachempfinden. Der Asphalt war weltbekannt und wurde z.B. auf den Strassen von London, Paris und auch New York verwendet. Für den berühmten, in Asphalt gekochten Schinken im «Café des Mines» blieb leider keine Zeit. Der Zug führte uns über Neuenburg zurück bis nach Lenzburg. In der im Sommer 2017 eröffneten Brasserie «Barracuda» sass man nochmals beim Nachtessen beisammen, um dann schliesslich mit dem «Seetaler» nach Boniswil zurückzukehren, wo sich um 22 Uhr die letzten verabschiedeten.

Mittwoch, 06.09.2017

Sie wünscht sich zwei Frauen im Gemeinderat

Text und Bild: Eing.

Angetrieben vom steten Drang ihren Horizont zu erweitern, hat sich Karin Koch entschieden für den Gemeinderat zu kandidieren. Rainer Sommerhalder hat ihr in einem persönlichen Informationsgespräch die Aufgaben erklärt und sie mit seiner Begeisterung für das Amt angesteckt.

Aufgewachsen in Brugg, hat Karin Koch die Schulen dort und in Aarau besucht. Seit bald neun Jahren lebt die Familie (Ehemann Wolfgang und die Teenager Leo und Max) in Boniswil. Der dörfliche Charakter, die Einbettung in die Natur mit der Nähe zum See sowie die gute Infrastruktur tragen dazu bei, dass sich die Vier sehr wohl fühlen. Als berufstätige Mutter war Karin Koch auf eine Betreuung ausserhalb der Schule angewiesen und so hat sie sich während fünf Jahren für den Verein Mittagstisch als deren Präsidentin engagiert.
«Beruflich habe ich mir vor zwei Jahren den Traum der Selbstständigkeit erfüllt» erzählt sie mit ein wenig Stolz. Als ausgebildete Immobilienbewerterin verfügt sie über eine 25-jährige Berufserfahrung im Bank- und Immobilienbereich. In all ihren Tätigkeiten hat sie die Teamarbeit als grosse Bereicherung empfunden. «Lernen Kompromisse einzugehen ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren» lautet ihre Maxime im Beruf, die ihr sicherlich auch in Hinblick auf ein solches Amt nützlich sein wird. Mit Zielstrebigkeit und der nötigen Effizienz möchte sie an die neue Aufgabe heran treten und dabei auch immer andere Meinungen und Blickwinkel zulassen. Ihr heutiger Berufs- und Familienalltag lässt einen grossen Gestaltungsfreiraum mit viel Flexibilität zu. Als Einfrau-Betrieb möchte Karin Koch wieder mehr soziale Kontakte wahrnehmen und sich aktiv in einem Team einbringen. Die Entwicklung dieses attraktiven und lebenswerten Dorfes liegt ihr sehr am Herzen. Ihren Ausgleich findet sie beim Lesen eines guten Buches, wenn sie mit dem Hund draussen in der Natur unterwegs ist oder im Winter beim Skifahren.
Angesprochen auf ihr Wunsch-Ressort ist sie offen. Aufgrund des beruflichen Hintergrundes und ihrer Interessenlage könne sie sich die künftige Arbeit in den Bereichen Bau, Energie und Kultur vorstellen. Gemeinsam mit der Kandidatur von Monika Hermann möchte sie dazu beitragen, dass der Frauenanteil im Rat beibehalten wird. Bei einer Wahl werde sie sich mit grossem Engagement für die Anliegen der Boniswilerinnen und Boniswiler einsetzen.

Montag, 04.09.2017

Boniswiler Senioren auf Berg- und Kriegspfaden

Text und Bild: Silvia Gebhard

91 Senioren hatten sich für die Reise nach Engelberg am 30. August 2017 angemeldet, 6 mussten leider absagen. Die restlichen 85 liessen sich geduldig mit dem Namen anschreiben, bevor sie in die zwei auf dem Schulhausplatz bereitstehenden, grossen Cars einsteigen durften.

Ein Himmelsgeschenk war der strahlend sonnige Tag, aber ebenso all die fröhlichen Gesichter und die angeregten Gespräche während des ganzen Tages.

Nach 2 Stunden wunderschöner Fahrt durch die Landschaft, wurde die grosse Gruppe auf der «Bänklialp» in Engelberg mit einem feinen Mittagessen empfangen. Gemeinderätin und Organisatorin Silvia Gebhard hiess nun alle zusammen herzlich willkommen. Zwischendurch konnte man während des Essens den schönen Blick auf Engelberg geniessen.

Bald ging es weiter mit Sempach als Ziel. Unterdessen hatte sich ein Krieger in alter Uniform dazugesellt, ein weiterer stieg vor Sempach in den zweiten Bus dazu. Nun gab es eine gemütliche Fahrt durch das Städtchen Sempach mit interessanten Erläuterungen der beiden «alten Krieger».

Bei der «Wirtschaft zur Schlacht» wurden die Kapelle und das Winkelried-Denkmal erklärt und bestaunt, bevor es zum gluschtigen Zvieri ging. Gemeinderätin Silvia Gebhard durfte die älteren Jahrgänge ehren, zuerst alle ab 80 Jahre. Der älteste Mann, Werner Hiltpold (1930), und die älteste Frau, Anna Aeschbach (1931), wurden zusätzlich geehrt und beschenkt.

Erfrischt und gestärkt nahm man die letzte Etappe in Angriff und erreichte um 18.00 Uhr Boniswil.

Mit grosser Dankbarkeit, dass man so viel Schönes sehen durfte und den Einsatz der beiden begleitenden Samariterinnen nie gebraucht hatte, gingen alle nach Hause. Es war der letzte heisse Sommertag, und er wird hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Mittwoch, 30.08.2017

«Ich möchte mich für Boniswil einsetzen»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Sie ist mit Politik aufgewachsen und kennt Boniswil wie ihre Westentasche – jetzt kandidiert Monika Hermann-Urech selbst für den Gemeinderat. Was sie Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, schildert sie in einem Gespräch.

«Boniswil ist für mich mein Zuhause. Hier bin ich aufgewachsen. Sogar während der paar Jahre, in denen ich auswärts gelebt habe, war ich als Mitglied des Damenturnvereins mindestens einmal die Woche vor Ort.» Monika Hermann-Urech lächelt bei der Erinnerung. Mittlerweile ist sie selbst Mutter von zwei Kindern und arbeitet Teilzeit im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde Lenzburg. Doch sie hat noch Kapazität. «Tom und Mia werden immer selbstständiger, sind immer länger in der Schule. Ich habe Lust mich zu engagieren.»

Das politische Engagement ihres Vaters inspirierte sie schon als Kind. «Nicht zu vergessen, habe ich meine kaufmännische Ausbildung auf der Gemeindeverwaltung Fahrwangen absolviert sowie danach Grund- und Spezialkurs Fachrichtung Gemeindeschreiber besucht.» Hinzu kam der Grundkurs für die Führung eines Zivilstandsamtes. Monika Hermann-Urech kennt die Abläufe der Verwaltung, war sie doch mehrere Jahre als Stadtschreiber-Stellvertretung und Zivilstandsbeamtin in Bremgarten tätig. «Ich weiss, wie viel Zeit Veränderungen brauchen. Umso wichtiger ist es mir, mich für die Gemeinde einzusetzen. Das Gefühl in Boniswil zu Hause zu sein, sollen noch viele andere geniessen können.»

Könnte man sich sein Ressort wünschen, würde sie sich Schule und Soziales aussuchen. «Hier habe ich das grösste Interesse und Wissen. Doch was einem an Kenntnissen in anderen Ressorts fehlt, erarbeitet man sich.» Monika Hermann-Urech hat sich ihre Kandidatur gut überlegt und mit der Familie abgesprochen. Warum tritt sie nicht für eine bestimmte Partei an? «Gerade auf Gemeindeebene finde ich es wichtig sachbezogen zu arbeiten. Da können Zugehörigkeiten in manchen Fällen kontraproduktiv sein.» Welche Eigenschaften werden sie als Gemeinderätin auszeichnen? «Ich bin teamfähig und werde mit der Verschwiegenheit agieren, die es in der Kollegialitätsbehörde braucht. Menschen stehen für mich im Zentrum. Ich nehme die Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern ernst. In einem anständigen Miteinander wird man Lösungen finden.»

Freitag, 04.08.2017

Es gedeiht im «Gemeindegarten»

Text und Bild: Silvia Gebhard

Seit längerer Zeit lag das Areal beim Gemeindehaus Boniswil ungenutzt als Rasenfläche da. Nun zeigt sich wieder, was da gedeihen kann.

Jahrelang hatten Harry und Margrit Wild dieses Stück Land bearbeitet und manch verschiedene Gemüse und Früchte ernten können. Nach deren Pensionierung wurde es der Schule zur Verfügung gestellt. Leider war die Betreuung schwierig, da über das Wochenende und während der Ferienzeit kaum jemand zur Verfügung stand.
Nun aber hat sich Mahmoud Hussein, der seit 2015 als Asylsuchender mit seiner Familie in Boniswil wohnt, mit Herzblut und Eifer an die Arbeit gemacht und kreativ einen sehr ansprechenden Pflanzblätz gestaltet. Die Gartenarbeiten tun ihm gut und lenken ihn von seinen Sorgen ab.

Da Mahmoud aber nicht alles für seine Familie verwenden kann, stellt er die Produkte gerne der Nachbarschaft und dem Dorf zur Verfügung. Falls Sie ein Kistli mit Inhalt beim Gemeindehaus entdecken, mit dem Hinweis «Gratis zum Mitnehmen, Gruss aus dem Gemeindegarten von Mahmoud Hussein», dann dürfen Sie gerne von den Produkten, die dort liegen, mitnehmen.

Mittwoch, 02.08.2017

1.-August-Brunch in Boniswil

Text und Bild: Andreas Walker

Am Vormittag des 1. August lud die Gemeinde Boniswil zu einem Brunch auf dem Schulhausplatz ein. Etwa 150 Gäste trafen sich bei schönstem Sommerwetter zum gemütlichen Beisammensein. Am Brunch anwesend waren auch die Mitglieder des Gemeinderats von Boniswil.

Dieses Jahr wurde der Anlass vom Turnverein Boniswil unter der Leitung von Andreas Hegnauer organisiert. Begleitet wurde der Brunch durch Handorgelklänge. Unter zahlreichen schattenspendenden Sonnenschirmen genossen die Gäste das reichhaltige Buffet bei hochsommerlichem, schönem Wetter.

Der traditionelle Anlass findet dieses Jahr zum 10. Mal in dieser Art statt, wobei er sich immer grösserer Beliebtheit erfreut, was die stets steigenden Besucherzahlen zeigen.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, brunchen die Gäste im grossen Saalbau, wie dies vor einem Jahr der Fall war. Die Gemeinderätin Silvia Gebhard dankte am Schluss allen Mitwirkenden für ihr Engagement. Am Schluss der Feier wurde von allen die Nationalhymne gesungen.

Mittwoch, 02.08.2017

Feuerwehrreise 2017

Text und Bild: Eing.

Am Samstagmorgen trafen wir uns voller Vorfreude am Bahnhof. Da wir am Flughafen Zürich die Flughafenfeuerwehr besichtigen wollten, wurde angekündigt, dass wir durch eine Sicherheitskontrolle gehen müssen und deshalb die ID brauchen.

Beim Einsteigen in den Zug stellte sich heraus, dass bei jemandem unerklärlicherweise die ID aus dem Portemonnaie verschwunden war. Aufgrund dessen eilte er nach Hause, konnte die ID jedoch nicht finden. Dafür aber den Reisepass. Den Zug hatte er trotzdem verpasst, er konnte sich jedoch eine Fahrgemeinschaft an den Flughafen organisieren. Anstatt 15 Personen waren wir also noch 14. Beim genauen Durchzählen fiel jedoch auf, dass noch jemand fehlte. Ihn trafen wir anschliessend am Bahnhof Lenzburg wieder. Er stand eine Stunde zu früh in Hallwil am Bahnhof und fuhr einfach schon mal nach Lenzburg. Weiter nahmen wir den Zug Richtung Flughafen. Dort angekommen mussten wir bis zur Feuerwehr noch ein ganzes Stück gehen. Für die eine der beiden Organisatorinnen stellte das Gehen ein grösseres Problem dar, da sie sich im Vorfeld der Reise einen Zeh gebrochen hatte. Mit einem Kickboard konnte sie sich allerdings super fortbewegen. Darauf war ihr der Neid der anderen sicher. Also auf das Kickboard, nicht den gebrochenen Zeh. Da die beiden Organisatorinnen den Weg nicht kannten, waren sie auf die tatkräftige Unterstützung der anderen und GoogleMaps angewiesen. Wir schafften es aber pünktlich anzukommen und Alexander, der Berufsfeuerwehrmann, erwartete uns schon.

Bei der Sicherheitsinstruktion erfuhren wir, wie wir uns zu verhalten haben, wenn das Horn ertönt. Den Einsatzkräften bleiben nämlich nur 20 Sekunden Zeit um Auszurücken und wir wollten ja nicht Gefahr laufen, von ihnen überrannt zu werden. Da wir ja alle die ID oder den Pass dabei hatten, konnten wir anschliessend durch die Sicherheitskontrolle gehen. Wir wurden durch den Torbogen mit den Metalldetektoren geschickt und unsere Jacken und Taschen wurden ebenfalls kontrolliert. Nur die Ausweise, die wollte niemand sehen. Dann endlich durften wir in die Fahrzeughalle. Die Führung begann mit einer sehr eindrücklichen Demonstration des Flugfeldlöschfahrzeuges. Anschliessend durften wir alle Fahrzeuge anschauen und uns auch hineinsetzen. Zum Abschluss der Führung konnten wir aus dem Tower der ehemaligen Einsatzzentrale einen Blick aus der Vogelperspektive auf den Flughafen werfen. Wir erfuhren sehr viele interessante und auch nützliche Informationen, zum Beispiel wie man die WC-Tür in einem Flugzeug von aussen öffnet oder dass das Löschmittel Nummer eins dieser Feuerwehr zwei 5-dl-Wasserflaschen sind.

Da die Führung so interessant war und durch unsere Fragen länger dauerte, verpassten wir unseren Zug Richtung Hemishofen. Das Tram, welches wir stattdessen nahmen, fuhr wegen einer Baustelle nicht alle Haltestellen an. Wir mussten darum einen Umweg über den Hauptbahnhof machen. Das war allerdings gar nicht schlimm, denn so hatten wir ein paar wenige Minuten Zeit, Biernachschub und einen Strohhut zu kaufen. Dieser erwies sich auch gegen das Regenwetter als sehr dienlich. Endlich in Hemishofen angekommen, hatten wir nochmals einen kurzen Spaziergang vor uns, bevor wir auf dem Bolderhof ankamen. Dort gab es sofort Znacht, da wir von der langen Zugfahrt ziemlich hungrig waren. Nach dem Essen forderten wir uns im Nageln heraus. Zum Glück wissen wir nicht nur mit dem Hammer, sondern auch mit Feuer umzugehen und so schafften wir es, mit nassen Zeitungen und grossen Holzscheiten ein Lagerfeuer zu entfachen. Mit mehr oder weniger jugendfreien Erzählungen genossen wir in geselliger Runde den Abend.

Wir stellten fest, dass es sich auch im Regen prima um ein Feuer sitzen lässt. Wenn man aufsteht, muss man sich halt nur wieder auf den gleichen Platz setzen, so bleibt wenigstens die Hose trocken. Auf diesem Bauernhof gibt es zwei wunderschöne, romantische Sternguckersilos. Im Stroh liess es sich allerdings auch ganz bequem schlafen. Wir hatten sogar noch Gesellschaft durch den Hofhund. In der Nacht sind nur zwei Personen über ihn drüber gestolpert. Am Morgen war sehr früh schon Tagwache, da es um sieben Uhr bereits Zmorge gab. Ausser einem ging es eigentlich allen ziemlich gut. Nach eingehender Diskussion stellte sich heraus, dass dieser vermutlich nicht an Bio gewöhnt ist und alles halb so schlimm gewesen wäre, wenn der Whisky vom Vorabend nicht Bio gewesen wäre. Nachdem alle die Rucksäcke wieder gepackt und das ganze Stroh aus den Kleidern geschüttelt hatten, ging es per ÖV nach Unterstammheim zum nächsten Bauernhof. Wir durften dort beim Bierbrauen selbst Hand anlegen. Zudem konnten wir die Gläser immer wieder mit diesem vorzüglichen Bier füllen. Bei der Bierolympiade stellte sich heraus, dass bei unserer Feuerwehr im Gummistiefel-Weitwurf und Bierhumpen-Stossen definitiv noch Verbesserungspotential vorhanden ist. Am Mittag erhielten wir zur Stärkung ein wohlverdientes Bierfondue. Im Anschluss gabs nochmals ein paar sehr interessante Eindrücke ins Bierbrauen, bevor wir uns wieder zum Bahnhof und auf den Heimweg begaben. Jetzt müssen wir nur noch ausdiskutieren, wer unser selbst gebrautes Bier in Unterstammheim abholen darf. Es soll nämlich möglichst viel davon im Magazin ankommen und nicht schon auf dem Heimweg getrunken werden.

Mittwoch, 02.08.2017

Die SVP Boniswil präsentiert ihre Kandidaten

Text und Bild: Graziella Jämsä

Gesundes Wachstum, nachhaltige Energiegewinnung und ein lebendiges Miteinander – dies sind nur einige Ziele der SVP Ortspartei. Um diese in Boniswil konstruktiv umzusetzen, stellen sich gleich mehrere Mitglieder für die unterschiedlichen Ämter im Ort zur Wahl.

Im Gemeinderat entstehen durch den Rücktritt von Heidi Villiger, FDP, und Silvia Gebhard, parteilos, Vakanzen. Die Ortspartei freut sich, dass sich neben Vizeammann Roland Balmer neu auch Dietmar Schrödinger zur Wahl stellt. «Ich bin vor elf Jahren nach Boniswil gezogen und fühlte mich vom ersten Moment an wohl», erinnert sich Dietmar Schrödinger. Der diplomierte Experte für Anästhesie und Intensivpflege, der gerade die Ausbildung zum diplomierten OP-Manager absolviert, bringt sich gerne ein. Sei dies wie einst in der Feuerwehr oder wie aktuell als Vizepräsident der Fernsehanlage Boniswil (BFG) oder im Regionalen Führungsstab Seetal (RFO Seetal). «Wir tragen die Verantwortung dafür, die Schönheit unseres Lebensumfeldes zu erhalten», ist Dietmar Schrödinger überzeugt. Er möchte sich für ein verantwortungsvolles Wachstum der Gemeinde einsetzen. Ortsansässige Firmen sollen gestärkt und neue Unternehmen bei der Ansiedlung unterstützt werden. «Vereine, die wertvolle Jugendarbeit leisten, brauchen den Rückhalt von offizieller Seite ebenso, wie Senioren sicher sein möchten, dass ihre Anliegen nicht vergessen gehen.» Im Gespräch mit Roland Balmer habe er sich im Vorfeld über die möglichen Herausforderungen des Amtes informiert. «Boniswil liegt mir am Herzen. Und so würde ich mich freuen, zum Wohle der Gemeinde beitragen zu können.»

Als neues Mitglied für die Finanzkommission hat die SVP Andrea Eisenegger nominiert. Beruflich ist sie als Technische Operationsfachfrau HF in der Hirslanden Klinik Aarau tätig. Neben ihrer Zuständigkeit für den Fachbereich Orthopädie und Reparaturmanagement, absolvierte sie im Fernstudium eine Bürolehre. Ein Instruktionslehrgang für Auszubildende sowie der Basiskurs Management für Pflegeberufe gehören ebenfalls zu ihrem Portfolio. Initiativ und motiviert möchte sich Andrea Eisenegger in der FiKo engagieren. In der Steuerkommission stellen sich Beat Bättig und Heiri Dössegger für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Dasselbe gilt für Hansruedi Holliger im Wahlbüro sowie als Stimmenzähler.

Wer Andrea Eisenegger und Dietmar Schrödinger gerne besser kennenlernen möchte, hat dazu am 31. August die perfekte Gelegenheit. Die SVP Boniswil lädt zum Wahlauftakt-Apéro vor der Valiant Bank gegenüber dem Volg. Von 18 bis 20 Uhr stehen die Kandidaten gerne für Fragen und spannende Diskussionen zur Verfügung.

Montag, 31.07.2017

«Löwenkonzerte» Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die Vielfalt des Aargauer Musikschaffens ist weit über die Grenzen des Kantons bekannt. Klingende Botschafter der orchestralen Musik sind dabei das in Rheinfelden beheimatete vitale Capriccio Barockorchester, das sich der schillernden Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verschrieben hat. Am Künstlerhaus Boswil zu Hause ist das vor Ideen sprühende Kammerorchester CHAARTS mit guter Musik jeder Couleur. Im ganzen Kanton zu Hause schliesslich ist das grosse, innovative Symphonieorchester argovia philharmonic, das die ganze Breite der symphonischen Musik mit Bravour darbietet.

Alle drei Orchester stehen für das reiche professionelle Musikschaffen des Kulturkantons Aargau. Über die verführerische Akustik und das reizvolle Ambiente des Löwensaals in Beinwil am See und dank der Unterstützung durch den Kanton und die Gemeinde Beinwil finden die drei Klangkörper nun erstmals in einer gemeinsamen Konzertreihe zusammen. Und damit das Publikum die musikalische Vielfalt in voller Gänze erleben kann, wurde das neue «Löwenabo» geschaffen. Mit dem Löwenabo geniesst das Publikum vier völlig unterschiedliche, hochkarätige Konzerte mit einem Preisvorteil von 20% auf den Einzelkartenpreis. Auch die anderen Abo-Vorteile sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Den Anfang dieser neuen, exklusiven Abo-Reihe im Löwensaal macht im September die argovia philharmonic Big Band unter der Leitung von Mister Big-Band schlechthin, Pepe Lienhard. Im November stehen die beliebten «Vier Jahreszeiten» des argentinischen Tango-Komponisten Astor Piazzolla auf dem Programm, gespielt von Chaarts, Solist an der Violine ist der Aargauer Sebastian Bohren. Ebenfalls gespielt werden Werke von Antonin Dvorak und Martin Wettstein. Das argovia philharmonic spielt dann im März sein im Löwensaal unterdessen schon zur Tradition gewordenes Symphoniekonzert, in diesem Jahr unter der Leitung des international renommierten Schweizer Dirigenten Matthias Bamert, zusammen mit der jungen Cellistin Laura van der Heijden, auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Dvorak und Franck. Im vierten Löwenkonzert im April schliesst das Capriccio Barockorchester den ersten Zyklus dieser aussergewöhnlichen Konzertreihe im Löwensaal mit Werken von Bach, Gluck, Mozart und Haydn.

Informationen/Tickets: www.loewenkonzerte.ch

Freitag, 14.07.2017

Boniswiler Teilnahme am Interkulturfest in Aarau

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 1. Juli 2017 fand in der Alten Reithalle in Aarau das zweite Interkulturfest statt. Über 70 Organisationen beteiligten sich mit ganz verschiedenen Aktivitäten.

Es herrschte eine festliche, inspirierende Atmosphäre mit Musik, Tanz, Theater, Workshops, internationalem Essen, aber auch Präsentationen von Anlaufstellen für Integrationswillige.

Auch Boniswil war vertreten. Masami Hiltpold-Koikeda, die als Japanerin mit einem Schweizer verheiratet ist und schon viele Jahre in Boniswil wohnt, faltete zusammen mit Gross und Klein wundersame Origami-Figuren und trug so Fern-
östliches bei.

Brin Hussein, die älteste Tochter unserer Asylantenfamilie, führte zusammen mit anderen Jungen, die noch nicht lange in der Schweiz leben, ein selbst erarbeitetes Theater vor. Dabei ging es um die aktuellsten Probleme und Anliegen der Jungen und wie sie sich besser integrieren können. Alle versuchten mutig, sich in deutscher Sprache auszudrücken. Der Besuch dieses Anlasses hatte sich gelohnt. Die Vielfalt der Kulturen und das friedliche Zusammensein hat bestimmt für jeden Beteiligten positive Auswirkungen.

Freitag, 14.07.2017

Abschlussparty – Boniswiler Schüler feierten

Text und Bild: Eing.

Am 6. Juli 2017 fand in Boniswil die Abschlussparty für die Primarschüler statt. Da grundsätzlich kein Fest vorgesehen war, schlossen sich einige Mamis kurzfristig zusammen und bildeten ein Eltern-OK. Tatkräftige Unterstützung fanden sie im neuen Schulleiter Herr Daniel Wieser. Die Teilnahme an der Feier war für die Kinder freiwillig und es haben sich erfreulicherweise fast alle dazu angemeldet. Sie warteten chic zurecht gemacht um 19.00 Uhr voller Vorfreude auf Einlass.

Im bunt geschmückten Saalbau hatten die Kinder Gelegenheit, verschiedene Tischspiele auszuprobieren, an der Schleudermaschine ein Sugus zu fangen, sich beim Bowlen und am Töggelikasten zu messen oder einfach zu «chillen». Im Untergeschoss war die Disco eingerichtet und an der Bar konnten feine Drinks genossen werden. Hier lag das Zepter für gute Stimmung bei der Abschlussklasse. Das Restaurant wurde in eigener Regie von den 4. Klässlern betrieben. Die feinen Kuchen, welche die 5. Klasse beisteuerte, verhalfen nach einer Verschnaufpause wieder zum nötigen Zuckerschub.

Im Nu war die Zeit vorbei und die jüngeren Kinder wurden um 21.30 Uhr in die Obhut ihrer Eltern entlassen. Die Älteren durften den Abend noch etwas länger auskosten. Es war ein sehr gelungener Anlass und die fröhlichen Kinderaugen beim Adieu sagen dankten es.

Mittwoch, 12.07.2017

Hier sollen möglichst viele Tiere Unterschlupf finden

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Kleintierpraxis HallMa AG ist für die naturnahe Gestaltung ihres Firmenareals in Boniswil von der Stiftung Natur und Wirtschaft ausgezeichnet worden. Praxisgründer Markus Haller gibt auf einer kleinen Führung Einblick in das von ihm gepflegte Ökosystem.

«Als wir im Jahr 2000 hier eingezogen sind, wuchsen im Garten zahlreiche Exoten», erinnert sich Markus Haller mit einem Schmunzeln. Doch er habe sukzessive Strauch um Strauch, Pflanze um Pflanze ausgetauscht. Eine Weiterbildung zur Ökologie des Siedlungsraumes habe das ihre zu seiner Auswahl einheimischer Gewächse beigetragen. «Ausserdem bin ich Hobbyornithologe. Und Vögel zu beobachten, verrät einem viel über den Zustand eines Ökosystems.» Nach abgesteckten Blumenbeeten sucht man darum in Markus Hallers Garten vergebens. Stattdessen fallen einem auf dem 500 Quadratmeter grossen Areal neben Erd- oder Totholzflächen auch Haufen grosser und kleiner Steine auf. «Genau, denn auf Ruderal- also Rohbodenflächen fühlen sich viel mehr Arten wohl als auf kultivierter Erde.» Er schaffe Voraussetzungen fürs Pflanzenwachstum, beobachte gut, was gedeihe und greife ein, wenn er etwas eindämmen oder fördern wolle. «Ich nenne das selektiv jäten.» In dieser Umgebung fühlen sich verschiedenste Insekten wohl. Zitronenfalter und Schwalbenschwanz streifen fröhlich um die wilden Karden.

Markus Haller zeigt auf kleine Löcher im Boden. «Über die Wildbienen freue ich mich beispielsweise sehr.» Er weist auf das Fenster seines Sprechzimmers. «Und von dort aus kann ich den Distelfinken zuschauen.» Die Stiftung Natur und Wirtschaft hat er durch einen Vortrag kennengelernt. «Und angemeldet habe ich mich, weil ich damit auf die Hintergründe meiner Gartengestaltung aufmerksam machen kann.» Sei er doch nicht immer vor Ort, um Spaziergängern Fragen zur ungewohnt aussehenden Szenerie zu beantworten. «Die Infotafeln ist ein Anfang.» Die Motivation für sein Engagement bringt er auf den Punkt: «Wir Menschen beanspruchen sehr viel Raum. Ich möchte der Natur so viel Raum wie möglich zurückgeben. Hier sollen möglichst viele Tiere Unterschlupf finden.»

Mittwoch, 12.07.2017

Pferdestärken pur am 2. Holzrücke-Turnier in Leutwil

Text und Bild: Thomas Moor

Teamwork, Geschicklichkeit und Pferdestärken: Diese Kombination verspricht wieder ganz viele spannende Wettkämpfe. Zu erleben in Leutwil am 19. und 20. August dank Markus «Eichi» Eichenberger . Zu Gast auf dem Bergmatthof von Gerold Gloor organisiert er dort das 2. Holzrücke-Turnier. Mensch und Pferd als eingespieltes Gespann bei der Arbeit. Das war einmal. Leider sieht das Alltagsbild heute etwas anders aus. Vorbei die Zeiten, als beim Mähen, Säen und Pflügen auf dem Feld oder beim Holzrücken Pferde – oder «Habertraktoren», wie sie auch genannt wurden – vor die schwere Last gespannt wurden. Markus Eichenberger allerdings setzt – neben vielen anderen Gleichgesinnten aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland – auch heute noch auf das Arbeitstier Pferd.

Was dieses zu leisten im Stande ist, können die Besucher des 2. Holzrücke-Turniers am Wochenende vom 19. und 20. August auf dem Bergmatthof hautnah miterleben. Bei vielen Arbeiten sei der Einsatz mit Pferdekraft ökologisch sinnvoller und nachhaltiger, wie Markus Eichenberger überzeugt ist. Speziell beim Holzrücken im Wald. Und wie dieses funktioniert, wird bei verschiedenen Prüfungen gezeigt. Am Samstag steht neben dem Holzrücken mit Einspännern auch eine Einsteigerprüfung sowie das Finale im einspännigen Holzrücken auf dem Programm. Am Sonntag findet die Königsdisziplin, das zweispännige Holzrücken, und der Teamwettkampf statt. Während des Feldgottesdienstes findet für die Kinder die Sonntagsschule im Wald mit Ponyreiten statt. Unterstützt wird Organisator Markus Eichenberger vom TV Leutwil (Festwirtschaft) und vom Feuerwehrverein Leutwil-Dürrenäsch. Am Samstag um 20.30 Uhr haben die Alphornbläsergruppe Leutwil im Festzelt einen Auftritt. Der Eintritt während beider Wettkampftage ist frei.

Infos unter www.hofzumbusch.ch

Montag, 10.07.2017

Die Musikgesellschaft auf Quartiertournée

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Musikgesellschaft Boniswil besuchte die Dorfbewohner in ihrem Quartier – wie immer unter der kompetenten Leitung von Dieter Siegrist. Festbänke, Tische sowie Verpflegung aus dem Kühlwagen brachte sie gleich selber mit.

Nach den Konzerten im Dinkelhof, am Rütiweg und in Alliswil im Juni 2017, wurden zum krönenden Abschluss die Pfaffenhaldener am Freitagabend, den 7. Juli auf dem Wendeplatz mit Musik beglückt. 40 Gäste genossen die Klänge bei Mineral, Bier und Wein. Ein Nachbar brachte gar einen ganzen Käse und hobelte ihn gleich vor Ort.
Schliesslich wünschte die Musikgesellschaft allen eine gute Sommerzeit und gesellte sich zu den Zuhörern. Gegen den späteren Abend wurde alles aufgeräumt und viele folgten noch der Einladung zur Pfaffenhalde 17, wo alle mit Grillwurst und Getränk verwöhnt wurden. Bis in die späten bzw. frühen Stunden wurde noch weiter gefeiert. Der nächste öffentliche Anlass wird das Theater am 16. und 17. September sein.

Ein herzliches Dankeschön an die Musikgesellschaft für ihr Engagement im und fürs Dorf.

Freitag, 07.07.20107

Rocknacht Tennwil: Drei Festivaltage zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Das Festival Rocknacht Tennwil feiert dieses Jahr sein 10-Jahr-Jubiläum. Grund genug, dieses Jubiläum an drei Festivaltagen zu zelebrieren. Vom 21. bis 23. September 2017 heisst es wieder «Let’s Rock» in Tennwil. Dabei kommen nicht nur Fans aus der rockigen Ecke voll auf ihre Kosten .

Der Donnerstag, 21. September 2017 gilt als der offizielle Jubiläums-Abend der 10. Ausgabe der Rocknacht Tennwil. Die Musikgesellschaft Meisterschwanden wird das Festwochenende eröffnen. Die Musikantinnen und Musikanten werden sicherlich Notenblätter mit rockigen Melodien aufschlagen. Lassen wir uns überraschen. Ebenfalls mit von der Partie sind GRUUF DIGGER, eine absolute Newcomer-Band. Sie wird an der Rocknacht zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne auftreten und ihre Songs zum Besten geben. Schlager mit Stromgitarren liefert SCHLAGRAHM zum Abschluss des ersten Abends. Kompromisslose Gitarrenwände und Evergreens aus dem Schlager-Himmel lassen jedes Rocker- und Schlagerherz höher schlagen.

Der 2. Festival-Tag, der Freitag, 22. September 2017, steht ganz im Zeichen der Schweizer Rock- und Metalszene. MAD SOX aus Solothurn und SILENT CIRCUS aus Neuenhof machen den Auftakt und geben mit Crossover, Metalcore und melodisch harter Rockmusik den musikalischen Steilpass an die alt bekannten Gesichter von THE ORDER, welche den Wasen bereits 2012 und 2013 gerockt haben. Die Luke dicht machen zum Abschluss MAXXWELL aus Luzern, die ihr erstes Gastspiel in Tennwil 2011 gaben.

Der Samstag, 23. September 2017, startet mit WIELANDER aus dem Kanton Obwalden. WIELANDER ist die neue Band um Sänger Martin Wieland. Stil: moderner Heavy Metal. Weiter gehts mit MAVERICK. Das ist grandioser Kick-Ass-Rock aus Belfast (Nordirland). Zum ersten Mal in der Schweiz und im Gepäck ihr zweites Album «Big Red», welches am 26. August 2016 veröffentlicht wurde. Danach übernimmt die Band HARTMANN das Zepter. Nach 2012 dürfen sich die Fans wieder auf einen unvergesslichen Gig freuen. Als Headliner der 10. Rocknacht Tennwil steht ECLIPSE auf der Bühne. Die schwedische Band um Sänger Erik Martensson zelebriert klassischen Hardrock mit starker AOR-Schlagseite. Das Schlussfeuerwerk zündet XII GALLON OVERDOSE mit einer grandiosen Show und Hardrock pur.
Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

Freitag, 07.07.2017

Sommerzeit – Ausflugszeit!

Text und Bild: Eing.

Wenn die Tage am längsten sind, die Sonne hoch am Himmel steht und uns die lauen Nächte dazu verführen, ist ein Ausflug in das Seetal besonders reizvoll. Sei es alleine, paarweise, als Familie oder fröhliche Gruppe. Natürlich beginnt und endet eine Reise mit dem Regionalbus Lenzburg!

Stets besonderes Highlight ist ein Ausflug an den Hallwilersee. Ab Bahnhof Lenzburg erreicht man mit der Buslinie 395 das Schloss Hallwyl. Das ist eines der schönsten und romantischsten Wasserschlösser in der Schweiz. Dabei verbreitet die idyllische Lage am Aabach und die malerische Umgebung mit Wald und Wiesen einen besonderen Charme. Entlang dem Seeufer, erreicht man zu Fuss den Hallwilersee. Den einzigen See in der Schweiz der sich in Ufernähe umwandern lässt. Spannende Ausflugsvorschläge sind unter seetaltourismus.ch zu finden.

Steigen Sie ein!
Der Regionalbus Lenzburg hat für Sie immer den passenden Bus! Ob Familienausflug, Klassenzusammenkunft, Vereins- oder Schulreise – ein gelungener Ausflug beginnt und endet mit dem richtigen Transport. Feiern Sie die Feste wie sie fallen. Mit uns geniessen es bestimmt alle Gäste! Prost. Pendeldienste und Transferfahrten für Tagungen, Generalversammlungen, Sportveranstaltungen, Dorffeste oder Firmenjubiläen zählen zu unseren Spezialitäten. Rufen Sie uns an, 062 886 10 00, oder besuchen Sie unsere Website www.rbl.ch.

Donnerstag, 06.07.2017

Ein weinendes und ein lachendes (GFB-)Auge

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Die Generalversammlung der Genossenschaft Fernsehanlage Boniswil vom 9. Mai 2017 stand ganz im Zeichen von Veränderungen.

Kerstin Bertschi hat nach 20 Jahren engagierten Einsatzes ihr Amt als Aktuarin/Sekretärin zur Verfügung gestellt. Rosmarie Lüscher hat ihr Amt als Kassierin nach 6 Jahren tollen Einsatzes ebenfalls zur Verfügung gestellt. Ein grosses Dankeschön an Kerstin und Rosmarie für Euren Einsatz!

Als Nachfolgerinnen stellten sich Esther Waldy (Kassierin) und Monika Zürcher (Aktuarin/Sekretärin) zur Wahl. Beide wurden einstimmig in den Vorstand gewählt. Wir wünschen Esther und Monika einen guten Start und «viel gfreuts».

Weitere Veränderungen betreffen die Abonnenten und die Genossenschafter der GFB sehr direkt
Die Generalversammlung hat allen Anträgen vom Vorstand bezüglich der Anpassungen der Gebühren an die veränderte Marktlage stattgegeben:
Die monatliche Betriebsgebühr für Abonnenten wird ab 2017 um CHF 3.00 auf CHF 27.00 erhöht.
Weitere Preisanpassungen betreffend der Anschluss- und Betriebsgebühren von Neubauten wurden bewilligt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an Monika Zürcher, Tel. 079 720 00 86, gfboniswil@hispeed.ch.

Informationen zu Ihrem Antennenanschluss und zu den aktuellen Angeboten und Sonderaktionen der UPC erhalten Sie bei TV – Hi-Fi – Video U. Baumann AG, Urs Baumann, Tel. 062 777 55 77

Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!
Der Vorstand GFB

PS:
Live-Sport-Fan aufgepasst:
Ab diesem Sommer siehst du Eishockey exklusiv über dein Kabelnetz – mit MySports bei UPC!

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