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Mittwoch, 21.11.2018

Sanierung Seengerstrasse

Text und Bild: Eing.

Ende Sommer teilte die kantonale Abteilung Tiefbau mit, dass das Zulassen von Radfahrenden auf dem Gehweg entlang der Seengerstrasse nicht bewilligt werde. Zudem sollen die beiden bestehenden Fussgängerstreifen, beim Dorfeingang und bei der Einmündung Mättlistrasse, aufgehoben werden. Erkläre sich der Gemeinderat damit nicht einverstanden, werde nur eine Belagserneuerung, ohne Strassensanierung, ausgeführt. Ein unnötiger kantonaler Druckversuch.

Im Betriebs- und Gestaltungskonzept war eine Sanierung vorgesehen, die eine Motorfahrzeuggeschwindigkeit von 40 km/h zugelassen hätte, vor allem zum Schutz der dorfeinwärts fahrenden Velos. Jetzt will der Kanton die heute knapp 7 m breite Strasse auf 6,20 m verschmälern, aber mit dem Verbreitern der Kurven so gestalten, dass sich zwei Lastwagen mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h kreuzen können. Für den Velofahrer sei das eine Verbesserung der Sicherheit.

Solche Situationen führen aber nach Auffassung des Gemeinderates zu riskanten Überholmanövern. Anstatt den Verkehr zu verflüssigen, müssten die Autos in langsamem Tempo hinter den Velos herfahren, bis sie diese überholen können.

Der Gemeinderat hat bereits Mitte September der kantonalen Abteilung Tiefbau und dem Baudirektor Stephan Attiger mitgeteilt, dieser Entscheid werde nicht akzeptiert. Eine Orientierung des Gemeindeammanns über diese unterschiedlichen Auffassungen von Gemeinde und Kanton hat ein grosses Echo ausgelöst. Viele Familien und Einzelpersonen haben den Gemeinderat mit Briefen und E-Mails unterstützt und die Gemeindebehörde gebeten, weiterhin für ihr Anliegen zu kämpfen. Mit gleichem Inhalt sind zwei Sammeleingaben mit vielen Unterschriften eingereicht worden. Zudem hat sich die Schulpflege, zusammen mit der Schulleitung und den Lehrpersonen, mit einem Brief direkt an die Abteilung Tiefbau gewendet.

Der Gemeinderat ist froh über das Echo aus der Bevölkerung. Gestärkt durch diesen «Rückenwind» hat er sich nochmals an Baudirektor Attiger gewandt, unter Beilage aller Eingaben. Die Gemeindebehörde insistiert, dass die beiden Fussgängerstreifen bestehen bleiben sollen und die dorfeinwärts fahrenden Velos auf dem neu 2 m breiten Gehweg fahren dürfen.

Der Gemeinderat erinnert daran, dass Boniswil Erfahrung mit gefährlichen Verkehrssituationen hat und die seinerzeitigen Forderungen der Gemeinde nach Sicherheitsmassnahmen bei den Bahnübergängen erst nach dem tragischen Unfalltod eines Mädchens wirklich vorangetrieben wurden. Schliesslich muss die Gemeinde fast die Hälfte der Sanierungskosten übernehmen. Da will sie zu Recht, dass ihre, notabene kostenlosen, Anliegen auch berücksichtigt werden.

Dienstag, 20.11.2018

Neuzuzügerabend in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Eine überaus zahlreiche Schar Neuzuzüger folgte dieses Jahr der Einladung der Gemeinde Boniswil, um die Boniswiler Behörden und die Vereine kennenzulernen.

Am 17. November 2018 traf man sich im Gemeindehaus zu einem Apéro. Gemeindeammann Gérald Strub begrüsste die rund 50 Anwesenden und tat seiner Freude kund, dass so viele Interessierte zum zweijährlichen Anlass erschienen waren. Er stellte die Gemeinderätin Monika Hermann und die Gemeinderäte Rainer Sommerhalder und Marc Schmuziger, aber ebenso die Schulpflegerinnen Karin Reinhard (Präsidentin), Corinne Neukom und Denise Schanz vor und entschuldigte den abwesenden Vizeammann Roland Balmer. Der Gemeindeammann ermunterte die Neuzuzüger, sich über die Vereine, deren Delegationen im Gemeindesaal präsent waren, zu informieren, Kontakt aufzunehmen und sich da und dort im Dorf zu engagieren.

Nach der offiziellen Ansprache gab es viele Gespräche. Erstaunlich, wie viele Vereine das Dorf Boniswil zur Auswahl bieten kann. Der Turnverein für Männer, Frauen und Kinder bot gleich an diesem Abend einen Turnerabend mit Speis und Trank im Saalbau an. Die Gemeinde offerierte den Neuzuzügern den Eintritt und eine Konsumation. Der Frauenverein zeigte sein abwechslungsreiches Programm durch das ganze Jahr auf. Der Verein Natur und Umwelt orientierte über seine Aktivitäten. Der Verein Zukunft Boniswil forderte die Besucher zum Gewichten der eigenen Prioritäten bei der Wahl eines Wohnsitzes auf. Die Trachtengruppe, der Verein Hansjakob Suter-Sammlung, der Samariterverein und die Feuerwehr durften natürlich auch nicht fehlen. Die Musikgesellschaft konnte man an diesem Abend als Helfer des Turnvereins im Office kennenlernen. Jeder Verein ist dankbar für engagierte Leute und froh um Nachwuchs. Wer weiss, wo welche/-r Neuzuzüger/-in ein Stück dörfliche Heimat findet.

Dienstag, 20.11.2018

Turnerabend in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Wer am Wochenende vom 16. und 17. November den Turnerabend in Boniswil im frisch renovierten Saalbau besuchte, kam zu einem sehr unterhaltsamen Vergnügen. Der Besucherandrang war sogar so riesig, dass noch zusätzliche Tische und Stühle gebracht werden mussten, so dass die hinterste Ecke im Saal und auf der Empore besetzt war.

Die Boniswiler Turnerinnen und Turner vom Kleinsten bis zum Grössten, das heisst vom MuKi-Turnen über die Jugi Unter-, Mittel- und Oberstufe, bis zum Damen- und zum Männerturnverein, hatten sich für diesen Abend etwas Besonderes einfallen lassen. Die beiden jungen Frauen Nicole Richner und Anita Arifaj hatten die Hauptleitung und führten als Moderatorinnen gekonnt durch den Abend. Die Rahmengeschichte mit den witzigen, filmischen Sequenzen über ein Trio, das sich auf den Weg zum «Boniland» machte und dort manches Spektakel erlebte, gab zu viel Lachmuskeltraining Anlass. Damit wurde das Turnprogramm eingeleitet und die verschiedenen Umbauten hinter dem Vorhang auf der Bühne geschickt überbrückt. Die tollpatschige Stella (Andrea Holliger) machte sich mit ihrem überbesorgten Mami Evelyne (Sandra Meuschke) und deren Ketten-Biertrinker-Partner Herby (Ella Spillmann) zum «Vergnügungspark Boniland» auf. Dort konnten sie zum Glück ihren «Höörbi» im Männerhort abgeben. Die kurligen Szenen, gefilmt von Andreas Bolliger, flossen geschickt in das Turnprogramm ein. Auf dem Rummelplatz erschienen als erste die MuKi-Kinder mit ihren Eltern, sausten mit ihren «Magic Cars» über die Bühne und überwanden auch Hindernisse wie Kasten und Bänkli problemlos.

Danach kamen die Auftritte der gemischten Jugi 1. und 2. Klasse und der Mädchen-Jugi 3. bis 5. Klasse. Die bunt gekleideten Zipfelmützenkids mit grünen T-Shirts oder mit den glitzrigen Bildern auf ihrem Oberteil turnten fleissig auf, neben und um die Stepper herum. Da erschien plötzlich Stella live auf der Bühne mit ihrem Mami im Achterbahnwagen, bzw. umfunktionierten Barren, und erlebte eine «Strompanne», natürlich kopfüber, zur Erheiterung des Publikums. Den Platz auf der Bühne übernahm nun die Jugi Oberstufe, die ihr Können mit verschiedenen Kunststücken zeigten. Beim Damenturnverein drehte sich alles ums Karussell. Wilde Schwünge, Drehungen, kunstvolle Körperstellungen und Fahrten auf verschiedenen rollenden Turngeräten lösten einander ab, bis es den Zuschauern selbst fast schwindlig wurde. Den Abschluss des ersten Teils machte der Männerturnverein, der offenbar im «Männerhort» die anvertrauten Lieblinge zu beschäftigen wusste. Sie traten als Moderator, Koch, Kellner, Fitnesstrainer mit Rollator, Schwimmlehrer und Wellnessbetreuer auf und tanzten mit den Kollegen des Animationsteams, so wie es sich für Kinder und Männer gehört – farbig ge- und verkleidet – auf der Bühne ihre Energie heraus. Nach der Pause trat als Gast der Turnverein Leutwil als Piraten auf der Piratenbahn mit einer sehr gekonnten, rasanten und überzeugenden Barrennummer auf. Die Jugi-Knaben der 3. bis 5. Klasse zeigten zum Thema Hüpfburg ihre verschiedenen Trampolinsprünge. Eindrücklich war das von Marius Romer konzipierte, hölzerne Riesenrad des Turnvereins. Mit UV-Licht kamen die akrobatischen und wilden Fahrten im Kreis und hoch in der Luft besonders gut an. Den endgültigen Schluss der Vorstellung machte der Damenturnverein, indem die Gestalten in einer verzauberten, magischen Welt ihren beschwörenden Zaubertanz zeigten und anschliessend mit akrobatischen Turnübungen, auch zusammen mit den Männern, die Bühne rockten. Das Abschlussbild zeigte eine Bühne voller engagierter, vor allem junger Menschen, und es brauchte einige Zeit, bis all den vielen Beteiligten und Helfern gedankt war. Es war ein rundum erfolgreicher Abend unter der Regie von Andreas Hegnauer und dem Lichtoperator Reto Holliger. Das Küchenteam um Roger Zingg hatte fein gekocht, es gab eine reichhaltige Tombola, und man konnte noch bis spät zusammen sitzen, am hübschen Marktstand im Foyer ein Dessert kaufen, etwas trinken und das Essen und schliesslich auch das unterhaltsame Programm verdauen. Das Dorf Boniswil ist dankbar für einen so aktiven Turnverein und für alles, was er immer wieder unternimmt.

Mittwoch, 14.11.2018

Die Stubete-Höckler und viel Käse

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 10. November 2018 wurde im Saalbau von Boniswil viel Käse geboten, allerdings nicht in Wort oder Bild, sondern für den Gaumen.

Die Trachtengruppe Boniswil hatte zur traditionellen Raclette-Stubete in ihrem 55. Vereinsjahr eingeladen. Viele Käsegeniesser liessen sich dies nicht entgehen. Gleichzeitig brachte das Quartett «Stubete-Höckler» aus Niederwil musikalischen Schwung in den gut besuchten Anlass. Fleissige Helfer der Trachtengruppe von Boniswil und Hallwil betreuten die Küche, den Ausschank und den Service. Natürlich durfte der Besuch des Kuchenbuffets am Schluss nicht fehlen. Und so landete auf manche Käseschicht noch eine gluschtige, süsse Schicht in der Form eines Schwarzwälder-Tortenstückes oder einer anderen Köstlichkeit.

Wer wollte, konnte von 17.30 bis 22.00 Uhr die Gemütlichkeit in voller Länge geniessen und sich überlegen, ob er oder sie sich mal gerne zu Musik bewegen möchte. Jeweils am Mittwochabend wird in Boniswil, Hallwil oder Beinwil geübt und getanzt. Dabei gibt es auch sonst mit der Trachtengruppe gemütliche Anlässe wie Vereinsreise, Chlaushöck, Maibummel, Auftritte in kleinerem oder grösserem Rahmen. Interessierte können sich an Andrea Eisenegger, Boniswil, wenden (078 605 43 83 / a.eisenegger@gmx.ch).

Mittwoch, 14.11.2018

Schweizer Fondue und Amerika News

Text und Bild: Silvia Gebhard

Ein Fondue-Essen war am 13. November 2018 um 12 Uhr für die Boniswiler Senioren im Gemeindesaal angesagt.

Pfarrer Jan Niemeier und seine Familie und die beiden fleissigen Helfer Rita Sagarra und Isabelle Jacob hatten bereits alles dekoriert und vorbereitet, so dass sich die rund 40 Seniorinnen und Senioren gemütlich an den Tisch setzen konnten.

Zwischen dem Fondue und dem Glacé-Dessert wusste Pfarrer Niemeier mit einer Foto-Präsentation viel Interessantes aus seinem Sabbatical-Aufenthalt in den USA zu berichten. Er durfte in seiner verdienten Auszeit in Chicago kulturell, vor allem aber spirituell, auftanken und als Student – auch mit einfacher Unterkunft in einem Studentenheim – verschiedene Studien betreiben. Die tollen Bilder aus Chicago, der drittgrössten Stadt in den USA mit den imposanten Bauten, begeisterten die Senioren.

Mittwoch, 14.11.2018

Kindergärtler sind wahre Räbeliechtli-Künstler

Text und Bild: Thomas Moor

Die morgendliche Sing-Hauptrobe für den Räbeliechtliumzug am Abend war bereits vielversprechend. Die Boniswiler Kindergärtler sowie die 1.- und 2.-Klässler gaben in der Steinarena alles. Und der Einsatz zog sich auch beim anschliessenden Räbeschnitzen nahtlos weiter.

«Marini, Maruni, Maroni – di chaufed mer immer bim Toni». Doch, doch: Der Liedtext sass super. Und: Es muss ja nicht immer nur ein Räbeliechtli-Lied sein, mit welchem der Lichterumzug in der Abenddämmerung akustisch begleitet wird. Mit «Lueg mis Räbeliechtli aa» hat Kindergärtnerin Fränzi Horni mit den Kindern zwar auch noch ein traditionelles Lied einstudiert. Und was für den Räbeliechtliumzug nicht fehlen durfte, waren natürlich die geschnitzten Räben. Die Vorfreude auf das Aushöhlen und Verzieren war entsprechend gross. Mit den Aushöhllöffeln (Pariserlöffel) machten sich die Mädchen und Buben ans Werk. Verstärkung erhielten die kleinen Künstlerinnen und Künstler von den Sechstklässlern von Pascal Marquardt und Eva Glässer. Unter deren Mithilfe entstanden fantasievolle Kunstwerke, welche die Kindergärtler mit berechtigtem Stolz erfüllte.

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Freitag, 02.11.2018

Brand in der Pausenhalle – Übung für den Ernstfall

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Eine vermisste Person, Feuer und dichter Rauch in der Pausenhalle der Schule Boniswil. Ein unter Wasser stehender Keller und ein Auto, das Öl in den Bach verliert. So viele Ereignisse auf einmal bleiben hoffentlich weiterhin nur Übungsszenarien.

Damit in allen Situationen schnell und effizient reagiert werden kann, übte die Feuerwehr Boniswil-Hallwil den Ernstfall. Übungsleiter Peter Fehr, Einsatzleiter Stefan Aeschbach und Kommandant Roger Zingg hatten alles im Griff. Nach Eingang des Alarms, ausgelöst von einer Zuschauerin, traf die Truppe mit dem TLF ein und die Bekämpfungsmassnahmen des «Brand mittel im Schulhaus Boniswil» konnten beginnen. Es wurde analysiert, reagiert, delegiert und gehandelt. Mittels Wärmebildkamera konnten die Zuschauer genau verfolgen, wie sich die Atemschutztruppe auf dem Weg zur vermissten Person machte. Mit dem speziellen Lüfter wurde der dichte Rauch aus dem Raum vertrieben, die Schläuche wurden ausgerollt und das Feuer schliesslich gelöscht. Die mit Wasser gefüllte Mulde symbolisierte einen Keller, der unter Wasser steht. Fachkundig wurde die Pumpe so platziert, wie es auch im Ernstfall bei einer Überschwemmung notwendig wird. Um zu verhindern, dass der Bach verschmutzt wird, konnte in geübter Eile eine Bachsperre mit Auffangvorrichtung erstellt werden, da in diesem Übungsfall drohte, dass das Unfallauto an der Uferböschung Öl verliert. Wie Feuer in früheren Zeiten gelöscht wurde, zeigte der Feuerwehrverein Boniswil, was beim Publikum ebenfalls sehr gut ankam. Mit der alten Handdruckspritze wurde der brennende Strohballen mit vereinten Kräften gelöscht. Schritt für Schritt erklärte René Urech den Zuschauern alle Handlungen und Ereignisse. Anschliessend an die gelungene Hauptübung an diesem trüben und nassen Samstagnachmittag genossen die Feuerwehrleute wie auch die Besucher den kleinen Apéro im Trockenen gleichermassen.

Freitag, 02.11.2018

Gestaffelte Aufhebung des Bezirksschulstandortes Fahrwangen bis zum Schuljahr 2022/23

Text: Eing., Bild: Pixabay

Gemäss Beschluss des Regierungsrates vom 18. Oktober 2017 sind die Bezirksschulen im Seetal bis spätestens ab dem Schuljahr 2022/23 nur noch an den Standorten Seengen und Seon zu führen. Der Standort Fahrwangen muss aufgehoben werden. Zusätzlich hat der Regierungsrat auch die neuen Schulkreise festgelegt.

Die Bezirksschüler/-innen der Gemeinden Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil und Hallwil sind der Bezirksschule Seon und jene der Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Leutwil, Meisterschwanden und Sarmenstorf der Bezirksschule Seengen zuzuteilen. Diese Zuteilung erfolgte aufgrund der für die nächsten Jahre prognostizierten Schülerzahlen und den vom Kanton bewilligten Abteilungen, sechs in Seon und neun in Seengen. Dies ergibt für Seon zwei und für Seengen drei Jahrgangsklassen an der Bezirksschule. Die Oberstufenklassen der Real- und Sekundarschule sind von dieser Änderung und den neuen Schulkreisen nicht betroffen.

Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte setzen diesen Auftrag unter der bereits bestehenden Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den Bezirksschulen und den heute vorliegenden Schülerzahlen möglichst optimal um. Neben den prognostizierten Schülerzahlen als elementare Planungsgrundlage sind Schulleitungen und Schulpflegen auch gegenüber den Lehrpersonen verpflichtet, eine möglichst sozialverträgliche Lösung vorzulegen. Dies vor allem mit dem Ziel, gute Voraussetzungen für die vom Standortentscheid am stärksten betroffenen Lehrpersonen der Bezirksschule Fahrwangen zu erarbeiten. Mit der aktuell vorliegenden Umsetzungsplanung kann vielen betroffenen Lehrpersonen eine Perspektive für die berufliche Zukunft aufgezeigt und damit die nötige Sicherheit gegeben werden.

Die gestaffelte Umsetzung beginnt aus oben erwähnten Gründen mit dem geltenden Regionalabkommen und aufgrund der aktuellen Schülerzahlen der jetzigen 6. Klassen bereits im Schuljahr 2019/20. Die Bezirksschüler/-innen aus den 11 Gemeinden werden bei gleichbleibender Entwicklung in den kommenden Schuljahren wie folgt zugeteilt:

Schuljahr 2019/20  Schuljahr 2020/21  Schuljahr 2021/22 Schuljahr 2022/23 
Wohngemeinde
Bettwil Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Seengen
Boniswil Seengen Seengen Seengen Seon
Dürrenäsch Seon Seon Seon Seon
Egliswil Seon* Seon* Seon Seon
Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Seengen
Hallwil Seon* Seon* Seon Seon
Leutwil Seengen Seengen Seengen Seengen
Meisterschwanden  Seengen* Seengen* Seengen Seengen
Sarmenstorf Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen/Seengen**  Seengen
Seengen Seengen Seengen Seengen Seengen
Seon Seon Seon Seon Seon

* im SJ 2019/20 wechseln nur die 7. Klässler den Schulort, im SJ 2020/21 werden die 7.+ 8. Klässler am neuen Standort sein
** im SJ 2021/22 wechselt ca. die Hälfte der 7. Klässler den Schulort


Die Boniswiler Bezirksschüler/-innen wechseln also erstmals 2022 nach Seon, während die Hallwiler bereits ab dem nächsten Schuljahr der Bezirksschule Seon zugeteilt werden. Für Leutwil ändert sich nichts.

Mit der gestaffelten Umsetzung werden die beiden sich überlagernden gesetzlichen Vorgaben (Vereinbarung zur Zusammenarbeit und Reduzierung von drei auf zwei Bezirksschulstandorte) vollumfänglich erfüllt. Die Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte haben die Behördenvertreter der von den Änderungen betroffenen Gemeinden am 24. Oktober zu einem gemeinsamen Informationsabend eingeladen und freuen sich auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.

Mittwoch, 24.10.2018

Daumen hoch für den Medienclub live im Saalbau

Text und Bild: Thomas Moor

Der Verein Zukunft Boniswil trifft den Nerv der Zeit nicht nur als Verein als solches, sondern auch mit seinen Aktivitäten im Dorf. Der jüngste Coup war der Medienclub live im Saalbau zum Thema Handy. Der Anlass war thematisch und besuchermässig ein Volltreffer. Daumen hoch!

Seine Augen leuchteten: Jene von Josef Högger vom Verein Zukunft Boniswil. Er freute sich über das grosse Interesse, welches der Medienclub live ausgelöst hat. Ins gleiche Horn stiess Franz Fischlin (SRF Tagesschau und Medienclub). Zwar moderiert er die Tagesschau jeweils vor zigtausenden von Zuschauern. Nur: Sehen kann er sie nicht. Ganz anders beim Talk im Saalbau in Boniswil. Hier hatte er Blickkontakt mit dem Publikum. «Ein Super-Erlebnis», wie er zum Auftakt des Podiumsgesprächs sagte. Seine Gäste waren Larissa Hauser, Fachfrau für Suchtfragen aus Winterthur; Pascal Marquardt, Lehrer Boniswil und Marc Aeschbach, Student Politikwissenschaft und Soziologie ebenfalls aus Boniswil. Inhaltlich stand das topaktuelle Thema «Handy – Sucht oder Segen» zur Diskussion. Nun: Das Handy ist in aller Leute Hände und an aller Leute Ohren. Telefonieren, gamen, posten, liken, sms-en, einkaufen, bezahlen und vieles mehr: Es scheint fast so, dass ohne Handy in der heutigen Zeit nichts mehr geht. Und so laufen viele (übrigens Alt und Jung) denn auch gesenkten Hauptes durch die Gegend. Nein, nicht etwa aus Traurigkeit, sondern weil man mit dem Handy beschäftigt ist. «Was machen wir mit dem Handy – und was macht das Handy mit uns», war eine der zentralen Fragen an diesem Abend.

Zweifellos ist das Handy eine Erleichterung im Alltag. Und so sieht es Marc Aeschbach als «all in one»-Paket, welches er als Student zu schätzen weiss. Er könne das Handy aber auch ganz gut abschalten und zum Beispiel den Abend im Freundeskreis bei einem feinen Essen geniessen. Lehrer Pascal Marquardt sieht das Handy sowohl als Segen als auch als Sucht. Unter den Schülern gehe es nicht um die Frage «Hast du ein Handy?», sondern «Welches Handy hast du?». Während in Frankreichs Schulen ein striktes Handyverbot herrscht, gelten hierzulande von Schule zu Schule unterschiedliche und individuelle Regeln. Ob bei den Schülern eine Sucht zum Handy festzustellen sei, war eine brennende Frage. Nun: Der Whatsup-Chat unter Schülern läuft unbestritten auf Hochtouren. Natürlich nicht während des Schulbetriebes. Und wer nicht dabei ist, ist ganz einfach nicht «in» und steht schon bald einmal auf dem Abstellgeleise – wird ausgeschlossen. Interessante Frage deshalb: Wann gibt man seinem Kind ein Handy? Der Plan eines anwesenden Familienvaters sah vor «kein Handy für meinen Sohn vor dem 16. Lebensjahr». Dieser Plan ist aber längst Schnee von gestern. Wegen der möglichen Ausgrenzung wurde er über den Haufen geworfen. Es ist deshalb ganz wichtig, dass im Elternhaus, in der Schule, im Lehrbetrieb und am Arbeitsplatz klare Leitplanken und Regeln im Umgang mit dem Handy gesetzt werden. Das Handy habe viele Funktionen, welche mit Abhängigkeiten verbunden seien, wie Larissa Hauser, Fachfrau für Suchtfragen, sagte. Die Frage, ob man sich in Sachen Handygebrauch noch auf der gesunden Seite befinde, sei schwierig zu beantworten. Sicher sei, wer einer offensichtlichen Handysucht verfallen sei, überspiele damit in ganz vielen Fällen andere persönliche Probleme. Dann heisst es «Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Beratungsstelle». Klar ist, dass der technische Fortschritt nicht gebremst werden kann. Die elterliche Gewalt hat deshalb im Handyumgang eine wichtige Erziehungsaufgabe, Verantwortung und Vorbildfunktion. Schlussendlich ist es mit dem Handykonsum, wie mit allem anderen im Leben: Auf das gesunde Mass kommt es an. Ein gesundes Mass an kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Seetal erhielten die Podiumsteilnehmer als Dank für ihr Engagement. «Alle haben auf ein Honorar verzichtet», wie Josef Högger sagte. Sonst wäre der Verein womöglich Pleite gegangen, wie er augenzwinkernd anfügte.

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Mittwoch, 24.10.2018

Der Saalbau Boniswil ist wieder betriebsbereit

Text und Bild: Silvia Gebhard

Der Saalbau Boniswil wurde in der Zeit von Juni bis Mitte Oktober 2018 sanft renoviert. Der Gemeinderat Boniswil lud Vertreter von verschiedenen Boniswiler Vereinen und Gruppierungen am Freitag, 19. Oktober um 18 Uhr, zu einer erklärenden Besichtigung ein.

Über ein Dutzend Interessierte fanden sich im Saalbau ein und wurden von Gemeinderat Rainer Sommerhalder begrüsst. Der Saalbau wurde innert der gesetzten Frist rechtzeitig fertig. Auch die Kredite, Fr. 579‘000.– für die Sanierung, sowie Fr. 80‘000.– für das Mobiliar, beschlossen an der letzten Wintergemeindeversammlung vom 28. November 2017, wurden nicht überschritten. Bereits der Eingang, die ehemalige Garderobe, ist strahlend weiss, leergeräumt und wirkt dadurch viel grosszügiger. Der Saalbau präsentiert sich in neuen, aktuellen Farben, Seiten- und Hinterwände in dunklerem Grauton, dafür die Decke und Seitenschiffe heller. Das Licht ist hell und dimmbar.

Pat Widmer von der Megatron orientierte über die neuen Möglichkeiten von Licht und Technik – für Kenner einfach zu handhaben, für Nichtkenner ein Buch mit sieben Siegeln bzw. eine schwarze Box mit ein paar Dutzend Knöpfen und Schieber. Aber der bewährte Schulhausabwart, Urs Geissbühler, ist bestens informiert und kann bei Bedarf weiter helfen. Anschliessend übernahm Urs Geissbühler die weitere Führung durch den Saal mit den neuen Tischen (300 Sitzplätze) und Stühlen (400) und durch das neu ausgerüstete Office. Das zeigt sich jetzt praktisch eingerichtet, mit neuem Geschirrspüler, neuer Kaffeemaschine, mit neuem, weissem Geschirr und Besteck (200) und erweiterten Kühlschränken. Für den Mittagstisch stehen weitere Utensilien in einem kleinen Raum zur Verfügung.

Auch die Veränderung der Empore bringt offensichtliche Vorteile: Der Boden ist nun eben, die Sicht durch die Glasfront auf die Bühne gewährleistet, und für jene, die gerne stehen, sind Bartische bereitgestellt. Schliesslich ging es noch in die Küche im unteren Stock. Dort gibt es nun praktische, grosse Kochgefässe, an denen sogar Profis ihre Freude haben, und die das Kochen für grosse Mengen einfacher machen. Auch die Kühlmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren verbessert.

Nachdem die letzten Fragen beantwortet waren, ging man beeindruckt und bestens orientiert wieder heim.

Dienstag, 23.10.2018

Chlättere, schpile, wärche, verwiile

Text und Bild: Eing.

Wieder einen neuen, attraktiven Spiel- und Begegnungsplatz für das Dorf zu haben, ist das Ziel der IG Begegnungsplatz Boniswil. Das vorliegende Projekt wurde vom Gemeinderat abgesegnet. An der Gemeindeversammlung am 27. November wird über die Vorlage abgestimmt.

Seit das Restaurant Seeblick die Türen für immer geschlossen hat, ist auch der einzige öffentlich zugängliche Spielplatz – und damit auch ein beliebter Begegnungsort für Familien – für immer aufgehoben. Seither gibt es in unserer Gemeinde leider keine vergleichbare Alternative.

Geblieben ist aber das Bedürfnis nach einem kind- und generationengerechten Ort zum Spielen und Verweilen. Diesem Anliegen haben sich Eltern aus dem Dorf angenommen und die Interessengemeinschaft IG Begegnungsplatz gegründet (Bericht Dorfheftli Februar ‘18). Inzwischen hat die IG, bestehend aus Stefanie Beeler, Karin Koch, Renate Schaffner, Sirio Burger und Kurt Lüscher, ein detailliertes Konzept mit Budgetplanung zuhanden der Herbst-Gemeindeversammlung erarbeitet und in die Verantwortung des Gemeinderates übergeben.

Bevölkerung entscheidet
Sowohl Schulleitung, Schulpflege und Lehrerschaft stehen vollumfänglich hinter dem Projekt. Die IG und mit ihr viele weitere Interessierte aller Altersgruppen hoffen nun, dass das Anliegen auf breite Zustimmung stösst. Boniswil hätte dann bald wieder – wie aktuell viele weitere Gemeinden – einen Treffpunkt abseits des Verkehrs und der Hektik. Er lädt ein zum Spielen, Entdecken, zum Werkeln, um Freundschaften zu pflegen und sich mit anderen auszutauschen.

Dabei sollen alle Einwohnerinnen und Einwohner auf ihre Kosten kommen: Das Vorschulkind findet Spiel- und Erlebnismöglichkeiten mit Sand und Wasser, die Primarschülerinnen und -schüler klettern, balancieren, testen ihre Geschicklichkeit, dürfen aber auch chillen und sich zurückziehen, Jugendliche treffen sich zum Volley, Badminton oder Pingpong spielen; Eltern und Senior/-innen verweilen im Schatten, beaufsichtigen ihre Kinder/Enkel und geniessen den Austausch mit Bekannten aus dem Dorf.

Das Projekt hat bereits erste Sponsoren überzeugt: Sowohl der Swisslos Sportfonds (für Sportgeräte) als auch die Schneider-Wülser-Stiftung (für Schulprojekte der Kinder und Jugendlichen) haben konkrete Unterstützungszusagen gemacht.

Nun erhoffen sich der Gemeinderat und die IG Begegnungsplatz an der bevorstehenden Gemeindeversammlung grünes Licht. Wenn das klappt, dann wird der neu gestaltete Platz am Jugendfest 2019 mit Freude eingeweiht.

Mittwoch, 17.10.2018

Metzgete des Männerturnvereins Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Sommerliches Wetter zeigt noch keinen Herbst an. Aber auf die Metzgete in Boniswil kann man zählen, dann weiss man: der Oktober ist da.

Wie jedes Jahr lud der Männerturnverein Boniswil am 13. Oktober, dem letzten Samstag in den Herbstferien, zur Metzgete ein. Es war zum ersten Mal im sanft renovierten Saalbau.

Es ist bereits Tradition, dass am gleichen Tag der Hallwilersee-Lauf stattfindet. Trotzdem kamen ab 17.30 Uhr die ersten Gäste, und der Saalbau füllte sich bald mit vielen bekannten Gesichtern aus dem Dorf, aber auch mit auswärtigen Gourmets. Das Team des Männerturnvereins kochte, servierte, räumte ab und arbeitete im Hintergrund in der Küche, damit das Geschirr wieder sauber wurde. Eine ganze Palette mit feinen Leckerbissen bot sich dem Besucher an: Blutwurst, Leberwurst, Bauernbratwurst, oder gleich alles zusammen auf dem Trioteller oder ein Kotelett. Dazu gab es Rösti, Sauerkraut oder Apfelschnitze. Wer noch nicht genug hatte, holte sich am grossen Dessertbuffet etwas Feines auf den Dessertteller. Die Gäste genossen den Abend. Die letzten verliessen gegen 22 Uhr den Saal, so dass der Männerturnverein alles wieder auf- und wegräumen konnte.

Freitag, 05.10.2018

Medienclub live in Boniswil

Text und Bild: Eing.

Was machen wir mit dem Handy und was macht das Handy mit uns? Zu diesem topaktuellen Thema moderiert Franz Fischlin ein Podiumsgespräch.

Auf dem Podium sind:

  • Pascal Marquardt, Lehrer Primarschule Boniswil
  • Marc Aeschbach, Student Politikwissenschaften und Soziologie, Boniswil
  • Larissa Hauser, Fachfrau für Suchtfragen, Winterthur

Ebenfalls zum Mitdiskutieren eingeladen ist das Publikum im Saal.

Franz Fischlin sehen wir oft am Fernsehen beim Moderieren der Tagesschau oder des Medienclubs. Er ist Journalist und ein ausgewiesener Medienfachmann. Durch seine anspruchsvolle berufliche Tätigkeit beim Schweizer Fernsehen ist es für ihn ein Muss für die Entwicklung und die Tendenzen in der Medienwelt à jour zu sein. Heute zeigt sich je länger je mehr, dass das Smartphone in diesem Medienumfeld ein starker und einflussreicher Player geworden ist. Die rasante technologische Entwicklung hat in Kommunikation, Information und Werbung zu ungeahnten Möglichkeiten geführt. Es stellt sich die Frage nach dem Einfluss dieses Fortschrittes auf uns als Individuen und auf die gesamte Gesellschaft. Eine Frage, über die es sich vertieft nachzudenken lohnt. Das Podiumsgespräch und die Diskussion mit dem Publikum sollen dazu anregen.

Der Verein ZUKUNFT BONISWIL und Franz Fischlin freuen sich auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Mittwoch, 26.09.2018

Jugendfest 2019 – Zeichnungswettbewerb für Logo

Text und Bild: Eing.

Das OK hatte beschlossen, einen Zeichnungswettbewerb durchzuführen, um ein Logo für das Fest unter dem Motto «Zeitreise» zu erhalten. Die Schülerinnen und Schüler in Boniswil wurden daher um ihre Mithilfe gebeten. Obwohl die kreative Arbeit in die Sommerferien fiel, haben folgende Kinder ein Sujet eingereicht: Alisha Aeschbach (6. Kl.), Nils Keller (6. Kl.), Dénise Boss (6. Kl.), Vanessa Aeschbach (4. Kl.), Valerie Boss (4. Kl.), Anouk Hess (4. Kl.), Noemi Schanz (2. Kl.) und Dario Schanz (1. Kl.).

Den Kindern wird für die tollen Ideen und schönen Vorschläge herzlich gedankt. Als Dankeschön erhalten sie Gratisfahrten für den Lunapark am Jugendfest! Zum Gewinnerbild und somit offiziellen Logo des Festes wurde dasjenige von Anouk Hess erkoren, Gratulation!

Informationen zum Jugendfest können Sie jeweils dem Dorfheftli oder der Gemeinde-Webseite entnehmen (www.boniswil.ch).

Dienstag, 25.09.2018

Urchig ging es zu und her im Saalbau Boniswil

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Musikgesellschaft Boniswil lud zu leckeren «Spagetthi à discrétion» und dem legendären Theaterstück «Urchigi Choscht» ein. Das herrliche Lustspiel strapazierte die Lachmuskeln der vielen Besucher im Saalbau Boniswil.

Nach einem ausverkauften Samstag füllte sich sonntags der Saal abermals und die Musikgesellschaft Boniswil durfte zahlreiche Gäste verköstigen und unterhalten. Das Lustspiel in zwei Akten von Hans Wälti, der am Samstagabend auch im Saalbau anwesend war, ist ein Theater, das jedem, der die Natur und vor allem die Bergwelt liebt, gefallen hat. Der Bergbauer Franz Matter, Käthi seine urchige Magd und der trollige Knecht Xaver kamen in Schwierigkeiten. Es drohte ihnen der Verkauf des schönen Hofes, weil der Bergbauer mit finanziellen Problemen konfrontiert wurde. Der Viehhändler Karl Bruder, der gerne für einen guten Bergkaffee auf den Hof zu Besuch kommt, ermunterte den Bauern, nicht aufzugeben. Er werde ihm reiche Leute vermitteln, die gerne von der Stadt in die Berglandschaft flüchten möchten, um hier ein paar Tage Ferien geniessen zu können. Käthi und Xaver waren skeptisch von der Idee, Stadtleute einzuladen und haderten mit ihrem Schicksal. Die städtischen Besucher, Metzgermeister Peter Grossmann und die Wirtin Anna Müller, wollten ein grosses Hotel und einen Skilift für viele Touristen erbauen. Die Verbundenheit zu ihrem Bergheimetli bei Bauer Franz Matter schweisste den Knecht und die Magd im Kampf gegen die Ausbaupläne dennoch zusammen. Nur gut, dass auch der Viehhändler Karl Bruder des Bauers erste grosse Liebe, Rösli Huber, auf den Hof brachte und ihm zu einer späten Liebe und zur Rettung des Hofes verhalf.

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Freitag, 14.09.2018

Boniswiler Senioren auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Ein perfekter Tag mit wunderschönem Wetter erwartete die Boniswiler Senioren. Die Reise führte diesmal an den Brienzersee und an den Vierwaldstättersee.

Am Mittwoch, den 5. September bestiegen 92 Senioren auf dem Schulhausplatz Boniswil die beiden grossen Merz-Cars, nachdem sie die Namenskärtli und die beiden Essens- und Zvierikärtli in Empfang genommen hatten. Die Reise führte über Rothrist, Langenthal, Sumiswald, Thun bis nach Iseltwald am Brienzersee. Im Strandhotel am Schiffssteg gab es köstliche Fischknusperli für die einen und ebenso feines Poulet-Gschnetzletes für die anderen. Zwischen Suppe und Hauptgang erfuhr man in einem interessanten Bericht viel Neues über die Gegend und über das Strandhotel, wobei Aktuelles, aber auch vergangene Zeiten thematisch aufgegriffen wurde. Mit einem Blick aus dem Fenster konnte man jeweils die Passagierschiffe beim Anlegen und Wegfahren verfolgen. Die Organisatorin Silvia Gebhard begrüsste besonders die 20 über 80-jährigen Mitreisenden mit einem kleinen Geschenk. Mit 94 und 93 Jahren war das Ehepaar Wieland wiederum als ältester Mann und älteste Frau dabei. Diesmal erhielten die Zweitältesten, Oskar Bruder mir 90 Jahren und Anni Aeschbach mit 87 Jahren, ein besonderes Geschenkli.

Nach dem Glacé-Dessert ging die Fahrt weiter über den Brünig nach Stansstad, wo auf der Terrasse des «Hotel Winkelried» Kuchen, Sandwiches und Kaffee serviert wurde. Und nochmals gab es abschliessend eine herrliche Fahrt heimwärts, meistens über Land, bis man um 19.15 Uhr glücklich in Boniswil landete.

Es war ein herrlicher Tag, der zum Glück unfallfrei verlief, so dass die beiden begleitenden Samariterinnen arbeitslos waren und die Reise ebenfalls geniessen konnten.

Donnerstag, 06.09.2018

Theater «Urchigi Choscht» der MG Boniswil

Text und Bild: Eing.

In diesem herrlichen Lustspiel werden nicht nur die Lachmuskeln strapaziert. Nein, jedem, der die Natur und vor allem die Bergwelt liebt, der leidet hier mit, wenn der Bergbauer Franz Matter, sein trolliger Knecht Xaver und die urchige Magd in Schwierigkeiten kommen. Weil der Bergbauer mit finanziellen Problemen konfrontiert wird, ermuntert ihn der Viehhändler Karl Bruder, nicht aufzugeben. Er werde ihm reiche Leute vermitteln, welche bei ihm Ferien geniessen möchten.

Ob das gut geht? Vor allem Käthi und Xaver hadern mit dem Schicksal. Sie wollen mit allen Mitteln das «Bergheimetli» vor fremdem Einfluss schützen. Wie das geschieht, sei hier noch nicht verraten.

Spaghetti à discrétion SFr.: 15.–
Familientag: Wir bieten Ihnen Sonderkonditionen betreffend dem Eintrittspreis (Eintritt für Kinder gratis), dem Essen (Spaghetti à discrétion für Kinder pro Altersjahr 1.–) und Vorstellung (wir haben für Ihre Kinder eine Betreuung organisiert, damit Sie die Vorstellung geniessen können. Wir haften nicht für Schäden und Unfälle).

Urchigi Choscht, Lustspiel in zwei Akten von Hans Wälti

Regie: Georg Bussmann
Maske: Nadine Frey
Souffleuse: Anita Keller

Personen:
Franz Matter, Bergbauer Georg Bussmann
Xaver, Sein Knecht Andy Bolliger
Käthi, Seine Magd Marina Keller
Peter Grossmann, Metzgermeister Röbi Stierli
Rosa Huber, Hotelbesitzerin Brigitte Bolliger
Anna Müller, Wirtin Lore Siegrist
Karl Bruder, Viehhändler Andreas Huber



Vorankündigungen für musikalische Anlässe der MG Boniswil:
So., 9. Dezember: Adventskonzert, Kirche Seengen
So., 16. Dezember: Jubilarenständchen

Fr., 12. und Sa., 13. April 2019:
Unterhaltungsabende

Donnerstag, 06.09.2018

Jugendfest: Einladung zur Dekorationssitzung

Text: Eing., Bild: Archiv Dorfheftli

Das Jugendfest findet vom 28. bis 30. Juni 2019 statt. Natürlich möchten wir das Dorf gemäss unserem Motto «Zeitreise» feierlich schmücken und sind wie immer auf die Mithilfe der Quartiere angewiesen. Gerne stellen wir Ihnen unser neues Konzept vor und laden alle Interessierten zu einem Treffen am Mittwoch, 17. Oktober 2018, 19.30 Uhr, in den Saalbau ein.

Ansprechpersonen von Seiten des OKs sind Denise Schanz und Eva Müller (062/777 39 63, muellerev@hotmail.com).

Wir freuen uns auf viele kreative Köpfe!

WEMF-beglaubigte Gratisauflage Boniswil: 660

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