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Freitag, 15.12.2017

Karl Weber: Ein Blick zurück auf das alte Menziken

Text und Bild: Thomas Moor

Als «Mechu Samelis Adolfe Karl III.» ist er der Mehrheit der Menziker Bevölkerung wohl nicht bekannt – als «Spengler-Kari» dann doch schon eher. Die Rede ist von Karl Weber, der an der Neuen Bahnhofstrasse 15 einen Spengler- und Sanitärbetrieb führte, den er vor zehn Jahren stilllegte.

Ein weiterer Traditionsbetrieb also, den er in seine Liste aufnehmen musste. Eine Liste mit Menziker Betrieben und Liegenschaften, die von der Bildfläche und aus dem Ortsbild verschwunden sind. Dass Webers Spenglerei- und Sanitärbetrieb nicht von der vierten Generation weitergeführt wurde, hatte seinen einfachen Grund. Webers Sohn hatte zwar Spengler gelernt, sich beruflich dann aber anders orientiert und ein Osteopathie-Studium gemacht. Heute führt dieser eine eigene Praxis. «Ein Nachfolger familienseitig war also nicht in Sicht, dafür ein Übernahmeangebot für die Geschäftsliegenschaft durch das örtliche Elektrounternehmen Hediger». Eine Lösung, die für Weber über alles gesehen besser nicht hätte sein können.

Die einzigartige Vielfalt von früher
Man müsse nach vorne schauen, wie es heute immer und überall wieder heisst. Und trotzdem lohnt sich auch ein Blick in die Vergangenheit durchaus. So wie es Karl Weber 2007 gemacht hatte, als er den Schlüssel zu seiner Firma, die er 1974 von seinem Vater Karl übernommen hatte, zum letzten Mal drehte. Ja, das waren noch Zeiten, als sein Vater und vor ihm sein Grossvater den Spenglereibetrieb führten und der Amerikanerhof, wie das Gebäude südlich des Menziker Bahnhofs hiess, mit seiner Kolonialwarenhandlung (bis in die Siebzigerjahre) auf der einen Seite und der Kaffeerösterei auf der anderen Seite, in voller Blüte stand. So, wie viele andere Menziker Betriebe auch. «Wieviele florierende Geschäfte es damals gab, habe ich erst im Verlaufe meiner Recherche richtig wahrgenommen», wie Karl Weber sagt. Eine Tatsache, welche auch das Pulikum seiner Vortragsreihe «Heiteres, Kurioses und Ernstes aus alt Menziken» immer wieder in grosses Staunen versetzte. 20 Lebensmittelläden, 24 Landwirte, 9 Bäckereien, 5 Metzgereien, 7 Schuhmacher, 6 Kleidergeschäfte, 5 Arztpraxen, 2 Taxi- und Carunternehmen sowie eine Puppenklinik hat er gezählt. Menziken hatte in der Tat einiges zu bieten. Übrigens figurieren am Ende von Spengler-Karis Liste auch noch 20 Mäusefänger. Eine heitere und nicht ganz ernst gemeinte Kategorie, bei welcher ihm die Lacher der Zuhörer jeweils sicher sind.

Grosses Interesse an der Menziker Geschichte
Strasse für Strasse hat er in Menziken abgeklappert und sich jene Gebäude und Handwerkerbetriebe aufgelistet, die im Dorf ansässig waren, heute aber verschwunden sind. Auch umgebaute Gebäude hat er sich akribisch notiert. Alle gesammelten Daten hat er anschliessend auf seinen grossen Ortsplan übertragen. Auf diesem befinden sich nun die verschiedenfarbigen Punkte für Laden- und Gewerbebetriebe, die nicht mehr existieren, für noch bestehende gewerblich genutzte Gebäude und für Neubauten. Innerhalb eines Jahres hatte er alle Daten unter Dach und Fach. Das Resultat ist eindrücklich: 170 Betriebe sind von der gewerblichen Landkarte verschwunden. An ganz viele hat Spengler-Kari noch Kindheitserinnerungen. Genau so, wie an deren Besitzer, über welche er ebenfalls viele Anekdoten zu erzählen weiss. Nicht zuletzt auch dank Informationen, welche ihm aus der Bevölkerung zugetragen wurden. Gerne hätte er sich noch weitere Informationen via des damals noch existierenden Handwerker- und Gewerbevereins Menziken verschaffen wollen. «Aber da ist nirgends ein Archiv, geschweige denn noch Unterlagen vorhanden». Sein Werk sei längst nicht mehr aktuell, wie Spengler-Kari betont. Vor zehn Jahren hat er einen Schlussstrich unter seine Nachforschungen gezogen. «Die Situation hat sich in dieser Zeit natürlich weiter verändert», wie er sagt. Mit dem Erzähltal-Auftritt 2017 im reformierten Kirchgemeindehaus hat Karl Weber seine Vortragsserie, die am 14. Oktober 2011 anlässlich des Ortsbürgeranlasses zusammen mit Historiker Peter Siegrist selig im Menziker Gemeindesaal seine Premiere hatte, nun beendet. Überrascht sei er gewesen ob des grossen Publikumaufmarsches. Erstaunlich auch, wieviele junge Zuhörer sich für die Geschichte von alt Menziken interessierten.

Freitag, 15.12.2017

«Alles fahrt Schi - Schi fahrt die ganzi Nation»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Ski- und Snowboardsaison ist da und bei Urs Zeder vom Waldegg Sport an der Sonnmattstrasse in Menziken wird wieder präpariert, gewachst, geschliffen und verkauft. Urs und Max Zeder haben alle Hände voll zu tun und nehmen sich trotzdem für jeden Kunden Zeit für eine optimale Beratung.

Jedes Jahr kommen mit dem ersten Schnee auch die zahlreichen Kunden zu Urs Zeder. Die Zeit der Skilager und Skiferien steht vor der Tür und eine grosse Auswahl an Carvingskis, Snowboards, Helmen und Schuhen steht bereit. Seit der Kindheit ist Urs Zeder vom Skisport fasziniert und bis heute mit voller Leidenschaft dabei. Seit 19 Jahren präpariert er die Bretter aller Art und gibt sein Fachwissen gerne an die treue Kundschaft weiter. Für jede Altersklasse wird man bei Waldegg Sport fündig. Eine grosse Auswahl an Markenskis von Head, Nordica, Atomic und elan kann getestet, gemietet und gekauft werden. Urs Zeder ist froh über die tatkräftige Unterstützung seines Vaters Max der seit 25 Jahren im Betrieb tätig ist. Auch die Anschaffung des Schleifautomaten «Montana Challenge» war eine sehr gute Investition, sind es doch rund 1200 Skis pro Saison die zu präparieren und zu pflegen sind. Das Angebot, die gemieteten Skis nach der Nutzung mit einem attraktiven Preis käuflich zu erwerben ist bei den Kunden sehr beliebt. Auch für Kinder ist das Mieten einer Ausrüstung für das Skilager sehr gefragt, verändern sich doch Grösse und Gewicht im Wachstum stetig.

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Mittwoch, 13.12.2017

Musizierende Kindergärtler sorgten für viel Freude

Text und Bild: Thomas Moor

Musik verbindet und kennt weder Landesgrenzen noch sprachliche Barrieren. Das weiss auch Erika Zipperle, Kindergärtnerin an der Menziker Myrtenstrasse. Zusammen mit den fünf- bis sechsjährigen Kindern studiert sie für den Weihnachtsmarkt an der Bahnhofstrasse seit Jahren ein Konzert ein.

Wenn sich am Südende des Menziker Bahnhofs eine Menschentraube bildet, liegt es daran, dass sich die Kinder des Kindergarten Myrtenstrasse zu ihrem Konzert formiert haben – warm eingepackt mit aufgesetzten Chlausmützen. Beim jüngsten Auftritt durfte zudem etwas nicht fehlen: die braunen, gelben, blauen, roten und schwarzen Ukulelen. Konzentriert griffen die Mädchen und Knaben in die Saiten und sorgten für den Rhythmus. Unterstützt wurden sie dabei von ihren «Gspähnli», welche den Chor bildeten. Einstudiert hatten sie bekannte Kinderlieder, welche mit viel Applaus bedacht wurden.

Mittwoch, 13.12.2017

Weihnachtsmarkt: Menziker Schüler gaben Vollgas

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Einsatz der Schülerinnen und Schüler, aber auch der zuständigen Lehrpersonen. Sie sorgten gemeinsam dafür, dass der Weihnachtsmarkt der Schule Menziken an der Bahnhofstrasse mit einem vielfältigen Angebot aufwartete.

Es war wieder eine Vielfalt an tollen Geschenkideen in Form von Bastel- und Handarbeitsartikeln, welche in jeder Wohnung für den vorweihnächtlichen Hingucker sorgen. Auch gekocht und gebacken wurde im Vorfeld des Marktes fleissig. Magenbrot, Krachmandeln, Guetzli, Konfitüren und vieles andere mehr wurde zum Verkauf angeboten. Eine Schulklasse war sogar live beschäftigt, aus 22 Kilo Zopfteig Knöpfe zu formen. Mit Feuereifer wurde der Teig ausgewallt, geformt und mit Eigelb bestrichen. Anschliessend wurden die Zopfteigknöpfe im mobilen Backofen goldgelb gebacken. Kulinarisch gab der Weihnachtsmarkt wieder einiges her. Klar: Die traditionelle Grillbratwurst und die Marroni durften nicht fehlen. Das feine Risotto, Crêpes, Pommes und Hot Dogs sorgten für das Kontrastprogramm. Ein spezieller Hit war das Fondue aus der Gamelle, das man sich am offenen Feuer selber zubereiten und geniessen konnte.

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Montag, 11.12.2017

Bremer Stadtmusikanten – ein voller Erfolg

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 19. November 2017, hat die «Musig Mänzike» unter der Leitung ihres Dirigenten Bernhard Fischer die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten als offenes Projekt-Konzert aufgeführt. Das Konzert fand im vollbesetzten Saal des reformierten Kirchgemeindehauses in Menziken statt.

Im Frühling dieses Jahres entstand die Idee, ein Konzert auf die Beine zu stellen und dies öffentlich auszuschreiben. Als Hauptkonzertteil sollte das Märchen der Bremer Stadtmusikanten aufgeführt werden. Unter anderem wurden ehemalige Musikantinnen und Musikanten sowie Musikschüler dazu eingeladen, an diesem Konzert mitzumachen. Zur grossen Freude des Vereins haben sich diverse Personen gemeldet, welche nun während drei Monaten in den Reihen der «Musig Mänzike» beim Projekt «Bremer Stadtmusikanten» mitmusiziert haben. Schnell sind aktive Vereinsmitglieder, Ehemalige und Musikschüler zu einem harmonischen Orchester zusammengewachsen.

In rund 45 Minuten wurde das Märchen der Bremer Stadtmusikanten erzählt. Als Erzähler konnte kein Geringerer als der reformierte Menziker Pfarrer Mario Gaiser gewonnen werden. Er konnte mit seiner packenden Art sowohl die Kinder wie auch die erwachsenen Zuhörer begeistern. Das Orchester begleitete und ergänzte die Geschichte mit seinen Klängen perfekt. Mit weiteren interessanten Stücken und einigen Zugaben wurde das Konzert abgerundet.

Die temporäre Zusammenarbeit mit verschiedensten Personen kann als voller Erfolg bezeichnet werden. Wer sich vorstellen kann, auch einmal bei einem Projekt der «Musig Mänzike» mitzumachen, ist herzlich willkommen. Als nächste Meilensteine stehen die Jahreskonzerte am 23. und 24. März 2018 auf dem Programm.

Freitag, 08,12.2017

Samichlaus und Schmutzli machten bei der Badi Halt

Text und Bild: Thomas Moor

Eine gute Planung ist die halbe Miete. Das wissen auch Samichlaus und Schmutzli. Damit sie ihren vollbepackten Termin-Kalender bis am 6. Dezember pünktlich abarbeiten konnten, kamen sie bereits am Sonntag, 3. Dezember aus dem dunklen Tannenwald heraus und schalteten vor dem Hallenbad in Menziken einen ersten Zwischenhalt ein. Dort wurden sie von Mitgliedern der Badi-Kommission und Personal des Badi-Teams empfangen. Auch die Kinder, die mit ihren Eltern gekommen waren, standen bereits in den Startlöchern, um dem Samichlaus ein Versli aufzusagen. Wobei es vielen von ihnen im entscheidenden Moment dann doch gänzlich die Sprache verschlug, obwohl ihnen der Samichlaus gut zuredete. Alles halb so schlimm, hatten doch Samichlaus und Schmutzli ein Herz für alle und verteilten grosszügig Lebkuchen, Mandarinen und Nüsse. Grosszügig zeigte man sich auch gegenüber allen Anwesenden. Glühwein, Punsch und Lebkuchen gab es nämlich für alle gratis. Eine sympathische Aktion der Badi Menziken, die jedem Kind unter 10 Jahren und in Begleitung einer erwachsenen Person an diesem Sonntag zusätzlich den Eintritt ins Hallenbad schenkte.

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Freitag, 08.12.2017

Der Chlaus ist unterwegs

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Auch dieses Jahr konnte in der kath. Kirche St. Anna in Menziken der Samichlaus besucht werden, bevor er mit den Schmutzlis und den bepackten Eseln loszog, um die Familien zu besuchen.

In der Kirche lauschten die Kinder gespannt der spannenden Geschichte des Pfarrers. Mit Hilfe der Eltern sang die Kinderschar einige Lieder und wartete stets gespannt darauf, wann denn nun der Chlaus eintrifft. Die mutigsten Kinder traten vor und sagten ihre einstudierten Versli auf. Dass gemeinsam Vieles leichter geht, dachten sich wohl die beiden Mädchen als sie händehaltend dem Samichlaus gar ein Lied vortrugen. Schliesslich wurde der laute Ruf der Kinder vom Samichlaus erhört. Die Kinder durften mit den vom Schmutzli mitgebrachten Holzklötzen gemeinsam einige Türme bauen. Nach der Segnung des Pfarrers begannen die Kinderaugen zu leuchten, als sie vor der Kirche einen weiteren Schmutzli mit den beiden Eseln antrafen. Gemeinsam wurden der vom Chlausteam offerierte Punsch und Glühwein genossen, bis man schliesslich den Chlaus mit seinen Gehilfen wieder verabschiedete und ihm für seinen weiten und anstrengenden Weg alles Gute wünschte.

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Montag, 04.12.2017

Komplettsanierung an der Pilatusstrasse in Menziken

Text und Bild: Eing.

In neuem und unverkennbarem Gewand präsentiert sich die frisch sanierte Fassade der Liegenschaft Pilatusstrasse 12/14 in Menziken, in welcher von April bis Oktober 2017 die umfangreichen Sanierungsarbeiten anhielten.

Ein Grossteil der Mieterinnen und Mieter blieb während dieser anspruchsvollen Umbauzeit im Haus wohnen. Das war für alle Beteiligten, von der Planung und Bauleitung über die Geschäftsstelle bis zu den Mieterfamilien, eine grosse Herausforderung. Denn nebst der energetischen Sanierung der Gebäudehülle wurden die 12 Mietwohnungen komplett erneuert. Für die beauftragten Unternehmen war der Zeitplan äusserst sportlich, mussten doch sämtliche Innenausbauarbeiten in drei übereinanderliegenden Wohnungen innerhalb von nur gerade fünf Wochen abgeschlossen sein. Nur dank dem guten Mitwirken aller Beteiligten konnte der vorgegebene Zeitplan eingehalten und die ersten drei fertig gestellten Wohnungen im Juni bezogen werden.

Die neuen Küchen und Nasszellen entsprechen nun dem heutigen Standard und wurden mit einem harmonischen Farb- und Materialkonzept gestaltet. Raumhohe Fenster und Glastüren erhellen die Zimmer auf der Westseite des Gebäudes. Die vergrösserten neuen Balkone erstrecken sich westseitig über die ganze Gebäudelänge. Mit diesem Umbau ist es der Wohnbaugenossenschaft Stierenberg gelungen, Mieterinnen und Mietern attraktive und komfortable Wohnungen zu einem bezahlbaren Mietzins anzubieten.

Dass sich die Wohnbaugenossenschaft Stierenberg in den letzten 50 Jahren zu dem entwickeln konnte, was sie heute ist, ist dem umsichtigen Handeln von Vorstand und Geschäftsstelle zu verdanken. In den letzten 50 Jahren ist die Genossenschaft nachhaltig gewachsen, was nicht zuletzt das Verdienst aller Genossenschafterinnen und Genossenschafter, Mieterinnen und Mieter ist, die im Vertrauen in das Unternehmen über all die Jahre hinweg die Liegenschaften mit Leben erfüllen.

Lucija und Bozo Kesten
Hauswarte und langjährige Bewohner der Liegenschaft Pilatusstrasse 12/14 haben die Bauleitung während der ganzen Sanierungsphase mit viel Insiderwissen tatkräftig mitunterstützt.

Mittwoch, 29.11.2017

Advent in seiner schönsten Form bei Blueme Ruth

Text und Bild: Thomas Moor

Bühne frei für eine wunderschöne Adventszeit! Ruth Steiner von Blueme Ruth in Menziken hat den roten Teppich dafür auf dem Dachboden ihres Hauses ausgerollt. Hier findet man kreative Adventsfloristik, welche jeden Raum als Dekoelement wunderbar aussehen lässt.

Ein kräftiges Rot, ein zartes Rosa und ein blütenreines Weiss: Das sind die Farben, welche bei Blueme Ruth an der Föhrenstrasse 3 in Menziken für die floristischen Adventskreationen das Rennen gemacht haben. Dass sie diesbezüglich einen guten Riecher gehabt hat, zeigten die bisherigen Rückmeldungen der Kunden. Rückmeldungen, die auch in diesem Jahr wieder an viele Komplimente geknüpft waren. Ihren Kränzen und Gestecken hat sie mit Ästen und allerlei Holz die Form gegeben. Anstelle von Tannästen verwendet sie Koniferen, weil sie nichts Schlimmeres findet, als wenn die «tannigen» Vorweihnachtsboten ihre Nadeln verlieren. Das Ausgarnieren ihrer Kunstwerke erfolgt dann als Abschluss mit natürlichen Materialien, deren Bandbreite von schlicht bis edel reicht. «Ich mache das, was die Kunden erfreut», wie Ruth Steiner sagt. Und mit ihrer Kreativität und ihren Kreationen liegt sie goldrichtig. Den Geschmack der Kunden hat sie auch mit der neuesten Ausstellung wieder getroffen. Ruth Steiner ist nicht nur für ihren Stil und ihre Kreativität bekannt, sondern auch für die Frische ihrer Produkte. Obwohl sie sich bereits im August mit der Adventszeit auseinandersetzt, fertigt sie ihre Kränze und Gestecke natürlich erst ganz kurz vor der Ausstellung an. Für eine längere Haltbarkeit lassen sich die Adventskreationen von Blueme Ruth mit Wasser giessen oder besprühen.

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Mittwoch, 29.11.2017

Basar der reformierten Kirche: Einfach eine gute Sache

Text und Bild: Thomas Moor

Da waren wieder ganz viele Heinzelmännchen, resp. Heinzelfrauen und gute Seelen am Werk, um dem Basar der reformierten Kirchgemeinde Menziken-Burg jenes Gesicht zu geben, welches die Bevölkerung jeweils in Scharen in den Saal des Kirchgemeindehauses lockt.

Für viele Menzikerinnen und Menziker gehört der Basar der reformierten Kirchgemeinde zu einem Pflichttermin. Nicht nur darum, weil es ein schönes Fest der Begegnung ist, sondern auch darum, weil mit dem Erlös gemeinnützige Institutionen unterstützt werden. Insgesamt 7600 Franken waren es im letzten Jahr. Kauffreude machte sich deshalb auch bei der jüngsten Ausgabe wieder breit. Kein Wunder, war das Angebot wieder vielfältig. Da waren wieder ganz viele gute Seelen am Werk, um dem Basar jenes Gesicht zu geben, welches die Leute jeweils in Scharen in den Saal des Kirchgemeindehauses lockt. Da wurde gestrickt, gebastelt und gekränzelt, was das Zeug hergab. Traditionell punkt elf Uhr wurden die Türen zu jenem Paradies geöffnet, wo die Erzeugnisse von Handwerk in seinen verschiedensten Facetten zum Kauf angeboten wurden. Strick- und Bastelartikel, Backwaren und Adventsfloristik: Das Angebot war wiederum gross. Während dem die einen zuerst einen Rundgang entlang der Marktstände machten, um sich mit Geschenken oder dem herrlichen Sonntagszopf einzudecken, schickten sich andere wiederum daran, die Verpflegung vorzuziehen und eines der feinen Menüs aus der Küche von Elisabeth und Res Mäder zu bestellen. Schweinsbraten mit Spätzli und Gemüse oder Älplermagronen mit Apfelmus standen auf der Menükarte. Zu einem Muss gehört bei den Besuchern natürlich auch der Griff in die Löslikiste, wartete doch Kirchenpflegepräsident Arnold Schori wieder mit einer reichhaltigen Tombola auf.

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Montag, 22.11.2017

Paradiese für Flora und Fauna

Text und Bild: Thomas Moor

In Menziken gibt es mehrere Naturschutzgebiete, wo Flora und Fauna prächtig gedeihen. Die Naturschutzkommission und freiwillige Helfer hegen und pflegen diese natürlichen Lebensräume. Wir stellen Ihnen diese Gebiete vor. Den Abschluss dieser Serie macht das Naturschutzgebiet Hamburgareal.

Weiher sind üppig bewachsen. Die lichtlose Tiefe ermöglicht es der vielfältigen Pflanzenwelt auf dem Weihergrund «Fuss zu fassen». Und weil in einem Weiher oft räuberische Fische fehlen, entwickelt und gedeiht hier die Tierwelt ebenfalls ganz prächtig. Unterschlupf-, Nist- und Nahrungsmöglichkeiten sind in einer Vielzahl vorhanden.
Das zeigt auch das Beispiel vom Naturschuztgebiet Hamburggrube/Russirain. Naturschutzgebiet in der Hamburggrube? Das werden sich bestimmt jetzt viele fragen. Kein Wunder. Zwischen einem Moränenwall und einem Gehölzrand befindet sich dieses Gebiet gut geschützt und fast unsichtbar in der Südostecke des Areals. In den Jahren 1982 und 1987 wurden dort zwei Tümpel erstellt. Sie sind unter anderem Lebensraum für die verschiedenen Froscharten, welche hier heimisch sind. Grasfrösche laichen im März, gefolgt von Erdkröten und Wasserfröschen. Auch die Artenvielfalt an Insekten ist gross. Um dem natürlichen Verlandungsprozess der Tümpel entgegenzuwirken, wird die Ufervegetation und die Magerwiese einmal im Jahr ausgelichtet.
Weitere Auskünfte über den Naturschutz auf Gemeindegebiet erteilt Kommissionspräsident Christoph Aeschbach gerne unter Tel. 079 716 70 40.

Miitwoch, 22.11.2017

Bistro Businesscenter: Hansjörg Baumann übernimmt

Text und Bild: Thomas Moor

Ab Januar 2018 weht im Bistro Businesscenter in Menziken ein frischer Wind. Das beliebte Café steht dann unter der Führung des Beinwiler Backwarenspezialisten Hansjörg Baumann. Bekannt als innovativer Bäcker wird er mit seinem Team die Gäste mit ganz vielen neuen Köstlichkeiten verwöhnen.

«Für Baumanns Backspezialitäten fahre ich Meilenweit». Diese Aussage hört man immer wieder von Kunden, welche die Produkte aus der Beinwiler Backstube über alles lieben. Dabei handelt es sich natürlich längst nicht nur um die weltberühmte Merzkugel. Sie gilt zwar als eines der «süssen Zugpferde» aus Baumanns Angebot. Der innovative Bäcker-Konditor hat aber weit mehr zu bieten. Mit seinen Kleingebäcken und seinen Spezialbroten, welche dank langer Teigführung ein unvergleichliches Aroma erhalten und lange haltbar sind, ist er ebenfalls in aller Leute Munde. Baumanns
Holzofenbrote, aber auch die Butterzöpfe sind auf der Beliebtheitsskala bei den Kunden ganz oben angesiedelt. Das soll auch im Bistro Businesscenter in Menziken so bleiben. Dort will Baumann zwar nicht alles auf den Kopf stellen, ein neuer Wind soll aber klar spürbar sein. «Endlich kann ich den Handwerkern so richtig anständige Faustbrote für ihren Znüni produzieren – gefüllt mit ordentlich Fleisch», wie Baumann sagt. Sein Ziel ist es, ihnen ein faires Lunchpaket bereitzustellen – gefüllt mit einem Sandwich, einer Frucht, einem Schoggistängeli und einem Getränk. Dabei steht die Verwendung von regionalen Produkten (Fleisch, Käse, Yoghurt etc.) im Vordergrund. Die Mittagsmenüs sollen auf einfacher Basis angeboten werden. So etwa in der Währung von Schüblig, Hamburger, Handy-Toast, Hot Dog, Wähen, sowie frischen Salaten mit selbstgemachter Sauce. Mit seinen 25 Innenplätzen, den 26 Aussenplätzen mit Lounge und Stehplätzen im Sommer soll das Bistro weiterhin ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt bleiben. Jeweils ab 15.30 Uhr ist Knusperzeit. Dann nämlich sorgt Hansjörg Baumann mit seinem unvergleichlichen Holzofenbrot für ofenfrischen Nachschub. Und wer sich ein Bild vom neuen Angebot machen will, ist am Samstag, 13. Januar herzlich zu einem Willkommensapéro eingeladen.

Mittwoch, 22.11.2017

Simsalabim zeigt sich von seiner zauberhaften Seite

Text und Bild: Thomas Moor

Die Mailänderli und Donuts waren gebacken, die Krachmandeln in die Gläser abgepackt und der Speckzopf war aufgeschnitten. Und ganz wichtig: Das Verkaufsgeschäft präsentierte sich wie aus dem Truckli. Kurz: Es war alles bereit für eine grossartige Eröffnung von Patrizia Siegrists Simsalabim.

Erfrischend, welch spannendes Leben in den ehemaligen Kiosk beim Menziker Bahnhof eingekehrt ist. Mit ihrem Fachgeschäft Simsalabim hat Patrizia Siegrist nach der Züglete vom Chleiderbudeli an der Reinacher Hochhauskreuzung hinauf nach Menziken an die Neue Bahnhofstrasse einen Volltreffer gelandet. Und vor allem hält sie eine unglaublich grosse Auswahl an Accessoires für den Wohn- und Gartenbereich sowie eine Geschenkabteilung für ihre Kunden bereit. Keine Frage: Hier ist guter Gechmack zu Hause. Dieser Meinung waren auch all jene, welche anlässlich der drei Eröffnungstage den Verkaufsladen genau unter die Lupe nahmen und für den zauberhaften Auftritt ausnahmslos ehrliche Komplimente am Laufmeter deponierten. In der Tat ist gleich auf den ersten Blick ersichtlich, dass Patrizia Siegrist ganz viel Herzblut nicht nur in das vielfältig Sortiment, sondern auch in dessen Präsentation steckte. Im Moment taucht man ein in eine stilvolle Adventsstimmung, die von unterschiedlichen Accessoires, Kränzen, Farben und Materialien begleitet wird, die ganz einfach Lust auf das vorweihnächtliche Dekorieren der Wohnung und das Schenken macht. Und wer Patrizia Siegrist kennt, weiss, dass sie den natürlichen Farbtönen und Materialien sehr viel Platz einräumt und mit entsprechenden Artikeln für das gewisse Etwas sorgt.

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Montag, 20.11.2017

Annette Heuberger: Langweilig wird mir sicher nicht!

Text und Bild: Thomas Moor

Als Menziker Gemeindeammann biegt Annette Heuberger mit Riesenschritten auf die Zielgerade ein. 16 Jahre Amtszeit im Gemeinderat – davon 12 Jahre als Ammann – seien genug, wie sie findet und ihr politisches Amt an den Nagel hängt. Zu Gunsten eines frischen Windes in der Gemeindepolitik.

Nein, amtsmüde sei sie nicht, wie Annette Heuberger klarstellt. Und der Rücktritt sei auch kein kurzfristiger Entscheid gewesen. Wenn man aber neue Ideen zulassen will, müsse man neuen Köpfen Platz machen. Zudem sei das Aufhören am schönsten, solange man noch Freude hat. Und diese ist tatsächlich ungebrochen.
In ihrem Büro im zweiten Stock des Gemeindehauses herrscht jedenfalls nach wie vor emsiges Treiben. Die Zeichen bei unserem Treffen stehen überhaupt nicht auf Kehrausstimmung und die Tagesgeschäfte laufen normal wie üblich. Da ein Dossier studieren, dort ein Mail beantworten oder eine telefonische Auskunft geben. Als Gemeindeammann ist man eine gefragte Person. Und: Dieses Amt erfordert viel Zeit. Ein bezahlter 50%-Job, in welchen die Menzikerin ganz viel mehr Zeit, investiert hat – zum Wohle der Gemeinde, und aus Freude an der Sache und an der Politik.

Wie die Jungfrau zum Kinde
Politik ist ihr offenbar in die Wiege gelegt worden. Schon ihr Grossvater und ihr Vater waren sehr engagiert. Wie der Vater, so die Tochter, also! Politisch hat Annette Heuberger das Pferd von hinten aufgezäumt. Zum Grossratssitz kam sie wie die Jungfrau zum Kinde. Als Listenfüller gedacht, wurde die gelernte Krankenschwester für die LdU zuerst als 1. Ersatz gewählt, rutschte dann als Nachfolgerin von Dr. med. Samuel Meier, der in die Bundespolitik wechselte, ins Kantonsparlament, welchem sie von 1991 bis 2001 angehörte. 2001 erfolgte dann die Wahl in den Menziker Gemeinderat als Nachfolgerin von Rosmarie Peyer, vier Jahre später dann die Ammann-Nachfolge an Stelle von Jörg Zubler.

Erfolg und Vertrauensbeweis
Das Politisieren auf Gemeindeebene habe sie immer mit Genugtuung erfüllt und fasziniert. Angesprochen auf ihre Höhepunkte und erreichte Ziele während ihrer Amtszeit, nennt Annette Heuberger spontan keine Einzelbeispiele. Sie sieht sich auch nicht als Einzelkämpferin «Alles, was wir im Team erreicht haben und alle Geschäfte, die wir vor der Bevölkerung durchgebracht haben, waren für uns ein Erfolg und zugleich ein Vertrauensbeweis.» Dass die Arrondierung des Waagareals in ihrer Amtszeit nicht unter Dach und Fach gebracht werden konnte, bedauert sie. Eine gute Sache sei aber zum Beispiel die Feuerwehrfusion gewesen, die sehr gut gegriffen hat, funktioniert und auch Freude mache. Zum perfekten Glück fehle jetzt nur noch das gemeinsame Magazin.
Einen guten Draht und ein offenes Ohr hat Annette Heuberger auch zur Bevölkerung. Da gab es ganz viele Momente, wo Sorgen, Bedenken und Anliegen von einzelnen Bürgern ausserhalb des Gemeindehauses, besprochen und geklärt werden konnten. «Die viele Begegnungen anlässlich von Besuchen bei Jubilaren in der Gemeinde haben mich immer mit Freude erfüllt.» Dankbar sei sie auch ihrer Familie, welche sie immer unterstützt und ihr den Rücken freigehalten habe.

Gute Steuerzahler und Arbeitsplätze
Jetzt langsam leert sich ihre Agenda. Die Termine werden weniger. Nein, in ein Loch falle sie nicht. Zu sehr liebt sie ihre Hobbys: die Natur, die Hunde, das Kochen etc. Und beim Aargauer Ortsbürgerverband bleibt sie im Vorstand. Und was wünscht sie sich für die Gemeinde Menziken? «Gute Steuerzahler und gute Arbeitsplätze», wie sie ohne lange zu überlegen antwortet. Das Dorfheftli wünscht Annette Heuberger für die Zukunft alles Gute.

Mittwoch, 15.11.2017

Kerzenziehen erfreute sich grosser Beliebtheit

Text und Bild: Thomas Moor

Nach einem Jahr Unterbruch wurde im katholischen Pfarreiheim in Menziken das Kerzenziehen wieder zu neuem Leben erweckt. Ein guter Entscheid, wie sich an den zwei Tagen zeigte. Jung und Alt machte sich auf, um einen oder mehrere Dochte in die Paraffinbäder zu tauchen.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Und wenn es eines ist, das man selber hergestellt hat, dann ist es doppelt schön. Während zweier Tage hatte man Gelegenheit, im katholischen Pfarreiheim an der Mühlebühlstrasse in Menziken seine Kerze selber zu ziehen. Nach einem Jahr Pause hat ein engagiertes Team den Ofen wieder angemacht und mit dem Paraffinschmelzen begonnen. Die Leute kamen in Scharen. Familien mit Kind und Kegel sowie ganze Gruppen von Mädchen und Knaben deckten sich mit einem Docht ein, um ihn in die verschiedenfarbigen Paraffinbäder zu tauchen und mitzuverfolgen, wie die Kerze langsam wächst und Formen annimmt. In der Rangliste der Geschenklihitparade nimmt die Kerze nach wie vor einen Spitzenplatz ein, wie auch die Mutter, welche mit ihren zwei Kindern zum Kerzenziehen gekommen ist, bestätigte. «Gotte und Götti werden sich bestimmt freuen», wie sie ergänzte. Bestimmt auch deshalb, weil man die Kerze als krönenden Abschluss vom kreativen Dekoteam noch mit Rosen, Ornamenten oder sogar mit dem Pingu verzieren lassen konnte. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten am Freitag und Samstag die Blauringmädchen im Kerzencafé.

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Mittwoch, 15.11.2017

Gemeindehaus erhält Erdgas-Anschluss

Text und Bild: Eing.

Mehr als hundert Jahre nach Errichtung erlebt das geschichtsträchtige Menziker Gemeindehaus dank Erdgas/Biogas eine umweltfreundliche Energiewende in ihrem Heizungskeller. Mit dem eingangs erwähnten Energieträger kann die CO2-Belastung um mehr als ein Drittel gesenkt werden.

Aufgrund der alten und sanierungsbedürftigen Ölheizung der Schulanlagen und Gemeindeverwaltung beschloss der Gemeinderat Menziken im Mai 2016, ein Energiekonzept mit Variantenvergleich für verschiedene Heizsysteme erstellen zu lassen. Wegen der geforderten hohen Vorlauftemperaturen kamen schliesslich nur zwei Heizsysteme für die Wärmeerzeugung in Frage: Eine Holzheizung oder eine Erdgas-/Biogasheizung. Beim Kostenvergleich wurde schnell klar, dass die Variante Holzheizung wegen ihrer hohen Investitions- und Unterhaltskosten gegenüber der kostengünstigeren Variante Erdgas/Biogas benachteiligt war.

Erdgas/Biogas ist umweltfreundlicher als Öl
Ursprünglich sollten lediglich die alten Ölbrenner durch neue Erdgasbrenner ausgetauscht werden. Die beiden Heizkessel waren aber altersbedingt in einem so schlechten Zustand, dass man sich für eine komplette Sanierung der Anlage entschied. Die Initialkosten sind zwar höher, langfristig ist es jedoch die wirtschaftlichere und umweltfreundlichere Lösung. Mit dem Energieträger Erdgas/Biogas kann die CO2-Belastung um mehr als ein Drittel gesenkt werden.

Erdgas-Niederdrucknetz weiter ausgebaut
Zeitgleich zum Gemeindehaus-Projekt begann Wynagas im März 2016 mit dem Ausbau des Erdgas-Niederdrucknetzes in Menziken West, an welchem das Gemeindehaus angeschlossen wurde. Dieses führt mit einer Länge von zirka 1.5 Kilometer ab dem Fischer Areal via Ölbergstrasse, Herkulesstrasse bis hin in die Kirchstrasse Richtung Burg. Die Fertigstellung dieser Erschliessung inklusive Anschluss Gemeindehaus und Schulhäuser erfolgte diesen Sommer, so dass die Heizung am 30. August rechtzeitig für die kommende Heizperiode in Betrieb genommen werden konnte. Der Ausbau des Erdgas- Niederdrucknetzes bietet weiteren Kunden entlang der Gasleitung die Möglichkeit, ihre Heizung von Öl auf das umweltfreundliche Erdgas/Biogas umzustellen.

Geschichtsträchtiges Haus
Die Verwaltung war bis zum Bau des Gemeindehauses im 1862/63 errichteten Schulhaus untergebracht. Erst als gegen Ende des Jahrhunderts akuter Platzmangel herrschte, wurde 1897 die Erstellung eines Gemeindehauses mit Schulräumen und einer Turnhalle beschlossen, welche auch als Gemeindesaal genutzt werden konnten. 1902 begannen die Bauarbeiten und am 29. Mai 1904 fand die Einweihung statt.

Montag, 13.11.2017

Räbeliechtli brachten Wärme in die Novembernacht

Text und Bild: Thomas Moor

Leuchtende Räbeliechtli und Laternen, leuchtende Kinderaugen: Das macht doch Freude! Der Menziker Kindergarten und die Unterstufe brachten Anfang November auf sympathische Art Licht ins Dunkel. Der traditionelle Räbeliechtliumzug stand auf dem Programm und lockte wieder viele Schaulustige an die Umzugsroute, die vom Primarschulhaus via Bahnhofstrasse, Boden- und Myrtenstrasse in den Spitalpark führte. Begleitet wurde der Umzug von der Repol. Für zusätzliche Sicherheit sorgte zudem die Verkehrsgruppe der Feuerwehr Oberwynental. Sichtlich stolz präsentierten die Kinder ihre mit viel Fantasie geschnitzten Räben und gebastelten Laternen. Im Spital wurden der leuchtende Tatzelwurm von einem Alphorntrio und einem Quartett der Musikgesellschaft empfangen. Gemeinsam wurden traditionelle Räbeliechtlilieder angestimmt. Der Gemeinnützige Frauenverein Menziken/Burg bot Wienerli mit Brot an und das Asana Spital Menziken offerierte Tee für alle.

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Freitag, 10.11.2017

Cooler Nachmittag für die Kids im Starlight

Text und Bild: Thomas Moor

Es ist kurz nach 15 Uhr und der Jugendkeller Starlight im katholischen Pfarreiheim Menziken ist bereits ein Tollhaus. Heute ist Kinderdisco in zwei Etappen für die Erst- und Zweitklässler danach für die Dritt- und Viertklässler, organisiert vom Elternrat. Ein speziell cooler Nachmittag für die Kids.

Lachen, kreischen, johlen: Der Jugendkeller ist gefüllt mit ausgelassener Stimmung. Wo man hinschaut, sind fröhliche Gesichter auszumachen. Rund siebzig Erst- und Zweitklässler haben die Tanzfläche und die Räume mit den Spielkästen in Beschlag genommen. Mädchen und Knaben liefern sich heisse Duelle am Fussball-Töggelikasten. Drumherum haben sich Fanparteien formiert, welche ihre Mannschaft kräftig anfeuern und in Freudentaumel ausbrechen, wenn Tore fallen.
Die Kinderdisco ist jeweils ein spezieller Anlass für die Kinder. Das macht sich auch optisch bemerkbar. Man hat sich auch für den jüngsten Anlass wieder «herausgeputz». Punkto Outfit hat man da und dort die schönsten Stücke aus dem Kleiderschrank geholt. Aber längst nicht nur die Mädchen legen dabei Wert auf ihr Äusseres. Auch Knaben ziehen zum Teil alle Register und machen mit aufgesetzten Sonnenbrillen und dem Gel im Haar ebenfalls eine gute Figur.
Gute Figur und vor allem ganze Arbeit macht auch das Team, des Menziker Elternrates. Im Vorfeld wird fleissig gebacken, um das Kuchenbuffet mit vielen unterschiedlichen Leckereien zu bestücken, welche sich die Kids für einen Franken kaufen können. Überhaupt ist das Engagement des Elternrates riesengross, um den Schulkindern Spiel und Spass bieten zu können. Zweimal im Jahr findet die Kinderdisco statt und auch der Veloparcours gehört zum festen Bestandteil des Aktivitätenprogramms. Bei diversen Anlässen der Schule Menziken hilft der Elternrat ebenfalls tatkräftig mit. Ganz nach dem Slogan in seinem Logo «Zusammen schaffen wirs».

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Freitag, 10.11.2017

Erweiterungsbau: Falkenstein rollte roten Teppich aus

Text und Bild: Thomas Moor

Am 10. Juni 2016 war die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau Haus C in der Altersresidenz Falkenstein. Ein Meilenstein! Jetzt – also kapp eineinhalb Jahre danach – konnte für Bewohner und Angehörige für die Besichtigung des fertigen Bauwerks der rote Teppich ausgerollt werden.

Es sei ein grossartiger Tag und eine wahre Freude, wie Geschäftsleiterin Ursula Gnädinger in der fast vollbesetzten Cafeteria mit Speisesaal den Anwesenden sagte und das gelungene Bauwerk mit den auf verschiedenen Etagen stationierten Abteilungen vorstellte. Speziell strich sie die schöne Aussicht und den Aussenbereich an. Das neue Haus C fügt sich nahtlos an das bestehende Haus B und perfekt in die Umgebung. Beide Häuser sind durch eine Passage miteinander verbunden. Der Haupteingang der Residenz Falkenstein befindet sich jetzt im neuen Haus C. Dort wurde – eine Woche nach der offiziellen Schlüsselübergabe – nun der rote Teppich für alle Bewohner und deren Angehörigen ausgerollt. «Ihr seid die Ersten, welche das fertige Bauwerk besichtigen dürft», wie Ursula Gnädinger freudig sagte. Sie erhielt von den Bewohnern schon ganz viele Komplimente. Komplimente, welche die Geschäftsleiterin den Architekten und auch ihrem Team machte. Sie könne auf bewährte und kompetente Leute zurückgreifen, wie sie sagte. Für ihren Effort überreichte sie Haustechniker Fritz Winkler und Mary Greber ein Präsent. Ein Apéro riche rundete die Besichtigung ab.

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Freitag, 10.11.2017

Gewerbe trifft Schüler

Text und Bild: Jennifer Loosli

«Gewerbe trifft Schülerinnen und Schüler». Unter diesem Motto startet der HAGO Handwerker- und Gewerbeverein Oberwynental und HGV Handwerker- und Gewerbeverein zusammen mit der Kreisschule Homberg die Schnuppertage für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse.

Die Woche vom 30.10. bis 3.11.2017 war den vielen Berufen in unserer Region gewidmet! Bei über 20 verschiedenen Unternehmen konnten Schülerinnen und Schüler den Fachfrauen und -männern über die Schultern schauen. Von der Floristin bis zum Metzger waren alle Berufe abgedeckt. Jeder durfte während 1 ½ bis 2 Stunden sein Handwerk den Schülern zeigen und ihnen damit die Berufswahl ein wenig vereinfachen.

Nicht nur dastehen und zuschauen durften die neugierigen Schüler, sondern auch selber Hand anlegen! Bei Metzger Bolliger in Reinach zum Beispiel, konnten sie Markus Bolliger beim Wienerli herstellen helfen und am Schluss daraus auch noch ihr eigenes Wienerli im Teig rollen.

In der Firma Metall Service in Menziken erfuhren die Schüler von Adrian Geiregger alles über die vielseitigen Verwendungszwecke von Aluminium und anderer Metalle. Bei dem Betriebsrundgang wurden den Schülern die Abläufe des Logistikerberufs nähergebracht. Ein Lernender schilderte seine Aufgaben sehr praxisnah. Um Einblicke in die Berufe des Mechanikpraktikers, Poly- und Produktionsmechanikers zu bekommen, wurden die Schüler anschliessend im Betrieb der Eichenberger Gewinde AG in Burg begrüsst.

Alex Baumann stellte seine Unternehmung Baumann Holzbau-Innenausbau AG vor. Hier wurden die Berufe Zimmermann und Schreiner den Schülern näher gebracht. Das Ingenieurbüro Makiol & Wiederkehr aus Beinwil am See informierte die Schüler zusätzlich über Studiengänge die nach einer Lehre zur Auswahl stehen würden. Nach dem Rundgang durften alle Schüler einen eigenen kleinen Verstärker für ihr Handy schreinern.

Freitag, 03.11.2017

Schlussübung mit Knacknuss

Text und Bild: Thomas Moor

Noch einmal alles geben musste die Feuerwehr Oberwynental anlässlich der Schlussübung. Nicht zuletzt auch wegen der Knacknuss, die Übungsleiter Mike Tanner auf Lager hatte.

Während nämlich die Brandbekämpfung und die Personenrettung im Firmengebäude der mechanischen Werkstätte der Herbert Wirz AG an der Nordstrasse unter Einsatzleiter Pitsch Siegrist koordiniert und wunschgemäss abliefen, bahnte sich ein Unheil auf dem Baugrüst des gegenüberliegenden Mehrfamilienhauses an der Pilatusstrasse an. Dort stand nämlich ein Paparazzi (ein Figurant), der den Einsatz der Feuerwehr aus luftiger Höhe fotografierte und einen Schwächeanfall erlitt. Für die Sanitätsmannschaft galt es, die Person schonend auf die Bahre zu betten und diese mittels ADL sicher auf den Boden zu bringen. Der Transfer der Bahre vom Baugerüst auf den Korb der ADL entpuppte sich dabei aber als veritable Knacknuss, welche von den Beteiligten schlussendlich bravourös gemeistert wurde. Ein «Erfüllt» gab es bei der Schlussbesprechung für alle Beteiligten, wobei Verbesserungespotenzial an der eigenen Sicherheit festgestellt wurde. Im Anschluss an die Übung konnten folgende Jubiläen gefeiert werden: 25 Jahre Reto Eichenberger, Giuseppe Carbonara, Stefan Bühlmann; 20 Jahre Claudio Weber; 15 Jahre Urs und Pitsch Siegrist; 10 Jahre Thomas Hirsbrunner, Thomas Roth, Carola Hitz, Martin Rupp, Ramon Kislig, David Erban.

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Freitag, 27.10.2017

Die ChanSoNetten ganz persönlich

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Zum 10-jährigen Jubiläum lud der Chor zum Konzert mit anschliessendem Apéro ein. In der Aula in Oberkulm präsentierten die netten Sängerinnen ausgewählte Lieder ihres umfangreichen Repertoires.

Seit zehn Jahren gibt es den Chor der Sängerinnen aus dem Oberwynental, die ChanSoNetten. Es fanden zwei Konzerte mit anschliessendem Apéro statt, um das Jubiläum gebührend mit den zahlreichen Besuchern zu feiern. Die Präsidentin Carmen Kettenring begrüsste das Publikum und lud es dazu ein, einer Spezialsendung des Nachtexpress zu lauschen. Die Rolle des Radiomoderators übernahm Werner Sommerhalder, den sich die Chordamen netterweise vom Männerchor Burg «ausleihen» durften. Das Konzert wurde in Form eines Wunschkonzertes gestaltet. Die Musikwünsche der einzelnen Sängerinnen erhielt der Moderator Werni per Telefon, per Brief oder per E-Mail.
Ganz persönliche Anekdoten und Erlebnisse wurden so mit dem Liedwunsch vorgetragen. Die Präferenzen sind so verschieden, wie auch die Frauen und ihre Geschichten. Das Repertoire der ChanSoNetten ist beeindruckend, es wurden Lieder mit französischen, englischen oder auch deutschen Texten vorgetragen. Das Lied «Der Wind» welches sich Mareili wünschte, wurde schliesslich zur Ehre ihrer langjährigen Treue im Chor, als Zugabe ein zweites Mal gesungen. Sie war es auch, die die ChanSoNetten vor zehn Jahren zu diesem Namen führte. Vielleicht war es eben dieser besungene Wind, der ihr diese Idee zuflüsterte.
Fröhliche Melodien wie die von «Lollipop», den etwas «zungenbrecherischen» Text über die Ziege mit Zahnweh, sowie ein mazedonisches Volkslied wurden mit viel Charme und Humor präsentiert. Der Chor bedankte sich bei der Dirigentin Andrea Moser, die sich sehr über die Blumen freute, für die langjährige und gute Zusammenarbeit.

Mittwoch, 25.10.2017

Paradiese für Flora und Fauna

Text und Bild: Thomas Moor

In Menziken gibt es mehrere Naturschutzgebiete, wo Flora und Fauna prächtig gedeihen. Die Naturschutzkommission und freiwillige Helfer hegen und pflegen diese natürlichen Lebensräume. Wir stellen Ihnen diese Gebiete vor. In diesem Monat das Naturschutzgebiet Strossmatt.

Nicht jedes der Menziker Naturschutzgebiete darf betreten werden. In diese Kategorie gehört zum Beispiel das Naturschutzgebiet Strossmatt-Wyssweidring. Es liegt östlich der Wyssweidringstrasse und zählt zu einem kleinflächigen und zum letzten noch erhaltenen Feuchtgebiet auf Menziker Gemeindegebiet. Von der erhöht gelegenen Strasse lässt sich das Gebiet, welches wegen der Trittempfindlichkeit nicht begehbar ist, sehr gut überblicken. Zwei Tafeln geben zudem interessante Auskünfte über die Tier- und Pflanzenwelt, weche rund um den Weiher und auf der Hochstaudenflur beheimatet ist. Die Insektenvielfalt ist hier ganz ausgeprägt. So sind zum Beispiel 90 Bienenarten nachgewiesen. Ein fruchtbarer Boden ist das Gebiet auch für Orchideen. Vor fünf Jahren wurden nicht weniger als 44 Exemplare gezählt. Eine wichtige Regulierungsaufgabe erfüllt das Strossmattbächli, welches überschüssiges Wasser aus dem Hochstaudenried abführt und Fröschen, Kröten, Molchen etc. Lebensraum bietet.
Weitere Auskünfte erteilt Kommissionspräsident Christoph Aeschbach gerne unter Tel. 079 716 70 40.

Montag, 23.10.2017

Viele Jubiläums-Highlights in der Wyna Garage AG

Text und Bild: Thomas Moor

90 ist zwar nicht ganz 100, aber absolut Top. 90 Jahre hat nämlich die Marke Renault in der Schweiz auf dem Buckel. Ein Jubiläum, das bei den Renaulthändlern entsprechend gefeiert wird. Unter anderem auch in der Wyna Garage Menziken AG.

Dass Renault mit seiner Modellpalette zur Zeit bestens aufgestellt ist, sorgt bei den Kunden der französischen Automarke allseits für Freude. Und Freude herrscht gerade auch deshalb, weil mit dem Renault Alaskan ein Pickup kurz vor der Lancierung steht. Es wird der erste Pickup sein, den Renault im Angebot hat. Das auf Nissan-Technik basierende Fahrzeug ist für eine Anhängelast von 3,5 Tonnen und einer Nutzlast von 1 Tonne konzipiert.
Mit attraktiven Geburtstagspacketen wartet Renault im Jubiläumsjahr auf. «Renault 90th Anniversary» wird die Sonderserie genannt. Zu den umfangreichen Ausstattungs-Highlights zählen unter anderem und je nach Modell Ledersitzbezüge, Einparkhilfe, Toter-Winkel-Assistent, beheizbare Vordersitze, Navigationssystem, Panorama-Glasdach etc. Zudem werden alle Jubiläumsmodelle, zu welchen der Twingo, der Clio, der Captur, der Megane, der Kadjar, der Espace, der Talisman, der Kangoo und der Zoe gehören, mit speziellen Alufelgen ausgeliefert.

Montag, 23.10.2017

Wissen schafft Schönheit in Menziken

Text und Bild: Eing.

Wenn ich als Kosmetikerin mit meinem Kosmetikinstitut Erfolg haben will, muss ich mich auf meine Stärken konzentrieren. Denn die Vielzahl an heutigen Angeboten macht die Suche nicht einfacher. Meine Kunden – Frauen und Männer aus allen Schichten – können sich auf mich verlassen, wenn sie Orientierung oder Beratung suchen und Professionalität erwarten.

Über mich: Ich bin ein sehr offener Mensch und lege sehr viel Wert auf Sauberkeit, Pünktlichkeit und Professionalität. Als Brasilianerin lebe ich nun seit mehr als 20 Jahren in der Schweiz und bin hier sehr gut integriert, bin Hausfrau, Mutter und Geschäftsfrau (Power). Für die meisten Brasilianerinnen und Brasilianer sind Schönheit, Pflege und gutes Aussehen Kult. Seit meiner Ausbildung an der Fachschule für Kosmetik Maria Schweizer AG bilde ich mich laufend weiter und folge den neuen Trends und Möglichkeiten.
So bin ich zur Kosmetik gekommen: Gepflegte Leute faszinieren mich. Zudem weiss ich, dass nur eine gesunde Haut eine schöne Haut ist.
Mein Konzept: Dank meiner langen Erfahrung als selbständige Kosmetikerin habe ich eine Produktlinie gesucht, die mehr bietet als normale Kosmetikprodukte und die für eine lange Zeit Wirkung zeigt. Deshalb stehe ich zu 100 Prozent hinter ihr und kann sie mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Die Produktlinie von MedBeauty Swiss hat mich aufgrund ihrer Wirkung, Verträglichkeit und Schweizer Qualität begeistert. Firmengründer ist der Zürcher Dermatologe Dr. med. Harald Gerny, der auf eine 20-jährige Erfahrung in der Entwicklung von modernsten, hochwirksamen Cosmeceuticals zurückblickt. Diese Cosmeceuticals sind medizinische Kosmetikprodukte, deren Wirkung von Medizin und Wissenschaft bewiesen sind.
Ab November ist mein Studio auch eine swiss beauty clinic by Dr. Gerny. Infos und Beratung dazu gebe ich gerne persönlich.
Darauf achte ich besonders: Sauberkeit, Diskretion, Vertrauen und Zufriedenheit. Probleme kann man nur durch eine gute Zusammenarbeit mit der Kundin oder dem Kunden lösen. «Zaubern kann niemand». Nach Absprache berate ich meine Kunden auch ausserhalb der Öffnungszeiten.

Montag, 23.10.2017

Turnfahrt der Männerriege Menziken 2017

Text und Bild: Eing.

Am 1. September um 6 Uhr morgens traf sich eine Schar Männerriegler bei strömendem Regen auf dem Waagplatz. Doch niemand liess sich die Laune verderben und froh starteten wir Richtung Zug über den Hirzel dem Zürichsee entlang.

Auf der Raststädte «Glarnerland» schalteten wir die erste Rast ein und genossen einen feinen Kaffee mit Gipfeli. Bald danach erreichten wir das schöne Glarnerland und fuhren Richtung Klöntalersee. Unsere sehr schön gelegene Unterkunft, das «Ferienheim Klöntal», liegt ganz oben am Klöntalersee. Nach einem Augenschein der näheren Umgebung gab‘s Kaffee im Hotel Rhodannenberg. Da wurde besprochen, wer welche Wanderung machen will. Ein grosser Teil entschied sich, eine 5-stündige Wanderung unter die Füsse nehmen: Rhodannenberg - Dejen – Schwändeli – Klöntal-Platz. Die anderen umrundeten den See. Petrus hielt sich sehr zurück mit seinen Wassermas-
sen, so, dass wir doch ziemlich trocken von unseren Wanderungen in die Unterkunft zurückkamen. Wunderschöne Wolkenbilder waren auf dem Weg zu beobachten und eine fantastische Bergkulisse. Um 19 Uhr erwartete uns ein feines Abendessen, gespendet aus unserer Kasse. Am Samstag entschied sich nur die Hälfte der Männerriegler die vorgesehene Wanderung ganz zu Fuss zu machen, die anderen zogen es vor, für einen Teil den Bus zu nehmen. Die Tour führte uns nach Hinter Richisan. Von dort wanderten wir wieder ins Tal hinunter. Gut gelaunt trafen wir wieder in unserem Logis ein. Es wurde gejasst und geplaudert, es war eine gute Stimmung. Am Abend lud uns unser Reiseleiter Röbi zu einem feinen Nachtessen ein. Er feierte kürzlich seinen Geburtstag. Wir nahmen die Einladung gerne an und genossen das vorzügliche Menu. Die Getränke übernahm Josef Amrein. Herzlichen Dank! Am Sonntag ging es schon bald ans Aufräumen, mit einem kurzen Spaziergang endete unsere Turnfahrt. Wir danken an dieser Stelle nochmals ganz herzlich Röbi Stolz, der alles so gut vorbereitet und organisiert hat. Es waren schöne Tage im Glarnerland.

Freitag, 20.10.2017

Spass am Nass – Aquafit / AquaJogGym

Text und Bild: Eing.

Das vielseitige und effiziente Training im Wasser: Aquafit/AquaJogGym ist ein Bewegungsangebot zu Musik im Wasser um die Ausdauer, die Kraft, die Beweglichkeit und die kognitiven Fähigkeiten zu trainieren.

Aquafit/AquaJogGym eignet sich sowohl für Sportler, welche ein ergänzendes Training absolvieren möchten, als auch für jene, welche aus gesundheitlichen Gründen ein Bewegungsprogramm aufnehmen wollen. Mit Aquafit/AquaJogGym können Sie in jedem Lebensalter beginnen. Durch die Eigenschaften des Wassers ist das Training nicht nur effizient, sondern auch gelenkschonend und für Menschen mit Einschränkungen geeignet. Das Training ist methodisch durchdacht und wird systematisch, gezielt und funktional vermittelt. Nach einer Lektion fühlt man sich trotz vorheriger Anstrengung entspannt und wohl.

Erleben Sie es selbst
Kursbeginn ab 16.10.2017 in der Badi Menziken

  • Montag 15.00 Uhr
  • Dienstag 16.00 Uhr
  • Mittwoch 19.00 Uhr
  • Donnerstag 16.00 Uhr

Melden Sie sich jetzt an
www.spass-am-nass.ch
Tabea Ballmann, Tel. 062 771 61 16

Schweizerische Schwimmschule mit Qualitätslabel aQuality.ch, qualitop-anerkannt bei diverse Krankenkassen

Freitag, 20.10.2017

Burgerabend 2017 mit vielen gesanglichen Highlights

Text und Bild: Thomas Moor

Er ist immer für Überraschungen gut. Und so hält der Burger Männerchor anlässlich des Burger Abends vom11. und 12. November im Gemeindesaal Burg wieder viele Rosinen für das Publikum bereit. Michael Sokoll wird zudem als prominenter Gast in einem Wunschkonzert musikalische Wünsche erfüllen.

Kann man Frauen trauen? Eine provokante Frage zur Position der Geschlechter im täglichen Rollenspiel von Mann und Frau. Das Fazit dieses humorvollen Chorstücks im Schlagerstil der Dreissigerjahre mündet nicht nur in einer überraschenden Erkenntnis, sondern hat dem Männerchor unter der Leitung von Lubomir Rachunek auch gleichzeitig den Titel des bevorstehenden Burgerabends gegeben. Die Proben laufen auf Hochtouren, dem Zufall wird nichts überlassen. Und so verwundert es nicht, dass auch ein detailliertes Drehbuch für den ersten Konzertteil vorliegt, der neben dem Gesang auch theatralische Handlungen beinhaltet. Es stammt aus der Feder von Chrege Lehmann und verspricht beste Unterhaltung. Das bietet auch der zweite Konzertteil, wenn es «Wunschkonzert mit Musiker Michael Sokoll» heisst. Die bewährte Festwirtschaft wird von der Feuerwehr Oberwynental geführt. Essen werden am Samstag ab 18.30 Uhr serviert. Am Sonntag (Türöffnung 13.15 Uhr) gibt es Kuchen und Sandwiches. Der Vorverkauf in der Drogerie/Lebensmittelgeschäft Sommi startet am 30. Oktober.

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