Logo Dorfheftli
Gemeindewappen
Freitag, 13.10.2017

Danke an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Text und Bild: Eing.

Liebe Menzikerinnen und Menziken, am 24. September hat mich das Menziken Stimmvolk erneut mit 861 Stimmen in den Gemeinderat gewählt. Ich freue mich riesig über dieses starke Zeichen des Vertrauens und trete wiederum diese grosse Aufgabe in eine neue Amtsperiode für 2018/2021 mit vollem Einsatz an. Sehr herzlich bedanke ich mich für Ihre Stimme und für die grosse und verantwortungsvolle Arbeit, die Sie mir mit Ihrer Wahl übertragen. Ich kann Ihnen versichern, dass ich mich mit grossem Einsatz und nach bestem Wissen und Gewissen für ein lebenswertes Menziken einsetzen werden. Ich danke auch im Namen von Andreas Mäder der auch ein glanzvolles Resultat erreicht hat. Leider hat es bei mir für den Gemeindeammann noch nicht gereicht, wenn ich spüre, dass ich weiterhin von meiner Umgebung unterstützt werde, steige ich motiviert in den 2. Wahlgang ein. Für mich ist klar so wie mein Herz für die 40 Jahre Feuerwehr und meine Ressorts in der noch laufenden Amtsperiode geschlagen hat, so wird es auch weiterhin für die Arbeit im Gemeinderat mit Sicht auf den Gesamtnutzen der Bevölkerung dienen. Politisch gesehen werden die Entscheide immer im Gesamtgemeinderat gefällt.
Ganz nach dem Motto «nach den Wahlen ist vor den Wahlen» werden wir nicht ruhen und mich auch weiterhin für eine gesundes Menziken mit einem Weiterkommen engagieren. Ich bin immer für ihre Stimme offen.
Was sind Ihre Anliegen? Was soll verändert werden? Mit meiner Präsenz möchte ich am Puls der Zeit sein, zuhören und möglichst für Anfragen und Ideen erreichbar sein. Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.
Ich verstehe mich als Stimme der Bevölkerung im Gemeinderat nach dem Motto, Probleme ansprechen – Lösungen finden. Unsere Gemeinde stärken, massvoll und vernünftig vorwärts kommen.

Leuzinger Hans-Heinrich

Montag, 02.10.2017

Erfreulich: Dorffest mit TdS-Start liess Kasse klingeln

Text und Bild: Thomas Moor

Schon wieder liegen ein paar Monate hinter dem Dorffest und dem Start zur 3. Etappe der Tour de Suisse in Menziken. Ein Fest, welches nicht nur bei der Bevölkerung in bester Erinnerung geblieben ist, sondern speziell auch bei den beiden Kassieren des Fest-OKs, Franz Steiger und Toni Meier.

Dass die Menziker etwas auf die Beine stellen und bewegen können, haben sie mit dem Dorffest und dem Etappenstart zur Tour de Suisse eindrücklich bewiesen. Einen dicken Verbündeten hatten die Menziker für dieses Mammutfest ebenfalls mit im Boot: Petrus! «Das Wetter hat uns ganz klar in die Karten gespielt», wie sich die Macher des Dorffestes freuen.
Das hat sich auch nach dem «Kassensturz» und nach dem Begleichen aller Rechnungen gezeigt. Kurz: Das Dorffest hat schwarze Zahlen geschrieben. Und zwar so, dass man mit diesem Überschuss im Nachgang nun finanzielle Vergabungen an verschiedene Mitwirkende des Dorffestes sprechen kann. In den Genuss dieses Zustupfes kommen unter anderem die Beizlibetreiber und einige Bands, die man im Vorfeld des Festes «unter Wert» engagiert hatte. Ebenfalls mit einem schönen Betrag werden Musikschule und Jugendblasorchester unterstützt. Zudem gibt es ein Startkapital für ein nächstes Jugend- und Dorffest.
Rückblickend bleibt das Dorffest 2017 also in bester Erinnerung. Dafür sorgt auch das 100-seitige Fotobuch, das auf der Gemeinde für 25 Franken bezogen werden kann.

Mittwoch, 27.09.2017

Zusammen arbeiten – zusammen leben

Text und Bild: Jennifer Loosli

Im Business Center in Menziken wurde 2012 das Pilotprojekt «Pforte Arbeitsmarkt» ins Leben gerufen. Thomas Buchmann und Peter Eberhard haben die Unternehmer am 21. September über den aktuellen Stand und die Zukunft der Pforte informiert.

«Pforte Arbeitsmarkt» ist eine einzigartige Arbeitsweise der sozialen Sicherungssysteme RAV, SVA, AWA und zehn beteiligten Gemeinden im Bezirk Kulm. Das Pionierprojekt wird sicherlich noch bis am 31. März 2019 bestehen bleiben, die Dienstleistung im ganzen Kanton anbieten zu können und den Standort Menziken zu vergrössern, sind die nächsten Schritte. Das grosse Ziel der Pforte ist die Beratung von Klienten und Unternehmen aus einer Hand, das heisst: ein rascher Start im passenden Beratungsprozess für Klienten und eine Bedarfs-Orientierung der Unternehmungen muss vorgenommen werden.

Die Kommunikation zwischen den Institutionen RAV, IV-Stellen, den Gemeinden und dem Sozialdienst soll auch verbessert und vertrauen aufgebaut werden, wobei man kundenorientierter handelt und aufeinander zugeht.

Auch Natalie Ammann, Leiterin der Bereiche Integration/Freiwilligenarbeit von «impuls zusammenleben aargauSüd» informierte die Unternehmer über die Entwicklung einer regionalen Strategie zur Förderung der gesellschaftlichen Integration und des Zusammenlebens. Freiwilligenarbeit und Integration wird bei «impuls zusammenleben» grossgeschrieben. Es ist wichtig, dass zu Integrierende eine gute Beratung und Informationen zum Wohngebiet, wie aber auch eine Koordination von Deutschkursen erhalten.

Als letztes Thema wurde der Inländervorrang angesprochen. Hierbei wird eine bessere Nutzung des Potenzials von stellensuchenden inländischen Arbeitskräften und damit eine Reduktion der Zuwanderung angestrebt. Dies kann aber nur effizient umgesetzt werden, wenn es eine Stellenmeldepflicht für Arbeitgebende gibt. Es wird aber noch ein wenig dauern, bis dies angenommen werden könnte, die Entscheidung liegt nun beim Bundesrat.
Martin Zobrist stellte für diesen Event die Räumlichkeiten der HOMAG AG in Reinach zur Verfügung, liess die Teilnehmenden nach dem Vortrag einen leckeren Apéro geniessen und einen Blick hinter die Kulissen des etablierten Zulieferers der Tabakindustrie werfen.

Freitag, 15.09.2017

Menziker Paradiese für Flora und Fauna

Text und Bild: Thomas Moor

Haben Sie gewusst: In Menziken gibt es mehrere Naturschutzgebiete, wo Flora und Fauna prächtig gedeihen. Die Naturschutzkommission und freiwillige Helfer hegen und pflegen diese natürlichen Lebensräume. Wir stellen Ihnen diese Gebiete vor. In diesem Monat das Gebiet Schwyzerhübel.

Naturschutzgebiete sind wichtiger denn je. Sie bieten Tieren und Pflanzen aller Art die notwendigen Lebensräume und tragen so zum Erhalt einer artenreichen Kulturlandschaft bei. So auch der Schwyzerhübel. Er wurde 1987 unter Schutz gestellt und 1993 in die Bau- und Nutzungsordnung (BN0) aufgenommen. Mit der Auflage «das Areal als Lebensraum für schutzwürdige Pflanzen und Tiere herzurichten». Der Schwyzerhübel liegt etwas versteckt und gut geschützt von einem Wäldchen am Südrand der Gemeinde, kurz nach dem ehemaligen Bahndamm, direkt an der Genze zum Kanton Luzern am Radweg Menziken – Beromünster. In den Jahren 2007 bis 2012 wurde er nach den Plänen der NSK zu einem vielseitigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere mit Teichen umgestaltet. Das Areal bietet unter anderem Amphibien, Reptilien, Bienen, Tag- und Nachtfaltern, Fliegen, Libellen, Käfern, Heuschrecken, Spinnen etc. einen wichtigen Lebensraum. Um diese Lebewesen nicht zu sehr zu stören, ist es wichtig, dass sich Besucher auf den dafür vorgesehenen Pfaden bewegen und sich an die Hinweise auf den aufgestellten Tafeln halten. Auch die Pflanzenwelt hält mit Wiesen-, Ruderal-, Sumpf- und Wasserpflanzen eine sehenswerte Vielfalt bereit. Einmal im Jahr stehen Pflegearbeiten durch die Naturschutzkommission, das Bauamt und freiwillige Helfer auf dem Programm. Für den ersten Einsatz trifft man sich am 30. September um 8.30 Uhr und um 13.30 Uhr beim Gemeindewerkhof Russirain. Der Einsatz dauert bis 11.30 Uhr und am Nachmittag bis ca. 16.00 Uhr.
Für alle Helfer gibt es ein Znüni/Zvieri. Auskunft erteilt Kommissionspräsident Christoph Aeschbach unter Telefon 079 716 70 40.

Mittwoch, 13.09.2017

Rettungsdienst: «Zwillinge» feierlich eingeweiht

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Meilenstein in der Geschichte des Asana-Spitals Menziken. Es kommt ja wirklich nicht alle Tage vor, dass auf einen Schlag gleich zwei neue, identische Rettungsfahrzeuge mit modernster Infrastruktur eingeweiht werden können. Und dies im Jahr des Spitaljubliläums notabene.

Vertreter der RePol, der Kapo, Kadervertreter der Feuerwehr und Mitarbeiter des Spitals waren eingeladen, zwei neue Rettungsfahrzeuge auf Basis des Mercedes Sprinter 316 Bluetec, welche von Pfarrer Mario Gaiser gesegnet wurden, zu besichtigen. Ausrüstung sei nicht alles, aber ohne Ausrüstung sei alles nichts, wie Hans-Peter Wyss, Leiter Rettungsdienst und Notfallorganisation, sagte und sich bei der Spitalleitung, welche das Geld für die neuen Fahrzeuge gesprochen hat, bedankte. Eine gute Ausrüstung ermögliche eine gute Arbeit. Diese wiederum wird von einer unglaublich guten und entsprechend ausgebildeten Rettungscrew rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr verrichtet. Darauf darf das Spital Menziken stolz sein. Die Fahrzeuge wurden genau nach den Wünschen und Bedürfnissen des Menziker Rettungsdienstes ausgerüstet. «Dabei gab auch die Crew wertvolle Inputs», wie Wyss sagte.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 13.09.2017

Das Asana-Spital war ein grosser Publikumsmagnet

Text und Bild: Thomas Moor

Der 19-Punkte Plan des Asana-Spitals Menziken war eine wahrer Publikumsmagnet. 19 Stationen beinhaltete nämlich der Rundgang im Rahmen des 115-Jahr-Jubiläums und dem damit verbundenen Tag der offenen Tür.

Und dieser Tag der offenen Tür hatte einmal mehr Spannendes für die Besucher auf Lager. Die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Spitals zu werfen, machte wieder viele aus der näheren und weiteren Umgebung neugierig. Auf einem spannenden Rundgang erhielt man einen Einblick in die moderne Gesundheitsversorgung von heute. Zudem stand den Besuchern bestens ausgebildetes Fachpersonal Red und Antwort. Einblick erhielt man in den Operationssaal, die Physiotherapie, den Notfall, das Rettungswesen und in die anderen Abteilungen. Zudem konnte man verschiedenen Fachvorträgen des Ärztepersonal beiwohnen oder sich im Aussenbereich von der Rega-Crew den Rettungshelikopter erklären lassen. Im grossen Zelt auf der Südseite ging es nostalgisch zu und her. Und das ganz speziell kulinarisch. Dort standen nämlich Gnagi, Kutteln, Sauschwänzli, Sauöhrli, Hafenchabis auf der Speisekarte. Auch die kleinen Besucher kamen voll auf ihre Kosten. Sie konnten sich schminken, sich einen verzierten Gips verpassen lassen oder sich auf der neusten Errungenschaft, der Hüpfburg in Form eines Rettungswagens, austoben.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Freitag, 08.09.2017

Herrliches Risotto bei der Spitex Menziken-Burg

Text und Bild: Thomas Moor

Der nationale Spitextag am ersten Septemberwochenende stand ganz im Zeichen des neuen Slogans «Überall für alle» und zahlreicher, zusätzlicher Aktivitäten. Die Spitex Menziken-Burg servierte vor dem Gemeindehaus ein herrlich duftendes Risotto mit Steinpilzen und Grillwürstchen.

Der nationale Anlass hatte auch bei der Spitex zum Zweck, die Besucher wieder einmal auf die vielfältigen Angebote durch fachlich geschultes Personal aufmerksam zu machen. Das ganze stand unter dem neuen Motto «Überall für alle». Das heisst, dass alle Menschen – unabhängig von Alter und Wohnort – Spitex-Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Dazu zählen neben Grund- und Behandlungspflege auch Onko-Spitex, Palliative Care, Psychiatrie-Spitex, Kinder-Spitex, Mütter- und Väterberatung noch ganz viele andere Angebote, über die man sich informieren konnte. In der Gemeindesaal-Küche war Spitex-Mitarbeiterin Esther Ottiger für die Zubereitung des herrlichen Risottos zuständig, das den Besuchern zusammen mit Grillwürstli und Getränken gratis serviert wurde.

Mittwoch, 06.09.2017

Gewichtiger Transport: Kam ein chs-Modulhaus gefahren

Text und Bild: Thomas Moor

Dass man zügelt, ist keine Seltenheit. Dass man aber ein Haus zügelt, kommt selten vor. Ausser, man hat sich für ein chs-Modulhaus entschieden. Anfang September war Premiere. Das erste Modulhaus wurde mit einem Schwertransport an seinen Bestimmungsort gefahren.

Ein aufregender Moment für Christian Schweizer von chs-Modulhaus, Reinach. «Die Nervosität steigt», sagte er kurz bevor sich die Polizeieskorte und der erste Schwertransport vom Areal der Firma Herzog Holz AG Richtung Falkenstein in Bewegung setzten. Mit dem Burger Bauplaner Roberto di Mercurio hatte Schweizer einen «Leidensgenossen». Auch für ihn als Planer war es ein sehr emotionaler Moment. Von der ersten Skizze bis zu diesem Tag der «Züglete» seien drei Jahre vergangen. Fast täglich sei er auf dem Herzog-Areal gewesen um den Fortschritt beim Bau der zwei Module für das 3½-Zimmerhaus zu verfolgen. Rund zwei Monate Bauzeit nahm das Modulhaus, welches zu 85 Prozent aus Schweizer Fichte besteht, in Anspruch. Jetzt hofften alle als grande Finale auf einen reibungslosen Transport an die Jakob-Irmiger-Strasse. Mit den Schwertransportprofis der Firma Senn aus Oftringen waren Leute an der Arbeit, welche ihr Handwerk verstehen und die beiden rund 17 Tonnen schweren Element (Grundmasse 4,34 m breit, 11,5 m lang) sicher am Bestimmungsort absetzten.

Montag, 04.09.2017

Mit Biss in den Wahlkampf-Endspurt

Text und Bild: Thomas Moor

Der Wahlkampf für die Sitze im Menziker Gemeinderat geht langsam aber sicher in die letzte Runde. Da wird von den Kandidaten noch einmal alles mobilisiert, um die Wählerschaft und vor allem alle Unentschlossenen hinter sich scharen zu können

Mit Biss und einem süssen Nachgeschmack gingen dabei die beiden bisherigen SVP-Vertreter Hans Heinrich Leuzinger und Andreas Mäder ans Werk. Am ersten September-Samstag bezogen sie vor dem Menziker Einkaufscenter Menzo-Markt Stellung, um den Wählerinnen und Wählern Red und Antwort zu stehen und ihnen etwas mit auf den Weg zu geben. Nein, keine Cumulus-Punkte. Vielmehr bekamen sie einen Flyer und ein kulinarisches «Bhaltis» in Form einer feinen Nussstange. Und obwohl viele Leute im samstäglichen Einkaufsstress-Modus waren, fanden doch viele gute Gespräche statt. Und die 150 für diesen Event bestellten Nussstangen gingen jedenfalls weg wie warme Weggli.

Freitag, 01.09.2017

Ein Highlight zum Start ins Berufsleben

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Berufslehre erfolgreich abzuschliessen ist ein wichtiger Schritt – der HAGO belohnt die drei besten Absolventen und einen glücklichen Losgewinner mit einem Helikopterrundflug. In diesem Jahr konnte dieser bei strahlendem Sonnenschein genossen werden.

«Ich wusste gar nicht, dass mein Chef mich hier angemeldet hat und war völlig überrascht als der Anruf kam», Liam Fineron, der bei AVC Heiz Multimediaelektroniker gelernt hat, strahlte übers ganze Gesicht. «Was für eine tolle Idee vom HAGO, mal was ganz anderes.» Er war für den Helikopterrundflug ausgelost worden. Die besten Abschlussnoten hatten Philippe Leutwyler (Eichenberger Gebäudetechnik), Tamara Kistner (Bäckerei Hofmann) und Natascha Schärer (Neue Aargauer Bank) erzielt. «Und wir möchten euch mit diesem Event zu euren Leistungen gratulieren», sagte Adrian Meier, Präsident des Handwerker- und Gewerbevereins Oberwynental bei der Begrüssung auf dem Flugplatz Luzern-Beromünster. «Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und dass ihr euren Berufsweg weiterhin so erfolgreich gestalten könnt, wie ihr es bei der Prüfung gezeigt habt.» Anschliessend ergriff Peter Fessler, Pilot des airport-helicopter-Teams das Wort und besprach mit den Jugendlichen die mögliche Flugroute. Der Vorschlag, das eigene Wohnhaus einmal von oben betrachten zu können, gefiel ihnen, ebenso die neue Perspektive auf die Schlösser Lenzburg und Hallwil. Schnell hatte man Platz gefunden und die Maschine erhob sich Richtung Sonne.

Mittwoch, 30.08.2017

Neue Feuerwehr-Gruppenführer ausgebildet

Text und Bild: Thomas Moor

56 Feuerwehrangehörige aus dem ganzen Kanton Aargau liessen sich in Menziken während einer intensiven Woche zu Gruppenführern ausbilden. Auf dem Ausbildungsplan standen neben Brandbekämpfung auch Rettungsdienst und technische Hilfeleistung. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung sind die Kursteilnehmer nun in der Lage, in ihren Feuerwehren als Chef oder Chefin einer Gruppe im Einsatz und innerhalb von Übungen zu wirken. Übrigens ist dieser Kurs nicht nur Männersache. «Die Frauenquote steigt von Jahr zu Jahr», wie Kurskommandant Andreas Baumman aus Unterentfelden erfreut feststellte. Zusammen mit acht Feuerwehrinstruktoren als Klassenlehrer hat er auch in diesem Jahr in Menziken wieder eine hervorragende Ausgangslage und Topbedingungen angetroffen. «Die Kursorganisation durch die Feuerwehr Oberwynental war wieder auf einem sehr hohen Niveau und vorbildlich», wie er ergänzte. Speziell erfreut zeigte er sich, dass der Kurs ohne Unfälle über die Bühne gebracht werden konnte.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 30.08.2017

Die Koffer als Bühne

Text und Bild: Graziella Jämsä

Eine etwas andere Kunsthandwerksausstellung gab es auf dem Trolerhof in Menziken zu sehen. Vierzehn kreative Köpfe sind angereist, um buchstäblich im Gepäck ihren Schmuck, ihre Taschen, Schilder und vieles mehr anzubieten.

«Wir wollten Menschen, die handwerklich tätig sind, die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten zu zeigen», schilderten Therese Limacher und Heinz Seiler ihre Ursprungsidee. «Der Koffer als Präsentationsform hat dabei verschiedene Zwecke.» Zum einen sei der Platz begrenzt, weswegen man sich umso sorgfältiger Gedanken über die Produkte mache, die man mitnehmen wolle. «Gleichzeitig gestaltet man den Koffer mit.» Ihre Idee schlug ein. «Dies ist schon der vierte Markt. Und immer noch, haben wir mehr Anfragen als wir berücksichtigen können.» Es gebe Aussteller, die wären gerne jedes Mal dabei. «Doch wir möchten nach Möglichkeit für Abwechslung sorgen. So haben wir nie zwei Teilnehmer, die das gleiche verkaufen.» Die Besucher wissen die Vielseitigkeit der Koffer-Trouvaillen zu schätzen. Den Pluspunkt der Örtlichkeit sind sich die Organisatoren sehr bewusst. «Wir sind dankbar, die Scheune des Trolerhofs nutzen zu dürfen. So können unsere Gäste einkehren, wenn sie sich satt gesehen haben. Und die Restaurantbesucher schauen vielleicht spontan bei uns rein. Das Miteinander in dem liebevollen Ambiente macht den Anlass so besonders.»

Mittwoch, 30.08.2017

Grossandrang bei der Ausbaubesichtigung

Text und Bild: Thomas Moor

Die Arbeiten beim Erweiterungsbau der Altersresidenz Falkenstein sind im vollen Gange. Bei der Umgebung und beim Innenausbau. Einen Überblick über den Stand der Dinge konnte man sich anlässlich der Besichtigung eines Musterzimmers verschaffen.

Das Interesse an der Altersresidenz Falkenstein ist riesengross. Das war bereits bei der Rohbaubesichtigung so und auch bei der jüngsten Ausbaubesichtigung strömten die Leute bereits vor der offiziellen Türöffnung in Scharen ins «Falki». Gespannt waren sie natürlich auf das Musterzimmer, welches zur Dokumentation der Wohnlichkeit mit einem Bett, einem Tisch und Stühlen ausgestattet wurde. Es ist eines von insgesamt 33 Bewohnerzimmer mit einer Fläche von zwanzig Quadratmetern Wohnfläche, einer Nasszelle von vier Quadratmetern und einem Balkon von fast sieben Quadratmetern, von wo sich den Bewohnern eine herrliche Aussicht auf Menziken, Burg und das Wynental offenbart. Erfreut über das Interesse zeigt sich auch Geschäftsleiterin Ursula Gnädinger, welche beim Empfang alle Hände voll zu tun hatte. Ausgebucht sei man allerdings noch nicht, wie sie signalisierte. Im November 2017 wird der Erweiterungsbau bezugsbereit sein. Bis dahin gibt es noch viel zu tun, wie man als Besucher ebenfalls unschwer feststellen konnte.

Mittwoch, 30.08.2017

Börse Oberwynental

Text und Bild: Eing.

Der gemeinnützige Frauenverein führt wie jedes Jahr seine traditionelle Börse durch. Wir vermitteln für Sie Kinderkleider, Spielsachen, Kinderbücher, Schuhe und Babyartikel. Hier kann man sich mit Fehlendem eindecken oder uns nicht mehr Gebrauchtes zum Verkauf vorbeibringen.

Wer hat Lust seine Sachen selber zu verkaufen? Melden Sie sich bei uns, wir bieten auch Tische für Selbstverkäufer an. Aus Kapazitätsgründen ist die Anzahl Tische begrenzt.

Die Börse findet am Samstag, 28. Oktober 2017 von 10.00 bis 14.00 Uhr statt. Waren, die zum Verkauf angeboten werden, können am Freitag, 27. Oktober von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal Menziken abgegeben werden.

Der Unkostenbeitrag beträgt Fr. 5.–, ab 20 Verkaufsstücken Fr. 10.–. Die Auszahlung und die Rückgabe der nicht verkauften Waren findet am Samstag nach dem Verkauf von 15.30 bis 17.00 Uhr statt.

Selbstverkäufer dürfen Ihren Tisch am Samstagmorgen ab 9.00 Uhr einrichten. Die Tischmiete beträgt Fr. 5.–. Am Freitag und Samstag ist unser Börsenbistro geöffnet.

Für die Kinder gibt es am Samstag um 10 Uhr und um 11.30 Uhr ein kleines Puppentheater der Marionettenbühne Pulcinella von und mit Theresa Limacher aus Menziken. Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher. Kontakt und weitere Infos: www.sgf-menziken.ch oder 076 469 94 44 (Sandra Peter, Tonja Benz).

Montag, 28.08.2017

11 403 Exemplare: Disli der Schlüsselanhänger-Held

Text und Bild: Thomas Moor

9000 Schlüsselanhänger waren es vor zwei Jahren bei der Eröffnung seines Schlüsselanhänger-Museums. Jetzt ist die 11 000er-Marke geknackt und Disli (mit bürgerlichem Namen Matthias Vogt) sammelt vollgas weiter und die Besucher seines Museum staunen immer wieder.

Den ersten (von seiner Mutter aus dem Jahre 1979) und den schönsten Anhänger (von Bergsteiger Reinhold Messner) sind in einer Glasvitrine ausgestellt. Der Rest hängt sauber und militärisch ausgerichtet an Wänden und Dachbalken. Schlüsselanhänger, soweit das Auge reicht! 11403 Exemplare waren es am Tag der offenen Tür. Was da alles für Exponate im Estrich des «Maschine-Huus» im Gebäude der PfanniTech GmbH am Rüteliweg Burg zu sehen waren, brachte die Besucher wieder in grosses Staunen. «Wow» und «Krass» war immer wieder zu hören und Komplimente erhielt Disli en masse. Und bei Fragen wusste er zu jedem Schlüsselanhänger eine Geschichte zu erzählen. Und während er mit Führungen beschäftigt war, sorgte sich sein Helferteam um das leibliche Wohl der Gäste.

Freitag, 25.08.2017

Neue Modelle an der Geburtstagsausstellung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor 25 Jahren hat Jörg Stalder die Hofmatt-Garage in Menziken übernommen. 2007 kam der Tankstellenshop dazu und vor fünf Jahren die grosszügigen Ausstellungsräume. Viele gute Gründe um zusammen mit Stammkunden und Neugierigen in den Opel-Herbst hineinzufeiern.

«Der Crossland X ist das Auto für den Alltag – viel Platz im Inneren, dennoch nicht zu breit und darum wunderbar wendig», pries Jörg Stalder, Inhaber der Hofmatt-Garage eines der beiden Opel-Modelle, das an der Jubiläumsausstellung fleissig Probe gefahren wurden. Und beim Insignia GS geriet er noch mehr ins Schwärmen. «Die fortschrittliche Technik und seine Kapazität machen ihn zu einem Auto der Oberklasse. Er bietet Fahrspass in jeder Situation.» Der eidgenössisch diplomierte Automechaniker hat es genossen mit der treuen Kundschaft auf den 25. Geburtstag der Garage anzustossen. Für die Zukunft wünscht sich Jörg Stalder vor allem Beständigkeit. «Die kommenden Jahre mit dem Team, das wir jetzt haben, weiterarbeiten zu können, das wäre wirklich wunderbar.»

Mittwoch, 23.08.2017

Eine gute Sache: Der Jugendkeller Starlight bewegt

Text und Bild: Thomas Moor

Wer sie sind, was sie tun und wohin sie wollen: Darüber informierte das Führungs- und Kernteam des Jugendkellers Starlight im katholischen Pfarreiheim in Menziken anlässlich des Tages der offenen Tür. Das Starlight ist ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse bis zum Schulaustritt.

Nicht nur mit dem Jugendkelller sorgt das Kernteam, welches aus Jugendlichen besteht, für positive Schlagzeilen. Auch mit engagierter Öffentlichkeitsarbeit werden positive und sympathische Zeichen gesetzt. Der Schlüsselanhängerverkauf, der eigene Stand anlässlich des Dorffestes und der Tour de Suisse 2017, Mithilfe am Kirchenfest sind nur einige von vielen Aktivitäten, bei welcher sich die Starlight-Crew positiv in Szene gesetzt hat. Das gilt auch für die Arbeit im Jugendkeller. «Das Kernteam besteht aus acht Jugendlichen, welche ihre entsprechende Aufgabe wahrnehmen», wie Toni Bättig anlässlich des Tages der offenen Tür den Jugendlichen und ihren Eltern sagte. Den motivierten Jugendlichen werden Führungsaufgaben und soziale Führungskompetenzen übertragen. Dabei können sie jederzeit auf die Unterstützung des immer anwesenden Leiterteams, welches aus Erwachsenen besteht, zurückgreifen. Unter den festgelegten Strukturen steht der Jugendkeller mit einer reinen Weste da. Bei Alkohol und Nikotin herrscht die absolute Nulltoleranzgrenze und auch die übrige Hausordnung wird streng gehandhabt. «Betreffend Littering und Lärm hatten wir bisher keine Reklamation», wie Toni Bättig erfreut sagte. Der Jugendkeller Starlight (geöffnet jeden zweiten Freitag im Monat) ist ein Treffpunkt für Jugendliche verschiedener Konfessionen im Sinne von Integration und Wertevermittlung. Weitere Infos unter www.jugendkeller-starlight.ch

Mittwoch, 23.08.2017

Neues Mehrzweckfahrzeug erfolgreich im Einsatz

Text und Bild: Thomas Moor

Stillstand ist Rückstand! Und so bleibt auch der Menziker Werkdienst nicht stehen. In gewissen Zeitabständen müssen deshalb Maschinen und Fahrzeuge ausgemustert und durch neue modernere und effizientere ersetzt werden. Neu steht ein Isuzu-Mehrzweckfahrzeug im Einsatz.

Das bisherige Fahrzeug – der Toyota Pick-up, den man damals als Occasionsfahrzeug vom Forstamt erworben hatte – ist in die Jahre gekommen, bietet nicht die erforderliche Fläche für Losetransporte und hätte für die bevorstehende Inspektion aufwändig repariert werden müssen. Zeit also, sich für ein neues Fahrzeug umzusehen. Handlich, wendig, sauber und mit Doppelbereifung: Das Anforderungsprofil bei der Evaluation eines neuen Mehrzweckfahrzeuges war noch vielfältiger und wurde unter anderem auch vom Menziker Werkdienst-Team bei allen Testkandidaten genau unter die Lupe genommen. Das Rennen machte ein Isuzu 3,5 Tonnen von der Garage M. Marano AG aus Reinach. «Dieses Fahrzeug hat die geforderten Kriterien am besten erfüllt», wie Ueli Rindlisbacher bei der Schlüsselübergabe sagte. Das Fahrzeug mit 3-Liter-Dieselmotor, 150 PS und Automatikgetriebe gehört in Sachen Sauberkeit (AdBlue-Abgasreinigungs-Technik) mit dem Euro-6-Standard zur neusten Generation. Mit der Doppelbereifung und dem dreiseitigen
Kippaufbau erfüllt er die Anforderungen nicht nur bei der Bach- und Heckenpflege auf Gemeindegebiet hervorragend. Für den Winterdienst sei das neue Mehrzweckfahrzeug aber nicht vorgesehen, wie Gemeinderat Ueli Rindlisbacher in seinen Ausführungen erklärte. Die Anhängelast ist auf 3,5 t, die Nutzlast auf 850 kg ausgelegt. «Auch die Sicherheit wird bei Isuzu-Nutzfahrzeugen mit ABS, ESP und Doppelairbag gross geschrieben», wie Michele Marano bei der Fahrzeugübergabe sagte.

Mittwoch, 16.08.2017

Bei CreaBad werden traumhafte Badezimmer real

Text und Bild: Graziella Jämsä

Von der Wanne über den Schrank unter dem Waschbecken bis zu Sanitär oder Plattenleger – Firmengründer Markus Wetter und sein CreaBad-Team sind die Ansprechpartner, wenn aus der Nasszelle eine Wellness-Oase werden soll.

«Alles beginnt mit einem ausführlichen Gespräch», erklärt Markus Wetter. Bei einem Neubau genügen dazu die Grundrisse, bei einem Umbau oder einer Sanierung trifft man sich am besten vor Ort. So kann sich der gelernte Sanitärplaner einen Eindruck über die Gegebenheiten verschaffen, erfährt, wo sich Anschlüsse befinden, oder in welchem Alter die Leitungen sind. Nicht zu vergessen der persönliche Geschmack, was Farben und Materialien angehen. Mit den gesammelten Fakten begibt er sich an den Schreibtisch, um in mehreren Schritten individuelle Badezimmerträume zu entwerfen. Diese stellt er den Kundinnen und Kunden in einem zweiten Gespräch vor.

In einem nächsten Schritt erfolgt das besondere Erlebnis: Im Ausstellungsraum am Gässli 6 in Menziken kann das zukünftige Badezimmer bereits das erste Mal virtuell betreten werden. Möglich macht dies eine Virtual Reality Brille in Kombination mit einem Computerprogramm. So wird das geplante Badezimmer praktisch betretbar. Kundinnen und Kunden können sich direkt zwischen Badewanne, Badmöbel und Dusche bewegen, anstelle auf einem Plan die Distanzen abschätzen zu müssen. Gefällt die Farbe der Platten nicht, kann diese durch ein paar Tastendrücke ausgewechselt werden. Wenn das Badezimmer wunschgemäss geplant und ausgestattet ist, wird die Zusammenarbeit mit allen notwendigen Handwerkern in die Wege geleitet. «Wir organisieren den Umbau wie ein Generalunternehmen. Wir verkaufen die Einrichtung und managen die Realisierung», fasst Markus Wetter zusammen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann unter der Tel.-Nr. 062 773 80 66 einen Termin vereinbaren. «Oder Interessierte besuchen unseren Stand an der Gwärbi Schöftland vom 14. bis zum 17. September. Dort kann man die Virtual Reality Brille ausprobieren, verschiedenste Wellness Oasen entdecken und sich inspirieren lassen, fügt Markus Wetter mit einem einladenden Lächeln hinzu.

Mittwoch, 16.08.2017

350-Jahr-Feier: Es «Siegristete» auf dem Berghof

Text und Bild: Eing.

Die Idee stammt vom leider verstorbenen PR- und Werbeberater sowie Dorfchronisten Peter «PS» Siegrist: Ein Treffen der Siegristen-Familien auf den Berghöfen Menziken-Burg aus Anlass des 350-Jahr-Jubiläums. Ein durchwegs erfreulicher Anlass, bei welchem auch das Wetter mitspielte.

Erfreulich viele Siegristen (60 Erwachsene, 8 Kinder und 8 Babys) fanden sich zu einem Wiedersehen oder zu einem ersten Beschnuppern im Oberwynental, genauer auf dem Berghof von Marietta und Jörg Siegrist ein. Deren Hof – genauer gesagt die Scheune – wurde mit viel Liebe zum Detail in einen festlichen Treffpunkt verwandelt. Im Zentrum des Interesses stand unter anderem der Stammbau, der im Vorfeld des Anlasses erstellt und auf eine breite Blache ausgedruckt wurde. Im Laufe des Tages wurden die familiären Verästelungen mit Fotos der entsprechenden Familienmitgliedern bestückt. Zu diesem Zweck kam die gute alte und unverwüstliche Polaroidkamera zum Einsatz.
Auf grosses Interesse stiess auch die Ahnengalerie, welche mit Fotos aus den verschiedenen Siegrist-Archiven zusammengestellt und in währschaften Holzrahmen präsentiert wurden.
Kulinarische Köstlichkeiten und ganz viele gute Gespräche und Begegnungen rundeten das Siegristen-Treffen auf den Berghöfen ab.

Mittwoch, 09.08.2017

Eine Bronzemedaille krönt sein Engagement

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vier Mal hat Patrick Stalder an der Schweizerischen Mathematik-Olympiade teilgenommen und zweimal an der Europäischen, bevor er in diesem Jahr zur Internationalen nach Rio de Janeiro reiste. Er kehrte als Bester des Schweizer Teams und mit vielen wertvollen Erfahrungen zurück.

Kann man einem Laien die mathematischen Aufgaben einer Internationalen Olympiade überhaupt erklären? Patrick Stalder schmunzelt bevor er mit einem Vergleich antwortet: «Das ist, also ob man jemandem 1000 Werkzeuge und ebenso viele Bauteile gäbe, um anschliessend daraus einen Motor zu bauen.» Er selbst hat sich seine Kenntnisse nicht nur an Bezirks- und Kantonsschule erarbeitet. «Mein Mathe-Lehrer an der Kanti hat mir den Vorschlag mit der Olympiade gemacht und dazu gehören mehrere Trainings», erinnert sich der angehende Physik-Student. Dass er an den ersten Wettkämpfen nicht gleich mit überragenden Leistungen glänzte, versetzte seiner Begeisterung für das Fach höchstens temporäre Dämpfer. «Man muss Erfahrungen sammeln, um sich tatsächlich gut platzieren zu können.» Ausserdem mache der Austausch mit anderen Mathe-Begeisterten Spass. Er freut sich, dass er sich mit der vierten Teilnahme für die Internationale Olympiade qualifizieren konnte. «Es war meine letzte Chance, denn man darf nur mitmachen, wenn man unter 20 ist und noch kein Studium besucht.» Mit einer Auszeichnung nach Hause zu kommen, damit hatte er nicht gerechnet. «Durch die Zeit im Militär konnte ich weniger üben, musste auf ganze Trainings verzichten. Da ist der Erfolg umso schöner.» Im Herbst wird er sein Physik-Studium an der ETH Lausanne antreten. «Eine verwandte Disziplin, das erste Studienjahr ist sehr ähnlich», erklärt er die Wahl seines Fachs. Und je nachdem wie viel Zeit ihm daneben bleibe, wolle er sich im Verein der Schweizerischen Mathematik-Olympiade engagieren. Denn die Teilnahme an einer solchen würde er jederzeit weiterempfehlen. «Ob Biologie, Geographie oder Informatik – wenn ein Schüler eine Vorliebe für ein bestimmtes Fach hat und sich mit dem reinen Unterricht unterfordert fühlt, dann ist eine Olympiade eine gute Herausforderung.» Und wenn man früh genug anfange, habe man Zeit, sich die verschiedenen Wettkampfstufen zu erarbeiten. Eine Medaille als Erfolgssymbol habe sicherlich ideelen Wert. «Aber sie macht sich bestimmt auch in Bewerbungen gut», gibt Patrick Stalder mit einem Lächeln zu Bedenken.

Montag, 07.08.2017

Kirchturmkugel mit einem «Dorfheftli» für die Ewigkeit

Text und Bild: Thomas Moor

Der Turm der reformierten Kirche Menziken erstrahlt wieder in neuem Glanz und mit ihm natürlich auch die vergoldete Kugel, in welcher wieder diverse Zeitdokumente schlummern. Unter anderem auch das Dorfheftli.

Wie aus dem Truckli offenbarten sich Kirchenpflegepräsident Arnold Schori, jene Dokumente, die man in der Kugel vorfand, nachdem sie am 16. Mai 2017 zu Restaurationszwecken von der Kirchturmspitze geholt wurde. Unter anderem das wunderschöne und handgeschriebene Protokoll über die Entstehung der Kirchgemeinde Menziken-Burg. Jetzt haben alle diese alten Dokumente in der restaurierten Kugel «Gesellschaft» bekommen. Und damit diese für die Nachwelt möglichst lange erhalten bleiben, wurden sie wieder sorgfältig verpackt und in einer Plastikbox deponiert. Aus dieser wurde dann ein mit Packpapier umwickeltes Päckli geschnürt. Für die Nachwelt wurden Dokumente mit Angaben zur Kirchgemeinde, zum 125-Jahr-Jubiläum und der Amtseinsetzung von Pfarrer Mario Gaiser, diverse Berichte, Unterlagen zur Kirchturmsanierung 2017, eine alte und neue Zwanzigernote, eine Jubiläumsschrift, ein Menziker Ortsplan, eine Ausgabe des «Wynentaler Blattes», eine Ausgabe des «Menziker Dorfheftlis», Ausgabe Juli 2017, sowie ein USB-Stick mit digitalen Daten bereitgelegt. Für die Montage der Kugel waren Andreas Sägesser und Markus Faden von der für Kirchentechnik spezialisierten Firma «muribaer» verantwortlich.

Mittwoch, 02.08.2017

Menziker feierten den 1. August im Ischlag

Text und Bild: Thomas Moor

Anlässlich der Bundesfeier im Menziker Ischlag gab wiederum die Musikgesellschaft Concordia den Ton an. Das heisst: Sie zeichnete sowohl für die Verpflegung als auch die musikalische Umrahmung verantwortlich.

Mit Steak, Würsten, Salat und einem Kuchenbuffet wurden die Festbesucher auch bei der jüngsten Ausgabe wieder verwöhnt. Als Festrednerin musste Gemeindeammann Annette Heuberger noch einmal «in die Hosen». Da im Herbst eine Kampfwahl um das Gemeideammann-Amt stattfindet, ging sie davon aus, dass sich die Bewerber um die Ansprache reissen würden. Dem war aber nicht so. «Ich bin somit die Notlösung und hoffe, dass sie das verkraften können», wie sie sagte. Annette Heuberger wies darauf hin, dass man gemeinsam einiges erreichen kann. Das habe das Dorffest und der Start zur 3. Etappe der Tour de Suisse gezeigt. Von nichts komme nichts und zum Nulltarif gebe es heute gar nichts mehr. Jede und Jeder sei ein wichtiges Puzzleteil damit unser Dorf, unser Kanton und unser Land weitergebracht werden könne.

Mittwoch, 02.08.2017

Grund zu feiern für die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG

Text Und Bilder:Eing.

Es hat sich einiges getan, seit Fridolin Stutz im Jahre 1883 mit einem Rechenmacherbetrieb den Grundstein für die heutige Werkstatt gelegt hat. Der Familienbetrieb in Schongau produziert nun seit 60 Jahren Fenster, Haustüren und Schiebetüren für individuelle Kundenansprüche.

Tag der offenen Tür
(Eing.) – Zur Feier des 60-jährigen Firmenjubiläums öffnet die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG während einer zweitätigen Ausstellung ihre Türen. Am 15. und 16. September erhalten Besucher vor Ort einen Einblick in die Produktion und lernen den Herstellungsprozess der Fenlife-Produkte kennen. Für das 60-Jahre-Jubiläum wurde zudem ein neues Logo kreiert, welches den innovativen Firmenauftritt unterstreicht.

60 Jahre Erfahrung – 60 Jahre Freude am Produkt!
Das gut eingespielte Team um Geschäftsinhaber Godi Stutz hat sich auf den Fensterersatz im Renovationsbereich spezialisiert. Alle Arbeitsschritte zur Herstellung der Fenster werden mit eigenen Mitarbeitern in der Werkstatt in Schongau durchgeführt. Auch das eigene Montageteam besticht durch langjährige Erfahrung im Um- und Neubau und garantiert eine saubere Ausführung der Arbeiten. Das Fenster ist eines der nachhaltigsten Elemente eines Hauses und spielt sowohl optisch als auch technisch eine grosse Rolle. Um auf die unterschiedlichsten Ansprüche im Um- und Neubau eingehen zu können, hat die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG zusammen mit drei weiteren Schweizer Fensterbauern das modular aufgebaute Holz-Metall-Fenstersystem Fenlife entwickelt. Ein Schweizer Qualitätsfenster, das flexibel an alle Kundenansprüche angepasst werden kann. Damit eine gleichbleibend hohe Qualität und ein professioneller Service geboten werden können, wurde im Jahr 2016 ein neues Fensterbearbeitungscenter in Betrieb genommen. Dies ermöglicht nebst einer schnelleren Produktion auch eine grössere und vielfältigere Produkteauswahl für die Kundschaft. Das Team von Fenster Stutz freut sich über Ihren Besuch und zeigt Ihnen gerne den Betrieb!

Mittwoch, 02.08.2017

Das war ein bunter und heisser Ferien(s)pass

Text und Bild: Thomas Moor

Neues kommt, Altbewährtes bleibt – und so hatte der Menziker Ferien(s)pass auch in diesem Jahr für die Kids wieder viel Spannendes auf Lager. Immer zum Dauerbrenner gehört das fantasievolle Bemalen von Abfallmulden bei Entsorgungsspezialist Lustenberger und der Besuch bei der Feuerwehr.

Wenn ein Dutzend Jung-Picassos im Rahmen des Menziker Ferien(s)passes zu Pinsel und Farbe greifen, wird es bunt. Dann erhalten die Mulden der Entsorgungsfirma Lustenberger Menziken GmbH an der Grubenstrasse 5 jeweils einen neuen fantasievollen Anstrich und werden so zu Kunstwerken. Farbtöpfe, Pinsel und Farben standen in Hülle und Fülle bereit. Und als die Plastikhandschuhe übergestülpt waren, gab es für die jungen Künstler kein Halten mehr. Die Mädchen und Knaben liessen ihrer Fantasie wieder freien Laufen, wobei die einen eher für das Feine, andere wiederum für das Grobe zuständig waren. Egal: Am Schluss standen wieder Kunstwerke da, welche alle Beteiligten mit Stolz erfüllte. Wie es bei Handwerkern Tradition ist, kamen auch die malenden Kids in den Genuss eines Znüni.
Znünitime war auch beim Besuch der Feuerwehr Oberwynental angesagt. Zuvor gab es für die Mädchen und Buben einen heissen Auftakt. Bei der Brandbekämpfung respektive Annäherung eines Feuers mittels Wasservorhang oder beim Löschen eines Friteusenbrandes durften sie selber Hand anlegen. Auch die verschiedenen Feuerwehrfahrzeuge lernten sie auf spielerische Art kennen und erhielten Einblick in den Sanitätsdienst. Im Korb der Autodrehleiter konnten sie zudem abheben und Menziken einmal aus der Vogelperspektive betrachten.

Mittwoch, 02.08.2017

Auf dieser Bühne gehts huschhusch ins Grab

Text: Graziella Jämsä, Bild: zVg.

Diesmal hat sich theateraberbitte einen Krimi ausgesucht. Genauer gesagt zeigt das Ensemble im Huus 74 in Menziken eine Kriminalkomödie im britischen Stil. «huschhusch ins grab» heisst das facettenreiche Stück, in welchem dem Publikum mehr als nur ein Rätsel geboten wird.

«Häufig kommen gute Krimis mit wenig Schauspielern aus», weiss Raschid Kayrooz. «Doch wir wollten möglichst ein Stück für das ganze Team von theateraberbitte.» So hat man «Tiptoe Through the Tombstones» von Norman Robbins ausgesucht, welches Raschid Kayrooz gemeinsam mit Berbel Holliger in Mundart übersetzte. «Dabei haben wir die örtlichen Gegebenheiten ebenso miteinbezogen wie gesellschaftliche Entwicklungen.» Weil britischer Humor auf deutsch nicht direkt funktioniere, habe man ganze Textpassagen in Spielsequenzen umgewandelt. Zusätzlich hätten räumliche Veränderungen das Stück beeinflusst. «Wir haben uns vor den Bauarbeiten zum heutigen Huus 74 für den Spielort in Menziken entschieden», erinnert sich Rolf Krättli. «Heute ist der Bühnenraum kleiner, das heisst unsere Zuschauerinnen und Zuschauer werden die Familie Graber quasi persönlich kennenlernen.» Denn deren Mitglieder sind von Anwalt Blättler zu einer Testamentseröffnung ins Jagdhaus geladen worden. Ein Zusammentreffen mit mörderischen Folgen. «Und das betrifft nicht allein die Familie», verrät Raschid Kayrooz. «Es wird vergiftet, erschlagen, erstochen und vieles mehr», fügt er mit einem Schmunzeln hinzu. Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Schauspielerinnen und Schauspieler, denn jeder Tod sei anders. «Doch vor Blut braucht sich das Publikum nicht zu fürchten. Dieses Requisit kommt bei uns nicht zum Einsatz.» Selbstverständlich wird an dieser Stelle nichts über Täter verraten. «Von Jugendlichen bis Senioren laden wir alle herzlich ein, sich das Stück zur Verbrechensaufklärung anzusehen.»

Montag, 31.07.2017

«Löwenkonzerte» Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die Vielfalt des Aargauer Musikschaffens ist weit über die Grenzen des Kantons bekannt. Klingende Botschafter der orchestralen Musik sind dabei das in Rheinfelden beheimatete vitale Capriccio Barockorchester, das sich der schillernden Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verschrieben hat. Am Künstlerhaus Boswil zu Hause ist das vor Ideen sprühende Kammerorchester CHAARTS mit guter Musik jeder Couleur. Im ganzen Kanton zu Hause schliesslich ist das grosse, innovative Symphonieorchester argovia philharmonic, das die ganze Breite der symphonischen Musik mit Bravour darbietet.

Alle drei Orchester stehen für das reiche professionelle Musikschaffen des Kulturkantons Aargau. Über die verführerische Akustik und das reizvolle Ambiente des Löwensaals in Beinwil am See und dank der Unterstützung durch den Kanton und die Gemeinde Beinwil finden die drei Klangkörper nun erstmals in einer gemeinsamen Konzertreihe zusammen. Und damit das Publikum die musikalische Vielfalt in voller Gänze erleben kann, wurde das neue «Löwenabo» geschaffen. Mit dem Löwenabo geniesst das Publikum vier völlig unterschiedliche, hochkarätige Konzerte mit einem Preisvorteil von 20% auf den Einzelkartenpreis. Auch die anderen Abo-Vorteile sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Den Anfang dieser neuen, exklusiven Abo-Reihe im Löwensaal macht im September die argovia philharmonic Big Band unter der Leitung von Mister Big-Band schlechthin, Pepe Lienhard. Im November stehen die beliebten «Vier Jahreszeiten» des argentinischen Tango-Komponisten Astor Piazzolla auf dem Programm, gespielt von Chaarts, Solist an der Violine ist der Aargauer Sebastian Bohren. Ebenfalls gespielt werden Werke von Antonin Dvorak und Martin Wettstein. Das argovia philharmonic spielt dann im März sein im Löwensaal unterdessen schon zur Tradition gewordenes Symphoniekonzert, in diesem Jahr unter der Leitung des international renommierten Schweizer Dirigenten Matthias Bamert, zusammen mit der jungen Cellistin Laura van der Heijden, auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Dvorak und Franck. Im vierten Löwenkonzert im April schliesst das Capriccio Barockorchester den ersten Zyklus dieser aussergewöhnlichen Konzertreihe im Löwensaal mit Werken von Bach, Gluck, Mozart und Haydn.

Informationen/Tickets: www.loewenkonzerte.ch

Montag, 31.07.2017

Neues Mehrzweckfahrzeug: Der Hans der kanns

Text und Bild: Thomas Moor

Blumengeschmückt, voll im Saft und vor allem vielfältig einsetzbar: Das ist Hans, das neue Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Oberwynental, welches im Beisein von Behördenvertretern, Mitgliedern benachbarter Feuerwehren und der interessierten Bevölkerung eingeweiht wurde.

Neue Besen kehren bekanntlich immer besser und so war es für Pedro nur eine Frage der Zeit bis er das Feld räumen und einem Jüngeren (sprich Hans) den Platz freimachen musste. Pedro, das Zugkraftfahrzeug der Marke Mowag, hatte schliesslich bereits stolze 27 Jahre auf dem Buckel. Jetzt ist die Zeit von Hans gekommen. Und der Hans, der kanns. Beim neuen Fahrzeug handelt es sich um einen Fiat Fullback 2,4 Liter mit 180 PS, zuschaltbarem 4x4 Antrieb und Automatikgetriebe. Der von der Garage Kohler AG in Teufenthal gelieferte Pickup verfügt über eine Doppelkabine, die fünf Personen Platz bietet. Mit einer Anhängelast von 3,1 Tonnen verfügt der Fiat über genügend Kraft, um zukünftig den neuen Grosslüfter ziehen zu können. Kommandant Reto Eichenberger erwähnte in seiner Rede, dass dieses Fahrzeug nur dank eines Erbanteiles, welches der inzwischen verstorbene Hans Eichenberger aus Reinach der Feuerwehr Oberwynental in seinem Testament überschrieben hatte, angeschafft werden konnte. Der Kommandant bedankte sich bei der Beschaffungskommission und bei allen am Umbau beteiligten Firmen, welche ganze Arbeit geleistet haben.

Montag, 31.07.2017

Mutterschiff Openair: Geniale Jubiläumsausgabe!

Text und Bild: Thomas Moor

Gut, besser, Mutterschiff! Die Jubiläumsausgabe des kleinen und feinen Openairs auf dem Menziker Herzog-Areal war einmal mehr genial. Der Kapitän und seine Crew gingen vor Anker, um mit ihrer gewohnten Toparbeit auch 2017 wieder ein Zeichen zu setzen. Ein neuer Besucherrekord war der verdiente Lohn.

Das Menü war sensationell. Sowohl kulinarisch als auch kulturell wurde wieder für jeden Geschmack etwas geboten. Abwechslung macht das Leben bekanntlich süss und das Mutterschiff Openair erfolgreich und sympathisch. Mehr als ein Dutzend Künstlerinnen und Künstler sorgten bei der 15. Ausgabe auf der Haupt- und Nebenbühne während dreier Tage für beste Unterhaltung und Stimmung. Gestartet wurde übrigens schon am Donnerstag mit einem Special unter dem Namen «Kleinkunst & Dine». Nationalen, regionalen und internationalen Künstlern aus verschiedenen Genres eine Auftrittmöglichkeit zu geben ist das, was sich die Mutterschiffcrew schon immer auf die Fahne geschrieben hat.

Der Erfolg gibt ihr Recht. Punkten kann das Mutterschiff bei den Besuchern aber nicht nur mit dem musikalischen Programm. Wie das Areal der Baufirma Herzog jeweils in ein familiäres Openairgelände verwandelt wird und allenthalben für «Ahhh»-Erlebnisse sorgt, verdient ganz viel Applaus. Da steckt viel Herzblut drin. «Falbala» – die Bar in Form eines Schiffrumpfes mit gesetztem Anker, die Holzwendeltreppe, die hinauf zu den Zuschaueretagen führt, der farbig beleuchtete Wasserfall, die raffinierte Besucherlounge und vieles andere mehr: Was da im Vorfeld gezimmert und aufgestellt wird, ist schlichtweg grossartig und hält die Vorfreude auf das nächste «Mutti» (neben den tollen Erinnerungen natürlich) permanent am Köcheln.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite. 

Montag, 10.07.2017

Eine Auswahl, die zu neuen Taten inspiriert

Text und Bild: Graziella Jämsä

Im August startet das nächste Programm der Volkshochschule Wynental. Der Vorstand hat sich für Mitglieder und Neugierige einiges einfallen lassen. Ob Beatboxen, ein Englischkurs vor Ort in Yorkshire oder ein sozialer Stadtrundgang in Zürich – die Entdeckungsreise lohnt sich.

Wer eine Sprache lernen will, tut dies am besten vor Ort. Diesen Grundsatz setzt die Volkshochschule Wynental mit «English Conversation - Discover Yorkshire» im neuen Programm direkt um. «Wir sind sehr gespannt», erklärte Hans Käser, Vizepräsident des vhs-Vorstandes bei der Präsentation der Kurse. «Eine Reise ins Ausland war noch nie Teil eines unserer Angebote. Aber wir hoffen natürlich, dass unsere Begeisterung Interessierte zur Anmeldung inspiriert.»
Diese Freude gilt allen Programmkomponenten gleichermassen. Es gibt die Publikumslieblinge wie das Feuerlaufen auf dem Trolerhof oder die Besichtigung von Skyguide, die selbstverständlich wieder dabei sind. «Der Blick hinter die Kulissen des Schweizer Radio und Fernsehens verbinden wir diesmal mit dem Besuch des Literaturclubs», verriet Dominik Dössegger. «Nicht zu vergessen der Kurs zur Technik im Auto», fügte Jürg Zimmermann hinzu.

Die kommende Generation darf sich über Vocal Percussion, wie das Beatboxen auch genannt wird, freuen. Die kantonsübergreifenden Spektrum-Vorträge haben sich in den vergangenen Jahren gut etabliert und sind darum wieder mit vier Highlights vertreten. «Die Lokalität trägt ebenso zur gesprächigen Atmosphäre bei, wie die spannenden Themen», schilderte Bernhard Irrgang. «Beispielsweise hat das neue Buch vom Theologen Josef Hochstrasser einiges zu reden gegeben.» Die Computeria für Seniorinnen und Senioren wird durchgeführt. «Doch die Besucherzahlen sind im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Jetzt muss sich zeigen, ob das temporär war, oder ob das Interesse generell abnimmt», präzisierte Brigitte Spengler. Im Gegenzug dazu wolle man öfter auf kurzfristige Ausflüge und Vorträge setzen. «Die Fondation Beyeler feiert ihr Jubiläum mit einer Monet-Ausstellung. Der Ausflug, den wir dazu organisiert haben, ist sehr gut angenommen worden. Und solche Anlässe wollen wir, wenn möglich berücksichtigen.» Die Schilderungen des vhs-Vorstandes machten klar: Die Ideen gehen den einzelnen Mitgliedern noch lange nicht aus. «Im Gegenteil», bekräftigten sie einhellig. «Es gibt bereits eine Liste mit Vorschlägen, die wir in diesem Jahr nicht mehr unterbringen konnten. Man darf also neugierig bleiben.»

Freitag, 07.07.2017

Paradiesisch: Der neue Naturspielplatz beim Malhüsli

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Paradies für die Kinder der Spielgruppe Malhüsli in Menziken. Der naturnahe Spielplatz, welcher in den Frühlingsferien realisiert wurde, lädt zum Werken und Spielen bei jedem Wetter ein. Vor den Sommerferien wurde er nun offiziell eingeweiht.
Es wurde gehämmert, gesägt, geklettert, gebaut und auch die Rutschbahn wurde in Dauerbeschlag genommen. Die Kinder hatten es am Einweihungstag streng. Vor allem aber haben sie es schön hier. Der neue, naturnahe Spielplatz der Spielgruppe Malhüsli ist das neue Paradies der Kleinen. «Wir sind hier jeden Tag und bei jedem Wetter mit den Kindern anzutreffen», wie die Spielgruppenleiterinnen Brigitte Oetliker, Karin Lienhard und Doris Bolliger sagen. Die Kinder sollen Naturmaterialien erleben und die Kreativität stärken können. Lehm, Steine, Geröll, Kies, Holzrugel, Äste zum Klettern und vieles andere mehr stehen ihnen dabei zur Verfügung.
Nach der schriftlichen Zusage durch den Gemeinderat fand in den Frühlingsferien der Baustart durch das Bauamt Menziken statt. Das tolle Projekt wurde von der Gemeinde, dem Bauamt, dem Forstamt, dem Naturama und regionalen Firmen mir grossem Engagement unterstützt.

Freitag, 07.07.2017

inMovement: Lebensqualität dank Simone Elsasser

Text und Bild: Thomas Moor

Sind Sie auf der Suche nach Lebensfreude, Gelassenheit, Entspanntheit und wollen Sie ihrem Körper etwas Gutes tun? Dann sind Sie bei Simone Elsasser von inMovement in Menziken an der richtigen Adresse. Mit ihrem Wissen und Angebot gibt sie Menschen wieder ein Stück Lebensqualität.

Das Studio inMovement mit neugestaltetem Kursraum am Holunderweg 5 in Menziken steht für Gesundheit und Fitness. «Mein Weg ist geprägt vom Interesse und der Freude an der inneren und äusseren Bewegung», wie Simone Elsasser sagt. Klein hat sie angefangen. Inzwischen erfreut sich ihr Studio erfreulich grosser Nachfrage. Als ausgebildete Mentaltrainerin, Meditationslehrerin, diplomierte Wellnesstrainerin und diplomierte Gesundheitsmasseurin, Reiki (1. und 2. Grad) bietet sie eine breite Auswahl an Kursen für Körper, Geist und Seele an. Ganz einfach darum, weil ihr das Wohlbefinden der Gesellschaft am Herzen liegt.

Da jeder Mensch einzigartig ist, ist es ihr ein grosses Anliegen, die Behandlungen und Beratungen auf seine persönlichen Bedürfnisse abzustimmen.
Inzwischen hat auch die Stressbewältigung ihren festen Platz in ihrem Angebot eingenommen. Denn klar ist: Leistungsdruck im Beruf, allgemeine Hektik im Alltag und im Privatleben gehen nicht bei allen spurlos vorbei. Simone Elsasser legt grossen Wert darauf, jene Leute, die deswegen zu ihr kommen, dort abzuholen, wo es akut ist. Das heisst, dass sie sich mit dem Stresslevel ihrer Klienten in Einzelsitzungen intensiv auseinandersetzt und Lösungsvorschläge, Wünsche und Ziele ausarbeitet. Immer zusammen mit dem Klienten. «Dieses Teamwork funktioniert nur, wenn mein Gegenüber bereit ist, Eigenverantwortung zu übernehmen», wie sie erklärt und anfügt, dass die Freude gross ist, wenn sie Menschen abholen kann, bevor sie in ein Burnout fallen. Das Gesamtpaket, das sie ihren Kunden anbietet, stimmt und die Erfolge zeigen, dass ihre seriöse Arbeit auf fruchtbaren Boden fällt.

Eng verknüpft mit der Stressbewältigung ist die Achtsamkeit und die Entspannung. Leichter und bewusster durchs Leben zu gehen, will heute gelernt sein. Wichtig zu wissen ist, wo man im Leben steht und was um einen herum passiert. Das wird mit verschiedenen Achtsamkeitsübungen erlernt. Übungen, die kompatibel sowohl für den beruflichen als auch für den privaten Alltag sind. Die Konzepte für ihre Kurse erarbeitet Simone Elsasser selber. Die Kurs werden ab mindestens vier und mit maximal sieben Personen durchgeführt. Krankenkassenanerkannt ist inMovement nicht, dafür sind die Preise moderat. Alles zu Angebot und Kursprogramm unter www.inmovement.ch

Besuchen Sie uns auf Facebook

Wetter Menziken

meteoblue.com

Kontakt

Dorfheftli GmbH
Hauptstrasse 2, 5734 Reinach
Promenade 7, 5600 Lenzburg
062 765 60 00
dorfheftli@artwork.ch