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Dienstag, 15.05.2018

Stimmung am Lustenberger-Frühlingsfest

Text und Bild: Thomas Moor

Nicht nur die Kompetenz wird von Kunden geschätzt, auch die Grosszügigkeit, welche die Menziker Firma Lustenberger Menziken GmbH an den Tag legt, sorgt für Dankbarkeit. Diese war speziell am Samstag vor Muttertag wieder zu spüren. Dem Tag des traditionellen Frühlingsfestes.

Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3! Das Duo Swiss Boys Light liess das Stimmungsbarometer anlässlich des Frühlingsfestes der Firma Lustenberger Menziken GmbH an der Grubenstrasse 5 rapid in die Höhe schnellen. Der Grill lief heiss und am Getränkeausschank hatte das Personal alle Hände voll zu tun. Typische Frühlingsfeststimmung, die man als Lustenberger-Kunde seit Jahren kennt und schätzt. Bruno Lustenberger verkörpert zusammen mit seinem Team nicht nur die Kompetenz rund um die Entsorgung. Bestens bekannt und Paradebeispiel ist das Menziker Recycling-Unternehmen auch dafür, was die nachhaltige Kundenpflege betrifft. Die Kunden der Menziker Entsorgungsfirma wissen nämlich, dass sie sich den Samstag vor Muttertag für das traditionelle Frühlingsfest in der Agenda rot anstreichen dürfen. Es ist das Fest, um sich für die Kundentreue auf sympathische Art zu bedanken: Mit Würsten vom Grill, Getränken, Kaffee und Kuchen zum Nulltarif. Eine grosszügige Geste, die nicht selbstverständlich ist und bei den Besuchern wieder entsprechend gut ankam.

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Mittwoch, 09.05.2018

Viele Schätze am Flohmarkt an der Bahnhofstrasse

Text und Bild: Jennifer loosli

An diesem Samstagmorgen lohnte es sich, früh aufzustehen, denn die grössten Schätze wurden rasch entdeckt. Am Flohmarkt in Menziken liess sich so manches Schnäppchen finden und auch Skurriles entdecken.

Bei angenehmen Temperaturen gab es an der Bahnhofstrasse in Menziken bei den liebevoll gestalteten Ständen viel zu entdecken. Von hübschen Halsketten, über Vogelhäuschen, Traumfängern zu Honig und Marmelade, gab es alles, was das Trödlerherz begehrt. Wer lieber etwas gebrauchtes, anstatt neue Ware kaufen wollte, konnte die Brockenstube des SFG besuchen. Denn auch dort warten immer wieder tolle Schätze auf neue Besitzer! Musikalisch begleitet wurde das ganze von Rösli Merz' Enkeltochter Anja Mettler. Sie spielte wunderbare Melodien auf ihrem Hackbrett für die Marktbesucher. Die Metzgerei Burkard war natürlich auch mit einem Stand vertreten und grillierte seine berühmten und gut duftenden Bratwürste. Nicht nur salzig, auch süss ging es am Heimhandwerker-, Trödler- und Kinderspielzeug-Flohmarkt her. In der strahlenden Sonne wurden selbstgebackene Kuchen und Cupcakes der Landfrauen genascht. Auch die Kleinen arrangierten am Kinderspielzeug-Flohmarkt ihre alten Spielsachen, um ihr Sackgeld aufzubessern und vielleicht auch gleich wieder etwas schönes beim Nachbarn zu kaufen. Die Sektion Menziken/Burg des Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenvereins bot auch dieses Jahr einen vielseitigen und farbenfrohen Flohmarkt.

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Dienstag, 08.05.2018

Neue Kreisschule aargauSüd: Qualität an erster Stelle

Text und Bild: Thomas Moor

Der Juni wird ein wegweisender Monat für das Schulwesen im Wynental (inkl. Beinwil am See und Birrwil). Anlässlich der Gemeindeversammlungen stimmen die Verbandsgemeinden über einen Beitritt zur Kreisschule aargauSüd ab. In Menziken wurde über die Neuorganisation informiert.

Wirklicher Grossandrang herrschte an diesem Abend nicht. Der komplett gestuhlte Gemeindesaal war nur knapp zur Hälfte besetzt. Die neue Kreisschule aargauSüd ist ein Zusammenschluss der beiden Kreisschulen Mittleres Wynental und Homberg. Ihr gehören künftig die Verbandsgemeinden Beinwil am See, Birrwil, Burg, Gontenschwil, Leimbach, Menziken, Oberkulm, Reinach, Teufenthal, Unterkulm und Zetzwil. Allerdings nur dann, wenn die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sich mit einem Ja zur neuen Kreisschule bekennen. Wer einen Beitritt ablehnt, muss die Schulführung selber an die Hand nehmen und auch entsprechend für die Kosten aufkommen. Als «Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt» (aus der Erlkönig) kam es dem Burger Vizeammann Hans-Peter Steiner in seinem Votum in der anschliessenden öffentlichen Diskussion vor. Gewalt sei der falsche Ausdruck, wie Dieter Heuscher (Mitglied der Projektgruppe und Vertreter der Kreisschulpflege Mittleres Wynental) entgegnete. Über die Köpfe der Gemeinde werde in keinem Fall entschieden. Die Volksabstimmung zur Stärkung der Volksschule im Aargau wurde vom Souverän angenommen. Jetzt gilt es, die Umsetzung voranzutreiben. Und zwar mit den Schulstandorten und den vorhandenen Schulanlagen. In neue Infrastrukturen werde nicht investiert. Als Schulstandorte wurden Menziken, Reinach und Unterkulm definiert. Wobei Menziken seine Bezirksschule verliert. Die Vorteile der neuen Kreisschule liegen in der Planungssicherheit für Gemeinden und Schulbehörden. Die Fächerbreite und die Schulqualität werden eingehalten, wie Unterkulms Gemeindeammann und Sprecher der Projektgruppe, Emil Huber, betonte. Der Terminplan sieht vor, dass die Umsetzung der Kreisschule aargauSüd für das Schuljahr 2020/2021 erfolgen soll.

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Donnerstag, 03.05.2018

Die Murweid war fest in Schützen-Hand

Text und Bild: Thomas Moor

Reges Treiben herrschte in der Schiessanlage Murweid Menziken. Die organisierenden Schützengesellschaften Beinwil am See, Menziken und Reinach luden Ende April und Anfang Mai zum 6. Murweidschiessen ein. Aus dem Aargau und den benachbarten Kantonen, ja sogar aus dem Kanton Thurgau waren Schützinnen und Schützen angereist, um ihre Treffsicherheit in drei attraktiven Stichen (Vereins-, Gruppenwettkampf und Auszahlungsstich, sowie der Festsiegerkonkurrenz kombiniert mit dem Frühlingsschiessen Hallwil) unter Beweis zu stellen. Damit ein reibungsloser Schiessbetrieb gewährleistet werden konnte, standen jeweils ganz viele Helferinnen und Helfer an allen Fronten im Einsatz. Neben dem sportlichen Aspekt, kam das Pflegen der Kameradschaft ebenfalls nicht zu kurz. Bei Speis und Trank konnte man sich im Schützenstübli über die geschossenen Resultate unterhalten, die nicht bei allen zur vollsten Zufriedenheit ausfielen. «Heute wäre ich lieber zu Hause geblieben und hätte den Rasen gemäht», wie ein enttäuschter Schütze sagte. Andere wiederum konnten sich im Auszahlungsbüro ihr geschossenes Resultat mit Honig oder einer Kranzkarte versüssen.

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Mittwoch, 02.05.2018

Ein emotionaler Abschied von den Hebammen

Text und Bild: Eing.

Dass die Geburtenabteilung des ASANA Spitals Menziken geschlossen wird, schlug ein wie eine Bombe. Unverständnis mischte sich mit Bestürzung und Traurigkeit. In einer privat organisierten Aktion wurde am letzten Apriltag eine Dankesaktion gestartet, die den Hebammen gewidmet war.

Am Montag, 30. April 2018 um 19.00 Uhr herrschte im Gebärsaal im Spital Menziken zum letzten Mal Hochbetrieb. Stephanie Pouchon (Initiantin) hatte die Idee, gemeinsam mit ihrer Schwester, eine kleine Dankesaktion für die Hebammen zu starten – mit Merci-Schöggeli und Rosen. Stephanie schickte kurzerhand einen Aufruf an ihre Freundinnen. Dass am Abend über 80 Leute kommen, haben die kühnsten Erwartungen der beiden Schwestern übertroffen. Es war überwältigend, so viele Kinder, Mamis, Papis und Babys zu sehen, die den Hebammen zum letzten Mal Danke sagten. Die Hebammen Sandra, Hedy, Edi, Kata und Inger waren zu Tränen gerührt (Sibylle und Bea konnten leider nicht anwesend sein). Obwohl es im Gebärsaal fast täglich zu so emotionalen Momenten kommt, waren es diesmal die Hebammen die überrascht wurden. «Mit der Sonne im Herzen», bedankten sich die Hebammen. Die Aktion traf voll ins Schwarze. Trotz der traurigen Umstände wurde gelacht, bedankt, umarmt und gefeiert! «Wir hatten tolle Hebammen, sie waren für uns da, jetzt waren wir für sie da.» Leider konnte die Schliessung damit nicht verhindert werden. Solche Momente bleiben im Herzen. Direktor Daniel Schibler war auch noch kurz anwesend und war sehr überrascht über die Courage aller Eltern. Ein herzliches Dankeschön an alle.

Mittwoch, 25.04.2018

Artfremde Pflanzen – Das sollten Sie unbedingt wissen

Text und Bild: Thomas Moor

Obwohl seit Jahrzehnten ein grosses Thema, verstehen beim Wort Neophyten viele nur Bahnhof. Auf allen Ebenen finden deshalb schweizweit Informations- und Beratungstage statt, um die Bevölkerung zu informieren und auf die Problematik der gebietsfremden, speziell invasiven Pflanzen hinzuweisen.

Früh erkennen und entsprechend handeln, lautet die Devise. Als Neophyten bezeichnet man jene Pflanzen, die seit der Entdeckung Amerikas bei uns (absichtlich oder versehentlich) eingeschleppt wurden. Botanische Fremdlinge, die in unseren Breitengraden gar nichts verloren haben. Anzutreffen sind die invasiven Neophyten überall. Im eigenen Garten und in der freien Natur. Sie breiten sich nicht nur explosionsartig aus, sondern machen den einheimischen Pflanzen und Tieren die Lebensgrundlage streitig. Nicht zuletzt gibt es auch Pflanzenarten, welche unsere Gesundheit gefährden.
Und: Die schwarze Liste dieser Pflanzen umfasst europaweit dreissig bis vierzig Arten. Was auf den ersten Blick nach wenig aussehen mag, kann auf den zweiten Blick grosse Probleme verursachen. In der Natur im Zusammenhang mit der Lebensgrundlage gewisser Tiere oder auch bei Bauwerken, Böschungen, entlang von Flüssen etc. Etwas, das uns alle angeht. Denn invasive Neophyten haben sich auch vor der Haustür von Herr und Frau Schweizer angesiedelt. Wichtig deshalb, dass gerade auch Hausbesitzer über diese Pflanzen Bescheid wissen, um entsprechend reagieren zu können. Dabei ist die Früherkennung und die einzuleitende Sofortmassnahme unter anderen ein effizientes Mittel, welches ein sich anbahnendes Problem bereits im Keime ersticken kann. In der Schweiz besteht zwar für nur eine einzige invasive Pflanzenart eine gesetzliche Handlungs- und Meldepflicht. Hierbei handelt es sich um das Aufrechte Traubenkraut, das Allergien auslöst. Diese können zu schweren Symptomen bis hin zu Asthma führen. Verbreitet wird die Ambrosie im Garten oftmals unfreiwillig via Vogelfutter.
Auf Stufe Kanton können auf Basis der Freisetzungsverordnung selber Massnahmen angeordnet werden, um gebietsfremde Pflanzenarten zu bekämpfen und deren Verbreitung zu verhindern. Im Aargau erfolgt dies durch das Amt für Verbraucherschutz (ASV). Wer einen Blick auf die verschiedenen schwarzgelisteten Pflanzen wirft, entdeckt Erstaunliches. Oder hätten Sie gewusst, dass die Vielblättrige Lupine, der Essigbaum oder der Kirschlorbeer in die Klasse der invasiven Pflanzen nach Freisetzungsverordnung (FrSV) gehören?

Mehr dazu, zu alternativen Pflanzen für den Garten und den nationalen Aktionstag im nächsten Dorfheftli.

In Zusammenarbeit mit der Naturschutzkommission Menziken

Montag, 23.04.2018

Jeremy Minder: Ein junger Mann mit grossen Zielen beim EVZ

Text: Jennifer Loosli, Bild: Philipp Hegglin – www.ph-sportphoto.ch

Von nichts kommt nichts. Für seinen geliebten Hockey-Sport wirft der Menziker Jeremy Minder alles in die Waagschale. Neben seiner Ausbildung zum Kaufmann spielt der 18-Jährige ambitioniert bei den Junioren Elite A des EV  Zug und hat noch viel vor. Sein grosses Ziel ist es, in der höchsten Spielklasse – der National League (Nati A) – mitmischen zu können. Allez, Jeremy!

Nach der verlorenen Halbfinalserie gaben die Zuger gegen den EHC Biel-Bienne Spirit nochmal alles, erzielten beim letzten Spiel der Saison im Playoff den dritten Rang und konnten sich so Bronze ergattern. Ein tolles Spiel, an das sich Jeremy gerne zurückerinnert und bestimmt nicht so schnell vergessen wird. Der Menziker begann mit fünf Jahren Eishockey zu spielen. Für ihn kam nie eine andere Sportart in Frage, als das Spiel auf dem Eis! Woher er diese Disziplin und Ambition für Eishockey hat? Ganz klar von seinem Papa Thomas Minder. Er selbst spielte jahrelang Eishockey und entschied sich später, Trainer zu werden. Er trainierte die Mädels und Jungs in Sursee und Olten, zu denen auch Jeremy gehörte. Den Weg zu den täglichen Trainings zu bestreiten, war in dieser Zeit also keine grosse Hürde, da er mit seinem Vater mitreisen konnte. Auch seine Mutter und die lieben Grosseltern fuhren Jeremy all die Jahre an diverse Trainings, wenn Thomas länger arbeitete. Heute ist Thomas Minder Trainer des kleinen Bruders Janis Minder in Luzern, und Jeremy spielt beim erfolgreichen Club EVZ. Für den 18-Jährigen hiess es ab diesem Zeitpunkt: Auf eigenen Beinen stehen. Teilweise um fünf Uhr morgens aufstehen, damit er rechtzeitig im Training erscheinen und anschliessend in Baar seiner Arbeit nachgehen konnte. Mit der Zeit wurde die Pendelei zu viel für ihn und er entschied sich, bei einer Gastfamilie in Zug zu wohnen. Teilweise verbringt er die ganze Woche in Zug, weil viele Trainings unter der Woche und Spiele an den Wochenenden anstehen. Für seine Menziker Freunde bleibt da leider nicht mehr viel Zeit. So oft es geht, versucht er sie zu sehen, wenn er nach Hause zu seiner Familie fährt. Aber auch seine Freunde nehmen den Weg auf sich, um ihren guten Freund bei wichtigen Spielen zu unterstützen. Nebst unzähligen Trainings pro Woche und vielen wichtigen Spielen absolviert Jeremy eine Ausbildung zum Kaufmann. Diesen Ausbildungsplatz fand er mit der Unterstützung des Vereins. Denn auch ihnen liegt es am Herzen, dass die jungen Hockeytalente so oft wie möglich trainieren können und auch in der Umgebung wohnhaft sind. Durch seinen grosszügigen Lehrmeister, der schon einige EV  Zug-Spieler durch die Lehre brachte, kann Jeremy an allen Eishockeytrainings teilnehmen und verpasst somit nichts! Eine Geste, die er sehr schätzt, denn die Zeit zum Trainieren braucht er auch wirklich, um weiterhin erfolgreich zu sein. Sein kurzfristiges Ziel sei es, in der Swiss League (Nati B) für ein bis zwei Jahre zu spielen und dann in die National League zu wechseln. Die Nummer 72 auf dem Eis hat also noch viel vor! «Wenn du als Sportler merkst, dass du weit kommen kannst, entwickelst du noch mehr Ehrgeiz, um deine Ziele zu erreichen!» Ein selbstbewusster und doch überlegter junger Mann, der genau weiss, was er will. Durch seinen grossen Ehrgeiz schaffte der Verteidiger – eigentlich ein Jahr zu früh – den Sprung in die Junioren Elite A. Beim EV Zug bestreitet er nun schon seine sechste Saison und will dem Club auch weiterhin treu bleiben. Nach erfolgreicher Wintersaison muss auch im Sommer weiter trainiert werden. Der junge Eishockeyspieler trainiert in den Sommermonaten von April bis Juli Kondition, Ausdauer und Kraft. Ab August stehen dann schon Trainingslager, Vorbereitungsspiele und die Playoffs bis und mit März an. Schule, Ausbildung, Freunde und Sport unter einen Hut zu bringen, ist eine grosse Herausforderung, welche Minder mit Bravour meistert. Man kann den ältesten Junioren des EV Zug nur Glück wünschen, wenn sie als Stars von Morgen das Eis betreten.

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Montag, 16.04.2018

Saisonstart: Die Sagi läuft wieder wie geschmiert

Text und Bild: Thomas Moor

Menzikens alte Dame wurde von der Sagimannschaft wieder aus dem Winterschlaf geweckt und jetzt fliegen die Späne (respektive das Sägemehl) wieder. Die Saison der Sagi Menziken beim Waagplatz wurde traditionell am ersten Aprilsamstag morgens um neun Uhr offiziell eröffnet.

Ritze, ratze, ritze, ratze: In flottem Tempo frisst sich das Sägeblatt der Gattersäge in stetigem Tempo durch den eingespannten Stamm. «Die Sagi läuft rund», wie der Präsident der Vereinigung Sagi Menziken, Karl Stutz, sagt. Das höre er sofort, wie er anfügt und sich über den erfolgreichen Start freut. Ab Oktober bis am ersten Aprilsamstag ist nämlich Winterpause angesagt. Zeit, die dafür genutzt wird, um allfällige Reparaturen und anstehende Wartungsarbeiten zu erledigen. Schmieren und salben hilft allenthalben! Das gilt auch für die Menziker Sagi, die stolze 217 Jahre auf dem Buckel hat. Und so gesehen, können einige Tropfen Öl nach der Winterpause nicht schaden, um der Mechanik die nötigen Schmier- und Streicheleinheiten zu verpassen. Auch das Wehr wird für die Einsätze temporär erhöht, damit genug Wasser via Seitenkanal fliesst, um das Wasserrad mit einem Durchmesser von 5046 mm und das Sägeblatt via Transmission in Schwung zu bringen. Laub und gestaute Abfälle werden aus dem Rechen entfernt, damit die Wasserkraft voll genutzt werden kann. Volle Kraft voraus! Die Handgriffe der Sagi-Mannschaft sitzen. Da weiss jeder, was zu tun ist, alles läuft wie geschmiert. Und so kann Karl Stutz guten Gewissens seinen Eintrag in das Sagi-Tagebuch machen. Er halte darin die Einsätze für die Nachwelt fest, wie er schmunzelnd anfügt. Natürlich lassen auch die ersten Schaulustigen und Interessierten jeweils nicht lange auf sich warten. Gelegenheit den Sagibetrieb zu verfolgen, hat man jeden 1. Samstag im Monat (bis Oktober) und zusätzlich auch am Schweizer Mühlentag, der am 12. Mai stattfindet.

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Mittwoch, 11.04.2018

Korrekte Abfallentsorgung: Früh übt sich ...

Text und Bild: Thomas Moor

Recycling beginnt nicht erst in der Entsorgungsstelle der Lustenberger Menziken GmbH, sondern ganz viel vorher. Und so haben die Begriffe Littering und Recycling auch in den Schulzimmern Einzug gehalten. Sie werden dort thematisiert, zu Unterrichtsstoff bis hin zu Projektwochen gemacht.

Ganz nach dem Motto «früh übt sich, was ein pflichtbewusster Abfalltrenner und -entsorger werden will». Soll heissen: Man kann die Kinder nicht früh genug in die zum Teil doch komplexe Thematik im korrekten Umgang mit Abfall und recycelbaren Werkstoffe einweihen und sie dafür sensibilisieren. Und wo könnte man das (begleitet vom Schulunterricht natürlich) besser machen als am Ort des Geschehens in einer Entsorgungsstelle. Und so herrschte beim Recyclingspezialisten Lustenberger Menziken GmbH nach Ostern reges Treiben. Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse liessen sich von Lustenberger-Mitarbeiter Bernd Guggenbühl viel Wissenswertes über Materialien, den Recyclingkreislauf allgemein und die korrekte Entsorgung erzählen. Was mit Nespresso-Kapseln passiert, warum das Glas nach Farben entsorgt wird, warum einige Gegenstände für die Entsorgung kostenpflichtig sind und vieles andere mehr verfolgten die Kinder mit grossem Interesse. Dabei durften sie auf spielerische Art selber Hand anlegen. Und Bernd Guggenbühl zeigte sich positiv überrascht, wieviel die Kinder zum Thema Abfallentsorgung schon alles wissen. Übrigens war der jüngste Recycling-
anlass in Zusammenarbeit mit der Schule bereits der Zweite nach 2017.

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Mittwoch, 04.04.2018

Ferien(s)pass: Von nichts kommt nichts!

Text und Bild: Thomas Moor

Das als Titel erwähnte Zitat gilt speziell für den Ferien(s)pass Menziken/Burg. Dass Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien von einem grossen Ferienangebot profitieren können, ist der Vorarbeit eines neunköpfigen Kernteams sowie der Unterstützung von Firmen und Privatpersonen zu verdanken.

Über 200 Schulkinder von Menziken und Burg waren es letztes Jahr, welche dank der Mithilfe und Unterstützung von Firmen und Privatpersonen in der Ferienzeit von einem abwechslungsgreichen und attraktiven Ferienpass-Angebot profitieren konnten. Und: Auf rund 100 Angebote dürfen sich die Kinder auf den Ferien(s)pass 2018 freuen, der am 7. Juli startet. Das neunköpfige Komitee (Bild oben) mit Petra Leutwyler, Bernadette Bachmann, Nicole Blaser, Linda Scherngell, Sandra Gurtner, Sarah Kuhn, Sandra Müller, Teresa Pfendsack und Claudia Biasco ist bereits seit Januar wieder im Ferien(s)pass-Fieber und arbeitet auf Hochtouren, um Abklärungen zu treffen sowie Angebote und Termine festzulegen. Ganz nach dem Motto: Es gibt viel zu tun, packen wirs an! «Ende April muss das Angebot stehen, damit das rund 70 Seiten dicke Programm gedruckt werden kann», wie Petra Leutwyler sagt. Innerhalb von sechs Sitzungen ist deshalb effizientes Arbeiten angesagt. Kein Problem für das aktuelle Team, welches Hand in Hand arbeitet. Anders wäre die Bewältigung der vielen Arbeiten gar nicht möglich. Dazu zählt auch die Suche nach möglichen Geldgebern, welche den Ferien(s)pass finanziell unterstützen und mit ihrem Engagement eine Durchführung überhaupt möglich machen. «Dafür sind wir sehr dankbar und hoffen auch für die jüngste Ausgabe wieder auf deren Unterstützung», wie Petra Leutwyler sagt. Dankbar sei man aber auch über jene Firmen, Vereine, Privatpersonen und Organisationen, welche sich mit der Durchführungen von Events aktiv in den Ferien(s)pass einbringen. Nicht zu vergessen die Pro Juventute, welche den Ferien(s)pass ebenfalls unterstützt. Es sei jeweils schön, die leuchtenden Augen der Kinder zu sehen und die Dankbarkeit ganz allgemein zu erleben. Das entschädige für ganz viel. 40 Franken kostet ein Ferienpass pro Kind, wobei bei gewissen Angeboten Zusatzkosten für Reisen, Übernachtung etc. entstehen können. Gelöst werden kann aber auch nur ein Wochenpass, der maximal 10 Angebote beinhaltet und 15 Franken kostet. Weitere Infos und Auskunft erteilt Petra Leutwyler, Telefon 062 771 10 87 oder www.fpmenziken.ch

Mittwoch, 04.04.2018

Frühlingsnachrichten des Gemeinnützigen Frauenvereins

Text und Bild: Eing.

Die Orstbürgerhütte Ischlag erwacht pünktlich aus ihrem Winterschlaf und somit startet auch das Ischlag-Kafi vom Frauenverein wieder in eine neue Saison. Ab April bis Oktober (Juli ist Sommerferien) werden die Gäste einmal im Monat von den engagierten Frauen begrüsst und mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Und zwar am Mittwoch, 16. Mai; Donnerstag, 14. Juni; Dienstag, 14. August, Mittwoch, 19. September und Donnerstag, 18. Oktober jeweils von 13.30 bis 17.00 Uhr. Alle sind herzlich willkommen in der Ischlaghütte einzukehren und in gemütlicher Atmosphäre und bei schönem Wetter draussen am Waldrand die hausgemachten Süssigkeiten zu geniessen.

Highlight im Jahresprogramm ist der Heimhandwerker-, Trödler und Kinderspielzeugflohmarkt mit Velobörse (Inserat unten). Viele Marktfahrer sind immer wieder mit dabei und bereichern diesen Anlass mit ihrem Angebot an frischen Backwaren, Schmuck, Blumen, Dekoartikeln usw. Die Vereinigung Sagi Menziken zeigt das alte Handwerk der Sägerei und freut sich auf viele Zuschauer. Und hier noch eine Berichtigung: Die in der Dorfagenda der Gemeinde publizierte Buchvorstellung vom 30. Mai im Spital Menziken findet nicht statt.

Mittwoch, 04.04.2018

Osterapéro: Fröhliches Eiertütschen im Simsalabim

Text und Bild: Thomas Moor

Die Zeit läuft unaufhaltsam: Erst noch dominierten Engel & Co. im Simsalabim von Patrizia Siegrist in Menziken. Dann übernahm der Osterhase mit seinem Gefolge das Zepter und nistete sich unübersehbar ein, um sich von seiner ganz schönen Seite zu zeigen.

Viele Accessoires für Wohnung und Garten trugen zum österlichen Ambiente im Simsalabim bei und liessen trotz kühlnassem Wetter etwas Frühlingsgefühle aufkommen. Dazu trug natürlich auch der Korb mit den vielen bunten Ostereiern bei. Diese hatte der Hase ins Nest gelegt, damit die Kunden nach dem fröhlichen Eiertütschen, verbunden mit einem Apéro, kulinarisch gut gestärkt ins Osterwochenende starten konnten. Viele haben zuvor aber die Gelegenheit denn auch beim Schopf gepackt, ein Ostergeschenk der anderen Art zu Posten, um dieses seinen Liebsten an Ostern ins Näschtli legen zu können. Natürlich präsentierten sich Hase, Hühner, Eier und Co. von ihrer besten Seite und liessen sich zusammen mit anderen Artikeln wunderbar zu einem individuellen Ostergeschenk kombinieren. Keine Frage: Inhaberin Patrizia Siegrist hat wieder ganz viel Herzblut in das umfangreiche Sortiment und natürlich auch in die Präsentation gesteckt. Verschiedene Möbelstücke wie Salontisch, Sessel, Kommode etc. wurden zusammen mit den unterschiedlichsten Accessoires, wie geflochtenen Kränzen, Schalen, Tassen, Servietten und vielen anderem mehr, pfiffig und wirkungsvoll präsentiert. Dieses gewisse Etwas ist im ganzem Laden zu sehen und macht Lust aufs Schenken.

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Mittwoch, 04.04.2018

Sieben Tage die Woche einkaufen bei Nummer 49

Text und Bild: Jennifer Loosli

Sieben Tage die Woche einkaufen können, ein Traum vieler. Nummer 49 in Menziken lässt diesen Traum in Erfüllung gehen! Auch wenn die Ladenbesitzerin Brigitte Holenweg nicht im Geschäft anzutreffen ist, kann man den Laden betreten und Dekoartikel, Accessoires und vieles mehr einkaufen.

Es ist Sonntag und die beste Freundin hat Geburtstag, doch kein Geschäft das geöffnet und das passende Geschenk hat. Das passiert einem in Menziken ganz bestimmt nicht! An der Hauptstrasse 49 gibt es ihn, den Shop der sieben Tage die Woche geöffnet hat! Nummer 49 Homeshop lässt das Dekoherz jeder Frau höher schlagen. Brigitte Holenweg, Inhaberin Nummer 49, hat das Vertrauen in die Menschen. Hier darf jeder von 8.30 bis 19.30 Uhr selbstständig frische Blumen und Dekoartikel einkaufen und das Geld in eine dafür vorgesehene Kasse legen. Einzig die Kaffeestube ist in der unbedienten Zeit nicht zu benutzen. Kaffee und Gipfeli gibt es immer am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr und am Samstag von 8.00 bis 12.00 Uhr, wenn Brigitte im Laden ist. Die Lieblingsfarbe der Geschäftsführerin ist nicht zu übersehen. Dekoartikel, Accessoires und Blumen in wunderbar schönen Weiss- und Rosa - Tönen. Diese Frau hat das Auge fürs Detail. Alles ist so liebevoll und detailiert dekoriert und aufgerichtet. Sie liebt es, von schönen Sachen umgeben zu sein und das bemerkt man sofort wenn man den kleinen aber feinen Laden betritt. Schmuck von Steinkult, Geschirr der Marke Greengate und kulinarische Köstlichkeiten von Gourmet Berner, hier kann man sich und seinen Liebsten etwas Schönes tun. Momentan absolviert die gebürtige Bernerin eine Ausbildung zur Floristin, denn sie möchte vertiefter mit Blumen arbeiten. Das sie ausgefallene Ideen hat, wissen wir ja jetzt, doch es kommt noch mehr auf ihre treue Kundschaft zu. Vom 23. bis 28. April darf man mit seinem Blumentopf zu Nummer 49 gehen und ihn vor Ort mit Geranien bepflanzen lassen. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben und keine Aktion zu verpassen, sind alle Infos auf der Facebook - Seite des Nummer 49 Homeshops.

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Mittwoch, 28.03.2018

Feuriges Jahreskonzert: Musig Mänzike olé!

Text und Bild: Thomas Moor

Auf südamerikanische Rhythmen setzte die Musig Mänzike unter der Leitung von Bernhard Fischer beim Jahreskonzert. Ganz nach dem Geschmack des Publikums. Da spielte auch der Frühling, der sich ein erstes Mal bemerkbar machte, perfekt mit. Das Barometer der Lebensfreude stand auf «Hoch».

Chili con carne, Bandeja con salchicha waren nicht Titel von Musikstücken, sondern kulinarische Köstlichkeiten, mit welchen man sich auf den südamerikanisch angehauchten Konzertabend im Gemeindesaal einstimmen konnte. Und wie sah die Dessertkarte aus? Nun: Diese war gespickt mit feurigen, lateinamerikanischen Stücken, welcher die Musig Mänzike mit Dirigent Bernhard Fischer einstudiert hatte. Kein Wunder stiegen die Temperaturen im Gemeindesaal merklich an. Oder: «Feelin Hot Hot Hot», wie es in einem Song von Alphonsus Cassell heisst. Er wurde neben weiteren Ohrwürmern, wie «Quando, Quando, Quando», «Mas Que Nada» oder Ricky Martins «La Copa De La Vida» und weiteren Hits mit Leidenschaft vorgetragen. Feurig, feurig! Auch die Freedrummers unter der Leitung von Dieter Furrer liessen sich für den Konzertauftakt vom Land des Sambas inspirieren. Mit «Happy Brasilia» (ein Stück der höchsten Schwierigkeitsstufe) wurde die Perkussionsvielfalt eindrücklich demonstriert, ehe die Mitglieder der Musig Mänzike, begleitet vom Schlagzeugsolo des jungen Hallwiler Schlagzeugstudenten Michi Büchi, die Bühne betraten. Dabei kam das Publikum auch in den Genuss der «Alvamar Ouverture», welche die Musig Mänzike am kantonalen Musiktag am 24. Juni in Laufenburg zusammen mit der MG Reinach vortragen wird. Die Musig Mänzike brillierte dabei als Kollektiv, wobei Ilona Blättler (Alt-Sax) und Monica Sem (Querflöte) als Solistinnen zusätzliche Farbtupfer setzten.

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Dienstag, 27.03.2018

Pflegetipps für den Rasen von Claude Perrinjaquet – Perrinjaquet Gartenbau AG

Text und Bild: Eing.

Ein gepflegter Rasen ist schön anzusehen, herrlich zum Daraufgehen und er bringt im Sommer eine angenehme Kühle an die Füsse. Er benötigt allerdings auch ordentlich Pflege und Arbeit, will regelmässig gemäht und bei Trockenheit bewässert werden.

Ist der Rasen erst einmal schön und dicht herangewachsen, braucht er stetige Pflege, damit er auch so bleibt. Grundvoraussetzung dafür ist ein regelmässiger Schnitt und mehrmaliges Düngen. Ist der Wasser- und Sauerstoffaustausch durch einen verfilzten Untergrund nicht mehr gewährleistet, muss der Rasen vertikutiert werden. Dabei wird er von abgestorbenen Grasresten, Unkraut und Moos befreit und die Bodenoberfläche eingeschnitten, wodurch der Sauerstoff wieder zirkulieren kann.

Nahrung für die Gräser, Luft für die Wurzeln
Auch der Rasen braucht ab und zu «Vitamine», damit er wieder auf Trab kommt. Ist er im Frühjahr in einem schlechten Zustand, benötigt er einen schnellwirksamen Dünger. Lassen Sie sich von uns beraten, richtig Düngen ist nicht so einfach, wie man meinen könnte. Hat der Rasen den Winter gut überstanden, genügt ein langsamwirkender Langzeitdünger.

Automower – der intelligente Rasenpfleger
Eine automatische Düngung erledigt der Automower von selbst. Durch den häufigen und stetigen Schnitt produziert er einen feinen, sich schnell zersetzenden Grasschnitt, der wie Dünger wirkt. Es gibt keinen Grasschnitt zu entsorgen und Unkräuter mögen das stetige Schneiden auch nicht. Der Automower lässt sich via App durch Ihr Smartphone starten, stoppen, sichern und konfigurieren – von überall her.

Wir beraten Sie gerne über alle erhältlichen Modelle und warten und überwintern Ihren zukünftigen besten Freund während seiner «arbeitslosen» Zeit.

Ihr Fachmann für alle Gartenarbeiten
Für eine effiziente Rasenpflege verfügen wir über das nötige Fachwissen und innovative Geräte und Maschinen. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne unverbindlich.

Perrinjaquet Gartenbau AG
Claude Perrinjaquet, eidg. dipl. Gärtnermeister
Friedhofstrasse 1
5737 Menziken
Tel. 062 771 20 25
www.ihrgartenbauer.ch
info@ihrgartenbauer.ch

Montag, 26.03.2018

Wyna Garage AG: Renault weckt Frühlingsgefühle

Text und Bild: Thomas Moor

Der Frühling kann kommen – Renault ist bereit und die Wyna Garage AG in Menziken auch. Dass das Frühlingserwachen mit ganz vielen Vorteilen verbunden ist, konnte man anlässlich der Frühlingsausstellung erleben, wo die aktuellen Modelle von Renault und Dacia gezeigt wurden.

Auch wenn die ganz grosse Renault-Neuheit, der viertürige Renault Megane RS, noch nicht bei den Händlern eingetroffen ist, lohnte sich ein Besuch in der Wyna Garage trotzdem. So gut, so vielfältig und so attraktiv war Renault schon lange nicht mehr aufgestellt. Die Franzosen haben für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis das richtige Fahrzeug am Start. Und zwar vom kleinen wendigen Stadtfloh Twingo bis hin zum Arbeitstier, dem Pickup Renault Alaskan. Mit den Modellen wie Clio, Scenic, Kadjar, Kangoo, Koleos, Espace, Talisman & Co werden die verschiedensten Bedürfnisse abgedeckt, wobei auch das 4x4-Segment mit dem Koleos und dem Kadjar prominent vertreten ist. Neben den attraktiven Angeboten wartete Renault zudem mit einer Schrottprämie für das alte Auto auf, welche sich zwischen 3000 und 6000 Franken bewegte. Den Frühling voller Vorteile komplettiert Renault für seine Kunden mit verschiedenen Serviceleistungen und Zubehör-Aktionen. Dass man auch im «Elektrogeschäft» die Nase vorn hat, zeigte sich unter anderem auch beim Wettbewerb. Hier wurden 5x 2 VIP-Tickets für das Formel-E-Rennen in Zürich vom 10. Juni verlost. Renault hat bereits drei WM-Titel im Sack und hat mit dem Schweizer Sebastien Buemi einen ganz schnellen Mann im Cockpit.

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Montag, 26.03.2018

Kabarett, Nachwuchs und viel Schweizer Musik

Text und Bild: Eing.

Das Programm für die 16. Ausgabe des Menziker Mutterschiff Openairs vom 26. bis 28. Juli ist komplett. Ob waschechten Berner Rap, Schweizer Alternative-Rock, Electro-Bläser oder musikalisches Kabarett – für jeden Geschmack ist wie jedes Jahr etwas dabei.

Wie bereits medial verkündet, findet nach dem letztjährigen Erfolg erneut eine Kleinkunstnacht statt. Das Mutterschiff Openair wird somit erneut drei Tage das Aargauer Dorf Menziken beleben. Zum Start erwarten die Besucher am Donnerstagabend, 26. Juli, den Oltner Kabarett-Casting-Gewinner Jakob Heymann und den Freiämter Musik-Kabarettist Philip Galizia. Zwei begnadete Geschichtenerzähler mit viel Wortwitz und einem besonderen Blick auf die Höhen und Tiefen des Menschseins.

«Death by Chocolate» und «Erwin & Edwin» als Hauptacts

Tagsdrauf kommen schliesslich Musikfans so richtig auf ihre Kosten. Am Freitag, 27. Juli, bringt mit «Death by Chocolate» ein Schweizer Headliner die Hauptbühne zum Kochen. Die Rockband durfte bereits als Support von Bon Jovi auftreten und stand auf Bühnen in ganz Europa oder den USA. Mit ihrer Mischung aus Alternative-Rock und Folk wurden die Bieler bereits zum SRF-3-Best-Talent ausgezeichnet. Am Samstag vereinen die Wiener «Erwin & Edwin» Elektro und Blasmusik, um das Mutterschif so richtig toben und tanzen zu lassen. Trompete, Gitarre, Schlagzeug und Turntables werden gemeinsam zu einer grossartigen Bühnenshow. Nebst Rock und Elektro kommen auch Urban Music und vielversprechendes Singer-Songwriting nicht zu kurz. Auf der Nebenbühne gilt es die Aarauer Jazzsängerin Cinzia Catania, die Basler Poetic Post Popkünstlerin Gina Été mit ihren Björk-ähnlichen Klängen oder das St. Galler Grunge-Rock-Duo zu entdecken. Mit viel Groove und Soul überzeugen J.J. Flueck, Pascal Käser und Sam Siegenthaler von «The Next Movement» am Samstag auf der Hauptbühne. Die gestandenen Musiker teilten sich schon mit Greis, Nicole Bernegger oder Manillio eine Stage und wissen live abzuliefern. Viel Bühnenerfahrung weist auch die Berner Hip Hop-Crew Churchhill, die bekannt istfür ihre direkten Texte und handgemachten Rap, oder der Electro-Musiker Wassily, vor.

Christian Schenker für die kleinen Besucher
Für die kleinsten Festivalgänger holt das Mutterschiff den bekannten Schweizer Kinderliedermacher Christian Schenker nach Menziken und wie immer gibt das Openair nationalen Newcomern eine Chance. Der Freitagabend wird von einem Finalisten des Nachwuchs-Wettbewerbs «BandXnordwest» eröffnet. Wer dies sein wird, entscheidet sich am 5. Mai im Kiff Aarau.

Weitere Infos zum Programm und Vorverkauf unter www.mutterschiff.ch

Donnerstag, 26.07.2018
19.00 – 20.30 Uhr: Essen
20.30 Uhr: Jakob Heymann
22.00 Uhr: Philipp Galizia

Freitag, 27.07.2018
Hauptbühne:
19.00 Uhr: bandXnordwest-Band
21.35 Uhr: Death by Chocolate (Hauptact)
00.25 Uhr: Churchill

Nebenbühne:
20.25 Uhr: Gina Été
23.15 Uhr: Wassily

Samstag, 28.07.2018
Hauptbühne:
16.55 Uhr: Tim Freitag
18.55 Uhr: The Next Movement
21.15 Uhr: Erwin und Edwin (Hauptact)

Nebenbühne:
16.00 Uhr: Christian Schenker (Kinder)
18.00 Uhr: Cinzia Catania
20.20 Uhr: Catalyst
22.40 Uhr: Ginger and the Ghost
01.15 – 02.00 Uhr: D. Caboose

Donnerstag, 22.03.2018

Arbeitsjubiläum: Fabio Toma hat Renault im Blut

Text und Bild: Thomas Moor

Einmal Renault, immer Renault. Das trifft auch auf Fabio Toma vom Verkauf in der Wyna Garage AG Menziken zu. Mitte März konnte er die Gratulationen und den herzlichen Dank für die 10-jährige Firmentreue von der Geschäftsleitung mit Roger und Jasmin Faes entgegennehmen.

Schön, wenn man ein rundes Arbeitsjubiläum bei einem Arbeitgeber feiern kann, der einem quasi ans Herz gewachsen ist. Bei Fabio Toma, der sein 10-jähriges Arbeitsjubiläum bei der Wyna Garage AG in Menziken feiern kann, ist das so. «Mein Arbeitgeber ist ein Paradebeispiel dafür, wie es in anderen Betrieben auch laufen sollte», wie der Jubilar die Blumen weiter gab. Und er weiss, wovon er spricht. Denn insgesamt arbeitet er nun schon seit 22 Jahren in einem Betrieb der Familie Faes. 12 Jahre in der Aare Touring Garage AG in Buchs und jetzt bereits schon 10 Jahre in Menziken. Die Zeit vergeht wie im Flug. Vor allem dann, wenn man einen Job hat, der Spass macht. Nicht zu unterschätzen natürlich das Team, das wie eine grosse Familie ist, zu einem guten Arbeitsklima und damit nicht zuletzt zu guten Leistungen beiträgt. Fabio Toma ist mit Renault gross geworden. Seine Lehre hat der Buchser als Automechniker auf der Marke Renault gemacht. Später wechselte er in den Kundendienst und ist heute im Verkauf in der Wyna Garage AG tätig. Bei ihm sind Kunden, die sich für ein neues Renault-Modell interessieren, in guten Händen. Toma spricht die Renault-Sprache, ist kompetent und fachlich bestens ausgewiesen. Daran will er natürlich auch in Zukunft festhalten. «Jetzt nehme ich die nächsten 10 Jahre mit Elan wie bisher in Angriff», wie er sagte und sich über das Couvert, den Rotwein in der XXL-Flasche und den mit Gravur versehenen Gruppe-C-Sportwagen Alpin 460 als Modell in Empfang nehmen konnte.

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Mittwoch, 21.03.2018

Moto Bättig AG hat mit Honda viele gute Trümpfe

Text und Bild: Thomas Moor

Das Wetter und die Temperaturen wollten noch nicht so recht mitspielen. Trotzdem: Die Frühlingsausstellung bei der Moto Bättig AG lockte wieder viele Besucher an. Sie wollten sich über die Neuheiten und die bestehenden Modelle von Honda informieren.

Alles aus einem Guss: Honda wird bei der Moto Bättig AG in Menziken ins beste Licht gerückt. Nicht nur mit den optischen Auftritten im Showroom, im Büro und auf der Website. Hier wurde in den vergangenen Monaten investiert, um das Erscheinungsbild auf Honda-Norm anzupassen. Up to date ist man natürlich auch bei der Modellvielfalt, die man aus nächster Nähe begutachten konnte. Allen voran die CRF1000L African Twin, die als «Adventure Sports» einige Neuheiten erfahren hat. So zum Beispiel einen grösseren Tank, der nun eine Reichweite von 500 km bietet. Optimiert wurden unter anderem der Windschutz, der Federweg (+22 cm) und das Armaturenbrett. Einen weiteren Trumpf hat Honda mit seinen Naked-Bikes im Ärmel. Neo-Sports-Café heisst die neue Serie, die bereits im Vorfeld der Lancierung Verkaufsrenner-Qualitäten angemeldet hat. Die drei Bikes, welche eine Mischung aus Naked-Bike und Retro-Café-Rennmaschine sind, werden in drei Hubraumklassen (125, 300, 1000 ccm) erhältlich sein. «Lieferbar sind sie aber erst Ende April», wie Chris Burri sagt. Zusammen mit Willi Bättig und Walter Hermann bildet er das qualifizierte Team, das sich mit viel Fachwissen, Einsatz und Leidenschaft um die Motorräder der Kunden kümmert.

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Mittwoch, 21.03.2018

Einweihungstag war auch Freudentag im Falkenstein

Text und Bild: Thomas Moor

«Unseren Bewohnern gefällt's, unseren Mitarbeitern gefällt's. Wir sind rundum glücklich.» Kurz: Es war ein Freudentag im Falkenstein Menziken, der Residenz für Wohnen und Pflege, als im Rahmen einer Eröffnungsfeier die symbolische Schlüsselübergabe erfolgte.

Freudentage gab es in der 75-jährigen Geschichte der Altersresidenz Falkenstein schon einige. Einer war zum Beispiel der feierliche Augenblick, als am 24. Oktober 2017 die offizielle Schlüsselübergabe für den Erweiterungsbau Haus C und am 1. November der anschliessende Bezug des Neubaus erfolgte. Dies nach einer 17-monatigen Bauzeit, die zwar von Imissionen, Einschränkungen und Improvisationen geprägt war, von Unfällen (abgesehen von kleineren Bobos) glücklicherweise verschont blieb. Die veranschlagten und bewilligten Baukosten von gesamthaft 18,7 Millionen Franken sollen nach ersten Einschätzungen eingehalten werden können. Die genauen Abrechnungen liegen noch nicht vor. So viel ist aber sicher: «Wer mich kennt, weiss, dass ich mit spitzem Bleistift gerechnet habe. Wir sind sehr gut auf Kurs», wie Thomas Staub, Verwaltungsratspräsident der Falkenstein Asana AG anlässlich der Eröffnungsfeier Mitte März versicherte und gleichzeitig Rückschau hielt auf den Pionier Jakob Irmiger, sowie die Entstehung und Entwicklung der Altersresidenz Falkenstein. Mit dem Erweiterungsbau von Haus C mit seinen 32 Einzelzimmern und einem Ferienzimmer, verfügt man im Falkenstein nun über gesamthaft 90 Zimmer und eine Infrastruktur, welcher es an nichts mangelt. «Hier ist ein Leuchtturm entstanden, bei welchem die planerischen Vorgaben zu hundert Prozent umgesetzt und erfüllt wurden», wie Samuel Wiederkehr als Präsident der Baukommission sagte. Hier sei etwas entstanden, das die nächste Generation überdauern wird. Ein kleines Dorf, wie es Architekt Andreas Graf nannte. Quasi das kleine Dorf Falkenstein im Dorf Menziken. Mit einem eigenen Dorfplatz in Form des Vorplatzes mit diversen Bänkli, wo man sich treffen, verweilen und die Aussicht über das Wynental geniessen kann. Das kleine Dorf Falkenstein lebt nicht zuletzt auch wegen der Cafeteria, als öffentlicher Treffpunkt und den Aktivitäten, die hier stattfinden. Kurz: Das «Falki» soll ein Ort sein, wo man sich daheim fühlt. Der Spagat zwischen Pflegeatmosphäre und Wohnlichkeit wurde perfekt umgesetzt. Davon konnte sich auch die Bevölkerung am anschliessenden Tag der offenen Tür anlässlich eines Rundgangs durch alle drei Häuser selber ein Bild machen. Neben kulturellen Darbietungen stand auch gemütliches Beisammensein, begleitet von kulinarischen Köstlichkeiten, auf dem Programm. Ganz nach dem Motto: Hier ist ein Ort zum Verweilen.

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Mittwoch, 21.03.2018

Fliesen von Moospark Keramik AG: Darauf stehen Kunden

Text und Bild: Jennifer Loosli

An den Keramik-Tagen vom 17. und 18. März im Gewerbepark Moospark in Rickenbach LU stand man auf handverlesenen «terra piatta»-Fliesen aus Italien. Trotz leicht verschneiter Landschaft, wurden vielfältige, raffinierte und hochwertige Keramikplatten präsentiert und verkauft.

Bei der Moospark Keramik AG kann man auf über 800 m2 auserlesene keramische Wand- und Bodenbeläge entdecken. Viele der Platten hat Geschäftsinhaberin Heidi Dubach an der Fachmesse Cersaie Bologna 2017 in Italien entdeckt und nach Rickenbach importiert, um auch hier das Comeback des Keramik zu feiern. Die Plattenkollektion von «terra piatta» lässt jeden Wohntraum in Erfüllung gehen und sommerliche Terassen bereichern. Das Verkaufsangebot richtet sich an alle Kunden, die gerne italienisches Design zu zahlbaren Preisen möchten. Im Showraum der ehemaligen Gärtnerei kann man in eine sinnlich verführerische Welt eintauchen. In der Moospark Keramik AG bekommen Kunden das, was sie nicht erwarten, aber schon lange suchen. Bei der Entscheidung für die richtigen Fliesen steht das Team von Heidi Dubach dem Kunden mit Rat und Tat zur Seite. In der Beratung geht es immer darum, zu spüren und zu erfahren, wer der Kunde ist und was zu ihm passt. Es ist wichtig, dass die Kunden frei nach ihrem Geschmack entscheiden können, aber auch gemeinsam mit Heidi Dubach und ihrem Team ein Konzept über den Stil des Innenausbaus und die Farbenharmonie ausarbeiten können.

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Dienstag, 20.03.2018

Der junge Mann mit den Scherenhänden

Text und Bild: Jennifer Loosli

Jeder kennt es: Als kleines Kind liebte man es, Scherenschnitte zu machen. Bei den meisten lässt die Begeisterung mit den Jahren nach. Anders bei Florian Kuhn! Der 21-Jährige hat einfach nie damit aufgehört Dinge aus Papier auszuschneiden und fertigt heute Unikate an.

Als er die Scherenschnittschere seiner Tante ausprobieren durfte, liess ihn das Ausschneiden von Tieren, Menschen und Gegenständen aus Papier nicht mehr los. Seine Werke sind so filigran, dass man fast nicht glauben kann, dass diese wirklich nur mit einer Schere angefertigt wurden! Es braucht aber nicht nur Geschick mit der Schere, sondern auch zeichnerisches Talent. In meist tagelanger Handarbeit zeichnet Florian traditionelle und aussergewöhnliche Motive auf spezielles Scherenschnitt - Papier. Das Ergebnis: Einzigartige Kunstwerke die extrem fein und präzise sind. Nichts für jedermann. Florian kann sich bei der filigranen Arbeit entspannen, findet Ruhe und den Ausgleich zum Berufsleben als Schreiner. Ein Kunsthandwerk, das sich der 21-Jährige durch die Jahre angeeignet und seinen ganz persönlichen Stil entwickelt hat. Ziegen und Kühe findet man auf unzähligen Scherenschnitten anderer Künstler. Deshalb entschied sich Kuhn für aussergewöhnlichere Motive. Löwenköpfe, Drachen, Blumen, aber auch Buchstaben sind Bestandteil in seinen Werken. Herausfordernd sind Buchstaben. Diese müssen spiegelverkehrt aufgezeichnet werden. Deshalb ist seine spiegelverkehrte Schrift schöner als die Normalschrift. Im Huus 74 in Menziken kann man Florian Kuhns Werke noch bis am 8. Juni 2018 bestaunen und auch kaufen.

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Dienstag, 20.03.2018

Torhüterin Aniki Erismann in Kanada im Einsatz

Text und Bild: Thomas Moor

Wer im Leben – egal ob beruflich oder sportlich – Aussergewöhnliches erreichen will und Ambitionen für höhere Aufgaben hegt, muss ehrgeizig sein, diszipliniert arbeiten und immer am Ball oder am Puck bleiben. So, wie die Menziker Schülerin Aniki Erismann, die Eishockey-Goalie beim SC Reinach und im Schweizer U15-Team ist. Anlässlich einer internationalen Turnierwoche in Kanada mit 114 Teams hütete sie das Schweizer Tor.

Anfang März – die Meisterschaft ist Geschichte. Trotzdem läuft noch eines der letzten Trainings in der Eishalle Moos in Reinach. Im Tor: Aniki Erismann im Dress der Schweizer Nati. Dieses erinnert sie an einen speziellen sportlichen Höhepunkt in ihrer noch jungen Karriere. Mit dem Schweizer U15-Team nahm sie nämlich vom 7. bis 18. Februar 2018 am internationalen Hockeyturnier «48. Tournoi de Hockey International Bantam de Granby» in Kanada teil. Ein eindrückliches und bleibendes Erlebnis für die ehrgeizige Sportlerin. Ein solches hatte Aniki übrigens bereits zu Beginn ihrer Hockeylaufbahn, die sie als Feldspielerin begann. Der erste Match ging damals zweistellig verloren und sorgte für Tränen und die Erkenntnisse, dass sie – Aniki – die Arbeit als Torhüterin besser gemacht hätte. Das war dann auch der Beginn ihrer Torhüterkarriere, die sie in den bisherigen Stationen Bambini, Picolo, Moskitos und heute bei den Minis beim SC Reinach durchlief. Mit ihren damals sechs Jahren, sei sie eher eine Spätzünderin gewesen, wie sich Mutter Sibylle erinnert. Eine Spätzünderin, die aber einschlug und dank Ehrgeiz und Disziplin heute da steht, wo sie ist. Unter anderem im Schweizer U15-Nati-Team. Ins gemachte Nest konnte sich Aniki für den Kanada-Trip aber nicht setzen. Für die Kosten von 2800 Franken mussten die Spielerinnen selber aufkommen. Mit ihrem «I believe in you»-Projekt (Crowdfounding-Plattform für Schweizer Sportprojekte) und den daraus gewonnen Sponsoren, hatte Aniki das Geld für die Finanzierung der Reise innerhalb von 50 Tagen beisammen. Möglich machte das Kanada-Abenteuer neben den Sponsoren (Firmen und Private) auch die Menziker Schulleitung, welche sich bisher grosszügig gezeigt hat und der ambitionierten Hockeyspielerin als Inhaberin einer Talentcard für dieses Turnier ebenfalls grünes Licht gab. Überhaupt: Schule und Sport unter einen Hut zu bringen, ist eine grosse Herausforderung, welche die Menziker Schülerin bravourös meistert. Neben der Schule, den Trainings und den Meisterschaftsspielen stehen pro Saison zusätzlich rund sieben Natizusammenzüge in Zuchwil und Romanshorn, sowie Trainings in der Professional Goalie School Kloten (PGS) auf dem Programm. Einsätze, die ihr Freude bereiten. Das hat sich speziell auch beim Turnier in Kanada – dem Mutterland des modernen Hockeysportes – gezeigt. Neben drei Freundschaftsspielen und drei Turnierspielen, kam auch die Freizeit mit verschiedenen Plauschaktivitäten zusammen mit den Gastfamilien nicht zu kurz. Und die Stimmung im Team war hammermässig. Nicht zuletzt auch deshalb, weil alles top-organisiert war.
Und jetzt? Ist die Zeit zum Runterfahren gekommen? Jein! Auch in der meisterschaftslosen Zeit müssen die jungen Hockeytalente an die Säcke. Ende April beginnt bereits wieder das Hallensommertraining mit Kondition, Koordination und Schnelligkeit. Auch Eistrainings in Kloten und in Burgdorf sind programmiert und eine Talentsichtung für die U16-Nationalmannschaft steht ebenfalls bevor. Alles weitere Stationen auf dem Weg nach ganz oben. Denn Anikis grosses Ziel ist es, einmal mit der Schweizer Nationalmannschaft an Olympischen Spielen teilzunehmen. Und wenn dabei dann noch Edelmetall herausschauen würde – umso schöner!

Donnerstag, 15.03.2018

Spiel, Spass und «en gueti Ziit» in der Männerriege

Text und Bild: Thomas Moor

Sportlich gesehen müssen sie ja keine grossen Stricke mehr zerreissen: die Mitglieder der Männerriege Menziken. Vielmehr geht es der sportlich aber immer noch «zwägen» Truppe um Fitness, Beweglichkeit, Spiel und Spass. Auch die Kameradschaft wird entsprechend gepflegt.

Wer jetzt meint, das Turnen in der Männerriege bestehe nur aus Gymnastik und Freiübungen, der täuscht sich. Zwar legen sich die Verantwortlichen mit Obmann Thomas Hüsler, Oberturner Beat Sommerhalder und Vize-Oberturner Christian Ammann nicht auf einzelne Disziplinen und Sportarten fest. Beweglichkeit, Ausdauertraining und Spiele stehen im Vordergrund und bilden den Grossteil der sportlichen Aktivitäten. Auch an jenem Abend, als das Dorfheftli dem Turnbetrieb, der jeweils am Donnerstag um 20.00 Uhr in der Menzo-Turnhalle startet, beiwohnte. Das Ganze begann mit einem Einlaufen – ein Circuit bestehend aus Laufabschnitten, Seilspringen und dem seitlichen Hüpfen über ein Schwedenbänkli. Danach war Erstaunliches zu sehen. Nicht etwa das Positionieren der Unihockeytore, sondern vielmehr das, was danach folgte. Da wurde nämlich mit Einsatz total gespielt. Ehrgeiz wie in jugendlichen Jahren wurde neben brillanter Stocktechnik und gekonnter Ballführung zelebriert. Und die ersten Schweisstropfen auf der Stirne liessen dann auch nicht lange auf sich warten. «Volleyball und Faustball sind weitere Spiele, die bei uns hoch im Kurs stehen», wie Oberturner Beat Sommerhalder erklärt. Im Sommer bei schönem Wetter sei man viel draussen auf dem Rasenplatz an der frischen Luft anzutreffen. Der gesellschaftliche Teil wird auch schon mal mit einer Partie Minigolf gepflegt. Die Turnfahrt, die in der Regel drei Tage dauert und von Röbi Stolz organisiert wird, bildet zudem einen Höhepunkt im Jahresprogramm. Zurück aber wieder in die Turnhalle. Hier wurde die Unihockey-Partie in der Zwischenzeit abgepfiffen. Ohne grosse Verschnaufpause wird das Volleyball-Netz gespannt. Ein weiteres Spiel, das Kondition und Konzentration gleichermassen fördert, ist im Gange. Wer sportlich auch am Ball bleiben möchte, ist herzlich eingeladen einmal ein Schnuppertraining zu absolvieren. Neue Mitglieder ab 35 Jahren sind jederzeit herzlich willkommen. Infos auch unter www.stvmenziken.ch

Donnerstag, 15.03.2018

Frischer Wind im Restaurant Bar Hollywood

Text und Bild: Jennifer Loosli

Ein neues Konzept für das Hollywood in Menziken: Der Name wurde durch «Restaurant und Bar» ergänzt, das Ambiente angepasst und die Speisekarte komplett erneuert. Die Gäste können sich auf gut bürgerliche Köstlichkeiten, musikalische Unterhaltung und zuvorkommendes Personal freuen!

Eine neue Gastgeberin, die mit viel Erfahrung das neu benannte «Restaurant Bar Hollywood» zu einem beliebten Treffpunkt machen will. Man kennt sie aus dem Gasthof Löwen in Gontenschwil. Dort ist Tanja Bolliger mit dem Gastgewerbe gross geworden, hat die Service - Ausbildung absolviert und die Wirtefachschule besucht. Dadurch bringt sie langjährige Gastro-Erfahrung mit ins Hollywood. Auch in der Küche hat sie sich Verstärkung mit grossem Know-how ins Boot geholt! Res Mäder und Martin Jägle werden ihre berühmt-berüchtigten Gerichte im Hollywood auftischen und die Gäste kulinarisch verwöhnen. Die Besucher dürfen sich zukünftig auf abwechslungsreiche Schweizer Gerichte mit regionalen Produkten freuen. Dies widerspiegelt sich auch in der Einrichtung des Hollywood. Kuhglocken und diverse weitere schweiztypische Deko schmücken das Restaurant und verleihen ihm neues Ambiente. Es soll schön aber trotzdem einfach bleiben. Nebst gutem Essen gibt es weiterhin leckere Drinks und Cocktails an der Bar. Von Montag bis Donnerstag sowie Samstag und Sonntag ab 17.00 Uhr, freitags schon ab 16.00 Uhr. Neu wird Vereinen ein Säli für Sitzungen, Generalversammlungen etc. zur Verfügung stehen.

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Donnerstag, 15.03.2018

Sanierungsbau Hallenbad Menziken: Jetzt gehts los!

Text und Bild: thomas Moor

Was lange währt, wird endlich gut! Nach einer intensiven Planungsphase erfolgte Mitte März im Beisein von Gemeinderat, Mitglieder der Badikommission und der wichtigsten am Projekt beteiligten Unternehmer der Spatenstich zum Sanierungs- und Erweiterungsbau des Hallenbades Menziken.

«Endlich können wir zum Spatenstich schreiten», wie Hans Heinrich Leuzinger, Gemeinderat und Vizepräsident der Badikommission erleichtert sagte. Dem Sanierungs- und dem Erweiterungsbau haben die Menziker Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit einem Sanierungskredit über 5 Millionen Franken zugestimmt. Dass es sich dabei um keinen Luxusausbau handelt, wurde im Vorfeld mehrmals verdeutlicht. Vielmehr geht es darum, den Spagat zwischen technischer Sanierung und einer Attraktivitätssteigerung zu schaffen und nicht zuletzt auch die Betriebskosten zu senken. Anlässlich des Spatenstichs gab Architekt Thomas Weber von der Firma Energie- und Haustechnik Weber AG, Einblick in die Sanierungsschritte, welche in den kommenden Monaten eingeleitet werden. Gestartet wird mit dem südseitigen Erweiterungsbau, in welchem ein Kinderplanschbecken, eine Rutsche, Liegen, Wasserfontäne und spielerische Elemente untergebracht sind. In einer weiteren Etappe geht es dann um die Sanierung des Beckens, der Böden, der Nasszellen, der Umkleideräume. Auch energetische Verbesserungen, die Erneuerung der Beleuchtung und die Erschliessung der neuen Lüftung stehen neben Erdbebensicherheit und brandschutztechnischen Massnahmen auf dem Bauprogramm. Die Cafeteria wird mit einem Facelifting aufgewertet. Eröffnung ist auf Anfang Dezember geplant.

WEMF-beglaubigte Gratisauflage Menziken: 2883

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