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Freitag, 21.09.2018

Herbsttagung der Gemeindeammänner im Falkenstein

Text und Bild: Jennifer Loosli

Zum Auftakt der diesjährigen Herbsttagung lud die Residenz Falkenstein ASANA AG alle Gemeindeammänner des Bezirks Kulm ein. Mit einem interessanten Rundgang wurde den Gemeindeammännern die Institution ein Stück näher gebracht.

Gemeindeammann Erich Bruderer hiess in der schönen Residenz für Wohnen und Pflege Falkenstein in Menziken alle herzlich willkommen. «Es ist wunderbar, dass alle den Weg nach Menziken gefunden haben und ich freue mich nun auf einen gemeinsamen Rundgang durch die alten und neuen Gemäuer» so Erich Bruderer. Ursula Gnädiger, die Geschäftsleiterin des Falkensteins, führte die Gemeindeammänner durch die drei Gebäude und erzählte interessante Details dazu. Martin Heiz, Gemeindeammann von Reinach, ergänzte Ursula Gnädigers Informationen teilweise mit lustigen Fakten aus früheren Zeiten. Zum Ende der Führung gab es einen leckeren Apéro, während man sich untereinander austauschte. Das Treffen der Gemeindeammänner dient jeweils dem Informationsaustausch. Was die Themen dieses Informationsaustausches waren, entzieht sich unserer Kenntnis, da das Gespräch ohne Presse, hinter verschlossenen Türen im Huus 74 stattgefunden hat.

Mittwoch, 19.09.2018

Ein Stück Schweizer Industriegeschichte

Text und Bild: fabienne Hunziker

Namen wie Barry, Susi, Pony, Indiana Bill, Edelweiss oder Güggel findet man gepaart mit aufwendig und schön gestalteten Bildern auf den alten Verpackungsschachteln von Zigarren und Stumpen. Plakat- und Verpackungsgestaltungen, welche in der heutigen Zeit teilweise unvorstellbar wären.

Kinder auf Zigarrenverpackungen und Werbeplakaten mit Slogans wie «Fördert die Arbeit» oder «Hebt das Wohlbefinden». Damit wurden Zigarren und Tabakwaren vor rund 150 Jahren beworben. In den Jahren ab 1838 begann die Zigarrenindustrie in der Region stetig zu wachsen und liess damit einen weltweit wichtigen Industriestandort entstehen. Als sich die Baumwoll- und Webindustrie auf Grund der mit Wasserkraft betriebenen Webstühlen in andere Regionen der Schweiz verlagerte, musste ein neuer Wirtschaftszweig gefunden werden. Sogar amerikanische Soldaten, welche 1861 im Krieg im Einsatz waren, wurden mit Stumpen aus dem Wynen- und Seetal beliefert. In über 150 Fabriken fanden rund 4500 Männer und Frauen ein gesichertes Einkommen. Das Stumpenland florierte während vieler Jahre. Nicht nur die Herstellung der Zigarren selbst, sondern auch die Verpackungsindustrie und die Weiterentwicklung der Maschinen, welche zum Rollen der Zigarren benötigt wurden, konnten teilweise in der näheren Umgebung gebaut werden. Einen spannenden und lehrreichen Einblick in die Geschichte dieser Industrie bietet das Tabakmuseum aargauSüd in Menziken. Die umfangreiche Sammlung, welche in der ehemaligen Kapelle gezeigt wird, ist sehr beeindruckend. Detailgenau kann der Besucher die Herstellung und Verarbeitung verschiedenster Zigarren und Stumpen nachvollziehen. Welcher Tabak eignet sich wofür? Woher kommt der verwendete Tabak? Wo wurden welche Zigarren hergestellt? Ein Team von Freiwilligen nimmt die Besucher gerne mit auf die Reise in die Vergangenheit und auch durch die Geschichte der Entstehung des Museums. Das Museum ist jeden ersten Sonntag im Monat (ausser Juli und August) von 10.00 bis 12.00 Uhr für alle Besucher geöffnet. Auch für Apéros, Firmenanlässe oder einer Zigarrenverkostung in der gemütlichen Smokerlounge können individuelle Termine vereinbart werden.

Mittwoch, 12.09.2018

Das Menziker Spatze-Näscht im farbigen Kleid

Text und Bild: Thomas Moor

Professionelle Kinderbetreuung: Das steht im Mittelpunkt des Vereins Kindertagesstätte Menziken . Was die Kinderkrippe Spatze-Näscht und die Tagesstruktur PICK zu bieten haben, konnte man sich am Tag der offenen Tür von einem engagierten Team zeigen lassen.

Die Kronen lagen bereit und mit ihnen ganz viel Dekomaterial um den Kopfschmuck zu verzieren. Die Kinder, die mit ihren Eltern zum Tag der offenen Tür der KITA Menziken kamen, durften sich nicht nur deswegen wie kleine Prinzessinnen und kleine Könige fühlen. Paradiesische, ja eben fast königliche Verhältnisse wird ihnen in der Kinderkrippe Spatze-Näscht und in der Tagesstruktur Pick geboten. Das ehemalige Menziker Pfarrhaus bietet nämlich eine ideale Infrastruktur, um die Kinder in einer familiären Atmosphäre betreuen zu können. Unterteilt ist die KITA in die Kinderkrippe Spatze-Näscht für Kinder im Alter ab 3 Monaten bis Kindergarten und in die Tagesstruktur PICK für Kinder ab Kindergarten bis Schulaustritt. Vom Erdgeschoss bis hinauf unters Dach stehen liebevoll eingerichtete Räume und Zimmer zur Verfügung. Diese erhielten erst kürzlich einen neuen Anstrich, der einen zusätzlichen Farbtupfer in den Alltag bringt. Freude herrscht auch bei Kita-Leiterin Elina Nurmi Galliker. Zusammen mit ihrem 16-köpfigen Team (Fachfrauen Betreuung Kind) sorgt sie dafür, dass die Kinder bestens aufgehoben und professionell betreut sind. «Wo Ihre Kinder zu Hause sind, wenn Sie nicht zu Hause sind» wird dem KITA-Slogan hier mehr als gerecht.

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Mittwoch, 12.09.2018

Das musikalische Duo: David und Jonathan Zipperle

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wie der Vater, so der Sohn. Dieses Sprichwort trifft auf David und Jonathan Zipperle absolut zu. Die beiden sind von Grund auf musikalischer Natur und leben für die Musik! Eigens komponierte David Zipperle verschiedene Werke, die auf seiner CD «Souvenirs» zu hören sind.

1979 in Meran (Italien) geboren, begann der heute 39-jährige, im Alter von neun Jahren mit dem Gitarrenspiel. Mit der Zeit wurde David klar, dass Gitarre spielen seine grösste Leidenschaft ist und er dies beruflich ausüben möchte. Mit 16 Jahren trat er ins Konservatorium «C. Monteverdi» von Bozen, in die Klasse von Walter Zanetti ein. Nach dem Diplom im Jahr 2001 kehrte er Italien den Rücken und reiste nach Basel, um in der Konzertklasse von Walter Feybli und der Kompositionsklasse von Balz Trümpy weiter zu studieren. 2004 schloss er den Master of Performance in Basel mit Auszeichnung ab. Schon während des Studiums gab Zipperle zahlreiche Solokonzerte und besuchte Meisterkurse bei Konzertgitarristen mit Rang und Namen, wie David Russell, Oscar Ghiglia, Alvaro Pierri und Aniello Desiderio. Er ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe, darunter Bacoli (2003), Lamporecchio und Mondoví (2005). 2012 wurde ihm der Kulturpreis Preis der Stadt Saluzzo (Italien) zugesprochen. Er gab bereits Konzerte in der Schweiz, in Italien, Deutschland, Ungarn, Dubai und Portugal. Als Solist war er schon mit dem Elfenau Orchester Bern, dem Orchesterverein Rheinfelden, dem Haydn-Orchester und dem Konservatoriumsorchester Bozen zu hören. 2004 ist für David Zipperle und seine Frau aus einem weiteren Grund ein besonders Jahr: Ihr Sohn Jonathan erblickte das Licht der Welt. David Zipperle erhält seine erste Festanstellung als Gitarrenlehrer an der Regionalen Musikschule Gelterkinden und bald darauf auch an der Kreismusikschule Seengen. Seit 7 Jahren unterrichtet er nun an der Musikschule der Stadt Zug und gibt seine Leidenschaft zur Musik an die jungen Menschen weiter.

Jonathans Freude zur Musik entdeckte die Familie Zipperle schon sehr früh: Seine aussergewöhnliche musikalische Begabung wurde schon im zarten Alter von zweieinhalb Jahren gefördert. Im Unterricht von Martin Rüttimann in Zürich lernte er das Geigenspiel nach der Suzuki-Methode. Die Suzuki-Methode ist ein Musikerziehungskonzept, das bereits Kindern im sehr jungen Alter den direkten Einstieg in den Instrumentalunterricht ermöglicht. Man bezeichnet sie auch als «Muttersprachen-Methode», die analog zur Spracherziehung auf Auswendiglernen mit Hilfe von Hören, Beobachten und Nachahmen basiert und zunächst auf Notenlesen verzichtet. Die Fortschritte von Jonathan waren derart grandios, dass sich David auch beruflich näher mit der Suzuki-Methode zu beschäftigen begann, schliesslich eine dreijährige berufsbegleitende Weiterbildung zum Suzuki-Lehrer für Gitarre absolvierte und heute diese Methode sehr erfolgreich an der Musikschule Zug anwendet. Jonathan trat erstmals als Solist mit einem Orchester auf als er nur sieben Jahre alt war. Weitere Konzertauftritte im Duo mit seinem Vater folgten, mit der Violingruppe von Martin Rüttimann gastierte er in berühmten schweizer Konzertsälen, wie der Tonhalle Zürich oder dem Casino Basel. Seit 2013 ist er Schüler von Emilie Haudenschild in der Talentförderung der Musikakademie Basel. Er ist mehrfacher Preisträger verschiedener Jugendmusikwettbewerbe in der Schweiz, Italien und Frankreich. Nach seinem Bezirksschulabschluss in Menziken besucht er nun das AKAD College in Zürich, wo er die Klasse Kunst und Sport besucht. So hat er genügend Freiraum für die Musik und wird auf die Matura vorbereitet. Jonathan und David haben in den letzten Jahren ständig ihr gemeinsames Repertoire erweitert und die Magie aus der Kombination der beiden Saiteninstrumente für sich entdeckt. Für beide ist Musik eine Sprache, die sehr vielfältig ist und Gefühle übermittelt. Einer ihrer grossen Zukunftswünsche wäre es mal ein Doppelkonzert mit einem Orchester aufzuführen. David Zipperle ist ständig am Arrangieren von virtuosen Stücken für ihr Duo. So sind in den letzten Jahren zahlreiche Arrangements von Stücken von Sarasate, Tartini und Schostakowitsch entstanden und nun erstmals auch mit Gitarre zu hören! Für Konzerte sind die beiden immer zu haben und freuen sich, Ihnen Gefühle und wunderbare Melodien zu vermitteln. Mehr zu den beiden Musikern auf www.davidzipperle.com.

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Mittwoch, 12.09.2018

Beim Blauring Menziken läuft immer etwas

Text und Bild: Thomas Moor

In über 300 Gemeinden in der Schweiz gaben Gruppen vom Jungwacht Blauring (Jubla) Einblick in ihre Angebote. Auch der Blauring Menziken war mit von der Partie und lud alle interessierten Mädchen ab der 2. Klasse zu einem Schnupper- und Kennenlern-Tag in die Doppelturnhalle ein.

Schatzsuche, bräteln, malen, basteln, kochen, eine Schnitzelgjad veranstalten, nationale Anlässe besuchen etc.: Die Aktivitäten in der Blauringgruppe sind actionreich und spannend. Auch in Menziken. Dafür sorgen die drei Leiterinnen Xenia Zingg, Céline Schöni und Nadine Thommen. Für den nationalen Jublatag hat man sich für sportliche Aktivitäten in der Turnhalle entschieden. Etwas, was den Kids ganz offensichtlich grossen Spass bereitete. Nicht zuletzt natürlich auch wegen dem Zvieri, der aus Xenia Zinggs Backstube kam. «Mädchen ab der zweiten Klasse und unabhängig von der Konfession können zu uns kommen», wie sie erklärt. Zusammen mit ihren Leiterkolleginnen ist sie verantwortlich dafür, dass die Mädchen am Samstagnachmittag zusammen unvergessliche Augenblicke erleben können. Das ist das Ziel des Blaurings, zu welchem auch Prominente wie Sängerin Eliane Müller, Marathonläufer Viktor Röthlin oder Kabarettist Emil Steinberger schon angehörten. Bereits zu dieser Zeit stand der Blauring für Freizeitspass und Lebensschule. Treffpunkt des Menziker Blaurings ist das katholische Pfarreiheim St. Anna. Dort, wo jeweils das Kerzenziehen stattfindet. Bei diesem Anlass stehen die Blauringmädchen jeweils mit ihrem Kerzen-Kafi im Einsatz. Das Leiterteam freut sich immer über neue Gesichter. Kontakt: blauring.menziken@hotmail.com

Donnerstag, 06.09.2018

Coiffure Hollywood: Ein Prosit zum 10-Jährigen

Text und Bild: Thomas Moor

Runde Jubiläen sind da, um gefeiert zu werden. Das gilt auch für Coiffure Hollywood in Menziken. Dort können Sandra Haas und Rosa Ritzmann mit ihren Kunden auf das 10-Jährige anstossen.

«Wir haben eine treue Kundschaft», wie die beiden Coiffeusen dankbar sagen. Die zwei Powerfrauen empfangen ihre Kunden mit einem beruflichen Rucksack, der mit ganz viel Fachwissen, Weiterbildungen und Berufserfahrung gefüllt ist. Bedient werden sowohl Damen als auch Herren. Egal ob für angesagte Frisurentrends für kurze oder lange Haare, Hochzeitsfrisuren, Haarverlängerungen oder das Färben der Haare: bei Coiffure Hollywood ist man an der richtigen Adresse. Geöffnet ist der Salon Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8.00 – 11.30 Uhr und 13.30 – 18.00 Uhr, Donnerstag wegen Altersheimbesuch erst ab 16.30 – 18.00 Uhr und am Samstag von 8.00 – 14.00 Uhr durchgehend.

Donnerstag, 06.09.2018

Vom Sagihof ins Hochhaus – Erfolgreiche Eröffnungsfeier für das ProFIT-Team

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die erfahrenen und erfolgreichen Fitnesscenterbetreiber Rosmarie und Thomas Wüst waren überwältigt von den zahlreichen Besuchern. Die Freude über das volle Haus mit so vielen Kunden, Bekannten, Freunden und auch interessierten neuen Gesichtern war riesig.

Während einige interessierte Besucher die Führung durch den grosszügig gestalteten Fitness- und Gesundheitsbereich genossen, liessen es sich andere nicht nehmen, für einmal feine Apérohäppchen an der Fitnessbar zu geniessen. An der Theke daneben wurden bereits fleissig neue Termine vereinbart und offene Fragen beantwortet. Da die neue Infrastruktur sehr modern eingerichtet ist und der Zugang neu mit Chip-Armbändern funktioniert, muss jeder Kunde für den individuellen Zugang freigeschaltet werden. Vorbei also die Zeiten der einfachen Papierchärtli. Das bewährte und qualifizierte Team freut sich gemeinsam mit ihren Kunden auf den Neustart, so herrschte wie gewohnt eine herzliche und lockere Atmosphäre. Ein Ziel von Rosmarie Wüst ist es, diese schönen Räumlichkeiten in Menziken mit dem ProFIT Fitness-und Gesundheitscenter wieder mit ganz viel positiver Energie zu füllen.

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Donnerstag, 06.09.2018

Nach «Feeling Good» folgt «Feeling Better»

Text und Bild: Thomas Moor

Was ist die Steigerung von «Feeling Good»? Genau: «Feeling Better». Und unter diesem Titel steigt am 22. September im Gemeindesaal Menziken ein weiteres Big-Band-Konzert vom Feinsten.

Dass es ein zweites Mal geben würde, war für Bandleader Beat Theiler nach der Feuertaufe seines Big-Band-Projektes «Feeling Good» im September 2016 sonnenklar. Es war nur eine Frage der Zeit. Und diese ist nun gekommen. Liebhaber von Big-Band-Musik dürfen sich wieder auf eine Konzertgenuss pur freuen. Die Proben laufen auf Hochtouren. Die Füsse wippen, die Finger schnippen – es swingt, funkt und rockt. Und vor allem: Es kommt gut! Sehr gut sogar. Bandleader Beat Theiler mit seiner Band (Mitglieder der Saxophonband «Sturzgeburt», der Musig Mänzike und der Feldmusik Hochdorf) verpassen den Stücken Takt für Takt den letzten Feinschliff. Glen Miller, Ray Charles werden die Besucher ebenso begeistern wie Earth Wind & Fire, Herbie Hancock, Stevie Wonder oder Bruno Mars, etc. Der Eintritt ist frei.

Montag, 03.09.2018

Feuerwehrleute zu Gruppenführern ausgebildet

Text und Bild: Thomas Moor

Führen und kontrollieren: Das sind zwei von vielen Eigenschaften, über die ein Feuerwehr-Gruppenführer verfügen muss. Ob im Ernstfall oder bei Übungen. Das Rüstzeug bekommen die Aspiranten anlässlich von Gruppenführerkursen, wie sie die AGV (Aargauische Gebäudeversicherung) durchführt. Ein solcher fand Ende August in Menziken statt. Unter der Leitung von Kurskommandant Andy Baumann und Vize Thomas Meyer sowie 10 Klassenlehrern wurden 68 Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer aus dem ganzen Kanton Aargau in der Brandbekämpfung, im Rettungsdienst und in technischer Hilfeleistung geschult und ausgebildet. So, dass sie in ihren Feuerwehren als Chefin oder Chef einer Gruppe wirken können. Weiter galt es für die Teilnehmer zwei Lektion zu halten, für welche sie den einen Auftrag im Vorbereitungskurs, den anderen im Hauptkurs erhalten hatten. Damit noch nicht genug: Informationen wurden zu den Themen Erwachsenenbildung, Menschenführung, Reglementkenntnisse, Backdraft und Flash-Over (Rauchgasexplosion) sowie Debriefing vermittelt. Ein prallgefüllter Aufgabenkatalog also, den es zu bewältigen galt. In Menziken wurden ihnen von der Gemeinde, von Firmen und Privaten verschiedene Übungsobjekte zur Verfügung gestellt und damit beste Voraussetzungen geboten. «Menziken und das OK der Feuerwehr Oberwynental unter der Leitung von Hanspeter Gautschi bieten für diese Ausbildung immer wieder ideale Bedingungen», wie Vize-Kurskommandant Thomas Meyer am Abschlusstag sagte.

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Mittwoch, 29.08.2018

Theater im Gewächshaus Menziken

Text und Bild: Eing.

Im Gewächshaus von Gärtner Uetz in Menziken blüht es diesen September ganz besonders bunt. Für einmal sind es aber keine Pflanzen, die ihre Knospen austreiben, sondern eine neue Theatergruppe für junge Erwachsene, die die Halle zum Blühen bringt.

SeelaWy (sprich c’est la vie) heisst die neue Theatergruppe, die sich aus vierzehn jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren aus dem See- und Wynental zusammensetzt. Die grösstenteils ehemaligen Theaterspielerinnen und Theaterspieler der Schultheatergruppen Beinwil am See, der Kreisschule Homberg und der Schule Seon verband den Wunsch, auch nach der Schule weiter Theater spielen zu können. Da es für diese Altersstufe in der Region aber kein spezielles Angebot gab, haben sich die jungen Erwachsenen die Not zur Tugend gemacht und eine neue Gruppe ins Leben gerufen. Seit Oktober 2017 wird donnerstagabends in Reinach geprobt. Als im November am Ende einer Probe plötzlich der Titel «Die Schönheit des Scheiterns» im Raum stand, war sofort allen klar, dass diese vier Worte die Grundlage für das neue Stück bilden würden. Ausgehend von diesem Titel hat sich die Gruppe über Wochen intensiv mit dem Scheitern auseinandergesetzt.

Das Stück «Die Schönheit des Scheiterns» erzählt die Geschichte der Patienten und Mitarbeiter der Grünen Oase, einem modernen Therapiezentrum für gescheiterte Menschen. Von dort sollen die Gestrandeten so rasch wie möglich in den Alltag zurückgeführt werden. Weil dieser Prozess aus Kostengründen nie schnell genug vonstatten gehen kann, wartet die Grüne Oase mit einer medizinischen Revolution auf: Ein neues Heilmittel auf pflanzlicher Basis soll diesen Prozess so beschleunigen, dass das Scheitern bald nicht mehr als Problem der Gesellschaft wahrgenommen wird. Der erste Test mit diesem Medikament steht unmittelbar bevor. Doch mit der ersten Anwendung treten Nebenwirkungen auf, mit denen keiner hätte rechnen können, weder die Patienten noch die Angestellten. Den Zuschauer erwartet im Gewächshaus von Gärtner Uetz ein humorvoller Theaterabend zum Nachdenken.

14./15./16./21./22. September, Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr, Spielbeginn 20.15 Uhr.
Preis: Fr. 20.– / Fr. 25.–
Vorverkauf: Wyna Buchhandlung 062 771 79 71.

Infos: www.seelawy.jimdo.com

Montag, 27.08.2018

Und funktioniert: Jugendkeller Starlight hoch im Kurs

Text und Bild: Thomas Moor

Die Pizza räkelt sich im Ofen, die Pommes brutzeln in der Friteuse und am Eingang zum Jugendkeller Startlight in Menziken bildete sich eine beachtliche Warteschlage. Das Jugendkeller-Team ist an allen Fronten gewappnet und bereit für einen Ansturm.

Die Sommerferien sind vorbei, it’s Disco-Time und damit auch Zeit, die Türen zum Jugendkeller Starlight im katholischen Pfarreiheim St. Anna in Menziken zu öffnen. «Vor vier Jahren haben wir die Leitung des Jugendkellers übernommen», wie Madeleine Bättig erzählt. Zusammen mit Barbara Weber ist sie heute für die Leitung des Jugendkellers verantwortlich. Frauenpower, welche vorzüglich funktioniert. Zusammen natürlich mit dem engagierten Kernteam, welches aus rund 12 Jugendlichen besteht und für die Aufsicht und Ordnung im Jugendkeller und für den Disco- und den Kioskbetrieb verantwortlich ist. Die Teamarbeit, etwas für die Jugendlichen zu machen und als DJ für Sound zu sorgen, sind einige Gründe, warum sich die Starlight-Teammitglieder so ins Zeug zu legen. Das Konzept funktioniert, der Jugendkeller ist wieder «in». Vierzig bis sechzig Jugendliche ab der 5. Klasse bis Schulaustritt kommen durchschnittlich jeweils ins Starlight. Sie peilen den Jugendkeller an, um mit ihren Kolleginnen und Kollegen Spiel, Spass und geselliges Zusammensein zu geniessen. Geniessen heisst aber auch, klare Regeln einzuhalten. Bezüglich Tabak- und Alkoholkonsum herrscht absolute Nulltoleranz. Das habe sich bewährt und werde auch befolgt. «Wir haben bisher keinen einzigen Vorfall gehabt», wie Madeleine Bättig sagt. Sie hat zudem mit Freude festgestellt, dass die Jugendlichen den Jugendkeller Starlight regelmässig besuchen. Es sind Schülerinnen und Schüler aus Menziken, Burg und neu aus Reinach. Endlich ist auch beim nördlichen Gemeindenachbar angekommen, dass auch Reinacher Jugendliche ab der 5. Klasse bis zum Schulaustritt im Starlight willkommen sind. Der Jugendkeller wird auch in der Bevölkerung wahrgenommen. Das gesamte Starlight-Team machte mit seinen bisherigen, engagierten Einsätzen am Jugendfest 2015 und am Dorffest mit Tour-de-Suisse-Start 2017 beste Reklame für den Jugendkeller.

Termine und Informationen unter www.jugendkeller-starlight.ch

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Montag, 27.08.2018

Schröder AG: Breitgefächert, individuell, kompetent

Text und Bild: Thomas Moor

Jeden Tag Höchstleistungen auf allen Ebenen zu erbringen: Das steht im Vordergrund der Schröder AG, Architektur und Baumanagement. Mit dieser Philosophie, gepaart mit breitem Know-how, verwirklicht das Menziker Unternehmen für seine Kunden Wohnträume, die keine Wünsche offen lassen.

Nein, es ist nicht vermessen, die Dienstleistungen der Schöder AG als Sorglospaket zu bezeichnen. Denn: Bei der Planung und Ausführung von Bauvorhaben, bei Projekt- und Baumanagements, bei Bauherrenberatungen und -vertretungen oder bei Generalunternehmer-Aufträgen treten das Geschäftsführerpaar Tobias und Suzana Schröder zusammen mit Daniel Sommerhalder, Benno Kägi, Lotti Schaffner und Lehrling Chris Hagmann als kompetentes, eingespieltes und engagiertes Team auf. «Hochwertige Architektur mit nachhaltigen Materialien, abgestimmt auf die persönlichen Wünsche und das Budget der Kunden», fasst Tobias Schröder einen Aspekt der Unternehmensphilosophie zusammen. Offene und transparente Kommunikation mit den verschiedenen Schnittstellen, insbesondere auch mit den Kunden, ist eines von vielen wichtigen Mosaiksteinchen, die zu einem erfolgreichen Bauprojekt führen. So, wie das Menziker Unternehmen schon einige in seiner Referenzliste vorweisen kann. Und zwar sowohl Ein- und Mehrfamilienhäuser, als auch Gewerbe- und Industriebauten sowie An- und Umbauten. «Viele interessante Projekte sind derzeit am Laufen und weitere neue sind bereits in der Pipeline», wie Tobias Schröder die erfreuliche Auftragslage umschreibt. Im Fokus steht bei ihm immer eine qualitätsvolle Baukultur, Kostenkontrolle und Energiebewusstsein. Die gesammelten Erfahrungen der letzten sechs Geschäftsjahre und die vielen Kontakte mit Handwerkern und Lieferanten lässt man in die weiteren Bauprojekte einfliessen. Das gilt selbstverständlich auch für die Bereiche Innenarchitektur und Feng Shui, wo Suzana Schröder Farben, Formen, Licht und Materialien stilvoll und sicher in Einklang bringt. Die Anfragen, die sehr oft aus Weiterempfehlungen erfolgen, sind eine Bestätigungen für die Top-Arbeit, welche die Schröder AG mit Sitz im Businesscenter Menziken Tag für Tag liefert.

Montag, 27.08.2018

ANB Boumi AG: Präzision und Hightech made in Burg

Text und Bild: Thomas Moor

Von aussen unscheinbar, im Innern jede Menge Hightech, Präzision und Know-how: Die Rede ist von der Firma ANB Boumi AG an der Sandgasse 33 in Burg – seit 27 Jahren Spezialistin für Werkzeug- und Formenbau sowie Draht- und Senk-Erosion.

Technisch immer auf Draht sein ist für die Firma von Andreas Baumgartner essenziell. Draht ist denn auch ein passendes Stichwort, welches in Zusammenhang mit dem funkenerosiven Schneiden für extrem geringe Schnittbreiten eine zentrale Bedeutung hat. «Sobald Bohren, Drehen oder Fräsen bei Metallteilen nicht mehr möglich ist, sind wir gefragt», wie Andreas Baumgartner verrät. 1991 hat er seine Firma an der Winkelstrasse in Reinach gegründet. Eine Senkerodier- und eine Drahterodiermaschine sowie eine Fräsmaschine für die Elektrodenherstellung gehörten damals zum technischen Startkapital. Die grosse Nachfrage nach Baumgartners Präzision und Qualitätsstandard haben dazu geführt, dass die Firma zum einen in grössere Räumlichkeiten dislozierte und zum anderen auch maschinell bedeutenden Zuwachs bekam. Up to Date sein ist in dieser Branche von zentraler Bedeutung. Über 20 CNC-gesteurte Präzisionsmaschinen für die Bearbeitung von Metall und eine hochmoderne Koordinaten-Messmaschine Zeiss O-Inspect inkl. Weisslichtsensor, stehen bei der Burger Firma heute im Einsatz. Und was vor 27 Jahren mit einem Ein-Mann-Betrieb begonnen hat, ist aktuell eine Firma, die 15 Vollzeitmitarbeiter, 2 Teilzeitmitarbeiter und 2 Lehrlinge (Polymechaniker) beschäftigt. Alles Fachkräfte aus der Metallbaubranche. Knifflige Feinarbeiten sind ihr Spezialgebiet. So müssen sie zum Beispiel mit den CAD-Daten der Kunden die Bearbeitung an den Maschinen programmieren und die Arbeitsabläufe einschliesslich Aufspannen, Messen etc. festlegen. Sie übernehmen dabei eine hohe Verantwortung, denn viele der Teile sind teilweise vom Kunden vorgefertigte Werkstücke, welche schon bei der Anlieferung einen sehr hohen Wert besitzen.

Ein «Mü» besser sein als die Konkurrenz, ist das Ziel der ANB Boumi AG. So gehört es zum Alltag, Produkte wie zum Beispiel Prüflehren für die Medizinaltechnik mit einer Konturgenauigkeit von 0,002 mm herzustellen. Weitere im Auftrag produzierte Teile finden unter anderem in der Antriebstechnik, der Kraftwerksindustrie, der Aviatik, in der Energietechnik, in der Uhrenindustrie, im Turbinen- und Maschinenbau, beim Teilchenbeschleuniger im PSI (Paul Scherrer Institut) oder in der Rüstungsindustrie Verwendung. Die ISO-Zertifizierung gehört dabei längst zum Firmenstandard. Die Auftragslage sei sehr gut, wie Andreas Baumgartners Sohn Roger bestätigt. Er hat die Geschäftsführung unter sich, sein Bruder Martin ist für die Lehrlingsausbildung verantwortlich. Und während die Produktion bei unserem Besuch auf Hochtouren läuft, sind Handwerker damit beschäftigt, den südseitigen Erweiterungsbau fertigzustellen. «Mehr Platz ist dringend nötig», wie Andreas Baumgartner die positiven Folgen von Präzision und Qualität made in Burg erklärt.

Mittwoch, 22.08.2018

Mehr als nur ein Tankstellenshop

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der beliebte Shop in der Hofmatt Garage in Menziken steht unter neuer Leitung. Hanspeter Walser, welcher früher seine eigene Tankstelle im Rheintal führte, legt grossen Wert darauf, den Kunden ein optimales und frisches Sortiment anzubieten.

Seit dem 1. Juli steht der Shop unter der Leitung von Hanspeter Walser. Der gebürtige Bündner führte rund dreissig Jahre lang seine eigene Tankstelle im Rheintal. Er weiss also, worauf es ankommt. Wichtig für den Erfolg sind ein gut funktionierendes Team und ein breites Sortiment. Im Dreischichtbetrieb sind 8 Mitarbeiter im Einsatz. Ob Znünitreffpunkt für Handwerker, das Kafi nach dem Zmittag oder auch für das Feierabendbier ist der Hofmatt-Shop ein sehr beliebter Treffpunkt geworden. Das Team kann täglich auf seine Stammgäste zählen. Neben ofenfrischem Brot, hausgemachten Faustbroten und originellen Geschenkartikeln für Spontane, ist Hanspeter Walser auch stolz darauf, Wurstwaren sowie Käse und Eier von Bauern aus der Region anbieten zu können. Die Unabhängigkeit bietet dem Shopleiter die Möglichkeit, das Sortiment stetig den Kundenwünschen anzupassen und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu bieten. Um rund 150 Artikel hat er das Sortiment in den letzten zwei Monaten bereits erweitert.

Mittwoch, 22.08.2018

Kandidatenvorschläge für die Prix-Menzo-Verleihung

Text und Bild: Eing.

Anlässlich des Neujahrsapéros im Gemeindesaal Menziken wird durch den Verkehrsverein der Prix Menzo verliehen. Der Vorstand wählt Personen aus der Gemeinde aus, die sich still und leise für das Wohl der Bevölkerung einsetzen.

Die bisherigen Preisträger sind Frau Sara Bucher, Herr Max Habermacher, Herr Karl Hirt, Frau Vreni Dätwyler, Herr Peter Siegrist, Frau Susi Merz, Frau Coni Härri, OK Ferienpass, OK Mutterschiff, Weihervereinigung, Sagimannschaft, Freunde der Lise, Frau Neeltle Weber, Frau Ruth Wyss sowie Frau Cornelia Siegrist.

Und nun sind Sie gefragt. Nennen Sie Personen mit Wohnsitz in Menziken, die sich für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen, Freiwilligenarbeit leisten oder in anderer Form Gutes für die Mitmenschen tun und in Ihren Augen eine kleine Anerkennung verdient hätten. Der Vorstand des Verkehrsvereins wird aus den Vorschlägen die Preisträger auswählen und die Gewinner werden am kommenden Neujahrsapéro den Prix Menzo in Empfang nehmen können.

Wir zählen auf Sie und sind gespannt auf Ihre Vorschläge!

Ebenfalls findet eine Ehrung für besondere Leistungen, sei es beim Sport, Musik oder auf anderen Gebieten statt. Die erfolgreichen Personen werden durch den Gemeinderat Menziken geehrt und erhalten ein Anerkennungsgeschenk. Für den kommenden Neujahrsapéro werden nun Einwohner von Menziken gesucht, die im Jahr 2018 einen Aargauer- oder Schweizer-Meistertitel oder einen EM- oder WM-Titel erreicht haben. Um ihre Leistung zu würdigen, werden die Namen der erfolgreichen Personen benötigt.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge für beide Ehrungen mit Name, Adresse und Grund für die Nominierung bis Ende September an den Verkehrsverein Menziken, Postfach 347, 5737 Menziken. Die Namen der Personen für besondere Leistungen werden dann an den Gemeinderat weitergeleitet.

Vergessen Sie nicht, Ihre eigenen Personalien aufzuschreiben. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Montag, 20.08.2018

Frauenverein überraschte Schüler mit Pausenweggen

Text und Bild: Thomas Moor

Was für eine schöne, was für eine sympathische Aktion. Am ersten Mittwoch nach den Sommerferien lachte den Menziker und Burger Schülern nicht nur wettermässig die Sonne. Auch was das Znüni in der Morgenpause betraf, herrschte an diesem Morgen eitel Sonnenschein.

Verantwortlich dafür war wiederum der Gemeinnützige Frauenverein Menziken/Burg, der die Schülerinnen und Schüler auf den verschiedenen Pausenplätzen in Menziken und auf der Burg mit Pausenweggen überraschte. Das traditionelle Pausenweggenverteilen feierte in diesem Jahr übrigens bereits das Zehnjährige. Eine runde Sache und eine schöne Aktion, die mittlerweile zum festen Bestandteil im Tätigkeitsprogramm des Frauenvereins gehört. 800 Pausenweggen hat die Conditorei Fischer im Auftrag des Frauenvereins produziert und goldgelb gebacken. So richtig gluschtig zum Reinbeissen. Das sahen auch die Schülerinnen und Schüler so. Manch einer liess das trockene Knäckebrot, die Banane oder den Apfel wieder diskret in seiner Znünibox verschwinden, um der luftigen Pausenwegge den Vorrang zu geben. Wen wunderts. Das feine Kleinbrotgebäck ging wieder weg wie warme Weggli. Und das Danke der Schülerinnen und Schüler war dem Frauenverein sicher.

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Dienstag, 31.07.2018

Artfremde Pflanzen – Verbreitung und damit verbundene Probleme

Text und Bild: Eing.

Obwohl seit Jahrzehnten ein grosses Thema, verstehen beim Wort Neophyten viele nur Bahnhof. Auf allen Ebenen finden deshalb schweizweit Informations- und Beratungstage statt, um die Bevölkerung zu informieren und auf die Problematik der gebietsfremden, speziell invasiven Pflanzen hinzuweisen.

Viele dieser Pflanzen und Sträucher sind recht schön anzuschauen, locken Insekten an, bieten ihnen Nektar und erwecken dadurch den Eindruck ein sinnvoller Bestandteil unserer natürlichen Umgebung zu sein. Schmetterlinge können sich am Sommerflieder jedoch nur eine kleine Zwischenverpflegung holen, müssen aber für ihre Nachkommen (Raupen) andere Pflanzen suchen, da die Blätter für sie ungeniessbar sind. Die Sträucher produzieren unzählige Samen, welche durch den Wind verbreitet werden. Diese Samen gedeihen dann als Nebenerscheinung in unseren Blumentöpfen und wachsen aus kleinsten Ritzen zwischen den Steinen. Besonders deutlich erkennt man solche Kolonien entlang von Autobahnen und Eisenbahnlinien, wo ein fast andauernder Luftzug herrscht. Auf gleiche Weise verbreiten sich die Kanadischen Goldruten (Bild). Diese bilden zusätzlich im Boden ein hartnäckiges Wurzelgeflecht mit unterirdischen Trieben, welche nach dem Entfernen nur schwer verrotten.

Kirschlorbeer (Lorbeerkirsche) entwickelt nach der Blüte dunkle Früchte, welche von Vögeln verzehrt, und so weiter verbreitet werden. Dadurch entstehen, quasi gratis, neue Gebüsche und Hecken, welche anfänglich als immergrüne Pflanzen praktisch erscheinen mögen. Will man sie später entfernen, stösst man auf heftigen Widerstand, da aus den Wurzelstöcken und den Ausläufern immer wieder neue Büsche entstehen. Nach demselben Prinzip verbreitet sich auch der Runzelblättrige Schneeball (Bild), dessen Blätter rauh und matt aussehen und deren Blattunterseite grau und behaart ist. Auch diese Sträucher werden heute nicht mehr verkauft, sondern werden in vielen Gärten noch toleriert, da sie wie geschenkt daherkommen und nicht übel aussehen. Die Pflanzenblätter können zudem allergische Reaktionen auslösen.

Leider machen Wind und Vögel mit der Verbreitung dieser invasiven Neophyten vor unseren Wäldern nicht halt, und der Forstdienst muss sich mehr und mehr mit den Angriffen aus unserer Zivilisation auseinandersetzen, was grundsätzlich mit Aufräumarbeit verglichen werden muss. Besonders deutlich stechen diese gebietsfremden Pflanzen im Winter hervor, wenn die einheimischen Laubbäume keine Blätter tragen.

Besondere Aufmerksamkeit und entsprechende Vorsicht verlangen: Ambrosia, Asiatischer Knöterich und Essigbaum.

Wer sich zum Thema genauer informieren will, findet unter der Internetadresse www.pollenn.ch wertvolle Tipps und Unterstützung für die eigene Liegenschaft. Siehe auch: www.pollenn.ch – Stadt Uster, www.neophyten-schweiz.ch

In Zusammenarbeit mit der Naturschutzkommission Menziken

Montag, 30.07.2018

Tolle Erlebnisse mit dem Ferien(s)pass Menziken/Burg

Text und Bild: Eing.

Die Ferien(s)pass Zeit ist wieder vorbei. Die Schüler haben lustige, spielerische und spannende Momente erlebt. Sie durften wandern, Tiere entdecken, basteln, Sportarten schnuppern, Zaubertricks erlernen, LKW fahren, fischen, Schokolade giessen, tanzen, klettern und vieles mehr.

Diese vielfältigen Angebote wurden ermöglicht durch geschätzte Anbieter, Helfer und Freiwilige, durch Vereine und die Gemeinden Menziken und Burg und natürlich durch unsere Sponsoren. Im Namen der Kinder und des OK Ferien(s)pass Menziken/Burg, vielen herzlichen Dank.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Montag, 30.07.2018

Gesucht: Neue Mitglieder für die Kirchenpflege

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am 25. November 2018 finden im Rahmen der Gemeindewahlen auch die Kirchgemeindewahlen statt. Bei dieser Gesamterneuerungswahl stellt sich Ruth Steiner der Wahl zur Präsidentin. Da zwei Mitglieder ihre Funktion in der Kirchenpflege per Ende Jahr beenden, werden dringend neue Mitglieder gesucht.

«Es wäre sehr schade, wenn für die Aufgaben der Kirchenpflege Menziken-Burg ein Kuratorium errichtet würde», sagt Ruth Steiner, welche sehr engagiert auf der Suche nach neuen Mitgliedern ist. Denn ist die gesetzliche Mindestanzahl von vier ehrenamtlichen Kirchenpflegemitgliedern unterschritten, wäre dies die Konsequenz. Alle Personen, welche der reformierten Kirche angehören und mindestens 16 Jahre alt sind, können Kirchenpfleger werden. Ab dem 12. August ist das Sekretariat der Kirchgemeinde wieder zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Corinne Rupp und Jolanda Furrer erteilen interessierten Personen gerne Auskunft zum Amt. Ruth Steiner freut sich über alle Interessierten, welche auf sie zukommen und das Gespräch suchen. Die Ressorts werden für die kommende Amtsperiode 2019 bis 2022 neu aufgeteilt. Jedes Mitglied soll seine Stärken einsetzen, wo es kann und wo es ihm Freude macht. Der zeitliche Aufwand ist je nach Ressort unterschiedlich, jedoch sind in der Regel rund 12 Sitzungen im Jahr geplant. Die Anwesenheit und Mitarbeit beim Abendmahl oder Anlässen wie dem alljährlichen Basar können ebenfalls zu den Aufgaben gehören. Ruth Steiner war zwölf Jahre lang Sonntagsschullehrerin und hat die stetigen Veränderungen in Familien und auch in der Kirche miterlebt. Die modern gestalteten Familiengottesdienste, sowie die klassischen Gottesdienste liegen ihr sehr am Herzen. Die Kirche soll für alle suchenden Menschen offen sein.

Montag, 30.07.2018

Wieder ein toller Event: Mutterschiff Openair legendair

Text und Bild: Thomas Moor

Mutterschiff Openair, legendair! Die 16. Ausgabe ist bereits wieder Geschichte. Die Leinen sind los, das Mutterschiff hat sich aus seinem Heimathafen verabschiedet. Applaus für einen weiteren tollen Event, der sich erfolgsmässig nahtlos an die vorherigen Austragungen einreiht!

Immer wenn man glaubt, das Ende der Fahenstange sei erreicht, schüttelt die Crew des Menziker Openairs Mutterschiff «ganz frech» weitere Trümpfe aus dem Ärmel und legt noch, zwei, drei Schippen nach. Nicht nur, was die musikalischen Acts betrifft. Mit Death by Chocolate, Churchhill, Erwin und Edwin u.a. hatte man wieder so etwas von einem goldenen Händchen. Auch wenn es um die Gestaltung des Geländes im Herzog-Areal geht, übertreffen sich die Mutterschiff-Macher von Jahr zu Jahr aufs Neue. Eine ganze Menge Holz hat die Mutterschiff-Besatzung nämlich auch für die jüngste Ausgabe wieder verbaut – mit Fantasie, Kreativität und ganz viel Herzblut. Die Besucher staunten und die Bands waren von der Kulisse restlos begeistert. Kein Wunder forderten alle Bands, die am Freitag auf der Hauptbühne auftraten, vom Publikum einen Spezialapplaus für die Mutterschiff-Crew. Diese hat mit ihrem Einsatz eindrücklich bewiesen, dass aus etwas Kleinem etwas ganz Feines werden kann. Dabei werden auch die Jüngsten unter den Openair-Besuchern jeweils speziell willkommen geheissen. Mit Sandkasten, Schaukel, Rutschbahn, Kinderschminken und nicht zuletzt natürlich dem Konzert mit Christian Schenker, der ein wunderbares Gespür für die Welt der Kinder hat. Der bunte Mix zeichnet das Menziker Openair Jahr für Jahr aus. Farbe ins Mutterschiff brachte bei der 16. Ausgabe auch das Künstler-Duo Mira Tschaeni und Michael Husmann, welches während der drei Festivaltage ein grosses Gemälde gestalteten. Dass auch der Kleinkunst Platz eingeräumt wird, spricht für die innovative Mutterschiff-Crew.

Jakob Heymann, dem Liedermacher aus Bremen, fiel die Ehre zu, das Openair 2018 anlässlich der Kleinkunstnacht am Donnerstag zu eröffnen und die Besucher an Bord willkommen zu heissen. Wortgewandt, facettenreich und mit viel Gefühl präsentierte der Gewinner des Oltner Kabarett-Castings die Höhen und Tiefen des Menschseins und die Vielfältigkeit des Lebens. Danach war die Reihe an Mr. Kontrabass, Musik-Kabarettist Philipp Galizia. Der Freiämter wusste mit seinem Programm «Nachtschatten» und Geschichten rund um die mysteriöse Bahnhöfli-Bar, mit Wortwitz und minimaler Gestik zu überzeugen. Begleitet wurde er am Piano von Alois Bürger. Fazit: «Mutti» zeigte sich auch bei der jüngsten Ausgabe wieder von seiner besten Seite. In diesem Sinne: Schiff ahoi!

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