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Montag, 18.09.2017

Gebietsübergreifender Zivilschutz-WK

Text und Bild: Eing.

Bekanntlich fusionieren die Zivilschutzorganisationen aargauSüd und Wynental per Anfang 2018 zu einer Einheit. Doch bereits jetzt wurde die Zusammenarbeit über die bald der Vergangenheit angehörenden Verbandsgrenzen hinweg geprobt, in einem WK mit dem sinnigen Titel «Melange».

Das Übungsszenario für das Führungsunterstützungspersonal sah ein schweres Erdbeben mit Epizentrum in Oberkulm vor, welches jedoch auch das Gontenschwiler Industriegebiet sowie die Stiftung Schürmatt in Zetzwil schwer in Mitleidenschaft gezogen hatte. Wenn auch das Wynental nicht zu den besonders gefährdeten Erdbebengebieten gehört, bot das Übungsszenario doch eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen den bald zusammengehörenden Zivilschutzorganisationen zu trainieren.
Da ein Ziel das Kennenlernen und die Zusammenarbeit innerhalb der ab 2018 operativen neuen ZSO aargauSüd (mit Gebiet von Menziken bis Gränichen) war, wurden Führungsunterstützungs-Einheiten der ZSO Wynental im Reinacher Kommandoposten Meyermatt eingesetzt, während ihre Pendants der ZSO aargauSüd den KP Juch in Unterkulm kennenlernten. Zusätzlich waren Erkundungstrupps in den Schadengebieten in Gontenschwil, Oberkulm und Zetzwil im Einsatz. Nicht als Teil der Übung, aber bereits gemeinsam, sichtete, erfasste und katalogisierte der Kulturgüterschutz als Pilotprojekt in der katholischen Kirche Menziken wertvolle Reliquien.
Die Angehörigen der drei Unterstützungszüge der bisherigen ZSO aargauSüd wurden an verschiedenen Tagen per Alarm aufgeboten, um unter realistischen Bedingungen einen nächtlichen Gebäudeeinsturz mit Personenbergungen zu meistern. Die Arbeitsplätze auf dem Areal der Aluminium Extrusion AG, je in Reinach und Menziken, sowie dem Chrosiplatz in Beinwil am See wurden auch dazu genutzt, den Umgang mit schwerem Gerät an realen Objekten zu trainieren, welche in letzter Konsequenz dann auch rückgebaut wurden.
Eine Parforceleistung erbrachte die Logistik und insbesondere deren Fahrer, welche unentwegt und bis spätnachts die Zivilschutz-Angehörigen zwischen Gemeinden, Arbeitsplätzen und den Zivilschutzanlagen hin und her transportierten. Ebenso verstand es die Küchenmannschaft, eine Hundertschaft an hungrigen Mäulern bestens zu verpflegen.
Des Weiteren wurden turnusgemäss die periodischen Schutzraumkontrollen, hauptsächlich in den Gemeinden Burg und Menziken, durchgeführt. Gruppen der Betreuereinheiten waren in den Altersheimen Dankensberg und Falkenstein sowie in der Lebenshilfe Reinach im Einsatz.

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