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Montag, 16.10.2017

Ein Seniorenzentrum das einem Hotel gleicht

Text und Bild: Jennifer Loosli

«Wir sind sehr stolz auf dieses Haus und werden dazu Sorge tragen», so der Geschäftsführer Jürg Schwager. Nach intensiver Planungs- und Realisierungszeit konnte die Casa Hubpünt Seengen in den Betrieb der Sensato AG übergeben werden.

Der Eingangsbereich ist von A-Z durchdacht und strahlt mit frischen Farben. So kommt man gerne an! Vor allem, weil sich niemand fühlen muss wie in einem Seniorenzentrum, sondern wie in einem Hotel. Dies sei den Betreibern sehr wichtig! Das wird schon beim Empfang ersichtlich, denn der ist mit «Réception» beschriftet. Dieses Ambiente wurde durch das ganze Gebäude weitergezogen. Denn auch die Zimmer, Badezimmer und das Restaurant sind im Hotellerie-Stil konzipiert worden. Seit dem 2. Oktober 2017 ist das Seniorenzentrum in Betrieb und die ersten Bewohner sind schon eingezogen. Langsam füllt sich das Seniorenzentrum, denn von den 26 Pflegezimmern und 40 Wohnungen sind ein Drittel vermietet oder reserviert.

Damit die ca. 80 Seniorinnen und Senioren fachgerecht betreut werden können, steigt die Mitarbeiterzahl weiter an. Momentan sind 26 Arbeitnehmende eingestellt, diese Zahl soll aber auf Anfang 2018 bis auf 35 Personen wachsen. In der Casa Hubpünt ist das Pflegepersonal rund um die Uhr im Haus, betreut und pflegt die Bewohner, wann immer sie es brauchen. Ein Restaurant darf natürlich nicht fehlen! Das Restaurant verwöhnt tagtäglich die Bewohner, aber auch Auswertige sind herzlich eingeladen ein 3- oder 4- Gang Menü zu geniessen. Chestonag Automation AG und die Gemeinde Seengen haben dieses Projekt finanziert. Betrieben wird es nun von der Sensato AG. Das Unternehmen, mit Geschäftssitzen in Zürich und Bern, leitet in der ganzen Schweiz Häuser für Senioren.

Montag, 16.10.2017

Chäs-Chalet: Es ist wieder angerührt auf dem Eichberg

Text und Bild: Thomas Moor

Das war wieder ein Auftakt nach Mass! Volles Haus herrschte bei der «Aarüerete» zur Fondue- und Raclette-Saison auf dem Eichberg. Zum zweiten Mal wurden für die Käseliebhaber die Türen zum originellen und heimeligen Chäs-Chalet geöffnet. Für den guten Ton sorgten zudem die Swiss Boys.

Fondue isch guet ond git en gueti Luune! Dabei kommt es auch auf die Mischung an. In diesem Fall die Käsemischung, welche die Gastroverantwortlichen des Eichbergs nach eigenen Rezepturen herstellen lassen. Und: Das Fondue steht bei den Gästen hoch im Kurs. 1000 Kilo Fonduemischung wurden alleine in der letzten Chäs-Chalet-Saison auf dem Eichberg verzehrt, wie Hannes Mahler, Leiter Gastronomie und Küchenchef, sagt. Dabei spiele aber auch das Ambiente eine wichtige Rolle, wie Eli Wengenmaier, Hotelier und Geschäftsführer, nachdoppelt. In der Tat: Das Chäs-Chalet bietet eine unvergleichlichen Alphüttenromantik, welche bei allen sehr gut ankommt. Geöffnet ist das Chäs-Chalet bis 20. Dezember und im neuen Jahr wieder vom 24. Januar bis 18. März.

Montag, 02.10.2017

Hannes Bopp auch Kandidat im zweiten Wahlgang

Text und Bild: Eing.

Nach ihrem hauchdünn verpassten Einzug in den Gemeinderat bereits im 1. Wahlgang betrachtet die SP-Seengen ihre Chancen auf den fünften Sitz als intakt und freut sich, dass ihr Kandidat Hannes Bopp auch im zweiten Wahlgang antritt.

Die SP Seengen gratuliert den bisherigen Gemeinderatsmitgliedern Regula Hechler, Jörg Bruder und Thomas Lindenmann zur tollen Wiederwahl und dem neuen Ratsmitglied, Eli Wengenmaier, zur überaus guten Wahl in den Seenger Rat.

Das gute Wahlergebnis von Hannes Bopp wird als sehr schöner Erfolg gewertet. Der fünfte Platz – hauchdünn unter dem absoluten Mehr – verpflichtet und motiviert. Deshalb freut sich die SP, dass Hannes Bopp auch für den zweiten Wahlgang antritt und bringt damit zum Ausdruck, dass sie und ihr Kandidat bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich gerne in eine konstruktive Gestaltung von Seengen einbinden zu lassen.

Mit dem erzielten Wahlergebnis vom 24. September wird ein breiter Teil der Bevölkerung von Seengen im Rat abgebildet: die bürgerliche Mehrheit ist gesichert, die Wirtschaft und das Gewerbe ist bestens vertreten, die Landwirtschaft ist eingebunden und die Partei-Ungebundenen haben ebenfalls ihre Stimme. Die SP ist überzeugt, dass Hannes Bopp die noch fehlenden Kreise aus Seengen gut in diesem Gremium vertreten kann und es ihm gelingen wird, durch seine ausgewiesenen Fähigkeiten einen wichtigen Beitrag zum Wohle von Seengen leisten zu können.

Seit seiner Kindheit ist Hannes Bopp in Seengen verwurzelt. Er engagierte sich nebst vielem anderem in der Finanzkommission, im Sportclub Seengen und lange auch in der kirchlichen Jugendarbeit. Ihm ist die menschen- und familienfreundliche Dorfentwicklung, eine starke Schule, der achtsame Umgang mit der Natur, ein vielfältiges und gesundes Gewerbe aber auch ein ausgewogener Finanzhaushalt ein grosses Anliegen.

Wir schätzen an Hannes Bopp sein soziales Denken und Handeln, er versteht es, lösungsorientiert Brücken zu bauen, er ist teamfähig und kollegial. Er ist zudem führungserfahren und finanzkompetent – beste Eigenschaften zur Mitwirkung in einer Exekutivbehörde.

Hannes Bopp verdient unser Vertrauen. Die SP Seengen empfiehlt ihn deshalb im 2. Wahlgang für den Seenger Gemeinderat.

Montag, 02.10.2017

Kulturwerkstatt Seetal – Einblick bis in die Jungsteinzeit

Text und Bild: Andreas Walker

Wie lebten unsere Vorfahren in der Jungsteinzeit oder in der Bronzezeit? Wie stellten die Menschen früher ihre Produkte ohne moderne Maschinen her? Diesen Fragen konnten zahlreiche Besucherinnen und Besucher in Seengen nachgehen und dabei sehr reale Eindrücke erhalten.

Am 23. September fand in Seengen der gemeinsame Vorführungs- und Ausstellungstag der Historischen Vereinigung Seetal, des Vereins Alte Schmitte Seengen, des Vereins IG Hansjakob Suter- Sammlung und des Fördervereins Steinzeitwerkstatt Boniswil statt. Die Kantonsarchäologie und das Museum Aargau waren ebenfalls präsent. Dabei wurden interessante Einblicke zur Lebensweise am Hallwilersee bis zurück in die Jungsteinzeit gezeigt.

Die Historische Vereinigung Seetal und Umgebung zeigte Ofenkacheln, Ziegel und ausgewählte Küchenkeramik aus ihrem Depot, die bisher noch nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Ebenso waren sehr interessante Exponate beim Kantonsarchäologen Georg Matter zu sehen: Originalfunde aus den Seeufersiedlungen des Hallwilersees – ein etwa 3000 Jahre altes Bronzebeil und im Vergleich dazu ein ca. 5000 Jahre altes Steinbeil. Wer es noch realer erleben wollte, konnte beim Förderverein Steinzeitwerkstatt Boniswil die Jungsteinzeit live erleben. So demonstrierte Max Zurbuchen einen nachgebauten Steinzeitofen, worin ein Brot gebacken wurde. Ebenso zeigte er eindrücklich, wie die Menschen damals Feuer machen konnten.

Dabei wird mit einem harten Feuerstein über den weicheren, eisenhaltigen Makasit geschlagen, was ein sehr winziges glühendes Körnchen erzeugt. Dieses fällt auf ein Gewebe vom echten Zunderschwamm und wird unter Luftzufuhr mit anderen leicht entzündlichen Materialen schliesslich zu einem Feuer.

In der Alten Schmitte Seengen gab Kurt Burgherr einen Einblick, wie damals von Hand Nägel geschmiedet wurden. Wer wollte, konnte sogar selbst Hand anlegen, zum Beispiel beim Brot backen, organisiert durch den Verein IG Hansjakob Suter Sammlung zusammen mit Ursula Siegrist und Jorge Baroni oder beim Zusammensetzen von gefundenen Gefässscherben, mit Jessica Arber von der Kantonsarchäologie Aargau. Auch für die Kinder gab es ein praktisches Programm. Sie konnten unter der Anleitung von Sarah Caspers, Museum Aargau, kleine Wasserräder basteln und gleich ausprobieren oder unter Anleitung von Vreni Schiess, Werklehrerin in Seengen, im Töpferatelier Gegenstände herstellen und sie teilweise gleich vor Ort brennen. Weitere Attraktionen waren das Herstellen von Stumpen mit einer Wickelmaschine mit Wickeltuch und Fussbetrieb zum Stumpenwickel rollen aus dem Tabak- und Zigarrenmuseum Menziken, demonstriert von Ursula Rüesch, sowie der Brauch des Silvesterdreschens in Hallwil, von sechs Männern gleichzeitig vorgeführt. Als willkommene Mittagspause oder zum Gedankenaustausch diente die Festwirtschaft (betrieben durch die Hobbyköche Seengen) für Speis und Trank untermalt mit Drehorgelmusik von Peter Sager.

Freitag, 29.09.2017

Amtseinsetzung der neuen Pfarrerin Sandra Karth

Text und Bild: Eing.

In der Kirche Seengen haben sich am Sonntag Mitte September viele erwartungsvolle Gemeindemitglieder versammelt, um die neue Jugend-Pfarrerin Sandra Karth zu begrüssen. Der Kirchenchor, die Kinder der Erlebniswoche sowie Jugendliche und Erwachsene erfreuten die Besucher mit ihren stimmigen Liedern.

Der Höhepunkt war sicher die Installation durch den Dekan und Pfarrer Philip Nanz, welcher die junge Pfarrerin mit herzlichen Worten ins Amt einsetzte. Pfarrerin Susanne Meier Bopp durfte ein von den Kindern der Erlebniswoche gebasteltes Bänkli überreichen. Weitere Geschenke und gute Wünsche durfte Pfarrerin Sandra Karth von Pfarrer Jan Niemeier, Marlies Temperli-Klee, Präsidentin der Kirchenpflege, den Katechetinnen und weiteren Mitwirkenden entgegen nehmen.

Die Predigt von Sandra Karth mit dem Thema «Gott liebt uns bedingungslos» fand einen direkten Weg ins Herz der Gottesdienstbesucher, insbesondere ihre vier Wünsche zum Schluss, welcher u.a. «Gottes Liebe ist spürbar» und «wir alle von Herzen dienen können, dort wo es uns braucht» umfasste. Nach dem Gottesdienst wurde die Feier im Kirchgemeindehaus bei einem reichhaltigen Apéro und mit Grussworten der Gemeinde Seengen sowie der Kirchgemeinde Lenzburg fortgesetzt.

Freitag, 29.09.2017

Ein neuer Akkordeon-Lehrer an der Kreismusikschule

Text und Bild: Eing.

Die Kreismusikschule Seengen freut sich, mit Herrn Jan Kubis einen motivierten, bestens ausgebildeten Akkordeonlehrer gefunden zu haben, der sich den Unterricht von Kindern im Vorschulalter, wie auch von Jugendlichen und Erwachsenen gewohnt ist.

Jan Kubis ist nicht nur ein absoluter Vollblut-Musikpädagoge, sondern auch ein äusserst engagierter Musiker, der regelmässig mit verschiedenen Projekten auftritt und zusätzlich auch noch ein Akkordeon-Orchester in der Region leitet. Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017 stellt sich Jan Kubis um 19.30 Uhr in der Aula der Schule Seengen musikalisch vor. Alle sind herzlich eingeladen zu einer Musik-Verkostung mit Werken von Domenico Scarlatti, Joseph Haydn, Ole Schmidt, Astor Piazzolla und anderen. Wir freuen uns auf eine inspirierende Zusammenarbeit mit Jan Kubis!

Mittwoch, 27.09.2017

Sonntags-Matinée mit dem Schriftsteller Klaus Merz

Text und Bild: Jennifer Loosli

In der Gemindebibliothek Seengen führte der Schriftsteller Klaus Merz seine Zuschauer in drei grossen Schritten durch seine neue 7-bändige Werkausgabe. Ein spannender, amüsanter und auch herzergreifender Sonntagmorgen.

Merz beginnt vorzulesen und alle hören ihm gespannt zu. Seine angenehme Stimme und die ruhige Art zieht die Zuhörer, in der Bibliothek Seengen, in seinen Bann. Er überzeugt als Lyriker und als Erzähler, weil er sehr präzise und leicht formuliert. Zwischen den Werken wurde Klaus musikalisch von Sabine und Sven Bachmann begleitet und unterstützt. Seit dem zauberhaften Buch «Jakob schläft», 1997, ist Merz ein gern gelesener und gut bekannter Autor. Deshalb gehört der in Aarau geborene Lyriker seit Jahren zu den ausserordentlichen und prägenden Stimmen in der Gegenwartsliteratur. Seine Gedichte sind schlicht und klar in der Formulierung, für dies wurde er auch schon mehrfach ausgezeichnet. Der in Menziken aufgewachsene Klaus Merz hat über zwanzig Publikationen mit Erzählungen, kurzen Romanen, Gedichten und Essays erarbeitet, aber nicht nur Bücher, sondern auch TV-Drehbücher, Theaterstücke und Hörspiele produziert. Der Haymon Verlag lebt seine früheren Texte wieder auf und somit ist die siebenbändige Werkausgabe für jeden zugänglich. Heute lebt der Schriftsteller in Unterkulm und arbeitet als freier Schriftsteller, reist in der ganzen Welt umher und stellt, mit seinen Dolmetschern, seine neue 7-bändige Werkausgabe vor. Ein «Sprungbrett für Seele und Kopf» das literarische Gesamtwerk. Klaus Merz – eine ausserordentliche Stimme der Gegenwartsliteratur.

Montag, 25.09.2017

Christine Gutbub lässt Kinderaugen aufleuchten

Text und Bild: Thomas Moor

Sein eigenes Buch noch fast druckfrisch in den Händen halten zu können, ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Wie es sich genau anfühlt, weiss Künstlerin Christine Gutbub vom Seenger Wächterweg. Erst kürzlich ist ihr Erstlingswerk, ein Kinderbuch mit dem Titel «Fleckis Weihnachten», erschienen.

Es ist die Geschichte vom verloren Schaf, welche Christine Gutbub in ihrem Kinderbuch beschreibt. Ein liebliches, kleines, schwarzweiss geflecktes Lämmlein mit hängenden Ohren, das von zu Hause ausreisst, unterwegs viele tierische Bekanntschaften macht und beim Einbrechen der Dunkelheit seinen Heimweg nicht mehr findet. Ein Hirte findet es schliesslich und bringt es wohlbehütet in die Krippe nach Bethlehem, wo es sich geborgen ins Stroh kuscheln kann. Illustriert ist das 22 Seiten umfassende Erstlingswerk (Verkaufspreis 26 Franken) mit doppelseitigen Acryl-Bildtafeln, welche – wie der Text übrigens auch – aus ihrer «Feder» stammen. «Es ist schon ein schönes Gefühl, ein eigenes Buch in den Händen zu halten», wie Christine Gutbub sagt: Inspiriert haben sie ihre Enkelkinder, mit welchen sie gerne Kinderbücher anschaut und Geschichten daraus vorliest. Fast ein Jahr hat sie sich Zeit genommen, die Geschichte in Kurzform auf Papier zu bringen und die Bilder dazu auf Leinwand zu malen. Bestes Ausgangsmaterial, welches den Druckerfachleuten in der Weiterverarbeitung als Basis für ein wunderschönes Kinderbuch diente. «Die Umsetzung dieses Werks hat mich begeistert», wie Christine Gutbub erzählt. Begeistert waren auch alle Buchhandlungen (darunter auch die Dorfpapeterie Seengen), welchen sie ihre Bücher bisher zum Verkauf in Kommission gegeben hat. «Ich wurde überall mit offenen Armen empfangen», wie die Autorin und Illustratorin dankbar sagt. Das Buch, welches in einer Erstauflage von 275 Exemplaren gedruckt wurde, vertreibt sie vorerst in Eigenregie. Zwar habe sie zwei Verlage kontaktiert. Eine Antwort stehe aber noch aus. Beflügelt von den vielen guten Feedbacks ist Christine Gutbub bereits an ihrem zweiten Kinderbuch, welches auf Ostern 2019 in den Handel kommen soll. Man darf jetzt schon gespannt sein!

Donnerstag, 22.09.2017

Gemeinsam gruseln und Party feiern

Text: Eing., Bild: Pixelio

Politische Jugendarbeit und kirchliche Jugendarbeit spannen zusammen und planen eine Party für die Jugendlichen.

Am 3. November 2017 wirds gruselig im Pfarrhauskeller: die Jugendarbeit Seengen, vertreten durch Sabrina Leber und die reformierte Kirche, vertreten durch Jugendpfarrerin Sandra Karth, veranstalten eine Halloweenparty. Eingeladen sind zum Startevent der Jugendarbeit alle Jugendlichen ab der 6. Klasse. Die Party beginnt um 19.30 Uhr im Pfarrhauskeller des Pfarrhauses Seengen und dauert bis 23.00 Uhr. Alkoholfreie Cocktails geniessen, sich bei einem Hot Dog stärken, zu lässiger Musik von DJ Olivéro tanzen oder sich beim Gruselparcours so richtig gruseln – das alles ist möglich.

Für Eltern und Interessierte stehen die Verantwortlichen der Jugendkommission Seengen für die Jugendarbeit der politischen Gemeinde und der Kirche für Gespräche bereit. Dazu wird ein wärmender Punsch am Feuer offeriert.

Wir freuen uns über viele Jugendliche, die Lust haben zu feiern und über interessierte Eltern, die mehr über die Jugendarbeit erfahren möchten.

Ein Projekt der Jugendkommission mit Unterstützung durch das BKS

Mittwoch, 20.09.2017

Remunds Kürbisse lockten wieder viele Besucher an

Text und Bild: Peter Siegrist

Bühne frei für Speise- und Zierkürbisse hiess es bei der Familie von Ueli und Astrid Remund auf ihrem Hof beim Brestenberg. Die zusätzlichen Aussteller und das Helferteam verleihen dem Hoffest mit ihrem Engagement jeweils eine spezielle Note und eine Charmen, der immer wieder beeindruckt.

Zum siebten Mal haben Astrid und Ueli Remund zum Kürbisfest auf ihrem Hof in Seengen eingeladen. Wenn Kürbisse so schön orange leuchten, wie an diesem Hofmarkt, dann ist das ein untrügliches Zeichen, dass der Herbst nah ist. Remunds kultivieren rund 30 Sorten Speisekürbisse. Von 200 Gramm bis zu 20 Kilogramm schwer sind die einzelnen Exemplare. Dazu gesellen sich noch unzählige Zierkürbisse, welche nicht essbar, aber dafür gut geeignet für Herbstdekorationen sind. Auch mit einer grossen Auswahl an Hofprodukten, wie Früchte, Gemüse, Sirup, Konfi, Buurebrot und vielem anderem mehr konnte man sich eindecken. Zum Hoffest gehören jeweils auch die verschiedenen Attraktionen für die kleinen Besucher. Nicht zu vergessen die Festwirtschaft, wo die feine Kürbissuppe und die Grilladen reissenden Absatz finden.

Montag, 18.09.2017

Reisen und Ferien: Gut, gibts Burgturm Reisen AG

Text und Bild: Thomas Moor

Mit Elan ist man bei der Burgturm Reisen AG Seengen ins 10. Betriebsjahr gestartet. Für Inhaber Roland Frey trotz florierendem Geschäftsgang kein Grund, abzuheben. Ganz im Gegensatz zu seiner Kundschaft: Diese hebt mit dem Seenger Reiseanbieter immer wieder gerne ab. Mit gutem Grund.

Im multimedialen Zeitalter, wo Ferien per Tastendruck gebucht werden können und die Last-Minute-Angebote im Minutentakt auf dem Computer erscheinen, scheint die Luft für Reisebüros dünn geworden zu sein. Stimmt nicht! Jedenfalls nicht für die Burgturm Reisen AG. «Weil Leute zu uns kommen, welche auf eine gute und umfassende Beratung setzen», wie Roland Frey sagt. Discountangebote sucht man bei ihm vergebens. Viel mehr sind es die individuellen und massgeschneiderten Ferien- und Reiseangebote, mit welchen er bei seiner Kundschaft punktet. Und wenn einer eine Reise tut, hat er im Falle einer Buchung durch die Burgturm Reisen AG viel Positives zu erzählen. Das wiederum generiert genau jene positive Mund-zu-Mund-Propaganda, welche für das Unternehmen Gold wert ist. Nicht von ungefähr kommen die Kunden deshalb von weit ausserhalb der Kantonsgrenze nach Seengen, um sich von den beiden Reisespezialisten Roland Frey und Nadine Lang seriös und kompetent beraten zu lassen. «Ich will den Kunden direkt beraten und ihn auch spüren», wie der Reisespezialist sagt. Gerade bei Spezialarrangements sieht Roland Frey die Chancen für sein Reisebüro. So organisiert er seit gut sechs Jahren geführte Reisen für Kleingruppen durch Thailand, Kambodscha, Vietnam und Myanmar etc. «Asien ist für uns wie eine zweite Heimat», wie er sagt. Und mit «uns» ist auch Roland und Barbara Freys Tochter Brenda gemeint. Sie ist während der Hauptsaison die deutschsprechende Reiseleiterin bei Mellow Adventures vor Ort und hat – um Land und Leute besser kennenzulernen – sechs Monate in einem Hotel in Phuket gearbeitet. Zu weiteren Spezialitäten zählen Geschäftsreisen oder die mit vielen Highlights gespickte Harley-Reise durch die USA, welche in Zusammenarbeit mit der Seoner Fahrschule Läuppi durchgeführt wird. Weitere Informationen unter: www.burgturmreisen.ch

Mittwoch, 13.09.2017

Waldumgang auch im Zeichen einer Wachtablösung

Text und Bild: Thomas Moor

Das Interesse am Waldumgang 2017 des Forstbetriebes Rietenberg war trotz misslicher Wetterverhältnisse sehr gross. Ein Aufsteller. Das Thema war «Der Wald als Energielieferant». Und: Es war Heinz Bruders letzter Waldumgang als Revierförster. Ab Neujahr übernimmt die 6. Generation Bruder.

Vor 31 Jahren habe er das Försteramt von seinem Vater Hans übernommen, wie Heinz Bruder sagte. Er war übrigens bereits die 5. Förstergeneration Bruder. Ende Jahr tritt er in den verdienten Ruhestand. An seine Stelle tritt sein Sohn Matthias und damit die 6. Generation Bruder. Der Wald scheint so etwas wie das Brot der Bruders zu sein. Selbstverständlich steckt da aber viel mehr hinter dem anspruchsvollen Job als Revierförster. Fachwissen und ganz viel Herzblut, um nur zwei Eigenschaften zu nennen. Das hat man auch am diesjährigen Waldumgang wieder gespürt.
Toporganisiert war er – der Rundgang, welcher beim Seenger Schnitzelschopf startete und über dessen Entstehung und Entwicklung Seengens Gemeindeammann Jörg Bruder interessante Details zu berichten wusste. Interessant und actiongeladen ging es an den verschiedenen Posten weiter. Zum Beispiel mit dem Holzernteverfahren mit einer Live-Baumfällaktion und dem anschliessenden Aufarbeiten und der Sortierung nach Längen und Durchmesser. Und dann gab es noch Schnitzel à discrétion. Nicht als Verpflegung, sondern als wertvoller Energielieferant. Wie Holzschnitzel produziert werden, zeigte die Safenwiler Firma Hirter & Tschanz AG mit grobem Geschütz. Ein 40-Tonnen-Monster verschlingt alles vom Ast bis zum dicken Baustamm und produziert 150 Kubik Schnitzel in der Stunde, welche über ein Wurfgebläse in einen weiteren LKW mit Schubbodencontainer geblasen werden. Die Wertschöpfung dieses Holzes wird genau berechnet, bevor es gehackt wir, wie Heinz Bruder erklärte und im gleichen Atemzug auch die Pionierarbeit Seengens in Sachen Schnitzelheizung lobte.
Abnehmer der Schnitzel sind neben Seengen (Alesa, Schulhaus und AFZ), auch Dintikon, Villmergen (Mühlen), Bremgarten, Seon und Private. Insgesamt beläuft sich das Volumen auf über 9000 m3, was 5241 Ster Holz entspricht. Dafür, dass der Energievorrat Wald weiterhin gewährleistet ist, sorgt das Forstpersonal, welches eine Fläche von 1020 Hektaren Wald bewirtschaftet. «Unser Wald ist trotz äusseren Einflüssen wie etwa dem Eschenwelkebefall oder der Trockenheit im Schuss», wie Matthias Bruder attestierte. Er übernimmt per 1. Januar die Stelle des Revierförster von seinem Vater. Er wurde von der Betriebskommission in einem harten Auswahlverfahren gegen ebenfalls starke Mitbewerber für diese Aufgabe gewählt. Seine Kenntnisse vom Forstrevier und seine Vorbereitung für den neuen Betriebsplan mit dem Leistungsplan an den Forstbetrieb mit der Pflege und Bewirtschaftung haben schlussendlich den Ausschlag für seine Wahl gegeben.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 13.09.2017

Frauenturnverein: Wanderung nach Tiefencastel

Text und Bild: Eing.

Wer kennt schon die Gegend um Obervaz im Bündnerland, am sonnigen Südhang über der Schynschlucht, abseits von Touristenströmen? Ein eigentliches Dorf Obervaz existiert nicht, der Ort umfasst nebst Lenzerheide die kleinen Dörfer Lain, Muldain und Zorten.

Dort wo die Bauzonen der nahen Ferienmetropole aufhören, beginnen Schönheit und der kulturhistorische Wert des Gebietes. Die kleinen Orte wirken ursprünglich und sind noch kaum durch Bausünden entstellt. Im Gebiet herrschten einst die mächtigen Herren von Vaz, schon wegen der Lage am Schnittpunkt historischer Wege. Es ist eine interessante Gegend mit prächtigem Ausblick auf die südlichen Bündner Berge, sofern das Wetter mitmacht. Sonnenbrillen brauchte es nicht, das war den Frauen des FTV Seengen schnell klar. Eher war mit Regentropfen als mit Schweissperlen zu rechnen. Auf der Lenzerheide fielen Schneeflocken wie im Winter und man fragte sich, ob sich die weite Reise in winterliche Höhen lohnt, nur um Nebel, überzuckerte Tannenwipfel und weisse Bergkuppen zu sehen. Zuerst waren alle froh, im kleinen Wirtschäftli in Lain einzukehren und zu beraten. Es regnete, nicht heftig, aber stetig, doch man war ja ausgerüstet mit Regenschutz und konnte die Wanderung wagen. Die Gruppe wählte den direkten Abstieg nach Zorten, wo sich der Nebel lichtete. Dann folgten alle dem Fussweglein zum Weiler Nivagl und von dort einem Feldweg bequem geradeaus bis Alvaschein. Als trockenen Ort für den Lunchhalt bot sich nur das Bushüsli an. Lange verweilen wollte man nicht, es war kühl und windig. Beim zügigen Marschieren kamen die Frauen aber schnell wieder auf Betriebstemperatur. Man folgte den Wegweisern St. Peter Mistail. Das kleine Kirchlein ist eine historische Kostbarkeit, versteckt im Wald über der Schynschlucht. Es präsentiert sich nicht einfach so, es will erwandert werden. Die ehemalige Klosterkirche stammt aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts und gilt als älteste Kirche der Schweiz, weil sie baulich nahezu unverändert geblieben ist. Ein kurzer Besuch im Innern und nachdem der Regen aufgehört hatte, auch ein Fotoshooting von aus-sen, waren unumgänglich, bevor man die letzte Etappe bis Tiefencastel in Angriff nahm.

Mittwoch, 06.09.2017

«Auf meinen Bildern soll was los sein»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Florian Stucki ist ein aufmerksamer Beobachter. Und was ihm auffällt – egal ob Mensch, Technik oder Natur – hält er gerne fotografisch fest. Zu den Werken des Drittklässlers gehört auch eine Storchenschar auf dem Gelände der reformierten Kirchgemeinde Seengen.

«Die Störche sind mir während eines Fussballtrainings aufgefallen», schildert Florian Stucki. Also habe er danach seine Sachen nach Hause gebracht und so schnell wie möglich die Kamera geholt. «Zum einen fand ichs spannend, dass es so viele waren», erklärt der junge Fotograf. «Zum anderen habe ich versucht einen der Störche während des Flugs abbilden zu können.» Auch Christian Siegrist, Präsident des Natur- und Vogelschutzvereins Seengen, hat die Störche beobachtet: «Wenn man die Temperaturentwicklung anschaut, liegt die Vermutung nahe, dass sie auf dem Weg in den Süden waren. Doch eine so grosse Schar habe ich noch nie gesehen. Florian Stucki freut sich darum über seine Bilder. Er stresst sich nicht mit der Suche nach neuen Sujets. Hat er doch eine klare Vorstellung, wenn er zur Kamera greift: «Auf meinen Bildern soll was los sein.» Ausserdem sei die Rolle als Fotograf sowieso nicht seine liebste. «Noch besser ist es, selbst in Action fotografiert zu werden.»

Mittwoch, 06.09.2017

Kreismusikschule Seengen

Text und Bild: Eing.

Ein neuer Akkkordeon-Lehrer an der Kreismusikschule Seengen Nach seinem Studium in Klagenfurt wohnte und unterrichtete Herr Jan Kubis bis vor Kurzem noch in Österreich. Seit August wohnt er nun in Seengen und bildet sich – zusätzlich zum Unterricht an der KMS – intensiv weiter auf dem Schwyzerörgeli und in der Schweizer Musik. Jan Kubis unterrichtet auch Theorie (z. B. Jazz) und leitet ein Akkordeon-Orchester in der Region. Wir freuen uns, mit Herrn Kubis einen motivierten, bestens ausgebildeten Akkordeonlehrer gefunden zu haben, der sich den Unterricht von Kindern im Vorschulalter, wie auch von Jugendlichen und Erwachsenen, gewohnt ist. Jan Kubis ist nicht nur ein absoluter Vollblut-Musikpädagoge, sondern auch ein äusserst engagierter Musiker, der regelmässig mit verschiedenen Projekten auftritt. Wir freuen uns auf eine inspirierende Zusammenarbeit mit ihm!

Aktuelle Angebote Die Kreismusikschule Seengen hat ein neues Angebot für Kinder im Alter von ca. 4 bis 12 Jahren im Programm: ein Musical-Kurs, der alle 14 Tage stattfindet. In 10 Musical-Proben wird zum Thema «Bauernhof» gesungen, getanzt und verschiedene Choreografien einstudiert. Kinder, die bereits ein Instrument spielen, dürfen dieses integrieren. Der Höhepunkt ist zuletzt ein grosser Auftritt für Eltern, Freunde und Bekannte. Start ist am Freitag, 27.10.17, jeweils 13.30 – 15.00 Uhr im Schulhaus in Fahrwangen. Anmeldungen bis spätestens 29. September 2017.

Es finden auch dieses Jahr wieder zwei Blöcke Elki-Singen statt. Diese können unabhängig besucht werden (alle zwei Kurse nacheinander oder auch nur einzelne Kurse). Für jeden Kurs ist eine separate Anmeldung nötig. Der 1. Block beginnt am 17. Oktober 2017, Schulanlage Fahrwangen, jeweils am Dienstag von 09.30 bis 10.15 Uhr. Anmeldeschluss ist spätestens 3 Wochen vor Kursbeginn. Für weitere Informationen zu den beiden Kursangeboten stehen Frau Marina Geissbühler (Musikschulleiterin, 079 415 01 30) oder Frau Annette Flury-Jegge (Lehrperson, 079 343 26 89) gerne zur Verfügung. Anmeldeformulare und weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage: www.schule-seengen.ch -> Musikschule

Freitag, 01.09.2017

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Hannes Bopp

Text und Bild: Eing.

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Hannes Bopp, SP. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät er in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Hannes Bopp: Seengen ist meine Heimat seit Kindertagen und liegt mir am Herzen! Im offenen Pfarrhaus aufgewachsen, erlebte ich den Einsatz für die Allgemeinheit und das Wohlergehen aller als bereichernd. Meine berufliche und freiwillige Tätigkeit im Öffentlichen Gemeinwesen wurde da vorgespurt. Mit der Einbindung der SP Ortspartei würde an der erfolgreichen Zusammensetzung des Seenger Rates festgehalten.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?

Ich könnte dieser Person das Seenger-Lied vorsingen … und ergänzen, dass sich meine Heimat zu einem stattlichen, modernen Dorf entwickelt hat, gekennzeichnet durch ein leistungsfähiges Gewerbe, gute Einkaufsmöglichkeiten, eine starke Schule, eine lebendige Kirche und aktive Vereine.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Humor, Gerechtigkeitssinn, Solidarität und Offenheit prägen mein Wesen. Meine berufliche Tätigkeit fordert Hartnäckigkeit, aber durchaus auch Augenmass und Verständnis

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?

Das Angebot der Schule wird durch Spardruck, oder aktuell durch die Bez-Standortfrage in Frage gestellt. Der Handlungsspielraum der Gemeinden wird enger, Aufgaben werden vielschichtiger und zunehmend von «Oben» delegiert, der finanzielle Druck wächst. Oder grösser gedacht, die gesamtgesellschaftliche Entwicklung macht auch im Seetal nicht Halt, damit wird ein vermehrtes Miteinander in der Region immer wichtiger.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?
Seengen soll sich weiter entwickeln und dabei seine Identität bewahren, eine Brücke bauen zwischen Tradition und Moderne in Solidarität mit den Schwächeren. Ich setze mich für gesunde Finanzen, menschen- und familienfreundliche Lösungen in Schule, Gewerbe und Verkehr sowie den
achtsamen Umgang mit der Natur ein. Und das am liebsten in einem starken Team.

Freitag, 01.09.2017

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Beat Jung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Beat Jung, parteilos. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät er in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Beat Jung: Auf Gemeindeebene kann man nicht nur etwas bewirken. Man erlebt Veränderungen, wie beispielsweise den Bau eines Gebäudes, selbst mit und kann Freude daran haben. Das macht es zu einer spannenden Aufgabe.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?

Es ist eine wunderschöne Gemeinde am See mit einem klassischen Dorfkern. Traditionen werden gepflegt, sei dies in Betrieben oder im Vereinsleben. Und ebenso ausgewogen ist die Infrastruktur, also eine Gemeinde mit hoher Lebensqualität.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Ich habe schon einiges erlebt und gemeistert. Dieser Erfahrungsschatz ermöglicht eine emotionale Stabilität. Kombiniert mit meiner Bodenständigkeit, Weitsichtigkeit und einer grossen Portion Motivation wäre ich für das Amt sicher gut gewappnet.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
In der Gemeinde herrscht seit längerem Bauboom. Das daraus resultierende Wachstum in Schule oder Verkehr will bewältigt sein, soll die Lebensqualität nicht leiden. Und auch die Finanzen werden nicht einfacher, da der Kanton immer mehr Aufgaben an die Gemeinde weitergibt.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?

Durch den beruflichen Hintergrund würde mich selbstverständlich das Ressort Liegenschaften interessieren. Aber auch die damit zusammenhängenden Themen wie Gemeindewerk, Abfallbeseitigung und Strassenunterhalt finde ich spannend. Unabhängig vom Aufgabengebiet möchte ich ein vertrauenswürdiger Gemeinderat mit offenem Ohr für die Bevölkerung sein, der Kritik ernst nimmt, sich aber von unterschiedlichen Meinungen nicht aus dem Konzept bringen lässt.

Freitag, 01.09.2017

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Sascha Kessler

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Sascha Kessler, parteilos. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät der neu Kandidierende in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Sascha Kessler: Man könnte sagen, es ist der Wunsch die Welt zu verbessern. Gleichzeitig möchte ich Seengen fit für die Zukunft machen, technische Entwicklungen sollten die Gemeinde nicht unvorbereitet treffen.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?

Ich lebe erst seit 2017 in Seengen. So gehe ich selbst noch jeden Tag auf Entdeckungsreise in diesem kleinen Paradies auf Erden. Die Nähe zur Natur wirkt befreiend, ist der Gegenpol zur Hektik von Städten wie Zürich oder Luzern. Dabei bietet die lokale Infrastruktur alles, was der Mensch im Alltag braucht.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Wer mich kennt, weiss, ich bin offen, direkt und gerechtigkeitsliebend. Ich habe immer Lust, Neues zu lernen. Für die Bildung meiner eigenen Meinung nehme ich mir Zeit, so kann ich andere umso besser überzeugen.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
Die Gemeinde ist in den vergangenen 17 Jahren um über 50 Prozent gewachsen. Will man, dass Seengen auch künftig als attraktiv angesehen wird, muss man die technische Entwicklung ebenso im Auge behalten. Lokale Unternehmen sollen von überregionalen Entwicklungen profitieren können. So können sie langfristig auf dem Markt bestehen

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?

Ich betrachte die Arbeit des Gemeinderats als eine Dienstleistung am Volk. So will ich die Bedürfnisse von Seengerinnen und Sengern kennenlernen, um ihnen möglichst lösungsorientiert Rechnung zu tragen. Mit konstruktiver Kompromissbereitschaft will ich die Entstehung von Entscheidungen ermöglichen. Die behördliche Verschwiegenheit ist für mich selbstverständlich.

Freitag, 01.09.2017

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Peter Sandmeier

Text und Bild: Eing.

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür: Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Peter Sandmeier, SVP. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät der neu Kandidierende in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?

Peter Sandmeier: Ich stelle mich für den Gemeinderat zur Verfügung, weil mir die Zukunft Seengens am Herzen liegt. Als Ortsbürger möchte ich meinen Teil zur positiven Entwicklung unseres Dorfes beitragen.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?
Seengen ist einer der schönsten Orte im Seetal. Ein wunderbarer Ort zum Wohnen mit direktem Zugang zum Hallwilersee. Die Gemeinde verfügt über einen gesunden Finanzhaushalt und einen attraktiven Steuerfuss. Unser Dorf bietet dank unseren Gewerbetreibenden vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Familien schätzen unser Schulsystem, das den Kindergarten bis zur Oberstufe beinhaltet.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Ich bin innovativ, kreativ und dennoch bodenständig. Mir liegt sachliches Handeln auf Basis des gesunden Menschenverstandes am Herzen. Ich arbeite ziel- und lösungsorientiert und verfüge über ein gutes Mass an Führungserfahrung.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
Die Entwicklung unseres Dorfes begleiten. Bei allen Modernisierungen darf man nicht vergessen, dem kulturellen Brauchtum Sorge zu tragen. Den ländlichen Dorfcharakter bewahren. Was den Verkehr betrifft, wird es einiges zu tun geben. Des weiteren sollte die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden gefördert werden.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?
Unabhängig von Ressort oder Aufgabe werde ich mich immer voll für die vereinbarten Ziele einsetzen. Gemeinsam mit den anderen Räten werde ich Lösungen anstreben, die das Neue ebenso stärken, wie das Traditionelle erhalten. Seengerinnen und Seenger werden bei allem, was zu tun ist, immer im Mittelpunkt stehen.

Freitag, 01.09.2017

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Eli Wengenmaier

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Eli Wengenmaier, parteilos. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät er in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?

Eli Wengenmaier: Ich möchte die Gegenwart und die Zukunft mitgestalten und das schon recht gut aufgestellte Dorf Seengen in der Führung als Gemeinderat aktiv unterstützen.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?
Seengen ist eine Perle am unteren Ende des Hallwilersees. Seengen verfügt über eine sehr gute Infrastruktur mit ÖV-Anbindung, allen Schulstufen, vielfältigen Sportmöglichkeiten, verschiedenen touristischen Attraktionen, zahlreichen Arbeitsplätzen, Einkaufsmöglichkeiten und einer hohen Wohn- und Lebensqualität. Seengen ist ein Ort, an dem man sich wohl fühlt!

Was zeichnet Sie als Person aus?
Als Unternehmer und Arbeitgeber mit klassischer beruflicher Laufbahn bin ich es gewohnt, täglich anzupacken. Auftretende «Probleme» sind für mich Herausforderungen, denen ich mich mit positiver Haltung stelle und sie als Chance für Lösungen sehe. Ich bin politisch neutral und kann somit auf die Sache bezogen konzentriert arbeiten.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
Als Vater von drei Kindern ist es mir wichtig, dass Seengen fit für die Herausforderungen der Zukunft ist. Dies umfasst Bildung, Infrastruktur, Arbeitsplätze, Steuerattraktivität und viele andere Punkte.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?
Ich vertrete eine sachliche und gerade Linie. Ich unterstütze eine pragmatische, effiziente und zielorientierte Arbeitsweise des Gemeinderates und aller Verwaltungsbereiche. Ich werde einstehen für das lokale Gewerbe und sichere Arbeitsplätze, die zeitgemässe Entwicklung unseres Dorfes und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das Wohl von Seengen und seinen Einwohnern ist für mich zentral!

Freitag, 01.09.2017

Die Geheimnisse von Konjunktur und Internet

Text und Bild: Graziella Jämsä

100 Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Gelegenheit beim zweiten Hypi KMU-Treff in der Bäsewirtschaft Roos in Seengen dabei zu sein. Die Situation auf dem einheimischen Markt, die Chancen des World Wide Web und Networking waren die Themen des Abends.

Wo steht der Euro in zwei Jahren? Eine Frage, mit welcher Reto Huenerwadel, Leiter HBL Asset Management der Hypothekarbank Lenzburg AG, vorsichtig umging. «Eine Zahl halte ich in diesem Zusammmenhang nicht für sinnvoll. Denn diese kann sich morgen schon ändern.» Stattdessen zeigte er anhand von Konsumentenstimmung, Arbeitslosenquote, Einkaufsmanagerindex und weiteren statistischen Werten die positiven Entwicklungen auf. «Dass der Schweizer Markt sich nicht so schnell beeinflussen lässt, wie europäische Nachbarn, ist eine Mentalitätsfrage.» Über die Chancen im Internet sprach Sam Steiner, Inhaber der Web-Agentur alike. Anhand eines durchschnittlichen KMU-Unternehmens hatte er eine fiktive Firma entworfen, deren Marketingverantwortlicher die Website verändern wollte. So schmunzelten die Gäste entspannt über die Antworten des Beispiel-CEO, der sich nach anfänglicher Skepsis überzeugen liess. Das Nutzen von Google-Anzeigen, sozialen Medien als Datenquelle und automatisiertem E-Mail-Marketing gab beim anschliessenden Apéro einiges zu diskutieren – Networking wie aus dem Bilderbuch.

Montag, 28.08.2017

«Ich würde mich über ganz viele Neugierige freuen»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Am 17. September feiert die reformierte Kirchgemeinde in Seengen die Installation von Pfarrerin Sandra Karth. Sie freut sich auf die Aufgaben der Jugendkirche, das Beleben des Treffs und all die Begegnungen, die im Gemeindealltag auf sie zukommen.

Wie ist der Berufswunsch Pfarrerin entstanden? Sandra Karth lacht zuerst bevor sie antwortet: «Das ist eine Frage, die immer wieder gestellt wird.» Zuerst habe sie eigentlich Lehrerin werden wollen. «Doch als ich nach dem Abitur ein Jahr in Neuseeland verbracht habe, wuchs die Idee ein duales Managementstudium zu absolvieren.» Die Suche nach dem Ausbildungsplatz gestaltete sich schwierig. In dieser Zeit habe sie der Jugendpfarrer angesprochen, in dessen Gemeinde sie sich während ihres Auslandaufenthaltes engagierte: «Ob ich schon mal mit dem Gedanken gespielt hätte, Jugendpfarrerin zu werden? Das wäre doch eine Aufgabe für mich.» Je mehr sie sich mit dem Gedanken befasst habe, umso klarer wurde die Entscheidung für den Beruf. Sandra Karth studierte in Basel, Zürich und Bern, absolvierte ihr Vikariat in Frenkendorf-Füllinsdorf. «Während dem Vikariat sah ich die Stellenausschreibung für Seengen und jetzt freue ich mich, dass alles so gekommen ist.» Dass ihr als Pfarrerin die Jugend so am Herzen liege, hänge vielleicht mit den eigenen Erfahrungen zusammen. «In der Kirchgemeinde, die ich als Teenager erlebt habe, gab es keinen Platz für mich und meine Altersgenossen.» Selbst der Vorschlag, sie würde zusammen mit ihrer Freundin einen Treff auf die Beine stellen, habe keine Zustimmung gefunden. «Wir haben uns daraufhin in anderen Gemeinden umgesehen. Die Chance auf Begegnung hatte unsere damalige Pfarrerin vertan.» Sie selbst wolle genau das anders machen. «Die aktive Auseinandersetzung mit Fragen zu Gott und dem Glauben ist ein Geschenk – unabhängig von möglichen Antworten.» Das gelte nicht nur für das Miteinander mit Jugendlichen. «Ich würde mich über ganz viele Neugierige freuen», sagt Sandra Karth. «Gerade junge Erwachsene, die Lust haben neue Ideen fürs Gemeindeleben auszuprobieren.» Ein Projekt für den Jugendtreff hat bereits Form angenommen. «Wir werden alkoholfreie Cocktails mixen und anbieten, wozu auch eine Schulung für mögliche Barkeeper gehört.» Ist sie nervös, wenn sie an ihre Installation denkt? Wieder lacht Sandra Karth: «Überhaupt nicht, ich bin voller Vorfreude. In welchem anderen Beruf hat man schon die Gelegenheit einen Neubeginn so wunderbar zu feiern?»

Mittwoch, 23.08.2017

Eine Ehrung für die jungen Berufsleute

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ein gelungener Lehrabschluss ist die beste Startrampe in die Berufstätigkeit. Darum vergibt der Gewerbeverein Seetal nicht nur Preise an Auszubildende mit der Note 5 und besser, er lädt sie auch zu einer kleinen Feier. Diesmal wurde in der Bäsewirtschaft Roos angestossen.

«Manchmal ist das Leben ganz schön gemein. Verliert nicht den Glauben. Was hat mich motiviert, immer weiter zu machen? Ich liebte, was ich tat – und das ist das einzig Wichtige. Ihr müsst die eine Sache finden, die ihr liebt – sowohl im Job als auch im Privatleben.» Mit diesem Steve-Jobs-Zitat gratulierte Martin Bolliger, Präsident des Gewerbevereins Seetal den Jugendlichen bei der gemeinsamen Feier in der Bäsewirtschaft Roos in Seengen. «Ihr könnt sehr stolz darauf sein, dass ihr einen wichtigen Lebensabschnitt wie eure Ausbildung mit einer Note von 5 und besser krönen konntet.» Mit strahlenden Gesichtern nahmen Michelle Leimgruber, Lea Fischer, Janick Gloor, Chantal Ott und Ronan Sommer die Gutscheine in Empfang, während die Vertreter der Lehrbetriebe im Hintergrund applaudierten. «Alex Landfried und Janis Spätig, die heute nicht hier sein können, erhalten ihre Auszeichnung zugestellt», versprach Martin Bolliger. Der Präsident des Gewerbevereins zeigte sich ebenso wie die weiteren anwesenden Mitglieder über die Zukunftspläne der jungen Berufsleute beeindruckt. Ob Matur, Anschlussstudium oder Verbleib im Lehrbetrieb – die Jugendlichen schienen die Steve-Jobs-Maxime bereits für sich umgesetzt zu haben. «Ein solches Engagement kommt nicht von ungefähr, es ist das Zusammenwirken von Lehrbetrieb und Auszubildenden. Und weil wir das belohnen möchten, bitten wir auch in Zukunft darum, dass uns die erfolgreichen Abschlüsse gemeldet werden», betonte Martin Bolliger. Zuhörerinnen und Zuhörer nickten, bevor man gemeinsam das Glas auf den Moment des Erfolgs erhob.

Montag, 21.08.2017

FDP Seengen für 5er-Ticket bei Gemeinderatswahl

Text: Eing., Bild: Pixelio.

Der Vorstand der Seenger Freisinnigen hat mehrheitlich beschlossen, neben den wiederkandidierenden FDP-Vertretern, Jörg Bruder und Regula Hechler, auch die beiden SVP-Kandidaten, Thomas Lindenmann (bisher) und Peter Sandmeier, sowie den Kandidaten der SP, Hannes Bopp, zu unterstützen. Ausschlaggebend für diesen Entscheid war die Absicht, durch den Einbezug von Vertretern aller Ortsparteien zum Wohl der Gemeinde eine harmonische Zusammenarbeit im Gemeinderat sicherzustellen. Als Gemeindeammann unterstützt die FDP ihren bewährten bisherigen Vertreter Jörg Bruder sowie Thomas Lindenmann als Viceammann.

Montag, 21.08.2017

WaDe-Club: Holzbrücken-Wanderung im Emmental

Text und Bild: Eing.

Zu den Aktivitäten des WaDe-Clubs gehört die Wanderung im Sommer. Ein eigentliches Ziel hatte man nicht, einzig den Wunsch an die Wanderleitung: Nicht zu hoch hinauf, eher geradeaus, aber mit Einkehrmöglichkeiten! Eine Flusswanderung – das wäre doch die Lösung! Aber wo? Dank Emmental Tourismus wurde man fündig und stiess auf den Holzbrücken-Weg, den es sowohl entlang der Ilfis als auch an der oberen Emme gibt.

Per Bahn und Bus reisten die WaDe-Clübler an den Ausgangsort Eggiwil. Das obere Emmental ist landschaftlich ein Bijou mit saftigen Weiden und Wiesen, prächtigen Bauerngütern und schattigen Wäldern. Das Tal bietet zum Wandern seine einzigartige Holzbrücken-Landschaft geradezu an. Allein an der oberen Emme, zwischen Eggiwil und Schüpbach, gibt es sieben alte, intakte Holzbrücken. Die älteste davon ist die Horbenbrücke, erbaut 1834, als erste ohne Pfeiler und in einem Bogen erstellt. Sie überstand das Hochwasser von 1837 unbeschädigt, wie es schon Jeremias Gotthelf dokumentierte. Es gibt keine bessere Gelegenheit, die sehenswerte Wohn- und Baukultur dieser Talschaft zu entdecken, als zu Fuss. Die altehrwürdigen Bauernhäuser mit ihren breit ausladenden Dächern, aber auch die gedeckten Holzbrücken zeugen von einer früher schon weit entwickelten Zimmermannskunst. Zudem fielen überall liebevoll gehegtes «Meiiezüüg» an den Häusern und gepflegte «Pflanzblätze» mit Blumen und Gemüse auf.

Zeitlich fügte sich die Mittagsrast ganz gut ins Wander-Programm ein. Die Seenger kehrten etwa auf halber Strecke auf dem Wielandhof im Weiler Horben ein, wo Bäuerin Salome auf Vorbestellung schmackhafte Plättli mit Käse, Trockenfleisch und knusprigem Brot auftischte. Im Schatten unter dem breiten Dach liess man es sich wohl sein und löschte den Durst mit Plagöri- und Hagu-Hans-Bier aus der einheimischen «Aemme-Braui». Gestärkt mit Speis und Trank nahmen die Wa-De-Clübler die letzte Etappe bis Schüpbach in Angriff. Die Brückentour entlang des Flussufers und durch schattige Auenwälder war ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

Freitag, 18.08.2017

Sondernutzungsplan: Seengen ist wieder à jour

Text und Bild: Thomas Moor

Seengen wird neu definiert. Jedenfalls was den neuen Sondernutzungsplan «Kernzone/Dorfzone» betrifft. An einem Orientierungsabend wurde die Bevölkerung in der Mehrzweckhalle über die Neuerungen aus erster Hand von Gemeinderat Gianni Asquini, Paul Keller (arcoplan klg) und Philipp Husistein (Husistein & Partner AG) informiert.

«Ich bin froh, dass ich mein Werk innerhalb meiner Amtszeit sauber zu Ende bringen konnte», wie der abtretende Gemeinderat Gianni Asquini, Ressortverantwortlicher unter anderem für die Sondernutzungsplanung, nach der Orientierungsversammlung sagte. Ein Werk, das eine Überarbeitung nötig hatte. Der Überbauungsplan «Ortskernplanung» stammt nämlich aus dem Jahre 1994. Drei Bearbeitungsvarianten standen zu Beginn der Planung zur Diskussion, wobei man sich schlussendlich für eine «sanfte Aktualisierung» und eine massvolle Überarbeitung der Ortskernplanung entschied – immer mit dem Fokus, den dörflichen Charakter zu wahren. Das schlanke Planwerk berücksichtigt die öffentlichen und privaten Interessen gleichermassen ausgewogen und lässt im Hinblick auf künftige Bauvorhaben die nötigen Handlungsspielräume offen. Der Sondernutzungsplan «Kernzone/Dorfzone» umfasst wie bisher den Bearbeitungsperimeter entlang der Schul-, Oberdorf-, Post- und Egliswilerstrasse. Neu aufgenommen wurde je eine Bautiefe entlang der Steinbrunnengasse. Aus dem Planungsbericht geht hervor, dass die Baulinien im Wesentlichen nur noch entlang der Strassen aus der bisherigen Ortskernplanung beibehalten, angepasst oder wo nötig neu festgelegt werden. Rückwärtige Baulinien werden aufgehoben. Das Mitwirkungsverfahren wird per 12. September abgeschlossen, danach geht das Planwerk zur kantonalen Vorprüfung. Nach einem Einwendungsverfahren erfolgt dann die Beschlussfassung durch den Gemeinderat und die Genehmigung durch die kantonale Behörde.

Freitag, 18.08.2017

Club 88: Regenwanderung im Hochstuckli-Gebiet

Text und Bild: Eing.

Wetterfest muss man sein, wenn man bei so schlechten Prognosen auf Wanderschaft gehen will. Doch abgemacht, ist abgemacht, da gibt es nichts zu rütteln. Schliesslich musste man früher an Turnfesten auch bei miesem Wetter bis zum Schluss ausharren. Schon auf der Hinfahrt von Luzern über Arth-Goldau nach Sattel SZ glaubten die Clubfrauen, dass der Regen aufhören würde, doch das war eine Täuschung.

Das Gemütliche und die Freundschaft kamen nicht zu kurz, im Gegenteil, der Regen vermochte die gute Stimmung nicht zu trüben. Allerdings fragten sich wahrscheinlich die Leute im nebligen Mostelberg bei Sattel, was die Frauengruppe wohl bei diesem Wetter hier oben zu suchen hatte. Der Angestellte der Gondelibahn war jedenfalls sehr gesprächig, konnte aber auch keine besseren Aussichten prophezeien. Dafür mundete die Mittagsverpflegung im Mostler’s Bergbeizli herrlich, wo die Clubfrauen die einzigen Gäste waren. Schon einmal hier oben, waren alle bereit für eine verkürzte Wanderung im Regen. Eingehüllt in lange Mäntel und Kapuzen hatte die Gruppe grosse Ähnlichkeit mit einer Prozession, die sich durch Nebel und Regen bewegte. Es war nicht allein der Wirkung vom Kafi Schnaps zuzuschreiben, dass sich ausnahmslos alle über die Hängebrücke, den Skywalk mit seinen 374 Metern Spannweite, getrauten. In der Mitte der Strecke kam nämlich noch der Talwind dazu und machte das Gehen schwierig, wie auf einem Schiff mit starkem Seegang.

Auf dem Herrenboden lichtete sich der Nebel ein wenig, aber leider nicht genug. Eigentlich jammerschade, hätte man von dort die Zacken der Mythen gleich vor der Nase gehabt und weiter oben ins Tal des Lauerzersees schauen können. Dafür öffnete sich der Blick hinunter ins Aegerital und nach Morgarten. Die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges nutzten die Frauen für den Besuch des einheimischen «Buurä Märcht» in Sattel, wo es Käse, Confi und Leckereien zu kaufen gibt.

Montag, 07.08.2017

Fischessen der Musikgesellschaft Seengen

Text und Bild: Eing.

Am Wochenende vom 26./27. August lädt Sie die Musikgesellschaft Seengen zum traditionellen Fischessen ein. Das Fest findet auf dem Areal von Bruno Hauri Transporte in Seengen statt. Dabei wird, nebst den im Seetal als Insidertipp gehandelten Fischspezialitäten, viel Musik und Unterhaltung für die ganze Familie geboten.

Bei schönem Wetter besteht die Möglichkeit, die leckeren Eglifilets, die fangfrischen Knusperli sowie Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel zu geniessen. Sollte der Wettergott uns nicht gut gesinnt sein, so findet der Anlass in der thematisch eingerichteten Halle auf dem Festplatz statt. Die Küchenmannschaft lädt Sie dazu gerne am Samstag ab 17.00 Uhr und am Sonntag zum Mittagessen ab 11.30 Uhr ein. Für musikalische Unterhaltung am Samstag und Sonntagmittag sorgt «Charley». Am Sonntag um 10.30 Uhr werden die Mittagsgäste mit dem klassischen Frühschoppenkonzert der Musikgesellschaft Seengen empfangen. Wer erinnert sich nicht gerne an die gemütliche Feststimmung bei unserem letztjährigen Fischessen? Aus diesem Grund freut sich die Musikgesellschaft Seengen, Sie auch dieses Jahr zu verwöhnen und Ihnen und Ihrer Familie ein musikalisch und kulinarisch einmaliges Wochenende zu bieten.

Montag, 07.08.2017

Unterwegs mit dem «verlorenen Sohn»

Text und Bild: Eing.

Viele Kinder der reformierten Kirchgemeinde Seengen nahmen in der ersten Sommerferienwoche an der Erlebniswoche teil. Über 100 Personen – darunter auch zahlreiche jugendliche Hilfsleiter und erwachsene Leiter – machten sich dieses Jahr drinnen und draussen zusammen mit dem «verlorenen Sohn» auf den Weg hinaus in die weite Welt und dann doch wieder zurück nach Hause..

Die Morgenfeier mit viel Gesang, Musik und Theater liess die Kinder etappenweise die biblische Geschichte hören und erfahren. Und während sich der verlorene Sohn in der weiten Welt immer einsamer fühlte, wuchs die Gruppe der Kinder und Leiter in gemeinsamen Aktivitäten immer mehr zusammen: So suchten die Kinder nach Spuren des verlorenen Sohns bei einer Schnitzeljagd im Wald, andere bereiteten ein feines Dessert oder Zvieri vor und auch gemeinsam gesungen wurde reichlich.

Die Kinder durften erfahren, wie schön es ist, wenn man sich geborgen fühlt, in der Gemeinschaft mit lieben Menschen und bei Gott. Ein Höhepunkt der Woche bildete die Abendwanderung, die von Hallwil nach Seengen führte. Gebrätelt wurde bei einem Bauernhof in Hallwil und beim Abschluss im Kirchgemeindehaus feierten die Teilnehmer die Rückkehr des verlorenen Sohnes mit Tanz.

Unter der Leitung von Pfarrerin Susanne Meier-Bopp bereiteten die Kinder auch den Erlebniswochengottesdienst vor, der am letzten Sonntag der Sommerferien, am 13. August, um 10 Uhr stattfinden wird.

Zum Gottesdienst in der Kirche Seengen und dem anschliessenden Bräteln sind alle herzlich eingeladen.

Freitag, 04.08.2017

Liebe Seengerinnen, liebe Seenger

Text und Bild: Eing.

Es freut mich sehr, Ihnen die nächsten, geplanten Projekte der öffentlichen Jugendarbeit in Seengen und mich als die neue Jugendarbeiterin von Ihrer Gemeinde vorstellen zu dürfen.


Seit April 2017 bin ich bei Ihnen in der Gemeinde Seengen als Jugendarbeiterin mit einem 25 %-Pensum tätig. Ebenso arbeite ich noch mit einem 25 %-Pensum an der Schule Seengen als Schulsozialarbeiterin.

Mein Name ist Sabrina Leber. An der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten habe ich die Ausbildung in Sozialer Arbeit absolviert und begleitete nebst Jugendlichen auch Menschen mit einer Beeinträchtigung, Menschen in Arbeitslosigkeit und Menschen, welche von der gesetzlichen immateriellen und materiellen Hilfe Unterstützung brauchten. Zusätzlich zu meiner Tätigkeit in der Sozialen Arbeit bin ich als Clownin in sozialen und therapeutischen Institutionen unterwegs.

Gemeinsam mit der Jugendkommission der Gemeinde Seengen haben wir folgende Schwerpunkte für das Jahr 2017 in der Jugendarbeit festgelegt:

  • Gestaltung eines Logos für die Jugendarbeit
  • Einführung der Sackgeldbörse
  • Die Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde für und mit dem Jugendtreff sowie
  • die Weiterführung der offenen Turnhalle

Zusammen mit den Jugendarbeitsstellen Lenzburg, Lotten (Schafisheim) und Seon, wird die Jugendarbeit Seengen nach den Sommerferien eine Sackgeld-Job-Börse betreiben. Die Sackgeldbörse fördert den Generationendialog sowie die berufliche und kulturelle Partizipation der Jugendlichen in ihrer Wohnortgemeinde. Haben Sie kleinere oder grössere Arbeiten zu Hause oder in der Firma, welche Jugendliche erledigen könnten? Planen Sie die Arbeiten und setzen Sie diese mit Hilfe von Jugendlichen um. Damit können die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe erste Arbeitserfahrungen sammeln, sowie Begegnungen verschiedener Lebenswelten dadurch ermöglicht werden.

Die offene Turnhalle für die Jugendlichen soll auch diesen Winter in den Monaten November und Dezember 2017 sowie Januar und Februar 2018 wieder durchgeführt werden. Die Jugendlichen haben bei der offenen Turnhalle die Möglichkeit, einen Freitagabend im Monat mit sportlichen Aktivitäten zu verbringen. Ein kleiner Kiosk mit Getränken und Snacks wird für das leibliche Wohl sorgen. Ebenso ist die Idee da, auch wieder DJs einzuladen, welche Musik während des Sports auflegen werden.

Wie stellen Sie den Kontakt zu mir her: Kommen Sie ins Büro im Schillinghaus, schreiben Sie mir eine E-Mail auf sabrina.leber@schule-seengen.ch
und/oder kontaktieren Sie mich über folgende Telefonnummer: 079 558 54 59 (auch WhatsApp).

Ich freue mich auf viele, spannende Begegnungen mit Ihnen.

Herzliche Grüsse, Sabrina Leber

Freitag, 04.08.2017

Alex Siegrist: 25 Jahre im Dienst der Gemeinde

Text und Bild: Thomas Moor

Der Nationalfeiertag war für Alex Siegrist ein spezieller Tag. Nicht nur weil die Schweiz jubilierte. Vor 25 Jahren trat er nämlich seine Stelle beim Seenger Gemeindewerk an – vom ersten Tag an als Werkleiter. Anlässlich eines Apéros gratulierten ihm Arbeitskollegen und Behörden zu seinem Jubiläum.


Was er damals an seinem ersten Arbeitstag gemacht hat, weiss Alex Siegrist heute noch ganz genau. «Damals war Aufräumen von der Bundesfeier, die auch auf dem Eichberg stattgefunden hatte, angesagt», wie er erzählt. Über das, was im Jahr 1992 national und international für Schlagzeilen gesorgt hatte, wusste Gemeindeammann Jörg Bruder als Einleitung in seiner Rede anlässlich des Apéros zu Ehren des Jubilars zu berichten. Musikalisch landetet Dr. Alban mit «It’s my Life» einen Hit. My Life könnte durchaus auch Parallelen zwischen dem Gemeindewerk und Alex Siegrist aufweisen. Jedenfalls hat der Jubilar seine Handschrift in all den Jahren deutlich hinterlassen.

Nicht zuletzt auch wegen seines Teams. Dieses sei nur so gut wie sein Chef selber, wie Jörg Bruder weiter bemerkte. Zu diesem Team zählen heute fünf Personen. Also nur zwei mehr als vor 25 Jahren. Das zeigt wie schlank und effizient das Gemeindewerk unter Siegrists Führung funktioniert. Dass nämlich in den letzten 25 Jahren in Seengen einiges gegangen ist, weiss keiner besser als der Jubilar selber. Als er seine Stelle antrat, zählte das Dorf rund 2100 Einwohner. Heute sind es fast 4000. Das Dorf ist gewachsen und mit ihm auch die Infrastruktur, namentlich das Strassennetz. Für deren Instandhaltung sind er und sein Team vom Gemeindewerk verantwortlich. Gerade in strengen Wintern sei es arbeitsintensiv, die öffentlichen Verkehrswege in Schuss zu halten. Denn neben dem motorisierten Einsatz ist auch heute noch nach wie vor viel Handarbeit angesagt.

Das Resultat der Handarbeit bekommt die Seenger Bevölkerung immer wieder zu sehen. Zum Beispiel bei der Bepflanzung der vielen Rabatten, der Pflege und dem Unterhalt von öffentlichen Plätzen und Anlagen. Und so sieht das Dorf immer «putzt ond gstrählt» aus. Dass er dabei auf ein Superteam zählen kann, erfüllt den Jubilaren mit Stolz. Speziell strich Gemeindeammann Jörg Bruder auch die Sauberkeit am See heraus, welche unter anderem ebenfalls eine Visitenkarte des Gemeindewerkes ist. Die gute Zusammenarbeit und der Austausch mit benachbarten Gemeindewerken ist ebenfalls ein Verdienst von Alex Siegrist.

Ein Höhepunkt in seiner Zeit als Leiter Gemeindewerk war der Bau und die Eröffnung der modernen Entsorgungsstelle in der Gerbi, wo Seengen Pioniergeist im Recyclingwesen bewiesen hat. Sein Job als Werkleiter und Brunnenmeister erfordert von Siegrist neben Hand- auch sehr viel Kopfarbeit. Zudem prägen die administrativen Arbeiten heute seinen Arbeitsalltag mehr als früher. Für seine geleisteten Dienste durfte er ein Kuvert in Empfangen nehmen. Und weil hinter jedem starken Mann auch eine starke Frau steht, überreichte Jörg Bruder Elvira Siegrist einen wunderschönen Blumenstrauss.

Mittwoch, 02.08.2017

Heimat ist da, wo man sich wohlfühlt

Text und Bild: Graziella Jämsä

Bei schönstem Wetter hat Seengen in den 1. August hineingefeiert. Ein Abend mit viel Musik, kurzweiliger Festrede und malerischem Lampionumzug zum Höhenfeuer zeigte, wie schön gelebte Tradition sein kann.

«Ich bin vor 50 Jahren nach Niederlenz gezogen, aber Seengen ist immer meine Heimat geblieben.» Gertrud Plancherel warf einen liebevollen Blick auf den Hallwilersee bevor sie hinzufügte: «Und welcher Anlass könnte sich besser dazu eignen nach Hause zu kommen, als der Geburtstag der Schweiz.» Wie sie waren viele Heimweh-Seengerinnen und -seenger an diesem Abend Gäste von aktuell in der Gemeinde Wohnenden. Und so lauschten sie gespannt auf die Rede von Schulleiter Urs Bögli, der sich mit dem Thema befasst hatte. «Was ist Heimat? Wo fängt sie an? Wo hört sie auf? Ich möchte meine Gedanken nicht auf die üblichen Klischees von Kühen und Käse reduzieren. Ich möchte den Begriff weiter fassen.» Betrachte man den Bundesbrief, werde man einerseits feststellen, dass er mit 17 Zeilen von beeindruckender Kürze sei. «Gleichzeitig haben die Grundaussagen von Unabhängigkeit, Selbstbehauptung und der Verantwortung jedes einzelnen für die Gemeinschaft nach wie vor Gültigkeit.» Füreinander und Miteinander fange bei jedem einzelnen an. Dank dieser Grundsätze habe die Schweiz viel erreicht.

Man brauche sich nur einmal mit Freunden über den besten Platz zum Leben und Altwerden unterhalten. «Schon spricht man über Familie, Sicherheit, Kultur oder ein tolles Seenger Jugendfest, über die Heimat, wo man hingehört.» Sebastian, der in Seengen zur Schule geht, zündete auf Urs Böglis Geheiss hin, einen Vulkan an. «Diesen Vulkan widme ich allen Kindern und Jugendlichen, die gerne etwas wagen und bewegen. Ich widme ihn allen Festbesuchern, die stolz auf unsere Heimat sind und sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die Schweiz trotz Abhängigkeiten in grösstmöglicher Freiheit bestehen kann.» Das gemeinsame Singen der Nationalhymne war der perfekte Höhepunkt für die engagierte Festrede. Und die Zeit bis zum Lampionumzug verging mit der Musik der «Stranded Heroes» wie im Flug. Gross und Klein machten sich gutgelaunt auf den Weg zum Höhenfeuer.

Mittwoch, 02.08.2017

Volles Haus beim 1. August-Brunch

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Zum fünften Mal haben die Mitglieder der Kreaktiv-Werkstatt zum 1. August-Brunch in die Turnhalle geladen. Das kleine Jubiläum wurde von einem Gästerekord gekrönt. Mehr als 200 Schongerinnen und Schonger genossen das reichhaltige Buffet und das gemütliche Beisammensein.

Die Mitglieder der Kreaktiv-Werkstatt und ihre Helferinnen und Helfer haben ganze Arbeit geleistet. Kaum betraten die Gäste die Turnhalle, huschte ihnen ein Lächeln übers Gesicht. Überall standen Sonnenblumen, die Tische waren liebevoll gedeckt und das Buffet in der Mitte des Raumes liess keine Wünsche offen. Verschiedenste Brotsorten, süsses Gebäck, Rösti, Eier, Speck, Fruchtsalat und vieles mehr warteten darauf verspiesen zu werden.

«Früher einmal wurde der 1. August mit Abendunterhaltung der Musikgesellschaft gefeiert», erinnerte sich Claudia Balzli-Leone. Dann sei es einige Jahre still gewesen. «Wir fanden der 1. August sei ein guter Anlass für entspannte Geselligkeit. Und der Brunch war etwas Neues.» Schon im ersten Jahr seien mehr als 100 Schongerinnen und Schonger gekommen. «Und seit die juniors brass seetal bei uns konzertiert, haben wir noch einmal an Publikum gewonnen», freute sich die Präsidentin der Kreaktiv-Werkstatt über den neuen Rekord zum Jubiläum.

Mittwoch, 02.08.2017

Auf dieser Bühne gehts huschhusch ins Grab

Text: Graziella Jämsä, Bild: zVg.

Diesmal hat sich theateraberbitte einen Krimi ausgesucht. Genauer gesagt zeigt das Ensemble im Huus 74 in Menziken eine Kriminalkomödie im britischen Stil. «huschhusch ins grab» heisst das facettenreiche Stück, in welchem dem Publikum mehr als nur ein Rätsel geboten wird.

«Häufig kommen gute Krimis mit wenig Schauspielern aus», weiss Raschid Kayrooz. «Doch wir wollten möglichst ein Stück für das ganze Team von theateraberbitte.» So hat man «Tiptoe Through the Tombstones» von Norman Robbins ausgesucht, welches Raschid Kayrooz gemeinsam mit Berbel Holliger in Mundart übersetzte. «Dabei haben wir die örtlichen Gegebenheiten ebenso miteinbezogen wie gesellschaftliche Entwicklungen.» Weil britischer Humor auf deutsch nicht direkt funktioniere, habe man ganze Textpassagen in Spielsequenzen umgewandelt. Zusätzlich hätten räumliche Veränderungen das Stück beeinflusst. «Wir haben uns vor den Bauarbeiten zum heutigen Huus 74 für den Spielort in Menziken entschieden», erinnert sich Rolf Krättli. «Heute ist der Bühnenraum kleiner, das heisst unsere Zuschauerinnen und Zuschauer werden die Familie Graber quasi persönlich kennenlernen.» Denn deren Mitglieder sind von Anwalt Blättler zu einer Testamentseröffnung ins Jagdhaus geladen worden. Ein Zusammentreffen mit mörderischen Folgen. «Und das betrifft nicht allein die Familie», verrät Raschid Kayrooz. «Es wird vergiftet, erschlagen, erstochen und vieles mehr», fügt er mit einem Schmunzeln hinzu. Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Schauspielerinnen und Schauspieler, denn jeder Tod sei anders. «Doch vor Blut braucht sich das Publikum nicht zu fürchten. Dieses Requisit kommt bei uns nicht zum Einsatz.» Selbstverständlich wird an dieser Stelle nichts über Täter verraten. «Von Jugendlichen bis Senioren laden wir alle herzlich ein, sich das Stück zur Verbrechensaufklärung anzusehen.»

Montag, 31.07.2017

«Löwenkonzerte» Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die Vielfalt des Aargauer Musikschaffens ist weit über die Grenzen des Kantons bekannt. Klingende Botschafter der orchestralen Musik sind dabei das in Rheinfelden beheimatete vitale Capriccio Barockorchester, das sich der schillernden Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verschrieben hat. Am Künstlerhaus Boswil zu Hause ist das vor Ideen sprühende Kammerorchester CHAARTS mit guter Musik jeder Couleur. Im ganzen Kanton zu Hause schliesslich ist das grosse, innovative Symphonieorchester argovia philharmonic, das die ganze Breite der symphonischen Musik mit Bravour darbietet.

Alle drei Orchester stehen für das reiche professionelle Musikschaffen des Kulturkantons Aargau. Über die verführerische Akustik und das reizvolle Ambiente des Löwensaals in Beinwil am See und dank der Unterstützung durch den Kanton und die Gemeinde Beinwil finden die drei Klangkörper nun erstmals in einer gemeinsamen Konzertreihe zusammen. Und damit das Publikum die musikalische Vielfalt in voller Gänze erleben kann, wurde das neue «Löwenabo» geschaffen. Mit dem Löwenabo geniesst das Publikum vier völlig unterschiedliche, hochkarätige Konzerte mit einem Preisvorteil von 20% auf den Einzelkartenpreis. Auch die anderen Abo-Vorteile sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Den Anfang dieser neuen, exklusiven Abo-Reihe im Löwensaal macht im September die argovia philharmonic Big Band unter der Leitung von Mister Big-Band schlechthin, Pepe Lienhard. Im November stehen die beliebten «Vier Jahreszeiten» des argentinischen Tango-Komponisten Astor Piazzolla auf dem Programm, gespielt von Chaarts, Solist an der Violine ist der Aargauer Sebastian Bohren. Ebenfalls gespielt werden Werke von Antonin Dvorak und Martin Wettstein. Das argovia philharmonic spielt dann im März sein im Löwensaal unterdessen schon zur Tradition gewordenes Symphoniekonzert, in diesem Jahr unter der Leitung des international renommierten Schweizer Dirigenten Matthias Bamert, zusammen mit der jungen Cellistin Laura van der Heijden, auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Dvorak und Franck. Im vierten Löwenkonzert im April schliesst das Capriccio Barockorchester den ersten Zyklus dieser aussergewöhnlichen Konzertreihe im Löwensaal mit Werken von Bach, Gluck, Mozart und Haydn.

Informationen/Tickets: www.loewenkonzerte.ch

Montag, 31.07.2017

Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur

Text und Bild: Graziella Jämsä

Der Lebensraum Aabach stand dieses Jahr im Zentrum des Rangertages. Gemeinsam mit Natur und Umwelt Boniswil stellten die Hallwilersee Ranger nicht nur die Artenvielfalt vor. Zwei Fernrohre ermöglichten faszinierende Einblicke und am Basteltisch entstanden goldene Souvenirs.

«Wo soll der Biber hin?» Bruno Fürst, leitender Hallwilersee Ranger trug das Präparat vorsichtig vom Auto zum Info-Zelt. «Hier», Silvia Rey winkte, nahm den Biber in Empfang und arrangierte zusammen mit ihrem Kollegen Peter Wyss das Material auf dem Tisch. Währenddessen liess sich Peter Häfliger von den Mitgliedern des Vereins Natur und Umwelt Boniswil für den Blick durchs Fernrohr begeistern. Schon beobachteten Neugierige die Szenerie, die ersten Gespräche enstanden. «Der Aabach ist zum Baden, Bootfahren und aktuell zum Stand-up-Paddeln sehr beliebt. Die Zahl der Gäste steigt stetig. Doch nicht viele von ihnen befassen sich mit dem Gewässer als Lebensraum», hat Bruno Fürst festgestellt. Darum wolle man den Rangertag nutzen, um beispielsweise verschiedene Vogelarten und ihre Bedürfnisse oder den Biber vorzustellen. «Selbstverständlich spielen auch Fische, Insekten und unzählige weitere Arten in dem Ökosystem eine Rolle. Es lassen sich jedoch nie alle zeigen.» Wichtig sei ihm die Sensibilisierung der Menschen. «Am Aabach ist die Zahl der Brutvögel in den vergangenen zehn Jahren um 90 Prozent gesunken. Das ist erschreckend.» Diese Entwicklungen gelte es zu thematisieren, zu beobachten. So liege am Stand auch ein Fragebogen für Aabach-Gäste bereit, der Fahrtwege und Aktitvitäten erfasst. «Das Bewusstsein ist die Grundlage für funktionierende Schutzmassnahmen – für ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur.»

Freitag, 14.07.2017

Literatur ist eine internationale Sprache

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Veranstaltungen des Seetaler Poesiesommers widmen sich leisen Momenten – der Sprache, der bildenden Kunst, ja, besonderen Augenblicken des Lebens überhaupt. Das ist nicht auf die Schweiz begrenzt. Eine Begegnung mit Jonas und Maria Modig aus Schweden.

Sie sind nicht das erste Mal in der Schweiz. «Mit 17 Jahren war ich hier für einen Sprachaufenthalt», erzählt Jonas Modig. «Darüber hast du ein Gedicht geschrieben», wirft Maria Modig ein. Er nickt. «Ich habe schon früh in Gedichtform gedacht. Und die Freude am Spiel mit Worten ist geblieben.» Doch Jonas Modig entscheidet sich erst einmal für die Laufbahn als Anwalt. Sein juristisches Wissen bringt ihn in die Verlagsbranche. «Ich wurde zum Verleger.» Seine Frau lernte er in Teenagerjahren kennen, doch noch wird kein Paar aus den beiden. Sie studiert Philosophie und Pädagogik, hat in der Position des Management Consultant viel mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Jonas und Maria Modig bleiben einander gewogen.

Als sie ihre Ehe beenden will, sucht sie Rat bei Jonas Modig. In dieser Zeit der Veränderung wachsen sie zusammen. In der gemeinsamen Familiengeschichte bekommt das Schreiben für jeden seinen individuellen Platz. 2004 verliert das Paar einen ihrer Söhne durch den Tsunami. Das tragische Ereignis verstärkt das Bedürfnis sich schreibend auszudrücken zusätzlich. Jonas Modig veröffentlicht nach vielen Jahren wieder einen Gedichtband. Maria Modig plant einen Ratgeber für schwierige Lebenssituationen. «Doch als ich das Konzept beisammen hatte, war es der Plot für einen Roman.» Das Paar hat ein gemeinsames Büro. «Das geht gut, auch wenn sich die Arbeit an Belletristik und Lyrik natürlich unterscheiden», sagt Jonas Modig. Bei einem Anlass am rumänischen Institut in Stockholm lernen sich Ueli Suter und Jonas Modig kennen.

Der Organisator des Poesiesommers fragt den schwedischen Autor, ob er in der Schweiz aus seinen Werken lesen würde. «Als er mir von der Arbeit seiner Frau erzählt hat und davon, dass ihr Roman ‹Das ferne Leuchten› gerade auf Deutsch übersetzt worden ist, habe ich die Chance genutzt und beide Autoren eingeladen.» Die Modigs freuen sich, am Festival mitzuwirken. «Der Austausch über die Landesgrenzen hinaus, ist elementar wichtig. Er hilft sich weiterzuentwickeln, niemals stehenzubleiben», betont Jonas Modig. Maria Modig nickt zustimmend und fügt hinzu: «Und wenn wie hier die Vertreter verschiedener Kunstformen zusammenarbeiten, so fördert dies auch das Verständnis für die individuellen Arbeitsweisen. Das ist für die Zukunft wichtig.»

Donnerstag, 13.07.2017

Letzte Zeugnisübergabe auf dem Hallwilersee

Text und Bild: Thomas Moor

Es war immer eine schöne Tradition: die Zeugnisübergabe auf dem Hallwilersee. Insgesamt 25 Mal – davon 14 Mal mit der Schule Seengen – stach Schulleiter Urs Bögli jeweils mit Schulabgängern, Lehrpersonen und Eltern «in See» um diesen speziellen Moment speziell feiern zu können.

Diese schöne Tradition geht jetzt zu Ende, weil zukünftig eine gemeinsame Feier (Sereal und Bez.) durchgeführt wird und die Schiffe auf dem Hallwilersee für diesen Anlass zu klein wären. «Wir sind zusammen auf der letzten gemeinsamen Fahrt. Beim Aussteigen werdet ihr in einen neuen Lebensabschnitt entlassen», wie er die Passagiere, an Bord der «Brestenberg» begrüsste. Quasi: Auf zu neuen Ufern! Für Bögli beinhaltet das Schiff verschiedene Symboliken, die sich ideal für die Zukunft dieser jungen Menschen verwenden liessen. So sei jetzt jeder sein eigener Kapitän, welcher sein persönliches Schiff durch alle Gewässer bei Wellen, Sturm, Gegenwind aber auch bei Sonnenschein selber steuern müsse.

Die stürmischen Zeiten seien mit dem Abschluss der Volksschule nämlich nicht zu Ende. Deshalb gelte es auch die eine oder andere Kursänderungen vorzunehmen. Fexibilität, manchmal auch Mut, seien für die Zukunft gefragt. Und für diese wünschte er den Schulabgängerinnen und Schulabgängern möglichst viele Sonnentage und Rückenwind. Neben dem ersehnten Abschlusszeugnis erhielten sie beim Verlassen des Schiffes zusätzlich eine Rose.

Donnerstagg, 13.07.2017

Unterhaltsame Abschlussfeier der Bez.-Klassen

Text und Bild: Eing.

Mit einer stilvollen Schlussfeier wurden die 50 Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen B4a und B4b am Mittwoch der letzten Schulwoche in der Mehrzweckhalle verabschiedet. Schon beim ersten Lied «Happy» spürten die zahlreichen Anwesenden das grosse Engagement der austretenden Schüler.

Der Stufenleiter, Theo Wyss, wies in seinen Begrüssungsworten auf die grossen Veränderungen der letzten vier Jahre hin. Vor ziemlich genau vier Jahren hätten die damaligen Sechstklässler als Knaben und Mädchen die erste Kennenlernlektion besucht und jetzt würden sie als junge Damen und Herren aus der obligatorischen Schulzeit entlassen. Die gemeinsam durchlebten, prägenden Jahre würden sie noch während Jahrzehnten in Erinnerung behalten, ja, bei der einen oder anderen Klassenzusammenkunft wieder aufleben lassen.

Die Präsidentin des Vereins Ehemaliger Bezirksschüler, Frau Barbara Jordi, richtete persönliche Worte an die Austretenden und ermunterte sie, flexibel zu bleiben. Es sei wichtig, die richtige Einstellung zu haben und mutig zu sein, neue Wege zu gehen, wenn man spüre, dass der Weg nicht mehr stimme. Auch der Schulleiter, Urs Bögli, ermunterte die Schülerinnen und Schüler, daran zu glauben, dass man allein mit der Vorstellungskraft Berge versetzen kann, ähnlich wie Sir Roger Bannister, der als erster Mensch die Meile unter vier Minuten gelaufen sei. Die Vorstellung, dass er diesen Rekord brechen könnte, sei für ihn eine entscheidende Triebkraft gewesen.

Bevor die Zeugnisse verteilt wurden, trugen ein paar der Austretenden mit musikalischen Beiträgen, mit einem Rap, der die Schulzeit auf ironische Art beschrieb, selbst mit Reden zur lebendigen und unterhaltsamen Abschlussfeier bei. Die besonders erfolgreichen Schüler mit einem Notendurchschnitt von 5.1 und mehr erhielten als Erkennung ihrer Leistung einen Kinogutschein. Nach der Feier waren alle zu einem gemütlichen Apéro eingeladen.

Mittwoch, 12.07.2017

Pferdestärken pur am 2. Holzrücke-Turnier in Leutwil

Text und Bild: Thomas Moor

Teamwork, Geschicklichkeit und Pferdestärken: Diese Kombination verspricht wieder ganz viele spannende Wettkämpfe. Zu erleben in Leutwil am 19. und 20. August dank Markus «Eichi» Eichenberger . Zu Gast auf dem Bergmatthof von Gerold Gloor organisiert er dort das 2. Holzrücke-Turnier. Mensch und Pferd als eingespieltes Gespann bei der Arbeit. Das war einmal. Leider sieht das Alltagsbild heute etwas anders aus. Vorbei die Zeiten, als beim Mähen, Säen und Pflügen auf dem Feld oder beim Holzrücken Pferde – oder «Habertraktoren», wie sie auch genannt wurden – vor die schwere Last gespannt wurden. Markus Eichenberger allerdings setzt – neben vielen anderen Gleichgesinnten aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland – auch heute noch auf das Arbeitstier Pferd.

Was dieses zu leisten im Stande ist, können die Besucher des 2. Holzrücke-Turniers am Wochenende vom 19. und 20. August auf dem Bergmatthof hautnah miterleben. Bei vielen Arbeiten sei der Einsatz mit Pferdekraft ökologisch sinnvoller und nachhaltiger, wie Markus Eichenberger überzeugt ist. Speziell beim Holzrücken im Wald. Und wie dieses funktioniert, wird bei verschiedenen Prüfungen gezeigt. Am Samstag steht neben dem Holzrücken mit Einspännern auch eine Einsteigerprüfung sowie das Finale im einspännigen Holzrücken auf dem Programm. Am Sonntag findet die Königsdisziplin, das zweispännige Holzrücken, und der Teamwettkampf statt. Während des Feldgottesdienstes findet für die Kinder die Sonntagsschule im Wald mit Ponyreiten statt. Unterstützt wird Organisator Markus Eichenberger vom TV Leutwil (Festwirtschaft) und vom Feuerwehrverein Leutwil-Dürrenäsch. Am Samstag um 20.30 Uhr haben die Alphornbläsergruppe Leutwil im Festzelt einen Auftritt. Der Eintritt während beider Wettkampftage ist frei.

Infos unter www.hofzumbusch.ch

Freitag, 07.07.20107

Rocknacht Tennwil: Drei Festivaltage zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Das Festival Rocknacht Tennwil feiert dieses Jahr sein 10-Jahr-Jubiläum. Grund genug, dieses Jubiläum an drei Festivaltagen zu zelebrieren. Vom 21. bis 23. September 2017 heisst es wieder «Let’s Rock» in Tennwil. Dabei kommen nicht nur Fans aus der rockigen Ecke voll auf ihre Kosten .

Der Donnerstag, 21. September 2017 gilt als der offizielle Jubiläums-Abend der 10. Ausgabe der Rocknacht Tennwil. Die Musikgesellschaft Meisterschwanden wird das Festwochenende eröffnen. Die Musikantinnen und Musikanten werden sicherlich Notenblätter mit rockigen Melodien aufschlagen. Lassen wir uns überraschen. Ebenfalls mit von der Partie sind GRUUF DIGGER, eine absolute Newcomer-Band. Sie wird an der Rocknacht zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne auftreten und ihre Songs zum Besten geben. Schlager mit Stromgitarren liefert SCHLAGRAHM zum Abschluss des ersten Abends. Kompromisslose Gitarrenwände und Evergreens aus dem Schlager-Himmel lassen jedes Rocker- und Schlagerherz höher schlagen.

Der 2. Festival-Tag, der Freitag, 22. September 2017, steht ganz im Zeichen der Schweizer Rock- und Metalszene. MAD SOX aus Solothurn und SILENT CIRCUS aus Neuenhof machen den Auftakt und geben mit Crossover, Metalcore und melodisch harter Rockmusik den musikalischen Steilpass an die alt bekannten Gesichter von THE ORDER, welche den Wasen bereits 2012 und 2013 gerockt haben. Die Luke dicht machen zum Abschluss MAXXWELL aus Luzern, die ihr erstes Gastspiel in Tennwil 2011 gaben.

Der Samstag, 23. September 2017, startet mit WIELANDER aus dem Kanton Obwalden. WIELANDER ist die neue Band um Sänger Martin Wieland. Stil: moderner Heavy Metal. Weiter gehts mit MAVERICK. Das ist grandioser Kick-Ass-Rock aus Belfast (Nordirland). Zum ersten Mal in der Schweiz und im Gepäck ihr zweites Album «Big Red», welches am 26. August 2016 veröffentlicht wurde. Danach übernimmt die Band HARTMANN das Zepter. Nach 2012 dürfen sich die Fans wieder auf einen unvergesslichen Gig freuen. Als Headliner der 10. Rocknacht Tennwil steht ECLIPSE auf der Bühne. Die schwedische Band um Sänger Erik Martensson zelebriert klassischen Hardrock mit starker AOR-Schlagseite. Das Schlussfeuerwerk zündet XII GALLON OVERDOSE mit einer grandiosen Show und Hardrock pur.
Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

Freitag, 07.07.2017

Alles im Griff dank der Stutz Kran AG

Text und Bild: Graziella Jämsä

Eine Balkonverglasung muss in die dritte Etage, ein Baum soll gefällt und transportbereit gemacht werden oder das Haus wird aufgestockt – in all diesen Fällen und vielen weiteren hilft Armin Stutz gerne weiter.

Mit zwanzig Jahren gründete Armin Stutz zusammen mit einem Partner die Zimmerei Stadelmann & Stutz AG. Der gelernte Zimmermann sammelte Erfahrungen auf unzähligen Baustellen, gleichzeitig faszinierten ihn Transportfragen und Kranarbeiten zusehends. In der Mitte des Lebens entscheidet er sich darum zu einem beruflichen Neustart. «Die stetige Weiterbildung im Bezug auf die Führung der unterschiedlichen Geräte war sicher nützlich», schildert Armin Stutz.
Er bietet Kranarbeiten mit Knickausleger bis maximal 30 Meter, ist mit einer 3-Tonnen-Seilwinde und unterschiedlichen Greifern ausgestattet. «Beispielsweise kann ich mit dem Baumfällgreifer eine Tanne dank Säge Stück für Stück zerlegen und die Teile sofort aufladen.» Auf diese Weise bleibe einem Förster das Klettern und Manövrieren in über 20 Metern Höhe erspart. «Ein Plus an Sicherheit, das nicht zu unterschätzen ist.»

Aber auch der Transport einer Balkonverglasung ist für die Stutz Kran AG mit dem Vakuumhebegerät kein Problem. Armin Stutz ergänzt: «Nicht zu vergessen Mulden und Paletten.» Um dem Bedürfnis nach Rundumservice auf dem Bau Rechnung zu tragen, liefert er Splitt, Flachdachrundkies und Substrate für Begrünungen in Big-Bag-Säcken. «Das spart Kosten und vereinfacht die Abläufe.» Wer statt eines Krans einen Gabelstapler braucht, kann bei der Stutz Kran AG einen solchen samt LKW-Zentralachsenanhänger oder Sachentransportanhänger mieten.
Armin Stutz freut sich, über die Zahl der Aufträge, die er seit Firmengründung Ende vergangenen Jahres übernehmen durfte. «Vielen bin ich durch die Zimmerei bekannt, das ist sicher ein Vorteil.» Allen anderen stelle er sich und das Dienstleistungsangebot seiner Firma gerne vor. «Ein Anruf unter 079 223 91 32 genügt. Denn am Schönsten ist es, wenn man Neugierige durch einen perfekt ausgeführten Auftrag überzeugen kann.»

Freitag, 07.07.2017

Sommerzeit – Ausflugszeit!

Text und Bild: Eing.

Wenn die Tage am längsten sind, die Sonne hoch am Himmel steht und uns die lauen Nächte dazu verführen, ist ein Ausflug in das Seetal besonders reizvoll. Sei es alleine, paarweise, als Familie oder fröhliche Gruppe. Natürlich beginnt und endet eine Reise mit dem Regionalbus Lenzburg!

Stets besonderes Highlight ist ein Ausflug an den Hallwilersee. Ab Bahnhof Lenzburg erreicht man mit der Buslinie 395 das Schloss Hallwyl. Das ist eines der schönsten und romantischsten Wasserschlösser in der Schweiz. Dabei verbreitet die idyllische Lage am Aabach und die malerische Umgebung mit Wald und Wiesen einen besonderen Charme. Entlang dem Seeufer, erreicht man zu Fuss den Hallwilersee. Den einzigen See in der Schweiz der sich in Ufernähe umwandern lässt. Spannende Ausflugsvorschläge sind unter seetaltourismus.ch zu finden.

Steigen Sie ein!
Der Regionalbus Lenzburg hat für Sie immer den passenden Bus! Ob Familienausflug, Klassenzusammenkunft, Vereins- oder Schulreise – ein gelungener Ausflug beginnt und endet mit dem richtigen Transport. Feiern Sie die Feste wie sie fallen. Mit uns geniessen es bestimmt alle Gäste! Prost. Pendeldienste und Transferfahrten für Tagungen, Generalversammlungen, Sportveranstaltungen, Dorffeste oder Firmenjubiläen zählen zu unseren Spezialitäten. Rufen Sie uns an, 062 886 10 00, oder besuchen Sie unsere Website www.rbl.ch.

Donnerstag, 06.07.2017

Seengen feierte 25 Jahre Jugend und Hund

Text und Bild: Andreas Walker

Am 25. Juni fand in Seengen ein Teamwettkampf statt: 120 Personen mit ihren Hunden feierten das Jubiläum «25 Jahre Jugend und Hund». Der Anlass fand bei idealen Wetterbedingungen statt. Nachdem in der Nacht eine Gewitterfront durchgezogen war, herrschten am Tag bei bewölktem Himmel angenehme Sommertemperaturen.

Auf dem Fussballplatz Seengen und Umgebung waren zahlreiche Parcours installiert, die von begeisterten Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 20 Jahren absolviert wurden. Bei diesen Parcours mussten sowohl Mensch als auch Hund auf spielerische Weise verschiedene Aufgaben bewältigen. Etwa beim Osternest-Parcours, wo die Teilnehmer/-innen unter anderem einen Hut mit einem Osternest darauf trugen und unter einem Tor mit ihrem Hund durchschlüpfen mussten. Hier war in doppeltem Sinne Geschicklichkeit gefragt. Durch sichere Balance durften keine Eier vom Hut fallen, zudem sollte der Hund verschiedene Durchgänge und Tunnels in einer bestimmten Reihenfolge passieren. Bei jedem Posten wurde eine Rangliste erstellt und am Schluss der Rang aus allen Parcours bestimmt.

Mit Freude den Umgang mit Hunden lernen
Ursula Känel Kocher, Präsidentin der Kommission Jugend und Hund der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) ist mit den Besucherzahlen sehr zufrieden. «Es haben sich 120 Teilnehmer/-innen angemeldet. Damit ist die maximale Teilnehmerzahl erreicht». 40 Mannschaften massen bei diesen Parcours ihr Geschick und Können mit ihren Hunden. Betreut wurden die Kids von 33 brevetierten Jugend und Hund-Leitenden, die früher selbst an diesen Wettkämpfen teilgenommen haben. Die Kynologie beinhaltet die Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten der Haushunde. Die Ausbildungsziele von Jugend und Hund vermitteln ein breites kynologisches Allgemeinwissens, der verantwortungsvolle Umgang mit dem Hund sowie die Beziehungsförderung zwischen Hund und Kind. Dabei stehen die Freude und der Spass im Umgang mit dem Hund im Vordergrund. Um 11.45 Uhr fand eine kurze Jubiläumsfeier mit dem Zentralpräsident Hansueli Beer der SKG statt. Er betonte bei seiner Ansprache, wie wichtig im Zeitalter des Internets und der sozialen Medien ein realer Kontakt zwischen Jugendlichen und Kindern sei. Zahlreiche Gäste waren ebenfalls anwesend und genossen das Risotto, das von zwei Köchen in riesigen Töpfen zubereitet wurde.

Donnerstag, 06.07.2017

Neues Feuerwehrfahrzeug und massiv Geld gespart

Text und Bild: Thomas Moor

Stolze 37 Jahre hatte der VW-Bus der Verkehrgruppe der Feuerwehr Seengen auf dem Buckel. Jetzt ist die Wachablösung erfolgt. Im Einsatz steht neu ein Citroën Jumper. Ein Fahrzeug, bei welchem zwei Mitglieder der Feuerwehr Hand angelegt und so massiv Geld gespart haben.

Jedes Ding an seinem Ort, erspart viel Müh und böse Wort. Entsprechend sieht es im Fond des neuen Fahrzeuges der Verkehrsgruppe der Feuerwehr Seengen aus. Triopan, Pillonen, Signalisationstafeln, Warnblinklichter und vieles andere mehr. Alles hat im Citroën seinen Platz. «Übersichtlich und logisch angeordnet, so wie ich es gewünscht habe», wie Roger Lämmli, Chef der Verkehrsgruppe sagt. Seine Wünsche wurden von seinen beiden Feuerwehrkameraden Pascal Zürcher und Mario Bruder umgesetzt. Die beiden haben sich dem «Innenausbau» des Occasionsfahrzeuges angenommen. Ein Engagement im Umfang von 80 Arbeitsstunden, welche die Gemeinde mit 2000 Franken zu stehen kam. «Die auf Feuerwehrautos spezialisierte Firma Brändle hat den Umbau für 12 000 Franken offeriert», wie Kommandant Christian Mühlheim sagt. Man rechne also: 10 000 Franken gespart. Mit diesem Einsatz hat die Feuerwehr gezeigt, dass sie nicht nur Brände bekämpfen, sondern auch massiv sparen kann. Sogar der Lichtbalken ist eine Low-Budget-Variante. Das heisst, dass es sich um ein Occasionsteil handelt, welches auf einem Polizeiauto seinen Dienst versehen hat. Auch die Teile für den Innenausbau konnte man bei der Firma Brändle zu Spezialkonditionen beziehen.

Jetzt kann die Verkehrsgruppe wieder aus dem Vollen Schöpfen, wie es Christian Mühlheim treffend sagte und sich bei allen Beteiligten bedankte, speziell auch bei René Lüthi von der Schlossgarage Seengen für sein Engagement. Gemeinderat Thomas Lindemann zollte den Feuerwehrmännern Respekt. «Wir haben eine Feuerwehr, auf die wir stolz sein können», wie er sagte.

Donnerstag, 06.07.2017

Alte Schmitte: 4. Entenrennen im Schlosspark

Text und Bild: Eing.

Prächtiges Wetter, strahlende Gesichter, vergnügte Kinder, schattige Plätze unter Bäumen mit Verpflegungsmöglichkeiten bei der improvisierten Festwirtschaft, was will man mehr? Bessere Voraussetzungen kann man sich gar nicht wünschen. Trotz letztjährigem Unterbruch war das Entenrennen wieder ein voller Erfolg.

Nicht nur die Kinder waren mit Eifer dabei, sogar die Väter wurden vom Rennfieber gepackt und verfolgten den Lauf der kippsicheren Rennenten im Krebsenbach. Schon manches Entlein wurde trotz guter Platzierung bei den Stromschnellen so durchgewirbelt, dass die verlorene Zeit nicht mehr aufzuholen war. Die Stimme am Megaphon feuerte an und machte das Rennen erst recht spannend. Total wurden etwa fünfzehn Läufe mit je 20 Rennenten gestartet. Kein Wunder, ging der Vorrat an Gummi-Entli, die an die Kinder verschenkt wurden, langsam zur Neige. Die Sieger jeden Laufes durften beim Glacéwagen eine Schleckglacé abholen.

Das Entenrennen, das der Verein Alte Schmitte Seengen extra für die Kinder organisiert, ist bereits zu einer liebgewonnen Tradition geworden.

Mittwoch, 05.07.2017

Traumhaft, der Geniesserabend im Rest. Rebstock

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn das Restaurant Rebstock in Seengen zum Geniesser-Abend einlädt, werden die Gäste mit Köstlichkeiten am laufenden Band verwöhnt. In den Genuss eines Fünfgangmenüs mit regionalen Produkten kamen die Teilnehmer auch bei der jüngsten Ausgabe wieder.

Was aus der Rebstockküche kommt und den Gästen serviert wird, ist einfach köstlich. Das ist im normalen Tagesgeschäft so und ist auch bei den kulinarischen Spezialevents nicht anders. Auf der Themensuche für den kürzlich durchgeführten Geniesserabend (auch das ist jeweils eine Herausforderung) ist man quasi vor der Haustüre gelandet. Frei nach dem Motto: Man nehme ganz viele regionale Produkte, lasse diese durch ein Top-Küchenteam zu traumhaften Gerichten verarbeiten und reiche dazu ebenfalls regionale Weine, welche diesen Gerichten zusätzlich Harmonie verleihen.

Fertig ist der Geniesserabend, der einmal mehr richtig fein war und die Gäste ins Schwärmen brachte. Wirklich exzellent und auch überraschend, was da den Gästen an Menükreationen serviert wurde. Oder kamen Sie schon einmal in den Genuss von «Suure Mocke» vom Dintiker Berghofzander mit Kohlrabigemüse und Portweintrauben? Ein Gedicht! Und auch das Kalbskotelett vom Seenger Lerchenhof an L’Amante-Jus, das zusammen mit sautiertem Gemüse, blauem Kartoffelstock, Trüffel und Sbrinz-Espuma gereicht wurde, stand der vorhin genannten Vorspeise in nichts nach. Da passten auch die Brestenberger-Weine von Weinbau Lindenmann Seengen hervorragend zu allen Gerichten. Interessant waren die Ausführungen, mit welchen Thomas Lindenmann aufwartete. Neben dem «Blanc de Noir» zum Apéro, dem «Merlot Bianco», und dem «Cabernet Dorsa» gehört der zum Hauptgang servierte «L’Amante 2012» zu einer Top-Variante von Rotweinen. Dass der «Rihosecco»-Schaumwein zu einem Geleedessert verarbeitet wurde, setzte dem gesamten Abend zusätzlich noch das Sahnehäubchen auf.

Montag, 03.07.2017

Casa Hubpünt: Der Gwunder war gross

Text und Bild: Thomas Moor

Der rote Teppich vor dem Eingang war ausgerollt und die Kirchenuhr hatte noch nicht neun Uhr geschlagen, da machten sich schon die ersten Besucher daran, die Musterwohnung in der Casa Hubpünt zu besichtigen. Der Gwunder und das Interesse waren wiederum gross.

Schon bei der Rohbaubesichtigung letzten Dezember konnten weit über 400 Besucherinnen und Besucher aus Seengen und der Region begrüsst werden. Bei der Besichtigung der Musterwohnung und des Musterpflegezimmers Mitte Juni war das Interesse ebenfalls wieder gross. Die attraktive, nach Südwest ausgerichtete 3½-Zimmerwohnung mit windgeschützter Logia, grosszügigem Bad, einem Wohn- und Essbereich mit moderner, für den täglichen Gebrauch konzipierte Küche sowie zwei Zimmern im 1. Obergeschoss war geschmackvoll eingerichtet. Komplimente waren jedenfalls allenthalben zu hören. Der Blick auf den Wohnungsspiegel zeigte jedoch noch viele Grünflächen, was so viel bedeutet, dass Wohnungen, die mit dieser Farbe gekennzeichnet sind, noch frei sind. Konkret waren bis dato 8 der 40 Alterswohnungen vermietet. Das Interesse sei aber gross. 131 Personen haben sich bis im April in die Interessenliste eintragen lassen, wie von offizieller Seite zu vernehmen war. Neben den Alterswohnungen konnte man auch eines der 26 Pflegezimmer begutachten. Und dort, wo dereinst das öffentliche Restaurant zu einem Treffpunkt werden soll, wurden die Besucher zuerst mit Kaffee und Gipfeli, später mit einer Grillbratwurst verwöhnt. Für Fragen standen die Betreiberin Sensato AG mit Personal der Casa Hubpünt und Casa Güpf Wohlen sowie dem Bauleiter Bruno Schürpf fachkundig zur Verfügung.

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