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Montag, 31.07.2017

Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur

Text und Bild: Graziella Jämsä

Der Lebensraum Aabach stand dieses Jahr im Zentrum des Rangertages. Gemeinsam mit Natur und Umwelt Boniswil stellten die Hallwilersee Ranger nicht nur die Artenvielfalt vor. Zwei Fernrohre ermöglichten faszinierende Einblicke und am Basteltisch entstanden goldene Souvenirs.

«Wo soll der Biber hin?» Bruno Fürst, leitender Hallwilersee Ranger trug das Präparat vorsichtig vom Auto zum Info-Zelt. «Hier», Silvia Rey winkte, nahm den Biber in Empfang und arrangierte zusammen mit ihrem Kollegen Peter Wyss das Material auf dem Tisch. Währenddessen liess sich Peter Häfliger von den Mitgliedern des Vereins Natur und Umwelt Boniswil für den Blick durchs Fernrohr begeistern. Schon beobachteten Neugierige die Szenerie, die ersten Gespräche enstanden. «Der Aabach ist zum Baden, Bootfahren und aktuell zum Stand-up-Paddeln sehr beliebt. Die Zahl der Gäste steigt stetig. Doch nicht viele von ihnen befassen sich mit dem Gewässer als Lebensraum», hat Bruno Fürst festgestellt. Darum wolle man den Rangertag nutzen, um beispielsweise verschiedene Vogelarten und ihre Bedürfnisse oder den Biber vorzustellen. «Selbstverständlich spielen auch Fische, Insekten und unzählige weitere Arten in dem Ökosystem eine Rolle. Es lassen sich jedoch nie alle zeigen.» Wichtig sei ihm die Sensibilisierung der Menschen. «Am Aabach ist die Zahl der Brutvögel in den vergangenen zehn Jahren um 90 Prozent gesunken. Das ist erschreckend.» Diese Entwicklungen gelte es zu thematisieren, zu beobachten. So liege am Stand auch ein Fragebogen für Aabach-Gäste bereit, der Fahrtwege und Aktitvitäten erfasst. «Das Bewusstsein ist die Grundlage für funktionierende Schutzmassnahmen – für ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur.»

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