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Mittwoch, 07.11.2018

Am Seenger Panoramaweg entstehen 6 Traumvillen

Text und Bild: Thomas Moor

Die Bautätigkeit in Seengen geht in eine weitere Phase. Am Panoramaweg entstehen sechs exklusive Villen. Das Stündlein für die Christen-Villa an der Ecke Sarmenstorferstrasse/Panoramaweg hat geschlagen – der Rückbau ist erfolgt. Damit ist die Bahn frei für eine exklusive Überbauung.

Träume sind nicht nur da, um sie zu träumen, sondern auch um sie zu verwirklichen. Der Traum zum Beispiel von einem exklusiven Eigenheim in Seengen, am Hallwilersee, an bester Sonnenlage. Als «Leben im Grünen mit Seesicht und Weitblick» werden die sechs Villen «an Traumlage» von der für den Verkauf und die Beratung beauftragten Firma Walde & Partner Immobilien AG aus Sursee angepriesen. Für die Projektentwicklung zeichnet die am Wächterweg 2a domizilierte Avalon Real Estate AG von Erwin Fischer verantwortlich. Qualität, Nachhaltigkeit und Ästhetik sind drei Werte, welche dem Seenger Immobilienspezialisten am Herzen liegen. Und diese Herzenssache ist auch in die Überbauung am Panoramaweg eingeflossen – mit einer zeitlos schönen und schnörkellosen Architektur mit dem gewissen Etwas. Naturstein und Eichenholz gehen eine Symbiose ein und bilden die Eckpfeiler für ein exklusives Wohnerlebnis. Die sechs Einfamilienhäuser sind in zwei Reihen auf dem grosszügigen Grundstück in einer Parkanlage angeordnet. Alle Wohneinheiten verfügen über 6,5 Zimmer sowie zwei bzw. drei Etagen. Der Baustart soll im Frühjahr 2019 erfolgen. Infos unter www.walde.ch

Dienstag, 06.11.2018

«Aarüerete» im Eichberg Seengen mit ChueLee

Text und Bild: Jennifer loosli

«Chli stinke muess es!» Ja und das tat es nicht nur bei den Muotathaler Wetterschmöckern, sondern auch im Chäs-Chalet an der «Aarüerete» im Eichberg Seengen. Eli Wengenmaier, Hotelier und Geschäftsführer, und Küchenchef Hannes Mahler freuen sich auf eine erfolgreiche Chäs-Saison.

Volles Haus herrschte bei der «Aarüerete» zur Fondue- und Raclette-Saison auf dem Eichberg. Zum dritten Mal wurden für die Käseliebhaber die Türen zum heimeligen Chäs-Chalet geöffnet. Das neue, individuell angepasste Chäs-Chalet ist Eigentum des Eichbergs in Seengen und wird noch bis am 17. März 2019 auf dem Eichberg anzutreffen sein. 120 Gäste finden im neuen Chalet Platz. Das Häuschen bietet ein unvergleichliches Alpenhütten-Ambiente, ist geräumig, rustikal und währschaft. Die Gäste erwartete zur Einstimmung des Hüttenzaubers ein Apéro am Holzfeuer mit Glühwein, Glühmost und Knoblibrot. Nachdem jedes Paar oder auch grosse Gruppen ihre Plätze eingenommen hatten, wurde ein knackiger Salat zur Vorspeise serviert. Das Highlight des Abends: Natürlich das feine Hausfondue mit Brot und Gschwellte, dies stand bei den Gästen hoch im Kurs. 2017 wurden 1500 Kilo Käse im Chalet verarbeitet und gegessen. Für gute Stimmung und tolle Unterhaltung sorgte die Band «ChueLee» an der «Aarüerete». Die ganze Hütte schunkelte und sang bei den Hits von «ChueLee» mit. Ein gelungener Einstieg in die Chäs-Saison.

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Dienstag, 06.11.2018

Pfadi Hallwyl ging ins Geheimagentenlager

Text und Bild: Eing.

In der Woche vom 29. September bis zum 06. Oktober 2018 drehte sich bei der Pfadi Hallwyl alles um das Lösen von Geheimmissionen in Aesch bei Maur (ZH). Beim Antreten erhielt die Pfadi Hallwyl ein mysteriöses Video zugeschickt, in welchem gezeigt wurde, dass zwei von ihren Leitern entführt wurden.

So begab sich die Pfadi Hallwyl auf geheime Missionen. Immer begleitet von Agent B, welcher sie zu Geheimagenten ausbildete. Mithilfe von diversen Spielen und Postenläufen stärkten die Lagerteilnehmer ihren Zusammenhalt und steigerten ausserdem ihre Kampffähigkeit gegen die Bösewichte. Natürlich durfte auch das Lösen von Rätseln und Finden von Spuren nicht fehlen. So wurden auch noch der Zoo Zürich besucht und der geheime Weg der geheimen Geheimnisse in drei Gruppen bestritten. In der Nacht auf Dienstag hatte die Pfadi Hallwyl ihre erste grosse Mission. Dies geschah im nahegelegenen Wald, wo man schon von weitem das Blinken des UFOs wahrnehmen konnte. Am Samstagnachmittag wurde das Lager gemeinsam am Bahnhof Boniswil beendet und sowohl Kinder, wie auch Leiter fuhren zwar müde, aber mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause.

Mehr Bilder und ausführliche Tagesberichte auf unserer Homepage www.pfadi-hallwyl.ch. Nächste Aktivität ist am Christchindlimärt Seengen! Dort sind wir wie jedes Jahr mit feinem Pfadirisotto und schönen Misteln vertreten.

Freitag, 02.11.2018

Verein Alte Schmitte: Gehobene Salonmusik

Text und Bild: Eing.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres «25 Jahre Alte Schmitte Seengen» lädt der Verein zum gemütlichen Konzertnachmittag ins Kirchgemeindehaus Seengen ein. Den Besuchern wird mit Salonmusik der Gruppe «La Jalousie» bei Kaffee und Kuchen gleich ein doppelter sonntäglicher Genuss geboten.

Das Ensemble «La Jalousie» besteht seit 1999 und kann auf unzählige Auftritte im In- und Ausland zurückblicken. Mit seiner mal schwungvoll heiteren, mal melancholischen Musik hat sich das Trio schweizweit einen Namen im Bereich der gehobenen Unterhaltungsmusik gemacht. Die drei Solisten, Martina Brodbeck (Cello), Sabine Bachmann (Akkordeon) Sven Bachmann (Klarinette), spielen Salonmusik in kammermusikalischer Manier. Die besondere Besetzung mit einem Akkordeon erlaubt es, die Kompositionen flexibel auszugestalten und den Arrangements einen ganz speziellen Anstrich zu geben.

Zur Aufführung gelangen Stücke querbeet von Tango, Walzer, Filmmusik über Werke von Lehàr, Strauss, Linke, etc. Man darf gespannt sein auf heitere, beschwingte Unterhaltung. Dazu lassen sich feine, selbst gemachte Backwaren und Kaffee geniessen. Zur Auswahl präsentieren sich am Buffet (Selbstbedienung) exakt 25 Kuchen in verschiedenen Sorten. Die Überraschung dabei wird sein, dass es keinen Kuchen zweimal gibt!

Sonntag, 18. November, 14.00–17.00 Uhr
Kirchgemeindehaus Seengen
Eintritt frei

Mittwoch, 31.10.2018

Feuerwehr Seengen «löschte» aus allen Rohren

Text und Bild: Thomas Moor

Es goss wie aus Kübeln und die Feuerwehr Seengen löschte aus allen Rohren. Die Liegenschaft an der Oberdorfstrasse brannte und das Feuer griff auf die angebaute Liegenschaft Oberdorfstrasse 30 mit Schopf und Stall über. Zum Glück war alles nur eine Übung. Genauer die Hauptübung, welche wieder ganze viele Seengerinnen und Seenger zum Ort des Geschehens mobilisieren konnte. Beruhigend dabei zu sehen, wie die Mannschaft und das Kader von Kommandant Philip Stevens unter der Übungsleitung von Marco Lindenmann und Simon Häusermann sowie Einsatzleiter Stefan Urech die richtigen Entscheide trafen und die Befehle professionell und korrekt ausführten. Neben einer zusätzlichen Wassertransportleitung, welche aus dem Müliweiher hinunter zum Brandplatz gelegt wurde, galt es auch, sechs Personen aus dem Gebäude via Leiter und mit einem Vorstoss des Atemschutzes zu retten. Die zum Teil Verletzten wurden nach erfolgter Bergung in die Hände des örtlichen Samaritervereins übergegeben, wo die fachmännische Erstversorgung erfolgte. Kommentiert wurde der ganze Einsatz für die Zuschauer von Roger Jordi. Dass auch der Seenger Feuerwehrnachwuchs in den Startlöchern ist, zeigte der Übungsauftakt, welcher von der Jugendfeuerwehr auf dem Müli-Areal bestritten wurde. Bei einem TLF-Einsatz und auf einem Parcours gaben sie unter der Leitung von Dani Heggli eine Kostprobe ihres Könnens ab, welches sie übrigens schon an der Schweizermeisterschaft in Zermatt mit dem 11. Rang von 40 teilnehmenden Mannschaften eindrücklich demonstrierten. Ein Versprechen für die Zukunft und hoffentlich auch ein wertvoller Beitrag für eine zukünftige Feuerwehrrekrutierung.

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Mittwoch, 31.10.2018

Gespensternacht mit Sängerin Sina

Text: Eing., Bild: Pat Wettstein.

Die im Seetal lebende Walliser Mundart-Sängerin Sina erzählt am 14. November im winterlich-kalten Schloss Hallwyl Sagen aus ihrer Heimat. Sie bestreitet die 13. Gespensternacht der Gesellschaft zum Falken und Fisch.

Die Gesellschaft zum Falken und Fisch ist der Förderverein von Museum und Schloss Hallwyl. Seit 2006 gehört die Gespensternacht im während der Winterpause eigentlich geschlossenen Schloss fix zum Jahresprogramm. Jeweils im November wird an einem Abend ins kühle Gemäuer geladen, wo meistens gruslige Geschichten vorgelesen werden.

Die bekannte Walliser Pop-Sängerin Sina tritt als Vorleserin am 14. November 2018 in die Reihe anderer bekannter Persönlichkeiten. Der SRF-Tagesschaumoderator Franz Fischlin und SRF-Regionaljournal-Leiter Maurice Velati rezitierten ebenso schon in der kalten «Hallwyl», wie Schauspieler Reto Stalder, bekannt als Fabio in der Krimi-Serie «Der Bestatter».

Grusliges aus dem Lötschental
Nun kommt also Sängerin Sina. Die gebürtige Walliserin lebt seit vielen Jahren im Seetal und ist seit diesem Jahr Gotte der MS Delphin, dem neuesten Schiff der Hallwilersee-Flotte. Zur Gespensternacht bringt Sina Sagen aus ihrer ursprünglichen Heimat mit. Diese Walliser Geschichten stammen teilweise von ihrer Grossmutter aus dem Lötschental.

Sina wird rund eine Stunde lesen. Sie bringt zudem einen musikalischen Überraschungsgast mit und wird selbst auch ein Grusellied singen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr mit einem oder zwei Texten, die im Schlosshof rund um die Feuerschale rezitiert werden. Anschliessend disloziert die Gesellschaft in den Saal über dem Schlosscafé.

Traditionell gibt es nach den Gruselgeschichten heisse Kürbissuppe und ein Glas Wein zum Aufwärmen. Für Mitglieder der Gesellschaft zum Falken und Fisch und solche, die es werden wollen, gilt Gratiseintritt. Der Jahresbeitrag liegt bei bescheidenen 40 Franken. Zur Gespensternacht mit Sängerin Sina sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen. Die Kosten für Lesung und Imbiss betragen 30 (reduziert 25) Franken. Auskunft wird erteilt unter der E-Mail-Adresse falkundfisch@ag.ch.

Mittwoch, 31.10.2018

«Feins am Buurezmorge z'Seenge»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Der Ansturm in der Mehrzweckhalle Seengen zeigte die grosse Begeisterung der Gäste. Mit dem reichhaltigen Buurezmorge-Buffet zog die örtliche Trachtengruppe die Zmörgeler scharenweise an.

Wenn man an diesem Herbstmorgen nach Seengen fuhr, war das ganze Dorf von dickem Nebel überzogen. Sobald man aber die Mehrzweckhalle betrat, strahlte einem ein wunderbares Buffet mit schöner Blumendeko an. Die Besucher des Buurezmorges der Trachtengruppe Seengen erwartete ein reichhaltiges Buffet mit feinen Speisen. Frische, selbstgemachte Zöpfe und Brote, Joghurt aus der Chäsi, grosse Platten mit leckerem Fleisch und feinen Käsevariationen. Gross und Klein eroberten schnell die schön hergerichteten Frühstückstische. Wer Lust auf eine warme Mahlzeit hatte, konnte sich beim Personal eine knusprige Rösti mit Speck und Spiegelei bestellen. In der Küche liefen dafür die Bratpfannen heiss und die Vereinsmitglieder gaben alles, um den Gästen einen tollen Start in den Sonntag zu bescheren. Zum krö̈nenden Abschluss des Buurezmorges gab es eine unterhaltsame Aufführung der Kindertanzgruppe in ihren wunderschönen Trachten. Stolz verewigten die Familien in der ersten Reihe den Auftritt der Kindertanzgruppe. Neben dem reichhaltigen Frühstücksbüffet gab es zum Abschluss noch süsse Kuchenkreationen zu kosten.

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Dienstag, 30.10.2018

Mit TonArt auf Städtetrip

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der TonArt-Chor nahm sein Publikum in seinen drei Konzerten mit auf Reisen. Für das diesjährige Herbstkonzert standen nämlich Städtereisen auf dem Programm. Der energiegeladene Chor überzeugte mit einem bunten Liederstrauss, zusammengetragen aus vielen Ecken der Welt.

Zum Auftakt des Abends schlenderten die Sängerinnen und Sänger fröhlich tanzend und singend durch Berlin. Mit der Berliner Luft in der Nase führte die Reise mit «The boy from New York» direkt über den grossen Teich. Nach dem ruhigen Titel «Song for Sarajevo», führte der Weg mit einem Abstecher zu den Nordlichtern und einer charmanten Stadtführung von «Nathalie» durch Paris, schliesslich auch durch die «Streets of London». Begleitet wurde der Chor von der talentierten Pianistin Marina Vasilyeva, welche das Publikum auch mit ihren zwei energischen Solis durchwegs begeisterte. Nach dem städtischen Verkehrsalltag, welcher in Herbert Grönemeyers Lied «Mambo» humorvoll beschrieben wird, führte die Reise weiter an das Kuchen- und Getränkebuffet, des thematisch schön dekorierten TonArt-Beizlis. Nach dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen Lied, bei welchem Helmut Seeg wahrlich in alle Richtungen dirigieren musste, ging es mit dem Seenger Lied für einen kurzen Stopp zurück in die Heimat. Nach dem Klassiker «Walking in Memphis» und der Hymne «Pompeii», bot der Discohit «Uptown Funk», mit den funkigen Klängen aus der Trompete von Albin Stöckli, einen krönenden Abschluss, der den ganzen Saal zum Grooven verleitete.

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Mittwoch, 24.10.2018

Alles, was der Herbst in der Region zu bieten hat

Text und Bild: Jennifer loosli

Der Hof des Schloss Hallwyls verwandelte sich während zweier Tage in einen bunten Herbstmarkt. Knackiges Gemüste direkt vom Bauernhof, frisch gepresster Most aus Hochstammobst der Region und über zwanzig alte und rare Apfelsorten zum Probieren und Kaufen.

Auch dieses Jahr war der beliebte Herbstmarkt, in Kooperation mit der Stiftung KLAS, auf dem Schloss Hallwyl grossartig besucht. Alles, was Felder und Gärten hergeben, Most in Strömen und viele glückliche Gesichter, waren am Wochenende vom 20. und 21. Oktober in Seengen anzutreffen. Auf dem Programm stand ausserdem die Most-Handpresse zum selber Apfelsaft pressen. Kinder lernten selbstständig, wie aus Äpfeln feiner Most entsteht. Erwachsene waren begeistert vom selbstgepressten Saft: Intensiver Apfelgeschmack, super süss und absolut frisch. Das Angebot aus regionalen Hochstammprodukten war am Herbstmarkt sehr vielfältig. Die Stiftung «Kultur Landschaft Aare-Seetal» und ProSpecieRara gaben Einblicke und interessante Informationen zur Kulturlandschaft. Wer sich für spezielles Handwerk interessierte, war bei der Drechslerei sowie beim Flechter eines Weidekorbes am richtigen Ort. Mit Materialen aus dem Seenger Moos erstellten die beiden Handwerker wunderbare Gegenstände aus Holz und Weide. Mit Würsten vom Grill, Kaffee und Kuchen im Schlosscafé, konnte genüsslich der Hunger an diesen typischen Herbsttagen gestillt werden.

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Dienstag, 23.10.2018

Projektwoche 2018 der Oberstufe Seengen

Text und Bild: Eing.

Bereits zum dritten Mal fand die Projektwoche der Oberstufe Seengen vor den Herbstferien statt. Sie beinhaltete bewährte sowie neue Kurse, für die sich die Schülerinnen und Schüler anmelden konnten. Die zum Schulalltag viel Abwechslung bringenden Tage in den Kurs-Ateliers waren geprägt von Sport, Spiel, Fabrikation von Kunst und technischen Objekten, aber auch harter Knochenarbeit, wie im ersten Kurs, der beschrieben wird. Die folgenden Berichte sind Eindrücke, die Schülerinnen und Schüler in der Projektwoche live erlebt haben. Viel Spass beim Lesen!


ALPWOCHE
Wir kochen ohne Strom, spalten Holz, erkunden die Gegend, lernen neue Kulturen kennen und finden heraus, wie es ist, auf engstem Raum miteinander auskommen zu müssen.

GANZ SCHÖN TRICKY
In Zweier- und Dreiergruppen arbeiten wir in unterschiedlichem Tempo. Während die einen noch am Drehbuch schreiben, sind andere am Aufnehmen der Filmsequenzen, die wir mit verschiedenen Materialien, wie Lego und Knete darstellen. Eine weitere Gruppe kann bereits stolz ihren fertigen Kurzfilm präsentieren.<

SPORT, FAIR & COOL
In unserer Gruppe sind alles Sportbegeisterte. Wir arbeiten im Team, bauen unsere Muskeln auf und können unsere Geschicklichkeit unter anderem beim Stand-Up-Paddling unter Beweis stellen.

VOM BILDERBUCH ZUM HÖRSPIEL
Kanal K! Auf deren Website werden Hörspiele von uns aufgeschaltet werden. Das Aufnehmen und der Umgang mit der Technik faszinieren uns besonders. Schliesslich horchten wir vor ein paar Jahren als Kleinkind selber den Hörspielen und dürfen jetzt den Pro-zess vom Schreiben bis zur fertigen CD selber durchlaufen.

DIE WELT DURCH DIE KAMERALINSE BETRACHTET
In meiner Freizeit fotografiere ich eigentlich nicht. Hier packe ich jedoch die Chance, um ein paar Tricks zu erlernen. Worauf ich bei Landschafts- oder Portraitfotos achten muss, lerne ich in diesem Kurs. Wie Andy Warhol vervielfache ich ein einzelnes Foto, bearbeite die Kopien mit verschiedenen Farbfiltern und setze sie dann zu einem einzigen Bild zusammen.

FABRIZIERT KUNST
Wir arbeiten zu optischen Täuschungen und schiessen dazu selber Fotos, die illusorisch daher kommen. Gipsmasken und Henna-Tattoos dürfen wir selber herstellen, dazu kommt auch etwas Kunst-Geschichte, die spielerisch vermittelt wird. Ein Ausflug ins Kunstmuseum Bern darf auch nicht fehlen!

COLLEGE-JACKE
Die Vorstellung, dass wir eine Woche lang nähen dürfen, freut mich ungemein. Es ist spannend, Schritt für Schritt aus einem Schnittmuster eine persönliche Jacke zu gestalten und zu sehen, wie Stück für Stück das Ganze ergibt.

DEIN BILDERBUCH
Da ich auch zu Hause gerne male und gestalte, sprach mich dieser Kurs sofort an. Jede und jeder darf eine Geschichte erfinden und ein Bilderbuch herstellen. Am Freitag stellen wir unsere Bilderbücher den 1. Klassen der Primarschule vor.

SPORT, SPIEL, SPASS
Es hatte sich herumgesprochen, dass schon letztes Jahr dieser Kurs der Hammer war, deshalb habe ich ihn heuer auch gewählt. Wir sind dauernd in Bewegung, spielen bekannte und erlernen neue Spiele. Das Highlight bisher war der Besuch des Rolling Rocks in Aarau.

GESUND UND FIT
Bewegung und Ernährung – beides wichtige Sachen, damit wir uns gesund und fit fühlen. Wir lernen hier gesunde Gerichte zu kochen, haben dazu auch Spass bei Spiel und Pilates, entdecken Gerüche und Geschmäcker in einer Werkstattarbeit und stellen Badesalz, Seife und Gesichtsmasken her.

TIERISCH
In dieser Woche lernen wir Tiere in verschiedener Hinsicht kennen. Mit Camiro, dem Blindenhund, haben wir viel Spass. Auch ein Polizeihund soll nicht fehlen. Im Zoo Zürich begegnen wir Tieren aus fernen Ländern. Ein weiteres Highlight dieser Woche ist das Lama-Trekking am Freitag.

IN DER BACKSTUBE
Wir backen, schreiben Rezepte und in der zweiten Wochenhälfte gestalten wir unser eigenes Backbuch. Nebst eigenen Rezepten backen wir auch «nach Grossmutterart».

ARTISTIK UND AKROBATIK
Im Winterquartier des Zirkus Monti üben wir in der Trainingshalle coole Bodenakrobatik und Seiltanz. Eine Live-Zirkusvorstellung darf nicht fehlen – dabei schauen wir auch von «hinter der Bühne» zu und vergleichen somit Publikums- und Artistensicht miteinander.

IM DUNKELN
Wie ist es, die Welt als Blinde zu erleben? Ganz spannend ist das Einkaufen mit verbundenen Augen. Wir besuchen das Nocturama und beobachten nachtaktive Tiere. Wir observieren den Nachthimmel in einer Sternwarte. Ein ganz spezielles Erlebnis ist das Nachtessen im Restaurant «Die blinde Kuh» in Zürich. Dort sitzen wir im Dunkeln und werden von Blinden bedient.

TIGHT LINES
Wir bereiten uns auf die Fischerprüfung SANA (SAchkundeNAchweis) vor. Einem Berufsfischer schauen wir über die Schultern und versuchen unser Angelglück während zweier Tage selber. Dabei schlafen wir im Zelt – die Gestaltung der Woche ist so naturverbunden wie möglich.

VOM OBJEKT ZUM PLAN – VOM PLAN ZUM OBJEKT
In ruhiger Atmosphäre zeichnen wir – jeder für sich – Pläne von geometrischen Figuren und Körpern und bauen mit Holz und Fäden die Objekte nach. Diese Arbeit erfordert Geduld und Konzentration.

Bericht von Verena Schmid und André Jost

Weitere Bilder finden Sie auf der Website der Schule Seengen.

freitag, 19.10.2018

«Was söll da do em Garte?»

Text und Bild: Jennifer loosli

Diese Frage wurde von den Bewohnern des Seniorenzentrums Casa Hubpünt mehrmals zum Kunstobjekt gestellt, das seit noch nicht so langer Zeit im Garten steht. Das geheimnisvolle Kunstwerk stammt von der Designerin Andrea Stahl, die seit über 30 Jahren Möbel und Kunst aus Stahl produziert.

Am 2. Oktober feierte das Casa Hubpünt seinen ersten Geburtstag und die Fertigstellung des Hauses. Zum Projektabschluss übergab die Seniorenzentrum Hubpünt AG dem Casa Hubpünt ein Kunstobjekt der Stahlkünstlerin Andrea Stahl. Das Kunstobjekt soll den Bewohnern und Mitarbeitern Freude machen und die Umgebung verschönern. Aber nun zurück zur Frage der Hausbewohner: «Was söll da?» Denn auf den ersten Blick dachten viele, es sei einfach nur Rost, doch hinter den beiden «Stahlstatuen» steht viel mehr, als einfach nur Rost. Sie stellen Samen dar, als Symbol von Sterben und Werden. Eine sehr passende Symbolik für das Casa Hubpünt, denn die Menschen ziehen hier irgendwann weiter. Die Öffnung der beiden Samen versinnbildlichen, dass noch viel mehr kommen kann. Die Samen sollen mit der Natur eins werden, lebendig sein und vielleicht gibt es später weitere Kunstwerke, denn Samen stammen aus der Blüte einer Pflanze, aus dem sich eine neue Pflanze entwickeln kann. Je nach Wetter und Lichteinstrahlung gibt es wunderbare Spiegelungen im Teich und unerwartete Schattenwürfe durch die verspielte Ornamentik. Der Verwaltungsrat des Seenger Seniorenzentrums und die Künstlerin Andrea Stahl stiessen mit Freude auf das neue Kunstwerk im Garten des Casa Hubpünt an und genossen die Zeit und den Anblick des Kunstwerkes mit den Hausbewohnern bei einem leckeren Apéro.

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freitag, 19.10.2018

Postdienstleistung künftig im Volg erhältlich

Text und Bild: Jennifer loosli

Die Digitalisierung verläuft schneller als erwartet, weshalb es in den letzten Jahren Umsatzeinbussen bei der Post Seengen gab. Die Filiale wird geschlossen und per 1. April 2019 im Volg integriert. Mit der Landi Hallwilersee hat die Post einen Partner mit Erfahrung in der Führung einer Postagentur.

Es gab in letzter Zeit viele fordernde und konstruktive Gespräche zwischen der Gemeinde Seengen und der Post. Viele Lösungen und Ansätze wurden miteinander besprochen und schlussendlich konnte man sich auf eine optimale und einzigartige Lösung einigen. Die Post bietet in Seengen ihre Dienstleistungen ab dem 1. April 2019 im Volg an der Poststrasse 20 an. Dort können Kunden Postgeschäfte an einer bedienten Theke erledigen. Zudem steht künftig in Seengen ein My Post 24-Automat zur Verfügung, der es ermöglicht, Pakete rund um die Uhr aufzugeben und abzuholen. Ein grosser Pluspunkt der Filiale mit Partner sind die doppelt so langen Öffnungszeiten: Neu können Kunden ihre Pakete und Briefe von Mo. bis Fr., 6.00 bis 19.30 Uhr sowie samstags von 6.00 bis 17.00 Uhr abgeben. Keine Angst, für diejenigen die noch mit «em gäle Büechli» einzahlen – auch dies wird weiterhin möglich sein. Die Leistungen werden teilweise auch eingeschränkt: Ein Konto bei der Post kann man nicht mehr eröffnen und aus Sicherheitsgründen kann man Einzahlungen nur bis CHF 500.– in bar tätigen. Etabliert hat sich das Modell «Post mit Partner» schon an über 1000 Standorten in der Schweiz. Der Volg wird Anfang März 2019 für eine Woche geschlossen sein, damit er optimiert und renoviert werden kann. Die Mitarbeiter sind ab Mitte März wieder für ihre Kundschaft da. Weitere Infos zum neuen Postangebot gibt es am 12. Februar 2019: Am Informationstag werden alle Fragen beantwortet und die einzelnen Schritte am My Post 24-Automat und an der Theke erklärt.

Letzter Arbeitstag Poststelle: Freitag, 29. März 2019
Erster Arbeitstag Agentur: Montag, 1. April 2019
Der Start des My Post 24-Automaten soll in etwa im gleichen Zeitraum erfolgen.

freitag, 12.10.2018

Tee-Raum «Hächler» Tea-Room

Text und Bild: Eing.

Im Jahre 1919, kurz nachdem sich die Wirren des 1. Weltkrieges gelegt hatten, übergab Ludwig Hächler, welcher 1875 die Bäckerei Hächler eröffnet hatte, die Führung an seinen Sohn Max I weiter. Dieser hatte in der Confiserie & Pâtisserie Keppeler in Biel seine Lehre als Konditor-Confiseur absolviert und auch die Herstellung feiner Pâtisserie für ein Café erlernt. Zusammen mit seiner Frau Louise, der Tochter von Förster Bruder, wurde der Laden umgebaut und im daneben liegenden Raum ein Café integriert. In die Hausfassade wurden zwei Schaufenster sowie die Ladentüre eingebaut. In der Mitte der beiden Treppen, welche zum Laden führten, wurde der halbrunde Brunnen gesetzt, welcher noch heute am Ende des Gartens zur alten Post steht. Schreiner Bruder aus Seengen fertigte den Ladenkorpus und verglaste Schränke zum Ausstellen an. Die Marmor- und Mosaikwerke Baldegg lieferten Marmor für die Abdeckungen sowie gebogene Schaufensterscheiben. Es wurde Eichenparkett verlegt und Maler Hodel aus Seengen gab dem Ganzen den letzten Schliff. Eine Store aus Wellblech zum Hochziehen und zum Schliessen des Ladens durfte da natürlich nicht fehlen.

CAFE – TEE – CHOCOLADE stand auf der Reklametafel aus Blech. Später wurde diese in TEE-RAUM HÄCHLER umgeschrieben. Aus Rechnungen von 1930 kann man erahnen, was damals im Tee-Raum konsumiert wurde. Von der Firma Landolt und Hauser aus Näfels kaufte man im Jahre 1930 12 Pack Ceylontee Nr. 1 rosa, 20 Pack Ceylontee blau, 6 Pack Ceylontee grün. Auch 2,5 Kilo holländischen Kakao. Von der Conservenfabrik Lenzburg v. Henkell & Roth 30 Kilo «Himbeersyrup» und von Alfred Zweifel Malaga Kellereien ein Fass 15,5 Liter Rum. Cafés durften damals Tee mit Rum anbieten und auch Süssweine wie Malaga und Portwein servieren. Beliebt war auch das «Agis» Mineralwasser, Agis Schinznacher Nature, Citron, Himbo, Orange. Dazu wurden auch immer wieder bei der Firma Cestelli in Reinach Südfrüchte, Orangen und Zitronen etc. eingekauft. Erstaunlicherweise wurde wenig Kaffee getrunken. Nur wenige Fakturen von «Kaiser’s Kaffee-Geschäft» in Basel sind neben vielen Rechnungen für Tee zu finden.

Ab 1948 führten Max II und Trudi, geborene Häusermann vom «Roten Haus» die Bäckerei und den Tee-Raum. 1962 war wieder einmal ein Ladenumbau nötig und auch der Tee-Raum wurde neu gestaltet. Die kleinen Marmor Tischchen verschwanden und an deren Stelle wurden Holztische platziert. An den Schülerexamen war der Tee-Raum Hächler ein beliebter Treffpunkt der Schuljugend. Mit der Geschäftsübernahme von Max III und Heidi Hächler 1976 wurde der Tee-Raum geschlossen.

(Informationen aus dem Privatarchiv von Herrn Max Hächler)

Dienstag, 09.10.2018

Gesellige Runde mit dem Gemeinderat

Text und Bild: jennifer loosli

In den Räumlichkeiten der Pascal Weber Gartenbau GmbH und der Elektro Holliger AG trafen sich Seenger und Seengerinnen zum 5. Informationsanlass «De Gmeindrot be de Lüt». Die Bevölkerung tauschte sich untereinander und vor allem mit dem Gemeinderat aus.

Die Mitglieder des Gemeinderates standen an diesem Abend der interessierten Bevölkerung für Informationen und Anliegen zur Verfügung. Gemeindeammann Jörg Bruder bat die Bevölkerung, auf den Gemeinderat zuzukommen, wenn offene Fragen im Raum stehen. Es werde alles so gut wie möglich beantwortet, wenn sie dazu befugt seien, die Bevölkerung zu informieren. «Rufen Sie uns ungeniert und bestellen Sie eine Bratwurst beim Gemeinderat, dafür sind wir heute da», wie Gemeindeammann Jörg Bruder die Anwesenden aufforderte. Zuerst wurde konsumiert und dann diskutiert. Und so wurden die Anwesenden vom Gesamtgemeinderat mit einer leckeren Bratwurst vom Grill und einer Scheibe Brot bedient. Dazu gab es natürlich Wein vom Weingut Lindenmann. Anschliessend ging es über zu angeregten Diskussionen über verschiedenste Themen die die Seenger beschäftigten. Wie der Gestaltungsplan der Poststrasse bis hin zum Generationenweg. Eine niederschwellige und gemütliche Runde mit dem Gemeinderat Seengen.

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Dienstag, 09.10.2018

Alles fürs Kind bei der Kinderkleiderbörse Biene Maya

Text und Bild: jennifer loosli

Die Kinderkleiderbörse Biene Maya bietet ihren Kunden ein breites Angebot an qualitativ hochwertigen Secondhandartikeln zu günstigen Preisen. Das Angebot reicht von Kinderkleidern über Spielsachen, Kinderbücher, Kinderwagen, Kindermobiliar bis zu saisonalen Sportartikeln.

Schon neun Jahre führt Maya Wüthrich ihre Kinderkleiderbörse «Biene Maya» in Seengen. Seit Juni diesen Jahres findet man die Börse neu an der Schulstrasse 11 in Seengen, mit grösseren Räumen und einem noch grösseren Angebot. Von Babyspielsachen bis hin zu Gesellschaftsspielen für Teenager, Schuhe von ganz klein bis zur Grösse 43 und alles was eine Mutter benötigt, wenn der Nachwuchs bald das Licht der Welt erblickt. Mit diesem grossen Angebot hilft Maya Wüthrich mit ihren drei fleissigen Mitarbeiter-Bienen sozial schwachen und bedürftigen Familien. Sozialämter, die Familienberatungsstelle Lenzburg und diverse Gemeinden sind immer wieder froh, wenn sie mit Maya zusammenarbeiten können, um an eine breite Auswahl an qualitativ hochwertigen Secondhandartikeln zu günstigen Preisen zu kommen. Neu gibt es eine Geschenk-Ecke mit Artikeln, die Kunden aus der Umgebung selbst genäht, gebastelt oder auch gekocht haben. Jeder kann sein eigenes Tablar mieten und die Produkte in der Börse ausstellen und verkaufen. Wer langsam schon ans Skifahren denkt und noch keine geeigneten Skischuhe für die Kinder gefunden hat, sollte unbedingt bei der Kleiderbörse Biene Maya vorbeischauen, denn ab jetzt gibt es alles rund um den Wintersport. Warenannahmen erfolgen nur auf Voranmeldung! Maximal zwei Tragtaschen pro Person werden angenommen und die Ware muss sauber, einwandfrei und komplett sein. Mehr Infos zu Öffnungszeiten und den vielen Artikeln, die zu kaufen sind, gibt es auf www.boerse-seengen.ch

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Mittwoch, 26.09.2018

Award für Chestonag Automation AG

Text und Bild: Thomas Moor

2012 wurde die Chestonag Automation AG Seengen beim 6. Aargauer Unternehmenspreis vom Aargauischen Gewerbeverband und von der Aargauischen Kantonalbank mit dem 1. Rang ausgezeichnet. Jetzt gab es für das innovative Seenger Unternehmen einen weiteren Award.

«Herzlich willkommen bei Chestonag Automation AG». Diese Grussbotschaft steht beim Eingang zum Firmengebäude am Wächterweg 4 in Seengen. Diese ist natürlich speziell an die Besucher und die Mitarbeiter gerichtet. Aber nicht nur. Speziell willkommen geheissen wurde kürzlich auch der Swiss Arbeitgeber Award, welcher der Chestonag AG im Zentrum Paul Klee in Bern verliehen wurde. Mit über 46 000 Rückmeldungen aus 140 Unternehmen der Schweiz und Lichtenstein hat die grösste Mitarbeiterbefragung der Schweiz bei der 18. Auflage einen neuen Teilnehmerrekord geknackt. Themen der Mitarbeiterbefragung zum diesem Award waren unter anderem der Arbeitsinhalt, Strukturen und Abläufe, Zusammenarbeit, Umgang mit Veränderungen, Geschäftsleitung, Führung durch die Vorgesetzten, Mitarbeiterförderung und Vergütung. Die Chestonag Automation AG Seengen belegte in der Kategorie 50 bis 99 Mitarbeitende hinter der Cascade Hotel & Bolero Restaurante Luzern und vor dem Casino Bad Ragaz den zweiten Rang. «Ein schöner Erfolg mit einer speziellen Bedeutung, weil die Beurteilung durch die Mitarbeiter erfolgte», wie Geschäftsführer Reto Bader anlässlich einer Presseorientierung sagte. Grund genug für ihn und die Geschäftsleitung, bei einem Feierabendbier und einer Grillbratwurst diesen Erfolg zu feiern.

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Mittwoch, 26.09.2018

Interessanter Autoherbst in der Schlossgarage Seengen

Text und Bild: Thomas Moor

Der Autoherbst hat wieder ganz viel zu bieten. Natürlich auch in der Schlossgarage in Seengen. Dort wurden anlässlich einer Herbstausstellung Neuheiten und bestehende und bewährte Fahrzeuge der Marken Toyota und Suzuki gezeigt.

Die Marke Toyota ist klar: Die gehört zum Seenger Garagenbetrieb ganz einfach wie das Salz zur Suppe. Vor einigen Jahren hat René Lüthi zusätzlich die Marke Suzuki als Ergänzung an Bord geholt. Eine Marke, die durch Kompaktheit, Sportlichkeit, Effizienz und natürlich mit 4x4-Antrieb auftrumpfen kann. Gerade auch in den kleinen Klassen. Anlässlich der Herbstausstellung konnten René Lüthi und sein Verkaufs- und Kundendienstmitarbeiter, Michael Steffen, die Ikone des 4x4-Antriebs, den Suzuki Jimny, im neuen Kleid präsentieren. Der Jimny, der bereits in 4. Generation auf dem Markt ist, erlebt ein Revival. Ein Facelifting erhielt Toyotas Kleiner, der Aygo. Ihm wurde unter anderem ein umfangreiches Sicherheitssystem-Update spendiert. Der Schwerpunkt bei der Marke Toyota bilden nach wie vor die Hybrid-Modelle, die technisch auf einem sehr hohen Level angesiedelt sind. Nicht von ungefähr ist Toyota Pionier in Sachen Hybridantrieb. Suzuki hat aber auch auf die Überholspur gewechselt. Mit Platz 1 und 2 in der Auto-Umweltrangliste für Allradfahrzeuge demonstrieren die Modelle Swift und Ignis die wegweisende Innovationskraft des Suzuki-Mild-Hybridantriebes.

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Mittwoch, 26.09.2018

Seit bald 40 Jahren wird in Seengen fein gekocht

Text und Bild: jennifer loosli

Die Hobbyköche Seengen treffen sich seit 1980 immer einmal im Monat in den Räumlichkeiten der Seenger Kochschule und zaubern gemeinsam leckere Gerichte. Von traditionellen Gerichten bis hin zu Krokodil wurde alles schon fein säuberlich auf dem Teller angerichtet.

Viele Köche verderben den Brei – papperlapapp, aber nicht bei den Hobbyköchen Seengen. Einmal im Monat bereiten die 22 Mitglieder ein Drei-Gang-Gericht zu. Hier treffen Männer zwischen 41 und 83 Jahren, Gärtner, Friseure, Ex-Swissair-Piloten und Pensionierte aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch das gibt jedes mal guten Gesprächsstoff. Vier der Mitglieder sind seit dem ersten Mal, als die Hobbyköche gegründet wurden, mit dabei. Einer der Herren ist jeweils zuständig, ein Gericht inklusive Rezept zu suchen, die gesamten Zutaten einzukaufen und das Gericht selbst im voraus einmal zu kochen. Die Lebensmittel werden im Dorf selber und der nahen Umgebung gekauft. «Wir kochen mit regionalen und saisonalen Produkten und unterstützen somit unsere Bauern und Ladenbesitzer in Seengen und Umgebung». Wenn die Männer dann die Räumlichkeiten der Kochschule Seengen betreten, liegen alle Zutaten auf den vier Kochstationen bereit. Dieses mal war Ueli Lüscher zuständig für die Rezeptauswahl und traf damit voll den Geschmacksnerv der anderen. «Wow, das ist ja ein super Gericht!» hörte man es durch die Küche flüstern. Es wird in Teams gekocht. Und auf los gehts los! Rüebli werden geschält, Eierschwämmli gesäubert und das Fleisch mariniert. Jeder hat eine Aufgabe, die er fasst und diese super umsetzt, da gehört auch das Abwaschen mit dazu. Doch auch beim Abwasch hatten die Herren sichtlich Spass untereinander und es wurde fröhlich weiter gewitzelt. Eine der grösseren Herausforderungen der Köche ist es, zeitgleich fertig zu werden. Schliesslich gehört das gemeinsame Essen einfach dazu. An einem grossen Tisch geniessen die Herren die selbst gekochten Gerichte mit einem passenden Glas Wein. Es wird diskutiert und gelacht, man spürt die Harmonie zwischen ihnen und die gemeinsame Leidenschaft zum Essen und Kochen. Das Resultat konnte sich beim Treffen im September mehr als sehen lassen! Die Teigrüebli mit Eiersalat und Herbstsalatgarnitur zur Vorspeise mundeten genau so gut wie das Rehfilet mit Portwein-Orangen-Sauce und Herbstpolenta. Zum Abschluss gab es dann passend zum Herbst ein Vermicelles. Die Hobby-Köche Seengen sind der Gemeinde sehr dankbar, dass sie die Räumlichkeiten nutzen dürfen: «Es ist nicht selbstverständlich, dass wir umsonst hier kochen können» so Karl Bruder, Präsident der Hobby-Köche.

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Dienstag, 25.09.2018

Die Kunst Energie fliessen zu lassen

Text und Bild: jennifer loosli

Verena Schiess bietet seit September 2018 im Haus am Kreuzplatz in Seengen Akupunkt-Massagen an. Die Akupunkt-Massage nutzt den Energiefluss im Körper, um Dysbalancen auszugleichen, die natürliche Selbstregulationskräfte zu stärken und Körper und Seele zu harmonisieren.

Als Handwerk-Lehrerin ist und war sich Verena Schiess aus Villmergen gewohnt, tagtäglich mit den Händen zu arbeiten. Deshalb absolvierte sie diverse Kurse zur Akupunkt-Massage und bot zwei Jahre lang Therapien zu Hause in Villmergen an. Nach ihrer Pensionierung diesen Jahres, entschied sie sich dazu, selbstständig zu werden und feierte am 21.9. 2018 die Eröffnung ihres Praxisraumes im Haus am Kreuzplatz in Seengen. Rund 30 interessierte Personen besuchten Verena Schiess in ihrem Therapieraum an diesem Abend. Das Echo war durchwegs positiv, es entstanden lebhafte Gespräche und der eine oder andere Termin für Besucher, die Verdauungsstörungen, Fehlhaltungen oder viel Unruhe verspüren, wurde vereinbart. Akupunkt-Massage zielt auf einen Ausgleich von energetischen Dysbalancen hin. Diese können durch äussere oder innere Einflüsse hervorgerufen werden und die Gesundheit und das Wohlbefinden stören. Durch die ganzheitliche Harmonisierung des Energieflusses sowie das Erreichen einer optimalen Entspannung werden funktionelle Störungen positiv beeinflusst. Nach dem Entstören von Narben und dem Lösen von Gelenksblockaden kann die Energie wieder frei zirkulieren.

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Dienstag, 25.09.2018

Renato liess alle hinter sich und holte die Gold-Medaille

Text und Bild: jennifer loosli

An den diesjährigen SwissSkills bewies Renato Meier aus Seengen, dass er mit Abstand der Beste in seiner Berufskategorie ist. Renato setzte sich gegen insgesamt neun Plattenleger/-innen durch und holte sich verdient die Gold-Medaille.

Vom 12. bis 16. September fanden auf dem Expo-Gelände in Bern die SwissSkills 2018 statt. Während diesen vier Tagen traten qualifizierte Plattenleger/-innen, die die Lehre absolvierten und unter 21 Jahren sind, am nationalen Wettbewerb in Bern an und durften ihr Können unter Beweis stellen. Einer der Teilnehmer war der 21-jährige Renato Meier aus Seengen. Zwei Wände sollten nach einem vorgegebenen Bauplan umgesetzt werden. Fliese um Fliese verlegte Renato, um das vorgegebene Muster eines Schweizerkreuzes und des Berner-Wappens abzubilden. Viel Geschick, Präzision und Konzentration legte Renato an den Tag. Mit viel handwerklichem Geschick stellte er auf der gegenüberliegenden Seite die Kul-Scharif-Moschee ab, welche in Kazan (Russland) steht. Dort werden 2019 die WorldSkills stattfinden, an welcher ausgewählte Schweizer/-innen teilnehmen werden. Renato selbst weiss noch nicht, ob er teilnehmen kann. Die Meldung der Teilnehmenden an den WorldSkills Competitions in Russland erfolgt durch die Organisationen der Arbeitswelt an die Stiftung SwissSkills. Von der Arbeitsvorbereitung bis hin zum Verlegen und Füllen der Fugen hatte der junge Plattenleger vier Tage Zeit. 18 Stunden benötigte Renato für die zwei Wandbeläge und 4 Stunden für den Bodenbelag. Kurz zu kämpfen hatte der Seenger mit dem komplizierten Rundschnitt, aber auch der gelang ihm schlussendlich, dank viel Erfahrung, sehr gut. Unterstützung erhielt er während den vier Tagen von seiner Familie. «An einem Tag kam sogar die ganze Bude nach Bern, um mir die Daumen zu drücken. Das gab mir viel Energie, um nochmal alles zu geben». Die farbigen Wände wurden von einem Expertenteam bewertet, welches das Zeitmanagement, die handwerklichen Fähigkeiten, die genauen Masse und den Umgang mit der stressigen Situation beurteilten. Renato meisterte all diese Kriterien mit Bravour und gewann somit die Gold-Medaille.

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Mittwoch, 19.09.2018

Club 88 Seengen im Berner Oberland

Text und Bild: Eing.

Einmal nicht mit Rucksack, dafür mit Handtäschli, machten die Frauen des Club 88 ihren Ausflug ins Berner Oberland. Wenn die Frauen verreisen, dann wollen sie es gemütlich haben und die Kameradschaft pflegen. Die SBB reservieren leider keine Plätze, wenn man nicht ein Gruppenbillett vorweisen kann.

Alle hatten nämlich eine günstige Tageskarte besorgt. Aus diesem Grund erstürmten die Frauen bereits in Luzern den Speisewagen, um bei Kaffee, Gipfeli und nachfolgendem Apéro bequem über den Brünig nach Interlaken zu reisen.

Die extra gebuchte Schifffahrt erster Klasse auf dem Thunersee war schon wettermässig ein absoluter Höhepunkt. Nach dem Mittagessen an Bord der MS Stadt Thun genossen die Clubfrauen Wohlfühlmomente auf dem Oberdeck bei leichtem Fahrtwind und angenehmen Temperaturen. Eine Art Liegestühle gab es da zum Relaxen oder für ein Nickerchen. Das lautlose Gleiten im türkisgrünen Wasser verbreitete ein Feeling wie in der Karibik. Frei war die Sicht auf die grünen Hänge vom Beatenberg mit Niederhorn und den markanten Einschnitt des Justistales. Die Dörfer am Thunersee, vor allem Sigriswil, zeigen eine wohltuende Harmonie von braunen Chalets, die von keinen betonierten Bausünden entstellt wird. Über der Bucht von Spiez herrscht der Niesen, diese aussergewöhnlich klare Pyramide. Er ist in der Thunersee-Landschaft der auffälligste Berg und vom ganzen Seebecken aus überall klar zu erkennen.

In Thun kam Leben in die Frauengruppe. Die Zähringerstadt an der Aare mit der Bälliz-Insel und den Holzbrücken bot Gelegenheit zum Stöbern, Flanieren und Verweilen. Es gibt viele schicke Boutiquen und trendige Shops. Beeindruckend sind die Lauben und Hochtrottoirs in der Altstadt und vor allem der imposante Rathausplatz mit seinen historischen Bauten. Thun bot so viel Interessantes, dass die Abfahrtszeit für die Heimreise immer wieder hinausgeschoben wurde.

Mittwoch, 19.09.2018

Der Herbst und die Kürbis-Saison stehen vor der Tür

Text und Bild: jennifer loosli

Das weit herum bekannte Herbstfest der Familie Remund fand diesen September zum achten Mal auf ihrem Hof in Seengen statt. Hauptattraktion: natürlich die vielen Kürbisse, die es auch dieses Jahr wieder in grossen Mengen zu bestaunen und zu kaufen gab.

Bei diesem Wetter hatte man das Gefühl, dass man sich noch im Sommer befindet, doch als die Gäste bei der Familie Remund auf dem Hof eintrafen, merkten sie schnell, dass der Herbst naht. Zierkürbisse in diversen Farben und Formen, Spooktacular- oder Full-Moon-Kürbisse zierten den ganzen Hof in Seengen. Mit 300 Gramm bis zu 20 Kilogramm schweren Exemplaren konnten sich Kürbissuppenliebhaber oder Halloween-Freunde mit diversen Kürbissorten eindecken. Gegenüber dem Kürbis-Paradies wurden die Besucher von einer grossen Auswahl an Hofprodukten empfangen: Früchte, Gemüse, Sirup, Kürbisbier, Konfi, Buurebrot und Butterzöpfe. Neu gab es sogar eigens angepflanzte Süsskartoffeln, welche grossen Anklang bei den Besuchern fanden. Zum Fest gehörten auch diverse Aussteller aus der Region, welche ihre Produkte ebenfalls zum Verkauf anboten. Um Mami eine Freude für Zuhause zu bereiten, durften die Kids mit der Fellnähgruppe Meisterschwanden ihre eigenen Kürbisse lustig verzieren. Viele Gäste genossen in der Sonne eine Kürbissuppe aus dem Feuerkessel und dazu eine leckere Bratwurst vom Grill. Begleitet wurde der Festbetrieb vom Platzkonzert der Liebegger Buuremusig, das den sonnig warmen Tag abrundete.

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Dienstag, 18.09.2018

Munteres Gegenständeraten in der Alten Schmitte

Text und Bild: jennifer loosli

In 25 Jahren sammelt sich viel Material an, das hat auch der Verein Alte Schmitte aus Seengen bemerkt. Zum 25. Jubiläum haben die Vereinsmitglieder auserwählte Kulturgüter aus ihrem Fundus in einer Jubiläums-Ausstellung gezeigt.

Auf sieben Tischen wurde 1/10 des gesamten Inventares der Alten Schmitte ausgestellt. Keiner der Gegenstände aus «der guten alten Zeit» war beschriftet. «Die Arbeits- und Haushaltsgeräte sind bewusst nicht beschriftet, da die Besucher mit Hilfe einer vorgefertigten Liste die Gegenstände zuordnen sollen. Was ist was? Somit kommen die Besucher miteinander ins Gespräch und können in alten Zeiten schwelgen» so Jörg Bruder, Vereinspräsident der Alten Schmitte. Und das taten die Gäste der Vernissage auch. An den beiden September-Wochenenden wurde in den oberen Stockwerken der Alten Schmitte geschichtsträchtiges Kulturgut ausgestellt. Von alten Federhaltern über Flachs-Hechel zu einem Doppel-Wiegemesser – alles Gegenstände die bis zu 150 Jahre alt sind und unseren Urgrosseltern zur täglichen Arbeit im Haushalt und auf dem Feld nützlich waren. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeitsgeräte bäuerlicher oder handwerklicher Herkunft sind Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche, die aber, gemessen an heutiger Entwicklung, gar nicht so weit weg sind.

Aber nicht nur die ausgestellten Objekte sind geschichtsträchtig, auch die Alte Schmitte selbst: Das Gebäude wurde 1774 im Oberdorf von Seengen erbaut und 1880 von Samuel Häusermann erworben. Ein Jahr darauf erblickte sein Sohn, Hans Häusermann, das Licht der Welt, auch bekannt als «Schmittenhans». Hans erlernte das Schmiedehandwerk von seinem Vater und übernahm 1916 die Schmiede. Durch seine Handwerkskunst und seinen regsamen Geist ist er als Original weit über die Dorfgrenze hinaus bekannt. Er verstarb 1948 und von 1959 an war das Gebäude meist unbewohnt und zerfiel langsam. Dank dem Beschluss der Gemeindeversammlung 1990 wurde die Schmiede von der Gemeinde erworben und renoviert. Drei Jahre später wurde der Verein «Alte Schmitte» Seengen gegründet, zur Belebung der kulturellen Szene im Dorfleben. Jährlich organisiert der Verein drei kulturelle Anlässe und Wechselausstellungen in den sanft renovierten Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken. Auf Voranmeldung kann in der ursprünglichen Schmitte das alte Schmiedehandwerk miterlebt werden. Schmittesäli, Schmittestübli und das Dachgeschoss mit einer kleinen Kochnische können auch für Ausstellungen, Seminare oder Veranstaltungen gemietet werden. Die frühere Wohnung mit Original-Möbelierung kann im Erdgeschoss besichtigt werden. Die Betriebskommission und der Vorstand setzen sich aus 15 Leuten zusammen und rund 200 Personen sind Mitglied im Verein Alte Schmitte. Der Alten Schmitte kann man nur noch viele weitere tolle Jahre wünschen und hoffen, dass sie weiterhin mit viel Leben und wunderbaren Gegenständen gefüllt wird.

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Freitag, 14.09.2018

Restaurant «Friedau»

Text und Bild: Eing.

Südlich der Fabrik Hegnauer (heute Alesa) standen Wohnhaus und Scheune des Johann Liechti, alt Wirt. Die Gebäude waren mit dem Restaurant Liechti (später «Friedau») verbunden. Sein Sohn Ernst, der gelernter Metzger war, hatte im Schopf ein Schlachtlokal mit Fleischverkauf eingerichtet, das sich aber als ungenügend erwies.10
Später wurde im besagten Gebäudeteil eine Kegelbahn eingerichtet. Nach Johann Liechti übernahm Fritz Holliger aus Boniswil das Restaurant mit Kegelbahn. 1955 verkaufte er die «Friedau» an Karl Gautschi-Burger, Landwirt und Gärtner aus Hallwil. Seine Frau Marie erwarb das Wirtepatent und war eine gütige Wirtin. Karl Gautschi modernisierte die Kegelbahn (Automat). Gemütliche Stunden verbrachten Jung und Alt im Kegelbahnstübli.
Das Restaurant «Friedau» war eine typische Dorfbeiz ohne Speisekarte. Um dennoch hungrige Mäuler zu stopfen, hatte Marie Gautschi stets ein Stück Speck oder heisse Würstli anzubieten. Die Wirtshausgäste waren vor allem einfache Leute aus dem Dorf oder der näheren Umgebung. Zu den Stammgästen gehörten auch Dorforiginale wie Fritz Wacker (de Schnörri-Wacker vo de Säugass) oder der Alesa-Arbeiter Walter Hübscher, genannt «Molotow». Walter Hübscher war der einzige Pensionär am Mittagstisch der Familie Gautschi. Die «Friedau» war auch das Stammlokal des «Glühwürmli-Vereins».
Leider verstarb Karl Gautschi 1963 allzu früh. Seine Frau Marie führte das Restaurant noch bis 1965 weiter. Sie verkaufte die Liegenschaft an Giulio Manazza, der die Gaststube in eine Bar umbaute. Diese wurde auf den Namen seiner Ehefrau getauft. Darum heisst das weitherum bekannte Lokal «Susy-Bar» und dies nun schon über 50 Jahre. Nach dem Tod ihres Ehegatten Giulio führte Susanne Manazza einige Zeit die Bar allein weiter. Heute widmet sie sich wieder vermehrt ihrem Hobby als Keramikerin. Für die Bar hat sie einen Geranten gefunden, der aber seinem eigenen Beruf nachgeht. Den Barbetrieb führen für ihn Barmaids mit Wirtepatent.

10 Häusermann Fritz, Die alten Häuser noch … Erinnerungen von F. Häusermann, Seengen, in: Heimatkunde aus dem Seetal 64 (1991) S. 5–32 und 65 (1992) S. 63–82.

Freitag, 14.09.2018

Ein starkes Team für alle Fälle

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste. Seit 26 Jahren widmet sich Alex Siegrist allen anfallenden Unterhalts- und Instandhaltungsarbeiten in Seengen.

In diesem Jahr haben sich die Prioritäten für Alex Siegrist und sein Team teilweise etwas verschoben. Das Rasenmähen in den Badis stand in diesem Sommer nicht an erster Stelle, während dafür die Sanitäranlagen häufiger gereinigt und der Abfall häufiger entsorgt werden musste. Das Wasser spielte generell eine wichtige Rolle in diesem trockenen Sommer. Auf Grund des vernünftigen Umgangs mit dem Wasser seitens der Bevölkerung konnte jedoch eine Wasserknappheit verhindert werden, lobt Alex Siegrist, welcher auch das Amt des Brunnenmeisters inne hat. Auch die grosszügigen Bepflanzungen, welche jeweils von Adi Müller mit viel Herzblut gestaltet werden, konnten stets mit Quellwasser der zahlreichen Dorfbrunnen gewässert werden. Beim Thema Wasserversorgung wird eng mit Meisterschwanden und Seon kooperiert. Die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden ist in vielen Belangen enorm wichtig. Der informative Austausch mit umliegenden Gemeinden habe sich in den letzten Jahren enorm verbessert, der Dörfligeist, wie er noch vor 20 Jahren herrschte, spüre man heute glücklicherweise nicht mehr. Bei Personalengpässen, dem Ausleihen von Gerätschaften oder der Strassenreinigung ist man sich gegenseitig gerne behilflich. Um von besseren Konditionen zu profitieren, werden auch grössere Anschaffungen regelmässig gemeinsam getätigt. Die geselligen Jahrestreffen der Gemeindewerke werden immer rege besucht und die Teilnehmerzahl wächst von Jahr zu Jahr. Die Arbeit bei einem Gemeindewerk erfordert sehr viel Engagement und Flexibilität der Mitarbeiter. Spontane Einsätze bei Gewitter, heftigem Schneefall oder Rohrbrüchen sind keine Seltenheit. Nicht alles sei so gut planbar, wie beispielsweise die Organisation der Marktstände, das Ablesen der Wasseruhren oder die Betreuung des Entsorgungswesens. Rund eine bis zwei Stunden pro Tag verbringt Alex Siegrist mit administrativen Aufgaben. Sitzungen mit Gemeinde oder Kanton, Rapporte oder Offerten gehören ebenfalls zum Aufgabengebiet eines Werkhofleiters. Das Gemeindewerk Seengen ist auch ein Lehrbetrieb und konnte, seit es den Beruf in dieser Form als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ gibt, mit Ausnahmen von einem Jahr immer einen Lernenden ausbilden. Ein spannender und sehr abwechslungsreicher Beruf mit Zukunft.

Freitag, 14.09.2018

Freischaren verwöhnten ihre Sponsoren und Gönner

Text und Bild: Thomas Moor

Freischaren schlafen nie. Auch in der manöverfreien Zeit nicht. Und so hallte es Anfang September «Schtärne … Feufi» durch den Wald beim Seenger Tanzplatz. Mit ihrem Schlachtruf markierten die unermüdlichen Kämpfer nicht nur Präsenz. Nein, sie luden auch zum Sponsoren- und Gönnerfest.

Die Holzkohle-Grillbatterie, quasi das Bräunungsstudio für die unvergleichlich saftigen Poulets der Läublis, war voll bestückt. Poulets, mit welchen die Sponsoren und Gönner der Freischaren Seengen an jenem Abend verwöhnt wurden. Ein Anlass, der an diesem Septemberabend Premiere hatte und ca. alle zwei bis vier Jahre durchgeführt werden soll, wie Freischaren-Präsident Stephan Büchli durchblicken liess. Es soll ein Dankeschön für die finanzielle Unterstützung sein. Der Rückhalt in der Bevölkerung ist sehr gross. 89 Gönner und 12 Sponsoren konnten nach einem ersten Aufruf mit ins Boot geholt werden. Zudem haben zehn Prozent der Bevölkerung am Manöver 2016 teilgenommen. «Das Vereinsleben in Seengen funktioniert», wie der Präsident feststellte. Der illustren Gästeschar wohnte an diesem Abend u.a. auch eine Freischaren-Delegation aus Lenzburg bei. Im beflaggten Militär-Jeep fuhr sie beim Seenger Tanzplatz vor. Einen fulminanten Auftritt hatte der Überraschungsgast. Der Tambourenverein Lenzburg, der sein 100-Jahr-Jubiläum feiert, gab unter der Führung von Sektionsleiter Sascha Holliger eine eindrückliche Kostprobe seines Könnens ab. Schtärne ... Feufi, das war stark!

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Donnerstag, 06.09.2018

Jubiläumsausstellung Verein Alte Schmitte Seengen

Text und Bild: Eing.

Im Laufe der 25 Jahre hat sich viel Material angesammelt, das von der Alten Schmitte gehortet und nun laufend inventarisiert wird. Alle Gegenstände stammen aus Seengen. Für die Ausstellung wird aus diesem Fundus eine spezielle Wahl getroffen und in den Räumen der Alten Schmitte präsentiert.

Die Gerätschaften lassen ein Stück Zeitgeschichte aufleben, wie unsere Vorfahren gelebt und den Alltag bewältigt haben. Sie lassen uns eintauchen ins Leben unserer Grosseltern, als die tägliche Arbeit in Haus und auf dem Feld mit viel Mühsal verbunden war. In der Zeit vor Kühlschrank und Gefriertruhe war die Haltbarmachung von Gemüse und Früchten eine besondere Herausforderung für die Hausfrau. Die «gute alte Zeit» war gar nicht immer so gut. Sie war vor allem anstrengend und geprägt durch viel Handarbeit, drinnen wie draussen.

Aber jedes Ding im täglichen Leben hatte seinen Platz und seine Bezeichnung. Wer weiss noch, was eine Wäschezange ist, ein Gülleschüeffi oder ein Garnhaspel? Viele Haushalte hatten damals einen eigenen Kaffeeröster, der die Bedeutung dieses Getränks im damaligen Leben dokumentiert. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeitsgeräte bäuerlicher oder handwerklicher Herkunft sind Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche, die aber, gemessen an heutiger Entwicklung, gar nicht so weit weg ist.

Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, 14. September 2018, 19.30 Uhr, mit der Vernissage. An den Samstagen, 15. und 22. September 2018 ist sie geöffnet von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. An den Sonntagen, 16. und 23. September 2018 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 06.09.2018

Wohnen am Badweg wird wie wohnen im Paradies

Text und Bild: Thomas Moor / ZVG.

Alt und Neu im Einklang – genial gelöst und umgesetzt: Willkommen in der Wohnüberbauung «am Badweg» in Seengen, einer Wohnidylle mit geschichtlichem Hintergrund, einer Top-Aussicht auf Hallwilersee und Berge. Das Projekt besticht durch klassischen Charme, gepaart mit modernem Stil.

Keine Frage: Die Lage ist nicht nur einmalig, sie ist auch unverbaubar. Kommt hinzu, dass Seengen als Wohnort begehrt ist und deshalb bei vielen ganz oben auf der Wunschliste steht. Diese Tatsache dürfte sich mit dem Projekt «am Badweg» weiter verstärken. Dass nicht alles, was alt ist, dem Erdboden gleichgemacht werden muss, beweist die Steiner AG aus Worblaufen-Bern als Projektentwicklerin eindrücklich. Das historische Seenger Badhaus, das einst auch als Gasthaus diente, erlebt seinen zweiten Frühling. Die Fassade wird nach denkmalpflegerischen Vorgaben bewahrt und das Innere des Gebäudes komplett entkernt und erneuert. Eine Herkulesaufgabe! Drei grosszügige und modern gestaltete Wohnungen mit 4,5 bis 5,5 Zimmern bietet dieses Gebäude. Ihm angeschlossen, getrennt durch einen grosszügigen Garten, wird dann der neue Wohnkomplex stehen, in welchem sich insgesamt elf Eigentumswohnungen mit 3,5 und 4,5 Zimmern befinden. Die nach Süden ausgerichteten Fensterfronten sorgen für viel Licht in den modern und grosszügig gestalteten Räumen. Zu den Wohnungen gehören nicht nur ein geräumiger Wohn-, Ess- und Kochbereich, sondern auch eine verglaste Loggia, ein Balkon sowie ein direkter privater Zugang zur Tiefgarage. Ebenfalls zu überzeugen weiss die hochwertige Ausstattung. Die Wohnungen erfreuen sich bereits jetzt während der Bauphase eines regen Interesses. Neben einigen Reservationen sind bereits sieben Wohneinheiten verkauft. Die Bautätigkeiten verlaufen nach Plan. So, dass die Wohnungen im September 2019 bezogen werden können. Am Freitag, 14. September 2018, findet ab 16 Uhr eine freie Besichtigung der Baustelle statt. Besucher sind herzlich willkommen.

Dienstag, 04.09.2018

El-Ki-Singen / Musical-Kurs der Kreismusikschule

Text und Bild: Eing.

Die Kreismusikschule Seengen und die Regionale Musikschule Oberes Seetal bieten auch dieses Schuljahr (Klein-)Kindern von eineinhalb bis 12 Jahren einen spielerischen Einstieg in die Welt der Musik, mit dem Eltern-Kind-Singen und dem Musical-Kurs «Di chli Häx».


Eltern-Kind-Singen
Eingeladen sind Kinder im Alter von 1½ bis 4 Jahren mit einer vertrauten Begleitperson. Der nächste Kurs findet statt vom 16. Oktober bis 18. Dezember 2018 (10x), jeweils am Dienstag von 09.30 bis 10.15 Uhr. Bei genügend Anmeldungen finden zwei Kurse statt: 09.00 – 09.45 Uhr und 10.00 – 10.45 Uhr. Kursort: Musikzimmer, Gemeindehaus Sarmenstorf. Die Kosten betragen Fr. 150.00 (10 Lektionen), 2. Kind gratis.

Musical-Kurs «Di chli Häx»
In sieben Musical-Proben beschäftigen wir uns intensiv mit «de chline Häx». Wir singen, tanzen und studieren verschiedene Choreografien ein. Wer bereits ein Instrument spielt, darf dieses mitnehmen. Der Höhepunkt ist natürlich ein grosser Auftritt für Eltern, Freunde und Bekannte! Eingeladen sind Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Der Kurs findet statt vom Freitag, 28. September bis 23. November 2018, 13.30 – 14.15 Uhr. Kursort: Fahrwangen, Schulhaus. Die Kosten betragen 1. Kind: Fr. 150.00, inkl. Requisiten, 2. Kind: Fr. 140.00, inkl. Requisiten, 3. Kind: Fr. 135.00, inkl. Requisiten.

Anmeldungen werden gemäss Eingang berücksichtigt. Annette Flury ist in der Region keine Unbekannte. Neben unzähligen Musikprojekten für Kinder jeden Alters steht sie auch selber immer wieder in verschiedenen Rollen auf der Bühne.

Weitere Infos und Anmeldung:
www.schule-seengen.ch > Musikschule oder direkt bei der Musikschulleiterin Marina Geissbühler unter 079 415 01 30.

Dienstag, 28.08.2018

Mit Motivation ins Schuljahr 2018/19

Text und Bild: Eing.

Rund 480 Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse Primar bis zur Oberstufe sind zusammen mit ihren Lehrpersonen ins Schuljahr 2018/19 gestartet. Der «Cup Song», einem Becher-Rap im Hip-Hop-Style, diente dabei als Grundlage für ein Rhythmusspektakel der besonderen Art auf dem Pausenplatz in Seengen. Unter Anleitung schafften es die Schülerinnen und Schüler, mit Unterstützung der Lehrpersonen, gemeinsam den Cup-Song zu starten und auch gemeinsam zu beenden. Ein Gemeinschaftsgefühl, das hoffentlich auch während des ganzen Schuljahres unter dem Motto «Machs mit Motivation möglich» andauern wird. Das Schuljahresmotto 2018/2019 wurde aus dem Schülerrat der Oberstufe heraus entwickelt. Der Schulstart wurde mit einer Drohne aus sicherer Distanz fotografiert und gefilmt.

Montag, 27.08.2018

Gute Musik, feiner Fisch und viel Sonnenschein

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Auch in diesem Jahr lud die Musikgesellschaft Seengen zum Fischessen. Bereits zum 24. Mal fand dieser beliebte Anlass statt. Bei angenehmer Temperatur und Sonnenschein konnte das Frühschoppenkonzert im Aussenbereich der Firma Hauri durchgeführt werden.

Für Dirigent Markus Wismer war das Konzert am Sonntagmorgen sein Abschiedskonzert. Präsident Daniel Hauser bedankte sich bei Markus Wismer für die Zusammenarbeit und überreichte im Namen aller Mitglieder einen Präsentkorb mit Feinem aus der Region. Ebenfalls nutzte Daniel Hauser die Gelegenheit, sich bei den Sponsoren und der Familie Hauri zu bedanken, welche jedes Jahr die Lokalität zur Verfügung stellt. Nach dem Musizieren war von den Musikanten voller Einsatz in der Küche, am Buffet und auch im Service gefordert. Einmal mehr war der Fisch, ob als Filet oder zu feinen Knusperli verarbeitet, hervorragend zubereitet und kam bei allen Gästen sehr gut an. Das gluschtige Kuchenbuffet lud dazu ein, auch den Spätsommernachmittag gemütlich zu geniessen. Immer wieder gelang es «Bödeli», die Besucher mit bekannten Liedern zum Mitschunkeln und Mitsingen zu animieren. Während am Samstagabend die Tanzfläche vor allem von den Grossen genutzt wurde, waren es am Sonntagmorgen die Kinder, welche die nötige Energie zum Tanzen aufwiesen.

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