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Mittwoch, 23.05.2018

Das Karamellzimmer wurde eröffnet

Text und Bild:  Eing.

Die international bekannte Künstlerin, Ursula Palla kreierte im Dachgeschoss des Schlosses eine Kunstinstallation mit historischen Möbeln und einem Kronleuchter aus Karamell. Die Farbe des Karamells ist eine Anspielung an das berühmte Bernsteinzimmer im Katharinenpalast von Sankt Petersburg. Die Karamell-Objekte lösen sich mit den Sommertemperaturen auf und verändern laufend ihre Form. Die Tür zur Kunstinstallation wurde am 17. Mai anlässlich der Vernissage aufgestossen und bleibt für das Publikum bis Ende der Schloss-Saison vom 31. Oktober geöffnet.

Vergängliche Kunst

Zucker war bis zum 19. Jahrhundert als Zierde am Tisch dem Adel und der Oberschicht vorbehalten. Die Kunstinstallation thematisiert auch Reichtum, Macht, Geld und Kunst. Das zerfallende Karamell-Mobiliar symbolisiert zudem die Vergänglichkeit, ganz im Gegensatz zum Kulturerbejahr, wo das Bleibende und Unvergängliche im Vordergrund steht. Während es Aufgabe eines Museums ist, Objekte sorgfältig zu bewahren und somit einen Schein von ewiger Pracht zu vermitteln, erlaubt die künstlerische Freiheit von Ursula Palla, Objekte ihrem natürlichen Zerfallsprozess und ihrer Vergänglichkeit auszuliefern.

Schweizer Künstlerin mit internationaler Ausstrahlung
Ursula Palla studierte von 1989 bis 1992 Zeichnung, Malerei und Medien an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich, wo sie anschliessend bis 1999 Videokunst unterrichtete. Sie arbeitet als freie Künstlerin vor allem mit Videoinstallationen und stellt seit 1992 regelmässig aus. Ihre Arbeiten wurden in der Hamburger Kunsthalle, in der Kunsthalle Wien, im Grand Palais - ART Paris, im Museum Langmatt, im Kunstmuseum Bern und im Bündner Kunstmuseum gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Zürich.

Dienstag, 22.05.2018

365 Tage Volley Seetal

Text und Bild:  Eing.

Im Januar 2017 fanden intensive Gespräche anlässlich der Fusion der beiden Vereine VBC Seon und VBC Seengen statt. Die Integration der Teams von Dynamo SeeWy war ebenfalls Thema der Diskussionen. Mit Erfolg: Die Generalversammlungen stimmten der Fusion zu und der neue Verein Volley Seetal konnte per 1. Mai 2017 ins Leben gerufen werden.

Eine langfristige Lösung und viele Vorteile
Der Hauptbeweggrund für diesen Zusammenschluss war die Attraktivität des neuen Vereins. Er kann den Mitgliedern ein breiteres Spektrum an Teams anbieten und durch die neuen Ressourcen profitiert die Jugendförderung, indem die Jungen gezielt betreut und begleitet werden können. Weiter werden die Synergien im organisatorischen Bereich ausgebaut und vertieft.

Erste Bilanz
Für die Mitglieder hat sich seit der Gründung nicht viel verändert. Die Teams blieben grösstenteils bestehen und wurden lediglich durch einzelne Spielerinnen oder Spieler ergänzt. Auch die traditionellen Anlässe wie das Juniorinnenturnier des VBC Seon oder der Lotto-Abend des VBC Seengen wurden wie gewohnt durchgeführt. Gerade bei solchen Anlässen kann nun auf eine grössere Personalressource zurückgegriffen werden, was die Organisation erleichtert. Der diesjährige Challenge Day in Seon, wo sich die besten Teams des Kantons Aargau im Cup-Halbfinal massen, konnte dank der reibungslosen Kooperation aller Mitglieder als gelungener Anlass verbucht werden. Doch nicht nur in sozialen und organisatorischen Belangen funktioniert der neue Verein einwandfrei. Die ersten Erfolge auf dem Volleyfeld, wie die Finalqualifikation für den Aargauer-Cup des Damenteams sowie die Teilnahme an der Aargauermeisterschaft von vier Teams (Mixed U15: 3. Rang, Kids 1: 3. Rang, Kids 2: 4. Rang, Kids 3: 6. Rang), liessen nicht lange auf sich warten.

Nach einem erfolgreichen und anspruchsvollen ersten Jahr soll auch in den nachfolgenden Jahren an den Visionen der Gründerinnen und Gründer festgehalten werden. Besonders die Förderung von jungen Talenten steht dabei im Zentrum. Mit Hilfe von weiteren, gemeinsamen Anlässen, welche die Mitglieder noch enger zusammenbringen, wird dies sicherlich gelingen.

Neue Spielerinnen und Spieler sind herzlich willkommen und können gerne an einem Schnuppertraining teilnehmen. Weitere Informationen findet man auf der Vereinswebseite: www.volleyseetal.ch.

Volley Seetal Mitglieder aktuell
Damen/Herren/Mixed: 82 Personen
Juniorinnen/Junioren U23/U19/U17: 63 Personen
Ehrenmitglieder: 12 Personen

Total 157 Personen

U15/U13/Kids (Schulsport): 93 Schüler/-innen (durch Trainer/-innen Volley Seetal betreut)

Dienstag, 15.05.2018

Weingut Lindenmann: Feine Tropfen, saftige Steaks

Text und Bild:  Thomas Moor

Sie locken einfach immer wieder ganze Heerscharen von Liebhabern ins Seenger Oberdorf: die feinen Tropfen vom Weingut Lindenmann. Egal, ob im Sommer oder im Spätherbst. «Hereinspaziert zur Weindegustation mit Grillspezialitäten» hiess es nach Auffahrt.

Zur Degustation stand für die Besucher wieder die ganze Bandbreite aus Lindenmanns Weinkeller bereit. Und der Mai heisst nicht vergebens Wonnemonat. Wieder konnten Weine ausgeschenkt werden, die sich für Apéros, zu feinem Essen oder zum Dessert und ganz vielen anderen Gelegenheiten bestens eignen. Ausgewogen und mit dezenten Aromen, mehrjährige, im Eichenfass ausgebaute Rotweine. Aber auch Tropfen aus dem Frostjahr 2017 konnte man sich zu Gemüte führen. «Wir sind damals ja mit einem blauen Auge davongekommen», wie Thomas Lindenmann sagte. Aktuell laufe in den Rebbergen alles nach Plan. Die Temperaturen stimmen. Einzig zu trocken sei es momentan. Das tat dem jüngsten Weingenuss allerdings keinen Abbruch. Entsprechend fleissig wurden denn auch die Bestellscheine ausgefüllt, bevor ins Wy-Stübli disloziert wurde. Dort ging der Genuss nahtlos weiter. Mit Barrique- und Traubensteak, Spare-Ribs, Kalbs- und Halb-Halb-Currywürsten verwöhnte die eingespielte und leistungsfähige Küchen- und Service-Crew die Gäste.

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Dienstag, 15.05.2018

Muttertags-Gottesdienst in der Kirche Seengen

Text und Bild:  Eing.

Festliche Musik der Musikgesellschaft Seengen, ein buntes Blumenmeer und Kinder mit frohen Liedern und farbig bedruckten Kissen, erwarteten am Muttertagssonntag in der Kirche Seengen die Gottesdienstbesucher.

Neben drei Taufen sorgten die Kinder des Kolibri-Kinderchors für fröhliche Stimmung. Sie zeigten im Theater, dass wir alle, so unterschiedlich wir sind, auf dem Sofa Gottes Platz haben und füreinander da sein können.

Der abwechslungsreiche Gottesdienst wurde mit dem traditionellen Verteilen der Blumensträuss-
chen an alle anwesenden Frauen beendet. Die Gottesdienstgemeinde genoss danach das Ständli der Musikgesellschaft mit Apéro im Kirchgemeindehaus.

Donnerstag, 03.05.2018

Schlosshotel «Brestenberg»

Text und Bild:  HISTORISCHE VEREINIGUNG SEETAL

1622 wurde Prädikant und Dekan Samuel Gruner als Eigentümer der Liegenschaft «Brestenberg» erwähnt. Er verkaufte sie am 18. März 1622 um 4 300 Gulden dem Junker Hans Rudolf von Hallwyl, der 1625 das Wohnhaus umbaute oder sogar neu errichtete3. Später kam der Landedelsitz nacheinander in die Hände der Adelsfamilien von Breitenlandenberg sowie von Goumoens. Ab 1805 wechselte das Objekt fünfmal den Besitzer, bevor es 1844 der Arzt Dr. Adolf Erismann erwarb und durch die Gründung seiner Wasserheilanstalt eigentlich die gastronomische Nutzung des «Brestenbergs» einleitete.

Wasserheil- und Kuranstalt
Die Wasserheil- und Kuranstalt erfreute sich rasch zunehmender Bekanntheit. Der «Brestenberg», sogar als Poststelle und eigenem Poststempel konzessioniert, wurde bald auch über die Landesgrenze hinaus zum Begriff. Gemäss den «Fremdenbüchern» weilten in- und ausländische Kurgäste aus verschiedensten Schichten des Bürgertums und Adels, auch berühmte Zeitgenossen, im idyllisch gelegenen Anwesen. Park, Seenähe, die reizvolle Landschaft sowie die anregende, familiäre Ambiance boten Erholung und Ausgleich zu den etwas rigideren Kaltwasser-Behandlungen, damals wahrlich Wellness «mit aggressivem Charme». Steigende Gästezahlen und hydrotherapeutische Neuerungen erforderten im Laufe der Zeit die folgenden baulichen Anpassungen: 1845 südöstlicher Anbau entlang der Kantonsstrasse; 1872/77 Sanierung Bädertrakt, Schaffung zusätzlicher Räume und Waschhaus-Bau; 1911/12 durchgehende Modernisierung der Anlage, Wiederherstellung des Spitzendachs am Treppenturm und Erweiterung mit dem weit herum sichtbaren neuen Westflügel. Nach 77 Jahren im Erismann’schen Besitz wurde 1921 der «Brestenberg» mit Umgelände, jedoch ohne den Landwirtschaftsbetrieb, an Rudolf Häusermann, «Metzgers», verkauft.

Das Schlosshotel
Die Familie Häusermann führte das Etablissement unter der Bezeichnung «Kurhaus Schloss Brestenberg» weiter. Nach dem 2. Weltkrieg wandelte sich der 1945 von der Familie Burger erworbene und 1962 an die Tonerag AG verkaufte Besitz zum «Schlosshotel Brestenberg». Als Pächter wirkten vorerst die Familie Kessler-Burger, dann das Ehepaar Gagneux und zuletzt Martin Siegrist. Das Hotel-Restaurant mit Bar-Dancing und Strandbad war bekannt und beliebt für Hochzeits- und Familienfeste, Gesellschaftsanlässe, Bankette, Empfänge, Geschäftsausflüge, Tagungen, etc. Für die «Jeunesse dorée» der Region galt der Barbesuch mit Dancing als «Geheimtipp» und Treffpunkt. Speziell für die Gäste waren aber zweifellos der Besuch des Terrassen-Restaurants, das Verweilen im Schatten der alten Platanen mit schönster Aussicht auf See und Berge; ferner die Teilnahme an festlichen Soirées oder allgemein zugänglichen Veranstaltungen im illuminierten Park-Garten. Doch Tempi passati! Aus verschiedenen Gründen ist der gesamte Betrieb des Schlosshotels seit Anfang der 1980er Jahre eingestellt. Die konkrete Zukunft des altehrwürdigen «Brestenbergs» ist noch immer mit Fragezeichen behaftet, sehr zum Bedauern der Öffentlichkeit4.

3 Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Bd. II, Basel 1953, S. 191. Dem Brestenberg ist ein eigenes Kapitel gewidmet (S. 191 – 195). In der Heimatkunde aus dem Seetal sind immer wieder Beiträge über dieses Schloss erschienen.
4 Informationen von Herrn Markus Remund. Seine Grossmutter war eine Tochter von Max Erismann.

Donnerstag, 03.05.2018

artcigar Seengen: Stilvolle Lounge für Geniesser

Text und Bild: Thomas Moor

Die Zeichen, dass Seengen zu einem Mekka für Cigarren- und Whisky-Liebhaber wird, stehen mehr als gut. Der rote Teppich für eine breite Klientel an Genussmenschen ist jedenfalls ausgerollt. Mit der stilvollen Cigarrenlounge «artcigar» im Bären in Seengen.

Holz, Leder, Accessoires, Cheminée, Langatun-Whiskywand, die luftige Anordnung der Sitzgelegenheiten. Hier herrscht eine warme Atmosphäre. Hier fühlt man sich zu Hause. Genau das will Christoph Nyfeler rüberbringen. Und das ist ihm auch mit seiner dritten Cigarrenlounge (neben Aarau und Lenzburg) wieder perfekt gelungen. Der Genuss steht natürlich auch hier an erster Stelle. Der Genuss von Kaffee, Whisky und Cigarren. «Wir sind aber nicht nur auf Cigarren fokussiert», wie er klarstellt. Obwohl der begehbare Humidor eines der Herzstücke der Lounge ist. Hier kehren auch jene ein, welche «nur» einen feinen Tropfen, einen Prosecco oder ein Süssgetränk geniessen wollen. Kurz: Willkommen sind alle, die hier die Seele baumeln lassen wollen. 16 Raucher- und 24 Nichtraucherplätze bietet die Cigarrenlounge ihren Gästen. Im Sommer stehen auf der schönen Terrasse weitere 30 Plätze zur Verfügung. Für angeregte Gespräche ist der lange Eichentisch aus dem Jahre 1860 gedacht. Er hat quasi die Funktion des Stammtisches. Die Lounge wird mit verschiedenen Events zusätzlich belebt. Unter anderem mit verschiedenen Tastings rund um Whisky, Cigarren, Wein und Käse. Auch Jazzveranstaltungen sollen ihren festen Platz erhalten. Aktuelle Informationen dazu findet man unter anderem auch auf der Website: www.artcigar.ch

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Mittwoch, 02.05.2018

Toller Ferienspass mit dem Seenger Ferienpass

Text und Bild: Eing.

Bei sommerlichem Wetter erlebten die Seenger Kids während zwei Wochen Frühlingsferien(s)pass pur! Vom Einrad-Kurs über den Tüftelworkshop zum Modeshooting und Cabochon-Schmuckkurs bis zum Stand-Up-Paddeln auf dem Hallwilersee, war für alle ein interessanter Kurs dabei.

Wer während den Frühlingsferien das Zuhause genossen hat, konnte auch in diesem Jahr von einem interessanten, vielseitigen und spannenden Ferienpass-Programm profitieren. In den zwei Wochen wurden über 50 Kurse durchgeführt, welche je nach Inhalt die Kindergärtner bis Oberstufenschüler aus Seengen angesprochen haben. Rund 500 Kursplätze wurden belegt und den Kindern viel Raum und Zeit gegeben, Neues auszuprobieren, gemeinsam zu lachen, Interessantes zu entdecken und das Miteinander zu geniessen!

So durften die Kids sportliche Kurse wie Basketball, Tanzen, Reiten, Einrad, BMX und Meerjungfrauenschwimmen belegen. Und wer beim Stand-Up-Paddling-Kurs auf dem Hallwilersee ins Schwitzen geriet, wagte sogar einen Sprung ins erfrischende Nass und startete somit die diesjährige See-Badesaison! Beim GoKart-Fahren waren Mut, Köpfchen und Konzentration gefragt – das rasante Vergnügen wurde in schnellen Runden genossen!

Auch Kreativität wurde grossgeschrieben: So konnte erlernt werden, wie man selber Cabochon-Schmuck herstellt, und es wurden Formen für Schoggitaler gestaltet, welche später immer wieder mit feiner Schoggi gegossen werden und somit mehrmals verwendet werden können. Ganz nach dem Motto «Shabby Chic» kreierten die Kids coole Schilder mit lässigen Sprüchen, sie bemalten Leinwände, durften einzigartige Fahnenketten filzen oder Papier schöpfen. Zudem sind tolle Gartenstecker aus Ton entstanden und frühlingshafte Blumendekorationen wurden angefertigt. Im HELP-Kurs wagten sich die Kids an die Erste Hilfe heran, in der Sternwarte wurde eine Menge Interessantes vermittelt und während den Tüftelkursen entstanden einzigartige elektrische Kugelbahnen und Flipperkästen. Kulinarische Highlights waren der Kurs in der Bäckerei Hächler, der Cupcakes-Backkurs sowie der Eltern-Kind-Kurs Grillieren. Mmmh, bleibt nur zu hoffen, dass das Erlernte angewendet und die eine oder andere Köstlichkeit später auch in der heimischen Küche produziert wird.

Schlussendlich hat es auch an Unternehmungen und Besichtigungen nicht gefehlt: in der Tierklinik erlebte man die Arbeit von Tierärzten hautnah, beim Radio Argovia durfte in die Studios geschaut und auch mal ins Mikrofon gesprochen werden, mit der Bibliothek Seengen konnten die Kids auf Büchereinkauf gehen. Einige Kinder haben sich in die Steinzeit am Hallwilersee begeben und nicht zuletzt hat das Lotto spielen im Altersheim Jung und Alt grosses Vergnügen bereitet.

Das Angebot war wie jedes Jahr vielseitig und hat grossen Anklang gefunden. Organisiert wird der Ferienpass Seengen durch ein achtköpfiges OK unter dem Patronat des Elternkreises Seengen. Die Gemeinde Seengen und der Elternkreis Seengen unterstützen den Ferienpass finanziell. Auch dank den grosszügigen Beiträgen verschiedener Sponsoren können jedes Jahr kostenintensive Ausflüge oder Kurse zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. An dieser Stelle ein «herzliches Dankeschön» an alle Sponsoren, die vielen freiwilligen Helfer und an die Kursleiter für die Unterstützung, welche es ermöglicht, den Kindern von Seengen und Umgebung ein spannendes Ferienpass-Programm anzubieten.

Unter www.ferienpass-seengen.com sind diverse Bildeindrücke von glücklichen Kindern zu sehen!

Mittwoch, 02.05.2018

Bei Teddys Allround Service Seengen erhält man Hilfe von A-Z

Text und Bild: Jennifer Loosli

Das Bein gebrochen, kein eigenes Auto um Einkäufe zu erledigen oder keine Zeit für Hauswartungen? Dann sind Sie bei Teddys Allround Service in Seengen an der richtigen Adresse! Markus Gyger aus Seengen hilft jedem, wie und wo er kann.

Markus Gyger gründete 2017 seine Unternehmung Teddys Allround Service und bietet seither diverse Dienstleistungen wie Hauswartungen, Holzhacken, Winterdienste oder auch Kurierfahrten an. Er sei immer wieder von Freunden und Bekannten angefragt worden, ob er aushelfen könne und entschied sich letztes Jahr dazu, selbstständig zu werden. Seither fährt der gelernte Automechaniker und Chauffeur ältere und gehbehinderte Menschen zu Einkäufen oder Arztbesuchen, wobei er selbstverständlich mit seinem Geschäftsfahrzeug vor der Türe seiner treuen Kundschaft wartet. Der gebürtige Seenger kann durch seine spontane Art bei seinen Kunden punkten! Termine kann man flexibel ein paar Stunden vorher oder Wochen im voraus über seine Website www.markusgyger.biz vereinbaren. Auch für Arbeiten rund ums Haus steht Gyger seinen Kunden zur Verfügung. Von Fensterlädenreinigungen, Wände streichen, über Ferienablösungen bei Hauswartungen, deckt er alles ab. Werkzeuge wie Rasenmäher, Schneefräsen oder Schaufeln müssen vom Kunden zur Verfügung gestellt werden. Bei Kurierfahrten dasselbe: Hier muss vom Kunden ein Fahrzeug vorhanden sein, um die Ware von A nach B zu liefern. Teddys Allround Service – die helfende Hand ist vor Ort, wenn er gebraucht wird!

Montag, 30.04.2018

Es gibt vieles zu entdecken bei «Casa Daniela»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Daniela Henzmann machte ihr Hobby zum Beruf. Schon immer war sie kreativ unterwegs. Töpferte, nähte und konnte sich für jegliche Blumenarten faszinieren. 2017 eröffnete sie ihren eigenen Shop «Casa Daniela» in Seengen und verkauft einzigartige Dekoartikel von IB Laursen und Bastion Collection.

Wenn man die frühere Apotheke in der Schulstrasse 13 in Seengen betritt, wird man von Geschirr, Dekoartikeln und der Inhaberin Daniela Henzmann begrüsst. Der Shop erstrahlt heute in Weiss, Rosa und Hell-blau-Tönen. Der Laden ist grösser geworden. Denn dort, wo vorher das Lager war, ist heute zusätzliche Ladenfläche entstanden. Die gelernte Laborantin konnte sich mit «Casa Daniela» einen langersehnten Wunsch erfüllen. Über Jahre hat sie Kurse besucht, um am Schluss ein vom Floristenverband anerkanntes Diplom in den Händen zu halten. Nebst Pflanzen gibt es Hamamtücher aus der Türkei zu erwerben, die von Hand auf alten Holzwebstühlen hergestellt wurden, Holzprodukte von Menschen mit Behinderungen der Stiftung arwole aus Sargans produziert oder Küchentücher aus Leinen mit Siebdrucken, die in Hamburg liebevoll Stück für Stück von Hand gefertigt werden. Daniela ist es wichtig, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die wie sie selbst mit vollem Herzblut mit dabei sind und Produkte fair und umweltbewusst herstellen. Artikel von «räder design stories» zaubern ein Lächeln aufs Gesicht und die Karten von Wrendale machen fröhlich. Sie werden aus dem Laden mit Geschenken für Freunde gehen oder kaufen etwas das ihnen selber Freude macht. Geöffnet hat «Casa Daniela» wie folgt: Donnerstag 12.00 bis 18.30 Uhr, Freitag 8.00 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 8.00 bis 16.00 Uhr. www.casa-daniela.ch

Donnerstag, 26.04.2018

Spannendes über die alten Gemäuer des Schloss Hallwyl

Text und Bild: Eing.

Wussten Sie, dass die Vermehrung von Mauer-Zimbelkraut durch Samen und Ausläufer erfolgt? Cymbalaria muralis steckt den Blütenkopf in eine Ritze der Mauer und sät sich selbst aus! Dies und viele weitere interessante Fakten gab es im Schloss Hallwyl von Spezialisten zu hören.

Die Gesellschaft zum Falken und Fisch lud Mitglieder und Interessierte ins Schloss Hallwyl ein, um ein spannendes Referat über «Alte Gemäuer – Refugien für goldene Trinkbecher und unscheinbare Schnecken» von Dr. Peter Jann (Direktor Naturama) zu hören. Martin Bolliger (Natur- und Artenspezialist vom Naturama) lud zu einer kleinen Exkursion durch den Schlosshof zu Flora und Fauna in alten Gemäuern ein. Es gibt viele tolle Schätze hinter und an den Mauern des Schloss Hallwyls zu entdecken! Die alten Mauern sind für gewisse Mikroorganismen, Schnecken, Bienen und Flechten Lebensraum, zu dem man Sorge tragen muss. Schnecken haben sich durch Jahrzehnte extra an Gemäuer angepasst! Schliessmundschnecken besitzen ein hohes, turmförmig aufgewundenes Gehäuse, damit sie besser in Spalten der Gemäuer kriechen können. Aber auch viele verschiedene Vogelarten gibt es, die sich ums Schloss aufhalten. Der kunst- und klangvolle Gesang der Nachtigall kommt am besten zur Geltung, wenn die Männchen in der nächtlichen Stille um die Wette singen. Es lohnt sich also, auch einmal nachts einen Spaziergang ums Schloss Hallwyl zu machen und den Geräuschen zu lauschen.

Mittwoch, 25.04.2018

Seenger, auf ans Dorfgruppenschiessen!

Text und Bild: Thomas Moor

Am letzten Mai-und am zweiten Juni-Wochenende heisst es in Seengen «Feuer frei» zum Feldschiessen 2018 – dem grössten Schützenfest der Welt. Auf der Schiessanlage Roos werden die B-Scheiben aufgezogen – auch für das traditionelle Dorfgruppenschiessen. Mitmachen lohnt sich!

Dass dieser Anlass in Seengen beliebt ist, zeigt ein Blick in die Statistik. Beim letzten Feldschiessen, welches die Sportschützen Seengen durchführten, trugen sich 50 Gruppen à 3 Schützen in die Teilnehmerliste ein. Das war 2014. «Dieses erfreuliche Ergebnis möchten wir bei der jüngsten Ausgabe toppen», wie Präsident Hansjürg Hauri sagt. Das gilt natürlich auch für die Gesamtteilnehmerzahl. 779 Schützen – davon 314 Seengerinnen und Seenger – stellten ihre Treffsicherheit am Feldschiessen 2014 unter Beweis. Zurück aber zum Dorfgruppenschiessen: Teilnahmeberechtigt sind Gruppen, die sich aus Seenger Vereinsmitgliedern, Seenger Einwohnern, Seenger Firmen und deren Mitarbeitern sowie jene, die mit Seengen in irgendwelcher Art verbunden sind. Um das Sportgerät muss man sich nicht kümmern. Die Waffen (Sturmgewehr 90) werden zur Verfügung gestellt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind während des Wettkampfs in besten Händen, indem sie von Mitgliedern der Sportschützen kompetent betreut werden. Um sich mit dem Schiessen und der Waffe vertraut machen zu können, findet für Interessierte im Vorfeld (Donnerstag, 17. Mai) ein betreutes Training statt. Der Anlass soll aber keineswegs verbissen sein. Kameradschaft und geselliges Beisammensein sollen gepflegt werden. So kann man sich nach dem Training im Schützenstübli zu Speis und Trank (3-Gang-Menü auf Voranmeldung) treffen. Kick off ist am Freitag, 25. Mai, mit dem Behördenschiessen. Gemütlich wirds auch beim Dorfgruppen-Absenden am Sonntag, 17. Juni. Allen Gruppen winken dort schöne Naturalpreise. Auch für das leibliche Wohl wird dann gesorgt. Braten und Poulet vom Grill (kostenpflichtig) stehen auf dem Menüplan. Informationen unter www.sportschuetzen-seengen.ch

Mittwoch, 25.04.2018

Bäsewirtschaft Roos: Nach «s’Chochä» kommt Melissa

Text und Bild: Thomas Moor

Die Roos in Seengen, wie sie singt und lacht! Das war beim jüngsten Comedy-Musik Programm im April der Fall. Da machte sich nicht nur Gemütlichkeit und Lebensfreude breit, da ging auch die Post ab. Und Vollgas geht es weiter: Im Juni mit Melissa Naschenweng und einem Traktoren-Oldtimertreffen.

«s’Chochä» und Comedian Igi Bühler (Patrick Degen) legten mit Comedy und Schwyzerörgeli schon einmal vor. Im Fussball würde man ihren Auftritt einen klassischen Steilpass nennen. Mit ihrem Programm «LachBänder und StimmMuskeln» boten sie weit mehr, als nur klassische Abendunterhaltung. Vielmehr wurde das Publikum bei den musikalischen Vorträgen zum Mitsingen aufgefordert. Der Text für die Schweizer Volkslieder wie «Alls was brucht», «Gämseli Jäger», «Fliege mit mir in die Heimat», «Mythe Lied» und anderen mehr wurde ihnen karaokemässig auf Leinwand serviert. Das funktionierte perfekt und die Post ging mächtig ab. «Wir haben es so genossen bei den Sandmeiers und das tolle Publikum hat so gut mitgemacht», wie Marlen Koch dankbar sagte. Die Sandmeiers haben mit der Verpflichtung dieses Trios einmal mehr einen Volltreffer gelandet. Es ist ja hinlängst bekannt, dass die Bäsewirtschaft Roos in Seengen immer für eine Überraschung gut ist und es nicht nur die gutbürgerliche Küche und die Qualität der Gerichte ist, welche bei den Gästen hoch im Kurs sind. Diese – gepaart mit Unterhaltung pur – gibts auch am Freitag, 1. Juni, anlässlich des Tanz- und Schlagerabends. Dann gastiert einmal mehr die österreichische Volksmusikerin und Schlagersängerin Melissa Naschenweng auf der Roosbühne und wird – neben den Ringos im Vorprogramm – für Stimmung sorgen. Verwöhnt werden die Gäste mit diversen Menüs à la carte. Am Samstag findet dann ein grosses Oldtimer-Traktorentreffen mit Abendunterhaltung statt. Infos auch unter www.baesewirtschaft-roos.ch

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Mittwoch, 25.04.2018

Gasthaus und Metzgerei «zum Bären»

Text und Bild: Historische Vereinigung Seetal.

Seit dem 13. Jahrhundert waren die Herren von Hallwyl als Twingherren zu Seengen und Inhaber des Tavernenbannes allein berechtigt, eine Wirtschaft zu eröffnen. Bis 1575, als die Gemeinde Seengen mit dem Bau eines Schützenhauses ein eigenes Wirtshaus errichtete, existierte nur eine Gaststätte. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war das Tavernenrecht mit dem um 1400 erbauten und 1578 erweiterten Rotthus verbunden. Um 1660 wurde dieses alte Recht auf das Haus des Caspar Döbeli in der Ecke zwischen oberer Strasse nach Egliswil und Kreuzgass gelegt, das mit dieser Übertragung den Namen «Bären» erhielt. Im alten Bernbiet war dieser Wirtschaftsname sehr häufig.
Caspar Döbeli machte 1681 auf dem «Bären» Konkurs. Auf ihn folgten weitere Wirte. Als im Jahre 1734 Hans Jakob von Breitenlandenberg (Besitzer des Brestenberg) den «Bären» kaufen wollte, machte die Gemeinde Seengen ihr Zugrecht geltend. Der Prozess wurde zu Gunsten der Gemeinde entschieden. Diese war dadurch Eigentümerin der einzigen Gaststätte geworden, die das Tavernenrecht hatte. Während der Zeit, da der «Bären» der Gemeinde Seengen gehörte, wurden viele Umbauten auf Kosten des Gemeinwesens vorgenommen. Schon im März 1769 veräusserte die Gemeinde, die offenbar Geld brauchte, den «Bären» an den Fahrwanger Hartmann Lindenmann um 2800 Berner Gulden. Sicher ist, dass seit alter Zeit eine Metzg mit dem «Bären» verbunden war. Wahrscheinlich waren es Vorfahren der Hächlers, die den Metzgerberuf auf dem «Bären» ausübten.

Unter den zahlreichen Wirten auf dem «Bären» befand sich auch ein Oberst Goumoens als Eigentümer. Im Jahre 1799 ging der «Bären» in den Besitz von Jakob Hächler (Stammvater der Familie Hechler) über. Obwohl ihm die Seenger Gemeindeversammlung das Tavernenrecht erteilte, machte er davon keinen Gebrauch, weil er Geld brauchte für einen Hausneubau. Es herrschten zu jener Zeit verworrene Verhältnisse um den «Bären». Zu einem unbekannten Zeitpunkt erwarb ihn Johann Ackermann, der den Gasthof im Januar 1809 für 6725 Gulden an Rudolf Hächler (Sohn von Jakob Hächler), geb. 1776, verkaufte. Gemäss Gerichts-Manual ging mit der Protokollierung dieses Verkaufs der «Bären» endgültig in den Besitz der Familie Hächler (Hechler) über.

Rudolf Hächler war Säckelmeister und mit Johanna Herzig verheiratet. Der heutige Bau des «Bären» dürfte aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts stammen. Die Volksmeinung, wonach der «Bären» eine Zeitlang im Herzighaus untergebracht war, liesse sich mit dem damaligen Neubau erklären. 1840 wurden Zimmer und ein Saal eingebaut und nördlich des «Bären» die Scheune errichtet. Der Bau des Tanzsaales, einer der stattlichsten im Seetal, geht auf das Jahr 1874 zurück. 1930 wurde die Metzgerei vergrössert. Die Renovation 1959 brachte die Neugestaltung der Wirtschafts-Lokalitäten. 1962 und 1963 folgten der Umbau der Metzgerei und des Verkaufslokals. 2017 folgte eine Auskernung, wobei nur noch einige Fassaden vom alten Bau erhalten blieben.

Eigentümer des «Bären»
Jakob Hächler-Urech (1750-1816), Munizipalpräsident
Rudolf Hächler-Herzig, geb. 1776, Säckelmeister von Seengen, wirtete bis 1850
Rudolf Hechler, geb. 1804, wirtete von 1850 bis 1865
Johann Friedrich Hechler, geb. 1833, wirtete von 1865 bis 1887
Friedrich (Fritz) Hechler, geb. 1861, wirtete von 1887 bis 1900
Friedrich Hechler, wirtete von 1900 bis 1956
Hans Rudolf Hechler wirtete von 1956 bis 1999

Nachkommen sind:
Hans Rudolf Hechler, geb. 1961 und Annebeth Gloor-Hechler, geb. 1964. Von Oktober 1983 bis zur Schliessung im September 2007 war die Metzgerei verpachtet an die Familie Fina. Pächterin des Restaurants war Marianne Sandmeier vom September 2002 bis zur Schliessung im August 2007.

Montag, 23.04.2018

5. Entenrennen im Schlosspark

Text und Bild: Eing.

Das Entenrennen, das der Verein Alte Schmitte Seengen extra für die Kinder organisiert, ist zu einer liebgewonnen Tradition geworden. Der Anlass für die ganze Familie findet zum fünften Mal statt. Die Teilnahme ist wie immer gratis. Es ist spannend zu sehen, wie das Rennfieber Kinder und Zuschauer packt, sobald die Entlein in den Krebsenbach gekippt werden. Beim Rennen werden spezielle, kippsichere Plastik-Rennenten eingesetzt. Im Zielgelände werden die Enten in der Reihenfolge ihres Eintreffens herausgefischt. Für die Gewinner jeden Laufes winken Preise. Kein Kind geht leer aus. Jedes darf ein Andenken mit nach Hause nehmen. Das Entenrennen im Schlosspark soll ein Plausch-Fest für die ganze Familie sein. Es wird auf dem Gelände auch eine kleine Festwirtschaft geführt.

Samstag, 09. Juni 2018, 14–16 Uhr, Park beim Schloss Hallwyl

Mittwoch, 18.04.2018

«Wirthschaft Holliger Sämi» hat wieder offen

Text und Bild: Eing.

Wie alle Jahre öffnet der Rotary Club Lenzburg-Seetal die Tür zur «Wirthschaft Holliger Sämi». Die Rotarier laden alle ein, sich am Samstag, 26. Mai 2017, in der altehrwürdigen Wirtschaft im Seenger Oberdorf verwöhnen zu lassen.

Seengen hatte um 1950 die grösste Wirtshäuserdichte im Aargau. Eine lokale Legende bleibt die «Wirthschaft Holliger Sämi». Die Beiz, die im Jahre 1862 ihre Bewilligung erhielt und bis 1990 jedermann offen stand, gibt es zwar so nicht mehr, doch das Gebäude ist heute noch ein wahres Bijou, mit den aus Kirschbaumholz getäferten Wänden und der gemütlichen «Chouscht».
Für einen Tag steht es nun wieder allen offen und lässt alte Zeiten aufleben. Die Rotarier laden alle ein, sich am 26. Mai 2018 in der altehrwürdigen «Wirthschaft Holliger Sämi» in Seengen verwöhnen zu lassen. Passend zur Nostalgie des Ortes werden alte Aargauer Spezialitäten aufgetischt. Zum Beispiel das legendäre Holliger Sämi Plättli mit Rauchwürstli à la Fräulein Holliger, dazu selbstgebackene Brote von Wolfgang, «Ärbsesuppe» zum «Brestenberger» und Rüeblitorte. Eine kulinarische Tradition ist das 3-Gang-Menu. Es wird ab 18 Uhr serviert. Eröffnet wird der kulinarische Reigen mit einem appetitanregenden Amuse-Bouche aus Wolfgangs Küche, gefolgt von saftigen Spare Ribs aus Erhards Smokey Joe, begleitet von «Härdöpfelgratin». Das Finale macht dann die «Brönnti Creme». Mit diesem Anlass leistet der Rotary Club einen aktiven Beitrag zum kulturellen Leben in der Region. Der Reingewinn fliesst in die Gemeindienstkasse, aus welcher Spontanhilfen in unserem Gebiet geleistet und weltweite Grossprojekte unterstützt werden. Der «Holliger Sämi» ist durchgehend von 12 Uhr bis 24 Uhr geöffnet. Reservationen für das 3-Gang-Menu werden gerne entgegengenommen: Tel 062 767 77 77 (Bürozeiten) oder reservation@holliger-saemi.ch.

Montag, 16.04.2018

Seniorenturner: Aufruf Neueintritte

Text und Bild: Eing.

Die Männer-Seniorengruppe wurde bereits im Jahre 1979 durch einige Männerriege-Turner ins Leben gerufen. Sie ist für Senioren gedacht, welche nicht mehr am Leistungssport teilnehmen möchten oder können, jedoch aber gleichwohl noch etwas für ihren Körper und Geist unternehmen wollen.

Wir sind eine Gruppe ohne Vereinsstatuten und gehören auch keinem Verband an. Dadurch ergeben es auch keine Verpflichtungen, an denen wir uns finanziell beteiligen müssten. Die Unfallversicherung ist daher Sache jedes einzelnen Mitglieds. Unser Ziel ist es, den Körper gesund und beweglich zu erhalten, die Muskulatur zu kräftigen und gleichzeitig bei Spiel und Spass unsere vielleicht bereits etwas ergrauten Hirnzellen zu aktivieren, was unsere Leiterinnen und Leiter vorzüglich verstehen.

Pro Turnstunde kostet dies bei uns Fr. 4.–, die wir immer gleich vor dem Turnen im Umkleideraum einziehen. Damit werden die Leiterinnen oder der Leiter entschädigt, der übrig bleibende Betrag kommt in die Kasse als Anteilsbeitrag für die alljährlichen Gruppenaktivitäten.

Wir turnen jeden Mittwoch von 16.30 bis 17.30 Uhr, in der Turnhalle an der Schulstrasse. Nach der Turnstunde begeben wir uns turnusgemäss und abwechselnd in eines der Restaurants in Seengen, um den Durst zu löschen und auch die Geselligkeit zu pflegen, dies jedoch auf freiwilliger Basis.

Nun also los – «sei mit Turnen auch im Alter fit und zwäg»! Sollten sie noch Fragen haben, kontaktieren sie doch bitte Armando Mühlheim, Wächterweg 2a, 5707 Seengen, Tel. 061 411 75 22. Die Männerturngruppe Seengen würde sich auf jeden neuen Seniorenturner sehr freuen.

Montag, 16.04.2018

Gewerbeverein Seetal: Punktlandung und zwei Dämpfer

Text und Bild: Thomas Moor

In rekordverdächtigem Tempo ging die offiziell 11 Traktanden umfassende 54. Generalversammlung des Gewerbevereins Seetal in der Schifflände Birrwil über die Bühne. Neben viel Erfreulichem galt es aber auch zwei Dämpfer hinzunehmen.

Nein, der Mitgliederstand war nicht betroffen. Zwar flatterten bei Präsident Martin Bolliger zehn Austritte ins Haus. Diesen standen aber ebenfalls zehn Aufnahmegesuch gegenüber. Gleichstand! Von den 134 Mitgliedern konnte Bolliger 49 Stimmberechtigte unter den 61 Anwesenden begrüssen. Dass der Gewerbeverein Seetal ein aktiver Verein ist, zeigte sich beim Jahresrückblick. Neben traditionellen Aktivitäten wie der Lehrlingsauszeichnung, der Pausenäpfelaktion, dem AKB-Herbstforum oder dem Christchindlimärt, war auch die Zweitauflage des Projekts Go for Work (Schnuppertage für Schüler bei regionalen Gewerbebetrieben) ein Erfolg. Auch der Auftritt beim Jugendfestumzug in Meisterschwanden kam gut an. Einen Dämpfer – oder «beschämend» wie Präsident Martin Bolliger sagte – war der Gewerbestammtisch, für welchen Landammann Stephan Attiger gewonnen werden konnte. Gerade einmal vier (4) Mitglieder waren anwesend. Dämpfer Nummer zwei ist die Tatsache, dass die SEGA 2018 wegen Ausstellermangels abgesagt werden musste. Darüber informierte OK-Präsident Eli Wengenmaier. Die gute Basis wäre gelegt gewesen, die Rahmenbedingungen seien schlussendlich nicht erfüllt worden. Konkret: Trotz drei Anmeldefristverlängerungen haben sich lediglich 41 Aussteller (darunter einige auswärtige Nichtmitglieder) angemeldet. Eine SEGA unter diesen Bedingungen wäre zu einem finanziellen Risiko geworden und dem Gewerbeverein Seetal nicht würdig gewesen. Es sei tragisch, dass trotz 134 Mitgliedern nicht 50 bereit seien, eine Gewerbeausstellung durchzuführen, wie es Ehrenmitglied Priska Schönenberger auf den Punkt brachte. Es gilt jetzt ein neues Format mit neuer Ausstrahlung zu finden. «Bringt Ideen rein und tragt sie dem Vorstand zu», wie Eli Wengenmaier die Anwesenden aufforderte. Mit weit besseren News konnte Thomas Sandmeier aus seinem Ressort als Kassier aufwarten. Hier ist alles im Lot. Mit knapp 300 Franken Verlust gegenüber dem Budget gibt sie ein erfreuliches Bild ab. «Das ist eine Punktlandung», wie Sandmeier sagte. Die beiden Revisoren stellten ihm für seine Arbeit ein gutes Zeugnis aus.

Montag, 16.04.2018

GV des Vereins Alte Schmitte: Wechsel im Präsidium

Text und Bild: Eing.

Obwohl die Jubiläums-GV in gewohntem Rahmen verlief, war sie doch gefühlsmässig aussergewöhnlich. Einerseits ein freudiges Ereignis, weil der Verein sein 25-jähriges Bestehen feiern kann, anderseits bedauerte man den Rücktritt des langjährigen Präsidenten Jörg Leimgruber. Er hatte allerdings seine Demission schon vor zwei Jahren angekündigt.

Zwölf Jahre machte Jörg Leimgruber an der Spitze des Vereins mit. Die Tätigkeiten der «Schmitteler» interessierten ihn schon früher. Er besuchte die Ausstellungen und dabei blieb seine Äusserung «bei euch würde es mir auch gefallen» nicht ungehört. Anfangs 2006 trat er der Betriebskommission bei und zwei Jahre später übernahm er das Präsidium des Vereins Alte Schmitte.

In seine Präsidialzeit fielen prägende Schmitten-Ereignisse, etwa das «Brestenberg»-Jahr mit Ausstellung und Kneipppfad, die Freiluftausstellung über die alten Häuser von Seengen, fotografisch eingefangene Aussichtspunkte von Seengen, Erinnerung an die Schulzeit und das beliebte Entenrennen. Zu den gegebenen Themen war Jörg Leimgruber meistens mit der Kamera unterwegs, um stimmungsvolle Bilder zu schiessen. Für die Vorbereitung des Entenrennens stieg er bei der Bachputzete sogar ins kalte Wasser. Eindeutig die treibende Kraft war Jörg Leimgruber bei der Räumung und Inventarisierung der Gegenstände und Geräte im Lager der Alten Schmitte, nachdem man von der Gemeinde einen Raum in der Zivilschutzanlage Hubpünt zugewiesen bekam. Viele Stunden verbrachte er beim Inventarisieren, besorgte auch die nötigen Einrichtungen zum Fotografieren und es lag ihm daran, dass es mit der Erfassung der Güter für eine korrekte und übersichtliche Lagerung vorwärts ging. Die «Schmitteler» schätzten seine ruhige, besonnene Art. Als Dank und Anerkennung seines Engagements im Verein Alte Schmitte Seengen durfte er einen Gutschein für ein erholsames Wochenende im Bündnerland zu zweit mit Ehefrau Susanne entgegen nehmen.

Die Versammlung wählte Jörg Bruder-Berli als neuen Präsidenten. Er freue sich über diese Aufgabe und wolle sie mit Respekt angehen, versicherte dieser bei der Vorstellung. Die übrigen Chargen bleiben unverändert. Einzig bei der Betriebskommission gab es eine Rochade. Renate Suter übernimmt neu das Präsidium und Max Hächler bleibt weiter dabei als Mitglied.

Im Jubiläumsjahr 2018 sind folgende Anlässe geplant: Samstag, 09. Juni Entenrennen im Schlosspark, im September eine Ausstellung mit extra ausgewählten Stücken aus der Sammlung, am 18. November das Konzert mit dem Orchester «La Jalousie», als Schlusspunkt des Jubiläumsjahres.

Donnerstag, 05.04.2018

Passionskonzert in der Kirche Seengen

Text und Bild: Eing.

Unter der bewährten Leitung von Dirigent Hans-Dieter Lüscher hat der Kirchenchor Seengen auch dieses Jahr ein Programm einstudiert, welches viele Feinheiten und Schwierigkeiten enthielt.

Mit dem renommierten Barockorchester Capriccio aus Basel, sowie Bass-Bariton Sebastian Mattmüller bot der Chor ein Konzert, das den Beteiligten allerhöchste Konzentration abverlangte. Mit viel Disziplin und Freude am Musizieren schaffte der Kirchenchor die schwierigen Passagen und begeisterte die zahlreich erschienenen Zuhörer.

Vivaldis «Credo» klang überzeugend und das «Incarnatus» wurde so innig interpretiert, dass das Publikum am Ostergeschehen mitleiden musste!

Die grossartig gespielten Stücke der Streicher und des Organisten aus Basel ergänzten das Programm.

«Singt, o singt dem Herrn» von Henri Purcell war ein weiterer Höhepunkt. Mit dem Bass-Solo von Sebastian Mattmüller, sehr stilgerecht in englisch gesungen und den vielen Einsätzen des Kirchenchores, war dies ein Werk, das die Sänger nicht so schnell vergessen werden. Die gute Kritik des Publikums war des Sängers Dank für die zahlreichen Übungsstunden!

Choräle mit den Zuhörern, ein Solostück des Bassisten mit Sopraneinsätzen, sowie das wunderschöne «Unser Vater» von August Homilius rundeten das Programm ab. Es war eine starke Leistung des Kirchenchores und seines Dirigenten Hans-Dieter Lüscher, doch der grosse Aufwand hat sich gelohnt.

Mittwoch, 04.04.2018

Frühlingsfest des claro Weltladens

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 5. Mai, findet von 9 bis 12.30 Uhr das traditionelle Frühlingsfest des claro Weltladens Seengen beim Laden an der Poststrasse statt. Degustation von fairem Kaffee, Tee, Fruchtsäften und Snacks, Wettbewerb für Gross und Klein und Ballonwettbewerb für die Kleinen. Gemeinsames Ballon steigen lassen um 11 Uhr. Der claro Weltladen verkauft viele Produkte aus dem fairen Handel, Nahrungsmittel, Kunsthandwerk aus aller Welt, Held Wasch- und Reinigungsmittel. Öffnungszeiten Mittwoch und Donnerstag 9.30 – 11.30, Freitag 9.30 – 11.30 und 16.00 – 18.00 und Samstag 9.00 bis 12.00 Uhr.

Mittwoch, 04.04.2018

Nach fast 50 Jahren in der Mühle: Hansueli Fierz geht in den Ruhestand

Text und Bild: Thomas Moor

Ein Berufsleben lang war Hansueli Fierz bei der Familie Häusermann in der Mühle Seengen tätig. Ende März ging er in den Ruhestand. Wobei Ruhestand doch etwas übertrieben ist.

Der erste Tag nach seiner Pensionierung ist für den Seenger, der unmittelbar neben der Mühle wohnt, nämlich ein Arbeitstag, wie jeder andere auch. «Ich mache die Ferienablösung für meinen Arbeitskollegen», wie die treue Seele der Mühle Seengen erklärt. Einfach nur so rumsitzen, das gehe für ihn gar nicht. Fierz ist immer noch voll im Saft. Dies auch nach 49 Jahren, 4 Monaten und 16 Tagen noch, in welchen er bei den Häusermanns tätig war. Als gewissenhafter Mitarbeiter, der immer zupacken konnte. Und zupacken war früher noch mehr gefragt, als heute. Sein erster Arbeitstag als 15-Jähriger war am 15. November 1968. Er erinnert sich, als obs gestern gewesen wäre, als der Weizen mit Eisenbahnwagen auf Fahrschemmeln vom Bahnhof Boniswil in die Mühle Seengen geliefert wurde, wo er abgesackt wurde. Auch die Fruchtabgabe erfolgte früher mit Jutesäcken. Stolze 101 Kilogramm brachten diese auf die Waage. «Das war Schwerstarbeit», wie Hansueli Fierz rückblickend sagt. Auch das Ausliefern von Futter und Mehl erfolgte dann in 50-Kilo-Säcken. In Spitzenzeiten 40 Tonnen pro Woche. Den Losetransport, wie er heute üblich ist, kannte man damals noch nicht. Und heute: Probleme mit dem Rücken? Fierz winkt ab. Glücklicherweise verfüge er über eine gute körperliche Konstellation. Diese kam ihm nicht nur in der Mühle intern zugute, sondern auch auf seinen Liefertouren. Und da – bei den Bauern und den Bäckern – war seine Welt. «Vor allem die Bauern waren für mich als Kunden das Grösste», sagt Fierz, der selber in einer Bauernfamilie aufgewachsen ist, begeistert. «Wir sprachen dieselbe Sprache und verstanden uns immer ganz einfach gut», wie er ergänzt. Für diesen Kundenkontakt machte er mit 22 Jahren das LKW-Billet und war seither immer für die Mühle unfallfrei auf Achse. Vorwiegend in der Zentralschweiz und im nördlichen Landesteil. «Es wird mir sicher komisch vorkommen, wenn ich nicht mehr jeden Tag zur Arbeit gehen kann», wie Hansueli Fierz an seinem zweitletzten Arbeitstag sagte. Langweilig wird es ihm aber bestimmt nicht. Die Obstanlage, die im Normalfall zehn bis zwölf Tonnen Mostobst abwirft und die 16 Kirschbäume wollen auch bewirtschaftet werden. Kommt der Getränkehandel dazu, der Fierz weiterhin auf Trab halten wird. Und wie gesagt: Die nächsten Ferienablösungen kommen bestimmt.

Mittwoch, 04.04.2018

Generalversammlung des Frauenvereins Seengen

Text: Eing., Bild: Website Frauenverein Seengen

Als Wertschätzung an die freiwilligen Helferinnen am Seniorennachmittag und der Besuchergruppe der Seenger Bewohner in auswärtigen Pflege- und Seniorenheimen wurde vorgängig zur offiziellen Versammlung ein Nachtessen offeriert.

Pünktlich eröffnete die Präsidentin die Generalversammlung und führte durch die üblichen Traktanden wie Protokoll, Jahresbericht, Jahresrechnung und Wahlen. Verabschiedungen und Neuwahlen standen an. Nach 20 Jahren Revisionstätigkeit wurden Lore Rodel und Isabelle Sandmeier mit grossem Applaus verabschiedet und herzlich für ihre langjährige Tätigkeit mit Blumen verdankt. Als neue Revisorinnen konnten Margrith Frei und Marianne Rölli gewählt werden. Die langjährige Vizepräsidentin Annette Legoll verlässt den Vorstand. Ihr wird mit einem Gutschein herzlich gedankt für die Organisation von vielen Ausflügen oder Kursen und die angenehme Zusammenarbeit im Vorstand. Die Vereinsführung setzt sich fürs neue Vereinsjahr zusammen aus: Christine Schär, Maja Sandmeier, Vroni Blaser, Liliane Jörg und neu dazu konnte der Versammlung Vreni Casagrande vorgestellt werden.

Mit Bildern präsentierte Liliane Jörg das neue Jahresprogramm. Ein nächster Höhepunkt für die ganze Dorfbevölkerung wird am 26. April 2018 ein öffentlicher Vortrag sein. Die Notarin, Frau Denise Gunkel, referiert über die Notwendigkeit der Patientenverfügung und des Vorsorgeauftrages. Der Anlass beginnt um 19.30 Uhr in der Aula Schulhaus 4 und steht für alle offen. Es wird eine Kollekte zu Gunsten der Kreismusikschule Seengen angeboten.

Ein weiteres Angebot für alle Interessierten ist die Smartphone-Sprechstunde. Bei Kaffee und Kuchen erklären Seenger Schüler erste Schritte mit dem Smartphone und alle weiteren Funktionen, die von den Nutzern kennengelernt werden wollen. Die Sprechstunden finden am Mittwoch, 30. Mai und/oder am 13. Juni von 14 bis 16 Uhr, im Bistro der Casa Hubpünt statt. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Am Samstag, 25. August 2018, werden wir die Flyer-Werke in Huttwil besichtigen. Vorgängig findet mit den zur Verfügung gestellten Flyer-Fahrrädern eine Schnitzeljagd im Emmental statt. Dieser Tages-Ausflug inkl. Flyermiete, Apéro und Besichtigung kostet Fr. 65.00 und steht auch allen Nicht-Vereinsmitgliedern offen.

Nicht zu vergessen sind die Kafi-Treffen im Restaurant Casa Hubpünt jeweils am letzten Freitag im Monat ab 13.30 Uhr. Das nächste Mal am Freitag, 27. April 2018. Es treffen sich Frauen jeden Alters zum Spielen, Stricken oder Kaffee trinken. Der Vorstand gibt gerne Auskunft oder «frau» kommt einfach vorbei.

Weitere Informationen zu den Anlässen und Kontaktadressen finden Sie auf unserer Homepage www.frauenverein-seengen.ch.

Dienstag, 03.04.2018

Budget bei der Gemeinde Seengen übertroffen

Text und Bild: Jennifer Loosli

Gemeindeammann Jörg Bruder, Beat Rölli (Leiter Finanzen) und Martin Suter (Steueramtsvorsteher) präsentierten die Zahlen des Jahresabschlusses 2017. Das Gesamtergebnis schloss mit einem Ertragsüberschuss von 1.28 Millionen Franken um 311 500 Franken besser als budgetiert.

Das Budget der Gemeinde Seengen wurde übertroffen! Die Vermögens- und Einkommenssteuern liegen rund 1.37% über den Erwartungen. Auch die totalen Steuererträge sind mit rund 242 544 Franken im Plus ein gutes Resultat im Jahr 2017. Hier sieht man eine Steigerung der Steuerkraft der Seenger Einwohner. Bei den Grundstückgewinnsteuer wurde 235 000 Franken budgetiert, erreicht wurde schlussendlich ein ausserordentlicher Ertrag von 465 743 Franken. Ein grosses Plus von 98.19%. Durch grosse Investitionen, wie das Bauprojekt der Mehrzweckehalle im Jahr 2010, entstand in den letzten Jahren eine Nettoschuld. Dieses Jahr kann die Gemeinde Seengen aber ein Nettovermögen von 28.05 Franken pro Einwohner ausweisen! Nicht nur über Zahlen wurde an der Pressekonferenz gesprochen, sondern auch über wichtige Meilensteine im Jahr 2017. Eines der grössten Highlights war die Eröffnung des Casa Hubpünt im Oktober. Dieses sei schon über die Hälfte ausgelastet und das erfreut die Gemeinde Seengen. Eine Bestätigung zum Bezirkschulstandort in Seengen wurde der Gemeinde zugesprochen, der «Gmeindrot bi de Lüt» wird weiterhin durchgeführt und erfreut sich einer steigenden Teilnehmerzahl. Weiter stehen viele Geschäfte an. Das Schulhaus 3 erhält eine Aussensanierung, die Burgturmscheune wird abgebrochen und ein Ersatzbau soll für die Schule als Werk- oder Musikraum dienen. Neue Tanklöschfahrzeuge für die Feuerwehr und eine Bushaltestelle für die Hubpüntstrasse sollen realisiert werden. Seengen hat seine Hausaufgaben also gemacht und hat noch vieles vor.

Mittwoch, 28.03.2018

Liebe Seengerinnen, liebe Seenger

Text und Bild: Eing.

Das wundervolle Erwachen des Frühlings ist da und gleichzeitig beginnt auch mein zweites Jahr als Jugendarbeiterin bei Ihnen in der Gemeinde Seengen. Gerne möchte ich Sie informieren, was im ersten Aufbaujahr in der Jugendarbeit stattgefunden hat und einen Einblick in die Projekte 2018 geben.

Mit dem Aufbau der Jugendarbeit in Seengen, startete auch meine Zusammenarbeit mit den Jugendarbeiter/-innen der Region Lenzburg. Die Jugendarbeit Seengen konnte mit in das gemeinsame Projekt Small.Jobs, eine Sackgeldbörse für die Jugendlichen, einsteigen. Dieses Projekt ist bei den Jugendlichen auf grosses Interesse gestossen und wird auch in diesem Jahr weitergeführt. Falls Sie, liebe Seengerinnen und liebe Seenger, einen Sackgeldjob zu vergeben haben, melden Sie sich auf lenzburg.smalljobs.ch an oder nehmen Sie direkt mit mir Kontakt auf.

Vier Mal hat die offene Turnhalle im Winter stattgefunden. Es war jeweils ein sehr friedliches Nebeneinander der verschiedenen Peergroups. Die Jugendlichen verbrachten die Freitagabende mit sportlichen Aktivitäten und nutzten die offene Turnhalle stark als einen sozialen Treffpunkt. Verschiedene DJs haben Musik aufgelegt. Dies kam sehr gut an bei den Jugendlichen und mehrere tanzten in der Turnhalle dazu. Einige Jugendliche konnten sich in den letzten drei stattgefundenen offenen Turnhallen, durch angebotene Sackgeldjobs von der Jugendarbeit Seengen, stark beteiligen. Aufgrund der grossen Besucherzahl und der positiven Rückmeldung von den Jugendlichen, hat die Jugendkommission Seengen entschieden, die offene Turnhalle im nächsten Winter wieder anzubieten und auf einen fünften Abend auszuweiten.

Gemeinsam haben Sandra Karth, die Pfarrerin der reformierten Kirchgemeinde, und ich eine Herbstparty organisiert. Insbesondere Jugendliche aus der 6. und 7. Klasse besuchten diesen Anlass. In diesem Sommer werden wir wieder ein gemeinsames Projekt der offenen Jugendarbeit und der reformierten Kirchgemeinde durchführen. Wir sind mitten in der Planung und freuen uns, Ihnen bald mehr darüber zu erzählen.

Im Sommer 2017 ist das neue Logo der Jugendarbeit Seengen in Zusammenarbeit mit Jugendlichen entstanden. Die gesamte Jugendkommission freut sich sehr, Ihnen das Logo und die neue Website der Jugendarbeit präsentieren zu dürfen: www.jugendarbeit-seengen.ch.

Liebe Seengerinnen und liebe Seenger, ich freue mich sehr auf weitere spannende Begegnungen mit Ihnen und den Jugendlichen.

Herzliche Grüsse
Sabrina Leber, Jugendarbeiterin Seengen

Ein Projekt der Jugendkommission mit Unterstützung durch das BKS

Mittwoch, 28.03.2018

Kickboxen ist ein Diamant der Bewegungsart

Text und Bild: Eing.

Am 26. Mai wird Seengen zu einem Zentrum des Kampfsports. In der Doppelturnhalle treten über 200 Teilnehmende beim ersten Seetaler Cup, der Teil der Schweizermeisterschaft ist, gegeneinander an. Der organisierende Verein «Home of Champions» hat alle Hände voll zu tun.

Fragt man Petra Bättig, Mitbegründerin von «Home of Champions», was sie am Kickboxen fasziniert, kann sie kaum noch stillsitzen. «Es ist ein Diamant der Bewegungsart, weil verschiedenste Facetten beherrscht werden wollen, bis man der Vollendung näher kommt.» Die eigene Kraft, Koordination der Bewegungen, Wahrnehmung, Konzentration und mehr seien Teil des regelmässigen Trainings. Die zehnfache Meisterin möchte ihre Begeisterung über die Vereinsgrenzen hinaus weitergeben. «Zur Schweizermeisterschaft des WAKO (World Association of Kickboxing Organizations) gehören mehrere Cups im ganzen Land. Am 26. Mai in Seengen möchte ich Kickboxerinnen und Kickboxern der Umgebung die Chance einer weiteren Teilnahme in ihrer Nähe geben.» Dafür stellen «Home of Champions» einiges auf die Beine. Braucht es doch allein für ein Kampffeld von sechs mal sechs Metern 36 Matten. «Nicht zu vergessen die Infrastruktur zum Wiegen am Morgen, zum Bestimmen der Kategorien sowie selbstverständlich eine Lokalität für Speis und Trank.» Gibt es einen Wunsch für diesen Tag? «Zum einen sollen sich die Kämpfer vor Ort rundum wohlfühlen um Top-Leistungen zeigen zu können. Zum anderen würde ich mich freuen, wenn viele Interessierte den Weg in die Hallen finden und mit neuen Eindrücken nach Hause gehen», Petra Bättig hält einen Moment inne, bevor sie fortfährt: «Denn dann werden die Leute feststellen, dass Kickboxen nichts mit den Schlägereien aus Filmen zu tun hat. Es ist ein vielseitiger Sport, der Geist und Körper formt.»

Dienstag, 27.03.2018

Die Velobörse des Elternkreis gehört einfach dazu!

Text und Bild: Eing.

Der Elternkreis Seengen führte bereits zum 7. Mal die beliebte Velobörse durch. Jedes Jahr stösst die Zweiradbörse auf grosses Interesse in der Bevölkerung und erzielt viel positives Echo. Die Velobörse gehört in Seengen einfach dazu!

Bereits am frühen Morgen strahlte die Sonne mit den Vorstandsmitgliedern des Elternkreises um die Wette. Alle Vorbereitungen waren getroffen und das Areal beim Schulhaus 4 wartete auf polierte Zweiräder. Angelockt vom wunderbaren Frühlingswetter fanden viele Velointeressierte den Weg zum Schulhausvorplatz und brachten ihre Bikes, Bobycars, Kindervelos und zweirädrigen sowie einrädrigen Gefährten vorbei. Der Besucherstrom nahm nochmals zu, als es darum ging, ein neues Velo für die bevorstehende Fahrradsaison auszusuchen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren durften wir auch diesen Frühling die Unterstützung und Beratung des Zweiradsportgeschäftes Fischer aus Seon in Anspruch nehmen. Die Gäste schätzten die fachkundige und sehr kompetente Beratung in grossem Masse. Sie erhielten professionelle Tipps zum Kauf eines Rads oder zum Service. Kleine Velochecks wurden ebenfalls vor Ort durchgeführt.
Ein Highlight der diesjährigen Velobörse stellte der Veloparcour dar. Wir konnten den Velo- und Bikeclub Seetal für diesen tollen Event gewinnen. Mit einem erlebnisreichen Funparcours begeisterte Beat Michel als Vertreter des Sportclubs die Gäste.
Ob man nun selber fahren oder dem Spektakel als Zuschauer beiwohnen wollte, spielte keine Rolle. Hauptsache, man war dabei! Klein und Gross versuchte Hindernisse zu überwinden und knifflige Wege zu durchfahren.

Selbstverständlich wird beim Elternkreis auch immer fürs leibliche Wohl gesorgt. Die Besucher genossen den Frühlingstag mit einem Schwatz an der Sonne und durften sich selbstgebackenen Zopf, ein Kuchenbuffet sowie Getränke und Kaffee munden lassen.

Wir danken allen velobegeisterten Besuchern und freuen uns auf die kommende Fahrradsaison!

WEMF-beglaubigte Gratisauflage Seengen: 1754

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