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Mittwoch, 18.10.2017

Gesamterneuerungswahlen Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Die FDP Ortspartei Meisterschwanden-Tennwil konnte an ihrem Wahlapéro am Sonntag, 24. September 2017 den beiden Kandidaten für den Gemeinderat Dieter Studer und Christoph Häusermann herzlich gratulieren. Zwölf Personen trafen sich, um mit den Gewählten auf den Erfolg anzustossen.

Die FDP gratuliert auch dem Gemeindepräsidenten Ulrich Haller (SVP), Gemeinderat Fritz Früh (parteilos) zur Wiederwahl und Priska Notter (parteilos) zur Wahl in den Gemeinderat. Nach «geschlagener Schlacht» strebt die FDP wieder eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohl der Bevölkerung an.

Die Partei gratuliert auch den gewählten Schulpflegemitgliedern und den bereits in stiller Wahl gewählten Mitgliedern der Finanzkommission, der Steuerkommission und den Stimmenzählern.

Es freut uns, dass die FDP eigene Kandidaten nominieren konnte

  • André Afentoulidis, Finanzkommission
  • Beat Moser und Thomas Wengle, Steuerkommission
  • Bruno Irniger, Stimmenzähler

oder die Nominierung von Parteilosen unterstützen konnte

  • Peter Burgherr und Stephan Schüpbach, Finanzkommission

Einen herzlichen Dank sprechen wir den zurücktretenden FDP-Verteterinnen, Gemeinderätin und Vice-Präsidentin Ariane Roth und Schulpflegepräsidentin Caroline Camenzind, aus.

Die FDP dankt den Wählerinnen und Wählern für die Unterstützung unserer Gemeinderatskandidaten

Montag, 16.10.2017

Bring- und Holtag des Elternvereins und der ref. Kirche

Text und Bild: Eing.

Bei schönem Herbstwetter konnte am 23. September auf dem Vorplatz der reformierten Kirchgemeinde in Meisterschwanden wieder gebracht und geholt werden – denn es fand der beliebte Bring- und Holtag statt.

Bereits zum siebten Mal organisierten der Elternverein Meisterschwanden / Tennwil und die ref. Kirchgemeinde diesen Anlass gemeinsam, wobei sie von den Gemeinden Meisterschwanden, Fahrwangen und Sarmenstorf finanziell unterstützt wurden.

So viele Besucher wie noch nie nutzten die Möglichkeit, gebrauchte, funktionstüchtige Dinge, die nicht mehr benötigt wurden, vorbei zu bringen oder glücklich eine neue Errungenschaft mit nach Hause zu nehmen. Es herrschte reges Treiben an diesem Samstagmorgen! Viele Spielsachen, Bücher, Geschirr und Dekoartikel fanden einen neuen Besitzer, genauso wie Elektrogeräte oder Sportartikel.

Zudem bot das Beizli speziell feine Hot Dogs und ein leckeres Kuchenbuffet an. Viele Besucher nutzten diese Gelegenheit und stillten ihren kleinen Hunger, bevor sie sich wieder auf den Heimweg machten.

Montag, 16.10.2017

Die Ausstellung lockte Pilzfans von Nah und Fern

Text und Bild: Graziella Jämsä

Es gibt sie von tellergross bis winzig klein, in dezenten Brauntönen oder knalligem Rot, mit leckerem Duft oder einem Hauch Putzmittelgeruch – Pilze. Gut 400 Arten zeigte der Pilzverein Seetal in der Mehrzweckhalle Meisterschwanden.

«Es ist die Faszination für die Natur. Bei einem Spaziergang durch den Wald aufmerksam zu sein und zu sehen, was da wächst.» Werner Hegis Augen leuchteten während er über die Hintergründe seines Engagements für den Pilzverein sprach. Max Döbeli, einer der Kontrolleure nickte zustimmend zu den Äusserungen des Präsidenten. «Zu beobachten, welchen Einfluss beispielsweise Witterungsbedingungen haben, ist immer wieder spannend.» In diesem Jahr seien essbare Exemplare wie Steinpilze oder Rotfussröhrlinge üppig vertreten gewesen. «Aber die Artenvielfalt blieb klein.» Natürlich hat der Verein sein Ziel möglichst viele verschiedene Pilze präsentieren zu können trotzdem erreicht. Die meisten Ausstellungsstücke würden am Freitag gesammelt. «Doch auch am Samstag machen sich einige Mitglieder noch auf die Suche.» Manchmal brächten Besucher Pilze mit und da die Gäste aus der ganzen Schweiz kämen, seien immer wieder spannende Exponate dabei. Als zusätzliches Highlight hat der Verein in diesem Jahr einen Wettbewerb für Kinder organisiert. Wie beliebt der Anlass im Seetal ist, zeigte die Zahl der Besucher, die schon vor der offiziellen Eröffnung durch die Halle flanierten. Während die einen sich erst an der Ausstellung sattsehen wollten oder ihr Glück bei der Tombola versuchten, bevor sie in der Festwirtschaft einkehrten, kamen andere ausschliesslich wegen der Speisekarte für Pilzliebhaber. Da wurden Ragout, Pastetli oder Salat zur Krönung des Tages.

Montag, 16.10.2017

Frauenverein unterwegs

Text und Bild: Eing.

Kürzlich lud der Frauenverein zu einer besonderen Vereinsreise ein. Zuerst ging es zur Bözenegg in die Röstifarm. Man genoss die verschiedenen Röstigerichten zu einem guten Glas weissen Sauser in gemütlicher Runde.

Die Frauen wussten sich viel zu erzählen und es wurde auch viel gelacht. Dass es zu regnen begann, beeinflusste die Stimmung nicht, ging es doch mit den PWs weiter zur Gärtnerei Zulauf in Schinznach. Es blieb genügend Zeit im Baumschulpark, im Bonsaicenter oder einfach um durch die vielfältige Blumenpracht zu schlendern. Die ersten Herbstblumen animierten die Frauen ihr zu Hause zu verschönern. Natürlich darf der Dessert nicht fehlen. Der Frauenverein offerierte zu süssen, mit Schokolade überzogenen Crèmetörtchen oder zum Fruchtsalat einen feinen Kaffee oder Tee. Nochmals kurz einen Rundgang, die letzten Blumen kaufen und dann ging es auch schon wieder nach Hause.

Vorschau: Besuch Weihnachtsmarkt in Basel am 5. Dezember 2017

Freitag, 13.10.2017

Schauen – Denken – Handeln: Erste Hilfe mit Globi

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Franziska Buri und die Samariterjugend HELP Hallwilersee haben zur Teilnahme des Kurses in den diesjährigen Herbstferien eingeladen. Aus den Gemeinden Sarmenstorf, Seengen, Seon, Fahrwangen und Meisterschwanden nahmen dieses Jahr 27 Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter teil.

Das Ziel dieser Herbstwoche ist es, miteinander gemeinsam zu lernen, was bei der ersten Hilfe wichtig und entscheidend ist, gemeinsam zu basteln, zu spielen und sich drinnen und draussen zu bewegen. Nach einem Tag im Wald, wo unter anderem Trommeln hergestellt und Erste-Hilfe- Massnahmen geübt wurden, stand ein Tag in der Turnhalle und im Lokal der Feuerwehr Oberes Seetal auf dem Programm. Die Lehrerin Franziska Buri leitet die aufgeweckte Rasselbande gekonnt. Während sich die eine Gruppe in der Halle weiter mit Ballspielen vergnügt und bewegt, verschiebt die zweite Gruppe unter der Leitung von Erika Gut in das benachbarte Feuerwehrlokal.
Weshalb passieren Unfälle? Wann und wo die meisten? Eifrig möchte jedes Kind antworten und so werden die Kinderhände nach und nach in die Höhe gehalten, um bestimmt auch ihren Beitrag in dieser Runde zu leisten. Die Kinder wissen sehr gut Bescheid, wo die Gefahren lauern und wie schnell etwas passieren kann. Auf die Frage, was denn in solchen Fällen zu tun ist, werden die zur Verfügung stehenden Rettungsdienste von den Kindern aufgezählt.
Schauen – denken – handeln: Erika Gut vermittelt den Kindern die wichtigen Massnahmen mit dem lehrreichen Kinderbuch «Erste Hilfe mit Globi» gut verständlich und mit viel Einfühlungsvermögen. Das Gelernte wurde anschliessend vor dem Feuerwehrmagazin praktisch geübt und so weiter vertieft.

Montag, 02.10.2017

Ludothek-Flohmarkt in Fahrwangen

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 28. Oktober 2017 findet in der Mehrzweckhalle in Fahrwangen von 10.00 bis 14.00 Uhr der alljährliche Flohmarkt statt.

Es werden gebrauchte Spiele, Spielsachen, CDs , DVDs, Bücher, kleine Fahrzeuge und sonstige Schnäppchen günstig zum Kauf angeboten. Schulkinder können ihre eigenen Sachen auf einer mitgebrachten Decke verkaufen.

Zur Verpflegung gibt es Kürbissuppe, Hot Dogs sowie Kaffee und Kuchen.

Das Ludothek-Team freut sich über Spielzeugspenden während den Öffnungszeiten der Ludothek. Der Erlös des Flohmarktes wird wie immer für den Kauf neuer Spiele eingesetzt.

Freitag, 29.09.2017

Trachtenverein: Vereinsreise

Text und Bild: Eing.

Trotz des Regens starteten wir am Samstag, 12. August 2017 gut gelaunt unsere Reise gegen den Westen. Gemäss Wetterbericht sollte da das Wetter bedeutend besser sein. Nach mehrmaligem (5x) Umsteigen erreichten wir Plaffeien, wo uns der Hotelier bereits erwartete. Für einmal hatten wir ein Hotel für uns alleine zur Verfügung!

Schnell bezogen wir die Zimmer und schnürten die Wanderschuhe. Man glaubt es kaum, aber die Sonne hatte bereits die Regenwolken vertrieben. Eine Gruppe wählte die sportliche Art und marschierte der Sense entlang an den Schwarzsee, die zweite Gruppe benutzte das Postauto und spazierte anschliessend rund um den Schwarzsee. Wie es so ist bei Vereinsreisen – irgendwann trifft man sich wieder in der Beiz. Nun hiess es aber, das Postauto Richtung Plaffeien besteigen, rasch duschen und umkleiden, wieder ins Postauto rein und retour an den Schwarzsee. In der Hostellerie wurde uns ein excellentes Nachtessen aufgetischt, wir fühlten uns wie Könige. Auch der sehr sympathische Service liess nichts zu wünschen übrig. Retour in Plaffeien genossen wir noch einen Schlummertrunk, bevor wir müde ins Bett schlüpften. Nach dem Morgenessen ging es nochmals mit dem Postauto bei herrlichem Sonnenschein an den Schwarzsee. Nochmals einen Spaziergang um den Schwarzsee oder eine Fahrt mit dem Sessellift standen zur Auswahl. Auf dem Hausberg des Schwarzsees konnte eine Rundwanderung mit einem herrlichen Ausblick und gemütlichen Alpwirtschaften genossen werden. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und irgendwie mussten wir wieder vom Berg kommen. Was stand zur Auswahl? Wanderung in das Tal – Nein zu anstrengend. Fahrt mit dem Sessellift talwärts? Na, ja, einige wählten diese Variante. Aber noch besser: Eine Abfahrt mit den Monster-Trottis. Gut behelmt, Knie und Ellbogen geschützt ging es abwärts. Gemütlich oder rasant, jeder in seinem eigenen Tempo. Im Tal reichte es doch noch für ein kleines Dessert, bis wir dann endgültig von dieser wunderschönen Gegend Abschied nehmen mussten. Zwei erlebnisreiche Tage lagen hinter uns, müde aber zufrieden ging es heimwärts.

Mittwoch, 27.09.2017

Rocknacht Tennwil: Geburtstagssause vom Feinsten

Text und Bild: Thomas Moor

Happy Birthday, Rocknacht Tennwil! Das Festival am Hölzliweg in Tennwil hat seinen 10. Geburtstag mit einer ordentlichen Sause gefeiert. Und wie es sich für ein Geburtstagskind gehört, mit Torte und Wunderkerzen! Diese wurde von der Hardrock-Band «The Order» überbracht. Die «Geburtshelfer» der Rocknacht wurden von Sänger Gianni Pontillo auf die Bühne gebeten. Er bedankte sich bei der Crew für die Top-Arbeit der letzten 10 Jahre. Die Rocknachtmacher ihrerseits setzten der Geburtstagstorte mit Bands wie «Eclipse», «Maverick», «Wielander», «Maxxwell» und, und, und, Sahnehäubchen um Sahnehäubchen auf, welche Rock-, Hardrock- und Metalfans gleichermassen begeisterte. Zwölf Live-Acts innerhalb dreier Festivaltage: Das konnte sich hören und sehen lassen. Gestartet wurde das Rocknacht-Weekend mit dem Jubiläumsabend am Donnerstag, bei welchem die MG Meisterschwanden, die Newcomerband «Gruuf Digger» und «Schlagrahm» den Ton angaben. Ein Startevent mit Gratiseintritt, der bei den Besuchern sehr gut ankam.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Freitag, 08.09.2017

Gemeindewahlen Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Am 24. September wird in der Schweiz gewählt. In Meisterschwanden muss der Gemeinderat neu besetzt werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass der Gemeinderat mit kompetenten Persönlichkeiten besetzt werden kann.

Vor uns liegen wichtige Entwicklungen, die nicht nur Meisterschwanden allein betreffen, sondern je länger je mehr müssen regionale Aufgaben in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden gelöst werden. Damit die Interessen unserer Gemeinde gebührend vertreten werden können, ist es unerlässlich, dass die Mitglieder des Gemeinderates in Meisterschwanden verwurzelt sind. Mit Frau Priska Notter stellt sich eine Kandidatin zur Wahl, die diesen Anforderungen in jeder Beziehung vollumfänglich genügt. Ihre Kompetenz hat sie auch in ihrem beruflichen Werdegang eindrücklich unter Beweis gestellt. Was es ebenfalls zu berücksichtigen gilt, ist, dass der Ortsteil Tennwil traditionell im Gemeinderat vertreten ist. Mit Christoph Häusermann steht ein im Dorf aufgewachsener junger Mann, mit ausgezeichneten Voraussetzungen zur Wahl. Frau Priska Notter und Christoph Häusermann verdienen Ihre Stimme.

Andreas Fischer, Meisterschwanden

Mittwoch, 06.09.2017

Feierliche Enthüllung durch Gotte und Götti

Text und Bild: Graziella Jämsä

Kurz bevor sich die Meitlisonntag-Vereinigung Meisterschwanden auf dem Dorfplatz versammelte, verschwanden die Wolken vom Himmel. So als wollten nicht nur zahlreiche Vereins- und Gemeindevertreter, sondern die Sonne persönlich die neue Standarte willkommen heissen.

«Etwas, das wir nie vergessen werden, sind unsere ersten Meitlitage 1987. Es war so kalt, dass der Umzug ohne Musik stattfand», erinnerte Heidi Eichenberger vom Landgasthof Löwen in ihrer Rede. Seither haben das Wirtepaar und die Meitlisonntag-Vereinigung viel zusammen erlebt. «Darum war klar, dass wir, mein Mann Christian und ich, uns als Gotte und Götti für eine neue Standarte einsetzen wollen. Hoffen wir doch, dass wir noch viele Meitlitage gemeinsam feiern.» Zum Marsch der Musikgesellschaft wurde auf der Bühne der Mehrzweckhalle feierlich die Standarte enthüllt. Auf reiner Seide prangt leuchtend Handgesticktes. «Genauso, wie wir es uns gewünscht haben», freute sich Delphine Schmitt, Präsidentin der Meitlisonntag-Vereinigung und lud die Gäste ein, sich das Prunkstück während der Feier genauer zu betrachten.

Mittwoch, 06.09.2017

Der Herausforderer hiess Hallwilersee

Text und Bild: Graziella jämsä

«Heute werden alle nass, da entscheide ich mich gerne gegen den Regen», erklärte eine Teilnehmerin des Hallwilerseeschwimmens. Die SLRG freute sich, dass trotz Wetterkapriolen fast 200 Anmeldungen eingegangen sind.

Kurz nach halb elf sah man im Strandbad Seerose in Meisterschwanden überall strahlende Gesichter. Schwimmerinnen und Schwimmern schien es nichts auszumachen, dass sie sich bis zum Start in Pullis oder Jacken warmhalten mussten. Die Seetemperatur von 22 Grad kam dieser Vorfreude zusätzlich entgegen. Aber auch die 60 Helferinnen und Helfer zeigten sich gutgelaunt. «Ein Jahr vor dem 50. Geburtstag können wir uns mit KWC wieder über einen Hauptsponsor freuen», erklärte Markus Kuster, Präsident der SLRG Hallwilersee. «Ausserdem werden im Vorfeld des Jubiläums die RFID-Bänder getestet. Diese sollen die Registrierung vereinfachen und damit die Sicherheit verbessern.» Gemeinderat Fritz Früh, der aufgrund einer Sportverletzung in diesem Jahr nicht selber teilnehmen konnte, gratulierte allen zu ihrem Einsatz und wünschte: «Guten Schwumm!» Dem schlossen sich Nils und Lynn an, die ihre Mutter Sandra Bütler mit je einer Rose erwarteten. Und bis es soweit war, feuerten sie voller Enthusiasmus die ankommenden Sportlerinnen und Sportler an.

Mittwoch, 06.09.2017

Information zur geplanten Umlegung des Abwassersammelkanals im Bereich Seehalde

Text und Bild: Eing.

Im Gebiet der «Äussere Seehalde» verläuft ein öffentlicher Abwassersammelkanal der Gemeinde Meisterschwanden. Der Sammelkanal mit Durchmesser von einem Meter leitet das gesamte Schmutzwasser des südlichen Seefelds, wie auch der Seehaldenstrasse und des Alpenblicks zum Bachtobel, wo es im Anschluss an das Abwasserviadukt des Verbandkanals (ARA Hallwilersee) übergeben wird. Beim Bau der Leitung vor ca. 50 Jahren wurde die Leitung mit einem minimalen Gefälle von 0.046% quer durch das Landwirtschaftsland verlegt. Aufgrund der damaligen technischen Möglichkeiten, wie wohl auch den Baukosten, wurde die Leitung in der vorherrschenden Hanglage entlang der natürlichen Höhenkurve verlegt.

Dies führt zwischenzeitlich zum Problem, da die Leitung heute quer durch die Bauzone und noch über unbebaute Grundstücke führt. Eine Umlegung der Lage der Leitung im Hang gestaltet sich insofern schwierig, dass die Leitung nur bergwärts verlegt werden kann, da sie bei einer talgartigen Verlegung aus dem Terrain ragen würde. Weiter ist eine Umlegung mit dem vorhandenen minimalen Gefälle von 0.046% stark eingeschränkt, da die Höhen am Anfang und am Ende der Leitung nicht veränderbar sind. Im vorliegenden Fall ist die Einwohnergemeinde als Leitungseigentümer im Grundstück nur geduldet und muss bei einem entsprechenden Bauvorhaben auf eigene Kosten weichen (Art. 693 Abs. 2 ZGB).

Aktuell liegt ein Baugesuch auf der Parzelle 997 vor, weshalb der Gemeinderat mögliche Optionen für eine Umlegung auf der betroffenen Parzelle unter Einbezug aller noch zu bebauenden Nachbarparzellen klärt. Gleichzeitig werden auch möglichen Lösungen mit dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt Abwasserreinigung und Siedlungsentwässerung des Kantons Aargau vorbesprochen, welches einer Umlegung der öffentlichen Leitung zustimmen muss. Der Gemeinderat wird an der Gemeindeversammlung vom 9. November 2017 einen entsprechenden Kreditantrag für die Umlegung traktandieren.

Der Gemeinderat

Montag, 04.09.2017

Bring- und Holtag vom Samstag, 23. September 2017

Text: Eing., Bild: Pixelio

Am Samstag, 23. September findet der beliebte Bring- und Holtag auf dem Areal der reformierten Kirche in Meisterschwanden, von 10 bis 13 Uhr statt (Annahme der Ware von 9.30 bis 12.00 Uhr). Organisiert wird dieser Anlass von der ref. Kirchgemeinde und dem Elternverein Meisterschwanden / Tennwil. Finanziell unterstützt werden sie von den Gemeinden Meisterschwanden, Fahrwangen und Sarmenstorf.

An diesem Morgen hat man wieder die Möglichkeit, gebrauchsfähige, saubere und funktionstüchtige Gegenstände, wie z.B. Geschirr, Bücher, Sportartikel, Spielzeug, funktionierende Elektrogeräte oder kleine Möbelstücke vorbei zu bringen. Pro Familie wird ein kleiner Unkostenbeitrag von Fr. 2.– (für allfällige Entsorgung) bezahlt.

Natürlich ist jedermann gerne zum «Stöbern», oder um eine neue Errungenschaft abzuholen herzlich willkommen! Dies natürlich kostenlos.
Auch ist wieder für Verpflegung im Beizli gesorgt. So kann man sich mit einem feinen Hot Dog oder etwas Süssem vom Kuchenbuffet verpflegen.

Weitere Informationen unter: www.kirchweg5.ch oder www.elternverein-5616.ch

Freitag, 01.09.2017

Unternehmerapéro mit interessantem Rundgang

Text und Bild: Thomas Moor

Auch die zweite Ausgabe des Unternehmerapéros unter dem Titel «Politik trifft Wirtschaft» stiess in Meisterschwanden wiederum auf grosses Interesse. «Dieser Anlass soll zur Tradition werden», wie Gemeindepräsident Ueli Haller in seiner Begrüssung sagte.

Dass die Wirtschafts- und Arbeitsgemeinde Meisterschwanden einiges zu bieten hat, zeigt sich unter anderem am Beispiel der Firma Tanner & Co. AG. Sie war Gastgeberin des zweiten Unternehmerapéros und gab einen interessanten Einblick in ihre unternehmerischen Tätigkeiten. Nicht nur der «Wow-Movie», welcher im Rahmen einer einleitenden und gut verpackten Firmenpräsentation (der Verpackungsspezialist lässt grüssen) gezeigt wurde, sondern auch der Neubau – das Solution-Center – sorgte bei den Teilnehmern ganz allgemein für einen Wow-Effekt. Wie Technik und Emotionen hier vereint wurden, ist ganz grosses Kino. «Wir setzen auf die Zukunft Schweiz und bekennen uns zum Standort Meisterschwanden», wie Serge Tanner sagte und zusammen mit den Mitarbeitern eindrücklich zeigte, wie Verpacken mit den Technologien Banderolieren, Stretchen, Umreifen, Schrumpfen und Kleben geht. Auch wie Wachstum funktioniert, zeigt das innovative Unternehmen am Beispiel der Mitarbeiterzahlen. Waren es zum Beispiel 1994 14 Mitarbeiter, lassen heute 130 Fachleute ihr Know-how in die Firma einfliessen – 100 davon am Werkplatz Meisterschwanden. Schweizerisch, leistungsstark, ganzheitlich und verlässlich sind Markenwerte, welche das Unternehmen auszeichnen. Den Abschluss des Events bildete ein Apéro riche, bei welchem weitere angeregte Gespräche stattfanden.

Freitag, 01.09.2017

Chile-Fescht: Eine bunte Party für Alt und Jung

Text und Bild: Eing.

200 Jahre Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen – wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist! Am Wochenende vom 26. bis 27. August organisierte aus diesem Anlass ein siebenköpfiges OK ein Fest für Jung und Alt in und um Kirche und Kirchgemeindehaus.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Fest am Samstag um 13.00 Uhr mit einem unkonventionellen Festakt eröffnet. Die Zeit der Grussworte wurde auf eine Minute pro Redner eingeschränkt und gestoppt. Wer sich nicht daran hielt, sollte mit einer speziellen Aufgabe «bestraft» werden. Da sich alle Gemeindeammänner an die Vorgaben hielten, mussten die beiden Pfarrpersonen, Nica Spreng und Philipp Nanz, eine Spezialaufgabe lösen. Philipp Nanz hielt eine Ansprache mit dem Mund voller Petit Beurre und Nica Spreng stellte bei ihrer Aufgabe, dem Bullriding, sogar den Tagesrekord auf. Am Nachmittag stand ein Plauschwettkampf auf dem Programm, bei dem acht Teams aus den Dörfern gegeneinander antraten und sich in den verschiedensten Disziplinen messen konnten. Als Sieger konnte sich das Team des Turnvereins Fahrwangen beweisen. Auch für die kleineren Festgänger gab es Spiel und Spass. Sie konnten einen von der Jungschar organisierten Plauschparcours absolvieren.

Ein weiteres Highlight folgte am Abend mit der Aufführung der Theater-Eigeninszenierung «S’ chunnt scho guet». Das Stück, geschrieben von Heinz Deubelbeiss, erzählte von der Gründung der Kirchgemeinde unter den schwierigen Umständen der damaligen Zeit. Insgesamt 18 Darstellerinnen und Darsteller, von der Primarschülerin bis zum Senior, wirkten mit. Die einzelnen Theaterszenen wurden stimmungsvoll von volkstümlichen Klarinetten- und Klavierklängen, gespielt von Ariane Deubelbeiss und Hedy Müller, begleitet. Später am Abend begeisterte die Band «Adams Wedding» mit ihrer sympathischen Art und fröhlichen Folkklängen. Dazu wurden an der «Wunder-Bar» leckere Cocktails serviert.

Während des ganzen Weekends konnten sich die Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer interaktiven Ausstellung intensiver mit der Entstehungsgeschichte der Kirchgemeinde auseinandersetzen. Diese Ausstellung führte einen auch an sonst verborgene Orte wie in den Kohlenkeller unter der Kirche oder auf den Kirchturm.

Am Sonntag wurde weiter gefeiert. Mit einem Festtagsgottesdienst, welcher durch fetzige Jazzmusik des Quartetts BM-Kollektiv untermalt wurde, wurde der Festsonntag gestartet. In diesem kreativen und bunten Gottesdienst predigten die beiden Pfarrpersonen über den Leitsatz der Kirchgemeinde «Nahe bei Gott, nahe bei den Menschen». Nach dem Mittagessen mit jazziger Live-Musik-Untermalung und der Zweitaufführung des Theaters klang das Fest im Verlaufe des Nachmittags bei Kaffee und Kuchen aus.

Freitag, 01.09.2017

Frauenverein Meisterschwanden: Ausflug zur Bözenegg

Text: Eing., Bild: Pixelio

Der diesjährige Ausflug des Frauenvereins ist sehr abwechslungsreich. Zuerst geht es in die Bözenegg zur Röstifarm. Dort wird individuell in gemütlicher Runde das Mittagessen eingenommen. Die Auswahl der verschiedenen Rösti-Gerichte ist gross und sicherlich wird für alle etwas glustiges dabei sein.

Danach geht die Fahrt weiter nach Schinznach Dorf. Hier im Gartenzenter Zulauf bleibt genügend Zeit durch die wunderbare Pflanzenwelt zu schlendern. Der Baumschulpark mit dem idyllischen See sowie das Bonsaicenter sorgen für zusätzliche Abwechslung. Ein süsses Dessert dazu einen feinen Kaffee wird für eine entspannte und einmalige Stimmung sorgen. Treffpunkt ist am Dienstag, 26. September 2017 um 10.30 Uhr beim Volg oder beim Schuelhüsli Tennwil. Wir fahren mit Privat-PW, für eine Mitfahrgelegenheit ist gesorgt. Der Vorstand freut sich auf viele interessierte Frauen, auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Anmeldung bitte bis 19.09.17 an Lucile Wipf ab 19.00 Uhr: 056 667 22 16 oder wipf.lucile@gmx.ch. Vorschau: 05.12.2017 Besuch Weihnachtsmarkt in Basel

Mittwoch, 30.08.2017

Helden der Zeit in der Café Bar Speuzli

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor drei Jahren hat Deborah Zimmerli das Lokal an der Hauptstrasse in Meisterschwanden übernommen. Das Konzept erwies sich als Rundumerfolg. Heute wirtet sie länger, als je ein Pächter vor ihr. Der perfekte Grund eine Geburtstagsparty zu feiern.

Hinter dem Motto «Helden der Zeit» steht eine Geschichte. «Ein Gast zeigte mir einmal frustriert das Loch in seinem Wollpullover. Ich fragte ihn, ob er es eilig habe. Denn wenn nicht, würde ich den Pulli kurz nähen.» Deborah Zimmerli hielt einen Moment inne, bevor sie weitersprach. «Seine Freude über die kleine Geste war so gross, dass er mir mit einem Kompliment dankte. Er sagte, Menschen wie mich hätte man früher als Helden bezeichnet.» Eine Szene, die ihr im Gedächtnis blieb. «Als die Party näherrückte, dachte ich über den Begriff des Helden nach. Ich erinnerte mich an Comicfiguren wie Sailor Moon und fand, Helden der Zeit passe perfekt.» Auch die Gäste zeigten sich begeistert. Da stiess Rotkäppchen mit Papa Schlumpf an, während Batwoman bei den Blues Brothers nach Geränkewünschen fragte. Und DJ Super Mario erhielt Besuch von seinem Namensvetter, der sich vom Häftling einen AC/DC-Song wünschte. Super Woman strahlte übers ganze Gesicht: «Ich danke meinen Gästen für eine Nacht der Helden.»

Freitag, 25.08.2017

Der Militärschiessverein am AG-Kantonalschützenfest

Text und Bild: Eing.

Das Aargauische Kantonale Schützenfest Zofingen 2017 findet Tradition gemäss jeweils zwei Jahre nach dem eidgenössischen Schützenfest statt.

So wurde es ernst für die Schützen des Militärschiessvereins Meisterschwanden am Sonntag, den 25. Juni 2017. Das Festzentrum und der Hauptschiessstand waren in Zofingen. Mit Unterstützung durch die umliegenden Schiessplätze konnte uns Sportbetreibenden ein reibungsloser Wettkampf geboten werden. Der MSV hat sich für die Schiessanlage in Brittnau entschieden, wo auch am Freitag vor dem Sektionstag die Liegend Meisterschaft absolviert wurde. Drei Vereinsmitglieder hatten sich dazu angemeldet und konnten ausnahmslos die begehrte Auszeichnung (grosse oder kleine Meisterschaftsmedaille) erreichen.

Am Sonntag in der Früh ging es dann los für den gesamten Verein. Wie meistens an solchen Anlässen, ist die Anspannung gross, was sich zum Teil in den Ergebnissen wiederspiegelt. Die Einen sind über sich hinaus gewachsen, den anderen lief es mässig. In der Gesamtbilanz können wir jedoch auf ein super erfolgreiches Schützenfest zurückblicken, denn bis kurz vor Schluss des kantonalen Schützenfestes 2017, am Sonntag den 2. Juli um 16.30 Uhr (Schluss war 17 Uhr) ist unser Verein auf dem hervorragenden 3. Platz in der 3. Kategorie platziert. Um 16.45 Uhr wurden wir dann noch auf den 4. Rang von 61 Sektionen verwiesen. Wir gratulieren der Schützengesellschaft Hunzenschwil, die uns mit 0,213 Punkten geschlagen hat. Das von uns erreichte Durchschnittsresultat von 92,532 Punkten ist dennoch ein absolut hervorragendes Resultat.

Als Präsident des MSV Meisterschwanden gratuliere ich meinen Sportkameraden/-innen zu den erzielten Kranzergebnissen und wünsche ihnen Allen weiterhin viele Mouchen.

Ein weiterer Höhepunkt in unserem Vereinsleben sind die traditionellen Bergschiessen auf 100-Meter-Distanz. Jedes Jahr besucht der MSV Meisterschwanden zwei dieser Anlässe. An diesen Schützenfesten wird, nebst der sportlichen Herausforderung, dem Pflegen des Vereinslebens grosse Bedeutung geschenkt.

Haben wir mit diesem Beitrag Ihr Interesse an unserem Verein resp. unserer Sportart geweckt, dann kommen Sie doch unverbindlich an einem Trainingsabend vorbei, der meistens am Mittwoch auf unserem Schiessstand Disnähren in Meisterschwanden stattfindet, und lassen sich von unserem tollen Vereinsleben überzeugen. Alle Angaben zu unserem Verein finden Sie auf unserer neu eingerichteten Website www.msv-meisterschwanden.ch.

Montag, 21.08.2017

Feldschützen Tennwil am AG-Kantonalschützenfest

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 18. Juni, reisten 14 Schützinnen und Schützen mit Uelis Oldtimer-VW-Bus nach Kölliken ans Aargauische Kantonalschützenfest. Leider gelangen uns im Vereinsstich nicht die gewünschten Resultate, dennoch kehrten wir am Abend mit Erfolg nach Tennwil / Meisterschwanden zurück. Alle Teilnehmer erreichten den begehrten Kranz vom Kantonalfest, was nicht selbstverständlich ist, Bravo!!!!

Montag, 21.08.2017

Begrüssungsmorgen der Schule vom Freitag, 18. August 2017

Text und Bild: Eing.

Der Begrüssungsmorgen stand inhaltlich unter dem diesjährigen Schuljahresmotto «Ich und du». Vor den Sommerferien haben wir in der 3. und 4. Klasse Zeichnungen zu diesem Motto anfertigen lassen und dann das Werk von Jannis Bauer als Logo des Schuljahres 2017/18 ausgewählt. Jannis besuchte im vergangenen Schuljahr die dritte Klasse. Wir gratulieren ihm an dieser Stelle ganz herzlich! Das Thema «Ich und du» unterstützt die gesamte Schule während des laufenden Schuljahres und erlaubt sehr viel Gestaltungsraum.

Rosmarie Lüem, Schulleiterin

Freitag, 18.08.2017

Skiclub: Wanderung hoch über dem Baldeggersee

Text und Bild: Eing.

Was macht ein Skiclub im Sommer? Wandern! Das braucht aber nicht dort zu sein, wo man im Winter über verschneite Hänge flitzt. Zum gemütlichen Wandern mit Anhang gibt es auch im heimischen Seetal geeignete Wege und erst noch mit prächtiger Aussicht. Die Wanderer vom Skiclub Meisterschwanden liessen sich per Linienbus von Hitzkirch aus auf den Lindenberg bringen.

Nach dem Startkaffee in der «Linde» Müswangen folgte die Gruppe dem Strässchen südwärts über die Müswanger Allmend. Es war frisch und zügig da oben. Riesige Flächen mit Kabis- und Kohlköpfen gab es zu bestaunen, schöne gepflegte Einzelhöfe und nachdem sich die Regenwolken verzogen hatten, öffnete sich sogar der Blick ins Luzernische Seetal. Etappenziel war die Ruine Nünegg bei Lieli. Im Burggraben bei der Brötli-Stelle machten die Skiclübler Mittagsrast. Bald brutzelten Plätzli und Würste auf dem Grill.

Die Burg Lieli oder «Nünegg», aufgrund ihrer charakteristischen Form mit neun Ecken, galt als Stammsitz der Herren von Lieli. In den Wirren des Sempacherkrieges 1386 wurde die Burg zerstört und nicht mehr aufgebaut. Im Laufe der Zeit zerfiel sie und wurde mit Gestrüpp überwuchert. Mit der Restaurierung zwischen 2014 – 2016 durch den Kanton Luzern konnte die Anlage für die kommenden Generationen gerettet werden und die Ruine steht nun als wichtiger Zeitzeuge da. Sogar der ehemalige Turm kann bestiegen und die herrliche Sicht auf den Baldeggersee, wie sie sich einst den Herren von Lieli bot, genossen werden.

Die Skiclub-Wanderer machten sich wieder auf die «Socken» abwärts durch den Wald zum Schloss Heidegg. Dort gibt es halb verdeckt einen Einstieg ins idyllische Bachtobel, wo es gurgelt und rauscht und das Weglein über kleine Brücken, Stege, Wasserfälle und um Felsblöcke führt. Am Schluss können sich müde Füsse im Kaltwasser der Kneippanlage erholen. Fast nur ein Spaziergang war es nun noch bis zum Bahnhof Hitzkirch, aber vorher kehrte die durstige Gruppe in Richensee zu einem kühlen Trunk ein.

Freitag, 18.08.2017

Unkompliziert und mit viel Begeisterung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Sie wollen Sport treiben, aber alleine macht es keinen Spass? Doch für das Engagement in einem Verein fehlt ihnen die Zeit? Kein Problem, «Turnen für alle» bietet Fitness für sie und ihn unabhängig von Alter oder Kondition. Ein Besuch vor Ort.

Seine Anfänge hatte das Gesundheitsturnen, wie das Angebot früher genannt wurde, im Jahr 1965. «Damals traf man sich im Saal des Hotels Bären in Fahrwangen», hat Annemarie Müller recherchiert. «Als das 1973 abgerissen worden ist, zog die Gruppe nach Meisterschwanden in die alte Turnhalle um.» Und hier ist sie, ebenso wie die Freude an der Bewegung, bis heute zu Hause. Immer mittwochs, abgesehen von Feiertagen und Schulferien, trifft man sich um 20 Uhr. Wer durch berufliche oder private Gegegebenheiten nicht weiss, wie oft er teilnehmen kann, zahlt vor Ort fünf Franken für Fünfviertelstunden Sport. Mit 80 Franken ist man ein halbes, mit 160 Franken ein ganzes Jahr dabei. Die Leitung hat Anita Weber. «Zu gutgelaunten Klängen gibt es Übungen für Bauch, Beine und Po», schildert die ausgebildete Fitness- und Wellnesstrainerin. Die Muskulatur des ganzen Körpers solle gestrafft und gestärkt werden. Mit einem Schmunzeln fügt Anita Weber hinzu: «Bevor wir zu den Entspannungsübungen schreiten können.» Ihr Gesichtsausdruck verrät, der Spassfaktor kommt bei allem Schwitzen keinesfalls zu kurz. Auch die jahrelange Treue vieler Turnenden, zeigt wie sehr das unkomplizierte Miteinander geschätzt wird. Alles dreht sich um Bewegung, ohne Vereinsstrukturen, ohne Verpflichtungen.
Wer jetzt neugierig geworden ist, aber noch die eine oder andere Frage hat, kann sich an Ruth Frey wenden. Sie ist telefonisch unter 056 667 07 36 oder per E-Mail an ruth.frey@comput.ch erreichbar. «Wir freuen uns auf viele neue Gesichter», ist sich die Gruppe einig.

Mittwoch, 16.08.2017

Wie Wilhelm Tell Gast im Arbeiterstrandbad wurde

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Lesung am See gehört seit über zehn Jahren zum Veranstaltungsprogramm, das die Kulturkommission auf die Beine stellt. Eine Radiosendung inspirierte Präsidentin Brigitta Mazzocco die Literaturpreisträgerin Annette Hug einzuladen.

«Brigitta und ich kennen uns durch unsere Arbeit im VPOD schon seit vielen Jahren. Über ihre Anfrage für die Lesung habe ich mich sehr gefreut», schilderte Annette Hug, wie sie nach Meisterschwanden gekommen war. «Und schliesslich hat auch das Arbeiterstrandbad einen gewerkschaftlichen Hintergrund.» Die Idee für ihr Buch «Wilhelm Tell in Manila», das sie an diesem Abend vorstellte, hatte sie viele Jahre mit sich herumgetragen. Als Studentin in Manila lernte Annette Hug José Rizal kennen. «Er ist der Nationalheld der Philippinen. Sein Bild prangt auf Münzen, Briefmarken und vielem mehr.» Der Arzt und Schriftsteller sei 1861 geboren und wurde 1896 wegen seiner politischen Aktivitäten gegen die Regierung durch Spanien hingerichtet. Warum setzte sie José Rizals Geschichte mit Wilhelm Tell in Verbindung? «Rizals Bruder war Schiller-Fan. Er inspirierte ihn, nicht zuletzt auch wegen seiner Studienzeit in Heidelberg, sich mit dem Stück auseinanderzusetzen.»

Annette Hug recherchiert für das Buch die Lebensgeschichte Rizals, betrachtet Wilhelm Tell aufgrund dessen Übertragung in Tagalog neu. Sechs Jahre schrieb sie an der Verknüpfung der Lebensgeschichten, die mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet worden ist. Die Passagen, welche sie für die Lesung ausgesucht hatte, zeigten, wie anspruchsvoll sich Vielsprachigkeit auf eine Landschaftsbeschreibung auswirken kann. Da ist vom Vierwaldstätter Meer die Rede, da geht der Föhn hin und der Monsun fort oder die Natur empört sich. Das Publikum im kleinen Saal des Hauptgebäudes fühlte sich in ferne Welten versetzt. Annette Hug verknüpfte die Vielzahl der gesammelten Fakten so geschickt, dass die historischen Gestalten zum Leben erweckt wurden. Verschiedene Gäste waren aus Neugier auf die Literaturpreisträgerin zur Lesung gekommen. Und nicht wenige erkoren «Wilhelm Tell in Manila» an diesem Abend zu ihrer nächsten Lektüre. «Wer weiss, vielleicht finde ich dann unseren Nationalhelden auch wieder ein Stück interessanter», erklärte eine Zuhörerin.

Montag, 07.08.2017

«Meisti66» went to Oslo

Text und Bild: Eing.

Die Gymnastikgruppe «66» (16 Turnerinnen und 10 Turner) bereitete sich schon seit über einem Jahr unter der Leitung von Karin Trottmann und Sylvia Lindenmann auf das Abenteuer «World Gym for Life Challenge» in Vestfold Tønsberg vom 26. bis 30. Juli 2017 vor.

Was ist «Gym for Life Challenge»? «Gym for Life Challenge» – die Gelegenheit durch Bewegung, Freunde aus der Welt des Turnens zu vereinigen, gemeinsam zu lernen, zu turnen, zu lachen und zu geniessen. Gym for Life Challenge ist eine Veranstaltung der FIG (Fédération Internationale de Gymnastique), an welcher die teilnehmenden Gruppen Gold, Silber oder Bronze gewinnen können. Jeder Teilnehmer darf sich eine Medaille um den Hals hängen.

Am Montag, 24. Juli 2017 reiste unsere ganze Truppe mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an den Flughafen Zürich. Nachdem wir endlich fertig eingecheckt hatten, brachte uns der Extraflieger nach Sandefjord. Ein kurzer Marsch zu unserem Car und schon ging es weiter, Richtung Oslofjord Convention Center. Au weiah, wir landeten auf einer riesigen Baustelle. Sind wir hier wirklich am richtigen Ort? Der Transferbus wendete auf dem grossen Platz vor dem Center und wir konnten aussteigen. Und siehe da, plötzlich entdeckten wir den Fjord, die hunderten von kleinen Übernachtungshäuser und die wunderschöne Landschaft rund um diese Ferienanlage. Ja, wir waren angekommen. Das Abenteuer konnte starten. Rasch wurden die Häuschen bezogen, das Nötigste ausgepackt und schon durften wir im Freien einen feinen Apéro geniessen, gefolgt von feiner Pasta, zubereitet von den «Ragazzis». Ungewohnt, um 11 Uhr nachts, war es immer noch hell ... so verpassten wir schon am ersten Abend die Nachtruhe. Am Dienstagnachmittag war Training im Nachbarort angesagt. Nochmals konnten wir unsere Vorführung durchturnen und Kleinigkeiten ausmerzen. Leider fiel verletzungshalber ein Turner aus, bald war klar… er konnte auch am Mittwoch bei unserem grossen Auftritt nicht teilnehmen. Was nun? Karin brachte es fertig, uns am Mittwochmorgen, nur 8 Stunden von unserem Wettkampf ideal mit einem Zusatztraining einzustimmen. Flugs wurden die Positionen geändert, dort eine Lücke geschlossen und hier noch etwas geändert. Kurz retour in die Unterkunft, etwas essen und den Wettkampfdress bereitlegen, denn die Hauptprobe im Convention Center stand auf dem Programm. Zum ersten Mal standen wir nun auf dieser Bühne. Es kribbelte bereits schon tief im Bauch, die erste Hürde, den Paravant ohne Beschädigung auf die Bühne bringen, kostete Nerven, aber es klappte.

Dadurch, dass König Harald von Norwegen den Event Gym for Life eröffnete, waren natürlich schon bei der Hauptprobe vor der Halle und in der Halle zahlreiche Sicherheitsleute mit Hunden anwesend. Um das Gehör der Hunde zu schonen, konnten wir unsere Vorführung nur zu sehr leiser Musik turnen. Na ja, es klappte nicht schlecht, nur das Erstaunen war sehr gross, als bemerkt wurde, dass ein Jupe nicht die richtige Farbe und Form hatte. Hatte doch tatsächlich eine Turnerin vergessen, den Jupe vom ersten «Altenteil» abzuziehen. Das Gelächter war riesig. Ab jetzt ging es Schlag auf Schlag: Retour in die Unterkunft, Wettkampfdress wieder vorbereiten, etwas essen, Schminken und schon machten wir uns auf den Weg zur Eröffnungsfeier. Nach der Eröffnungsfeier husch, husch ins Aufwärmzelt, Wettkampfdress anziehen, einlaufen, WC-Stopp, Make-up und Perücke nochmals richten und schon wechselten wir in die Wartezone. Es kribbelte im ganzen Körper, geht es, geht es nicht? Dort muss noch…. Hoffentlich klappt dieses Akroelement ... Ich darf den Jupe nicht vergessen ... Eine Menge Gedanken, die einem so kurz vor einem Auftritt durch den Kopf schiessen. Nun es ist so weit ... wir marschieren stolz hinter der Schweizer Fahne ein und stellten uns bereit. Die Musik startete und endlich durften wir zeigen, was uns Karin und Sylvia in unzähligen Trainings beigebracht haben. Unsere Vorführung mit dem Umkleiden und den rassigen Steppnummern in Verbindung mit gymnastischen und akrobatischen Elementen gepaart, kam beim Publikum sehr gut an, wir erhielten sogar Szenenapplaus. Und eigentlich ja, die zwei Stürze aus dem Paravant, da links und rechts, passten ins Bild. Nun waren wir gespannt, welche Auszeichnung wir erhalten werden. Endlich, wir durften uns wieder im Bereitstellungsraum einreihen, jetzt ging es los, der Einmarsch in die Halle und wieder das gespannte Warten. Endlich wurden Sylvia und Karin die Medaillen überreicht und der Speaker verkündete: «Meisti 66» – Silver Medal. Unsere Freude war riesengross, wir haben es nach 4 Jahren nochmals geschafft und uns die silberne Medaille erturnt. Ab sofort konnten wir unseren Aufenthalt in Norwegen nur noch geniessen: Sei es mit Ausflügen, besuchen von Vorführungen, feinen Nachtessen am Strand oder in der Stadt, mit Velofahren und Wandern, mit Baden im Meer oder einfach beim Relaxen. Viele Bekanntschaften mit anderen Teilnehmern, sei es aus der Schweiz oder aus einem anderen teilnehmenden Land wurden geknüpft. Leider hiess es schon bald: Koffer packen. Einige «66-ler» reisten in Norwegen weiter und genossen noch Ferientage, der grosse Teil reiste aber am Sonntag wieder retour in die Schweiz

Als Team erreichten wir ein Traumresultat in Norwegen, Teile von diesem Team organisierten rund um dieses Abenteuer für uns noch Ausflüge, Finanzierungen, Kostüme, Paravants, Apéros, Trainings, Trainingsorte und, und, und ... Kurz und bündig: Danke vellmol. Ein dickes Dankeschön auch all unseren Sponsoren und Spendern, die uns diesen tollen Wettkampf in Norwegen ermöglicht haben. Ach übrigens, die Turnerin, die bei der Hauptprobe den Jupe vergass abzuziehen, zog diesen Jupe bei der Vorführung aus, aber hopperla, jetzt blieben die verflixten Gummischuhe an den Steppschuhen ...

Mittwoch, 02.08.2017

Ein Geburtstagswochenende für Gross und Klein

Text und Bild: Graziella Jämsä

Theater, Musik, Kinderparcours, Plauschwettkampf, Ausstellung und vieles mehr hat sich das OK zur Feier des 200-jährigen Bestehen der reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen einfallen lassen. Am 26. und 27. August «esch Ziit zum Fiire!».

Im Juni 1817 beschloss der Grosse Rat, dass Fahrwangen und Meisterschwanden eine eigene Kirchgemeinde, unabhängig von Seengen, gründen dürfen. Doch was hat die Menschen bei der Planung bewegt? Was steckt hinter der zweiten Tür des Kirchgebäudes? Und wer hat welche Aufgabe übernommen? Antworten auf diese Fragen gibt das Theaterstück «Es chunnt scho guet», welches Heinz Deubelbeiss für das Jubiläum verfasst und inszeniert hat. 18 Schauspielerinnen und Schauspieler üben schon fleissig für die Vorstellungen am Samstagabend 20 Uhr und am Sonntag um 13.30 Uhr. Aber auch die interaktive Ausstellung «Unsere Kirche – einst und jetzt» lädt an beiden Tagen zur Entdeckungsreise in der Geschichte. «Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz», verrät Mirjam Häusermann vom siebenköpfigen OK-Team. Die Festbeiz öffnet am Samstag um 12 Uhr ihre Türen. Um 13 Uhr wird gemeinsam auf den Geburtstag angestossen. Beinahe parallel zum Kinder-Parcours gibt es einen Plauschwettkampf mit Bull Riding, Bungee Run und Wasserspielen. Zu diesem Spass können sich fünfköpfige Teams aus Vereinen und Quartieren noch bis zum 16. August bei Heiner Lindenmann anmelden. «Das geht sowohl telefonisch unter 056 667 25 84 oder per E-Mail an heiner.lindenmann@sunrise.ch.» Für Musik sorgen «Adams Wedding» und das Jazz-Quartett BM. Mit strahlendem Lächeln fügt Mirjam Häusermann hinzu: «Man könnte noch so viel übers Programm erzählen, doch am besten kommt man einfach vorbei und feiert mit.»

Montag, 31.07.2017

«Löwenkonzerte» Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die Vielfalt des Aargauer Musikschaffens ist weit über die Grenzen des Kantons bekannt. Klingende Botschafter der orchestralen Musik sind dabei das in Rheinfelden beheimatete vitale Capriccio Barockorchester, das sich der schillernden Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verschrieben hat. Am Künstlerhaus Boswil zu Hause ist das vor Ideen sprühende Kammerorchester CHAARTS mit guter Musik jeder Couleur. Im ganzen Kanton zu Hause schliesslich ist das grosse, innovative Symphonieorchester argovia philharmonic, das die ganze Breite der symphonischen Musik mit Bravour darbietet.

Alle drei Orchester stehen für das reiche professionelle Musikschaffen des Kulturkantons Aargau. Über die verführerische Akustik und das reizvolle Ambiente des Löwensaals in Beinwil am See und dank der Unterstützung durch den Kanton und die Gemeinde Beinwil finden die drei Klangkörper nun erstmals in einer gemeinsamen Konzertreihe zusammen. Und damit das Publikum die musikalische Vielfalt in voller Gänze erleben kann, wurde das neue «Löwenabo» geschaffen. Mit dem Löwenabo geniesst das Publikum vier völlig unterschiedliche, hochkarätige Konzerte mit einem Preisvorteil von 20% auf den Einzelkartenpreis. Auch die anderen Abo-Vorteile sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Den Anfang dieser neuen, exklusiven Abo-Reihe im Löwensaal macht im September die argovia philharmonic Big Band unter der Leitung von Mister Big-Band schlechthin, Pepe Lienhard. Im November stehen die beliebten «Vier Jahreszeiten» des argentinischen Tango-Komponisten Astor Piazzolla auf dem Programm, gespielt von Chaarts, Solist an der Violine ist der Aargauer Sebastian Bohren. Ebenfalls gespielt werden Werke von Antonin Dvorak und Martin Wettstein. Das argovia philharmonic spielt dann im März sein im Löwensaal unterdessen schon zur Tradition gewordenes Symphoniekonzert, in diesem Jahr unter der Leitung des international renommierten Schweizer Dirigenten Matthias Bamert, zusammen mit der jungen Cellistin Laura van der Heijden, auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Dvorak und Franck. Im vierten Löwenkonzert im April schliesst das Capriccio Barockorchester den ersten Zyklus dieser aussergewöhnlichen Konzertreihe im Löwensaal mit Werken von Bach, Gluck, Mozart und Haydn.

Informationen/Tickets: www.loewenkonzerte.ch

Montag, 10.07.20107

1. Platz: Slalom Windsurfing, Kat. Super-Grandmaster!

Text und Bild: Eing.

Am diesjährigen Marco Polo Cup vom 1. und 2. Juli 2017 am Walensee gewann Adrian Schenk (SUI-75 SCCS/WISCH) vom «WISCH Windsurfclub Hallwilersee» in der Kategorie Slalom Super-Grandmaster den ersten Platz. Der Club gratuliert ganz herzlich zu diesem Sieg und wünscht seinen Regattafahrern weiterhin eine erfolgreiche Windsurfsaison 2017!

Weitere Informationen rund ums Windsurfen: www.wisch.ch

Freitag, 07.07.20107

Rocknacht Tennwil: Drei Festivaltage zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Das Festival Rocknacht Tennwil feiert dieses Jahr sein 10-Jahr-Jubiläum. Grund genug, dieses Jubiläum an drei Festivaltagen zu zelebrieren. Vom 21. bis 23. September 2017 heisst es wieder «Let’s Rock» in Tennwil. Dabei kommen nicht nur Fans aus der rockigen Ecke voll auf ihre Kosten .

Der Donnerstag, 21. September 2017 gilt als der offizielle Jubiläums-Abend der 10. Ausgabe der Rocknacht Tennwil. Die Musikgesellschaft Meisterschwanden wird das Festwochenende eröffnen. Die Musikantinnen und Musikanten werden sicherlich Notenblätter mit rockigen Melodien aufschlagen. Lassen wir uns überraschen. Ebenfalls mit von der Partie sind GRUUF DIGGER, eine absolute Newcomer-Band. Sie wird an der Rocknacht zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne auftreten und ihre Songs zum Besten geben. Schlager mit Stromgitarren liefert SCHLAGRAHM zum Abschluss des ersten Abends. Kompromisslose Gitarrenwände und Evergreens aus dem Schlager-Himmel lassen jedes Rocker- und Schlagerherz höher schlagen.

Der 2. Festival-Tag, der Freitag, 22. September 2017, steht ganz im Zeichen der Schweizer Rock- und Metalszene. MAD SOX aus Solothurn und SILENT CIRCUS aus Neuenhof machen den Auftakt und geben mit Crossover, Metalcore und melodisch harter Rockmusik den musikalischen Steilpass an die alt bekannten Gesichter von THE ORDER, welche den Wasen bereits 2012 und 2013 gerockt haben. Die Luke dicht machen zum Abschluss MAXXWELL aus Luzern, die ihr erstes Gastspiel in Tennwil 2011 gaben.

Der Samstag, 23. September 2017, startet mit WIELANDER aus dem Kanton Obwalden. WIELANDER ist die neue Band um Sänger Martin Wieland. Stil: moderner Heavy Metal. Weiter gehts mit MAVERICK. Das ist grandioser Kick-Ass-Rock aus Belfast (Nordirland). Zum ersten Mal in der Schweiz und im Gepäck ihr zweites Album «Big Red», welches am 26. August 2016 veröffentlicht wurde. Danach übernimmt die Band HARTMANN das Zepter. Nach 2012 dürfen sich die Fans wieder auf einen unvergesslichen Gig freuen. Als Headliner der 10. Rocknacht Tennwil steht ECLIPSE auf der Bühne. Die schwedische Band um Sänger Erik Martensson zelebriert klassischen Hardrock mit starker AOR-Schlagseite. Das Schlussfeuerwerk zündet XII GALLON OVERDOSE mit einer grandiosen Show und Hardrock pur.
Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

Freitag, 07.07.2017

Sommerzeit – Ausflugszeit!

Text und Bild: Eing.

Wenn die Tage am längsten sind, die Sonne hoch am Himmel steht und uns die lauen Nächte dazu verführen, ist ein Ausflug in das Seetal besonders reizvoll. Sei es alleine, paarweise, als Familie oder fröhliche Gruppe. Natürlich beginnt und endet eine Reise mit dem Regionalbus Lenzburg!

Stets besonderes Highlight ist ein Ausflug an den Hallwilersee. Ab Bahnhof Lenzburg erreicht man mit der Buslinie 395 das Schloss Hallwyl. Das ist eines der schönsten und romantischsten Wasserschlösser in der Schweiz. Dabei verbreitet die idyllische Lage am Aabach und die malerische Umgebung mit Wald und Wiesen einen besonderen Charme. Entlang dem Seeufer, erreicht man zu Fuss den Hallwilersee. Den einzigen See in der Schweiz der sich in Ufernähe umwandern lässt. Spannende Ausflugsvorschläge sind unter seetaltourismus.ch zu finden.

Steigen Sie ein!
Der Regionalbus Lenzburg hat für Sie immer den passenden Bus! Ob Familienausflug, Klassenzusammenkunft, Vereins- oder Schulreise – ein gelungener Ausflug beginnt und endet mit dem richtigen Transport. Feiern Sie die Feste wie sie fallen. Mit uns geniessen es bestimmt alle Gäste! Prost. Pendeldienste und Transferfahrten für Tagungen, Generalversammlungen, Sportveranstaltungen, Dorffeste oder Firmenjubiläen zählen zu unseren Spezialitäten. Rufen Sie uns an, 062 886 10 00, oder besuchen Sie unsere Website www.rbl.ch.

Donnerstag, 06.07.20107

Bei diesem Turnier bekam der Fussball Flügel

Text und Bild: Graziella Jämsä

Seit mehr als 25 Jahren lädt der Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal zum Vögeli-Turnier. «Gemeinsam draussen etwas unternehmen», lautet die Maxime der Organisatoren. «Denn wer die Natur bewusst geniesst, der setzt sich auch für sie ein.»

Der Ausdruck «sich warmlaufen» wirkte am Wochenende des Vögeli-Turniers aufgrund der hohen Temperaturen ungewollt komisch. Doch davon zeigten sich die Jugendlichen unbeeindruckt. Bevor die 38 Mannschaften auf den Spielfeldern gegeneinander antraten, legten sie Sprints hin, dribbelten fleissig oder übten Pässe. Währenddessen das Publikum die jungen Fussballspielerinnen und -spieler fleissig anfeuerte. Peter Bohn, Präsident von Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal, beobachtete die Szenerie sichtlich erfreut. «Für uns als Organisatoren ist diese Begeisterung ein wunderbares Dankeschön.» Und wer einmal vergesse, wem das Turnier seinen Namen verdanke, der brauche nur die Spielenden zu beobachten. «Sie verleihen dem Fussball Flügel, was wir immer wieder möglich machen wollen. Gleichzeitig sind sie der potentielle Nachwuchs für den Natur- und Vogelschutz, da passt Vögeli-Turnier doch wunderbar.»

Donnerstag, 06.07.20107

Wer zu uns kommt, soll sich rundum wohlfühlen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob Frühstück für Handwerker, vielseitiges Mittagsbuffet oder gepflegtes Abendessen – Marlis und Werner Bangerter lassen sich im Restaurant Traube immer wieder Neues für ihre Gäste einfallen. Das gilt für Speisekarte und Veranstaltungsprogramm gleichermassen.

Die Terrasse des Restaurants Traube könnte einem Bilderbuch entsprungen sein. Da gibt es die Lounge mit bequemer Couch für den gemütlichen Kaffee-Genuss. An den Tischen finden Familien oder kleinere Gruppen zum Essen Platz, während die lange Tafel unter dem Baldachin mit Kronleuchter zu grösseren Feiern einlädt. Die zahlreichen Blumentöpfe vermitteln das Gefühl von Garten. «Wenn dann noch das Fleisch auf dem Grill brutzelt, ist das Glück perfekt», erklärt Marlis Bangerter mit einem strahlenden Lächeln und Werner Bangerter nickt zustimmend. Aber auch drinnen hat das Paar eine einladende Atmosphäre geschaffen. Das warme Hellgelb, liebevolle Deko-Elemente und eine Auswahl an Spielen ergeben das Wohlgefühl eines Wohnzimmers.

2013 haben Marlis und Werner Bangerter die Pacht für das Lokal am Kirchrain 2 in Meisterschwanden übernommen. Ihr Credo: «Vom Bankdirektor bis zum Büezer ist in der Traube jeder willkommen und soll sich rundum wohlfühlen.» Dafür lässt sich das erfahrene Wirtepaar einiges einfallen. «Die Küche ist während unserer Öffnungszeiten durchgehend in Aktion. Zudem entwickeln wir unsere Speisekarte stetig weiter.» Ein Aspekt seien saisonale Produkte. Ausserdem inspirierten beispielsweise spezielle Gästebedürfnisse zu gänzlich neuen Angeboten. Aktuell sei das Mittagsbuffet dienstags von 11.30 bis 13.30 Uhr. «Verschiedenste Salate, Fleisch, Ravioli, Frühlingsrollen, Pommes frites, Gemüsereis – so dass jeder seinen persönlichen Wohlfühlteller zusammenstellen kann.»

Am 21. Juli steht ein Spaghetti-Plausch auf dem Programm. Und im September gibt es in der Traube Live-Musik. «Wir freuen uns auf die B-Shakers, die mit ihren Rockabilly-Klängen Gäste unterschiedlichsten Alters begeistern.» Man darf gespannt sein, was Marlis und Werner Bangerter an weiteren Aktivitäten für die Traube planen. Ob Kulinarisches oder Kulturelles, sie sind mit so viel Herzblut für ihre Gäste im Einsatz, da wird jeder Restaurant-Besuch zum Hochgenuss.

Mittwoch, 05.07.2017

Wo Feen, Ranger und Fische sich die Hand gaben

Text und Bild: Graziella Jämsä

«Wunderland» hiess das Motto des Jugendfestes Meisterschwanden. Und so verwandelten sich während dreier Tage, Strassenbild wie Menschen gleichermassen. Der Umzug am Samstagmorgen war einer von vielen Höhepunkten.

Bei Wunderland denken die einen sofort an Alice, die dem Kaninchen mit der Uhr gefolgt ist. Die anderen träumen vom Schlaraffenland während die dritten in aktuelle Heldengeschichten von den Power Rangern schwelgen. Die kreativen Köpfe Meisterschwandens und Tennwils hatten für den Umzug am Samstagmorgen in liebevoller Bastelarbeit die verschiedensten Interpretationen in Szene gesetzt. Da stellten sich einige Anwohner gleich den Frühstückstisch samt Sofa nach draussen an die Hauptstrasse, um nur keine Sequenz zu verpassen. Der Publikumsnachwuchs zog es vor, in Bewegung zu bleiben. Wie sonst wäre man an möglichst viele Bonbons und andere Geschenke gekommen? Dass der Wettergott dem Wunderland wohlgesonnen war, schätzten Teilnehmende und Publikum.

Viele, die das Festgelände am Freitagabend noch nicht erkundet hatten, folgten nun Zwergen und Kobolden, freuten sich über die Lunapark-Bahnen oder speisten in einer der Vereinsbeizen. Halbe Nachbarschaften sassen beisammen, genossen Sonnenschein, Musik oder unterhielten sich über den eben gesehenen Umzug. Gemeindepräsident Ueli Haller brachte diese Stimmung am Abend in seiner kurzen Rede auf den Punkt: «Der Kern des Jugendfestes sollen Kinder und Jugendliche sein. Aber hier sollen sich auch Alt und Jung treffen, es soll ein soziales Netzwerk entstehen, welche das gegenseitige Verstehen in der heutigen Zeit fördert.»

Montag, 03.07.20107

FSG Tennwil am Feldschiessen

Text und Bild: Eing.

Eine Gruppe Schützinnen und Schützen der Feldschützen Tennwil fuhr mit dem Bus bis zur Sarmerstorfer Kirche und nahm dann den Weg zu Fuss nach Büttikon ans Feldschiessen. Natürlich durfte eine kurze Verpflegungspause nicht fehlen – vielen Dank an Fränzi und Nadine. Mit guten Resultaten kehrten wir dann am Abend wieder nach Hause zurück. Vielen Dank an alle die am Feldschiessen 2017 mitgemacht haben.

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