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Donnerstag, 05.07.2018

TV Lüpu am Kreis-Turnfest in Gipf-Oberfrick

Text und Bild: Eing.

Nach intensiven Vorbereitungen für das diesjährige Turnfest, war es dann vom 15. bis 17. Juni 2018 soweit. Obwohl die Wettkämpfe erst am Samstag stattfanden, reisten die meisten schon am Freitag nach Gipf-Oberfrick, um unser «Lager» aufzubauen und das Turnfest-Feeling etwas länger zu geniessen.

Am Barren zeigten die Männer eine super Leistung und erzielten eine Note von 8.66. Nach einer kurzen Verschnauf-Pause führten wir gemeinsam und zum ersten Mal eine Gerätekombination vor. Eine Note von 8.59 war dann die Belohnung für die vielen Trainings. Die Gymnastik-Bühne-Darbietung der Frauen erntete viel Applaus und eine sehr gute Note von 8.46. Das ergibt eine Gesamtnote von 25.71 und den 23. Schlussrang von den 49 Vereinen in der 3. Stärkeklasse. Eine solch gute Note haben wir in unserer langen Vereinsgeschichte noch nie erreicht.

Bei bestem Wetter feierten wir nach dem Wettkampf unsere guten Leistungen. Der selbst mitgebrachte Pool samt 1000 Liter-Tank kam allen sehr gelegen und wir genossen die Abkühlung. Nach dem Nachtessen wurde dann noch im Festzelt ausgiebig gefeiert. Und da hier gilt: «Was am Tornfest passiert, bliibt am Tornfest», gehen wir nicht genauer darauf ein. Nach einer kurzen Nacht machten wir uns dann am Sonntag wieder auf den Rückweg nach Lüpu.

«Danke vell Mol» an alle Turnerinnen und Turner für ihren super Einsatz während den Trainings und am Turnfest. Ein Danke auch an Beat und Mattias für den Transport des «Schilters» und für Traktor und Wagen. Nun geniesst der TV Lüpu die verdiente «Sommer-Pause», wobei doch schon bald unser Sommerfest am 31. Juli 2018 auf dem Kalender steht.

Mittwoch, 04,07.2018

Frühschoppenkonzet der MG Leutwil

Text und Bild: Eing.

Am 10. Juni stand das traditionelle Frühschoppenkonzert mit Jubilaren-Feier auf dem Programm. Vier Jubilarinnen und unsere Musikfreunde fanden trotz des wunderschönen sommerlichen Wetters den Weg in die Mehrzweckhalle Leutwil. Die Musikgesellschaft Leutwil unter der Leitung von Gisela Schallenberger eröffnete das Jubilaren-Konzert mit dem Marsch «zur Feier des Tages», danach begrüsste die Präsidentin Käthi Lüscher die Jubilarinnen und alle anwesenden Gäste. Das Publikum wurde mit Marschklängen, Polkas und Walzerklängen musikalisch unterhalten. Monika Müller vom Gemeinderat überreichte den Jubilarinnen mit den besten Wünschen, einen Blumenstrauss und ein Glas Honig. Nach den Gratulationen spielten wir den Geburtstagsmarsch für die Jubilarinnen. Unser Konzert schlossen wir mit dem traditionellen Stück «Träume unter Palmen» ab. Anschliessend waren alle von der Musikgesellschaft herzlich zum Apéro eingeladen. Ein Herzliches Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern für die Kollekte.

Mittwoch, 27.06.2018

Warum einen Einwohnerverein?

Text und Bild: Eing.

Um in erster Linie die Gemeindepolitik positiv zu beeinflussen um Missstände, Willkür, Eigeninteresse usw. zu verhindern. Zweitens um geeignete Personen zu finden, welche dem Stimmvolk zur Wahl vorgeschlagen werden können, sei es in Behörden oder Kommissionen. Wenn Behördenmitglieder selber für Ersatz suchen müssen, sind Fehlentscheide vorprogrammiert!

Wie stelle ich mir einen Einwohnerverein vor? Sicher nicht trocken und langweilig, sondern lebhaft, aufgestellt und aktiv! Der Einwohner-Verein ist NEUTRAL. Stimmen aus dem Parteienwald sind trotzdem willkommen.

Eine Traktandenliste besteht noch nicht, trotzdem die wichtigsten Aufgaben: Wahl eines fünfköpfigen Vorstandes, neue Statuten, Eintritte, Mitgliedschaft, Diskussionen zu Kant. und Eidg. Abstimmungen oder Aktuelles. Zusammenkünfte nach Programm, 4- bis 6-jährlich. Zur Deckung von anfallenden Spesen- und Portoausgaben, finde ich einen Jahresbeitrag von Fr. 15.00 als angemessen.

Da bereits wieder wichtige Ersatzwahlen anstehen, bin ich um baldige bzw. Anmeldungen bis Ende Juli 2018 froh (schriftlich oder telefonisch). Nach Eingang der Anmeldungen freue ich mich, euch zu einer Gründungsversammlung einzuladen.

Eines kann ich euch versichern, diese Arbeit mache ich nicht für mich, sondern im Interesse aller Einwohnerinnen und Einwohner unseres Dorfes Leutwil – das betrifft also auch DICH!

Kontaktadressen:
Monika Müller, Birrwilerstrasse 13, 5725 Leutwil (062 777 35 33)
Hans Gloor, Dorfstrasse 18, 5725 Leutwil (062 777 34 75) nur bis zur Gründungsversammlung

Dienstag, 26.06.2018

Wenn Schützen reisen

Text und Bild: Eing.

Der alljährliche Ausflug der Schützengesellschaft führte uns diesmal an das Thurgauer Kantonale Schützenfest. Früh am Freitagmorgen, 22. Juni, fuhren wir los, um in Sirnach die Waffen plombieren zu lassen.

Um 8.45 Uhr legte sich der erste Schütze in Märwil aufs Läger und gab die ersten Probeschüsse ab. Auch die Zetzwiler Schützen, die ein weiteres Mal gemeinsame Sache mit uns machten, unternahmen die ersten Versuche. Die Resultate an diesem Tag waren vielfältig: Die einen jubelten über gute oder sogar brillante Ergebnisse, andere mussten Niederlagen verkraften. Müde und «ausgeschossen» dislozierten wir nach Herisau, bezogen im Hotel unsere Zimmer und stärkten uns anschliessend bei einem vorzüglichen Nachtessen. Neu motiviert durch den Schweizer Sieg an der Fussball-WM, feierten einige von uns noch bis spät in die Nacht hinein.

Am Samstag, nach einem reichhaltigen Morgenessen, ging die Reise weiter nach Appenzell. Auf dem «Landsgmeindplatz» erwartete uns ein von Kopf bis Fuss urchiger Appenzeller. Kaum zu glauben, was dieser Mann in der folgenden Stunde mit uns anstellte! Er formte die beiden Schützengesellschaften zu einem jodelnden Chörli! Sogar das Taler schwingen hatten die meisten von uns, nach einer kurzen Trainingsphase, im Griff. Hej, war das ein Gaudi (die CD erscheint erst zu einem späteren Zeitpunkt!). Da singen bekanntlich durstig macht, besuchten wir anschliessend die Brauerei Locher, wo das bekannte Appenzeller Bier herkommt. Auf dem Rückweg Richtung Heimathafen, musste in Sirnach noch abgerechnet werden. Kränze, Kranzkarten und Bargeld machten so manchen Schützen zum glücklichen Sieger. Zwei wunderschöne Tage mit viel Nervenkitzel, Gemütlichkeit und «neu entdeckten Talenten» werden in Schützenkreisen noch lange in Erinnerung bleiben.

Montag, 25.06.2018

Landfrauen: Wenn Engel reisen

Text und Bild: Eing.

Am Freitagmorgen, 15. Juni, verreiste eine kleine Gruppe von Landfrauen ins nahegelegene Ausland. Angesagt waren Erholung und viel Spass. In Überlingen bezogen wir nicht luxuriöse aber heimelige Zimmer.

Das strahlende Wetter am Bodensee lockte jedermann an die belebte Seepromenade. Dort erkämpften wir uns erst einmal einen Stuhl in einem gemütlichen Lokal, um den grossen Durst zu löschen und den aufmüpfigen Magen zu beruhigen. Kurz entschlossen genossen wir daraufhin eine Rundfahrt auf dem Untersee, währenddessen interessante und unterhaltsame Gespräche geführt wurden. Ein weiteres Highlight war das Nachtessen in einem romantischen Innenhof, bei dem es ausnahmsweise sehr still zu und her ging.

Den Samstag verbrachten wir in Friedrichshafen beim Bummel-Shopping. Wie schnell so Frauen vom Land ins Einkaufsfieber versetzt werden können! Gut, waren die Anreisekoffer nur bis zur Hälfte voll, so konnten neue Kleider, passende Schuhe und elegante Handtaschen unauffällig nach Hause transportiert werden. Auch den Samstag liessen wir, zurück in Überlingen, bei einem feinen Nachtessen in einer gediegenen Gartenwirtschaft ausklingen.

Schade, dass auf den Samstag bereits der Sonntag (Tag der Heimfahrt) folgt. Alle Teilnehmerinnen kehrten gesund, mit gesättigtem Sprachorgan und strapazierten Lachmuskeln nach Hause zurück.

Donnerstag, 07.06.2018

SG Leutwil: Bezirksfinal 2018

Text und Bild: Eing.

Auf dem Leutwiler Scheibenstand fand am 11. und 12. Mai, bei wunderschönem Wetter, der Bezirksfinal statt. Verschiedenste Gruppen aus dem Hombergschützenverband qualifizierten sich dafür.

Am Freitagabend, wie auch am Samstag erschienen die Schützen zahlreich und motiviert. In Fünfergruppen wurde, in verschiedenen Kategorien, um Punkte gefiebert. Schlussendlich ging der begehrte Pokal der Kategorie A einmal mehr an die Gruppe Moospfupfer 1 aus Leutwil, gefolgt von Seengen 1 und den Moospfupfern 2.

In der Kategorie D (Sturmgewehr 57) dominierte Oberkulm 1 vor Beinwil 1.
Bei den Schützen mit dem Sturmgewehr 90 klassierte sich die Gruppe Oberkulm 1 vor Brandholz 1 (Unterkulm).

Nach dem grossen Nervenkitzel, verpflegte sich so mancher Schütze gerne aus der gut geführten Grillküche, oder genoss ganz einfach die Idylle nach einem anspruchsvollen Schiessprogramm.

Mittwoch, 06.06.2018

Feuerwehr Mittleres Wynental löste den Alarm aus

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Feuerwehr ist verpflichtet, jedes Jahr eine Alarmübung durchzuführen. Das diesjährige Szenario: Ein dreistöckiges Haus, das in Brand steht und drei Menschen, die aus den oberen Stockwerken gerettet werden müssen! Keine einfache Aufgabe für die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil.

Ein grosses Ereignis an einem Dienstagabend. «Brand gross» hiess es bei der Alarmmeldung, welche die Feuerwehr Mittleres Wynental auslöste. Innert kürzester Zeit rannten die ersten Lüpuer und Dürrenäscher Feuerwehrmänner zum Haus von Motos Aeschbach in Leutwil und machten sich ein erstes Bild vom Geschehnis. Nicht nur die Feuerwehr wurde aufgeboten, sondern auch die Sanitäter, die sich um die drei Opfer kümmern mussten. Réne Müller, Adrian Lischer, Reto Fuchs und Andi Bösiger von der Feuerwehr Mittleres Wynental beobachteten die Feuerwehrleute Dürrenäsch-Leutwil und schrieben sich alle positiven und negativen Handlungen auf. So wird überprüft, ob alle Abläufe effizient und richtig durchgeführt werden. Der Atemschutz barg die erste Person auf dem Balkon und brachte sie ins Verwundetennest zur medizinischen Versorgung. Später wurde der schreiende Mann aus dem zweiten Stock gerettet und schlussendlich die letzte Person im dritten Stock! Keine leichte Aufgabe an einem so steilen Hang die Leiter zu stellen, doch die Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert! Die Feuerwehr Mittleres Wynental definierte zu Beginn einige Ziele, die zu erreichen waren. Diese wurden fast alle geschafft. Dafür gab es ein «Erfüllt» und einige Tipps für die Zukunft zum Abschluss der Alarmübung.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 06.06.2018

Trachtengruppe Leutwil zu Besuch am Mittagstisch

Text und Bild: Eing.

Traditionsgemäss bekamen die Senioren/-innen von Leutwil und Dürrenäsch an ihrem Mittagstisch im Monat Mai, Besuch von der Trachtengruppe Leutwil mit Unterstützung von der Trachtengruppe Oberkulm. In diesem Jahr wurden die Teilnehmer im von der Famlie Uslu mit viel Herzblut geführten Restaurant Linde in Leutwil überrascht.

Als Auftakt unterhielt das Frauen-Chörli, welches im Altersheim Sarmensdorf mit den Bewohnern singt, mit bekannten Liedern. Rosmarie Bolliger, die beliebte, langjährige Leiterin des Mittagstisches, begrüsste anschliessend die Trachtenleute. Mit den Volkstänzen «Linggsfüessler», «Früehligswalzer» und mit der der Polka «Sur Pra San Peder» aus dem Bündnerland, wurde das Publikum auf den Frühling eingestimmt. Danach unterhielt die Mittagstischleiterin die gesellige Runde mit amüsanten «Tipps für Frauen von untreuen Männern» aus der Feder von Friedrich Walti. Im Anschluss an eine weitere Gesangs-Einlage, läuteten die Tänzer/-innen mit dem zur Lokalität passenden, aargauischen Volkstanz «I de Linde z’Leutwil» eine weitere Tanzrunde ein. Die Mazurka «Mir wei luege» und als Abschluss «s’Wunder» rundeten die gelungene Vorführung ab. Als Mitbringsel erhielten die Senioren von der Trachtengruppe selbstgebackene Butterzöpfli samt Schoggistängeli, eine zu jeder Tageszeit passende Zwischenverpflegung. Der Frühlings-Besuch am Pro-Senectute-Mittagstisch ist für die Trachtenleute jeweils eine gute Gelegenheit, die über den Winter gelernten Schweizer Volkstänze vor Publikum zu zeigen.

Schnupper-Tänzerinnen und -Tänzer sind jederzeit in der Trachtengruppe Leutwil willkommen. Getanzt wird wöchentlich jeweils am Mittwoch-Abend von 20.15 bis 21.45 Uhr im Disponibel-Raum im UG der Mehrzweckhalle Leutwil. Wir freuen uns!

Mittwoch, 30.05.2018

Candle light dinner auf dem Titlis

Text und Bild: Eing.

Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des Frauenturnvereins (Damenturnverein) Leutwil plante der Vorstand einen Überraschungsausflug. Am 26. Mai war es soweit und die Überraschung begann mit einem gespendeten Apéro.

Nach dem Erraten des nächsten Ziels und frisch gestärkt, chauffierte Kurt die aufgeweckten Ladies bei heissen Temperaturen mit einem Kleinbus nach Engelberg. Dort lüftete die Verantwortliche das Geheimnis des candle light dinners auf dem Titlis (3020 m. ü. M.). Erstaunte Gesichter und Wow löste Vorfreude in der Gruppe aus und es machte riesigen Spass. Die Gondlerei bis zum Top of Titlis, die Eisgrotte, der Schneeweg zum Cliff Walk, den sogar nicht so schwindelfreie bezwangen und die atemberaubende Aussicht waren spitze. All diese Impressionen konnte man beim Fondue Chinoise verarbeiten. Je später der Abend ... Blitz und Donner, es rumpelte, und noch nie war man dem Geschehen so nahe. Wahrscheinlich war das noch ein special effect zu unserem Arrangement. Bevor die Frauen wieder die Talfahrt antraten, genoss man nochmals das Alpenpanorama, das sich fast bei Vollmond zeigte. In Engelberg, die Plätze im Bus wieder eingenommen, wurde man sicher nach Leutwil chauffiert und in den sehr, sehr frühen Morgenstunden trennten sich die Wege der inzwischen müde gewordenen Truppe.

Mittwoch, 30.05.2018

Eine Ära geht zu Ende

Text und Bild: Eing.

Nach vierundzwanzig Jahren ist es nun so weit: Brigitta Baumann begibt sich in den wohlverdienten Ruhestand. Brigitta hat von 1974 bis 1985 und von 2005 bis 2018 an der Schule Leutwil unterrichtet. Von 1985 bis 2005 hat Brigitta pausiert, um sich als Mutter und Ehefrau um ihre eigene Familie zu kümmern.

Oft hat Brigitta mit einem Lächeln im Gesicht davon erzählt, wie gut sie sich an die Eltern einiger Kinder, die heute bei ihr in der Klasse sitzen, erinnern kann, die vor Jahren auch schon bei ihr den Unterricht besucht haben. Ob nun die Eltern oder ihre Kinder die grösseren Schlitzohren waren, dazu schweigt sie diskret.

Was Brigitta in den vierundzwanzig Jahren an der Schule an neuen Unterrichtsformen, Anpassungen, Umstrukturierungen, Umbauten, neuen Lehrmitteln in ihrem beruflichen Umfeld erlebt hat, ist kaum zu glauben. Schon seit längerem ist das Bildungswesen ein Experimentierfeld der Politik, was den Lehrpersonen eine ungeheure Flexibilität und Anpassungsfähigkeit abverlangt. Brigitta hat das alles gut gemeistert und hat wohl oft kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen, was da wieder Neues ausprobiert werden soll. Eine ausserordentliche Entwicklung passierte in all den Jahren auch im Bereich der Digitalisierung der Schule. Auch diese Hürde hat Brigitta ohne Probleme genommen.

Brigitta ist aber auch eine sehr kreative Person. So hat sie mit ihren Kindern immer wunderbare Laternen mit speziellen geometrischen Mustern zum Laternenumzug gebastelt. Geometrie und Mathematik waren denn auch die Fächer, die Brigitta speziell gerne unterrichtete. Nicht zu vergessen ist aber auch ihre enge Verbundenheit mit dem Dorf. Nebst ihrer Tätigkeit als Lehrperson ist sie auch ein langjähriges, aktives Mitglied im Schützenverein und als Mitglied im Gemeinderat hat Brigitta sich auch politisch in das Geschehen der Gemeinde Leutwil eingebracht. Brigitta hat den Kindern die Geschichte von Leutwil mit viel Herzblut weitergegeben. Ihr fundiertes Wissen über das Dorf, ihre Heimatverbundenheit, ihre Kenntnis der lokalen Traditionen, waren wahre Schatzkammern für die Schüler und Schülerinnen, für die anderen Lehrpersonen und natürlich auch für die diversen Jugendfest-Kommissionen, in die Brigitta über die Jahre Einsitz hatte. Die Verbundenheit zu ihrem Heimatort zeichnete sich auch darin ab, dass Brigitta die Herbstwanderung mit ihren Kindern immer auf Gemeindeboden durchgeführt und regelmässig mit ihren Klassen eine Gemeindeversammlung besucht hat.

Nicht vergessen darf man natürlich Brigittas Liebe zum geschriebenen Wort. Sie lernte mit ihren Kindern wunderbare Gedichte und eröffnete auch den einen oder anderen Elternabend mit einem Vers. Kaum jemand in Lüpu hat noch nie eine von Brigittas hochspannenden Sagen gehört. Ihr beim Erzählen zuzuhören, war immer ein spezielles Erlebnis.

Brigitta lebte für die Schule. Sie liebte «ihre» Kinder und führte sie unbeschwert, gradlinig, bodenständig und nicht immer ganz leise durch den Unterricht. Brigitta war ein wichtiger Teil des Leutwiler Lehrerteams. Sie war der ruhende Pol, sie war eine wunderbare Kollegin und eine Stütze für alle. Wie oft ist Brigitta für eine kranke Kollegin eingesprungen, hat geholfen und unterstützt, wenn es nötig war und war selbst, als sie eigentlich mit einem Bandscheibenvorfall hätte im Bett liegen müssen, bereit, die Kinder in das geplante Abschlusslager zu begleiten.

Ja, Brigitta war mit Leib, Herz und Seele Lehrerin und eine wunderbare Teamkollegin, die wir alle von Herzen vermissen werden. Wir wünschen Brigitta in ihrem neuen Lebensabschnitt alles Gute, viel Glück, Ruhe und Freude.

«Wir alle hoffen, dass wir wieder einmal in den Genuss einer Deiner wunderbaren Geschichten kommen dürfen. Vielen Dank für Deinen grossen und wertvollen Einsatz an unserer Schule, für unsere Kinder, das Lehrerteam und das ganze Dorf.»

Für die Schulpflege Leutwil
Theres Hirt

Mittwoch, 23.05.2018

Eine schwere Lieferung für die Rudolf Gloor AG

Text und Bild: fabienne Hunziker

Ein guter Tag für die Rudolf Gloor AG in Leutwil, denn schliesslich wird nicht jeden Tag eine neun Tonnen schwere Maschine angeliefert. Mit dieser fünfachsigen Fräsmaschine wird es der RGL in Leutwil möglich sein, die Effizienz und Präzision in einigen Arbeitsbereichen zu optimieren.

Die alte Maschine hatte bereits über zwanzig Jahre auf dem Buckel und so war es an der Zeit in ein neues Dreh- und Fräscenter zu investieren. Roland Gloor war sichtlich erfreut, als das riesige «Päckli» geliefert wurde. In der Werkstatthalle wurde mit dem Abtransport der alten vierachsigen Fräsmaschine bereits im Vorfeld Platz geschaffen. Die neue Maschine ist amerikanischer Herkunft und misst ohne Zubehörteile wie Kühlgeräte und Kühlwasserbehälter rund zweieinhalb mal dreieinhalb Meter. Die Firma RGL, welche bereits in dritter Generation geführt wird, hat sich in den letzten Jahren stetig entwickelt und auch vergrössert. Um dem geforderten Standard auf dem hart umkämpften Markt gerecht zu sein, seien ab und zu grössere Investitionen unumgänglich, so Roland Gloor. Die neue Maschine ermöglicht der Firma eine Steigerung der Effizienz, da grössere Teile mit weniger Aufspannungen bearbeitet werden können. Die fünfachsige Maschine ermöglicht schräge und noch exaktere Bohrungen, wird in dieser Branche schliesslich in Hundertstelmillimetern gerechnet. Nach fachkundiger Schulung der Herstellerfirma kann das neue Gerät nach rund einer Woche in Betrieb genommen werden.

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Montag, 14.05.2018

Back to the roots im Ballenberg

Text und Bild: Eing.

Pünktlich trafen die Frauen vom Frauenturnverein Leutwil zur Handtäschlireise bei der Bushaltestelle ein. Unter Verabschiedung durch den Schulhausabwart kehrte man dem Dorf den Rücken zu, über Boniswil gings nach Luzern und dann Richtung Brünig.

Im Speisewagen des Brünigzugs hatte die Gruppe Glück und konnte sich einen Platz ergattern. Die Fahrt verkürzte man sich durch einen exzellenten Kaffee und einem Homemade-Speckbrötli (danke Silvia). Angekommen im Ballenberg stand der Apéro auf dem Programm und nachher trennte sich die Gruppe auf. Zwei absolvierten den Foxtrail und der Rest machte den Spaziergang durch die Jahrhunderte. Bauernhoftiere, wunderbare Gärten und Felder sowie Demonstrationen von traditionellem Handwerk machten die Vergangenheit zum Erlebnis. Es wurde jedem wieder bewusst, wie hart unsere Eltern und noch mehr unsere Grosseltern «gwärchet händ». Stark schwelgte man in dieser Vergangenheit und jedes hatte ein Müsterli parat, wie es anno dazumal von Erzählungen kannte, oder sogar teilweise noch selber miterlebte. Wie man die alten Utensilien verwendete, gab zu reden sowie auch die damaligen Preise im Coiffeursalon gaben Anlass zu Gesprächsstoff. Nach der Aelplermagronen-Stärkung machte man sich auf den Weg zu unserem Zopfhüsli. Viele konnten sich noch erinnern, wie es einst unser Dorf zierte. Beim Eingang wurde man durch ein Foto vom «Rönner Dölf», der anno dazumal dort lebte, begrüsst. Da kann man nur sagen «wunderschön».

Leider war die Reise ins «weisch no» schon wieder vorbei, eingedeckt mit Leckereien kehrte die gutgelaunte Frauengruppe wieder über Luzern ins heimische Seetal zurück.

Mittwoch, 09.05.2018

Schule Leutwil im Naturama Aarau

Text und Bild: Eing.

Mein Tag im Naturama
Am Morgen um 8 Uhr haben wir uns auf dem Schulhausplatz getroffen und dann sind wir mit dem Bus los gefahren. Beim Bahnhof hat der Bus angehalten und dann sind wir mit dem Zug noch weiter nach Aarau gefahren. Wir sind unter der Strasse durchs Tunnel ins Naturama gelaufen. Im Naturama hatten zuerst die Kindergartenkinder und die Erstklässler eine Führung, während die 2. bis 4. Klässler in kleinen Gruppen das Naturama mit den Lehrern erkundeten. Dann haben wir gepicknickt und danach hatten die «Grossen» eine Führung. Ich hab ein lustiges Tier gesehen, es heisst «Wolpertinger». Dann gab es noch eine Mine die nachgebaut war und echte Mäuse.
Severin, 2. Klasse

Mein Tag im Naturama
Wir sind mit dem Zug und mit dem Bus ins Naturama gefahren. Dort haben wir einen Biberbau gemacht. Wir haben ein echtes Bibergebiss gesehen und haben Dinosaurierknochen gefunden. Wir wurden von einer Frau durchs Museum geführt und durften an einer Möhre knabbern wie ein Biber. Wir durften bei der Führung das grosse Mammut streicheln. Danach haben wir noch einen Biberschwanz gesehen. Danach gab es Mittagessen und wir machten uns wieder auf die Heimreise mit dem Zug und Bus.
Juna, 1. Klasse

WEMF-beglaubigte Gratisauflage Leutwil: 364

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