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Mittwoch, 11.07.2018

Besuch vom Regenbogenfisch im Kindergarten

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Seit 25 Jahren begeistert Marcus Pfister, Autor und Illustrator aus Bern, mit seinem Bilderbuch «Der Regenbogenfisch» die Kinder rund um den Globus. Beim Wettbewerb, welchen er zum Jubiläum seines Glitzerfisches ausgeschrieben hatte, gewann Vreni Gubler für ihren Kindergarten den Hauptpreis: ein Workshop mit dem Autor. Mit Spannung erwarteten die Kinder den berühmten Mann im Musikzimmer und begrüssten ihn mit einem scheuen «Grüezi Herr Pfister».

Die Sitzordnung war eine Herausforderung für die Kindergartenlehrerinnen, denn alle wollten vorne sitzen. Als Pfister gleich zu Beginn ein paar seiner in sechzig Sprachen übersetzten Regenbogenfischbücher herum zeigte und erklärte, «Färöisch kann keiner», reagierte der kleine Owen spontan: «Doch ich kann färöisch! Mein Papa kommt von dort».

Man kommt weit, wenn man schon fünfundzwanzig Jahre alt ist. So geht es dem Regenbogenfisch. Er durchkreuzt Flüsse, Seen und Weltmeere und schwimmt bis nach Amerika und China. Überall verschenkt er seine Glitzerschuppen und erzählt den Kindern Geschichten übers Teilen und dass man lernen muss, auch mal zu verlieren. Auf der Titelseite schwimmt der kleine Fisch immer in jene Richtung, in welcher die Schrift im jeweiligen Land verläuft. Verzaubert sassen die Kinder vor ihrem Erzähler und nur ein paar wenige hatten Mühe, bis zur Pause stillzusitzen. Die Pause war da, um die mitgebrachten Bücher signieren zu lassen. Der Autor liess es sich nicht nehmen, neben seinem und den Namen der Kinder, auch noch einen kleinen Regenbogenfisch zu skizzieren.

Nach der Pause war es dann an den Kindern, selber aktiv zu werden. Auf grossen Papierbogen durften sie Unterwassertiere «zaubern-zeichnen» und gleichzeitig eine Geschichte darum herum erfinden. So entstanden Fussballfische, Fahrradfische und Blumenfische mit fantastischen, passenden Geschichten. Marcus Pfister ermunterte die Kleinen, dies auch zuhause auszuprobieren, denn Zeichnen und Geschichten erfinden könne jeder.

Der Morgen verging viel zu schnell. Zauberschachteln und Faltbücher, aus welchen Bilder verschwinden, alle auf dem kreativen Tisch des Buchautors entstanden, liessen staunen und auf den nächsten «Langeweilemoment» daheim hoffen. Denn immer wenn Langeweile aufkommt, kann etwas Fantastisches und Kreatives entstehen.

Weitere Bilder unter www.zetzwil.ch

Dienstag, 09.07.2018

30 Jahre: Happy Birthday, BMX-Club Zetzbu!

Text und Bild: Thomas Moor

Eine Eintagsfliege war der BMX-Sport nicht. Nachdem diese trendige Zweiradwelle von Amerika nach Europa rübergeschwappt war, erfasste sie auch Zetzwil. Es war 1988, als im Haus der Familie Wirz an der Hauptstrasse 444 die Clubgründung erfolgte. Die spektakuläre Sportart reitet dank Herzblut der ehemaligen und aktuellen Vereinsführung weiter auf der Erfolgswelle. In diesem Jahr kann ein runder Geburtstag gefeiert werden. Happy Birthday, BMX-Club Zetzbu!

«Riders ready? – Watch the Gate». Wenn diese Aufforderung aus dem Lautsprecher ertönt, vergehen nur noch wenige Sekunden, bis sich das pneumatische Startgatter senkt und die BMX-Fahrer mit voller Kraft in die Pedalen treten. Was danach folgt, sind packende Duelle, die sich die Sportlerinnen und Sportler auf der mit Sprüngen und Steilwandkurven gespickten Bahn am Mattenweg liefern. Von Startgatter, betonierten Steilwandkurven und dergleichen war 1988 unter dem Präsidium von Patrick Kasper und Vize Peter Wirz auf der ersten BMX-Piste im Sandhübel natürlich noch nicht die Rede. Auch als 1993 am heutigen Standort Mattenweg der Bau einer neuen Piste in Angriff genommen wurde, buk man vergleichsweise kleine Brötchen. Obwohl man dank der Erbauerin, der PAMO Gerüste AG, jetzt bereits über eine mit Gerüsteprofilen und Holzbrettern versehene Startrampe verfügte. Diese Bahn wurde übrigens im Zusammenhang mit dem Dorffest «Zetzwil, Festwil» erbaut und bildete die Grundlage für weitere Anpassungen und Ausbaustufen. Ziel war es schon damals, den Jugendlichen im Rahmen einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung auch eine Anlage zur Verfügung zu stellen, die den Anforderungen professioneller Trainingsmöglichkeiten gerecht wurde. Um mit den übrigen schweizweit rund 15 BMX-Bahnen standhalten zu können, fiel 1997 der Startschuss zum Neubau der 3. BMX-Piste auf dem Gelände am Mattenweg. Erbaut in Fronarbeit durch die BMX-Mitglieder.

Auf Sportlichkeit, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein (Pflege und Instandhaltung der Anlage) wurden die BMXler der Geburtsstunde unter anderem von Willi «Oli» Bohler getrimmt. Eine gesunde Clubbasis bildete über all die Jahre aber auch der Vorstand, der sich vorwiegend aus Aktivmitgliedern zusammensetzte. Ebenfalls positiv: Die Führung wechselte in der bisherigen Vereinsgeschichte nur dreimal. Patrick Kasper, Marco Roth und Markus Steiger heissen die ehemaligen Präsidenten. Dino Rompietti leitet die Geschicke des BMX-Clubs Zetzbu seit 2017 und kann bei Anlässen und bei Arbeiten an der Bahn auf engagierte Eltern von aktiven BMXlern zählen. «Auch den Sponsoren sind wir zu Dank verpflichtet», wie er sagt. Mit ihrem Engagement tragen sie unter anderem dazu bei, dass die BMX-Bahn immer up to date ist, damit die zur Zeit 39 aktiven Fahrer (der jüngste 6, die älteste 39 Jahre) optimale Trainingsbedingungen vorfinden.
Am Wochenende vom 17. bis 19. August kann nun auf das 30-Jahr-Jubiläum angestossen und gefeiert werden. Neben dem 7. Lauf zur Deutschschweizermeisterschaft am Sonntag, wartet der Club mit verschiedenen Aktivitäten für die Besucher auf (siehe Inserat).

Infos unter www.bmxzetzwil.ch

Donnerstag, 05.07.2018

Plausch-Jassabend der Schule Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Jassen ist für vieles gut. Dessen waren die beiden Lehrerinnen Marlies Gugelmann und Simone Hunziker überzeugt, als sie nach den Frühlingsferien das Jass-Projekt mit den Erst-, Zweit- und Drittklässlern starteten. Das Resultat davon war der fröhliche Plausch-Jassabend, zu welchem die Eltern als Spieler oder als Zuschauer eingeladen wurden.

«Wir sind so gut geworden, dass wir nun einen Jassabend veranstalten können», erklärt Marlies Gugelmann. Der ohrenbetäubende Lärm im Treppenhaus des Schulhauses während des Begrüssungsaperos zeugte von Spannung und Vorfreude. Im Musikzimmer wurden, nachdem etwas Ruhe hergestellt war, die Gruppen und Tische zugeteilt. «Das Grosi kann besser jassen, als mein Mami», meinte mancher Jungjassser und hatte kurzerhand sein Grosi ans Turnier geholt. Mancher Papa gab zu, dass seine Jass-Kunstfertigkeit etwas eingerostet sei. Nichtsdestotrotz war das Mitmachen eine Freude und der Eifer der Kinder ansteckend. Gespielt wurde je nach Altersstufe der Kinder mit oder ohne Trumpf und an einigen Tischen auch ohne Punktezählen.

Das Schweizer Nationalspiel ist für vieles gut. Die Kinder üben auf spielerische Art das Rechnen, entwickeln eine bessere Feinmotorik, lernen sich an Regeln zu gewöhnen und stärken ihre Konzentrationsfähigkeit. Das gemeinsame Spiel am Tisch fördert den Zusammenhalt in der Gruppe und in der Familie. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist das Lernen zu verlieren. Am Zetzwiler Plausch-Jassabend gab es allerdings keine Verlierer, wobei es keine Naturalien zu gewinnen gab. Dafür umso mehr Freude, Stolz und Zusammengehörigkeit. Bilder auf www.zetzwil.ch

Donnerstag, 05.07.2018

Erfolgreiche und stimmungsvolle Sommerserenaden

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Parallel zur Fussball-WM hatte die Kulturkommission Zetzwil eine Reihe abwechslungsreicher Abendkonzerte auf die Beine gestellt. Bein schönem Wetter auf der Waldlichtung bei der Wuhrhütte, bei Regen im Kirchlein, hiess es. Die Kirchentüre konnte während der ganzen Zeit verschlossen bleiben. Das Wetter meinte es sehr gut mit den Musikern und den zahlreichen Gästen, welche Abend für Abend in die Wuhr pilgerten.

Kaum jemand hätte erwartet, dass das neue Projekt der KuKo auf ein so grosses Echo stossen würde. Die drei Damen hatten zusammen mit ihrem Grillmeister Anton jeden Abend alle Hände voll zu tun um Bier, Mineral und Grill aufzustellen, die leckeren Landsgmeindwürste zu verkaufen, mit dem Spendenhut für die Musiker die Runde zu machen und am Schluss wieder alles aufzuräumen.

Fünf Abende und fünf Gruppen, fast alle aus der Region, gestalteten ein unterhaltsames, abwechslungsreiches Programm. Der erste Abend gehörte den Liebegger Alphornbläsern, die mit ihren majestätischen Instrumenten perfekt ins Ambiente auf der Waldlichtung passten. Die reifen Jahrgänge der Beizegugge Snäfu aus Baar überzeugte bereits beim Auftritt mit ihrem tollen Outfit und dann noch mehr mit ihrem gepflegten Sound von Dixie, Blues bis Samba. Wer an diesem Abend lieber zuhause das Match Schweiz–Serbien verfolgte, hat eindeutig etwas verpasst! Das Schwyzerörgeli-Quartett Wätterhäxe erfreute an seinem Abend dann wieder eine grosse Zuschauerschar mit heimatlichen Klängen und ihrem spritzigen und frechen Humor. Ein besonderer Leckerbissen war der Auftritt des grossen Wynentaler Chors Allegro. Die Abendstimmung und das letzte Lied «Luegid vo Bärg und Tal» liess mit der untergehenden Sonne das eine oder andere Auge feucht werden. Der letzte Abend gehörte dem jungen Trio ZAARGO. Mit ihren Klarinetten und Stücken von Klassik bis Ragtime beeindruckten sie nicht nur das Publikum, sondern offenbar auch die Rinder der benachbarten Weide, welche sich mit ihren Kuhglocken fröhlich ins Konzert einmischten.

Gemeindeammann Dani Heggli bedankte sich bei der Kulturkommission und bekundete, dass der Anlass Weltklasse gehabt hatte und dies, obwohl im Gemeindebudget überhaupt nichts dafür vorgesehen sei. Die Aussage der KuKo, man werde diese Serenaden im nächsten Jahr wahrscheinlich wiederholen, wurde vom Publikum mit Applaus entgegen genommen.

Donnerstag, 05.07.2018

Die Kids überzeugten mit schauspielerischem Talent

Text und Bild: Jennifer Loosli

Unter den Begriffen «Wortblitze und Satzgewitter» entstanden drei Bühnen-Projekte der 4. bis 6. Klasse Zetzwil. Nach der «Bühne für Worte» und dem «Literaturclub», war es nun Zeit für das letzte Theaterstück der Trilogie! In nur 3 Wochen entstand «SOS aus einer anderen Welt».

Hannes Leo Meier gab den 5. Klässlern die Aufgabe, sich um eine spannende Geschichte und eine interessante Figurenzusammensetzung zu kümmern. Es gab in den 3 Wochen Vorbereitung nie ein Regiebuch! Die Kids improvisierten von Anfang an und das Stück vervollständigte sich von Tag zu Tag zu einer spannenden Geschichte. In ihrem Stück gab es eine literarische und eine realistische Welt. In der realistischen Welt beteiligte sich eine Schulklasse an einem Schreibwettbewerb. In der Zwischenzeit begannen in der literarischen Welt die bekannten Kinder- und Jugendbuchfiguren dahin zu vegetieren. Die Figuren verlieren einen Teil ihrer Eigenschaft, wenn die Kinder den Film anschauen, anstelle das Buch zu lesen. Pipi Langstrumpfs Tochter Pia konnte nicht dabei zusehen, wie ihre Mutter langsam verschwindet ... Deshalb sandte sie der Schulklasse eine Fakebotschaft, als hätten sie am Schreibwettbewerb gewonnen. Sie sollen ins Sanatorium «Endstation Literaturfiguren» an die Preisverleihung kommen. Dies tat die Klasse auch und traf auf die berühmten Literaturfiguren, wie Winnie-the Pooh, Bibi Blocksberg, Pingu oder Momo aus Kassiopeia! Alle waren begeistert, die Figuren in echt zu sehen und dachten nach, wie sie Kinder dazu bringen, wieder mehr Bücher lesen. Ein Wettbewerb zu veranstalten wäre eine tolle Idee! Die Figuren begannen wieder zu leben und erhielten ihre Eigenschaften zurück. Aber auch das Publikum wurde aufgefordert bis im August vier Bücher zu lesen, plus eines aus ihrer Kindheit, damit die Figuren weiterleben können.

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Montag, 02.07.2018

Seniorenreise der reformierten Kirchgemeinde

Text: Elsbeth Haefeli, Bild: Marcel Vogler  / pixelio.de

Wieder steht die traditionelle Seniorenreise für alle Ü60-Einwohnerinnen und -Einwohner, egal welcher Konfession oder Glaubensrichtung, beider Gemeinden vor der Tür. Auch die «Ehemaligen» in Oberkulm sind herzlich willkommen. Die Reise führt diesmal ins Emmental und in den Oberaargau. Fritzenflue, Sumiswald und Bürgisweyerbad sind die attraktiven Stationen, an welchen Halt gemacht wird.

Im Preis von Fr. 50.– (dank Beiträgen der politischen Gemeinden) sind Carfahrt, Kaffee und Gipfeli, Mittagessen und alkoholfreie Getränke, sowie das Dessert auf dem Heimweg inbegriffen. Ebenfalls inbegriffen ist die Gotthelf-Kostprobe des Bärenwirts in Sumiswald.

Weitere Informationen und Anmeldeformulare auf beiden Gemeindekanzleien und im Kirchgemeindesekretariat, sowie auf www.kirche-gontenschwil-zetzwil.ch und 062 773 19 85 oder 079 568 01 04 (Heinz Schiess).

Anmeldeschluss: 20. August 2018

Mittwoch, 27.06.2018

Spiel und Spass für die ganze Familie

Text und Bild: fabienne Hunziker

Bei bestem Wetter fand auch in diesem Jahr das beliebte Sommerfest der Stiftung Schürmatt statt. Der Sommerwind brachte die bereits von Weitem sichtbare, liebevoll gestaltete Dekoration aus riesigen Quallen, bunten Fischen und hängenden Schiffchen wunderbar zur Geltung.

Auf dem grossen Festgelände gab es für alle Einiges zu entdecken. Die Schürmatt-Batzen konnten bereits beim Eingang gewechselt werden und mit einem Lageplan ausgerüstet, konnte es schliesslich für alle losgehen. Während die einen an der Kletterwand hoch hinaus wollten, versuchten sich die anderen beim Fischen oder genossen die Hüpfburg in vollen Zügen. Eine Fahrt mit dem Bähnli war bei Kindern, wie auch bei den Erwachsenen hoch im Kurs. Das Meistern von teilweise schwierigen Manövern konnte man mit verschiedenen Fahrzeugen üben. Einige Runden mit dem Go-Kart, den Handbikes oder auch im Rollstuhl waren deshalb bei den Kindern weit oben auf ihren Listen. Auch das Steuern der ferngesteuerten Autos war für ungeübte Hände nicht immer ganz einfach. Für die kleinen Tierliebhaber bestand die Möglichkeit eine Runde auf dem Rücken des Ponys oder einen kurzen Ausflug mit den Bernhardinerhunden zu erleben. In der Specksteinwerkstatt wurden fleissig an Anhängern geschliffen und Schmuckstücke der etwas anderen Art stellten die gefilzten Armreife dar. Dass in der Stiftung täglich viel Kreatives entsteht, zeigte nicht nur die maritime Dekoration, welche auf dem ganzen Festgelände zu finden war, sondern auch die Auswahl an Produkten, welche in den verschiedenen Werkstätten entstehen. Das herrlich angenehme Wetter erlaubte es, auch das grosse kulinarische Angebot gemütlich und entspannt geniessen zu können. Für die Kinder hiess es, die Spielbatzen im Verlauf des Tages gut einzuteilen, und so trafen sie eine sorgfältige Auswahl, um den spannenden Spieltag schliesslich noch mit einem weiteren Highlight beenden zu können. Das Fest bot einmal mehr einen Ort der fröhlichen Begegnung für Familien, Klienten, Angehörige, Mitarbeitende und Freunde der Stiftung.

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Montag, 25.06.2018

Die schönsten Gartenterrassen der Region

Text und Bild: Jennifer Loosli

Man muss gar nicht weit reisen, denn auch in Zetzwil kann man Ferienfeeling pur erleben! An schönen Sommerabenden gemütlich auf einer Terrasse sitzen und während einem leckeren Essen ein gutes Glas Wein geniessen, was will man mehr?

Die Auswahl an schönen Sommerterrassen in der Umgebung ist gross, so, dass man gar nicht in die Ferne reisen muss. Denn nichts geht über ein leckeres Essen unter freiem Himmel. Nirgends ist der Feierabend so schön, wie im Gasthof Bären in Zetzwil. Umgeben von schönen Blumen und im Schatten eines grossen Schirmes, lassen sich die Sommertage so richtig geniessen. Bei gutbürgerlichen und traditionellen Sommergerichten, wie einem Fitnessteller mit paniertem Kalbs- oder Schweinsschnitzel, einem Roastbeef oder Fitnessteller mit Balchen kann man sich im Gasthof Bären verwöhnen lassen. Das auserlesene Weinangebot überzeugt mit seinem vielfältigen Angebot, von leichten Weinen bis zu Klassikern aus der Schweiz, Italien oder Frankreich, passend zu den verschiedensten Gerichten. Nebst leckerem Essen findet ab dem 1. September 1x im Monat ein Tanzabend mit Live-Musik statt. Für grössere Familien- und Vereinsanlässe bietet die Terrasse 30 Plätze an, wie auch Gästezimmer, wenn man nicht mehr nach Hause fahren möchte.

Montag, 25.06.2018

Kennen Sie die Familie Darwish ... aus Syrien?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Herr und Frau Darwish leben seit über drei Jahren mit ihren Kindern als Asylsuchende in unserer Gemeinde. Sie mussten ihre Heimat Syrien und alles, was ihnen lieb war verlassen, um sich und ihre Kinder zu schützen. Die Kinder haben in unserem Kindergarten und in der Schule Anschluss gefunden und die Eltern haben beide ihre Deutschkenntnisse inzwischen verbessern können.

Herr Darwish, würden Sie uns erzählen, wo Sie in Syrien gelebt haben?
Wir sind an der Grenze zur Türkei aufgewachsen. Später zogen wir in die Nähe von Damaskus, weil es in unserer Region kaum noch Arbeit gab.

Welchen Beruf haben Sie in Ihrem Heimatland ausgeübt?
Ich habe ein Diplom als Elektriker. In Damaskus hatte ich einen Laden, in welchem ich Elektrogeräte und Computer wartete. Diesen gibt es inzwischen nicht mehr. Er wurde geplündert und zerstört.

Welche Möglichkeiten, Ihren Beruf auszuüben haben Sie hier?
Ich durfte ein halbes Jahr lang als Praktikant in einem Elektrofachgeschäft arbeiten. Allerdings ist es schwierig, mit dem F-Status eine Stelle zu bekommen. Die Arbeitgeber fürchten, dass man plötzlich wieder an einen anderen Ort versetzt wird. Meine Deutschkenntnisse sind natürlich auch noch mangelhaft. In meinem Beschäftigungsprogramm sind momentan nur zwei Praktika als Schreiner und als Gärtner frei. Das sind aber halt einfach nicht meine Berufe. Dazu kommt, dass man im Praktikum nichts verdienen kann.

Was war für Sie der ausschlaggebende Grund für Ihre Flucht?
Wir waren einfach nicht mehr sicher. Es gab kein Wasser mehr und Strom nur noch 1 bis 2 Stunden pro Tag. Die Schulen wurden geschlossen. Leute wurden vom Militär abgeholt, auch fünfzehnjährige Jungen. Man wusste nie, was morgen passiert. Menschen verschwanden spurlos und die Bomben und systematischen Zerstörungen zwangen uns schlussendlich, unsere Heimat zu verlassen.

Haben Sie noch Familie in Syrien?
Herr D.: Meine Mutter und ein Bruder leben an der türkischen Grenze. Sie haben es schwierig. Alles ist sehr teuer geworden und es gibt kaum Arbeit. Dazu ist meine Mutter krank.
Frau D.: Meine Eltern sind jung gestorben. Heute bin ich dankbar dafür, dass sie den Krieg nicht erleben mussten. Meine Brüder sind in den Libanon geflohen. Meine Schwestern sind noch da. Ein Schwager ist im Militär, der andere im Gefängnis.

Auf welchem Weg sind Sie in die Schweiz gekommen?
Herr D.: Da meine beiden Schwester bereits in der Schweiz waren und 2013 der Familiennachzug noch möglich war, erhielten wir ein Visum und mussten nicht über den Land- und Wasserweg einreisen.

Wie haben Sie die Aufnahme in der Schweiz erlebt?
Frau D.: Die ersten Jahre wurden wir immer wieder in andere Asylunterkünfte verschoben. Es war oft sehr schwierig für uns, weil es zu wenig Platz hatte. Die hygienischen Verhältnisse waren mangelhaft und die Unterkünfte sehr kalt. Unser älterer Sohn wurde so schwer krank, dass er zehn Tage ins Spital musste.

Wie leben Sie Ihren muslimischen Glauben?
Frau D.: Ich liebe meine Religion. Deshalb mache ich alles, was dazu gehört. Zuhause laufe ich unkonventionell herum. Aber, wenn ich nach draussen gehe, trage ich lange Kleider und ein Tuch. Wir zelebrieren den dreissigtägigen Ramadan. (Lacht) Das ist nicht schwieriger, als wenn ihr hier fastet. Wir dürfen wenigstens nachts essen.

Wie geht es Ihnen hier in Zetzwil?
Frau D.: Die ersten drei Jahre lebten wir in einem Haus, aus dessen Keller wir mit Hilfe eines Freundes 600 kg Müll in der Kehrichtanlage entsorgten. Die Wohnung selber war in einem desolaten Zustand und für kleine Kinder nicht geeignet. Das stellte der Gemeinderat vor kurzem bei seinem Besuch fest. Da eine gemeindeeigene Wohnung frei war, durften wir in diese saubere und schöne Wohnung umziehen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Wie geht es Ihnen finanziell?
Herr D.: Wir bekommen für die ganze Familie pro Woche 270 Franken. Damit bezahlen wir unseren gesamten Lebensunterhalt. Die Einkäufe machen wir nicht im Dorf, weil es für uns zu teuer ist. Allerdings kostet das Billet nach Reinach schon allein neun Franken, den Betrag, welchen ich für mich für einen Tag erhalte. In Unterkulm gibt es einmal wöchentlich die Möglichkeit günstige, abgelaufene Lebensmittel zu beziehen. Da waren wir auch schon hin und wieder. Aufgabenhilfe, Internet, Zugbillete und Essen sind für uns riesige Ausgabenposten.

Würden Sie sich gerne noch mehr in unsere Gemeinde einbringen?
Herr D.: Es gibt für mich hier nicht viele Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen. Ich bin nicht sehr sportlich und gehe in keinen Verein. Ich arbeite lieber in meinem Garten. Ich müsste aber unbedingt besser Deutsch sprechen. Bisher wurde mir vom Migrationsamt noch kein Deutschintensivkurs bewilligt. Ich habe aber immerhin die Möglichkeit, ab und zu mit einem pensionierten Lehrer an meinen Deutschkenntnissen zu arbeiten.
Frau D.: Wir haben schon ein paar Freunde gefunden hier im Dorf. Diese sind hilfreich und ich freue mich immer, wenn jemand vorbei kommt. Ich bin meistens zuhause.

Was ist Ihr Traum für die Zukunft?
Herr D.: Arbeit, Sicherheit, eine Chance für uns und unsere Kinder.

Ist die Rückkehr nach Syrien auch eine Option?
Herr D.: Nicht unter dem jetzigen Regime und nicht unter der Besetzung aller Gruppierungen und Fremdstaaten, die unser Land untereinander zerreissen und zerstören.
Frau D.: Ich habe nie daran gedacht, meine Heimat zu verlassen. Syrien war bis vor ein paar Jahren ein tolles Land. Es ist mir bewusst, dass wir hier eine fremde Kultur auf einem fremden Kontinent haben. Ich möchte gerne verstehen, mich einbringen und einfach leben.

Dienstag, 19.06.2018

Wohnen am Weierweg Gränichen: Alles im grünen Bereich

Text und Bild: Thomas Moor

Man kann im Leben nicht immer das Weggli und den Batzen haben. Ausnahmen bestätigen aber auch hier einmal mehr die Regel – mit der Wohnüberbauung Weierweg in Gränichen. Natur- und Stadtliebhaber kommen hier ab Oktober gleichermassen auf ihre Kosten.

Eines gleich vorweg: Hier ist alles im grünen Bereich! Nicht nur, dass sich die Wohnüberbauung mit den zwei architektonisch reizvollen Gebäuden wunderbar in die Umgebung und die Natur einfügt. Auch die Wohnungen mit den grosszügigen Grundrissen sind geräumig konzipiert und haben alles das zu bieten, was man sich unter einem idealen Ort zum Wohnen und Leben wünscht und auch bekommt. Zum Wohnungsangebot zählen fünfzehn 2½-Zimmerwohnungen, neun 3½-Zimmerwohnungen und zwei 4½-Zimmerwohnungen. Alle Wohnungen verfügen über einen grosszügigen Grundriss und sind geräumig konzipiert. Eigener Waschturm in allen Wohnungen, modern ausgestattete Küche, Bodenbelag aus edlem Eichenparkett, gehören zum gehobenen Ausbaustandard. Die zwei Attikawohnungen laden mit ihren sonnigen Terrassen zum Verweilen und Geniessen ein. Verbunden sind die zwei Wohneinheiten im Untergeschoss mit 27 Parkplätzen und einem Fahrradraum. Der Kinderspielplatz und der kleine Bach auf der Nordseite unterstreichen das naturnahe, idyllische Wohnerlebnis zusätzlich. Kurz: Am Weierweg lebt man in einer Wohlfühloase, die von ganz viel Komfort begleitet wird. Im Grünen (Naherholungsgebiet) und gleichzeitig in Stadtnähe (Aarau) zu wohnen, sind Trümpfe (oder eben das Weggli und der Batzen), welche die Wohnüberbauung zu bieten hat. Für die Erstvermietung ist die Realit Treuhand AG in Lenzburg (www.realit.ch) zuständig. Infos auch unter www.weierweg-graenichen.ch

Donnerstag, 14.06.2018

Hans-Ruedi Merz: Kranz an seinem 70. Feldschiessen

Text und Bild: Thomas Moor

Weisses Kreuz auf rotem Grund, am gewobenen Band eine Medaille mit Gewehr als Sujet: Die Rede ist vom Kranzabzeichen des eidgenössischen Feldschiessens 2018. Die Auszeichnung prangte auch an der Brust des Leimbachers Hans-Ruedi Merz, der seine Kranzsammlung weiter ausbauen konnte.

Zugegeben: Das Kranzresultat haben viele Tausende von Schützinnen und Schützen auch in diesem Jahr wieder erzielt. Dabei verdient es aber ein Kranzschütze ganz besonders, erwähnt zu werden: der Leimbacher Hans-Ruedi Merz, Mitglied der Schützengesellschaft Zetzwil. Es gibt wohl nicht manchen, der sich im 90. Lebensjahr noch hinlegt und das Feldschiessen-Programm so bravourös absolviert wie er. 63 Punkte, Rang 48 unter 525 Schützen. Hut ab, bravo!
Mit der Sehkraft sei es natürlich nicht mehr so, wie früher, wie der Leimbacher erzählt. Am Morgen Augentröpfli und am Abend Augentröpfli, dann funktioniere es schon. Zur Ausübung des Schiesssportes setzt sich Merz (wie andere Schützen auch) eine spezielle Schiessbrille auf. Im Alltag, mit der normalen Sehbrille, gehe es auch noch ganz gäbig. Jedenfalls so, dass er die Hürde für die Bewilligung zum Lenken eines Personenwagens anlässlich des ärztlichen Testes immer noch tipp topp geschafft hat. Bis im Oktober nächsten Jahres sieht man ihn wieder hinter dem Lenkrad seines PWs mit dem Kennzeichen AG 718. Ein Fahrzeug, an dessen Heckscheibe immer noch der Kleber vom Feldschiessen 2018 klebt. Für Hans-Ruedi Merz war es das 70. Eidgenössische. Nach Adam Riese also keines verpasst? «Jäääh neii!», wie der eingefleischte Schütze wie aus der Pistole geschossen und mit strahlenden Augen sagt. Einmal Feldschiessen, immer Feldschiessen. Oder: Einmal Schütze, immer Schütze. Stimmt!
Den Ärmel reingenommen hat es ihm bei seinem ersten Jungschützenkurs 1946. Das war im Zetzwiler 50-Meter-Kleinkaliberstand unter der Leitung von Arthur Eichenberger. Eichenberger habe das Talent des jungen Schützen damals schnell erkannt. Und so durfte Merz auch schon mal mit Eichenbergers Karabiner «echte» Schützenluft schnuppern.
Feldschiessenpremiere hatte Hans-Ruedi Merz dann 1949 während der Rekrutenschule in einer Verlegung in Aigle. Eingeteilt und stationiert war Merz bei der schweren Artillerie in Bière als Motfahrer. Einer von wenigen Rekruten, die mit dem Ausweis für schwere Fahrzeuge (LKW) eingerückt waren. «Das war der rosarote Ausweis, weisch», wie Merz erklärt.
Zeichen hat Hans-Ruedi Merz in seiner militärischen Zeit einige gesetzt. Eine Zeit, in welcher neben dem Schiessen speziell auch die konditionelle Verfassung des Armeeangehörigen gefragt war. Der Leimbacher beteiligte sich nämlich an vielen Armeewettkämpfen. Wobei er die Winterwettkämpfe bevorzugte und dort auch auf Prominenz aus der Sportszene traf. Zum Beispiel Fünfkämpfer Werner Vetterli, der später Sportmoderator beim Schweizer Fernsehen wurde. Merz hatte es der militärische Dreikampf angetan. Mit den Disziplinen Schiessen stehend frei (50 Meter auf olympische Scheiben), Langlauf und Abfahrt. Ja, Skifahren habe immer zu seiner grossen Leidenschaft gezählt, wie er zurückblickt. Klar, dass es ihm deshalb auch die Bergwelt angetan hat. 50 Jahre lang sei er immer nach Grindelwald in die Ferien gefahren und sei dort zum Ehrengast ernannt worden.
Der Schiesssport hat Hans-Ruedi Merz viel gegeben. Und er habe dem Schiesswesen mit seinem Engagement ebenfalls etwas zurückgeben wollen. Fast zwei Jahrzehnte lang war er Vizepräsident und Präsident der Schützengesellschaft Leimbach. Danach wechselte er zur Schützengesellschaft Zetzwil und ist dort das mit Abstand älteste Aktivmitglied, das bei vielen Schützenfesten immer noch für ein Kranzresultat gut ist. Seine Treffsicherheit möchte Merz auch beim Thurgauer Kantonalschützenfest 2018 wieder unter Beweis stellen. Treffsicherheit ist auch bei seiner Tätigkeit als Jäger gefragt. Ein Jäger mit Leib und Seele sei er. Am 14. Januar 1949 habe er die Jagdkarte erhalten und sei seither als Mitglied der Jagdgesellschaft Leimbach immer wieder auf der Jagd, aber auch sonst viel im Wald anzutreffen. Sein Rüstzeug hat sich Merz damals in einer Jagdschule in Deutschland geholt. «Eine Schule, die ich vom damaligen Besitzer hätte übernehmen können», wie der passionierte Jäger sagt. 20 Jahre lang war er Präsident der aargauischen Jagdaufseher. Den Titel Jagdaufseher findet man denn auch immer noch, wenn man Hans-Ruedi Merz im Telefonverzeichnis sucht. Ja, auch als Jäger habe er bisher schöne Zeiten erlebt, wobei die 27 Jahre Hochjagd im Wallis unbeschreiblich gewesen seien. Dass man dort als «Unterländer» derart gut aufgenommen und akzeptiert wird, spricht für die menschlichen und fachlichen Qualitäten des Leimbachers.

Mittwoch, 13.06.2018

Ausflug zur Feuerwehr Mittleres Wynental

Text und Bild: Eing.

Die Kinder und Jugendlichen der Stiftung Schürmatt erhielten die Gelegenheit, den Feuerwehrstützpunkt in Unterkulm zu besuchen. In einem ersten Teil wurde ihnen erzählt, welche Abteilungen es innerhalb der Feuerwehr gibt und was die jeweiligen Aufgaben dieser sind. Danach teilten sich die Kinder in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe durfte erst die verschiedenen Feuerwehrautos anschauen und sogar hineinsitzen. Einmal wurde das Horn eingeschaltet – «ist das laut». Die andere Gruppe begab sich auf einen Kiesplatz, auf welchem Pylonen aufgestellt waren. Darauf befanden sich Tennisbälle. Nun galt es, den Feuerwehrschlauch in die Hand zu nehmen, aufzudrehen und mit dem Wasserstrahl zielsicher die Tennisbälle zu treffen. Es war ein spannender und erlebnisreicher Nachmittag, der allen grossen Spass gemacht hat.

Nico Riniker, Nico Zahm, Tim Scheller, Fiona Zwahlen und Alessandra

Mittwoch, 06.06.2018

Die Kleinen ganz gross – beim SRF Literaturclub

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kritik, Lob aber auch Anregungen zu sechs Büchern sprachen die 4. und 6. Klässler bei den Podiumsdiskussionen des SRF Literaturclubs aus. Wie Profis präsentierten die Moderatoren die Bücher und stellten dazu Fragen an die eingeladenen Podiumsgäste.

Wer gerne liest, war an diesem Abend in Zetzwil am richtigen Ort! Die Schüler aus Zetzwil verwandelten den Gemeindesaal in das berühmte SRF-Literaturclub-Studio und diskutierten über Kinder-und Jugendbücher. Von Krimis über Romane zu Kinderbüchern wurde alles gelesen und spannende Zusammenfassungen dazu geschrieben! Doch nicht jeder Schüler war von Anfang an von der Bücherauswahl der Lehrer begeistert: «Abgesehen davon, dass das Buch dick war, war es absolut gut geschrieben! Ich dachte, dass ich das nie schaffe, aber nach den ersten paar Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.» Nicht nur auf der Bühne wurde perfekt abgeliefert, sondern auch hinter der Kulisse. Elektriker, Kameramänner und Bühnenbildner waren dafür verantwortlich, dass das Licht auf die richtigen Personen gerichtet und Ton und Bild korrekt waren. Die Kids organisierten mit ihren Lehrern das wichtigste Equipment und betreuten dies den ganzen Abend. Auch die Gäste im vollen Gemeindesaal wurden herzlichst bedient! Mit viel Chips, Popcorn, Snickers und Coca Cola wurden die Eltern, Verwandten und Freunde von den Schülern verwöhnt. In den Pausen konnten die selbstgeschriebenen Zusammenfassungen in einer kleinen Galerie gelesen und bestaunt werden. Die Kleinen präsentierten den Literaturclub genau so gut, wenn nicht sogar besser, als die Grossen beim SRF!

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Mittwoch, 06.06.2018

Sandras Genuss pur aus dem Gemüsegarten

Text und Bild: thomas Moor

Es geht einfach nichts über frisches, knackiges Gemüse. Vor allem solches, das regional und kontrolliert angebaut wird. So, wie es von Sandra Morgenthaler in Zetzwil angeboten wird. Seit Januar kann man sich bei ihr an der Hinterdorfstrasse 35 mit Genuss pur aus der Natur eindecken.

Vielen ist aufgefallen, dass am Samstag der Platz vor dem ehemaligen Rest. Vorstadt auf dem Areal der Metzgerei Ulmann seit Januar jeweils samstags verwaist ist. Genauer: Der Verkaufsstand mit der schier unerschöpflichen Gemüseauswahl fehlt. Und hier sofort die gute Nachricht: Das Gemüseangebot von Sandra Morgenthaler gibt es auch weiterhin. Den Gemüsemarkt hat sie aber aus logistischen Gründen zu sich nach Hause an die Hinterdorfstrasse 35 verlegt. Eindrucksvoll, mit welcher Vielfalt sie die Kunden auch hier empfängt. Hereinspaziert in ein Gemüseschlaraffenland, das seinen Namen auch wirklich verdient! Hier stimmen nicht nur Auswahl und Vielfalt, sondern auch die Qualität. Auf diese legt die Mutter zweier kleiner Kinder sehr grossen Wert und lässt gar nichts anbrennen. Weiter nicht verwunderlich: Ist sie doch mit Gemüse im wahrsten Sinne des Wortes gross geworden. Hat quasi Gemüse im Blut. Ihre Eltern sind Gemüseproduzenten und ihr Schwager ebenfalls. Beide produzieren im Suhrental Gemüse aus kontrolliertem Anbau und zwar «Swiss Garantie»-, «SwissGap»- und «Bio Knospe»-zertifiziert. Sie beliefern Sandra Morgenthaler mit den wunderbaren Produkten, welche auf den Feldern rund um Hirschthal wachsen und reifen. Die innovative Haus- und Geschäftsfrau lässt es aber bei weitem nicht «nur» beim Verkauf der erwähnten Qualitätsprodukte bewenden. Ihr Angebot bereichert sie mit hausgemachten Salatsaucen, Konfitüren und Sirup, süss-saurem Gemüse, eingemachten Champignons etc. zusätzlich. Auch Eier, Risotto, Polenta, Gewürze, Saucen, Oel, Balsamico und verschiedene Senfsorten finden hier ebenfalls den Weg in die Einkaufstaschen der vielen Kunden, die jeweils Samstag von 8 bis 12 Uhr hierher kommen. Auf Bestellung kreiert Sandra Morgenthaler fixfertige Salatbuffets und Gemüse-Dip-Platten mit hausgemachten Saucen. Und fast wäre es vergessen gegangen: Auch das Angebot an einheimischen und exotischen Früchten ist ebenfalls gross. Am besten ist es aber sowieso, wenn man Sandras Gemüsemarkt an der Hinterdorfstrasse 35 einen Besuch abstattet. Die Begeisterung wird gross sein. Garantiert!

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Mittwoch, 30.05.2018

FTV Zetzwil: Vereinsausflug nach Zürich

Text und Bild: Eing.

20 muntere Frauen vom Frauenturnverein Zetzwil trafen sich an diesem ersten Sommertag im Jahr, um mit dem Zug nach Zürich zu fahren und die Stadt näher kennenzulernen. Am Hauptbahnhof warteten bereits die beiden Guides.

Der zweistündige Spaziergang durch die Altstadt führte die Turnerinnen durch versteckte Gassen, Winkel und Oasen. Die Frauen erfuhren viel Interessantes so zum Beispiel, dass das Turmzifferblatt der St. Peter Kirche mit einem Durchmesser von acht Metern das grösste in Europa ist und dessen Zeiger pro Minute einen halben Meter vorspringt. Weiter erläuterten die Guides Interessantes von den Herren Escher und Pestalozzi und erklärten zu welch horrenden Preisen die Geschäfte an der Bahnhofstrasse vermietet werden. Weiter staunten die Frauen auch über das saubere Wasser der Limmat.

Mit dem Tram erreichte die Gruppe anschliessend den Prime Tower, wo bei einem feinen Apéro die tolle Aussicht genossen wurde. Die anschliessend freien Stunden wurden grüppchenweise verbracht, so zum Flanieren am See entlang oder bei einem Ausflug auf den Uetliberg.

Pünktlich trafen später alle im Restaurant Sai Gon zum Nachtessen ein, wo die Frauen sehr freundlich bedient wurden. Alle fanden etwas auf der reichhaltigen Karte und liessen sich das vietnamesische Essen schmecken.

Zum Abschluss gab es unter einem prächtigen Baum an der Sihl noch das obligatorische Gruppenfoto, bevor der Zug wieder Richtung Aarau bestiegen wurde.

Mittwoch, 30.05.2018

De schnällscht Zetzbuer 2018

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Der beliebte Anlass zum Sommerbeginn konnte auch dieses Mal bei schönstem Wetter und, mit 105 Einschreibungen, einem Teilnehmerrekord stattfinden. TV und DTV stellten wie jedes Jahr gemeinsam dieses fröhliche Lauffest auf die Beine. Dass dabei ziemlich viel Vorarbeit geleistet werden muss, geht etwas unter, im munteren Trubel auf dem Turnhallenplatz.

Eine Stunde vor Beginn treffen sich Organisatoren und Organisatorinnen der beiden turnenden Vereine. Man begrüsst sich, tauscht ein paar Neuigkeiten aus und dann wird gearbeitet. Alle wissen, was zu tun ist. Ruhig und ohne viele Worte werden Festbänke auf den Platz getragen, das Siegerpodest aufgestellt und beschriftet. Dem beinahe wichtigsten Arbeitsgerät des Abends, dem Grill, werden Beine angesteckt. Buffettische werden mit Plastikfolien belegt und das Juryzelt neben die Laufstrecke gestellt. Kabel für die Lautsprecheranlage werden verlegt und die Laufstrecke mit Pfosten und Plastikbändern abgegrenzt. Ein eingespieltes Team ist am Werk. Im Rechnungsbüro sitzt der Aktuar Rico Peterhans am PC. Er arbeitet im Hintergrund. Die Medaillen, welche jeweils von der Gemeinde mitfinanziert werden, liegen bereit. Der Anlass finanziert sich ansonsten über die Festwirtschaft, welche glücklicherweise bisher immer florierte.

Nach und nach treffen die Kinder mit ihren Eltern ein. Der Tisch für die Nachmeldungen steht bereit und die Kinder, welche sich in Schule und Kindergarten noch nicht für eine Anmeldung entschliessen konnten, dürfen dies jetzt nachholen. Es scheint keine Zweifler mehr zu geben. Alle wollen rennen. «Mami, renne ich barfuss oder mit den Flipflops?» «Natürlich barfuss. Sonst hast du keine Chance zu gewinnen!» Worauf die Flipflops augenblicklich von den Füssen gestreift werden. Mit Begeisterung und Kampfgeist sprinten die Kinder, eingeteilt nach Jahrgang, über die Rasenbahn. Bewegungsabläufe und Koordination der Arme und Beine sind bei den jüngsten noch nicht ganz entwickelt, was aber ihrer Freude am Rennen keinen Abbruch tut.

Die diesjährigen Sieger mit Jahrgang 2005 heissen Sina und Gian Burgherr. Die beiden Geschwister liefen Tagesbestzeit und sind somit die Schnellsten Zetzbuer des Jahres 2018. Bei den Knaben war der Gontenschwiler (mit Zetzwiler Wurzeln) Kai Peter eine Winzigkeit schneller und erreichte somit ebenfalls eine Tagesbestzeit.

Mittwoch, 09.05.2018

Schatzkiste Argovia

Text: Eing., Bild: Website Schatzkiste Argovia

Die «Schatzkiste Argovia – Partnervermittlung für Menschen mit Behinderungen» nimmt ihre Arbeit am 1. Juni 2018 auf.

Die Schatzkiste Argovia unterstützt erwachsene Menschen mit Behinderungen in ihrem Wunsch, eine Partnerin oder einen Partner für gemeinsame Freizeitaktivitäten, Hobbys bzw. eine Beziehung zu finden. Interessierte können sich für ein Aufnahmegespräch bei der Schatzkiste Argovia melden. «Dass die Sehnsucht nach einer Partnerschaft immer erfüllt werden kann, können wir Ihnen nicht versprechen. Das Lebensumfeld von Menschen mit Behinderungen ist oft nicht so gross und teilweise liegen Mobilitätseinschränkungen vor, die die Suche zusätzlich erschweren. Es müssen viele Kriterien übereinstimmen, damit sich zwei Menschen mit Behinderungen finden können», sagt Anke Müller, Verantwortlich für die Schatzkiste Argovia und Mitglied der Geschäftsleitung in der Stiftung Schürmatt.

Welche Ziele werden verfolgt?
Die Schatzkiste Argovia ermöglicht erwachsenen Menschen mit Behinderungen den Zugang zu einer Partnervermittlung. Die Förderung sozialer Kontakte soll unterstützt und begleitet werden – dies als Strategie zur Verbesserung der Lebensqualität. Ebenfalls soll die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedeutung von Partnerschaft, Sexualität und sozialen Beziehungen von Menschen mit Behinderungen erfolgen. «Auch Menschen mit Behinderungen, egal welcher Art, haben das Bedürfnis nach Partnerschaft, Intimität und Sexualität. Die Gesellschaft geht heute schon offener mit diesem Thema um, jedoch ist die tägliche Auseinandersetzung ein Prozess, der nie abgeschlossen ist», so Anke Müller. Die Basis der Arbeit beruht auf Artikel 23 der UN-Behindertenrechtskonvention und ist verankert im Grundgesetz.

Wir suchen und bieten
Die Schatzkiste Argovia sucht für die Vermittlungstätigkeit Unterstützung durch freiwillige Mitarbeitende. Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich bitte bei uns.

Wir bieten den Einrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderungen im Kanton Aargau die Möglichkeit, die Schatzkiste Argovia bei Ihnen vor Ort vorzustellen und nach Absprache auch Aufnahmegespräche in Ihrer Einrichtung zu führen.

Gleichzeitig können Sie uns Veranstaltungstipps für erwachsene Menschen mit Behinderungen zukommen lassen. Diese würden wir auf unserer Webseite unter der Rubrik «News & Events» veröffentlichen.

Wie erreichen Sie die Schatzkiste Argovia?
Telefon: +41 79 861 72 66
E-Mail: kontakt@schatzkiste-argovia.ch
Web: www.schatzkiste-argovia.ch

WEMF-beglaubigte Gratisauflage Zetzwil: 636

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