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Dienstag, 19.06.2018

Wohnen am Weierweg Gränichen: Alles im grünen Bereich

Text und Bild: Thomas Moor

Man kann im Leben nicht immer das Weggli und den Batzen haben. Ausnahmen bestätigen aber auch hier einmal mehr die Regel – mit der Wohnüberbauung Weierweg in Gränichen. Natur- und Stadtliebhaber kommen hier ab Oktober gleichermassen auf ihre Kosten.

Eines gleich vorweg: Hier ist alles im grünen Bereich! Nicht nur, dass sich die Wohnüberbauung mit den zwei architektonisch reizvollen Gebäuden wunderbar in die Umgebung und die Natur einfügt. Auch die Wohnungen mit den grosszügigen Grundrissen sind geräumig konzipiert und haben alles das zu bieten, was man sich unter einem idealen Ort zum Wohnen und Leben wünscht und auch bekommt. Zum Wohnungsangebot zählen fünfzehn 2½-Zimmerwohnungen, neun 3½-Zimmerwohnungen und zwei 4½-Zimmerwohnungen. Alle Wohnungen verfügen über einen grosszügigen Grundriss und sind geräumig konzipiert. Eigener Waschturm in allen Wohnungen, modern ausgestattete Küche, Bodenbelag aus edlem Eichenparkett, gehören zum gehobenen Ausbaustandard. Die zwei Attikawohnungen laden mit ihren sonnigen Terrassen zum Verweilen und Geniessen ein. Verbunden sind die zwei Wohneinheiten im Untergeschoss mit 27 Parkplätzen und einem Fahrradraum. Der Kinderspielplatz und der kleine Bach auf der Nordseite unterstreichen das naturnahe, idyllische Wohnerlebnis zusätzlich. Kurz: Am Weierweg lebt man in einer Wohlfühloase, die von ganz viel Komfort begleitet wird. Im Grünen (Naherholungsgebiet) und gleichzeitig in Stadtnähe (Aarau) zu wohnen, sind Trümpfe (oder eben das Weggli und der Batzen), welche die Wohnüberbauung zu bieten hat. Für die Erstvermietung ist die Realit Treuhand AG in Lenzburg (www.realit.ch) zuständig. Infos auch unter www.weierweg-graenichen.ch

Donnerstag, 14.06.2018

Hans-Ruedi Merz: Kranz an seinem 70. Feldschiessen

Text und Bild: Thomas Moor

Weisses Kreuz auf rotem Grund, am gewobenen Band eine Medaille mit Gewehr als Sujet: Die Rede ist vom Kranzabzeichen des eidgenössischen Feldschiessens 2018. Die Auszeichnung prangte auch an der Brust des Leimbachers Hans-Ruedi Merz, der seine Kranzsammlung weiter ausbauen konnte.

Zugegeben: Das Kranzresultat haben viele Tausende von Schützinnen und Schützen auch in diesem Jahr wieder erzielt. Dabei verdient es aber ein Kranzschütze ganz besonders, erwähnt zu werden: der Leimbacher Hans-Ruedi Merz, Mitglied der Schützengesellschaft Zetzwil. Es gibt wohl nicht manchen, der sich im 90. Lebensjahr noch hinlegt und das Feldschiessen-Programm so bravourös absolviert wie er. 63 Punkte, Rang 48 unter 525 Schützen. Hut ab, bravo!
Mit der Sehkraft sei es natürlich nicht mehr so, wie früher, wie der Leimbacher erzählt. Am Morgen Augentröpfli und am Abend Augentröpfli, dann funktioniere es schon. Zur Ausübung des Schiesssportes setzt sich Merz (wie andere Schützen auch) eine spezielle Schiessbrille auf. Im Alltag, mit der normalen Sehbrille, gehe es auch noch ganz gäbig. Jedenfalls so, dass er die Hürde für die Bewilligung zum Lenken eines Personenwagens anlässlich des ärztlichen Testes immer noch tipp topp geschafft hat. Bis im Oktober nächsten Jahres sieht man ihn wieder hinter dem Lenkrad seines PWs mit dem Kennzeichen AG 718. Ein Fahrzeug, an dessen Heckscheibe immer noch der Kleber vom Feldschiessen 2018 klebt. Für Hans-Ruedi Merz war es das 70. Eidgenössische. Nach Adam Riese also keines verpasst? «Jäääh neii!», wie der eingefleischte Schütze wie aus der Pistole geschossen und mit strahlenden Augen sagt. Einmal Feldschiessen, immer Feldschiessen. Oder: Einmal Schütze, immer Schütze. Stimmt!
Den Ärmel reingenommen hat es ihm bei seinem ersten Jungschützenkurs 1946. Das war im Zetzwiler 50-Meter-Kleinkaliberstand unter der Leitung von Arthur Eichenberger. Eichenberger habe das Talent des jungen Schützen damals schnell erkannt. Und so durfte Merz auch schon mal mit Eichenbergers Karabiner «echte» Schützenluft schnuppern.
Feldschiessenpremiere hatte Hans-Ruedi Merz dann 1949 während der Rekrutenschule in einer Verlegung in Aigle. Eingeteilt und stationiert war Merz bei der schweren Artillerie in Bière als Motfahrer. Einer von wenigen Rekruten, die mit dem Ausweis für schwere Fahrzeuge (LKW) eingerückt waren. «Das war der rosarote Ausweis, weisch», wie Merz erklärt.
Zeichen hat Hans-Ruedi Merz in seiner militärischen Zeit einige gesetzt. Eine Zeit, in welcher neben dem Schiessen speziell auch die konditionelle Verfassung des Armeeangehörigen gefragt war. Der Leimbacher beteiligte sich nämlich an vielen Armeewettkämpfen. Wobei er die Winterwettkämpfe bevorzugte und dort auch auf Prominenz aus der Sportszene traf. Zum Beispiel Fünfkämpfer Werner Vetterli, der später Sportmoderator beim Schweizer Fernsehen wurde. Merz hatte es der militärische Dreikampf angetan. Mit den Disziplinen Schiessen stehend frei (50 Meter auf olympische Scheiben), Langlauf und Abfahrt. Ja, Skifahren habe immer zu seiner grossen Leidenschaft gezählt, wie er zurückblickt. Klar, dass es ihm deshalb auch die Bergwelt angetan hat. 50 Jahre lang sei er immer nach Grindelwald in die Ferien gefahren und sei dort zum Ehrengast ernannt worden.
Der Schiesssport hat Hans-Ruedi Merz viel gegeben. Und er habe dem Schiesswesen mit seinem Engagement ebenfalls etwas zurückgeben wollen. Fast zwei Jahrzehnte lang war er Vizepräsident und Präsident der Schützengesellschaft Leimbach. Danach wechselte er zur Schützengesellschaft Zetzwil und ist dort das mit Abstand älteste Aktivmitglied, das bei vielen Schützenfesten immer noch für ein Kranzresultat gut ist. Seine Treffsicherheit möchte Merz auch beim Thurgauer Kantonalschützenfest 2018 wieder unter Beweis stellen. Treffsicherheit ist auch bei seiner Tätigkeit als Jäger gefragt. Ein Jäger mit Leib und Seele sei er. Am 14. Januar 1949 habe er die Jagdkarte erhalten und sei seither als Mitglied der Jagdgesellschaft Leimbach immer wieder auf der Jagd, aber auch sonst viel im Wald anzutreffen. Sein Rüstzeug hat sich Merz damals in einer Jagdschule in Deutschland geholt. «Eine Schule, die ich vom damaligen Besitzer hätte übernehmen können», wie der passionierte Jäger sagt. 20 Jahre lang war er Präsident der aargauischen Jagdaufseher. Den Titel Jagdaufseher findet man denn auch immer noch, wenn man Hans-Ruedi Merz im Telefonverzeichnis sucht. Ja, auch als Jäger habe er bisher schöne Zeiten erlebt, wobei die 27 Jahre Hochjagd im Wallis unbeschreiblich gewesen seien. Dass man dort als «Unterländer» derart gut aufgenommen und akzeptiert wird, spricht für die menschlichen und fachlichen Qualitäten des Leimbachers.

Mittwoch, 13.06.2018

Ausflug zur Feuerwehr Mittleres Wynental

Text und Bild: Eing.

Die Kinder und Jugendlichen der Stiftung Schürmatt erhielten die Gelegenheit, den Feuerwehrstützpunkt in Unterkulm zu besuchen. In einem ersten Teil wurde ihnen erzählt, welche Abteilungen es innerhalb der Feuerwehr gibt und was die jeweiligen Aufgaben dieser sind. Danach teilten sich die Kinder in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe durfte erst die verschiedenen Feuerwehrautos anschauen und sogar hineinsitzen. Einmal wurde das Horn eingeschaltet – «ist das laut». Die andere Gruppe begab sich auf einen Kiesplatz, auf welchem Pylonen aufgestellt waren. Darauf befanden sich Tennisbälle. Nun galt es, den Feuerwehrschlauch in die Hand zu nehmen, aufzudrehen und mit dem Wasserstrahl zielsicher die Tennisbälle zu treffen. Es war ein spannender und erlebnisreicher Nachmittag, der allen grossen Spass gemacht hat.

Nico Riniker, Nico Zahm, Tim Scheller, Fiona Zwahlen und Alessandra

Mittwoch, 06.06.2018

Die Kleinen ganz gross – beim SRF Literaturclub

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kritik, Lob aber auch Anregungen zu sechs Büchern sprachen die 4. und 6. Klässler bei den Podiumsdiskussionen des SRF Literaturclubs aus. Wie Profis präsentierten die Moderatoren die Bücher und stellten dazu Fragen an die eingeladenen Podiumsgäste.

Wer gerne liest, war an diesem Abend in Zetzwil am richtigen Ort! Die Schüler aus Zetzwil verwandelten den Gemeindesaal in das berühmte SRF-Literaturclub-Studio und diskutierten über Kinder-und Jugendbücher. Von Krimis über Romane zu Kinderbüchern wurde alles gelesen und spannende Zusammenfassungen dazu geschrieben! Doch nicht jeder Schüler war von Anfang an von der Bücherauswahl der Lehrer begeistert: «Abgesehen davon, dass das Buch dick war, war es absolut gut geschrieben! Ich dachte, dass ich das nie schaffe, aber nach den ersten paar Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.» Nicht nur auf der Bühne wurde perfekt abgeliefert, sondern auch hinter der Kulisse. Elektriker, Kameramänner und Bühnenbildner waren dafür verantwortlich, dass das Licht auf die richtigen Personen gerichtet und Ton und Bild korrekt waren. Die Kids organisierten mit ihren Lehrern das wichtigste Equipment und betreuten dies den ganzen Abend. Auch die Gäste im vollen Gemeindesaal wurden herzlichst bedient! Mit viel Chips, Popcorn, Snickers und Coca Cola wurden die Eltern, Verwandten und Freunde von den Schülern verwöhnt. In den Pausen konnten die selbstgeschriebenen Zusammenfassungen in einer kleinen Galerie gelesen und bestaunt werden. Die Kleinen präsentierten den Literaturclub genau so gut, wenn nicht sogar besser, als die Grossen beim SRF!

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Mittwoch, 06.06.2018

Sandras Genuss pur aus dem Gemüsegarten

Text und Bild: thomas Moor

Es geht einfach nichts über frisches, knackiges Gemüse. Vor allem solches, das regional und kontrolliert angebaut wird. So, wie es von Sandra Morgenthaler in Zetzwil angeboten wird. Seit Januar kann man sich bei ihr an der Hinterdorfstrasse 35 mit Genuss pur aus der Natur eindecken.

Vielen ist aufgefallen, dass am Samstag der Platz vor dem ehemaligen Rest. Vorstadt auf dem Areal der Metzgerei Ulmann seit Januar jeweils samstags verwaist ist. Genauer: Der Verkaufsstand mit der schier unerschöpflichen Gemüseauswahl fehlt. Und hier sofort die gute Nachricht: Das Gemüseangebot von Sandra Morgenthaler gibt es auch weiterhin. Den Gemüsemarkt hat sie aber aus logistischen Gründen zu sich nach Hause an die Hinterdorfstrasse 35 verlegt. Eindrucksvoll, mit welcher Vielfalt sie die Kunden auch hier empfängt. Hereinspaziert in ein Gemüseschlaraffenland, das seinen Namen auch wirklich verdient! Hier stimmen nicht nur Auswahl und Vielfalt, sondern auch die Qualität. Auf diese legt die Mutter zweier kleiner Kinder sehr grossen Wert und lässt gar nichts anbrennen. Weiter nicht verwunderlich: Ist sie doch mit Gemüse im wahrsten Sinne des Wortes gross geworden. Hat quasi Gemüse im Blut. Ihre Eltern sind Gemüseproduzenten und ihr Schwager ebenfalls. Beide produzieren im Suhrental Gemüse aus kontrolliertem Anbau und zwar «Swiss Garantie»-, «SwissGap»- und «Bio Knospe»-zertifiziert. Sie beliefern Sandra Morgenthaler mit den wunderbaren Produkten, welche auf den Feldern rund um Hirschthal wachsen und reifen. Die innovative Haus- und Geschäftsfrau lässt es aber bei weitem nicht «nur» beim Verkauf der erwähnten Qualitätsprodukte bewenden. Ihr Angebot bereichert sie mit hausgemachten Salatsaucen, Konfitüren und Sirup, süss-saurem Gemüse, eingemachten Champignons etc. zusätzlich. Auch Eier, Risotto, Polenta, Gewürze, Saucen, Oel, Balsamico und verschiedene Senfsorten finden hier ebenfalls den Weg in die Einkaufstaschen der vielen Kunden, die jeweils Samstag von 8 bis 12 Uhr hierher kommen. Auf Bestellung kreiert Sandra Morgenthaler fixfertige Salatbuffets und Gemüse-Dip-Platten mit hausgemachten Saucen. Und fast wäre es vergessen gegangen: Auch das Angebot an einheimischen und exotischen Früchten ist ebenfalls gross. Am besten ist es aber sowieso, wenn man Sandras Gemüsemarkt an der Hinterdorfstrasse 35 einen Besuch abstattet. Die Begeisterung wird gross sein. Garantiert!

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Mittwoch, 30.05.2018

FTV Zetzwil: Vereinsausflug nach Zürich

Text und Bild: Eing.

20 muntere Frauen vom Frauenturnverein Zetzwil trafen sich an diesem ersten Sommertag im Jahr, um mit dem Zug nach Zürich zu fahren und die Stadt näher kennenzulernen. Am Hauptbahnhof warteten bereits die beiden Guides.

Der zweistündige Spaziergang durch die Altstadt führte die Turnerinnen durch versteckte Gassen, Winkel und Oasen. Die Frauen erfuhren viel Interessantes so zum Beispiel, dass das Turmzifferblatt der St. Peter Kirche mit einem Durchmesser von acht Metern das grösste in Europa ist und dessen Zeiger pro Minute einen halben Meter vorspringt. Weiter erläuterten die Guides Interessantes von den Herren Escher und Pestalozzi und erklärten zu welch horrenden Preisen die Geschäfte an der Bahnhofstrasse vermietet werden. Weiter staunten die Frauen auch über das saubere Wasser der Limmat.

Mit dem Tram erreichte die Gruppe anschliessend den Prime Tower, wo bei einem feinen Apéro die tolle Aussicht genossen wurde. Die anschliessend freien Stunden wurden grüppchenweise verbracht, so zum Flanieren am See entlang oder bei einem Ausflug auf den Uetliberg.

Pünktlich trafen später alle im Restaurant Sai Gon zum Nachtessen ein, wo die Frauen sehr freundlich bedient wurden. Alle fanden etwas auf der reichhaltigen Karte und liessen sich das vietnamesische Essen schmecken.

Zum Abschluss gab es unter einem prächtigen Baum an der Sihl noch das obligatorische Gruppenfoto, bevor der Zug wieder Richtung Aarau bestiegen wurde.

Mittwoch, 30.05.2018

De schnällscht Zetzbuer 2018

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Der beliebte Anlass zum Sommerbeginn konnte auch dieses Mal bei schönstem Wetter und, mit 105 Einschreibungen, einem Teilnehmerrekord stattfinden. TV und DTV stellten wie jedes Jahr gemeinsam dieses fröhliche Lauffest auf die Beine. Dass dabei ziemlich viel Vorarbeit geleistet werden muss, geht etwas unter, im munteren Trubel auf dem Turnhallenplatz.

Eine Stunde vor Beginn treffen sich Organisatoren und Organisatorinnen der beiden turnenden Vereine. Man begrüsst sich, tauscht ein paar Neuigkeiten aus und dann wird gearbeitet. Alle wissen, was zu tun ist. Ruhig und ohne viele Worte werden Festbänke auf den Platz getragen, das Siegerpodest aufgestellt und beschriftet. Dem beinahe wichtigsten Arbeitsgerät des Abends, dem Grill, werden Beine angesteckt. Buffettische werden mit Plastikfolien belegt und das Juryzelt neben die Laufstrecke gestellt. Kabel für die Lautsprecheranlage werden verlegt und die Laufstrecke mit Pfosten und Plastikbändern abgegrenzt. Ein eingespieltes Team ist am Werk. Im Rechnungsbüro sitzt der Aktuar Rico Peterhans am PC. Er arbeitet im Hintergrund. Die Medaillen, welche jeweils von der Gemeinde mitfinanziert werden, liegen bereit. Der Anlass finanziert sich ansonsten über die Festwirtschaft, welche glücklicherweise bisher immer florierte.

Nach und nach treffen die Kinder mit ihren Eltern ein. Der Tisch für die Nachmeldungen steht bereit und die Kinder, welche sich in Schule und Kindergarten noch nicht für eine Anmeldung entschliessen konnten, dürfen dies jetzt nachholen. Es scheint keine Zweifler mehr zu geben. Alle wollen rennen. «Mami, renne ich barfuss oder mit den Flipflops?» «Natürlich barfuss. Sonst hast du keine Chance zu gewinnen!» Worauf die Flipflops augenblicklich von den Füssen gestreift werden. Mit Begeisterung und Kampfgeist sprinten die Kinder, eingeteilt nach Jahrgang, über die Rasenbahn. Bewegungsabläufe und Koordination der Arme und Beine sind bei den jüngsten noch nicht ganz entwickelt, was aber ihrer Freude am Rennen keinen Abbruch tut.

Die diesjährigen Sieger mit Jahrgang 2005 heissen Sina und Gian Burgherr. Die beiden Geschwister liefen Tagesbestzeit und sind somit die Schnellsten Zetzbuer des Jahres 2018. Bei den Knaben war der Gontenschwiler (mit Zetzwiler Wurzeln) Kai Peter eine Winzigkeit schneller und erreichte somit ebenfalls eine Tagesbestzeit.

Mittwoch, 09.05.2018

Schatzkiste Argovia

Text: Eing., Bild: Website Schatzkiste Argovia

Die «Schatzkiste Argovia – Partnervermittlung für Menschen mit Behinderungen» nimmt ihre Arbeit am 1. Juni 2018 auf.

Die Schatzkiste Argovia unterstützt erwachsene Menschen mit Behinderungen in ihrem Wunsch, eine Partnerin oder einen Partner für gemeinsame Freizeitaktivitäten, Hobbys bzw. eine Beziehung zu finden. Interessierte können sich für ein Aufnahmegespräch bei der Schatzkiste Argovia melden. «Dass die Sehnsucht nach einer Partnerschaft immer erfüllt werden kann, können wir Ihnen nicht versprechen. Das Lebensumfeld von Menschen mit Behinderungen ist oft nicht so gross und teilweise liegen Mobilitätseinschränkungen vor, die die Suche zusätzlich erschweren. Es müssen viele Kriterien übereinstimmen, damit sich zwei Menschen mit Behinderungen finden können», sagt Anke Müller, Verantwortlich für die Schatzkiste Argovia und Mitglied der Geschäftsleitung in der Stiftung Schürmatt.

Welche Ziele werden verfolgt?
Die Schatzkiste Argovia ermöglicht erwachsenen Menschen mit Behinderungen den Zugang zu einer Partnervermittlung. Die Förderung sozialer Kontakte soll unterstützt und begleitet werden – dies als Strategie zur Verbesserung der Lebensqualität. Ebenfalls soll die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedeutung von Partnerschaft, Sexualität und sozialen Beziehungen von Menschen mit Behinderungen erfolgen. «Auch Menschen mit Behinderungen, egal welcher Art, haben das Bedürfnis nach Partnerschaft, Intimität und Sexualität. Die Gesellschaft geht heute schon offener mit diesem Thema um, jedoch ist die tägliche Auseinandersetzung ein Prozess, der nie abgeschlossen ist», so Anke Müller. Die Basis der Arbeit beruht auf Artikel 23 der UN-Behindertenrechtskonvention und ist verankert im Grundgesetz.

Wir suchen und bieten
Die Schatzkiste Argovia sucht für die Vermittlungstätigkeit Unterstützung durch freiwillige Mitarbeitende. Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich bitte bei uns.

Wir bieten den Einrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderungen im Kanton Aargau die Möglichkeit, die Schatzkiste Argovia bei Ihnen vor Ort vorzustellen und nach Absprache auch Aufnahmegespräche in Ihrer Einrichtung zu führen.

Gleichzeitig können Sie uns Veranstaltungstipps für erwachsene Menschen mit Behinderungen zukommen lassen. Diese würden wir auf unserer Webseite unter der Rubrik «News & Events» veröffentlichen.

Wie erreichen Sie die Schatzkiste Argovia?
Telefon: +41 79 861 72 66
E-Mail: kontakt@schatzkiste-argovia.ch
Web: www.schatzkiste-argovia.ch

Montag, 30.04.2018

Wie kommt die Energie eigentlich in mein Haus?

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wie kommt eigentlich der Strom bis in meine Wohnung oder mein Haus? Diese und viele weitere Fragen wurden an der Besichtigung der Trafostationen in Zetzwil beantwortet. Viele interessierte Zetzwiler wollten genau wissen, an welche Trafostation ihr Haus angeschlossen ist.

Zum 20-jährigen Jubiläum gewährte die EWS Energie AG in der Woche vom 23. bis 27. April einen einmaligen Einblick in die sichere Stromversorgung diverser Dörfer im Wynental. In Zetzwil konnten die Einwohner vis-à-vis vom Restaurant Bären die Trafostation genau unter die Lupe nehmen und sich in die Faszination der Energie entführen lassen. Viele Interessenten kamen zur Trafostation um sich zu informieren, von welcher der insgesamt neun Trafostationen in Zetzwil, der Strom zu ihrem Haus gelangt. Die Leitungen und Trafostationen konnten auf einer Landkarte oder am Monitor mit Luftansicht besichtigt werden. In der Trafostation selbst wurde den Besuchern erklärt, wie die Nieder- und Mittelspannungsleitungen funktionieren. Die elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz, mit einer elektrischen Spannung von 16 kV, wird auf die in Niederspannungsnetzen (Ortsnetze) verwendeten 400/230 Volt zur Versorgung der Niederspannungskunden transformiert (umgewandelt). Diese Energie kommt schlussendlich aus den Steckdosen bei den Einwohnern von Zetzwil. Eine der Stationen versorgt Häuser und Wohnungen im Umkreis von 400 Metern mit Energie.

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Montag, 30.04.2018

Kennen Sie Isabelle Knaus ... die Polizistin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Aggressionen und Gewalt gegen Polizisten während der Ausübung ihrer Pflichten haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Kürzungen im Polizeikorps, zunehmende häusliche Gewalt und der Anblick von Tatorten tragen zu hoher Belastung und Extremsituationen bei. Wie gehen junge Leute mit dieser täglichen Herausforderung um?

Frau Knaus, weshalb sind Sie Polizistin?
Die vielseitigen und abwechslungsreichen Tätigkeiten sprechen mich an. Die Themenvielfalt ist sehr spannend und lehrreich. Dazu möchte ich meinen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit leisten und Menschen in Not helfen. Ich mag den Kontakt zu unterschiedlichsten Personen. Ich liebe es, mich bei jedem Wetter im Freien aufzuhalten und mich sportlich zu betätigen.

Wie schützen Sie sich in Situationen, die psychisch kaum erträglich sind?
Während einem Fall schalte ich meistens automatisch meine Gefühle ab und funktioniere einfach. Im Nachhinein spreche ich mit Arbeitskollegen darüber. Zu Hause ziehe ich zu allererst meine Uniform aus und «dusche die Geschehnisse» weg. Und ich versuche ganz bewusst, den Fall nicht zu meiner persönlichen Geschichte werden zu lassen.

Welches sind die Sonnenseiten Ihres Berufs?
Ich sammle zahlreiche gute Erfahrungen und lerne bei jedem Fall Neues hinzu. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Es entwickeln sich gute Freundschaften mit meinen Arbeitskollegen und wir pflegen einen humorvollen Umgang. Ein seltenes «Danke» oder eine Entschuldigung von einem Klienten stellt auf.

In welcher Hinsicht hat sich Ihre Lebenseinstellung mit der Ausübung Ihres Berufs verändert?
Ich bin insgesamt achtsamer geworden und beobachte genauer. Allgemein hat sich meine Lebensphilosophie etwas verändert. Die Zukunft der Schweiz stimmt mich manchmal nachdenklich. Der Umgang mit der Natur und den Mitmenschen hat sich eher ins Negative verändert.

Welche Erlebnisse haben Sie geprägt?
Davon gibt es viele. Die negativen/traurigen Erlebnisse brennen sich jedoch mehr ein. Beispiele darf ich hier keine nennen.

Welche Persönlichkeit würden Sie gerne einmal treffen?
z.B. Sebastian Fitzek, den Buchautor. Er schreibt Psychothriller.

Was fasziniert Sie an seinen Romanen?
Mich fasziniert, dass die Handlungen in seinen Büchern sehr spannend geschrieben und jedes Kapitel unvorhersehbar ist. Er bezieht den Leser in sein Buch ein. Man wird sogar selber zum Akteur im Buch.

Welche Charaktereigenschaft dürfen Ihre Kinder einmal von Ihnen übernehmen?
Lebensfreude, Zuverlässigkeit, Humor, Kommunikationsfähigkeit.

Wenn Sie Anlass zum Auswandern hätten, wohin würden Sie gehen?
Nach Japan, weil ich seit meiner Kindheit von diesem Land begeistert bin. Kultur, Geschichte, Sprache und Landschaft faszinieren mich total.

Mittwoch, 11.04.2018

Aussteller und Besucher zufrieden: Der Gwärbi 2018 lachte die Sonne

Text und Bild: thomas Moor

Es war schon immer so und auch bei der jüngsten Ausgabe nicht anders: Die Gwärbi 2018 des «Handel Gewerbe Industrie Gontenschwil-Zetzwil» war wieder Mittelpunkt eines starken und innovativen Gewerbes, das die Region zu bieten hat. Die Besucher waren begeistert.

Einheimisches Gewerbe ist ein Top-Gewerbe. Davon konnte man sich an der Gewerbeschau während vier Tagen selber überzeugen. Rund 60 Aussteller haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um sich einmal mehr von ihrer besten Seite zu zeigen und um eine Visitenkarte abzuliefern, die Eindruck machte und zweifellos in bester Erinnerung bleiben wird. Wer sich das vielfältige Angebot und die mit Herzblut gestalteten Stände sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich näher angeschaut hatte, sah, dass von allen Seiten tipptoppe Büez abgeliefert wurde. Dass zum guten Gelingen einer Ausstellung dieses Kalibers ganz viel Koordinationsarbeit nötig ist, leuchtet ein. Und diese gute Arbeit zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Ausstellung. «Es war eine Freude, mit allen beteiligten Handwerkern zusammenzuarbeiten», wie OK-Präsident Martin Bolliger sagte (siehe auch unten). Der rote Teppich war für die Besucher also ausgerollt.

Diese nahmen die Gelegenheit denn auch wahr, um sich von den vielen qualitativ hochstehenden Dienstleistungen ein Bild zu machen. «Die Gwärbi lebt vom persönlichen Kontakt», wie Martin Bolliger anlässlich der Eröffnung treffend sagte. Und Begegnungen gab es während der vier Ausstellungstage viele. Und zwar sowohl an den Ständen als auch in den Beizli oder an der Bar, wo man das gemütliche Beisammensein pflegen konnte. Auf Nachhaltigkeit wurde auch bei der jüngsten Ausstellung ganz viel Wert gelegt. Auf Nachhaltigkeit hofft auch die Gastregion Moosalp, welche nicht nur die Berge ins Tal brachte, sondern den Besuchern auch den Charme der Walliser Ski- und Wanderdestination spielen liess. Von seiner besten Seite zeigten sich die Lehrlinge, die Einblick in verschiedenste Berufsbilder gaben und der Gwärbi ebenfalls einen Farbtupfer verliehen.


OK-Präsident Martin Bolliger zieht positive Bilanz

Die Gwärbi 2018 gehört schon seit geraumer Zeit wieder der Vergangenheit an. Eine positive Bilanz kann OK-Präsident Martin Bolliger ziehen. Rund 8000 Besucher sind während der vier Ausstellungstage nach Zetzwil gepilgert, wobei auch das schöne Wetter für gute Stimmung gesorgt habe. Die Rückmeldungen von Besuchern und Ausstellern seien durchwegs positiv. Positive Reaktionen gab es auch für den Shuttledienst, der ab Bahnhof Zetzwil sowie mit drei Haltestellen in Gontenschwil und ab Parkplatz mit Fahrzeugen der Garage Gloor und Mitgliedern der Moräneschränzer als Chauffeure angeboten wurde. Zu einem Highlight sei auch der Lehrlingsstand avanciert. Er könnte zukünftig fester Bestandteil der Gwärbi werden. Abschliessend richte sich sein Dank an alle Aussteller, Besucher, die OK-Mitglieder, Behörden, Helferinnen und Helfer im Hintergrund und überhaupt alle, die zum guten Gelingen der Gwärbi 2018 beigetragen haben.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 04.04.2018

Vorbildliche Buchführung der «Zahlebiiger»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Steuererklärungen und Buchhaltungen sind für viele ein Graus! Nicht für Annelise Schnyder. Sie hatte schon immer ein Flair für Zahlen und liebt es «Zahle umezbiege». So entstand auch der kreative Name ihrer Unternehmung: «Zahlebiiger»

Zu den Stärken der Firma «Zahlebiiger» gehört ganz klar die Steuerberatung für Private und Unternehmen. In den letzten beiden Jahren haben Annelise Schnyder und ihr Team rund 400 Steuererklärungen erfolgreich fertiggestellt. Die Kunden schätzen sehr, dass Annelise auch Hausbesuche anbietet und ihnen damit viel Arbeit abnimmt. Zu ihrer Kundschaft gehören juristische Personen, KMU die nicht revisionspflichtig sind und Privatleute. Durch die vielen Weiterbildungen mit Diplomabschluss in den Bereichen Sachbearbeiterin Treuhand, Rechnungswesen, Steuern und Immobilienbewirtschaftung kann die gebürtige Böjuerin ihre Kunden optimal beraten und deckt viele ihrer Anliegen ab. Auch in administrativen Belangen erledigt sie speditiv und kompetent die Arbeiten ihrer Kunden. Die in der Bleien in Gränichen wohnhafte Geschäftsführerin liebt ihren Job und will ihr Wissen erweitern, um noch mehr Unternehmen zu unterstützen. Da sie die zahlreichen Buchhaltungen nicht mehr alle selber bewältigen kann, wird sie von ihren Mitarbeiterinnen Marianne Schmid, Cornelia Siegrist und Tochter Tanja Bolliger tatkräftig unterstützt. Sie buchen die durchs Jahr anfallenden Belege und Annelise Schnyder erstellt dann die Jahresabschlüsse. Um auch mal was anderes als Zahlen zu sehen halten zehn Hundewelpen die «Zahlebiiger», im alten Injecta Gebäude in Teufenthal, auf Trab.

WEMF-beglaubigte Gratisauflage Zetzwil: 636

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