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Freitag, 30.11.2018

Pro Senectute: Gesund und fit bis ins hohe Alter

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Bevölkerungsentwicklung mit der Zunahme der Anzahl älterer Menschen sieht Pro Senectute Aargau als Herausforderung und Chance. Pro Senectute Aargau als Fachorganisation für Altersfragen und -angebote setzt sich für das Wohlergehen dieser Altersgruppe ein.

Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Kulm mit Sitz in Reinach, steht für selbstbestimmte und lebenswerte Altersjahre. Die Nähe zur Bevölkerung ist ein grosses und zentrales Anliegen der Stiftung. Deshalb werden durch engagierte Mitarbeiter/-innen im ganzen Bezirk wöchentliche oder monatliche Freizeitangebote wie Mittagstische, Spielnachmittage oder im Fall von Zetzwil, Fitness und Gymnastik angeboten. Beatrice Schwander hiess die sportlichen Teilnehmerinnen am Mittwoch in der Turnhalle Zetzwil zur Lektion Fitness und Gymnastik herzlich willkommen. Meistens nehmen zwischen 8 und 10 Personen am sportlichen Nachmittag in Zetzwil teil. Seit 10 Jahren führen die Reinacherin Beatrice Schwander und Jeanette Weber jeden Mittwoch von 14 bis 15 Uhr die Fitness- und Gymnastik-Lektion. In diesen vielseitigen Lektionen regen die Damen ihren Kreislauf, aber auch Geist und Seele an. Mit gezielten Übungen zu Musik oder im Spiel werden Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit gefördert und erhalten. Gedächtnisübungen mit Einprägen von Worten während einem Training und sie dann wiedergeben, bewirken einen positiven Effekt für das Gedächtnis der Teilnehmerinnen. Alle ab 60 sind herzlich willkommen beim Turnunterricht mit zu machen. Anmelden können sich Interessierte bei Beatrice Schwander: 062 771 35 06.

Mittwoch, 28.11.2018

Zwei Zetzwiler Traditionsfirmen unter neuer Führung

Text und Bild: Thomas Moor

Das Gute gleich vorweg: Die Traditionsbetriebe Garage Graf AG und die GRANU Nutzfahrzeuge AG bleiben fest in den Händen der Familie Graf. Nach 46 Jahren Geschäftstätigkeit verabschieden sich Margrit und Hans Graf aber in den Ruhestand. Tochter Claudia und Sohn Thomas übernehmen.

Wer von Opel Personenwagen und von Iveco Nutzfahrzeugen spricht, meint in unseren Breitengraden automatisch Garage Graf AG und GRANU Nutzfahrzeuge AG in Zetzwil. «Zwei Namen – ein Begriff» wie es die Werbung treffend auf den Punkt bringt. Es sind zwei Unternehmen, welche im April 1972 (Garage Graf AG) und Juni 1999 (GRANU Nutzfahrzeuge AG) von Margrit und Hans Graf gegründet und zusammen mit einem kompetenten Team sowie Leidenschaft zu dem gemacht wurden, was sie heute sind: Nämlich erstklassige Adressen für Personenwagen und Nutzfahrzeuge sowie den dazu gehörenden Dienstleistungen. Klar ist, dass die Marken Opel und Chevrolet zur Garage Graf gehören, wie das Salz zur Suppe. Mit ihrer umfassenden Modellpalette sind sie unter anderem das Aushängeschild der Zetzwiler Garage. Der Verkauf von Neuwagen ist aber nur ein Standbein des Zetzwiler Familienunternehmens. Gepflegte Occasionen, Reparaturen aller Marken, Fahrzeugservice, MFK-Vorbereitungen, Verkauf und Montage von Zubehör, Reifenservice etc. sind weitere Trümpfe, welche immer stechen. Das gilt natürlich auch für den Bereich Nutzfahrzeuge, für welche die GRANU Nutzfahrzeuge AG seit bald 20 Jahren kompetenter Partner ist. Die verschiedenen Nutzfahrzeugtypen der Marke Iveco können nach Kundenwunsch und je nach Einsatzbereich mit den verschiedensten Aufbauten ausgerüstet werden. Mit Peter Varrin steht dem GRANU-Team unter der Führung von Thomas Graf ein Nutzfahrzeugverkäufer zur Seite, der die Materie kennt und über grosse Verkaufserfahrung verfügt.
Ein zuverlässiger Partner ist die GRANU Nutzfahrzeuge AG auch bei der Bergung von Unfallfahrzeugen. Die Zusammenarbeit mit der regionalen und kantonalen Polizei funktioniert bestens und hat sich bewährt.
Claudia Müller-Graf und Thomas Graf freuen sich auf die neue Herausforderung und auf eine gute Zusammenarbeit mit ihren Kunden.

Mittwoch, 14.11.2018

Firobe-Chile mit Lieblingsgeschichten der GBG

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Gottesdienstbegleitgruppe (GBG) gestaltete die neuste Ausgabe der Freitagabend-Firobe-Chile diesmal gleich selber. Vor erfreulich zahlreichem Publikum lasen die vier Mitglieder der Gottesdienstbegleitgruppe ihre Lieblingsgeschichten, welche gleichzeitig zum Schmunzeln und zum Nachdenken einluden, vor. Ausdrucksstarke Gebete und Texte wechselten sich mit andachtsvollen Musikstücken aus Pfarrer Stefan Lobsigers Klarinette ab. Leser und Zuhörer liessen sich spürbar von der andächtigen Stimmung einhüllen und genossen anschliessend den inzwischen traditionellen Ausklang mit Kürbissuppe, Speckzopf und Lebkuchen im angrenzenden Kirchgemeindesaal.

Dienstag, 06.11.2018

Kennen Sie Andreas Stauber … den Jagdaufseher?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Jagdsaison steht vor der Tür und im Wald trifft man nun wieder auf Warnschilder, welche auf die Jagd aufmerksam machen. Andreas ist seit vielen Jahren mit seinem Hannoveranschen Schweisshund Basco auf den Spuren des Wildes unterwegs. Die Bevölkerung ist gespalten in Jagdbefürworter und in jene, die diese konsequent ablehnen. Für die Jägersprache gibt es sogar ein Lexikon.

Andy, was ist die Jagd für dich?
In erster Linie ist es eine Aufgabe und dann natürlich auch ein intensives Erleben der Natur. Ich empfinde es als ein Privileg, auf den Hochsitz zu gehen und schlussendlich Beute zu machen. Es ist aber auch die Pflege alten Kulturgutes, worunter auch die Jägersprache und die Jagdhornmusik fallen.

Kann jedermann Jäger werden?
Die Freude an der Natur, Geduld und eine gute Beobachtungsgabe sind wichtig. Ein einwandfreier Leumund und die Bereitschaft, unentgeltlich zu arbeiten, gehören ebenfalls dazu.

Was genau ist die Bewegungsjagd oder Treibjagd?
Das Wild wird durch Stöberhunde und Treiber aus seinen Einständen «gedrückt». Der Jäger steht auf seinen markierten Ständen und versucht, «anwechselndes» Wild zu erlegen.

Hat das Reh überhaupt eine Chance zu entkommen?
Das Reh ist sehr schlau und flüchtet nicht Hals über Kopf. Man erlebt immer wieder, dass ein Reh vom Jagdhund aufgestöbert, stehenbleibt und die Situation mit seinen «Lauschern» einschätzt. Dann entscheidet es, ob es einen Haken schlägt oder weiterrennt.

Welches sind die Kriterien, dass ein Reh vom Jäger erlegt wird?
Vor dem Abschuss müssen viele Kriterien stimmen. Der Abstand zum Tier darf nicht grösser als dreissig Meter sein. Zu nah geht auch nicht, weil die Energie der Munition nicht optimal wäre. Gelände, Strassen oder eventuelle Spaziergänger müssen ebenfalls genau beobachtet werden. Wenn eine Geiss mit ihrem Kitz kommt, schiesst man sicher nie auf das Muttertier.

Hunde, die im Wald Rehe reissen sind immer wieder ein Thema. Was kannst du dazu sagen?

Die Hunde und ihre Halter sind bei uns sehr diszipliniert. Es kommt aber vor, dass man während den Monaten mit Leinenpflicht jemanden ermahnen muss.

Haben wir Wildschweine in unserem Wald?
Letztes Jahr im Oktober war plötzlich eine Rotte von zwölf «Sauen» hier. Wir besprachen das jagdliche Vorgehen mit dem kantonalen Jagdverwalter und beschlossen, sie nicht zu stören. Für Spaziergänger sind sie im Normalfall nicht gefährlich. Wenn man sie im Wald jagen würde, würden sie sich in die Felder zurückziehen und dort grossen Schaden anrichten. Später kam regelmässig ein «Keiler» vorbei. Er suchte nach diesen Sauen, die aber schon weiter gezogen waren.

Welches sind die übrigen Aufgaben des Jägers im Wald?
Das beginnt mit Kitzrettungen im Frühling, damit sie vom Grasmäher nicht verletzt werden. Allerdings ruft der Bauer meistens einen Tag vor dem Mähen an, damit wir die Wiese mit Fähnchen «verblenden» können und die Geiss ihre Jungen rausholt. Wir helfen bei der Wildschadensverhütung mittels Zäunen oder Einzelschützen. Wir suchen nach Unfalltieren, helfen mit beim Heckenpflanzen und beim Aufwerten der Lebensräume des Wildes.

Wie sieht es mit dem Nachwuchs in Jägerkreisen aus?
Jährlich absolvieren ca. zwanzig Jungjäger im ganzen Kanton die Prüfung. Das ist wenig, weil viele Jäger altershalber aufhören. Letztes Jahr war aber mit fünfzig Prüfungen ein gutes Jahr.

Wie anforderungsreich ist die Ausbildung zum Jäger?
Die Ausbildung dauert zwei Jahre. In dieser Zeit gibt es eine praktische und eine theoretische Prüfung. Dabei werden Waffenbeherrschung, Jagdgesetz, Pflanzenkunde und Wildbiologie, Jägersprache und Hunderassen gelehrt. Die finanzielle Belastung hält sich in Grenzen.

Gibt es auch Jägerinnen?
Ja, diese gibt es natürlich auch. Das Interesse an der Jagd ist bei den Frauen zunehmend.

Welchen Rat gibst du Waldbenützern, wenn sie auf ein Jagdschild treffen?
Das Schild, oder Triopan, bedeutet keine Gefahr für den Spaziergänger. Es ist einfach eine Information für alle Waldbenützer. Gut ist, wenn man in dieser Jahreszeit etwas leuchtendere Farben anzieht. Pilze suchen sollte man jedoch nicht an Jagdtagen!

Dienstag, 06.11.2018

Eine Reise in vergangene Zeiten

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die turnenden Vereine Zetzwil liessen die Zuschauer in diesem Jahr mit ihrem Turnerabendmotto «Time Of My Life» in alten Zeiten schwelgen. Die bunt gemischten Reigen sprachen jede Generation an und dementsprechend war die Begeisterung in der voll besetzten Mehrzweckhalle riesig.

War es vielleicht eine abenteuerliche Töfflitour in den Sommerferien? Der Kindheitstraum, mit Pippi Langstrumpf im Takatukaland zu leben oder für immer mit der Gummibärenbande herumzuspringen? Der Sommer 68 und die wilden Siebziger? Die Discohits aus den 90er-Jahren, wie auch der Klassiker aus Dirty Dancing durften bei diesem Motto natürlich nicht fehlen. Mit perfekter Körperspannung eröffnete die Damenriege den Abend. Dass sie auch konditionell topp in Form sind, zeigten sie mit fetzigem Aerobic in den knalligen neonfarbigen Dresses, die sofort an die 80er-Jahre erinnerten. Auch zu den bekannten Ohrwürmern der «Bravo Hits» aus den 90 er-Jahren studierte die Gruppe abwechslungsreiche Schrittkombinationen ein. Gemeinsam mit den Herren wurde der Dirty-Dancing-Klassiker «Time Of My Life», selbstverständlich inklusive der legendären Hebefigur, präsentiert. Nach der Darbietung am Barren demonstrierten die Turner gekonnt, wie ein letzter Schultag aussehen könnte und feierten diesen in vollen Zügen und mit viel Humor. Als bunt gekleidete Hippies schwebte die Männerriege mit allem was dazugehört zurück nach Woodstock. Zurück in die Teenagerzeit wurde man mit den Jugiriegen versetzt. Bunt und fröhlich wurde getanzt und geturnt. Die Mädchen überzeugten als tanzende Einhörner ebenso, wie mit der Kür am Stufenbarren. Wild wurde es mit den Jugiknaben, welche als Möchtegernrocker ziemlich cool mit den Töfflis unterwegs waren. Nicht zuletzt auch mit den witzigen Sketches gelang es der ganzen Turnfamilie hervorragend, die Besucher zu begeistern und mit viel Humor auf ihre Reise durch schöne und besondere Momente in vergangene Zeiten mitzunehmen.

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Mittwoch, 31.10.2018

Sagistube – Geheimtipp für gemütliche Feiern

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Am Waldrand, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, zuhinterst im Obersteg in Oberkulm, lassen sich im Eventlokal von Andrea und Roland Schelbert wunderbare Familien-, Geschäfts- und Geburtstagsfeste veranstalten. Zuhause bleibt die Küche sauber und das Essen schmeckt trotzdem wie daheim.

Denken Sie an einen Racletteabend, an ein Weihnachtsessen mit Aargauer Braten oder eine Taufe mit Winzerfondue? Andrea Schelbert geht auf Ihre Wünsche ein und bespricht mit Ihnen Ihren Anlass, kauft ein, dekoriert, kocht und bewirtet Sie zusammen mit ihrem Ehemann Roland. Der gemütliche Raum bietet Platz für fünfzehn bis fünfzig Personen. Cabernet Sauvignon und Chardonnay vom Fass, Bier und Mineral sind im Menuepreis inbegriffen. Das Quellwasser vom Obersteg ist ebenfalls von feinster Qualität. Auf spezielle Vorlieben, Abneigungen und Diäten wird selbstverständlich eingegangen. Die Anlässe sind professionell aufgezogen und gestalten sich gemütlich, entspannt und immer auch mit einer Prise Humor und Lebensfreude.

Von Herbst bis in den Frühling gibt es monatlich einen offenen Abend, bei dem auch mal ein Schwyzerörgeli dabei ist und zur Gemütlichkeit beiträgt. Vom Apéro bis zum Dessertbuffet mit neuen Kreationen bleiben keine Wünsche offen.

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Dienstag, 23.10.2018

Bergraclette im Grünaustübli

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Mit rund 500 Arbeitsstunden haben die Sportschützen Zetzwil ihr Grünaustübli nach einem Hochwasserschaden renoviert und saniert. In den neu hellen und freundlichen Räumlichkeiten hat der Verein deshalb zum gemütlichen Raclette-Essen eingeladen.

Mit «Zetzbuer Härdöpfu vo´s Göttis», feinen Beilagen und einem guten Glas Wein. So wurde das Bergraclette aus Trubschachen, welches von Wädi Voramwald organisiert wurde, in vollen Zügen genossen. Am Wochenende vom 19. bis 21. Oktober waren die Vereinsmitglieder im Einsatz, um mit der Bevölkerung die schönen, neuen Räumlichkeiten einzuweihen. Das renovierte Grünaustübli kann das ganze Jahr gemietet werden, es bietet Platz für 50 Personen und verfügt über Geschirrspüler, Kaffeemaschine, renovierte Sanitäranlagen und eine geräumige, neue Küche. Ob für die Geburtstags- Firmen- oder Familienfeier, das gemütliche, gut erreichbare Grünaustübli eignet sich für jeden Anlass hervorragend. Anfragen für Besichtigungstermine und Reservervationen nimmt Marcel Fretz gerne unter 079 355 08 39 oder marcel.fretz@gmail.com entgegen. Der Racletteplausch für das kommende Jahr ist von den Sportschützen bereits in Planung und wird ebenfalls im Herbst stattfinden.

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Dienstag, 16.10.2018

Metzgerei Ulmann: 30-Jahr-Jubiläum wurde gefeiert

Text und Bild: Thomas Moor

Seit 30 Jahren führen Felix und Marlise Ulmann die weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Zetzwiler Traditionsmetzgerei. Ein Familienbetrieb, der bereits in zweiter Generation mit Erfolg und viel Herzblut geführt wird. Grund für die beiden Jubilare, mit ihren Kunden zu feiern.

An Spitzensamstagen werden in der Metzgerei Ulmann um die 250 Kunden bedient. Eine gefühlt neue Rekordmarke dürfte es am Jubiläumssamstag Anfang Oktober gegeben haben. Denn da registrierte man ein reges Kommen und anschliessendes Verweilen in der Festwirtschaft vor der Metzgerei. Felix und Marlise Ulmann feierten das 30-Jahr-Jubiläum. Ihre Kunden luden sie als Dank für die Treue grosszügig zu Gratis-Bratwurst und Gratis-Getränk ein. Damit noch nicht genug. Innovativ wie die Ulmanns sind, warteten sie mit einer Gratis-Tombola auf, mit welcher sie die Kunden mit gluschtigen Preisen aus der Metzgerei überraschten.

Die Kunden zu überraschen gehört sowieso zu einer der vielen Stärken der Ulmanns und ihrem Team, das aus bewährten Fachkräften besteht. Und Innovation mit grossem Engagement gepaart lebt der Zetzwiler Famileinbetrieb zusammen mit den 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Tag für Tag. So verwundert es denn auch nicht, dass immer wieder neue, pfiffige Fleischkreationen den Weg von der Produktion in die Verkaufsvitrine und so auf den Tisch der Kunden findet. Die Metzgerei Ulmann eine wahre Wundertüte, die neben innovativen Produkten zusätzlich mit Frische und Qualität gefüllt ist. Die vielen national preisgekrönten Fleischprodukte unterstreichen das grosse Engagement zusätzlich.

Frische und Qualität ziehen sich innerhalb der Firma aber noch weiter wie ein roter Faden. Denn da ist ein weiteres Standbein, das Party-Service heisst und vor 17 Jahren mit der Schliessung des Restaurants Vorstadt intensiviert wurde. Hier befindet sich unter anderem das Reich von Marlise Ulmann, welche ihre Fähigkeiten als gelernte Köchin unter Beweis stellt und damit jedem Party-Service die Krone aufsetzt. «Genial», «Lecker», «Hervorragend» sind nur einige Komplimente in Kurzfassung, welche die Ulmanns online via Gästebuch jeweils erreichen. Und jener Kunde, der am Jubiläumsfest die Metzgerei Ulmann als einen der besten Metzgereien auf der Alpennordseite bezeichnete, dürfte nicht unrecht haben.

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freitag, 12.10.2018

Jubilarenkonzert der MG Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Wie jedes Jahr wurden vor kurzem wieder die Zetzwiler Einwohner ab 75 Jahren in den Gemeindesaal zu Musik, Kaffee und Kuchen eingeladen. Mit viel Aufwand organisiert die Musikgesellschaft jeweils diesen Jubilarenanlass, zu welchem in Fünfjahresschritten und ab 95 jedes Jahr eingeladen wird. Unterstützung erhält die Musikgesellschaft dabei von der politischen Gemeinde. Pfarrer Stefan Lobsiger erhielt dieses Mal den Auftrag, durch das Konzert zu führen.

«Wenn der Pfarrer zu reden beginnt, dann dauert das meistens länger», meinte Stefan Lobsiger. Er betonte aber sogleich, nur eine kurze Andacht dabei zu haben. Anhand Versen aus 1. Samuel 18 veranschaulichte er, dass ein Instrument zu spielen nicht nur Interesse und Begabung, sondern auch viel Übung brauche. Wer Musik mache, könne sich selber im seelischen Gleichgewicht halten. Es brauche auch Mut, spontan ein Instrument einzusetzen und damit etwas bewirken zu wollen. Wer musiziere und damit schlechte Stimmung vertreibe, erfülle am Ende den göttlichen Plan, welcher allen nütze.

Das beliebte Treffen der Geburtstagsjubilare bietet immer auch Gelegenheit, sich mit alten Bekannten auszutauschen, welche man unter dem Jahr kaum sieht. So gab es in den Musikpausen immer regen Austausch an den Tischen. Die Musiker verwöhnten ihre Gäste mit Walzer, Gratulationen und Gysi-Schokolade ... mit und ohne.

Bevor im zweiten Teil Wein ausgeschenkt wurde, ergriff Gemeindeammann Dani Heggli auf seine gewohnt charmante Art das Wort. Er warb für die Geburtstagsbesuche des Gemeinderates bei den Jubilaren zuhause und betonte, wie wichtig der Austausch mit der älteren, lebenserfahrenen Generation für die Behörde sei. Leider würden diese Geburtstagbesuche oftmals abgelehnt. Nach seinem Dank an die MG und deren Helfer sprach er deren Nachwuchssorgen an und bat die Musiker, stark zu bleiben und nicht aufzugeben. Er wolle nicht der erste Gemeindeammann ohne Dorfmusik sein.

Nachdem als letztes der Geburtstagsmarsch und die Zugabe, der Aargauer Marsch 2018, gespielt war, mischten sich die Musiker ebenfalls unter die Gäste und liessen den gemütlichen Anlass ausklingen.

Dienstag, 09.10.2018

STV Zetzwil: Alle Jahre wieder ein Highlight

Text und Bild: Eing.

Für Alt und Jung, auf der Bühne und vor der Bühne. Die Turnerabende in Zetzwil verbinden die Generationen und bereiten Freude. Hinter den Kulissen ist ein Team für Konzept und Umsetzung dieser Abende verantwortlich.

Gerne erinnern wir uns zurück an die letzten Turnerabende. Es ist ein tolles Gefühl, wenn alles geklappt hat, das Publikum applaudiert und wir auf der Bühne Spass haben. Die Erinnerung weilt nicht lange in unseren Köpfen und schon bald geht es wieder daran neue Ideen und Konzepte für die nächsten Abende zu entwerfen.

Die Turnerabende finden alljährlich im November statt. Bereits im darauffolgenden Jahr, wenn der Schnee geschmolzen ist und die Temperaturen langsam ansteigen, beginnen die ersten Vorbereitungen. Wenn es draussen schön ist, treffen sich Vereinsmitglieder vom Turnverein und Damenturnverein zum Bräteln oder auf einen Brunch und diskutieren über Organisation, Themenwahl und Konzepte. Die Diskussion wird geleitet und wir verwenden Werkzeuge wie das Brainstorming um so viele Inputs wie möglich zu sammeln. Ideenreichtum und Fantasie sind wichtig, schliesslich wollen wir das Publikum jedes Jahr aufs Neue begeistern. Dieses Treffen ist der Startschuss der Vorbereitungen, das sogenannte Kick-Off-Meeting.

Etwas weniger kreativ geht es im Organisationskomitee zu und her. Das «OK» ist für die Planung und Umsetzung verantwortlich und ist in verschiedene Ressorts eingeteilt. Die jeweiligen Ressortleiter kümmern sich um die zugewiesenen Aufgabenbereiche, wie Marketing & Sponsoring, Festwirtschaft, Finanzen, Personal, etc.

Eine richtige Ideenschmiede ist die Sketchgruppe. Sehr wichtig: Hier werden neben den Sketches auch der Ablauf, die Geschichte koordiniert und konzipiert, also das Rahmenprogramm rund um die Darbietungen. Die Sketches sorgen zwischen den turnerischen Darbietungen für Auflockerung und Betätigung der Lachmuskeln.

Ja, hinter den Kulissen wird tatsächlich viel gearbeitet, damit am Abend alles reibungslos läuft. Daneben wird natürlich noch viel geübt und geschwitzt während den Turnstunden. Die Reigenverantwortlichen sind jedes Jahr wieder aufs Neue gefordert, phantasievolle Darbietungen einzustudieren und auf die Bühne zu bringen.

Wir sind stolz auf unsere Vereine und auf unsere sportlichen Leistungen. Das wollen wir Jahr für Jahr dem Publikum mitgeben und die Freude rüberbringen. So sind wir auch dieses Jahr wieder voll motiviert, an den Turnerabenden vom 3. und 10. November unser Bestes zu geben und für ein weiteres Highlight in unserer Vereinsgeschichte zu sorgen.

Dienstag, 25.09.2018

20-Jahr-Jubiläum: Showtime «made by Kiener»

Text und Bild: Thomas Moor

Es war wieder einmal eine jener Shows, die eine unverkennbare Handschrift trug, in der enorm viel Herzblut drinsteckte und die ganz viele choreographische Rosinen beinhaltete. Chrigi Kiener, Inhaberin vom Tanz- und Fitnessträffponkt in Zetzwil feierte das 20-Jahr-Firmenjubiläum.

Und? Ja, es fägt auch nach 20 Jahren noch. Temperamentvoll, kienermässig eben. Wieviele Tanzshows und Tanzmeisterschaften sie mit ihren Girls in den letzten 20 Jahren besucht hat, ist beeindruckend. Die Foto-Galerie auf der grossen LED-Wand gab einen Einblick in ihr unermüdliches Schaffen und in eine wortwörtlich bewegende Firmengeschichte. «Das sind aber längst nicht alle Shows», wie sie trocken sagte und wieder hinter der Bühne verschwand. «Es geit nämli glii loos», wie sie in ihrem sympathischen Bernerdialekt sagte. Los zu einer Jubiläumsproduktion, für welche sie im Januar begonnen hatte, das Drehbuch zu schreiben und für die in den letzten vier Monaten jeden Sonntag hart trainiert wurde. Rausgekommen ist wieder eine beeindruckende und fantastische Show mit dem Titel «Zrugg i d Gägewart», bei welcher rund 100 Darstellerinnen und Darsteller zu musikalischen Ohrwürmern der verschiedenen Zeitepochen tanzten. Die Etappenziele gab dabei Prof. Einstein (Jochen «Struppi« Roth) mit den «4 Schwestern» (einer Girl-Gang) vor. Mit einer solarbetriebenen Zeitmaschine flog das Quintett in die Steinzeit und über die antike Römerzeit ins Mittelalter, in die Barock- und Rokkokozeit etc. und wieder «Zrugg i d Gägewart». Eindrücklich, wie die verschiedenen Tanztrends umgesetzt wurden. Für den optischen Blickfang sorgten zudem immer wieder die Kostüme, die auf die verschiedenen Epochen abgestimmt waren.

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Dienstag, 25.09.2018

Sinnvolle Lebensmittelabgabe

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Kistenweise Gemüse, Früchte, Brot und Backwaren, Vegiprodukte sowie Fleisch, Wurst und Käse finden seit einiger Zeit den Weg ins alte Kirchgemeindehaus Unterkulm. Nicht mehr frisch genug für den Verkauf im Laden, aber zu schade um weggeworfen zu werden. Die Idee von Verwenden statt Verschwenden wird hier jeden Freitag von 14.30 bis 16.00 Uhr eins zu eins umgesetzt.

Die Initiatorin Rosmarie Hochuli aus Oberkulm sprüht vor Enthusiasmus. «Foodwaste» habe ihr vor drei Jahren den Deckel gelupft. Aktiv geworden, sei sie beim Verantwortlichen der Migros-Genossenschaft Aare in Schönbühl auf offene Ohren gestossen. Unter Einhaltung der gegebenen Richtlinien erhält der Verein seither die Lebensmittel der Migros. Wertvolle Unterstützung habe sie auch durch den Gemeinderat Oberkulm erfahren. So sei das Pilotprojekt gestartet und der Verein gegründet worden. Am Anfang habe sie die Stände einfach bei sich zuhause installiert und mit der Lebensmittelabgabe angefangen. Die Lebensmittel bezieht der Verein ebenfalls von Aldi und Denner Unterkulm. Seit kurzem bereichern auch die feinen Backwaren der Bäckerei Sollberger die bunte Auslage. Um die Kühlkette nicht zu unterbrechen, stehen Kühlboxen bereit. Angesprochen werden sollen Grossfamilien, Studenten, Alleinerziehende, Working-Poor und Sozialhilfebezüger. Einfach alle, die in engen finanziellen Verhältnissen leben. Auf den Gemeindekanzleien können Mitgliederkarten bezogen werden. Das Ganze werde unbürokratisch und unkompliziert gehandhabt. Der Unkostenbetrag für eine Tasche voller Lebensmittel, nach Wunsch zusammen gestellt, beträgt Fr. 2.–. Es gibt auch den Gönnerausweis, welcher dem Verein hilft, seine Unkosten zu decken. Der neue Slogan des Vereins lautet «ökologisch – wertvoll – einfach – gut». Die siebzehn Helfer arbeiten auf freiwilliger Basis, erhalten jedoch eine Benzinentschädigung und werden jährlich zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Zudem werden alle Unkosten vergütet. In Zukunft soll vermehrt an Werbung und Vereinswachstum gearbeitet werden. «Angesichts des Klimawandels müssen wir alle umdenken, unseren Beitrag leisten und aufhören gute Lebensmittel wegzuwerfen», meint Rosmarie Hochuli. «Wir müssen auf nichts verzichten, wenn wir verantwortungsvoll mit unseren Lebensmitteln und Ressourcen umgehen. Tiere sollen nicht mehr im Abfall landen und krumme Rüebli ebenfalls nicht!»

Freitag, 21.09.2018

Erzähltal: ARGUS

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wenn im sicherheitspolizeilichen Einsatz überdurchschnittliche Professionalität gefordert ist, kommt die Sondereinheit ARGUS zum Zug. Daniel Heggli arbeitete viele Jahre bei der SE ARGUS und erlebte unglaubliche Geschichten, die er am Erzähltal im Zetzwiler Gemeindesaal zum Besten gab. Wenn die Polizei bei besonders heiklen Themen keine Lösung findet, wie z.B. bei einer Festnahme bewaffneter oder schizophrener Personen, wird die Sondereinheit ARGUS zugezogen. «Ein Einsatz ist erst erfolgreich, wenn kein Blut vergossen und niemand getötet wurde» so Heggli. Alle Actionszenen in Krimiserien bei denen der Täter durch einen abgefeuerten Schuss durch ein Fenster geschleudert wird, habe nichts mehr mit der Realität zu tun. Es ist viel Vorbereitung und Disziplin bei der Sondereinheit Argus gefragt. Hierfür sind absolutes Teamwork, eine optimale Kommunikation und eine perfekte körperliche und geistige Fitness gefordert. Im Alltag leisten sie alle normalen Polizeidienst und werden im Ernstfall hinzugezogen. Ebenfalls verantwortlich ist die ARGUS für Personen- und Begleitschutzeinsätze für Bundesräte, Politiker etc. Auch dabei sind sie bei Rückführungen von Flüchtlingen, Sitrak-Transporten, wobei Gefängnisinsassen aus dem Sicherheitstrakt ins Spital gebracht werden müssen oder befreien Geiseln aus gefährlichen Situationen. Ein sehr gut besuchter Vortrag der unglaublich spannend war und jeden einzelnen Zuhörer staunen liess!

Mittwoch, 12.09.2018

Zum dritten Mal wurde bis frühmorgens gefeiert

Text und Bild: Jennifer Loosli

Aus der Idee einer kleinen «gemütlichen» Veranstaltung wurde eine über die Kantonsgrenze hinaus bekannte Party mit internationalen DJs wie Tanja La Croix oder Flava & Stevenson. Auch dieses Jahr reisten Menschen aus der ganzen Schweiz nach Zetzwil und waren von der Party begeistert.

Zum dritten Mal in Folge wurde am ersten September-Wochenende in Zetzwil bis in die frühen Morgenstunden in der Turnhalle und der Gaudistube gefeiert. Unglaubliche 2 000 Personen besuchten am 7. und 8. September die Party «After Sun Zetzbu». An den beiden Abenden waren jeweils 70 Personen für das Wohl der Gäste im Einsatz. Davon gehören rund 60 dem Verein an. Unterstützt wurden sie durch freiwillige Helfer, dem Turnverein sowie dem Damenturnverein Zetzwil. Die Party wie auch der Verein sind rasant gewachsen: Vor drei Jahren zählte der Verein ca. 30 Mitglieder, was in nur zwei Jahren verdoppelt werden konnte. Auch weiterentwickelt hat sich die Party. Während den letzten zwei Jahren haben fünf Vereinsmitglieder einen einwöchigen Intensiv-Barkurs absolviert. Gelernte Drinks wie Pina Colada, Caipirinha oder den After Sun Spezial wurden an der «Cocktailbar» frisch und vor den Augen der Gäste perfekt gemixt und präsentiert. An den anderen Bars im Aussenbereich, der Gaudistube und der Turnhalle konnten die Partygäste Zwätschge, Gin Tonic, Smirnoff und viele weitere Getränke bestellen. Während in der Gaudistube Willy Tell und Freshalpin die ältere Generation zum Mitschunkeln und Mitsingen brachten, heizten diverse DJs, wie T-Grant & Sam Louis, James Loudly und Mat & Mark, die Stimmung in der Turnhalle an. Für jede Generation gab es die passende Musik und tolles Ambiente. Die Stimmung der Gäste war nicht zu stoppen und somit wurde gefeiert was das Zeug hält.

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Mittwoch, 12.09.2018

Auf den Spuren von «Sherlock Holmes»

Text und Bild: Eing.

Am 1. September frühmorgens versammelten sich die munteren Frauen vom FTV Zetzwil am Bahnhof und reisten mit dem Zug ins Berner Oberland. Obwohl das Wetter nichts Gutes zu verheissen mochte, war die Stimmung bestens.

Erste Station war Grindelwald und schon bald war klar, dass der Wetterprophet heute kein Einsehen mit den fünfzehn Turnerinnen haben würde. Nichts desto trotz bestiegen die Frauen die Gondeln zur Bergstation Grindelwald-First. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Gipfeli wurden die Regensachen montiert. Einige deckten sich im Souvenirladen noch mit Regenschirmen und Pelerinen ein, um bestmöglich gegen das garstige Wetter gerüstet zu sein. Mehr oder weniger wasserdicht eingepackt machten sich die Frauen auf den Panoramaweg Richtung Grosse Scheidegg. Der guten Stimmung konnte das Wetter jedoch in keinster Weise etwas anhaben, obwohl zeitweise das Wasser nicht nur von oben, sondern auch von der Seite und manchmal auch aus allen Richtungen gleichzeitig kam. Bei einigen Wanderinnen war schon bald klar, dass die Schuhe und Regensachen nicht mehr ganz so wasserdicht waren wie erhofft, da jedes Imprägnierungsmittel bei solchen Bedingungen an die Grenze kommt. Mit einem Schluck aus der mitgebrachten Schlummertrunkflasche wurde jedoch für Wärme von innen gesorgt. Und wie sagte die Reiseleiterin Rita: «Auch der Regen ist schön, wenn man die Sonne im Herzen hat». Und so trotzten die Frauen dem garstigen Wetter und nach knapp anderthalb Stunden erreichten sie das rettende und trockene Berghotel Grosse Scheidegg. Nach dem Mittagessen wurden die Schuhe und die Hosenbeine an den Wanderhosen, welche unterdessen etwas trocknen konnten, wieder montiert. Da leider keine Wetterbesserung in Sicht war, beschlossen die Frauen spontan, für den Weg in die Rosenlaui-Gletscherschlucht das Postauto zu besteigen, damit man nicht gleich wieder tropfnass wurde. Der anschliessende Rundgang in der Schlucht mit den tosenden Wasserfällen war sehr imposant und der Weg führte durch Tunnels und etliche Stufen 115 Meter hinauf und anschliessend durch den Bergwald hinunter ins geschichtsträchtige Restaurant Rosenlaui, wo sich die Frauen erneut etwas trocknen und bei Kaffee und feinem Kuchen wieder stärken konnten. Das Postauto fuhr die Gruppe anschliessend nach Meiringen in die Übernachtungsunterkunft. Nach einer warmen Dusche und wieder in trockenen Kleidern und Schuhen genossen die Frauen ein feines Nachtessen in der gegenüberliegenden Pizzeria. In der hotelnahen Bar liessen die Frauen dann zu guter Letzt in gemütlicher und lustiger Runde nochmals den Tag Revue passieren.

Ein Blick aus dem Fenster und es war klar, dass Petrus am zweiten Tag ein Einsehen mit den Frauen hatte und der Regenschutz im Rucksack bleiben konnte. Mit der nostalgischen Reichenbachfall-Bahn fuhren die Frauen zu den 120 Meter hohen Reichenbachfällen, dort wo der Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle den Ort fand, um seinen Helden Sherlock Holmes im Kampf gegen Professor Moriarty den eigenen Tod inszenieren zu lassen. Anschliessend folgte, nach dem Alpsegen von Rita, der steile Aufstieg hinauf ins Gasthaus Zwirgi, wo ein feines Mittagessen auf die Frauen wartete. Die anschliessende rasante Fahrt mit den Monster Trottis wieder hinunter nach Meiringen vermochte die Turnerinnen zu begeistern und löste hörbare Freudenjuchzer aus. Nach einem feinen Dessert in einer Meiringer Bäckerei machte sich die Frauenschar wieder auf den Heimweg. Beim Umsteigen wurde den Frauen nochmals einiges abverlangt. In kürzester Zeit mussten sie vom vordersten in den zweitletzten Wagen der meterlangen Zugkomposition auf einem anderen Peron umsteigen. Nichts desto trotz kamen schlussendlich zufriedene und dankbare Frauen wieder in Zetzwil an. Ein grosser Dank geht an die beiden Organisatorinnen Rita und Bernadette. Sie haben den Frauen eine wunderschöne Reise geboten, welche allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Donnerstag, 06.09.2018

Zetzwiler Männerriegen-Reise in den Schwarzwald

Text und Bild: Eing.

Bei kühler Witterung trafen sich 16 Reiselustige zur Männerriegen-Reise. Zum Kaffeehalt wurde die Reisegruppe im Gasthof der Brauerei «Waldhaus» in Weilheim erwartet. Der Höhepunkt des Tages war die spezielle Männer-Führung in der badischen Staatsbrauerei «Rothaus» in Grafenhausen.

Die mit kalkfreiem Quellwasser gebrauten sechs Biersorten wurden zuerst nur in der Theorie vorgestellt. Wie das viel gepriesene «Tannenzäpfle» tatsächlich mundet, konnte erst beim Mittagessen im Rothaus-Gasthof getestet werden, wo ein gleichnamiger, deftiger Landteller serviert wurde.

Der zwischenzeitlich einsetzende Regen und die tiefen Temperaturen auf knapp 1000 Metern Höhe schlugen Gott sei Dank nicht auf die Moral der Männerturner, sondern lediglich auf deren Sitzleder. Nach der ausgedehnten Mittagspause und dem Shop-Besuch auf dem grosszügigen Rothaus-Gelände folgte ein gemütlicher Kaffeehalt in Feldberg-Bärental, wo die berühmten Schwarzwäldertorten degustiert wurden.

Wegen des schlechten Wetters wurden die Mehrbettzimmer im Hotel Forest in Titisee vorzeitig bezogen. Die anfängliche Skepsis gegenüber dem eher auf junge Leute ausgerichteten Hotel wich rasch. Dank den separaten «Kinder-Zimmern» und den warmen Radiatoren stieg der Zufriedenheits-Barometer rasch wieder nach oben. Die angekündigte Flaniermeile in Titisee war auch schon besser besucht, um so erfreuter war die Reisegruppe, einen gemeinsamen Platz im Trockenen gefunden zu haben, um sich einen ausgedehnten Apéro zu genehmigen. Das im Restaurant «Sonneck» zahlreich aufgebotene Servierpersonal bemühte sich, beim Nachtessen alle Wünsche möglichst im Eiltempo zu erfüllen. Nach dem kurzen Verdauungs-Spaziergang traf man sich erneut im Apéro-Restaurant, um den Abend bis zum Betriebsschluss auszukosten. Zurück im Hotel wurden kurzerhand der Aufenthaltsraum, ähnlich einer gemütlichen Bauernhausstube, sowie der dortige Biervorrat beschlagnahmt. Der vorher im Kurort Titisee eingekaufte Schwarzwälder-Schinken und die Wurstwaren vermochten nicht mehr ganz vertilgt zu werden. Einmalig, nach Mitternacht begab sich die ganze Reisegruppe geschlossen in die vorgewärmten Wohnungen im Nebengebäude des Hotels.

Auch das Frühstücksbuffet übertraf alle Erwartungen vollends. Die Wanderfreudigen fuhren nach Hinterzarten und machten bei trockenem Wetter einen Rundmarsch durch die Ravennaschlucht, während der Rest der Gruppe den Titisee umwanderte. Anschliessend traf man sich zum feinen Essen mit Dessert im Landgasthof «Adler» in Strittberg-Höchenschwand, bevor die beiden zuverlässigen Chauffeure nach zwei intensiven Tagen die Männerturner wieder in Zetzbu ablieferten. Ein grosses Dankeschön gilt dem diesjährigen Reise-Organisator Hans Wiederkehr.

Donnerstag, 06.09.2018

20-jähriges Tanz- und Fitness-Träffponkt Jubiläum!

Text und Bild: Eing.

Der Tanz- und Fitness-Träffponkt feiert sein 20-jähriges Studio-Jubiläum! Zu diesem Anlass hat Chrigi Kiener, TFT-Inhaberin, eine ganz spezielle Tanztheatergeschichte geschrieben und diese mit Hilfe von ihren Instruktor/-innen und rund 100 Darsteller/-innen einstudiert! Es wird getanzt und geschauspielert! Zu bekannten Chart-Hits und Musik aus den verschiedenen Zeitepochen, werden die Zuschauer eine fantastische Geschichte erleben.
Mit «Zrugg i d’Gägewart» werden die Zuschauer mit Professor Einstein und den «4 Schwestern», einer Girl-Gang, mit einer solarbetriebenen Zeitmaschine in die verschiedenen Tanzepochen fliegen. Auf dieser Reise erleben die fünf Reisenden so einige Abenteuer! Wenn Sie wissen wollen, ob die fünf am Schluss doch noch ins Jahr 2018 zurückfliegen, dann kommen Sie in eine der zwei Vorstellungen und lassen Sie sich überraschen!
Die Festwirtschaft mit Verpflegungsmöglichkeit vor und nach der Vorstellung wird von der MR Zetzwil, dem FTV Zetzwil und dem Club 80 geführt. Nach der Vorstellung startet der Barbetrieb und um Mitternacht gibts eine spezielle Show! Wir freuen uns auf viele Zuschauer!

Die Vorstellungen sind am Freitag, 21. 9. und Samstag, 22. 9. jeweils um 20.15 Uhr in der Mehrzweckhalle Zetzwil. Vorverkauf Samstag, 15.9. ab 10.00 Uhr im Studio Zetzwil.

Mittwoch, 22.08.2018

Bergwanderung Natur- und Vogelschutzverein

Text und Bild: Eing.

Am Samstag Mitte August, kurz nach 8 Uhr, trafen sich 13 erwartungsvolle Vereinsmitglieder zwischen Windelalter und AHV am Bahnhof Zetzbu. Heuer waren wir etwas weniger Leute, da die Musikgesellschaft eine eigene 2-tägige Unternehmung machte.

Während uns Bahn und Bus gemütlich ins Klöntal chauffierten, genossen wir den mitgebrachten Apéro. Hinter dem See in Klöntal Plätz wendet das Postauto auf dem Parkplatz der gleichnamigen Beiz. Das WC dort war winzig, die feinen Menu-Portionen riesig!

Gestärkt machten wir uns auf den wunderschönen, fast immer im kühlen Schatten gelegenen Wanderweg am Südufer entlang ans untere Ende des Sees. Unterwegs kamen uns diverse andere Vereinsreisen entgegen, und wir staunten über die vielen vorbildlich angelegten Umleitungen, die abgerutschte Wälder und ausgeschwemmte Bäche nötig machten. Wegen der allgemeinen Trockenheit waren die Bächli nun ganz zahm. Die Kinder fanden sogar noch einen kleinen Schneerest bei einem hohen Wasserfall. Drei Unentwegte wagten sich ins angenehm erfrischende Wasser des ganz gefüllten Stausees, während der Jüngste friedlich im Rückentraggestell einschlummerte: Jeder geniesst auf seine Art …

Durch die Badepause und wegen den Jüngsten mit den kurzen Beinen brauchten wir etwas länger und verpassten unseren Bus um 5 Minuten. Wir überbrückten die Wartezeit auf den nächsten mit einem feinen Coupe im Restaurant Rhodannenberg neben dem Staudamm mit traumhafter Aussicht auf den Klöntalersee, während die Kleinsten den grossen Spielplatz unsicher machten.

Wegen der Verspätung, den müden Kindern und den zu heissen Temperaturen im Tal beschlossen wir, auf den geplanten Spaziergang über die Hurdener Holzbrücke zu verzichten und kamen so schlussendlich sogar eine halbe Stunde früher als geplant nach Hause. Man sieht, wir sind immer sehr spontan.

Dienstag, 21.08.2018

BMX-Club Zetzbu: Heisses Jubiläumswochenende

Text und Bild: Thomas Moor

30 Jahre, ein schönes Jubiläum! Klar: Das darf, ja das soll gefeiert werden. So sahen es auch die Verantwortlichen des BMX-Club Zetzbu. Anlässlich des 7. Laufs zur Deutschweizermeisterschaft wurde ein Jubiläumsfest mit verschiedenen Aktivitäten organisiert. Und auch der Sport kam nicht zu kurz.

Am Freitag brachten der Soli-Beck aus Gontenschwil mit seinem Pizza-Ofen und das DJ-Duo Top-Sound die Festivitäten schon einmal auf Betriebstemperatur, bevor am Tag zwei die regionale Band Stranded Heroes ein, zwei Briketts nachlegte. Der Sonntag gehörte dann ganz den jugendlichen BMX-Heissspornen, welche am Sonntag das Schlussbouquet zündeten. Dies auf einer Bahn, auf welcher seit 20 Jahren Rennen ausgetragen werden. Diese wurde für den Jubiläumsanlass ein weiteres Mal in einen Topzustand gebracht. Dabei stach speziell die geteerte Steilwandkurve nach der Startgerade ins Auge. «Die haben wir rund einen Monat vor dem Anlass auf Vordermann gebracht», wie Markus Steiger sagte. Er gehört nicht nur zu den Teammitgliedern der ersten BMX-Stunde, sondern ist auch ehemaliger Präsident und Club-Mitglied, das als Helfer im Einsatz stand, um den Jugendlichen die Ausübung ihres Sportes unter Wettkampfbedingungen zu ermöglichen. Auf einer perfekten Anlage, die sich im aktuellen Zustand als sehr schnell erwies. Klar, dass die Zetzbuer BMXler eine gute Figur abgeben wollten. Was sie auch taten. Während der amtierende Europameister Jules Kasper die Vorläufe dominierte, musste er sich im Final vom Emmentaler Ben Lüthi geschlagen geben. Sein Bruder, Louis Kasper, liess in seiner Kategorie nichts anbrennen und fuhr einen souveränen Sieg nach Hause. Ebenfalls aufs Podest fuhr in derselben Kategorie Clubkollege Mike Scherz. Weitere Zetzbuer-Podestplätze gab es durch Nick Haller, Nico Frey, Fabio Ceschiat und Gian Loris Rompietti.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 20.08.2018

Bauamtsvorsteher mit Leib und Seele

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Seit 17 Jahren ist Brunnenmeister Peter Hirt im Bauamt in Zetzwil tätig.

Neben den täglichen Aufgaben, wie dem allgemeinen Unterhalt des Gemeindegebietes, ist Peter Hirt als Brunnenmeister auch dafür zuständig, dass das Wasser überall und in optimalen Mengen richtig fliesst. Regelmässig werden die Wasserstände der Reservoirs Wuest und Mairüti sowie das Stauwehr im Moos vor Ort überprüft. In seinem Büro im Werkhof hat der 58-Jährige die Wassersteuerung auch auf dem Bildschirm genau unter Kontrolle. Im 24-Std.-Pikettdienst erhält er jeweils einen Alarm, falls irgendwo etwas nicht stimmt. Nicht selten kommt es also vor, dass Kontrollen und Massnahmen auch mitten in der Nacht durchgeführt werden müssen. Peter Hirt lobt die Mithilfe der Bevölkerung, welche vorbildlich, auch ohne offizielle Aufforderung zur Einschränkung, Wasser gespart hat. Einmal mehr wurde diesen Sommer wieder bewusst, wie kostbar unser Wasser ist. Die regelmässigen Kontrollen, dass bei keiner Leitung Wasser «verloren» geht, sind deshalb sehr wichtig. Die Unterstützung und gute Zusammenarbeit mit der Gemeindekanzlei, dem Forstamt wie auch mit Ruedi Kasper und dem Schulhausabwart Didi Häfeli schätzt er sehr. Auch die Kommunikation mit den benachbarten Bauämtern sei sehr wichtig und funktioniere grossartig. Regelmässig werden Kurse gemeinsam besucht und Erfahrungen ausgetauscht. Ob Sommer oder Winter, der Frühaufsteher geniesst die Selbständigkeit und die Abwechslung in seinem Beruf. Ob Mähen im Sommer, Bachufer bewirtschaften oder auch der Winterdienst, Peter Hirt ist mit viel Freude bei der Arbeit. Hinweise und Anliegen der Bevölkerung nimmt er gerne persönlich entgegen. Während er sich den einen selbst widmen kann, muss er für andere, gemeinsam mit der Gemeindekanzlei, eine Lösung finden. Neben Gärtner, Brunnenmeister und Strassenbauer ist er so oft auch als vermittelnde Kontaktperson zwischen Anwohnern und Gemeinde tätig. Als Ausgleich zum beruflichen Alltag geniesst er im Sommer Ausflüge mit dem Velo und die wertvolle Zeit mit seinen Enkelkindern.

WEMF-beglaubigte Gratisauflage Zetzwil: 627

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