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Gemeindewappen
Freitag, 13.10.2017

Krippe in der Kirche Zetzwil

Text und Bild: Eing.

Die Weihnachtsgeschichte ist auch dieses Jahr wieder in der Krippendarstellung mit den Schwarzenberger Erzählfiguren zu sehen. Biblische Erzählfiguren sind kunsthandwerkliche Hilfsmittel zur Darstellung und zum Erzählen biblischer Geschichten. Sie haben kein Gesicht, um sie von ihrem Ausdruck her nicht festzulegen.

Gefühle und Absichten werden durch Körpersprache ausgedrückt. Die Figuren sind in sorgfältiger Handarbeit selbst gefertigt worden. Dasselbe gilt für die Kulissen mit Umgebung. Alle Pflanzen sind echt, und verleihen dem Bild eine naturnahe Lebendigkeit. Untermalt werden die Szenen mit besinnlichen Weihnachtsklängen.

Wir hoffen allen Besuchern einige ruhige und besinnliche Momente zu bescheren. An den beiden Adventabenden vom 5. und 12. Dezember jeweils um 18.00 Uhr, mit dem Thema Heimat, ist die Krippe bereits aufgestellt.

Die eigentliche Eröffnung wird danach mit dem Heiligabendgottesdienst um 17.00 Uhr stattfinden. Danach ist die Kirche ab Montag, 25. Dezember 2017 bis Sonntag, 7. Januar 2018 täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr offen.

Rosmarie und Kurt Hirt-Willi

Freitag, 13.11.2017

Jubilarenkonzert der Musikgesellschaft Zetzwil

Text und Bild: ELsbeth Haefeli

Immer im Herbst lädt die MG alle Einwohner Zetzwils ab fünfundsiebzig Jahren zum Jubilarenständli ein. Bis neunzig Jahre darf man im Fünfjahresrhythmus, danach jedes Jahr, mit dieser Einladung rechnen. Der beliebte Anlass lockte auch dieses Mal wieder viele der Geladenen zusammen mit ihren Angehörigen in den Gemeindesaal. Die Anzahl der über neunzigjährigen Geburtstagskinder war noch nie so hoch wie in diesem Jahr, informierte Präsident Anton Graber.

Lauter Schweizer Lieder zum Mitsummen hatte die Musikgesellschaft diesmal dabei. «Luegid vo Bärge und Tal», «Alles was du bruchsch das isch Liebi» und «Silberfäden» liessen die Füsse der Gäste wippen und riefen bei einigen der Anwesenden den Hühnerhaut-Effekt hervor. Zwischen Märschen, Polkas und Walzern beschenkte Anton Graber die Jubliare mit den gewohnten schokoladigen Blumensträussen, mit und ohne Alkohol aus der Confiserie Gysi. Ehrenmitglied der MG, Edi Häfeli, erhielt zu seinem 90. Geburtstag sogar zwei solcher Sträusse.

Nächstes Jahr feiert die MG ihr 125-jähriges Bestehen. Unsere Gemeindefeiern wären äusserst farblos ohne die Begleitung von Lukas Haefely und seinen Musikanten. Möge es sie noch weitere 125 Jahre geben!

Gemeinderätin Lilo Henkel bedankte sich bei der Musikgesellschaft für das Konzert und ihr grossartiges Mitwirken an diversen Gemeindeanlässen. Mit dem Geburtstagsmarsch wurde der noch gemütlichere Teil des Nachmittags eingeläutet. Wein, Kaffee, Zopf und Kuchen aus den Backöfen einiger Musikerfrauen wurden auf allen Tischen verteilt. Die Gäste sprachen allem gutgelaunt zu und genossen noch lange den fabelhaften Samstagnachmittag.

Montag, 25.09.2017

Spannendes Gemeindeforum in der Mehrzweckhalle

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Der Gemeinderat lud die Bevölkerung Zetzwils ein, anlässlich der neuen Amtsperiode in einem gemeinsamen Forum Schwerpunkte für die Zukunft zu setzen und so an der Entwicklung der Gemeinde mitzuarbeiten. Es entstanden spannende Diskussionen zu allen möglichen Themen, welche eine Gemeinde zu bewältigen hat. Die Verantwortlichen hatten sich professionell vorbereitet und führten zielgerichtet und kurzweilig durch den Samstagvormittag.

Die beiden Gemeinderäte Lilo Henkel und Claudio Zanatta waren die Projektleiter dieses Anlasses. Gerechnet hatten die Beiden mit sechzig Teilnehmern. Gekommen waren achtundzwanzig. Alle beteiligten sich offen und kreativ an den vorgegebenen Diskussionspunkten. In wechselnden Gruppen wurde an den Tischen verhandelt und erfasst, was in der Gemeinde gefällt und was frustriert, was stolz macht und was eher Sorgen bereitet. Die dritte Runde hatte Visionen, Vorstellungen und Inputs zum Thema.

Am Schluss der Veranstaltung wurden die Teilnehmer aufgefordert, grüne Kleber für ihre bevorzugten Schwerpunkte und einen roten Punkt für ein eher zweitrangiges Thema zu verteilen. Mit einem Zwinkern im Augenwinkel empfahl Claudio Zanatta, daran zu denken, dass gewisse Forderungen eine Steuererhöhung nach sich ziehen könnten. Die meisten grünen Punkte erhielten die Themen Umwelt, Energie, Integration und Finanzen.

Aus Teilnehmern des Forums wird nun eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, welche die Ergebnisse nochmals durchgeht und anschliessend einen Antrag an den Gemeinderat stellt. Dieser wird anhand der Gemeindeversammlung im Frühling 2018 über die neue Strategie auf Grund des Leitbildes und der Inputs aus dem Forum informieren.

Der gemütliche Teil beinhaltete Wurst vom Grill und weitere Gespräche, sowie auch das Vertiefen der neuen Kontakte in «der kleinen, aber feinen Truppe», wie Gemeindeammann Thomas Brändle die Teilnehmer des Forums in seiner Schlussrede genannt hatte.

Montag, 25.09.2017

Kennen Sie Myrtha und Willi Hirt ... die Jubilare?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Das Ehepaar Hirt feiert diesen Monat die diamantene Hochzeit. Die beiden wohnen seit vielen Jahren an der Winkelstrasse im Elternhaus, welches Willis Vater Jakob 1925 kaufte. Die eine oder andere Altersbeschwerde hat sich im Laufe der Jahre bemerkbar gemacht. Nichtsdestotrotz führen Myrtha und Willi ein offenes Haus und sie freuen sich, wenn Kinder, Enkel, Urenkel und Freunde zu Besuch kommen.

Wie habt ihr am 5. Oktober 1957 eure Hochzeit gefeiert?
Myrtha: Gemeindeschreiber Hirt hat uns zivil getraut. Kirchlich haben wir in Rued geheiratet. Zusammen mit Verwandten, Gotte und Götti, haben wir im Bären gegessen und gefeiert. Willi: ich kann mich noch an ein Spiel mit einem Kälberhälslig erinnern, an dem die Männer eine Viehschau demonstrieren mussten.

Wie habt ihr euch kennen gelernt?
Willi: ich fuhr an den Landjugendtag nach Luzern und verpasste abends die erste Heimfahrt mit Taxi-Stenz. So lernte ich dafür im zweiten Taxi Myr-tha kennen. Bei ihr auf dem Schweikhof gab es für mich und meine Freunde noch Kaffee. Auf dem Heimweg sagte ich mir: dieses Mädchen will ich zur Frau. Darauf folgten ein paar Briefe hin und her.

Willy, dein Dorfname lautet «Metzger-Willu». Bist du Metzger gewesen?

Wir waren alle Metzger. Mein Grossvater (Metzger-Hermann), mein Vater (Metzger-Jakob) und auch ich. Ich wäre allerdings lieber Gärtner geworden. Es waren aber gute Zeiten, in denen ich Winter für Winter mit dem Töffli zu den Bauern auf den Pfaffen- und Steinenberg fuhr um zu schlachten. Ich erinnere mich gut an ein Wurstmahl, zu dem auch die Mutter von Bundesrat Villiger eingeladen war.

Myrtha, wie und wo bist du aufgewachsen?
Auf dem Schweikhof im hintersten Teil Schmiedrueds. Ich war die mittlere von drei Schwestern. Bis zur Heirat habe ich auf dem Hof mitgearbeitet und der Mutter am Webstuhl geholfen. Eine von uns Schwestern hätte eigentlich das Heimet übernehmen sollen. Aber, es ist keine von uns zuhause geblieben. Wir haben alle Bauern mit eigenen Höfen geheiratet.

Könnt ihr uns Zetzwil zur Zeit eurer Heirat beschreiben?

Damals hatten wir hier noch vierzig Milchbauern. Mit der Bränte am Rücken oder dem Chäsiwagen brachte man die Milch in die Käserei. Im Winter hatte es noch richtig viel Schnee. Man konnte die Hinterdorfstrasse hinunter schlitteln und es gab drei Wirtschaften und drei Lebensmittelläden.

Was ist das Geheimnis einer guten 60-jährigen Ehe?
Miteinander reden und auch mal «durebiisse». Dass zeitweise vier Generationen zusammen lebten, machte dies allerdings hie und da schwierig.

Welches war die beste Zeit eures Lebens?
Als wir unsere Kinder aufzogen. Aber auch jetzt ist es schön. Die Kinder kommen heim und sind für uns da.

Gibt es etwas, das ihr in eurem Leben verpasst habt und noch nachholen würdet, wenn es ginge?
Willi: Ich würde lernen Auto zu fahren. Myrtha: Man kann sich auch fragen, ob etwas besser geworden wäre, wenn man es anders gemacht hätte.

Worüber habt ihr euch irgendwann so richtig gefreut?
Willi: Als ich Myrtha in ihrem weissen Brautkleid sah. Sie war eine schöne Braut. Und dann als der erste Bub geboren wurde. Myrtha: Ich freute mich sehr, dass die Kinder und Enkel für Willi da waren, als ich lange im Spital lag und ich freue mich immer über unser jährliches Familientreffen.

Welche Eigenschaften schätzt ihr besonders am Ehepartner?
Willi: Dass Myrtha immer schon das Frühstück bereit hat, wenn ich aufstehe. Myrtha: Dass Willi trotz seines Augenleidens jeden Tag seinen Spaziergang macht.

Was würdet ihr mit einer Lottomillion machen?
Myrtha: Dann müssten wir zuerst anfangen Lotto zu spielen. Willi: Früher wären wir gerne in die Ferien gefahren. Heute geht dies gesundheitshalber nicht mehr.

Was ist euch wichtig hinsichtlich der nächsten Jahre?
Dass wir gesund und selbständig bleiben und noch ein paar gemeinsame Jährchen haben.

Montag, 18.09.2017

FTV Zetzwil auf Vereinsreise

Text und Bild: Eing.

Den Frauenturnverein Zetzwil führte die diesjährige Vereinsreise für drei Tage ins Wallis. Mit dem Car ging die Reise am Freitagmorgen früh los. Nach einem Kaffeehalt in Murten wurden die 22 Turnerinnen in der Ölmühle in Sévery, in die einzelnen Schritte der traditionellen Herstellung von Nussöl eingeführt. Im kleinen Lädeli wurde anschliessend ein Aperitif serviert und wer wollte, konnte sich mit Backmischungen, Dippsaucen und Ölen eindecken

Auf der Route Corniche ging die Fahrt weiter durch die Weinberge am Genfersee und die wunderschönen Ortschaften Epesses – Chexbres – St. Saphorin und Vevey bis nach Sion. Dort angekommen, genoss man nach dem Zimmerbezug noch etwas den warmen Sommernachmittag im schönen Altstädtchen, bevor die Frauen in die Rebberge oberhalb von Sion chauffiert wurden. In der Domaine Charles Bonvin genossen die Turnerinnen bei fantastischer Aussicht auf einem Adlerhorst eine Weindegustation und anschliessend ein feines Raclette à discrétion.

Der zweite Tag führte nach Le Châtelard. Dort brachten drei verschiedene Schienenbahnen die Frauen auf die Höhe von 1970 Metern über Meer zum Stausee Lac D’Emosson. Ein Wermutstropfen war das trübe und regnerische Wetter, womit die fantastischen Aussichten leider verwehrt geblieben sind. Die vorgesehenen Aktivitäten mussten deshalb abgeändert werden und so machte sich die ganze Frauengruppe zu Fuss auf den Weg Richtung Cabane du Vieux-Emosson. Nach einem ersten, etwas flacheren Streckenteil wurden einige Frauen von der Wirtin mit dem Auto zur Cabane befördert. Mittlerweile hatte es draussen angefangen zu schneien, aber der guten Stimmung brachte auch dies keinen Abbruch und als Ruth Hunziker ihr Örgeli zur Hand nahm, wurde mitgesungen und mitgeschaukelt und dem schlechten Wetter getrotzt. Das Nachtessen genoss die Frauenschar im Hotel, bevor zu Fuss noch etwas durch die Stadt geschlendert wurde. Einige machten sogar noch einen Marsch aufs schön beleuchtete Château de Valère.

Am Sonntag besuchten die Frauen in St. Léonard den grössten natürlichen unterirdischen See in Europa. Ein Führer ruderte durch die Gewölbe der Grotte und erzählte etwas über die Geschichte des Sees. Anschliessend ging die Fahrt weiter via Aigle – Col des Mosses ins schöne Städtchen Gruyère. Via Autobahn ging die Heimreise zügig voran und so erreichte eine zufriedene Frauenschar mit vielen schönen Eindrücken und lustiger gemeinsam verbrachter Zeit Zetzwil. Der Organisatorin, Claudia Walz, sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich gedankt.

Freitag, 15.09.2017

2. Arbeitstag beim Natur- und Vogelschutzverein

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 9. 9. 2017, trafen sich am Vormittag 10 Erwachsene und 3 junge Vereinsmitglieder zum Arbeitstag im Wuhr. Da der Forstbetrieb letztes Jahr einige alte Bäume fällen musste, gelangt nun mehr Sonnenschein auf den Waldboden und dieser lässt Gestrüpp und Büsche üppig spriessen.

Die zum Teil sehr stark zugewucherten Fusswege mussten mit schwerem Gerät ausgeholzt werden. Mit Rückenbläser und Laubrechen wurde der Finish gemacht. Nach über 2 Stunden waren wir von Schweiss und Nieselregen durchweicht und mit dem Ergebnis der Arbeiten zufrieden. Nun steht einem Besuch im wunderschönen Naherholungsgebiet nichts mehr im Weg. Nach getaner Arbeit stärkten sich alle beim ausgiebigen Znüni: heisse Rauchwürste, Brot und Flüssiges wurden restlos vertilgt. Auch die Nussstengel fehlten nicht.

Vielen Dank an alle fleissigen Helfer in und um die Wuhrhütte und im ganzen Park! Es ist schön zu sehen, dass auch bei widrigem Wetter immer wieder so viele mit dabei sind! Der Wuhrpark ist für jedermann frei zugänglich (Parkplätze beim Schützenhaus). Wer die Hütte mieten möchte, kann sich beim Hüttenwart Theodor Roth melden.

Voranzeige:
Am Freitag, 1. Dezember ab 18.00 findet der Chlaushock statt. Das ist dann auch schon wieder der letzte Anlass im 2017. Das Grillgut muss selber mitgebracht werden, der Rest ist vorhanden. Wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend und viele alte und neue Gesichter!

Ansonsten findet man unsere Aktivitäten jederzeit im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Gemeinde Zetzbu.

Montag, 11.09.2017

After Sun Zetzbu 2017

Text und Bild: ELSbeth Haefeli

Mehr als tausend Partygäste folgten der Einladung des jungen Vereins After Sun Zetzbu zu ihrem zweiten Mega-Event in der Mehrzweckhalle Zetzwil. Viele mussten abgewiesen werden, obwohl der Anlass um einen zweiten Abend erweitert wurde. Das OK hatte zusammen mit den dreiundsechzig Mitgliedern auch dieses Mal einen gewaltigen Aufwand betrieben, um Sicherheit und Spass für Junge und Ältere zu gewährleisten.

Vor den geladenen Apérogästen sprach Gemeindeammann Thomas Brändle den jungen Leuten seinen Respekt für das Superkonzept und die Professionalität aus mit welcher sie den Grossanlass bereits im letzten Jahr durchgeführt hatten. Als das Gesuch dafür erstmals auf dem Gemeinderatstisch lag, habe er zuerst etwas leer geschluckt. Er sei aber unendlich erleichtert gewesen, dass die Mehrzweckhalle nach dem letzten Anlass noch da stand und man dem Verein das Vertrauen als Vorschuss ausgesprochen habe. Klar, dass der Gemeinderat auch dem diesjährigen Gesuch zugestimmt habe. Er sei sich auch bewusst, dass man damit den Anwohnern viel Lärm und Verkehr zumute. Die Akzeptanz in der Bevölkerung sei aber gross und so bleibe der tollen Truppe nur noch eine grossartige Party zu wünschen.

Präsident Luca Zanatta dankte anschliessend allen Sponsoren, Gönnern, Anwohnern und den Behörden für das Vertrauen. Er holte sein OK auf die Bühne und bedankte sich auch bei ihnen allen, sowie den übrigen After-Sun-Members, persönlich für ihren grossen Einsatz. Das Festgelände mit Zelt, Aussenbar und MZH belebte sich erst mit dem Eindunkeln richtig. Dann aber strömten die Gäste so zahlreich herbei, dass die Stimmung in der Gaudihütte mit der Band FreshAlpin aus Österreich und in der Halle mit den diversen DJ’s immer ausgelassener und fröhlicher wurde. Auch der Vorabend mit Volksrocker Willy Tell und der Bravo-Hits-Arena war bereits ein Publikumsmagnet. Ein günstiges Zweitages-Ticket bot die Möglichkeit, das Fest an beiden Tagen zu besuchen. Der Verein ist bereits so im Dorfleben integriert, dass man sich gegenseitig aushilft. Der Turnverein war im Festzelt am Servieren und im Gegenzug werden die After-Sun-Members am nächsten Turnerabend mitarbeiten.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 06.09.2017

Jugitag 2017

Text und Bild: Eing.

Am 03. September fand der alljährliche Jugitag, dieses Jahr in Gränichen, statt. Nach einer kurzen Reise, zum Teil mit dem Zug oder mit dem Fahrdienst der Eltern, starteten die Kinder etwas zeitversetzt mit ihren Wettkämpfen. Auf dem Programm vom Morgen stand Ballweitwurf, Weitsprung sowie ein 80-m-Sprint.

Für das wurden die Kinder nach Jahrgängen aufgeteilt und mit Jugis aus anderen Gemeinden gemischt. Nach dem Mittagessen, welches in der Turnhalle serviert wurde, stand schon das Rangverlesen vom Leichtathletik-Wettkampf auf dem Zeitplan, hier konnten sich Chiara Frey und Linda Stauber jeweils auf dem 2. Rang sowie Lina Hell auf dem 3. Rang einen Podestplatz in ihren jeweiligen Alterskategorien sichern. Herzliche Gratulation!

Kurz nach 13.00 Uhr starteten die Mannschaftsspiele, die Zetzbuer stellten diverse Gruppen für: Völkerball Mädchen, Völkerball-mixed und Linienball Knaben. An den jeweiligen Spielfeld-Aussenseiten wurde stark mitgefiebert. Nebenbei genossen die Kinder die lautstarke Unterstützung der Eltern sowie von Bekannten. Nach diversen nervenzerreissenden Spielen konnte man am Rangverlesen sehr schöne Platzierungen entgegennehmen. Die grosse Mädchen Jugi erreichte im Völkerball den 1. Rang und mit der 2. Mannschaft den 13. Platz (der Kategorie 2003 und jünger), die kleine Mädchen Jugi machte den 5. Rang (2006 und jünger) beim Spiel Völkerball. Die Völkerball-mixed Gruppe erreichte den 8. Rang (2008 und jünger).

Bei den Knaben erreichten die zwei Mannschaften welche in der gleichen Alterskategorie spielten den 2. und den 9. Rang (2006 und jünger). Die grosse Jugi erreichte den 2. Rang (2003 und jünger).

Für die sehr tollen Resultate gratulieren die Jugileiter sowie der TV und DTV Zetzwil ganz herzlich.

Mittwoch, 06.09.2017

Der Turnverein besucht eine Holunderblütenteebrauerei

Text und Bild: Eing.

Am Samstagmorgen traf sich der STV Zetzwil bei der Turnhalle zur Turnfahrt 2017. Der Platz mit den Fahrrädern wurde zu knapp berechnet, so mussten wir improvisieren. Die Reise startete mit Verspätung. Mit zwei Bussen und 12 vollmotivierten Turnern ging die Fahrt bis zur Raststätte bei Winterthur.

Nach einem ausgiebigen Frühstück folgte die Weiterreise in den Kanton Thurgau. In Homburg erwarteten uns Pfeilbogen-, Tomahawk-, Blasrohr- sowie Armbrustpistolenschiessen-Wettkämpfe.Mit viel Eifer stellten wir unsere Fähigkeiten unter Beweis. Nach einem umkämpften Final setzte sich Günter Hell durch, der wahre Robin Hood! Die Reise ging weiter nach Unterstammheim, wo wir eine Holunderblütenteebrauerei besuchten. Nach einem spannenden Rundgang mit interessanten Fakten zur Herstellung von Holunderblütentee gab es ein feines Mittagessen. Holunderblütentee konnten wir so viel anzapfen wie wir wollten, sodass die Stimmung immer besser wurde. Die Wanderung zu unserer Unterkunft auf dem Campingplatz in Wagenhausen war sehr anspruchsvoll. Nach dem Einrichten der Unterkunft brauchten fast alle eine Erfrischung im Rhein. Zwei Herren brauchten anstelle der Erfrischung eine Runde Kartenspiel mit Campingbewohnern, inklusive einer neuen Frisur. Der ganze Verein war schon bald auf dem ganzen Campingareal sehr beliebt. Das Nachtessen genossen wir in einer Pizzeria in Stein am Rhein. Der eine oder andere war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so fit. Ob wohl das Verfalldatum der Pizza oder Cola abgelaufen waren? Am Sonntag betätigten wir uns sportlich. Mit neuer Energie (oder Frisur) war eine Fahrradtour auf dem Programm. Die Route ging von Wagenhausen bis an den Untersee, von dort mit dem Schiff auf die deutsche Seite und wieder zurück. Kurz nachdem wir mit dem Schiff auf der deutschen Seite anlegten, wurde bemerkt, dass auf der anderen Seeseite ein Rucksack vergessen wurde. Wir warteten auf das nächste Schiff, damit der Besitzer das verlorene Gepäckstück wieder in Empfang nehmen konnte. Auf dem Rückweg mussten wir einem uns unbekannten, verletzten Fahrradfahrer helfen und eine Ambulanz rufen. Nachdem wir auch diese Hürde bewältigt hatten, konnten wir mit einem guten Gefühl die Heimreise antreten. Es war ein Tag im Namen des Holunderblütentees, denn auf Bier hatte wirklich niemand Lust.

Montag, 04.09.2017

Garage Kohler AG Teufenthal: Viva Italia!

Text und Bild: Thomas Moor

Wer auf 40 Jahre erfolgreiche Firmentätigkeit zurückblicken kann, darf zu Recht stolz sein. So wie die Garage Kohler AG Teufenthal. Mit den Markenvertretungen Fiat und Abarth sowie der Servicestelle für Alfa Romeo und Fiat Nutzfahrzeuge hat man auf die italienische Karte gesetzt. Mit Erfolg!

Viva Italia! Temperament, Sportlichkeit aber auch Komfort und Sicherheit: Die Marken Fiat und Abarth (und damit natürlich auch die Garage Kohler AG an der Dorfstrasse 4 in Teufenthal) haben für jeden Geschmack und (fast) alle Bedürfnisse das passende Fahrzeug auf Lager. Die italienischen Autobauer warten denn auch immer wieder mit attraktiven Sondermodellen auf. Alleine schon deswegen lohnt sich der Besuch im Garagenbetrieb, welcher von Martin Kohler vor 40 Jahren als Einmannbetrieb mit einer Werkstatt in einem Bauernhaus gegründet wurde. Speziell an frühere Zeiten erinnert zur Zeit das Kultfahrzeug Fiat 500 in der Aniversario-Ausführung. Die «Knutschkugel», wie der 500er auch genannt wird, zieht die Blicke genau so auf sich, wie die sportlichen «Geschwister» aus der Sportabteilung von Abarth.

Neben den verschiedenen 500er-Sonderserien sticht speziell auch der neue Abarth 124 ins Auge. Ein Spider, der Sportlichkeit und den Frischluftfahrspass vereint, wie wohl kein anderes Modell. Natürlich wollen diese, wie die Fahrzeuge der Marke Alfa Romeo, für welche die Garage Kohler AG offizieller Servicepartner ist, von Zeit zu Zeit gewartet werden. Dafür steht eine moderne Werkstatt und bestens ausgebildetes Fachpersonal bereit. Vom Einmannbetrieb ist Teufenthaler Garagenbetrieb als Offizieller Fiat- und Abarth-A-Vertreter übrigens auf einen stattlichen Betrieb von 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen. Ein Kompetenzzentrum, das auch auf dem Nutzfahrzeug- und Wohnmobilsektor seine Stärken ausspielen kann und über eine grossdimensionierte Werkstatt verfügt, in welcher sämtliche Fahrzeuge geprüft und gewartet werden. Im Angebot steht auch ein Mietbus für neun Personen (Ausweis Kat. B), welcher sich für verschiedendste Personentransporte und Anlässe eignet.

Infos unter: www.garagekohler.ch.

Mittwoch, 30.08.2017

Open House im Tanz- und Fitness-Träffponkt

Text und Bild: Elsbeth HAefeli

Wortwörtlich im grünen Bereich zeigte sich das ganze Wochenende, welches Gelegenheit bot, das neue Studio von Christine Kiener kennenzulernen. Ein wahres Feuerwerk an Musik, Tanz und Kulinarik begleitete die Gäste beide Tage durch den Anlass.

Wer die Vollbluttänzerin kennt, weiss, dass sie mit ihrer Crew zusammen einmalige Events auf die Beine zu stellen vermag. Dies ist ihr auch jetzt wieder gelungen. Die Shows, welche regelmässig durchgeführt wurden, durften die Zuschauer durch die grossen, geöffneten Fenster des neu erstellten Studios verfolgen. Interessante Vorführungen durch das Kursprogramm, vorgestellt durch die jeweiligen Instruktoren/-innen, welche auch gleich humorvoll Werbung für ihre Sache machten, ergänzten das Ganze auf kurzweilige Art. Unter Zeltdächern konnte man sich aus fantastischen Thai-Kochtöpfen verwöhnen lassen und gemütlich sitzen bleiben.
Eine zauberhafte Zeitreise tänzerisch präsentiert, in kreativen Kostümen, rasanten Rhythmen und wechselnden Stilrichtungen begeisterte das Publikum am Samstagabend und liess immer wieder Zwischenapplaus ertönen. Das neue, in hellem grün gehaltene Studio ist so konzipiert, dass an den Geräten trainiert und davon abgetrennt, Tanz- und Fitnesskurse durchgeführt werden können. Das Training an den Geräten wird von der erfahrenen Fitnesstrainerin Christine Kiener jeweils persönlich beaufsichtigt und gesundheitsschonend eingesetzt. Der Kreis, in dem die Geräte angeordnet sind, macht Sinn und wird auch so genützt. Ab sofort finden offene und geführte Trainingszeiten statt, tagsüber unbegrenzt und abends etwas eingeschränkter. Dies alles zu attraktiven Konditionen. Weitere Informationen auf www.tanzfit.ch

Mittwoch, 30.08.2017

Ausflug der Waking-Gruppe Zetzwil

Text und Bild: Eing.

Anstelle des wöchentlichen Walkingträffs auf der Wandfluh/Buholz erkundeten wir Walker/-innen den Zugerberg. 19 Frauen und Männer starteten gutgelaunt und bei bestem Wetter Richtung Zug. Die Bahn brachte uns auf den Zugerberg.


Wir wählten die Route «Hase», welche uns eineinhalb Stunden durch die fantastische Wald- und Moorlandschaft führte. Bei einem feinen Mittagessen auf der Gartenterrasse im Restaurant Vordergeissboden genossen wir das schöne und warme Wetter. Die Zugerbergbahn brachte uns zurück nach Zug. Am Nachmittag buchten wir eine Stadtführung. Herr Remy, präsentierte uns die Stadt auf sehr interessante Weise. Wir starteten beim Zytturm. Der Zytturm zeigt auch Monat, Mondstand, Wochentag und Schaltjahr an. Erbaut wurde er als Durchlass im ältesten Mauerring der Stadt Zug. Später waren in ihm das Gefängnis und die Feuerstube. Heute ist der 52 Meter hohe Turm für jedermann begehbar. Als Motiv für die Stadtgründung galt lange Zeit die verkehrsgünstige Lage am Handelsweg von Zürich nach Norditalien über den Gotthard, der über den Zugersee nach Immensee von dort nach Küssnacht und weiter über den Vierwaldstättersee führen sollte. Herr Remy führte uns zum Rathaus, weiter zum See mit Blick auf den Tower und anschliessend besuchten wir die Kirche St. Michael. Leider verstrich die Zeit viel zu schnell. Wir erfuhren viel Interessantes über die Stadt. Eine Gruppe versüsste sich den Nachmittag im Erfinderhaus der Kirschtorte, der Bäckerei Treichler, in Zug. Der Rest der Gruppe machte sich sofort auf den Heimweg.

Ein herzliches Dankeschön an Hans, welcher die Kosten der Bahnbillette auf den Zugerberg übernahm, ebenfalls ein «Merci» an Kurt für die Organisation!

Wenn nun jemand Lust verspürt, ebenfalls an diesen wöchentlichen Träffs teilzunehmen, irgendwo einen Walkingkurs absolviert hat, kann jederzeit bei uns einsteigen. Daten sind unter www.zetzwil.ch/walking einzusehen.

Montag, 28.08.2017

Bergwanderung von Musikgesellschaft und NVVZ

Text und Bild: Eing.

Wenn zwei eine Reise tun … Am letzten Samstag im August, kurz vor 8 Uhr, traf sich ein Dutzend erwartungsvoller Vereinsmitglieder am Bahnhof Zetzbu. Während uns WSB, SBB und BLS pünktlich ins Simmental chauffierten, genossen wir den mitgebrachten Apéro und lasen unterwegs noch einen Göttibub auf.

In Zweisimmen brauchte die MOB mit ihrem Kaisermanöver etwas länger, bis wir einsteigen konnten, aber dafür reisten wir im gediegenen Golden Pass Classic Wagen fast wie vor 100 Jahren nach Gstaad – jedoch mit Klimaanlage. Das Postauto wartete schon und in Gsteig war dann der gemütliche Teil fürs erste zu Ende. Wobei der Weg zur Sanetschbahn nur kurz ist. An der Talstation erfuhren wir dann, dass die Auberge oben geschlossen ist! Über den Grund dafür gab es verschiedene Aussagen … Wir disponierten um und konnten oben dann wenigstens einen offerierten Kaffee geniessen. Die Patronne meinte, sie erwarte jeden Tag die Bewilligung um wieder eröffnen zu können! Statt nur gut 1 Stunde um den Sanetschsee wanderten wir halt nun 2 Stunden bei herrlichem Wetter über den Sanetschpass zum Hotel Sanetsch und bestaunten unterwegs die fantastische Aussicht, die Kühe und die Schwemmlandschaft nach dem heftigen Gewitter in der vorangegangenen Nacht. Am Ziel genossen wir ein Fondue und/oder ein Dessert, bevor wir mit dem einzigen Postauto des Tages auf abenteuerlicher Fahrt das fast 1700 Höhenmeter tiefer gelegene Sion erreichten. Im Zug nach Bern war für uns ausserplanmässig in der 1. Klasse reserviert, so konnten wir die müden Glieder schon unterwegs auskurieren und erreichten Zetzbu nach einem letzten Schlumi in Aarau erst nach 23 Uhr.

Freitag, 25.08.2017

Die Zetzbuer BMXler mischten ganz vorne mit

Text und Bild: Thomas Moor

Ob auf nationalen oder internationalen Pisten: Die jungen Heisssporne des BMX-Clubs Zetzwil (darunter auch Mädchen) mischen immer vorne in den Ranglisten mit. Klar, dass sie auch bei ihrem Heimrennen, dem 5. Lauf zur Deutschschweizermeisterschaft, eine gute Figur machen wollten.

Die Besucher entlang der Zetzbuer BMX-Piste kamen in den Genuss von vielen packenden Vorlauf- und Final-Rennen. 161 Fahrerinnen und Fahrer hatten sich für diesen Meisterschaftslauf in Zetzwil eingeschrieben. Darunter 21 Cracks vom BMX-Club Zetzbu, die – wie nicht anders zu erwarten – die Kette vor Heimpublikum ganz ordentlich rauchen liessen und Podestplätze im Visier hatten. Solche holten sich zum Beispiel Nico und Luca Frey oder Chiara Dobler. Nach ihrem WM-Auftritt im Amerika waren die Blicke auf die Kasper-Brüder Jules und Louis gerichtet. Und die wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Während Jules Kasper seine Kategorie souverän gewann, musste sich sein Bruder Louis in einem packenden Finish nur knapp von Kip Stauffacher vom BMX-Club Volketswil geschlagen geben.

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Mittwoch, 23.08.2017

Kennen Sie Daniel Heggli ... den Ammann-Kandidaten?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Daniel Heggli stellt sich, nach dem Rücktritt von Thomas Brändle, zur Wahl als Gemeinderat und Gemeindeammann. Er lebt mit seiner Familie seit mehreren Jahren in Zetzwil, arbeitet bei der Kantonspolizei als Dienstchef und ist in der Freizeit oft mit seinem Hund oder mit dem Bike anzutreffen.

Dani, was ist deine Motivation für dieses Amt?
Seit bald dreissig Jahren arbeite ich bei der Kantonspolizei Aargau. Das Amt bietet mir die Möglichkeit, mit 54 Jahren etwas Neues anzupacken und meinen Horizont zu erweitern, ohne den Beruf wechseln zu müssen, der mir sehr wichtig ist. Ausserdem würde ich mich gerne für meine Wohngemeinde einsetzen. Insbesondere an den Gemeindeversammlungen konnte ich persönlich miterleben, wie gut die Gemeinde funktioniert. Der Gemeinderat geniesst bei der Bevölkerung grosses Vertrauen, was mich bei meinem Wunsch, diesem eingespielten Gremium anzugehören, bestärkt und zuversichtlich macht.

Wie viel Zeit und welche Kompetenzen bringst du mit?
In meiner beruflichen Funktion kann ich meine Arbeitszeit sehr flexibel gestalten und dem Amt als Gemeindeammann weitgehend anpassen. Den Umstand, dass ich gelegentlich nachts und an den Wochenenden arbeite, erachte ich als grossen Vorteil. So kann ich während der Woche Termine wahrnehmen oder vor Ort an Besprechungen teilnehmen.Als langjähriger Vorgesetzter bei der Kantonspolizei bin ich es gewohnt, Krisen zu bewältigen und flexibel auf ungewohnte Ereignisse zu reagieren. Ich habe auch gelernt, Verantwortung zu übernehmen und langfristig zu planen. Polizeiarbeit ist ausgesprochene Teamarbeit und Kommunikation ein Dauerthema. Die dabei gemachten Erfahrungen werden mir im Gemeinderat sicherlich von grossem Nutzen sein.

Wie würdest du deinen Charakter beschreiben?
Unbestritten bin ich ein Bewegungsmensch. Ich mag es, beschäftigt zu sein und mitzugestalten. Im Team gelte ich als handlungsorientiert. Gerne halte ich mich unter Menschen auf, mag aber die ganz grosse Masse nicht sonderlich. Was zeichnet in deinen Augen einen guten Gemeindeammann aus? Er schafft es, die Gemeindefinanzen im Lot zu halten – schmunzelt. Ein guter Gemeindeammann ist volksverbunden, für alle Gemeindemitglieder ansprechbar und verbindlich. Man kann sich auf ihn verlassen und er ist sich der grossen Verantwortung bewusst. In erster Linie setzt er sich für das Gemeindewohl ein und fokussiert den Gemeinderat auf die wesentlichen Geschäfte.

Du stehst zweimal auf dem Abstimmungsformular, nämlich als Gemeinderat und dann noch als Gemeindeammann. Was geschieht, falls du nur für das Gemeinderatsamt, nicht aber für den Gemeindeammann genügend Stimmen erhältst?
Als Gemeindeammann gewählt zu werden, erachte ich alles andere als eine Selbstverständlichkeit, zumal ich noch nicht Mitglied im Gemeinderat bin. Ehrlich gesagt, wäre es von mir doch auch vermessen, davon auszugehen, dass ich diesen beachtlichen Vertrauensvorschuss in jedem Fall von der Wählerschaft bekomme. Die Freude und Dankbarkeit wären jedoch gross. Sollte ich nicht gewählt werden, würde die Welt für mich nicht untergehen. Sicherlich würde ich den neuen Gemeindeammann tatkräftig unterstützen und meine zugeteilten Ämter mit unverminderter Freude und Interesse wahrnehmen

Wie kritikfähig bist du?
Die Möglichkeit, Kritik anzubringen, ist ein besonderes Gut, das leider nicht in allen Ländern dieser Erde akzeptiert wird. Kritik gehört somit zu einer gut funktionierenden Gesellschaft. Schlussendlich trägt sie oftmals zu einer Verbesserung der Situation bei. Wichtig ist mir, dass Kritik konstruktiv und fair geäussert wird. Kritik im Rücken des Betroffenen halte ich für unwürdig und verurteile ich ganz besonders.

Was macht in deinen Augen eine gesunde Gemeinde aus?
In einer gesunden Gemeinde haben unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse ihren Platz. Auch herrscht ein ausgewogenes Verhältnis bezüglich Altersgruppen, Ethnien und Arbeitsplätzen im Dorf. Es gibt verschiedene Vereine, die gut besucht werden und sich aktiv am Dorfleben beteiligen. Selbstverständlich hat eine gesunde Gemeinde die Finanzen im Griff.

Wie hat sich deine Sicht auf die Menschen im Laufe deiner beruflichen Tätigkeit verändert?
Ich bin zur Einsicht gekommen, dass man den Menschen nicht grundlegend ändern kann. Jeder Mensch hat seine Berechtigung auf dieser Erde. Als Polizist darf ich das Handeln der Menschen nicht verurteilen. In dieser Beziehung ist Nüchternheit und Professionalität verlangt. Ich darf jedoch von jedem Menschen erwarten, dass er sich an die Gesetze und die Gepflogenheiten hält, die im Land seines Aufenthaltes gelten. Ich wünschte mir, mehr Menschen hätten die Voraussetzungen und Möglichkeiten, ein Leben zu führen, wie wir es in unserer westlichen Welt kennen.

Was ist deine wichtigste Lebenserfahrung?
Nichts geht über die Gesundheit.Wie und wo holst du dir Langsamkeit in dein Leben?
Ich könnte jetzt behaupten, auf den Spaziergängen mit meiner Frau und Jemima, unserer Hündin. In Wirklichkeit suche ich die Langsamkeit noch zu wenig. Ich will mich jedoch bessern und habe mich aktuell für den vom Arbeitgeber angebotenen Workshop «Erholungstraining» angemeldet. Vielleicht lerne ich da, mich etwas zu entschleunigen

Setze fort: Wenn Zetzwil mich in den Gemeinderat und als Gemeindeammann wählt, werde ich ...
... mich hoffentlich als stützendes Mitglied des Gemeinderates erweisen.

Mittwoch, 16.08.2017

Farbenzauber aus der Natur

Text und Bild: Graziella Jämsä

Leuchtendes Blond, kräftiges Rot oder facettenreiches Braun – bei Coiffure Peter, dem Team für Haarpflege und Frisuren, sind Pflanzenfarben mehr als ein Trend. «Wir wollen die natürliche Schönheit unserer Kundinnen und Kunden leuchten lassen» lautet das Firmencredo.

«Immer mehr Menschen wünschen sich Produkte ohne Chemie», weiss Michèle Hennig, Inhaberin von Coiffure Peter an der Hauptstrasse 29 in Unterkulm. «Einerseits, weil man den klassisch chemischen Haarfarben aus dem Weg gehen möchte, andererseits weil die Vielfalt natürlicher Farben etwas sehr Beeindruckendes an sich hat.» Kamille, Weizen, Rote Bete, Walnuss und viele andere Pflanzen liefern heute die Ausgangsstoffe für biologische Haarfärbemittel. «Ein Vorteil der Produkte ist sicher, dass die eigene Haarfarbe mit der gewählten Nuance verschmilzt, ohne das Haar selbst zu strapazieren. Das heisst, der klassische Ansatz entsteht gar nicht.»
Die ersten grauen oder weissen Haare werden nuanciert wie ein sehr weines Méches-Bildniss. «Selbstverständlich beraten wir unsere Kundinnen und Kunden auch bei der Wahl des passenden Haarschnitts», sagt Michèle Hennig und gerät ins Schwärmen: «Man stelle sich beispielsweise eine kastanienrote Kurzfrisur vor.» Die stetige Weiterbildung, die bei Coiffure-Peter seit Jahren gepflegt werde, sei zudem ein Vorteil. «Durch den Erfahrungsschatz können wir verlässliche Angaben machen.» Die tiertestfreien Produkte, hauptsächlich von Schweizer Firmen, seien ein zusätzlicher Beitrag zum Wohlfühlfaktor. Michèle Hennig bringt das Credo auf den Punkt: «Ein Besuch bei uns, soll wie ein kleiner Wellness-Urlaub sein. Wir nehmen uns Zeit, um herauszufinden, was Kundin und Kunde sich wünschen. Wenn sie sich dann mit strahlenden Gesichtern auf den Heimweg machen, sind wir zufrieden.»

Montag, 07.08.2017

Mitglied für die Schulpflege gesucht

Text und Bild: Eing.

Wir suchen ab 2018 ein neues Schulpflegemitglied. Wir richten uns an Zetzwiler Persönlichkeiten, welche … … eine positive Einstellung zur Schule haben, … Interesse an pädagogischen Fragen mitbringen, … Organisationstalent und Kreativität besitzen, … belastbar, diskret und verschwiegen sind, … Kritik- und Teamfähigkeit beweisen, … den Willen haben, Verantwortung zu übernehmen, … gewillt sind, einen Teil ihrer Freizeit für dieses Amt zur Verfügung zu stellen. Der Einsatz lohnt sich! Als Schulpflegerin oder Schulpfleger können Sie sich für günstige Rahmenbedingungen für Schüler, Eltern, Lehrpersonen und die Schulleitung einsetzen und so einen Beitrag zu einer optimalen Schulkultur in unserem Dorf beitragen. Wahlvorschläge können bei der Gemeindekanzlei eingereicht werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne:
Simone Gloor, Präsidentin Schulpflege Zetzwil, Sonnenrain 617, Tel.: 062 773 16 20, E-Mail: simone.gloor@schulen-aargau.ch

Freitag, 04.08.2017

Malschule aargauSüd mit neuen Kursen

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Pünktlich auf den Herbst ist die Malschule aargauSüd in Reinach bereit, ihr neues und vielseitiges Kursangebot im hellen Atelier und rund um das Schloss Heidegg zu starten. In die Ruhe kommen und Freude am schöpferisch tätig sein, indem man sich mit Farben und Strukturen beschäftigt. Dies vermitteln die Künstlerinnen ihren kleinen und grossen Kunden.

Die Malschule von Bernadette Hirschier besteht bereits seit einigen Jahren an der Hauptstrasse 22 in Reinach. Seit einem Jahr arbeitet Sara Hell aus Zetzwil mit und vermittelt ihr Wissen und die Freude an Farben Kindern und Erwachsenen. Die Ausbildung zur Kunstpädagogin absolvierte sie in Luzern am Kunstseminar, wo sie Bernadette Hirschier kennenlernte.

«Ich kann nicht zeichnen». Wer hat dies nicht schon von sich selber behauptet? Während eines Malkurses lernt man, sich in die Farben einzufühlen, diese richtig zu sehen und anhand verschiedener Techniken und Motiven Bilder auf Papier und später auf die Staffelei zu bringen. Die Kursleiterinnen gehen dabei individuell auf Bedürfnisse und Fähigkeiten der Teilnehmer ein. Besonders bei den Jüngsten wird auf das kindlich Unschuldige geachtet und im Tempo berücksichtigt.

Therapeutische Einflüsse und Wohlbefinden ergeben sich von selbst, indem man sich in Ruhe auf Farben und Formen einlässt, schöpferisch tätig ist. Das gemeinsame und ungezwungene Malen mit Gleichgesinnten beflügelt, inspiriert und macht unter der kundigen Führung auch in der freien Natur Spass. Die Materialen sind jeweils in den Kurskosten inbegriffen. Weitere Infos siehe unter www.malschule-aargausued.ch und im Inserat in dieser Ausgabe.

Freitag, 04.08.2017

Frühschoppenkonzert im Gasthof Bären

Text und Bild: Eing.

Mitte Juli ging es rund um den Gasthof Bären in Zetzwil wieder los mit den Vorbereitungen. Wie bereits in den letzten Jahren fand das Frühschoppenkonzert der Staufberg-Musikanten statt und viele fleissige, ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz.

Der Auftakt machte am Samstagabend die Bar, die von Daniel Morgenegg und seinem Team betrieben wurde. Es lief vorwiegend 80er-Jahre-Sound, dazu wurde getanzt, gelacht, gefeiert, gesungen und getrunken. Die Gäste genossen die lockere und lustige Atmosphäre in der Scheune bis in die Morgenstunden. Besonderen Anklang bei den Gästen fand auch die «Acher-Schiene» mit Öpfeler-Shötli.

Am Sonntagmorgen in der Früh ging es bereits wieder los. Der eine oder andere hatte wohl noch etwas Nachwehen vom vorigen Abend. Die Gäste trafen scharenweise ein, sodass kurzerhand freiwillige Helfer als Parkplatzeinweiser zum Einsatz kamen. Bald waren die Tische bis auf den letzten Platz besetzt und das Konzert der Staufberg-Musikanten konnte beginnen. Zusätzlich wurden Tische und Stühle aus dem Bärensaal draussen aufgestellt. «Jetzt fehlt nur noch das Parkett, die Wanduhr, das Klavier und der gesamte Bärensaal steht draussen auf der Wiese» so das Zitat von Dani Morgenegg. Nachdem die Staufberg-Musikanten bereits für gute Stimmung sorgten, ging es gleich weiter mit den Swissboys-Light. Theo Duss und Roli Kurzo sorgten für Unterhaltung. Heiter wurde gesungen, geschunkelt, getanzt und gelacht.

Das Servicepersonal war stark gefordert, damit niemand auf dem trockenen sitzen blieb. Mit Steaks, Würsten, Fischknusperli, Pommes, einem Menü sowie einem vielfältigen Dessertbuffet blieb niemand hungrig. Gleich drei bekannte Köche sorgten für das leibliche Wohl: Günther Klemm – der Bären-Koch, Max Hintermann – ehemaliger Zihl-Wirt und Res Mäder – ehemaliger Homberg-Wirt. Letzterer gab zusammen mit Ruth Hunziker noch sein musikalisches Können auf dem Akkordeon inklusive Gesang zum Besten.

Rundum ein sehr gelungenes Juli-Wochenende, welches über 400 Besucher anlockte.

Ohne den Einsatz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer rund um Ruth Hunziker, Ueli und Annelies Morgenegg und Daniel Morgenegg wäre jedoch so ein grosser Anlass unmöglich gewesen. Allen ein ganz herzliches Dankeschön.

Mittwoch, 02.08.2017

Erweiterung Tanz- und Fitness-Träffponkt Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Aus Platzgründen musste die engagierte Tanz- und Fitnesstrainerin Christine Kiener ihre Tanzkurse in den letzten Jahren vermehrt auswärts halten. Mit dem neuen Raum hat sie sich nun, nebst dem zusätzlichen Kursraum, gleich noch ein neues Standbein geschaffen, welches nun bereit für die Eröffnung ist.

Im hinteren Teil des grosszügigen und luftigen Kursraumes entstand in wohltuenden Grüntönen ein kleines aber feines Fitnessstudio. Die Geräte sind im Kreis angeordnet und werden auch so genützt. Hauptsächlich, aber nicht nur für Frauen gedacht, wird Christine Kiener in ihre Geräte einführen und mit ihrer langjährigen Erfahrung darauf achten, dass diese sinnvoll und gesundheitsschonend eingesetzt werden. Der ganze Ablauf wird mit Licht gesteuert und mit Musik untermalt. So ist ein kleines, übersichtliches und persönlich betreutes Studio zu günstigen Konditionen entstanden. Ab September werden offene und geführte Trainingszeiten, tagsüber unbegrenzt und abends etwas eingeschränkter, angeboten. Die Kursteilnehmer haben bereits jetzt die Möglichkeit, die neuen Geräte auszuprobieren. Neu ins Programm aufgenommen wurden auch Line Dance, Zumba mixed (Fitness, Toning) sowie weitere Tanzkurse.

Mehr Informationen zum Eröffnungsanlass und zu den Kursen siehe Inserat in dieser Ausgabe und auf der Website www.tanzfit.ch

Mittwoch, 02.08.2017

Kennen Sie Ilse Hüni ... die Naturschützerin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Frau Hüni kennt man im Dorf dank ihrer grossen naturwissenschaftlichen Kenntnisse und auf Grund ihrer Mitarbeit bei der Dorfchronik vor einigen Jahren. Ihre Anliegen sind der Schutz seltener Pflanzen und der Vogelwelt. Sie ist mit offenem Blick und grosser Begeisterung in der Natur unterwegs.

Frau Hüni, Sie sind nicht gebürtige Zetzwilerin. Woher stammen Sie und wann zogen Sie in unsere Gemeinde?

Ich bin vor 80 Jahren in Wien geboren und aufgewachsen. Zusammen mit meinem Mann lebte ich später in Suhr und 1979 zogen wir nach Zetzwil. Ich wollte Ruhe und Ausblick und fand das alles hier.

Wie entstand Ihre Leidenschaft für die Natur?

Die Begeisterung für die Natur bekam ich schon als Kind von meinen Eltern mit. Pflanzen und Natur waren bei uns immer eine Selbstverständlichkeit. Meine Mutter zog Ende des Krieges selber Heilpflanzen, welche mein Vater in seiner Apotheke zu Tinkturen und Salben verarbeitete.

Arbeiten Sie bei der Nutzungsplanung unserer Gemeinde mit?

Ich habe meine Ideen eingebracht. Bei der letzten Nutzungsplanung in den 80er-Jahren wurde ich von Alt-Gemeindeschreiber Hirt hinzugezogen. Zusammen mit meinem Mann habe ich damals das Landschaftsinventar erstellt, welches auch heute noch Gültigkeit hat.

Womit beschäftigen Sie sich momentan?

Als freiwillige Mitarbeiterin der Vogelwarte Sempach habe ich während der letzten fünf Jahre am neuen Brutvogelatlas mitgearbeitet. Dabei ging es um das Erfassen aller Vögel vom Hallwilersee über Menziken und Reinach, sowie vom Ruedertal bis nach Kulm. Für den Bund bin ich mit der «Roten Liste» der vom Aussterben bedrohten Pflanzen beschäftigt.

Was müsste vermehrt gefördert werden?
Die Landwirtschaft steht unter grossem Druck. Um noch existieren zu können, müssen die Felder und Wiesen so intensiv bewirtschaftet und gedüngt werden, dass für Vögel und Insekten kaum mehr Raum und Zeit bleibt, um zu brüten oder überhaupt zu existieren. Der Einsatz von Herbiziden und Insektiziden in der Schweiz ist exorbitant. Die Lebensräume für Vögel und Insekten werden immer weniger. Es bräuchte mehr Biobetriebe, mehr Biodiversität.

Auf der Egg gibt es ein Hüsli mit einer Schiessscharte. Ich weiss, dass Sie die Geschichte dazu kennen.
Auf der Egg bestand bis weit ins 19. Jahrhundert hinein ein Weinberg. Das dazu gehörende Rebhüsli gibt es heute noch. Vom Weg aus kaum zu erkennen gleicht es einem Steinhaufen. Durch den Ausguck, die Schiessscharte, haben die Besitzer nachts auf ihren Rundgängen, mit Flinten bewaffnet und unter dem Begriff «Trübli hüten» ihren Weinberg vor Dieben beschützt. So lautet die Überlieferung.
(Anmerkung der Schreiberin: Frau Hüni hat noch viel Spannendes über den Rebberg zu berichten, was hier leider den Rahmen sprengen würde.)

Was hat es mit dem Findling auf sich, welcher 2006 im Weieracher bei Grabarbeiten zum Vorschein kam?
Ein Einwohner machte mich auf den grossen Stein am Rand des Ackers aufmerksam. Ich habe ihn danach wissenschaftlich überprüfen lassen. Es war ein grosser eiszeitlicher Stein mit Muschelein-
schlüssen, ursprünglich aus der Innerschweiz stammend. Ein seltener Fund! Ich habe ihn fotografiert und in der Ortsgeschichte Zetzwil (S. 20) publizieren lassen. Leider ist er inzwischen spurlos verschwunden.

Gibt es einen Platz in Zetzwil, der Ihnen besonders am Herzen liegt?

Wir haben hier einen der wenigen Frauenschuhstandorte im Wynental sowie ein bedeutsames Vorkommen von seltenen Purpurorchideen.

Was genau sind Flurnamen?
Auf diese stiessen wir anlässlich des Landschaftsinventars. Gewisse Begriffe gehen zurück bis in die Besiedlungsgeschichte der Menschheit. Die «Schweini» hat zum Beispiel nichts mit Schweinen zu tun, sondern mit dem Schwinden oder Mindern von Holz.

Wie wichtig ist das Grünau-Biotop für Vögel und Insekten?
Das Biotop hat inzwischen leider kaum noch Bedeutung für die Natur. Es ist ungepflegt und verwahrlost

Was beschäftigt Sie nach 60 Jahren Einsatz für den Naturschutz?

Ich spüre eine gewisse Beklemmung, wenn ich an die Zukunft denke. Es tut weh zu sehen, wie die Schönheit der Natur vergeht. Der Mensch nimmt alles in Besitz und merkt es gar nicht. Allerdings zeigen die letzten zwölf Eiszeiten, dass Pflanzen, Tiere und Kulturen kommen und gehen. Auch die nächste Eiszeit wird irgendwann kommen und den ganzen Krempel wegschieben. Im Hinblick auf die geologischen Zeiträume wird alles relativiert und bietet Hoffnung auf Veränderung.

Wie kann man sich Wissen rund um Natur- und Vogelschutz aneignen?
Birdlife bietet interessante Kurse an, die auch regional durchgeführt werden. Mein grosser Wunsch wäre, dass jemand mein Erbe weiterträgt und sich für diese wichtigen Themen einsetzt.

Mittwoch, 02.08.2017

Erlebnisreiche Sommerferien mit dem Ferienspass

Text und Bild: Eing.

Schon sind die letzten Kurse des Ferienspass Homberg 2017 zu Ende. Zurück bleiben viele Erinnerungen und Eindrücke und natürlich die Vorfreude auf den nächsten Sommer! Auch in diesen Sommerferien haben viele Kurse, Ausflüge und Events die schulfreien Tage zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

Danke allen, die teilgenommen haben. Es hat Spass gemacht mit euch!

Herzlichen Dank auch an alle Kursleiter/-innen, Helfer/-innen und an unsere treuen und grosszügigen Sponsoren, die den Kindern diese vielseitigen und tollen Erlebnisse möglich gemacht haben!

Mittwoch, 12.07.2017

Pferdestärken pur am 2. Holzrücke-Turnier in Leutwil

Text und Bild: Thomas Moor

Teamwork, Geschicklichkeit und Pferdestärken: Diese Kombination verspricht wieder ganz viele spannende Wettkämpfe. Zu erleben in Leutwil am 19. und 20. August dank Markus «Eichi» Eichenberger . Zu Gast auf dem Bergmatthof von Gerold Gloor organisiert er dort das 2. Holzrücke-Turnier. Mensch und Pferd als eingespieltes Gespann bei der Arbeit. Das war einmal. Leider sieht das Alltagsbild heute etwas anders aus. Vorbei die Zeiten, als beim Mähen, Säen und Pflügen auf dem Feld oder beim Holzrücken Pferde – oder «Habertraktoren», wie sie auch genannt wurden – vor die schwere Last gespannt wurden. Markus Eichenberger allerdings setzt – neben vielen anderen Gleichgesinnten aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland – auch heute noch auf das Arbeitstier Pferd.

Was dieses zu leisten im Stande ist, können die Besucher des 2. Holzrücke-Turniers am Wochenende vom 19. und 20. August auf dem Bergmatthof hautnah miterleben. Bei vielen Arbeiten sei der Einsatz mit Pferdekraft ökologisch sinnvoller und nachhaltiger, wie Markus Eichenberger überzeugt ist. Speziell beim Holzrücken im Wald. Und wie dieses funktioniert, wird bei verschiedenen Prüfungen gezeigt. Am Samstag steht neben dem Holzrücken mit Einspännern auch eine Einsteigerprüfung sowie das Finale im einspännigen Holzrücken auf dem Programm. Am Sonntag findet die Königsdisziplin, das zweispännige Holzrücken, und der Teamwettkampf statt. Während des Feldgottesdienstes findet für die Kinder die Sonntagsschule im Wald mit Ponyreiten statt. Unterstützt wird Organisator Markus Eichenberger vom TV Leutwil (Festwirtschaft) und vom Feuerwehrverein Leutwil-Dürrenäsch. Am Samstag um 20.30 Uhr haben die Alphornbläsergruppe Leutwil im Festzelt einen Auftritt. Der Eintritt während beider Wettkampftage ist frei.

Infos unter www.hofzumbusch.ch

Freitag, 07.07.20107

Rocknacht Tennwil: Drei Festivaltage zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Das Festival Rocknacht Tennwil feiert dieses Jahr sein 10-Jahr-Jubiläum. Grund genug, dieses Jubiläum an drei Festivaltagen zu zelebrieren. Vom 21. bis 23. September 2017 heisst es wieder «Let’s Rock» in Tennwil. Dabei kommen nicht nur Fans aus der rockigen Ecke voll auf ihre Kosten .

Der Donnerstag, 21. September 2017 gilt als der offizielle Jubiläums-Abend der 10. Ausgabe der Rocknacht Tennwil. Die Musikgesellschaft Meisterschwanden wird das Festwochenende eröffnen. Die Musikantinnen und Musikanten werden sicherlich Notenblätter mit rockigen Melodien aufschlagen. Lassen wir uns überraschen. Ebenfalls mit von der Partie sind GRUUF DIGGER, eine absolute Newcomer-Band. Sie wird an der Rocknacht zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne auftreten und ihre Songs zum Besten geben. Schlager mit Stromgitarren liefert SCHLAGRAHM zum Abschluss des ersten Abends. Kompromisslose Gitarrenwände und Evergreens aus dem Schlager-Himmel lassen jedes Rocker- und Schlagerherz höher schlagen.

Der 2. Festival-Tag, der Freitag, 22. September 2017, steht ganz im Zeichen der Schweizer Rock- und Metalszene. MAD SOX aus Solothurn und SILENT CIRCUS aus Neuenhof machen den Auftakt und geben mit Crossover, Metalcore und melodisch harter Rockmusik den musikalischen Steilpass an die alt bekannten Gesichter von THE ORDER, welche den Wasen bereits 2012 und 2013 gerockt haben. Die Luke dicht machen zum Abschluss MAXXWELL aus Luzern, die ihr erstes Gastspiel in Tennwil 2011 gaben.

Der Samstag, 23. September 2017, startet mit WIELANDER aus dem Kanton Obwalden. WIELANDER ist die neue Band um Sänger Martin Wieland. Stil: moderner Heavy Metal. Weiter gehts mit MAVERICK. Das ist grandioser Kick-Ass-Rock aus Belfast (Nordirland). Zum ersten Mal in der Schweiz und im Gepäck ihr zweites Album «Big Red», welches am 26. August 2016 veröffentlicht wurde. Danach übernimmt die Band HARTMANN das Zepter. Nach 2012 dürfen sich die Fans wieder auf einen unvergesslichen Gig freuen. Als Headliner der 10. Rocknacht Tennwil steht ECLIPSE auf der Bühne. Die schwedische Band um Sänger Erik Martensson zelebriert klassischen Hardrock mit starker AOR-Schlagseite. Das Schlussfeuerwerk zündet XII GALLON OVERDOSE mit einer grandiosen Show und Hardrock pur.
Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

Freitag, 07.07.2017

Discountfit Fitnesscenter in Reinach eröffnet

Text und Bild: Thomas Moor

Zwanzig Standorte in der Schweiz, weit über 25 000 begeisterte Mitglieder, 365 Tage im Jahr und 17 Stunden am Tag offen. Das alles tönt beeindruckend. Jetzt hat die Fitnesscenterkette Discountfit in Reinach eine weitere Filiale nach dem Selbstbedienungskonzept eröffnet.

Unten günstig, oben günstig. An der Aarauerstrastrasse 28, dort wo auch Detailhandelsunternehmer Otto’s eine von über 100 Filialen betreibt, hat das Fitnesscenter Discountfit im ersten Obergeschoss sein gesamtschweizerisch 20. Trainingscenter eröffnet. Für sensationelle 39 Franken im Monat (bei einer Mindestdauer von 12 Monaten) gibt es im neueröffneten Center Fitness und Lifestyle quasi à discrétion. «Diesen unschlagbaren Preis können wir unseren Mitgliedern deshalb bieten, weil wir bewusst auf betreutes Trainieren und teure Zusatzangebote wie Wellness, Sauna und Kurse verzichten», wie Inhaber René Ruch erklärt. Bei den Gerätschaften werden allerdings keine Abstriche gemacht. Zur Top-Ausstattung gehören deshalb nur Trainingsgeräte der neuesten Generation der Marken Technogym und Paramount direkt aus Los Angeles.

Rund 100 Maschinen stehen auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern und sind in Gruppen angeordnet. Quasi Inseln, bei welchen eine Palme in der Mitte steht. Der Wohlfühleffekt habe in seinen Studios einen hohen Stellenwert, wie Reto Ruch, der schon 25 Jahre in der Fitnessbranche tätig ist, ergänzt. Der mediterrane Touch auch mit der warmen Farbgebung zieht sich deshalb durch alle Studios und das Selbstbedienungskonzept liege im Trend. Der Grossteil der Mitglieder sei sowieso keine Anfänger mehr. Und wenn dann doch jemand eine Einführung beansprucht, kann man einen ausgebildeten Personaltrainer buchen. Dieser ist für eine Stunde mit 49 Franken bar zu zahlen. Als Mitglied erhält man einen Badge, mit welchem man täglich von 6 Uhr morgens bis 23 Uhr abends Zutritt zum Studio hat. Für Infos und Aboeinschreibung steht Personal jeweils montags von 18 bis 19 Uhr, mittwochs 19 bis 20 Uhr und samstags von 11 bis 12 Uhr im Einsatz.

Donnerstag, 06.07.2017

Bunt wie das Leben selbst

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Stiftung Schürmatt in Zetzwil hat zum Sommerfest geladen und keiner blieb zu Hause. Gross und Klein genossen es, über das liebevoll geschmückte Gelände zu flanieren, zu spielen, Musik zu hören und draussen zu speisen.

Werner Sprenger, Direktor der Stiftung Schürmatt, stand auf dem Platz neben dem Festzelt und grüsste nach allen Seiten. «Zum Sommerfest kommen nicht nur die Familien unserer Klientinnen und Klienten. Da besuchen uns ehemalige Mitarbeitende ebenso wie Anwohner aus Zetzwil und den Nachbarorten.» So erklärte Werner Sprenger die Vielzahl der Gäste nach der Eröffnung um 11 Uhr. Er freute sich sichtlich über das Interesse am Traditionsanlass. Die Stiftung biete Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit kognitiver oder körperlicher Beeinträchtigung Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsmöglichkeiten. «Um den individuellen Bedürfnissen eines jeden gerecht zu werden, braucht es einen geschützten Rahmen.» Spontane Besuche seien eher selten. «Doch am Sommerfest ist Zeit für alle Begegnungen, die im Alltag oft zu kurz kommen oder schlicht nicht möglich sind.»

Und die über 300 Mitarbeitenden sorgten für unzählige Überraschungen auf dem Gelände. Das begann mit dem Schürmatt-Batzen, den die Gäste in der Wechselstube eins zu eins erstehen konnten. Sorgsam packten Buben und Mädchen ihre eigene Währung in die Hosentaschen, um an ihrer Wunschstation jeweils einen Batzen hervorzukramen. Die einen rannten zum Karussell, die anderen stürmten in Richtung Hüpfburg. Da konnte man sich in Handbike-Fahren üben, Schoggiküsse schleudern oder riesige Seifenblasen erschaffen. Das Holzgerüst auf dem Spielplatz bot kleinem Publikum die beste Aussicht auf die Band Loreley. «Wir sind jedes Jahr hier», sagte ein Paar aus Dürrenäsch. «Es gibt immer wieder Neues zu entdecken.» Eine Ergänzung zur Kaffeepause gab es am Kuchenbuffet. Ausserdem lockten zur Mittagszeit leckere Grilldüfte. Denn frisch gestärkt, liess sich wunderbar die Kletterwand erobern oder das ferngesteuerte Auto durch den Parcours manövrieren – nur nach Hause gehen, das war definitiv kein Thema.

Mittwoch, 05.07.2017

Wuhrfest der Musikgesellschaft mit Waldgottesdienst

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Um ein Haar wäre das beliebte Wuhrfest ins Wasser gefallen. Der nächtliche Regen setzte aber rechtzeitig aus und hinterliess der Festgemeinde trockene Bänke und ein angenehm frisches Klima. Nichtsdestotrotz fanden sich die Besucher zuerst eher spärlich ein. Die Anwesenden kamen dafür in den ganzheitlichen Genuss dieses besonderen Anlasses im Wuhrpark.

Ein Gottesdienst ist nicht jedermanns Sache. Wenn dann das Wetter noch nicht eindeutig in die sonnige Richtung zielt, dreht sich wohl mancher nochmal um und verpasst so einiges an guten Gedanken am Sonntagmorgen.

Das Geläut der Kuhglocken auf der Weide wurde kurz vor zehn Uhr durch die Glockenklänge des nahen Kirchleins ergänzt. Pfarrer Stefan Lobsiger brachte eine starke und gut verständliche Predigt mit, welche er mit Versen aus Matthäus 6 erläuterte: «Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte, und euer Vater im Himmel ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern?» Seine besondere Begegnung mit einem Buchfink und dem anschliessenden Nachschlagen im Buch, welches Tierbegegnungen erklärt, zeigte ihm auf, dass er seine persönliche Botschaft ausschmücken, ausfeilen und immer noch besser ausgestalten muss, wenn er damit Gott dienen will. Diese Erkenntnis nahm er zum Anlass, den Zuhörern aufzuzeigen, dass wir alle jeden Tag Gottesbotschaften aus der Natur erhalten. Es braucht Achtsamkeit, um sie zu erkennen. Und jeder von uns sollte versuchen, diese Einladungen Gottes zu erfassen, für sich zu deuten und dann als Botschaft nach aussen zu tragen.

Die Musikgesellschaft Zetzwil hat auch dieses Jahr wieder ein gemütliches und familiäres Fest auf die Beine gestellt. Anton Graber wies in seiner Begrüssung auf die reichhaltige Tombola und den traditionellen, heissen Beinschinken mit Kartoffelsalat hin. Während des Gottesdienstes und nach dem Mittag begleiteten die Musiker/-innen unter der Leitung von Lukas Haefely mal fröhlich, mal besinnlich die Feier. Nachdem sich pünktlich aufs Mittagessen hin die Festbänke doch noch füllten, war die MGZ mit der Festwirtschaft ausgelastet. Währenddessen sorgte die MG Gontenschwil für Unterhaltung aus ihrem eigenen Repertoire. Die Zusammenarbeit der beiden Musikgesellschaften ist inzwischen selbstverständlich geworden und funktioniert freundschaftlich und unkompliziert. Die Grilladen fanden so grossen Anklang, dass man Metzger Ulmann kurz nach Mittag kräftig in sein Fahrrad tretend und mit einem Sack voller Bratwürste unterm Arm auf dem Weg zum Wuhrfest begegnen konnte.

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