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Mittwoch, 13.12.2017

Adventssingen und Konzert in Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

Am 2. Adventssonntag lud der Trachtenchor Seetal Dürrenäsch zum traditionellen, offenen Singen ins Kirchgemeindehaus Dürrenäsch ein und konnte ein besinnliches, abwechslungsreiches Programm bieten.

Die Präsidentin, Hannelore Mörgeli, durfte eine grosse Besucherschar begrüssen, die trotz des aufgekommenen, garstigen Schnee-Regen-Sturms den Weg zum gemeinsamen Singen auf sich genommen hatte. Der Hackbrettvirtuose, Albin Rohrer, begann mit dem Andachtsjodler, dann sang der Chor stimmenweise mit ein, bis alle vier Stimmen erklangen, von forte bis piano. So stimmte sich der Saal ein auf die Lieder, die teilweise mit der Orgel und dem Hackbrett begleitet und vom Trachtenchor mit dem Publikum gesungen wurden. Die Kurzgeschichte vom illustren, geschmückten Weihnachtsbaum, dessen Kugeln und kurioser Schmuck sich unterhalten, brachte das Publikum zum Schmunzeln. Das Konzert mit Hackbrett und Cello mit Appenzeller Tönen, Romanze, Rumba und dem Stück «Der 3. Mann» zeigte das Können von Albin Rohrer und Kathrin Regli und wurde vom Publikum mit grossem Applaus gewürdigt. Der Chor zeigte mit dem Vortrag des Liedes «La sera sper il lag», dass er auch in der Landessprache Rätoromanisch singen kann.

Eine Uraufführung konnten die Zuhörer auch erleben, denn unter dem Motto «Lueged vo Bärge und Bach» spielte das Hackbrett den Choral 147 von J. S. Bach und der Chor sang dazwischen «Lueged vo Bärge und Tal», ein wirklich sehr gelungenes Experiment. Nach der Verabschiedung und dem Dank der Präsidentin an alle helfenden Hände, die Kirchgemeinde und an die Chormitglieder, durften sich die Besucher an die festlich gedeckten Tische begeben und sich genüsslich an der Vielfalt der Weihnachtsguetzli zu Kaffee oder Tee hermachen. Ein sehr gut gelungener Anlass, unter der Leitung von Kathrin Regli, die dazu an Orgel und Cello spielte, fand so sein Ende und die leergeregneten Strassen waren nicht mehr gefährlich für die Heimreise.

Montag, 11.12.2017

DTV Dürrenäsch: Ü35 Dürrenäsch

Text: Eing., Bild: Facebookseite DTV Dürrenäsch

Wir freuen uns, der Dorfbevölkerung Dürrenäsch unser neues Angebot vorstellen zu dürfen. Ein paar der älteren DTV-Turnerinnen werden an der GV im Januar 2018 aus dem DTV austreten. Dies aus erfreuflichem Grund - viele Junge sind regelmässig am Montag in der Halle, so dass es oft schwierig ist, ein Programm durchzuführen, bei dem alle Platz haben in der Turnhalle. Aber auch aus jahrgangstechnischen Gründen ist es für den Abschied Zeit geworden.

Schon länger haben ehemalige DTV-Frauen angekündigt, dass sie auch gerne wieder turnen möchten. Im Frauenturnverein sahen sie sich allerdings nicht. Zwar ist die Gruppe ebenfalls schon lange aktiv und hat ein tolles Angebot, aber der Altersunterschied ist etwas gross und somit sind die Interessen und Ansprüche an eine Turnstunde recht unterschiedlich.

Nun haben wir uns im 2017 zwei Mal getroffen und dabei ist unser Ü35 für Frauen zustandegekommen. Schön ist, dass auch ehemalige Turnerinnen, die aus verschiedenen Gründen den DTV verlassen haben, nun wieder zu uns stossen. Auch neue Gesichter dürfen wir in unserer Gruppe begrüssen. Unser Ziel ist es, einmal in der Woche zusammen zu turnen. Dies soll möglichst polysportiv und unkompliziert sein. Wir sind nicht mehr beim STV gemeldet und daher kein Verein, sondern eine Interessengruppe. Wir fühlen uns den Vereinen und dem Dorf Dürrenäsch verbunden. Daher möchten wir auch zukünftig an Dorf- oder Jugendfesten mithelfen und am Dorfleben aktiv teilnehmen.

Wir treffen uns am Dienstagabend um 20 Uhr in der Turnhalle Hallwil. Leider konnten wir in der Dürrenäscher Turnhalle keinen passenden Termin finden, aber was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden. Wir freuen uns auf unseren sportlichen Abend und auf das gesellige Ausklingen nach dem Turnen.

Falls sich weitere Ü35-Frauen angesprochen fühlen, Vorbeikommen und Reinschnuppern ist jederzeit möglich. Weitere Informationen bei Nicole Lüscher-Arcari 079 463 23 09 und Sandra Regli 079 404 61 93.

Mittwoch, 06.12.2017

Schwestern mit einer grossen Leidenschaft – Segeln!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Taktik, Strategie, Geschwindigkeit. Das beschreibt den Sport den Samira (16 Jahre) und Natascha Rast (15 Jahre) aus Dürrenäsch ausüben. Segeln ist ihre grosse Leidenschaft, mit der sie viele Erfolge feiern dürfen. Denn sie trainieren sehr hart für ihren Erfolg und bald sogar gemeinsam.

Jeden Mittwochabend geht die Reise für Samira und Natascha nach Thun. Auf dem Thunersee trainieren die beiden mindestens einmal die Woche, bauen ihre Fähigkeiten aus und gehen ihrer grössten Leidenschaft nach – dem Segeln. Alles begann damit, dass die beiden als kleine Mäd- chen immer mit aufs Segelboot von Mama und Papa durften. Am Anfang konnten sie ihren Eltern mithelfen beim Segeln und irgendwann wollten sie alleine ans Steuer. Die Mädchen wurden 2012 für die Segelschule angemeldet und seither ist das Feuer entfacht! Zuerst im regionalen Kader, danach im Nationalkader. Und es ging immer weiter bergauf bei den beiden Kanti-Schülerinnen. Die Beiden trainieren sehr intensiv auf Schweizer Seen wie auch auf internationalen Gewässern mit dem Schweizer Nationalkader.

Natascha holte im August 2017 die Silbermedaille bei der Optimisten-EM. Noch nie zuvor hat ein/e Schweizer/in an einer Optimisten-EM einen besseren Rang erzielt! Mit diesem grandiosen Erfolg, den sie auf dem Schwarzen Meer in Bourgas (Bulgarien) erzielt hat, beendet sie ihre Zeit in dieser Klasse. Jetzt wartet die nächst grössere Segelklasse auf Nata- scha – der 420er. Alleine wird sie aber nicht auf der 420er-Jolle zu sehen sein. Natascha wird ab 2018 mit ihrer Schwester Samira die nächsten He- rausforderungen annehmen. Das grosse Ziel der beiden ist die Europameisterschafts-Qualifikation 2018! Die beiden Dürrenäscherinnen sind hochtalentiert, motiviert und bereit, jeden Tag hart für ihre Zielerreichung zu arbeiten!

Dieses Jahr gewannen Natascha und Samira nicht nur grosse Pokale, sondern wurden auch das ganze Jahr vom nationalen TalentPool von Swiss Sailing begleitet. Beide sind seit zwei Jahren im TalentPool aufgenommen. Dafür muss man nebst guten Regattaresultaten während des Jahres auch jährlich wieder eine Talentprüfung absolvieren. 66 hochtalentierte Seglerinnen und Segler sind offizielle Mitglieder im Swiss Sailing Team 2018: 11 Athleten in der Elite, davon allein 6 im Nationalteam sowie 14 erfolgsversprechende Nachwuchsathleten, wobei auch Samira und Natascha dazu gehören. Darüber hinaus werden im kommenden Jahr über 40 Schweizer Talente im sogenannten Talentpool umfangreich gefördert. Samira wird Weihnachten und Silvester nicht in der kalten Schweiz verbringen, sondern im warmen Australien, genauer in Perth. Denn dort finden im Dezember die Weltmeisterschaften statt, die sie mit ihrer Partnerin in Angriff nimmt. Hierfür haben sich vier Teams aus der Schweiz qualifiziert, die drei Wochen zusammen in Perth verbringen werden. Samira glaubt an sich und ihre Partnerin Sophie Mosegaard und schätzt ihre Chancen gut ein. Sie werden ihr Bestes geben, um weit vorne zu landen! Zwei Sportlerinnen, die schon viel erreicht haben in ihrem Leben und bestimmt noch viele weitere Titel für die Schweiz holen werden! Man kann den beiden nur Glück wünschen, damit sie im Jahr 2018 in ihrer 420er-Jolle weit kommen werden!

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Freitag, 24.11.2017

Möbelhaus Comodo AG: Wettbewerb zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Anlässlich des Comodo-Festes – zum 17-jährigen Bestehen – wurde ein Wettbewerb durchgeführt. Der 1. Preis geht an Felix Stauffacher aus Reinach, der 2. Preis an Esther Gerber aus Teufenthal und der 3. Preis an Sandro Leutwyler aus Reinach.

Die Einkaufsgutscheine im Wert von 300.00, 200.00 und 100.00 Franken wurden bei einem gemütlichen Apéro übergeben. Weitere zehn glückliche Gewinner haben je einen Zwanzig-Franken-Gutschein erhalten.

Herzliche Gratulation den Gewinnerinnen und Gewinner!

Wir wünschen unseren Kundinnen und Kunden eine schöne Adventszeit.

WOW, d’Freud isch gross,
das isch jo ganz famos,
für de 2. Pris, nämlech ganzi 200 Franke,
möchti euch vo ganzem Härze danke,
de schöni Brief, es isch eso und blibt derbi,
isch für mi e wahnsinnig tolle Ufsteller gsi!

Obwohl i nid gärn im Vordergrund stoh gar als Star,
bini gärn derbi a de Prisübergab am 22.11., das isch ganz klar,
mini Ichäuf bi euch wärde mi nie reue,
tue i mi doch scho häftig uf die bstellte Sache freue!

Aber no git’s für d’Handwärcher no rächt viel ztue,
es isch bald schwierig, eso lang z’warte i aller Rueh!

Viele, viele härzleche Dank,
i finde am 22.11. ganz sicher dr Comodo-Rank!

Esther, die Glücklechi ...

Freitag, 10.11.2017

Ein Haus, das wegen eines Autobrandes Feuer fängt

Text und Bild: jennifer Loosli

Ein Mann erstarrt neben seinem brennenden Auto! Durch das brennende Auto loderte das Feuer bis zum Haus nebenan. Der Figurant litt unter einer Rauchvergiftung. Die Übungsleitung der Feuerwehr Mittleres Wynental war gespannt, wie die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil diese Alarmübung angehen wird.

Das Kommando der Feuerwehr Mittleres Wynental organisierte eine Alarmübung für die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil. Diese fand in der Halle von Max Faes in Dürrenäsch statt. In der mit Rauch gefüllten Halle befand sich eine weitere verletzte Person, die gefunden und gerettet werden musste. Kurz nachdem der Alarm ausgelöst wurde, kam der erste Feuerwehrmann und betreute die Person mit Rauchvergiftung. Die Schläuche wurden ausgerollt und als erstes der Brand am Auto gelöscht! Nach und nach organisierten sich die Männer um das Gebäude und fingen an auch diesen Brand zu löschen. Eine Gruppe mit Atemschutzmasken ging währenddessen in die Halle voller Rauch und suchte die vermisste Person. Im Anschluss wurde die Alarmübung mit allen beteiligten besprochen. Die Teamarbeit und der Wille wurden gelobt, die Leitungen waren gut verlegt und der Verkehr wurde, so wie es sein muss, geregelt. Dafür müsse an der Motivation und der Kommunikation gearbeitet werden, denn das Verständigen ist eines der wichtigsten Führungsinstrumente während einem Einsatz.

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Freitag, 10.11.2017

Grosser Auftritt für die Treberwurst und das Raclette

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, ist jene Zeit gekommen, wo Treberwurst und Raclette wieder ihren grossen Auftritt haben. Auch bei Erich Gugelmann vom gleichnamigen Rebbau in Dürrenäsch. Entsprechend gross ist jeweils auch die Nachfrage.

Ja, das Treberwurstessen zieht die Leute von weit her an. Die Original-Terberwürste, die Erich Gugelmann über die Dorfmetzgerei Scherrer bezieht, sind einfach ein Gedicht. Die mit dem grünen Gütesiegel müssen es sein. Etwas anderes kommt beim Dürrenäscher Rebbauer nicht in die Pfanne. Also – ausser dem Traubentrester natürlich. Dieser stammt aus dem eigenen Ertrag. «Von den blauen Trauben, weil diese für einen intensiven Geschmack sorgen», wie Gugelmann präzisiert und wieder einen Blick in die Pfannen wirft, wo die Würste im Sud garen und ihre unvergleichliche Geschmacksnote erhalten. 22 Kilo Treberwürste wurden im letzten Jahr während zweier Tage verzehrt. Und in etwa mit der gleichen Menge rechnet er auch in diesem Jahr. Serviert wird die Treberwurst zusammen mit Dörrbohnen und Salzkartoffeln. Hoch im Kurs ist jeweils auch das Raclette aus Rohmilch. 16 Kilo liess Raclettechef Dieter Blum dahinschmelzen. Auch er rechnet wieder mit dem gleichen Absatz. Wie in den vergangenen Jahren können Marlies und Erich Gugelmann auf ein bewährtes Helferteam zählen, das weiss, wie der Hase läuft.

Angesprochen auf den Frühlingsfrost in den Rebbergen sagt Gugelmann, dass man mit einem blauen Auge davongekommen sei, obwohl die Schäden massiv waren. Die Reben hätten sich zum Teil aber sehr gut erholt, wieder Triebe gemacht und sich im Verlaufe des Sommers im Blattwerk sehr gut entwickelt. Der Ertrag dürfte rund ¼ unter dem Schnitt der letzten Jahre liegen. Mit den Oechslegraden bin ich jedoch sehr zufrieden. 92 und mehr sind es gewesen», wie er sagt, die ersten Treberwürste in Scheiben schneidet und auf dem Teller anrichtet. Die ersten Gäste sind eingetroffen und ab jetzt läufts rund.

Montag, 06.11.2017

Simulierter Brand in Dürrenäsch

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Alarmmeldung ging wie folgt an die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil: Brand Mittel im 1. UG Keller. Nun ist schnelles Handeln angesagt! Die Feuerwehr rückte sofort aus und meisterte die Hauptübung sehr gut.

Die Feuerwehrmänner und -frauen wurden von Beat Merz, Patrick Gloor, und Bruno Gloor gebrieft und auf die Übung vorbereitet. Im Wohnhaus Deubelbeiss in Dürrenäsch fand die Hauptübung, mit Schwergewicht Rettungsdienst, statt. Dann hiess es, die Umgebung auszukundschaften. Denn das Haus war sehr verwinkelt und gleich daneben ein steil abfallender Hang. Auch die fünf Personen und der Hund mussten heil aus dem Haus geborgen werden.
Zweite Herausforderung: Das Haus ist nur durch einen kleinen Weg zu erreichen und der erste Hydrant befindet sich ziemlich weit weg. Keine einfache Aufgabe. Die Übungsleiter beobachteten die Einsatzleiter, das Kader und die Mannschaft ganz genau! Jeder Schritt wurde dokumentiert und schlussendlich gemeinsam besprochen. Nach erfolgreichem Abschluss der Übung wurde diese ausgewertet. Gemeinsam wurde konstruktive Kritik geübt. Wie Beat Merz am Schluss sagte: «Eine gelungene Übung an einem Freitagabend!»

Freitag, 03.11.2017

Jubiläumsfeierlichkeiten in Dürrenäsch

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Das Möbelhaus Comodo AG feierte sein 17-jähriges und das mkc Mega Küchencenter sein 10-jähriges Wiegenfest. Am letzten Oktoberwochende luden beide Firmen Kunden und Interessierte zu einem gemeinsamen Tag der offenen Tür.

Die Tage werden kürzer und die Zeit der gemütlichen Stunden zu Hause in der Wärme steht vor der Tür. Höchste Zeit, es sich drinnen so richtig behaglich einzurichten. Im Eingangsbereich des Möbelhauses trifft man auf winterliche und adventliche Dekorationsideen. Die stetig erweiterte und immer saisonal gestaltete Abteilung für Wohnaccessoires, macht richtig Lust auf lange Winterabende zu Hause oder auch darauf, Schönes zu verschenken. Ausgewähltes aus Keramik oder Holz, Kerzen, Windlichter oder Vasen, man findet alles, um schöne Akzente zu setzen. Das Schlafen wie auf Wolke sieben macht das Luftbett möglich. Gerne wird man kompetent beraten und kann sich zur Probe hinlegen. Neben den massiven Holzbetten aus Buche, Kirsch- oder Nussbaumholz, die auf Grund ihrer Holzstruktur auch Unikate sind, findet man die mit natürlichem Inhalt gefüllten Kissen, die je nach gewünschter Festigkeit an ihre Bedürfnisse angepasst werden können. In der Wohnzimmerabteilung sind Bilder der Aarauer Künstlerin Bettina Heizmann ausgestellt. Die Künstlerin ist sehr erfreut darüber, dass sich ihre Bilder in nur wenigen Minuten platzieren liessen, da sie sehr schön zu den verschiedenen ausgestellten Wohnzimmereinrichtungen passen.

Im Mega Küchencenter glänzt es hier und leuchtet es da. Die glänzenden Arbeitsflächen von modernem und eher kühl wirkendem Design im Kontrast zu heimeligem aber nicht minder modernem Holzdesign. Die gesetzten Highlights in Form von Lichtschläuchen, setzen jede neue Küche in Szene. Dezent unter der Kante der Arbeitsfläche montiert und in der Farbe verstellbar, schaffen diese indirekten Lichtquellen eine sehr schöne Atmosphäre. Das Küchencenter bietet eine Mega-Auswahl, je nach Bedarf grosszügige Familienküchen, aber auch kompaktere und kleinere Lösungen. Bei Fragen zur Funktionalität der Küchengeräte, den modernen Möglichkeiten der Abluftsysteme, Abzugshauben oder dem Ofen mit intelligenter Tür die sich versenken lässt, wird man im Küchencenter sehr kompetent beraten. Ein Genuss für den Gaumen an diesen Tagen der offenen Tür war das von Koch André Hediger nach «sous-vide»-Art zubereitete Gemüse. Der Koch erklärte und demonstrierte die Vorgehensweise in der Ausstellungsküche und bot die Köstlichkeiten zum Probieren an. Das Gemüse wurde mit feinen Gewürzen vakuumiert und im Steamer schonend gegart. Das Gemüse nimmt den feinen Geschmack der Kräuter auf diese Art sehr gut auf. Das Gemüse wird später einfach im Beutel im Wasserbad erhitzt. Eine gute Variante, Speisen «vorzukochen» und für ca. drei Wochen haltbar zu machen. Ideal wenns mal schnell gehen und gesund sein soll.

Mittwoch, 01.11.2017

«Locker vom Hocker» - Musikabend der MG Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

«Furioso» beschreibt in der Musiksprache den wilden, rasenden und stürmischen Charakter eines Musikstücks. «Furioso», so heisst aber auch das Blechbläserensemble der Musikschulen Seon und Dürrenäsch, welches am Samstag, 28. Oktober 2017 unter der Leitung von Lukas Scherrer den diesjährigen Musikabend der Musikgesellschaft Dürrenäsch eröffnet hat. Obwohl die 16 Schüler im Alter von 9 bis 14 Jahren teilweise erst seit etwas mehr als einem Jahr auf ihrem Blasinstrument unterrichtet werden, vermochten sie die Zuhörer mit ihrer grossen Spielfreude und ihrem Können zu beeindrucken.

Nach der jungen und wilden «Vorband» übernahmen die Musikanten der MG Dürrenäsch und ihr neuer Dirigent Erwin Schnider die Bühne. Dem Motto getreu, «Locker vom Hocker», zeigten sie in der ersten Konzerthälfte, welche Vielfalt die Blasmusik zu bieten hat: Auf die pompös klassische Eröffnung mit «Cortège from Mlada» folgte ein gleichzeitig wunderschöner wie auch wilder musikalischer Flug mit einer Propellermaschine. Mit «One Moment in Time» der legendären Whitney Houston liess sich das Publikum vom Hocker hauen, bevor der Tubist Urs Scherrer als erster Solist des Abends zu einem Picknick mit einem Teddybären einlud. Zum Schluss des ersten Teils wurden die Zuhörer mit der bekannten Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauss gedanklich ins Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker versetzt. In der zweiten Konzerthälfte bewiesen die Dürrenäscher Humor: Der Hornist Erwin Scherrer, welcher mit Schweissbändern und Sportflasche ausgerüstet eine musikalische Spitzenleistung erwarten liess, benötigte bloss einen einzigen Ton und eine grosse Prise Humor, um das Publikum im «Solo Secondo» zum Lachen zu bringen. Im nicht ganz ernst gemeinten Marsch Nr. 2001b überraschten er und seine Musikkameraden mit unerwarteten akustischen und visuellen Elementen – es wurde geküsst, gepfiffen und geschnarcht. Einen musikalischen Höhepunkt setzten die beiden Kornettisten Sara Keller und Lukas Scherrer. Mit unglaublich flinken Fingern jagten sie sich in «Hunting Scene» hinterher, was von den Zuhörern mit viel Applaus belohnt wurde. Der Moderator Leonz Frank, welcher mit Witz und eigener Dichtkunst durch den Abend geführt hatte, erinnerte das Publikum zum Abschluss an die bevorstehende längste Nacht des Jahres. Die Aussicht auf eine zusätzliche Stunde Schlaf liess viele Konzertbesucher noch etwas länger beim Schlummertrunk in der Musikbar verweilen. Wer sich wohl mit dem Tombola-Hauptpreis, einem Alpenrundflug, auf den Nachhauseweg gemacht hat?

Mittwoch, 01.11.2017

Leuchtende Augen, leuchtende Räben

Text und Bild: Thomas Moor

«Räbeliechtli, Räbeliechtli,  wo gasch hii? I die dunkli Nacht,  ohni Schtärneschii, da mues mis Liechtli sii.» Die Strophen zu den bekanntesten Räbenliechtli-Liedern wurden bereits vor dem Start zum Dürrenäscher Räbenliechtli-Umzug von den Kindern fleissig angestimmt. Die Texte sassen. Und die wunderschön geschnitzten Räben wurden mit Stolz präsentiert. In der Tat kannte die Fantasie der Kindergärtler und der Schülerinnen und Schüler beim Aushöhlen und Schnitzen keine Grenzen. Klar, dass Sterne, Tännchen und Halbmond in der Motiv-Hitparade immer noch ganz vorne liegen. Aber längst haben sie von modernen Motiven, Fantasiefiguren und auch den wunderschön geschnitzten Vornamen der Künstlerinnen und Künstler Gesellschaft erhalten. Das war natürlich auch in Dürrenäsch so. Da wurden Kunstwerke am laufenden Band produziert und präsentiert. Und weil der Räbenliechtliumzug genau auf Halloween fiel, kamen auch die traditionellen Kürbisse dank den Sechstklässlern ebenfalls zu ihren Auftritten. Auf zwei Handwagen zogen sie die schaurig schönen und gruseligen Fratzen durchs Dorf. Und während sich der Räbenliechtliumzug bei völliger Dunkelheit in Bewegung setzte, wurden auf dem Pausenplatz fleissig Würste gebraten – für das gemütliche Beisammensein nach dem Umzug, welches zusätzlich musikalisch umrahmt wurde.

Freitag, 29.09.2017

Musikgesellschaft Dürrenäsch auf kulinarischer Reise

Text und Bild: Eing.

Teufen im Appenzellerland, 21.15 Uhr an einem Samstag im August: Knapp 30 Musikantinnen und Musikanten aus Dürrenäsch spazieren, in Zweierreihe aufgestellt und mit Namensschildern um den Hals, quietschvergnügt einer Lehrerin mit Hut und weitem Rock hinterher und singen dabei Kinderlieder. Was ist wohl da schief gelaufen? Gar nichts! Aber ein Reisebericht sollte von vorne beginnen:

Die Musikgesellschaft Dürrenäsch gönnte sich am Wochenende vom 12./13. August 2017 eine zweitägige Musikreise, wobei aber nicht die Musik, sondern eher die Kulinarik im Vordergrund stand. Bereits nach der Abfahrt am frühen Morgen wurde im Car ein Frühstück serviert. Zum Znüni gab es im Läderach-Schoggi-Erlebnis in Bilten einen süssen Einblick in die Welt der Schokolade. Pünktlich zum Zmittag erreichte die Reisegruppe schliesslich das schöne Städtchen Appenzell, wo am Landsgmeindplatz traditionelle Käsehörnli und andere Spezialitäten aufgetischt wurden. Das deftige Mahl war die perfekte Vorbereitung auf das Nachmittagsprogramm, eine Fun-Degustation in der Brauerei Locher, in welcher nicht nur spannendes Wissen über (Appenzeller) Bier vermittelt und anschliessend im Quiz abgefragt, sondern auch das eine oder andere Bier gezapft wurde – von klassischem Quöllfrisch, über Hanf-, Kastanien- und Honigbier bis zum interessanten Schwarzen Kristall – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Nichtsahnend, was sie am Abend erwarten würde, und mit lustigem Gemüt, fuhren die Musikantinnen und Musikanten schliesslich zum letzten Programmpunkt des Tages, zum Erlebnis Waldegg in Teufen. Dort wurden sie bereits erwartet – und zwar von der Frau Lehrerin Rosa Messerli, welche jedem und jeder einen neuen Namen verpasste, einen Schultornister mit Kuhfell in die Hand drückte und einen Platz auf einem der alten Holz-Schulbänke zuwies, welcher mit Griffelschachteln, Federhalter und Tintelompe ausgestattet war. Tatsächlich: Die MGD wurde zurück in die 4. Klasse einer historischen Schule geschickt. Aber ganz wie gewohnt war diese Schule nicht: Es gab viel (und gutes!) Essen und Trinken sowie ganz viel Grund zum Lachen. Auch die Pausen waren länger. In einer gab ein rotbackiger Appenzeller Hackbrettspieler einen enthusiastischen Einblick ins Appenzeller Brauchtum. Und in einer anderen ging man auf Schulreise – was das einleitend Beschriebene erklärt …

Nach einer teils kürzeren, teils längeren Nacht, startete der sonnige Sonntagmorgen gemütlich mit einem Brunch im Ausserrhodischen Stein. Dem Reisethema – Kulinarik – entsprechend, erfuhr die Reisegruppe bei der anschliessenden Führung durch die Schaukäserei zwar nicht das Geheimnis des Appenzeller Käses, doch aber viel Spannendes über dessen Herstellung. Bevor der vereinseigene Chauffeur Willi die Gruppe wieder sicher nach Hause chauffierte, musste am Sonntagnachmittag als letzter Programmpunkt ein Appenzeller-Käse-Game gemeistert werden. Mit Quizfragen zum Appenzell und praktischen Posten wie Käse-Kessel-Rennen wurde getestet, welches Vereinsmitglied auch als Älplerin oder Älpler geeignet wäre.

Schliesslich haben sich alle nicht fürs Älpler-, sondern fürs Musikantenleben entschieden und bereits am ersten Montag nach der Musikreise wieder mit den Proben für das diesjährige Jahreskonzert gestartet. Weitere Infos – und Bilder von der Musikreise – sind unter http://www.mgduerrenaesch.ch/ abrufbar.

Montag, 18.09.2017

Waldrundgang in Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

Am Nachmittag des 9. Septembers fand in Dürrenäsch turnusgemäss alle 4 Jahre ein Waldrundgang statt, zu dem die Gemeinde Dürrenäsch und die Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon eingeladen hatte. Trotz trüben Wetters erschienen zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Zu Beginn wurden die Anwesenden vom Gemeinderat von Dürrenäsch, Werner Schlapbach, begrüsst. Danach wurden drei Gruppen gebildet, die verschiedene Stationen besuchten, an welchen jeweils interessante Informationen über den Wald und seine Lebewesen zu hören waren. Etwa über die Geburtshelferkröte, deren Bestand in der Schweiz stark gefährdet ist, diverse Vogelarten oder die Beschaffenheit des Bodens. Ausführlich wurde der Zustand des Waldbodens mit dem momentanen Zustand des Waldes in Verbindung gebracht. Da man Rottannen als Bauholz verwendet, wurden diese in den letzten über 100 Jahren überall angepflanzt und verdrängten damit andere Baumarten. Weil die Rottanne mit ihren Wurzeln an der Oberfläche bleibt, sind die Nährstoffe im oberen Teil des Bodens zurückgegangen. Auffällig ist auch, dass bei starken Stürmen jeweils viele Rottannen dem Wind zum Opfer fallen. Obwohl das Problem erkannt wurde, wird es lange Jahre dauern, bis sich andere Baumarten ihren Lebensraum wieder zurückerobert haben.

Zum Schluss erläuterte der Förster, Marcel Hablützel, warum es eben sehr wichtig ist, dass der Mensch Sorge trägt zum Wald. Während Generationen konnte die Gesellschaft vom Wald und den Erlösen aus dem Wald leben. Der Preiszerfall beim Holz, Witterungsextreme und neu auftretende Baumerkrankungen setzen jedoch dem Wald sehr stark zu. Deshalb wurde die Volksinitiative «JA! für euse Wald» lanciert. Diese Volksinitiative will das aargauische Waldgesetz ändern, indem der Kanton dazu verpflichtet wird, jährlich 25 Franken pro Kantonseinwohner in den Wald zu investieren. Dadurch würden die Beiträge, die der Aargau an die Waldpflege zahlt, jährlich von 5 Millionen auf 16 Millionen Franken ansteigen. Dieses Geld soll in «zweckgebundene Leistungen» investiert werden. Will heissen: naturschutzbedingte Nutzungsverzichte oder Pflegemassnahmen, die nachhaltige Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit für die Jungwaldpflege und Pflegemassnahmen im Schutzwald. Auch Leistungen zugunsten der Erholung der Bevölkerung sollen finanziell abgegolten werden. Am Schluss des Rundganges wurde ein Grosshacker mit Spalter demonstriert. Diese Maschine verarbeitet Holz, das nicht für die Herstellung von Brettern geeignet ist, zu Hackschnitzel, welche bei grossen Wärmeverbünden in Heizenergie umgewandelt wird. Ist ein Baumstamm zu dick, wird er zuerst gespalten. Pünktlich mit dem einsetzenden Regen konnten sich die Anwesenden im Festzelt bei der Waldhütte vor der Nässe in Sicherheit bringen, nachdem ihnen zuvor am Grill eine Bratwurst mit Brot und ein Getränk offeriert worden war.

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