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Mittwoch, 18.10.2017

Haldenhof: 50-Jahre-Jubiläum und Ladeneröffnung

Text und Bild: Andreas Walker

Am 30. September feierte der Haldenhof in Hallwil das 50-Jahre-Jubiläum. Während mehrerer Jahrzehnte hat Oskar Urech das Angebot immer mehr ausgebaut.

Vor genau 50 Jahren wurde der Haldenhof in Hallwil gebaut, wo Oskar Urech aufwuchs. 1986 übernahm er den landwirtschaftlichen Betrieb von seinem Vater. Er versuchte laufend, neue Sachen anzubieten und mittlerweile hat er einen Landwirtschaftsbetrieb mit Ackerbau, vorwiegend Mais und Getreide, Sonnenblumen, Kartoffeln, Mastschweine, Mutterkühe und daneben noch den sogenannten Eventbereich mit dem Hofladen.

Angefangen hatte alles 1994 mit einem kleinen Marktstand auf dem Bahnhofareal in Seon. «Wir verkauften dort ein wenig Gemüse», schildert Oskar Urech. Später wurden einige Produkte direkt ab Hof verkauft. Aufwand und Ertrag waren jedoch nicht zufriedenstellend. Er stand vor der Entscheidung, entweder aufzuhören oder das Angebot zu erweitern. So wurde der alte Hofladen aufgebaut, worin das Angebot nach und nach grösser wurde. Mit der Zeit kamen Anfragen von Leuten, die noch spezielle Produkte wünschten. «Wir hatten zum Beispiel ein breites Angebot ann Gemüse, jedoch keine Eier und keine Backwaren. Auf die Nachfragen der Leute, kamen wir diesem Angebot nach. Später kamen Wünsche nach einem Apéro auf dem Hof, was wir ebenfalls umsetzten» erklärt Oskar Urech.

2010 entschloss er sich, ein Labyrinth in seinem Maisfeld zu machen. Parallel dazu wurden Glaces verkauft. Das Ergebnis war jedoch immer noch nicht zufriedenstellend. «Wir hatten zu viel investiert, um aufzuhören und es hatte zu wenig gebracht, um weiterzumachen», resümiert er. Trotzdem beschloss er, an diesem Punkt weiterzumachen.

Im Jahr darauf stellte er den Pavillon auf und es kamen Nachfragen für Geburtstagsfeiern und weitere Anlässe. Seit drei Jahren werden im Sommerhalbjahr jeden Sonntag «Buurezmorge» gemacht. Mittlerweile ist der Pavillon der Renner und das Maislabyrinth eine willkommene Ergänzung. Fast jedes Wochenende kommen noch Gesellschaftsanlässe dazu, wie Familienfeste, Klassentreffen, Vereinsanlässe, Hochzeiten etc. Mittlerweile kommen Gäste aus der ganzen Schweiz. Hat jemand z.B. einen Teil seiner Verwandtschaft in der Region Bern und einen anderen Teil in der Ostschweiz, so ist der Haldenhof für ein solches Familientreffen geradezu optimal. Die zentrale Lage – schweizweit gesehen – und die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr machen den Haldenhof für solche Anlässe zusätzlich attraktiv. «Das Neueste, was wir jetzt anbieten, ist eine Bauerhofolympiade mit Plauschwettkämpfen für Gesellschaften, Firmen und Vereine auf Anmeldung. An diesen Wettkämpfen kann man nageln, Hufeisen werfen, Strohballen laden, Rundballen rollen, Garettenrennen fahren, usw.» fasst Oskar Urech zusammen. Firmen buchen z.B. für «Teambildung» verschiedene Events. «Wir hatten schon Bankprokuristen, die Bäume pflanzten, Banker, die Karotten ernteten, oder Ingenieure, die Brot backten» erzählt er. Neue Kontakte knüpft Oskar Urech jeweils an der Aargauer Messe in Aarau, wo er alle zwei Jahre einen Stand hat und den Haldenhof vorstellt.

50-Jahre-Jubiläum ein neuer Hofladen
Zum 50-Jahre-Jubiläum wurde auch der Laden vergrössert und in einem anderen, renovierten Gebäudeteil neu eröffnet. Im neuen Laden gibt es ein reichhaltiges Angebot an Obst, Gemüse, Backwaren, Eier, Konfitüre usw. Am Dienstag, Freitag und Samstag wird jeweils Brot gebacken, am Samstag zusätzlich Zöpfe und Süsswaren. Jeden ersten Samstag im Monat gibt es frisches Fleisch von den Tieren des Hofes. Ansonsten kann jederzeit tiefgefrorenes Fleisch bezogen werden. «Wir planen neu, Fertigfondues, gedämpfte Karotten zum Aufwärmen etc. Dabei legen wir grundsätzlich Wert darauf, dass die Produkte sind und natürlich sind, das heisst, wenn möglich ohne synthetische Konservierungsmittel hergestellt werden» stellt er klar. Um den Haldenhof zu führen hat Oskar Urech ein tatkräftiges Team, das ihn unterstützt: Das sind seine Partnerin Heidi Mosimann, seine Familie, ein Angestellter und ein Team von Aushilfen, die nach Bedarf Unterstützung leisten – im Gesamten zwischen 15 und 20 Leuten. Der Haldenhof ist somit ein interessantes Beispiel dafür, wie ein Landwirt durch unternehmerisches Handeln sein Angebot auf vielfältige Weise mit der Zeit nach und nach ausgebaut hat. Aktuelle Infos zum Haldenhof unter: www.haldenhof-hallwil.ch

Montag, 16.10.2017

Aufruf für den Hallwiler Adventsfenster-Kalender

Text und Bild: Eing.

Bereits jetzt dürfen wir Sie gluschtig machen, am Hallwiler Dorf-Adventsfenster-Kalender mit zu machen. Darum rufen wir jetzt schon zum Teilnehmen auf. Wir freuen uns, wenn wieder genügend Bastler/-innen, mit einem Fenster oder Sujet den diesjährigen Kalender gestalten helfen.

Anmeldungen werden ab sofort bis am 11. November 2017 gerne entgegen genommen.
Organisation: Frauenverein Hallwil. Informationen und Anmeldungen:

Elisabeth Urech, Breiten 79, 5705 Hallwil, Tel. P.: 062 777 39 72, Tel. G.: 062 889 14 31
Eva Suter-Huber, Wannenmoos 373, 5705 Hallwil, Tel. P.: 062 777 61 11, Tel. G. 062 777 46 60

Montag, 16.10.2017

Herbstkranz basteln vom Frauenverein Hallwil

Text und Bild: Eing.

Zehn Frauen trafen sich voller Tatendrang im Vereinszimmer zum Herbstkranz basteln. Die Kursleiterin Blanche Urech hatte eine riesige Fülle von Materialien bereitgestellt So entstanden aus Hortensien, Erika, Fetthenne, Moos, Thuja etc. unter den kreativen Händen der Frauen herrliche Kränze. Mit der Technik von Binden oder Stecken hatte am Schluss jede Teilnehmerin zwei Kränze gestaltet.

Montag, 16.10.2017

Rund 500 Schafe wurden in Hallwil geschoren

Text und Bild: Andreas Walker

Am 7. Oktober wurden in Hallwil wieder rund 500 Schafe von drei Profi-Schafscherern geschoren. Dabei waren wieder viele Zuschauer anwesend. Unter zahlreichen Augen eines interessierten Publikums wurde am genannten Samstag bei schönstem Herbstwetter wieder eine Schafschur in grossem Stil durchgeführt. Auf dem Brunner Bauernhof (Krummacher) in Hallwil kamen etwa 500 Schafe unter das Rasiermesser.

Schafscherer aus Grossbritannien und der Schweiz
(aw) – Die drei Profi-Schafscherer Andy Fuchs aus Weinfelden (TG), Huw Condron aus Wales (Grossbritannien) und John Buchanan aus Wexford (Irland) legten ein beachtliches Tempo hin. Es dauerte höchstens etwa drei Minuten, bis ein Schaf geschoren war, denn die Schafscherer beherrschen ihr Handwerk hervorragend. Schliesslich haben sie auch schon an den legendären Schafschurwettbewerben in Neuseeland und in anderen Ländern teilgenommen.

An der Schafscher-Station ist das Blöken der Schafe zu hören, begleitet vom Summen der Rasierapparate der Schafscherer. Ein Schaf nach dem anderen durchläuft die Schafscher-Station, wo die drei Profi-Schafscherer mit rasantem Tempo ihr Bestes geben. Die Schur ist bestens organisiert. Es herrscht ein Kommen und Gehen von Landwirten, die ihre Schafherden nach einem geordneten Tagesplan bringen und wieder abholen.

Mittagspause in der Schöfelerbeiz
Die Schafschuren in Hallwil erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit und sind mittlerweile zur Tradition geworden. Einerseits ist das Geschehen der Schafschur ein interessantes Ereignis, andrerseits können die Besucherinnen und Besucher die Schur noch mit einem Aufenthalt in der Schöfelerbeiz gleich nebenan verbinden. Da gibt es viele Leckereien zum Mittagessen wie etwa Kartoffelsalat, Schafhamburger, Grillwürste, Kaffee und Kuchen. Auch für die kleinen Gäste ist bestens gesorgt. Ein Spielplatz mit einer Rutschbahn ins Stroh und einigen Spielzeugtraktoren sorgen unter den Kindern für grossse Begeisterung.
Über den Winter wird die Wolle an den Schafen wieder nachwachsen. Die nächste Schur in Hallwil findet wieder am 7. April 2018 statt.

Freitag, 13.10.2017

Schützengesellschaft Hallwil

Text und Bild: Eing.

Die SG Hallwil schloss die Schiesssaison 2016/2017 mit dem Endschiessen und dem Absenden ab. Peter Schörg wurde erneut Vereinsmeister.

Jeweils in der zweiten Hälfte September treffen wir uns mit den Kameraden von Dürrenäsch auf der Schiessanlage im Wormis zu einem der interessantesten Schiesstage, dem Endschiessen. Zu diesem Anlass werden auch nichtlizenzierte Schützinnen und Schützen zugelassen. So wetteiferten auch dieses Jahr rund 20 Hallwiler Schützinnen und Schützen in kameradschaftlicher Fairness um Punkte.

Bereits am 29. September traf sich die SG Hallwil zum Absenden im Schützenbeizli. Kulinarisch verwöhnte uns Sascha Fankhauser. Nach Apéro und kalter Platte fand das Rangverlesen der Jahresmeisterschaft und des Endschiessens statt. Oskar Urech vom Haldenhof war für die Zusammenstellung der Gabentische zuständig. Naturalien wie Wein, Fleisch, Butterzöpfe und Käse, aber auch einige Barpreise wechselten den Besitzer. Niemand ging mit leeren Händen nach Hause. Nach einem feinen Dessert wurde noch lange über gute Resultate und über verlorene Punkte gefachsimpelt. Es ist sehr erfreulich, dass 14 Schützinnen und Schützen die Jahresmeisterschaft geschossen haben. Diese Vereinsmitglieder sind die Stützen der SG Hallwil. Ohne diese «Angefressenen» könnte der Verein nicht leben.

Der Vorstand dankt an dieser Stelle allen, die uns irgendwie gut gesinnt waren. Wir denken da auch an die wertvolle Mithilfe von Nichtschützinnen und Nichtschützen und an unsere Sponsoren. Wir danken auch der Hallwiler Behörde für die konstruktive Zusammenarbeit und die Unterstützung unseres Vereins.

Möchten Sie bei uns mitmachen? Nehmen Sie mit einem Vereinsmitglied Kontakt auf.

Resultate und Informationen: www.sghallwil.ch

Freitag, 29.09.2017

Vereinsreise der Männerriege Hallwil

Text und Bild: Eing.

Bei gutem Reisewetter versammelten sich 7 erwartungsvolle Männerriegler auf dem Bahnhofplatz, zu unserer Vereinsreise auf den Weissenstein oberhalb Solothurn. Mit dem Mietbus fuhren wir auf der Autobahn Richtung Solothurn. In Niederbipp steuert Martin Buchser, zur Überraschung aller, in die Autobahnausfahrt und fährt Richtung Langenthal.

In Bannwil hält er vor dem Rest. Rössli an, wo wir den Kaffeehalt machen. Auf dem Parkplatz begrüsst uns Beat Zehnder, ehemaliger Wirt vom Rest. Schützenstube in Hallwil. Während reger Diskussion mit Beat genossen wir Kaffee und Gipfeli oder «Eingeklemmte». Anschliessend fuhren wir der Aare entlang Richtung Wangen an der Aare, wo es weiter über die Autobahn und Hauptstrasse nach Oberdorf zur Talstation der Seilbahn Weissenstein ging. In nur 10 Minuten führte uns die neue Gondelbahn auf den 1280 m ü. M. gelegenen Hausberg von Solothurn. Über den bei Genusswanderern sehr beliebten Planetenweg kamen wir im Rest. Sennhaus an, wo ein kühles Bier genossen wurde. Zurück auf dem Hausberg wird das Mittagessen bei einmaliger Aussicht auf das Schweizer Mittelland und die leicht verdeckten Alpen eingenommen. Ausser Edwin und Hans wanderten anschliessend alle, zum Teil in nicht bestens geeignetem Schuhwerk, zur Talstation in Oberdorf zurück. Verschwitzt und etwas müde fuhren wir anschliessend nach Solothurn, wo die Zimmer im Hotel Astoria bezogen wurden. Nach dem Nachtessen verbrachten noch einige den Abend in der sehr belebten Altstadt bei einem Beizenbummel. Ausgeschlafen ging es am Sonntagmorgen nach Biel. Dort bestiegen wir ein Schiff, das uns nach Twann brachte. Im schweizweit bekannten Hotel und Rest. Bären ist für uns ein Tisch reserviert. Ob Hecht oder Felchen, alle schwärmten von den Kochkünsten der Küchenmannschaft. Mit dem Schiff ging es wieder auf dem Bielersee, vorbei an Rebbergen zurück nach Biel. Angekommen beim Bus wird die Heimreise mit einem Fahrerwechsel unter die Räder genommen. Alle kamen am Abend wohlbehalten und zufrieden in Hallwil an.

Herzlichen Dank an Martin Buchser für die einmal mehr bestens organisierte Reise.

Freitag, 29.09.2017

Traktörlirennen in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 23. September fand auf dem Areal der Landi Hallwil ein Traktörlirennen für Kinder statt, das von der Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg und vom Landi Markt Hallwil unterstützt wurde.

Rund 100 kleine Fahrerinnen und Fahrer nahmen am Traktörlirennen in Hallwil teil, das von 11 bis 15 Uhr dauerte. Ein Rennen dieser Art fand bisher zwei Mal in Gränichen und einmal in Hallwil statt. Eduard Schmid, Mitglied der Geschäftsleitung der Landi Hallwil hatte dieses Rennen organisiert und betreute auch die Rangliste. Auf einem ausgesteckten Parcours fuhren die Kinder auf dem Landi-Areal die Strecke ab, wobei jeweils die Zeit gemessen wurde.

Aus vier Kategorien wurden die je drei schnellsten Kinder prämiert, die als Preis ein Sparkonto mit einem Startguthaben von 100 Franken bei der Raiffeisenbank erhielten. Neben dem Rennen war auch ein Trampolin für die Kinder vorhanden, ebenfalls ein Grillplausch mit einer Festwirtschaft. Um 15 Uhr erfolgte die Rangverkündigung, wo die Kinder direkt ihren Preis entgegennehmen konnten. Der Preis wurde von Frau Karpf und Herrn Koch der Raifffeisenbank übergeben.

Mittwoch, 27.09.2017

Ein einzigartiges Wildobst-Arboretum im Aare-Seetal

Text und Bild: Jennifer Loosli

Ein altes Kulturgut, dieses Wildobst. Es geriet aber in Vergessenheit und zahlreiche Sorten sind bei uns nur noch in geringer Stückzahl oder gar nicht mehr vorhanden. Deshalb wurde in Hallwil und Dürrenäsch die erste Wildobstsammlung angelegt, die alle europäischen Wildobstarten und deren Sorten enthält.

Letzten Winter wurde in Hallwil eine Erwerbsanlage mit Kornelkirschen, Sanddorn, Felsenbirnen und vielen weiteren Wildobstsorten sowie alle in der Schweiz wachsenden Heckenrosen angepflanzt. Die «Gmüeser» ziehen in Hallwil also einen Muttergarten auf, wobei später Reiser weiterverkauft werden können, damit es immer mehr Wildobst in der Schweiz geben wird. Thomas Urech, Dominik Bisang und Martina Räber legen Wert auf alte Sorten (ProSpecie Rara), direkte Lieferwege, Austausch und selbstverständlich ökologische Produktionsweisen. Auch in Dürrenäsch bei Hans und Pia Bertschi wird Wert darauf gelegt, dass gewisse Sorten wieder auferlebt werden. 2003 wurden 140 Hochstammobstbäume, mit 70 verschiedenen Sorten von Birnen, Äpfel, Zwetschgen etc. auf dem 1.3 Hektar grossen Feld gepflanzt. Die Bäume sind schon so schön gewachsen, dass es Leute gibt, die sich Reiser abschneiden, um selber weitere seltene Wildobstarten zu züchten. Ein grosses Ziel des Wildobst Arboretum ist die Erhaltung, Förderung und Weitervermehrung eines alten Kulturgutes – im Sinne einer lebenden Genbank und kulturellen Vielfalt. Aber auch das Aufzeigen von Nutzungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft, es sollen gesunde Nischenprodukte produziert und verkauft werden. Damit all diese speziellen Sorten nicht in Vergessenheit geraten, hat ProSpecie Rara eine Datenbank mit allen Pflanzenportrait generiert. Dies alles wäre natürlich nicht möglich, ohne eine gute Organisation. Die Trägerschaft setzt sich aus der Stiftung «Kultur Landschaft Aare-Seetal KLAS», Victor Condrau und Gabi Lauper und «ProSpecie Rara», Gertrud Burger, zusammen. Diese bilden die strategische Führung des Projektes und sichern durch ihre Aktivitäten, Fachwissen und Vernetzung die Langfristigkeit und Nachhaltigkeit des Projektes.

Montag, 25.09.2017

Damenriege Hallwil: Turnfahrt in den Schwarzwald

Text und Bild: Eing.

Entspannt steigen wir am Samstag, den 9. September in den Merzbus, Richtung Schwarzwald. Wellness steht auf dem Programm, unsere Uhr darf ein wenig langsamer ticken und das Wetter, sonst ein wichtiger Faktor, kann uns sowas von egal sein!

In Waldshut unterbrechen wir die Reise, trinken Kaffee, helfen den deutschen Geschäften ihren Umsatz steigern und finden schlussendlich Platz für alle 14 Frauen im Restaurant «Lamm». Satt mit Schnäppchen bepackt geht’s weiter und bald erreichen wir unseren Zielort, das Hotel «4 Jahreszeiten» am Schluchsee. Einchecken, Zimmer beziehen, dann kann es losgehen mit Massagen und Behandlungen in Wohlfühloasen.

Beim Nachtessen wird rege über Anwendungen und Masseure diskutiert oder gelästert. Alle konnten im grossen Angebot des Hotels etwas Entsprechendes finden.

Am nächsten Morgen, nach einem sehr reichhaltigen Frühstücks-Buffet, stehen noch weitere Behandlungen an, dann räkeln wir uns ein letztes Mal in der Saunalandschaft und wissen, dass die Verwöhnkur bald ein Ende hat.

Ausgeruht spazieren wir dem Schluchsee entlang bis zum Hotel «Auerhahn». Dort erwartet uns der Bus mit unserem Gepäck, chauffiert von Jimmy, der uns nach diesem kräfteraubenden Marsch an den Titisee fährt. Dort stürzen wir uns in die Flaniermeile und können natürlich den leckeren Spezialitäten der Region nicht widerstehen! Schinken, Honig, Hochprozentiges und Süsses!

Die aufkommenden Hungergefühle werden im Restaurant «Pferdestall» auf italienisch-deutsche Art beseitigt!

Die Heimreise ist kurz und komfortabel und gegen 19.00 Uhr steigen wir entspannt und locker aus dem Bus. Wellness pur!

Vielen Dank an Domi fürs organisieren, Marianne für den super Service mit Chauffeur und allen die mit Freude dabei waren!

Montag, 18.09.2017

Exclusiv Car-HiFi macht Autoradios fit für DAB+

Text und Bild: Thomas Moor

Schon bald schlägt den analogen UKW-Sendern das letzte Stündchen. Ab 2019 beginnt eine regionale Teilabschaltung und ab 2024 herrscht schweizweit Funkstille. Der neue Standard ist die digitale Technologie DAB+. Obwohl DAB+ bereits in vieler Leute Munde ist, ist es längst noch nicht in allen Radioempfängern. Speziell nicht in Autoradios.

Während man zu Hause das herkömmliche Gerät mit einem DAB+-Empfänger ganz einfach ersetzt, stellt sich die Frage, was mit den fest verbauten Radios in Autos und anderen Fahrzeugen geschieht. Gemäss Schätzungen hat alleine die Zahl der Occasions-PKW die 2-Millionengrenze erreicht. Fahrzeuge mit UKW-Radios, die auf DAB+ umgerüstet werden wollen. Hier ist die ganze Sache komplex und benötigt für das Umrüsten entsprechendes Know-how von Fachleuten. Wie dasjenige des auf Mobilelektronik spezialisierte Unternehmen Exclusiv Car-HiFi GmbH aus Hallwil. Inhaber Sandro Angeloni verfügt mit seiner Firma über eine 30-jährige, praxisorientierte Erfahrung in den Bereichen Beratung, Einbau und Verkauf von Mobilelektroniksystemen. Und auch für DAB und DAB+ ist man zu einem Kompetenzcenter der ersten Stunde gewachsen. «Bereits seit dem Jahr 2000 sind wir spezialisiert für das Nach- und Aufrüsten von Autoradios für DAB/DAB+», wie Angeloni sagt. Er sieht in der neuen digitalen Übertragungstechnologie nur Vorteile. Zum Beispiel das grössere Senderangebot und die bessere Tonqualität. Zudem braucht DAB+ weniger Energie als das herkömmliche UKW und ist nicht zuletzt wegen der geringeren Strahlung ökologischer.

Vom umfassenden Fachwissen der Firma Exclusiv Car-HiFi GmbH profitiert die Automobilindustrie, aber auch Private. «Wir arbeiten eng mit den Automobil-Importeuren zusammen», wie Sandro Angeloni sagt. Dazu zählen unter anderem die AMAG, Emil Frey, Renault, Dacia, Ford etc. Vom Kompetenzcenter in Hallwil aus werden massgeschneiderte und integrierte Lösungen angeboten. Auch DAB+-Schulungen für das Automobilgewerbe bietet das Hallwiler Unternehmen in Zusammenarbeit mit der WEER GmbH an. Damit nicht genug: Das DAB+-Helpdesk der SRG ist mit der Hallwiler Firma eng verknüpft. Zudem ist Sandro Angeloni damit beschäftigt, ein schweizweites Händlernetz mit Stützpunkten aufzubauen. Infos: www.dab-plus-inside.ch

Mittwoch, 23.08.2017

Der Treffpunkt für gesellige Gourmets

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Aabach Sänger feierten Premiere, aber nicht mit einem neuen Gesangsprogramm, sondern mit einem kulinarischen Event: Sie luden zum Fischessen. Auf dem Parkplatz des Schützen-Pub Hallwil begeisterten sie die Gäste mit leckerem Balchen und hervorragender Stimmung.

«Der Balchen war immer die Attraktion der Waldfest-Speisekarte», schilderte Amedeo Baldo, Präsident der Aabach Sänger. «Also haben wir uns gedacht, wir verleihen dieser Tradition mit dem Fischessen einen neuen Rahmen.» Die Mitglieder waren aufgeregt. Die Eröffnung des liebevoll geschmückten Zeltes am Samstag um 10 Uhr erwies sich als etwas früh. Doch als die Uhrzeiger an die zwölf heranrückten, trudelten die Gäste langsam ein. Walter Rymann liess fleissig Balchen ins Öl plumpsen, während Heinz Kerschberger als Küchengehilfe, einen Salatteller nach dem anderen vorbereitete. «Jetzt fängts an richtig Spass zu machen», erklärten die servierenden Sängerinnen und Sänger mit strahlenden Gesichtern. Als Dirigent Maik Brüggmann eintrudelte, wurden die Speisenden zum Publikum einer kleinen Choreinlage. Auch am Sonntag kamen die ersten Hungrigen zur Mittagszeit. «Dafür hatten wir bis zum Schluss kaum leere Plätze im Zelt», sagte Amedeo Baldo und fügte hinzu: «Die Premiere des Fischessens ist auf jeden Fall gelungen. Und wir haben bereits erste Anmeldungen für eine mögliche Fortsetzung im kommenden Jahr.»

Mittwoch, 16.08.2017

Gemeinsam den Boden für Neues geschaffen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Im Februar hat Edith Kottmann die Stelle als Schulleiterin in Hallwil angetreten. Wie sie mit den Herausforderungen des ersten halben Jahres umgegangen ist und was sie sich für die Zukunft der Schule wünscht, schilderte sie in einem Gespräch.

Als Edith Kottmann ihr Büro im Schulhaus in Hallwil bezog, war in den Medien viel über die personellen Wechsel und damit verbundene Schwierigkeiten berichtet worden. Welche Tätigkeit prägte diese Zeit? «Ich führte Gespräche auf allen Ebenen», erinnert sich Edith Kottmann mit einem freundlichen Lächeln. «Mit Lehrpersonen, Eltern, Behörden – ich wollte so genau wie möglich wahrnehmen, was die Menschen beschäftigte und welche Veränderungen sie sich wünschten.» Von Vorteil sei dabei sicherlich gewesen, dass mit Schulsozialarbeiter Alessandro Mani eine zusätzliche Anlaufstelle für Eltern gewährleistet gewesen sei. «Denn da neben der administrativen Führung der Schule, Qualitätsmanagement und Personalführung meine Aufgaben sind, wäre ich nicht immer die richtige Ansprechpartnerin gewesen. Die Schulsozialarbeit war die Verbindung.»

Mittlerweile sei das Team wieder komplett. Ein befristeter Arbeitsvertrag sei vor den Ferien ausgelaufen. Und auch die geplante Klasseneinteilung bedinge noch Ressourcen. «So freuen wir uns auf drei neue Gesichter im Team.» Edith Kottmann hat sich in Hallwil gut eingelebt. Mitbewohner des liebevoll eingerichteten Büros ist Grosspudel DJ. «Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie die Kinder auf ihn reagieren. Und wie allein seine Anwesenheit so manche Aufgeregtheit beruhigt.» Schön sei auch zu sehen, dass Lehrerinnen und Lehrer ihre Unterrichtsvorbereitungen im Gebäude vor Ort träfen. «Das Schulhaus lebt.» In den kommenden Monaten werde es darum gehen, Hallwil wieder in den Drüwiler Schulverband einzugliedern. Die anstehenden Wahlen, die auch zwei neue Schulpflegsmitglieder bedeuten, sieht Edith Kottmann bei allen möglichen Schwierigkeiten auch als Chance. Die Begeisterung für ihre Arbeit verleiht auch schwierigen Themen eine gewisse Leichtigkeit. «Altersgemischtes Lernen finde ich faszinierend, gerade in einer Zeit, in der viele Kinder allein aufwachsen.» Was wünscht sie sich für Hallwil? «Lehrerinnen und Lehrer sollen einen guten Boden haben, auf dem man gemeinsam Visionen entwickeln kann.»

Freitag, 11.08.2017

Frauenverein: Einladung zum Herbstkranz-Kurs

Text und Bild: Eing.

Unter der Leitung von Blanche Urech binden oder stecken wir am Mittwoch, 27. September 2017 ab 19.00 Uhr im Vereinszimmer Hallwil herbstliche Kränze für an die Tür oder auf den Tisch. Mit verschiedenen Naturmaterialien wie Hortensien, Moos, Beeren, Lianen etc. gestaltet jede Teilnehmerin ihren eigenen individuellen Kranz. Die Kränze werden auf Strohreifen gebunden oder in Weidenkränzen in Steckmoos gesteckt. Es können auch beide Kränze kreiert werden. Der Kurs kostet inkl. Material für einen Kranz: Mitglieder Fr. 55.– / Nichtmitglieder Fr. 60.–, ein zweiter Kranz kostet Fr. 38.–. Alle Materialien werden von der Kursleiterin mitgebracht. Mitbringen, Rebschere und evtl. Gartenhandschuhe. Bitte bis am 20. September 2017 anmelden bei: Lisi Urech, Tel. G. 062 889 14 31, Tel. P. 062 777 39 72

Montag, 02.08.2017

1.-August-Brunch in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am Vormittag des 1. August lud die Gemeinde Hallwil zu einem Brunch auf dem Haldenhof ein. Rund 80 Gäste fanden sich bei schönstem Sommerwetter ein, wo unter einem grossen Zelt ein reichhaltiges Buffet angeboten wurde.

In zwei grossen Bratpfannen bereiteten zwei Köche Rösti mit Spiegeleier und Speck zu. Der Einkaufs- und Erlebnisbauernhof unter der Leitung von Oskar Urech veranstaltet von Mitte Mai bis Oktober jeweils am Sonntag ein Buurezmorge, zudem wird noch eine Besenbeiz betrieben. So war er prädestiniert dazu, am 1. August den Bundesfeier-Brunch zu organisieren. Oskar Urech und Heidi Mosimann arbeiteten mit einem 8-köpfigen Team zusammen, um die Wünsche der Gäste an diesem Tag zu erfüllen. Am Brunch anwesend waren auch die Mitglieder des Gemeinderats von Hallwil. Begleitet wurde der Anlass von der Musik «Mörwil-Örgeler» aus Möriken-Wildegg.

«Liebi Hallwilerinne, liebi Hallwiler, liebi Gäscht, liebs Team vom Haldehof

Scho wieder isch es Johr voller uf und ab im Läbe vo Haubu verbii – und mir dörfed hüt am 1. Augschte wieder do ufem Haldehof zum Brunch zäme sii. Es sind die Momänt, womer de Zämehalt vom Dorf cha gschpühre, die Momänt womer sech i Erinnerige und spannende Gspröch cha verlühre.

Gmeinschaft – en Gruppe vo Mönsche wo zäme läbt und schafft – und sich zom Wohl vo allne au immer wieder zämerafft. Die Gmeinschaft ufem Haldehof schafft hüt für alli wo de Ihladig gfolgt sind – für alt und jung, für chli und gross und alli euri Chind. Eusi Gmeinschaft vom Dorf wämmer hege und pflege immer wieder neu.

Ich danke em Haldehofteam im Name vo allne und en schöne Nationalfiirtig wünsch ich eu!»

1.-August-Rede von Susanne Stumpf, Gemeinderätin

Mittwoch, 02.08.2017

Weizenfeld in Hallwil abgebrannt

Text: Andreas Walker, Bild: Daniel Rudolf

Am Nachmittag des 18. Juli brannte in Hallwil ein Weizenfeld ab. Der Brand hatte einen Grosseinsatz der Feuerwehr Boniswil-Hallwil zur Folge. Diese hatte den Brand zwar schnell im Griff, dennoch ist das zwei Hektaren grosse Feld zerstört worden.

Zum Brand kam es, als der Landwirt um 15 Uhr mit dem Traktor und einer angehängten Strohballenpresse das Feld mähte. Nur wenig später bemerkte er, dass beim Anhänger ein Feuer entstanden war. Darauf fuhr der Landwirt an den Feldrand und koppelte den Traktor ab. Das trockene Wetter und ein warmer Wind sorgten dafür, dass sich das Feuer sehr schnell ausbreitete. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden dürfte etwa 200 000 Franken betragen. Als Grund für den Brand wird eine technische Ursache vermutet. Der Wind trieb das Feuer zu einem Wohngebiet, wo die Anwohner mit Gartenschläuchen Wasser spritzten, um das Fortschreiten des Feuers und damit die gewaltige Hitze einzudämmen. Zurück blieb eine schwarze, verbrannte Fläche, worin teilweise noch Inseln von Weizenhalmen standen. Feldbrände treten regelmässig als Lauffeuer auf und sind relativ leicht zu löschen. Ein Risiko stellt hier allerdings die rasche Ausbreitung dar. Im Juli sind bereits mehrere Kornfelder in der Schweiz beim Mähen in Brand geraten. So etwa am 23. Juni bei Rudolfingen (ZH), am 4. Juli in Bösingen (FR), am 17. Juli in Unterstammheim (ZH) und am 17. Juli in Lyssach (BE). Ursachen solcher Brände sind oft ein durch den Mähdrescher ausgelöster Funkenschlag.

Mittwoch, 02.08.2017

Feuerwehrreise 2017

Text und Bild: Eing.

Am Samstagmorgen trafen wir uns voller Vorfreude am Bahnhof. Da wir am Flughafen Zürich die Flughafenfeuerwehr besichtigen wollten, wurde angekündigt, dass wir durch eine Sicherheitskontrolle gehen müssen und deshalb die ID brauchen.

Beim Einsteigen in den Zug stellte sich heraus, dass bei jemandem unerklärlicherweise die ID aus dem Portemonnaie verschwunden war. Aufgrund dessen eilte er nach Hause, konnte die ID jedoch nicht finden. Dafür aber den Reisepass. Den Zug hatte er trotzdem verpasst, er konnte sich jedoch eine Fahrgemeinschaft an den Flughafen organisieren. Anstatt 15 Personen waren wir also noch 14. Beim genauen Durchzählen fiel jedoch auf, dass noch jemand fehlte. Ihn trafen wir anschliessend am Bahnhof Lenzburg wieder. Er stand eine Stunde zu früh in Hallwil am Bahnhof und fuhr einfach schon mal nach Lenzburg. Weiter nahmen wir den Zug Richtung Flughafen. Dort angekommen mussten wir bis zur Feuerwehr noch ein ganzes Stück gehen. Für die eine der beiden Organisatorinnen stellte das Gehen ein grösseres Problem dar, da sie sich im Vorfeld der Reise einen Zeh gebrochen hatte. Mit einem Kickboard konnte sie sich allerdings super fortbewegen. Darauf war ihr der Neid der anderen sicher. Also auf das Kickboard, nicht den gebrochenen Zeh. Da die beiden Organisatorinnen den Weg nicht kannten, waren sie auf die tatkräftige Unterstützung der anderen und GoogleMaps angewiesen. Wir schafften es aber pünktlich anzukommen und Alexander, der Berufsfeuerwehrmann, erwartete uns schon.

Bei der Sicherheitsinstruktion erfuhren wir, wie wir uns zu verhalten haben, wenn das Horn ertönt. Den Einsatzkräften bleiben nämlich nur 20 Sekunden Zeit um Auszurücken und wir wollten ja nicht Gefahr laufen, von ihnen überrannt zu werden. Da wir ja alle die ID oder den Pass dabei hatten, konnten wir anschliessend durch die Sicherheitskontrolle gehen. Wir wurden durch den Torbogen mit den Metalldetektoren geschickt und unsere Jacken und Taschen wurden ebenfalls kontrolliert. Nur die Ausweise, die wollte niemand sehen. Dann endlich durften wir in die Fahrzeughalle. Die Führung begann mit einer sehr eindrücklichen Demonstration des Flugfeldlöschfahrzeuges. Anschliessend durften wir alle Fahrzeuge anschauen und uns auch hineinsetzen. Zum Abschluss der Führung konnten wir aus dem Tower der ehemaligen Einsatzzentrale einen Blick aus der Vogelperspektive auf den Flughafen werfen. Wir erfuhren sehr viele interessante und auch nützliche Informationen, zum Beispiel wie man die WC-Tür in einem Flugzeug von aussen öffnet oder dass das Löschmittel Nummer eins dieser Feuerwehr zwei 5-dl-Wasserflaschen sind.

Da die Führung so interessant war und durch unsere Fragen länger dauerte, verpassten wir unseren Zug Richtung Hemishofen. Das Tram, welches wir stattdessen nahmen, fuhr wegen einer Baustelle nicht alle Haltestellen an. Wir mussten darum einen Umweg über den Hauptbahnhof machen. Das war allerdings gar nicht schlimm, denn so hatten wir ein paar wenige Minuten Zeit, Biernachschub und einen Strohhut zu kaufen. Dieser erwies sich auch gegen das Regenwetter als sehr dienlich. Endlich in Hemishofen angekommen, hatten wir nochmals einen kurzen Spaziergang vor uns, bevor wir auf dem Bolderhof ankamen. Dort gab es sofort Znacht, da wir von der langen Zugfahrt ziemlich hungrig waren. Nach dem Essen forderten wir uns im Nageln heraus. Zum Glück wissen wir nicht nur mit dem Hammer, sondern auch mit Feuer umzugehen und so schafften wir es, mit nassen Zeitungen und grossen Holzscheiten ein Lagerfeuer zu entfachen. Mit mehr oder weniger jugendfreien Erzählungen genossen wir in geselliger Runde den Abend.

Wir stellten fest, dass es sich auch im Regen prima um ein Feuer sitzen lässt. Wenn man aufsteht, muss man sich halt nur wieder auf den gleichen Platz setzen, so bleibt wenigstens die Hose trocken. Auf diesem Bauernhof gibt es zwei wunderschöne, romantische Sternguckersilos. Im Stroh liess es sich allerdings auch ganz bequem schlafen. Wir hatten sogar noch Gesellschaft durch den Hofhund. In der Nacht sind nur zwei Personen über ihn drüber gestolpert. Am Morgen war sehr früh schon Tagwache, da es um sieben Uhr bereits Zmorge gab. Ausser einem ging es eigentlich allen ziemlich gut. Nach eingehender Diskussion stellte sich heraus, dass dieser vermutlich nicht an Bio gewöhnt ist und alles halb so schlimm gewesen wäre, wenn der Whisky vom Vorabend nicht Bio gewesen wäre. Nachdem alle die Rucksäcke wieder gepackt und das ganze Stroh aus den Kleidern geschüttelt hatten, ging es per ÖV nach Unterstammheim zum nächsten Bauernhof. Wir durften dort beim Bierbrauen selbst Hand anlegen. Zudem konnten wir die Gläser immer wieder mit diesem vorzüglichen Bier füllen. Bei der Bierolympiade stellte sich heraus, dass bei unserer Feuerwehr im Gummistiefel-Weitwurf und Bierhumpen-Stossen definitiv noch Verbesserungspotential vorhanden ist. Am Mittag erhielten wir zur Stärkung ein wohlverdientes Bierfondue. Im Anschluss gabs nochmals ein paar sehr interessante Eindrücke ins Bierbrauen, bevor wir uns wieder zum Bahnhof und auf den Heimweg begaben. Jetzt müssen wir nur noch ausdiskutieren, wer unser selbst gebrautes Bier in Unterstammheim abholen darf. Es soll nämlich möglichst viel davon im Magazin ankommen und nicht schon auf dem Heimweg getrunken werden.

Montag, 31.07.2017

«Löwenkonzerte» Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die Vielfalt des Aargauer Musikschaffens ist weit über die Grenzen des Kantons bekannt. Klingende Botschafter der orchestralen Musik sind dabei das in Rheinfelden beheimatete vitale Capriccio Barockorchester, das sich der schillernden Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verschrieben hat. Am Künstlerhaus Boswil zu Hause ist das vor Ideen sprühende Kammerorchester CHAARTS mit guter Musik jeder Couleur. Im ganzen Kanton zu Hause schliesslich ist das grosse, innovative Symphonieorchester argovia philharmonic, das die ganze Breite der symphonischen Musik mit Bravour darbietet.

Alle drei Orchester stehen für das reiche professionelle Musikschaffen des Kulturkantons Aargau. Über die verführerische Akustik und das reizvolle Ambiente des Löwensaals in Beinwil am See und dank der Unterstützung durch den Kanton und die Gemeinde Beinwil finden die drei Klangkörper nun erstmals in einer gemeinsamen Konzertreihe zusammen. Und damit das Publikum die musikalische Vielfalt in voller Gänze erleben kann, wurde das neue «Löwenabo» geschaffen. Mit dem Löwenabo geniesst das Publikum vier völlig unterschiedliche, hochkarätige Konzerte mit einem Preisvorteil von 20% auf den Einzelkartenpreis. Auch die anderen Abo-Vorteile sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Den Anfang dieser neuen, exklusiven Abo-Reihe im Löwensaal macht im September die argovia philharmonic Big Band unter der Leitung von Mister Big-Band schlechthin, Pepe Lienhard. Im November stehen die beliebten «Vier Jahreszeiten» des argentinischen Tango-Komponisten Astor Piazzolla auf dem Programm, gespielt von Chaarts, Solist an der Violine ist der Aargauer Sebastian Bohren. Ebenfalls gespielt werden Werke von Antonin Dvorak und Martin Wettstein. Das argovia philharmonic spielt dann im März sein im Löwensaal unterdessen schon zur Tradition gewordenes Symphoniekonzert, in diesem Jahr unter der Leitung des international renommierten Schweizer Dirigenten Matthias Bamert, zusammen mit der jungen Cellistin Laura van der Heijden, auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Dvorak und Franck. Im vierten Löwenkonzert im April schliesst das Capriccio Barockorchester den ersten Zyklus dieser aussergewöhnlichen Konzertreihe im Löwensaal mit Werken von Bach, Gluck, Mozart und Haydn.

Informationen/Tickets: www.loewenkonzerte.ch

Mittwoch, 12.07.2017

Pferdestärken pur am 2. Holzrücke-Turnier in Leutwil

Text und Bild: Thomas Moor

Teamwork, Geschicklichkeit und Pferdestärken: Diese Kombination verspricht wieder ganz viele spannende Wettkämpfe. Zu erleben in Leutwil am 19. und 20. August dank Markus «Eichi» Eichenberger . Zu Gast auf dem Bergmatthof von Gerold Gloor organisiert er dort das 2. Holzrücke-Turnier. Mensch und Pferd als eingespieltes Gespann bei der Arbeit. Das war einmal. Leider sieht das Alltagsbild heute etwas anders aus. Vorbei die Zeiten, als beim Mähen, Säen und Pflügen auf dem Feld oder beim Holzrücken Pferde – oder «Habertraktoren», wie sie auch genannt wurden – vor die schwere Last gespannt wurden. Markus Eichenberger allerdings setzt – neben vielen anderen Gleichgesinnten aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland – auch heute noch auf das Arbeitstier Pferd.

Was dieses zu leisten im Stande ist, können die Besucher des 2. Holzrücke-Turniers am Wochenende vom 19. und 20. August auf dem Bergmatthof hautnah miterleben. Bei vielen Arbeiten sei der Einsatz mit Pferdekraft ökologisch sinnvoller und nachhaltiger, wie Markus Eichenberger überzeugt ist. Speziell beim Holzrücken im Wald. Und wie dieses funktioniert, wird bei verschiedenen Prüfungen gezeigt. Am Samstag steht neben dem Holzrücken mit Einspännern auch eine Einsteigerprüfung sowie das Finale im einspännigen Holzrücken auf dem Programm. Am Sonntag findet die Königsdisziplin, das zweispännige Holzrücken, und der Teamwettkampf statt. Während des Feldgottesdienstes findet für die Kinder die Sonntagsschule im Wald mit Ponyreiten statt. Unterstützt wird Organisator Markus Eichenberger vom TV Leutwil (Festwirtschaft) und vom Feuerwehrverein Leutwil-Dürrenäsch. Am Samstag um 20.30 Uhr haben die Alphornbläsergruppe Leutwil im Festzelt einen Auftritt. Der Eintritt während beider Wettkampftage ist frei.

Infos unter www.hofzumbusch.ch

Freitag, 07.07.20107

Rocknacht Tennwil: Drei Festivaltage zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Das Festival Rocknacht Tennwil feiert dieses Jahr sein 10-Jahr-Jubiläum. Grund genug, dieses Jubiläum an drei Festivaltagen zu zelebrieren. Vom 21. bis 23. September 2017 heisst es wieder «Let’s Rock» in Tennwil. Dabei kommen nicht nur Fans aus der rockigen Ecke voll auf ihre Kosten .

Der Donnerstag, 21. September 2017 gilt als der offizielle Jubiläums-Abend der 10. Ausgabe der Rocknacht Tennwil. Die Musikgesellschaft Meisterschwanden wird das Festwochenende eröffnen. Die Musikantinnen und Musikanten werden sicherlich Notenblätter mit rockigen Melodien aufschlagen. Lassen wir uns überraschen. Ebenfalls mit von der Partie sind GRUUF DIGGER, eine absolute Newcomer-Band. Sie wird an der Rocknacht zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne auftreten und ihre Songs zum Besten geben. Schlager mit Stromgitarren liefert SCHLAGRAHM zum Abschluss des ersten Abends. Kompromisslose Gitarrenwände und Evergreens aus dem Schlager-Himmel lassen jedes Rocker- und Schlagerherz höher schlagen.

Der 2. Festival-Tag, der Freitag, 22. September 2017, steht ganz im Zeichen der Schweizer Rock- und Metalszene. MAD SOX aus Solothurn und SILENT CIRCUS aus Neuenhof machen den Auftakt und geben mit Crossover, Metalcore und melodisch harter Rockmusik den musikalischen Steilpass an die alt bekannten Gesichter von THE ORDER, welche den Wasen bereits 2012 und 2013 gerockt haben. Die Luke dicht machen zum Abschluss MAXXWELL aus Luzern, die ihr erstes Gastspiel in Tennwil 2011 gaben.

Der Samstag, 23. September 2017, startet mit WIELANDER aus dem Kanton Obwalden. WIELANDER ist die neue Band um Sänger Martin Wieland. Stil: moderner Heavy Metal. Weiter gehts mit MAVERICK. Das ist grandioser Kick-Ass-Rock aus Belfast (Nordirland). Zum ersten Mal in der Schweiz und im Gepäck ihr zweites Album «Big Red», welches am 26. August 2016 veröffentlicht wurde. Danach übernimmt die Band HARTMANN das Zepter. Nach 2012 dürfen sich die Fans wieder auf einen unvergesslichen Gig freuen. Als Headliner der 10. Rocknacht Tennwil steht ECLIPSE auf der Bühne. Die schwedische Band um Sänger Erik Martensson zelebriert klassischen Hardrock mit starker AOR-Schlagseite. Das Schlussfeuerwerk zündet XII GALLON OVERDOSE mit einer grandiosen Show und Hardrock pur.
Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

Freitag, 07.07.2017

Sommerzeit – Ausflugszeit!

Text und Bild: Eing.

Wenn die Tage am längsten sind, die Sonne hoch am Himmel steht und uns die lauen Nächte dazu verführen, ist ein Ausflug in das Seetal besonders reizvoll. Sei es alleine, paarweise, als Familie oder fröhliche Gruppe. Natürlich beginnt und endet eine Reise mit dem Regionalbus Lenzburg!

Stets besonderes Highlight ist ein Ausflug an den Hallwilersee. Ab Bahnhof Lenzburg erreicht man mit der Buslinie 395 das Schloss Hallwyl. Das ist eines der schönsten und romantischsten Wasserschlösser in der Schweiz. Dabei verbreitet die idyllische Lage am Aabach und die malerische Umgebung mit Wald und Wiesen einen besonderen Charme. Entlang dem Seeufer, erreicht man zu Fuss den Hallwilersee. Den einzigen See in der Schweiz der sich in Ufernähe umwandern lässt. Spannende Ausflugsvorschläge sind unter seetaltourismus.ch zu finden.

Steigen Sie ein!
Der Regionalbus Lenzburg hat für Sie immer den passenden Bus! Ob Familienausflug, Klassenzusammenkunft, Vereins- oder Schulreise – ein gelungener Ausflug beginnt und endet mit dem richtigen Transport. Feiern Sie die Feste wie sie fallen. Mit uns geniessen es bestimmt alle Gäste! Prost. Pendeldienste und Transferfahrten für Tagungen, Generalversammlungen, Sportveranstaltungen, Dorffeste oder Firmenjubiläen zählen zu unseren Spezialitäten. Rufen Sie uns an, 062 886 10 00, oder besuchen Sie unsere Website www.rbl.ch.

Donnerstag, 06.07.2017

Grümpelturnier des Turnvereins Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 1. Juli fand in Hallwil zum 26. mal das jährliche Grümpelturnier statt. 25 Fussballmannschaften aus der Region traten gegeneinander an. Das Hallwiler Grümpelturnier ist ein Fussballturnier, bei dem zwar am Schluss eine Rangliste der Mannschaften erstellt wird, jedoch klar der Spass im Vordergrund steht. Dieser Leitsatz stand denn auch auf den T-Shirts, die jeder Teilnehmer bekam: «All Johr gmüetlech».

Als das Grümpelturnier Ende der 80er-Jahre von zwei Jugendlichen in Hallwil gegründet wurde, spielten gerade einmal eine Handvoll Mannschaften gegeneinander. Innerhalb eines Vierteljahrhunderts ist dieser Anlass immer grösser geworden. Er wird jährlich vom Turnverein Hallwil organisiert. Der Kassier Thomas Bucher erklärt: «Es soll ein Anlass für die Leute vom Dorf sein, um miteinander in Kontakt zu kommen. Das Grümpelturnier im Sommer bildet den Gegenpol zum Brauchtum im Winter. Wichtig sind die Sponsoren des Gewerbes, die diesen Anlass unterstützen und damit überhaupt ermöglichen». Für die Gewinner gab es attraktive Preise wie etwa Früchtekörbe, Taschen oder einen Grill. In einem grossen Zelt neben dem Fussballplatz konnten sich Teilnehmer und Besucher in der Festwirtschaft unter anderem mit leckeren Grilladen verpflegen. Ab 18 Uhr war schliesslich die Grümpi-Bar geöffnet, wo es feine Drinks und gute Musik gab.

Montag, 03.07.2017

Frauenvereinsreise

Text und Bild: Eing.

Wie letztes Jahr, erwartete uns zu früher Morgenstunde der Merz-Midibus mit unserem Fahrer Roman beim Restaurantparkplatz. Gut gelaunt und schon munter waren alle 17 Frauen pünktlich da und wir konnten unser Reisli starten.

Unser erstes Ziel war die Firma Oswald in Steinhausen. Da wurden wir auch schon erwartet. Gipfeli und fein duftender Kaffee wurden uns serviert. Und während wir dies genossen, lauschten wir den Erzählungen mit Filmli über die Firmengeschichte und deren Gründung 1951. Mit 20 Jahren erwarb Meinrad Oswald eine kleine Kaffeerösterei in Zürich und verkaufte seine Produkte ohne Zwischenhandel direkt an seine Kunden. Der persönliche Kundenkontakt war sein Erfolgsrezept. Nebst dem Kaffeerösten widmete er sich der Entdeckung einzigartiger Gewürze. So entstanden Gewürzmischungen, Bouillons und Saucen. Der Einmannbetrieb entwickelte sich rasch zu einer erfolgreichen Firma mit eigenen Verkaufsläden und Mitarbeitern, die die Kunden zu Hause besuchten und berateten. 1958 wurde der neue Standort Steinhausen/ZG mit neuen Produktionsanlagen für Pulver- und Pastenmischungen, die noch heute dieselben sind, eröffnet. Zum 60. Jubiläumsjahr erweiterte Oswald sein Sortiment mit Backmischungen und dem Kaffeekapselsystem.

Auch die Führung durch die Firma von der Produktion in der Küche und der Anlage, zum Lager und der Abpackerei bis zum Versand war sehr eindrücklich. Wieder zurück, war eine Degustation für uns bereit. Von Bouillons zu verschiedenen Balsamicos, zu Dips, Eistees und Kaffee. Mit einem 20%-Gutschein deckten wir uns noch im Verkaufsladen ein. Und wie könnte es auch anders sein, bestiegen wir den Bus mit etwas mehr Gepäck als wir ausgestiegen sind.

Unsere Reise ging dann weiter auf den Ratenpass oberhalb des Aegerisees. Auf der schönen Sonnenterrasse gönnten wir uns einen Apéro. Am gemütlich langen Tisch im Innern genossen wir ein feines Essen mit Salat, Vorspeise und Dessert und dem vom Verein offerierten Kaffee. Die restliche Zeit bis zur Heimfahrt stand zur freien Verfügung. In Grüppli machten wir uns auf, den Volg-Erlebnispfad zu erkunden. Bis zur Kapelle war mir der Weg bekannt. Noch eine Stunde ... Das reicht doch allemal um den Rundweg bis zur vereinbarten Zeit abzulaufen.

Oje, oje ... Wo ist denn nur das Restaurant??? Mein Orientierungssinn liess mich voll im Stich. Nach ein paar Irrwegen nahm ich das Navi im Natel in Betrieb. Oh, noch 47 Min. ... Das reicht nie! Zu viert nahmen wir nun den Rückweg im Eiltempo unter unsere Füsse und die Andern genossen während dessen etwas Kühles. Mit einer halben Stunde Verspätung ging es auf den Heimweg und wieder ging eine schöne, fröhliche und interessante Vereinsreise zu Ende.

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