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Freitag, 15.12.2017

50. Chlauschlöpfwettbewerb in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 10. Dezember fand in Hallwil auf dem Schulhausplatz zum 50. Mal der Chlauschlöpfwettbewerb statt. Dabei liessen sich Geisslechlöpfer und Zuschauer nicht von Sturm und Regen abhalten.

Dieses Wettchlöpfen war ein ganz Besonderes, denn es war genau das 50. Mal, dass dieser Brauch in Hallwil durchgeführt wurde. Das erste Hallwiler Chlauswettchlöpfen fand im Jahr 1968 beim Bahnhof statt. Allerdings herrschten wahrscheinlich an den vergangenen Anlässen kaum je so stürmische und regnerische Wetterbedingungen, wie an diesem Sonntag. Dies hinderte jedoch niemanden, dieses Jubiläum mit Freude durchzuführen. 37 Teilnehmer/-innen nahmen an diesem Wettbewerb teil. Verschiedene Alterskategorien vom Kindes- bis zum Rentenalter traten gegeneinander an, Mädchen und Frauen chlöpften in einer eigenen Kategorie. Drei erfahrene Chlöpfer amteten als Juroren und bewerteten die Wettkämpfer, sodass am Schluss eine Rangliste erstellt werden konnte. Dabei wurde unter anderem auf folgende Kriterien geachtet: Der Stand des Chlöpfers sollte weder blockiert noch unruhig sein und sich im vorgezeichneten Kreis von einem Meter befinden. Die Geissel sollte möglichst horizontal gezogen werden und darf mit dem Boden nicht in Berührung kommen. Die Knallgeräusche der Geissel müssen rhythmisch, etwa gleich laut und in nicht zu rascher Geschwindigkeit erfolgen.

In der Turnhalle befand sich eine Festwirtschaft, wo man bestens mit Essen und Trinken vom Trachtenverein Hallwil versorgt wurde. Nachdem der Organisator Andreas von Burg die Ranglisten erstellt hatte, fand zum Schluss die Siegerehrung statt. Die Gewinner dieses Wettbewerbes massen sich mit weiteren Geisslechlöpfern aus der Umgebung am 17. Dezember am 26. regionalen Chlaus- Chlöpf-Wettkampf in Lenzburg. Am 14. Dezember trafen sich die Geisslechlöpfer noch einmal vor dem Schützen Stübli in Hallwil, um ein letztes Mal die Geisseln zu schwingen. Während die Chlausen durchs Dorf jagten, gaben die Geisslechlöpfer an verschiedenen Standorten im Dorf ihr Können zu zweit, zu dritt und zu viert zum Besten.

Von bösen Geistern und dem Samichlaus …
Das Chlauschlöpfe dürfte ein Überbleibsel germanischer Traditionen sein. Nach altem Volksglauben sollte das Knallen der Geisseln die bösen Totendämonen vertreiben, die man besonders um die winterliche Sonnenwendzeit fürchtete. Eine Sage erzählt zudem, dass die Lenzburger Jugend ihren Samichlaus einst so verärgert hatten, dass er schwor, sich für immer in den Goffersberg zu verkriechen. Nun müssen die Burschen jedes Jahr mit lauten Peitschenknallen den Samichlaus wieder aus seiner Höhle hervorlocken, damit er auch pünktlich zum Chlausmärt die Kinder beschenken kann.

Montag, 11.12.2017

Räbeliechtli auf dem Schulhausplatz

Text und Bild: Andreas Walker

Im November sind die Nächte lang und der Winter steht vor der Tür. Eine Jahreszeit, in der viele Räbeliechtliumzüge stattfinden, um die dunklen Nächte mit Lichtern zu erhellen.

Der Ursprung dieses Brauches liegt teilweise im Dunkeln. Wahrscheinlich suchten die Menschen in früheren Zeiten mit diesen Lichtern Schutz vor den dunklen Mächten. Am Abend des 9. November fand der alljährliche Räbeliechtliumzug auch in Hallwil statt. Vom Kindergarten bis zur 6. Klasse schnitzten die Schülerinnen und Schüler die traditionellen Räbeliechtli. Während die Kleinen die durch Kerzen erleuchteten Räbeliechtli trugen, durften die Kinder der 5. und 6. Klasse die Fackeln tragen. So erschienen in der Dunkelkeit die Räbeliechtli wie Sterne. Auf dem Schulhausplatz brannte zudem ein Feuer, an dem man sich wärmen konnte. Nach dem Singen der Lieder konnte man sich verpflegen. Der Frauenverein Hallwil sorgte dabei für das Essen. Die «Räbe» ist eine Zuckerrübe mit weissem Fruchtfleisch und violetter Haut. Früher war sie ein wichtiges Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung. Die Mahlzeit füllte den Magen und schonte den Geldbeutel. Ein typisches Aargauergericht ist der «Rääbebappe», eine Mahlzeit, bei der die Räben wie Kartoffelstock zubereitet werden.

Freitag, 08.12.2017

Weihnachtsguetzli backen

Text und Bild: Eing.

Am Dienstagabend, den 28. November 2017 war es wieder soweit: 7… nein 8…. Nein, zu zehnt standen wir in der Schulhausküche in Hallwil.

Eva Sutter hatte, wie auch schon in den letzten Jahren, ca. 22 kg Guetzliteig vorbereitet, damit wir dann auch gleich mit auswalen, ausstechen und Kugeln formen beginnen konnten.

Schnell waren wir 5 Grüppli wie fleissige Bienchen. Und Eva schob Blech für Blech in die heissen Öfen und war dafür besorgt, keine anbrennen zu lassen. Wir hatten Spass und durften dann auch Brunsli, Mailändeli, Spekulatius, Zimtsterne, Spitzbuben, verschiedene Sablés, Vanillekipferl, Mokkakugeln, Rosinenhöckli, Nussstängeli mit nach Hause nehmen. Etwas müde, aber zufrieden kehrten wir mit gefüllten Guetzlibüchsen nach Hause und erfreuten dann unsere Familien mit dem fein duftenden Inhalt.

Vielen Dank dir Eva, Für die Vorbereitung, die, wie wir alle wissen, sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Ein guter, auf die Adventszeit einstimmender Abend, ging vorüber und die Vorfreude auf nächstes Jahr ... bestimmt wieder!

Mittwoch, 22.11.2017

Hallwiler Dorf-Adventskalender 2017

Text: Eing., Bild: Fotolia

Auch dieses Jahr können wir Ihnen den Hallwiler Dorf-Adventskalender präsentieren. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein weiteres Fenster / Sujet beleuchtet, bis am 24. Dezember ein vollständiger Kalender in unserem Dorf erstrahlt. Die ganze Pracht kann, jeweils zwischen 17.00 und 22.00 Uhr, bis am 2. Januar 2018 bestaunt werden. An dieser Stelle einen ganz herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer!

Am Donnerstag, 28. Dezember 2017 machen wir für alle Interessierten den gemeinsamen Adventsfenster-Spaziergang. Wir werden je eine Hälfte des Kalenders besichtigen.

Treffpunkt 18.00 Uhr beim Schulhaus: Besichtigung der Fenster Nr. 13 bis Nr. 24, anschliessend aufwärmen und gemütliches Beisammensein im Vereinszimmer mit Suppe Kaffee und Kuchen. Wir freuen uns, wenn viele Interessierte bei einem Abendspaziergang die Fenster bewundern.

Eine schöne Adventszeit wünschen Ihnen alle Advents-Fenster-Beteiligten.

Nr. 13: Familie O. Urech, Haldenhof
Nr. 14: Familie Luginbühl, Engenbühl 66
Nr. 15: Familie Strebel, Engenbühl 330
Nr. 16: Müller Christian + Meier Barbara, Weiheracker 246
Nr. 17: Familie Suter-Huber, Wannenmoos 373
Nr. 18: Familie Mieschbühler, Wannenmoos 408
Nr. 19: Ute Tschira, Wannenmoos 385
Nr. 20: Familie Siemensmeyer, Sonnhalde 338
Nr. 21: Familie Dux Wolf, Sonnhalde 314
Nr. 22: Familie Vogel, Sonnhalde 152
Nr. 23: Familie Katharina Schatzmann, Sonnhalde 137
Nr. 24: Schule Hallwil

Mittwoch, 22.11.2017

Wiehnachtschindli ist am 24./25. Dezember unterwegs

Text und Bild: Eing.

Bitte melden Sie sich für den Besuch noch bis am 15. 12. 2017 bei der Gemeindekanzlei an. Mit genauer Angabe der Adresse, vorzugsweise per E-Mail: gemeinde@hallwil.ch, oder Telefon: 062 777 30 10.

Die Routen:
24. Dezember, ab 16.00 Uhr

Bahnhofstrasse – Dürrenäscherstr. Ost – Engenbühl – Sonnhalde – Wannenmoos – Mürbe – Kofer – Grossackerstrasse – Grossackerweg – Dürrenäscherstr. West – Weiheracker – Weihermatt – Seetalstr. 85 – Dürrenäscherweg – Breiten –Mülisacker – Steinmattweg – Käsereistrasse.

25. Dezember, ab 16.00 Uhr
Langjucharten – Friedhofweg – Rüchlig – Hübel – Tal – Rebenhübel – Seetalstr. West – Weid – Kappelen – Mühlematt – Seetalstr. Ost – Delle – Zelglistrasse – Bettacker – Ausserdorf – Seengerstrasse – Haldenweg – Kommunalgebäude.

Mittwoch, 15.11.2017

Apfelaktion vom Gewerbeverein Seetal

Text und Bild: Eing.

Am 08.11.2017 wurde mittlerweile traditionell die Apfelspendenaktion vom Gewerbeverein Seetal durchgeführt. Verantwortlich für dieses vitaminreiche Znüni waren die Vorstandsmitglieder vom GVS, Herr Fritz Stadler (Stadler Architekten AG aus Boniswil) und Herr Franz Roth (Maler Roth AG aus Seengen).

Die Schüler haben dieses Geschenk gerne angenommen und die sehr gut schmeckenden Früchte mit Freude gegessen. «Das ist eine vorbildliche Aktion vom Gewerbeverein, weil sie damit die gesunde Ernährung unserer Schüler fördern», so die Schulleiterin, Frau Edith Kottmann. Zum Schluss durften natürlich auch die Lehrer der Primarschule Hallwil das Obst probieren. Schule und Gewerbeverein freuen sich schon jetzt auf den nächsten Apfeltag in 2018.

Montag, 06.11.2017

Hauptübung der Feuerwehr Boniswil-Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am Abend des 27. Oktober fand die Feuerwehrhauptübung der Feuerwehr Boniswil-Hallwil bei der Reithalle Hallwyl statt. Das Schwergewicht der Übung lag auf der Rettung von Mensch und Tier, sowie auf das Löschen eines Brandes.

Dabei war folgende fiktive Situation gestellt: Es brennt im unteren Teil der Reithalle, wo sich Pferde im Stall befinden. Eine Familie im oberen Stockwerk ist vom Feuer eingeschlossen. Die Frau hat versucht die Scheibe einzuschlagen, sich dabei verletzt und blutet stark. Der Mann ist verwirrt und in Panik, der Sohn hat den Kopf angeschlagen – er wird später bewusstlos.

Das Feuerwehrauto fährt ein und beleuchtet mit einem Scheinwerfer das Gebiet. Über eine Leiter steigen die Feuerwehrleute und Sanitäter durchs Fenster, um erste Hilfe zu leisten und schliesslich die Familie zu evakuieren. Gleichzeitig wird der Brand gelöscht. Übungsleiterin Karin Helfenstein rapportiert am Schluss die Übung und deklariert sie als erfüllt. Sie dankt der Familie Siegrist, die sich für diese Übung zur Verfügung gestellt hat. Einsatzleiter Roland Boss und Kommandant Roger Zingg sind ebenfalls zufrieden mit der gesamten Übung.

Freitag, 03.11.2017

Mittwinterbräuche an der Haubuer Chilbi 2018

Text und Bild: Jennifer loosli

«Chlausjage» und «Wiehnechts-Chindli» sind seit Gedenken immer in Hallwil durchgeführt worden – und zwar ohne Unterbruch. Damit es so weiter geht, treffen sich jedes Jahr alle Mitglieder des Brauchtums und besprechen miteinander wie dieses Jahr die Bräuche durchgeführt werden.

Nicht nur «Chlausjage» und «Wiehnechts-Chindli» werden weiterhin als Brauchtum gepflegt und weitergeführt sondern auch «Chlauschlöpfe, Bärzeli, Silväschter-Trösche» und das «Silväschter Füür.» Deshalb wurde am letzten Donnerstag im Oktober die Brauchtumssitzung einberufen und besprochen wer was und wie organisiert. Speziell in diesem Jahr ist sicher, dass man «50 jahre Chlauswettchlöpfe Hallwil» feiern darf. Nicht nur die Bräuche wurden untereinander besprochen. Alle Vertreter der verschiedenen Vereine von Hallwil stiessen später an die Sitzung dazu, weil die Haubuer Chilbi 2018 gleich auch noch geplant wurde. Das Komitee der Haubuer Chilbi möchte, dass die Bräuche von Hallwil an der Chilbi in irgendeiner Form vorkommen. Deshalb wurden die Vereine mit den Bräuchen zusammen geschlossen und besprochen ob dies miteinander harmoniert. Wer nun schlussendlich mit wem welches Projekt aufziehen wird, kann man an der Haubuer Chilbi 2018 sehen.

Diese schönen, alten Winterbräuche müssen weiterhin gepflegt und ausgeführt werden. So soll lebendiges Volksgut erhalten bleiben. So sagte einst Willi Urech, Gemeindeamman von Hallwil (1966-1975) «Tradition pflegen, heisst nicht Asche aufbewahren, sondern Glut am Glühen halten!»

Mittwoch, 01.11.2017

Wünschen Sie den Besuch vom Wiehnechts-Chindli?

Text und Bild: eing.

Der Brauch: Wir sind eine Gruppe von sieben Mädchen, die nach einem alten Brauch an den beiden Weihnachtstagen von Haus zu Haus ziehen. Bei den Familien singen wir ein Weihnachtslied und verteilen selbst gebackene Weihnachtschrömli.

Freuen Sie sich auch auf den besinnlichen Brauch vom Wiehnachtschindli? Dann freuen wir uns auf Ihre Anmeldung. Wenn Sie die Mädchen nicht empfangen möchten, bitten wir Sie, sich abzumelden.

Mit Ihrer Anmeldung helfen Sie uns, dass die Mädchen die Familien auf den jeweiligen Routen zu angemessenen Zeiten besuchen können.

Vielen Dank für ihre Mithilfe.
Brauchtumskommission Hallwil
Verantwortliche Wiehnechts-Chindli

Die Routen:
24. Dezember, ab 16 Uhr
Bahnhofstrasse – Dürrenäscherstr. Ost – Engenbühl – Sonnhalde – Wannenmoos – Mürbe – Kofer – Grossackerstrasse – Grossackerweg – Dürren-
äscherstr. West – Weiheracker – Weihermatt – Seetalstr. 85 – Dürrenäscherweg – Breiten – Mülisacker – Steinmattweg – Käsereistrasse.

25. Dezember, ab 16 Uhr
Langjucharten – Friedhofweg – Rüchlig – Hübel – Tal – Rebenhübel – Seetalstr. West – Weid – Kappelen – Mühlematt – Seetalstr. Ost– Delle – Zelglistrasse – Bettacker – Ausserdorf – Seengerstrasse – Haldenweg – Kommunalgebäude.

An-/Abmeldung:
Bitte melden Sie sich bis am 14.12.2017 bei der Gemeindekanzlei. Mit genauer Angabe der Adresse, vorzugsweise per Mail an: gemeinde@hallwil.ch, oder Tel. 062 777 30 10.

Montag, 30.10.2017

Frauenverein: Weihnachts-Chrömli backen

Text: Eing., Bild: Pixelio

Haben Sie auch keine Lust alleine Zuhause Weihnachts-Chrömli zu backen? Wir haben die Lösung: Der Frauenverein Hallwil lädt Sie herzlich zum gemeinsamen Chrömli backen ein.

Ablauf: In ungezwungener Runde heissen wir die Adventszeit willkommen und werden unter der Leitung von Eva Suter die Chrömli gemeinsam ausstechen und backen. Es werden ca. 8 verschiedene Sorten Teig vorhanden sein. Am Schluss wird die süsse Pracht aufgeteilt, ca. 1,5 – 2 kg pro Person.

Datum: Dienstag 28. November 2017
Ort: Schulhausküche Hallwil
Dauer: 18.00 – ca. 22.00 Uhr
Kosten: ca. Fr. 20.— bis 25.—
Mitbringen: Chrömlidosen
Teilnehmer: Es ist jede/r Frau/Mann herzlich willkommen

Anmeldung bis am: 21. November 2017

Informationen und Anmeldungen:

Eva Suter-Huber
Wannenmoos 373, 5705 Hallwil Tel. Privat: 062 777 61 11
Tel. Gesch. 062 777 46 60

Elisabeth Urech
Breiten 79, 5705 Hallwil
Tel. Privat: 062 777 39 72
Tel. Gesch.: 062 889 14 31

Montag, 30.10.2017

Frauenverein: Dorf-Adventskalender

Text und Bild: Eing.

Es fehlen noch die letzten Teilnehmer/-innen für den diesjährigen Dorfadventskalender. Wir hoffen noch auf Anmeldungen bis am 11. November 2017.

Ab dem 1. Dezember wird wieder jeden Abend bis am 24. Dezember, bei einer anderen Familie ein liebevoll gestaltetes Fenster oder Sujet, die dunklen Winterabende erleuchten.

Am Dienstag, 12. und am Donnerstag, 28. Dezember ab 18.00 Uhr machen wir für alle Interessierten gemeinsame Adventsfenster-Spaziergänge. Wir werden jeweils eine Hälfte des Kalenders besichtigen. Am Schluss kann man sich im Vereinszimmer mit Suppe, Kaffee und Kuchen wieder aufwärmen.

Die Liste aller Teilnehmer erhalten sie mit separatem Flugblatt.

Eine schöne Adventszeit wünschen Ihnen alle Advents-Fenster-Beteiligten.

Anmeldungen an:
Elisabeth Urech, Tel. Privat: 062 777 39 72,
Tel. Geschäft: 062 889 14 31
Eva Suter-Huber, Tel. Privat: 062 777 61 11,
Tel. Geschäft: 062 777 46 60

Mittwoch, 25.10.2017

Willkommen zu einer völlig neuen Beauty-Erfahrung

Text und Bild: Jennifer Loosli

2006 begann die grosse Leidenschaft: das Designen von Fingernägeln. Seither hat Beauty by Kisamano ihre Dienstleistungen immer weiter ausgebaut sowie einen geräumigen und hellen Raum dazu gemietet. Hier werden alle Beauty-Wünsche erfüllt.

Man betritt diesen hellen, grossen Raum, der bestückt ist mit lauter professionellen Geräten und weiss «hier bin ich in guten Händen!». Wohlfühlen wird bei Beauty by Kisamano gross geschrieben. Neu gegründet wurde die Unternehmung «Beauty by Kisamano» 2015 an der Unterdorfstrasse 20 in Seon. Seither werden nicht mehr nur Gel-Nägel designt, sondern eine grosse Palette an verschiedenen Dienstleistungen angeboten: Permanent Make-Up, Vip-Lashes (Wimpern-Extensions) und definitive Haarentfernung. Die Kunden profitieren von der Kraft und Präzision des Vikini-Diodenlasers. Ein Angebot für alle die sich nicht jeden Tag rasieren möchten. Unerwünschte Haare können an allen Körperstellen dauerhaft beseitigt werden, egal bei welchem Haut- und Haartyp. Aber nicht nur verschönern, sondern auch kompetente Hautanalysen mit Beratung erhält man vom medizinischen Fachpersonal.
Lange, dichte und ausdrucksstarke Wimpern sind dagegen der Traum vieler Frauen. Seit einigen Jahren hat sich dieser neueste Trend durchgesetzt: die «Wimpern-Extensions». Wimpern-Extensions verleihen jeder Augenpartie einen völlig natürlichen und neuen Ausdruck! Beauty by Kisamano bietet dazu im Herbst spezielle Aktionen zu Topkonditionen. Mit einer Terminbuchungssoftware auf der Website macht es Beauty by Kisamano ihren Kunden einfach ihre Termine selber einzutragen und zu buchen. Mehr Informationen dazu auf der Homepage www.kisamano-beauty.ch oder auf
Facebook: BeautybyKisamano

Mittwoch, 25.10.2017

12. Hunde-Military des Kynologischen Vereins Seetal

Text und Bild: Andreas Walker

Am 21. Oktober fand die beliebte Military-Prüfung des Kynologischen Vereins Seetal (KVS) statt. Start und Ziel war bei der Mehrzweckhalle in Hallwil. Auf einer rund acht Kilometer langen Strecke waren zwischen Start und Ziel verschiedene Posten verteilt, an welchen die Teams Punkte sammeln konnten.

Dabei spielte die Laufzeit für die gesamte Strecke keine Rolle, es zählten ausschliesslich die gesammelten Punkte. Die Strecke führte über Feld- und Waldwege im Gebiet Hallwil – ARA –Klubhütte KVS in Seengen – Hallwiler Waldhütte –Hallwiler Badi – Mülisacher – Mehrzweckhalle. Für das leibliche Wohl sorgten ein Verpflegungsposten auf der Strecke, sowie der Spaghetti-Plausch in der Mehrzweckhalle.

Der Begriff Military kommt ursprünglich aus dem Pferdesport. Eine (Pferde-) Military ist eine Vielseitigkeitsprüfung, die aus den Disziplinen Geländeritt, Dressurprüfung und Jagdspringen besteht. Eine (Hunde-) Military ist eine Wanderung, bei der verschiedenste Aufgaben für Hund und/oder Halter/-in zu absolvieren sind. Der Anlass ist kein Hochleistungssport. Vielmehr soll es ein Plausch-Parcours sein, mit dem Ziel, mit seinem Hund einen tollen Tag im Freien zu verbringen. Eine Military ist mit Hunden jeder Ausbildungsstufe, jeden Alters und jeder Grösse durchführbar und bietet eine sinnvolle Abwechslung zum Hunde- und Halteralltag.

Freitag, 20.10.2017

Kinderkafi in Hallwil

Text und Bild: Eing.

Der «Verein Kinder in Hallwil» organisiert einige Aktivitäten, die für Familien und Kinder gute Kontaktmöglichkeiten bieten, um sich kennenzulernen. Nebst der gut besuchten Spielgruppe «Zauberkästli», der sportlichen Bewegung im Muki-Turnen, der Kinderdisco, der Frühlings- und Herbstbörse sowie dem gemeinsamen Grillieren im Sommer findet alle zwei Wochen ein Kinderkafi statt.

Währenddem die Kinder erste Erfahrungen im gemeinsamen Spiel sammeln, lernen die Eltern andere Eltern kennen, tauschen sich aus und manchmal entstehen dabei hilfreiche Kontakte oder sogar neue Freundschaften. In der Aula können die Kleinen in Ruhe und sicher auf Entdeckungsreise gehen. Die Krabbelecke ist mit Decke, verschiedenen Spielsachen und Bilderbüchern ausgestattet. Auf einem Mal-Tisch können sich die Kleinen kreativ entfalten.

Wir bieten ein abwechslungsreiches Znüni, bestehend aus Zopf/Brot und Früchten an. Dazu gibt es Kaffee und Sirup für die Kleinen. Für den Unkostenbeitrag von Fr. 5.– pro Familie steht ein Kässeli bereit. Es braucht keine Anmeldung. Eltern, Grossmamis und auch andere Bezugspersonen sind mit ihren Kindern im Alter von null bis fünf Jahren herzlich eingeladen vorbei zu schauen. Wir treffen uns jeweils donnerstags von 09.00 bis 11.00 Uhr in der Aula im Schulhausgebäude. Unsere nächsten Daten sind: 02.11.17, 16.11.17, 30.11.17, 14.12.17

Kommt doch vorbei, wir freuen uns auf euch!
Das Kinderkafi-Team
Infos unter: www.vk-hallwil.ch

Mittwoch, 18.10.2017

Haldenhof: 50-Jahre-Jubiläum und Ladeneröffnung

Text und Bild: Andreas Walker

Am 30. September feierte der Haldenhof in Hallwil das 50-Jahre-Jubiläum. Während mehrerer Jahrzehnte hat Oskar Urech das Angebot immer mehr ausgebaut.

Vor genau 50 Jahren wurde der Haldenhof in Hallwil gebaut, wo Oskar Urech aufwuchs. 1986 übernahm er den landwirtschaftlichen Betrieb von seinem Vater. Er versuchte laufend, neue Sachen anzubieten und mittlerweile hat er einen Landwirtschaftsbetrieb mit Ackerbau, vorwiegend Mais und Getreide, Sonnenblumen, Kartoffeln, Mastschweine, Mutterkühe und daneben noch den sogenannten Eventbereich mit dem Hofladen.

Angefangen hatte alles 1994 mit einem kleinen Marktstand auf dem Bahnhofareal in Seon. «Wir verkauften dort ein wenig Gemüse», schildert Oskar Urech. Später wurden einige Produkte direkt ab Hof verkauft. Aufwand und Ertrag waren jedoch nicht zufriedenstellend. Er stand vor der Entscheidung, entweder aufzuhören oder das Angebot zu erweitern. So wurde der alte Hofladen aufgebaut, worin das Angebot nach und nach grösser wurde. Mit der Zeit kamen Anfragen von Leuten, die noch spezielle Produkte wünschten. «Wir hatten zum Beispiel ein breites Angebot ann Gemüse, jedoch keine Eier und keine Backwaren. Auf die Nachfragen der Leute, kamen wir diesem Angebot nach. Später kamen Wünsche nach einem Apéro auf dem Hof, was wir ebenfalls umsetzten» erklärt Oskar Urech.

2010 entschloss er sich, ein Labyrinth in seinem Maisfeld zu machen. Parallel dazu wurden Glaces verkauft. Das Ergebnis war jedoch immer noch nicht zufriedenstellend. «Wir hatten zu viel investiert, um aufzuhören und es hatte zu wenig gebracht, um weiterzumachen», resümiert er. Trotzdem beschloss er, an diesem Punkt weiterzumachen.

Im Jahr darauf stellte er den Pavillon auf und es kamen Nachfragen für Geburtstagsfeiern und weitere Anlässe. Seit drei Jahren werden im Sommerhalbjahr jeden Sonntag «Buurezmorge» gemacht. Mittlerweile ist der Pavillon der Renner und das Maislabyrinth eine willkommene Ergänzung. Fast jedes Wochenende kommen noch Gesellschaftsanlässe dazu, wie Familienfeste, Klassentreffen, Vereinsanlässe, Hochzeiten etc. Mittlerweile kommen Gäste aus der ganzen Schweiz. Hat jemand z.B. einen Teil seiner Verwandtschaft in der Region Bern und einen anderen Teil in der Ostschweiz, so ist der Haldenhof für ein solches Familientreffen geradezu optimal. Die zentrale Lage – schweizweit gesehen – und die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr machen den Haldenhof für solche Anlässe zusätzlich attraktiv. «Das Neueste, was wir jetzt anbieten, ist eine Bauerhofolympiade mit Plauschwettkämpfen für Gesellschaften, Firmen und Vereine auf Anmeldung. An diesen Wettkämpfen kann man nageln, Hufeisen werfen, Strohballen laden, Rundballen rollen, Garettenrennen fahren, usw.» fasst Oskar Urech zusammen. Firmen buchen z.B. für «Teambildung» verschiedene Events. «Wir hatten schon Bankprokuristen, die Bäume pflanzten, Banker, die Karotten ernteten, oder Ingenieure, die Brot backten» erzählt er. Neue Kontakte knüpft Oskar Urech jeweils an der Aargauer Messe in Aarau, wo er alle zwei Jahre einen Stand hat und den Haldenhof vorstellt.

50-Jahre-Jubiläum ein neuer Hofladen
Zum 50-Jahre-Jubiläum wurde auch der Laden vergrössert und in einem anderen, renovierten Gebäudeteil neu eröffnet. Im neuen Laden gibt es ein reichhaltiges Angebot an Obst, Gemüse, Backwaren, Eier, Konfitüre usw. Am Dienstag, Freitag und Samstag wird jeweils Brot gebacken, am Samstag zusätzlich Zöpfe und Süsswaren. Jeden ersten Samstag im Monat gibt es frisches Fleisch von den Tieren des Hofes. Ansonsten kann jederzeit tiefgefrorenes Fleisch bezogen werden. «Wir planen neu, Fertigfondues, gedämpfte Karotten zum Aufwärmen etc. Dabei legen wir grundsätzlich Wert darauf, dass die Produkte sind und natürlich sind, das heisst, wenn möglich ohne synthetische Konservierungsmittel hergestellt werden» stellt er klar. Um den Haldenhof zu führen hat Oskar Urech ein tatkräftiges Team, das ihn unterstützt: Das sind seine Partnerin Heidi Mosimann, seine Familie, ein Angestellter und ein Team von Aushilfen, die nach Bedarf Unterstützung leisten – im Gesamten zwischen 15 und 20 Leuten. Der Haldenhof ist somit ein interessantes Beispiel dafür, wie ein Landwirt durch unternehmerisches Handeln sein Angebot auf vielfältige Weise mit der Zeit nach und nach ausgebaut hat. Aktuelle Infos zum Haldenhof unter: www.haldenhof-hallwil.ch

Montag, 16.10.2017

Aufruf für den Hallwiler Adventsfenster-Kalender

Text und Bild: Eing.

Bereits jetzt dürfen wir Sie gluschtig machen, am Hallwiler Dorf-Adventsfenster-Kalender mit zu machen. Darum rufen wir jetzt schon zum Teilnehmen auf. Wir freuen uns, wenn wieder genügend Bastler/-innen, mit einem Fenster oder Sujet den diesjährigen Kalender gestalten helfen.

Anmeldungen werden ab sofort bis am 11. November 2017 gerne entgegen genommen.
Organisation: Frauenverein Hallwil. Informationen und Anmeldungen:

Elisabeth Urech, Breiten 79, 5705 Hallwil, Tel. P.: 062 777 39 72, Tel. G.: 062 889 14 31
Eva Suter-Huber, Wannenmoos 373, 5705 Hallwil, Tel. P.: 062 777 61 11, Tel. G. 062 777 46 60

Montag, 16.10.2017

Herbstkranz basteln vom Frauenverein Hallwil

Text und Bild: Eing.

Zehn Frauen trafen sich voller Tatendrang im Vereinszimmer zum Herbstkranz basteln. Die Kursleiterin Blanche Urech hatte eine riesige Fülle von Materialien bereitgestellt So entstanden aus Hortensien, Erika, Fetthenne, Moos, Thuja etc. unter den kreativen Händen der Frauen herrliche Kränze. Mit der Technik von Binden oder Stecken hatte am Schluss jede Teilnehmerin zwei Kränze gestaltet.

Montag, 16.10.2017

Rund 500 Schafe wurden in Hallwil geschoren

Text und Bild: Andreas Walker

Am 7. Oktober wurden in Hallwil wieder rund 500 Schafe von drei Profi-Schafscherern geschoren. Dabei waren wieder viele Zuschauer anwesend. Unter zahlreichen Augen eines interessierten Publikums wurde am genannten Samstag bei schönstem Herbstwetter wieder eine Schafschur in grossem Stil durchgeführt. Auf dem Brunner Bauernhof (Krummacher) in Hallwil kamen etwa 500 Schafe unter das Rasiermesser.

Schafscherer aus Grossbritannien und der Schweiz
(aw) – Die drei Profi-Schafscherer Andy Fuchs aus Weinfelden (TG), Huw Condron aus Wales (Grossbritannien) und John Buchanan aus Wexford (Irland) legten ein beachtliches Tempo hin. Es dauerte höchstens etwa drei Minuten, bis ein Schaf geschoren war, denn die Schafscherer beherrschen ihr Handwerk hervorragend. Schliesslich haben sie auch schon an den legendären Schafschurwettbewerben in Neuseeland und in anderen Ländern teilgenommen.

An der Schafscher-Station ist das Blöken der Schafe zu hören, begleitet vom Summen der Rasierapparate der Schafscherer. Ein Schaf nach dem anderen durchläuft die Schafscher-Station, wo die drei Profi-Schafscherer mit rasantem Tempo ihr Bestes geben. Die Schur ist bestens organisiert. Es herrscht ein Kommen und Gehen von Landwirten, die ihre Schafherden nach einem geordneten Tagesplan bringen und wieder abholen.

Mittagspause in der Schöfelerbeiz
Die Schafschuren in Hallwil erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit und sind mittlerweile zur Tradition geworden. Einerseits ist das Geschehen der Schafschur ein interessantes Ereignis, andrerseits können die Besucherinnen und Besucher die Schur noch mit einem Aufenthalt in der Schöfelerbeiz gleich nebenan verbinden. Da gibt es viele Leckereien zum Mittagessen wie etwa Kartoffelsalat, Schafhamburger, Grillwürste, Kaffee und Kuchen. Auch für die kleinen Gäste ist bestens gesorgt. Ein Spielplatz mit einer Rutschbahn ins Stroh und einigen Spielzeugtraktoren sorgen unter den Kindern für grossse Begeisterung.
Über den Winter wird die Wolle an den Schafen wieder nachwachsen. Die nächste Schur in Hallwil findet wieder am 7. April 2018 statt.

Freitag, 13.10.2017

Schützengesellschaft Hallwil

Text und Bild: Eing.

Die SG Hallwil schloss die Schiesssaison 2016/2017 mit dem Endschiessen und dem Absenden ab. Peter Schörg wurde erneut Vereinsmeister.

Jeweils in der zweiten Hälfte September treffen wir uns mit den Kameraden von Dürrenäsch auf der Schiessanlage im Wormis zu einem der interessantesten Schiesstage, dem Endschiessen. Zu diesem Anlass werden auch nichtlizenzierte Schützinnen und Schützen zugelassen. So wetteiferten auch dieses Jahr rund 20 Hallwiler Schützinnen und Schützen in kameradschaftlicher Fairness um Punkte.

Bereits am 29. September traf sich die SG Hallwil zum Absenden im Schützenbeizli. Kulinarisch verwöhnte uns Sascha Fankhauser. Nach Apéro und kalter Platte fand das Rangverlesen der Jahresmeisterschaft und des Endschiessens statt. Oskar Urech vom Haldenhof war für die Zusammenstellung der Gabentische zuständig. Naturalien wie Wein, Fleisch, Butterzöpfe und Käse, aber auch einige Barpreise wechselten den Besitzer. Niemand ging mit leeren Händen nach Hause. Nach einem feinen Dessert wurde noch lange über gute Resultate und über verlorene Punkte gefachsimpelt. Es ist sehr erfreulich, dass 14 Schützinnen und Schützen die Jahresmeisterschaft geschossen haben. Diese Vereinsmitglieder sind die Stützen der SG Hallwil. Ohne diese «Angefressenen» könnte der Verein nicht leben.

Der Vorstand dankt an dieser Stelle allen, die uns irgendwie gut gesinnt waren. Wir denken da auch an die wertvolle Mithilfe von Nichtschützinnen und Nichtschützen und an unsere Sponsoren. Wir danken auch der Hallwiler Behörde für die konstruktive Zusammenarbeit und die Unterstützung unseres Vereins.

Möchten Sie bei uns mitmachen? Nehmen Sie mit einem Vereinsmitglied Kontakt auf.

Resultate und Informationen: www.sghallwil.ch

Freitag, 29.09.2017

Vereinsreise der Männerriege Hallwil

Text und Bild: Eing.

Bei gutem Reisewetter versammelten sich 7 erwartungsvolle Männerriegler auf dem Bahnhofplatz, zu unserer Vereinsreise auf den Weissenstein oberhalb Solothurn. Mit dem Mietbus fuhren wir auf der Autobahn Richtung Solothurn. In Niederbipp steuert Martin Buchser, zur Überraschung aller, in die Autobahnausfahrt und fährt Richtung Langenthal.

In Bannwil hält er vor dem Rest. Rössli an, wo wir den Kaffeehalt machen. Auf dem Parkplatz begrüsst uns Beat Zehnder, ehemaliger Wirt vom Rest. Schützenstube in Hallwil. Während reger Diskussion mit Beat genossen wir Kaffee und Gipfeli oder «Eingeklemmte». Anschliessend fuhren wir der Aare entlang Richtung Wangen an der Aare, wo es weiter über die Autobahn und Hauptstrasse nach Oberdorf zur Talstation der Seilbahn Weissenstein ging. In nur 10 Minuten führte uns die neue Gondelbahn auf den 1280 m ü. M. gelegenen Hausberg von Solothurn. Über den bei Genusswanderern sehr beliebten Planetenweg kamen wir im Rest. Sennhaus an, wo ein kühles Bier genossen wurde. Zurück auf dem Hausberg wird das Mittagessen bei einmaliger Aussicht auf das Schweizer Mittelland und die leicht verdeckten Alpen eingenommen. Ausser Edwin und Hans wanderten anschliessend alle, zum Teil in nicht bestens geeignetem Schuhwerk, zur Talstation in Oberdorf zurück. Verschwitzt und etwas müde fuhren wir anschliessend nach Solothurn, wo die Zimmer im Hotel Astoria bezogen wurden. Nach dem Nachtessen verbrachten noch einige den Abend in der sehr belebten Altstadt bei einem Beizenbummel. Ausgeschlafen ging es am Sonntagmorgen nach Biel. Dort bestiegen wir ein Schiff, das uns nach Twann brachte. Im schweizweit bekannten Hotel und Rest. Bären ist für uns ein Tisch reserviert. Ob Hecht oder Felchen, alle schwärmten von den Kochkünsten der Küchenmannschaft. Mit dem Schiff ging es wieder auf dem Bielersee, vorbei an Rebbergen zurück nach Biel. Angekommen beim Bus wird die Heimreise mit einem Fahrerwechsel unter die Räder genommen. Alle kamen am Abend wohlbehalten und zufrieden in Hallwil an.

Herzlichen Dank an Martin Buchser für die einmal mehr bestens organisierte Reise.

Freitag, 29.09.2017

Traktörlirennen in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 23. September fand auf dem Areal der Landi Hallwil ein Traktörlirennen für Kinder statt, das von der Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg und vom Landi Markt Hallwil unterstützt wurde.

Rund 100 kleine Fahrerinnen und Fahrer nahmen am Traktörlirennen in Hallwil teil, das von 11 bis 15 Uhr dauerte. Ein Rennen dieser Art fand bisher zwei Mal in Gränichen und einmal in Hallwil statt. Eduard Schmid, Mitglied der Geschäftsleitung der Landi Hallwil hatte dieses Rennen organisiert und betreute auch die Rangliste. Auf einem ausgesteckten Parcours fuhren die Kinder auf dem Landi-Areal die Strecke ab, wobei jeweils die Zeit gemessen wurde.

Aus vier Kategorien wurden die je drei schnellsten Kinder prämiert, die als Preis ein Sparkonto mit einem Startguthaben von 100 Franken bei der Raiffeisenbank erhielten. Neben dem Rennen war auch ein Trampolin für die Kinder vorhanden, ebenfalls ein Grillplausch mit einer Festwirtschaft. Um 15 Uhr erfolgte die Rangverkündigung, wo die Kinder direkt ihren Preis entgegennehmen konnten. Der Preis wurde von Frau Karpf und Herrn Koch der Raifffeisenbank übergeben.

Mittwoch, 27.09.2017

Ein einzigartiges Wildobst-Arboretum im Aare-Seetal

Text und Bild: Jennifer Loosli

Ein altes Kulturgut, dieses Wildobst. Es geriet aber in Vergessenheit und zahlreiche Sorten sind bei uns nur noch in geringer Stückzahl oder gar nicht mehr vorhanden. Deshalb wurde in Hallwil und Dürrenäsch die erste Wildobstsammlung angelegt, die alle europäischen Wildobstarten und deren Sorten enthält.

Letzten Winter wurde in Hallwil eine Erwerbsanlage mit Kornelkirschen, Sanddorn, Felsenbirnen und vielen weiteren Wildobstsorten sowie alle in der Schweiz wachsenden Heckenrosen angepflanzt. Die «Gmüeser» ziehen in Hallwil also einen Muttergarten auf, wobei später Reiser weiterverkauft werden können, damit es immer mehr Wildobst in der Schweiz geben wird. Thomas Urech, Dominik Bisang und Martina Räber legen Wert auf alte Sorten (ProSpecie Rara), direkte Lieferwege, Austausch und selbstverständlich ökologische Produktionsweisen. Auch in Dürrenäsch bei Hans und Pia Bertschi wird Wert darauf gelegt, dass gewisse Sorten wieder auferlebt werden. 2003 wurden 140 Hochstammobstbäume, mit 70 verschiedenen Sorten von Birnen, Äpfel, Zwetschgen etc. auf dem 1.3 Hektar grossen Feld gepflanzt. Die Bäume sind schon so schön gewachsen, dass es Leute gibt, die sich Reiser abschneiden, um selber weitere seltene Wildobstarten zu züchten. Ein grosses Ziel des Wildobst Arboretum ist die Erhaltung, Förderung und Weitervermehrung eines alten Kulturgutes – im Sinne einer lebenden Genbank und kulturellen Vielfalt. Aber auch das Aufzeigen von Nutzungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft, es sollen gesunde Nischenprodukte produziert und verkauft werden. Damit all diese speziellen Sorten nicht in Vergessenheit geraten, hat ProSpecie Rara eine Datenbank mit allen Pflanzenportrait generiert. Dies alles wäre natürlich nicht möglich, ohne eine gute Organisation. Die Trägerschaft setzt sich aus der Stiftung «Kultur Landschaft Aare-Seetal KLAS», Victor Condrau und Gabi Lauper und «ProSpecie Rara», Gertrud Burger, zusammen. Diese bilden die strategische Führung des Projektes und sichern durch ihre Aktivitäten, Fachwissen und Vernetzung die Langfristigkeit und Nachhaltigkeit des Projektes.

Montag, 25.09.2017

Damenriege Hallwil: Turnfahrt in den Schwarzwald

Text und Bild: Eing.

Entspannt steigen wir am Samstag, den 9. September in den Merzbus, Richtung Schwarzwald. Wellness steht auf dem Programm, unsere Uhr darf ein wenig langsamer ticken und das Wetter, sonst ein wichtiger Faktor, kann uns sowas von egal sein!

In Waldshut unterbrechen wir die Reise, trinken Kaffee, helfen den deutschen Geschäften ihren Umsatz steigern und finden schlussendlich Platz für alle 14 Frauen im Restaurant «Lamm». Satt mit Schnäppchen bepackt geht’s weiter und bald erreichen wir unseren Zielort, das Hotel «4 Jahreszeiten» am Schluchsee. Einchecken, Zimmer beziehen, dann kann es losgehen mit Massagen und Behandlungen in Wohlfühloasen.

Beim Nachtessen wird rege über Anwendungen und Masseure diskutiert oder gelästert. Alle konnten im grossen Angebot des Hotels etwas Entsprechendes finden.

Am nächsten Morgen, nach einem sehr reichhaltigen Frühstücks-Buffet, stehen noch weitere Behandlungen an, dann räkeln wir uns ein letztes Mal in der Saunalandschaft und wissen, dass die Verwöhnkur bald ein Ende hat.

Ausgeruht spazieren wir dem Schluchsee entlang bis zum Hotel «Auerhahn». Dort erwartet uns der Bus mit unserem Gepäck, chauffiert von Jimmy, der uns nach diesem kräfteraubenden Marsch an den Titisee fährt. Dort stürzen wir uns in die Flaniermeile und können natürlich den leckeren Spezialitäten der Region nicht widerstehen! Schinken, Honig, Hochprozentiges und Süsses!

Die aufkommenden Hungergefühle werden im Restaurant «Pferdestall» auf italienisch-deutsche Art beseitigt!

Die Heimreise ist kurz und komfortabel und gegen 19.00 Uhr steigen wir entspannt und locker aus dem Bus. Wellness pur!

Vielen Dank an Domi fürs organisieren, Marianne für den super Service mit Chauffeur und allen die mit Freude dabei waren!

Montag, 18.09.2017

Exclusiv Car-HiFi macht Autoradios fit für DAB+

Text und Bild: Thomas Moor

Schon bald schlägt den analogen UKW-Sendern das letzte Stündchen. Ab 2019 beginnt eine regionale Teilabschaltung und ab 2024 herrscht schweizweit Funkstille. Der neue Standard ist die digitale Technologie DAB+. Obwohl DAB+ bereits in vieler Leute Munde ist, ist es längst noch nicht in allen Radioempfängern. Speziell nicht in Autoradios.

Während man zu Hause das herkömmliche Gerät mit einem DAB+-Empfänger ganz einfach ersetzt, stellt sich die Frage, was mit den fest verbauten Radios in Autos und anderen Fahrzeugen geschieht. Gemäss Schätzungen hat alleine die Zahl der Occasions-PKW die 2-Millionengrenze erreicht. Fahrzeuge mit UKW-Radios, die auf DAB+ umgerüstet werden wollen. Hier ist die ganze Sache komplex und benötigt für das Umrüsten entsprechendes Know-how von Fachleuten. Wie dasjenige des auf Mobilelektronik spezialisierte Unternehmen Exclusiv Car-HiFi GmbH aus Hallwil. Inhaber Sandro Angeloni verfügt mit seiner Firma über eine 30-jährige, praxisorientierte Erfahrung in den Bereichen Beratung, Einbau und Verkauf von Mobilelektroniksystemen. Und auch für DAB und DAB+ ist man zu einem Kompetenzcenter der ersten Stunde gewachsen. «Bereits seit dem Jahr 2000 sind wir spezialisiert für das Nach- und Aufrüsten von Autoradios für DAB/DAB+», wie Angeloni sagt. Er sieht in der neuen digitalen Übertragungstechnologie nur Vorteile. Zum Beispiel das grössere Senderangebot und die bessere Tonqualität. Zudem braucht DAB+ weniger Energie als das herkömmliche UKW und ist nicht zuletzt wegen der geringeren Strahlung ökologischer.

Vom umfassenden Fachwissen der Firma Exclusiv Car-HiFi GmbH profitiert die Automobilindustrie, aber auch Private. «Wir arbeiten eng mit den Automobil-Importeuren zusammen», wie Sandro Angeloni sagt. Dazu zählen unter anderem die AMAG, Emil Frey, Renault, Dacia, Ford etc. Vom Kompetenzcenter in Hallwil aus werden massgeschneiderte und integrierte Lösungen angeboten. Auch DAB+-Schulungen für das Automobilgewerbe bietet das Hallwiler Unternehmen in Zusammenarbeit mit der WEER GmbH an. Damit nicht genug: Das DAB+-Helpdesk der SRG ist mit der Hallwiler Firma eng verknüpft. Zudem ist Sandro Angeloni damit beschäftigt, ein schweizweites Händlernetz mit Stützpunkten aufzubauen. Infos: www.dab-plus-inside.ch

Mittwoch, 23.08.2017

Der Treffpunkt für gesellige Gourmets

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Aabach Sänger feierten Premiere, aber nicht mit einem neuen Gesangsprogramm, sondern mit einem kulinarischen Event: Sie luden zum Fischessen. Auf dem Parkplatz des Schützen-Pub Hallwil begeisterten sie die Gäste mit leckerem Balchen und hervorragender Stimmung.

«Der Balchen war immer die Attraktion der Waldfest-Speisekarte», schilderte Amedeo Baldo, Präsident der Aabach Sänger. «Also haben wir uns gedacht, wir verleihen dieser Tradition mit dem Fischessen einen neuen Rahmen.» Die Mitglieder waren aufgeregt. Die Eröffnung des liebevoll geschmückten Zeltes am Samstag um 10 Uhr erwies sich als etwas früh. Doch als die Uhrzeiger an die zwölf heranrückten, trudelten die Gäste langsam ein. Walter Rymann liess fleissig Balchen ins Öl plumpsen, während Heinz Kerschberger als Küchengehilfe, einen Salatteller nach dem anderen vorbereitete. «Jetzt fängts an richtig Spass zu machen», erklärten die servierenden Sängerinnen und Sänger mit strahlenden Gesichtern. Als Dirigent Maik Brüggmann eintrudelte, wurden die Speisenden zum Publikum einer kleinen Choreinlage. Auch am Sonntag kamen die ersten Hungrigen zur Mittagszeit. «Dafür hatten wir bis zum Schluss kaum leere Plätze im Zelt», sagte Amedeo Baldo und fügte hinzu: «Die Premiere des Fischessens ist auf jeden Fall gelungen. Und wir haben bereits erste Anmeldungen für eine mögliche Fortsetzung im kommenden Jahr.»

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