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Montag, 03.07.2017

Frauenvereinsreise

Text und Bild: Eing.

Wie letztes Jahr, erwartete uns zu früher Morgenstunde der Merz-Midibus mit unserem Fahrer Roman beim Restaurantparkplatz. Gut gelaunt und schon munter waren alle 17 Frauen pünktlich da und wir konnten unser Reisli starten.

Unser erstes Ziel war die Firma Oswald in Steinhausen. Da wurden wir auch schon erwartet. Gipfeli und fein duftender Kaffee wurden uns serviert. Und während wir dies genossen, lauschten wir den Erzählungen mit Filmli über die Firmengeschichte und deren Gründung 1951. Mit 20 Jahren erwarb Meinrad Oswald eine kleine Kaffeerösterei in Zürich und verkaufte seine Produkte ohne Zwischenhandel direkt an seine Kunden. Der persönliche Kundenkontakt war sein Erfolgsrezept. Nebst dem Kaffeerösten widmete er sich der Entdeckung einzigartiger Gewürze. So entstanden Gewürzmischungen, Bouillons und Saucen. Der Einmannbetrieb entwickelte sich rasch zu einer erfolgreichen Firma mit eigenen Verkaufsläden und Mitarbeitern, die die Kunden zu Hause besuchten und berateten. 1958 wurde der neue Standort Steinhausen/ZG mit neuen Produktionsanlagen für Pulver- und Pastenmischungen, die noch heute dieselben sind, eröffnet. Zum 60. Jubiläumsjahr erweiterte Oswald sein Sortiment mit Backmischungen und dem Kaffeekapselsystem.

Auch die Führung durch die Firma von der Produktion in der Küche und der Anlage, zum Lager und der Abpackerei bis zum Versand war sehr eindrücklich. Wieder zurück, war eine Degustation für uns bereit. Von Bouillons zu verschiedenen Balsamicos, zu Dips, Eistees und Kaffee. Mit einem 20%-Gutschein deckten wir uns noch im Verkaufsladen ein. Und wie könnte es auch anders sein, bestiegen wir den Bus mit etwas mehr Gepäck als wir ausgestiegen sind.

Unsere Reise ging dann weiter auf den Ratenpass oberhalb des Aegerisees. Auf der schönen Sonnenterrasse gönnten wir uns einen Apéro. Am gemütlich langen Tisch im Innern genossen wir ein feines Essen mit Salat, Vorspeise und Dessert und dem vom Verein offerierten Kaffee. Die restliche Zeit bis zur Heimfahrt stand zur freien Verfügung. In Grüppli machten wir uns auf, den Volg-Erlebnispfad zu erkunden. Bis zur Kapelle war mir der Weg bekannt. Noch eine Stunde ... Das reicht doch allemal um den Rundweg bis zur vereinbarten Zeit abzulaufen.

Oje, oje ... Wo ist denn nur das Restaurant??? Mein Orientierungssinn liess mich voll im Stich. Nach ein paar Irrwegen nahm ich das Navi im Natel in Betrieb. Oh, noch 47 Min. ... Das reicht nie! Zu viert nahmen wir nun den Rückweg im Eiltempo unter unsere Füsse und die Andern genossen während dessen etwas Kühles. Mit einer halben Stunde Verspätung ging es auf den Heimweg und wieder ging eine schöne, fröhliche und interessante Vereinsreise zu Ende.

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