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Juni 2017

Entspannt in den Urlaub mit der Mobiliar

Text und Bild: Eing.

Einen gelungenen Urlaub kann auch die beste Reiseversicherung nicht garantieren – aber sie hilft beim Entspannen: Sie kann Sie nämlich vor unerwarteten Kosten bewahren, die das Reisebudget sprengen würden.

Wer öfter oder länger verreist, fährt mit einer Jahres-Reiseversicherung besser als mit Kurzfristversicherungen. Sie bietet das ganze Jahr Schutz im In- und Ausland – in den Ferien und auf Reisen, aber auch bei Tages- und Wochenendausflügen.

Annullationskosten-Versicherung
Die Annullationskosten-Versicherung übernimmt die Mehrausgaben, wenn Sie eine Reise nicht antreten können, zum Beispiel weil Sie krank werden oder einen Unfall erleiden. Die Versicherung springt auch ein, wenn eine Ihnen nahestehende Person verunfallt oder erkrankt oder Ihr Chef ausfällt und Sie am Arbeitsplatz benötigt werden. Müssen Sie die Reise wegen Ihrem kranken Tier verschieben, sind die Kosten ebenfalls gedeckt.

24-Stunden-Hilfe
Bei den meisten Versicherungen, wie etwa bei der Mobiliar, ist eine 24-Stunden-Hilfe in Notsituationen inbegriffen. Diese Versicherung übernimmt die Kosten für Rettungs- und Suchaktionen, Transporte ins Spital oder unvorhergesehene Aufenthalte.

Pannenhilfe
Wenn Ihr Auto stehen bleibt, brauchen Sie Pannenhilfe und allenfalls ein Ersatzfahrzeug. Auch hier hilft die Reiseversicherung: Sie bezahlt die Kosten fürs Abschleppen, Bergen und Heimschaffen des verunfallten Fahrzeuges sowie für einen Ersatz- oder Mietwagen.

Reisegepäck
Bei wertvollem Gepäck ist eine Reisegepäckversicherung sinnvoll. Sie kommt zum Zug, wenn ihre Koffer gestohlen werden. Auch wenn diese zu spät ankommen, während des Transports verloren gehen oder beschädigt werden, sind die Kosten gedeckt.

Geschützt vor leeren Versprechen
Knifflige juristische Probleme können auch in den Ferien auftreten. Das idyllische Chalet entpuppt sich als baufällige Ruine oder das erstklassige Traumhotel als Alptraum. Dann steht Ihnen der integrierte Reiserechtsschutz mit Rat und Tat zur Seite.
Oder noch schlimmer: Sie werden im Ausland in einen Unfall verwickelt und verklagt. Dann können Sie dank dem integrierten Verkehrs-Rechtsschutz auf juristische Unterstützung bauen.
Haben Sie Fragen zur Reiseversicherung? Dann sind wir gerne für Sie da. Sie erreichen uns unter
reinach@mobiliar.ch oder 062 765 44 44.

Juni 2017

Immobilien: Tipp abgeben und Geld verdienen

Text und Bild: Peter Eichenberger

Ein guter Tipp kann in der Immobilienbranche Gold – oder sagen wir zumindest Geld – wert sein. So jedenfalls ist es bei Jörg Flubacher mit seiner Internetplattform «DeinImmoTipp». Mit Immobilienspezialistin RE/MAX hat Flubacher in Reinach per Ende Mai Fuss gefasst.

Ein Immobilienkauf und -verkauf ist Vertrauenssache. Das hat auch bei RE/MAX mit der Filiale an der Hauptstrasse 56 in Reinach Gültigkeit. Dass RE/MAX zur Marktführerin in der Immobilienvermittlung zählt, beweisen die Zahlen. Um Immobilien vermitteln zu können, hält Jörg Flubacher selbstverständlich immer Augen und Ohren offen. «Neben eigenen Leistungen sind wir auch immer dankbar über Hinweise aus dem entsprechenden örtlichen Umfeld der Immobilie», wie Jörg Flubacher sagt. Das hat den in Beinwil am See wohnhaften RE/MAX-Immobilienmakler bewogen, eine Onlineplattform mit dem Namen «DeinImmoTipp» zu entwickeln für Immobilien und Objekte in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein! Damit kann man interessante Provisionen als unabhängiger Immobilien-Tippgeber durch die Online-Erfassung von Objekten, die im Markt noch nicht zum Verkauf ausgeschrieben und publiziert sind, verdienen. Zum Beispiel, wenn man jemanden kennt, der sein Haus, seine Wohnung oder sein Grundstück verkaufen möchte. Zudem kann man ein persönliches Tippgeber-Team aufbauen und durch die Tipps dieses Teams ein zusätzliches, passives Einkommen generieren. Alle persönlichen Aktivitäten erfasst man ganz einfach auf der «DeinImmoTipp»-Plattform per Handy, Tablet oder PC in einem persönlichen Login-Bereich. Die Immobilien-Tipps werden nach der Erfassung auf der Plattform durch professionelle RE/MAX-Makler vermarktet und potenziellen Kaufinteressenten zum Kauf angeboten. Wer Tippgeber werden möchte, kann unter www.deinimmotipp.ch ein Anmeldeformular ausfüllen. Per Einladungsmail erhält man anschliessend einen Registrationslink und kann danach loslegen. Weitere Informationen auf der Website oder bei einem persönlichen Telefongespräch unter 079 447 00 38.

Dipl. RE/MAX-Immobilienmakler Jörg Flubacher.

Montag, 08.05.2017

Damenriege: Ein Traum von einem Buurezmorge

Text und Bild: Thomas Moor

Das Auge isst ja bekanntlich mit! Beim Buurezmorge der Damenriege Hallwil kommt aber weit mehr als nur das Auge auf seine Rechnung. Einfach herrlich, was da für die vielen Sonntags-Zmörgeler in Hülle und Fülle bereitsteht – mit ganz viel Liebe und Herzblut zubereitet und arrangiert.

Über einige Meter erstreckt sich das reichhaltige Buffet, welches alles bereit hält, was ein währschaftes Zmorge alles beinhaltet. Feine, wunderbar geflochtene Butterzöpfe von verschiedenen Bäckern aus der Region, daneben feines und reichverziertes Partybrot sowie das Seenger Marktbrot: Die Basis für ein feines Konfibrot oder für ein mit Fleisch oder Käse belegtes Brot ist schon einmal perfekt. Eine Augenweide sind die frisch arrangierten Fleischplatten und das Käseangebot ist reichhaltig. Auch Joghurt, Birchermüesli, Dreiminuten­eier, Crèmes und diverse Kuchen etc. stehen für die Gäste bereit. Es mangelt an gar nichts.

Punkt 10.00 Uhr treffen die ersten Gäste in der Turnhalle ein. Und während sie sich am reichhaltigen Buffet bedienen, hat die Küche auf Normalmodus gestellt. Das heisst, dass goldgelbe Rösti, knuspriger Speck und Spiegeleier jetzt im Akkord gebraten werden. Und auch der Nachschub für Fleisch- und Käseplatten läuft auf Hochtouren. Da ist ein eingespieltes Team am Werk, da sitzen die Handgriffe und Abläufe. Kurz: Da ist alles im grünen Bereich. Bei bester Laune, wohlverstanden. Das Servicepersonal ist flink unterwegs und lässt dabei die Aufmerksamkeit für die Gäste in keiner Phase ausser acht. «Danke, es isch weder fein gsi», hallen die Komplimente in die Küche. Komplimente, die Motivation genug sind auch für eine 28. Ausgabe.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 08.05.2017

Präsidentenwechsel bei der Spitex Unteres Seetal

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am Freitag, den 5. Mai 2017 trafen sich 79 stimmberechtigte Mitglieder aus den 7 zusammengeschlossenen Seetaler Gemeinden in der Turnhalle in Hallwil, um die 12. GV der Spitex Unteres Seetal durchzuführen.

Spitex-Präsident Beat Koch begrüsste die Gäste, und Lukas Kraus überbrachte ein Grusswort im Namen des Gemeinderates Hallwil. Er warf einen Blick darauf zurück, wie sich im Laufe der Zeit der Umgang mit Wasser und Hygiene veränderte – auch heute ein Thema für die Spitex. Beat Koch schaute in seinem Jahresbericht auf die 12 Jahre Präsidium zurück. Heute zählt die Spitex 1356 Mitglieder. Seit Beginn 2005 gab es viele Veränderungen: der Aufbau der EDV Buchhaltung, die Qualitätssicherung, der Aufbau zum Lehrbetrieb, die Einführung der Patientenbeteiligung, aber vor allem ein grosser administrativen Aufwand. Beat Koch dankte der Stützpunktleiterin Annelies Jordi, auch der früheren, Hanni Urech, sowie den 36 Mitarbeiterinnen und 3 FAGEs in Ausbildung. Auch einen Dank für den Fahrdienst erhielten Gabi Gurini und Rolf Urech.

Da Beat Koch zurücktritt, übergab er symbolisch einen prächtigen Zopfkranz in der Form eines Steuerrades an seine Nachfolgerin Andrea Hollinger und lobte sein tüchtiges Team. Neu in den Vorstand gewählt wurde Andrea Häusermann. Kassierin Aisha Ahmed orientierte über die Jahresrechnung. Am Ende dankte Vizepräsident Paul Lüscher Beat Koch für seinen treuen 12-jährigen Einsatz als Präsident.

Zum kulinarischen Abschluss lud die Gemeinde Hallwil die Besucher zu Getränken und die Spitex zu den bekannten feinen belegten Brötchen ein, und dazu bot die Trachtengruppe Boniswil-Hallwil-Beinwil einen Augenschmaus mit ihren Tänzen.

Dienstag, 02.05.2017

Haubuer Chilbi 2018: Das OK gibt den Termin bekannt

Text und Bild: Eingesandt

Bereits haben die ersten zwei Sitzungen des OKs für die Haubuer Chilbi stattgefunden. Es ist für die OK-Präsidentin Susanne Stumpf sehr erfreulich, dass sich fast alle Mitglieder spontan und mit viel Elan wieder bereit erklärt haben mitzuarbeiten.

Neu ist auch der Gemeindeschreiber Roland Suter dabei, was sicher zum guten Gelingen der Neuauflage beitragen wird. Nachdem man sich seitens der Vereine für das Jahr 2018 geeinigt hatte, suchte das OK nach einem geeigneten Termin:

31.08.2018 bis 02.09.2018

Das OK hat bereits einige Überraschungen in der Pipeline, unter anderem auch für die Jugend von Hallwil, verraten sei an dieser Stelle aber noch nichts Konkretes. Nach den Sommerferien werden die Vereinsverantwortlichen eingeladen, damit das Konzept mitgeteilt und besprochen werden kann. Auch für die kommende Haubuer Chilbi sollen die Vereine, die sich engagieren, eng in die Planung eingebunden werden. Man darf also auf weitere Infos gespannt sein ...

Dienstag, 02.05.2017

Kälte vernichtet Kirschen und Nüsse

Text und Bild: Andreas Walker

Der vergangene März war drei Grad zu warm und der zweitwärmste seit Messbeginn. Mit Temperaturen von teilweise über 20 Grad brachte er vorsommerliche Wärme, die der Vegetation einen Vorsprung von etwa drei Wochen gegenüber dem Durchschnitt verschaffte.

Im April erfolgten schliesslich einige Tage mit Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, was starken Frost verursachte. Für die landwirtschaftlichen Kulturen sind Spätfröste immer problematisch. Besonders heikel war dieser Kälteeinbruch für die Obstbäume. Der Frost liess die Blüten gefrieren, was ganz klar ein Verlust der Früchte bedeutet. In der Nacht vom 19. Auf den 20. April wurden in der Region Hallwil in 5 Zentimetern Höhe Temperaturen um minus 5,6 Grad verzeichnet, in der darauf folgenden Nacht nochmals minus 4,9 Grad. Besonders arg zugesetzt hat der Frost den Kirschbäumen, die in voller Blüte standen. Landwirt Hansruedi Urech bewirtschaftet mehrere Hundert Kirschbäume. Er erklärt: «Im März dachte ich, es wird ein Superjahr. Die Bäume hatten extrem viele Blüten». Nun befürchtet er einen Totalausfall der Kirschenernte. «Zwar sind momentan kleine grüne Kirschen an den Bäumen vorhanden. Diese sind jedoch durch den Frost braun gefärbt und werden später abfallen». Obwohl ein Teil seiner Plantagen unter einem Folientunnel geschützt waren, ruinierte der Frost trotzdem die Blüten. Vor einem Jahr heizte er – ebenfalls in einer Frostnacht – diesen Tunnel noch mit Frostkerzen, doch das brachte nicht viel. Bei den Zwetschgen ist die Bilanz durchzogen. Einige verwelkte Blüten haben im Zentrum kleine grüne Früchtchen, andere sind schwarz und sterben ab.

Auch für andere Kulturpflanzen sieht es schlecht aus. Die Triebe der Reben an der Hauswand sind teilweise abgefroren. Ebenso sind die Aprikosen (auch an der Hauswand) stark beeinträchtigt worden. Viele Erdbeeren haben ebenfalls enormen Schaden genommen. Dabei sieht es noch ein wenig besser aus bei den Pflanzungen, die mit Vlies bedeckt waren. Einen ganz traurigen Anblick machen die Nussbäume. Bei diesen sind die Blüten und Blätter gänzlich abgefroren und haben sich inzwischen schwarz verfärbt. Eines ist jetzt schon klar: Kirschen und Baumnüsse werde in unserer Region in diesem Jahr eine Mangelware sein.

Montag, 03.04.2017

Gut besuchte Schafschur

Text und Bild: Andreas Walker

Am 1. April kamen über 500 Schafe unter das Rasiermesser. Bei schönstem Frühlingswetter fand wieder eine grosse Schafschur auf dem Brunner-Bauernhof in Hallwil statt. Viele Besucherinnen und Besucher verfolgten gespannt dieses Ereignis. Die Bauern brachten nach einem organisierten Tagesplan ihre Schafe. Danach durchliefen sie die Schafscher-Station, wo drei Schafscherer in einem rasanten Tempo die Tiere schoren.

Profi-Schafscherer legten grosses Tempo vor

Ein bewundernswertes Tempo legten die drei Profi-Schafscherer Andy-Fuchs aus Weinfelden (TG), Jack Fagan und sein Cousin James Fagan aus Neuseeland bei ihrer Arbeit hin. Nach spätestens drei Minuten war ein Schaf jeweils geschoren und die Wolle lag zum Einsammeln am Boden bereit. Die Schafscherer führt ihr Beruf jeweils in verschiedene Länder. Nach dem Aufenthalt in der Schweiz geht es für die beiden Neuseeländer weiter nach England und danach nach Australien. Sie haben ihr Handwerk in jahrelanger Arbeit trainiert und verfeinert und auch schon am legendären Schafschur-Wettbewerb «Golden Shears» teilgenommen. Die «Golden Shears Championship» wird seit 1961 im Wairarapa-Distrikt in Neuseeland an mehreren Tagen abgehalten. An diesem Wettbewerb wird die Arbeit der Teilnehmer beim Schneiden feiner und langer Wolle sowie eine zweite Schafschur bewertet. Er findet jedes Jahr im März statt und wurde im Jahr 2010 wurde zum fünfzigsten Mal durchgeführt.

Volksereignis Schafschur

Auch in Hallwil wird die Schafschur immer mehr zum Volksereignis. Gerade bei schönem Wetter besuchen viele Leute diesen Anlass und verbinden ihn mit einem Aufenthalt in der «Schöfeler-Beiz», um sich mit Getränken, Salaten, hausgemachten Grillwürsten und weiteren Spezialitäten zu verpflegen. Wer diese Schafschur verpasst hat, kann sich den nächsten Termin am 7. Oktober dafür reservieren.

Freitag, 31.03.2017

Pro Senectute: Fitness und Gymnastik

Text und Bild: eingesandt

... ist ein sportliches Angebot der Pro Senectute für Erwachsene 60 plus. Regelmässige und mit Mass betriebene Bewegung in der Gruppe macht auch mit zunehmendem Alter Spass. Es sorgt für Abwechslung, fördert soziale Kontakte und hilft mit, möglichst lange gesund, fit und selbständig zu bleiben.

Unsere Bewegungs- und Sportangebote verstehen sich als ganzheitliche Gesundheitsförderung. Ein wöchentliches Fitness- und Gymnastik-Training zeigt grosse Wirkung: Es bringt Ihren Körper auf Touren und wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus! In vielseitigen Lektionen trainieren Sie Ihre körperliche und geistige Fitness. Mit gezielten Übungen und Spielen wird die Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und das Gedächtnis gefordert und gefördert, somit verbessert.

Das Motto in jeder Lektion ist: Lachen, Leisten und Lernen

In Bewegung bleiben bedeutet somit auch: Wohlbefinden, Lebensqualität und Unabhängigkeit zu erhalten. Wir fördern die geistige und körperliche Selbstkompetenz und Autonomie sowie einen lebenslangen Lernprozess. Das vielseitige und abwechslungsreiche Training wird von anerkannten Erwachsenensport-Leiterinnen gemäss den Richtlinien des Bundesamts für Sport (BASPO) durchgeführt.

Das Training findet neu am Montag von 13.45 bis 14.45 Uhr in der Turnhalle Hallwil statt (ausgenommen in den Schulferien).

Schauen Sie doch herein, eine Schnupperlektion ist jeder Zeit möglich. Wir Leiterinnen, Patrizia und Sonja, freuen uns auf Ihren Besuch. Eine Schnupperlektion ist gratis.

Patrizia Scholtysik
062 892 16 11, scholtysik@swissonline.ch

Sonja Werz- Dietschi
062 777 34 08, sonja.werz@gmail.com

Pro Senectute Aargau
Beratungsstelle Bezirk Lenzburg
Telefon 062 891 77 66

Mittwoch, 29.03.2017

Jungbürgerfeier der Gemeinde Hallwil

Text und Bild: eingesandt

Am 17. März 2017 trafen sich vier Jungbürger/-innen der Jahrgänge 1998/1999 mit vier Gemeinderäten und dem Gemeindeschreiber auf dem Schulhausplatz in Hallwil. Mit zwei Autos ging’s Richtung Roggwil zur Kartbahn Race Inn.

Schon beim Eingang konnte man die Motoren dröhnen hören und im Innern begegnete man vielen kartbegeisterten Menschen. Unsere Truppe musste nicht lange warten, bis auch sie in die bereitgestellten Karts steigen durften. In zwei Durchläufen konnten sich unsere Rennfahrerinnen und Rennfahrer gegenseitig überholen und die Tücken der Strecke kennen und geniessen lernen. Es wurde knallhart gefightet und zum Schluss war jeder mehr oder weniger zufrieden mit seinem persönlichen Resultat. Hauptsache Spass.

Bei einem feinen Essen mit Dessert fanden viele gute Gespräche und Auffrischungen der Erinnerungen an die Schulzeit in Hallwil statt ... weisch no? Wir können stolz sein auf unsere Jugend im Dorf und wünschen diesen Jungbürgerinnen und Jungbürgern auch weiterhin viel Erfolg und Freude in ihrem Beruf und alles Gute für die Zukunft.

Dienstag, 28.03.2017

Ein filmisches Dorfportrait

Text und Bild: Graziella Jämsä

Werner Urech (1948–2012) bannte die wichtigsten Ereignisse im Dorf auf zahllose Magnetbänder. Darum wurde er zu Lebzeiten von vielen einfach «Kamera-Werni» genannt. Jetzt haben Thomas Bucher und Markus Weber das hinterlassene Filmmaterial gesichtet und neu verarbeitet.

Chlauschlöpfen, Bärzeli, der Abriss des alten Bahnhofs oder die Einweihung eines Löschfahrzeugs bei der Feuerwehr – Werner Urech war mit der Kamera vor Ort. In den Jahren von 1983 bis 2007 sind so mehr als 40 Stunden Film zusammengekommen. «Nach seinem Tod meldete sich seine Frau bei mir», schildert Thomas Bucher. «Sie informierte mich, dass ich die Bänder übernehmen könne. Als langjähriger Bewunder von Werners filmischem Schaffen nahm ich eine Kiste mit rund 60 Bändern gerne in meine Obhut.»

Vor gut einem Jahr habe er Kontakt mit der Gemeinde aufgenommen, um über die Verwendung der Bänder zu beraten. «Ich wollte nicht, dass diese Erinnerungen verloren gehen.» Die Gemeinde unterstützte die Idee der weiteren Verarbeitung. «Also habe ich mich mit Markus Weber zusammengetan. Wir waren Schulkollegen in Seengen und als Kameramann war er prädestiniert für das Projekt.» Gemeinsam sichteten die beiden das Material. Thomas Bucher sagt über die Eindrücke: «Es war spannend zu sehen, wie sich die bekannten Gesichter im Dorf mit den Jahren verändert haben.» – «Oder auch die Entwicklung der örtlichen Gegebenheiten, wie beispielsweise von Strassenzügen oder Gebäuden, mitzuverfolgen», fügt Markus Weber hinzu. Hansjakob Suter, Dr. Jakob Urech und Willi Urech nehmen durch ihr Engagement im Dorfleben eine besondere Rolle in dem Film ein: Der Brauchtumsreformator, Dorfgelehrte sowie der Altgemeindeammann werden als einzige Protagonisten neben dem Filmemacher selbst namentlich erwähnt. «Darüber hinaus haben wir uns mehr auf die Ereignisse konzentriert.»

Eine erste Kostprobe des Werks konnten die Gäste des Hallwiler Neujahrapéros am Bärzelitag geniessen. Die Rückmeldungen seien durchweg positiv gewesen. «Gut eine Stunde hatten wir für den Anlass zusammengestellt. Und zu sehen, wie die Leute sich dafür die Zeit nehmen, war schön.» Den fertigen Film haben Thomas Bucher und Markus Weber mittlerweile dem Gemeinderat übergeben. «Wir haben die ursprünglich vereinbarte Filmdauer überschritten», sind sich die beiden bewusst. «Doch das Material hat uns so sehr gefesselt, dass ein chronologischer Zweiteiler entstanden ist. Damit braucht das filmische Dorfportrait in seiner Vielfalt nicht hinter der Realität zurückzustehen.»

Montag, 27.03.2017

Die Technik des Tanklöschfahrzeugs begeisterte

Text und Bild: Graziella Jämsä

Schon als die Feuerwehren von Hallwil und Boniswil sich zusammentaten, war klar, auch der Fuhrpark wollte angepasst werden. Jetzt übergab die Herstellerfirma Feumotech das Tanklöschfahrzeug offiziell.

In strahlendem Sonnenschein versammelten sich Ratsvertreter beider Gemeinden, Feuerwehrkollegen der Region, Familien und Freude zur offiziellen Einweihung des neuen TLF. 16 Tonnen schwer, 340 PS stark, mit automatischem Schaltgetriebe ausgestattet und mit einem Tank, der 2400 Liter Wasser beherbergt – das Gefährt begeisterte die Feuerwehrleute sichtlich. «Nicht zu vergessen das CAFS-Löschsystem, von dem wir schon beim vorherigen Modell profitiert haben, sowie die Steuerung über Touchpanels», ergänzte Kommandant Roger Zingg. Peter Jäggi von der Geschäftsführung der Lieferfirma Feumotech freute sich über die Zufriedenheit der Kunden und beendete seine Rede mit dem Wunsch: «Möge das neue TLF eure Arbeit optimal unterstützen, ohne je an seine Grenzen zu kommen.»

Wie ein Einsatz aussehen könnte, zeigte sich während einer kurzen Demonstration auf dem Sportplatz. Rasch stürmten die Feuerwehrleute die Szenerie, die den Eindruck eines ausser Kontrolle geratenen Grillgeschehens vermittelte. Der Löschschaum bildete einen eindrucksvollen Kontrast zum Wiesengrün und schon bald herrschte wieder Ordnung. Jetzt konnten Neugierige sich auch das Innenleben des TLF genauer anschauen. Lautete doch die Wettbewerbsfrage: Wie viele Meter Schlauch inklusive Schnellangriff beherbergt das TLF? Die beeindruckende Zahl von 800 Metern bescherte elf Gästen noch einen Preis als kleine Erinnerung an die festliche Einweihung.

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Donnerstag, 23.02.2017

Generalversammlung des Frauenvereins

Text und Bild: eingesandt

23 Frauen trafen sich im schön frühlingshaft dekorierten Vereinszimmer. Alle waren gutgelaunt und freuten sich auf einen kurzweiligen Abend, um zu hören, was im letzten Vereinsjahr alles stattfand und was für dieses Jahr geplant ist.

Im offiziellen Teil verabschiedeten wir unsere langjährige Revisorin Rosmarie Degiampietro. 30 Jahre waren es, in denen sie unsere Buchführung kontrollierte und mit einem Augenzwinkern uns immer wieder ermutigte, ein bisschen mehr auszugeben. Nach einer Dreiviertelstunde konnten wir den Anwesenden ein Zvieri/Abendplättli mit Fleisch und Käse – schön dekoriert, dazu ein Gläsli Wein – offerieren. Zum Abschluss schlemmten wir zum Kaffee eine feine Himbeercreme mit selbstgebackenen Brezeli.

Nach einem kurzweiligen Abend – und mit hoffentlich vielen Aktivitäten, bei denen man mitmachen will – traten nach und nach alle den Heimweg an. Wir freuen uns auf euch, wenn ihr dann und wann dabei sein werdet!

Mittwoch, 15.02.2017

Blanc Ofen- und Cheminéebau ist am Puls der Zeit

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob Kachelofen, ein neues Gesicht fürs Badezimmer, keramische Platten oder Natursteinbeläge – Blanc Ofen- und Cheminéebau in Seon ist seit 80 Jahren der perfekte Ansprechpartner. Das Team realisiert Wohnträume in Einfamilien- wie Mehrfamilienhäusern.

Als Otto Blanc sich 1937 zur Selbstständigkeit entschied, heizte man in den meisten Haushaltungen mit Holz. «Heute wird das Cheminée genutzt, weil man Lust hat, gemütlich ums Feuer zu sitzen», erklärt Philippe Blanc. Er leitet das Unternehmen in der dritten Generation und weiss: Kundinnen und Kunden wünschen sich Vielseitigkeit.

«Selbstverständlich beraten wir gerne bei der Auswahl des perfekten Schwedenofens oder machen das Cheminée im Wohnzimmer zum baulichen Schmuckstück. Aber wir haben noch mehr zu bieten.» Gerne verleihe man einem in die Jahre gekommenen Badezimmer ein neues Gesicht. «Statt Badewanne lieber eine grosszügige Dusche, ein farbiges Glasmosaik an der Wand oder ein neuer Bodenbelag – alles kein Problem.» Naturstein könne drinnen und draussen verwendet werden. «Ein aktueller Trend sind Keramikplatten in Holzoptik. Durch sie ist ein widerstandsfähiger Belag gewährleistet, dem auch lebhafte Haustiere nichts anhaben können. Gleichzeitig bekommt der Raum eine angenehm heimelige Atmosphäre.»

Handwerk und Hightech

Um auch künftig alle Kundenwünsche realisieren zu können, ist stetige Weiterbildung für das achtköpfige Team eine Selbstverständlichkeit. Der Maschinenpark gewährleistet technische Flexibilität. «Unsere Firmengeschichte zeigt, traditionelles Handwerk und Hightech widersprechen sich nicht. Zuverlässigkeit und hohe Qualitätsstandards sind unser Credo.» Werte, welche Blanc Ofen- und Cheminéebau schon an viele Lehrlinge weitergegeben hat. «Was früher eine Ausbildung war, wurde allerdings mittlerweile in mehrere Berufsbilder aufgeteilt», sagt Philippe Blanc. Mit einem Lächeln fügt er hinzu: «Das Verbindende ist die Freude an der Gestaltung. Es ist schön zu sehen, wie der eigenen Hände Arbeit ein ganzes Wohnambiente beeinflusst. Was also die Zukunft auch bringen mag, wir gestalten mit.»

www.blanc-ofenbau.ch

Dienstag, 31.01.2017

«Mir gefällt die Vielseitigkeit.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ruedi Urech ist Werkhofleiter in Hallwil. Als solcher kümmert er sich neben Strassenunterhalt, Friedhofsbepflanzung oder Wasserversorgung auch um Rastplätze und vieles mehr, was das Leben in der Gemeinde schöner macht.

Welcher Beruf bietet die beste Grundlage für die unterschiedlichen Aufgaben eines Werkhofmitarbeiters? Ruedi Urech lacht, bevor er antwortet: «Ich bin Landwirt, aber mittlerweile handelt es sich bei meiner Anstellung um ein eigenes Berufsbild, und das ist sicher gut.» Zu seinem Pflichtenheft gehören Strassenunterhalt, Kanalisation, das Einsammeln des Kehrichts inklusive Robidog und Wasserversorgung. «Rasen mähen, Friedhofsbepflanzung, Feuerstellen instand halten», führt Urech die Liste fort. Einen Favoriten hat er nicht. «Mir gefällt die Vielseitigkeit und das Draussensein. Ich bin nicht der Typ fürs Büro. Am PC sitzen, wenn die Sonne scheint, dafür kann ich mich nicht begeistern. Lieber belade ich meinen Traktor mit dem nötigen Werkzeug und mache mich auf zum Rasenmähen.»

Auf negative Momente angesprochen, merkt er ganz ruhig an: «Auf das Entfernen von Schmierereien an Häuserwänden könnte ich verzichten.» Auch Littering sei ein unerfreulich aktuelles Thema. «Vor allem entlang der Seetalstrasse häufen sich Flaschen und Verpackungen.» Aus der Ruhe bringen lässt sich Ruedi Urech davon nicht. Rückmeldungen aus der Bevölkerung schätzt er. «Eine Frau hat sich einmal an einer Gemeindeversammlung für den gut gepflegten Rasen auf dem Friedhofsgelände bedankt. So etwas zu hören, ist schon schön.» Aber auch Kritik nehme er aufmerksam entgegen. «So kann man sich stetig verbessern.» Sein Vorgänger Gerhard Huber hat das Amt des Werkhofleiters viele Jahre bis zur Pensionierung ausgeübt. «Das wäre doch eine schöne Aussicht», sagt Ruedi Urech auf seine Zukunftswünsche angesprochen. «Dafür setze ich mich immer wieder gerne ein.» Mit fröhlichen Lächeln schaltet er das Licht im Büro aus und macht sich auf den Weg nach draussen.

Freitag, 06.01.2017

Volleyballturnier in Seon

Text und Bild: eingesandt

Nach dem letzten Training am Mittwoch, 28. Dezember 2016 besammelten wir uns mit voller Zuversicht am 30. Dezember 2016 um 18.00 Uhr in der Turnhalle in Seon. In der Garderobe schnell umziehen, mental vorbereiten und schon geht es los mit Einspielen. Dies war eher lustig als effizient, im kleinen Gang vor der Halle lockerte jedoch die Anspannung.

Um 18.30 Uhr war es dann endlich so weit. Vollzählig und voll motiviert, eröffneten wir unser Auftaktspiel gegen die Mannschaft Kunterbunt. Es war erstaunlich, wie sicher und effizient wir spielten, und sicherten uns damit den ersten Satz mit 19:11 Punkten. Das kann ja nur gut gehen, wenn wir das so weiterziehen. So war es leider nicht und wir verschenkten den zweiten Satz ärgerlich an die Gegner mit 12:13 Punkten. Tja, neues Spiel neues Glück.

Hmm, ausgerechnet die sehr starken Tequilas aus Villnachern standen uns gegenüber, und dies nach einer sehr langen Pause mit Speis und Trank. Im ersten Satz hielten wir uns noch sehr gut im Rennen mit einem Satzverlust von nur 14:20 Punkten. Danach riss es bei uns enorm ein und der zweite Satz ging sogar mit 09:20 Punkten zu Ende. Die Enttäuschung hielt sich jedoch im Rahmen, da die Tequilas ein sehr eingespieltes Team und ausserdem ein Volleyballclub waren. «Take it easy» war unser Motto und so stiegen wir direkt auf die nächste Erfolgswelle auf.

Mit 27:13 Punkten und 22:06 Punkten fegten wir die Lebkuchenhüsli-Mannschaft aus Seon vom Tisch. Lecker wars. Um ca. 23.00 Uhr stand uns auch schon das letzte Spiel gegen das Team aus Dürrenäsch bevor. Sehr spannend, hart umkämpft, aber leider mit vielen Fehlern bestückt, war es eher ein dunkles Spiel. Beim Spielstand von 17:16 Punkten und während eines Angriffs von unserer Seite ging plötzlich das komplette Licht aus und ein wichtiger Punkt wurde uns nicht zugesprochen. Erster Satz mit 09:21 Punkten verloren und der zweite ergab ein Unentschieden mit 17:17 Punkten. Wir können stolz sein auf unsere Leistung, da wir in dieser Formation nie zuvor gespielt haben. Das bestätigte uns auch die Rangliste mit einem wirklich verdienten 3. Rang, viel Chröömli und einem neuen Matchball!!!

Montag, 12.12.2016

Chlausjagen in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 8. Dezember fand in Hallwil wieder das Chlausjagen statt. Der Brauch ist uralt und sein Ursprung liegt weitgehend im Dunkeln.

Die Hallwiler Chlausgesellschaft, bestehend aus sechs 14- und 15- jährigen Knaben, stürmt pünktlich um 16.45 Uhr aus dem Schulhaus ins Freie. Der Älteste führt die Chlaus-Horde an, die lärmend von Haus zu Haus zieht, mit dem Ziel, von den Bewohnern einen kleinen Obulus zu erhalten. Das Wetter dafür ist perfekt. Es herrschen leichte Minustemperaturen und der Nebel hat sich verzogen, sodass am klaren Himmel der Halbmond leuchtet. Jeder Chlaus ist mit einem Pferdeschwanz ausgerüstet. Zudem sind an Lederriemen Schellen und Glocken in verschiedenen Grössen befestigt, damit jeder Chlaus seine eigene Klangfarbe erhält.

Verschiedene Figuren

Die Chlausgesellschaft besteht aus verschiedenen Figuren. Die Jumpfere trägt einen Sack voller Gaben, die sie unterwegs bei den Hausbesuchen verteilt. Der Wächter ist mit Säbel, Horn und einem Tornister mit selbst gemachten Ruten ausgerüstet. Am Erklingen seines Horns hört man von Weitem, wo sich die Chlausgesellschaft gerade im Dorf aufhält. Der Möörech waltet als Kassier und sammelt die Spenden ein. Weitere Figuren sind der weissgekleidete Herr und der Joggeli. Der Root mit feurigem Gewand und einer dämonischen Maske führt schliesslich die gesamte Horde an.

Zwischen 19 und 20 Uhr machen die Chläuse die Gegend vor dem Schützen-Pub unsicher, wo sie immer wieder den Leuten nachjagen und dabei ihre Pferdeschwänze schwingen. Vor dem Restaurant steht ein grosser Tisch, wo die Leute Glühwein und Süssigkeiten geniessen können. Am gleichen Ort zeigen Kinder und Erwachsene ihre Künste beim Geisslechlöpfe.

Uralter keltischer Brauch

Der uralte Brauch des Chlausjagens ist wahrscheinlich auf keltische Umzüge aus heidnischen Zeiten zurückzuführen. Schliesslich war der dunkle und kalte Winter ideal für dieses wilde Treiben. Früher glaubte man, dass die dunkelste Zeit des Jahres beherrscht wurde von düsteren Gestalten, Dämonen, Hexen, Windsbräuten und vor allem von der Wilden Jagd. Deshalb hoffte man, die bösen Geister vertreiben zu können, indem man selbst in die Rolle dieser Geister schlüpfte.

Dienstag, 06.12.2016

Hallwiler Wettchlöpfen

Text und Bild: eingesandt

43 Chlöpferinnen und Chlöpfer nahmen die Herausforderung an und zeigten am diesjährigen Wettchlöpfen in Hallwil ihr Können.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten bei schönstem Wetter den Wettkampf. Vom jüngsten bis zum ältesten Teilnehmer wurden alle von vier Kampfrichtern in fünf Kategorien bewertet. Zur Stärkung erhielten alle Teilnehmer/-innen ein Zvieri und einen Preis. Jeweils die ersten drei Plätze sind medaillienberechtigt und qualifizieren sich für den regionalen Chlauschlöpfwettbewerb.

Montag, 28.11.2016

«Ich finde es schön, den Menschen eine Freude zu machen.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

An Heiligabend und dem ersten Weihnachtstag machen sie sich auf den Weg: Das Wiehnachts-Chindli zusammen mit seinen Sängerinnen. Sie besuchen die Menschen zuhause, beschenken sie mit einem Lied und Selbstgebackenen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Es ist Mittagszeit, doch eine Gruppe Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren probt im Mehrzweckraum der Schule Seengen «Haben Engel wir vernommen». Francesco Bettamin bespricht mit den jungen Hallwilerinnen, was für ihren Vortrag wichtig ist. «Wenn ihr den Liedtext auswendig könnt, ist es einfacher sich zu konzentrieren. Dann bringen euch weder ein schreiendes Baby noch ein Natelklingeln aus dem Konzept. Das macht die Stimmung besinnlicher.» Zustimmendes Nicken jener Mädchen, die schon im vergangenen Jahr mitgemacht haben. Warum engagieren sie sich überhaupt für den Brauch? «Es macht Spass, von Haus zu Haus zu gehen, um dort vorzusingen», erklärt Ira. «Es ist, als würde man den Leuten etwas schenken», sagt Jenni. «Ich finde es schön, den Menschen eine Freude zu machen», fasst Banusha zusammen und die anderen nicken zustimmend. Fällt es ihnen schwer geheim zu halten, wer sich unter den weissen Schleiern des Wiehnachts-Chindli verbirgt? Lisas Strategie lautet: «Wenn einer fragt, sage ich einfach, dass es ihn nichts angehe.» Die Übungsstunde ist fast vorbei. Schnell wird das nächste Treffen vereinbart. Und es stehen noch einige Aufgaben an. Beispielsweise die Haushaltungen abtelefonieren, die sich nicht bei der Gemeinde an- beziehungsweise abgemeldet haben.

Die Routen werden vor den Feiertagen abgelaufen. Entlang der Strecke Kommunalgebäude – Haldenweg – Seengerstrasse – Ausserdorf – Bettacker – Zelglistrassse – Delle – Seetalstr. Ost – Mühlematt – Weid – Kappelen – Seetalstr. West – Rebenhübel –Tal – Hübel – Langjucharten – Friedhofweg – Rüchlig dürfen sich die Anwohner am 24. Dezember auf das Wiehnachts-Chindli freuen. Am 25. Dezember steht die Route Käsereistrasse – Steinmattweg – Breiten – Mülisacker – Dürrenäscherstr. Ost – Weihermatt – Seetalstr. 85 – Weiheracker – Dürrenäscherstr. West – Grossacker – Kofer – Mürbe – Wannenmoos – Sonnhalde – Engenbühl – Bahnhofstrasse auf dem Programm.

Mittwoch, 23.11.2016

Eine Degustation, die Vergnügliches und Lehrreiches perfekt verband

Text und Bild: Graziella Jämsä

Rund 200 Weine und Spirituosen standen bei der Degustation der Weinhandlung am Küferweg in Seon zum Probieren bereit. Neugierige konnten bei Verkostungen und Tischgesprächen einen Blick hinter die Kulissen werfen.

«Der Genuss eines Weines ist etwas Emotionales», findet Markus Schamberger, Geschäftsführer der Weinhandlung am Küferweg. «Habe ich ihn beispielsweise auf einer Reise gekostet, verbinde ich Erlebtes und Erfahrenes mit dem Tropfen.» Aus diesem Grund lädt man in Seon nicht allein zur traditionellen Degustation ein. Mit mehr als einem Dutzend Produzenten aus Italien, Frankreich, Spanien und der Schweiz hatten die Gäste des Anlasses Fachleute vor sich, die ihnen allfällige Fragen gerne beantworteten. Die geführten Degustationen und Tischgespräche mit Winzern sollten dazu zusätzliche Inspiration liefern. Wurde doch die Walliser Winzerin Marie-Thérèse Chappaz 2015 als Lord of Wine ausgezeichnet. Und wer sich nach dem Anlass doch lieber in aller Stille schlau machen wollte, der freute sich über das neue Küferweg-Weinbuch 2017, das man als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnte. Selbstverständlich kann das Küferweg Weinbuch weiterhin jederzeit im Laden in Seon bezogen werden.

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www.kueferweg.ch

Montag, 21.11.2016

Kinderaugen und Räbeliechtli leuchteten um die Wette

Text und Bild: Graziella Jämsä

Kurz vor dem Umzug stieg die Spannung auf dem Schulhausplatz Hallwil – Buben wie Mädchen warteten darauf, ihr Räbeliechtli herzeigen zu dürfen. Und die Eltern verewigten die kleinen Kunstwerke gerne – am besten natürlich samt der strahlenden Kindergesichter.

«Warte, ich helfe dir beim Anzünden.» – «Achtung hier nicht schubsen.» – «Bitte etwas zusammenrücken.» Die nur wenig älteren Fackelträger nahmen ihre Verantwortung für die jüngeren Kinder beeindruckend ernst. «Es war auch schön zu sehen, wie sie beim Schnitzen geholfen haben», verrieten die Helfer vom Verein Kinder in Hallwil. Während die Zuschauenden sich unterhielten, hatten die Kinder sich auf der Treppe zum melodiösen Auftakt bereitgemacht. Unter der Leitung von Silvia Gysin sangen Mädchen und Buben aus vollen Kehlen. Das Publikum schien dabei nur halb so interessant wie der Kerzenschein in der Dunkelheit. So leuchteten Kinderaugen und Räbeliechtli um die Wette, als man zum Umzug losmarschierte. Und weil Begeisterung auch hungrig macht, bereitete der Frauenverein währenddessen schon die Verpflegung vor.

Montag, 07.11.2016

2. AKB-Herbstforum in der Sporthalle Hallwyl

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn der Herbst ins Land zieht, ist es auch wieder Zeit für das AKB-Herbstforum, welches zum zweiten Mal in der Sporthalle Hallwyl in Hallwil stattfand und zu welchem der Gewerbeverein Seetal sowie der Handwerker- und Gewerbeverein Beinwil am See / Birrwil und der Gewerbeverein Seon einluden.

Ein Pflichtprogramm soll dieses Forum nicht sein. Vielmehr soll es Spass machen, im ungezwungenen Rahmen einen Blick in die wirtschaftliche Zukunft zu werfen und die Vernetzung unter den Gewerbetreibenden zu pflegen. Und nicht zuletzt soll das Forum auch zur Tradition werden. Einen wichtigen Impuls dazu liefert dabei die Aargauische Kantonalbank AKB. Mit ihren Slogans «Engagiert» und «Aktiv» trifft sie den Nagel voll auf den Kopf. «Unsere Bank steht zum Gewerbe, der Kontakt zu unseren Kunden ist uns wichtig», wie Dieter Bruttel, Regionaldirektor AKB, sagte. Zusammen mit Martin Bolliger, Präsident Gewerbeverein Seetal, konnte er rund fünfzig Gäste (darunter Gemeindevertreter) in der Sporthalle Hallwyl willkommen heissen. Marcel Koller, Chefökonom bei der AKB, lieferte Einschätzungen zu den wirtschaftlichen Tendenzen und ihre Auswirkungen auf die Schweiz. Die Auftragsbücher sähen solid aus, wie er sagte. Während die Zinsen in den USA am Steigen sind, sinken sie in Europa. Die Wachstumserwartungen für die Schweiz seien relativ stabil.

Die Nähe zum Kunden streifte Franz Wissler, Fachtrainer Ausleihung AKB, mit seinem Vortrag, der unter dem Titel «Hürdenlauf zum Bankkredit» stand. Dass gut Ding Weile haben will und mit seriösen und nötigen Abklärungen verbunden ist, soll nur zum Wohle des Kunden sein. Zum Wohle der Forumsteilnehmer sorgte die Hallwyl-Küche mit einem reichhaltigen Apéro.

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Mittwoch, 02.11.2016

Schützengesellschaft Hallwil: Saisonabschluss

Text und Bild: eingesandt

Die SG Hallwil schloss die Schiesssaison 2015/2016 mit dem Endschiessen und dem Absenden ab. Peter Schörg wurde Vereinsmeister.

Jeweils in der zweiten Hälfte September treffen wir uns mit den Kameraden von Dürrenäsch auf der Schiessanlage im Wormis zu einem der interessantesten Schiesstage, dem Endschiessen. Zu diesem Anlass werden auch nichtlizenzierte Schützinnen und Schützen zugelassen. So sind z. B. auch alle Passivmitglieder eingeladen. Geschossen werden verschiedene Stiche (Programme). Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz.

So wetteiferten auch dieses Jahr 25 Hallwiler Schützinnen und Schützen in kameradschaftlicher Fairness um Punkte.

Der Zobigstich zählte noch zur Jahresmeisterschaft. Wie der Name erahnen lässt, erhält man auch ein «Zobig», sprich «Nachtessen», am Absenden. Bei diesem Stich schwang Peter Schörg mit 91 Punkten oben aus (Maximum 100 Punkte).

Beim Keilerstich liess Beat Urech dem «armen Schwein» keine Chance. Mit 96 von 100 Punkten liess er alle Kameraden hinter sich. Bei diesem Programm tauschte man tatsächlich das normale Scheibenbild gegen das Bild eines rennenden Keilers aus. Die Startgelder wurden in Fleischpreise umgewandelt.

Wie alle Jahre wurde auch ein Glücksstich angeboten. Das Glücksrad entschied über den Wert der geschossenen Resultate. Dieses Jahr konnte Horst Ecker zum Glückspilz ausgerufen werden.

Im Apérostich probierten wir, unsere Dürrenäscher Kameradinnen und Kameraden zu übertrumpfen. Es ging nämlich um die Bezahlung des Apéros am nächsten Chlaushock. Leider blieb es dieses Jahr beim Probieren. Mit 457 Punkten (bei 5 Schüssen auf die 100er-Scheibe) gewann Rolf Denzler diesen Stich.

Ebenfalls mit 5 Schüssen auf die 100er-Scheibe trugen die Vorstandsmitglieder den Vorstands-Cup aus. Hier siegte Hannes Hauri mit 444 Punkten vor Walter Gloor.

Bereits am 30. September traf sich die SG Hallwil zum Absenden im Schützenbeizli der Schiessanlage Dürrenäsch. Kulinarisch verwöhnte uns einmal mehr Oskar Urech mit seinem Haldenhof-Team. Nach Apéro und Bernerplatte, aber vor der obligaten Cremeschnitte, fand das Rangverlesen der Jahresmeisterschaft und des Endschiessens statt. Vorweg genommen: Da ging niemand mit leeren Händen heim!

Zur Jahresmeisterschaft zählten die Resultate von 14 Schiessen der letzten Saison. Die schlechtesten fünf Resultate wurden gestrichen. Mit einem Durchschnitt von fast 93 Punkten (Maximum 100 Punkte) wurde Peter Schörg zum Jahresmeister 2016 ausgerufen. Hannes Hauri erreichte Rang zwei und Amanda Spillmann Rang drei.

Auf welch hohem Niveau heute auch von «normalen» Vereinsschützen geschossen wird, zeigte die Rangliste der Intensivschützen-Prämie. Hier wurden die fünf besten Resultate gewertet, die an auswärtigen Schiessen erreicht wurden. Mit einem Durchschnitt von 95.2 Punkten siegte ebenfalls Peter Schörg.

Der Standstich wurde jeweils in den Trainings wettkampfmässig geschossen. Die fünf besten Resultate zählten für die Rangliste. Peter Schörg zeigte auch hier allen Kameradinnen und Kameraden mit 473 Punkten (Maximum 500 Punkte) den Meister.

Es ist sehr erfreulich, dass 18 Schützinnen und Schützen die Jahresmeisterschaft geschossen haben. Diese Vereinsmitglieder sind die Stützen der SG Hallwil. Ohne diese «Angefressenen» könnte der Verein nicht leben.

Der Vorstand dankt aber auch allen andern Schützinnen und Schützen, die uns unterstützten. Wir denken da vor allem an das Feldschiessen, an das Obligatorische und an freiwillige Trainingsschiessen. Zudem durften wir bei der Organisation von verschiedenen Anlässen auf die wertvolle Mithilfe von Nichtschützinnen und Nichtschützen zählen. Wir danken auch der Hallwiler Behörde für die konstruktive Zusammenarbeit und die Unterstützung unseres Vereins.

Möchten Sie bei uns mitmachen? Nehmen Sie mit einem Vereinsmitglied Kontakt auf.

Mehr Resultate und mehr Informationen:
www.sghallwil.ch

Freitag, 28.10.2016

Auch Bräuche bedürfen der Vorbereitung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Das Chlauschlöpfen rückt näher. Die Kostüme für die Jagd wollen angepasst werden. Und die Weihnachtskinder beginnen bald ihre Lieder zu üben. Bei einer gemeinsamen Sitzung haben die fleissigen Hallwiler Brauchtumshelfer sich gegenseitig informiert. Auch Gemeinderätin Susanne Stumpf bot einige Überraschungen.

«Wir wollen mit dem Neujahrsapéro näher ans Bärzelitreiben heran. Darum soll der kommende Anlass im Vereinslokal stattfinden», erklärte Gemeinderätin Susanne Stumpf. Und als zusätzliche Attraktion träume man von einem filmischen Dorfporträt. Basis dafür sind die Dokumentationen von Werner Urech. «Es geht um 43 Stunden teilweise ungeschnittenes Material aus den Jahren 1983 bis 2009», verriet Thomas Bucher. Die Digitalisierung hat Kameramann Markus Weber übernommen. «Gemeinsam haben wir die Dateien dann gesichtet, um sie heute mit ein paar Sequenzen zu erfreuen.» Die Sitzungsteilnehmer waren begeistert. «Jetzt geht es darum zu entscheiden, nach welchen Kriterien der Film zusammengeschnitten werden soll, damit nichts Historisches verloren geht.» Auch Urheberrechtsfragen seien noch zu klären. «Ist der Film fertig, könnte die Gemeinde diesen Interessierten, beispielsweise auf einem USB Stick gespeichert, abgeben.» Susanne Stumpf versprach, der Gemeinderat werde das Projekt in der kommenden Sitzung behandeln. «Damit die Gäste am 2. Januar sich schon über ein Stück Ortsgeschichte freuen können.»

Auch kulinarische Aspekte des 2. Januars wurden diskutiert. René Urech berichtete, er sei nach der Rückkehr der Bärzeli zum Schulhausplatz am späten Nachmittag verschiedentlich nach Verpflegungsmöglichkeiten gefragt worden. Gemeinsam entschied man, sich über das Aufstellen eines Grillstandes Gedanken zu machen.

Montag, 24.10.2016

Entdeckungsreise bei der Heinz Urech AG in Hallwil

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ein SUV mit Allradantrieb und Automatik-Getriebe – beim Opel MOKKA X kann man sagen: Alle guten Dinge sind drei. Doch das neue Modell war längst nicht der einzige Höhepunkt der XTRA DAYS bei der Heinz Urech AG.

In der hauseigenen Spenglerei konnten sich Gäste am Beispiel einer Motorhaube die aktuelle Drücktechnik erklären lassen. Im darüberliegenden Showroom waren neben den Opel-Modellen Astra, Karl, Corsa und Adam auch Occasionen mit historischem Flair ausgestellt. Und während sich Erwachsene über eingebaute Navigationssysteme informierten, entdeckten Kinder tierische Keramikfiguren in der liebevollen Herbstdekoration. Wer sich etwas mehr als eine Probefahrt wünschte, um die Qualitäten des MOKKA X kennenzulernen, füllte einen Wettbewerbsschein aus. Da winkte als erster Preis ein Wochenende mit dem neuen Opel-Modell. Bei Speis und Trank diskutierten Gäste und Mitarbeitende über die technische Entwicklungen oder kommende Herausforderungen für das Unternehmen. «Schön, wenn ein Anlass wie dieser Zeit für Gespräche bietet», fand ein Gast und hat wohl damit vielen Besuchern aus dem Herzen gesprochen.

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www.urech.opel.ch

Montag, 17.10.2016

Ein Vergnügen zum Verweilen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Das Wetter passte perfekt zum Herbstmarkt des Alters- und Pflegeheims Unteres Seetal (APHS) in Seon. Als der Nebel sich verzogen hatte, strahlte die Sonne über den Ständen mit Werkarbeiten der Bewohnenden, Gebäck und Blumen – eine Farbenpracht.

Routiniert montierte der zehnjährige Jonas die Holzklötze auf die Presse. Schon kurz darauf sass auch der Hebel, und mit etwas Unterstützung von Vater Urban Meier floss der Most. Wer Tee lieber mochte, konnte sich ein paar Meter weiter die passende Mischung aussuchen, Nideltäfeli geniessen oder einen goldenen Sonntagszopf kaufen. Selbstverständlich waren auch Werkarbeiten der Bewohnenden zu erstehen. Die weissen Engelfiguren inspirierten einige Gäste zu einer neuen Adventsdekoration. Selbstgestricktes versprach Wärme für den Winter. Die schnelle Lösung gegen kalte Hände auf dem Herbstmarkt waren heisse Marroni. Oder man begab sich zum Genuss der Metzgete gleich ins Innere des APHS. Der Herbstmarkt bildete den Schlusspunkt unter die öffentlichen Anlässe des Jubiläumsjahres, mit denen Heimleiterin Beatrice Trüssel sehr zufrieden ist. «Gerade am Tag der offenen Tür ist es uns gelungen, über die Angehörigen der Bewohnenden hinaus Menschen für den Alltag unserer Institution zu interessieren.» Wer noch keine Briefmarken oder Schokolade mit Sonnenblumenlogo hat, muss sich beeilen. «Da ist höchstens noch ein Viertel übrig. Und in der Vorweihnachtszeit eignen sich doch die Jubiläumsprodukte auch gut als Geschenke.»

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Montag, 10.10.2016

«Ich habe immer von einer eigenen Bar geträumt.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ein gemütliches Ambiente, genügend Parkplätze und die Möglichkeit, bei schönem Wetter draussen zu grillen – Mia’s Bikerbar im Schützen-Pub in Hallwil bietet alles für einen entspannten Abend mit Freunden.

Mit einem strahlenden Lächeln empfing Mia Wyss ihre Gäste am Eröffnungsabend von Mia’s Bikerbar im Schützen-Pub. «Ich habe immer von einer eigenen Bar geträumt», erklärte die frischgebackene Inhaberin. Sei sie doch fast ihr ganzes Berufsleben in der Gastronomie tätig gewesen. «Und der Umgang mit Menschen liegt mir am Herzen.» Leckeres Bier, mehrere Whiskysorten und selbstkreierte Drinks gehören zum neuen Angebot. «Bei mir werden Caipirinhas mit Ananas, Erdbeeren, Mango und Melonen schon fast zum Dessert.» Aber auch Energy-Drink-Liebhaber kommen in Mia’s Bikerbar auf ihre Kosten. «Eighty One Powerdrink ist seit eineinhalb Jahren auf dem Markt, gehört aber im Seetal noch zu den Neuheiten und begeistert dank weniger Süsse verschiedene Geschmäcker.»

Die kulinarische Spezialität des Hauses soll der Bikerburger werden. Das genaue Rezept bleibt geheim, Mia Wyss verriet nur: «Es werden frisches Hack und Ciabattabrot verarbeitet.» Daneben können Hungrige zwischen «Plättli» mit Fleisch oder Käse und Sandwiches wählen. «Und selbstverständlich holen wir bei schönem Wetter den Grill raus. Damit der sonntägliche Brunch zum Vergnügen für Gross und Klein wird.» In der Startphase unterstützen Familie und Freunde die gutgelaunte Barfrau bei ihren Aufgaben. «Doch wer weiss», erklärte diese mit einem Schmunzeln, «wenn Mia’s Bikerbar regelmässig aus allen Nähten platzt, wird auch das Team wachsen können. Ich freue mich auf jeden Fall auf viele spannende Begegnungen.»

Dienstag, 04.10.2016

Sanierung des Geländes beim Schiessstand

Text und Bild: Andreas Walker

Im September wurde nach langen Vorbereitungen das Gelände beim Schiesstand in Hallwil saniert. Die von Blei belastete Erde wurde abgetragen und ausgetauscht.

Nach Informationen des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) gibt es in der Schweiz rund 4000 Schiessanlagen, welche im Kataster der belasteten Standorte eingetragen sind. Diese Anlagen enthalten insgesamt mehrere zehntausend Tonnen Blei und andere Schwermetalle aus dem Schiessbetrieb. Jedes Jahr gelangen zudem etwa 200 Tonnen zusätzliches Blei in die Kugelfänge. Das Schiessen verursacht somit heutzutage den grössten Eintrag von Blei in die Umwelt, mehr als doppelt so viel wie Verkehr, Industrie und Gewerbe zusammen. Wenn schadstoffbelastete Kugelfänge Grundwasser, Gewässer oder Boden gefährden, erfordert dies Massnahmen zur Beseitigung der Gefahr. Deshalb muss der belastete Standort saniert werden. Die altlastentechnische Sanierung von Schiessanlagen richtet sich nach den Zielsetzungen und Vorgaben des Umweltschutzgesetzes und der Altlastenverordnung. Der Bund beteiligt sich unter bestimmten Voraussetzungen an den Kosten von Massnahmen zur Untersuchung, Überwachung und Sanierung von belasteten Standorten bei Schiessanlagen.

Einer dieser Schiessanlagen ist der Kleinkaliberschiessstand in Hallwil, der seit dem Jahr 2003 nicht mehr in Betrieb ist. Auf dem betroffenen Gelände wurden zuerst die Bäume gefällt, die sich in der Zone des von Blei belasteten Areals befanden.

Schliesslich konnte im September mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. Als erstes wurde eine provisorische Zufahrtsstrasse zum sanierungsbedürftigen Gelände gebaut, damit Bagger und Lastwagen die mit Blei belastete Erdschicht abtragen konnten. Dabei wurde immer wieder die Bleibelastung im Boden gemessen, bis sichergestellt war, dass kein verseuchtes Erdmaterial mehr vorhanden war. Danach wurden der Scheibenstand und der Kugelfang rückgebaut und abtransportiert. In einem weiteren Arbeitsprozess wurde schliesslich neuer Humus aufgetragen und danach die Wiese neu angesät. Bis Ende Oktober soll voraussichtlich der Rückbau des Schützenhauses abgeschlossen sein. Danach wird auch die provisorische Zufahrtsstrasse wieder rückgebaut. Die Kosten der Sanierung werden sich voraussichtlich auf rund 180 000 Franken belaufen und sind zu einem grossen Anteil beitragsberechtigt. Zum heutigen Zeitpunkt ist es jedoch noch spekulativ, wie hoch dieser Anteil (Bund, Kanton) ausfallen wird.

Dienstag, 04.10.2016

Grosse Schafschur in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 1. Oktober fand auf dem Brunner-Bauernhof (Krummacher) in Hallwil wieder eine Schafschur im grossen Stil statt.

Die drei Profi-Schafscherer Andy-Fuchs aus Weinfelden (TG), John Jones aus Shrewsbury (Grossbritannien) und Jack Faganz aus Queenstown (Neuseeland) verrichteten ihre Arbeit mit grosser Geschwindigkeit. Sie sind in ihrem Handwerk sehr flink und geübt und haben auch schon an Schafschur-Wettbewerben teilgenommen. Nur etwa zwei bis drei Minuten brauchen sie, um einem Schaf das Fell wegzurasieren. Am 1. Oktober haben die drei Profi-Schafscherer in Hallwil rund 500 Schafe geschoren.

Gut organisiert

Die Schur ist gut organisiert. Die Landwirte kommen mit ihren ungeschorenen Schafen und bringen sie nach der Schur wieder weg, während bereits neue Tiere ankommen, um geschoren zu werden. So durchläuft ein Schaf nach dem anderen die Schafscher-Station in einem lückenlosen Betrieb, indem die drei Profi-Schafscherer ihr Bestes geben.

Die Schafschur in Hallwil ist ein Ereignis, welches jedes Jahr zahlreiche Zuschauer aus der Umgebung anlockt. In der «Schöfeler-Beiz» können sich die Schaulustigen mit hausgemachten Grillwürsten, Salaten und Getränken verpflegen. Wer noch nie einer Schafschur beigewohnt hat, kann sich den 1. April 2017 für dieses Ereignis in Hallwil dafür reservieren.

Mittwoch, 28.09.2016

Turnfahrt der Damenriege Hallwil

Text und Bild: eingesandt

Der Wettergott war uns wohlgesinnt, als wir am frühen Samstagmorgen in den Midi-Bus von Merz Reisen einstiegen und Richtung Tessin davonrauschten. Ausser einem kleinen Stau vor dem Gotthard, der uns den Weg über die alte Passstrasse ermöglichte, erreichten wir Sonogno im Verzasca-Tal ohne Zwischenfälle.

Nach kurzem Spaziergang im malerischen Dörfchen, begleitet von Roman unserem Fahrer, der uns das ganze Wochenende zur Verfügung stand (natürlich nur als Chauffeur), besannen wir uns endlich auf das Ziel unseres Ausflugs: die Wanderung entlang der Verzasca bis nach Lavertezzo am unteren Ende des Tals. Der Pfad erforderte unsere ganze Aufmerksamkeit. Einerseits die vielen Wurzeln und Steine im Auge behalten und gleichzeitig das wilde, spektakuläre Flussbett der Verzasca bestaunen. Das kristallklare, türkisfarbene Wasser fliesst, plätschert und umströmt riesige, skurrile Felsformationen. Leider verpassten wir es, uns ins kühle Nass zu stürzen, nur unsere Füsse kamen in den Genuss des Kälteschocks. Endlich nach 4,5 Stunden Marsch, hungrig und müde, freuten sich alle auf unser Hotel «Osteria Vittoria». Eine Dusche, Apéro und dann un piatto tipico Ticino. La vita è bella!

Am nächsten Morgen nach reichlichem Frühstück erwachte in uns neuer Tatendrang. Auf nach Ascona – flanieren, spazieren, geniessen und vor allem unsere Muskeln schonen! Natürlich wieder per Bus mit Roman, Komfort der Extraklasse! Beim Zwischenhalt auf der Staumauer, wo sich Todesmutige an einem Gummiseil in die Tiefe stürzen, posierten wir für ein Gruppenfoto. Trotz des dazu gereichten Champagners kamen keine Nachahmergelüste auf. In Ascona konnte sich jeder auf seine Art verweilen, was bei diesem Wetter und der Kulisse kein Kunststück war. Natürlich plagte uns bald wieder der Hunger und nach kurzer abenteuerlicher Fahrt kehrten wir in Ronco hoch über Ascona im Grotto «Ginestra» ein. Die grandiose Aussicht auf den Lago Maggiore, die lauschige Atmosphäre unter der Pergola und diverse Tessiner Köstlichkeiten waren wohl kaum zu toppen. Leider mussten wir uns langsam auf die Heimreise einstimmen. Das starke Verkehrsaufkommen der Nord-Süd-Achse liess uns frühzeitig aufbrechen. Nach problemloser Fahrt, noch ein wenig benommen von den vielen Eindrücken des herrlichen Wochenendes, stiegen wir in Hallwil wieder aus dem Bus.

Vielen Dank Marianne und Ursula fürs Planen und Organisieren. Ein Kompliment an Roman, der uns sicher und kompetent durch den Asphaltdschungel chauffierte.

Freitag, 16.09.2016

Ein kleines Paradies für Bücherfans

Text und Bild: Graziella Jämsä

Für Abenteuer, Kriminalfälle, Romanzen oder inspirierende Momente müssen Literaturliebhaber in Hallwil keine weiten Reisen buchen – sie gehen ins Schulhaus, biegen einmal rechts ab und kommen in der Bibliothek an.

Herrinnen über den 2000 Werke umfassenden Bücherschatz sind Doris Suter und Ruth Huber. «Ich habe das Amt von meiner Mutter Renate Mühlemann übernommmen», erinnert sich Doris Suter. Das sei inzwischen 25 Jahre her, doch die Geschichte der Dorfbibliothek hat noch früher, genauer gesagt 1977, begonnen. Damals haben sich Frauenverein und Trachtengruppe für die Gründung dieser Institution zusammengetan. «Im März 78 hat man im Untergeschoss der Turnhalle Eröffnung gefeiert.» Gemeinsam veranstaltete man einen Flohmarkt, um Geld zu sammeln, welches der Bibliothek später, neben einer Buchspende, zugute kam. Mit dem Bau des neuen Gemeindehauses bekamen die Bücher ein Zuhause mit Tageslicht. «Und irgendwann im Verlaufe dieser Entwicklungen hat mich der Vorstand der Trachtengruppe als Unterstützung für dich auserkoren», fügt Ruth Huber schmunzelnd hinzu.

Die beiden Frauen sorgen nicht nur für Ordnung auf den Regalen, sie kümmern sich jeden Mittwoch von 17.30 bis 19 Uhr um die Ausleihe. Während der Schulferien ist die Bibliothek geschlossen, dann ist mehr Zeit, spannende Neuheiten für die Kundschaft zu erstehen. «Gut 100 Nutzerinnen und Nutzer sind registriert», sagt Doris Suter. «Aber die Zahl ist nicht in erster Linie relevant. Aus verschiedenen Gesprächen wissen wir beispielsweise, dass jener Kunde gerne Krimis liest oder diese Kundin Biographien mag, und können das beim Einkauf berücksichtigen.» Ein Service, den die Lesenden immer wieder zu schätzen wüssten. Ruth Huber erlebt die Bibliothek ausserdem als Treffpunkt: «Die Leute sprechen gerne über das Gelesene und geniessen es, sich auszutauschen.» Die beiden Bibliothekarinnen aus Leidenschaft würden sich über mehr Lesehungrige freuen. Doris Suter lädt Neugierige ein, einfach vorbeizukommen. «Wenn sie sich in unserem Bücherparadies wohlfühlen, ist das Einschreiben rasch erledigt.» Ruth Huber nickt zustimmend und sagt: «Wer weiss, welche Ideen oder Projekte entstehen, wenn Literaturliebhaber untereinander frische Kontakte knüpfen.»

Dienstag, 13.09.2016

Vom perfekten Turnschuh bis zum Gutenachtgeschichtenbuch

Text und Bild: Graziella Jämsä

Schlaue Eltern sorgen vor, denn der nächste Winter kommt bestimmt. Ob Jacken, Schuhe oder Mützen – an der Kinderkleider- und Spielzeugbörse in der Turnhalle Hallwil blieben kaum Wünsche offen.

Kurz vor 10 Uhr räumten die Mitglieder des Vereins «Kinder in Hallwil – unsere Zukunft» weitere Tische in die Halle. «Kaum zu glauben, dass wir mal im Vereinszimmer mit einer Handvoll Ausstellern angefangen haben», erinnerte sich Präsidentin Eva Suter lachend. Die stetige Weiterentwicklung der Börse hat den Anlass in den vergangenen Jahren bekannt gemacht. Mehr als 25 Verkäufer boten diesmal ihre Waren feil, unter ihnen der siebenjährige Andri. Er hatte Spielsachen aussortiert. «Wenn ich etwas verkaufe, habe ich ein bisschen Geld für die Ferien», verriet er den Hintergrund seiner Aktion. Und das Hüten des Standes konnte durchaus zur Herausforderung werden, wenn Kollegen auf dem Vorplatz ein ferngesteuertes Auto testeten. Am späteren Nachmittag zog Eva Suter Bilanz: «Die verlängerten Öffnungszeiten haben sich nicht bewährt. Diese werden wir kaum weiterführen. Aber uns fällt bestimmt wieder etwas Neues ein, womit wir unsere Gäste bei der nächsten Börse begeistern.»

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