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Mittwoch, 16.08.2017

Gemeinsam den Boden für Neues geschaffen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Im Februar hat Edith Kottmann die Stelle als Schulleiterin in Hallwil angetreten. Wie sie mit den Herausforderungen des ersten halben Jahres umgegangen ist und was sie sich für die Zukunft der Schule wünscht, schilderte sie in einem Gespräch.

Als Edith Kottmann ihr Büro im Schulhaus in Hallwil bezog, war in den Medien viel über die personellen Wechsel und damit verbundene Schwierigkeiten berichtet worden. Welche Tätigkeit prägte diese Zeit? «Ich führte Gespräche auf allen Ebenen», erinnert sich Edith Kottmann mit einem freundlichen Lächeln. «Mit Lehrpersonen, Eltern, Behörden – ich wollte so genau wie möglich wahrnehmen, was die Menschen beschäftigte und welche Veränderungen sie sich wünschten.» Von Vorteil sei dabei sicherlich gewesen, dass mit Schulsozialarbeiter Alessandro Mani eine zusätzliche Anlaufstelle für Eltern gewährleistet gewesen sei. «Denn da neben der administrativen Führung der Schule, Qualitätsmanagement und Personalführung meine Aufgaben sind, wäre ich nicht immer die richtige Ansprechpartnerin gewesen. Die Schulsozialarbeit war die Verbindung.»

Mittlerweile sei das Team wieder komplett. Ein befristeter Arbeitsvertrag sei vor den Ferien ausgelaufen. Und auch die geplante Klasseneinteilung bedinge noch Ressourcen. «So freuen wir uns auf drei neue Gesichter im Team.» Edith Kottmann hat sich in Hallwil gut eingelebt. Mitbewohner des liebevoll eingerichteten Büros ist Grosspudel DJ. «Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie die Kinder auf ihn reagieren. Und wie allein seine Anwesenheit so manche Aufgeregtheit beruhigt.» Schön sei auch zu sehen, dass Lehrerinnen und Lehrer ihre Unterrichtsvorbereitungen im Gebäude vor Ort träfen. «Das Schulhaus lebt.» In den kommenden Monaten werde es darum gehen, Hallwil wieder in den Drüwiler Schulverband einzugliedern. Die anstehenden Wahlen, die auch zwei neue Schulpflegsmitglieder bedeuten, sieht Edith Kottmann bei allen möglichen Schwierigkeiten auch als Chance. Die Begeisterung für ihre Arbeit verleiht auch schwierigen Themen eine gewisse Leichtigkeit. «Altersgemischtes Lernen finde ich faszinierend, gerade in einer Zeit, in der viele Kinder allein aufwachsen.» Was wünscht sie sich für Hallwil? «Lehrerinnen und Lehrer sollen einen guten Boden haben, auf dem man gemeinsam Visionen entwickeln kann.»

Freitag, 11.08.2017

Frauenverein: Einladung zum Herbstkranz-Kurs

Text und Bild: Eing.

Unter der Leitung von Blanche Urech binden oder stecken wir am Mittwoch, 27. September 2017 ab 19.00 Uhr im Vereinszimmer Hallwil herbstliche Kränze für an die Tür oder auf den Tisch. Mit verschiedenen Naturmaterialien wie Hortensien, Moos, Beeren, Lianen etc. gestaltet jede Teilnehmerin ihren eigenen individuellen Kranz. Die Kränze werden auf Strohreifen gebunden oder in Weidenkränzen in Steckmoos gesteckt. Es können auch beide Kränze kreiert werden. Der Kurs kostet inkl. Material für einen Kranz: Mitglieder Fr. 55.– / Nichtmitglieder Fr. 60.–, ein zweiter Kranz kostet Fr. 38.–. Alle Materialien werden von der Kursleiterin mitgebracht. Mitbringen, Rebschere und evtl. Gartenhandschuhe. Bitte bis am 20. September 2017 anmelden bei: Lisi Urech, Tel. G. 062 889 14 31, Tel. P. 062 777 39 72

Montag, 02.08.2017

1.-August-Brunch in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am Vormittag des 1. August lud die Gemeinde Hallwil zu einem Brunch auf dem Haldenhof ein. Rund 80 Gäste fanden sich bei schönstem Sommerwetter ein, wo unter einem grossen Zelt ein reichhaltiges Buffet angeboten wurde.

In zwei grossen Bratpfannen bereiteten zwei Köche Rösti mit Spiegeleier und Speck zu. Der Einkaufs- und Erlebnisbauernhof unter der Leitung von Oskar Urech veranstaltet von Mitte Mai bis Oktober jeweils am Sonntag ein Buurezmorge, zudem wird noch eine Besenbeiz betrieben. So war er prädestiniert dazu, am 1. August den Bundesfeier-Brunch zu organisieren. Oskar Urech und Heidi Mosimann arbeiteten mit einem 8-köpfigen Team zusammen, um die Wünsche der Gäste an diesem Tag zu erfüllen. Am Brunch anwesend waren auch die Mitglieder des Gemeinderats von Hallwil. Begleitet wurde der Anlass von der Musik «Mörwil-Örgeler» aus Möriken-Wildegg.

«Liebi Hallwilerinne, liebi Hallwiler, liebi Gäscht, liebs Team vom Haldehof

Scho wieder isch es Johr voller uf und ab im Läbe vo Haubu verbii – und mir dörfed hüt am 1. Augschte wieder do ufem Haldehof zum Brunch zäme sii. Es sind die Momänt, womer de Zämehalt vom Dorf cha gschpühre, die Momänt womer sech i Erinnerige und spannende Gspröch cha verlühre.

Gmeinschaft – en Gruppe vo Mönsche wo zäme läbt und schafft – und sich zom Wohl vo allne au immer wieder zämerafft. Die Gmeinschaft ufem Haldehof schafft hüt für alli wo de Ihladig gfolgt sind – für alt und jung, für chli und gross und alli euri Chind. Eusi Gmeinschaft vom Dorf wämmer hege und pflege immer wieder neu.

Ich danke em Haldehofteam im Name vo allne und en schöne Nationalfiirtig wünsch ich eu!»

1.-August-Rede von Susanne Stumpf, Gemeinderätin

Mittwoch, 02.08.2017

Weizenfeld in Hallwil abgebrannt

Text: Andreas Walker, Bild: Daniel Rudolf

Am Nachmittag des 18. Juli brannte in Hallwil ein Weizenfeld ab. Der Brand hatte einen Grosseinsatz der Feuerwehr Boniswil-Hallwil zur Folge. Diese hatte den Brand zwar schnell im Griff, dennoch ist das zwei Hektaren grosse Feld zerstört worden.

Zum Brand kam es, als der Landwirt um 15 Uhr mit dem Traktor und einer angehängten Strohballenpresse das Feld mähte. Nur wenig später bemerkte er, dass beim Anhänger ein Feuer entstanden war. Darauf fuhr der Landwirt an den Feldrand und koppelte den Traktor ab. Das trockene Wetter und ein warmer Wind sorgten dafür, dass sich das Feuer sehr schnell ausbreitete. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden dürfte etwa 200 000 Franken betragen. Als Grund für den Brand wird eine technische Ursache vermutet. Der Wind trieb das Feuer zu einem Wohngebiet, wo die Anwohner mit Gartenschläuchen Wasser spritzten, um das Fortschreiten des Feuers und damit die gewaltige Hitze einzudämmen. Zurück blieb eine schwarze, verbrannte Fläche, worin teilweise noch Inseln von Weizenhalmen standen. Feldbrände treten regelmässig als Lauffeuer auf und sind relativ leicht zu löschen. Ein Risiko stellt hier allerdings die rasche Ausbreitung dar. Im Juli sind bereits mehrere Kornfelder in der Schweiz beim Mähen in Brand geraten. So etwa am 23. Juni bei Rudolfingen (ZH), am 4. Juli in Bösingen (FR), am 17. Juli in Unterstammheim (ZH) und am 17. Juli in Lyssach (BE). Ursachen solcher Brände sind oft ein durch den Mähdrescher ausgelöster Funkenschlag.

Mittwoch, 02.08.2017

Feuerwehrreise 2017

Text und Bild: Eing.

Am Samstagmorgen trafen wir uns voller Vorfreude am Bahnhof. Da wir am Flughafen Zürich die Flughafenfeuerwehr besichtigen wollten, wurde angekündigt, dass wir durch eine Sicherheitskontrolle gehen müssen und deshalb die ID brauchen.

Beim Einsteigen in den Zug stellte sich heraus, dass bei jemandem unerklärlicherweise die ID aus dem Portemonnaie verschwunden war. Aufgrund dessen eilte er nach Hause, konnte die ID jedoch nicht finden. Dafür aber den Reisepass. Den Zug hatte er trotzdem verpasst, er konnte sich jedoch eine Fahrgemeinschaft an den Flughafen organisieren. Anstatt 15 Personen waren wir also noch 14. Beim genauen Durchzählen fiel jedoch auf, dass noch jemand fehlte. Ihn trafen wir anschliessend am Bahnhof Lenzburg wieder. Er stand eine Stunde zu früh in Hallwil am Bahnhof und fuhr einfach schon mal nach Lenzburg. Weiter nahmen wir den Zug Richtung Flughafen. Dort angekommen mussten wir bis zur Feuerwehr noch ein ganzes Stück gehen. Für die eine der beiden Organisatorinnen stellte das Gehen ein grösseres Problem dar, da sie sich im Vorfeld der Reise einen Zeh gebrochen hatte. Mit einem Kickboard konnte sie sich allerdings super fortbewegen. Darauf war ihr der Neid der anderen sicher. Also auf das Kickboard, nicht den gebrochenen Zeh. Da die beiden Organisatorinnen den Weg nicht kannten, waren sie auf die tatkräftige Unterstützung der anderen und GoogleMaps angewiesen. Wir schafften es aber pünktlich anzukommen und Alexander, der Berufsfeuerwehrmann, erwartete uns schon.

Bei der Sicherheitsinstruktion erfuhren wir, wie wir uns zu verhalten haben, wenn das Horn ertönt. Den Einsatzkräften bleiben nämlich nur 20 Sekunden Zeit um Auszurücken und wir wollten ja nicht Gefahr laufen, von ihnen überrannt zu werden. Da wir ja alle die ID oder den Pass dabei hatten, konnten wir anschliessend durch die Sicherheitskontrolle gehen. Wir wurden durch den Torbogen mit den Metalldetektoren geschickt und unsere Jacken und Taschen wurden ebenfalls kontrolliert. Nur die Ausweise, die wollte niemand sehen. Dann endlich durften wir in die Fahrzeughalle. Die Führung begann mit einer sehr eindrücklichen Demonstration des Flugfeldlöschfahrzeuges. Anschliessend durften wir alle Fahrzeuge anschauen und uns auch hineinsetzen. Zum Abschluss der Führung konnten wir aus dem Tower der ehemaligen Einsatzzentrale einen Blick aus der Vogelperspektive auf den Flughafen werfen. Wir erfuhren sehr viele interessante und auch nützliche Informationen, zum Beispiel wie man die WC-Tür in einem Flugzeug von aussen öffnet oder dass das Löschmittel Nummer eins dieser Feuerwehr zwei 5-dl-Wasserflaschen sind.

Da die Führung so interessant war und durch unsere Fragen länger dauerte, verpassten wir unseren Zug Richtung Hemishofen. Das Tram, welches wir stattdessen nahmen, fuhr wegen einer Baustelle nicht alle Haltestellen an. Wir mussten darum einen Umweg über den Hauptbahnhof machen. Das war allerdings gar nicht schlimm, denn so hatten wir ein paar wenige Minuten Zeit, Biernachschub und einen Strohhut zu kaufen. Dieser erwies sich auch gegen das Regenwetter als sehr dienlich. Endlich in Hemishofen angekommen, hatten wir nochmals einen kurzen Spaziergang vor uns, bevor wir auf dem Bolderhof ankamen. Dort gab es sofort Znacht, da wir von der langen Zugfahrt ziemlich hungrig waren. Nach dem Essen forderten wir uns im Nageln heraus. Zum Glück wissen wir nicht nur mit dem Hammer, sondern auch mit Feuer umzugehen und so schafften wir es, mit nassen Zeitungen und grossen Holzscheiten ein Lagerfeuer zu entfachen. Mit mehr oder weniger jugendfreien Erzählungen genossen wir in geselliger Runde den Abend.

Wir stellten fest, dass es sich auch im Regen prima um ein Feuer sitzen lässt. Wenn man aufsteht, muss man sich halt nur wieder auf den gleichen Platz setzen, so bleibt wenigstens die Hose trocken. Auf diesem Bauernhof gibt es zwei wunderschöne, romantische Sternguckersilos. Im Stroh liess es sich allerdings auch ganz bequem schlafen. Wir hatten sogar noch Gesellschaft durch den Hofhund. In der Nacht sind nur zwei Personen über ihn drüber gestolpert. Am Morgen war sehr früh schon Tagwache, da es um sieben Uhr bereits Zmorge gab. Ausser einem ging es eigentlich allen ziemlich gut. Nach eingehender Diskussion stellte sich heraus, dass dieser vermutlich nicht an Bio gewöhnt ist und alles halb so schlimm gewesen wäre, wenn der Whisky vom Vorabend nicht Bio gewesen wäre. Nachdem alle die Rucksäcke wieder gepackt und das ganze Stroh aus den Kleidern geschüttelt hatten, ging es per ÖV nach Unterstammheim zum nächsten Bauernhof. Wir durften dort beim Bierbrauen selbst Hand anlegen. Zudem konnten wir die Gläser immer wieder mit diesem vorzüglichen Bier füllen. Bei der Bierolympiade stellte sich heraus, dass bei unserer Feuerwehr im Gummistiefel-Weitwurf und Bierhumpen-Stossen definitiv noch Verbesserungspotential vorhanden ist. Am Mittag erhielten wir zur Stärkung ein wohlverdientes Bierfondue. Im Anschluss gabs nochmals ein paar sehr interessante Eindrücke ins Bierbrauen, bevor wir uns wieder zum Bahnhof und auf den Heimweg begaben. Jetzt müssen wir nur noch ausdiskutieren, wer unser selbst gebrautes Bier in Unterstammheim abholen darf. Es soll nämlich möglichst viel davon im Magazin ankommen und nicht schon auf dem Heimweg getrunken werden.

Montag, 31.07.2017

«Löwenkonzerte» Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die Vielfalt des Aargauer Musikschaffens ist weit über die Grenzen des Kantons bekannt. Klingende Botschafter der orchestralen Musik sind dabei das in Rheinfelden beheimatete vitale Capriccio Barockorchester, das sich der schillernden Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verschrieben hat. Am Künstlerhaus Boswil zu Hause ist das vor Ideen sprühende Kammerorchester CHAARTS mit guter Musik jeder Couleur. Im ganzen Kanton zu Hause schliesslich ist das grosse, innovative Symphonieorchester argovia philharmonic, das die ganze Breite der symphonischen Musik mit Bravour darbietet.

Alle drei Orchester stehen für das reiche professionelle Musikschaffen des Kulturkantons Aargau. Über die verführerische Akustik und das reizvolle Ambiente des Löwensaals in Beinwil am See und dank der Unterstützung durch den Kanton und die Gemeinde Beinwil finden die drei Klangkörper nun erstmals in einer gemeinsamen Konzertreihe zusammen. Und damit das Publikum die musikalische Vielfalt in voller Gänze erleben kann, wurde das neue «Löwenabo» geschaffen. Mit dem Löwenabo geniesst das Publikum vier völlig unterschiedliche, hochkarätige Konzerte mit einem Preisvorteil von 20% auf den Einzelkartenpreis. Auch die anderen Abo-Vorteile sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Den Anfang dieser neuen, exklusiven Abo-Reihe im Löwensaal macht im September die argovia philharmonic Big Band unter der Leitung von Mister Big-Band schlechthin, Pepe Lienhard. Im November stehen die beliebten «Vier Jahreszeiten» des argentinischen Tango-Komponisten Astor Piazzolla auf dem Programm, gespielt von Chaarts, Solist an der Violine ist der Aargauer Sebastian Bohren. Ebenfalls gespielt werden Werke von Antonin Dvorak und Martin Wettstein. Das argovia philharmonic spielt dann im März sein im Löwensaal unterdessen schon zur Tradition gewordenes Symphoniekonzert, in diesem Jahr unter der Leitung des international renommierten Schweizer Dirigenten Matthias Bamert, zusammen mit der jungen Cellistin Laura van der Heijden, auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Dvorak und Franck. Im vierten Löwenkonzert im April schliesst das Capriccio Barockorchester den ersten Zyklus dieser aussergewöhnlichen Konzertreihe im Löwensaal mit Werken von Bach, Gluck, Mozart und Haydn.

Informationen/Tickets: www.loewenkonzerte.ch

Mittwoch, 12.07.2017

Pferdestärken pur am 2. Holzrücke-Turnier in Leutwil

Text und Bild: Thomas Moor

Teamwork, Geschicklichkeit und Pferdestärken: Diese Kombination verspricht wieder ganz viele spannende Wettkämpfe. Zu erleben in Leutwil am 19. und 20. August dank Markus «Eichi» Eichenberger . Zu Gast auf dem Bergmatthof von Gerold Gloor organisiert er dort das 2. Holzrücke-Turnier. Mensch und Pferd als eingespieltes Gespann bei der Arbeit. Das war einmal. Leider sieht das Alltagsbild heute etwas anders aus. Vorbei die Zeiten, als beim Mähen, Säen und Pflügen auf dem Feld oder beim Holzrücken Pferde – oder «Habertraktoren», wie sie auch genannt wurden – vor die schwere Last gespannt wurden. Markus Eichenberger allerdings setzt – neben vielen anderen Gleichgesinnten aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland – auch heute noch auf das Arbeitstier Pferd.

Was dieses zu leisten im Stande ist, können die Besucher des 2. Holzrücke-Turniers am Wochenende vom 19. und 20. August auf dem Bergmatthof hautnah miterleben. Bei vielen Arbeiten sei der Einsatz mit Pferdekraft ökologisch sinnvoller und nachhaltiger, wie Markus Eichenberger überzeugt ist. Speziell beim Holzrücken im Wald. Und wie dieses funktioniert, wird bei verschiedenen Prüfungen gezeigt. Am Samstag steht neben dem Holzrücken mit Einspännern auch eine Einsteigerprüfung sowie das Finale im einspännigen Holzrücken auf dem Programm. Am Sonntag findet die Königsdisziplin, das zweispännige Holzrücken, und der Teamwettkampf statt. Während des Feldgottesdienstes findet für die Kinder die Sonntagsschule im Wald mit Ponyreiten statt. Unterstützt wird Organisator Markus Eichenberger vom TV Leutwil (Festwirtschaft) und vom Feuerwehrverein Leutwil-Dürrenäsch. Am Samstag um 20.30 Uhr haben die Alphornbläsergruppe Leutwil im Festzelt einen Auftritt. Der Eintritt während beider Wettkampftage ist frei.

Infos unter www.hofzumbusch.ch

Freitag, 07.07.20107

Rocknacht Tennwil: Drei Festivaltage zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Das Festival Rocknacht Tennwil feiert dieses Jahr sein 10-Jahr-Jubiläum. Grund genug, dieses Jubiläum an drei Festivaltagen zu zelebrieren. Vom 21. bis 23. September 2017 heisst es wieder «Let’s Rock» in Tennwil. Dabei kommen nicht nur Fans aus der rockigen Ecke voll auf ihre Kosten .

Der Donnerstag, 21. September 2017 gilt als der offizielle Jubiläums-Abend der 10. Ausgabe der Rocknacht Tennwil. Die Musikgesellschaft Meisterschwanden wird das Festwochenende eröffnen. Die Musikantinnen und Musikanten werden sicherlich Notenblätter mit rockigen Melodien aufschlagen. Lassen wir uns überraschen. Ebenfalls mit von der Partie sind GRUUF DIGGER, eine absolute Newcomer-Band. Sie wird an der Rocknacht zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne auftreten und ihre Songs zum Besten geben. Schlager mit Stromgitarren liefert SCHLAGRAHM zum Abschluss des ersten Abends. Kompromisslose Gitarrenwände und Evergreens aus dem Schlager-Himmel lassen jedes Rocker- und Schlagerherz höher schlagen.

Der 2. Festival-Tag, der Freitag, 22. September 2017, steht ganz im Zeichen der Schweizer Rock- und Metalszene. MAD SOX aus Solothurn und SILENT CIRCUS aus Neuenhof machen den Auftakt und geben mit Crossover, Metalcore und melodisch harter Rockmusik den musikalischen Steilpass an die alt bekannten Gesichter von THE ORDER, welche den Wasen bereits 2012 und 2013 gerockt haben. Die Luke dicht machen zum Abschluss MAXXWELL aus Luzern, die ihr erstes Gastspiel in Tennwil 2011 gaben.

Der Samstag, 23. September 2017, startet mit WIELANDER aus dem Kanton Obwalden. WIELANDER ist die neue Band um Sänger Martin Wieland. Stil: moderner Heavy Metal. Weiter gehts mit MAVERICK. Das ist grandioser Kick-Ass-Rock aus Belfast (Nordirland). Zum ersten Mal in der Schweiz und im Gepäck ihr zweites Album «Big Red», welches am 26. August 2016 veröffentlicht wurde. Danach übernimmt die Band HARTMANN das Zepter. Nach 2012 dürfen sich die Fans wieder auf einen unvergesslichen Gig freuen. Als Headliner der 10. Rocknacht Tennwil steht ECLIPSE auf der Bühne. Die schwedische Band um Sänger Erik Martensson zelebriert klassischen Hardrock mit starker AOR-Schlagseite. Das Schlussfeuerwerk zündet XII GALLON OVERDOSE mit einer grandiosen Show und Hardrock pur.
Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

Freitag, 07.07.2017

Sommerzeit – Ausflugszeit!

Text und Bild: Eing.

Wenn die Tage am längsten sind, die Sonne hoch am Himmel steht und uns die lauen Nächte dazu verführen, ist ein Ausflug in das Seetal besonders reizvoll. Sei es alleine, paarweise, als Familie oder fröhliche Gruppe. Natürlich beginnt und endet eine Reise mit dem Regionalbus Lenzburg!

Stets besonderes Highlight ist ein Ausflug an den Hallwilersee. Ab Bahnhof Lenzburg erreicht man mit der Buslinie 395 das Schloss Hallwyl. Das ist eines der schönsten und romantischsten Wasserschlösser in der Schweiz. Dabei verbreitet die idyllische Lage am Aabach und die malerische Umgebung mit Wald und Wiesen einen besonderen Charme. Entlang dem Seeufer, erreicht man zu Fuss den Hallwilersee. Den einzigen See in der Schweiz der sich in Ufernähe umwandern lässt. Spannende Ausflugsvorschläge sind unter seetaltourismus.ch zu finden.

Steigen Sie ein!
Der Regionalbus Lenzburg hat für Sie immer den passenden Bus! Ob Familienausflug, Klassenzusammenkunft, Vereins- oder Schulreise – ein gelungener Ausflug beginnt und endet mit dem richtigen Transport. Feiern Sie die Feste wie sie fallen. Mit uns geniessen es bestimmt alle Gäste! Prost. Pendeldienste und Transferfahrten für Tagungen, Generalversammlungen, Sportveranstaltungen, Dorffeste oder Firmenjubiläen zählen zu unseren Spezialitäten. Rufen Sie uns an, 062 886 10 00, oder besuchen Sie unsere Website www.rbl.ch.

Donnerstag, 06.07.2017

Grümpelturnier des Turnvereins Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 1. Juli fand in Hallwil zum 26. mal das jährliche Grümpelturnier statt. 25 Fussballmannschaften aus der Region traten gegeneinander an. Das Hallwiler Grümpelturnier ist ein Fussballturnier, bei dem zwar am Schluss eine Rangliste der Mannschaften erstellt wird, jedoch klar der Spass im Vordergrund steht. Dieser Leitsatz stand denn auch auf den T-Shirts, die jeder Teilnehmer bekam: «All Johr gmüetlech».

Als das Grümpelturnier Ende der 80er-Jahre von zwei Jugendlichen in Hallwil gegründet wurde, spielten gerade einmal eine Handvoll Mannschaften gegeneinander. Innerhalb eines Vierteljahrhunderts ist dieser Anlass immer grösser geworden. Er wird jährlich vom Turnverein Hallwil organisiert. Der Kassier Thomas Bucher erklärt: «Es soll ein Anlass für die Leute vom Dorf sein, um miteinander in Kontakt zu kommen. Das Grümpelturnier im Sommer bildet den Gegenpol zum Brauchtum im Winter. Wichtig sind die Sponsoren des Gewerbes, die diesen Anlass unterstützen und damit überhaupt ermöglichen». Für die Gewinner gab es attraktive Preise wie etwa Früchtekörbe, Taschen oder einen Grill. In einem grossen Zelt neben dem Fussballplatz konnten sich Teilnehmer und Besucher in der Festwirtschaft unter anderem mit leckeren Grilladen verpflegen. Ab 18 Uhr war schliesslich die Grümpi-Bar geöffnet, wo es feine Drinks und gute Musik gab.

Montag, 03.07.2017

Frauenvereinsreise

Text und Bild: Eing.

Wie letztes Jahr, erwartete uns zu früher Morgenstunde der Merz-Midibus mit unserem Fahrer Roman beim Restaurantparkplatz. Gut gelaunt und schon munter waren alle 17 Frauen pünktlich da und wir konnten unser Reisli starten.

Unser erstes Ziel war die Firma Oswald in Steinhausen. Da wurden wir auch schon erwartet. Gipfeli und fein duftender Kaffee wurden uns serviert. Und während wir dies genossen, lauschten wir den Erzählungen mit Filmli über die Firmengeschichte und deren Gründung 1951. Mit 20 Jahren erwarb Meinrad Oswald eine kleine Kaffeerösterei in Zürich und verkaufte seine Produkte ohne Zwischenhandel direkt an seine Kunden. Der persönliche Kundenkontakt war sein Erfolgsrezept. Nebst dem Kaffeerösten widmete er sich der Entdeckung einzigartiger Gewürze. So entstanden Gewürzmischungen, Bouillons und Saucen. Der Einmannbetrieb entwickelte sich rasch zu einer erfolgreichen Firma mit eigenen Verkaufsläden und Mitarbeitern, die die Kunden zu Hause besuchten und berateten. 1958 wurde der neue Standort Steinhausen/ZG mit neuen Produktionsanlagen für Pulver- und Pastenmischungen, die noch heute dieselben sind, eröffnet. Zum 60. Jubiläumsjahr erweiterte Oswald sein Sortiment mit Backmischungen und dem Kaffeekapselsystem.

Auch die Führung durch die Firma von der Produktion in der Küche und der Anlage, zum Lager und der Abpackerei bis zum Versand war sehr eindrücklich. Wieder zurück, war eine Degustation für uns bereit. Von Bouillons zu verschiedenen Balsamicos, zu Dips, Eistees und Kaffee. Mit einem 20%-Gutschein deckten wir uns noch im Verkaufsladen ein. Und wie könnte es auch anders sein, bestiegen wir den Bus mit etwas mehr Gepäck als wir ausgestiegen sind.

Unsere Reise ging dann weiter auf den Ratenpass oberhalb des Aegerisees. Auf der schönen Sonnenterrasse gönnten wir uns einen Apéro. Am gemütlich langen Tisch im Innern genossen wir ein feines Essen mit Salat, Vorspeise und Dessert und dem vom Verein offerierten Kaffee. Die restliche Zeit bis zur Heimfahrt stand zur freien Verfügung. In Grüppli machten wir uns auf, den Volg-Erlebnispfad zu erkunden. Bis zur Kapelle war mir der Weg bekannt. Noch eine Stunde ... Das reicht doch allemal um den Rundweg bis zur vereinbarten Zeit abzulaufen.

Oje, oje ... Wo ist denn nur das Restaurant??? Mein Orientierungssinn liess mich voll im Stich. Nach ein paar Irrwegen nahm ich das Navi im Natel in Betrieb. Oh, noch 47 Min. ... Das reicht nie! Zu viert nahmen wir nun den Rückweg im Eiltempo unter unsere Füsse und die Andern genossen während dessen etwas Kühles. Mit einer halben Stunde Verspätung ging es auf den Heimweg und wieder ging eine schöne, fröhliche und interessante Vereinsreise zu Ende.

Freitag, 30.06.2017

Der nächste Grillplausch kommt schon bald

Text und Bild: Eing.

Am Dienstag, 8. August organisiert der Verein Kinder in Hallwil einen Grillplausch in der wunderschön renaturierten Badi. Es gilt Petrus gnädig zu stimmen, denn das kulinarische Vergnügen findet nur bei trockenem Wetter statt.

Die Sonne lacht und das kühle Nass plätschert. In den Sommerferien organisiert der Verein Kinder in Hallwil einen Grillplausch in der wunderschön renaturierten Hallwiler Badi. Bis jetzt hat es Petrus jedes Jahr gut mit uns gemeint und uns mit wunderschönem Sommerwetter verwöhnt. Denn der Grillplausch findet nur bei trockenem Wetter statt.

Tische und Bänke stellt der Verein zur Verfügung. Die mitgebrachten Salate und Kuchen werden auf einem Tisch für alle bereitgestellt. Je mehr Leute kommen, umso abwechslungsreicher ist das Angebot. Natürlich darf das Stangenbrot nicht fehlen. Eine Schüssel mit Teig wartet auf grosse und kleine Bäcker. Die Grilladen und Getränke bringt jeder selber mit. So kann der Sommernachmittag starten. Die Kinder tummeln sich am oder im Aabach. Es werden mit Schlamm Wasserbahnen gebaut, Fische beobachtet oder sogar versucht, sie mit einem Eimerchen zu fangen. Auf dem Grill landet aber dann doch die mitgebrachte Grillade. Natürlich kühlen sich auch Erwachsene gerne ab. Zwischendurch muss man zum Feuer schauen, damit dann genügend Glut vorhanden ist, wenn der grosse Hunger kommt. So vergeht die Zeit schnell. Bald stossen auch noch diejenigen, die noch arbeiten mussten, dazu und geniessen den Feierabend.
Wir freuen uns auf einen gelungenen Grillplausch am Dienstag, 8.8.2017 ab 15.00 Uhr in der Hallwiler Badi.

Wer Fragen hat, soll sich doch bitte melden!
Eva Suter, Tel. 062 777 46 61 oder
per E-Mail:info@vk-hallwil.ch

Donnerstag, 29.06.2017

Seniorenreise ins Schlaraffenland

Text und Bild: Eing.

Donnerstagmorgen: Bei strahlendem Sonnenschein fährt der Merz-Reisecar mit 36 Senioren, Pfarrer Jan Niemeier und der Reiseleitung Ruth Schwegler Richtung Bern ab. Weil es heute auf der Autobahn ausnahmsweise keinen Stau gab, machte der Chauffeur mit uns noch eine Stadtrundfahrt durch Thun.

Am Tag zuvor war ein grosser Hagelsturm über das Gebiet gezogen und die Schäden waren überall noch gut sichtbar. Im Restaurant Sagi in Uttigen wartete ein feines Mittagessen auf uns. Frisch gestärkt ging die Reise weiter. Die Fahrt führte über den Schallenberg, vorbei an schönen Landschaften, Häusern und Flüssen und immer wieder wurden wir durch unseren Chauffeur, Ueli Merz, auf Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes aufmerksam gemacht. In Trubschachen angekommen, wurden wir von einer Mitarbeiterin der Biscuits-Fabrik Kambli begrüsst und eingeladen die rund 100 verschiedenen Gebäcke zu probieren. Die Entscheidung ist vielen schwer gefallen und manch einer kam nach dem Kaffee mit einer Einkaufstasche zurück zum Bus. Mit vollem Magen ging es Richtung Huttwil – Sursee – Beromünster wieder zurück nach Hallwil. Wir danken der Gemeinde Hallwil, die uns diese Reise ermöglicht hat.

Juni 2017

Die Turniervorbereitungen laufen auf Hochtouren

Text und Bild: Graziella Jämsä

Am 1. Juli treffen sich Fussballbegeisterte der Region beim 26. Hallwiler Dorfturnier auf dem Rasen. Aber nicht nur bei Spielerinnen und Spielern braucht es Nachwuchs, auch im Organisationsteam ist frischer Wind gefragt. Patrick Schwegler arbeitet dieses Jahr zum ersten Mal mit.

Erst war er Jugi-Mitglied, dann hat er eine Leiterfunktion übernommen bis er vor vier Jahren in den STV Hallwil eingetreten ist. «Ich habe mich schon immer gerne engagiert und neue Projekte angerissen», erinnert er sich mit einem Lächeln. So war es für ihn selbstverständlich im OK fürs Hallwiler Dorfturnier mitzuziehen, als er angefragt worden ist. Der Landschaftsgärtner nimmt an den Sitzungen teil, um die Vielzahl der Aufgaben kennenzulernen. Einzelne Aspekte, wie das Organisieren von Musik oder die Platzanzeichnung, hat er bereits übernommen. «Bei Fragen stehe ich ihm jederzeit zur Seite», sagt René Urech, der auf jahrelange OK-Erfahrung zurückblickt. Haben die beiden eigentlich auch selbst mitgespielt? «Ja, zu Zeiten als es mehr Schülergruppen gab.» Mittlerweile hätten die gemischten Plauschgruppen am meisten Zuwachs. «Doch wer weiss, was sich bis Anmeldeschluss noch alles tut», merkt René Urech mit einem Lächeln an.

Das OK ist vorbereitet. Das Festzelt bekommt eine leicht andere Platzierung, damit sich grosse und kleine Zuschauer rundum wohlfühlen. Wer seine Treffsicherheit nicht nur im Match unter Beweis stellen will, kann dies auch beim Torwand-Schiessen tun. Während sich beim Dart jene austoben, die lieber Pfeile als Bälle mögen. Im Barzelt stossen Durstige mit leckeren Drinks an und geniessen dabei die Musik der DJs. «Am Samstag greifen dann unsere Grillmeister zur Zange», verspricht René Urech. «Und selbstverständlich fehlen weder Losverkauf noch Nietenverlosung.» Die beiden OK-Mitglieder strahlen schon bei der Schilderungen rund ums Turnier. «Zu sehen, wie sich die Menschen über einen gelungenen Anlass freuen, ist eigentlich noch schöner, als selbst zu spielen», findet Patrick Schwegler. Was wünschen sie sich für den Anlass selbst? «Schönes Wetter», antworten René Urech und Patrick Schwegler fast gleichzeitig, bevor wiederum beide hinzufügen: «Viele Mannschaften und keinerlei Unfälle.»

Juni 2017

Turnhallenübernachtung der Jugi Hallwil

Text und Bild: Eing.

Wie schon in den letzten zwei Jahren fand auch dieses Jahr – vom 28. bis 29. April – eine Turnhallenübernachtung der Jugi Hallwil statt. Um 18.00 Uhr war die Besammlung in der Turnhalle.

Ein Teil der Kinder half dabei die Pizza fürs Abendessen herzustellen. Die anderen Kinder stellten das Schlafgemach auf kreative Art her. Es entstanden zwei verschieden hohe Betten. Nach unserem feinen Znacht, wurde die Küche gemacht. Danach machten sich die Kinder bettfertig und wir schauten uns noch einen Film in Grossformat an. Als der Film zu Ende war, ging es in die Traumwelt, bei den einen schneller und bei den anderen langsamer.

Als wir ausgeschlafen waren, machten wir uns kurz frisch. Danach wurde das Frühstück mit frischem Zopf vorbereitet. Nach dem feinen Frühstück musste leider schon wieder alles aufgeräumt werden.

Nachdem alles wieder blitzblank war, wurden die Kinder verabschiedet.

Juni 2017

Turnverein Hallwil erfolgreich am Grümpi in Seon

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, den 20. Mai fand in Seon das jährliche Grümpi statt. Aufgrund der Tatsache, dass wir Hallwiler selber «all Jahr gmüetlich» unser Fussballturnier organisieren, nimmt man immer besonders gerne auswärts teil und kann sich vielleicht auch den einen oder anderen Input fürs eigene Turnier holen.

In der Kategorie «Vereine» waren es fünf Mannschaften. Die Vorrunde bestand entsprechend aus vier Spielen, wobei wir gegen jeden Gegner einmal antreten mussten. Mit 3 Siegen und einer Niederlage platzierten wir uns im zweiten Zwischenrang. Im Halbfinal stand uns der Gruppendritte aus der Vorrunde gegenüber. Nun gab es keine einfachen Partien mehr und wir konnten uns nur knapp mit 1:0 durchsetzen. Im Final kams schliesslich zur «Revanche» gegen den Tischtennis-Club, welcher uns in den Gruppenspielen als Einziger geschlagen hatte. Mit einer konzentrierten Leistung konnte ein 1:0 Sieg und damit der Turniergewinn errungen werden. Dies war bereits der dritte Gesamtsieg in Serie seit der Wiedererweckung dieses Anlasses, woow. Der gewonnene Gutschein aus der Festwirtschaft konnte sogleich in einen Siegestrunk umgewandelt werden. Die Speckseite wird am Grümpi-Helferessen zum Apéro serviert.

Juni 2017

Landi Unteres Seetal feierte eindrucksvolle Jubiläen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor 40 Jahren traten Edi und Sieglinde Schmid ihre Stellen in der Genossenschaft an. Reinhard Gloor, in diesem Jahr 60 Lenze jung, ist seit 25 Jahren Präsident. Gute Gründe, gemeinsam anzustossen – so lud die Landi Mitglieder, Mitarbeitende, Freunde und Geschäftspartner zum Brunch.

An jenem Sonntag roch es auf dem Parkplatz des Landi-Areals in Hallwil nach Rösti, Spiegelei und frisch gebratenem Speck. Die Männerriege Dürrenäsch und die Landfrauen Seon bauten ein Frühstücksbuffet auf, das sich sehen lassen konnte. Der Brunch war für die Jubilare Reinhard Gloor, Edi und Sieglinde Schmid die Gelegenheit, sich gemütlich mit Mitarbeitenden, Genossenschaftsmitgliedern, Freunden und Geschäftspartnern zu unterhalten. Neben Gratulationen wurde über Vergangenheit und Zukunft gesprochen. Hatte doch Edi Schmid die Geschäftsleitung im März an Sohn Patrick übergeben und wird Ende des Jahres in Pension gehen. Reinhard Gloor überreichte ihm und seiner Frau im Namen des Genossenschafts-Vorstandes einen Gutschein für Veloferien. Aber auch Edi Schmid liess es sich nicht nehmen, Reini Gloor als Dank für die gute Zusammenarbeit mit einem Hotelgutschein zu beschenken. Und zur Musik der Schürbergmusikanten liess es sich trefflich anstossen.

Juni 2017

Kräuterwerkstatt des Frauenvereines

Text und Bild: Eing.

Knapp 10 Minuten Aufwand und schon hat man seine eigene Lippenpomade mit pflegendem Mandelöl. Das Ganze ohne Zusatz und Konservierungsstoffe, selbst gemacht und in eine moderne, schwarze Drehhülse abgefüllt.

Das war nur eines von fünf Helferleins, das an diesem Abend in der Kräuterküche entstand. Zur Begrüssung gab es zuerst einen feinen, grünen Smoothie. Doch schon bald blubberte und klapperte es munter in der Schulküche, als die 14 Frauen, unter dem wachen Auge von Moni Näf, sich an verschiedenen Posten an die Umsetzung der Rezepte machten. Wichtige Fragen wurden beantwortet und mancher Tipp zu Kräutern weitergegeben. Sichtbar zufrieden waren alle mit dem Ergebnis und das war für jeden eine Ringelblumensalbe, ein Lippenpflegestift, ein Herzwein nach Hildegard von Bingen, Kräutermeersalz und Badepralinen.

Juni 2017

Entspannt in den Urlaub mit der Mobiliar

Text und Bild: Eing.

Einen gelungenen Urlaub kann auch die beste Reiseversicherung nicht garantieren – aber sie hilft beim Entspannen: Sie kann Sie nämlich vor unerwarteten Kosten bewahren, die das Reisebudget sprengen würden.

Wer öfter oder länger verreist, fährt mit einer Jahres-Reiseversicherung besser als mit Kurzfristversicherungen. Sie bietet das ganze Jahr Schutz im In- und Ausland – in den Ferien und auf Reisen, aber auch bei Tages- und Wochenendausflügen.

Annullationskosten-Versicherung
Die Annullationskosten-Versicherung übernimmt die Mehrausgaben, wenn Sie eine Reise nicht antreten können, zum Beispiel weil Sie krank werden oder einen Unfall erleiden. Die Versicherung springt auch ein, wenn eine Ihnen nahestehende Person verunfallt oder erkrankt oder Ihr Chef ausfällt und Sie am Arbeitsplatz benötigt werden. Müssen Sie die Reise wegen Ihrem kranken Tier verschieben, sind die Kosten ebenfalls gedeckt.

24-Stunden-Hilfe
Bei den meisten Versicherungen, wie etwa bei der Mobiliar, ist eine 24-Stunden-Hilfe in Notsituationen inbegriffen. Diese Versicherung übernimmt die Kosten für Rettungs- und Suchaktionen, Transporte ins Spital oder unvorhergesehene Aufenthalte.

Pannenhilfe
Wenn Ihr Auto stehen bleibt, brauchen Sie Pannenhilfe und allenfalls ein Ersatzfahrzeug. Auch hier hilft die Reiseversicherung: Sie bezahlt die Kosten fürs Abschleppen, Bergen und Heimschaffen des verunfallten Fahrzeuges sowie für einen Ersatz- oder Mietwagen.

Reisegepäck
Bei wertvollem Gepäck ist eine Reisegepäckversicherung sinnvoll. Sie kommt zum Zug, wenn ihre Koffer gestohlen werden. Auch wenn diese zu spät ankommen, während des Transports verloren gehen oder beschädigt werden, sind die Kosten gedeckt.

Geschützt vor leeren Versprechen
Knifflige juristische Probleme können auch in den Ferien auftreten. Das idyllische Chalet entpuppt sich als baufällige Ruine oder das erstklassige Traumhotel als Alptraum. Dann steht Ihnen der integrierte Reiserechtsschutz mit Rat und Tat zur Seite.
Oder noch schlimmer: Sie werden im Ausland in einen Unfall verwickelt und verklagt. Dann können Sie dank dem integrierten Verkehrs-Rechtsschutz auf juristische Unterstützung bauen.
Haben Sie Fragen zur Reiseversicherung? Dann sind wir gerne für Sie da. Sie erreichen uns unter
reinach@mobiliar.ch oder 062 765 44 44.

Juni 2017

Immobilien: Tipp abgeben und Geld verdienen

Text und Bild: Peter Eichenberger

Ein guter Tipp kann in der Immobilienbranche Gold – oder sagen wir zumindest Geld – wert sein. So jedenfalls ist es bei Jörg Flubacher mit seiner Internetplattform «DeinImmoTipp». Mit Immobilienspezialistin RE/MAX hat Flubacher in Reinach per Ende Mai Fuss gefasst.

Ein Immobilienkauf und -verkauf ist Vertrauenssache. Das hat auch bei RE/MAX mit der Filiale an der Hauptstrasse 56 in Reinach Gültigkeit. Dass RE/MAX zur Marktführerin in der Immobilienvermittlung zählt, beweisen die Zahlen. Um Immobilien vermitteln zu können, hält Jörg Flubacher selbstverständlich immer Augen und Ohren offen. «Neben eigenen Leistungen sind wir auch immer dankbar über Hinweise aus dem entsprechenden örtlichen Umfeld der Immobilie», wie Jörg Flubacher sagt. Das hat den in Beinwil am See wohnhaften RE/MAX-Immobilienmakler bewogen, eine Onlineplattform mit dem Namen «DeinImmoTipp» zu entwickeln für Immobilien und Objekte in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein! Damit kann man interessante Provisionen als unabhängiger Immobilien-Tippgeber durch die Online-Erfassung von Objekten, die im Markt noch nicht zum Verkauf ausgeschrieben und publiziert sind, verdienen. Zum Beispiel, wenn man jemanden kennt, der sein Haus, seine Wohnung oder sein Grundstück verkaufen möchte. Zudem kann man ein persönliches Tippgeber-Team aufbauen und durch die Tipps dieses Teams ein zusätzliches, passives Einkommen generieren. Alle persönlichen Aktivitäten erfasst man ganz einfach auf der «DeinImmoTipp»-Plattform per Handy, Tablet oder PC in einem persönlichen Login-Bereich. Die Immobilien-Tipps werden nach der Erfassung auf der Plattform durch professionelle RE/MAX-Makler vermarktet und potenziellen Kaufinteressenten zum Kauf angeboten. Wer Tippgeber werden möchte, kann unter www.deinimmotipp.ch ein Anmeldeformular ausfüllen. Per Einladungsmail erhält man anschliessend einen Registrationslink und kann danach loslegen. Weitere Informationen auf der Website oder bei einem persönlichen Telefongespräch unter 079 447 00 38.

Dipl. RE/MAX-Immobilienmakler Jörg Flubacher.

Montag, 08.05.2017

Damenriege: Ein Traum von einem Buurezmorge

Text und Bild: Thomas Moor

Das Auge isst ja bekanntlich mit! Beim Buurezmorge der Damenriege Hallwil kommt aber weit mehr als nur das Auge auf seine Rechnung. Einfach herrlich, was da für die vielen Sonntags-Zmörgeler in Hülle und Fülle bereitsteht – mit ganz viel Liebe und Herzblut zubereitet und arrangiert.

Über einige Meter erstreckt sich das reichhaltige Buffet, welches alles bereit hält, was ein währschaftes Zmorge alles beinhaltet. Feine, wunderbar geflochtene Butterzöpfe von verschiedenen Bäckern aus der Region, daneben feines und reichverziertes Partybrot sowie das Seenger Marktbrot: Die Basis für ein feines Konfibrot oder für ein mit Fleisch oder Käse belegtes Brot ist schon einmal perfekt. Eine Augenweide sind die frisch arrangierten Fleischplatten und das Käseangebot ist reichhaltig. Auch Joghurt, Birchermüesli, Dreiminuten­eier, Crèmes und diverse Kuchen etc. stehen für die Gäste bereit. Es mangelt an gar nichts.

Punkt 10.00 Uhr treffen die ersten Gäste in der Turnhalle ein. Und während sie sich am reichhaltigen Buffet bedienen, hat die Küche auf Normalmodus gestellt. Das heisst, dass goldgelbe Rösti, knuspriger Speck und Spiegeleier jetzt im Akkord gebraten werden. Und auch der Nachschub für Fleisch- und Käseplatten läuft auf Hochtouren. Da ist ein eingespieltes Team am Werk, da sitzen die Handgriffe und Abläufe. Kurz: Da ist alles im grünen Bereich. Bei bester Laune, wohlverstanden. Das Servicepersonal ist flink unterwegs und lässt dabei die Aufmerksamkeit für die Gäste in keiner Phase ausser acht. «Danke, es isch weder fein gsi», hallen die Komplimente in die Küche. Komplimente, die Motivation genug sind auch für eine 28. Ausgabe.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 08.05.2017

Präsidentenwechsel bei der Spitex Unteres Seetal

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am Freitag, den 5. Mai 2017 trafen sich 79 stimmberechtigte Mitglieder aus den 7 zusammengeschlossenen Seetaler Gemeinden in der Turnhalle in Hallwil, um die 12. GV der Spitex Unteres Seetal durchzuführen.

Spitex-Präsident Beat Koch begrüsste die Gäste, und Lukas Kraus überbrachte ein Grusswort im Namen des Gemeinderates Hallwil. Er warf einen Blick darauf zurück, wie sich im Laufe der Zeit der Umgang mit Wasser und Hygiene veränderte – auch heute ein Thema für die Spitex. Beat Koch schaute in seinem Jahresbericht auf die 12 Jahre Präsidium zurück. Heute zählt die Spitex 1356 Mitglieder. Seit Beginn 2005 gab es viele Veränderungen: der Aufbau der EDV Buchhaltung, die Qualitätssicherung, der Aufbau zum Lehrbetrieb, die Einführung der Patientenbeteiligung, aber vor allem ein grosser administrativen Aufwand. Beat Koch dankte der Stützpunktleiterin Annelies Jordi, auch der früheren, Hanni Urech, sowie den 36 Mitarbeiterinnen und 3 FAGEs in Ausbildung. Auch einen Dank für den Fahrdienst erhielten Gabi Gurini und Rolf Urech.

Da Beat Koch zurücktritt, übergab er symbolisch einen prächtigen Zopfkranz in der Form eines Steuerrades an seine Nachfolgerin Andrea Hollinger und lobte sein tüchtiges Team. Neu in den Vorstand gewählt wurde Andrea Häusermann. Kassierin Aisha Ahmed orientierte über die Jahresrechnung. Am Ende dankte Vizepräsident Paul Lüscher Beat Koch für seinen treuen 12-jährigen Einsatz als Präsident.

Zum kulinarischen Abschluss lud die Gemeinde Hallwil die Besucher zu Getränken und die Spitex zu den bekannten feinen belegten Brötchen ein, und dazu bot die Trachtengruppe Boniswil-Hallwil-Beinwil einen Augenschmaus mit ihren Tänzen.

Dienstag, 02.05.2017

Haubuer Chilbi 2018: Das OK gibt den Termin bekannt

Text und Bild: Eingesandt

Bereits haben die ersten zwei Sitzungen des OKs für die Haubuer Chilbi stattgefunden. Es ist für die OK-Präsidentin Susanne Stumpf sehr erfreulich, dass sich fast alle Mitglieder spontan und mit viel Elan wieder bereit erklärt haben mitzuarbeiten.

Neu ist auch der Gemeindeschreiber Roland Suter dabei, was sicher zum guten Gelingen der Neuauflage beitragen wird. Nachdem man sich seitens der Vereine für das Jahr 2018 geeinigt hatte, suchte das OK nach einem geeigneten Termin:

31.08.2018 bis 02.09.2018

Das OK hat bereits einige Überraschungen in der Pipeline, unter anderem auch für die Jugend von Hallwil, verraten sei an dieser Stelle aber noch nichts Konkretes. Nach den Sommerferien werden die Vereinsverantwortlichen eingeladen, damit das Konzept mitgeteilt und besprochen werden kann. Auch für die kommende Haubuer Chilbi sollen die Vereine, die sich engagieren, eng in die Planung eingebunden werden. Man darf also auf weitere Infos gespannt sein ...

Dienstag, 02.05.2017

Kälte vernichtet Kirschen und Nüsse

Text und Bild: Andreas Walker

Der vergangene März war drei Grad zu warm und der zweitwärmste seit Messbeginn. Mit Temperaturen von teilweise über 20 Grad brachte er vorsommerliche Wärme, die der Vegetation einen Vorsprung von etwa drei Wochen gegenüber dem Durchschnitt verschaffte.

Im April erfolgten schliesslich einige Tage mit Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, was starken Frost verursachte. Für die landwirtschaftlichen Kulturen sind Spätfröste immer problematisch. Besonders heikel war dieser Kälteeinbruch für die Obstbäume. Der Frost liess die Blüten gefrieren, was ganz klar ein Verlust der Früchte bedeutet. In der Nacht vom 19. Auf den 20. April wurden in der Region Hallwil in 5 Zentimetern Höhe Temperaturen um minus 5,6 Grad verzeichnet, in der darauf folgenden Nacht nochmals minus 4,9 Grad. Besonders arg zugesetzt hat der Frost den Kirschbäumen, die in voller Blüte standen. Landwirt Hansruedi Urech bewirtschaftet mehrere Hundert Kirschbäume. Er erklärt: «Im März dachte ich, es wird ein Superjahr. Die Bäume hatten extrem viele Blüten». Nun befürchtet er einen Totalausfall der Kirschenernte. «Zwar sind momentan kleine grüne Kirschen an den Bäumen vorhanden. Diese sind jedoch durch den Frost braun gefärbt und werden später abfallen». Obwohl ein Teil seiner Plantagen unter einem Folientunnel geschützt waren, ruinierte der Frost trotzdem die Blüten. Vor einem Jahr heizte er – ebenfalls in einer Frostnacht – diesen Tunnel noch mit Frostkerzen, doch das brachte nicht viel. Bei den Zwetschgen ist die Bilanz durchzogen. Einige verwelkte Blüten haben im Zentrum kleine grüne Früchtchen, andere sind schwarz und sterben ab.

Auch für andere Kulturpflanzen sieht es schlecht aus. Die Triebe der Reben an der Hauswand sind teilweise abgefroren. Ebenso sind die Aprikosen (auch an der Hauswand) stark beeinträchtigt worden. Viele Erdbeeren haben ebenfalls enormen Schaden genommen. Dabei sieht es noch ein wenig besser aus bei den Pflanzungen, die mit Vlies bedeckt waren. Einen ganz traurigen Anblick machen die Nussbäume. Bei diesen sind die Blüten und Blätter gänzlich abgefroren und haben sich inzwischen schwarz verfärbt. Eines ist jetzt schon klar: Kirschen und Baumnüsse werde in unserer Region in diesem Jahr eine Mangelware sein.

Montag, 03.04.2017

Gut besuchte Schafschur

Text und Bild: Andreas Walker

Am 1. April kamen über 500 Schafe unter das Rasiermesser. Bei schönstem Frühlingswetter fand wieder eine grosse Schafschur auf dem Brunner-Bauernhof in Hallwil statt. Viele Besucherinnen und Besucher verfolgten gespannt dieses Ereignis. Die Bauern brachten nach einem organisierten Tagesplan ihre Schafe. Danach durchliefen sie die Schafscher-Station, wo drei Schafscherer in einem rasanten Tempo die Tiere schoren.

Profi-Schafscherer legten grosses Tempo vor

Ein bewundernswertes Tempo legten die drei Profi-Schafscherer Andy-Fuchs aus Weinfelden (TG), Jack Fagan und sein Cousin James Fagan aus Neuseeland bei ihrer Arbeit hin. Nach spätestens drei Minuten war ein Schaf jeweils geschoren und die Wolle lag zum Einsammeln am Boden bereit. Die Schafscherer führt ihr Beruf jeweils in verschiedene Länder. Nach dem Aufenthalt in der Schweiz geht es für die beiden Neuseeländer weiter nach England und danach nach Australien. Sie haben ihr Handwerk in jahrelanger Arbeit trainiert und verfeinert und auch schon am legendären Schafschur-Wettbewerb «Golden Shears» teilgenommen. Die «Golden Shears Championship» wird seit 1961 im Wairarapa-Distrikt in Neuseeland an mehreren Tagen abgehalten. An diesem Wettbewerb wird die Arbeit der Teilnehmer beim Schneiden feiner und langer Wolle sowie eine zweite Schafschur bewertet. Er findet jedes Jahr im März statt und wurde im Jahr 2010 wurde zum fünfzigsten Mal durchgeführt.

Volksereignis Schafschur

Auch in Hallwil wird die Schafschur immer mehr zum Volksereignis. Gerade bei schönem Wetter besuchen viele Leute diesen Anlass und verbinden ihn mit einem Aufenthalt in der «Schöfeler-Beiz», um sich mit Getränken, Salaten, hausgemachten Grillwürsten und weiteren Spezialitäten zu verpflegen. Wer diese Schafschur verpasst hat, kann sich den nächsten Termin am 7. Oktober dafür reservieren.

Freitag, 31.03.2017

Pro Senectute: Fitness und Gymnastik

Text und Bild: eingesandt

... ist ein sportliches Angebot der Pro Senectute für Erwachsene 60 plus. Regelmässige und mit Mass betriebene Bewegung in der Gruppe macht auch mit zunehmendem Alter Spass. Es sorgt für Abwechslung, fördert soziale Kontakte und hilft mit, möglichst lange gesund, fit und selbständig zu bleiben.

Unsere Bewegungs- und Sportangebote verstehen sich als ganzheitliche Gesundheitsförderung. Ein wöchentliches Fitness- und Gymnastik-Training zeigt grosse Wirkung: Es bringt Ihren Körper auf Touren und wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus! In vielseitigen Lektionen trainieren Sie Ihre körperliche und geistige Fitness. Mit gezielten Übungen und Spielen wird die Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und das Gedächtnis gefordert und gefördert, somit verbessert.

Das Motto in jeder Lektion ist: Lachen, Leisten und Lernen

In Bewegung bleiben bedeutet somit auch: Wohlbefinden, Lebensqualität und Unabhängigkeit zu erhalten. Wir fördern die geistige und körperliche Selbstkompetenz und Autonomie sowie einen lebenslangen Lernprozess. Das vielseitige und abwechslungsreiche Training wird von anerkannten Erwachsenensport-Leiterinnen gemäss den Richtlinien des Bundesamts für Sport (BASPO) durchgeführt.

Das Training findet neu am Montag von 13.45 bis 14.45 Uhr in der Turnhalle Hallwil statt (ausgenommen in den Schulferien).

Schauen Sie doch herein, eine Schnupperlektion ist jeder Zeit möglich. Wir Leiterinnen, Patrizia und Sonja, freuen uns auf Ihren Besuch. Eine Schnupperlektion ist gratis.

Patrizia Scholtysik
062 892 16 11, scholtysik@swissonline.ch

Sonja Werz- Dietschi
062 777 34 08, sonja.werz@gmail.com

Pro Senectute Aargau
Beratungsstelle Bezirk Lenzburg
Telefon 062 891 77 66

Mittwoch, 29.03.2017

Jungbürgerfeier der Gemeinde Hallwil

Text und Bild: eingesandt

Am 17. März 2017 trafen sich vier Jungbürger/-innen der Jahrgänge 1998/1999 mit vier Gemeinderäten und dem Gemeindeschreiber auf dem Schulhausplatz in Hallwil. Mit zwei Autos ging’s Richtung Roggwil zur Kartbahn Race Inn.

Schon beim Eingang konnte man die Motoren dröhnen hören und im Innern begegnete man vielen kartbegeisterten Menschen. Unsere Truppe musste nicht lange warten, bis auch sie in die bereitgestellten Karts steigen durften. In zwei Durchläufen konnten sich unsere Rennfahrerinnen und Rennfahrer gegenseitig überholen und die Tücken der Strecke kennen und geniessen lernen. Es wurde knallhart gefightet und zum Schluss war jeder mehr oder weniger zufrieden mit seinem persönlichen Resultat. Hauptsache Spass.

Bei einem feinen Essen mit Dessert fanden viele gute Gespräche und Auffrischungen der Erinnerungen an die Schulzeit in Hallwil statt ... weisch no? Wir können stolz sein auf unsere Jugend im Dorf und wünschen diesen Jungbürgerinnen und Jungbürgern auch weiterhin viel Erfolg und Freude in ihrem Beruf und alles Gute für die Zukunft.

Dienstag, 28.03.2017

Ein filmisches Dorfportrait

Text und Bild: Graziella Jämsä

Werner Urech (1948–2012) bannte die wichtigsten Ereignisse im Dorf auf zahllose Magnetbänder. Darum wurde er zu Lebzeiten von vielen einfach «Kamera-Werni» genannt. Jetzt haben Thomas Bucher und Markus Weber das hinterlassene Filmmaterial gesichtet und neu verarbeitet.

Chlauschlöpfen, Bärzeli, der Abriss des alten Bahnhofs oder die Einweihung eines Löschfahrzeugs bei der Feuerwehr – Werner Urech war mit der Kamera vor Ort. In den Jahren von 1983 bis 2007 sind so mehr als 40 Stunden Film zusammengekommen. «Nach seinem Tod meldete sich seine Frau bei mir», schildert Thomas Bucher. «Sie informierte mich, dass ich die Bänder übernehmen könne. Als langjähriger Bewunder von Werners filmischem Schaffen nahm ich eine Kiste mit rund 60 Bändern gerne in meine Obhut.»

Vor gut einem Jahr habe er Kontakt mit der Gemeinde aufgenommen, um über die Verwendung der Bänder zu beraten. «Ich wollte nicht, dass diese Erinnerungen verloren gehen.» Die Gemeinde unterstützte die Idee der weiteren Verarbeitung. «Also habe ich mich mit Markus Weber zusammengetan. Wir waren Schulkollegen in Seengen und als Kameramann war er prädestiniert für das Projekt.» Gemeinsam sichteten die beiden das Material. Thomas Bucher sagt über die Eindrücke: «Es war spannend zu sehen, wie sich die bekannten Gesichter im Dorf mit den Jahren verändert haben.» – «Oder auch die Entwicklung der örtlichen Gegebenheiten, wie beispielsweise von Strassenzügen oder Gebäuden, mitzuverfolgen», fügt Markus Weber hinzu. Hansjakob Suter, Dr. Jakob Urech und Willi Urech nehmen durch ihr Engagement im Dorfleben eine besondere Rolle in dem Film ein: Der Brauchtumsreformator, Dorfgelehrte sowie der Altgemeindeammann werden als einzige Protagonisten neben dem Filmemacher selbst namentlich erwähnt. «Darüber hinaus haben wir uns mehr auf die Ereignisse konzentriert.»

Eine erste Kostprobe des Werks konnten die Gäste des Hallwiler Neujahrapéros am Bärzelitag geniessen. Die Rückmeldungen seien durchweg positiv gewesen. «Gut eine Stunde hatten wir für den Anlass zusammengestellt. Und zu sehen, wie die Leute sich dafür die Zeit nehmen, war schön.» Den fertigen Film haben Thomas Bucher und Markus Weber mittlerweile dem Gemeinderat übergeben. «Wir haben die ursprünglich vereinbarte Filmdauer überschritten», sind sich die beiden bewusst. «Doch das Material hat uns so sehr gefesselt, dass ein chronologischer Zweiteiler entstanden ist. Damit braucht das filmische Dorfportrait in seiner Vielfalt nicht hinter der Realität zurückzustehen.»

Montag, 27.03.2017

Die Technik des Tanklöschfahrzeugs begeisterte

Text und Bild: Graziella Jämsä

Schon als die Feuerwehren von Hallwil und Boniswil sich zusammentaten, war klar, auch der Fuhrpark wollte angepasst werden. Jetzt übergab die Herstellerfirma Feumotech das Tanklöschfahrzeug offiziell.

In strahlendem Sonnenschein versammelten sich Ratsvertreter beider Gemeinden, Feuerwehrkollegen der Region, Familien und Freude zur offiziellen Einweihung des neuen TLF. 16 Tonnen schwer, 340 PS stark, mit automatischem Schaltgetriebe ausgestattet und mit einem Tank, der 2400 Liter Wasser beherbergt – das Gefährt begeisterte die Feuerwehrleute sichtlich. «Nicht zu vergessen das CAFS-Löschsystem, von dem wir schon beim vorherigen Modell profitiert haben, sowie die Steuerung über Touchpanels», ergänzte Kommandant Roger Zingg. Peter Jäggi von der Geschäftsführung der Lieferfirma Feumotech freute sich über die Zufriedenheit der Kunden und beendete seine Rede mit dem Wunsch: «Möge das neue TLF eure Arbeit optimal unterstützen, ohne je an seine Grenzen zu kommen.»

Wie ein Einsatz aussehen könnte, zeigte sich während einer kurzen Demonstration auf dem Sportplatz. Rasch stürmten die Feuerwehrleute die Szenerie, die den Eindruck eines ausser Kontrolle geratenen Grillgeschehens vermittelte. Der Löschschaum bildete einen eindrucksvollen Kontrast zum Wiesengrün und schon bald herrschte wieder Ordnung. Jetzt konnten Neugierige sich auch das Innenleben des TLF genauer anschauen. Lautete doch die Wettbewerbsfrage: Wie viele Meter Schlauch inklusive Schnellangriff beherbergt das TLF? Die beeindruckende Zahl von 800 Metern bescherte elf Gästen noch einen Preis als kleine Erinnerung an die festliche Einweihung.

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Donnerstag, 23.02.2017

Generalversammlung des Frauenvereins

Text und Bild: eingesandt

23 Frauen trafen sich im schön frühlingshaft dekorierten Vereinszimmer. Alle waren gutgelaunt und freuten sich auf einen kurzweiligen Abend, um zu hören, was im letzten Vereinsjahr alles stattfand und was für dieses Jahr geplant ist.

Im offiziellen Teil verabschiedeten wir unsere langjährige Revisorin Rosmarie Degiampietro. 30 Jahre waren es, in denen sie unsere Buchführung kontrollierte und mit einem Augenzwinkern uns immer wieder ermutigte, ein bisschen mehr auszugeben. Nach einer Dreiviertelstunde konnten wir den Anwesenden ein Zvieri/Abendplättli mit Fleisch und Käse – schön dekoriert, dazu ein Gläsli Wein – offerieren. Zum Abschluss schlemmten wir zum Kaffee eine feine Himbeercreme mit selbstgebackenen Brezeli.

Nach einem kurzweiligen Abend – und mit hoffentlich vielen Aktivitäten, bei denen man mitmachen will – traten nach und nach alle den Heimweg an. Wir freuen uns auf euch, wenn ihr dann und wann dabei sein werdet!

Mittwoch, 15.02.2017

Blanc Ofen- und Cheminéebau ist am Puls der Zeit

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob Kachelofen, ein neues Gesicht fürs Badezimmer, keramische Platten oder Natursteinbeläge – Blanc Ofen- und Cheminéebau in Seon ist seit 80 Jahren der perfekte Ansprechpartner. Das Team realisiert Wohnträume in Einfamilien- wie Mehrfamilienhäusern.

Als Otto Blanc sich 1937 zur Selbstständigkeit entschied, heizte man in den meisten Haushaltungen mit Holz. «Heute wird das Cheminée genutzt, weil man Lust hat, gemütlich ums Feuer zu sitzen», erklärt Philippe Blanc. Er leitet das Unternehmen in der dritten Generation und weiss: Kundinnen und Kunden wünschen sich Vielseitigkeit.

«Selbstverständlich beraten wir gerne bei der Auswahl des perfekten Schwedenofens oder machen das Cheminée im Wohnzimmer zum baulichen Schmuckstück. Aber wir haben noch mehr zu bieten.» Gerne verleihe man einem in die Jahre gekommenen Badezimmer ein neues Gesicht. «Statt Badewanne lieber eine grosszügige Dusche, ein farbiges Glasmosaik an der Wand oder ein neuer Bodenbelag – alles kein Problem.» Naturstein könne drinnen und draussen verwendet werden. «Ein aktueller Trend sind Keramikplatten in Holzoptik. Durch sie ist ein widerstandsfähiger Belag gewährleistet, dem auch lebhafte Haustiere nichts anhaben können. Gleichzeitig bekommt der Raum eine angenehm heimelige Atmosphäre.»

Handwerk und Hightech

Um auch künftig alle Kundenwünsche realisieren zu können, ist stetige Weiterbildung für das achtköpfige Team eine Selbstverständlichkeit. Der Maschinenpark gewährleistet technische Flexibilität. «Unsere Firmengeschichte zeigt, traditionelles Handwerk und Hightech widersprechen sich nicht. Zuverlässigkeit und hohe Qualitätsstandards sind unser Credo.» Werte, welche Blanc Ofen- und Cheminéebau schon an viele Lehrlinge weitergegeben hat. «Was früher eine Ausbildung war, wurde allerdings mittlerweile in mehrere Berufsbilder aufgeteilt», sagt Philippe Blanc. Mit einem Lächeln fügt er hinzu: «Das Verbindende ist die Freude an der Gestaltung. Es ist schön zu sehen, wie der eigenen Hände Arbeit ein ganzes Wohnambiente beeinflusst. Was also die Zukunft auch bringen mag, wir gestalten mit.»

www.blanc-ofenbau.ch

Dienstag, 31.01.2017

«Mir gefällt die Vielseitigkeit.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ruedi Urech ist Werkhofleiter in Hallwil. Als solcher kümmert er sich neben Strassenunterhalt, Friedhofsbepflanzung oder Wasserversorgung auch um Rastplätze und vieles mehr, was das Leben in der Gemeinde schöner macht.

Welcher Beruf bietet die beste Grundlage für die unterschiedlichen Aufgaben eines Werkhofmitarbeiters? Ruedi Urech lacht, bevor er antwortet: «Ich bin Landwirt, aber mittlerweile handelt es sich bei meiner Anstellung um ein eigenes Berufsbild, und das ist sicher gut.» Zu seinem Pflichtenheft gehören Strassenunterhalt, Kanalisation, das Einsammeln des Kehrichts inklusive Robidog und Wasserversorgung. «Rasen mähen, Friedhofsbepflanzung, Feuerstellen instand halten», führt Urech die Liste fort. Einen Favoriten hat er nicht. «Mir gefällt die Vielseitigkeit und das Draussensein. Ich bin nicht der Typ fürs Büro. Am PC sitzen, wenn die Sonne scheint, dafür kann ich mich nicht begeistern. Lieber belade ich meinen Traktor mit dem nötigen Werkzeug und mache mich auf zum Rasenmähen.»

Auf negative Momente angesprochen, merkt er ganz ruhig an: «Auf das Entfernen von Schmierereien an Häuserwänden könnte ich verzichten.» Auch Littering sei ein unerfreulich aktuelles Thema. «Vor allem entlang der Seetalstrasse häufen sich Flaschen und Verpackungen.» Aus der Ruhe bringen lässt sich Ruedi Urech davon nicht. Rückmeldungen aus der Bevölkerung schätzt er. «Eine Frau hat sich einmal an einer Gemeindeversammlung für den gut gepflegten Rasen auf dem Friedhofsgelände bedankt. So etwas zu hören, ist schon schön.» Aber auch Kritik nehme er aufmerksam entgegen. «So kann man sich stetig verbessern.» Sein Vorgänger Gerhard Huber hat das Amt des Werkhofleiters viele Jahre bis zur Pensionierung ausgeübt. «Das wäre doch eine schöne Aussicht», sagt Ruedi Urech auf seine Zukunftswünsche angesprochen. «Dafür setze ich mich immer wieder gerne ein.» Mit fröhlichen Lächeln schaltet er das Licht im Büro aus und macht sich auf den Weg nach draussen.

Freitag, 06.01.2017

Volleyballturnier in Seon

Text und Bild: eingesandt

Nach dem letzten Training am Mittwoch, 28. Dezember 2016 besammelten wir uns mit voller Zuversicht am 30. Dezember 2016 um 18.00 Uhr in der Turnhalle in Seon. In der Garderobe schnell umziehen, mental vorbereiten und schon geht es los mit Einspielen. Dies war eher lustig als effizient, im kleinen Gang vor der Halle lockerte jedoch die Anspannung.

Um 18.30 Uhr war es dann endlich so weit. Vollzählig und voll motiviert, eröffneten wir unser Auftaktspiel gegen die Mannschaft Kunterbunt. Es war erstaunlich, wie sicher und effizient wir spielten, und sicherten uns damit den ersten Satz mit 19:11 Punkten. Das kann ja nur gut gehen, wenn wir das so weiterziehen. So war es leider nicht und wir verschenkten den zweiten Satz ärgerlich an die Gegner mit 12:13 Punkten. Tja, neues Spiel neues Glück.

Hmm, ausgerechnet die sehr starken Tequilas aus Villnachern standen uns gegenüber, und dies nach einer sehr langen Pause mit Speis und Trank. Im ersten Satz hielten wir uns noch sehr gut im Rennen mit einem Satzverlust von nur 14:20 Punkten. Danach riss es bei uns enorm ein und der zweite Satz ging sogar mit 09:20 Punkten zu Ende. Die Enttäuschung hielt sich jedoch im Rahmen, da die Tequilas ein sehr eingespieltes Team und ausserdem ein Volleyballclub waren. «Take it easy» war unser Motto und so stiegen wir direkt auf die nächste Erfolgswelle auf.

Mit 27:13 Punkten und 22:06 Punkten fegten wir die Lebkuchenhüsli-Mannschaft aus Seon vom Tisch. Lecker wars. Um ca. 23.00 Uhr stand uns auch schon das letzte Spiel gegen das Team aus Dürrenäsch bevor. Sehr spannend, hart umkämpft, aber leider mit vielen Fehlern bestückt, war es eher ein dunkles Spiel. Beim Spielstand von 17:16 Punkten und während eines Angriffs von unserer Seite ging plötzlich das komplette Licht aus und ein wichtiger Punkt wurde uns nicht zugesprochen. Erster Satz mit 09:21 Punkten verloren und der zweite ergab ein Unentschieden mit 17:17 Punkten. Wir können stolz sein auf unsere Leistung, da wir in dieser Formation nie zuvor gespielt haben. Das bestätigte uns auch die Rangliste mit einem wirklich verdienten 3. Rang, viel Chröömli und einem neuen Matchball!!!

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