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Donnerstag, 23.02.2017

Generalversammlung des Frauenvereins

Text und Bild: eingesandt

23 Frauen trafen sich im schön frühlingshaft dekorierten Vereinszimmer. Alle waren gutgelaunt und freuten sich auf einen kurzweiligen Abend, um zu hören, was im letzten Vereinsjahr alles stattfand und was für dieses Jahr geplant ist.

Im offiziellen Teil verabschiedeten wir unsere langjährige Revisorin Rosmarie Degiampietro. 30 Jahre waren es, in denen sie unsere Buchführung kontrollierte und mit einem Augenzwinkern uns immer wieder ermutigte, ein bisschen mehr auszugeben. Nach einer Dreiviertelstunde konnten wir den Anwesenden ein Zvieri/Abendplättli mit Fleisch und Käse – schön dekoriert, dazu ein Gläsli Wein – offerieren. Zum Abschluss schlemmten wir zum Kaffee eine feine Himbeercreme mit selbstgebackenen Brezeli.

Nach einem kurzweiligen Abend – und mit hoffentlich vielen Aktivitäten, bei denen man mitmachen will – traten nach und nach alle den Heimweg an. Wir freuen uns auf euch, wenn ihr dann und wann dabei sein werdet!

Mittwoch, 15.02.2017

Blanc Ofen- und Cheminéebau ist am Puls der Zeit

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob Kachelofen, ein neues Gesicht fürs Badezimmer, keramische Platten oder Natursteinbeläge – Blanc Ofen- und Cheminéebau in Seon ist seit 80 Jahren der perfekte Ansprechpartner. Das Team realisiert Wohnträume in Einfamilien- wie Mehrfamilienhäusern.

Als Otto Blanc sich 1937 zur Selbstständigkeit entschied, heizte man in den meisten Haushaltungen mit Holz. «Heute wird das Cheminée genutzt, weil man Lust hat, gemütlich ums Feuer zu sitzen», erklärt Philippe Blanc. Er leitet das Unternehmen in der dritten Generation und weiss: Kundinnen und Kunden wünschen sich Vielseitigkeit.

«Selbstverständlich beraten wir gerne bei der Auswahl des perfekten Schwedenofens oder machen das Cheminée im Wohnzimmer zum baulichen Schmuckstück. Aber wir haben noch mehr zu bieten.» Gerne verleihe man einem in die Jahre gekommenen Badezimmer ein neues Gesicht. «Statt Badewanne lieber eine grosszügige Dusche, ein farbiges Glasmosaik an der Wand oder ein neuer Bodenbelag – alles kein Problem.» Naturstein könne drinnen und draussen verwendet werden. «Ein aktueller Trend sind Keramikplatten in Holzoptik. Durch sie ist ein widerstandsfähiger Belag gewährleistet, dem auch lebhafte Haustiere nichts anhaben können. Gleichzeitig bekommt der Raum eine angenehm heimelige Atmosphäre.»

Handwerk und Hightech

Um auch künftig alle Kundenwünsche realisieren zu können, ist stetige Weiterbildung für das achtköpfige Team eine Selbstverständlichkeit. Der Maschinenpark gewährleistet technische Flexibilität. «Unsere Firmengeschichte zeigt, traditionelles Handwerk und Hightech widersprechen sich nicht. Zuverlässigkeit und hohe Qualitätsstandards sind unser Credo.» Werte, welche Blanc Ofen- und Cheminéebau schon an viele Lehrlinge weitergegeben hat. «Was früher eine Ausbildung war, wurde allerdings mittlerweile in mehrere Berufsbilder aufgeteilt», sagt Philippe Blanc. Mit einem Lächeln fügt er hinzu: «Das Verbindende ist die Freude an der Gestaltung. Es ist schön zu sehen, wie der eigenen Hände Arbeit ein ganzes Wohnambiente beeinflusst. Was also die Zukunft auch bringen mag, wir gestalten mit.»

www.blanc-ofenbau.ch

Dienstag, 31.01.2017

«Mir gefällt die Vielseitigkeit.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ruedi Urech ist Werkhofleiter in Hallwil. Als solcher kümmert er sich neben Strassenunterhalt, Friedhofsbepflanzung oder Wasserversorgung auch um Rastplätze und vieles mehr, was das Leben in der Gemeinde schöner macht.

Welcher Beruf bietet die beste Grundlage für die unterschiedlichen Aufgaben eines Werkhofmitarbeiters? Ruedi Urech lacht, bevor er antwortet: «Ich bin Landwirt, aber mittlerweile handelt es sich bei meiner Anstellung um ein eigenes Berufsbild, und das ist sicher gut.» Zu seinem Pflichtenheft gehören Strassenunterhalt, Kanalisation, das Einsammeln des Kehrichts inklusive Robidog und Wasserversorgung. «Rasen mähen, Friedhofsbepflanzung, Feuerstellen instand halten», führt Urech die Liste fort. Einen Favoriten hat er nicht. «Mir gefällt die Vielseitigkeit und das Draussensein. Ich bin nicht der Typ fürs Büro. Am PC sitzen, wenn die Sonne scheint, dafür kann ich mich nicht begeistern. Lieber belade ich meinen Traktor mit dem nötigen Werkzeug und mache mich auf zum Rasenmähen.»

Auf negative Momente angesprochen, merkt er ganz ruhig an: «Auf das Entfernen von Schmierereien an Häuserwänden könnte ich verzichten.» Auch Littering sei ein unerfreulich aktuelles Thema. «Vor allem entlang der Seetalstrasse häufen sich Flaschen und Verpackungen.» Aus der Ruhe bringen lässt sich Ruedi Urech davon nicht. Rückmeldungen aus der Bevölkerung schätzt er. «Eine Frau hat sich einmal an einer Gemeindeversammlung für den gut gepflegten Rasen auf dem Friedhofsgelände bedankt. So etwas zu hören, ist schon schön.» Aber auch Kritik nehme er aufmerksam entgegen. «So kann man sich stetig verbessern.» Sein Vorgänger Gerhard Huber hat das Amt des Werkhofleiters viele Jahre bis zur Pensionierung ausgeübt. «Das wäre doch eine schöne Aussicht», sagt Ruedi Urech auf seine Zukunftswünsche angesprochen. «Dafür setze ich mich immer wieder gerne ein.» Mit fröhlichen Lächeln schaltet er das Licht im Büro aus und macht sich auf den Weg nach draussen.

Freitag, 06.01.2017

Volleyballturnier in Seon

Text und Bild: eingesandt

Nach dem letzten Training am Mittwoch, 28. Dezember 2016 besammelten wir uns mit voller Zuversicht am 30. Dezember 2016 um 18.00 Uhr in der Turnhalle in Seon. In der Garderobe schnell umziehen, mental vorbereiten und schon geht es los mit Einspielen. Dies war eher lustig als effizient, im kleinen Gang vor der Halle lockerte jedoch die Anspannung.

Um 18.30 Uhr war es dann endlich so weit. Vollzählig und voll motiviert, eröffneten wir unser Auftaktspiel gegen die Mannschaft Kunterbunt. Es war erstaunlich, wie sicher und effizient wir spielten, und sicherten uns damit den ersten Satz mit 19:11 Punkten. Das kann ja nur gut gehen, wenn wir das so weiterziehen. So war es leider nicht und wir verschenkten den zweiten Satz ärgerlich an die Gegner mit 12:13 Punkten. Tja, neues Spiel neues Glück.

Hmm, ausgerechnet die sehr starken Tequilas aus Villnachern standen uns gegenüber, und dies nach einer sehr langen Pause mit Speis und Trank. Im ersten Satz hielten wir uns noch sehr gut im Rennen mit einem Satzverlust von nur 14:20 Punkten. Danach riss es bei uns enorm ein und der zweite Satz ging sogar mit 09:20 Punkten zu Ende. Die Enttäuschung hielt sich jedoch im Rahmen, da die Tequilas ein sehr eingespieltes Team und ausserdem ein Volleyballclub waren. «Take it easy» war unser Motto und so stiegen wir direkt auf die nächste Erfolgswelle auf.

Mit 27:13 Punkten und 22:06 Punkten fegten wir die Lebkuchenhüsli-Mannschaft aus Seon vom Tisch. Lecker wars. Um ca. 23.00 Uhr stand uns auch schon das letzte Spiel gegen das Team aus Dürrenäsch bevor. Sehr spannend, hart umkämpft, aber leider mit vielen Fehlern bestückt, war es eher ein dunkles Spiel. Beim Spielstand von 17:16 Punkten und während eines Angriffs von unserer Seite ging plötzlich das komplette Licht aus und ein wichtiger Punkt wurde uns nicht zugesprochen. Erster Satz mit 09:21 Punkten verloren und der zweite ergab ein Unentschieden mit 17:17 Punkten. Wir können stolz sein auf unsere Leistung, da wir in dieser Formation nie zuvor gespielt haben. Das bestätigte uns auch die Rangliste mit einem wirklich verdienten 3. Rang, viel Chröömli und einem neuen Matchball!!!

Montag, 12.12.2016

Chlausjagen in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 8. Dezember fand in Hallwil wieder das Chlausjagen statt. Der Brauch ist uralt und sein Ursprung liegt weitgehend im Dunkeln.

Die Hallwiler Chlausgesellschaft, bestehend aus sechs 14- und 15- jährigen Knaben, stürmt pünktlich um 16.45 Uhr aus dem Schulhaus ins Freie. Der Älteste führt die Chlaus-Horde an, die lärmend von Haus zu Haus zieht, mit dem Ziel, von den Bewohnern einen kleinen Obulus zu erhalten. Das Wetter dafür ist perfekt. Es herrschen leichte Minustemperaturen und der Nebel hat sich verzogen, sodass am klaren Himmel der Halbmond leuchtet. Jeder Chlaus ist mit einem Pferdeschwanz ausgerüstet. Zudem sind an Lederriemen Schellen und Glocken in verschiedenen Grössen befestigt, damit jeder Chlaus seine eigene Klangfarbe erhält.

Verschiedene Figuren

Die Chlausgesellschaft besteht aus verschiedenen Figuren. Die Jumpfere trägt einen Sack voller Gaben, die sie unterwegs bei den Hausbesuchen verteilt. Der Wächter ist mit Säbel, Horn und einem Tornister mit selbst gemachten Ruten ausgerüstet. Am Erklingen seines Horns hört man von Weitem, wo sich die Chlausgesellschaft gerade im Dorf aufhält. Der Möörech waltet als Kassier und sammelt die Spenden ein. Weitere Figuren sind der weissgekleidete Herr und der Joggeli. Der Root mit feurigem Gewand und einer dämonischen Maske führt schliesslich die gesamte Horde an.

Zwischen 19 und 20 Uhr machen die Chläuse die Gegend vor dem Schützen-Pub unsicher, wo sie immer wieder den Leuten nachjagen und dabei ihre Pferdeschwänze schwingen. Vor dem Restaurant steht ein grosser Tisch, wo die Leute Glühwein und Süssigkeiten geniessen können. Am gleichen Ort zeigen Kinder und Erwachsene ihre Künste beim Geisslechlöpfe.

Uralter keltischer Brauch

Der uralte Brauch des Chlausjagens ist wahrscheinlich auf keltische Umzüge aus heidnischen Zeiten zurückzuführen. Schliesslich war der dunkle und kalte Winter ideal für dieses wilde Treiben. Früher glaubte man, dass die dunkelste Zeit des Jahres beherrscht wurde von düsteren Gestalten, Dämonen, Hexen, Windsbräuten und vor allem von der Wilden Jagd. Deshalb hoffte man, die bösen Geister vertreiben zu können, indem man selbst in die Rolle dieser Geister schlüpfte.

Dienstag, 06.12.2016

Hallwiler Wettchlöpfen

Text und Bild: eingesandt

43 Chlöpferinnen und Chlöpfer nahmen die Herausforderung an und zeigten am diesjährigen Wettchlöpfen in Hallwil ihr Können.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten bei schönstem Wetter den Wettkampf. Vom jüngsten bis zum ältesten Teilnehmer wurden alle von vier Kampfrichtern in fünf Kategorien bewertet. Zur Stärkung erhielten alle Teilnehmer/-innen ein Zvieri und einen Preis. Jeweils die ersten drei Plätze sind medaillienberechtigt und qualifizieren sich für den regionalen Chlauschlöpfwettbewerb.

Montag, 28.11.2016

«Ich finde es schön, den Menschen eine Freude zu machen.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

An Heiligabend und dem ersten Weihnachtstag machen sie sich auf den Weg: Das Wiehnachts-Chindli zusammen mit seinen Sängerinnen. Sie besuchen die Menschen zuhause, beschenken sie mit einem Lied und Selbstgebackenen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Es ist Mittagszeit, doch eine Gruppe Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren probt im Mehrzweckraum der Schule Seengen «Haben Engel wir vernommen». Francesco Bettamin bespricht mit den jungen Hallwilerinnen, was für ihren Vortrag wichtig ist. «Wenn ihr den Liedtext auswendig könnt, ist es einfacher sich zu konzentrieren. Dann bringen euch weder ein schreiendes Baby noch ein Natelklingeln aus dem Konzept. Das macht die Stimmung besinnlicher.» Zustimmendes Nicken jener Mädchen, die schon im vergangenen Jahr mitgemacht haben. Warum engagieren sie sich überhaupt für den Brauch? «Es macht Spass, von Haus zu Haus zu gehen, um dort vorzusingen», erklärt Ira. «Es ist, als würde man den Leuten etwas schenken», sagt Jenni. «Ich finde es schön, den Menschen eine Freude zu machen», fasst Banusha zusammen und die anderen nicken zustimmend. Fällt es ihnen schwer geheim zu halten, wer sich unter den weissen Schleiern des Wiehnachts-Chindli verbirgt? Lisas Strategie lautet: «Wenn einer fragt, sage ich einfach, dass es ihn nichts angehe.» Die Übungsstunde ist fast vorbei. Schnell wird das nächste Treffen vereinbart. Und es stehen noch einige Aufgaben an. Beispielsweise die Haushaltungen abtelefonieren, die sich nicht bei der Gemeinde an- beziehungsweise abgemeldet haben.

Die Routen werden vor den Feiertagen abgelaufen. Entlang der Strecke Kommunalgebäude – Haldenweg – Seengerstrasse – Ausserdorf – Bettacker – Zelglistrassse – Delle – Seetalstr. Ost – Mühlematt – Weid – Kappelen – Seetalstr. West – Rebenhübel –Tal – Hübel – Langjucharten – Friedhofweg – Rüchlig dürfen sich die Anwohner am 24. Dezember auf das Wiehnachts-Chindli freuen. Am 25. Dezember steht die Route Käsereistrasse – Steinmattweg – Breiten – Mülisacker – Dürrenäscherstr. Ost – Weihermatt – Seetalstr. 85 – Weiheracker – Dürrenäscherstr. West – Grossacker – Kofer – Mürbe – Wannenmoos – Sonnhalde – Engenbühl – Bahnhofstrasse auf dem Programm.

Mittwoch, 23.11.2016

Eine Degustation, die Vergnügliches und Lehrreiches perfekt verband

Text und Bild: Graziella Jämsä

Rund 200 Weine und Spirituosen standen bei der Degustation der Weinhandlung am Küferweg in Seon zum Probieren bereit. Neugierige konnten bei Verkostungen und Tischgesprächen einen Blick hinter die Kulissen werfen.

«Der Genuss eines Weines ist etwas Emotionales», findet Markus Schamberger, Geschäftsführer der Weinhandlung am Küferweg. «Habe ich ihn beispielsweise auf einer Reise gekostet, verbinde ich Erlebtes und Erfahrenes mit dem Tropfen.» Aus diesem Grund lädt man in Seon nicht allein zur traditionellen Degustation ein. Mit mehr als einem Dutzend Produzenten aus Italien, Frankreich, Spanien und der Schweiz hatten die Gäste des Anlasses Fachleute vor sich, die ihnen allfällige Fragen gerne beantworteten. Die geführten Degustationen und Tischgespräche mit Winzern sollten dazu zusätzliche Inspiration liefern. Wurde doch die Walliser Winzerin Marie-Thérèse Chappaz 2015 als Lord of Wine ausgezeichnet. Und wer sich nach dem Anlass doch lieber in aller Stille schlau machen wollte, der freute sich über das neue Küferweg-Weinbuch 2017, das man als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnte. Selbstverständlich kann das Küferweg Weinbuch weiterhin jederzeit im Laden in Seon bezogen werden.

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www.kueferweg.ch

Montag, 21.11.2016

Kinderaugen und Räbeliechtli leuchteten um die Wette

Text und Bild: Graziella Jämsä

Kurz vor dem Umzug stieg die Spannung auf dem Schulhausplatz Hallwil – Buben wie Mädchen warteten darauf, ihr Räbeliechtli herzeigen zu dürfen. Und die Eltern verewigten die kleinen Kunstwerke gerne – am besten natürlich samt der strahlenden Kindergesichter.

«Warte, ich helfe dir beim Anzünden.» – «Achtung hier nicht schubsen.» – «Bitte etwas zusammenrücken.» Die nur wenig älteren Fackelträger nahmen ihre Verantwortung für die jüngeren Kinder beeindruckend ernst. «Es war auch schön zu sehen, wie sie beim Schnitzen geholfen haben», verrieten die Helfer vom Verein Kinder in Hallwil. Während die Zuschauenden sich unterhielten, hatten die Kinder sich auf der Treppe zum melodiösen Auftakt bereitgemacht. Unter der Leitung von Silvia Gysin sangen Mädchen und Buben aus vollen Kehlen. Das Publikum schien dabei nur halb so interessant wie der Kerzenschein in der Dunkelheit. So leuchteten Kinderaugen und Räbeliechtli um die Wette, als man zum Umzug losmarschierte. Und weil Begeisterung auch hungrig macht, bereitete der Frauenverein währenddessen schon die Verpflegung vor.

Montag, 07.11.2016

2. AKB-Herbstforum in der Sporthalle Hallwyl

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn der Herbst ins Land zieht, ist es auch wieder Zeit für das AKB-Herbstforum, welches zum zweiten Mal in der Sporthalle Hallwyl in Hallwil stattfand und zu welchem der Gewerbeverein Seetal sowie der Handwerker- und Gewerbeverein Beinwil am See / Birrwil und der Gewerbeverein Seon einluden.

Ein Pflichtprogramm soll dieses Forum nicht sein. Vielmehr soll es Spass machen, im ungezwungenen Rahmen einen Blick in die wirtschaftliche Zukunft zu werfen und die Vernetzung unter den Gewerbetreibenden zu pflegen. Und nicht zuletzt soll das Forum auch zur Tradition werden. Einen wichtigen Impuls dazu liefert dabei die Aargauische Kantonalbank AKB. Mit ihren Slogans «Engagiert» und «Aktiv» trifft sie den Nagel voll auf den Kopf. «Unsere Bank steht zum Gewerbe, der Kontakt zu unseren Kunden ist uns wichtig», wie Dieter Bruttel, Regionaldirektor AKB, sagte. Zusammen mit Martin Bolliger, Präsident Gewerbeverein Seetal, konnte er rund fünfzig Gäste (darunter Gemeindevertreter) in der Sporthalle Hallwyl willkommen heissen. Marcel Koller, Chefökonom bei der AKB, lieferte Einschätzungen zu den wirtschaftlichen Tendenzen und ihre Auswirkungen auf die Schweiz. Die Auftragsbücher sähen solid aus, wie er sagte. Während die Zinsen in den USA am Steigen sind, sinken sie in Europa. Die Wachstumserwartungen für die Schweiz seien relativ stabil.

Die Nähe zum Kunden streifte Franz Wissler, Fachtrainer Ausleihung AKB, mit seinem Vortrag, der unter dem Titel «Hürdenlauf zum Bankkredit» stand. Dass gut Ding Weile haben will und mit seriösen und nötigen Abklärungen verbunden ist, soll nur zum Wohle des Kunden sein. Zum Wohle der Forumsteilnehmer sorgte die Hallwyl-Küche mit einem reichhaltigen Apéro.

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Mittwoch, 02.11.2016

Schützengesellschaft Hallwil: Saisonabschluss

Text und Bild: eingesandt

Die SG Hallwil schloss die Schiesssaison 2015/2016 mit dem Endschiessen und dem Absenden ab. Peter Schörg wurde Vereinsmeister.

Jeweils in der zweiten Hälfte September treffen wir uns mit den Kameraden von Dürrenäsch auf der Schiessanlage im Wormis zu einem der interessantesten Schiesstage, dem Endschiessen. Zu diesem Anlass werden auch nichtlizenzierte Schützinnen und Schützen zugelassen. So sind z. B. auch alle Passivmitglieder eingeladen. Geschossen werden verschiedene Stiche (Programme). Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz.

So wetteiferten auch dieses Jahr 25 Hallwiler Schützinnen und Schützen in kameradschaftlicher Fairness um Punkte.

Der Zobigstich zählte noch zur Jahresmeisterschaft. Wie der Name erahnen lässt, erhält man auch ein «Zobig», sprich «Nachtessen», am Absenden. Bei diesem Stich schwang Peter Schörg mit 91 Punkten oben aus (Maximum 100 Punkte).

Beim Keilerstich liess Beat Urech dem «armen Schwein» keine Chance. Mit 96 von 100 Punkten liess er alle Kameraden hinter sich. Bei diesem Programm tauschte man tatsächlich das normale Scheibenbild gegen das Bild eines rennenden Keilers aus. Die Startgelder wurden in Fleischpreise umgewandelt.

Wie alle Jahre wurde auch ein Glücksstich angeboten. Das Glücksrad entschied über den Wert der geschossenen Resultate. Dieses Jahr konnte Horst Ecker zum Glückspilz ausgerufen werden.

Im Apérostich probierten wir, unsere Dürrenäscher Kameradinnen und Kameraden zu übertrumpfen. Es ging nämlich um die Bezahlung des Apéros am nächsten Chlaushock. Leider blieb es dieses Jahr beim Probieren. Mit 457 Punkten (bei 5 Schüssen auf die 100er-Scheibe) gewann Rolf Denzler diesen Stich.

Ebenfalls mit 5 Schüssen auf die 100er-Scheibe trugen die Vorstandsmitglieder den Vorstands-Cup aus. Hier siegte Hannes Hauri mit 444 Punkten vor Walter Gloor.

Bereits am 30. September traf sich die SG Hallwil zum Absenden im Schützenbeizli der Schiessanlage Dürrenäsch. Kulinarisch verwöhnte uns einmal mehr Oskar Urech mit seinem Haldenhof-Team. Nach Apéro und Bernerplatte, aber vor der obligaten Cremeschnitte, fand das Rangverlesen der Jahresmeisterschaft und des Endschiessens statt. Vorweg genommen: Da ging niemand mit leeren Händen heim!

Zur Jahresmeisterschaft zählten die Resultate von 14 Schiessen der letzten Saison. Die schlechtesten fünf Resultate wurden gestrichen. Mit einem Durchschnitt von fast 93 Punkten (Maximum 100 Punkte) wurde Peter Schörg zum Jahresmeister 2016 ausgerufen. Hannes Hauri erreichte Rang zwei und Amanda Spillmann Rang drei.

Auf welch hohem Niveau heute auch von «normalen» Vereinsschützen geschossen wird, zeigte die Rangliste der Intensivschützen-Prämie. Hier wurden die fünf besten Resultate gewertet, die an auswärtigen Schiessen erreicht wurden. Mit einem Durchschnitt von 95.2 Punkten siegte ebenfalls Peter Schörg.

Der Standstich wurde jeweils in den Trainings wettkampfmässig geschossen. Die fünf besten Resultate zählten für die Rangliste. Peter Schörg zeigte auch hier allen Kameradinnen und Kameraden mit 473 Punkten (Maximum 500 Punkte) den Meister.

Es ist sehr erfreulich, dass 18 Schützinnen und Schützen die Jahresmeisterschaft geschossen haben. Diese Vereinsmitglieder sind die Stützen der SG Hallwil. Ohne diese «Angefressenen» könnte der Verein nicht leben.

Der Vorstand dankt aber auch allen andern Schützinnen und Schützen, die uns unterstützten. Wir denken da vor allem an das Feldschiessen, an das Obligatorische und an freiwillige Trainingsschiessen. Zudem durften wir bei der Organisation von verschiedenen Anlässen auf die wertvolle Mithilfe von Nichtschützinnen und Nichtschützen zählen. Wir danken auch der Hallwiler Behörde für die konstruktive Zusammenarbeit und die Unterstützung unseres Vereins.

Möchten Sie bei uns mitmachen? Nehmen Sie mit einem Vereinsmitglied Kontakt auf.

Mehr Resultate und mehr Informationen:
www.sghallwil.ch

Freitag, 28.10.2016

Auch Bräuche bedürfen der Vorbereitung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Das Chlauschlöpfen rückt näher. Die Kostüme für die Jagd wollen angepasst werden. Und die Weihnachtskinder beginnen bald ihre Lieder zu üben. Bei einer gemeinsamen Sitzung haben die fleissigen Hallwiler Brauchtumshelfer sich gegenseitig informiert. Auch Gemeinderätin Susanne Stumpf bot einige Überraschungen.

«Wir wollen mit dem Neujahrsapéro näher ans Bärzelitreiben heran. Darum soll der kommende Anlass im Vereinslokal stattfinden», erklärte Gemeinderätin Susanne Stumpf. Und als zusätzliche Attraktion träume man von einem filmischen Dorfporträt. Basis dafür sind die Dokumentationen von Werner Urech. «Es geht um 43 Stunden teilweise ungeschnittenes Material aus den Jahren 1983 bis 2009», verriet Thomas Bucher. Die Digitalisierung hat Kameramann Markus Weber übernommen. «Gemeinsam haben wir die Dateien dann gesichtet, um sie heute mit ein paar Sequenzen zu erfreuen.» Die Sitzungsteilnehmer waren begeistert. «Jetzt geht es darum zu entscheiden, nach welchen Kriterien der Film zusammengeschnitten werden soll, damit nichts Historisches verloren geht.» Auch Urheberrechtsfragen seien noch zu klären. «Ist der Film fertig, könnte die Gemeinde diesen Interessierten, beispielsweise auf einem USB Stick gespeichert, abgeben.» Susanne Stumpf versprach, der Gemeinderat werde das Projekt in der kommenden Sitzung behandeln. «Damit die Gäste am 2. Januar sich schon über ein Stück Ortsgeschichte freuen können.»

Auch kulinarische Aspekte des 2. Januars wurden diskutiert. René Urech berichtete, er sei nach der Rückkehr der Bärzeli zum Schulhausplatz am späten Nachmittag verschiedentlich nach Verpflegungsmöglichkeiten gefragt worden. Gemeinsam entschied man, sich über das Aufstellen eines Grillstandes Gedanken zu machen.

Montag, 24.10.2016

Entdeckungsreise bei der Heinz Urech AG in Hallwil

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ein SUV mit Allradantrieb und Automatik-Getriebe – beim Opel MOKKA X kann man sagen: Alle guten Dinge sind drei. Doch das neue Modell war längst nicht der einzige Höhepunkt der XTRA DAYS bei der Heinz Urech AG.

In der hauseigenen Spenglerei konnten sich Gäste am Beispiel einer Motorhaube die aktuelle Drücktechnik erklären lassen. Im darüberliegenden Showroom waren neben den Opel-Modellen Astra, Karl, Corsa und Adam auch Occasionen mit historischem Flair ausgestellt. Und während sich Erwachsene über eingebaute Navigationssysteme informierten, entdeckten Kinder tierische Keramikfiguren in der liebevollen Herbstdekoration. Wer sich etwas mehr als eine Probefahrt wünschte, um die Qualitäten des MOKKA X kennenzulernen, füllte einen Wettbewerbsschein aus. Da winkte als erster Preis ein Wochenende mit dem neuen Opel-Modell. Bei Speis und Trank diskutierten Gäste und Mitarbeitende über die technische Entwicklungen oder kommende Herausforderungen für das Unternehmen. «Schön, wenn ein Anlass wie dieser Zeit für Gespräche bietet», fand ein Gast und hat wohl damit vielen Besuchern aus dem Herzen gesprochen.

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www.urech.opel.ch

Montag, 17.10.2016

Ein Vergnügen zum Verweilen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Das Wetter passte perfekt zum Herbstmarkt des Alters- und Pflegeheims Unteres Seetal (APHS) in Seon. Als der Nebel sich verzogen hatte, strahlte die Sonne über den Ständen mit Werkarbeiten der Bewohnenden, Gebäck und Blumen – eine Farbenpracht.

Routiniert montierte der zehnjährige Jonas die Holzklötze auf die Presse. Schon kurz darauf sass auch der Hebel, und mit etwas Unterstützung von Vater Urban Meier floss der Most. Wer Tee lieber mochte, konnte sich ein paar Meter weiter die passende Mischung aussuchen, Nideltäfeli geniessen oder einen goldenen Sonntagszopf kaufen. Selbstverständlich waren auch Werkarbeiten der Bewohnenden zu erstehen. Die weissen Engelfiguren inspirierten einige Gäste zu einer neuen Adventsdekoration. Selbstgestricktes versprach Wärme für den Winter. Die schnelle Lösung gegen kalte Hände auf dem Herbstmarkt waren heisse Marroni. Oder man begab sich zum Genuss der Metzgete gleich ins Innere des APHS. Der Herbstmarkt bildete den Schlusspunkt unter die öffentlichen Anlässe des Jubiläumsjahres, mit denen Heimleiterin Beatrice Trüssel sehr zufrieden ist. «Gerade am Tag der offenen Tür ist es uns gelungen, über die Angehörigen der Bewohnenden hinaus Menschen für den Alltag unserer Institution zu interessieren.» Wer noch keine Briefmarken oder Schokolade mit Sonnenblumenlogo hat, muss sich beeilen. «Da ist höchstens noch ein Viertel übrig. Und in der Vorweihnachtszeit eignen sich doch die Jubiläumsprodukte auch gut als Geschenke.»

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Montag, 10.10.2016

«Ich habe immer von einer eigenen Bar geträumt.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ein gemütliches Ambiente, genügend Parkplätze und die Möglichkeit, bei schönem Wetter draussen zu grillen – Mia’s Bikerbar im Schützen-Pub in Hallwil bietet alles für einen entspannten Abend mit Freunden.

Mit einem strahlenden Lächeln empfing Mia Wyss ihre Gäste am Eröffnungsabend von Mia’s Bikerbar im Schützen-Pub. «Ich habe immer von einer eigenen Bar geträumt», erklärte die frischgebackene Inhaberin. Sei sie doch fast ihr ganzes Berufsleben in der Gastronomie tätig gewesen. «Und der Umgang mit Menschen liegt mir am Herzen.» Leckeres Bier, mehrere Whiskysorten und selbstkreierte Drinks gehören zum neuen Angebot. «Bei mir werden Caipirinhas mit Ananas, Erdbeeren, Mango und Melonen schon fast zum Dessert.» Aber auch Energy-Drink-Liebhaber kommen in Mia’s Bikerbar auf ihre Kosten. «Eighty One Powerdrink ist seit eineinhalb Jahren auf dem Markt, gehört aber im Seetal noch zu den Neuheiten und begeistert dank weniger Süsse verschiedene Geschmäcker.»

Die kulinarische Spezialität des Hauses soll der Bikerburger werden. Das genaue Rezept bleibt geheim, Mia Wyss verriet nur: «Es werden frisches Hack und Ciabattabrot verarbeitet.» Daneben können Hungrige zwischen «Plättli» mit Fleisch oder Käse und Sandwiches wählen. «Und selbstverständlich holen wir bei schönem Wetter den Grill raus. Damit der sonntägliche Brunch zum Vergnügen für Gross und Klein wird.» In der Startphase unterstützen Familie und Freunde die gutgelaunte Barfrau bei ihren Aufgaben. «Doch wer weiss», erklärte diese mit einem Schmunzeln, «wenn Mia’s Bikerbar regelmässig aus allen Nähten platzt, wird auch das Team wachsen können. Ich freue mich auf jeden Fall auf viele spannende Begegnungen.»

Dienstag, 04.10.2016

Sanierung des Geländes beim Schiessstand

Text und Bild: Andreas Walker

Im September wurde nach langen Vorbereitungen das Gelände beim Schiesstand in Hallwil saniert. Die von Blei belastete Erde wurde abgetragen und ausgetauscht.

Nach Informationen des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) gibt es in der Schweiz rund 4000 Schiessanlagen, welche im Kataster der belasteten Standorte eingetragen sind. Diese Anlagen enthalten insgesamt mehrere zehntausend Tonnen Blei und andere Schwermetalle aus dem Schiessbetrieb. Jedes Jahr gelangen zudem etwa 200 Tonnen zusätzliches Blei in die Kugelfänge. Das Schiessen verursacht somit heutzutage den grössten Eintrag von Blei in die Umwelt, mehr als doppelt so viel wie Verkehr, Industrie und Gewerbe zusammen. Wenn schadstoffbelastete Kugelfänge Grundwasser, Gewässer oder Boden gefährden, erfordert dies Massnahmen zur Beseitigung der Gefahr. Deshalb muss der belastete Standort saniert werden. Die altlastentechnische Sanierung von Schiessanlagen richtet sich nach den Zielsetzungen und Vorgaben des Umweltschutzgesetzes und der Altlastenverordnung. Der Bund beteiligt sich unter bestimmten Voraussetzungen an den Kosten von Massnahmen zur Untersuchung, Überwachung und Sanierung von belasteten Standorten bei Schiessanlagen.

Einer dieser Schiessanlagen ist der Kleinkaliberschiessstand in Hallwil, der seit dem Jahr 2003 nicht mehr in Betrieb ist. Auf dem betroffenen Gelände wurden zuerst die Bäume gefällt, die sich in der Zone des von Blei belasteten Areals befanden.

Schliesslich konnte im September mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. Als erstes wurde eine provisorische Zufahrtsstrasse zum sanierungsbedürftigen Gelände gebaut, damit Bagger und Lastwagen die mit Blei belastete Erdschicht abtragen konnten. Dabei wurde immer wieder die Bleibelastung im Boden gemessen, bis sichergestellt war, dass kein verseuchtes Erdmaterial mehr vorhanden war. Danach wurden der Scheibenstand und der Kugelfang rückgebaut und abtransportiert. In einem weiteren Arbeitsprozess wurde schliesslich neuer Humus aufgetragen und danach die Wiese neu angesät. Bis Ende Oktober soll voraussichtlich der Rückbau des Schützenhauses abgeschlossen sein. Danach wird auch die provisorische Zufahrtsstrasse wieder rückgebaut. Die Kosten der Sanierung werden sich voraussichtlich auf rund 180 000 Franken belaufen und sind zu einem grossen Anteil beitragsberechtigt. Zum heutigen Zeitpunkt ist es jedoch noch spekulativ, wie hoch dieser Anteil (Bund, Kanton) ausfallen wird.

Dienstag, 04.10.2016

Grosse Schafschur in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 1. Oktober fand auf dem Brunner-Bauernhof (Krummacher) in Hallwil wieder eine Schafschur im grossen Stil statt.

Die drei Profi-Schafscherer Andy-Fuchs aus Weinfelden (TG), John Jones aus Shrewsbury (Grossbritannien) und Jack Faganz aus Queenstown (Neuseeland) verrichteten ihre Arbeit mit grosser Geschwindigkeit. Sie sind in ihrem Handwerk sehr flink und geübt und haben auch schon an Schafschur-Wettbewerben teilgenommen. Nur etwa zwei bis drei Minuten brauchen sie, um einem Schaf das Fell wegzurasieren. Am 1. Oktober haben die drei Profi-Schafscherer in Hallwil rund 500 Schafe geschoren.

Gut organisiert

Die Schur ist gut organisiert. Die Landwirte kommen mit ihren ungeschorenen Schafen und bringen sie nach der Schur wieder weg, während bereits neue Tiere ankommen, um geschoren zu werden. So durchläuft ein Schaf nach dem anderen die Schafscher-Station in einem lückenlosen Betrieb, indem die drei Profi-Schafscherer ihr Bestes geben.

Die Schafschur in Hallwil ist ein Ereignis, welches jedes Jahr zahlreiche Zuschauer aus der Umgebung anlockt. In der «Schöfeler-Beiz» können sich die Schaulustigen mit hausgemachten Grillwürsten, Salaten und Getränken verpflegen. Wer noch nie einer Schafschur beigewohnt hat, kann sich den 1. April 2017 für dieses Ereignis in Hallwil dafür reservieren.

Mittwoch, 28.09.2016

Turnfahrt der Damenriege Hallwil

Text und Bild: eingesandt

Der Wettergott war uns wohlgesinnt, als wir am frühen Samstagmorgen in den Midi-Bus von Merz Reisen einstiegen und Richtung Tessin davonrauschten. Ausser einem kleinen Stau vor dem Gotthard, der uns den Weg über die alte Passstrasse ermöglichte, erreichten wir Sonogno im Verzasca-Tal ohne Zwischenfälle.

Nach kurzem Spaziergang im malerischen Dörfchen, begleitet von Roman unserem Fahrer, der uns das ganze Wochenende zur Verfügung stand (natürlich nur als Chauffeur), besannen wir uns endlich auf das Ziel unseres Ausflugs: die Wanderung entlang der Verzasca bis nach Lavertezzo am unteren Ende des Tals. Der Pfad erforderte unsere ganze Aufmerksamkeit. Einerseits die vielen Wurzeln und Steine im Auge behalten und gleichzeitig das wilde, spektakuläre Flussbett der Verzasca bestaunen. Das kristallklare, türkisfarbene Wasser fliesst, plätschert und umströmt riesige, skurrile Felsformationen. Leider verpassten wir es, uns ins kühle Nass zu stürzen, nur unsere Füsse kamen in den Genuss des Kälteschocks. Endlich nach 4,5 Stunden Marsch, hungrig und müde, freuten sich alle auf unser Hotel «Osteria Vittoria». Eine Dusche, Apéro und dann un piatto tipico Ticino. La vita è bella!

Am nächsten Morgen nach reichlichem Frühstück erwachte in uns neuer Tatendrang. Auf nach Ascona – flanieren, spazieren, geniessen und vor allem unsere Muskeln schonen! Natürlich wieder per Bus mit Roman, Komfort der Extraklasse! Beim Zwischenhalt auf der Staumauer, wo sich Todesmutige an einem Gummiseil in die Tiefe stürzen, posierten wir für ein Gruppenfoto. Trotz des dazu gereichten Champagners kamen keine Nachahmergelüste auf. In Ascona konnte sich jeder auf seine Art verweilen, was bei diesem Wetter und der Kulisse kein Kunststück war. Natürlich plagte uns bald wieder der Hunger und nach kurzer abenteuerlicher Fahrt kehrten wir in Ronco hoch über Ascona im Grotto «Ginestra» ein. Die grandiose Aussicht auf den Lago Maggiore, die lauschige Atmosphäre unter der Pergola und diverse Tessiner Köstlichkeiten waren wohl kaum zu toppen. Leider mussten wir uns langsam auf die Heimreise einstimmen. Das starke Verkehrsaufkommen der Nord-Süd-Achse liess uns frühzeitig aufbrechen. Nach problemloser Fahrt, noch ein wenig benommen von den vielen Eindrücken des herrlichen Wochenendes, stiegen wir in Hallwil wieder aus dem Bus.

Vielen Dank Marianne und Ursula fürs Planen und Organisieren. Ein Kompliment an Roman, der uns sicher und kompetent durch den Asphaltdschungel chauffierte.

Freitag, 16.09.2016

Ein kleines Paradies für Bücherfans

Text und Bild: Graziella Jämsä

Für Abenteuer, Kriminalfälle, Romanzen oder inspirierende Momente müssen Literaturliebhaber in Hallwil keine weiten Reisen buchen – sie gehen ins Schulhaus, biegen einmal rechts ab und kommen in der Bibliothek an.

Herrinnen über den 2000 Werke umfassenden Bücherschatz sind Doris Suter und Ruth Huber. «Ich habe das Amt von meiner Mutter Renate Mühlemann übernommmen», erinnert sich Doris Suter. Das sei inzwischen 25 Jahre her, doch die Geschichte der Dorfbibliothek hat noch früher, genauer gesagt 1977, begonnen. Damals haben sich Frauenverein und Trachtengruppe für die Gründung dieser Institution zusammengetan. «Im März 78 hat man im Untergeschoss der Turnhalle Eröffnung gefeiert.» Gemeinsam veranstaltete man einen Flohmarkt, um Geld zu sammeln, welches der Bibliothek später, neben einer Buchspende, zugute kam. Mit dem Bau des neuen Gemeindehauses bekamen die Bücher ein Zuhause mit Tageslicht. «Und irgendwann im Verlaufe dieser Entwicklungen hat mich der Vorstand der Trachtengruppe als Unterstützung für dich auserkoren», fügt Ruth Huber schmunzelnd hinzu.

Die beiden Frauen sorgen nicht nur für Ordnung auf den Regalen, sie kümmern sich jeden Mittwoch von 17.30 bis 19 Uhr um die Ausleihe. Während der Schulferien ist die Bibliothek geschlossen, dann ist mehr Zeit, spannende Neuheiten für die Kundschaft zu erstehen. «Gut 100 Nutzerinnen und Nutzer sind registriert», sagt Doris Suter. «Aber die Zahl ist nicht in erster Linie relevant. Aus verschiedenen Gesprächen wissen wir beispielsweise, dass jener Kunde gerne Krimis liest oder diese Kundin Biographien mag, und können das beim Einkauf berücksichtigen.» Ein Service, den die Lesenden immer wieder zu schätzen wüssten. Ruth Huber erlebt die Bibliothek ausserdem als Treffpunkt: «Die Leute sprechen gerne über das Gelesene und geniessen es, sich auszutauschen.» Die beiden Bibliothekarinnen aus Leidenschaft würden sich über mehr Lesehungrige freuen. Doris Suter lädt Neugierige ein, einfach vorbeizukommen. «Wenn sie sich in unserem Bücherparadies wohlfühlen, ist das Einschreiben rasch erledigt.» Ruth Huber nickt zustimmend und sagt: «Wer weiss, welche Ideen oder Projekte entstehen, wenn Literaturliebhaber untereinander frische Kontakte knüpfen.»

Dienstag, 13.09.2016

Vom perfekten Turnschuh bis zum Gutenachtgeschichtenbuch

Text und Bild: Graziella Jämsä

Schlaue Eltern sorgen vor, denn der nächste Winter kommt bestimmt. Ob Jacken, Schuhe oder Mützen – an der Kinderkleider- und Spielzeugbörse in der Turnhalle Hallwil blieben kaum Wünsche offen.

Kurz vor 10 Uhr räumten die Mitglieder des Vereins «Kinder in Hallwil – unsere Zukunft» weitere Tische in die Halle. «Kaum zu glauben, dass wir mal im Vereinszimmer mit einer Handvoll Ausstellern angefangen haben», erinnerte sich Präsidentin Eva Suter lachend. Die stetige Weiterentwicklung der Börse hat den Anlass in den vergangenen Jahren bekannt gemacht. Mehr als 25 Verkäufer boten diesmal ihre Waren feil, unter ihnen der siebenjährige Andri. Er hatte Spielsachen aussortiert. «Wenn ich etwas verkaufe, habe ich ein bisschen Geld für die Ferien», verriet er den Hintergrund seiner Aktion. Und das Hüten des Standes konnte durchaus zur Herausforderung werden, wenn Kollegen auf dem Vorplatz ein ferngesteuertes Auto testeten. Am späteren Nachmittag zog Eva Suter Bilanz: «Die verlängerten Öffnungszeiten haben sich nicht bewährt. Diese werden wir kaum weiterführen. Aber uns fällt bestimmt wieder etwas Neues ein, womit wir unsere Gäste bei der nächsten Börse begeistern.»

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Dienstag, 06.09.2016

Vierländerreise der Männerriege Hallwil

Text und Bild: eingesandt

Pünktlich um 7.30 Uhr bei bestem Reisewetter versammelten sich sieben gut gelaunte Männerriegler auf dem Bahnhofplatz Hallwil. Mit dem Mietbus fuhren wir über die Autobahn Richtung Zürich, um in Winkel bei Bülach unseren Mitturner Peter noch aufzuladen. Er und seine Frau überraschten uns in ihrem Garten mit einem reichhaltigen Brunch.

Gestärkt reisten wir via Winterthur–Kreuzlingen nach Konstanz weiter, wo der Bus auf die Fähre Konstanz–Meersburg verladen wurde. Nach kurzer Überfahrt fuhr Martin weiter nach Unteruhldingen, um das Freilichtmuseum für Pfahlbauten zu besichtigen.

Diese Wohnsiedlungen über Wasser entstanden in der Jungsteinzeit und Bronzezeit zwischen ca. 4300 v.Chr. und 800 v.Chr. entlang von historischen Handelswegen.

Nebst den Pfahlbauten wurde den Besuchern auch die Lebensweise ihrer Bewohner demonstriert. Zum Beispiel wie sie mit blossen Händen Feuer entfacht, was sie gegessen und wie sie ihre Nahrung zubereitet haben. Diese konnte auch degustiert werden.

Nach einer Erfrischung im Restaurant reisten wir dem Bodensee entlang nach Friedrichshafen, wo im Hotel goldener Hirsch die Zimmer bezogen wurden. Nach erfrischender Dusche und kleinem Spaziergang zum See genossen einige noch ein kühles Bier, bevor man dann bei kameradschaftlichem Beisammensein ein sehr feines Nachtessen serviert bekam.

Am Sonntagmorgen fuhren wir an vielen Obstanlagen vorbei Richtung Lindau, Bregenz nach Feldkirch in Österreich. Hier reservierte uns Martin im Innenhof vom Schloss Schattenburg einen Tisch. Das Schlossrestaurant ist bekannt für seine legendären Wiener Schnitzel, gut gekocht – vor allem genug – und auch noch günstig.

Nach einem kurzen Abstecher über Lichtenstein ging es dann bei heissem Wetter wieder auf die Heimreise Richtung Hallwil, wo wir alle wohlbehalten dem Bus entsteigen konnten.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Martin Buchser für die bestens organisierte Reise und der Familie Winkelmann für den Brunch.

Montag, 05.09.2016

Turnfahrt des STV Hallwil nach Lausanne

Text und Bild: eingesandt

Am Samstagmorgen, dem 27. August traf sich die motivierte Gruppe, bestehend aus neun Turnern, auf dem Schulhausplatz in Hallwil. Der jährliche Ausflug stand an und man machte sich heuer zur Abwechslung nicht auf ins nahe Ausland, sondern hatte mit Lausanne einen schönen Ort in der Schweiz auserkoren.

Schon bald waren die Autos bepackt und wir fuhren (z. T. sogar im Cabriolet) los in Richtung erste Station. Frühstück im Restaurant Rössli in Bannwil war angesagt. Der ehemalige Schützenstübli-Wirt Beat Zehnder erwartete uns bereits und verwöhnte die Gruppe mit kalten Platten sowie Spiegelei mit Speck. Einen kurzweiligen Schwatz (inklusive Apéro) später ging unsere Reise bereits wieder weiter.

Nach dem Check-in im Hotel Ibis Centre in Lausanne liefen wir sogleich los zu Holy Cow! In diesem auf Premium-Burger spezialisierten Fastfoodrestaurant gönnten wir uns eine herzhafte Zwischenmahlzeit. Frisch gestärkt gings weiter an den Lac Leman. Mit der Metro waren wir sehr schnell unten am See und konnten einen gemütlichen Nachmittag in der Piscine Bellerive-Plage verbringen. Neben Schlafen (am Vorabend wurde es offensichtlich ein bisschen spät), Wasser-Rugby, Beach-Volley und 10-m-Turmspringen war vor allem Chillen angesagt. Immer wieder mussten auch die neusten Schwing-News kontrolliert werden. Schliesslich fand im nicht allzu weit entfernten Estavayer an diesem Wochenende auch noch das Eidgenössische statt.

Gegen Abend machten wir uns auf in Richtung Vidy Park. Das am Nachmittag eingekaufte Fleisch sollte auf dem Grill zubereitet werden. Nach einiger Zeit und mithilfe von Brennsprit hatten wir schliesslich eine schöne, heisse Glut. Diese war so gut, dass man ganz dekadent sogar ein feines Stück Rindsfilet darauf braten konnte. Was für ein Schmaus! Alsbald gings zurück zum Hotel. Man musste sich vor dem Abend noch frisch machen und ein bisschen erholen.

Mit Hilfe einer Internet-Einladung konnten wir beim MAD-Club bequem und umsonst auf der Seite beim Mitgliedereingang reinspazieren. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass dieser beliebte Nachtclub einer der angesagtesten der Schweiz ist. Entsprechend euphorisch war die Stimmung. Als Höhepunkt des Abends heizte die erst 17-jährige DJane Sophie Francis aus Holland dem wilden Partyvolk ein. Mit ihren krachenden Beats brachte sie uns und die Menge zum Toben. Auf dem Heimweg hatte man noch Hunger, darum liessen es sich einige nicht nehmen, eine kleine Taxi-Spritztour nach Morges (undeutlich ausgesprochen «manger») zu unternehmen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen brachen wir unsere Zelte in Lausanne bereits wieder ab und es ging weiter in Richtung Fribourg. Dort fand an diesem Sonntag ein ganz spezieller Event statt. Eine gut 300 m lange Wasserrutsche führte quer durch die Innenstadt. Da es ca. 30 Grad warm war, fand diese spassige Abkühlung bei den vielen Leuten natürlich grossen Anklang. Unsere Gruppe begnügte sich allerdings mit dem Zuschauen bei einem kühlen Bier. So liess man den Nachmittag gemütlich ausklingen, bevor es schliesslich wieder nach Hause ging.

Freitag, 26.08.2016

Jetzt kann der Wannenmoosbach auch in der Sonne glitzern

Text und Bild: Graziella Jämsä

Viele Jahre ist der Wannenmoosbach, der rechts vom Schützenhaus Hallwil entspringt, grösstenteils unterirdisch verlaufen. Doch die Veränderungen auf dem Industrieareal der alten Kistenfabrik sowie die Sanierung der Seetalstrasse machten eine Verlegung notwendig. Der Projektabschluss bot Grund zum Feiern..

Jetzt kann der Wannenmoosbach auch in der Sonne glitzern. Denn mit der Verlegung, die der Gemeinderat Hallwil 2012 in Angriff genommen hat, wurde nicht nur der Durchmesser der Röhren bei der Eindolung von 300 beziehungsweise 400 Millimetern auf 1000 erhöht, um möglichen Überschwemmungen vorzubeugen. Ab der Breiten wurde der Lauf, mit Ausnahme der Radwegunterquerung, auf einer Länge von 400 Metern bis zur Einmündung in den Aabach offengelegt. Zusätzlich wurde der offene Bachlauf zwischen der Engenbühl und der Dürrenäscherstrasse auf einer Länge von rund 35 Metern ausgebaut und neu gestaltet. Zur Feier des Projektabschlusses empfing der Gemeinderat Hallwil Vertreter der Kantonalen Departemente, baubeteiligte Unternehmen und Landeigentümer zu einem «Apéro mit Steak» im Naherholungsgebiet am Aabach. In seiner kurzen Rede erklärte Gemeinderat Christian Müller mit einem Schmunzeln: «Das Projekt hielt gerade im Bezug auf Nutzungsrechte viele Herausforderungen bereit. Aber ich bin sicher, dass mir die erworbenen Kenntnisse künftig zugute kommen. Ist doch inzwischen der Lauf des Grenzbachs ein Thema.»

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Mittwoch, 24.08.2016

Ein Fussballfest für Gross und Klein

Text und Bild: Graziella Jämsä

17 Mannschaften haben am 25. Haubuer Dorfturnier für Action auf dem Rasen gesorgt. Aber auch im Festzelt, an der Bar, beim Dart oder am Torwandschiessen feierten die Gäste das Sportereignis für die ganze Familie.

So schnell er konnte, rannte der Bub dem Ball hinterher. «Jetzt Goal», feuerte sein Mitspieler ihn an. Und als das runde Leder ins Tor rollte, war die Freude beim kleinen Nachwuchsfussballer mindestens ebenso gross wie jene der erwachsenen Spieler. Für Thomas Holliger aus Boniswil gehört die Teilnahme schon zur Tradition. «Uns gefällt die Atmosphäre», erklärt er mit einem Blick in die Runde. «Hier wird engagiert und sehr fair gespielt.» Nicht zu vergessen das gemütliche Beisammensitzen im Festzelt oder an der Bar, welche erstmals bereits freitags geöffnet war. «Eine Neuerung, die sehr gut angekommen ist», weiss Marianne Merz vom Organisationsteam. Sie freut sich, dass es dem STV gelungen ist, das 25. Fussballfest auf die Beine zu stellen. «Doch ohne Helfer und Sponsoren wäre das nicht möglich. Schon das Zelt würde uns überfordern. Darum danken wir allen guten Geistern – vor wie hinter den Kulissen.» Nicht nur die Siegermannschaften Ambrosiana, Olympichaos Bieräus und Bingo Bongo würdigten den Einsatz der Veranstalter mit einem Umtrunk. Begleitet von Alleinunterhalter Benny genossen Fussballfans jeden Alters das Zusammensein. Und wer vom runden Leder noch nicht genug hatte, spielte draussen einfach weiter.

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