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Montag, 11.12.2017

Klein aber Fein: Der Adventsmarkt beim Museum

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Zum Abschluss der diesjährigen Ausstellungszeit des Dorfmuseums Gontenschwil hat sich die Museumskommission entschieden, einen Adventsmarkt zu organisieren.

In zwei Zelten boten über zehn Aussteller ihre handgefertigten Produkte zum Verkauf an. Es wurde genäht, getöpfert, gebacken, gemalt, gestaltet und kreiert. Strahlende Gesichter überall. Die Aussteller waren sichtlich erfreut darüber, ihre mit viel Herzblut gefertigten Produkte im heimischen Dorf präsentieren zu können und sie genossen gemeinsam mit den Besuchern die persönliche Atmosphäre im Zelt. Die Museumskommission betrieb einen Grillstand mit feinen Würsten und Marroni. Im beheizten Zelt sowie im Museum konnte man der kalten Bise etwas entfliehen und warme Getränke geniessen. Den «Gluscht» nach Süssem konnte mit frisch gebackenen Berliner der Bäckerei Sollberger natürlich auch gestillt werden. René Würgler, der Leiter des Dorfmuseums war sehr erfreut darüber, dass die Besucher so zahlreich erschienen sind. Er bedankt sich im Namen der Museumskommission auch ganz herzlich bei den kreativen Ausstellern für ihren Einsatz. Der Museumskommission gelang es, mit dieser ersten Ausgabe eines Adventmarktes, einen sehr schönen Anlass zu organisieren, der bei der Bevölkerung grossen Anklang fand.

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Freitag, 08.12.2017

Musikgottesdienst mit Swiss Boys light und Taufe

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Einen Gottesdienst der besonderen Art gab es zum ersten Advent in der Kirche Gontenschwil zu erleben. Nicht nur eine Taufgesellschaft und die üblichen treuen Gottesdienstbesucher, sondern auch gleich noch die Fangemeinschaft von Theo Duss und Roli Kurzo hatte Pfarrer Stefan Lobsiger zu begrüssen.

Mit der ersten, am Adventskranz brennenden Kerze, läuteten die beiden Swiss Boys Light ihr Kirchenkonzert mit dem Lied «Ländlerträumereien» ein. Damit gaben sie auch die feierliche und besinnliche Tonart dieses Vormittags bekannt,welchen sie zusammen mit Ruth Hunziker, der fidelen Bärenwirtin, und Christian Gander aus Niederrohrdorf,gestalteten. Gander hatte seine Löffel dabei, um den volkstümlichen Melodien noch mehr Takt zu vermitteln, wie auch das Schacher-Sepplilied, welches er überzeugend und original sang. Mit der Heimwehmelodie und dem Lineliwalzer ging es flott weiter. Das beliebte Amazing Grace, wie eine humorvolle und doch tiefgründige Kurzpredigt von Theo Duss, sowie eine stille Minute für persönliche Fürbitten kamen an diesem Morgen zum Zug. Pfarrer Lobsiger hatte sich gut auf den Gottesdienst für Menschen vorbereitet, die sonst wohl den Sonntagmorgen anders verbringen, als in die Kirche zu gehen. «Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt wird nicht mehr in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.» Darum gehe es im Glauben, erklärte er anhand des Bibeltextes aus Joh, 8. Er startete seinen Teil des kirchlichen Anlasses mit dem Lied «Macht hoch die Tür, die Tür macht weit» und liess die Gemeinde ohne musikalische Begleitung leise singen und ankommen.

Die Aussage aus Lukas 17, 20-30 «Der Tag des Herrn kommt» nahm Lobsiger als Anlass zu erklären, dass die Frage nicht lautet: «WANN? sondern WIE bereiten wir uns darauf vor?» Wir leben in einer besonderen Zeit, in einer Entscheidungszeit und Endzeit, erläuterte er eindringlich. Und der Tag des Herrn wird die Ergänzung zum Urknall sein.
Dass auch gleich eine Taufe gefeiert werden konnte,bereicherte den Adventsgottesdienst auf wunderbare Art. Die Freude von Lynn über die Taufe ihrer kleinen Schwester liess den Pfarrer bemerken: sie hat schon so vieles begriffen! Dem aufmerksamen Täufling gab er unter anderem mit: Gott steht hinter dir und schaut zu dir. Gott steht aber auch vor dir und lockt dich, der Stimme des guten Hirten Jesus zu folgen und so immer tiefer auf Gott vertrauen zu lernen. Musikalisch ging es in der Kirche auch nach Gottesdienstende noch munter weiter. Swiss Boys Light spielte verstärkt mit Ruth Hunziker und Stefan Lobsiger weiter im kirchenschiff, wo sich spontan einige Paare zum Tanzen einfanden. Inzwischen ging es im Kirchenkaffee im angrenzenden Kirchgemeindehaus gemächlicher zu und her. Es wurde diskutiert und resümiert über Möglichkeiten und Chancen der heutigen Kirchgemeinde. Die traditionellen Kirchgänger fanden, dass ein solch lebhafter Gottesdienst jederzeit Platz hat, auch in der Adventszeit, wenn das Spirituelle an den anderen Sonntagen nicht zu kurz kommt.

Montag, 04.12.2017

Paul Lüthi AG: 70 Jahre und immer noch in Form

Text und Bild: Thomas Moor

Wo «Swiss Quality» draufsteht, ist auch «Swiss Quality» drin. Schweizer Qualität, die ihren Ursprung in Gontenschwil hat und die die hohen Ansprüche von Industriebetrieben und namhaften Firmen weit über die Landesgrenzen hinaus erfüllt. Die Rede ist von der Paul Lüthi AG an der Hinterdorfstrasse. Im Dezember kann sie auf bereits 70 erfolgreiche und bewegte Firmenjahre zurückblicken.

Bestimmt kennen Sie die oft zitierte Geschichte vom einfachen Tellerwäscher, der mit seinem Einsatz und seinem Willen die Berufsleiter beharrlich erklommen und Karriere gemacht hat. Gut: Tellerwäscher war der Firmengründer Paul Lüthi zwar nicht. Vielmehr war er ein handwerklich begabter Mensch mit einem grossen technischen Verständnis. Paul Lüthi hat zu Beginn seiner beruflichen Karriere Bockleitern produziert und verkauft. Am 21. Dezember 1947 hat er die Einzelfima Paul Lüthi gegründet und den Grundstein für eine erfolgreiche Ära gelegt. Und zwar an jenem Ort, wo die Firma noch heute steht. Inzwischen ist diese natürlich zu einem stattlichen Firmenkomplex gewachsen, der äusserlich zwar ganz unspektakulär wirkt, hinter der Fassade aber jede Menge Hightech und eben Schweizer Qualität birgt und zu einem kleinen und feinen Unternehmen gewachsen ist, das sich national und international unter anderem durch seine Vielseitigkeit einen Namen gemacht hat.

Mit Know-how und Qualität zum Erfolg
Nicht zuletzt auch dank Kurt Lüthi, der die Firma 1970 in zweiter Generation von seinem verstorbenen Vater übernommen hatte. Holztableau-Rahmen für Elektriker gehörten in den 70er-Jahren zum Kerngeschäft. Und wie heisst es doch so schön: Innovative Leute braucht die Wirtschaft. Und so gab es für Kurt Lüthi kein Treten an Ort. Vielmehr stellte er mit seinem Know-how und seiner Weitsichtigkeit die Weichen Richtung moderne Produktion aber auch Richtung Wettbewerbsfähigkeit. Was zur Folge hatte, dass in die technische Aufrüstung mit der 1. CNC-Fräsmaschine «Fil» und dem Anbau für eine CNC-Abteilung investiert wurde. Die Paul Lüthi AG hat sich in der Folge zu einer Spezialfirma im technischen Modell-, Prototypen und Formenbau sowie in der Präzisionstechnik entwickelt, welche ihre Trümpfe in den verschiedensten industriellen Bereichen ausspielen kann. So werden in Gontenschwil Formen für den Maschinenbau, Giesserei-Modelle, Präzisionsteile, Kleinserien, Composite-Teile, Blechformungswerkzeuge, Thermoformwerkzeuge und vieles andere mehr produziert. Sogenannte Tiefziehformen für die Automobilindustrie waren speziell in den 90er-Jahren eines der Hauptgeschäfte des Gontenschwiler Unternehmens.

Ein Super-Team im Rücken
Heute produziert man Formen, Modelle und Werkzeuge aus verschiedensten Werkstoffen wie Holz, Kunststoff, Aluminium, Kohlefaser etc. im Auftrag für die Flugzeubranche, die Auto- und Medizinalindustrie, den Turbinenbau und vieles andere mehr. Aber auch im Rennsport (Motorrad und Automobil) steckt da und dort ein Stück Paul Lüthi AG drin. Zu Glanzzeiten des Schweizer Formel-1-Rennstalls Sauber drehte auch ein Stück Technik «made in Gontenschwil» seine Runden. Wer am Ball und damit konkurrenzfähig bleiben will, kommt um Investitionen in die Infrastruktur nicht herum. «Investitionen in die CNC-Frästechnik – heute mit vier CNC-3D- und einer CNC-5-Achsen-Maschine – waren bei uns immer ein Thema», wie die heutige Inhaberin Jeannette Hänggi-Lüthi sagt. Sie hatte, nachdem ihr Vater Kurt im Juni 1993 unerwartet starb, die operative Geschäftsführung übernommen. «Ich wollte das Lebenswerk meines Vaters nicht aufgeben.» Vor allem wollten aber sie und ihre Mutter Katharina, welche die Firma damals über Nacht übernahm, niemanden auf die Strasse stellen. Heute beschäftigt die Paul Lüthi AG 13 Fachkräfte. In der Produktion rekrutieren sich diese aus den Berufsbildern Formenbauer und Polymechaniker. Sie habe ein sehr gutes Team im Rücken, wie Jeannette Hänggi-Lüthi sagt und anfügt, dass die Firma auf der Suche nach Verstärkung durch eben solche Fachkräfte ist. Mit Michael Gautschi steht ihr ein technischer Betriebsleiter zur Seite, der vor Ideen sprüht und ein Macher ist. Ein absoluter Glücksfall also.

Auch ein Weltmeister aus der Firma Lüthi
Als hervorragende Lehrlingsausbildnerin ist die Gontenschwiler Firma ebenfalls bekannt. 2001 hat der Reinacher Christian Brunner bei der Berufsweltmeisterschaft in Seoul den WM-Titel bei den technischen Modellbauern geholt. Gontenschwil scheint ganz und gar ein Weltmeistermacher-Dorf zu sein, in welchem Top-Qualität an erster Stelle steht.

Freitag, 01.12.2017

Unsere Gastregion an der Gwärbi 2018

Text und Bild: Eing.

Die Moosalpregion und der Ferienort Bürchen liegen im Kanton Wallis, in wunderschöner und sonniger Terrassenlage über dem Rhonetal und dem Knotenpunkt Visp. Dank der intakten Natur, ihrem Bergpanorama, den atemberaubenden Aussichtspunkten und vielen Sommer- und Wintererlebnissen, hat sich die Region zu einer kleinen, aber feinen Feriendestination entwickelt.

Aufgrund der zentralen Lage und der guten ÖV-Erschliessung eignet sich die Region auch ideal für Tagesausflüge. Dabei gelten vor allem die Bürchner- oder Moosalp als beliebte Ausflugsziele. Die Moosalpregion liegt im Herzen des Oberwallis und ist von allen Himmelsrichtungen sehr gut erschlossen und mit dem Privatauto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln einfach und in kürzester Zeit zu erreichen.

Wintererlebnisse zum Entdecken
Im Skigebiet Bürchen-Törbel geniessen Wintersportler neben ausgezeichnet präparierten Pisten auch zahlreiche Winterwanderwege und Schneeschuhtrails, Langlaufloipen und rasante Schlittelstrecken. Und das alles in einer schon fast märchenhaften und sonnenverwöhnten Winterlandschaft. Im grossen Kinderparadies erlernen Kids und begeisterte Wintersportler das Fahren auf der weissen Pracht einfach und schnell. Ebenso warten viele spannende Erlebnisse wie der Kinder-Schneetöffpark, die Snowtubing-Bahnen, eine Speedpiste und eine Rennstrecke mit Zeitanzeige auf Kinder und Familie. Und das Beste, Kinder unter 9 Jahren bezahlen auf allen Anlagen nur CHF 5.00 pro Tag.

Naturquelle für Geist und Körper
Mit der unberührten Naturlandschaft, der sauberen Bergluft und einem eindrücklichen Panorama lockt die Moosalpregion auch im Sommer zahlreiche Gäste aller Altersklassen nach Bürchen. Wanderwege, Bikestrecken, verschiedene Themen-Lehrpfade und viele Aussichtspunkte mit atemberaubendem Blick auf die Walliser Bergwelt bieten dem Gast ein sehr breites Angebot. Wandern, Biken oder einfach nur Zeit verbringen entlang der Suonen oder farbenprächtigen Alpwiesen und Wäldern, begleitet von Kühen oder Schafen, lassen die Seele so richtig entspannen und machen die Ferien zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.moosalpregion.ch

Freitag, 01.12.2017

Live Multivision Norwegen und Hurtigruten

Text und Bild: Eing.

Der bekannte Schweizer Reportagen-Fotograf, Corrado Filipponi, reiste tausende Kilometer der zerklüfteten Küste entlang, über die Inselwelten der Lofoten, Vesteralen und Senja bis ins Licht der Mitternachtssonne am Nordkap. Wie immer trifft er sich für seine gut recherchierten Reportagen mit der lokalen Bevölkerung und war im Winter im Pasviktal mit einem Husky-Gespann unterwegs. Er hat Lachszuchten am Hardangerfjord besucht oder hat sich im Süden mit dem bekannten Adlermann, Ole Martin Dahle, getroffen und auch dort viel Zeit mit ihm verbracht. Norwegen war die allererste Reise von Filipponi im Jahr 1989 und da hat in der Virus für dieses Land gepackt. Durch seine wunderschönen Bilder und die kurzweiligen Erzählungen konnte er auch das Publikum in der Mehrzweckhalle Gontenschwil begeistern.

Freitag, 24.11.2017

Kennen Sie Ramona Bolliger ... die Bäcker-Weltmeisterin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Seit ihrem überwältigenden Sieg an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi ist Ramona weit über das Wynental hinaus bekannt. Sie gab unzählige Interviews vor Presse und Fernsehen, Bundesrat Schneider-Ammann schüttelte ihr die Hand und die Gemeinde Gontenschwil empfing sie am 21. Oktober mit einer weltmeisterlichen Willkommensparty in der Mehrzweckhalle. Nun beantwortet die zielstrebige Weltmeisterin dem Dorfheftli noch ein paar Fragen, die bisher (vielleicht) nicht gestellt wurden.

Ramona, wie hast du es nach der einzigartigen und bewegten Zeit an den WorldSkills geschafft, wieder auf den Boden des normalen Lebens zurück zu finden?
Als ich heimkam, freute ich mich zuerst über meine Ferien und genoss die Zeit mit meinem Hund. Der interessiert sich nicht, ob ich an der Weltmeisterschaft war oder nicht. Ansonsten fühlte ich mich ein wenig wie in einem unwirklichen Traum. Mit der Arbeit bin ich aber schnell wieder angekommen.

Du hast sehr viel geübt für die WM. Wie muss man sich das vorstellen?
Mit dem Üben habe ich bereits im August 2016 angefangen. Das heisst, ich entwickelte Rezepte, buk Brot und Süssgebäck, gefüllt und ungefüllt. Urs Röthlin, mein Coach, stellte mich auch immer wieder vor neue Herausforderungen und gab mir Inputs. Am Wettkampf selber gab es verschiedene Überraschungsaufgaben, eine davon war, dass man eine zuvor unbekannte Zutat zu einer Füllung verarbeiten musste.

Für eine solche Herausforderung braucht es ausserordentliche mentale Stärke. Wo hast du dir diese geholt?
Ich konnte mit dem Mentaltraining nicht so viel anfangen. Ich glaube, es liegt daran, dass ich schon öfters in Prüfungssituationen und Wettkämpfen steckte und gelernt habe, wie ich mich in schwierigen Situationen verhalten muss.

Abu Dhabi ist für uns hier ein sehr exotischer Ort auf der Weltkarte. Was hast du vom Land selber gesehen?
Also, ich würde nicht dorthin auswandern. Zur Vorbereitung verbrachten wir zwei Tage lang in einem Resort, in Al Ain, im sogenannten «Precamp». Von dort sah man in die Wüste. Das Treffen mit allen anderen Kandidaten fand ebenfalls in der Wüste, in einer Beduinenstadt, mit einem Barbecue statt. Das war sehr schön! Sonst habe ich nichts vom Land gesehen.

Hast du auch etwas über die Stellung der Frau in den Arabischen Emiraten gelernt?
Sie sind halt alle verhüllt. Wir lebten sehr abgeschirmt in einer geschlossenen Gemeinschaft und mussten einfach darauf achten, dass unsere Kleidung nicht freizügig war. Sonst bestand keine Möglichkeit, sich mit dem Land und den Sitten zu befassen.

Sind bleibende Freundschaften entstanden?
Das wird sich noch herausstellen, ich hoffe es aber sehr. Ich habe ungefähr mit allen, mit denen ich mich verständigen konnte, die Handynummern ausgetauscht.

Das duale Berufssystem, Berufsschule und Lehrbetrieb, wie wir es in der Schweiz kennen, ist in vielen Ländern unbekannt. Hast du Erfahrungen gemacht mit anderen Nationen und ihren Bildungssystemen?
Wir hatten nur wenig Zeit zum Reden. Mir fiel allerdings auf, dass viele der anderen Nationalitäten kaum handwerkliche Berufserfahrung mitbrachten. Sie gehen zur Schule und machen einen Abschluss. Danach haben sie hauptsächlich für den Wettkampf trainiert.

Du bist Bäcker-Konditorin sowie gelernter Koch. Was ist dein Motor, der dich in deinen jungen einundzwanzig Jahren antreibt und begeistert?
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Ich brauche einfach immer wieder etwas zu tun. Ich hatte bisher immer genügend Zeit und Energie für neue Ziele und Herausforderungen.

Was hat dir diese Weltmeisterschaft persönlich gebracht?
Viele haben das Gefühl, die WM sei herausgeworfenes Geld und Zeitverschwendung. Der Bäckerberuf hat allgemein einen schlechten Ruf in unserer Gesellschaft. Ich denke, ich konnte mit meiner Teilnahme und meinem Sieg etwas für die Aufwertung des Berufsbildes tun. Alle meinen, man müsse hauptsächlich früh aufstehen. Dabei stimmt das gar nicht mehr. Mit der heutigen Technik kann man vieles vorbereiten und muss nicht mehr um drei Uhr morgens in der Backstube stehen.

Was würdest du einem jungen Menschen raten, der sich für nichts so richtig begeistern und entscheiden kann?
Es ist für mich relativ schwierig, mich da hinein zu versetzen. Ich würde aber sagen: sich auf sich selber konzentrieren, positiv denken, realistische Ziele setzen und dran bleiben. Etwas zu erreichen macht unglaublich Spass.

Wie geht es bei dir beruflich weiter?
Momentan habe ich keine grossen neuen Ziele. Ich werde weiter an der Fachschule Richemont arbeiten, wo es sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten und Fachkurse gibt. Eventuell werde ich auch wieder bei einem Auslandsprojekt mitmachen, wie letztes Jahr in China.

Freitag, 24.11.2017

Kerzenziehen in den Werkstätten Bünte

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den Werkstätten Bünte in Gontenschwil lädt die Stiftung Schürmatt zum öffentlichen Kerzenziehen ein. Die Farbe und der Duft der zum Abkühlen aufgehängten Kerzen verraten gleich, dass diese aus Bienenwachs hergestellt wurden.

Ein kalter Winterabend ohne brennende Kerzen ist fast unvorstellbar. Eine wärmende Lichtquelle bringt eine heimelige Stimmung in jedes Zuhause. Kerzen sind sehr beliebte Weihnachtsgeschenke für die Eltern, Grosseltern, Gottis oder Göttis. Ein bisschen Wärme in Form einer Kerze zu verschenken, macht immer Freude. Ob als Kind oder Erwachsener, etwas Selbstgemachtes zu verschenken, macht jeden glücklich. Der Stolz in den Kinderaugen, wenn sie etwas Handgemachtes präsentieren dürfen, ist unbezahlbar. Die Stiftung Schürmatt, welche in den Werkstätten Bünte in Gontenschwil mit ihren Klienten sehr vielseitig kreativ ist, bietet das Kerzenziehen für alle Interessierten an. Mit viel Freude und Geduld haben auch die Klienten an ihren Kerzen gearbeitet. Die mit Bienenwachs gefüllten Pfannen stehen bereit. Jeweils am Mittwochnachmittag, noch bis zum 20. Dezember können zwischen 13.00 und 17.00 eigene Kerzen gezogen werden.

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Mittwoch, 22.11.2017

Job Scout 5728: Der STV als Stellenvermittler

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der STV Gontenschwil zeigte an der diesjährigen Turnshow unter dem Motto «Job Scout 5728» ein paar spannende Ideen für mehr Schwung im Berufsleben.

Sind Sie auf Jobsuche? Der STV Gontenschwil zeigte an der diesjährigen Turnshow unter dem Motto «Job Scout 5728» ein paar spannende Ideen um Schwung in das Berufsleben zu bringen. Mit einem Mix aus Tanz, Gymnastik und Geräteturnen präsentierte die STV-Familie einen sehr unterhaltsamen Abend. Dass der Bäcker früh aus den Federn muss, zeigten die Kleinsten des Vereins. Mit Bäckermützen und Handtüchern wirbelte die Gruppe des Mukiturnens in der Backstube umher. Ein grosser Spass für Gross und Klein. Wie schwungvoll und kunterbunt der Beruf des Malers sein kann, führte die Geräteturnriege vor. Mit viel Eleganz, Kraft und Elan zeigten die Mädchen ihre einstudierten Übungen am Stufenbarren und am Boden. Bei der Jugi wächst die Zukunft und so wurde mit Gummistiefeln, Rasenmähern und Giess-
kannen getanzt. Dass man auch im Alter noch fit und munter sein kann, bewiesen die Frauen und so wurde der Rollator kurzerhand zur Seite geschoben und dann wurde «losgerockt». Ob strahlende kleine Matrosinnen auf hoher See, Mechanikerinnen in Überhosen oder Coiffeusen die mit ihren Outfits an die 30er-Jahre erinnern, der STV bot eine grandiose Turnshow. Traumjob Superheld? Bei den STV-Männern ging dieser Wunsch in Erfüllung und so tanzte Spiderman mit Superman und Indiana Jones mit Hulk. Die anspruchsvollen Elemente am Stufenbarren oder dem Trampolin wurden von den Turnern elegant und gekonnt vorgeführt. Auch die Lachmuskeln wurden beansprucht. Die Sketches mit kleinen Seitenhieben in diverse Richtungen brachten das Publikum während der ganzen Vorstellung stets zum Lachen. Mit viel Training, Herzblut und Energie gelang es dem STV Gontenschwil eine tolle Turnshow zu präsentieren.

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Mittwoch, 15.11.2017

«Ich goh met minere Latärne ...»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

«... ond mini Latärne met mer. Am Himmel lüchte d’Stärne, do onde lüchte mer.» Auch in diesem Jahr waren die sorgfältig geschnitzten Räbeliechtli zu bestaunen. Voller Stolz und mit leuchtenden Augen von den Gontenschwiler Kindern getragen.

Man spürt die Vorfreude der Kinder, endlich ihre geschnitzten Räben durch den dunklen Abend tragen zu dürfen. Jede Räbe ist einzigartig in ihrer Form und Gestaltung. Nach ursprünglicher Tradition, die letzte Räbenernte mit einem fröhlichen Umzug durch die Dorfgassen zu feiern, werden die Strassen auch heute noch mit den warmen Lichtern erhellt. Voller Freude singen die Kinder die traditionellen Melodien der bekannten Räbelichtli-Lieder. Die Verwandten und Bekannten sind zahlreich erschienen um dieses schöne, alljährliche Ereignis zu bestaunen. Nach dem Umzug konnte man den schönen Abend mit einem heissen Punsch, einer Wurst vom Grill oder einem Hot Dog ausklingen lassen.

Mittwoch, 08.11.2017

Kirchenbazar Gontenschwil und Zetzwil

Text und Bild:Elsbeth Haefeli

Der regnerische Missionssonntag füllte über Mittag den herbstlich geschmückten Kirchgemeindesaal in Gontenschwil und bescherte der kreativen Frauengruppe und ihren Helfern alle Hände voll zu tun. Hackbraten und Kartoffelgratin fanden reissenden Absatz und Anlass zu zahlreichen Komplimenten. Unterstützung fand dieses Jahr die „Offene Tür“ in Riehen, ein christlicher Verein für Lebenshilfe.

Dieser Verein leistet praktische Hilfe für junge und ältere Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Form von verschiedenen Lebens- und Wohngemeinschaften inmitten von Riehen. Seminare, Beratungen, ein Jugendtreff sowie eine Schreinerei bieten den Rahmen rund um das gesamtheitliche und überkonfessionelle Werk. Ein bunter Strauss aus Wettbewerb, Schuhputzstation und musikalischen Beilagen machten diesen Sonntag zu einem äusserst gemütlichen Anlass. Gleichzeitig waren im Untergeschoss die Kostbarkeiten der kreativen Frauengruppe ausgestellt. Wollsocken, Engel in allen Variationen, Fotokarten, Backwaren und Adventsdekorationen liessen die Kasse klingeln. Wo Menschen gemeinsam etwas bewirken wollen, lässt man sich gerne nieder und geht aufeinander zu. Das zeigte sich einmal mehr an diesem bereichernden Tag der Kirchgemeinde Gontenschwil–Zetzwil.

Montag, 06.11.2017

Gwärbi 2018 vom 5. bis 8. April 2018

Text und Bild: Jennifer loosli

Schon bald öffnet die innovative und erlebnisreiche Gwärbi in Zetzwil ihre Türen. In zwei Zelten und auf dem Aussengelände werden die Aussteller, mit viel Liebe zum Detail, ihre Produkte und Dienstleistungen, den Besuchern präsentieren.

Diverse Shows und Auftritte umrahmen das Programm der Ausstellung. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen die Bars und Restaurants der Ausstellung. Auch ein Grill- und ein Magenbrotstand im Aussenbereich erfüllen die Wünsche der Gäste.

Das OK-Team

Bereits zum zweiten Mal hat sich Martin Bolliger als OK-Chef zur Verfügung gestellt. Die Vorbereitungen laufen bereits seit längerer Zeit und das Organisationskomitee, Martin Bolliger, Matthias Hediger (Finanzen), Tanja Wiederkehr (Sekretariat), Stefanie Sollberger (Gastregion und Events), Sascha Sollberger (Werbung), Stefan Widmer (Verkehr und Sicherheit) und Jörg Bolliger (Bauwesen und Infrastruktur), engagieren sich für eine erlebnisreiche und innovative Gewerbeausstellung 2018 in Zetzwil.

Die Gastregion ...
Auch dieses Jahr haben wir eine wunderbare Gastregion gefunden, jedoch werden wir diese erst in der nächsten Ausgabe preisgeben. Wir werden bis zur Ausstellung jeden Monat einen kleinen Bericht im Dorfheftli machen und Sie über weitere News informieren.

Montag, 06.11.2017

Kennen Sie Felix Halter ... den Chiropraktor?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Felix Halter ist eine Frohnatur, die man nicht nur seines Berufes wegen kennt, sondern auch wegen seiner vielseitigen Interessen. In der Garage stehen einige selbst restaurierte Oldtimer und in seiner Freizeit war er früher oft mit der Filmkamera unterwegs. Er ist dankbar, dass er mit siebzig Jahren seinen Beruf immer noch ausüben kann.

Herr Halter, was würden Sie dem amerikanischen Präsidenten raten, falls Sie dazu die Möglichkeit hätten?
Da ist Hopfen und Malz verloren, da gibt es nur «Trump first».

Womit kann man Ihre absolute Begeisterung wecken?
Mit Errungenschaften, welche mit kurzen Entscheidungswegen und möglichst wenig Sitzungen zustande gebracht wurden.

Was war, in Ihren Augen, die unnötigste Erfindung der letzten fünfzig Jahre?
Das heutige Zebrastreifen-Gesetz, welches von einigen unserer Politiker erfunden wurde. Seither darf einem jedermann, ohne ein Zeichen zu geben, vor die Haube «tschalpen». Jetzt, bei Dunkelheit und Nässe, wieder besonders aktuell!

Was wird man in hundert Jahren über die jetzige Epoche sagen?
Sie waren lustig, diese Menschen – sie werden einen Film sehen mit Mickey Mouse, Goofy und Donald Trump (frei nach Ludwig Hirsch!).

Wie könnten, Ihrer Meinung nach, unsere Krankenkassenkosten am ehesten ins Lot gebracht werden?
Indem weniger spezialärztliche und teure Untersuchungen angeordnet würden. Aber in der heutigen Erwartungsgesellschaft wird dies halt von den Patienten verlangt. Ich hatte mal eine Patientin, welcher innert zwei Tagen vier MRIs verordnet wurden! Wer bezahlt das alles? Dann all diese Gesundheitssendungen, in denen immer die neusten Geräte vorgestellt werden – das weckt Interesse und Begehrlichkeiten. Jeder Einzelne sollte mehr Eigenverantwortung für Körper und Gesundheit übernehmen.

Was tun Sie für Ihre Gesundheit?
Bewegung ist das halbe Leben. Trotz einiger Bewegung an meinem Arbeitsplatz mache ich drei Mal pro Woche eine Stunde einen zügigen Marsch im Brünnelichrüz. Ich gehe ziemlich schnell, so sechs km in der Stunde, wie ein Gestörter. Manchmal auch mit Taschenlampe sehr früh am Morgen. Auch bei der Gartenarbeit nehme ich nicht zu sehr Rücksicht auf den Rücken, denn durch die Belastungen werden mehr Knochenbälkchen produziert – das beste Mittel gegen Osteoporose! Übrigens musste ich mich schon mit siebzehn Jahren bei einem Chiropraktor in Luzern behandeln lassen. Er hat mein Interesse für diesen Beruf geweckt. Ich habe ihn letzthin in Meggen besucht, um ihm zu dafür zu danken. Er ist inzwischen neunundneunzig Jahre alt und hat bis vor vier Jahren noch Golf gespielt!

In welcher Hinsicht hat sich im Laufe Ihres Lebens Ihre Einstellung zu den Menschen verändert?
Ich nehme mir inzwischen bei meiner Arbeit mehr Zeit für den Menschen selber und nicht nur für seine Krankheit.

Was waren die grossen Herausforderungen in Ihrem Leben?
Das Studium in Chicago. Es hat mich geprägt und es hat mir aufgezeigt, dass wir Schweizer dort nur eine kleine Nummer sind. Dort lernte ich übrigens auch meine Frau kennen. Die allergrösste Herausforderung fand jedoch nach ihrem Tod, vor sieben Jahren, statt. Danach musste ich mein Leben umstellen. Ich musste plötzlich haushalten, kochen, waschen und bügeln. Aber meine liebe Frau hatte mich, zum Glück, noch in die wichtigsten Sachen eingeweiht. Und zudem sind dies alles neue Herausforderungen, welche man anpacken und sich an den Fortschritten erfreuen kann.

Gibt es einen Traum, den Sie in der Zukunft noch verwirklichen möchten?
Ich durfte schon eine ganze Anzahl Interessens-Phasen durchleben. Irgendwann geht mir vielleicht der Stoff aus. Aber, kommt Zeit, kommt Rat. Ich werde sehen, was das Leben für mich noch bereit hält. Am meisten Befriedigung brachte mir in den letzten Jahren meine Arbeit in der Praxis. Da sehe ich viele dankbare Patienten, welche mir das Gefühl geben, für jemanden da zu sein und eine Aufgabe zu erfüllen. Das ist viel wichtiger als alle Hobbys zusammen. Und jetzt, im Pensionsalter, macht die Arbeit noch viel mehr Spass als früher, denn damals musste ich arbeiten – heute darf ich es tun!

Wie stehen Sie zu Ihrem eigenen Sterben?
Ich möchte den Tod gerne bis an mein Lebensende hinaus schieben. Er kommt dann noch früh genug, wer weiss, vielleicht morgen schon. Wenn mich der Sensemann dann mal abholt, werde ich nicht mit ihm hadern. Ich mache nämlich jetzt schon Überzeit und nehme diese dankend an. Während vieler Jahre haben wir an Silvester mit Freunden aufs Neue Jahr angestossen und einander für die Zukunft vor allem Gesundheit gewünscht. Von den fünf Teilnehmenden sind inzwischen alle verstorben. Mich haben sie alleine zurück gelassen. Und so mache ich mir nicht mehr allzu viele Sorgen über die Zukunft, sondern bin dankbar für jeden neuen Tag, den ich ohne irgendwelche Hiobs-Botschaft erleben darf.

Ich wünsche Ihnen allen eine frohe und gesegnete Zeit! (Ende Wort zum Sonntag)

Montag, 06.11.2017

Fischessen der SG Gontenschwil und SG Unterkulm

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Gemeinsam veranstalten die beiden Schützengesellschaften über zwei Wochenenden das traditionelle und beliebte Fischessen im Schützenhaus Unterkulm. Die Fischküche der beiden Vereine ist inzwischen so bekannt, dass Gäste aus der ganzen Schweiz den Weg auf sich nehmen, um sich die vorzüglichen Sempachersee-Balchen nicht entgehen zu lassen. Dass das Besondere nicht nur die Fische, sondern auch die Zubereitungsart ist, leuchtet jedem ein, der diese Delikatesse kostet.

Seit bald fünfzehn Jahren schiessen die SG Unterkulm und die SG Gontenschwil im gleichen Schützenhaus. Die Lärmschutzverordnung des Kantons zwang damals die Gontenschwiler das Schiessen im eigenen Schützenhaus aufzugeben. 2003 schloss man sich der SG Unterkulm an. Trotz unterschiedlicher Vereinskulturen ergänzen sich die beiden Organisationen bestens. Man schiesst und arbeitet Hand in Hand. Der nächste Anlass für lizenzierte Schützen ist das Brandholzschiessen in Unterkulm am 25. November und am 2.und 3. Dezember 2017.

Noch im 19. Jahrhundert wurde in allen drei Dorfteilen Gontenschwils geschossen. Dies zeigen im Archiv aufbewahrte Einladungsschreiben zu den Schiessanlässen jener Jahre auf. Unsichere Zeiten waren der Grund für diese krachende Freizeitbeschäftigung. 1846 wurde die SG Gontenschwil gegründet und 1921 das Schützenhaus im Barei gebaut. Allerdings ist bekannt, dass bereits 1665 ein Schützenhaus im Unterdorf stand.

Zurück zu den Fischen! Die routinierte Crew in Küche und Service verwöhnt ihre Gäste am Wochenende vom 10. bis 12. November nochmals mit ihren Leckerbissen und freut sich auf zahlreiche Fischliebhaber.

Freitag, 03.11.2017

Der Profi im Tiefbau: Die Steiner AG

Text und Bild: Jennifer loosli

Die Steiner AG beschäftigt sich mit verschiedenartigen Böden und Baumethoden, welche Spezialmassnahmen im Tiefbau erfordern. Sie unterstützt jeden bei seinen Bauvorhaben. Für Leistungsfähige Maschinen-Infrastruktur und breites Know-how ist die Steiner AG bekannt.

Momentan arbeitet die Steiner AG an einer Wohnüberbauung in Safenwil. Hier werden Baugrubensicherungsarbeiten im Umfang von rund 3000 m² Spritzbeton und ca. 8000 m² Erdanker verbaut. Ebenso werken sie zeitgleich an einem anderen Standort. In Rotkreuz werden Pfählungsarbeiten an einem Neubauprojekt ausgeführt.

Durch ihre überschaubare Firmengrösse und die sehr lösungsorientierte Denkweise sind sie für Kunden ein unkomplizierter Ansprechpartner. Auf die immer komplexer werdenden Anforderungen im Baugewerbe erarbeitet die Steiner AG zusammen mit den Projektbeteiligten optimale Lösungen. Sie besitzt einen Maschinenpark, mit dem sie kleine wie auch grosse Aufträge ausführen kann. Die Steiner AG ist in der gesamten deutschsprachigen Schweiz tätig und hat ihren Werkhof in Gontenschwil. Die Büroräumlichkeiten befinden sich aber in Schöftland. Für einen Einsatz mittlerer Grösse benötigen die Mitarbeiter der Steiner AG ca. 4 – 8 Arbeitswochen. Es kann aber bei Grossen Baustellen bis zu 3 – 6 Monat dauern.

Zu den Spezialitäten der Unternehmung gehören: Spritzbetonarbeiten, Ausführung von Anker und Rückverankerungen, erstellen von Nagelwänden und vielem mehr. Teilweise kommt aber auch ein Spezialist an seine Grenzen. Dies war der Fall bei der Sanierung einer Tiefgarage mit fast 1000 Einstellplätzen und nur 2.20 m Arbeitshöhe. Aber auch bei schwierigen Verhältnissen findet die Steiner AG eine geeignete Lösung.
Zu den meistvertretenen Kunden gehören Ingenieure, Architekten, Geologen, Baufirmen und Privatpersonen.

Mittwoch, 01.11.2017

1. Adventsmarkt beim Dorfmuseum Gontenschwil

Text: Eing., Bild: pixelio

Die Museumskommission hat sich entschlossen, in diesem Jahr die Ausstellungszeit um einen Monat zu verlängern. Als Jahresabschluss organisieren wir am Samstag, 02. Dezember 2017 einen Adventsmarkt beim Museum. In zwei Zelten werden über zehn einheimische Aussteller ihre handgefertigten Arbeiten zum Verkauf anbieten.

Die Museumskommission betreibt eine Festwirtschaft mit Grillstand, verschiedenen Getränken, inkl. Kaffee, sowie, wie immer am letzten Öffnungstag, heisse Marroni und Glühwein. Die süssen Gelüste werden durch die Bäckerei Sollberger mit frisch zubereiteten Berlinern abgedeckt! Der Adventsmarkt beginnt um 16.00 Uhr und endet um ca. 21.00 Uhr, gleichzeitig ist auch das Museum geöffnet und die Ausstellung «Puppenstuben und Modelltraktoren» ein letztes Mal zu sehen. Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Das Museumsjahr 2018 beginnt am Samstag, 03. März 2018 mit der Vernissage einer neuen Ausstellung.

Montag, 30.10.2017

Präsidentenkonferenz im Brünnelichrüz

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Um den Veranstaltungskalender der Gontenschwiler Vereine zu erstellen und die Daten miteinander abzugleichen, trafen sich die Vereinspräsidenten im Waldhaus Brünnelichrüz.

Die Bleistifte sind gespitzt, die Agenden geöffnet. Die Vereinspräsidenten haben sich zur alljährlichen Präsidentenkonferenz getroffen, um die Termine des kommenden Jahres zusammenzutragen. Ursula Kaufmann, Präsidentin der Kulturkommission, führt die grösste Agenda des Abends.Sie trägt die genannten Daten für den Veranstaltungskalender der Gemeinde zusammen. Die Präsenzliste wird ausgefüllt und die Konferenz kann beginnen. Woche für Woche des nächsten Jahres wird besprochen. Der erste Event steht natürlich schon fest, am 1. Januar wird am Neujahrsapéro das neue Jahr eingeläutet.

Wer braucht wann welche Räumlichkeiten? Wo gibt es Terminkollisionen? Reicht die Aula oder wird die Mehrzweckhalle benötigt? Diese Konferenz bietet einen gemütlichen Rahmen um genau diese Fragen zu beantworten. Die Köpfe zusammenstecken und zu diskutieren macht hier sehr viel Sinn und erleichtert Abläufe in der Jahresplanung der Gemeinde. Die Frage von Roman Soland, ob noch jemand die Feuerwehr brauche, wurde mehrheitlich verneint, weil man ja hoffe, man brauche sie nicht. Natürlich war dies nicht ganz ernst gemeint, denn tatsächlich muss in der Planung auch berücksichtigt werden, wenn ein Parkdienst benötigt wird. Tatsächlich ist auch die Mitwirkung des Bauamtes, des Hauswartes oder des Bühnenmeisters an diesem Abend sinnvoll.

Von Blutspenden des Samaritervereins, Konzerten des Musikgesellschaft bis hin zu den Öffnungszeiten des Museums wurde alles sorgfältig in den Kalender eingetragen.

Nach dem offiziellen Teil des Abends waren alle eingeladen eine Cervelat zu bräteln. Die anwesenden Vereinspräsidenten nutzten die Gelegenheit um Ideen auszutauschen, die Wichtigkeit dieses Anlasses zu besprechen und angeregt zu diskutieren. Man unterhielt sich über Erfahrungen der letzten Jahre und Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft.

Freitag, 27.10.2017

Die nächste Generation im Bad Schwarzenberg

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der heimelige Gasthof am Waldrand wird ab November 2017 an die nächste Generation übergeben. Die beiden Wirtepaare freuen sich auf eine erfolgreiche Zukunft.

Seit 1973 bewirtet Dieter Roth seine Gäste im Gasthof Bad Schwarzenberg in Gontenschwil, seit 1980 gemeinsam mit seiner Frau Rita. Seit 2015 wird der Wirt in der Küche von seiner Tochter Fabienne unterstützt. Fabienne Böll-Roth und ihr Mann Flavio Böll, gelernter Metzger, werden den Gasthof ab 1.11.2017 weiterführen. Flavio Böll aus Dagmersellen hat in Reiden den Beruf des Metzgers erlernt und war bis vor Kurzem als Abteilungsleiter Gastro bei der Firma Bell tätig.
Fabienne Böll-Roth hat das Kochhandwerk im Seehotel Hallwil erlernt. Nach diversen Stationen in Form von Saisonstellen in Celerina oder Klosters, führte der Weg der ehrgeizigen Gontenschwilerin in die Küche von Armin Amrein. Als Küchenchef im Restaurant «Le Club» auf dem Bürgenstock wurde Armin Amrein mit 17 Gault-Millau-Punkten und einem Michelin-Stern ausgezeichnet.
Fabienne Böll erzählt, dass sie diese intensive Zeit sehr genossen hat und enorm viel von dessen Können profitieren konnte. Die Details und Präsentation der Gerichte, die Perfektion und ein starkes Fundament für die zukünftige Arbeit in jeder Küche. Auch ein Aufenthalt in London steht im beeindruckenden Lebenslauf von Fabienne Böll. Dem Koch, dem auch die englische Königsfamilie vertraut, dem Schweizer Anton Mosimann, konnte sie drei Monate über die Schulter schauen und in seiner Küche mitarbeiten. Um ihren Horizont auch ausserhalb der Küche zu erweitern, absolvierte sie die Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich. Um das zusätzlich Erlernte auch anzuwenden, waren nun auch diverse Stationen in anderen Gastrobereichen an der Reihe, unter anderem auch im Restaurant Wilhelm Tell in Luzern. Das frisch verheiratete Paar freut sich auf seine Zukunft im Bad Schwarzenberg. Dieter und Rita Roth werden sich nicht sofort in den Ruhestand zurückziehen und den beiden jungen Wirtsleuten gerne mit Rat und Tat unterstützend zur Seite stehen. Fabienne Böll-Roth ist glücklich darüber ihr «Zuhause» in bewährter Tradition mit ihrem Mann weiterführen zu können. Das Team bleibt in bisheriger Form bestehen, wofür sie sehr dankbar sind. Das neue Wirtepaar freut sich auf spannende Begegnungen mit Stammgästen und auf diejenigen, die es noch werden.

Freitag, 27.10.2017

Z’Gondischwiu e de Pinte, det get’s gueti Metzgete!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Blut-, Leber- und Bratwürste, Züngli, Speck, Rösti, und, und, und … da schlägt das Herz jedes Fleischliebhabers höher! Ende Oktober fand die beliebte Metzgete im Restaurant Pinte in Gontenschwil statt.

Eine Metzgete zählt zu den ältesten der Schweizer Traditionen. Früher wurden im Herbst diejenigen Tiere geschlachtet, welche man nicht durch den Winter füttern konnte. Alle Produkte, die nicht haltbar gemacht werden konnten, mussten sofort verzehrt werden. Dazu zählen vor allem das Blut, aus welchem Blutwurst gemacht wurde und wird, sowie die Innereien, die vorwiegend in Leberwürsten verwertet werden. Heute wird an der Metzgete typischerweise nur Schweinefleisch gegessen, dafür aber alle Erzeugnisse, also zusätzlich auch Schnitzel, Koteletts, Kopfbäggli, Züngli und Bratwürste. Käthi Gütiger betreibt das Restaurant Pinte in Gontenschwil nun schon 14 Jahre. Aber nicht nur die Metzgete ist ein Grund in der Pinte essen zu gehen. Sie ist berühmt für ihre guten Cordon bleus. Vor allem, weil es die Cordon bleus in ganz vielen verschiedenen Variationen gibt und auch hier kommt jeder auf seine Kosten. Wer jetzt Lust auf Metzgete bekommen hat, kann sich auf die Nächste im November freuen! Am 29. und 30. November sowie am 1. Dezember wird wieder geschlemmt. Kleiner Insider Tipp.: Als Dessert ist das feine Vermicelles zu empfehlen!

Die gutbürgerliche Küche wird von vielen geschätzt! Käthi Gütiger und ihr Team geben deshalb jeden Tag alles, um die Wünsche ihrer Gäste auf den Tisch zu bringen.

Freitag, 27.10.2017

Ramona Bolliger blieb in der Hitze Abu Dhabis cool

Text und Bild: Thomas Moor

Andere Voraussetzungen als bei uns in der Schweiz, traf Ramona Bolliger in Abu Dhabi – dem Austragungsort der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills an. Ein Faktor war, trotz klimatisierter Halle, die Hitze. Ramona blieb aber auch in dieser Situation cool und zog ihr Ding durch.

Eigentlich, so wie es die engsten Vertrauten vermutet haben. Einer dieser engsten Vertrauten ist ihr Coach Urs Röthlin, Experte und Leiter Bäckerei an der Fachschule Richemont in Luzern. Er hat Ramona Bolliger während der zweijährigen Vorbereitungsphase mit Rat und Tat unterstützt und begleitet. Die Leistung zum richtigen Zeitpunkt abzurufen sei neben der eisernen Disziplin eine der Stärken von Ramona, wie er sagte. Ins gleiche Horn stösst auch ihr Lehrmeister Kevin Sollberger. «Ramona war während der Ausbildung bei uns immer sehr wissbegierig und hat immer etwas mehr gemacht als die anderen. Ihre Kreativität hat sie speziell bei Tortendekos jeweils unter Beweis gestellt.»
Ehrgeizig, neugierig, zielstrebig, kreativ und fachlich bestens ausgebildet: Aus diesem Holz sind Weltmeister geschnitzt. Keine Frage. Nervös während des Wettkampfes sei sie nicht gewesen, wie sie sagte. Die Mentaltrainings im Vorfeld hatten ihre Wirkung also nicht verfehlt. Trotzdem hatte sie das Gefühl, dass sie nach dem ersten Tag Vollgas geben müsse. Und das gab sie denn auch. Mit ihrem kreativen Backwarensortiment, das in vielen Bereichen von einer raffinierten Zweifarbigkeit geprägt war, überzeugte sie die Jury. Sie hievte Ramona Bolliger zusammen mit drei weiteren Teilnehmern verdient zuoberst aufs WM-Podest. Klar, dass die Freude über WM-Gold bei Ramona riesengross ist. «Diese werde ich über mein Bett hängen, damit ich sie jeden Tag sehen kann», wie sie sagte.

Mittwoch, 25.10.2017

Weltmeisterlicher Empfang für Ramona Bolliger

Text und Bild: Thomas Moor

20 Medaillen, 11 Weltmeistertitel und weltweit Rang 2 an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi. Die bisher erfolgreichste Schweizer Bilanz, zu welcher auch die Gontenschwiler Bäckerin Ramona Bolliger mit ihrem WM-Titel beitrug und gebührend empfangen wurde.

Weltmeisterlich ist nicht nur Ramonas Leistung, sondern auch das, was die Gontenschwiler in kürzester Zeit für die Weltmeisterin auf die Beine gestellt haben. Da wurden von allen Seiten alle Register für eine rauschende Feier gezogen.
Vom Weltmeistertitel habe sie in einer Sitzung erfahren, wie Renate Gautschy in ihrer Ansprache sagte. In Sitzungen werde sie vom Gemeindeschreiber in aller Regel nur in Katastrophenfällen angerufen. Nun: Die Katastrophe erwies sich ja dann als eine freudige Botschaft. Überwältigt war Ramona Bolliger. «Was ihr da für mich organisiert habt, ist einfach top», wie sie sagte. Und: «Fiire chönnd d Gondischwiler eifach», wie sie es die ganze Welt via Social Media wissen liess.
Gemeindammann Renate Gautschy zollte der jungen Berufsfrau grossen Respekt für die Leistungen, welche sie in ihrer noch jungen Karriere erbracht hat. «Wir sind alle sehr stolz auf Ramona», wie auch AGV-Präsident Kurt Schmid sagte und sich über WM-Gold sichtlich freute. Ramona sei ein Aushängeschild für unser Bildungssystem, wie er anfügte.

Mittwoch, 25.10.2017

Ein Wundergarten für Kinder entsteht

Text und Bild: Eing.

Die Kita Wundergarten in Oberkulm wird Anfang 2018 eröffnet. Die Geschäftsführerin und ihr Team arbeiten mit viel Herzblut und Energie an diesem wunderbaren Projekt.

Mein Name ist Martina Rodriguez, ich arbeite seit zehn Jahren als Kindergärtnerin und habe mit meinem Mann einen kleinen Sohn. Auf der Suche nach einem idealen Kitaplatz, der optimal zu unserem Sohn und zu uns als Familie passt, entstand die Idee, ein eigenes Konzept für eine Kindertagesstätte zu entwickeln. Um das eingehend geprüfte Projekt zu verwirklichen, braucht es optimale Bedingungen. Wir sind glücklich, diese in Oberkulm gefunden zu haben. In Räumen der Firma Faes AG, die uns in manchem Anliegen sehr unterstützt, haben wir den Ort gefunden, an welchem die Kita Wundergarten entstehen kann. Ich kann verstehen, wenn Eltern Kitas gegenüber skeptisch sind. Auch ich war anfangs kritisch. Ich merkte, dass mir die Abwechslung zum Muttersein fehlte und habe zum Ausgleich wieder begonnen zu arbeiten. Die positive Energie die ich daraus schöpfte, wirkte sich auch auf unser Familienleben aus. Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass der Einstieg in den Kindergarten vielen Kindern leichter fällt, wenn sie zuvor eine Kita besucht haben. Die Familienstruktur verändert sich, Grossfamilien werden zu Kleinfamilien. Oft ist es die Realität, dass ein zweites Einkommen notwendig ist. Das familienergänzende Betreuungsgesetz hilft, da die Gemeinden ihr Kinderbetreuungsangebot überarbeiten, und Familien subventionieren müssen. Kinder lernen durch Nachahmen und Experimentieren, Kitas sind deshalb enorm wichtig. Kinder geniessen das gemeinsame kreative und spielerische Tun. Für mich und meinen Mann beginnt die Qualität einer Kita bei der Auswahl der Mitarbeiter. Die Leidenschaft für diesen Beruf und die Motivation dafür, gemeinsam zu wachsen, muss klar im Vordergrund stehen. Wir haben unser eigenes Konzept entwickelt, wo wir mit den Kindern die Natur auf vielen Ebenen und mit allen Sinnen erleben wollen. Mit Waldtagen, Naturexkursionen und Entdeckungen im eigenen Gemüsegarten möchten wir diese Werte mit den Kindern teilen.
Tage der offenen Tür: 2. Dezember und 6. Januar
Infos unter: www.kitawundergarten.ch

Mittwoch, 25.10.2017

Impuls aargauSüd: Mitwirkung für das RRK 2040

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Impuls aargauSüd hat zur öffentlichen Infoveranstaltung zum Regionalen Raumkonzept 2040 eingeladen. In der Aula in Gontenschwil hat man sich zum Start der Mitwirkung getroffen.

Das Regionale Raumkonzept (RRK 2040) ist ein umfassendes Zukunftsbild für die Region aargauSüd. Das RRK 2040 versteht sich als Koordinationsinstrument der Repla gegenüber dem Kanton und Nachbarregionen, als Führungsinstrument des Regionalplanungsverbandes aargauSüd impuls sowie als Wegleitung für die Planung der Gemeinden. Der Aufbau des RRK 2040 basiert auf einer fundierten Analyse, die sich mit den übergeordneten Grundlagen auseinandersetzt und die Themen Landschaft, Siedlung, Mobilität und Energie umfasst. Den verschiedenen Gemeinden der Region werden je nach Standort und Erreichbarkeit unterschiedliche Aufgaben und Ziele zugeteilt. Mit den Vorteilen jedes Standorts soll effizient, nachhaltig und nützlich umgeganden werden. Das Wohl der gesamten Region soll im Vordergrund stehen. Jede Gemeinde plant und handelt als Teil der Region und übernimmt Verantwortung für die gesamte Region. Das Konzept soll als Leitplanke für eine zukunftsorientierte Entwicklung dienen. Der Inhalt entstand aus den eingegangenen Beiträgen der Gemeindevertreter und den zusammengetragenen Inputs der «runden Tische» von April und Oktober diesen Jahres. Neben konkreteren Erläuterungen welche Gebiete des Wynen- oder Seetals sich weiter in welche Richtungen entwickeln sollen, präsentierte Frau Barbara Gloor, Regionalentwicklung (Metron Raumentwicklung AG), auch Beispiele von andern Aargauer Gemeinden. Die Koordination und Zusammenarbeit aller aargauSüd-Gemeinden ist wichtig, um zufriedenstellende Gesamtlösungen für alle Beteiligten zu erarbeiten. Die Bevölkerung wächst, das Bevölkerungsalter steigt, Arbeitswege oder Wohnbedürfnisse verändern sich - Beispiele zu den Themen die an dieser Infoveranstaltung behandelt wurden. Das RRK 2040 ist einsehbar bei den Gemeinden. Der Start der Mitwirkung ist erfolgt und das Planungsdossier ist auf der Website www.aargausued.ch aufgeschalten.

Mittwoch, 25.10.2017

Modernes und glamouröses Nageldesign

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Aufwendige Verzierungen oder schlichte Akzente, die Nägel, ob an Händen oder Füssen, werden hier als Schmuckstück betrachtet. Bei Glam Nails auf der Oberen Egg in Gontenschwil sind sie im frisch renovierten Studio herzlich willkommen.

Bei Janine Conde stehen Qualität und Ästhetik an erster Stelle. Seit einem Jahr besteht das Nagelstudio Glam Nails in Gontenschwil auf der Oberen Egg. Die zweifache Mutter, welche der Liebe wegen vor fast zehn Jahren aus Luzern nach Gontenschwil gezogen ist, hat sich den Traum vom eigenen Studio erfüllt. Im freundlich und modern eingerichteten Zimmer ihres Wohnhauses erfüllt sie gerne die Kundenwünsche rund um modernes Nageldesign. Um eine optimale Qualität zu gewährleisten, verwendet sie ausschliesslich die hochwertigen Schweizer Produkte von Yves Swiss. Damit die Hände und Füsse auch zu Hause optimal gepflegt werden können, bietet Janine Conde diverse Produkte wie Handmasken, Peelings oder Crèmes zum Verkauf an. Ob Glitzer, Strasssteine oder Verzierungen in Form von kleinen Anhängern – die Ideen sind vielfältig und individuell. Sie legt Wert darauf, die neusten Trends umzusetzen. Ob klassisch dezent für den Alltag oder aufregend ausgefallen: Im Studio Glam Nails sind sie in jedem Fall an der richtigen Adresse. Die Parkiermöglichkeiten vor dem Haus sind beschriftet. Termine erhalten sie bei Janine Conde gerne nach Vereinbarung. Die Bezahlung ist mit allen gängigen Karten möglich.

Montag, 23.10.2017

Vorhang auf für Tamara Ascher-Riesen!

Text und Bild: Thomas Moor

Klein ist ihr Atelier, gross ist ihr Fachwissen und noch grösser ist ihr Herzblut und ihr Fingerspitzengefühl, mit welchem sie ihre Firma «Curtains-Colors & More» betreibt. Tamara Ascher-Riesen aus Gontenschwil ist gelernte Innendekorateurin, eidg. dipl. Farbdesignerin und seit 20 Jahren im Metier tätig.

Innenraumbeschattungen, alle Arten von Inneneinrichtungstextilien und Accessoires: Das ist ihre Welt, hier ist sie Zuhause. Zusammen mit Flair und Fachwissen verleiht sie den Räumen ihrer Kunden Persönlichkeit, Wohnlichkeit und nicht zuletzt auch das gewisse Etwas.
Am Anfang einer jeden Einrichtungsaktion steht die persönliche Fachberatung. «Heim- und Objektberatungen biete ich kostenlos bei den Kunden zu Hause, im Büro oder in den gewünschten Objekten an», wie Tamara Ascher-Riesen sagt. Das macht Sinn. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie neben der Beratung unter Berücksichtigung der vorhandenen Gegebenheiten auch die Räumlichkeiten exakt ausmessen kann, um danach eine detaillierte Offerte zu erstellen. Die Vielfalt an Vorhängen und Systemen, Farben, Mustern und Geweben ist schier unbegrenzt. Kriterien wie Akustik, Blickschutz, Ästhetik und Funktionalität spielen heute wichtige Rollen. Damit Kunden diese Vielfalt optisch und physisch erleben können, bringt Tamara Ascher-Riesen jeweils eine umfangreiche Farb- und Materialkollektion mit. «Der Kunde ist mir sehr wichtig und ich gehe gerne auf seine Wünsche ein, um ihm eine optimale Lösung zu bieten», wie die Innendekorateurin sagt und sich jeweils zusammen mit den Kunden über deren neue Wohnsituation ebenfalls freut. Tätig ist Tamara Ascher in der ganzen Deutschschweiz. Termine in ihrem Atelier am Sonnenbergweg 715 sind nur auf Voranmeldung möglich, weil sie viel unterwegs ist. Erst kürzlich durfte sie im Altersheim Rosenberg in Zofingen drei Wohnungen bemustern, welche auf positives Echo stiessen.
Mehr über Tamara Ascher-Riesens Firma und das umfassende Inneneinrichtungsangebot findet man unter www.curtains-colors-and-more.ch.

Montag, 23.10.2017

Firobe-Chile in der Kirche Gontenschwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Firobe-Chile ist ein Projekt der Gottesdienstbegleitgruppe der Kirchgemeinde Gontenschwil- Zetzwil. Die etwas anderen Anlässe sollen Menschen ansprechen, welche sonst kaum jemals die Türschwelle einer Kirche übertreten würden. Der Besuch der beiden afghanischen Flüchtlinge, bekannt aus Presse und Fernsehen, war ein wunderbares Beispiel gegenseitigen Verständnisses und gelebter Integration.

Integration kann und soll auch in der Kirche geschehen. Dass dies möglich ist, zeigten an diesem Abend das grosse Interesse und die zahlreichen Gäste verschiedener Kulturen und Religionen in der Kirche Gontenschwil.

Hamid Jafari und Mohammed Rasuli legten während dreiunddreissig Tagen zu Fuss und per Bike tausend Kilometer rund um die Schweiz zurück, währenddessen sie auf ihren Asylbescheid warteten. Die Schweiz und die Schweizer kennenzulernen war ihr Ziel. Was sie in ihrem Heimatland, auf der Flucht und der Wanderung alles erlebten, erzählten sie in einem spannenden Interview, welches Platz für Betroffenheit aber auch für Lacher bot. Die beiden zeigten Würde, Reife und Zuversicht, welche manchem mit einer ähnlichen Lebensgeschichte abhanden gekommen wäre. Das neu gegründete Klarinetten-Trio ZAARGO umrahmte den Anlass auf wunderbare Weise musikalisch. Beim anschliessenden Kürbissuppe-Essen im Kirchgemeindehaus wurde diskutiert, nachgefragt und Freundschaften geschlossen.

Nächste Firobe-Chile am 17.11.17 um 19 Uhr: Thea Kölliker und ihrer Singgruppe mit Kraftliedern aus verschiedenen Kulturen.

Freitag, 20.10.2017

Erzähltal 2017 in Gontenschwil

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 16. September durfte die Kulturkommission zum Erzähltalanlass bei der HUWA einladen. Der passende Ort zum Thema «Erzähltal bewegt». Dreht doch die Wäsche heute nicht mehr nur nach rechts und links, sondern auch vor und zurück. Der Firmeninhaber, Samuel Hunziker, nahm dann auch die zahlreichen Besucher mit auf einen spannenden Rundgang durch die Produktionshalle.

Durch den grossen Besucheraufmarsch wurden kurzerhand zwei Gruppen gemacht. Die Einen durften sich zuerst bei einem kleinen Apéro im Lager stärken. Während die andere Gruppe gebannt zuerst dem Firmenportrait in einem kurzen Film lauschte und anschliessend Samuel Hunziker auf dem Weg durch die Firma folgte.

Da am Samstag nicht gearbeitet wird, lud Samuel Hunziker kurzerhand Interessierte ein, auf Voranmeldung unter der Woche vorbei zu kommen und sich die Arbeiten anzusehen.

Freitag, 29.09.2017

Oktoberfest im Restaurant Pinte

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Grosse Bierhumpen, fesche Dirndl und Lederhosen sowie Partymusik verbreiteten im kleinen Zelt vor der Pinte ein bisschen Münchner Oktoberfeststimmung. Wirtin Käthy Gütiger hatte zusammen mit dem Einlegerverein zu diesem Anlass eingeladen.

Wenn die Pinte einen Spezialanlass initiiert, dann strömen die Gäste herbei. Diesmal war der Andrang zwar eher bescheiden, die Stimmung aber trotzdem fröhlich und ausgelassen. Die, dem Thema entsprechend kostümierten Gäste, tanzten und genossen den stimmungsvollen Abend im und ums Zelt. Die kulinarische Seite bot traditioneller Weise Haxen, Weisswürste und knusprige Semmeln.
Die Pinte, seit vierzehn Jahren im Besitz von Käthy Gütiger, ist ein beliebter Treffpunkt für einheimische Gäste, wie eben den Einlegerverein. Dieser hat das Oktoberfest nun zum zweiten Mal organisiert. Als nächster Anlass wird die Metzgete am Wochenende des 25., 26. und 27. Oktober stattfinden.

Mittwoch, 27.09.2017

Kennen Sie Christine Knuchel ... die Künstlerin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Christine Knuchel ist eine bekannte Künstlerin mit Ausstellungen im In- und Ausland. Mit ihrer Malerei interpretiert sie die Fotografie, lässt weg und ergänzt zugunsten ihrer Wirkung. Werden, Sein und Vergehen sind die Themen, welche sie in ihren Bildern und Bildteppichen feiert. Daneben führt sie einen eigenwilligen und eigenständigen Lebensstil.

Frau Knuchel, wie lange malen Sie schon?

Eigentlich seit meiner Geburt. Beruflich seit siebenundvierzig Jahren.

Die Wintermonate verbringen Sie jeweils im Bündnerland. Wie unterscheidet sich Ihre Arbeit hier und dort?

Das Arbeiten dort unterscheidet sich stark von meinem hiesigen Wirken. Ich bewohne einen ehemaligen Stall. Alles geschieht in einem einzigen Raum: arbeiten, schlafen, kochen, wohnen. Das Dorf hat bloss sechsundvierzig Einwohner. Man kann nirgends hin und es läuft auch überhaupt nichts. Das ist wahnsinnig angenehm. Wenn man älter wird, schrumpft die Zeit. Man braucht für alles viel länger und so kann ich in diesem abgelegenen und ruhigen Bündner Dorf richtig gut arbeiten ohne abgelenkt zu werden.

Was bedeuten Ihnen die langen Reisen, die Sie unternommen haben?

Ich reise immer ohne Vorsatz. Man lernt einfach ganz viel unterwegs. Man vergleicht und toleriert. Ich kann dann jeweils zuhause auch wieder viel toleranter sein.

Wohin würden Sie nie reisen?
Ich hege keine Vorurteile gegen andere Länder. Am liebsten reise ich inzwischen in der Schweiz. Meinen Sohn besuche ich alle zwei Jahre in New York. Ich fliege überhaupt nicht gern.

Wie geht es Ihnen, wenn Sie im Wynentaler in einem Abteil voller farbiger Menschen sitzen?

Das gefällt mir sehr. Dann fühle ich mich in den Ferien, zum Beispiel im Orientexpress. Es ist spannend, anders und schön, ohne dass ich weit reisen muss. Eine Bereicherung, etwa wie in den Sechzigerjahren, als die ersten Italiener in die Schweiz kamen und uns ihre Pizza, Pasta, die Pullover und Goldkettelis brachten. Wir könnten, wie damals, viel von den verschiedenen Kulturen profitieren, wenn wir uns ihnen öffnen würden.

Wie entstand Ihr witzig-freches Video «Ausgehset» für die reife Frau, welches man im Internet anschauen kann?

Die Szenen habe ich dem Leben, Begebenheiten und Erlebnissen entnommen. Das Blatt vor dem Mund entstand, weil es mir oft an Diplomatie fehlt und ich zu kritisch und direkt bin. Für das männliche Ausgeh-Accessoire gab es nirgends ein Strickmuster. An diesem habe ich dann auch nicht in der Öffentlichkeit gestrickt. Die Gabel wurde zum Gesprächsgegenstand gegen anstrengendes langes Sitzen. Mit den Uhren, dargestellt als Gefühlszeit, kann man dann auch mal einen langweiligen Abend abbrechen und nach Hause gehen. Ich entwarf Situationen, wie sie alle schon mal erlebt haben.

Wie gross ist das Blatt, welches Sie sich vor den Mund halten, wenn Sie sich ärgern?
Ich bin leider sehr impulsiv und verbaue mir wahrscheinlich Vieles mit meiner impulsiven Art. Ich glaube, wenn ich ein Mann wäre, würde diese Eigenschaft eher geschätzt.

Was könnten Sie in Ihrem Leben am ehesten entbehren?

Zucker.

Eines Ihrer Bilder zeigt einen Wald und trägt den Titel «meine Kirche». Was meinen Sie damit?
Bäume stellen manchmal mit ihren Stämmen und Kronen im Gontenschwiler Wald Kathedralen dar. Dann fühle ich mich zu Gast bei den Tieren und Pflanzen. Man trifft dort auch kaum Menschen an. Meine Stimmung an einem solchen Ort kann ich mit der Ergriffenheit, welche mich in einem grossen Dom überkommt, vergleichen.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?

Das chinesische Epos «Der Traum der roten Kammer». Es ist dick, ausführlich, fremd und spannend.

Was ist Gontenschwil für Sie?
Wir wählten Gontenschwil vor vielen Jahren als Wohnort, weil es einen Bahnhof hat. Es ist ein angenehmer Ort mit wenig Industrie und komfortablen Zugsverbindungen. Ich bin gerne hier. Es ist meine Heimat.

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