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Mittwoch, 11.07.2018

eatec Elektro Automation GmbH: Alles aus einer Hand

Text und Bild: Thomas Moor

Raus aus der Garage – dort wo alles begonnen hat – und rein in den grosszügigen Gewerbebetrieb. Im Februar 2018 hat die eatec Elektro Automation GmbH ihren Firmensitz an der Haldenstrasse 163 (ehemals Schreinerei Bolliger) bezogen. Sie ist eine Komplettanbieterin im Bereich Elektro- und Automatisierungstechnik sowie im Bau von Solaranlagen.

Qualitativ hochwertige Arbeit lieferte Roland Heiz schon damals, als er 1989 seine Firma Heiz Elektroservice in Menziken gründete. Mit Elektroinstallationen und Verdrahtungen von Schränken machte er sich damals einen guten Namen. Nun: Der gute Name ist geblieben, ansonsten hat sich ganz viel verändert. Das Wachstum hat positive Spuren hinterlassen. Aus dem damaligen Betrieb mit einem Mitarbeiter ist eine Firma gewachsen, die rund 10 Mitarbeiter inkl. Freelancer beschäftigt. Den Kunden wird ganz viel Know-how in den Bereichen Elektro- und Automationstechnik geboten.

Gerade jetzt, wo Ferienzeit ist, herrscht bei der eatec GmbH Hochbetrieb. Es ist jene Zeit, wo Industrieanlagen reduziert gefahren werden oder gar still stehen. «Das ist die Zeit, wo Sommerrevisionen stattfinden und wir ins Spiel kommen und Anlagen auf Teileverschleiss untersuchen oder Softwarearbeiten erledigen», wie Roland Heiz erklärt. Nicht nur bei Revisionsarbeit ist die Gontenschwiler Firma ein verlässlicher Partner, sondern auch im Bereich Retrofit. Heisst konkret, dass bestehende alte Maschinen, für welche es unter Umständen keine Ersatzteile mehr gibt, für den Produktionsprozess in den Bereichen Steuerung, Mechanik und Sicherheit optimiert und so weiter fit gehalten werden. «Bei allen unseren Expertisen und Tätigkeiten legen wir ein grosses Augenmerk auf die Energieeinsparung», erklärt Projektleiter Stefan Kolb. Zusammen mit Samuel Brunner (dipl. Techniker HF Systemtechnik) und Firmeninhaber Roland Heiz bildet er das Kernteam der eatec Elektro Automation GmbH. Das A und O für zielgerichtetes Vorgehen und ein optimales Endergebnis sei eine gute Planung unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften und Normen innerhalb der Produktionsprozesse. Zusammen mit dem Kunden werden die für ihn optimalsten Lösungen erarbeitet. Mit seiner Firma sieht sich Roland Heiz auch als Generalunternehmer, bei welchem man alles aus einer Hand bekommt. Das gilt unter anderem für den Bereich Landwirtschaft. Auch hier hat die Automation längst Einzug gehalten. Auf diesem Gebiet ist man ebenfalls ein verlässlicher Partner für die Steuerung von Melkrobotern, Fütterungsanlagen, Einstreuern, Belüftungen, Heugebläsen etc.

«Wir führen Sie zum Ziel»: Dieser treffende Werbeslogan der eatec Elektro Automation GmbH hat auch im Bereich Solaranlagen bei Privaten und Firmen Gültigkeit. Ob Aufdach-, Indach- oder Flachdachanlagen: Was Sinn macht, wissen die Spezialisten der Gontenschwiler Firma genau. Mit Roland Heiz und seinem Team Kontakt aufzunehmen, ist der erste und beste Schritt. «Wir bieten Komplettlösungen, die wir zusammen mit den Auftraggebern evaluieren», so Heiz. Dass man Geld zum Fenster rauswerfen kann, ist nicht neu. Allerdings gehört Geld (dort, wo vorhanden) mit einer soliden und effizienten Lösung gut investiert aufs Dach. «Wir begleiten die Leute sogar bei einer allfälligen Selbstmontage», wie Roland Heiz erklärt. Um Interessierte über die Solartechnik informieren und beraten zu können, lädt die eatec Elektro Automation GmbH am 15. September zu einem Solar-Frühstück von 8.00 bis 12.00 Uhr in die Firmenräumlichkeiten an der Haldenstrasse 163 (vis-à-vis Volg) nach Gontenschwil ein. Dieser Morgen soll zu einer runden Sache werden. Genau so, wie es das neue Firmenlogo mit der Kugel und stilisierter Leiterplatte symbolisiert. Übrigens: Jene Kunden, die bis Ende 2018 eine Bestellung aufgeben, erhalten zwei Solarmodule als Geschenk.

Infos auch unter www.eatec.ch

Montag, 25.06.2018

Kennen Sie Michelle Gloor ... die Leichtathletin?

Text: Elsbeth Haefeli, Bild: athletix.ch

Die zielstrebige junge Frau besucht das Sportgymnasium an der Alten Kanti in Aarau und ist unter den Sprintern bereits in aller Munde. Die allererste Medaille ergatterte sie vor Jahren beim «schnellsten Gontenschwiler». Inzwischen ist sie Schweizer Meisterin im 60-m-Lauf sowie Aargauer Rekordhalterin bei den Erwachsenen und im Nachwuchsbereich. Michelle durfte auch bereits ein paar Staffel-Kadertrainings von Swiss Athletics absolvieren und richtet ihren Fokus nun auf die Teilnahme an der U20-EM 2019 in Rumänien. Sie läuft auf einem anforderungsreichen und steinigen Weg in die Zukunft.

Michelle, wann hast du deine Begeisterung für den Sport entdeckt?
Was die Leichtathletik betrifft, begann alles beim schnellsten Gontenschwiler. Zu dieser Zeit war ich in der Jugi des STV Gontenschwil, nebenbei bin ich noch geritten. Ich merkte bald, dass ich sehr ehrgeizig bin und in einem Leistungssport gefördert werden möchte. 2014 kam ich über den Turnlehrer zur Leichtathletikriege des BTV Aarau.

Wie hast du es mit den restlichen Disziplinen in der Leichtathletik?
Lacht. Als Werferin sehe ich mich definitiv nicht. Alles, was weiter als 200 m ist, kann ich mir auch nicht vorstellen. Weitsprung möchte ich mal ausprobieren. Ich bin ein schnellkräftiger Mensch. Auch an einem 7-Kampf würde ich gerne einmal mitmachen.

Welchen beruflichen Weg wirst du nach dem Sportgymnasium einschlagen?
Hm, gute Frage. Das Sportgymnasium dauert nun noch drei Jahre. Nach meinem Maturaabschluss findet gerade eine WM statt. Wenn ich mich bis dann sportlich etabliert habe, konzentriere ich mich ein Jahr lang voll auf die Leichtathletik. Ansonsten werde ich gleich mit dem Studium Richtung Geschichte oder Architektur beginnen. Irgendwann werde ich Geld verdienen müssen, da die Leichtathleten im Vergleich zu Fussballern keine Einnahmen haben. Bei uns läuft alles über Sponsoring.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?
Am liebsten sehe ich mich, zusammen mit einem Team und einem Freund, der meine Leidenschaft teilt, in den Vorbereitungen für die Olympiade 2028. Das ist mein Traum!

Was war dein schönstes Sportlererlebnis?
Der Schweizermeister Titel über 60 m in diesem Jahr in der Halle und das gleich in meinem ersten U20-Jahr. Das war die Belohnung für alles, worauf ich für den Sport in den letzten Jahren verzichtet habe.

Wie motivierst du dich, wenn dir mal alles zu viel wird und du einfach nur müde bist?
Ich höre sehr viel Hip-Hop-Musik und Old-School-Rap. Zudem zeichne ich sehr gerne. So kann ich mich in meinen Fantasien verlieren und mich erholen.

Welche Persönlichkeit hättest du gerne einmal getroffen?
Als Frau am liebsten Lady Diana. Ich finde, sie war eine sehr starke Persönlichkeit und ging ihren Weg, trotz aller Grenzen, die ihr gesetzt wurden. Und als Mann Jesse Owens, der amerikanische Sprinter. Er war dunkelhäutig und hatte es zur Zeit der Rassentrennung und während des zweiten Weltkriegs sehr hart.

Auf welche drei Smartphone-Apps möchtest du auf keinen Fall verzichten?
Meine Musikapp, Whats App und das App von Antidoping Schweiz. Dort sehe ich, welche Medikamente verbotene Substanzen enthalten, falls ich mal etwas brauche.

Was war der beste Rat deiner Eltern?
Ich soll immer Freude haben, bei allem was ich tue! Freude sei das Wichtigste.

Was bereitet dir, ausserhalb deiner sportlichen Erfolge, riesige Freude?
Mit den richtigen Leuten bei einem guten Essen diskutieren und zusammen lachen.

Wofür bist du dankbar?
Für meine Gesundheit und dass ich ein Umfeld habe, das mich in guten und weniger guten Zeiten unterstützt.

Was ist dir sonst noch ein grosses Anliegen?
Wir U20-Frauen des BTV Aarau haben uns für den Europacup in Portugal qualifiziert. Um Flug, Unterkunft, Materialtransport und Meldegebühren finanzieren zu können, haben wir auf der nationalen Plattform für Sportlerunterstützung «I believe in you» ein Projekt gestartet. Mittels untenstehendem Link kann man uns unterstützen. (Zwinkert) Wir sind für jeden Batzen dankbar:

https://www.ibelieveinyou.ch/ibiy-ch/src/#!/projectdetail/16628/mit-euch-an-den-europacup-die-schweiz-vertreten

Dienstag, 19.06.2018

Neophyten-Aktionstag mit Infostand

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Gontenschwil nutzten die nationalen Neophyten-Aktionstage dazu, die Bevölkerung mit einem Stand vor der Brocki über das aktuelle Thema zu informieren. Invasive Pflanzen im Garten: Früh erkennen und handeln.

Das engagierte Team des Natur-und Vogelschutzvereins nahm das aktuelle Thema zum Anlass, die Bevölkerung aufzuklären und um Empfehlungen abzugeben. Bei einem Teil dieser Pflanzen handelt es sich um exotische Problempflanzen, sogenannte invasive Neophyten. Diese verdrängen die einheimischen Arten und verbreiten sich teilweise extrem schnell. Die unkontrollierte Verbreitung in Gärten und Wäldern muss deshalb aufgehalten werden. Geeignete Massnahmen und eine Liste der problematischen Pflanzen findet man unter neophyt.ch und artenohnegrenzen.ch, gerne gibt auch der Verein fachkundige Auskünfte. Peter Hirt, Jacqueline Züsli, Marcel Widmer sowie Martina von Känel und Laura Hufschmied bilden sich stetig weiter, um ihr Wissen an alle Interessierten weiterzugeben und gezielte Arbeitseinsätze zu planen. Sie freuen sich sehr über die jeweils zahlreichen Teilnehmer an den Einsätzen und begrüssen auch gerne neue Mitglieder in ihrem Verein. Nach intensiver Begehung des Dorfes wurde ein hochproblematischer japanischer Knöterich und ein gefährlicher Riesenbärenklau entdeckt. Beim Arbeitseinsatz an diesem Nachmittag sollte es folglich diesen beiden Problemfällen an den Kragen gehen.

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Mittwoch, 13.06.2018

«Kreatives Handwerk im TONstall

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Bereits zum achten Mal öffnete Sabine Meyer ihren «TONstall» im Gontenschwiler Neulig. Auch in diesem Jahr gab es am Gewölbekellermarkt viel Kreatives zu entdecken. In herzlicher Atmosphäre konnte man sich mit den Ausstellern austauschen und mehr über jedes individuelle Handwerk erfahren.

Dass Holz und Ton sehr harmonisch zueinander passen, bewiesen die getöpferten Werkstücke von Sabine Meyer und die gedrechselten Arbeiten von Heinz Seiler im wunderschönen Gewölbekeller. Auch die liebevoll gestalteten Dekoartikel und Schilder in zarten Pastelltönen von Manuela Graf passen in jedes Haus und jeden sommerlichen Garten. Im Atelier des TONstalls gab es neben der vielfältigen Auswahl an Tonkreationen auch Schmuck aus der Schmuck-Nische, Feines und Kreatives von Lumaris aus Triengen oder handgemachte Korbwaren von Hanna Hunziker aus Walde zu entdecken. Sabine Meyer freute sich sehr über die zahlreichen Besucher. Das gemütliche Beisammensein kam natürlich auch nicht zu kurz. Bei einer Wurst vom Grill oder Kaffee und Kuchen war auch Platz für einen Schwatz mit den Ausstellern. Der Gewölbekellermarkt in dieser Form fand dieses Jahr das letzte Mal statt, so Sabine Meyer. Die kreative und leidenschaftliche Töpferin wünscht sich auf Grund stetiger Entwicklung und vieler neuen Ideen eine Veränderung. Auch für die Zukunft sind Besucheranlässe im TONstall geplant, jedoch werden diese in ein neues Kleid verpackt. Die Ideen werden Sabine Meyer so schnell nicht ausgehen. Ihr kreatives Töpferhandwerk gibt sie auch gerne weiter und bietet regelmässig Kurse an.

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Mittwoch, 13.06.2018

«De schnällscht Gondischwiler» organisiert vom Satus

Text und Bild: Eing.

Dieses Jahr nahmen fast 200 Schülerinnen und Schüler an den Wettläufen teil. Auch dieses Jahr fand die Veranstaltung am Freitagabend statt und fand grossen Anklang bei den Besuchern. Der Turnverein Satus Gontenschwil führte den traditionellen Wettkampf «de schnällscht Gondischwiler» wie gehabt am 1. Juni auf dem Turnhallenplatz in Gontenschwil durch.

Leider war uns Petrus nicht gut gesinnt, und liess ein Gewitter mit starkem Schauer über uns ziehen. Da wir durch dieses miese Wetter einen Renn-Unterbruch hinnehmen mussten, konnten wir leider aus Zeitgründen die Finalläufe nicht durchführen. Aus diesem Grund standen heuer das erste Mal gleich 2 Mädchen auf dem Sieger-Treppchen. Nämlich Larissa Neuenschwander und Anna Habegger (beide 12:38). Als Sieger der Knaben setzte sich Bleon Aradini (11:09) als Sieger durch, und alle drei durften die Pokale, welche von der Valiant Bank in Gontenschwil gesponsert wurden, in Empfang nehmen.

Auch dieses Jahr wurde ein Klassenpreis vergeben, an die Klasse, welche prozentual die grösste Beteiligung am Lauf nachweisen konnte. Noch vor der Rangverkündung wurde die 3./4. Klasse von Frau Bühlmann zum Sieger ernannt.

Da leider nicht mehr alle Läufer anwesend waren, wurde das Fotoshooting vergangene Woche in einer grossen Schul-Pause nachgeholt. Die ganze Klasse freute sich über den gewonnenen Klassenpreis. Der Sponsor, Paul Lüthi AG in Gontenschwil, überreichte ihr Fr. 150.– in bar für die Klassenkasse.

Der SATUS Gontenschwil dankt den Sponsoren ganz herzlich.

Mittwoch, 06.06.2018

Geschäftsübergabe im Malergeschäft Döbeli AG

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Ein Glücksfall für alle Beteiligten. Werner Döbeli, der das seit 1912 bestehende Malergeschäft in der dritten Generation führte, freut sich sehr darüber, das Unternehmen nun in die kompetenten Hände seiner langjährigen Mitarbeiterin Tatjana Wiederkehr zu übergeben.

Die in Unterkulm aufgewachsene Tatjana Wiederkehr hat 1998 das Malerhandwerk bei Werner Döbeli von Grund auf gelernt. Bis auf einen Unterbruch von drei Jahren, in welcher sie in anderen Betrieben Erfahrungen sammelte, und schliesslich die Meisterprüfung absolvierte, war Tatjana Wiederkehr immer im Malergeschäft Döbeli tätig. Nach ihrer Rückkehr im August 2014 war sie die designierte Nachfolgerin. Für Werner und Susanne Döbeli, deren Kinder sich beruflich anders orientierten, war es offensichtlich, dass sie den Betrieb gerne in die kompetenten Hände ihrer Mitarbeiterin geben möchten, um die Weiterführung des Traditionsunternehmens sicherzustellen. Durch die langjährige, gute Zusammenarbeit und später auch durch die Funktion der Stv. Geschäftsführerin, wurde von beiden Parteien stets die gleiche Unternehmensphilosophie vertreten. Die Teamarbeit mit den fünf Mitarbeitenden und den zwei Lernenden steht klar im Vordergrund. Werner und Susanne Döbeli werden bei Bedarf weiterhin stets unterstützend mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ab dem 1. Juli 2018 wird der neue Auftritt des Malergeschäfts auch auf der neuen Website ersichtlich sein. Das Angebot bleibt wie gewohnt erhalten, jedoch wird es um einige kreative Techniken erweitert. Mit moderner Spachteltechnik auf Kalkbasis («Stucco»), eröffnen sich in der fugenlosen Wand- und Bodengestaltung spannende und kreative Möglichkeiten. Am Samstag, 14. Juli von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, freut sich die neue Geschäftsinhaberin auf viele Besucher beim Tag der offenen Tür.

Mittwoch, 30.05.2018

Supermoto-Szene kommt nach Gontenschwil

Textund Bild: Thomas Moor

Acht Termine umfasst der Rennkalender der Schweizer Supermotomeisterschaft der beiden Verbände SAM und FMS. Einer davon findet in Gontenschwil statt. Am 15. und 16. September heisst es «Start frei» zu Meisterschaftslauf sieben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Schön, wenn man überall mit offenen Armen empfangen wird, wie OK-Präsident Ruedi Märki anlässlich der ersten Presseorientierung in Zetzwil sagte. Speziell erwähnte er das Wohlwollen der Firmen im Industriegebiet, welche für die Veranstaltung auf ihrem Gelände grünes Licht gegeben haben. Nicht zu vergessen, Gontenschwils Gemeindeammann Renate Gautschy. Motorsport habe auch seine Berechtigung und für ein Wochenende holen wir ihn nach Gontenschwil, wie sie Ruedi Märki zusicherte. Die Zuschauerrekorde an den regionalen Motocrossveranstaltung von Wohlen und Muri haben gezeigt, dass der Motorsport weiter im Aufwind ist. Das gilt auch für den nimmermüden und 1981 gegründeten GS-Club Oberwynental, der die Organisation und die Vermarktung dieses Anlasses in die Hand genommen hat. Ohne Zweifel die richtige Wahl. Haben die Mitglieder des GS-Clubs nicht nur mit den drei Austragungen des Bergrennens Zetzwil-Leutwil bewiesen, dass sie die richtigen Macher sind und von der Materie sehr viel verstehen. Wichtig sei, dass etwas Positives herauskomme, wie OK-Präsident Ruedi Märki betonte. Und so sollen die rund 250 Supermoto-Piloten, als auch die Zuschauer in den Genuss eines unvergesslichen Sportanlasses kommen. Um diese Kiste finanzieren zu können, sind natürlich Sponsoren nötig. Drei von fünf Hauptsponsoren sind bereits im Boot. Die Suche nach zwei weiteren läuft und auch weitere kleinere werden gerne willkommen geheissen. Für die Festwirtschaft werden die Schnäggeschränzer Rinech besorgt sein. Dass sie einen Anlass dieser Dimension stemmen können, haben sie mit ihrem Schnägge-Ball schon mehrfach bewiesen.

Montag, 28.05.2018

Gartengestaltung ist ihre Kompetenz

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Reto Hintermann und sein Team fühlen sich sehr wohl am neuen Standort an der Industriestrasse in Gontenschwil. Die grosszügige Halle bietet genügend Platz für die nötigen Geräte, Material und auch Fahrzeuge, welche im erfolgreichen Gartengestaltungsbetrieb täglich im Einsatz sind.

Seit Ende Juni des letzten Jahres ist der Gartengestalter Reto Hintermann mit seiner Firma an der Industriestrasse in Gontenschwil zu Hause. Das grosszügige Gebäude bietet Platz für alles, was ein erfolgreiches und zukunftsorientiertes Unternehmen braucht. Neben Garage, Lagerfläche und Büro bietet das Gebäude auch Pausenräume für die sieben Mitarbeiter. Die neue Lokalität, so Inhaber Reto Hintermann, ermögliche ihnen spontaneres Handeln und Reagieren, um noch mehr auf die Kundenwünsche einzugehen. Kundenorientiertes Arbeiten hat für Reto Hintermann und sein qualifiziertes Team oberste Priorität. Für individuelle Konzepte und entsprechende Ergebnisse wird gemeinsam mit dem Kunden geplant und realisiert. Das Angebot umfasst Neuanlagen, Umgestaltungen sowie auch Gartenunterhalt im Abo. Die Möglichkeit der Rasen- und Pflanzenpflege, wie Rückschnitt von Sträuchern oder Schädlingsprävention vom Fachmann, wird von den Kunden vermehrt gerne in Anspruch genommen. Der Inhaber ist stolz auf sein gut ausgebildetes Team und die Möglichkeit, stetig neuen Lernenden die Leidenschaft für den Gartenbau weitergeben zu können.

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Donnerstag, 24.05.2018

Kennen Sie Didi Würgler ... den Teufelskerl aus Gontenschwil

Textund Bild: Elsbeth Haefeli

Überall, wo Blasmusik gespielt oder für einen Gemeindeanlass gearbeitet wird, findet man ihn. Er ist lebendig, witzig und kreativ. Sein unauffälliges Auftreten vermittelt, dass es ihm immer um die Sache geht, für die er sich gerade einsetzt. Leute wie ihn braucht es in jeder Gemeinde.

Didi, auf welche Art hat die Musik dein Leben beeinflusst?
Also primär hat mich die Musik in meinem bisherigen Leben unglaublich viel Freizeit gekostet. Ich möchte diese Zeit jedoch gegen nichts anderes auf der Welt tauschen. Musik, ob man sie nun hört oder selber musiziert, wirkt entspannend, stressabbauend und verbindet Menschen aller Gattungen und jeden Alters.

Welches Instrument würdest du noch gerne spielen lernen?
Da steht seit Jahren eine E-Gitarre in unserem Esszimmer. Hin und wieder staube ich sie ab und denke mir dabei, ich sollte diese Hoch-E-Saite mal tauschen. Dann zupfe ich ein paar Akkorde und beginne zu grübeln, ob ich das jetzt nicht doch auch noch mal lernen möchte … Also wenn, dann E-Gitarre.

Was hat dich in deinem Leben am meisten geprägt?
Da gibt es tausend Dinge und es fängt bei einer unglaublich tollen Kindheit an. Am meisten jedoch, so denke ich, war es das Vereinsleben. Es ist faszinierend, wozu man imstande ist, wenn man gemeinsam etwas auf die Beine stellt. Wenn die Dynamik durchgreift und plötzlich Dutzende am selben Strick ziehen. So zum Beispiel, als 2005 der Ballon von Radio Argovia in Gontenschwil landete oder das unvergessliche Jubiläumsfest der Musig im 2010. In solchen Situationen trennt sich die Spreu vom Weizen und die «Macher» stellen die unermüdlichen «Schnorris» ins Abseits.

Was ist für dich das vollkommene irdische Glück?
Wenn wir im frisch verschneiten Wald mit unseren Pferden unterwegs sind. Weisst Du, wenn es so still ist, dass Du die Schneeflocken fallen hörst. Dazu 500 Kilo geballte Energie unter dem Arsch und in der Satteltasche eine Thermoskanne voll mit Tee Zwätschge.

Worüber hast du dich das letzte Mal so richtig gefreut?
Da gäbe es so viel zu erzählen … Ich freue mich darüber, wenn ich andere zum Lachen bringen kann. Ich freue mich über Vereinszuwachs und wenn das, was ich tue, wiederum Anderen eine Freude bereitet. Am meisten aber freut es mich, wenn es allen, die mir nahe stehen (Zwei- und Vierbeiner) gut geht.

Womit kann man dich langweilen?
Mit endlosen und völlig sinnlosen Diskussionen und Gejammer über irgendwelche Probleme, welche gar keine sind. Zu viele haben es verlernt, zu schätzen, wie unglaublich gut sie es haben und sie haben verlernt, dafür zu kämpfen, dass dies auch so bleibt.

Welche Eigenschaften schätzt du an anderen Menschen?
Spontanität, Hilfsbereitschaft, Teamgeist und Toleranz.

Was würdest du gerne einmal im Blick auf Seite 1 lesen?
Comeback von Brian Johnson bei AC/DC! Die Kult-Rock-Band kommt wohl doch noch einmal in die Schweiz, zusammen mit dem Frontmann, welcher die Bandgeschichte so lange prägte. Good News hat sich mit dem Veranstalter vor Ort geeinigt, AC/DC kommen ins Wynental, genauer gesagt nach Gontenschwil.

Hast du einen Lebenstraum?
Träume nicht, tu es! Wenn Du etwas willst, dann setze alles daran, um dies auch zu erreichen. Nur sei Dir stets bewusst, dass nicht alles, was Du willst, auch wirklich immer sinnvoll ist …

Als was würdest du gerne wieder geboren werden?
Als Pferd … bei uns Zuhause. Das denke ich mir jedenfalls immer, wenn ich am frühen Morgen hinters Haus komme und die zwei irgendwo auf der Weide liegen und mich doof anglotzen.

Dienstag, 15.05.2018

Ahoi! Tolles Piratenfest beim Soli-Beck

Textund Bild: Thomas Moor

Der Soli-Beck ist immer schön auf Kurs! Die Segel waren gehisst für ein grossartiges Piratenfest. Kapitän Tscheggee alias Kevin Sollberger war mit seinem Schiff und seiner Crew vor der Bäckerei in Gontenschwil vor Anker gegangen. Bei strahlendem Sonnenschein und ruhiger See.

Überhaupt sind die Soli-Piraten in durchwegs guter Absicht hierher gekommen. Nämlich um mit den Kunden ein gemütliches Fest zu feiern. Und so war das Schiff auch nicht mit kriegerischen Komponenten bestückt. Vielmehr glich der wunderschöne Holzkahn einer kulinarischen Arche Noah, wo gluschtige Berliner, Muffins, Hot Dogs und viele Getränke auf Käufer warteten. Daneben lief (wie schon bei anderen Festen) der Holzofen für die unvergleichlichen Soli-Pizzen heiss. Auch die Kinder fühlten sich wie im Paradies. Für sie stand ein Piratenschiff in Form einer Hüpfburg bereit. Da herrschte Hochbetrieb von der ersten Festminute an. Damit die Kids auch optisch zur Piratencrew passten, konnten sie sich entsprechend schminken lassen. Der Maltisch und das Büchsenwerfen waren ebenfalls Orte, wo Grossandrang herrschte. Die Soli-Piraten zeigten sich von der spendablen Seite und überreichten allen Besuchern, die wieder von Bord gingen, ein Präsent.

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Dienstag, 15.05.2018

Zusammenschluss der Oberstufen-Schullandschaft

Textund Bild: Jennifer Loosli

2012 wurde die «Stärkung der Volksschule Aargau» angenommen, jetzt soll die Umsetzung auch vorangetrieben werden. Nun gilt es über den Beitritt zur Kreisschule aargauSüd zu stimmen. Dies würde aber auch heissen, dass der SeReal-Schulstandort in Gontenschwil geschlossen werden muss.

Ein Thema, das viele Elternteile aus Gontenschwil und Zetzwil beschäftigte! In der vollen Mehrzweckhalle gab es viele besorgte Eltern, die nicht ganz einverstanden sind, dass die Oberstufe in Gontenschwil komplett geschlossen werden soll. Die neue Kreisschule aargauSüd, die auf das Schuljahr 2020/2021 erfolgen soll, ist ein Zusammenschluss der beiden Kreisschulen Mittleres Wynental und Homberg. Dabei sollen die Verbandsgemeinden Gontenschwil, Leimbach, Reinach, Oberkulm, Unterkulm, Zetzwil, Teufenthal, Burg, Birrwil und Beinwil am See zusammengeschlossen werden. Als Schulstandorte sind Menziken, Reinach und Unterkulm definiert worden, wobei Gontenschwil seine SeReal-Schulstufe verlieren wird, da zu wenig Kinder in Gontenschwil zur Schule gehen. Die Schüler werden nach Distanz des Wohnsitzes zum Schulort, Schulweg, öffentliche Verkehrsverbindungen, Soziale Bindungen und Kontinuität zugeteilt. Die neue Kreisschule aargauSüd tritt aber nur in Kraft, wenn die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen an der Gemeindeversammlung im Juni Ja zur Kreisschule sagen. Gemeinden die den Beitritt ablehnen, müssen die Schulführung und Finanzierung selber in die Hand nehmen. Dies wurde von vielen Teilnehmenden des Informationsabends als Erpressung angesehen und sei unakzeptabel. Man könne doch die Kinder bei den heutigen Verkehrsverhältnissen nicht auf die Strasse schicken und ihnen einen solch langen Schulweg zumuten. Renate Gautschy erwiderte darauf, dass die Kinder ihren eigenen Weg gehen müssen, um selber Erfahrungen zu sammeln. Aber auch Vorteile bringt die neue Konstellation mit sich. Es gibt eine höhere Planungssicherheit für Gemeinden und Schulbehörden. Grössere Schulen bieten auch ein breiteres Angebot an Freifächern und speziellen Fördermassnahmen. Wenn alle zusammen an einem Strang ziehen, kann man auch Grösseres erreichen.

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Mittwoch, 09.05.2018

STV Kreis Cup in der Husmatt

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Der STV Gontenschwil war einmal mehr der Gastgeber des Kreis Cups. In Geräteturnen, Team Aerobic und Gymnastik konnten sich die angemeldeten Riegen messen. Trotz Wettkampfbedingungen herrschte in und um die Turnhalle eine fröhliche und lockere Atmosphäre.

Am Kreis Cup werden die ausgeführten Disziplinen von einem Kampfgericht jeweils in Ausführung und Synchronität benotet und ausgewertet. Die Teilnahme bietet den angemeldeten Vereinen jeweils eine gute Möglichkeit, sich mit andern zu messen und sich auf bevorstehende kantonale oder auch eidgenössische Turnfeste vorzubereiten. Neben den Lokalmatadoren, wie die Gontenschwiler Turnerinnen von Speaker Sandro Haller genannt wurden, stellten sich auch benachbarte Vereine wie Zetzwil, Unter- und Oberkulm, Leutwil, Schmiedrued und Teufenthal der Herausforderung. Auch Muhen, Küttigen, Erlinsbach, Biberstein und Lengnau nahmen diesmal an diesem Wettkampf teil. Die frisch zubereiteten Holzofenpizzen waren schliesslich nicht nur bei den Besuchern hoch im Kurs, waren doch die Turnerinnen und Turner nach ihren anstrengenden und kreativen, sportlichen Leistungen ebenfalls sehr hungrig. Bei schönstem Frühlingswetter konnten die erzielten Resultate auch an der Bar noch ausgiebig gefeiert werden.

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WEMF-beglaubigte Gratisauflage Gontenschwil: 993

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