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Donnerstag, 01.03.2018

Die Faszination für Farben brachte sie zur Malerei

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Erna Müller Luthiger war schon als Kind von Farben fasziniert. Auf ihrem Wunschzettel stand daher immer die grösste Farbstiftschachtel, welche in den Schaufenstern der Stadt Luzern präsentiert wurden. In Root LU aufgewachsen, wohnt und arbeitet sie nun seit fast 20 Jahren in Gontenschwil.

Der ehemalige Pferdestall ihres alten Bauernhauses an der Haldenstrasse haben sie und ihr Mann in ein schönes Atelier mit Blick in den Garten umgebaut. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und der Mitarbeit im elterlichen Betrieb besuchte sie schliesslich 1994 die ersten Kurse in Aquarellmalerei. Immer mehr spürte sie, dass es genau das ist, was sie tun wollte. Die beruhigende Wirkung der Farben und das gute Gefühl etwas eigenes zu kreieren. «Halte dich nicht damit auf, was du nicht kannst. Konzentriere dich auf das, was du besonders gut kannst». Dieses Zitat begleitet Erna Müller seit Jahren auf ihrem Weg. Nach den ersten Kursen in Aquarellmalerei war für sie klar, dass sie mehr wollte. Die Künstlerin ist sehr dankbar, dass sie ihre Leidenschaft leben kann. Bei Elisabeth Jacob in Obfelden bildete sie sich in Acryl- und Pigmentmalerei weiter, und bei Adrian Spiegel besuchte sie Kurse in Portrait- und Aktmalerei. Den dreijährigen M-Art-Lehrgang Malerei in Suhr schloss sie sehr erfolgreich mit Diplom ab. Laufend folgten weitere Seminare und Kurse bei namhaften Künstlern wie beispielsweise Alexander Jeanmaire. Erna Müller kann auf viele erfolgreiche Ausstellungen zurückblicken. Erinnerungen an «alte Werke» bereiten ihr oft noch heute Gänsehaut. Für die fotorealistischen Bilder, die sie gerne in Öl herstellt, lässt sie sich oft im eigenen Garten oder auf Spaziergängen inspirieren. Die Künstlerin schätzt die wunderbare Mischbarkeit, die Textur und Viskosität der Ölfarben. Mit Ölfarben lassen sich viel feinere Nuancen mischen, als mit Acrylfarben. In den aktuellen Werken spielt Erna Müller Luthiger gerne mit verschiedenen Strukturen und Materialien. Sie verwendet gerne Sand oder Spachtelmassen um einzigartige Bildoberflächen zu schaffen. Auch für den Bildfindungsprozess eines abstrakten Werks kommen die Ideen meistens aus dem Alltag, so erhielt ein Bild die rostige und zerkratzte Struktur eines alten Containers oder die vielfach vergrösserte Ansicht einer Pflanze. In ihrer Freizeit ist Erna Müller Luthiger gerne in ihrem grossen Garten beschäftigt und geht mit ihrem Mann auf Reisen, denn auch von den Farben die ferne Länder zu bieten haben, ist sie stets fasziniert.

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