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Gemeindenachrichten

Mittwoch, 04.07.2018

Aus dem Gemeindepräsidium

Liebe Gontenschwiler

Gibt es politische Ferien? Oder gehen die politischen Geschäfte in die Ferien? Nein, das machen sie nicht, sie passen sich einfach den Feriengewohnheiten der Gesellschaft an. Und die Gesellschaft freut sich immer weit voraus, dass jetzt dann, ab nächster Woche, die Sommerferien beginnen. Die Schulen sind «geschlossen», die Verwaltung hat die Öffnungszeiten reduziert, im Hintergrund wird trotzdem voll gearbeitet, Gemeinderäte gehen in die Ferien und kommen wieder, mindestens drei Gemeinderäte sind immer anwesend im Dorf, damit wir beschlussfähig sind. Die Sommerzeit soll auch dazu dienen, Distanz zu den Geschäften zu bekommen, damit eine objektive und sachliche Betrachtung für die Sache möglichst immer im Vordergrund steht.

«Man soll nicht in den Ferien ein anderer Mensch sein, sondern nach den Ferien.»
In die Ferienzeit fällt auch die Bundesfeier. Die Leute sind erholt und sie freuen sich wieder auf Begegnungen aus dem Alltagsleben und auf die gemeinsame Geburtstagsfeier von unserem schönen Land am 1. August. Es ist wertvoll, wenn man sich an diesem besonderen Tag wieder bewusst wird, wo wir leben und was wir haben.

Traditionell findet unsere Bundesfeier am 1. August – ab 11.00h – bei schönem Wetter in der grossen Arena und bei anderem Wetter in der Mehrzweckhalle statt. Als Festrednerin konnten wir Frau Brigadier J.F. Seewer gewinnen, dies ist für uns eine grosse Ehre und auch eine grosse Freude. Ein ganz spezielles Musikprogramm mit der Musikgesellschaft, dem Gemischtenchor und dem PSPEAK-OUT wird die Feier umrahmen. Schon heute darf ich Sie im Namen des Gemeinderates ganz herzlich zu der Bundesfeier einladen. Es wird auch genug grillierte Bratwürste und Servelats haben, diese Gaumenfreude gehört auch zu einer vaterländischen Feier.

Renate Gautschy
Gemeindeammann

Dienstag, 05.06.2018

Aus dem Gemeindepräsidium

Liebe Gontenschwiler

Die Zeit vor den Sommerferien ist politisch immer speziell, etwas hektisch. Es scheint dann extrem wichtig zu sein, dass noch alles geklärt wird und diese Haltung ist doch grundsätzlich gut. Mit der Digitalisierung auch sehr einfach, man kann alles auf einen anderen Bürotisch «mailen». Der Absender sieht nicht und weiss allenfalls gar nicht, welche Geschäfte dort schon bearbeitet werden und werden müssen.
«Die Pflicht ruft. Sag ihr, ich rufe zurück.» Funktioniert nicht! Wenn die Pflicht sich meldet, sind wir automatisch in die Pflicht genommen, wir sind gefordert möglichst zielsicher und zielorientiert zu handeln, manchmal mit überdurchschnittlich viel Druck, oder immer öfter so.
Wir sind ein Kanton der Regionen, der fliessenden Regionen. Die Zusammenarbeit in den Regionen ist dementsprechend auch fliessend oder sehr elastisch, je nachdem wie der Nutzen ist. In den Bergkantonen gibt es andere Gebiets-Regionen, dort muss man zusammenhalten, dort sieht man die Notwenigkeit, dort hat der Einzelne im Ganzen ein Gewicht.

Im Aargau ist die Regionale Zusammenarbeit auf dem Prüfstand angekommen. Es wurden zu viele Schnittstellen gebaut, die sind hinderlich für gute Lösungen. Wertvoll ist auch zu wissen, dass die Nichtzusammenarbeit für das Unbefriedigende ebenso zu unseren Pflichten gehört, wie die Zusammenarbeit für das Gute, den Erfolg. Als erkannt wurde, dass Fusionen nicht erzwungen werden können wurde die Zusammenarbeit gefördert. Im Zusammenhang mit der Milizstudie haben wir ausgerechnet, was uns diese vielen, vielen zusätzlichen Schnittstellen, die fast endlosen Diskussionen oder die Diktate von den sog. Grossen an die sog. Kleinen kosten.

Die Zusammenarbeit funktioniert dann höchst erfolgreich, wenn sie auf Augenhöhe und partnerschaftlich erfolgt, wenn man sich gegenseitig etwas gönnt. Zu einer solchen Zusammenarbeit braucht es Persönlichkeiten, die daran interessiert sind. Albert Einstein sagte: «Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.»
Also, arbeiten und leisten wir gemeinsam für gute Lösungen und dann führen schöne Reden zu Persönlichkeiten.

Von ganzem Herzen wünsche ich uns allen eine schöne und erholsame Sommerzeit, sie gönnt uns Distanz zum Alltag.

Renate Gautschy, Gemeindeammann

Dienstag, 01.05.2018

Einwohnergemeinde

Die Jahresrechnung 2017 der Einwohnergemeinde Gontenschwil ist nach den Richtlinien und dem Kontenplan des harmonisierten Rechnungsmodells 2 (HRM2) erstellt worden – die Einführung war für alle Aargauer Gemeinden ab dem 01. Januar 2014 verbindlich – und weist inkl. den Betrieben Wasserwerk, Abwasserbeseitigung und Abfallwirtschaft einen Aufwand und Ertrag von je CHF 9‘184‘981.63 (Budget CHF 9‘197‘570.00, Vorjahr CHF 8‘948‘673.59) aus.

Eine wesentliche Neuerung war die Einführung der Anlagebuchhaltung und die lineare Abschreibung aufgrund der Nutzungsdauer. Die Investitionen über CHF 50‘000.00 der letzten 20 Jahre wurden aufgewertet. Gleichzeitig mussten die Liegenschaften des Finanz- und des Verwaltungsvermögens neu bewertet werden. Das Eigenkapital inkl. der Eigenwirtschaftsbetriebe beträgt per 31.12.2017 CHF 18‘410‘587.77 (Vorjahr CHF 18‘479‘110.42).

Das Gesamtergebnis der Einwohnergemeinde ohne Betriebe ist mit CHF -55‘462.54 (Budget CHF +193‘170.00) um CHF 248‘632.54 schlechter ausgefallen als budgetiert. Darin ist die Entnahme aus der Aufwertungsreserve von CHF 276‘995.00 enthalten, die der Differenz der Abschreibungen zwischen altem und neuem Rechnungsmodell entspricht. Im Abschluss 2017 haben die planmässigen Abschreibungen CHF 379‘839.00 betragen (Vorjahr CHF 328‘540.30).

Bei den Eigenwirtschaftsbetrieben gilt in Bezug auf Entnahmen aus den Aufwertungsreserven seit dem Abschluss 2015 eine abweichende Regelung zur Einwohnergemeinde. So mussten die bei den Betrieben mit der Rechnungsumstellung gebildeten Aufwertungsreserven in das jeweilige Bilanzkonto „Verpflichtungen bzw. Vorschüsse gegenüber Spezialfinanzierungen“ umgebucht werden.

Beim Wasserwerk ist das Ergebnis CHF 23‘579.26 schlechter als geplant. Der Ertragsüberschuss beläuft sich auf CHF 66‘150.74 (Budget CHF 89‘730.00). Die planmässigen Abschreibungen haben CHF 122‘011.10 betragen. Das Nettovermögen gegenüber der Einwohnergemeinde beträgt per 31.12.2017 CHF 192‘683.79 (Vorjahr CHF 4‘143.75). Der Hauptgrund für das schlechtere Ergebnis ist der um rund CHF 23‘000.00 – gegenüber dem Budget – tiefer ausgefallene Gebührenertrag beim Wasserverkauf.

Bei der Abwasserbeseitigung ist das Ergebnis beinahe eine Punktlandung und um CHF 2‘232.30 besser als geplant. Der Ertragsüberschuss beläuft sich auf CHF 176‘402.30 (BU CHF 174‘170.00). Die planmässigen Abschreibungen haben CHF 68‘116.25 betragen. Die langjährige Nettoschuld gegenüber der Einwohnergemeinde konnte mit dem Ergebnis aus der Erfolgs- und Investitionsrechnung 2017 in ein Nettovermögen umgewandelt werden und beträgt per 31.12.2017 CHF 466‘105.59 (Vorjahr CHF -139‘081.01).

Im Bereich Abfallwirtschaft präsentiert sich das Ergebnis um CHF 3‘179.59 schlechter als geplant. Der Aufwandüberschuss beträgt CHF 4‘699.85 (BU CHF 1‘520.00). In diesem Bereich müssen keine Abschreibungen vorgenommen werden. Das Nettovermögen gegenüber der Einwohnergemeinde beträgt per 31.12.2017 CHF 41‘999.40 (Vorjahr CHF 46‘699.25).

Der Nettoaufwand von CHF 5,763 Mio. weist eine Unterschreitung von 0,9% oder CHF 53‘786.66 gegenüber dem Budget aus. Die grössten Abweichungen sind bei nachstehenden Abteilungen erfolgt. Die Abteilung Bildung schliesst wegen der günstigeren Oberstufe mit einem um CHF 122‘650.00 tieferen Nettoaufwand ab. Budgetüberschreitungen sind bei den Abteilungen Gesundheit mit CHF 53‘800.00 und beim Verkehr mit CHF 66‘450.00 zu verzeichnen, bei der Gesundheit schlagen die gemäss Pflegegesetz von der Gemeinde zu übernehmenden Restkosten für Pensionäre in Heimen zu Buche, beim Verkehr mussten die Gemeindestrassen intensiver durch das Bauamt bewirtschaftet werden. Negativ war in diesem Jahr das Resultat der allgemeinen Gemeindesteuern, mit einem Gesamtertrag von CHF 4,252 Mio. wurde das Budget um gut CHF 302'500.00 nicht erreicht.

ALLGEMEINE VERWALTUNG
Nettoaufwand CHF 786‘216.25 oder 13.6%
Der Nettoaufwand der allgemeinen Verwaltung liegt um CHF 42'378.75 unter dem geplanten Wert und macht 13.6% des gesamten Nettoaufwandes der Einwohnergemeinde aus. Hauptsächlich zum günstigeren Ergebnis haben Mehrerträge bei den Rückerstattungen von Betreibungskosten, Baubewilligungsgebühren und Bussen beigetragen.

ÖFFENTLICHE ORDNUNG UND SICHERHEIT, VERTEIDIGUNG
Nettoaufwand CHF 328‘996.10 oder 5.7%
Der Minderaufwand beträgt CHF 20'033.90, das bessere Ergebnis stammt aus dem höheren Gebührenertrag des Betreibungsamtes.

BILDUNG
Nettoaufwand CHF 2'090'743.18 oder 36.3%
Der Minderaufwand beträgt CHF 122'646.82, die grössten positiven Abweichungen gegenüber dem Budget finden wir bei den Lehrerbesoldungen im Bereich Kindergarten (ca. CHF 26'000.00) und bei den Besoldungsanteilen an die Kreisschule (ca. CHF 112'400.00). Höhere Kosten hatten wir bei den Lehrerbesoldungen der Primarschule (ca. CHF 10‘000.00).

KULTUR, SPORT UND FREIZEIT
Nettoaufwand CHF 202‘295.94 oder 3.5%
Der Minderaufwand beträgt CHF 1‘684.06, in dieser Abteilung ist das Budget gesamthaft eingehalten worden.

GESUNDHEIT
Nettoaufwand CHF 321‘519.80 oder 5.6%
Die Abteilung Gesundheit schliesst mit einem Mehraufwand von CHF 53‘799.80 ab, wie weiter oben erwähnt, liegt die Hauptursache in den von der Gemeinde zu übernehmenden Restkosten für Pflegeheimbewohner mit zivilrechtlichem Wohnsitz Gontenschwil.

SOZIALE SICHERHEIT
Nettoaufwand CHF 1‘088‘418.20 oder 18.9%
Diese Abteilung schliesst um CHF 28‘558.20 schlechter ab als budgetiert, es mussten bei der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe Mehrausgaben von ca. CHF 15‘000.00 verzeichnet werden und der Gemeindebeitrag an den Sozialdienst des Bezirks Kulm ist um rund CHF 12‘500.00 höher ausgefallen.

VERKEHR UND NACHRICHTENÜBERMITTLUNG
Nettoaufwand CHF 873‘776.32 oder 15.2%
Der Mehraufwand von CHF 66‘446.32 ist unter anderem entstanden aus den Mehrausgaben beim notwendigen Strassenunterhalt (CHF 35‘900.00) und am erhöhtem Einsatz des Gemeindewerkes in der Abteilung Gemeindestrassen (CHF 31‘800.00).

UMWELTSCHUTZ UND RAUMORDNUNG
Nettoaufwand 134‘155.50 oder 2.3%
Die Abteilung Umwelt und Raumordnung beinhaltet die vorstehend erläuterten eigenwirtschaftlich geführten und mit Gebühren finanzierten Entsorgungs- und Versorgungsbetriebe: Wasserwerk, Abwasserbeseitigung und Abfallwirtschaft. Der Minderaufwand von CHF 11‘269.50 für die mit Steuern finanzierten Bereiche ergibt sich aus Minderausgaben beim Gewässerunterhalt (ca. CHF 33‘800.00) sowie aus Mehrausgaben von CHF 12‘400.00 beim Arten- und Landschaftsschutz und Mehrausgaben von CHF 7‘800.00 beim Friedhofunterhalt.

VOLKSWIRTSCHAFT
Nettoertrag 62‘717.95 oder -1.1%
Positive Abweichung von CHF 4‘577.95. In dieser Abteilung werden die Konzessionsgebühren von der EWS und vom AEW verbucht.

FINANZEN UND STEUERN
Nettoertrag 5‘763‘403.34
Obiger Betrag entspricht der Summe der Nettoaufwendungen aller vorgängig erwähnten Abteilungen, darin enthalten ist der Steuerertrag (gemäss untenstehender Auflistung), die Finanzausgleichsbeträge (Innerkantonaler FA CHF 958'000.00, Ausgleichsbetrag Spitalfinanzierung CHF 75‘118.00) die Schulden- und Vermögensverwaltung sowie die Liegenschaften des Finanzvermögens.

Gemäss Steuerabschluss 2017 belaufen sich die Steuereinnahmen der Gemeinde Gontenschwil auf insgesamt CHF 4‘486‘449.00 (Vorjahr CHF 4‘478‘155.00). Diese liegen um CHF 197‘301.00 unter dem budgetierten Betrag von CHF 4‘683‘750.00.
Die Einkommens- und Vermögenssteuern betragen CHF 4‘092‘026.80 (BU CHF 4‘199‘450.00), die Quellensteuern CHF 127‘453.20 (BU CHF 100‘000.00), die Aktiensteuern CHF 53‘852.00 (BU CHF 280‘000.00), die Nach- und Strafsteuern CHF 0.00 (BU CHF 4‘000.00), die Grundstückgewinnsteuern CHF 132‘595.50 (BU CHF 40‘000.00) und die Erbschafts- und Schenkungssteuern CHF 13‘299.90 (BU CHF 20‘000.00).
Die grösste Abweichung vom Budget finden wir bei den Aktiensteuern, hier musste eine ausserordentlich hohe Rückzahlung von CHF 176‘782.15 vorgenommen werden.
Ebenfalls bei den Einkommens- und Vermögenssteuern konnte das Budget nicht erreicht werden, dieses schlechtere Ergebnis beruht hauptsächlich auf die gestaffelte Einführung der letzten Steuergesetzrevision (Tarifsenkungen im 2014 und 2015, höhere Kinderabzüge usw.). Ebenso macht sich die schlechtere Wirtschaftslage im oberen Einkommenssegment bemerkbar. Die momentane Tiefzinslage führt vermehrt zu steuerlich abziehbaren Liegenschaftsunterhaltskosten.

Ortsbürgergemeinde

Die Erfolgsrechnung der Ortsbürgergemeinde schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 419.35 ab (Budget: Aufwandüberschuss CHF 560.00).

Der Nichtbetrieb schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 9‘820.20 (Budget: Aufwandüberschuss CHF 6‘130.00) und wird aus der Forstreserve entnommen.

Der Forstbetrieb Buholz wird durch die Gemeinde Zetzwil geführt und schliesst im Jahr 2017 mit einem Aufwandüberschuss von CHF 26‘844.66 (Budget: Aufwandüberschuss CHF 17‘600.00) ab. Der Fehlbetrag wird aufgrund der Waldflächen unter den angeschlossenen Gemeinden verteilt. Der Anteil für Gontenschwil beträgt CHF 10‘673.45 (Budget: Aufwandüberschuss CHF 7‘000.00).

Dienstag, 01.05.2018

Neuorganisation Oberstufe – Kreisschule aargauSüd

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sind die Oberstufen in der Region aargauSüd neu zu organisieren. Im Zuge dieser Neuorganisation wird u.a. der bisherige SeReal-Schulstandort in Gontenschwil wegfallen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben an der Gemeindeversammlung vom 8. Juni 2018 über den Beitritt zum Gemeindeverband «Kreisschule aargauSüd» und die gleichzeitige Genehmigung der Satzungen zu entscheiden. Der Gemeinderat möchte alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner über das Projekt detailliert informieren und für allfällige Fragen und Auskünfte zur Verfügung stehen. Gerne laden wir Sie zur Informationsveranstaltung ein auf Montag, 14. Mai 2018, 20.00 Uhr, in die Mehrzweckhalle.

Dienstag, 01.05.2018

Verkehrsbeschränkung im Moos/Feld

Mitte Mai 2018 werden die Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Sanierung der K332 Zetzwiler-/Gontenschwilerstrasse mit Gehweg sowie Neubau Wynabrücke in Angriff genommen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober 2018 und sind nur unter Vollsperrung der Zetzwiler-/Gontenschwilerstrasse möglich. Während den Bauarbeiten werden sämtliche Strassen im Gebiet Moos/Feld mit einem Personen- und Lastwagenfahrverbot (Anwohner und Zubringer gestattet) belegt. Es erfolgt somit praktisch eine komplette Sperrung der Strassen im Moos/Feld.

Dienstag, 01.05.2018

Traktanden der Gemeindeversammlung vom 8. Juni

Die Sommergemeindeversammlung vom 8. Juni 2018 hat über folgende Geschäfte zu befinden: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November 2017; 2. Rechenschaftsbericht 2017; 3. Genehmigung der Kreditabrechnungen für die Neuanschaffung der Wischmaschine sowie die Netzerneuerung/-erweiterung der Wasserversorgung im Gebiet Neuquartier/Schulstrasse; 4. Erfolgsrechnung und Bilanz 2017; 5. Beitritt zum Gemeindeverband «Kreisschule aargauSüd» und Genehmigung der Satzungen; 6. Kreditbegehren von CHF 4‘220‘000 (Kostenanteil Gontenschwil) für den Anschluss der Gemeinden Gontenschwil und Zetzwil an die ARA Oberwynental; 7. Beitritt zum Gemeindeverband «Abwasserverband Oberwynental AOW» und Genehmigung der Satzungen. Die Ortsbürgergemeindeversammlung hat nur über das Protokoll der letzten Versammlung, den Rechenschaftsbericht und die Rechnung 2017 zu befinden.

Montag, 30.04.2018

Aus dem Gemeindepräsidium

Liebe Gontenschwiler

«Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.» Lassen wir sie nicht zu Albträumen werden.

Wir dürfen im Jahr 2018 gemeinsam einen «Jahrhundertfrühling» erleben. Welch eine Pracht, wir können uns an der Natur kaum satt sehen.
Was kam denn jetzt noch zum Vorschein, in diesem «Jahrhundertfrühling»? Eine unglaubliche Sauerei, man nennt sie in der Fachsprache «Littering». Littering bezeichnet das Wegwerfen oder Liegenlassen seiner eigenen Abfälle, ohne dabei die Entsorgungsmöglichkeiten zu benutzen! Dazu gehört auch das Zurücknehmen nach Hause. Littering ist ein Ärgernis für alle, insbesondere für die Natur und generiert hohe Kosten! Schauen wir einige Jahrzehnte zurück. Ich weiss, die Rückschau ist nicht beliebt. Man sagt schnell: «Es ist heute einfach alles anders.» Es gibt aber eine unakzeptable Toleranz die keinen Raum bekommen darf und die gilt hier. Es gab also weniger Leute auf der Welt. Zur Arbeit ging man für das tägliche Brot und war auch noch dankbar dafür. Alles wurde nach Möglichkeit mehrmals verwendet, Papier, Flaschen, usw.

Heute ist es tatsächlich anders. Wir haben sehr viele Leute auf der Welt. Zur Arbeit geht man auch für das tägliche Brot und insbesondere auch für den Konsum und die Freizeitgestaltung. Das ist legitim und gegen diese grossartigen Möglichkeiten kann man gar nichts haben. Alle sprechen vom umsichtigen und schonenden Umgang mit der Natur, von einem nachhaltigen Umgang mit der Natur und doch werfen zu viele Leute einfach alles weg! Wie passt das zusammen? Littering ist eine unglaubliche Unsitte, die eigenen Abfälle im öffentlichen Raum achtlos wegzuwerfen oder liegen zu lassen.

Brauchen wir jetzt für die Ordnung wieder ein teures Gesetz? Ein Gesetz, damit wir kontrollieren und Bussen verteilen können, um dafür auch noch mehr Steuern bezahlen zu müssen?
Im Namen des Gemeinderates bitte ich alle Einwohnerinnen und Einwohner achtsam mit der Natur umzugehen. Wir dürfen eine sogenannte Wegwerfgesellschaft nicht fördern und niemals tolerieren. Es heisst auch: «Aus den Träumen des Frühlings wird im Herbst Konfitüre gemacht.» Bedenken wir, dass wir den Preis selber bestimmen.

An dieser Stelle darf ich mich auch im Namen des Gemeinderates bei allen «Freiwilligen» bedanken, die sich täglich überall dem Littering annehmen, den Güsel entsorgen und der Landschaft und dem Betrachter einen grossartigen Dienst erweisen.

Renate Gautschy
Gemeindeammann

Mittwoch, 07.03.2018

Steuerabschluss 2017

Gemäss Steuerabschluss 2017 belaufen sich die Steuereinnahmen der Gemeinde Gontenschwil auf insgesamt CHF 4‘486‘449.00. Diese liegen um CHF 197‘301.00 unter dem budgetierten Betrag von CHF 4‘683‘750.00. Gegenüber dem Vorjahr sind die Gesamtsteuereinnahmen um CHF 8‘294.00 angestiegen.

Die Einkommens- und Vermögenssteuern betragen CHF 4‘092‘026.80 (Budget CHF 4‘199‘450.00, die Quellensteuern CHF 127‘453.20 (Budget CHF 100‘000.00), die Aktiensteuern CHF 53‘852.00 (Budget CHF 280‘000.00), die Grundstückgewinnsteuern CHF 132‘595.50 (Budget CHF 40‘000.00) und die Erbschafts- und Schenkungssteuern CHF 13‘299.90 (Budget 20‘000.00).

Mittwoch, 07.03.2018

Provisorische Steuerrechnungen 2018; Vergütungszins

Die provisorischen Rechnungen 2018 sind bis 31. Oktober 2018 zu begleichen. Für jede Zahlung, welche Sie vor dem 31. Oktober für die aktuellen Steuern leisten, erhalten Sie Vergütungszins von 0,1%. Auch mit Vorauszahlungen in Raten können Sie von diesem Zins profitieren. Die Zinsberechnung erfolgt ab dem Datum des Zahlungseingangs bis zum 31. Oktober. Für alle Zahlungen, die den definitiven Rechnungsbetrag übersteigen, wird ab Zahlungseingang bis zur Rückzahlung ein Vergütungszins gutgeschrieben. Dies gilt auch für Zahlungen, welche die provisorische Rechnung übersteigen.

Der Gemeinderat und die Abteilung Finanzen danken für die fristgerechte Bezahlung der Steuern.

Mittwoch, 07.03.2018

Anpassung von provisorischen Steuerrechnungen

Infolge der Gegenwartsbesteuerung bildet das Einkommen des Jahres 2018 die Grundlage für die Steuerrechnung 2018. Bitte teilen Sie dem Gemeindesteueramt vor Ablauf der Zahlungsfrist mit, wenn die provisorische Steuerrechnung den tatsächlichen Verhältnissen im Jahr 2018 nicht entsprechen sollte (z.B. infolge Einkommensveränderungen, Liegenschaftsunterhaltskosten, Einkäufen in die Säule 2). So kann das Steueramt die provisorische Rechnung den veränderten Umständen anpassen.

Mittwoch, 07.03.2018

Steuererklärung 2017

Bitte beachten Sie, dass die eingereichten Steuererklärungen und Belege nach erfolgtem Scanning vernichtet werden. Bitte reichen Sie deshalb keine Originalbelege sondern nur Belegkopien ein. Das Gemeindesteueramt dankt Ihnen für die fristgerechte Einreichung und hilft Ihnen bei Fragen zur Steuererklärung und bei Fristverlängerungen gerne weiter.

Mittwoch, 07.03.2018

Museumskommission

René Würgler hat als Mitglied der Museumskommission demissioniert. Der Gemeinderat dankt ihm für sein grosses Engagement, welches er über viele Jahre für das Dorfmuseum geleistet hat. Als neue Mitglieder konnten Sandra Müller, Zopf 480, und Erich Gautschi, Böhnlerstrasse 69, gewählt werden.

Die Museumskommission hat für das Jahr 2018 wiederum eine interessante Sonderausstellung mit dem Titel „Von Rosen begleitet“ zusammengestellt. Das Dorfmuseum ist jeweils von März bis November 2018 (ausser Juli und August) jeden 1. Sonntag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Mittwoch, 07.03.2018

E-Mobility / Elektro-Tankstelle

Auf dem Parkplatz des Gemeindehauses wird der EWS Energie AG, Reinach, für das Aufstellen einer Doppel-Ladestation für Elektrofahrzeuge 2 Parkfelder zur Verfügung gestellt.

Mittwoch, 07.03.2018

Pilzkontrolle

Aus dem Bericht über die Tätigkeit des amtlichen Pilzkontrolleurs geht hervor, dass aus Gontenschwil im vergangenen Jahr 62,88 kg Pilze zur Kontrolle vorgelegt wurden. Davon konnten 3,00 kg nicht zum Verzehr freigegeben werden.

Mittwoch, 07.03.2018

Hundetaxen 2018

Gestützt auf § 7 des Hundegesetzes vom 1. Mai 2012 sind alle Hunde im Alter ab drei Monaten bei der Gemeinde anzumelden. Für die bereits registrierten/angemeldeten Hunde werden die Taxen per Rechnung eingefordert. Die Taxe beträgt CHF 120.00 pro Hund. Neue Hundehalter werden gebeten, ihren Hund bis spätestens am 30. April 2018 mit einer Kopie des Heimtierausweises bei der Gemeindekanzlei anzumelden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen die Gemeindekanzlei (Tel. 062 767 10 40).

Quelle: Die Gemeindenachrichten erhalten wir von der Gemeindekanzlei Gontenschwil. Alle Angaben ohne Gewähr.

WEMF-beglaubigte Gratisauflage Gontenschwil: 993

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