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Dienstag, 14.08.2018

Generationen im Klassenzimmer Gontenschwil

Text und Bild: Eing.

Pro Senectute Aargau engagiert sich schon einige Jahre für den generationenübergreifenden Austausch. Mit dem Angebot «Generationen im Klassenzimmer» wird dieser Austausch in Zusammenarbeit mit den Schulen aktiv gefördert.

Seniorinnen und Senioren nehmen als Freiwillige regelmässig am normalen Unterricht teil. Im Vordergrund steht dabei die Beziehung zwischen den Generationen innerhalb des schulischen Rahmens. Pro Senectute Aargau und die Schule Gontenschwil informieren an der Veranstaltung vom Donnerstag, 20. September 2018, 16.30 Uhr, in der Aula der Schule Gontenschwil über das Angebot und hoffen, zahlreiche ältere Menschen für ein freiwilliges Engagement zu begeistern.

Schon in den Neunzigerjahren starteten erste Schulklassen Versuche mit Seniorinnen und Senioren als freiwillige Helfer in Schule, Hort und Kindergarten. Brücken bauen zwischen Kindern und Senioren – dieser Gedanke steckt hinter dem Angebot «Generationen im Klassenzimmer», das Pro Senectute Aargau zwischenzeitlich in mehreren Gemeinden durchgeführt hat. In Reinach, Teufenthal, Birrwil, Schmiedrued-Walde und weiteren Gemeinden im Kanton Aargau ist dieses Angebot bereits erfolgreich gestartet worden.

Eine Seniorin, ein Senior besucht regelmässig jeweils an einem halben Tag pro Woche eine Schulklasse. Bei dieser unentgeltlichen Freiwilligenarbeit begegnen sich somit drei Generationen in der Schule. Für alle Beteiligten steht dabei die Bereicherung auf der Beziehungsebene im Vordergrund. Die Kinder erhalten eine zusätzliche Bezugsperson und die Seniorinnen und Senioren werden als unterstützende Klassenbegleitung geschätzt. Zeit, Geduld, unterschiedliche Lebenserfahrungen, Spontaneität, Lebhaftigkeit und Neugier sind zentrale Faktoren dieser Begegnung. Ein Lebenskundeunterricht, wie er realer nicht sein könnte.

Interessiert?
Sind Sie durch den Artikel für diese Art Freiwilligenarbeit im Klassenzimmer neugierig geworden? Dann sollten Sie die Informationsveranstaltung nicht verpassen. Alle interessierten Seniorinnen und Senioren sind angesprochen und können sich für den Einsatz im Klassenzimmer melden.

Nähere Auskünfte zum Angebot erhalten Sie auch bei der zuständigen Schulleiterin Brigitte Gautschi, Tel.: 062 773 23 55 oder bei Pro Senectute Aargau in Reinach, Verena Scheurer, Tel.: 062 771 09 04.

Informationsveranstaltung:
Datum: Donnerstag, 20. September 2018
Zeit: 16.30 Uhr
Ort: Aula Schule Gontenschwil

Montag, 13.08.2018

MG-Waldfest: Das sich Musig!

Text und Bild: Thomas Moor

Immer etwas Spezielles: Das ist das Waldfest der MG Gontenschwil im Brünnelichrüz. «Darf man nicht verpassen», wie es einer von vielen Besuchern auf den Punkt brachte.

Mit dem traditionellen Waldgottesdienst wurde der Sonntag gestartet. Ein Gottesdienst, der von Sozialdiakonin Rahel Fritschi gehalten wurde und im Zeichen der Taufe von Alexander Maurer stand. Währenddessen lag hinter dem Festzelt bereits ein feiner Duft in der Luft. Löwen-Wirt Alfred Bolliger mit Grosskind Fabio war daran, Suppe mit Spatz zuzubereiten. 70 Kilo Fleisch, 22 Kilo Gemüse. Damit Küche und Service wie geschmiert liefen, stand neben den Mitgliedern der Musikgesellschaft auch der Satus Gontenschwil im Einsatz. Eine Zusammenarbeit, die auch bei der jüngsten Ausgabe wieder perfekt harmonierte. Musikalisch wurde das Waldfest von der MG Gontenschwil und der MG Zetzwil umrahmt. Wobei die Gontenschwiler Musiker Margrit Leutwyler zu ihrem 90. Geburtstag ein spezielles Ständchen spielten.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Dienstag, 31.07.2018

Gemütlicher Treffpunkt im mittleren Wynental

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Selbstverständlich hat das «Kafi Bündten» im Alterszentrum in Oberkulm viel mehr zu bieten als Kaffee. Zum Znüni, zum Zmittag und auch zum Zvieri lädt das Bündten-Team bei diesen sommerlichen Temperaturen gerne auch zum gemütlichen Verweilen unter der schönen Pergola ein.

Ein gemütliches Kafi zum Zusammensitzen, Kontakte pflegen, Apéro trinken und einfach geniessen. Susanne Härdi vom Alterszentrum mittleres Wynental freut sich gemeinsam mit ihrem Team über das vielfältige Angebot, welches sie für ihre Gäste in den letzten Jahren stetig ausbauen konnten. Der Handwerker-Znüni-Pass ist ebenso beliebt wie die feinen Mittagsmenues oder die saisonal hausgemachten Erdbeertörtli. Das Kafi Bündten bietet alle zwei Wochen gemütliche Nachmittage mit musikalischer Unterhaltung. Diese Anlässe werden nicht nur von den Bewohnern sehr geschätzt. Das Restaurant hat 365 Tage geöffnet und richtet auf Anfrage gerne auch grössere Anlässe wie Vereinstreffen, Geburtstage oder Familienfeiern aus. Der grosszügige Aussenbereich, welcher mit einer schönen schattenspendenden Pergola gestaltet ist, bietet einen idealen und ruhigen Platz um einen Blick in die gluschtige Glacé- und Coupekarte zu werfen, oder ein erlesenes Glas Wein zu geniessen. Mit dem Erweiterungsbau wird dem Küchenteam künftig eine grosszügigere Küche zur Verfügung stehen. Susanne Härdi sieht positiv in die Zukunft und freut sich sehr, dass sich das kreative Küchen- und Serviceteam dann noch mehr entfalten kann.

Montag, 30.07.2018

Kennen Sie Ruedi Bolliger ... den Altfriedensrichter?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Ruedi Bolliger steht noch heute auf und meldet sich zu Wort, wenn ihm etwas gegen den Strich geht. Den grössten Teil seiner Lebenszeit verbrachte er am Gontenschwiler «Stadtbach» und die Aussage am Ende seiner Amtszeit, dass «die schmutzigsten Geschäfte von jenen Menschen gemacht werden, die mit allen Wassern gewaschen sind», bestätigt den Philosophen in ihm. Gleichzeitig sprüht er vor Vitalität und der Schalk springt ihm aus seinen Augen.

Ruedi, was sind die hauptsächlichen Aufgaben eines Friedensrichters?
Der Friedensrichter schlichtet und vermittelt, wenn es um das Zivilrecht geht. Er ist da, um bei Vertragsrechten, Vermögensforderungen und Ehrverletzungen Klarheit zu schaffen. Er ist die Erstinstanz für Kostenerhebung, Zuständigkeitsabklärung und Fallverwaltung. Bei Bedarf leitet er ein Verfahren ein. Vorher hört er aber zu, schlichtet, versucht nachhaltige Lösungen zu finden und teure Prozesse abzuwenden. Für das Strafrecht ist der Friedensrichter heutzutage nicht mehr zuständig.

Was hast du daneben beruflich gemacht?
Ich war Schreiner und habe mich später noch zum Holztechniker weiter gebildet. Bei Florian Weber gestaltete ich Arztpraxen und Labors. Die letzten Arbeitsjahre war ich in der Alu Menziken beschäftigt. Meine Abteilung schloss aber ihre Tore vor meinem Rentenalter. Ich wurde frühzeitig pensioniert und habe mir danach, auf Anregung meiner Ehefrau, zuhause eine Werkstatt eingerichtet. In dieser arbeite ich heute noch gern.

Welche persönlichen Eigenschaften muss ein Friedensrichter mitbringen?
Gerechtigkeitssinn, Verschwiegenheit, Menschlichkeit und Vorbildfunktion. Beim Holz habe ich gelernt mit «Chnörzen» umzugehen. Als Friedensrichter habe ich diese dann unter den Menschen wieder gefunden.

Welches waren die schwierigen Momente als Friedensrichter?
Erbschaftsstreite waren jeweils schwierig zu führen. Auch Nachbarschaftsstreite wegen Bäumen waren immer sehr emotional. Da werfen sich die Leute «Schlötterlig» an den Kopf wegen Schattenwurf und Holzwert eines Baumes. Diese Streitigkeiten haben mit dem verdichteten Bauen zugenommen. Auch über 150-jährige Grundbucheinträge, welche den heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen, machen die Arbeit komplex und bedürfen oft unentgeltlicher Rechtsberatung.

Was war spannend und hat dir Freude bereitet?
Das Friedensrichteramt war für mich eine Lebensschule. Es gab zu meiner Zeit viel Ermessensspielraum für den Friedensrichter und man hatte mehr Möglichkeiten um gemeinsam nachhaltige Lösungen zu finden. Jedes Verfahren, das mit einem Vergleich abgeschlossen werden konnte, war für mich ein Erfolgserlebnis.

Hattest du einen beruflichen Wunschtraum?
Ich wäre gerne Bauer oder Pianist geworden. Beides habe ich mir im Alter ein wenig erfüllt. Ich habe mir nach der Pensionierung ein Pferd gekauft. Mit dem Rössli Arabell hatte ich eine besondere Mensch-Tier-Verbindung. Reiten und Fahren über Felder und durch Wälder, waren schönste Naturerlebnisse. Heute bin ich noch Mitglied der Nostalgie Kavallerie Schwadron 1972 als Museumshandwerker. Auch den Pianisten habe ich ein bisschen verwirklicht. Ich habe irgendwann ein Klavier gekauft, nehme seither Klavierunterricht und übe fast täglich. Irgendwann möchte ich mich noch an einen Flügel setzen können (schmunzelt).

Was ist für dich eine bedeutende Errungenschaft der letzten Jahrzehnte für die Menschheit?
Durch die rasante Entwicklung der elektronischen Hilfsmittel ist unser Leben, auch dank Teilzeitarbeit, viel flexibler und freier geworden.

Worauf freust du dich, wenn du am Morgen aufwachst?
Auf das Riesengeschenk des Lebens.

Was sind für dich die grossen Herausforderungen im Alter?
Mein Vorsatz lautet: Statt dem Leben mehr Tage, den Tagen mehr Leben zu geben.

Was hat dich in letzter Zeit beeindruckt?
Das war der Vortrag einer Theologin über den «Mut zum unzeitgemässen Leben». Themen wie Demut, Achtsamkeit, Gelassenheit und Dankbarkeit haben mich dabei sehr angesprochen. Diese sind tiefgründig und begleiten mich nun.

Gibt es etwas, das du dir wünschst?
Ich wünschte mir einen regelmässigen Austausch unter alleinstehenden Frauen und Männern zu Themen des Lebens. Dieser müsste von einer örtlichen Organisation, z.B. von der Kirche, ins Leben gerufen werden.

Was könntest du heute am ehesten entbehren oder abgeben?
Übermässiger Konsum. Mich bringt die Einfachheit im Leben weiter. Mein Haus würde ich abgeben, wenn ich meine Schreinerwerkstatt betreiben könnte.

Was ist für dich die Frage aller Fragen?
Wie viel Wachstum verträgt unsere Region? Der quantitative kommt leider immer noch vor dem qualitativen Wachstum.

Montag, 30.07.2018

Ein Jubiläumsjahr für die Garage Gloor AG

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die erfolgreiche VW-Vertretung in Gontenschwil kann in diesem Jahr neben 60 Jahre Betriebsjubiläum und 70 Jahre VW-Import in der Schweiz auch die internen Jubiläen der treuen Mitarbeiter feiern.

Für ein erfolgreiches Unternehmen braucht es kompetente Mitarbeitende und gute Teamarbeit. Roland Gloor schätzt die Arbeit seiner treuen Mitarbeiter sehr und betont wie wertvoll es ist, wenn diese dem Unternehmen über Jahrzehnte treu bleiben. Bereits seit 40 Jahren wartet und repariert Rolf Bolliger die Fahrzeuge kompetent. Er blieb über all die Entwicklungen im Fahrzeugbau stetig am Ball und verfügt somit über sehr wertvolle Erfahrungswerte. Stefan Hascher arbeitet seit 10 Jahren im Betrieb und ist im Kundendienst und der Werkstatt als Serviceleiter tätig. Wo handwerklich gearbeitet wird, fallen auch administrative Aufgaben an. Seit 10 Jahren ist Ruth Frey für die Administration und den Empfang zuständig. Um diese Jubiläen gebührend zu feiern und den Mitarbeitenden für ihren Einsatz zu danken, ist bereits ein interner Anlass geplant. Neben den laufenden Sonderangeboten von VW Schweiz, möchte Roland Gloor in diesem Jahr auch seinen treuen Kunden mit zusätzlichen Aktionen danken. Der persönliche Kontakt und das Vertrauen haben einen grossen Stellenwert in dieser Branche. Für die Garage Gloor AG ist neben den Serviceleistungen und dem Verkauf von PKW und Nutzfahrzeugen auch die Vermietung von Transportern und Kleinbussen ein wichtiges Segment. Für den Wochenendausflug oder einen Tag auf dem Bike beispielsweise, wurde vor kurzem ein VW Multivan in die Mietflotte aufgenommen. Mit Markise, Veloträger, Stühlen und Tisch ausgestattet, der ideale Begleiter für Ausflüge und kurze Reisen. Mit einfachem Aufwand bietet das praktische Fahrzeug eine sehr komfortable Schlafmöglichkeit. Der 2.0 TDI DSG Multivan Freestyle mit 150 PS ist ausserdem mit Navigationsgerät und einer Anhängerkupplung ausgestattet. Zu den aktuellen und neuen Modellen wie dem VW T-Roc, dem VW Polo oder dem ab Herbst 2018 erhältlichen VW Touareg gibt das kompetente Team der Garage Gloor AG gerne detaillierte Auskunft.

Mittwoch, 11.07.2018

eatec Elektro Automation GmbH: Alles aus einer Hand

Text und Bild: Thomas Moor

Raus aus der Garage – dort wo alles begonnen hat – und rein in den grosszügigen Gewerbebetrieb. Im Februar 2018 hat die eatec Elektro Automation GmbH ihren Firmensitz an der Haldenstrasse 163 (ehemals Schreinerei Bolliger) bezogen. Sie ist eine Komplettanbieterin im Bereich Elektro- und Automatisierungstechnik sowie im Bau von Solaranlagen.

Qualitativ hochwertige Arbeit lieferte Roland Heiz schon damals, als er 1989 seine Firma Heiz Elektroservice in Menziken gründete. Mit Elektroinstallationen und Verdrahtungen von Schränken machte er sich damals einen guten Namen. Nun: Der gute Name ist geblieben, ansonsten hat sich ganz viel verändert. Das Wachstum hat positive Spuren hinterlassen. Aus dem damaligen Betrieb mit einem Mitarbeiter ist eine Firma gewachsen, die rund 10 Mitarbeiter inkl. Freelancer beschäftigt. Den Kunden wird ganz viel Know-how in den Bereichen Elektro- und Automationstechnik geboten.

Gerade jetzt, wo Ferienzeit ist, herrscht bei der eatec GmbH Hochbetrieb. Es ist jene Zeit, wo Industrieanlagen reduziert gefahren werden oder gar still stehen. «Das ist die Zeit, wo Sommerrevisionen stattfinden und wir ins Spiel kommen und Anlagen auf Teileverschleiss untersuchen oder Softwarearbeiten erledigen», wie Roland Heiz erklärt. Nicht nur bei Revisionsarbeit ist die Gontenschwiler Firma ein verlässlicher Partner, sondern auch im Bereich Retrofit. Heisst konkret, dass bestehende alte Maschinen, für welche es unter Umständen keine Ersatzteile mehr gibt, für den Produktionsprozess in den Bereichen Steuerung, Mechanik und Sicherheit optimiert und so weiter fit gehalten werden. «Bei allen unseren Expertisen und Tätigkeiten legen wir ein grosses Augenmerk auf die Energieeinsparung», erklärt Projektleiter Stefan Kolb. Zusammen mit Samuel Brunner (dipl. Techniker HF Systemtechnik) und Firmeninhaber Roland Heiz bildet er das Kernteam der eatec Elektro Automation GmbH. Das A und O für zielgerichtetes Vorgehen und ein optimales Endergebnis sei eine gute Planung unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften und Normen innerhalb der Produktionsprozesse. Zusammen mit dem Kunden werden die für ihn optimalsten Lösungen erarbeitet. Mit seiner Firma sieht sich Roland Heiz auch als Generalunternehmer, bei welchem man alles aus einer Hand bekommt. Das gilt unter anderem für den Bereich Landwirtschaft. Auch hier hat die Automation längst Einzug gehalten. Auf diesem Gebiet ist man ebenfalls ein verlässlicher Partner für die Steuerung von Melkrobotern, Fütterungsanlagen, Einstreuern, Belüftungen, Heugebläsen etc.

«Wir führen Sie zum Ziel»: Dieser treffende Werbeslogan der eatec Elektro Automation GmbH hat auch im Bereich Solaranlagen bei Privaten und Firmen Gültigkeit. Ob Aufdach-, Indach- oder Flachdachanlagen: Was Sinn macht, wissen die Spezialisten der Gontenschwiler Firma genau. Mit Roland Heiz und seinem Team Kontakt aufzunehmen, ist der erste und beste Schritt. «Wir bieten Komplettlösungen, die wir zusammen mit den Auftraggebern evaluieren», so Heiz. Dass man Geld zum Fenster rauswerfen kann, ist nicht neu. Allerdings gehört Geld (dort, wo vorhanden) mit einer soliden und effizienten Lösung gut investiert aufs Dach. «Wir begleiten die Leute sogar bei einer allfälligen Selbstmontage», wie Roland Heiz erklärt. Um Interessierte über die Solartechnik informieren und beraten zu können, lädt die eatec Elektro Automation GmbH am 15. September zu einem Solar-Frühstück von 8.00 bis 12.00 Uhr in die Firmenräumlichkeiten an der Haldenstrasse 163 (vis-à-vis Volg) nach Gontenschwil ein. Dieser Morgen soll zu einer runden Sache werden. Genau so, wie es das neue Firmenlogo mit der Kugel und stilisierter Leiterplatte symbolisiert. Übrigens: Jene Kunden, die bis Ende 2018 eine Bestellung aufgeben, erhalten zwei Solarmodule als Geschenk.

Infos auch unter www.eatec.ch

Montag, 25.06.2018

Kennen Sie Michelle Gloor ... die Leichtathletin?

Text: Elsbeth Haefeli, Bild: athletix.ch

Die zielstrebige junge Frau besucht das Sportgymnasium an der Alten Kanti in Aarau und ist unter den Sprintern bereits in aller Munde. Die allererste Medaille ergatterte sie vor Jahren beim «schnellsten Gontenschwiler». Inzwischen ist sie Schweizer Meisterin im 60-m-Lauf sowie Aargauer Rekordhalterin bei den Erwachsenen und im Nachwuchsbereich. Michelle durfte auch bereits ein paar Staffel-Kadertrainings von Swiss Athletics absolvieren und richtet ihren Fokus nun auf die Teilnahme an der U20-EM 2019 in Rumänien. Sie läuft auf einem anforderungsreichen und steinigen Weg in die Zukunft.

Michelle, wann hast du deine Begeisterung für den Sport entdeckt?
Was die Leichtathletik betrifft, begann alles beim schnellsten Gontenschwiler. Zu dieser Zeit war ich in der Jugi des STV Gontenschwil, nebenbei bin ich noch geritten. Ich merkte bald, dass ich sehr ehrgeizig bin und in einem Leistungssport gefördert werden möchte. 2014 kam ich über den Turnlehrer zur Leichtathletikriege des BTV Aarau.

Wie hast du es mit den restlichen Disziplinen in der Leichtathletik?
Lacht. Als Werferin sehe ich mich definitiv nicht. Alles, was weiter als 200 m ist, kann ich mir auch nicht vorstellen. Weitsprung möchte ich mal ausprobieren. Ich bin ein schnellkräftiger Mensch. Auch an einem 7-Kampf würde ich gerne einmal mitmachen.

Welchen beruflichen Weg wirst du nach dem Sportgymnasium einschlagen?
Hm, gute Frage. Das Sportgymnasium dauert nun noch drei Jahre. Nach meinem Maturaabschluss findet gerade eine WM statt. Wenn ich mich bis dann sportlich etabliert habe, konzentriere ich mich ein Jahr lang voll auf die Leichtathletik. Ansonsten werde ich gleich mit dem Studium Richtung Geschichte oder Architektur beginnen. Irgendwann werde ich Geld verdienen müssen, da die Leichtathleten im Vergleich zu Fussballern keine Einnahmen haben. Bei uns läuft alles über Sponsoring.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?
Am liebsten sehe ich mich, zusammen mit einem Team und einem Freund, der meine Leidenschaft teilt, in den Vorbereitungen für die Olympiade 2028. Das ist mein Traum!

Was war dein schönstes Sportlererlebnis?
Der Schweizermeister Titel über 60 m in diesem Jahr in der Halle und das gleich in meinem ersten U20-Jahr. Das war die Belohnung für alles, worauf ich für den Sport in den letzten Jahren verzichtet habe.

Wie motivierst du dich, wenn dir mal alles zu viel wird und du einfach nur müde bist?
Ich höre sehr viel Hip-Hop-Musik und Old-School-Rap. Zudem zeichne ich sehr gerne. So kann ich mich in meinen Fantasien verlieren und mich erholen.

Welche Persönlichkeit hättest du gerne einmal getroffen?
Als Frau am liebsten Lady Diana. Ich finde, sie war eine sehr starke Persönlichkeit und ging ihren Weg, trotz aller Grenzen, die ihr gesetzt wurden. Und als Mann Jesse Owens, der amerikanische Sprinter. Er war dunkelhäutig und hatte es zur Zeit der Rassentrennung und während des zweiten Weltkriegs sehr hart.

Auf welche drei Smartphone-Apps möchtest du auf keinen Fall verzichten?
Meine Musikapp, Whats App und das App von Antidoping Schweiz. Dort sehe ich, welche Medikamente verbotene Substanzen enthalten, falls ich mal etwas brauche.

Was war der beste Rat deiner Eltern?
Ich soll immer Freude haben, bei allem was ich tue! Freude sei das Wichtigste.

Was bereitet dir, ausserhalb deiner sportlichen Erfolge, riesige Freude?
Mit den richtigen Leuten bei einem guten Essen diskutieren und zusammen lachen.

Wofür bist du dankbar?
Für meine Gesundheit und dass ich ein Umfeld habe, das mich in guten und weniger guten Zeiten unterstützt.

Was ist dir sonst noch ein grosses Anliegen?
Wir U20-Frauen des BTV Aarau haben uns für den Europacup in Portugal qualifiziert. Um Flug, Unterkunft, Materialtransport und Meldegebühren finanzieren zu können, haben wir auf der nationalen Plattform für Sportlerunterstützung «I believe in you» ein Projekt gestartet. Mittels untenstehendem Link kann man uns unterstützen. (Zwinkert) Wir sind für jeden Batzen dankbar:

https://www.ibelieveinyou.ch/ibiy-ch/src/#!/projectdetail/16628/mit-euch-an-den-europacup-die-schweiz-vertreten

Dienstag, 19.06.2018

Neophyten-Aktionstag mit Infostand

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Gontenschwil nutzten die nationalen Neophyten-Aktionstage dazu, die Bevölkerung mit einem Stand vor der Brocki über das aktuelle Thema zu informieren. Invasive Pflanzen im Garten: Früh erkennen und handeln.

Das engagierte Team des Natur-und Vogelschutzvereins nahm das aktuelle Thema zum Anlass, die Bevölkerung aufzuklären und um Empfehlungen abzugeben. Bei einem Teil dieser Pflanzen handelt es sich um exotische Problempflanzen, sogenannte invasive Neophyten. Diese verdrängen die einheimischen Arten und verbreiten sich teilweise extrem schnell. Die unkontrollierte Verbreitung in Gärten und Wäldern muss deshalb aufgehalten werden. Geeignete Massnahmen und eine Liste der problematischen Pflanzen findet man unter neophyt.ch und artenohnegrenzen.ch, gerne gibt auch der Verein fachkundige Auskünfte. Peter Hirt, Jacqueline Züsli, Marcel Widmer sowie Martina von Känel und Laura Hufschmied bilden sich stetig weiter, um ihr Wissen an alle Interessierten weiterzugeben und gezielte Arbeitseinsätze zu planen. Sie freuen sich sehr über die jeweils zahlreichen Teilnehmer an den Einsätzen und begrüssen auch gerne neue Mitglieder in ihrem Verein. Nach intensiver Begehung des Dorfes wurde ein hochproblematischer japanischer Knöterich und ein gefährlicher Riesenbärenklau entdeckt. Beim Arbeitseinsatz an diesem Nachmittag sollte es folglich diesen beiden Problemfällen an den Kragen gehen.

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Mittwoch, 13.06.2018

«Kreatives Handwerk im TONstall

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Bereits zum achten Mal öffnete Sabine Meyer ihren «TONstall» im Gontenschwiler Neulig. Auch in diesem Jahr gab es am Gewölbekellermarkt viel Kreatives zu entdecken. In herzlicher Atmosphäre konnte man sich mit den Ausstellern austauschen und mehr über jedes individuelle Handwerk erfahren.

Dass Holz und Ton sehr harmonisch zueinander passen, bewiesen die getöpferten Werkstücke von Sabine Meyer und die gedrechselten Arbeiten von Heinz Seiler im wunderschönen Gewölbekeller. Auch die liebevoll gestalteten Dekoartikel und Schilder in zarten Pastelltönen von Manuela Graf passen in jedes Haus und jeden sommerlichen Garten. Im Atelier des TONstalls gab es neben der vielfältigen Auswahl an Tonkreationen auch Schmuck aus der Schmuck-Nische, Feines und Kreatives von Lumaris aus Triengen oder handgemachte Korbwaren von Hanna Hunziker aus Walde zu entdecken. Sabine Meyer freute sich sehr über die zahlreichen Besucher. Das gemütliche Beisammensein kam natürlich auch nicht zu kurz. Bei einer Wurst vom Grill oder Kaffee und Kuchen war auch Platz für einen Schwatz mit den Ausstellern. Der Gewölbekellermarkt in dieser Form fand dieses Jahr das letzte Mal statt, so Sabine Meyer. Die kreative und leidenschaftliche Töpferin wünscht sich auf Grund stetiger Entwicklung und vieler neuen Ideen eine Veränderung. Auch für die Zukunft sind Besucheranlässe im TONstall geplant, jedoch werden diese in ein neues Kleid verpackt. Die Ideen werden Sabine Meyer so schnell nicht ausgehen. Ihr kreatives Töpferhandwerk gibt sie auch gerne weiter und bietet regelmässig Kurse an.

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Mittwoch, 13.06.2018

«De schnällscht Gondischwiler» organisiert vom Satus

Text und Bild: Eing.

Dieses Jahr nahmen fast 200 Schülerinnen und Schüler an den Wettläufen teil. Auch dieses Jahr fand die Veranstaltung am Freitagabend statt und fand grossen Anklang bei den Besuchern. Der Turnverein Satus Gontenschwil führte den traditionellen Wettkampf «de schnällscht Gondischwiler» wie gehabt am 1. Juni auf dem Turnhallenplatz in Gontenschwil durch.

Leider war uns Petrus nicht gut gesinnt, und liess ein Gewitter mit starkem Schauer über uns ziehen. Da wir durch dieses miese Wetter einen Renn-Unterbruch hinnehmen mussten, konnten wir leider aus Zeitgründen die Finalläufe nicht durchführen. Aus diesem Grund standen heuer das erste Mal gleich 2 Mädchen auf dem Sieger-Treppchen. Nämlich Larissa Neuenschwander und Anna Habegger (beide 12:38). Als Sieger der Knaben setzte sich Bleon Aradini (11:09) als Sieger durch, und alle drei durften die Pokale, welche von der Valiant Bank in Gontenschwil gesponsert wurden, in Empfang nehmen.

Auch dieses Jahr wurde ein Klassenpreis vergeben, an die Klasse, welche prozentual die grösste Beteiligung am Lauf nachweisen konnte. Noch vor der Rangverkündung wurde die 3./4. Klasse von Frau Bühlmann zum Sieger ernannt.

Da leider nicht mehr alle Läufer anwesend waren, wurde das Fotoshooting vergangene Woche in einer grossen Schul-Pause nachgeholt. Die ganze Klasse freute sich über den gewonnenen Klassenpreis. Der Sponsor, Paul Lüthi AG in Gontenschwil, überreichte ihr Fr. 150.– in bar für die Klassenkasse.

Der SATUS Gontenschwil dankt den Sponsoren ganz herzlich.

Mittwoch, 06.06.2018

Geschäftsübergabe im Malergeschäft Döbeli AG

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Ein Glücksfall für alle Beteiligten. Werner Döbeli, der das seit 1912 bestehende Malergeschäft in der dritten Generation führte, freut sich sehr darüber, das Unternehmen nun in die kompetenten Hände seiner langjährigen Mitarbeiterin Tatjana Wiederkehr zu übergeben.

Die in Unterkulm aufgewachsene Tatjana Wiederkehr hat 1998 das Malerhandwerk bei Werner Döbeli von Grund auf gelernt. Bis auf einen Unterbruch von drei Jahren, in welcher sie in anderen Betrieben Erfahrungen sammelte, und schliesslich die Meisterprüfung absolvierte, war Tatjana Wiederkehr immer im Malergeschäft Döbeli tätig. Nach ihrer Rückkehr im August 2014 war sie die designierte Nachfolgerin. Für Werner und Susanne Döbeli, deren Kinder sich beruflich anders orientierten, war es offensichtlich, dass sie den Betrieb gerne in die kompetenten Hände ihrer Mitarbeiterin geben möchten, um die Weiterführung des Traditionsunternehmens sicherzustellen. Durch die langjährige, gute Zusammenarbeit und später auch durch die Funktion der Stv. Geschäftsführerin, wurde von beiden Parteien stets die gleiche Unternehmensphilosophie vertreten. Die Teamarbeit mit den fünf Mitarbeitenden und den zwei Lernenden steht klar im Vordergrund. Werner und Susanne Döbeli werden bei Bedarf weiterhin stets unterstützend mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ab dem 1. Juli 2018 wird der neue Auftritt des Malergeschäfts auch auf der neuen Website ersichtlich sein. Das Angebot bleibt wie gewohnt erhalten, jedoch wird es um einige kreative Techniken erweitert. Mit moderner Spachteltechnik auf Kalkbasis («Stucco»), eröffnen sich in der fugenlosen Wand- und Bodengestaltung spannende und kreative Möglichkeiten. Am Samstag, 14. Juli von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, freut sich die neue Geschäftsinhaberin auf viele Besucher beim Tag der offenen Tür.

WEMF-beglaubigte Gratisauflage Gontenschwil: 993

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