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Freitag, 12.10.2018

Liebi + Schmid AG: Haushaltsgeräte und Küchenbau

Text und Bild: Jennifer Loosli

Bei Liebi + Schmid AG finden Kunden alles rund um Haushaltsgeräte der Hersteller Schulthess, Miele, Bauknecht und vielen mehr. In den Ausstellungen in Schinznach-Dorf und Frick können sich interessierte Kunden beraten und inspirieren lassen.

Rund 35 Mitarbeiter im Bereich Montage, Service und Küchenbau, im Verkauf Innendienst, Buchhaltung, Büro/Dispo und Lernende kümmern sich Tag für Tag um die Anliegen und Wünsche der Kundschaft. Die Liebi + Schmid AG mit Hauptsitz in Schinznach-Dorf und einem Zweitsitz in Frick überzeugt mit schnellem, effizientem Service und vielen kompetenten Mitarbeitern, die mehrmals im Jahr geschult werden. Als Servicepartner von führenden Haushaltsgerätehersteller wie V-Zug, Bosch und Siemens, werden Reparaturen an sämtlichen Geräten vorgenommen, auch solchen, die nicht bei der Liebi + Schmid AG bezogen wurden. In Frick findet man eines der 50 Miele-Kompetenz-Zentren, die in der ganzen Schweiz bei ausgewählten Unternehmen anzutreffen sind. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 200 m² finden Kunden jegliche Haushaltsgeräte, sowie vorgefertigte Küchen. Von der Planung bis zur Realisierung werden Kunden bei einer neuen Küchenidee bestens betreut. Mit einem Planungsprogramm kann die zukünftige Küche mit einer 3D-Ansicht aus jedem Blickwinkel betrachtet werden. Sanitäre Anpassungen, Kernbohrungen, Zentralstaubsauger und Küchenbauten gehören zu den weiteren Spezialbereichen der Liebi + Schmid AG.

Dienstag, 09.10.2018

Kennen Sie Rahel Fritschi ... die neue Sozialdiakonin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Rahel lebt seit Anfang Jahr mit ihren drei Kindern im Gontenschwiler Pfarrhaus und unterrichtet die Gontenschwiler und Zetzwiler Kinder in Sachen Religion und christlichen Glauben. Mit offenem und herzlichem Wesen geht sie auf alt und jung zu und ihr Händedruck bezeugt, dass jedermann ohne Voreingenommenheit willkommen und wahrgenommen ist.

Rahel, was genau sind deine Aufgaben in unserer Gemeinde?
Ich bin für den Religionsunterricht von der dritten bis zur neunten Klasse, inklusive Konfirmation, zuständig. Dazu gehören der Aufbau des Freizeitangebots im Bereich Kinder und Jugendliche, wie auch Gottesdienste und Seelsorge zu meinen Aufgaben.

Wie sah deine Ausbildung zur Sozialdiakonin aus?
Ich habe vier Jahre lang ein Vollzeitstudium am theologisch-diakonischen Seminar (TDS) in Aarau absolviert. Danach schloss ich mit dem Bachelor in Theologie und Soziale Arbeit in der Kirche ab. Dazu gehörten drei Praktika in Gemeinden und sozialen Institutionen. Begonnen habe ich meinen beruflichen Werdegang aber mit dem KV. Danach arbeitete ich während zwei Jahren in Zürich für eine Menschenrechtsorganisation.

Welches ist im beruflichen Alltag deine grösste Herausforderung?
Da gibt es zwei Sachen: Zum einen wirklich neue Leute für die Kirche zu begeistern und zu gewinnen. Zum anderen die Sozialdiakonie zu leben. Mein Beruf ist Berufung. Berufliche und private Beziehungen vermischen sich, was sehr schön ist. Man ist allerdings nie mehr bloss Privatperson.

Was kannst du uns zum Kinderspieltag sagen, der am Sonntag, 21. Oktober, stattfinden wird?
Das Konzept sieht vor, dass Kinder zwischen fünf und elf Jahren einen Tag lang Kirche auf lustige und spannende Art kennen lernen. Für die Kinder bietet sich so die Möglichkeit, biblische Geschichten zu erleben, was früher die Aufgabe der Sonntagsschule unserer Kirche war. Diesen Spieltag wollen wir dreimal pro Jahr durchführen. Weitere Informationen zum Anlass am 21. Oktober können im Inserat dieses Dorfheftlis entnommen werden.

Ist dieser Tag ausschliesslich für reformierte Kirchgemeindemitglieder bestimmt?

Nein, alle sind willkommen!

Hast du noch weitere Pläne, wie du Eltern und Kinder vermehrt in der Kirchgemeinde einbinden möchtest?

Ja, ich möchte mich vermehrt mit dem Team, welches das «Fiire met de Chliine» leitet, vernetzen. Und ich werde regelmässig generationsübergreifende Familiengottesdienste veranstalten.

Was ist deine Überzeugung, wenn es um die Begleitung von Kindern zum christlichen Glauben geht?
Ich freue mich, mit den Kindern ein Stück ihres Weges unterwegs zu sein und ihnen zu zeigen, dass sie bedingungslos geliebt werden und wertvoll sind. Sie dürfen so auch Gott als Vater kennenlernen, der für uns da ist. Schlussendlich und zusammenfassend versuche ich ihnen zu vermitteln, dass wir untereinander diese Nächstenliebe leben sollen.

Wie erklärst du deinen Kindern die Bibel?
Für mich ist die Bibel voller Geschichten über Menschen, die auf unterschiedlichste Art mit Gott unterwegs gewesen sind. Das ist es, was ich meinen Kindern aufzeige.

Welche Eigenschaft schätzt du an dir am meisten?
Meine positive und fröhliche Art. Ich gehe aufs Leben und die Menschen zu, ohne grosse Erwartungen.

Worauf freust du dich, wenn du in die Zukunft schaust?
Ich freue mich auf viele spannende Begegnungen mit Menschen aus unseren Dörfern und, dass die Kirche wieder ein Ort wird, wo man Freundschaft pflegt und füreinander da ist.

Mittwoch, 26.09.2018

20 Jahre: Jetzt kann der HUWA-Chef jubilieren

Text und Bild: Thomas Moor

Meistens sind es ja die Mitarbeiter, die für ihre langjährige Firmentreue geehrt werden und so den Sprung in die lokale Presse schaffen. Für einmal gibt es ein erfreuliches Jubiläum aus der Chef-Etage zu vermelden. Sämi Hunziker, Patron der Firma HUWA, feiert sein 20-Jähriges.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Das kann niemand besser beurteilen, als der Inhaber der R. Hunziker AG in Gontenschwil, Samuel Hunziker. Und wenn von der Gontenschwiler Firma die Rede ist, spricht man im Volksmund kurz und bündig von der HUWA. Ein Name, der schweizweit in vieler Leute Munde, oder besser gesagt in vieler Leute Waschküchen ist. Seit über 100 Jahren werden in Gontenschwil Waschmaschinen der Marke HUWA produziert. Qualität und Langlebigkeit, verbunden mit Bedienerfreundlichkeit, sind die Markenzeichen der HUWA-Waschmaschinen und -Wäschetrockner. Werte, denen Samuel Hunziker als Firmeninhaber in dritter Generation ebenfalls verpflichtet ist.

Sein handwerkliches Rüstzeug holte sich Hunziker bei der Firma Erowa AG in Reinach. Dort machte er die Lehre als Maschinenmechaniker in Fachrichtung Werkzeugbau. «Ein genialer Lehrbetrieb», wie Samuel Hunziker zurückblickt. Nach der Lehrer besuchte er die Handelsschule und schloss diese mit Erfolg ab. Weiter folgten diverse Verkaufsschulen, um für den Einstieg in den Familienbetrieb gerüstet zu sein. Auf den Lorbeeren ausruhen kam für den jungen Berufsmann nicht in Frage. Innovativ, zielstrebig, offen für Neues und der in die Zukunft gerichtete Blick, sind ganz offensichtlich Gene, die dem heutigen Geschäftsführer damals schon in die Wiege gelegt wurden.

Am 1. Oktober 1998 war es dann soweit: Samuel Hunziker trat in den Familienbetrieb ein. «Tätig war ich in der Blechbearbeitung», wie er erklärt. Zudem war er zuständig für das Programmieren der Maschinen. Mit modernen CNC-Stanzmaschinen und -Abkanntpressen war man auf dem modernsten Stand der Technik und auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Etwas, was auch heute noch Gültigkeit hat. Will man im hartumkämpften Orchester der Waschmaschinenanbieter eine der ersten Geigen spielen, ist stehenbleiben nämlich strengstens verboten. Und so gesehen stand der Gontenschwiler Betrieb immer wieder für Investitionen und Innovationen. Aber auch Offenheit für Neues. So wie Samuel Hunziker, als er 2001 in einen Blitz-Serviceeinsatz musste. «Von der Elektronik hatte ich damals noch keine grosse Ahnung», wie er zugibt. Dieses Blatt hat sich in der Zwischenzeit längstens geändert. Mit learning by doing hat er sich ein fundiertes Fachwissen angeeignet, das ihn heute zu einem kompetenten Servicetechniker macht. Und so ist der Chef für Ferienablösungen und wenn das Arbeitsvolumen extrem hoch ist, immer wieder im Aussendienst anzutreffen. Der Service und die hohe Verfügbarkeit sind ebenfalls ein typisches HUWA-Markenzeichen. Die Servicedienstleistungen wurden sogar im Konsumentenmagazin K-Tipp gelobt. Apropos Lob: Damit geizt Samuel Hunziker, der zusammen mit seiner Frau Sarah die Firma 2011 übernommen hat, ebenfalls nicht. Als Gründe für den Firmenerfolg sieht er unter anderem nämlich die vielen langjährigen Mitarbeiter. Heute besteht die Belegschaft aus 15 Fachkräften inklusive Teilzeitangestellten. Pro Jahr verlassen rund 800 bis 1000 Waschmaschinen und Wäschetrockner den Hauptsitz im Gontenschwiler Industriegebiet. Unter anderem auch die sparsamste bodenbefestigte HUWA-Waschmaschine, die 2012 als Weltneuheit gefeiert werden konnte.

Freitag, 21.09.2018

Erzähltal: Pilotenleben

Text und Bild: Eing.

Der Begriff Erzähltag machte auch an diesem Anlass seinem Namen alle Ehre: Zwei erfahrene Piloten – Werner Frey und Dominik Simmen – erzählten auf unterhaltsame Weise aus ihrem Berufsalltag. Ein rundum gelungener Anlass.

Ursula Kaufmann, Präsidentin der Kulturkommission Gontenschwil, konnte im Saal des Restaurants Geisshof rund 80 Personen begrüssen. Sie führte ausgezeichnet und auf lockere Art und Weise durch den Anlass.

Am Tisch sassen zwei erfahrene Berufspiloten: Auf der einen Seite Werner Frey, ein ehemaliger Gontenschwiler. Er hat sein ganzes Berufsleben in der Fliegerei verbracht. Er arbeitete als Helikopterpilot und anschliessend war er als Linienpilot auf der ganzen Welt unterwegs. Heute ist er 69-jährig und pensioniert. Auf der anderen Seite sass der erst 28-jährige Dominik Simmen, ebenfalls ein Gontenschwiler. Er ist sehr jung in die Fliegerei eingestiegen und arbeitet heute als Basisleiter und Instruktor bei der Airport Helicopter AHB AG in Neudorf LU. Dominik hat seine vielversprechende berufliche Karriere noch vor sich. Bei beiden Piloten wurde der faszinierende Traum vom Fliegen Wirklichkeit. So erzählten die beiden spannenden Persönlichkeiten ausführlich aus ihrem Pilotenleben.

Die Zuhörer vernahmen wie ihre fliegerische Vorschulung verlief, wie sie mit sichtlichem Stolz ihren ersten Alleinflug unternahmen und ihr Pilotenbrevet in Empfang nehmen durften. So konnten sie ihre spannende Pilotenlaufbahn starten. Dazu gehört natürlich nicht nur die eigentliche Flugzeit, sondern auch die minutiösen Vorbereitungen auf jeden einzelnen Flug. Der aufmerksame Zuhörer merkte sofort, in der Fliegerei wird nichts dem Zufall überlassen. Mit einem Schmunzeln erzählten die beiden Piloten auch die eine oder andere spannende Reminiszenz aus ihrem Flugalltag. Schliesslich konnten auch die Zuhörer ihre eigenen Frage stellen und erhielten natürlich aus berufenem Munde eine fundierte Antwort.

«Würden Sie die Pilotenlaufbahn wiederum ergreifen?», fragte Ursula Kaufmann zum Schluss der Erzählrunde. Beide Piloten waren sich einig. Sie würden sofort und ohne zu Zögern wieder diese Laufbahn einschlagen. Fliegen fasziniert halt.

Beim anschliessenden Apéro, den die Kulturkommission offerierte, nutzten viele Besucher die Gelegenheit, die beiden Piloten auch persönlich kennenzulernen. Bald lockte der auf der nahen Wiese des benachbarten Landwirtschaftsbetriebs stationierte Helikopter Robinson RH22 die Besucher ins Freie. Da durfte natürlich das eine oder andere Erinnerungsfoto nicht fehlen.

Dienstag, 18.09.2018

Supermoto: Eine grosse Kiste erfolgreich gestemmt

Text und Bild: Thomas Moor

Für jeden etwas dabei – ob für Fahrer oder für Zuschauer: Die Schweizer Supermoto-Szene sorgte Mitte September für Action und spektakulären Motorsport. Gontenschwil wurde zu einem Mekka für Motorsportbegeisterte. Die insgesamt rund 4000 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Ihnen wurde packender Rennsport auf der anspruchsvollen Strecke im Industriegebiet Mättenfeld praktisch nonstop geboten. Dass die Schweizer Supermoto-Szene überhaupt in Gontenschwil gastieren konnte, lag zum einen an den Firmeninhabern, die geschlossen grünes Licht für diesen Sportanlass gegeben haben. Nicht zu vergessen der GS-Club Oberwynental, der mit rund 100 Freiwilligen (inkl. Gastro-Team) eine grosse Kiste bravourös gestemmt und viel Schweiss und Herzblut in den Anlass investiert hat. «Die Rückmeldungen waren bisher alle positiv», wie OK-Präsident Ruedi Märki einen Tag nach der Veranstaltung sagte. Und auch Schweizer Supermoto-Crack Daniel Müller aus Muri sprach – stellvertretend für wohl alle Fahrer – von einer Topveranstaltung. «Das Fazit unmittelbar nach den zwei Renntagen fällt positiv aus», wie Ruedi Märki betont. Ob es eine Zweitauflage geben wird, liess er noch offen. Zuerst müsse alles sauber abgeschlossen sein und alle Zahlen auf dem Tisch liegen, wie er realistisch und richtig sagte.

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Donnerstag, 06.09.2018

In Gontenschwil waren die Cowboys und Countrygirls los

Text und Bild: Jennifer Loosli

Michèle Hennig ist begeistert von dieser neuen Methode, welche den Kundinnen und Kunden dauerhaft zu gesundem und glänzendem Haar verhilft. Mit Inhaltsstoffen aus der Natur, der bereits im Haar vorhandenen Substanz Keratin und der richtigen Anwendung, ist es möglich, fantastische Ergebnisse zu erzielen.

Botox für ihr Haar? Die revolutionäre Weltneuheit in der Coiffeurbranche macht dasselbe für das Haar, was Botox für die Haut macht. Durch den Anti-Aging-Effekt wird die Struktur geglättet. Die tierversuchsfreie und natürliche Produktelinie beinhaltet Granatapfelextrakt, Moringa (afrik. Baum) und die Haareigensubstanz Keratin. Mit einem Vorbereitungshampoo wird die Cuticula (oberste Schicht) des Haares geöffnet, der ph-Wert des Haares angepasst und somit gezielt dafür vorbereitet, die darauffolgenden Wirkstoffe optimal aufnehmen zu können. Ausserdem wird von Michèle Hennig und ihrem, für diese Technik ebenfalls ausgebildetem Team, im Vorfeld eine Haarmessung durchgeführt, um den Vorher-Nachhereffekt noch besser zu dokumentieren. Der «Keratin Filler» der Schweizer Firma Trinity Haircare, stärkt das Haar von innen heraus, schützt es vor UV-Strahlen, verleiht ihm Glanz und eine bessere Stabilität. Mit einer Air-Brush-Pistole wird der Wirkstoff aufgetragen und vorsichtig in die geöffnete Haaroberfläche einmassiert. Die Abschlussbehandlung, welche die selben natürlichen Inhaltsstoffe aufweist und zusätzlich mit pflegender Sheabutter ergänzt wurde, erfolgt in Form einer Haarmaske. Durch das «Auffüllen» des haareigenen Keratins, kann von Umwelteinflüssen, Meerwasser oder Färbemitteln strapaziertem Haar, neue Energie, Kraft und Volumen verliehen werden. Um ein spürbares Ergebnis über Monate hinweg zu erzielen, sind ca. drei bis vier Sitzungen notwendig. Für detaillierte Auskünfte und Informationen zu dieser Neuheit steht das kompetente Coiffure-Peter-Team gerne zur Verfügung.

Donnerstag, 06.09.2018

Eine neue Haartherapie – Jetzt bei Coiffure Peter

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Michèle Hennig ist begeistert von dieser neuen Methode, welche den Kundinnen und Kunden dauerhaft zu gesundem und glänzendem Haar verhilft. Mit Inhaltsstoffen aus der Natur, der bereits im Haar vorhandenen Substanz Keratin und der richtigen Anwendung, ist es möglich, fantastische Ergebnisse zu erzielen.

Botox für ihr Haar? Die revolutionäre Weltneuheit in der Coiffeurbranche macht dasselbe für das Haar, was Botox für die Haut macht. Durch den Anti-Aging-Effekt wird die Struktur geglättet. Die tierversuchsfreie und natürliche Produktelinie beinhaltet Granatapfelextrakt, Moringa (afrik. Baum) und die Haareigensubstanz Keratin. Mit einem Vorbereitungshampoo wird die Cuticula (oberste Schicht) des Haares geöffnet, der ph-Wert des Haares angepasst und somit gezielt dafür vorbereitet, die darauffolgenden Wirkstoffe optimal aufnehmen zu können. Ausserdem wird von Michèle Hennig und ihrem, für diese Technik ebenfalls ausgebildetem Team, im Vorfeld eine Haarmessung durchgeführt, um den Vorher-Nachhereffekt noch besser zu dokumentieren. Der «Keratin Filler» der Schweizer Firma Trinity Haircare, stärkt das Haar von innen heraus, schützt es vor UV-Strahlen, verleiht ihm Glanz und eine bessere Stabilität. Mit einer Air-Brush-Pistole wird der Wirkstoff aufgetragen und vorsichtig in die geöffnete Haaroberfläche einmassiert. Die Abschlussbehandlung, welche die selben natürlichen Inhaltsstoffe aufweist und zusätzlich mit pflegender Sheabutter ergänzt wurde, erfolgt in Form einer Haarmaske. Durch das «Auffüllen» des haareigenen Keratins, kann von Umwelteinflüssen, Meerwasser oder Färbemitteln strapaziertem Haar, neue Energie, Kraft und Volumen verliehen werden. Um ein spürbares Ergebnis über Monate hinweg zu erzielen, sind ca. drei bis vier Sitzungen notwendig. Für detaillierte Auskünfte und Informationen zu dieser Neuheit steht das kompetente Coiffure-Peter-Team gerne zur Verfügung.

Montag, 03.09.2018

Kennen Sie René Bolliger ... den Schiedsrichter?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

René, was ist Fussball für dich?
Fussball nimmt in meinem Leben einen grossen Stellenwert ein. Dieses Hobby begleitet meine Familie und mich schon seit Langem. Die Kinder sind mit Fussball gross geworden und meine Frau hat sich auch immer dafür interessiert. Während eines Spiels schaue ich aber jeweils mehr auf den Schiri, als auf die Spieler. Fussball bedeutet für mich seit fünfzehn Jahren, als Schiedsrichter aktiv zu sein.

Gibt es etwas, das dich an der diesjährigen WM speziell gefreut hat?
Das waren vor allem die tollen Schiedsrichterleistungen. Aber auch, dass die WM gut organisiert war.

Was hat dich eher gestört oder befremdet?
Die vorgetäuschten Verletzungen der Spieler. Aber auch der VAR (video assistant referee), welcher während dem Spiel eingesetzt wird, um die Fehlentscheide des Schiris zu korrigieren. Diese minimieren sich somit, was natürlich wichtig ist, weil es ja bekanntlich um sehr viel Geld geht. Anderseits verlieren die Schiedsrichter dadurch an Autorität, was nicht nur Vorteile hat.

Wäre an einer WM dabei zu sein, der absolute Wunschtraum eines Schiedsrichters?
Für einen jungen, ambitionierten Spitzenschiri sicher. Bei mir ist dieser Zug jedoch längst abgefahren.

Welche Schiedsrichterpersönlichkeit beeindruckt dich speziell und weshalb?
Pierluigi Collina und Massimo Busacca waren früher meine Idole. Die beiden haben mich absolut beeindruckt mit ihren meist fehlerlosen Leitungen der Spiele.

Womit motivierst du junge Leute, eine Schiedsrichterausbildung anzustreben?
Die meisten Junioren wollen natürlich lieber Fussballspielen als Schiedsrichtern. Als Verein muss man aber pro zwei Mannschaften einen Schiedsrichter stellen. So müssen wir regelmässig Junge motivieren, sich ausbilden zu lassen. Mit Argumenten wie «Lebensschule» und «Persönlichkeitsentwicklung» kann man sie in diesem Alter nicht wirklich begeistern. Was zählt sind dann schon eher die finanziellen Aussichten. Die Entschädigung pro Spiel liegt zwischen achtzig und hundert Franken, was natürlich neben dem Lehrlingslohn einen schönen Zustupf bedeutet.

Wie aufwändig ist die Ausbildung?
Nach einem dreitägigen Kurs ist man bereits offizieller Schiedsrichter. Dann fängt der junge Schiedsrichter bereits mit dem Leiten der Spiele von C-Junioren an. Während der ersten Partien ist jeweils ein Coach anwesend, der den Neuschiedsrichter betreut. Es werden auch regelmässig obligatorische Kursabende veranstaltet, die Wissen und neue Regeln vermitteln.

Gibt es eine wichtige Lebenserfahrung, die du vor allem dank deinem Amt als Schiedsrichter gelernt hast?
Als Schiedsrichter musst du zweiundzwanzig Charaktere unter einen Hut bringen, was nicht immer einfach ist. Am Ende des Spiels sind elf davon glücklich und die restlichen elf enttäuscht. Vor allem habe ich gelernt, in hektischen Situationen ruhig zu bleiben und ohne Vorurteile auf die Menschen zuzugehen.

Was kannst du uns über Gewalt gegen Schiedsrichter sagen?
In seltenen Fällen sind Schiris im Aargau körperlich attackiert worden. Diese Vergehen werden mit hohen Bussen und langen Sperren bestraft. Verbal muss man sich allerdings einiges anhören. Geht es unter die Gürtellinie, wehre ich mich mit gelben und roten Karten. Junge Schiedsrichter müssen sich jeweils mehr gefallen lassen, weil ihnen die Routine fehlt und sie sich noch nicht so gut durchsetzen können.

Der FC Gontenschwil will sich ab nächster Saison vermehrt der Nachwuchsförderung widmen. Wie sieht das konkret aus?
Wir sind mit zehn Juniorenteams (A- bis G-Junioren) in die neue Saison gestartet. Ziel ist es auch, ältere Junioren in die erste Mannschaft einzubauen, da viele Spieler im aktuellen 2.-Liga-Kader im Seniorenalter, also über dreissig Jahre alt sind.

Wie sieht für dich ein perfekter Sommertag aus?
Einen Match anschauen oder selber leiten. Ich bin aber auch sehr gerne mit offenen Augen in der Natur unterwegs und erfreue mich an neu entdeckten Vogelarten und Schmetterlingen.

Mittwoch, 22.08.2018

Ein Trio für alle Fälle

Text und Bild: fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Gemeinsam mit der Unterstützung von Martin Haller und Matthias Richner leitet Markus Gloor das Bauamt seit über 4 Jahren.

Zu tun gibt es für die Mitarbeiter der Gemeindewerkdienste immer etwas. Die verschiedenen Jahreszeiten machen diesen Beruf sehr abwechslungsreich. Unterhaltsarbeiten rund um die öffentlichen Gebäude, der Gewässerunterhalt oder auch die Mithilfe bei Erdbestattungen erfordern den Einsatz des Bauamtes das ganze Jahr. Je nach Saison ist oft das Wetter der Taktgeber. Bei heftigen Gewittern oder Schneefällen muss schnell reagiert werden. Nicht alle Aufgaben sind exakt planbar, jedoch mache dies den Beruf immer wieder spannend, so der Bauamtsvorsteher und gelernte Maurer, Markus Gloor. Rund 40 Stunden beträgt der Aufwand, die 53 km Gemeinde- und Kantonsstrassen mit der Wischmaschine zu reinigen. Während diese Aufgabe meist recht gut planbar ist, erfordert der Winterdienst natürlich mehr spontanen Einsatz. Die Herausforderung darin besteht in den über 200 Metern Höhendifferenz des höchsten Punktes im Brünnelichrüz und des tiefsten bei der Kläranlage. Dass da die Schneeverhältnisse variieren können, liegt auf der Hand. Da die Vorgaben des reduzierten Winterdienstes eingehalten werden müssen, ist es nicht immer einfach, allen Bürgern auf die Schnelle gerecht zu werden. Nach den Sommerferien stand die Unkrautvernichtung an Strassen und Wegrändern an. Die Mischung aus Heisswasser, Essig und Kokosfettsäure ermöglicht den Bauämtern eine umweltfreundliche und effektive Bekämpfung ohne Chemie. Nach dem Informationsaustausch mit benachbarten Bauämtern und Gärtnern sowie Besichtigungen und Vorführungen dieses Geräts, wird dieses nun in diversen Gemeinden erfolgreich eingesetzt.

Mittwoch, 22.08.2018

Rein ins kühle Nass: Gutenberg-Jüngerinnen getauft

Text und Bild: Thomas Moor

Die Druckerbranche ist einem steten Wandel unterzogen. Eine schöne Tradition bleibt gottseidank unverändert: die Gautschete. Kürzlich wurde der alte Buchdrucker- und Schriftsetzerbrauch beim Drucksachenexpress/Schüch-Verlag AG in Gontenschwil feierlich zelebriert.

Die Kirchturmuhr schlug vier Uhr nachmittags, als die Packer im Drucksachenexpress und in der Schüch-Verlag AG ihres Amtes walteten. Im Visier hatten sie die beiden Lehrabgänger, Polygrafin Carolina Schöpfer und Printmedien-Verarbeiterin Jennifer Ortiz Buitrago. Nein, für sie gab es kein Entkommen. Sie wurden in einen Postpäckliwagen verfrachtet und dann ging es zum Ort des Geschehens. Genauer: Zu einem wunderschön blauen Kinderpool, wo ein kühles Bad – oder eben die Gautschete – auf die beiden wartete. Nachdem die Packer die beiden Damen ins kühle Nass befördert hatten, waltet Hanspeter Hagmann als Gautschmeister seines Amtes. «Packt an! Lasst seinen Corpus Posteriorum fallen auf diesen nassen Schwamm, bis triefen seine beiden Ballen. Der durstigen Seele gebt ein Sturzbad obendrauf. Das ist dem Sohne Gutenbergs die beste Tauf», wie er vor versammelter Schar verlauten liess. Mit der Gautschete werden den Lehrlingen die schlechten Gewohnheiten aus der Lehrzeit abgewaschen, wie es eine Überlieferung besagt. Die Gewohnheiten von Carolina Schöpfer und Jennifer Ortiz Buitrago dürften so schlecht nicht sein. Beide bleiben dem Drucksachenexpress und der Schüch-Verlag AG nämlich weiterhin erhalten.

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Dienstag, 14.08.2018

Generationen im Klassenzimmer Gontenschwil

Text und Bild: Eing.

Pro Senectute Aargau engagiert sich schon einige Jahre für den generationenübergreifenden Austausch. Mit dem Angebot «Generationen im Klassenzimmer» wird dieser Austausch in Zusammenarbeit mit den Schulen aktiv gefördert.

Seniorinnen und Senioren nehmen als Freiwillige regelmässig am normalen Unterricht teil. Im Vordergrund steht dabei die Beziehung zwischen den Generationen innerhalb des schulischen Rahmens. Pro Senectute Aargau und die Schule Gontenschwil informieren an der Veranstaltung vom Donnerstag, 20. September 2018, 16.30 Uhr, in der Aula der Schule Gontenschwil über das Angebot und hoffen, zahlreiche ältere Menschen für ein freiwilliges Engagement zu begeistern.

Schon in den Neunzigerjahren starteten erste Schulklassen Versuche mit Seniorinnen und Senioren als freiwillige Helfer in Schule, Hort und Kindergarten. Brücken bauen zwischen Kindern und Senioren – dieser Gedanke steckt hinter dem Angebot «Generationen im Klassenzimmer», das Pro Senectute Aargau zwischenzeitlich in mehreren Gemeinden durchgeführt hat. In Reinach, Teufenthal, Birrwil, Schmiedrued-Walde und weiteren Gemeinden im Kanton Aargau ist dieses Angebot bereits erfolgreich gestartet worden.

Eine Seniorin, ein Senior besucht regelmässig jeweils an einem halben Tag pro Woche eine Schulklasse. Bei dieser unentgeltlichen Freiwilligenarbeit begegnen sich somit drei Generationen in der Schule. Für alle Beteiligten steht dabei die Bereicherung auf der Beziehungsebene im Vordergrund. Die Kinder erhalten eine zusätzliche Bezugsperson und die Seniorinnen und Senioren werden als unterstützende Klassenbegleitung geschätzt. Zeit, Geduld, unterschiedliche Lebenserfahrungen, Spontaneität, Lebhaftigkeit und Neugier sind zentrale Faktoren dieser Begegnung. Ein Lebenskundeunterricht, wie er realer nicht sein könnte.

Interessiert?
Sind Sie durch den Artikel für diese Art Freiwilligenarbeit im Klassenzimmer neugierig geworden? Dann sollten Sie die Informationsveranstaltung nicht verpassen. Alle interessierten Seniorinnen und Senioren sind angesprochen und können sich für den Einsatz im Klassenzimmer melden.

Nähere Auskünfte zum Angebot erhalten Sie auch bei der zuständigen Schulleiterin Brigitte Gautschi, Tel.: 062 773 23 55 oder bei Pro Senectute Aargau in Reinach, Verena Scheurer, Tel.: 062 771 09 04.

Informationsveranstaltung:
Datum: Donnerstag, 20. September 2018
Zeit: 16.30 Uhr
Ort: Aula Schule Gontenschwil

Montag, 13.08.2018

MG-Waldfest: Das isch Musig!

Text und Bild: Thomas Moor

Immer etwas Spezielles: Das ist das Waldfest der MG Gontenschwil im Brünnelichrüz. «Darf man nicht verpassen», wie es einer von vielen Besuchern auf den Punkt brachte.

Mit dem traditionellen Waldgottesdienst wurde der Sonntag gestartet. Ein Gottesdienst, der von Sozialdiakonin Rahel Fritschi gehalten wurde und im Zeichen der Taufe von Alexander Maurer stand. Währenddessen lag hinter dem Festzelt bereits ein feiner Duft in der Luft. Löwen-Wirt Alfred Bolliger mit Grosskind Fabio war daran, Suppe mit Spatz zuzubereiten. 70 Kilo Fleisch, 22 Kilo Gemüse. Damit Küche und Service wie geschmiert liefen, stand neben den Mitgliedern der Musikgesellschaft auch der Satus Gontenschwil im Einsatz. Eine Zusammenarbeit, die auch bei der jüngsten Ausgabe wieder perfekt harmonierte. Musikalisch wurde das Waldfest von der MG Gontenschwil und der MG Zetzwil umrahmt. Wobei die Gontenschwiler Musiker Margrit Leutwyler zu ihrem 90. Geburtstag ein spezielles Ständchen spielten.

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Dienstag, 31.07.2018

Gemütlicher Treffpunkt im mittleren Wynental

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Selbstverständlich hat das «Kafi Bündten» im Alterszentrum in Oberkulm viel mehr zu bieten als Kaffee. Zum Znüni, zum Zmittag und auch zum Zvieri lädt das Bündten-Team bei diesen sommerlichen Temperaturen gerne auch zum gemütlichen Verweilen unter der schönen Pergola ein.

Ein gemütliches Kafi zum Zusammensitzen, Kontakte pflegen, Apéro trinken und einfach geniessen. Susanne Härdi vom Alterszentrum mittleres Wynental freut sich gemeinsam mit ihrem Team über das vielfältige Angebot, welches sie für ihre Gäste in den letzten Jahren stetig ausbauen konnten. Der Handwerker-Znüni-Pass ist ebenso beliebt wie die feinen Mittagsmenues oder die saisonal hausgemachten Erdbeertörtli. Das Kafi Bündten bietet alle zwei Wochen gemütliche Nachmittage mit musikalischer Unterhaltung. Diese Anlässe werden nicht nur von den Bewohnern sehr geschätzt. Das Restaurant hat 365 Tage geöffnet und richtet auf Anfrage gerne auch grössere Anlässe wie Vereinstreffen, Geburtstage oder Familienfeiern aus. Der grosszügige Aussenbereich, welcher mit einer schönen schattenspendenden Pergola gestaltet ist, bietet einen idealen und ruhigen Platz um einen Blick in die gluschtige Glacé- und Coupekarte zu werfen, oder ein erlesenes Glas Wein zu geniessen. Mit dem Erweiterungsbau wird dem Küchenteam künftig eine grosszügigere Küche zur Verfügung stehen. Susanne Härdi sieht positiv in die Zukunft und freut sich sehr, dass sich das kreative Küchen- und Serviceteam dann noch mehr entfalten kann.

Montag, 30.07.2018

Kennen Sie Ruedi Bolliger ... den Altfriedensrichter?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Ruedi Bolliger steht noch heute auf und meldet sich zu Wort, wenn ihm etwas gegen den Strich geht. Den grössten Teil seiner Lebenszeit verbrachte er am Gontenschwiler «Stadtbach» und die Aussage am Ende seiner Amtszeit, dass «die schmutzigsten Geschäfte von jenen Menschen gemacht werden, die mit allen Wassern gewaschen sind», bestätigt den Philosophen in ihm. Gleichzeitig sprüht er vor Vitalität und der Schalk springt ihm aus seinen Augen.

Ruedi, was sind die hauptsächlichen Aufgaben eines Friedensrichters?
Der Friedensrichter schlichtet und vermittelt, wenn es um das Zivilrecht geht. Er ist da, um bei Vertragsrechten, Vermögensforderungen und Ehrverletzungen Klarheit zu schaffen. Er ist die Erstinstanz für Kostenerhebung, Zuständigkeitsabklärung und Fallverwaltung. Bei Bedarf leitet er ein Verfahren ein. Vorher hört er aber zu, schlichtet, versucht nachhaltige Lösungen zu finden und teure Prozesse abzuwenden. Für das Strafrecht ist der Friedensrichter heutzutage nicht mehr zuständig.

Was hast du daneben beruflich gemacht?
Ich war Schreiner und habe mich später noch zum Holztechniker weiter gebildet. Bei Florian Weber gestaltete ich Arztpraxen und Labors. Die letzten Arbeitsjahre war ich in der Alu Menziken beschäftigt. Meine Abteilung schloss aber ihre Tore vor meinem Rentenalter. Ich wurde frühzeitig pensioniert und habe mir danach, auf Anregung meiner Ehefrau, zuhause eine Werkstatt eingerichtet. In dieser arbeite ich heute noch gern.

Welche persönlichen Eigenschaften muss ein Friedensrichter mitbringen?
Gerechtigkeitssinn, Verschwiegenheit, Menschlichkeit und Vorbildfunktion. Beim Holz habe ich gelernt mit «Chnörzen» umzugehen. Als Friedensrichter habe ich diese dann unter den Menschen wieder gefunden.

Welches waren die schwierigen Momente als Friedensrichter?
Erbschaftsstreite waren jeweils schwierig zu führen. Auch Nachbarschaftsstreite wegen Bäumen waren immer sehr emotional. Da werfen sich die Leute «Schlötterlig» an den Kopf wegen Schattenwurf und Holzwert eines Baumes. Diese Streitigkeiten haben mit dem verdichteten Bauen zugenommen. Auch über 150-jährige Grundbucheinträge, welche den heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen, machen die Arbeit komplex und bedürfen oft unentgeltlicher Rechtsberatung.

Was war spannend und hat dir Freude bereitet?
Das Friedensrichteramt war für mich eine Lebensschule. Es gab zu meiner Zeit viel Ermessensspielraum für den Friedensrichter und man hatte mehr Möglichkeiten um gemeinsam nachhaltige Lösungen zu finden. Jedes Verfahren, das mit einem Vergleich abgeschlossen werden konnte, war für mich ein Erfolgserlebnis.

Hattest du einen beruflichen Wunschtraum?
Ich wäre gerne Bauer oder Pianist geworden. Beides habe ich mir im Alter ein wenig erfüllt. Ich habe mir nach der Pensionierung ein Pferd gekauft. Mit dem Rössli Arabell hatte ich eine besondere Mensch-Tier-Verbindung. Reiten und Fahren über Felder und durch Wälder, waren schönste Naturerlebnisse. Heute bin ich noch Mitglied der Nostalgie Kavallerie Schwadron 1972 als Museumshandwerker. Auch den Pianisten habe ich ein bisschen verwirklicht. Ich habe irgendwann ein Klavier gekauft, nehme seither Klavierunterricht und übe fast täglich. Irgendwann möchte ich mich noch an einen Flügel setzen können (schmunzelt).

Was ist für dich eine bedeutende Errungenschaft der letzten Jahrzehnte für die Menschheit?
Durch die rasante Entwicklung der elektronischen Hilfsmittel ist unser Leben, auch dank Teilzeitarbeit, viel flexibler und freier geworden.

Worauf freust du dich, wenn du am Morgen aufwachst?
Auf das Riesengeschenk des Lebens.

Was sind für dich die grossen Herausforderungen im Alter?
Mein Vorsatz lautet: Statt dem Leben mehr Tage, den Tagen mehr Leben zu geben.

Was hat dich in letzter Zeit beeindruckt?
Das war der Vortrag einer Theologin über den «Mut zum unzeitgemässen Leben». Themen wie Demut, Achtsamkeit, Gelassenheit und Dankbarkeit haben mich dabei sehr angesprochen. Diese sind tiefgründig und begleiten mich nun.

Gibt es etwas, das du dir wünschst?
Ich wünschte mir einen regelmässigen Austausch unter alleinstehenden Frauen und Männern zu Themen des Lebens. Dieser müsste von einer örtlichen Organisation, z.B. von der Kirche, ins Leben gerufen werden.

Was könntest du heute am ehesten entbehren oder abgeben?
Übermässiger Konsum. Mich bringt die Einfachheit im Leben weiter. Mein Haus würde ich abgeben, wenn ich meine Schreinerwerkstatt betreiben könnte.

Was ist für dich die Frage aller Fragen?
Wie viel Wachstum verträgt unsere Region? Der quantitative kommt leider immer noch vor dem qualitativen Wachstum.

Montag, 30.07.2018

Ein Jubiläumsjahr für die Garage Gloor AG

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die erfolgreiche VW-Vertretung in Gontenschwil kann in diesem Jahr neben 60 Jahre Betriebsjubiläum und 70 Jahre VW-Import in der Schweiz auch die internen Jubiläen der treuen Mitarbeiter feiern.

Für ein erfolgreiches Unternehmen braucht es kompetente Mitarbeitende und gute Teamarbeit. Roland Gloor schätzt die Arbeit seiner treuen Mitarbeiter sehr und betont wie wertvoll es ist, wenn diese dem Unternehmen über Jahrzehnte treu bleiben. Bereits seit 40 Jahren wartet und repariert Rolf Bolliger die Fahrzeuge kompetent. Er blieb über all die Entwicklungen im Fahrzeugbau stetig am Ball und verfügt somit über sehr wertvolle Erfahrungswerte. Stefan Hascher arbeitet seit 10 Jahren im Betrieb und ist im Kundendienst und der Werkstatt als Serviceleiter tätig. Wo handwerklich gearbeitet wird, fallen auch administrative Aufgaben an. Seit 10 Jahren ist Ruth Frey für die Administration und den Empfang zuständig. Um diese Jubiläen gebührend zu feiern und den Mitarbeitenden für ihren Einsatz zu danken, ist bereits ein interner Anlass geplant. Neben den laufenden Sonderangeboten von VW Schweiz, möchte Roland Gloor in diesem Jahr auch seinen treuen Kunden mit zusätzlichen Aktionen danken. Der persönliche Kontakt und das Vertrauen haben einen grossen Stellenwert in dieser Branche. Für die Garage Gloor AG ist neben den Serviceleistungen und dem Verkauf von PKW und Nutzfahrzeugen auch die Vermietung von Transportern und Kleinbussen ein wichtiges Segment. Für den Wochenendausflug oder einen Tag auf dem Bike beispielsweise, wurde vor kurzem ein VW Multivan in die Mietflotte aufgenommen. Mit Markise, Veloträger, Stühlen und Tisch ausgestattet, der ideale Begleiter für Ausflüge und kurze Reisen. Mit einfachem Aufwand bietet das praktische Fahrzeug eine sehr komfortable Schlafmöglichkeit. Der 2.0 TDI DSG Multivan Freestyle mit 150 PS ist ausserdem mit Navigationsgerät und einer Anhängerkupplung ausgestattet. Zu den aktuellen und neuen Modellen wie dem VW T-Roc, dem VW Polo oder dem ab Herbst 2018 erhältlichen VW Touareg gibt das kompetente Team der Garage Gloor AG gerne detaillierte Auskunft.

Mittwoch, 11.07.2018

eatec Elektro Automation GmbH: Alles aus einer Hand

Text und Bild: Thomas Moor

Raus aus der Garage – dort wo alles begonnen hat – und rein in den grosszügigen Gewerbebetrieb. Im Februar 2018 hat die eatec Elektro Automation GmbH ihren Firmensitz an der Haldenstrasse 163 (ehemals Schreinerei Bolliger) bezogen. Sie ist eine Komplettanbieterin im Bereich Elektro- und Automatisierungstechnik sowie im Bau von Solaranlagen.

Qualitativ hochwertige Arbeit lieferte Roland Heiz schon damals, als er 1989 seine Firma Heiz Elektroservice in Menziken gründete. Mit Elektroinstallationen und Verdrahtungen von Schränken machte er sich damals einen guten Namen. Nun: Der gute Name ist geblieben, ansonsten hat sich ganz viel verändert. Das Wachstum hat positive Spuren hinterlassen. Aus dem damaligen Betrieb mit einem Mitarbeiter ist eine Firma gewachsen, die rund 10 Mitarbeiter inkl. Freelancer beschäftigt. Den Kunden wird ganz viel Know-how in den Bereichen Elektro- und Automationstechnik geboten.

Gerade jetzt, wo Ferienzeit ist, herrscht bei der eatec GmbH Hochbetrieb. Es ist jene Zeit, wo Industrieanlagen reduziert gefahren werden oder gar still stehen. «Das ist die Zeit, wo Sommerrevisionen stattfinden und wir ins Spiel kommen und Anlagen auf Teileverschleiss untersuchen oder Softwarearbeiten erledigen», wie Roland Heiz erklärt. Nicht nur bei Revisionsarbeit ist die Gontenschwiler Firma ein verlässlicher Partner, sondern auch im Bereich Retrofit. Heisst konkret, dass bestehende alte Maschinen, für welche es unter Umständen keine Ersatzteile mehr gibt, für den Produktionsprozess in den Bereichen Steuerung, Mechanik und Sicherheit optimiert und so weiter fit gehalten werden. «Bei allen unseren Expertisen und Tätigkeiten legen wir ein grosses Augenmerk auf die Energieeinsparung», erklärt Projektleiter Stefan Kolb. Zusammen mit Samuel Brunner (dipl. Techniker HF Systemtechnik) und Firmeninhaber Roland Heiz bildet er das Kernteam der eatec Elektro Automation GmbH. Das A und O für zielgerichtetes Vorgehen und ein optimales Endergebnis sei eine gute Planung unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften und Normen innerhalb der Produktionsprozesse. Zusammen mit dem Kunden werden die für ihn optimalsten Lösungen erarbeitet. Mit seiner Firma sieht sich Roland Heiz auch als Generalunternehmer, bei welchem man alles aus einer Hand bekommt. Das gilt unter anderem für den Bereich Landwirtschaft. Auch hier hat die Automation längst Einzug gehalten. Auf diesem Gebiet ist man ebenfalls ein verlässlicher Partner für die Steuerung von Melkrobotern, Fütterungsanlagen, Einstreuern, Belüftungen, Heugebläsen etc.

«Wir führen Sie zum Ziel»: Dieser treffende Werbeslogan der eatec Elektro Automation GmbH hat auch im Bereich Solaranlagen bei Privaten und Firmen Gültigkeit. Ob Aufdach-, Indach- oder Flachdachanlagen: Was Sinn macht, wissen die Spezialisten der Gontenschwiler Firma genau. Mit Roland Heiz und seinem Team Kontakt aufzunehmen, ist der erste und beste Schritt. «Wir bieten Komplettlösungen, die wir zusammen mit den Auftraggebern evaluieren», so Heiz. Dass man Geld zum Fenster rauswerfen kann, ist nicht neu. Allerdings gehört Geld (dort, wo vorhanden) mit einer soliden und effizienten Lösung gut investiert aufs Dach. «Wir begleiten die Leute sogar bei einer allfälligen Selbstmontage», wie Roland Heiz erklärt. Um Interessierte über die Solartechnik informieren und beraten zu können, lädt die eatec Elektro Automation GmbH am 15. September zu einem Solar-Frühstück von 8.00 bis 12.00 Uhr in die Firmenräumlichkeiten an der Haldenstrasse 163 (vis-à-vis Volg) nach Gontenschwil ein. Dieser Morgen soll zu einer runden Sache werden. Genau so, wie es das neue Firmenlogo mit der Kugel und stilisierter Leiterplatte symbolisiert. Übrigens: Jene Kunden, die bis Ende 2018 eine Bestellung aufgeben, erhalten zwei Solarmodule als Geschenk.

Infos auch unter www.eatec.ch

WEMF-beglaubigte Gratisauflage Gontenschwil: 997

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