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Freitag, 14.07.2017

Zeit für spannende Entdeckungen

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Wissenswertes übers Raumklima erfahren und bei einem Glas Wein interessante Gespräche führen? Beim Sommerapéro der Urs Haller AG in Aesch war genau dies möglich. Die Gäste zeigten sich begeistert und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

«In Badezimmern oder Kellern ist Feuchtigkeit eigentlich immer ein Thema», erklärte Fabian Haller, der gemeinsam mit seinem Bruder Sascha die Urs Haller AG führt. «Wir möchten zeigen, mit welchen Massnahmen man Schimmel vorbeugen oder ihn im Notfall bekämpfen kann.» Das zweite Thema lag den Gästen des Sommerapéros buchstäblich zu Füssen. Statt einer Holzterrasse hatte das Urs-Haller-Team einen Weg gebaut, der von ungepflegt über geputzt bis zu frisch geölt führte. Aber selbstverständlich konnte man sich auch im Showroom inspirieren lassen. «Das sieht super aus», die Betrachterin winkte ihren Mann heran und wies auf die Musterplatte «Meteore». In diesem Fall war er nicht einverstanden, doch in der Begeisterung fürs Unternehmen waren sie sich einig. «Erst wurde bei unserem Haus die Fassade gestrichen. Das hat uns so gefallen, dass wir uns ebenfalls zu Renovationen der Wohnräume entschlossen haben. Und wenn wir jetzt Komplimente bekommen, empfehlen wir sie jederzeit weiter.»

Montag, 10.07.2017

Gemütliches Beisammensein kann sehr lehrreich sein

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Der Schonger Gemeinderat möchte mit den ortsansässigen Gewerbetreibenden einen offenen Gedankenaustausch pflegen. Darum lädt er regelmässig zum Treff, zu dem auch eine Firmenbesichtigung gehört. Diesmal stellte Geschäftsführer Markus Weibel die Pneu Egger-Filiale vor.

Wer bei Pneu Egger bisher ausschliesslich an Reifen dachte, der hatte bei der Filialführung von Markus Weibel einiges zu staunen. Von der Auswahl an Felgen über die Erfindung der Reifenkissen bis zum Dienstleistungskatalog der alle Reparaturen an einem Auto umfasst. «Ausserdem haben wir im vergangenen September als Pilotfiliale begonnen, unsere Auftragspapiere durch Tablet-Verwendung zu ersetzen», schilderte Markus Weibel. Nach dem Ausmerzen zahlreicher Kinderkrankheiten sei man heute so weit, dass man Mitarbeiter anderer Filialen schule. «Was selbstverständlich neue Herausforderungen mit sich bringt, wenn sich die Zahl der Systemnutzer verdoppelt.» Und den Aspekt des Ausser-Haus-Service dürfe man bei diesen Entwicklungen auch nicht vergessen. «Das ist ein Sektor, der sicherlich noch wachsen wird.»

Mit einer Vielzahl von neuen Eindrücken wechselten die Geschäftsleute den Schauplatz. Im Hof des Schongiland empfing sie Thomas Müller zum sommerlichen Abendessen mit leckerem Grillgut und frischen Salaten. Nachdem der erste Hunger gestillt war, sprachen die Gemeinderäte Fredy Stutz-Huber und Thierry Kramis über Entwicklungen in Schongau. Selbstverständlich sei Land fürs Gewerbe ein Thema. «Wir wollen aber auch Stimmbürger wie Gewerbe mit ihren Anliegen besser abholen, in dem wir Prozesse vereinheitlichen und damit vereinfachen.» Im Ortsmarketing sei man gerade dabei die Vorschläge einer eigens zusammengestellten Arbeitsgruppe zu sichten. Gemeindepräsident Thierry Kramis betonte: «Kommt auf uns zu, wenn es Fragen gibt. Ich schätze direkte Kommunikation. Nachdem ich heute das erste Mal am Gewerbestamm dabei war, werde ich dem Rat vorschlagen, diesen Anlass zu einem jährlichen zu machen.» Und der spontane Applaus zeigte klar, wie sehr die Gewerbetreibenden die Möglichkeit zum Austausch schätzten.

Freitag, 07.07.2017

Gratulation zu den Prüfungserfolgen

Text Und Bilder: Eing.

Im Maschinenhof gibt es diesen Sommer gleich zwei Prüfungserfolge zu feiern. Kevin Weibel hat seine Ausbildung als Landmaschinenmechaniker EFZ bei Paul Mosimann Landmaschinen in Bettwil mit gutem Erfolg bestanden. Philipp Weibel hat berufsbegleitend die Nachholbildung als Landwirt EFZ am BBZN in Schüpfheim erfolgreich abgeschlossen. Wir wünschen euch beiden viel Befriedigung und Erfolg in euren Berufen und auf dem weiteren Lebensweg viel Glück und Freude.
Mami, Papi, Raphael, Stefanie

Freitag, 07.07.20107

Rocknacht Tennwil: Drei Festivaltage zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Das Festival Rocknacht Tennwil feiert dieses Jahr sein 10-Jahr-Jubiläum. Grund genug, dieses Jubiläum an drei Festivaltagen zu zelebrieren. Vom 21. bis 23. September 2017 heisst es wieder «Let’s Rock» in Tennwil. Dabei kommen nicht nur Fans aus der rockigen Ecke voll auf ihre Kosten .

Der Donnerstag, 21. September 2017 gilt als der offizielle Jubiläums-Abend der 10. Ausgabe der Rocknacht Tennwil. Die Musikgesellschaft Meisterschwanden wird das Festwochenende eröffnen. Die Musikantinnen und Musikanten werden sicherlich Notenblätter mit rockigen Melodien aufschlagen. Lassen wir uns überraschen. Ebenfalls mit von der Partie sind GRUUF DIGGER, eine absolute Newcomer-Band. Sie wird an der Rocknacht zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne auftreten und ihre Songs zum Besten geben. Schlager mit Stromgitarren liefert SCHLAGRAHM zum Abschluss des ersten Abends. Kompromisslose Gitarrenwände und Evergreens aus dem Schlager-Himmel lassen jedes Rocker- und Schlagerherz höher schlagen.

Der 2. Festival-Tag, der Freitag, 22. September 2017, steht ganz im Zeichen der Schweizer Rock- und Metalszene. MAD SOX aus Solothurn und SILENT CIRCUS aus Neuenhof machen den Auftakt und geben mit Crossover, Metalcore und melodisch harter Rockmusik den musikalischen Steilpass an die alt bekannten Gesichter von THE ORDER, welche den Wasen bereits 2012 und 2013 gerockt haben. Die Luke dicht machen zum Abschluss MAXXWELL aus Luzern, die ihr erstes Gastspiel in Tennwil 2011 gaben.

Der Samstag, 23. September 2017, startet mit WIELANDER aus dem Kanton Obwalden. WIELANDER ist die neue Band um Sänger Martin Wieland. Stil: moderner Heavy Metal. Weiter gehts mit MAVERICK. Das ist grandioser Kick-Ass-Rock aus Belfast (Nordirland). Zum ersten Mal in der Schweiz und im Gepäck ihr zweites Album «Big Red», welches am 26. August 2016 veröffentlicht wurde. Danach übernimmt die Band HARTMANN das Zepter. Nach 2012 dürfen sich die Fans wieder auf einen unvergesslichen Gig freuen. Als Headliner der 10. Rocknacht Tennwil steht ECLIPSE auf der Bühne. Die schwedische Band um Sänger Erik Martensson zelebriert klassischen Hardrock mit starker AOR-Schlagseite. Das Schlussfeuerwerk zündet XII GALLON OVERDOSE mit einer grandiosen Show und Hardrock pur.
Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

Freitag, 07.07.20107

La Leche League: Stilltreffen macht keine Ferien

Text und Bild: Eing.

Auch zum Stilltreffen im Sommer sind wieder interessierte Mütter und Väter mit ihren Babys und Kleinkindern eingeladen. Das Juli-Stilltreffen von Hochdorf findet bei Familie Kurmann statt, da in den Ferien das Schulhaus Weid in Hochdorf geschlossen bleibt.

Es werden Themen ums Stillen, den Start mit Essen, Schlafen und Wachen, Tragen, Abstillen besprochen. Der Austausch von Erfahrungen unter Müttern und Vätern in einer ähnlichen Lebenssituation kann sehr wohltuend sein. Die anwesenden Stillberaterinnen stehen beratend zur Seite und geben Informationen weiter. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Treffen in Hochdorf: 17. Juli 2017, 20.00 bis ca. 22.00 Uhr bei Amelie und Christian Kurmann, Schützenfeld 8, 6280 Hochdorf.

Treffen in Gelfingen: 25. Juli 2017, 9.00 bis ca. 11.00 Uhr im Haus der Familie Schmid, Oberfeld 1, 6284 Gelfingen.

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen: www.lalecheleague.ch

Mittwoch, 05.07.2017

Schulnachrichten

Text und Bild: Eing.

Änderung der Ferienpläne
Ab März dieses Jahres, resp. August (für Lehrpersonen) gelten für die Angestellten der Schulen und öffentlichen Dienste im Kanton gemäss Beschluss des Regierungsrates höhere Arbeitspensen. Eine Vollbeschäftigung für Lehrpersonen der Volksschulstufe beträgt neu 30 Lektionen pro Woche statt wie bisher 29. Im Zusammenhang dieser Pensenerhöhung und im Sinne einer der Gleichstellung aller Angestellten in öffentlichen Schulen kommt die Volksschule in den Genuss eines zusätzlichen, freien Schultages. Dies deshalb, weil die Sekundarstufe II einen Schultag mit Weiterbildung belegen darf, die Volksschule hingegen nicht. Die Dienststelle Volksschulbildung des Kantons hat diese Tage in ihren verbindlichen Mehrjahres-Ferienplan aufgenommen. Dieser zusätzliche schulfreie Tag wird je nach Konstellation mit Wochentagen vor die Osterferien geschoben oder als Brückentag bei Maria Empfängnis oder Allerheiligen genutzt. Im nächsten Schuljahr (17/18) beginnen die Osterferien bereits am Donnerstag, 29. März 2018! Infolge dieser Änderung haben wir unsere Ferienpläne entsprechend ergänzt. Sie finden diese auf unserer Homepage. Lager und Projektwoche In der Woche vom 29. Mai bis 2 Juni war es an der Schule oft ruhig oder vogelfrei zwitschrig. Die 3. bis 6. Klässler waren verreist in ihr Lager, das alle 2 Jahre stattfindet. Diesmal fuhren die drei Klassen mit ihren Lehrpersonen nach Aarburg und genossen dort eine weitläufige, parkähnliche Umgebung und ein geräumiges, recht modernes Lagerhaus. Neben dem erkunden der näheren und weiteren Lagerumgebung, des Dorfes Aarburg fanden auch Ausflüge statt. Eine führte auf eine Wanderung mit einer Treppe mit 1000 Tritten, eine andere nach Basel ins Papiermuseum. Natürlich gehörte auch eine Stadtbesichtigung dazu. Corinne Basler und Veronika Kretz sorgten für das leibliche Wohl aller Lagerteilnehmenden. Es hat geschmeckt. Herzlichen Dank für die Unterstützung!! Am Freitag, 2. Juni kehrten alle Kinder mit ihren Lehrpersonen gesund und munter nach Schongau zurück. Ein herzliches Dankeschön auch dem Leitungsteam für die sorgfältige und umsichtige Planung und Durchführung des Lagers an: Elisabeth Stutz, Peter Studer, Jolanda Barmet, Heidi Barrett und Michelle Rohrer. Die kleinen blieben zu Hause und nisteten sich im Schulhaus ein. Eine «Vogelhochzyt» wurde vorbereitet. Über Tänzchen und Liedern und erzählenden Texten wurde gebrütet. Gemalt wurde und gezwitschert und getont und mit Federn gespielt und gebastelt. Am Freitag um 10 Uhr fand dann die Aufführung der «Vogelhochzyt» statt. Ein wunderliches kleines Musical in nur einer Woche entstanden und aufs feinste vorgetragen von den kleinen und grossen Kindern beider Basisstufen. Ein Vergnügen war’s für die vielen Eltern, die kamen und auch für den Schulleiter. Danke für den tollen Einsatz an alle, Kinder und vor allem Lehrpersonen! Die Schule im neuen Schuljahr Basisstufe gelb: Agi Brunner, Manuela Keller und Heidi Barrett Basisstufe grün: Chantal Häfliger und Deborah Blättler 3./4. Klasse: Elisabeth Stutz und Patrizia Spörri 5./6. Klasse A: Jolanda Barmet 5./6. Klasse B: Michelle Rohrer Fachlehrpersonen: Englisch 3./4. Kl. Text. gestalten: Heidi Barrett Integrative Förderung: Peter Studer Sport/Schwimmen: Yvonne Achermann

Freitag, 30.06.2017

Der musikalische Nachwuchs eroberte die Bühne

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Ein Jahr lang haben sie gelernt und geübt – beim traditionellen Konzert der Musikschule Hitzkirch haben die Instrumentalisten Schongaus ihr Können in der Mehrzweckhalle zu Gehör gebracht. Und mit strahlenden Gesichtern haben sie den Applaus entgegengenommen.

«Der Auftritt mit einem Instrument ist eine ganz eigene Herausforderung», sagte Geri Amrein, Leiter der Musikschule Hitzkirch. «Diese selbst zu erleben, möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen.» Denn das Selbstbewusstsein auf der Bühne erleichtere auch den späteren Einstieg in eine Jugendmusikgruppe oder andere Vereine. «Das Engagement unserer Lehrpersonen kann dabei nicht genug gewürdigt werden. Geben sie doch die Begeisterung fürs Instrument weiter, auch wenn das Üben die eine oder andere Durststrecke bereithält.»

Ausserdem begleiteten viele beim Konzert ihre Schüler instrumental. Die ausgesuchten Stücke reichten vom klassischen Menuett über die Eurovisionsmelodie bis hin zu Whitney Houstons «One Moment in Time». Da staunte schon das eine oder andere Geschwisterchen über die Klänge, die Bruder oder Schwester dem Instrument entlockten. Für Geri Amrein der zweite Konzertgrund: «Bei all den verschiedenen Freizeitmöglichkeiten können wir mit dem Anlass auf uns aufmerksam machen. Wenn sich da jemand durchs Zuhören zum eigenen Lernen entscheidet, freut uns das doppelt.»

Freitag, 30.06.2017

Fussballbegeisterung kennt keine Altersgrenzen

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Vor zehn Jahren haben sich sechs Väter zur Interessengemeinschaft Traktor Schongau zusammengefunden. Ihr Ziel: Den Kindern im Ort einmal pro Woche eine Lektion Plauschfussball anzubieten. Zwei Jahre später hat man zum Turnier geladen, das bereits zur Tradition geworden ist.

An diesem Sonntag tummelten sich Fussballbegeisterte aus dem Seetal und darüber hinaus auf den Sportplätzen Schongaus. Doch Thomas Bluntschli und seine Mitväter waren vorbereitet. Am Spielfeldrand standen Bänke fürs Publikum bereit, das Torwandschiessen lockte und mit der Speed-Anlage des FC Luzern konnte man die Geschwindigkeit des eigenen Passes messen lassen. «Nicht zu vergessen der Grillstand für die Verpflegung», ergänzte Thomas Bluntschli. Die Kinder schätzten das Engagement der Väter sichtlich. Sie spielten Fussball, was das Leder aushielt und trugen abends stolz ihre Medaillen nach Hause

Freitag, 30.06.2017

Bei der Furrer Küchen AG werden Wohnträume wahr

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Generationenwechsel, ein neuer Gesamtauftritt und ein Showroom voller Überraschungen – am Tag der offenen Tür bot das Schongauer Unternehmen seinen Gästen eine spannende Entdeckungsreise durch alle Abteilungen.

Vorsichtig hob die Besucherin die Abdeckfläche vom Bora-Muldendampfabzugsystem, um den ungewohnt abwärts verlaufenden Luftstrom besser fühlen zu können. Fasziniert liess sie sich die Technik von einem Mitarbeitenden des Furrer-Teams genauer erklären. «Auf die Idee muss man erst einmal kommen», bemerkte sie lächelnd. Doch genau diese durchdachte Vielseitigkeit liegt dem Unternehmen am Herzen. Den Generationenwechsel hatte man über mehrere Jahre hinweg vorbereitet. Der neue Gesamtauftritt ist das Ergebnis einer sorgfältigen Analyse. «Und genauso ernst nehmen wir die persönlichen Ansprüche, welche Kunden an ihre künftige Küche stellen», erklärte Roland Kretz von der Geschäftsführung. «Welche Geräte sollen untergebracht sein, wie viel Platz braucht es fürs Geschirr, ist die Küche ein geschlossener Raum oder ist sie mit dem Esszimmer verbunden?» All diese Fragen wollen geklärt sein, damit man sich rundum wohlfühlen könne. «Aus diesem Grund laden wir nicht nur am Tag der offenen Tür zum Rundgang durch die Werkstatt ein. Zu wissen, wie es entsteht, fördere das Vertrauen in ein Produkt.»

So sei es nicht selten, dass nach einer Neugestaltung der Küche, plötzlich Möbel fürs Esszimmer oder eine neue Garderobe gefragt seien. «Wir freuen uns, auch in diesen Fällen weiterhelfen zu können.» Und die Gäste genossen es, überall Fragen stellen zu können. Das betraf Hölzer und Maschinen ebenso wie Details zum live vorgeführten Sous Vide-Kochen. Evelin Eberli und Beni Züsli sorgten für die Dekorationsüberraschung des Tages. Evelin Eberli zeigte Hüte, während Beni Züsli kunstvolle Seidenfoulards kreiert hatte. Evelin Eberli beschrieb die Parallele der Fachgebiete: «Ob Hut oder Küche, die Wahl der Materialien beeinflusst Wirkung und Komfortgefühl.» Mit einem Erinnerungsbrettchen beschenkt, machten sich die einen auf den Heimweg. Die anderen liessen sich noch eine Wurst vom Grill schmecken und besprachen vielleicht schon die eine oder andere Neuerung für die heimische Küche.

furrer-kuechen.ch

Freitag, 30.06.2017

Ein Stück Lebensalltag zum Ausprobieren

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Was macht eine Physiotherapeutin? Was tun bei einer Erkältung? Und wer schreibt die Rechnung für einen Arztbesuch? Die Antworten auf diese Fragen erarbeiten sich Buben und Mädchen der Basisstufe an der Schule Schongau gerade mittels verschiedener Lernumgebungen.

«Grüezi, wie heissen sie und was tut ihnen weh?» Sorgfältig notiert die junge Sprechstundendame den Namen des Patienten und trägt auf dem Ganzkörperbild das beschriebene Schmerzzentrum ein. «Das Wartezimmer ist da links, der Doktor kommt bald.» Schon kommt ein junger Mann auf Krücken aus der Praxis, also dem Zimmer nebenan, gehumpelt. «Ich muss noch in die Apotheke», erklärt er im Vorbeigehen. Diese liegt praktischerweise ebenso draussen im Flur wie Physiotherapiepraxis und Beautysalon.

Die Lehrpersonen der Basisstufe Christine Banz, Martina Lustenberger, Patrick Merian, Manuela Keller und Agi Brunner beobachten, beantworten Fragen. «Der menschliche Körper bildet als Thema den roten Faden der verschiedenen Lernumgebungen», erklärt Agi Brunner. Doch es gehe nicht einfach um Knochen oder Organe. «Die Kinder haben die Möglichkeit verschiedenste Prozesse, die mit der eigenen Gesundheit in Zusammenhang stehen, auszuprobieren.» Eine Physiotherapeutin und eine Masseurin haben ihre Berufsfelder bei einem Schulbesuch persönlich vorgestellt. «Aber auch Deutsch oder Mathematik werden gebraucht, beispielsweise, wenn die Krankenkassenmitarbeiter Rechnungen schreiben.»

Die Begeisterung der Kinder wirkt herrlich unverkrampft. Agi Brunner nickt und fügt hinzu: «Das heisst aber nicht, dass ernste Momente gar nicht vorkommen. Wenn da plötzlich von kleinen Ärzten eine Krebsdiagnose gestellt wird, darf man das nicht ignorieren, weil es persönliche Geschichten der Kinder betrifft.» Gemeinsam hat man besprochen, dass bei Krebs Spezialisten gefragt sind und weil es keine solche Praxis als Lernumgebung gibt, ist eine andere Diagnose fürs weitere Spiel sinnvoller. Agi Brunner lächelt wieder bevor sie hinzufügt: «Die Beinbrüche haben sich als äusserst beliebt erwiesen, nur müssen die schnell heilen, damit wir genug Krücken haben.»

Montag, 26.06.2017

Spannendes Cupschiessen der SG Schongau

Text: Eing.

Bei strahlend warmem Sommerwetter trafen sich am Freitag, 16. Juni, 15 Schützinnen und Schützen, sowie 6 Jungschützinnen und Jungschützen zum diesjährigen Cupschiessen. Punkt 18 Uhr wurde in die erste Runde gestartet.

Gemäss Reglement qualifizieren sich dreiviertel der Schützen und dreiviertel der Jung-
schützen für die 2. Runde. Ab nun gilt, der Bessere des Duelles kommt eine Runde weiter. Ein kleiner Fehler oder eine Konzentrationsschwäche kann das Aus bedeuten, jeder Punkt zählt. Um den ersten und zweiten Platz kämpften Adrian Bütler und Werner Stucki, wobei Adrian Bütler das Duell für sich entscheiden konnte. Den 3. und 4. Platz machten Ruedi Stähli und Seppi Muff unter sich aus. Dieses Duell wurde von Ruedi Stähli gewonnen. Den Platz des besten Jungschützen wurde an Kevin Stutz vergeben.

Mittwoch, 21. Juni 2017

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2016/17, 2. Semester

Text: Eing.

Computerkurs mit Pirmin Lenherr
Eigene Homepage erstellen mit WordPress IN-488 Daten: Mi., 08./15./22. und 29. November 2017. Zeit: 19.00 – 21.00 Uhr, Kosten Fr. 240.–.

Allgemeine Kurse:
Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-489
:
Daten: Sa., 16. und 23. September 2017. Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr, Kosten: Fr. 340.–. Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli.

Diese Kurse werden laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik AL-491:

Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr, Kosten Fr. 150.–.
Wirbelsäulengymnastik AL-492:
Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 19.00 – 20.00 Uhr, Kosten Fr. 150.–.
Wirbelsäulengymnastik AL-493:
Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten Fr. 135.–.
NIA - getanzte Lebensfreude AL-490:
Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Pilates AL-494:
Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch

Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen
Literaturabend – «Hagard»

Ein paar pflaumenblaue Ballerinas sind schuld, dass ein Mann Ende vierzig innerhalb zweier Tage aus seinem soliden, geordneten Leben an den Rand der eigenen Vernichtung gerät. Wie kommt es, dass ihn weder vernünftige Argumente, noch familiäre und geschäftliche Verpflichtungen zurückhalten können? Wir reflektieren und diskutieren. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch. Leitung: Helene Büchler-Mattmann. Montag, 18.09.2017, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Eintritt Fr. 10.–.

Spezialanlass mit Beni Thurnheer
Von A-Z mit Beni «Aus dem Leben eines Fernsehstars». Beni Thurnheer erzählt aus seinem spannenden und ereignisreichen Leben als Sportmoderator und Fernsehstar. Ein vergnüglicher und interessanter Abend, pure Unterhaltung garantiert! Donnerstag, 02.11.2017, 19.30 Uhr, Pfarreiheim Hitzkirch, Eintritt Fr. 15.–.

Sträucher und Rosen schneiden – so machts der Profi
Was, wenn der Sommer längst vorbei ist und der Winterschnitt bevorsteht? Erfahren Sie unter fachkundiger Anleitung von Barbara Jurt, dipl. Landschaftsarchitektin FH, wie’s geht, damit Ihr Garten in voller Blüte steht und alles im grünen Bereich ist. Samstag, 18.11. 2017, 09.00 – 11.00 Uhr. Treffpunkt vor dem Schulhaus Trottenmatt, Hitzkirch, Kosten: Fr. 25.–. Anmeldung beim Sekretariat bis 12.11.2017.

Juni 2017

RO Wald Erlosen-Lindenberg sucht nach Lösungen

Text und Bild: Eing.

Die Holzpreise sinken seit Jahren. Die RO Wald Erlosen-Lindenberg gibt mit dem Projekt «Seetal- energie» Gegensteuer. Gesucht sind Immobilienbesitzer, die ihre Heizung mit einem Pelletkessel sanieren wollen.

Seit über 30 Jahren sinken die Holzpreise. In diesem Zeitraum haben sich die durchschnittlichen Holzerlöse auf heute noch CHF 75.00/m3 halbiert. Mit den sinkenden Preisen ist auch die Wertschöpfung abgewandert. Die Abwanderung der Wertschöpfung ist nicht abgeschlossen. Die nachgelagerten Branchen optimieren weiter bezüglich Rohstoffverbrauch und Einsatzgebiet der Produkte.

Die Waldeigentümer der RO Wald Erlosen-Lindenberg wollen dieser Entwicklung nicht länger tatenlos zusehen. Im Wald wächst der geniale Rohstoff Holz. Diesen gilt es in Zukunft nicht nur bis an die Waldstrasse, sondern bis zum Endkunden zu bringen. Dazu hat die Generalversammlung vom 28.03.2017 das Projekt «Seetalenergie» lanciert. Das regional gewachsene Holz soll regional zu Waldholzpellets verarbeitet werden. In einem ersten Schritt wird das Potential solcher Heizungen abgeklärt. Danach folgt die Vermarktung und Installation von Pelletheizungen, welche mit Waldholzpellets betrieben werden können. Im letzten Schritt wird dann die Produktion von eigenen Waldholzpellets geprüft. In der Zwischenzeit können im Pelletwerk der Firma Braunschweiler Pellets in Bremgarten die Waldholzpellets bereits heute produziert werden.

Für die Potentialabklärung läuft aktuell eine Umfrage. Falls sie am Projekt interessiert sind, nehmen Sie bitte an der Umfrage unter folgendem Link teil: http://qxi4ab.findmind.ch. Für die ersten 20 Personen, die an ihrer Heizung einen Heizungscheck durch eine vom Kanton Luzern akkreditierte Firma durchführen lassen, übernehmen wir die Restkosten für den Heizungscheck. Nehmen Sie diesbezüglich mit der RO Wald Erlosen-Lindenberg (info@wald-erlosen-lindenberg.ch, 041 917 18 51) Kontakt auf.

Juni 2017

Sommerfest und Chilbi in Altwis

Text und Bild: Eing.

Nach über 20 Jahren organisiert das Jodlerchörli Hitzkirchertal dieses Jahr wieder ein Sommerfest. Das Jodlerchörli möchte damit einen lange stillgelegten Anlass neu und in einer etwas andern Form wieder aufleben lassen.

Das Fest findet am Samstag, 17. Juni 2017 ab 19.00 Uhr im Chilbi-Zelt auf dem Schulhausplatz in Altwis statt. Wir werden uns bemühen, Ihnen ein tolles Fest zu bescheren. Für Speis und Trank wird gesorgt sein und für die musikalische Unterhaltung ist eine Top-Livemusik engagiert. Das Duo Andy & Andy setzt sich zusammen aus Andy Bienz aus Ballwil, bekannter Solounterhalter, und Andy Rynert aus Rain, Musiker der bestbekannten Calimeros. Die beiden spielen Stücke in den verschiedensten Stilrichtungen, was gewiss viele Leute anregen wird, wieder einmal das Tanzbein zu schwingen. Neben dem Festzelt ist auch die Chilbi-Kegelbahn ab 19.00 Uhr offen und wird vom Freizeitclub Altwis betrieben. Gleichzeitig möchte sich das Jodlerchörli mit dem Anlass vermehrt im Seetal präsentieren und so auch Sänger und Sängerinnen ermutigen, sich bei einem unserer Mitgliedern als mögliches, neues Mitglied zu melden. Du kannst auch ganz unverbindlich einmal an einer Probe an einem Donnerstag um 20.00 Uhr im Schulhaus Ermensee vorbeischauen. Am Sonntag, 18. Juni 2017 ab 11.30 Uhr beginnt, wie jedes Jahr am dritten Sonntag im Juni, die Chilbi in Altwis. Der Freizeitclub Altwis lädt dazu Gross und Klein ein, an diesem alljährlichen Anlass dabei zu sein und wieder viele bekannte und auch weniger bekannte Leute zu treffen. Sei es bei Spiel und Spass oder nur zu einem kurzen Schwatz. Wir wünschen allen Teilnehmern im Voraus einen gemütlich, unvergesslichen Samstagabend und/oder Sonntagnachmittag. Jodlerchörli Hitzkirchertal und der Freizeitclub Altwis

Juni 2017

Pfingstlager der Pfadi Hallwyl in Schongau

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, den 3. Juni, war es wieder soweit. Die Pfadi Hallwyl hatte ihr Pfingstlager, dieses Jahr unter dem Motto «Die Reise ins Ungewisse». Als die Leiter den Kindern gerade von einem mysteriösen Tor am Lagerplatz erzählen wollten, bekamen sie Besuch von einer aussergewöhnlichen Gestalt.

Dieses anfangs noch scheue Wesen stellte sich als Herr Tumnus aus Narnia vor. Herr Tumnus ist einem Bösewicht durch das Tor in unsere Welt gefolgt. Doch nun kann er nicht zurück nach Narnia, da das Tor abgeschlossen ist. Darauf entschlossen sich die Kinder, zu helfen.

Bei wunderschönem Wetter zogen die Wölflis los und fuhren mit dem Bus bis nach Fahrwangen. Von dort ging es zu Fuss weiter über den Buechwald bis nach Schongau, wo das Tor am Waldrand stand. Die Pfader waren mit den Velos unterwegs und reisten über Bettwil zum Lagerplatz. Trotz Hitze und Sonne kamen alle Kinder gesund und munter am Lagerplatz an.

Nach einem stärkenden Zvieri begannen auch schon die Aufbauarbeiten. Ein grosser Sarasani wurde gespannt und die Zelte für die Leiter und Pfader wurden aufgestellt. Die Wölfli durften nach dem Sarasaniknüpfen ihre Taschen nehmen und sich im Heustock des Bauernhofs ein Plätzchen einrichten. Danach begannen die Kinder Herr Tumnus zu helfen. In einem Geländespiel fanden sie eine Karte, die den Weg zu einem Schlüssel zeigte. Leider öffnete dieser Schlüssel nur ein Schloss und Herr Tumnus konnte immer noch nicht zurück. Dies machte ihn sehr traurig, weshalb die Kinder nach dem Nachtessen beschlossen, Armbänder für ihn zu knüpfen, um ihn aufzumuntern.

Am Pfingstsonntag fand traditionellerweise der Totenbängler statt. Das ist ein Postenlauf, bei dem die Kinder unter anderem ein Theater einstudieren oder blind einen Hindernislauf absolvieren müssen.

Nach dem Abendessen, bei dem es leckeres Poulet gab, kamen die Eltern zu Besuch. Am Lagerfeuer präsentierten die Kinder ihre Theaterstücke und der Gewinner des Totenbänglers wurde bekannt gegeben. Am Abend gab es noch ein Sing-Song am Feuer und da war es auch schon Zeit fürs Bett, denn am nächsten Tag stand die Heimreise bevor.

Doch was ist mit Herr Tumnus und dem mysteriösen Tor? Wie die Pfader herausfanden, war Herr Tumnus in Wirklichkeit der Bösewicht. Er wollte die Kinder und Leiter nach Narnia entführen, doch dank unseren tapferen Pfader, konnte er zurück durch das Tor nach Narnia geschickt werden, worauf ein lauter Knall und viel Rauch erschien und das Tor plötzlich verschwand.

Am nächsten Morgen machten sich alle bereit zur Abreise. Die Zelte wurden abgebaut, die Taschen gepackt, es gab noch ein kleines Mittagessen zur Stärkung und die Heimreise konnte beginnen. Pünktlich um 13.30 Uhr kamen die Kinder in der Schule Seengen an und spielten noch Hosensackspiele, bis dann um 14.30 Uhr das Abtreten stattfand und die Eltern die Kinder abholten.

Juni 2017

Musikgesellschaft Schongau: «Präsine» tritt ab.

Text und Bild: Eing.

Am Freitag, 21. April, hielt die Musikgesellschaft Schongau im Restaurant Kreuz ihre GV ab. Nach neun Jahren demissionierte die «Präsine» Iris Keller.

Die «Präsine» Iris Keller konnte 36 Aktiv- mitglieder und ein Ehrenmitglied zur Generalversammlung 2017 begrüssen. Im vergangenen Vereinsjahr standen die Teilnahme am Aargauer Kant. Musiktag in Hausen, das Herbstkonzert, der gut besuchte Stefanstanz und das grosse Jubiläumsfest «HONDERTFÖFZG JOHR SCHONGER MUSIG» im Fokus. Der Jahresbericht, die Jahresrechnung und das Budget für das laufende Jahr wurden einstimmig genehmigt. Zwei Austritten stehen drei Eintritte gegenüber. Die Musikgesellschaft Schongau zählt nun 38 Aktivmitglieder und das Durchschnittsalter sinkt auf 35 Jahre. Es ist kein offizielles Wahljahr, trotzdem mussten das Präsidium und das Amt des Aktuars neu besetzt werden. Iris Keller tritt nach neun Jahren als Präsidentin und Sandra Kretz nach sieben Jahren als Aktuarin zurück. Mit grossem Applaus wurden der neue Präsident Markus Stutz und die neue Aktuarin Andrea Stutz in den Vorstand der Schonger Musig gewählt. Im Rahmen des Luzerner Kantonalen Musiktages am 19. Mai in Schüpfheim wird Herbert Stutz, für 35 Jahre Musizieren, die Auszeichnung zum Eidgenössischen Veteran entgegennehmen. Für guten Probenbesuch, maximal zwei Absenzen, erhielten zehn Musikanten eine Auszeichnung.

Juni 2017

Schongauer Töfflirennen begeisterte Gross und Klein

Text und Bild: Graziella Jämsä.

Eineinhalb Wochen haben die Mitglieder des Töffli-Clubs und ihre Helfer an der Kulisse für das siebte Rennen gearbeitet. Betrachtete man, wie Fahrer und Zuschauer mit der Sonne um die Wette strahlten, hatte sich der Aufwand gelohnt.

«Es ist das Tüfteln an Motor und Chassis, das mich fasziniert hat», schildert TC-Präsident Orlando Lütolf die Anfänge seiner Töfflilaufbahn. «Doch es gab wenige Rennen für Fahrer, die an der Schweizer Meisterschaft teilnehmen wollten. Also haben wir eines ins Leben gerufen.» Und das mit Erfolg. 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind in vier Kategorien gegeneinander angetreten. «Diese gliedern sich nach Kubikzahl des Hubraums und der möglichen Umgestaltung des Fahrgestells.» In diesem Jahr trat Dario Lütolf, Bruder des Präsidenten und ebenfalls Mitglied des TC, an, um Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Seine Rennteilnahme war von Erfolg gekrönt. Er holte am Samstag 50 Punkte. Für Walti Traber, der schon mehrere Male in Schongau teilgenommen hat, spielen Punkte keine Rolle. «Die Kollegialität der Fahrer untereinander ist einfach toll. Jeder hilft jedem, damit alle Spass auf der Strecke haben können.» Damit hat er Kollege Ivan Schaufelberger angesteckt: «Nach all seinen Erzählungen wollte ich wissen, wies ist. Und ich komme bestimmt wieder.»
Auch im Publikum sassen viele Stammgäste. «Die lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen», erklärte eine Zuschauerin schmunzelnd. Beispielsweise einen Gruppenwettkampf mit Spassdisziplinen. Dieser sorgte am Freitagabend für gute Unterhaltung unter den Zuschauern. Am Samstag eroberten in der Rennpause Jugendmotocrossfahrer die Strecke. Auf einer vier Meter hohen Schanze zeigte Marco Bleiker Freestyle-Nummern, die Gross und Klein gleichermassen faszinierten. Abends liess es sich dann draussen wie im Festzelt bei Musik der Ringos wunderbar auf die Erfolge des Turniers anstossen.

Juni 2017

Erfolgreiche Revision der Glockenausrüstung

Text und Bild: Eing.

Vom Montag, 13. März bis Freitag, 28. April 2017 wurden von der Firma muribaer ag, Kirchentechnik aus Büron, an der Uhren- und Läutanlage in der Pfarrkirche Schongau umfangreiche Revisionsarbeiten ausgeführt. Diese Sanierung wurde aus Sicherheitsgründen nach über 90 Jahren dringend notwendig.

Alle fünf Glocken wurden aus den Lager gehoben und temporär auf Zwischenbalken im Glockenstuhl und Glockenstubenboden abgestellt. Dazu sind vorgängig die alten Glockenklöppel und deren Aufhängungen aus den Glocken ausgebaut worden. Diese Arbeiten waren erforderlich, da bei den Unterhaltsarbeiten defekte Lager bei einer Glocke zum Vorschein kamen. Aus diesem Grund wurden bei allen Glocken die Glockenlager durch neue Speziallager ersetzt. Gleichzeitig wurden die alten Glockenklöppel und deren defekte Klöppelaufhängungen ersetzt. Die neu geschmiedeten Glockenklöppel weisen gegenüber der alten Klöppelballenform eine rundliche Klöppelballenform auf, welche beim Anschlagen an die Glocke einen harmonischen und weicheren Ton erzeugen. Die alten Glockenklöppel hatten grosse und verhärtete Klöppelanschlagstellen, welche beim Läuten der Glocken einen unangenehmen, harten Nebenton erzeugten. Auch die beiden Uhrschlagwerke vom 2-Klang-Viertel- und Stundenschlag wurden revidiert. Dabei wurden die Hebelwerklager durch wartungsfreie Kugellager ersetzt und die Hammer-Prellvorrichtung des Uhrschlaghammers erneuert. Anschliessend wurden die Metallgestelle der Uhrschlageinrichtung sandgestrahlt, grundiert und lackiert. Die Schlagleitungsdrähte, welche für die Kraftübertragung für das Anheben der Uhrschlaghämmer benötigt werden, wurden ebenfalls gänzlich erneuert. Zudem wurden bei der mechanischen Turmuhr die Lager der Uhrenaufzugsvorrichtung ersetzt. Um die verschiedenen Läutmotive zu programmieren wurde in der Sakristei die alte Hauptuhr durch eine neue, moderne Hauptuhr mit Touch-Bildschirm ersetzt, welche bedienerfreundlicher ist. Während dieser Zeit wurden auch Sanierungsarbeiten an den Glockenjochen, deren Aufhängungen und am Glockenstuhl durch das Malergeschäft Amhof Maler AG aus Hitzkirch ausgeführt. Die rostigen Stellen am Metallglockenstuhl wurden entrostet, angeschliffen und gegen Korrosion behandelt. Am Schluss wurde der ganze Metall-Glockenstuhl grundiert und neu gestrichen. Seit dem Wochenende vom 30. April 2017 ertönt der Uhrschlag und das Glockengeläut der Kath. Kirche Schongau wieder in gewohnter Manier und wird für kommende Generationen erhalten bleiben.

Juni 2017

Bewegtes und bewegendes Jubiläumsfest

Text und Bild: Eing.

Der TV Schongau hat seinen 40. Geburtstag mit einem Unterhaltungsnachmittag gefeiert. Und die zahlreichen Gäste unterschiedlichster Generationen zeigten, welch wichtige Rolle der Verein in der Gemeinde hat.
«Als wir uns auf den Anlass vorbereitet haben, fragten wir uns, was wir denn zeigen sollten. Und wir entschieden, dem Nachwuchs eine Plattform zu geben», erklärte TV-Präsident Franz Neuner in seiner Eröffnungsrede. «Denn ihre Freude an der Bewegung ist die Zukunft des Vereins.» Und dieser hat seit der Gründung einiges auf die Beine gestellt. Dorfturnier, Turnfest, Turnerabend, die Teilnahme an der Chilbi, eine Hockey- und eine Volleyballspielende Aktivriege, Angebote für Yoga und Pilates – die Liste liesse sich fortsetzen. Einen kleinen Eindruck konnten Interessierte vor und nach dem Bühnenprogramm beim Betrachten der Ausstellung in Foyer und Gemeindesaal gewinnen. Oder sie nutzten die Gelegenheit sich mit Gründungsmitgliedern wie Bea Furrer oder Anton Näf zu unterhalten. Überhaupt glich das Jubiläum einem grossartigen Familienfest. Auf der Bühne und im Publikum trafen verschiedenste Generationen zusammen. Die Mukiturngruppe zeigte eine Choreographie zum Flashdance-Titelsong. Die Männerriege inszenierte Tim Toupets Fliegerlied und mit Super Mario liessen die Jugi-Jungs einen Computerhelden lebendig werden. Das Publikum applaudierte kräftig – die Wünsche nach Zugaben erfüllte der TV Schongau selbstverständlich gerne. Wie hatte Gemeindepräsident Thierry Kramis sich in seiner Begrüssungsrede ausgedrückt: «Allen Menschen, die im Turnverein Schongau Sport treiben, wünsche ich im Namen des Gemeinderates und der gesamten Schongauer Bevölkerung weiterhin viel Freude und Erfolg. Diejenigen, die es noch nicht tun, motiviere ich zur aktiven Teilnahme.» Dem Verein als Ganzes wünsche er erfolgreiches Wirken über die Jubiläumsfeierlichkeiten hinaus. «Denn ohne den Turnverein Schongau würde unserem Dorf etwas fehlen: Danke für Euren Einsatz.» Das Bühnenprogramm musste einmal zu Ende gehen. Doch Anton Näf hatte ein Quiz zusammengestellt, dessen mögliche Lösungen sich bei frisch Gegrilltem trefflich diskutieren liessen. Oder man stiess gemeinsam auf die nächsten 40 Jahre Turnverein Schongau an.

Juni 2017

Regionale Samariter Feldübung in Schongau

Text und Bild: Graziella Jämsä

An die 100 Samariter, Gäste und Helfer fanden sich am Freitag, 5. Mai, zur regionalen Feldübung in Schongau ein. Der Samariterverein Schongau hat eine ausgezeichnete Übung zum Thema «Erschti Hilf im Alltag – bisch parat?» organisiert.

Die Samaritervereine von Aesch-Mosen, Bettwil, Fahrwangen-Meisterschwanden, Sarmenstorf und die Jugendgruppe Helpgruppe Hallwilersee folgten der Einladung des Gastgebervereins Schongau zum traditionellen Grossanlass. Acht Samariterlehrerinnen und –lehrer, verteilt auf zwei Parcours mit je vier Posten, forderten viel von den lernwilligen Samaritern. An vier Arbeitsposten konnten die Samariter ihr Wissen aus den Vereins-
übungen unter Beweis stellen und sich weiterbilden. Gefahren und Prävention in Haus und Hof, Erste Hilfe bei Verdacht auf Rückenverletzung, Wiederbelebung bei Herz-Kreislauf-Stillstand und
Zivilcourage im Umgang mit Randalierenden waren die Aufgaben. Susanne Gerig, Heidi Stadelmann und Albert Schmid haben die interessante Feldübung zusammengestellt.

Vereinsarzt Jakob Bieri und Esther Fellmann Lütolf vom Luzerner Kantonalverband zeigten sich nach der Übung zufrieden mit dem Erreichten. An allen Posten wurde fleissig und diszipliniert gearbeitet. Jakob Bieri lobte auch die gute Betreuung der Figuranten. Die Betreuung Ereignisbetroffener sei sehr wichtig und gehöre zur Hauptarbeit eines Samariters. Als Leiterin Vereinsentwicklung und Ausbildung begleitet Esther Fellmann den Samariterverein Schongau auf dem Weg zur Integration in den Samariterverein Aesch-Mosen. Ihr habe die Zusammenarbeit so vieler Samariter aus verschiedenen Vereinen gefallen. «Danke, dass ihr das noch macht, so eine regionale Feldübung durchzuführen ist aufwendig», doch es sei auch schön «wenn man zusammen etwas erreicht».

Figuranten sind parat
Nach dem Apéro bei der Mehrzweckhalle machten sich alle pünktlich um 19 Uhr auf den Parcours. Co-Präsident Josef Stutz und Angela Häberli, Präsidentin Samariterverein Aesch-Mosen, begleiteten je eine Gästegruppe. Moulagierte und dementsprechend Vorbereitete warteten auf Erste Hilfe.

Auf dem Spielplatz lag ein bewusstloses Kind vor der Rutsche – unbemerkt von der am Handy telefonierenden Mutter. Es klagt über Schmerzen am Kopf und Fuss. Die Helfer fixierten umgehend den Kopf mit dem Halsschienengriff wegen Verdachts auf Rückenverletzungen, kühlten die Stirne und stabilisierten den Knöchel. Bei diesem Posten ging es auch um die Aufsichtspflicht Erwachsener gegenüber den zu betreuenden Kindern.

Rauchende Scheune, darin ein Kind das schreit, es hat sich die Hand eingeklemmt. Die Helfer holten das stark hustende Kind aus der Gefahrenzone an die frische Luft und kümmerten sich um die schmerzende Hand. Auf lauernde Gefahren, wie zu wenig Licht oder defekte Kabel hinzuweisen, gehöre zu ihren Aufgaben wurde den Samaritern an diesem Posten in Erinnerung gerufen.

Was tun, wenn eine Person über Herzschmerzen klagt und plötzlich bewusstlos umfällt? Am Posten «Herz» ging es um Reanimation und den Umgang mit dem Defibrillator. Aufgabe war, die Situation zuerst zu analisieren, das heisst schauen, denken, handeln. Die Samariter begannen umgehend mit der Herzdruckmassage, alarmierten den Notruf und holten den Defibrillator.

Randalierende, biertrinkende, rauchende, bereits angetrunkene Jugendliche erwarteten die Samariter an einem weiteren Posten. Zivilcourage zeigen oder besser nicht. Da war Fingerspitzengefühl gefragt, um das richtige Wort und den richtigen Tonfall zu finden.

Soviel Üben machte Hunger und so genossen alle das Nachtessen im Restaurant Kreuz. Zur Unterhaltung spielte ein einheimisches Alphorntrio. Dabei ehrte Josef Stutz auch Susanne Gerig und Monika Moos, sie wurden Ende April an der Delegiertenversammlung mit der Henry-Dunant-Medaille ausgezeichnet. Ein grossartiges Dessertbuffet, unter der Leitung von Co-Präsident Franz Weibel, rundete die Feldübung bestens ab.

Sie erhielten die Henry-Dunant-Medaille, die höchste Auszeichnung für Samaritertätigkeit (von links nach rechts) Susanne Gerig und Monika Moos.

Juni 2017

Schongau kämpft um Ruhm und Ehre

Text und Bild: Eing.

Am 20. Mai 2017 wurde zum zweiten Mal zu den Seetaler Ritterspielen aufgerufen. Auch die Grafschaft Schongau war bei diesem Spektakel mit von der Partie. Fünf Schongauer/-innen und Heimweh-Schongauer/-innen vertraten die höchstgelegene Seetaler Gemeinde in Hochdorf.

Während den elf Spielen bewiesen unsere edlen Ritter (Otmar Keller, Raphael Keller, Vanessa Notter, Beatrice Elmiger-Stutz und Simon Stutz) Mut und Kampfgeist. Sei es beim Schwertkampf mit überdimensionierten Schwertern, beim Kugelstossen – oder besser gesagt Türme stossen – aber auch beim Spiel «Schweine schwarten», bei welchem 30 Schweine mit Kanonen in die Luft geschossen wurden. Nachdem auch der Drachen durch Ritter Simon erfolgreich getötet wurde, durfte sich Schongau auf dem 4. Platz einfinden. Auch das Publikumsspiel konnte an dieser Zwischenrangierung nichts mehr ändern und so durfte die Mann- und Frauschaft des Teams Schongau zum Ende des Tages auf den hervorragenden 4. Platz anstossen. Am Finalspiel, dem wahnwitzigen Wagenrennen, nahmen die Gemeinden Ballwil, Hitzkirch und Römerswil teil, wovon sich schlussendlich die Grafschaft Ballwil durchsetzen konnte und sich mit Ruhm und Ehre schmücken darf. Unterstützt wurde das Schongauer Team durch den Teamsponsor Schongiland. Nicht nur für die Ritterinnen und Ritter von Schongau war dies ein gelungener Anlass, auch das Publikum hatte an den Ritterspielen seine helle Freude.

Juni 2017

Weitere Lehrpersonen stellen sich vor

Text und Bild: Eing.

Rea Hunziker wurde 1989 in Baden AG geboren und wuchs in einer Künstler- und Musikerfamilie zwischen Flügel, Kontrabass, Schlagzeug und den Jazz Mondays im Restaurant Isebähnli in Baden auf. Von 2010 bis 2015 studierte sie Jazz-Gesang und -Pädagogik an der Jazzschule Luzern und lebt seither in Luzern. Seit drei Jahren unterrichtet sie Pop-, Rock-, Jazz-Gesang an der Musikschule Hitzkirch.

Neben dem Unterrichten spielt sie viele Konzerte; unter anderem mit ihrer Brasil-Band Rea Som, dem spartenübergreifenden Trio FA und als Backing-vocals-Sängerin bei Liv Summer und Lukka. Im Herbst wird sie mit Rea Som ihre nächste CD aufnehmen, auf welcher alles selbst komponierte Songs zu hören sein werden.

Juni 2017

Geburtstagsfest bei strahlendem Sonnenschein

Text und Bild: Graziella Jämsä

1997 hat der Volg an der Mettmenstrasse in Schongau seine Türen geöffnet. Ebenso lange mit dabei sind Ruth Keller und Edith Meier. Drei Jubiläen sind drei gute Gründe zum Feiern, dachten sich Volg- und LANDI-Team und luden zum Sommerfest.


In zwanzig Jahren tut sich was – das gilt auch für den Volg Schongau. Nur sechs Jahre nach der Eröffnung nahm die LANDI Schongau den östlichen Anbau in Angriff. 2012 fusionierte man mit der LANDI Oberseetal, um den Standort zu stärken und Synergien nutzen zu können. Gleichzeitig hat man mit Produkten und Spezialitäten aus nächster Nähe viel für die regionale Verankerung getan. «Nicht zu vergessen die Mitarbeitenden selbst, die sich mit viel Herz für die Kundschaft einsetzen», sagt Bernhard Keusch von der Geschäftsleitung. Das wissen in Schongau auch schon Schülerinnen und Schüler. Tritt da ein Notfall ein und das Handy ist zu Hause geblieben, hilft das Volg-Team mit dem Anruf der Mutter ganz selbstverständlich weiter. Für Bernhard Keusch ein schönes Zeichen und einer von vielen guten Gründen für ein gemeinsames Fest mit der Kundschaft. Wer am Morgen zum Einkaufen kam, wurde mit Kaffee und Gipfeli überrascht. Buben und Mädchen konnten sich auf der Hüpfburg austoben oder sich am Glücksrad versuchen, während Erwachsene die Teilnahmekarte für den Ballonwettbewerb ausfüllten. Gegen Mittag lockte der leckere Geruch vom Grill. Und nicht selten hörte man die Gäste in der Festbeiz über Erinnerungen an die Anfangszeit philosophieren. Aber nicht nur die Gäste wurden beschenkt. Als kleines Geschenk zum Jubiläum überreichte Bernhard Keusch den Mitarbeiterinnen Ruth Keller und Edith Meier einen leuchtenden Blumenstrauss.

Juni 2017

Sanierung der ARA Moosmatten beendet

Text und Bild: Eing.

Die Sanierung der ARA-Moosmatten, welche von 2010 bis 2016 gedauert und 8 Mio. Franken gekostet hat, konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Sowohl bezüglich Anlagenwirkungsgrad, Terminvorgaben und Kosten konnten die Zielsetzungen erreicht oder übertroffen werden.


Notwendig wurde die Sanierung vor allem aus folgenden Gründen:

  • Etliche Anlagenteile und Maschinen hatten die Lebensdauer erreicht bzw. überschritten. Ersatzteile konnten teilweise nicht mehr beschafft werden
  • der Kanton verschärfte die Einleitbedingungen der Phosphorbelastung, was Anpassungen an Gebäudeteilen und beim Reinigungsprozess zur Folge hatte.
  • Durch Beckenvergrösserung konnte die Verweilzeit in den Absetzbecken und in der Biologie verlängert werden
  • durch die Optimierung des Energiebedarfs bzw. Reduzierung der Energieverluste konnten die Betriebskosten für Strom und Heizöl bedeutend gesenkt werden
  • Die Steuerung wurde durch ein modernes PLS (Prozess-Leit-System) ersetzt

Der verantwortliche Bauausschuss wurde von Franz Häfliger präsidiert, Kurt Isenschmid hatte die Finanzen im Griff, die Betriebsmitarbeiter Hans Bütler (2016 leider verstorben) und Hanspeter Koller waren besorgt, dass die betrieblichen Belange und Anforderungen ins Projekt eingebracht und umgesetzt wurden. Die Ingenieurarbeiten wurden durch die Firmen Pöyry (Verfahren) und Reatech (Elektro und Steuerung) zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

Die im Jahr 1981 in Betrieb genommene ARA Moosmatten wird von den Verbandsgemeinden Aesch, Altwis, Ermensee, Hitzkirch, Römerswil und Schongau betrieben. Momentan laufen Studien, sämtliche Abwässer des Seetals in einer zentralen Abwasserreinigungsanlage in Lenzburg zu reinigen. Die Belastung von Baldegger- und Hallwilersee durch die Abwässer der ARAs Hochdorf bzw. Moosmatten könnte dadurch eliminiert werden.

Der ARA-Vorstand bietet interessierten Bürgern die Möglichkeit, am 24 Juni 2016 die ARA zu besichtigen. In Gruppen werden um 9, 10 und 11 Uhr Besucher durch die ARA-Räumlichkeiten geführt und die Prozessschritte erklärt. Wir laden Sie ein, den komplexen Prozess vom verschmutzten zum sauberen Wasser mitzuerleben. 2015 wurde auf dem ARA-Areal eine Solartracker-Anlage mit 3x 10kWp erstellt, welche sich immer nach dem besten Sonnenstand ausrichtet. Schweizweit sind solche nachgeführten Anlagen insbesondere mit dieser Leistung (30kWp) selten zu finden. Die Firmen Engineering Team (Walter Haus) und Stierli Solar GmbH (André Stierli) haben diese Anlage im Baurecht erstellt. Fragen zu Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektro-Auto werden von den Erstellern und Betreibern gerne beantwortet.


Juni 2017

Der Teens-Chor begeisterte mit Noah

Text und Bild: Thomas Moor

Im bis zum letzten Platz gefüllten Tellimatt in Aesch begeisterte der Teens-Chor von Adonia das Publikum. Der Chor überzeugte nicht nur mit dem Gesang, sondern auch mit seinen vielen abwechslungsreichen Choreographien.

Mit Körperbewegungen und einfachen Hilfsmitteln wie z.B. Tüchern, werden tolle Effekte erzielt. Die jungen Schauspieler vertieften sich mit viel Hingabe in ihre Rolle. Sorgen und Nöte, Streit und Versöhnung sowie der beharrliche Glaube an Gott von Noah und seiner Familie wird im Musical eindrucksvoll dargestellt. Die rund 70 Teenager haben in nur drei Tagen ein bemerkenswertes Programm einstudiert und am Austragungsort auch gleich selber beim schnellen Auf- und Abbau der gesamten Technik und der Bühnenbilder mitgeholfen.

Traditionell übernachten der Teens-Chor und die Leiter bei Gastfamilien. Da werden zwischen älteren und jungen Generationen Erinnerungen ausgetauscht und Beziehungen geknüpft. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Gastfamilien die unsere Jugendlichen aufgenommen und verköstigt sowie an alle Helfer, die diesen Anlass vorbereitet und unterstützt haben.

Es war für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis und wir freuen uns bereits auf ein Wiedersehen mit dem Teens-Chor!

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