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Freitag, 29.09.2017

Bakterien – sind auch lebende Helfer

Bild: ZVG

In und auf unserem Körper leben Abermillionen von Bakterien, die sogenannte Mikroflora. Das sind natürliche, mikrobielle Lebensgemeinschaften. Am bekanntesten sind wohl die Darmflora, der sogenannte Säureschutzmantel der Haut und die Scheidenflora. Verschiedene Störfaktoren können die sensiblen Mikrofloren aus dem Gleichgewicht bringen und so die Entwicklung von krankheitserregenden Mikroorganismen begünstigen. So können zum Beispiel falsches Essen, Medikamente, Stress, hormonelle Veränderungen oder Klimawechsel zu einer Dysbalance führen. Die körpereigene Gegenregulation findet oft nicht oder nur sehr schleppend statt. Von aussen zugeführte lebende Kulturen, z. B. in Form von Kapseln, Pulvern oder Sprays, helfen dem Körper, das Gleichgewicht auf natürliche Art und Weise effizient wieder herzustellen.

Während der Darmwiederaufbau mit Bakterien nach einem Durchfall oder einer Antibiotika-Therapie schon fast zur Routine gehört, wird oft vergessen, dass auch eine gesunde Mund- und Rachenflora für den Schutz vor Infektionen an der Eintrittspforte unseres Magen-Darm-Systems eine wichtige Rolle spielt. Leiden Sie oder Ihre Familienmitglieder beispielsweise an häufig wiederkehrenden Infekten im Hals- und Rachenraum, ist es gut möglich, dass die Mund- und Rachenflora aus dem Gleichgewicht geraten ist. Eine symptomatische Behandlung mit Lutschtabletten und Halswehsprays bringt zwar eine kurzfristige Besserung der wahrgenommenen Beschwerden, trägt aber meist nicht viel zum wirklichen Heilungsprozess bei. Wenn diese lokale Überbrückung dem Körper nicht ausreicht, um sich selber zu regenerieren, dringen die Entzündungen bald wieder an die Oberfläche und brechen erneut aus. Wiederkehrende Infekte können also ein Hinweis auf eine durcheinander geratene Flora sein.

Gerne beraten wir Sie in der kinderapotheke, wie Sie nebst den herkömmlichen Behandlungsansätzen die Mundflora aufbauen und in ihr natürliches Gleichgewicht zurückführen können.


Mirjam Balimann
Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 16.08.2017

Unterwegs mit Homöopathie

Bild: ZVG

Langsam neigt sich die Sommerzeit zu Ende, der Herbst blickt schon um die Ecke. Es ist die Zeit, die zum Wandern einlädt, oder an der frischen Luft Sport zu treiben, ohne dass die sommerliche Hitze uns schon vorher den Schweiss auf die Stirn treten lässt. Doch leider gibt es dabei immer wieder Situationen, die uns den Spass verderben können. Schnell ist ein Fuss umgeknickt, wir stürzen oder stossen uns. Gerade unsere Kinder toben ja gerne miteinander; da kann es auch einmal die eine oder andere Prellung geben.

Wie gut, wenn man dann Arnica-Kügelchen dabei hat! Die kleinen Helfer bewirken neben der Schmerzlinderung schnell ein Abschwellen der Stossstellen. Sollten blaue Flecken hartnäckig bleiben, können Ledum-Kügelchen helfen. Beide erwähnten Mittel sind homöopathische Arzneimittel, die in diesen Fällen schnell und zuverlässig wirken.

Ungeliebte Begleiter unseres Outdoor-Vergnügens sind lästige Plagegeister wie Mücken und gerade zur Birnen- und Zwetschgenzeit auch Wespen, die gerne von den süssen Früchten naschen. Fühlen sie sich von uns Menschen gestört, stechen sie erbarmungslos zu und hinterlassen einen heftigen Schmerz, die Einstichstelle wird rot und schwillt an.

Was tun? Liegt keine Allergie vor, ist ein solcher Stich zumeist harmlos, wenn auch unangenehm. Gerade unsere Kinder leiden sehr unter einer solchen Attacke. Als Sofortmassnahme kann zunächst eine aufgeschnittene Zwiebel aufgelegt werden. Falls zur Hand, sind homöopathische Globuli mit dem Wirkstoff Apis das Mittel der Wahl. Zusätzlich kann ein kühlendes Gel sehr gute Dienste leisten. Diese Arzneimittel helfen, dass die rote schmerzende Beule bald schon vergessen sein kann und wir ungetrübt das Draussensein wieder geniessen können.

In jedem Fall sind Sie in der kinderapotheke herzlich willkommen und wir nehmen uns dem geplagten Kind – und natürlich auch Ihnen – gerne an.

Sabine Brentrup
Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 04.08.2017

Wenn die Seele leidet

Bild: ZVG

Für viele Kinder beginnt in diesen Tagen wieder ein wichtiger Abschnitt. Die Einen kommen in den Kindergarten, die Anderen in die Schule, viele auch «nur» eine Schulrunde weiter. Was bei einigen Kindern ein freudiges Kribbeln auslöst, kann anderen regelrechte Bauch- oder Kopfschmerzen bereiten. Nicht selten kommen Schlafstörungen dazu. Dauert der Zustand länger an, nehmen die Schulleistungen ab, was das Kind noch mehr belastet und schlussendlich zu einer negativen Spirale führt.

Die spezialisierten Mitarbeiterinnen der kinderapotheke kennen diese Probleme und unterstützen Sie gerne. Mit Erfolg empfehlen wir in solchen Situationen individuell zusammengestellte Bachblütenmischungen.

Im Gegensatz zu den anderen Heilmitteln der Schulmedizin, der Spagyrik, aber auch Homöopathie wirken die Bachblüten ausschliesslich auf der seelischen Ebene. Sie können also auch sonst zu jeder anderen Therapie dazu kombiniert werden – immer dann, wenn es unsere Seele schwer hat und (mit)leidet.

In einem persönlichen Gespräch mit dem Kind in einem unserer Betreuungsräume versuchen wir, die grundlegenden Probleme oder Unsicherheiten des Kindes herauszukristallisieren. Die zu den Schilderungen passenden Bachblüten helfen dem Kind, die innere Balance wieder zu finden und negative Gefühle in positive umzuwandeln. Manchmal ist bereits eine einzige Mischung, beziehungsweise die Therapie von 10 bis 14 Tagen ausreichend, um die Probleme zu lösen. Manchmal lösen sich Hindernisse auf und es tauchen neue «Baustellen» auf. Dann ist es Zeit für eine neue, angepasste Mischung.

Die Bachblüten-Mischungen fertigen wir je nach Tagesstruktur und Vorlieben des Kindes in Form eines Sprays oder in Form von Tropfen an.

Wir von der kinderapotheke freuen uns auf die strahlenden Kinder, die bald wieder stolz mit ihren bunten Schultaschen unterwegs sind. Wir wünschen Ihrem Kind viel Erfolg und Freude beim Schuleintritt oder beim Neustart nach den Sommerferien.

Barbara Kursawe
Apothekerin und Bachblüten-Therapeutin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 16.06.2017

Eine Bindehautenzündung trifft Gross und Klein

Bild: ZVG

Bindehautentzündungen haben das ganze Jahr Saison – dennoch sehen wir die roten Augen in der Sommerzeit noch häufiger in der Apotheke. Als Bindehaut wird die feine, durchsichtige Schleimhaut bezeichnet, welche die Innenseite der Augen und den vorderen Teil des Augapfels bedeckt. Durch äussere Einflüsse wie Fremdkörper (Staub), chemische Reize (chlorhaltiges Wasser), Allergene (Tierhaare) und Krankheitserreger (meist Viren, seltener Bakterien) können Bindehautentzündungen ausgelöst werden. Im Säuglingsalter kommt als Ursache ein verstopfter Tränenkanal dazu. Bindehautentzündungen, welche durch Viren oder Bakterien ausgelöst wurden, sind ansteckend. So ist bei einer Infektion zunächst nur ein Auge betroffen, 1 bis 2 Tage später häufig auch das andere. Die Keime werden durch Schmier- oder Tröpfcheninfektion mit dem Augensekret über die Hände oder Gegenstände wie zum Beispiel Handtücher einfach auf weitere Personen übertragen. Bindehautentzündungen äussern sich je nach Infektion unterschiedlich. Manchmal sind die Augen morgens durch Sekret verklebt, manchmal sind sie gerötet, tränen und jucken stark. Auch ein Fremdkörpergefühl und das Brennen im Auge sind typische Anzeichen einer Bindehautentzündung. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Bindehautentzündung. Gerne nehmen wir uns für die Abklärung Zeit und stellen mit Ihnen zusammen einen altersgerechten Therapieplan zusammen. Stellen wir Komplikationen oder ein komplexes Krankheitsbild fest, überweisen wir Sie oder Ihr Kind an den Kinderarzt oder an den Augenarzt. Nutzen Sie Ihre kinderapotheke als erste Anlaufstelle wenn es um die roten Augen Ihrer Kinder geht – ohne Wartezeit und ohne Voranmeldung – sind wir gerne für Sie da. Seline Spahr, Pharma-Assistentin TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 08.05.2017

Die halbe Dosis für Anja?

Bild: ZVG

Anja und Marco sind nach dem schönen Tag im Schnee so richtig müde und schlafen tief und fest. Als sie am nächsten Morgen jammernd mit Fieber, Schnupfen und Husten erwachen, hat damit niemand gerechnet.

Die Eltern setzen bei einer solchen Erkältung stets auf ein bewährtes Fieber- und Schmerzmittel in Pulverform. Die Hälfte der Pulverdosis für die 10-jährige Anja und etwas weniger als die Hälfte für den kleineren 6-jährigen Marco; das würde wohl gehen, um das Fieber zu senken und die Kopfschmerzen zu lindern, oder? Sicherheitshalber ruft die Mutter vorher noch ihre kinderapotheke an …

Fragen dieser Art werden uns in der Apotheke immer wieder gestellt. Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht. Denn die Entwicklung der Kinder erfolgt nicht linear oder in allen Bereichen parallel. In den verschiedenen Lebensabschnitten werden von Natur aus verschiedene Entwicklungsschwerpunkte gesetzt. So wird kurz vor der Geburt zum Beispiel die Entwicklung der Atemwege besonders gefördert. Nach der Geburt wird die Entwicklung des Magen-Darm-Traktes und der Verdauung in den Vordergrund gestellt, damit das Kind für das weitere Wachstum in einigen Monaten nicht mehr ausschliesslich auf Muttermilch angewiesen ist. Gerade der Entwicklungsgrad des Magen-Darm-Traktes ist für die Verabreichung, aber auch für die Aufnahme und Ausscheidung von Medikamenten und Wirkstoffen äusserst wichtig. Der Grad der Entwicklung und somit das Entwicklungsalter des Kindes spielt für die Festsetzung von Dosierungen und Verabreichungsart von Medikamenten im Kleinkindalter eine grosse Rolle.

Auch der Stoffwechsel funktioniert in den verschiedenen Lebensabschnitten der Kinder ganz unterschiedlich. Gewisse Arzneistoffe können Kinder nur ganz schwer abbauen und wieder ausscheiden. Deshalb sind einige Wirkstoffe in der Kindermedizin gar nicht erlaubt oder dürfen erst ab einem gewissen Alter eingesetzt werden.

Dazu kommt, dass die meisten Medikamente ausschliesslich an Erwachsenen getestet werden. In der wissenschaftlichen Literatur findet man deshalb keine Fakten, nur Hinweise und Beobachtungen für die Anwendung und die Wirksamkeit bei Kindern.

Es lohnt sich also, sich vor der Anwendung von Medikamenten und Wirkstoffen bei einer Fachperson für Kindermedizin und Kindermedikamente zu erkundigen. Lassen Sie sich in Ihrer kinderapotheke beraten!


Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Dienstag, 11.04.2017

Soll ich mein Kind impfen lassen?

Bild: ZVG

Bei der Geburt haben Babys einen gewissen natürlichen «Nestschutz». Abwehrstoffe gegen viele Krankheiten werden noch im Mutterleib übertragen. Danach versorgt die Muttermilch, besonders die Vormilch, das Kind mit diesen wertvollen Schutzstoffen.

Aber spätestens nach wenigen Monaten muss sich der kleine Organismus ein eigenes Abwehrsystem aufbauen. Unterstützen kann man das Kind, indem man sein Abwehrsystem durch eine Impfung zu einer Abwehrreaktion stimuliert.

Impfen ist ein heikles Thema, welches Diskussionen auslösen und manchmal nur mit Schwierigkeiten entspannt thematisiert werden kann. Das Vertrauen in Impfungen wurde durch viele mediale Kontroversen und Gerüchte in den letzten Jahren erschüttert. Ausserdem hat die gute Schutzwirkung der Impfungen dazu geführt, dass Infektionskrankheiten praktisch unsichtbar geworden sind. Impfungen sind das wirksamste Mittel, um Ihr Kind gegen verschiedene potentiell schwere Krankheiten und deren mögliche Komplikationen zu schützen. Sie ahmen eine natürliche Infektion nach, ohne jedoch Krankheitssymptome zu verursachen, und rufen im Körper eine Abwehrreaktion hervor.

Als in den 1950er-Jahren in der Schweiz Impfungen gegen häufige Infektionskrankheiten eingeführt wurden, war der Erfolg enorm. Endlich konnte man sich beispielsweise gegen den Polio-Virus schützen, der die gefürchtete «Kinderlähmung» auslöste. Pocken, eine Geissel der Menschheit, wurde ausgerottet. Die Diphterie, eine oft lebensbedrohliche Atemwegserkrankung, verlor ihren Schrecken sowie auch der Starrkrampf oder Keuchhusten. Die schweren Kinderkrankheiten Masern, Mumps und Röteln wurden mit der Einführung der ersten kombinierten Impfstoffe selten.

Der Schweizerische Impfplan wird vom Bundesamt für Gesundheit, BAG, in Zusammenarbeit mit unabhängigen Experten und Swissmedic erarbeitet. Er wird jährlich aktualisiert und enthält Empfehlungen mit Schemata für verschiedene Alterskategorien und Risikogruppen. Das BAG empfiehlt für Säuglinge und Kinder verschiedene Impfungen gegen Infektionskrankheiten. Wer sein Kind impfen lässt, schützt es und trägt dazu bei, dass diese Krankheiten sich nicht auf andere übertragen und ausbreiten.

Das Team der Toppharm Homberg Apotheke berät Sie gerne persönlich bezüglich Basis- und Nachholimpfungen, beantwortet ihre Fragen und erstellt für Sie einen elektronischen Impfausweis. Mit diesem Hilfsmittel können Lücken in der Impfanamnese festgestellt werden und die häufig schlecht leserlichen oder verloren gegangenen Impfausweise auf Papier ersetzt werden.


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Donnerstag, 02.03.2017

Heuschnupfen bei Kindern

Bild: ZVG

Wenn die Tage länger und wärmer werden, freuen sich die Einen über das Erwachen der Natur und das Blühen, für die Anderen beginnt die unangenehme Zeit der Pollenallergie. Bei Kindern tritt die Pollenallergie in der Regel erst im Kleinkindalter auf oder später.

Die Behandlung bei kleinen oder schulpflichtigen Kindern ist oft nicht einfach, da die wenigen für Kinder geeigneten Medikamente auch unerwünschte Wirkungen wie Müdigkeit haben können. Eine natürliche, sehr gut wirksame und verträgliche Methode für die Behandlung der Heuschnupfenbeschwerden bietet die Therapie mit Schüssler-Salzen. Es handelt sich dabei um Tabletten, welche als Grundlage Milchzucker enthalten und mit verschiedenen Spurenelementen, wie zum Beispiel Magnesium oder Kalzium, angereichert sind. Die Tabletten können gelutscht oder in Wasser gelöst werden. Durch den süsslichen Geschmack werden sie von Kindern in der Regel gerne eingenommen. Nebst den Tabletten sind Schüssler-Salze auch als laktosefreie Tropfen oder zur äusserlichen Anwendung als Salben erhältlich.

So kann für jedes Bedürfnis die optimale Therapie zusammengestellt werden. Schüssler-Salze unterstützen die natürlichen Funktionen des Körpers auf sanfte Weise und können auch bei einer Therapie mit schulmedizinischen Präparaten zur Ergänzung kombiniert werden. Sei es vorbeugend oder in der akuten Situation, mit der richtigen Zusammenstellung von Schüssler-Salzen sind die lästigen Beschwerden schnell wieder vergessen und dem Herumtollen im Freien steht nichts mehr im Wege. Kommen Sie zu uns in die kinderapotheke und lassen Sie sich von unseren Schüssler-Spezialistinnen zu diesem Thema umfassend beraten.


Heidi Roos, Pharma-Assistentin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 06.02.2017

Mikronährstoffe bei Kindern

Bild: ZVG

Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig für Gross und Klein, das ist uns allen bekannt. Sie sind unabdingbar für diverse Stoffwechselvorgänge im Körper, sie beugen Krankheiten vor, indem sie das Immunsystem unterstützen, und sie können bei verschiedenen Krankheitsbildern wie beispielsweise Allergien, Asthma, ADHS/ADS oder Kopfschmerzen eine positive Wirkung haben.

Obwohl uns ein riesiges Angebot an Nahrungsmitteln umgibt, treten Fehl- und Mangelernährungen häufiger auf, als man denkt. Diese werden oft erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt, wenn die körpereigenen Reserven total erschöpft sind.

Mit dem Essen von vielen Früchten und Gemüse ist es nicht getan. Es ist entscheidend, dass die Aufnahme und Verarbeitung der Mikronährstoffe im Körper richtig funktionieren. Diese Prozesse sind abhängig von verschiedenen biochemischen Faktoren, werden aber auch durch unsere Umwelt und unsere Lebensumstände beeinflusst.

Nebst dem Schulalltag inklusive Hausaufgaben gehören Freizeitaktivitäten im Verein oder Sportclub sowie das Abmachen mit Freunden zum Routineprogramm – all das stellt grosse Anforderungen an den Körper unserer kleinen Mitmenschen und kann sie schon mal aus dem Gleichgewicht werfen. Weil der Körper sich noch im Wachstum befindet und folglich einen erhöhten Bedarf an diversen Mikronährstoffen hat, ist es umso wichtiger, für eine optimale Versorgung und Aufnahme der Mikronährstoffe zu sorgen.

Um einen Überblick über die Nährstoffbedürfnisse Ihres Kindes zu bekommen, eignet sich die Methode der Haarmineralanalyse sehr gut. Dabei werden dem Kind einige Haare abgeschnitten, die dann zur Analyse ins Labor geschickt werden. Mit dieser schmerzfreien Methode kann man aufzeigen, wie die individuellen Mikronährstoffdepots im Körper gefüllt sind und wo noch Nachholbedarf oder eine Überversorgung besteht.

Mit den individuellen Mischungen von Microcare können wir auf alle Bedürfnisse eingehen. Anhand der Analysenresultate oder einem vertieften Beratungsgespräch stellen wir die persönliche Mischung zusammen. Die neuartige Granulatform schmeckt gut und kann problemlos geschluckt werden.

Gerne beraten wir Sie bei Fragen zum Thema persönlich und unterstützen Sie bei der Therapie.


Mirjam Balimann, Apothekerin und
Heidi Roos, Pharma-Assistentin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 06.01.2017

Laktoseintoleranz bei Kindern

Bild: ZVG

Milch ist für Babys der wichtigste Nährstofflieferant und auch bei älteren Kindern ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Der in der Milch enthaltene Milchzucker wird im Dünndarm durch das Verdauungsenzym Laktase in Einzelzucker gespalten und als Energielieferant ins Blut aufgenommen.

Bei Personen mit einer Milchzuckerunverträglichkeit wird Laktase nicht in ausreichender Menge produziert. Ein Teil des Milchzuckers gelangt somit unverdaut in den Dickdarm, wo er zu Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit bis hin zu Koliken führt. Die Beschwerden treten üblicherweise 30 Minuten bis drei Stunden nach dem Verzehr auf.

Die Laktoseintoleranz bei Säuglingen ist extrem selten. Die Bauchschmerzen und Koliken in den ersten Lebenswochen sind meist dadurch bedingt, dass der kindliche Verdauungsapparat allgemein noch nicht ganz reibungslos funktioniert. Sobald der Darm mit etwa drei bis vier Monaten ausgereift ist, verschwinden die berüchtigten «Drei-Monats-Koliken» ganz von alleine. Die Laktoseintoleranz entwickelt sich also meistens erst im Kleinkindalter.

Die Diagnose kann knifflig sein. Auch wenn dem Arzt verschiedene Testverfahren zur Verfügung stehen, sind diese bei kleinen Kindern oft nicht praktikabel. Bei Verdacht auf eine Laktoseintoleranz wird empfohlen, die laktosehaltigen Lebensmittel für zwei bis vier Wochen vollkommen wegzulassen. Ist das Kind beschwerdefrei, kann ausprobiert werden, wie viel Laktose es verträgt. Dabei sollten zunächst ganz kleine Mengen verabreicht und diese sehr behutsam gesteigert werden. Unter Umständen ist es sinnvoll, die Hilfe einer Ernährungsberaterin beizuziehen. Zudem ist wichtig, das Umfeld wie Familie, Freunde und Schule zu informieren. Sobald das Kind spürt, warum es bestimmte Lebensmittel nicht mehr essen darf und weiss, dass es leckere Alternativen gibt, kann der Alltag entspannter gemeistert werden.

Bei einer milchfreien Ernährung ist darauf zu achten, dass das Kind genügend Kalzium erhält. Im Handel sind zahlreiche laktosefreie Lebensmittel erhältlich. Laktosefreie Milch- und Milchprodukte enthalten genauso viel Kalzium wie normale Milch. Produkte aus «fermentierter» Milch wie Joghurt oder Buttermilch, sowie Hartkäse enthalten von Natur aus wenig Laktose. Kann laktosehaltigen Lebensmitteln nicht ausgewichen werden, kann das fehlende Laktase-Enzym mittels Tabletten, Kapseln oder Kautabletten ergänzt werden. So kann Ihr Kind auf einem Kindergeburtstag wie alle andern auch die Geburtstags-Eistorte geniessen.

Das Team der kinderapotheke berät Sie gerne.


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Donnerstag, 08.12.2016

Verbrennungen – heiss, heiss, heiss …

Bild: ZVG

Auch wenn Eltern noch so sehr aufpassen, Verbrennungen kommen bei Babys und Kleinkindern immer wieder vor. Aus alltäglichen Situationen kann plötzlich ein Notfall werden.

So sitzt das Kleine auf Mamis Schoss am Tisch ganz ruhig und friedlich. Plötzlich zappelt es, die Tasse kippt um, und der heisse Inhalt fliesst über seine Hand. – Das Kind fasst auf die Herdplatte oder an das Bügeleisen, kommt zu nahe an die Kerzenflamme und verbrennt sich.

Als erste Sofortmassnahme gilt immer:
Ruhe bewahren und die betroffene Hautstelle mit kaltem Leitungswasser mindestens 15 Minuten kühlen, um den Schmerz und das Ausmass der Verbrennung etwas zu mindern. Keinesfalls sollte Eis aufgelegt werden.

Nach der ersten Aufregung sollte man das Ausmass und den Schweregrad der Verbrühung oder Verbrennung einschätzen, um die weitere Behandlung abschätzen zu können. Als Faustregel für die Beurteilung der verbrannten Körperoberfläche gilt die Handflächenregel: Die Handfläche, inklusive der Finger, des Betroffenen entspricht 1 % seiner Körperoberfläche. Grundsätzlich gilt, dass jede Verbrennung, die grösser als die Handfläche ihres Kindes ist, durch eine Fachperson versorgt werden sollte. Verbrennungen im Gesicht, im Bereich der Genitalien und im Bereich der Gelenke der Hand oder des Fusses sollten durch einen Arzt behandelt werden.

Bei Verbrennungen und Verbrühungen werden drei Schweregrade unterschieden:
1. Grad: Hautrötung und -schwellung, Schmerzen
2. Grad: Hautrötung, Blasenbildung, Schmerzen
3. Grad: Haut verkohlt (= schwarz verfärbt), oftmals keine Schmerzen

Leichte Verbrennungen können Sie zu Hause gut selber behandeln. Ist die Haut noch intakt und ohne Blase, tragen Sie einen kühlenden Sprühschaum oder ein Hydrogel auf. Hat sich eine Blase gebildet, belassen Sie diese, denn sie schützt die darunterliegende Haut vor Keimen. Decken Sie die Wunde mit einer sterilen Kompresse und Hydrogel ab oder benutzen Sie ein spezielles kühlendes und befeuchtendes Brandwundenpflaster. Diese modernen und praktischen Brandwundenpflaster lindern den Schmerz und können in Absprache mit einer Fachperson auch mehrere Tage auf der Wunde belassen werden. Sie sind in der Apotheke in verschiedenen Grössen erhältlich. Öl oder Mehl gehören nie auf eine Wunde!

In jedem Fall sind Sie in der kinderapotheke herzlich willkommen und wir sehen uns das verletzte Kind gerne an.

Leider stimmt das Sprichwort «Gebrannte Kinder fürchten das Feuer» bei Kindern im Vorschulalter oft nicht. Vorsicht ist deshalb immer geboten.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ungetrübte Festtage!


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 04.11.2016

Kinderzähne, so stark wie die der Biber!

Bild: ZVG

Kinderzähne haben, anders als bei uns Erwachsenen, einen Zahnschmelz, der leichter von Karies angegriffen und zerstört werden kann. Das gilt sowohl für die Milchzähne als auch für die zweiten Zähne. Erst 3 Jahre nach Durchbruch sind sie vollständig ausgereift und widerstandsfähig.

Werden die Milchzähne erst einmal von Karies angegriffen, können sich die Kariesbakterien im Mund rasch vermehren und die später durchbrechenden und bleibenden Zähne gefährden. Milchzähne dienen zudem als Platzhalter für die nachwachsenden Zähne, und ein vorzeitiger Verlust führt zu zusätzlichen Problemen bei der Zahnstellung und zu einer mangelnden Funktion des Kauorgans. Kinderzähne müssen daher von Anfang an sehr gut gepflegt werden! Im Klartext heisst das, dass ab dem Durchbruch der ersten Zähne zweimal täglich mit einer weichen, angefeuchteten Bürste und einer erbsengrossen Menge Kinderzahnpasta gereinigt werden soll. Ungefähr mit drei Jahren kann Ihr Kind dann unter Aufsicht selbst mit der Zahnpflege beginnen. Nicht nur wie man putzen soll, sondern auch womit, ist bei Kindern zu beachten. Kinder müssen ihre Zahnbürste leicht festhalten und gezielt führen können – ein rutschfester, dicker Bürstengriff ist ideal, denn damit wird der entstehende Druck optimiert. Die Grösse des Bürstenkopfes ist altersabhängig. Ist dieser gummiert, reduziert sich die Verletzungsgefahr. Je kleiner der Borstendurchmesser und je grösser die Anzahl Borsten, desto gründlicher und schmerzfreier können die Zähne geputzt werden.

Der Putzspass wird für die Kleinen erhöht, indem die Zahnbürste selber ausgesucht werden darf oder die Lieblingsfarbe des Kindes oder ein cooles Sujet ausgewählt wird.

Zu guter Letzt ist die Wahl der Kinderzahnpasta ebenfalls entscheidend. Kinder sollten bis zum 6. Lebensjahr spezielle Kinderzahnpasta verwenden. Ab Schuleintritt kann auf die Juniorzahnpasta, später auf eine «normale», für Erwachsene geeignete Zahnpasta gewechselt werden. Juniorzahnpasten enthalten einen höheren Anteil an Fluorid, welcher einen besseren Schutz vor Karies gewährleistet. Kinderzahnpasta mit Frucht- oder Bonbonaroma werden eher nicht empfohlen, da Anreize zum Herunterschlucken gegeben werden.

Leidet Ihr Kind häufig an Aphten, lohnt sich der Versuch, auf eine SLS-freie Zahnpasta (SLS = Natriumlaurylsulfat) umzusteigen – während einer homöopathischen Behandlung ist hingegen eine mentholfreie Zahnpasta angezeigt. Gerne beraten wir Sie individuell in Ihrer kinderapotheke zu diesem spannenden und wichtigen Thema.


Seline Spahr, Pharma-Assistentin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Donnerstag, 06.10.2016

Das Zahnen – kein Kinderspiel

Bild: ZVG

Die meisten Eltern erwarten das Erscheinen des ersten Zähnchens im Munde ihres Kindes voller Spannung. Wenn sich die ersten Zähnchen ihren Weg an die Oberfläche bahnen, kann das für Ihren Liebling ganz schön anstrengend sein.

Und da Ihr Kleines noch nicht sagen kann, wie sehr es ihm wehtut, ist diese Zeit auch für Sie als Eltern nicht ganz leicht. Gerade während dieser Phase machen viele Babys ihre ersten Infektionen durch, so dass Fieber oder Durchfall mit dem Zahnen zusammentrifft.

Bereits vor der Geburt sind die Milchzähne im Kieferknochen angelegt. Zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat beginnen sie dann schubweise durchzubrechen. Bei den meisten Babys erscheinen zuerst die mittleren Schneidezähne im Unterkiefer, es folgen die oberen, gefolgt von den seitlichen Schneidezähnen. Die Eck- und Backenzähne kommen zuletzt, wobei meist der Durchbruch der Backenzähne am schmerzhaftesten ist. Zwischen dem 20. und 30. Lebensmonat ist das Milchgebiss mit insgesamt 20 Zähnen komplett.

Meist kündigt sich der Durchbruch eines Zähnchens durch gerötete, heisse Wangen, rotes und geschwollenes Zahnfleisch, einen wunden Po und vermehrten Speichelfluss an. Das Kind ist quengelig und unruhig. Das Team der kinderapotheke kennt diese Zahnungsbeschwerden sehr gut und kann Sie mit verschiedenen Hilfsmitteln unterstützen. Zur Linderung der Beschwerden durch entzündetes Zahnfleisch gibt es zuckerfreie Zahnungs-Gels. Ein im Kühlschrank gekühlter Beissring kann ebenfalls hilfreich sein. Auch passende homöopathische Globuli, ätherische Öle, Bachblüten und Schüssler-Salze können sehr gut helfen. Die natürliche Veilchenwurzel hingegen wird nicht mehr empfohlen, da sie ein guter Nährboden für Keime ist. Verursacht das Zahnen besonders schwere Beschwerden, darf dem Kind ein schmerzlinderndes Zäpfchen gegeben werden.

Zärtlichkeit und liebevolle Ablenkung sind ausgezeichnet dazu geeignet, das Baby während der Phase des Zahndurchbruchs zu unterstützen. Zusätzliche Kuscheleinheiten, Wiegen im Arm und häufiges Herumtragen tut vor allem sehr unruhigen und weinerlichen Babys gut.

Im Normalfall geht der Zahndurchbruch jedoch ohne Komplikationen vonstatten und das Blitzen der ersten kleinen Babyzähnchen wird von allen Familienmitgliedern freudig begrüsst. Und schliesslich erwacht mit den ersten Zähnchen auch das Interesse für feste Speisen.

Denken Sie daran, dass die Pflege der Milchzähne wichtig ist. Nur ein vollständiges und gesundes Milchgebiss erlaubt es dem Kind, richtig zu kauen und damit auch alles essen zu können. Zudem dienen die Milchzähne als Platzhalter, bis dann im Schulalter die bleibenden Zähne erscheinen.


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 07.09.2016

Durchfall und Erbrechen

Bild: ZVG

Gerade noch ist das Kind quietschfidel, in der nächsten Sekunde erbricht es, hat Durchfall oder gar beides zusammen. Für das Kind ist das oft eine erschreckende Situation. Für die Eltern bedeutet dies trösten und sich kümmern, aber auch Wäsche und Hände waschen im Dauertakt.

Dazu kommt die Sorge um das Kind. So unangenehm der Brechdurchfall ist, in den meisten Fällen ist die Erkrankung umproblematisch und hört nach ein paar Tagen von selbst wieder auf. Erbrechen und Durchfall kommen bei Kindern in jedem Alter häufig vor und können viele Ursachen haben. Kinder reagieren oft bereits auf Kleinigkeiten, denn der kindliche Magen ist noch sehr empfindlich. Ein zu kaltes Getränk, verdorbene Lebensmittel, zu viel durcheinander gegessen, Vorfreude und besondere Erlebnisse gehören zu den oft harmlosen Ursachen der Erbrechen. Der Verzehr von zu viel Obst kann Durchfall auslösen. Durchfall kann aber auch eine typische Begleiterscheinung beim Zahnen, bei Erkältungen, z. B einer Mittelohrentzündung oder anderen fieberhaften Infekten sein.

Der Brechdurchfall wird meist durch Viren ausgelöst. In der Regel dauert das Erbrechen 1 bis 2 Tage, während der Durchfall noch einige Tage länger anhält. Dabei birgt das Erbrechen wegen des hohen Flüssigkeitsverlustes meist das grösste Risiko. Durch fehlende Flüssigkeitsaufnahme kann es zur Austrocknung des Körpers kommen, was besonders bei Kleinkindern schnell lebensbedrohlich werden kann. Daher ist die wichtigste Massnahme der Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes. Das Kind muss viel trinken, z. B. verdünnten schwarzen Tee bzw. Fenchel- oder Kamillentee, am besten immer wieder in kleinen Mengen. In der kinderapotheke sind fertige Trinklösungen erhältlich, die alle wichtigen Mineralstoffe, Wasser und Zucker enthalten. Wenn das Kind nicht trinken will, verabreichen Sie die Lösung mit dem Löffel oder mit einer Spritze (ohne Nadel) in den Mund. Nach 3 bis 4 Stunden ist der Körper des Kindes in der Regel wieder mit Flüssigkeit versorgt. Säuglinge sollten weiter gestillt werden.

Beobachten Sie das Kind gut, denn Verschlechterungen können schnell gehen. Lassen Sie sich in der kinderapotheke beraten und begleiten. Oder suchen Sie gegebenenfalls einen Arzt auf.

Sobald der Appetit wieder da ist, geben Sie Ihrem Kind leicht verdauliche Kost wie Karotten- oder Reissuppe, Bananenbrei, einen geriebenen Apfel, Nudeln oder Kartoffeln.

Wegen der hohen Ansteckungsgefahr ist häufiges Händewaschen und besondere Sauberkeit oberstes Gebot. Und: Kinder mit Brechdurchfall müssen zu Hause bleiben.


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 08.08.2016

Insektenstiche

Bild: ZVG

Im Sommer freuen wir uns auf das Picknicken im Freien, Baden im See und die lauen Sommerabende im Garten oder auf dem Balkon.

Aber nicht nur wir lieben diese Jahreszeit, auch die kleinen Plagegeister «erfreuen» sich daran. Stiche von Bienen, Wespen und Hornissen sind schmerzhaft, Mückenstiche dagegen eher lästig. Letztere lösen meistens nur kleinere Schwellungen und juckende Rötungen aus. In unseren Breitengraden gibt es praktisch keine nennenswerten Nebenwirkungen.

Anders bei Bienen und Wespenstichen – ein solcher Insektenstich kann unter bestimmten Umständen lebensgefährlich werden. Verschiedene Faktoren spielen eine Rolle, so kann die Anzahl Stiche oder der Ort des Einstichs zum Problem werden. Stiche in den Hals, in die Lippen oder im Mund können zu einer akuten Schwellung des Rachens- und der Kehlkopfschleimhaut führen, es besteht die Gefahr einer Erstickung. Liegt eine Allergie vor, kann bereits ein einzelner Stich gefährlich werden.

Am besten schützt man sich vor Insektenstichen durch geschlossene, helle Kleidung. Es empfiehlt sich, keine stark duftenden Kosmetika zu verwenden und auf süsse Speisen und Getränke im Freien zu verzichten. Um das Eindringen von Mücken in die Wohnung zu verhindern, können Insektengitter an den Fenstern angebracht werden oder man schützt sich nachts, in dem man unter einem Moskitonetz schläft. Zusätzlich zu allen Massnahmen kann immer auch ein insektenabweisender Geruchsstoff, ein sogenanntes Repellent, verwendet werden. Insektenschutzmittel gibt es mit unterschiedlicher Zusammensetzung für Erwachsene und Kinder. Auch stehen für Kinder ab 3 Jahren insektenabweisende Armbänder zur Verfügung, die die lästigen Plagegeister über die Freisetzung von ätherischen Ölen fernhalten. Gerne beraten wir Sie in der kinderapotheke.

Kommt es trotz allen Massnahmen zu einem Stich, soll ein allenfalls steckengebliebener (Bienen-) Stachel vorsichtig entfernt, die Einstichstelle desinfiziert und gekühlt werden. Kühlende Gels, antiallergische Sprays oder homöopathische Globuli können schnelle Linderung bringen. Bei sehr starken Reaktionen können auch antiallergisch wirksame Tabletten oder Tropfen eingenommen werden.

Liegt eine Allergie auf ein oder mehrere Insektengift(e) vor, muss die allergische Person unbedingt immer ein Notfallset mit den benötigten Medikamenten bei sich tragen. Die entsprechende Person sowie auch allfällige Begleitpersonen müssen die Anwendung der Notfallmedikamente gut kennen und im Falle eines Stichs schnell reagieren. Natürlich haben wir diese Produkte auch in der kinderapotheke vorrätig und instruieren Sie gerne!


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 11.07.2016

Reisen mit Kindern

Bild: ZVG

Sommerzeit ist Reisezeit: Koffer zu und los geht’s

Doch was vor der Familiengründung so einfach schien, kann mit Kindern schnell zum Organisationsmarathon ausarten. Buggy, Windeln, Spielzeug oder das Kuscheltier: Die Packliste wird komplizierter. Doch wer ein paar Dinge vor der Abreise beachtet, kann auch mit dem Nachwuchs entspannte Ferien verbringen.

Wer mit dem Auto verreist, kann vor der Abreise ein möglichst unkompliziertes Unterhaltungsprogramm zusammenstellen – Globi-Bücher, Kinderlieder, Lieblingssongs oder Hörspiele auf ein mobiles Gerät laden, damit der Fahrer nicht während der ganzen Fahrt «Die drei Fragezeichen» hören muss. Es lohnt sich, den Kindern vertraute Verpflegung für unterwegs von daheim mitzunehmen, damit sich die Kinder nicht den Magen verderben. Wichtig ist, genug Flüssigkeit dabei zu haben. Günstig ist es, die Fenster mit einem Sonnenschutz zu verkleiden. Legen Sie immer wieder eine Pause ein. Gegen Reisebeschwerden hilft oft schon, die Augen während der Fahrt auf einen ruhigen Punkt in der Ferne zu fixieren. Es gibt vorbeugende Medikamente und Hilfsmittel aus der Schulmedizin und Alternativmedizin. Das Team der kinderapotheke kann Sie gut beraten.

Auch eine Flugreise mit Kindern ist in der Regel kein Problem. Die Fluggesellschaften sind darauf eingestellt. Trotzdem lohnt sich eine gute Vorbereitung. Neben dem Lieblingskuscheltier gehören Ersatzkleider, Spielzeug, Kuscheldecke, Windeln und Feuchttücher und ein mit Pulver gefüllter Schoppen ins Handgepäck. Der Schoppen kann dann vom Kabinenpersonal mit warmem Wasser aufgefüllt werden. Der Druckausgleich in den Ohren kann für kleine Kinder schwierig sein. Erleichterung bringt der Nuggi, das Saugen am Schoppen oder für grössere Kinder ein Kaugummi. Nasentropfen bei Schnupfen und homöopathische Globuli empfehlen wir Ihnen bei Bedarf gerne.

Bei Fernreisen müssen die nötigen Impfungen unbedingt beachtet werden. Je nach Destination empfiehlt es sich, Insektenschutz, eventuell ein Moskitonetz (erhältlich für Babys, Kinder und Erwachsene) und guten Sonnenschutz dabei zu haben. Babynahrung oder Getränke in südlichen Ländern sollten nicht mit Leitungswasser zubereitet werden, sondern mit Mineralwasser aus der Flasche. Durchfallerkrankungen sind für kleine Kinder mitunter lebensgefährlich.

Die übliche Reiseapotheke sollte mit kinderspezifischen Medikamenten ergänzt werden. Gerne stellen wir für Sie eine auf Kinder abgestimmte Reiseapotheke zusammen oder ergänzen Ihr bestehendes Sortiment.

Und zu guter Letzt: Klären Sie vor Auslandreisen ab, ob Ihre Versicherung auch allfällige Arzt- und Klinikkosten im Urlaubsland übernimmt.

Wir wünschen gute Reise und schöne Ferien!


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 06.06.2016

Sommer, Sonne – Sonnenschutz

Bild: ZVG

Der Sommer ist da und wir geniessen die Sonnenstrahlen in vollen Zügen! Die Sonne macht munter, bringt Lebensfreude, wärmt uns, doch wir alle wissen, die Sonne hat auch ihre Schattenseiten. Informationen zu Sonnenschutz, Tipps und Tricks im Umgang mit der Sonne sind allgegenwärtig. Doch wie vertrauenswürdig sind die Aussagen, und sind die Empfehlungen die Gleichen? Was gilt für mich, meine Familie, unsere Kinder?

Das Sonnenlicht weist 3 unterschiedliche UV-Strahlenarten aus. Die UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein und sind verantwortlich für die Hautalterung und die Bildung von Hauttumoren. Die UVB-Strahlen verbleiben in den oberen Schichten der Haut. Sie sind verantwortlich für die Bräunung oder den Sonnenbrand. Anders als die UVA-Strahlen, werden UVB-Strahlen von Glas (z. B. Fensterglas) filtriert. So ist man hinter einem Fenster zwar vor Sonnenbrand geschützt, nicht aber vor den Auswirkungen der UVA-Strahlen. Im Gegensatz zu den UVA- und UVB-Strahlen, werden die UVC-Strahlen bereits in der Ozonschicht abgefangen und gelangen praktisch nicht auf die Erdoberfläche.

Bei Erwachsenen werden 6 verschiedene Hauttypen unterschieden; von hellhäutig mit vielen Sommersprossen und blonden Haaren (Typ 1) bis hin zu Menschen mit dunkler Haut und schwarzen Haaren (Typ 6). Je höher der Hauttyp-Wert, desto länger ist die Eigenschutzzeit der Haut. Die Eigenschutzzeit sagt aus, wie lange die Haut ohne Sonnenschutz der UVB-Strahlung ausgesetzt werden kann, ohne dass ein Sonnenbrand ausgelöst wird. Sie reicht von 10 bis zu 40 Minuten.

Da sich bei allen kleinen Kindern die Haut noch im Aufbau befindet, wird auf die Einteilung gemäss Hauttyp verzichtet. Die Empfehlungen richten sich nach den Altersstufen. Bei Kindern unter einem Jahr werden ausschliesslich physikalische Lichtschutzfilter empfohlen. Sie wirken wie ein Schutzschild auf der Haut und reflektieren die Sonnenstrahlen. Ab dem zweiten Lebensjahr dürfen Cremes mit chemischen Filtern angewendet werden. Diese dringen in die oberste Hautschicht ein. Um einen optimalen Schutz zu erreichen, werden oft physikalische und chemische Filter kombiniert.

Der beste Schutz für Kindern unter einem Jahr ist, wenn die Sonne gänzlich gemieden wird. Und für alle gilt, die Sonne zwischen 11.00 und 15.00 Uhr zu meiden und die Haut zusätzlich durch Sonnenschutzkleider zu schützen.

Wenn es um guten Sonnenschutz für Ihre Kleinen geht – fragen Sie Ihren kinderexperten in Ihrer kinderapotheke!


Seline Spahr, Pharma-Assistentin und
zertifizierter «kinderexperte» in der TopPharm Homberg Apotheke

Montag, 09.05.2016

Ungebetene Gäste: Wurmerkrankungen bei Kindern

Bild: ZVG

Zugegeben – die Vorstellung von Würmern im Körper ihres Kindes ist für die meisten Mütter und Väter äusserst unangenehm und vielleicht auch erschreckend. Wurmerkrankungen sind weltweit verbreitet. Dank der guten hygienischen Verhältnisse sind sie bei uns aber seltener als in tropischen Gebieten. Meist handelt es sich bei uns um eine harmlose Infektion mit Madenwürmern.

Madenwürmer sind etwa 3 bis 12 mm lang und sitzen in der Schleimhaut des Darmes. Nachts bewegen sich die Weibchen aus dem Darmausgang heraus, um in den Falten um den After ihre Eier abzulegen – daher der heftige nächtliche Juckreiz. Das Kind kratzt sich häufig am Po, und im Kot oder in der Unterwäsche sind kleine weisse Würmer sichtbar.

Die Infektion erfolgt durch die Aufnahme von Wurmeiern durch den Mund. Wurmeier können sich auf verseuchtem Gemüse, Fallobst, in der Erde oder im Sand (Spielplätze) befinden. Kleine Kinder sind besonders oft betroffen, weil sie ihre verschmutzten Hände, Sand oder Gegenstände in den Mund nehmen. Gerade Kinder stecken sich häufig selbst erneut an, indem sie nach dem Kratzen am Po die Wurmeier über die Finger wieder in den Mund tragen.

Bei Spul- oder Bandwürmern gibt es andere Krankheitszeichen. Das Kind fühlt sich allgemein unwohl, hat unklare Bauchschmerzen, verliert Appetit und Gewicht oder hat wiederum auch Heisshunger. Gelegentlich sind im Kot 20 bis 30 cm lange Spulwürmer oder 2 cm lange Wurmabschnitte des Bandwurmes erkennbar. Spulwürmer sind selten und kaum je stecken sich Kinder über rohes oder unzureichend gebratenes Fleisch oder das Streicheln von infizierten Tieren mit Bandwürmern an.

Besonders wichtig bei der Infektion mit Madenwürmern ist:

  • Streng auf die Hygiene achten
  • Häufiges Händewaschen – vor allem vor dem Essen
  • Tägliches Wechseln von Unter- und Bettwäsche
  • Waschen der Unter- und Bettwäsche bei mindestens 60° Celsius
  • Kurzschneiden der Fingernägel
  • Obst, Gemüse und Salat vor dem Verzehr gründlich waschen
  • Spielsachen vom Spielplatz heiss abspülen

Die gängigen Wurmerkrankungen lassen sich medikamentös gut behandeln. Das Team der kinderapotheke hilft Ihnen gerne bei der Wahl des korrekten Medikaments. Denn nicht alle Medikamente wirken bei allen Wurmarten – zudem sollten verschiedene Wurmmittel bei Kleinkindern nicht angewendet werden. Führen Sie bei Madenwürmern die Entwurmung gleich bei der ganzen Familie durch, da sich enge Kontaktpersonen mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls angesteckt haben. Auch Haustiere sollten regelmässig entwurmt werden.


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Donnerstag, 07.04.2016

Zecke (Gemeiner Holzbock)

Bild: ZVG

«Du brauchst keine Angst vor Zecken zu haben, aber es ist wichtig, sich vor Zecken zu schützen.»

In der Regel sind Warzen gutartige, scharf abgegrenzte Hautwucherungen. Sie entstehen aufgrund einer Infektion mit dem humanen Papillomavirus. Deshalb sind sie ansteckend und etwa die Hälfte aller Kinder und Erwachsenen leiden im Laufe ihres Lebens an hartnäckigen Warzen. Häufig handelt es sich nur um ein kosmetisches Problem, da die Warzen meist schmerzfrei sind. Je nach Lokalisation und Ausdehnung können jedoch sekundäre Probleme wie Schmerzen, Druckempfindlichkeit und sogar Wunden auftreten. Diese müssen separat behandelt werden.

Jedes Jahr bei den ersten Frühlingsboten werden wir mit der Frage konfrontiert, wie wir uns und unsere Kinder vor Zeckenstichen schützen können. Zecken gehören zur Familie der Spinnentiere. Die achtbeinige erwachsene Zecke ist flach und 2 bis 4 mm lang, vollgesogen bis 12 mm lang. Die Zecke durchläuft in ihrem Leben verschiedene Entwicklungsstadien, dazu muss sie Blutmahlzeiten aufnehmen. Mit dem Rüssel bohrt sie sich in die Haut. Mit den vielen Widerhaken hält sie sich in der Haut fest und lässt sich nur schwer entfernen. Beim Stich sondert sie lokal betäubende, entzündungshemmende und blutstillende Substanzen ab, sodass der Stich häufig nicht sofort bemerkt wird. Da die Jungtiere äusserst klein sind, können ihre Stiche gänzlich unbemerkt bleiben.

Zecken leben vor allem an Waldrändern, in Waldlichtungen, aber auch in unseren gepflegten Gärten bis zu einer Meereshöhe von ca. 1000 m. Sie lieben hohe Luftfeuchtigkeit und warme Temperaturen. Zecken lassen sich nicht von Bäumen fallen. Sie klammern sich mit ihren Hinterbeinen an Gräsern und Büschen (bis ca. 1.5 m Höhe) fest und warten auf einen vorbeikommenden Wirt (Katze, Hund, Mensch). Die Zeckensaison dauert im Schnitt von März bis Oktober.

Gefährlich ist nicht der Zeckenstich selbst, sondern die übertragenen Krankheitserreger: In erster Linie sind dies ein Bakterium, Verursacher der Lyme-Borreliose, und ein Virus, Auslöser der Frühsommer-Meningoenzephalitis, FSME. Gegen diese schwere Erkrankung gibt es eine Schutzimpfung. Lassen Sie sich in der kinderapotheke beraten, in welchen Situationen die Impfung empfohlen und sinnvoll ist.

Tipps zur Prophylaxe: Meiden Sie das Unterholz und tragen Sie abschliessende, helle Kleidung, Hut oder Mütze und besprühen Sie die unbedeckte Haut mit Zeckenspray. Suchen Sie nach dem Aufenthalt im Wald oder Garten den Körper nach Zecken ab. Die bevorzugten Stichstellen sind hinter den Ohren, am Kopf, in den Achselhöhlen, im Bauchnabel oder in den Kniekehlen.

Tipps bei Zeckenstichen: Entfernen Sie die Zecke sofort durch senkrechtes Ziehen und desinfizieren Sie die Stichstelle. Notieren Sie das Stichdatum und markieren Sie die Stichstelle. Treten nach einem Zeckenstich Symptome auf, sollte unverzüglich eine Fachperson aufgesucht werden. Bei Unsicherheiten und Fragen hilft Ihnen das Team der kinderapotheke gerne weiter.


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 07.03.2016

Warum Warzen einfach kommen und gehen …

Bild: ZVG

Haben Sie mit den kleinen, hautfarbenen Hautwucherungen auch schon Bekanntschaft gemacht? Man nennt sie gemeinhin «Warzen» und sie sind oft ohne Vorwarnung und plötzlich da.

In der Regel sind Warzen gutartige, scharf abgegrenzte Hautwucherungen. Sie entstehen aufgrund einer Infektion mit dem humanen Papillomavirus. Deshalb sind sie ansteckend und etwa die Hälfte aller Kinder und Erwachsenen leiden im Laufe ihres Lebens an hartnäckigen Warzen. Häufig handelt es sich nur um ein kosmetisches Problem, da die Warzen meist schmerzfrei sind. Je nach Lokalisation und Ausdehnung können jedoch sekundäre Probleme wie Schmerzen, Druckempfindlichkeit und sogar Wunden auftreten. Diese müssen separat behandelt werden.

Eine spezielle Form der Warzen sind die Dellwarzen, auch als Mollusken bekannt. Sie werden durch eine andere Virusfamilie (Pockenviren) ausgelöst und kommen vor allem bei Kindern und immungeschwächten Erwachsenen vor. Die Dellwarzen sind runde, kuppelförmige, hautfarbene oder weisse Papeln, die normalerweise eine mittige Vertiefung (Delle) aufweisen. Die Warzen erscheinen wenige Wochen oder Monate nach der Infektion und dehnen sich langsam aus. Sie sind nicht schmerzhaft, können aber einen Juckreiz verursachen. Die Ansteckung erfolgt durch direkten, engen Kontakt mit infizierten Personen oder über kontaminierte Gegenstände.

Durch herkömmliche Therapieansätze lassen sich Warzen und Dellwarzen schnell und aggressiv entfernen. Die Wirkung ist jedoch meist nicht nachhaltig. Nach Abschluss der Behandlung kehren sehr viele Warzen wieder zurück. In solchen Fällen helfen komplementäre Ansätze zur Unterstützung der Therapie sehr gut. Es gibt pflanzliche Tinkturen und Essenzen, welche z. B. in Form eines spagyrischen Sprays oder als Urtinktur eingesetzt werden können. Diese haben spezifische Wirkungen bei Hauterkrankungen, helfen gut gegen Juckreiz und Brennen. Sie haben einen ausleitenden Effekt und unterstützen die Selbstheilungskräfte. Als Hauptpflanze bei Warzen wird Thuja eingesetzt. Sie weist eine Wirkung gegen Haut- und Schleimhautwucherungen auf.

Und übrigens … manchmal verschwinden die Warzen so plötzlich und unvorhergesehen, wie sie gekommen sind. Dies, weil unser Körper ein äusserst effizientes Abwehrsystem entwickelt hat, welches die Viren dezimiert und schlussendlich eliminiert.

Beim persönlichen Gespräch in der Apotheke können wir die für Sie oder Ihr Kind optimale Therapie einleiten. Je nach Ihren individuellen Bedürfnissen können wir diese auch durch entsprechende Bachblütenessenzen oder homöopathische Mittel ergänzen. Unsere kinderexperten beraten Sie gerne!


Valerie Schuler, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Donnerstag, 04.02.2016

Das rote Babyfüdli

Bild: ZVG

Die Versprechungen der Werbung über das riesige Saugvermögen der neusten Windeln und die rundum zufriedenen Babys verleitet manch junge Eltern dazu, die so hochentwickelten Windeln etwas auszunutzen und doch nicht ständig wieder wegzuwerfen.

Doch weit gefehlt! Nach wie vor gilt die Regel: «Windeln häufig – und zwingend nach jedem Stuhlgang – wechseln». Dabei geht es nicht um die Werbung, die uns falsche Tatsachen vorspielen könnte, sondern vielmehr darum, dass die Babyhaut sehr empfindlich ist und beim Kontakt mit Urin und Exkrementen sehr schnell gereizt wird. Aus dieser Reizung entsteht nach kurzer Zeit eine heftige Entzündung, und schon ist sie da, die sogenannte Windeldermatitis.

Die Windeldermatitis zeichnet sich durch stark gerötete Stellen in der Gesässfalte, am Gesäss selber und an den Genitalien aus. Die Haut quillt auf und ist extrem schmerzempfindlich. Die Reinigung beim Windelwechsel ist schmerzhaft und kann in einigen Fällen sogar oberflächliche Blutungen auslösen. Werden bei der Reinigung zusätzlich Seifen oder Reinigungsmittel verwendet, reizen diese die geschädigte Haut noch vermehrt! Die Reinigung mit lauwarmem Wasser ist schonend und reicht aus. Nach der Reinigung lässt man die Haut an der Luft trocknen und trägt anschliessend ein Hautschutzmittel auf. Dieses Mittel bildet eine Barriere, so dass die Haut mit den reizenden Exkrementen nicht mehr in Berührung kommt. Zu den wirkungsvollsten Hautschutzmitteln gehört die Zinksalbe. Zink saugt die Nässe auf und wirkt antibakteriell. Die Salbe als Grundlage bildet einen Ölfilm der für die Barrierefunktion zuständig ist. Leider gibt es immer noch Zinksalben auf dem Markt, die extrem zäh und klebrig sind. Diese können beim nächsten Windelwechsel nur schwer wieder entfernt werden und die Reinigung wird zur Tortur. Erkundigen Sie sich in Ihrer Apotheke nach den moderneren abwaschbaren Zinkcremes, welche den gleichen medizinischen Effekt haben, jedoch in der Anwendung viel praktischer sind. Und falls Ihr Kind auch zu denjenigen gehört, welche während des Zahnens eine schwere Windeldermatitis entwickeln, die zu Blutungen neigt, erkundigen Sie sich bei Ihrem Gesundheitscoach in der kinderapotheke oder beim Kinderarzt nach Produkten der modernen Wundversorgung. Diese können ohne Berührung aufgetragen werden, bilden ebenfalls eine Barriere und lindern so die Schmerzen und die Rötung. Klingt die Windeldermatitis nach 2 Tagen nicht ab, dann melden Sie sich in Ihrer kinderapotheke. Pilzinfektionen sind eine häufige Komplikation der Windeldermatitis. Nach einer Abklärung stellen wir Ihnen wirksame Produkte zusammen und beraten Sie zur Behandlung.


Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 11.01.2016

Neurodermitis heisst salben, salben, salben …

Bild: ZVG

Die Haut ist unser grösstes Organ und macht rund einen Sechstel unseres Körpergewichts aus. Neben ihrer Funktion als Sinnesorgan erfüllt sie zahlreiche andere Aufgaben: Sie ist unser Schutzschild gegen äussere Umwelteinflüsse, reguliert bei Kälte und Wärme und dient als Speicher für Nährstoffe und Wasser.

Um diese wichtigen Funktionen erfüllen zu können, benötigt die Haut eine gute Pflege. Nur dann zeigt sie eine glatte Oberfläche und bleibt elastisch. Talgproduktion, Feuchtigkeitsgehalt, Verhornung und Abschuppung stehen im Gleichgewicht. Ist die Haut trocken und schuppig, verliert sie zu viel Feuchtigkeit und kann so die Hautschutzbarriere nicht mehr aufrechterhalten. Allergieauslösende Stoffe, Viren und Bakterien können vereinfacht eindringen, Krankheiten auslösen und die Haut schädigen.

Neurodermitis tritt bereits im Säuglingsalter schubweise auf und erreicht den Höhepunkt zwischen dem ersten und fünften Lebensjahr. Die Ursache der Neurodermitis basiert auf einer erblichen Veranlagung. Diese Neigung führt zu einer verminderten Funktionalität der Hautbarriere. Die Betroffenen leiden generell an trockener, sehr sensibler und schuppender Haut. Bei einem akuten Neurodermitis-Schub entsteht ein Ausschlag, der mit starkem Juckreiz verbunden ist. Bei Säuglingen und Kleinkindern tritt dieser meist am Hals und in den Ell- und Kniebeugen auf. Der Juckreiz führt dazu, dass die betroffenen Stellen häufig aufgekratzt werden, wodurch sich die Entzündung noch verstärkt und ein zusätzliches Risiko für Infektionen entsteht.

Doch wie behandelt man eine Neurodermitis richtig? Die Zauberformel lautet: salben, salben, salben! Während der schubfreien Intervalle muss die Haut täglich mit einer geeigneten Creme oder Lotion gefettet werden. Diese sogenannte Basispflege ist für Neurodermitis-Patienten unabdingbar und hilft akute Schübe zu vermindern. Kommt es dennoch zu einem Schub, sind zur Behandlung des starken Juckreizes und der Rötungen meist stärkere Cremes mit Kortison notwendig. Diese werden aber nur kurzfristig eingesetzt. Die Beibehaltung der Basispflege oder eine zusätzliche Intensivierung während der Behandlung ist für das Abklingen der Hautausschläge sehr wichtig.

Haben Sie Fragen oder wissen nicht weiter? Lassen Sie sich von unseren medinform-zertifizierten Kinderexperten beraten und profitieren Sie von unserem speziell auf Kinder ausgerichteten Sortiment.


Seline Spahr, Pharma-Assistentin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Donnerstag, 03.12.2015

Keuchhusten? Nein, danke …

Bild: ZVG

Kinder, die unter Husten leiden, sind zu bedauern. Dennoch gehört der banale Husten zum Kindsein dazu wie das Spielen. Der gefürchtete Keuchhusten allerdings müsste nicht sein. Denn bei uns werden Kleinkinder üblicherweise vom Kinderarzt gegen Keuchhusten geimpft.

Dennoch gibt es immer wieder Kinder, die keine Impfung bekommen haben – sei es, weil die Eltern es nicht wollen oder dass sie aus einem Land stammen, welches die Impfung nicht anbietet. Kinder, welche nicht geimpft sind, können sich dann leicht anstecken. Die Ansteckung erfolgt über Tröpfchen beim Niesen, Sprechen und Husten.

Dauert ein Husten länger als zwei Wochen ohne Besserungstendenz mit sehr heftigen Hustenanfällen, Keuchen beim Einatmen und mit Erbrechen, sollte man an Keuchhusten denken. Der Erreger des Keuchhustens ist das Bakterium «Bordetella pertussis». Dieses produziert ein Gift, welches für die Hustenanfälle verantwortlich ist.

Die Krankheit verläuft in 3 Stadien.

Stadium 1:
Eine bis drei Wochen nach der Ansteckung kommt es zu grippeähnlichen Symptomen mit einem unauffälligen Husten.

Stadium 2:
Nach weiteren ein bis zwei Wochen folgt der typische, abgehackte oder stakkatoartige Husten, der bis zu sechs Wochen anhält. Bei den heftigen Hustenattacken wird zäher Schleim ausgeworfen, oft gefolgt von Erbrechen.

Stadium 3:
Dieses wird auch Erholungsstadium genannt. Der hartnäckige Reizhusten kann Wochen bis Monate dauern und bringt Patient und Eltern an ihre Grenzen.

Die Angst vor dem Keuchhusten ist nicht unbegründet. Erkranken Kinder im Säuglings- oder Kleinkindalter, gehören Lungenentzündung, Krampfanfälle und Hirnhautentzündung zu den gefürchteten und lebensgefährlichen Komplikationen. 1 bis 2 %, der im ersten Lebensjahr an Keuchhusten erkrankten Kinder sterben!

Therapiert wird mit Antibiotika. Diese sind jedoch nur im ersten Stadium optimal wirksam. Danach verhindern sie nur die Weiterverbreitung des Erregers, was aber sehr wichtig ist. Im Gegensatz zu anderen Infektionskrankheiten bringt eine durchgemachte Keuchhusten-Erkrankung keinen Immunitätsschutz! Das bedeutet, dass sich das Kind später wieder mit Keuchhusten anstecken kann.
Aus dieser Sicht gesehen, sollten alle Kinder gegen Keuchhusten geimpft werden. Die Schutzimpfung gehört zu den empfohlenen Basisimpfungen im Schweizerischen Impfplan in Kombination mit Tetanus und Diphtherie. Lassen Sie sich in Ihrer kinderapotheke beraten und Ihre Kinder beim Kinderarzt impfen!


Britta Moennig, Apothekerin TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 06.11.2015

Immunsystem

Die Jahreszeit der Schnupfnasen und Halsschmerzen hat wieder begonnen! Auch wenn der Körper nach einer durchgemachten Erkältung gegen den auslösenden Virus immun ist, so tummelt sich in dieser Jahreszeit eine so grosse Vielfalt an Virentypen, die ihrerseits wieder eine Erkältung auslösen können.

Bis zu zehn Erkältungen oder noch mehr macht ein Schulkind pro Jahr durch, und meistens trifft es dann auch die Eltern. Die Übertragung der Viren findet meist über die Tröpfcheninfektion oder den direkten Körperkontakt statt. Deshalb stecken sich Kinder in Schulen, Kindergärten und Kitas besonders häufig an. Durch regelmässiges Händewaschen und die Berücksichtigung der allgemeinen Hygienevorschriften, insbesondere beim Niesen und Husten, könnte die Ausbreitung der Erkältungskrankheiten spürbar gesenkt werden.

Dennoch, bereits 2 bis 3 Tage vor dem Auftreten der ersten Beschwerden sind betroffene Personen ansteckend. Deshalb macht es Sinn, dass die Immunabwehr Ihrer Kinder unterstützt und während der Wintersaison gestärkt wird. Hier helfen Vitamine, pflanzliche oder homöopathische sowie immunstimulierende Mittel.

Bei den Vitaminen wird vor allem das Vitamin C eingesetzt. Wird die Einnahme mit Zink kombiniert, ist die Wirksamkeit höher. Eine sehr gute Wirkung gegen Viren hat der Melissentee. Die Inhaltstoffe der Melisse haben einen antiviralen Effekt und erschweren so den Viren, in den Körper einzudringen. Am besten trinkt man den Melissentee mit einem Löffel Honig, welcher ebenfalls nachweislich die Heilung einer Erkältung fördert.

Das bewährteste immunstimulierende Produkt zur Behandlung und Vorbeugung eines grippalen Infektes ist Broncho Vaxom®. Es enthält unschädliche Bestandteile der häufigsten Bakterien, die Atemwegsinfektionen auslösen. Diese Bestandteile stimulieren das Immunsystem und können so Abwehrprozesse in Gang setzen, ohne dass sie die Krankheit auslösen. Der Körper bildet dadurch im Voraus bereits Antikörper. Wenn die Erkältungsperiode losgeht, ist der Körper gewappnet und hat die entsprechenden Antikörper bereit zum Einsatz gegen die Bakterien. Diese können sofort erkannt und zerstört werden, bevor sie den Infekt auslösen. Da Broncho Vaxom® das gesamte Immunsystem zur Bildung von Abwehrzellen anregt, können auch Viren besser abgewehrt werden.

Haben Sie Fragen? Dann kommen Sie zu uns! Gerne beraten und empfehlen wir für Ihre Kinder ein geeignetes Produkt in unserer kinderapotheke


Valerie Schuler, Apothekerin
Seline Spahr, Pharma-Assistentin TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Donnerstag, 01.10.2015

Husten, ein Schlafräuber …

In den kälteren Jahreszeiten stehen Infektionen der Atemwege, insbesondere Husten, oben auf der «Hitliste». In diesen Zeiten stehen oft erschöpfte Eltern in der kinderapotheke und klagen über starken Husten ihres Kindes.

Husten kann viele Ursachen haben. Am häufigsten tritt der «banale» Husten auf, welcher die Erkältung begleitet. Erkältungen gehören bei Kindern zum Alltag. Bis zu 8 Erkältungsepisoden pro Jahr sind normal. Wenn sich diese in der kalten Zeit häufen, gar aneinander reihen, erwecken sie den Eindruck, dass es sich um eine einzige hartnäckige Erkältung handelt, welche einfach nicht verschwindet. Auch wenn dieses «Training» für den Aufbau der Immunabwehr wichtig ist, können solche Episoden Eltern an den Rand der Verzweiflung bringen. Wir haben uns als kinderexperten Gedanken gemacht und für Sie und Ihre Kleinen die wirksamsten Mittel zur Vorbeugung und Behandlung zusammengestellt. Gerne schauen wir, welche Lösung am besten zu Ihrem Kind passt.

Ein anderer «gemeiner» Schlafräuber für Gross und Klein ist der sogenannte «falsche Krupp». Früher bezeichnete man mit «Krupp» nur die starken Hustenanfälle der Diphtherie. Beim «falschen Krupp» handelt es sich jedoch um eine Kehlkopfentzündung, ausgelöst durch Erkältungsviren. Bei Kleinkindern sind die Atemwege noch eng. Durch die Anschwellung der Schleimhäute kommt es zum typischen bellenden Husten mit Atemnot (sichtbar an Einziehungen am Hals) und pfeifendem Atemgeräusch. Ca. 5% aller Kinder zwischen 6 Monaten und 4 Jahren reagieren empfindlich und leiden immer wieder darunter.

Während des Anfalls ist es wichtig, das Kind aufzurichten und selber ruhig zu bleiben. Denn die Unruhe überträgt sich leicht auf das Kind und verstärkt so die Atemnot. Durch Einatmen von frischer Luft beruhigt sich die Situation meistens rasch. Die Anfälle können sich noch eine bis zwei Nächte lang wiederholen. Nach dem ersten Anfall sollte ein Arzt konsultiert werden. Der Arzt kann schnellwirksame Medikamente verschreiben. Auch homöopathische Mittel aus der kinderapotheke können eingesetzt werden und wirken gut. Die Medikamente sollten immer in Reichweite liegen, damit bei einem erneuten Anfall rasch gehandelt werden kann. Während der Anfälle und in der Zeit danach sollten keine ätherischen Öle, beispielsweise Erkältungssalben zum Einreiben verwenden werden, da diese den Zustand während eines Anfalls verschlechtern.

Haben Sie noch Fragen? Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten!


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 04.09.2015

Wenn’s krabbelt auf dem Kopf ...

Alle Jahre wieder, vor oder nach den Herbstferien, werden Schulen, Kindergärten und Kitas nicht nur von Kindern besucht, sondern auch von Läusen!

Woher die Läuse kommen, weiss man nicht so genau. Vielleicht sind sie ein Mitbringsel aus den Ferien oder einem Lager. Klar ist jedoch, dass sich Läuse aufs Vermehren spezialisiert haben! So legt eine einzige erwachsene Laus pro Woche 10 bis 20 Eier und klebt diese in ein Kokon verpackt, die sogenannte Nisse, mit einem starken Kleber ans Haar. Damit es die Läusebabys schön warm haben, tut sie das nur in unmittelbarer Nähe zur Kopfhaut. Nach wenigen Tagen schlüpfen die jungen, fast noch durchsichtigen Laus-Larven. Nach 2 Wochen sind auch diese erwachsen und das Ganze geht von neuem los. Es reicht also eine einzige eierlegende Laus, um eine Läuseplage in Gang zu bringen oder weiterzuverbreiten. Dies erklärt, warum es so wichtig ist, in lausigen Zeiten alle Köpfe in der Familie gut zu überwachen und bei einem Lausbefall sofort zu behandeln. Bei einem «Neubefall» sind vorhandene Nissen das Anzeichen für einen Befall. Bei wiederholtem Befall und nach einer Behandlung zeigen nur lebendige Läuse eindeutig, ob der Läusebefall noch aktiv ist.

Im Gegensatz zu Kopfschuppen können Nissen nicht abgeschüttelt oder einfach ausgebürstet werden. Sie können praktisch nur mit den Fingernägeln abgestreift werden. Entgegen allen Behauptungen, können sich Läuse abseits der Köpfe nur schlecht fortbewegen. Ihre Beine sind nur zum Klettern auf Haaren geeignet und nicht zum Wandern. Daher verlassen sie einen Kopf nur ungern, denn auf Gegenständen, Kleidern und Haustieren überleben sie nicht. Läuse auf Kissen und Betten sind alt, krank oder tot. Hingegen sind Kuscheln unter Kindern und Familienangehörigen eine perfekte Gelegenheit, von den Haaren des einen auf den Kopf des anderen zu gelangen. Nicht selten sind sogar Mamis mit langen Haaren ein Reservoir für Läuse!

Als spezialisierte kinderapotheke haben wir die wirksamsten und praktischsten Produkte gegen Läuse vorrätig. Gerne geben wir Ihnen eine genaue Anweisung, wie sie die Produkte anwenden sollen. Lassen Sie sich beraten und helfen Sie mit, dass Schulen, Kindergärten und Kitas Orte für Kinder bleiben und keine Horte für Läuse werden!


Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 10.08.2015

Schuleintritt

«Mami, ich kann nicht einschlafen» – «Papi, ich habe Bauchweh!» Solche Klagen hören Sie als Eltern immer wieder. Vor allem einige Wochen nach Schulbeginn. Reaktionen des Kindes kommen häufig vor.

Dies kann sich äussern in Müdigkeit, Einschlafschwierigkeiten, Ängstlichkeit und Aufmerksamkeitsproblemen. Der Eintritt ins Schulleben, der Übertritt in eine andere Schulstufe oder schlicht der Start ins neue Schuljahr sind wichtige Übergänge im Leben. Ihre kinderapotheke kann Ihr Kind und Sie dabei unterstützen.

Früher sprach man von Schulreife. Konnte das Kind mit dem rechten Arm das linke Ohr berühren, wobei der Weg über den Kopf führen musste, war man schulreif. Diese Methode ist nicht so unsinnig, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Ungefähr mit 7 Jahren setzt der Gestaltwandel ein. Das heisst, beim Kleinkind ist der Kopf im Verhältnis zum Rest des Körpers übermässig gross. Die Proportionen verändern sich mit der Zeit, der Kopf wächst langsamer als der restliche Körper. Dabei geht neben der körperlichen Entwicklung auch eine Veränderung des Denkens vor.

Heute spricht man nicht von Schulreife, sondern von Schulfähigkeit oder Schulbereitschaft. Unter anderem werden Wahrnehmung, motorische Kompetenzen, Belastbarkeit, Ausdauer, Verhalten in der Gruppe und Konfliktfähigkeit beurteilt. Die Mitarbeiterinnen der kinderapotheke kennen diese Probleme und unterstützen Sie gerne. Oft kann im persönlichen Gespräch dem Problem oder den Unsicherheiten des Kindes auf den Zahn gefühlt werden, und es werden individuelle Lösungen gefunden, wie das Kind unterstützt werden kann. Sei es beispielsweise mit einer persönlichen Bachblütenmischung, einer Zusammenstellung von Schüssler-Salzen oder spezifischen Mikronährstoffen, einer Mischung aus spagyrischen Essenzen oder einem homöopathischen Kügeli. Wichtig ist auch, dass Ihr Kind ausreichend Bewegung sowie genügend Schlaf hat und der Medienkonsum (TV, PC-Spiele, soziale Netzwerke) in einem massvollen Umfang stattfindet. Für einen guten Start in den neuen Tag ist zudem ein nahrhaftes Frühstück wichtig.

Wir von der kinderapotheke freuen uns auf die strahlenden Kinder, die bald wieder stolz mit ihren bunten Schultaschen unterwegs sind. Wir wünschen Ihrem Kind viel Erfolg und Freude beim Schuleintritt oder beim Neustart nach den Sommerferien.


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 01.07.2015

Wenn’s gluckert und raschelt im Ohr!

Es ist Sommerzeit, die Kinder baden am Strand, im See oder am Pool. Dies bereitet unseren Kleinen viel Freude und Vergnügen, doch der nasse Spass kann Ohrenschmerzen verursachen!

Das Wasser im Ohr ist nicht nur lästig, es kann auch zu Entzündungen führen. Speziell Meerwasser und Sand können den Gehörgang austrocknen und ihn reizen, so wird er anfällig für Infektionen.

Ein deutliches Zeichen für Wasser im Ohr ist das hörbare Gluckern und Rascheln nach dem Schwimmen. Aus anatomischen Gründen kann das Wasser im Gehörgang schlecht herausfliessen. Da durch das Wasser der natürliche «Schutzschild» aus Ohrschmalz gestört wird, können Keime in die empfindliche Haut des Gehörgangs eindringen. Um zu verhindern, dass das Wasser für längere Zeit im Ohr bleibt, gibt es die sogenannten «Taucherohrentropfen». Zur Vorbeugung von solchen Ferienlastern können diese nach dem Schwimmen sowie auch abends vor dem Schlafen in den Gehörgang geträufelt werden. Ohrentropfen für Taucher nehmen den Wassertropfen auf und fliessen als vermischte Lösung aus dem Ohr heraus. Allfällige im Ohr verbleibende Flüssigkeit verdunstet anschliessend von selbst. Durch die Zusammensetzung hemmen sie zusätzlich das Wachstum von Bakterien. Auf keinen Fall sollte versucht werden, mit Wattestäbchen die Wasserrückstände zu entfernen, vor allem bei Kindern besteht die Gefahr von Verletzungen und zusätzlichen Schmerzen.

Wenn bereits eine Entzündung des Gehörgangs vorliegt, können die Ohrentropfen für Taucher ein Brennen und Schmerzen verursachen und sind nicht mehr Mittel der Wahl. Die Entzündung äussert sich mit Juckreiz und Ohrschmerzen. Um die Entzündung zu beseitigen, hilft ein schmerzlinderndes und entzündungshemmendes Schmerzmittel. Ausserdem sollte der äussere Gehörgang desinfiziert werden. Unterstützend hilft unser Spagyrik-Ohrschmerzen-Spray den Juckreiz zu lindern und die Schmerzen und Entzündung schnellstmöglich zu beseitigen. Dieser ist auch für Kleinkinder gut geeignet. Wir von der kinderapotheke freuen uns auf Ihren Besuch und stellen Ihnen gerne die optimale Lösung für Ihr Kind zusammen.


Valerie Schuler, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 03.06.2015

Wenn Hormone den Ton angeben

«Gerade eben war sie noch so klein … und schon wird meine Tochter erwachsen …» Mit dem Entdecken ihrer Sexualität stellt sich bald die Frage nach dem geeigneten Verhütungsmittel – eine Entscheidung, die häufig mit Bedenken und offenen Fragen behaftet ist. Werden wir doch in den Medien regelmässig über tragische Thrombosefälle im Zusammenhang mit der Einnahme der «Pille» informiert.

Wie also sollen wir mit diesen Verunsicherungen umgehen? Schaden Hormonpräparate der Gesundheit meiner Tochter? Hat sie durch die zusätzlichen Hormone ein erhöhtes Thromboserisiko? Bis heute wird eine genetische Vorbelastung in der Regel erst nach dem Auftreten eines Thrombosefalls getestet und erkannt. Dieser kann im Extremfall aber bereits tödlich enden. Genetische Vorsorgetests, die das individuelle Risiko aufzeigen, können neu ganz einfach und schmerzfrei mittels einer Speichelprobe durchgeführt werden. Je nach genetischer Konstellation kann das Thromboserisiko in Kombination mit einem hormonalen Verhütungsmittel bis zu 80-fach erhöht sein. In diesen Fällen ist eine möglichst frühe Erkennung besonders wichtig, denn bis zum Auftreten der Thrombose machen sich keine Symptome bemerkbar. Der Test muss nur einmalig durchgeführt werden, da die genetische Information eine lebenslängliche Gültigkeit aufweist. Er gibt Auskunft über die persönliche Situation in Bezug auf das individuelle Risiko und ermöglicht es Ihnen, spezifische Vorsorgemassnahmen zu treffen, die das Auftreten einer Thrombose reduzieren oder sogar verhindern können. Entscheidend ist, dass der Ausbruch der Krankheit auch durch andere Faktoren wie Übergewicht, Rauchen, Bettlägerigkeit oder längere Flugreisen begünstigt wird. Bei einer genetischen Vorbelastung können diese auch unabhängig von einer Hormontherapie ausschlaggebend sein.

Gerne beraten wir Sie vertieft und persönlich rund ums Thema «genetisch bedingtes Thromboserisiko, insbesondere in Kombination mit hormonellen Verhütungsmitteln» und beantworten Ihre Fragen zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Möglichkeiten. Bei Interesse können Sie den beschriebenen Gentest ohne Voranmeldung in Ihrer kinderapotheke durchführen lassen. Die Analyse liefert Ihnen das Werkzeug für eine verantwortungsvolle, bewusste persönliche Entscheidung im Umgang mit Hormonpräparaten. Wir unterstützen Sie gerne, denn Vorsorgen ist besser als Heilen.

Übrigens: Analog gilt die Analyse selbstverständlich auch in Zusammenhang mit Hormonpräparaten, die bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzt werden.


Mirjam Balimann, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 08.05.2015

Kleine Wunden und Bobos

Die schönen und warmen Frühlingstage locken Klein und Gross in die Natur. Vielleicht hat der Osterhase vor wenigen Wochen auch noch ein neues Kickboard, ein Velo oder einen Ball gebracht – natürlich will alles getestet sein. Es ist also höchste Zeit, einen Blick in die Hausapotheke zu werfen! Denn bei Familien mit Kindern haben Pflästerli und Desinfektionsmittel im Frühling Hochkonjunktur!

Die ersten Runden mit dem Fahrrad oder dem Trottinet sind besonders heikel für Beulen und Prellungen. Nicht selten führen diese Unfälle auch zu Blutergüssen. Können Brüche und Verletzungen von Gelenken, Sehnen und Bändern ausgeschlossen werden, helfen kühlende Gele und Umschläge, vorzugsweise mit Arnika oder einem Entzündungshemmer, die Prellung und den Bluterguss schneller wieder zum Verschwinden zu bringen. Egal, ob Sie lieber pflanzliche Wirkstoffe oder schulmedizinische Arzneien einsetzen – in Ihrer Apotheke erhalten Sie fachkundige Beratung und die passenden Produkte für Ihre Hausapotheke.

Eine der häufigsten Verletzungen bei Kindern ist die Schürfwunde. Frisch sieht die Wunde oft harmlos aus, tut höllisch weh und wird leider häufig unterschätzt. Durch die grosse Wundfläche neigt sie bei mangelhafter Wundversorgung schnell zu Eiterungen und Entzündungen, die sogar zu einer Sepsis (Blutvergiftung) führen können. Schürfwunden müssen deshalb immer gut gereinigt und desinfiziert werden. Für die Reinigung verwendet man am besten Kochsalzlösung oder sauberes Wasser. Danach lässt man die Wunde kurz an der Luft trocknen und desinfiziert mit einem Flüssigdesinfektionsmittel. Schürfwunden sollten mit Wundauflagen abgedeckt werden, welche die Wunde feucht halten und nicht verkleben. Denn eine feuchte Wunde heilt schmerzlos, schneller und ohne Narben ab. Es gibt sogar spezielle Schürfwundenpflaster, welche wasserdicht sind und idealerweise mehrere Tage auf der Wunde belassen werden können. Lassen Sie sich die Produkte in Ihrer Apotheke zeigen und profitieren Sie vom Fachwissen und der persönlichen Beratung.

Wenn die Wunde grossflächig, sehr tief, verschmutzt oder Sie sich mit der Wundversorgung überfordert fühlen, hilft Ihnen die kinderapotheke oder Ihr Kinderarzt gerne weiter. Die Mitarbeiterinnen der kinderapotheke haben sich nicht nur fachlich im Bereich der Kindermedizin weitergebildet, sie sind Kindern gegenüber auch besonders einfühlsam und setzen alles daran, dass Ihr kleiner Schatz auch im Notfall gut und liebevoll betreut wird.


Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Dienstag, 07.04.2015

Kinder spielen, Pollen fliegen …

Kaum sind die ersten farbigen Krokusse da, fliegen schon wieder die Pollen und bescheren uns nebst Frühlingsduft auch viele Schnupfnasen. Ungefähr ein Viertel der Bevölkerung leidet unter den Symptomen einer Pollenallergie. Natürlich sind auch viele Kinder davon betroffen.

Glücklicherweise verursachen die Pollen bei Kindern unter 3 Jahren nur sehr selten Symptome, so dass bei den Schnupfnasen der Kleinsten primär von einer Erkältung ausgegangen werden kann. Zu den sichtbaren Symptomen des Heuschnupfens wie der laufenden Nase, dem Niesreiz, den juckenden und tränenden Augen stellt sich in den meisten Fällen auch eine ausgeprägte Müdigkeit ein. Gerade bei Schulkindern kann dies zu einer erheblichen Belastung im Schulalltag werden. Manche Kinder reagieren mit einem allergischen Asthma auf die Pollen, welches bei zusätzlicher körperlicher Anstrengung draussen oder beim Sport Atemprobleme verursachen kann. Bei Atemproblemen müssen die Symptome immer von einem Arzt abgeklärt werden. Wird eine Therapie mit Asthma-Medikamenten notwendig, unterstützt Sie der Kinderexperte in der Apotheke und hilft mit, dass die Medikamente optimal angewendet werden – eine Asthmatherapie braucht nämlich ein Training! Auch bei der Behandlung der verschiedenen Symptome der Pollenallergie steht Ihnen der Kinderexperte mit Rat zur Seite. Gerade bei Kindern ist es wichtig, dass die Pollenallergie nicht nur mit Augentropfen und Schnupfensprays behandelt wird, sonst bleibt die Müdigkeit bestehen. Tabletten oder Tropfen, welche eingenommen werden, sind hier die bessere Wahl. Natürlich gibt es auch im Bereich der Heuschnupfen-Medikamente sehr gut wirksame alternativmedizinische Präparate. Ihr Kinderexperte hilft Ihnen gerne weiter. So oder so, die eingesetzten Medikamente sollten für die Kinder gut verträglich sein und ihnen ermöglichen, Bewegung und Spiel in der freien Natur zu geniessen und auszuleben.

In der Zeit des Pollenfluges können einfache Alltagstricks Linderung verschaffen. Tragen Sie an sonnigen Tagen ausserhalb des Hauses stets eine Sonnenbrille. Lüften Sie das Schlafzimmer früh morgens vor Sonnenaufgang und schliessen Sie danach die Fenster für den Rest des Tages, denn die Pollen fliegen tagsüber. Deponieren Sie Ihre getragenen Kleider ausserhalb des Schlafzimmers und waschen Sie sich vor dem Zubettgehen die Haare. Aber vor allem, geniessen Sie die Frühlingstage und lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten, bevor Ihnen und Ihren Kindern die Pollen einen Strich durch die Rechnung machen!


Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 04.03.2015

Kinder als «kleine Erwachsene»?

Anja und Marco sind nach dem schönen Tag im Schnee so richtig müde und schlafen tief und fest. Dass sie am nächsten Morgen jammernd mit Fieber, Schnupfen und Husten erwachen, damit rechnet niemand.

Bei einer solchen Erkältung benutzen die Eltern am liebsten ein altbewährtes Fieber- und Schmerzmittel in Pulverform. Die Hälfte der Pulverdosis für die 10-jährige Anja und etwas weniger als die Hälfte für den kleineren 6-jährigen Marco, würde das wohl gehen, um das Fieber zu senken und die Kopfschmerzen zu lindern?

Solche und ähnliche Fragen werden uns in der Apotheke immer wieder gestellt. Gerne erklären wir, warum Medikamente für Erwachsene fast nie ohne Bedenken für Kinder verwendet werden dürfen.

Die Entwicklung der Kinder erfolgt nicht linear oder in allen Bereichen parallel. In den verschiedenen Lebensabschnitten werden von Natur aus verschiedene Entwicklungsschwerpunkte gesetzt. So wird kurz vor der Geburt zum Beispiel die Entwicklung der Atemwege besonders gefördert. Nach der Geburt wird die Entwicklung des Magen-Darm-Traktes und der Verdauung in den Vordergrund gestellt, damit das Kind für das weitere Wachstum in einigen Monaten nicht mehr ausschliesslich auf Muttermilch angewiesen ist. Gerade der Entwicklungsgrad des Magen-Darm-Traktes ist für die Verabreichung, aber auch für die Aufnahme und Ausscheidung von Medikamenten und Wirkstoffen äusserst wichtig. Der Grad der Entwicklung und somit das Entwicklungsalter des Kindes spielt für die Festsetzung von Dosierungen und Verabreichungsart von Medikamenten im Kleinkindalter eine grosse Rolle.

Auch der Stoffwechsel funktioniert in den verschiedenen Lebensabschnitten der Kinder ganz unterschiedlich. Gewisse Arzneistoffe können Kinder nur ganz schwer abbauen und wieder ausscheiden. Deshalb sind einige Wirkstoffe in der Kindermedizin gar nicht erlaubt oder dürfen erst ab einem gewissen Alter eingesetzt werden.

Zusätzlich werden die meisten Medikamente ausschliesslich an Erwachsenen getestet. In der wissenschaftlichen Literatur findet man deshalb keine Fakten, nur Hinweise und Beobachtungen für die Anwendung und die Wirksamkeit bei Kindern.

Es lohnt sich also, sich vor der Anwendung von Medikamenten und Wirkstoffen bei einer Fachperson für Kindermedizin und Kindermedikamente zu erkundigen. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten!


Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 28.01.2015

Mein Kind ist ständig krank!

Ab und zu erwischt es auch uns wieder mal. Eine Kralle am Unterarm oder auch mal einen Biss in die Hand, wenn der Schmusekater eben nicht schmusen möchte.

Schnupfen, Husten, Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, und das bis zu zehn Mal oder mehr pro Jahr! Immer wiederkehrende Atemwegsinfekte bei Säuglingen und kleinen Kindern können Eltern an den Rand der Verzweiflung bringen: «Nie haben wir Ruhe, und wir möchten unserem Kind auch nicht ständig Antibiotika geben. Es muss doch eine Möglichkeit geben, die Häufigkeit der Infektionen zu reduzieren!» Dass Säuglinge und Kleinkinder besonders häufig an Atemwegsinfekten leiden, hat zwei Gründe. Ihr Immunsystem ist noch nicht voll entwickelt, und die anatomischen Gegebenheiten mit den engen Verbindungen zwischen Nase, Rachen, Hals und Ohren begünstigen Infektionen. Mehrheitlich handelt es sich um unkomplizierte Infekte, die in den meisten Fällen mit symptomlindernden Mitteln aus der Apotheke erfolgreich behandelt werden können.

Die TopPharm Homberg Apotheke trägt neu das medinform-Zertifikat kinderapotheke. Unsere Mitarbeiterinnen haben sich in einer mehrjährigen Ausbildung das nötige Fachwissen angeeignet, um Eltern kompetent zur Prävention und Behandlung von Atemwegsinfekten und weiteren Fragen rund um Kinder zu beraten. Diese Ausbildung befähigt uns, ungefährliche Infekte von jenen Fällen zu unterscheiden, die nach Antibiotika oder einer schnellen ärztlichen Versorgung verlangen. Kinder mit Atemwegsinfekten sind bei uns in guten Händen! Alle Empfehlungen basieren auf anerkannten Richtlinien, zudem arbeiten alle kinderapotheken eng mit einem Netzwerk von erfahrenen Ärzten zusammen.

Wissenschaftlich fundierte Hilfe leisten kann die kinderapotheke auch, wenn es darum geht, das Immunsystem der Kinder zu stärken. Je besser das Immunsystem funktioniert, desto seltener werden die Kinder krank. Dies bedeutet eine enorme Erleichterung für die Eltern, und die Kinder profitieren ebenfalls. Es gibt Präparate, die das Immunsystem stärken, die Häufigkeit von Atemwegsinfekten bedeutend senken können und kaum Nebenwirkungen haben.

Für den Schutz vor Atemwegsinfekten ist es nie zu spät. Lassen Sie sich bei uns beraten!


Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

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