Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Beinwiler Schützen am Freiburger Kantonalen

Text und Bild: Eing.

Als ein weiteres unvergessliches Erlebnis wird der Besuch dieses Anlasses in die Geschichte unseres Vereins eingehen. Die sieben Teilnehmer, welche die Meisterschaft schossen, bewältigten dieses Programm mit teilweise ausgezeichneten Resultaten bereits am 28. Juni in der Schiessanlage Plasselb.

Mit der stattlichen Zahl von 20 Schützinnen und Schützen stellte sich die Schützengesellschaft Beinwil am See dann am 5. und 6. Juli 2019 dem Wettkampf in der modernen, idyllisch gelegenen Schiessanlage in St. Silvester, in der vom Sense- über den Röstigraben in den Saanebezirk geschossen wird. Abschalten vom Alltag und Geselligkeit standen bei diesem Ausflug ins Senseland ebenso im Vordergrund wie der Schiesssport und wurden dementsprechend intensiv gepflegt. Dass bei der ausserhalb des Schiessstandes fast permanenten Lockerheit und Heiterkeit zum Teil grossartige Resultate geschossen wurden, war weiter nicht erstaunlich. Die gegenseitigen Gratulationen für Kranzresultate häuften sich, und die Erfolge wurden begossen, wozu man sich bei über 30 Grad im Schatten nicht unbedingt überwinden musste. Beim Mittagessen in der Festwirtschaft hatten die meisten von uns ein oder mehrere Kranzresultate im Trockenen.

Das Rahmenprogramm am Nachmittag führte uns nach dem Einchecken in unserem Hotel Bad am Schwarzsee mit der Sesselbahn auf die Riggisalp (1493 m ü.M.). Nach einer Stärkung im Bergrestaurant folgte für die meisten von uns eine rasante Abfahrt mit den Monster–Trottikicks. Nach einem guten Nachtessen legten wir uns im Hinblick auf den 2. Schiesstag am Samstag beim Abendprogramm grossmehrheitlich Schonung auf, zumal das Nachtleben in Schwarzsee nicht allzu grosse Ausschweifungen zuliess.

Bei wiederum guten Bedingungen wurden am Samstag weitere zum Teil sehr gute Resultate erzielt. Im Vereinswettkampf lief es uns nach einigen sehr guten Resultaten phasenweise nicht mehr so geschmiert. Einige sichere Kranzschützen mussten hart an der Auszeichnungslimite kämpfen. Nach einem erneut guten Mittagessen in der Festwirtschaft mussten wir uns von unseren Freiburger Schützenfreunden verabschieden. Wir wurden in St. Silvester in jeder Hinsicht bestens bedient und gastfreundlich aufgenommen, wofür wir uns an dieser Stelle bei den Schützen von St. Silvester herzlich bedanken. Dass fast alle Teilnehmenden den Heimweg kranzgeschmückt antreten durften, ist eine freudige Feststellung und Beweis dafür, dass wir uns rundum wohl fühlten. Die Ausbeute in der Endabrechnung kann sich sehen lassen. In der anspruchsvollsten 1. Kategorie, in welcher die Böjuer aufgrund früherer Erfolge eingeteilt sind, resultierte bei 12 Pflichtresultaten ein Vereinsdurchschnitt von glänzenden 91.995 Punkten.