Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Aus dem Gemindepräsidium

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser,
liebe Böjuer

Kurz vor Ende Juli – mitten in der Ferienzeit – überlegte ich, worüber schreiben im Augustheft: Bundesfeier, Mini-Krokodil im Hallwilersee oder Informationen aus der Ratsstube? Ich denke, sie genossen den 1. August und auch das Bad im See und ich werde mich daher auf Informationen aus der Ratsstube beschränken.

Bekanntlich zügelt die Post demnächst ihren Schalter in den VOLG und die Postfächer an die Aussenwand des Nachbargebäudes. Dort befindet sich noch der Anschlagkasten der Gemeinde. Er ist aber nicht mehr bedient, da er wegen der Bauprofile kaum mehr zugänglich ist. Bald muss er ohnehin den Postfächern weichen. Die Frage stellt sich, ob im Zeitalter des Internets Anschlagkästen noch notwendig sind und ein Ersatz-Standort gesucht werden muss. Was meinen Sie?

Demnächst beginnt das neue Schuljahr und so gerät die Verkehrssituation um das «Alte Schulhaus / Gemeindehaus» wieder in den Fokus. Auf engstem Raum kreuzen sich Häsigasse und Plattenstrasse sowie die Ausfahrt (rückwärts) aus den Parkplätzen des Gemeindehauses mit dem Schulweg. Meistens hat es wenig Verkehr, aber bei Schulbeginn und -ende sowie in den Pausen sieht es anders aus. Mit dem Bezug des neuen Feuerwehrlokales ergeben sich neue Gestaltungsmöglichkeiten für den Platz. Der Gemeinderat wird in Absprache mit der Schule die Platzgestaltung überdenken, um die Verkehrssicherheit insbesondere für die Kleinen zu verbessern. Kurzfristig und ohne behördlichen Zwang liesse sie sich verbessern, wenn Sie, liebe Eltern, ihren Nachwuchs nicht im Auto zur Schule bringen würden. Sie ermöglichen den Kindern soziale Kontakte auf dem Schulweg und tragen etwas zur Reduktion des CO2-Ausstosses bei.

Kürzlich wurde eine Petition zur Seehaldenstrasse eingereicht. Tatsache ist, sie entspricht den heutigen Anforderungen an eine im Gegenverkehr befahrbare Erschliessungsstrasse nicht auf der ganzen Länge. Tatsache ist auch, sie ist nur eingeschränkt befahrbar und wird vor allem von ortskundigen Personen benutzt, welche die Situation und die Gefahren kennen und – so nehme ich an – sich entsprechend vorsichtig verhalten. Der Gemeinderat sah deshalb bisher von weiteren verkehrslenkenden Massnahmen ab. Wir werden uns nun aber mit einer Delegation der Petitionäre treffen um Lösungsmöglichkeiten zu besprechen. Eine Verbreiterung der Strasse oder andere grössere Baumassnahmen sind aus Sicht des Gemeinderates nicht zielführend. Wir sehen eher weitere Verkehrsbeschränkungen.

Unmittelbarer Handlungsbedarf bestand bei der Waldhütte, welche bekanntlich durch ein Feuer arg in Mittleidenschaft gezogen wurde. Da uns das AVA für die Reparatur eventuell nur den Zeitwert vergütet, stellte sich die Frage: Reparieren oder Sanieren. In Absprache mit der FIKO hat sich der Gemeinderat zur Sanierung entschlossen. Allfällige Mehrkosten gehen zu Lasten Gemeinde, dafür haben wir wieder eine 1A-Waldhütte. Für die Sanierung muss die Waldhütte kurzfristig gesperrt werden. Ich danke allen betroffenen Mietern für ihr Verständnis.

Zum Schluss: Was lange währt wird endlich gut – nachdem wir schon vor der Erweiterung gemäss Umfrage den schönsten Fussballplatz der Schweiz hatten, ist dieser mit der Erweiterung nicht nur grösser sondern auch hübscher geworden. Schauen Sie ihn an, wenn Sie im Strandbad sind oder besser besuchen Sie ab September ein Spiel unseres FCs. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen schönen Restsommer.

Peter Lenzin, Gemeindeammann

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