Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 08.00 Uhr

boniswil klz

Dem Himmel ein Stück näher ...

Text und Bild: Silvia Gebhard

Mit der letzten Veranstaltung des Winterhalbjahres 2018/19 der reformierten Kirchgemeinde durften die Boniswiler Senioren Berggipfel-Besteigungen mitmachen – und dies ohne grosse Anstrengungen.

Bereits bei der hübschen Dekoration auf den Tischen im Gemeindesaal fiel das Thema «Berge» auf: eine Serviette mit Kuh und Alpengipfel im Hintergrund, ein Toblerone-Schöggeli und Studentenfutter bzw. währschafter Wandersnack auf den Tischen.

Eine stattliche Anzahl Zuhörer hatte sich eingefunden, um den Dia-Vortrag von Samuel Hügli zum Thema «4000er der Schweiz – Berge der Sehnsucht» zu sehen und zu hören.

Mit Humor und träfen Sprüchen erzählte der bereits 85-jährige Redner von seinen Erlebnissen beim Besteigen aller 48 4000er Berge der Schweiz. «Bergsteigen ist keine Kunst, aber dass alle wieder daheim ankommen.» Zu den bekanntesten Gipfeln, wie z. B. dem Matterhorn, gab es viele wertvolle Informationen zu Erstbesteigungen, bekannten Bergsteigern und zu Unglücken und Herausforderungen. Am Fusse des Matterhorns zeugt ein Bergfriedhof von den zahlreichen Opfern, die an diesem Berg ihr Leben verloren haben.

Samuel Hügli betonte, dass das Bergsteigen bereits im Tal beginne, mit Respekt, Bescheidenheit und dem Verständnis für Natur und Kultur. Nebst der Begeisterung braucht es auch Kenntnisse der Gefahren. Die Regeln müssen beachtet und die Orientierungsmittel mitgeführt werden. Eine Checkliste hilft vor der Abreise. Zudem sollte eine anspruchsvolle Tour bereits bis am Mittag auf sicherem Boden enden, denn am Nachmittag gibt es durch das Auftauen Gefahren wie Steinschlag oder Lawinen. Mit unterhaltsamen Geschichten, z. B. von einer bergsteigenden Katze, die er im Rucksack nach Hause zurück brachte, und anderen Erlebnissen wurde auch für Lacher gesorgt.

Das Gipfelerlebnis löst ein tiefes Glücksgefühl aus. Es ist schon fast das Paradies. Allerdings ist das Ziel von der sicheren Heimkehr dem Ziel des Erreichens eines Gipfels unbedingt voranzustellen, denn «der Tod in den Bergen ist keine Heldentat, sondern oft eine Dummheit».

Mit grossem Applaus dankten die Zuhörer für den eindrücklichen Dia-Vortrag. Das Buch «Alle Viertausender der Schweiz» von Samuel Hügli konnte anschliessend auch gekauft werden.

Mit einem währschaften Wurstkäse-Salat und einem feinen Stück Himbeer-Roulade, gespendet von Heinrich Hausmann, wurde der Nachmittag beendet.

Zum Schluss dankten Jan und Christina Niemeier dem treuen Helferteam Isabelle Jacob, Rita Sagarra und Maja Schmid herzlich für die tolle Unterstützung.

Bereits bei der hübschen Dekoration auf den Tischen im Gemeindesaal fiel das Thema «Berge» auf: eine Serviette mit Kuh und Alpengipfel im Hintergrund, ein Toblerone-Schöggeli und Studentenfutter bzw. währschafter Wandersnack auf den Tischen.
 
Eine stattliche Anzahl Zuhörer hatte sich eingefunden, um den Dia-Vortrag von Samuel Hügli zum Thema «4000er der Schweiz – Berge der Sehnsucht» zu sehen und zu hören. 
 
Mit Humor und träfen Sprüchen erzählte der bereits 85-jährige Redner von seinen Erlebnissen beim Besteigen aller 48 4000er Berge der Schweiz. «Bergsteigen ist keine Kunst, aber dass alle wieder daheim ankommen.» Zu den bekanntesten Gipfeln, wie z. B. dem Matterhorn, gab es viele wertvolle Informationen zu Erstbesteigungen, bekannten Bergsteigern und zu Unglücken und Herausforderungen. Am Fusse des Matterhorns zeugt ein Bergfriedhof von den zahlreichen Opfern, die an diesem Berg ihr Leben verloren haben.
 
Samuel Hügli betonte, dass das Bergsteigen bereits im Tal beginne, mit Respekt, Bescheidenheit und dem Verständnis für Natur und Kultur. Nebst der Begeisterung braucht es auch Kenntnisse der Gefahren. Die Regeln müssen beachtet und die Orientierungsmittel mitgeführt werden. Eine Checkliste hilft vor der Abreise. Zudem sollte eine anspruchsvolle Tour bereits bis am Mittag auf sicherem Boden enden, denn am Nachmittag gibt es durch das Auftauen Gefahren wie Steinschlag oder Lawinen. Mit unterhaltsamen Geschichten,
z. B. von einer bergsteigenden Katze, die er im Rucksack nach Hause zurück brachte, und anderen Erlebnissen wurde auch für Lacher gesorgt.
 
Das Gipfelerlebnis löst ein tiefes Glücksgefühl aus.