Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Eseltrekking im Rahmen des Religionsunterrichts

Text und Bild: Eing.

Sozialdiakonin Rahel Fritschi verbrachte das letzte Juniwochenende mit zehn Jugendlichen der 7. Klasse im Tessin. Bei schönstem Wetter erlebte die gutgelaunte Gruppe, zusammen mit Jungleiter Roman Hofer, spannende Tage im idyllischen Dorf Corzonesco im Bleniotal.

Nachdem die Jugendlichen am Freitagnachmittag ihre Zimmer eingerichtet hatten, ging es auf ins Nachbardorf, wo der Stall der «Sommarelli-Ranch» steht. Susanne Bigler – Erlebnispädagogin und Eseltrekkingführerin – erwartete uns mit ihrem Team. In Dreiergruppen näherten sich Mensch und Tier und lernten sich kennen. Der anschliessende Spaziergang zusammen mit den Reiteseln und Maultieren führte zurück nach Corzoneso, wo die Tiere während dem Wochenende in einem Stall untergebracht wurden.

Am Samstagmorgen fanden sich einige der Teenager bereits früh im Stall ein, um zu misten und die Tiere zu füttern. Gleichzeitig bereitete der Rest der Gruppe das Frühstück zu.

Danach ging es los: Pro Reittier waren jeweils drei Jugendliche eingeteilt. Einer führte den Esel am Strick, ein Anderer ritt und der Dritte ging nebenher. So war es den verfressenen Tieren unmöglich, vom Weg abzukommen und auf die Wiese zu rennen. Am Nachmittag war es so heiss, dass wir eine Siesta einschalteten. Doch die Ruhe im Haus hielt nicht lange an. Einige zettelten eine wilde Wasserschlacht rund ums Haus an und bald waren alle nass bis auf die Unterwäsche – was für ein Spass! Anschliessend folgte ein gemeinsames Spiel im schattigen Garten. Gegen Abend wurden die Jugendlichen nochmals in Gruppen aufgeteilt. Die Jungs arbeiteten erlebnispädagogisch mit den Tieren unter Anleitung von Susanne, währenddessen die Mädchen mit Rahel und Roman Abkühlung unter einem wunderschönen Wasserfall fanden. Danach wechselten die Gruppen.

Der Sonntag brachte ein spannendes Tagestrekking mit den Eseln in Zweierteams, den Genuss eines feinen Fondues im Wald und das Erkunden der herrlichen Gegend. Müde aber fröhlich und erfüllt, kehrten wir am späteren Nachmittag zurück nach Gontenschwil.

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