Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 08.00 Uhr

leutwil klz

Achtung, fertig, los: Die fünf Mitglieder des Turnvereins Leutwil (auf dem Bild ohne Beni Gloor) sind heiss auf das Abendrennen.

Viele Komplimente für Leutwiler Langlauf-Loipe

Text und Bild: Thomas Moor

Klein aber fein: Das ist der Loipenverein Leutwil. Mit gerade einmal drei Vorstandsmitgliedern vollbringt er für die Langläuferinnen und Langläufer in der Region Grosses. Das ist nicht zuletzt auch dank der vielen Helferinnen und Helfer möglich, welche tatkräftig am Karren mitziehen.

Aus der Dunkelheit der Nacht ist das Motorengeräusch des Motorschlitten mit der grossen angehängten Schneewalze zu hören und das Schweinwerferlicht im Nebel schemenhaft zu erkennen. Loipenchef Beni Gloor kommt von der Schlussinspektion der Loipe im Moos zurück zum Schützenhaus. Jenem Ort, wo sich die Langläufer für den Start zum Abendrennen vorbereiten. Im schönen und wohlig warmen Schützenstübli. «Loipe gut, alles in Ordnung», wie er mit einem breiten Lächeln signalisiert. Dem Abendrennen am ersten Mittwoch im Februar steht – nach einer schneebedingten Zwangspause von doch schon zwei Jahren – endlich nichts mehr im Weg.

Darauf haben die vielen Langläuferinnen und Langläufer aus unseren Breitengraden schon lange gewartet. Endlich ist es wieder einmal soweit. Erfreulich reges Treiben herrscht denn auch im Ein-Mann-Rennbüro. Anmeldungen werden entgegengenommen, Transponder für die Zeiterfassung und Startnummern ausgegeben. Letztere sind speziell für das Team der Rundenkontrolle wichtig, welches genau hinschaut, dass die Männer auf der drei Kilometer langen Strecke drei Runden, die Damen zwei Runden absolvieren. Schliesslich muss alles seine Richtigkeit haben. Das gilt auch für die fünf Leutwiler Turner, die an diesem Abend ebenfalls ihre Aufwartung machen. Nein, nicht mit der berühmten Barrennummer. Vielmehr haben sie sich in Langläufermontur gestürzt. «Obwohl wir gar keine Langläufer sind», wie sie sagten.

Der Grund für ihren Auftritt ist eine Wette, welche sie gewinnen, wenn sie mit sechs Teilnehmern am Rennen teilnehmen. Ein Teilnehmer zu wenig, um die Wette zu gewinnen, wenn da Loipenchef Beni Gloor als ebenfalls aktiver Turner nicht ausgeholfen hätte. Während seinem sportlichen Einsatz lief natürlich alles rund um das Abendrennen perfekt weiter. «Ein Top-Anlass», wie der spätere Sieger Rico Hübscher aus Buttwil und Mitglied des OL-Klubs Argus Seon dem Veranstalter ein Kränzchen wand.

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