Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Neue Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung

Montag: 14.00 – 18.00
Dienstag: 08.30 – 11.30 
Mittwoch: ganzer Tag geschlossen
Donnerstag: ganzer Tag geschlossen
Freitag: 08.30 – 11.30


Gratulationen

Am 05. September 2019 darf Marlen Gloor-Holliger, Moosstrasse 6, Ihren 85. Geburtstag feiern – Herzliche Gratulation!
Am 07. September 2019 darf Ida Baumann-Rupp, Bachstrasse 4, Ihren 94. Geburtstag feiern – Herzliche Gratulation!


Stipendien

An Lehrlinge und Besucher von Berufsfachkursen, Berufsschulen, Mittel- und Hochschulen können aus dem ROLAND-AESCHBACH-FONDS wiederum Stipendien ausgerichtet werden. Anspruchsberechtigt sind in Leutwil heimatberechtigte Ortsbürgerinnen und Ortsbürger, ohne Rücksicht auf deren Wohnsitz. Der Anspruch entsteht bei Beginn einer Ausbildung nach Vollendung der obligatorischen Schulpflicht und ist nach Ablauf des betreffenden Schul- bzw. Lehrjahres geltend zu machen.

Gesuchsformulare und Reglemente können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden:
Tel. 062 777 15 59 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Einreichefrist: 30. September 2019


Gmeindrot be de Lüüt

Der Gemeinderat Leutwil lädt die Bevölkerung von Leutwil zu einem ungezwungenen Gedankenaustausch ein. Am Samstag, 14. September 2019, ab 16.00 Uhr auf dem Schulhausplatz bei schönem Wetter oder im Foyer der MZH Leutwil. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Auf eine rege Teilnahme freut sich der Gemeinderat sehr.


Schlussarbeiten Ausbau Dorfplatz

Anlässlich der Abnahme der Gärtnerarbeiten Dorfplatz wurde die unschöne Situation beim Dorfplatz Eingangsportal Birrwilerstrasse erörtert. Vor der Mehrzweckhalle wurde auf eine gärtnerische Gestaltung zur Abgrenzung gegenüber der Strasse verzichtet. Eine graue «Betonlandschaft» bildet einen nicht gerade einladenden Anblick. Zudem hat es keine Absturzsicherung bei den Ausgängen der Sitzungszimmer.

Der seinerzeitige Landschaftsarchitekt hat sich Überlegungen zu einer schöneren und einladenderen Gestaltung gemacht und schlägt vor, die jetzige Betonlandschaft durch eine Begrünung ähnlich der Anlage auf der gegenüberliegenden Strassenseite zu ersetzen. Dadurch ergibt sich eine schöne grüne Eingangspforte zu unserem neuen Dorfplatz

Der Kanton Aargau hat signalisiert, dass die Kosten für diese Massnahme im Rahmen des Verpflichtungskredites «Sanierung Dorfplatz» abgerechnet werden können, der Kanton trägt damit den grössten Anteil der Kosten. Das Büro Dreyer hat grosse Freude an seiner Arbeit zur Gestaltung unseres Dorfplatzes und stellt für seine Aufwendungen keine Honorarforderungen.


Sicherheit

Die Hydranten stehen für die Sicherheit in einem Brandfall. Diese Sicherheit kann aber nur gewährleistet werden, wenn die Feuerwehr sofortigen Zugang zum betreffenden Hydranten hat. Alle Grundeigentümer sind darum verpflichtet, rund um die Hydrantenstandorte Gras und Sträuchern zurückzuschneiden.


Termin für das Zurückschneiden von Sträuchern und Bäumen an Kantons- und Gemeindestrassen

Bis spätestens 31. Oktober 2019 müssen Sträucher und Bäume an Kantons- und Gemeindestrassen zurückgeschnitten sein. Nach Ablauf dieser Frist werden die Sträucher und Bäume, welche nicht entsprechend zurückgeschnitten worden sind, von der Gemeinde in Auftrag gegeben. Die entstandenen Kosten werden den verursachenden Grundstückbesitzern in Rechnung gestellt.

Folgende Abstände sind zu beachten:

Anstösser von Kantonsstrassen:

A => für Bäume, Sträucher & Hecken ist ein Abstand von 2m zur Grenze einzuhalten.
B => für Zierbäume, Sträucher & Hecken ist bei Geh- & Radwegen kein Abstand einzuhalten.
C => für Bäume ist bei Geh- & Radwegen ein Abstand von 1m einzuhalten.

«Sichtzonen und Lichtraumprofile sind immer einzuhalten.»

Anstösser von Gemeindestrassen:

A => für Bäume, Sträucher & Hecken ist ein Abstand von 0.6m zur Grenze einzuhalten.
B => für Zierbäume, Sträucher & Hecken ist bei Geh- & Radwegen kein Abstand einzuhalten.
C => für Bäume ist bei Geh- & Radwegen ist kein Abstand einzuhalten.

«Sichtzonen und Lichtraumprofile sind immer einzuhalten.»

Der Gemeinderat dankt für die Einhaltung dieser Aufforderung und weist die Grundstückbesitzer darauf hin, dass keine weitere Ankündigung mehr erfolgen wird.


Kontrolle auf Ambrosia und Feuerbrand

Ambrosia ist eine eingeschleppte, bekämpfungspflichtige Pflanze, die durch ihre Pollen bei vielen Menschen Allergien auslösen kann. Um eine weitere Ausbreitung der Ambrosia zu verhindern, müssen Befallsherde möglich schnell entdeckt und vernichtet werden. Dies geschieht durch Ausreissen der Ambrosiapflanzen und Entsorgung mit dem Hauskehricht.

Der Feuerbrand ist eine hoch ansteckende, meldepflichtige Bakterienkrankheit. Hauptsächlich während der Blütezeit erfolgt die Übertragung sowohl durch Insekten, Vögel sowie den Menschen und zwar sehr schnell und mit grossräumiger Verbreitung. Absterbende Zweige und Pflanzenteile nicht berühren (grosse Verschleppungsgefahr)

Bei allfälligen Fragen wenden Sie sich bitten an Marco Hunziker, Leiter Bauamt 079 825 30 17 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Der Gemeinderat von Leutwil auf der Reise zu Jeremias Gotthelf ins Emmental

Mit Wanderschuhen und Rucksack gut ausgerüstet trafen wir uns am Donnerstag, 8. August um 8.15 Uhr am Gemeindehaus und fuhren mit Vizeammann Ruedi Sturzenegger nach Teufenthal. Dort bestiegen wir den Zug Richtung Aarau. Das Wetter war noch etwas unbestimmt, es sollte aber noch sonnig werden. Was würde uns der Tag wohl bringen? Ruedi Sturzenegger hatte diesen ersten Ausflug organisiert und wir alle waren gespannt. In Aarau tranken wir einen Kaffee in der «Aarauer Stube», bevor wir in Richtung Olten weiter reisten. Im Zug überraschte uns Lukas Spirgi mit einem feinen Apéro, den er aus seinem Rucksack zauberte. So gestärkt ging es via Olten und Burgdorf weiter nach Hasle-Rüegsau. Von dort aus wanderten wir bei strahlendem Sonnenschein und interessanten Gesprächen bis Lützelflüh.

Im Landgasthof Ochsen, wo schon Gotthelf seine Besucher bewirten liess, nahmen wir ein feines Mittagessen ein. Danach begaben wir uns ins Gotthelf Zentrum, welches das Erbe des grossen Schriftstellers pflegt. Frau Hofer erwartete uns bereits für die Einführung ins Thema und die anschliessende Führung durch das Museum. Wer nun aber einen trockenen Museumsvortrag fürchtete, wurde eines Besseren belehrt. Was folgte, war weit mehr, als ein Informationsaustausch über das Leben und Wirken von Albert Bitzius alias Jeremias Gotthelf. Nein, Frau Hofer nahm uns mit auf eine bewegte und in gotthelf’schen Worten bildlich dargestellte Reise in die Zeit des grossen Emmentaler Schriftstellers, der von 1832 bis zu seinem Tod 1854 als Pfarrer der Gemeinde Lützelflüh wirkte. Frau Hofer zeichnete uns auf der Führung durch das Museum ein anschauliches Bild der Schaffenskraft Gotthelfs und seinem facettenreichen Leben als Pfarrer, Schriftsteller, Journalist, Pädagoge, Schulinspektor und Armenvogt. Der Dichter und seine Zeit wurden so begreifbar und erlebbar.

Um viele Erkenntnisse reicher traten wir am späten Nachmittag die Heimreise an, nicht jedoch ohne zuvor eine kühle Erfrischung genossen zu haben. Auf der Heimfahrt war Gotthelf natürlich das Thema, vor allem seine Wirkung bis in die heutige Zeit, wie z.B. in seinem Roman «Die schwarze Spinne», in dem die soziale Dynamik eines Dorfes aufgezeigt wird. Das Thema dieses Buches ist auch heute noch aktuelle Lektüre.

So endete unsere Reise in die Vergangenheit mit neuen Impulsen für die Zukunft und unsere weitere Zusammenarbeit.

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