Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Ökumenische Seniorenreise

Text und Bild: Eing.

«Auf der Insel Reichenau bin ich noch gar nie gewesen», meinten viele der Seniorinnen und Senioren, die an der ökumenischen Seniorenreise der reformierten und katholischen Kirchgemeinden von Meisterschwanden und Fahrwangen teilnahmen.

Doch Hand aufs Herz – als Insel erscheint dieser Teil des Bodensees, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, dem Besucher nicht mehr. Denn vor über 150 Jahren wurde ein Damm gebaut, den heute eine Pappelallee säumt. Über diesen Damm erreichte die Reisegruppe, zu der 140 Personen gehörten, die Insel. Man musste schon scharf spähen, um den schmalen Durchstich zu entdecken, der nur von kleinen Booten befahren werden kann. Im Münster, in einer der drei Inselkirchen, war Zeit für eine Besinnung. Dabei stand das Thema Entspannung im Zentrum, inspiriert durch eine humorvolle Geschichte, die Dorothea Wey, die Gemeindeleiterin der katholischen Kirchgemeinde, erzählte. Das Münster St. Maria und Markus geht auf eine Kapelle zurück, die Pirmin, ein iroschottischer Mönch und Verkünder von Jesus Christus, auf der damaligen Insel errichtet hatte und um die er eine kleine Gemeinschaft von Brüdern bildete. Diese trugen in eine von der Völkerwanderung aufgemischte Gesellschaft das Evangelium von Jesus Christus und hilfreiche Lebensordnungen.

Das Team vom Strandhotel Löchnerhaus empfing die Gäste aufs freundlichste, bewirtete alle hervorragend und überzeugte durch einen speditiven Service. Wohlgelaunt spazierte, wer wollte, dem Ufer entlang. Sehr alte Pappelbäume mit mächtigem Stamm entlockten manchem ein Staunen.

Die Reise in drei Cars der Firma Eurobus ging weiter durch die Juraausläufer hinter dem Schweizer Randen zum Zvierihalt, bei dem ein Stück luftige Schwarzwäldertorte die Seniorinnen und Senioren stärkte, dann zurück ins Seetal.