Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Vereinsreise der Männerriege Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Endlich gings los. Am Dienstag, 27. August, früh morgens, trafen sich 11 Mitglieder der MR Meisterschwanden frohgemut und erwartungsvoll auf das Kommende. Pünktlich startete der Bus, gesteuert von unserem Mitglied Sigi, zu der diesjährigen Vereinsreise. Geplant und organisiert von Werner Frei, der das Zielgebiet Lenzerheide und Umgebung bestens kennt.

Kaum angekommen in Valbella, im Hotel Waldhaus, konnte das Gepäck deponiert werden. Nach einem kurzen Kaffee- und Gipfeli-Halt gings zu Fuss Richtung Rothorn. Der Aufstieg auf dem ruppigen und zum Teil steilen aber schönen und anspruchsvollen Bergwanderweg stellte gewisse Ansprüche an die Kondition. Gut eingeteilte, kurze Pausen waren für die Erholung wichtig. Etwas müde und verschwitzt erreichten wir das erste Ziel Scharmoin. Die Rothornbahn brachte uns dann zur Bergstation auf dem Parpaner Rothorngipfel. Die vorbestellte Zwischenverpflegung mit dem Gipfelwein konnte so richtig genossen werden. Ein Teil der Gruppe machte sich anschliessend noch auf den Weg zum Aufstieg auf das Rothorn. Die anderen überbrückten die Zeit mit einem Jass. Es folgte die Rückkehr ins Hotel mit der Rothornbahn. Die wunderschöne Aussicht auf das Tal und die «Munggen» liessen die Strapazen vergessen. Umziehen und sich bereitmachen für das Nachtessen auf der Alp Fops. Dort angekommen erwartete uns der junge Gastgeber mit einem freundlichen Hallo. Ein Aperitiv eröffnete ein feines Nachtessen. Die hervorragenden Grilladen sowie die feinen Salate mundeten allen. Ein gemütliches Beisammensein rundete den Abend ab. Ein wunderschöner Tag neigte sich zu Ende.

Der 2. Tag begann mit einem kräftigen Frühstück. Dann hiess es Abmarsch Richtung Lantsch zur Biathlon Arena. Gemütlich durch den Wald, was einige verleitete, auf Pilzsuche zu gehen. Ohne grossen Ertrag und nach einem Kaffeehalt auf dem Golfplatz erreichten wir das Ziel. Alle waren beeindruckt von der Grösse der Anlage. Als Vorbereitung für das Schiessen auf dem Biathlon-Schiessplatz stärkten wir uns noch mit einigen feinen Häppchen und alkoholfreiem Zielwasser. Nach einer freundlichen Begrüssung, einer kurzen Einführung in den Biathlonsport und einer ausführlichen Instruktion über das Schiessen, durfte jeder ran. Jedem wurde schnell klar, was für eine Leistung die Biathlonsportler erbringen. Nur das Treffen mit dem «Böckli» auf die 11,5 cm grosse Scheibe mit dem Kleinkaliebergewehr war schon schwierig, geschweige denn die 4,5 cm grosse. Erst recht, wenn das Ganze frei liegend oder sogar stehend, nach einem anstrengenden Lauf noch erfüllt werden muss. Die Achtung vor diesen Sportlern ist bei allen deutlich gestiegen. Schön zu sehen war, dass sich einige Jugendliche, Mädchen und Jungs, für diesen Sport interessieren und auch trainieren. Leider verging die Zeit so schnell und es hiess: Einsteigen zur Heimreise. Nach einem feinen gemeinsamen Nachtessen auf dem Horben erreichten alle gesund, aber müde unseren Einsteigeort. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an den Organisator. Seine Kommentare und Erklärungen waren interessant und lehrreich, manchmal auch zum Schmunzeln. Ebenso unserem Chauffeur, seine ruhige und witzige Art hat uns mehrmals zum Lachen gebracht.

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