Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Links: Guarda – Heimat von Schellen-Ursli. Rechts: Wanderung Camplönch–Il Fuorn.

Trachtengruppe Meisterschwanden unterwegs

Text und Bild: Eing.

Oh nein, der Wetterbericht war ja nicht gerade berauschend für unser Reisewochenende. Und prompt, bei strömendem Regen warteten wir am 10. August 2019 auf den Bus Richtung Lenzburg. Durchnässt bevor die Reise so richtig begann? Kann das gut kommen?

Ja, klar, je näher wir unserem Reiseziel Zernez kamen, um so besser wurde das Wetter. Eine Wanderung von Lavin nach Guarda war angesagt. Leider ist die Bahnlinie Susch–Scuol, länger als ursprünglich geplant, wegen Bauarbeiten unterbrochen und der Transport erfolgte mit Bahnersatz-Bussen ab Susch nach Lavin, Guarda und Ardez. Ab Lavin marschierten die Wandervögel stetig bergaufwärts nach Guarda. Guarda ist ein wunderschönes Engadiner-Dorf und durch das Kinderbuch vom Schellen-Ursli bekannt geworden. Die «Geniesser-Gruppe» war inzwischen mit Bahn und Bus auch in Guarda eingetroffen. Mit Dorfbesichtigung, Mittagessen und Lädelen genossen wir schöne Stunden. Einige unermüdliche Wandervögel marschierten zusätzlich talwärts nach Ardez, schlenderten über den Markt mit einheimischen Produkten und kehrten wieder mit Bus und Bahn nach Zernez zurück. Das Nachtessen genossen wir im Hotel Spöl. Ein reichhaltiges Salatbuffet, eine feine Suppe, der leckere Hauptgang, gefolgt von dem Dessert, alles serviert von sehr freundlichen und aufgestellten jungen Damen ... ja, wir wurden richtiggehend verwöhnt.

Am Sonntagmorgen, nach einem reichhaltigen Frühstücksbüffet, wanderten 4 Vereinsmitglieder von Camplönch nach Il Fuorn, Dauer ca. 2¼ Stunden. Am Anfang ging es relativ steil bergauf, nachher gemütlich über ein Hochplateau, mit einem kurzen Abstecher auf die Alp Grimmels, wo sich Murmeltiere tummelten, wieder retour auf die offizielle Wanderroute und weiter nach Il Fuorn. Eine grosse Gruppe marschierte von Punt la Drossa dem Flüsschen Fuorn entlang nach Il Fuorn. Leider wurde durch das Hochwasser ein Teil des Weges verschüttet und die Wanderer mussten über Geröllhalden klettern und schmalen Wegen folgen. Glücklicherweise kamen aber alle gesund und unverletzt im einzigen Hotel des Nationalparkes «Il Fuorn» an. Gemeinsam genossen wir dort noch einmal eine feine Mahlzeit in der warmen Sonne. Ja und dann hiess es schon wieder mit dem Postauto nach Zernez zurückkehren, Gepäck im Hotel holen und mit Zug und Bus vom schönen Engadin retour heim ins schöne Seetal fahren.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok