Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 08.00 Uhr

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Sind die Beine gleich lang? Der diplomierte Dorn-Therapeut Sandro Aeschbach klärt zuerst eine mögliche Schieflage des Beckens ab.

Schmerzen gehts mit sanftem Druck an den Kragen

Text und Bild: Thomas Moor

Die Kosten im Gesundheitswesen explodieren. Ein Ende ist nicht in Sicht. Genauso wenig wie die Diskussionen, die jeden Herbst bei den angekündigten Prämienerhöhungen wieder von vorne entflammen – verbunden mit den Fragen aller Fragen, wie man bitte schön doch dieses Kostenwachstum im Gesundheitswesen in den Griff bekommen könnte.

Mit Taten statt Worten wartet der diplomierte Dorn-Therapeut Sandro Aeschbach in den Passiflora Naturheilpraxen Menziken und Möhlin auf. Eines seiner Rezepte lautet ganz einfach: «Eine OP ist gemäss seinen vielen Erfahrungen nicht immer zwingend nötig. Auch muss man nicht mmer zu Medikament greifen.» Hier liege ganz viel Sparpotenzial begraben. Eine Aussage, die er nicht einfach so im Raum stehen lässt und seinen Worten postwendend Taten und Beweise folgen lässt. In einer Therapie-Studie (5 Sitzungen) hat er letzten Herbst acht Patienten, die über verschiedene Schmerzsymptome klagten, während rund eines Monates begleitet und ihnen mit seiner Dorn-Therapie zu Schmerzlinderung und gar zu Schmerzfreiheit verholfen.

Um es gleich vorwegzunehmen: Wenn eine Dame (Andrea Bas aus Menziken) seit 20 Jahren und nach fünf (5!) Rückenoperationen, nach wie vor mit Schmerzen im Brust- und Lendenwirbelbereich, mit Ischias, Kopfschmerzen und Lähmungserscheinung lebt und täglich starke Medikamente zu sich nehmen muss und nach der Dorn-Therapie bei Sandro Aeschbach praktisch schmerzfrei ist – ohne Medikamente, notabene – macht das natürlich einerseits hellhörig, wirft andererseits aber auch Fragen auf. Nein, Experimente oder gar Hokuspokus haben im Gesundheitswesen nichts verloren. Auch bei Sandro Aeschbach nicht. Es ist die Wirbeltherapie nach Dorn, auf welcher Aeschbachs Erfolge gründen.

«Alle Schmerzbilder meiner Testkandidaten und bei vielen Menschen da draussen waren und sind auf einen Schiefstand des Beckens zurückzuführen. Dieser wiederum zieht eine Fehlstellung der Wirbelsäule nach sich, was ganz viele verschiedene Schmerzbilder hervorrufen kann», so Aeschbach. Diesen Schmerzen rückt der diplomierte Dorn-Therapeut mit sanften Daumendruck zu Leibe. Gleich lange Beine sind die Basis für eine gesunde Wirbelsäule. Zu Beginn einer jeden Behandlung der Wirbelsäule werden deshalb zuerst die Beinlängen kontrolliert und anschliessend mit einem einfachen Verfahren korrigiert.

Das war selbstverständlich auch bei Sibylle Erismann der Fall. Die Menzikerin trat die Studie mit verschiedenen Schmerzsymptomen (Gesäss, Kreuzbein, Ischias, Hals- und Brustwirbelwirbel, Migräne etc.) an und erhoffte sich von Sandro Aeschbach Schmerzlinderung. Dies, nachdem eine Bandscheiben-Operation und die tägliche Medikamenteneinnahme bisher keine Besserung brachten. Auf einer von Aeschbach angewandten Skala zwischen 0 und 10 (10 ist das Maximum) befand sich ihr Schmerzempfinden bei Antritt und an fünf verschiedenen Körperpartien durchschnittlich zwischen 8 und 5. Nach Abschluss der Therapie-Studie Lagen bei Sibylle Erismann alle Werte bei Null. Die langersehnte Lebensqualität hielt bei der Menzikerin endlich wieder Einzug.

Der Erfolg der Schmerzlinderung liegt aber nicht nur alleine in der von Sandro Aeschbach angewandten Dorn-Therapie, welche in der Regel insgesamt eine bis zwei Stunden dauert. Wichtig sei, so Aeschbach, dass die Patienten anschliessend die von ihm abgegebenen Selbstübungen anwenden. Der Erfolg einer Schmerzlinderung liegt dann in ihren Händen. Der zeitliche Aufwand ist dabei minim. Eine Minute genügt, um die Übungen grundsätzlich an jedem x-beliebigen Ort zu machen. Morgens beim Aufstehen, in der Dusche, in einer Pause am Arbeitsplatz etc. Es ist ein kleiner Zeitaufwand für eine grosse Wirkung. Verständlich, dass Sandro Aeschbach als Mitglied beim Dorn-Verband Schweiz deshalb an die Disziplin seiner Patienten appelliert. «Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Zeit zu investieren für sein Wohlbefinden, zum Wohle der eigenen Gesundheit und nicht zuletzt zum Wohle des Gesundheitswesens.»