Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Wenn die Turnerfrauen auf Reise gehen …

Text und Bild: Eing.

… dann lacht meistens die Sonne. In diesem Jahr führte uns die Reise zuerst nach Solothurn, eine der schönsten Barockstädte der Schweiz. Solothurn wird auch Ambassadorenstadt oder St.-Ursen-Stadt genannt. Das Erstere, weil sie früher der Sitz der französischen Botschaft war und das Zweite, wegen der Kathedrale und des Schutzpatrons von Solothurn.

Nach einem Spaziergang durch diese besondere Stadt und gestärkt mit einem feinen Kaffee machten wir uns auf den Weg in die Verenaschlucht. Es ist wie das Eintauchen in eine andere Welt, in die Stille der Verenaschlucht. Nur das Rauschen des Baches ist zu hören. Es ist zauberhaft, durch die moosüberwachsene Schlucht zu wandern. Noch heute lebt zu hinterst in der Schlucht ein Einsiedler. Es bot sich zufällig eine Gelegenheit, sich mit ihm über sein Leben in der Schlucht zu unterhalten. Dann verweilten wir gemütlich im Restaurant Kreuzen bei einem Apéro und einem kleinen Imbiss. Nach dieser gemütlichen Wanderung bestiegen wir in Solothurn wieder den Zug und fuhren in die Zähringerstadt nach Bern. Das Marzilibähnchen brachte uns hinunter ans Aare-Ufer in die Nähe der Jugendherberge. Die Jugendherberge ist sehr schön gelegen und von den gut eingerichteten Zweierzimmern aus genossen wir den direkten Blick auf die Aare. Bevor wir uns zum Nachtessen aufmachten, genossen wir ein kühles Bad im Marzilibad. Danach begaben wir uns in die Dampfzentrale (früherer ein Dampfkraftwerk, heute ein Restaurant), wo wir ein ausgezeichnetes Nachtessen genossen. In einer fröhlichen Runde verging der Abend im Flug.

Anderntags erkundeten wir Bern zu Fuss. Und zwar von der Jugi aus über die Brücke bis zum Bärenpark. Ein Morgenspaziergang in Bern der Aare entlang ist etwas Wunderschönes. Und beim Bärenpark konnten wir gerade das Morgenbad eines Bären beobachten. Weiter gings hinauf zum Rosenpark. Unglaublich viele Sorten von Rosen konnten wir hier bewundern. Der Höhepunkt des Tages bildete dann das Reislein auf den Gurten, den Berner Hausberg. Von hier aus genossen wir die Aussicht auf die wunderschöne Bergwelt, umwanderten den oberen Teil, picknickten und nahmen sogar ein Fussbad. Gegen Abend führte uns der Zug wieder heimwärts.

Ein gelungenes, genussvolles und fröhliches Wochenende ging seinem Ende entgegen. Ein grosser Dank gilt denen, die alles organisiert haben.

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