Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Menziker-Buch: Volles Haus an der Vernissage

Text und Bild: Thomas Moor

Geschichten aus dem frühen Menziken, süffig zu lesen, wie ein Roman: Das ist das neuste Werk aus der Feder von Karl Gautschi. «Streiflichter auf die Geschichte von Menziken» heisst das 232 Seiten umfassende Buch, welches der Autor im Rahmen des Erzähltales in Menziken vorstellte.

Ein Buch aus der Taufe zu heben, ist immer wieder ein besonderer Moment und eine grosse Freude. Auch für den Menziker Karl Gautschi, der schon mehrere Bücher, sowohl mit satirischem, als auch mit heimatkundlichen Inhalt verfasst hat. «Ich bin froh, wieder ein Werk beendet zu haben», wie er anlässlich der Buchvernissage im Rahmen des Erzähltalanlasses sagte. Dies vor einer beeindruckenden Zuhörerkulisse im Gemeindesaal. Rund vier Jahre hat er sich für die aufwändige Recherche und das Niederschreiben des Textes Zeit gelassen. Er sei in dieser Sache aber nicht permanent am Ball gewesen, wie er das Publikum wissen liess. Die Informationen zu seinem neusten Werk stammen aus den unterschiedlichsten Quellen, wobei speziell die Gespräche mit älteren Menzikern eine besondere Bereicherung waren. Wie das Endprodukt dereinst daherkommen sollte, wusste Karl Gautschi ziemlich genau. Das Buch sollte nicht zu umfangreich, dafür aber leserfreundlich, perspektivisch und illustriert sein, so die Parameter des Autors, der anfügte, dass hier nicht die lückenlose Geschichte von Menziken nachzuschlagen sei. Für alle, die gerne wissen möchten, wie es hier früher zu- und hergegangen ist, welche Persönlichkeiten das Dorf prägten, wie die Leute die Freizeit verbrachten etc., ist dieses Buch ein Muss. Man sollte es lesen, wie einen Roman, wie Gautschi rät. Auf diese Weise könne man die Entwicklung des Dorfes am besten wahrnehmen. Mit seinem jüngsten Werk wollte Karl Gautschi, der hier 40 Jahre lang Bezirksschullehrer war, der Gemeinde etwas zurückgeben. Etwas Gutes, wie auch Gemeindeamman Erich Bruder fand. «Das Buch ist viel interessanter, als das, was du mir damals als Klassenlehrer vorgelegt hast», wie er dem Autor humorvoll Lob zollte.

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