Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Aus dem Gemeinderat

Liebe Reinacherinnen und Reinacher

Am 20. Oktober finden die nationalen Wahlen statt. Die Weichen für die nächsten vier Jahre werden gestellt. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass alle Stimmberechtigten daran teilnehmen. Also, Stimmzettel ausfüllen und wegschicken, entweder per Post, an der Urne oder einfach in den Briefkasten beim Gemeindehaus werfen. Demokratie lebt von den aktiven Bürgern. Die Ansicht, dass alle, die nicht teilnehmen, mit allem einverstanden sind, ist gar nicht so abwegig. Das gilt übrigens auch an der Gemeindeversammlung. Die nächste findet am 20. November statt.

Zu Diskussionen Anlass gegeben hat das Verbot des Gemeinderates, Wahlplakate an den Beleuchtungskandelabern aufzuhängen. Ich bin aber sicher, dass der «Gesichterwald» in anderen Gemeinden die Ergebnisse nicht beeinflussen wird. Was meinen Sie, ich bin auf Reaktionen gespannt.

Die Innerortsverkehrsplanung nimmt Gestalt an und kommt in die entscheidende Phase. Am 16. Oktober werden die Lösungsvorschläge im Kirchgemeindehaus vorgestellt und erläutert. Ich empfehle allen Interessierten eine Teilnahme. Eine breite Mitwirkung der Bevölkerung ist für den Gemeinderat wichtig.

Das Zirkuszelt hinter der Post an der Stumpenbachstrasse gehört bald der Vergangenheit an. Die Heilsarmee findet an der Wiesenstrasse ein grosszügiges neues Zuhause und wird nebst ihren bisherigen Angeboten zusätzlich ein Brockenhaus führen.

Im Industriegebiet Moos plant die albanische Gemeinde ebenfalls ein neues Begegnungscenter mit angegliedertem Restaurant, Jugendraum und Kindertagesstätte. Die bisherigen Räumlichkeiten in der alten Hediger Fabrik werden dann aufgegeben. Die albanische Gemeinschaft, die es in Reinach seit über 25 Jahren gibt, hat erkannt, dass die frühe sprachliche Förderung der deutschen Sprache notwendig ist. Die Kinder sollen beim Kindergarteneintritt ihren Bildungsweg mit besseren Chancen starten.

Nach wie vor bereitet mir die ungebremste Bautätigkeit in Reinach und Umgebung Sorge. Zum Glück haben einige erkannt, dass wir genug Mietwohnungen haben und realisieren jetzt Eigentumswohnungen.

Im Bürgerheim kann nach langer Planungszeit endlich mit dem Bau der neuen Scheune begonnen werden. Ich bin mir ja einiges gewohnt, was aber hier an Unterlagen und Gutachten verlangt wurde, geht eigentlich auf keine Kuhhaut. Der Pächterfamilie wünsche ich weiterhin gute Nerven und viel Glück bei der Realisierung ihrer Bauvorhaben.

Mit der Versetzung des über 150 Jahre alten Brunnens hinter dem Gemeindehaus vor den Schneggen gewinnt der Platz weiterhin an Attraktion. Abgeschlossen werden bald auch die Umbauarbeiten an der alten Mühle mit der Neugestaltung des Eingangsbereiches. «E gfreuti Sach»

Zu guter Letzt: Gratiseintritt für alle Einwohner von Reinach an ein 1.-Liga-Eishockeyspiel in der Eishalle am 26. Oktober oder am 13. November. Gutschein kann am Schalter in der Einwohnerkanzlei im Gemeindehaus abgeholt werden.

Martin Heiz
Gemeindeammann

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