Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Organisator Heinz Rohr (l.) verteilt die Wettbewerbscigarren. Der Langsamste: Martin Graf war Sieger des Wettkampfs.

Rauchzeichen in der Seenger Bären Lounge

Text und Bild: Thomas Moor

«De Schnäller isch de Geschwinder». Diese Weisheit gilt bei vielen Wettkämpfen. Nicht aber bei den Cigarren-Langsam-Genussrauchern. Diese trafen sich zu einem Wettkampf in der dafür bestens geeigneten Lokalität in Seengen – der Bären Lounge. Auf, dass der Langsamste gewinnen möge.

Jungfräulich lagen die Wettkampfcigarren in der Holzbox. Jungfräulich deshalb, weil der Cigarrenring fehlte. Die Konkurrenten wussten also nicht, welches Produkt ihnen von Organisator Heinz Rohr zusammen mit zwei Streichhölzern (für ein einmaliges Anzünden) aufgetischt wurde. Übrigens: Es war eine Camacho Connecticut mit einer Länge von 12,5 cm. Bevor Heinz Rohr den Start freigab, wurden die Cigarren mit den persönlichen Cuttern angeschnitten. Reine Routinesache. Können war danach gefragt. Auf die richtige Mischung aus Langsamkeit, dem behutsamen Ziehen und dem Beobachten der Cigarre kommt es nämlich an, wenn man um den Sieg mitreden will. Wer jetzt an einen verbissenen Wettkampf denkt, liegt völlig falsch. In der Smokerlounge im Bären herrschte eine lockere Stimmung. Genuss traf hier auf Geselligkeit. «So soll es sein», wie Organisator Heinz Rohr sagte. Und nicht nur das: An solchen Anlässen sollen Fremde zu Freunden und die besten Cigarrenraucher zu Siegern gekürt werden. Mit 2 Stunden und 30 Sekunden Rauchzeit gewann Martin Graf. In der Disziplin längste Asche schwang Hansi Siegrist mit einer Länge von 9,5 cm obenaus.

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