Drucktermin: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Wicca Meier-Spring erzählte spannende Geschichten über die guten, wie auch über die weniger guten Geister in der Region.

Spannende Geistergeschichten im Schloss

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der dunkle Nachthimmel, die eisige Kälte, wärmendes Kerzenlicht und der noch fast volle Mond am Himmel machten die Stimmung für die Gespensternacht im Schloss Hallwyl perfekt. Im eiskalten Schloss lauschten rund neunzig Besucher den spannenden und aufschlussreichen Erzählungen von Wicca Meier-Spring, Gründerin und Leiterin des Hexenmuseums Liebegg.

Das Interesse an diesem Anlass übertraf die Erwartungen der Organisatoren der Gesellschaft zum Falken und Fisch. Ist es doch genau diese Jahreszeit, welche mit Kälte, der Dunkelheit und den teils mystischen Lichtverhältnissen die Neugier und das Interesse für Themen wie Geister und Hexen weckt. Natürlich tragen auch Tage wie Allerheiligen, Halloween oder die bekannten Mitwinterbräuche dazu bei, mehr über deren Hintergründe zu erfahren. Die moderne Hexe Wicca Meier-Spring, welche in dieser Thematik intensiv forscht und ihr grosses Wissen gerne weitergibt, vermag es die Geschichten interessant, anschaulich und spannend zu vermitteln. Vieles, was in der heutigen Zeit nur noch ab und zu in Form von Redewendungen oder Bräuchen auftaucht, hat durchaus seine Geschichte. Die Geschichte, wie früher mit Geistern und Hexen umgegangen wurde und schliesslich auch wie man diese zu vertreiben versuchte. Warum Spiegel nach Todesfällen abgedeckt wurden, es durchaus seine Gründe hat, aus welchem Holz die Griffe der Geisseln gefertigt sind und auch warum viele Friedhöfe von Eiben umzäunt sind, waren nur einige der spannenden Fakten, die es an diesem Abend zu erfahren gab. Während den Zuhörern nicht nur auf Grund der Temperaturen ab und zu ein kalter Schauer über den Rücken lief, konnte bei den Erzählungen aber durchaus auch gelacht werden. Dass nicht nur die Geister die Wärme suchen, sondern auch wir Menschen, zeigte sich in der Pause. In den beheizten Räumen, wurde bei einer feinen Kürbissuppe und einem Glas Wein über eigene Erfahrungen mit Geistern und Gespenstern angeregt diskutiert.

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