Druckschluss: 1. Mittwoch des Monats, 06.00 Uhr

Schule Zetzwil begrüsst elf neue Erstklässler

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Noch etwas zaghaft treffen die neuen Schulkinder am regnerischen Montagmorgen mit ihren Eltern im Musikraum ein. Die Schulsäcke der Mädchen, seit eh und je in Lilatönen, diejenigen der Knaben eher in Blautönen, wirken an den jungen Schülern noch etwas überdimensioniert.

Alles ist bereit für den Empfang der neuen Erstklässler. Fröhliche Klaviermusik und Gesang heissen die Neuen und ihre Eltern willkommen. Simone Gloor, Schulpflegepräsidentin, ist sich bei ihrer Begrüssung sicher, dass nicht nur die Kinder sondern auch die Eltern heute etwas aufgeregt sind. Sie begrüsst ebenfalls die neue Lehrerin Filiz Furundaoturan, wie auch die neu startende Schulleiterin Isabelle Zaugg. Frau Zaugg ihrerseits stellt sich kurz vor (siehe auch Interview in der August-Ausgabe) und wünscht den Kindern viel Freude beim Entdecken der Schule. «Ihr habt euren Schulsack gepackt und gehört jetzt zu den Grossen», ermuntert sie die Erstklässler. Marlies Gugelmann, eine der Lehrerinnen, führt anschliessend die jungen Schüler ihren Gotten und Göttis aus der dritten Klasse zu, welche ihnen den Einstieg ins Schulleben erleichtern werden. Durch das Schülerspalier und unter Applaus werden die Neulinge in ihre Schulzimmer begleitet. Die Eltern werden von Barbara Basler in einen separaten Raum gebeten. «In diesem Zimmer passieren wichtige Prozesse für eine gute schulische Grundlage», erklärt sie. Die Eltern erhalten Anweisungen über ihre Verantwortlichkeit betreffend Schule und Hausaufgaben der Kinder. Ausserordentlich wichtig für einen gelungenen Schulstart seien das Interesse und die Freude der Eltern über die Leistungen, welche sie ihren Kindern immer wieder zeigen sollen. Nachdem die Kinder etwas über Schulzimmerordnung und den Fuchs, das erste Realienthema, gehört und ihre Materialschachteln mit Stiften und Scheren in Empfang genommen haben, gilt es von den Eltern Abschied zu nehmen. Alles wirkt entspannt und niemand muss Tränen vergiessen. Ein schöner Start ins erste Schuljahr, an welchem man bereits lernt, dass man sich am Morgen mit einem Händedruck und «Grüezi Frau Basler» begrüsst und an dem man bereits die Ziffer 1 ins nigel-nagel-neue Heft zu schreiben lernt. Auch die Vorfreude auf den zweiten Schultag ist geweckt, denn da kommen geheimnisvolle kleine Hunde (keine echten!) zu Besuch ins Schulzimmer.

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