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Montag, 16.10.2017Seengen

Ein Seniorenzentrum das einem Hotel gleicht

Text und Bild: Jennifer Loosli

«Wir sind sehr stolz auf dieses Haus und werden dazu Sorge tragen», so der Geschäftsführer Jürg Schwager. Nach intensiver Planungs- und Realisierungszeit konnte die Casa Hubpünt Seengen in den Betrieb der Sensato AG übergeben werden.

Der Eingangsbereich ist von A-Z durchdacht und strahlt mit frischen Farben. So kommt man gerne an! Vor allem, weil sich niemand fühlen muss wie in einem Seniorenzentrum, sondern wie in einem Hotel. Dies sei den Betreibern sehr wichtig! Das wird schon beim Empfang ersichtlich, denn der ist mit «Réception» beschriftet. Dieses Ambiente wurde durch das ganze Gebäude weitergezogen. Denn auch die Zimmer, Badezimmer und das Restaurant sind im Hotellerie-Stil konzipiert worden. Seit dem 2. Oktober 2017 ist das Seniorenzentrum in Betrieb und die ersten Bewohner sind schon eingezogen. Langsam füllt sich das Seniorenzentrum, denn von den 26 Pflegezimmern und 40 Wohnungen sind ein Drittel vermietet oder reserviert.

Damit die ca. 80 Seniorinnen und Senioren fachgerecht betreut werden können, steigt die Mitarbeiterzahl weiter an. Momentan sind 26 Arbeitnehmende eingestellt, diese Zahl soll aber auf Anfang 2018 bis auf 35 Personen wachsen. In der Casa Hubpünt ist das Pflegepersonal rund um die Uhr im Haus, betreut und pflegt die Bewohner, wann immer sie es brauchen. Ein Restaurant darf natürlich nicht fehlen! Das Restaurant verwöhnt tagtäglich die Bewohner, aber auch Auswertige sind herzlich eingeladen ein 3- oder 4- Gang Menü zu geniessen. Chestonag Automation AG und die Gemeinde Seengen haben dieses Projekt finanziert. Betrieben wird es nun von der Sensato AG. Das Unternehmen, mit Geschäftssitzen in Zürich und Bern, leitet in der ganzen Schweiz Häuser für Senioren.

Montag, 16.10.2017Schongau

Ein Barfussweg für Schongau

Text und Bild: Eing.

Am 9. September 2017 ab sieben Uhr in der Früh wurde gebaggert, gebohrt, geschraubt, gesammelt und geschaufelt. Im Laufe des Vormittags ist ein wunderschöner Barfussweg bei der Kneippanlage am Erusbach entstanden, der zum Fühlen einlädt.

Bewegung und Erholung in der freien Natur, Entschleunigung und authentische Erlebnisse in einer intakten Landschaft werden in der Freizeitgestaltung immer wichtiger. Auch ein wachsendes Gesundheits- und Körperbewusstsein fördert einen wieder innigeren Bezug zur Natur.

Aus diesem Grund hat sich die KreaktivWerkstatt Schongau entschieden, mit der Planung eines Barfussweges zu beginnen und nach einem geeigneten Platz zu suchen. Die Wahl fiel auf die Wiese neben der Kneippanlage, um Synergieeffekte zu nutzen und so auch den kleinen Naturliebhabern etwas zum Entdecken zu bieten. Zusammen mit der Wassertretanlage bietet der neue Naturerlebnispfad am Erusbach einen kleinen, feinen und naturnahen Erlebnisraum für Gross und Klein.

«Nur dank der grosszügigen Unterstützung von Alois Weibel, Herbert Stutz, Holzbau Erni, René Kottmann und den tatkräftigen Helfern war die Umsetzung des Barfussweges überhaupt realisierbar», so Claudia Balzli-Leone, Präsidentin der KreaktivWerkstatt.

Einweihungs-Apéro
Die KreaktivWerkstatt lädt die Schongauer Bevölkerung zur offiziellen Einweihung des Barfussweges mit kleinem Apéro ein:
28. Oktober 2017, 10.00 Uhr: Kneippanlage Erusbach

Montag, 16.10.2017Hallwil

Aufruf für den Hallwiler Adventsfenster-Kalender

Text und Bild: Eing.

Bereits jetzt dürfen wir Sie gluschtig machen, am Hallwiler Dorf-Adventsfenster-Kalender mit zu machen. Darum rufen wir jetzt schon zum Teilnehmen auf. Wir freuen uns, wenn wieder genügend Bastler/-innen, mit einem Fenster oder Sujet den diesjährigen Kalender gestalten helfen.

Anmeldungen werden ab sofort bis am 11. November 2017 gerne entgegen genommen.
Organisation: Frauenverein Hallwil. Informationen und Anmeldungen:

Elisabeth Urech, Breiten 79, 5705 Hallwil, Tel. P.: 062 777 39 72, Tel. G.: 062 889 14 31
Eva Suter-Huber, Wannenmoos 373, 5705 Hallwil, Tel. P.: 062 777 61 11, Tel. G. 062 777 46 60

Montag, 16.10.2017Hallwil

Herbstkranz basteln vom Frauenverein Hallwil

Text und Bild: Eing.

Zehn Frauen trafen sich voller Tatendrang im Vereinszimmer zum Herbstkranz basteln. Die Kursleiterin Blanche Urech hatte eine riesige Fülle von Materialien bereitgestellt So entstanden aus Hortensien, Erika, Fetthenne, Moos, Thuja etc. unter den kreativen Händen der Frauen herrliche Kränze. Mit der Technik von Binden oder Stecken hatte am Schluss jede Teilnehmerin zwei Kränze gestaltet.

Montag, 16.10.2017Beinwil am See

An (kulinarischen) Höhepunkten fehlte es nicht

Text und Bild: Eing.

Die diesjährige Turnfahrt begann frühmorgens am Böjuer Bahnhof. Und bald schon wurden die Turnerinnen und Turner mit selbstgemachten, noch lauwarmen Mandelgipfeln verwöhnt. Die Stärkung war hochwillkommen: Denn in Solothurn angekommen, lieferten sie sich ein unbarmherziges Mafiaduell. Im Adventure Room wurden die beiden Gruppen in einen Raum eingesperrt und mussten die Verfolgung aufnehmen. Gar nicht so einfach, wenn man in ein Gefängnis eingesperrt oder mit Handschellen an einen Stuhl gefesselt wurde. Nach und nach knackten sie alle Rätsel – nicht ganz in der geforderten Zeit – aber letztendlich gelang ihnen die Befreiung doch erfolgreich.

Nach einem Altstadtbummel, einem warmen Kaffee oder einem Solothurner «Öufi-Bier» traf sich die Gruppe im Solheure für ein feines Mittagessen wieder.

Ab Gänsbrunnen ging’s zu Fuss weiter – den Berg hinauf Richtung Probstenberg, mit einem Zwischenhalt in der Gastwirtschaft Malsenberg. Dass die Wirtin soeben frischen Zopf gemacht hat, konnte für die Gruppe nicht perfekter sein.

Frisch gestärkt und nach einer kleinen Wanderung wurden die Turnerinnen und Turner im Probstenberg von ihren Familien erwartet. Das grosszügige Lagerhaus ermöglichte es, dass der Turnfahrt-Kreis dieses Jahr etwas erweitert werden konnte. Und die Kids genossen es so richtig: Unzählige Spielgefährten, viele Spiele und vor allem ein Hotpot, den sie sogleich in Beschlag nahmen. Bald schon wehte ein feiner Grill-Duft durch die abgelegene Landschaft. Mit einem herrlichen – von drei Jungs gekochten – Risotto war das Grillbuffet perfekt.

Zum Glück gab das erneute Baden im Hotpot wieder genügend Appetit auf das herrliche Dessertbuffet mit «Hopp Böju»-Kuchen, einer grossen Schüssel Schoggimousse und hausgemachten Crèmeschnitten.

Am nächsten Morgen wartete bereits das nächste kulinarische Highlight: Ein Bauernbrunch, bei welchem nicht nur der Käse aus der Region war, sondern auch das Korn des feinen Bauernbrotes aus eigener Probstenberger Produktion stammte.

Während sich die Familien Richtung Heimat verabschiedeten oder den Holzweg in der Nähe von Balsthal besuchten, machten sich die 10 Sportler auf eine kleine Wanderung durch die Solothurner Jura-Hügel. Sie konnten es kaum glauben, dass mitten im Nichts tatsächlich ein (klitzekleines) Postauto kam um sie nach Gänsbrunnen zu fahren.

Neu entdeckt: Fahnenschwingen
Eine Turnfahrt wäre keine Turnfahrt, gäbe es nicht etwas Neues zu entdecken: In Gänsbrunnen wurden die Reisenden von Urs Bloch erwartet, einem waschechten, langjährigen Fahnenschwinger. Er führte sie in diese Schweizer Tradition ein und liess sie staunen, wie weit – und schön – ein solcher Fahnen fliegen kann. Mutig machten sie ihm nach, was bei ihm so leicht aussah. Mit der Zeit gelang dies nicht mal so schlecht und zum Schluss entstand spontan sogar eine schöne Choreografie.

Im Solothurner «Pier 11» liessen die Beinwiler die diesjährige Turnfahrt bei einem hervorragenden und nicht zu kleinen Dessertbuffet ausklingen. An kulinarischen Höhepunkten fehlt es auf den Böjuer Turnfahrten selten ...

Montag, 16.10.2017Meisterschwanden

Bring- und Holtag des Elternvereins und der ref. Kirche

Text und Bild: Eing.

Bei schönem Herbstwetter konnte am 23. September auf dem Vorplatz der reformierten Kirchgemeinde in Meisterschwanden wieder gebracht und geholt werden – denn es fand der beliebte Bring- und Holtag statt.

Bereits zum siebten Mal organisierten der Elternverein Meisterschwanden / Tennwil und die ref. Kirchgemeinde diesen Anlass gemeinsam, wobei sie von den Gemeinden Meisterschwanden, Fahrwangen und Sarmenstorf finanziell unterstützt wurden.

So viele Besucher wie noch nie nutzten die Möglichkeit, gebrauchte, funktionstüchtige Dinge, die nicht mehr benötigt wurden, vorbei zu bringen oder glücklich eine neue Errungenschaft mit nach Hause zu nehmen. Es herrschte reges Treiben an diesem Samstagmorgen! Viele Spielsachen, Bücher, Geschirr und Dekoartikel fanden einen neuen Besitzer, genauso wie Elektrogeräte oder Sportartikel.

Zudem bot das Beizli speziell feine Hot Dogs und ein leckeres Kuchenbuffet an. Viele Besucher nutzten diese Gelegenheit und stillten ihren kleinen Hunger, bevor sie sich wieder auf den Heimweg machten.

Montag, 16.10.2017Schongau

Die Melodien tanzen aus allen Fenstern

Text: Eing.

Das Musikschulhaus in Hitzkirch hat vieles schon erlebt, kein Wunder, dass es klingt, kein Wunder, dass es lebt … «Man betritt eine ganz neue Welt, wenn man in das Musikschulhaus hineinspaziert.» (Mirjam Bossart)

Das sechzig Jahre alte Musikschulhaus liegt im Herzen von Hitzkirch. Doch es war nicht schon immer dieses von Musik gefüllte Haus, sondern einst ein Bauernhaus mit der dazugehörigen Scheune. Die Familie Ulmann, die dieses weisse Haus mit den roten Fensterläden einst übernommen hatte, verkaufte das Haus später der Gemeinde Hitzkirch, die es dann als Heim für Schwerbehinderte zur Verfügung stellte. Die Personen mit geistiger Behinderung wohnten ungefähr zehn Jahre dort. Die Musikschule war dazumal noch in der Kommende. Später wurde die Kommende zur heutigen Polizeischule und die Musikschule musste umziehen. Da die Gemeinde verpflichtet war, ein neues Haus zu finden, hat sie ihr schliesslich das Heim für Schwerbehinderte mit deren Bewilligung freigegeben. Das Heim bezog einen Neubau an der Industriestrasse.

Lebhafte Klänge im Musikschulhaus
Heute ist die Musikschule bereits acht Jahre im Haus Hiltimatt. Es gibt nicht nur die Unterrichtsräume, die Küche, einen Keller und den Dachboden, sondern zusätzlich einen Aufenthaltsraum für Schüler, Schülerinnen und Besucher. Der Raum im zweiten Stock ist sehr klein, besitzt aber einen CD-Player, einen Tisch und ist sehr gemütlich.

Geri Amrein ist die Seele des Musikschulhauses. Als Musikschulleiter sorgt er für alle wichtigen Dinge im Haus.

Pro Woche gehen mindestens 150 Schülerinnen und Schüler und 20 Lehrpersonen durch die Tür des Musikschulhauses ein und aus. Oft sieht man es nicht, aber es gibt selbst Erwachsene, die Unterricht nehmen. Die doch recht grosse Anzahl an Schülern ist auch das Verdienst des Musikpar cours, der jedes Jahr von der Musikschule veranstaltet wird. Dabei werden die vielen Instrumente vorgestellt und die Schüler probieren sie meist mit grosser Freude aus. Der Musikschulleiter schätzt die Freiheit, auch als Lehrer im Musikschulhaus üben zu können, was beispielsweise von der Oboen-Lehrerin, Mirjam Bossart, gerne genutzt wird. Schon früh am Morgen hört man sie anspruchsvolle Klavierstücke und Oboe spielen. Gesellschaft wird ihr dabei meistens nur von der fleissigen Putzfrau geleistet. So ist das Musikschulhaus stets schön sauber, sobald die ersten Schüler eintreffen.

Nicht alles im Musikschulhaus wird benutzt. Der Keller und der Dachboden sind in schlechterem Zustand als die anderen gepflegten und harmonischen Unterrichtsräume. «Den Estrich könnte man zu einem Ensembleraum umgestalten», meint Mirjam Bossart, die erst einmal dort oben war.

Gemütlich ist das Haus nicht nur, weil es so klein und einladend wirkt, sondern auch wegen des Gartens, der das gesamte Musikschulhaus umschliesst.

Hexenhäuschen
Viele Lehrer unterrichten gerne in diesem Haus, da ein lebhaftes Klima herrscht und aus jedem Zimmer Musik von lernenden Schülern erklingt. Auch hat es für Klavierlehrer Hansruedi Zeder eine Ähnlichkeit mit dem «Alten Haus von Rocky Docky». Verschiedene Lehrer beklagen sich darüber, die Wände seien nicht schallisoliert. Zu bestimmten Zeiten ist es nicht einfach, sich zu konzentrieren.

Die Küche ist bei den Lehrpersonen allgemein sehr beliebt und doch könnte sie einmal etwas erneuert werden, sagt einer aus der Lehrergemeinschaft.

Die Behaglichkeit des Hauses wird durch die Musik noch verstärkt. Eine Schülerin, die bereits vier Jahre Geigenunterricht nimmt, sagt dazu: «Die Musik kann Gefühle ausdrücken und einen froh stimmen.»

Das Geld für Renovationen fehlt. Die Lehrpersonen halten sich, dank der sympathischen Atmosphäre, gerne im Musikschulhaus auf. Das Musikschulhaus gibt dem Dorf etwas Kulturelles, da es so friedlich in Hitzkirch liegt.

Doch wie lange darf die Musikschule noch in diesem charmanten Haus bleiben?

Auszug aus einer Reportage von Laurena Suter, Schongau, und Viviane Molnar, Hitzkirch

Montag, 16.10.2017Polizei

Die Polizei rückt immer auch bei Feueralarm aus

Bild: ZVG

Die bevorstehende Zeit mit kalten Tagen, Weihnachtszeit und Neujahrsfestigkeiten bringen leider auch immer wieder Probleme mich unsachgemässen Verwendungen von Kerzen, Rechaud, Tischgrill und anderen, Hitze erzeugenden Haushaltgeräten.

Pro Jahr werden in der Schweiz ca. 17000 Unfälle mit Feuer verursacht, ein Drittel davon aus Fahrlässigkeit. Die Polizei muss nach einem Brandfall immer ermitteln. Daraus resultiert in den meisten Fällen eine Verzeigung an die zuständige Staatsanwaltschaft.

Es lohnt sich auf jeden Fall vor der Verwendung von Feuer und Flamme einen Sicherheitscheck in Ihrem Haushalt durchzuführen.

Hier die 3 wichtigsten Hinweise:

  • Wenn Feuer und Hitze im Spiel sind: Entfernen Sie sich nicht und sorgen Sie für genügend Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen (mindestens 30 cm bei Kerzen)
  • Lassen Sie defekte Haushaltgeräte unverzüglich durch einen Fachmann reparieren
  • Eine Brandlöschdecke oder ein Feuerlöscher gehört in jeden Haushalt. Rauchmelder können Brände frühzeitig anzeigen

Im Notfall
Bei Verbrennungen und Verbrühungen:

  • Verletzungen sofort während mindestens 15 Minuten unter fliessendem Kaltwasser kühlen
  • Mit brennenden Kleidern nicht rennen, sondern sich auf dem Boden legen und wälzen
  • Das Feuer mit einer Decke oder Kleidungsstücken aus Wolle löschen (keine synthetischen Stoffe!)
  • Kleider am Körper lassen, sonst besteht die Gefahr, Haut mitzureissen
  • Um Temperaturschocks zu vermeiden: Opfer zudecken, nicht zu essen und zu trinken geben.
  • Sanität oder Rega anrufen

Bei Bränden:

  • Alarmieren Sie die Feuerwehr und gefährdete Menschen
  • Retten Sie Menschen und Tiere
  • Versuchen Sie wenn möglich, den Brand zu löschen

Die Notrufnummern:

  • Sanität 144
  • Rega 1414
  • Feuerwehr 118
  • Polizei 117

Haben Sie Fragen? Ihre Feuerwehr oder Regionalpolizei gibt gerne Auskunft.
Broschüre: «Feuer und Hitze» bei www.bfu.ch herunterladen, lesen und anwenden.

Montag, 16.10.2017Beinwil am See

Herbst-Ausstellung im Antiquariat Eichenberger

Text und Bild: Eing.

Vom 22. Oktober bis 19. November lädt das Antiquariat Eichenberger in Beinwil am See unter dem Titel «Aus der Geschichte des Buches und Geschichten aus Büchern» zur Herbstausstellung ein.

Beginn am Sonntag, 22. Oktober um 11.00 mit Apéro und Einführung zum Ausstellungsthema. Am Sonntag, 29. Oktober, von 14.00 bis 15.00, führt die Kalligraphin Susann Graf in die Geschichte der Schrift ein und zeigt von 15.00 bis 17.00 ihre Kunst. Mit der Einladung zum Mitmachen.

Freitag und Samstag, 3. und 4. November, je um 19.15 macht der Lyriker Pedro Raas in Texten aus alten Drucken überraschende Entdeckungen (Kollekte).

Am Sonntag ,19. November, um 10.30: «Worte sind der Seele Bild», Matinée mit Miniaturen aus Texten und Klängen. Textauswahl und Lesung: Elisabeth Sidler – Musik: Hansruedi Zeder, Franziska Wyss und Anna Eichenberger (Kollekte).

Die Veranstaltungen mit Apéro oder Schlummertrunk.

Öffnungszeiten:
22. Oktober – 19. November: Sonntag von 11.00 bis 19.00, Montag bis Samstag von 14.00 bis19.00 Uhr.

Buch– und Kunstantiquariat Johannes Eichenberger KLG, Aarauerstrasse 12 (vis-à-vis Bahnhof), 5712 Beinwil am See, Telefon 062 771 44 21

Montag, 16.10.2017Schongau

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 1. Semester

Text: Eing.

Computerkurs mit Pirmin Lenherr
Eigene Homepage erstellen mit WordPress IN-488: Daten: Mi., 08./15./22. und 29. November 2017. Zeit: 19.00 – 21.00 Uhr, Kosten Fr. 240.–.

Allgemeine Kurse
Diese Kurse werden laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik AL-491: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht!
Wirbelsäulengymnastik AL-492: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 19.00 – 20.00 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht!
Wirbelsäulengymnastik AL-493: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten Fr. 135.–. Ausgebucht!
NIA - getanzte Lebensfreude AL-490: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Pilates AL-494: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch

Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen
Spezialanlass mit Beni Thurnheer
Von A-Z mit Beni «Aus dem Leben eines Fernsehstars». Beni Thurnheer erzählt aus seinem spannenden und ereignisreichen Leben als Sportmoderator und Fernsehstar. Ein vergnüglicher und interessanter Abend, pure Unterhaltung garantiert! Donnerstag, 02.11.2017, 19.30 Uhr, Pfarreiheim Hitzkirch, Eintritt Fr. 15.–.

Sträucher und Rosen schneiden – so machts der Profi
Was, wenn der Sommer längst vorbei ist und der Winterschnitt bevorsteht? Erfahren Sie unter fachkundiger Anleitung von Barbara Jurt, dipl. Landschaftsarchitektin FH, wie’s geht, damit Ihr Garten in voller Blüte steht und alles im grünen Bereich ist. Samstag, 18.11. 2017, 09.00 – 11.00 Uhr. Treffpunkt vor dem Schulhaus Trottenmatt, Hitzkirch, Kosten: Fr. 25.–. Anmeldung beim Sekretariat bis 12.11.2017.

Montag, 16.10.2017Hallwil

Rund 500 Schafe wurden in Hallwil geschoren

Text und Bild: Andreas Walker

Am 7. Oktober wurden in Hallwil wieder rund 500 Schafe von drei Profi-Schafscherern geschoren. Dabei waren wieder viele Zuschauer anwesend. Unter zahlreichen Augen eines interessierten Publikums wurde am genannten Samstag bei schönstem Herbstwetter wieder eine Schafschur in grossem Stil durchgeführt. Auf dem Brunner Bauernhof (Krummacher) in Hallwil kamen etwa 500 Schafe unter das Rasiermesser.

Schafscherer aus Grossbritannien und der Schweiz
(aw) – Die drei Profi-Schafscherer Andy Fuchs aus Weinfelden (TG), Huw Condron aus Wales (Grossbritannien) und John Buchanan aus Wexford (Irland) legten ein beachtliches Tempo hin. Es dauerte höchstens etwa drei Minuten, bis ein Schaf geschoren war, denn die Schafscherer beherrschen ihr Handwerk hervorragend. Schliesslich haben sie auch schon an den legendären Schafschurwettbewerben in Neuseeland und in anderen Ländern teilgenommen.

An der Schafscher-Station ist das Blöken der Schafe zu hören, begleitet vom Summen der Rasierapparate der Schafscherer. Ein Schaf nach dem anderen durchläuft die Schafscher-Station, wo die drei Profi-Schafscherer mit rasantem Tempo ihr Bestes geben. Die Schur ist bestens organisiert. Es herrscht ein Kommen und Gehen von Landwirten, die ihre Schafherden nach einem geordneten Tagesplan bringen und wieder abholen.

Mittagspause in der Schöfelerbeiz
Die Schafschuren in Hallwil erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit und sind mittlerweile zur Tradition geworden. Einerseits ist das Geschehen der Schafschur ein interessantes Ereignis, andrerseits können die Besucherinnen und Besucher die Schur noch mit einem Aufenthalt in der Schöfelerbeiz gleich nebenan verbinden. Da gibt es viele Leckereien zum Mittagessen wie etwa Kartoffelsalat, Schafhamburger, Grillwürste, Kaffee und Kuchen. Auch für die kleinen Gäste ist bestens gesorgt. Ein Spielplatz mit einer Rutschbahn ins Stroh und einigen Spielzeugtraktoren sorgen unter den Kindern für grossse Begeisterung.
Über den Winter wird die Wolle an den Schafen wieder nachwachsen. Die nächste Schur in Hallwil findet wieder am 7. April 2018 statt.

Montag, 16.10.2017Meisterschwanden

Die Ausstellung lockte Pilzfans von Nah und Fern

Text und Bild: Graziella Jämsä

Es gibt sie von tellergross bis winzig klein, in dezenten Brauntönen oder knalligem Rot, mit leckerem Duft oder einem Hauch Putzmittelgeruch – Pilze. Gut 400 Arten zeigte der Pilzverein Seetal in der Mehrzweckhalle Meisterschwanden.

«Es ist die Faszination für die Natur. Bei einem Spaziergang durch den Wald aufmerksam zu sein und zu sehen, was da wächst.» Werner Hegis Augen leuchteten während er über die Hintergründe seines Engagements für den Pilzverein sprach. Max Döbeli, einer der Kontrolleure nickte zustimmend zu den Äusserungen des Präsidenten. «Zu beobachten, welchen Einfluss beispielsweise Witterungsbedingungen haben, ist immer wieder spannend.» In diesem Jahr seien essbare Exemplare wie Steinpilze oder Rotfussröhrlinge üppig vertreten gewesen. «Aber die Artenvielfalt blieb klein.» Natürlich hat der Verein sein Ziel möglichst viele verschiedene Pilze präsentieren zu können trotzdem erreicht. Die meisten Ausstellungsstücke würden am Freitag gesammelt. «Doch auch am Samstag machen sich einige Mitglieder noch auf die Suche.» Manchmal brächten Besucher Pilze mit und da die Gäste aus der ganzen Schweiz kämen, seien immer wieder spannende Exponate dabei. Als zusätzliches Highlight hat der Verein in diesem Jahr einen Wettbewerb für Kinder organisiert. Wie beliebt der Anlass im Seetal ist, zeigte die Zahl der Besucher, die schon vor der offiziellen Eröffnung durch die Halle flanierten. Während die einen sich erst an der Ausstellung sattsehen wollten oder ihr Glück bei der Tombola versuchten, bevor sie in der Festwirtschaft einkehrten, kamen andere ausschliesslich wegen der Speisekarte für Pilzliebhaber. Da wurden Ragout, Pastetli oder Salat zur Krönung des Tages.

Montag, 16.10.2017Seengen

Chäs-Chalet: Es ist wieder angerührt auf dem Eichberg

Text und Bild: Thomas Moor

Das war wieder ein Auftakt nach Mass! Volles Haus herrschte bei der «Aarüerete» zur Fondue- und Raclette-Saison auf dem Eichberg. Zum zweiten Mal wurden für die Käseliebhaber die Türen zum originellen und heimeligen Chäs-Chalet geöffnet. Für den guten Ton sorgten zudem die Swiss Boys.

Fondue isch guet ond git en gueti Luune! Dabei kommt es auch auf die Mischung an. In diesem Fall die Käsemischung, welche die Gastroverantwortlichen des Eichbergs nach eigenen Rezepturen herstellen lassen. Und: Das Fondue steht bei den Gästen hoch im Kurs. 1000 Kilo Fonduemischung wurden alleine in der letzten Chäs-Chalet-Saison auf dem Eichberg verzehrt, wie Hannes Mahler, Leiter Gastronomie und Küchenchef, sagt. Dabei spiele aber auch das Ambiente eine wichtige Rolle, wie Eli Wengenmaier, Hotelier und Geschäftsführer, nachdoppelt. In der Tat: Das Chäs-Chalet bietet eine unvergleichlichen Alphüttenromantik, welche bei allen sehr gut ankommt. Geöffnet ist das Chäs-Chalet bis 20. Dezember und im neuen Jahr wieder vom 24. Januar bis 18. März.

Montag, 16.10.2017Reinach

Herbstmarkt in Reinach

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Unter der strahlenden Herbstsonne fand die vorletzte Ausgabe des Warenmarktes in diesem Jahr statt. Stets ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Das kulinarische Angebot und das herrliche Wetter waren auch der Grund für viele, ihre Mittagspause am Markt zu verbringen.

Von feinem selbstgemachtem Likör, Sirup oder Gelée bis hin zu professionell hergestellten Bratwürsten, Magenbrot oder Käse, wurde alles angeboten. Viele Händler stimmen die Besucher mit ihren Waren auf den kommenden Winter ein. Warme Mützen, gestrickte Socken und warme Schuhe sind da natürlich Pflicht. Herbstliche Dekorationsideen für Haus und Garten, Spielwaren für die Kleinen und tolle Geschenksartikel waren natürlich in verschiedenster Weise im Angebot.

Die eindrückliche Pilzausstellung des Vereins für Pilzkunde Wynental machte direkt «gluschtig» auf die frisch zubereitete Waldpilzsuppe. Auch dieses Mal, einmal mehr eine gute Möglichkeit einen schönen Herbstspaziergang mit einem Besuch am Markt zu verbinden.

Montag, 16.10.2017Beinwil am See

Winken und erklären, damit kein Chaos ausbricht

Text und Bild: Thomas Moor

Kein Hallwilerseelauf ohne die hunderten von Helferinnen und Helfer, welche mit ihrem Einsatz dazu beitragen, dass der Herbstklassiker unter den Schweizer Laufveranstaltungen zu einem Erfolg wird. Dazu zählt auch der Einsatz der Repol aargauSüd, welche (neben privaten Verkehrsdiensten) dafür sorgt, dass der Verkehrsfluss während der Rush Hour in Beinwil am See gewährleistet ist und keine Unfällle mit Teilnehmern, Zuschauern und dem rollenden Verkehr passieren. Fünf Mann der Repol haben sich an den verkehrstechnischen Hotspots stationiert. Beat Lüthi zum Beispiel im Bereich Kreuzung Sandstrasse/Kirchstrasse, dort, wo die Haltestelle des Park&Ride-Buses ist. Mit seinem wachsamen Auge sorgt er auch dafür, dass keine unberechtigten Personen in die mit Fahrverboten belegten Quartierstrassen fahren. Beim Löwenkreisel ist Repol-Chef Dieter Holliger im Einsatz. Auch er hat alle Hände voll zu tun: Ortsunkundigen den Weg weisen, andern erklären, weshalb die Luzernerstrasse während des Laufes nicht passierbar ist und speziell auch den Schienenverkehr im Auge behalten. So, dass der Anlass aus diesem Bereich als unfallfrei abgehakt werden kann.

Montag, 16.10.2017Beinwil am See

43. Hallwilerseelauf: Top-Wetter und 7190 Sieger

Text und Bild: Thomas Moor

Postkartenwetter ist nicht gleich Rekordzeitwetter. Das hat sich beim 43. Hallwilerseelauf in Beinwil am See wieder einmal bewahrheitet. Für die Zuschauer wunderbar angenehm, war es den rund 8000 Läuferinnen und Läufer doch etwas zu warm, um die Streckenrekorde zu knacken.

Hauptsache aber war, dass den Läuferinnen und Läufer die Herbstsonne lachte. Das Strahlen in den Gesichtern der Teilnehmer und die gute Laune hatten Hochkonjunktur. Allerdings nicht bei ganz allen. So musste sich der Läufernachwuchs bei den Schülerläufen am Morgen durch den zähen Nebel kämpfen. Die Sonne eroberte sich ihren Platz aber wieder rechtzeitig noch vor den Starts zum Halbmarathon zurück, wo bei den Herren Dadi Fikru (Winterthur) in einer Zeit von 1:05.32 alles klar für sich machte. Den Sieg bei den Damen holte sich Petra Eggenschwiler (Langendorf) in einer Zeit von 1:19.37. Wobei: Sieger waren ja alle der 7190 von 8000 gestarteten Läuferinnen und Läufer, welche den Herbstklassiker im Seetal beendet haben.
Spezieller Sieger aus regionaler Sicht ist auch Silvio Bertschi aus Pfeffikon, welcher noch keinen der 43 Hallwilerseeläufe verpasst hat und in der Kategorie M60 auf den 89. Platz lief.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 16.10.2017Meisterschwanden

Frauenverein unterwegs

Text und Bild: Eing.

Kürzlich lud der Frauenverein zu einer besonderen Vereinsreise ein. Zuerst ging es zur Bözenegg in die Röstifarm. Man genoss die verschiedenen Röstigerichten zu einem guten Glas weissen Sauser in gemütlicher Runde.

Die Frauen wussten sich viel zu erzählen und es wurde auch viel gelacht. Dass es zu regnen begann, beeinflusste die Stimmung nicht, ging es doch mit den PWs weiter zur Gärtnerei Zulauf in Schinznach. Es blieb genügend Zeit im Baumschulpark, im Bonsaicenter oder einfach um durch die vielfältige Blumenpracht zu schlendern. Die ersten Herbstblumen animierten die Frauen ihr zu Hause zu verschönern. Natürlich darf der Dessert nicht fehlen. Der Frauenverein offerierte zu süssen, mit Schokolade überzogenen Crèmetörtchen oder zum Fruchtsalat einen feinen Kaffee oder Tee. Nochmals kurz einen Rundgang, die letzten Blumen kaufen und dann ging es auch schon wieder nach Hause.

Vorschau: Besuch Weihnachtsmarkt in Basel am 5. Dezember 2017

Freitag, 13.10.2017Reinach

Brockifest des Gemeinnützigen Frauenvereins

Text und Bild: Eing.

Das allseits beliebte Brockifest des Gemeinnützigen Frauenvereins Reinach-Leimbach, welches wie immer am Samstag im August gleich nach den Sommerferien stattfindet, war wiederum ein beliebter Treffpunkt bei Jung und Alt.

Es herrschte ein reges Kommen und Gehen, man profitierte vom vielseitigen Angebot, das an diesem Tag wie immer zum halben Preis angeboten wurde. Bei perfektem Spätsommerwetter gönnte man sich auch gerne eine feine Wurst vom Grill. Dem selbstgebackenen Kuchen- und Tortenangebot konnte man auch kaum widerstehen. So ergab sich ein geselliges zusammensitzen und plaudern genauso, wie es sich die fleissigen Frauen vom Brockiteam und des Frauenvereins gerne wünschen. Wiederum erfreuten wir uns an dem rundum gelungenen Fest.

Der diesjährige Erlös des Brockifestes wurde dem Freizeithaus Onderwerch gespendet, welches sich im Reinacher Moos im momentanen Auf- und Umbau befindet. Bis Ostern soll der Hauptausbau erfolgt sein und nach den Sommerferien wollen Herr Dörig von Impuls zusammenleben und sein Team, welche mit vollem Elan und Einsatz an diesem Projekt arbeiten, durchstarten. Das Freizeithaus dient als Freizeitplattform und als Begegnungs- und Vernetzungsort mit unterschiedlichen Räumen und Angeboten. Der aufgerundete Betrag von 2500.– wird in einen Werktisch sowie eine Schleifmaschine investiert.

Freitag, 13.10.2017Zetzwil

Krippe in der Kirche Zetzwil

Text und Bild: Eing.

Die Weihnachtsgeschichte ist auch dieses Jahr wieder in der Krippendarstellung mit den Schwarzenberger Erzählfiguren zu sehen. Biblische Erzählfiguren sind kunsthandwerkliche Hilfsmittel zur Darstellung und zum Erzählen biblischer Geschichten. Sie haben kein Gesicht, um sie von ihrem Ausdruck her nicht festzulegen.

Gefühle und Absichten werden durch Körpersprache ausgedrückt. Die Figuren sind in sorgfältiger Handarbeit selbst gefertigt worden. Dasselbe gilt für die Kulissen mit Umgebung. Alle Pflanzen sind echt, und verleihen dem Bild eine naturnahe Lebendigkeit. Untermalt werden die Szenen mit besinnlichen Weihnachtsklängen.

Wir hoffen allen Besuchern einige ruhige und besinnliche Momente zu bescheren. An den beiden Adventabenden vom 5. und 12. Dezember jeweils um 18.00 Uhr, mit dem Thema Heimat, ist die Krippe bereits aufgestellt.

Die eigentliche Eröffnung wird danach mit dem Heiligabendgottesdienst um 17.00 Uhr stattfinden. Danach ist die Kirche ab Montag, 25. Dezember 2017 bis Sonntag, 7. Januar 2018 täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr offen.

Rosmarie und Kurt Hirt-Willi

Freitag, 13.10.2017Hallwil

Schützengesellschaft Hallwil

Text und Bild: Eing.

Die SG Hallwil schloss die Schiesssaison 2016/2017 mit dem Endschiessen und dem Absenden ab. Peter Schörg wurde erneut Vereinsmeister.

Jeweils in der zweiten Hälfte September treffen wir uns mit den Kameraden von Dürrenäsch auf der Schiessanlage im Wormis zu einem der interessantesten Schiesstage, dem Endschiessen. Zu diesem Anlass werden auch nichtlizenzierte Schützinnen und Schützen zugelassen. So wetteiferten auch dieses Jahr rund 20 Hallwiler Schützinnen und Schützen in kameradschaftlicher Fairness um Punkte.

Bereits am 29. September traf sich die SG Hallwil zum Absenden im Schützenbeizli. Kulinarisch verwöhnte uns Sascha Fankhauser. Nach Apéro und kalter Platte fand das Rangverlesen der Jahresmeisterschaft und des Endschiessens statt. Oskar Urech vom Haldenhof war für die Zusammenstellung der Gabentische zuständig. Naturalien wie Wein, Fleisch, Butterzöpfe und Käse, aber auch einige Barpreise wechselten den Besitzer. Niemand ging mit leeren Händen nach Hause. Nach einem feinen Dessert wurde noch lange über gute Resultate und über verlorene Punkte gefachsimpelt. Es ist sehr erfreulich, dass 14 Schützinnen und Schützen die Jahresmeisterschaft geschossen haben. Diese Vereinsmitglieder sind die Stützen der SG Hallwil. Ohne diese «Angefressenen» könnte der Verein nicht leben.

Der Vorstand dankt an dieser Stelle allen, die uns irgendwie gut gesinnt waren. Wir denken da auch an die wertvolle Mithilfe von Nichtschützinnen und Nichtschützen und an unsere Sponsoren. Wir danken auch der Hallwiler Behörde für die konstruktive Zusammenarbeit und die Unterstützung unseres Vereins.

Möchten Sie bei uns mitmachen? Nehmen Sie mit einem Vereinsmitglied Kontakt auf.

Resultate und Informationen: www.sghallwil.ch

Freitag, 13.10.2017Menziken

Danke an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Text und Bild: Eing.

Liebe Menzikerinnen und Menziken, am 24. September hat mich das Menziken Stimmvolk erneut mit 861 Stimmen in den Gemeinderat gewählt. Ich freue mich riesig über dieses starke Zeichen des Vertrauens und trete wiederum diese grosse Aufgabe in eine neue Amtsperiode für 2018/2021 mit vollem Einsatz an. Sehr herzlich bedanke ich mich für Ihre Stimme und für die grosse und verantwortungsvolle Arbeit, die Sie mir mit Ihrer Wahl übertragen. Ich kann Ihnen versichern, dass ich mich mit grossem Einsatz und nach bestem Wissen und Gewissen für ein lebenswertes Menziken einsetzen werden. Ich danke auch im Namen von Andreas Mäder der auch ein glanzvolles Resultat erreicht hat. Leider hat es bei mir für den Gemeindeammann noch nicht gereicht, wenn ich spüre, dass ich weiterhin von meiner Umgebung unterstützt werde, steige ich motiviert in den 2. Wahlgang ein. Für mich ist klar so wie mein Herz für die 40 Jahre Feuerwehr und meine Ressorts in der noch laufenden Amtsperiode geschlagen hat, so wird es auch weiterhin für die Arbeit im Gemeinderat mit Sicht auf den Gesamtnutzen der Bevölkerung dienen. Politisch gesehen werden die Entscheide immer im Gesamtgemeinderat gefällt.
Ganz nach dem Motto «nach den Wahlen ist vor den Wahlen» werden wir nicht ruhen und mich auch weiterhin für eine gesundes Menziken mit einem Weiterkommen engagieren. Ich bin immer für ihre Stimme offen.
Was sind Ihre Anliegen? Was soll verändert werden? Mit meiner Präsenz möchte ich am Puls der Zeit sein, zuhören und möglichst für Anfragen und Ideen erreichbar sein. Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.
Ich verstehe mich als Stimme der Bevölkerung im Gemeinderat nach dem Motto, Probleme ansprechen – Lösungen finden. Unsere Gemeinde stärken, massvoll und vernünftig vorwärts kommen.

Leuzinger Hans-Heinrich

Freitag, 13.10.2017Meisterschwanden

Schauen – Denken – Handeln: Erste Hilfe mit Globi

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Franziska Buri und die Samariterjugend HELP Hallwilersee haben zur Teilnahme des Kurses in den diesjährigen Herbstferien eingeladen. Aus den Gemeinden Sarmenstorf, Seengen, Seon, Fahrwangen und Meisterschwanden nahmen dieses Jahr 27 Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter teil.

Das Ziel dieser Herbstwoche ist es, miteinander gemeinsam zu lernen, was bei der ersten Hilfe wichtig und entscheidend ist, gemeinsam zu basteln, zu spielen und sich drinnen und draussen zu bewegen. Nach einem Tag im Wald, wo unter anderem Trommeln hergestellt und Erste-Hilfe- Massnahmen geübt wurden, stand ein Tag in der Turnhalle und im Lokal der Feuerwehr Oberes Seetal auf dem Programm. Die Lehrerin Franziska Buri leitet die aufgeweckte Rasselbande gekonnt. Während sich die eine Gruppe in der Halle weiter mit Ballspielen vergnügt und bewegt, verschiebt die zweite Gruppe unter der Leitung von Erika Gut in das benachbarte Feuerwehrlokal.
Weshalb passieren Unfälle? Wann und wo die meisten? Eifrig möchte jedes Kind antworten und so werden die Kinderhände nach und nach in die Höhe gehalten, um bestimmt auch ihren Beitrag in dieser Runde zu leisten. Die Kinder wissen sehr gut Bescheid, wo die Gefahren lauern und wie schnell etwas passieren kann. Auf die Frage, was denn in solchen Fällen zu tun ist, werden die zur Verfügung stehenden Rettungsdienste von den Kindern aufgezählt.
Schauen – denken – handeln: Erika Gut vermittelt den Kindern die wichtigen Massnahmen mit dem lehrreichen Kinderbuch «Erste Hilfe mit Globi» gut verständlich und mit viel Einfühlungsvermögen. Das Gelernte wurde anschliessend vor dem Feuerwehrmagazin praktisch geübt und so weiter vertieft.

Freitag, 13.10.2017Reinach

Starcamp FC Menzo Reinach: Tolles Erlebnis für alle

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Abschluss eines spannenden und erlebnisreichen Starcamps des FC Menzo Reinach wurde mit einem fröhlichen Fussballmatch im Reinacher Moos gefeiert. Ein tolles und spannendes Erlebnis für alle Mitwirkenden.

Die Zusammenarbeit des FC Menzo Reinach mit der Stiftung Lebenshilfe Reinach und der SAFP (Swiss Association of Football Players) war ein voller Erfolg. Mit prominenter Unterstützung von Stephan Meier (Beachsoccer), Luigi Ponte («Schiri-Ikone»/Ponte Kickers) und Joao Paiva (FC Dietikon) wurde ein tolles Projekt auf die Beine gestellt. In den gemischten Mannschaften waren alle gleichermassen engagiert und gefordert. Jeder wurde eingewechselt und konnte sein erlerntes Können dieser Woche zeigen. Mit grosser Freude nahmen die Teilnehmenden Geschenke und eigene Autogrammkarten entgegen. Eine fröhliche und gelungene Woche wurde mit einem vom Aargauischen Fussballverband organisierten Apéro abgeschlossen.

Freitag, 13.11.2017Zetzwil

Jubilarenkonzert der Musikgesellschaft Zetzwil

Text und Bild: ELsbeth Haefeli

Immer im Herbst lädt die MG alle Einwohner Zetzwils ab fünfundsiebzig Jahren zum Jubilarenständli ein. Bis neunzig Jahre darf man im Fünfjahresrhythmus, danach jedes Jahr, mit dieser Einladung rechnen. Der beliebte Anlass lockte auch dieses Mal wieder viele der Geladenen zusammen mit ihren Angehörigen in den Gemeindesaal. Die Anzahl der über neunzigjährigen Geburtstagskinder war noch nie so hoch wie in diesem Jahr, informierte Präsident Anton Graber.

Lauter Schweizer Lieder zum Mitsummen hatte die Musikgesellschaft diesmal dabei. «Luegid vo Bärge und Tal», «Alles was du bruchsch das isch Liebi» und «Silberfäden» liessen die Füsse der Gäste wippen und riefen bei einigen der Anwesenden den Hühnerhaut-Effekt hervor. Zwischen Märschen, Polkas und Walzern beschenkte Anton Graber die Jubliare mit den gewohnten schokoladigen Blumensträussen, mit und ohne Alkohol aus der Confiserie Gysi. Ehrenmitglied der MG, Edi Häfeli, erhielt zu seinem 90. Geburtstag sogar zwei solcher Sträusse.

Nächstes Jahr feiert die MG ihr 125-jähriges Bestehen. Unsere Gemeindefeiern wären äusserst farblos ohne die Begleitung von Lukas Haefely und seinen Musikanten. Möge es sie noch weitere 125 Jahre geben!

Gemeinderätin Lilo Henkel bedankte sich bei der Musikgesellschaft für das Konzert und ihr grossartiges Mitwirken an diversen Gemeindeanlässen. Mit dem Geburtstagsmarsch wurde der noch gemütlichere Teil des Nachmittags eingeläutet. Wein, Kaffee, Zopf und Kuchen aus den Backöfen einiger Musikerfrauen wurden auf allen Tischen verteilt. Die Gäste sprachen allem gutgelaunt zu und genossen noch lange den fabelhaften Samstagnachmittag.

Freitag, 13.10.2017Reinach

Musik Grossenbacher: Hier spielen Kunden 1. Geige

Text und Bild: Thomas Moor

«Hier spielt die Musik»: Das verspricht die Schaufensterwerbung bei Musik Grossenbacher an der Bahnhofstrasse 5c in Reinach. Und damit die Kunden im stilvollen Ladengeschäft auch wirklich die 1. Geige spielen können, steht ihnen Inhaber Heinz Grossenbacher zur Seite. Ein Kenner der Materie.

Egal eigentlich, für welches Instrument man sich interessiert: Die Beratung ist das A und O und trägt entscheidend zur Freude am Instrument und am Musizieren bei. Deshalb nimmt sich der musikbegeisterte Heinz Grossenbacher entsprechend Zeit für seine Kunden. Kunden, welche das Angebot und die Dienstleistungen des Reinacher Musikhauses seit der Eröffnung sehr schätzen. Neben Privaten gehen hier auch Musikschulen, Orchester und Chöre aus der Region ein und aus.
Und weil man die Katze nicht gerne im Sack kauft und sich nicht einfach so mir nichts, dir nichts ein Instrument kauft, ist die Instrumentenvermietung zu einem Angebot gewachsen, welches sehr gut läuft. Übrigens genau so, wie die Reparatur und die Anpassungen von Instrumenten. Die Philosophie ist klar: Der Kunde soll hier von Qualität profitieren und nicht nur 1. Geige spielen können. Er soll sich auch als König fühlen. Und Könige lieben ja bekanntlich gute Musik. Diese wird zum Beispiel in Form von verschiedenen Workshops geboten. Für das Singen unter professioneller Anleitung von Sopranistin Barbara Buhofer und dem Panflöten-Grundlagenkurs hatten jedenfalls ganz viele Interessierte Musikgehör. «Weitere Workshops sind in Planung», wie Heinz Grossenbacher verrät. Dass sein Herz für die Musik schlägt, beweist er nicht nur mit dem Setzen von neuen Musikstücken für Orchester und Chöre, sondern auch mit speziellen Musikapéros, die er in seinem Musikhaus unter dem Titel wie «Schwanensee», «Sonate in C-Dur», «Aus der Violine» und anderen anbietet. Musik ist ganz offensichtlich auch Nährboden für ganz viele innovative Ideen. Mehr dazu unter www.musik-grossenbacher.ch.

Freitag, 13.10.2017Beinwil am See

Bald gibt es «Pauls Budeli» nicht mehr!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Vor 61 Jahren kam er von Schaffhausen via Reinach nach Beinwil am See. Seither repariert er mit grosser Leidenschaft Fahrräder in seiner Werkstatt! Paul Morger; ein sympathischer, aufgestellter und fröhlicher Mann der nun «Pauls Budeli» auf Ende November 2017 mit einem lachenden und einem weinenden Auge schliessen wird.

Der Vater pfiff zweimal und da wusste Paul «Jetzt muss ich wieder nach Hause gehen, es gibt Abendessen.» Sein Nachbar, ein Velohändler. Wenn seine Eltern nicht wussten, was Paul trieb, war der erste Schritt beim Nachbarn vorbei zu schauen, denn dort war er die meiste Zeit anzutreffen. Als er seinen Nachbar kennenlernte, war für den kleinen Paul Morger klar, er würde einmal selbst Velomechaniker werden, wenn er gross sei. Und dies wurde er dann auch tatsächlich. Der gebürtige Schaffhauser begann in jungen Jahren die Lehre als Velomechaniker bei Fritz Hediger in Reinach. Leider ging der Veloboom genau in diesen Jahren ziemlich bergab. Deshalb entschied er sich, nach der Ausbildung bei der Amag zu arbeiten. Nachdem er in diversen anderen Betrieben gearbeitet hatte, war es Zeit für eine neue Herausforderung und Paul Morger trat in Reinach bei Coop Bau + Hobby eine neue Stelle an. Paul war ein sehr beliebter und kompetenter Velomechaniker bei Coop. Nebst dem er tagtäglich in vielen verschiedenen Betrieben gearbeitet hatte, warteten zuhause weitere Fahrräder auf ihn, die mit Ersatzteilen bestückt oder einfach nur aufgepumpt werden sollten. Teilweise arbeitete er bis tief in die Nacht und vergass dabei die Zeit. Nach 15 Jahren bei Coop Bau + Hobby wurde es aber Zeit für die Pension. Mit 63 Jahren ging Paul in Rente und konzentrierte sich seither nur noch auf sein «Budeli». Als ich ihn darauf ansprach, was ihn denn an dieser Arbeit so fasziniere, kam die Antwort schnell: «Die feine Mechanik!» Es sei faszinierend, wie alles an einem Fahrrad zusammenspielt und wie man mit feinen Einstellungen viel bewirken kann. Ja und wie steht der Beinwiler denn eigentlich zu E-Bikes? «Für ältere Menschen finde ich es eine geniale Erfindung! Jeder der im Alter einen steilen Hügel hoch fahren muss, kann froh sein, wenn er ein E-Bike besitzt. Die jungen Menschen dürfen aber gerne weiterhin mit normalen Velos unterwegs sein. Ist ja auch gesund!» Da hat er wohl recht!

Alle Einnahmen von «Pauls Budeli» flossen auch direkt wieder in «Pauls Budeli». In jegliches Werkzeug oder Ersatzteile wurde investiert, damit er bestimmt für jeden Fall gerüstet war! Eine topeingerichtete und funktionelle Werkstatt, die Paul aufgebaut hat. «Eine unordentliche Werkstatt geht gar nicht», findet er. Darum sind alle Werkzeuge, Ersatz- und Zubehörteile fein säuberlich an ihrem Ort. Es ist herrlich Paul zuzuhören, wenn er von seiner Leidenschaft, den Fahrrädern erzählt. Es gäbe wahrscheinlich noch unzählige Geschichten, die er mir hätte erzählen können. Was für eine Zeit! 61 Jahre lang begleitete ihn das Fahrrad durch sein Leben. Hoffentlich wird dies noch lange so bleiben.

Und wer repariert nun das Fahrrad, wenn es Paul nicht mehr macht? Keine Angst! Die Unternehmung «District 12 GmbH» an der Aarauerstrasse 19 in Reinach übernimmt gerne jeden von Pauls Kunden. Die Kundschaft kann sich auf einen kompetenten und zuverlässigen Nachfolger freuen, der das ganz bestimmt genauso gut macht wie Paul.

Montag, 02.10.2017Schongau

Regiowehr Aesch: Übergabe neues Pikettfahrzeug

Text und Bild: Eing.

Am 18. September durfte die Regiowehr Aesch ihr neues Pikettfahrzeug übernehmen. Als Allrounder wird das Fahrzeug vorab auch als Zugfahrzeug für die Motorspritze und sonstige diverse Anhänger eingesetzt. Auch können diverse Materialien auf der Brücke befördert werden.

Der Nissan Navarra DC Visia 4WD konnte als Ersatz für einen 40-jährigen Toyota Landcruiser angeschafft werden. Dieser entsprach nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforderungen und deckte auch die Bedürfnisse einer modernen Feuerwehr nicht mehr ab. Durch die jahrelange gute Pflege konnte der Toyota zu einem namhaften Betrag an einen Oldtimer-Liebhaber verkauft werden. Die Beschaffungskommission unter der Federführung von Kdt Stv Pirmin Furrer mit Adrian Wydler und Kdt Christian Muff hat unter den Anbietern verschiedene Fahrzeuge evaluiert. Das Preis-Leistungsverhältnis sowie die Nähe zur Garage Stadelmann AG in Aesch haben zum Entscheid beigetragen. Der Gemeinderat Aesch hat als entscheidende Instanz den Antrag der Feuerwehrkommission geprüft und den Fahrzeugersatz bewilligt.

Der Kommandant Christian Muff bedankt sich im Namen des Kommandos der Regiowehr Aesch für die gute Zusammenarbeit aller Mitwirkenden, vorab bei der Feuerwehrkommission, den vier Vertragsgemeinden der Regiowehr Aesch, der Garage Stadelmann AG Aesch, der Gebäudeversicherung Luzern für die Unterstützung, sowie der Wohnbevölkerung im Gebiet der Regiowehr Aesch für das Vertrauen.

Wir wünschen der Regiowehr Aesch viel Freude am neuen Fahrzeug, wenig Einsätze und unfallfreie Fahrten.

Montag, 02.10.2017Schongau

Spitalbesuch vom Club der Familien

Text und Bild: Eing.

Am 20. September durften 14 neugierige Kinder das Spital Muri besichtigen. Wir wurden von den zwei Pflegefachfrauen Sandra und Stephanie empfangen. Zuerst lauschten die Kinder gespannt der Geschichte eines Jungen, welcher das Bein gebrochen hatte. Sie erzählte den gesamten Ablauf vom Eintritt ins Spital, über die Operation bis hin zur Entlassung. So konnte sich bereits jeder einen ersten Eindruck verschaffen, was in einem Spital alles passiert.

Gestärkt durch feinen Apfelsaft und voller Spannung ging die Führung durch das Spital los. Gleich zu Beginn kam es zum Highlight des Nachmittags. Die Besichtigung der Ambulanz. Da gab es sehr viel Interessantes zu sehen und der Ambulanzfahrer wurde mit Fragen gelöchert. Eifrig wurde die Barre ein- und wieder ausgefahren. Jeder wollte einmal auf das Knöpfchen drücken. Im Ambulanzfahrzeug staunte die Jungschar über die vielen Geräte: Pulsmesser, Sauerstoffflasche, Vakuumkissen und vieles mehr. Jeder durfte es sich auf der Barre bequem machen und den Sauerstoffgehalt im Blut messen lassen. Zum Glück lag der Wert bei allen im Normalbereich! Zum Schluss wurde natürlich noch das Blaulicht und die Sirene getestet.

Weiter ging es ein paar Stockwerke nach oben auf die Neugeborenen-Abteilung. Jöö, wie herzig. Gleich zwei, gerade 1 Tag alte Babys, durften wir ganz nah bestaunen. War ich wirklich auch mal so klein, fragte sich manch einer. Weiter durfte das Stationszimmer mit Büro der Angestellten und dem Medikamentenschrank besichtigt werden. Ebenfalls gab es im Patientenzimmer einiges zu sehen und auszuprobieren. Das Bett wurde getestet, wacker geläutet und abgewartet was passiert. Innert weniger Sekunden ging die Tür auf und 4 Schwestern standen da und begrüssten uns lachend. So muss man definitiv keine Angst vor dem Spital haben. Bereits war die 1½ stündige Führung durch das Spital wieder vorbei. Zufrieden und mit viel neuem Wissen machten wir uns auf den Nachhauseweg und gönnten uns zum Schluss noch eine Glace.

Montag, 02.10.2017Seengen

Hannes Bopp auch Kandidat im zweiten Wahlgang

Text und Bild: Eing.

Nach ihrem hauchdünn verpassten Einzug in den Gemeinderat bereits im 1. Wahlgang betrachtet die SP-Seengen ihre Chancen auf den fünften Sitz als intakt und freut sich, dass ihr Kandidat Hannes Bopp auch im zweiten Wahlgang antritt.

Die SP Seengen gratuliert den bisherigen Gemeinderatsmitgliedern Regula Hechler, Jörg Bruder und Thomas Lindenmann zur tollen Wiederwahl und dem neuen Ratsmitglied, Eli Wengenmaier, zur überaus guten Wahl in den Seenger Rat.

Das gute Wahlergebnis von Hannes Bopp wird als sehr schöner Erfolg gewertet. Der fünfte Platz – hauchdünn unter dem absoluten Mehr – verpflichtet und motiviert. Deshalb freut sich die SP, dass Hannes Bopp auch für den zweiten Wahlgang antritt und bringt damit zum Ausdruck, dass sie und ihr Kandidat bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich gerne in eine konstruktive Gestaltung von Seengen einbinden zu lassen.

Mit dem erzielten Wahlergebnis vom 24. September wird ein breiter Teil der Bevölkerung von Seengen im Rat abgebildet: die bürgerliche Mehrheit ist gesichert, die Wirtschaft und das Gewerbe ist bestens vertreten, die Landwirtschaft ist eingebunden und die Partei-Ungebundenen haben ebenfalls ihre Stimme. Die SP ist überzeugt, dass Hannes Bopp die noch fehlenden Kreise aus Seengen gut in diesem Gremium vertreten kann und es ihm gelingen wird, durch seine ausgewiesenen Fähigkeiten einen wichtigen Beitrag zum Wohle von Seengen leisten zu können.

Seit seiner Kindheit ist Hannes Bopp in Seengen verwurzelt. Er engagierte sich nebst vielem anderem in der Finanzkommission, im Sportclub Seengen und lange auch in der kirchlichen Jugendarbeit. Ihm ist die menschen- und familienfreundliche Dorfentwicklung, eine starke Schule, der achtsame Umgang mit der Natur, ein vielfältiges und gesundes Gewerbe aber auch ein ausgewogener Finanzhaushalt ein grosses Anliegen.

Wir schätzen an Hannes Bopp sein soziales Denken und Handeln, er versteht es, lösungsorientiert Brücken zu bauen, er ist teamfähig und kollegial. Er ist zudem führungserfahren und finanzkompetent – beste Eigenschaften zur Mitwirkung in einer Exekutivbehörde.

Hannes Bopp verdient unser Vertrauen. Die SP Seengen empfiehlt ihn deshalb im 2. Wahlgang für den Seenger Gemeinderat.

Montag, 02.10.2017Menziken

Erfreulich: Dorffest mit TdS-Start liess Kasse klingeln

Text und Bild: Thomas Moor

Schon wieder liegen ein paar Monate hinter dem Dorffest und dem Start zur 3. Etappe der Tour de Suisse in Menziken. Ein Fest, welches nicht nur bei der Bevölkerung in bester Erinnerung geblieben ist, sondern speziell auch bei den beiden Kassieren des Fest-OKs, Franz Steiger und Toni Meier.

Dass die Menziker etwas auf die Beine stellen und bewegen können, haben sie mit dem Dorffest und dem Etappenstart zur Tour de Suisse eindrücklich bewiesen. Einen dicken Verbündeten hatten die Menziker für dieses Mammutfest ebenfalls mit im Boot: Petrus! «Das Wetter hat uns ganz klar in die Karten gespielt», wie sich die Macher des Dorffestes freuen.
Das hat sich auch nach dem «Kassensturz» und nach dem Begleichen aller Rechnungen gezeigt. Kurz: Das Dorffest hat schwarze Zahlen geschrieben. Und zwar so, dass man mit diesem Überschuss im Nachgang nun finanzielle Vergabungen an verschiedene Mitwirkende des Dorffestes sprechen kann. In den Genuss dieses Zustupfes kommen unter anderem die Beizlibetreiber und einige Bands, die man im Vorfeld des Festes «unter Wert» engagiert hatte. Ebenfalls mit einem schönen Betrag werden Musikschule und Jugendblasorchester unterstützt. Zudem gibt es ein Startkapital für ein nächstes Jugend- und Dorffest.
Rückblickend bleibt das Dorffest 2017 also in bester Erinnerung. Dafür sorgt auch das 100-seitige Fotobuch, das auf der Gemeinde für 25 Franken bezogen werden kann.

Montag, 02.10.2017Reinach

Start der Hauptsaison beim Eislaufclub Mittelland

Text und Bild: Eing.

In der Eishalle in Reinach wird bereits fleissig trainiert, die Vorsaison wird von vielen Läuferinnen genutzt und auch der erste Wettkampf ist schon vorbei. Derweil laufen die Vorbereitungen für die Hauptsaison, die für den Club einige Neuerungen bringt.

Die Saison hat noch gar nicht richtig angefangen, gibt es schon die ersten Medaillen zu feiern: Mit zwei ersten und einem zweiten Platz am Dreitannen-Cup in Olten bescherten Sarah Stadelmann, Naja Wiederkehr und Lara Schudel dem ECM einen tollen Start ins 15. Vereinsjahr. So richtig los geht es Mitte Oktober, nach den Herbstferien, wenn die Eishalle auch für die Öffentlichkeit ihre Türen öffnet.

Der Eislaufclub Mittelland nimmt eine wichtige Rolle in der Eiskunstlaufszene und in der Jugend- und Sportförderung im Grossraum Wynental, Seetal und Michelsamt wahr. Ziel ist es, das Eislaufen als Leistungs- und Breitensport zu fördern. Dazu führen wir Kurse auf verschiedenen Niveaus durch – von den Pinguinen (Anfänger) bis zum Leistungssportkader, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

In diesem Jahr gibt es einige Neuerungen in der Organisation der Trainings. Die ambitionierten Leistungssportler sollen noch besser gefördert werden und die Breitensportler mit Spass und viel Freude am Laufen trainieren können. Trainiert wird deshalb neu in getrennten Gruppen. Für die Leistungssportler sind zusätzliche Trainingseinheiten wie Privatlektionen und Teilnahme an Lagern Pflicht.

Ganz neu ist der Aufbau einer Showgruppe, in der für die verschiedenen Anlässe des ECM Choreographien einstudiert werden. Hier steht die Freude am Fahren und das Erarbeiten im Miteinander im Mittelpunkt. Geplant ist das Training am Mittwochabend. Da kann man auf die ersten Auftritte gespannt sein, zum Beispiel am traditionellen Sponsorenlauf des ECM, dem Skateathon, der dieses Jahr am 9. Dezember stattfindet.

Ein gut ausgebildetes und motiviertes Trainerteam führt, unterstützt von jungen Monitoren, die Gruppenkurse durch. Alle arbeiten aber auch gerne im Einzelunterricht mit den Kindern. Interesse an einem der Angebote? Zu einem kostenlosen Schnuppertraining in einer der Gruppen kann man jederzeit vorbeikommen!

Weitere Infos auf ecmittelland.ch, Kontakt: praesidentin@ecmittelland.ch.

Montag, 02.10.2017Gesundheit

Fettabsaugung – wie geht das?

Es gibt Menschen, die per Vererbung ausgeprägte Fettablagerungen an bestimmten Körperstellen aufweisen. Diesen ist weder mit Diäten noch mit ausreichend Sport beizukommen. Hierzu gehören v.a. die Oberschenkelaussenseiten (Reiterhosen), die Oberschenkelinnenseiten, Bauch und Hüfte.

Durch eine gezielte Absaugung von überschüssigen Fettzellen an diesen Stellen kann die Körpersilhouette verbessert werden. Eines muss man jedoch sehr deutlich sagen: die Fettabsaugung ist kein Mittel zur Gewichtsreduzierung. Die besten Ergebnisse lassen sich dann erzielen, wenn die Patienten ansonsten schlank sind und man «nur» die Problemregion gezielt bearbeiten kann. In einem ausführlichen Gespräch werden die operativen Möglichkeiten und Erwartungen des Patienten besprochen.

Bei der von mir angebotenen Technik kann die Operation meist ohne Narkose, nur in lokaler Betäubung ambulant in der Praxis durchgeführt werden. Über kleinste Schnitte, welche vorher betäubt wurden, wird eine spezielle Flüssigkeit unter die Haut eingebracht, die später die Absaugung der Fettzellen schmerzfrei möglich macht.

Durch einen Wasserstrahl, welcher mit Druck aus dem Ende der Absaugkanüle heraustritt, wird das Fett gelöst und gleichzeitig über die Seite der Kanüle abgesaugt. Je nach Region dauert die Operation selbst eine bis max. 2 ½ Stunden. Mit Vor- und Nachbereitung ist mit einem Vor- oder Nachmittag zu rechnen.

Die behandelte Region muss danach für einen Tag mit einer gewissen Kompression verbunden werden, anschliessend müssen die Patienten ein Kompressionsmieder für etwa 5 bis 6 Wochen tragen, welches wir vor der Operation passgenau abmessen und bestellen. Eine Arbeitsunfähigkeit besteht meist nur für 2 bis 3 Tage. Die Patienten sollten jedoch auf Sport für ca. 4 Wochen verzichten. Das Endergebnis ist nach etwa 3, manchmal auch erst nach 6 Monaten erreicht.

Die Kosten sind abhängig vom Aufwand und der Körperregion. Bei den typischen «Reiterhosen» belaufen sie sich auf etwa 3500 Franken.

Dr. med. Michael Kettenring

Freitag, 22.09.2017Schongau

Oktoberfest in Schongau

Text und Bild: Andreas Walker

Am 23. September fand in Schongau das Jubiläum «150 Jahre Handwerkerverein» statt, das ausgiebig mit einem Oktoberfest in der Mehrzweckhalle gefeiert wurde.

Der Festbetrieb begann um 18 Uhr. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren bereits in der Mehrzweckhalle versammelt und warteten auf den offiziellen Beginn des Festaktes. Die Frauen waren vorwiegend mit einem Dirndl, die Männer dementsprechend mit Lederhosen eingekleidet. Nach der Begrüssung des Gemeindepräsidenten Thierry Kramis und dem Vereinspräsidenten des Handwerkervereins Markus Weibel, wurde die Gemeinde Schongau auch vom Luzerner Ständerat Damian Müller begrüsst. Dieser betonte in einer Ansprache, wie wichtig das Handwerksgewerbe sei, das allerdings in den letzten Jahren einen rasanten Wandel mit der Digitalisierung erlebt habe. Er betonte, dass man dieses 150-jährige Jubiläum mit Stolz begehen könne. Danach wurde das Oktoberfest offiziell von Damian Müller mit dem Anstechen eines Bierfasses und mit einem offiziellen «Prost» zum Publikum eröffnet.

Anschliessend wurde ausgiebig gefeiert, getanzt und Bier getrunken, wie es sich für ein richtiges Oktoberfest gehört. Die Gäste konnten zudem ihre Schützenkunst bei einer Schiessbude testen, sich an einer Bar vergnügen oder an einer Tombola teilnehmen. Es bleibt zu hoffen, dass für die nächste Durchführung eines Oktoberfestes nicht weitere 150 Jahre vergehen müssen.

Montag, 02.10.2017Meisterschwanden

Ludothek-Flohmarkt in Fahrwangen

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 28. Oktober 2017 findet in der Mehrzweckhalle in Fahrwangen von 10.00 bis 14.00 Uhr der alljährliche Flohmarkt statt.

Es werden gebrauchte Spiele, Spielsachen, CDs , DVDs, Bücher, kleine Fahrzeuge und sonstige Schnäppchen günstig zum Kauf angeboten. Schulkinder können ihre eigenen Sachen auf einer mitgebrachten Decke verkaufen.

Zur Verpflegung gibt es Kürbissuppe, Hot Dogs sowie Kaffee und Kuchen.

Das Ludothek-Team freut sich über Spielzeugspenden während den Öffnungszeiten der Ludothek. Der Erlös des Flohmarktes wird wie immer für den Kauf neuer Spiele eingesetzt.

Montag, 02.10.2017Reinach

MAYA H – Seit zwanzig Jahren einfach anders

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Bei MAYA H an der Hauptstrasse 38 in Reinach ist der rote Teppich stets für Sie ausgerollt. Die Farben der Herbstkollektion machen Lust darauf, modisch in den Herbst zu starten. Mit der individuellen Beratung stehen Sie auch in der dunkleren Jahreszeit stets auf der Sonnenseite.

Im Bekleidungsgeschäft für individuelle Damen- und Herrenmode von Maya Hunziker erwartet Sie die diesjährige Herbst- und Wintermode. Satte, intensive Farbtöne bis sanfte Farben sind im Trend. Die immer saisonal gestalteten Schaufenster, in welchen die aktuelle Mode der diversen Hersteller aus der Schweiz und Europa präsentiert werden, laden zum Shoppen ein. Praktisch für den Einkaufsbummel bei Maya H sind die Parkplätze direkt vor dem Laden.

Seit zwanzig Jahren steht Maya Hunziker mit ihrem kompetenten Team jeder Kundin und jedem Kunden mit kreativer, stilsicherer und charmanter Beratung zur Seite. Maya Hunzikers Leidenschaft für Mode, das Arbeiten mit diversen Stoffen und Materialien spürt man sofort, wenn man das Geschäft betritt. Das hauseigene Nähatelier wird von ihren Kunden geschätzt und rege genutzt. Auf diese spezielle Dienstleistung ist Maya H besonders stolz, der Kunde erhält Kleidung, die exakt sitzt. Die Massanfertigungen und Änderungen werden mit viel Sorgfalt und Herzblut, professionell von Schneiderfachfrauen vorgenommen. Die hochwertigen und robusten Nähmaschinen, welche aus der 1886 gegründeten Hemden- und Überkleiderfabrik in Walde stammen, sind auch heute noch täglich im Einsatz, um Kundenwünsche nach Mass zu erfüllen.

In diesem Herbst feiert Maya Hunziker mit ihren Kunden das zwanzigjährige Firmenjubiläum. Um sich bei den zahlreichen Kunden für die Treue zu bedanken, sind noch diverse Überraschungen in diesem Jahr geplant. Kundentreue wird bei Maya H belohnt, fragen Sie nach der Queens- oder Kingscard. Der modische Herbstzauber wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Montag, 02.10.2017Seengen

Kulturwerkstatt Seetal – Einblick bis in die Jungsteinzeit

Text und Bild: Andreas Walker

Wie lebten unsere Vorfahren in der Jungsteinzeit oder in der Bronzezeit? Wie stellten die Menschen früher ihre Produkte ohne moderne Maschinen her? Diesen Fragen konnten zahlreiche Besucherinnen und Besucher in Seengen nachgehen und dabei sehr reale Eindrücke erhalten.

Am 23. September fand in Seengen der gemeinsame Vorführungs- und Ausstellungstag der Historischen Vereinigung Seetal, des Vereins Alte Schmitte Seengen, des Vereins IG Hansjakob Suter- Sammlung und des Fördervereins Steinzeitwerkstatt Boniswil statt. Die Kantonsarchäologie und das Museum Aargau waren ebenfalls präsent. Dabei wurden interessante Einblicke zur Lebensweise am Hallwilersee bis zurück in die Jungsteinzeit gezeigt.

Die Historische Vereinigung Seetal und Umgebung zeigte Ofenkacheln, Ziegel und ausgewählte Küchenkeramik aus ihrem Depot, die bisher noch nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Ebenso waren sehr interessante Exponate beim Kantonsarchäologen Georg Matter zu sehen: Originalfunde aus den Seeufersiedlungen des Hallwilersees – ein etwa 3000 Jahre altes Bronzebeil und im Vergleich dazu ein ca. 5000 Jahre altes Steinbeil. Wer es noch realer erleben wollte, konnte beim Förderverein Steinzeitwerkstatt Boniswil die Jungsteinzeit live erleben. So demonstrierte Max Zurbuchen einen nachgebauten Steinzeitofen, worin ein Brot gebacken wurde. Ebenso zeigte er eindrücklich, wie die Menschen damals Feuer machen konnten.

Dabei wird mit einem harten Feuerstein über den weicheren, eisenhaltigen Makasit geschlagen, was ein sehr winziges glühendes Körnchen erzeugt. Dieses fällt auf ein Gewebe vom echten Zunderschwamm und wird unter Luftzufuhr mit anderen leicht entzündlichen Materialen schliesslich zu einem Feuer.

In der Alten Schmitte Seengen gab Kurt Burgherr einen Einblick, wie damals von Hand Nägel geschmiedet wurden. Wer wollte, konnte sogar selbst Hand anlegen, zum Beispiel beim Brot backen, organisiert durch den Verein IG Hansjakob Suter Sammlung zusammen mit Ursula Siegrist und Jorge Baroni oder beim Zusammensetzen von gefundenen Gefässscherben, mit Jessica Arber von der Kantonsarchäologie Aargau. Auch für die Kinder gab es ein praktisches Programm. Sie konnten unter der Anleitung von Sarah Caspers, Museum Aargau, kleine Wasserräder basteln und gleich ausprobieren oder unter Anleitung von Vreni Schiess, Werklehrerin in Seengen, im Töpferatelier Gegenstände herstellen und sie teilweise gleich vor Ort brennen. Weitere Attraktionen waren das Herstellen von Stumpen mit einer Wickelmaschine mit Wickeltuch und Fussbetrieb zum Stumpenwickel rollen aus dem Tabak- und Zigarrenmuseum Menziken, demonstriert von Ursula Rüesch, sowie der Brauch des Silvesterdreschens in Hallwil, von sechs Männern gleichzeitig vorgeführt. Als willkommene Mittagspause oder zum Gedankenaustausch diente die Festwirtschaft (betrieben durch die Hobbyköche Seengen) für Speis und Trank untermalt mit Drehorgelmusik von Peter Sager.

Freitag, 29.09.2017Reinach

50 Jahre Behinderten Sportgruppe Reinach

Text und Bild: Peter Eichenberger

Die Behinderten Sportgruppe Reinach feiert ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Geburtstagsparty. Hauptpersonen an dieser Party waren die Sportlerinnen und Sportler, mit ihren Leitern, der BSG Reinach. Der OK-Präsident, Karl Leu, eröffnete die gut gelungene Party im Foyer des Löwensaales in Beinwil am See.

Glückwünsche überbrachte Vizeamman Bruno Rudolf von der Gemeinde Reinach. Von der Dachorganisation PluSport Schweiz gratulierte Peter Keller, der sichtlich gerührten Präsidentin, Gisela Girsberger, zu diesem Geburtstag. Gesa Geiser von PluSport Aargau gratulierte dem Jubilierenden Verein ganz herzlich und wünscht ihm auch in der Zukunft viel Erfolg. Unter den geladenen Gästen waren auch Erika und Hansruedi Meyer. Die beiden waren die treibende Kraft für die Gründung des Sportvereines. Überrascht wurden die Festgäste mit Clown Billy der mit seinen Tricks die gutgelaunte Schar zu unterhalten wusste.

Nach dem Nachtessen präsentierte Gisela Girsberger die Geschichte der BSG Reinach. In den 60er-Jahren war der Behindertensport im Aufbau begriffen. «Das sollte doch auch in Reinach möglich sein». Unter diesem Motto fanden sich vor 50 Jahren sieben körperlich Behinderte in Reinach zusammen, um regelmässig zu turnen. Am 28. November 1967 versammelten sich die sieben «Aufrechten» unter der Leitung von Erika Meyer zur ersten Turnstunde. Es waren dies: Elsbeth Härri, Josef Jurt, Dr. Hans Kobler, Werner Meier, Elisabeth Müller, Hansruedi Müller, Fritz Stirnimann. Am 9. Januar 1968 erfolgte dann im Reinacher Restaurant Central die Gründungsversammlung der Behindertensportgruppe.

Die notwendigen Finanzen mussten beschafft werden; Als erste stellte Reinach jährlich 40 Franken pro Sportler und Jahr zur Verfügung. Diese Vereinbarung wurde zwischen dem legendären Gemeindeammann Kurt Heiz und Dr. Hans Kobler, dem damaligen Zentralpräsident des SVBS, besiegelt.

Die vielseitigen Aktivitäten des Vereins kosten viel Geld. Von Beginn weg durfte die BSG Reinach auf die finanzielle Unterstützung vieler Organisationen und Einzelpersonen zählen: wie zum Beispiel, Plussport Schweiz, Stiftung Denk an mich, Kiwanis Club, oder auch Kirchenkollekten und unzählige weitere Organisationen und Einzelpersonen.

Heute ist die BSG Reinach ein sehr aktiver Verein und bietet behinderten Menschen in verschiedenen Sportarten, wie Turnen, Leichtathletik oder Schwimmen ein vielfältiges Angebot an. Höhepunkte im Vereinsjahr sind die Besuche von verschiedenen Sportfesten, wie der PluSporttag in Magglingen, die Aargauer Meisterschaft oder das Schwimmfest in Kloten.

Für all den unzähligen Gutgesinnten die sich in irgendeiner Form für das Gedeihen der BSG Reinach und vor allem ihrer aktiven Sportler engagiert haben, dankte Gisela Girsberger. Nach einem reichhaltigen Dessert fand eine gut organisierte und würdige Geburtstagsparty den Abschluss.

Freitag, 29.09.2017Schongau

Dorfturnier des Turnvereins Schongau

Text und Bild: Andreas Walker

Am 9. und 10. September fand in Schongau das alljährliche Dorfturnier statt. Am Samstag traten Fussballmannschaften der Schüler von Schongau, am Sonntag Mannschaften aus der Region gegeneinander an.

Das Dorfturnier wird vom Turnverein Schongau seit 1978 jährlich durchgeführt. Dabei hat sich das traditionelle Dorf-«Grümpi» in den letzten Jahren zu einem über die Gemeinde, ja sogar über die Kantonsgrenzen hinaus etablierten Event gemausert. Dies dank zahlreichen Fussballbegeisterten externen Helfer ausserhalb des Turnvereins, die sich stark dafür eingesetzt haben.

Am Samstag traten Fussballmannschaften der verschiedenen Schulklassen gegeneinander an. Trotz Regenwetter legten sich die Kinder ins Zeug und wurden am Rand des Spielfeldes von ihren Fans unterstützt. Die einzelnen Mannschaften trugen Ländernamen, die gegeneinander antraten. Das Finale bestritt schliesslich Holland gegen Brasilien, wobei Holland mit 7:3 gewann.

Am Sonntag traten erwachsene Fussballmannschaften aus der Region an. Das Wetter hatte sich gebessert, sodass die Spiele im Trockenen abgehalten werden konnten. Die Mannschaften trugen Namen wie etwa Juventus Urin, die Halunken, Rad ab, Wellness-Pläuschler und weitere originelle Phantasienamen. Die FC Hobbykickers und Black Panthers lieferten sich das Finalspiel, wobei FC Hobbykickers mit 8:7 gewannen. Das nächste Dorfturnier wird ein ganz Besonderes werden, denn in einem Jahr findet das 40-jährige Jubiläum dieses traditionellen Anlasses statt.

Freitag, 29.09.2017Seengen

Amtseinsetzung der neuen Pfarrerin Sandra Karth

Text und Bild: Eing.

In der Kirche Seengen haben sich am Sonntag Mitte September viele erwartungsvolle Gemeindemitglieder versammelt, um die neue Jugend-Pfarrerin Sandra Karth zu begrüssen. Der Kirchenchor, die Kinder der Erlebniswoche sowie Jugendliche und Erwachsene erfreuten die Besucher mit ihren stimmigen Liedern.

Der Höhepunkt war sicher die Installation durch den Dekan und Pfarrer Philip Nanz, welcher die junge Pfarrerin mit herzlichen Worten ins Amt einsetzte. Pfarrerin Susanne Meier Bopp durfte ein von den Kindern der Erlebniswoche gebasteltes Bänkli überreichen. Weitere Geschenke und gute Wünsche durfte Pfarrerin Sandra Karth von Pfarrer Jan Niemeier, Marlies Temperli-Klee, Präsidentin der Kirchenpflege, den Katechetinnen und weiteren Mitwirkenden entgegen nehmen.

Die Predigt von Sandra Karth mit dem Thema «Gott liebt uns bedingungslos» fand einen direkten Weg ins Herz der Gottesdienstbesucher, insbesondere ihre vier Wünsche zum Schluss, welcher u.a. «Gottes Liebe ist spürbar» und «wir alle von Herzen dienen können, dort wo es uns braucht» umfasste. Nach dem Gottesdienst wurde die Feier im Kirchgemeindehaus bei einem reichhaltigen Apéro und mit Grussworten der Gemeinde Seengen sowie der Kirchgemeinde Lenzburg fortgesetzt.

Freitag, 29.09.2017Schongau

La Leche League: Stilltreffen Seetal

Text und Bild: Eing.

La Leche League wurde vor 60 Jahren gegründet, um allen Müttern, die ihre Babys stillen wollen, Informationen und Ermutigung zu geben, hauptsächlich durch persönliche Hilfe. Während sie die Betreuung durch das Gesundheitspersonal ergänzt, betont die La Leche League die einzigartige Bedeutung einer Hilfe von Mutter zu Mutter.

Durch sie können junge Mütter die Bedürfnisse ihrer Babys besser kennenlernen und erfahren, wie diese am besten erfüllt werden können. Der Austausch am Stilltreffen kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein. Manche Mütter schöpfen nach dem Besuch wieder neuen Mut und fühlen sich bestärkt in ihrer Rolle als Mutter. Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Hochdorf: Datum: Montag, 16. Oktober, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Schulhaus Weid, Hochdorf, Eingang Sagenbachstrasse, im Hauswirtschaftszimmer.
Gelfingen: Datum: Dienstag, 28. November, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid), Gelfingen.

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen: www.lalecheleague.ch

Freitag, 29.09.2017Leutwil

Turnfahrt TV Lüpu am 16. und 17. September 2017

Text und Bild: eing.

Jedes Jahr Mitte September geht der Turnverein Leutwil auf eine zweitägige Turnfahrt. Dieses Jahr führte die Reise in die Region Zug und Schwyz.

Nach einer einstündigen Autofahrt kamen wir um 8 Uhr in Zug an, wo bereits Mofas für uns bereitstanden. Nach einer kurzen Informationsrunde führte uns die erste Etappe entlang des Zugersees nach Arth. Die Aussicht auf den See war traumhaft, aber die Temperaturen eher winterlich. Deshalb legten wir eine kurze Pause ein und wärmten uns im Restaurant Schöntal bei einer heissen Schokolade oder einem Kaffee wieder auf. Danach tuckerten wir auf den Sattel hinauf und wieder einige Höhenmeter hinab, bis wir schliesslich den Ägerisee erreichten. Weiter dem Seeufer entlang nach Unterägeri, bevor wir kurz vor Mittag wieder Zug erreichten und die Töfflis leider zurückgeben mussten. Nach dem Mittagessen und einer kleinen Siesta an der wärmenden Sonne erkundeten wir am Samstagnachmittag die Höllgrotten in der Nähe von Baar. Von dort aus ging es langsam, mit einem Zwischenstopp auf dem Zugerberg, in Richtung Oberarth zur Unterkunft. Bei einem sehr leckeren Essen in der Ritterstube des Restaurants Schöntal und ein paar feinen Drinks in der Horseshoe Event Bar liessen wir dann den Abend gemütlich ausklingen.

Gestärkt vom reichhaltigen Frühstück, packten wir unsere Sachen und nach einer kurzen Autofahrt erreichten wir die Talstation des Wander- und Skigebiets Sattel Hochstuckli. Die Gondel brachte uns auf den Mostelberg, wo wir auf einer zweistündigen Rundwanderung über die Mostelegg das atemberaubende Panorama über diverse Seen geniessen konnten. Der krönende Abschluss der Wanderung bildeten die letzten 374 Meter über den Raiffeisen Skywalk, nur etwas für wirklich Schwindelfreie!

Während die einen sich im Funpark austobten und später mit dem Trottinett ins Tal flitzten, liessen die anderen den Sonntagnachmittag gemütlich an der Sonne bei einem feinen Apfelstrudel ausklingen und gondelten talwärts. Nach einem feinen Abendessen im Restaurant Biberegg in Rothenturm machten wir uns zufrieden aber müde auf den Heimweg.

Ein grosses Dankeschön an den Organisator dieser tollen Turnfahrt und an die Fahrer, welche uns sicher herumkutschiert haben.

Freitag, 29.09.2017Gontenschwil

Oktoberfest im Restaurant Pinte

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Grosse Bierhumpen, fesche Dirndl und Lederhosen sowie Partymusik verbreiteten im kleinen Zelt vor der Pinte ein bisschen Münchner Oktoberfeststimmung. Wirtin Käthy Gütiger hatte zusammen mit dem Einlegerverein zu diesem Anlass eingeladen.

Wenn die Pinte einen Spezialanlass initiiert, dann strömen die Gäste herbei. Diesmal war der Andrang zwar eher bescheiden, die Stimmung aber trotzdem fröhlich und ausgelassen. Die, dem Thema entsprechend kostümierten Gäste, tanzten und genossen den stimmungsvollen Abend im und ums Zelt. Die kulinarische Seite bot traditioneller Weise Haxen, Weisswürste und knusprige Semmeln.
Die Pinte, seit vierzehn Jahren im Besitz von Käthy Gütiger, ist ein beliebter Treffpunkt für einheimische Gäste, wie eben den Einlegerverein. Dieser hat das Oktoberfest nun zum zweiten Mal organisiert. Als nächster Anlass wird die Metzgete am Wochenende des 25., 26. und 27. Oktober stattfinden.

Freitag, 29.09.2017Meisterschwanden

Trachtenverein: Vereinsreise

Text und Bild: Eing.

Trotz des Regens starteten wir am Samstag, 12. August 2017 gut gelaunt unsere Reise gegen den Westen. Gemäss Wetterbericht sollte da das Wetter bedeutend besser sein. Nach mehrmaligem (5x) Umsteigen erreichten wir Plaffeien, wo uns der Hotelier bereits erwartete. Für einmal hatten wir ein Hotel für uns alleine zur Verfügung!

Schnell bezogen wir die Zimmer und schnürten die Wanderschuhe. Man glaubt es kaum, aber die Sonne hatte bereits die Regenwolken vertrieben. Eine Gruppe wählte die sportliche Art und marschierte der Sense entlang an den Schwarzsee, die zweite Gruppe benutzte das Postauto und spazierte anschliessend rund um den Schwarzsee. Wie es so ist bei Vereinsreisen – irgendwann trifft man sich wieder in der Beiz. Nun hiess es aber, das Postauto Richtung Plaffeien besteigen, rasch duschen und umkleiden, wieder ins Postauto rein und retour an den Schwarzsee. In der Hostellerie wurde uns ein excellentes Nachtessen aufgetischt, wir fühlten uns wie Könige. Auch der sehr sympathische Service liess nichts zu wünschen übrig. Retour in Plaffeien genossen wir noch einen Schlummertrunk, bevor wir müde ins Bett schlüpften. Nach dem Morgenessen ging es nochmals mit dem Postauto bei herrlichem Sonnenschein an den Schwarzsee. Nochmals einen Spaziergang um den Schwarzsee oder eine Fahrt mit dem Sessellift standen zur Auswahl. Auf dem Hausberg des Schwarzsees konnte eine Rundwanderung mit einem herrlichen Ausblick und gemütlichen Alpwirtschaften genossen werden. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und irgendwie mussten wir wieder vom Berg kommen. Was stand zur Auswahl? Wanderung in das Tal – Nein zu anstrengend. Fahrt mit dem Sessellift talwärts? Na, ja, einige wählten diese Variante. Aber noch besser: Eine Abfahrt mit den Monster-Trottis. Gut behelmt, Knie und Ellbogen geschützt ging es abwärts. Gemütlich oder rasant, jeder in seinem eigenen Tempo. Im Tal reichte es doch noch für ein kleines Dessert, bis wir dann endgültig von dieser wunderschönen Gegend Abschied nehmen mussten. Zwei erlebnisreiche Tage lagen hinter uns, müde aber zufrieden ging es heimwärts.

Freitag, 29.09.2017Hallwil

Vereinsreise der Männerriege Hallwil

Text und Bild: Eing.

Bei gutem Reisewetter versammelten sich 7 erwartungsvolle Männerriegler auf dem Bahnhofplatz, zu unserer Vereinsreise auf den Weissenstein oberhalb Solothurn. Mit dem Mietbus fuhren wir auf der Autobahn Richtung Solothurn. In Niederbipp steuert Martin Buchser, zur Überraschung aller, in die Autobahnausfahrt und fährt Richtung Langenthal.

In Bannwil hält er vor dem Rest. Rössli an, wo wir den Kaffeehalt machen. Auf dem Parkplatz begrüsst uns Beat Zehnder, ehemaliger Wirt vom Rest. Schützenstube in Hallwil. Während reger Diskussion mit Beat genossen wir Kaffee und Gipfeli oder «Eingeklemmte». Anschliessend fuhren wir der Aare entlang Richtung Wangen an der Aare, wo es weiter über die Autobahn und Hauptstrasse nach Oberdorf zur Talstation der Seilbahn Weissenstein ging. In nur 10 Minuten führte uns die neue Gondelbahn auf den 1280 m ü. M. gelegenen Hausberg von Solothurn. Über den bei Genusswanderern sehr beliebten Planetenweg kamen wir im Rest. Sennhaus an, wo ein kühles Bier genossen wurde. Zurück auf dem Hausberg wird das Mittagessen bei einmaliger Aussicht auf das Schweizer Mittelland und die leicht verdeckten Alpen eingenommen. Ausser Edwin und Hans wanderten anschliessend alle, zum Teil in nicht bestens geeignetem Schuhwerk, zur Talstation in Oberdorf zurück. Verschwitzt und etwas müde fuhren wir anschliessend nach Solothurn, wo die Zimmer im Hotel Astoria bezogen wurden. Nach dem Nachtessen verbrachten noch einige den Abend in der sehr belebten Altstadt bei einem Beizenbummel. Ausgeschlafen ging es am Sonntagmorgen nach Biel. Dort bestiegen wir ein Schiff, das uns nach Twann brachte. Im schweizweit bekannten Hotel und Rest. Bären ist für uns ein Tisch reserviert. Ob Hecht oder Felchen, alle schwärmten von den Kochkünsten der Küchenmannschaft. Mit dem Schiff ging es wieder auf dem Bielersee, vorbei an Rebbergen zurück nach Biel. Angekommen beim Bus wird die Heimreise mit einem Fahrerwechsel unter die Räder genommen. Alle kamen am Abend wohlbehalten und zufrieden in Hallwil an.

Herzlichen Dank an Martin Buchser für die einmal mehr bestens organisierte Reise.

Freitag, 29.09.2017Leutwil

Kreisjugitag des Kreisturnverbandes Aarau-Kulm

Text und Bild: eing.

Am 03. September fand der alljährliche Jugitag in Gränichen statt. Nach einer kurzen Anreise starteten die Kinder etwas zeitversetzt mit ihren Wettkämpfen. Auf dem Programm vom Morgen stand Leichtathletik und Geräteturnen. Am Nachmittag wurden Mannschaftsspiele ausgetragen.

Dafür wurden die Kinder nach Jahrgängen aufgeteilt und mit Jugis aus anderen Gemeinden gemischt. Nach dem Mittagessen, welches in der Turnhalle serviert wurde, stand schon das Rangverlesen vom Leichtathletik- und Geräteturnwettkampf auf dem Zeitplan. In Leichtathletik wurden die Disziplinen Ballweitwurf, Weitsprung sowie ein 80-m-Sprint zurückgelegt, dort konnte sich Smilla Hafner den 1. Rang in ihrer Alterskategorie sichern.

Im Geräteturnen waren die Kinder am Boden, Minitrampolin und je nach Geschlecht am Barren oder Schulstufenbarren am Start. Dort erkämpfte sich Ronja Graf den 2. Rang und Emilie Hafner den 3. Rang, wie auch Fabian Kaspar den 2. Rang und Nils Hofmann den 3. Rang in ihrer jeweiligen Alterskategorie. Herzliche Gratulation!

Kurz nach 13.00 Uhr starteten die Völkerballspiele, bei welchen nur die Mädchen teilnahmen, die Jungs waren zu diesem Zeitpunkt schon wieder nach Hause gefahren. Die nervenaufreibenden Spiele wurden lautstark von den Eltern und Freunden angefeuert. Trotz guten Spielleistungen reichte es leider nicht für den Final.

Für die sehr tollen Resultate gratuliert die Jugileitung sowie der TV und Damenriege Leutwil ganz herzlich.

Freitag, 29.09.2017Kinderapotheke

Bakterien – sind auch lebende Helfer

Bild: ZVG

In und auf unserem Körper leben Abermillionen von Bakterien, die sogenannte Mikroflora. Das sind natürliche, mikrobielle Lebensgemeinschaften. Am bekanntesten sind wohl die Darmflora, der sogenannte Säureschutzmantel der Haut und die Scheidenflora. Verschiedene Störfaktoren können die sensiblen Mikrofloren aus dem Gleichgewicht bringen und so die Entwicklung von krankheitserregenden Mikroorganismen begünstigen. So können zum Beispiel falsches Essen, Medikamente, Stress, hormonelle Veränderungen oder Klimawechsel zu einer Dysbalance führen. Die körpereigene Gegenregulation findet oft nicht oder nur sehr schleppend statt. Von aussen zugeführte lebende Kulturen, z. B. in Form von Kapseln, Pulvern oder Sprays, helfen dem Körper, das Gleichgewicht auf natürliche Art und Weise effizient wieder herzustellen.

Während der Darmwiederaufbau mit Bakterien nach einem Durchfall oder einer Antibiotika-Therapie schon fast zur Routine gehört, wird oft vergessen, dass auch eine gesunde Mund- und Rachenflora für den Schutz vor Infektionen an der Eintrittspforte unseres Magen-Darm-Systems eine wichtige Rolle spielt. Leiden Sie oder Ihre Familienmitglieder beispielsweise an häufig wiederkehrenden Infekten im Hals- und Rachenraum, ist es gut möglich, dass die Mund- und Rachenflora aus dem Gleichgewicht geraten ist. Eine symptomatische Behandlung mit Lutschtabletten und Halswehsprays bringt zwar eine kurzfristige Besserung der wahrgenommenen Beschwerden, trägt aber meist nicht viel zum wirklichen Heilungsprozess bei. Wenn diese lokale Überbrückung dem Körper nicht ausreicht, um sich selber zu regenerieren, dringen die Entzündungen bald wieder an die Oberfläche und brechen erneut aus. Wiederkehrende Infekte können also ein Hinweis auf eine durcheinander geratene Flora sein.

Gerne beraten wir Sie in der kinderapotheke, wie Sie nebst den herkömmlichen Behandlungsansätzen die Mundflora aufbauen und in ihr natürliches Gleichgewicht zurückführen können.


Mirjam Balimann
Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 29.09.2017Dürrenäsch

Musikgesellschaft Dürrenäsch auf kulinarischer Reise

Text und Bild: Eing.

Teufen im Appenzellerland, 21.15 Uhr an einem Samstag im August: Knapp 30 Musikantinnen und Musikanten aus Dürrenäsch spazieren, in Zweierreihe aufgestellt und mit Namensschildern um den Hals, quietschvergnügt einer Lehrerin mit Hut und weitem Rock hinterher und singen dabei Kinderlieder. Was ist wohl da schief gelaufen? Gar nichts! Aber ein Reisebericht sollte von vorne beginnen:

Die Musikgesellschaft Dürrenäsch gönnte sich am Wochenende vom 12./13. August 2017 eine zweitägige Musikreise, wobei aber nicht die Musik, sondern eher die Kulinarik im Vordergrund stand. Bereits nach der Abfahrt am frühen Morgen wurde im Car ein Frühstück serviert. Zum Znüni gab es im Läderach-Schoggi-Erlebnis in Bilten einen süssen Einblick in die Welt der Schokolade. Pünktlich zum Zmittag erreichte die Reisegruppe schliesslich das schöne Städtchen Appenzell, wo am Landsgmeindplatz traditionelle Käsehörnli und andere Spezialitäten aufgetischt wurden. Das deftige Mahl war die perfekte Vorbereitung auf das Nachmittagsprogramm, eine Fun-Degustation in der Brauerei Locher, in welcher nicht nur spannendes Wissen über (Appenzeller) Bier vermittelt und anschliessend im Quiz abgefragt, sondern auch das eine oder andere Bier gezapft wurde – von klassischem Quöllfrisch, über Hanf-, Kastanien- und Honigbier bis zum interessanten Schwarzen Kristall – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Nichtsahnend, was sie am Abend erwarten würde, und mit lustigem Gemüt, fuhren die Musikantinnen und Musikanten schliesslich zum letzten Programmpunkt des Tages, zum Erlebnis Waldegg in Teufen. Dort wurden sie bereits erwartet – und zwar von der Frau Lehrerin Rosa Messerli, welche jedem und jeder einen neuen Namen verpasste, einen Schultornister mit Kuhfell in die Hand drückte und einen Platz auf einem der alten Holz-Schulbänke zuwies, welcher mit Griffelschachteln, Federhalter und Tintelompe ausgestattet war. Tatsächlich: Die MGD wurde zurück in die 4. Klasse einer historischen Schule geschickt. Aber ganz wie gewohnt war diese Schule nicht: Es gab viel (und gutes!) Essen und Trinken sowie ganz viel Grund zum Lachen. Auch die Pausen waren länger. In einer gab ein rotbackiger Appenzeller Hackbrettspieler einen enthusiastischen Einblick ins Appenzeller Brauchtum. Und in einer anderen ging man auf Schulreise – was das einleitend Beschriebene erklärt …

Nach einer teils kürzeren, teils längeren Nacht, startete der sonnige Sonntagmorgen gemütlich mit einem Brunch im Ausserrhodischen Stein. Dem Reisethema – Kulinarik – entsprechend, erfuhr die Reisegruppe bei der anschliessenden Führung durch die Schaukäserei zwar nicht das Geheimnis des Appenzeller Käses, doch aber viel Spannendes über dessen Herstellung. Bevor der vereinseigene Chauffeur Willi die Gruppe wieder sicher nach Hause chauffierte, musste am Sonntagnachmittag als letzter Programmpunkt ein Appenzeller-Käse-Game gemeistert werden. Mit Quizfragen zum Appenzell und praktischen Posten wie Käse-Kessel-Rennen wurde getestet, welches Vereinsmitglied auch als Älplerin oder Älpler geeignet wäre.

Schliesslich haben sich alle nicht fürs Älpler-, sondern fürs Musikantenleben entschieden und bereits am ersten Montag nach der Musikreise wieder mit den Proben für das diesjährige Jahreskonzert gestartet. Weitere Infos – und Bilder von der Musikreise – sind unter http://www.mgduerrenaesch.ch/ abrufbar.

Freitag, 29.09.2017Hallwil

Traktörlirennen in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 23. September fand auf dem Areal der Landi Hallwil ein Traktörlirennen für Kinder statt, das von der Raiffeisenbank Aarau-Lenzburg und vom Landi Markt Hallwil unterstützt wurde.

Rund 100 kleine Fahrerinnen und Fahrer nahmen am Traktörlirennen in Hallwil teil, das von 11 bis 15 Uhr dauerte. Ein Rennen dieser Art fand bisher zwei Mal in Gränichen und einmal in Hallwil statt. Eduard Schmid, Mitglied der Geschäftsleitung der Landi Hallwil hatte dieses Rennen organisiert und betreute auch die Rangliste. Auf einem ausgesteckten Parcours fuhren die Kinder auf dem Landi-Areal die Strecke ab, wobei jeweils die Zeit gemessen wurde.

Aus vier Kategorien wurden die je drei schnellsten Kinder prämiert, die als Preis ein Sparkonto mit einem Startguthaben von 100 Franken bei der Raiffeisenbank erhielten. Neben dem Rennen war auch ein Trampolin für die Kinder vorhanden, ebenfalls ein Grillplausch mit einer Festwirtschaft. Um 15 Uhr erfolgte die Rangverkündigung, wo die Kinder direkt ihren Preis entgegennehmen konnten. Der Preis wurde von Frau Karpf und Herrn Koch der Raifffeisenbank übergeben.

Freitag, 29.09.2017Seengen

Ein neuer Akkordeon-Lehrer an der Kreismusikschule

Text und Bild: Eing.

Die Kreismusikschule Seengen freut sich, mit Herrn Jan Kubis einen motivierten, bestens ausgebildeten Akkordeonlehrer gefunden zu haben, der sich den Unterricht von Kindern im Vorschulalter, wie auch von Jugendlichen und Erwachsenen gewohnt ist.

Jan Kubis ist nicht nur ein absoluter Vollblut-Musikpädagoge, sondern auch ein äusserst engagierter Musiker, der regelmässig mit verschiedenen Projekten auftritt und zusätzlich auch noch ein Akkordeon-Orchester in der Region leitet. Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017 stellt sich Jan Kubis um 19.30 Uhr in der Aula der Schule Seengen musikalisch vor. Alle sind herzlich eingeladen zu einer Musik-Verkostung mit Werken von Domenico Scarlatti, Joseph Haydn, Ole Schmidt, Astor Piazzolla und anderen. Wir freuen uns auf eine inspirierende Zusammenarbeit mit Jan Kubis!

Freitag, 29.09.2017Schongau

Schulnachrichten

Text und Bild: Eing.

Sporttag, 7. September
Gespannt und auch ein wenig nervös versammelten sich die Kinder an diesem schon etwas kühlen Herbstmorgen auf den Bänken vor der Turnhalle. In der Manier eines Stadionsprechers begrüsste Agi die Schüler und die anwesenden Eltern. Nach der Gruppeneinteilung begab man sich auf den Pausenplatz wo mit viel Musik ein intensives Einlaufen und Aufwärmen stattfand. Wer jetzt noch nicht warm hatte, kam definitiv beim anschliessenden Herbstlauf ins Schwitzen. Eine stattlich Anzahl Eltern feuerte den Nachwuchs an und auch unter den Kindern war ein toller Wettkampfgeist ausgebrochen.

Unterdessen zeigte sich die Sonne und bei angenehmen Temperaturen fanden am Vormittag noch der Schnelllauf, das Steinstossen und die Seilziehwettkämpfe statt. Die sogenannte Königsdisziplin, ein Kurzmarathon über ca. 2 km, schloss den Morgen ab.

Den Nachmittag verbrachten die altersgemischten Gruppen mit verschiedenen Spielen und Wettkämpfen. Drunter waren die Wasserstafette, das Sackhüpfen, Jägerball, das «Schlittenrennen» oder das Bälle-Balancieren.

Mit dem abschliessenden Rangverlesen ging ein abwechslungsreicher Tag zu Ende, bei welchem nicht nur Einzelleistungen, sondern auch das «Hand in Hand – förenand» im Vordergrund standen.

Auf dem Internet, in einem geschützten Bereich, haben wir rund 300 Fotos vom Sporttag hochgeladen. Gerne dürfen Sie sich dort umschauen und sich auch entsprechende Fotos herunterladen. Die Zugangsdaten wurden Ihren Kindern per Elternbrief mitgeteilt.

Nationaler Zukunftstag, 9. November
Auch dieses Jahr haben unsere 5. und 6. Klässler die Möglichkeit, die Vielfalt der Berufswelt zu entdecken. Der Zukunftstag ist ein bestens etablierter Anlass und viele Firmen ermöglichen mit abwechslungsreichen Tagesprogrammen einen spannenden Einblick in die entsprechenden Berufe. Bei der Wahl der Begleitperson sollte auch ein «Seitenwechsel», welcher Einblick in untypische Arbeitsbereiche, Laufbahnen und Tätigkeiten ermöglicht, im Vordergrund stehen. Damit trägt der Zukunftstag dazu bei, den Berufswahlhorizont von Mädchen und Jungen breit zu halten. Beachten Sie die entsprechende Elterniformation, welche Ihren Kindern mitgegeben wurde. Ebenfalls können Sie sich auf www.nationalerzukunftstag.ch über Veranstaltungen und Spezialprojekte noch detaillierter informieren.

Bibliothek
Regula Bättig freut sich immer sehr über den Besuch von Schülerinnen und Schüler um die Bücher und Hefte aus ihrer umfangreichen Sammlung unter die Kinder bzw. zur Ausleihe abzugeben.

Die Bibliothek ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Montag, 14.45 Uhr bis 18.00 Uhr
Dienstag, 13.00 bis 14.00 Uhr

Freitag, 29.09.2017Beinwil am See

Beinwiler holt Deutschen Musical Theater Preis

Text und Bild: Eing.

Der deutsche Musical Theater Preis 2017 in der Kategorie «Beste Choreographie» , welcher am 16. September im Wintergarten Varieté in Berlin verliehen wurde, ging an Simon Eichenberger für die Produktion «In 80 Tagen um die Welt» – ein neues Musical aus der Feder des norwegischen Teams Gisle Kverndokk und Oystein Wiik am Landestheater Linz.

Dies ist bereits Simon Eichenbergers zweiter Preis in dieser Kategorie, 2015 gewann er für «Das Wunder von Bern», eine Eigenproduktionen von STAGE Entertainment. Es ist insgesamt auch die 6. Auszeichnung (bestes Musical, beste Choreographie, beste Regie, beste Kostüme, bestes Bühnenbild, bester Nebendarsteller) für «In 80 Tagen um die Welt» und somit die diesjährige erfolgreichste Neuproduktion im deutschsprachigen Raum.

Auch mit grossem Erfolg als Regisseur produzierte er diesen Sommer in Schwerin vor dem Schloss «WEST SIDE STORY», mit einem erstklassigen Cast und über 120 Mitwirkenden hinter und vor der Bühne. Danach ging es gleich weiter als Regisseur mit dem grossen Klassiker «The Rockys Horror Show» auf dem Schloss Zwingenberg, ein für Sommerproduktionen sehr beliebter und bekannter Standort. Weiter ging es nach Hannover an die Staatsoper, wo am 29. 9. 17 bereits die nächste Première von «West SIDE STORY» mit Simon als Choreograph und Matthias Davids für die Inszenierung stattgefunden hat.

Der aus der Beinwil am See stammende Regisseur und Choreograph kehrt ab mitte November mit einer neuen Musicalshow «FOREVER YOUNG« als Regisseur und Choreograph an das Musiktheater Linz zurück, wo er auch gemeinsam mit Matthias Davids, dem Spartenleiter des Musicals, das Konzept erarbeitete. Danach wird er in einer Grossproduktion einer neuen Uraufführung des Musicals mit den Hits von Wolfgang Petry «WAHNSINN» für die Choreographie und mit Gil Mehmert als Regiesseur verantwortlich sein. Permière ist am 21. Februar in Duisburg. Also auch ein «Böjuer» wieder dabei.

Freitag, 29.09.2017Haustier

Husten beim Hund

Bild: ZVG

Husten beim Hund ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom. Husten ist ein Reflex des Körpers, um die Atemwege von Schmutz, Fremdkörpern oder reizenden Stoffen zu befreien. Aber auch Erkrankungen der Atemwege, des Herzens oder eine Tumorerkrankung können Husten verursachen. Ein Husten beim Hund kann plötzlich auftreten (akut) oder länger anhalten (chronisch).

Wir unterscheiden zwei Formen von Husten:
1. Trockener Husten (unproduktiver Husten)
Trockner Husten oder auch Reizhusten genannt, ist hart, rau, «bellend» bis heiser und ohne Auswurf. Oft ist diese Hustenform besonders quälend für das betroffene Tier. Trockener Husten kann anfallsmässig auftreten und auch von Würgen begleitet werden. Mögliche Ursachen sind unter anderem:
• Infektionen im Hals-, Kehlkopf- und Luftröhrenbereich
• Fremdkörper in der Luft- oder Speiseröhre, wie zum Beispiel Grassamen, scharfe Gegenstände, Holzsplitter oder Knochenfragmente
• Reizstoffe in der Umgebung (Zigarettenrauch, Parfum, Raumdüfte, Räucherstäbchen)
• Asthma, allergische Reaktionen
• Trachealkollaps: bei grosser Aufregung/Freude kommt es zu Hustenanfällen. Oft handelt es sich um eine chronische, fortschreitende Erkrankung der Luftröhre, die vor allem bei kleinen Hunderassen auftritt
• eine beginnende Bronchitis
• Zwingerhusten, es kommen dann Fieber und Ausfluss aus der Nase hinzu
• Parasitenbefall (Herz- oder Lungenwürmer)2. Feuchter Husten (produktiver Husten)
Feuchter Husten ist gekennzeichnet durch begleitenden Auswurf. Oft hört man zusätzlich ein rasselndes, gurgelndes Geräusch. Auch feuchter Husten kann anfallsartig und mit Würgen auftreten, wobei häufig auch ein schleimiges Sekret oder Flüssigkeit erbrochen wird. Feuchter Husten kann auf folgende Erkrankungen hindeuten:
• eine Lungenentzündung
• eine Herzerkrankung im fortgeschrittenen Stadium, die mit einer Wasseransammlung in der Lunge einhergeht
• eine Linksherzinsuffizienz, wenn der Husten vor allem nachts und in den frühen Morgenstunden auftritt Diagnose und Behandlung
Oftmals tritt der Husten beim Hund nur einmalig oder kurzfristig auf, sodass kein Grund zur Sorge besteht. Sollte der Husten aber anhalten oder wiederholt auftreten, gehört er immer in die Hand eines Tierarztes. Sobald der Arzt eine Diagnose gestellt hat, wird Ihr Hund bestmöglichst behandelt werden. Die Behandlung des Hustens ist in erster Linie von der ursächlichen Erkrankung abhängig. Ist der Husten chronisch, wird die Erkrankung von einer medikamentösen Therapie begleitet.Prognose
Je eher die ursächliche Erkrankung eines Hustens behandelt wird, desto besser sind die Heilungs-, bzw. Linderungschancen für die Tiere. Zögern Sie deshalb bei oben genannten Symptomen nicht, Ihren Tierarzt aufzusuchen, denn einem scheinbar harmlosen Husten kann eine lebensgefährliche Grunderkrankung zugrunde liegen.

Dr. Opher Berger, Reinach

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Montag, 25.09.2017Zetzwil

Spannendes Gemeindeforum in der Mehrzweckhalle

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Der Gemeinderat lud die Bevölkerung Zetzwils ein, anlässlich der neuen Amtsperiode in einem gemeinsamen Forum Schwerpunkte für die Zukunft zu setzen und so an der Entwicklung der Gemeinde mitzuarbeiten. Es entstanden spannende Diskussionen zu allen möglichen Themen, welche eine Gemeinde zu bewältigen hat. Die Verantwortlichen hatten sich professionell vorbereitet und führten zielgerichtet und kurzweilig durch den Samstagvormittag.

Die beiden Gemeinderäte Lilo Henkel und Claudio Zanatta waren die Projektleiter dieses Anlasses. Gerechnet hatten die Beiden mit sechzig Teilnehmern. Gekommen waren achtundzwanzig. Alle beteiligten sich offen und kreativ an den vorgegebenen Diskussionspunkten. In wechselnden Gruppen wurde an den Tischen verhandelt und erfasst, was in der Gemeinde gefällt und was frustriert, was stolz macht und was eher Sorgen bereitet. Die dritte Runde hatte Visionen, Vorstellungen und Inputs zum Thema.

Am Schluss der Veranstaltung wurden die Teilnehmer aufgefordert, grüne Kleber für ihre bevorzugten Schwerpunkte und einen roten Punkt für ein eher zweitrangiges Thema zu verteilen. Mit einem Zwinkern im Augenwinkel empfahl Claudio Zanatta, daran zu denken, dass gewisse Forderungen eine Steuererhöhung nach sich ziehen könnten. Die meisten grünen Punkte erhielten die Themen Umwelt, Energie, Integration und Finanzen.

Aus Teilnehmern des Forums wird nun eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, welche die Ergebnisse nochmals durchgeht und anschliessend einen Antrag an den Gemeinderat stellt. Dieser wird anhand der Gemeindeversammlung im Frühling 2018 über die neue Strategie auf Grund des Leitbildes und der Inputs aus dem Forum informieren.

Der gemütliche Teil beinhaltete Wurst vom Grill und weitere Gespräche, sowie auch das Vertiefen der neuen Kontakte in «der kleinen, aber feinen Truppe», wie Gemeindeammann Thomas Brändle die Teilnehmer des Forums in seiner Schlussrede genannt hatte.

Mittwoch, 27.09.2017Beinwil am See

Räbeliechtliumzug am 6. November

Text und Bild: Eing.

Wiederum findet im Unterdorf der Räbeliechtliumzug statt. Kindergarten und 1. bis 3. Klasse, angeführt durch die Fackelträger der 6. Klasse, ziehen vom Alten Schulhaus via Seehaldenstrasse – Muttenstrasse durchs Häxewäldli und wieder zurück zum Schulhaus.

Nach einem gemeinsamen Abschluss mit zwei Liedern, erhalten die Kinder einen kleinen Imbiss mit einem wärmenden Tee. Der Elternrat hat die langjährige Tradition des Tee- und Glühweinkochens vom Frauenverein übernommen, wofür Schüler und Lehrerschaft schon jetzt ganz herzlich danken. Nach Abmarsch des Umzugs können sich die Erwachsenen das Warten mit einem Glühwein vor dem Kindergarten Vorstadt verkürzen.

Datum: Montag, 6. November 2017
Verschiebedatum: Dienstag, 7. November 2017
Abmarsch: 18.00 Uhr beim Gemeindehausplatz

Mittwoch, 27.09.2017Gontenschwil

Kennen Sie Christine Knuchel ... die Künstlerin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Christine Knuchel ist eine bekannte Künstlerin mit Ausstellungen im In- und Ausland. Mit ihrer Malerei interpretiert sie die Fotografie, lässt weg und ergänzt zugunsten ihrer Wirkung. Werden, Sein und Vergehen sind die Themen, welche sie in ihren Bildern und Bildteppichen feiert. Daneben führt sie einen eigenwilligen und eigenständigen Lebensstil.

Frau Knuchel, wie lange malen Sie schon?

Eigentlich seit meiner Geburt. Beruflich seit siebenundvierzig Jahren.

Die Wintermonate verbringen Sie jeweils im Bündnerland. Wie unterscheidet sich Ihre Arbeit hier und dort?

Das Arbeiten dort unterscheidet sich stark von meinem hiesigen Wirken. Ich bewohne einen ehemaligen Stall. Alles geschieht in einem einzigen Raum: arbeiten, schlafen, kochen, wohnen. Das Dorf hat bloss sechsundvierzig Einwohner. Man kann nirgends hin und es läuft auch überhaupt nichts. Das ist wahnsinnig angenehm. Wenn man älter wird, schrumpft die Zeit. Man braucht für alles viel länger und so kann ich in diesem abgelegenen und ruhigen Bündner Dorf richtig gut arbeiten ohne abgelenkt zu werden.

Was bedeuten Ihnen die langen Reisen, die Sie unternommen haben?

Ich reise immer ohne Vorsatz. Man lernt einfach ganz viel unterwegs. Man vergleicht und toleriert. Ich kann dann jeweils zuhause auch wieder viel toleranter sein.

Wohin würden Sie nie reisen?
Ich hege keine Vorurteile gegen andere Länder. Am liebsten reise ich inzwischen in der Schweiz. Meinen Sohn besuche ich alle zwei Jahre in New York. Ich fliege überhaupt nicht gern.

Wie geht es Ihnen, wenn Sie im Wynentaler in einem Abteil voller farbiger Menschen sitzen?

Das gefällt mir sehr. Dann fühle ich mich in den Ferien, zum Beispiel im Orientexpress. Es ist spannend, anders und schön, ohne dass ich weit reisen muss. Eine Bereicherung, etwa wie in den Sechzigerjahren, als die ersten Italiener in die Schweiz kamen und uns ihre Pizza, Pasta, die Pullover und Goldkettelis brachten. Wir könnten, wie damals, viel von den verschiedenen Kulturen profitieren, wenn wir uns ihnen öffnen würden.

Wie entstand Ihr witzig-freches Video «Ausgehset» für die reife Frau, welches man im Internet anschauen kann?

Die Szenen habe ich dem Leben, Begebenheiten und Erlebnissen entnommen. Das Blatt vor dem Mund entstand, weil es mir oft an Diplomatie fehlt und ich zu kritisch und direkt bin. Für das männliche Ausgeh-Accessoire gab es nirgends ein Strickmuster. An diesem habe ich dann auch nicht in der Öffentlichkeit gestrickt. Die Gabel wurde zum Gesprächsgegenstand gegen anstrengendes langes Sitzen. Mit den Uhren, dargestellt als Gefühlszeit, kann man dann auch mal einen langweiligen Abend abbrechen und nach Hause gehen. Ich entwarf Situationen, wie sie alle schon mal erlebt haben.

Wie gross ist das Blatt, welches Sie sich vor den Mund halten, wenn Sie sich ärgern?
Ich bin leider sehr impulsiv und verbaue mir wahrscheinlich Vieles mit meiner impulsiven Art. Ich glaube, wenn ich ein Mann wäre, würde diese Eigenschaft eher geschätzt.

Was könnten Sie in Ihrem Leben am ehesten entbehren?

Zucker.

Eines Ihrer Bilder zeigt einen Wald und trägt den Titel «meine Kirche». Was meinen Sie damit?
Bäume stellen manchmal mit ihren Stämmen und Kronen im Gontenschwiler Wald Kathedralen dar. Dann fühle ich mich zu Gast bei den Tieren und Pflanzen. Man trifft dort auch kaum Menschen an. Meine Stimmung an einem solchen Ort kann ich mit der Ergriffenheit, welche mich in einem grossen Dom überkommt, vergleichen.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?

Das chinesische Epos «Der Traum der roten Kammer». Es ist dick, ausführlich, fremd und spannend.

Was ist Gontenschwil für Sie?
Wir wählten Gontenschwil vor vielen Jahren als Wohnort, weil es einen Bahnhof hat. Es ist ein angenehmer Ort mit wenig Industrie und komfortablen Zugsverbindungen. Ich bin gerne hier. Es ist meine Heimat.

Mittwoch, 27.09.2017Meisterschwanden

Rocknacht Tennwil: Geburtstagssause vom Feinsten

Text und Bild: Thomas Moor

Happy Birthday, Rocknacht Tennwil! Das Festival am Hölzliweg in Tennwil hat seinen 10. Geburtstag mit einer ordentlichen Sause gefeiert. Und wie es sich für ein Geburtstagskind gehört, mit Torte und Wunderkerzen! Diese wurde von der Hardrock-Band «The Order» überbracht. Die «Geburtshelfer» der Rocknacht wurden von Sänger Gianni Pontillo auf die Bühne gebeten. Er bedankte sich bei der Crew für die Top-Arbeit der letzten 10 Jahre. Die Rocknachtmacher ihrerseits setzten der Geburtstagstorte mit Bands wie «Eclipse», «Maverick», «Wielander», «Maxxwell» und, und, und, Sahnehäubchen um Sahnehäubchen auf, welche Rock-, Hardrock- und Metalfans gleichermassen begeisterte. Zwölf Live-Acts innerhalb dreier Festivaltage: Das konnte sich hören und sehen lassen. Gestartet wurde das Rocknacht-Weekend mit dem Jubiläumsabend am Donnerstag, bei welchem die MG Meisterschwanden, die Newcomerband «Gruuf Digger» und «Schlagrahm» den Ton angaben. Ein Startevent mit Gratiseintritt, der bei den Besuchern sehr gut ankam.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 27.09.2017Menziken

Zusammen arbeiten – zusammen leben

Text und Bild: Jennifer Loosli

Im Business Center in Menziken wurde 2012 das Pilotprojekt «Pforte Arbeitsmarkt» ins Leben gerufen. Thomas Buchmann und Peter Eberhard haben die Unternehmer am 21. September über den aktuellen Stand und die Zukunft der Pforte informiert.

«Pforte Arbeitsmarkt» ist eine einzigartige Arbeitsweise der sozialen Sicherungssysteme RAV, SVA, AWA und zehn beteiligten Gemeinden im Bezirk Kulm. Das Pionierprojekt wird sicherlich noch bis am 31. März 2019 bestehen bleiben, die Dienstleistung im ganzen Kanton anbieten zu können und den Standort Menziken zu vergrössern, sind die nächsten Schritte. Das grosse Ziel der Pforte ist die Beratung von Klienten und Unternehmen aus einer Hand, das heisst: ein rascher Start im passenden Beratungsprozess für Klienten und eine Bedarfs-Orientierung der Unternehmungen muss vorgenommen werden.

Die Kommunikation zwischen den Institutionen RAV, IV-Stellen, den Gemeinden und dem Sozialdienst soll auch verbessert und vertrauen aufgebaut werden, wobei man kundenorientierter handelt und aufeinander zugeht.

Auch Natalie Ammann, Leiterin der Bereiche Integration/Freiwilligenarbeit von «impuls zusammenleben aargauSüd» informierte die Unternehmer über die Entwicklung einer regionalen Strategie zur Förderung der gesellschaftlichen Integration und des Zusammenlebens. Freiwilligenarbeit und Integration wird bei «impuls zusammenleben» grossgeschrieben. Es ist wichtig, dass zu Integrierende eine gute Beratung und Informationen zum Wohngebiet, wie aber auch eine Koordination von Deutschkursen erhalten.

Als letztes Thema wurde der Inländervorrang angesprochen. Hierbei wird eine bessere Nutzung des Potenzials von stellensuchenden inländischen Arbeitskräften und damit eine Reduktion der Zuwanderung angestrebt. Dies kann aber nur effizient umgesetzt werden, wenn es eine Stellenmeldepflicht für Arbeitgebende gibt. Es wird aber noch ein wenig dauern, bis dies angenommen werden könnte, die Entscheidung liegt nun beim Bundesrat.
Martin Zobrist stellte für diesen Event die Räumlichkeiten der HOMAG AG in Reinach zur Verfügung, liess die Teilnehmenden nach dem Vortrag einen leckeren Apéro geniessen und einen Blick hinter die Kulissen des etablierten Zulieferers der Tabakindustrie werfen.

Mittwoch, 27.09.2017Hallwil

Ein einzigartiges Wildobst-Arboretum im Aare-Seetal

Text und Bild: Jennifer Loosli

Ein altes Kulturgut, dieses Wildobst. Es geriet aber in Vergessenheit und zahlreiche Sorten sind bei uns nur noch in geringer Stückzahl oder gar nicht mehr vorhanden. Deshalb wurde in Hallwil und Dürrenäsch die erste Wildobstsammlung angelegt, die alle europäischen Wildobstarten und deren Sorten enthält.

Letzten Winter wurde in Hallwil eine Erwerbsanlage mit Kornelkirschen, Sanddorn, Felsenbirnen und vielen weiteren Wildobstsorten sowie alle in der Schweiz wachsenden Heckenrosen angepflanzt. Die «Gmüeser» ziehen in Hallwil also einen Muttergarten auf, wobei später Reiser weiterverkauft werden können, damit es immer mehr Wildobst in der Schweiz geben wird. Thomas Urech, Dominik Bisang und Martina Räber legen Wert auf alte Sorten (ProSpecie Rara), direkte Lieferwege, Austausch und selbstverständlich ökologische Produktionsweisen. Auch in Dürrenäsch bei Hans und Pia Bertschi wird Wert darauf gelegt, dass gewisse Sorten wieder auferlebt werden. 2003 wurden 140 Hochstammobstbäume, mit 70 verschiedenen Sorten von Birnen, Äpfel, Zwetschgen etc. auf dem 1.3 Hektar grossen Feld gepflanzt. Die Bäume sind schon so schön gewachsen, dass es Leute gibt, die sich Reiser abschneiden, um selber weitere seltene Wildobstarten zu züchten. Ein grosses Ziel des Wildobst Arboretum ist die Erhaltung, Förderung und Weitervermehrung eines alten Kulturgutes – im Sinne einer lebenden Genbank und kulturellen Vielfalt. Aber auch das Aufzeigen von Nutzungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft, es sollen gesunde Nischenprodukte produziert und verkauft werden. Damit all diese speziellen Sorten nicht in Vergessenheit geraten, hat ProSpecie Rara eine Datenbank mit allen Pflanzenportrait generiert. Dies alles wäre natürlich nicht möglich, ohne eine gute Organisation. Die Trägerschaft setzt sich aus der Stiftung «Kultur Landschaft Aare-Seetal KLAS», Victor Condrau und Gabi Lauper und «ProSpecie Rara», Gertrud Burger, zusammen. Diese bilden die strategische Führung des Projektes und sichern durch ihre Aktivitäten, Fachwissen und Vernetzung die Langfristigkeit und Nachhaltigkeit des Projektes.

Mittwoch, 27.09.2017Seengen

Sonntags-Matinée mit dem Schriftsteller Klaus Merz

Text und Bild: Jennifer Loosli

In der Gemindebibliothek Seengen führte der Schriftsteller Klaus Merz seine Zuschauer in drei grossen Schritten durch seine neue 7-bändige Werkausgabe. Ein spannender, amüsanter und auch herzergreifender Sonntagmorgen.

Merz beginnt vorzulesen und alle hören ihm gespannt zu. Seine angenehme Stimme und die ruhige Art zieht die Zuhörer, in der Bibliothek Seengen, in seinen Bann. Er überzeugt als Lyriker und als Erzähler, weil er sehr präzise und leicht formuliert. Zwischen den Werken wurde Klaus musikalisch von Sabine und Sven Bachmann begleitet und unterstützt. Seit dem zauberhaften Buch «Jakob schläft», 1997, ist Merz ein gern gelesener und gut bekannter Autor. Deshalb gehört der in Aarau geborene Lyriker seit Jahren zu den ausserordentlichen und prägenden Stimmen in der Gegenwartsliteratur. Seine Gedichte sind schlicht und klar in der Formulierung, für dies wurde er auch schon mehrfach ausgezeichnet. Der in Menziken aufgewachsene Klaus Merz hat über zwanzig Publikationen mit Erzählungen, kurzen Romanen, Gedichten und Essays erarbeitet, aber nicht nur Bücher, sondern auch TV-Drehbücher, Theaterstücke und Hörspiele produziert. Der Haymon Verlag lebt seine früheren Texte wieder auf und somit ist die siebenbändige Werkausgabe für jeden zugänglich. Heute lebt der Schriftsteller in Unterkulm und arbeitet als freier Schriftsteller, reist in der ganzen Welt umher und stellt, mit seinen Dolmetschern, seine neue 7-bändige Werkausgabe vor. Ein «Sprungbrett für Seele und Kopf» das literarische Gesamtwerk. Klaus Merz – eine ausserordentliche Stimme der Gegenwartsliteratur.

Mittwoch, 27.09.2017Leutwil

«Boustell ade»: Farbiges Dorf- und Jugendfest

Text und Bild: Thomas Moor

Leutwil hatte allen Grund zum Feiern. Der Dorfplatz präsentiert sich im neuen und chicen Kleid. Das Dorf - und Jugendfest setzte der geschichtsträchtigen Einweihung die Krone auf.

In Lüpu herrscht wieder freie Fahrt! «Ade, ade, Boustell»! Im Rhythmus des Queenklassikers «We Will Rock You» umrahmte Leutwils Schuljugend (neben der Musikgesellschaft) die Eröffnungsfeier musikalisch. Ja, der Dorfplatz kann sich sehen lassen und kommt bei der Bevölkerung gut an. «Es war keine einfache Baustelle», wie Gemeindeammann Walter Scheurer in seiner Eröffnungsrede sagte und sich bei allen Beteiligten bedankte. Speziell aber bei der Bevölkerung, die Ja gesagt hat zu diesem Projekt und den Anwohnern, die während der Bauphase Verständnis für die Emissionen gezeigt haben. Entschädigt wurden alle mit einem Festwochenende, das an wunderschönem Herbstwetter, Farbigkeit und Gemütlichkeit kaum zu überbieten war.

Ja, wenn Leutwil ein Fest auf die Beine stellt, dann richtig. Sieben Festbeizen sorgten mit dem abwechslunsgreichen Angebot für die kulinarische Verköstigung der Festbesucher. Verschiedene Attraktionen warteten auf die Kinder, zudem war das Festgelände rund um den neuen Dorfplatz ein Ort für gemütliches Beisammensein.
Mit Böllerschüssen wurde der zweite Festtag, der Samstag, gestartet und dieser stand ganz im Zeichen des bunten Jugendfestumzuges, an welchem sich, neben Kindergarten und Schule auch die Vereine beteiligten. Auch hier liessen sich die Lüpuer nicht lumpen. Wie ein roter Faden schlängelte sich das Motto «Boustell ade» durch den ganzen Umzug. Da wurden Pilonen und Schubkarren angepflanzt, dort manuelle Lichtsignalkellen mit Blumen und Ranken dekoriert. Und die Kindergärtler und Schülerinnen und Schüler präsentierten sich als Bauarbeiter und Biene-Maya-Pfosten. Klar, dass sich die Teilnehmer des Umzugs nur das Allerbeste verdient haben. Und das bekamen sie in erster Linie von Petrus, der allen einen wunderbaren und sonnigen Herbsttag und nicht zuletzt auch ein unvergessliches Fest bescherte.

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Jugendfestumzug Dorffest

Mittwoch, 27.09.2017Reinach

Ein Erzähler und zwei Musiker begeistern das Publikum

Text und Bild: Peter Siegrist

In Reinach fanden zwei Erzähltal-Anlässe statt. Schriftsteller Peter Weingarnter las in der Gemeindebibliothek vor, die Akkordeonisten Andrea Stocker und Piotr Chololowicz spielten am Schlussanlass im Theater am Bahnhof.

Zwei Erzähltal-Anlässe zogen in Reinach ein zahlreiches Publikum in ihren Bann. Der Autor Peter Weingartner aus Triengen, las in der Gemeindebibliothek aus seinen Büchern und noch unveröffentlichten Texten vor. Weingartner ist einer, der genau hinschaut und mit Vorliebe zum Teil skurrile Zeitgenossen mit viel Empathie und Exaktheit beschreibt. Ob Kurzgeschichten, Gedichte, ob Hörspiele oder Theaterstücke, Weingartner ist in vielen literarischen Gattungen zu Hause.
Der Erzähltal-Schlussanlass fand am späteren Bettagsonntagnachmittag im Theater am Bahnhof (TaB) in Reinach statt. Die Akkordeonistin Andrea Stocker, Neuenkirch, und der polnische Akkordeon-Dozent Piotr Chololowicz (Bild rechts) zeigten dem Publikum, welch verschiedene Musikstile und Klänge weltweit auf dem Akkordeon gespielt werden. Peter Frey, Gründer des Musikstudios Peter Frey Reinach, hat sein ganzes Leben dem Akkordeon verschrieben. Er wirkt bis heute als Solist, Musiklehrer, Orchesterleiter, als Komponist und Arrangeur. Im Gespräch erläuterte er die Geschichte des Akkordeons bis hin zur Anerkennung als vollwertiges Musikinstrument. Im Verlauf der Veranstaltung wurde den Zuhörern auch klar, weshalb in den verschiedenen Ländern und Regionen teils Knopf- teils Tasten-Akkordeons gespielt werden.
Martin Widmer, Leiter des Erzähltal-Kernteams schloss den Anlass mit seinem Dank an die Mitwirkenden ab und wies bereits auf das Jubiläum 10 Jahre Erzähltal im September 2018 hin.

Montag, 25.09.2017Seengen

Christine Gutbub lässt Kinderaugen aufleuchten

Text und Bild: Thomas Moor

Sein eigenes Buch noch fast druckfrisch in den Händen halten zu können, ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Wie es sich genau anfühlt, weiss Künstlerin Christine Gutbub vom Seenger Wächterweg. Erst kürzlich ist ihr Erstlingswerk, ein Kinderbuch mit dem Titel «Fleckis Weihnachten», erschienen.

Es ist die Geschichte vom verloren Schaf, welche Christine Gutbub in ihrem Kinderbuch beschreibt. Ein liebliches, kleines, schwarzweiss geflecktes Lämmlein mit hängenden Ohren, das von zu Hause ausreisst, unterwegs viele tierische Bekanntschaften macht und beim Einbrechen der Dunkelheit seinen Heimweg nicht mehr findet. Ein Hirte findet es schliesslich und bringt es wohlbehütet in die Krippe nach Bethlehem, wo es sich geborgen ins Stroh kuscheln kann. Illustriert ist das 22 Seiten umfassende Erstlingswerk (Verkaufspreis 26 Franken) mit doppelseitigen Acryl-Bildtafeln, welche – wie der Text übrigens auch – aus ihrer «Feder» stammen. «Es ist schon ein schönes Gefühl, ein eigenes Buch in den Händen zu halten», wie Christine Gutbub sagt: Inspiriert haben sie ihre Enkelkinder, mit welchen sie gerne Kinderbücher anschaut und Geschichten daraus vorliest. Fast ein Jahr hat sie sich Zeit genommen, die Geschichte in Kurzform auf Papier zu bringen und die Bilder dazu auf Leinwand zu malen. Bestes Ausgangsmaterial, welches den Druckerfachleuten in der Weiterverarbeitung als Basis für ein wunderschönes Kinderbuch diente. «Die Umsetzung dieses Werks hat mich begeistert», wie Christine Gutbub erzählt. Begeistert waren auch alle Buchhandlungen (darunter auch die Dorfpapeterie Seengen), welchen sie ihre Bücher bisher zum Verkauf in Kommission gegeben hat. «Ich wurde überall mit offenen Armen empfangen», wie die Autorin und Illustratorin dankbar sagt. Das Buch, welches in einer Erstauflage von 275 Exemplaren gedruckt wurde, vertreibt sie vorerst in Eigenregie. Zwar habe sie zwei Verlage kontaktiert. Eine Antwort stehe aber noch aus. Beflügelt von den vielen guten Feedbacks ist Christine Gutbub bereits an ihrem zweiten Kinderbuch, welches auf Ostern 2019 in den Handel kommen soll. Man darf jetzt schon gespannt sein!

Montag, 25.09.2017Reinach

Einweihung ARA Reinach

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Rund siebzig geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft kamen in den Genuss einer interessanten Führung durch die neue Abwasserreinigungsanlage im Reinacher Moos. Was vor zehn Jahren mit dem Planungswettbewerb begonnen hat, kann nun eröffnet und gefeiert werden. Das Oberwynental ist somit im Besitz einer erneuerten, erweiterten und mit modernster Technik ausgerüsteten Kläranlage.

Die vier Klärwärter führten die Gäste in Gruppen durch die Anlage und informierten über Kreisläufe, Schlammentwässerung, Energierückgewinnung, Biogas und zeigten auf, dass Fäkalien durchwegs ein Wertstoff sein können. Die Klärbecken wurden im Laufe der Bauarbeiten erweitert und sind technisch auf dem neusten Stand. Völlig neu und führend in der Schweiz ist die Mikroverunreinigungsanlage, welche über die Ozonierung Medikamentenrückstände und andere problematische Verbindungen eliminiert. Der schmerz- und entzündungshemmende Stoff Diclofenac, welcher z. B. in Voltaren enthalten ist, macht zwei Drittel aller mikrochemischen Verunreinigungen im Abwasser aus.

Die ARA Reinach produziert in Partnerschaft mit IBA und EWS auch Strom und Gas. Das Biogas, welches aus dem Abwasser des Oberwynentals entsteht, wird ins bestehende Gasleitungsnetz eingespeist und versorgt tausend Haushalte mit dem umweltfreundlichen Energielieferanten. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der ARA produziert 32‘000 kWh Strom, was dem Jahresverbrauch von zehn Einfamilienhäusern entspricht.

Der Abwasserverband Oberwynental, in den dreissiger Jahren gegründet, ist mit seiner modernen, energieeffizienten Anlage für die Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerüstet. Zu den sechs angeschlossenen Gemeinden werden in den nächsten Jahren voraussichtlich auch Gontenschwil und Zetzwil stossen.

Joe Eugster, der Verbandspräsident, bedankte sich in seiner Ansprache beim Vorstand, bei allen Lieferanten, Behörden, beim Kanton und den Mitarbeitern. Er bedankte sich ebenfalls bei den Bewohnern aller Gemeinden, die viel Geld für eine neue ARA ausgegeben hatten.

Martin Heiz, Gemeindeammann Reinach, berichtete von seinen Erkundungen im Archiv und von der Gemeindeversammlung an einem Samstagnachmittag im Jahr 1932, als es um die Kreditsprechung der ersten ARA ging. Die damalige Anzahl von 723 Stimmbeteiligungen bei 1127 Stimmberechtigten hatte sein Ammannsherz einen Moment lang höher schlagen lassen. Sein Geschenk an Joe Eugster waren ein paar grüne Gummistiefel, eine Angelausrüstung sowie ein Gutschein für ein Fischessen im Gasthof Schneggen für das ARA-Team.

Montag, 25.09.2017Schongau

Hol- und Bringtag

Text und Bild: Andreas Walker

Am 16. September fand in Schongau der Hol- und Bringtag statt. Dabei konnten Gegenstände in den Werkhof gebracht werden, die entweder wieder verwendet oder entsorgt wurden.

Alle 1,5 Jahre findet der Hol- und Bringtag in Schongau statt. Viele Leute nutzten diese Gelegenheit um entweder alten Gerümpel zu entsorgen oder intakte Gegenstände zu verschenken, die jemand anders noch gebrauchen kann. So stehen denn auch allerlei Sachen auf dem Werkhof, die durchaus noch gebraucht werden könnten. Etwa ein grosser Vogelkäfig, ein Spielzeugtraktor, ein Weintemperierschrank, ein Fernsehtisch aus Glas, verschiedene Fahrräder und vieles mehr. Michael Stocker, Gemeinderat von Schongau und René Kottmann vom Bauamt sind jeweils beim Abladen der Ware behilflich und inspizieren diese auch. «Viele Sachen kann man noch brauchen, was jedoch nicht abgeholt wird, geht in den Container zur Entsorgung. Es wird auch viel Sperrgut gebracht, das nach dem Aufräumen nicht mehr gebraucht wird. Diese Gegenstände kommen direkt in den Container und werden gegen eine Gebühr entsorgt», erklärt Michael Stocker. An diesem Vormittag werden auch diverse Fahrräder gebracht. Einige davon sind in einem schlechten Zustand und landen gleich im Container. Vier Fahrräder sind jedoch in gutem Zustand und warten auf neue Besitzer. Tatsächlich ruft ein Velohändler an, der sich dafür interessiert und diese wieder revidieren will. So dient der Hol- und Bringtag dem einen, etwas Brauchbares zu ergattern, dem anderen nach der Entrümpelung seines Hauses, sich überflüssiger Sachen zu entledigen. Der nächste Hol- und Bringtag wird in Schongau im Frühling 2019 stattfinden.

Montag, 25.09.2017Hallwil

Damenriege Hallwil: Turnfahrt in den Schwarzwald

Text und Bild: Eing.

Entspannt steigen wir am Samstag, den 9. September in den Merzbus, Richtung Schwarzwald. Wellness steht auf dem Programm, unsere Uhr darf ein wenig langsamer ticken und das Wetter, sonst ein wichtiger Faktor, kann uns sowas von egal sein!

In Waldshut unterbrechen wir die Reise, trinken Kaffee, helfen den deutschen Geschäften ihren Umsatz steigern und finden schlussendlich Platz für alle 14 Frauen im Restaurant «Lamm». Satt mit Schnäppchen bepackt geht’s weiter und bald erreichen wir unseren Zielort, das Hotel «4 Jahreszeiten» am Schluchsee. Einchecken, Zimmer beziehen, dann kann es losgehen mit Massagen und Behandlungen in Wohlfühloasen.

Beim Nachtessen wird rege über Anwendungen und Masseure diskutiert oder gelästert. Alle konnten im grossen Angebot des Hotels etwas Entsprechendes finden.

Am nächsten Morgen, nach einem sehr reichhaltigen Frühstücks-Buffet, stehen noch weitere Behandlungen an, dann räkeln wir uns ein letztes Mal in der Saunalandschaft und wissen, dass die Verwöhnkur bald ein Ende hat.

Ausgeruht spazieren wir dem Schluchsee entlang bis zum Hotel «Auerhahn». Dort erwartet uns der Bus mit unserem Gepäck, chauffiert von Jimmy, der uns nach diesem kräfteraubenden Marsch an den Titisee fährt. Dort stürzen wir uns in die Flaniermeile und können natürlich den leckeren Spezialitäten der Region nicht widerstehen! Schinken, Honig, Hochprozentiges und Süsses!

Die aufkommenden Hungergefühle werden im Restaurant «Pferdestall» auf italienisch-deutsche Art beseitigt!

Die Heimreise ist kurz und komfortabel und gegen 19.00 Uhr steigen wir entspannt und locker aus dem Bus. Wellness pur!

Vielen Dank an Domi fürs organisieren, Marianne für den super Service mit Chauffeur und allen die mit Freude dabei waren!

Montag, 25.09.2017Zetzwil

Kennen Sie Myrtha und Willi Hirt ... die Jubilare?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Das Ehepaar Hirt feiert diesen Monat die diamantene Hochzeit. Die beiden wohnen seit vielen Jahren an der Winkelstrasse im Elternhaus, welches Willis Vater Jakob 1925 kaufte. Die eine oder andere Altersbeschwerde hat sich im Laufe der Jahre bemerkbar gemacht. Nichtsdestotrotz führen Myrtha und Willi ein offenes Haus und sie freuen sich, wenn Kinder, Enkel, Urenkel und Freunde zu Besuch kommen.

Wie habt ihr am 5. Oktober 1957 eure Hochzeit gefeiert?
Myrtha: Gemeindeschreiber Hirt hat uns zivil getraut. Kirchlich haben wir in Rued geheiratet. Zusammen mit Verwandten, Gotte und Götti, haben wir im Bären gegessen und gefeiert. Willi: ich kann mich noch an ein Spiel mit einem Kälberhälslig erinnern, an dem die Männer eine Viehschau demonstrieren mussten.

Wie habt ihr euch kennen gelernt?
Willi: ich fuhr an den Landjugendtag nach Luzern und verpasste abends die erste Heimfahrt mit Taxi-Stenz. So lernte ich dafür im zweiten Taxi Myr-tha kennen. Bei ihr auf dem Schweikhof gab es für mich und meine Freunde noch Kaffee. Auf dem Heimweg sagte ich mir: dieses Mädchen will ich zur Frau. Darauf folgten ein paar Briefe hin und her.

Willy, dein Dorfname lautet «Metzger-Willu». Bist du Metzger gewesen?

Wir waren alle Metzger. Mein Grossvater (Metzger-Hermann), mein Vater (Metzger-Jakob) und auch ich. Ich wäre allerdings lieber Gärtner geworden. Es waren aber gute Zeiten, in denen ich Winter für Winter mit dem Töffli zu den Bauern auf den Pfaffen- und Steinenberg fuhr um zu schlachten. Ich erinnere mich gut an ein Wurstmahl, zu dem auch die Mutter von Bundesrat Villiger eingeladen war.

Myrtha, wie und wo bist du aufgewachsen?
Auf dem Schweikhof im hintersten Teil Schmiedrueds. Ich war die mittlere von drei Schwestern. Bis zur Heirat habe ich auf dem Hof mitgearbeitet und der Mutter am Webstuhl geholfen. Eine von uns Schwestern hätte eigentlich das Heimet übernehmen sollen. Aber, es ist keine von uns zuhause geblieben. Wir haben alle Bauern mit eigenen Höfen geheiratet.

Könnt ihr uns Zetzwil zur Zeit eurer Heirat beschreiben?

Damals hatten wir hier noch vierzig Milchbauern. Mit der Bränte am Rücken oder dem Chäsiwagen brachte man die Milch in die Käserei. Im Winter hatte es noch richtig viel Schnee. Man konnte die Hinterdorfstrasse hinunter schlitteln und es gab drei Wirtschaften und drei Lebensmittelläden.

Was ist das Geheimnis einer guten 60-jährigen Ehe?
Miteinander reden und auch mal «durebiisse». Dass zeitweise vier Generationen zusammen lebten, machte dies allerdings hie und da schwierig.

Welches war die beste Zeit eures Lebens?
Als wir unsere Kinder aufzogen. Aber auch jetzt ist es schön. Die Kinder kommen heim und sind für uns da.

Gibt es etwas, das ihr in eurem Leben verpasst habt und noch nachholen würdet, wenn es ginge?
Willi: Ich würde lernen Auto zu fahren. Myrtha: Man kann sich auch fragen, ob etwas besser geworden wäre, wenn man es anders gemacht hätte.

Worüber habt ihr euch irgendwann so richtig gefreut?
Willi: Als ich Myrtha in ihrem weissen Brautkleid sah. Sie war eine schöne Braut. Und dann als der erste Bub geboren wurde. Myrtha: Ich freute mich sehr, dass die Kinder und Enkel für Willi da waren, als ich lange im Spital lag und ich freue mich immer über unser jährliches Familientreffen.

Welche Eigenschaften schätzt ihr besonders am Ehepartner?
Willi: Dass Myrtha immer schon das Frühstück bereit hat, wenn ich aufstehe. Myrtha: Dass Willi trotz seines Augenleidens jeden Tag seinen Spaziergang macht.

Was würdet ihr mit einer Lottomillion machen?
Myrtha: Dann müssten wir zuerst anfangen Lotto zu spielen. Willi: Früher wären wir gerne in die Ferien gefahren. Heute geht dies gesundheitshalber nicht mehr.

Was ist euch wichtig hinsichtlich der nächsten Jahre?
Dass wir gesund und selbständig bleiben und noch ein paar gemeinsame Jährchen haben.

Freitag, 22.09.2017Schongau

Cycling Marathon in Schongau

Text und Bild: Andreas Walker

Am 16. September fand in Schongau der Cycling Marathon statt. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten 8 Stunden lang in die Pedalen.

Eigentlich hätte der Marathon im Freien stattfinden sollen. Doch das feuchte Wetter der vorhergehenden Tage brachte die Veranstalter, den Seilziehen-Club Schongau dazu, den Anlass in der Turnhalle durchzuführen. Der Marathon begann um 10 Uhr. Rund 50 Sportbegeisterte pedalten auf Indoorbikes unter der Anleitung der sog. «Presenter». Diese Instruktoren gaben mittels Musik die Trittfrequenz, die Fahrweise (Treten im Sitzen, Wiegetritt) und die relative Höhe des Widerstands vor. Nach einer Stunde gab es 10 Minuten Pause, danach wurde der Marathon wieder eine Stunde lang fortgesetzt. Unter diesem Rhythmus dauerte das Gesamtereignis bis 18 Uhr. Trotz dieser Vorgaben konnte jeder Fahrer und jede Fahrerin die tatsächliche Höhe des Widerstands selber wählen. Dieses Vorgehen ermöglicht, dass Personen mit unterschiedlichem Leistungsvermögen gemeinsam trainieren können. Der Cycling Marathon ist kein Rennen, bei dem am Schluss eine Rangliste aufgeführt wird. Vielmehr soll dieses Ereignis zum Fitness-Training animieren und den sportlichen Geist fördern. Dieser Marathon fand bereits das dritte Mal statt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Idee wurde von Erika und Erich Hansen initiiert.

Zum Abschluss des Tages fand noch ein Schüler-Seilziehen statt. Die Kinder kamen aus der Region und hatten den Plausch, ihre Kräfte am Seil zu Messen. Es gab vier Mannschaften die ein Turnier bestritten. Am Schluss folgte eine Siegerehrung und die «Seilzieher» in den Rängen 1, 2 und 3 bekamen je einen kleinen Pokal, was die Kinder riesig freute.

Freitag, 22.09.2017Gontenschwil

Nünü begeisterte Kids mit «7 kleine blaue Wunder»

Text und Bild: Jennifer Loosli

So erlebt man doch blaue Wunder gerne! Silvia und Stefan Roos Humbel spielen das süsse Stück «7 kleine blaue Wunder». Ein Theaterstück, das auch die Allerkleinsten in der Schulanlage Husmatt Gontenschwil begeisterte.

Wünsche sollen erfüllt werden – so auch der Wunsch von Nünü nach der Farbe Blau. Blau: Die Farbe der Weite, des Unbekannten. Eine Farbe die viele Künstler wie Yves Klein, Paul Klee oder Henri Matisse schon früher inspiriert hat und jetzt auch das Künstler Duo Silvia & Stefan Roos Humbel. 1995 gründeten sie als Wanderbühne das «Puppentheater Roosaroos». Die beiden geben Materialien Gesichter und erwecken sie somit zum Leben, erschaffen noch nie gesehene Welten und erzählen wunderbare Kindergeschichten.
Silvia und Stefan Roos Humbel spielen das süsse Stück «7 kleine blaue Wunder». Ein Theaterstück das auch die Allerkleinsten unter uns begeistert. Das Theater wurde von der Kultur- und Bibliothekkommission Gontenschwil, Frau Ursula Erismann und Frau Ursula Kaufmann, organisiert und ausgeführt. Das Theaterstück «7 kleine blaue Wunder» setzt sich intensiv mit der Farbe Blau und deren Wirkung und Bedeutung in Psychologie und Philosophie auseinander. Herr und Frau Braun spielen Blaulichtfussball, lassen Blaufontänen spritzen und bezwingen gemeinsam blaue Skizzenmonster – dies sind nur drei der kleinen blauen Wunder die Herr und Frau Braun mit Nünü erleben. Die Mundharmonika ist ein stetiger Begleiter des Theaterstückes, damit werden Gefühle, schöne aber auch brenzlige Situationen melodisch wiedergegeben. Während dem Stück wird nicht viel gesprochen, dafür mehr gesungen und musiziert. Das Stück ist die erste deutschschweizer Produktion für Publikum ab zwei Jahren, bietet demnach Spass und Spannung für die ganze Familie. Die Augen Ihrer Kinder werden glänzen wenn sie den kleinen Nünü sehen.

Montag, 11.09.2017Beinwil am See

Verleihung des Sommervogel-Preises

Text und Bild: Andreas Walker

Am 15. September wurde vom Landschaftsschutzverband Hallwilersee (LSVH) in Beinwil am See der Sommervogelpreis verliehen.

Der Sommervogelpreis wird seit 1999 vom LSVH vergeben. Das Preisgeld von 500 Franken wurde aus der Verleihung des Heimatschutzpreises eingesetzt und später vom Sponsoring, aktuell von der Hypothekarbank Lenzburg, zur Verfügung gestellt. Den Preis erhielten Daniel und Anja Huber–Stollberg am Vorderen Zihl 5 in Beinwil am See. Nach einer Ansprache von Eduard Schmid, Vorstandsmitglied im LSVH und verantwortlich für den Wettbewerb, wurde die Urkunde für den Sommervogelpreis an die Gewinner übergeben. Danach führten Daniel und Anja Stollberg durch ihren Garten mit Obstbäumen, Beerensträuchern und Gemüsen, die zu einem grossen Teil aus dem Sortiment von Pro Specie Rara bestehen. Der Garten liegt am Hang zum Homberg, wo sich die Natur direkt im Garten fortsetzt. Damit wachsen Kräuter und Blumen da, wo sie wirklich hingehören. Ebenso bilden eine Vielzahl von kleinen Tieren wie Spinnen, Wildbienen, Raupen, Schnecken und vieles mehr, eine natürliche Gemeinschaft. Nach dem Gartenrundgang wurden die Besucherinnen und Besucher zu einem Imbiss eingeladen und konnten den Abend in Ruhe ausklingen lassen. Bei dieser Preisverleihung war es das 4. Mal, dass der Preis am Ort der Preisträger vergeben wurde. Dabei wird nicht jedes Mal ein Garten prämiert. Es kann auch eine Studie zur Hallwilerseelandschaft oder ein naturnah gestalteter Bachlauf sein.

Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb können auf der Homepage des LSVH www.natur-im-seetal.ch gefunden werden.

Freitag, 22.09.2017Polizei

Sicher durch den Herbst

Bild: ZVG

Die ersten Nebelbänke sind da. Kürzere Tage und sinkende Temperaturen kündigen wie jedes Jahr die Herbstsaison an. Um Ärgernisse oder Schlimmeres zu vermeiden, machen wir Sie auf mögliche Gefahren aufmerksam.

Tipps für Autofahrer:
Im Oktober die Winterpneus mit mindestens 4 mm Restprofil montieren. Bei über fünfjährigen Pneus werden die Fahreigenschaften markant schlechter (Aushärtung der Gummimischung), über zehnjährige Pneus sollten nicht mehr montiert werden (unabhängig der Profiltiefe).

  • Funktionskontrolle der Beleuchtung
  • Frostsicheres Scheibenwischmittel auffüllen
  • Eiskratzer und Schneebesen mitführen
  • Mehr Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten
  • Vorsicht im Bereich von Fussgängerstreifen
  • Vorsicht beim Überholen
  • Tiere auf der Fahrbahn (Licht abblenden und hupen), riskante Ausweichmanöver vermeiden
  • Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen

Tipps für Velofahrer:
Tragen Sie helle Kleidung und einen Schutzhelm mit reflektierenden Elementen (Leuchtweste). Verwenden Sie hochwertige Beleuchtung (nicht blinkend), vorne weiss und hinten rot. Achten Sie darauf, dass Reflektoren am Fahrrad angebracht sind. Überprüfen Sie periodisch die Bremsen. Fahren Sie nie zu nahe an parkierten Autos vorbei und achten Sie auf den toten Winkel anderer Fahrzeuge. Kalkulieren Sie stets Fehler von anderen Verkehrsteilnehmer ein. Keines Falles den Vortritt erzwingen.

Tipps für Fussgänger:
Besonders gefährdet sind Kinder und Senioren. Machen Sie insbesondere Kinder auf die Risiken des Strassenverkehrs aufmerksam. Planen Sie allgemein genügend Zeit ein. Vor dem Überqueren der Strasse klare Absichten zeigen und den Blickkontakt mit dem Fahrzeuglenker suchen.

Fussgänger haben nicht das Recht, die Strasse zu überqueren, wenn Fahrzeuge so nahe sind, dass sie nicht mehr anhalten können.

Den Fussgängerstreifen erst betreten, wenn das Fahrzeug anhält. Bei Fussgängerstreifen mit Insel gilt jede Hälfe als unabhängiger Fussgängerstreifen. Seien Sie vorsichtig, Fahrzeuge kommen aus verschiedenen Richtungen.

Kommen Sie sicher durch den Herbst.
Ihre Regionalpolizei


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg
Freitag, 22.09.2017Schwiizerdüütsch

... es herbschtelet

Herbscht
Der Begriff Herbst hat seinen Ursprung in der Zeit der Ernte und wird mit dem indogermanischen Wort «sker», das für schneiden steht, erklärt. In allen Überlieferungen wird der Herbst als die Zeit der Früchte, die Zeit des Pflückens, einfach als die Erntezeit beschrieben. Ein wenig um die Ecke gedacht, wenn es «herbschtelet», schneidet man überall im Garten, die Büsche werden zurückgeschnitten, das Gemüse im Garten wird abgeschnitten und der Rasen vor dem Winter noch einmal kurzgeschnitten. Der Herbst, die Zeit des Schneidens eben.

Autwiibersummer
Diese herrlichen Herbsttage im Oktober bis Anfang November, wenn die Sonne ihr goldenes Licht auf die buntgefärbten Laubwälder scheinen lässt, dann hört man öfters den Ausdruck: Altweibersommer, hier bei uns «Autwiibersummer» ausgesprochen. Es gibt zwar verschiedene Interpretationen dazu, vom alten und zahnlos gewordenem Sommer, bis hin zu den fliegenden Gespinstfäden, welche an die Haare alter Frauen erinnern. Für mich hat der schöne Ausdruck nichts mit alten Weibern zu tun, denn «weiben» ist ein altdeutscher Ausdruck für das Weben und die Spinnweben, diese feinen Häärchen die beim spinnen und weben durch die Luft schweben und überall hängen bleiben. Diese vermitteln schon eher das richtige Bild vom «Aut-
wiibersummer». Wenn an einem schönen Herbsttag ein laues Lüftchen weht und viele kleine und junge Spinnen an ihren Spinnfäden durch die Luft fliegen und kaum gelandet «zännt’ume» neue Netzte spinnen. In der Morgensonne glitzern die Tau benetzten Spinnweben um die Wette und das ist ganz typisch im alten (späten) Sommer, im «Autwiibersummer».

Wermisell
In Milch gekochte und pürierte Maroni (Esskastanien), vermischt mit Butter, Zucker und etwas Kirsch, die ganze Masse wird durch die Vermicellespresse gedrückt und dadurch enstehen die ca. 15 cm langen Vermicelleswürmer, dazu Meringues und etwas Schlagrahm und fertig ist das so typische Herbstdessert, wer liebt es nicht? «Vermicelli», das italienische Würmchen, ist der Namensgeber, «Würmlisell ebe». Da gefällt mir die italienische Variante doch viel besser.

Der Näbu
Das lateinische «nebula», was soviel wie Dunst, Nebel, Wolke bedeutet ist der etwas unspäktakuläre Ursprung des Wortes. Viel interessanter ist aber, was denn eigentlich Nebel ist: Erst bei einer Sichtweite von weniger als einem Kilometer wird von Nebel gesprochen. Sichtweiten von einem bis etwa vier Kilometern gelten als Dunst. Bei einer Sichtweite von 500 bis 1000 Metern spricht man von einem leichten, bei 200 bis 500 Metern von einem mässigen und bei unter 200 Metern von einem starken Nebel. Von Laien wird dabei meistens nur eine Sichtweite von unter 300 Metern auch als Nebel wahrgenommen.

Herbscht, die wunderschöni Ziit, wenn’mer i d’Schwümm goht und mer cha ändlech wider wiud go Ässe, nei, go Wiud ässe natürlech.

De Suuser, das isch abg’leitet vom säuseln, liislig ruusche, zart raschle, wells e so tönt wenn’mer am Suuser loset und wenn’mer z’vill vo dem liislige Ruusche trinkt, de isch’mer angesäuselt, de raschlet mer ganz zart …
Freitag, 22.09.2017Schongau

Fenster Stutz: Interessanter Tag der offenen Tür

Text und Bild: Thomas Moor

Beim Fensterbau hat die Schongauer Firma Fenster Stutz den Durchblick. Und das bereits seit 60 Jahren und in zweiter Generation. Zum runden Jubiläum lud das Traditionsunternehmen zu einem Tag der offenen Tür, wo man einen interessanten Einblick in die Fensterproduktion erhielt.

Es ist ja nicht alltäglich, dass man einen Einblick in eine Fensterproduktion erhält. Entsprechend gross war denn auch das Interesse, als das Traditionsunternehmen Fenster Stutz im Rahmen des 60-Jahr-Jubiläums zum Tag der offenen Tür einlud. Über die Entstehung und die Entwicklung der Fensterbaufirma erhielten die Besuchern im Eingangsbereich mit diversen Tafeln interessante Informationen. Dort war zu erfahren, dass die Fensterwerkstatt bereits im Jahre 1813 durch Fridolin Stutz gegründet wurde. Nostalgie, an welche sich die heutigen Inhaber natürlich gerne erinnern. Einen gewaltigen Zeitsprung erlebten die Besucher dann aber beim Betreten der Produktionshalle, wo man einen Einblick in die Herstellung der verschiedenen Fenstertypen mittels moderner Maschinen erhielt. Auf grosses Interesse stiess auch die Haustüre mit dem Venenscanner als neues Öffnungssystem. Auch Sicherheitssysteme für das ganze Haus gehören zum breiten Angebot, welches mit Insektenschutz, Innenbeschattungen, Fensterläden aus Holz und Alu oder Sichtschutzglas komplettiert wird. Nicht zu vergessen der Service- und Reparaturbereich, wo die Stutz Fenster eine kompetente Ansprechpartnerin ist.

FreiReinachtag, 22.09.2017

NLA-Topteams zeigten enges Match in Reinach

Text und Bild: Eing.

250 Zuschauer liessen sich am Sonntag, 17. September das NLA-Freundschaftsspiel zwischen dem letztjährigen Schweizermeister Volley Amriswil und Volley Luzern nicht entgehen. Die beiden Topteams schenkten sich nichts und zeigten ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Vor dem Match durfte der regionale Nachwuchs die Volleycracks hautnah bei einem Exklusivtraining erleben.

Bereits zum zweiten Mal organisierte der Wynentaler Verein SV Volley Wyna einen grossen Volleyballevent für Jung und Alt, um auf den bevorstehenden Saisonstart einzustimmen. Bereits am Morgen um 10.30 Uhr stand mit dem Kids-Volleytraining der erste Höhepunkt auf dem Programm. Insgesamt 45 Nachwuchsvolleyballerinnen und -volleyballer zwischen 6 und 15 Jahren nutzten die exklusive Möglichkeit, mit den Volleyballcracks vom NLA-Team Volley Luzern zu trainieren und die Spieler hautnah zu erleben. Nebst dem einen oder anderen hilfreichen Tipp in Sachen Technik und Spiel wurden auch zahlreiche Erinnerungsbilder mit den NLA-Stars geknipst.

Lauter kleine Volvo-Picassos
Am Mittag wechselten die Kids dann den Ball mit einem Pinsel und durften beim Kids-Event ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Über 25 kleine Künstler verwandelten den Volvo von Hauptsponsor Fischer Automobile AG in ein buntes Kunstwerk und verewigten sich mit ihren Handabdrücken auf dem Gefährt. Über einen unbemalten, nigelnagelneuen Volvo darf sich Wettbewerbsgewinner Fabian Infanger für ein Wochenende freuen. Er schätzte das Gewicht der 14 Luzerner NLA-Spieler mit 1213 Kilogramm auf den Punkt genau und holte sich so den ersten Preis.

Enges Kopf-an-Kopf-Rennen beim Topmatch

Um 15 Uhr begann mit dem NLA-Freundschaftsspiel zwischen Volley Amriswil und Volley Luzern der eigentliche Höhepunkt des Events. Obwohl Amriswil das Testspiel schliesslich mit 3:2 knapp für sich entscheiden konnte, standen die Luzerner dem amtierenden Schweizermeister und Cupsieger ihn nichts nach und konnten sehr gut mithalten. So holten sich die Thurgauer zwar den ersten, vierten und knapp den fünften Satz, doch die Luzerner konnten sowohl Satz zwei und drei auf ihrem Konto verzeichnen. Zur Freude der 250 Zuschauer zeigten die zwei Topteams einen «Fünfsätzer», der bis zum Schluss spannend blieb und unterhaltsam von Speaker Fabian Schönenberg kommentiert wurde. Nebst dem sportlichen Angebot sorgte der SV Volley Wyna natürlich auch für das leibliche Wohl mit den berühmten Vereins-Hot-Dogs, Grillwürsten und leckerem Kuchen. Ein gelungener Einstieg auf den Saisonstart im Oktober.

Donnerstag, 22.09.2017Seengen

Gemeinsam gruseln und Party feiern

Text: Eing., Bild: Pixelio

Politische Jugendarbeit und kirchliche Jugendarbeit spannen zusammen und planen eine Party für die Jugendlichen.

Am 3. November 2017 wirds gruselig im Pfarrhauskeller: die Jugendarbeit Seengen, vertreten durch Sabrina Leber und die reformierte Kirche, vertreten durch Jugendpfarrerin Sandra Karth, veranstalten eine Halloweenparty. Eingeladen sind zum Startevent der Jugendarbeit alle Jugendlichen ab der 6. Klasse. Die Party beginnt um 19.30 Uhr im Pfarrhauskeller des Pfarrhauses Seengen und dauert bis 23.00 Uhr. Alkoholfreie Cocktails geniessen, sich bei einem Hot Dog stärken, zu lässiger Musik von DJ Olivéro tanzen oder sich beim Gruselparcours so richtig gruseln – das alles ist möglich.

Für Eltern und Interessierte stehen die Verantwortlichen der Jugendkommission Seengen für die Jugendarbeit der politischen Gemeinde und der Kirche für Gespräche bereit. Dazu wird ein wärmender Punsch am Feuer offeriert.

Wir freuen uns über viele Jugendliche, die Lust haben zu feiern und über interessierte Eltern, die mehr über die Jugendarbeit erfahren möchten.

Ein Projekt der Jugendkommission mit Unterstützung durch das BKS

FreiReinachtag, 22.09.2017

«Eröffnungssause»: Die City Bar ist wunderbar

Text und Bild: Thomas Moor

Gastro-Lokalitäten, welche in der Öffentlichkeit einen Wow-Effekt hervorrufen, gibt es ja nicht gerade wie Sand am Meer. Eine, die aber in diese Kategorie gehört, ist die City Bar in Reinach. Seit 2. Mai empfängt dort Carmen Hochsprung die Gäste, Mitte September war die offizielle «Eröffnungssause».

Ehemalige City-Kunden werden die neue Lokalität nicht wiedererkennen. «Im Zuge des Umbaus hat eine komplette Entkernung stattgefunden und neue Stellwände wurden eingezogen», wie Carmen Hochsprung auf die bewegte Zeit zurückblickt. Vor allem hat aber überall der gute Geschmack Einzug gehalten. Die Bar mit den insgesamt 62 Plätzen wurde ein aufgeweichter 70er-Jahre-Stil mit ganz vielen netten Details und Hinguckern verpasst, zu welchen auch eine Musikbox gehört. Neben verschiedenen Drinks steht für die Gäste ein schönes und gepflegtes Weinangebot bereit. Im Fumoir, das mit einer Glaswand abgetrennt und identisch geschmackvoll eingerichet ist, will Carmen Hochsprung die Cigarren- und Whiskykultur vermitteln. Die innovative Gastgeberin wartet mit einem kleinen und feinen Barfoodangebot auf. Hoch im Kurs sind bei den Gästen auch die superleckeren und selbstgemachten Kartoffelchips. Verschiedene Aktivitäten sollen den Barbesuch zudem zusätzlich zu einem Erlebnis machen. So zum Beispiel der Mädelsabend am Mittwoch mit Spezial-Drinks, zu welchem auch die Männer herzlich willkommen sind. So oder so ist die City-Bar mehr als nur einen Besuch wert.

Freitag, 22.09.2017Boniswil

Spaghetti-Plausch und Theaterkrimi waren köstlich

Text und Bild: Thomas Moor

Zum Hauptgang Spaghetti, zum Dessert Kuchen und als Sahnehäubchen ein unterhaltsames Theater. Bitteschön, es ist angerichtet! Wenn die Musikgesellschaft Boniswil und die Theatergruppe in den Saalbau einladen, gibt es vielfältige Kost für Magen, Auge und Ohr.

Und einmal mehr wurde mit der grossen Kelle angerichtet. Nicht nur kulinarisch, sondern auch schauspielerisch. Spaghetti wahlweise mit Sauce Bolognese oder Carbonara gab es à discrétion. Ein grüner Salat wartete als Vorspeise und mit einem Auge hatten die meisten der Besucher auch das herrliche Kuchenbuffet mit seiner ganzen süssen Vielfalt auf dem Radar. Dem Kommissar Zufall wird bei diesem Anlass gar nichts überlassen.
Während für den Spaghettiplausch in der Küche, im Service und am Buffet vorwiegend die Männer das Zepter in der Hand hatten, sorgte «Katharina die Kühne» für Action auf der Bühne. «Katharina die Kühne» war nämlich der Titel der Kriminalkomödie in drei Akten, bei welchem die siebenköpfige Theatergruppe unter der Regie von Georg Bussmann kräftig auf den Putz haute, zur Höchstform auflief und dem Publikum Theaterkost vom Feinsten servierte. Herrlich, wie die Putzfrau Katharina Pfister (Lore Siegrist) dem Polizei-Hauptmann Koller (Heiri Dössegger) bei der Aufkärung eines Mordes immer wieder auf den Wecker ging, indem sie die Ermittlungen und Befragungen kurzerhand selber an die Hand nahm. Es war sowieso eine verzwickte Situation, galt es doch einen Mord aufzuklären, bei welchem die Leiche plötzlich fehlte. Und wie sich am Schluss herausstellte, war der Mörder in diesem Fall nicht der Gärtner (den gab es gar nicht) sondern der Buchhalter. Die Zuschauer kamen einmal mehr in den Genuss eines unterhaltsamen Theaters, bei welchem nicht nur die «alte» Boniswiler Theatergarde, sondern auch der «Nachwuchs» brillierte.

Freitag, 22.09.2017Leutwil

Aufruf der Landfrauen Leutwil

Text und Bild: eing.

In diesem Jahr möchten die Landfrauen wieder einmal die Leutwiler Bevölkerung Aufrufen ein Adventsfenster zu machen. Auch wenn es etwas Mühe kostet, so ist es doch immer wieder schön, dies mit einem Besuch oder auch nur einem Spaziergang zu verbinden.

Bitte melden sie sich bei Rosmarie Bolliger, Tel. 062 777 23 89, so bald als möglich, damit sie das Datum aussuchen können.

Mittwoch, 20.09.2017Beinwil am See

Als man sich auf dem Sand noch «selber versorgte»

Text und Bild: Peter Eichenberger

Wie in den vergangenen Jahren führte der Ortsbürgerverein Beinwil am See auch in diesem Jahr einen Dorfumgang durch. Am Bettagsamstag versammelte sich eine grosse Anzahl Leute beim «Alten Löwen», an der Kreuzung Feld- und Sandstrasse, zum zweiten Teil des Dorfumganges im Gebiet Sandstrasse. Unter den Teilnehmern waren auch der Gemeindeammann Peter Lenzin und die Gemeinderätin Jacqueline Widmer.

Ursus Merz war erstaunt über die vielen Interessierten, die bei einigermassen schönem Wetter den Weg zum Oberhof fanden. Gleich zum Beginn dieser Führung wusste Ursus Merz Interessantes zu den ersten Häusern. Wer die frühere Verbindungsstrasse von Mosen nach Beinwil benützte, wurde im Zollhaus, gegenüber dem «Alten Löwen», abgefangen und musste für bestimmte Waren ein Zollgeld bezahlen. Beide markanten Häuser, das «Zollhaus» und der «Alte Löwen» sind bis heute in einem guten Zustand.

Weiter auf der Sandstrasse stehen die Häuser fast wie zur Berner Herrschaft. Bei der Kreuzung Hofmattstrasse/Sandstrasse stehen ebenfalls noch die alten Häuser. Ursus Merz erzählte vom früheren Schlittelweg. Dieser begann in der Hofmatt, von den «Böjuer» wird diese Strasse «Vedokter» genannt und führte über das Bahngeleis und die Hauptstrasse ins Gässli und weiter unter dem einstigen Bauernhof «Rank-Amme» in die Rankstrasse. Vorbei am «Stampfihüssli» in die Seestrasse und beim Dampfersteg auf den zugefrorenen See.

Bis vor wenigen Jahren gab es an der Sandstrasse noch diverse Geschäfte. So zum Beispiel die Sattlerei Merz oder die legendäre «Sandmetzg». Beim Umbau der Sandmetzg achtete der Besitzer darauf, dass die Aussenfassade im Originalzustand blieb. Gegenüber der Metzgerei gab es ein Kolonialwaren-Laden. Dieser Lebensmittelladen wurde von Alice und Emil Gloor-Köhli geführt. Im Buch «Vergangen und fast vergessen» kann interessantes über dieses Lädeli nachgelesen werden.

Wie in den vergangenen Jahren zeigte Ursus Merz den Teilnehmer auch Fotos zu den jeweiligen Häusern und ihren Bewohner. Weiter ging der Dorfumgang in Richtung Süden. Es ist erstaunlich wieviel Ursus Merz über dieses Gebiet in Erfahrung bringen konnte. Auf die Frage wie er diesen Dorf umgang plante, meinte er: «Ich wende etwa 60 bis 80 Stunden auf, damit ich den Leuten etwas Gescheites erzählen kann»! Dass dies stimmt, zeigt auch, dass es jedes Jahr mehr Teilnehmer an diesem traditionellen Dorfumgang gibt. Beim Bauernhof von Urs und Esther Weber wurde die illustre Gesellschaft vom Vorstand des Ortsbürgervereins mit Bratwürsten vom Grill bewirtet.

Mittwoch, 20.09.2017Seengen

Remunds Kürbisse lockten wieder viele Besucher an

Text und Bild: Peter Siegrist

Bühne frei für Speise- und Zierkürbisse hiess es bei der Familie von Ueli und Astrid Remund auf ihrem Hof beim Brestenberg. Die zusätzlichen Aussteller und das Helferteam verleihen dem Hoffest mit ihrem Engagement jeweils eine spezielle Note und eine Charmen, der immer wieder beeindruckt.

Zum siebten Mal haben Astrid und Ueli Remund zum Kürbisfest auf ihrem Hof in Seengen eingeladen. Wenn Kürbisse so schön orange leuchten, wie an diesem Hofmarkt, dann ist das ein untrügliches Zeichen, dass der Herbst nah ist. Remunds kultivieren rund 30 Sorten Speisekürbisse. Von 200 Gramm bis zu 20 Kilogramm schwer sind die einzelnen Exemplare. Dazu gesellen sich noch unzählige Zierkürbisse, welche nicht essbar, aber dafür gut geeignet für Herbstdekorationen sind. Auch mit einer grossen Auswahl an Hofprodukten, wie Früchte, Gemüse, Sirup, Konfi, Buurebrot und vielem anderem mehr konnte man sich eindecken. Zum Hoffest gehören jeweils auch die verschiedenen Attraktionen für die kleinen Besucher. Nicht zu vergessen die Festwirtschaft, wo die feine Kürbissuppe und die Grilladen reissenden Absatz finden.

Montag, 18.09.2017Reinach

16. Bücher-Café in Pfeffikon am Samstag, 21. Oktober

Text und Bild: Eing.

Das Pfeffiker Bücher-Café, welches jeweils im Frühling und im Herbst angeboten wird, hat sich seinen festen Platz im Veranstaltungskalender vieler Oberwynentaler und Michelsämter gesichert. Nicht nur bei Bücherfreunden. Das Konzept ist einfach: Lesefreudige können am Vormittag ihre nicht mehr benötigten Bücher bringen und am Nachmittag bei Kuchen und Kaffee neue Literatur zu einem minimalen Preis erwerben.

Haben Sie Bücher oder Hör-CDs in gutem Zustand, die sie nicht mehr brauchen? Dann bringen Sie diese am Vormittag zwischen 10.00 und 11.30 Uhr bei der Mehrzweckhalle in Pfeffikon vorbei. Musik-CDs, Silva- und Mondobücher sowie Lexiken nehmen wir leider nicht mehr entgegen, da für diese keine Nachfrage besteht.

Am Nachmittag von 13.30 bis 16.00 Uhr haben Sie dann Gelegenheit, nach Herzenslust im grossen Second-Hand-Bücherangebot zu schmökern und dabei Romane, Krimis, Sach- und Jugendbücher zu erwerben. Für nur einen Franken pro Buch können sich alle Leseratten mit einem Wintervorrat an Lektüre eindecken. Das Angebot ist riesig und bestimmt ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Zum anschliessenden Verweilen und geselligem Beisammensein verwöhnen wir Sie gerne in unserer kleinen Kaffeestube. Viele gluschtige, selbstgebackene Kuchen und Torten warten darauf, probiert zu werden und eine feine Tasse Kaffee rundet Ihren Besuch bei uns im Bücher-Café ab.

Nebst dem Büchercafé findet zum dritten Mal ein kleiner Regiomarkt statt. Angeboten werden verschiedene landwirtschaftliche Produkte aus der Region wie z.B. Feines aus Schafsmilch, Verschiedenes aus dem Bauerngarten, Honig von fleissigen Stierenberger-Bienen und vieles mehr. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt der Angebote.

Der Reinerlös des Pfeffiker Bücher-Cafés dient wie immer einem guten Zweck. Dieses Jahr darf sich die Sterbebegleitung/der Besuchsdienst Michelsamt auf einen «Zustupf» in die Kasse freuen.

Schauen Sie vorbei, es lohnt sich bestimmt. Wir freuen uns auf Sie.

Montag, 18.09.2017Zetzwil

FTV Zetzwil auf Vereinsreise

Text und Bild: Eing.

Den Frauenturnverein Zetzwil führte die diesjährige Vereinsreise für drei Tage ins Wallis. Mit dem Car ging die Reise am Freitagmorgen früh los. Nach einem Kaffeehalt in Murten wurden die 22 Turnerinnen in der Ölmühle in Sévery, in die einzelnen Schritte der traditionellen Herstellung von Nussöl eingeführt. Im kleinen Lädeli wurde anschliessend ein Aperitif serviert und wer wollte, konnte sich mit Backmischungen, Dippsaucen und Ölen eindecken

Auf der Route Corniche ging die Fahrt weiter durch die Weinberge am Genfersee und die wunderschönen Ortschaften Epesses – Chexbres – St. Saphorin und Vevey bis nach Sion. Dort angekommen, genoss man nach dem Zimmerbezug noch etwas den warmen Sommernachmittag im schönen Altstädtchen, bevor die Frauen in die Rebberge oberhalb von Sion chauffiert wurden. In der Domaine Charles Bonvin genossen die Turnerinnen bei fantastischer Aussicht auf einem Adlerhorst eine Weindegustation und anschliessend ein feines Raclette à discrétion.

Der zweite Tag führte nach Le Châtelard. Dort brachten drei verschiedene Schienenbahnen die Frauen auf die Höhe von 1970 Metern über Meer zum Stausee Lac D’Emosson. Ein Wermutstropfen war das trübe und regnerische Wetter, womit die fantastischen Aussichten leider verwehrt geblieben sind. Die vorgesehenen Aktivitäten mussten deshalb abgeändert werden und so machte sich die ganze Frauengruppe zu Fuss auf den Weg Richtung Cabane du Vieux-Emosson. Nach einem ersten, etwas flacheren Streckenteil wurden einige Frauen von der Wirtin mit dem Auto zur Cabane befördert. Mittlerweile hatte es draussen angefangen zu schneien, aber der guten Stimmung brachte auch dies keinen Abbruch und als Ruth Hunziker ihr Örgeli zur Hand nahm, wurde mitgesungen und mitgeschaukelt und dem schlechten Wetter getrotzt. Das Nachtessen genoss die Frauenschar im Hotel, bevor zu Fuss noch etwas durch die Stadt geschlendert wurde. Einige machten sogar noch einen Marsch aufs schön beleuchtete Château de Valère.

Am Sonntag besuchten die Frauen in St. Léonard den grössten natürlichen unterirdischen See in Europa. Ein Führer ruderte durch die Gewölbe der Grotte und erzählte etwas über die Geschichte des Sees. Anschliessend ging die Fahrt weiter via Aigle – Col des Mosses ins schöne Städtchen Gruyère. Via Autobahn ging die Heimreise zügig voran und so erreichte eine zufriedene Frauenschar mit vielen schönen Eindrücken und lustiger gemeinsam verbrachter Zeit Zetzwil. Der Organisatorin, Claudia Walz, sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich gedankt.

Montag, 18.09.2017Reinach

La Dolce Vita Alzbach: Da werden Gaumenfreuden wach

Text und Bild: Tomas Moor

Die italienische Küche bietet mit ihrer Vielfalt genussvolle Gaumenfreuden. Und diese kann man nicht nur bei unseren südlichen Nachbarn geniessen, sondern auch hier in unseren Breitengraden. Zum Beispiel im La Dolce Vita Alzbach, an der Alzbachstrasse 10 in Reinach.

Pasta, Pizza, Fisch, Fleisch, Antipasti und vieles andere mehr: Einfach lecker, was die italienische Küche alles zu bieten hat. Und wenn es dann noch von Köchen zubereitet wird, deren Liebe durch den Magen geht, steht einem kulinarischen Höhenflug und einem himmlischen Genuss eigentlich nichts mehr im Weg.
Zwar macht sich der Sommer langsam aber sicher daran, sein Feld zu räumen, nicht aber Pino Urso, Jesus Lopez und das La-Dolce-Vita-Team, welche die Gäste in ihrem Restaurant auch in der bevorstehenden kühleren Jahreszeit gerne mit südländischen Köstlichkeiten verwöhnt. Aus diesem Grund tanken die beiden Gastgeber noch bis am 15. Oktober neue Kräfte. Danach geht es wieder mit Elan ans Werk – zusammen mit der typisch italienischen Gastfreundschaft und einer Speisekarte, die weit mehr als nur kulinarische Genüsse aus «Viva Italia» zu bieten hat. Akzente werden nämlich auch mit Spezialitäten aus Spanien und der Schweiz gesetzt. Ein Traum sind zum Beispiel die verschiedenen Gerichte, welche die Liebhaber von Wildspezialitäten immer wieder ins Schwärmen bringen. Das Wild schafft es im La Dolce Vita Alzbach sogar auf eine spezielle Herbstpizza, die mit Wildschweingeschnetzeltem und Steinpilzen aufwartet. Das La Dolce Vita Alzbach ist auch bekannt für seine abwechslungsreichen Tagesmenüs. Nicht zu vergessen die hausgemachten Gelati, die das Sahnehäubchen eines jeden Besuchs im Reinacher Gastrobetrieb sind.

Montag, 18.09.2017Schongau

Wie unterstütze ich mein Kind beim Üben?

Text und Bild: Eing.

Das Erlernen eines Instrumentes ist ein langer und zeitaufwändiger Weg. Wer nicht bereit ist, täglich zu üben, verliert schnell Freude und Motivation. Für all jene, die sich aber auf diesen Weg einlassen, winken als Lohn Glück und Zufriedenheit – manchmal ein Leben lang.

Hier ein paar Tipps zum Üben:

  • Legen Sie die Übezeit zusammen mit Ihrem Kind fest. Erstellen Sie einen Tagesplan, der den Tagesablauf der ganzen Familie mit berücksichtigt. Das Kind sollte in Ruhe, ohne Störung durch Radio oder Fernsehen, wenn möglich immer am gleichen Ort üben können.
  • Tägliches Üben ist wichtig, gerade auch über das Wochenende. Regelmässige Abwesenheit über das ganze Wochenende bedeutet einen massiven Unterbruch und hemmt den Fortschritt.
  • Unterstützen Sie Ihr Kind beim Einhalten der Übungszeit, aber ohne ständige Ermahnungen. Lob ist der grösste Ansporn zum Üben!
  • Versuchen Sie Ihrem Kind klar zu machen, dass auch bei der besten Lehrperson Fortschritte nur bei täglichem Üben erreicht werden.
  • Bei jungen Schülern und Schülerinnen ist es von Vorteil, wenn sich zeitweise jemand beim Üben dazusetzt, bei kleinen Fortschritten lobt oder Hilfestellungen gibt. Der wiederholte Besuch einer Unterrichtslektion ist wichtig, um Einblicke in die Arbeitsweise der Lehrperson zu bekommen und sich über Übetechniken zu informieren.
  • Motivieren, loben, aufmuntern, Interesse und Freude zeigen, gehört zu jedem Alter.
  • Unterstützen Sie gemeinsames Musizieren, das Mitspielen in Ensembles und Orchestern, Kammermusik, ganz besonders auch in der Familie.
  • Geben Sie Ihrem Kind Vorbilder: grössere Kinder, die das gleiche Instrument spielen, faszinierende Musikerinnen und Musiker, die es im Konzert erleben kann. Besuchen Sie Musikschulkonzerte.
  • Rechnen Sie mit Krisen, aber geben Sie nicht gleich auf. Eigentliche Fortschrittssprünge lösen sich ab mit stagnierenden Phasen. Auch Motivation und Freude sind nicht immer gleich gross. Besonders wertvoll ist es, wenn ein Kind in diesem Auf und Ab jemanden hat, der es begleitet, der auch mal durchträgt und aushält, und der sich mitfreut.

Montag, 18.09.2017Dürrenäsch

Waldrundgang in Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

Am Nachmittag des 9. Septembers fand in Dürrenäsch turnusgemäss alle 4 Jahre ein Waldrundgang statt, zu dem die Gemeinde Dürrenäsch und die Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon eingeladen hatte. Trotz trüben Wetters erschienen zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Zu Beginn wurden die Anwesenden vom Gemeinderat von Dürrenäsch, Werner Schlapbach, begrüsst. Danach wurden drei Gruppen gebildet, die verschiedene Stationen besuchten, an welchen jeweils interessante Informationen über den Wald und seine Lebewesen zu hören waren. Etwa über die Geburtshelferkröte, deren Bestand in der Schweiz stark gefährdet ist, diverse Vogelarten oder die Beschaffenheit des Bodens. Ausführlich wurde der Zustand des Waldbodens mit dem momentanen Zustand des Waldes in Verbindung gebracht. Da man Rottannen als Bauholz verwendet, wurden diese in den letzten über 100 Jahren überall angepflanzt und verdrängten damit andere Baumarten. Weil die Rottanne mit ihren Wurzeln an der Oberfläche bleibt, sind die Nährstoffe im oberen Teil des Bodens zurückgegangen. Auffällig ist auch, dass bei starken Stürmen jeweils viele Rottannen dem Wind zum Opfer fallen. Obwohl das Problem erkannt wurde, wird es lange Jahre dauern, bis sich andere Baumarten ihren Lebensraum wieder zurückerobert haben.

Zum Schluss erläuterte der Förster, Marcel Hablützel, warum es eben sehr wichtig ist, dass der Mensch Sorge trägt zum Wald. Während Generationen konnte die Gesellschaft vom Wald und den Erlösen aus dem Wald leben. Der Preiszerfall beim Holz, Witterungsextreme und neu auftretende Baumerkrankungen setzen jedoch dem Wald sehr stark zu. Deshalb wurde die Volksinitiative «JA! für euse Wald» lanciert. Diese Volksinitiative will das aargauische Waldgesetz ändern, indem der Kanton dazu verpflichtet wird, jährlich 25 Franken pro Kantonseinwohner in den Wald zu investieren. Dadurch würden die Beiträge, die der Aargau an die Waldpflege zahlt, jährlich von 5 Millionen auf 16 Millionen Franken ansteigen. Dieses Geld soll in «zweckgebundene Leistungen» investiert werden. Will heissen: naturschutzbedingte Nutzungsverzichte oder Pflegemassnahmen, die nachhaltige Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit für die Jungwaldpflege und Pflegemassnahmen im Schutzwald. Auch Leistungen zugunsten der Erholung der Bevölkerung sollen finanziell abgegolten werden. Am Schluss des Rundganges wurde ein Grosshacker mit Spalter demonstriert. Diese Maschine verarbeitet Holz, das nicht für die Herstellung von Brettern geeignet ist, zu Hackschnitzel, welche bei grossen Wärmeverbünden in Heizenergie umgewandelt wird. Ist ein Baumstamm zu dick, wird er zuerst gespalten. Pünktlich mit dem einsetzenden Regen konnten sich die Anwesenden im Festzelt bei der Waldhütte vor der Nässe in Sicherheit bringen, nachdem ihnen zuvor am Grill eine Bratwurst mit Brot und ein Getränk offeriert worden war.

Montag, 18.09.2017Reinach

Gebietsübergreifender Zivilschutz-WK

Text und Bild: Eing.

Bekanntlich fusionieren die Zivilschutzorganisationen aargauSüd und Wynental per Anfang 2018 zu einer Einheit. Doch bereits jetzt wurde die Zusammenarbeit über die bald der Vergangenheit angehörenden Verbandsgrenzen hinweg geprobt, in einem WK mit dem sinnigen Titel «Melange».

Das Übungsszenario für das Führungsunterstützungspersonal sah ein schweres Erdbeben mit Epizentrum in Oberkulm vor, welches jedoch auch das Gontenschwiler Industriegebiet sowie die Stiftung Schürmatt in Zetzwil schwer in Mitleidenschaft gezogen hatte. Wenn auch das Wynental nicht zu den besonders gefährdeten Erdbebengebieten gehört, bot das Übungsszenario doch eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen den bald zusammengehörenden Zivilschutzorganisationen zu trainieren.
Da ein Ziel das Kennenlernen und die Zusammenarbeit innerhalb der ab 2018 operativen neuen ZSO aargauSüd (mit Gebiet von Menziken bis Gränichen) war, wurden Führungsunterstützungs-Einheiten der ZSO Wynental im Reinacher Kommandoposten Meyermatt eingesetzt, während ihre Pendants der ZSO aargauSüd den KP Juch in Unterkulm kennenlernten. Zusätzlich waren Erkundungstrupps in den Schadengebieten in Gontenschwil, Oberkulm und Zetzwil im Einsatz. Nicht als Teil der Übung, aber bereits gemeinsam, sichtete, erfasste und katalogisierte der Kulturgüterschutz als Pilotprojekt in der katholischen Kirche Menziken wertvolle Reliquien.
Die Angehörigen der drei Unterstützungszüge der bisherigen ZSO aargauSüd wurden an verschiedenen Tagen per Alarm aufgeboten, um unter realistischen Bedingungen einen nächtlichen Gebäudeeinsturz mit Personenbergungen zu meistern. Die Arbeitsplätze auf dem Areal der Aluminium Extrusion AG, je in Reinach und Menziken, sowie dem Chrosiplatz in Beinwil am See wurden auch dazu genutzt, den Umgang mit schwerem Gerät an realen Objekten zu trainieren, welche in letzter Konsequenz dann auch rückgebaut wurden.
Eine Parforceleistung erbrachte die Logistik und insbesondere deren Fahrer, welche unentwegt und bis spätnachts die Zivilschutz-Angehörigen zwischen Gemeinden, Arbeitsplätzen und den Zivilschutzanlagen hin und her transportierten. Ebenso verstand es die Küchenmannschaft, eine Hundertschaft an hungrigen Mäulern bestens zu verpflegen.
Des Weiteren wurden turnusgemäss die periodischen Schutzraumkontrollen, hauptsächlich in den Gemeinden Burg und Menziken, durchgeführt. Gruppen der Betreuereinheiten waren in den Altersheimen Dankensberg und Falkenstein sowie in der Lebenshilfe Reinach im Einsatz.

Montag, 18.09.2017Seengen

Reisen und Ferien: Gut, gibts Burgturm Reisen AG

Text und Bild: Thomas Moor

Mit Elan ist man bei der Burgturm Reisen AG Seengen ins 10. Betriebsjahr gestartet. Für Inhaber Roland Frey trotz florierendem Geschäftsgang kein Grund, abzuheben. Ganz im Gegensatz zu seiner Kundschaft: Diese hebt mit dem Seenger Reiseanbieter immer wieder gerne ab. Mit gutem Grund.

Im multimedialen Zeitalter, wo Ferien per Tastendruck gebucht werden können und die Last-Minute-Angebote im Minutentakt auf dem Computer erscheinen, scheint die Luft für Reisebüros dünn geworden zu sein. Stimmt nicht! Jedenfalls nicht für die Burgturm Reisen AG. «Weil Leute zu uns kommen, welche auf eine gute und umfassende Beratung setzen», wie Roland Frey sagt. Discountangebote sucht man bei ihm vergebens. Viel mehr sind es die individuellen und massgeschneiderten Ferien- und Reiseangebote, mit welchen er bei seiner Kundschaft punktet. Und wenn einer eine Reise tut, hat er im Falle einer Buchung durch die Burgturm Reisen AG viel Positives zu erzählen. Das wiederum generiert genau jene positive Mund-zu-Mund-Propaganda, welche für das Unternehmen Gold wert ist. Nicht von ungefähr kommen die Kunden deshalb von weit ausserhalb der Kantonsgrenze nach Seengen, um sich von den beiden Reisespezialisten Roland Frey und Nadine Lang seriös und kompetent beraten zu lassen. «Ich will den Kunden direkt beraten und ihn auch spüren», wie der Reisespezialist sagt. Gerade bei Spezialarrangements sieht Roland Frey die Chancen für sein Reisebüro. So organisiert er seit gut sechs Jahren geführte Reisen für Kleingruppen durch Thailand, Kambodscha, Vietnam und Myanmar etc. «Asien ist für uns wie eine zweite Heimat», wie er sagt. Und mit «uns» ist auch Roland und Barbara Freys Tochter Brenda gemeint. Sie ist während der Hauptsaison die deutschsprechende Reiseleiterin bei Mellow Adventures vor Ort und hat – um Land und Leute besser kennenzulernen – sechs Monate in einem Hotel in Phuket gearbeitet. Zu weiteren Spezialitäten zählen Geschäftsreisen oder die mit vielen Highlights gespickte Harley-Reise durch die USA, welche in Zusammenarbeit mit der Seoner Fahrschule Läuppi durchgeführt wird. Weitere Informationen unter: www.burgturmreisen.ch

Montag, 18.09.2017Hallwil

Exclusiv Car-HiFi macht Autoradios fit für DAB+

Text und Bild: Thomas Moor

Schon bald schlägt den analogen UKW-Sendern das letzte Stündchen. Ab 2019 beginnt eine regionale Teilabschaltung und ab 2024 herrscht schweizweit Funkstille. Der neue Standard ist die digitale Technologie DAB+. Obwohl DAB+ bereits in vieler Leute Munde ist, ist es längst noch nicht in allen Radioempfängern. Speziell nicht in Autoradios.

Während man zu Hause das herkömmliche Gerät mit einem DAB+-Empfänger ganz einfach ersetzt, stellt sich die Frage, was mit den fest verbauten Radios in Autos und anderen Fahrzeugen geschieht. Gemäss Schätzungen hat alleine die Zahl der Occasions-PKW die 2-Millionengrenze erreicht. Fahrzeuge mit UKW-Radios, die auf DAB+ umgerüstet werden wollen. Hier ist die ganze Sache komplex und benötigt für das Umrüsten entsprechendes Know-how von Fachleuten. Wie dasjenige des auf Mobilelektronik spezialisierte Unternehmen Exclusiv Car-HiFi GmbH aus Hallwil. Inhaber Sandro Angeloni verfügt mit seiner Firma über eine 30-jährige, praxisorientierte Erfahrung in den Bereichen Beratung, Einbau und Verkauf von Mobilelektroniksystemen. Und auch für DAB und DAB+ ist man zu einem Kompetenzcenter der ersten Stunde gewachsen. «Bereits seit dem Jahr 2000 sind wir spezialisiert für das Nach- und Aufrüsten von Autoradios für DAB/DAB+», wie Angeloni sagt. Er sieht in der neuen digitalen Übertragungstechnologie nur Vorteile. Zum Beispiel das grössere Senderangebot und die bessere Tonqualität. Zudem braucht DAB+ weniger Energie als das herkömmliche UKW und ist nicht zuletzt wegen der geringeren Strahlung ökologischer.

Vom umfassenden Fachwissen der Firma Exclusiv Car-HiFi GmbH profitiert die Automobilindustrie, aber auch Private. «Wir arbeiten eng mit den Automobil-Importeuren zusammen», wie Sandro Angeloni sagt. Dazu zählen unter anderem die AMAG, Emil Frey, Renault, Dacia, Ford etc. Vom Kompetenzcenter in Hallwil aus werden massgeschneiderte und integrierte Lösungen angeboten. Auch DAB+-Schulungen für das Automobilgewerbe bietet das Hallwiler Unternehmen in Zusammenarbeit mit der WEER GmbH an. Damit nicht genug: Das DAB+-Helpdesk der SRG ist mit der Hallwiler Firma eng verknüpft. Zudem ist Sandro Angeloni damit beschäftigt, ein schweizweites Händlernetz mit Stützpunkten aufzubauen. Infos: www.dab-plus-inside.ch

Freitag, 15.09.2017Menziken

Menziker Paradiese für Flora und Fauna

Text und Bild: Thomas Moor

Haben Sie gewusst: In Menziken gibt es mehrere Naturschutzgebiete, wo Flora und Fauna prächtig gedeihen. Die Naturschutzkommission und freiwillige Helfer hegen und pflegen diese natürlichen Lebensräume. Wir stellen Ihnen diese Gebiete vor. In diesem Monat das Gebiet Schwyzerhübel.

Naturschutzgebiete sind wichtiger denn je. Sie bieten Tieren und Pflanzen aller Art die notwendigen Lebensräume und tragen so zum Erhalt einer artenreichen Kulturlandschaft bei. So auch der Schwyzerhübel. Er wurde 1987 unter Schutz gestellt und 1993 in die Bau- und Nutzungsordnung (BN0) aufgenommen. Mit der Auflage «das Areal als Lebensraum für schutzwürdige Pflanzen und Tiere herzurichten». Der Schwyzerhübel liegt etwas versteckt und gut geschützt von einem Wäldchen am Südrand der Gemeinde, kurz nach dem ehemaligen Bahndamm, direkt an der Genze zum Kanton Luzern am Radweg Menziken – Beromünster. In den Jahren 2007 bis 2012 wurde er nach den Plänen der NSK zu einem vielseitigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere mit Teichen umgestaltet. Das Areal bietet unter anderem Amphibien, Reptilien, Bienen, Tag- und Nachtfaltern, Fliegen, Libellen, Käfern, Heuschrecken, Spinnen etc. einen wichtigen Lebensraum. Um diese Lebewesen nicht zu sehr zu stören, ist es wichtig, dass sich Besucher auf den dafür vorgesehenen Pfaden bewegen und sich an die Hinweise auf den aufgestellten Tafeln halten. Auch die Pflanzenwelt hält mit Wiesen-, Ruderal-, Sumpf- und Wasserpflanzen eine sehenswerte Vielfalt bereit. Einmal im Jahr stehen Pflegearbeiten durch die Naturschutzkommission, das Bauamt und freiwillige Helfer auf dem Programm. Für den ersten Einsatz trifft man sich am 30. September um 8.30 Uhr und um 13.30 Uhr beim Gemeindewerkhof Russirain. Der Einsatz dauert bis 11.30 Uhr und am Nachmittag bis ca. 16.00 Uhr.
Für alle Helfer gibt es ein Znüni/Zvieri. Auskunft erteilt Kommissionspräsident Christoph Aeschbach unter Telefon 079 716 70 40.

Freitag, 15.09.2017Dürrenäsch

Die Zeit ist reif. JA für den Abbruch des Beck-Bertschi-Haus. Ja für einen Ersatzneubau.

Text: Eing., Bild: Archiv KiD Kultur in Dürrenäsch

Die Diskussion um die Nutzung/Gestaltung der Zone für öffentliche Bauten in Dürrenäsch mit dem Kreditantrag von CHF 70‘000 für den Abbruch des Beck-Bertschi-Haus (BBH) hat komische Formen: Vereinzelte Stimmen wollen den Bürgern mit Flugblatt und Zeitungsartikel weismachen, dass die Gemeinde die Aufgabe haben solle, das BBH zu erhalten. Die Argumente sind sehr subjektiv und emotional einseitig.

Architektur
Das BBH ist ein bau- und nutzungstechnisch ausgedientes Fossil. Das Haus weist keine architektonische Einzigartigkeit auf, die höher zu wertende museumsartige Erhaltungsmassnahmen rechtfertigen könnte. Jede symmetrische Fassadengestaltungen wirkt an sich schön... Die Biedermeier-Architektur des BBH ist eine Form des Klassizismus für Wohnbauten. Bei einer Umnutzung des Gebäudes hat aus meiner Sicht die Biedermeier-Architektur keine Berechtigung mehr. Im Weiteren ist eine Wohnbaute, welche in der Zone für öffentliche Bauten an einer Verkehrsachse steht, sicherlich falsch positioniert. Ich bin der Meinung, dass das im Rahmen der Revision der BNO (von der kantonalen Denkmalpflege) geforderte Schutzziel - bauhistorischer Wertes des BBH und somit eine Substanzerhaltung - die notwendigen Dorfentwicklung nicht behindern darf. Der laufende Architekturwettbewerb nimmt sich professionell der Aufgabe der Architekturgestaltung des Neubaus von Schulräumen anstelle des BBH an. Aus den eingegangenen Lösungen wird ein professionelles vom souverän eingesetztes Gremium die beste Lösung zur Weiterbearbeitung auswählen.

Endlich ein Ende des strukturellen Flickwerkes der Gemeindebauten

Die beschränkten Ressourcen der Einwohnergemeinde müssen sorgfältig bewirtschaftet werden. Die gemeindeeigene Baugrundfläche wird durch einige Zwänge eingeschränkt (Bach, Strassenabstand, steile Hanglage etc.). Das alte Wohnhaus BBH wurde für die strukturelle Entwicklung der Gemeindebauten in die Zone für öffentliche Bauten integriert. Nun sind wir soweit, dass die weit vorausschauende Übernahme des Gebäudes dem geplanten Zweck zugeführt werden soll. Wir brauchen heute eine gut strukturierte Schulanlage. Wir wollen ein starkes Zeichen setzt, dass wir ein lebendiges Dorf mit eigener Schule bleiben, für Familien, Kultur und Wirtschaft. Eine gut strukturierte Schulanlage entsteht nicht, wenn einfach in die letzten verbleibenden Freiflächen Schulräume einflickt werden. Es ist Zeit, nutzungsorientiert die notwendigen Schul- und Nebenräume zu positionieren und daraus eine dem Dorf entsprechende wohlgeformte Schulanlage zu entwickeln. Das BBH hat seine Lebenszeit längst überschnitten und muss nun durch zeitgemässe Bebauung ersetzt werden.

Wir wollen Dürrenäsch ein Gesicht geben.
Dürrenäsch ist im Grundzug ein Strassendorf. Das heisst, dass das Leben und die Verkehrswege nicht durchmischt sind. Die verschiedenen Nutzungsbereiche als Beispiel das Gewerbe-Areal Korki genannt, stossen an die Strasse an. Das öffentliche und kulturelle Leben findet meistens in und um die Schul- und Sportanlagen statt. Das darf auch architektonisch wahrgenommen werden! Der Ersatzneubau des BBH definiert nun den Beginn und die Ecke des Schul- Sport- und Gemeindequartiers. Das ist ein Teil der Aufgaben im laufenden Architektur-Wettbewerbsverfahren Schulraum+. Auszug aus dem Wettbewerbsprogramm: 10.3 Ortsbild / Erscheinungsform Die charakteristische Gestaltung des Beck-Bertschi-Hauses (Parz. 93), des bestehenden Schulhauses (Parz. 92) und der MZH (Par. 92) ist zu bewahren, Defizite zu beheben und Mehrwerte zu schaffen. Auf die Dorfbildgestaltung wird grosser Wert gelegt. Die Gebäude sollen als Einheit und öffentliche Bauten wahrgenommen werden können. Es wird eine hohe räumliche und architektonische Qualität erwartet Gegner der Abstimmungsvorlage „Abbruch des BBH“ sind wohl der Ansicht, dass die heutigen Architekten weniger fähig sind als diejenigen im 18. Jahrhundert...

Jetzt sind die Heimat- und Kulturschützer dran:
Die alte Dürrenäscher Feuerwehrspritze musste durch ein Feuerwehrauto ersetzt werden – obwohl sie doch schön und ein Zeitzeuge ist. - Ein privater Verein hat sie gerettet und in einer würdigen Umgebung gelagert. Das BBH kann anstelle eines Abbruchs auch ab- und andernorts wieder aufgebaut werden. Heimat-und Kulturschützer dürfen das BBH sicher übernehmen und in würdiger Umgebung wieder aufbauen. Die Gemeinde beteiligt sich mit einem „Kulturbeitrag“ von CHF 70‘000.- am Abbau des Gebäudes, sofern der Abstimmungsvorlage am 24. September die Zustimmung gegeben wird. Heimatschützer, bewerbt euch für die Übernahme des BBH und bietet ein geeignetes Grundstück an, um das Gebäude neu aufzubauen.

Ein JA für den Abbruch des Beck-Bertschi-Haus

Martin Ottlik, ein Dürrenäscher, der hier lebt und wirkt.

Freitag, 15.09.2017Zetzwil

2. Arbeitstag beim Natur- und Vogelschutzverein

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 9. 9. 2017, trafen sich am Vormittag 10 Erwachsene und 3 junge Vereinsmitglieder zum Arbeitstag im Wuhr. Da der Forstbetrieb letztes Jahr einige alte Bäume fällen musste, gelangt nun mehr Sonnenschein auf den Waldboden und dieser lässt Gestrüpp und Büsche üppig spriessen.

Die zum Teil sehr stark zugewucherten Fusswege mussten mit schwerem Gerät ausgeholzt werden. Mit Rückenbläser und Laubrechen wurde der Finish gemacht. Nach über 2 Stunden waren wir von Schweiss und Nieselregen durchweicht und mit dem Ergebnis der Arbeiten zufrieden. Nun steht einem Besuch im wunderschönen Naherholungsgebiet nichts mehr im Weg. Nach getaner Arbeit stärkten sich alle beim ausgiebigen Znüni: heisse Rauchwürste, Brot und Flüssiges wurden restlos vertilgt. Auch die Nussstengel fehlten nicht.

Vielen Dank an alle fleissigen Helfer in und um die Wuhrhütte und im ganzen Park! Es ist schön zu sehen, dass auch bei widrigem Wetter immer wieder so viele mit dabei sind! Der Wuhrpark ist für jedermann frei zugänglich (Parkplätze beim Schützenhaus). Wer die Hütte mieten möchte, kann sich beim Hüttenwart Theodor Roth melden.

Voranzeige:
Am Freitag, 1. Dezember ab 18.00 findet der Chlaushock statt. Das ist dann auch schon wieder der letzte Anlass im 2017. Das Grillgut muss selber mitgebracht werden, der Rest ist vorhanden. Wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend und viele alte und neue Gesichter!

Ansonsten findet man unsere Aktivitäten jederzeit im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Gemeinde Zetzbu.

Freitag, 15.09.2017Reinach

Dormann Fahrzeugbedarf AG: Eine sehr gute Wahl

Text und Bild: Thomas Moor

Service- und Zubehörteile für Personenwagen, Lastwagen und Baumaschinen, Werkzeuge für die Werkstatt, Pflegeprodukte und vieles andere mehr: Seit 1979 ist die Dormann Fahrzeugbedarf AG ein zuverlässiger und kompetenter Partner und Lieferant für das Garagengewerbe und die Industrie.

1500 Pneus sind soeben angeliefert worden. Die Regale sind prallvoll. «Herbst und Winter sind jene Jahreszeiten, in welchen das Geschäft besonders gut läuft», wie Geschäftsführer Dominic Gaugler sagt. Kann kommen, was mag – auch das Batterielager ist entsprechend gut dotiert. Mit geladenen Batterien sind auch die 15 Mitarbeiter der Firma tagtäglich am Werk. Alles Leute, die vom Fach sind und in den Bereichen Einkauf, Verkauf (Innen- und Aussendienst), Lieferdienst, Versand, Service und Lagerbewirtschaftung tätig sind. «Wir legen Wert darauf, unseren Kunden eine Top-Beratung und einen Top-Service zu bieten», so Dominic Gaugler. Dabei wird auch grosser Wert auf Markenartikel auf allen Ebenen gelegt. Das ist übrigens eines von vielen Markenzeichen der Reinacher Firma. Neben dem breiten Angebot, natürlich. Über 10 000 Artikel umfasst das Warenlager, welches sich über verschiedene Etagen erstreckt. Da ist von A wie Abdeckband bis Z wie Zündschloss alles erhältlich, was für Fahrzeuge, Werkstatt für Reparaturen und Service benötigt wird. Neben dem mobilen Lieferdienst für die Region Aargau-Luzern-Zug, das Gebiet Mittelland-Bern und Zürich-Ostschweiz, wird die bestellte Ware auch via Postversand in die ganze Schweiz verschickt. «Bis vier Uhr Nachmittags bestellt, am anderen Tag zugestellt» lautet dabei die Devise. Im Gegensatz zum Laden, der fünfeinhalb Tage die Woche geöffnet ist (Öffnungszeiten unter www.dormann.ch), kann man die gewünschten Artikel im Web-Shop rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr einkaufen. Für Händler hält die Dormann Fahrzeugbedarf AG immer wieder interessante Aktionen bereit. Sie ist aber nicht nur im Beraten und Verkaufen stark, sondern bietet mit einer hausinternen Abteilung auch Hand, wenn Service- und Reparaturarbeiten bei Geräten wie Schlagschraubern etc. anfallen.

Freitag, 15.09.2017Reinach

Hairstyling Elisa: Traditionell, modern und trendig

Text und Bild: Thomas Moor

Es gibt Momente im Leben, da begibt man sich gern in fremde Hände. Zum Beispiel um sich die Haare schneiden und sich eine neue Frisur verpassen zu lassen – egal ob traditionell oder trendig. Dafür ist der Salon Hairstyling Elisa an der Alzbachstrasse 4 in Reinach genau die richtige Adresse.

Zusammen mit ihrem Team (Manuela Alkaya und Larissa Ott als Lernende) deckt Elizabeta Spaqaj ein breites Spektrum ab, wenn es um Haarschneidetechniken und um Frisuren geht. Und genau so vielfältig wie das Angebot, ist auch die Kundschaft, welche sich von Elisas Hairstyling-Team bedienen lässt. Da zählt das Kleinkind ebenso dazu, wie die Rentnerin im hohen Alter. «Ich bin dankbar aber auch glücklich, dass ich auf eine grosse und treue Stammkundschaft zählen darf», wie Elisa sagt. Ihr ist es wichtig, dass sie in ihrem Salon mit vier Arbeitsplätzen möglichst alle Kundenwünsche erfüllen und abdecken kann. Und so ist zum Beispiel die doch schon etwas in die Jahre gekommene Dauerwelle in ihrem Salon nach wie vor gefragt. Was wiederum zeigt, dass der Kunde (selbstverständlich ist auch die Kundin gemeint) hier König ist. Das Team um Elisa hat nicht nur die Gabe, das Coiffeurhandwerk perfekt zu beherrschen, sondern auch die Kunden und ihre Wünsche zu spüren. Das heisst, dass die Coiffeusen auch beratend zur Seite stehen, wenn es um eine neue Frisur geht. Angesichts der Tatsache, dass die Kleidermode und die Frisuren eng miteinander verknüpft sind, haben neulancierte Trends in der heutigen Zeit Hochkonjunktur.

«Spannend», wie Elizabeta findet und die Fühler immer entsprechend ausgestreckt hat. «Heute kann man dank Socialmedia schnell auf neue Trends reagieren und diese in das Angebot einfliessen lassen», wie die innovative Coiffeuse sagt. Kommt hinzu, dass sie sich auch in Kursen von Haarpflegeproduzent und -lieferant Wella weiterbildet. Zur Zeit seien die Färbetechniken «Balayage» und «Ombré» angesagt. Bei der «Balayage» werden einzelne Strähnen gefärbt, während der Ansatz unbehandelt bleibt. Bei «Ombré» werden zu einem dunklen Haaransatz hellere Haarspitzen kombiniert.
Elisas Hairstyling, welches im September bereits auf acht erfolgreiche Jahre zurückblicken kann, ist auch eine perfekte Adresse für Hochsteck- und Brautfrisuren. Dank viel Kreativität und Herzblut entstehen zauberhafte Kreationen, die jeder Dame schmeicheln. Grundsätzlich arbeitet Elizabeta auf Anmeldung.

Freitag, 15.09.2017Gesundheit

Wussten Sie, dass am Spital Menziken Diabetesberatungen angeboten werden?

Bild: ZVG

Ziel der Beratungen
«Den Diabetes so weit wie möglich selbst in die Hand nehmen», dies ist für ALLE Beteiligten ein grosses Anliegen. Zusammen mit dem Spital Menziken bietet diabetesaargau individuelle angepasste Beratungen an, damit die Betroffenen (wenn nötig zusammen mit deren Angehörigen) den Umgang mit Diabetes im Alltag selbst bewältigen können. An erster Stelle bei den Beratungen sind immer die Ratsuchenden mit ihren Anliegen und Fragen zum Diabetes. Aber auch die ganzheitliche Betreuung zur Erhaltung der Lebensqualität, sowie die Verhütung von krankheitsbedingten Spätfolgen stehen bei den Beratungen im Zentrum.

Eine umfassende Diabetestherapie strebt die diplomierte Diabetesberaterin in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen (Haus)-Arzt an. Damit dieses Beratungsangebot in der Nähe genutzt werden kann, bietet Frau Maria Wilders, Diabetesfachfrau Höfa 1 und Pflegefachfrau HF, regelmässig am Spital Menziken Sprechstunden an.

Angebot durch diabetesaargau am Spital Menziken
Die Sprechstunden finden wöchentlich am Dienstag am Spital Menziken statt. Terminvereinbarungen können unter der Telefonnummer von diabetesaargau (062 824 72 01) vereinbart werden.

Asana Gruppe
Spital Menziken
5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch


Mittwoch, 13.09.2017Menziken

Rettungsdienst: «Zwillinge» feierlich eingeweiht

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Meilenstein in der Geschichte des Asana-Spitals Menziken. Es kommt ja wirklich nicht alle Tage vor, dass auf einen Schlag gleich zwei neue, identische Rettungsfahrzeuge mit modernster Infrastruktur eingeweiht werden können. Und dies im Jahr des Spitaljubliläums notabene.

Vertreter der RePol, der Kapo, Kadervertreter der Feuerwehr und Mitarbeiter des Spitals waren eingeladen, zwei neue Rettungsfahrzeuge auf Basis des Mercedes Sprinter 316 Bluetec, welche von Pfarrer Mario Gaiser gesegnet wurden, zu besichtigen. Ausrüstung sei nicht alles, aber ohne Ausrüstung sei alles nichts, wie Hans-Peter Wyss, Leiter Rettungsdienst und Notfallorganisation, sagte und sich bei der Spitalleitung, welche das Geld für die neuen Fahrzeuge gesprochen hat, bedankte. Eine gute Ausrüstung ermögliche eine gute Arbeit. Diese wiederum wird von einer unglaublich guten und entsprechend ausgebildeten Rettungscrew rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr verrichtet. Darauf darf das Spital Menziken stolz sein. Die Fahrzeuge wurden genau nach den Wünschen und Bedürfnissen des Menziker Rettungsdienstes ausgerüstet. «Dabei gab auch die Crew wertvolle Inputs», wie Wyss sagte.

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Mittwoch, 13.09.2017Seengen

Waldumgang auch im Zeichen einer Wachtablösung

Text und Bild: Thomas Moor

Das Interesse am Waldumgang 2017 des Forstbetriebes Rietenberg war trotz misslicher Wetterverhältnisse sehr gross. Ein Aufsteller. Das Thema war «Der Wald als Energielieferant». Und: Es war Heinz Bruders letzter Waldumgang als Revierförster. Ab Neujahr übernimmt die 6. Generation Bruder.

Vor 31 Jahren habe er das Försteramt von seinem Vater Hans übernommen, wie Heinz Bruder sagte. Er war übrigens bereits die 5. Förstergeneration Bruder. Ende Jahr tritt er in den verdienten Ruhestand. An seine Stelle tritt sein Sohn Matthias und damit die 6. Generation Bruder. Der Wald scheint so etwas wie das Brot der Bruders zu sein. Selbstverständlich steckt da aber viel mehr hinter dem anspruchsvollen Job als Revierförster. Fachwissen und ganz viel Herzblut, um nur zwei Eigenschaften zu nennen. Das hat man auch am diesjährigen Waldumgang wieder gespürt.
Toporganisiert war er – der Rundgang, welcher beim Seenger Schnitzelschopf startete und über dessen Entstehung und Entwicklung Seengens Gemeindeammann Jörg Bruder interessante Details zu berichten wusste. Interessant und actiongeladen ging es an den verschiedenen Posten weiter. Zum Beispiel mit dem Holzernteverfahren mit einer Live-Baumfällaktion und dem anschliessenden Aufarbeiten und der Sortierung nach Längen und Durchmesser. Und dann gab es noch Schnitzel à discrétion. Nicht als Verpflegung, sondern als wertvoller Energielieferant. Wie Holzschnitzel produziert werden, zeigte die Safenwiler Firma Hirter & Tschanz AG mit grobem Geschütz. Ein 40-Tonnen-Monster verschlingt alles vom Ast bis zum dicken Baustamm und produziert 150 Kubik Schnitzel in der Stunde, welche über ein Wurfgebläse in einen weiteren LKW mit Schubbodencontainer geblasen werden. Die Wertschöpfung dieses Holzes wird genau berechnet, bevor es gehackt wir, wie Heinz Bruder erklärte und im gleichen Atemzug auch die Pionierarbeit Seengens in Sachen Schnitzelheizung lobte.
Abnehmer der Schnitzel sind neben Seengen (Alesa, Schulhaus und AFZ), auch Dintikon, Villmergen (Mühlen), Bremgarten, Seon und Private. Insgesamt beläuft sich das Volumen auf über 9000 m3, was 5241 Ster Holz entspricht. Dafür, dass der Energievorrat Wald weiterhin gewährleistet ist, sorgt das Forstpersonal, welches eine Fläche von 1020 Hektaren Wald bewirtschaftet. «Unser Wald ist trotz äusseren Einflüssen wie etwa dem Eschenwelkebefall oder der Trockenheit im Schuss», wie Matthias Bruder attestierte. Er übernimmt per 1. Januar die Stelle des Revierförster von seinem Vater. Er wurde von der Betriebskommission in einem harten Auswahlverfahren gegen ebenfalls starke Mitbewerber für diese Aufgabe gewählt. Seine Kenntnisse vom Forstrevier und seine Vorbereitung für den neuen Betriebsplan mit dem Leistungsplan an den Forstbetrieb mit der Pflege und Bewirtschaftung haben schlussendlich den Ausschlag für seine Wahl gegeben.

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Mittwoch, 13.09.2017Menziken

Das Asana-Spital war ein grosser Publikumsmagnet

Text und Bild: Thomas Moor

Der 19-Punkte Plan des Asana-Spitals Menziken war eine wahrer Publikumsmagnet. 19 Stationen beinhaltete nämlich der Rundgang im Rahmen des 115-Jahr-Jubiläums und dem damit verbundenen Tag der offenen Tür.

Und dieser Tag der offenen Tür hatte einmal mehr Spannendes für die Besucher auf Lager. Die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Spitals zu werfen, machte wieder viele aus der näheren und weiteren Umgebung neugierig. Auf einem spannenden Rundgang erhielt man einen Einblick in die moderne Gesundheitsversorgung von heute. Zudem stand den Besuchern bestens ausgebildetes Fachpersonal Red und Antwort. Einblick erhielt man in den Operationssaal, die Physiotherapie, den Notfall, das Rettungswesen und in die anderen Abteilungen. Zudem konnte man verschiedenen Fachvorträgen des Ärztepersonal beiwohnen oder sich im Aussenbereich von der Rega-Crew den Rettungshelikopter erklären lassen. Im grossen Zelt auf der Südseite ging es nostalgisch zu und her. Und das ganz speziell kulinarisch. Dort standen nämlich Gnagi, Kutteln, Sauschwänzli, Sauöhrli, Hafenchabis auf der Speisekarte. Auch die kleinen Besucher kamen voll auf ihre Kosten. Sie konnten sich schminken, sich einen verzierten Gips verpassen lassen oder sich auf der neusten Errungenschaft, der Hüpfburg in Form eines Rettungswagens, austoben.

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Mittwoch, 13.09.2017Seengen

Frauenturnverein: Wanderung nach Tiefencastel

Text und Bild: Eing.

Wer kennt schon die Gegend um Obervaz im Bündnerland, am sonnigen Südhang über der Schynschlucht, abseits von Touristenströmen? Ein eigentliches Dorf Obervaz existiert nicht, der Ort umfasst nebst Lenzerheide die kleinen Dörfer Lain, Muldain und Zorten.

Dort wo die Bauzonen der nahen Ferienmetropole aufhören, beginnen Schönheit und der kulturhistorische Wert des Gebietes. Die kleinen Orte wirken ursprünglich und sind noch kaum durch Bausünden entstellt. Im Gebiet herrschten einst die mächtigen Herren von Vaz, schon wegen der Lage am Schnittpunkt historischer Wege. Es ist eine interessante Gegend mit prächtigem Ausblick auf die südlichen Bündner Berge, sofern das Wetter mitmacht. Sonnenbrillen brauchte es nicht, das war den Frauen des FTV Seengen schnell klar. Eher war mit Regentropfen als mit Schweissperlen zu rechnen. Auf der Lenzerheide fielen Schneeflocken wie im Winter und man fragte sich, ob sich die weite Reise in winterliche Höhen lohnt, nur um Nebel, überzuckerte Tannenwipfel und weisse Bergkuppen zu sehen. Zuerst waren alle froh, im kleinen Wirtschäftli in Lain einzukehren und zu beraten. Es regnete, nicht heftig, aber stetig, doch man war ja ausgerüstet mit Regenschutz und konnte die Wanderung wagen. Die Gruppe wählte den direkten Abstieg nach Zorten, wo sich der Nebel lichtete. Dann folgten alle dem Fussweglein zum Weiler Nivagl und von dort einem Feldweg bequem geradeaus bis Alvaschein. Als trockenen Ort für den Lunchhalt bot sich nur das Bushüsli an. Lange verweilen wollte man nicht, es war kühl und windig. Beim zügigen Marschieren kamen die Frauen aber schnell wieder auf Betriebstemperatur. Man folgte den Wegweisern St. Peter Mistail. Das kleine Kirchlein ist eine historische Kostbarkeit, versteckt im Wald über der Schynschlucht. Es präsentiert sich nicht einfach so, es will erwandert werden. Die ehemalige Klosterkirche stammt aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts und gilt als älteste Kirche der Schweiz, weil sie baulich nahezu unverändert geblieben ist. Ein kurzer Besuch im Innern und nachdem der Regen aufgehört hatte, auch ein Fotoshooting von aus-sen, waren unumgänglich, bevor man die letzte Etappe bis Tiefencastel in Angriff nahm.

Montag, 11.09.2017Beinwil am See

Jahreskonzert des Jodlerchörli Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Das Jodlerchörli Beinwil am See begrüsst Sie herzlich zum diesjährigen Jahreskonzert am Samstag, 21. 10. 2017. Türöffnung ist um 18.30 Uhr, Konzertbeginn um 20.00 Uhr.

Unter der Leitung unseres Dirigenten Martin Flury aus Gunzwil, haben wir ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Umrahmt werden unsere Vorträge vom Panflötenensemble Panelodie Reinach und das Schwyzerörgeliquartett Kolibri sorgt für Tanz und Stimmung. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Wir verwöhnen Sie aus unserer Jodlerküche und einem feinen Dessert vom Kuchenbuffet. Mit etwas Glück gewinnen Sie einen tollen Preis aus der grossen Tombola. Kommen Sie an unser Konzert im Löwensaal Beinwil am See und verbringen Sie ein paar gemütliche Stunden mit uns!

Montag, 11.09.2017Beinwil am See

Elternverein lud zum Clean-up-day

Text und Bild: Eing.

Der Elternverein Böju lud dieses Jahr zum nationalen Clean-up-day in Beinwil am See ein. Gegen 20 Familien trotzten dem garstigen Wetter und machten bei dieser grossen Aufräumaktion mit.

«Bewaffnet» mit Zange und Müllsack streiften die knapp 60 grossen und kleinen Helfer durch`s Dorf und packten alles Mögliche und Unmögliche ein. Von Aludosen und Glasflachen über loses Papier wurde auch ein herrenloser, kaputter Plastikstuhl im Gebüsch geborgen.

Vor allem die Kinder waren sehr überrascht, was ihre Zeitgenossen so einfach in der Natur entsorgten und äusserten immer wieder ihren Unmut darüber. Nichts desto trotz oder gerade deshalb halfen sie sehr motiviert und engagiert mit und präsentierten anschliessend stolz ihre Fundstücke. Nach getaner Arbeit wurde der Anlass bei Wurst und Brot, gesponsert von der Gemeinde, abgerundet.

Der Elternverein Böju möchte sich herzlich bei allen Helfern, die sich am diesjährigen Clean-up-day beteiligt haben, um gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Littering zu setzen, für ihren grossen Einsatz bedanken.

Montag, 11.09.2017Gontenschwil

Obere Egg gesperrt wegen Autounfall und Hausbrand

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte den mittelschweren Unfall, welcher eine Familie mit drei verletzten Kindern und den Brand einer Holzscheune zur Folge hatte. Was täuschend echt aussah, war in Wirklichkeit die Hauptübung der Feuerwehr Gontenschwil-Zetzwil.

Kommandant Roman Soland hatte sich eine knifflige Übung für seine Leute ausgedacht. Sie hatten mit engen Strassenverhältnissen, steilem Gelände und überzeugenden Figuranten fertig zu werden. Die Situation zeigte drei ineinander verkeilte Autos, aus welchen verletzte Kinder und ihre hysterische Mutter geborgen werden mussten. Gleichzeitig musste das Löschen der schwelenden Holzwand des betroffenen Wohnhauses sowie die Verkehrsregelung koordiniert werden.

Einsatzleiter, Offiziere und Gruppenleiter hatten sich innerhalb nützlicher Frist eine gute Übersicht geschaffen und teilten ihre Truppen effizient ein. So war die Kontrolle über die Situation bald hergestellt. Dies bestätigte der Kommandant während seiner Auswertung am Schluss der Übung. Er lobte seine topmotivierten Leute und wies vereinzelt auf Verbesserungspotential für den Ernstfall hin. Für den gemütlichen Teil des Abends durften sich die Feuerwehrleute zu einem Essen ins Bad Schwarzenberg verschieben. Dort konnten vom Kommandanten Soland Sdt Bruno Wiederkehr für fünfundzwanzig Jahre, Wm Marc Weber für einundzwanzig Jahre und Sdt Karin Stauber für neun Jahre Feuerwehr geehrt und entlassen werden. Im Rückblick auf das letzte Jahr begrüsste er zwölf Neueintritte und wies gleich auf Aktivitäten und Kurse des nächsten Jahres hin. Die Werbung auf der eigenen Facebook-Seite und die fabelhafte Kameradschaft brachten in den letzten Jahren eine neue Generation und erfreulichen Aufschwung in die Reihen der Feuerwehr Gontenschwil-Zetzwil, was während der Übung für die Zuschauer gut ersichtlich war.

Montag,11.09.2017Boniswil

Gemeinderatsausflug in die Romandie

Text und Bild: Silvia Gebhard

«Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen», so auch der Gemeinderat Boniswil. Nach längerem Doodlen und Suchen einigte man sich schliesslich auf den Samstag, 2. September 2017. Endlich konnte man die traditionelle, alle 4 Jahre stattfindende Reise antreten.

Frühmorgens kurz vor sieben trafen sich die 5 Gemeinderäte mit Gemeindeschreiber und ih-ren Partnern am Bahnhof Boniswil. Alles klappte dank der Organisation von Gemeindeamman Gérald Strub bestens. Im Speisewagen nach Neuchâtel wurde sogar ein Frühstück serviert, was aber erst dank der tüchtigen Mithilfe von Gérald Strub richtig klappte.

In Môtiers, einem Zentrum der Absinth-Produktion, war der Besuch des «Absinth-Haus» ein erster Höhepunkt. Auch für Abstinente ist die Ausstellung mit einem Rückblick in die Problematik der Schnapsbrennerei, deren Verbot und dessen Umgehung und späteren Aufhebung sehr interessant. Eine Degustation des Wermut-Schnapses gehörte natürlich auch dazu.

Weiter ging es per Autofahrt zum Restaurant «Le Soliat» auf 1386 m, in der Nähe des Creux-du-Van, wo man gemeinsam in den Fondue-Caquelons rührte und die Käsespeise genoss. Nach einem kurzen Aufstieg in die Höhe zum weiten Rundblick und in den Felsenkessel mit den Kalksteinschichten ging es bald weiter zu den Asphaltminen von Travers, in denen bis 1986 noch gearbeitet wurde. Mit Helmen und Taschenlampen ausgerüstet, konnte man den Alltag von schwer arbeitenden Menschen, aber auch Pferden, in diesen 6 Grad kühlen Höhlen nachempfinden. Der Asphalt war weltbekannt und wurde z.B. auf den Strassen von London, Paris und auch New York verwendet. Für den berühmten, in Asphalt gekochten Schinken im «Café des Mines» blieb leider keine Zeit. Der Zug führte uns über Neuenburg zurück bis nach Lenzburg. In der im Sommer 2017 eröffneten Brasserie «Barracuda» sass man nochmals beim Nachtessen beisammen, um dann schliesslich mit dem «Seetaler» nach Boniswil zurückzukehren, wo sich um 22 Uhr die letzten verabschiedeten.

Montag, 11.09.2017Zetzwil

After Sun Zetzbu 2017

Text und Bild: ELSbeth Haefeli

Mehr als tausend Partygäste folgten der Einladung des jungen Vereins After Sun Zetzbu zu ihrem zweiten Mega-Event in der Mehrzweckhalle Zetzwil. Viele mussten abgewiesen werden, obwohl der Anlass um einen zweiten Abend erweitert wurde. Das OK hatte zusammen mit den dreiundsechzig Mitgliedern auch dieses Mal einen gewaltigen Aufwand betrieben, um Sicherheit und Spass für Junge und Ältere zu gewährleisten.

Vor den geladenen Apérogästen sprach Gemeindeammann Thomas Brändle den jungen Leuten seinen Respekt für das Superkonzept und die Professionalität aus mit welcher sie den Grossanlass bereits im letzten Jahr durchgeführt hatten. Als das Gesuch dafür erstmals auf dem Gemeinderatstisch lag, habe er zuerst etwas leer geschluckt. Er sei aber unendlich erleichtert gewesen, dass die Mehrzweckhalle nach dem letzten Anlass noch da stand und man dem Verein das Vertrauen als Vorschuss ausgesprochen habe. Klar, dass der Gemeinderat auch dem diesjährigen Gesuch zugestimmt habe. Er sei sich auch bewusst, dass man damit den Anwohnern viel Lärm und Verkehr zumute. Die Akzeptanz in der Bevölkerung sei aber gross und so bleibe der tollen Truppe nur noch eine grossartige Party zu wünschen.

Präsident Luca Zanatta dankte anschliessend allen Sponsoren, Gönnern, Anwohnern und den Behörden für das Vertrauen. Er holte sein OK auf die Bühne und bedankte sich auch bei ihnen allen, sowie den übrigen After-Sun-Members, persönlich für ihren grossen Einsatz. Das Festgelände mit Zelt, Aussenbar und MZH belebte sich erst mit dem Eindunkeln richtig. Dann aber strömten die Gäste so zahlreich herbei, dass die Stimmung in der Gaudihütte mit der Band FreshAlpin aus Österreich und in der Halle mit den diversen DJ’s immer ausgelassener und fröhlicher wurde. Auch der Vorabend mit Volksrocker Willy Tell und der Bravo-Hits-Arena war bereits ein Publikumsmagnet. Ein günstiges Zweitages-Ticket bot die Möglichkeit, das Fest an beiden Tagen zu besuchen. Der Verein ist bereits so im Dorfleben integriert, dass man sich gegenseitig aushilft. Der Turnverein war im Festzelt am Servieren und im Gegenzug werden die After-Sun-Members am nächsten Turnerabend mitarbeiten.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 11.09.2017Reinach

Theatergruppe Tandem: Action im Männerkloster

Text und Bild: Thomas Moor

Mönche in braunen Kutten, grobmaschig gestrickten Socken und Sandalen: Dieses Bild ist uns durchaus vertraut. Aber Mönche am Babywickeln? Geht gar nicht? Doch das geht. Die Theatergruppe Tandem machte es mit ihrer jüngsten Aufführung im Saalbau möglich.

Und die jüngste Produktion «s Chlöschterleche Windelchind» (eine Komödie in drei Akten von Jochen Wiltschko) stand unter der Regie des langjährigen aktiven Theaterspielers Rolf Hunziker. Eine Idealbesetzung. Weiss doch der «alte Theaterfuchs», auf was es ankommt. Für seine Premiere als Regisseur wurde ein Stück mit turbulentem Inhalt gewählt, der von Laienschauspielern alles abverlangte. Den Mönchen im Kloster wurde nämlich ein Ei (Verzeihung, ein Baby) in die Krippe gelegt, welches im Männerorden für viel Aufregung, wilde Spekulationen und im Saalbau für viel gute Unterhaltung sorgte. Denn Mönche beim Babywickeln gehören doch eher in die Schublade «aussergewöhnlich». Dass in den Aufführungen der Theatergruppe Tandem verbal die Fetzen fliegen, ist Standard und fast ein Muss. Und so ging man auch bei der jüngsten Aufführung nicht zimperlich miteinander um. So wurde Haushälterin Rosa Schramm von den Herren der Schöpfung zum Beispiel als Klosterdrache und die Mönche von Frau Schramm als Kuttenheinis betitelt. Dass das Baby nicht die einzige «Baustelle» im Kloster war, machte die Aufführung natürlich zusätzlich sehenswert.

Freitag, 08.09.2017Menziken

Herrliches Risotto bei der Spitex Menziken-Burg

Text und Bild: Thomas Moor

Der nationale Spitextag am ersten Septemberwochenende stand ganz im Zeichen des neuen Slogans «Überall für alle» und zahlreicher, zusätzlicher Aktivitäten. Die Spitex Menziken-Burg servierte vor dem Gemeindehaus ein herrlich duftendes Risotto mit Steinpilzen und Grillwürstchen.

Der nationale Anlass hatte auch bei der Spitex zum Zweck, die Besucher wieder einmal auf die vielfältigen Angebote durch fachlich geschultes Personal aufmerksam zu machen. Das ganze stand unter dem neuen Motto «Überall für alle». Das heisst, dass alle Menschen – unabhängig von Alter und Wohnort – Spitex-Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Dazu zählen neben Grund- und Behandlungspflege auch Onko-Spitex, Palliative Care, Psychiatrie-Spitex, Kinder-Spitex, Mütter- und Väterberatung noch ganz viele andere Angebote, über die man sich informieren konnte. In der Gemeindesaal-Küche war Spitex-Mitarbeiterin Esther Ottiger für die Zubereitung des herrlichen Risottos zuständig, das den Besuchern zusammen mit Grillwürstli und Getränken gratis serviert wurde.

Freitag, 08.09.2017Schongau

Handwerker auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Zum 150-jährigen Jubiläum gönnte sich der Handwerkerverein einen 2-tägigen Vereinsausflug in die Sonnenstube der Schweiz. So folgten am Samstag 26. August 28 gut gelaunte Vereinsmitglieder bei strahlendem Wetter der Einladung des Handwerkervereins.

Mit zwei Kleinbussen ging die Reise in Richtung Tessin. Einen ersten Zwischenhalt legten wir bei der sagenumwobenen Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht ein. Danach ging die Fahrt weiter über die alte Gotthard-Passstrasse auf den Gotthardpass zur beeindruckenden Gotthard-Festung. Diese historische Bunkeranlage wurde zwischen 1941 und 1945 gebaut. Die Unterkünfte der Festung boten für ca. 420 Mann Platz. Die Anlage verteilt sich auf zwei Ebenen, welche mit dem Schrägaufzug, der «Metro del Sasso» verbunden sind. Man hat den Eindruck, die Festung wäre eben erst verlassen worden. Von den Mannschaftsräumen, den technischen Errungenschaften der damaligen Zeit, bis hin zu den original Geschützen, alles ist noch vorhanden. In der Sonderausstellung Kristallwelt konnte man wunderschöne Bergkristalle besichtigen und sich über die Arbeit der Strahler informieren.

Nach einem gemütlichen Picknick an wärmender Sonne fuhren wir weiter nach Locarno, wo wir unsere Unterkunft bezogen und nachher ein feines Nachtessen und einen guten Tessiner Tropfen genossen. Den lauen Sommerabend liessen wir mit einem Stadtbummel in Locarno ausklingen.

Frisch gestärkt ging es am Sonntag weiter auf den Monte Ceneri und von dort hoch mit der Luftseilbahn auf die Alpe Foppa am Monte Tamaro. Auf uns wartete nun eine tolle Bergwanderung. Hoch oben wurden wir mit einer wunderschönen Rundsicht belohnt. Zurück bei der Alp Foppa liessen wir es uns nicht nehmen die futuristische Kirche Santa Maria Degli Angeli von Mario Botta zu bestaunen.

Nach vielen vergnüglichen Stunden und schönen Eindrücken kehrten wir wieder zurück nach Schongau.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die beiden Organisatoren Markus Weibel und Roli Kretz für die perfekt organisierte Reise.

Freitag, 08.09.2017Meisterschwanden

Gemeindewahlen Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Am 24. September wird in der Schweiz gewählt. In Meisterschwanden muss der Gemeinderat neu besetzt werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass der Gemeinderat mit kompetenten Persönlichkeiten besetzt werden kann.

Vor uns liegen wichtige Entwicklungen, die nicht nur Meisterschwanden allein betreffen, sondern je länger je mehr müssen regionale Aufgaben in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden gelöst werden. Damit die Interessen unserer Gemeinde gebührend vertreten werden können, ist es unerlässlich, dass die Mitglieder des Gemeinderates in Meisterschwanden verwurzelt sind. Mit Frau Priska Notter stellt sich eine Kandidatin zur Wahl, die diesen Anforderungen in jeder Beziehung vollumfänglich genügt. Ihre Kompetenz hat sie auch in ihrem beruflichen Werdegang eindrücklich unter Beweis gestellt. Was es ebenfalls zu berücksichtigen gilt, ist, dass der Ortsteil Tennwil traditionell im Gemeinderat vertreten ist. Mit Christoph Häusermann steht ein im Dorf aufgewachsener junger Mann, mit ausgezeichneten Voraussetzungen zur Wahl. Frau Priska Notter und Christoph Häusermann verdienen Ihre Stimme.

Andreas Fischer, Meisterschwanden

Montag, 06.09.2017Schongau

Besuch in der neuen Hütte Unterkirchholz

Text und Bild: Graziella Jämsä

Mehr als ein Jahr hat der Jagdverein Diana geplant, gebaut und eingerichtet. Jetzt ist das Zuhause für Jägerinnen und Jäger fertig – der perfekte Zeitpunkt für eine kleine Feier, fanden die Mitglieder und luden Freunde wie Neugierige zu einem Besuch vor Ort.

«Die Aufgaben eines Jägers gehen weit über die Jagd an sich hinaus», erklärte Obmann Martin Kottmann. So lerne jemand, der die Jagdprüfung ablegen wolle, Wild-, Jagd- und Waldkunde, befasse sich mit Brauchtum, sowie Krankheiten von Pflanzen und Tieren. «Ein Wissen, das die Sichtweise verändert», darin sind sich die Mitglieder des Vereins Diana einig. Gerne gaben sie Neugierigen, die zur Besichtigung der neuen Jagdhütte Unterkirchholz gekommen waren, einen Einblick. Als Beispiel für verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen wurde Tannen- und Fichtenholz aus der Region verarbeitet. «Ende 2015 haben wir den Boden gegossen, Anfang 16 mit der Holzverarbeitung begonnen und gebaut», schildert Martin Kottmann. Küchenzeile, Holzofen, Toilette und Kühlraum für das Wild machen das Gebäude perfekt. «Ein Ort, der über das Praktische hinausgeht, Platz für Kameradschaft alter und neuer Mitglieder bietet», sagte Martin Kottmann und wieder waren sich alle einig.

Mittwoch, 06.09.2017Seengen

«Auf meinen Bildern soll was los sein»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Florian Stucki ist ein aufmerksamer Beobachter. Und was ihm auffällt – egal ob Mensch, Technik oder Natur – hält er gerne fotografisch fest. Zu den Werken des Drittklässlers gehört auch eine Storchenschar auf dem Gelände der reformierten Kirchgemeinde Seengen.

«Die Störche sind mir während eines Fussballtrainings aufgefallen», schildert Florian Stucki. Also habe er danach seine Sachen nach Hause gebracht und so schnell wie möglich die Kamera geholt. «Zum einen fand ichs spannend, dass es so viele waren», erklärt der junge Fotograf. «Zum anderen habe ich versucht einen der Störche während des Flugs abbilden zu können.» Auch Christian Siegrist, Präsident des Natur- und Vogelschutzvereins Seengen, hat die Störche beobachtet: «Wenn man die Temperaturentwicklung anschaut, liegt die Vermutung nahe, dass sie auf dem Weg in den Süden waren. Doch eine so grosse Schar habe ich noch nie gesehen. Florian Stucki freut sich darum über seine Bilder. Er stresst sich nicht mit der Suche nach neuen Sujets. Hat er doch eine klare Vorstellung, wenn er zur Kamera greift: «Auf meinen Bildern soll was los sein.» Ausserdem sei die Rolle als Fotograf sowieso nicht seine liebste. «Noch besser ist es, selbst in Action fotografiert zu werden.»

Mittwoch, 06.09.2017Meisterschwanden

Feierliche Enthüllung durch Gotte und Götti

Text und Bild: Graziella Jämsä

Kurz bevor sich die Meitlisonntag-Vereinigung Meisterschwanden auf dem Dorfplatz versammelte, verschwanden die Wolken vom Himmel. So als wollten nicht nur zahlreiche Vereins- und Gemeindevertreter, sondern die Sonne persönlich die neue Standarte willkommen heissen.

«Etwas, das wir nie vergessen werden, sind unsere ersten Meitlitage 1987. Es war so kalt, dass der Umzug ohne Musik stattfand», erinnerte Heidi Eichenberger vom Landgasthof Löwen in ihrer Rede. Seither haben das Wirtepaar und die Meitlisonntag-Vereinigung viel zusammen erlebt. «Darum war klar, dass wir, mein Mann Christian und ich, uns als Gotte und Götti für eine neue Standarte einsetzen wollen. Hoffen wir doch, dass wir noch viele Meitlitage gemeinsam feiern.» Zum Marsch der Musikgesellschaft wurde auf der Bühne der Mehrzweckhalle feierlich die Standarte enthüllt. Auf reiner Seide prangt leuchtend Handgesticktes. «Genauso, wie wir es uns gewünscht haben», freute sich Delphine Schmitt, Präsidentin der Meitlisonntag-Vereinigung und lud die Gäste ein, sich das Prunkstück während der Feier genauer zu betrachten.

Mittwoch, 06.09.2017Boniswil

Sie wünscht sich zwei Frauen im Gemeinderat

Text und Bild: Eing.

Angetrieben vom steten Drang ihren Horizont zu erweitern, hat sich Karin Koch entschieden für den Gemeinderat zu kandidieren. Rainer Sommerhalder hat ihr in einem persönlichen Informationsgespräch die Aufgaben erklärt und sie mit seiner Begeisterung für das Amt angesteckt.

Aufgewachsen in Brugg, hat Karin Koch die Schulen dort und in Aarau besucht. Seit bald neun Jahren lebt die Familie (Ehemann Wolfgang und die Teenager Leo und Max) in Boniswil. Der dörfliche Charakter, die Einbettung in die Natur mit der Nähe zum See sowie die gute Infrastruktur tragen dazu bei, dass sich die Vier sehr wohl fühlen. Als berufstätige Mutter war Karin Koch auf eine Betreuung ausserhalb der Schule angewiesen und so hat sie sich während fünf Jahren für den Verein Mittagstisch als deren Präsidentin engagiert.
«Beruflich habe ich mir vor zwei Jahren den Traum der Selbstständigkeit erfüllt» erzählt sie mit ein wenig Stolz. Als ausgebildete Immobilienbewerterin verfügt sie über eine 25-jährige Berufserfahrung im Bank- und Immobilienbereich. In all ihren Tätigkeiten hat sie die Teamarbeit als grosse Bereicherung empfunden. «Lernen Kompromisse einzugehen ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren» lautet ihre Maxime im Beruf, die ihr sicherlich auch in Hinblick auf ein solches Amt nützlich sein wird. Mit Zielstrebigkeit und der nötigen Effizienz möchte sie an die neue Aufgabe heran treten und dabei auch immer andere Meinungen und Blickwinkel zulassen. Ihr heutiger Berufs- und Familienalltag lässt einen grossen Gestaltungsfreiraum mit viel Flexibilität zu. Als Einfrau-Betrieb möchte Karin Koch wieder mehr soziale Kontakte wahrnehmen und sich aktiv in einem Team einbringen. Die Entwicklung dieses attraktiven und lebenswerten Dorfes liegt ihr sehr am Herzen. Ihren Ausgleich findet sie beim Lesen eines guten Buches, wenn sie mit dem Hund draussen in der Natur unterwegs ist oder im Winter beim Skifahren.
Angesprochen auf ihr Wunsch-Ressort ist sie offen. Aufgrund des beruflichen Hintergrundes und ihrer Interessenlage könne sie sich die künftige Arbeit in den Bereichen Bau, Energie und Kultur vorstellen. Gemeinsam mit der Kandidatur von Monika Hermann möchte sie dazu beitragen, dass der Frauenanteil im Rat beibehalten wird. Bei einer Wahl werde sie sich mit grossem Engagement für die Anliegen der Boniswilerinnen und Boniswiler einsetzen.

Mittwoch, 06.09.2017Seengen

Kreismusikschule Seengen

Text und Bild: Eing.

Ein neuer Akkkordeon-Lehrer an der Kreismusikschule Seengen Nach seinem Studium in Klagenfurt wohnte und unterrichtete Herr Jan Kubis bis vor Kurzem noch in Österreich. Seit August wohnt er nun in Seengen und bildet sich – zusätzlich zum Unterricht an der KMS – intensiv weiter auf dem Schwyzerörgeli und in der Schweizer Musik. Jan Kubis unterrichtet auch Theorie (z. B. Jazz) und leitet ein Akkordeon-Orchester in der Region. Wir freuen uns, mit Herrn Kubis einen motivierten, bestens ausgebildeten Akkordeonlehrer gefunden zu haben, der sich den Unterricht von Kindern im Vorschulalter, wie auch von Jugendlichen und Erwachsenen, gewohnt ist. Jan Kubis ist nicht nur ein absoluter Vollblut-Musikpädagoge, sondern auch ein äusserst engagierter Musiker, der regelmässig mit verschiedenen Projekten auftritt. Wir freuen uns auf eine inspirierende Zusammenarbeit mit ihm!

Aktuelle Angebote Die Kreismusikschule Seengen hat ein neues Angebot für Kinder im Alter von ca. 4 bis 12 Jahren im Programm: ein Musical-Kurs, der alle 14 Tage stattfindet. In 10 Musical-Proben wird zum Thema «Bauernhof» gesungen, getanzt und verschiedene Choreografien einstudiert. Kinder, die bereits ein Instrument spielen, dürfen dieses integrieren. Der Höhepunkt ist zuletzt ein grosser Auftritt für Eltern, Freunde und Bekannte. Start ist am Freitag, 27.10.17, jeweils 13.30 – 15.00 Uhr im Schulhaus in Fahrwangen. Anmeldungen bis spätestens 29. September 2017.

Es finden auch dieses Jahr wieder zwei Blöcke Elki-Singen statt. Diese können unabhängig besucht werden (alle zwei Kurse nacheinander oder auch nur einzelne Kurse). Für jeden Kurs ist eine separate Anmeldung nötig. Der 1. Block beginnt am 17. Oktober 2017, Schulanlage Fahrwangen, jeweils am Dienstag von 09.30 bis 10.15 Uhr. Anmeldeschluss ist spätestens 3 Wochen vor Kursbeginn. Für weitere Informationen zu den beiden Kursangeboten stehen Frau Marina Geissbühler (Musikschulleiterin, 079 415 01 30) oder Frau Annette Flury-Jegge (Lehrperson, 079 343 26 89) gerne zur Verfügung. Anmeldeformulare und weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage: www.schule-seengen.ch -> Musikschule

Mittwoch, 06.09.2017Meisterschwanden

Der Herausforderer hiess Hallwilersee

Text und Bild: Graziella jämsä

«Heute werden alle nass, da entscheide ich mich gerne gegen den Regen», erklärte eine Teilnehmerin des Hallwilerseeschwimmens. Die SLRG freute sich, dass trotz Wetterkapriolen fast 200 Anmeldungen eingegangen sind.

Kurz nach halb elf sah man im Strandbad Seerose in Meisterschwanden überall strahlende Gesichter. Schwimmerinnen und Schwimmern schien es nichts auszumachen, dass sie sich bis zum Start in Pullis oder Jacken warmhalten mussten. Die Seetemperatur von 22 Grad kam dieser Vorfreude zusätzlich entgegen. Aber auch die 60 Helferinnen und Helfer zeigten sich gutgelaunt. «Ein Jahr vor dem 50. Geburtstag können wir uns mit KWC wieder über einen Hauptsponsor freuen», erklärte Markus Kuster, Präsident der SLRG Hallwilersee. «Ausserdem werden im Vorfeld des Jubiläums die RFID-Bänder getestet. Diese sollen die Registrierung vereinfachen und damit die Sicherheit verbessern.» Gemeinderat Fritz Früh, der aufgrund einer Sportverletzung in diesem Jahr nicht selber teilnehmen konnte, gratulierte allen zu ihrem Einsatz und wünschte: «Guten Schwumm!» Dem schlossen sich Nils und Lynn an, die ihre Mutter Sandra Bütler mit je einer Rose erwarteten. Und bis es soweit war, feuerten sie voller Enthusiasmus die ankommenden Sportlerinnen und Sportler an.

Mittwoch, 06.09.2017Zetzwil

Der Turnverein besucht eine Holunderblütenteebrauerei

Text und Bild: Eing.

Am Samstagmorgen traf sich der STV Zetzwil bei der Turnhalle zur Turnfahrt 2017. Der Platz mit den Fahrrädern wurde zu knapp berechnet, so mussten wir improvisieren. Die Reise startete mit Verspätung. Mit zwei Bussen und 12 vollmotivierten Turnern ging die Fahrt bis zur Raststätte bei Winterthur.

Nach einem ausgiebigen Frühstück folgte die Weiterreise in den Kanton Thurgau. In Homburg erwarteten uns Pfeilbogen-, Tomahawk-, Blasrohr- sowie Armbrustpistolenschiessen-Wettkämpfe.Mit viel Eifer stellten wir unsere Fähigkeiten unter Beweis. Nach einem umkämpften Final setzte sich Günter Hell durch, der wahre Robin Hood! Die Reise ging weiter nach Unterstammheim, wo wir eine Holunderblütenteebrauerei besuchten. Nach einem spannenden Rundgang mit interessanten Fakten zur Herstellung von Holunderblütentee gab es ein feines Mittagessen. Holunderblütentee konnten wir so viel anzapfen wie wir wollten, sodass die Stimmung immer besser wurde. Die Wanderung zu unserer Unterkunft auf dem Campingplatz in Wagenhausen war sehr anspruchsvoll. Nach dem Einrichten der Unterkunft brauchten fast alle eine Erfrischung im Rhein. Zwei Herren brauchten anstelle der Erfrischung eine Runde Kartenspiel mit Campingbewohnern, inklusive einer neuen Frisur. Der ganze Verein war schon bald auf dem ganzen Campingareal sehr beliebt. Das Nachtessen genossen wir in einer Pizzeria in Stein am Rhein. Der eine oder andere war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so fit. Ob wohl das Verfalldatum der Pizza oder Cola abgelaufen waren? Am Sonntag betätigten wir uns sportlich. Mit neuer Energie (oder Frisur) war eine Fahrradtour auf dem Programm. Die Route ging von Wagenhausen bis an den Untersee, von dort mit dem Schiff auf die deutsche Seite und wieder zurück. Kurz nachdem wir mit dem Schiff auf der deutschen Seite anlegten, wurde bemerkt, dass auf der anderen Seeseite ein Rucksack vergessen wurde. Wir warteten auf das nächste Schiff, damit der Besitzer das verlorene Gepäckstück wieder in Empfang nehmen konnte. Auf dem Rückweg mussten wir einem uns unbekannten, verletzten Fahrradfahrer helfen und eine Ambulanz rufen. Nachdem wir auch diese Hürde bewältigt hatten, konnten wir mit einem guten Gefühl die Heimreise antreten. Es war ein Tag im Namen des Holunderblütentees, denn auf Bier hatte wirklich niemand Lust.

Mittwoch, 06.09.2017Menziken

Gewichtiger Transport: Kam ein chs-Modulhaus gefahren

Text und Bild: Thomas Moor

Dass man zügelt, ist keine Seltenheit. Dass man aber ein Haus zügelt, kommt selten vor. Ausser, man hat sich für ein chs-Modulhaus entschieden. Anfang September war Premiere. Das erste Modulhaus wurde mit einem Schwertransport an seinen Bestimmungsort gefahren.

Ein aufregender Moment für Christian Schweizer von chs-Modulhaus, Reinach. «Die Nervosität steigt», sagte er kurz bevor sich die Polizeieskorte und der erste Schwertransport vom Areal der Firma Herzog Holz AG Richtung Falkenstein in Bewegung setzten. Mit dem Burger Bauplaner Roberto di Mercurio hatte Schweizer einen «Leidensgenossen». Auch für ihn als Planer war es ein sehr emotionaler Moment. Von der ersten Skizze bis zu diesem Tag der «Züglete» seien drei Jahre vergangen. Fast täglich sei er auf dem Herzog-Areal gewesen um den Fortschritt beim Bau der zwei Module für das 3½-Zimmerhaus zu verfolgen. Rund zwei Monate Bauzeit nahm das Modulhaus, welches zu 85 Prozent aus Schweizer Fichte besteht, in Anspruch. Jetzt hofften alle als grande Finale auf einen reibungslosen Transport an die Jakob-Irmiger-Strasse. Mit den Schwertransportprofis der Firma Senn aus Oftringen waren Leute an der Arbeit, welche ihr Handwerk verstehen und die beiden rund 17 Tonnen schweren Element (Grundmasse 4,34 m breit, 11,5 m lang) sicher am Bestimmungsort absetzten.

Mittwoch, 06.09.2017Schongau

Club der Familien am Kinderweg in Benzenschwil

Text und Bild: Eing.

Am wahrscheinlich letzten, richtig heissen Sommertag diesen Jahres, am Mittwoch, 30.08.2017, fuhren 12 Familien gemeinsam nach Benzenschwil zum Kinderweg.

Freudig erreichte man nach einem kurzen Fussmarsch den doch deutlich kühleren Wald. Neugierig erkundeten die Kinder die verschiedenen Posten entlang des Weges. Da fand man unter anderem ein Waldlabyrinth, Kletterspielplätze und einen Barfussweg. Besonders intensiv wurde die riesige Holzkugeli-Bahn erkundet.

Weiter ging es entlang dem Bach zur Feuerstelle, wo bereits ein Feuer auf unsere Würste und Schlangenbrote wartete. Nach ausgiebigem Zvieri wurde im Bach gebadet, ein Schlammbad genossen und sogar bereits für Weihnachten vorgesorgt. Näheres wird an dieser Stelle nicht verraten!

Langsam wurde dann auch der Rest des Rundweges unter die Füsse genommen und am letzten Spielplatz nochmals ausgetobt, bevor man glücklich und zufrieden nach Schongau zurückfuhr. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für den gelungenen Nachmittag.

Mittwoch, 06.09.2017Reinach

«Gwünn din Traum»: Davon träumt Martin Heiz

Text und Bild: Eing.

«Gwünn din Traum» heisst es noch bis zum Samstag, 16. September im Bärenmarkt Reinach: Allen Besucherinnen und Besuchern winken an Spielkonsolen tolle Sofortgewinne und echte Traumpreise. Zur Eröffnung erzählte Reinachs Gemeindeammann Martin Heiz am Dienstag, 5. September im Traum-Talk von seinen Wünschen für die Gemeinde und die Red Lions – und verriet, was sein grösster Albtraum ist.

Seit fast 30 Jahren ist Martin Heiz Gemeindeammann von Reinach. Klar, dass er da auch im Bärenmarkt ein und aus geht. Grund genug, ihn zur Eröffnung der «Gwünn din Traum»-Tage im Einkaufszentrum zum Traum-Talk zu bitten.

(Alb-)träume eines Politikers
Ist das Amt des Gemeindeammanns sein Traumjob? Was macht Reinach zur Traumgemeinde? Welcher war der schönste Moment in der Karriere des FDP-Politikers und welcher der schwierigste? All diese Fragen beantwortete Martin Heiz im Talk.

Natürlich äusserte er sich auch zum neuen Erstliga-Eishockeyteam Red Lions Reinach, und verriet unter anderem, dass er sich so oft wie möglich die Heimspiele in der Eishalle ansehen werde. Und er verriet mit einem Augenzwinkern auch einen seiner grossen Wünsche: «Ich wünsche mir pünktliche und grosse Steuerzahler».

Traumpreise zu gewinnen
Seit gestern können alle Besucherinnen und Besucher des Bärenmarkts an den Spielkonsolen jede Menge Sofortpreise und Rabattgutscheine, aber auch echte Traumpreise gewinnen. Als Hauptpreise winken ein SUV Peugeot 3008 Allure THP im Wert von 39’550 Franken und drei Traumreisen von Kontiki im Wert von je 10’340 Franken. Dazu gibt es im Social-Media-Wettbewerb die Erfüllung eines persönlichen Traums im Wert von maximal 10’000 Franken zu gewinnen. Die «Gwünn din Traum»-Tage dauern noch bis zum Samstag, 16. September.

Mittwoch, 06.09.2017Dürrenäsch

Zäme veruse!

Text und Bild: Eing.

Spiel und Spass in der Natur verheisst alljährlich der Jugendplauschtag der acht Vereine von Natur im Seetal. Der Natur- und Vogelschutzverein Dürrenäsch reiste mit 17 Kindern zwischen der 3. und 6. Klasse nach Meisterschwanden in den Wald. Dort erwarteten uns nicht nur Fernrohre, Stafetten und motivierte Postenleiter ...

Bereits beim ersten Posten waren wir sofort mittendrin. Die Kinder wühlten im Kompost auf der Suche nach Würmern und Insekten. Die gesammelten Funde wurden unter dem Mikroskop intensiv untersucht. Plötzlich riesengross und nah, wirkt so ein Tausendfüssler sehr faszinierend und wertvoll. Mit Entsetzen und Erstaunen liessen wir die Tiere in der Wildnis wieder frei, um uns auf den Weg zum nächsten Posten zu machen. So sammelten wir Punkte bei der nächsten Aufgabe, durch unsere Tierkenntnisse und dank der Geschicklichkeit der Kinder.

Nach feiner Pasta und Vogelnestli-Dessert befand sich die Dürrenäscher Bande bald in einem ernsthaften Tannzapfenkampf um die Waldherrschaft. Der Dorfehrgeiz wurde weiter befeuert mit der erfolgreich niedrigen Summe der Schläge beim Wald-Minigolf.

Unterwegs wurde geschwärmt vom dreiteiligen Stafettenlauf, der Kopf und Beine beanspruchte. Ebenfalls begeistert erzählten die Kinder von der Erfahrung am gespannten Seil in luftiger Höhe. Zwischen Bäumen konnten sie so einmal den Blickwinkel von einigen Waldbewohnern einnehmen. Bald war dadurch auch der verpasste Preis beim Wettkampf um den höchsten Holzscheiterturm vergessen.

Zäme veruse ist ein Motto, das hält was es verspricht. Der Jugendplauschtag bietet viel Natur, Erlebnisse und Gemeinschaft und entlässt die Kinder verschwitzt, schmutzig und munter nach Hause.

Mittwoch, 06.09.2017Leutwil

Herbstsammlung der Pro Senectute

Text UND Bild: EIng.

Sechs Mal führten wir in den letzten Jahren, nach einem längeren Unterbruch, die Herbstsammlung der Pro Senectute mit einer Haussammlung durch, mit zunehmendem Erfolg, jedoch verbunden mit einem grossen Aufwand.

Letztes Jahr verteilte ich die Spendenaufrufe für die Herbstsammlung 2016 persönlich im Dorf. Auf diesem Wege bedanke ich mich ganz herzlich für den erfreulichen Betrag von Fr. 2130.–, der von Ihnen aufs Konto der Pro Senectute einbezahlt wurde. Erfahrungsgemäss sinken die Spenden rapid, wenn man die Haussammlung aufgibt. Dieses Jahr werden die Couverts mit dem Einzahlungsschein für die Herbstsammlung im ganzen Bezirk per Post verschickt. Ich bitte Sie, trotz den vielen Spendenaufrufen, die ins Haus «flattern», ein besonderes Augenmerk auf dieses Couvert von der Pro Senectute mit dem Titel «agieren statt reagieren» zu haben und wiederum wohlwollend einen Betrag für ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu entrichten. Ein herzliches Dankeschön im Voraus!

Dieses Jahr feiert die Stiftung Pro Senectute ihren 100 Geburtstag. 1917 ging der Erste Weltkrieg seinem Ende zu. Die durchschnittliche Lebenserwartung in der Schweiz betrug für Frauen 57, für Männer 54 Jahre. Soziale Netzwerke oder eine Altersvorsorge gab es nicht. Die oftmals grosse materielle Not alter Menschen führte vor 100 Jahren zur Gründung der Stiftung «Für das Alter» – die heutige Pro Senectute. Im Aargau engagieren sich neben rund 65 Festangestellten in den Beratungsstellen und der Geschäftsstelle über 1700 Mitarbeitende in den Dienstleistungsbereichen und Freiwillige für diese Stiftung. Diese freut sich, auch in Zukunft Menschen mit Fachkompetenz und Empathie auf ihrem Weg des Älterwerdens zu begleiten

Aus Anlass des 100. Geburtstages findet am Mittwoch, den 13. September 2017 eine Roadshow auf dem Bahnhofplatz in Aarau und am Mittwoch, den 27. September 2017 auf dem Bahnhofplatz in Baden statt. Sie dauert beide Male von 11 bis 19 Uhr. Zwei Tage später, am 29. September 2017, ist der «Tag der älteren Menschen», an welchem an verschiedenen Orten im Kanton Standaktionen durchgeführt werden. Alle Leute im Alter von 60 + sind herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen und sich über die Angebote der Pro Senectute zu informieren. Von Herzen wünsche ich Ihnen allen noch viele goldene
Herbsttage!

Die Pro Senectute Ortsvertreterin:
Christine Gloor-Kunz

Mittwoch, 06.09.2017Meisterschwanden

Information zur geplanten Umlegung des Abwassersammelkanals im Bereich Seehalde

Text und Bild: Eing.

Im Gebiet der «Äussere Seehalde» verläuft ein öffentlicher Abwassersammelkanal der Gemeinde Meisterschwanden. Der Sammelkanal mit Durchmesser von einem Meter leitet das gesamte Schmutzwasser des südlichen Seefelds, wie auch der Seehaldenstrasse und des Alpenblicks zum Bachtobel, wo es im Anschluss an das Abwasserviadukt des Verbandkanals (ARA Hallwilersee) übergeben wird. Beim Bau der Leitung vor ca. 50 Jahren wurde die Leitung mit einem minimalen Gefälle von 0.046% quer durch das Landwirtschaftsland verlegt. Aufgrund der damaligen technischen Möglichkeiten, wie wohl auch den Baukosten, wurde die Leitung in der vorherrschenden Hanglage entlang der natürlichen Höhenkurve verlegt.

Dies führt zwischenzeitlich zum Problem, da die Leitung heute quer durch die Bauzone und noch über unbebaute Grundstücke führt. Eine Umlegung der Lage der Leitung im Hang gestaltet sich insofern schwierig, dass die Leitung nur bergwärts verlegt werden kann, da sie bei einer talgartigen Verlegung aus dem Terrain ragen würde. Weiter ist eine Umlegung mit dem vorhandenen minimalen Gefälle von 0.046% stark eingeschränkt, da die Höhen am Anfang und am Ende der Leitung nicht veränderbar sind. Im vorliegenden Fall ist die Einwohnergemeinde als Leitungseigentümer im Grundstück nur geduldet und muss bei einem entsprechenden Bauvorhaben auf eigene Kosten weichen (Art. 693 Abs. 2 ZGB).

Aktuell liegt ein Baugesuch auf der Parzelle 997 vor, weshalb der Gemeinderat mögliche Optionen für eine Umlegung auf der betroffenen Parzelle unter Einbezug aller noch zu bebauenden Nachbarparzellen klärt. Gleichzeitig werden auch möglichen Lösungen mit dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt Abwasserreinigung und Siedlungsentwässerung des Kantons Aargau vorbesprochen, welches einer Umlegung der öffentlichen Leitung zustimmen muss. Der Gemeinderat wird an der Gemeindeversammlung vom 9. November 2017 einen entsprechenden Kreditantrag für die Umlegung traktandieren.

Der Gemeinderat

Montag, 04.09.2017Boniswil

Boniswiler Senioren auf Berg- und Kriegspfaden

Text und Bild: Silvia Gebhard

91 Senioren hatten sich für die Reise nach Engelberg am 30. August 2017 angemeldet, 6 mussten leider absagen. Die restlichen 85 liessen sich geduldig mit dem Namen anschreiben, bevor sie in die zwei auf dem Schulhausplatz bereitstehenden, grossen Cars einsteigen durften.

Ein Himmelsgeschenk war der strahlend sonnige Tag, aber ebenso all die fröhlichen Gesichter und die angeregten Gespräche während des ganzen Tages.

Nach 2 Stunden wunderschöner Fahrt durch die Landschaft, wurde die grosse Gruppe auf der «Bänklialp» in Engelberg mit einem feinen Mittagessen empfangen. Gemeinderätin und Organisatorin Silvia Gebhard hiess nun alle zusammen herzlich willkommen. Zwischendurch konnte man während des Essens den schönen Blick auf Engelberg geniessen.

Bald ging es weiter mit Sempach als Ziel. Unterdessen hatte sich ein Krieger in alter Uniform dazugesellt, ein weiterer stieg vor Sempach in den zweiten Bus dazu. Nun gab es eine gemütliche Fahrt durch das Städtchen Sempach mit interessanten Erläuterungen der beiden «alten Krieger».

Bei der «Wirtschaft zur Schlacht» wurden die Kapelle und das Winkelried-Denkmal erklärt und bestaunt, bevor es zum gluschtigen Zvieri ging. Gemeinderätin Silvia Gebhard durfte die älteren Jahrgänge ehren, zuerst alle ab 80 Jahre. Der älteste Mann, Werner Hiltpold (1930), und die älteste Frau, Anna Aeschbach (1931), wurden zusätzlich geehrt und beschenkt.

Erfrischt und gestärkt nahm man die letzte Etappe in Angriff und erreichte um 18.00 Uhr Boniswil.

Mit grosser Dankbarkeit, dass man so viel Schönes sehen durfte und den Einsatz der beiden begleitenden Samariterinnen nie gebraucht hatte, gingen alle nach Hause. Es war der letzte heisse Sommertag, und er wird hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Montag, 04.09.2017Menziken

Mit Biss in den Wahlkampf-Endspurt

Text und Bild: Thomas Moor

Der Wahlkampf für die Sitze im Menziker Gemeinderat geht langsam aber sicher in die letzte Runde. Da wird von den Kandidaten noch einmal alles mobilisiert, um die Wählerschaft und vor allem alle Unentschlossenen hinter sich scharen zu können

Mit Biss und einem süssen Nachgeschmack gingen dabei die beiden bisherigen SVP-Vertreter Hans Heinrich Leuzinger und Andreas Mäder ans Werk. Am ersten September-Samstag bezogen sie vor dem Menziker Einkaufscenter Menzo-Markt Stellung, um den Wählerinnen und Wählern Red und Antwort zu stehen und ihnen etwas mit auf den Weg zu geben. Nein, keine Cumulus-Punkte. Vielmehr bekamen sie einen Flyer und ein kulinarisches «Bhaltis» in Form einer feinen Nussstange. Und obwohl viele Leute im samstäglichen Einkaufsstress-Modus waren, fanden doch viele gute Gespräche statt. Und die 150 für diesen Event bestellten Nussstangen gingen jedenfalls weg wie warme Weggli.

Montag, 04.09.2017Reinach

Lotus-Rundfahrt: Grosser Tag für Lebenshilfe-Klienten

Text und Bild: Thomas Moor

Eine Lotusfahrt, die ist lustig – eine Lotusfahrt, die ist schön! Davon können die Klienten der Stiftung Lebenshilfe Reinach wahrhaftig ein Lied singen. Bereits zum zehnten Mal fand am ersten September-Samstag die Ausfahrt mit den schnittigen Sportwagen statt.

So viel Freude in den Augen, so viel Freude in den Stimmen: Sehr eindrücklich wars, wie sich die Klienten der Stiftung Lebenshilfe Reinach auf die Rundfahrt mit den Lotus-Sportwagen freuten. Aus der ganzen Schweiz waren die Lotus-Piloten mit 19 schnittigen Sportwagen (neuer Rekord!) nach Reinach gekommen, um den Teilnehmern anlässlich des Jubiläumsanlasses wieder ein unvergessliches Erlebnis bieten zu können. Bevor es «Anschnallen» zu den zwei geplanten Rundfahrten hiess, bedankte sich Thomas Oetiker, Stiftungsratspräsident der Stiftung Lebenshilfe, bei den Fahrern für das Engagement und das grosse Herz, das sie für diesen Event jeweils an den Tag legen.

Lebenshilfe Klient Dinu Christen hatte für die beiden Initianten Heini Emmenegger und Reto Straub als Dank ein Bild gemalt, welches auf der Rückseite mit schriftlich festgehaltenen Eindrücken von verschiedenen Teilnehmern versehen war. «Die Autos sind so tief, man kann fast den Boden berühren», «Cool! Schnell um die Kurve! Sehr schnell!» oder «Lotusfahren ist etwas schönes für mich» stand da geschrieben. Und die Begeisterung war auch bei der jüngsten Ausgabe wieder bei allen grenzenlos.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 04.09.2017Region

Garage Kohler AG Teufenthal: Viva Italia!

Text und Bild: Thomas Moor

Wer auf 40 Jahre erfolgreiche Firmentätigkeit zurückblicken kann, darf zu Recht stolz sein. So wie die Garage Kohler AG Teufenthal. Mit den Markenvertretungen Fiat und Abarth sowie der Servicestelle für Alfa Romeo und Fiat Nutzfahrzeuge hat man auf die italienische Karte gesetzt. Mit Erfolg!

Viva Italia! Temperament, Sportlichkeit aber auch Komfort und Sicherheit: Die Marken Fiat und Abarth (und damit natürlich auch die Garage Kohler AG an der Dorfstrasse 4 in Teufenthal) haben für jeden Geschmack und (fast) alle Bedürfnisse das passende Fahrzeug auf Lager. Die italienischen Autobauer warten denn auch immer wieder mit attraktiven Sondermodellen auf. Alleine schon deswegen lohnt sich der Besuch im Garagenbetrieb, welcher von Martin Kohler vor 40 Jahren als Einmannbetrieb mit einer Werkstatt in einem Bauernhaus gegründet wurde. Speziell an frühere Zeiten erinnert zur Zeit das Kultfahrzeug Fiat 500 in der Aniversario-Ausführung. Die «Knutschkugel», wie der 500er auch genannt wird, zieht die Blicke genau so auf sich, wie die sportlichen «Geschwister» aus der Sportabteilung von Abarth.

Neben den verschiedenen 500er-Sonderserien sticht speziell auch der neue Abarth 124 ins Auge. Ein Spider, der Sportlichkeit und den Frischluftfahrspass vereint, wie wohl kein anderes Modell. Natürlich wollen diese, wie die Fahrzeuge der Marke Alfa Romeo, für welche die Garage Kohler AG offizieller Servicepartner ist, von Zeit zu Zeit gewartet werden. Dafür steht eine moderne Werkstatt und bestens ausgebildetes Fachpersonal bereit. Vom Einmannbetrieb ist Teufenthaler Garagenbetrieb als Offizieller Fiat- und Abarth-A-Vertreter übrigens auf einen stattlichen Betrieb von 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen. Ein Kompetenzzentrum, das auch auf dem Nutzfahrzeug- und Wohnmobilsektor seine Stärken ausspielen kann und über eine grossdimensionierte Werkstatt verfügt, in welcher sämtliche Fahrzeuge geprüft und gewartet werden. Im Angebot steht auch ein Mietbus für neun Personen (Ausweis Kat. B), welcher sich für verschiedendste Personentransporte und Anlässe eignet.

Infos unter: www.garagekohler.ch.

Montag, 04.09.2017Dürrenäsch

«Tabuala rasa» mit dem Beck-Bertschi-Haus?

Text: Eing., Bild: Archiv KiD Kultur in Dürrenäsch

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Dürrenäsch
Zweifellos soll unser Dorf eine gute, intakte und attraktive Schule mit entsprechender Infrastruktur anbieten können, das ist unbestritten und für die Zukunft einer Gemeinde bedeutsam. Erlaubt sei hierbei aber die Frage: Muss dies auf Kosten eines massiven Eingriffs ins Dorfkernbild geschehen? Die Erläuterungen des Gemeinderates zur Urnenabstimmung sind gleichzusetzen mit «Tabula rasa» für das Beck-Bertschi-Haus. «Tabula rasa» bedeutet: Radikal und unnachsichtig, Ordnung oder Klarheit ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen und das Beck-Bertschi-Haus eliminieren. Will oder kann sich unser Dorf das leisten?


Als langjähriges Mitglied der Heimatschutzkommission und als ehemaliger Präsident der Kulturkommission KiD Dürrenäsch erlebte ich anlässlich verschiedener Veranstaltungen u.a. zur Geschichte unseres Dorfes immer wieder, wie sich viele Einwohnerinnen und Einwohner erstaunt, ja entsetzt zeigten, wie sorglos und unachtsam, ja respektlos zu Gunsten eines Pseudo-Modernismus in unserm Dorf mit altehrwürdigen, prägenden Bauten umgegangen wurde. Viele bedauern und finden es beschämend, was wir in den 1950er und 60er Jahren in unserem Dorf niedergerissen haben. Die Postkarte oben zeigt, zugegeben, eine etwas überzeichnete Harmonie unseres Dorfkerns um 1900. Aus dieser Epoche und an dieser Stelle stehen jetzt nur noch das Beck-Bertschi-Haus und das Schulhaus als Zeitzeugen. Selbstverständlich bringen andere Bedürfnisse und Erneuerungen grössere Veränderungen und Verluste mit sich. Aber die Ansicht verdeutlicht, was wir an spezieller Bausubstanz aus dieser Zeit verloren und durch fragwürdige Bauten ersetzt haben.

Wieder stehen wir vor einem weiteren, tatsächlich wegweisenden Eingriff und treffen möglicherweise nochmals ähnlich fatale Entscheidungen, wie in früheren Jahren: Wir reissen einfach ab! Einzelne Kriterien dafür sind nachvollziehbar, aber, wenn das Beck-Bertschi-Haus «wegradiert» wird, verliert unser Dorf eines seiner letzten markanten, historisch und architektonisch würdigen Gebäude im Dorfkern. Dem relativ gut situierten Dürrenäsch würden «Architekturzeugen» aus früherer Zeit im Zentrum gut anstehen, andere, weniger gut betuchte Gemeinden könnten uns diesbezüglich als Vorbild dienen.

Aus meiner Sicht ist es auch bedauerlich, dass der Gemeinderat, gemäss seinen Erläuterungen zur Urnenabstimmung, offensichtlich schnell handeln möchte, u.a. weil mit der Totalrevision der Nutzungsplanung das Haus, gemäss Bauinventar der Denkmalpflege, als kommunales Gebäude mit Substanzschutz festgesetzt werden soll, d.h. dass das Beck-Bertschi-Haus zukünftig nicht mehr zurückgebaut/abgerissen werden darf. Für mich ist es nachvollziehbar, aber unverständlich, dass der Gemeinderat möglicherweise auch aus diesem Grund überstürzt handeln will, ohne vorher integrative Gesamtlösungen zu entwickeln und vorzulegen. Erst recht ein weiteres Zeichen, dieses Gebäude zu erhalten und durch intelligente, kreative Planung in ein Gesamtkonzept Schulraum zu integrieren! Dass sich das Haus in seiner Grundstruktur nicht für die Nutzung von eigentlichen Schulräumen eignet, ist unschwer nachvollziehbar. Aus meiner Sicht gibt es verschiedene Möglichkeiten der Integration von z.B. Konferenzraum / Sitzungszimmer, Bibliothek, Planungsraum für Lehrpersonen, Kopierraum, Kleingruppenräume etc. in diesem Gebäude. Ja, vielleicht eignet sich das Beck-Bertschi-Haus mit seinen speziellen Raummöglichkeiten dafür ganz gut. Im Schulhaus würden dadurch neue räumliche Konstellationen gegeben und mit einem Umbau ergäben sich Optimierungen. Selbstverständlich verursacht eine Renovation, resp. eine Umnutzung hohe Kosten, besonders auch deshalb, weil während Jahrzehnten die Gemeinde das Haus dahinvegetieren liess ... Sarkastisch gesehen, könnte man ja das Schulhaus auch noch abreissen, respektive «zurückbauen», dann hätten die Planer freie Hand für einen innovativen Zukunftsbau, nur, wäre dies das Beste für unsere Schuljugend? Ob die Kinder in neuen Räumen besser, optimierter und nachhaltiger lernen würden? Dazu gibt es verschiedene interessante Studien, leider sind darin diesbezüglich keine neuen, revolutionären Erkenntnisse ausgewiesen. Was aber, wenn unsere Schüler/-innen der Primarschule im Rahmen von Optimierungsmassnahmen des Kantons nach der Fertigstellung der Bauten z.B. nach Seon «pilgern» müssten und unser Neubau mit «leeren» Schulräumen bestückt ist? Viele Unsicherheiten, zu wenig differenzierte Planungsunterlagen und Recherchen bilden keine seriöse Grundlage noch rechtfertigen diese einen Rückbau des Beck-Bertschi-Hauses. Eine intakte Schule, gesunde Dorfvereine und eine aufgeschlossene Dorfgemeinschaft sind nicht gekoppelt an die «Eliminierung» des Beck-Bertschi-Hauses. Ich erwarte von Planerinnen und Planern einen etwas respektvolleren, würdigeren und kreativeren Umgang mit letzten Zeugen aus einer früheren Zeit. Auch dazu sind wir für die Zukunft einer nächsten Generation verpflichtet. Gründe genug, dass ich mich für ein klares NEIN an der Urnenabstimmung zum Rückbaukredit von Fr. 70`000.– des Beck-Bertschi-Hauses entschieden habe.

Hermann Graser, ehemaliger Präsident KiD, Kulturkommission Dürrenäsch

Montag, 04.09.2017Meisterschwanden

Bring- und Holtag vom Samstag, 23. September 2017

Text: Eing., Bild: Pixelio

Am Samstag, 23. September findet der beliebte Bring- und Holtag auf dem Areal der reformierten Kirche in Meisterschwanden, von 10 bis 13 Uhr statt (Annahme der Ware von 9.30 bis 12.00 Uhr). Organisiert wird dieser Anlass von der ref. Kirchgemeinde und dem Elternverein Meisterschwanden / Tennwil. Finanziell unterstützt werden sie von den Gemeinden Meisterschwanden, Fahrwangen und Sarmenstorf.

An diesem Morgen hat man wieder die Möglichkeit, gebrauchsfähige, saubere und funktionstüchtige Gegenstände, wie z.B. Geschirr, Bücher, Sportartikel, Spielzeug, funktionierende Elektrogeräte oder kleine Möbelstücke vorbei zu bringen. Pro Familie wird ein kleiner Unkostenbeitrag von Fr. 2.– (für allfällige Entsorgung) bezahlt.

Natürlich ist jedermann gerne zum «Stöbern», oder um eine neue Errungenschaft abzuholen herzlich willkommen! Dies natürlich kostenlos.
Auch ist wieder für Verpflegung im Beizli gesorgt. So kann man sich mit einem feinen Hot Dog oder etwas Süssem vom Kuchenbuffet verpflegen.

Weitere Informationen unter: www.kirchweg5.ch oder www.elternverein-5616.ch

Montag, 04.09.2017Beinwil am See

Gelb oder schwarz, das ist die Frage

Text und Bild: Peter Eichenberger

Tratitionsgemäss lud der Gemeinderat Beinwil am See die Jubilare die im Jahr 2017 den 85. 90. 95. oder 100. Geburtstag feiern können, ins Foyer des Löwensaales ein. Mit sichtlichem Stolz eröffnete Jacqueline Widmer diesen besonderen Anlass.

Sie übergab aber sofort dem Männerchor Beinwil am See das Wort oder besser gesagt die Stimme. Mit dem Lied «So ein Tag» eröffneten die Männer den Liederreigen. Natürlich durfte das Lied «Happy Birthday» nicht fehlen. Mit ihren kräftigen Stimmen trug der Männerchor ebenfalls zum guten Gelingen dieses Abends bei. Regina Brunner unterhielt die Jubilare mit ihrem Akkordeon. Mit grossem Applaus wurde Frau Brunner das schöne Spiel gedankt.

Auch eine grosse Tradition ist, dass die Landfrauen von Beinwil am See, die Jubilaren verwöhnen. Der Apéro wurde mit viel Liebe vorbereitet und serviert. Wie in den vergangenen Jahren las die Gemeindrätin Jacqueline Widmer den anwesenden Gästen eine Geschichte vor. Diesmal von der gelben und schwarzen Tüte. Frau Widmer erzählte von der gelben Tüte, in der alle glücklichen Sachen aus dem Leben festgehalten sind. In die Schwarzen kommen schlechte Sachen, wie Unglück, Schmerz und schlimme Erinnerungen. «Werfen wir die schwarze Tüte weg und füllen die Gelbe», heisst das Motto!

Nach dieser eindrücklichen Geschichte, erfreuten Frau Brunner und der Männerchor die Jubilaren wieder mit Musik und Gesang. Als grosse Überraschung konnte Jacqueline Widmer Frau Hunziker vorstellen. Sie wird im 2017 100 Jahre alt. Fröhlich und zufrieden nahm die sehr gut gekleidete Jubilarin die Gratulationen entgegen. Das Geheimnis, dass Frau Hunziker 100 Jahre alt geworden ist, verriet Jacqueline Widmer natürlich auch: Ein Bier sowie bis vor einigen Jahren, schwimmen im Hallwilersee, ist das Geheimnis. Alle Mitwirkenden hatten riesig Spass die Jubilaren an diesem Abend zu verwöhnen. Viel zu schnell vergingen diese schönen Stunden im Löwenfoyer.

Montag, 04.09.2017Reinach

Fussball verbindet: Starcamp vom 2. bis 6. Oktober

Text und Bild: PD

Bereits zum siebten Mal veranstaltet der FC Menzo Reinach ein Fussballcamp für Kids. Für dieses Jahr haben sich die Veranstalter jedoch etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Nicht nur Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren, sondern auch erwachsene Personen mit einer physischen oder kognitiven Beeinträchtigung sind herzlich willkommen.

Die SAFP (Swiss Association of Football Players) organisiert gemeinsam mit dem FC Menzo Reinach und der Stiftung Lebenshilfe eine neuartige Zusammenarbeit für ein Fussballcamp. Neu wird das Fussballcamp parallel für Kids und Menschen mit einer Beeinträchtigung organisiert. Den beiden Gruppen stehen erfahrene und qualifizierte Trainer, sowie speziell ausgebildete Begleiter für Menschen mit Beeinträchtigung zur Seite, welche die Fussballbegeisterten den ganzen Tag begleiten und unterstützen. Während die Trainingsbetriebe parallel zueinander ablaufen, wird das Mittagessen gemeinsam eingenommen.

Show Respect
Unterstützt wird das Fussballcamp von dem gemeinnützigen Verein Show Respect, welcher sich von dieser Idee von Beginn an sehr begeistert zeigte. «Der Fussball ist und war schon immer ein verbindendes Ereignis. Es vereint nicht nur Spass, Erlebnisse und Erfahrungen, sondern auch die Menschen miteinander. Und die Förderung von Respekt von und für Menschen aller Art ist eines der Hauptziele unseres Vereins», meint Antonio Iacovazzo, Verantwortlicher für Show-Respect-Projekte. Annemarie Fries, Präsidentin des FC Menzo Reinach betont zudem: «Wir wollen allen Beteiligten etwas bieten. Ein Abenteuer, das sicherlich allen unglaubliche Freude bereiten wird.» Auch Monika Landmann, Bereichsleiterin Bildung bei der Stiftung Lebenshilfe, ist davon überzeugt, dass dies ein sehr erfolgreiches Camp wird: «Gerne wirken wir bei diesem wundervollen Projekt mit und bieten begeisterten Fussballfans bei uns die Möglichkeit, an diesem Camp teilzunehmen.»

Am letzten Tag des Camps organisiert der Aargauische Fussballverband (AFV) einen Apéro und bietet somit der Öffentlichkeit die Gelegenheit, um sich auszutauschen und die Woche fröhlich abzuschliessen. Die Teilnehmer selbst haben dann die Möglichkeit, Autogramme von Fussballstars zu ergattern und zum krönenden Abschluss ist noch ein kurzes Fussballspiel mit den Promis geplant.

Match und Apéro mit Überraschungsgästen: Fussballplatz im Moos in Reinach
Datum: Freitag, 06. Oktober, Zeit: 14 Uhr

Montag, 04.09.2017Beinwil am See

4. Beinwiler Junior-Triathlon

Text und Bild: Eing.

Der heisse Sommer schloss dieses Jahr mit einer verregneten Woche. Trotz des rauen Wetters rannten, radelten und schwammen am 12. August, dem letzten Samstag der Sommerferien, 25 Kinder um die Wette. Das bewährte Team in den Wechselzonen bei der alten Badi wurde verstärkt durch neue Helferinnen und Helfer aus dem Dorf. Im Wasser sorgten wiederum zwei Mitglieder des SLRG für Sicherheit. Zahlreiche Eltern und Schaulustige feuerten die Kinder an und sorgten dafür, dass sie im Ziel wieder schnell trocken wurden und warm bekamen.

Getreu dem Motto, dass Mitmachen wichtiger ist als Siegen, nahm am Schluss jedes Kind einen Pokal entgegen. Die Tagessiege gingen dieses Jahr ins Zihl: Rasmus Huber war der schnellste bei den Jungs und seine Schwester Marika Huber war das schnellste Mädchen.

Stephan Oetiker und Mark Schwyter, die beiden Initianten, ziehen trotz des wechselhaften Wetters eine durchwegs positive Bilanz. Ein herzliches Dankeschön den bereitwilligen Eltern für Mithilfe und Kuchenspenden. Das Datum des 5. Beinwiler Junior Triathlons steht bereits fest: Samstag, 11. August 2018.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Hannes Bopp

Text und Bild: Eing.

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Hannes Bopp, SP. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät er in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Hannes Bopp: Seengen ist meine Heimat seit Kindertagen und liegt mir am Herzen! Im offenen Pfarrhaus aufgewachsen, erlebte ich den Einsatz für die Allgemeinheit und das Wohlergehen aller als bereichernd. Meine berufliche und freiwillige Tätigkeit im Öffentlichen Gemeinwesen wurde da vorgespurt. Mit der Einbindung der SP Ortspartei würde an der erfolgreichen Zusammensetzung des Seenger Rates festgehalten.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?

Ich könnte dieser Person das Seenger-Lied vorsingen … und ergänzen, dass sich meine Heimat zu einem stattlichen, modernen Dorf entwickelt hat, gekennzeichnet durch ein leistungsfähiges Gewerbe, gute Einkaufsmöglichkeiten, eine starke Schule, eine lebendige Kirche und aktive Vereine.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Humor, Gerechtigkeitssinn, Solidarität und Offenheit prägen mein Wesen. Meine berufliche Tätigkeit fordert Hartnäckigkeit, aber durchaus auch Augenmass und Verständnis

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?

Das Angebot der Schule wird durch Spardruck, oder aktuell durch die Bez-Standortfrage in Frage gestellt. Der Handlungsspielraum der Gemeinden wird enger, Aufgaben werden vielschichtiger und zunehmend von «Oben» delegiert, der finanzielle Druck wächst. Oder grösser gedacht, die gesamtgesellschaftliche Entwicklung macht auch im Seetal nicht Halt, damit wird ein vermehrtes Miteinander in der Region immer wichtiger.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?
Seengen soll sich weiter entwickeln und dabei seine Identität bewahren, eine Brücke bauen zwischen Tradition und Moderne in Solidarität mit den Schwächeren. Ich setze mich für gesunde Finanzen, menschen- und familienfreundliche Lösungen in Schule, Gewerbe und Verkehr sowie den
achtsamen Umgang mit der Natur ein. Und das am liebsten in einem starken Team.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Beat Jung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Beat Jung, parteilos. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät er in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Beat Jung: Auf Gemeindeebene kann man nicht nur etwas bewirken. Man erlebt Veränderungen, wie beispielsweise den Bau eines Gebäudes, selbst mit und kann Freude daran haben. Das macht es zu einer spannenden Aufgabe.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?

Es ist eine wunderschöne Gemeinde am See mit einem klassischen Dorfkern. Traditionen werden gepflegt, sei dies in Betrieben oder im Vereinsleben. Und ebenso ausgewogen ist die Infrastruktur, also eine Gemeinde mit hoher Lebensqualität.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Ich habe schon einiges erlebt und gemeistert. Dieser Erfahrungsschatz ermöglicht eine emotionale Stabilität. Kombiniert mit meiner Bodenständigkeit, Weitsichtigkeit und einer grossen Portion Motivation wäre ich für das Amt sicher gut gewappnet.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
In der Gemeinde herrscht seit längerem Bauboom. Das daraus resultierende Wachstum in Schule oder Verkehr will bewältigt sein, soll die Lebensqualität nicht leiden. Und auch die Finanzen werden nicht einfacher, da der Kanton immer mehr Aufgaben an die Gemeinde weitergibt.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?

Durch den beruflichen Hintergrund würde mich selbstverständlich das Ressort Liegenschaften interessieren. Aber auch die damit zusammenhängenden Themen wie Gemeindewerk, Abfallbeseitigung und Strassenunterhalt finde ich spannend. Unabhängig vom Aufgabengebiet möchte ich ein vertrauenswürdiger Gemeinderat mit offenem Ohr für die Bevölkerung sein, der Kritik ernst nimmt, sich aber von unterschiedlichen Meinungen nicht aus dem Konzept bringen lässt.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Sascha Kessler

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Sascha Kessler, parteilos. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät der neu Kandidierende in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Sascha Kessler: Man könnte sagen, es ist der Wunsch die Welt zu verbessern. Gleichzeitig möchte ich Seengen fit für die Zukunft machen, technische Entwicklungen sollten die Gemeinde nicht unvorbereitet treffen.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?

Ich lebe erst seit 2017 in Seengen. So gehe ich selbst noch jeden Tag auf Entdeckungsreise in diesem kleinen Paradies auf Erden. Die Nähe zur Natur wirkt befreiend, ist der Gegenpol zur Hektik von Städten wie Zürich oder Luzern. Dabei bietet die lokale Infrastruktur alles, was der Mensch im Alltag braucht.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Wer mich kennt, weiss, ich bin offen, direkt und gerechtigkeitsliebend. Ich habe immer Lust, Neues zu lernen. Für die Bildung meiner eigenen Meinung nehme ich mir Zeit, so kann ich andere umso besser überzeugen.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
Die Gemeinde ist in den vergangenen 17 Jahren um über 50 Prozent gewachsen. Will man, dass Seengen auch künftig als attraktiv angesehen wird, muss man die technische Entwicklung ebenso im Auge behalten. Lokale Unternehmen sollen von überregionalen Entwicklungen profitieren können. So können sie langfristig auf dem Markt bestehen

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?

Ich betrachte die Arbeit des Gemeinderats als eine Dienstleistung am Volk. So will ich die Bedürfnisse von Seengerinnen und Sengern kennenlernen, um ihnen möglichst lösungsorientiert Rechnung zu tragen. Mit konstruktiver Kompromissbereitschaft will ich die Entstehung von Entscheidungen ermöglichen. Die behördliche Verschwiegenheit ist für mich selbstverständlich.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Peter Sandmeier

Text und Bild: Eing.

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür: Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Peter Sandmeier, SVP. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät der neu Kandidierende in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?

Peter Sandmeier: Ich stelle mich für den Gemeinderat zur Verfügung, weil mir die Zukunft Seengens am Herzen liegt. Als Ortsbürger möchte ich meinen Teil zur positiven Entwicklung unseres Dorfes beitragen.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?
Seengen ist einer der schönsten Orte im Seetal. Ein wunderbarer Ort zum Wohnen mit direktem Zugang zum Hallwilersee. Die Gemeinde verfügt über einen gesunden Finanzhaushalt und einen attraktiven Steuerfuss. Unser Dorf bietet dank unseren Gewerbetreibenden vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Familien schätzen unser Schulsystem, das den Kindergarten bis zur Oberstufe beinhaltet.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Ich bin innovativ, kreativ und dennoch bodenständig. Mir liegt sachliches Handeln auf Basis des gesunden Menschenverstandes am Herzen. Ich arbeite ziel- und lösungsorientiert und verfüge über ein gutes Mass an Führungserfahrung.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
Die Entwicklung unseres Dorfes begleiten. Bei allen Modernisierungen darf man nicht vergessen, dem kulturellen Brauchtum Sorge zu tragen. Den ländlichen Dorfcharakter bewahren. Was den Verkehr betrifft, wird es einiges zu tun geben. Des weiteren sollte die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden gefördert werden.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?
Unabhängig von Ressort oder Aufgabe werde ich mich immer voll für die vereinbarten Ziele einsetzen. Gemeinsam mit den anderen Räten werde ich Lösungen anstreben, die das Neue ebenso stärken, wie das Traditionelle erhalten. Seengerinnen und Seenger werden bei allem, was zu tun ist, immer im Mittelpunkt stehen.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Eli Wengenmaier

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Eli Wengenmaier, parteilos. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät er in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?

Eli Wengenmaier: Ich möchte die Gegenwart und die Zukunft mitgestalten und das schon recht gut aufgestellte Dorf Seengen in der Führung als Gemeinderat aktiv unterstützen.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?
Seengen ist eine Perle am unteren Ende des Hallwilersees. Seengen verfügt über eine sehr gute Infrastruktur mit ÖV-Anbindung, allen Schulstufen, vielfältigen Sportmöglichkeiten, verschiedenen touristischen Attraktionen, zahlreichen Arbeitsplätzen, Einkaufsmöglichkeiten und einer hohen Wohn- und Lebensqualität. Seengen ist ein Ort, an dem man sich wohl fühlt!

Was zeichnet Sie als Person aus?
Als Unternehmer und Arbeitgeber mit klassischer beruflicher Laufbahn bin ich es gewohnt, täglich anzupacken. Auftretende «Probleme» sind für mich Herausforderungen, denen ich mich mit positiver Haltung stelle und sie als Chance für Lösungen sehe. Ich bin politisch neutral und kann somit auf die Sache bezogen konzentriert arbeiten.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
Als Vater von drei Kindern ist es mir wichtig, dass Seengen fit für die Herausforderungen der Zukunft ist. Dies umfasst Bildung, Infrastruktur, Arbeitsplätze, Steuerattraktivität und viele andere Punkte.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?
Ich vertrete eine sachliche und gerade Linie. Ich unterstütze eine pragmatische, effiziente und zielorientierte Arbeitsweise des Gemeinderates und aller Verwaltungsbereiche. Ich werde einstehen für das lokale Gewerbe und sichere Arbeitsplätze, die zeitgemässe Entwicklung unseres Dorfes und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das Wohl von Seengen und seinen Einwohnern ist für mich zentral!

Freitag, 01.09.2017Meisterschwanden

Unternehmerapéro mit interessantem Rundgang

Text und Bild: Thomas Moor

Auch die zweite Ausgabe des Unternehmerapéros unter dem Titel «Politik trifft Wirtschaft» stiess in Meisterschwanden wiederum auf grosses Interesse. «Dieser Anlass soll zur Tradition werden», wie Gemeindepräsident Ueli Haller in seiner Begrüssung sagte.

Dass die Wirtschafts- und Arbeitsgemeinde Meisterschwanden einiges zu bieten hat, zeigt sich unter anderem am Beispiel der Firma Tanner & Co. AG. Sie war Gastgeberin des zweiten Unternehmerapéros und gab einen interessanten Einblick in ihre unternehmerischen Tätigkeiten. Nicht nur der «Wow-Movie», welcher im Rahmen einer einleitenden und gut verpackten Firmenpräsentation (der Verpackungsspezialist lässt grüssen) gezeigt wurde, sondern auch der Neubau – das Solution-Center – sorgte bei den Teilnehmern ganz allgemein für einen Wow-Effekt. Wie Technik und Emotionen hier vereint wurden, ist ganz grosses Kino. «Wir setzen auf die Zukunft Schweiz und bekennen uns zum Standort Meisterschwanden», wie Serge Tanner sagte und zusammen mit den Mitarbeitern eindrücklich zeigte, wie Verpacken mit den Technologien Banderolieren, Stretchen, Umreifen, Schrumpfen und Kleben geht. Auch wie Wachstum funktioniert, zeigt das innovative Unternehmen am Beispiel der Mitarbeiterzahlen. Waren es zum Beispiel 1994 14 Mitarbeiter, lassen heute 130 Fachleute ihr Know-how in die Firma einfliessen – 100 davon am Werkplatz Meisterschwanden. Schweizerisch, leistungsstark, ganzheitlich und verlässlich sind Markenwerte, welche das Unternehmen auszeichnen. Den Abschluss des Events bildete ein Apéro riche, bei welchem weitere angeregte Gespräche stattfanden.

Freitag, 01.09.2017Meisterschwanden

Chile-Fescht: Eine bunte Party für Alt und Jung

Text und Bild: Eing.

200 Jahre Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen – wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist! Am Wochenende vom 26. bis 27. August organisierte aus diesem Anlass ein siebenköpfiges OK ein Fest für Jung und Alt in und um Kirche und Kirchgemeindehaus.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Fest am Samstag um 13.00 Uhr mit einem unkonventionellen Festakt eröffnet. Die Zeit der Grussworte wurde auf eine Minute pro Redner eingeschränkt und gestoppt. Wer sich nicht daran hielt, sollte mit einer speziellen Aufgabe «bestraft» werden. Da sich alle Gemeindeammänner an die Vorgaben hielten, mussten die beiden Pfarrpersonen, Nica Spreng und Philipp Nanz, eine Spezialaufgabe lösen. Philipp Nanz hielt eine Ansprache mit dem Mund voller Petit Beurre und Nica Spreng stellte bei ihrer Aufgabe, dem Bullriding, sogar den Tagesrekord auf. Am Nachmittag stand ein Plauschwettkampf auf dem Programm, bei dem acht Teams aus den Dörfern gegeneinander antraten und sich in den verschiedensten Disziplinen messen konnten. Als Sieger konnte sich das Team des Turnvereins Fahrwangen beweisen. Auch für die kleineren Festgänger gab es Spiel und Spass. Sie konnten einen von der Jungschar organisierten Plauschparcours absolvieren.

Ein weiteres Highlight folgte am Abend mit der Aufführung der Theater-Eigeninszenierung «S’ chunnt scho guet». Das Stück, geschrieben von Heinz Deubelbeiss, erzählte von der Gründung der Kirchgemeinde unter den schwierigen Umständen der damaligen Zeit. Insgesamt 18 Darstellerinnen und Darsteller, von der Primarschülerin bis zum Senior, wirkten mit. Die einzelnen Theaterszenen wurden stimmungsvoll von volkstümlichen Klarinetten- und Klavierklängen, gespielt von Ariane Deubelbeiss und Hedy Müller, begleitet. Später am Abend begeisterte die Band «Adams Wedding» mit ihrer sympathischen Art und fröhlichen Folkklängen. Dazu wurden an der «Wunder-Bar» leckere Cocktails serviert.

Während des ganzen Weekends konnten sich die Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer interaktiven Ausstellung intensiver mit der Entstehungsgeschichte der Kirchgemeinde auseinandersetzen. Diese Ausstellung führte einen auch an sonst verborgene Orte wie in den Kohlenkeller unter der Kirche oder auf den Kirchturm.

Am Sonntag wurde weiter gefeiert. Mit einem Festtagsgottesdienst, welcher durch fetzige Jazzmusik des Quartetts BM-Kollektiv untermalt wurde, wurde der Festsonntag gestartet. In diesem kreativen und bunten Gottesdienst predigten die beiden Pfarrpersonen über den Leitsatz der Kirchgemeinde «Nahe bei Gott, nahe bei den Menschen». Nach dem Mittagessen mit jazziger Live-Musik-Untermalung und der Zweitaufführung des Theaters klang das Fest im Verlaufe des Nachmittags bei Kaffee und Kuchen aus.

Freitag, 01.09.2017Menziken

Ein Highlight zum Start ins Berufsleben

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Berufslehre erfolgreich abzuschliessen ist ein wichtiger Schritt – der HAGO belohnt die drei besten Absolventen und einen glücklichen Losgewinner mit einem Helikopterrundflug. In diesem Jahr konnte dieser bei strahlendem Sonnenschein genossen werden.

«Ich wusste gar nicht, dass mein Chef mich hier angemeldet hat und war völlig überrascht als der Anruf kam», Liam Fineron, der bei AVC Heiz Multimediaelektroniker gelernt hat, strahlte übers ganze Gesicht. «Was für eine tolle Idee vom HAGO, mal was ganz anderes.» Er war für den Helikopterrundflug ausgelost worden. Die besten Abschlussnoten hatten Philippe Leutwyler (Eichenberger Gebäudetechnik), Tamara Kistner (Bäckerei Hofmann) und Natascha Schärer (Neue Aargauer Bank) erzielt. «Und wir möchten euch mit diesem Event zu euren Leistungen gratulieren», sagte Adrian Meier, Präsident des Handwerker- und Gewerbevereins Oberwynental bei der Begrüssung auf dem Flugplatz Luzern-Beromünster. «Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und dass ihr euren Berufsweg weiterhin so erfolgreich gestalten könnt, wie ihr es bei der Prüfung gezeigt habt.» Anschliessend ergriff Peter Fessler, Pilot des airport-helicopter-Teams das Wort und besprach mit den Jugendlichen die mögliche Flugroute. Der Vorschlag, das eigene Wohnhaus einmal von oben betrachten zu können, gefiel ihnen, ebenso die neue Perspektive auf die Schlösser Lenzburg und Hallwil. Schnell hatte man Platz gefunden und die Maschine erhob sich Richtung Sonne.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die Geheimnisse von Konjunktur und Internet

Text und Bild: Graziella Jämsä

100 Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Gelegenheit beim zweiten Hypi KMU-Treff in der Bäsewirtschaft Roos in Seengen dabei zu sein. Die Situation auf dem einheimischen Markt, die Chancen des World Wide Web und Networking waren die Themen des Abends.

Wo steht der Euro in zwei Jahren? Eine Frage, mit welcher Reto Huenerwadel, Leiter HBL Asset Management der Hypothekarbank Lenzburg AG, vorsichtig umging. «Eine Zahl halte ich in diesem Zusammmenhang nicht für sinnvoll. Denn diese kann sich morgen schon ändern.» Stattdessen zeigte er anhand von Konsumentenstimmung, Arbeitslosenquote, Einkaufsmanagerindex und weiteren statistischen Werten die positiven Entwicklungen auf. «Dass der Schweizer Markt sich nicht so schnell beeinflussen lässt, wie europäische Nachbarn, ist eine Mentalitätsfrage.» Über die Chancen im Internet sprach Sam Steiner, Inhaber der Web-Agentur alike. Anhand eines durchschnittlichen KMU-Unternehmens hatte er eine fiktive Firma entworfen, deren Marketingverantwortlicher die Website verändern wollte. So schmunzelten die Gäste entspannt über die Antworten des Beispiel-CEO, der sich nach anfänglicher Skepsis überzeugen liess. Das Nutzen von Google-Anzeigen, sozialen Medien als Datenquelle und automatisiertem E-Mail-Marketing gab beim anschliessenden Apéro einiges zu diskutieren – Networking wie aus dem Bilderbuch.

Freitag, 01.09.2017Meisterschwanden

Frauenverein Meisterschwanden: Ausflug zur Bözenegg

Text: Eing., Bild: Pixelio

Der diesjährige Ausflug des Frauenvereins ist sehr abwechslungsreich. Zuerst geht es in die Bözenegg zur Röstifarm. Dort wird individuell in gemütlicher Runde das Mittagessen eingenommen. Die Auswahl der verschiedenen Rösti-Gerichte ist gross und sicherlich wird für alle etwas glustiges dabei sein.

Danach geht die Fahrt weiter nach Schinznach Dorf. Hier im Gartenzenter Zulauf bleibt genügend Zeit durch die wunderbare Pflanzenwelt zu schlendern. Der Baumschulpark mit dem idyllischen See sowie das Bonsaicenter sorgen für zusätzliche Abwechslung. Ein süsses Dessert dazu einen feinen Kaffee wird für eine entspannte und einmalige Stimmung sorgen. Treffpunkt ist am Dienstag, 26. September 2017 um 10.30 Uhr beim Volg oder beim Schuelhüsli Tennwil. Wir fahren mit Privat-PW, für eine Mitfahrgelegenheit ist gesorgt. Der Vorstand freut sich auf viele interessierte Frauen, auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Anmeldung bitte bis 19.09.17 an Lucile Wipf ab 19.00 Uhr: 056 667 22 16 oder wipf.lucile@gmx.ch. Vorschau: 05.12.2017 Besuch Weihnachtsmarkt in Basel

Freitag, 01.09.2017Dürrenäsch

Kindergarten und Primarschule: Neue Lehrpersonen

Text und Bild: Eing.

Peter Streit
Mit dem 1. August diesen Jahres durfte ich einen neuen Stein in mein Lebens-Mosaik einbauen: ich habe die Stelle als Schulleiter in Dürrenäsch angetreten. Ich habe mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass ich diese Arbeit übernehmen darf und bin jetzt voll des Dranges diese Aufgabe auch gut zu meistern. Meine letzten 15 Arbeitsjahre habe ich primär in der Schule Aarau verbracht, wo ich auf der Sekundarstufe 1 als Fachlehrperson für Mathematik und Naturwissenschaften tätig war. In dieser Zeit habe ich mich stetig weitergebildet. So besuchte ich den Nachdiplomkurs «Ausbildung der Ausbildenden zur Förderung des pädagogischen Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien im Unterricht», habe den Master in «Schulischer Heilpädagogik» erworben und schliesslich die Ausbildung zur «Praxislehrperson» absolviert. Vor gut zwei Jahren konnte ich dann erstmals Schulleiterluft schnuppern, als ich den Schulleiter der Oberstufe während seiner Intensivweiterbildung vertreten konnte. Dies war gleichzeitig die Initialzündung, mich für die Ausbildung zum Schulleiter an der Fachhochschule Nordwestschweiz anzumelden. Meine restlichen Stunden verbringe ich als Leiter des Fachbereichs ICT an der Schule Aarau, als Musiker, in meinem Garten und nicht zuletzt mit meiner Frau und meinen zwei Kindern, welche mir zudem den Blick von der Elternseite her auf die Schule ermöglichen.

Simone Gubler
Eine dreiwöchige Stellvertretung im Kindergarten Dürrenäsch hat gereicht, um mich von diesem Dorf, den Kindern, dem Team sowie auch der gesamten Atmosphäre des Kindergartens zu überzeugen. Ich freue mich sehr, ab diesem Schuljahr als Klassenlehrperson im Kindergarten Rägeboge unterrichten zu dürfen. Mein Name ist Simone Gubler, ich bin 24 Jahre jung und komme aus Zetzwil. Vor einem Jahr habe ich das Studium als Kindergarten- und Unterstufenlehrperson an der Pädagogischen Hochschule in Luzern abgeschlossen. Anschliessend arbeitete ich als Stellvertretung in verschiedenen Kindergärten und Unterstufenklassen. In meiner Freizeit bewege ich mich gerne, sei es in der Halle beim Team-Aerobic und Volleyball oder in der Natur beim Wandern und Schwimmen. Ein weiterer Ausgleich zum Alltag finde ich beim Backen oder Lesen. Meine erste «eigene» Klasse auf ihrem Entwicklungsweg begleiten zu dürfen ist für mich sehr spannend und ich freue mich auf viele erlebnisreiche, interessante und farbenfrohe Stunden im Kindergarten Rägeboge.

Danièle Jeger
Ich heisse Danièle Jeger, bin 27 Jahre alt und habe ursprünglich eine Berufslehre als Autolackiererin absolviert. Im Anschluss arbeitete ich einige Jahre auf diesem Beruf. Nach einem einjährigen Praktikum in einem Schülerhort, habe ich mich entschieden, meine Laufbahn zu ändern. So begann ich 2015 mit dem Studium zur Kindergarten- und Unterstufenlehrerin, welches ich im nächsten Sommer abschliessen werde. Ich freue mich, dieses Jahr zwei Morgen mit den Kindern des Kindergartens Sunnestrahl verbringen zu dürfen. Die Arbeit macht grossen Spass und ermöglicht es mir, Gelerntes aus der Ausbildung endlich in die Praxis umzusetzen. Ausserdem schätze ich es sehr, von der langjährigen Erfahrung meiner Stellenpartnerin Nadja Hänggli profitieren zu können und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr. Wenn ich mich nicht an der Pädagogischen Hochschule in Brugg oder im Kindergarten in Dürrenäsch befinde, verbringe ich gerne Zeit mit Familie und Freunden. Zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen gehören wandern, lesen, Sport und Städtereisen. Ich freue mich sehr auf das bevorstehende Jahr mit den Kindern.

Stéphanie Bütler
Endlich ist es soweit, das Studium ist beendet und ich kann voller Neugier und Motivation meine erste Stelle an der 4./5 Klasse in Dürrenäsch antreten und mein Gelerntes an die Kinder weitergeben. Mein Name ist Stéphanie Bütler und ich wohne im Seetal in Aesch. Meine obligatorische Schulzeit absolvierte ich im Kanton Aargau. Ich verbringe gerne Zeit mit meiner Familie und Freunden, geniesse Velotouren am See entlang und liebe es verschiedene Städte zu bereisen. Seit meiner Kindheit war es mein grösster Wunsch Lehrerin zu werden. Den herausfordernden Schuljahren blicke ich gespannt entgegen und freue mich auf viele schöne Momente in Dürrenäsch.

Beatrice Kürsteiner
Grüezi miteinander! Mein Name ist Beatrice Kürsteiner und ich unterrichte in diesem Schuljahr einen Teil der 4. und 5. Klasse. Ich habe diesen Sommer meine Ausbildung abgeschlossen und durfte nun in Dürrenäsch meine erste Stelle antreten. Ich wohne in Suhr und es gefällt mir besonders gut, da man viele Rückzugsorte in der Natur findet. Ursprünglich bin ich aus Graubünden. Ich bin in Arosa aufgewachsen. Daher ist es nicht fern, dass ich eine passionierte Wintersportlerin bin. In meiner Freizeit liebe ich es, Sport zu treiben. Nebst dem Wintersport spiele ich noch Volleyball und gehe gerne Schwimmen. Ich interessiere mich auch für Kultur und lerne gerne Menschen aus anderen Ländern kennen. Der Austausch mit anderen Kulturen hat mein Leben bereichert. Ich kann daher sagen, dass ich sehr offen bin und auch immer bereit neue Dinge zu entdecken. Daher freue ich mich gemeinsam mit meiner Klasse hier in Dürrenäsch die Berufswelt zu entdecken.

 

Mittwoch, 30.08.2017Reinach

Estermann’s Photo- und Bürobedarf AG: OKI-Partner

Text und Bild: Eing.

Als Fachhandelspartner von OKI ist Estermann’s Photo- und Bürobedarf AG mit Standorten in Reinach, Beromünster und Sursee der Türöffner zum Erfolg.

Die neue OKI-Farbdruck-Serie C-853/873 bis Format A3 eröffnet ganz speziell den kleineren KMU-Betrieben neue Möglichkeiten. Dank der Vielseitigkeit (Farbkopierer, Farbdrucker, Farbscanner, Fax, alles bis Format A3) zu sehr interessanten Konditionen, können Baupläne, Präsentationen etc. zu niedrigen Druckkosten im gewünschten Format kopiert, gedruckt und gescannt werden. Das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis erlaubt es speziell Kleinunternehmen, konkurrenzfähig zu bleiben und im Printing-Bereich alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

Zudem profitiert der Kunde von unserer unverbindlichen Offertstellung, einer seriösen Beratung und einem kompetenten Liefer- und Installationsservice.
Weitere Infos finden Sie unter: www.buerobedarf-estermann.ch

Mittwoch, 30.08.2017Menziken

Neue Feuerwehr-Gruppenführer ausgebildet

Text und Bild: Thomas Moor

56 Feuerwehrangehörige aus dem ganzen Kanton Aargau liessen sich in Menziken während einer intensiven Woche zu Gruppenführern ausbilden. Auf dem Ausbildungsplan standen neben Brandbekämpfung auch Rettungsdienst und technische Hilfeleistung. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung sind die Kursteilnehmer nun in der Lage, in ihren Feuerwehren als Chef oder Chefin einer Gruppe im Einsatz und innerhalb von Übungen zu wirken. Übrigens ist dieser Kurs nicht nur Männersache. «Die Frauenquote steigt von Jahr zu Jahr», wie Kurskommandant Andreas Baumman aus Unterentfelden erfreut feststellte. Zusammen mit acht Feuerwehrinstruktoren als Klassenlehrer hat er auch in diesem Jahr in Menziken wieder eine hervorragende Ausgangslage und Topbedingungen angetroffen. «Die Kursorganisation durch die Feuerwehr Oberwynental war wieder auf einem sehr hohen Niveau und vorbildlich», wie er ergänzte. Speziell erfreut zeigte er sich, dass der Kurs ohne Unfälle über die Bühne gebracht werden konnte.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 30.08.2017Beinwil am See

Beinwiler Ea-Junioren im neuen Dress

Text und Bild: Thomas Moor

Man kann im Leben nicht immer gewinnen. Das haben auch die Nachwuchsfussballer des FC Beinwil am See erfahren. Zwar konnten die Ea-Junioren beim Spiel gegen die Ed-Junioren des FC Wohlen mit neuen Dress (gesponsort von Dorfheftli, «die Mobiliar» Generalagentur Reinach, Adrian Meier, und den Ortsbürgern Beinwil am See) einlaufen. Mit einem Blitzstart und zwei Toren schossen sich die engagiert kämpfenden Böjuer denn auch in Führung, mussten des bessere Ende aber doch klar dem Freiämter Nachwuchs überlassen. Aber: Das nächste Spiel und die nächste Chance kommen bestimmt.

Mittwoch, 30.08.2017Zetzwil

Open House im Tanz- und Fitness-Träffponkt

Text und Bild: Elsbeth HAefeli

Wortwörtlich im grünen Bereich zeigte sich das ganze Wochenende, welches Gelegenheit bot, das neue Studio von Christine Kiener kennenzulernen. Ein wahres Feuerwerk an Musik, Tanz und Kulinarik begleitete die Gäste beide Tage durch den Anlass.

Wer die Vollbluttänzerin kennt, weiss, dass sie mit ihrer Crew zusammen einmalige Events auf die Beine zu stellen vermag. Dies ist ihr auch jetzt wieder gelungen. Die Shows, welche regelmässig durchgeführt wurden, durften die Zuschauer durch die grossen, geöffneten Fenster des neu erstellten Studios verfolgen. Interessante Vorführungen durch das Kursprogramm, vorgestellt durch die jeweiligen Instruktoren/-innen, welche auch gleich humorvoll Werbung für ihre Sache machten, ergänzten das Ganze auf kurzweilige Art. Unter Zeltdächern konnte man sich aus fantastischen Thai-Kochtöpfen verwöhnen lassen und gemütlich sitzen bleiben.
Eine zauberhafte Zeitreise tänzerisch präsentiert, in kreativen Kostümen, rasanten Rhythmen und wechselnden Stilrichtungen begeisterte das Publikum am Samstagabend und liess immer wieder Zwischenapplaus ertönen. Das neue, in hellem grün gehaltene Studio ist so konzipiert, dass an den Geräten trainiert und davon abgetrennt, Tanz- und Fitnesskurse durchgeführt werden können. Das Training an den Geräten wird von der erfahrenen Fitnesstrainerin Christine Kiener jeweils persönlich beaufsichtigt und gesundheitsschonend eingesetzt. Der Kreis, in dem die Geräte angeordnet sind, macht Sinn und wird auch so genützt. Ab sofort finden offene und geführte Trainingszeiten statt, tagsüber unbegrenzt und abends etwas eingeschränkter. Dies alles zu attraktiven Konditionen. Weitere Informationen auf www.tanzfit.ch

Mittwoch, 30.08.2017Gontenschwil

Chörli-Fescht des gemischten Chors Gontenschwil

Text und Bild: Elsbeth HAefeli

Es war ein äusserst gemütlicher Sonntag mit «Älperlermagrone usem Chessi» und «dezwösche Gsangsilage». So lautete die Ankündigung des Chörlifestes, welches alle zwei Jahre beim Restaurant Helvetia stattfindet.

Singen befreit und öffnet die Seele. Dies ist das Motto des fröhlichen Chors, der nicht nur singen sondern auch noch wirten kann. Das bewiesen die Mitglieder zusammen mit der Vezi-Wirtin Maria Joller. Nachdem alle Gäste kulinarisch aufs Beste versorgt waren, stimmten die Sängerinnen und Sänger als erstes das Happy Birthday an. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen hatte sich herum gesprochen, dass das anwesende Gemeindeoberhaupt Renate Gautschy genau an diesem Sonntag Geburtstag hatte. Zum frohen Mitsingen luden anschliessend unter anderem «Ganz de Pape», «Alperose» und «Sierra Madre» ein. Das beliebte «Itsi bitsi Strandbikini» vertrieb dann nicht nur die dunklen Wolken am Himmel, sondern garantiert auch für eine Weile alle Sorgen der zahlreichen Sonntagsgäste.

Mittwoch, 30.08.2017Meisterschwanden

Helden der Zeit in der Café Bar Speuzli

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor drei Jahren hat Deborah Zimmerli das Lokal an der Hauptstrasse in Meisterschwanden übernommen. Das Konzept erwies sich als Rundumerfolg. Heute wirtet sie länger, als je ein Pächter vor ihr. Der perfekte Grund eine Geburtstagsparty zu feiern.

Hinter dem Motto «Helden der Zeit» steht eine Geschichte. «Ein Gast zeigte mir einmal frustriert das Loch in seinem Wollpullover. Ich fragte ihn, ob er es eilig habe. Denn wenn nicht, würde ich den Pulli kurz nähen.» Deborah Zimmerli hielt einen Moment inne, bevor sie weitersprach. «Seine Freude über die kleine Geste war so gross, dass er mir mit einem Kompliment dankte. Er sagte, Menschen wie mich hätte man früher als Helden bezeichnet.» Eine Szene, die ihr im Gedächtnis blieb. «Als die Party näherrückte, dachte ich über den Begriff des Helden nach. Ich erinnerte mich an Comicfiguren wie Sailor Moon und fand, Helden der Zeit passe perfekt.» Auch die Gäste zeigten sich begeistert. Da stiess Rotkäppchen mit Papa Schlumpf an, während Batwoman bei den Blues Brothers nach Geränkewünschen fragte. Und DJ Super Mario erhielt Besuch von seinem Namensvetter, der sich vom Häftling einen AC/DC-Song wünschte. Super Woman strahlte übers ganze Gesicht: «Ich danke meinen Gästen für eine Nacht der Helden.»

Mittwoch, 30.08.2017Menziken

Die Koffer als Bühne

Text und Bild: Graziella Jämsä

Eine etwas andere Kunsthandwerksausstellung gab es auf dem Trolerhof in Menziken zu sehen. Vierzehn kreative Köpfe sind angereist, um buchstäblich im Gepäck ihren Schmuck, ihre Taschen, Schilder und vieles mehr anzubieten.

«Wir wollten Menschen, die handwerklich tätig sind, die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten zu zeigen», schilderten Therese Limacher und Heinz Seiler ihre Ursprungsidee. «Der Koffer als Präsentationsform hat dabei verschiedene Zwecke.» Zum einen sei der Platz begrenzt, weswegen man sich umso sorgfältiger Gedanken über die Produkte mache, die man mitnehmen wolle. «Gleichzeitig gestaltet man den Koffer mit.» Ihre Idee schlug ein. «Dies ist schon der vierte Markt. Und immer noch, haben wir mehr Anfragen als wir berücksichtigen können.» Es gebe Aussteller, die wären gerne jedes Mal dabei. «Doch wir möchten nach Möglichkeit für Abwechslung sorgen. So haben wir nie zwei Teilnehmer, die das gleiche verkaufen.» Die Besucher wissen die Vielseitigkeit der Koffer-Trouvaillen zu schätzen. Den Pluspunkt der Örtlichkeit sind sich die Organisatoren sehr bewusst. «Wir sind dankbar, die Scheune des Trolerhofs nutzen zu dürfen. So können unsere Gäste einkehren, wenn sie sich satt gesehen haben. Und die Restaurantbesucher schauen vielleicht spontan bei uns rein. Das Miteinander in dem liebevollen Ambiente macht den Anlass so besonders.»

Mittwoch, 30.08.2017Menziken

Grossandrang bei der Ausbaubesichtigung

Text und Bild: Thomas Moor

Die Arbeiten beim Erweiterungsbau der Altersresidenz Falkenstein sind im vollen Gange. Bei der Umgebung und beim Innenausbau. Einen Überblick über den Stand der Dinge konnte man sich anlässlich der Besichtigung eines Musterzimmers verschaffen.

Das Interesse an der Altersresidenz Falkenstein ist riesengross. Das war bereits bei der Rohbaubesichtigung so und auch bei der jüngsten Ausbaubesichtigung strömten die Leute bereits vor der offiziellen Türöffnung in Scharen ins «Falki». Gespannt waren sie natürlich auf das Musterzimmer, welches zur Dokumentation der Wohnlichkeit mit einem Bett, einem Tisch und Stühlen ausgestattet wurde. Es ist eines von insgesamt 33 Bewohnerzimmer mit einer Fläche von zwanzig Quadratmetern Wohnfläche, einer Nasszelle von vier Quadratmetern und einem Balkon von fast sieben Quadratmetern, von wo sich den Bewohnern eine herrliche Aussicht auf Menziken, Burg und das Wynental offenbart. Erfreut über das Interesse zeigt sich auch Geschäftsleiterin Ursula Gnädinger, welche beim Empfang alle Hände voll zu tun hatte. Ausgebucht sei man allerdings noch nicht, wie sie signalisierte. Im November 2017 wird der Erweiterungsbau bezugsbereit sein. Bis dahin gibt es noch viel zu tun, wie man als Besucher ebenfalls unschwer feststellen konnte.

Mittwoch, 30.08.2017Region

Volley-Schweizermeister spielt in Reinach

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 17. September, veranstaltet SV Volley Wyna ein Volleyballhighlight der Extraklasse und holt den letztjährigen Schweizermeister und Cupsieger Volley Amriswil nach Reinach. Um 15 Uhr wird das NLA-Team gegen seinen Ligakonkurrenten Volley Luzern in einem Freundschaftsspiel antreten. Umrahmt wird das Top-Spiel von einem Kids-Event, einem exklusiven Volleyballtraining für Kinder und Jugendliche sowie einem Foodcorner mit leckeren Snacks und Getränken.

Bereits im letzten Oktober hat SV Volley Wyna als Einstimmung auf den Saisonstart ein NLA-Spiel organisiert. Über 300 Volleyballliebhaber fieberten damals beim Match zwischen Volley Luzern und Volley Schönenwerd mit. Auch in diesem Herbst möchte der Wynentaler Verein seinen Fans, Gönnern, Sponsoren und allen Volleyballinteressierten aus der Region erneut ein solches sportliches Highlight bieten. Deshalb veranstaltet der Club am Sonntag, 17. September, bereits zum zweiten Mal ein kostenloses Freundschaftsspiel zwischen dem letztjährigen Schweizermeister und Cupsieger Volley Amriswil und dem NLA-Team Volley Luzern in der Turnhalle Pfrundmatt in Reinach.

Ab 15 Uhr werden sich die beiden NLA-Herrenmannschaften gegeneinander messen und Volleyball auf höchstem Niveau präsentieren. Bei beiden Teams sind Spieler dabei, die einst das SV Volley Wyna-Trikot trugen. Für das Luzerner Team werden der ehemalige SV Volley Wyna-Präsident Jörg Gautschi (Libero) sowie der Menziker Luca Müller (Annahme) auf dem Feld stehen und für Amriswil tritt der 19-jährige Menziker Marko Kesten an.

Kids-Event und Training für Kinder bis 15 Jahre
Das NLA-Spiel wird von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet. Um 10.30 Uhr wartet auf alle Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre ein exklusives Volleyballtraining mit den Top-Spielern von Volley Luzern. Eine einmalige Chance, mit Profispielern zu trainieren und einen Einblick in den beliebten Ballsport zu erhalten. Danach folgt um 12.30 Uhr ein Kids-Event der etwas anderen Art. Dabei dürfen alle Kinder ein Auto des Hauptsponsors Fischer Automobile AG bunt und ganz nach ihrem Geschmack bemalen. Doch auch die älteren Besucher gehen natürlich nicht leer aus. Auf sie warten unter anderem eine vielfältige Festwirtschaft, ein Wettbewerb mit attraktiven Preisen sowie eine Autoausstellung mit den neusten Volvo-Modellen. Am besten markieren Sie den Sonntag, 17. September bereits heute rot in Ihrer Agenda.

Mittwoch, 30.08.2017Boniswil

«Ich möchte mich für Boniswil einsetzen»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Sie ist mit Politik aufgewachsen und kennt Boniswil wie ihre Westentasche – jetzt kandidiert Monika Hermann-Urech selbst für den Gemeinderat. Was sie Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, schildert sie in einem Gespräch.

«Boniswil ist für mich mein Zuhause. Hier bin ich aufgewachsen. Sogar während der paar Jahre, in denen ich auswärts gelebt habe, war ich als Mitglied des Damenturnvereins mindestens einmal die Woche vor Ort.» Monika Hermann-Urech lächelt bei der Erinnerung. Mittlerweile ist sie selbst Mutter von zwei Kindern und arbeitet Teilzeit im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde Lenzburg. Doch sie hat noch Kapazität. «Tom und Mia werden immer selbstständiger, sind immer länger in der Schule. Ich habe Lust mich zu engagieren.»

Das politische Engagement ihres Vaters inspirierte sie schon als Kind. «Nicht zu vergessen, habe ich meine kaufmännische Ausbildung auf der Gemeindeverwaltung Fahrwangen absolviert sowie danach Grund- und Spezialkurs Fachrichtung Gemeindeschreiber besucht.» Hinzu kam der Grundkurs für die Führung eines Zivilstandsamtes. Monika Hermann-Urech kennt die Abläufe der Verwaltung, war sie doch mehrere Jahre als Stadtschreiber-Stellvertretung und Zivilstandsbeamtin in Bremgarten tätig. «Ich weiss, wie viel Zeit Veränderungen brauchen. Umso wichtiger ist es mir, mich für die Gemeinde einzusetzen. Das Gefühl in Boniswil zu Hause zu sein, sollen noch viele andere geniessen können.»

Könnte man sich sein Ressort wünschen, würde sie sich Schule und Soziales aussuchen. «Hier habe ich das grösste Interesse und Wissen. Doch was einem an Kenntnissen in anderen Ressorts fehlt, erarbeitet man sich.» Monika Hermann-Urech hat sich ihre Kandidatur gut überlegt und mit der Familie abgesprochen. Warum tritt sie nicht für eine bestimmte Partei an? «Gerade auf Gemeindeebene finde ich es wichtig sachbezogen zu arbeiten. Da können Zugehörigkeiten in manchen Fällen kontraproduktiv sein.» Welche Eigenschaften werden sie als Gemeinderätin auszeichnen? «Ich bin teamfähig und werde mit der Verschwiegenheit agieren, die es in der Kollegialitätsbehörde braucht. Menschen stehen für mich im Zentrum. Ich nehme die Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern ernst. In einem anständigen Miteinander wird man Lösungen finden.»

Mittwoch, 30.08.2017Zetzwil

Ausflug der Waking-Gruppe Zetzwil

Text und Bild: Eing.

Anstelle des wöchentlichen Walkingträffs auf der Wandfluh/Buholz erkundeten wir Walker/-innen den Zugerberg. 19 Frauen und Männer starteten gutgelaunt und bei bestem Wetter Richtung Zug. Die Bahn brachte uns auf den Zugerberg.

Wir wählten die Route «Hase», welche uns eineinhalb Stunden durch die fantastische Wald- und Moorlandschaft führte. Bei einem feinen Mittagessen auf der Gartenterrasse im Restaurant Vordergeissboden genossen wir das schöne und warme Wetter. Die Zugerbergbahn brachte uns zurück nach Zug. Am Nachmittag buchten wir eine Stadtführung. Herr Remy, präsentierte uns die Stadt auf sehr interessante Weise. Wir starteten beim Zytturm. Der Zytturm zeigt auch Monat, Mondstand, Wochentag und Schaltjahr an. Erbaut wurde er als Durchlass im ältesten Mauerring der Stadt Zug. Später waren in ihm das Gefängnis und die Feuerstube. Heute ist der 52 Meter hohe Turm für jedermann begehbar. Als Motiv für die Stadtgründung galt lange Zeit die verkehrsgünstige Lage am Handelsweg von Zürich nach Norditalien über den Gotthard, der über den Zugersee nach Immensee von dort nach Küssnacht und weiter über den Vierwaldstättersee führen sollte. Herr Remy führte uns zum Rathaus, weiter zum See mit Blick auf den Tower und anschliessend besuchten wir die Kirche St. Michael. Leider verstrich die Zeit viel zu schnell. Wir erfuhren viel Interessantes über die Stadt. Eine Gruppe versüsste sich den Nachmittag im Erfinderhaus der Kirschtorte, der Bäckerei Treichler, in Zug. Der Rest der Gruppe machte sich sofort auf den Heimweg.

Ein herzliches Dankeschön an Hans, welcher die Kosten der Bahnbillette auf den Zugerberg übernahm, ebenfalls ein «Merci» an Kurt für die Organisation!

Wenn nun jemand Lust verspürt, ebenfalls an diesen wöchentlichen Träffs teilzunehmen, irgendwo einen Walkingkurs absolviert hat, kann jederzeit bei uns einsteigen. Daten sind unter www.zetzwil.ch/walking einzusehen.

Mittwoch, 30.08.2017Menziken

Börse Oberwynental

Text und Bild: Eing.

Der gemeinnützige Frauenverein führt wie jedes Jahr seine traditionelle Börse durch. Wir vermitteln für Sie Kinderkleider, Spielsachen, Kinderbücher, Schuhe und Babyartikel. Hier kann man sich mit Fehlendem eindecken oder uns nicht mehr Gebrauchtes zum Verkauf vorbeibringen.

Wer hat Lust seine Sachen selber zu verkaufen? Melden Sie sich bei uns, wir bieten auch Tische für Selbstverkäufer an. Aus Kapazitätsgründen ist die Anzahl Tische begrenzt.

Die Börse findet am Samstag, 28. Oktober 2017 von 10.00 bis 14.00 Uhr statt. Waren, die zum Verkauf angeboten werden, können am Freitag, 27. Oktober von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal Menziken abgegeben werden.

Der Unkostenbeitrag beträgt Fr. 5.–, ab 20 Verkaufsstücken Fr. 10.–. Die Auszahlung und die Rückgabe der nicht verkauften Waren findet am Samstag nach dem Verkauf von 15.30 bis 17.00 Uhr statt.

Selbstverkäufer dürfen Ihren Tisch am Samstagmorgen ab 9.00 Uhr einrichten. Die Tischmiete beträgt Fr. 5.–. Am Freitag und Samstag ist unser Börsenbistro geöffnet.

Für die Kinder gibt es am Samstag um 10 Uhr und um 11.30 Uhr ein kleines Puppentheater der Marionettenbühne Pulcinella von und mit Theresa Limacher aus Menziken. Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher. Kontakt und weitere Infos: www.sgf-menziken.ch oder 076 469 94 44 (Sandra Peter, Tonja Benz).

Mittwoch, 30.08.2017Reinach

TaB startet mit einer Uraufführung in die neue Saison

Text und Bild: Peter Siegrist

Am 23. September eröffnet das Kulturhaus Theater am Bahnhof in Reinach die Saison 2017/18 mit einer Premiere. Das Theater Salto & Mortale zeigt seine neue Produktion «Ping Pong». Theaterleiter Clo Bisaz ist selber Ensemblemitglied und hat dadurch ein Heimspiel.

Die beiden Leiter des TaB, Clo Bisaz (Bühne) und Bruno Maurer (Kino) präsentieren das neue Saisonprogramm gemeinsam. Gleich zwei Premieren stehen während der ersten Saisonhälfte 2017/18 auf dem Programm. Zur Eröffnung wird am 23. September das Theater «Salto & Mortale» seine neue Produktion «Ping Pong» uraufführen. Ein Theaterstück von Autor und Regisseur Adrian Meyer, an dessen Inhalt zu Beginn die Reinacher 5. Klässler von Lehrer Stefan Lienhard mitarbeiten durften. Das Stück erzählt aus dem Leben von zwei Freunden und einer Schwester, von Spass und Streit, Heimweh und Sehnsucht. Gespielt wird das Stück von Martina Binz, Clo Bisaz und Birkan Çam.
Am 25. November gehört die Bühne Stefan Heuss. «Die grössten Schweizer Patente» setzt Heuss, der bekannte Erfinder skurriler Geräte, als Titel. Das Genre Musiktheater ist vertreten mit Jaap Achterberg, Nikolaus Schmid und Andrea Zogg als Spieler sowie Luca Ramell, Marco Schädler als Musiker. Sie treten auf mit «Settembrini», einer szenischen Jagdprüfung.
Das TaB spannt wieder Fäden zu regionalen Künstlern. So liest am 5. November der Oberkulmer Autor, Markus Kirchhofer, Kurzgeschichten und unveröffentlichte Gedichte. Begleitet wird er von Martin Spielmann auf der Gitarre. Die bekannte Hackbrettspielerin Barbara Schirmer aus Walde tritt gemeinsam mit Christian Zehnder (Stimme, Gesang) im Programm «Lausch» auf. Weiter sind zwei Solokünstler auf der TaB-Bühne zu erleben: Der Radiomoderator, Autor und Musikliebhaber Reeto von Gunten spielt sein Programm «Single» und am 9. Dezember ist der Appenzeller Kabarettist Simon Enzler mit «Primatsphäre» zu Gast in Reinach.
Auch bewährte Anlässe werden weitergeführt. So zum Beispiel «Tangototal im TaB», eine Milonga mit Film, Konzert und Tanz. Und der Film und Partyanlass zum Jahresende «Tanz den Weihnachtsspeck weg!» fehlt natürlich auch nicht.
Das Atelier Kino zeigt neben dem regulären Programm an vier Donnerstagabenden ganz besondere Kultfilme wie «Night On Earth» von Jim Jarmusch oder «La Grande Bellezza» von Paolo Sorrentino. Weitergeführt wird auch das Nachmittagskino. Jeweils am letzten Montag im Monat werden dieses Jahr Schweiz-Klassiker gezeigt. Nach der Vorstellung lädt das Café Wynestübli zu Kaffee und Kuchen ein.
Die Kinder werden im Kinderprogramm «TaB*urettli» einmal zu einem Film und zu einer Kinderdisko oder einfach zum Spielen und Geschichtenhören eingeladen. Am 17. Dezember erzählt Clo Bisaz in «Zimtsterne und Schneeflocken» wieder Adventsgeschichten.

Montag, 28.08.2017Gontenschwil

Kunterbuntes Spielplatzfest

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Begeistert bastelten und spielten kleinere und grössere Piraten unter schattenspendenden Sonnenschirmen auf dem Gelände des Piratenspielplatzes. Die Spielplatzkommission hatte ein vielfältiges Angebot zusammengestellt, welches auch die wilderen unter den jungen Seeräubern ansprach.

Farbenfrohe Vogelhäuschen, wilde Steckenpferde, geniale PET-Vasen und etwas gruselige Spinnenmagnete entstanden an diesem Samstagnachmittag zum Thema «bunte Tierwelt». Wem dies alles zu wenig Bewegung bot, konnte sich daneben an einem Postenlauf oder im Pool bei Wasserballonspielen austoben. Als Spezialgast fand sich Manuela Lanz mit einer ihrer Bernhardinerhündinnen und deren zehnwöchigem Welpen ein. Beide Tiere liessen sich von den Kindern bereitwillig das Fell zerzausen.

Die Spielplatzkommission hat sich vor kurzem neu gebildet. Sie besteht aus fünf innovativen jungen Frauen, welche die Obhut über den beliebten Treffpunkt für Kinder und Eltern aus Gontenschwil, aber auch aus umliegenden Gemeinden, haben. Präsidentin Andrea Bilgerig berichtet, dass der Spielplatz erneuert werden soll. Die Gemeinde zieht mit und die Budgetverhandlungen laufen. Man träumt von einem neuen, prächtigen, grossen Schiff. Das alte Piratenschiff, welches vor Jahren in der Holzwerkstatt Murimoos entstand, ist, wie auch die anderen Geräte auf dem Platz, in die Jahre gekommen. Leider wird der Platz auch hin und wieder von jugendlichen Vandalen heimgesucht. Diese haben vergessen, dass sie vor Jahren selber auch gerne dort spielten. Aber die Spiele und die Interessen verändern sich. Man trifft sich immer noch dort, weil es leider keine andere, passendere Lösung gibt.
Sponsor war dieses Jahr die Schreinerei Bolliger. Sie spendete grosszügigerweise Holzbrettchen für die Bastelarbeiten.

Montag, 28.08.2017Beinwil am See

SVP: Gemeinderatswahlen Legislatur 2018 – 2021

Für den Gemeinderat kandidieren der bisherige Christoph Giger und als zusätzlicher neuer Kandidat Remo Gloor.

Remo Gloor hat Jahrgang 1986, ist in Leutwil aufgewachsen, verheiratet und wohnt seit 2011 in Beinwil am See. Nach der Schule absolvierte er eine Lehre als Landschaftsgärtner, danach wechselte er zum Beruf des Strassentransportfachmanns, absolvierte eine Weiterbildung zum Strassentransportdisponenten und arbeitet heute als Chauffeur und Lehrlingsausbilder in Beinwil am See. Er ist politisch sehr interessiert und verfolgt die Entwicklung im Dorf mit viel Herzblut. Er engagiert sich deshalb schon länger in der örtlichen Feuerwehr als Gruppenführer, war aktiver Schwinger und war im Vorstand des Schwingklubs Kulm. Er ist zusammen mit seinem Arbeitgeber bereit, die nötige Freizeit in dieses Amt zu investieren.

In Beinwil am See sind weitere grosse Bauprojekte, sprich Neubau Werkhof/Bauamt, ein neues Gemeindehaus usw. aufgegleist, welche noch über mehrere Jahre andauern. Allein schon deswegen wäre eine Blutauffrischung im Gemeinderat gut und erlaubt in absehbarer Zukunft einen reibungslosen Wissenstransfer auf neue Gemeinderäte. Die SVP Böju empfiehlt Ihnen die beiden Kandidaten in den Gemeinderat zu wählen.

Montag, 28.08.2017Zetzwil

Bergwanderung von Musikgesellschaft und NVVZ

Text und Bild: Eing.

Wenn zwei eine Reise tun … Am letzten Samstag im August, kurz vor 8 Uhr, traf sich ein Dutzend erwartungsvoller Vereinsmitglieder am Bahnhof Zetzbu. Während uns WSB, SBB und BLS pünktlich ins Simmental chauffierten, genossen wir den mitgebrachten Apéro und lasen unterwegs noch einen Göttibub auf.


In Zweisimmen brauchte die MOB mit ihrem Kaisermanöver etwas länger, bis wir einsteigen konnten, aber dafür reisten wir im gediegenen Golden Pass Classic Wagen fast wie vor 100 Jahren nach Gstaad – jedoch mit Klimaanlage. Das Postauto wartete schon und in Gsteig war dann der gemütliche Teil fürs erste zu Ende. Wobei der Weg zur Sanetschbahn nur kurz ist. An der Talstation erfuhren wir dann, dass die Auberge oben geschlossen ist! Über den Grund dafür gab es verschiedene Aussagen … Wir disponierten um und konnten oben dann wenigstens einen offerierten Kaffee geniessen. Die Patronne meinte, sie erwarte jeden Tag die Bewilligung um wieder eröffnen zu können! Statt nur gut 1 Stunde um den Sanetschsee wanderten wir halt nun 2 Stunden bei herrlichem Wetter über den Sanetschpass zum Hotel Sanetsch und bestaunten unterwegs die fantastische Aussicht, die Kühe und die Schwemmlandschaft nach dem heftigen Gewitter in der vorangegangenen Nacht. Am Ziel genossen wir ein Fondue und/oder ein Dessert, bevor wir mit dem einzigen Postauto des Tages auf abenteuerlicher Fahrt das fast 1700 Höhenmeter tiefer gelegene Sion erreichten. Im Zug nach Bern war für uns ausserplanmässig in der 1. Klasse reserviert, so konnten wir die müden Glieder schon unterwegs auskurieren und erreichten Zetzbu nach einem letzten Schlumi in Aarau erst nach 23 Uhr.


Montag, 28.08.2017Menziken

11 403 Exemplare: Disli der Schlüsselanhänger-Held

Text und Bild: Thomas Moor

9000 Schlüsselanhänger waren es vor zwei Jahren bei der Eröffnung seines Schlüsselanhänger-Museums. Jetzt ist die 11 000er-Marke geknackt und Disli (mit bürgerlichem Namen Matthias Vogt) sammelt vollgas weiter und die Besucher seines Museum staunen immer wieder.

Den ersten (von seiner Mutter aus dem Jahre 1979) und den schönsten Anhänger (von Bergsteiger Reinhold Messner) sind in einer Glasvitrine ausgestellt. Der Rest hängt sauber und militärisch ausgerichtet an Wänden und Dachbalken. Schlüsselanhänger, soweit das Auge reicht! 11403 Exemplare waren es am Tag der offenen Tür. Was da alles für Exponate im Estrich des «Maschine-Huus» im Gebäude der PfanniTech GmbH am Rüteliweg Burg zu sehen waren, brachte die Besucher wieder in grosses Staunen. «Wow» und «Krass» war immer wieder zu hören und Komplimente erhielt Disli en masse. Und bei Fragen wusste er zu jedem Schlüsselanhänger eine Geschichte zu erzählen. Und während er mit Führungen beschäftigt war, sorgte sich sein Helferteam um das leibliche Wohl der Gäste.

Montag, 28.08.2017Leutwil

Tolle Turnfahrt rund um Elm

Text und Bild: Eing.

Am morgen früh (5.30 Uhr) schlichen sich 10 Turnerinnen des Frauenturnvereins Leutwil auf leisen Sohlen zur Bushaltestelle. Auf gings zur diesjährigen Turnfahrt nach Elm. Mit dem Bus nach Lenzburg und weiter mit dem Zug via Zürich, Ziegelbrücke, Schwanden, bestieg man den Bus bis nach Kies.

Weiter mit der Luftseilbahn gondelte die Gruppe auf die Mettmenalp. Im sehr schönen Berghotel Mettmen gönnten sich die Frauen Kaffee und Gipfeli und anschliessend marschierte man dem Garichtistausee entlang zur Kärpfbrücke. Dort trennten sich die Wege, die eine Gruppe nahm den Weg hoch hinauf zum Wildmadfurggeli 2292 m.ü.M. und steil hinab nach Ämpächli 1485 m.ü.M. unter die Füsse, den Weg nach Elm gönnten sie sich mit der Gondelbahn. Der Rest wanderte auf der anderen Seite des Garichtistausees zurück ins Berghotel wo man sich einen Apéro gönnte, bevor es mit der Luftseilbahn und mit dem Bus zurück nach Landesplattenberg ging. Von dort wanderten die fidelen Frauen der Sernf entlang bis nach Elm. Im Hotel Sonne wo auch das Nachtlager war, traf man wieder mit der anderen Gruppe zusammen und wusste sich allerhand schönes zu erzählen. Frisch gestylt freuten sich die Frauen auf einen warmen Znacht und prosteten sich auf den gelungenen schönen Tag zu. Nach einem gemütlichen Abend und vielen Lachern begann die wohlverdiente Nachtruhe.

Gut gestärkt in den neuen Tag begaben sich alle auf den Elmer-Citro-Quellenweg, dort erfuhr man anhand der Wissenstafeln spannendes über das Mineralwasser. Nicht nur das, da konnten sich doch die Frauen an einem unvergesslichen Naturspektakel einer Gruppe Alpakas erfreuen. Zum Schluss wurde man am Elmer-Citro-Brunnen mit einem gut gekühlten Fläschli belohnt. Mit dem Bus gings weiter zur nächsten Etappe, von Obererbs stieg man in den Höhenweg ein, der nach Ämpächli führte. Im Älpli wurde für unser leibliches Wohl gesorgt, wieder mit der Gondelbahn zurück nach Elm kehrten die Frauen zu einem Coupé nochmals in der Sonne ein. Schon musste man den Heimweg antreten, der mit Bus, Zug und wieder Bus zu bewältigen war. Gutgelaunt entstieg man in Leutwil dem Bus und liess im Restaurant Linde die gelungene Turnfahrt, gespickt mit viel Wetterglück, ausklingen. Herzlichen Dank an Monika für die tolle Turnfahrt.

Montag, 28.08.2017Seengen

«Ich würde mich über ganz viele Neugierige freuen»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Am 17. September feiert die reformierte Kirchgemeinde in Seengen die Installation von Pfarrerin Sandra Karth. Sie freut sich auf die Aufgaben der Jugendkirche, das Beleben des Treffs und all die Begegnungen, die im Gemeindealltag auf sie zukommen.

Wie ist der Berufswunsch Pfarrerin entstanden? Sandra Karth lacht zuerst bevor sie antwortet: «Das ist eine Frage, die immer wieder gestellt wird.» Zuerst habe sie eigentlich Lehrerin werden wollen. «Doch als ich nach dem Abitur ein Jahr in Neuseeland verbracht habe, wuchs die Idee ein duales Managementstudium zu absolvieren.» Die Suche nach dem Ausbildungsplatz gestaltete sich schwierig. In dieser Zeit habe sie der Jugendpfarrer angesprochen, in dessen Gemeinde sie sich während ihres Auslandaufenthaltes engagierte: «Ob ich schon mal mit dem Gedanken gespielt hätte, Jugendpfarrerin zu werden? Das wäre doch eine Aufgabe für mich.» Je mehr sie sich mit dem Gedanken befasst habe, umso klarer wurde die Entscheidung für den Beruf. Sandra Karth studierte in Basel, Zürich und Bern, absolvierte ihr Vikariat in Frenkendorf-Füllinsdorf. «Während dem Vikariat sah ich die Stellenausschreibung für Seengen und jetzt freue ich mich, dass alles so gekommen ist.» Dass ihr als Pfarrerin die Jugend so am Herzen liege, hänge vielleicht mit den eigenen Erfahrungen zusammen. «In der Kirchgemeinde, die ich als Teenager erlebt habe, gab es keinen Platz für mich und meine Altersgenossen.» Selbst der Vorschlag, sie würde zusammen mit ihrer Freundin einen Treff auf die Beine stellen, habe keine Zustimmung gefunden. «Wir haben uns daraufhin in anderen Gemeinden umgesehen. Die Chance auf Begegnung hatte unsere damalige Pfarrerin vertan.» Sie selbst wolle genau das anders machen. «Die aktive Auseinandersetzung mit Fragen zu Gott und dem Glauben ist ein Geschenk – unabhängig von möglichen Antworten.» Das gelte nicht nur für das Miteinander mit Jugendlichen. «Ich würde mich über ganz viele Neugierige freuen», sagt Sandra Karth. «Gerade junge Erwachsene, die Lust haben neue Ideen fürs Gemeindeleben auszuprobieren.» Ein Projekt für den Jugendtreff hat bereits Form angenommen. «Wir werden alkoholfreie Cocktails mixen und anbieten, wozu auch eine Schulung für mögliche Barkeeper gehört.» Ist sie nervös, wenn sie an ihre Installation denkt? Wieder lacht Sandra Karth: «Überhaupt nicht, ich bin voller Vorfreude. In welchem anderen Beruf hat man schon die Gelegenheit einen Neubeginn so wunderbar zu feiern?»

Montag, 28.08.2017Schongau

Schützen: Die neue Trefferanzeige ist ein Volltreffer

Text und Bild: Thomas Moor

Störungsanfällig und hohe Unterhaltskosten: Für die Trefferanzeige aus dem Jahr 1991 hatte das letzte Stündchen geschlagen. Ersetzt wurde sie dank erfolgreicher Spendenaktion durch eine Anzeige der neuesten Generation. Die Schiessanlage Schongau ist damit wieder up to date.

Das war Grund genug, alle Spender zu einem Apéro einzuladen und ihnen die neue, moderne Anlage, eine Sius SA 9004, zu präsentieren. Präsident Dominic Moos bedankte sich bei all jenen, welche die Investition mit ihrem finanziellen Engagement ermöglicht hatten. Allen voran Alfred Leu, der als 88-jähriges Aktivmitglied tief in die Tasche griff und so etwas wie den Startschuss zur Spendenaktion für die 120 000-Franken-Investition gab. Auch die Gemeinde steuerte 20 000 Franken bei. «Und die Spendersuche war ebenfalls von Erfolg gekrönt», wie Lukas Bättig erfreut sagte. Er hatte den Lead innerhalb des Beschaffungsteams übernommen. Auch die Schützen legten sich kräftig ins Zeug. Rund 200 Stunden Fronarbeit wurden geleistet, wobei vor allem Ruedi Stähli und Burkart Stutz als «Tätschmeister» der Arbeitsgruppe glänzten und sogar die Techniker des Trefferanzeigelieferanten verblüfften. Mit dem Schützenfest 2018 möchte man ebenfalls einen schönen Batzen für die neue Trefferanzeige erwirtschaften. Dann wird sich die Anlage unter Volllast bewähren müssen.

Freitag, 25.08.2017Meisterschwanden

Der Militärschiessverein am AG-Kantonalschützenfest

Text und Bild: Eing.

Das Aargauische Kantonale Schützenfest Zofingen 2017 findet Tradition gemäss jeweils zwei Jahre nach dem eidgenössischen Schützenfest statt.

So wurde es ernst für die Schützen des Militärschiessvereins Meisterschwanden am Sonntag, den 25. Juni 2017. Das Festzentrum und der Hauptschiessstand waren in Zofingen. Mit Unterstützung durch die umliegenden Schiessplätze konnte uns Sportbetreibenden ein reibungsloser Wettkampf geboten werden. Der MSV hat sich für die Schiessanlage in Brittnau entschieden, wo auch am Freitag vor dem Sektionstag die Liegend Meisterschaft absolviert wurde. Drei Vereinsmitglieder hatten sich dazu angemeldet und konnten ausnahmslos die begehrte Auszeichnung (grosse oder kleine Meisterschaftsmedaille) erreichen.

Am Sonntag in der Früh ging es dann los für den gesamten Verein. Wie meistens an solchen Anlässen, ist die Anspannung gross, was sich zum Teil in den Ergebnissen wiederspiegelt. Die Einen sind über sich hinaus gewachsen, den anderen lief es mässig. In der Gesamtbilanz können wir jedoch auf ein super erfolgreiches Schützenfest zurückblicken, denn bis kurz vor Schluss des kantonalen Schützenfestes 2017, am Sonntag den 2. Juli um 16.30 Uhr (Schluss war 17 Uhr) ist unser Verein auf dem hervorragenden 3. Platz in der 3. Kategorie platziert. Um 16.45 Uhr wurden wir dann noch auf den 4. Rang von 61 Sektionen verwiesen. Wir gratulieren der Schützengesellschaft Hunzenschwil, die uns mit 0,213 Punkten geschlagen hat. Das von uns erreichte Durchschnittsresultat von 92,532 Punkten ist dennoch ein absolut hervorragendes Resultat.

Als Präsident des MSV Meisterschwanden gratuliere ich meinen Sportkameraden/-innen zu den erzielten Kranzergebnissen und wünsche ihnen Allen weiterhin viele Mouchen.

Ein weiterer Höhepunkt in unserem Vereinsleben sind die traditionellen Bergschiessen auf 100-Meter-Distanz. Jedes Jahr besucht der MSV Meisterschwanden zwei dieser Anlässe. An diesen Schützenfesten wird, nebst der sportlichen Herausforderung, dem Pflegen des Vereinslebens grosse Bedeutung geschenkt.

Haben wir mit diesem Beitrag Ihr Interesse an unserem Verein resp. unserer Sportart geweckt, dann kommen Sie doch unverbindlich an einem Trainingsabend vorbei, der meistens am Mittwoch auf unserem Schiessstand Disnähren in Meisterschwanden stattfindet, und lassen sich von unserem tollen Vereinsleben überzeugen. Alle Angaben zu unserem Verein finden Sie auf unserer neu eingerichteten Website www.msv-meisterschwanden.ch.

Freitag, 25.08.2017Polizei

Die Polizei rückt auch bei Ertrinkungsunfällen aus

Bild: ZVG

2,8 Millionen Schweizerinnen und Schweizer baden, schwimmen und haben Spass im Nass. Jährlich verletzen sich dabei 12 000 Personen, rund 20 ertrinken – davon ca. 16 im offenen Gewässer, 2 im Schwimmbad und einzelne beim Wasserspringen. Die Unfallrate hängt vom Badewetter ab.

Sommerzeit bedeutet Spass. Baden, Schwimmen und Schlauchbootfahren gehören in den warmen Tagen zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen. Die Gefahren im Wasser werden aber oftmals unterschätzt.

Gut schwimmen können allein genügt nicht – im Wasser sollten auch Energiereserven und Gesundheit im grünen Bereich liegen. Schätzen Sie deshalb Ihre Fähigkeiten richtig ein, insbesondere beim Baden und Schwimmen in unbeaufsichtigten Gewässern, und benutzen Sie eine Auftriebshilfe.
Mit diesen Tipps schwimmen Sie obenauf:

  • Überprüfen Sie, ob Sie «wasserfit» sind. Lernen Sie schwimmen und schicken Sie Ihre Kinder in Schwimmkurse, wo sie den Wasser-Sicherheits-Check WSC absolvieren und Wasserkompetenz erwerben können. Schauen Sie sich dazu das Video auf wsc.bfu.ch an.
  • Informieren Sie sich über das Gewässer, in dem Sie baden möchten. Bleiben Sie am Meer im freigegebenen Bereich zwischen den Flaggen, am besten an den überwachten Stränden. Schwimmen Sie bei Zweifel an Ihrem Gesundheitszustand nur in einem überwachten Bad.
  • Behalten Sie Kinder am und im Wasser immer im Auge, Kleine in Griffnähe (max. 3 Schritte entfernt) auch wenn diese Schwimmhilfen tragen oder bereits etwas schwimmen können.
  • Beachten Sie die 6 Baderegeln der SLRG.
  • Tragen Sie beim Bootfahren gut sitzende Rettungswesten und verzichten Sie auf Alkohol. Beim Bootfahren gelten die gleichen Alkoholgrenzwerte wie im Strassenverkehr (0,25 mg/l) beachten Sie die Flussregeln der SLRG.

Weitere nützliche Informationen finden Sie immer unter www.bfu.ch

Ihre Regionalpolizei


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg
Freitag, 25.08.2017Reinach

Ein kleines, ein grosses Jubiläum und ein toller Markt

Text und Bild: Thomas Moor

Man soll die Feste (oder Jubiläen) feiern wie sie fallen. Das haben sich auch Brigitte Siegrist und Erika Huber vom Atelier Fabuloso an der Alzbachstrasse 46 in Reinach gesagt. Ihr Dreijähriges haben sie mit einem Kunsthandwerkmarkt und zusammen mit Max Siegrists 30-Jahr-Firmenjubiläum gefeiert.

Ein kleines Jubiliäum, ein grosses Jubiläum und ein toller Markt: So lässt sich doch bestens feiern. Auch deshalb, weil Brigitte Siegrist auf drei erfolgreiche Jahre ihres Geschäfts für trendige Geschenke und Accessoires zurückblicken kann. «Es bereitet uns einfach Freude, kreativ zu sein», wie sie und Erika Huber sagen. Zudem fanden sie, dass nach dem Adventsmarkt vor zwei Jahren die Zeit für einen zweiten Markt eigentlich längst fällig sei. Und so trafen die vielen Besucher auf ein Kunsthandwerk-Angebot, das vielseitiger nicht hätte sein können.
Wieviel Leidenschaft hinter den Arbeiten von Brigitte Siegrist und Erika Huber stecken, sieht man im wunderschön eingerichteten Laden. Ein Eldorado für all jene, die ein kreatives Geschenk, ein Mitbringsel suchen oder sich selber eine Freude bereiten wollen. Da wird man mit hundertprozentiger Sicherheit fündig. Duftsachen, Strickwaren, aus Beton gegossene Gefässe und Figuren, welche anschliessend in Handarbeit bemalt werden: die Auswahl ist schier unerschöpflich. Genauso gross wie die Freude am Teamwork und am Umsetzen von immer wieder neuen Ideen. Wie solche aussehen, zeigten die fantasievoll dekorierten Maurerkübel zum 30-Jahr-Jubiläum von Max Siegrist, welcher mit seiner Firma eine Top-Adresse für Kundenmaurerei, Cheminée- und Ofenbau sowie Plattenbeläge ist.

Freitag, 25.08.2017Menziken

Neue Modelle an der Geburtstagsausstellung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor 25 Jahren hat Jörg Stalder die Hofmatt-Garage in Menziken übernommen. 2007 kam der Tankstellenshop dazu und vor fünf Jahren die grosszügigen Ausstellungsräume. Viele gute Gründe um zusammen mit Stammkunden und Neugierigen in den Opel-Herbst hineinzufeiern.

«Der Crossland X ist das Auto für den Alltag – viel Platz im Inneren, dennoch nicht zu breit und darum wunderbar wendig», pries Jörg Stalder, Inhaber der Hofmatt-Garage eines der beiden Opel-Modelle, das an der Jubiläumsausstellung fleissig Probe gefahren wurden. Und beim Insignia GS geriet er noch mehr ins Schwärmen. «Die fortschrittliche Technik und seine Kapazität machen ihn zu einem Auto der Oberklasse. Er bietet Fahrspass in jeder Situation.» Der eidgenössisch diplomierte Automechaniker hat es genossen mit der treuen Kundschaft auf den 25. Geburtstag der Garage anzustossen. Für die Zukunft wünscht sich Jörg Stalder vor allem Beständigkeit. «Die kommenden Jahre mit dem Team, das wir jetzt haben, weiterarbeiten zu können, das wäre wirklich wunderbar.»

Freitag, 25.08.2017Zetzwil

Die Zetzbuer BMXler mischten ganz vorne mit

Text und Bild: Thomas Moor

Ob auf nationalen oder internationalen Pisten: Die jungen Heisssporne des BMX-Clubs Zetzwil (darunter auch Mädchen) mischen immer vorne in den Ranglisten mit. Klar, dass sie auch bei ihrem Heimrennen, dem 5. Lauf zur Deutschschweizermeisterschaft, eine gute Figur machen wollten.

Die Besucher entlang der Zetzbuer BMX-Piste kamen in den Genuss von vielen packenden Vorlauf- und Final-Rennen. 161 Fahrerinnen und Fahrer hatten sich für diesen Meisterschaftslauf in Zetzwil eingeschrieben. Darunter 21 Cracks vom BMX-Club Zetzbu, die – wie nicht anders zu erwarten – die Kette vor Heimpublikum ganz ordentlich rauchen liessen und Podestplätze im Visier hatten. Solche holten sich zum Beispiel Nico und Luca Frey oder Chiara Dobler. Nach ihrem WM-Auftritt im Amerika waren die Blicke auf die Kasper-Brüder Jules und Louis gerichtet. Und die wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Während Jules Kasper seine Kategorie souverän gewann, musste sich sein Bruder Louis in einem packenden Finish nur knapp von Kip Stauffacher vom BMX-Club Volketswil geschlagen geben.

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Freitag, 25.08.2017Gontenschwil

Im Universum der Ponys zu Hause

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor mehr als 30 Jahren haben Doris Unselds Eltern den Ponyhof Schwarzenberg eröffnet. Heute sorgt sie zusammen mit ihrem Team dafür, dass Kinder, Erwachsene, Behinderte und Nichtbehinderte diesen Ort der Begegnung geniessen können.

«Die einen Kinder besuchen bei uns Kurse, die anderen sind hier in den Ferien. Wir bieten therapeutisches Reiten für alle Altersgruppen. Und wir bilden aus.» Hinter jedem einzelnen Aspekt, den die Heilpädagogin und Leiterin Doris Unseld so knapp zusammenfasst, stehen ganze Welten. Gilt es doch zuallererst einmal die 20 Ponys zu versorgen, die auf dem Hof Schwarzenberg leben. Damit sich die Tiere bei schönem Wetter in der heissen Mittagszeit ausruhen können, beginnt der Arbeitstag schon um 6 Uhr. Kein Problem für Magali Frigerio und Angelika Isch, die auf dem Ponyhof eine Ausbildung absolvieren. Doris Unseld hat massgeblich an der Entwicklung des Berufsbildes Pferdewart mitgewirkt. Diese dauert zwei Jahre. Während dieser Zeit lernt man alles über die Pflege der Pferde und deren Gesunderhaltung, wozu selbstverständlich auch Stall- und Umgebungsarbeiten gehören. Eine Grundausbildung im Reiten selbst sei natürlich auch wünschenswert. «Wir verbinden die aktuellen Ereignisse auf dem Hof mit dem Lernstoff», erklärt Pädagogin Nina Hunziker. Würden beispielsweise Fohlen geboren, behandle man die biologischen Abläufe. Müssten Ponys für einen Transport verladen werden, gehe es um Verhaltensformen. «Einige unserer Auszubildenden besuchen auch die Kurse im Strickhof.» Mehr als 30 IV-Lehrlinge haben in den vergangenen Jahren auf dem Ponyhof ihr Ausbildungsglück gefunden und sind heute im Arbeitsmarkt integriert. Mit einem Lächeln fügt Doris Unseld hinzu: «Im Moment hätten wir noch einen Platz frei. Wer also Pferde liebt und sich im Miteinander von Mensch und Natur einbringen möchte, kann sich melden.» Gibt es noch andere Wünsche? «Dass wir so weiterarbeiten können, um als Ort der Begegnung erhalten zu bleiben.»

Mittwoch, 23.08.2017Region

Eine Ehrung für die jungen Berufsleute

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ein gelungener Lehrabschluss ist die beste Startrampe in die Berufstätigkeit. Darum vergibt der Gewerbeverein Seetal nicht nur Preise an Auszubildende mit der Note 5 und besser, er lädt sie auch zu einer kleinen Feier. Diesmal wurde in der Bäsewirtschaft Roos angestossen.

«Manchmal ist das Leben ganz schön gemein. Verliert nicht den Glauben. Was hat mich motiviert, immer weiter zu machen? Ich liebte, was ich tat – und das ist das einzig Wichtige. Ihr müsst die eine Sache finden, die ihr liebt – sowohl im Job als auch im Privatleben.» Mit diesem Steve-Jobs-Zitat gratulierte Martin Bolliger, Präsident des Gewerbevereins Seetal den Jugendlichen bei der gemeinsamen Feier in der Bäsewirtschaft Roos in Seengen. «Ihr könnt sehr stolz darauf sein, dass ihr einen wichtigen Lebensabschnitt wie eure Ausbildung mit einer Note von 5 und besser krönen konntet.» Mit strahlenden Gesichtern nahmen Michelle Leimgruber, Lea Fischer, Janick Gloor, Chantal Ott und Ronan Sommer die Gutscheine in Empfang, während die Vertreter der Lehrbetriebe im Hintergrund applaudierten. «Alex Landfried und Janis Spätig, die heute nicht hier sein können, erhalten ihre Auszeichnung zugestellt», versprach Martin Bolliger. Der Präsident des Gewerbevereins zeigte sich ebenso wie die weiteren anwesenden Mitglieder über die Zukunftspläne der jungen Berufsleute beeindruckt. Ob Matur, Anschlussstudium oder Verbleib im Lehrbetrieb – die Jugendlichen schienen die Steve-Jobs-Maxime bereits für sich umgesetzt zu haben. «Ein solches Engagement kommt nicht von ungefähr, es ist das Zusammenwirken von Lehrbetrieb und Auszubildenden. Und weil wir das belohnen möchten, bitten wir auch in Zukunft darum, dass uns die erfolgreichen Abschlüsse gemeldet werden», betonte Martin Bolliger. Zuhörerinnen und Zuhörer nickten, bevor man gemeinsam das Glas auf den Moment des Erfolgs erhob.

Mittwoch, 23.08.2017Menziken

Eine gute Sache: Der Jugendkeller Starlight bewegt

Text und Bild: Thomas Moor

Wer sie sind, was sie tun und wohin sie wollen: Darüber informierte das Führungs- und Kernteam des Jugendkellers Starlight im katholischen Pfarreiheim in Menziken anlässlich des Tages der offenen Tür. Das Starlight ist ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse bis zum Schulaustritt.

Nicht nur mit dem Jugendkelller sorgt das Kernteam, welches aus Jugendlichen besteht, für positive Schlagzeilen. Auch mit engagierter Öffentlichkeitsarbeit werden positive und sympathische Zeichen gesetzt. Der Schlüsselanhängerverkauf, der eigene Stand anlässlich des Dorffestes und der Tour de Suisse 2017, Mithilfe am Kirchenfest sind nur einige von vielen Aktivitäten, bei welcher sich die Starlight-Crew positiv in Szene gesetzt hat. Das gilt auch für die Arbeit im Jugendkeller. «Das Kernteam besteht aus acht Jugendlichen, welche ihre entsprechende Aufgabe wahrnehmen», wie Toni Bättig anlässlich des Tages der offenen Tür den Jugendlichen und ihren Eltern sagte. Den motivierten Jugendlichen werden Führungsaufgaben und soziale Führungskompetenzen übertragen. Dabei können sie jederzeit auf die Unterstützung des immer anwesenden Leiterteams, welches aus Erwachsenen besteht, zurückgreifen. Unter den festgelegten Strukturen steht der Jugendkeller mit einer reinen Weste da. Bei Alkohol und Nikotin herrscht die absolute Nulltoleranzgrenze und auch die übrige Hausordnung wird streng gehandhabt. «Betreffend Littering und Lärm hatten wir bisher keine Reklamation», wie Toni Bättig erfreut sagte. Der Jugendkeller Starlight (geöffnet jeden zweiten Freitag im Monat) ist ein Treffpunkt für Jugendliche verschiedener Konfessionen im Sinne von Integration und Wertevermittlung. Weitere Infos unter www.jugendkeller-starlight.ch

Mittwoch, 23.08.2017Leutwil

Spannende Holzruecke-Wettkämpfe

Text und Bild: Thomas Moor

«Hüst, hott, vorwärts»: Diese Kommandos dominierten das Gebiet rund um den Bergmatthof von Gerold Gloor in Leutwil. Mit zwei «pferrückten Tagen» hat Markus «Eichi» Eichenberger zusammen mit seinen Helfern das zweite Holzrücke-Turnier mit internationaler Beteiligung organisiert.

Die vielen Zuschauer konnten dabei hautnah miterleben, wie die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Pferd beim Holzrücken funktioniert. Ein beeindruckendes Teamwork, das nur von wenigen, ruhig erteilten Kommandi lebt. Für die Pferde (Kaltblutpferde) und deren Halter galt es, Baumstämmme um und über Hindernisse zu ziehen. So, wie sie bei der Arbeit im Wald auch auftreten können. So waren auf dem Parcours Tennisbälle zu dehen, welche auf Holzrugeln platziert waren. Das war nicht etwa eine Hommage an Roger Federer. Vielmehr symbolisierten sie den Jungwuchs, den es mit der nötigen Vorsicht zu umschiffen galt. Neben den Profis konnten sich die Einsteiger (unter ihnen auch Damen) in einer separaten Prüfung am Samstag messen. Dabei erhielten sie wertvolle Tipps von Markus Eichenberger. Leistungsfähigkeit war auch in der Festwirtschaft gefragt, die vom STV Leutwil geführt wurde.lassen.

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Mittwoch, 23.08.2017Reinach

Unterwegs in und um Jericho

Text und Bild: Eing.

Zusammen mit Josua und seinen Leuten sind die Teilnehmer der diesjährigen Kinderwoche auf abenteuerlichen Wegen unterwegs.

Die beiden Männer werden aus dem Schlaf gerissen. Gerade hat es an der Türe ihrer Gastgeberin geklopft. Schnell ins Versteck! Man darf sie nicht entdecken. Schliesslich sind sie als Kundschafter ihres Anführers Josua heimlich nach Jericho gekommen. «Sei stark und mutig! Denn mit dir ist der Herr.» Würde sich das Versprechen, das Gott Josua gegeben hatte, als wahr erweisen, oder würde das Unternehmen bereits jetzt scheitern?

Wir verraten es dir noch nicht. Spätestens in unserer Kinderwoche aber werden wir das Geheimnis lüften, in der zweiten Herbstferienwoche, wenn es zusammen mit Josua heisst: Mutig vorwärts! Es erwarten dich spannende Geschichten, Lieder, Bastelarbeiten, ein Postenlauf, ein Ausflug in den Wald und natürlich an jedem Morgen ein feines Znüni. Einen Einblick in unsere Aktivitäten erhältst du, wenn du dir auf unserer Homepage (www.egwynental.ch) den Film zu unserer letztjährigen Kinderwoche anschaust. Dort findest du auch die Einladung mit allen wichtigen Informationen und dem Anmeldetalon. Wir freuen uns, wenn du mit dabei bist!

Eckdaten: Evangelische Gemeinde Wynental, Aarauerstrasse 42, 5734 Reinach; 11. – 15. Oktober 2017: Mi. – Fr.: 09.00 bis 11.45 Uhr, Sa.: 09.00 – 15.00 Uhr, So.: freiwilliges Familienprogramm (09.30 Uhr). Kostenlose Teilnahme für alle Kinder vom grossen Kindergarten bis und mit 6. Klasse. Anmeldeschluss: 27. September.

Mittwoch, 23.08.2017Hallwil

Der Treffpunkt für gesellige Gourmets

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Aabach Sänger feierten Premiere, aber nicht mit einem neuen Gesangsprogramm, sondern mit einem kulinarischen Event: Sie luden zum Fischessen. Auf dem Parkplatz des Schützen-Pub Hallwil begeisterten sie die Gäste mit leckerem Balchen und hervorragender Stimmung.

«Der Balchen war immer die Attraktion der Waldfest-Speisekarte», schilderte Amedeo Baldo, Präsident der Aabach Sänger. «Also haben wir uns gedacht, wir verleihen dieser Tradition mit dem Fischessen einen neuen Rahmen.» Die Mitglieder waren aufgeregt. Die Eröffnung des liebevoll geschmückten Zeltes am Samstag um 10 Uhr erwies sich als etwas früh. Doch als die Uhrzeiger an die zwölf heranrückten, trudelten die Gäste langsam ein. Walter Rymann liess fleissig Balchen ins Öl plumpsen, während Heinz Kerschberger als Küchengehilfe, einen Salatteller nach dem anderen vorbereitete. «Jetzt fängts an richtig Spass zu machen», erklärten die servierenden Sängerinnen und Sänger mit strahlenden Gesichtern. Als Dirigent Maik Brüggmann eintrudelte, wurden die Speisenden zum Publikum einer kleinen Choreinlage. Auch am Sonntag kamen die ersten Hungrigen zur Mittagszeit. «Dafür hatten wir bis zum Schluss kaum leere Plätze im Zelt», sagte Amedeo Baldo und fügte hinzu: «Die Premiere des Fischessens ist auf jeden Fall gelungen. Und wir haben bereits erste Anmeldungen für eine mögliche Fortsetzung im kommenden Jahr.»

Mittwoch, 23.08.2017Menziken

Neues Mehrzweckfahrzeug erfolgreich im Einsatz

Text und Bild: Thomas Moor

Stillstand ist Rückstand! Und so bleibt auch der Menziker Werkdienst nicht stehen. In gewissen Zeitabständen müssen deshalb Maschinen und Fahrzeuge ausgemustert und durch neue modernere und effizientere ersetzt werden. Neu steht ein Isuzu-Mehrzweckfahrzeug im Einsatz.

Das bisherige Fahrzeug – der Toyota Pick-up, den man damals als Occasionsfahrzeug vom Forstamt erworben hatte – ist in die Jahre gekommen, bietet nicht die erforderliche Fläche für Losetransporte und hätte für die bevorstehende Inspektion aufwändig repariert werden müssen. Zeit also, sich für ein neues Fahrzeug umzusehen. Handlich, wendig, sauber und mit Doppelbereifung: Das Anforderungsprofil bei der Evaluation eines neuen Mehrzweckfahrzeuges war noch vielfältiger und wurde unter anderem auch vom Menziker Werkdienst-Team bei allen Testkandidaten genau unter die Lupe genommen. Das Rennen machte ein Isuzu 3,5 Tonnen von der Garage M. Marano AG aus Reinach. «Dieses Fahrzeug hat die geforderten Kriterien am besten erfüllt», wie Ueli Rindlisbacher bei der Schlüsselübergabe sagte. Das Fahrzeug mit 3-Liter-Dieselmotor, 150 PS und Automatikgetriebe gehört in Sachen Sauberkeit (AdBlue-Abgasreinigungs-Technik) mit dem Euro-6-Standard zur neusten Generation. Mit der Doppelbereifung und dem dreiseitigen
Kippaufbau erfüllt er die Anforderungen nicht nur bei der Bach- und Heckenpflege auf Gemeindegebiet hervorragend. Für den Winterdienst sei das neue Mehrzweckfahrzeug aber nicht vorgesehen, wie Gemeinderat Ueli Rindlisbacher in seinen Ausführungen erklärte. Die Anhängelast ist auf 3,5 t, die Nutzlast auf 850 kg ausgelegt. «Auch die Sicherheit wird bei Isuzu-Nutzfahrzeugen mit ABS, ESP und Doppelairbag gross geschrieben», wie Michele Marano bei der Fahrzeugübergabe sagte.

Mittwoch, 23.08.2017Zetzwil

Kennen Sie Daniel Heggli ... den Ammann-Kandidaten?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Daniel Heggli stellt sich, nach dem Rücktritt von Thomas Brändle, zur Wahl als Gemeinderat und Gemeindeammann. Er lebt mit seiner Familie seit mehreren Jahren in Zetzwil, arbeitet bei der Kantonspolizei als Dienstchef und ist in der Freizeit oft mit seinem Hund oder mit dem Bike anzutreffen.

Dani, was ist deine Motivation für dieses Amt?
Seit bald dreissig Jahren arbeite ich bei der Kantonspolizei Aargau. Das Amt bietet mir die Möglichkeit, mit 54 Jahren etwas Neues anzupacken und meinen Horizont zu erweitern, ohne den Beruf wechseln zu müssen, der mir sehr wichtig ist. Ausserdem würde ich mich gerne für meine Wohngemeinde einsetzen. Insbesondere an den Gemeindeversammlungen konnte ich persönlich miterleben, wie gut die Gemeinde funktioniert. Der Gemeinderat geniesst bei der Bevölkerung grosses Vertrauen, was mich bei meinem Wunsch, diesem eingespielten Gremium anzugehören, bestärkt und zuversichtlich macht.

Wie viel Zeit und welche Kompetenzen bringst du mit?
In meiner beruflichen Funktion kann ich meine Arbeitszeit sehr flexibel gestalten und dem Amt als Gemeindeammann weitgehend anpassen. Den Umstand, dass ich gelegentlich nachts und an den Wochenenden arbeite, erachte ich als grossen Vorteil. So kann ich während der Woche Termine wahrnehmen oder vor Ort an Besprechungen teilnehmen.Als langjähriger Vorgesetzter bei der Kantonspolizei bin ich es gewohnt, Krisen zu bewältigen und flexibel auf ungewohnte Ereignisse zu reagieren. Ich habe auch gelernt, Verantwortung zu übernehmen und langfristig zu planen. Polizeiarbeit ist ausgesprochene Teamarbeit und Kommunikation ein Dauerthema. Die dabei gemachten Erfahrungen werden mir im Gemeinderat sicherlich von grossem Nutzen sein.

Wie würdest du deinen Charakter beschreiben?
Unbestritten bin ich ein Bewegungsmensch. Ich mag es, beschäftigt zu sein und mitzugestalten. Im Team gelte ich als handlungsorientiert. Gerne halte ich mich unter Menschen auf, mag aber die ganz grosse Masse nicht sonderlich. Was zeichnet in deinen Augen einen guten Gemeindeammann aus? Er schafft es, die Gemeindefinanzen im Lot zu halten – schmunzelt. Ein guter Gemeindeammann ist volksverbunden, für alle Gemeindemitglieder ansprechbar und verbindlich. Man kann sich auf ihn verlassen und er ist sich der grossen Verantwortung bewusst. In erster Linie setzt er sich für das Gemeindewohl ein und fokussiert den Gemeinderat auf die wesentlichen Geschäfte.

Du stehst zweimal auf dem Abstimmungsformular, nämlich als Gemeinderat und dann noch als Gemeindeammann. Was geschieht, falls du nur für das Gemeinderatsamt, nicht aber für den Gemeindeammann genügend Stimmen erhältst?
Als Gemeindeammann gewählt zu werden, erachte ich alles andere als eine Selbstverständlichkeit, zumal ich noch nicht Mitglied im Gemeinderat bin. Ehrlich gesagt, wäre es von mir doch auch vermessen, davon auszugehen, dass ich diesen beachtlichen Vertrauensvorschuss in jedem Fall von der Wählerschaft bekomme. Die Freude und Dankbarkeit wären jedoch gross. Sollte ich nicht gewählt werden, würde die Welt für mich nicht untergehen. Sicherlich würde ich den neuen Gemeindeammann tatkräftig unterstützen und meine zugeteilten Ämter mit unverminderter Freude und Interesse wahrnehmen

Wie kritikfähig bist du?
Die Möglichkeit, Kritik anzubringen, ist ein besonderes Gut, das leider nicht in allen Ländern dieser Erde akzeptiert wird. Kritik gehört somit zu einer gut funktionierenden Gesellschaft. Schlussendlich trägt sie oftmals zu einer Verbesserung der Situation bei. Wichtig ist mir, dass Kritik konstruktiv und fair geäussert wird. Kritik im Rücken des Betroffenen halte ich für unwürdig und verurteile ich ganz besonders.

Was macht in deinen Augen eine gesunde Gemeinde aus?
In einer gesunden Gemeinde haben unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse ihren Platz. Auch herrscht ein ausgewogenes Verhältnis bezüglich Altersgruppen, Ethnien und Arbeitsplätzen im Dorf. Es gibt verschiedene Vereine, die gut besucht werden und sich aktiv am Dorfleben beteiligen. Selbstverständlich hat eine gesunde Gemeinde die Finanzen im Griff.

Wie hat sich deine Sicht auf die Menschen im Laufe deiner beruflichen Tätigkeit verändert?
Ich bin zur Einsicht gekommen, dass man den Menschen nicht grundlegend ändern kann. Jeder Mensch hat seine Berechtigung auf dieser Erde. Als Polizist darf ich das Handeln der Menschen nicht verurteilen. In dieser Beziehung ist Nüchternheit und Professionalität verlangt. Ich darf jedoch von jedem Menschen erwarten, dass er sich an die Gesetze und die Gepflogenheiten hält, die im Land seines Aufenthaltes gelten. Ich wünschte mir, mehr Menschen hätten die Voraussetzungen und Möglichkeiten, ein Leben zu führen, wie wir es in unserer westlichen Welt kennen.

Was ist deine wichtigste Lebenserfahrung?
Nichts geht über die Gesundheit.Wie und wo holst du dir Langsamkeit in dein Leben?
Ich könnte jetzt behaupten, auf den Spaziergängen mit meiner Frau und Jemima, unserer Hündin. In Wirklichkeit suche ich die Langsamkeit noch zu wenig. Ich will mich jedoch bessern und habe mich aktuell für den vom Arbeitgeber angebotenen Workshop «Erholungstraining» angemeldet. Vielleicht lerne ich da, mich etwas zu entschleunigen

Setze fort: Wenn Zetzwil mich in den Gemeinderat und als Gemeindeammann wählt, werde ich ...
... mich hoffentlich als stützendes Mitglied des Gemeinderates erweisen.

Montag, 21.08.2017Leutwil

Kinderwoche der ref. Kirche Leutwil-Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

«Unterwegs mit Paulus» hiess das Thema der Kinderwoche der reformierten Kirchgemeinde Dürrenäsch. Auf vielfältige Weise gingen über vierzig Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren in der letzten Ferienwoche auf die Spuren von Paulus: Es wurde gebacken, gebastelt, Papier geschöpft. Im Workshop «physikalische Experimente» wurde sogar Knete selbst hergestellt und eingefärbt. Ein weiteres Highlight war das Ponyreiten. Nicht einmal das nasskalte Regenwetter am zweiten Tag konnte die Kinder davon abhalten, mit Regenjacken bewaffnet durch Dürrenäsch zu kutschieren.

Viele Jungleiter begleiteten die Kinderwoche. Jeden Tag präsentierten sie den Kindern ein kurzweiliges Theater, bei dem es um die Geschichte von Paulus ging. Die Kinder erlebten seine spannende Veränderung von Saulus zu Paulus mit. Seine Flucht aus Damaskus. Und die vielen Menschen, die er auf seinen Missionsreisen kennenlernte. Besonders imponierte, wie Paulus im Gefängnis sang, als die Situation aussichtslos schien.

«Oft hilft es zu singen und Gott zu loben, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht.», erklärte Sozialdiakonin Rahel Brand in der Predigt am Sonntagmorgen. Dieser wurde zum Abschluss der Woche von den Kindern mitgestaltet. Zur anschliessenden Teilete waren alle eingeladen.

Leiter und Kinder waren sich einig: Die Kinderwoche war ein voller Erfolg! Und Katechetin Salome Blum meint: «Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!»

Montag, 21.08.2017Seengen

FDP Seengen für 5er-Ticket bei Gemeinderatswahl

Text: Eing., Bild: Pixelio.

Der Vorstand der Seenger Freisinnigen hat mehrheitlich beschlossen, neben den wiederkandidierenden FDP-Vertretern, Jörg Bruder und Regula Hechler, auch die beiden SVP-Kandidaten, Thomas Lindenmann (bisher) und Peter Sandmeier, sowie den Kandidaten der SP, Hannes Bopp, zu unterstützen. Ausschlaggebend für diesen Entscheid war die Absicht, durch den Einbezug von Vertretern aller Ortsparteien zum Wohl der Gemeinde eine harmonische Zusammenarbeit im Gemeinderat sicherzustellen. Als Gemeindeammann unterstützt die FDP ihren bewährten bisherigen Vertreter Jörg Bruder sowie Thomas Lindenmann als Viceammann.

Montag, 21.08.2017Meisterschwanden

Feldschützen Tennwil am AG-Kantonalschützenfest

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 18. Juni, reisten 14 Schützinnen und Schützen mit Uelis Oldtimer-VW-Bus nach Kölliken ans Aargauische Kantonalschützenfest. Leider gelangen uns im Vereinsstich nicht die gewünschten Resultate, dennoch kehrten wir am Abend mit Erfolg nach Tennwil / Meisterschwanden zurück. Alle Teilnehmer erreichten den begehrten Kranz vom Kantonalfest, was nicht selbstverständlich ist, Bravo!!!!

Montag, 21.08.2017Seengen

WaDe-Club: Holzbrücken-Wanderung im Emmental

Text und Bild: Eing.

Zu den Aktivitäten des WaDe-Clubs gehört die Wanderung im Sommer. Ein eigentliches Ziel hatte man nicht, einzig den Wunsch an die Wanderleitung: Nicht zu hoch hinauf, eher geradeaus, aber mit Einkehrmöglichkeiten! Eine Flusswanderung – das wäre doch die Lösung! Aber wo? Dank Emmental Tourismus wurde man fündig und stiess auf den Holzbrücken-Weg, den es sowohl entlang der Ilfis als auch an der oberen Emme gibt.

Per Bahn und Bus reisten die WaDe-Clübler an den Ausgangsort Eggiwil. Das obere Emmental ist landschaftlich ein Bijou mit saftigen Weiden und Wiesen, prächtigen Bauerngütern und schattigen Wäldern. Das Tal bietet zum Wandern seine einzigartige Holzbrücken-Landschaft geradezu an. Allein an der oberen Emme, zwischen Eggiwil und Schüpbach, gibt es sieben alte, intakte Holzbrücken. Die älteste davon ist die Horbenbrücke, erbaut 1834, als erste ohne Pfeiler und in einem Bogen erstellt. Sie überstand das Hochwasser von 1837 unbeschädigt, wie es schon Jeremias Gotthelf dokumentierte. Es gibt keine bessere Gelegenheit, die sehenswerte Wohn- und Baukultur dieser Talschaft zu entdecken, als zu Fuss. Die altehrwürdigen Bauernhäuser mit ihren breit ausladenden Dächern, aber auch die gedeckten Holzbrücken zeugen von einer früher schon weit entwickelten Zimmermannskunst. Zudem fielen überall liebevoll gehegtes «Meiiezüüg» an den Häusern und gepflegte «Pflanzblätze» mit Blumen und Gemüse auf.

Zeitlich fügte sich die Mittagsrast ganz gut ins Wander-Programm ein. Die Seenger kehrten etwa auf halber Strecke auf dem Wielandhof im Weiler Horben ein, wo Bäuerin Salome auf Vorbestellung schmackhafte Plättli mit Käse, Trockenfleisch und knusprigem Brot auftischte. Im Schatten unter dem breiten Dach liess man es sich wohl sein und löschte den Durst mit Plagöri- und Hagu-Hans-Bier aus der einheimischen «Aemme-Braui». Gestärkt mit Speis und Trank nahmen die Wa-De-Clübler die letzte Etappe bis Schüpbach in Angriff. Die Brückentour entlang des Flussufers und durch schattige Auenwälder war ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

Montag, 21.08.2017Reinach

Mit leuchtenden Fahnen ins Erzähltal

Text und Bild: Graziella Jämsä

Nur noch wenige Wochen bis in den 12 Verbandsgemeinden von aargauSüd impuls und in der Gastregion Ruedertal eine Welt der Geschichten entsteht. Auch die Werbung wird im Gebiet gefertigt, 400 Fahnen sind in der Werkstatt der Stiftung Lebenshilfe entstanden.

Auf der einen Seite liegen zurechtgeschnittene Papiere auf denen ein gelber Punkt fürs Erzähltal vom 15. bis zum 17. September leuchtet. Auf der anderen Seite warten schmale Hölzer darauf zu kleinen Fahnenmasten verarbeitet zu werden. «Damit das Falten und Festkleben 400 Mal sauber funktioniert, bauten wir zuerst eine Montagehilfe», erklärt Urs Zimmerli, Leiter der Servicegruppe Technik in den Werkstätten der Stiftung Lebenshilfe. «Das vereinfacht den Vorgang und stellt die einheitliche Arbeitsweise sicher.» Zwei Mitarbeitende haben sich mit viel Enthusiasmus um die Werbung fürs Erzähltal gekümmert. «Und sie werden sich sicher auch freuen, wenn sie ihrem Werk später begegnen», sagt Urs Zimmerli. «Ob bei Schuh- und Lederwarenproduktion, in der Holzverarbeitung oder unserer Gruppe – es ist immer ein Höhepunkt der Tätigkeit, wenn man sehen kann, wo das Hergestellte verwendet wird.» Bei internationalen Aufträgen könne es durchaus sein, dass die Produkte mal in einer Berichterstattung am Fernsehen zu sehen seien. Mit einem Schmunzeln fügt Urs Zimmerli hinzu: «Darüber unterhält man sich dann gerne in den Arbeitspausen.» Wer sich auf den Veranstaltungen des Erzähltals tummeln werde, könne er nicht sagen. «Die Anlässe finden in der Freizeit der Mitarbeitenden statt, da sind wir nicht involviert. Doch den einen oder anderen haben die gelben Fahnen sicher schon zum genaueren Studium des Programms inspiriert.»

Montag, 21.08.2017Schongau

Ein roter Teppich für gelungenes Miteinander

Text und Bild: Graziella Jämsä

«Hand in Hand förenand» heisst das neue Motto fürs kommende Schuljahr in Schongau. Mädchen und Buben der Basisstufe bekamen neue Paten und auch musikalisch weht ein frischer Wind durch die verschiedenen Räume.

«Wir sind eine Schule der lebendigen Traditionen», sagt Rolf Basler, der die Nachfolge von Leiter Fritz Unternährer angetreten hat. Der gelernte Elektro-Ingenieur war während neun Jahren Präsident der Schulpflege und kennt viele Kinder durch sein Engagement bei Traktor Schongau. An der Eröffnungsfeier begrüsste er sie alle mit einer kleinen Geschichte. Passend zum Jahresmotto «Hand in Hand förenand» stellte er Mädchen und Buben ein Hilfsprojekt in Tansania vor. Ein eindrückliches Beispiel für eine Tradition des Miteinander folgte, als Fünft- und Sechstklässler stolz mit den ihnen anvertrauten Patenkindern über den roten Teppich schritten. «Hand in Hand», das Koreana 1988 zur Olympiade herausgebracht hatten, hatte man in das Lied des neuen Jahres verwandelt. Und bei einer Stempelaktion auf dem Schulhausplatz verewigten die Kinder ihre Handabdrücke auf Stofffahnen, die, sobald sie getrocknet sind, die Lernumgebung zieren werden.

Montag, 21.08.2017Meisterschwanden

Begrüssungsmorgen der Schule vom Freitag, 18. August 2017

Text und Bild: Eing.

Der Begrüssungsmorgen stand inhaltlich unter dem diesjährigen Schuljahresmotto «Ich und du». Vor den Sommerferien haben wir in der 3. und 4. Klasse Zeichnungen zu diesem Motto anfertigen lassen und dann das Werk von Jannis Bauer als Logo des Schuljahres 2017/18 ausgewählt. Jannis besuchte im vergangenen Schuljahr die dritte Klasse. Wir gratulieren ihm an dieser Stelle ganz herzlich! Das Thema «Ich und du» unterstützt die gesamte Schule während des laufenden Schuljahres und erlaubt sehr viel Gestaltungsraum.

Rosmarie Lüem, Schulleiterin

Freitag, 18.08.2017Gontenschwil

Firobe-Chile mit den zwei wandernden Flüchtlingen

Text: Elsbeth Haefeli, Bild: ZVG:

Die Gottesdienstbegleitgruppe der Kirchgemeinde Gontenschwil-Zetzwil hat auch für die nächste Ausgabe der «Firobe-Chile» interessanten Besuch eingeladen. Sie empfängt am Freitag, 15. September um 19 Uhr die beiden afghanischen Flüchtlinge Hamid Jafari und Mohammed Rasuli, bekannt aus Presse und Fernsehen, in der Kirche Gontenschwil.

Etwas Sinnvolles tun und aktiv an der Integration zu arbeiten, während sie auf ihren Visumsentscheid warten. Das war die Idee der beiden sympathischen jungen Männer. Einen Monat lang waren sie auf rund 1000 km durch alle Regionen der Schweiz unterwegs. Sie erzählen von ihrem Leben in der Heimat, von ihrer Flucht und den Schwierigkeiten und Erlebnissen während ihrer Wanderschaft.

Die musikalische Begleitung erfolgt durch das neu gegründete Klarinetten-Trio ZAARGO. Ein kleiner Imbiss im Zetzwiler Pfarrhaus wird anschliessend Gelegenheit geben, alle Beteiligten kennenzulernen. Einblick in die Wanderroute der zwei Wanderer auf www.aufgehen.ch

Freitag, 18.08.2017Seengen

Sondernutzungsplan: Seengen ist wieder à jour

Text und Bild: Thomas Moor

Seengen wird neu definiert. Jedenfalls was den neuen Sondernutzungsplan «Kernzone/Dorfzone» betrifft. An einem Orientierungsabend wurde die Bevölkerung in der Mehrzweckhalle über die Neuerungen aus erster Hand von Gemeinderat Gianni Asquini, Paul Keller (arcoplan klg) und Philipp Husistein (Husistein & Partner AG) informiert.

«Ich bin froh, dass ich mein Werk innerhalb meiner Amtszeit sauber zu Ende bringen konnte», wie der abtretende Gemeinderat Gianni Asquini, Ressortverantwortlicher unter anderem für die Sondernutzungsplanung, nach der Orientierungsversammlung sagte. Ein Werk, das eine Überarbeitung nötig hatte. Der Überbauungsplan «Ortskernplanung» stammt nämlich aus dem Jahre 1994. Drei Bearbeitungsvarianten standen zu Beginn der Planung zur Diskussion, wobei man sich schlussendlich für eine «sanfte Aktualisierung» und eine massvolle Überarbeitung der Ortskernplanung entschied – immer mit dem Fokus, den dörflichen Charakter zu wahren. Das schlanke Planwerk berücksichtigt die öffentlichen und privaten Interessen gleichermassen ausgewogen und lässt im Hinblick auf künftige Bauvorhaben die nötigen Handlungsspielräume offen. Der Sondernutzungsplan «Kernzone/Dorfzone» umfasst wie bisher den Bearbeitungsperimeter entlang der Schul-, Oberdorf-, Post- und Egliswilerstrasse. Neu aufgenommen wurde je eine Bautiefe entlang der Steinbrunnengasse. Aus dem Planungsbericht geht hervor, dass die Baulinien im Wesentlichen nur noch entlang der Strassen aus der bisherigen Ortskernplanung beibehalten, angepasst oder wo nötig neu festgelegt werden. Rückwärtige Baulinien werden aufgehoben. Das Mitwirkungsverfahren wird per 12. September abgeschlossen, danach geht das Planwerk zur kantonalen Vorprüfung. Nach einem Einwendungsverfahren erfolgt dann die Beschlussfassung durch den Gemeinderat und die Genehmigung durch die kantonale Behörde.

Freitag, 18.08.2017Meisterschwanden

Skiclub: Wanderung hoch über dem Baldeggersee

Text und Bild: Eing.

Was macht ein Skiclub im Sommer? Wandern! Das braucht aber nicht dort zu sein, wo man im Winter über verschneite Hänge flitzt. Zum gemütlichen Wandern mit Anhang gibt es auch im heimischen Seetal geeignete Wege und erst noch mit prächtiger Aussicht. Die Wanderer vom Skiclub Meisterschwanden liessen sich per Linienbus von Hitzkirch aus auf den Lindenberg bringen.

Nach dem Startkaffee in der «Linde» Müswangen folgte die Gruppe dem Strässchen südwärts über die Müswanger Allmend. Es war frisch und zügig da oben. Riesige Flächen mit Kabis- und Kohlköpfen gab es zu bestaunen, schöne gepflegte Einzelhöfe und nachdem sich die Regenwolken verzogen hatten, öffnete sich sogar der Blick ins Luzernische Seetal. Etappenziel war die Ruine Nünegg bei Lieli. Im Burggraben bei der Brötli-Stelle machten die Skiclübler Mittagsrast. Bald brutzelten Plätzli und Würste auf dem Grill.

Die Burg Lieli oder «Nünegg», aufgrund ihrer charakteristischen Form mit neun Ecken, galt als Stammsitz der Herren von Lieli. In den Wirren des Sempacherkrieges 1386 wurde die Burg zerstört und nicht mehr aufgebaut. Im Laufe der Zeit zerfiel sie und wurde mit Gestrüpp überwuchert. Mit der Restaurierung zwischen 2014 – 2016 durch den Kanton Luzern konnte die Anlage für die kommenden Generationen gerettet werden und die Ruine steht nun als wichtiger Zeitzeuge da. Sogar der ehemalige Turm kann bestiegen und die herrliche Sicht auf den Baldeggersee, wie sie sich einst den Herren von Lieli bot, genossen werden.

Die Skiclub-Wanderer machten sich wieder auf die «Socken» abwärts durch den Wald zum Schloss Heidegg. Dort gibt es halb verdeckt einen Einstieg ins idyllische Bachtobel, wo es gurgelt und rauscht und das Weglein über kleine Brücken, Stege, Wasserfälle und um Felsblöcke führt. Am Schluss können sich müde Füsse im Kaltwasser der Kneippanlage erholen. Fast nur ein Spaziergang war es nun noch bis zum Bahnhof Hitzkirch, aber vorher kehrte die durstige Gruppe in Richensee zu einem kühlen Trunk ein.

Freitag, 18.08.2017Gontenschwil

Kennen Sie Christian Peter ... das Schulpflegemitglied?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Schulpflege ist die Aufsichtsbehörde über die Schule. Sie überwacht nach Weisungen des Schulgesetzes den Unterricht, den Schulbetrieb und die Organisation der Schule. Es ist schwierig geworden, Leute zu motivieren, ihre Zeit und Kraft für diese Themen einzusetzen. Christian Peter ist seit einem guten halben Jahr Mitglied der Schulpflege Gontenschwil.

Christian, was hat dich bewogen, dich für dieses nicht ganz einfache Amt zur Verfügung zu stellen?
Ich hatte mich für die letzten Grossratswahlen aufstellen lassen und offenbar konnten sich einige an mich erinnern und fragten mich, ob ich nicht Interesse an einem Schulpflegeamt hätte. Ich entschied mich dann dafür. Allerdings mehr aus dem Gedanken heraus, dass es ja irgendjemand machen muss. Ausser mir war in diesem Moment keiner da, der sich zur Verfügung stellte.

Was sind deine Aufgaben, deine Ressorts?

Ich bin für das Ressort Kommunikation verantwortlich. Darunter fällt in erster Linie die Öffentlichkeitsarbeit. Ich sehe mich daher als eine Schnittstelle zwischen Öffentlichkeit und Schule. Als ich neu dabei war, veranstalteten wir z.B. einen Informationsabend für Eltern, wo über die aktuellen Vorgänge in der Schule berichtet wurde. Zudem umfasst mein Ressort auch die Organisation des nächsten Jugendfests.

Welches sind schwierigere Entscheide, die du mittragen musst?

Beschlüsse, bei denen es um finanzielle Aufwände für ein Kind und um das Kindswohl geht. Das sind schwierige Entscheide und Abwägungen. Dabei geht es ja auch immer um Gelder der öffentlichen Hand.

Welches sind die erfreulichen Momente deiner Arbeit?
Das kürzlich stattgefundene Schulschlussessen mit den Schulen Leimbach und Zetzwil. Ein paar Kinder haben an diesem Anlass für Lehrer und Behörden musiziert. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich spürte wie unglaublich viel Lebensfreude in diesen Kindern steckt.

Wo kannst du Hilfe holen, wenn du mal nicht weiter weisst?
Bisher gab es noch keine unlösbaren Schwierigkeiten. Sollte es aber mal soweit kommen, könnte ich mich natürlich mit den anderen Schulpflegemitgliedern austauschen.

Was lernst du für dich persönlich dabei?
Ich merke, dass in einer Gemeinde nichts einfach von selbst läuft. Es braucht immer jemanden, der sich dafür einsetzt. Ich bekomme einen tieferen Einblick in unser Schulsystem, was als Aussenstehender so nicht möglich wäre.

Wie hat sich die Schule seit deiner eigenen Schulzeit verändert?
Von meinem Alter her, bin ich der Schule noch relativ nah. Meine Schulzeit war geprägt durch reine Wissensvermittlung. Heute wird zusätzlich Wert auf die Förderung von sozialen Fähigkeiten und Integration gelegt.

Fahre fort:« In Zukunft wird die Schulpflege …
… genau den Job machen, den sie bis anhin machte».

Was wünschst du dir von den Gontenschwiler Eltern?
Ich wünsche mir als Mensch, nicht als Schulpflegemitglied, dass sich die Kinder geliebt fühlen dürfen. Das schaffen die meisten Eltern. Manchmal hindern Stress im Alltag oder sonstige Umstände die Eltern, dies ihren Kindern zu vermitteln. Schön wäre, wenn sie sich dann jeweils besinnen könnten, dass ihre Kinder ein Geschenk sind und nicht nur zusätzlicher Aufwand. Und dass sie in diesem Bewusstsein neue Energie für ihre Aufgabe als Eltern schöpfen könnten.

Freitag, 18.08.2017Seengen

Club 88: Regenwanderung im Hochstuckli-Gebiet

Text und Bild: Eing.

Wetterfest muss man sein, wenn man bei so schlechten Prognosen auf Wanderschaft gehen will. Doch abgemacht, ist abgemacht, da gibt es nichts zu rütteln. Schliesslich musste man früher an Turnfesten auch bei miesem Wetter bis zum Schluss ausharren. Schon auf der Hinfahrt von Luzern über Arth-Goldau nach Sattel SZ glaubten die Clubfrauen, dass der Regen aufhören würde, doch das war eine Täuschung.

Das Gemütliche und die Freundschaft kamen nicht zu kurz, im Gegenteil, der Regen vermochte die gute Stimmung nicht zu trüben. Allerdings fragten sich wahrscheinlich die Leute im nebligen Mostelberg bei Sattel, was die Frauengruppe wohl bei diesem Wetter hier oben zu suchen hatte. Der Angestellte der Gondelibahn war jedenfalls sehr gesprächig, konnte aber auch keine besseren Aussichten prophezeien. Dafür mundete die Mittagsverpflegung im Mostler’s Bergbeizli herrlich, wo die Clubfrauen die einzigen Gäste waren. Schon einmal hier oben, waren alle bereit für eine verkürzte Wanderung im Regen. Eingehüllt in lange Mäntel und Kapuzen hatte die Gruppe grosse Ähnlichkeit mit einer Prozession, die sich durch Nebel und Regen bewegte. Es war nicht allein der Wirkung vom Kafi Schnaps zuzuschreiben, dass sich ausnahmslos alle über die Hängebrücke, den Skywalk mit seinen 374 Metern Spannweite, getrauten. In der Mitte der Strecke kam nämlich noch der Talwind dazu und machte das Gehen schwierig, wie auf einem Schiff mit starkem Seegang.

Auf dem Herrenboden lichtete sich der Nebel ein wenig, aber leider nicht genug. Eigentlich jammerschade, hätte man von dort die Zacken der Mythen gleich vor der Nase gehabt und weiter oben ins Tal des Lauerzersees schauen können. Dafür öffnete sich der Blick hinunter ins Aegerital und nach Morgarten. Die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges nutzten die Frauen für den Besuch des einheimischen «Buurä Märcht» in Sattel, wo es Käse, Confi und Leckereien zu kaufen gibt.

Freitag, 18.08.2017Meisterschwanden

Unkompliziert und mit viel Begeisterung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Sie wollen Sport treiben, aber alleine macht es keinen Spass? Doch für das Engagement in einem Verein fehlt ihnen die Zeit? Kein Problem, «Turnen für alle» bietet Fitness für sie und ihn unabhängig von Alter oder Kondition. Ein Besuch vor Ort.

Seine Anfänge hatte das Gesundheitsturnen, wie das Angebot früher genannt wurde, im Jahr 1965. «Damals traf man sich im Saal des Hotels Bären in Fahrwangen», hat Annemarie Müller recherchiert. «Als das 1973 abgerissen worden ist, zog die Gruppe nach Meisterschwanden in die alte Turnhalle um.» Und hier ist sie, ebenso wie die Freude an der Bewegung, bis heute zu Hause. Immer mittwochs, abgesehen von Feiertagen und Schulferien, trifft man sich um 20 Uhr. Wer durch berufliche oder private Gegegebenheiten nicht weiss, wie oft er teilnehmen kann, zahlt vor Ort fünf Franken für Fünfviertelstunden Sport. Mit 80 Franken ist man ein halbes, mit 160 Franken ein ganzes Jahr dabei. Die Leitung hat Anita Weber. «Zu gutgelaunten Klängen gibt es Übungen für Bauch, Beine und Po», schildert die ausgebildete Fitness- und Wellnesstrainerin. Die Muskulatur des ganzen Körpers solle gestrafft und gestärkt werden. Mit einem Schmunzeln fügt Anita Weber hinzu: «Bevor wir zu den Entspannungsübungen schreiten können.» Ihr Gesichtsausdruck verrät, der Spassfaktor kommt bei allem Schwitzen keinesfalls zu kurz. Auch die jahrelange Treue vieler Turnenden, zeigt wie sehr das unkomplizierte Miteinander geschätzt wird. Alles dreht sich um Bewegung, ohne Vereinsstrukturen, ohne Verpflichtungen.
Wer jetzt neugierig geworden ist, aber noch die eine oder andere Frage hat, kann sich an Ruth Frey wenden. Sie ist telefonisch unter 056 667 07 36 oder per E-Mail an ruth.frey@comput.ch erreichbar. «Wir freuen uns auf viele neue Gesichter», ist sich die Gruppe einig.

Freitag, 18.08.2017Haustier

Hyperthyreose der Katze

Bild: ZVG

«Dixie hat so stark abgenommen, aber sie frisst doch so viel. Hat sie vielleicht Würmer?» fragt uns die Besitzerin der 15-jährigen, dreifarbigen Hauskatze. Sie habe bereits mehrmals entwurmt, aber keine Würmer gefunden. Dixie sei zwar etwas ruhelos und vernachlässige die Fellpflege, sei aber sonst sehr munter. Tatsächlich hatte Dixie innerhalb eines halben Jahres mehr als 1 kg an Gewicht verloren, ihr Herzschlag war pochend und die Herzfrequenz zu hoch.

Wenn Katzen älter werden, und das ist mit dem medizinischen Fortschritt und der verbesserten Lebensqualität heutzutage immer häufiger der Fall, so haben wir es auch häufiger mit Alterserkrankungen zu tun. Eine dieser Erkrankungen, die «Hyperthyreose» (Überfunktion der Schilddrüse) hatten wir bei Dixie im Verdacht und daher eine Blutuntersuchung vorgeschlagen, bei welchem versucht wird, die häufigsten Alterserkrankungen auszuschliessen oder eben zu diagnostizieren. Der sogenannte Alterscheck wird in etwa ab dem 10. Lebensjahr empfohlen, um eine mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Die Untersuchung kann gut anlässlich einer Jahresimpfung geschehen, wenn das Tier zuvor 12 Stunden gefastet wurde. Neben dem Schilddrüsenwert werden dabei auch Nieren- und Leberwerte, Blutzucker und weitere relevante Blutwerte bestimmt. Bei Dixie war dann tatsächlich der Schilddrüsenwert (T4 oder Thyroxin) erhöht, was meistens durch einen gutartigen Tumor der Schilddrüse (diese befindet sich hinter dem Kehlkopf) verursacht wird. Da die betroffenen Katzen meistens schon älter sind, empfiehlt sich eine nicht invasive Therapie mit Medikamenten. Die kleinen rosa Pillen sehen ganz hübsch und schmackhaft aus, sind aber trotzdem gar nicht so einfach 2x täglich zu verabreichen. Dies führt manchmal zur alternativen Behandlung mit einer in der Ohrmuschel-Innenseite einzureibenden Salbe. Chirurgie oder Strahlentherapie werden selten eingesetzt, da diese Therapieformen viel aufwändiger sind. Dixie jedenfalls geht es mit den bunten Tabletten sehr gut. Sie hat wieder ihr Normalgewicht von 4.5 kg erreicht und feierte diesen Frühling ihren 17. Geburtstag.

P. Curschellas, Kleintierpraxis Dr.Küng, Beromünster

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Mittwoch, 16.08.2017Beinwil am See

Dankensberg: EDMUND machte das Rennen

Text und Bild: Thomas Moor

Im Rahmen des geplanten Um- und Erweiterungsbaus des Alters- und Pflegeheims Dankensberg Beinwil am See wurde ein Projektwettbewerb im selektiven Verfahren durchgeführt. Jetzt steht der Sieger fest. «And the winner is ... EDMUND.» Die Arbeit eines Zürcher Architekturbüros.

Es sei ein spannendes und interessantes Verfahren gewesen, wie Stiftungsratspräsident Hans Schärer sagte. Teilnahmeberechtigt waren Architekturbüros aus der ganzen Schweiz. Rekordverdächtige 83 Bewerbungsunterlagen wurden eingereicht, welche nach einer Präqualifikation auf sieben Teilnehmer reduziert wurden. Ihre Aufgabe war es, den Um- und Erweiterungsbau nach verschiedenen, vorgegebenen Kriterien zu projektieren, wobei die Bau- und Betriebskosten eine zentrale Rolle spielten. Aber auch auf die Erhaltung des schönen Grünraumes wurde ein gewichtiges Augenmerk gelegt. Je zwei Architekturbüros aus den Kantonen Aargau, Zürich und Basel sowie einem Nachwuchsbüro ebenfalls aus dem Kanton Zürich präsentierten interessante Lösungen. «Phänomenal», wie es Jurymitglied William Steinmann auf den Punkt brachte. Die Ausgangslage sei hervorragend, wie er anfügte. Durch ein Beurteilungsgremium, bestehend aus Sachpreis- und Fachpreisrichter, wurden die eingereichten Projekte seriös begutachtet und hinsichtlich der baurechtlichen Grundlagen und der Einhaltung des Raumprogramms analysiert und rangiert.

Das Rennen machte das Projekt EDMUND des Zürcher Architekturbüros Fiechter & Salzmann, welches einstimmig zum Sieger gekürt wurde. Bis Ende Oktober gilt es für das Siegerteam, noch einige Feinjustierung an ihrem Projekt vorzunehmen. Wenn alles rund läuft (besonders mit der Finanzierung), soll der Baustart des 13-Millionenprojektes im Herbst 2018 fallen. In der ersten Phase wird das Gründerhaus (Haus A) aus dem Jahr 1921, für welches der Kanton die Betriebsbewilligung nicht mehr erteilte, rückgebaut. An seine Stelle kommt der Neubau zu stehen. Danach soll der Umbau und die Renovation von Haus B erfolgen. In seiner neuen Form wird der «Dankensberg» dann in allen Belangen up to date sein und über 60 Betten (heute 53 + 1 Ferienzimmer) und eine moderne Infrastruktur verfügen.

Mittwoch, 16.08.2017Hallwil

Gemeinsam den Boden für Neues geschaffen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Im Februar hat Edith Kottmann die Stelle als Schulleiterin in Hallwil angetreten. Wie sie mit den Herausforderungen des ersten halben Jahres umgegangen ist und was sie sich für die Zukunft der Schule wünscht, schilderte sie in einem Gespräch.

Als Edith Kottmann ihr Büro im Schulhaus in Hallwil bezog, war in den Medien viel über die personellen Wechsel und damit verbundene Schwierigkeiten berichtet worden. Welche Tätigkeit prägte diese Zeit? «Ich führte Gespräche auf allen Ebenen», erinnert sich Edith Kottmann mit einem freundlichen Lächeln. «Mit Lehrpersonen, Eltern, Behörden – ich wollte so genau wie möglich wahrnehmen, was die Menschen beschäftigte und welche Veränderungen sie sich wünschten.» Von Vorteil sei dabei sicherlich gewesen, dass mit Schulsozialarbeiter Alessandro Mani eine zusätzliche Anlaufstelle für Eltern gewährleistet gewesen sei. «Denn da neben der administrativen Führung der Schule, Qualitätsmanagement und Personalführung meine Aufgaben sind, wäre ich nicht immer die richtige Ansprechpartnerin gewesen. Die Schulsozialarbeit war die Verbindung.»

Mittlerweile sei das Team wieder komplett. Ein befristeter Arbeitsvertrag sei vor den Ferien ausgelaufen. Und auch die geplante Klasseneinteilung bedinge noch Ressourcen. «So freuen wir uns auf drei neue Gesichter im Team.» Edith Kottmann hat sich in Hallwil gut eingelebt. Mitbewohner des liebevoll eingerichteten Büros ist Grosspudel DJ. «Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie die Kinder auf ihn reagieren. Und wie allein seine Anwesenheit so manche Aufgeregtheit beruhigt.» Schön sei auch zu sehen, dass Lehrerinnen und Lehrer ihre Unterrichtsvorbereitungen im Gebäude vor Ort träfen. «Das Schulhaus lebt.» In den kommenden Monaten werde es darum gehen, Hallwil wieder in den Drüwiler Schulverband einzugliedern. Die anstehenden Wahlen, die auch zwei neue Schulpflegsmitglieder bedeuten, sieht Edith Kottmann bei allen möglichen Schwierigkeiten auch als Chance. Die Begeisterung für ihre Arbeit verleiht auch schwierigen Themen eine gewisse Leichtigkeit. «Altersgemischtes Lernen finde ich faszinierend, gerade in einer Zeit, in der viele Kinder allein aufwachsen.» Was wünscht sie sich für Hallwil? «Lehrerinnen und Lehrer sollen einen guten Boden haben, auf dem man gemeinsam Visionen entwickeln kann.»

Mittwoch, 16.08.2017Gontenschwil

Ein klangvolles Waldfest im Brünnelichrüz

Text und Bild: Graziella Jämsä

Seit bald 60 Jahren lädt die MG Gontenschwil zum Traditionsanlass im Grünen. Speis, Trank und geselliges Beisammensein kombiniert mit viel Musik in strahlendem Sonnenschein begeisterte die zahlreichen Gäste.

Peterli und sein Grossvater gingen gemeinsam spazieren. Der Opa erklärte dem Kleinen verschiedenes über die Natur und schnappte sich ganz in Gedanken einen Grashalm, um darauf herumzukauen. «Jetzt kriegen wir ein neues Auto», freute sich Peterli. Der Grossvater verstand dies nicht. So erklärte der Bub: «Mama hat gesagt, wenn der Opa ins Gras beisst, gibts ein neues Auto.» Pfarrer Stefan Lobsiger erntete fröhliches Gelächter für seinen Einstiegswitz. Nicht nur die Gäste im Festzelt lauschten aufmerksam der Predigt zum Thema «Lass Gras drüberwachsen», auch die Helfer an Getränketresen und Kochtopf hörten mit. Die Musikgesellschaft verkürzte mit ihrem Frühschoppenkonzert die Wartezeit bis zu Suppe und Spatz. Mit rund 300 Portionen Suppe, Grillgut und Dessertbuffet sorgte man dafür, dass niemand hungrig nach Hause gehen musste. Und selbstverständlich mussten die Gäste auch beim Essen nicht auf Musik verzichten. Als die Mitglieder der MG Gontenschwil mit Servieren beschäftigt waren, spielte die Musikgesellschaft Zetzwil auf.

Mittwoch, 16.08.2017Dürrenäsch

Der Obstbaum ist die Poesie der Landwirtschaft

Text und Bild: Graziella Jämsä

Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen – 4000 Bäume sind es insgesamt. Friedrich Walti kennt jeden von ihnen persönlich. Er hat sie alle gepflanzt, geschnitten, gepflegt, vor Unkraut wie vor Schädlingen bewahrt. Und seine Begeisterung wächst immer mit.

Wann hat er seine Liebe zu Bäumen eigentlich entdeckt? Friedrich Walti lacht laut, bevor er antwortet: «Die war einfach immer da.» Daran änderte auch ein Jahr KV nichts. «Meine Eltern gaben den Impuls für diese Lehre. Aber man stelle sich vor: Es ist Mai oder Juni, die Sonne strahlt durchs Fenster und man selbst sitzt drinnen.» Der 52-Jährige schüttelt sich heute noch beim Gedanken daran. «Das habe ich einfach nicht ausgehalten.» Stattdessen lässt er sich in der Baumschule Zulauf in Schinznach-Dorf zum Baumschulist ausbilden, lernt von der Aufzucht bis zum Veredeln alles zum Wohl der Pflanzen. Hochstämmer haben es ihm angetan, darum kultiviert er die Exemplare auf dem elterlichen Hof liebevoll. «Sie sind die Schönheiten der Natur. Wer sich schon mal die Zeit genommen hat, einen blühenden Kirsch- oder Apfelbaum zu betrachten, weiss genau, wovon ich spreche», erklärt Friedrich Walti.

Spontan verweist er auf Korbinian Aigner, einen katholischen Pfarrer aus Bayern. Dieser habe sogar während seiner Zeit im KZ Apfelkerne gesät. «Die kleinen Bäumchen hat eine Krankenschwester aus dem KZ geschmuggelt. Und die eine Sorte, die er später in Freiheit auch tatsächlich wieder kultivierte, ist nach ihm benannt worden.» Eines der wichtigsten Zitate des Pfarrers sei für ihn «Der Obstbaum ist die Poesie der Landwirtschaft». So verwundert es nicht, dass Friedrich Walti 1995 seine eigene Baumschule eröffnete. Bauern, Privatpersonen, Gärtner und auch andere Baumschulen gehören zu seiner Kundschaft. Doch bevor sich diese über den Zuwachs im heimischen Garten freuen können, dauert es mehrere Jahre. «Und wenn mir das Wetter in dieser Zeit einen Sturm bietet, dann kann es sein, dass ich noch einmal von vorne anfangen muss.» Friedrich Walti sagt dies mit fröhlicher Selbstverständlichkeit. Er stellt sich den Herausforderungen der Natur mit Respekt. Neben der Baumschule schuf er im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit Pro Spezia Rara und der Stiftung Kultur Landschaft Aare-Seetal das Arboretum, einen Baumgarten mit verschiedenen, seltenen Obstsorten zu Studienzwecken und zum Erhalt derselben. «Wir haben immer wieder Naturschutzvereine zu Gast», sagt Friedrich Walti und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: «Aber eigentlich reicht die Zeit nie, um den Leuten wirklich alles zu zeigen, was es zu entdecken gäbe.»

Auf die Schönheit der Natur anstossen
Sein Vater, der ihm sehr viel mehr als einfach denselben Namen mitgegeben hat, war weit über das Seetal hinaus als Bauerndichter bekannt. «Die Arbeit draussen inspirierte ihn, seine Beobachtungen waren seine Schreibimpulse.» Mehr als 60 Bücher, Romane wie Gedichtbände, sind dabei entstanden. Friedrich Walti erinnert sich gar an den Besuch eines deutschen Fernsehteams. «Mein Vater war als Gast bei Robert Lembke eingeladen. Und wenn die Leute den Beruf erraten hatten, wurde ja immer ein kleines Portrait gezeigt, dass sie damals auf dem Hof bei uns drehten.» Damals führt noch viel weiter zurück, ist die Familie doch schon seit sicher 500 Jahren in Dürrenäsch zu Hause. «Und was die Gebäude betrifft, geht man sogar davon aus, dass hier einst ein römischer Wachturm stand», schildert Friedrich Walti. Sein Wissen sprudelt nur so aus ihm heraus, unverkrampft lässt er die Geschichte verschiedenster Lebensbereiche vor den Augen der Zuhörer Form gewinnen. Die Rettung einer Sorte, wie der gelben Zwetschge Gränichens, wird zum Abenteuer, obwohl man sie erst an diesem Tag kennengelernt hat. Friedrich Waltis Begeisterung ist ansteckend.

Über die Zukunft von Hof und Unternehmen macht er sich nur begrenzt Gedanken. Er geniesst die niemals endende Arbeit draussen in der Baumschule. «Natürlich wäre es schön, wenn jemand sich auch später um die verschiedenen Arten kümmerte. Aber keiner weiss, was der Morgen bringt. Darum lieber an einem sonnigen Tag draussen mit Freunden auf die Schönheit der Natur anstossen.»

Mittwoch, 16.08.2017Menziken

Bei CreaBad werden traumhafte Badezimmer real

Text und Bild: Graziella Jämsä

Von der Wanne über den Schrank unter dem Waschbecken bis zu Sanitär oder Plattenleger – Firmengründer Markus Wetter und sein CreaBad-Team sind die Ansprechpartner, wenn aus der Nasszelle eine Wellness-Oase werden soll.

«Alles beginnt mit einem ausführlichen Gespräch», erklärt Markus Wetter. Bei einem Neubau genügen dazu die Grundrisse, bei einem Umbau oder einer Sanierung trifft man sich am besten vor Ort. So kann sich der gelernte Sanitärplaner einen Eindruck über die Gegebenheiten verschaffen, erfährt, wo sich Anschlüsse befinden, oder in welchem Alter die Leitungen sind. Nicht zu vergessen der persönliche Geschmack, was Farben und Materialien angehen. Mit den gesammelten Fakten begibt er sich an den Schreibtisch, um in mehreren Schritten individuelle Badezimmerträume zu entwerfen. Diese stellt er den Kundinnen und Kunden in einem zweiten Gespräch vor.

In einem nächsten Schritt erfolgt das besondere Erlebnis: Im Ausstellungsraum am Gässli 6 in Menziken kann das zukünftige Badezimmer bereits das erste Mal virtuell betreten werden. Möglich macht dies eine Virtual Reality Brille in Kombination mit einem Computerprogramm. So wird das geplante Badezimmer praktisch betretbar. Kundinnen und Kunden können sich direkt zwischen Badewanne, Badmöbel und Dusche bewegen, anstelle auf einem Plan die Distanzen abschätzen zu müssen. Gefällt die Farbe der Platten nicht, kann diese durch ein paar Tastendrücke ausgewechselt werden. Wenn das Badezimmer wunschgemäss geplant und ausgestattet ist, wird die Zusammenarbeit mit allen notwendigen Handwerkern in die Wege geleitet. «Wir organisieren den Umbau wie ein Generalunternehmen. Wir verkaufen die Einrichtung und managen die Realisierung», fasst Markus Wetter zusammen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann unter der Tel.-Nr. 062 773 80 66 einen Termin vereinbaren. «Oder Interessierte besuchen unseren Stand an der Gwärbi Schöftland vom 14. bis zum 17. September. Dort kann man die Virtual Reality Brille ausprobieren, verschiedenste Wellness Oasen entdecken und sich inspirieren lassen, fügt Markus Wetter mit einem einladenden Lächeln hinzu.

Mittwoch, 16.08.2017Zetzwil

Farbenzauber aus der Natur

Text und Bild: Graziella Jämsä

Leuchtendes Blond, kräftiges Rot oder facettenreiches Braun – bei Coiffure Peter, dem Team für Haarpflege und Frisuren, sind Pflanzenfarben mehr als ein Trend. «Wir wollen die natürliche Schönheit unserer Kundinnen und Kunden leuchten lassen» lautet das Firmencredo.

«Immer mehr Menschen wünschen sich Produkte ohne Chemie», weiss Michèle Hennig, Inhaberin von Coiffure Peter an der Hauptstrasse 29 in Unterkulm. «Einerseits, weil man den klassisch chemischen Haarfarben aus dem Weg gehen möchte, andererseits weil die Vielfalt natürlicher Farben etwas sehr Beeindruckendes an sich hat.» Kamille, Weizen, Rote Bete, Walnuss und viele andere Pflanzen liefern heute die Ausgangsstoffe für biologische Haarfärbemittel. «Ein Vorteil der Produkte ist sicher, dass die eigene Haarfarbe mit der gewählten Nuance verschmilzt, ohne das Haar selbst zu strapazieren. Das heisst, der klassische Ansatz entsteht gar nicht.»
Die ersten grauen oder weissen Haare werden nuanciert wie ein sehr weines Méches-Bildniss. «Selbstverständlich beraten wir unsere Kundinnen und Kunden auch bei der Wahl des passenden Haarschnitts», sagt Michèle Hennig und gerät ins Schwärmen: «Man stelle sich beispielsweise eine kastanienrote Kurzfrisur vor.» Die stetige Weiterbildung, die bei Coiffure-Peter seit Jahren gepflegt werde, sei zudem ein Vorteil. «Durch den Erfahrungsschatz können wir verlässliche Angaben machen.» Die tiertestfreien Produkte, hauptsächlich von Schweizer Firmen, seien ein zusätzlicher Beitrag zum Wohlfühlfaktor. Michèle Hennig bringt das Credo auf den Punkt: «Ein Besuch bei uns, soll wie ein kleiner Wellness-Urlaub sein. Wir nehmen uns Zeit, um herauszufinden, was Kundin und Kunde sich wünschen. Wenn sie sich dann mit strahlenden Gesichtern auf den Heimweg machen, sind wir zufrieden.»

Mittwoch, 16.08.2017Meisterschwanden

Wie Wilhelm Tell Gast im Arbeiterstrandbad wurde

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Lesung am See gehört seit über zehn Jahren zum Veranstaltungsprogramm, das die Kulturkommission auf die Beine stellt. Eine Radiosendung inspirierte Präsidentin Brigitta Mazzocco die Literaturpreisträgerin Annette Hug einzuladen.

«Brigitta und ich kennen uns durch unsere Arbeit im VPOD schon seit vielen Jahren. Über ihre Anfrage für die Lesung habe ich mich sehr gefreut», schilderte Annette Hug, wie sie nach Meisterschwanden gekommen war. «Und schliesslich hat auch das Arbeiterstrandbad einen gewerkschaftlichen Hintergrund.» Die Idee für ihr Buch «Wilhelm Tell in Manila», das sie an diesem Abend vorstellte, hatte sie viele Jahre mit sich herumgetragen. Als Studentin in Manila lernte Annette Hug José Rizal kennen. «Er ist der Nationalheld der Philippinen. Sein Bild prangt auf Münzen, Briefmarken und vielem mehr.» Der Arzt und Schriftsteller sei 1861 geboren und wurde 1896 wegen seiner politischen Aktivitäten gegen die Regierung durch Spanien hingerichtet. Warum setzte sie José Rizals Geschichte mit Wilhelm Tell in Verbindung? «Rizals Bruder war Schiller-Fan. Er inspirierte ihn, nicht zuletzt auch wegen seiner Studienzeit in Heidelberg, sich mit dem Stück auseinanderzusetzen.»

Annette Hug recherchiert für das Buch die Lebensgeschichte Rizals, betrachtet Wilhelm Tell aufgrund dessen Übertragung in Tagalog neu. Sechs Jahre schrieb sie an der Verknüpfung der Lebensgeschichten, die mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet worden ist. Die Passagen, welche sie für die Lesung ausgesucht hatte, zeigten, wie anspruchsvoll sich Vielsprachigkeit auf eine Landschaftsbeschreibung auswirken kann. Da ist vom Vierwaldstätter Meer die Rede, da geht der Föhn hin und der Monsun fort oder die Natur empört sich. Das Publikum im kleinen Saal des Hauptgebäudes fühlte sich in ferne Welten versetzt. Annette Hug verknüpfte die Vielzahl der gesammelten Fakten so geschickt, dass die historischen Gestalten zum Leben erweckt wurden. Verschiedene Gäste waren aus Neugier auf die Literaturpreisträgerin zur Lesung gekommen. Und nicht wenige erkoren «Wilhelm Tell in Manila» an diesem Abend zu ihrer nächsten Lektüre. «Wer weiss, vielleicht finde ich dann unseren Nationalhelden auch wieder ein Stück interessanter», erklärte eine Zuhörerin.

Mittwoch, 16.08.2017Dürrenäsch

EM-Silbermedaille für Natascha Rast

Text und Bild: Eing.

Natascha Rast aus Dürrenäsch gewinnt die Silbermedaille an der Optimisten-Europameisterschaft auf dem Schwarzen Meer in Bulgarien.

In der ersten Augustwoche fand die Europameisterschaft der kleinsten Segelschiffklasse, der Optimisten, auf dem Schwarzen Meer in Bourgas (Bulgarien), statt. In einer Vorselektion haben sich 7 Schweizer/-innen für die EM qualifiziert, darunter auch Natascha Rast (14) aus Dürrenäsch. An der EM haben insgesamt 261 Segler/-innen aus 43 Nationen teilgenommen.

In 10 Rennläufen an 5 Tagen galt es, die gesamte gelernte Taktik, Strategie, Geschwindigkeit, Mentalstärke und Cleverness auf dem Wasser einzusetzen. Nach einem ersten verpassten Start gelang es Natascha dann doch, ihre ganze Stärke zu zeigen und sie konnte sich nach und nach von Platz 35 über 13 und 7 nach vorne arbeiten bzw. segeln. An einem an Hochspannung nicht zu überbietenden letzten Segeltag konnte sie sich – auch dank etwas Glück – auf den 2. Schlussrang (3. Rang Overall) setzen und gewann verdient die Silbermedaille für sich persönlich und für die Schweiz.

Natascha schreibt auch noch gleich Schweizer Geschichte. Noch nie zuvor hat ein/e Schweizer/-in an einer Optimisten-EM einen besseren Rang erzielt! Sie hat sich diese Medaille mehr als verdient, trainiert sie doch seit einigen Jahren sehr intensiv auf Schweizer Seen sowie international mit dem Schweizer Nationalkader.

Zusammen mit dem tollen Erfolg, dass sie in der Saison 2016/17 das beste Schweizermädchen ist, ist dies der krönende Abschluss ihrer Optimistenzeit. Sie wird nun auf die nächst grössere Segelklasse, den 420er, wechseln und dort ebenfalls versuchen, an ihren bisherigen Erfolgen anzuknüpfen.

Mittwoch, 16.08.2017Menziken

350-Jahr-Feier: Es «Siegristete» auf dem Berghof

Text und Bild: Eing.

Die Idee stammt vom leider verstorbenen PR- und Werbeberater sowie Dorfchronisten Peter «PS» Siegrist: Ein Treffen der Siegristen-Familien auf den Berghöfen Menziken-Burg aus Anlass des 350-Jahr-Jubiläums. Ein durchwegs erfreulicher Anlass, bei welchem auch das Wetter mitspielte.

Erfreulich viele Siegristen (60 Erwachsene, 8 Kinder und 8 Babys) fanden sich zu einem Wiedersehen oder zu einem ersten Beschnuppern im Oberwynental, genauer auf dem Berghof von Marietta und Jörg Siegrist ein. Deren Hof – genauer gesagt die Scheune – wurde mit viel Liebe zum Detail in einen festlichen Treffpunkt verwandelt. Im Zentrum des Interesses stand unter anderem der Stammbau, der im Vorfeld des Anlasses erstellt und auf eine breite Blache ausgedruckt wurde. Im Laufe des Tages wurden die familiären Verästelungen mit Fotos der entsprechenden Familienmitgliedern bestückt. Zu diesem Zweck kam die gute alte und unverwüstliche Polaroidkamera zum Einsatz.
Auf grosses Interesse stiess auch die Ahnengalerie, welche mit Fotos aus den verschiedenen Siegrist-Archiven zusammengestellt und in währschaften Holzrahmen präsentiert wurden.
Kulinarische Köstlichkeiten und ganz viele gute Gespräche und Begegnungen rundeten das Siegristen-Treffen auf den Berghöfen ab.

Mittwoch, 16.08.2017Kinderapotheke

Unterwegs mit Homöopathie

Bild: ZVG

Langsam neigt sich die Sommerzeit zu Ende, der Herbst blickt schon um die Ecke. Es ist die Zeit, die zum Wandern einlädt, oder an der frischen Luft Sport zu treiben, ohne dass die sommerliche Hitze uns schon vorher den Schweiss auf die Stirn treten lässt. Doch leider gibt es dabei immer wieder Situationen, die uns den Spass verderben können. Schnell ist ein Fuss umgeknickt, wir stürzen oder stossen uns. Gerade unsere Kinder toben ja gerne miteinander; da kann es auch einmal die eine oder andere Prellung geben.

Wie gut, wenn man dann Arnica-Kügelchen dabei hat! Die kleinen Helfer bewirken neben der Schmerzlinderung schnell ein Abschwellen der Stossstellen. Sollten blaue Flecken hartnäckig bleiben, können Ledum-Kügelchen helfen. Beide erwähnten Mittel sind homöopathische Arzneimittel, die in diesen Fällen schnell und zuverlässig wirken.

Ungeliebte Begleiter unseres Outdoor-Vergnügens sind lästige Plagegeister wie Mücken und gerade zur Birnen- und Zwetschgenzeit auch Wespen, die gerne von den süssen Früchten naschen. Fühlen sie sich von uns Menschen gestört, stechen sie erbarmungslos zu und hinterlassen einen heftigen Schmerz, die Einstichstelle wird rot und schwillt an.

Was tun? Liegt keine Allergie vor, ist ein solcher Stich zumeist harmlos, wenn auch unangenehm. Gerade unsere Kinder leiden sehr unter einer solchen Attacke. Als Sofortmassnahme kann zunächst eine aufgeschnittene Zwiebel aufgelegt werden. Falls zur Hand, sind homöopathische Globuli mit dem Wirkstoff Apis das Mittel der Wahl. Zusätzlich kann ein kühlendes Gel sehr gute Dienste leisten. Diese Arzneimittel helfen, dass die rote schmerzende Beule bald schon vergessen sein kann und wir ungetrübt das Draussensein wieder geniessen können.

In jedem Fall sind Sie in der kinderapotheke herzlich willkommen und wir nehmen uns dem geplagten Kind – und natürlich auch Ihnen – gerne an.

Sabine Brentrup
Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 16.08.2017Schongau

Neue Lehrpersonen an der Musikschule

Text und Bild: Eing.

Gabriel Miranda, geboren 1989 in Madrid, besuchte dort die spanisch-deutsche Grundschule und studierte nach der Matura 4 Semester Germanistik. Im Alter von fünf Jahren begann er an der Suzuki-Schule in Madrid Violine zu spielen. In seinem Hauptfach, klassische moderne Violine, erlangte er bei Ina Dimitrowa Bachelor und Master in Pädagogik an der Hochschule Luzern und bei Shirly Laub den Master spécialisé am Conservatoire Royale in Brüssel. Daneben besuchte er diverse Meisterkurse. Der breit interessierte Musiker bildete sich auch in Barock-Violine, Flamenco, Bratsche und Jazz-Violine weiter und beginnt im September 2017 ein CAS in Interpretation und Performance Jazz. Als Kammer- und Orchestermusiker spielt er unter anderem im 21st Century Symphony Orchestra, dem Neuen Orchester Basel und er ist Konzertmeister des Orchestervereins Entlebuch. Unterrichtserfahrung mit Kindern und Jugendlichen sammelte er als Violinlehrer unter anderem an der Musikschule Oberägeri und mit den BaBeL Strings in Luzern.

Yi Ding wurde in Peking geboren und ist in China aufgewachsen. Nach den Grundschulen in Peking absolvierte sie das Musikgymnasium in Shenyang. Nach mehrjährigen Horn-Kursen in Wien, Weimar und Düsseldorf kehrte sie nach Peking zurück und erlangte dort am «China Conservatory» 2011 das Musikerdiplom. In dieser Zeit spielte sie u. A. als Zuzügerin im China National Symphony Orchestra und dem Orchester der chinesischen Oper. Von 2010 bis 2012 war sie Mitglied im Profiblasorchester «Dunshan Symphonic Wind Orchestra» in Beijing. Im Jahr 2012 verlegte sie den Wohnsitz in die Schweiz und erlangte 2014 den «Master of Arts in Music Performance» am «Conservatorio della Svizzera Italiana» in Lugano. Es folgte eine pädagogische Ausbildung zur Sprachlehrerin Chinesisch (Mandarin) in Peking. Seither wohnt Yi Ding in der Stadt Luzern und ist in der ganzen Deutschschweiz, vorwiegend in der Zentralschweiz, als freischaffende Musikerin, Hornlehrerin und Chinesischlehrerin engagiert.

Mittwoch, 16.08.2017Reinach

Ausflug der Behindertensportgruppe Reinach

Text und Bild: Eing.

Der alle zwei Jahre stattfindende Ausflug der Behindertensportgruppe Reinach führte in diesem Jahr in den Tierpark Lange Erlen nach Basel.

Ein ganzer Car voll aufgestellter Menschen machte sich am 12. August 2017 auf den Weg nach Basel. Die Vorfreude war riesig. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung im Car.

Nach der Fahrt über die nebelverhangene Staffelegg wurde unser Ziel Basel erreicht und der Tierpark Lange Erlen präsentierte sich bereits mit den ersten Sonnenstrahlen. Das Beobachten der verschiedenen Tiere bereitete den Teilnehmerinnen und Teilnehmern riesige Freude. Als besonderes Highlight galten die Affen.

Bei einem feinen Mittagessen wurde viel geschwatzt und gelacht. Natürlich durfte auch der obligate Souveniers-Einkauf nicht fehlen. Manch hübsches Plüschtier, Cap oder Schlüsselanhänger fanden einen Besitzer.

Pünktlich um 16.45 Uhr kam der Car wieder in Reinach an. Die Bilanz des wunderschönen Tages: Es wurde viel gelacht, geredet und gesehen. Viele wunderschöne Bilder und Eindrücke werden die Teilnehmer hoffentlich noch lange in ihrem Alltag begleiten. Wir freuen uns alle jetzt schon auf den nächsten Ausflug. Zum Schluss, gehört ein riesen grosses Dankeschön unserem Begleiterteam und dem Chauffeur Christian, die uns alle zielsicher von Ort zu Ort geführt haben.

Mittwoch, 16.08.20107Schongau

La Leche League: Stilltreffen Seetal

Text und Bild: Eing.

Der Auftrag der Stillberaterinnen der La Leche League ist es, weltweit Müttern beim Stillen zu helfen, indem ihnen Unterstützung, Ermunterung, Information und Weiterbildung von Mutter zu Mutter angeboten wird. Es soll auch ein besseres Verständnis des Stillens gefördert werden, als einem wichtigen Element in der gesunden Entwicklung von Mutter und Kind.

Ein Austausch unter Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation, wie er vom Stilltreffen der La Leche League angeboten wird, kann sehr wohltuend und bestärkend sein. Es werden Themen rund ums Stillen, um den Beginn der festen Nahrung, ums Schlafen und Wachen, Tragen, Abstillen besprochen. Die anwesenden Stillberaterinnen stehen beratend zur Seite und geben Informationen weiter.

Treffen in Hochdorf: Montag, 18. September 2017, 20.00 bis ca. 22.00 Uhr. Ort: Schulhaus Weid, Hochdorf, Eingang Sagenbachstrasse, im Hauswirtschaftszimmer

Treffen in Gelfingen: Dienstag, 26. September 2017, 9.00 bis ca. 11.00 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid), Gelfingen.

Anmeldung nicht erforderlich, Teilnahme kostenlos.

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen: www.lalecheleague.ch

Montag, 14.08.2017Beinwil am See

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 1. Semester

Computerkurs mit Pirmin Lenherr
Eigene Homepage erstellen mit WordPress IN-488
Daten: Mi., 08./15./22. und 29. November 2017. Zeit: 19.00 – 21.00 Uhr, Kosten Fr. 240.–.

Allgemeine Kurse:
Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-489: Daten: Sa., 16. und 23. September 2017. Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr, Kosten: Fr. 340.–. Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli.

Diese Kurse werden laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik AL-491: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht! Wirbelsäulengymnastik AL-492: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 19.00 – 20.00 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht! Wirbelsäulengymnastik AL-493: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten Fr. 135.–. NIA - getanzte Lebensfreude AL-490: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–. Pilates AL-494: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen
Literaturabend – «Hagard»
Ein paar pflaumenblaue Ballerinas sind schuld, dass ein Mann Ende vierzig innerhalb zweier Tage aus seinem soliden, geordneten Leben an den Rand der eigenen Vernichtung gerät. Wie kommt es, dass ihn weder vernünftige Argumente, noch familiäre und geschäftliche Verpflichtungen zurückhalten können? Wir reflektieren und diskutieren. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch. Leitung: Helene Büchler-Mattmann. Montag, 18.09.2017, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Eintritt Fr. 10.–.

Spezialanlass mit Beni Thurnheer
Von A-Z mit Beni «Aus dem Leben eines Fernsehstars». Beni Thurnheer erzählt aus seinem spannenden und ereignisreichen Leben als Sportmoderator und Fernsehstar. Ein vergnüglicher und interessanter Abend, pure Unterhaltung garantiert! Donnerstag, 02.11.2017, 19.30 Uhr, Pfarreiheim Hitzkirch, Eintritt Fr. 15.–.

Sträucher und Rosen schneiden – so machts der Profi
Was, wenn der Sommer längst vorbei ist und der Winterschnitt bevorsteht? Erfahren Sie unter fachkundiger Anleitung von Barbara Jurt, dipl. Landschaftsarchitektin FH, wie’s geht, damit Ihr Garten in voller Blüte steht und alles im grünen Bereich ist. Samstag, 18.11. 2017, 09.00 – 11.00 Uhr. Treffpunkt vor dem Schulhaus Trottenmatt, Hitzkirch, Kosten: Fr. 25.–. Anmeldung beim Sekretariat bis 12.11.2017.

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