Logo Dorfheftli
Gemeindewappen
Freitag, 29.07.2016Zetzbu

Kennen Sie Didi ... unseren Schulhausabwart?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Dieter Haefeli, oder eben Didi, feiert diesen Monat sein zwanzigjähriges Jubiläum als Hauswart der Gemeinde Zetzwil. Sein guter Draht zur Schule und zu den Kindern beförderte ihn damals innert Kürze zum Lieblingsschulhausabwart aller Schüler und Kindergärtler.

Didi, dein Arbeitsplatz ist nicht bloss das Schulhaus. Wo findet man dich sonst noch in unserer Gemeinde?
Ich bin für den Unterhalt der Gemeindebauten wie Gemeindehaus, Turnhalle und Kindergarten zuständig. Zudem arbeite ich auch im Bauamt mit, wenn es nötig ist. Ich arbeite mit Peter Hirt, dem Bauamtsvorsteher, Hand in Hand.

Erinnerst du dich an deinen ersten Arbeitstag vor zwanzig Jahren?
Ich erinnere mich an das Willkommensschreiben des damaligen Schulpflegepräsidenten Rolf Kasper. Dieses hängt immer noch an der Wand in meinem Büro. Paul Nussbaumer, mein Vorgänger, hat mir am ersten Tag alle Gebäude gezeigt. Ich erinnere mich sehr gut, dass ich mich bei dieser Einführung nach einem Papierschnitzel auf der Turnhallentreppe bücken wollte. Er meinte darauf hin, ich soll es liegen lassen. Ansonsten müsse ich ständig irgendwas aufheben.

Bist du immer noch der Lieblingsschulhausabwart aller Kinder?
Ich glaube, dass ich bei den meisten Kindern immer noch beliebt bin. Die Kinder wissen aber auch, dass irgendetwas vorgefallen ist und besprochen werden muss, wenn ich ins Schulzimmer komme. Solche Unstimmigkeiten räumen wir aber jeweils schnell mit einem gegenseitigen «Abklatschen» aus.

Was hat sich in den letzten zwanzig Jahren auf dem Schulhausplatz verändert?
Äusserlich hat sich natürlich der Spielplatz verändert. Vor vier Jahren wurde dieser nach bfu-Normen erneuert. Die Kinder lassen heute genau gleich viel Abfall liegen wie vor zwanzig Jahren. Heute heisst es eben Littering. Es hat unter den Kindern auch immer Streitereien gegeben. Diese haben in den letzten Jahren aber eher zugenommen.

Was ist ein positiver Aspekt deiner Arbeit?
Der Umgang mit den Kindern und das selbständige Arbeiten draussen in der Natur wie auch in den Gebäuden. Die gute Zusammenarbeit mit dem Bauamt und der Gemeindekanzlei. Auch die regelmässigen Gespräche mit meinem direkten Vorgesetzten, dem Gemeindeammann Thomas Brändle, empfinde ich als sehr positiv.

Gibt es auch einen negativen Anteil?
Den negativen Anteil bescheren mir die nächtlichen Besucher auf dem Pausenplatz, indem sie dort ihren Güsel liegen lassen. Dabei hatten sie sich während ihrer eigenen Zetzwiler Schulzeit schon über solche Vorkommnisse geärgert. Manchmal bekomme ich auch von den Erwachsenen zu spüren, dass ich ja nur der Abwart bin, der den Dreck wegräumen muss.

Was hat dich zuletzt bei der Arbeit am meisten berührt?
Was mich sehr berührt hat, war die grosse Wertschätzung des Gemeinderates nach der langen Umbauphase des Schulhauses. Dies kam für mich völlig unerwartet, weil ich das Ganze als meine Pflicht und meine Aufgabe angesehen hatte.

Welches ist dein Lieblingsgerät bei der Arbeit?
Im Laufe der Jahre habe ich einiges an Geräten erhalten, die mir die Arbeit erleichtern. Dabei sind natürlich der neue Rasenmäher mit Laubsaugfunktion und die tolle Scheuer-Saugmaschine meine Favoriten. Der Lift im Schulhaus erspart mir auch so manchen Treppengang.

Hast du einen Lebenstraum?
Mit 60 Jahren in Pension gehen! Was nicht heisst, dass mir meine Arbeit nicht gefällt. Ich arbeite gerne in Zetzwil, weil für mich das Umfeld und die Arbeit stimmen.

Welches sind deine Talente in der Freizeit?
Ich spiele aktiv Tennis und Eishockey, wobei ich Letzteres jetzt aufgebe. Ich will in Zukunft vermehrt mit meiner Familie Eishockeyspiele besuchen. Das macht uns allen Spass. Ich bin aber auch sehr gerne einfach zuhause oder im Garten. Wenn abends draussen die Lichtlein brennen, gibt es bei mir im Garten ein Bier und eine Wurst vom Grill.

Gibt es etwas, das du in Zetzwil verwirklicht sehen möchtest?
Alle Turngeräte draussen sind aus Sicherheitsgründen entfernt worden. Die Turnstunden finden nun leider meistens drinnen statt. Der Turnplatz ist inzwischen bloss noch Parkplatz. Ich wünschte mir für unsere kinderfreundliche Gemeinde eine Multiplex-Sportarena. Dies wäre ein Anreiz für alle, sich draussen sportlich zu betätigen.

Mittwoch, 27.07.2016Seengen

Fischessen mit Unterhaltung und Frühschoppenkonzert der MG Seengen

Text und Bild: eingesandt

Am Wochenende vom 27./28. August 2016 lädt Sie die Musikgesellschaft Seengen zum traditionellen Fischessen ein. Das Fest findet auf dem Areal von Bruno Hauri Transporte in Seengen statt. Dabei wird nebst den im Seetal als Insider-Tipp gehandelten Fisch-Spezialitäten viel Musik und Unterhaltung für die ganze Familie geboten.

Bei schönem Wetter besteht die Möglichkeit, die leckeren Eglifilets, die fangfrischen Knusperli sowie Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel zu geniessen. Sollte der Wettergott uns nicht gut gesinnt sein, so findet der Anlass in der thematisch eingerichteten Halle auf dem Festplatz statt. Die Küchenmannschaft lädt Sie dazu gerne am Samstag ab 17.00 Uhr und am Sonntag zum Mittagessen ab 11.30 Uhr ein.

Für musikalische Unterhaltung am Samstag und Sonntagmittag sorgt «Bödeli». Am Sonntag um 10.30 Uhr werden die Mittagsgäste mit dem klassischen Frühschoppenkonzert der Musikgesellschaft Seengen empfangen.

Wer erinnert sich nicht gerne an die gemütliche Feststimmung bei unserem letztjährigen Fischessen? Aus diesem Grund freut sich die Musikgesellschaft Seengen, Sie auch dieses Jahr zu verwöhnen und Ihnen und Ihrer Familie ein musikalisch und kulinarisch einmaliges Wochenende zu bieten.

Montag, 25.07.2016Menziken

Eusi Region – Euses Spital

Text und Bild: asana Gruppe AG Spital Menziken

Das Asana Spital Menziken ist der medizinische Grundversorger der Region See- und Wynental (AargauSüd) und der angrenzenden Luzerner Gemeinden. Kompetent und professionell werden die Patientinnen und Patienten sowie die Pflegeheimbewohner und ihre Angehörigen im Regionalspital den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend betreut und gepflegt. Die Notfallabteilung ist 24 Stunden geöffnet. Der Rettungsdienst, der via Einsatzleitstelle 144 aufgeboten werden kann, ist ebenfalls rund um die Uhr in Bereitschaft. In der stationären und ambulanten Versorgung kooperiert das Spital Menziken eng mit Fachspezialisten aus der Region und den umliegenden Zentrumsspitälern.

Das Akutspital umfasst 60 Betten und wird fachübergreifend sowohl vom Arzt- und Pflegeteam des Spitals als auch durch die Belegärzte aus der Region betreut. Die akute Grundversorgung vor Ort besteht aus den Schwerpunkten innere Medizin, Urologie, Orthopädie, allgemeine Chirurgie, Gynäkologie sowie der Geburtenabteilung mit dem Wochenbett. Speziell geschulte Fachpersonen kümmern sich um die Gesundheit der Patientinnen und Patienten sowie der Wöchnerinnen. Seit 2015 verfügt das Akutspital Menziken zudem über den kantonalen Leistungsauftrag als PalliativeCare-Kompetenzzentrum.

Das Pflegeheim bietet 70 Bewohnerinnen und Bewohnern professionelle und individuelle Pflege und Betreuung in den Bereichen stationäre Langzeitpflege, Akut- und Übergangspflege, PalliativeCare und integrative Demenzbetreuung. Durch die grosse Aktivierungstherapie werden die Bewohnenden ihren speziellen Bedürfnissen entsprechend in Gruppen oder in Einzelbetreuungen begleitet. Die ärztliche Betreuung, welche im Haus und rund um die Uhr gewährleitstet ist, und die vielen Interdisziplinären vor Ort, wie zum Beispiel die Physiotherapie oder der Schmerzdienst, garantieren eine vollständige Rundumbetreuung durch die verschiedenen Fachpersonen vor Ort.

Die ambulanten Beratungen und Behandlungen sind weitere Standbeine des Asana Spitals Menziken. Medizinische, pflegerische und andere Fachpersonen bieten wöchentlich Spezialsprechstunden an. Regelmässig finden auch öffentliche Vorträge statt. Aktuell werden Sprechstunden zu folgenden Themen angeboten: Gynäkologie/Schwangerschaftsbetreuung, Kardiologie (Herzerkrankungen), Angiologie (Gefässerkrankungen), Neurologie, Hand- und Fusschirurgie, Diabetes- und Ernährungsberatung, palliative- und psychoonkologische Beratung (auch für Angehörige) und ein Wundambulatorium. Über die Telefonnummer 062 765 31 31 werden die Anmeldungen für die Sprechstunden und das Beratungsangebot vermittelt. Die grosse Physiotherapie mit dem Geh-Bad stellt ein eigenes Standbein innerhalb des Spitals dar und behandelt ambulante wie auch stationäre Patienten.

Das Asana Spital Menziken ist seit 114 Jahren in der Region beliebt und fest verankert. Das Spital ist ein wichtiger Arbeitgeber und Auftraggeber für Zulieferer. Viele der über 350 Angestellten wohnen in der Region. Alle arbeiten mit Herzblut und vollem Engagement für ihre Kunden und das Spital. Das Spital ist zudem auch ein grosser Ausbildungsbetrieb und bietet Ausbildungsplätze in verschiedenen Disziplinen an. Das Motto «Eusi Region – Euses Spital» passt bestens für den umfassenden Betrieb mit den hoch geschätzten Kunden, den freundlichen und sehr motivierten Ärzten, Pflegenden, Therapeuten und Mitarbeitenden der verschiedensten Bereiche.

Asana Gruppe AG
Spital Menziken
5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Montag, 25.07.2016Seengen

Interkantonales Volleyballturnier in Seengen

Text und Bild: eingesandt

Es war eine interessante Sache Mitte Juli in der Turnhalle 2 in Seengen. Asylsuchende aus Bern, Basel, Zürich, Chur und Aarau fanden sich zu einem spannenden Volleyballturnier zusammen.

Es war heiss in der Halle, doch die Burschen setzten sich mit viel Eifer für ihre Mannschaft ein. Es war Einsatz total, denn der Siegermannschaft winkte ein schöner Pokal, welchen sie stolz entgegennehmen durfte.

Die Spiele begannen um 9.00 Uhr morgens und es dauerte bis gegen 16.00 Uhr, bis der Sieger feststand. Beinahe hätten es die Aarauer geschafft, den 1. Platz zu belegen, doch am Ende gingen die Zürcher als Sieger vom Platz. Volleyball ist in Afghanistan ein beliebter Mannschaftssport und steht neben Fussball an zweiter Stelle. Die Seenger Asylsuchenden fahren zweimal in der Woche nach Aarau zum Training.

Man hat in den Mannschaften schon echte Profis sehen können. Die Kollegen unterstützten das Team und nach einem gelungenen Smash wurde lautstark applaudiert!

Die Siegerehrung folgte gleich nach dem Finalspiel:
1. Platz: Zürich
2. Platz: Aarau
3. Platz: Bern

Montag, 25.07.2016Zetzbu

Riders ready … watch the gate ...!!!

Text und Bild: eingesandt

Schon bald ist es wieder so weit und auf der BMX-Strecke in Zetzwil starten die Rennen. Schon seit Anfang der Saison wird fleissig trainiert, Kraft aufgebaut, Geschwindigkeit geübt, an der Technik gefeilt und Tricks werden ausprobiert. Die Girls und Boys des BMX-Club Zetzwil wollen an ihrem Heimrennen vom 20./21. August 2016 ihr Bestes zeigen.

Am Samstag, 20. August 2016 finden ab 14.00 Uhr die Trainings statt und am Abend ab 18.00 Uhr beginnt in der Festwirtschaft das legendäre «Matte-Fescht» mit Bar. Der ideale Treffpunkt für dich und deine Kollegen. Um 20.00 Uhr ist dann der Konzertbeginn von «Stranded Heroes», der Rockband aus der Region. Sie werden es so richtig krachen lassen. Am Sonntag, 21. August 2016 findet dann der 6. Lauf der Deutschschweizermeisterschaft ab 10.30 Uhr statt. In mehreren Vor- und Finalläufen werden die Fahrer ihr Können präsentieren und freuen sich jetzt schon riesig über viele Fans und Zuschauer. Die Verpflegung aus der Festwirtschaft ist sehr empfehlenswert und gleich neben der Rennstrecke.

Also, sei auch du dabei wenn das Startgate fällt und die Fahrer in die Pedalen treten, um möglichst weit nach vorne und vielleicht sogar zuoberst aufs Podest zu kommen.

Der BMX-Club Zetzwil freut sich auf dich!

Montag, 25.07.2016Reinach

«Wer Pferde liebt, ist uns herzlich willkommen.»

Text: Graziella Jämsä, Bild: Graziella Jämsä

Milord hiess das Shettlandpony, mit dem Nicole Richner als Dreijährige den Hof der Eltern unsicher machte. Heute ist sie 27, ausgebildete Vereinstrainerin, Brevetrichterin B und startet als Sportreiterin in der Klasse S. Ihre Erfahrungen sind die Grundlage für das NR Horses Reitsportcenter an der Wiesenstrasse in Reinach.

«Reiten ist mehr als ein Sport, es ist eine Lebensschule» – dieser Leitsatz prägt alle Angebote von Nicole Richners Unternehmen. «Schon im Pony-Club geht es um mehr als das Reiten an sich. Die Kinder erfahren Wichtiges über Haltung, Fütterung und Ausrüstung.» Nur wenn ein Reiter die Bedürfnisse seines Tieres kenne, funktioniere die Kommunikation. Darum bildet Nicole Richner Pferde und Reiter aus. «Dabei kann es ebenso um eine Turnierteilnahme wie den Sport als Freizeitaktivität gehen.» Was zähle sei der stetige Lernprozess. Dafür hat Nicole Richner beste Voraussetzungen geschaffen: Ein schönes Zuhause für 20 Pferde und Ponys, eine 44 auf 46 Meter grosse Halle mit speziell gefedertem Boden, die Platz für Gruppen- wie Einzelunterricht bietet, sowie ein engagiertes Team. «Allen voran meine Mutter, die mich unter anderem bei den Pony-Club-Aktivitäten unterstützt.» Nicole Richner hat sich viel vorgenommen. In den kommenden Monaten sollen weitere Boxen und ein Reitplatz im Freien dazukommen. «Alles für das Wohlergehen der Pferde und langfristige zufriedene Kunden.» Wer mehr über das Angebot vom NR Horses Reitsportcenter erfahren möchte, kann dies telefonisch oder per Mail. «Wer Pferde liebt, ist uns herzlich willkommen», sagt die Unternehmerin einladend.

www.nrhorses.ch

Montag, 25.07.2016Böju

Baumanns Backspezialitäten sind immer eine Versuchung wert

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn Rauch aus dem Kamin des Holzofens von Hansjörg Baumann steigt, liegt auch ein feiner Duft in der Luft. Der Duft von Backwaren, die in der Backstube an der Industriestrasse 2 in Beinwil am See in einer erfreulichen Vielfalt seit drei Jahren produziert werden.

«Wir sind in einem gesunden Mass gewachsen und haben eine treue Kundschaft, die weiter am Wachsen ist», wie Hansjörg Baumannn auf die ersten drei Jahre Selbständigkeit mit seinem Backwaren-Spezialitätengeschäft zurückblickt. Natürlich waren zu Beginn die beliebten Merz-Kugeln das grosse Aushängeschild und zählen selbstverständlich auch heute noch zu den süssen «Zugpferden». Baumann kann bei seiner Kundschaft mit seinem ganzen umfangreichen Sortiment weit über die Gemeindengrenzen hinaus punkten. Nicht nur deshalb, weil die Volgfiliale in Beinwil am See, der Landi Top Shop in Reinach und das Bistro Businesscenter in Menziken mit gewissen Produkten (Confiserieprodukte, Feingebäcke, Brot) beliefert werden. Bekannt ist Hansjörg Baummann für seine Brote (vorab das Feierabendbrot, welches von Dienstag bis Freitag ab 16.00 Uhr erhältlich ist), welche durch die lange Teigführung ein unvergleichliches Aroma und eine lange Haltbarkeit erhalten. Dinkelbrot, Nussbrot, Halbweissbrot, Luzerner-Wegge sind da auf der Skala des Beliebtheitsbarometers der Kunden gleichermassen ganz oben angesiedelt. Das gleiche gilt auch für die Butterzöpfe und die Gipfeli, welche die Kunden im Vollsortiment am Samstag von 7.00 bis 12.00 Uhr erwartet oder die Wähen am Freitag. Das Backen im Holzofen sorgt da noch für das vielzitierte Sahnehäubchen. Und wenn wir schon beim Sahnehäubchen sind, darf auch das Pâtisserie-Angebot nicht fehlen. «Das Sortiment wechselt bei mir stetig – auch saisonal bedingt», wie Hansjörg Baumann betont. Diese Abwechslung komme bei den Kunden gut an. Auch die Tortenklassiker wie die Truffestorte, die Kirschcrèmetorte oder die Seetaler Nusstorte gehen nach wie vor wie warme Weggli über den Ladentisch. Nach Möglichkeit werden die Produkte mit regionalen Produkten hergestellt und verfeinert.

Für die Treue und zum Dreijahrjubiläum erhalten alle Kunden am Samstag, 13. August eine Überraschung aus Baumanns Backstube.

www.merz-kugel.com

Montag, 25.07.2016Böju

Theater-Zirkus MiNiCiRC: Mikrokosmos der besonderen Art

Text und Bild: eingesandt

Vom 27. August bis 4. September gastiert MiNiCiRC auf der Ponywiese an der Wühristrasse 6 in Beinwil am See und präsentiert eine Palette von vier verschiedenen MiNiCiRC-Stücken:

«Blumen für Louisiana»

Sonntag, 28. August, um 15 Uhr
Sonntag, 4. September, um 15 Uhr

Ein Paket aus Übersee bringt Jojo und Néné in die Luft und auf andere Gedanken. Ein witziges Theaterstück mit amüsanten Höhenflügen. Spiel: Stephan Dietrich, Irmi Fiedler, Schwein Trüffel. Für alle ab 5 Jahren.

«Prinzessin Holunder»

Mittwoch, 31. August, um 15 Uhr

Ein Theatertrunk für Junge, Welkende und Unsterbliche. Ein märchenhaftes Spiel ums Älterwerden, ums Hadern und Zaudern und ums Glück, dem wir zuweilen selber im Weg stehen. Spiel: Stephan Dietrich, Irmi Fiedler, Schwein Trüffel. Für alle ab 5 Jahren.

«Rosita & Risotto»

Samstag, 3. September, um 15 Uhr

Eine verhühnerte Liebesgeschichte mit Frau, Sau und Gegacker; frei nach William Shakespeare. Erzählt von Irmi Fiedler mit dem Schwein «Trüffel von Schnüffel» und dem Huhn «Mademoiselle Poulette». Für alle ab 5 Jahren.

«Die Ausreisser»

Freitag, 2. September, um 19 Uhr
Samstag, 3. September, um 20 Uhr

Eine Road-Story zum Abhauen und Abheben. Eine Reise-Erzählung für Freunde und Abenteurer, Raubkatzen und Unverwüstliche – nach dem Roman «Avenue America» von Silvio Blatter. Gespielt und erzählt von Stephan Dietrich, musikalisch begleitet von Irmi Fiedler. Für alle ab 8 Jahren.

079 697 08 72
www.minicirc.ch

Montag, 25.07.2016Reinach

Ein Jubiläum der aktiven Solidarität

Text und Bild: Graziella Jämsä

Am 13. August lädt der gemeinnützige Frauenverein Reinach-Leimbach zum 20. Brockifest. Von 9 bis 15 Uhr darf ausgiebig gestöbert werden, ist doch alles zum halben Preis zu haben. Gemütliches Beisammensein beim Mittagessen oder zu Kaffee und Kuchen runden das Fest ab.

Wer die Baselgasse 14 in Reinach betritt, spürt sofort: Dies ist ein Haus voll Geschichte. Im Eingangsbereich finden sich noch die bebilderten Garderobenhaken des einstigen Kindergartens. Vor über 20 Jahren ist der gemeinnützige Frauenverein Reinach-Leimbach mit dem Brockenhaus eingezogen. «Zu Beginn im Erdgeschoss, denn im ersten Stock befand sich noch eine Wohnung», erinnert sich Marianne Schmid. «Und 1996 haben wir das erste Brockifest gefeiert», fügen Heidi Furter und Elisabeth Fankhauser hinzu. Ein Tag, um auf die Institution Brockenhaus aufmerksam zu machen. «Denn nicht jeder denkt an einem alltäglichen Donnerstag um 17 Uhr daran, bei uns vorbeizuschauen», sind sich das Organisationsteam und die freiwilligen Helferinnen bewusst. Dabei ist das Haus voller Schätze. Die festlich gedeckten Tische im Esszimmer bringen das unterschiedliche Geschirr voll zur Geltung. Auf den Regalen im Kinderzimmer tummeln sich Teddys und Puppen neben Bilderbüchern. Und die Küche birgt Geräte, die äusserst praktisch, aber heute kaum noch zu finden sind. «Das Brockifest ist die Gelegenheit, sich fürs Einkaufen Zeit zu nehmen», findet Heidi Furter. «Mir gefällt die Verbindung», sagt Elisabeth Fankhauser. «Zum einen werden wertvolle Einrichtungsgegenstände länger genutzt, wenn wir sie verkaufen. Zum anderen kommt der Erlös gemeinnützigen Projekten zugute.» Mit den Einnahmen des 20. Brockifestes unterstützt der gemeinnützige Frauenverein Reinach-Leimbach das Netzwerk Integration Oberwyntental.

Montag, 25.07.2016Boniswil

Kreiselfest mitten im Dorf: Ein rundum gelungenes Fest

Text und Bild: Silvia Gebhard

Das Kreiselfest vom 16. Juli war die Idee des Gemeinderates Boniswil, und so lud er die Dorfbevölkerung mit einem Flugblatt zu einem Volksfest unter der Winterlinde im fertig erstellten Kreisel ein.

Da die Strassenkreuzung ohnehin bei schönem Wetter wegen des Einbaus des Deckbelages und des Anbringens der Markierungen von Sonntag früh bis Montag früh gesperrt werden musste, ergab sich die Möglichkeit, beim Kanton eine etwas längere Sperrung (bereits ab Samstagabend) zu beantragen.

3 Böllerschüsse kündigten um 17 Uhr das Fest an. Bereits eine halbe Stunde später strömten die Boniswiler in Scharen zum Festplatz. Sämtliche Tische und Bänke waren innerhalb kürzester Zeit besetzt, sodass zu den 40 aufgestellten noch 8 weitere Tischgarnituren herangeschafft werden mussten.

Die Boniswiler Musikgesellschaft eröffnete um 18 Uhr die Feier mit festlichen Klängen und mit dem Marsch «Gruss an Boniswil» von Alfons Frei, der vorübergehend kurzerhand zum «Kreiselmarsch» umgetauft wurde. Gemeindeamman Gérald Strub gab der Freude über die überwältigende Zahl der über 400 Festbesucher und dem Stolz über den schönsten Kreisel der Region Ausdruck, dankte allen Mitwirkenden bei der Entstehung des Kreisels und für die Geduld der Bevölkerung bei der langandauernden Strassenbauerei, aber auch für die Mithilfe beim gelungenen Fest. Es war sowohl für das Restaurant «La Deliziosa», das Risotto und Bratwürste offerierte, wie auch für die Volg-Crew eine riesige Herausforderung, genügend Esswaren und Getränke herbeizuschaffen. Da auch der Glacewagen bald nur noch gähnende Leere vorweisen konnte, wurden sogar die Vorräte im Restaurant geplündert und zur Verfügung gestellt.

Es war ein tolles, friedliches Fest mit schönstem Wetter, bei dem man mit den vielen Bekannten im Dorf bei leiser Hintergrundmusik gemütlich bis nach Mitternacht plaudern konnte. Man sah nur zufriedene, glückliche Gesichter.

Mit einigen Eskapaden der feuchtfröhlichen Schluss-Truppe ging der Anlass nach 1 Uhr zu Ende, und die fleissigen Mitarbeiter von Bauamt und Feuerwehr räumten den Platz ordentlich auf, sodass alles für das Einbringen des Deckbelags am frühen Sonntagmorgen bereit war.

Freitag, 15.07.2016Menziken

Ferienspass: Patrouille-Suisse-Vortrag begeisterte

Text und Bild: Thomas Moor

Der aktuelle Captain der Patrouille Suisse, Simon Billeter, weilte im Rahmen des Ferienspasses Menziken-Burg und Ferienspasses Homberg im Gemeindesaal Menziken und erzählte den Kindern und Erwachsenen in einem spannenden Vortrag, wie das Teamwork bei Tempo 1000 funktioniert und wie er zur Fliegerei kam.

Um in der Patrouille Suisse zu fliegen, kann man sich nicht bewerben. «Wir wählen aus, wer zu uns passt.» Um Militärpilot zu werden, muss man den Sphair-Kurs (fliegerische Vorabklärung der Luftwaffe) besuchen und bestehen. Zudem muss man den Offiziersgrad haben. Danach folgen viele weitere Selektionsschritte bis hin zur Brevetierung zum Militärpiloten. Simon Billeter ist 1995 in die Pilotenrekrutenschule eingerückt und hat die Ausbildung zum Militärpiloten gemacht. Seit 1997 ist er Berufsmilitärpilot bei der Fliegerstaffel 11 in Meiringen, seit 2006 Mitglied der Patrouille Suisse und innerhalb der Schweizer Kunstflugstaffel seit 2013 in der Position des Leaders. «Es ist mein letztes Jahr in der Patrouille Suisse», wie er die Anwesenden wissen liess. Als Pilot steht er weiterhin im Einsatz, dann allerdings auf Transportmaschinen. Billeter strich die wichtigsten Faktoren bei der Patrouille wie Zielsetzung, die Mitglieder, die Kommunikation und das Vertrauen heraus. Für Swissness sorgt nicht nur der typisch rotweisse Anstrich der Tiger-Kampfflugzeuge, sondern auch die Figuren, die geflogen werden und Eiger, Melkstuhl, Matterhorn oder Roger Federer heissen. In eindrücklichen Filmeinspielungen konnte man den Piloten beim Fliegen der Figuren über die Schulter schauen. Am Ende des Vortrages wurde Simon Billeter förmlich mit Fragen überhäuft. Zudem fanden die Patrouille-Suisse-Broschüren reissenden Absatz. Was dabei natürlich nicht fehlen durfte: Ein Autogramm des aktuellen Leaders, der Ende Jahr von der grossen Kunstflugstaffelbühne abtritt.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Donnerstag, 14.07.2016Reinach

Heisser PLUSPORT-Tag in Magglingen

Text und Bild: Peter Eichenberger

Zum 55. Mal fand letztes Wochenende der PLUSPORT-Tag in Magglingen statt. Über 1500 Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Schweiz nahmen an diesem Anlass teil.

In über 25 Disziplinen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für gute Resultate kämpfen. Auch für Besucher mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen gab es einen Spezial-Parcours. PLUSPORT Reinach nahm ebenfalls an diesem Grossanlass in Magglingen, dem «Mekka des Sports», teil. Die Athletinnen und Athleten von Reinach erzielten gute Resultate. Fair Play wird nicht nur von den Wynentalern gross geschrieben, sondern von allen Athletinnen und Athleten.

Bereits bei der Abfahrt in Reinach stellten die Sportler und ihre Begleiter fest: «Heute gibt es einen heissen Tag» – nicht etwa wegen der Wettkämpfe, sondern wegen des heissen Wetters. Die Sportlerinnen und Sportler reisten mit ihren Begleitern am Sonntag früh mit dem Car von Merz-Reisen Beinwil am See und ihrem Stamm-Chauffeur Roman in Richtung Magglingen. Einige Sportler reisten zum ersten Mal an diesen Sporttag. Die Präsidentin von PLUSPORT Reinach, Gisela Girsberger, übergab die Sportler den Betreuern mit den Wünschen: «Toi,toi,toi! … und denkt daran, viel Wasser trinken!»

Bereits beim Einturnen schwitzten die 1500 Sportler heftig. Nun wurde in den verschiedenen Disziplinen «gekämpft» um die persönlichen Bestzeiten zu unterbieten, aber immer mit viel Fair Play. Nach den Wettkämpfen konnte die Teilnehmer von PLUSPORT Reinach das 12-Minuten-Rennen der Rollstuhlfahrer miterleben. Wohl war die grosse Hitze daran schuld, dass nur zwei Rollstuhlfahrer diese Disziplin bestritten. Auch das Fussballspiel am Nachmittag zwischen dem FC Nationalrat und den Promis von PluSport hat bereits eine grosse Tradition. Da am Sonntagabend in Frankreich an der Europameisterschaft der Final zwischen Frankreich und Portugal stattfand, waren die Herren des Nationalrates «Frankreich» und die Spieler von PluSport die Mannschaft «Portugal» – «Frankreich» besiegte «Portugal» mit 6:3.

Nach einem erlebnisreichen Tag nahmen die Mitglieder von PLUSPORT Reinach den Heimweg ins Wynental beziehungsweise ins Seetal unter die «Räder». Die Sportler waren sich einig: «Ich goh im 2017 wieder uf Magglinge, es isch super gsi!»

Donnerstag, 14.07.2016Böju

Alle Formen und Farben der Schönheit

Text und Bild: Graziella Jämsä

Wer sich gepflegte Hände und wohlgeformte Nägel wünscht, ist bei Beatrice Löffler-Widmer genau an der richtigen Adresse. Ausserdem bietet sie im Studio «Quality Nails & Beauty» in Beinwil am See seit kurzem Bodyforming mit System.

«Bei der ‹älteren› Art der Kryolipolyse wird die Körperpartie mittels Vakuum angesogen und die Fettzellen runtergekühlt bis in den Minusbereich. Dabei können Hautreizungen bis zu Erfrierungen entstehen. Die Methode hat mich nicht überzeugt», schildert Beatrice Löffler-Widmer. Sie hat sich für die «Plattentechnik Kryofit» der Firma Beauty Trend entschieden. «Zum einen werden die Fettzellen nur genau bis zum Zellgefrierpunkt von vier Grad heruntergekühlt und durch die begleitende elektronische Muskelstimulation EMS werden die Membranen der gefrorenen Fettzellen gesprengt. Um die zerstörten Zellbestandteile abzutransportieren, werden die behandelten Partien wie beispielsweise der Vorderbauch nicht nur heruntergekühlt, sondern im Wechsel gekühlt und erwärmt.» Die zerstörten Fettzellen würden dann über den Stoffwechsel ausgeschieden. Das effektive Ergebnis sei nach ca. 12 Wochen sichtbar. Eine Sitzung dauere rund eine Stunde. Beatrice Löffler-Widmer empfiehlt für einen sichtbaren Effekt drei Behandlungen.

Etwas Disziplin sollte aber auch die Kundin oder der Kunde mitbringen! «Der Körper braucht Regenerationsphasen, um die zerstörten Zellen abzutransportieren.» In dieser Zeit sollten die Kundinnen weder Kohlenhydrate noch Alkohol oder Süssgetränke zu sich nehmen. «Kryofit ist ein verlässlicher Helfer gegen Fettpolster, die jeder Diät und sportlichen Betätigung standhalten.» Bei ausgeprägter Adipositas sei die Behandlung nicht zu empfehlen. «Doch Kryofit wirkt wunderbar gegen Problemzonen und ist eine schonende Alternative zu einer Liposuktion, denn nicht alle mögen sich unters Messer legen.» Beatrice Löffler-Widmer ist von Montag bis Freitag für ihre Kundinnen da. Die Kryofit-Behandlungen liessen sich gut ins Gesamtangebot von «Quality Nails & Beauty» integrieren. «Nach der Beratung platziert man die Platten mit den Elektroden, startet das Programm und die Kundin kann sich in Ruhe entspannen. Beatrice Löffler-Widmer freut, sich ihren Kundinnen und Neugierigen Kryofit persönlich vorzustellen. «Einfach anrufen und einen Termin vereinbaren.»

Donnerstag, 14.07.2016Menziken

Tag der offenen Tür im Businesscenter Menziken AG

Text: Eingesandt, Bild: Thomas Moor

Das imposante Geschäftshaus an der Hauptstrasse 2 in Menziken wurde vor etwas über 20 Jahren gebaut und erstrahlt noch immer in frischem Glanze.

Zwar blickt das Gebäude auf eine bewegte Geschichte zurück und hat in den Zeiten der Veränderung in der Bankenwelt doch verschiedenste Banknamen getragen. Das Haus stand sogar einige Zeit komplett leer.

Im Jahre 2009 erwarben Heinz Faes und Christian Schweizer das Gebäude mit der BUSINESSCENTER Menziken AG. Nicht alle glaubten damals, dass das Gebäude wieder als Geschäftshaus genutzt und komplett vermietet werden kann. Zwischenzeitlich haben die beiden Unternehmer jedoch eindrücklich das Gegenteil bewiesen: Sogar Archivräume wurden zu Büros ausgebaut und sind heute vermietet. Der Mietermix mit zahlreichen Dienstleistern über die Kinderzahnarztpraxis bis zum Bistro im EG ist ansprechend: Fast jedermann kann in diesem Gebäude eine Dienstleistung beziehen.

Am 26. August 2016 besteht nun für jedermann die einmalige Möglichkeit, das Gebäude anlässlich des Tages der offenen Tür zu besichtigen. Wer hat nicht noch die Schalterhallen der ehemaligen Bank in Menziken in Erinnerung? Ein Blick hinter die Kulissen und ein Einblick in die Tätigkeit von zahlreichen Firmen im Gebäude sind auf einem Rundgang möglich.

www.businesscenter-menziken.ch

Donnerstag, 14.07.2016Zetzbu

Ferienspass Homberg zu Besuch bei Metzger Ulmann

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Noch etwas verschlafen liessen sich die sechs Kinder aus Reinach, Beinwil am See und Zetzwil die Sicherheitsregeln und Gefahren im hinteren Teil der Metzgerei erklären. Die ungewohnte Umgebung und der Geruch nach rohem Fleisch waren zuerst etwas gewöhnungsbedürftig für die jungen Gäste wie auch für die Dorfheftlifrau.

Das Ulmann-Team verstand es, mit interessanten Erklärungen und dem Aufzeigen seines handfesten Geschicks bei der Verarbeitung der Fleischmassen die jungen Leute zu fesseln. Schon bald tauten sie auf und liessen sich zu Fragen motivieren. Sie legten auch selber Hand an beim Wurststossen und Hamburgerstopfen.

Im Schlachtraum war zu erfahren, dass die Schlachtung eines Schweines ein ruhiger Ablauf sei und dass die Tiere dabei jeweils recht entspannt seien. Anhand einer offenen Rinderseite erhielten die Kinder die Anatomie erklärt und welches die wertvollsten Stücke für die Pfanne sind.

Brätkügeli setzen sich aus Schwein, Rind, Speck und Eisraspeln zusammen und Emmentaler Brätschnitzel entstehen aus derselben Masse mit zusätzlichen Käse- und Schinkenwürfeli. Die Kalbsbratwurstmasse wird an einer Maschine in natürlichen Schafdarm getrieben und die Rauchwürstli brauchen eine Stunde in der Räucherkammer, um ihren besonderen Duft zu entwickeln. Im Laden werden jede Woche 1200 Würste verkauft.

Ob die Kinder nach diesen lehrreichen Ausführungen überhaupt noch Fleisch essen würden, war kein Thema. Sie liessen sich den offerierten Hamburger am Ende der Führung dankend schmecken und überzeugten die wartenden Mütter davon, dass man sich im Laden unbedingt noch mit den Delikatessen des Vormittags eindecken musste.

Mittwoch, 13.07.2016Lüpu

Ein Sanitär für alle Fälle: Graf Sanitär aus Leutwil

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob Werkleitungen oder eine Badewanne im Schlafzimmer, ob Wasserenthärtungsanlage, Boilerentkalkung oder eine neue Waschmaschine – Roland Graf und sein Team bieten den perfekten Rundumservice.

«Derzeit sind wir unter anderem in Dürrenäsch unterwegs. Dort kümmern wir uns um die Anschlüsse beim Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern», schildert Roland Graf, Gründer der Graf Sanitär GmbH. Aber auch die Umgestaltung von Badezimmern in Einfamilienhäusern übernimmt er gerne. «Viele Kunden träumen von der Wellness-Oase zuhause, wir machen es möglich.» Nicht zu vergessen Wasserenthärtungsanlagen oder das Entkalken von Boilern. Die Waschmaschine oder der Tumbler ist kaputt gegangen? «Kein Problem, wir bieten Modelle von Electrolux, V-Zug, Miele oder Bauknecht – sachgerechte Beratung inklusive.» Graf Sanitär sei aber auch in der Industrie tätig. «Häufig betreuen wir dann Leitungssysteme für andere Medien als Wasser.» Zusammen mit seinen zwei Sanitärinstallateuren ist Roland Graf im ganzen Seetal unterwegs, während Keli Salzmann das Büro managt. «Wir sind bei Notfällen schnell vor Ort und können flexibel reagieren.»

Die Begeisterung für den Sanitärberuf hat Roland Graf von Vater und Grossvater übernommen. Um Dienstleistungen auf höchstem Niveau anbieten zu können, bildet er sich stetig weiter. Er ist nicht nur Chefmonteur Sanitär, sondern auch eidgenössischer Brunnenmeister und nimmt als Experte bei Lehrabschlussprüfungen teil. Die Bedeutung der Nachwuchsförderung dürfe man nicht unterschätzen. «Wir würden uns freuen, Lehrlinge auszubilden und unser Fachwissen weiterzugeben. Jugendliche, die eine Schnupperlehre machen möchten, können sich gerne bei uns melden.»

Mittwoch, 13.07.2016Lüpu

Ferienerlebnisse wie aus dem Bilderbuch

Text und Bild: Graziella Jämsä

Während zwei Wochen wird die idyllische Umgebung von Leutwil zum Zuhause von Jungscharen aus Solothurn, Baselland und dem Aargau. Das Motto des Sommerlagers lautet «Eidgenossen». Ein Besuch vor Ort.

Es ist eine beeindruckende Zeltlandschaft, die auf dem Areal des Biobauern Gerold Gloor steht. Sola-Hauptleiter Manuel Möri erklärt: «In der ersten Woche sind hier 160 Kinder und über 100 Leiter untergebracht.» In der zweiten Woche seien es mit 40 Kindern etwas weniger. Während in der Küche gerade 100 Kilogramm Kartoffeln für Mittag- und Abendessen geschält werden, toben die Jungscharen bei einer Art Riesenmonopoly über die Wiese. Buben und Mädchen freuen sich gleichermassen über das vielseitige Programm. Da warten entführte Bundesräte hoffnungsvoll auf ihre Rettung. Die Jungscharen befassen sich mit der Arbeit der Feuerwehr, erfahren mehr über Henri Dunant oder erobern die Flaggen der verschiedenen Kantone. «Ich finde es immer wieder beeindruckend mitzuerleben, wie die Kinder beim Spielen draussen aufblühen», schildert Manuel Möri. Das Kennenlernen der Natur bei gemeinsamen Aktivitäten käme im Alltag häufig zu kurz. «Die Jungschar schafft einen wichtigen Ausgleich. Ein Sommerlager wie dieses bleibt den Teilnehmenden lange in Erinnerung.»

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 13.07.2016Menziken

Badi Menziken: Bade- und Freizeitspass für Gross und Klein

Text und Bild: eingesandt

Ob man zur Entspannung oder einfach nur zum Spass in das Schwimmbad gehen will, die Badi Menziken bietet für jeden etwas.

Wer in erster Linie für einen spassigen Nachmittag gekommen ist, hat eine grosse Auswahl an Freizeitbeschäftigungen, die ausgeübt werden können. Für die ganz Kleinen hat es verschiedene Kinderspielgeräte, für die eher sportorientierten Besucher gibt es neben einer Beachvolleyballanlage mit drei Feldern auch noch zwei Tischtennistische, vier Tennisplätze (gegen Bezahlung) und eine Bocciabahn. Ausserdem eignet sich die grosse Spielwiese ausgezeichnet für ein Fussballspiel. Auch bei den Besuchern, die wegen dem Wasserspass kommen, kann die Badi Menziken mit einer grossen Flächenrutschbahn und Sprungbrettern in der Höhe von einem, zwei und drei Metern punkten. Durch das Sommerrestaurant kann der ganze Tag mit einem guten Essen abgerundet werden. Falls Sie doch eher der Picknick-Typ sind, steht Ihnen auch die Spielwiese mit einem Grillplatz zur Verfügung. Wer sich entscheidet, den Nachmittag ein bisschen gemütlicher anzugehen, hat auch genügend Auswahl, denn die Badi Menziken bietet neben einer Sauna auch noch ein Solarium und ein Dampfbad. Im Hallenbad, welches fast das ganze Jahr geöffnet ist, gibt es neben den 25-Meter-Schwimmbahnen auch noch einen grossen Nichtschwimmerbereich, welcher sich vor allem für kleinere Kinder eignet.

Natürlich gibt es auch noch ein reichhaltiges Angebot an verschiedenen Kursen, die im Hallenbad absolviert werden können. Diese Kurse reichen von Aquafit für Kinder und Erwachsene über Eltern-Kinder-Schwimmen bis zu Rettungsschwimmkursen.

Die Abonnements, die für häufige Besucher empfehlenswert sind, und auch der grosse, kostenlose Parkplatz gleich in der Nähe des Schwimmbades sorgen für einen unkomplizierten und preiswerten Aufenthalt in der Badi Menziken.

Die Öffnungszeiten entnehmen Sie unter www.menziken.ch.

Mittwoch, 13.07.2016Tennwil

Rocknacht Tennwil: Wo sich Rock-, Hardrock- und Metal-Fans treffen

Text und Bild: eingesandt

Am 23. und 24. September 2016 ist es wieder so weit. In Tennwil AG geht die 9. Ausgabe der «Rocknacht» über die Bühne. Rock-, Hardrock- und Metal-Fans kommen voll auf ihre Kosten.

Insgesamt sieben regional/national und international bekannte Bands werden an den beiden Festivaltagen in Tennwil auftreten. Der Startschuss erfolgt am Freitag, 23. September 2016, um 20.00 Uhr mit der Schweizer Band DOMINANT SEVENTH. Die Songs der fünf Jungs aus dem Emmental bewegen sich von Rock über Crossover, Funk, Country bis hin zu Metal. Danach sind THREAT OF DENIAL am Start. Die fünfköpfige Band aus Basel wird den Festivalbesuchern kraftvollen Hardrock mit einem Schuss Metal um die Ohren hauen. Mit FINAL STORY stehen zum Abschluss des ersten Festivaltages bekannte Gesichter aus dem Freiamt auf der Bühne. Im Gepäck ihr Debut-Album «Carpathia».

Am zweiten Festivaltag geht es ab 17.30 Uhr auf der Bühne so richtig ab. Glam-Rock-Fans aufgepasst! STOP STOP dürft ihr nicht verpassen! Diese drei Jungs, ursprünglich aus Barcelona, heute in England zu Hause, werden die Besucher mit einer einzigartigen Bühnenshow zurück in die 80er-Jahre versetzen. Anschliessend sind THE NEW ROSES an der Reihe. Der mit Sicherheit spannendste und erfolgreichste neue Rock-Act aus Deutschland. Danach folgen AMMUNITION aus Norwegen. Ein Dream-Team aus bekannten Rockmusikern. Der ehemalige WIGWAM-Frontmann Åge Sten Nilsen hat mit grossartigen Musikern von diversen anderen Top-Bands (W.E.T, ECLIPSE, SABATON, etc.) dieses Dream-Team auf die Beine gestellt. Als letzte Band der diesjährigen Rocknacht gastiert PRIMAL FEAR aus Deutschland auf dem Wasen in Tennwil mit Power-Metal vom Feinsten im Handgepäck. Auch wenn die deutsche Stahlschmiede um Sänger Ralf Scheepers und Bassist Mat Sinner schon elf Alben veröffentlicht hat, ist sie eine absolute Live-Band welche konstante Qualität abliefert.

Tickets sind ab sofort im Vorverkauf unter www.starticket.ch erhältlich.

www.rocknacht-tennwil.ch

Dienstag, 12.07.2016Region

Baumpflegespezialist Kai Christ geht hoch hinaus

Text: Thomas Moor, Bild: ZVG

Man soll sich nicht zu weit auf die Äste rauslassen, wird einem im Leben oft gepredigt. Dieser Ratschlag hat für Kai Christ nur bedingt Gültigkeit. Er wagt sich beruflich und jederzeit kalkuliert weit auf die Äste raus. Christ ist Baumpflegespezialist mit eidgenössischem Abschluss. Der Firmensitz seiner Baumpflegefirma ist im Eichbühl 94 in Pfeffikon LU.

«Je höher, desto besser.» – Kai Christ gerät sofort ins Schwärmen, wenn es um das Thema Baumpflege und das damit verbundene Baumklettern geht. Ja, er liebe seinen Beruf, sagt der Quereinsteiger. Naturverbunden sei er zwar schon als Kind gewesen. Erlernt hat er aber zuerst den Beruf des Elekromonteurs. Seinem Berufsleben hat er dann aber eine Wende gegeben und sich zum Baumpflegespezialist mit eidgenössischem Ausweis ausbilden lassen. Seit 14 Jahren trifft man ihn hoch oben auf den Bäumen an – ausgerüstet mit Helm, Klettergurt, Seil und Karabinerhaken. Fast immer dabei auch seine japanische Handsäge. Diese verfüge über eine spezielle Sägeblattcharakteristik und sorge so für einen sauberen Schnitt. Geschnitten wird natürlich nur so viel wie nötig. Der Baum soll nicht unnötig «gequält» werden. Und ganz wichtig: Er soll seine Charakteristik behalten, gut und kräftig gedeihen. Nachhaltigkeit ist oberstes Gebot. Baumpflege hat deshalb nicht nur mit Schneiden zu tun. Auch der Gesundheitszustand des Baumes wird kontrolliert. Hat er Pilz-, Bakterien- oder Insektenbefall und welche Massnahmen müssen ergriffen werden? Kann er gerettet werden oder muss man ihn stabilisieren oder gar fällen? Das Spektrum des Baumpflegespezialisten ist breitgefächert. «Der Baumpfleger ist auch Baumdoktor», wie Kai Christ betont. Sein grosses Know-how ist nicht nur regional, sondern schweizweit gefragt.

Angebot

– Baumpflege
– Kronenschnitt
– Baumpflanzung
– Baumsicherung
– Obstbaumschnitt
– Spezialfällungen
–Bergung von Modellflugzeugen und Kleintieren aus Bäumen

Kontakt

Baumpflege Christ GmbH
Kai Uwe Christ
Eichbühl 94
5735 Pfeffikon LU

079 333 62 05
baumpflege-christ@gmx.ch

Dienstag, 12.07.2016Dürrenäsch

Vom Zelten im Garten zum vielseitigen Unterstützungsprojekt

Text und Bild: Graziella Jämsä

Spielen, basteln, gemeinsam kochen und auf Wanderschaft gehen – was für die einen selbstverständlich ist, gehört für andere in die Kategorie Luxus. Martin und Biserka Kräuchi machen in Bulgarien Ferienträume von Kindern wahr. Eine Herausforderung auf verschiedenen Ebenen.

Auf dem Plansee-Areal in Dürrenäsch steht neben einer Eingangstür ein Sammelbehälter mit Infoflyern des «Kings Garden». Doch nur wenige wissen, was hinter dem Namen steckt. Martin und Biserka Kräuchi sind nicht nur die Veranstalter dieser Ferienlager für Kinder in Bulgarien. Sie sammeln auch Kleider, Schuhe und Haushaltswaren wie Geschirr für ein Hilfswerk in Veliko. «Wir sind 2008 ins Heimatland meiner Frau ausgewandert», schildert Martin Kräuchi. Gemeinsam mit den zwei Söhnen lebe man in der ehemaligen Hauptstadt. «2011 haben wir ein Haus in Dinkovo auf dem Land geerbt. Und weil Renovationen leichter zu machen sind, wenn keiner im Gebäude lebt, haben wir uns einen Spass aus dem Leben in Zelten gemacht.» Die Aktion sei nicht unbemerkt geblieben. «Ein Jahr später wurden wir gefragt, ob das Zeltlager wieder stattfinde.»

Das Paar beschliesst im Rahmen seiner Möglichkeiten, Ferienaktivitäten anzubieten. «Doch wir haben schnell gemerkt, dass eine gewisse Infrastruktur dafür nötig ist.» Es kommt zur Zusammenarbeit mit einem bulgarischen Hilfswerk. «Stefan Kosev sammelt Kleider, Schuhe und Haushaltwaren, die dann in bulgarischen Secondhandläden wiederverkauft werden.» Das Material aus der Schweiz sichere so die Existenzen der Secondhandladen-Besitzer und habe den Ausbau des Landhauses ermöglicht. «Ausserdem können wir mit dem Geld des bulgarischen Hilfswerks Kindern aus bedürftigen Familien die Ferien bei uns kostenfrei ermöglichen.» Darum habe der Sammelbehälter an der Leutwilerstrasse 1 in Dürrenäsch auch noch lange nicht ausgedient. «Wir freuen uns über guterhaltene Kleider ebenso wie über Geschirr oder Velos.» Wer die Sachen sicher im Lager verwahrt wissen will, kommt am besten am Dienstagabend zwischen 16.30 und 17.30 Uhr aufs Plansee-Areal. «Simon Buess ist unser Helfer vor Ort, nimmt dann die Spenden entgegen.» Am frühen Abend sei er auch telefonisch unter 062 771 02 44 für Fragen zu erreichen. Martin und Biserka Kräuchi sind dankbar für die Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen. «Denn zu erleben, wie Kinder und mittlerweile auch Familien die Ferienauszeit in Dinkovo geniessen, ist einfach wunderbar.»

www.dinkovo.bplaced.net

Montag, 11.07.2016Lüpu

DTV Leutwil: Moulins souterrains du Col-des-Roches

Text und Bild: eingesandt

Und ein weiteres Mal zog es neun Mädels des DTV Leutwil aus dem Dorf. Zur alljährlichen Sommerreise ging es Richtung Welschland, über Lenzburg und Basel nach Glovelier, wo man im Zug vom Feinsten verwöhnt wurde.

Dank drei guten Seelen von Mitturnerinnen gab es hausgemachte Brötli, Salamettli, Käse und ein Glas HUGO. Das war doch ein perfekter Start zu einem gelungenen Tag. Mit dem roten Zug durchquerte man die Freiberge, vorbei an den jurassischen Bauernhöfen, Pferden und Kühen, alles umgeben von majestätischen Tannen. Von La Chaux-de-Fonds aus erreichte man dann das Ziel Le Locle. Nach einem guten Mittagessen marschierten die Turnerinnen zu den 2 km entfernten unterirdischen Mühlen des Col-des-Roches nahe der französischen Grenze. Die geführte Besichtigung erklärte einiges. Fliessen Bäche und Flüsse oberirdisch nur träge dahin, ist die Nutzung von Wasserkraft fast unmöglich. Deshalb begannen Bewohner des Tals von Le Locle, unterirdische Wasserläufe zu nutzen. So entstanden die Höhlenmühlen am Col-des-Roches im 17. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit bauten sie in den Höhlen ein ganzes System von Wasserrädern, Mühlen, Dreschmaschinen und Sägen. Fast 300 Tritte – «Stägeli uf ond Stägeli ab» – ging es 22 Meter in die Tiefe. Wieder am Tageslicht angelangt und dem Zweikilometermarsch zurück nach Le Locle entspannte man sich bei einer Kaffeepause. Mit dem Postauto nach Neuenburg und dem Zug via Olten, Aarau erreichte man den Ausgangspunkt.

Nach der Ankunft in Leutwil beschlossen die Mädels, den Tag in der neu eröffneten Linde abzurunden. Ein herzliches Dankeschön an die kompetente Reiseführerin Käthi.

Montag, 11.07.2016Schwiizerdüütsch

En Chnuupesaager und en Habasch

En Habasch

Havas war eine französische Nachrichtenagentur während des ersten Weltkrieges, und wie das so ist, wurden natürlich die Meldungen dieser Agentur für Frankreich positiv «korrigiert». Schweizer Soldaten, die zum Schutz der Grenze im Dienst waren, haben wohl sehr schnell bemerkt, wie viele Falschmeldungen durch den Hawass verbreitet wurden, und schon bald wurde der Begriff Hawass für Blödsinn, Lüge oder einfach Unsinn verwendet. Allmählich wurde aus dem Hawass der Habasch und der Ausdruck verzell doch kein Habasch, erzähle doch keinen Blödsinn, wurde Allgemeinsprache und von allen verstanden. En Habasch – ebe eine, wo Seich verzellt.

Montag, 11.07.2016Haustier

Was ist denn «FLUTD»?

Bild: ZVG

Überall werden wir mit Abkürzungen bombardiert, von denen wir zwar die Bedeutung, jedoch nicht die genaue Herkunft kennen.

Oder wissen Sie, dass CEO von Chief Executive Officer abgeleitet ist und man eigentlich auch ganz einfach Geschäftsführer sagen könnte? Auch in der Veterinärmedizin hat sich Englisch als Weltsprache durchgesetzt, und so ist auch die Abkürzung FLUTD englisch und bedeutet Feline Lower Urinary Tract Disease (auf Deutsch: Erkrankung der unteren Harnwege der Katze). CEOs in dieser Angelegenheit sind unsere Tiermedizinischen Praxisassistentinnen (TMPAs, um bei den Abkürzungen zu bleiben) und die Behandlung ist in der Tat oft schwierig. Die TMPAs sind entscheidend, weil sie bereits am Telefon den Ernst der Lage erkennen müssen. Die Besitzer vermuten häufig nichts Schlimmes dahinter, wenn ihre Katze ungewöhnlich lange im Katzenklo kauert. «Ist ihre Katze ein Kater oder eine Kätzin?» lautet dann die nächste Frage der Praxisassistentin, und die Antwort entscheidet über Notfall oder nicht.

Der Kater unterscheidet sich nämlich anatomisch von der Kätzin in der Ausbildung der Harnröhre: Kurz vor der Penisspitze befindet sich eine Engstelle, welche es ihm zwar ermöglicht weit zu spritzen und zu markieren, aber auch eine Gefahr darstellt. An dieser Engstelle können sich nämlich Urinkristalle (oft Struvitkristalle) ablagern und zur Obstruktion führen (ähnlich der Duschbrause, wo sich der Kalk an den feinen Düsen ablagert). Dies führt zu einer prallgefüllten, harten und schmerzhaften Blase, weil kein Urin mehr abgesetzt werden kann, und auch die Nieren können durch den Harn-Rückstau irreversibel geschädigt werden. Sofortige Hilfe ist also angesagt: Die Verstopfung muss in Narkose durch Spülen gelöst und entfernt werden. Mit Blutuntersuchen wird die Nierenfunktion überprüft und die Infusion und Schmerzmittel verbessern den Allgemeinzustand. Der entnommene Urin kann unter dem Mikroskop auf die erwähnten Kristalle untersucht und ins Labor geschickt werden für eine bakteriologische Untersuchung. Je nach Untersuchungsergebnissen wird dann lebenslang Spezialfutter verordnet, welches die Entstehung dieser Kristalle verhindert. Zusätzlich versucht man das Trinkverhalten und die Lebensumstände der Katzen zu optimieren. Rezidive (Rückfälle) sind aber immer möglich, sodass in wenigen Fällen schliesslich nur eine Penisamputation eine erneute Verstopfung verhindern kann. Kätzinnen können übrigens ebenso von der Bildung dieser Harnkristalle betroffen sein. Wegen der elastischen und grösseren Harnröhre kommt es aber nicht zur lebensbedrohlichen Obstruktion, sondern meistens nur zu einer Blasenentzündung.


Dr. med. vet. Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Dr. S. Küng AG, Beromünster
www.kleintierpraxiskueng.ch

Montag, 11.07.2016Meisterschwanden

Die Pirateninsel Speuzli

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Zufriedenheit ihrer Gäste steht für Deborah Zimmerli an erster Stelle. Dafür setzen sich die Wirtin und ihre Mutter Patritia Zimmerli täglich ein und lassen sich immer neue Überraschungen einfallen. Zur Feier des zweiten Geburtstags machten sie das Speuzli an der Hauptstrasse in Meisterschwanden zum Piratenparadies.

Die Boote waren am Strassenrand festgebunden, daneben stand ein hölzerner Kamerad von Captain Jack Sparrow und in den Palmen sassen Papageien neben Geiern. «Die Dekoration ist einfach toll», fand eine junge Piratin. «Versuch mal das Poulet», stiess ihre Schiffskameradin sie an und schob den Teller weiter zum zufriedenen Feierabendschmaus. Die Gäste schätzen das Engagement von Deborah und Patritia Zimmerli. Fragt man sie nach guten Wünschen für die Wirtin und ihre Mutter, sind sie sich schnell einig: «Viel Energie und Freude, damit sie das Speuzli so weiterführen können wie in den ersten beiden Jahren. Nicht zu vergessen nette Gäste, die das Engagement zu würdigen wissen.»

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 11.07.2016Gesundheit

Thromboseprophylaxe bei Flugreisen?

Bild: ZVG

Man hat schon mal davon gehört, vom «Holzklassensyndrom». Durch die immer grössere Anzahl an Flugreisen und die abnehmende Beinfreiheit in der Touristenklasse wird diese Fragestellung immer häufiger an Ärzte herangetragen. Vor allem jetzt vor den Sommerferien.

Durch das längere Sitzen in einer Position, bei der die Beine doch sehr angewinkelt sind, kann es zu einer Häufung an tiefen Venenthrombosen, d. h. Bildung von Blutgerinnseln in den tiefen Beinvenen, kommen. Dies ist durch Studien eindeutig belegt.

Das Blut wird normalerweise durch die sogenannte Muskelpumpe aus den Beinen zurück zum Herz transportiert. In den Venen, welche das Blut zum Herz leiten, sind Klappen – kleine Ventile –, die das Blut in Richtung Herz dirigieren. Wird die Muskulatur um die Vene angespannt, beispielsweise beim Gehen, kommt es zu einem Rückfluss Richtung Herz.

Bei längerem Sitzen wird diese Pumpe nicht betätigt, die Beine sind abgeknickt und es kann so zu einem Blutstau in den Beinen kommen, welcher bei Patienten mit bestimmten Risikofaktoren zu einer Thrombose führen kann.

Daraus ergeben sich entsprechend die prophylaktischen Massnahmen. Möglichst die Muskelpumpe betätigen durch beispielsweise regelmässiges Anspannen der Beinmuskulatur (z. B Fusswippen, Zehenspreizen oder auch mal Gehen während des Flugs). Dies reicht bei gesunden Fluggästen und kurzen Strecken vollständig aus. Werden die Strecken länger oder bestehen gewisse Risikofaktoren (Alter über 50, Operation untere Extremität vor kurzer Zeit, Nierenerkrankung, langjährige Zuckererkrankung, Übergewicht) empfiehlt sich das Tragen von Kompressionsstrümpfen. Hierbei reichen Strümpfe der Kompressionsklasse 1 aus. Ich selbst trage bei längeren Flügen Sportkompressionsstrümfe für Läufer, die etwas angenehmer zu tragen sind als die Pendants aus dem medizinischen Bereich.

Nur bei Risikopatienten (Krebserkrankung, fortgeschrittene Herz- und Lungenerkrankungen, schon vorbestehende Blutgerinnungserkrankungen oder vorbestehende Thrombosen, massives Übergewicht) macht eine medikamentöse Prophylaxe mit einer Heparinspritze Sinn, da man hier eine Nutzen-Risiko-Abwägung durchführen muss.

Diese Ausführungen gelten prinzipiell auch für längere Reisen mit dem Car.


Dr. med. Michael Kettenring
Facharzt FMH für Chirurgie und Unfallchirurgie

Montag, 11.07.2016KInderapotheke

Reisen mit Kindern

Bild: ZVG

Sommerzeit ist Reisezeit: Koffer zu und los geht’s

Doch was vor der Familiengründung so einfach schien, kann mit Kindern schnell zum Organisationsmarathon ausarten. Buggy, Windeln, Spielzeug oder das Kuscheltier: Die Packliste wird komplizierter. Doch wer ein paar Dinge vor der Abreise beachtet, kann auch mit dem Nachwuchs entspannte Ferien verbringen.

Wer mit dem Auto verreist, kann vor der Abreise ein möglichst unkompliziertes Unterhaltungsprogramm zusammenstellen – Globi-Bücher, Kinderlieder, Lieblingssongs oder Hörspiele auf ein mobiles Gerät laden, damit der Fahrer nicht während der ganzen Fahrt «Die drei Fragezeichen» hören muss. Es lohnt sich, den Kindern vertraute Verpflegung für unterwegs von daheim mitzunehmen, damit sich die Kinder nicht den Magen verderben. Wichtig ist, genug Flüssigkeit dabei zu haben. Günstig ist es, die Fenster mit einem Sonnenschutz zu verkleiden. Legen Sie immer wieder eine Pause ein. Gegen Reisebeschwerden hilft oft schon, die Augen während der Fahrt auf einen ruhigen Punkt in der Ferne zu fixieren. Es gibt vorbeugende Medikamente und Hilfsmittel aus der Schulmedizin und Alternativmedizin. Das Team der kinderapotheke kann Sie gut beraten.

Auch eine Flugreise mit Kindern ist in der Regel kein Problem. Die Fluggesellschaften sind darauf eingestellt. Trotzdem lohnt sich eine gute Vorbereitung. Neben dem Lieblingskuscheltier gehören Ersatzkleider, Spielzeug, Kuscheldecke, Windeln und Feuchttücher und ein mit Pulver gefüllter Schoppen ins Handgepäck. Der Schoppen kann dann vom Kabinenpersonal mit warmem Wasser aufgefüllt werden. Der Druckausgleich in den Ohren kann für kleine Kinder schwierig sein. Erleichterung bringt der Nuggi, das Saugen am Schoppen oder für grössere Kinder ein Kaugummi. Nasentropfen bei Schnupfen und homöopathische Globuli empfehlen wir Ihnen bei Bedarf gerne.

Bei Fernreisen müssen die nötigen Impfungen unbedingt beachtet werden. Je nach Destination empfiehlt es sich, Insektenschutz, eventuell ein Moskitonetz (erhältlich für Babys, Kinder und Erwachsene) und guten Sonnenschutz dabei zu haben. Babynahrung oder Getränke in südlichen Ländern sollten nicht mit Leitungswasser zubereitet werden, sondern mit Mineralwasser aus der Flasche. Durchfallerkrankungen sind für kleine Kinder mitunter lebensgefährlich.

Die übliche Reiseapotheke sollte mit kinderspezifischen Medikamenten ergänzt werden. Gerne stellen wir für Sie eine auf Kinder abgestimmte Reiseapotheke zusammen oder ergänzen Ihr bestehendes Sortiment.

Und zu guter Letzt: Klären Sie vor Auslandreisen ab, ob Ihre Versicherung auch allfällige Arzt- und Klinikkosten im Urlaubsland übernimmt.

Wir wünschen gute Reise und schöne Ferien!


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 11.07.2016Seengen

Erlebniswoche der reformierten Kirche

Text und Bild: eingesandt

In der Woche vom 4. bis 8. Juli 2016 fand die Erlebniswoche mit der Geschichte «Rut» im und um das Kirchgemeindehaus Seengen statt. Die zahlreich angemeldeten Kinder, die aufgestellten jugendlichen Hilfsleiter und die motivierten Leiter verbrachten eine lebhafte und fröhliche Woche miteinander.

Neben der Erzählung der Geschichte «Rut» wurde in den Gruppenateliers viel gesungen, gebastelt, gemalt, Dessert vorbereitet und gespielt. Bei bestem Wetter durfte jeweils unter freiem Himmel, Sonnenschirmen und Bäumen das feine Mittagessen und das friedliche Zusammensein genossen werden. Am Mittwoch waren die Asylsuchenden der Gemeinde Seengen unsere Gäste. Nach dem gemeinsamen Essen wanderten wir mit ihnen in den nahen Schlattwald, legten Waldbilder an und stellten Anzündkugeln her. Die Krönung fand am Donnerstag statt – die Abendwanderung mit der Suche nach Herzen unterwegs und im Wald, mit der Vorstellung und Besichtigung eines Mähdreschers, mit Popcorn und Wurst vom Feuer und mit fröhlicher und ausgelassener Stimmung. Die Tage vergingen viel zu schnell; gut starten schon bald die Vorbereitungen für die Erlebniswoche 2017!

Mittwoch, 06.07.2016Meisterschwanden

Eggendampfer

Text und Bild: eingesandt

Projektwoche der Primarschule und des Kindergartens vom 23. bis 27. Mai 2016: Natur erforschen, erleben und entdecken

In dieser Woche fand der Unterricht für einmal hauptsächlich im Freien statt. Unter dem Motto «Natur entdecken und erforschen» machten wir uns bei regnerischem Wetter auf in den Flurenwald.

Katja 6. Primar: «Wir besichtigten den Flurenwald und erhielten zusätzlich Informationen von einem Förster und Jäger. Es war sehr spannend.»

Wir trotzten dem Regen und der Kälte und entfachten ein Feuer, um unsere Würste zu bräteln und hatten viel Spass beim Spielen.

Bewaffnet mit Lupe, Binokular und Forschungsmaterial machten wir uns als Forschungsteams daran, den Schachenwald zu erkunden und unsere Experimente durchzuführen.

Mit Unterstützung der Gemeindearbeiter pflanzten wir am Nachmittag eine Winterlinde auf dem Schul­areal. Wir alle sind gespannt, ob sie 1000 Jahre alt und über 30 Meter hoch wird.

Mittwoch, 06.07.2016Seengen

Rolf Sandmeier rührt viele zu Tränen: Er ist Zwiebelproduzent!

Text und Bild: Thomas Moor

Viele brechen wegen ihr in Tränen aus, andere verwünschen sie ins Pfefferland. Für wiederum andere geht in der Küche ohne sie fast gar nichts und gehört zum Essen wie das Salz zur Suppe. Und dann gibt es noch jene Kategorie, für welche sie zum Einkommen beiträgt. Genug gerätselt! Es handelt sich um die Zwiebel, wie sie von Landwirt Rolf Sandmeier von der Seenger Roos in grossem Stil produziert wird und in der Schweiz Rang vier bei der Gemüseproduktion einnimmt.

Er baut an, was die Ägypter bereits vor 3000 Jahren als kraftfördernde «Frucht» in grossen Mengen verzehrt haben. Die Zwiebel besitzt heilende Kräfte. In erster Linie spielt sie aber in der Küche ihre Stärken aus und sorgt dort bei einer Vielzahl von Gerichten für die würzige Note und den entsprechenden Pfiff. In der Kochsendung des Innerschweizer Regionalfernsehens Tele 1 hat sie in der Sendung «Jeannette kocht» mit Jeannette Simeon-Dubach in unregelmässigen Abständen immer wieder einen prominenten Auftritt. Unter dem Motto «Mit den besten Zutaten aus der Region» werden jeweils gluschtige Menüs kreiert. Dabei wird die Zwiebel als regionales Produkt gepriesen, welches «von Rolf Sandmeier aus Seengen am Hallwilersee» angebaut wird. Natürlich in bester Qualität, wie sie vom Abnehmer gefordert wird. Qualität, welche demnächst wieder aus der Seenger Erde kommt. Die Ernte der Winterzwiebeln steht nämlich kurz bevor. Winterzwiebeln heissen sie, weil sie jeweils im August gesät werden, über die Herbst- und Winterzeit wachsen und jetzt kurz vor der Ernte stehen.

Mittwoch, 06.07.2016Lüpu

Ausflug der Landfrauen

Text und Bild: eingesandt

Zur diesjährigen 1. Tagesreise trafen sich am 4. Juni 2016 elf Landfrauen beim Schulhaus Leutwil. Mit drei Personenwagen fuhren die Frauen über Lenzburg, Bülach, Eglisau ins idyllisch gelegene Zürcher Weinlanddörfchen Flaach.

Auf dem Bauernhof der Familie Gisler gab es als erstes einen Kaffee. Danach hatten sie eine Führung beim Chef des Hofes. Seit 1963 wird neben Milchwirtschaft und Kartoffelbau das Edelgemüse Spargel angebaut. Er zeigte ihnen eine Wurzel, welche er aus Holland bezieht, diese wird im Frühling gepflanzt. Erst im dritten Jahr kann der Spargel geerntet werden. Er erklärte ihnen, welche Funktion die Folie hat. Einerseits ist es ein Schutz gegen das Unkraut, anderseits hat die weisse Seite eine kühlende Funktion, damit das Wachstum gebremst werden kann. Die schwarze Seite wirkt temperaturerhöhend und fördert das Wachstum. Die Spargelernte geht bis Mitte Juni. Danach werden die Folien entfernt und die Spargeln spriessen in die Höhe. Es entsteht ein grün blühendes Spargelfeld. Dieses wird nach dem ersten Frost kleingemacht und eingearbeitet.

Auf einem nahegelegenen Feld konnten sie sehen, wie der Spargel geerntet wird. Danach wird er in einem Kühlhaus heruntergekühlt, anschliessend gewaschen, sortiert und abgepackt. Dieses Jahr war das kalte, nasse Wetter eine Herausforderung für die Erntehelfer. Der Rundgang war sehr interessant und lehrreich. Nach der Führung assen sie im Hofbeizli Zmittag. Sie konnten zwischen einer feinen Spargelsuppe, einen Spargelsalat oder dem traditionellen Spargel an einer Sauce Hollandaise auswählen. Das Hofbeizli wird immer speziell für die zwei Monate der Spargelernte aufgebaut und liebevoll eingerichtet.

Als Tischdekoration diente ein altes Bewässerungsrohr, bepflanzt mit Hauswurz. An den Wänden hingen alte Küchenutensilien und viele Blechzuber waren gefüllt mit kleinen farbigen Stiefmütterchen. Eine aus Holzpaletten gezimmerte Lounge lud zum gemütlichen Verweilen ein.

Gestärkt und mit vielen neuen Erkenntnissen ging ihre Reise weiter. Nach einer kurzen Autofahrt besuchten sie in Rafz das Gartencenter Hauenstein. Es ist eines der grössten Gartencenter und verfügt über einen 10 000 m2 grossen Schaugarten. Dieser lies ihre Herzen erblühen. Die eine oder andere Pflanze steht seither auch in einem Garten oder auf einer Terrasse in Lüpu. Im dazugehörenden Restaurant Botanica genossen sie eine kühle Erfrischung. Sogar das «Stille Örtchen» sorgt für eine bleibende Erinnerung, die für jeden Kunst- wie Pflanzenfreund einmalig ist. Da blüht jeder Gast auf und kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Übrigens, ein kurzer Blick in die Herrentoilette lohnte sich auch für die Damen … Blumen-Pissoirs.

Gestärkt und mit vielen blumigen Erlebnissen ging es mit einer Fahrt über Land Richtung Aargau.

Dienstag, 05.07.2016Meisterschwanden

Ans Eidgenössische Musikfest nach Montreux

Text und Bild: eingesandt

Turnusmässig etwa alle zwei Jahre organisiert die Musikgesellschaft ihre traditionelle zweitägige Reise für Musikanten und Begleitpersonen. Sie findet meistens im September statt. Mit der Teilnahme des Vereins am Eidgenössischen Musikfest in Montreux stellte sich bald einmal die Frage: Wenn schon zwei Tage weg, warum nicht gleich mit einer Musikreise verbinden?

Im Merz-Bus reisten also am zweiten Festwochenende Musikanten und Begleiter mit Gepäck und Instrumenten bequem an den Genfer See. Allerdings hiess es früh aufstehen, denn schon im Laufe des Samstagvormittags hatte die MG Meisterschwanden ihren Auftritt im «Salle de Gymnastique» in Burier. Danach löste sich die Spannung und die Nervosität legte sich spürbar. Musikanten, Begleitpersonen und eine extra angereiste Fangruppe der «Sixtysix» benützten den Shuttlebus nach Montreux zum Festgelände, wo im Palais Strawinsky Hunderte von Musikanten um die Mittagszeit gemeinsam verpflegt wurden. Fahrten vom Festgelände zu den Unterkünften besorgten ebenfalls Shuttlebusse. Die Meisterschwander waren im Hotel du Port in Villeneuve einquartiert. Abends an den Gestaden des Lac Léman liess es sich gut verweilen, man konnte Festatmosphäre geniessen, Musik hören, sich überall verpflegen, das Angebot war international ausgerichtet. Regen zu später Stunde, begleitet von Sturm, brachte dem festlichen Treiben ein abruptes nasses Ende.

Am nächsten Morgen zeigte sich zwischen Wolkenresten schon wieder die Sonne, als die Musikanten und ihre Begleiter im Merz-Bus Richtung Greyerzerland starteten. Der Halt im Hochland bei Bulle versprach Schoggi und Käse, allerdings musste man sich entscheiden, was man zu besuchen wünschte. Die Cailler-Erlebniswelt in Broc vermittelte Wissenswertes über die Schokoladenherstellung. Die süssen Genüsse lagen zum Probieren und anschliessend im Shop zum Kauf bereit. Im Städtchen Greyerz boten Meringues, Doppelrahm und Fondue lukullische Freuden. Die heitere Stimmung im Bus sorgte für viel Kurzweil auf der Weiterfahrt. Auf dem heimischen Dorfplatz in Meisterschwanden wurde den Musikanten am Abend ein herzlicher Empfang bereitet.

Dienstag, 05.07.2016Menziken

Zwei neue Valiant-Bancomaten in Menziken

Text und Bild: eingesandt

Flexibel und rund um die Uhr Bargeld beziehen – dank zwei neuen Valiant-Bancomaten in Menziken. Das Gerät beim WSB-Bahnhof wurde bereits installiert, das zweite beim Businesscenter folgt Mitte August. Den Bancomaten am Sagiweg musste Valiant letzten April entfernen.

«Wir sind froh, dass wir so schnell zwei Standorte für die neuen Bancomaten gefunden haben. Wir wollten unseren treuen Kundinnen und Kunden diesen Service so schnell wie möglich wieder anbieten. Das hatte hohe Priorität», freut sich Sandra Jenni, die Leiterin der Valiant-Geschäftsstelle in Reinach. Letzten April musste Valiant den bestehenden Bancomaten am Sagiweg 2 wegen eines Mieterwechsels kurzfristig entfernen. Innert weniger Wochen hatte sie die beiden neuen Standorte gefunden.

Seit dem 4. Juli beim Bahnhof

Den ersten von zwei neuen Bancomatem hat Valiant am 4. Juli am WSB-Bahnhof in Menziken installiert. Etwas mehr als einen Monat später, um den 15. August 2016, folgt ein Bancomat beim Businesscenter. An beiden Bancomaten können die Kundinnen und Kunden rund um die Uhr Schweizer Franken und Euro beziehen. Beim Businesscenter geht Valiant quasi zurück zu ihren Wurzeln. In diesem Gebäude befand sich einst der Hauptsitz der Bank in Menziken, die zur IRB Interregio Bank und später zur Valiant Bank fusionierte.

Dort, wo die Kunden leben

Valiant ist im Wynental, Suhrental und Seetal stark verankert. Sandra Jenni betont: «Wir sind dort, wo unsere Kunden leben. In dieser Region hat Valiant eine lange Tradition. Nicht nur in Menziken, sondern auch in Reinach, Rickenbach, Beinwil am See und Gontenschwil, wo wir Geschäftsstellen haben.» In diesen Filialen ist Valiant ganztags für Beratungen ihrer Privat- und Geschäftskunden da, auch ausserhalb der Schalteröffnungszeiten. Zudem befinden sich dort weitere Valiant Bancomaten.

Dienstag, 05.07.2016Haubu

Der Dauerregen macht den Landwirten das Leben schwer

Text und Bild: Andreas Walker

Der extrem nasse Sommer vermiest nicht nur das Draussensitzen im Garten, vielmehr bereitet er den Landwirten ernsthafte Probleme.

Familie Hansruedi, Lotti und Roland Urech führen einen vielseitigen Landwirtschaftsbetrieb mit Kirschenanbau in Hallwil. Doch dieses Jahr ist alles andere als erfreulich, erklärt Hansruedi Urech: «Es begann bereits im Frühling mit den frostigen Nächten, die den Kirschbäumen in voller Blüte zusetzten und etliche Blüten und damit Kirschen zerstörten. Danach führte der Dauerregen dazu, dass die Kirschen an den Bäumen aufplatzten und verfaulten. All diese Ereignisse führen zu einer massiven Ernteeinbusse.» Doch damit nicht genug. Ende Mai zog ein Hagelunwetter über Hallwil, was den Kirschen nochmals zusetzte.

Auch das Heuen verlief nicht wunschgemäss. Hansruedi Urech erklärt: «Heuen konnte man viel zu spät, da es immer nur nass war. Zudem verringerte die fehlende Sonneneinstrahlung den Zuckergehalt in den Gräsern, was wiederum die Qualität beeinträchtigt. Auch die Frühkartoffeln konnten wegen der Nässe erst später geerntet werden. Das intensive Regenwetter sorgte dafür, dass Krankheiten wie etwa die Krautfäule viel häufiger die Ackerfrüchte befielen.» Die vergangenen Monate waren nicht nur gefühlt eine Katastrophe, auch die Statistik spricht Bände. Nach Angaben von MeteoSchweiz war es einer der nassesten Juni-Monate seit Messbeginn 1864 – und dies, nachdem bereits im Mai einige Regenrekorde verzeichnet wurden.

Dienstag, 05.07.2016Boniswil

GV der Genossenschaft Fernsehanlage Boniswil

Text und Bild: eingesandt

Die GV der Genossenschaft Fernsehanlage Boniswil hat am 31. Mai 2016 im Gemeindesaal stattgefunden. Die Vorstandsmitglieder haben sich im Vorfeld intensiv damit befasst, wie es zukünftig mit der Genossenschaft weitergehen soll. Auflösung und Verkauf oder Weiterführung?

Die Anwesenden haben anlässlich der GV entschieden, die Genossenschaft zu erhalten. Die Entscheidungen bleiben somit in den Händen der Genossenschafter und die Gebühren werden nicht übermässig hoch.

Der Vorstand wird weiterhin bestrebt sein, den Abonnenten einen innovativen, qualitativ hochstehenden Signalempfang und guten Service zu bieten. Das Netz wurde stetig ausgebaut, modernisiert und den neuesten Bedürfnissen angepasst. Zudem konnten die monatlichen Gebühren immer relativ tief gehalten werden. Im Moment kostet das Basic-Angebot Fr. 24.– pro Monat mit über 70 digitalen TV-Sendern (mehr als 40 davon in HD-Qualität) und etlichen analogen sowie digitalen Radiosendern, und dies für beliebig viele Geräte. In den umliegenden Nachbargemeinden bezahlt man dafür Fr. 33.95. Signallieferant bleibt weiterhin die Firma upc, welche eine sehr gute Qualität liefert.

Zur Verbesserung des Kundendienstes können Störungen während der Geschäftszeiten ab sofort bei TV Hi-Fi Video U. Baumann, Seetalstrasse 9, Boniswil gemeldet werden. Montag bis Freitag, 08.00 bis 12.00 Uhr / 13.30 bis 18.30 Uhr: 062 777 55 77. Zu allen übrigen Zeiten benutzen Sie bitte weiterhin die Störungsnummer der upc: Montag bis Sonntag, 08.00 bis 22.00 Uhr: 0800 66 88 66.

Neue Vorstandsmitglieder sind jederzeit willkommen! (Bitte melden bei K. Bertschi 062 777 13 49 oder U. Baumann 062 777 55 77)

Wir wünschen Ihnen weiterhin gute Unterhaltung!

Genossenschaft Fernsehanlage Boniswil, 5706 Boniswil:
Ihr Dienstleister für digitalen TV- und Radioempfang, Internet, Telefonie

Dienstag, 05.07.2016Böju

Die letzte Fahrt mit dem Zug «Seon»

Text und Bild: Peter Eichenberger

Es ist schon etwas Besonderes, wenn ein Lokführer nach 43 Dienstjahren seine letzte Fahrt hat. Der Böjuer Heinz Lüscher wurde Ende Juni nicht nur von Lokführer empfangen, auch Männerchor, Singkreis, Kirchenpflege und Sigrist wollten die Ankunft von Lenzburg um 15.24 Uhr nicht verpassen.

Heinz Lüscher trat am 1. Februar 1973 in Bellinzona in den Dienst der SBB. In der Hauptwerkstätte musste Lüscher vier Monate arbeiten, bis er als Führergehilfe eingesetzt wurde. Im September 1974 begleitete Heinz Lüscher den damaligen Lokführer und Gemeindeamman von Beinwil am See, Willy Fischer, als Führerhilfe. Nach drei Monaten musste er wieder zurück ins Tessin. 1976 wurde er nach Luzern versetzt. 1980 durfte Heinz Lüscher endlich in sein geliebtes Lokdepot Beinwil am See. Interessant ist auch der erste Lohn 1973: Dieser betrug im Monat Fr. 1243.15.

Ein Lokführer im Seetal erlebte schöne aber auch weniger schöne Fahrten. Zu einem besonderen Erlebnis erzählte der neue Pensionär folgende Episode: «Früher an den Wochenenden war in Lenzburg immer eine Pause von über einer Dreiviertelstunde. Ein Seoner Verein wollte nach einer Reise mit der SBB zurück nach Seon.» Heinz Lüscher und der Fahrdienstleiter entschieden sich, eine Extrafahrt nach Seon zu machen. Der Segen der Verwaltung fehlte allerdings. Damals gab es im Seetal noch keine Zugsüberwachung. In flotter Fahrt fuhr Heinz Lüscher nach Seon und wieder zurück nach Lenzburg, um den fahrplanmässigen Zug bereitzustellen. Eine Fahrt die in der heutigen Zeit unmöglich ist. Ein Vereinsmitglied versprach Heinz Lüscher, dass er am Montag gleich die Steuern bezahlen werde, da die SBB, insbesondere aber der Fahrdienstleiter und Heinz Lüscher so flexibel waren.

Der Zufall wollte es, dass Heinz Lüscher bei seiner letzten Fahrt eine kleine Störung in Seon hatte, aber diese in gewohnter Ruhe behob. Sein letzter Zug hiess ebenfalls «Seon». Also die besten Voraussetzungen für eine wohlverdiente Pension von Heinz Lüscher.

Dienstag, 05.07.2016Tennwil

Ausflugsziel für heisse Sommertage

Text und Bild: eingesandt

Im Arbeiterstrandbad Tennwil herrscht im Sommer Hochkonjunktur. Wer die Ferien daheim verbringt, weiss am Hallwilersee die langersehnten Badefreuden zu geniessen und die vielseitigen Freizeitmöglichkeiten des Strandbades für erlebnisreiche Tage zu nutzen. Als einziger Zeltplatz im Kanton Aargau mit direktem Zugang zum See verfügt zudem auch der Campingplatz über spezielle Ressourcen.

Der Sprung ins kühle Nass ist im Strandbad Tennwil besonders genussvoll. Nebst allen Annehmlichkeiten eines modernen und gepflegten Strandbades wartet der Hallwilersee an dieser Stelle mit einem angenehm flachen Zugang sowie einem Floss und Springturm auf. Ein Handlauf erleichtert zudem den Seeeinstieg. Mit der grossen sonnigen Uferwiese inklusive diverser Schattenplätze ist genügend Raum vorhanden, um an hochsommerlichen Tagen ausgiebig zu relaxen. Wer aktiv werden will, kann sich ein Pedalo mieten, sich auf dem Volleyballfeld oder beim Tischtennisspiel in Form halten. Der Grillplatz ermöglicht eine autonome Verköstigung.

Das Sonnendeck ist eine geschätzte Attraktion. Auf der «langen Bank» lässt sich wunderbar der Sonnenuntergang geniessen. Der gegenüber liegende kleine Steg wurde renoviert und verfügt nun ebenfalls über einen natürlichen Douglasienholzboden. Und der moderne Spielplatz mit Klettermöglichkeiten und einem Wasser- und Sandspiel ist vor allem für Familien gedacht. Nachdem in den vergangenen Jahren zunehmend mehr Schwäne die Liegewiese in Beschlag nahmen (und «markierten») wird ihnen nun mit «Sitzbaumstämmen» am Ufer der Zugang ans Land verwehrt.

Die sanitären Anlagen mit Warmwasserduschen bieten all die gewohnten Annehmlichkeiten eines herkömmlichen Freibades. Nicht alltäglich ist jedoch das kulinarische Angebot des Strandbad-Restaurants, welches auch für Passanten zugänglich ist. Da die Arbeiterbadi auf der Sonnenseite des Sees liegt, gestaltet sich ein Abendessen auf ihrer Gartenterrasse besonders romantisch. Denn das Kiosk-Restaurant weiss nebst Glaces und Pommes frites auch vollständige Menus zu servieren. Der Sommercampingplatz bietet Gruppen und Familien die ideale und preiswerte Lösung, um ein paar Tage Ferien am See zu geniessen.

Während der Ferien wird ein spezielles Sommerprogramm geboten, so das traditionelle Strandbadfest am 30. Juli oder die Lesung des Villmerger Autors Paul Steinmann am Abend des 3. August, ca. 21 Uhr. Noch bis Mitte August läuft die Ausstellung «Radierungen und Holzschnitte» des jungen Aarauer Künstlers Lionel Keller. Genaue Angaben sind auf der Website ersichtlich (wo im Übrigen auch die aktuellen Luft- und Wassertemperaturen sowie Angaben zu den Windverhältnissen auf dem See ersichtlich sind).

Für weitere Informationen: Arbeiterstrandbad Tennwil, Strandbadweg 1, 5617 Tennwil, Telefon 056 667 14 34 oder strandbad@tennwil.ch

www.tennwil.ch

Dienstag, 05.07.2016Menziken

«AEW Beach Trophy» mit viel Beach-Nachwuchs in Menziken

Text und Bild: eingesandt

Ende Juni machte die «AEW Beach Trophy 2016» bereits zum vierten Mal in der Menziker Badi Halt und ermöglichte spannende und emotionale Juniorinnen-, Damen- und Herrenmatches im Sand. Das nächste Beachvolleyballhighlight wartet dann am 20. und 21. August: Wie bereits im letzten Jahr wird das Finale der «AEW Beach Trophy» in Menziken stattfinden.

Nicht nur die B2-Damen und -Herren, sondern auch die U15-Beachvolleyballjuniorinnen bewiesen vom 25. bis 26. Juni ihr Können im Sand der Badi Menziken. Vor allem der Nachwuchs war mit 20 teilnehmenden Mannschaften sehr gut vertreten und lieferte vor allem im Finale ein spannendes und emotionales Match. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen musste sich das Juniorinnenteam Surikova/Zec gegen Anouk Kressler und Anik Stähli geschlagen geben. Bei den B2-Herren durften Tobias Kummer und Simon Gwerder aufs Siegertreppchen steigen und bei den B2-Damen setzten sich die Lokalmatadorinnen Sarah Gehrlach und Martina Müller souverän durch. Auch auf dem dritten Platz war bei den Damen mit Simona Hauri und Andrea Pulfer ein BVC-Wyna-Team vertreten. Ein durchwegs erfolgreicher Turniertag für den Wynentaler Beachvolleyballclub.

Finale der AEW Beach Trophy mit «Beach in the Dark»

Wer die letzten Turniere der AEW Beach Trophy in Menziken verpasst hat, sollte sich den 20. und 21. August rot in der Agenda markieren. An diesem Wochenende erwartet die Besucher der Badi Menziken ein Beachvolleyball-Anlass der Extraklasse. Sowohl am Samstag, 20. als auch am Sonntag, 21. August treten die besten Spieler aller Stärkekategorien der AEW Beach Trophy 2016 im Rennen um den Aargauermeistertitel gegeneinander an.

Doch nicht nur für sportliche Highlights, sondern auch für ausgelassene Feststimmung ist gesorgt: Am Samstagabend wartet auf alle Besucher eine neue Ausgabe der legendären Beachvolleyball-Night «Beach in the Dark». Die legendäre Beachparty mit Plauschturnier hat mittlerweile Kultstatus erreicht und sorgt stets für eine einmalige Stimmung in der Badi Menziken. Anmeldungen für das Plauschturnier werden noch bis am 6. August unter anmeldung@bvcwyna.ch entgegengenommen.

Dienstag, 05.07.2016Meisterschwanden

Meisterschwandner Turnerinnen und Turner am Regionalturnfest Leerau

Text und Bild: eingesandt

Die Turnvereine Moosleerau und Kirchleerau luden zum diesjährigen Regionalturnfest in Leerau (17. bis 19. Juni) ein.

Am Freitag, 17. Juni, fanden die Einzelwettkämpfe statt. Dort standen bereits einige Turnerinnen und Turner aus Meisterschwanden im Einsatz und konnten durchaus mit ihren Leistungen zufrieden sein.

Am Samstag, 18. Juni, starteten Damenturnverein und Turnverein dann gemeinsam beim dreiteiligen Vereinswettkampf der Aktiven in der 1. Stärkeklasse in folgenden Disziplinen: Steinheben (Note 7.60), Gymnastik Kleinfeld (Note 8.12), Schulstufenbarren (Note 8.37), Barren (Note 8.68) und Fachtest Allround (Note 9.33). Mit einem 10. Rang aus 16 und einer Punktesumme von 25.83 erreichten die Turnerinnen und Turner eine gute Platzierung.

Natürlich erfreuten sich alle Turnerinnen und Turner auch an der guten Atmosphäre und dem geselligen Beisammensein nach dem turnerischen Teil. Das Fest war super organisiert. Ein Dank gilt deshalb auch den Organisatoren.

Dienstag, 05.07.2016Böju

22 neue Sitzbänkli getauft

Text und Bild: eingesandt

Der Verkehrs- und Kulturverein Böju (VKB) hat im Beisein der Gotten und Göttis und deren Familien 22 Bänkli getauft und symbolisch zur Benützung freigegeben.

Am offiziellen Festakt sprach VKB-Vorstandsmitglied Rolf Hintermann von einer Premiere in Beinwil am See. Zum ersten Mal konnten sich Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Firmen mit 500 Franken am Kauf eines neuen Sitzbänkli beteiligen und für fünf Jahre die Patenschaft übernehmen. Im Gegenzug wurden die betreffenden Bänkli mit Plaketten versehen, auf denen die Namen der jeweiligen Gotte oder des Göttis zu lesen sind. Der VKB dankte speziell Bänkliwart Peter «Schutzli» Eichenberger und Thomas Mosimann vom Bauamt der Gemeinde für die Montage der neuen Sitzgelegenheiten, die von der Schreinerei Fehlmann in Reinach hergestellt und graviert wurden. Unter tosendem Beifall schnitt VKB-Präsident Peter Hunziker das rote Band am neuen Steineggli-Bänkli durch und gab mit diesem Akt alle 22 blauen Bänkli offiziell zur Benützung frei. Zu grillierter Wurst mit Kartoffelsalat und fröhlichen Handorgelklängen von Ruedi Eichenberger und Ruedi Weibel trotzte die Festgemeinde unter dem Vordach des Steineggli-Schulhauses dem schlechten Wetter. Über 80 Gäste liessen sich die gute Laune nicht verderben.

Montag, 04.07.2016Seengen

Die Musikgesellschaft Seengen im Juni 2016

Text und Bild: eingesandt

Für alle Vereinsmitglieder der Musikgesellschaft Seengen lautete das Motto im Frühjahr 2016 «üben, üben und nochmals üben».

Am 12. Juni besuchte der Verein das eidgenössische Musikfest in Montreux und am darauffolgende Wochenende fand das Seenger Jugendfest statt, was eine grosse Präsenz des Vereins erforderte.

Am Samstagmorgen um sechs Uhr früh starteten die Seenger Musikanten zum Unternehmen Montreux. Das Dorf verabschiedete den Verein mit dem ersten Regenguss des Tages, ganz nach der Prognose von Meteo Schweiz. Alle Teilnehmer hofften auf eine Wetterbesserung am Genfersee. In Montreux wurden wir vom bereits gewohnten Grau empfangen und der Schirm wurde zum begehrten Accessoire. Auf dem Programm standen um 14.30 Uhr die Parademusik und am späteren Nachmittag das Vorspiel der Konzertmusik.

Bald zeigte sich zum ersten Mal die Sonne über der festlich vorbereiteten Uferpromenade, doch ein Blick Richtung See verhiess nichts Gutes, zeigte doch das blinken der Sturmwarnung eine sich nähernde Gewitterfront an. Pünktlich zum Beginn der Marschmusikkonkurrenz um 14.00 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen und der Regen ergoss sich in Sturzbächen über das Festgelände. Den Organisatoren blieb nur die Absage der Marschmusik und das Warten auf Wetterbesserung. Leider war auch unser Verein vom Ausfall betroffen, was von den Mitgliedern mit einem lachenden und einem weinenden Auge aufgenommen wurde.

Im Laufe des Nachmittags dislozierten wir nach Vevey, wo der Konzertvortrag stattfand. Mit dem Aufgabenstück «Friendly Takeover» von Oliver Waespi und dem Selbstwahlstück «Arkansas» von Jacob de Haan traten wir in der Kirche von St. Claire vor die Jury. Beide Stücke wurden vom Kampfgericht mit einem «gut» bewertet, was von den Musikanten mit Zufriedenheit aufgenommen wurde. Dass sich beim Vortrag einige kleine Fehler eingeschlichen hatten, taten der Festfreude keinen Abbruch.

Nachdem die Anstrengung vorbei war, bot sich allen die Gelegenheit, die Feststadt Montreux zu erleben und sich mit musikalischen Höhepunkten zu unterhalten und kulinarische Höhepunkte zu geniessen.

Am Sonntagnachmittag verabschiedeten wir uns voller guter Erinnerungen an das festliche Wochenende am Genfersee in Richtung Seetal. In Seengen angekommen, wurde die Musikgesellschaft in traditioneller Weise von Behörde, den befreundeten Dorfvereinen und der Bevölkerung willkommen geheissen.

Bei einem letzten Umtrunk stimmten sich die Anwesenden bereits auf das nächste Grossereignis ein, das Jugendfest 2016.

Am Freitagabend eröffnete die Musikgesellschaft Seengen zusammen mit einer ansehnlichen Schar «Tambouren» mit dem Zapfenstreich das Jugendfest. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis zur Festeröffnung mit Musik und Trommelklang das festlich geschmückte Dorf zu umrunden und die Vorfreude auf das Jugendfestwochenende zu spüren.

Die Festumzüge vom Samstag boten eine weitere gute Gelegenheit, sich den Zuschauern als intakter Verein zu präsentieren. Damit konnten die Musikantinnen und Musikanten auch die ausgefallene Marschmusikkonkurrenz von Montreux kompensieren.

Und ausserdem ...

Schwiizerdüütsch mit em Feusibär

Es isch doch en wunderbari Idee, wenn mer enand bäschelet, bis mer wider g’sund oder ebe zwäg isch, und ich wär auso derfür, dass mer enand wider vill vill meh würde bäschele, ebe enand Sorg ha, und das isch im Fall kei Habasch.

zur Rubrik ...

Wetter Reinach

meteoblue.com

Kontakt

Dorfheftli GmbH
Hauptstrasse 2
5734 Reinach
062 765 60 00
dorfheftli@artwork.ch