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Freitag, 26.08.2016Haubu

Jetzt kann der Wannenmoosbach auch in der Sonne glitzern

Text und Bild: Graziella Jämsä

Viele Jahre ist der Wannenmoosbach, der rechts vom Schützenhaus Hallwil entspringt, grösstenteils unterirdisch verlaufen. Doch die Veränderungen auf dem Industrieareal der alten Kistenfabrik sowie die Sanierung der Seetalstrasse machten eine Verlegung notwendig. Der Projektabschluss bot Grund zum Feiern..

Jetzt kann der Wannenmoosbach auch in der Sonne glitzern. Denn mit der Verlegung, die der Gemeinderat Hallwil 2012 in Angriff genommen hat, wurde nicht nur der Durchmesser der Röhren bei der Eindolung von 300 beziehungsweise 400 Millimetern auf 1000 erhöht, um möglichen Überschwemmungen vorzubeugen. Ab der Breiten wurde der Lauf, mit Ausnahme der Radwegunterquerung, auf einer Länge von 400 Metern bis zur Einmündung in den Aabach offengelegt. Zusätzlich wurde der offene Bachlauf zwischen der Engenbühl und der Dürrenäscherstrasse auf einer Länge von rund 35 Metern ausgebaut und neu gestaltet. Zur Feier des Projektabschlusses empfing der Gemeinderat Hallwil Vertreter der Kantonalen Departemente, baubeteiligte Unternehmen und Landeigentümer zu einem «Apéro mit Steak» im Naherholungsgebiet am Aabach. In seiner kurzen Rede erklärte Gemeinderat Christian Müller mit einem Schmunzeln: «Das Projekt hielt gerade im Bezug auf Nutzungsrechte viele Herausforderungen bereit. Aber ich bin sicher, dass mir die erworbenen Kenntnisse künftig zugute kommen. Ist doch inzwischen der Lauf des Grenzbachs ein Thema.»

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Freitag, 26.08.2016Menziken

«Wahre Schönheit heisst Wohlbefinden.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

«In Brasilien hat Schönheitspflege ihren festen Platz im Terminkalender jeder Frau. Diese Zeit ist ihr heilig», weiss Josinete Bettschen. Und genau diese Pause vom Alltag möchte auch sie bieten. Individuelle Gesichtsbehandlungen, Haarentfernungen, Make-up und vieles mehr gibt es im Studio «Pure Schönheit» in Menziken.

Mit einem strahlenden Lächeln empfängt Kosmetikerin Josinete Bettschen Kundinnen und Kunden. Für Beratungen ist eine kleine Sitzecke eingerichtet, auf der Behandlungsliege leuchten die Handtücher in klaren Farben, ebenso am Tisch für die Maniküre. Kleine Dekorationsgegenstände machen die Oase an der Brüggelmattstrasse 1c komplett. «Das Ritual der Schönheitspflege hat mich sehr früh fasziniert», berichtet die Unternehmerin. «Ich habe beobachtet, wie meine Grossmutter als Kosmetikerin tätig war, und gemerkt, dass ich denselben Beruf erlernen möchte.» So begann Josinete Bettschens Karriereweg in Brasilien.

In der Schweiz angekommen, absolvierte sie ausserdem die Fachschule für Kosmetik, Maria Schweizer AG, in Zürich. «Heute sind regelmässige Weiterbildungen eine Selbstverständlichkeit für mich.» Denn wenn man beispielsweise bei der Haarentferung mit Laser arbeite, seien Kenntnisse der Anatomie unabdingbar. «Ausserdem ist es auch spannend zu sehen, wie sich die medizinische Kosmetik weiterentwickelt.» Nach den sonnigen Sommermonaten könne die Haut Unterstützung beim Regenerieren brauchen. «Ein sanftes Peeling oder eine Mikrodermabrasion, gefolgt von einer feuchtigkeitsspendenden Pflegemaske. Ich verwende dafür Produkte von med beauty swiss. Man kann sich einfach hinlegen und entspannen», verspricht Josinete Bettschen. Das Geheimnis guten Aussehens bringt sie auf einen einfachen Nenner: «Wahre Schönheit heisst Wohlbefinden.» Wenn Frauen und Männer sich Zeit nähmen, auf sich zu achten, wenn es ihnen richtig gut gehe, komme auch ihre individuelle Schönheit zur Geltung. Wieder lächelt Josinete Bettschen als sie hinzufügt: «Gerne unterstütze ich die Menschen auf diesem Weg, einfach anrufen und einen Termin vereinbaren.»

www.pure-schoenheit.ch

Freitag, 26.08.2016Meisterschwanden

«Ich wollte mich einfach im Gemeindealltag einfinden.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor 25 Jahren ist Philipp Nanz Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden- Fahrwangen geworden. Eine kleine Reise durch die Geschichte der Kirchgemeinde und ein paar Wünsche für die Zukunft.

«Für die neue Stelle in der Kirchgemeinde habe ich mir einen Computer gekauft», erinnert sich Philipp Nanz. «Der hatte 40 Megabyte Speicherplatz, was damals als äusserst fortschrittlich galt.» Beim nächsten Gerät drei Jahre später hatte sich die Kapazität verdreifacht. «Und heute schmunzelt man ob damaliger Speichergrössen.» Aber das sei natürlich nicht die einzige Veränderung von Gegebenheiten. Wo einst ein Holzpavillon mit zwei Räumen für Aktivitäten zur Verfügung stand, parken heute Autos. «Dafür durften wir 1997 das neue Kirchgemeindehaus einweihen.» Denkt er an die Entwicklung von Angeboten im Gemeindeleben, weiss Philipp Nanz kaum, wo anfangen. «Da fällt mir beispielsweise das Erzählcafé ein, der Tanztreff Roundabout oder das Programm 55+.» Bei verschiedenen Anlässen hat seine Frau Susi Nanz mitgeholfen. «Ich bringe mich gerne meinen Gaben entsprechend ein», erklärt sie mit einem Lächeln. Und was hält die Zukunft für die Kirchgemeinde bereit? «Ich bin kein Prophet», sagt Philipp Nanz, «aber was ich mir wünschen würde, wäre noch mehr gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, wie beim Treff International.» Wenn es um die Entstehung solcher Projekte geht, handelt der zweifache Familienvater nach einer klaren Maxime: «Es geht um die Bedürfnisse der Menschen. Sie geben die Richtung vor.» Ein Beispiel sei die Sonntagsschule, die heute immer weniger besucht werde. «Für uns gilt es herauszufinden, was sich verändert hat und wie wir uns neu positionieren könnten.»

Hat er sich schon immer als Pfarrer gesehen? Philipp Nanz schüttelt den Kopf. «Ich habe mir Verschiedenes überlegt. Lehrer schien einige Zeit infrage zu kommen. Ich interessierte mich für Atomphysik und träumte davon, am Cern zu arbeiten Die Institution faszinierte mich.» Doch beides habe sich bei genauerem Hinsehen als unrealistisch entpuppt. «Eine kirchliche Laufbahn hat der Überprüfung standgehalten», fügt er mit einem Lächeln hinzu. Philipp Nanz studierte an der STH Riehen, den Universitäten Basel und Zürich. Er absolvierte das Vikariat und war gerade bei Campus für Christus tätig, als er einen Anruf vom Pfarrer aus Meisterschwanden erhielt. «Er hatte sich zur Habilitation entschieden und suchte darum einen Nachfolger.» Mit welchen Gedanken hat er 1991 sein neues Amt angetreten? «Ich hatte keine riesigen Veränderungen im Sinn. Ich wollte mich einfach im Gemeindealltag einfinden.» Aus dem Hineinwachsen in die Arbeit wurde ein Gedeihen, wofür er sehr dankbar ist. «Die Herzlichkeit in der Gemeinde ist ein Geschenk, über das ich mich seit 25 Jahren jeden Tag aufs Neue freue.»

Freitag, 26.08.2016Region

Alles, was ein Fenster braucht, und viel mehr: Schüpfer Storen Service

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob Rolladen, Sonnenstoren, Alufensterläden oder Insektenschutz – Schüpfer Storen Service aus Beromünster kümmert sich um Neumontagen, Wartung und Reparaturen. «Ein Anruf genügt und wir kommen vor Ort», erklärt Kuno Schüpfer, der das Unternehmen gegründet hat.

«Fenster sind keine genormte Angelegenheit», weiss Kuno Schüpfer. «Für die Wahl von Rolladen, Storen oder Fensterläden spielen Masse, Bauweise sowie Architektur eine Rolle.» Darum stehe vor jeder Neumontage das persönliche Beratungsgespräch an Ort und Stelle. «Nur so kann die Gesamtwirkung eines Produktes, wozu beispielsweise die Farbwahl beim Alufensterladen gehört, richtig eingeschätzt werden.» Wer die verschiedenen Varianten miteinander vergleichen wolle, habe dazu in den Ausstellungsräumen am Fläcke 4 in Beromünster die Möglichkeit. Doch das Team vom Schüpfer Storen Service hat noch mehr zu bieten, seien das Beschattungssysteme für den Wintergarten, Plissee-Vorhänge für drinnen oder Dachfensterabdeckungen. «Auch diese für drinnen und draussen. Und im Sommer besonders wichtig der Insektenschutz.» Dabei hätten Kunden die Wahl zwischen festinstallierten Spannrahmen, Rollos für Fenster und Türen sowie Dreh- oder Schiebevorrichtungen für Türen.

Geht etwas kaputt, kommen die Mitarbeiter des Schüpfer-Teams als Storen-Doktoren vorbei. «Unsere Fahrzeuge sind kleine Werkstätten, ausgestattet mit unterschiedlichsten Ersatzteilen, damit Reparaturen wenn immer möglich vor Ort ausgeführt werden. Das spart unseren Kunden Zeit und Geld.» Für Kuno Schüpfer sind Verlässlichkeit und Qualität die Eckpfeiler des Unternehmens. «Das gilt sowohl für die Produktauswahl, bei der wir so weit als möglich einheimische Hersteller berücksichtigen, als auch für die Arbeit der Monteure.» Ausserdem biete das fünfköpfige Team grösste Flexibilität. «Für perfekte Lichtverhältnisse zu jeder Zeit.»

www.schuepfer-storen.ch

Freitag, 26.08.2016Menziken

Feuerwehr-Gruppenführerkurs bei besten Bedingungen

Text und Bild: Thomas Moor

Menziken ist feuerwehrfreundlich! Das ist zwar nicht neu, aber immer wieder schön zu hören. Auch von Urs Ribi, Abteilungsleiter Feuerwehrwesen beim AGV, welcher den Gruppenführerkurs Ende August in Menziken mit Interesse verfolgte. Er bedankte sich bei der Gemeinde Menziken für den wohlwollenden Empfang und die Benutzung der Infrastrukturen.

«Die Leute fühlen sich hier immer wieder wohl und gut aufgenommen», wie er sagte und gleichzeitig auf die Wichtigkeit dieser Kurse hinwies. Während einer Woche wurden die Angehörigen der Feuerwehren aus dem ganzen Kanton (77 Teilnehmer, darunter 7 Frauen) in der Brandbekämpfung, dem Rettungsdienst und in der technischen Hilfeleistung geschult und so ausgebildet, dass sie im Notfall eine Gruppe im Feuerwehreinsatz leiten und in der Ausbildung bei Übungen mitwirken können. Nach abgeschlossenem Kurs müssen die Gruppenführer zudem auch fähig sein, einen Feuerwehreinsatz zu leiten, wenn noch kein Offizier auf dem Schadensplatz ist. Wie engagiert gearbeitet wurde, freute nicht nur die Gemeindevertreter von Menziken und Reinach, sondern auch Kursleiter Andreas Baumann aus Unterentfelden und Kursinspektor Oberstleutnant Hanspeter Suter. Einen guten Job machten auch die Angehörigen der Feuerwehr Oberwynental, welche mit ihrem Engagement zum guten Gelingen des Gruppenführerkurses beitrugen. Nicht zu vergessen die freiwilligen Helferinnen und Helfer (darunter auch ein Team von jungen Asylbewerbern mit Betreuerin aus dem Sternen), welche beim Servieren des Mittagessens und beim Abwaschen aktiv mithalfen.

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Donnerstag, 25.08.2016Seengen

WaDe-Club Seengen: Sonnige Wandertour auf der Glattalp

Text und Bild: eingesandt

Glattalp? Bisisthal? Wo ist denn das? Das Wanderziel des WaDe-Clubs Seengen verursacht bei den meisten Zeitgenossen fragendes Stirnrunzeln.

Das Bisisthal im Kanton Schwyz ist ein enges, steiles Seitental des Muotatals. Ganz zuhinterst in Sahli geht es nicht mehr weiter. Trutzige Felstürme bilden die Grenze zum südlichen Urner Schächental. Von da geht es nur zu Fuss oder mit der kleinen, acht Personen fassenden Seilbahn auf die 700 Meter höher gelegene Glattalp. Sie besteht aus einer offenen, weiten Talmulde mit natürlichem Seelein und sattgrünen Weiden. Den Talschluss bildet ein sichelförmiger Übergang ins Glarnerland. Die Glattalp ist bekannt für ihre Rekorde. Im Winter wurden schon Minustemperaturen um 50 Grad gemessen und es liegen Schneemengen von fünf und mehr Metern Höhe. Doch im Sommer kann sie die Wanderer entzücken mit lieblicher Landschaft und bunten Bergblumen, die auf Schritt und Tritt ihre Pracht entfalten.

Es gibt sie noch, die wunderschönen Täler, die nur wenig erschlossen sind, wo man sich abgehoben fühlt vom Alltag und würzige Bergluft, Stille und Natur geniessen kann. Im Gebiet Glattalp-Bödmeren sind Wandertouren lang und sie führen meist über bizarr geformte Karstfelsen mit gefährlichen Spalten. Die Wanderer des WaDe-Clubs, die sich die Geländemulde der Glattalp als Ziel gesetzt hatten, begnügten sich mit der Umrundung des Seeleins mit seinem glitzernden Wellenbild. Die sonnige Tour war ein Genuss, obwohl es nicht immer geradeaus ging. Auf und ab ist in den Bergen üblich, auch Bäche überqueren oder über Felsen steigen. Man fühlte sich im Einklang mit der Natur, erst recht beim Beobachten eines Rudels Gämsen in den Flanken des Signalstocks. Die Gruppentouren des WaDe-Clubs sind beliebt und stets ein kameradschaftliches Ereignis. Man reiste wie immer per ÖV, denn welche Getränke passten im Berghaus Glattalp am besten zum Älplerplättli? – eben, Most und Bier, und am Schluss durfte ein zünftiger Kafi mit Schnaps keinesfalls fehlen.

Donnerstag, 25.08.2016Menziken

«Feeling Good»: Grossartiges Big-Band-Projekt der Musig Mänzike

Text und Bild: Thomas Moor

Es gibt Daten im Jahreskalender, deren Wichtigkeit nicht unbedingt als «sehr hoch» eingestuft werden muss. Das ist auch gut so. Ganz anders verhält es sich aber mit dem Samstag, 24. September. Dann bläst die Saxophon-Eventband «Sturzgeburt» zusammen mit der MG Concordia Menziken im Gemeindesaal zu einem Big-Band-Konzert, welches man nicht verpassen darf.

So viel sei jetzt schon verraten: «Feeling Good» wird grossartig. Unter diesem Titel steht das Big-Band-Projekt, welches auf Initialzündung der «Sturzgeburt»-Musiker ins Rollen kam. Das Zepter – oder besser gesagt den Taktstock – nahm Beat Theiler in die Hand. Theiler, der auch Vize-Direktor der MG Concordia Menziken ist, macht denn auch kein Geheimnis daraus, dass ein Big-Band-Konzert dieser Art schon lange ein persönlicher Traum gewesen sei. Jetzt wird sein Traum Wirklichkeit. Und Schritt für Schritt tastet er sich mit «seiner» Big Band zur Konzertreife heran. Seit April wird hart geprobt. Takt für Takt. «Ohne Mitwirken der Musig Mänzike und der auswärtigen Musiker, welche wir ins Boot geholt haben, wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen», wie Bandleader Theiler verrät. Eine intern gegründete Musikkommission nahm die Stückwahl an die Hand und bewies ein goldenes Händchen. Die Besucher dürfen sich auf swingenden Big-Band-Sound von Duke Ellington über Blues Brothers bis hin zu aktuellen Blues-, Funk- und Soul-Arrangements (u. a. von Michael Bublé) freuen. Unterhaltung gibt es nicht nur für die Ohren. Auch die Augen werden Augen machen. Das Big-Band-Konzert wird nämlich auch mit Show und Lichtelementen gespickt.

Mittwoch, 24.08.2016Lüpu

Die Leutwiler Schützen im Tessin

Text und Bild: eingesandt

Anfang Juli verreiste ein Grossteil der Leutwiler Schützen mit Sack und Pack in den Süden, in der Hoffnung, auch bei tropischen Temperaturen mit ihren Gewehren Bestleistungen zu erbringen.

Bereits auf der Fahrt im bis auf den letzten Platz besetzten Kleinbus verspürten die ersten enormen Durst, verursacht durch die grosse Hitze. Zusammen mit den Schützenkameraden aus Zetzwil erreichten wir, sicher chauffiert von Rolf, am Donnerstagabend Rovio. Im Parkhotel bezogen wir dann unsere Zimmer, die in den folgenden zwei Nächten von uns mehr oder weniger lang genutzt wurden.

Am frühen Freitagmorgen fuhren wir nach Mendrisio zur Waffenkontrolle und dislozierten anschliessend zum Schiessstand nach Lugano.

Nun ging es Schlag auf Schlag: Richtige Hose, Schiessjacke, Handschuh, Schiessbrille mit Augenklappe und Gehörschutz montieren (Spitzenschützen tragen auch ein Sonnencap mit Scheuklappen), das Gewehr ein- oder zweimal streicheln, und schon lagen die ersten voll konzentriert und ruhig auf dem für Grossgewachsene etwas zu kurzen Läger. Ein heisser, aber friedlicher Wettkampf nahm seinen Lauf und so mancher Schütze freute sich zusammen mit seinen Kameraden über gute oder sehr gute Resultate. Enttäuschungen oder gar Ärgernisse über entgangene Gelegenheiten konnten mit Hilfe eines aufmunternden Gesprächs zwischen Leidensgenossen schon bald bewältigt werden. Im Sektionsstich erreichten wir mit einem Durchschnitt von 93.383 Punkten den 29. Rang von 310 teilnehmenden Sektionen.

Der Samstag konnte dann etwas ruhiger angegangen werden. Ein äusserst interessanter und informativer Besuch in der Disposition der Firma Bertschi, Dürrenäsch, in Balerna sowie eine Führung im Hupac-Terminal im Norden von Mailand liess die Herzen vieler transportbegeisterter Teilnehmer höher schlagen. Bei allen andern hinterliessen vor allem die riesigen Dimensionen in jeder Hinsicht tiefe Eindrücke.

Um ein Erlebnis reicher kehrten wir zum Festzentrum nach Mendrisio zurück. Mit strahlenden Gesichtern wurden hier die verdienten Auszeichnungen entgegengenommen und anschliessend dem Magen noch eine Kleinigkeit zugeführt, um die lange Heimreise etwas erträglicher zu machen.

Ein wunderschöner, aber auch spannender Ausflug, den wir einmal mehr mit unseren Schützenkameraden aus Zetzwil verbringen durften, verdanken wir den beiden unübertrefflichen Organisatoren André Gloor und Ruedi Maurer. Herzlichen Dank!

Mittwoch, 24.08.2016Lüpu

Herbstsammlung der Pro Senectute

Text: eingesandt, Bild: Pixabay

Die Tage werden kürzer, der Herbst steht vor der Tür. Dies ist auch wieder die Zeit der Sammlung der Pro Senectute unter dem Titel «Armut im Alter ist unsichtbar. Aber nicht für uns».

Jeder 8. Mensch in der Schweiz ist im Alter von Armut betroffen. Tendenz zunehmend. Pro Senectute setzt sich für selbstbestimmte und lebenswerte Altersjahre ein. Dafür steht ein umfangreiches Dienstleistungsangebot bereit. Das gesammelte Geld wird ausschliesslich für die Unterstützung der älteren Bevölkerung im Kanton Aargau eingesetzt. Der administrative Aufwand wird auf ein Minimum reduziert, damit möglichst viel Geld direkt jene Menschen erreicht, die es nötig haben. Pro Senectute verfügt über das ZEWO-Gütesiegel, welches vertrauenswürdige Hilfswerke auszeichnet (www.zewo.ch).

In den letzten 6 Jahren führten wir in Leutwil Haussammlungen mit zunehmendem Sammelergebnis durch. Der Zeitaufwand dafür ist jedoch sehr gross und mangels fehlender Helfer/-innen verteile ich dieses Jahr schriftliche Sammelaufrufe mit Einzahlungsschein. Ich hoffe, dass in unserer Gemeinde trotz dieser Umstellung wieder ein gutes Sammelergebnis erzielt wird! Für alles Wohlwollen und Unterstützen danke ich im Namen der Pro Senectute schon jetzt ganz herzlich und wünsche allen Leutwiler/-innen noch viele schöne und bunte Herbsttage!

Christine Gloor-Kunz
Ortsvertreterin Pro Senectute

Mittwoch, 24.08.2016Seengen

Mit LEGOLL werden grüne Wohlfühloasen Wirklichlichkeit

Text und Bild: Graziella Jämsä

Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt, ist das ein guter Zeitpunkt, um von Veränderungen im heimischen Garten zu träumen. Individuelle Neugestaltungen wie Plätze, Mauern oder Pflanzenbeete – einfach mit LEGOLL Gartenbau in Seengen Kontakt aufnehmen.

Die Liebe zur Natur hat Roger Legoll vor über 20 Jahren sein eigenes Unternehmen gründen lassen. Zusammen mit seinem Team kümmert er sich um Gartenänderungen, Neupflanzungen oder Rabatten- und Rasenpflege. «Ein neugestalteter Sitzplatz, durch Sichtschutz abgeschirmt vom Lärm des Alltags, vielleicht mit blühenden Sträuchern – die Wünsche sind so verschieden wie meine Kundinnen und Kunden», weiss der Obergärtner Roger Legoll. Verarbeitet werden mit Vorliebe Natursteine aus europäischer Gegend. «Setzt man sich mit den aktuellen Gestaltungsmöglichkeiten auseinander, kann sich ein Projekt verändern, statt einer einfachen Poolumrandung entsteht eine traumhafte Erholungsoase.» Aber auch mit weniger erfreulichen Anliegen, wie dem Vertreiben des Buchsbaumzünslers und anderen Schädlingen, ist man bei LEGOLL Gartenbau an der richtigen Adresse. «Wir verwenden dazu möglichst umweltverträgliche Mittel, welche die Schädlinge gezielt bekämpfen ohne rundherum Nützlingen, wie z.B. Bienen, Schaden anzurichten.» Um Anrufe, Terminplanung und Werbung kümmert sich seine Ehefrau Annette Legoll. Für persönliche Gartenberatungen vor Ort, passende Angebote und Personalwesen ist Roger Legoll zuständig. «Wenn die Kunden Freude und Erholung in ihrem Garten finden, ist unser Werk gelungen», bringt Roger Legoll sein Firmencredo auf den Punkt.

www.legoll.ch

Mittwoch, 24.08.2016Zetzbu

Publikumsmagnet BMX-Rennen

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Der 6. Lauf der DSM war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg für die Organisatoren. 168 Fahrer hatten sich angemeldet.

Am Samstag wurden bei verregnetem Wetter die Trainingsläufe absolviert. Am Abend brachte die Rockband «Stranded Heroes» im Festzelt die feuchtkühle Luft zum Kochen. Aus Rücksicht auf die Nachtruhe der Sportler dauerte das lautstarke Konzert allerdings nicht bis in die späte Nacht hinein. An der Bar hielten vor allem einheimische Nachtschwärmer bei Gesprächen rund um Sport und anderes noch lange aus.

Am Sonntag besserte sich das Wetter schnell und die Helfer in und um die Festwirtschaft herum hatten alle Hände voll zu tun. Die Besucher kamen in Heerscharen, um die kleinen und grossen Fahrer anzufeuern. BMX-Clubs aus Winterthur, Emmental, dem Tessin und aus Bludenz massen sich auf der hügeligen Strecke, welche in wirklich hervorragendem Zustand ist. Auffallend viele Anfänger übten sich ebenfalls auf der BMX-Bühne. Die Jüngsten liessen sich zuerst von Papa vorsichtig auf dem Zweirad über die Piste führen. Bald schon konnte man beobachten, wie die Knirpse mutig allein über die Bodenwellen radelten. Zetzwils BMX-Club scheint keine Nachwuchsschwierigkeiten zu haben.

Ein Vergnügen besonderer Art boten die Tänzerinnen von Tanzfit Zetzwil in der Mittagspause. Sie verwandelten die Rennstrecke kurzerhand in eine Tanzfläche und zeigten ihr Können. Stunden später wurde aus der Rennbahn das Siegerpodest. Auf Strohballen durften die kleinen und grossen Sieger ihre Medaillen und Siegestrophäen entgegennehmen. Nachdem der letzte Pokal seinen Sieger gefunden hatte, leerte sich der Festplatz schnell. Die Gäste verluden ihre Räder und machten sich mit ihren Wohnmobilen auf den Heimweg. Ein baldiges Wiedersehen der grossen BMX-Familie ist gesichert, denn der nächste DSM-Lauf findet in wenigen Wochen im Emmental statt.

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Mittwoch, 24.08.2016Böju

3. Beinwiler Junior-Triathlon

Text und Bild: eingesandt

Der sportliche Abschluss der Sommerferien war auch dieses Jahr ein voller Erfolg. Bei schönstem Sommerwetter rannten, radelten und schwammen am Samstag, 6. August fast dreissig Kinder um die Wette.

Der sportliche Abschluss der Sommerferien war auch dieses Jahr ein voller Erfolg. Bei schönstem Sommerwetter rannten, radelten und schwammen am Samstag, 6. August fast dreissig Kinder um die Wette.

In den Wechselzonen bei der alten Badi war das bewährte Team der Beinwiler Helferinnen und Helfer im Einsatz. Im Wasser sorgten wiederum zwei Mitglieder des SLRG für Sicherheit. Zahlreiche Eltern und Schaulustige feuerten die Kinder an und genossen die Aussicht auf See und Berge.

Getreu dem Motto, dass Mitmachen wichtiger ist als Siegen, nahm am Schluss jedes Kind einen Pokal entgegen. Und dank einer neuen Jahrgangswertung konnten so viele Medaillen verteilt werden, wie noch nie in der Geschichte des Junior-Triathlons.

Stephan Oetiker und Mark Schwyter, die beiden Initianten, ziehen eine durchwegs positive Bilanz. Die Stimmung war super, nennenswerte Verletzungen gab es keine und Einnahmen und Ausgaben hielten sich die Waage. Ein herzliches Dankeschön den bereitwilligen Eltern für Mithilfe und Kuchenspenden.

Der Beinwiler Junior-Triathlon etabliert sich allmählich als fixes Datum im Beinwiler Sportkalender. Im nächsten Jahr findet der Anlass am 12. August statt.

Mittwoch, 24.08.2016Haubu

Ein Fussballfest für Gross und Klein

Text und Bild: Graziella Jämsä

17 Mannschaften haben am 25. Haubuer Dorfturnier für Action auf dem Rasen gesorgt. Aber auch im Festzelt, an der Bar, beim Dart oder am Torwandschiessen feierten die Gäste das Sportereignis für die ganze Familie.

So schnell er konnte, rannte der Bub dem Ball hinterher. «Jetzt Goal», feuerte sein Mitspieler ihn an. Und als das runde Leder ins Tor rollte, war die Freude beim kleinen Nachwuchsfussballer mindestens ebenso gross wie jene der erwachsenen Spieler. Für Thomas Holliger aus Boniswil gehört die Teilnahme schon zur Tradition. «Uns gefällt die Atmosphäre», erklärt er mit einem Blick in die Runde. «Hier wird engagiert und sehr fair gespielt.» Nicht zu vergessen das gemütliche Beisammensitzen im Festzelt oder an der Bar, welche erstmals bereits freitags geöffnet war. «Eine Neuerung, die sehr gut angekommen ist», weiss Marianne Merz vom Organisationsteam. Sie freut sich, dass es dem STV gelungen ist, das 25. Fussballfest auf die Beine zu stellen. «Doch ohne Helfer und Sponsoren wäre das nicht möglich. Schon das Zelt würde uns überfordern. Darum danken wir allen guten Geistern – vor wie hinter den Kulissen.» Nicht nur die Siegermannschaften Ambrosiana, Olympichaos Bieräus und Bingo Bongo würdigten den Einsatz der Veranstalter mit einem Umtrunk. Begleitet von Alleinunterhalter Benny genossen Fussballfans jeden Alters das Zusammensein. Und wer vom runden Leder noch nicht genug hatte, spielte draussen einfach weiter.

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Mittwoch, 24.08.2016Zetzbu

Zetzwiler Jugimädchen backen Sonntagszöpfe

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die fünfundzwanzig Jugimädchen, welche fleissig am Stufenbarren üben, wurden kürzlich mit einem neuen Dress belohnt. Um die Vereinskasse zu entlasten, liessen sich die drei Jugileiterinnen Monika Hirt, Fabienne Kaspar und Karin Hirt etwas Besonderes einfallen. Eine Sonntagszopfaktion sollte helfen, die teure Anschaffung aufzufangen.

Dazu liessen sie Flyer drucken, welche die Mädchen motiviert in alle Briefkasten im Dorf verteilten. Mit 102 Bestellungen wurden die Organisatorinnen innert kurzer Zeit für ihren grossen Einsatz belohnt. In Läser Druck Gontenschwil und Volg Zetzwil fanden sie grosszügige Sponsoren. Mütter spendeten Milch und Eier und die grosse Teigmaschine wurde von Familie Haller, Landwirtschaftliche Schule Liebegg, zur Verfügung gestellt. Einige Leute bezeugten ihre Begeisterung für die Aktion auch ohne «zopfige» Gegenleistung und überwiesen ihren Beitrag direkt an die Vereinskasse oder brachten im Nachhinein noch ein Nötli bei den Leiterinnen vorbei.

So gab es denn an jenem Sonntag für einige eine sehr frühe Tagwache. Morgens um drei Uhr traf man sich bei Rosmarie und Kurt Hirt, wo der Teig geknetet, geflochten und gebacken wurde. Die Familie Hirt und sogar einige Turner halfen mit. Pünktlich überbrachten die Mädchen die noch warmen und herrlich duftenden Zöpfe auf die Frühstückstische im Dorf.

Die Mädchenriege und ihre Leiterinnen bedanken sich bei der Bevölkerung und bei allen Helfern für die Grosszügigkeit und die etwas mehr als zweitausend Franken, welche die Aktion einbrachte.

Mittwoch, 24.08.2016Seengen

FUNDAYseetal Seengen: Am 6. November gehts in die 2. Runde

Text und Bild: Thomas Moor

Es steckt schon wieder mächtig Bewegung und Power drin! Nach dem Erfolg der Funday-Premiere im November 2015 legt die Initiantin und Fitpunkt-Seengen-Betreiberin Esther Lüthi für die zweite Staffel noch einmal Briketts nach. Nicht eines, sondern gleich mehrere.

«Wir wollen zusammen Spass haben.» Unter dieses Motto stellt Esther Lüthi auch die zweite Ausgabe dieses Fitnessevents, welcher am 6. November wieder in den Sportanlagen Seengen stattfindet. Und all jene, welche bei der Premiere vor einem Jahr schon mit von der Partie waren, wissen, dass die Post auf verschiedenen Ebenen abgeht. Kurz: Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommt am 6. November wieder eine geballte Ladung Groupfitness zu. «Neu sind die verschiedenen Angebote auf drei Hallen verteilt», wie Esther Lüthi erklärt.

Und das Groupfitnessangebot ist wieder umfassend. Erleben kann man die neuesten Trends wie Jumping, TRX Suspension Training, neue Dance- und Step-Choreos, STRONG by Zumba, Yoga, Faszien-Pilates und Functional-, Kraft- und Ausdauerlektionen und vieles andere mehr. Geleitet werden die Lektionen sowohl von professionellen und international tätigen Presentern als auch von regionalen Instruktoren und Instruktorinnen. Dieser Event richtet sich gleichermassen an Profis wie auch an Einsteiger. Begleitet wird der Fitnessevent von einer tollen Ausstellung mit den neuesten Outfits. Das Bistro ist ein Treffpunkt zum Verweilen. Hier kann man sich auch mit gesunder Verpflegung stärken. Fussreflexzonen-Massage, Shows, Wettbewerbe, Gratis-Getränke, Früchte und ein tolles Giveaway-Geschenk gehören auch bei der zweiten Auflage wieder dazu.

Wer also einen unvergesslichen Sporttag mit 17 Lektionen und vielen aufgestellten Menschen in 3 Hallen erleben und preislich profitieren möchte, sollte die Earlybird-Ticketaktion bis 30. September bzw. 31. Oktober 2016 nicht verpassen.

www.funday-seetal.ch

Dienstag, 23.08.2016Reinach

Neue Halle für den Reitverein Wynental

Text: Thomas Moor, Bild: Wynentaler Blatt, Martin Suter

Das Reinacher Sportmekka im Moos erhält Zuwachs. Der Reitverein Wynental baut auf der südlich der Eishalle gelegenen Landparzelle eine neue Reithalle. Der Spatenstich ist erfolgt und die Bauarbeiten sind in vollem Gange.

Dass der Reitverein Wynental domizilmässig umsatteln möchte, war kein Geheimnis. Schon seit Jahren hielten die Verantwortlichen Ausschau nach einem idealen Standort und geeigneten Grundstück und fanden es im Reinacher Moos. «Unsere Halle beim Sternen Menziken konnten wir im letzten Jahr verkaufen und sind dort im März zum letzten Mal geritten», wie Hallenwart Franz Vogt erzählt. Jetzt ist die Vorfreude auf die neue Halle bei den aktiven Reiterinnen und Reitern natürlich riesengross. Wenn alles planmässig verläuft, ist die Halle im Dezember bezugsbereit, sodass die Winterkurse dort durchgeführt werden können.

Jener Teil der Halle, der beritten werden kann, hat eine Fläche von 20 x 40 Metern. Beim Bau handelt es sich um eine reine Holzkonstruktion, lediglich ein Anbau mit WC-Anlagen, Vereinslokal etc. ist aus Beton. Auf dem Dach der Reithalle wird eine Fotovoltaikanlage installiert, deren Fläche an die EWS Energie AG vermietet wird. Der Hallenboden bleibt Naturboden, welcher mit Split verdichtet und mit Reitsand aufgefüllt wird. «Der Standort der neuen Halle ist ideal, sei es für die Reitsportler aus dem Ruedertal oder aus dem unteren Wynental», wie Franz Vogt zu verstehen gibt. Zudem dürfen auch die Synergien mit der Eishalle im Bereich Ausstellung (z. B. WYNAexpo) nicht unterschätzt werden, wie Aktuarin Monika Müller ergänzte. So oder so ist die neue Halle ein Meilenstein für den engagierten Verein, der 24 Aktiv- und 87 Passiv- und Ehrenmitglieder zählt.

Montag, 22.08.2016Seengen

Mit einem grossen Fest wurde die neue Fahne gefeiert

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob zum Eidgenössischen Turnfest oder zu Besuch im Nachbardorf, sie ist immer dabei, die Fahne. Die Exemplare der Seenger Turnerinnen und Turner sind mit 28 beziehungsweise 51 Lenzen in die Jahre gekommen. Darum entschied man sich nach der Fusion, mit einer neuen, gemeinsamen Fahne in die Zukunft zu turnen.

In verschiedenen Blautönen leuchtet die Ortsansicht Seengens auf weissem Grund, während das rote Band für die Bewegung an sich steht. Die handgearbeitete Fahne begeisterte die über 200 Gäste, die nach Seengen gekommen waren, um das neue Vereinsmarkenzeichen mit Turnerinen und Turnern zu feiern. Nach dem Gottesdienst stiess man beim Apéro vor der Mehrzweckhalle, begleitet von stimmungsvollen Fahnengrüssen, miteinander an, bevor man sich drinnen zum Mittagessen traf. Gemeindeammann Jörg Bruder gratulierte dem Turnverein, dankte für das Engagement im Dorf und fügte hinzu: «Wir freuen uns auf weiterhin schöne Begegnungen mit Ihnen.»

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Montag, 22.08.2016Seengen

Mit einer Auszeichnung ins Berufsleben gestartet

Text und Bild: Graziella Jämsä

Der Lehrabschluss ist eine wichtige Station des Berufslebens. Umso schöner, wenn man sich dann mit guten Leistungen beweisen kann. Das fand auch der Gewerbeverein Seetal und lud Auszubildende mit einer Abschlussnote von 5 und besser zu einer kleinen Feier im Restaurant Rebstock in Seengen.

In wenigen Wochen tritt Corina Rohner ihre Stelle als Hotelfachfrau in Adelboden an. Restaurationsfachfrau Jasmin Felder bleibt noch einige Zeit im Ausbildungsbetrieb Hotel Restaurant Eichberg. Christian Gut und Robin Steinhauser absolvieren die Rekrutenschule, während Kauffrau Valeria Riedweg schon bald auf Reisen geht. Und Lukas Gloor, der gerade die Ausbildung zum Automobilfachmann abgeschlossen hat, tritt die zweite Lehre als Mechatroniker an. Gemeinsam haben die Jugendlichen die guten Prüfungsnoten von 5 oder besser. «Zu diesem Erfolg möchten wir Ihnen und den Vertretern Ihrer Ausbildungsbetriebe offiziell gratulieren», sagte Martin Bolliger, Präsident des Gewerbevereins Seetal, in seiner kurzen Rede. Die Bedeutung einer solchen Würdigung sei nicht zu unterschätzen. In Spanien seien 40 Prozent der unter 25-Jährigen arbeitslos. Dadurch werde diesen jungen Menschen nicht nur der reibunglsose Start in ein selbstständiges Leben verunmöglicht. Die Situation vermittle ihnen das Gefühl, keinen Platz in der Gesellschaft zu haben. «In der Schweiz ist das glücklicherweise anders. Zum einen wird das Lehrlingswesen gepflegt und zum anderen begleiten wir erfolgreich Ausgebildete gerne entlang der ersten Schritte im Berufsleben.» Mit den überreichten Gutscheinen des Gewerbevereins lasse sich vielleicht die eine oder andere Anschaffung schneller realisieren. «Und dass die grossen Berufsträume wahr werden, dazu drücken wir alle die Daumen.» Gemeinsam erhoben die Gäste ihr Glas auf die Zukunft und genossen das Philosophieren über dieselbe während des lauen Sommerabends.

Montag, 22.08.2016Menziken

Beachvolleyball: Spannende Finalspiele in Menziken

Text und Bild: Thomas Moor

Für einmal waren die Blicke nicht nach Rio an die Olympiade gerichtet. Jedenfalls nicht von jenen Aktiven und Fangruppen, welche sich am 20. und 21. August bei der Menziker Badi zum Finale der AEW-Beach-Trophy 2016 trafen.

Die vier besten Mannschaften aus allen Kategorien – das hiess 64 Teams – trafen auf der wunderschönen Anlage bei der Badi aufeinander, um sich die Titel zu sichern. Mit einer top vorbereiteten Infrastruktur legte der organisierende BVC Wyna den roten Teppich aus. Die Sportlerinnen und Sportler wiederum revanchierten sich dafür mit packenden Spielen, wobei speziell der Nachwuchs bei den Samstagspartien ein Versprechen für die Zukunft abgab. Auch die Besucher konnten sich im Beachvolleyball versuchen. Bei einer Smash-Anlage wurde die Geschwindigkeit des Balles gemessen und so der Aufschlagkönig erkoren. Beachparty und Plauschturnier rundeten den zweitägigen Event ab.

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Montag, 22.08.2016Reinach

Open Air «hend oss»: Klein, fein und einzigartig

Text und Bild: Thomas Moor

Es muss und will sich mit keinem anderen Open Air in der Schweiz vergleichen. Ganz einfach darum, weil das «hend oss» zu klein ist. Einzigartig ist es aber auf alle Fälle. Auf der Wiese gleich hinter dem Reinacher O’Hanlons Irish Pub geht einmal im Jahr die Post ab.

Bevor allerdings die drei Bands des Abends jeweils die Bühne – entschuldigung, den Lastwagenanhänger – betreten können, steht für das O’Hanlons-Team und die zahlreichen Helfer viel Arbeit auf dem Programm. Dass ganz schön viel Engagement hinter diesem Event steckt, ist unübersehbar. Ein Foodzelt wird aufgestellt, das kleine Festivalgelände mit Bistrotischen und Sonnenschirmen dekoriert. Letztere dienten bei der jüngsten Ausgabe als Schutz vor dem Regen, der zeitweise nicht zu knapp vom Himmel fiel. Musikmässig können die Initianten nicht mit der grossen Kelle anrichten. Das lässt das Budget nicht zu. Und trotzdem kann das Publikum Bekanntschaft mit musikalischen Perlen machen. Ein Potpurri aus Irish Folk, Country, Swing etc. servierte «SanySaidap» zum Auftakt. Danach wurden Rock- und Metal-Hymnen aufgetischt. «Bloody Horseface» war an der Reihe und heizte vor Heimpublikum in bekannter Manier ein. Die Metal-Kellner servierten dem Publikum Cover-Häppchen aus dem weltweit grossen Rock- und Metal-Fundus. Den Abschluss machte «Rohchoscht» mit feinem Aargauer Mundart-Rock.

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Montag, 22.08.2016Meisterschwanden

Eine Hoteleinweihung zum Geburtstag

Text und Bild: Graziella Jämsä

Saubere Strassen und Häuser, die perfekt in Schuss sind. Was für Menschen ein Fortschritt ist, erschwert manchen Vogelarten das Nisten. Hilfe bekommen die Tiere seit 40 Jahren vom Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal. Zur Feier des Jubiläums wurde auf dem Grundhof in Meisterschwanden ein neues Nistdomizil gebaut.

«Hast du schon ein Zimmer bestellt?», neckte eine Zuhörerin die Dame neben sich. Diese antwortete schmunzelnd: «Klar mit Seesicht.» Doch selbstverständlich wollte keine der beiden Mauerseglern und Mehlschwalben deren Nistplätze streitig machen. Blieb nur die Frage, wie die Tiere überhaupt von ihrem neuen Domizil erfahren sollten. «Srieh, srieh», tönte es plötzlich. Aufmerksam sah sich das Publikum um, bis James Gurtner, Vizepräsident Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal, das Rätsel lüftete. Er hielt sein Natel hoch und Vereinspräsident Peter Bohn erklärte: «Wir werden kurz unterhalb des Hotels ein Gerät montieren, das die Vogelrufe wiedergibt, und sind gespannt, wann die ersten Zimmer belegt sind.» Die Neugier war auch Thema während des anschliessenden Pizza-Essens. Gross und Klein planten Spaziergänge am Schwalbenhotel vorbei, um keinen Einzug zu verpassen.

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Montag, 22.08.2016Seengen

Club 88 Seengen: Wanderung bei Regen, Sonne, Blitz und Donner

Text und Bild: eingesandt

Aufgrund der Wetterprognose wäre es keinem Menschen eingefallen, die geplante Bergwanderung für den nächsten Tag abzusagen. Natürlich musste man mit atmosphärischen Störungen im Tagesverlauf rechnen, aber was ist schon ein Regenguss? Dass dann häufiger Tenuewechsel – Regenschutz an, Regenschutz ab – die Tour von der Melchsee Frutt auf die Engstlenalp prägte, damit hatten die Frauen nicht ernsthaft gerechnet.

Die Urschweizer Berge waren in Wolken gehüllt und es verwunderte nicht, dass es im berühmten «Schüttstein der Schweiz» schon am Morgen zu tröpfeln begann. Auf der Busfahrt zur Stöckalp ging das Tröpfeln in starken Regen über. Ein bissiger Wind empfing die Clubfrauen auf der Melchsee-Frutt, doch man marschierte zügig und gut verpackt los Richtung Tannalp. Es regnete nicht dauernd, aber wenn, dann schauerartig. Der Wind trieb seinen Spuk mit den Wolken und öffnete immer wieder ein Fenster für die Sonne. Kurz vor dem nächsten Guss erreichten alle das Berghaus auf der Tannalp, wo man sich mit Älplermagronen verpflegte.

Nun begann der Abstieg über den luftigen Felsenpfad hinunter auf die Engstlenalp. Die Sicht öffnete sich auf das langgestreckte Gental. Angenehm warm war es, die Sonne schien, aber weit hinten über der Frutt braute sich das nächste Unwetter zusammen. Während die Frauen über die Felsen talwärts stiegen und die Stahlseile als Haltegriffe benützten, wechselte sich die Bergszenerie schlagartig. Blitz und Donner zwischen den Felswänden liessen ein mulmiges Gefühl aufkommen. Doch alle kamen wohlbehalten auf der Engstlenalp an, nass zwar, mit verwackelten Frisuren, und die Sonne, die schon wieder aus den Wolken guckte, lächelte wie zum Hohn. Die Busfahrt durch das einsame Gental hinunter nach Innertkirchen hielt noch ein paar Überraschungen bereit: Die acht Wasserfälle des Jungibachs, üppige Blumenwiesen an steilen Flanken, flinke Murmeli – Natur pur!

Freitag, 19.08.2016Meisterschwanden

Regionale Musikschule Oberes Seetal

Text und Bild: eingesandt

Herzliche Gratulation, Magdalena

Während zwölf Jahren hat Magdalena Zwahlen aus Meisterschwanden an der REMOS den Querflötenunterricht besucht. Die ersten Jahre wurde sie von Beatrix Brünggel gefördert, welche in ihr die Liebe zu diesem Instrument weckte und ihr grosses Talent erkannte. «Ich will Querflötenlehrerin werden.» Das wusste Magdalena bereits in der fünften Klasse. Diesem Ziel ist sie nun einen grossen Schritt näher gekommen. In diesem Frühjahr hat Magdalena sowohl ihre Matura mit Erfolg bestanden wie auch die Aufnahmeprüfung zum Musikstudium an der Hochschule Luzern mit Bravour geschafft.

Im Kanton Aargau gibt es zwar ein Förderprogramm für speziell begabte Jugendliche. Im Rahmen des Spardruckes hat dieses aber viele «Löcher». So war die optimale Förderung von Magdalena nach der obligatorischen Schulzeit schwierig und mit einem grossen finanziellen und organisatorischen Aufwand verbunden. Mit der Kantonsschule Schüpfheim / Gymnasium Plus und der Anstellung der Querflöten-Dozentin Magda Schwerzmann an unserer REMOS konnten aber doch die richtigen Partner gefunden werden.

Im September beginnt Magdalena ihren Bachelor-Studiengang an der Hochschule Luzern – Musik. Damit endet eine erfolgreiche Ausbildungszeit an der REMOS! Magdalena, wir wünschen dir ein erfolgreiches Studium und viel Freude mit deinem gewählten Beruf! Wir hoffen natürlich, immer wieder von dir zu hören!

«Die Militärmusik» zu Gast bei der REMOS in Sarmenstorf

Kurz vor den Herbstferien, am Donnerstag, 29. September 2016, darf die REMOS einen Tag mit dem WK-Spiel der Fu Br 41 (welcher auch unser Saxophonlehrer Michel Byland angehört) geniessen.

Neben dem Workshop am Vormittag für die Sarmenstorfer Primarschüler findet am Nachmittag eine gemeinsame Probe mit den Hoppers statt.

Ein öffentliches Gemeinschaftskonzert am Abend (19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Sarmenstorf) beschliesst den Tag.

Donnerstag, 18.08.2016Menziken

Überbauung Bodenfeld, Menziken: Wohnen im Grünen

Text: Thomas Moor, Bild: ZVG

Ruhige und familienfreundliche Lage, Wohn- und Begegnungszone, in unmittelbarer Nähe vom öffentlichen Verkehr und Einkaufen: Diese Aspekte vereint die Überbauung Bodenfeld in Menziken auf perfekte Art. Die grosszügig angelegte Grünanlage mit Begegnungs- und Spielflächen lädt Erwachsene und Kinder zum Verweilen ein. Erschlossen sind die fünf Mehrfamilienhäuser untereinander mit Fusswegen.

Und alles, was es für modernes und grosszügiges Wohnen braucht, bietet die neue Überbauung mit den fünf Mehrfamilienhäusern und insgesamt 57 Wohnungen (11 Eigentumswohnungen im Haus 2) selbstverständlich auch. Kurz: Hier lässt sich gut leben. Erstellt wurden alle Wohnungen (Grössen von 1½- bis 4½-Zimmer) im Eigentumsstandard. Viele Wohneinheiten verfügen über einen eigenen Waschturm mit Waschmaschine und Tumbler, andere über eine grosszügige Waschküche mit hochwertigen Waschmaschinen und Tumblern. Jeder Wohnung steht ein grosses Kellerabteil und pro Haus ein Veloraum zu, der via Tiefgarage erreicht werden kann. Der Personenaufzug ist rollstuhlgängig. Die Tiefgarage, welche über die neue Erschliessungsstrasse erreichbar ist, verfügt über 77 Parkplätze.

Für das Leben und den Aufenthalt mit Wohlfühleffekt sind die grosszügig konzipierten Grundrisse wie gemacht. Die grossen Fensterfronten sorgen für ein helles Ambiente in allen Zimmern und auch für einen freien Blick ins Grüne. Je nach Wohnung offenbart sich den Mietern eine wunderbare Aussicht auf Stierenberg, Homberg und das Wynental. Die Balkone und Terrassen sind grosszügig bemessen, bieten viel Freiraum und gewähren für jede Wohnung die nötige Intimsphäre.

Alle Gebäude sind energieeffizient und werden von einer umweltfreundlichen Wärmepumpenheizung beheizt. Die Wärmeverteilung erfolgt über Bodenheizungen, die über Raumfühler individuell regulierbar sind. Hochwertige Haushaltgeräte, Armaturen etc. runden den hohen Standard ab. Die Vermietung erfolgt über die Falck & Cie. AG, Luzern.

www.falck-services.ch

Mittwoch, 17.08.2016Reinach

Sportlager der Behindertensportgruppe in Flüeli-Ranft

Text und Bild: Peter Eichenberger

Die sechs Leiter der BSG Reinach organisierten ein umfassendes Wochenprogramm und das Küchenteam sorgte die ganze Woche für kulinarische Köstlichkeiten. Die 29 Teilnehmer erlebten in Flüeli-Ranft eine Woche mit diversen sportlichen Aktivitäten und spannenden Ausflügen.

Wie jedes Jahr kamen die Teilnehmer in den Genuss dieser Aktion der Stiftung «Denk an mich», welche Ferien für Behinderte unterstützt. Den freiwilligen Helfern, die dieses Lager, aber auch die Freizeitaktivitäten unter dem Jahr leisten, dankt die Präsidentin der BSG Reinach, Gisela Girsberger, ganz herzlich. Mit vollgepackten Koffern und guter Laune startete die Lagergruppe Richtung Obwalden. In Flüeli-Ranft angekommen, erkundeten die Teilnehmer als erstes die Jugendherberge. Das Wetter war so schön, dass die Sportler beschlossen, im Freien zu essen. Heinz und Esther servierten Spaghetti und Salat. Das Essen war köstlich. Nach dem Abwaschen fuhr die ganze Gruppe mit den Bussen nach Sachseln ins Restaurant «Zollhaus». Das Getränk wurde von einem Verwandten einer Teilnehmerin gespendet.

Vielseitiges Ferienprogramm

Auch das Schwimmen sollte in diesem Lager nicht zu kurz kommen. Am Dienstag und Freitag war der Besuch im Schwimmbad angesagt. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Lager war der Besuch im Zirkus Knie in Luzern. Die ganze Gruppe wurde vom Zirkus Knie zu dieser Vorstellung eingeladen. Der Donnerstag stand im Zeichen von Sport und Erholung. Am Morgen besuchten die gutgelaunten Sportler das TopGym Fitnesscenter in Sarnen. Am Nachmittag lief die Gruppe von Sarnen nach Sachseln. Dort wartete das Motorschiff «Seestern» für eine Rundfahrt. Am Samstag war wandern angesagt. Die Klewenalp war das Ziel. Einige Lagerteilnehmer besuchten den Alpengarten mit zum Teil seltenen Alpenblumen. Das Wetter, die gutgelaunten Teilnehmer, es stimmte einfach alles. Am Sonntag wurde traditionsgemäss im Restaurant «Träumli» in Giswil das Dessert eingenommen. Am Montag hiess es Abschied nehmen. Die Teilnehmer kehrten mit einem Lächeln, neuen Freunden und vielen schönen Erfahrungen nach Hause zurück.

Mittwoch, 17.08.2016Seengen

Rundum gelungene Premiere für den «Hypi KMU-Treff»

Text und Bild: Graziella Jämsä

«Reicht Mut allein für Unternehmer?» – Diese Frage thematisierten die 120 Teilnehmenden am ersten «Hypi KMU-Treff» in der Bäsenwirtschaft Roos in Seengen.

Einkaufsmanagerindex, Wechselkurse, Inflation, Arbeitslosenquote – diese und weitere statistische Werte bildeten die Grundlage von Holger Segers Konjunkturausblick. Ausserdem setzte der Mitarbeitende vom Portfoliomanagement der Hypothekarbank Lenzburg AG die Zahlen eindrucksvoll ins Verhältnis zu aktuellen politischen Entwicklungen wie dem Brexit oder verschiedenen Terroranschlägen. «Die befürchtete Lähmung der Börse wurde nicht beobachtet», schilderte Holger Seger und fügte hinzu: «Die Gewöhnung an Katastrophen gilt also nicht nur für die Menschen.» Über Herausforderungen anderer Art sprach Franz Widmer, Leiter der Mammut Alpin School. Gletscherschwund, Steinschlag und die Verschiebung der Grosswetterlagen beeinflussten die Programmplanung ebenso wie die internationale Währungspolitik. «Mut tut gut. Gleichzeitig braucht es Respekt vor dem Risiko, wenn man unterwegs ist», lautete Franz Widmers Fazit. Angeregt diskutierten die Teilnehmenden in der Abendsonne bei Bier und Brezeln die beiden Vorträge oder knüpften fleissig neue Kontakte.

Dienstag, 16.08.2016Menziken

Etappenstart Tour de Suisse 2017: Gut besuchter Infoabend

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Tour de Suisse am Montag, 12. Juni 2017, in Menziken zu einer weiteren Etappe startet, soll das der Höhepunkt eines Festwochenendes sein, bei welchem Menzikerinnen und Menziker als grosse Eventfamilie für viele Farbtupfer im Dorfzentrum und in den Quartieren sorgen sollen. Am ersten Infoabend wurden im Menziker Gemeindesaal erste mögliche Szenarien skizziert.

«Wir kommen mit dem Schiffli nur ans andere Ufer, wenn wir gemeinsam rudern», wie Felix Matthias sagte und sich über den grossen Publikumsaufmarsch anlässlich des Infoabends freute. Er habe nicht lange gezögert, als Gemeindeammann Annette Heuberger ihn gefragt habe, ob er den Lead für diesen Grossanlass übernehmen möchte. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, sind Festivitäten, welche von der Menziker Bevölkerung mitgetragen worden seien, immer von Erfolg gekrönt gewesen. «Die Dorfgemeinschaft zu erleben, ist wieder oberstes Ziel, gestaltet also aktiv mit», wie Felix Matthias appellierte und bei den Anwesenden auf offene Ohren stiess. Denn: Im Anschluss an den Infoteil wurden schon fleissig die Köpfe zusammengesteckt und Ideen gesponnen. Eine erste Ideenskizze sieht vor, dass am Freitag ein Konzert stattfinden könnte. Am Samstag soll im Dorfkern ein Beizlifest stattfinden. Der Sonntag könnte unter dem Motto «Spiel ohne Grenzen» stehen mit verschiedenen Stationen bis hinaus in die verschiedenen Quartiere, bevor dann am Montag der Etappenstart und der mögliche Projekttag der Schule auf dem Programm stehen. «In Stein gemeisselt ist ausser dem Etappenstart aber noch nichts», so der OK-Chef ad interim. Das Gebiet rund um die Sagi, den Waag-, Gemeindehausplatz, Poststrasse und altes Schulhaus soll zu einem Festzentrum werden. Vor dem Etappenstart könne man die Velostars hautnah erleben. Zudem würden sie beim persönlichen Einschreiben vor dem Start von einem Moderator oder einer Moderatorin interviewt. So ein Startprozedere sei hochinteressant und hochprofessionell, wie er beim Besuch der Tour de Suisse 2016 persönlich feststellen konnte.

Bis spätestens Ende September können bei Felix Matthias oder auf der Gemeinde Ideen deponiert werden. Ebenso kann man sich als OK-Mitglied in den Anlass einbringen. Ziel ist es, dass im November das endgültige OK gegründet werden kann und dass man spätestens im April 2017 weiss, wie der «Töff» läuft.

Dienstag, 16.08.2016Lüpu

«UBS Kids Cup» Kantonsfinal 2016

Text und Bild: eingesandt

Dank der tollen Leistung von Miguel Ohara Motta am vergangenen «UBS Kids Cup» in Leutwil, qualifizierte sich der 6.-Klässler für die kantonalen Meisterschaften in Stein. Diese Ehre verdienten sich die 35 Besten seines Jahrgangs. Die Meisterschaften fanden am letzten Samstag statt.

Eine kleine Fangruppe um Lehrer Marquardt fand sich entsprechend frühzeitig in Leutwil ein und fuhr im von Beat Merz zur Verfügung gestellten 9-Plätzer auf nach Stein ins Fricktal.

Bei sommerlich warmen Temperaturen feuerten wir Miguel in den Disziplinen Weitsprung, Ballweitwurf und 60-Meter-Sprint lauthals an.

Am Ende resultierte (nachdem er sich mit Rang 34 knapp den Finaleinzug sicherte) ein hervorragender 18. Schlussrang. Als einer der wenigen Nicht-Leichtathleten ist somit seine Leistung erst recht hoch einzuschätzen.

Die ganze Klasse gratuliert Miguel für seine tolle Leistung und hofft, ihn im kommenden Jahr wieder im Kantonsfinal anzutreffen.

Montag, 15.08.2016Menziken

«io senza te»: Erfolgsmusical mit regionaler Besetzung

Text und Bild: Thomas Moor

Die Songs von Peter Sue & Marc sind auch heute noch, 35 Jahre nach Auflösung des Trios, Ohrwürmer. Ein Hit ist auch das Musical mit den schönsten Melodien des legendären Berner Trios. Rund 70 000 Besucher sahen sich im Theater 11 in Zürich vom 10. September bis 1. November 2015 diese mitreissende Produktion an. Aufgrund der grossen Nachfrage geht «io senza te» vom 1. September bis 23. Oktober 2016 in die zweite Runde. Mit an Bord sind mit der Menzikerin Dominique Lüthi und dem Beinwiler Simon Eichenberger auch zwei regionale Künstler.

An Bühnenpräsenz mangelt es der engagierten Dominique Lüthi nicht. Stand sie doch nach ihrer Musicalausbildung an der Musical Factory Luzern und dem Musicalstudium an der Bayrischen Theaterakademie August Everding München als Sopranistin unter anderem bei Operetten wie «Die Fledermaus», «Im weissen Rössl», «De schwarzi Hecht» oder als Gangsterbraut im Musical «Anything goes» sowie diversen Galas, Open Airs und Musicnights im Scheinwerferlicht. «Das hier im Theater elf mit ‹io senza te› ist für mich aber die erste ganz grosse Kiste», wie Dominique Lüthi sagt. Nicht nur deshalb, weil sie auf zwei Hochzeiten tanzt. Sie spielt nämlich nicht nur die Rolle der Sonja (eine Baslerin), sondern im Notfall auch jene der Lilly.

Am 18. Januar durfte sie zum Casting nach Zürich. Sie habe sich sofort wohlgefühlt, obwohl es für sie «schlimmer» sei, vor einer 10-köpfigen Jury als vor 1500 Leuten aufzutreten. Ihre Sache hat sie aber offenbar gut gemacht und die Jury überzeugt. Imponiert hat sie auch Choreograf Simon Eichenberger. «Stimme, Schauspiel und die Persönlichkeit passten genau in unser Raster», wie der gebürtige Beinwiler sagt. Und er weiss, worauf es bei einer solchen Produktion ankommt, zeichnete er doch als Choreograf bei unzähligen grossen Produktionen im In- und Ausland (u. a. «Dällebach Kari», «Titanic», «Besuch der alten Dame», «Seven in Heaven», «Das Wunder von Bern» und viele andere mehr) verantwortlich. Wie schon bei der ersten Staffel choreografiert er auch die Zweitauflage von «io senza te». «Obwohl schon einmal aufgeführt, wird auch die Neuauflage wieder eine neue Herausforderung für mich», betont er. Nicht nur weil neue Schauspieler dazustossen, sondern auch darum, weil man das Stück noch einmal verbessern will. Und da ist er auf dem besten Weg, dem Musical wieder seinen Stempel aufzudrücken.

www.iosenzate.ch
dominiqueluethi.weebly.com

Montag, 15.08.2016Dürrenäsch

Kulinarische Inspiration für neue Gerichte am heimischen Herd

Text und Bild: Graziella Jämsä

Zum ersten Mal ist im mkc Mega Küchencenter in Dürrenäsch live gekocht worden. Gourmetkoch André Heiniger zeigte nicht nur die Vielseitigkeit von Sous-vide und Niedergaren. Er gab Zuschauerinnen und Zuschauern auch eine Einführung in die Best-Chef-Produktelinie.

«Kochen ist Trend», weiss Josua Meier, Geschäftsführer der mkc Mega Küchencenter AG. «Eine offene Küche, wo der Zubereitende sich entspannt mit seinen Gästen unterhält, macht den kulinarischen Anlass zum Erlebnis.» Kombinierte Geräte, die beispielsweise als Backofen oder Steamer genutzt werden, erleichtern die Abläufe. Welch kulinarische Vielfalt in einer solchen Räumlichkeit entstehen kann, zeigte Gourmet-Koch André Heiniger. Ente, Karotten, Fenchel, Kalbsbraten, Crème brûlée oder Caramelköpfli – für jeden Geschmack war etwas dabei. «Rüebli mit Vanille und Ingwer, darauf wäre ich nie gekommen», fasziniert kostete eine Kundin das Gemüse. «Wobei ich die Vanille dominanter finde», bemerkte eine andere. Passend zu Ente oder Kalbsbraten konnte ein Glas Wein genossen werden, derweil André Heiniger einer Neugierigen die technischen Möglichkeiten des Steamers erklärte. Ganz nebenbei lernte das Publikum die Best-Chef-Produkte kennen, die sorgfältig zubereiteten Menüs das i-Tüpfelchen aufsetzen. «Ich werde auf jeden Fall die Currysauce ausprobieren», verriet eine Zuschauerin. «Zeit sparen und geniessen, das ist doch perfekt.» Wer beim Live-Kochen nicht dabei sein konnte, geht trotzdem nicht leer aus. «Neben den 30 voll ausgestatteten Musterküchen haben wir jetzt auch einen Raum voller Best-Chef-Produkte», verrät Josua Meier. «Gewürzmischungen, Suppen oder Saucen – bei uns finden Kochbegeisterte alles für zufriedene Gäste.»

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www.mega-kuechen.ch

Montag, 15.08.2016Menziken

Steiger Velo & Sportshop: Viel Lob für das neue Velo-Eldorado

Text und Bild: Thomas Moor

Das neue Velo- und Sportgeschäft von Marcel, Käthi und Fabio Steiger wurde Mitte August mit einem Tag der offenen Tür offiziell eröffnet. Der Ansturm war ebenso gross wie die Begeisterung für dieses neue Eldorado, das seinesgleichen sucht.

Mit Komplimenten wurden die Steigers an diesem Tag nur so überhäuft. Alleine davon lässt sich ja bekanntlich nicht leben. Aber es ist schön zu sehen und zu spüren, dass man mit dem Neubau an der Risistrasse 1A beim Menzokreisel und der Fachkompetenz in den letzten 28 Jahren sehr viel – um nicht zu sagen fast alles – richtig gemacht hat. Neben Markenprodukten hat die Beratung einen sehr hohen Stellenwert. Und die ist unschlagbar. Fast so unschlagbar wie das neue Ladenkonzept, welches die Kunden auf einer Fläche von rund 200 m2 erwartet. Da wurden nämlich verschiedene Themeninseln geschaffen, welche eine optimale Präsentation ermöglichen und bei den Kunden Lust aufs Flanieren, Vergleichen und Einkaufen machen. Neben den verschiedenen Mountainbikes, dem Specialized-Elite-Shop, Textilien, Zubehör etc. stiess speziell auch die Rennveloabteilung auf grosses Interesse. Natürlich sind auch Wanderer und Skifahrer an der Risistrasse 1A an der richtigen Adresse.

Der Service und die Reparaturen von Bikes, zu welchen auch die boomenden E-Bikes (Flyer, Specialized, Scott) gehören, werden in der grosszügigen und modern eingerichteten Werkstatt ausgeführt. Zwei grosse Lagerräume, die eine hohe Verfügbarkeit der Artikel gewähren, runden die Vorzüge des neuen Geschäftes ab.

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www.steigersport.ch

Montag, 15.08.2016Seengen

«Wenn das Publikum den Alltag vergisst, ist das Konzert gelungen.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Mit «Liebe ist wie der Wind» haben Cordula Stucki und Mario Baur bei der Vorausscheidung zum «Alpen Grand Prix» in Meran die höchste Punktzahl erreicht. Und es bringt perfekt zu Gehör, was das Duo bieten will: Viel Optimismus im manchmal schwierigen Alltag.

Was schenkt man einem Mann zum 50. Geburtstag? Cordula Stucki und Mario Baur entschieden sich vor drei Jahren, ihrem Schwager ein kleines Konzert zu geben. «Die begeisterten Reaktionen haben uns überrascht», erinnert sich Cordula Stucki. «Die Gäste fragten nach einer gemeinsamen CD oder weiteren Konzerten.» – und inspirieren das Duo, ihr Engagement zu professionalisieren. Sie geben beim Komponisten Ueli Bodenmann drei Titel in Auftrag, beginnen regelmässig zu proben. Neuland für die Inhaberin eines Kosmetiksalons, die bisher im Kirchenchor gesungen hat. Wesentlich mehr Erfahrung hat der gebürtige Reinacher Mario Baur. Schon als 13-Jähriger spielte er in der Ländlerkapelle Marinella seines Vaters Klarinette, später stand er als Sänger, Gitarrist und Saxofonist mit verschiedenen Bands auf der Bühne. 2014 qualifizieren sich Cordula und Mario das erste Mal für den Alpen Grand Prix. «Es war eine faszinierende Erfahrung», schwärmt sie. «Zum einen ist der Auftritt vor fünf- bis siebenhundert Menschen eine Riesenherausforderung. Zum anderen trifft man so viele andere Künstler, lernt von ihnen.» – «Mal ganz abgesehen von der Energie, wenn man auf der Bühne steht», fügt Mario Baur schmunzelnd hinzu. Kein Lampenfieber? Wieder grinst der technische Kaufmann, der in seinem Alltag IT-Projekte der SWL Energie AG managt, und Cordula Stucki antwortet: «Oh doch und wie. Kurz vor einem Auftritt verwünsche ich unser Engagement regelmässig.» Doch schon wenige Sekunden später sei alles vergessen. Auf der Bühne haben Cordula und Mario ein klares Ziel: «Wir wollen unser Publikum begeistern.» Wenn überall im Saal zum Rhythmus geklatscht oder gemeinsam geschunkelt werde, habe man es geschafft. «Schnulzige Liebeslieder oder allzu ruhige Balladen sind nicht unser Ding», bringt es Mario Baur auf den Punkt. Cordula Stucki ergänzt: «Unsere Stücke sollen Spass machen. Wenn unsere Zuhörerinnen und Zuhörer den Alltag während unseres Auftrittes vergessen und mit guter Laune nach Hause gehen, dann ist unser Konzert gelungen.» Der Grand Prix am 14. Oktober in Meran ist die nächste Bewährungsprobe. «Und selbstverständlich freuen wir uns über viele daumendrückende Fans», ist sich das Duo einig.

www.cordula-mario.ch

Montag, 15.08.2016Menziken

Gemeindebibliothek: Ein wahres Eldorado für Leseratten

Text und Bild: Thomas Moor

Wer die Gemeindebibliothek im Parterre des Weco-Schulhauses in Menziken betritt, findet spannenden, unterhaltsamen und auch lehrreichen Lesestoff bis zum Abwinken. Doris Stadelmann sorgt als Leiterin dafür, dass die Bibliothek immer in Schuss und für die Leseratten aller Altersschichten attraktiv bleibt.

Nicht nur das: Auch optisch erhielt die Bibliothek mit grünen Farbtupfern und Accessoires einen frischen und freundlichen Anstrich. Soll heissen: Auch Details werden in der Gemeindebibliothek gepflegt. Priorität hat für Doris Stadelmann aber ganz klar das literarische Angebot. Und da ist die Menziker Bibliothek mit rund 6500 Büchern für alle Alterskategorien sehr gut aufgestellt. Dazu kommen noch 700 DVDs und Hörbücher. Und auch die gute alte Kasperli-Kassette hat noch längst nicht ausgedient. «Die steht bei unseren jüngsten Besuchern immer noch hoch im Kurs», wie Doris Stadelmann bestätigt. Mit ihrem Engagement sorgt sie dafür, dass pro Jahr rund 300 Bücher ausgemustert und 350 bis 400 Bücher neu ins Angebot aufgenommen werden. Dieses umfasst die ganze Bandbreite von Bilderbüchern und Comics über Sachbücher bis hin zur Belletristik. Wie das Angebot ist auch die Bibliothekkundschaft altersmässig sehr gut durchmischt und profitiert von sehr attraktiven Preisen. Für Jugendliche bis 16 Jahre beträgt der Jahresbeitrag lediglich 10 Franken, für Erwachsene 20 Franken und für Familien 30 Franken. Ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass man pro Besuch maximal 10 Medien ausleihen darf. Neuheiten werden von Doris Stadelmann sehr wirksam in dafür vorgesehenen Themenkästen an der Stirnseite der Bücherregale platziert. Für die Recherche in Bezug auf Neuheiten hält sie immer Augen und Ohren offen. Um den Puls der Bibliotheksbesucher zu spüren, findet ein reger Austausch statt. «Ihr Feedback ist mir sehr wichtig», wie Doris Stadelmann sagt und betont, dass man auch Buchwünsche anbringen kann.

http://menziken.biblioweb.ch

Donnerstag, 11.08.2016Menziken

Pausenweggen brachten Schülerinnen und Schüler zum Strahlen

Text und Bild: Thomas Moor

Das Strahlen der Menziker und Burger Kindergärtler, Schülerinnen und Schüler hatte nach den Sommerferien einen ganz speziellen Grund: Nein, nicht etwa weil die Ferien zu Ende waren, sondern vielmehr darum, weil der Gemeinnützige Frauenverein Menziken-Burg Pausenweggen verteilte.

Ein hunderfaches «Dankeschön» und viele strahlende Blicke bekam das Team des Gemeinnützigen Frauenvereins an diesem Morgen geschenkt. «Die Kinder freuen sich jeweils sehr auf den ersten Mittwochmorgen nach den Sommerferien», wie Irene Bucher erzählt. Seit rund acht Jahren pflegt und finanziert der Gemeinnützige Frauenverein diese Aktion. 874 Weggen hat die Conditorei Fischer produziert und zu den Schulanlagen geliefert, wo sie vom Team des Frauenvereins in Empfang genommen wurden. In Zweierteams positionierte man sich bei den verschiedenen Schulhäusern, wo sich die Kinder in der Morgenpause bedienen durften. «Warum haben diese Brötchen so lustige Spitzen», wie ein Mädchen aus dem Kindergarten neugierig fragte. Die Antwort ist ganz einfach: Weil es sich um spezielle Weggen handelt, die extra für diese Pausenaktion hergestellt werden und von den Bäckersleuten eine speziellen Look verpasst bekommen. Die luftigen Brötchen finden jeweils so grossen Anklang, dass sich die Schlaumeier unter den Kindern zweimal in die Reihe stellen und so versuchen, einen zweiten Weggen zu ergattern.

Donnerstag, 11.08.2016Seengen

Oper Schloss Hallwyl: Neue interessante Zusammenarbeit

Text und Bild: Thomas Moor

Ein neues Kapitel Aargauer Kulturgeschichte ist geschrieben: Das Orchester «argovia philharmonic» übernimmt die künstlerische Leitung der «Oper Schloss Hallwyl», zudem wurden an der Pressekonferenz über weitere interessante Neuigkeiten informiert, wobei die Katze natürlich noch nicht in allen Fällen aus dem Sack gelassen wurde. Info-Häppchen werden der Öffentlichkeit von Zeit zu Zeit immer wieder aufgetischt.

So viel ist klar: Man darf sich wiederum auf die Oper Schloss Hallwyl freuen, welche am 27. Juli 2018 Premiere feiert. Die beiden kulturellen Aushängeschilder des Kantons haben sich für diese wertvolle Zusammenarbeit gefunden und bringen damit diesen kulturellen Leuchtturm als Marke noch stärker zum Leuchten. Das gemeinsame Näherrücken habe sich in den letzten Jahren immer wieder abgezeichnet, wie von verantwortlicher Seite zu vernehmen war. Entsprechende Gespräche haben im Herbst 2015 stattgefunden. argovia-philharmonic-Intendant Christian Weidmann orientiert über die Massnahmen, welche diese Zusammenarbeit mit sich bringt. Mit Pop-up-Konzerten rund um den Hallwilersee will man das Publikum in den zwölf Monaten vor der Premiere auf das Grossereignis einstimmen. Zudem wird ein Projektchor ins Leben gerufen, der mit professionellen Sängern wie auch engagierten Amateur-Sängerinnen und -Sängern besetzt wird. Dies eröffnet auch lokalen und regionalen Sängerinnen und Sängern die Möglichkeit, Teil der Opernproduktion zu werden. Damit will man die Oper Schloss Hallwyl regional noch stärker verankern. Neu gibt es ein Publikumsvoting, bei welchem man bis am 21. August auf www.operschlosshallwyl.ch mitbestimmen kann, welche der drei vorgeschlagenen Opern – «La Cenerentola» von Gioacchino Rossini, «Don Giovanni» von W. A. Mozart und «L’Elisir d’Amore» von Gaetano Donizetti – zur Aufführung gelangen.

Donnerstag, 11.08.2016Meisterschwanden

«Hier können Kinder fürs Leben und für die Schule lernen.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Der Weg auf Angela Fischs Signet hat etwas Einladendes. Von Bäumen gesäumt, führt er ins Licht der Sonne. «Genau so kann Lernen sein, ein Prozess während dem die Kinder all ihre Fähigkeiten entfalten», fasst die studierte Heilpädagogin das Konzept ihres Institutes zusammen.

Der Raum für die private Schulung an der Hauptstrasse 14 in Meisterschwanden ist hell und freundlich eingerichtet. Computerstationen, Farbpaletten, Spielecke und die Runde aus Polsterhockern zeigen, hier geht es um viel mehr als Frontalunterricht. «Ich habe als Lehrerin einer Kleinklasse und als Heilpädagogin immer wieder erlebt, wie Kinder an ihre Grenzen kommen.» Gründe sind Über- und Unterforderung durch das System oder das soziale Miteinander. Solche Situationen können Primarschüler bis zum Burnout peinigen. «Die private Schulung ermöglicht ein vertiefteres Arbeiten in Fächern wie Mathematik und Deutsch. Ich kann unter anderem meinen eigenen Töchtern ein Umfeld bieten, das Kreativität fördert, und Kinder in Not werden individuell unterstützt.»

Dazu gehört noch viel mehr als das Klassenzimmer beinhaltet. Auf der Rasenfläche hinter dem Haus soll ein Schulgarten entstehen. Das Fach «Realien» wird hauptsächlich draussen stattfinden. «Waldmorgen gehören ebenso zum Programm wie Zeiten auf dem Bauernhof, während denen wir uns der Tierpflege widmen.» In der Startphase ist der «Sonnenweg» für fünf Kinder konzipiert. Doch schon für das Schuljahr 2017/2018 will Angela Fisch die Bewilligung zur Führung einer Privatschule erhalten. «Die Besichtigung der Räume durch das Inspektorat ist terminiert. Der Antrag liegt bereit. Sie hat sich viel vorgenommen. Doch Angela Fisch strahlt, wenn sie ihre Visionen beschreibt. «Ich schaue meinen Töchtern zu, wie sie voller Wissbegierde auf Entdeckungsreise durch die Welt gehen. Diese Neugier will ich fördern, ihnen und vielen anderen Kindern schöne, erlebnisreiche, gesunde Primarschuljahre ermöglichen.» Der Übertritt an die Oberstufe sei kein Problem, da der Schulstoff durch den verbindlichen Aargauer Lehrplan klar definiert sei. «Und das Selbstbewusstsein, welches die Zeit im Sonnenweg kontinuierlich stärkt, ist die beste Basis für alle Herausforderungen, welche die Zukunft mit sich bringen mag.»

Donnerstag, 11.08.2016Lüpu/Dürrenäsch

Kinderwoche der ref. Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch

Text und Bild: eingesandt

Für viele Kinder aus Leutwil und Dürrenäsch war es am 2. August 2016 so weit: Fast 60 Kinder trafen sich im reformierten Kirchgemeindehaus Dürrenäsch zur Kinderwoche «Fründ für s’Läbe».

Die frechen und lustigen Handpuppen Lilly und Joshi begrüssten die Kinder jeden Morgen und stimmten sie auf das Tagesthema ein. Bei den «Fründ für s’Läbe» handelte es sich um Daniel und seine drei Freunde. Voller Spannung erwarteten die Kinder jeden Tag die neuen Abenteuer und Wunder der Freunde: Wie sie sich weigerten, vom Götzenfleisch zu essen, und nach zehn Tagen Gemüse und Wasser stärker und weiser waren als alle anderen. Wie die drei Freunde von Daniel in den Feuerofen geworfen und auf wunderbare Weise gerettet wurden. Wie Daniel die Träume des babylonischen Königs deuten konnte und so mehrere zukünftige Königreiche vorhersagte. Wie Daniel in die Löwengrube geworfen wurde und Gott ihn rettete. Alle diese Geschichten von Daniel ermutigten die Kinder, ihr Vertrauen auf Gott zu setzen und mit ihm alle Schwierigkeiten des Lebens zu meistern.

Nicht nur die Geschichten aus der Bibel wurden voller Spannung verfolgt, viel Spass bereiteten auch die Spiele draussen bei herrlichem Wetter. Mit Begeisterung machten die Kinder an den verschiedenen Bastelworkshops mit, sie genossen jeweils das Znüni und freuten sich jeden Tag auf die süsse Belohnung für auswendig gelernte Bibelverse.

Am Samstag fand ein königliches Festessen statt, an dem die Kinder tatkräftig mithalfen: Gemüsedips, Fruchtspiessli, belegte Brote, Fleisch- und Käseplatten wurden hergerichtet und genüsslich verzehrt.

Zum KIWO-Abschluss liessen sich wiederum viele Eltern, Verwandte und die Gemeinde zum Familiengottesdienst am Sonntag einladen und genossen anschliessend die Teilete bei schönstem Sommerwetter.

Wir freuen uns, wenn viele Kinder auch während dem Jahr ähnliche Stunden erleben möchten! Kommt, und schaut bei uns herein: In der Jungschi, im Hoffnungsbund und in der Sonntagsschule.

Donnerstag, 11.08.2016Reinach

Müller eröffnete an der Aarauerstrasse in Reinach seine 53. Filiale

Text: eingesandt, Bild: Graziella Jämsä

Der Handelskonzern Müller expandiert weiter in der Schweiz und eröffnete am 4. August 2016 in Reinach die 53. Filiale in der Schweiz. Auf einer Verkaufsfläche von 760 Quadratmetern bietet Müller seinen Kundinnen und Kunden an der Aarauerstrasse 42 eine grosse Produktvielfalt an.

Diese umfasst über 180 000 Artikel aus den Bereichen Parfümerie, Drogerie, Schreibwaren, Strümpfe, Gesundheit und Naturkosmetik. Zum Warensortiment der Filiale gehören neben dem grössten Drogeriesortiment der Schweiz alle 33 Müller-Qualitätsmarken mit einem unschlagbar guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Aktuell werden in dieser Linie rund 2500 Artikel angeboten, die alle Bereiche des täglichen Bedarfs abdecken. Ob Schönheit und Pflege, Ernährung und Genuss, Haushalt und Ambiente oder Baby und Kind – mit den Eigenmarken von Müller trifft jeder Kunde die richtige Wahl.

Grösstes Naturkosmetik-Sortiment

Müller beietet ausserdem das grösste Naturkosmetik-Sortiment in der Schweiz an. Die Artikelvielfalt von über 4500 Produkten zahlreicher Marken präsentiert Müller in einer 36 Quadratmeter grossen Naturshop-Abteilung.

Eröffnung 4. August

Mit der Eröffnung in Reinach vom 4. August 2016, schaffte die Ladenkette 12 neue Arbeitsplätze für die Region. Ausserdem ist geplant, im kommenden Jahr Ausbildungsplätze in der Filiale zu schaffen. Derzeit sind über 900 Mitarbeitende bei Müller in der Schweiz tätig, und das in 53 Filialen. Sieben davon befinden sich im Aargau, drei im Kanton Luzern und vier im Kanton Solothurn. Weitere Informationen über das Sortiment und die Philosophie des Unternehmens finden Sie im Internet unter www.mueller.ch.
Montag, 08.08.2016Reinach

Tete Rios Crippa: Die Federfrau mit der kreativen Ader

Text und Bild: Thomas Moor

Kinder hat sie keine – Babys aber ganz viele. So nämlich bezeichnet Tete Rios Crippa aus Reinach die Schmuckstücke, die in ihrem Atelier Mujer Pluma an der Hauptstrasse 9 entstehen.

«Es ist, als wäre ich jeden Tag bei einer Geburt dabei», wie die gebürtige Peruanerin sagt. Jedes neugeborene Schmuckstück werde irgendwo von einer schönen, selbstbewussten Frau sehnlichst erwartet, die sich damit noch einzigartiger macht.

Feuer und Flamme ist Tete Rios Crippa nicht nur dann, wenn sie Silber auf 800 Grad Celsius erhitzt, um ihm die verschiedensten Form zu verpassen. Beim kreativen Arbeiten blüht die Künstlerin ganz allgemein auf. Und: Der Ideenbrunnen ist pausenlos am Sprudeln und erweckt nicht den Anschein, jemals versiegen zu wollen. Ihre vielen Ideen hält sie in ihrem dicken Ringheft zeichnerisch fest. Inspiration sind für sie die Freiheit, die Traditionen und die Vielfalt der Kulturen (speziell der Inkas), bei welchen sich alles um die Mutter Natur dreht. Ihre Schmuckstücke sind gross, ein wahrer Blickfang und geprägt von extravaganten Formen und leuchtenden Farben. Jedes Stück ist ein Unikat und wird natürlich auch gerne auf Wunsch angefertigt. Die Materialien, die sie verwendet, sind Silber 925 (Sterlingsilber), Messing, Bronze, Edelsteine, Keramik und Federn. Übrigens: Federn, die sie auf Spaziergängen rund um den Sonnenberg gefunden hat, waren der Anfang der Schmuckproduktion und Namensgeber vom Labelnamen «Mujer Pluma», was so viel wie Federfrau heisst.

Kunst hat sie schon ihr ganzes Leben begleitet. In einer Künstlerfamilie in Lima geboren galt ihre Leidenschaft zuerst den traditionellen peruanischen Tänzen. Mit 21 Jahren wechselte sie dann das Lager, studierte Modedesign und gründete nur zwei Jahre später zusammen mit einer Freundin das Label «Fusas». Die langersehnte Lehre als Goldschmiedin in einer der besten Goldschmieden des Landes (Koriwasi) holte sie 2014 nach. Ihr Schmuck fand beim Fashion Circle 2016 im Chateau Gütsch Luzern grossen Anklang. Erhältlich ist er in ihrem Atelier oder unter www.mujerpluma.com.

Montag, 08.08.2016Zetzbu

Schulpflege Leimbach und Zetzwil: Zwei Jubiläen, eine Verabschiedung

Text und Bild: eingesandt

Jubiläen

Dieses Jahr kann unser bewährtes Team, welches die beiden Schulen Leimbach und Zetzwil operativ und administrativ führt, ein rundes Jubiläum feiern. Es ist genau 10 Jahre her, seit der Einführung einer gemeinsam geleiteten Schule in unseren beiden Dörfern. Franziska Gautschi und Sandra Carroz Gloor sind von Anfang an dabei.

Viel ist geschehen: Die intensive Zeit des Aufbaus einer geleiteten Schule, das Einführen und Etablieren von Unterrichtsteams, von Mitarbeitergesprächen und gegenseitigen Unterrichtsbesuchen, die Einführung eines Konzeptes für integrative Schulung mit schulischer Heilpädagogin, die Einführung von Blockzeiten, die Umstellung von 5 Jahren Primarschule auf 6 Jahre. Weiter hatten unsere Schulen dreimal das Vergnügen einer externen Evaluation (ESE) und es mussten viele Reformen und Sparmassnahmen überstanden und umgesetzt werden. Franziska Gautschi führt die beiden Schulen fachlich kompetent sowie mit viel Optimismus und Empathie. In Krisen bleibt sie ruhig und souverän und sucht geeignete Lösungen. Immer wieder steht sie selber in der Schulstube als Stellvertreterin, wenn eine Lehrperson ausfällt. Sie schafft den Spagat, zwei Schulen zu führen, genauso, wie es Geraldine Knie in den besten Jahren mit ihren Pferden gemacht hat; je ein Fuss auf einem Pferd und die Zügel fest in der Hand, damit beide Pferde in die gleiche Richtung gehen. Kompetent und speditiv sorgt Sandra Carroz dafür, dass alle Abläufe reibungslos und korrekt funktionieren, und verfasst zudem in vielen Arbeitsstunden unzählige Protokolle, Auszüge und Briefe, stellt Verträge aus und schlägt sich in diesem Jahr zusätzlich mit dem neuen Verwaltungsprogramm des Kantons herum (ALSA). Die beiden sind ein Topteam und wir als Schulpflege arbeiten gerne mit ihnen zusammen. Wir danken der Schulleiterin Franziska Gautschi und der Schulsekretärin Sandra Carroz Gloor herzlich für ihre Arbeit.

Verabschiedung

In den letzten sechseinhalb Jahren war Uschi Habegger Mitglied der Schulpflege in Leimbach. Viele der vorgenannten Veränderungen und Umsetzungen hat sie massgeblich mitgetragen. Einen grossen Anteil hatte sie auch daran, dass den beiden Schulen nach der letzten ESE nur grüne Ampeln zugesprochen wurden. Als Delegationspräsidentin der beiden Schulpflegen Leimbach und Zetzwil hatte Uschi Habegger zudem während der letzten zwei Jahre eine grosse Verantwortung getragen. Anfang 2014 traten nämlich gleich vier neue Schulpflegemitglieder ihr Amt an, je zwei in Leimbach und zwei in Zetzwil, und Uschi Habegger war mit Abstand diejenige, die am meisten Erfahrung hatte. Für ihr unermüdliches Engagement danken wir ihr an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich.

Und ausserdem ...

Schwiizerdüütsch mit em Feusibär

Ich für min Teil, wenn ich mech buschper und zwäg füehle, so heb ich’s de lieber mit de Vögu im Busch. Jo heiligs Verdiene, das wär‘mer de no, wenn ich de plötzlech derwäge is Militär müesst, nume well ich mech buschper füehle und grad kei G’süchti ume isch.

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