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Dienstag, 21.03.2017Dürrenäsch

Spöni Power: Für alle Marken die richtige Garage

Text und Bild: Thomas Moor

Ein «Markenverächter» ist Jörg Eggimann mit seiner Firma Spöni Power an der Hallwilerstrasse 7 in Dürrenäsch noch nie gewesen. Was zwei Räder und einen Motor hat, bringt er in seinem Garagenbetrieb entweder wieder zum Laufen oder führt entsprechende Reparatur- und Servicearbeiten aus.

Fast vierzig Jahre hat die traditionell gelbe Suzuki, welche auf dem Lift seiner Werkstatt steht, auf dem Buckel. Eine reinrassige Motocrossmaschine. Der Vergaser hängt noch am Benzinschlauch, der Rest des Motors steht auf der Werkbank. Eine Totalrestauration im Kundenauftrag steht an – eine von Jörg Eggimanns Spezialitäten. Alte Motorräder wieder auf Vordermann zu bringen, bereitet ihm Spass. Dazu hat er das nötige Know-how und das Fachwissen. Dafür ist er in der Töffszene weitherum bekannt. Was die Werkstatt in Dürrenäsch verlässt, funktioniert. Und wenn er mit seiner Werbung verkündet, dass er für alle Marken die richtige Garage ist, übertreibt er nicht. Ob Roller, Strassenmaschine, Enduro oder Zweigangtöffli: Alle diese fahrbaren Untersätze sind bei Jörg Eggimann in guten Händen. Sei es für Restaurationen, Service- oder Reparaturarbeiten. «Es ist schon faszinierend, was da manchmal an Motorrädern in den Kellern von Kunden lagert», wie er sagt. Dazu zählt auch die Marke Kreidler mit dem Modell Florett, von welchen er schon ein paar restauriert und wieder flott gemacht hat.

www.spoenipower.ch

Dienstag, 21.03.2017Reinach

Hotdogs statt Wienerli

Text und Bild: Peter Eichenberger

Einen lustigen, aber auch ernsthaften Antrag stellte an der Generalversammlung der Behindertensportgruppe, BSG Reinach, ein Mitglied des Vereins. «Seit Jahren bekommen wir an der Generalversammlung immer Wienerli. Ich stelle daher den Antrag, ab der nächsten Generalversammlung Hotdogs zu servieren.» Nach einer Rückfrage beim «Wienerli-Koch» Andreas Girsberger wurde dem Antrag mit grossem Applaus zugestimmt.

Im zügigen Tempo wurden die Traktanden von der Präsidentin der BSG Reinach, Gisela Girsberger, abgearbeitet. Hocherfreut konnte der Finanzchef Karl Leu ein gutes Rechnungsergebnis präsentieren.

Lea Eichenberger präsentierte das Jahresprogramm der Turner und der Schwimmer. Viele Höhepunkte wie der PluSporttag Magglingen im Juli oder die Schwimmmeisterschaft in Kloten sind nur zwei von vielen Anlässen.

Eine grosse Überraschung botenn einige Mitglieder vom Männerchor und Frauenchor Beinwil am See den Mitgliedern. Sie sangen «Happy Birthday»! Einige wussten den Grund. Gisela Girsberger verriet, dass am 16. September 2017 die BSG Reinach den 50. Geburtstag feiert. Es werden viele Gäste an dieser Geburtstagsparty im Löwensaal Beinwil am See erwartet. Ob dann der ganze Männerchor Beinwil am See mit allen Sängern ein Ständchen bringt, bleibt ein Geheimnis. Auch der Männerchor feiert am 5. und 6. Mai 2017 Geburtstag im Löwensaal, nämlich den 175. Geburtstag.

Die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wird von allen Mitgliedern immer mit Spannung erwartet. Diesmal wurden folgende Turner und Schwimmer geehrt: Randy Moos ist seit 10 Jahren bei der BSG. Paula Haller, Sandra Baldinger, Rita Notter und Cornelia Rothenbühler sind seit 15 Jahren dabei. Brigitte Zanini ist bereits seit 25 Jahren in der BSG. Vreni Feuz turnt seit 30 Jahren in Reinach.

Der Vorstand präsentiert sich im Jubiläumsjahr wie folgt: Gisela Girsberger (Präsidentin), Silvia Mårtensson (Vizepräsidentin), Karl Leu (Finanzen), Lea Eichenberger (Technische Leiterin), Urs Cueni (Besondere Aufgaben). Die Rechnungsrevisoren sind weiterhin Peter Amacher und Christoph Tschopp.

Mit welchem Elan der Vorstand die Arbeit macht, zeigt folgendes Beispiel: Martin hilft nach der Turnstunde immer die Geräte zu versorgen. Sein Betreuer wartet dann geduldig, bis er fertig ist mit dieser Arbeit. Anlässlich der Generalversammlung erhielt er nun ein Diplom für diese ausserordentliche Tat. Gespannt darf man sein, wer an der nächsten Generalversammlung ein Diplom erhalten wird. Gisela Girsberger dankte allen Leitern, Assistenten und Helfern, die jeden Montag beim Turnen oder am Freitag beim Schwimmen dabei sind. Ohne diese grossartige Arbeit wäre es nicht möglich, diesen Menschen ein tolles Freizeitvergnügen zu bieten.

Dienstag, 21.03.2017Reinach/Menziken

19. Generalversammlung: HAGO schwungvoll unterwegs

Text und Bild: Thomas Moor

Da steckt Schwung drin, da sind Innovationen im Spiel, da ist der HAGO! Dass der Handwerker- und Gerwerbeverein Oberwynental mit erfreulichem Elan unterwegs ist, hat die 19. Generalversammlung gezeigt, welche im Huus74 in Menziken über die Bühne ging.

Der HAGO ist auf Kurs, die Marschrichtung stimmt. Anlässlich der 19. Generalversammlung im Huus74 konnte Adrian Meier den 44 anwesenden Stimmberechtigten und den Gemeindevertretern (Martin Heiz und Pia Müller aus Reinach, Annette Heuberger und Andreas Mäder aus Menziken) nur Positives berichten. Nicht nur, weil der Vorstand sehr engagiert ist, sondern auch darum, weil die HAGO-Mitglieder ebenfalls am gleichen Strick ziehen und ihre attraktiven Dienstleistungen mit ihrem Engagement ins rechte Licht rücken.

Mit seinen zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr wurde die Marke HAGO wiederum erfolgreich positioniert und gefestigt. Pflöcke wurden zum Beispiel mit der WYNAexpo eingeschlagen. Eine Gewerbeschau, die wieder auf positive Resonanz stiess, wie Christian Schweizer vom OK zu berichten wusste. Aber auch die Lehrlingsauszeichnung, die Chlaus-Aktion und der HAGO-Stamm gehören zu beliebten Institutionen innerhalb des Vereins. Und jetzt wird ein weiteres Brikett nachgelegt, um das Feuer immer schön am Lodern zu halten. «Gewerbe trifft Schüler» heisst die jüngste Aktion, bei welcher Gewerbebetriebe angehenden Lernenden Einblick in ihre Berufssparte geben sollen. «Die Rückmeldungen sind schon sehr positiv», wie Adrian Meier sagte und die Anwesenden ermunterte, sich bei dieser Aktion ebenfalls zu beteiligen.

Dass der HAGO auf gesunden Beinen steht, konnte Kassier René Heggli mit seiner positiven und sauber geführten Jahresrechnung belegen. Lob bekam er für seine Arbeit von den beiden Revisoren Carl von Heeren und Urs Eichenberger. Allenthalben Lob gab es auch für das Gastgeber- und Helferteam vom Huus74, welches sich mit dem feinen Essen und dem Top-Service ebenfalls Höchstnoten verdient hat.

Montag, 20.03.2017Menziken

Xundheitszentrum feierte offiziell Eröffnung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Anfang Oktober haben die Ärzte im Xundheitszentrum an der Spitalstrasse 1 in Menziken ihre Arbeit aufgenommen. Die stetig steigende Nachfrage zeigte rasch: Die Entscheidung für einen weiteren Standort war genau richtig.

«Als erstes wurde das Zentrum Beromünster 2009 in Gunzwil eröffnet», erinnerte sich Doktor Guido Pfister in seiner kurzen Rede. Mittlerweile führe die Genossenschaft der Ärztekasse elf Zentren, welche vor allem die medizinische Grundversorgung auf dem Land sicher stellen wollen. «In der Gründungspraxis stammten die ersten Patienten aus Reinach und Menziken.» Und weil man ja nicht von der Mobilität eines jeden ausgehen könne, habe er sich damals schon Gedanken über Erweiterung in den Ortschaften gemacht. Als Urs Schlör seine Praxis geschlossen habe, sei das Thema akut geworden. «Wir standen in Kontakt mit dem Spital Menziken. Sie haben kurzfristig Hand geboten, sodass wir die mittelfristige Versorgung planen konnten.»

Mittlerweile seien aus den anfänglichen 50 Stellenprozenten bereits mehr als 100 geworden. Der Praxisumbau sei abgeschlossen. Die Zusammenarbeit mit dem Spital, wo man nicht nur eingemietet sei, sondern ebenso Infrastrukturen nutze, sei hervorragend. «Dafür möchten wir Direktor Daniel Schibler und seinem Team herzlich danken.» Auch wenn sich bereits abzeichne, dass das Xundheitszentrum wegen steigender Nachfrage noch einmal in grössere Räumlichkeiten umziehen werde, wolle man dieses Miteinander weiter pflegen. Und so nutzten die Gäste aus Spital, Politik, Spitex sowie Apotheken der Region die Gelegenheit, sich in der Gemeinschaftspraxis umzuschauen. Gemeinsam stiess man auf die gelungene Eröffnung an.

Montag, 20.03.2017Gontenschwil

Attraktive Zentrumsüberbauung stösst auf Interesse

Text: Thomas Moor, Bild: ZVG

Gontenschwil ist am Wachsen. Einen Beitrag dazu leistet die Pensionskasse Alvoso LBB als Eigentürmerin der neuen Zentrumsüberbauung im Unterdorf. Ein Jahrhundertwerk, wie Gemeindeammann Renate Gautschy sagt. Anlässlich eines Forums gabe es News für die Bevölkerung.

Vorsorge mit Weitblick hat sich die Pensionskasse Alvoso LLB auf die Fahne geschrieben. Weitsicht, die vom Geschäftssitz in Lachen SZ bis in den Kanton Aargau nach Gontenschwil reichte. Und wie heisst es doch so schön: Wer sucht, der findet. Suchen musste er Gontenschwil auf der Landkarte tatsächlich, wie Stiftungsratspräsident Remo Schällibaum den Besuchern des Forums in der Mehrzweckhalle beichtete. In der Zwischenzeit findet er Gontenschwil auf Anhieb und ist von der Überbauung und speziell von der Lage im Unterdorf hell begeistert. Dass sich die Überbauung in der Nähe des Bahnhofs befindet, sei ein ganz entscheidender Vorteil. Auftrumpfen kann man aber auch mit der Überbauung ganz allgemein. Sie besteht aus drei Wohneinheiten, welche aus 43 attraktiven Miet- und Eigentumswohnungen sowie einer 650 Quadratmeter umfassenden und unterteilbaren Gewerbefläche bestehen und per Oktober bezugsbereit sein sollen. Die Miet- und Kaufpreise seien Gontenschwil angepasst, wie Schällibaum sagte und das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis hervorhob.

Begeistert zeigte sich auch Gemeindeammann Renate Gautschy, welche die Überbauung ein Jahrhundertwerk nannte. Eine solche Überbauung sei immer sowohl mit einer Chance als auch mit Risiko verbunden, die es abzuwägen gelte. Bevor es zum Apéro ging, zog der renommierte österreichische Kriminalpsychologe Dr. Thomas Müller das Publikum in seinen Bann. Mit einer Mischung aus fachlicher Kompetenz auf höchstem Niveau und intelligentem Witz begeisterte er in seinem Referat auf der ganzen Linie.

Montag, 20.03.2017Menziken

Musig Mänzike: «Fantasy» war einfach fantastisch

Text und Bild: Thomas Moor

Neue Besen kehren gut! Nicht dass wir den neuen Dirigenten der Musig Mänzike, Bernhard Fischer, mit einem Besen vergleichen möchten. Aber unter seiner Direktion haben Musikerinnen und Musiker einen Zacken zugelegt. Das Jahreskonzert begeisterte auf der ganzen Linie.

Das hat gepasst! Ohne Zweifel. Das einstudierte Programm unter dem Titel «Fantasy» begeisterte das Publikum im Gemeindesaal auf der ganzen Linie. Namensgeber des Programmtitels war die amerikanische Funk-Pop-Gruppe «Earth Wind & Fire». Ein Titel, der schwungvoll zur Pause des ersten Programmteils überleitet. Zuvor kamen die Konzertbesucher aber in den Genuss von musikalischen Highlights aus Kino-Hits wie Harry Potter, Tanz der Vampire oder dem hebräischen Volkslied «Hava Nagila». Zum fulminanten ersten Konzertteil trug auch die Tambourengruppe «Free Drummers» unter der Leitung von Dieter Furrer und Patrick Schmidiger bei. Mit dem Stück «Dudelsack» brachten sie sogar eine Prise Basler «Morgestraich» nach Menziken, und mit der rhythmischen Trinkbechernummer setzten sie ihrem Auftritt die Krone auf. Bravo!

Mit «Star Wars» hob die Musig Mänzike zum zweiten Konzertteil ab, welcher viel Abwechslung bot und erst mit zwei frenetisch gefordert Zugaben endete. Einen Spezial-Applaus erhielt auch Ernst Sägesser, der für seine 50-jährige Aktivzeit als Blasmusikant zum kantonalen Ehrenveteran ernannt wurde und sich das Jubiläumssolo gleich selber spielte.

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Montag, 20.03.2017Boniswil

Der STV erschuf ein Spielparadies

Text und Bild: Graziella Jämsä

Draussen regnete es. Doch im und um den Boniswiler Saalbau strahlten die Gesichter der Familienplausch-Gäste. Basteln, Hüpfen, Klettern, Schmausen und vieles mehr hatte sich der STV für ihren traditionellen Postenlauf einfallen lassen.

«Mami, das wackelt!» Suchend streckte das Mädchen die Hand aus, bevor es vom Bänkli zum Trapez wechselte. Und schneller als gedacht, landete es mit einem glücklichen Lachen in der weichen Matratze. Schon machte es sich auf den Weg zum nächsten Posten, wo beim Kriechen durchs Balllabyrinth Punkte gesammelt wurden. Selbstverständlich fehlte auch die Hüpfburg nicht. «Wegen des Wetters haben wir diese reingenommen», erklärte Claudia Baumann vom STV Boniswil. Ein Umstand, den die Kinder sichtlich genossen.

Wer sich genug ausgetobt hatte, liess sich beim Kinderschminken in Spiderman, das Kätzchen Kitty oder eine Prinzessin verwandeln. An den Basteltischen auf der Saalbau-Bühne wurde derweil fleissig gebastelt. Da entstanden Mobiles und Schlüsselanhänger in allen Farben. Ebenso bunt konnten die frischgebackenen Lebkuchen verziert werden. Und wer sich vom Wetter nicht schrecken liess, der konnte sich bei der Feuerwehr Boniswil-Hallwil mit Wasserspielen vergnügen.

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Montag, 20.03.2017Menziken

Moto Bättig AG: Heisse Eisen von Honda

Text und Bild: Thomas Moor

Offener, übersichtlicher und moderner: Die Moto Bättig AG hat Verkaufs- und Showroom über den Winter modernisiert und dem Honda-Standard angepasst. Ein neues Kleid, das wie gemacht ist für die Frühlingsausstellung und die Präsentation der Honda-Modelle für die Saison 2017.

In der Tat: Honda ist für die neue Töffsaison sehr gut aufgestellt. Mitverantwortlich ist die Supersportlerin, die CBR 1000 RR Fireblade. Seit 1992 hat sie viele Veränderungen und Überarbeitungen erlebt. «Die aktuelle Version ist aber eine Bombe», wie Chris Burri schwärmt. Neunzig Prozent aller Komponenten sind neu. Leistung (+13 PS) und Gewicht (–14 Kilo) harmonieren bestens miteinander wie kaum je zuvor. LED-Licht, Drehmomentkontrolle, wählbare Motorbremse und Kurven-ABS sind einige der Features. Und während die Offroad- und Reisemotorradlegende African Twin immer noch auf dem aktuellsten Stand ist und die Töfffahrer immer noch in Scharen in ihren Bann zieht, versucht eine andere Honda-Neuheit ebenfalls erfolgreich Fuss zu fassen: der X-ADV 750. Ein Offroad-Roller mit grösseren Rädern (17 Zoll vorne, 15 Zoll hinten) und 750 cm3 Hubraum. Moderne LED-Lichttechnik und ABS gehören auch hier zum Standard. Das Staufach unter der Sitzbank fasst 21 Liter, der Hauptständer ist mit einem Kippsensor ausgestattet. Wer mehr über die Modellpalette von Honda erfahren möchte, wird bei Moto Bättig AG von Willi Bättig und Chris Burri bestens beraten.

www.motobaettig.ch

Montag, 20.03.2017Seengen

AKB Seengen lud zum 3. Finanzfrühstück ein

Text und Bild: Thomas Moor

Finanzthemen zum Frühstück sind vielleicht nicht jedermanns Sache. Wenn sie allerdings verpackt sind in ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, sieht die Sache etwas anders aus. Das zeigte der Anlass der Aargauischen Kantonalbank AKB, Niederlassung Seengen, im Restaurant Rebstock.

Es war bereits das dritte Finanzfrühstück, zu welchem Kunden der AKB eingeladen wurden. Als Dank für das Vertrauen, wie Regionaldirektor Dieter Bruttel und Niederlassungsleiterin Barbara Stutz sagen. Dass die AKB das Beste für ihre Kunden will, zeigt sie nicht nur mit diesem Frühstück. Kunden begeistern, Unternehmenswerte steigern, attraktive Arbeitgeberin sein und einfache und zielführende Produkte anbieten seien die vier Bausteine, mit welchen man die Zukunft mit ihren grossen Herausforderungen angehen will. Kurz: Man will der Konkurrenz auch immer eine Nasenlänge voraus sein, wie es Dieter Bruttel auf den Punkt brachte. Dazu trägt natürlich auch das Seenger Team mit Barbara Stutz bei, welches sehr engagiert ist. «Das Vertrauen der Kunden ist dabei unser wichtigstes Kapital», wie er sagte. Einschätzungen über die generelle Wirtschaftsentwicklung, die Börse und Konjunkturprognosen erhielten die geladenen Gäste von AKB-Chefökonom Marcel Koller aus erster Hand.

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Montag, 20.03.2017Dürrenäsch

Die Geschichte vom Traumfrässerli als Klangerlebnis

Text und Bild: Graziella Jämsä

Zusammen mit ihrem neuen Dirigenten Erwin Schnider machte die Musikgesellschaft Dürrenäsch das Kinderkonzert zum ersten gemeinsamen Höhepunkt. Mit grossen Augen lauschte das Publikum, wie Musikerinnen und Musiker Buchstaben zum Leben erweckten.

In Schlummerland ist Schlaf das Wichtigste für die Menschen. Sie glauben, nur wer gut schläft, ist fröhlich und bewahrt einen kühlen Kopf. Doch was tun, wenn ausgerechnet die Prinzessin von Alpträumen geplagt wird? Entschlossen macht sich der König auf die Suche nach einem Heilmittel. Therese Wirz verlieh als Erzählerin jeder Figur eine eigene Stimme und die MG lieferte mit «Always look on the bright side of life» oder «Hemmige» die passenden Melodien. Aber das war noch nicht alles – sie sorgten auch für rhythmische Einlagen, was die Begegnung von König und Traumfrässerli noch spannender machte. Nach einem grossen Applaus fürs Happy-End brauchte das junge Publikum seine Neugier nicht mehr zügeln. Endlich konnte man ausprobieren, wie viel Luft es wirklich fürs Posaunenspiel brauchte. Oder man fragte den Kollegen, der zum Konzertauftakt mit dem Brass Ensemble «Furioso Seon-Dürrenäsch» musiziert hatte, nach seinem Auftrittsgefühl. Und wer weiss, wer in dieser Nacht schon vom kommenden Instrumentalunterricht träumte.

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Montag, 20.03.2017Reinach

Ostern im Bärenmarkt: So läuft der Osterhase

Text und Bild: eingesandt

Von Montag, 3. bis Samstag, 15. April feiert der Bärenmarkt das Osterfest und bietet dem Osterhasen ein Zuhause. Und natürlich schaut auch der Osterhase ab und an vorbei, verteilt Leckereien, bastelt mit Kids und hält die eine oder andere Überraschung für die Gäste bereit.

Im Bärenmarkt in Reinach lohnt sich die «Eiersuche» an Ostern besonders: Vom Montag, 3. bis zum Samstag, 15. April gibt es in den Centern die Chance auf viele Gewinne, die der ganzen Familie Freude machen. Glückspilzen winken unter anderem 30 Tageseintritte für den Swiss Holiday Park – wäre das nicht eine schöne Oster-Überraschung?

Kreatives für Kids

Während der Osterzeit dürfen sich die kleinen Besucher und Besucherinnen kreativ so richtig austoben. Am Mittwoch, 12. April können von 13.30 bis 17.30 Uhr Schoggi-Osterhasen nach Herzenslust verziert werden. Am Samstag, 15. April kommt der Osterhase von 11.00 bis 15.00 Uhr höchstpersönlich vorbei und bastelt mit den lieben Kleinen gemeinsam. Den Rest des Nachmittags ist der Kinderliebling damit beschäftigt, Lindthäsli und Ostereili an die Gäste im Muripark und im Bärenmarkt zu verteilen – und über die freuen sich ja bekanntlich Gross und Klein gleichermassen.

Montag, 20.03.2017Menziken

Gospelfriends begeisterten bei ihren Konzerten

Text und Bild: Thomas Moor

Normalerweise verderben viele Köche den Brei! Nicht so bei den Gospelfriends Menziken. Sie gaben ihren Auftritten in den Kirchen Menziken und Gränichen zusammen mit der Live-Band «Scafusa» eine musikalische Würze, welche Pfiff hatte und bei den Konzertbesuchern sehr gut ankam.

«Das ist der Rhythmus, bei dem ich mit muss!» – Das müssen sich die vielen Konzertbesucher mehr oder weniger beim ersten Takt gesagt haben. Da wurde nämlich bei einigen der vorgetragenen Songs fleissig mitgeklatscht. Bei anderen wiederum stand das stille Geniessen im Vordergrund. Der Mix machts aus, wie es oftmals heisst. Und tasächlich hatten die Menziker Gospelfriends unter der Leitung von Slava Kästli bei der Liederwahl ein goldenes Händchen. Da gab es neben Klassikern wie «Go tell it on the mountains» oder «Oh happy day» zum Beispiel auch Platz für den «Psalm 23» aus der Toggenburger Messe oder den Euro-Gospel «Wohin sonst» Platz. 16 Titel umfasst die Songliste, die auch Ohrwürmer aus dem Kinofilm «Sister Act» oder dem von den «Manhatten Transfer» neu arrangierten Titel «Operator» enthielt. Neben dem Gesamtchor wussten auch die Solistinnen mit ihren Stimmen zu überzeugen. Anita Ochsner, Sandra Peter und Francesca Steinbeck machten einen tollen Job – genauso wie die beiden männlichen Bassstimmen von Eduard und Urs Knoblauch vom «TV Suhr Chörli». Und beim Song «One uf us» wurde das traditionelle schwarz-gelbe Outfit mit Requisiten wie Hüten, Zeitungen, Fähnli etc. ergänzt. Ein Hingucker! «Gospel and more» wurde ja bereits im Vorfeld verkündet. Mit «more» war die Band «Scafusa» gemeint, welche den Chor begleitete und auch eigene Songs aus ihrem Repertoire zum Besten gab. Nicht zu vergessen Arlette Meier-Hock, welche die erste Geige spielte.

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Montag, 20.03.2017Leutwil

Generalversammlung der SG Leutwil

Text: eingesandt, Bild: Thomas Moor

Erfreulicherweise erschienen am Abend des 3. März die Mitglieder der Schützengesellschaft fast vollzählig zur 130. Generalversammlung. Der Präsident André Gloor verkündete gleich zu Beginn, dass der Verein zum Jubiläum einen kleinen Imbiss spendiere, der von der Hüttenwartin Yvonne Rubin einmal mehr liebevoll zubereitet wurde.

Die wichtigen Geschäfte wie Wahlen, Jahresrechnung, Investitionskredit, Grundsatzentscheid für die Sanierung der Scheiben und die Jahresmeisterschaft gaben zu keinen grossen Diskussionen Anlass. Der Präsident wünschte allen Schützinnen und Schützen für die kommende Saison viel Optimismus und «Gut Schuss», vor allem am Aargauer Kantonalschützenfest in Zofingen. Die SG Leutwil wird nämlich am Samstag, 24. Juni 17 in Zofingen aufmarschieren und versuchen, die anderen Vereine das Fürchten zu lehren! Hoffen wir auf gutes Gelingen.

Am 25. Februar fand unter besten Bedingungen das Winterschiessen auf dem Leutwiler Stand statt. 61 motivierte Schützen und Schützinnen aus den Vereinen von Dürrenäsch, Hallwil, Leutwil und Seengen nahmen daran teil. Trotz gesicherter Auszeichnung, die in Form eines feinen Pouletflügeltellers mit Pommes frites und Salat überreicht wurde, war im Schiessstand eine grosse Nervosität und Spannung zu verspüren. Letztendlich schwangen in der Einzelrangliste Dieter Neuenschwander und Bruno Emori, beide von der SG Leutwil, vor Walter Gloor aus Hallwil als Tagessieger obenauf. Unter den Vereinen kämpfte sich Leutwil an die Spitze. Gemütlich und mit interessanten Gesprächen unter Schützenkollegen liess man einen spannenden Anlass ausklingen.

Montag, 20.03.2017Boniswil

Frauenverein Boniswil: Nothelferkurs für Kinder

Text und Bild: Eingesandt

Notrufnummern, Bewusstlosenlagerung, Thoraxkompression, Verband anlegen: Kinder der 3. bis 6. Primarklassen schnupperten in der Welt der Ersten Hilfe.

«Das Ampel- und BLS-AED-Schema zu kennen, ist die Grundlage, um Hilfe leisten zu können, und die Notrufnummern sind von grösster Wichtigkeit, damit keine Minute verloren geht, denn im Notfall zählt jede Sekunde», erklärte Franziska Buri von HELP Hallwilersee zu Beginn des Kursnachmittags.

Und so lernten und übten Kinder aus Boniswil und Hallwil, wie in Notfällen vorzugehen ist, insbesondere wenn eine Person nicht ansprechbar ist, aber noch atmet. Fallbeispiele wie Gehirnerschütterung, Nasenbluten, Schürfwunde, … wurden einerseits im Saalbau, aber auch im Freien in Spiele eingebaut und gelöst. Dabei wurde unter anderem die Anwendungsmöglichkeit der Rettungsdecke bei einer verletzten Person vermittelt. «Es geht nicht nur darum Wärme zu spenden (Silberseite zum Patienten), ebenso wichtig ist es, die Person vor Hitze zu schützen (Goldseite zum Patienten)», so die Kursleiterin.

Den Abschluss bildete das Anlegen eines Verbandes. Vom «Abrogele» bis zum Fixieren mittels eines «Schwiegermütterchens» wurde ein Fussgelenk nach dem anderen verbunden, wobei die Kursteilnehmenden besonders darauf achten mussten, dass die elastische Binde nicht zu eng angelegt wurde, um einen Blutstau zu verhindern. Die Mädchen und Jungs waren begeistert und fänden es toll, in einem späteren Kurs das Reanimieren an einer Puppe üben zu können.

www.help-hallwilersee.jimdo.com

Freitag, 17.03.2017Zetzwil

«Jeder wünscht sich seine Aufgabe im Leben.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

«jobwärts» heisst ein neues Projekt von «Impuls Zusammenleben AargauSüd». In den Mitgliedergemeinden Birrwil, Burg, Gontenschwil, Leimbach, Menziken, Oberkulm, Reinach, Teufenthal, Unterkulm und Zetzwil will man Sozialhilfebeziehenden sowie Asylsuchenden helfen, ihren Platz im Dorfleben zu finden. In Zetzwil ist jetzt die erste Mentorin im Einsatz.

Krankheit, Tod, Scheidung, Flucht – die Tücken des Lebens können jeden treffen. «Und die frühen Hilferufe werden im Umfeld häufig nicht wahrgenommen», weiss Marianna Hold. Die ausgebildete Erwachsenenbildnerin wurde angefragt, ob sie sich als Mentorin für «jobwärts» engagieren wolle, und hat umgehend zugesagt. «Es war und ist mein Anliegen, Menschen in hilflosen Situationen zu unterstützen. Gemeinsam entwickelt man neue Perspektiven und schafft Boden unter den Füssen.» Marianna Hold ist bereits im Einsatz. «Nachdem das Sozialamt den Kontakt vermittelt hat, haben wir uns zum Kennenlernen getroffen.» Mentor und Protegé müssten sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. «Schliesslich lernt man viel voneinander kennen.» Wohnsituation, Stand der Finanzen, Termine bei öffentlichen Institutionen und vieles mehr bespreche man miteinander. «Nur so kann man herausfinden, was für die betreffende Person Priorität hat.»

Ein langfristiges Ziel sei auch die Integration im Arbeitsmarkt. «Das fängt mit halbtägigen Einsätzen an, beispielsweise auf dem gemeindeeigenen Werkhof, zu denen man die Person begleitet», schildert Marianna Hold. Ihr ist bewusst, welche Herausforderung in diesem Schritt liegt, wenn jemand lange isoliert gelebt hat. «Aber genau das fängt ein Mentor mit auf. In Gesprächen kann man sich mit dem Protegé austauschen, Erlebnisse und Beobachtungen besprechen.» Wiederentdeckte Fähigkeiten und neue Talente sollen fit machen für einen künftigen Arbeitsplatz. «Denn ob man es zugibt oder nicht: Jeder wünscht sich seine Aufgabe im Leben.»

Welche Eigenschaften brauchen Mentorinnen und Mentoren, wie sie derzeit für das Projekt gesucht werden, ihrer Meinung nach? «Offenheit, Lebenserfahrung sowie ein gewisses Organisationstalent sind sicher gut. Aber am zentralsten ist wohl die Freude am Helfen.» Da erstaunt es nicht, wie Marianna Hold ihre eigene Motivation fürs Engagement bei «jobwärts» auf den Punkt bringt: «Ich freue mich, wenn ich einen Prozess in Gang setze. Und am schönsten ist es, wenn sich dieser verselbständigt, sodass mein Gegenüber langfristig ohne fremde Hilfe sein Leben gestalten kann.»

Donnerstag, 16.03.2017Beinwil am See

Ein neues Zuhause für Bauamt und Feuerwehr

Text: Graziella Jämsä, Bild: ZVG

Der Wettbewerb für den Neubau eines Bauamt- und Feuerwehrgebäudes in Beinwil am See ist abgeschlossen. An einem Infoabend stellte der Gemeinderat das Siegerprojekt der Zehnder Holz und Bau AG, Winterthur, genauer vor.

«Bereits 2012 hat der Gemeinderat eine Immobilienstrategie erarbeitet, in der man sich mit der Situation von Bauamt und Feuerwehr auseinandersetzte», berichtete Ammann Peter Lenzin am Infoabend im Löwensaal. Nach dem Wechsel des Rates habe man das Projekt erneut geprüft und für gut befunden. «Doch die Erschliessung des Industriegebietes Widenmatt, die eine Voraussetzung für das Bauwerk ist, erwies sich als kompliziert. Umso mehr freuen wir uns, Ihnen heute das Siegerprojekt zu präsentieren.» Der Entwurf der Zehnder Holz und Bau AG, Winterthur, besteht aus zwei Bauwerken. Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes sind Einstellhalle und Nebenräume der Feuerwehr zu zwei rechteckigen Einheiten zusammengefasst. Die Einsatzzentrale hat den visuellen Überblick über alle Bereiche. Theorieraum und sanitäre Anlagen im Obergeschoss sind gut erreichbar. «Der Theorieraum soll auch extern, beispielsweise durch Vereine, genutzt werden können», erklärte Felix Stephan. Der Geschäftsführer der Landis AG, welche als Bauherrenberatung für die Gemeinde tätig war, stellte das Konzept genauer vor. Der Werkhof für das Bauamt hat seinen eigenen, eingezäunten Bereich. Er wird durch den Hallenbau und den Unterstand räumlich gefasst und ist seitlich durch die neue Erschliessungsstrasse erschlossen. Die Remise ist zur Unterbringung von Geräten und Material gedacht. Der Baukredit für das komplette Projekt beläuft sich auf 5 995 000 Franken. Auf Fragen in Bezug auf gemeinsame Nutzung von Räumen sowie dem geplanten Platz antwortete Peter Lenzin. «Verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Feuerwehren wurden geprüft – ebenso die Bedürfnisse des Bauamtes.» Doch in Bezug auf die Feuerwehr seien viele Eckpunkte durch das AGV festgelegt. «Was das Bauamt betrifft, könnte man Einsparungen vornehmen. Nur wäre das in Bezug aufs Wachstum der Gemeinde kurzfristig gedacht. Und das wollen wir vermeiden, denn Nachrüsten ist als Strategie immer zu teuer.» Der Kredit soll an der Sommergmeind zur Abstimmung kommen. Bei einer Baubewilligung bis März kommenden Jahres und einem Baustart im Juli wäre mit einer Fertigstellung im Frühjahr 2019 zu rechnen.

Mittwoch, 15.03.2017Region

Stabiles Jahr für die Landi Hallwilersee

Text und Bild: Graziella Jämsä

77 Mitglieder konnte René Heggli, Präsident der Landi Hallwilersee, zur Generalversammlung im Restaurant Rebstock in Seengen begrüssen. Die Traktandenliste bot keine Diskussionspunkte, denn trotz Umsatzrückgang konnte der Bruttogewinn gesteigert werden.

«Eigentlich hätten wir ihnen im Zuge des Jahresrückblicks gerne ein Foto vom Spatenstich des Landi-Parks Seengen präsentiert», erklärte René Heggli. Den Gestaltungsplan habe man, nach Umsetzung aller Änderungswünsche, im Juli eingereicht. «Doch bis Jahresende haben wir noch keine Rückmeldung vom Kanton erhalten. Jetzt hoffen wir, 2017 wieder einen Schritt in Richtung Realisierung zu machen.» Wie die Grundlagen für das Projekt aussehen, schilderte der Präsident mit einigen Zahlen aus dem Geschäftsbericht. Der Gesamtumsatz liegt mit 33,6 Millionen Franken eine Million unter dem des Vorjahres. Trotzdem konnte die Bruttogewinnmarge um 0,5 Prozent gesteigert werden, was der Summe von 42 000 Franken entspricht. «Das zeigt, wie gut in einem eigentlich rückläufigen Markt mit den Ressourcen gearbeitet worden ist.» Die Nachricht, dass die Verwaltung aufgrund des erfreulichen Ergebnisses entschieden habe, 6 Prozent Rückvergütungen auf die Bezüge der aktiven Landwirte auszuschütten, erntete Applaus.

In den fünf Volg-Läden wurden im vergangenen Jahr 750 000 Kunden bedient. «Unsere Stärke im Detailhandel, nämlich die Nähe zum Kunden, wird unter anderem durch diese Zahl eindrucksvoll belegt.» Der Erfolgsfaktor Personal in Volg, Landi-Läden und TopShop sei nicht zu unterschätzen. Schliesslich drücken Migros und Coop mit kleinen Läden ebenso in die Nische, wie sie durch Auslandseinkäufe und Internet beeinflusst werde. Geschäftsführer Reto Manetsch stellte die Zahlen für den Bereich Immobilien vor. Der Ertrag liegt mit 608 000 Franken 10 000 Franken über dem Vorjahr. Alle Wohnungen, Lager und Büroräume sind voll vermietet. «Doch wir rechnen im laufenden Jahr mit mehr Aufwand für Unterhalt und Reparaturen.»

Den Abschluss der Generalversammlung übernahm Daniel Bischof von der fenaco-Geschäftsleitung. Er sprach über das strategische Geschäftsfeld Energie in der Agrargenossenschaft. Gelinge es, sich im unübersichtlichen Energiemarkt als Generalunternehmer zu positionieren, sei das eine Chance. «Heute machen Elektrofahrzeuge 2 Prozent des Marktes aus, doch dieser Anteil wird steigen», zeigte sich Daniel Bischof überzeugt. Darum mache es Sinn, sich unter anderem auch, mit alternativen Energiequellen auseinanderzusetzen und die Integration von Photovoltaik vorzubereiten.

Mittwoch, 15.03.2017Reinach

Restaurant und Bar «Treff»: Hits am laufenden Band

Text und Bild: Thomas Moor

Der Name «Treff» könnte treffender nicht sein: Das Lokal an der Hauptstrasse 27 in Reinach haben Nina und Bruno Ottiger zu einem beliebten Treffpunkt gemacht. Kurz: Zu einem Ort, wo kulinarische Hits und Gastfreundschaft immer Hochsaison haben.

Es gibt Leute, die haben das Wirten im Blut. Leute, die Gastgeber mit Leib und Seele sind. Nina und Bruno Ottiger gehören in diese Kategorie. Vielen natürlich bekannt aus den legendären Zeiten im «Rütli» Beinwil am See und in der «Eie» Reinach. Das ist zwar schon eine ganze Weile her – das Gastrofeuer lodert aber noch immer. «Wir haben hier einen Treffpunkt geschaffen, wo sowohl die kulinarische als auch die gemütliche Seite nicht zu kurz kommt», wie Bruno Ottiger sagt. Ob man gutbürgerlich essen, nur einen Kaffee oder ein kühles Bier trinken möchte – willkommen im «Treff» sind Gäste aller Altersschichten.

Besonders Handwerker schätzen, dass das «Treff» bereits ab 6 Uhr morgens geöffnet ist. Der Morgenkaffee liefert Betriebsstoff für einen guten Start in den Tag. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er bis um 10.00 Uhr nur sensationelle 3 Franken kostet. Ein Preisbrecher ist auch der Wochenhit. Für 9.50 Franken wird dem Gast eine köstliche und währschafte Mahlzeit serviert, und für 16.50 Franken bekommt man das Mittagsmenü mit Suppe und Salat oder einer Kugel Glace zum Dessert.

Auch seine Markenzeichen aus seiner Gastro-Karriere dürfen auf der Speisekarte nicht fehlen. Ottigers Tatar oder Gourmet-Steak haben schon so etwas wie Weltklass-Status. Dass er innovativ ist, hat Bruno Ottiger schon öfters bewiesen. Er sei eben kein Kopierer, wie er festhält. So sind der Weekend-Special am Freitag ab 16.00 Uhr mit Apérohäppchen auch etwas Besonderes. Und dass Nina und Bruno Ottiger unermüdliche Schaffer sind, zeigt die Tatsache, dass das «Treff» sieben Tage die Wochen offen hat.

Mittwoch, 15.03.2017Meisterschwanden

«Die Liebe zur Musik hat man im Blut.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Jakob Fischer und André Brunner von der MG Meisterschwanden werden 2017 vom Internationalen Musikbund für 60 Jahre Musizieren ausgezeichnet. Zum Jubiläum erinnern sie sich an ihre Anfänge, sprechen über beeindruckende Momente und die Zukunft.

Wie sind Sie zur Musik gekommen?
André Brunner: Ich bin in Lenzburg aufgewachsen, wo meine Mutter direkt an der Strasse ein Lebensmittelgeschäft führte. Sporadisch zogen beispielsweise am 1. Mai oder am Jugendfest Umzüge vorbei. Die Musik faszinierte mich und ich schloss mich den Umzügen an. Beim Übertritt in die Bezirkssschule trat ich der Kadettenmusik bei und durchlief die musikalische Ausbildung. Ich spielte Es-Horn, Tenorhorn, Bariton und während rund 30 Jahren auch B-Bass. Die Tenorhorn-Stimme ist mir bis heute treu geblieben.
Jakob Fischer: Musik spielte in unserer Familie eine grosse Rolle. Mein Vater war in der MG, mein ältester Bruder leitete den Jungbläserkurs in dem ich den Umgang mit der Trompete erlernte.

Mittwoch, 15.03.2017Tennwil

Eine Oase für Körper und Geist

Text und Bild: Graziella Jämsä

Massage, Pilates, Medical Flossing oder Craniosacral-Therapie – Nadine Teichmann bietet verschiedene Behandlungen für die individuellen Bedürfnisse der Klienten. Jetzt hat die gelernte Physiotherapeutin an der Alten Dorfstrasse 33 in Tennwil die Praxis Seestern eröffnet.

Der offene Raum ist in hellen Frühlingsfarben eingerichtet und durch das grosse Fenster hat man einen wunderbaren Blick auf die Seelandschaft. «Gute Voraussetzungen für eine entspannte Behandlung», sagt Nadine Teichmann und lächelt. «Denn genau eine solche möchte ich meinen Klienten und Klientinnen bieten.» Darum hat sie nach der Ausbildung zur Physiotherapeutin ein Sportstudium absolviert, sich zur Pilates-Instruktorin weitergebildet und befasst sich aktuell intensiv mit Craniosacral-Therapie. «Dabei wird mit feinsten manuellen Impulsen Liquid in Gehirn und Rückenmark bewegt um das Gleichgewicht in den Geweben wiederherzustellen.» Die Arbeit in der eigenen Praxis und ihr breites Fachwissen ermöglichen Nadine Teichmann individuell auf die Bedürfnisse der Klienten einzugehen. Nach einer Massage könne beispielsweise ein Kinesio-Tape Sinn machen. Auch Pilates-Übungen, durch die kontrolliert einzelne Muskelgruppen trainiert werden, eigneten sich zur Kombination mit anderen Methoden. Denn das Training zu Hause könne durchaus nützlich sein.

Wer sich genauer informieren oder bereits einen Termin in der Praxis Seestern vereinbaren möchte, erreicht Nadine Teichmann am besten telefonisch unter 076 202 12 08. «Ich bin sehr flexibel und freue mich, auch abends oder am Samstag für meine Klienten und Klientinnen da sein zu können.»

Mittwoch, 15.03.2017Reinach

Kinderwoche der Lenzchile und der BESJ Jungschi

Text und Bild: eingesandt

Vom 18. bis 21. April 2017 wird es in den Neumattturnhallen in Reinach trotz Ferien nur so von Kindern wimmeln: Über 100 Mädchen und Jungen erleben in dieser Woche als Burgdamen und Ritter kostenlos spannende Stunden mit Spielen, Basteln, Singen, Geschichtenhören und vielem mehr.

Bereits zum vierten Mal führt die BESJ Jungschi Rynech und die Lenzchile (Chrischona Reinach) eine Kinderwoche in Reinach durch. «Wir sind sehr dankbar, dürfen wir den Kindern der Region wieder eine unvergessliche Woche in den Neumattturnhallen ermöglichen.», sagt Andreas Müller, der Hauptleiter der Kinderwoche. «Die Kinder erwartet wieder ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Wahlmöglichkeiten. Als Wochenprojekt versuchen wir eine möglichst grosse Holzklötzchenburg zu bauen. Sogar ein Ausflug zum Schloss Liebegg ist geplant, was bei ca. 100 Kindern eine logistische Herausforderung sein wird. Dank rund 30 Leiter/-innen mit teils jahrelanger Erfahrung wird aber auch das klappen.» Doch wie kann eine solche Woche kostenlos durchgeführt werden? «Als Jungschi Rynech und Lenzchile wollen wir etwas für die Region tun, in welcher wir verankert sind. Dabei unterstützen uns auch Firmen der Region, und wenn Eltern einen Beitrag leisten wollen, dürfen sie das gerne.»

Am Freitagabend ab 18.00 Uhr sind alle Interessierten zum Kinderwochenabschluss mit Znacht und einem Fotorückblick eingeladen. Wir dürfen gespannt sein, was die Kinder an diesem Abend über die Kinderwoche zu erzählen wissen.

Mehr Infos auf www.lenzchile.ch/kinderwoche

Dienstag, 14.03.2017Leutwil

Trachtengruppe Leutwil: Jubiläums-GV

Text und Bild: eingesandt

Aus Anlass des 60-jährigen Vereinsbestehens wurde die diesjährige Generalversammlung der Trachtengruppe Leutwil mit einem Ausflug verbunden. Vollzählig versammelten sich die Aktiv- und Ehrenmitglieder, wovon eines sogar bei der Gründung vor 60 Jahren dabei war, am frühen Samstagnachmittag beim Gemeindehaus in Leutwil.

Zu Ehren des Vereinsjubiläums war man festlich in der Tracht gekleidet. Dank der spontanen Zusage von Ruedi Müller hatte man das Privileg, im geräumigen Kleinbus der Gebr. Merz aus Beinwil am See einen Überraschungs-Ausflug zu machen.

«Wenn Engel reisen, lacht der Himmel» – nach diesem Motto konnte die jubilierende Trachtenfamilie bei wunderschönem Frühlingswetter die Fahrt nach Wolhusen ins Tropenhaus geniessen. Unter fachkundiger Führung durch den vielfältigen Tropengarten erfuhr man viel Sachwissen über exotische Kräuter, Früchte und Pflanzen. Im Gartenrestaurant des Tropenhauses rundeten erfrischende, aus Eigenproduktion hergestellte, exotische Getränke das besondere Erlebnis passend ab. Nach der anschliessenden Fotosession im Bananen-Palmen-Dschungel war es Zeit für die Fahrt heimwärts. Bevor es zum Tagungsort ging, stiess man im luzernischen Rickenbach bei schönster Panorama-Aussicht mit «VOLGAZ» symbolisch auf das kommende Vereinsjahr an.

Pünktlich traf die gutgelaunte Gesellschaft im Rest. Löwen in Rickenbach zum Nachtessen ein. In der heimeligen «Taverne» hatte das Mitglied Heidi Gloor die feierlich aufgedeckte Tafel passend mit liebevoll gebastelter Tischdekoration ergänzt. Mit dem vorbestellten traditionellen GV-Fitness-Teller kam man in den Genuss der feinen Löwen-Küche. Nahtlos ging es dann zur 60. Generalversammlung über. Zügig wurden die Traktanden behandelt. Beim Traktandum Wahlen wurde auf Vorschlag des Vorstandes hin der Beschluss gefasst, vorläufig anstatt alle drei Jahre, jedes Jahr Wahlen durchzuführen, da die momentane Vereins-Situation die Zukunft des Vereins offen lässt. Präsidentin Nelly Gloor wurde für 25-jährige Vereinstreue, Aktuarin Therese Hintermann für 30-jährige Mitgliedschaft mit einem gebührenden Geschenk geehrt. Das Tätigkeitsprogramm 2017 weisst wiederum auf zahlreiche Anlässe hin, Highlights werden vom 1. bis 3. September das Unspunnenfest in Interlaken, vom 22. bis 24. September das Jugendfest Leutwil sowie am 5. November der traditionelle Raclette-Plausch sein. Das detaillierte Tätigkeitsprogramm ist auf der vereinseigenen Homepage unter: www.trachtengruppe-leutwil.ch aufgeschaltet, dort findet man zudem laufend Berichte über die Aktivitäten des Vereins.

Nach der Verdankung der Arbeit des Vorstandes und der Tanzleiterin sowie der Kindertanzleiterin durfte natürlich das Schlusslied nicht fehlen. Die älteren Ehrenmitglieder sangen den «jüngeren» den «Lüpuer Fahnenmarsch – Chumm übers Mätteli» vor, bevor das gemeinsam gesungene «Wenn alle Brünnlein fliessen» durch den Saal ertönte.

Mit einem feinen Dessert samt Kaffee wurde das «Jubiläumfest im internen Rahmen» abgeschlossen. Wobei ... das zur grossen Freude aller ebenfalls anwesende Gründungsmitglied Elsbeth Baumann, sie ist im 92. Altersjahr, versetzte mit einem fulminant vorgetragenen 15-minütigen Gedicht in Versform die ganze Runde ins Staunen – der beste Beweis dafür, dass Tanzen nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit hält: CHAPEAU Elsbeth! Zur späten Abendstunde sorgte schlussendlich der Chauffeur für die sichere Heimkehr nach Lüpu.

Dienstag, 14.03.2017Menziken

Menziker Kirchenglocken verstummen für 3 Monate

Text und Bild: Thomas Moor

Dem Sanierungskredit in der Höhe von 250 000 Franken hat die Kirchgemeinde Menziken-Burg im November 2016 zugestimmt. Anfang Mai soll der Start für die umfassenden Sanierungsarbeiten mit dem Einrüsten des Turmes fallen. Ab dann verstummen die Kirchenglocken.

Wenn das Gerüst steht, werden Stundenschlag und Glockengeläut verstummen und die Uhrzeit wird man nicht ablesen können. Und zwar während der gesamten Phase der Sanierung. «Wenn das Wetter mitspielt, rechnen wir mit einer Sanierungszeit von rund drei Monaten», wie Kirchenpflegepräsident Arnold Schori erklärt. Nicht tangiert von den Arbeiten ist der Gottesdienst, der jeweils ganz normal stattfinden kann.

Dass die Sanierung dringend notwendig ist, hat die Inspektion durch Fachleute Ende letzten Jahres gezeigt. Rostbefall, abgebrochene Schrauben, vermodertes Holz, Risse und Löcher im Turmdach etc. rufen förmlich nach einer Sanierung. Das Gerüst mit Personen- und Materialtransportlift wird auf die gesamte Kirchturmhöhe hochgezogen. Kugel, Wetterfahne, Mond und Hahn werden einer gründlichen Revision unterzogen und abschliessend neu vergoldet. Die Zifferblätter, Zahlen und Zeiger der Uhr werden abmontiert, gerichtet, neu grundiert und wetterfest lackiert sowie die Lager der Uhr erneuert. Mit diversen Spenglerarbeiten werden zur Risssanierung im Falzdach des Turmes neue Kupferbleche eingepasst, genietet und die Fugen zugelötet. Weiter stehen Holzwerksanierungen am Dachvorsprung sowie an den dreiteiligen Fensterläden auf dem Programm. Die Fassade des Kirchturmes wird schonend gewaschen, gespült und bei Bedarf imprägniert. In diesen Vorgang soll auch die gesamte Sockelpartie rund um die Kirche integriert werden.

Ein schwerer Brocken steht mit dem Wechseln der Lager beim Glockenstuhl an. Zum Ersetzen der vier Fusslager muss die gesamte Stahlkonstruktion des Glockenwerks hydraulisch angehoben werden. Zu diesem Zweck wird die grosse Hauptglocke und die Klöppel der obersten Glocken abgehängt.

Dienstag, 14.03.2017Beinwil am See

Generalversammlung der Musikgesellschaft Böju

Text und Bild: eingesandt

Pünktlich um 19.30 Uhr trafen sich die Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft Beinwil am See im Gasthof Homberg zur alljährlichen Generalversammlung. Als erstes durften wir ein vorzügliches Nachtessen geniessen, welches von unserem Veteranen-Obmann Armin Seemann offeriert wurde. Nochmals herzlichen Dank im Namen aller Mitglieder.

Um 20.45 Uhr eröffnete unser Präsident Werner Spring die 156. Generalversammlung. Zu unserer Freude durften wir auch ein paar Ehrenmitglieder willkommen heissen. Der Jahresbericht liess viele Aktivitäten des vergangenen Jahres wiederaufleben. Konzert, Bundesfeier und Adventskonzerte gingen sehr erfolgreich über die Bühne. Auch dieses Jahr durften zwei Jubilare gefeiert werden. Ueli Galli musiziert seit 35 Jahren und wird zum eidgenössischen Veteranen ernannt. Franz Humbel lässt seit satten 50 Jahren sein Instrument erklingen und wird als neuer kantonaler Ehrenveteran geehrt. Der ganze Verein gratuliert den beiden Gefeierten von Herzen. Nach sagenhaften 31 Jahren als Aktuar verkündete Ruedi Borki Eichenberger seinen Austritt aus dem Vorstand. Für seinen unermüdlichen Einsatz im Verein und im Vorstand wurde kräftig applaudiert und ein schönes Präsent überreicht. In seine Fussstapfen tritt Alain Sommer. Der Vorstand freut sich über ein neues kompetentes Mitglied und die zukünftige Zusammenarbeit.

Aus dem Jahresprogramm für das nächste Vereinsjahr sticht ein sommerliches Treffen hervor. Am 17. Juni musizieren die Böjuer Musikanten und die Corner Band aus Oftringen openair unter dem Motto «Füürobemusig uf em Dach» beim Löwensaal. Schon jetzt sind alle Blasmusikfreunde herzlich eingeladen. Um 22.30 Uhr wurde die GV geschlossen, und der Abend klang beim gemütlichen Beisammensein aus.

Montag, 13.03.2017Seengen

Alpenland Sepp & Co. begeisterten das Publikum

Text und Bild: Graziella Jämsä

Der SC Seengen hat mit dem ersten «Musikfest Seetal» voll ins Schwarze getroffen. Mehr als 200 Gäste haben in der Mehrzweckhalle nicht nur Speis und Trank genossen, sondern auch ausgiebig getanzt, geschunkelt und gesungen.

«Wir haben nach einer neuen Idee gesucht», erklärte SC Präsident Dieter Böhm. Ein geselliger Anlass anstelle von Spaghetti-Essen und Oktoberfest sollte es werden. Da habe Marco Hungerbühler vorgeschlagen, den Alpenland Sepp zu engagieren. «Und wir dachten, das erste Musikfest ist auf jeden Fall einen Versuch wert.» Die Premiere wurde zum vollen Erfolg. Sepp Silberberger, den viele Gäste vom Alpenland-Quintett kannten, Rudi Exenberger und Franz Pischler begeisterten als «Alpenland Sepp & Co.» nicht nur musikalisch. Zusammen mit ihrem Techniker Rupert Fankhauser zeigten sie einen Sketch, der inhaltlich wie spielerisch locker an HD Läppli erinnerte. Die letzten Lacher waren kaum verklungen, da lud Sepp das Publikum ein, die Tanzfläche zu erobern. Und er brauchte nicht zweimal zu bitten. Bis kurz nach Mitternacht tummelte sich das Trio auf der Bühne. Und wer danach noch nicht heim wollte, liess den Abend einfach an der Bar ausklingen. Marco Hungerbühler vom Organisationsteam verriet: «Die Chancen für eine Fortsetzung stehen gut.»

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Montag, 13.03.2017Gontenschwil

Kennen Sie René Würgler … den Dorfmuseumspräsidenten?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

René Würgler war sein ganzes Leben lang aktiv im Dorf unterwegs. Als Gemeinderat, dann als Gemeindeammann, später noch als Präsident des Spitex-Vereins und seit einigen Jahren wirkt er als Präsident der Museumskommission. Er ist ein nachdenklicher und tiefgründiger Mensch, der sich immer für die Sache und erst an zweiter Stelle für sich selbst einsetzt.

René, was ist dein Antrieb, dass du dich immer wieder für die Öffentlichkeit engagierst?
Es geht nie um Ruhm und Ehre, sondern immer darum, etwas Sinnvolles zu tun. Es geht dabei auch immer um unser Dorf. Gontenschwil ist kein Selbstläufer. Das hat zum grossen Teil mit seiner Topographie zu tun. Die Menschen aus den zum Teil weit entfernten Dorfteilen müssen zusammengeführt werden.

Was war dein herausforderndstes Amt?
Die Zeit des Gemeindeammanns. Als Gemeinderat hast du immer den Gemeindeammann als Rückenstütze. Wenn du ihn dann selber bist, hast du die grösste Verantwortung, und die Erwartungen der Bevölkerung beziehen sich meistens auf die Person des Gemeindeammanns.

Montag, 13.03.2017Zetzwil

Gesamtrevision der kommunalen Nutzungsplanung

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Gemeinderat und Mitglieder der Planungskommission informierten fundiert über die Gesamtrevision des Bauzonen- und Kulturlandplans. Die Bevölkerung ist eingeladen, sich während des dreissigtägigen Mitwirkungsverfahren auf der Kanzlei und der Gemeindewebsite zu informieren und sich einzubringen.

Dass ein Nutzungsplan eine sehr komplexe Sache ist, wurde allen Anwesenden unter den Ausführungen von Matthias Räber, Projektleiter der SWR Infra AG, klar. Nach kantonalen Vorgaben muss ein solcher alle fünfzehn Jahre überarbeitet werden. Zetzwils Bauzonen- und Kulturlandplan stammt aus dem Jahr 1996. Nachdem im November 2013 der Planungskredit bewilligt wurde, ist die Planungskommission, welche sich aus Vertretern der Gemeindebehörde, Gewerbe, Landwirtschaft und Bevölkerung zusammensetzt, mit Grundlagenarbeiten wie Analyse und Erstellung eines Masterplans beschäftigt.

Bevölkerungsentwicklung und deren Zukunftsprognose, Siedlungsqualität, Strassenraumaufwertung und Verdichtung des Gewerbegebietes sind nur einige der vielen Punkte, welche bei der Analyse eine Rolle spielen. Der Masterplan beinhaltet unter anderem Pläne aller Dorfteile, des Kulturlands, der Spezialzonen sowie des Hochwasserschutzes und dem Übergang Siedlung und Landschaft. Themen sind natürlich auch Schutzobjekte wie Brunnen, Grenzsteine, historische Gebäude und Gehwege.

Aus-, Um- und Einzonungen gehören zur Überarbeitung eines Bauzonenplans. Dieser dürfte vor allem für alle Grundbesitzer von grossem Interesse sein. Dass auch der Kanton mehr als ein Wörtchen beim räumlichen Entwicklungskonzept mitredet, erklärt sich von selbst. Im Verlauf der Analyse zeigte die Bilanz, dass Zetzwils Bauzone für die nächsten fünfzehn Jahre um 5000 m² gekürzt werden muss. Dies nach Berücksichtigung aller Ein- und Umzonungen.

Der Gemeinderat und die Planungskommission hoffen, bis zur Gemeindeversammlung im November alles abgeschlossen zu haben und danach die überarbeitete Bau- und Nutzungsordnung dem Regierungsrat vorlegen zu können.

Montag, 13.03.2017Leutwil

«Wir freuen uns über jeden, der mitmacht.»

Text: Graziella Jämsä, Bild: ZVG

Mit der Umgestaltung des Dorfplatzes hat Leutwil eine Investition für die Zukunft getätigt. Was würde also besser passen, als den Abschluss der Bauarbeiten im Jugenfest zu integrieren? Und weil die Organisatoren aus Gemeinde und Schule keine halben Sachen machen, lautet das Motto der Feierlichkeiten im September: «Baustell ade».

«Losgehen wirds am Freitagabend mit dem Sternmarsch», schildert Schulpflegepräsidentin Theres Hirt. «Angeführt von Tambouren machen sich Buben und Mädchen vom Hof der Gemeindescheune, von der Zetzwilerstrasse und aus Richtung Birrwil auf zum Dorfplatz.» Dort werde das Jugendfest offiziell eröffnet und der Platz eingeweiht. Am Samstagmorgen darf in der Mehrzweckhalle und draussen gespielt werden, was das Zeug hält. «Wir hoffen, dass das Wetter uns wieder gewogen sein wird. Denn die Kinder sollen sich so richtig austoben können.» Am Nachmittag steht der Umzug auf dem Programm. «Wer sich daran beteiligen will, nimmt einfach mit mir Kontakt auf», erklärt Theres Hirt. Denn die Reihenfolge von Gruppen und Wagen bedürfe etwas Koordination, damit das Zuschauen am Strassenrand zum Rundumvergnügen werde. «Aber auch wer Lust hat, ein Beizli zu gestalten, kann sich bei mir melden.» Zum einen liesse sich auf diesem Weg die Standortfrage klären, zum anderen technische Gegebenheit oder Ideen erörtern. «Ob per Mail an theres.hirt@schule-druewil.ch oder telefonisch unter 076 564 88 64 – wir freuen uns über jeden, der mitmacht.»

Ein besonderes Highlight aus Sicht der Schulpflegepräsidentin wird der Lunapark sein. «Im Normalfall ist eine Gemeinde mit unter 2000 Einwohnern kein Thema für einen Schausteller. Doch Maya Hauri hat sich vor fünf Jahren bereit erklärt, das Experiment zu wagen. Und wir freuen uns, dass sie auch diesmal für Fahrspass verschiedenster Art sorgen wird.» Darum würden die Schülerinnen und Schüler Leutwils ihre Kollegen aus den anderen Drüwil-Gemeinden mit einem kleinen Geschenk zum Besuch einladen. «Zwei Chips für den Lunapark sind doch ein guter Festauftakt», findet Theres Hirt. «In der Flut des Alltags wird häufig nicht einmas ans Wohl der Kinder gedacht. Darum sollen sie bei unserem Jugendfest voll und ganz im Zentrum stehen.»

Montag, 13.03.2017Reinach

«Ein Ereignis, das durch Vielseitigkeit Spass macht.»

Text: Graziella Jämsä, Bild: ZVG

Unter dem Motto «Time to join!» haben Ruben Nunez Amaro und Ajoke Harewood zusammen mit dem Bereich Jugend von «Impuls Zusammenleben aargauSüd« ein Event der anderen Art kreiert. Am 21. und 22. April wird in der Reinacher Eishalle getanzt, gemodelt und gefeiert, was das Zeug hält.

«Als Mutter von drei Söhnen habe ich mitbekommen, wie sich ganze Cliquen gegenseitig bekämpft haben.» Ajoke Harewood ist die Betroffenheit nach wie vor anzumerken. «Gleichzeitig trauen sich viele Jugendliche immer weniger, sich für etwas zu engagieren.» Ajoke Harewood ist mit ihren Beobachtungen nicht allein. Sie kam mit Ruben Nunez Amaro, einem ehemaligen Kameraden ihrer Söhne, ins Gespräch. «Er teilte meine Eindrücke ebenso wie meinen Wunsch, aktiv zu werden.» Gemeinsam entwickelten die beiden die Idee eines Abends, an dem Teenager und junge Erwachsene ihr Können voller Spass auf die Bühne bringen können.

«Eine Gruppe hat sich fürs Tanzen angemeldet. Sie stellen jetzt mit Ruben Nunez Amaro eine Choreographie auf die Beine.» Zusätzliche Verstärkung komme aus Birr und Brugg. «Nicht zu vergessen die Profis, die an beiden Abenden in Battles auftreten werden.» Zehn Models bringen mit einer eigenen Modeschau das zweite Thema der Jugendlichen auf die Bühne. «Gutes Aussehen, sich in Szene setzen – wir zeigen, wie viel Freude das Experimentieren machen kann.» Als Fachfrau in Sachen Mode will Ajoke Harewood zeigen, dass die Konzentration auf Markennamen nur eine weitere unnötige Grenze darstellt. So hat man bei der Ausschreibung von «Time to join!» versucht, 12- bis 24-Jährige unterschiedlicher Nationalitäten anzusprechen. «Wir möchten ein Ereignis schaffen, das durch Vielseitigkeit Spass macht. Grenzen aller Art sollen dabei vergessen werden.» Das gelte auch fürs Publikum. «Alt und Jung, Lehrer, Schüler, Familien, Freunde – sie alle sollen sich am Programm freuen, den Abend oder besser die Abende geniessen.» Sobald alle Vereinbarungen mit den Sponsoren unter Dach und Fach sind, soll der Vorverkauf starten. «Wir freuen uns darauf, so richtig loszulegen. ‹Time to join!› – und das in jeder Hinsicht.»

Montag, 13.03.2017Gontenschwil

«Tanzkaffee» mit den Müko Brothers

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Kulturkommission Gontenschwil organisierte das sonntägliche «Tanzkaffee» erstmals in der Mehrzweckhalle anstatt im Kirchgemeindehaus. Zur Gestaltung des Dessertbuffets holte sie sich die Landfrauen ins Tanzschiff. Musikalisch und gesangstechnisch boten die zwei Müko Brothers aus Müswangen einen herrlichen Tanznachmittag.

Es war ein Sonntag, der eigentlich eher zu einem Spaziergang in der Sonne einlud. Die anwesenden Gäste liessen sich aber nicht vom Tanzen abhalten und genossen den fantastischen Sonntagnachmittag mit den beiden Musikern. So gab es auf der Bühne genug Platz und man kam sich nicht in die Quere. Ursula Kaufmann, die Präsidentin der KuKo, begrüsste die Besucher und bedankte sich bei den Landfrauen für das kreative Dessertbuffet. Die Kulturkommission sucht sich seit letztem Jahr für ihre Anlässe jeweils einen Dorfverein zur Zusammenarbeit. Dieser kann auf diese Weise seine Vereinskasse aufbessern. Die Müko Brothers kennt man von verschiedensten Anlässen, und dies schon sehr lange. Nächstes Jahr werden die beiden ihr fünfzigstes Bühnenjubiläum feiern. Im Landgasthof Linde in Müswangen treten sie regelmässig auf. Ihre Lieder rund um Sonne, Meer und Liebe, von Rock ’n’ Roll bis Discofox begeistern und lassen Ferienstimmung aufkommen – und animieren natürlich zum Tanzen.

Montag, 13.03.2017Zetzwil

Moräne-Riissete 2017 ist Geschichte

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Das fulminante Ende der fünften Jahreszeit fand für das Wynental in der Mehrzweckhalle Zetzwil statt. Sechs Guggenmusiken von Strengelbach bis Sarmenstorf, sowie natürlich diejenigen unserer Region, folgten der Einladung der Moräneschränzer an deren Jahresball.

Piratenbräute, Häschen, Dinosaurier, Prinzesschen sowie das eine oder andere Teufelchen tummelten sich auf der Tanzfläche der geräumigen Halle. Den Wänden entlang die lange Bar und am Ende die Bühne für die Auftritte der Guggen. Wenn der Rhythmus den ganzen Körper ergreift, dann ist Guggenzeit. Da ist Raum für andächtiges Lauschen, welches fast etwas Feierliches hat bei langsameren Stücken. Dann wieder ausgelassenes Hüpfen und wiegende Hüften im Takt der lauten und stampfenden Musik. Dazu das Bild der kunstvoll geschminkten Gesichter und die grandiosen Kostüme. In den Pausen zwischen den Auftritten spielte DJ SimiG gängige Hits von Helene Fischer über Florian Ast bis zu hardrockigen Klängen, welche vor allem die älteren Gäste zu schätzen wussten.

Die Moräne-Riissete gibt es in dieser Form seit vier Jahren. Die siebenundzwanzig Moräneschränzer hatten auch dieses Jahr ihren Anlass perfekt durchdacht und organisiert. Präsidentin Mirjam Zubler berichtet, dass sie auf der Suche nach zusätzlichen Bläsern und einem Schlagzeuger seien. Ebenfalls auf Mitgliedersuche sind die Wynaquaker aus Menziken, welche bloss als Zaungäste ohne Instrumente anwesend waren. Sie sind inzwischen zu wenige, um noch auftreten zu können.

Die Stimmung unter den Gästen wurde im Laufe der Nacht immer ausgelassener. Der Höhepunkt um Mitternacht mit dem Auftritt der Gastgeber und dem anschliessenden gemeinsamen Konzert mit den Stompegoslern brachte die Temperatur zum Sieden. Mit dem letzten Paukenschlag endete der Abend und somit die närrische Zeit.

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Freitag, 10.03.2017Dürrenäsch

«Der nächste grössere Schritt ist der Wettbewerb.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Wie soll sich das Schulareal in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Welche Räume bedürfen einer Sanierung? Und wie könnte eine solche aussehen? Mit diesen und anderen Fragen hat sich die Kommission Schulraum plus auseinandergesetzt. Mit der Bewilligung des Kredites für die Durchführung eines Gesamtleistungswettbewerbs ist wieder ein Schritt zur Realisierung getan.

«Begonnen hat es mit einer Bestandsaufnahme aller Gebäude des Schulareals», schildert Dürrenäschs Gemeindeammann Andrea Kuzma. Dazu gehörten Kindergarten, Schul- und Beck-Bertschi-Haus sowie die Turnhalle. Parallel dazu wurden die Schülerzahlen analysiert. «Es hat sich gezeigt, dass diese in Dürrenäsch relativ konstant verlaufen.» Der zusätzliche Raumbedarf ergebe sich also hauptsächlich durch die Vorschriften um neue Unterrichtsstrukturen. «Aber ist der Platz geschaffen, bildet er auch eine Reserve.» Der heutige Kindergarten war einst als Provisorium gedacht. «Nachdem wir unter anderem geprüft haben, ob er verlegt werden sollte, zeigte sich, dass er mit einigen baulichen Massnahmen an die heutigen Bedürfnisse angepasst werden kann.» Bei der Turnhalle gebe es zwei Varianten.

Die erste Möglichkeit wäre, das Gebäude als solches zu sanieren. «Oder man plant einen Anbau, durch den die Halle in ihrer Grösse wieder wettkampfkonform würde.» Mehr Platz für die Schule liesse sich durch die Verbindung zum Beck-Bertschi-Haus gewinnen, das der Gemeinde gehört. «Brächte man in der früheren Bäckerei sowie dem geplanten Anbau Lehrerzimmer, Vorbereitungsräume, das Büro der Schulleitung, Bibliothek und einen Teil der benötigten Schulzimmer unter, gibt es im Schulhaus Kapazität für weitere Klassen- sowie Gruppenräume.» Andrea Kuzma ist sich sehr bewusst, dass die Totalprojektsumme von 18,7 Millionen Franken eine Herausforderung für die Gemeinde darstellt. Dem will man durch die Aufteilung in einzelne Schritte begegnen. «Dabei würde es aus Sicht des Gemeinderates sowie der Kommission Schulraum+ Sinn machen, die Räume im Beck-Bertschi dem Schulhausumbau vorzuziehen, um Ausweichsmöglichkeiten zu haben. Aber abschliessend zeigen wird das der Gesamtleistungswettbewerb.» Für diesen solle ein sorgfältiges Präqualifikationsverfahren beste Voraussetzungen schaffen. «Das Ergebnis der ausserordentlichen Gemeindeversammlung war für uns eine sehr positive Bestätigung», erklärt Andrea Kuzma. «Wir sind uns der Verantwortung des Kredites für die Durchführung des Gesamtleistungswettbewerbes sehr bewusst. Der nächste grössere Schritt ist der Wettbewerb.» Als Ammann hofft sie, dass Dürrenäscher und Dürrenäscherinnen den Entwicklungen weiterhin positiv begegnen. «Denn nur durch Taten können wir die Schönheit der Gemeinde langfristig erhalten.»

Montag, 06.03.2017Reinach

Damit Respekt zum Mitspieler wird

Text und Bild: Graziella Jämsä

Unterschiedliche Nationalitäten, verschiedene Altersgruppen, der Wunsch zu siegen – auf dem Fussballplatz kann es schon mal zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Ein Workshop brachte neue Impulse für das sportliche Miteinander.

Für Annamarie Fries ist Fussball mehr als ein Spiel. «Der Sport bringt Menschen in Kontakt – auf und neben dem Feld.» Da können verschiedene Nationalitäten zur Herausforderung werden. Darum nahm die Präsidentin des FC Menzo mit Natalie Ammann und Meinrad Dörig von «Impuls Zusammenleben AargauSüd» Kontakt auf. Entstanden ist eine Weiterbildung für alle Mitglieder der Fussballvereine.

Rund 30 Teilnehmende der Clubs Reinach, Gontenschwil, Kulm und Beinwil am See befassten sich mit dem Thema «Respekt – Methoden für den Alltag im Sport». Wurfspiele, «Rückenschieber» und andere Bewegungsmomente zeigten unbewusste Verhaltensgewohnheiten auf. Drei Liegestütze für einen Fehler, den man an sich selbst bemerkt hatte, brauchten deutlich weniger Kraft als vom Coach auferlegte zehn. Oder wie ein Teilnehmer sich ausdrückte: «Es ist eine Frage der Wahrnehmung. Ich muss wissen, was ich tue, damit ich meinem Gegenüber nicht auf die Füsse stehe.» Daneben vermittelten die Coaches Alexander Michel und Andreas Hartmann Ideen für Rituale im Trainingsablauf. «Wenn zwei sich auf dem Spielfeld in die Haare gekriegt haben, brauchen sie Zeit, sich zu beruhigen. Zwei Minuten reichen da nicht aus.»

Der abschliessende Austausch zeigte zweierlei: Die Trainer freuten sich, das Gelernte in den eigenen Vereinen weiterzugeben. Gleichzeitig wurde immer wieder der Wunsch nach Folgeworkshops in der Zukunft laut. Annamarie Fries zeigte sich überzeugt: «Wir müssen dranbleiben.»

Montag, 06.03.2017Schwiizerdüütsch

Ön pöö us’em Wälsche

Ja, die Romandie, unser Welschland, wenn da nur nicht die Sprache wäre, wälsch ebe, und doch haben wir in unserem ganz normalen Sprachgebrauch nicht wenige Wörter mit französischem Ursprung. Übrigens, der Ausdruck Welsch hat im Deutschen auch die Bedeutung: fremde, unverständliche Sprache – und irgendwie erklärt das einiges.

charisiere

Wenn der holde Herr seiner geliebten Dame schöntut und er ihr den Hof macht, wenn er um das Mädchen wirbt und es sogar des Abends besucht, dann ist er am charisiere, abgeleitet vom französischen caresser: entzückt, verliebt sein.

Montag, 06.03.2017Gesundheit

Unnötige Operationen?

Bild: Pixabay

Man liest immer wieder davon: unnötige Operationen. Und ja, es gibt sie. Und es gibt Studien, die eindeutig belegen, dass dies bei stationären Behandlungen auch vom Versicherungsstand des Patienten abhängig ist. Das heisst, privat oder halbprivat Versicherte werden deutlich häufiger operiert wie allgemein Versicherte. In Städten mit hoher Arztdichte ist dieses Phänomen besonders zu beobachten.

Das ist kein Ruhmesblatt für die Mitglieder der chirurgischen Fachrichtungen. Für viele Medikamente und Behandlungsmassnahmen gibt es inzwischen belastungsfähige Studien, die den Nutzen einer Therapie belegen oder eben auch nicht. Für viele Operationen gibt es diese Studien leider noch nicht.

Manchmal gibt es in unserem Fachgebiet keine Alternative zur Operation, beispielsweise bei einer akuten Blinddarmentzündung oder einem eingeklemmten Leistenbruch. Ob man jedoch bei einem Patienten ein gerissenes Kreuzband operieren muss, ist abhängig vom Alter, den sportlichen Ambitionen, der erreichbaren Stabilität ohne Kreuzband und von einigen anderen Faktoren mehr. Auch muss man sicherlich nicht jeden Riss eines Meniskus operieren oder jedes Kalkdepot an der Schulter entfernen. Und ähnlich ist es bei einigen Krankheitsbildern, vor allem auch an Schulter und Kniegelenk, den von mir häufig behandelten Gelenken.

Der Patient sollte durch eine entsprechende Aufklärung in die Lage versetzt werden, selbst eine Entscheidung zu treffen. Und möchte er diese noch absichern, wird kein verantwortungsvoller Chirurg etwas gegen die Einholung einer Zweitmeinung haben.

Entscheidet der Patient sich für eine Operation, muss es speziell bei der Behandlung des Bewegungsapparates ein gutes Zusammenspiel zwischen Operateur, Patient und Physiotherapeut geben. Funktioniert ein Teil dieser Dreierbeziehung nicht oder nicht ausreichend gut, wird das Ergebnis zwangsläufig unbefriedigend sein. Das heisst, auch der Patient trägt hier eine Eigenverantwortung, indem er sich beispielsweise an Vorgaben des Bewegungsausmasses oder der Gewichtsbelastung hält.

Schon gar keine Rolle spielen sollte bei der Entscheidung – Operation ja oder nein – der Versicherungsstatus des Patienten. Die Tatsache, dass dies aber anscheinend der Fall ist, sollte Politik und Gesellschaft zum Nachdenken darüber anregen, ob die derzeitige Organisation und vor allem die Anreize im Gesundheitssektor nicht verbesserungsfähig sind. Das Belegarztsystem ist hier durchaus hilfreich. Der Patient kann sich seinen behandelnden Arzt und Operateur an einem öffentlichen Spital am Beginn der Behandlung aussuchen – unabhängig von seinem Versicherungsstatus.


Dr. med. Michael Kettenring
Facharzt FMH für Chirurgie und Unfallchirurgie

Montag, 06.03.2017Menziken

Mit Worten und Bildern gegen das Schweigen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ruth Draths ist Gynäkologin, Eve Stockhammer arbeitet als Psychiaterin – beide Frauen haben in ihrem Beruf mit den Auswirkungen sexueller Gewalt zu tun. In ihrem gemeinsamen Buch «Fragmente eines Tabus» geben sie den Opfern eine Stimme.

Ein T-Shirt, wie es jedes Mädchen im Schrank haben könnte. Doch die Worte darauf lassen den Lesenden betroffen innehalten. Sie schildern Erlebnisse von Opfern sexueller Gewalt. Daneben Portraitbilder von Kindern und Jugendlichen, die den Ernst des Erlebten in den Gesichtern tragen. Ruth Draths und Eve Stockhammer haben in ihrem gemeinsamen Buch «Fragmente eines Tabus» zwei Kunstformen kombiniert. Bei der Vernissage im Huus 74 in Menziken gaben die Frauen einen Einblick in den Entstehungsprozess ihres Werkes.

Ruth Draths, die seit über 20 Jahren in der Kinder- und Jugendgynäkologie tätig ist, verarbeitete in dreizehn Geschichten eine Vielzahl beruflicher Begegnungen. In dieser Zeit des Schreibens inspirierten sie und Eve Stockhammer sich gegenseitig. «Ein Text weckte ein Bild. Umgekehrt liess die Betrachtung eines Portraits plötzlich eine Geschichte Form annehmen», schilderte Künstlerin und Psychiaterin Eve Stockhammer. Zusätzlich fasste Ruth Draths in farbig hervorgehobenen Passagen zahlreiche theoretische Hintergründe zusammen. «Fakten über eine kindergynäkologische Untersuchung, den Einsatz von Polizei und Staatsanwaltschaft sollen Lesenden Anleitung für das Vorgehen in Verdachtsfällen geben.» Mit «Fragmente eines Tabus» reissen Ruth Draths und Eve Stockhammer ein Stück von der Mauer des Schweigens ein und machen Betroffenen Mut, die Stimme zu erheben.

Montag, 06.03.2017Zetzwil

Frauenturnverein am Schneesportwochenende

Text und Bild: Eingesandt

Bei nebligen Verhältnissen machte sich eine Gruppe Turnerinnen des Frauenturnvereins Zetzwil am frühen Samstagmorgen auf den Weg Richtung Flumserberg. Je näher das Ziel kam, desto schöner wurde das Wetter. Nachdem die Zimmer in der nostalgischen Unterkunft Tannenboden und im Haus Steinbock bezogen waren, machte sich die Gruppe auf direktem Weg auf die Piste.

Das schöne, fast wolkenlose Wetter wollte ausgekostet werden. Während die Angefressenen die Pisten bis zur Mittagszeit voll auskosteten, legten die anderen Frauen, zusammen mit den beiden Fussgängerinnen, einen Zwischenhalt mit «Lebensqualität» auf der Terrasse des Restaurants Chrüz ein, bevor man sich dann im Restaurant Prodalp zum gemeinsamen Mittagessen traf.

Auch am Nachmittag wurden die Pisten weiter zügig befahren. Ein feines Kafi Zwätschge durfte vor der gemeinsamen Talfahrt nicht fehlen.

Zurück in der Unterkunft, wurde die kurze Zeit vor dem Nachtessen fürs Frischmachen genutzt. Beim anschliessenden Haareföhnen mussten die Frauen feststellen, dass die Elektroinstallation eines so alten Hauses beim Einsatz von zwei Haartrocknern und dem Laden mehrerer Handyakkus überfordert war … Um der drohenden Müdigkeit etwas entgegenzuwirken, zog es die Turnerinnen nach dem Essen an die frische Luft. In einer Bar machte die fidele Frauenschar Einkehr und lauschte der Live-Band «The Honeymoons», welche die Hörnerven manchmal etwas gar arg strapazierten.

Bevor ans Schlafen zu denken war, wurde noch der mitgebrachte Vesper aufgeschnitten und verspeist. Im Haus Steinbock sass die ganze Gruppe im gemütlichen Cheminéeraum in fröhlicher Runde zusammen und liess den Tag bei Brot, feiner Wurst und einem Appenzeller ausklingen.

Mehr oder weniger gut ausgeschlafen, begaben sich die Frauen am anderen Morgen nach dem Frühstück wieder zeitig auf die Skier. Trotz etwas mehr Schleierwolken als am Vortag, wurden die Pisten nochmals rege befahren. Nach dem gemeinsamen Mittagessen nahmen die Frauen die Talabfahrt unter die Skier, um frühzeitig vor dem grossen Verkehrsaufkommen den Heimweg anzutreten.

Es war einmal mehr ein tolles und lustiges Wochenende und Monika Frey, der Organisatorin dieses Anlasses, sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.

Montag, 06.03.2017Zetzwil

21. Lotto der Schützengesellschaft Zetzwil

Text und Bild: Eingesandt

Ende Februar fand im ganzen Land die Fasnacht statt. In Zetzwil jedoch das ebenso traditionelle Alternativprogramm für alle Nichtfasnächtler in der Region.

Nach den routinierten Vorbereitungen konnte es am Samstagabend endlich losgehen. Mehr als eine Stunde vor Spielbeginn trafen die ersten erwartungsvollen Gäste ein, um sich die besten Plätze zu sichern und unsere Küche auf Hochtouren laufen zu lassen, die auch dieses Jahr unseren beliebten Fingerfood, Flüssiges und Süsses anbot. Als es dann Punkt 20 Uhr los ging, war die Halle gut besetzt und die Küche hatte den ersten grossen Ansturm hinter sich. Unser Lotto-Chef Andreas Krebs begrüsste die gespannten Besucher in der Mehrzweckhalle. Nach seinen ausführlichen Erklärungen konnten in den folgenden 4 Stunden viele tolle Preise gewonnen werden. Unter anderem fanden folgende Artikel neue Besitzer: riesige HD-TVs, Home-Cinemas, grosse und kleine Tablets, Laptops, Espressomaschinen, Spielsachen, Küchenmaschinen, Lebensmittelkörbe und –taschen sowie die beliebten Carrés. Der spannende Spielabend um begehrte Preise verging wie im Flug. Im Anschluss, zu nachtschlafender Stunde, bereiteten wir alles für die 2. Runde vor, denn: Am darauffolgenden Sonntagnachmittag hatte man ab 14 Uhr die Gelegenheit, ein 2. Mal an der Wärme dem Glücksspiel zu frönen. Stammgäste, aber auch viele Neugierige aus nah und fern, die das Lottofieber einmal live erleben wollten, freuten sich über die gleichen schönen Preise wie am Vorabend: Keiner war unter Fr. 30.–, Superpreise für die ganze Karte waren mindestens Fr. 450.– wert – und das beim immer noch gleich günstigen Kartenpreis von Fr. 2.–! Am Schluss gab es dann noch eine Zusatzverlosung: Die letzten 80(!) Tafeln Trostpreisschoggi fanden eine glückliche Gewinnerin!

Besten Dank an alle Besucher, aber auch an die vielen Helferinnen und Helfer – und vor allem an unseren ehemaligen Aktuar Andreas Krebs und seine Familie: Ohne euch könnten wir diesen Anlass niemals durchführen! Das Lotto ist vorbei und wir freuen uns bereits auf das nächste: Wenn nichts dazwischen kommt und alle wieder mitmachen, dann treffen wir uns spätestens wieder am Fasnachtswochenende vom 10./11. Februar 2018 in der Mehrzweckhalle z’Zetzbu!

Montag, 06.03.2017Beinwil am See

Würzige Zigarre: Kick off für die Camacho Powerband

Text und Bild: Thomas Moor

Für feine Zigarren, den passenden flüssigen Begleiter und Live-Musik: Dafür ist die Camacho Lounge beim Rütli in Beinwil am See weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Und wenn die Neulancierung einer Zigarre auf dem Programm steht, lassen die Genussraucher nicht lange auf sich warten.

Wer im Zusammenhang mit der Camacho Lounge im Rütli von Powerband redet, liegt mit den beiden Musikern Mega Horvath und Severin Häfeli nicht grundsätzlich falsch. Dieses Duo sorgte beim Kick-off einer neuen Camacho-Zigarre für den musikalischen Rahmen. Eine andere Powerband buhlte aber zusätzlich um die Gunst der anwesenden Genussraucher. Die Camacho Powerband, die Areas Sales Manager Roland Lüthi im Gepäck hatte und welche von Camacho-Lounge-Inhaber Heinz Rohr als Premiere lanciert wurde. Kurz gesagt: Eine Zigarre mit Format. Um genauer zu sein mit drei Formaten. Robusto, Torro und Gordo heissen sie und unterscheiden sich durch ihre Längen. Gemeinsam haben sie allerdings ihre ausgeprägten und würzigen Aromen, welche aus fünf verschiedenen Tabaken freigemacht werden und in der Raucherrunde auf Begeisterung stiessen. «Je länger die Zigarre ist, desto ausgeprägter offenbaren sich die Aromen», wie Roland Lüthi erklärte. «Am Anfang gibt die Powerband eine schöne, pfeffrige Schärfe frei, wobei sich während des Rauchprozesses Röstaromen und Holznoten herauskristallisieren», wie Heinz Rohr erklärt und anfügt, dass er zu jeder Zigarre jeweils auch einen passenden flüssigen Begleiter aussucht. Zur Powerband machte der Swiss Moonshiner das Rennen. Ein Whisky, der noch nicht im Fass gelagert war.

Montag, 06.03.2017Gontenschwil

Faszinierende Ausstellung im Dorfmuseum

Text und Bild: Thomas Moor

Zurück in die Kindheit, wo Puppenstuben und Spielzeugtraktoren die Herzen der Kinder höher schlagen liessen. Auf eine faszinierende Zeitreise kann man sich im Gontenschwiler Dorfmuseum begeben. Ein Museum, das vom Keller bis unters Dach verschiedene andere Trouvaillen bereithält.

Keine Frage, die Mitglieder der Museumskommission haben sich für die neue Jahresausstellung wieder mächtig ins Zeug gelegt und im Vorfeld die Fühler entsprechend ausgestreckt. Mit den Puppenstuben-Exponaten, welche vom Museum in Suhr zur Verfügung gestellt wurden, konnte man einen dicken Fisch – besser gesagt ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte – nach Gontenschwil holen. Einen speziellen Dank richtete Museumskommissionspräsident René Würgler denn auch an die Leihgeber und an die Kommissionsmitglieder, welche bei der Gestaltung der neuen Sonderausstellung einmal mehr ganze Arbeit geleistet haben. «Wir wollten aber nicht den ganzen oberen Stock des Museums mit Puppenstuben füllen», wie er in seiner Eröffnungsrede sagte.

Also machte man sich auf die Suche nach einem weiteren Themenbereich, welcher der Ausstellung einen weiteren Farbtupfer verpasst. Und lange musste man nicht suchen. Vor allem darum, weil das Thema Nummer zwei auf Modelltraktoren fiel und weil im Dorf zwei Liebhaber dieser Fahrzeuge zu Hause sind und ein Traktorenliebhaber zudem selber in der Museumskommission aktiv mitwirkt. Hansruedi Haller ist ein leidenschaftlicher Modelltraktorensammler, dessen Herz für die Marke David Brown – Englands Traktorenpionier – schlägt. Ein Unternehmen, zu welchem bis 1972 auch die bekannte Automarke Aston Martin gehörte. Mit rund 200 Traktoren aus den verschiedenen Zeitepochen steuert Haller einen spannenden Teil zur Ausstellung bei, welcher zusätzlich mit Reportagen aus diversen Fachmagazinen abgerundet wird.

Der zweite Traktorenliebhaber im Bunde ist Hansjörg Furter (Agro-Ing. HTL), der vor fünf Jahren nach Gontenschwil kam und in der alten Chäsi wohnt. Seine Augen leuchten immer dann, wenn der Name Hürlimann in irgendeiner Form auftaucht. Was es mit der Faszination Traktor für ihn auf sich hat, erzählte er in einem spannenden Kurzabriss anlässlich der Vernissage. Nur so viel: Er war als Kind stolzer Besitzer des ersten Trettraktors, kaufte sich an den traditionellen Lenzburger Märkten immer Spielzeugtraktoren, machte im Alter von 14 Jahren die Traktorenprüfung und kaufte sich zur Konfirmation mit Vaters Hilfe einen Traktor. Einen Hürlimann natürlich. Heute baut er unter anderem selber ferngesteuerte Traktoren.

Dass die Geschichte der Traktoren durch diese zwei Aussteller im Dorfmuseum hautnah miterlebt werden kann, ist für die Ausstellung wertvoll, wie auch Gemeindeammann Renate Gautschy findet. Eine spannende Ausstellung, die es mit diesen zwei Themen verdient hat, mehr als nur einmal besucht zu werden. Geöffnet ist das Museum jeweils am 1. Sonntag im Monat (März bis November, exkl. Juli und August) von 14.00 bis 17.00 Uhr. Besuche und Führung ausserhalb der Öffnungszeiten können mit der Museumsleitung vereinbart werden.

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Montag, 06.03.2017Menziken

Frühlingsputz entlang Menzikens Strassen

Text und Bild: Thomas Moor

Zwar hat sich die Abfallsituation entlang Menzikens Strassen in den letzten Jahren merklich gebessert. Aber auch die jüngsten Sammelaktion zeigte: Erstaunlich und unverständlich, was da von einigen Zeitgenossen immer noch einfach achtlos weggeworfen und «entsorgt» wird.

Gut, dass es die «Aktion Fötzele» gibt, welche von der Feuerwehrvereinigung «Freunde der Lise» bereits zum sechsten Mal durchgeführt wurde. Eine Aktion, die bei der Bevölkerung und dem Gemeinderat bisher stets auf ein gutes Echo gestossen ist. Gemeinderat Heiri Leuzinger überbrachte denn auch wieder Grüsse und den besten Dank aus der Ratsstube und natürlich die freudige Botschaft, dass Essen und Getränke im Hollywood von der Gemeinde gesponsert seien. Sein Ratskollege, Vize-Ammann Alfred Merz, war ebenfalls anwesend und stülpte sich Warnweste und Handschuhe über, um aktiv ins Geschehen einzugreifen. Mit von der Partie war in diesem Jahr als Premiere zudem ein Detachement von Asylbewerbern mit Betreuern, welche sich an der vierstündigen Aktion aktiv beteiligten. Während ein demoliertes Einkaufswägeli die grösste Trophäe war, gehören die vielen Getränkedosen, Flaschen und Verpackungen beinahe schon zur Normalität. Leider!

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Donnerstag, 02.03.2017Haustier

Angst um Wuschel

Bild: ZVG

Zugegeben, wir können uns nicht alles merken. Und da kommt es manchmal vor, dass wir auf der Strasse oder im Einkaufsladen jemanden antreffen, uns aber partout der dazugehörende Name nicht einfallen will.

Oft sehen wir in unseren Gedanken noch das passende Tier dazu. Damit hat es sich dann aber. Nehmen Sie es uns also nicht übel, wenn wir dann nach ihrem Namen fragen müssen und die Krankengeschichte ihres Tieres in unserer Praxisdatei zwar gut aufgehoben ist, aber in unseren Hirnzellen in irgendeiner vergessenen Schublade liegt. Im Gegenzug geniesse ich es persönlich sogar ein wenig, wenn es umgekehrt läuft und ich merke, dass eine Kundin oder ein Kunde mein Gesicht erkennt, es aber nicht zuordnen kann.

Es gibt aber Geschichten, die wir nicht vergessen, wohl deshalb, weil wir sie immer wieder erzählen. So kommen die Meerschweinchenbesitzer manchmal folgende Geschichte zu hören: Eines Abends läutet es an unserer Tür im Mehrfamilienhaus und beim Öffnen stehen mir drei in Tränen aufgelöste Mädchen gegenüber. In der Hand hält ein Kind eine Schachtel mit einem Meerschweinchen drin. Stotternd erklären mir alle zusammen, dass das arme Tier sterbe: «Es zappelt und liegt auf der Seite und dann bewegt es sich gar nicht mehr!» Auf den ersten Blick macht der kleine Wuschel keinen schlechten Eindruck auf mich. Wir beruhigen uns alle und nehmen das Meerschweinchen für den Untersuch aus der Schachtel. Die Suche startet im Fell und sofort werden wir auch fündig: Schuppenähnliche kleine weissbeige, sich bewegende «Dinger» werden beim Scheiteln des Fells sichtbar. So unscheinbar diese Tierchen von blossem Auge aussehen, so eindrücklich erkennt man unter dem Mikroskop aber den ganzen Haarling mit seinem Mundwerkzeug. Von Tier zu Tier übertragen und vielleicht mit einem neuen Tier eingeschleppt, bleibt die Erkrankung meist unentdeckt, bis es dann beim Kratzen zu Hautläsionen und Sekundärinfektionen kommt. Oder wie bei diesem Tier, wo der Juckreiz zu einem epileptischen Anfall geführt hat. «Ihr müsst euch also nicht um euren Wuschel sorgen», kann ich zu den Kindern sagen, «morgen behandeln wir alle eure Kleinnager mit einem Parasitenmittel und alles wird gut».

Auch wenn die Haarlinge kaum auf Menschen übertragen werden, hatten die Mädchen dann etwas mehr Abstand zu ihren Tieren und am nächsten Tag in der Schule auch etwas zu erzählen.


Dr. med. vet. Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Dr. S. Küng AG, Beromünster
www.kleintierpraxiskueng.ch

Donnerstag, 02.03.2017Polizei

Richtig feuern

Bild: Pixabay

Richtig feuern im Freien, im Gartencheminée oder in einer Wohnraumfeuerung – ohne Belästigung der Nachbarn und der Umwelt:

Richtig feuern heisst emissionsarm mit naturbelassenem Stückholz wie Scheiten aus trockenem Nadel- oder Laubholz, die mindestens zwei Jahre an einem geschützten Ort im Freien getrocknet wurden. Im Weiteren dürfen Holzbriketts aus naturbelassenem Holz, welche die DIN-Norm erfüllen, verfeuert werden.

Verboten ist das Verbrennen von allen anderen Materialien. Dazu gehören auch Zeitungen, Zeitschriften, Karton, Verpackungsmaterial, sämtliche Kunststoffe, Hausabfälle usw.

Die Polizei wird oftmals gerufen, wenn im Quartier Geruchs- und Rauchemissionen unerträglich werden. Nach Ermittlung des Verursachers wird das Feuer gelöscht und die Angelegenheit mit einer Ordnungsbusse erledigt. Gemäss Art. 19 des Polizeireglements ist bei Verbrennen von Materialien in kleinen Mengen in bebautem Gebiet eine Ordnungsbusse von Fr. 150.00 fällig.

Deshalb ist es wichtig, möglichst legal, geruchs- und rauchfrei zu feuern, damit die Nachbarschaft nicht gestört und die Umwelt nicht belastet wird.

Leider muss bei Meldungen von Geruchsemissionen immer wieder festgestellt werden, dass Personen ihr Gartencheminée oder ihre Wohnraumfeuerung als kleine Kehrichtverbrennungsanlagen missbrauchen. Dies meistens bewusst zu nächtlichen Zeiten, wobei auch in solchen Fällen der Verursacher ermittelt werden kann. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerungskontrolleuren können Aschenproben zur Untersuchung gesichert werden. Wird festgestellt, dass unerlaubte oder grosse Mengen Materialien verbrannt wurden, kann es zur Anzeige an die Staatsanwaltschaft kommen. Vergehen in Sachen Umweltschutzgesetz bedeuten oftmals sehr hohe Bussen.

Damit ein unliebsamer Besuch der Polizei betreffend widerrechtlichem Feuern vermieden werden kann, informieren Sie sich doch vorher im Internet über folgende Links:

https://www.ag.ch/de/bvu/umwelt_natur_landschaft/umweltschutzmassnahmen/luftreinhaltung/feuern_im_freien/feuern_im_freien_1.jsp

https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/bvu/dokumente_2/umwelt__natur___landschaft/umweltschutzmassnahmen_1/luftreinhaltung_3/Feuern-mit-Holz-gewusst-wie.pdf

www.fairfeuern.ch

Haben Sie weitere Fragen zum Thema? Fragen Sie ihre Regionalpolizei, ihren Kaminfegermeister oder Feuerungskontrolleur.


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Donnerstag, 02.03.2017kinderapotheke

Heuschnupfen bei Kindern

Bild: ZVG

Wenn die Tage länger und wärmer werden, freuen sich die Einen über das Erwachen der Natur und das Blühen, für die Anderen beginnt die unangenehme Zeit der Pollenallergie. Bei Kindern tritt die Pollenallergie in der Regel erst im Kleinkindalter auf oder später.

Die Behandlung bei kleinen oder schulpflichtigen Kindern ist oft nicht einfach, da die wenigen für Kinder geeigneten Medikamente auch unerwünschte Wirkungen wie Müdigkeit haben können. Eine natürliche, sehr gut wirksame und verträgliche Methode für die Behandlung der Heuschnupfenbeschwerden bietet die Therapie mit Schüssler-Salzen. Es handelt sich dabei um Tabletten, welche als Grundlage Milchzucker enthalten und mit verschiedenen Spurenelementen, wie zum Beispiel Magnesium oder Kalzium, angereichert sind. Die Tabletten können gelutscht oder in Wasser gelöst werden. Durch den süsslichen Geschmack werden sie von Kindern in der Regel gerne eingenommen. Nebst den Tabletten sind Schüssler-Salze auch als laktosefreie Tropfen oder zur äusserlichen Anwendung als Salben erhältlich.

So kann für jedes Bedürfnis die optimale Therapie zusammengestellt werden. Schüssler-Salze unterstützen die natürlichen Funktionen des Körpers auf sanfte Weise und können auch bei einer Therapie mit schulmedizinischen Präparaten zur Ergänzung kombiniert werden. Sei es vorbeugend oder in der akuten Situation, mit der richtigen Zusammenstellung von Schüssler-Salzen sind die lästigen Beschwerden schnell wieder vergessen und dem Herumtollen im Freien steht nichts mehr im Wege. Kommen Sie zu uns in die kinderapotheke und lassen Sie sich von unseren Schüssler-Spezialistinnen zu diesem Thema umfassend beraten.


Heidi Roos, Pharma-Assistentin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

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