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Freitag, 14.07.2017Schongau

Zeit für spannende Entdeckungen

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Wissenswertes übers Raumklima erfahren und bei einem Glas Wein interessante Gespräche führen? Beim Sommerapéro der Urs Haller AG in Aesch war genau dies möglich. Die Gäste zeigten sich begeistert und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

«In Badezimmern oder Kellern ist Feuchtigkeit eigentlich immer ein Thema», erklärte Fabian Haller, der gemeinsam mit seinem Bruder Sascha die Urs Haller AG führt. «Wir möchten zeigen, mit welchen Massnahmen man Schimmel vorbeugen oder ihn im Notfall bekämpfen kann.» Das zweite Thema lag den Gästen des Sommerapéros buchstäblich zu Füssen. Statt einer Holzterrasse hatte das Urs-Haller-Team einen Weg gebaut, der von ungepflegt über geputzt bis zu frisch geölt führte. Aber selbstverständlich konnte man sich auch im Showroom inspirieren lassen. «Das sieht super aus», die Betrachterin winkte ihren Mann heran und wies auf die Musterplatte «Meteore». In diesem Fall war er nicht einverstanden, doch in der Begeisterung fürs Unternehmen waren sie sich einig. «Erst wurde bei unserem Haus die Fassade gestrichen. Das hat uns so gefallen, dass wir uns ebenfalls zu Renovationen der Wohnräume entschlossen haben. Und wenn wir jetzt Komplimente bekommen, empfehlen wir sie jederzeit weiter.»

Freitag, 14.07.2017Schwiizerdüütsch

Es Reisli i d’Innerschwiiz

Nimmt man sich einmal «es Schutzli Ziit», ein bisschen Zeit, und besucht das wunderschöne Nidwalden im Herzen der Schweiz, so ist man bald mit dem nidwaldner Dialekt konfrontiert und während man das «Dui» doch schnell als unser Du versteht, wird es mit Begriffen wie «Syyweli» für Ferkel oder «fleite» für winken, schon schwieriger. Ein «Härdwäslig» ist ein Erdklumpen, eine «dunkelchriidigi Nacht» ist stockfinster und möchte jemand ein «Zwächili» so meint er ein Handtuch.

Tiirligiiger
Das ist doch ganz einfach zu übersetzen, ein Türengeiger. Noch keine Idee? Wenn die Türe quietscht und durch ständiges Öffnen und Schliessen wie ein Geigenkonzert tönt. Wwenn es sich bei dieser geigenden Türe um die WC-Türe handelt, ja dann, dann hat man eben den «Tiirligiiger», den Durchfall.

Ofetori
Kartoffelstock wird mit Butter, Eier und Käse gemischt, mit «Schpäckwürfeli» belegt und im Ofen überbacken, bis der «Nidwaud’ner Ofetori» eine goldgelbe Farbe angenommen hat. Preiswert, sehr schmackhaft, einfach zuzubereiten und zusammen mit frischem Salat oder als Beilage zu einem Fleischgericht serviert, ist der «Ofetori» sehr vielseitig zu geniessen. Und weil das Gericht durch das Ofentor, die Ofentüre, rein und wieder raus muss, erklärt sich der Name ganz von selbst.

g’hirme
Ein «Hirmi» ist ein Ruheplätzchen, besonders, oder gerade, an Bergpfaden, eine Vorrichtung zum Ausruhen. Das kann ein Stein oder eine Bank sein – oftmals sogar gedeckt. Das Tatwort dazu «hirme» oder «g’hirme» bedeutet also sich ausruhen, vor Müdigkeit eine kurze Rast einlegen, «g’ruihe» wäre das bei uns. Die Herkunft ist nicht klar beschrieben, wahrscheinlich sind aber die Begriffe wie Mühe und müde aus demselben Ursprung entstanden.

kollatze
Auch als «challatze oder kallatz’ne» bekannt. Der Ursprung liegt im lateinischen «collationem» was in Etwa, ein Essen für mehrere Personen vorbereiten, bedeutet. Daraus wurde im Italienischen der Ausdruck «colazione» für Frühstück. Weil «colazione» nun doch ein schwieriges Wort ist, wurde daraus das nidwaldnerische «kollatze», im Sinne von zusammen frühstücken, «zäme z’Mörgele ebe». Das war aber nicht immer so: Früher wurde «kallatze» eher als kleiner Imbiss vor dem eigentlichen Essen, durchaus mit Getränken, verwendet, «es Aperöli ebe». Um 1560 wurde folgender Satz niedergeschrieben: «Im Wirtshüs han’i vor’em heimgoh no eppis g’chalatzet» und 1616 merkte ein Pfarrer an: «es sollet auch die Wirt an Fyrtägen, ob das der Gottsdienst üis ist, niemanden zu chalatzen geben». Tja, dass waren noch Zeiten, nix «Aperöli» bis dass die Kirche aus war.

Es Reissäckli isch es grüens Boueletäschli wo für d’Froue und Manne zur Nidwaudner Tracht derzue g’hört, es Säckli wo’mer mit uf d’Reis nimmt, wenn mer haut underwägs isch, isch doch no gäbig. Und sit das Säckli ebe zur Tracht g’hört, säge d’Tschifeler (d’Obwaudner) i de Nidwaudner ebe Reissäckler.


Es Fazeneetli (fazzoletto), es Nastuech, zeigt wie nöch d’Nidwaudner a Italie sind, s’rote Nastuech isch en Beschtandteil vo de Tracht und die ledige Manne löhnd’s amigs äxtra zum Hosebumper lo use hange, heijo, vo nüüt chunnt nüüt …
Freitag, 14.07.2017Polizei

Verhalten in einem Kreisel

Bild: ZVG

Rund, oval, drei oder vier Ausfahrten, doppelspurig, Lichtsignalanlage und Querung der Eisenbahn usw. Wir erklären Ihnen das richtige Verhalten im Kreisverkehr.

Was sagt das Gesetz?
Gemäss Artikel 41b der Verkehrsregelverordnung muss der Führer vor der Einfahrt in einen Kreisverkehrsplatz die Geschwindigkeit mässigen und den im Kreis von links herannahenden Fahrzeugen den Vortritt lassen. Bei der Einfahrt in den Kreisverkehrsplatz und, sofern kein Fahrstreifenwechsel erfolgt, bei der Fahrt im Kreis, muss der Führer die Richtung nicht anzeigen. Das Verlassen des Kreises muss jedoch angezeigt werden. Im Kreisel dürfen Velofahrer vom Gebot des Rechtsfahrens - auch bei Kreiseln mit mehreren Fahrstreifen - abweichen und in der Mitte der Fahrbahn fahren.

In den Kreisel einfahren:

  • Verlangsamen Sie vor dem Kreisel die Geschwindigkeit, seinen Sie bremsbereit.
  • Beim Einfahren in einen Kreisel müssen Sie kein Zeichen geben, da keine Richtungsänderung erfolgt.
  • Schauen Sie primär nach links, ob sich ein vortrittsberechtigtes Fahrzeug nähert. Gewähren Sie den Fahrzeugen von links den Vortritt, auch wenn diese noch nicht im Kreisel sind. Der von links kommende Fahrzeuglenker darf nicht behindert werden.
  • Fürs Einspuren bei Kreiseln mit mehreren Fahrstreifen benützen Sie den rechten Fahrstreifen, wenn Sie den Kreisel an der ersten oder zweiten Ausfahrt verlassen. Für alle anderen Ausfahrten bleiben Sie auf dem linken Fahrstreifen.

Den Kreisel verlassen:

  • Das Verlassen des Kreisels müssen Sie anzeigen.
  • Schneiden Sie anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere Zweiradfahrern, nicht den Weg ab.
  • Wenn Sie im Kreisel den Fahrstreifen wechseln müssen, um den Kreisel zu verlassen, dann haben Sie keinen Vortritt. Zeigen Sie allfällige Fahrstreifenwechsel an.

Wichtig:
Nicht einfach «Chopf abe ond dore», verlangsamen vor dem Kreisel! Nehmen Sie Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer!

Ihre Regionalpolizei


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg
Freitag, 14.07.2017Boniswil

Boniswiler Teilnahme am Interkulturfest in Aarau

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 1. Juli 2017 fand in der Alten Reithalle in Aarau das zweite Interkulturfest statt. Über 70 Organisationen beteiligten sich mit ganz verschiedenen Aktivitäten.

Es herrschte eine festliche, inspirierende Atmosphäre mit Musik, Tanz, Theater, Workshops, internationalem Essen, aber auch Präsentationen von Anlaufstellen für Integrationswillige.

Auch Boniswil war vertreten. Masami Hiltpold-Koikeda, die als Japanerin mit einem Schweizer verheiratet ist und schon viele Jahre in Boniswil wohnt, faltete zusammen mit Gross und Klein wundersame Origami-Figuren und trug so Fern-
östliches bei.

Brin Hussein, die älteste Tochter unserer Asylantenfamilie, führte zusammen mit anderen Jungen, die noch nicht lange in der Schweiz leben, ein selbst erarbeitetes Theater vor. Dabei ging es um die aktuellsten Probleme und Anliegen der Jungen und wie sie sich besser integrieren können. Alle versuchten mutig, sich in deutscher Sprache auszudrücken. Der Besuch dieses Anlasses hatte sich gelohnt. Die Vielfalt der Kulturen und das friedliche Zusammensein hat bestimmt für jeden Beteiligten positive Auswirkungen.

Freitag, 14.07.2017Seengen

Literatur ist eine internationale Sprache

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Veranstaltungen des Seetaler Poesiesommers widmen sich leisen Momenten – der Sprache, der bildenden Kunst, ja, besonderen Augenblicken des Lebens überhaupt. Das ist nicht auf die Schweiz begrenzt. Eine Begegnung mit Jonas und Maria Modig aus Schweden.

Sie sind nicht das erste Mal in der Schweiz. «Mit 17 Jahren war ich hier für einen Sprachaufenthalt», erzählt Jonas Modig. «Darüber hast du ein Gedicht geschrieben», wirft Maria Modig ein. Er nickt. «Ich habe schon früh in Gedichtform gedacht. Und die Freude am Spiel mit Worten ist geblieben.» Doch Jonas Modig entscheidet sich erst einmal für die Laufbahn als Anwalt. Sein juristisches Wissen bringt ihn in die Verlagsbranche. «Ich wurde zum Verleger.» Seine Frau lernte er in Teenagerjahren kennen, doch noch wird kein Paar aus den beiden. Sie studiert Philosophie und Pädagogik, hat in der Position des Management Consultant viel mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Jonas und Maria Modig bleiben einander gewogen.

Als sie ihre Ehe beenden will, sucht sie Rat bei Jonas Modig. In dieser Zeit der Veränderung wachsen sie zusammen. In der gemeinsamen Familiengeschichte bekommt das Schreiben für jeden seinen individuellen Platz. 2004 verliert das Paar einen ihrer Söhne durch den Tsunami. Das tragische Ereignis verstärkt das Bedürfnis sich schreibend auszudrücken zusätzlich. Jonas Modig veröffentlicht nach vielen Jahren wieder einen Gedichtband. Maria Modig plant einen Ratgeber für schwierige Lebenssituationen. «Doch als ich das Konzept beisammen hatte, war es der Plot für einen Roman.» Das Paar hat ein gemeinsames Büro. «Das geht gut, auch wenn sich die Arbeit an Belletristik und Lyrik natürlich unterscheiden», sagt Jonas Modig. Bei einem Anlass am rumänischen Institut in Stockholm lernen sich Ueli Suter und Jonas Modig kennen.

Der Organisator des Poesiesommers fragt den schwedischen Autor, ob er in der Schweiz aus seinen Werken lesen würde. «Als er mir von der Arbeit seiner Frau erzählt hat und davon, dass ihr Roman ‹Das ferne Leuchten› gerade auf Deutsch übersetzt worden ist, habe ich die Chance genutzt und beide Autoren eingeladen.» Die Modigs freuen sich, am Festival mitzuwirken. «Der Austausch über die Landesgrenzen hinaus, ist elementar wichtig. Er hilft sich weiterzuentwickeln, niemals stehenzubleiben», betont Jonas Modig. Maria Modig nickt zustimmend und fügt hinzu: «Und wenn wie hier die Vertreter verschiedener Kunstformen zusammenarbeiten, so fördert dies auch das Verständnis für die individuellen Arbeitsweisen. Das ist für die Zukunft wichtig.»

Freitag, 14.07.2017Leutwil

Leutwils Landfrauen wandern um den Hallwilersee

Text und Bild: eing.

Warum in die Ferne schweifen, wenn man die schönste Landschaft vor der Haustüre hat, dachten sich die Leutwiler Landfrauen. So planten sie ihren Ausflug rund um den Hallwilersee und wurden mit schönstem Reisewetter belohnt.

Die Männer zeigten eine grandiose Leistung am Barren, für welche sie mit der Note 8.82 belohnt wurden. Der zweite Wettkampfteil war der Fachtest Allround, wo sich das Team ein 7.61 erspielte. Als letzte Gymnastik-Kleinfeld-Gruppe des Freitags zeigten die Frauen eine super Darbietung und ernteten dafür ein 8.43. Das ergibt eine Gesamtnote von 24.86 und den 60. Schlussrang von den 110 Vereinen in der 4. Stärkeklasse. Eine solch gute Gesamtnote haben wir schon lange nicht mehr erreicht.

Freitagabend und alle Disziplinen bereits bestritten? Ja, nun konnten wir das Fest einfach nur noch geniessen. Den Samstagmorgen nutzten wir, um die anderen Vereine bei ihren Disziplinen anzufeuern. Aber am Nachmittag zogen uns die steigenden Temperaturen dann doch in die Badi. Eine kurze Abkühlung im Wasser war genau das Richtige, bevor am Abend in den verschiedenen Festzelten ausgiebig gefeiert wurde. Nach der Schlussfeier am Sonntag machten wir uns dann langsam wieder auf den Rückweg nach Lüpu.

Ein grosses Dankeschön an Beat Merz, der den TV-Lüpu-Schilter zum Festgelände transportierte und an Matias Baumann, welcher Traktor und Wagen zur Verfügung stellte, um unser Gepäck und die benötigten Sachen sicher nach Muri zu bringen. Natürlich auch «MERCI VELLMOL» an alle Turnerinnen und Turner für ihren Einsatz während des Trainings und am Wettkampf selbst. Mit einer so tollen Truppe macht Sport gleich noch viel mehr Spass!

Freitag, 14.07.2017Boniswil

Abschlussparty – Boniswiler Schüler feierten

Text und Bild: Eing.

Am 6. Juli 2017 fand in Boniswil die Abschlussparty für die Primarschüler statt. Da grundsätzlich kein Fest vorgesehen war, schlossen sich einige Mamis kurzfristig zusammen und bildeten ein Eltern-OK. Tatkräftige Unterstützung fanden sie im neuen Schulleiter Herr Daniel Wieser. Die Teilnahme an der Feier war für die Kinder freiwillig und es haben sich erfreulicherweise fast alle dazu angemeldet. Sie warteten chic zurecht gemacht um 19.00 Uhr voller Vorfreude auf Einlass.

Im bunt geschmückten Saalbau hatten die Kinder Gelegenheit, verschiedene Tischspiele auszuprobieren, an der Schleudermaschine ein Sugus zu fangen, sich beim Bowlen und am Töggelikasten zu messen oder einfach zu «chillen». Im Untergeschoss war die Disco eingerichtet und an der Bar konnten feine Drinks genossen werden. Hier lag das Zepter für gute Stimmung bei der Abschlussklasse. Das Restaurant wurde in eigener Regie von den 4. Klässlern betrieben. Die feinen Kuchen, welche die 5. Klasse beisteuerte, verhalfen nach einer Verschnaufpause wieder zum nötigen Zuckerschub.

Im Nu war die Zeit vorbei und die jüngeren Kinder wurden um 21.30 Uhr in die Obhut ihrer Eltern entlassen. Die Älteren durften den Abend noch etwas länger auskosten. Es war ein sehr gelungener Anlass und die fröhlichen Kinderaugen beim Adieu sagen dankten es.

Freitag, 14.07..2017Beinwil am See

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 1. Semester

Computerkurs mit Pirmin Lenherr
Eigene Homepage erstellen mit WordPress IN-488
Daten: Mi., 08./15./22. und 29. November 2017. Zeit: 19.00 – 21.00 Uhr, Kosten Fr. 240.–.

Allgemeine Kurse:
Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-489: Daten: Sa., 16. und 23. September 2017. Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr, Kosten: Fr. 340.–. Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli.

Diese Kurse werden laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik AL-491: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht! Wirbelsäulengymnastik AL-492: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 19.00 – 20.00 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht! Wirbelsäulengymnastik AL-493: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten Fr. 135.–. NIA - getanzte Lebensfreude AL-490: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–. Pilates AL-494: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen
Literaturabend – «Hagard»
Ein paar pflaumenblaue Ballerinas sind schuld, dass ein Mann Ende vierzig innerhalb zweier Tage aus seinem soliden, geordneten Leben an den Rand der eigenen Vernichtung gerät. Wie kommt es, dass ihn weder vernünftige Argumente, noch familiäre und geschäftliche Verpflichtungen zurückhalten können? Wir reflektieren und diskutieren. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch. Leitung: Helene Büchler-Mattmann. Montag, 18.09.2017, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Eintritt Fr. 10.–.

Spezialanlass mit Beni Thurnheer
Von A-Z mit Beni «Aus dem Leben eines Fernsehstars». Beni Thurnheer erzählt aus seinem spannenden und ereignisreichen Leben als Sportmoderator und Fernsehstar. Ein vergnüglicher und interessanter Abend, pure Unterhaltung garantiert! Donnerstag, 02.11.2017, 19.30 Uhr, Pfarreiheim Hitzkirch, Eintritt Fr. 15.–.

Sträucher und Rosen schneiden – so machts der Profi
Was, wenn der Sommer längst vorbei ist und der Winterschnitt bevorsteht? Erfahren Sie unter fachkundiger Anleitung von Barbara Jurt, dipl. Landschaftsarchitektin FH, wie’s geht, damit Ihr Garten in voller Blüte steht und alles im grünen Bereich ist. Samstag, 18.11. 2017, 09.00 – 11.00 Uhr. Treffpunkt vor dem Schulhaus Trottenmatt, Hitzkirch, Kosten: Fr. 25.–. Anmeldung beim Sekretariat bis 12.11.2017.

Donnerstag, 13.07.2017Seengen

Letzte Zeugnisübergabe auf dem Hallwilersee

Text und Bild: Thomas Moor

Es war immer eine schöne Tradition: die Zeugnisübergabe auf dem Hallwilersee. Insgesamt 25 Mal – davon 14 Mal mit der Schule Seengen – stach Schulleiter Urs Bögli jeweils mit Schulabgängern, Lehrpersonen und Eltern «in See» um diesen speziellen Moment speziell feiern zu können.

Diese schöne Tradition geht jetzt zu Ende, weil zukünftig eine gemeinsame Feier (Sereal und Bez.) durchgeführt wird und die Schiffe auf dem Hallwilersee für diesen Anlass zu klein wären. «Wir sind zusammen auf der letzten gemeinsamen Fahrt. Beim Aussteigen werdet ihr in einen neuen Lebensabschnitt entlassen», wie er die Passagiere, an Bord der «Brestenberg» begrüsste. Quasi: Auf zu neuen Ufern! Für Bögli beinhaltet das Schiff verschiedene Symboliken, die sich ideal für die Zukunft dieser jungen Menschen verwenden liessen. So sei jetzt jeder sein eigener Kapitän, welcher sein persönliches Schiff durch alle Gewässer bei Wellen, Sturm, Gegenwind aber auch bei Sonnenschein selber steuern müsse.

Die stürmischen Zeiten seien mit dem Abschluss der Volksschule nämlich nicht zu Ende. Deshalb gelte es auch die eine oder andere Kursänderungen vorzunehmen. Fexibilität, manchmal auch Mut, seien für die Zukunft gefragt. Und für diese wünschte er den Schulabgängerinnen und Schulabgängern möglichst viele Sonnentage und Rückenwind. Neben dem ersehnten Abschlusszeugnis erhielten sie beim Verlassen des Schiffes zusätzlich eine Rose.

Donnerstag, 13.07.2017Seengen

Unterhaltsame Abschlussfeier der Bez.-Klassen

Text und Bild: Eing.

Mit einer stilvollen Schlussfeier wurden die 50 Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen B4a und B4b am Mittwoch der letzten Schulwoche in der Mehrzweckhalle verabschiedet. Schon beim ersten Lied «Happy» spürten die zahlreichen Anwesenden das grosse Engagement der austretenden Schüler.

Der Stufenleiter, Theo Wyss, wies in seinen Begrüssungsworten auf die grossen Veränderungen der letzten vier Jahre hin. Vor ziemlich genau vier Jahren hätten die damaligen Sechstklässler als Knaben und Mädchen die erste Kennenlernlektion besucht und jetzt würden sie als junge Damen und Herren aus der obligatorischen Schulzeit entlassen. Die gemeinsam durchlebten, prägenden Jahre würden sie noch während Jahrzehnten in Erinnerung behalten, ja, bei der einen oder anderen Klassenzusammenkunft wieder aufleben lassen.

Die Präsidentin des Vereins Ehemaliger Bezirksschüler, Frau Barbara Jordi, richtete persönliche Worte an die Austretenden und ermunterte sie, flexibel zu bleiben. Es sei wichtig, die richtige Einstellung zu haben und mutig zu sein, neue Wege zu gehen, wenn man spüre, dass der Weg nicht mehr stimme. Auch der Schulleiter, Urs Bögli, ermunterte die Schülerinnen und Schüler, daran zu glauben, dass man allein mit der Vorstellungskraft Berge versetzen kann, ähnlich wie Sir Roger Bannister, der als erster Mensch die Meile unter vier Minuten gelaufen sei. Die Vorstellung, dass er diesen Rekord brechen könnte, sei für ihn eine entscheidende Triebkraft gewesen.

Bevor die Zeugnisse verteilt wurden, trugen ein paar der Austretenden mit musikalischen Beiträgen, mit einem Rap, der die Schulzeit auf ironische Art beschrieb, selbst mit Reden zur lebendigen und unterhaltsamen Abschlussfeier bei. Die besonders erfolgreichen Schüler mit einem Notendurchschnitt von 5.1 und mehr erhielten als Erkennung ihrer Leistung einen Kinogutschein. Nach der Feier waren alle zu einem gemütlichen Apéro eingeladen.

Donnerstag, 13.07.2017Reinach

Kreiselbau Lindenplatz: 5. und 6. Phase ist eingeläuet

Text und Bild: Thomas Moor

Die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Kreiselbau beim Lindenplatz sind weiter in vollem Gange. Zu Beginn der Sommerferien wurde die 5. /6. Phase «Abschnitt Nord» eingeläutet, welche für die Verkehrsteilnehmer inklusive Fussgänger neue Situationen mit sich bringt.

Wer die Baustelle im Gebiet Lindenplatz/Bären passiert, sieht ganz viel Rot, aber auch Weiss. Die typischen Farben der Bauabsperrlatten, welche die Grossbaustelle sichern und auch als Leitsystem für den Strassenverkehr dienen. Der Ausbau ist in eine neue Phase getreten. Zeitlich sei man sechs Wochen im Rückstand, wie Michael Reinhard, Projektleiter Abteilung Tiefbau beim Kanton sagte. Unvorhergesehene Erschwernisse hätten mitunter zu diesem Umstand beigetragen. Deshalb musste auch das Ziel der Fertigstellung, welche auf Ende 2017 geplant gewesen war, revidiert und auf den März 2018 verschoben werden. Trotzdem sei man mit dem bisherigen Verlauf zufrieden und die Bauarbeiter seien hochmotiviert und engagiert. Diese sind zur Zeit daran, den nördlichen Abschnitt der Hauptstrasse (zuerst die ostseitige Fahrbahn) zu erneuern und unter anderem auch die letzten WSB-Schienenstücke auszugraben und zu entsorgen. Auch in dieser Phase erfolgt die Verkehrsführung im Einbahnregime und ohne Lichtsignalanlage. Das heisst: Der Verkehr Richtung Aarau rollt an der Baustelle vorbei auf der Hauptstrasse. Der Verkehr Richtung Menziken und Pfeffikon wird via Färber-, Breite- und Pfeffikerstrasse umgeleitet. Der Verkehr aus der Pfeffikerstrasse Richtung Aarau wird via Gemeindehausvorplatz um den Kreisel geführt.

Die Bauarbeiten haben auch Auswirkungen auf die Fussgänger. So ist der Fussgängerstreifen beim Bären aufgehoben. Fusswege und die Fussgängerstreifen Stumpenbachstrasse und Schneggen sind entsprechend signalisiert. Im Sinne einer unfallfreien Phase sind die Fussgänger gebeten, diese Signalisationen zu befolgen. Eine ebenfalls wichtige Änderung hat sich bei der Bahnhofstrasse ergeben. Diese wird wieder im Gegenverkehr geführt und die beiden Bushaltestellen «Reinach AG, Bahnhof» werden ebenfalls wieder in beiden Richtungen bedient.

Mittwoch, 12.07.2017Boniswil

Hier sollen möglichst viele Tiere Unterschlupf finden

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Kleintierpraxis HallMa AG ist für die naturnahe Gestaltung ihres Firmenareals in Boniswil von der Stiftung Natur und Wirtschaft ausgezeichnet worden. Praxisgründer Markus Haller gibt auf einer kleinen Führung Einblick in das von ihm gepflegte Ökosystem.

«Als wir im Jahr 2000 hier eingezogen sind, wuchsen im Garten zahlreiche Exoten», erinnert sich Markus Haller mit einem Schmunzeln. Doch er habe sukzessive Strauch um Strauch, Pflanze um Pflanze ausgetauscht. Eine Weiterbildung zur Ökologie des Siedlungsraumes habe das ihre zu seiner Auswahl einheimischer Gewächse beigetragen. «Ausserdem bin ich Hobbyornithologe. Und Vögel zu beobachten, verrät einem viel über den Zustand eines Ökosystems.» Nach abgesteckten Blumenbeeten sucht man darum in Markus Hallers Garten vergebens. Stattdessen fallen einem auf dem 500 Quadratmeter grossen Areal neben Erd- oder Totholzflächen auch Haufen grosser und kleiner Steine auf. «Genau, denn auf Ruderal- also Rohbodenflächen fühlen sich viel mehr Arten wohl als auf kultivierter Erde.» Er schaffe Voraussetzungen fürs Pflanzenwachstum, beobachte gut, was gedeihe und greife ein, wenn er etwas eindämmen oder fördern wolle. «Ich nenne das selektiv jäten.» In dieser Umgebung fühlen sich verschiedenste Insekten wohl. Zitronenfalter und Schwalbenschwanz streifen fröhlich um die wilden Karden.

Markus Haller zeigt auf kleine Löcher im Boden. «Über die Wildbienen freue ich mich beispielsweise sehr.» Er weist auf das Fenster seines Sprechzimmers. «Und von dort aus kann ich den Distelfinken zuschauen.» Die Stiftung Natur und Wirtschaft hat er durch einen Vortrag kennengelernt. «Und angemeldet habe ich mich, weil ich damit auf die Hintergründe meiner Gartengestaltung aufmerksam machen kann.» Sei er doch nicht immer vor Ort, um Spaziergängern Fragen zur ungewohnt aussehenden Szenerie zu beantworten. «Die Infotafeln ist ein Anfang.» Die Motivation für sein Engagement bringt er auf den Punkt: «Wir Menschen beanspruchen sehr viel Raum. Ich möchte der Natur so viel Raum wie möglich zurückgeben. Hier sollen möglichst viele Tiere Unterschlupf finden.»

Mittwoch, 12.07.2017Dürrenäsch

Ein Kurzurlaub im Paradies

Text und Bild: Graziella Jämsä

Zum Tag des offenen Gartens hat Chrüterpower-Gründerin Angela Neuhaus an die Mittelsedelstrasse in Dürrenäsch eingeladen. In spannenden Führungen stellte die ganzheitliche Phytotherapeutin verschiedene Kräuter und Heilpflanzen vor.

Ein kleiner Zwerg bei drei wunderschönen Torbögen wies Gästen den Weg in den Garten. Am kleinen Teich konnten Kaulquappen und Frösche beobachtet werden. «Von unserem Brunnen mit Quellwasser haben wir einen Bach zum Teich gezogen, damit alles in Bewegung bleibt und nicht überhitzt», schilderte Angela Neuhaus. Es sei beeindruckend wie schnell sich Tiere und Pflanzen ansiedelten. «Sie zu beobachten ist eine wundervolle Feierabendbeschäftigung.» Ein paar Schritte weiter begegneten den Besuchern Rosmarin, Gingko und Sonnenhut. Dazwischen standen verschiedene Skulpturen und Schmucksteine. «Ein Teil der Dekorationen kreieren meine Mutter und ich während der Wintermonate.» Denn wenn auch die Natur ruhe, beschäftige sie der Garten stetig. «Sei es bei der Verarbeitung der Pflanzen oder wenn ich mir überlege, was ich ansiedeln möchte.» Die ganzheitliche Phytotherapeutin freute sich über das Interesse der Besucher: «Es ist schön, meine Erfahrungen in Sachen Pflanzenheilkunde weitergeben zu können.»

Mittwoch, 12.07.2017Leutwil

Pferdestärken pur am 2. Holzrücke-Turnier in Leutwil

Text und Bild: Thomas Moor

Teamwork, Geschicklichkeit und Pferdestärken: Diese Kombination verspricht wieder ganz viele spannende Wettkämpfe. Zu erleben in Leutwil am 19. und 20. August dank Markus «Eichi» Eichenberger . Zu Gast auf dem Bergmatthof von Gerold Gloor organisiert er dort das 2. Holzrücke-Turnier. Mensch und Pferd als eingespieltes Gespann bei der Arbeit. Das war einmal. Leider sieht das Alltagsbild heute etwas anders aus. Vorbei die Zeiten, als beim Mähen, Säen und Pflügen auf dem Feld oder beim Holzrücken Pferde – oder «Habertraktoren», wie sie auch genannt wurden – vor die schwere Last gespannt wurden. Markus Eichenberger allerdings setzt – neben vielen anderen Gleichgesinnten aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland – auch heute noch auf das Arbeitstier Pferd.

Was dieses zu leisten im Stande ist, können die Besucher des 2. Holzrücke-Turniers am Wochenende vom 19. und 20. August auf dem Bergmatthof hautnah miterleben. Bei vielen Arbeiten sei der Einsatz mit Pferdekraft ökologisch sinnvoller und nachhaltiger, wie Markus Eichenberger überzeugt ist. Speziell beim Holzrücken im Wald. Und wie dieses funktioniert, wird bei verschiedenen Prüfungen gezeigt. Am Samstag steht neben dem Holzrücken mit Einspännern auch eine Einsteigerprüfung sowie das Finale im einspännigen Holzrücken auf dem Programm. Am Sonntag findet die Königsdisziplin, das zweispännige Holzrücken, und der Teamwettkampf statt. Während des Feldgottesdienstes findet für die Kinder die Sonntagsschule im Wald mit Ponyreiten statt. Unterstützt wird Organisator Markus Eichenberger vom TV Leutwil (Festwirtschaft) und vom Feuerwehrverein Leutwil-Dürrenäsch. Am Samstag um 20.30 Uhr haben die Alphornbläsergruppe Leutwil im Festzelt einen Auftritt. Der Eintritt während beider Wettkampftage ist frei.

Infos unter www.hofzumbusch.ch

Montag, 10.07.2017Reinach

Eine Auswahl, die zu neuen Taten inspiriert

Text und Bild: Graziella Jämsä

Im August startet das nächste Programm der Volkshochschule Wynental. Der Vorstand hat sich für Mitglieder und Neugierige einiges einfallen lassen. Ob Beatboxen, ein Englischkurs vor Ort in Yorkshire oder ein sozialer Stadtrundgang in Zürich – die Entdeckungsreise lohnt sich.

Wer eine Sprache lernen will, tut dies am besten vor Ort. Diesen Grundsatz setzt die Volkshochschule Wynental mit «English Conversation - Discover Yorkshire» im neuen Programm direkt um. «Wir sind sehr gespannt», erklärte Hans Käser, Vizepräsident des vhs-Vorstandes bei der Präsentation der Kurse. «Eine Reise ins Ausland war noch nie Teil eines unserer Angebote. Aber wir hoffen natürlich, dass unsere Begeisterung Interessierte zur Anmeldung inspiriert.»
Diese Freude gilt allen Programmkomponenten gleichermassen. Es gibt die Publikumslieblinge wie das Feuerlaufen auf dem Trolerhof oder die Besichtigung von Skyguide, die selbstverständlich wieder dabei sind. «Der Blick hinter die Kulissen des Schweizer Radio und Fernsehens verbinden wir diesmal mit dem Besuch des Literaturclubs», verriet Dominik Dössegger. «Nicht zu vergessen der Kurs zur Technik im Auto», fügte Jürg Zimmermann hinzu.

Die kommende Generation darf sich über Vocal Percussion, wie das Beatboxen auch genannt wird, freuen. Die kantonsübergreifenden Spektrum-Vorträge haben sich in den vergangenen Jahren gut etabliert und sind darum wieder mit vier Highlights vertreten. «Die Lokalität trägt ebenso zur gesprächigen Atmosphäre bei, wie die spannenden Themen», schilderte Bernhard Irrgang. «Beispielsweise hat das neue Buch vom Theologen Josef Hochstrasser einiges zu reden gegeben.» Die Computeria für Seniorinnen und Senioren wird durchgeführt. «Doch die Besucherzahlen sind im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Jetzt muss sich zeigen, ob das temporär war, oder ob das Interesse generell abnimmt», präzisierte Brigitte Spengler. Im Gegenzug dazu wolle man öfter auf kurzfristige Ausflüge und Vorträge setzen. «Die Fondation Beyeler feiert ihr Jubiläum mit einer Monet-Ausstellung. Der Ausflug, den wir dazu organisiert haben, ist sehr gut angenommen worden. Und solche Anlässe wollen wir, wenn möglich berücksichtigen.» Die Schilderungen des vhs-Vorstandes machten klar: Die Ideen gehen den einzelnen Mitgliedern noch lange nicht aus. «Im Gegenteil», bekräftigten sie einhellig. «Es gibt bereits eine Liste mit Vorschlägen, die wir in diesem Jahr nicht mehr unterbringen konnten. Man darf also neugierig bleiben.»

Montag, 10.07.2017Schongau

Gemütliches Beisammensein kann sehr lehrreich sein

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Der Schonger Gemeinderat möchte mit den ortsansässigen Gewerbetreibenden einen offenen Gedankenaustausch pflegen. Darum lädt er regelmässig zum Treff, zu dem auch eine Firmenbesichtigung gehört. Diesmal stellte Geschäftsführer Markus Weibel die Pneu Egger-Filiale vor.

Wer bei Pneu Egger bisher ausschliesslich an Reifen dachte, der hatte bei der Filialführung von Markus Weibel einiges zu staunen. Von der Auswahl an Felgen über die Erfindung der Reifenkissen bis zum Dienstleistungskatalog der alle Reparaturen an einem Auto umfasst. «Ausserdem haben wir im vergangenen September als Pilotfiliale begonnen, unsere Auftragspapiere durch Tablet-Verwendung zu ersetzen», schilderte Markus Weibel. Nach dem Ausmerzen zahlreicher Kinderkrankheiten sei man heute so weit, dass man Mitarbeiter anderer Filialen schule. «Was selbstverständlich neue Herausforderungen mit sich bringt, wenn sich die Zahl der Systemnutzer verdoppelt.» Und den Aspekt des Ausser-Haus-Service dürfe man bei diesen Entwicklungen auch nicht vergessen. «Das ist ein Sektor, der sicherlich noch wachsen wird.»

Mit einer Vielzahl von neuen Eindrücken wechselten die Geschäftsleute den Schauplatz. Im Hof des Schongiland empfing sie Thomas Müller zum sommerlichen Abendessen mit leckerem Grillgut und frischen Salaten. Nachdem der erste Hunger gestillt war, sprachen die Gemeinderäte Fredy Stutz-Huber und Thierry Kramis über Entwicklungen in Schongau. Selbstverständlich sei Land fürs Gewerbe ein Thema. «Wir wollen aber auch Stimmbürger wie Gewerbe mit ihren Anliegen besser abholen, in dem wir Prozesse vereinheitlichen und damit vereinfachen.» Im Ortsmarketing sei man gerade dabei die Vorschläge einer eigens zusammengestellten Arbeitsgruppe zu sichten. Gemeindepräsident Thierry Kramis betonte: «Kommt auf uns zu, wenn es Fragen gibt. Ich schätze direkte Kommunikation. Nachdem ich heute das erste Mal am Gewerbestamm dabei war, werde ich dem Rat vorschlagen, diesen Anlass zu einem jährlichen zu machen.» Und der spontane Applaus zeigte klar, wie sehr die Gewerbetreibenden die Möglichkeit zum Austausch schätzten.

Montag, 10.07.2017Boniswil

Die Musikgesellschaft auf Quartiertournée

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Musikgesellschaft Boniswil besuchte die Dorfbewohner in ihrem Quartier – wie immer unter der kompetenten Leitung von Dieter Siegrist. Festbänke, Tische sowie Verpflegung aus dem Kühlwagen brachte sie gleich selber mit.

Nach den Konzerten im Dinkelhof, am Rütiweg und in Alliswil im Juni 2017, wurden zum krönenden Abschluss die Pfaffenhaldener am Freitagabend, den 7. Juli auf dem Wendeplatz mit Musik beglückt. 40 Gäste genossen die Klänge bei Mineral, Bier und Wein. Ein Nachbar brachte gar einen ganzen Käse und hobelte ihn gleich vor Ort.
Schliesslich wünschte die Musikgesellschaft allen eine gute Sommerzeit und gesellte sich zu den Zuhörern. Gegen den späteren Abend wurde alles aufgeräumt und viele folgten noch der Einladung zur Pfaffenhalde 17, wo alle mit Grillwurst und Getränk verwöhnt wurden. Bis in die späten bzw. frühen Stunden wurde noch weiter gefeiert. Der nächste öffentliche Anlass wird das Theater am 16. und 17. September sein.

Ein herzliches Dankeschön an die Musikgesellschaft für ihr Engagement im und fürs Dorf.

Montag, 10.07.20107Meisterschwanden

1. Platz: Slalom Windsurfing, Kat. Super-Grandmaster!

Text und Bild: Eing.

Am diesjährigen Marco Polo Cup vom 1. und 2. Juli 2017 am Walensee gewann Adrian Schenk (SUI-75 SCCS/WISCH) vom «WISCH Windsurfclub Hallwilersee» in der Kategorie Slalom Super-Grandmaster den ersten Platz. Der Club gratuliert ganz herzlich zu diesem Sieg und wünscht seinen Regattafahrern weiterhin eine erfolgreiche Windsurfsaison 2017!

Weitere Informationen rund ums Windsurfen: www.wisch.ch

Freitag, 07.07.2017Menziken

Paradiesisch: Der neue Naturspielplatz beim Malhüsli

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Paradies für die Kinder der Spielgruppe Malhüsli in Menziken. Der naturnahe Spielplatz, welcher in den Frühlingsferien realisiert wurde, lädt zum Werken und Spielen bei jedem Wetter ein. Vor den Sommerferien wurde er nun offiziell eingeweiht.
Es wurde gehämmert, gesägt, geklettert, gebaut und auch die Rutschbahn wurde in Dauerbeschlag genommen. Die Kinder hatten es am Einweihungstag streng. Vor allem aber haben sie es schön hier. Der neue, naturnahe Spielplatz der Spielgruppe Malhüsli ist das neue Paradies der Kleinen. «Wir sind hier jeden Tag und bei jedem Wetter mit den Kindern anzutreffen», wie die Spielgruppenleiterinnen Brigitte Oetliker, Karin Lienhard und Doris Bolliger sagen. Die Kinder sollen Naturmaterialien erleben und die Kreativität stärken können. Lehm, Steine, Geröll, Kies, Holzrugel, Äste zum Klettern und vieles andere mehr stehen ihnen dabei zur Verfügung.
Nach der schriftlichen Zusage durch den Gemeinderat fand in den Frühlingsferien der Baustart durch das Bauamt Menziken statt. Das tolle Projekt wurde von der Gemeinde, dem Bauamt, dem Forstamt, dem Naturama und regionalen Firmen mir grossem Engagement unterstützt.

Freitag, 07.07.2017Schongau

Gratulation zu den Prüfungserfolgen

Text Und Bilder: Eing.

Im Maschinenhof gibt es diesen Sommer gleich zwei Prüfungserfolge zu feiern. Kevin Weibel hat seine Ausbildung als Landmaschinenmechaniker EFZ bei Paul Mosimann Landmaschinen in Bettwil mit gutem Erfolg bestanden. Philipp Weibel hat berufsbegleitend die Nachholbildung als Landwirt EFZ am BBZN in Schüpfheim erfolgreich abgeschlossen. Wir wünschen euch beiden viel Befriedigung und Erfolg in euren Berufen und auf dem weiteren Lebensweg viel Glück und Freude.
Mami, Papi, Raphael, Stefanie

Freitag, 07.07.2017Leutwil

TV Lüpu am Kantonalen Turnfest 2017 in Muri

Text und Bild: eing.

Kaum war der Turnerabend vorbei, begannen auch schon die Vorbereitungen für die Teilnahme am diesjährigen Turnfest. Nach intensiven Trainingswochen war es dann am Wochenende vom 22. bis 24. Juni 2017 soweit. 20 Turnerinnen und Turner reisten am Freitagmorgen nach Muri, wo bereits am Nachmittag die Wettkämpfe stattfanden.

Die Männer zeigten eine grandiose Leistung am Barren, für welche sie mit der Note 8.82 belohnt wurden. Der zweite Wettkampfteil war der Fachtest Allround, wo sich das Team ein 7.61 erspielte. Als letzte Gymnastik-Kleinfeld-Gruppe des Freitags zeigten die Frauen eine super Darbietung und ernteten dafür ein 8.43. Das ergibt eine Gesamtnote von 24.86 und den 60. Schlussrang von den 110 Vereinen in der 4. Stärkeklasse. Eine solch gute Gesamtnote haben wir schon lange nicht mehr erreicht.

Freitagabend und alle Disziplinen bereits bestritten? Ja, nun konnten wir das Fest einfach nur noch geniessen. Den Samstagmorgen nutzten wir, um die anderen Vereine bei ihren Disziplinen anzufeuern. Aber am Nachmittag zogen uns die steigenden Temperaturen dann doch in die Badi. Eine kurze Abkühlung im Wasser war genau das Richtige, bevor am Abend in den verschiedenen Festzelten ausgiebig gefeiert wurde. Nach der Schlussfeier am Sonntag machten wir uns dann langsam wieder auf den Rückweg nach Lüpu.

Ein grosses Dankeschön an Beat Merz, der den TV-Lüpu-Schilter zum Festgelände transportierte und an Matias Baumann, welcher Traktor und Wagen zur Verfügung stellte, um unser Gepäck und die benötigten Sachen sicher nach Muri zu bringen. Natürlich auch «MERCI VELLMOL» an alle Turnerinnen und Turner für ihren Einsatz während des Trainings und am Wettkampf selbst. Mit einer so tollen Truppe macht Sport gleich noch viel mehr Spass!

Freitag, 07.07.2017Gontenschwil

Die fünfte Generation des Geisshofs feiert Jubiläum

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor zwanzig Jahren hat Thomas Hunziker das Restaurant Geisshof in Gontenschwil von seinen Eltern übernommen. Aus diesem Anlass hat der gelernte Koch ein besonderes Menü kreiert, das die Gäste den ganzen August über geniessen können.

«Die erste Generation der Hunzikers betrieb im Sommer auf dem Bauernhof Landwirtschaft und führte im Winter das Restaurant», schildert Thomas Hunziker, der den Geisshof in fünfter Generation übernommen hat. Später habe man den Besitz aufgeteilt. «Mein Onkel bekam den Hof, meine Eltern das Restaurant.» Und sie führten den Geisshof mit grosser Leidenschaft. Regelmässig wurden die baulichen Gegebenheiten weiterentwickelt. Thomas Hunziker zählt auf: «Eingang, Toilettenanlage, Gartenrestaurant, Küche, Heizung, das Restaurant selbst – es ist alles auf dem neusten Stand.» Mit dem Entschluss nach der Schule eine Kochlehre zu absolvieren, war für den jungen Mann auch klar, dass er in die Fussstapfen der Eltern treten wollte.

Wie würde er das Lokal einem Neugierigen beschreiben? «Es ist ein Ausflugsrestaurant im Grünen mit einer Speisekarte, auf der sich klassische Gerichte neben saisonalen Genüssen und Fischspezialitäten finden.» Äusserst beliebt sei beispielsweise der Geisshofteller: Drei Schweinefilets mit unterschiedlichen Sossen, Gemüse und nach Wunsch Pommes frites oder Nudeln.

Für das aktuelle Jubiläum hat Thomas Hunziker ein besonderes Menü kreiert. «Denn legt man die Feier auf einen bestimmten Tag, ist immer jemand enttäuscht, weil er nicht dabei sein kann. So haben die Gäste vom 3. bis zum 28. August die Möglichkeit, sich Zeit für den feierlichen Genuss zu nehmen.» Den Auftakt machen ein Prosecco oder ein alkoholfreier Hugo, und auch für Vorspeise, Hauptgang und Dessert stehen immer zwei Varianten zur Auswahl. Was würde sich Thomas Hunziker für die Zukunft des Geisshofs wünschen? «Heute sind meine Mutter Margrit, meine Schwester Esther und ich im Betrieb. Mein Neffe befindet sich in der Ausbildung zum Koch – er könnte also die sechste Generation Hunzikers im Restaurant stellen.» Darum wünsche er sich weiterhin so viele freundliche Gäste, wie er sie in den vergangenen Jahren habe bewirten dürfen. «Auf dass sich die Tradition der Gastfreundschaft fortsetze.»

Freitag, 07.07.2017Menziken

inMovement: Lebensqualität dank Simone Elsasser

Text und Bild: Thomas Moor

Sind Sie auf der Suche nach Lebensfreude, Gelassenheit, Entspanntheit und wollen Sie ihrem Körper etwas Gutes tun? Dann sind Sie bei Simone Elsasser von inMovement in Menziken an der richtigen Adresse. Mit ihrem Wissen und Angebot gibt sie Menschen wieder ein Stück Lebensqualität.

Das Studio inMovement mit neugestaltetem Kursraum am Holunderweg 5 in Menziken steht für Gesundheit und Fitness. «Mein Weg ist geprägt vom Interesse und der Freude an der inneren und äusseren Bewegung», wie Simone Elsasser sagt. Klein hat sie angefangen. Inzwischen erfreut sich ihr Studio erfreulich grosser Nachfrage. Als ausgebildete Mentaltrainerin, Meditationslehrerin, diplomierte Wellnesstrainerin und diplomierte Gesundheitsmasseurin, Reiki (1. und 2. Grad) bietet sie eine breite Auswahl an Kursen für Körper, Geist und Seele an. Ganz einfach darum, weil ihr das Wohlbefinden der Gesellschaft am Herzen liegt.

Da jeder Mensch einzigartig ist, ist es ihr ein grosses Anliegen, die Behandlungen und Beratungen auf seine persönlichen Bedürfnisse abzustimmen.
Inzwischen hat auch die Stressbewältigung ihren festen Platz in ihrem Angebot eingenommen. Denn klar ist: Leistungsdruck im Beruf, allgemeine Hektik im Alltag und im Privatleben gehen nicht bei allen spurlos vorbei. Simone Elsasser legt grossen Wert darauf, jene Leute, die deswegen zu ihr kommen, dort abzuholen, wo es akut ist. Das heisst, dass sie sich mit dem Stresslevel ihrer Klienten in Einzelsitzungen intensiv auseinandersetzt und Lösungsvorschläge, Wünsche und Ziele ausarbeitet. Immer zusammen mit dem Klienten. «Dieses Teamwork funktioniert nur, wenn mein Gegenüber bereit ist, Eigenverantwortung zu übernehmen», wie sie erklärt und anfügt, dass die Freude gross ist, wenn sie Menschen abholen kann, bevor sie in ein Burnout fallen. Das Gesamtpaket, das sie ihren Kunden anbietet, stimmt und die Erfolge zeigen, dass ihre seriöse Arbeit auf fruchtbaren Boden fällt.

Eng verknüpft mit der Stressbewältigung ist die Achtsamkeit und die Entspannung. Leichter und bewusster durchs Leben zu gehen, will heute gelernt sein. Wichtig zu wissen ist, wo man im Leben steht und was um einen herum passiert. Das wird mit verschiedenen Achtsamkeitsübungen erlernt. Übungen, die kompatibel sowohl für den beruflichen als auch für den privaten Alltag sind. Die Konzepte für ihre Kurse erarbeitet Simone Elsasser selber. Die Kurs werden ab mindestens vier und mit maximal sieben Personen durchgeführt. Krankenkassenanerkannt ist inMovement nicht, dafür sind die Preise moderat. Alles zu Angebot und Kursprogramm unter www.inmovement.ch

Freitag, 07.07.2017Gontenschwil

Neuvermessung und Katastererneuerung

Text und Bild: EIng.

Die Grundbuchvermessung der Gemeinde Gontenschwil wurde in den Jahren 1907 bis 1912 erstellt. Damit verfügte Gontenschwil als erste Gemeinde im Wynental über eine rechtsverbindliche und anerkannte Vermessung – noch vor Einführung des schweizerischen Zivilgesetzbuches ZGB.

In den folgenden Jahrzehnten wurden sämtliche Änderungen an den Eigentumsgrenzen sowie an Gebäude- und Infrastrukturanlagen im Grundbuchplan eingetragen und nachgeführt. Auf der auf Karton aufgezogenen Leinwand wurde mit Tusche und Reisfeder gezeichnet, radiert, koloriert und Flächenberechnungen durchgeführt. Dabei war der Grundbuchplan aber nicht nur Zeichnungsträger, sondern er hatte auch rechtsverbindlichen Charakter. Der auf dem Grundbuchplan dargestellte Grenzverlauf wurde als richtig vermutet und hatte Rechtskraft. Entsprechend hoch waren bereits damals die Anforderungen an die zeichnerischen Qualitäten der Vermessungszeichner und an das exakte und korrekte Arbeiten des Geometers und seiner Mitarbeitenden. Von der Einführung der EDV in den 1990er Jahren und der damit verbundenen Digitalisierung war natürlich auch die Grundbuchvermessung betroffen.

Mit der Reform der amtlichen Vermessung (RAV93) wurden auf Stufe Bund die rechtlichen Grundlagen sowie der Standard AV93 definiert und das Ziel formuliert, dass die amtliche Vermessung der gesamten Schweiz innert nützlicher Frist flächendeckend digital zur Verfügung stehen muss. Auch hier übernahm Gontenschwil wieder eine Vorreiterrolle im Wynental. Rund neunzig Jahre nach der Erstvermessung verfügte Gontenschwil 2001 als eine der Ersten über eine digitale Vermessung. Um möglichst rasch und kostengünstig zu digitalen Daten zu kommen, wurden die aktuellen Grundbuchpläne mit einer einfachen Katastererneuerung (EKE) in den digitalen Zustand überführt. Eine korrekte Entzerrung und Bereinigung der alten Vermessungsgrundlagen war beim EKE-Verfahren aber nicht vorgesehen. Die im Grundbuch eingetragen Liegenschaftsflächen blieben folglich bestehen und konnten sich von den technischen Flächen der amtlichen Vermessung unterscheiden.

Mit der aktuell laufenden Vermarkungsrevision (VR) und Neuvermessung (NV) im erweiterten Baugebiet wird die korrekte Entzerrung des alten Vermessungswerkes nachgeholt und die vollständige Digitalisierung nach dem Standard AV93 abgeschlossen. Hierzu werden sämtliche Eigentumsgrenzen festgelegt und die Grenzzeichen neu aufgenommen. Damit verfügt jeder Grenzpunkt über einen exakten Koordinatenwert und die Situation vor Ort deckt sich im cm-Bereich mit den berechneten Daten der amtlichen Vermessung. Da eine Neuvermessung (NV) mit vorgängiger Vermarkungsrevision (VR) sehr aufwendig und kostenintensiv ist, wird die amtliche Vermessung ausserhalb der Bauzone mit einer Katastererneuerung (KE) bearbeitet. Die Arbeiten der Vermarkungsrevision und Neuvermessung sind weitgehend abgeschlossen. Die Arbeiten für die Katastererneuerung müssen bis 2019 beendet sein. Nach der kantonalen Genehmigung und der Anerkennung durch den Bund werden die neuen Grundstücksflächen im Grundbuch eingetragen.

Freitag, 07.07.20107Meisterschwanden

Rocknacht Tennwil: Drei Festivaltage zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Das Festival Rocknacht Tennwil feiert dieses Jahr sein 10-Jahr-Jubiläum. Grund genug, dieses Jubiläum an drei Festivaltagen zu zelebrieren. Vom 21. bis 23. September 2017 heisst es wieder «Let’s Rock» in Tennwil. Dabei kommen nicht nur Fans aus der rockigen Ecke voll auf ihre Kosten .

Der Donnerstag, 21. September 2017 gilt als der offizielle Jubiläums-Abend der 10. Ausgabe der Rocknacht Tennwil. Die Musikgesellschaft Meisterschwanden wird das Festwochenende eröffnen. Die Musikantinnen und Musikanten werden sicherlich Notenblätter mit rockigen Melodien aufschlagen. Lassen wir uns überraschen. Ebenfalls mit von der Partie sind GRUUF DIGGER, eine absolute Newcomer-Band. Sie wird an der Rocknacht zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne auftreten und ihre Songs zum Besten geben. Schlager mit Stromgitarren liefert SCHLAGRAHM zum Abschluss des ersten Abends. Kompromisslose Gitarrenwände und Evergreens aus dem Schlager-Himmel lassen jedes Rocker- und Schlagerherz höher schlagen.

Der 2. Festival-Tag, der Freitag, 22. September 2017, steht ganz im Zeichen der Schweizer Rock- und Metalszene. MAD SOX aus Solothurn und SILENT CIRCUS aus Neuenhof machen den Auftakt und geben mit Crossover, Metalcore und melodisch harter Rockmusik den musikalischen Steilpass an die alt bekannten Gesichter von THE ORDER, welche den Wasen bereits 2012 und 2013 gerockt haben. Die Luke dicht machen zum Abschluss MAXXWELL aus Luzern, die ihr erstes Gastspiel in Tennwil 2011 gaben.

Der Samstag, 23. September 2017, startet mit WIELANDER aus dem Kanton Obwalden. WIELANDER ist die neue Band um Sänger Martin Wieland. Stil: moderner Heavy Metal. Weiter gehts mit MAVERICK. Das ist grandioser Kick-Ass-Rock aus Belfast (Nordirland). Zum ersten Mal in der Schweiz und im Gepäck ihr zweites Album «Big Red», welches am 26. August 2016 veröffentlicht wurde. Danach übernimmt die Band HARTMANN das Zepter. Nach 2012 dürfen sich die Fans wieder auf einen unvergesslichen Gig freuen. Als Headliner der 10. Rocknacht Tennwil steht ECLIPSE auf der Bühne. Die schwedische Band um Sänger Erik Martensson zelebriert klassischen Hardrock mit starker AOR-Schlagseite. Das Schlussfeuerwerk zündet XII GALLON OVERDOSE mit einer grandiosen Show und Hardrock pur.
Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

Freitag, 07.07.2017Reinach

Discountfit Fitnesscenter in Reinach eröffnet

Text und Bild: Thomas Moor

Zwanzig Standorte in der Schweiz, weit über 25 000 begeisterte Mitglieder, 365 Tage im Jahr und 17 Stunden am Tag offen. Das alles tönt beeindruckend. Jetzt hat die Fitnesscenterkette Discountfit in Reinach eine weitere Filiale nach dem Selbstbedienungskonzept eröffnet.

Unten günstig, oben günstig. An der Aarauerstrastrasse 28, dort wo auch Detailhandelsunternehmer Otto’s eine von über 100 Filialen betreibt, hat das Fitnesscenter Discountfit im ersten Obergeschoss sein gesamtschweizerisch 20. Trainingscenter eröffnet. Für sensationelle 39 Franken im Monat (bei einer Mindestdauer von 12 Monaten) gibt es im neueröffneten Center Fitness und Lifestyle quasi à discrétion. «Diesen unschlagbaren Preis können wir unseren Mitgliedern deshalb bieten, weil wir bewusst auf betreutes Trainieren und teure Zusatzangebote wie Wellness, Sauna und Kurse verzichten», wie Inhaber René Ruch erklärt. Bei den Gerätschaften werden allerdings keine Abstriche gemacht. Zur Top-Ausstattung gehören deshalb nur Trainingsgeräte der neuesten Generation der Marken Technogym und Paramount direkt aus Los Angeles.

Rund 100 Maschinen stehen auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern und sind in Gruppen angeordnet. Quasi Inseln, bei welchen eine Palme in der Mitte steht. Der Wohlfühleffekt habe in seinen Studios einen hohen Stellenwert, wie Reto Ruch, der schon 25 Jahre in der Fitnessbranche tätig ist, ergänzt. Der mediterrane Touch auch mit der warmen Farbgebung zieht sich deshalb durch alle Studios und das Selbstbedienungskonzept liege im Trend. Der Grossteil der Mitglieder sei sowieso keine Anfänger mehr. Und wenn dann doch jemand eine Einführung beansprucht, kann man einen ausgebildeten Personaltrainer buchen. Dieser ist für eine Stunde mit 49 Franken bar zu zahlen. Als Mitglied erhält man einen Badge, mit welchem man täglich von 6 Uhr morgens bis 23 Uhr abends Zutritt zum Studio hat. Für Infos und Aboeinschreibung steht Personal jeweils montags von 18 bis 19 Uhr, mittwochs 19 bis 20 Uhr und samstags von 11 bis 12 Uhr im Einsatz.

Freitag, 07.07.2017Seengen

Alles im Griff dank der Stutz Kran AG

Text und Bild: Graziella Jämsä

Eine Balkonverglasung muss in die dritte Etage, ein Baum soll gefällt und transportbereit gemacht werden oder das Haus wird aufgestockt – in all diesen Fällen und vielen weiteren hilft Armin Stutz gerne weiter.

Mit zwanzig Jahren gründete Armin Stutz zusammen mit einem Partner die Zimmerei Stadelmann & Stutz AG. Der gelernte Zimmermann sammelte Erfahrungen auf unzähligen Baustellen, gleichzeitig faszinierten ihn Transportfragen und Kranarbeiten zusehends. In der Mitte des Lebens entscheidet er sich darum zu einem beruflichen Neustart. «Die stetige Weiterbildung im Bezug auf die Führung der unterschiedlichen Geräte war sicher nützlich», schildert Armin Stutz.
Er bietet Kranarbeiten mit Knickausleger bis maximal 30 Meter, ist mit einer 3-Tonnen-Seilwinde und unterschiedlichen Greifern ausgestattet. «Beispielsweise kann ich mit dem Baumfällgreifer eine Tanne dank Säge Stück für Stück zerlegen und die Teile sofort aufladen.» Auf diese Weise bleibe einem Förster das Klettern und Manövrieren in über 20 Metern Höhe erspart. «Ein Plus an Sicherheit, das nicht zu unterschätzen ist.»

Aber auch der Transport einer Balkonverglasung ist für die Stutz Kran AG mit dem Vakuumhebegerät kein Problem. Armin Stutz ergänzt: «Nicht zu vergessen Mulden und Paletten.» Um dem Bedürfnis nach Rundumservice auf dem Bau Rechnung zu tragen, liefert er Splitt, Flachdachrundkies und Substrate für Begrünungen in Big-Bag-Säcken. «Das spart Kosten und vereinfacht die Abläufe.» Wer statt eines Krans einen Gabelstapler braucht, kann bei der Stutz Kran AG einen solchen samt LKW-Zentralachsenanhänger oder Sachentransportanhänger mieten.
Armin Stutz freut sich, über die Zahl der Aufträge, die er seit Firmengründung Ende vergangenen Jahres übernehmen durfte. «Vielen bin ich durch die Zimmerei bekannt, das ist sicher ein Vorteil.» Allen anderen stelle er sich und das Dienstleistungsangebot seiner Firma gerne vor. «Ein Anruf unter 079 223 91 32 genügt. Denn am Schönsten ist es, wenn man Neugierige durch einen perfekt ausgeführten Auftrag überzeugen kann.»

Freitag, 07.07.2017Reinach

Geräteriege erfolgreich am Aargauer Kantonalturnfest

Text und Bild: Eing.

Vereinswettkampf Jugend: Knapp am Treppchen vorbei
Am 15.06.17 starteten wir, die Geräteriege SVR Reinach, am Kantonalturnfest in Muri. Die Stimmung am Turnfest war super und das Wetter spielte auch mit! Wir waren alle sehr nervös, dennoch bereiteten wir uns auf unseren ersten Wettkampf, der am Boden stattfand, vor. Um 10:12 Uhr war es dann soweit und wir erturnten uns am Boden die Note 8.86 von insgesamt 10 Punkten. Weiter ging es für uns um 11:48 Uhr mit unserem Schulstufenbarrenprogramm. Wieder waren alle sehr nervös, dennoch hat sich dies gelohnt! Am Stufenbarren erreichten wir eine super Note: 9.36! Als letztes war dann der Hindernislauf an der Reihe. Mit einer Schlussnote von 8.78 und einer Bestzeit von 30.75 Sekunden war der Wettkampf für uns zu Ende.

Wir genossen unseren restlichen Tag in der Badi und hatten eine tolle Zeit zusammen! Einige blieben noch bis 19.00 Uhr in Muri, um am Rangverlesen und an der Schlussfeier dabei zu sein. Mit einer Endnote von 27.00 von total 30 möglichen Punkten erreichten wir den 4. Rang von total 37 Klassierten! Schade, knapp am Treppchen vorbei, jedoch können wir mit unserer Leistung sehr zufrieden sein!

Geräteturnen zu Zweit, Aktive:
Silber für Steffi und Nadine Einen Tag nach unserem Vereinswettkampf starteten Stephanie Vock und Nadine Hunziker im Geräteturnen zu Zweit. Die Geräte, an denen sie turnten, waren der Boden und der Schulstufenbarren. Der Wettkampf verlief super, und sie erreichten am Boden eine Punktzahl von 9.77! Am Schulstufenbarren erzielten sie ebenfalls eine super Note: 9.47! Von total 24 Klassierten erreichten die beiden mit der Gesamtpunktzahl von 19.24 den hervorragenden 2. Rang! Für diese super Leistung gratulieren wir ihnen ganz herzlich!

Freitag, 07.07.2017Region

Sommerzeit – Ausflugszeit!

Text und Bild: Eing.

Wenn die Tage am längsten sind, die Sonne hoch am Himmel steht und uns die lauen Nächte dazu verführen, ist ein Ausflug in das Seetal besonders reizvoll. Sei es alleine, paarweise, als Familie oder fröhliche Gruppe. Natürlich beginnt und endet eine Reise mit dem Regionalbus Lenzburg!

Stets besonderes Highlight ist ein Ausflug an den Hallwilersee. Ab Bahnhof Lenzburg erreicht man mit der Buslinie 395 das Schloss Hallwyl. Das ist eines der schönsten und romantischsten Wasserschlösser in der Schweiz. Dabei verbreitet die idyllische Lage am Aabach und die malerische Umgebung mit Wald und Wiesen einen besonderen Charme. Entlang dem Seeufer, erreicht man zu Fuss den Hallwilersee. Den einzigen See in der Schweiz der sich in Ufernähe umwandern lässt. Spannende Ausflugsvorschläge sind unter seetaltourismus.ch zu finden.

Steigen Sie ein!
Der Regionalbus Lenzburg hat für Sie immer den passenden Bus! Ob Familienausflug, Klassenzusammenkunft, Vereins- oder Schulreise – ein gelungener Ausflug beginnt und endet mit dem richtigen Transport. Feiern Sie die Feste wie sie fallen. Mit uns geniessen es bestimmt alle Gäste! Prost. Pendeldienste und Transferfahrten für Tagungen, Generalversammlungen, Sportveranstaltungen, Dorffeste oder Firmenjubiläen zählen zu unseren Spezialitäten. Rufen Sie uns an, 062 886 10 00, oder besuchen Sie unsere Website www.rbl.ch.

Freitag, 07.07.2017Dürrenäsch

«Summer X Party»-Helferreise zum 10.

Text und Bild: Eing.

Wenn die «Summer X»-Crew eine Reise macht, dann spielt meistens auch das Wetter mit. Das war bei der jüngsten Helferreise wieder der Fall. Strahlender Sonnenschein, eine aufgestellte Truppe und gute Laune, verbunden mit kulinarischen und kulturellen Rosinen: Was will man mehr?.

Am Mittag des 17. Junis ging es für die Summer X-Crew bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein auf Helferreise – bereits zum 10. Mal! Nach einer kurzen Carfahrt nach Bremgarten wurde im Restaurant «El Mosquito» Mittagsrast eingelegt. 65 Helferinnen und Helfer wurden mit frischen Drinks und mexikanischen Köstlichkeiten verwöhnt.
Gestärkt ging es danach weiter ins Birrfeld, wo gegen Abend Trauffer und Andreas Gabalier für ausgelassene Stimmung und Unterhaltung sorgten. Gekleidet in Dirndl und Lederhosen passte das «Summer X»-Team hervorragend ins Bild auf dem Birrfeld und machte eine gute Figur!

Ein perfekter Sommerabend begleitet von feinstem Volks-Rock’n’Roll neigte sich dem Ende zu. Nach der Veranstaltung kehrte die Truppe gemeinsam mit dem Car nach Hause zurück.

Freitag, 07.07.2017Gontenschwil

Kennen Sie Javier Conde … den FiKo-Kandidaten?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli.

Eine Finanzkommission besteht aus fünf stimmberechtigten Personen mit Wohnsitz in der betreffenden Gemeinde. Ihre Aufgaben sind die sachliche Kenntnisnahme mit Diskussion des vom Gemeinderat vorgeschlagenen Budgets und sie prüft den Rechnungsabschluss mit Externen. In Gontenschwil haben bereits vor einiger Zeit die FiKo-Mitglieder angekündigt, dass sie nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren werden. Javier Conde stellt sich, momentan als einzige Person, für die nächste Amtsperiode zur Wahl.

Javier, was sind deine Kompetenzen in Sachen Finanzen?
Zu Beginn meiner Berufsjahre habe ich das KV mit Berufsmatur absolviert. Später kam die Ausbildung zum Versicherungsfachmann mit eidg. FA dazu. Momentan schliesse ich gerade das Studium zum Versicherungswirtschafter HF ab. Zudem habe ich Erfahrung in Unternehmens- und Vorsorgeberatung.

Was ist deine Motivation für dieses Amt?
Ich bin im Oberwynental aufgewachsen und vor einigen Jahren mit meiner Partnerin hierher gezogen. Wir haben ein Haus gekauft und eine Familie gegründet. Vor drei Jahren wurde ich hier in Gontenschwil eingebürgert. Ich möchte jetzt meinen Beitrag leisten und etwas zurückgeben. Ich freue mich darauf neue Kontakte zu knüpfen und hier Wurzeln zu schlagen.

Wie viel Einfluss hat deiner Meinung nach die Höhe des Steuerfusses auf den Zuzug neuer Einwohner?
Dieser spielt sicher eine Rolle als Entscheidungskomponente. Wichtiger sind aber die Infrastruktur einer Gemeinde. Das Gesamtpaket muss stimmen.

Welche Gedanken gehen dir durch den Kopf, wenn du deine Steuerrechnung erhältst?
Natürlich mache ich auch keine Freudensprünge. Aber alles, was wir haben, muss finanziert werden. Ich denke da an Strassenunterhalt, Schule, Gesundheit, Verkehr und Sicherheit.

Das Rechnungsbüchlein der Gemeinde ist für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Wie kann sich ein Bürger ohne Vorwissen in diesen Zahlen zurecht finden?
(lacht) Das ist wirklich nicht ganz einfach. Wenn man sich dafür interessiert, muss man sich intensiv damit auseinandersetzen. An der Gemeindeversammlung hat man auch Gelegenheit Fragen zu stellen. Da steht der Gemeinderat gerne Rede und Antwort.
Die gesamte Finanzkommission hat demissioniert. Welche Fähigkeiten braucht, deiner Meinung nach, ein Finanzkommissionsmitglied?
Es braucht dazu weder einen Finanzcrack noch eine Parteizugehörigkeit. Es braucht einfach Neugierde und die Freude sich in der Gemeinde einzubringen. Ich möchte Leute jeden Alters ermutigen, sich zur Verfügung zu stellen.

Wie stellst du dir die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat vor?
Ich setze auf Konstruktivität und auf lösungsorientierte Diskussionen. Das ist für mich das A und O einer Zusammenarbeit. Auch die Zusammenarbeit mit den Fachleuten der Verwaltung stelle ich mir so vor.

Könntest du dir vorstellen selber einmal Gemeinderat zu werden?
Momentan habe ich andere Ziele im Leben. Die berufliche Karriere steht im Vordergrund und familiär bin ich inzwischen auch gut versorgt. Aber, sag niemals nie!

Welche Angebote der Gemeinde schätzt du speziell?
Für Kinder und Familien finde ich Sportplatz, Piratenspielplatz und die Spazierwege sensationell. Auch Neujahrsapéro, SBB-Tageskarten und Recyclinghof überzeugen mich. Sinnvoll finde ich auch die beiden Kindergärten in unserem langgezogenen Dorf. Das gewährt den Kindern einen kurzen und sicheren Weg.

Was müsste von der Gemeinde noch vermehrt geboten werden?
Da kommt mir höchstens der Internetauftritt in den Sinn. Dieser scheint mir etwas in die Jahre gekommen zu sein. Allerdings müssten natürlich auch die Nachfrage und die Mittel dafür da sein. Ich finde, dass im Rahmen des Möglichen in unserer Gemeinde wirklich viel geschieht.

Was ist Gontenschwil für dich?
Die Heimat. Ich freue mich, hier ein Haus gefunden zu haben, in dem wir als Familie fernab der hektischen Welt leben können.

Freitag, 07.07.2017Reinach

Mit Hugo ins Herbstlager

Text und Bild: Eing.

Hallo, ich bin Hugo, Forscher und zukünftiger Profi-Erfinder. Ich liebe Kuchen und baue mir deshalb eine Muffin-Back-Maschine, den Cake-Bake2017S. Leider funktioniert diese noch nicht richtig, weshalb ich dringend DEINE Hilfe brauche. Ich freue mich auf ein spannendes Abenteuer mit dir und wer weiss, was in dieser Woche sonst noch passieren wird!
Bis bald, dein Hugo


Wie jedes Jahr fährt der Cevi Reinach ins Herbstlager, welches unter J&S durchgeführt wird. In diesem Jahr wurden wir vom Entdecker Hugo angefragt, der dringend unsere Hilfe braucht. Wir reisen vom 2. bis 7. Oktober 2017 nach Wengen im Kanton Bern. Es sind alle Kinder von der 3. bis 6. Klasse im Schuljahr 2017/18 willkommen. Der Lagerbetrag beträgt 250.–, bei Geschwistern ist eine Preisreduktion möglich. Nähere Infos folgen nach der Anmeldung, welche verbindlich ist.

Anmeldungsflyer liegen im reformierten Kirchgemeindehaus in Reinach auf, oder auf www.cevi-reinachag.ch. Anmeldeschluss ist der 1. September 2017. Bei weiteren Fragen melden Sie sich bitte beim Lagerleiter Michael Stirnemann, 079 963 00 22.

Möchtest du unverbindlich an einem CEVI-Samstagnachmittag bei uns reinschnuppern? Kein Problem! Einfach unserem Jahresprogramm unter www.cevi-reinachag.ch folgen und vorbeikommen.

Freitag, 07.07.20107Schongau

La Leche League: Stilltreffen macht keine Ferien

Text und Bild: Eing.

Auch zum Stilltreffen im Sommer sind wieder interessierte Mütter und Väter mit ihren Babys und Kleinkindern eingeladen. Das Juli-Stilltreffen von Hochdorf findet bei Familie Kurmann statt, da in den Ferien das Schulhaus Weid in Hochdorf geschlossen bleibt.

Es werden Themen ums Stillen, den Start mit Essen, Schlafen und Wachen, Tragen, Abstillen besprochen. Der Austausch von Erfahrungen unter Müttern und Vätern in einer ähnlichen Lebenssituation kann sehr wohltuend sein. Die anwesenden Stillberaterinnen stehen beratend zur Seite und geben Informationen weiter. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Treffen in Hochdorf: 17. Juli 2017, 20.00 bis ca. 22.00 Uhr bei Amelie und Christian Kurmann, Schützenfeld 8, 6280 Hochdorf.

Treffen in Gelfingen: 25. Juli 2017, 9.00 bis ca. 11.00 Uhr im Haus der Familie Schmid, Oberfeld 1, 6284 Gelfingen.

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen: www.lalecheleague.ch

Freitag, 07.07.2017Beinwil am See

s’Böjuer Räbemannli vom Wygart

Text und Bild: Eing.

Bereits im Jahre 2016 habe ich, Peter Eichenberger, ein Kurztheater über «Der Schatz im Böjuer Chäppeli» geschrieben und mit Jugendlichen im Rahmen von «Erzähltal» aufgeführt.

Ich bin nun am Schreiben eines weiteren Theaters mit dem Titel: «s’Böjuer Räbemannli vom Wygart». 1955 wurde diese Geschichte im «Echo vom Homberg» gedruckt. Ich hatte Gelegenheit die Geschichte zu fotografieren.

Nun möchte ich wissen, wer war dieser Max Eichenberger, wer kennt diese Geschichte und gibt es Dokumente davon?

Für Ihre Mithilfe und jeden Input bin ich sehr dankbar. Peter Eichenberger: p.eichenberger@bluewin.ch

Donnerstag, 06.07.2017Seengen

Seengen feierte 25 Jahre Jugend und Hund

Text und Bild: Andreas Walker

Am 25. Juni fand in Seengen ein Teamwettkampf statt: 120 Personen mit ihren Hunden feierten das Jubiläum «25 Jahre Jugend und Hund». Der Anlass fand bei idealen Wetterbedingungen statt. Nachdem in der Nacht eine Gewitterfront durchgezogen war, herrschten am Tag bei bewölktem Himmel angenehme Sommertemperaturen.

Auf dem Fussballplatz Seengen und Umgebung waren zahlreiche Parcours installiert, die von begeisterten Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 20 Jahren absolviert wurden. Bei diesen Parcours mussten sowohl Mensch als auch Hund auf spielerische Weise verschiedene Aufgaben bewältigen. Etwa beim Osternest-Parcours, wo die Teilnehmer/-innen unter anderem einen Hut mit einem Osternest darauf trugen und unter einem Tor mit ihrem Hund durchschlüpfen mussten. Hier war in doppeltem Sinne Geschicklichkeit gefragt. Durch sichere Balance durften keine Eier vom Hut fallen, zudem sollte der Hund verschiedene Durchgänge und Tunnels in einer bestimmten Reihenfolge passieren. Bei jedem Posten wurde eine Rangliste erstellt und am Schluss der Rang aus allen Parcours bestimmt.

Mit Freude den Umgang mit Hunden lernen
Ursula Känel Kocher, Präsidentin der Kommission Jugend und Hund der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) ist mit den Besucherzahlen sehr zufrieden. «Es haben sich 120 Teilnehmer/-innen angemeldet. Damit ist die maximale Teilnehmerzahl erreicht». 40 Mannschaften massen bei diesen Parcours ihr Geschick und Können mit ihren Hunden. Betreut wurden die Kids von 33 brevetierten Jugend und Hund-Leitenden, die früher selbst an diesen Wettkämpfen teilgenommen haben. Die Kynologie beinhaltet die Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten der Haushunde. Die Ausbildungsziele von Jugend und Hund vermitteln ein breites kynologisches Allgemeinwissens, der verantwortungsvolle Umgang mit dem Hund sowie die Beziehungsförderung zwischen Hund und Kind. Dabei stehen die Freude und der Spass im Umgang mit dem Hund im Vordergrund. Um 11.45 Uhr fand eine kurze Jubiläumsfeier mit dem Zentralpräsident Hansueli Beer der SKG statt. Er betonte bei seiner Ansprache, wie wichtig im Zeitalter des Internets und der sozialen Medien ein realer Kontakt zwischen Jugendlichen und Kindern sei. Zahlreiche Gäste waren ebenfalls anwesend und genossen das Risotto, das von zwei Köchen in riesigen Töpfen zubereitet wurde.

Donnerstag, 06.07.2017Seengen

Neues Feuerwehrfahrzeug und massiv Geld gespart

Text und Bild: Thomas Moor

Stolze 37 Jahre hatte der VW-Bus der Verkehrgruppe der Feuerwehr Seengen auf dem Buckel. Jetzt ist die Wachablösung erfolgt. Im Einsatz steht neu ein Citroën Jumper. Ein Fahrzeug, bei welchem zwei Mitglieder der Feuerwehr Hand angelegt und so massiv Geld gespart haben.

Jedes Ding an seinem Ort, erspart viel Müh und böse Wort. Entsprechend sieht es im Fond des neuen Fahrzeuges der Verkehrsgruppe der Feuerwehr Seengen aus. Triopan, Pillonen, Signalisationstafeln, Warnblinklichter und vieles andere mehr. Alles hat im Citroën seinen Platz. «Übersichtlich und logisch angeordnet, so wie ich es gewünscht habe», wie Roger Lämmli, Chef der Verkehrsgruppe sagt. Seine Wünsche wurden von seinen beiden Feuerwehrkameraden Pascal Zürcher und Mario Bruder umgesetzt. Die beiden haben sich dem «Innenausbau» des Occasionsfahrzeuges angenommen. Ein Engagement im Umfang von 80 Arbeitsstunden, welche die Gemeinde mit 2000 Franken zu stehen kam. «Die auf Feuerwehrautos spezialisierte Firma Brändle hat den Umbau für 12 000 Franken offeriert», wie Kommandant Christian Mühlheim sagt. Man rechne also: 10 000 Franken gespart. Mit diesem Einsatz hat die Feuerwehr gezeigt, dass sie nicht nur Brände bekämpfen, sondern auch massiv sparen kann. Sogar der Lichtbalken ist eine Low-Budget-Variante. Das heisst, dass es sich um ein Occasionsteil handelt, welches auf einem Polizeiauto seinen Dienst versehen hat. Auch die Teile für den Innenausbau konnte man bei der Firma Brändle zu Spezialkonditionen beziehen.

Jetzt kann die Verkehrsgruppe wieder aus dem Vollen Schöpfen, wie es Christian Mühlheim treffend sagte und sich bei allen Beteiligten bedankte, speziell auch bei René Lüthi von der Schlossgarage Seengen für sein Engagement. Gemeinderat Thomas Lindemann zollte den Feuerwehrmännern Respekt. «Wir haben eine Feuerwehr, auf die wir stolz sein können», wie er sagte.

Donnerstag, 06.07.2017Reinach

District 12: Aktuelle Bikes für fast jedes Budget

Text und Bild: Thomas Moor

Der Sommer ist da und mit ihm ist die Bikesaison in vollem Gange. Wer ein neues Bike benötigt, sein bestehendes einem Check oder einem Service unterziehen möchte, ist im Sportshop District 12 an der Aarauerstrasse 12 an der richtigen Adresse. Im Juli erwartet die Kunden zudem eine spezielle Aktion.

Der Juli steht nämlich ganz im Zeichen vom Würfeln. Mit einem Würfel kann man sich beim Kauf eines Bikes bis zu 6 % Rabatt erwürfeln, beim Zubehör darf man sich zwei Würfel behändigen und hat damit die Chance 12 % zu gewinnen. Natürlich verschenken die Inhaber Jonny Bolliger, Sandy und Rolf Merz Rabatte nicht einfach so. «Wir wollen der Kundschaft damit nicht zuletzt auch für die Treue danken, welche wir seit der Eröffnung erfahren durften», wie die drei sagen. Der Start sei erfolgreich verlaufen und man habe festgestellt, dass der Fachhandel offenbar noch geschätzt werde. Es sei da und dort eine gewisse Schwellenangst festgestellt worden, die aber völlig unbegründet sei. Jonny Bolliger, Inhaber und Geschäftsführer, betont, dass im District 12 Velos in fast allen Preiskategorien erhältlich sind.

Nicht alle Bikes befinden sich in der oberen Preisklasse. Im Angebot ist z.B. auch das E-Moutainbike von Wheeler, welches im Kassensturz im April den Testsieg errungen hat. Up to date ist man ebenfalls in der Werkstatt. «Wir führen Reparaturen und Services von Velos aller Marken durch», wie Rolf Merz betont. Ziel sei es, dass die Reparaturen innerhalb von zwei Arbeitstagen ausgeführt seien. Auch auf der Event-
ebene ist der Startschuss gefallen. Im Juli und August finden die ersten Fahrtechnik-Kurse statt, im September geht es dann für ein Downhill-Weekend auf die Lenzerheide. Beschrieb und Anmeldung sind online unter www.district12.ch. Vom 31. Juli bis 7. August bleibt das Geschäft geschlossen.

Donnerstag, 06.07.2017Boniswil

Ein weinendes und ein lachendes (GFB-)Auge

Text und Bild: Eing.

Die Generalversammlung der Genossenschaft Fernsehanlage Boniswil vom 9. Mai 2017 stand ganz im Zeichen von Veränderungen.

Kerstin Bertschi hat nach 20 Jahren engagierten Einsatzes ihr Amt als Aktuarin/Sekretärin zur Verfügung gestellt. Rosmarie Lüscher hat ihr Amt als Kassierin nach 6 Jahren tollen Einsatzes ebenfalls zur Verfügung gestellt. Ein grosses Dankeschön an Kerstin und Rosmarie für Euren Einsatz!

Als Nachfolgerinnen stellten sich Esther Waldy (Kassierin) und Monika Zürcher (Aktuarin/Sekretärin) zur Wahl. Beide wurden einstimmig in den Vorstand gewählt. Wir wünschen Esther und Monika einen guten Start und «viel gfreuts».

Weitere Veränderungen betreffen die Abonnenten und die Genossenschafter der GFB sehr direkt
Die Generalversammlung hat allen Anträgen vom Vorstand bezüglich der Anpassungen der Gebühren an die veränderte Marktlage stattgegeben:
Die monatliche Betriebsgebühr für Abonnenten wird ab 2017 um CHF 3.00 auf CHF 27.00 erhöht.
Weitere Preisanpassungen betreffend der Anschluss- und Betriebsgebühren von Neubauten wurden bewilligt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an Monika Zürcher, Tel. 079 720 00 86, gfboniswil@hispeed.ch.

Informationen zu Ihrem Antennenanschluss und zu den aktuellen Angeboten und Sonderaktionen der UPC erhalten Sie bei TV – Hi-Fi – Video U. Baumann AG, Urs Baumann, Tel. 062 777 55 77

Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!
Der Vorstand GFB

PS:
Live-Sport-Fan aufgepasst:
Ab diesem Sommer siehst du Eishockey exklusiv über dein Kabelnetz – mit MySports bei UPC!

Donnerstag, 06.07.2017Reinach

Theatergruppe Tandem: Neuer Vorstand

Text und Bild: Eing.

An der 24. Generalversammlung der Theatergruppe Tandem Reinach wurde der Vorstand neu gewählt. Rolf Rubin wird das Vereinsschiff neu steuern.

Nach 6 Jahren gab Petra Maurer das Amt der Präsidentin weiter an Rolf Rubin. Petra Maurer übernimmt neu das Amt der Aktuarin. Der Kassier Markus Hauri bleibt weiterhin im Amt. Neu konnten Karin Meier als Vize-Präsidentin und Damian Käppeli als Beisitzer gewonnen werden.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Vorstandsmitgliedern für das grosse Engagement, welches sie für den Verein immer an den Tag legen.
Die Theatergruppe ist bereits wieder fleissig am Proben, damit wir Ihnen im September vier unterhaltsame Abende bieten können.

Wir freuen uns jetzt schon auf Sie, als unser Publikum. News finden Sie wie immer auf der Website unter www.theatergruppe-tandem.ch

Donnerstag, 06.07.2017Gesundheit

Schneiden oder nicht schneiden

Bild: ZVG

Schneiden oder nicht schneiden – diese Entscheidung ist in der Chirurgie nicht immer leicht. Manchmal ist sie das: Wird die Diagnose einer akuten Blinddarmentzündung, eines Oberschenkelbruches oder einer operativ behandelbaren, bösartigen Erkrankung gestellt, besteht die Notwendigkeit zur Operation.

Kann man jedoch Krankheiten oder Verletzungen mit einem chirurgischen Eingriff gut behandeln, hat aber auch befriedigende Ergebnisse ohne Operation, sieht die Entscheidungsfindung schon anders aus.

Bei einem Einklemmungssyndrom an der Schulter, einem sogenannten Schulterimpingment beispielsweise betragen die Erfolgsraten nach Operation, bei der man den einklemmenden Sehnenansätzen mehr Platz verschafft, ca. 85 – 90%.
Behandelt man die gleiche Erkrankung konservativ, das heisst mit ein bis zwei Injektionen unter den Schulterdachknochen mit anschliessender Physiotherapie und Instruktion eines Heimprogramms, kann man von einer Erfolgsrate von ca. 70 bis 75% ausgehen.

Hier ist die Erfolgsaussicht für die Operation zwar höher, man operiert jedoch jeden 6. bis 10. Patienten vergeblich, das heisst, man erreicht ein für den Patienten nicht befriedigendes Ergebnis. Bei einer konservativen Therapie kann man in diesem Beispiel 3 von 4 Patienten gut behandeln, dem vierten könnte man ja dann immer noch zu einer Operation raten. Abgesehen davon, dass man mit einer Operation die Beschwerden des Patienten auch deutlich vergrössern kann.

Auch bei noch unterschiedlicheren prozentualen Erfolgsergebnissen tendiere ich klar dazu, wo immer man eine akzeptable Aussicht auf eine Heilung ohne Operation hat, sollte man diesen Weg favorisieren.

Ich sehe leider auch in meiner Praxis immer wieder Fälle, die vor allem am Schultergelenk zu schnell operiert wurden. Und leider gibt es hier auch eine Stadt-/Landverteilung. Dort, wo viele Schulterchirurgen auf einen begrenzten Raum kommen, wie in grösseren Städten, ist die Operationsrate deutlich höher als anderswo. Dies ist – wie ich schon in mehreren Artikeln angemerkt habe - kein Ruhmesblatt für unsere Zunft.

Letztendlich ist die Entscheidungsfindung –schneiden oder nicht schneiden – ein Prozess zwischen Arzt und Patient, bei welchem auch noch andere Kriterien, wie Dauer der Rekonvaleszenz und Arbeitsunfähigkeit, Alter, sportliche Betätigung, soziales Umfeld etc. eine Rolle spielen.

Dr. med. Michael Kettenring

Donnerstag, 06.07.2017Reinach

Ein bunter Vogel und viele attraktive Preise

Text und Bild: Eing.

Von Montag, 17. bis Samstag, 29. Juli steht der Bärenmarkt Reinach ganz im Zeichen des berühmtesten bunten Vogels des Landes! Die Globi-Roadshow zum Thema «Globi auf dem Bauernhof» bietet viele Attraktivitäten für kleine und grosse Fans des geschwätzigen Papageis. Zudem gibt es Preise im Wert von insgesamt 140 000 Franken zu gewinnen.

Von Montag, 17. bis Samstag, 29. Juli 2017 verwandelt sich der Bärenmarkt in Reinach in Globis Bauernhof. Das Center wird passend dekoriert und natürlich kommt auch Globi höchstpersönlich vorbei. Beim ersten Besuch am Mittwoch, 19. Juli hat er seine Freundin Globine dabei, beim zweiten Termin am Mittwoch, 26. Juli hat der Vogel seine Schüchternheit dann abgelegt und kommt allein. Zusätzlich freuen sich kleine Fans über tolle Kinderaktivitäten wie einen Photobus, in dem sie sich mit ihrem Liebling abknipsen lassen können, Kinderschminken, Bastelspass oder Mostpressen.

Tolle Wettbewerbs-Preise
Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Eine Vorlage für den Kinder-Mal-Wettbewerb findet sich im Center-Magazin. Als Hauptpreise winken eine unvergessliche Piratenparty im Wert von 2000 Franken in Knie’s Kinderzoo in Rapperswil und ein Gutschein über 1500 Franken von Panda Kindermöbel in Hunzenschwil. Daneben gibt es Sommer-Familienkarten und Familienskipässe von den Bergbahnen Engstligenalp, Globi-Malbücher, von Maestrani Schweizer Schokoladen, Tageskarten auf dem Netz der Zentralbahn und Überraschungsgeschenke von Panda Kindermöbel zu gewinnen.

Aber auch die Grossen kommen nicht zu kurz. Sie können sich an den Slotmaschinen im Center Sofortpreise der Mieter und Partner erspielen. Und haben die Möglichkeit, bei einem Wettbewerb grossartige Preise zu gewinnen. Es winken zum Beispiel Skiferien für die ganze Familie in der Berglodge Ristis Brunni Engelberg, eine Führerstandsfahrt über den Brünig mit der Zentralbahn oder eine 12-Kilo-Jahresration Schoggi von Maestrani Schweizer Schokoladen. Bei so süssen Aussichten ist ein Besuch im Bärenmarkt Reinach während der Globi-Tage Pflicht!

Donnerstag, 06.07.2017Zetzwil

Bunt wie das Leben selbst

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Stiftung Schürmatt in Zetzwil hat zum Sommerfest geladen und keiner blieb zu Hause. Gross und Klein genossen es, über das liebevoll geschmückte Gelände zu flanieren, zu spielen, Musik zu hören und draussen zu speisen.

Werner Sprenger, Direktor der Stiftung Schürmatt, stand auf dem Platz neben dem Festzelt und grüsste nach allen Seiten. «Zum Sommerfest kommen nicht nur die Familien unserer Klientinnen und Klienten. Da besuchen uns ehemalige Mitarbeitende ebenso wie Anwohner aus Zetzwil und den Nachbarorten.» So erklärte Werner Sprenger die Vielzahl der Gäste nach der Eröffnung um 11 Uhr. Er freute sich sichtlich über das Interesse am Traditionsanlass. Die Stiftung biete Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit kognitiver oder körperlicher Beeinträchtigung Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsmöglichkeiten. «Um den individuellen Bedürfnissen eines jeden gerecht zu werden, braucht es einen geschützten Rahmen.» Spontane Besuche seien eher selten. «Doch am Sommerfest ist Zeit für alle Begegnungen, die im Alltag oft zu kurz kommen oder schlicht nicht möglich sind.»

Und die über 300 Mitarbeitenden sorgten für unzählige Überraschungen auf dem Gelände. Das begann mit dem Schürmatt-Batzen, den die Gäste in der Wechselstube eins zu eins erstehen konnten. Sorgsam packten Buben und Mädchen ihre eigene Währung in die Hosentaschen, um an ihrer Wunschstation jeweils einen Batzen hervorzukramen. Die einen rannten zum Karussell, die anderen stürmten in Richtung Hüpfburg. Da konnte man sich in Handbike-Fahren üben, Schoggiküsse schleudern oder riesige Seifenblasen erschaffen. Das Holzgerüst auf dem Spielplatz bot kleinem Publikum die beste Aussicht auf die Band Loreley. «Wir sind jedes Jahr hier», sagte ein Paar aus Dürrenäsch. «Es gibt immer wieder Neues zu entdecken.» Eine Ergänzung zur Kaffeepause gab es am Kuchenbuffet. Ausserdem lockten zur Mittagszeit leckere Grilldüfte. Denn frisch gestärkt, liess sich wunderbar die Kletterwand erobern oder das ferngesteuerte Auto durch den Parcours manövrieren – nur nach Hause gehen, das war definitiv kein Thema.

Donnerstag, 06.07.2017Hallwil

Grümpelturnier des Turnvereins Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 1. Juli fand in Hallwil zum 26. mal das jährliche Grümpelturnier statt. 25 Fussballmannschaften aus der Region traten gegeneinander an. Das Hallwiler Grümpelturnier ist ein Fussballturnier, bei dem zwar am Schluss eine Rangliste der Mannschaften erstellt wird, jedoch klar der Spass im Vordergrund steht. Dieser Leitsatz stand denn auch auf den T-Shirts, die jeder Teilnehmer bekam: «All Johr gmüetlech».

Als das Grümpelturnier Ende der 80er-Jahre von zwei Jugendlichen in Hallwil gegründet wurde, spielten gerade einmal eine Handvoll Mannschaften gegeneinander. Innerhalb eines Vierteljahrhunderts ist dieser Anlass immer grösser geworden. Er wird jährlich vom Turnverein Hallwil organisiert. Der Kassier Thomas Bucher erklärt: «Es soll ein Anlass für die Leute vom Dorf sein, um miteinander in Kontakt zu kommen. Das Grümpelturnier im Sommer bildet den Gegenpol zum Brauchtum im Winter. Wichtig sind die Sponsoren des Gewerbes, die diesen Anlass unterstützen und damit überhaupt ermöglichen». Für die Gewinner gab es attraktive Preise wie etwa Früchtekörbe, Taschen oder einen Grill. In einem grossen Zelt neben dem Fussballplatz konnten sich Teilnehmer und Besucher in der Festwirtschaft unter anderem mit leckeren Grilladen verpflegen. Ab 18 Uhr war schliesslich die Grümpi-Bar geöffnet, wo es feine Drinks und gute Musik gab.

Donnerstag, 06.07.2017Beinwil am See

Petition: Unsere Post soll bleiben

Text und Bild: Eing.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition fordern von der Post CH AG, dass die Poststelle Beinwil am See erhalten bleibt.

Mit rund 3100 Einwohnerinnen und Einwohnern ist unsere Gemeinde lebendig und attraktiv für Bevölkerung und Gewerbe. Die Poststelle Beinwil am See ist ein wichtiger Teil davon und liegt im Zentrum unserer Gemeinde. Bei einer Schliessung der Poststelle müssten viele treue Postkundinnen und Postkunden auf verschiedene Postdienstleistungen verzichten. Das wäre ein klarer Abbau des Service public.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition unterstützen den Beinwiler Gemeinderat sich bei der Post gegen eine mögliche Schliessung der Poststelle oder eine Umwandlung in eine Postagentur einzusetzen.

Eine Petition darf von allen Personen (unabhängig von Alter, Wohnort und Nationalität) unterzeichnet werden. Die Unterzeichnenden übernehmen keinerlei Verpflichtungen. Leere Formulare sind auf der Gemeindekanzlei oder auf der Website www.beinwilamsee.ch erhältlich und dürfen beliebig kopiert werden. Vollständig oder teilweise ausgefüllte Formulare bitte bis 31. August 2017 der Gemeindekanzlei Beinwil am See abgeben.

Donnerstag, 06.07.2017Reinach

SG Reinach: Neue Scheibenanlage ist ein Volltreffer

Text und Bild: Thomas Moor

Die neue Scheibenanlage beim Schiessstand Sonnenberg Reinach ist wieder up to date und vor allem ein Volltreffer. Das konnten die vielen Anwesenden bei der offiziellen Eröffnung mit eigenen Augen sehen und die neue Anlage im Rahmen des Behördenschiessens gleich selber testen.

Die Feuertaufe und den ersten Ansturm hat die neue Scheibenanlage beim Schützenhaus Sonnenberg mit Bravour bestanden. Das Behördenschiessen als Auftakt zum Jugendfest 2017 und das Schiessen der Schuljugend einen Tag später gingen sehr gut über die Bühne. Nicht zuletzt natürlich wegen der zehn elektronischen Scheiben der Firma Polytronic, welche im Rahmen der Erneuerung der Scheibenanlage eingebaut wurden. Erfreut und dankbar zeigte sich der Präsident der Schützengesellschaft Reinach, Werner Augstburger junior, im Vorfeld des Banddurchschnittes, welcher von Gemeindeammann Martin Heiz ausgeführt wurde.

Der Start zum Umbau erfolgte im März. Dabei wurden die alten Antriebe der acht Laufscheiben Gewehr und Pistole 50 Meter durch neue Antriebsaggregate und neue Steuerungen ersetzt. Damit ist das Schiessen mit den kombinierten Scheiben nach wie vor möglich. Zusätzlich wurden aber zehn elektronische Polytronic-Scheiben eingebaut, welche bei den Sport- und Nachwuchsschützen keine Wünsche offen lassen. Die Modernisierung der Anlage kostete 115 000 Franken. An diesen Kosten beteiligte sich der Swisslos-Sportfonds und die Gemeinde Reinach mit knapp einem Drittel. Der Restbetrag wurde durch Spenden und Sponsoren abgedeckt. Nicht zu vergessen natürlich, die Mitglieder, welche für ihre Anlage viel Fronarbeit geleistet haben.

Donnerstag, 06.07.2017Seengen

Alte Schmitte: 4. Entenrennen im Schlosspark

Text und Bild: Eing.

Prächtiges Wetter, strahlende Gesichter, vergnügte Kinder, schattige Plätze unter Bäumen mit Verpflegungsmöglichkeiten bei der improvisierten Festwirtschaft, was will man mehr? Bessere Voraussetzungen kann man sich gar nicht wünschen. Trotz letztjährigem Unterbruch war das Entenrennen wieder ein voller Erfolg.

Nicht nur die Kinder waren mit Eifer dabei, sogar die Väter wurden vom Rennfieber gepackt und verfolgten den Lauf der kippsicheren Rennenten im Krebsenbach. Schon manches Entlein wurde trotz guter Platzierung bei den Stromschnellen so durchgewirbelt, dass die verlorene Zeit nicht mehr aufzuholen war. Die Stimme am Megaphon feuerte an und machte das Rennen erst recht spannend. Total wurden etwa fünfzehn Läufe mit je 20 Rennenten gestartet. Kein Wunder, ging der Vorrat an Gummi-Entli, die an die Kinder verschenkt wurden, langsam zur Neige. Die Sieger jeden Laufes durften beim Glacéwagen eine Schleckglacé abholen.

Das Entenrennen, das der Verein Alte Schmitte Seengen extra für die Kinder organisiert, ist bereits zu einer liebgewonnen Tradition geworden.

Donnerstag, 06.07.20107Meisterschwanden

Bei diesem Turnier bekam der Fussball Flügel

Text und Bild: Graziella Jämsä

Seit mehr als 25 Jahren lädt der Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal zum Vögeli-Turnier. «Gemeinsam draussen etwas unternehmen», lautet die Maxime der Organisatoren. «Denn wer die Natur bewusst geniesst, der setzt sich auch für sie ein.»

Der Ausdruck «sich warmlaufen» wirkte am Wochenende des Vögeli-Turniers aufgrund der hohen Temperaturen ungewollt komisch. Doch davon zeigten sich die Jugendlichen unbeeindruckt. Bevor die 38 Mannschaften auf den Spielfeldern gegeneinander antraten, legten sie Sprints hin, dribbelten fleissig oder übten Pässe. Währenddessen das Publikum die jungen Fussballspielerinnen und -spieler fleissig anfeuerte. Peter Bohn, Präsident von Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal, beobachtete die Szenerie sichtlich erfreut. «Für uns als Organisatoren ist diese Begeisterung ein wunderbares Dankeschön.» Und wer einmal vergesse, wem das Turnier seinen Namen verdanke, der brauche nur die Spielenden zu beobachten. «Sie verleihen dem Fussball Flügel, was wir immer wieder möglich machen wollen. Gleichzeitig sind sie der potentielle Nachwuchs für den Natur- und Vogelschutz, da passt Vögeli-Turnier doch wunderbar.»

Donnerstag, 06.07.20107Meisterschwanden

Wer zu uns kommt, soll sich rundum wohlfühlen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob Frühstück für Handwerker, vielseitiges Mittagsbuffet oder gepflegtes Abendessen – Marlis und Werner Bangerter lassen sich im Restaurant Traube immer wieder Neues für ihre Gäste einfallen. Das gilt für Speisekarte und Veranstaltungsprogramm gleichermassen.

Die Terrasse des Restaurants Traube könnte einem Bilderbuch entsprungen sein. Da gibt es die Lounge mit bequemer Couch für den gemütlichen Kaffee-Genuss. An den Tischen finden Familien oder kleinere Gruppen zum Essen Platz, während die lange Tafel unter dem Baldachin mit Kronleuchter zu grösseren Feiern einlädt. Die zahlreichen Blumentöpfe vermitteln das Gefühl von Garten. «Wenn dann noch das Fleisch auf dem Grill brutzelt, ist das Glück perfekt», erklärt Marlis Bangerter mit einem strahlenden Lächeln und Werner Bangerter nickt zustimmend. Aber auch drinnen hat das Paar eine einladende Atmosphäre geschaffen. Das warme Hellgelb, liebevolle Deko-Elemente und eine Auswahl an Spielen ergeben das Wohlgefühl eines Wohnzimmers.

2013 haben Marlis und Werner Bangerter die Pacht für das Lokal am Kirchrain 2 in Meisterschwanden übernommen. Ihr Credo: «Vom Bankdirektor bis zum Büezer ist in der Traube jeder willkommen und soll sich rundum wohlfühlen.» Dafür lässt sich das erfahrene Wirtepaar einiges einfallen. «Die Küche ist während unserer Öffnungszeiten durchgehend in Aktion. Zudem entwickeln wir unsere Speisekarte stetig weiter.» Ein Aspekt seien saisonale Produkte. Ausserdem inspirierten beispielsweise spezielle Gästebedürfnisse zu gänzlich neuen Angeboten. Aktuell sei das Mittagsbuffet dienstags von 11.30 bis 13.30 Uhr. «Verschiedenste Salate, Fleisch, Ravioli, Frühlingsrollen, Pommes frites, Gemüsereis – so dass jeder seinen persönlichen Wohlfühlteller zusammenstellen kann.»

Am 21. Juli steht ein Spaghetti-Plausch auf dem Programm. Und im September gibt es in der Traube Live-Musik. «Wir freuen uns auf die B-Shakers, die mit ihren Rockabilly-Klängen Gäste unterschiedlichsten Alters begeistern.» Man darf gespannt sein, was Marlis und Werner Bangerter an weiteren Aktivitäten für die Traube planen. Ob Kulinarisches oder Kulturelles, sie sind mit so viel Herzblut für ihre Gäste im Einsatz, da wird jeder Restaurant-Besuch zum Hochgenuss.

Donnerstag, 06.07.2017Haustier

Vierbeiniges Feriensouvenir

Bild: ZVG

Zugegeben: Es zeugt von der unendlichen Tierliebe vieler Menschen, wenn sie bei den leidenden, kranken oder misshandelten Tieren, die sie in fremden Ländern antreffen, nicht einfach wegschauen. Jedoch enden gut gemeinte Rettungsaktionen nicht immer wie gewünscht. Ein Tier aus den Ferien mit nach Hause zu nehmen, muss gut überlegt und geplant sein.

Informieren Sie sich über die Einreisebestimmungen, weil Sie sich bei einem illegalen Import von Heimtieren straffällig machen, und dabei riskieren, dass das importierte Tier in der Schweiz dann amtlich angeordnet euthanasiert werden muss. Vor allem in südlichen Ländern sind die Tiere von teils unheilbaren Krankheiten befallen, welche auch für den Menschen, insbesondere Kinder, ansteckend und gefährlich sein können. Vielleicht finden Sie eine Tierschutzorganisation vor Ort, die sich mit Ihrer finanziellen Unterstützung um die Situation kümmert, oder sie unterstützen aus der Schweiz seriöse Tierschutzorganisationen oder Vermittlungsstellen.

Wenn Sie sich aber schon immer ein Haustier gewünscht haben, keine eigenen Hunde und Katzen haben, und ein Tier nicht nur aus karitativen Zwecken adoptieren möchten, so müssen Sie sich zuerst absichern, dass kein Besitzer Anspruch auf das Tier erhebt. Danach ist der Gang zum Tierarzt für einen gründlichen Untersuch mit Blutuntersuch (bei Hunden) unverzichtbar. Das Tier muss mit einem Microchip identifiziert und mindestens 3 Wochen vor der Einreise in die Schweiz gegen Tollwut geimpft werden, was im zu erstellenden Heimtierpass eingetragen wird. Bei zwei Wochen Ferienaufenthalt wird das schon schwierig. An der Grenze muss das Tier verzollt und in der Schweiz durch einen Tierarzt in der Datenbank Amicus eintragen werden, nachdem Sie sich als Hundehalter auf der Gemeinde registriert haben. Oft sind die Findeltiere schlecht sozialisiert und durch ihre unglückliche Lebensgeschichte geprägt. Auf die neuen Besitzer wartet also eine grosse Aufgabe.

Seriöse Organisationen, welche Tiere aus dem Ausland in die Schweiz vermitteln, verhelfen zwar dem Einzeltier zu einem besseren Leben, aber ändern leider oft nichts an der prekären Situation im Herkunftsland.

Und da wäre noch die Geschichte der Italien-Heimkehrer, die den Hund, welcher jeden Tag am Strand streunte und so anhänglich war, mit in die Schweiz nahmen. Hier stellte sich dann nach dem Ablesen des Microchips heraus, dass der Hund einem holländischen Feriengast am gleichen Strand gehörte, welcher ihn bereits vermisste. An der Raststätte zwischen der Schweiz und Holland fand dann die Rückgabe statt.

Mittwoch, 05.07.2017Leutwil

Ein spannender Krimiabend mit der 5. und 6. Klasse

Text und Bild: eing.

Lisa und Toni verbringen die Ferien bei ihrer adligen Tante im englischen Landschloss Redmountain Castle. Von ihrem unsympathischen, jüngst geehelichten Gatten bekommt die Tante ein wertvolles Bild geschenkt, welches eines Morgens verschwunden ist. Wer war´s?

Vom Chauffeur über den Butler, den Dienstmädchen, dem Gärtner und der Köchin sind alle verdächtig, wie es sich für einen spannenden Kinderkrimi gehört. Diese Kurzinfo zum Kinderkrimi «Ein klarer Fall?» macht Lust auf mehr. Und davon durften die Zuschauer an einem sommerlichen Mittwochabend dann auch mehr geniessen. In viermonatiger Vorbereitungszeit haben die Schüler der 5. und 6. Klasse unter der Leitung von Pascal Marquardt einen liebevoll, spritzig, pointierten und spannend inszenierten Krimi auf der Bühne der Mehrzweckhalle von Leutwil dargeboten. Jede der Figuren wurde detailliert ausgearbeitet. Seien es die zwei Kinderdetektive Lisa und Toni, die liebenswerte Gräfin, der arrogante Graf, der selbstverliebte Künstler, der geheimnisvolle, stumme Gärtner, die hysterische Lucy, die umtriebige Köchin, der Bulle, der Chauffeur oder auch die beiden unzertrennlichen Dienstmädchen. In jeder Rolle spürte man sehr genau, dass sich die Kids sehr deutlich mit ihrem Text und ihrer Figur auseinandergesetzt haben.

Diese Auseinandersetzung der Figuren fand sich auch in den jeweiligen Kostümen wieder. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Mitwirkenden hinter den Kulissen. Da sind die Kulissenbauer, der Souffleur, der Erzähler und die im Dunkeln herumschleichenden, schwarz gewandeten Detektive. Auch auf die Hintergrundmusik und die nötige Geräusch- und Lichtkulisse wurde Wert gelegt. Mit ihrer Darbietung begeisterten und fesselten die Kinder die Zuschauer und entlocktem dem Publikum auch einige herzhafte Lacher. Ein klarer Fall! Die Vorstellung war ein voller Erfolg. Nach der Theateraufführung wurde den Gästen allerlei Kuchen, Kaffee und Getränke angeboten. Ein wahrhaft vergnüglicher Abend, den Herr Marquardt da mit seinen Schülern dargeboten hat. Leider war diese Theatervorstellung für Pascal Marquardt auch eine Abschiedsvorstellung. Er hat sich entschieden die Schule Leutwil auf das neue Schuljahr zu verlassen und sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Wir bedauern diesen Schritt sehr. Mit Herrn Marquardt verliert die Schule Leutwil einen hervorragenden Lehrer. Wir wünschen Pascal Marquardt für seine berufliche und private Zukunft nur das Beste und bedanken uns ganz herzlich für seinen grossen und wertvollen Einsatz an unserer Schule und für unsere Kinder.

Mittwoch, 05.07.2017Zetzwil

Wuhrfest der Musikgesellschaft mit Waldgottesdienst

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Um ein Haar wäre das beliebte Wuhrfest ins Wasser gefallen. Der nächtliche Regen setzte aber rechtzeitig aus und hinterliess der Festgemeinde trockene Bänke und ein angenehm frisches Klima. Nichtsdestotrotz fanden sich die Besucher zuerst eher spärlich ein. Die Anwesenden kamen dafür in den ganzheitlichen Genuss dieses besonderen Anlasses im Wuhrpark.

Ein Gottesdienst ist nicht jedermanns Sache. Wenn dann das Wetter noch nicht eindeutig in die sonnige Richtung zielt, dreht sich wohl mancher nochmal um und verpasst so einiges an guten Gedanken am Sonntagmorgen.

Das Geläut der Kuhglocken auf der Weide wurde kurz vor zehn Uhr durch die Glockenklänge des nahen Kirchleins ergänzt. Pfarrer Stefan Lobsiger brachte eine starke und gut verständliche Predigt mit, welche er mit Versen aus Matthäus 6 erläuterte: «Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte, und euer Vater im Himmel ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern?» Seine besondere Begegnung mit einem Buchfink und dem anschliessenden Nachschlagen im Buch, welches Tierbegegnungen erklärt, zeigte ihm auf, dass er seine persönliche Botschaft ausschmücken, ausfeilen und immer noch besser ausgestalten muss, wenn er damit Gott dienen will. Diese Erkenntnis nahm er zum Anlass, den Zuhörern aufzuzeigen, dass wir alle jeden Tag Gottesbotschaften aus der Natur erhalten. Es braucht Achtsamkeit, um sie zu erkennen. Und jeder von uns sollte versuchen, diese Einladungen Gottes zu erfassen, für sich zu deuten und dann als Botschaft nach aussen zu tragen.

Die Musikgesellschaft Zetzwil hat auch dieses Jahr wieder ein gemütliches und familiäres Fest auf die Beine gestellt. Anton Graber wies in seiner Begrüssung auf die reichhaltige Tombola und den traditionellen, heissen Beinschinken mit Kartoffelsalat hin. Während des Gottesdienstes und nach dem Mittag begleiteten die Musiker/-innen unter der Leitung von Lukas Haefely mal fröhlich, mal besinnlich die Feier. Nachdem sich pünktlich aufs Mittagessen hin die Festbänke doch noch füllten, war die MGZ mit der Festwirtschaft ausgelastet. Währenddessen sorgte die MG Gontenschwil für Unterhaltung aus ihrem eigenen Repertoire. Die Zusammenarbeit der beiden Musikgesellschaften ist inzwischen selbstverständlich geworden und funktioniert freundschaftlich und unkompliziert. Die Grilladen fanden so grossen Anklang, dass man Metzger Ulmann kurz nach Mittag kräftig in sein Fahrrad tretend und mit einem Sack voller Bratwürste unterm Arm auf dem Weg zum Wuhrfest begegnen konnte.

Freitag, 30.06.2017Schongau

Der musikalische Nachwuchs eroberte die Bühne

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Ein Jahr lang haben sie gelernt und geübt – beim traditionellen Konzert der Musikschule Hitzkirch haben die Instrumentalisten Schongaus ihr Können in der Mehrzweckhalle zu Gehör gebracht. Und mit strahlenden Gesichtern haben sie den Applaus entgegengenommen.

«Der Auftritt mit einem Instrument ist eine ganz eigene Herausforderung», sagte Geri Amrein, Leiter der Musikschule Hitzkirch. «Diese selbst zu erleben, möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen.» Denn das Selbstbewusstsein auf der Bühne erleichtere auch den späteren Einstieg in eine Jugendmusikgruppe oder andere Vereine. «Das Engagement unserer Lehrpersonen kann dabei nicht genug gewürdigt werden. Geben sie doch die Begeisterung fürs Instrument weiter, auch wenn das Üben die eine oder andere Durststrecke bereithält.»

Ausserdem begleiteten viele beim Konzert ihre Schüler instrumental. Die ausgesuchten Stücke reichten vom klassischen Menuett über die Eurovisionsmelodie bis hin zu Whitney Houstons «One Moment in Time». Da staunte schon das eine oder andere Geschwisterchen über die Klänge, die Bruder oder Schwester dem Instrument entlockten. Für Geri Amrein der zweite Konzertgrund: «Bei all den verschiedenen Freizeitmöglichkeiten können wir mit dem Anlass auf uns aufmerksam machen. Wenn sich da jemand durchs Zuhören zum eigenen Lernen entscheidet, freut uns das doppelt.»

Mittwoch, 05.07.2017Seengen

Traumhaft, der Geniesserabend im Rest. Rebstock

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn das Restaurant Rebstock in Seengen zum Geniesser-Abend einlädt, werden die Gäste mit Köstlichkeiten am laufenden Band verwöhnt. In den Genuss eines Fünfgangmenüs mit regionalen Produkten kamen die Teilnehmer auch bei der jüngsten Ausgabe wieder.

Was aus der Rebstockküche kommt und den Gästen serviert wird, ist einfach köstlich. Das ist im normalen Tagesgeschäft so und ist auch bei den kulinarischen Spezialevents nicht anders. Auf der Themensuche für den kürzlich durchgeführten Geniesserabend (auch das ist jeweils eine Herausforderung) ist man quasi vor der Haustüre gelandet. Frei nach dem Motto: Man nehme ganz viele regionale Produkte, lasse diese durch ein Top-Küchenteam zu traumhaften Gerichten verarbeiten und reiche dazu ebenfalls regionale Weine, welche diesen Gerichten zusätzlich Harmonie verleihen.

Fertig ist der Geniesserabend, der einmal mehr richtig fein war und die Gäste ins Schwärmen brachte. Wirklich exzellent und auch überraschend, was da den Gästen an Menükreationen serviert wurde. Oder kamen Sie schon einmal in den Genuss von «Suure Mocke» vom Dintiker Berghofzander mit Kohlrabigemüse und Portweintrauben? Ein Gedicht! Und auch das Kalbskotelett vom Seenger Lerchenhof an L’Amante-Jus, das zusammen mit sautiertem Gemüse, blauem Kartoffelstock, Trüffel und Sbrinz-Espuma gereicht wurde, stand der vorhin genannten Vorspeise in nichts nach. Da passten auch die Brestenberger-Weine von Weinbau Lindenmann Seengen hervorragend zu allen Gerichten. Interessant waren die Ausführungen, mit welchen Thomas Lindenmann aufwartete. Neben dem «Blanc de Noir» zum Apéro, dem «Merlot Bianco», und dem «Cabernet Dorsa» gehört der zum Hauptgang servierte «L’Amante 2012» zu einer Top-Variante von Rotweinen. Dass der «Rihosecco»-Schaumwein zu einem Geleedessert verarbeitet wurde, setzte dem gesamten Abend zusätzlich noch das Sahnehäubchen auf.

Mittwoch, 05.07.2017Reinach

Jugendfest: Gut gebrüllt, Löwe – das war tierisch gut!

Text und Bild: Thomas Moor

Ein tierisch gutes und farbenfrohes Wochenende erlebte das Dorf mit dem Jugendfest 2017 unter dem Motto «De Leu isch los – tierisch guet». Laternenumzug am Freitag und Festumzug am Samstag bildeten dabei zwei farbenprächtige Höhepunkte.

Der Löwe war tatsächlich los: Ja, er war ausgebrochen! Im Reinacher Wappen klaffte nämlich ein Loch. Die Blicke der Schülerinnen und Schüler waren durch Pappferngläser auf die Umgebung und natürlich auf die Stelle gerichtet, wo das Reinacher Wappentier sonst «Männchen» macht. Und die Blicke der Zuschauer? Die waren ganz auf die tollen und fantasievollen Sujets gerichtet, welche die Schüler zusammen mit den Lehrkräften für den Festumzug zum Motto «De Leu esch los – tierisch guet» umgesetzt und gestaltet hatten. Und das war ohne Frage tierisch gut, was den Zuschauern geboten wurde. Da hatte die Fantasie auf allen Ebenen Hochkonjunktur.

Kein Wunder deshalb, dass längst nicht alle den König der Tiere zu ihrem Motto gemacht hatten. Da wurde ganz offensichtlich tief in der Fantasiekiste gegraben, Ideen kreiert und überraschend umgesetzt. Und so streckten plötzlich Giraffen ihren Hals neugierig in den Reinacher Himmel, da schwammen Fische durch die Strassen von Reinach, dort schlängelte sich ein langer Tatzelwurm mit grossem, rotem Kopf und Kulleraugen vorbei an Strasseninseln und Biene-Maja-Pfosten und aus Regenschirmen wurden kurzerhand Schildkrötenpanzer. Nicht zu vergessen die Kindergarten-Schnecken – die waren am Umzug ja ganz aus dem Häuschen.

Gut gebrüllt, Löwe, hiess es bereits am Freitag bei der Eröffnungszeremonie, wo fast 700 Kinder als Giraffen, Elefanten und Co. um die Wette tanzten und den wilden Löwen mit dem von Ruedi Lehnherr komponierten Jugendfestlied bändigten. Es sei schön, wieviele verschiedene Tiere oder eben Menschen gemeinsam etwas Schönes machen können, wie Schulleiterin Christina Schwob sagte. Ein leuchtendes Beispiel für dieses Miteinander war der Laternenumzug, der zusammen mit einem Feuerwerk das Schlussbouquet des ersten Festtages bildete.

Mittwoch, 05.07.2017Meisterschwanden

Wo Feen, Ranger und Fische sich die Hand gaben

Text und Bild: Graziella Jämsä

«Wunderland» hiess das Motto des Jugendfestes Meisterschwanden. Und so verwandelten sich während dreier Tage, Strassenbild wie Menschen gleichermassen. Der Umzug am Samstagmorgen war einer von vielen Höhepunkten.

Bei Wunderland denken die einen sofort an Alice, die dem Kaninchen mit der Uhr gefolgt ist. Die anderen träumen vom Schlaraffenland während die dritten in aktuelle Heldengeschichten von den Power Rangern schwelgen. Die kreativen Köpfe Meisterschwandens und Tennwils hatten für den Umzug am Samstagmorgen in liebevoller Bastelarbeit die verschiedensten Interpretationen in Szene gesetzt. Da stellten sich einige Anwohner gleich den Frühstückstisch samt Sofa nach draussen an die Hauptstrasse, um nur keine Sequenz zu verpassen. Der Publikumsnachwuchs zog es vor, in Bewegung zu bleiben. Wie sonst wäre man an möglichst viele Bonbons und andere Geschenke gekommen? Dass der Wettergott dem Wunderland wohlgesonnen war, schätzten Teilnehmende und Publikum.

Viele, die das Festgelände am Freitagabend noch nicht erkundet hatten, folgten nun Zwergen und Kobolden, freuten sich über die Lunapark-Bahnen oder speisten in einer der Vereinsbeizen. Halbe Nachbarschaften sassen beisammen, genossen Sonnenschein, Musik oder unterhielten sich über den eben gesehenen Umzug. Gemeindepräsident Ueli Haller brachte diese Stimmung am Abend in seiner kurzen Rede auf den Punkt: «Der Kern des Jugendfestes sollen Kinder und Jugendliche sein. Aber hier sollen sich auch Alt und Jung treffen, es soll ein soziales Netzwerk entstehen, welche das gegenseitige Verstehen in der heutigen Zeit fördert.»

Mittwoch, 05.07.2017Dürrenäsch

Über 60 Mädchen und Buben rannten um die Wette

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Teilnahme am «schnällschte Dürrenäscher» in der Badi der Gemeinde ist ein Generationen verbindendes Vergnügen. Denn die jungen Sportlerinnen und Sportler bringen traditionell ihre persönlichen Fans mit an den Anlass.

Doch an diesem Wettkampf spielte Walking eine mindestens ebenso prominente Rolle. Denn die Organisatoren des Turnvereins hatten sich für die Stafette etwas Besonderes einfallen lassen. Sie boten den Buben und Mädchen die Möglichkeit, in einen Gummiball hineinzuklettern, der anschliessend aufgeblasen wurde, um darin das Schwimmbecken sozusagen rollend zu überqueren. In manchen Zweierteams wurden spontan noch einmal die Rollen getauscht, nachdem die Teilnehmenden die Vorführung aufmerksam verfolgt haben. Doch der Kommentar des ersten Sportlers war ermutigend: «Das isch so cool!» Auch das Publikum war fasziniert und applaudierte fast noch lauter als bei den Wettkämpfen an Land. Die Turnvereinsmitglieder freuten sich: «Schön, dass der Walking-Ball so gut ankommt.» Die Schnell-
sten auf der Rennbahn waren Lina Ottlik und Christian Berner. Das Team der «Tigerkrallen» holte sich den Sieg in der Plauschstafette.


Montag, 03.07.2017Hallwil

Frauenvereinsreise

Text und Bild: Eing.

Wie letztes Jahr, erwartete uns zu früher Morgenstunde der Merz-Midibus mit unserem Fahrer Roman beim Restaurantparkplatz. Gut gelaunt und schon munter waren alle 17 Frauen pünktlich da und wir konnten unser Reisli starten.

Unser erstes Ziel war die Firma Oswald in Steinhausen. Da wurden wir auch schon erwartet. Gipfeli und fein duftender Kaffee wurden uns serviert. Und während wir dies genossen, lauschten wir den Erzählungen mit Filmli über die Firmengeschichte und deren Gründung 1951. Mit 20 Jahren erwarb Meinrad Oswald eine kleine Kaffeerösterei in Zürich und verkaufte seine Produkte ohne Zwischenhandel direkt an seine Kunden. Der persönliche Kundenkontakt war sein Erfolgsrezept. Nebst dem Kaffeerösten widmete er sich der Entdeckung einzigartiger Gewürze. So entstanden Gewürzmischungen, Bouillons und Saucen. Der Einmannbetrieb entwickelte sich rasch zu einer erfolgreichen Firma mit eigenen Verkaufsläden und Mitarbeitern, die die Kunden zu Hause besuchten und berateten. 1958 wurde der neue Standort Steinhausen/ZG mit neuen Produktionsanlagen für Pulver- und Pastenmischungen, die noch heute dieselben sind, eröffnet. Zum 60. Jubiläumsjahr erweiterte Oswald sein Sortiment mit Backmischungen und dem Kaffeekapselsystem.

Auch die Führung durch die Firma von der Produktion in der Küche und der Anlage, zum Lager und der Abpackerei bis zum Versand war sehr eindrücklich. Wieder zurück, war eine Degustation für uns bereit. Von Bouillons zu verschiedenen Balsamicos, zu Dips, Eistees und Kaffee. Mit einem 20%-Gutschein deckten wir uns noch im Verkaufsladen ein. Und wie könnte es auch anders sein, bestiegen wir den Bus mit etwas mehr Gepäck als wir ausgestiegen sind.

Unsere Reise ging dann weiter auf den Ratenpass oberhalb des Aegerisees. Auf der schönen Sonnenterrasse gönnten wir uns einen Apéro. Am gemütlich langen Tisch im Innern genossen wir ein feines Essen mit Salat, Vorspeise und Dessert und dem vom Verein offerierten Kaffee. Die restliche Zeit bis zur Heimfahrt stand zur freien Verfügung. In Grüppli machten wir uns auf, den Volg-Erlebnispfad zu erkunden. Bis zur Kapelle war mir der Weg bekannt. Noch eine Stunde ... Das reicht doch allemal um den Rundweg bis zur vereinbarten Zeit abzulaufen.

Oje, oje ... Wo ist denn nur das Restaurant??? Mein Orientierungssinn liess mich voll im Stich. Nach ein paar Irrwegen nahm ich das Navi im Natel in Betrieb. Oh, noch 47 Min. ... Das reicht nie! Zu viert nahmen wir nun den Rückweg im Eiltempo unter unsere Füsse und die Andern genossen während dessen etwas Kühles. Mit einer halben Stunde Verspätung ging es auf den Heimweg und wieder ging eine schöne, fröhliche und interessante Vereinsreise zu Ende.

Montag, 03.07.2017Dürrenäsch

Ein Fest der Begegnungen zum Geschenk gemacht

Text und Bild: Graziella Jämsä

36 Jahre lang hat Rita Fischer an der Primarschule Dürrenäsch unterrichtet und damit oft schon mehreren Generationen einer Familie zum gelungenen Start in die Bildungskarriere verholfen. Zu ihrem Abschied haben Schulpflege und Helfer einen Abend voller Überraschungen organisiert.

«Liebe Rita, wir haben uns lange überlegt, was wir dir zu deiner Pensionierung schenken könnten», schilderte Vroni Merz von der Schulpflege. «Nichts schien uns angemessen bis ich auf die Idee kam, all deine ehemaligen Schülerinnen und Schüler zu einem Fest einzuladen.» Erste Recherchen hätten Karin Fäs und ihr bald das Ausmass der Idee gezeigt. Fast 400 Kinder habe Rita Fischer in den 36 Jahren unterrichtet. «350 Ehemalige haben wir zusammen mit unseren Helferinnen angeschrieben. 170 von ihnen sind heute hier.» Bei diesen Worten öffnete sich die Tür zum Turnhallengebäude und die Ehemaligen strömten auf den roten Platz. Rita Fischer strahlte übers ganze Gesicht. «Auf diese Weise überrascht zu werden ist einfach unglaublich.»

Die Lehrerin, die auch einige Jahre das Rektorat der Schule übernommen und sich um die Bibliothek gekümmert hatte, bat entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten ums Mikrofon. «Ich danke allen, die den heutigen Anlass auf die Beine gestellt haben und allen, die gekommen sind. Ich entschuldige mich jetzt schon, dass ich wohl nachher öfter nach den Namen fragen muss.» Dabei wolle sie schon betonen, dass sie immer gute und liebe Klassen unterrichtet habe. «Es ist mir nie verleidet, ich bin immer gern zur Arbeit gekommen.» Der Applaus brandete auf, bevor Rita Fischer fortfahren konnte: «Ich hoffe, dass mir auch meine Fehler verziehen werden können und bin gespannt auf die Zukunft.» Es wurde ein entspanntes Fest voller interessanter Begegnungen.

Montag, 03.07.2017Reinach

Zirkusreif: Jubiläumsgala und Tag der offenen Tür

Text und Bild: Thomas Moor

Hereinspaziert, hereinspaziert! Mit einem Galaband im Zirkuszelt für geladene Gäste (darunter Bundesrat Johann Schneider-Ammann) und einem Tag der offenen Tür für die Bevölkerung feierte die Fischer Reinach AG ein grandioses 175-Jahr-Jubiläum.

Nach der Vernissage des Jubiläumsbuches «Die Häftlimacher» im Januar, wurde im Juni das ganz grosse Feuerwerk gezündet. Ehemalige Mitarbeiter, die aktuelle Belegschaft sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft kamen in den Genuss eines Galaabends im Monti-Zirkuszelt, der kulinarisch und optisch keine Wünsche offen liess und für Begeisterung sorgte. Begeistert von der Firma Fischer Reinach AG zeigten sich Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann, Regierungsrat Urs Hofmann und Swissmem-Direktor Peter Dietrich. Sie bezeichneten das Familienunternehmen, welches bereits in 6. Generation geführt, zu Recht als Vorzeigebetrieb.

«Solches Unternehmertum hat in unserem Land einen unschätzbaren Wert», wie es Bundesrat Johann Schneider-Ammann treffend sagte und der Familie Fischer und dem gesamten Team dankte. Dankend nahm die Bevölkerung die Einladung an, einmal einen Blick hinter die Kulissen der Metallverarbeitungsfirma zu werfen. «Die Firma Fischer kennen wir nur vom Vorbeifahren», wie von einigen Besuchern zu hören war. Jetzt erhielt man auf einem Rundgang einen Einblick in die Produktionsräume. Dort wo Metallteile u.a. für die Elektro-, Automobil-, Bauzuliefer- sowie für die Sport- und Freizeitindustrie entwickelt und gefertigt werden. Ein vollgepacktes Unterhaltungsprogramm mit Musik- und Tanzvorführungen, Clownerie und Zauberei rundeten den Tag der offenen Tür ab. Nicht zu vergessen die grosszügige Geste, dass sich alle Besucher gratis verpflegen durften.

Montag, 03.07.20107Meisterschwanden

FSG Tennwil am Feldschiessen

Text und Bild: Eing.

Eine Gruppe Schützinnen und Schützen der Feldschützen Tennwil fuhr mit dem Bus bis zur Sarmerstorfer Kirche und nahm dann den Weg zu Fuss nach Büttikon ans Feldschiessen. Natürlich durfte eine kurze Verpflegungspause nicht fehlen – vielen Dank an Fränzi und Nadine. Mit guten Resultaten kehrten wir dann am Abend wieder nach Hause zurück. Vielen Dank an alle die am Feldschiessen 2017 mitgemacht haben.

Montag, 03.07.2017Seengen

Casa Hubpünt: Der Gwunder war gross

Text und Bild: Thomas Moor

Der rote Teppich vor dem Eingang war ausgerollt und die Kirchenuhr hatte noch nicht neun Uhr geschlagen, da machten sich schon die ersten Besucher daran, die Musterwohnung in der Casa Hubpünt zu besichtigen. Der Gwunder und das Interesse waren wiederum gross.

Schon bei der Rohbaubesichtigung letzten Dezember konnten weit über 400 Besucherinnen und Besucher aus Seengen und der Region begrüsst werden. Bei der Besichtigung der Musterwohnung und des Musterpflegezimmers Mitte Juni war das Interesse ebenfalls wieder gross. Die attraktive, nach Südwest ausgerichtete 3½-Zimmerwohnung mit windgeschützter Logia, grosszügigem Bad, einem Wohn- und Essbereich mit moderner, für den täglichen Gebrauch konzipierte Küche sowie zwei Zimmern im 1. Obergeschoss war geschmackvoll eingerichtet. Komplimente waren jedenfalls allenthalben zu hören. Der Blick auf den Wohnungsspiegel zeigte jedoch noch viele Grünflächen, was so viel bedeutet, dass Wohnungen, die mit dieser Farbe gekennzeichnet sind, noch frei sind. Konkret waren bis dato 8 der 40 Alterswohnungen vermietet. Das Interesse sei aber gross. 131 Personen haben sich bis im April in die Interessenliste eintragen lassen, wie von offizieller Seite zu vernehmen war. Neben den Alterswohnungen konnte man auch eines der 26 Pflegezimmer begutachten. Und dort, wo dereinst das öffentliche Restaurant zu einem Treffpunkt werden soll, wurden die Besucher zuerst mit Kaffee und Gipfeli, später mit einer Grillbratwurst verwöhnt. Für Fragen standen die Betreiberin Sensato AG mit Personal der Casa Hubpünt und Casa Güpf Wohlen sowie dem Bauleiter Bruno Schürpf fachkundig zur Verfügung.

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