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Donnerstag, 24.05.2018Beinwil am See

«dasundmehr» im Bahnhof Böju

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Seit dem 1. Mai ist die Boutique «dasundmehr» von Sabine Tscharner im Bahnhof in Beinwil am See zu Hause. Als eingefleischter Bahn-Fan und ehemalige Mitarbeiterin der SBB ist sie überglücklich über ihren neuen Standort. In dem mit viel Herz eingerichteten Laden gibt es viel zu entdecken.

Träume sind dazu da, um erfüllt zu werden – Sabine Tscharner hat sich ihren erfüllt. Nach langjähriger Tätigkeit als Personalchefin in verschiedenen Bereichen kam für sie irgendwann der Entscheid, einen neuen Weg einzuschlagen. In ihrem hübsch gestalteten Laden im Bahnhof findet man Geschenke für jeden Anlass. Die Produkte wählt die Inhaberin mit viel Sorgfalt und Herz aus. Man findet neben Selbstgenähtem auch diverse Kostbarkeiten von befreundeten, kreativen Künstlern. Gerne berät sie ihre Kunden bei einer individuellen Zusammenstellung von Geschenkideen. Ausgewählte Lebensmittel wie Tees, spezielle Speiseöle, delikater Essig oder Pasta und Reis für Verliebte, sind ebenso beliebt wie die ausgesuchten Pflegeprodukte mit netten Botschaften. Andere, und auch sich selbst zu beschenken macht Freude, «dasundmehr» bietet passende Aufmerksamkeiten für die kleine oder grosse Gelegenheit. Die Inhaberin welche mit ihrem Laden vorher in Ermensee zu finden war, freut sich nun sehr darauf, auch die Kunden aus ihrem Wohnort in ihrem Geschäft begrüssen

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Donnerstag, 24.05.2018Gontenschwil

Kennen Sie Didi Würgler ... den Teufelskerl aus Gontenschwil

Textund Bild: Elsbeth Haefeli

Überall, wo Blasmusik gespielt oder für einen Gemeindeanlass gearbeitet wird, findet man ihn. Er ist lebendig, witzig und kreativ. Sein unauffälliges Auftreten vermittelt, dass es ihm immer um die Sache geht, für die er sich gerade einsetzt. Leute wie ihn braucht es in jeder Gemeinde.

Didi, auf welche Art hat die Musik dein Leben beeinflusst?
Also primär hat mich die Musik in meinem bisherigen Leben unglaublich viel Freizeit gekostet. Ich möchte diese Zeit jedoch gegen nichts anderes auf der Welt tauschen. Musik, ob man sie nun hört oder selber musiziert, wirkt entspannend, stressabbauend und verbindet Menschen aller Gattungen und jeden Alters.

Welches Instrument würdest du noch gerne spielen lernen?
Da steht seit Jahren eine E-Gitarre in unserem Esszimmer. Hin und wieder staube ich sie ab und denke mir dabei, ich sollte diese Hoch-E-Saite mal tauschen. Dann zupfe ich ein paar Akkorde und beginne zu grübeln, ob ich das jetzt nicht doch auch noch mal lernen möchte … Also wenn, dann E-Gitarre.

Was hat dich in deinem Leben am meisten geprägt?
Da gibt es tausend Dinge und es fängt bei einer unglaublich tollen Kindheit an. Am meisten jedoch, so denke ich, war es das Vereinsleben. Es ist faszinierend, wozu man imstande ist, wenn man gemeinsam etwas auf die Beine stellt. Wenn die Dynamik durchgreift und plötzlich Dutzende am selben Strick ziehen. So zum Beispiel, als 2005 der Ballon von Radio Argovia in Gontenschwil landete oder das unvergessliche Jubiläumsfest der Musig im 2010. In solchen Situationen trennt sich die Spreu vom Weizen und die «Macher» stellen die unermüdlichen «Schnorris» ins Abseits.

Was ist für dich das vollkommene irdische Glück?
Wenn wir im frisch verschneiten Wald mit unseren Pferden unterwegs sind. Weisst Du, wenn es so still ist, dass Du die Schneeflocken fallen hörst. Dazu 500 Kilo geballte Energie unter dem Arsch und in der Satteltasche eine Thermoskanne voll mit Tee Zwätschge.

Worüber hast du dich das letzte Mal so richtig gefreut?
Da gäbe es so viel zu erzählen … Ich freue mich darüber, wenn ich andere zum Lachen bringen kann. Ich freue mich über Vereinszuwachs und wenn das, was ich tue, wiederum Anderen eine Freude bereitet. Am meisten aber freut es mich, wenn es allen, die mir nahe stehen (Zwei- und Vierbeiner) gut geht.

Womit kann man dich langweilen?
Mit endlosen und völlig sinnlosen Diskussionen und Gejammer über irgendwelche Probleme, welche gar keine sind. Zu viele haben es verlernt, zu schätzen, wie unglaublich gut sie es haben und sie haben verlernt, dafür zu kämpfen, dass dies auch so bleibt.

Welche Eigenschaften schätzt du an anderen Menschen?
Spontanität, Hilfsbereitschaft, Teamgeist und Toleranz.

Was würdest du gerne einmal im Blick auf Seite 1 lesen?
Comeback von Brian Johnson bei AC/DC! Die Kult-Rock-Band kommt wohl doch noch einmal in die Schweiz, zusammen mit dem Frontmann, welcher die Bandgeschichte so lange prägte. Good News hat sich mit dem Veranstalter vor Ort geeinigt, AC/DC kommen ins Wynental, genauer gesagt nach Gontenschwil.

Hast du einen Lebenstraum?
Träume nicht, tu es! Wenn Du etwas willst, dann setze alles daran, um dies auch zu erreichen. Nur sei Dir stets bewusst, dass nicht alles, was Du willst, auch wirklich immer sinnvoll ist …

Als was würdest du gerne wieder geboren werden?
Als Pferd … bei uns Zuhause. Das denke ich mir jedenfalls immer, wenn ich am frühen Morgen hinters Haus komme und die zwei irgendwo auf der Weide liegen und mich doof anglotzen.

Mittwoch, 23.05.2018Leutwil

Eine schwere Lieferung für die Rudolf Gloor AG

Text und Bild: fabienne Hunziker

Ein guter Tag für die Rudolf Gloor AG in Leutwil, denn schliesslich wird nicht jeden Tag eine neun Tonnen schwere Maschine angeliefert. Mit dieser fünfachsigen Fräsmaschine wird es der RGL in Leutwil möglich sein, die Effizienz und Präzision in einigen Arbeitsbereichen zu optimieren.

Die alte Maschine hatte bereits über zwanzig Jahre auf dem Buckel und so war es an der Zeit in ein neues Dreh- und Fräscenter zu investieren. Roland Gloor war sichtlich erfreut, als das riesige «Päckli» geliefert wurde. In der Werkstatthalle wurde mit dem Abtransport der alten vierachsigen Fräsmaschine bereits im Vorfeld Platz geschaffen. Die neue Maschine ist amerikanischer Herkunft und misst ohne Zubehörteile wie Kühlgeräte und Kühlwasserbehälter rund zweieinhalb mal dreieinhalb Meter. Die Firma RGL, welche bereits in dritter Generation geführt wird, hat sich in den letzten Jahren stetig entwickelt und auch vergrössert. Um dem geforderten Standard auf dem hart umkämpften Markt gerecht zu sein, seien ab und zu grössere Investitionen unumgänglich, so Roland Gloor. Die neue Maschine ermöglicht der Firma eine Steigerung der Effizienz, da grössere Teile mit weniger Aufspannungen bearbeitet werden können. Die fünfachsige Maschine ermöglicht schräge und noch exaktere Bohrungen, wird in dieser Branche schliesslich in Hundertstelmillimetern gerechnet. Nach fachkundiger Schulung der Herstellerfirma kann das neue Gerät nach rund einer Woche in Betrieb genommen werden.

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Mittwoch, 23.05.2018Seengen

Das Karamellzimmer wurde eröffnet

Text und Bild:  Eing.

Die international bekannte Künstlerin, Ursula Palla kreierte im Dachgeschoss des Schlosses eine Kunstinstallation mit historischen Möbeln und einem Kronleuchter aus Karamell. Die Farbe des Karamells ist eine Anspielung an das berühmte Bernsteinzimmer im Katharinenpalast von Sankt Petersburg. Die Karamell-Objekte lösen sich mit den Sommertemperaturen auf und verändern laufend ihre Form. Die Tür zur Kunstinstallation wurde am 17. Mai anlässlich der Vernissage aufgestossen und bleibt für das Publikum bis Ende der Schloss-Saison vom 31. Oktober geöffnet.

Vergängliche Kunst

Zucker war bis zum 19. Jahrhundert als Zierde am Tisch dem Adel und der Oberschicht vorbehalten. Die Kunstinstallation thematisiert auch Reichtum, Macht, Geld und Kunst. Das zerfallende Karamell-Mobiliar symbolisiert zudem die Vergänglichkeit, ganz im Gegensatz zum Kulturerbejahr, wo das Bleibende und Unvergängliche im Vordergrund steht. Während es Aufgabe eines Museums ist, Objekte sorgfältig zu bewahren und somit einen Schein von ewiger Pracht zu vermitteln, erlaubt die künstlerische Freiheit von Ursula Palla, Objekte ihrem natürlichen Zerfallsprozess und ihrer Vergänglichkeit auszuliefern.

Schweizer Künstlerin mit internationaler Ausstrahlung
Ursula Palla studierte von 1989 bis 1992 Zeichnung, Malerei und Medien an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich, wo sie anschliessend bis 1999 Videokunst unterrichtete. Sie arbeitet als freie Künstlerin vor allem mit Videoinstallationen und stellt seit 1992 regelmässig aus. Ihre Arbeiten wurden in der Hamburger Kunsthalle, in der Kunsthalle Wien, im Grand Palais - ART Paris, im Museum Langmatt, im Kunstmuseum Bern und im Bündner Kunstmuseum gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Zürich.

Mittwoch, 23.05.2018Hallwil

Verein Hansjakob Suter-Sammlung

Text: Eing., Bild: Website Verein Hansjakob Suter-Sammlung

Der Verein Hansjakob Suter-Sammlung hat seine Mitglieder am Samstag, 28. April 2018, 15.30 Uhr, im Vereinszimmer des Schulhauses Hallwil zu seiner 11. Generalversammlung eingeladen. Die Anzahl Besucher war erfreulich, was von Beginn weg für gute Stimmung gesorgt hat.

Den statutarischen Teil konnte der Präsident Rolf Urech speditiv abwickeln. Erläuterungen hatte er zum Traktandum Statutenrevision, das aber diskussionslos genehmigt wurde. Auch der folgende Antrag, die Jahresbeiträge minim zu verändern, wurde ohne Gegenstimme durchgewinkt.

Die Besucher der GV, besonders diejenigen mit «Haubuer»-Wurzeln, warteten gespannt auf das Referat von einem Ureinwohner, der zwar mittlerweile im Kanton Luzern ansässig ist, seine Jugendzeit aber in seinem Heimatdorf verbracht hat. Hans Urech hat, abgesehen von einigen Abstechern ins Mittelalter, vor allem die vergangenen ca. 200 Jahre durchleuchtet. Dabei hat er den entwicklungsgeschichtlichen Teil von Hallwil in den Vordergrund gerückt. Viele Details waren auch den beiden anwesenden Alt-Gemeindeammännern unbekannt. Das Referat wurde von den Besuchern mit einem grossen Applaus verdankt.

Den zweiten Höhepunkt hat Thomas Bucher mitgebracht. Ein alter Film aus dem Jahre 1949, der im Besitz der Historischen Gesellschaft Seetal und Umgebung ist, wurde als Premiere gezeigt. Der Film hat durch die Digitalisierung an Qualität gewonnen und gar mancher Zuschauer hat sich darin wieder erkannt. Damit hat ein gelungener Nachmittag einen würdigen Abschluss gefunden.

Mittwoch, 23.05.2018Reinach

Die Specks sind den edlen Vollblütern verfallen

Text und Bild: Jennifer Loosli

Edle Pferde und stämmiges Rindvieh – diese zwei Betriebszweige findet man seit 1996 auf dem Hof von Speck + Speck im Reinacher Moos. Mit ihren Vollblütern können sie rund 100 Siege als Pferderenntrainer verbuchen und hoffen auf viele weitere in den nächsten Jahren!

Schon während der Schul- und Ausbildungszeit nahmen Sabine und Hansjörg Speck Reitunterricht und entdeckten die Liebe zu Vollblutpferden und zum Pferderennsport. In Jugendjahren lernten sie sich kennen und lieben, die Namensvetter Hansjörg Speck und Sabine Speck. Beide wuchsen auf Landwirtschaftsbetrieben auf, Sabine in Reinach, Hansjörg in Oberkulm. Neben ihren herkömmlichen Berufen absolvierten sie die Berufstrainerlizenz für Rennpferde und entschieden sich dazu, aus den beiden Höfen eine Betriebsgemeinschaft zu machen, da beide modernisiert werden sollten. 1994 errichteten sie in Reinach einen Betrieb, der sowohl Platz für die Landwirtschaft, wie auch für eine Rennpferde-Trainingsanlage bot. Heute sind die beiden kein Paar mehr, verstehen sich als Geschäftspartner aber bestens! Beide Betriebszweige werden auch heute noch erfolgreich betrieben. Die Specks bewirtschaften 58 ha Land, betreuen 14 Rennpferde und besitzen 40 Milchkühe und rund 100 Mastmunis. Das Vieh und die Pferde ernähren die Specks mit ihren eigens angebauten Ressourcen der Landwirtschaft. Auch Mais, Zuckerrüben und Getreide baut Hansjörg mit seinem Angestellten und dem Vater von Sabine an. Der Alltag auf dem Hof der Specks ist sehr zeitintensiv! Um 5.30 Uhr beginnt der Tag auf dem Hof, mit ihren beiden angestellten Rennreiterinnen. Zwölf- bis Vierzehnstunden-Arbeitstage, 365 Tage im Jahr. Es wird gemistet, gefüttert, gewaschen, währenddessen der Landwirtschaftsangestellte die Kühe melkt. Nach der Morgenroutine geht es ab auf die 800 Meter lange Rennbahn. Es wird für drei Disziplinen geübt: Flach-, Hürden-, Jagd- und Crosscountry Rennen. Nachmittags kehrt Ruhe auf dem Hof ein. Die Pferde und Milchkühe grasen auf den Weiden, Sabine Speck kümmert sich um Büroarbeiten, den Haushalt und Hansjörg wechselt zur Landwirtschaft. Um 16.30 Uhr stehen alle wieder im Pferdestall und kümmern sich um die Vollblüter. Der Pferderennsport in der Schweiz stagniert und es ist nicht möglich von einem Trainingsbetrieb zu leben ... Hierzulande gibt es nur wenige Rennpferdetrainer, die davon leben können, viele haben noch einen Nebenerwerb. Die Unternehmung Speck + Speck wird aber weiterhin ihr ganzes Herzblut den edlen Rennpferden widmen. Sie sind gut in die neue Turniersaison gestartet und wollen noch viel erreichen. Hansjörg Speck steht kurz vor seinem 100. Sieg als Rennpferdetrainer. Man kann ihm also nur die Daumen drücken für die weiteren Rennen! Sie reisen für die Galopprennen auf Rennbahnen in der ganzen Schweiz und teilweise auch ins Ausland. Abwechslung ist auf diesem Hof garantiert!

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Dienstag, 22.05.2018Seengen

365 Tage Volley Seetal

Text und Bild:  Eing.

Im Januar 2017 fanden intensive Gespräche anlässlich der Fusion der beiden Vereine VBC Seon und VBC Seengen statt. Die Integration der Teams von Dynamo SeeWy war ebenfalls Thema der Diskussionen. Mit Erfolg: Die Generalversammlungen stimmten der Fusion zu und der neue Verein Volley Seetal konnte per 1. Mai 2017 ins Leben gerufen werden.

Eine langfristige Lösung und viele Vorteile
Der Hauptbeweggrund für diesen Zusammenschluss war die Attraktivität des neuen Vereins. Er kann den Mitgliedern ein breiteres Spektrum an Teams anbieten und durch die neuen Ressourcen profitiert die Jugendförderung, indem die Jungen gezielt betreut und begleitet werden können. Weiter werden die Synergien im organisatorischen Bereich ausgebaut und vertieft.

Erste Bilanz
Für die Mitglieder hat sich seit der Gründung nicht viel verändert. Die Teams blieben grösstenteils bestehen und wurden lediglich durch einzelne Spielerinnen oder Spieler ergänzt. Auch die traditionellen Anlässe wie das Juniorinnenturnier des VBC Seon oder der Lotto-Abend des VBC Seengen wurden wie gewohnt durchgeführt. Gerade bei solchen Anlässen kann nun auf eine grössere Personalressource zurückgegriffen werden, was die Organisation erleichtert. Der diesjährige Challenge Day in Seon, wo sich die besten Teams des Kantons Aargau im Cup-Halbfinal massen, konnte dank der reibungslosen Kooperation aller Mitglieder als gelungener Anlass verbucht werden. Doch nicht nur in sozialen und organisatorischen Belangen funktioniert der neue Verein einwandfrei. Die ersten Erfolge auf dem Volleyfeld, wie die Finalqualifikation für den Aargauer-Cup des Damenteams sowie die Teilnahme an der Aargauermeisterschaft von vier Teams (Mixed U15: 3. Rang, Kids 1: 3. Rang, Kids 2: 4. Rang, Kids 3: 6. Rang), liessen nicht lange auf sich warten.

Nach einem erfolgreichen und anspruchsvollen ersten Jahr soll auch in den nachfolgenden Jahren an den Visionen der Gründerinnen und Gründer festgehalten werden. Besonders die Förderung von jungen Talenten steht dabei im Zentrum. Mit Hilfe von weiteren, gemeinsamen Anlässen, welche die Mitglieder noch enger zusammenbringen, wird dies sicherlich gelingen.

Neue Spielerinnen und Spieler sind herzlich willkommen und können gerne an einem Schnuppertraining teilnehmen. Weitere Informationen findet man auf der Vereinswebseite: www.volleyseetal.ch.

Volley Seetal Mitglieder aktuell
Damen/Herren/Mixed: 82 Personen
Juniorinnen/Junioren U23/U19/U17: 63 Personen
Ehrenmitglieder: 12 Personen

Total 157 Personen

U15/U13/Kids (Schulsport): 93 Schüler/-innen (durch Trainer/-innen Volley Seetal betreut)

Donnerstag, 17.05.2018Reinach

Sturmtief Burglind hielt auch Dachdecker Oskar Widmer auf Trab

Text und Bild: Thomas Moor

Sturm Burglind hat Anfang Jahr die ganze Schweiz zünftig durchgewirbelt und für grosse Schäden in der Natur und an Gebäuden gesorgt. Nicht zuletzt hat der Sturm aber auch die Wirtschaft angekurbelt. Und so wurde auch die Dachdeckerfirma Oskar Widmer in Reinach auf Trab gehalten.

Ende April war langsam aber sicher ein Ende der Arbeiten in Sicht, die in Zusammenhang mit der stürmischen Burglind entstanden sind. Gut 200 Schadenfälle gab es für das auf Dächer, Fassaden und Spenglerarbeiten spezialisierte Reinacher Unternehmen abzuarbeiten. Eine Menge Holz, wenn man bedenkt, dass die ersten Wochen im neuen Jahr für Arbeitnehmer und Arbeitgeber normalerweise Ferienzeit bedeuten. Die Auftragsbücher füllten sich mit einem Schlag. «Das heisst, wir mussten uns zuerst ans Zusammentrommeln unserer Arbeitskräften machen», wie Kevin Widmer erklärt. Und dann ging es ans provisorische Beheben der Schäden. Alleine am 3. Januar wurden in Windeseile drei Notdächer erstellt. Bei Scheunen, wo Heu lagert, wurde die Priorität ebenfalls auf «hoch» gesetzt und die Dächer notdürftig mit Blachen wieder einigermassen dichtgemacht. Andernorts mussten «nur» weggefegte Firstziegel ersetzt werden. Bei anderen Dächern wiederum mussten ganze Ziegelflächen ersetzt werden. Und dann gab es noch Gebäude, wo ganze Dächer fehlten. Oberhalb der Reinacher Kirche zum Beispiel, musste bei einer Liegenschaft ein ganzes Blechdach (65m2) ersetzt werden. Und auch bei einer regionalen der Firma fehlten 80m2 Dach. In der Zeit der notfallmässigen Einsätze, mussten ganz viele Kunden vertröstet werden. «Wir haben die Fälle nach der Schwere der Schäden priorisiert und koordiniert und die Aufträge entsprechend speditiv abgearbeitet», wie Kevin Widmer erklärt. Obwohl fünf Fachkräften fast im Dauereinsatz standen und alles gaben, konnten nicht alle gleichzeitig bedient werden. Jetzt, wo die Schäden behoben sind, gilt es die Aufträge der Monate Januar und Februar abzuarbeiten. Diese mussten wegen Burglind wohl oder übel auf die lange Bank geschoben werden.

Donnerstag, 17.05.2018Beinwil am See

Ein neuer Entspannungsort in Böju: Physio Life Balance

Text und Bild: Jennifer loosli

Bei der Firma Physio Life Balance erhält man von manuellen Therapien über Lymphdrainage zu Massagen alles, was man bei einer Verletzung und zur Entspannung braucht. Der Geschäftsinhaber Anton Wiese erfüllte sich seinen Wunsch vom eigenen Geschäft Anfang Mai 2018.

Bei Physio Life Balance ist der Kunde König! Anton Wiese geht genau auf die Bedürfnisse seiner Patienten ein und weiss durch seine langjährige Erfahrung, auf was es ankommt. Anton bietet sämtliche Methoden der modernen Physiotherapie an, wie auch diverse Massagen. Aber nicht nur wohlwollend kann er sein! Beim Personal Training ist der Bremer diszipliniert, willensstark und bringt seine Kunden an ihre Grenzen. Ob beim Kunden Zuhause oder in seinem Trainingsraum, der Kunde kann entscheiden, in welchen Räumlichkeiten er gerne trainieren möchte. Nicht nur in seinen Therapieräumen lässt Anton Verspannungen verschwinden, sondern auch auf dem Fussballplatz in Seengen. Sobald er gebraucht wird, massiert er die 1. Mannschaft und hilft den Jungs bei Muskelverspannungen. An der Krienzstrasse 3 in Beinwil am See hat er die perfekte Lage für seine Unternehmung gefunden: Zentral, nahe an den öffentlichen Verkehrsmitteln und gut erreichbar. Seine Praxis ist ein grosses, freundliches Zimmer, wo sich der Kunde schnell sehr wohl fühlt. Mit der Farbe Grün setzt er ein Statement zu seinem Nachnamen «Wiese» und einen Akzent für Entspannung, wie auch Förderung der Zufriedenheit.

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Mittwoch, 16.05.2018Beinwil am See

FDP Beinwil am See: «Güsel ist nicht gleich Güsel»

Text und Bild: Eing.

Die Ortspartei FDP Beinwil am See / Birrwil hat sich auf einen gemeinsamen Ausflug begeben und die Kehrichtverbrennungsanlage in Buchs besichtigt. Der geführte Rundgang war sehr interessant.

Aufgrund von Revisionsarbeiten hatten wir sogar die Möglichkeit unsere Köpfe in einen derzeit leeren, inaktiven Brennofen zu stecken. Der eine oder andere hat bezüglich Abfallentsorgung einiges dazu gelernt. Wussten Sie, dass zum Beispiel kein Bierglas, keine kaputte Vase oder kein leeres Parfum-Flacon in den Abfallsack gehören? Der Schmelzpunkt von Glas liegt um einiges höher als im Brennofen, was dazu führt, dass dieses nicht schmilzt und als Sondermüll entsorgt werden muss. Die Vase und das Parfum-Flacon gehören ebenfalls nicht in den Kehrichtsack, sondern in den Bauschutt-Container. Die produzierte Fernwärme aus der Abfallverwertung wird von Migros-Betrieben in der Umgebung sowie von diversen Schwimmbädern und vom Kantonsspital Aarau bezogen. Nach dem eindrücklichen und lehrreichen Rundgang haben wir einen genussvollen Ausklang mit Nachtessen im Restaurant Burestobe in Buchs genossen.

Dienstag, 15.05.2018Seengen

Weingut Lindenmann: Feine Tropfen, saftige Steaks

Text und Bild:  Thomas Moor

Sie locken einfach immer wieder ganze Heerscharen von Liebhabern ins Seenger Oberdorf: die feinen Tropfen vom Weingut Lindenmann. Egal, ob im Sommer oder im Spätherbst. «Hereinspaziert zur Weindegustation mit Grillspezialitäten» hiess es nach Auffahrt.

Zur Degustation stand für die Besucher wieder die ganze Bandbreite aus Lindenmanns Weinkeller bereit. Und der Mai heisst nicht vergebens Wonnemonat. Wieder konnten Weine ausgeschenkt werden, die sich für Apéros, zu feinem Essen oder zum Dessert und ganz vielen anderen Gelegenheiten bestens eignen. Ausgewogen und mit dezenten Aromen, mehrjährige, im Eichenfass ausgebaute Rotweine. Aber auch Tropfen aus dem Frostjahr 2017 konnte man sich zu Gemüte führen. «Wir sind damals ja mit einem blauen Auge davongekommen», wie Thomas Lindenmann sagte. Aktuell laufe in den Rebbergen alles nach Plan. Die Temperaturen stimmen. Einzig zu trocken sei es momentan. Das tat dem jüngsten Weingenuss allerdings keinen Abbruch. Entsprechend fleissig wurden denn auch die Bestellscheine ausgefüllt, bevor ins Wy-Stübli disloziert wurde. Dort ging der Genuss nahtlos weiter. Mit Barrique- und Traubensteak, Spare-Ribs, Kalbs- und Halb-Halb-Currywürsten verwöhnte die eingespielte und leistungsfähige Küchen- und Service-Crew die Gäste.

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Dienstag, 15.05.2018Gontenschwil

Ahoi! Tolles Piratenfest beim Soli-Beck

Textund Bild: Thomas Moor

Der Soli-Beck ist immer schön auf Kurs! Die Segel waren gehisst für ein grossartiges Piratenfest. Kapitän Tscheggee alias Kevin Sollberger war mit seinem Schiff und seiner Crew vor der Bäckerei in Gontenschwil vor Anker gegangen. Bei strahlendem Sonnenschein und ruhiger See.

Überhaupt sind die Soli-Piraten in durchwegs guter Absicht hierher gekommen. Nämlich um mit den Kunden ein gemütliches Fest zu feiern. Und so war das Schiff auch nicht mit kriegerischen Komponenten bestückt. Vielmehr glich der wunderschöne Holzkahn einer kulinarischen Arche Noah, wo gluschtige Berliner, Muffins, Hot Dogs und viele Getränke auf Käufer warteten. Daneben lief (wie schon bei anderen Festen) der Holzofen für die unvergleichlichen Soli-Pizzen heiss. Auch die Kinder fühlten sich wie im Paradies. Für sie stand ein Piratenschiff in Form einer Hüpfburg bereit. Da herrschte Hochbetrieb von der ersten Festminute an. Damit die Kids auch optisch zur Piratencrew passten, konnten sie sich entsprechend schminken lassen. Der Maltisch und das Büchsenwerfen waren ebenfalls Orte, wo Grossandrang herrschte. Die Soli-Piraten zeigten sich von der spendablen Seite und überreichten allen Besuchern, die wieder von Bord gingen, ein Präsent.

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Dienstag, 15.05.2018Menziken

Stimmung am Lustenberger-Frühlingsfest

Text und Bild: Thomas Moor

Nicht nur die Kompetenz wird von Kunden geschätzt, auch die Grosszügigkeit, welche die Menziker Firma Lustenberger Menziken GmbH an den Tag legt, sorgt für Dankbarkeit. Diese war speziell am Samstag vor Muttertag wieder zu spüren. Dem Tag des traditionellen Frühlingsfestes.

Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3! Das Duo Swiss Boys Light liess das Stimmungsbarometer anlässlich des Frühlingsfestes der Firma Lustenberger Menziken GmbH an der Grubenstrasse 5 rapid in die Höhe schnellen. Der Grill lief heiss und am Getränkeausschank hatte das Personal alle Hände voll zu tun. Typische Frühlingsfeststimmung, die man als Lustenberger-Kunde seit Jahren kennt und schätzt. Bruno Lustenberger verkörpert zusammen mit seinem Team nicht nur die Kompetenz rund um die Entsorgung. Bestens bekannt und Paradebeispiel ist das Menziker Recycling-Unternehmen auch dafür, was die nachhaltige Kundenpflege betrifft. Die Kunden der Menziker Entsorgungsfirma wissen nämlich, dass sie sich den Samstag vor Muttertag für das traditionelle Frühlingsfest in der Agenda rot anstreichen dürfen. Es ist das Fest, um sich für die Kundentreue auf sympathische Art zu bedanken: Mit Würsten vom Grill, Getränken, Kaffee und Kuchen zum Nulltarif. Eine grosszügige Geste, die nicht selbstverständlich ist und bei den Besuchern wieder entsprechend gut ankam.

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Dienstag, 15.05.2018Seengen

Muttertags-Gottesdienst in der Kirche Seengen

Text und Bild:  Eing.

Festliche Musik der Musikgesellschaft Seengen, ein buntes Blumenmeer und Kinder mit frohen Liedern und farbig bedruckten Kissen, erwarteten am Muttertagssonntag in der Kirche Seengen die Gottesdienstbesucher.

Neben drei Taufen sorgten die Kinder des Kolibri-Kinderchors für fröhliche Stimmung. Sie zeigten im Theater, dass wir alle, so unterschiedlich wir sind, auf dem Sofa Gottes Platz haben und füreinander da sein können.

Der abwechslungsreiche Gottesdienst wurde mit dem traditionellen Verteilen der Blumensträuss-
chen an alle anwesenden Frauen beendet. Die Gottesdienstgemeinde genoss danach das Ständli der Musikgesellschaft mit Apéro im Kirchgemeindehaus.

Dienstag, 15.05.2018Beinwil am See

Da griffen sie zum Spaten im Industriegebiet Widenmatt

Text und Bild: Jennifer loosli

Nach einer intensiven Planungsphase und diversen Einsprachen war es Mitte Mai endlich so weit: Zusammen mit Gemeinderat, den Architekten, der Feuerwehr und weiteren wichtigen Personen, gab es den Spatenstich in der Widenmatt für das Gebäude der Feuerwehr und Werkhof.

Da schritten die sechs Herren zum Spatenstich, denn die ersten beiden Hürden wurden geschafft! Dem Neubau haben die Beinwiler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit einem Kredit von 6 Millionen Franken zugestimmt. Nun ist die dritte an der Reihe: Die Realisierung der Zusammenschliessung von Feuerwehr und Bauamt unter einem Dach. Die Feuerwehr und der Werkhof werden im Industriegebiet Widenmatt in einem neu erbauten Gebäude untergebracht. Dafür wurde am 14.  Mai 2018 der erste Spatenstich gemacht. Optimistisch schauen die beteiligten Parteien in die Zukunft und hoffen, dass das Gebäude in einem Jahr fertig erbaut ist. Anlässlich des Spatenstichs gab Holzbaumeister Markus Zehnder von der Firma Zehnder Holz und Bau Einblick in die Bauschritte, welche in den kommenden Monaten erledigt werden. Ein zweistöckiges Hauptgebäude mit Holzfassade, sowie einer Remise soll entstehen. Die Feuerwehr, wie auch das Bauamt erhalten je einen Zwischenboden in ihren beiden Hallen, wobei jeder zwei Etagen zur Verfügung haben wird. «Eigentlich sollte eine Taxe erhoben werden, bei einer solch schönen Aussicht», witzelte Gemeindeammann Peter Lenzin zum Schluss.

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Montag, 15.05.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text: Eing.

Gesundheitskurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514-2: Daten: 10x mittwochs, ab 2. Mai 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–. Pilates GE-515-2: Daten: 7x donnerstags, ab 17. Mai 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 105.–.

Sprachkurse
Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch: Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern
Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16. 06. 2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19. 05. 2018.

Dienstag, 15.05.2018Dürrenäsch

Natascha und Samira Rast: Schweizer Meister 2018

Text und Bild: Eing.

Über die Auffahrtstage wurde in Morges auf dem Genfersee die Schweizer Meisterschaft der Segelklasse 420er ausgetragen. Bei Leichtwindbedingungen konnten insgesamt 5 Läufe gesegelt werden.

Das Segelteam Rast/Rast setzte sich bereits am ersten Tag an die Spitze, konnte den 1. Rang über alle vier Tage verteidigen und gewann somit souverän und verdient die Goldmedaille. Total waren 26 Boote aus der ganzen Schweiz am Start. Die Silber- und Bronzemedaille gingen ebenfalls in die Zentralschweiz: Silber an Florian Geissbühler/Livio Erni und Bronze an Achille Casco/Elliot Schick. Herzliche Gratulation an alle Sportler/-innen!

Die beiden in Dürrenäsch wohnhaften Schwestern, Natascha und Samira Rast, segeln seit einem halben Jahr gemeinsam auf einem 420er. Beide sind seit einiger Zeit Teil des Nachwuchskaders von Swiss Sailing. Natascha Rast gewann letzten August die Silbermedaille an der Europameisterschaft auf dem Schwarzen Meer in ihrer damaligen Bootsklasse, dem Optimisten. Samira Rast gewann mit ihrer damaligen Segelpartnerin an der Weltmeisterschaft der 420er in Australien Ende 2017 die Bronzemedaille der U17-Mädchen. Der Schweizer Meistertitel ist nun ihr erster gemeinsamer Erfolg.

Dienstag, 15.05.2018Gontenschwil

Zusammenschluss der Oberstufen-Schullandschaft

Textund Bild: Jennifer Loosli

2012 wurde die «Stärkung der Volksschule Aargau» angenommen, jetzt soll die Umsetzung auch vorangetrieben werden. Nun gilt es über den Beitritt zur Kreisschule aargauSüd zu stimmen. Dies würde aber auch heissen, dass der SeReal-Schulstandort in Gontenschwil geschlossen werden muss.

Ein Thema, das viele Elternteile aus Gontenschwil und Zetzwil beschäftigte! In der vollen Mehrzweckhalle gab es viele besorgte Eltern, die nicht ganz einverstanden sind, dass die Oberstufe in Gontenschwil komplett geschlossen werden soll. Die neue Kreisschule aargauSüd, die auf das Schuljahr 2020/2021 erfolgen soll, ist ein Zusammenschluss der beiden Kreisschulen Mittleres Wynental und Homberg. Dabei sollen die Verbandsgemeinden Gontenschwil, Leimbach, Reinach, Oberkulm, Unterkulm, Zetzwil, Teufenthal, Burg, Birrwil und Beinwil am See zusammengeschlossen werden. Als Schulstandorte sind Menziken, Reinach und Unterkulm definiert worden, wobei Gontenschwil seine SeReal-Schulstufe verlieren wird, da zu wenig Kinder in Gontenschwil zur Schule gehen. Die Schüler werden nach Distanz des Wohnsitzes zum Schulort, Schulweg, öffentliche Verkehrsverbindungen, Soziale Bindungen und Kontinuität zugeteilt. Die neue Kreisschule aargauSüd tritt aber nur in Kraft, wenn die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen an der Gemeindeversammlung im Juni Ja zur Kreisschule sagen. Gemeinden die den Beitritt ablehnen, müssen die Schulführung und Finanzierung selber in die Hand nehmen. Dies wurde von vielen Teilnehmenden des Informationsabends als Erpressung angesehen und sei unakzeptabel. Man könne doch die Kinder bei den heutigen Verkehrsverhältnissen nicht auf die Strasse schicken und ihnen einen solch langen Schulweg zumuten. Renate Gautschy erwiderte darauf, dass die Kinder ihren eigenen Weg gehen müssen, um selber Erfahrungen zu sammeln. Aber auch Vorteile bringt die neue Konstellation mit sich. Es gibt eine höhere Planungssicherheit für Gemeinden und Schulbehörden. Grössere Schulen bieten auch ein breiteres Angebot an Freifächern und speziellen Fördermassnahmen. Wenn alle zusammen an einem Strang ziehen, kann man auch Grösseres erreichen.

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Montag, 14.05.2018Dürrenäsch

Natur- und Vogelschutzverein: Wildbienen-Exkursion

Text und Bild: Eing.

Rund 30 Interessierte versammelten sich am Sonntagmorgen, 6. Mai 2018, an der vom Natur- und Vogelschutzverein Dürrenäsch organisierten Wildbienen-Exkursion im Schaugarten von wildBee an der Boniswilerstrasse in Leutwil.

Deborah Millett hiess uns in ihrem Schaugarten herzlich willkommen und ab der ersten Minute steckte sie uns mit der Faszination über die bezaubernden Wildbienen an. Im 1500 m2 grossen Garten machten wir uns auch gleich auf die Suche nach verschiedenen Wildbienenarten und anderen Insekten. In der Schweiz leben über 600 Bienenarten, wovon mindestens 45 % aufgrund des Insektensterbens stark bedroht sind. Mit anschaulichen Beispielen wurde aufgezeigt, welche essenziellen Folgen dies für unser Ökosystem bedeutet. Wildbienen ernähren sich von Nektar und Pollen und besuchen bis zu 5000 Blüten pro Tag. Sie sind äusserst friedlich und stechen nicht. Wildbienen geben keinen Honig.

Die meisten Wildbienen (75% aller Arten) nisten in unversiegeltem Boden. Sie brauchen sandige, offene Bodenstellen, Fugen zwischen Wegplatten, Naturwege, sonnige Böschungen etc. Viele Arten nisten in Spalten und Ritzen von Trockenmauern, leeren Schneckenhäusern, verlassenen Gallen, hohlen Pflanzenstängeln und Hohlräumen verschiedenster Art.

Viele Wildbienen-Arten sind von 4 Bedingungen abhängig: Nahrung, Nistplatz und Baumaterial müssen in unmittelbarer Nähe zueinander vorhanden sein. Fällt etwas davon weg, kann die Art oft nicht mehr dort leben. Im Schaugarten konnten verschiedene Lebensräume für die Wildbienen beobachtet werden, z.B. ein Sandhügel, sandgefüllte Spiralen mit Trockenmauer, Magerwiese, Totholz, Schneckenhäuser, Mauerspalten, Morschholz, Markstängel u.v.m.

Aufschlussreich war die Aussage, dass mit dem Wildbienen-Hype grosse Geschäfte gemacht werden und Billig-Nisthilfen nur von wenigen Arten, die nicht bedroht sind, bewohnt werden. Die Nisthilfen sind einer enormen Parasitierung ausgesetzt. Was der grösste Teil der wirklich bedrohten Wildbienen-Arten braucht, sind Nistplätze im Boden und eine Landwirtschaft, in der sich Wildbestäuber auf natürliche Weise und freiwillig wieder einfinden können.

Für das Wohl von Wildbienen kann viel getan werden – im Kleinen, wie auch im Grossen. An den monatlichen Erlebnistagen von März bis September im Schaugarten Leutwil können Sie auf Entdeckungsreise zu den Wildbienen gehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.wildBee.ch.

Montag, 14.05.2018

Back to the roots im Ballenberg

Text und Bild: Eing.

Pünktlich trafen die Frauen vom Frauenturnverein Leutwil zur Handtäschlireise bei der Bushaltestelle ein. Unter Verabschiedung durch den Schulhausabwart kehrte man dem Dorf den Rücken zu, über Boniswil gings nach Luzern und dann Richtung Brünig.

Im Speisewagen des Brünigzugs hatte die Gruppe Glück und konnte sich einen Platz ergattern. Die Fahrt verkürzte man sich durch einen exzellenten Kaffee und einem Homemade-Speckbrötli (danke Silvia). Angekommen im Ballenberg stand der Apéro auf dem Programm und nachher trennte sich die Gruppe auf. Zwei absolvierten den Foxtrail und der Rest machte den Spaziergang durch die Jahrhunderte. Bauernhoftiere, wunderbare Gärten und Felder sowie Demonstrationen von traditionellem Handwerk machten die Vergangenheit zum Erlebnis. Es wurde jedem wieder bewusst, wie hart unsere Eltern und noch mehr unsere Grosseltern «gwärchet händ». Stark schwelgte man in dieser Vergangenheit und jedes hatte ein Müsterli parat, wie es anno dazumal von Erzählungen kannte, oder sogar teilweise noch selber miterlebte. Wie man die alten Utensilien verwendete, gab zu reden sowie auch die damaligen Preise im Coiffeursalon gaben Anlass zu Gesprächsstoff. Nach der Aelplermagronen-Stärkung machte man sich auf den Weg zu unserem Zopfhüsli. Viele konnten sich noch erinnern, wie es einst unser Dorf zierte. Beim Eingang wurde man durch ein Foto vom «Rönner Dölf», der anno dazumal dort lebte, begrüsst. Da kann man nur sagen «wunderschön».

Leider war die Reise ins «weisch no» schon wieder vorbei, eingedeckt mit Leckereien kehrte die gutgelaunte Frauengruppe wieder über Luzern ins heimische Seetal zurück.

Montag, 14.05.2018Schongau

(Ein-)Blick in Projekte der Offenen Jugendarbeit

Text und Bild: Eing.

Kicken in der Streetsocceranlage in Gelfingen, Streetart-Workshop im Jugendtreff Joy und der Mädchenpowertag in Emmen: Dies sind die letzten Projekte der Jugendarbeit Hitzkirchertal. Wie kamen diese bei den beteiligten Kindern und Jugendlichen an? Der nachfolgende und in Zusammenarbeit mit einigen Jugendlichen zusammengestellte Rückblick beantwortet diese Frage.

Streetsoccer à la Strassenliga
Vom 9. bis zum 21. April wurde durch die Jugendarbeit Hitzkirchertal die Streetsocceranlage der Strassenliga Zentralschweiz auf dem Pausenplatz in Gelfingen aufgebaut. Bei jenem Aufbau waren nebst dem Jugendarbeiter drei Jugendliche von Hitzkirch sowie spontan ein Primarschüler Gelfingens beteiligt. Ob er denn auch auf der Anlage spielen darf, fragt der Bub. «Wenn du den Ball holst!», antwortet einer der Jugendlichen lachend. «Chill … natürlich darfst Du mitspielen!», schiebt ein anderer hinterher. Der Bub versteht den Schalk und lacht nun ebenfalls.

Und so kommt es dann auch: Die Anlage wird sowohl während der Schulferienwoche, als auch danach von vielen unterschiedlichen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bespielt – auch von solchen, welche nicht in Gelfingen wohnhaft sind. Das war unter anderem ein beabsichtigtes Ziel der Jugendarbeit: Zum einen soll die Jugendarbeit in den Sozialraum hinausgetragen werden und sich nicht nur auf den Jugendtreff im Joy beschränken. Zum anderen sollte im wahrsten Sinne des Wortes eine Anlage geboten werden, auf welchem bei Heranwachsenden das Zusammenleben erprobt werden kann. Denn nicht nur das soziale Miteinander, sondern auch das sportliche Gegeneinander fördern eben dieses. Dabei wird Raum geboten, um sich zu messen, sich aneinander zu reiben, Niederlagen zu akzeptieren – und dies auf einer ungezwungen Ebene und niederschwellig.

Am 9. Mai ging es dann mit einem Streetsoccerteam bestehend aus sechs Jugendlichen nach Egolzwil. Im direkten Duell mit anderen Teams sicherten sich die «Bratans» (Brüder) den 3. Platz.

Ein Hauch Streetart
Die Neugestaltung des Chillraumes im Joy ist abgeschlossen. Noch fehlte es dem grossen Joyraum an etwas sehr Essentiellem: an Farbe! Aus diesem Grund fand am 11. und 12. April ein Workshop statt, welcher beabsichtigte, die weissen Wände jugendgerecht und ansehnlich zu bemalen. Die Workshopleitung dafür wurde extra von aussen zugezogen. Der Workshopleiter – seines Zeichens Grafiker und Jugendarbeiter – vermittelte den ungefähr 15 Jugendlichen unterschiedliche Mal- und Entwurfstechniken. In Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und den Jugendarbeitenden entstanden so, während eines mehrstufigen Prozesses, unterschiedliche Gemälde und Schriftzüge, welche dem Joy nun ein Hauch Streetart verleihen.

Die direkt Beteiligten fanden ihren Spass am Workshop, aber auch die übrigen Jugendlichen zeigten sich von dem Endergebnis begeistert. Wobei an dieser Stelle gesagt werden darf, dass sich im Joy noch einige Eimer an Farbe stapeln. Wer also weitermalen möchte: Kommt rum, wir wissen nun jetzt wie es läuft.

Grosse Partizipation am Mädchenpowertag vom 5. Mai
Mädchen aus Hitzkirch tragen jedes Jahr immer mehr zum Gelingen des Mädchenpowertages bei. Zum ersten Mal trauten sich – wie schon angekündigt – dieses Jahr zwei Mädchen aus der 2. Oberstufe, feine Menues und Snacks für 70 Frauen und Mädchen (!) zu zaubern. Die beiden Mädchen des OKs planten und kochten. Weitere 5 Oberstufenschülerinnen aus Hitzkirch ergänzten die Küchenfrauschaft mit schnätzeln, tischen und ihrer guten Laune! «Es war toll mit meinen Kolleginnen mitzuhelfen, war ganz überrascht, dass es so viel Spass macht!» Aber auch im Hennaatelier malten Mädchen aus Hitzkirch tolle Muster auf Hände und Arme der über 40 teilnehmenden Mädchen. Die kreativen Kunstwerke wurden anschliessend staunend bewundert. Das Naturkosmetikatelier, indem die Mädchen feine Balsame, Öle und Lippenpomaden herstellen konnten, wurde ebenfalls von zwei Hitzkirchermädchen geleitet. «Es war toll einen Balsam selber zu machen, mit Essenzen, die fein duften.»

An diesem tollen Mädchentag mit viel Partizipation, Spass, Kreativität und Bewegung wurden wieder neue Freundschaften geknüpft, aber er konnte auch inspirieren. «Komm wir laden ein paar Mädchen aus Emmen nach Hitzkirch zum Tanzen, Singen und einfach zusammensein ein!»

Auf der Heimfahrt konnte man Mädchen hören «… es war so ein cooler Tag, schade, findet er nur ein Mal im Jahr statt, ich mache das nächste Mal wieder mit!»

Schon letztes Jahr inspirierte der Mädchenpowertag zu einem Ateliernachmittag im Joy mit über 40 Mädchen, welchen sie selbständig organisierten. Dazu wurden auch Mädchen aus andern Gemeinden und dem Blauring eingeladen. Lassen wir uns überraschen, welche Samen vom Mädchenpowertag 2018 aufgehen werden!

Montag, 14.05.2018Dürrenäsch

Musikalisches und kulinarisches Geschenk

Text und Bild: Eing.

Die Musikgesellschaft Dürrenäsch hat am Abend vom 5. Mai alle Einwohnerinnen und Einwohner, welche im Jahr 2018 ihren 75. oder gar 90. Geburtstag feiern dürfen, zum traditionellen Jubilarenkonzert eingeladen.

Zehn Jubilare mit ihren Bekannten und Verwandten sowie Freunde der MG Dürrenäsch – insgesamt rund 120 Personen – sind am Samstag der Einladung der Musikgesellschaft in die Turnhalle Dürrenäsch gefolgt. Gleich zu Beginn präsentierten die Musikanten mit «The Red Machine», welches von den Wachen des Buckingham Palace erzählt, eines ihrer Teststücke, mit welchem sie am diesjährigen Kantonalen Musikfest in Laufenburg um den Titel des Aargauer Meisters kämpfen werden.

Anschliessend luden die MGD und ihr Dirigent Erwin Schnyder mit «S’isch äbe-n-e Mönsch uf Ärde», «s’Zündhölzli» und weiteren bekannten Schweizer Hits zum Mitsummen und Mitklatschen ein. Lieder aus allen Landesteilen der Schweiz werden die MGD das ganze Jahr über begleiten. Das Jahreskonzert am 27. Oktober 2018 wird nämlich ganz dem Motto (nein, nicht «SRF», sondern) «MGD bi de Lüt» gewidmet.

Bevor den Ehrengästen «Happy Birthday» gespielt wurde, durften sie von Frau Gemeindeammann Andrea Kuzma die Glückwünsche der Gemeinde sowie ein kleines Geburtstagspräsent entgegen nehmen. Nach dem kurzweiligen Konzert wurden die Jubilare dann auch kulinarisch verwöhnt. Zuerst servierten ihnen die Musikanten ein feines Stück Fleisch aus der Dorfmetzg mit buntem Salat, anschliessend konnten sie ein Stück Torte vom grosszügigen Buffet geniessen.

Weitere Informationen zur Musikgesellschaft Dürrenäsch sowie Fotos – auch vom Jubilarenkonzert – finden sich unter www.mgduerrenaesch.ch.

Mittwoch, 09.05.2018Hallwil

Einfach lecker – das Buurezmorge der Damenriege

Text und Bild: Thomas Moor

Das nennt man einen Traumstart in den Sonntag. Die Rede ist vom Buurezmorge der Damenriege Hallwil, das mit seiner Vielfalt wieder für einen Ansturm sorgte.

Alle Register haben die fleissigen Frauen für das traditionelle Buurezmorge wieder gezogen. Weil ja das Auge ebenfalls verwöhnt werden will, wurde auch für die Tischdekoration viel Zeit investiert. Und dann war da der Sonntagmorgen, wo die Bratpfannen auf Betriebstemperatur gebracht wurden und die Fleischschneidemaschine auf Hochtouren lief. Dass alle Handgriffe sassen, liegt am eingespielten Team, das aus 13 Frauen besteht. Die gesamte Damenriege meldete sich um 8 Uhr früh komplett zum Arbeitseinsatz. Und so entstanden wunderschöne und gluschtige Fleisch- und Käseplatten, Fruchtsalat, Birchermüesli etc. Aus 14 Kilo Kartoffeln wurde goldgelbe Rösti gebraten und auch die Spiegeleier- und Speckproduktion lief heiss. In der Mehrzweckhalle nahm das Brunchbuffet mit Zopf, Märtbrot, Partybrot, Butter, Konfi, Apfel- und Zwetschgenkuchen sowie weiteren Köstlichkeiten Formen an. Um Punkt 10 Uhr strömten dann die Leute in den Saal und genossen das himmlische Buffet einmal mehr.

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Mittwoch, 09.05.2018Menziken

Viele Schätze am Flohmarkt an der Bahnhofstrasse

Text und Bild: Jennifer loosli

An diesem Samstagmorgen lohnte es sich, früh aufzustehen, denn die grössten Schätze wurden rasch entdeckt. Am Flohmarkt in Menziken liess sich so manches Schnäppchen finden und auch Skurriles entdecken.

Bei angenehmen Temperaturen gab es an der Bahnhofstrasse in Menziken bei den liebevoll gestalteten Ständen viel zu entdecken. Von hübschen Halsketten, über Vogelhäuschen, Traumfängern zu Honig und Marmelade, gab es alles, was das Trödlerherz begehrt. Wer lieber etwas gebrauchtes, anstatt neue Ware kaufen wollte, konnte die Brockenstube des SFG besuchen. Denn auch dort warten immer wieder tolle Schätze auf neue Besitzer! Musikalisch begleitet wurde das ganze von Rösli Merz' Enkeltochter Anja Mettler. Sie spielte wunderbare Melodien auf ihrem Hackbrett für die Marktbesucher. Die Metzgerei Burkard war natürlich auch mit einem Stand vertreten und grillierte seine berühmten und gut duftenden Bratwürste. Nicht nur salzig, auch süss ging es am Heimhandwerker-, Trödler- und Kinderspielzeug-Flohmarkt her. In der strahlenden Sonne wurden selbstgebackene Kuchen und Cupcakes der Landfrauen genascht. Auch die Kleinen arrangierten am Kinderspielzeug-Flohmarkt ihre alten Spielsachen, um ihr Sackgeld aufzubessern und vielleicht auch gleich wieder etwas schönes beim Nachbarn zu kaufen. Die Sektion Menziken/Burg des Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenvereins bot auch dieses Jahr einen vielseitigen und farbenfrohen Flohmarkt.

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Mittwoch, 09.05.2018

Beliebter Treffpunkt für Gross und Klein

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der beliebte Markt, welcher vom Frauenverein Boniswil organisiert wurde, war auch in diesem Jahr ein grosser Erfolg. Die Kombination von Frühlings- und Flohmarkt kam bei allen Besuchern sehr gut an. Die Spiele für die Kinder, wie auch das kulinarische Angebot, luden alle zum Verweilen ein.

Während die Kinder ihre ausrangierten Spielsachen, Bücher, Fahrzeuge oder Plüschtiere im Angebot hatten, genossen die Erwachsenen die hausgemachten Leckereien des Schwaderhofs, freuten sich über spontane Begegnungen oder informierten sich über die Pro-Specie-Rara-Setzlinge. An den liebevoll gestalteten Ständen gab es viel zu entdecken, von Blumengestecken und Pflanzen über Schmuck und Handarbeit bis hin zu Raritäten und Schnäppchen an den Flohmarktständen. Der eine oder andere Kinderwagen entpuppte sich im Laufe des Tages schliesslich mehr und mehr als geeignetes Transportmittel für die ergatterten Schnäppchen. Während die Jugendmusik unter der Leitung von Albin Stöckli einige fröhliche Stücke zum Besten gab, konnten die Grillwürste oder auch der Kuchen schliesslich in der strahlenden Mittagssonne genossen werden. Der Frauenverein Boniswil bot einmal mehr einen gelungenen Anlass der bei Gross und Klein grossen Anklang fand.

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Mittwoch, 09.05.2018Region

Schatzkiste Argovia

Text: Eing., Bild: Website Schatzkiste Argovia

Die «Schatzkiste Argovia – Partnervermittlung für Menschen mit Behinderungen» nimmt ihre Arbeit am 1. Juni 2018 auf.

Die Schatzkiste Argovia unterstützt erwachsene Menschen mit Behinderungen in ihrem Wunsch, eine Partnerin oder einen Partner für gemeinsame Freizeitaktivitäten, Hobbys bzw. eine Beziehung zu finden. Interessierte können sich für ein Aufnahmegespräch bei der Schatzkiste Argovia melden. «Dass die Sehnsucht nach einer Partnerschaft immer erfüllt werden kann, können wir Ihnen nicht versprechen. Das Lebensumfeld von Menschen mit Behinderungen ist oft nicht so gross und teilweise liegen Mobilitätseinschränkungen vor, die die Suche zusätzlich erschweren. Es müssen viele Kriterien übereinstimmen, damit sich zwei Menschen mit Behinderungen finden können», sagt Anke Müller, Verantwortlich für die Schatzkiste Argovia und Mitglied der Geschäftsleitung in der Stiftung Schürmatt.

Welche Ziele werden verfolgt?
Die Schatzkiste Argovia ermöglicht erwachsenen Menschen mit Behinderungen den Zugang zu einer Partnervermittlung. Die Förderung sozialer Kontakte soll unterstützt und begleitet werden – dies als Strategie zur Verbesserung der Lebensqualität. Ebenfalls soll die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedeutung von Partnerschaft, Sexualität und sozialen Beziehungen von Menschen mit Behinderungen erfolgen. «Auch Menschen mit Behinderungen, egal welcher Art, haben das Bedürfnis nach Partnerschaft, Intimität und Sexualität. Die Gesellschaft geht heute schon offener mit diesem Thema um, jedoch ist die tägliche Auseinandersetzung ein Prozess, der nie abgeschlossen ist», so Anke Müller. Die Basis der Arbeit beruht auf Artikel 23 der UN-Behindertenrechtskonvention und ist verankert im Grundgesetz.

Wir suchen und bieten
Die Schatzkiste Argovia sucht für die Vermittlungstätigkeit Unterstützung durch freiwillige Mitarbeitende. Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich bitte bei uns.

Wir bieten den Einrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderungen im Kanton Aargau die Möglichkeit, die Schatzkiste Argovia bei Ihnen vor Ort vorzustellen und nach Absprache auch Aufnahmegespräche in Ihrer Einrichtung zu führen.

Gleichzeitig können Sie uns Veranstaltungstipps für erwachsene Menschen mit Behinderungen zukommen lassen. Diese würden wir auf unserer Webseite unter der Rubrik «News & Events» veröffentlichen.

Wie erreichen Sie die Schatzkiste Argovia?
Telefon: +41 79 861 72 66
E-Mail: kontakt@schatzkiste-argovia.ch
Web: www.schatzkiste-argovia.ch

Mittwoch, 09.05.2018Dürrenäsch

Kunst- und Handwerkmarkt der Landfrauen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In der Turnhalle in Dürrenäsch gab es wahrhaftig gelungenes Handwerk zu bestaunen! Den Landfrauen gelang es, mit der Mischung der Aussteller eine kunterbunte Vielfalt zu präsentieren. Ein breites Angebot von traditioneller Handarbeit bis hin zu moderner Dekoration und Geschenken aller Art.

Es wurde geschwatzt, gestaunt, Ideen ausgetauscht und natürlich verkauft. Die Marktstände wurden sichtbar mit viel Liebe und Sorgfalt gestaltet. Jede einzelne Ausstellerin präsentierte ihre Produkte mit viel Leidenschaft und Freude. Der Aufwand und die Menge an Arbeitsstunden, welche in jedem einzelnen Werkstück stecken, war den Ausstellerinnen jedenfalls nicht anzumerken. Für den Markt wurde gestrickt, gehäkelt, genäht, bestickt, gezeichnet, geplottet, geschliffen und bemalt. Es wurden Glasflaschen geschmolzen, Steine verziert und Perlen aufgefädelt. Auch kulinarisch kamen die Besucher auf ihre Kosten, die Landfrauen servierten zum Zmittag feinen heissen Fleischkäse mit frischen Salaten und auch die Kaffeemaschine konnte an diesem Sonntag rege betätigt werden. Für Dekorationen, (Muttertags-) Geschenke oder um sich selbst mit etwas Schönem eine Freude zu machen, war man an diesem Sonntag in der Turnhalle einmal mehr an der richtigen Adresse. Es war für jeden Geschmack etwas dabei.

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Donnerstag, 09.05.2018Beinwil am See

Ein Ort der Begegnung – die neue Löwenbibliothek

Text und Bild: Jennifer Loosli

Nun sind sie vereint: Die Bibliotheken vom Schulhaus Steineggli, dem alten Schulhaus und der Stiftung Dankensberg. Diese trifft man nun in einer Räumlichkeit im Löwengebäude Böju an. Eine grosse, helle und vielseitige Bibliothek, die jeden in den Lesebann zieht. Tretet ein und verweilet!

Am Eröffnungs-Event der Schul- und Gemeindebibliothek im Löwen waren J.K. Rowling, Stephen King oder auch Friedrich Dürrenmatt anzutreffen. Eine Bibliothek mit frischem Charakter und allerlei Literatur. Hier fühlt sich jung und alt wohl und trifft sich gerne. «Dies ist der absolut beste Standort für eine Bibliothek in Böju! Ein grosses Danke geht an die Gemeinde, ohne die Unterstützung wäre das Projekt nicht realisierbar gewesen» so Dorothee van Spyk. Es soll ein Ort der Begegnung in Beinwil am See sein, um zu verweilen und sich weiterbilden zu können. Die vielen Besucher waren begeistert von der neuen, grossen Bibliothek. Eingeordnet sind nicht nur Romane und Kurzgeschichten, sondern auch DVDs, Magazine und CDs. Im unteren Stockwerk ist eine Schulbibliothek mit Lektüren, Comics und Jugendbüchern entstanden. Nebst viel Lesestoff und leckerem Apéro für den gelungenen Umzug gab es zum Schluss eine literarisch-musikalische Reise durch die Schweiz mit dem Duo cabriolas (Sabine und Sven Bachmann-Frey) und Hanspeter Müller-Drossaart. Mit viel Witz und Humor brachte Hanspeter die lesebegeisterten Zuschauer immer wieder zum Lachen. Ein gelungener Abend für jung und alt.

Mittwoch, 09..05.2018Hallwil

Frühlingsschiessen: Ideale Bedingungen für die Schützen

Text und Bild: Thomas Moor

Reger Betrieb herrschte bei der 14. Ausgabe des Frühlingsschiessens der SG Hallwil in der Schiessanlage Wormis in Dürrenäsch. Rund 500 Schützinnnen und Schützen stellten bei den verschiedenen Stichangeboten und bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen ihre Treffsicherheit unter Beweis.

Zwar konnte das geplante Teilnehmerziel nicht ganz erreicht werden. Im Vordergrund stand aber so oder so, den Schützen in der Schiessanlage Wormis ideale Bedingungen bieten zu können. Ziel erreicht! Mitverantwortlich dafür waren unter anderem die vielen Helferinnen und Helfer und nicht zuletzt die treuen Sponsoren. Zusammen mit Behördenvertretern, Delegationen von Dorfvereinen und Vertretern der Homberg-Verbände wurden sie zu einem Apéro mit Nachtessen eingeladen. «Über 20 Anmeldungen sind eingegangen», wie SG-Hallwil Präsident Hannes Hauri in seiner Begrüssung sagte. Das Frühlingsschiessen sei nicht nur bekannt für sein grosszügiges Stichangebot, sondern auch für die Festwirtschaft mit den weltbesten Pferdesteaks. Hauri betonte auch, wie wichtig eine gut funktionierende Infrastruktur sei. Er bedankte sich bei Werner Stauffer (Präsident SG Dürrenäsch), der immer besorgt ist, dass die Anlage immer in Schuss gehalten wird. Einen speziellen Dank richtete Hauri zum Abschluss seiner Rede an Oski Urech, der bereits zum 10. Mal als OK-Präsident im Amt steht und mit seinem Engagement ebenfalls zum Erfolg des Frühlingsschiessens beigetragen hat.

Mittwoch, 09.05.2018Gontenschwil

STV Kreis Cup in der Husmatt

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Der STV Gontenschwil war einmal mehr der Gastgeber des Kreis Cups. In Geräteturnen, Team Aerobic und Gymnastik konnten sich die angemeldeten Riegen messen. Trotz Wettkampfbedingungen herrschte in und um die Turnhalle eine fröhliche und lockere Atmosphäre.

Am Kreis Cup werden die ausgeführten Disziplinen von einem Kampfgericht jeweils in Ausführung und Synchronität benotet und ausgewertet. Die Teilnahme bietet den angemeldeten Vereinen jeweils eine gute Möglichkeit, sich mit andern zu messen und sich auf bevorstehende kantonale oder auch eidgenössische Turnfeste vorzubereiten. Neben den Lokalmatadoren, wie die Gontenschwiler Turnerinnen von Speaker Sandro Haller genannt wurden, stellten sich auch benachbarte Vereine wie Zetzwil, Unter- und Oberkulm, Leutwil, Schmiedrued und Teufenthal der Herausforderung. Auch Muhen, Küttigen, Erlinsbach, Biberstein und Lengnau nahmen diesmal an diesem Wettkampf teil. Die frisch zubereiteten Holzofenpizzen waren schliesslich nicht nur bei den Besuchern hoch im Kurs, waren doch die Turnerinnen und Turner nach ihren anstrengenden und kreativen, sportlichen Leistungen ebenfalls sehr hungrig. Bei schönstem Frühlingswetter konnten die erzielten Resultate auch an der Bar noch ausgiebig gefeiert werden.

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Mittwoch, 09.05.2018Leutwil

Schule Leutwil im Naturama Aarau

Text und Bild: Eing.

Mein Tag im Naturama
Am Morgen um 8 Uhr haben wir uns auf dem Schulhausplatz getroffen und dann sind wir mit dem Bus los gefahren. Beim Bahnhof hat der Bus angehalten und dann sind wir mit dem Zug noch weiter nach Aarau gefahren. Wir sind unter der Strasse durchs Tunnel ins Naturama gelaufen. Im Naturama hatten zuerst die Kindergartenkinder und die Erstklässler eine Führung, während die 2. bis 4. Klässler in kleinen Gruppen das Naturama mit den Lehrern erkundeten. Dann haben wir gepicknickt und danach hatten die «Grossen» eine Führung. Ich hab ein lustiges Tier gesehen, es heisst «Wolpertinger». Dann gab es noch eine Mine die nachgebaut war und echte Mäuse.
Severin, 2. Klasse

Mein Tag im Naturama
Wir sind mit dem Zug und mit dem Bus ins Naturama gefahren. Dort haben wir einen Biberbau gemacht. Wir haben ein echtes Bibergebiss gesehen und haben Dinosaurierknochen gefunden. Wir wurden von einer Frau durchs Museum geführt und durften an einer Möhre knabbern wie ein Biber. Wir durften bei der Führung das grosse Mammut streicheln. Danach haben wir noch einen Biberschwanz gesehen. Danach gab es Mittagessen und wir machten uns wieder auf die Heimreise mit dem Zug und Bus.
Juna, 1. Klasse

Dienstag, 08.05.2018Reinach

Frühlingsgefühle im Gautschi Park

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Wohnungen und Häuser im Gautschi Park bieten generationen-übergreifenden Wohnraum für junge Familien, Singles und Menschen im dritten Lebensabschnitt. Damit sich alle Generationen besser kennenlernen, wurde ein Frühlingsfest für Anwohner und Interessenten organisiert.

Anfang Mai fand im Gautschi Park ein Frühlingsfest statt. Bei wunderbarem Wetter trafen sich Nachbarn, die Kids tobten auf dem grossen und einzigartig eingerichteten Spielplatz und Interessenten begutachteten die letzten freien Miet- und Eigentumswohnungen/Häuser. Bei einem kleinen Imbiss der Metzgerei Ulmann konnte sich jeder verpflegen und sich über die Überbauung austauschen. Auf rund 8880 Quadratmetern sind fünf neue Gebäude entstanden. Qualitativ hochwertiges Wohnen in modernen Wohnwelten und das Bedürfniss an eine familienfreundliche Umgebung wurden hier perfekt umgesetzt. Für die fünf Mehrfamilienhäuser (Miete und Kauf) ist das historische «Gautschi-Gebäude» der zentrale Mittelpunkt für das soziale Miteinander in der Wohnanlage. Darin befindet sich auch eine Kinderspielgruppe. Jedes der fünf Häuser wurde altersgerecht erbaut. Es gibt keine Hürden für Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen, denn alle Eingänge wurden mit Rampen ausgestattet. Infos zu den Mietwohnungen erhält man bei Markstein AG, Baden, 056 203 50 50; zu den Eigentumswohnungen bei der VAREM AG, Immensee, 041 566 76 76 oder unter www.gautschi-park.ch.

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Dienstag, 08.05.2018Boniswil

5. Klasse Boniswil am Floh- und Frühlingsmarkt

Text und Bild: Eing.

Am 5. Mai 2018 fand der diesjährige Floh- und Frühlingsmarkt des Boniswiler Frauenvereins statt. Erstmalig wurde ein Stand der Schule Boniswil betrieben.

Die 5. Klässler um Lehrer Marquardt scheuten keine Mühen und berieten in weiser Voraussicht in einem ihrer Klassenratssitzungen das Standangebot. Letztlich entschied man sich für selbst gebrannte Mandeln, frisches Popcorn, feine Hot-Dogs und eigens kreiierte Süssigkeitenspiessli. Die dargebotenen Waren stiessen bei der Boniswiler Bevölkerung auf eine hohe Nachfrage, was dazu führte, dass man spontan noch Würstchen und frische Brote im Volg nachkaufen musste. Nebst dem Aufpolieren der Klassenkasse lernten die Schülerinnen und Schüler auch Fachbegriffe wie Umsatz, Ausgaben und Gewinn.

Ein grosser Dank geht an diverse Eltern, welche sich grosszügig beim Einkauf der Materialien beteiligten.

Dienstag, 08.05.2018Beinwil am See

Das Böjuer Gewerbekarussell drehte sich flott und war ein Hit!

Text und Bild: Thomas Moor

Wer wagt, gewinnt: Ein altes Sprichwort, welches auch auf den Handwerker- und Gewerbeverein Beinwil am See/Birrwil zutrifft. An Stelle einer dreitägigen Gewerbeausstellung, lancierte er das eintägige Gewerbekarussell mit verschiedenen Schauplätzen innerhalb des Dorfes.

Was für eine Premiere! Wenn der Maler mit dem Sanitär, der Dachdecker mit dem Zeitungsverleger oder der Holzbauer mit der Schmuckdesignerin: Ja, dann spricht man nicht nur von einem grossartigen Miteinander, das eine perfekte Visitenkarte abgibt und noch lange in aller Leute Munde sein wird. Nein, da spricht man auch ganz konkret vom Böjuer Gewerbekarussell, das Anfang Mai über die Bühne ging. Beinwil am See war ein riesiges Ausstellungszelt, in welchem sich das örtliche Gewerbe herausputzte und sich den Besuchern im besten Licht präsentierte. Innovativ, eindrucksvoll und mit Bestimmtheit nachhaltig. An acht Standorten (bei grösseren Firmen) mieteten sich weitere Firmen ein und sorgten mit ihrer Anwesenheit im lockeren Ambiente für einen abwechslungsreichen Gewerbemix. Die vielen Besucher, die sich per Strassenbähnchen und per Cabrio-Bus zu den verschiedenen Schauplätzen chauffieren lassen konnten, waren nicht nur von der Idee, sondern auch von deren Umsetzung voll des Lobes. Für einen speziellen Auftritt im Rahmen dieser Gewerbepräsentation sorgte die Musikgesellschaft Beinwil am See. Im Rahmen von «Blasmusik goes live and together» des Aargauischen Musikverbandes spielte die MG Beinwil am See unter der Leitung von Mirco Gribi um 10.30 Uhr vor der Firma Baumann Holzbau-Innenausbau AG zusammen mit weiteren rund 50 Musikgesellschaften im Kanton zur selben Zeit den selben Marsch. Währenddessen in der Festwirtschaft bei der Firma Haerry & Frey AG die Vorbereitungen und das Mise en place für das Mittagsgeschäft bereits auf Hochtouren liefen. Leistungsfähigkeit, verbunden mit Qualität, hatten auch hier oberste Priorität und wurden von Lisbeth und Res Mäder mit ihrem Team wie gewohnt perfekt umgesetzt wurden.

Herzlichen Dank!

Das OK des Gewerbekarussells bedankt sich bei allen Ausstellern und Helfern recht herzlich für ihr Engagement und den vielen Besuchern für ihr Erscheinen und das Interesse am lokalen Gewerbe. Wir sind überwältigt von den vielen positiven Reaktionen und denken, dass sich das Wagnis einer Ausstellung dieser Art gelohnt hat. Ein grosses Dankeschön gebührt auch den WYNAexpo-Verantwortlichen, die mit der Gwärbler-Bar für einen beliebten Treffpunkt gesorgt haben.

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Dienstag, 08.05.2018Menziken

Neue Kreisschule aargauSüd: Qualität an erster Stelle

Text und Bild: Thomas Moor

Der Juni wird ein wegweisender Monat für das Schulwesen im Wynental (inkl. Beinwil am See und Birrwil). Anlässlich der Gemeindeversammlungen stimmen die Verbandsgemeinden über einen Beitritt zur Kreisschule aargauSüd ab. In Menziken wurde über die Neuorganisation informiert.

Wirklicher Grossandrang herrschte an diesem Abend nicht. Der komplett gestuhlte Gemeindesaal war nur knapp zur Hälfte besetzt. Die neue Kreisschule aargauSüd ist ein Zusammenschluss der beiden Kreisschulen Mittleres Wynental und Homberg. Ihr gehören künftig die Verbandsgemeinden Beinwil am See, Birrwil, Burg, Gontenschwil, Leimbach, Menziken, Oberkulm, Reinach, Teufenthal, Unterkulm und Zetzwil. Allerdings nur dann, wenn die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sich mit einem Ja zur neuen Kreisschule bekennen. Wer einen Beitritt ablehnt, muss die Schulführung selber an die Hand nehmen und auch entsprechend für die Kosten aufkommen. Als «Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt» (aus der Erlkönig) kam es dem Burger Vizeammann Hans-Peter Steiner in seinem Votum in der anschliessenden öffentlichen Diskussion vor. Gewalt sei der falsche Ausdruck, wie Dieter Heuscher (Mitglied der Projektgruppe und Vertreter der Kreisschulpflege Mittleres Wynental) entgegnete. Über die Köpfe der Gemeinde werde in keinem Fall entschieden. Die Volksabstimmung zur Stärkung der Volksschule im Aargau wurde vom Souverän angenommen. Jetzt gilt es, die Umsetzung voranzutreiben. Und zwar mit den Schulstandorten und den vorhandenen Schulanlagen. In neue Infrastrukturen werde nicht investiert. Als Schulstandorte wurden Menziken, Reinach und Unterkulm definiert. Wobei Menziken seine Bezirksschule verliert. Die Vorteile der neuen Kreisschule liegen in der Planungssicherheit für Gemeinden und Schulbehörden. Die Fächerbreite und die Schulqualität werden eingehalten, wie Unterkulms Gemeindeammann und Sprecher der Projektgruppe, Emil Huber, betonte. Der Terminplan sieht vor, dass die Umsetzung der Kreisschule aargauSüd für das Schuljahr 2020/2021 erfolgen soll.

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Montag, 07.05.2018Beinwil am See

Von Le Locle nach Flüeli Ranft

Text und Bild: Peter Eichenberger

Die reformierte Kirchgemeinde Beinwil am See bietet ihren Kirchgemeindemitgliedern jeden Alters verschiedene Aktivitäten an. Am letzten Samstag im April fand das traditionelle «Monopoly» für die jüngere Generation statt. In vier verschiedenen Gruppen mussten die Teilnehmer mit dem öffentlichen Verkehr in der ganzen Schweiz Sehenswürdigkeiten fotografieren und via Mobiltelefon in die «Zentrale» senden.

Die doppelte Punktzahl konnte man sich mit Zusatzaufgaben holen. Zum Beispiel sollte eine Familie mit einem Mädchen und einem Knaben, sowie ein Hund fotografiert werden. So fuhren die Gruppen in verschiedene Landesteile der Schweiz. Der «Wettkampf» begann am Samstagmorgen um 08.30 Uhr im Pavillon der Kirche. Die Gruppe, die die grösste Würfelzahl würfelte, durfte sagen, welches Ziel sie als erstes besuchen. Die Gruppe Pink fuhr von Beinwil am See nach Lenzburg und holte sich mit der Familie und einem Foto vom Brezelstand die ersten Punkte. Die Reise ging weiter nach Solothurn, wo sie die St. Ursenkathedrale fotografierten. Weiter nach Grenchen zum Museum. Von Grenchen nahm die Gruppe den Bus nach Grenchen Nord und von dort nach Delémont. Die Gruppe wusste, dass sie die Rückkehr nach Beinwil am See noch vor dem Zielschluss um 20.15 Uhr erreichen muss. Also wurde noch die Stadt Neuchâtel, La Chaux de Fonds, Le Locle und St. Imier besucht. Nun wurde es aber höchste Zeit für die Rückkehr nach Beinwil am See. Zurück im Pavillon gab es das Rangverlesen, die Gruppe Pink belegt nach der Gruppe Rot den zweiten Platz. Für alle war aber nicht der Rang wichtig, sondern der erlebnisreiche Tag in unserer Schweiz.

Ebenfalls für die Kirchgemeindemitglieder bot die Kirchenpflege am ersten Maisamstag einen Ausflug an. Dieser war nicht so hektisch, wie für die jüngeren Kirchgemeindemitglieder. Die Fahrt mit dem «s’Schlossermerz-Car» nach Flüeli Ranft und dem kompetenten Carchauffeur Roman fand bei idealem Wetter statt. Nach der Ankunft in Flüeli besuchten wir das Geburtshaus von Bruder Klaus. Nach einem kleinen Anstieg erreichten die Teilnehmer die Kirche in Flüeli. Überrascht wurden die Reisenden von zwei Alphornbläsern. Bald stellte sich heraus, dass diese Musikanten nicht für den Empfang der Kirchgemeinde Beinwil am See galt, sondern dem Brautpaar, das in der Kirche getraut wurde. Nach dem Abstieg ins Dorf Flüeli besuchte die illustre Gesellschaft das Wohnhaus von Bruder Klaus. Der Abstieg in die Ranft war ein weiterer Höhepunkt des Ausfluges. Der Besuch in beiden Kapellen belohnte die Wanderer für den steilen Abstieg. Pfarrer Andreas Pauli führte dann die Gruppe auf einem sehr steilen Weg zurück ins Dorf Flüeli. Nach einer kurzen Stärkung, verliess die Gruppe Flüeli in Richtung Hergiswil. Im Glasi-Restaurant Adler konnte endlich der langersehnte «Wurstsalat» gegessen werden. Leider hat aber alles ein Ende und der Heimweg nach Beinwil am See wurde unter die Räder genommen. In Beinwil am See besuchten noch einige das Gewerbekarusell. Eines ist sicher, dass im nächsten Jahr das Spiel «Monopoly» wie auch der Gemeindeausflug wieder stattfinden werden.

Montag, 07.05.2018Gesundheit

Wenn die Sonne quält

Bild: ZVG

Der Sommer ist da und mit ihm die stärkste Sonneneinstrahlung des Jahres. Haben Sie sich schon vorbereitet? Liegt die Sonnencrème parat? Ist sie noch zu gebrauchen oder sollte sie ersetzt oder zumindest ergänzt werden? Haben Sie bisher die schönsten Tage des Jahres gut vertragen? Oder hat Ihre Haut Ihnen mit Pusteln, Rötungen und Juckreiz Kummer gemacht? Dann wäre abzuklären, ob es sich bei dieser sogenannten Sonnenallergie um eine durch UV-Strahlen ausgelöste Lichtdermatose oder um die ebenfalls verbreitete «Mallorca-Akne» handelt. Reagieren Sie, besonders zu Beginn, auf jeden Sonnenstrahl oder kommen die Pusteln nach dem Sonnenbad trotz Sonnencrème oder nur im Zusammenhang mit bestimmten Pflegeprodukten? Während die Lichtdermatose vor allem zu Beginn der Saison auftritt und im Laufe des Sommers dank eines Gewöhnungseffektes der Haut meist nachlässt, entsteht die Mallorca-Akne durch die Kombination von UV-A-Licht mit körpereigenem Talg, beziehungsweise fettreichen Sonnencrèmes und deren Emulgatoren. Diese führt zu einer Entzündungsreaktion, insbesondere an Hals, Schultern, Décolleté, Rücken und Oberarmen. Korrekterweise ist weder die eine noch die andere Erscheinungsform eine Allergie im strengen Sinn, da es sich nicht um klassische Immunreaktionen mit Antikörperbildung handelt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einer dieser unangenehmen Hautreaktionen vorzubeugen. Die rechtzeitige Einnahme von bestimmten Mikronährstoffen oder/und Calcium oder Schwarzkümmelöl, am besten bereits mindestens 3 Wochen vor der Saison, bereitet den Körper gut auf die bevorstehende Sonnenexposition vor. Ganz wichtig und unabdingbar ist natürlich die Anwendung von hochwertigen, gut verträglichen Sonnencrèmes und -lotionen. Hier haben wir eine grosse Auswahl und beraten Sie gerne. Behandeln lassen sich die Hautreaktionen beide ähnlich. Neben der Vermeidung der Sonnenexposition helfen kühlende Umschläge oder Gele oder hautberuhigende, entzündungshemmende Lotionen. Ergänzend gibt es auch sehr gute Möglichkeiten der Komplementärmedizin aus dem Bereich der Spagyrik, Gemmotherapie, der Schüssler-Mineralien oder der Homöopathie. Auch antiallergisch wirkende Tabletten helfen, das Leiden zu lindern. Haben Sie Fragen zu Sonnenprodukten, zur Sonnenallergie oder auch ganz allgemein zur Sommer- oder Urlaubsvorbereitung, kommen Sie zu uns, in Ihre TopPharm kinderapotheke.


Sabine Brentrup, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Donnerstag, 03.05.2018Hallwil

Pro Senectute: Fitness für Erwachsene 60 plus

Text und Bild: Eing.

Regelmässige und mit Mass betriebene Bewegung in der Gruppe macht auch mit zunehmendem Alter Spass. Es sorgt für Abwechslung, fördert soziale Kontakte und hilft mit, möglichst lange gesund, fit und selbständig zu bleiben.

Unsere Bewegungs- und Sportangebote verstehen sich als ganzheitliche Gesundheitsförderung. Ein wöchentliches Fitness- und Gymnastik-Training zeigt grosse Wirkung: Es bringt Ihren Körper und Geist auf Touren und wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus! In vielseitigen Lektionen trainieren Sie Ihre körperliche und geistige Fitness. Mit gezielten Übungen und Spielen wird die Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, das Gleichgewicht und Gedächtnis gefordert und gefördert, somit verbessert.

Das Motto in jeder Lektion ist: Lachen, Leisten und Lernen
In Bewegung bleiben, bedeutet somit auch: Wohlbefinden, Lebensqualität und Unabhängigkeit zu erhalten. Wir fördern die geistige und körperliche Selbstkompetenz und Autonomie sowie einen lebenslangen Lernprozess. Das vielseitige und abwechslungsreiche Training wird von anerkannten Erwachsenensport-Leiterinnen gemäss den Richtlinien des Bundesamts für Sport (BASPO) durchgeführt.

Das Training findet am Montag von 13.45 bis 14.45 Uhr in der Turnhalle Hallwil statt (Ausgenommen in den Schulferien und an Feiertagen). Schauen Sie doch herein, eine Schnupperlektion ist jeder Zeit möglich. Es ist nie zu früh oder zu spät mit Sport und Bewegung etwas gutes für den Körper und Geist zu tun.

Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Lenzburg, Telefon 062 891 77 66, Patrizia Scholtysik, 062 892 16 11, scholtysik@swissonline.ch, Sonja Werz- Dietschi, 062 777 34 08 / sonja.werz@gmail.com

Am 18. Juni laden wir Sie herzlich zu einer Schnupperlektion mit anschliessendem, gemütlichen Ausklang bei Kaffee und Kuchen ein.

Erhältlich sind Sportabonnemente mit
10-er Coupons à CHF 48.85 inkl. MWST.
20-er Coupons à CHF 93.00 inkl. MWSt.
Die Abonnemente sind übertragbar und haben kein Ablaufdatum.

Donnerstag, 03.05.2018Seengen

Schlosshotel «Brestenberg»

Text und Bild:  HISTORISCHE VEREINIGUNG SEETAL

1622 wurde Prädikant und Dekan Samuel Gruner als Eigentümer der Liegenschaft «Brestenberg» erwähnt. Er verkaufte sie am 18. März 1622 um 4 300 Gulden dem Junker Hans Rudolf von Hallwyl, der 1625 das Wohnhaus umbaute oder sogar neu errichtete3. Später kam der Landedelsitz nacheinander in die Hände der Adelsfamilien von Breitenlandenberg sowie von Goumoens. Ab 1805 wechselte das Objekt fünfmal den Besitzer, bevor es 1844 der Arzt Dr. Adolf Erismann erwarb und durch die Gründung seiner Wasserheilanstalt eigentlich die gastronomische Nutzung des «Brestenbergs» einleitete.

Wasserheil- und Kuranstalt
Die Wasserheil- und Kuranstalt erfreute sich rasch zunehmender Bekanntheit. Der «Brestenberg», sogar als Poststelle und eigenem Poststempel konzessioniert, wurde bald auch über die Landesgrenze hinaus zum Begriff. Gemäss den «Fremdenbüchern» weilten in- und ausländische Kurgäste aus verschiedensten Schichten des Bürgertums und Adels, auch berühmte Zeitgenossen, im idyllisch gelegenen Anwesen. Park, Seenähe, die reizvolle Landschaft sowie die anregende, familiäre Ambiance boten Erholung und Ausgleich zu den etwas rigideren Kaltwasser-Behandlungen, damals wahrlich Wellness «mit aggressivem Charme». Steigende Gästezahlen und hydrotherapeutische Neuerungen erforderten im Laufe der Zeit die folgenden baulichen Anpassungen: 1845 südöstlicher Anbau entlang der Kantonsstrasse; 1872/77 Sanierung Bädertrakt, Schaffung zusätzlicher Räume und Waschhaus-Bau; 1911/12 durchgehende Modernisierung der Anlage, Wiederherstellung des Spitzendachs am Treppenturm und Erweiterung mit dem weit herum sichtbaren neuen Westflügel. Nach 77 Jahren im Erismann’schen Besitz wurde 1921 der «Brestenberg» mit Umgelände, jedoch ohne den Landwirtschaftsbetrieb, an Rudolf Häusermann, «Metzgers», verkauft.

Das Schlosshotel
Die Familie Häusermann führte das Etablissement unter der Bezeichnung «Kurhaus Schloss Brestenberg» weiter. Nach dem 2. Weltkrieg wandelte sich der 1945 von der Familie Burger erworbene und 1962 an die Tonerag AG verkaufte Besitz zum «Schlosshotel Brestenberg». Als Pächter wirkten vorerst die Familie Kessler-Burger, dann das Ehepaar Gagneux und zuletzt Martin Siegrist. Das Hotel-Restaurant mit Bar-Dancing und Strandbad war bekannt und beliebt für Hochzeits- und Familienfeste, Gesellschaftsanlässe, Bankette, Empfänge, Geschäftsausflüge, Tagungen, etc. Für die «Jeunesse dorée» der Region galt der Barbesuch mit Dancing als «Geheimtipp» und Treffpunkt. Speziell für die Gäste waren aber zweifellos der Besuch des Terrassen-Restaurants, das Verweilen im Schatten der alten Platanen mit schönster Aussicht auf See und Berge; ferner die Teilnahme an festlichen Soirées oder allgemein zugänglichen Veranstaltungen im illuminierten Park-Garten. Doch Tempi passati! Aus verschiedenen Gründen ist der gesamte Betrieb des Schlosshotels seit Anfang der 1980er Jahre eingestellt. Die konkrete Zukunft des altehrwürdigen «Brestenbergs» ist noch immer mit Fragezeichen behaftet, sehr zum Bedauern der Öffentlichkeit4.

3 Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Bd. II, Basel 1953, S. 191. Dem Brestenberg ist ein eigenes Kapitel gewidmet (S. 191 – 195). In der Heimatkunde aus dem Seetal sind immer wieder Beiträge über dieses Schloss erschienen.
4 Informationen von Herrn Markus Remund. Seine Grossmutter war eine Tochter von Max Erismann.

Donnerstag, 03.05.2018Hallwil

Themenwoche

Text und Bild: Eing.

Die Kinder der Schule Hallwil erlebten nach Ostern ihre jährliche Themenwoche. Unter dem Motto «die vier Elemente» erhielten die Kinder unter anderem Einblicke in die Feuerwehr und die Wasserversorgung/Abwasserentsorgung der Gemeinde Hallwil. Die Kinder freuten sich über die erlebnisreichen Tage und waren mit Freude und Begeisterung dabei. Herzlichen Dank den Feuerwehrmannen und -frauen, sowie den Angestellten der Wasserwerke für ihr Engagement und die interessanten Einblicke in ihre Tätigkeiten.

Donnerstag, 03.05.2018Reinach

Die AKB ist Hauptsponsor der WYNAexpo 2019

Text und Bild: thomas Moor

Die Katze ist aus dem Sack und vor allem: Die WYNAexpo 2019 ist lanciert. Das Leuchtfeuer der Region (so das Expo-Motto) erhielt mit der Präsentation des Hauptsponsors bereits erste Nahrung. Ein Startschuss, wie er für die Expo-Verantwortlichen nicht besser hätte erfolgen können.

Obwohl man sich den Entscheid nicht einfach gemacht hat, so René Chopard (Mitglied der Geschäftsleitung), habe sich die Aargauische Kantonalbank für dieses Engagement entschieden. Für die Region, als Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen, die in der Niederlassung Reinach arbeiten und natürlich für die WYNAexpo selber. «Wir stehen voll und ganz hinter unserem Engagement», so Chopard weiter. Für ihn, der selber einmal hier gewohnt hat, ist es auch eine Herzensangelegenheit. Christian Schweizer vom Expo-OK bedankte sich für das grosse Vertrauen der AKB. «Wir freuen uns unheimlich», wie er sagte, bevor er bereits einiges über die Neuauflage 2019 preisgab. Vieles werde neu, aber im Grundsatz bleibe alles beim Alten, wie er durchsickern liess. Standgebühren und die Ausstellungsfläche von ca. 4 000 m2 bleiben unverändert. Als Bereicherung wird die WYNAexpo nach Süden ausgerichtet. Genauer gesagt von der Eishalle via einer Zwischenhalle rüber in die neue Reithalle. Neu ist ebenfalls, dass das OK nach dem Rücktritt von Peter Huber nur noch aus zwei Personen (Christian Schweizer und Matthias Haller) besteht. Das OK werde durch verschiedene Stabstellen ergänzt, welche zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden. Einige Überraschungen wird es auch im Zusammenhang mit dem Erscheinungsbild geben. Und auch punkto Gastregion wird das Pulver nicht schon jetzt verschossen und etwaige Namen kommuniziert. Wer das innovative OK nämlich kennt, weiss, dass die Infos bis zum offiziellen Expo-Startschuss immer schön häppchenweise serviert werden.

Donnerstag, 03.05.2018Seengen

artcigar Seengen: Stilvolle Lounge für Geniesser

Text und Bild: Thomas Moor

Die Zeichen, dass Seengen zu einem Mekka für Cigarren- und Whisky-Liebhaber wird, stehen mehr als gut. Der rote Teppich für eine breite Klientel an Genussmenschen ist jedenfalls ausgerollt. Mit der stilvollen Cigarrenlounge «artcigar» im Bären in Seengen.

Holz, Leder, Accessoires, Cheminée, Langatun-Whiskywand, die luftige Anordnung der Sitzgelegenheiten. Hier herrscht eine warme Atmosphäre. Hier fühlt man sich zu Hause. Genau das will Christoph Nyfeler rüberbringen. Und das ist ihm auch mit seiner dritten Cigarrenlounge (neben Aarau und Lenzburg) wieder perfekt gelungen. Der Genuss steht natürlich auch hier an erster Stelle. Der Genuss von Kaffee, Whisky und Cigarren. «Wir sind aber nicht nur auf Cigarren fokussiert», wie er klarstellt. Obwohl der begehbare Humidor eines der Herzstücke der Lounge ist. Hier kehren auch jene ein, welche «nur» einen feinen Tropfen, einen Prosecco oder ein Süssgetränk geniessen wollen. Kurz: Willkommen sind alle, die hier die Seele baumeln lassen wollen. 16 Raucher- und 24 Nichtraucherplätze bietet die Cigarrenlounge ihren Gästen. Im Sommer stehen auf der schönen Terrasse weitere 30 Plätze zur Verfügung. Für angeregte Gespräche ist der lange Eichentisch aus dem Jahre 1860 gedacht. Er hat quasi die Funktion des Stammtisches. Die Lounge wird mit verschiedenen Events zusätzlich belebt. Unter anderem mit verschiedenen Tastings rund um Whisky, Cigarren, Wein und Käse. Auch Jazzveranstaltungen sollen ihren festen Platz erhalten. Aktuelle Informationen dazu findet man unter anderem auch auf der Website: www.artcigar.ch

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Donnerstag, 03.05.2018Schongau

Joel Etter freut sich auf die Zukunft in Schongau

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Vor rund einem Monat trat Joel Etter die Nachfolge von Alice Furrer in der Gemeindekanzlei in Schongau an. Da der neue Arbeitsort für den jungen Gemeindeschreiber auch einen beruflichen Kantonswechsel bedeutete, freut er sich auf viele neue und spannende Herausforderungen.

Joel Etter ist mit seinen Eltern und zwei jüngeren Brüdern im aargauischen Schöftland aufgewachsen. Als Sohn einer Kindergärtnerin und dem Leiter des Sozialdienstes im Oberwynental entschied er sich für eine KV-Lehre, welche er in der Gemeindeverwaltung von Schlossrued absolviert hat. In einer kleineren Gemeinde wie Schlossrued sei man sehr schnell mit vielen Bereichen einer Verwaltung und auch mit der Bevölkerung vertraut. Laut Joel Etter sind die Wege oft kürzer, die Abläufe teilweise kompakter und somit das Tätigkeitsfeld vielseitiger. Den Mitarbeitern einer kleineren Gemeinde ist es somit möglich über den Tellerrand zu schauen und Aufgaben in fast allen Bereichen zu übernehmen. Nach einem grösseren Personalwechsel profitierte er schliesslich auch davon, dass er über einige Monate schon intensiv mit und für den Gemeinderat arbeiten konnte. Nach der Rektrutenschule führte ihn sein Weg nach Oberkulm. Als Gemeindeschreiber Stv. konnte er dort schliesslich von der Grösse des Dorfes profitieren. Oberkulm zählt mit rund 2400 Einwohnern dreimal mehr Einwohner als seine Lehrgemeinde Schlossrued. Während seiner Tätigkeit in Oberkulm begann der ambitionierte junge Mann schliesslich mit der Ausbildung zum Gemeindeschreiber an der Fachhochschule Nordwestschweiz und besuchte an der HKV in Aarau den Kurs zum Berufsbildner. Die Ausbildung zum Gemeindeschreiber ist in drei verschiedene Module aufgeteilt. Nach dem vertieften Erlernen der Grundlagen und fachspezifischen Kenntnissen des öffentlichen Gemeinwesens wird in Aufbaustufen der Fokus auf die angestrebte Funktion als Gemeindeschreiber gelegt.

Die Ausbildung hat Etter erfolgreich abgeschlossen, doch das Lernen geht stetig weiter. Jeder Stellen- und Funktionswechsel beinhaltet schliesslich neue Herausforderungen, denen sich der sympathisch junge Mann gerne stellt. Es sei einfach etwas mehr Zeit und Geduld notwendig, fühlt er sich doch ab und zu fast ein wenig in seine Zeit als Lernender zurückversetzt. Von der langjährigen Erfahrung seiner Vorgängerin Alice Furrer kann er klar profitieren. Der Einblick in die Erfahrungen und Abläufe während der einmonatigen Einarbeitungszeit mit Alice Furrer sei Gold Wert. Da die neue Arbeitsstelle für ihn auch einen Kantonswechsel bedeutete, gilt es nun auch die Gesetzgebung des Kantons Luzern zu studieren. Im Grundsatz sei die Tätigkeit schon die selbe, jedoch gäbe es doch die eine oder andere Abweichung in der allgemeinen Organisation einer Gemeindekanzlei. Joel Etter blickt auf den ersten Monat in der Gemeinde Schongau zurück und freut sich sehr über die positive und offene Art, wie er vom Team und dem Gemeinderat «aufgenommen» wurde. Er schätzt die persönliche Atmosphäre, die eine kleinere Gemeinde mit sich bringt und freut sich auch darauf bei kommenden Anlässen auch die Bevölkerung näher kennenzulernen. In seiner Freizeit mag er neben dem Joggen das Wasser, den Wind und auch die Geschwindigkeit. Obwohl seit drei Jahren in Meisterschwanden wohnhaft, zieht ihn seine Leidenschaft zum Kite surfen auch oft an andere Seen. Seine bevorzugten Ziele sind Silvaplana wie auch die bekannten Seen Norditaliens. Auch mit Tagesausflügen auf dem Motorrad verbringt er gerne seine Freizeit.

Donnerstag, 03.05.2018Menziken

Die Murweid war fest in Schützen-Hand

Text und Bild: Thomas Moor

Reges Treiben herrschte in der Schiessanlage Murweid Menziken. Die organisierenden Schützengesellschaften Beinwil am See, Menziken und Reinach luden Ende April und Anfang Mai zum 6. Murweidschiessen ein. Aus dem Aargau und den benachbarten Kantonen, ja sogar aus dem Kanton Thurgau waren Schützinnen und Schützen angereist, um ihre Treffsicherheit in drei attraktiven Stichen (Vereins-, Gruppenwettkampf und Auszahlungsstich, sowie der Festsiegerkonkurrenz kombiniert mit dem Frühlingsschiessen Hallwil) unter Beweis zu stellen. Damit ein reibungsloser Schiessbetrieb gewährleistet werden konnte, standen jeweils ganz viele Helferinnen und Helfer an allen Fronten im Einsatz. Neben dem sportlichen Aspekt, kam das Pflegen der Kameradschaft ebenfalls nicht zu kurz. Bei Speis und Trank konnte man sich im Schützenstübli über die geschossenen Resultate unterhalten, die nicht bei allen zur vollsten Zufriedenheit ausfielen. «Heute wäre ich lieber zu Hause geblieben und hätte den Rasen gemäht», wie ein enttäuschter Schütze sagte. Andere wiederum konnten sich im Auszahlungsbüro ihr geschossenes Resultat mit Honig oder einer Kranzkarte versüssen.

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Mittwoch, 02.05.2018Meisterschwanden

Ferienpass des Elternvereins

Text und Bild: Eing.

In den Frühlingsferien hatten die Kinder von Meisterschwanden/Tennwil und Umgebung wiederum die Möglichkeit beim Ferienpass des Elternvereins Meisterschwanden/Tennwil mitzumachen. 99 Kinder, vom Spielgruppenalter bis zur Oberstufe, nutzten diese tolle Möglichkeit und meldeten sich gleich vielfach für mehrere Kurse an.

Auch dieses Jahr durften die «Klassiker» wie Pony- und Eselreiten, Basteln, Chocolat Frey, Sandstrahlen, Adventure Rooms oder Fischen nicht im Programm fehlen. Die Kinder erfreuten sich beim Striegeln, Schoggi schlecken, kreativen Gestalten, Rätsel lösen oder den feinen Fischfilets, die sie selber geangelt hatten.

In freier Natur konnten dieses Jahr diverse neue Angebote ausprobiert werden. Die einen übten und hatten Spass mit Hunden, die anderen waren mit dem Kanu oder dem Segelschiff auf dem Hallwilersee unterwegs, es gab einen Mountainbike-Parcours oder die kleinen Piraten suchten einen Schatz im Wald.

Im (Hallenbad-)Wasser waren auch diejenigen, die sich fürs Schnuppertauchen angemeldet hatten. Auch gebacken wurde dieses Jahr; entweder entstanden süss verzierte Cupcakes, Flammkuchen (nachdem die Kinder gelernt hatten, wie aus Korn Mehl entsteht) oder sie genossen eine feine Pizza.
Da wir dieses Jahr das erste Mal Sponsorengelder vom örtlichen Gewerbe erhielten, konnten die Kurse zu einem vergünstigten Preis angeboten werden. Nochmals vielen Dank den Sponsoren für diese grosszügige Unterstützung!

Die Sonne strahlte in beiden Wochen mit den Kindern um die Wette. Unzählige glückliche Kindergesichter erfreuten die zahlreichen Kursorganisatoren/-innen und Helfer/-innen. Bilder davon unter: www.ferienpass-5616.ch

Es waren wieder zwei unvergessliche, erlebnisreiche und spannende Ferienpasswochen!

Wir danken allen Kindern, die daran teilgenommen haben und freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Mittwoch, 02.05.2018Schongau

«Solange die Mühle mahlt»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Vorpremiere des Dokumentarfilms über das Dorf und seine Entwicklung zog über 220 Besucher in die Turnhalle. Im Zentrum des von Regula und Heinz Tobler realisierten Films steht der Neubau des Wohnquartiers Mülihalde und der damit verbundene, grosse Anstieg der Einwohnerzahl.

Die Spannung und Vorfreude war riesig. Keiner der zahlreichen Besucher, wie auch Thierry Kramis, die anwesenden Protagonisten und Einwohner der Gemeinde, hat im Vorfeld mehr als den Trailer zu sehen bekommen. Der Dreh des Films sei ein Plädoyer an «die Idee Dorf», so Regula Tobler. Die Produzenten kreierten mit diesem Film einen spannenden Einblick in das Dorfleben, mit all seinen Höhen und Tiefen. Die Reaktionen und Konsequenzen, welche Veränderungen in einem kleinen Dorf mit sich bringen, wurden sehr autenthisch wiedergegeben. Im Film hatten die Meinungen aus allen Richtungen Platz. Der Film, welcher vor ca. drei Jahren gedreht wurde, ist eine Momentaufnahme und gibt die Eindrücke der Neuzuzüger, wie auch die der Einheimischen ausgewogen und interessant wieder. Die Besucher hatten die Möglichkeit, nach der «Directors Cut-Version» von ca. 80 Minuten und einem von der Gemeinde offerierten Apéro, sich auch noch die TV-Version anzusehen. Der sehenswerte Film wird am Mittwoch, 16. Mai auf SRF 1 in der Sendung DOK ausgestrahlt.

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Mittwoch, 02.05.2018Beinwil am See

Doppelte «Brass Power» im Löwensaal

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In Zusammenarbeit mit der Corner Band Oftringen und der Unterstützung der Beinwiler Schlagzeugschüler, gelang es der Musikgesellschaft, einen fulminanten Unterhaltungsabend zu bieten. «Chef de musique» Mirco Gribi leitete beide Vereine gekonnt durch den hervorragenden Konzertabend.

Seine anfängliche Sorge darüber, dass die Böjuer seinen Gontenschwiler Humor nicht gutheissen würden, war definitiv unbegründet. Der Präsident der MG Gontenschwil führte mit Anekdoten und Informationen über die einzelnen Musikstücke sehr humorvoll durch den Abend. Mit dem Stück «Starchaser» wurde der Konzertabend von der MG Beinwil am See gestartet. Der beliebte Marsch «Rose des alpes» bildete nach einem kurzen musikalischen Ausflug nach Südamerika und einem gelungenen Medley aus Polo Hofers Hits, den Schluss des ersten Teils. Mit Bravour präsentierten die Schüler von Markus Neuweiler ihr erlerntes Können an Schlagzeug und Trommel. An diesem gelungenen Unterhaltungsbend war die Corner Band aus Oftringen zu Gast. Ein spannendes Sommerprojekt bestehend aus Mitgliedern verschiedener Guggenmusiken, welche ebenfalls unter der Leitung von Mirco Gribi standen. Die Musikanten gaben einige bekannte Disco-Hits zum Besten bevor sich die beiden Vereine gemeinsam auf der Bühne präsentierten. Mit «Stand by me» und «The time of my life» brachte die doppelte «Brass Power» den tollen Abend zu einem fulminanten Finale.

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Mittwoch, 02.05.2018Schongau

Auf dem Rücken eines Drachens im Schongiland

Text und Bild: Jennifer Loosli

Bist du schon einmal auf dem Rücken eines Flugdrachens geflogen? Nein? Dann ist es höchste Zeit einen Ausflug ins Schongiland zu machen. Auf der Drachenflugschaukel können Anfänger, Fortgeschrittene und Profis üben. Wer wohl am höchsten fliegen kann?

Das neue Kinderbuch «Die Seetaler Drachensaga» erzählt von den Abenteuern zahlreicher Drachenfamilien, die schon seit Jahrhunderten im Seetal leben. Feierlich wurde am Sonntag, 29.  April 2018 das Drachenerlebnis des Seetal Tourismus an verschiedenen Stationen wie im Schloss Hallwyl, der Jugendherberge Beinwil am See oder auch im Schongiland eröffnet! Die Frage vom Drachenforscher Ferdinand Sigismund Maria von und zu Drachenfels ist: Könnte man sich überhaupt auf einem Flugdrachen halten ohne herunter zu fallen? Man weiss es nicht, aber üben kann man alleweil auf dem Drachenflugsimulator im Schongiland. So bekommt man eine Ahnung davon, wie es ist, auf einem Drachen zu fliegen. Gross und Klein erforschten die grosse Drachenschaukel und hatten sichtlich Spass dabei! Immer wieder hörte man die Kinder rufen: «Nochli schnäller und no höcher! Juhuii!» Eine Attraktion, bei der es sich für Anfänger, Fortgeschrittene und Profi-Flugdrachenschaukler lohnte, sie auszuprobieren, denn die Flugpiloten konnten die Zügel selbst in die Hand nehmen und die Geschwindigkeit bestimmen. Ein Erlebnis, das jeden zum Drachenforscher macht und zum Strahlen bringt.

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Mittwoch, 02.05.2018Meisterschwanden

Generalversammlung Elternverein

Text und Bild: Eing.

Der Vorstand des Elternvereins Meisterschwanden/Tennwil durfte am 9. März rund 25 Mitglieder an der diesjährigen Generalversammlung in der Seerose willkommen heissen.

Nach dem Apèro führte die Präsidentin Melanie Wohler durch die Versammlung. Die Jahresberichte vom Vorstand und der Spielgruppe, sowie der Kassa- und Revisorenbericht wurden unter Beifall genehmigt.

Der Vorstand hat die beiden langjährigen Vorstandsmitglieder Conni Ferrai (11 Jahre) und Daniela Meili (10 Jahre) verabschiedet. Sie erhielten Präsente als Dankeschön für ihre unzähligen geleisteten Arbeitsstunden für den Elternverein. Als neues Vorstandsmitglied stellte sich Priska Leutwiler zur Wahl. Sie wurde, genauso wie die übrigen Vorstandsmitglieder, gewählt. Der Vorstand setzt sich neu aus sechs Personen zusammen.Die beiden Revisoren wurden ebenfalls wiedergewählt.

Bei einer Powerpoint-Präsentation schwelgte man in Erinnerungen an das vergangene Vereinsjahr, bevor das Jahresprogramm 2018 mit all seinen Anlässen vorgestellt wurde. Nach der Versammlung kamen wir in den Genuss eines feinen Desserts.

Mittwoch, 02.05.2018Seengen

Toller Ferienspass mit dem Seenger Ferienpass

Text und Bild: Eing.

Bei sommerlichem Wetter erlebten die Seenger Kids während zwei Wochen Frühlingsferien(s)pass pur! Vom Einrad-Kurs über den Tüftelworkshop zum Modeshooting und Cabochon-Schmuckkurs bis zum Stand-Up-Paddeln auf dem Hallwilersee, war für alle ein interessanter Kurs dabei.

Wer während den Frühlingsferien das Zuhause genossen hat, konnte auch in diesem Jahr von einem interessanten, vielseitigen und spannenden Ferienpass-Programm profitieren. In den zwei Wochen wurden über 50 Kurse durchgeführt, welche je nach Inhalt die Kindergärtner bis Oberstufenschüler aus Seengen angesprochen haben. Rund 500 Kursplätze wurden belegt und den Kindern viel Raum und Zeit gegeben, Neues auszuprobieren, gemeinsam zu lachen, Interessantes zu entdecken und das Miteinander zu geniessen!

So durften die Kids sportliche Kurse wie Basketball, Tanzen, Reiten, Einrad, BMX und Meerjungfrauenschwimmen belegen. Und wer beim Stand-Up-Paddling-Kurs auf dem Hallwilersee ins Schwitzen geriet, wagte sogar einen Sprung ins erfrischende Nass und startete somit die diesjährige See-Badesaison! Beim GoKart-Fahren waren Mut, Köpfchen und Konzentration gefragt – das rasante Vergnügen wurde in schnellen Runden genossen!

Auch Kreativität wurde grossgeschrieben: So konnte erlernt werden, wie man selber Cabochon-Schmuck herstellt, und es wurden Formen für Schoggitaler gestaltet, welche später immer wieder mit feiner Schoggi gegossen werden und somit mehrmals verwendet werden können. Ganz nach dem Motto «Shabby Chic» kreierten die Kids coole Schilder mit lässigen Sprüchen, sie bemalten Leinwände, durften einzigartige Fahnenketten filzen oder Papier schöpfen. Zudem sind tolle Gartenstecker aus Ton entstanden und frühlingshafte Blumendekorationen wurden angefertigt. Im HELP-Kurs wagten sich die Kids an die Erste Hilfe heran, in der Sternwarte wurde eine Menge Interessantes vermittelt und während den Tüftelkursen entstanden einzigartige elektrische Kugelbahnen und Flipperkästen. Kulinarische Highlights waren der Kurs in der Bäckerei Hächler, der Cupcakes-Backkurs sowie der Eltern-Kind-Kurs Grillieren. Mmmh, bleibt nur zu hoffen, dass das Erlernte angewendet und die eine oder andere Köstlichkeit später auch in der heimischen Küche produziert wird.

Schlussendlich hat es auch an Unternehmungen und Besichtigungen nicht gefehlt: in der Tierklinik erlebte man die Arbeit von Tierärzten hautnah, beim Radio Argovia durfte in die Studios geschaut und auch mal ins Mikrofon gesprochen werden, mit der Bibliothek Seengen konnten die Kids auf Büchereinkauf gehen. Einige Kinder haben sich in die Steinzeit am Hallwilersee begeben und nicht zuletzt hat das Lotto spielen im Altersheim Jung und Alt grosses Vergnügen bereitet.

Das Angebot war wie jedes Jahr vielseitig und hat grossen Anklang gefunden. Organisiert wird der Ferienpass Seengen durch ein achtköpfiges OK unter dem Patronat des Elternkreises Seengen. Die Gemeinde Seengen und der Elternkreis Seengen unterstützen den Ferienpass finanziell. Auch dank den grosszügigen Beiträgen verschiedener Sponsoren können jedes Jahr kostenintensive Ausflüge oder Kurse zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. An dieser Stelle ein «herzliches Dankeschön» an alle Sponsoren, die vielen freiwilligen Helfer und an die Kursleiter für die Unterstützung, welche es ermöglicht, den Kindern von Seengen und Umgebung ein spannendes Ferienpass-Programm anzubieten.

Unter www.ferienpass-seengen.com sind diverse Bildeindrücke von glücklichen Kindern zu sehen!

Mittwoch, 02.05.2018Seengen

Bei Teddys Allround Service Seengen erhält man Hilfe von A-Z

Text und Bild: Jennifer Loosli

Das Bein gebrochen, kein eigenes Auto um Einkäufe zu erledigen oder keine Zeit für Hauswartungen? Dann sind Sie bei Teddys Allround Service in Seengen an der richtigen Adresse! Markus Gyger aus Seengen hilft jedem, wie und wo er kann.

Markus Gyger gründete 2017 seine Unternehmung Teddys Allround Service und bietet seither diverse Dienstleistungen wie Hauswartungen, Holzhacken, Winterdienste oder auch Kurierfahrten an. Er sei immer wieder von Freunden und Bekannten angefragt worden, ob er aushelfen könne und entschied sich letztes Jahr dazu, selbstständig zu werden. Seither fährt der gelernte Automechaniker und Chauffeur ältere und gehbehinderte Menschen zu Einkäufen oder Arztbesuchen, wobei er selbstverständlich mit seinem Geschäftsfahrzeug vor der Türe seiner treuen Kundschaft wartet. Der gebürtige Seenger kann durch seine spontane Art bei seinen Kunden punkten! Termine kann man flexibel ein paar Stunden vorher oder Wochen im voraus über seine Website www.markusgyger.biz vereinbaren. Auch für Arbeiten rund ums Haus steht Gyger seinen Kunden zur Verfügung. Von Fensterlädenreinigungen, Wände streichen, über Ferienablösungen bei Hauswartungen, deckt er alles ab. Werkzeuge wie Rasenmäher, Schneefräsen oder Schaufeln müssen vom Kunden zur Verfügung gestellt werden. Bei Kurierfahrten dasselbe: Hier muss vom Kunden ein Fahrzeug vorhanden sein, um die Ware von A nach B zu liefern. Teddys Allround Service – die helfende Hand ist vor Ort, wenn er gebraucht wird!

Mittwoch, 02.05.2018Menziken

Ein emotionaler Abschied von den Hebammen

Text und Bild: Eing.

Dass die Geburtenabteilung des ASANA Spitals Menziken geschlossen wird, schlug ein wie eine Bombe. Unverständnis mischte sich mit Bestürzung und Traurigkeit. In einer privat organisierten Aktion wurde am letzten Apriltag eine Dankesaktion gestartet, die den Hebammen gewidmet war.

Am Montag, 30. April 2018 um 19.00 Uhr herrschte im Gebärsaal im Spital Menziken zum letzten Mal Hochbetrieb. Stephanie Pouchon (Initiantin) hatte die Idee, gemeinsam mit ihrer Schwester, eine kleine Dankesaktion für die Hebammen zu starten – mit Merci-Schöggeli und Rosen. Stephanie schickte kurzerhand einen Aufruf an ihre Freundinnen. Dass am Abend über 80 Leute kommen, haben die kühnsten Erwartungen der beiden Schwestern übertroffen. Es war überwältigend, so viele Kinder, Mamis, Papis und Babys zu sehen, die den Hebammen zum letzten Mal Danke sagten. Die Hebammen Sandra, Hedy, Edi, Kata und Inger waren zu Tränen gerührt (Sibylle und Bea konnten leider nicht anwesend sein). Obwohl es im Gebärsaal fast täglich zu so emotionalen Momenten kommt, waren es diesmal die Hebammen die überrascht wurden. «Mit der Sonne im Herzen», bedankten sich die Hebammen. Die Aktion traf voll ins Schwarze. Trotz der traurigen Umstände wurde gelacht, bedankt, umarmt und gefeiert! «Wir hatten tolle Hebammen, sie waren für uns da, jetzt waren wir für sie da.» Leider konnte die Schliessung damit nicht verhindert werden. Solche Momente bleiben im Herzen. Direktor Daniel Schibler war auch noch kurz anwesend und war sehr überrascht über die Courage aller Eltern. Ein herzliches Dankeschön an alle.

Mittwoch, 02.05.2018Region

Seebrise Birrwil: Italianità am Hallwilersee

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Erfolgsgastronom Zülfü Ilkhan bringt mit der Neueröffnung der Seebrise in Birrwil das italienische Riviera-Flair an den Hallwilersee. Nach 15-monatiger Umbauphase bieten das Restaurant und die Terrasse, mit fantastischem Blick auf den See, Platz für über hundert Gäste.

100% authentisch italienische Küche, erlesene Weine und zusätzlich einige Schweizer Klassiker, so beschreiben der Inhaber Zülfü Ilkhan und der Stv. Geschäftsführer Marco Micciche das Konzept in der Seebrise. Nach jahrelanger Erfahrung mit dem Restaurant Riviera im Aarauer Schachen führt das Team das Erfolgskonzept nun in der Seebrise weiter. Täglich stehen sieben verschiedene Tagesmenues auf der Karte. Mit einem Pastagericht, knusprigen Pizzen, drei Spezialitäten des Tages, einem Fleischgericht und einem vegetarischen Gericht ist für jeden Gast etwas dabei. Die verschiedenen Räumlichkeiten bieten Platz für jeweils 15, 30 oder 50 Personen, so können Vereins- oder Familienfeiern optimal in den abgetrennten Säälen gefeiert werden. Die einladende Terrasse bietet rund 55 Gästen einen fantastischen Ausblick auf die Alpen, sowie natürlich auf den See. Für jene, welche die frisch zubereiteten Speisen gerne zu Hause geniessen möchten, bietet sich die Möglichkeit, eine telefonische Bestellung direkt im Restaurant abzuholen. Das sympathische Team freut sich darauf, neue und bekannte Gesichter in der Seebrise begrüssen zu dürfen.

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Mittwoch, 02.05.2018Beinwil am See

Feldschiessen – der Breitensportanlass der Schweiz

Text: Eing., Bild: Thomas Moor

Mit rund 130'000 Teilnehmern ist das Eidg. Feldschiessen nach wie vor einer der grössten Breitensportanlässe der Schweiz. Lassen Sie sich die Teilnahme an diesem Grossanlass also nicht entgehen und nehmen Sie am Feldschiessen 2018 in Zetzwil teil!

Bei der Schützengesellschaft Beinwil am See gilt seit jeher die Devise «Beteiligung kommt vor dem Rang». Wir rufen daher wiederum alle Beinwilerinnen und Beinwiler zur Teilnahme an diesem urschweizerischen Anlass auf. Teilnahmeberechtigt sind alle Schweizerinnen und Schweizer mit Jahrgang 1998 und älter. Jugendliche ab dem 10. Altersjahr sind ebenfalls teilnahmeberechtigt. Ein vorgängiges Training, die Begleitung durch einen Erwachsenen und die Betreuung durch einen versierten Schützen sind für Jugendliche allerdings unabdingbar. Die Teilnahme am Feldschiessen ist nach wie vor gratis und den Erfolgreichen winkt wie jedes Jahr ein schönes Kranzabzeichen als Auszeichnung.

Betreutes Training auf der Schiessanlage Murweid, Menziken
Für Hobbyschützen bieten wir wiederum ein betreutes Training mit Instruktion durch erfahrene Vereinsmitglieder an. Für nur Fr. 9.– kann das Feldschiessenprogramm übungshalber absolviert werden. Wer ein eigenes Gewehr besitzt, schiesst am besten damit. Das Gewehr kann so individuell eingestellt werden. Es stehen aber auch Sturmgewehre der SG Beinwil am See zur Verfügung. Dieses Training findet am Montag, 28. Mai 2018 von 18.00 bis 20.00 Uhr statt.

Gemeinsamer Besuch des Feldschiessens
Neben dem sportlichen Wettkampf hat bei der Schützengesellschaft Beinwil am See auch der gesellige Aspekt einen hohen Stellenwert. Die Vereinsmitglieder besuchen das Feldschiessen seit Jahrzehnten immer gemeinsam. Schliessen Sie sich uns an, geniessen Sie ein paar unbeschwerte Stunden und motivieren Sie auch Verwandte, Freunde und Bekannte zur Teilnahme am Feldschiessen.

Für die Fahrt nach Zetzwil treffen wir uns am Samstag, 9. Juni 2018 um 9.30 Uhr auf dem Lehrerparkplatz beim Chrosihus. Alle Böjuer Hobbyschützinnen und Hobbyschützen sind herzlich eingeladen, sich uns anzuschliessen. Gewehre sind vorhanden, und die Betreuung ist sichergestellt. Selbstverständlich kann das Feldschiessen auch während der anderen Schiesszeiten besucht werden. Falls Sie ein Gewehr oder Betreuung benötigen, melden Sie sich bitte im Training oder setzen Sie sich mit einem der Vorstandsmitglieder in Verbindung (Kontakte: www.sg-beinwilamsee.ch).

Trainingsmöglichkeiten auf der Schiessanlage Menziken
Sa. 19. Mai 2018: 14.00 – 17.00 1. B-Übung
Fr. 25. Mai 2018: 17.30 – 20.00 2. B-Übung
Mo. 28. Mai 2018: 18.00 – 20.00 Betreutes Training
Do. 7. Juni 2018: 17.30 – 20.00 3. B-Übung

Feldschiessen in Zetzwil – Schiesszeiten
Fr. 1. Juni 2018: 17.30 – 20.00
Sa. 2. Juni 2018: 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30
Fr. 8. Juni 2018: 17.30 – 20.00
Sa. 9. Juni 2018: 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30
So. 10. Juni 2018: 09.00 – 11.30

Mittwoch, 02.05.2018Gesundheit

Spezialisierte Demenzpflege und -betreuung am Spital Menziken

Bild: ZVG.

Das integrative Demenzkompetenzzentrum des Spitals Menziken wird nebst den bestehenden, sehr gut etablierten Dienstleistungen, wie der Langzeit-, Akut- und Übergangspflege, sowie der Palliative-Care-Pflege angeboten. Bei diesem Modell werden die von Demenz Betroffenen innerhalb der üblichen Pflegeheimstationen angepasst gepflegt und betreut. Es werden Menschen mit einer Demenzerkrankung als Dauerbewohnende, oder – zur Entlastung von Angehörigen – als Ferienaufenthalte aufgenommen. Somit findet im Spital Menziken auf allen drei Pflegeheimstationen mit seinen insgesamt 70 Betten ein strukturiert gestaltetes Zusammenleben aller Bewohnenden statt. Das Pflegeheim des Spitals Menziken nimmt pflege- und betreuungsbedürftige Menschen aller Pflegestufen, sowie Menschen, welche an einer leichten bis mittelschweren Demenz erkrankt sind, auf. Als Übergangslösung können auch Menschen mit schwersten Demenzerkrankungen betreut werden, z. B. bis ein geeigneter, definitiver Betreuungsplatz gefunden wurde.

Angebote, wie der Vormittagstreff, bieten speziell für Bewohnende mit diagnostizierter Demenz die vormittägliche Tagesstruktur. So werden die Bewohner beim Eintreffen in der Aktivierung durch ihnen bekannte Bezugsmitarbeitende mit frischem Kaffee empfangen. Das angebotene Frühstück wird gemeinsam in familiärer Atmosphäre eingenommen. Später sitzen die Teilnehmenden an ihrem «Stammplatz», hören bekannte Musik oder singen gemeinsam Lieder. Je nach Freude der Teilnehmenden können Haushalttätigkeiten, wie zum Beispiel Gemüse rüsten und Kochen, ausgeübt werden. Auch das Angebot der Bewegungsgruppe durch die Physiotherapie ist an zwei Wochentagen immer wiederkehrend. Für begleitete Aktivitäten im Freien oder einfach «sein und geniessen» steht der spitaleigene Park mit seinem Kneipp- und Gehgarten zur Verfügung. Ein speziell eingerichteter Weglaufschutz gibt den Bewohnenden, welche im Programm der spezialisierten Demenzbetreuung sind, grösstmögliche Freiheit bei bestmöglichem Schutz. Diese Überwachung ist im ganzen Spital und im Pflegeheim installiert.

Der Nachmittag und die Nacht sind für die Bewohnenden im ganzen Pflegeheim ebenfalls gezielt und individuell gestaltet. Für alle ärztlichen Versorgungen stehen die internen Spitalärzte während 24 Stunden zur Verfügung.

Asana Gruppe AG
Spital Menziken
5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Mittwoch, 02.05.2018Reinach

Der FunPark in der Eishalle ist wieder offen

Text und Bild: Thomas Moor

Das Eis ist geschmolzen und die Bahn für den FunPark frei. Statt Eishockey sind in der Kunsteisbahn im Reinacher Moos ab sofort wieder tollkühne Sprünge mit den BMX-Velos, Inlineskates und Skateboards Trumpf. Ein Angebot der Jugendkommission der Gemeinde Reinach.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, um den jugendlichen Mädchen und Knaben, aber auch Erwachsenen die Türen für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu öffnen. Herzstück des FunParks ist die Skaterbahn. Die grösste der Region, die auch für Bikes und Rollerblades geeignet ist. Sicherheit wir gross geschrieben. Auf der ganzen Skaterbahn besteht ein Helmobligatorium, wobei Helme, Gelenkschütze und geeignetes Schuhwerk zur persönlichen Ausrüstung jedes Teilnehmers gehören müssen. Ähnliches gilt auch für die Kletter- und Boulder-Wand. Wer hoch hinaus möchte, sollte Kletterfinken oder leichte Turnschuhe mitbringen. Klettergurte, Schraubkarabiner, Seile und Magnesium werden zur Verfügung gestellt. Wer noch nie geklettert ist, erhält Unterstützung von den Kletterspezialisten des SAC Homberg. Offen ist die Anlage bis am 6. Juli jeweils mittwochs 14 bis 17 Uhr und freitags 17 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 02.05.2018Leutwil

Wo die Kleinen schon grosse Artisten sein können

Text und Bild: Jennifer Loosli

Viele Kids wuseln durch die Mehrzweckhalle in Leutwil und lernen von Claudia und Sandro Kaspar die Künste des Zirkus’ kennen. In der Zirkusschule Capriola in Lüpu lernen Kids Disziplinen wie Trapez, Partnerakrobatik, Fässli laufen, Pantomime oder Jonglieren auf spielerische Art.

Seit Februar gibt es die Zirkusschule Capriola, die jeden Freitag Kinder einlädt, um Zirkusluft zu schnuppern. Von Zaubern über Einrad fahren zu Clownerie lernen die Kids, vom Kindergartenalter bis zur sechsten Klasse, spielerisch und unter sorgfältiger Anleitung ihre eigenen Fähigkeiten und Grenzen kennen. Zu Anfang jeder Lektion wird ausgiebig gedehnt. Aufgewärmt geht es dann ans Trapez und weitere Geräte. In allen Kursen der Zirkusschule Capriola geht es primär darum, den Kindern einen lustbetonten Zugang zur Zirkuswelt zu eröffnen. Es wird ohne Druck gearbeitet. Um jedes Kind fachgerecht zu fördern, ergeben sich mit der Zeit diverse Gruppen. Gegründet wurde die Schule vom Ehepaar Sandro Weibel und Claudia Kaspar, Simone Eggler und Sereina Ess. Die Kaspars leiten den wöchentlichen Unterricht, während aller vier gemeinsam Workshops veranstalten und Simone und Sereina das Backoffice übernehmen. Mit der Zirkusschule Capriola wollen die Gründer ein Konzept, das in der Stadt Zürich funktioniert, auch der Jugend auf dem Land zugänglich machen. Jeder, der gerne an der Kinderzirkusschule teilnehmen möchte, kann sich über die Website www.capriola-zirkusschule.ch anmelden. Über jedes neue Kind und jeden neuen Jugendlichen freut sich die gesamte Zirkusschule!

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Mittwoch, 02.05.2018Region

Gemütlichkeit an bester Lage

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Im Restaurant KORZO Food & Drink in Unterkulm legt Mehmet Yalcin mit seinem Team grossen Wert auf frische Gerichte und eine gemütliche Atmosphäre. Pünktlich zur Sommersaison sind der Aussenbereich und die Gelati bereit.

Burger mit ausgewählten, verschiedenen Brötchen und reinem Rindfleisch, feine Pizzen oder auch Frittiertes vom Poulet stehen auf der Speisekarte vom Familienbetrieb von Mehmet Yalcin. Die offene Küche garantiert Transparenz gegenüber den Gästen und bietet eine spezielle Atmosphäre im Restaurant sowie in der verglasten Smoker Lounge. Dank des Lieferservices, welcher sich immer grösserer Beliebtheit erfreut, kann man die Spezialitäten natürlich auch zu Hause oder am Arbeitsplatz geniessen. Ab diesem Monat ist es möglich, die Burger und Pizzen mit selbst gewählten Zutaten individuell zu ergänzen. Ein Service, der dem Inhaber sehr am Herzen liegt. Jeder Gast kann so seinen eigenen Burger zusammenstellen und geniessen. Auch auf die Wünsche von Allergikern, Vegetariern oder Veganern gehen Mehmet Yalcin und sein erfahrener Koch sehr gerne ein. Glutenfreie oder laktosefreie Gerichte sollen es allen Gästen möglich machen, bei KORZO etwas Feines zu geniessen. Für die warmen Tage steht der beliebte Glacéwagen bereit. Einen feinen Apéro, ein Glas Wein, Kaffee oder auch das Fürobebier mit einem feinen Burger an bester Lage geniessen, in Unterkulm am Zentrumsplatz ist das möglich.

Mittwoch, 02.05.2018Boniswil

Sommerakademie in Boniswil am Hallwilersee

Text und Bild: Eing.

Als der Skulptör und Comic-Keramiker Bruno Fischer rief, sind seine Freunde zahlreich erschienen. Gemeinsam haben sie ein reichhaltiges Programm von Kursen und Workshops zusammengestellt, das in der Zeit vom 26. Juni bis zum 13. Juli in Boniswil veranstaltet wird. Daneben gibt es diverse Abendveranstaltungen, vom Kinoabend bis hin zum geselligen Paella-Schmaus. Wenn möglich wird über Mittag gemeinsam gekocht und gegessen.

«Mein Haus mit Garten und Atelier eignet sich besonders gut dafür, interessierten Menschen einen kreativen Raum zur Verfügung zu stellen für neue Einblicke in ein Kunsthandwerk oder um in Workshops seine Fertigkeiten zu verbessern», erklärt der im Aargauer Seetal ansässige Künstler. Bei ihm werden die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer in fünf Tagen die Grundlagen des figürlichen Modellierens erlernen können. 14 Kurse werden insgesamt angeboten, Digitalfotographie ist ebenso dabei wie Upcycling oder Binsenflechten. Neben Künstlern wie Manfred Sytsma oder Urs Röösli aus dem Kanton Bern konnte Fischer auch Debra Bühlmann alias Frida Bünzli für die erste Sommerakademie in Boniswil gewinnen. Die Comic-Zeichnerin ist jede Woche im Zürcher Tagesanzeiger mit ihrer Kunst vertreten. Sie bietet zwei halbtägige Kurse für Menschen mit Freude an Geschichten und der Lust, diese in einfachen Skizzen und eigenen Figuren ausdrücken zu wollen. «Die meisten unserer Kurse setzen kein Vorwissen voraus. Einige Kurse eigenen sich auch für Kinder. Wir wünschen uns zwei lebendige Wochen mit viel Lachen und Neugier und der Möglichkeit für jeden Einzelnen, seine schöpferische Kraft zu entdecken», sagt der initiative Bruno Fischer voller Vorfreude.

Alle Kurse und die Kursleitenden finden Sie auf www.kappelen5.ch. Anmeldungen werden per E-Mail anmelden@kappelen5.ch oder auch telefonisch auf 079 752 57 44 entgegengenommen.

Dienstag, 01.05.2018Reinach

Ein Bohler-Award für die WYNAexpo-Macher

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn Macher von Macher ausgezeichnet werden, ist «5vor5 bis 7ab7» im Gange. Eine Feierabend-Veranstaltung der Sebastian Müller AG in Rickenbach. Ein Anlass für Geschäftskunden, der mit ganz vielen Highlights gespickt ist. Unter anderem mit der Verleihung des Bohler-Awards.

Wenn die Verantwortlichen der Sebastian Müller AG im Bohler in Rickenbach zu einem Kunden-Event einladen, dann ist nicht 08-15 angesagt. Innovativ und speziell anders –wie die Firma selber – ist dann auch das Unterhaltungsprogramm. «Ein Kompromiss zwischen Ernsthaftigkeit und Unterhaltung nannte Erwin Müller die Feierabendveranstaltung, die im Zeichen von Musik (Gordon Blues Band) und Unterhaltung stand. Unter anderem mit prominenten Gästen wie René Rindlisbacher, der in seinem Interview der muskelbepackten Personal-Trainerin Cindy Landolt gegenüber sass. Nicht nur optisch wurde einiges geboten. Auch kulinarisch liessen die Müllers köstlich auftischen. So, dass man frisch gestärkt zur Verleihung des Bohler-Awards schreiten konnte. Dieser wird jeweils von Urban Müller an regionale Persönlichkeiten verliehen. Zu Ehren kamen bei der jüngsten Verleihung Christian Schweizer und Matthias Haller, die beiden Macher der WYNAexpo. Diese überregionale Leistungsschau findet vom 2. bis 5. Mai wieder im Reinacher Moos statt und steht unter dem Titel «Das Leuchtfeuer der Region». Im Gespräch mit Urban Müller blickte Christian Schweizer auf die letzte Ausstellung zurück und erläuterte die Philosophie und das Erfolgsrezept dieser beliebten Gewerbeschau. Verbunden mit Dank und Anerkennung überreichte Urban Müller anschliessend den Award. «Eine Ehre für uns, wenn wir von Machern wie den Müllers eine solche Auszeichnung erhalten», wie Christian Schweizer und Matthias Haller sichtlich gerührt und auch stolz sagten.

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Montag, 30.04.2018Zetzwil

Wie kommt die Energie eigentlich in mein Haus?

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wie kommt eigentlich der Strom bis in meine Wohnung oder mein Haus? Diese und viele weitere Fragen wurden an der Besichtigung der Trafostationen in Zetzwil beantwortet. Viele interessierte Zetzwiler wollten genau wissen, an welche Trafostation ihr Haus angeschlossen ist.

Zum 20-jährigen Jubiläum gewährte die EWS Energie AG in der Woche vom 23. bis 27. April einen einmaligen Einblick in die sichere Stromversorgung diverser Dörfer im Wynental. In Zetzwil konnten die Einwohner vis-à-vis vom Restaurant Bären die Trafostation genau unter die Lupe nehmen und sich in die Faszination der Energie entführen lassen. Viele Interessenten kamen zur Trafostation um sich zu informieren, von welcher der insgesamt neun Trafostationen in Zetzwil, der Strom zu ihrem Haus gelangt. Die Leitungen und Trafostationen konnten auf einer Landkarte oder am Monitor mit Luftansicht besichtigt werden. In der Trafostation selbst wurde den Besuchern erklärt, wie die Nieder- und Mittelspannungsleitungen funktionieren. Die elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz, mit einer elektrischen Spannung von 16 kV, wird auf die in Niederspannungsnetzen (Ortsnetze) verwendeten 400/230 Volt zur Versorgung der Niederspannungskunden transformiert (umgewandelt). Diese Energie kommt schlussendlich aus den Steckdosen bei den Einwohnern von Zetzwil. Eine der Stationen versorgt Häuser und Wohnungen im Umkreis von 400 Metern mit Energie.

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Montag, 30.04.2018Gontenschwil

Wie kommt die Energie eigentlich in mein Haus?

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Wie kommt eigentlich der Strom bis in meine Wohnung oder mein Haus? Diese und viele weitere Fragen wurden an der Besichtigung der Trafostationen in Gontenschwil beantwortet. Viele interessierte Gontenschwiler wollten genau wissen, an welche Trafostation ihr Haus angeschlossen ist.

Zum 20-jährigen Jubiläum gewährte die EWS Energie AG in der Woche vom 23. bis 27. April einen einmaligen Einblick in die sichere Stromversorgung diverser Dörfer im Wynental. In Gontenschwil konnten die Einwohner die Trafostation im Zopf genauer unter die Lupe nehmen und sich in die Faszination der Energie entführen lassen. Die Interessenten kamen zur Trafostation um sich zu informieren, von welcher der insgesamt 21 Trafostationen in Gontenschwil, der Strom denn nun zu ihrem Haus gelangt. Die Leitungen und Trafostationen konnten auf einer Landkarte oder am Monitor mit Luftansicht besichtigt werden. In der Trafostation selbst wurde den Besuchern erklärt, wie die Mittel- und Hochspannungsleitungen funktionieren. Die elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz, mit einer elektrischen Spannung von 10 kV, wird auf die in Niederspannungsnetzen (Ortsnetze) verwendeten 400/230 Volt zur Versorgung der Niederspannungskunden transformiert (umgewandelt). Die umgewandelten 400/230 Volt kommen schlussendlich aus den Steckdosen bei den Einwohnern von Gontenschwil.

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Montag, 30.04.2018Hallwil

Frühlingsfest: Landi-Kunden blühten richtig auf

Text und Bild:Thomas Moor

Einkaufen, um den Garten wieder auf Vordermann zu bringen, sich dabei kompetent beraten lassen und obendrein noch eine Wurst geniessen. Der Landi-Markt Hallwil machte das alles anlässlich des Frühlingsfestes möglich. Der Andrang war gross.

Parkplätze waren Mangelware und speziell im Outdoorbereich herrschte Hochbetrieb. Die Einkaufswägeli der vielen Kunden glichen kleinen, fahrenden Gewächshäusern. Herr und Frau Schweizer spürte den Frühling, war so richtig am Aufblühen und so richtig in Einkaufslaune. Man deckte sich mit allerhand Sommerflor ein. Im Hallwiler Landi-Markt deshalb, weil hier Auswahl, Qualität und Beratung stimmen. Kurz: Hier findet man alles, was den Garten, den Balkon, aber auch das Wohnzimmer zu einer Augenweide macht. «Vom Gemüsesetzling über mehrjährige Pflanzen, Kübelpflanzen bis hin zu Zimmer-, Frucht- und Sommerpflanzen, findet man bei uns alles», wie Ladenleiterin Katrin Müller erklärt. In ihrem umfassenden Angebot hat die Landi natürlich auch viele Sorten Spezial-Erde, Pflanzgefässe, entsprechende Gartengeräte, Maschinen etc. Das Frühlingsfest Ende April wurde einmal mehr zu einem Treffpunkt für Gartenfreunde. Ein Traditionsanlass, der ursprünglich aus einem Jubiläumsfest entstanden ist und sich seither fest im Eventkalender etabliert hat. Ein Anlass auch, mit welchem die Outdoor-Saison eingeläutet wird. Neben einer Rast in der Festwirtschaft, konnten die Kunden zusätzlich ihr Glück beim Würfelspiel versuchen oder Weine aus aller Welt degustieren.

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Montag, 30.04.2018Reinach

Capriccio Barockorchester: «Jahrhunderte erklingen»

Text und Bild: Eing.

Das Orchester gastiert am Sonntag, 10. Juni 2018, 18 Uhr, im Rahmen seiner Aargauer Konzertreihe mit einem abwechslungsreichen Programm in der reformierten Kirche in Reinach.

«Im Aargau durch die Jahrhunderte» – eine musikalische Zeitreise an historischen Orten. So präsentiert sich die Aargauer Konzertreihe 2017/2018 des Capriccio Barockorchesters, welche das Orchester zu insgesamt sechs eindrücklichen Konzertorten im Kanton führt. Jedes Konzert und jeder Veranstaltungsort stehen für ein Jahrhundert in der Aargauer Geschichte. Am 10. Juni 2018 ist Capriccio nun zu Gast in der reformierten Kirche Reinach, deren Grundstein im sechzehnten Jahrhundert gelegt wurde. Die Kantonale Denkmalpflege wird dem Publikum zu Beginn einen Einblick in die Entstehungszeit gewähren und die Geschichte der Kirche aufleben lassen.

Im Zentrum dieses Konzertes steht das Cembalo. Selten hört man Mozarts berühmte Klavierkonzerte auf diesem Instrument, für das sie eigentlich gedacht sind. Zudem stellt das Programm ein paar aus den 555 originalen Cembalosonaten von Domenico Scarlatti ihren Orchesterbearbeitungen aus der Feder des englischen Komponisten Charles Avison gegenüber.

1999 vom künstlerischen Leiter Dominik Kiefer mit professionellen und auf Alte Musik spezialisierten Musiker/-innen gegründet, zählte Capriccio bald zu den renommiertesten Barockorchestern der Schweiz. Der Name des Aargauer Orchesters ist Programm: «Capriccio» ist im Italienischen die Laune oder Schrulle. Scherzhaft und geistreich, frech und launisch – das ist Capriccio!

Datum: Sonntag, 10. Juni 2018, 18.00 Uhr
Ort: Reformierte Kirche Reinach
Tickets: CHF 35.– (freie Platzwahl)
Vorverkauf: www.capriccio-barock.ch oder 061 813 34 13
Abendkasse: ab 17.15 Uhr

Konzertprogramm:
Unico Wilhelm van Wassenaer: Concerto à 7 I G-Dur
Domenico Scarlatti: Sonate für Cembalo d-Moll, K. 89
Charles Avison: Concerto «in 7 Parts done from the Lessons by Sig. Domenico Scarlatti» Nr. 3
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Cembalo und Streicher A-Dur, KV 414

Montag, 30.04.2018Boniswil

Ein neuer Begegnungs- und Spielplatz in Sicht!

Text und Bild: Silvia Gebhard

Der «Verein Zukunft Boniswil» traf sich am 26. April zur Generalversammlung 2018 im Gemeindesaal in Boniswil. Der Verein nimmt aktuelle Themen und Anliegen aus der Politik und dem Gemeindeleben Boniswil auf und beteiligt sich aktiv an Lösungsfindungen.

Josef Högger, Präsident des «Verein Zukunft Boniswil», konnte 22 interessierte Teilnehmer begrüssen. Nebst den traditionellen Traktanden wie Jahresrechnung, Mitgliederbeitrag und Wahlen, schaute der Präsident auf ein sehr aktives, bewegtes Jahr 2017 zurück. Das Projekt Begegnungsplatz beim Seeblick konnte leider wegen des Hallwilerseeschutz-Dekrets nicht weiter verfolgt werden. Stefanie Beeler durfte aber im Laufe des Abends von einem offensichtlich noch bedeutend besseren Plan berichten, den sie mit ihrem Team verwirklichen möchte: Das untere Pausenareal neben der Turnhalle und im Bereich der Steinarena soll zu einem attraktiven Begegnungs- und Spielplatz umgestaltet werden. Dabei wurden auch die Kinder von ganz klein bis zur 6. Klasse mit ihren Wunschvorstellungen miteinbezogen. Wenn alles klappt, vor allem auch die Finanzierung durch die Gemeinde, kann die Einweihungsfeier bereits anlässlich des Jugendfestes 2019 stattfinden.

Der «Verein Zukunft Boniswil» sucht das Gespräch mit den Boniswiler Einwohnern, aber ebenso mit der Behörde. Aus diesem Grund war auch der Gemeinderat mit Rainer Sommerhalder und Gérald Strub vertreten. Gemeindeamman Strub konnte kompetent über die neue BNO (Bau-NutzungsOrdnung) berichten, die nach verschiedenen Anläufen seit 2007 und verschiedenen Anpassungen endlich vom Kanton am 12. April 2018 als genehmigt bestätigt wurde. Allerdings sind noch Teilrückweisungen hängig: Ein- und Auszonungen Bodenacker und Tanzmatt und die Alte Schmitte. Die Sanierung der Seengerstrasse ist ein schwieriges Thema für den Kanton sowie für unser Dorf, besonders wegen der Velofahrer und Fussgänger. Der Gemeinderat wird sich für die Interessen des Dorfes beim Kanton einbringen. Diese Themen wurden denn auch von den Anwesenden ausgiebig diskutiert. Das grosse Bauen im Mitteldorf ist bereits weit fortgeschritten und für viele alteingesessene Boniswiler gewöhnungsbedürftig.

Der Vorstand des Vereins wurde einstimmig wieder gewählt: Josef Högger, Daniel Schraner, Barbara Fahrni, Tonja Haefeli, Cornelia Wüthrich und neu Maja Scheidegger. Josef Högger stellt sich als Präsident nochmals 2 Jahre zur Verfügung. Ein Wermutstropfen ist der frühzeitige Rücktritt der vom Verein portierten Gemeinderätin Karin Koch. Er wird sich wiederum bei der Ersatzsuche engagieren. Zum Abschluss dankte der Präsident allen für ihren Einsatz und lud zum feinen Apéro, vorbereitet von Tonja Häfeli und Dominik Müller, ein. Gleichzeitig konnte man über das interessante, kulturelle Angebot von Vereinsmitglied Bruno Fischer diskutieren: die «Sommer-Akademie» 2018 in Boniswil mit künstlerischen, handwerklichen Kursen im Juni/Juli 2018 (siehe: www.kappelen5.ch).

Montag, 30.04.2018Reinach

Die Musikschule kann noch neue Schüler aufnehmen

Text: Eing., Bild: heidi de Luca

Die Anmeldefrist für das neue Schuljahr ist eigentlich abgelaufen. Wir können aber noch neue Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Die Anmeldeformulare sind auf der Homepage der Schule Reinach (www.schule-reinach.ch) unter Musikschule – Downloads zu finden.

Wichtig:
Können Eltern nicht den ganzen Elternbeitrag bezahlen, können sie dies auf dem Anmeldeformular ankreuzen. Die Gemeinde übernimmt dann möglicherweise einen Teil oder den ganzen Elternbeitrag. Auch gibt es die Möglichkeit, eine kürzere Lektionsdauer oder eine vierzehntägliche Lektion zu wählen (bitte bei Bemerkungen erwähnen). Zudem kann die Caritas oder die Winterhilfe in Notfällen angefragt werden. Kein Kind sollte aus finanziellen Gründen am Instrumentalunterricht gehindert werden! Bitte sich bei finanziellen Engpässen bei der Musikschule melden.

Ein Instrument spielen macht viel Freude und ist eine gute Unterstützung z.B. für die Konzentration, das soziale Verhalten und die Merkfähigkeit! Der nachfolgende Bericht über unser Jahreskonzert zeigt, dass die Kinder mit viel Einsatz und Begeisterung Musik gemacht haben.

Jahreskonzert 2018
Am Mittwoch, dem 4. April 2018, fand das traditionelle Jahreskonzert im Saalbau statt. Über 100 Schülerinnen und Schüler wirkten mit. Sie spielten auf fast allen Instrumenten, die in der Musikschule gelernt werden können. Es brauchte doch einige Arbeit und ein grosses Engagement der Musikanten, da alles live vorgetragen wurde! Es erklangen Stücke wie «Hallelujah», «Cake On The Ocean», «Hawaii 5-0», «Säbeltanz» und viele mehr. Das zeigt, dass die Musikschule mit der Zeit geht und auch neuere und neue Hits im Repertoire hat.

Es bildeten sich für dieses Konzert extra verschiedene Formationen, wie das Xylofon-/Blockflöten-/Klarinetten- und Querflötenensemble oder das Holzbläserensemble mit Querflöten, Klarinetten und Saxofonen. Natürlich durfte auch das grosse Schlagzeugensemble nicht fehlen, das viel Applaus erntete. Für das Schlussstück versammelten sich fast alle Mitspielenden nochmals und spielten «Cycling Circle», ein Stück, das der Berner Komponist Joel Schmidt für die letztjährigen Tour-de-Suisse-Konzerte komponiert hatte.

Montag, 30.04.2018Seengen

Es gibt vieles zu entdecken bei «Casa Daniela»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Daniela Henzmann machte ihr Hobby zum Beruf. Schon immer war sie kreativ unterwegs. Töpferte, nähte und konnte sich für jegliche Blumenarten faszinieren. 2017 eröffnete sie ihren eigenen Shop «Casa Daniela» in Seengen und verkauft einzigartige Dekoartikel von IB Laursen und Bastion Collection.

Wenn man die frühere Apotheke in der Schulstrasse 13 in Seengen betritt, wird man von Geschirr, Dekoartikeln und der Inhaberin Daniela Henzmann begrüsst. Der Shop erstrahlt heute in Weiss, Rosa und Hell-blau-Tönen. Der Laden ist grösser geworden. Denn dort, wo vorher das Lager war, ist heute zusätzliche Ladenfläche entstanden. Die gelernte Laborantin konnte sich mit «Casa Daniela» einen langersehnten Wunsch erfüllen. Über Jahre hat sie Kurse besucht, um am Schluss ein vom Floristenverband anerkanntes Diplom in den Händen zu halten. Nebst Pflanzen gibt es Hamamtücher aus der Türkei zu erwerben, die von Hand auf alten Holzwebstühlen hergestellt wurden, Holzprodukte von Menschen mit Behinderungen der Stiftung arwole aus Sargans produziert oder Küchentücher aus Leinen mit Siebdrucken, die in Hamburg liebevoll Stück für Stück von Hand gefertigt werden. Daniela ist es wichtig, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die wie sie selbst mit vollem Herzblut mit dabei sind und Produkte fair und umweltbewusst herstellen. Artikel von «räder design stories» zaubern ein Lächeln aufs Gesicht und die Karten von Wrendale machen fröhlich. Sie werden aus dem Laden mit Geschenken für Freunde gehen oder kaufen etwas das ihnen selber Freude macht. Geöffnet hat «Casa Daniela» wie folgt: Donnerstag 12.00 bis 18.30 Uhr, Freitag 8.00 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 8.00 bis 16.00 Uhr. www.casa-daniela.ch

Montag, 30.04.2018Reinach

«Girlpower» im Reinacher Moos

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Spannende Zweikämpfe, viele Tore, euphorische Siegesjubel und grosser Ehrgeiz. Am diesjährigen Fussballcup, der von der Crédit Suisse und dem Aarg. Fussballverband AFV organisiert wurde, nahmen in der Kategorie Mädchen 6.- 9. Klasse rund 340 Mädchen teil.

Einmal im Basler St. Jakob-Park Fussball spielen: Dieses Ziel verfolgten Jugendliche im ganzen Kanton einmal mehr am beliebten CS Fussballcup - Turnier. Während die Knaben in anderen Orten wie Suhr, Lenzburg oder Mellingen zum Turnier antraten, waren die Mädchen in diesem Jahr in Reinach. In Spielen von 12 Minuten wurde eifrig gekickt, gerannt und viele Tore geschossen. Die besten Teams der ganzen Schweiz können am grossen Finale teilnehmen, welches am Mittwoch 13. Juni im «Joggeli» stattfindet. Meist mit prominenter Unterstützung, wird das Finale als grosses Fussballfest gestaltet und gefeiert. Der grosse Teamgeist der Schülerinnen war überall präsent, ehrgeizig wurde auch in den Pausen gemeinsam mit den Lehrern und Begleitpersonen an Strategien und Techniken gefeilt. Dafür, dass alles regelkonform und fair stattfand, sorgten die anwesenden Schiedsrichter des Schweizerischen Fussballverbands SFV. Sie behielten stets gekonnt den Überblick über die grosse Mädchenschar. Die Mitglieder des FC Menzo Reinach waren sichtlich begeistert von der riesigen Teilnehmerzahl und hatten mit der Organisation alle Hände voll zu tun.

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Montag, 30.04.2018Beinwil am See

Wo Bänkli Geschichten erzählen

Text und Bild: Eing.

Hinsetzen, den Code am Smartphone einscannen und zuhören. Ab dem 10. Mai erzählen fünf Böjuer Ruhebänkli spannende Geschichten über Beinwil am See.

«Hör, was ich zu erzählen habe» heisst die Idee hinter diesem Erzähltal-Projekt. An fünf Erzählpunkten in Beinwil am See können Spaziergänger und Wanderer lokale Geschichten und Legenden hören. Was es dazu braucht? Ein Smartphone und ein paar Minuten Musse. Mit dem Smartphone liest man den QR-Code, der sich gut sichtbar am gelben Erzählpunkt befindet, ein und lädt die Geschichte als Audiodatei aus dem Internet herunter. Start ist am 10. Mai 2018.

Der Spaziergang beginnt beim Bänkli auf dem Löwenplatz, wo Maurice Velati «d Entstehig vo Böju» erzählt. Weiter geht’s zum Bänkli an der Rankstrasse. Gelsomino Romer liest dort die Geschichte vom «Geisterhus in Böju». Auf dem Bänkli in der Kirchmatt gibt Peter «Schutzli» Eichenberger «De Schatz i de Kapelle» zum Besten. Auf dem Uferbänkli im Aegelmoos liest Anna Eichenberger die Legende vom «Schwümmer vo Böju». Folgt man dem Uferweg in Richtung Birrwil, gelangt man schliesslich zum Bänkli in der Rossmatt, wo Sonja Küpfer etwas über die «Bruutfahrt auf dem Hallwilersee» zu sagen hat.

Wer Lust hat, läuft weiter bis zur «Schifflände», von wo er nach einer Stärkung mit dem Schiff wieder zurück nach Böju fahren kann. Auf dem Bänkli am Schiffssteg von Birrwil findet man übrigens einen weiteren Erzählpunkt. Es ist einer der sechs Posten, die der Verkehrsverein Birrwil in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit Beinwil am See-Birrwil erstellt hat. Für die fünf Böjuer Erzählpunkte zeichnet der Verkehrs- und Kulturverein vkb Beinwil am See verantwortlich.

Nach Birrwil, Burg, Leimbach und Menziken ist Beinwil am See die fünfte Gemeinde, die der Idee von «Impuls Aargau Süd» folgt und Erzählpunkte ins Leben ruft. Die Erzählpunkte sind das ganze Jahr in Betrieb und können rund um die Uhr abgehört werden.

Weitere Infos auf: www.vkb-beinwilamsee.ch und www.aargausued.ch

Montag, 30.04.2018Zetzwil

Kennen Sie Isabelle Knaus ... die Polizistin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Aggressionen und Gewalt gegen Polizisten während der Ausübung ihrer Pflichten haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Kürzungen im Polizeikorps, zunehmende häusliche Gewalt und der Anblick von Tatorten tragen zu hoher Belastung und Extremsituationen bei. Wie gehen junge Leute mit dieser täglichen Herausforderung um?

Frau Knaus, weshalb sind Sie Polizistin?
Die vielseitigen und abwechslungsreichen Tätigkeiten sprechen mich an. Die Themenvielfalt ist sehr spannend und lehrreich. Dazu möchte ich meinen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit leisten und Menschen in Not helfen. Ich mag den Kontakt zu unterschiedlichsten Personen. Ich liebe es, mich bei jedem Wetter im Freien aufzuhalten und mich sportlich zu betätigen.

Wie schützen Sie sich in Situationen, die psychisch kaum erträglich sind?
Während einem Fall schalte ich meistens automatisch meine Gefühle ab und funktioniere einfach. Im Nachhinein spreche ich mit Arbeitskollegen darüber. Zu Hause ziehe ich zu allererst meine Uniform aus und «dusche die Geschehnisse» weg. Und ich versuche ganz bewusst, den Fall nicht zu meiner persönlichen Geschichte werden zu lassen.

Welches sind die Sonnenseiten Ihres Berufs?
Ich sammle zahlreiche gute Erfahrungen und lerne bei jedem Fall Neues hinzu. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Es entwickeln sich gute Freundschaften mit meinen Arbeitskollegen und wir pflegen einen humorvollen Umgang. Ein seltenes «Danke» oder eine Entschuldigung von einem Klienten stellt auf.

In welcher Hinsicht hat sich Ihre Lebenseinstellung mit der Ausübung Ihres Berufs verändert?
Ich bin insgesamt achtsamer geworden und beobachte genauer. Allgemein hat sich meine Lebensphilosophie etwas verändert. Die Zukunft der Schweiz stimmt mich manchmal nachdenklich. Der Umgang mit der Natur und den Mitmenschen hat sich eher ins Negative verändert.

Welche Erlebnisse haben Sie geprägt?
Davon gibt es viele. Die negativen/traurigen Erlebnisse brennen sich jedoch mehr ein. Beispiele darf ich hier keine nennen.

Welche Persönlichkeit würden Sie gerne einmal treffen?
z.B. Sebastian Fitzek, den Buchautor. Er schreibt Psychothriller.

Was fasziniert Sie an seinen Romanen?
Mich fasziniert, dass die Handlungen in seinen Büchern sehr spannend geschrieben und jedes Kapitel unvorhersehbar ist. Er bezieht den Leser in sein Buch ein. Man wird sogar selber zum Akteur im Buch.

Welche Charaktereigenschaft dürfen Ihre Kinder einmal von Ihnen übernehmen?
Lebensfreude, Zuverlässigkeit, Humor, Kommunikationsfähigkeit.

Wenn Sie Anlass zum Auswandern hätten, wohin würden Sie gehen?
Nach Japan, weil ich seit meiner Kindheit von diesem Land begeistert bin. Kultur, Geschichte, Sprache und Landschaft faszinieren mich total.

Donnerstag, 26.04.2018Beinwil am See

Eine klangvolle Überraschung für die Ohren

Text und Bild: Jennifer Loosli

Das Capriccio Barockorchester lud Klassik-Fans in den Löwensaal in Beinwil am See ein, um an diesem auserlesenen Ort ein ausserordentliches Konzertvergnügen zu geniessen. Werke von Mozart, Johann Christian Bach, Haydn und Gluck wurden zum Besten gegeben.

«Capriccio» heisst Laune, Einfall, Fantasie. Treu seinem Namen stellte das Aargauer Orchester mit Sitz in Rheinfelden, einen Konzertabend der Extraklasse zusammen. Überraschend ruhige Klänge, folgten auf laute und effektvolle Töne, die das Konzert spannend ablaufen liessen. Alle Musikstücke wurden mit für die Barockzeit typischen Instrumenten gespielt. Von Violinen über Violoncellos zu Oboen und Flöten. Nebst Konzerten in grossen Städten ist «Capriccio» unter dem Motto «Musik bringt Aargauer Baudenkmäler zum Klingen» an verschiedensten Orten im Kanton zu hören. Hier werden Musikstücke von Grössen wie Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Christian Bach, Christoph Willibald Gluck und Joseph Haydn mit farbenreichen Klängen wiedergegeben. Diese aus den Epochen des Barocks, der Klassik und der Frühromantik. Im vollen Löwensaal in Beinwil am See wurden die Zuhörer in den Bann der alten Musikstücke gezogen, man fühlte sich wie zurückversetzt in alte Zeiten. Ein Abend der sehr scherzhaft, geistreich und frech war – denn das ist «Capriccio».

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Donnerstag, 26.04.2018Seengen

Spannendes über die alten Gemäuer des Schloss Hallwyl

Text und Bild: Eing.

Wussten Sie, dass die Vermehrung von Mauer-Zimbelkraut durch Samen und Ausläufer erfolgt? Cymbalaria muralis steckt den Blütenkopf in eine Ritze der Mauer und sät sich selbst aus! Dies und viele weitere interessante Fakten gab es im Schloss Hallwyl von Spezialisten zu hören.

Die Gesellschaft zum Falken und Fisch lud Mitglieder und Interessierte ins Schloss Hallwyl ein, um ein spannendes Referat über «Alte Gemäuer – Refugien für goldene Trinkbecher und unscheinbare Schnecken» von Dr. Peter Jann (Direktor Naturama) zu hören. Martin Bolliger (Natur- und Artenspezialist vom Naturama) lud zu einer kleinen Exkursion durch den Schlosshof zu Flora und Fauna in alten Gemäuern ein. Es gibt viele tolle Schätze hinter und an den Mauern des Schloss Hallwyls zu entdecken! Die alten Mauern sind für gewisse Mikroorganismen, Schnecken, Bienen und Flechten Lebensraum, zu dem man Sorge tragen muss. Schnecken haben sich durch Jahrzehnte extra an Gemäuer angepasst! Schliessmundschnecken besitzen ein hohes, turmförmig aufgewundenes Gehäuse, damit sie besser in Spalten der Gemäuer kriechen können. Aber auch viele verschiedene Vogelarten gibt es, die sich ums Schloss aufhalten. Der kunst- und klangvolle Gesang der Nachtigall kommt am besten zur Geltung, wenn die Männchen in der nächtlichen Stille um die Wette singen. Es lohnt sich also, auch einmal nachts einen Spaziergang ums Schloss Hallwyl zu machen und den Geräuschen zu lauschen.

Donnerstag, 26.04.2018Gontenschwil

Kulturfest mit Koffermarkt am 26. Mai

Textund Bild: Eing.

Die Kulturkommission Gontenschwil lädt am 26. Mai 2018 zum Kulturfest ein. Es soll ein gemütlicher Abend mit Livemusik werden. Den Start des Abends machen die Oberkulmer Rotchorn Tornados. Ihre Musik geht vom Rockigen bis ins Genre des Country.

Anschliessend werden die Luzerner Biscuit Jack spielen. Sie beschreiben Ihre Musik wie folgt: «Das vorwiegend eigene Songmaterial drückt dem Blues einen persönlichen Stempel auf. Sei das nun erdiger Bluesrock, soulige Balladen oder auch eine Prise Mardi Gras. Für Biscuit Jack ist Blues nicht einfach nur ein Musikstil, sondern ein Lifestyle. Das mag mitunter ein Grund sein, dass die Liveshows so emotional und energiegeladen rüberkommen.»

Den krönenden Abschluss werden die fünf Musiker von Me & the Operators machen. Mit dem neuen Album «the wild ride on my pony» steht ein Meilenstein in ihren Startlöchern. «Die Wurzeln unserer Musik liegen im Rock. Wie würde es aber klingen, wenn man dazu noch eine Portion Folk, eine Prise Southern Rock und das Beste von Country dazu mischt, Beats mit Punch, fette Grooves, knallige Riffs reinhaut und dann mit einer knackigen, klangvollen Stimme veredelt?» «Saufrech!», würde man sagen wollen. Und darum machen wir es auch so: «That's Roots Rock!».

Den Anlass rundet ein kleiner aber feiner Koffermarkt ab.

Wir freuen uns, wenn wir Sie bei uns begrüssen dürfen.

Programm:
16.00 Uhr Start Koffermarkt
17.00 Uhr Rotchorn Tornados
19.00 Uhr Biscuit Jack
21.00 Uhr Me & the Operators

Donnerstag, 26.04.2018Gesundheit

Schulterschmerzen – was nun?

Bild: ZVG.

Schulterschmerzen sind neben Knieschmerzen wohl das häufigste Beschwerdebild, welches ich in der Praxis sehe. Die Schmerzen können natürlich nach einem Sturz oder einer sonstigen Verletzung auftreten, häufiger entstehen sie aber ohne erkennbare äussere Ursache.

Primär erhebt der Arzt die sogenannte Anamnese, das heisst, er fragt unter anderem nach Dauer, Intensität der Beschwerden, treten sie vor allem nach oder bei Belastung auf oder sind sie auch nachts in Ruhe vorhanden.

Anschliessend wird die Schulter untersucht. Hierbei lässt sich schon mit ziemlicher Sicherheit sagen, aufgrund welcher Struktur die Schulter schmerzt und wo das Problem zu suchen ist. Zum Ausschluss eines knöchernen Problems wird dann meist ein Röntgenbild durchgeführt.

Vereinfacht lässt sich sagen, dass der überwiegende Teil der Beschwerden auf Probleme mit der sogenannten Rotatorenmanschette zurückzuführen sind. Eine Sehnenplatte, welche um die Schulter herum liegt und den Oberarmkopf bei Bewegung über der relativ kleinen Schulterpfanne zentriert. Leider hat es diese Sehnenplatte zu eng, bei Heben des Armes berührt der Ansatz der Sehnen häufig den Schulterdachknochen. Die Manschette sieht man im Röntgenbild nicht, man kann jedoch durch die Untersuchung und gegebenenfalls durch eine Infiltration mit Schmerzmittel an die problematische Stelle relativ genau feststellen, ob das Problem dort seine Ursache hat.

Nur wenn Anzeichen dafür bestehen, dass die Rotatorenmanschette ganz oder teilweise gerissen ist, sollte eine MRI-Untersuchung (Röhrenuntersuchung) zur Darstellung der Manschette erfolgen. Bestehen Hinweise auf andere Schulterprobleme, so zum Beispiel Instabilitäten oder Probleme mit der langen Bicepssehne, macht eine MRI-Untersuchung ebenfalls Sinn.

Letztendlich lassen sich die meisten Schulterprobleme sehr gut konservativ, das heisst ohne Operation behandeln. Physiotherapeutisch wird die Schulter besser «zentriert», das heisst es soll ein Zustand herbeigeführt werden, bei dem die Sehnenmanschette bei Heben des Armes nicht mehr oder zumindest weniger unter dem Schulterdach abklemmt.

Nur wenn dies auf Dauer nicht gelingt oder die Sehnenplatte abgerissen ist, macht eine operative Massnahme Sinn. Die Operation kann heute in den allermeisten Fällen per Schlüsselloch-Chirurgie erfolgen, muss aber aufgrund der notwendigen Schmerzbehandlung noch im Rahmen eines stationären Aufenthaltes erfolgen.

Dr. med. Michael Kettenring

Donnerstag, 26.04.2018Gontenschwil

Gesamtrevision Nutzungsplanung: Reges Interesse

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Der Gemeinderat und die Planungskommission haben in die Aula eingeladen, um die Bevölkerung über die Gesamtrevision Nutzungsplanung zu informieren. In Zusammenarbeit mit der Firma metron wurden die Pläne erläutert und das Mitwirkungsverfahren für die Bevölkerung eröffnet.

Renate Gautschy begrüsste die zahlreich erschienenen, interessierten Gäste. Sie bedankte sich bei der Planungskommission, dem Gemeinderat und bei der für die Planung zuständigen Firma metron aus Brugg. Gemeinderat Peter Steiner erklärte den Ablauf des Mitwirkungserfahrens. Bis zum 31. Mai besteht für die Bevölkerung die Möglichkeit, mit einem Antrag und einer Begründung, Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen bei der Gemeinde einzureichen. Michael Wüthrich, dipl. Ing. FH in Raumplanung FSU, erklärte die von Kanton und Bund gegebenen Rahmenbedingungen, welche für die Planung von grosser Bedeutung waren. Verdichten sei wichtig, jedoch spiele die Qualität eine grosse Rolle. Naturschutz, Gewässerschutz sowie die Erhaltung historischer Objekte müsse stets in die Planung eingebunden werden. Daniel Bäriswyl, dipl. Ing. FH in Raumplanung FSU, informierte über die Gebiete, welche direkt von Umzonungen betroffen sind. In der Fragerunde wurde den Betroffenen und Interessierten fachkundig Auskunft erteilt. Die Pläne liegen in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf und sind auch im Internet für jeden Interessierten zugänglich.

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Donnerstag, 26.04.2018Boniswil

Sporttag: UBS-Kids-Cup und schnellster Zwoiwiler

Text und Bild: Eing.

Bereits zum 2. Mal findet am Samstag, 26. Mai 2018 auf dem Sportplatz Boniswil der UBS Kids Cup für die Boniswiler und Leutwiler Schüler/-innen sowie der Wettkampf um den schnellsten Zwoiwiler statt.

Vormittags messen sich die Kinder im 60-m-Lauf, Weitsprung und Ballweitwurf. Ausserdem können sie bei diversen Geschicklichkeits- und Sportaktivitäten mitmachen. Am Nachmittag wird dann der Wettbewerb um den/die schnellste/-n Zwoiwiler/-in, organisiert von den Turnvereinen Boniswil und Leutwil, ausgetragen.

Das OK, zusammengesetzt aus Vertreter/-innen der Schulen und der Turnvereine, ist seit längerer Zeit an der Arbeit, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Es hofft zusammen mit den jungen Wettkämpfer/-innen auf viele Zuschauer/-innen, welche sowohl die Kinder anfeuern, wie auch der Festwirtschaft einen oder mehrere Besuche abstatten werden. Von früh bis spät ist für das leibliche Wohl gesorgt, wir freuen uns auf spannende und faire Wettkämpfe!

Mittwoch, 25.04.2018Seengen

Seenger, auf ans Dorfgruppenschiessen!

Text und Bild: Thomas Moor

Am letzten Mai-und am zweiten Juni-Wochenende heisst es in Seengen «Feuer frei» zum Feldschiessen 2018 – dem grössten Schützenfest der Welt. Auf der Schiessanlage Roos werden die B-Scheiben aufgezogen – auch für das traditionelle Dorfgruppenschiessen. Mitmachen lohnt sich!

Dass dieser Anlass in Seengen beliebt ist, zeigt ein Blick in die Statistik. Beim letzten Feldschiessen, welches die Sportschützen Seengen durchführten, trugen sich 50 Gruppen à 3 Schützen in die Teilnehmerliste ein. Das war 2014. «Dieses erfreuliche Ergebnis möchten wir bei der jüngsten Ausgabe toppen», wie Präsident Hansjürg Hauri sagt. Das gilt natürlich auch für die Gesamtteilnehmerzahl. 779 Schützen – davon 314 Seengerinnen und Seenger – stellten ihre Treffsicherheit am Feldschiessen 2014 unter Beweis. Zurück aber zum Dorfgruppenschiessen: Teilnahmeberechtigt sind Gruppen, die sich aus Seenger Vereinsmitgliedern, Seenger Einwohnern, Seenger Firmen und deren Mitarbeitern sowie jene, die mit Seengen in irgendwelcher Art verbunden sind. Um das Sportgerät muss man sich nicht kümmern. Die Waffen (Sturmgewehr 90) werden zur Verfügung gestellt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind während des Wettkampfs in besten Händen, indem sie von Mitgliedern der Sportschützen kompetent betreut werden. Um sich mit dem Schiessen und der Waffe vertraut machen zu können, findet für Interessierte im Vorfeld (Donnerstag, 17. Mai) ein betreutes Training statt. Der Anlass soll aber keineswegs verbissen sein. Kameradschaft und geselliges Beisammensein sollen gepflegt werden. So kann man sich nach dem Training im Schützenstübli zu Speis und Trank (3-Gang-Menü auf Voranmeldung) treffen. Kick off ist am Freitag, 25. Mai, mit dem Behördenschiessen. Gemütlich wirds auch beim Dorfgruppen-Absenden am Sonntag, 17. Juni. Allen Gruppen winken dort schöne Naturalpreise. Auch für das leibliche Wohl wird dann gesorgt. Braten und Poulet vom Grill (kostenpflichtig) stehen auf dem Menüplan. Informationen unter www.sportschuetzen-seengen.ch

Mittwoch, 25.04.2018Seengen

Bäsewirtschaft Roos: Nach «s’Chochä» kommt Melissa

Text und Bild: Thomas Moor

Die Roos in Seengen, wie sie singt und lacht! Das war beim jüngsten Comedy-Musik Programm im April der Fall. Da machte sich nicht nur Gemütlichkeit und Lebensfreude breit, da ging auch die Post ab. Und Vollgas geht es weiter: Im Juni mit Melissa Naschenweng und einem Traktoren-Oldtimertreffen.

«s’Chochä» und Comedian Igi Bühler (Patrick Degen) legten mit Comedy und Schwyzerörgeli schon einmal vor. Im Fussball würde man ihren Auftritt einen klassischen Steilpass nennen. Mit ihrem Programm «LachBänder und StimmMuskeln» boten sie weit mehr, als nur klassische Abendunterhaltung. Vielmehr wurde das Publikum bei den musikalischen Vorträgen zum Mitsingen aufgefordert. Der Text für die Schweizer Volkslieder wie «Alls was brucht», «Gämseli Jäger», «Fliege mit mir in die Heimat», «Mythe Lied» und anderen mehr wurde ihnen karaokemässig auf Leinwand serviert. Das funktionierte perfekt und die Post ging mächtig ab. «Wir haben es so genossen bei den Sandmeiers und das tolle Publikum hat so gut mitgemacht», wie Marlen Koch dankbar sagte. Die Sandmeiers haben mit der Verpflichtung dieses Trios einmal mehr einen Volltreffer gelandet. Es ist ja hinlängst bekannt, dass die Bäsewirtschaft Roos in Seengen immer für eine Überraschung gut ist und es nicht nur die gutbürgerliche Küche und die Qualität der Gerichte ist, welche bei den Gästen hoch im Kurs sind. Diese – gepaart mit Unterhaltung pur – gibts auch am Freitag, 1. Juni, anlässlich des Tanz- und Schlagerabends. Dann gastiert einmal mehr die österreichische Volksmusikerin und Schlagersängerin Melissa Naschenweng auf der Roosbühne und wird – neben den Ringos im Vorprogramm – für Stimmung sorgen. Verwöhnt werden die Gäste mit diversen Menüs à la carte. Am Samstag findet dann ein grosses Oldtimer-Traktorentreffen mit Abendunterhaltung statt. Infos auch unter www.baesewirtschaft-roos.ch

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Mittwoch, 25.04.2018Menziken

Artfremde Pflanzen – Das sollten Sie unbedingt wissen

Text und Bild: Thomas Moor

Obwohl seit Jahrzehnten ein grosses Thema, verstehen beim Wort Neophyten viele nur Bahnhof. Auf allen Ebenen finden deshalb schweizweit Informations- und Beratungstage statt, um die Bevölkerung zu informieren und auf die Problematik der gebietsfremden, speziell invasiven Pflanzen hinzuweisen.

Früh erkennen und entsprechend handeln, lautet die Devise. Als Neophyten bezeichnet man jene Pflanzen, die seit der Entdeckung Amerikas bei uns (absichtlich oder versehentlich) eingeschleppt wurden. Botanische Fremdlinge, die in unseren Breitengraden gar nichts verloren haben. Anzutreffen sind die invasiven Neophyten überall. Im eigenen Garten und in der freien Natur. Sie breiten sich nicht nur explosionsartig aus, sondern machen den einheimischen Pflanzen und Tieren die Lebensgrundlage streitig. Nicht zuletzt gibt es auch Pflanzenarten, welche unsere Gesundheit gefährden.
Und: Die schwarze Liste dieser Pflanzen umfasst europaweit dreissig bis vierzig Arten. Was auf den ersten Blick nach wenig aussehen mag, kann auf den zweiten Blick grosse Probleme verursachen. In der Natur im Zusammenhang mit der Lebensgrundlage gewisser Tiere oder auch bei Bauwerken, Böschungen, entlang von Flüssen etc. Etwas, das uns alle angeht. Denn invasive Neophyten haben sich auch vor der Haustür von Herr und Frau Schweizer angesiedelt. Wichtig deshalb, dass gerade auch Hausbesitzer über diese Pflanzen Bescheid wissen, um entsprechend reagieren zu können. Dabei ist die Früherkennung und die einzuleitende Sofortmassnahme unter anderen ein effizientes Mittel, welches ein sich anbahnendes Problem bereits im Keime ersticken kann. In der Schweiz besteht zwar für nur eine einzige invasive Pflanzenart eine gesetzliche Handlungs- und Meldepflicht. Hierbei handelt es sich um das Aufrechte Traubenkraut, das Allergien auslöst. Diese können zu schweren Symptomen bis hin zu Asthma führen. Verbreitet wird die Ambrosie im Garten oftmals unfreiwillig via Vogelfutter.
Auf Stufe Kanton können auf Basis der Freisetzungsverordnung selber Massnahmen angeordnet werden, um gebietsfremde Pflanzenarten zu bekämpfen und deren Verbreitung zu verhindern. Im Aargau erfolgt dies durch das Amt für Verbraucherschutz (ASV). Wer einen Blick auf die verschiedenen schwarzgelisteten Pflanzen wirft, entdeckt Erstaunliches. Oder hätten Sie gewusst, dass die Vielblättrige Lupine, der Essigbaum oder der Kirschlorbeer in die Klasse der invasiven Pflanzen nach Freisetzungsverordnung (FrSV) gehören?

Mehr dazu, zu alternativen Pflanzen für den Garten und den nationalen Aktionstag im nächsten Dorfheftli.

In Zusammenarbeit mit der Naturschutzkommission Menziken

Mittwoch, 25.04.2018Seengen

Gasthaus und Metzgerei «zum Bären»

Text und Bild: Historische Vereinigung Seetal.

Seit dem 13. Jahrhundert waren die Herren von Hallwyl als Twingherren zu Seengen und Inhaber des Tavernenbannes allein berechtigt, eine Wirtschaft zu eröffnen. Bis 1575, als die Gemeinde Seengen mit dem Bau eines Schützenhauses ein eigenes Wirtshaus errichtete, existierte nur eine Gaststätte. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war das Tavernenrecht mit dem um 1400 erbauten und 1578 erweiterten Rotthus verbunden. Um 1660 wurde dieses alte Recht auf das Haus des Caspar Döbeli in der Ecke zwischen oberer Strasse nach Egliswil und Kreuzgass gelegt, das mit dieser Übertragung den Namen «Bären» erhielt. Im alten Bernbiet war dieser Wirtschaftsname sehr häufig.
Caspar Döbeli machte 1681 auf dem «Bären» Konkurs. Auf ihn folgten weitere Wirte. Als im Jahre 1734 Hans Jakob von Breitenlandenberg (Besitzer des Brestenberg) den «Bären» kaufen wollte, machte die Gemeinde Seengen ihr Zugrecht geltend. Der Prozess wurde zu Gunsten der Gemeinde entschieden. Diese war dadurch Eigentümerin der einzigen Gaststätte geworden, die das Tavernenrecht hatte. Während der Zeit, da der «Bären» der Gemeinde Seengen gehörte, wurden viele Umbauten auf Kosten des Gemeinwesens vorgenommen. Schon im März 1769 veräusserte die Gemeinde, die offenbar Geld brauchte, den «Bären» an den Fahrwanger Hartmann Lindenmann um 2800 Berner Gulden. Sicher ist, dass seit alter Zeit eine Metzg mit dem «Bären» verbunden war. Wahrscheinlich waren es Vorfahren der Hächlers, die den Metzgerberuf auf dem «Bären» ausübten.

Unter den zahlreichen Wirten auf dem «Bären» befand sich auch ein Oberst Goumoens als Eigentümer. Im Jahre 1799 ging der «Bären» in den Besitz von Jakob Hächler (Stammvater der Familie Hechler) über. Obwohl ihm die Seenger Gemeindeversammlung das Tavernenrecht erteilte, machte er davon keinen Gebrauch, weil er Geld brauchte für einen Hausneubau. Es herrschten zu jener Zeit verworrene Verhältnisse um den «Bären». Zu einem unbekannten Zeitpunkt erwarb ihn Johann Ackermann, der den Gasthof im Januar 1809 für 6725 Gulden an Rudolf Hächler (Sohn von Jakob Hächler), geb. 1776, verkaufte. Gemäss Gerichts-Manual ging mit der Protokollierung dieses Verkaufs der «Bären» endgültig in den Besitz der Familie Hächler (Hechler) über.

Rudolf Hächler war Säckelmeister und mit Johanna Herzig verheiratet. Der heutige Bau des «Bären» dürfte aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts stammen. Die Volksmeinung, wonach der «Bären» eine Zeitlang im Herzighaus untergebracht war, liesse sich mit dem damaligen Neubau erklären. 1840 wurden Zimmer und ein Saal eingebaut und nördlich des «Bären» die Scheune errichtet. Der Bau des Tanzsaales, einer der stattlichsten im Seetal, geht auf das Jahr 1874 zurück. 1930 wurde die Metzgerei vergrössert. Die Renovation 1959 brachte die Neugestaltung der Wirtschafts-Lokalitäten. 1962 und 1963 folgten der Umbau der Metzgerei und des Verkaufslokals. 2017 folgte eine Auskernung, wobei nur noch einige Fassaden vom alten Bau erhalten blieben.

Eigentümer des «Bären»
Jakob Hächler-Urech (1750-1816), Munizipalpräsident
Rudolf Hächler-Herzig, geb. 1776, Säckelmeister von Seengen, wirtete bis 1850
Rudolf Hechler, geb. 1804, wirtete von 1850 bis 1865
Johann Friedrich Hechler, geb. 1833, wirtete von 1865 bis 1887
Friedrich (Fritz) Hechler, geb. 1861, wirtete von 1887 bis 1900
Friedrich Hechler, wirtete von 1900 bis 1956
Hans Rudolf Hechler wirtete von 1956 bis 1999

Nachkommen sind:
Hans Rudolf Hechler, geb. 1961 und Annebeth Gloor-Hechler, geb. 1964. Von Oktober 1983 bis zur Schliessung im September 2007 war die Metzgerei verpachtet an die Familie Fina. Pächterin des Restaurants war Marianne Sandmeier vom September 2002 bis zur Schliessung im August 2007.

Mittwoch, 25.04.2018Polizei

Sicher mit dem Velo zur Arbeit

Text Und Bild: ZvG

3 Millionen Schweizerinnen und Schweizer sind mit dem Velo unterwegs – auf der Strasse oder abseits, ohne oder mit elektrischer Unterstützung, in der Freizeit oder zur Arbeit. Für die Gesundheit, die Umwelt sowie die persönliche Lebensqualität ist es von Vorteil, den Arbeitsweg mit dem Velo zurückzulegen. Grundsätzlich lauern dabei die gleichen Gefahren, wie auch sonst beim Velofahren. Wer zu Stosszeiten unterwegs ist, sollte besonders aufpassen. Bleiben Sie aufmerksam und lassen Sie sich nicht ablenken.

Damit fahren Sie gut:

  • Wählen Sie den Arbeitsweg wenn möglich über verkehrsberuhigte Strassen statt über Hauptverkehrsachsen, insbesondere zu Stosszeiten.
  • Rüsten Sie Ihr Fahrrad gemäss den gesetzlichen Vorschriften aus.
  • Verkehrsregeln dienen insbesondere Ihrer Sicherheit – beachten Sie sie! Fahren Sie vorsichtig und rücksichtsvoll.
  • Kontrollblick: Egal ob Sie Vortritt haben oder nicht, schauen Sie besser zweimal hin. Nicht alles sieht man auf den ersten Blick.
  • Machen Sie sich für andere sichtbar. Tragen Sie tagsüber helle oder signalfarbene Kleidung, wählen Sie nachts oder bei Dämmerung Kleidung mit lichtreflektierendem Material.
  • Geben Sie deutliche Handzeichen.
  • Fahren Sie mit genug Abstand zum Strassenrand.
  • Kluge Köpfe schützen sich! Tragen Sie einen gut sitzenden Velohelm. Er kann Sie vor schweren Kopfverletzungen schützen. Bei schnellen E-Bikes ist er vorgeschrieben, bei den andern wird er dringend empfohlen.
  • E-Bikes haben einen ungewohnt langen Anhalteweg. Und oftmals unterschätzen andere Verkehrsteilnehmende Ihre Geschwindigkeit. Fahren Sie deshalb mit angepasster Geschwindigkeit.

Mehr Informationen finden Sie in den Broschüren 3.018 Radfahren oder 3.121 E-Bikes. Zu bestellen unter www.bfu.ch.
Informieren sie sich zum Thema auch bei ihrer Regionalpolizei.


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Dienstag, 24.04.2018Gontenschwil

Restaurant zur Waage: Einfach bis gediegen

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Im modern und freundlich eingerichteten Restaurant freut sich das neue Wirtepaar This Kundert und Esther Stieger darauf, die Gäste auf der Sonnegg in Gontenschwil zu begrüssen und näher kennenzulernen. Am 15. April wurde die Neueröffnung mit zahlreichen Gästen gefeiert.

Gefüllte Kalbspiccata, die feine Süssmostcrème, das Büezer-Znüni und auch der Tagesteller für 15.– ist bei den neuen Gästen bereits sehr beliebt. Für das «Fürobebier» bietet sich die Happy Hour von 17.00 bis 18.00 an. In der Speisekarte von This Kundert und Esther Stieger findet man eine Vielfalt von klassischen und gutbürgerlichen Gerichten. Die Auswahl der Speisen widerspiegelt die langjährige Erfahrung der beiden Wirtsleute in der Gastronomie. So treffe man auf Gerichte seines Vaters, auf Klassiker aus der Lehrzeit, bis hin zu modernen Leckerbissen, so der Wirtesohn aus dem Zürcher Oberland. Auch Esther Stieger blickt auf eine langjährige Gastroreise zurück. Mit ihrer Freude an Fremdsprachen machte sie in allen Regionen der Schweiz, in Hotels, wie auch kleineren Betrieben halt. Die Frische und Regionalität der Produkte ist ihnen sehr wichtig, und zu einem gemütlichen Sonntag gehören Kaffee und Kuchen. In der Waage kann man deshalb jeweils am Sonntagnachmittag feine, hausgemachte Wähen geniessen. Am Sonntag, 15. April wurde das Restaurant mit vielen bekannten und neuen Gästen feierlich eröffnet. Die Gewinner des Wettbewerbs sind: Marianne Hess, Ursula Kaufmann und Edith Bolliger, somit bleiben die verlosten Preise in Gontenschwil.

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Dienstag, 24.04.2018Dürrenäsch

«As Fäldschüsse goht me eifach …!»

Text und Bild: Eing.

Das schönste Dorf im See- und Wynental nimmt alle Jahre mit einem Viertel der Dorfbevölkerung am Eidgenössischen Feldschiessen teil. Dies ist mit ca. 270 Schützinnen und Schützen die dritthöchste Beteiligung im ganzen Kanton Aargau. Wahrlich ein stolzes Ergebnis!

Seit 15 Jahren bietet die Schützengesellschaft Dürrenäsch (SGD) eine Feldschiessen-Dorf-Gruppen-Meisterschaft an. Bei diesem «Wettkampf» beteiligten sich im letzten Jahr 22 Gruppen. Stolze Sieger wurden die Mannen um Marco Lüscher, Gartenbau, vor der Musikgesellschaft und der Männerriege. Mit 22 Teilnehmern stellte der Turnverein die grösste Anzahl Schützen bei diesem Anlass.

Eine Gruppe besteht aus mindestens 6 Teilnehmern. Es darf nur ein lizenzierter Schütze in einer Gruppe mitmachen. Auch die Damen stellen ihren «Mann», wie zum Beispiel die Landfrauen, der Damenturnverein, oder Frauen in anderen Gruppen. Und denkt daran, am Rangverlesen nimmt jede komplette Gruppe eine Speckseite mit nach Hause. Die SGD wünscht jetzt schon «en Guete».

Um für das Feldschiessen in Seengen ein wenig vorbereitet zu sein, bieten wir zwei spezielle Trainings nur für die Dorfbevölkerung an:
Donnerstag, 17. Mai, 18.15 – 20.00 Uhr
Donnerstag, 7. Juni, 18.15 – 20.00 Uhr
Das Rangverlesen (Absenden) findet am Donnerstag, 14. Juni 2018, im Schützenhaus Dürrenäsch statt. Beginn Apéro und Grillieren 20 Uhr.

Liebe Dürrenäscherinnen und Dürrenäscher, die SGD erwartet euch wieder zahlreich am Feldschiessen. Gewehre und Betreuer sind immer genügend auf dem Schiessplatz Dürrenäsch und auch Seengen vorhanden.

Schiesszeiten Feldschiessen 2018 in Seengen
Freitag, 25. Mai, 17.00–20.00
Samstag, 26. Mai, 08.30–12.00 / 13.30–17.00
Freitag, 08. Juni, 17.00–20.00
Samstag, 09. Juni, 08.30–12.00 / 13.30–17.00
Sonntag, 10. Juni, 08.30–12.00

Dienstag, 24.04.2018Reinach

Knecht Reisen Reinach: Jubiläum in luftiger Höhe

Text und Bild: Thomas Moor

Hoch hinaus geht Reisespezialist Knecht für seine Kunden nicht nur, wenn es um Reisen und Ferien geht. Auch wenn es etwas zu feiern gibt, darf es durchaus in luftiger Höhe sein. Wie beim 20-Jahr-Jubiläum der Geschäftsstelle Reinach, das man im Hotel Glashaus in Menziken feierte.

50-30-20: Das sind nicht irgendwelche Modelmasse. Das sind Zahlen rund um den Reisespezialisten Knecht. Seit über 50 Jahren gibt es die Reisebüros in 30 Schweizer Ortschaften. Seit 20 Jahren auch in Reinach. Zuerst im Bärenmarkt und seit November 2016 im Parterre an der Hauptstrasse 2 (Hochhauskreuzung). Eine ideale Lage, wie Filialleiter Dominik Meyer sagt. Hier werde man wahrgenommen. Natürlich nicht nur wegen der Lage, sondern auch wegen dem Topservice, von welchem die Kunden profitieren können. In der Tat ist das Reisebüro in der Oberwynentaler Metropole ein sicherer Wert, wenn es um das Erfüllen von Reiseträumen geht. Das ist ihre Hingabe und das Reisen ihre Leidenschaft, wie das Motto des erfolgreichen Viererteams, dem auch Reisespezialistin Anina Wildisen sowie zwei Lernende angehören, lautet. Sie sind jeden Tag bestrebt, ihren Kunden im Rahmen ihrer Buchungen ein Sorglospaket für die gesamte Dauer ihrer Ferien zu bieten. «Wohin die Reise ungefähr gehen soll, wissen die Kunden meistens schon dann, wenn sie zu uns kommen», wie Filialleiter Dominik Meyer sagt. Zusammen gelte es dann, die Feinabstimmungen (Flüge, Transfers, Hotels, Arrangements etc.) vorzunehmen. Ein Teamwork, das sich in all den Jahren bewährt habe. Man biete mehrheitlich massgeschneiderte Lösungen an, die auf die Kunden zugeschnitten seien. Spezialist ist man dabei auf ganz vielen Ebenen. So stehen Kreuzfahrten ebenso hoch im Kurs, wie Badeferien im Mittelmeerraum, Kanada-Reisen oder Traumferien im Indischen Ozean. In den Genuss von Inputs kamen die Besucher der Jubiläums-Matinée in Form von spannenden Vorträgen. Zum Beispiel über die legendärste Bahnroute der Welt (Transsib), Skandinavien (Auf den Spuren der Wikinger), Südafrika (Von Weingebieten und Löwen) oder die vielen Inselträume und Perlen, die der Indische Ozean zu bieten hat. Abgerundet wurde das Jubiläum mit Apéro-Häppchen, feinen Dessertkreationen und ganz vielen guten Gesprächen.

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Dienstag, 24.04.2018Leutwil

Knechtli & Sager: Frisches Gemüse in Bioqualität

Text und Bild: fabienne Hunziker

In Lüpu spriesst und gedeiht es. Die warmen Apriltemperaturen haben dem Gemüse einen wahren Energieschub beschert. Auf rund 4 Hektaren Fläche wachsen verschiedene, traditionelle Sommergemüsesorten im Biobetrieb Knechtli & Sager in Leutwil.

Mit einem Team von sieben Mitarbeitenden werden die 4 Hektaren Anbaufläche der Firma Knechtli & Sager Jahr für Jahr bewirtschaftet. In den Gewächshäusern an der Dürrenäscherstrasse herrscht Hochbetrieb, die Saison für den Gemüseanbau und die Produktion von Setzlingen ist in vollem Gange. Das Angebot des Biobetriebes ist sehr vielfältig und so findet man momentan die ganze Sommergemüsepalette in verschiedenen Wachstumsstadien. Diverse Salate und Schnittsalate, Peterli, Kohlrabi oder mehrere Sorten Krautstiele zeigen sich von ihrer besten Seite. Auch Tomaten- und Gurkenpflanzen stehen in den «Startlöchern». Fünfmal die Woche sind die Inhaber sowie Hanna Sager an den grossen Wochenmärkten in Aarau, Lenzburg und Luzern vertreten. Der Vorteil vom Verkauf in der Region ist ganz klar die Frische, welche durch kurze Wege optimal gewährleistet werden kann. Der Betrieb wurde als 188. von heute über 6000 Biobetrieben zertifiziert, dies geschah vor 34 Jahren. Das Wichtigste in einem solchen Betrieb seien die Mitarbeiter, so Inhaber Knechtli. Die langjährige Erfahrung, das «Gspüri» für die Natur und die Liebe zum Produkt seien ganz klar entscheidend für einen erfolgreichen Betrieb.

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Dienstag, 24.04.2018Gesundheit

Kleine Wunde – was nun?

Bild: ZVG

Endlich – der Frühling ist gekommen. Und damit beginnen die schönsten Tage des Jahres, die Gross und Klein in die Natur locken. Unterwegs zu Fuss, auf dem Velo oder mit dem Kickboard, sollten wir jedoch stets auch daran denken, dass ein kleiner Unfall schnell passiert ist. Eine Prellung ist dann eigentlich immer vorhanden. Wenn Schlimmeres, wie ein Bruch oder eine Sehnenverletzung ausgeschlossen werden kann, helfen kühlende Umschläge oder Gele, vorzugsweise mit Arnica, die Schwellung oder den Bluterguss zum Verschwinden zu bringen. Unterstützend können dabei auch entzündungshemmende Medikamente wirken. Wir beraten Sie gerne und informieren Sie über die passenden Produkte für Ihre Hausapotheke.

Mitunter bleibt es aber nicht bei einer Prellung. Gerade Kinder ziehen sich sehr häufig Schürfwunden zu. Frisch sieht die Verletzung oft harmlos aus, schmerzt höllisch und wird dabei doch schnell unterschätzt. Die relativ grosse Wundoberfläche neigt bei mangelnder Wundversorgung zu Eiterungen und Entzündungen, die sogar zu einer Blutvergiftung führen können. Deshalb müssen Schürfwunden immer gut gereinigt und desinfiziert werden. Für die Reinigung empfiehlt sich eine Kochsalzlösung oder frisches, sauberes Wasser. Anschliessend lässt man die Wunde kurz abtrocknen und desinfiziert mit einem flüssigen Wunddesinfektionsmittel. Danach sollte die Wunde mit einer speziellen Wundauflage abgedeckt werden, die die betroffene Fläche feucht hält und nicht verklebt, denn so kann die Schürfwunde schmerzlos, schneller und ohne Narben abheilen. Spezielle Schürfwundenpflaster können sogar mehrere Tage auf der Wunde verbleiben und sind wasserdicht. Handelt es sich bei der Verletzung um eine Platzwunde, sollte diese nach der Reinigung und Desinfektion schnellstmöglich mit einem Klammerpflaster geschlossen werden, damit die Haut wieder gut zusammenwachsen kann.
In Ihrer kinderapotheke zeigen und erklären wir Ihnen gerne, was zu einer guten Wundversorgung gehört. Und wenn Sie sich mit der Wundversorgung überfordert fühlen, kommen Sie zu uns!


Sabine Brentrup, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 23.04.2018Beinwil Am See

Naturnah aber doch zentral leben in Beinwil am See

Text und Bild: Jennifer Loosli

Ab September und November 2018 können topmoderne Wohnungen an der Wührimattstrasse bezogen werden. Eine einmalige Gelegenheit für Naturliebhaber, die aber trotzdem zentral leben möchten. Die grosszügigen und hellen Wohnungen lassen das Herz der künftigen Mieter höher schlagen.

Die Wührimatt-Überbauung entsteht an der bevorzugten Lage oberhalb des Dorfzentrums. Ruhig gelegen, entsteht eine topmoderne neue Überbauung, wobei ein schöner Ausblick über das Seetal genossen werden kann. Nahe gelegen und in wenigen Gehminuten zu erreichen sind Schule, Bahnhof wie auch Einkaufsmöglichkeiten. Für jeden, der eine Wohnung mietet, gibt es ein Jahresabo in der Badi. Alle Wohnungen verfügen über einen Sitzplatz, eine Loggia oder eine Terrasse. Das Reduit mit komfortabler Waschmaschine und Trockner bietet Lebensqualität. Jede der 2½-, 3½- und 4½-Zimmerwohnungen ermöglicht mit durchdachter Raumaufteilung Freiheit beim Möblieren.
Raumhohe Fenster bringen viel Licht in die Wohnungen und lassen eine luftige Atmosphäre entstehen. Eichenparkett und Feinsteinzeugplatten veredeln die Wohnungen zusätzlich. Zu jeder Wohnung gehört ein separater Kellerraum, der direkte Zugang zur Tiefgarage ist gewährleistet. Grosser Pluspunkt für Familien ist die Gartenanlage mit Spielplatz, Spielwiese und Pflanzengärten. Es entsteht eine parkartige Umgebung im Zentrum, wo jeder gerne Zeit verbringen kann. Infos zu den Mietwohnungen erhält man bei Markstein AG, Baden unter www.wührimatt.ch.

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Montag, 23.04.2018Reinach

Die schnällscht Rynacherin – de schnällscht Rynacher

Text und Bild: thomas Moor

«Auf eure Plätze, fertig, los!» Am Freitag, 18. Mai, findet auf dem Sportplatz Neumatt in Reinach der Sprintwettkampf um die schnellste Reinacherin und den schnellsten Reinacher statt. Organisator ist der Sportverein SVR Reinach, der auf eine rege Teilnahme hofft und den Sprinterinnen und Sprintern eine optimale Plattform bietet, Spitzenleistungen zu erbringen.

Teilnahmeberechtigt sind Mädchen und Knaben der Jahrgänge 2003 bis 2010 mit Wohnsitz in Reinach AG. Und alle haben sie das gleiche Ziel: als Erste über die Ziellinie zu laufen. Klar, wer möchte das nicht? Den zwei Besten der jeweiligen Kategorien winkt die Qualifikation für den Aargauer Final Swiss Athletics Sprint vom 25. August in Windisch. Die ersten drei jeder Kategorie erhalten im Kampf um die schnellste Reinacherin und den schnellsten Reinacher Medaillen. Medaillenberechtigt sind allerdings nur Teilnehmende aus Reinach. Natürlich sorgen bei einem solchen Sprintanlass die kleinen Sprinterinnen und Sprinter für einen Jöh-Effekt. Auch sie dürfen bei diesem Anlass nicht fehlen. Der Sportverein Reinach bietet in Zusatzkategorien den Pföderis (2012 – 2013) und Bambis (2014 und jünger) eine Startgelegenheit. Gelaufen wird über verschiedene Distanzen. Die 80-Meter-Strecke absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahrgänge 2003 und 2004. Die Jahrgänge 2005 bis 2008 laufen über die 60-Meter-Distanz. Der Jahrgang 2009 bis 2011 und die Zusatzkategorien nehmen die 50 Meter unter ihre Füsse. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr und findet bei jeder Witterung statt. Das Rangverlesen erfolgt nach der Veranstaltung.

Anmelden kann man sich bis 10. Mai 2018 via Internet unter www.svreinach.ch. Die Organisatoren des Sportvereins Reinach freuen sich auf einen spannenden Sprintwettkampf.

Montag, 23.04.2018Gontenschwil

Wahnsinn: «Hegi Schweiz» baut eine Messerschmitt

Text und Bilder: Thomas Moor

Seine Augen leuchten, wenn er von seiner Messerschmitt Bf 109 E-4 erzählt. Diese hängt in den Seilen einer Werkhalle. Nicht etwa weil sie K.o ist. Nein: Sie ist Schritt für Schritt am Entstehen. Erbauer ist Markus Hegetschweiler – Schreiner, Allrounder und nimmermüder Tausendsassa.

Es ist ja nun wirklich nicht alltäglich, dass sich jemand ein Kampfflugzeug aus den 30er-Jahren als Statikmodell im Massstab 1:1 von Grund auf baut. Beim Gontenschwiler Schreiner Markus Hegetschweiler ist das allerdings so eine Sache. Als eingefleischter Modellflieger und Modellflugzeugbauer hatte sich «Hegi» – wie er in der Szene genannt wird – 1993 an den Bau eines RC-Modells (funkferngesteuert) gemacht. Eine Messerschmitt mit 2,8 Metern Spannweite und in Holzbauweise selber konstruiert. Gross war die Freude, als zwei Jahre später zum Jungfernflug abgehoben werden konnte. Zehn Jahre hatte er den Zuschauern von Showflugveranstaltungen mit seiner imposanten Konstruktion viel Freude gemacht. Bis er 2007 bei einem Showflug in Alpnach sein Paradeflugzeug fernsteuerungstechnisch «verlor» und dieses abstürzte. Flugzeug am Boden zerstört – Hegi auch. Das war dann genau jener Moment, wo sich der Gontenschwiler Schreiner entschloss, etwas zu bauen, das nicht mehr abstürzen konnte. Und weil Hegi im Leben gerne mit beiden Beinen auf dem Boden steht, sollte es ein Statikmodell werden, welches nie in die Lüfte steigen wird.

Liebe auf den ersten Blick

Und ja klar: Eine Messerschmitt im Massstab 1:1 war erste Wahl. Schon damals beim Modellflugzeugbau war es ja Liebe auf den ersten Blick. Und daran sollte sich auch bei seinem neusten Projekt nichts ändern. «Dieses Flugzeug war damals in den Dreissigerjahren einfach zu bauen und die Pläne waren für eine schnelle Produktion ausgelegt», wie Hegi sagt. Wobei «schnell» früher mit allen vorhandenen Teilen natürlich eine ganz andere Bedeutung hatte. «Flugzeugbauer» Markus Hegetschweiler stand 2007, als er sich an dieses Projekt machte, mit rein gar nichts in den Händen da. Eine Schraube von einer Messerschmitt wäre ja eine Schraube gewesen. Im Internet – genauer auf eBay – sei er dann auf einen Anbieter von CAD-Plänen für den Bau dieses Kampffliegers gestossen, die er sich ersteigerte. Statt einer grossen Rolle mit Plänen flatterte dann nur ein normales Couvert ins Haus. Darin war eine CD, welche viele Pläne in elektronischer Form enthielt. Und vor allem Pläne, die man alle gebrauchen konnte. Das zeigte sich, als Hegetschweiler bei Schreiner Jörg Bolliger auf dessen CNC-Maschine die ersten Teile fräsen liess. Der Startschuss für das Projekt Messerschmitt war also erfolgreich lanciert.

5% Originalteile, 95% Eigenbau
Dass für ein solches Projekt viel handwerkliches Geschick gefragt ist, versteht sich von selbst. «Das macht auch die Faszination aus», wie der nimmermüde Flugzeugbauer sagt. Wobei: Flugzeugbauer ist Hegi nur in seiner Freizeit – an Abenden, an Wochenenden, zu Hause in seiner Schreiner-Werkstatt und in «seinem Hangar». Da entstehen Holzformen, aus Kunstharz werden verschiedenste Teile produziert, aus Metall werden die Beine für das Fahrwerk gedreht, Bleche geschnitten und entsprechend geformt. Kurz: Alles wird originalgetreu nachgebaut. Um neue Teile konstruieren zu können, ist Hegi u.a. des öfteren im Fliegermuseum in Dübendorf mit Fotoapparat, Meter, Bleistift und Notizblock anzutreffen. Es ist nicht vermessen, ihn dort als Stammgast zu bezeichnen. Auch Original-Messerschmittteile kann der Gontenschwiler immer wieder ergattern und verbauen. Pflichttermin ist für ihn die jährlich stattfindende Fluzeugveteranen-Teilebörse im Technik-Museum im Deutschen Speyer. Am 21. April hat bereits die 44. Ausgabe stattgefunden. Hier findet Hegi nicht nur gesuchte Teile, sondern hat sich in all den Jahren ein breites Netzwerk aufgebaut. Und natürlich sei das Fachsimpeln an solchen Anlässen auch Gold wert. Wichtig und entscheidend, wenn man an Originalteile rankommen will. «Es sind noch viele Einzelteile der Messerschmitt vorhanden – man muss nur wissen wo», wie Hegetschweiler erklärt. Auch der allerdings nicht funktionstüchtige Motor befindet sich bereits in seinem Besitz. Am Schluss werden die Originalteile fünf Prozent des ganzen Fliegers ausmachen, der Rest stammt aus den Händen von Hegi. Beachtlich, was da in den letzten elf Jahren entstanden ist, wieviel Holz, Blech, Kunstharz etc. verbaut wurden. Alleine über 20 000 Nieten wurden für den Rumpf- und Flügelbau bisher verwendet.
In ungefähr zwei Jahren sollte sein Werk vollendet sein. «Dann werde ich sechzig», wie Hegi sagt. Ein schöneres Geburtstagsgeschenk könnte sich der Gontenschwiler damit nicht machen. Danach soll die Messerschmitt verkauft werden. Die Trennung werde sicher hart werden, wie er nachdenklich sagt. Bis dahin kann man auf seinem Blog (www.hegis-me109.ch), der durch Ralph Moser bewirtschaftet wird, die weiteren Bauschritte verfolgen.

Montag, 23.04.2018Seengen

5. Entenrennen im Schlosspark

Text und Bild: Eing.

Das Entenrennen, das der Verein Alte Schmitte Seengen extra für die Kinder organisiert, ist zu einer liebgewonnen Tradition geworden. Der Anlass für die ganze Familie findet zum fünften Mal statt. Die Teilnahme ist wie immer gratis. Es ist spannend zu sehen, wie das Rennfieber Kinder und Zuschauer packt, sobald die Entlein in den Krebsenbach gekippt werden. Beim Rennen werden spezielle, kippsichere Plastik-Rennenten eingesetzt. Im Zielgelände werden die Enten in der Reihenfolge ihres Eintreffens herausgefischt. Für die Gewinner jeden Laufes winken Preise. Kein Kind geht leer aus. Jedes darf ein Andenken mit nach Hause nehmen. Das Entenrennen im Schlosspark soll ein Plausch-Fest für die ganze Familie sein. Es wird auf dem Gelände auch eine kleine Festwirtschaft geführt.

Samstag, 09. Juni 2018, 14–16 Uhr, Park beim Schloss Hallwyl

Montag, 23.04.2018Menziken

Jeremy Minder: Ein junger Mann mit grossen Zielen beim EVZ

Text: Jennifer Loosli, Bild: Philipp Hegglin – www.ph-sportphoto.ch

Von nichts kommt nichts. Für seinen geliebten Hockey-Sport wirft der Menziker Jeremy Minder alles in die Waagschale. Neben seiner Ausbildung zum Kaufmann spielt der 18-Jährige ambitioniert bei den Junioren Elite A des EV  Zug und hat noch viel vor. Sein grosses Ziel ist es, in der höchsten Spielklasse – der National League (Nati A) – mitmischen zu können. Allez, Jeremy!

Nach der verlorenen Halbfinalserie gaben die Zuger gegen den EHC Biel-Bienne Spirit nochmal alles, erzielten beim letzten Spiel der Saison im Playoff den dritten Rang und konnten sich so Bronze ergattern. Ein tolles Spiel, an das sich Jeremy gerne zurückerinnert und bestimmt nicht so schnell vergessen wird. Der Menziker begann mit fünf Jahren Eishockey zu spielen. Für ihn kam nie eine andere Sportart in Frage, als das Spiel auf dem Eis! Woher er diese Disziplin und Ambition für Eishockey hat? Ganz klar von seinem Papa Thomas Minder. Er selbst spielte jahrelang Eishockey und entschied sich später, Trainer zu werden. Er trainierte die Mädels und Jungs in Sursee und Olten, zu denen auch Jeremy gehörte. Den Weg zu den täglichen Trainings zu bestreiten, war in dieser Zeit also keine grosse Hürde, da er mit seinem Vater mitreisen konnte. Auch seine Mutter und die lieben Grosseltern fuhren Jeremy all die Jahre an diverse Trainings, wenn Thomas länger arbeitete. Heute ist Thomas Minder Trainer des kleinen Bruders Janis Minder in Luzern, und Jeremy spielt beim erfolgreichen Club EVZ. Für den 18-Jährigen hiess es ab diesem Zeitpunkt: Auf eigenen Beinen stehen. Teilweise um fünf Uhr morgens aufstehen, damit er rechtzeitig im Training erscheinen und anschliessend in Baar seiner Arbeit nachgehen konnte. Mit der Zeit wurde die Pendelei zu viel für ihn und er entschied sich, bei einer Gastfamilie in Zug zu wohnen. Teilweise verbringt er die ganze Woche in Zug, weil viele Trainings unter der Woche und Spiele an den Wochenenden anstehen. Für seine Menziker Freunde bleibt da leider nicht mehr viel Zeit. So oft es geht, versucht er sie zu sehen, wenn er nach Hause zu seiner Familie fährt. Aber auch seine Freunde nehmen den Weg auf sich, um ihren guten Freund bei wichtigen Spielen zu unterstützen. Nebst unzähligen Trainings pro Woche und vielen wichtigen Spielen absolviert Jeremy eine Ausbildung zum Kaufmann. Diesen Ausbildungsplatz fand er mit der Unterstützung des Vereins. Denn auch ihnen liegt es am Herzen, dass die jungen Hockeytalente so oft wie möglich trainieren können und auch in der Umgebung wohnhaft sind. Durch seinen grosszügigen Lehrmeister, der schon einige EV  Zug-Spieler durch die Lehre brachte, kann Jeremy an allen Eishockeytrainings teilnehmen und verpasst somit nichts! Eine Geste, die er sehr schätzt, denn die Zeit zum Trainieren braucht er auch wirklich, um weiterhin erfolgreich zu sein. Sein kurzfristiges Ziel sei es, in der Swiss League (Nati B) für ein bis zwei Jahre zu spielen und dann in die National League zu wechseln. Die Nummer 72 auf dem Eis hat also noch viel vor! «Wenn du als Sportler merkst, dass du weit kommen kannst, entwickelst du noch mehr Ehrgeiz, um deine Ziele zu erreichen!» Ein selbstbewusster und doch überlegter junger Mann, der genau weiss, was er will. Durch seinen grossen Ehrgeiz schaffte der Verteidiger – eigentlich ein Jahr zu früh – den Sprung in die Junioren Elite A. Beim EV Zug bestreitet er nun schon seine sechste Saison und will dem Club auch weiterhin treu bleiben. Nach erfolgreicher Wintersaison muss auch im Sommer weiter trainiert werden. Der junge Eishockeyspieler trainiert in den Sommermonaten von April bis Juli Kondition, Ausdauer und Kraft. Ab August stehen dann schon Trainingslager, Vorbereitungsspiele und die Playoffs bis und mit März an. Schule, Ausbildung, Freunde und Sport unter einen Hut zu bringen, ist eine grosse Herausforderung, welche Minder mit Bravour meistert. Man kann den ältesten Junioren des EV Zug nur Glück wünschen, wenn sie als Stars von Morgen das Eis betreten.

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Montag, 23.04.2018Haustier

Der Autounfall

Heute berichten wir von der kleinen Lilly, einer jungen rotgetigerten Kätzin, welche uns vorgestellt wurde, nachdem sie vermutlich von einem Auto angefahren wurde. Lillys Schwanz hing schlaff runter, war gefühlslos und an der Schnauze entdeckten wir Schürfwunden.

Hinter dem Kreuzbein war eine abnorme Vertiefung zu fühlen und die Katze zeigte Schmerzen im Beckenbereich, weshalb wir sie röntgten. Es bestätigte sich die Vermutung eines Schwanzwurzelabrisses, einer klassischen Verletzung bei Katzen mit Autounfällen. Beim über die Strasse rennen wird der Katze der Schwanz unter dem Rad des Autos fixiert und beim Aufprall die Katze weggeschleudert, was zur Durchtrennung der Schwanzwirbelsäule führt. Abhängig davon, wie weit vorne das Rückenmark durchtrennt wird, ist nach dieser Verletzung mit Lähmungserscheinungen von Schwanz, Hintergliedmassen und leider auch der Blase und des Enddarmes zu rechnen. Lilly ging es mit Schmerzmitteln schnell besser, aber leider konnte sie wegen der Lähmung nicht mehr kontrolliert Harn absetzen und der Kot fiel ihr unbemerkt aus dem After. Die Prognose beim Schwanzwurzelabriss ist sehr unsicher und reicht von bleibender Blasenlähmung bis zur vollständigen Genesung. In jedem Fall aber braucht man viel Geduld und Zeit bis Heilungsfortschritte zu erkennen sind. Lilly hatte das Glück bei einer motivierten und verständnisvollen Familie mit der nötigen Geduld zu leben, die es auf sich nahm mehrmals in der Praxis die Harnblase von Lilly entleeren zu lassen, es zu Hause auch selber versuchte, und ihr die nötigen Medikamente gaben. Nach 2 Wochen entleerte sich die Blase zeitweise spontan und der Kotabsatz war unter Kontrolle. Da Fortschritte zu erkennen waren, wurde nun auch der gelähmte und nekrotisch werdende Schwanz amputiert. Wir hatten Lilly schon etwas vergessen, als wir wiederum mit einem fast identischen Fall konfrontiert wurden. Dies veranlasste uns die Familie von Lilly nochmals zu kontaktieren, um zu erfahren, wie es ihr inzwischen gehe. Sie sei putzmunter und gehe täglich raus, bewege sich normal, aber leider verliere sie immer etwas Urin, wenn sie sich putze. Da dies auf dem Sofa geschieht, hat die Familie dieses nun mit Plastik und einer darüber liegenden Decke geschützt. Im Sommer sei Lilly meistens draussen, aber im Winter, wenn sie häufig auf dem Sofa liege, sei diese Unsauberkeit schon unangenehm. Die ganze Familie hätte ihre Lilly aber so gern, dass sie dies tolerierten. Chapeau!

Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Dr. Küng AG, 6215 Beromünster, www.kleintierpraxiskueng.ch

Mittwoch, 18.04.2018Seengen

«Wirthschaft Holliger Sämi» hat wieder offen

Text und Bild: Eing.

Wie alle Jahre öffnet der Rotary Club Lenzburg-Seetal die Tür zur «Wirthschaft Holliger Sämi». Die Rotarier laden alle ein, sich am Samstag, 26. Mai 2017, in der altehrwürdigen Wirtschaft im Seenger Oberdorf verwöhnen zu lassen.

Seengen hatte um 1950 die grösste Wirtshäuserdichte im Aargau. Eine lokale Legende bleibt die «Wirthschaft Holliger Sämi». Die Beiz, die im Jahre 1862 ihre Bewilligung erhielt und bis 1990 jedermann offen stand, gibt es zwar so nicht mehr, doch das Gebäude ist heute noch ein wahres Bijou, mit den aus Kirschbaumholz getäferten Wänden und der gemütlichen «Chouscht».
Für einen Tag steht es nun wieder allen offen und lässt alte Zeiten aufleben. Die Rotarier laden alle ein, sich am 26. Mai 2018 in der altehrwürdigen «Wirthschaft Holliger Sämi» in Seengen verwöhnen zu lassen. Passend zur Nostalgie des Ortes werden alte Aargauer Spezialitäten aufgetischt. Zum Beispiel das legendäre Holliger Sämi Plättli mit Rauchwürstli à la Fräulein Holliger, dazu selbstgebackene Brote von Wolfgang, «Ärbsesuppe» zum «Brestenberger» und Rüeblitorte. Eine kulinarische Tradition ist das 3-Gang-Menu. Es wird ab 18 Uhr serviert. Eröffnet wird der kulinarische Reigen mit einem appetitanregenden Amuse-Bouche aus Wolfgangs Küche, gefolgt von saftigen Spare Ribs aus Erhards Smokey Joe, begleitet von «Härdöpfelgratin». Das Finale macht dann die «Brönnti Creme». Mit diesem Anlass leistet der Rotary Club einen aktiven Beitrag zum kulturellen Leben in der Region. Der Reingewinn fliesst in die Gemeindienstkasse, aus welcher Spontanhilfen in unserem Gebiet geleistet und weltweite Grossprojekte unterstützt werden. Der «Holliger Sämi» ist durchgehend von 12 Uhr bis 24 Uhr geöffnet. Reservationen für das 3-Gang-Menu werden gerne entgegengenommen: Tel 062 767 77 77 (Bürozeiten) oder reservation@holliger-saemi.ch.

Mittwoch, 18.04.2018Reinach

«be YOGA»: Und man fühlt sich wie neugeboren

Text und Bild: Eing.

«In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist» beschreibt trefflich den ganzheitlichen Ansatz von Yoga. In der Kombination von Körperübungen, Atem- und Konzentrationstechniken wirkt Yoga wie ein Gesundheitselixier: Der Körper wird gekräftigt und gedehnt, Haltungsfehler mehr und mehr korrigiert, Verspannungen gelöst, Stresssymptome abgebaut. «Deshalb fühlt man sich nach der Yogastunde wie neugeboren», meint Michela Vanoni, Yogalehrerin und Inhaberin des Yogastudios «be YOGA». Sie ist überzeugt, dass Yoga gerade in der heutigen Zeit einen erprobten ganzheitlichen Weg bietet, den vielen Anforderungen unseres modernen Lebens zu begegnen und hervorragende Qualitäten im Bereich Gesundheitsprävention, Stressbewältigung und Rehabilitation aufweist.
Seit letztem Oktober nun steht das neue, stimmungsvolle «be YOGA»-Studio mitten in Reinach allen Interessierten offen. Michela Vanoni und ihre Kollegin Janine Erfurth bieten täglich Yogakurse in einem harmonischen und ruhigen Ambiente an.
Die Stunden sind thematisch eingebettet und werden präzise angeleitet, so dass ein Einstieg auch ohne spezielle Vorkenntnisse jederzeit möglich ist. In Kleingruppen wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule fundiert angeregt, Gleichgewicht und Konzentration geschult und mit Atemtechniken das Nervensystem beruhigt.
Letztendlich soll Yoga den bewussten Umgang mit sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt fördern, wissen die beiden Yogalehrerinnen, die beide die qualifizierte 4-jährige Ausbildung des Schweizer Yogaverbandes absolvieren.
Um einen vertieften Einblick in die Lehre des Yoga zu bekommen, findet ab 15. Mai, dienstags 18.00 Uhr ein 8-maliger aufbauender Anfängerkurs unter der Leitung von Janine Erfurth statt. Ausserdem gibt es neu jeden Donnerstagabend eine Yogalektion nur für Männer. Ziel ist es, so Michela Vanoni, möglichst vielen Menschen die gesundheitsfördernde Lehre von Yoga zugänglich zu machen. Für beide Kurse gibt es noch freie Plätze. Kurzfristige Anmeldungen sind unter www.beyoga.yoga auch jetzt noch möglich. Seit kurzem findet unter dem Dach von «be YOGA» ausserdem am Mittwochabend und Freitagmorgen Qi Gong Unterricht statt (Infos: www.qigongfueralle.ch) Unter der kompetenten Leitung von Conchita Haller werden diese stillen und bewegten Körperübungen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin in laufenden Kursen, aber auch als Wochenend- und Ferienworkshops angeboten. Auch hier sind Schnupperlektionen nach Absprache jederzeit möglich. Weitere Angebote und Wochenendworkshops sind in Planung und werden laufend unter www.beyoga.yoga publiziert.

Mittwoch, 18.04.2018Region

Torten und Cupcakes mit viel Liebe zum Detail

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die gelernte Bäcker-Confiseurin gründete vor knapp zwei Jahren das Unternehmen «Cakes and friends». Dies verbindet die kulinarischen Vorzüge ihres Bauernhofes mit süsser Kreativität. Frische Früchte, Beeren, Konfitüren oder Schnaps – der Hof hat für eine leckere Torte viel zu bieten.

Silvia Berini konnte sich dieses Jahr ihren grossen Wunsch von der eigenen Bäckerei-Konditorei erfüllen. Im «Glonggehof» an der Steinmüri 15 in Tennwil stellt sie Torten, Cupcakes, diverse Desserts und Guetzli her. Aber keine einfachen Schokoladen- oder Zitronen-Torten, sondern individuell gestaltete und fantasievolle Kreationen. Vom Minion-Kuchen, über eine Skateboard-Torte bis hin zu einer Popcorn-Beutel-Torte mit Marzipan überzogen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In Sachen Füllung, Geschmack und Dekoration ist fast alles möglich. Ob für Kindergeburtstage, Geschäftsanlässe oder Hochzeiten – Silvia zaubert Torten, die man am Liebsten nicht essen möchte, da es so viel zu entdecken gibt. Das Getreide, diverse Beeren oder Sirup bezieht sie natürlich von ihrem eigenen Bauernhof und kann somit frische und regionale Waren in ihre Torten verarbeiten. Wenn eine Freundin oder der liebe Papa Geburtstag feiert, können Bestellungen bei Silvia telefonisch oder per E-Mail aufgegeben werden. Sie verwandelt dann einen normalen Kuchen in ein kleines Kunstwerk ganz nach Kundenwunsch. Auch einen eigenen Fotodrucker besitzt Berini. Logos auf Cupcakes applizieren oder ein altes Kinderfoto auf der Torte, sind kein Problem für die Confiseurin. Weitere Infos unter: www.cakesandfriends.ch

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Mittwoch, 18.04.2018Beinwil am See

Marcel Hess hängt Handballerschuhe an den Nagel

Text und Bild: Jennifer Loosli

Eine Sportlerkarriere, die man sich nur wünschen kann! 1996 packte ihn die Handballleidenschaft und liess ihn nicht mehr los. Bis heute, denn diese Saison beendet Marcel Hess seine sportliche Laufbahn nach 20 Jahren professionellem Ausüben und 520 Einsätzen in der NLA.

Die meisten Jungs haben im Alter zwischen 10 und 15 Jahren nur eines im Kopf: Fussball! Auch Marcel Hess aus Beinwil am See konnte sich in diesem Alter für Fussball faszinieren, doch dann kam eine andere Sportart, die es ihm voll und ganz angetan hat. Handball, ein Sport der Schnelligkeit, Präzision und Konzentration fordert. Jahr für Jahr kämpfte sich der Aarauer näher an die Spitze des Handballsports. Bis er schlussendlich 16 Jahre lang in der Nati A spielen und während 12 Jahren die Schweizer Nationalmannschaft unterstützen konnte. Der Handballspieler kam 2010 als Cupsieger von GC Amicitia Zürich zu Pfadi Winterthur und bestreitet nun seine achte Saison mit dem Winterthurer Handballverein. Letztes Jahr führte er die Pfadi als Captain zum Cupsieg 2017. Er kann auf über 500 Einsätze in der NLA, wie auch auf 112 Länderspiele zurückblicken. Der langjährige Spieler des HSC Suhr Aarau wurde 2014 / 2015 als MVP (Most Valuable Player) erkoren. Zu gut deutsch: Er wurde als wertvollster Spieler der Saison geehrt, wie auch als Aargauer Sportler des Jahres 2017 nominiert. Doch solche Titel sind ihm nicht das Wichtigste! Für ihn zählt der Mannschaftssport, dass alle an einem Strang ziehen und gemeinsam den Titel holen. Ein Spitzensportler, wie Hess einer ist, hat jeden Tag immer sein Bestes gegeben und hundert Prozent abgeliefert. Die Nummer 7 auf dem Spielfeld hängt trotz all diesen grandiosen Siegen seine Handballschuhe an den Nagel. «Es ist Zeit! Ich hatte nie wirklich schwere Verletzungen in all den Jahren erlitten. Ich werde auch nicht jünger und der Regenerationsprozess wird nicht kürzer. Deshalb möchte ich mich auf meinen Job fokussieren und eine Weiterbildung absolvieren». Der gelernte Kunststofftechnologe wird ab Oktober für drei Jahre eine Technikerschule besuchen. Denn nicht nur im Sport ist er sehr engagiert, sondern auch im Berufsleben. Durch weniger Sport hat er mehr Zeit für seine Frau und seine beiden Hunde. «Es war teilweise schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen, wenn man jeden Tag trainiert!» Er freut sich auf eine ruhigere Zeit. Nicht mehr jeden Tag mit dem Zug nach Winterthur zu reisen und teilweise bis zu zwei Mal am Tag zu trainieren. Vermissen wird er den Sport aber trotzdem und ganz damit aufzuhören, an das denkt der 36-Jährige doch nicht, denn er hat fast sein ganzes Leben mit Handball verbracht. Diesen Sommer möchte er einen Trainerkurs absolvieren, um auch junge Talente unterstützen zu können und ihnen seine langjährige Erfahrung weiterzugeben.

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Mittwoch, 18.04.2018Hallwil

Traum vom eigenen Pool? AM Watershop erfüllt ihn

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Terrassentür öffnen, hinausschreiten und einen Pool vor dem Haus haben – eine echt schöne Vorstellung! Diese Vorstellung könnte Realität werden. Individuelle Schwimmbäder, Regenwassertonnen, Whirlpools und jegliches Zubehör rund um den Pool erhältlich bei AM Watershop in Hallwil.

Ein Schwimmbad zuhause, aber noch nicht den richtigen Poolboy dazu gefunden? Kein Problem, bei AM Watershop bekommt man nicht nur den Poolboy, sondern auch alles andere rund um den Badespass vor dem Haus. Folgende drei Komponente sind wichtig für einen optimalen Pool: Der PH-Wert muss stimmen, desinfiziert sollte er sein und das Wasser muss immer schön umgewälzt werden. Adrian Meier und Susanne Huber verkaufen alle essenziellen Produkte für einen optimalen Pool in ihrem Shop in Hallwil an der Breiten 80. Hier bekommt der Kunde das Rundumpaket: Ein individuell geplantes Schwimmbad, Whirlpools werden geliefert, Regenwassernutzung besprochen und Beratungen rund um die Wasserpflege geführt. Einen Service, den die Kunden schätzen! Denn auch im Sommer wird der Pool von Adrian in Betrieb genommen, gesäubert und repariert. Sobald die Saison zu Ende geht, wird der Pool eingewintert. Diejenigen, die noch kein eigenes Schwimmbad besitzen, können dies mit Adrian Meier von A bis Z planen. Durch spezielle Bausteine von «Isostone» können individuelle Grössen, Treppen oder auch Rundungen realisiert werden. Damit erhält die Kundschaft den Traumpool nach Mass. So kann die Badesaison 2018 ja endlich beginnen! Öffnungszeiten wie folgt: Mo. bis Fr. 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr und Sa. von 9.00 bis 16.00 Uhr.

Mittwoch, 18.04.2018Region

Barbara Bögli: Change Coaching mit wingwave

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Ob Ballast, der seit Jahren im Weg steht oder zur Bewältigung von einschneidenden Erlebnissen, im Change Coaching mit Barbara Bögli können belastende Themen ermittelt und verarbeitet werden. Mit der erfolgreichen wingwave-Methode wird ermittelt, analysiert und bewegt.

Egal, in welcher Lebenssituation sich Menschen befinden, in der Praxis für Coaching an der Gartenstrasse 7 in Lenzburg widmet sich Barbara Bögli aus Oberkulm den Anliegen von Einzelpersonen oder auch Familien und Kindern. Mit der wingwave-Methode wird die REM-Phase (engl. Rapid Eye Movement / dt. schnelle Augenbewegung) im Wachzustand hergestellt. In dieser Phase, welche sich eigentlich im Schlaf ereignet, bewegen sich die Augen schnell von links nach rechts, um Stress und ungelöste Erlebnisse des Tages zu verarbeiten. Die beiden Gehirnhälften werden abwechselnd aktiviert um Aufgestautes zu sortieren. Auch mit Musik, welche mit Hilfe eines Kopfhörers rechts und links ertönt, erfolgt ein beruhigender Effekt und kann somit auch nach einem Coaching in Stresssituationen erneut zu Hause angewandt werden. Mit dem Myostatik-Muskel-Test, der aus der Kinesiologie bekannt ist, werden Ursachen und Ereignisse, welche Blockaden im Alltag auslösen können, genau ermittelt und können so gezielt besprochen und analysiert werden. Das Gehirn bildet im Laufe des Lebens oft «Verknüpfungen» von Erlebnissen oder Bildern, die sich jedem irgendwann als Hürden in Form von Angst oder Unbehagen in den Weg stellen können. Diese Methode eignet sich hervorragend um die Auslöser zu ermitteln, sich genauer damit auseinanderzusetzen und somit die Einflüsse auf den Alltag zu minimieren. Auch in Erziehungsfragen oder bei schwierigen Familienverhältnissen steht Barbara Bögli als Coach beratend zur Seite. In einer unterstützenden Funktion kann sie Familien helfen, den gemeinsamen Alltag zu erleichtern. Stellt eine berufliche Situation Schwierigkeiten dar, gibt es Probleme im Team oder tut man sich schwer mit Veränderungen? Unterstützend kann Barbara Bögli mit dem Change Coaching beistehen, um einen individuellen Weg zu finden, das Leben entspannter und bewusster zu meistern. www.change-coaching.ch

Montag, 16.04.2018Beinwil am See

Traumhaft: Jugendchor brillierte im Traumland

Text und Bild: Thomas Moor

Freude, Begeisterung, Einsatz total: Was für ein Gala-Konzert des Jugendchors Seetal im Löwensaal in Beinwil am See! Akustisch und optisch war auch die 8. Ausgabe wieder «s Zähni».

Die motivierten und engagierten jugendlichen Sängerinnen und Sänger, die von der professionellen Live-Band begleitet wurden, erhielten das, was sie für ihren leidenschaftlichen Einsatz während der Probewoche und am Konzertwochenende verdient hatten: tosenden Applaus. Als Team hat man das geschafft, was man jeweils nicht für möglich hält. Nämlich weiter an Qualität zuzulegen. Mit Songs von Ed Sheeran, Kunz, Robbie Williams, Roxette, Patent Ochsner, den Halunken und anderen sang sich der Chor mit 63 Mitgliedern aus 20 verschiedenen Gemeinden (neuer Rekord!) in die Herzen des Publikums. Der Schülerchor Böju mit seinem Gastauftritt inbegriffen. Chorleiterin Sonja Küpfer, das Choreo-Team mit Simone Gysi und Miriam Nievergelt, die Band, die Theatergruppe, die Bühnenbildner, die Ton- und Lichttechnik, sowie die vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund haben wieder ganze Arbeit geleistet und ebenfalls entscheidend zum Erfolg beigetragen.

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Montag, 16.04.2018Seengen

Seniorenturner: Aufruf Neueintritte

Text und Bild: Eing.

Die Männer-Seniorengruppe wurde bereits im Jahre 1979 durch einige Männerriege-Turner ins Leben gerufen. Sie ist für Senioren gedacht, welche nicht mehr am Leistungssport teilnehmen möchten oder können, jedoch aber gleichwohl noch etwas für ihren Körper und Geist unternehmen wollen.

Wir sind eine Gruppe ohne Vereinsstatuten und gehören auch keinem Verband an. Dadurch ergeben es auch keine Verpflichtungen, an denen wir uns finanziell beteiligen müssten. Die Unfallversicherung ist daher Sache jedes einzelnen Mitglieds. Unser Ziel ist es, den Körper gesund und beweglich zu erhalten, die Muskulatur zu kräftigen und gleichzeitig bei Spiel und Spass unsere vielleicht bereits etwas ergrauten Hirnzellen zu aktivieren, was unsere Leiterinnen und Leiter vorzüglich verstehen.

Pro Turnstunde kostet dies bei uns Fr. 4.–, die wir immer gleich vor dem Turnen im Umkleideraum einziehen. Damit werden die Leiterinnen oder der Leiter entschädigt, der übrig bleibende Betrag kommt in die Kasse als Anteilsbeitrag für die alljährlichen Gruppenaktivitäten.

Wir turnen jeden Mittwoch von 16.30 bis 17.30 Uhr, in der Turnhalle an der Schulstrasse. Nach der Turnstunde begeben wir uns turnusgemäss und abwechselnd in eines der Restaurants in Seengen, um den Durst zu löschen und auch die Geselligkeit zu pflegen, dies jedoch auf freiwilliger Basis.

Nun also los – «sei mit Turnen auch im Alter fit und zwäg»! Sollten sie noch Fragen haben, kontaktieren sie doch bitte Armando Mühlheim, Wächterweg 2a, 5707 Seengen, Tel. 061 411 75 22. Die Männerturngruppe Seengen würde sich auf jeden neuen Seniorenturner sehr freuen.

Montag, 16.04.2018Hallwil

STV an der Volley-Night in Seon

Text und Bild: Eing.

Mit fünf Frauen und vier Männern starteten wir in Seon an der Volley-Night. Von sechs Sätzen, die wir vor Mitternacht spielen durften, haben wir fünf gewonnen und einen unentschieden gespielt. Somit waren wir Gruppensieger und spielten nun um die Plätze eins bis vier. Nach vier gewonnenen und zwei verlorenen Sätzen schlossen wir die Nacht auf dem hervorragenden 2. Platz hinter Niederlenz ab.

Montag, 16.04.2018Beinwil am See

Mission Raumfahrt in der Fabrik Chile

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Während der Teens Days in den diesjährigen Frühlingsferien stand in der Fabrik Chile alles im Zeichen des Weltalls, der Raumfahrt und der Weiten des Universums. Ein Besuch im Verkehrshaus, 4D-Minigolf und viele spannende und lehrreiche Spiele standen auf dem Wochenprogramm.

Das Leiterteam des Jugendraums Bossem in der Fabrik Chile Böju stellte ein attraktives Programm für die Teenager zusammen. Wie alt ist die Milchstrasse? Wie oft gibt es ein Startfenster zum Mars und wie viele Planeten hat das Sonnensystem? Dies waren nur einige Fragen, welche die teilnehmenden Jugendlichen an diesem Nachmittag am Stern- OL zu lösen hatten. Im Jugendraum erhielten sie die Aufgaben von Nadine Hartmann und konnten die jeweilige Schwierigkeitsstufe selbst wählen. Je schwieriger die Aufgabe, um so weiter entfernt die Lösung. Mit Ortsplan machten sich alle eifrig auf den Weg, um die Antworten an den jeweiligen Posten zu finden. Diese Aktivität förderte ganz klar das Kennenlernen, den Zusammenhalt und auch den Orientierungssinn, waren doch die Ziele beispielsweise sogar im Hexenwäldli versteckt. Somit kam auch die Bewegung an diesem Nachmittag nicht zu kurz. Die Teens Days für Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren dauerten jeweils bis 21 Uhr und so gestaltete das junge Leiterteam auch ein abwechslungsreiches Abendprogramm. Mit Inputs, gemeinsamem Abendessen, Spielen und Liedern liessen die aufgeweckten Teenies den Tag

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Montag, 16.04.2018Seengen

Gewerbeverein Seetal: Punktlandung und zwei Dämpfer

Text und Bild: Thomas Moor

In rekordverdächtigem Tempo ging die offiziell 11 Traktanden umfassende 54. Generalversammlung des Gewerbevereins Seetal in der Schifflände Birrwil über die Bühne. Neben viel Erfreulichem galt es aber auch zwei Dämpfer hinzunehmen.

Nein, der Mitgliederstand war nicht betroffen. Zwar flatterten bei Präsident Martin Bolliger zehn Austritte ins Haus. Diesen standen aber ebenfalls zehn Aufnahmegesuch gegenüber. Gleichstand! Von den 134 Mitgliedern konnte Bolliger 49 Stimmberechtigte unter den 61 Anwesenden begrüssen. Dass der Gewerbeverein Seetal ein aktiver Verein ist, zeigte sich beim Jahresrückblick. Neben traditionellen Aktivitäten wie der Lehrlingsauszeichnung, der Pausenäpfelaktion, dem AKB-Herbstforum oder dem Christchindlimärt, war auch die Zweitauflage des Projekts Go for Work (Schnuppertage für Schüler bei regionalen Gewerbebetrieben) ein Erfolg. Auch der Auftritt beim Jugendfestumzug in Meisterschwanden kam gut an. Einen Dämpfer – oder «beschämend» wie Präsident Martin Bolliger sagte – war der Gewerbestammtisch, für welchen Landammann Stephan Attiger gewonnen werden konnte. Gerade einmal vier (4) Mitglieder waren anwesend. Dämpfer Nummer zwei ist die Tatsache, dass die SEGA 2018 wegen Ausstellermangels abgesagt werden musste. Darüber informierte OK-Präsident Eli Wengenmaier. Die gute Basis wäre gelegt gewesen, die Rahmenbedingungen seien schlussendlich nicht erfüllt worden. Konkret: Trotz drei Anmeldefristverlängerungen haben sich lediglich 41 Aussteller (darunter einige auswärtige Nichtmitglieder) angemeldet. Eine SEGA unter diesen Bedingungen wäre zu einem finanziellen Risiko geworden und dem Gewerbeverein Seetal nicht würdig gewesen. Es sei tragisch, dass trotz 134 Mitgliedern nicht 50 bereit seien, eine Gewerbeausstellung durchzuführen, wie es Ehrenmitglied Priska Schönenberger auf den Punkt brachte. Es gilt jetzt ein neues Format mit neuer Ausstrahlung zu finden. «Bringt Ideen rein und tragt sie dem Vorstand zu», wie Eli Wengenmaier die Anwesenden aufforderte. Mit weit besseren News konnte Thomas Sandmeier aus seinem Ressort als Kassier aufwarten. Hier ist alles im Lot. Mit knapp 300 Franken Verlust gegenüber dem Budget gibt sie ein erfreuliches Bild ab. «Das ist eine Punktlandung», wie Sandmeier sagte. Die beiden Revisoren stellten ihm für seine Arbeit ein gutes Zeugnis aus.

Montag, 16.04.2018Reinach

Rettungsdienst: Tag des Notrufs 144 kam gut an

Text und Bild: Thomas Moor

Der Menziker Rettungsdienst ist bei den Leuten. Nicht nur, was die Qualitäten betrifft. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Ganz nah bei den Leuten war man am Samstag 14. April vor dem Bärenmarkt in Reinach. Dann nämlich war der nationale Tag des Notrufs 144.

Eine ideale Gelegenheit für das Rettungssanitäter-Team mit Leiter Rettungsdienst und Notorganisation des ASANA Spitals Menziken, Hans-Peter Wyss, sich einer breiten Bevölkerung zu präsentieren und nicht zuletzt auch die Sanitätsnotrufnummer allen wieder einmal in Erinnerung zu rufen. Gemäss diversen Umfragen sollen mehr als ein Drittel der Bevölkerung die wichtige Nummer 144 nicht kennen. Vor dem Bärenmarkt in Reinach konnte man sich mit den bestens qualifizierten Rettungssanitätern unterhalten und sich einen Einblick in ihre Tätigkeit geben lassen. Zusätzlich hatte man die Möglichkeit, eines der drei Rettungsfahrzeuge aus nächster Nähe live zu begutachten. Der Menziker Rettungsdienst sei ein relativer kleiner, wie Hans-Peter Wyss sagte. Einer, der aber ganz Grosses leistet. Zu über 1600 Einsätzen rückte man im letzten Jahr aus. Neben der Abdeckung des Einsatzgebietes (Wynental bis Unterkulm inkl. Pfeffikon, Seetal bis Hallwil und das Ruedertal) werden auch ganz viele Aushilfen und Fremdeinsätze geleistet. Die Disposition erfolgt über die neue Kantonale Notrufzentrale (KNZ) in Aarau. Grossen Wert legt der Rettungsdienst des ASANA Spitals in Menziken auf die Aus- und Weiterbildung, um den Patienten eine qualitativ hochstehende Versorgung bieten zu können. Als ein vom Interverband für Rettungswesen (IVR) anerkannter und zertifizierter Betrieb, werden aktuell fünf Studierende zu diplomierten Rettungssanitätern HF ausgebildet.

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Montag, 16.04.2018Seengen

GV des Vereins Alte Schmitte: Wechsel im Präsidium

Text und Bild: Eing.

Obwohl die Jubiläums-GV in gewohntem Rahmen verlief, war sie doch gefühlsmässig aussergewöhnlich. Einerseits ein freudiges Ereignis, weil der Verein sein 25-jähriges Bestehen feiern kann, anderseits bedauerte man den Rücktritt des langjährigen Präsidenten Jörg Leimgruber. Er hatte allerdings seine Demission schon vor zwei Jahren angekündigt.

Zwölf Jahre machte Jörg Leimgruber an der Spitze des Vereins mit. Die Tätigkeiten der «Schmitteler» interessierten ihn schon früher. Er besuchte die Ausstellungen und dabei blieb seine Äusserung «bei euch würde es mir auch gefallen» nicht ungehört. Anfangs 2006 trat er der Betriebskommission bei und zwei Jahre später übernahm er das Präsidium des Vereins Alte Schmitte.

In seine Präsidialzeit fielen prägende Schmitten-Ereignisse, etwa das «Brestenberg»-Jahr mit Ausstellung und Kneipppfad, die Freiluftausstellung über die alten Häuser von Seengen, fotografisch eingefangene Aussichtspunkte von Seengen, Erinnerung an die Schulzeit und das beliebte Entenrennen. Zu den gegebenen Themen war Jörg Leimgruber meistens mit der Kamera unterwegs, um stimmungsvolle Bilder zu schiessen. Für die Vorbereitung des Entenrennens stieg er bei der Bachputzete sogar ins kalte Wasser. Eindeutig die treibende Kraft war Jörg Leimgruber bei der Räumung und Inventarisierung der Gegenstände und Geräte im Lager der Alten Schmitte, nachdem man von der Gemeinde einen Raum in der Zivilschutzanlage Hubpünt zugewiesen bekam. Viele Stunden verbrachte er beim Inventarisieren, besorgte auch die nötigen Einrichtungen zum Fotografieren und es lag ihm daran, dass es mit der Erfassung der Güter für eine korrekte und übersichtliche Lagerung vorwärts ging. Die «Schmitteler» schätzten seine ruhige, besonnene Art. Als Dank und Anerkennung seines Engagements im Verein Alte Schmitte Seengen durfte er einen Gutschein für ein erholsames Wochenende im Bündnerland zu zweit mit Ehefrau Susanne entgegen nehmen.

Die Versammlung wählte Jörg Bruder-Berli als neuen Präsidenten. Er freue sich über diese Aufgabe und wolle sie mit Respekt angehen, versicherte dieser bei der Vorstellung. Die übrigen Chargen bleiben unverändert. Einzig bei der Betriebskommission gab es eine Rochade. Renate Suter übernimmt neu das Präsidium und Max Hächler bleibt weiter dabei als Mitglied.

Im Jubiläumsjahr 2018 sind folgende Anlässe geplant: Samstag, 09. Juni Entenrennen im Schlosspark, im September eine Ausstellung mit extra ausgewählten Stücken aus der Sammlung, am 18. November das Konzert mit dem Orchester «La Jalousie», als Schlusspunkt des Jubiläumsjahres.

Montag, 16.04.2018Hallwil

Frauenverein Hallwil: Kochen mit Wildkräutern

Text und Bild: Eing.

Gemeinsam mit der Kursleiterin Moni Näf suchen wir auf einem Spaziergang essbare Wildkräuter. In der Schulhausküche verarbeiten wir die Kräuter zu einem feinen Essen. Gleichzeitig erfahren wir viel Interressantes und Wissenswertes über essbare Wildkräuter.

Datum: Samstag, 9. Juni 2018
Zeit: 10.00 bis ca. 15.00 Uhr
Treffpunkt: Schulhausplatz Hallwil
Mitbringen: Witterungsangepasste Kleidung
Kosten: Mitglieder Fr. 80.00, Nichtmitglieder Fr. 85.00

Anmeldung und Info bei: Ruth Schwegler, 062 777 37 06, Schwegler.anton@bluewin.ch

Montag, 16.04.2018Leutwil

Ein Podestplatz für Nick «the Kick» Häusler

Text und Bild: fabienne Hunziker

An der Schweizermeisterschaft im Kickboxen erreichte der 12-jährige Leutwiler Nick Häusler in der Kategorie Pointfighting -155 cm den hervorragenden 3. Rang. Mit viel Training und Konzentration ist es ihm gelungen, an den schweizweiten Turnieren erfolgreich viele Punkte zu sammeln.

Wie viele andere Jungs in seinem Alter, damals noch in der unteren Primarstufe, hat der Leutwiler Nick Häusler seinen sportlichen Ausgleich zur Schule im Fussball gesucht. Nach ca. 3 Jahren wurde ihm bald klar, Fussball und auch andere Mannschaftssportarten sind nicht so sein Ding. Gemeinsame Erfolge zu feiern sei zwar ganz gut, aber die Niederlagen, weil meistens nicht alle gleich dafür verantwortlich seien, mochte er nicht. Oft seien ja nicht alle Spieler gleichermassen Schuld, wenn es denn nicht so klappte mit den vielen Toren. Er entschied eine Sportart zu wählen, in welcher er für seine eigenen Leistungen wirklich auch selbst verantwortlich ist. Er wollte für etwas trainieren und sich lieber einem einzelnen Gegner stellen. Nach 4 Jahren Judo brachte ihn die Schwester eines Fussballfreundes auf die Idee, es doch mal mit Kickboxen zu versuchen. Da ihm die Trainingsweise des Judo, die Würfe und Griffe seit einer Weile nicht mehr so zusagten, war er offen etwas Neues auszuprobieren. Seit fünf Jahren trainiert der heute 12-Jährige nun das Kickboxen im «Home of Champions» in Aesch LU. Bei den Erwachsenen wird nach Gewichtsklassen aufgeteilt, bei den Jugendlichen werden die Gegner jedoch nach Grösse eingeteilt. Die Schweizermeisterschaft ist in 6 Turniere aufgeteilt, an welchen die Teilnehmer wertvolle Punkte sammeln können. Nick «the Kick» Häusler, wie er vom Trainer Sandro Müller genannt wird, ist ein selbstbewusster Teenager. Die ersten Turniere seien sehr aufregend gewesen, da man nie wisse, auf welche Gegner man treffe. Anfänglich war er von Nervosität geplagt, er habe jedoch schnell gelernt, gezielt an etwas anderes zu denken und alles etwas entspannter anzugehen.

Für die Disziplin Pointfighting, die Nick trainiert, braucht es vor allem Konzentration, die Fähigkeit zu Fokussieren und die Schnelligkeit der anzuwendenden Technik. Es wird nicht drauflos geprügelt, wie es oft fälschlicherweise noch in den Köpfen vieler Menschen ist. Mit vorgeschriebenen Protektoren wie Helm, Gebissschutz oder Tiefschutz werden die Treffer nur in den legalen Zonen und nicht mit voller Kraft ausgeübt. Ein umfangreiches Regelwerk des Weltverbandes WAKO schützt die Kämpfer vor unrechtmässigen Handlungen. Im «House of Champions» wird ohne Druck trainiert und gelehrt, wie die Mutter von Nick, Corinne Häusler, bestätigt. Es steht den Sportlern frei, an Turnieren teilzunehmen. Nick Häusler ist klar ein Wettkampftyp und es macht ihm Spass, sein durch diese Sportart erlerntes Selbstvertrauen auf den Matten im Ring auch anzuwenden. Auch in Alltagssituationen helfen die Selbstsicherheit und die Gelassenheit dem Schüler immer wieder. Drei Mal pro Woche trainiert Nick, er feilt an seiner Technik und kann sich am Boxsack auspowern. Es wird an Kraft- und Ausdauer gearbeitet, Kampfsituationen werden geübt und analysiert. Die positive Art und die Reflektion nach jedem Training mit den beiden Inhabern des «Home of Champions», Sandro Müller und Petra Bättig, schätzt der 12-Jährige sehr. Momentan freut er sich auf das nächste Highlight, den Seetal Cup, welcher am 26. Mai in Seengen stattfindet.

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Montag, 16.04.2018Beinwil am See

Das Chrosihus Böju: eine wahre Fundgrube

Text und Bild: Jennifer loosli

Besteck aus den 90er - Jahren, neuwertige Haushaltsgeräte oder Puppen aus der Kindheit: Das Chrosihus in Beinwil am See ist ein Haus voller Geschichten, Andenken, Gefühle und persönlicher Objekte. Nostalgie ist da garantiert!

Sind Sie auf der Suche nach Geschirr, einem Möbelstück oder einem Wohnaccessoire, dann sind Sie in der Brockenstube Chrosihus an der richtigen Adresse. In der Brocki, die schon 34 Jahre auf dem Buckel hat, findet man alles, was das Herz für Haus und Garten begehrt. Die Brocki war dem Frauenverein Beinwil am See zugeordnet, dieser wurde jedoch 2017 aufgelöst. Damit alles wie bis anhin weiter geht, wurde der «Verein Brockenstube Chrosihus» gegründet. 10 freiwillige Mitarbeiterinnen kümmern sich liebevoll um die angelieferten Trouvaillen und sind bestrebt, dass sie ins rechte Licht gerückt werden. Dank dem guten Namen werden dem Chrosihus Topwaren aus Wohnungsauflösungen und Räumungen für einen guten Zweck abgegeben. So gibt es nur Gewinner, das heisst: Die Brocki erhält schöne Artikel, die der Besitzer nicht mehr gebrauchen kann, der Kunde hat dadurch die Möglichkeit lange gesuchte oder einfach praktische «Zweit-Hand-Ware» zu einem guten Preis zu erstehen. Der Erlös wird gespendet, er kommt Spielgruppen, Altersausflügen, örtlichen Vereinen, kulturellen Projekten und vielem mehr zugute. Zu einem Hingucker und einer wahren Fundgrube wird das Chrosihus auch speziell dann, wenn sich die Räumlichkeiten mit saisonalen Angeboten, wie zum Beispiel für Ostern, Herbst, Advent und Weihnachten füllen und den Räumen mit den tiefen Decken und den farbenfrohen Wänden einen speziellen Charme verleihen. Da stecken Liebe und ganz viele Überraschungen drin. Das Haus mit Jahrgang 1784 an der Hombergstrasse 23 ist immer neu mit wunderschönen Dingen gefüllt, die zu schade sind, um weggeworfen zu werden. Zum Beispiel auch mit Kleidern und Schmuckstücken, die in der Boutique im alten Stall zu finden sind. Hoch im Kurs ist gerade jetzt auch das Angebot an Gartenmöbeln, das vom Liegestuhl bis zum Gartentisch reicht. Wer nun selbst noch ein altes Kleinmöbel oder Nippes zuhause rumstehen hat, kann dieses gerne beim Chrosihus vorbeibringen oder sich telefonisch bei den Brockifrauen melden. Das Chrosihus hat jeden 2. Freitag im Monat von 17.30 bis 20.00 Uhr sowie am letzten Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. www.chrosihus.jimdo.com

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Montag, 16.04.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text: Eing.

Gesundheitskurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Pilates GE-515: Daten: 8x donnerstags, ab 22. Februar 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 120.–.

Sprachkurse
Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch: Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern:
Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16.06.2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19.05.2018.

Montag, 16.04.2018Region

La Leche League: Stilltreffen im Seetal

Text und Bild: Eing.

Alle Mütter, Väter und am Stillalltag Interessierte sind zum Austausch am Stilltreffen in Hochdorf oder Gelfingen eingeladen. Es kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein, sich mit Menschen auszutauschen und gemeinsame Erfahrungen zu teilen.

Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Hochdorf: Datum: Montag, 14. Mai, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Schulhaus Weid (Hauswirtschaftszimmer)
Gelfingen: Datum: Dienstag, 29. Mai, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung:
Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85

Weitere Informationen unter www.stillberatung.ch

Montag, 16.04.2018Meisterschwanden

Ruderclub Hallwilersee in Amsterdam

Text und Bild: Eing.

Für die Organisatoren in Amsterdam wäre es die 86., für den Ruderclub Hallwilersee (RCH) die fünfte Austragung des «Head of the River Amstel» gewesen. Doch das Wetter wollte dieses Jahr nicht passen, so dass die Regatta kurzfristig abgesagt werden musste. Tolle Tage in Amsterdam verbrachten die Frau-/Mannschaften des RCH aber trotzdem.

Die Regatta auf der Amstel ist eine der ältesten holländischen Wettbewerbe. Die erste Ausgabe datiert aus dem Jahr 1933. Bei der Regatta wird in Vierer und Achter mit Steuermann gerudert. Die Rennstrecke umfasst ungefähr acht Kilometer von Ouderkerk nach Amsterdam. Es wird in verschiedenen Niveaus gerudert. Der RCH nimmt seit 2014 in der Kategorie Herren teil, seit 2016 auch in der Kategorie Mix und seit 2017 erstmals mit einem Frauenachter.

Auch für 2018 hatten sich die Frau- und Mannschaften hohe Ziele gesteckt und seit Monaten auf den Anlass hin fleissig trainiert. Das Feld der teilnehmenden Männer wurde schon im Vorfeld durch Verletzungen und Unfälle selektioniert, so dass für die Rennen selbst statt drei Boote «nur» noch ein Frauenachter und ein Achter Mix angemeldet werden konnten.

Frohen Mutes angereist
Zusammen mit ihren Booten und einem Begleittrupp reisten die Ruderinnen und Ruderer an, um am «Head of the River 2018» ihr Bestes zu geben. Schon am Freitag wurden die Achter zusammengeschraubt und für die Probefahrt bereitgemacht. Ein mitgeführter Zweier konnte sofort gewassert werden und zu einer Streckenbesichtigung losgeschickt werden. Es sollte für diesmal die einzige gute Ausfahrt bleiben. Noch am gleichen Tag kam die Hiobsbotschaft der Organisatoren; auf Grund der Wettervorhersage mit eisigen Temperaturen und starken Windböen wurden die Rennen abgesagt. Die Stimmung der Frau-/Mannschaften viel auf einen Tiefpunkt und konnte erst wieder beim gemütlichen Nachtessen im «Gewächshaus» aufgefangen werden.

Minustemperaturen und viel Wind
Trotz gefühlten Minustemperaturen wagte sich am Samstag ein gemischtes RCH-Boot zusammen mit einem Badener-Achter auf die Amstel. Das private Rennunterfangen musste schon nach wenigen hundert Metern und bei aufkommenden Windgeschwindigkeiten von um die acht Beaufort umgehend wieder abgebrochen werden. Enttäuscht und durchfroren machten sich die Ruderinnen und Ruderer ans Aufladen ihrer Boote und gaben sich vom garstigen Wetter geschlagen.

Sightseeing und Shopping
Ab sofort waren alle angereisten Athleten als «gewöhnliche» Touristen unterwegs und machten die nahegelegene Stadt unsicher. In Gruppen gab man sich in Amsterdam dem Schoppen und anderen Vergnügen hin. Den immer noch windig und kalten Sonntag verbrachte man im Museum, im Café oder bei einer Grachtenfahrt, denn selbst zum Velofahren lud das Wetter nicht wirklich ein. Als Clubhighlights galten die gemeinsamen Nachtessen und die Schlummerdrinks an der gemütlichen Hotelbar. Nichtsdestotrotz herrschte gute Stimmung und eine Teilnahme am «Head oft he River 2019» wurde bereits wieder ins Auge gefasst. Am Montag traten alle die individuelle Heimreise an und durften zumindest schöne Erinnerungen an eine tolle Stadt mit nach Hause nehmen.

Montag, 16.04.2018Reinach

Sensationeller Aufstieg für das Herren 2

Text und Bild: Eing.

Mit dem dritten Tabellenrang konnte sich das Herren 2 für die Aufstiegsspiele qualifizieren und schaffte dort souverän den Schritt in die 3. Liga. Auch das Herren 1 und das Damen 2 durften die Saison auf einem guten vierten Rang beenden.

Nach dem Abstieg vor zwei Jahren zeigte die zweite Herrenmannschaft eine durchwegs gute Saison 17/18 in der 4. Liga. Aufgrund des Zusammenschlusses vom Aargauer und Solothurner Volleyballverband auf die nächste Saison hin qualifizierte sich das Herren 2 mit ihrem dritten Tabellenrang gar für die Aufstiegsspiele und schaffte souverän den Wiederaufstieg in die 3. Liga.

Auch das Herren 1 darf sich über seinen 4. Platz im oberen Mittelfeld freuen und in Anbetracht des sehr schmalen Kaders auf eine gute Saison in der 2. Liga zurückblicken. Zudem konnte das erste Herrenteam zwei junge, unerfahrene Spieler gut in die Mannschaft integrieren. Das Damen 1 hingegen muss nach einer harzigen Saison mit dem 7. Schlussplatz in der 2. Liga vorlieb nehmen.

Juniorinnen U19 schaffen es auf den zweiten Platz
Das Damen 2 konnte nach ihrem letztjährigen Abstieg eine solide Saison in der 4. Liga zeigen und belegte in einem sehr engen oberen Mittelfeld den 4. Rang. Beim Damen 3, welches ebenfalls in der 4. Liga antrat, wollte es aufgrund der unkonstanten Leistung mit dem Siegen nicht richtig klappen. Schlussendlich durfte sich die Mannschaft aber über den 6. Rang und somit den definitiven Ligaerhalt freuen. Die Juniorinnen U23 2. Liga legten in der Rückrunde noch einen Schlussspurt hin und holten sich damit wichtige Punkte, die sie in der Vorrunde verpasst hatten. Die Spielerinnen sicherten sich einen 5. Platz im Mittelfeld. Für ihre jüngeren Kolleginnen aus dem U19-Team endete die Saison 17/18 auf einem hervorragenden 2. Platz – und dies gar punktgleich mit dem erstplatzierten Kanti Baden.

Fleissig rennende Kinder
Ihr spielerisches Können stellten auch die zwei Mixed-Teams des SV Volley Wyna in der vergangenen Easy League-Saison unter Beweis. So durfte sich das 2. Liga-Mixed-Team über einen soliden vierten Tabellenrang und das Plauschteam in der 4. Liga über den 5. Mittelfeldplatz freuen.

Die Kidsturniere für den jüngsten Volley-Nachwuchs waren für die Kleinen wieder ein grosses Erlebnis und ermöglichten den Kindern wichtige Spielerfahrung zu sammeln. Selbst gegen Ende Saison zeigten sich die zirka 30 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 7 und 15 Jahren fleissig. Für den alljährlichen Sponsorenlauf liefen die kleinen Volleyballerinnen und Volleyballer so viele Parcours-Runden, wie sie alt sind, und wurden dabei von Eltern, Geschwistern und Trainerinnen lautstark angefeuert. Beim Lauf kam ein schöner Batzen zusammen, der in die Zukunft des Nachwuchses investiert wird.

Nun freut sich der regionale Volleyballverein SV Volley Wyna auf die kommende Beachvolleyball- bzw. Sommerzeit, um im Herbst wieder erholt in die neue Hallensaison zu starten.

Montag, 16.04.2018Beinwil am See

130-jährige Apothekengeschichte faszinierte

Text und Bild: Thomas Moor

Es war die Premierenausstellung des neugegründeten Museumvereins «Zeitreisen Beinwil am See». Im Buch- und Kunstantiquariat von Johannes Eichenberger rollte Sammler und Historiker Fritz Springer die Geschichte der Dorfapotheke Beinwil und der zwei Apotheken von Reinach auf.

130 Jahre Dorfapotheke: Darüber gibt es viel zu berichten. Vor allem wenn die Ausstellung von Fritz Springer aufbereitet wird. Mit vielen sorgfältig aufbereiteten Foto- und Zeittafeln erfuhren die Besucher viel Wissenswertes über die Apotheken zu jener Zeit, als man dort nicht nur Pflaster und Aspirin kaufte. Springer, als Verantwortlicher der Ausstellung, konnte den Besuchern viele Anekdoten zur Beinwiler Apothekengeschichte erzählen, deren Start 1888 in der alten Post unter Karl Wilhelm Escherich erfolgte und 1892 am heutigen Apothekerweg 10 ihre Fortsetzung fand. Böjuer Apothekergeschichte haben in der Folge natürlich die Hofstetters geschrieben. 1926 mit Hans Hofstetter, der die Apotheke kaufte und in erster Generation führte. Später mit Ruedi Hofstetter, der das Geschäfts- und Wohnhaus am heutigen Standort erbaute. Viele Utensilien aus längst vergangener Zeit erzählten interessante Geschichten aus jener Zeit, als auch Mineralwasser und Spirituosen über den Ladentisch gingen. Spannendes war dem am 3. Juni 1883 in Hochdorf eröffneten Giftbuch zu entnehmen. Gift, welches man in der Apotheke bezog, um Ratten, Mäuse, Wanzen, Schwabenkäfer und sonstiges Ungeziefer zu bekämpfen.

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Montag, 16.04.2018Menziken

Saisonstart: Die Sagi läuft wieder wie geschmiert

Text und Bild: Thomas Moor

Menzikens alte Dame wurde von der Sagimannschaft wieder aus dem Winterschlaf geweckt und jetzt fliegen die Späne (respektive das Sägemehl) wieder. Die Saison der Sagi Menziken beim Waagplatz wurde traditionell am ersten Aprilsamstag morgens um neun Uhr offiziell eröffnet.

Ritze, ratze, ritze, ratze: In flottem Tempo frisst sich das Sägeblatt der Gattersäge in stetigem Tempo durch den eingespannten Stamm. «Die Sagi läuft rund», wie der Präsident der Vereinigung Sagi Menziken, Karl Stutz, sagt. Das höre er sofort, wie er anfügt und sich über den erfolgreichen Start freut. Ab Oktober bis am ersten Aprilsamstag ist nämlich Winterpause angesagt. Zeit, die dafür genutzt wird, um allfällige Reparaturen und anstehende Wartungsarbeiten zu erledigen. Schmieren und salben hilft allenthalben! Das gilt auch für die Menziker Sagi, die stolze 217 Jahre auf dem Buckel hat. Und so gesehen, können einige Tropfen Öl nach der Winterpause nicht schaden, um der Mechanik die nötigen Schmier- und Streicheleinheiten zu verpassen. Auch das Wehr wird für die Einsätze temporär erhöht, damit genug Wasser via Seitenkanal fliesst, um das Wasserrad mit einem Durchmesser von 5046 mm und das Sägeblatt via Transmission in Schwung zu bringen. Laub und gestaute Abfälle werden aus dem Rechen entfernt, damit die Wasserkraft voll genutzt werden kann. Volle Kraft voraus! Die Handgriffe der Sagi-Mannschaft sitzen. Da weiss jeder, was zu tun ist, alles läuft wie geschmiert. Und so kann Karl Stutz guten Gewissens seinen Eintrag in das Sagi-Tagebuch machen. Er halte darin die Einsätze für die Nachwelt fest, wie er schmunzelnd anfügt. Natürlich lassen auch die ersten Schaulustigen und Interessierten jeweils nicht lange auf sich warten. Gelegenheit den Sagibetrieb zu verfolgen, hat man jeden 1. Samstag im Monat (bis Oktober) und zusätzlich auch am Schweizer Mühlentag, der am 12. Mai stattfindet.

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Montag, 16.04.2018Schongau

In Gedenken an Joseph Röösli

Text und Bild: Eing.

Der Verlust von Joseph Röösli macht uns betroffen. Wir sind dankbar für den gemeinsamen Weg und für die Musik, die er zu uns trug.

Vor 50 Jahren wirkte Joseph als junger Musikpädagoge am Lehrerinnen- und Lehrerseminar Hitzkirch. Er war überzeugt, dass jedes Kind die Möglichkeit haben soll, ein Instrument zu lernen. Mit seiner Idee einer Musikschule begeisterte er den Gemeinderat Hitzkirch und Vertreter/-innen verschiedener musikalischer Vereine. Es war die Geburtsstunde der Musikschule Hitzkirch, die dank Josephs Initiative 1970 als eine der ersten im Kanton gegründet wurde. Seine Frau Irma unterrichtete in der Musikschule seit Beginn Querflöte, vermittelte ihre Leidenschaft fürs Flötenspiel, an Musizierstunden begleitet von Joseph am Klavier oder am Cembalo.

Nicht nur mit der Gründung der Musikschule hat Joseph viele Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu ihrer Musik begleitet und gestärkt, er tat es auch immer wieder in der persönlichen Begegnung. Joseph liebte die Musik und er liebte es, diese Begeisterung weiter zu geben. Er, der grosse Musiker und Komponist, begegnete den musizierenden Kindern immer auf Augenhöhe. Er zeigte seine ehrliche Freude und Begeisterung über das, was er hörte, er bestärkte und applaudierte. Auch darin bleibt Joseph Röösli uns ein Vorbild: In seiner Leidenschaft für die Musik und der Begeisterung, damit Lebensfreude weiter zu tragen.

Wenn wir an Joseph Röösli als den «Vater der Musikschule Hitzkirch» denken, dann denken wir an den fortschrittlichen Gründer und Macher. Und wir denken genauso an den herzlichen und fürsorglichen Förderer. Seine Melodie klingt weiter.
In Verbundenheit und grosser Dankbarkeit.

Veranstaltungen im Mai 2018

Mittwoch, 16. Mai, 19.00 Uhr
Themenkonzert «Italien» im Pfarreiheimsaal Hitzkirch mit Schülern verschiedener Lehrpersonen

Mittwoch, 23. Mai, 19.00 Uhr
Musizierstunde Klavier im Pfarreiheimsaal Hitzkirch mit Schülern von Hansruedi Zeder

Samstag, 26. Mai, 19.30 Uhr
Musikalische Umrahmung des Gottesdienstes in der Kirche Schongau mit Schülern von Stefan Mattig, Gitarre

Sonntag, 27. Mai, 9.00 Uhr
Musikalische Umrahmung des Gottesdienstes in der Kirche Müswangen mit Schülern von Adelheid Lichtsteiner (Blockflöte und Gesang) und Maja Kasper (Schwyzerörgeli und Akkordeon).

Montag, 16.04.2018Gontenschwil

Reformierte Kirche Gontenschwil-Zetzwil

Text: Eing., Bild: Website Kirchgemeinde

Gemäss § 73 Abs. 1 Kirchenordnung (SRLA 151.100) gibt die Kirchenpflege der Kirchgemeinde Gontenschwil-Zetzwil folgenden Wahlvorschlag zuhanden der Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 12. Juni 2018 für den Rest der Amtsperiode 2015–2018 bekannt:

Sozialdiakonat (75%): Rahel Brand, geb. 1979, von Wil ZH / Lauenen BE

Bis spätestens fünf Wochen vor der Wahl können der Kirchenpflege freie Wahlvorschläge schriftlich eingereicht werden. Diese müssen von mindestens 20 Stimmberechtigten unterzeichnet und von einer Zustimmungserklärung der oder des Vorzuschlagenden sowie den Ausweisen über die Wahlfähigkeit begleitet sein (§ 73 Abs. 3 Kirchenordnung).

Mittwoch, 11.04.2018Reinach

Life Point: Der beliebte Treffpunkt im Wynenhof

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Neues Team – bewährte Qualität. Seit rund einem Monat betreibt der erfolgreiche Gastronom Hasan Dogan den Imbiss in Reinach. Ob Kebap, eine vielfältige Auswahl an Pizzen oder Hamburger, mit dem Lieferservice können die Speisen bequem zu Hause oder am Arbeitsplatz genossen werden.

Seine Gäste und Kunden in der Zentralschweiz hat der Restaurantbetreiber wahrhaftig in sein Herz geschlossen. In Ebikon und Luzern führt er seit vielen Jahren erfolgreiche Gastrounternehmen. Mit dem grossen Angebot an feinen Snacks und frischen Speisen freut er sich sehr darauf, nun auch die Wynentaler besser kennenzulernen. Die grosszügige Bestuhlung im und vor dem Imbiss bietet ideale Bedingungen um die frisch zubereiteten Speisen gleich vor Ort zu geniessen. Die Bestellungen für den Lieferservice nimmt das Life-Point-Team gerne per Telefon oder Internet entgegen. Gerne gewährt der Inhaber bei einem Mindestbestellwert von 40.– über pizza-lifepoint.ch, einen Rabatt von 5%. Auf die Qualität der Produkte legt Hasan Dogan viel Wert. Fleisch und Käse stammen aus Schweizer Produktion. Die erlesene Auswahl an Desserts bietet ebenfalls die Möglichkeit eine gemütliche Kaffeepause im Innenhof des Wynenhofs zu geniessen. Der Life-Point-Imbiss bietet einen idealen Treffpunkt für die Mittagspause, das Feierabendbier oder die kleine Pause zwischendurch.

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Mittwoch, 11.04.2018Zetzwil

Aussteller und Besucher zufrieden: Der Gwärbi 2018 lachte die Sonne

Text und Bild: thomas Moor

Es war schon immer so und auch bei der jüngsten Ausgabe nicht anders: Die Gwärbi 2018 des «Handel Gewerbe Industrie Gontenschwil-Zetzwil» war wieder Mittelpunkt eines starken und innovativen Gewerbes, das die Region zu bieten hat. Die Besucher waren begeistert.

Einheimisches Gewerbe ist ein Top-Gewerbe. Davon konnte man sich an der Gewerbeschau während vier Tagen selber überzeugen. Rund 60 Aussteller haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um sich einmal mehr von ihrer besten Seite zu zeigen und um eine Visitenkarte abzuliefern, die Eindruck machte und zweifellos in bester Erinnerung bleiben wird. Wer sich das vielfältige Angebot und die mit Herzblut gestalteten Stände sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich näher angeschaut hatte, sah, dass von allen Seiten tipptoppe Büez abgeliefert wurde. Dass zum guten Gelingen einer Ausstellung dieses Kalibers ganz viel Koordinationsarbeit nötig ist, leuchtet ein. Und diese gute Arbeit zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Ausstellung. «Es war eine Freude, mit allen beteiligten Handwerkern zusammenzuarbeiten», wie OK-Präsident Martin Bolliger sagte (siehe auch unten). Der rote Teppich war für die Besucher also ausgerollt.

Diese nahmen die Gelegenheit denn auch wahr, um sich von den vielen qualitativ hochstehenden Dienstleistungen ein Bild zu machen. «Die Gwärbi lebt vom persönlichen Kontakt», wie Martin Bolliger anlässlich der Eröffnung treffend sagte. Und Begegnungen gab es während der vier Ausstellungstage viele. Und zwar sowohl an den Ständen als auch in den Beizli oder an der Bar, wo man das gemütliche Beisammensein pflegen konnte. Auf Nachhaltigkeit wurde auch bei der jüngsten Ausstellung ganz viel Wert gelegt. Auf Nachhaltigkeit hofft auch die Gastregion Moosalp, welche nicht nur die Berge ins Tal brachte, sondern den Besuchern auch den Charme der Walliser Ski- und Wanderdestination spielen liess. Von seiner besten Seite zeigten sich die Lehrlinge, die Einblick in verschiedenste Berufsbilder gaben und der Gwärbi ebenfalls einen Farbtupfer verliehen.


OK-Präsident Martin Bolliger zieht positive Bilanz

Die Gwärbi 2018 gehört schon seit geraumer Zeit wieder der Vergangenheit an. Eine positive Bilanz kann OK-Präsident Martin Bolliger ziehen. Rund 8000 Besucher sind während der vier Ausstellungstage nach Zetzwil gepilgert, wobei auch das schöne Wetter für gute Stimmung gesorgt habe. Die Rückmeldungen von Besuchern und Ausstellern seien durchwegs positiv. Positive Reaktionen gab es auch für den Shuttledienst, der ab Bahnhof Zetzwil sowie mit drei Haltestellen in Gontenschwil und ab Parkplatz mit Fahrzeugen der Garage Gloor und Mitgliedern der Moräneschränzer als Chauffeure angeboten wurde. Zu einem Highlight sei auch der Lehrlingsstand avanciert. Er könnte zukünftig fester Bestandteil der Gwärbi werden. Abschliessend richte sich sein Dank an alle Aussteller, Besucher, die OK-Mitglieder, Behörden, Helferinnen und Helfer im Hintergrund und überhaupt alle, die zum guten Gelingen der Gwärbi 2018 beigetragen haben.

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Mittwoch, 11.04.2018Menziken

Korrekte Abfallentsorgung: Früh übt sich ...

Text und Bild: Thomas Moor

Recycling beginnt nicht erst in der Entsorgungsstelle der Lustenberger Menziken GmbH, sondern ganz viel vorher. Und so haben die Begriffe Littering und Recycling auch in den Schulzimmern Einzug gehalten. Sie werden dort thematisiert, zu Unterrichtsstoff bis hin zu Projektwochen gemacht.

Ganz nach dem Motto «früh übt sich, was ein pflichtbewusster Abfalltrenner und -entsorger werden will». Soll heissen: Man kann die Kinder nicht früh genug in die zum Teil doch komplexe Thematik im korrekten Umgang mit Abfall und recycelbaren Werkstoffe einweihen und sie dafür sensibilisieren. Und wo könnte man das (begleitet vom Schulunterricht natürlich) besser machen als am Ort des Geschehens in einer Entsorgungsstelle. Und so herrschte beim Recyclingspezialisten Lustenberger Menziken GmbH nach Ostern reges Treiben. Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse liessen sich von Lustenberger-Mitarbeiter Bernd Guggenbühl viel Wissenswertes über Materialien, den Recyclingkreislauf allgemein und die korrekte Entsorgung erzählen. Was mit Nespresso-Kapseln passiert, warum das Glas nach Farben entsorgt wird, warum einige Gegenstände für die Entsorgung kostenpflichtig sind und vieles andere mehr verfolgten die Kinder mit grossem Interesse. Dabei durften sie auf spielerische Art selber Hand anlegen. Und Bernd Guggenbühl zeigte sich positiv überrascht, wieviel die Kinder zum Thema Abfallentsorgung schon alles wissen. Übrigens war der jüngste Recycling-
anlass in Zusammenarbeit mit der Schule bereits der Zweite nach 2017.

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Mittwoch, 11.04.2018Meisterschwanden

Faszinierende Kombination aus Musik, Sport und Witz

Text und Bild: Jennifer loosli

Fulminante, aber auch feine Töne erwarteten die Gäste am Jahreskonzert in Meisterschwanden. Unter dem Motto «Saturday night fever» heizte die Musikgesellschaft mit DJ McMeck und der Pole-Dance-Künstlerin Bianca Bernasconi so richtig ein!

Die Brass Hoppers, Jugendliche aus verschiedenen Musikschulen der Umgebung, eröffneten das Jahreskonzert der Musikgesellschaft in der Mehrzweckhalle Eggen in Meisterschwanden. Mit Songs von ABBA und der «Birewegge»-Polka begeisterten die jungen Künstler das Publikum. Unter der Leitung von Christian Brunner unterhielt die Musikgesellschaft Meisterschwanden die Gäste mit Stücken aus verschiedenen Musikgenres. Im Verlaufe des Abends wurde es immer spannender. DJ McMeck begab sich an sein DJ-Pult und heizte akustisch tüchtig ein und brachte das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen. Alles, was er wollte, war: Stimmung in die Bude bringen! Doch Dirigent Christian Brunner gefiel die elektronische Musik überhaupt nicht und die beiden spielten sich gegenseitig Musikstücke vor. Bei Disco-Songs, wie «Staying Alive» von den Bee Gees als Instrumentalversion, konnte sich keiner mehr halten und als dann auch noch Bianca Bernasconi die Bühne betrat und eine Pole-Dance-Einlage vorführte, war das Motto «Saturday night fever» perfekt umgesetzt. Applaus von allen Seiten gab es für diesen gelungenen Disco-Musikabend der Musikgesellschaft Meisterschwanden! Die Anerkennung galt aber auch der Trachtengruppe und dem Frauenverein Meisterschwanden, welche die musikbegeisterten Gäste den ganzen Abend mit Speis und Trank bewirteten.

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Mittwoch, 11.04.2018Schwiizerdüütsch

In eigener Sache

Das war der letzte Schwiizerdüütsch-Artikel im Dorfhefli. Franz «Feusi» Feuerhuber ist am 7. April nach kurzer Krankheit für uns alle unerwartet verstorben.

Liebe Feusi
Mer danke der för sächsedriisg tolli, spannendi, loschtigi, entressanti ond erklärendi Mondartartekel. Du hesch öis mängisch zom Schmonzle brocht! Es send för's ganze Dorfheftliteam drüü spannendi ond amüsanti Johr gsi met der.

Danke vell, vell Mol. Mer gsähnd öis.

Mittwoch, 11.04.2018Schwiizerdüütsch

Wenn’s eim g’schmuech wird bem a’bändele

tüüsele
Einerseits meint «tüüselig» das verstohlene umherschleichen, leise und behutsam sein, zum Anderen das ruhig sein, das sich still Verhalten von Personen, denen es gerade nicht so gut geht. Es ist ein sehr vielfältiges Wort, gerade mit einem Zusatz davor, einige Beispiele: «nochetüüsele», das zaghafte einem Mädchen nachstellen, «umetüüsele», gemächlich arbeiten oder etwas ohne allen Ernst verrichten, «abtüüsele», sich langsam entfernen. Wahrscheinlich steht der Begriff «Tusel» dahinter, was bedeutet, eine Dummheit begehen, sich in Schwierigkeiten begeben.

a’bändle
Nach Duden ist anbändeln: Mit jemanden Kontakt aufnehmen und dabei versuchen, ihn zur Aufnahme einer (nicht unbedingt ernsthaften) Liebesbeziehung zu bewegen. Das tönt doch so richtig romantisch, oder? Flirten, schäkern, anbaggern oder das schon fast vergessene «poussieren» sind noch viel schönere Umschreibungen. Das Anbandeln wird auf einen alten Brauch zurückgeführt, bei dem die holde Jungfrau ein loses Band mit sich trug, an dem sich der Jüngling anbinden konnte. Ich bin oder fühle mich gebunden, dem Partner gegenüber verantwortlich sein, dieses Gefühl von «ich darf nicht mehr tun oder lassen was ich will», kommt genau vom «a’bändele». Anbändeln hat aber auch noch eine zweite Seite: das Streit suchen, stänkern und Unfrieden stiften. Wer mit einem anbindet, der streitet mit ihm, dieser Ausdruck kommt vom Fechten, vor Kampfbeginn banden die Gegner die Klingen im Kreuz zusammen, damit keiner einen Vorteil hatte.

g’schmuech
Es wird mir ganz «g’schmuech», es ist mir flau im Magen. Die «Schmuecht» steht für körperliche Ermattung, Erschöpfung und hat den Ursprung in «Schmud, schmudrig» für schwül, feuchtwarm oder drückend heiss. Wenn man also vor Hitze der Ohnmacht nahe ist, das ist eine Erklärung, wenn es aber der Mutter «ganz g’schmuech» wird. Wenn sie die Schwangerschaft der Tochter entdeckt, so hat das mit der Hitze wohl eher nichts zu tun.

gugge
Ein Begriff der eher im Bernischen (auch im Berner Aargau) angesiedelt ist. Anschauen ist damit gemeint und hat den Ursprung in der Bewegung, den Kopf hervor zu strecken, wie das von den Narren etwa etwas übertrieben benutzt wurde. Auch in der Kindersprache war das doch üblich: kuckuck, wo bin ich? Wenn die Mutter hinter einem Versteck den Kopf hervorstreckt und nach dem Kind ruft – «guguseli» auf Schwiizerdüütsch. Man «gugget» also mit vorgestrecktem Kopf, man schaut etwas mit absichtlicher Aufmerksamkeit an. Die Antwort auf eine Frage, ich muss das erst einmal anschauen, das eher unpersönliche weder Ja noch Nein ist auch damit gemeint. «Ich muess emol gugge öb ich Morn Ziit ha».

Das sind doch die schöne Momänt im Läbe, a’bändle, flörte, flattiere oder wie mer ou seit, de Hof mache, heijo, e chli go jätte oder de Bode go wüsche. Es isch doch Mai und de rechtig Momänt, umez’luege, öb ächt irgendöpper mit’enem förige Bändeli umelouft, hmmm, wer weiss …

«Ich ha emol g’lueget und das Wort gugge e chli g’nöier a’bschouet und wenn mer de nochli meh g’nöier goht go güggsle, de chünnts de guet si, dass mer de is guehne chunnt». Nein, dieser Satz macht eigentlich wenig Sinn, deshalb lasse ich das ohne Übersetzung einfach Mal so stehen …
Donnerstag, 05.04.2018Schongau

Wechsel  im  Kirchenrat 

Text und Bild: Eing.

Rücktritte  und Neuwahl der Organe der Kirchgemeinde Schongau
Die Amtsdauer 2014 – 2018 der Kirchgemeindebehörden endet am 31. Mai 2018. Auf die neuen Wahlen hin haben folgende Behördenmitglieder den Rücktritt bekanntgegeben und stellen sich nicht mehr zur Wiederwahl:

  • Emil Stutz, Mitglied Kirchenrat, Aktuar (16 Jahre)
  • Ursula Langenstein–Scheuber,Mitglied Kirchenrat,  Pfarreizusammenarbeit (8 Jahre)
  • Bernadette Fries–Thürig, Mitglied RPK (8 Jahre)

Um diese Lücken in den Gremien wieder gezielt zu besetzen, sind verantwortungsvolle Kandidatinnen und Kandidaten gesucht worden.  Die neue Amtsdauer der künftigen Behördenmitglieder  beginnt am 1. Juni 2018 und läuft bis zum 31. Mai 2022. Aufgrund der still zustande gekommenen Wahl für den Kirchenrat und die Rechnungsprüfungskommission für die neue Amtsdauer wird die Urnenwahl vom  15. April 2018 abgesagt.

Wahlergebnis für Kirchenrat und Rechnungsprüfungskommission:

Kirchenrat 

  • Bruno Kretz, Langacher 3 - bisher
  • Josef Koch–Lang, Haldenstrasse 5 - bisher
  • Brigitte Galli–Fahrni, Mülirain 2 - neu
  • Franz Weibel–Christen, Maschinenhof 1 - neu

Die Zuteilung der Ressorts des Kirchenrates erfolgt an der Juni Sitzung.

Rechnungsprüfungs-Kommission

  • Herbert Stutz, Holzweidstrasse 16 (Präsident) - bisher
  • Elmar Stadelmann–Estermann, Kirchholz 2 - bisher
  • Brigitte Frischkopf, Weidweg 1 - neu

Kirchenrat Schongau, Bruno Kretz, Kirchenratspräsident

 

Gottesdienste im Sommer

Ab  April gelten wieder die Sommerzeiten für die Gottesdienstzeiten:

  • Gottesdienst am Samstag-Abend um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche
  • Rosenkranzgebet um 18.30 Uhr in der Wallfahrtskirche Oberschongau

 

Weisser Sonntag

Folgende Kinder aus unserer Pfarrei dürfen in diesem Jahr Erstkommunion feiern:

  • Miah Rose Barret, Oberkirchholz 3
  • Janis Guthauser, Oberschongauerstr. 17a
  • Annalena Kern, Müswangertr. 10
  • Annina Kretz, Mülihalde 2
  • Lara Kretz, Rüedikerstr. 12
  • Lorena Kretz, Rüedikerstr. 10
  • Quentin Riedweg, Mettmenstr. 9
  • Salome Weibel, Mettmenstr. 16
  • Livia Wigger, Schönegg 11a

Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien einen schönen Festtag, an den sie sich gerne erinnern. Nach dem Festgottesdienst und dem «Fototermin» der Erstkommunikanten sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen.

 

Einladung zum Mitsingen an der Firmung in Schongau

mit dem Kirchenchor Schongau, am Pfingstmontag, 21. Mai 2018 um 09.30 Uhr
(Firmspender: Weihbischof Denis Theurillat)

Proben: Di, 24. April, 8. und 15. Mai 2018, jeweils um 20.00 Uhr in der Aula beim Schulhaus Schongau<

Kontakt: Laura Kramis, Dirigentin Kirchenchor Schongau, Tel. 078 634 14 75

Donnerstag, 05.04.2018Seengen

Passionskonzert in der Kirche Seengen

Text und Bild: Eing.

Unter der bewährten Leitung von Dirigent Hans-Dieter Lüscher hat der Kirchenchor Seengen auch dieses Jahr ein Programm einstudiert, welches viele Feinheiten und Schwierigkeiten enthielt.

Mit dem renommierten Barockorchester Capriccio aus Basel, sowie Bass-Bariton Sebastian Mattmüller bot der Chor ein Konzert, das den Beteiligten allerhöchste Konzentration abverlangte. Mit viel Disziplin und Freude am Musizieren schaffte der Kirchenchor die schwierigen Passagen und begeisterte die zahlreich erschienenen Zuhörer.

Vivaldis «Credo» klang überzeugend und das «Incarnatus» wurde so innig interpretiert, dass das Publikum am Ostergeschehen mitleiden musste!

Die grossartig gespielten Stücke der Streicher und des Organisten aus Basel ergänzten das Programm.

«Singt, o singt dem Herrn» von Henri Purcell war ein weiterer Höhepunkt. Mit dem Bass-Solo von Sebastian Mattmüller, sehr stilgerecht in englisch gesungen und den vielen Einsätzen des Kirchenchores, war dies ein Werk, das die Sänger nicht so schnell vergessen werden. Die gute Kritik des Publikums war des Sängers Dank für die zahlreichen Übungsstunden!

Choräle mit den Zuhörern, ein Solostück des Bassisten mit Sopraneinsätzen, sowie das wunderschöne «Unser Vater» von August Homilius rundeten das Programm ab. Es war eine starke Leistung des Kirchenchores und seines Dirigenten Hans-Dieter Lüscher, doch der grosse Aufwand hat sich gelohnt.

Mittwoch, 04.04.2018Beinwil am See

Beat Lüthi: Ein Verkehrsinstruktor mit Herzblut

Text und Bild: Thomas Moor

Die Polizei, dein Freund und Helfer. Und im Fall des Böjuer Regionalpolizisten Beat Lüthi auch ein Aufsteller. Lüthi ist nämlich auch ein Verkehrsinstruktor, der sein Amt mit ganz viel Herzblut ausübt. In Böju bereits seit 15 Jahren.

Bevor die Schülerinnen und Schüler nach Ostern auf die Prüfungsstrecke geschickt wurden, gab es für Beat Lüthi von der Repol aargauSüd eine Überraschung. Im Namen der Schule Beinwil am See erhielt er aus den Händen einer Schülerin und eines Schülers eine Seetaler Nusstorte und eine Flasche Wein für seine geleistete Arbeit in der Funktion des Verkehrsinstruktors. Bereits seit 15 Jahren bereitet er Schülerinnen und Schüler stufengerecht auf die Veloprüfung vor, damit sich diese sicher im Strassenverkehr bewegen können. Eine Arbeit und eine Aufgabe, die Lüthi in all den Jahren mit viel Herzblut ausgeübt hat. «Ich bin in diese Arbeit reingewachsen und übe diese gerne aus», wie Lüthi sagt und nicht ausschliesst, dass dieses seine letzte Veloprüfung in Beinwil am See gewesen war.

Mittwoch, 04.04.2018Menziken

Ferien(s)pass: Von nichts kommt nichts!

Text und Bild: Thomas Moor

Das als Titel erwähnte Zitat gilt speziell für den Ferien(s)pass Menziken/Burg. Dass Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien von einem grossen Ferienangebot profitieren können, ist der Vorarbeit eines neunköpfigen Kernteams sowie der Unterstützung von Firmen und Privatpersonen zu verdanken.

Über 200 Schulkinder von Menziken und Burg waren es letztes Jahr, welche dank der Mithilfe und Unterstützung von Firmen und Privatpersonen in der Ferienzeit von einem abwechslungsgreichen und attraktiven Ferienpass-Angebot profitieren konnten. Und: Auf rund 100 Angebote dürfen sich die Kinder auf den Ferien(s)pass 2018 freuen, der am 7. Juli startet. Das neunköpfige Komitee (Bild oben) mit Petra Leutwyler, Bernadette Bachmann, Nicole Blaser, Linda Scherngell, Sandra Gurtner, Sarah Kuhn, Sandra Müller, Teresa Pfendsack und Claudia Biasco ist bereits seit Januar wieder im Ferien(s)pass-Fieber und arbeitet auf Hochtouren, um Abklärungen zu treffen sowie Angebote und Termine festzulegen. Ganz nach dem Motto: Es gibt viel zu tun, packen wirs an! «Ende April muss das Angebot stehen, damit das rund 70 Seiten dicke Programm gedruckt werden kann», wie Petra Leutwyler sagt. Innerhalb von sechs Sitzungen ist deshalb effizientes Arbeiten angesagt. Kein Problem für das aktuelle Team, welches Hand in Hand arbeitet. Anders wäre die Bewältigung der vielen Arbeiten gar nicht möglich. Dazu zählt auch die Suche nach möglichen Geldgebern, welche den Ferien(s)pass finanziell unterstützen und mit ihrem Engagement eine Durchführung überhaupt möglich machen. «Dafür sind wir sehr dankbar und hoffen auch für die jüngste Ausgabe wieder auf deren Unterstützung», wie Petra Leutwyler sagt. Dankbar sei man aber auch über jene Firmen, Vereine, Privatpersonen und Organisationen, welche sich mit der Durchführungen von Events aktiv in den Ferien(s)pass einbringen. Nicht zu vergessen die Pro Juventute, welche den Ferien(s)pass ebenfalls unterstützt. Es sei jeweils schön, die leuchtenden Augen der Kinder zu sehen und die Dankbarkeit ganz allgemein zu erleben. Das entschädige für ganz viel. 40 Franken kostet ein Ferienpass pro Kind, wobei bei gewissen Angeboten Zusatzkosten für Reisen, Übernachtung etc. entstehen können. Gelöst werden kann aber auch nur ein Wochenpass, der maximal 10 Angebote beinhaltet und 15 Franken kostet. Weitere Infos und Auskunft erteilt Petra Leutwyler, Telefon 062 771 10 87 oder www.fpmenziken.ch

Mittwoch, 04.04.2018Region

Vorbildliche Buchführung der «Zahlebiiger»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Steuererklärungen und Buchhaltungen sind für viele ein Graus! Nicht für Annelise Schnyder. Sie hatte schon immer ein Flair für Zahlen und liebt es «Zahle umezbiege». So entstand auch der kreative Name ihrer Unternehmung: «Zahlebiiger»

Zu den Stärken der Firma «Zahlebiiger» gehört ganz klar die Steuerberatung für Private und Unternehmen. In den letzten beiden Jahren haben Annelise Schnyder und ihr Team rund 400 Steuererklärungen erfolgreich fertiggestellt. Die Kunden schätzen sehr, dass Annelise auch Hausbesuche anbietet und ihnen damit viel Arbeit abnimmt. Zu ihrer Kundschaft gehören juristische Personen, KMU die nicht revisionspflichtig sind und Privatleute. Durch die vielen Weiterbildungen mit Diplomabschluss in den Bereichen Sachbearbeiterin Treuhand, Rechnungswesen, Steuern und Immobilienbewirtschaftung kann die gebürtige Böjuerin ihre Kunden optimal beraten und deckt viele ihrer Anliegen ab. Auch in administrativen Belangen erledigt sie speditiv und kompetent die Arbeiten ihrer Kunden. Die in der Bleien in Gränichen wohnhafte Geschäftsführerin liebt ihren Job und will ihr Wissen erweitern, um noch mehr Unternehmen zu unterstützen. Da sie die zahlreichen Buchhaltungen nicht mehr alle selber bewältigen kann, wird sie von ihren Mitarbeiterinnen Marianne Schmid, Cornelia Siegrist und Tochter Tanja Bolliger tatkräftig unterstützt. Sie buchen die durchs Jahr anfallenden Belege und Annelise Schnyder erstellt dann die Jahresabschlüsse. Um auch mal was anderes als Zahlen zu sehen halten zehn Hundewelpen die «Zahlebiiger», im alten Injecta Gebäude in Teufenthal, auf Trab.

Mittwoch, 04.04.2018Seengen

Frühlingsfest des claro Weltladens

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 5. Mai, findet von 9 bis 12.30 Uhr das traditionelle Frühlingsfest des claro Weltladens Seengen beim Laden an der Poststrasse statt. Degustation von fairem Kaffee, Tee, Fruchtsäften und Snacks, Wettbewerb für Gross und Klein und Ballonwettbewerb für die Kleinen. Gemeinsames Ballon steigen lassen um 11 Uhr. Der claro Weltladen verkauft viele Produkte aus dem fairen Handel, Nahrungsmittel, Kunsthandwerk aus aller Welt, Held Wasch- und Reinigungsmittel. Öffnungszeiten Mittwoch und Donnerstag 9.30 – 11.30, Freitag 9.30 – 11.30 und 16.00 – 18.00 und Samstag 9.00 bis 12.00 Uhr.

Mittwoch, 04.04.2018Gesundheit

Kennen Sie das spezialisierte Pflegeheim innerhalb des Spitals Menziken?

Bild: ZVG.

Ausrichtung
Das Pflegeheim mit den 70 Betten, welches im Spital Menziken integriert ist, besteht aus zwei Langzeitpflegestationen und einer Überbrückungsstation. Den Bewohnenden wird in familiärer Atmosphäre professionelle und individuelle ärztliche Versorgung sowie Pflege und Betreuung geboten. Die Kunden profitieren nicht nur von den räumlichen und personellen Verbindungen zu den Angeboten des Akutspitals mit seinen 60 Betten sondern auch von der ganzen Infrastruktur und den Angeboten, so auch von den ambulanten Diensten unter einem Dach.

Das Spital Menziken hat seit 2015 durch den Kanton den Leistungsauftrag als Palliative Care Kompetenzzentrum erhalten. Im Bereich der Demenzbetreuung besitzt das Pflegeheim des Spitals ein ausgereiftes und mittlerweile sehr beliebtes Konzept, welches den Betroffenen ein hohes Mass an individueller Aufmerksamkeit und Geborgenheit bietet. Der weitläufige Park und der Kneipp- und Gehgarten mit Trainingsgeräten und einer Therapietreppe stellt für die Bewohnenden des Pflegeheims eine Oase der Ruhe und Erholung dar. In der grossen und ebenfalls von der Öffentlichkeit gerne genutzten Cafeteria besteht die Möglichkeit eigenständig oder in Begleitung «unter die Leute» gehen zu können. Die Aktivierungstherapie unter professioneller Führung gestaltet zusammen mit einer grossen Zahl freiwilligen Mitarbeitenden ansprechende Betreuungs- und Beschäftigungsangebote. Durch das hausinterne Physiotherapieangebot werden zudem im eigenen Therapiebad speziell auf die Bedürfnisse von betagten Menschen ausgerichtete Gruppen- und Einzeltherapien angeboten. Der hausinterne Sozialdienst steht neben den Patientinnen und Patienten auch den Bewohnenden sowie ihren Angehörigen während der Dauer ihres Aufenthalts im Spital Menziken für Gespräche, Informationen und Hilfestellungen zur Verfügung.

Überbrückungsstation
Auf der speziell auf kürzere Aufenthalte ausgerichteten Station werden die Patienten durch ein interdisziplinäres Team von Ärzten, Pflegenden und Therapeuten betreut, welche sich für kürzere Zeit individuell und therapeutisch auf der «Akut- und Übergangspflege» (AÜP) betreuen lassen. Dieses auf zwei Wochen beschränkte Angebot richtet sich an Patienten, deren Entlassung nach dem Aufenthalt im Akutspital noch nicht gewährleistet werden kann. Die Entlassung nach Hause ist dabei das oberste Ziel. Bei Bedarf kann der Aufenthalt im selben Zimmer als Ferienzimmerstatus individuell kürzer oder länger ausgedehnt werden. Die Kosten der 14-tägigen AÜP werden durch den Wohnkanton mitfinanziert. Ebenso werden auf der Überbrückungsstation Menschen in familiärer Atmosphäre betreut und gepflegt, welche zur Entlastung von pflegenden Angehörigen oder zum Warten bis zum definitiven Eintritt in eine andere Institution und somit vorübergehend ein Ferienbett benötigen. Insbesondere ist im Pflegeheim des Spitals Menziken auch während der allerletzten Lebensphase die individuelle und selbstbestimmende Gestaltung des Daseins von grosser Bedeutung. In dieser besonders anspruchsvollen Zeit steht das Angebot der Überbrückungsstation mit ihren sehr erfahrenen Mitarbeitenden, welche speziell geschult und sehr einfühlsam ihre medizinische und pflegerische Betreuung zur Verfügung stellen, bereit. Die Würde und der Respekt gegenüber den Patienten und den Bewohnenden des Pflegeheims stehen dabei bei der täglichen Betreuung und Pflege im gesamten Haus stets im Vordergrund.

Asana Gruppe AG
Spital Menziken
5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Mittwoch, 04.04.2018Reinach

Im Bärenmarkt Reinach war der Osterhase los

Text und Bild: Jennifer Loosli

Vom 19. bis 31. März 2018 gab es tolle Attraktionen für Klein und Gross! Alles drehte sich um Ostern an diesen Tagen im Bärenmarkt. Es wurden fleissig Eierbecher bemalt und Osterhasen aus Kresse gebastelt. Der Osterhase höchstpersönlich war vor Ort und verteilte süsse Überraschungen.

Osterhasen, Tulpen, Schokoladeneier – alles typisch für Ostern. Ostereier nicht zu vergessen! Im Bärenmarkt Reinach drehte sich im Monat März alles um das Osterfest und die dazu passende Dekoration. Mit speziellen Porzellanstiften konnten Kinder allen Alters ihre eigenen Eierbecher für Mama und Papa bemalen und die Osterdeko mit nachhause nehmen. Viele Kids liessen ihrer Kreativität freien Lauf und bemalten die Becher mit vielen bunten Farben und schönen Formen. «Blueme, Sönneli und Osterhäsli» waren hoch im Kurs und wurden oft auf die Eierbecher gemalt. Auch die Kleinsten durften mitmachen und bekamen Unterstützung von ihren Eltern. Nebst Eierbechern konnten die Kinder am Samstag, 31. März aus Kresse ihre eigenen Osterhasen basteln. Überrascht wurden die Kinder dabei vom Osterhasen höchstpersönlich! Dieser hüpfte frisch fröhlich durch den Bärenmarkt und verteilte Ostereili von Lindt – eine schöne Überraschung für die ganze Familie. Während sich die Kleinen bei zahlreichen Bastelaktionen austobten, konnten die Grossen einen spannenden Preis beim Osterwettbewerb gewinnen. Der Osterhase schickt dieses Jahr zwei glückliche Gewinner für zwei Nächte inklusive Frühstück und einem Abendessen nach Ascona ins Albergo Carcani.

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Mittwoch, 04.04.2018Seengen

Nach fast 50 Jahren in der Mühle: Hansueli Fierz geht in den Ruhestand

Text und Bild: Thomas Moor

Ein Berufsleben lang war Hansueli Fierz bei der Familie Häusermann in der Mühle Seengen tätig. Ende März ging er in den Ruhestand. Wobei Ruhestand doch etwas übertrieben ist.

Der erste Tag nach seiner Pensionierung ist für den Seenger, der unmittelbar neben der Mühle wohnt, nämlich ein Arbeitstag, wie jeder andere auch. «Ich mache die Ferienablösung für meinen Arbeitskollegen», wie die treue Seele der Mühle Seengen erklärt. Einfach nur so rumsitzen, das gehe für ihn gar nicht. Fierz ist immer noch voll im Saft. Dies auch nach 49 Jahren, 4 Monaten und 16 Tagen noch, in welchen er bei den Häusermanns tätig war. Als gewissenhafter Mitarbeiter, der immer zupacken konnte. Und zupacken war früher noch mehr gefragt, als heute. Sein erster Arbeitstag als 15-Jähriger war am 15. November 1968. Er erinnert sich, als obs gestern gewesen wäre, als der Weizen mit Eisenbahnwagen auf Fahrschemmeln vom Bahnhof Boniswil in die Mühle Seengen geliefert wurde, wo er abgesackt wurde. Auch die Fruchtabgabe erfolgte früher mit Jutesäcken. Stolze 101 Kilogramm brachten diese auf die Waage. «Das war Schwerstarbeit», wie Hansueli Fierz rückblickend sagt. Auch das Ausliefern von Futter und Mehl erfolgte dann in 50-Kilo-Säcken. In Spitzenzeiten 40 Tonnen pro Woche. Den Losetransport, wie er heute üblich ist, kannte man damals noch nicht. Und heute: Probleme mit dem Rücken? Fierz winkt ab. Glücklicherweise verfüge er über eine gute körperliche Konstellation. Diese kam ihm nicht nur in der Mühle intern zugute, sondern auch auf seinen Liefertouren. Und da – bei den Bauern und den Bäckern – war seine Welt. «Vor allem die Bauern waren für mich als Kunden das Grösste», sagt Fierz, der selber in einer Bauernfamilie aufgewachsen ist, begeistert. «Wir sprachen dieselbe Sprache und verstanden uns immer ganz einfach gut», wie er ergänzt. Für diesen Kundenkontakt machte er mit 22 Jahren das LKW-Billet und war seither immer für die Mühle unfallfrei auf Achse. Vorwiegend in der Zentralschweiz und im nördlichen Landesteil. «Es wird mir sicher komisch vorkommen, wenn ich nicht mehr jeden Tag zur Arbeit gehen kann», wie Hansueli Fierz an seinem zweitletzten Arbeitstag sagte. Langweilig wird es ihm aber bestimmt nicht. Die Obstanlage, die im Normalfall zehn bis zwölf Tonnen Mostobst abwirft und die 16 Kirschbäume wollen auch bewirtschaftet werden. Kommt der Getränkehandel dazu, der Fierz weiterhin auf Trab halten wird. Und wie gesagt: Die nächsten Ferienablösungen kommen bestimmt.

Mittwoch, 04.04.2018Menziken

Frühlingsnachrichten des Gemeinnützigen Frauenvereins

Text und Bild: Eing.

Die Orstbürgerhütte Ischlag erwacht pünktlich aus ihrem Winterschlaf und somit startet auch das Ischlag-Kafi vom Frauenverein wieder in eine neue Saison. Ab April bis Oktober (Juli ist Sommerferien) werden die Gäste einmal im Monat von den engagierten Frauen begrüsst und mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Und zwar am Mittwoch, 16. Mai; Donnerstag, 14. Juni; Dienstag, 14. August, Mittwoch, 19. September und Donnerstag, 18. Oktober jeweils von 13.30 bis 17.00 Uhr. Alle sind herzlich willkommen in der Ischlaghütte einzukehren und in gemütlicher Atmosphäre und bei schönem Wetter draussen am Waldrand die hausgemachten Süssigkeiten zu geniessen.

Highlight im Jahresprogramm ist der Heimhandwerker-, Trödler und Kinderspielzeugflohmarkt mit Velobörse (Inserat unten). Viele Marktfahrer sind immer wieder mit dabei und bereichern diesen Anlass mit ihrem Angebot an frischen Backwaren, Schmuck, Blumen, Dekoartikeln usw. Die Vereinigung Sagi Menziken zeigt das alte Handwerk der Sägerei und freut sich auf viele Zuschauer. Und hier noch eine Berichtigung: Die in der Dorfagenda der Gemeinde publizierte Buchvorstellung vom 30. Mai im Spital Menziken findet nicht statt.

Mittwoch, 04.04.2018Gesundheit

Das leidige Thema Geld

Bild: Pexels.com

Wir haben einen schönen Beruf mit einem hohen sozialen Status und im besten Falle macht er uns wohlhabend, nicht reich. Reich wird man in der freien Wirtschaft, wir – mit Ausnahme der Schönheitschirurgie – bewegen uns im System der solidarischen Sozialversicherung.

Die Ressourcen hier sind knapp bemessen und müssen immer wieder zwischen den Playern in diesem System – Krankenkassen, Ärzte, Spitäler, Pharmaindustrie etc. – neu verhandelt und aufgeteilt werden.

Zumindest die meisten von uns haben Freude an ihrer Tätigkeit. Sie versuchen nach bestem Wissen und Gewissen ihre Patienten zu behandeln. Sind diese zufrieden, werden sie uns weiterempfehlen und wir werden auch übermorgen noch genug zu tun haben.

So weit so gut.

In letzter Zeit hört man jedoch immer wieder von Auswüchsen des Systems. Warum kostet z.B. eine kleine Metallschraube mit 2 Fäden daran, mit der ich Sehnen an der Schulter wieder an den Knochen nähe, mit 270 Franken 150 Mal mehr wie eine gleichwertige im Baumarkt, nur weil sie im medizinischen Bereich benutzt wird? Verrechnet man die Kosten für die Entwicklung, Zulassung, Sterilisation, dürfte die Schraube eigentlich nur 10 Mal so teuer sein. Warum sind Medikamente des gleichen inländischen Herstellers im benachbarten Ausland nur halb so teuer? Und warum ist es bei einem Gelenkersatzimplantat ebenso? Aber auch Ärzte sind an dieser Kostentreiberei beteiligt. Abgerechnete Leistungen, die nicht erbracht wurden. Anpreisen von sinnlosen Therapien, für die der Patient dann selbst bezahlen soll, weil bisher jeder Beweis für die Wirksamkeit fehlt oder Durchführen von Operationen, die letztendlich nicht notwendig sind. Wir dürfen also keineswegs immer nur auf die anderen zeigen und dort Einsparungen anmahnen. Die meisten von uns haben sicher den Beruf gewählt, um Menschen zu helfen. An uns wird ein sehr hoher ethischer Massstab angelegt, den wir auch von uns selbst einfordern müssen. Gehälter in der gleichen Höhe wie CEOs von Grossunternehmen sind im Gesundheitswesen genauso unangebracht wie in der freien Wirtschaft. Genauso zu werten sind Vorstellungen in der Ärzteschaft, für besonders gute Leistungen (z.B. besonders schonende Nahttechnik bei Operationen) eine private Zusatzzahlung von Seiten des Patienten zu verlangen. Wir sollten eigentlich immer nur das Beste abliefern wollen, ungeachtet vom Versicherungsstatus des Patienten.

Dr. Michael Kettenring

Mittwoch, 04.04.2018Schongau

Erlebnistag Lebensraum Baldeggersee

Text: Eing.

Ob in der Badi, bei einem Spaziergang oder bei einem Blick aus dem Fenster- tagtäglich erfreuen wir uns am Baldeggersee. Doch der See ist mehr als nur Kulisse und Erholungsgebiet. Er dient zahlreichen Lebewesen als Heimat, von winzigen Planktonorganismen bis hin zum kapitalen Hecht. All diese tierischen Seebewohner stehen am Erlebnistag Lebensraum Baldeggersee im Zentrum.

Die Umweltkommission Hitzkirch lädt die Bevölkerung herzlich zu diesem öffentlichen Anlass ein. An verschiedenen interaktiven Infoständen gibt es vieles zu erleben, bestaunen und untersuchen: Wir stellen Ihnen die heimischen Fische und Amphibien vor, und auch über die Vogelwelt, den Baumeister Biber und das Ökosystem des Sees können Gross und Klein allerlei Spannendes in Erfahrung bringen. Dank dem Sportfischerverein Baldeggersee kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Der Erlebnistag Lebensraum Baldeggersee findet am Sonntag, 6. Mai 2018, von 10.00 bis 15.00 Uhr in der Badi Gelfingen statt. Der Eintritt ist frei. Da keine Parkmöglichkeiten vorhanden sind, wird eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Umweltkommission Hitzkirch in Zusammenarbeit mit Pro Natura und dem Sportfischerverein Baldeggersee

Mittwoch, 04.04.2018Gontenschwil

Kennen Sie Therese Gautschi ... die Bäuerin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Therese betreibt seit 25 Jahren zusammen mit Ehemann Felix den Landwirtschaftsbetrieb mit Schweinezucht an der Bahnstrasse. Die Kinder sind inzwischen ausgeflogen. Der Haushalt wird normalerweise in diesem Moment etwas pflegeleichter. Für viele Frauen kommt nun der Zeitpunkt für eine Neuorientierung. Wie sieht das bei einer Bäuerin aus?

Therese, was sind die grössten Herausforderungen in deinem Alltag?
Als Bäuerin ist grosse Flexibilität gefragt. Es ist nicht immer leicht, allen Anforderungen gerecht zu werden. Die Natur und das Wetter machen mir oft einen Strich durch meine Pläne. Wenn zum Beispiel die Rinder ausbrechen oder unerwartet Regen droht, wird alles andere unwichtig. Auch Freiräume für meine persönlichen Bedürfnisse zu schaffen, ist eine Herausforderung. Daran arbeite ich.

Ist Bäuerin für dich Beruf oder Berufung?
Ich kann das gar nicht so unterscheiden. Für mich ist es inzwischen der schönste Beruf, weil ich dabei meine vielseitigen Begabungen ausleben kann. Bäuerin zu werden war allerdings nie meine erste Wahl.

Die Führung und Organisation eines Bauernbetriebes mit Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln braucht einiges an Wissen. Wie hast du dir dieses angeeignet?
Die operative Führung unseres Betriebs liegt natürlich bei meinem Mann. Ich bin aber auf einem Bauernhof aufgewachsen und brachte das Verständnis für diesen Beruf mit. Als ausgebildete Kauffrau erledige ich die Buchhaltung und für die hauswirtschaftlichen Fähigkeiten besuchte ich die Bäuerinnenschule auf dem Waldhof in Langenthal. Dies war ein guter Rucksack für meine Zukunft. In die Arbeit mit den Tieren bin ich hineingewachsen.

Wie oder wo holst du dir Erholung in dein Leben?
Ich bin ein totaler Bewegungsmensch. Ich erhole mich wunderbar beim Skifahren, beim Walken und Wandern sowie in meinem Garten. Kurzbesuche in London bei unserer Tochter und unserem Schwiegersohn gehören zu den jährlichen Highlights. Kürzlich habe ich auch wieder angefangen zu stricken.

Was würdest du tun, wenn du ein Jahr lang Urlaub hättest?
Ich würde all unsere Bekannten in Australien, Amerika, Polen und England besuchen, welche wir durch die Ausbildung unserer Kinder und unsere langjährigen Angestellten auf dem Hof in den vergangenen Jahren kennenlernen durften.

Bist du aktiv in einem Verein?
Ich engagiere mich seit fünfzehn Jahren für die finanziellen Geschicke des Aargauischen Landfrauenverbandes (ALFV). Das ist der Berufsverband der Bäuerinnen. Er setzt sich auf politischer Ebene für die Gleichstellung der Bäuerinnen, für die Förderung saisonaler und regionaler Lebensmittel sowie das Erlernen von Alltagskompetenzen an unseren Schulen ein. Nur gerade 25% der Mitglieder sind Bäuerinnen. Ich habe in unserem Verein viele interessante Frauen kennen gelernt.

Würde es dich reizen, an einer Sendung wie «Landfrauenküche» mitzumachen?
Darauf wurde ich in der Vergangenheit mehrmals angesprochen. Der ALFV war ja bereits bei der ersten Staffel vertreten. Ich habe mich aber immer bewusst dagegen entschieden.

Welchen Anteil haben Bioprodukte in deinem Haushalt?
Unsere Schweizer Lebensmittel sind aus kontrolliertem Anbau, nach bestem Wissen und Gewissen sowie unter Berücksichtigung aller Faktoren wie Umwelt, Natur, Biodiversität und Tierschutz produziert. Dies reicht mir völlig – es muss nicht Bio sein!

Wie sehen deine/eure Pläne für’s Alter aus?
Die Zukunft unseres Betriebes ist gesichert. Unser Sohn Lukas ist ausgebildeter Landwirt und Agronom. Er wird den Hof weiterführen. Wir werden ihn dabei tatkräftig unterstützen!

Worauf freust du dich am meisten, wenn du in die Zukunft schaust?
Ich freue mich sehr auf mehr frei verfügbare Zeit zusammen mit meinem Mann um gemeinsame Hobbys zu pflegen, unabhängig vom Wetter und betriebswirtschaftlichen Pflichten. Und dies hoffentlich bei guter Gesundheit. Ausserdem ist unser erstes Grosskind unterwegs!

Mittwoch, 04.04.2018Boniswil

Schneesportlager Engelberg 2018

Text und Bild: Eing.

In diesem Winter fand das jährliche Skilager unter der Leitung von Pascal Marquardt ein erstes Mal in neuer Konstellation statt. In diesem Jahr reisten 45 Viert- bis Sechstklässler der Schulen Boniswil und Leutwil in die Lagerwoche auf den Trübsee oberhalb Engelberg.

Das Wetter war auch in diesem Jahr sehr gnädig mit uns. War es anfänglich noch schneiend und nebelverhangen, besserte sich das Wetter von Tag zu Tag. Pünktlich zum Skirennen am Donnerstag, erlebten die Kids sowie die 10 Leiter beste Bedingungen, welche bis Ende Woche so standhielten. Die sportlichen Ski- und Snowboardtage wurden abends jeweils mit unterhaltenden Abendveranstaltungen (UNO-Turnier, Fackelwanderung oder einer Lagerdisco) abgerundet.

Auch in diesem Jahr konnte man auf das ausgezeichnete Küchenduo Heidi und Otto Schwizer zählen. Die Kinder wurden einmal mehr kulinarisch verwöhnt und keiner musste hungern. Gros-sen Dank geht hierbei ans Restaurant Deliziosa in Boniswil, welches die Spaghetti Napoli gesponsert hat.

Für das Skirennen gab es dank grossem Einsatz der Schulpflegerin Corinne Neukom geniale Sachpreise von Firmen, welchen den schnellsten Fahrerinnen und Fahrern überreicht werden durften.

Abschliessend darf die Lagerleitung erneut auf ein höchst gelungenes Skilager zurückblicken. Seit nunmehr 5 Jahren läuft es stets besser und besser. Keine Verletzungen, kein grosses Heimweh und keine Erkrankungen unter den Schülern trugen zum diesjährigen gelungenen Lager bei.

Mittwoch, 04.04.2018Schongau

Aktiv im Alter: Wir fahren mit der Kutsch!

Text: Eing.

Das ist das Motto unseres Ausflugs vom Mittwoch, 30.Mai 2018. Ab 7.30 Uhr Einsteigen in Niederschongau (Fenster Stutz); 7.35 Uhr Landi; 7.40 Uhr Mettmenschongau (Kirche); 7.45 Uhr Oberschongau (Kirche). Weiter fahren wir via Muri über das Aeugstertal dem Zürichsee entgegen. Ca. 9.00 Uhr Kaffeehalt im Restaurant im Grüene, Rüschlikon. 10.00 Uhr Weiterfahrt dem Zürichsee entlang, in die Stadt Zürich über die Seebrücke und den Sechseläuteplatz, dann Richtung Toggenburg nach Mosnang. 12.00 Uhr Mittagessen im Restaurant Krone in Mosnang. Um 14.30 Uhr machen wir eine Kutschenfahrt über Land nach Bütschwil, wo uns der Carchauffeur erwartet. Langsam nehmen wir die Rückfahrt unter die Räder. 18.00 Uhr: Nein, es darf nicht fehlen, das Nachtessen im Restaurant Huwyler in Merenschwand und wenn es uns passt geht es ab nach Hause. Kosten: Fr. 85.00 (ohne Getränke). Anmeldung bis spätestens 9. Mai 2018 (Organisation Kutschen):

Regula Bättig 041 917 32 18
Astrid Wiederkehr 041 917 01 57
Lisbeth Kretz 041 917 11 25
Heidi Meier 041 917 12 62
Angelika Schuler 041 917 35 25

Gib dir einen Ruck und komm mit, wir fahren mit der Kutsch.
Pro-Senectute-Team Schongau

Mittwoch, 04.04.2018Beinwil am See

Männerriege: Der Gründonnerstagsausmarsch

Text und Bild: Eing.

Ein alter Brauch will, dass die Einladung zu unserem Gründonnerstagsausmarsch als Rätsel und verschlüsselt daherkommt. So stellte der Federführende vorab einen Hexenturm in Aussicht. Weil alle übrigen Fingerzeige auf einen Ausflug in die Gegend von Müswangen deuteten und weil Google dort kein derartiges Bauwerk nachweist, hielt die Spannung etwas länger an.

Bei der Bushaltestelle auf dem Hämikerberg fand sich dann sehr wohl ein Hexenturm. Weshalb der sich so nennt, blieb unklar. Erstaunlich, denn alle historischen Objekte, die sonst ringsum stehen, sind eigentlich unter www.hämikerberg.ch recht zuverlässig dokumentiert. Es handelt sich vorwiegend um alte schöne Schweizerhäuser, die der «Herrgöttli-Achermann» vor dem Abbruch rettete und in der dortigen Enklave wieder aufstellen liess.

Aber das interessierte die 29 angereisten Männerturner nur am Rand. Einige wollten jetzt möglichst bald ins zugehörige Gasthaus. Die Mehrheit startete bei Regen zum anderhalbstündigen Ausmarsch. Ihr Weg führte zunächst oberhalb von rund 25 neuen Villen auf den Rücken des Lindenbergs. Diese Villen haben Blick auf ein weitläufiges Moor und bisweilen wohl auch auf den Alpenkranz, aber sie sind doch gar weit weg vom Bahnhof, vom nächsten Laden und vom Tagesgeschehen.

Jenseits, hoch über dem Freiamt erklärte der Reiseleiter, Peter Graf, das Panorama. Bei gutem Wetter wäre von hier aus sogar die Zugspitze zu sehen. Heute sah man im Osten immerhin die Antenne vom Uetliberg und die Felsenegg. Gleich unter uns, halb verdeckt vom Wald, lag Winterschwil, ein Weiler von Beinwil Freiamt, der 1987 den Heimatschutzpreis für intaktes Ortsbild erhielt. Weiter südlich beim Grodhof studierten wir die Inschrift auf einem mächtigen Steinkreuz aus dem 18. Jahrhundert. Uns wunderte, dass hier Beinwil und seine Steckhöfe den Schutz von Jesus erbaten. In der Regel ist doch für Haus, Mensch und Vieh eher Wendolin, Florian oder die Jungfrau Maria zuständig.

Und abermals überschritten wir den Lindenbergrücken, querten das Moos mit seinen Tümpeln. Das Gasthaus Hämikerberg kam erneut in Sicht und dort wurden wir auch köstlich bewirtet. An den Wänden erfreuten ein paar Bilder des Kunstmalers Otto Weber von Sempach (nach jenen von Franz Elmiger hielten wir leider vergeblich Ausschau). Gegen 22 Uhr war man satt und guter Laune. Ein Merz-Car brachte uns zurück ins richtige Beinwil.

Mittwoch, 04.04.2018Dürrenäsch

130. Generalversammlung des STV Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

Zur diesjährigen Generalversammlung des Turnvereins Dürrenäsch fanden sich 37 Mitglieder am 29. März im Restaurant Sternen in Seon ein. Der Präsident Patrick Steiner begrüsste die Anwesenden im Anschluss an den Willkommens-Apéro.

Bevor Patrick Steiner die offizielle Generalversammlung eröffnete, wurde zu Ehren des kürzlich verstorbenen Max Alpstäg eine Schweigeminute gehalten. Max Alpstäg war ein turnerisches Urgestein. Sein Engagement für den STV Dürrenäsch lässt sich nicht in Worte fassen. Ebenso war Max Alpstäg ein Ehrenmitglied sowie Ehrenpräsident des STV Dürrenäsch.

In ihren Jahresberichten boten der Präsident Patrick Steiner und Oberturner Simon Gloor einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Während auf sportlicher Seite das Kantonalturnfest in Muri, das Grömpu-Turnier in Seon und das Endturnen mit anschliessendem Poulet-Flügeli-Essen im Vordergrund standen, fanden auch eine Vielzahl an gesellschaftlichen Vereinsanlässen statt. So wurden unter anderem die Turnfahrt nach Stuttgart in einem separaten Bericht erwähnt. Zu erwähnen gilt, dass mit der Gesamtnote von 25,09 und dem 52. Rang von 110 Vereinen am Kantonalturnfest in Muri die bis anhin beste Bewertung unter der Leitung von Simon Gloor erzielt wurde. Wie üblich stellten die im März dieses Jahres abgehaltenen Turnerabende einen Höhepunkt des Jahresprogramms dar. Einmal mehr gelang es dem Verein, ein volles Haus mit abwechslungsreichen Darbietungen zu begeistern.

Hauptjugileiter Reto Tschanz konnte in seinem Jahresbericht ebenfalls Erfreuliches aus der Jugi berichten. Nebst den abwechslungsreichen Ausflügen in die Badi oder der Bike-Tour mit anschliessender Grillparty gab es auch sportliche Highlights zu erwähnen. Beim Jugitag in Gränichen erreichte Adrian Gurtner in der Alterskategorie U10 in den Leichtathletik-Disziplinen Weitsprung, 60 m-Lauf und Ballwurf, den 3. Platz auf dem Podest. Ebenfalls über den 3. Rang freuen durften sich in der Kategorie U14 unsere Ältesten beim Linienball. Am Ende seines Berichtes legte Reto Tschanz noch einmal das Hauptaugenmerk auf die Förderung unserer Jugend. Reto Tschanz wird nach 10 Jahren als Jugileiter und Hauptjugileiter nun sein Amt abgeben.

Die diesjährige Generalversammlung wurde durch die Wieder- und Neuwahlen geprägt. So freut sich der Präsident Patrick Steiner, den Turnverein eine weitere Amtsperiode führen zu dürfen. Auch Oberturner Simon Gloor wird den Turnbetrieb mit seinem Engagement für weitere drei Jahre leiten. Florian Lück wird neu das Amt als Hauptjugileiter übernehmen und tritt damit in den Vorstand ein. Neu wird Simon Engel das Amt als Vize-Oberturner übernehmen.

Die Turnstunden des STV Dürrenäsch finden dienstags und freitags von 20.15 bis 22.00 Uhr statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, an einem unverbindlichen Schnuppertraining in der Turnhalle Dürrenäsch teilzunehmen.

Mittwoch, 04.04.2018Leutwil

Musikgesellschaft Leutwil

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 17. März 2018, fand unser traditionelles Jahreskonzert unter der Leitung von Gisela Schallenberg statt. Mit dem Marsch «Schönes Prag» eröffnete die MG Leutwil das Konzert.

Danach begrüsste die Präsidentin Käthi Lüscher viele Musikliebhaber sowie verschiedene Vereinsdelegationen, welche trotz des Schneetreibens den Weg in die schön dekorierte Mehrzweckhalle fanden! Durch das abwechslungsreiche Programm führte «Lubosch», er wusste sehr informativ über jedes Stück etwas zu erzählen. Die Polka «Urlaub am Bodensee» musste wiederholt werden, bravourös meisterten die zwei Tenorhörner ihr Solo. Der Abend wurde durch die Jagdhornbläser Hallwyl unter der Leitung von Erhard Windisch, mit herrlich tönenden Klängen bereichert. Nach der Pause ging es mit bester Unterhaltung weiter. Es folgten der Ohrwurm «Io senza te» von Peter, Sue & Marc sowie die bekannte Melodie «I will follow him» aus dem Film Sister Act. Unser abwechslungsreiches Konzertprogramm beendeten wir mit dem Marsch «Over and Out».

Das Publikum war zufrieden und wir durften noch zwei Zugaben zum besten geben. Ein herzliches Dankeschön unseren Besuchern sowie Helfern!

Mittwoch, 04.04.2018Menziken

Osterapéro: Fröhliches Eiertütschen im Simsalabim

Text und Bild: Thomas Moor

Die Zeit läuft unaufhaltsam: Erst noch dominierten Engel & Co. im Simsalabim von Patrizia Siegrist in Menziken. Dann übernahm der Osterhase mit seinem Gefolge das Zepter und nistete sich unübersehbar ein, um sich von seiner ganz schönen Seite zu zeigen.

Viele Accessoires für Wohnung und Garten trugen zum österlichen Ambiente im Simsalabim bei und liessen trotz kühlnassem Wetter etwas Frühlingsgefühle aufkommen. Dazu trug natürlich auch der Korb mit den vielen bunten Ostereiern bei. Diese hatte der Hase ins Nest gelegt, damit die Kunden nach dem fröhlichen Eiertütschen, verbunden mit einem Apéro, kulinarisch gut gestärkt ins Osterwochenende starten konnten. Viele haben zuvor aber die Gelegenheit denn auch beim Schopf gepackt, ein Ostergeschenk der anderen Art zu Posten, um dieses seinen Liebsten an Ostern ins Näschtli legen zu können. Natürlich präsentierten sich Hase, Hühner, Eier und Co. von ihrer besten Seite und liessen sich zusammen mit anderen Artikeln wunderbar zu einem individuellen Ostergeschenk kombinieren. Keine Frage: Inhaberin Patrizia Siegrist hat wieder ganz viel Herzblut in das umfangreiche Sortiment und natürlich auch in die Präsentation gesteckt. Verschiedene Möbelstücke wie Salontisch, Sessel, Kommode etc. wurden zusammen mit den unterschiedlichsten Accessoires, wie geflochtenen Kränzen, Schalen, Tassen, Servietten und vielen anderem mehr, pfiffig und wirkungsvoll präsentiert. Dieses gewisse Etwas ist im ganzem Laden zu sehen und macht Lust aufs Schenken.

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Mittwoch, 04.04.2018Haustier

Vermeidbare Krankheiten bei Meerschweinchen

Viele Gesundheitsprobleme und ernsthafte Erkrankungen können durch artgerechte Haltung und Fütterung vermieden werden. Kontrollieren Sie regelmässig ob Ihr Meerschweinchen normal frisst und Kot absetzt. Überprüfen Sie auch Fell, Augen, Nase, Nägel und Fussballen.

Atemwegserkrankungen
Atembeschwerden beim Meerschweinchen werden oft durch zu trockene Luft und falsche Einstreu (z.B. staubiges oder feuchtes Heu) verursacht. Aber auch schlechtes, verdorbenes oder verschimmeltes Futter kann dafür verantwortlich sein. Kurzatmigkeit, Husten, Nasenausfluss, Appetit- und Antriebslosigkeit deuten auf eine Atemwegsinfektion hin.

Vitaminmangel kommt bei Meerschweinchen weitaus häufiger vor, als man denken mag.
Mangel an Vitamin C äussert sich unter anderem durch Zahnfleischblutungen. Betroffene Tiere magern ab, werden lethargisch und schwach. Da Meerschweinchen Vitamin C nicht selbst bilden können, muss eine ausreichende Zufuhr über das Futter durch Karotten und Grünzeug sichergestellt werden. Mangel an Vitamin A verursacht Krämpfe, Lähmungen, Bewegungsunlust und Atemnot. Vitamin A ist in Grünfutter, Salat und Karotten enthalten. Mangel an Vitamin B ist erkennbar u.a. durch Haarausfall, Haut- oder Darmerkrankungen, Wachstumsstörungen oder Lähmungen. Vitamin B finden wir in Sonnenblumenkernen.

Ballenentzündung (Pododermatitis)
Geschwollene und entzündete Fussballen (ev. mit Geschwüren) sind ein oft vorkommendes Problem. Übergewicht, Bewegungsmangel, überlange Krallen, zu harter, feuchter, schmutziger Boden sind Hauptverursacher dieser Krankheit. Meerschweinchen sollten auf weichem Bodenmaterial im Freien oder mit weichem Einstreumaterial (z.B Heu, Stroh, Holzspäne oder geschreddertes Papier) gehalten werden.

Milben
Ein geschwächtes Immunsystem, Stress oder schlechtes Heu kann den Milbenbefall begünstigen. Symptome sind Haarausfall, starker Juckreiz und Kratzen. Sollte ein Milbenbefall diagnostiziert werden, muss das ganze Gehege gründlich gereinigt und das Tier medikamentös behandelt werden.

Zahnprobleme
Die Zähne des Meerschweinchens wachsen zeitlebens nach. Meerschweinchen brauchen deshalb ständig etwas zum Nagen. Es sollten auch immer genügend Äste und Zweige zum Knabbern zu Verfügung stehen. Falsch abgenutzte Zähne können unter Umständen eine normale Nahrungsaufnahme verunmöglichen.

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Meerschweinchen an einer der oben genannten Krankheiten leidet oder wenn Sie irgendwelche anderen Anomalien oder Probleme bemerken, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Tierarzt.

Mittwoch, 04.04.2018Reinach

TOYOTA-Show bei der Garage Brun AG

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Pünktlich zum Frühlingsanfang standen sie bei der Garage Brun glänzend poliert bereit, die aktuellen Toyota-Modelle. Vom 23. bis 25. März fand die attraktive Toyota-Show mit Hüpfburg und einer grosszügigen Festwirtschaft auf dem Areal der Garage an der Aarauerstrasse in Reinach statt.

Aus der bekannten Toyota-Modellpallette vom praktischen und wendigen Yaris über den beliebten Prius bis hin zum starken Hilux stach an der diesjährigen Toyota-Show ein Modell besonders hervor. Der 215 PS starke Toyota Yaris GRMN, von welchem weltweit nur 400 Stück produziert wurden und nur 50 Stück in der Schweiz zum Verkauf stehen. Ein attraktives Fahrzeug für alle, die gerne sportlich unterwegs sind. Ein starker und ständig wachsender Zweig von Toyota ist jenes der Hybrid - Fahrzeuge. Mehr als die Hälfte der verkauften Fahrzeuge weisen eine Ausstattung mit Hybridmotor auf. Zu besichtigen gab es auch den neuen Toyota Prius Plug-in-Hybrid, welcher eine enorme Effizienz und Dynamik aufweist. Das Verkaufs - und Werkstattteam gab jedem Besucher gerne Auskunft über die neuen Motorisierungen. Ein besonderes Highlight, jedoch mit Honda-Motor, war auch der 300 PS starke Rennwagen Norma M 20 FC, welcher in der Spritzkabine für alle Besucher zu besichtigen war. Der Rennwagen, bei dem die Garage Brun einen Teil des Sponsorings übernimmt, wird mit Fahrer Herbert Hunziker unter anderem auch am bekannten Bergrennen in Reitnau am Start sein.

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Dienstag, 04.04.2018Meisterschwanden

Glänzender Auftritt für die Hyundai-Modelle

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am 24. und 25. März fand die diesjährige Frühlingsausstellung der Garage Gut an der Lindenmattstrasse statt. Die aktuellen und in diversen Farben und Varianten erhältlichen Hyundai- Modelle glänzten in der Frühlingssonne.

Bei dieser Autoschau stachen in diesem Jahr besonders zwei Modelle ins Auge. Der praktische und elegante Hyundai KONA und der sportlich schnelle Hyundai i30N. Der sparsame KONA, welcher mit 2WD- oder 4WD-Antrieb erhältlich ist, besticht auf den ersten Blick vor allem mit seinem 2018 ausgezeichneten Design. Die farblich auf die Lackierung abgestimmten Akzente im Interieur bilden ein attraktives Gesamtkonzept. Zu besichtigen war der KONA in vielen ansprechenden Farb- und Motorisierungsvarianten. Für ein wenig Rennsportfeeling im Alltag bietet sich der attraktive Hyundai i30N an. Dieses sehr sportliche Performancemodell überzeugt Automobilfans nicht nur optisch, sondern auch akustisch. Mit 275 PS, lautem Sound und zahlreichen Extras in der Ausstattung beeindruckt dieses Fahrzeug wohl so manchen Autoliebhaber. Vor allem die männlichen Besucher waren begeistert und durften mit Pius Gut auch unter die Haube dieses schnellen «Flitzers» schauen. Noch mehr beliebte Hyundai-Modelle, davon auch welche mit Hybridantrieb, konnten im Ausstellungsraum besichtigt werden, in dem Erika Gut ebenfalls gerne Auskunft erteilte und die Besucher bewirtete.

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Mittwoch, 04.04.2018Seengen

Generalversammlung des Frauenvereins Seengen

Text: Eing., Bild: Website Frauenverein Seengen

Als Wertschätzung an die freiwilligen Helferinnen am Seniorennachmittag und der Besuchergruppe der Seenger Bewohner in auswärtigen Pflege- und Seniorenheimen wurde vorgängig zur offiziellen Versammlung ein Nachtessen offeriert.

Pünktlich eröffnete die Präsidentin die Generalversammlung und führte durch die üblichen Traktanden wie Protokoll, Jahresbericht, Jahresrechnung und Wahlen. Verabschiedungen und Neuwahlen standen an. Nach 20 Jahren Revisionstätigkeit wurden Lore Rodel und Isabelle Sandmeier mit grossem Applaus verabschiedet und herzlich für ihre langjährige Tätigkeit mit Blumen verdankt. Als neue Revisorinnen konnten Margrith Frei und Marianne Rölli gewählt werden. Die langjährige Vizepräsidentin Annette Legoll verlässt den Vorstand. Ihr wird mit einem Gutschein herzlich gedankt für die Organisation von vielen Ausflügen oder Kursen und die angenehme Zusammenarbeit im Vorstand. Die Vereinsführung setzt sich fürs neue Vereinsjahr zusammen aus: Christine Schär, Maja Sandmeier, Vroni Blaser, Liliane Jörg und neu dazu konnte der Versammlung Vreni Casagrande vorgestellt werden.

Mit Bildern präsentierte Liliane Jörg das neue Jahresprogramm. Ein nächster Höhepunkt für die ganze Dorfbevölkerung wird am 26. April 2018 ein öffentlicher Vortrag sein. Die Notarin, Frau Denise Gunkel, referiert über die Notwendigkeit der Patientenverfügung und des Vorsorgeauftrages. Der Anlass beginnt um 19.30 Uhr in der Aula Schulhaus 4 und steht für alle offen. Es wird eine Kollekte zu Gunsten der Kreismusikschule Seengen angeboten.

Ein weiteres Angebot für alle Interessierten ist die Smartphone-Sprechstunde. Bei Kaffee und Kuchen erklären Seenger Schüler erste Schritte mit dem Smartphone und alle weiteren Funktionen, die von den Nutzern kennengelernt werden wollen. Die Sprechstunden finden am Mittwoch, 30. Mai und/oder am 13. Juni von 14 bis 16 Uhr, im Bistro der Casa Hubpünt statt. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Am Samstag, 25. August 2018, werden wir die Flyer-Werke in Huttwil besichtigen. Vorgängig findet mit den zur Verfügung gestellten Flyer-Fahrrädern eine Schnitzeljagd im Emmental statt. Dieser Tages-Ausflug inkl. Flyermiete, Apéro und Besichtigung kostet Fr. 65.00 und steht auch allen Nicht-Vereinsmitgliedern offen.

Nicht zu vergessen sind die Kafi-Treffen im Restaurant Casa Hubpünt jeweils am letzten Freitag im Monat ab 13.30 Uhr. Das nächste Mal am Freitag, 27. April 2018. Es treffen sich Frauen jeden Alters zum Spielen, Stricken oder Kaffee trinken. Der Vorstand gibt gerne Auskunft oder «frau» kommt einfach vorbei.

Weitere Informationen zu den Anlässen und Kontaktadressen finden Sie auf unserer Homepage www.frauenverein-seengen.ch.

Mittwoch, 04.04.2018Leutwil

80. Generalversammlung der Landfrauen Leutwil

Text und Bild: Eing.

Nach einem feinen Nachtessen konnte die Präsidentin Brigitte Gloor 34 Landfrauen und einen Gast zur diesjährigen Generalversammlung im Restaurant Linde begrüssen.

Im Jahresbericht blickte die Präsidentin auf ein ereignisvolles Jahr zurück. Eine Wanderung um den Hallwilersee, ein Tortenbackkurs, die 1-Tages-Reise an den Flaachsee mit anschliessendem Besuch des Strohmuseums in Wohlen und das Jugendfest im September zählten zu den Höhepunkten. Die Jahresrechnung, welche mit einer Vermögenszunahme abschloss, wurde von der Kassierin präsentiert und von der Versammlung genehmigt. Bei den Mutationen konnten zwei neue Mitglieder aufgenommen werden, welche mit einem grossen Applaus begrüsst wurden. Das Traktandum Wahlen war der Schwerpunkt der diesjährigen GV. Die Präsidentin Brigitte Gloor, die Vize-Präsidentin Rosmarie Bolliger, die Beisitzerin Elsbeth Geissbühler und die Aktuarin Annemarie Scheurer stellten sich nach mehrjähriger Amtszeit nicht mehr zur Wiederwahl. Erfreulicherweise stellten sich vier junge, motivierte Landfrauen zur Neubesetzung des Vorstandes zur Verfügung. Mit einem grossen Applaus wurden sie einstimmig gewählt. Ebenfalls musste eine neue Rechnungsrevisorin gewählt werden.

Die Höhepunkte des Jahresprogrammes 2018 sind das traditionelle Spaghetti-Essen am 21. April, der dreitägige Genussausflug nach Überlingen vom 15. bis 17. Juni und anlässlich des Jubiläums 80 Jahre Leutwiler Landfrauen am 1. September eine Überraschungsreise. Weiter hat Katja Abt Zimmer in Seewald-Besenfeld für das obligate Wellnesswochenende im November reserviert.

Die Präsidentin hat auch dieses Jahr ein Fotobuch mit den verschiedenen Aktivitäten der Landfrauen zusammengestellt. Um 21.45 Uhr übergibt die abtretende Präsidentin Brigitte Gloor der neuen Präsidentin Renate Graf das «Präsidentenglöggeli» und beendet somit die Versammlung.

Mittwoch, 04.04.2018Menziken

Sieben Tage die Woche einkaufen bei Nummer 49

Text und Bild: Jennifer Loosli

Sieben Tage die Woche einkaufen können, ein Traum vieler. Nummer 49 in Menziken lässt diesen Traum in Erfüllung gehen! Auch wenn die Ladenbesitzerin Brigitte Holenweg nicht im Geschäft anzutreffen ist, kann man den Laden betreten und Dekoartikel, Accessoires und vieles mehr einkaufen.

Es ist Sonntag und die beste Freundin hat Geburtstag, doch kein Geschäft das geöffnet und das passende Geschenk hat. Das passiert einem in Menziken ganz bestimmt nicht! An der Hauptstrasse 49 gibt es ihn, den Shop der sieben Tage die Woche geöffnet hat! Nummer 49 Homeshop lässt das Dekoherz jeder Frau höher schlagen. Brigitte Holenweg, Inhaberin Nummer 49, hat das Vertrauen in die Menschen. Hier darf jeder von 8.30 bis 19.30 Uhr selbstständig frische Blumen und Dekoartikel einkaufen und das Geld in eine dafür vorgesehene Kasse legen. Einzig die Kaffeestube ist in der unbedienten Zeit nicht zu benutzen. Kaffee und Gipfeli gibt es immer am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr und am Samstag von 8.00 bis 12.00 Uhr, wenn Brigitte im Laden ist. Die Lieblingsfarbe der Geschäftsführerin ist nicht zu übersehen. Dekoartikel, Accessoires und Blumen in wunderbar schönen Weiss- und Rosa - Tönen. Diese Frau hat das Auge fürs Detail. Alles ist so liebevoll und detailiert dekoriert und aufgerichtet. Sie liebt es, von schönen Sachen umgeben zu sein und das bemerkt man sofort wenn man den kleinen aber feinen Laden betritt. Schmuck von Steinkult, Geschirr der Marke Greengate und kulinarische Köstlichkeiten von Gourmet Berner, hier kann man sich und seinen Liebsten etwas Schönes tun. Momentan absolviert die gebürtige Bernerin eine Ausbildung zur Floristin, denn sie möchte vertiefter mit Blumen arbeiten. Das sie ausgefallene Ideen hat, wissen wir ja jetzt, doch es kommt noch mehr auf ihre treue Kundschaft zu. Vom 23. bis 28. April darf man mit seinem Blumentopf zu Nummer 49 gehen und ihn vor Ort mit Geranien bepflanzen lassen. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben und keine Aktion zu verpassen, sind alle Infos auf der Facebook - Seite des Nummer 49 Homeshops.

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Mittwoch, 04.04.2018Dürrenäsch

Skiweekend DTV Dürrenäsch in Davos

Text und Bild: Eing.

Früh morgens um 05.30 Uhr versammelten wir uns vor der Turnhalle für das diesjährige Skiweekend. Mit drei Privatautos ging's los Richtung Bündnerland. Bei der Autobahnraststätte Heidiland in Maienfeld stoppten wir für eine kurze Kaffeepause.

Nach etwa zweieinhalb Stunden Fahrt erreichten wir unsere Unterkunft Spengler Hostel in Davos. Nach dem Zimmerbezug waren wir bereit zum Skifahren und wir machten uns auf den Weg zur Talstation der Jakobshornbahn. Nach einer kurzen Gondelfahrt kamen wir im Skigebiet Jakobshorn an. Das Wetter war durchzogen von Wolkenfeldern und teilweisem Sonnenschein. Wir schnallten unsere Skis und Boards an und dann hiess es ab auf die Piste. Wir sausten unermüdlich den Berg hinunter und mit dem Sessellift wieder hinauf. Zum Mittagessen trafen wir uns alle in der bekannten Jatzhütte. Nach einer gemütlichen Mittagspause ging es gestärkt zurück auf die Skipiste. Nach der Abfahrt zurück ins Tal kam natürlich der Après-Ski im Bolgen Plaza nicht zu kurz. Am Abend machten wir uns im Hostel bereit für das Nachtessen und den Ausgang. Wir spazierten gemütlich durch das verschneite Dorf Davos in die Pizzeria da Elio und genossen dort die italienische Küche bei sehr schönem Ambiente. Für einen Schlummertrunk zogen wir weiter in die Chämi-Bar und liessen den Abend fröhlich ausklingen. Am zweiten Tag wollten wir trotz nicht sehr guten Wetterverhältnissen erneut auf die Pisten. Auf dem Jakobshorn genossen wir im Restaurant Chalet Güggel unser gemeinsames Mittagessen. Da sich im Verlauf des Nachmittags die Sicht immer mehr verschlechterte und der Himmel voller Wolken war, entschieden wir uns für eine frühzeitige Talabfahrt. Einen kurzen Halt für einen Abschiedstrunk im Bolgen Plaza liessen wir uns natürlich nicht entgehen. Am frühen Abend kehrten wir gemeinsam zurück in die Unterkunft und schon war es Zeit, die Autos für die Rückkehr zu beladen. Nach einer unterhaltsamen Fahrt kamen wir glücklich und wohlbehalten am Sonntagabend in Dürrenäsch an. Wir blicken auf ein wunderschönes Wochenende in Davos zurück und freuen uns bereits auf das nächste gemeinsame Skiweekend.

Dienstag, 03.04.2018Reinach

«Bike Club aargauSüd»: Da ist ordentlich Öl an der Kette

Text und Bild: Thomas Moor

Hoppla! Osterhasi hat am Ostersamstag ein dickes Ei ins Nest gelegt. Im Bikefachgeschäft District12 in Reinach fand die offizielle Gründung des «Bike Clubs aargauSüd» statt. Mit dabei viele Interessierte, welche Informationen über das Angebot und die verschiedenen Events aus erster Hand erhielten.

Die Freude war dem Vorstand mit Präsident Michi Gautschi, Vize Jonny Bolliger, Finanzchefin und Aktuarin Sandy Merz sowie Eventmanager und Mediaverantwortlicher Simom Kausch ins Gesicht geschrieben. Die Planungs- und Vorbereitungsphase konnte mit der offiziellen Vereinsgründung abgeschlossen werden. Und vielen Bike-Events steht ab sofort nichts mehr im Weg. Nimmt man das Jahresprogramm etwas genauer unter die Lupe, sieht man, dass da ganz ordentlich Öl an der Kette ist und dem gemeinsamen Ausüben des Bikesports ganz viel Freude eingeräumt wird. Der Eventverantwortliche des Clubs, Simon Kausch, stellte in seiner multimedialen Präsentation die Höhepunkte des Jahresprogramms vor. Fester Bestandteil ist der After-Work-Ride, welcher jeden zweiten Donnerstag im Monat (ausgenommen Sommerferien) jeweils um 18.00 Uhr beim District 12 in Reinach startet. «Die Touren finden in der Umgebung und in den Gebieten Sonnenberg, Homberg statt», wie Präsident Michi Gautsch erklärt. Willkommen ist dabei jedermann (grundsätzlich ab 16 Jahren) unabhängig von Alter, Geschlecht und Könnerstufe. Miteinander den Plausch haben und etwas erleben und dabei noch etwas für die körperliche Ertüchtigung zu machen, ist das erklärte Ziel. Dazu zählt auch gemütliches Beisammensein nach den Touren im clubeigenen Lokal neben dem District12, wo man in Gesprächen auch vom breitgefächert technischen Know-how des Vorstandes profitieren kann. Von den Kenntnissen der verschiedenen Biker-Hotspots in der Schweiz und im benachbarten Ausland können die Teilnehmer der geplanten Singletrailtouren, den Downhill- und Bike-Weekends unter anderem im Engadin, auf der Lenzerheide, Laax oder auf dem Berner Hausberg Gurten profitieren. Eine Schnuppermitgliedschaft bis September ist kostenlos, danach beträgt der Jahresbeitrag 120 Franken.

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Dienstag, 03.04.2018Seengen

Budget bei der Gemeinde Seengen übertroffen

Text und Bild: Jennifer Loosli

Gemeindeammann Jörg Bruder, Beat Rölli (Leiter Finanzen) und Martin Suter (Steueramtsvorsteher) präsentierten die Zahlen des Jahresabschlusses 2017. Das Gesamtergebnis schloss mit einem Ertragsüberschuss von 1.28 Millionen Franken um 311 500 Franken besser als budgetiert.

Das Budget der Gemeinde Seengen wurde übertroffen! Die Vermögens- und Einkommenssteuern liegen rund 1.37% über den Erwartungen. Auch die totalen Steuererträge sind mit rund 242 544 Franken im Plus ein gutes Resultat im Jahr 2017. Hier sieht man eine Steigerung der Steuerkraft der Seenger Einwohner. Bei den Grundstückgewinnsteuer wurde 235 000 Franken budgetiert, erreicht wurde schlussendlich ein ausserordentlicher Ertrag von 465 743 Franken. Ein grosses Plus von 98.19%. Durch grosse Investitionen, wie das Bauprojekt der Mehrzweckehalle im Jahr 2010, entstand in den letzten Jahren eine Nettoschuld. Dieses Jahr kann die Gemeinde Seengen aber ein Nettovermögen von 28.05 Franken pro Einwohner ausweisen! Nicht nur über Zahlen wurde an der Pressekonferenz gesprochen, sondern auch über wichtige Meilensteine im Jahr 2017. Eines der grössten Highlights war die Eröffnung des Casa Hubpünt im Oktober. Dieses sei schon über die Hälfte ausgelastet und das erfreut die Gemeinde Seengen. Eine Bestätigung zum Bezirkschulstandort in Seengen wurde der Gemeinde zugesprochen, der «Gmeindrot bi de Lüt» wird weiterhin durchgeführt und erfreut sich einer steigenden Teilnehmerzahl. Weiter stehen viele Geschäfte an. Das Schulhaus 3 erhält eine Aussensanierung, die Burgturmscheune wird abgebrochen und ein Ersatzbau soll für die Schule als Werk- oder Musikraum dienen. Neue Tanklöschfahrzeuge für die Feuerwehr und eine Bushaltestelle für die Hubpüntstrasse sollen realisiert werden. Seengen hat seine Hausaufgaben also gemacht und hat noch vieles vor.

Donnerstag, 29.03.2018Leutwil

Die Lüschers verleihen Fahrzeugen neuen Glanz

Text und Bild: Jennifer Loosli

Heinz Lüscher gründete 1991 die Unternehmung «Autospritzwerk & Carrosserie Lüscher GmbH» in Leutwil. Sämtliche Carrosserie- und Lackierarbeiten bewältigte er 18 Jahre allein. Jetzt wird es langsam Zeit, an die Zukunft der Firma zu denken und da kommt sein Sohn Stefan ins Spiel! Er soll die Firma in den nächsten Jahren übernehmen.

Hier dreht sich alles ums Auto! In ihrer kleinen aber feinen Werkstatt kümmern sich Vater Heinz und Sohn Stefan Lüscher um alle Belange des Autos, reparieren Unfallschäden und verleihen Oldtimern wieder neuen Glanz. Demontagearbeiten, Stossstangen ersetzen und Rostschäden beheben, alles tagtägliche Arbeiten der beiden Lüpuer. Jetzt ist es aber an der Zeit für eine Wachablösung. Heinz möchte nach fast 30 Jahren im Business seinem Sohn Stefan, dem gelernten Spengler, das Geschäft übergeben. Schon jetzt delegiert Heinz immer mehr Aufgaben an Stefan, damit er sich langsam zurückziehen kann. Denn die Autos sind auch bei seinem Sohn in besten Händen. Besucht er doch immer wieder Kurse und Weiterbildungen, damit er immer auf dem neusten Stand der Technologie ist. In ihrer Inhouse-Farbmischerei können sie bis zu 4000 verschiedene Farbtöne für jede Automarke und jedes Model anfertigen. In der Spritzkabine nebenan, erhalten die beschädigten Teile einen neuen «Anstrich», bevor sie dann wieder montiert werden. Man spürt: Da sind Fachmänner am Werk. Hier kümmert man sich um das Schadenmanagement, Fahrzeuge aller Grössen werden restauriert und Kratzer wie auch Beulen weggezaubert.

Donnerstag, 29.03.2018Meisterschwanden

Auf der Suche nach Arbeits- und Studienplätzen

Text und Bild: Thomas Moor

Sie haben ihr Heimatland verlassen und sind in die Schweiz geflüchtet, um ein neues Leben zu beginnen, verbunden mit arbeiten und Geld verdienen. Angekommen sind sie zwar bei uns, in der Arbeitswelt allerdings noch nicht. Die beiden Syrer Mohammad Issa und Walat Hasan, zwei von 14 Bewohnern der Asylunterkunft am Schachenweg 1 in Meisterschwanden. Dritter im Bunde ist der ebenfalls aus Syrien stammende Karim*, der an der Uni Basel studiert.

Wenigstens hat der 34-jährige Karim seit August 2016 einen Studienplatz an der Uni Basel auf sicher. Seit Juli 2015 ist er in der Schweiz und seit Februar 2016 in Meisterschwanden. Bei der Einreise in die Schweiz hatte er bereits einen Bachelor-Abschluss aus seinem Heimatland mit im Gepäck. Es gefalle ihm gut in der Schweiz und an der Uni schätze er den Austausch und die Gruppenarbeiten zusammen mit anderen Studenten. Als ein Asylsuchender wird er unter den Studenten nicht wahrgenommen. Er ist ein Student, wie jeder andere auch. Oder: Einer von vielen. Einziger Wermutstropfen für Karim ist die Tatsache, dass er immer noch den N-Status hat (siehe Box Flüchtlingsstatus). Damit fühle er sich doch schon etwas eingeengt, wie er zugibt. Vor allem dann, wenn es um Studienreisen gehen würde. Mit dem N-Status darf er unser Land nämlich nicht verlassen. Dankbar und glücklich zugleich ist Karim aber, dass er überhaupt hier einen Studienplatz erhalten habe. Und nicht zu vergessen, dass seine Stipendien von der Sozialberatung der Uni Basel übernommen werden.
Von einem Studienplatz, respektive einem Arbeitsplatz träumen aber auch seine beiden anderen Landsleute Mohammad Issa und Walat Hasan. Vor einem beziehungsweise zwei Jahren sind die beiden nach Meisterschwanden gekommen. Und es ist ja wirklich nicht so, dass sie seit dieser Zeit nur rumgesessen wären. Ganz im Gegenteil. Der 25-jährige Mohammad, der in Syrien bis zu seiner Flucht Maschineningenieur studierte, hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ein Schnuppersemester an der Uni Zürich zu absolvieren.

Asylsuchende aktiv an diversen Fronten
Eine Möglichkeit, welche die Uni Zürich im letzten Jahr 20 Flüchtlingen gab, ohne dass für diese Kosten entstanden wären. Aber so einfach mir nichts, dir nichts kam Mohammad Issa nicht zum Handkuss. Per E-Mail habe er sich für einen Platz beworben und nebenbei fleissig die Deutsche Sprache gelernt. Dass er einen Schnupperplatz erhalten habe, machte ihn entsprechend glücklich. Zweimal sechs Monate dauerte sein Schnuppersemester. In dieser Zeit wurde er von zwei Mentoren (freiwillige Studenten der Uni) begleitet, welche ihm nicht nur den Alltag an der Uni, sondern auch gewisse Abläufe und das System in unserem Land näherbrachten. Mit den Mentoren stehe er heute immer noch in Kontakt und dürfe deren Hilfe in Anspruch nehmen, wie Mohammad sagt. Unmittelbare Ziele hat der Syrer ganz viele. Er möchte das Deutsch-Sprachzertifikat C1 (Erweiterung des Wortschatzes, Vertiefung und Festigung der Grammatik) machen, um dann die Aufnahmeprüfung an die ETH oder eine Fachhochschule zu schaffen. Fehlt eigentlich nur noch, dass er vom Amt für Migration die B-Bewillung erhält.
Diese hat sein Mitbewohner und Landsmann Walat Hasan. Dass bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ganz viele Hürden zu meistern sind, hat der 27-Jährige schon ein paar Mal erfahren. Gerne möchte er ein Praktikum als Automechaniker machen. Als Mechaniker habe er bereits in seinem Heimatland gearbeitet, wie er erklärt. Auch er ist damit beschäftigt die Deutsche Sprache zu lernen und zu vertiefen. Ein Beschäftigungsprogramm, bei der Sozialfirma Trinamo AG konnte der Syrer bereits absolvieren. Hier erhielt er neben einer Tagesstruktur auch einen Einblick in die schweizerische Arbeitswelt. Die Arbeit, die mit 7 Franken pro Tag entlöhnt wurde, musste er aber aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Demnächst ist ein Kantonswechsel vorgesehen, immer mit der Hoffnung, dass er jemanden findet, der ihm die Chance gibt, in unserer Arbeitswelt Fuss zu fassen.

*Name auf Wunsch des Gesprächspartners geändert.

Flüchtlingsstatus

Asylsuchende erhalten den N-Ausweis, der bestätigt, dass die betreffende Person in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt hat. Anerkannte Flüchtlinge erhalten die B-Bewilligung (Aufenthaltsbewilligung), die sie auch zu einer Erwerbstätigkeit berechtigt. Sie dürfen auch den Wohnort innerhalb des Kantons frei wählen. Zudem gibt es den F-Ausweis, der an Personen erteilt wird, die in der Schweiz vorläufig aufgenommen werden und eine Wegweisung aus rechtlichen Gründen nicht zulässig ist.

Asylunterkunft + Sozialhilfe

In der Asylunterkunft am Schachenweg leben 14 Asylsuchende aus Syrien, Irak, Afghanistan und Albanien. Die Unterkunft steht nicht unter 24-Stundebetreuung. Der Sozialdienst steht den Bewohner bei Fragen aber gerne zur Verfügung. Asylsuchende erhalten pro Tag 9 Fr. Lebensunterhalt und 20 Fr. Kleidergeld im Monat.

Donnerstag, 29.03.2018Reinach

Neuheiten bei Atrium-design AG

Text und Bild: Eing.

Passend zum Start in den Frühling stellt Atrium-design AG ihre neuen Produkte vor. Ob Balkon-Sitzplatzverglasungen, Sonnen- und Wetterschutzsysteme, Wintergarten oder transparenter, verglaster Wohnraum: ATRIUM-design AG an der Aarauerstrasse 8 in Reinach, lädt am 14. April 2018 zwischen 9.00 und 16.00 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.

Neu bei uns im Showroom: Der Immer-Garten von Finstral
Mehr Raum, mehr Licht, mehr Wohnqualität. Mit einem Ganzjahres-Wintergarten von Finstral, kommen Sie raus aus dem Alltag, auch wenn Sie drinnen bleiben. Immer. Ob klassisch elegant oder schlicht und modern, mit den vielseitig einsetzbaren Wintergarten-Systemen von Finstral, bieten wir Ihnen den optimalen Partner, um Ihre Wintergarten-Oase zu erschaffen. Ihren Ruhepol für 365 Tage im Jahr.

Das Pergolasystem Renson «Skye»
Das Lamellendach «Skye» ist die Weiterentwicklung vom bereits bekannten Modell Camargue. Auf Wunsch kann man die drehbaren Dachlamellen vertikal ausrichten, so, dass man in den Genuss von Sonnenlicht kommt. Ab sofort ist es aber auch möglich, diese seitwärts zu einem Paket zu verschieben. So erhält man maximalen Lichteinfall und eine offene Sicht nach oben.

Auch das ist neu: Leiner-Q.bus
Das freistehende Beschattungssystem Q.bus verbindet modernes Design mit neuester Technik und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Ob auf der Terrasse, in Ihrem Garten oder als Gastro-Konzept. Mit seiner innovativen Dachkonstruktion bietet der Q.bus überall perfekten Schutz vor Sonnenstrahlen – und vor leichtem Regen.

Donnerstag, 29.03.2018Beinwil am See

CNC-Technik hat auch bei Michael Galli Einzug gehalten

Text und Bild: Thomas Moor

Mit seiner Firma ist Michael Galli Spezialist für die Montage von Velux-Dachfenstern, Sonnen- und Insektenschutz, Reparaturen und Service-Arbeiten. Qualität steht dabei nicht nur bei den Fenstern und deren Endmontage im Vordergrund, sondern beginnt bereits bei der Produktion der Dachfensterverkleidungen, die neu auf einer neuen CNC-Maschine produziert werden.

Zeit ist Geld, heisst es immer wieder. Zeit, die bei Michael Galli mit seiner Dachfenster GmbH aber noch nie auf Kosten der Qualität gegangen ist. Auch mit der neuesten Ausbaustufe in der Produktion nicht. Der innovative Geschäftsmann hat in seiner Firma am Löwenplatz in Beinwil am See das computergesteuerte Produktionszeitalter eingeläutet und in eine neue CNC-Maschine investiert. Seit kurzem steht sie in Betrieb und wird speziell bei der Produktion von Dachfensterfuttern eingesetzt. «Diese Maschine bringt unter anderem einen entscheidenen zeitlichen Vorteil und damit eine hohe Verfügbarkeit», wie Michael Galli die Effizienz anspricht. Mit der neusten Errungenschaft sind in Sachen Grösse und Neigung individuelle Lösungen möglich. Den Einsatz der neuen CNC-Maschine sieht Michael Galli auch im möglichen Dienstleistungsangebot für andere Handwerker. Einen Einblick in die moderne Produktion erhält man am 5. Mai. Dann dreht sich das 1. Gewerbekarussell Beinwil am See mit seinen vielfältigen Angeboten. Bereits vorher werden die Holzbänkli für die Warteplätze auf der Karussellroute auf der neuen Maschine produziert.

Donnerstag, 29.03.2018Boniswil

Eigenständiger Quartiercharakter: Lindenhof Boniswil

Text und Bild: Jennifer Loosli

Qualität wird hier gross geschrieben! Das Architekturbüro Husistein & Partner AG hat im Lindenhof Boniswil eine eigenständige und zeitgemässe Überbauung mit Quartiercharakter geschaffen. Grosszügige Aussenräume laden zum Verweilen und Treffen von Nachbarn ein.

Wohnen an zentraler Lage in Boniswil. Im Lindenhof Boniswil können ab 1. September 2018 24 Miet- und 11 Eigentumswohnungen bezogen werden. Die Wohnüberbauung besticht durch eine helle, familienfreundliche und spannend gestaltete Umgebung. Die grosszügigen Mietwohnungen mit 2½ bis 4½ Zimmern inklusive vier Attikawohnungen befinden sich in den Häusern A und B. Alle Wohnungen ab 3½ Zimmer verfügen über zwei Nassräume (Bad/WC und Dusche/WC). Im Wohnhaus C stehen ebenfalls 2½- bis 4½-Zimmer Eigentumswohnungen zum Kauf. Die möblierte Musterwohnung, welche ab sofort besichtigt werden kann, zeigt den hochwertigen Innenausbau. Grosszügige Sonnenmarkisen findet man bei allen attraktiven privaten Aussenflächen. Die Wohnungen verfügen zudem über elektrische Rafflamellenstoren, und ein Waschturm in jeder Wohnung ist selbstverständlich. Bei den drei Häusern wurde aber auch auf nachhaltige Materialien geachtet. Geringer Energieverbrauch und Minergie-Zertifizierung zeichnen die Überbauung aus. Im Untergeschoss hat es genügend Tiefgaragenplätze, Velo-, Dispo- und Trocknungsräume. Eine optimale Verkehrslage und die herrliche Landschaft mit Naherholungsgebiet am Hallwilersee gestaltet sich als attraktives Wohngebiet für Familien mit Kindern, alleinstehende Personen und ältere Ehepaare. Die Überbauung befindet sich im Dorfzentrum. Schulen, Banken und Einkaufsmöglichkeiten sind in wenigen Gehminuten erreichbar. Begegnungszonen sind durch die optimale Anordnung der Bauten geschaffen. Diverse Bepflanzungselemente und Belagswechsel schaffen eine natürliche Umgebung für Mensch und Tier. Infos zu den Eigentums- und Mietwohnungen bei Markstein AG, Baden unter www.lindenhof-boniswil.ch.

Mittwoch, 28.03.2018Beinwil am See

Alfons Gmeiner: Schütze mit Leib und Seele

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Rund 11 Jahre leitete der Österreicher Fonsi Gmeiner die Jungschützen in Böju. Da es in den Jahren 2007 und 2008 auch für Bürger ohne Schweizer Staatsangehörigkeit möglich war, die Leiterausbildung zu absolvieren, packte er die Gelegenheit spontan beim Schopf.

Auf Grund seiner beruflichen Tätigkeit in der Stahlindustrie führte ihn sein Weg 1982 als 23-Jähriger von Österreich in die Schweiz. Nach langjähriger Tätigkeit bei Von Moos, Stahlwerke in Emmen, arbeitete er später in der Alu Menziken. Am Stammtisch des Restaurant Seetals entstand schliesslich bald das Interesse für den Schiesssport. Als Präsident Hans Weber 2007 auf der Suche nach einem neuen Jungschützenleiter war, entschied sich Alfons Gmeiner spontan dazu, diese Ausbildung zu absolvieren. In den Jahren 2007/2008 war es Bürgern mit der Aufenthaltsbewilligung C und der Mitgliedschaft in einer Schützengesellschaft möglich, den Leiterkurs, welche die Armee anbietet, zu besuchen. In den darauffolgenden Jahren war die Schweizer Staatsangehörigkeit für den Leiterkurs jedoch wieder Pflicht. Nach anfänglichem Zögern des Beamten im Zeughaus Aarau und kurzen Abklärungen mit Major Graber, erhielt Alfons Gmeiner dann schliesslich auch die ihm zustehende Leihwaffe ausgehändigt. Seit 1944 ist der Österreicher der am längsten amtierende Jungschützenleiter und war viele Jahre das jüngste Mitglied im Vorstand der SG Beinwil am See. Neben seiner Tätigkeit in Beinwil am See ist er seit 2012 auch als Bezirksjungschützenleiter tätig. Der Nachwuchs liegt ihm sehr am Herzen. Auf die umfangreiche Ausbildung und den richtigen Umgang mit der Waffe als Sportgerät legt Alfons Gmeiner sehr grossen Wert. Die Saison für die Jungschützen startet für ihn bereits Anfang Jahr, Termine und Aktivitäten müssen geplant werden. Oft erfolgen Anmeldungen der Jugendlichen noch im letzten Moment. Die Saison der Jungschützen dauert von März bis Oktober. Die meisten neuen Mitglieder werden durch Freunde und bisherige Jungschützen «rekrutiert». Für 2019 ist ein Informationstag geplant, um den Schiesssport allen interessierten Jugendlichen näher zu bringen und sie für die Faszination dieses Sportes zu begeistern. Die Aufgabe als Jungschützenleiter ist sehr zeitintensiv und so hat sich der erfolgreiche Schütze auf Grund von Gesundheit und Beruf dazu entschieden, das Amt nach rund 11 Jahren abzugeben. Am 9. März wurde er unter grossem Applaus zum Ehrenmitglied der Schützengesellschaft Beinwil am See ernannt. Er wird weiterhin kleinere administrative Aufgaben der Jungschützen erledigen und dem neuen Leiter Martin Eichenberger unterstützend zur Seite stehen. In näherer Zukunft wird Alfons Gmeiner den Fähnrichkurs absolvieren, und schon jetzt freut er sich sehr auf diese ehrenvolle Aufgabe.

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Mittwoch, 28.03.2018Seengen

Liebe Seengerinnen, liebe Seenger

Text und Bild: Eing.

Das wundervolle Erwachen des Frühlings ist da und gleichzeitig beginnt auch mein zweites Jahr als Jugendarbeiterin bei Ihnen in der Gemeinde Seengen. Gerne möchte ich Sie informieren, was im ersten Aufbaujahr in der Jugendarbeit stattgefunden hat und einen Einblick in die Projekte 2018 geben.

Mit dem Aufbau der Jugendarbeit in Seengen, startete auch meine Zusammenarbeit mit den Jugendarbeiter/-innen der Region Lenzburg. Die Jugendarbeit Seengen konnte mit in das gemeinsame Projekt Small.Jobs, eine Sackgeldbörse für die Jugendlichen, einsteigen. Dieses Projekt ist bei den Jugendlichen auf grosses Interesse gestossen und wird auch in diesem Jahr weitergeführt. Falls Sie, liebe Seengerinnen und liebe Seenger, einen Sackgeldjob zu vergeben haben, melden Sie sich auf lenzburg.smalljobs.ch an oder nehmen Sie direkt mit mir Kontakt auf.

Vier Mal hat die offene Turnhalle im Winter stattgefunden. Es war jeweils ein sehr friedliches Nebeneinander der verschiedenen Peergroups. Die Jugendlichen verbrachten die Freitagabende mit sportlichen Aktivitäten und nutzten die offene Turnhalle stark als einen sozialen Treffpunkt. Verschiedene DJs haben Musik aufgelegt. Dies kam sehr gut an bei den Jugendlichen und mehrere tanzten in der Turnhalle dazu. Einige Jugendliche konnten sich in den letzten drei stattgefundenen offenen Turnhallen, durch angebotene Sackgeldjobs von der Jugendarbeit Seengen, stark beteiligen. Aufgrund der grossen Besucherzahl und der positiven Rückmeldung von den Jugendlichen, hat die Jugendkommission Seengen entschieden, die offene Turnhalle im nächsten Winter wieder anzubieten und auf einen fünften Abend auszuweiten.

Gemeinsam haben Sandra Karth, die Pfarrerin der reformierten Kirchgemeinde, und ich eine Herbstparty organisiert. Insbesondere Jugendliche aus der 6. und 7. Klasse besuchten diesen Anlass. In diesem Sommer werden wir wieder ein gemeinsames Projekt der offenen Jugendarbeit und der reformierten Kirchgemeinde durchführen. Wir sind mitten in der Planung und freuen uns, Ihnen bald mehr darüber zu erzählen.

Im Sommer 2017 ist das neue Logo der Jugendarbeit Seengen in Zusammenarbeit mit Jugendlichen entstanden. Die gesamte Jugendkommission freut sich sehr, Ihnen das Logo und die neue Website der Jugendarbeit präsentieren zu dürfen: www.jugendarbeit-seengen.ch.

Liebe Seengerinnen und liebe Seenger, ich freue mich sehr auf weitere spannende Begegnungen mit Ihnen und den Jugendlichen.

Herzliche Grüsse
Sabrina Leber, Jugendarbeiterin Seengen

Ein Projekt der Jugendkommission mit Unterstützung durch das BKS

Mittwoch, 28.03.2018Zetzwil

Kennen Sie Peter Hirt ... den Schriftsteller?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Peter Hirt hat seit seiner Pensionierung bereits zwei Bücher geschrieben. Das dritte wurde vor kurzem veröffentlicht. Am 26. April um 19.30 Uhr, findet im Musikzimmer des Schulhauses, in Zusammenarbeit mit der Bibliothek, eine Lesung aus dem neusten Werk «Der Kanalreiniger» statt. Wer Peter kennt, weiss, dass in seinem Kopf die wildesten Geschichten entstehen und den Weg aufs Papier finden.

Peter, wie kamst du zum Schreiben?
Ich hatte schon als Kind eine blühende Fantasie. Ich und zwei meiner Brüder lebten phasenweise unter Pseudonymen und bildeten uns dann ein, jemand anderer zu sein. Mir als jüngstem der drei, fielen dazu meistens die Namen ein. Während meiner Berufszeit wurde ich zum «Hobbydichter». Man bat mich öfters um Gedichte und Schnitzelbänke für Geburtstage und andere Feierlichkeiten. Der Appetit auf das Schreiben eines Buches verstärkte sich, je näher meine Pensionierung rückte. Die Ideen dazu flogen mir laufend zu oder verfolgten mich gewissermassen.

Wie geht es weiter mit dir und dem Schreiben?
Ich habe bereits wieder ein Manuskript fertig gestellt. Es wird eine Geschichte in humoristisch-satirischer Form, die aber durchaus auch einen Tiefgang hat. Ich arbeite an verschiedenen Projekten, die ich dann aber manchmal wieder zur Seite lege, weil der «richtige Zeitpunkt» für die Vollendung noch nicht da ist. Mir kommt es oft vor, als ob hinter jeder Hausecke oder jedem Strauch eine neue Geschichte auf mich lauert.

Wie kommst du zu deinen schriftstellerischen Ideen?
Die Kanalreinigergeschichte ist sehr spontan vor dem Fernseher entstanden. Es gibt da diesen Moderator, den ich absetzen würde. Die Idee hat mich verfolgt und ist dann der Einstieg zu meinem Roman geworden. Ich kannte dann auch bald den Abriss in groben Zügen bis zum Ende. Die Richtungen und Windungen in einer Geschichte können sich aber während des Schreibens laufend wieder verändern.

Was kannst du zu deinem neusten Buch sagen?
Der «Kanalreiniger» ist ein Krimi. Ich habe mich mit der Frage auseinander gesetzt, wie ein Erfolgsmensch mit Niederlagen umgeht. Ich werde bei der Lesung auch einiges dazu verraten, zu welchen Irrwegen sich ein frustrierter, vormaliger Erfolgsmoderator verleiten lässt. Die Wende am Schluss ist dann wieder unerwartet charmant. Allerdings bleibt dem Leser nicht erspart, dass ein schaler Beigeschmack zurückbleibt. Mehr wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

Verdienst du gut an deinen Büchern?
Ich würde eher sagen, dass es ein kostspieliges Hobby ist. Die Kosten für das Lektorat und die Vermarktung sind relativ hoch. Wer nicht, aus welchen Gründen auch immer, schon einen Bekanntheitsgrad hat, beisst beim Bücherabsatz in aller Regel auf Granit.

Betreibst du Recherchen zu deinen Büchern?
Um authentisch zu sein, recherchiere ich vieles im Internet. Für den neusten Roman studierte ich den deutschen Polizeiapparat sowie die Hierarchie und die Abläufe in Gefängnissen. Wenn ich am Entwickeln bin, kommen jeweils Fragen auf, die ich im Internet zu lösen versuche. Ich habe mich aber auch schon an Fachleute gewandt, um mich über ein bestimmtes Thema in die Rille zu setzen.

Wie wichtig ist es für dich, deinen Lesern etwas zu geben, das sie persönlich weiterbringt?
Das ist nur bedingt meine Absicht. Ich möchte hauptsächlich unterhalten und nicht dozieren. Letzteres ist einfach nicht meine Vorstellung des Schreibens. Die Belletristik erlaubt einen gewissen Freiraum. Die absolute Wahrhaftigkeit ist dabei nicht gefordert.

Was rätst du jemandem, der gerne ein Buch schreiben würde, aber die zündende Idee dazu noch nicht gefunden hat?
Da muss ich passen, weil ich mir schlicht nicht vorstellen kann, dass gar keine Einfälle da sind. Mir fliegen die Ideen einfach zu. Mein Problem ist dann schon eher, aus der ganzen Fülle auszuwählen, welches Projekt als Nächstes vorangetrieben werden soll. Geschichten können auch auf Träumen basieren. Dies war zum Beispiel bei meinem Erstling «Die weisse Krähe» der Fall.

In welcher Weise hat sich dein Leben mit dem Schreiben verändert?
In meiner jetzigen Lebensphase gibt mir das Schreiben enorm viel Lebensinhalt. Ich merke, dass es ein gutes Kopftraining, auch gegen Vergesslichkeit, ist. Allerdings nehme ich es eher locker mit der Schriftstellerei, stehe ich doch unter keinerlei Zeitdruck.

Welche Bücher liest du selber?
Seit ich selber schreibe, lese ich weniger Bücher. Ich fürchte mich fast davor, Ideen von anderen Büchern in meine zu übernehmen. Aber wenn ich lese, ist es meistens Belletristik, und zwar querbeet.

Wenn du das Rad der Zeit drehen könntest, in welche Epoche würdest du gerne reisen?
Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit der Gegenwart. Ich würde höchstens gerne mal in die Zukunft reisen, aber nur kurz auf Stippvisite.

Mittwoch, 28.03.2018Menziken

Feuriges Jahreskonzert: Musig Mänzike olé!

Text und Bild: Thomas Moor

Auf südamerikanische Rhythmen setzte die Musig Mänzike unter der Leitung von Bernhard Fischer beim Jahreskonzert. Ganz nach dem Geschmack des Publikums. Da spielte auch der Frühling, der sich ein erstes Mal bemerkbar machte, perfekt mit. Das Barometer der Lebensfreude stand auf «Hoch».

Chili con carne, Bandeja con salchicha waren nicht Titel von Musikstücken, sondern kulinarische Köstlichkeiten, mit welchen man sich auf den südamerikanisch angehauchten Konzertabend im Gemeindesaal einstimmen konnte. Und wie sah die Dessertkarte aus? Nun: Diese war gespickt mit feurigen, lateinamerikanischen Stücken, welcher die Musig Mänzike mit Dirigent Bernhard Fischer einstudiert hatte. Kein Wunder stiegen die Temperaturen im Gemeindesaal merklich an. Oder: «Feelin Hot Hot Hot», wie es in einem Song von Alphonsus Cassell heisst. Er wurde neben weiteren Ohrwürmern, wie «Quando, Quando, Quando», «Mas Que Nada» oder Ricky Martins «La Copa De La Vida» und weiteren Hits mit Leidenschaft vorgetragen. Feurig, feurig! Auch die Freedrummers unter der Leitung von Dieter Furrer liessen sich für den Konzertauftakt vom Land des Sambas inspirieren. Mit «Happy Brasilia» (ein Stück der höchsten Schwierigkeitsstufe) wurde die Perkussionsvielfalt eindrücklich demonstriert, ehe die Mitglieder der Musig Mänzike, begleitet vom Schlagzeugsolo des jungen Hallwiler Schlagzeugstudenten Michi Büchi, die Bühne betraten. Dabei kam das Publikum auch in den Genuss der «Alvamar Ouverture», welche die Musig Mänzike am kantonalen Musiktag am 24. Juni in Laufenburg zusammen mit der MG Reinach vortragen wird. Die Musig Mänzike brillierte dabei als Kollektiv, wobei Ilona Blättler (Alt-Sax) und Monica Sem (Querflöte) als Solistinnen zusätzliche Farbtupfer setzten.

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Mittwoch, 28.03.2018Dürrenäsch

1. Street Grill Tasting bei Comodo: Lecker, lecker!

Text und Bild: Thomas Moor

Für seine innovativen Events ist die Möbelhaus Comodo AG in Dürrenäsch mit dazugehörendem Grillcenter bestens bekannt. Wenn die Hunzikers etwas «anteigen», dann wirds ganz interessant. Das war auch beim Start in die Garten- und Grillsaison am Palmsonntagwochenende so. Und was für ein Empfang war das denn? Kaum war das Auto parkiert und die Autotür geöffnet, strichen einem schon verführerische Grilldüfte in die Nase. Das machte gluschtig, das machte gwundrig. Kurz: Das roch wortwörtlich nach mehr! Das Möbelhaus Comodo AG mit dazugehörendem Grillcenter hatte zum Saisonstart nach Dürrenäsch geladen. Neben der bekannt grossen Auswahl an Gartenmöbeln für das Outdoorwohnzimmer stand das hausinterne Grillcenter speziell im Fokus der Besucher. Und mit ihm das 1. Street Grill Tasting, welches draussen im Gange war. Namhafte Grillhersteller bestückten die Grillroste, Woks, Schalen, Pizzasteine, etc. mit allerlei Köstlichkeiten, um den Besuchern mit den leckeren Häppchen Lust aufs Grillieren und Ausprobieren zu machen. «Hier handelt es sich um einen Westschweizer-Wok, der hat gerne einen Schluck Weissen», wie Markus H. Seiler als Botschafter der Firma Weber Grill mit Moderator Michael Sokoll scherzte und noch etwas Weisswein zu seinem Gericht gab, das er auf dem Grill garte. Natürlich gabs dann jeweils auch an jedem Stand herrliche Probiererli, wie etwa Filet, Lachs, Poulet, Flammkucken, Pulled-Pork-Burger etc. Moderiert wurde der Anlass von Michael Sokoll, welcher den Grillprofis viele nützliche Tipps und Anregungen entlocken konnte. Speziell aber auch die Tatsache, dass das Grillieren grenzenlos ist.

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Mittwoch, 28.03.2018Schongau

Samariterverein: Wegbahnende Generalversammlung

Text und Bild: Eing.

Der Co-Präsident Josef Stutz begrüsste die Mitglieder zur «letzten» Schongauer Samariter-GV.

Dabei stand vor allem die über Monate vorbereitete Fusion / Integration des Schongauer Vereins mit dem Aescher Samariterverein im Vordergrund. Die Samariter arbeiten schon seit mehreren Jahren im technischen Bereich (Vereinsübungen, Nothelfer-, Kleinkinder- und Firmenkurse) erfolgreich zusammen.

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern beider Vereine, hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema Zusammenführung befasst. Gemäss Statuten stellte der Vorstand der Versammlung den Antrag zur Auflösung des Samaritervereins Schongau. Dieser wurde einstimmig gutgeheissen. Somit ist der Weg frei für einen gemeinsamen Neustart der beiden Vereine. Der Vorstand hat in den vergangenen Jahren sehr viel geleistet. Die sechs Verantwortlichen haben zusammengerechnet 108 Jahre Vorstandsarbeit ausgeübt. Die Mitglieder bedankten sich dafür mit grossem Applaus.

Ein ganz besonderes Dankeschön galt Stutz Josef, Hasenberg, für seine 32 Dienstjahre. Davon war er 4 Jahre Kassier und 24 Jahre Präsident. Verdient wurde er zum Ehrenmitglied und Ehrenpräsidenten gewählt. Weibel Franz überreichte Josef eine Ehrenurkunde in «Goldrahmen», die ihn noch lange an die Schongauer Samariterzeit erinnern wird. Nach Abschluss der doch etwas wehmütigen, aber zugleich wegbahnenden GV, wurden wir von den Aescher Samaritern mit Applaus zu einem feierlichen gemeinsamen Apéro begrüsst.

AeschPlus

Die Samariter aus Aesch, Mosen und Schongau schreiben Geschichte. Ein Lied auf das, was vor uns liegt, ein Hoch auf uns …, war am vergangenen Samstag ihr Motto.

Zuerst führten beide Vereine eine separate Generalversammlung durch. Dabei lösten die Schongauer ihren Verein auf und stimmten einer Integration in den Samariterverein Aesch-Mosen zu. Neben der Abwicklung der ordentlichen Traktanden ehrten die Aescher auch ihre verdienten Mitglieder. Um 19.00 Uhr durfte die Tagespräsidentin Angela Häberli 23 stimmberechtigte Mitglieder und den Gast vom Kantonalverband in der Aula Schongau begrüssen. Das Lied von Andreas Bourami «Ein Lied auf das, was vor uns liegt, ein Hoch auf uns …» stimmte alle Anwesenden auf die geschichtsträchtige GV ein. Mit einem kurzen Bericht gab die Präsidentin Einblick in die intensive Vorbereitungszeit der Integration, unterstützt durch Frau Esther Fellmann vom Kantonalverband. Der vorgestellte Integrationsvertrag wurde einstimmig angenommen.

Wie soll der neue Verein nun heissen? Der Name soll zeitgerecht, modern, kurz und bündig sein. Einstimmig und mit viel Vertrauen in die Zukunft wurde der Name «AeschPlus» gewählt. Nun braucht der neue Verein noch einen Vorstand. Zum Co-Präsidium wurden Angela Häberli und Franz Weibel einstimmig gewählt. Einstimmig und mit grossem Applaus für ihr selbstloses Engagement wurden auch alle übrigen Vorstandsmitglieder gewählt. Technische Leitung: Marianne Bieri; Kassierin: Milja Lipp; Aktuarin: Rita Leisibach; Materialverwalterin: Gaby Rust; Rechnungsrevisoren: Iréne Bucher, Josef Stutz und Brigitte Williner. «Gemeinsam fit für die Erste Hilfe» dieses Motto fürs neue Vereinsjahr präsentierte Brigitte Stadelmann spannend und vielversprechend. Das Budget wurde von Milja Lipp vorgestellt. Es fand Anklang und wurde genehmigt.

Nach der GV liessen die Samariter einen Ballon mit angehängtem Wunschzettel für den neuen Verein AeschPlus in den schneienden Himmel steigen. Ein Hoch auf das was vor uns liegt … Alle Teilnehmer wurden anschliessend an einem festlich dekorierten Tisch im Restaurant Kreuz Schongau mit einem feinen Abendessen verwöhnt.

Der neue Samariterverein AeschPlus ist gerüstet für die Zukunft. Das Wohl der Bewohner von Aesch, Mosen und Schongau liegt ihm am Herzen.

Mittwoch, 28.03.2018Seengen

Kickboxen ist ein Diamant der Bewegungsart

Text und Bild: Eing.

Am 26. Mai wird Seengen zu einem Zentrum des Kampfsports. In der Doppelturnhalle treten über 200 Teilnehmende beim ersten Seetaler Cup, der Teil der Schweizermeisterschaft ist, gegeneinander an. Der organisierende Verein «Home of Champions» hat alle Hände voll zu tun.

Fragt man Petra Bättig, Mitbegründerin von «Home of Champions», was sie am Kickboxen fasziniert, kann sie kaum noch stillsitzen. «Es ist ein Diamant der Bewegungsart, weil verschiedenste Facetten beherrscht werden wollen, bis man der Vollendung näher kommt.» Die eigene Kraft, Koordination der Bewegungen, Wahrnehmung, Konzentration und mehr seien Teil des regelmässigen Trainings. Die zehnfache Meisterin möchte ihre Begeisterung über die Vereinsgrenzen hinaus weitergeben. «Zur Schweizermeisterschaft des WAKO (World Association of Kickboxing Organizations) gehören mehrere Cups im ganzen Land. Am 26. Mai in Seengen möchte ich Kickboxerinnen und Kickboxern der Umgebung die Chance einer weiteren Teilnahme in ihrer Nähe geben.» Dafür stellen «Home of Champions» einiges auf die Beine. Braucht es doch allein für ein Kampffeld von sechs mal sechs Metern 36 Matten. «Nicht zu vergessen die Infrastruktur zum Wiegen am Morgen, zum Bestimmen der Kategorien sowie selbstverständlich eine Lokalität für Speis und Trank.» Gibt es einen Wunsch für diesen Tag? «Zum einen sollen sich die Kämpfer vor Ort rundum wohlfühlen um Top-Leistungen zeigen zu können. Zum anderen würde ich mich freuen, wenn viele Interessierte den Weg in die Hallen finden und mit neuen Eindrücken nach Hause gehen», Petra Bättig hält einen Moment inne, bevor sie fortfährt: «Denn dann werden die Leute feststellen, dass Kickboxen nichts mit den Schlägereien aus Filmen zu tun hat. Es ist ein vielseitiger Sport, der Geist und Körper formt.»

Mittwoch, 28.03.2018Leutwil

Generalversammlung der Trachtengruppe Leutwil

Text und Bild: Eing.

Zur 61. Generalversammlung trafen sich die Mitglieder der Trachtengruppe Leutwil im einheimischen Restaurant Linde. Im von Heidi Gloor frühlingshaft dekorierten Säli genoss man vorgängig den traditionellen Fitness-Teller. Anschliessend konnte die Präsidentin Nelly Gloor die leider infolge Grippe nicht vollzählig anwesenden Aktivmitglieder und das Gründungsmitglied Elsbeth Baumann zur diesjährigen Generalversammlung begrüssen.

Das von der Aktuarin Therese Hintermann verfasste und mit der Einladung zur GV zugestellte Protokoll der Jubiläums-GV wurde genehmigt und mit Applaus verdankt. In ihrem Jahresbericht liess die Präsidentin die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres en Revue passieren: Nebst vier Auftritten fanden 33 Tanzproben unter der Leitung von Tanzleiterin Denise Hintermann statt, dazu die Teilnahme am Unspunnen-Tanz-Fest, die Führung der Kaffeestube am 3-tägigen Dorf- und Jugendfest, die Teilnahme am Jugendfest-Umzug und am ersten Sonntag im November der Raclette-Plausch. Für fleissigen Probenbesuch konnten sechs Mitglieder ein kleines Rosenstöckli entgegennehmen. Die Kindertanzgruppe tanzte unter der Leitung von Therese Hintermann mit Unterstützung von Nelly Gloor 16 Mal. Zusammen mit den Erwachsenen tanzten die Kinder am «Tag der Tracht», vor der Sommer-Pause «brötlete» und spielte die fröhliche Schar auf dem Pausenhof-Areal, hatte am Raclette-Plausch ihren traditionellen Auftritt und genoss Ende November das Pommes-Essen in der Linde.

Die Kassierin Judith Wasser erläuterte die Jahresrechnung. Erfreulicherweise wies die Rechnung dank den tatkräftigen Einsätzen am Jugendfest und am Raclette-Plausch per Ende 2017 eine Vermögenszunahme aus. Die beiden Rechnungsrevisoren Jeannette Widmer und Huldy Teuscher attestierten der Kassierin eine einwandfreie Rechnungsführung und die Versammlung quittierte die exakte Arbeit mit Applaus. Von den in der Chronik mit Bilder dokumentierten Anlässen berichtete die Aktuarin über die zahlreichen Erlebnisse im vergangenen Vereinsjahr. Die Arbeit der Aktuarin wurde mit grossem Applaus verdankt.

Nach dem Beschluss von der letzten GV wurde wiederum nur für die Dauer eines Jahres gewählt. Der bestehende Vorstand stellte sich infolge Nachfolge-Mangel für ein weiteres Jahr zur Verfügung. Mit tatkräftigem Applaus wurden die Vorstandsmitglieder und die Tanzleiterin in globo gewählt. Erfreulicherweise gab es im vergangenen Vereinsjahr keine Austritte zu verzeichnen, leider aber auch keine Eintritte. Ehrenpräsidentin und Ehrenmitglied Christine Gloor wurde für ihre 40-jährige Vereinstreue mit einer Urkunde sowie einem Gutschein und einer Orchidee beschenkt. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurde Jeannette Widmer mit einer Urkunde, einem Gutschein und ebenfalls einer Orchidee geehrt. Zwei weitere Jubiläen durften die beiden bewährten Revisoren Jeannette Widmer und Huldy Teuscher feiern, ihre 10-jährige Revisoren-Arbeit wurde mit einem guten Tropfen Rotwein verdankt.

Das Tätigkeitsprogramm 2018 wird auf der von Denise Hintermann geführten Vereinsseite der Trachtengruppe Leutwil unter: www.trachtengruppe-leutwil.ch aufgelistet. Unter Verschiedenem gab einmal mehr die Zukunft des Vereins zu reden. Mit dem Trost, dass Krisenzeiten den Vereinszusammenhalt stärken, hofft man immer noch auf einen Lichtstreifen am Horizont, nämlich, dass das Volkstanzen, wie das Schwingen und das Jodeln, endlich einen Aufschwung erleben darf.

Zum Abschluss der GV richtete die Präsidentin einen grossen Dank an alle Mitglieder für den grossartigen Einsatz im vergangenen Vereinsjahr. Mit einem für Tänzer/-innen traditionell klingenden Appenzellerglacé liess man die 61. Generalversammlung gemütlich ausklingen.

Mittwoch, 27.03.2018Boniswil

Jugendfest 2019 in Boniswil

Text und Bild: Eing.

Das Jugendfest in Boniswil findet vom 28. bis 30. Juni 2019 unter dem Motto «Zeitreise» statt. Es soll ein grosses Festgelände mit Beizlis, einer Showbühne sowie einem Lunapark entstehen. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, aktiv am Fest mitzuwirken.

Informationen können Sie jeweils dem Dorfheftli oder der Gemeinde-Webseite entnehmen (www.boniswil.ch).

Kommitee von oben:
Daniel Wieser, Schulleiter – Daniel Hunziker, Vorsteher Gemeindewerk – Monika Hermann, Gemeinderätin – Tanja Bereuter, Lehrerin – Denise Schanz, Schulpflegerin – Michael Baumann, Feuerwehr – Corinne Neukom, Schulpflegerin – Eva Müller, Verein Zukunft Boniswil

Mittwoch, 28.03.2018Dürrenäsch

Dürrenäscher Schneesportlager in Engelberg-Trübsee

Text und Bild: Eing.

Auch dieses Jahr erwartete die Dürrenäscher Schulkinder von der 4. bis 6. Klasse ein erlebnisreiches Schneesportlager. Insgesamt nahmen 33 Kinder, acht Leiter/-innen und zwei Köchinnen am Lager teil.

Es war eisig kalt mit ganz viel Schnee, aber nichts konnte uns vom Skifahren abhalten. Es gab bis zu minus 20 Grad. Zum Glück hatten wir warme Kleider dabei und konnten nach dem Fahren eine heisse Ovi trinken. In den Skigruppen hatten uns die Leiter/-innen ganz viele neue Sachen beigebracht. So übten wir, wie man «carved» oder wie man «kurzschwingt». Einige Kinder lernten sogar den 180. Dies ist ein Freestyle-Trick. Wir durften auch die schwarze und die gelbe Piste befahren. Es hatte uns unheimlich Spass gemacht und die Leiter/-innen waren einfach cool und nett. Doch leider gab es auch einige Patienten, die auf Pflege angewiesen waren. Dank einigen Hausmitteln und Kopfmassagen von Bernadette war jedes Kind schnell wieder fit.

Es gab täglich ein Abendprogramm, welches immer von einem anderen Leiter/Leiterduo durchgeführt wurde. Am ersten Abend wurden uns die Lagerregeln erklärt. Am zweiten Abend gab es ein Lotto. Da konnte man ganz viele Preise abstauben. Als Preis gab es sogar eine Powerbank und eine Armbanduhr. Es gab aber auch unzählig andere tolle Spiele.

Am Mittwoch gab es eine Spiel-Challenge. Kinder mussten gegen Kinder spielen, aber auch gegen die Leiter/-innen. Wir hatten grossen Spass. Am lustigsten war das Spiel «Teppich umdrehen». Am Donnerstag erwartete uns eine Nachtwanderung mit Fackeln rund um den Trübsee. Die heiss ersehnte Disco wurde am letzten Abend durchgeführt. Nach dem langen Tanzen fielen wir mit einem glücklichen aber auch mit einem traurigen Auge in den Schlaf, da wir am nächsten Tag schon wieder nach Hause gehen mussten.

Das Leiterteam war super, weil sie uns viele Spiele gezeigt haben und wir viel mit ihnen lachen konnten. Das Küchenteam bestand aus Bernadette und Theres. Sie haben sehr lecker gekocht. Am besten haben uns die Chicken Nuggets geschmeckt. Die waren unfassbar fein. Aber auch die anderen Mahlzeiten waren sehr gut!

Ein grosser Dank geht an das ganze Leiter- sowie Küchenteam. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Sponsoren, die etwas zu diesem erlebnisreichen Lager beigetragen haben.

Hoffentlich bis nächstes Jahr.

Dienstag, 27.03.2018Beinwil am See

Pflegetipps für den Rasen von Claude Perrinjaquet – Seetaler Gartenbau AG

Text und Bild: Eing.

Ein gepflegter Rasen ist schön anzusehen, herrlich zum Daraufgehen und er bringt im Sommer eine angenehme Kühle an die Füsse. Er benötigt allerdings auch ordentlich Pflege und Arbeit, will regelmässig gemäht und bei Trockenheit bewässert werden.

Ist der Rasen erst einmal schön und dicht herangewachsen, braucht er stetige Pflege, damit er auch so bleibt. Grundvoraussetzung dafür ist ein regelmässiger Schnitt und mehrmaliges Düngen. Ist der Wasser- und Sauerstoffaustausch durch einen verfilzten Untergrund nicht mehr gewährleistet, muss der Rasen vertikutiert werden. Dabei wird er von abgestorbenen Grasresten, Unkraut und Moos befreit und die Bodenoberfläche eingeschnitten, wodurch der Sauerstoff wieder zirkulieren kann.

Nahrung für die Gräser, Luft für die Wurzeln
Auch der Rasen braucht ab und zu «Vitamine», damit er wieder auf Trab kommt. Ist er im Frühjahr in einem schlechten Zustand, benötigt er einen schnellwirksamen Dünger. Lassen Sie sich von uns beraten, richtig Düngen ist nicht so einfach, wie man meinen könnte. Hat der Rasen den Winter gut überstanden, genügt ein langsamwirkender Langzeitdünger.

Automower – der intelligente Rasenpfleger
Eine automatische Düngung erledigt der Automower von selbst. Durch den häufigen und stetigen Schnitt produziert er einen feinen, sich schnell zersetzenden Grasschnitt, der wie Dünger wirkt. Es gibt keinen Grasschnitt zu entsorgen und Unkräuter mögen das stetige Schneiden auch nicht. Der Automower lässt sich via App durch Ihr Smartphone starten, stoppen, sichern und konfigurieren – von überall her.

Wir beraten Sie gerne über alle erhältlichen Modelle und warten und überwintern Ihren zukünftigen besten Freund während seiner «arbeitslosen» Zeit.

Ihr Fachmann für alle Gartenarbeiten
Für eine effiziente Rasenpflege verfügen wir über das nötige Fachwissen und innovative Geräte und Maschinen. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne unverbindlich.

Seetaler Gartenbau AG
Claude Perrinjaquet, eidg. dipl. Gärtnermeister
Grünaustrasse 24
5712 Beinwil am See
Tel. 062 771 46 67
www.seetalergartenbau.ch
info@seetalergartenbau.ch

Dienstag, 27.03.2018Menziken

Pflegetipps für den Rasen von Claude Perrinjaquet – Perrinjaquet Gartenbau AG

Text und Bild: Eing.

Ein gepflegter Rasen ist schön anzusehen, herrlich zum Daraufgehen und er bringt im Sommer eine angenehme Kühle an die Füsse. Er benötigt allerdings auch ordentlich Pflege und Arbeit, will regelmässig gemäht und bei Trockenheit bewässert werden.

Ist der Rasen erst einmal schön und dicht herangewachsen, braucht er stetige Pflege, damit er auch so bleibt. Grundvoraussetzung dafür ist ein regelmässiger Schnitt und mehrmaliges Düngen. Ist der Wasser- und Sauerstoffaustausch durch einen verfilzten Untergrund nicht mehr gewährleistet, muss der Rasen vertikutiert werden. Dabei wird er von abgestorbenen Grasresten, Unkraut und Moos befreit und die Bodenoberfläche eingeschnitten, wodurch der Sauerstoff wieder zirkulieren kann.

Nahrung für die Gräser, Luft für die Wurzeln
Auch der Rasen braucht ab und zu «Vitamine», damit er wieder auf Trab kommt. Ist er im Frühjahr in einem schlechten Zustand, benötigt er einen schnellwirksamen Dünger. Lassen Sie sich von uns beraten, richtig Düngen ist nicht so einfach, wie man meinen könnte. Hat der Rasen den Winter gut überstanden, genügt ein langsamwirkender Langzeitdünger.

Automower – der intelligente Rasenpfleger
Eine automatische Düngung erledigt der Automower von selbst. Durch den häufigen und stetigen Schnitt produziert er einen feinen, sich schnell zersetzenden Grasschnitt, der wie Dünger wirkt. Es gibt keinen Grasschnitt zu entsorgen und Unkräuter mögen das stetige Schneiden auch nicht. Der Automower lässt sich via App durch Ihr Smartphone starten, stoppen, sichern und konfigurieren – von überall her.

Wir beraten Sie gerne über alle erhältlichen Modelle und warten und überwintern Ihren zukünftigen besten Freund während seiner «arbeitslosen» Zeit.

Ihr Fachmann für alle Gartenarbeiten
Für eine effiziente Rasenpflege verfügen wir über das nötige Fachwissen und innovative Geräte und Maschinen. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne unverbindlich.

Perrinjaquet Gartenbau AG
Claude Perrinjaquet, eidg. dipl. Gärtnermeister
Friedhofstrasse 1
5737 Menziken
Tel. 062 771 20 25
www.ihrgartenbauer.ch
info@ihrgartenbauer.ch

Dienstag, 27.03.2018Region

Die Minigolf-Saison ist eröffnet im Tellimatt Aesch

Text und Bild: Jennifer loosli

Ab jetzt können, in der grosszügigen und gepflegten 18-Loch-Outdoor-Minigolfanlage, Familien und Gruppen bei schönem Wetter die Anlage wieder benutzen, denn die Saison ist eröffnet! Wenn das Wetter nicht mitspielt, kann auch in der Indoorhalle Tennis, Squash oder Badminton gespielt werden.

Das Sport- und Freizeitzentrum Tellimatt in Aesch hält jede Altersgruppe auf Trab und zieht beim Einzug des Frühlings auch viele Minigölfler aus nah und fern an. An schönen Sonntagnachmittagen kann es vorkommen, dass bis zu 140 Besucher den Minigolfplatz beleben. Dieser grosse Ansturm verteilt sich aber wunderbar auf dem Platz, die bewirtete Terrasse und den Spielplatz. Tolle Sportangebote, eine hübsch gestaltete und gepflegte Anlage sind Erfolgsgarant im Tellimatt und bieten für Anlässe jeglicher Art das passende Ambiente. Für jede und jeden Sportbegeisterten hat es perfekte Angebote, die genutzt werden können: Ein Shuttle, zwei Badmintonschläger, drei Spielfelder von 24 auf 16 Metern und los geht das Badmintonspiel. Ein anderer Dauerbrenner im Tellimatt sind die zwei 32 x 32 Meter grossen Tennisfelder im Inneren des Gebäudes. Hierfür können Schuhe und die dafür vorgesehenen Rackets ausprobiert werden. Wenn der Schläger passt, besteht die Möglichkeit, ihn zu kaufen. Für diejenigen die es noch schneller mögen, ist das rasante Partnerspiel Squash eine gute Wahl. Im letzten halben Jahr sei die Nachfrage nach Squash enorm gestiegen und erfreue sich grosser Beliebtheit. Angeboten wird auch ein Online-Tool um Tennis-, Badminton- oder Squashplätze zu reservieren. Eine Dienstleistung, die die Tellimatt - Kundschaft sehr schätzt. Ein grosser Pluspunkt sind auch die sehr fairen Preise. «Über alles gesehen tragen diese zum Erfolg des ganzen Zentrums bei», wie Peter Huber sagt.

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Dienstag, 27.03.2018

Die Velobörse des Elternkreis gehört einfach dazu!

Text und Bild: Eing.

Der Elternkreis Seengen führte bereits zum 7. Mal die beliebte Velobörse durch. Jedes Jahr stösst die Zweiradbörse auf grosses Interesse in der Bevölkerung und erzielt viel positives Echo. Die Velobörse gehört in Seengen einfach dazu!

Bereits am frühen Morgen strahlte die Sonne mit den Vorstandsmitgliedern des Elternkreises um die Wette. Alle Vorbereitungen waren getroffen und das Areal beim Schulhaus 4 wartete auf polierte Zweiräder. Angelockt vom wunderbaren Frühlingswetter fanden viele Velointeressierte den Weg zum Schulhausvorplatz und brachten ihre Bikes, Bobycars, Kindervelos und zweirädrigen sowie einrädrigen Gefährten vorbei. Der Besucherstrom nahm nochmals zu, als es darum ging, ein neues Velo für die bevorstehende Fahrradsaison auszusuchen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren durften wir auch diesen Frühling die Unterstützung und Beratung des Zweiradsportgeschäftes Fischer aus Seon in Anspruch nehmen. Die Gäste schätzten die fachkundige und sehr kompetente Beratung in grossem Masse. Sie erhielten professionelle Tipps zum Kauf eines Rads oder zum Service. Kleine Velochecks wurden ebenfalls vor Ort durchgeführt.
Ein Highlight der diesjährigen Velobörse stellte der Veloparcour dar. Wir konnten den Velo- und Bikeclub Seetal für diesen tollen Event gewinnen. Mit einem erlebnisreichen Funparcours begeisterte Beat Michel als Vertreter des Sportclubs die Gäste.
Ob man nun selber fahren oder dem Spektakel als Zuschauer beiwohnen wollte, spielte keine Rolle. Hauptsache, man war dabei! Klein und Gross versuchte Hindernisse zu überwinden und knifflige Wege zu durchfahren.

Selbstverständlich wird beim Elternkreis auch immer fürs leibliche Wohl gesorgt. Die Besucher genossen den Frühlingstag mit einem Schwatz an der Sonne und durften sich selbstgebackenen Zopf, ein Kuchenbuffet sowie Getränke und Kaffee munden lassen.

Wir danken allen velobegeisterten Besuchern und freuen uns auf die kommende Fahrradsaison!

Montag, 26.03.2018Gesundheit

Kinderzähne, so stark wie die der Biber!

Bild: ZVG.

Kinderzähne haben, anders als bei uns Erwachsenen, einen Zahnschmelz, der leichter von Karies angegriffen und zerstört werden kann. Das gilt sowohl für die Milchzähne, als auch für die zweiten Zähne. Erst 3 Jahre nach Durchbruch sind sie vollständig ausgereift und widerstandsfähig. Werden die Milchzähne erst einmal von Karies angegriffen, können sich die Kariesbakterien im Mund rasch vermehren und die später durchbrechenden und bleibenden Zähne gefährden. Milchzähne dienen zudem als Platzhalter für die nachwachsenden Zähne und ein vorzeitiger Verlust führt zu zusätzlichen Problemen bei der Zahnstellung und zu einer mangelnden Funktion des Kauorgans. Kinderzähne müssen daher von Anfang an sehr gut gepflegt werden! Im Klartext heisst das, dass ab dem Durchbruch der ersten Zähne zweimal täglich mit einer weichen, angefeuchteten Bürste und einer erbsengrossen Menge Kinderzahnpasta gereinigt werden soll. Ungefähr mit drei Jahren kann Ihr Kind dann unter Aufsicht selbst mit der Zahnpflege beginnen. Nicht nur wie man putzen soll, sondern auch womit, ist bei Kindern zu beachten. Kinder müssen ihre Zahnbürste leicht festhalten und gezielt führen können – ein rutschfester, dicker Bürstengriff ist ideal. Je kleiner der Bürstenkopfdurchmesser und je grösser die Anzahl Borsten, desto gründlicher und schmerzfreier können die Zähne geputzt werden. Für die grösseren Kinder empfehlen wir eine spezielle elektrische Kinderzahnbürste, welche das Putzen in Kombination mit einem App sogar zum Putzspass werden lässt! Zu guter Letzt ist die Wahl der Kinderzahnpasta ebenfalls entscheidend. Kinder sollten bis zum 6. Lebensjahr spezielle Kinderzahnpasta verwenden. Ab Schuleintritt kann auf die Juniorzahnpasta, und später auf eine «normale», für Erwachsene geeignete Zahnpasta gewechselt werden. Gerne beraten wir Sie individuell in Ihrer kinderapotheke zu diesem spannenden und wichtigen Thema.

Und zum Schluss noch dies: Nutzen Sie den vom Kanton zur Verfügung gestellten Gutschein für eine kostenlose Zahnkontrolle bei Ihrem Kinderzahnarzt!

Seline Spahr, Pharma-Assistentin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 26.03.2018Beinwil am See

Geht es ums Plattenlegen, ist Michel Gass ein Ass

Text und Bild: Thomas Moor

«Hier werden Sie vom Chef bedient». Das gilt für all jene, welche für Plattenlegerarbeiten die Dienste des Beinwilers Michel Gass in Anspruch nehmen. Er ist ein Plattenleger mit Leib und Seele und einer, der sein Handwerk versteht.

Seine Stärken spielt der gelernte Plattenleger nicht nur bei der Beratung aus. Auch bei der Umsetzung der Kundenwünsche hat Michel Gass ganz viele Trümpfe im Ärmel. Mit seinem Betrieb an der Hombergstrasse 4 in Böju, den er bereits seit über 10 Jahren führt, übt er seinen Traumberuf aus und kann gleichzeitig seine Kreativität mit in die tägliche Arbeit einbringen. Die Ausgangslage dafür könnte besser nicht sein. Die Welt der Plättli ist nämlich facettenreich und vielschichtig. Mit Platten aus Keramik, Natur-, Kunst- und Feinsteinzeug etc. werden Wohnräume zu Wohnträumen. Boden und Wände in Küchen, Badezimmern etc. verwandelt Michel Gass zu modernen und zeitlosen Hinguckern. Nicht zuletzt auch wegen seiner künstlerischen Ader, die er auf Kundenwunsch unter anderem mit Mosaiken gerne in seine Arbeiten einfliessen lässt. Dank seinem fachlichen Know-how und seiner langjährigen Erfahrung bietet der innovative Geschäftsmann Bad- und Küchenumbauten ohne externe Bauleitung an. «Je nach Art des Umbaus arbeite ich dann mit regionalen Handwerkern zusammen», wie er erklärt. Neben dem Plattenlegen erledigt er zudem auch kleine Kundenmaurerarbeiten und Silikonfugen. Zu seinen Kunden gehören vorwiegend private Auftraggeber. Zum Einsatz kommt er dabei fast ausschliesslich bei Neu- und Umbauten in Einfamilienhäusern. Neben seinen fachlichen Qualitäten hat bei Michel Gass auch die Flexibilität bei der Terminplanung einen hohen Stellenwert. Einblick in seine Tätigkeit erhalten Interessierte anlässlich des Beinwiler Gewerbekarussells am Samstag, 5. Mai. In den Räumlichkeiten von Alex Baumann, Holz- und Innenausbau an der Industriestrasse 2, steht Michel Gass den Besuchern gerne Red und Antwort.

Montag, 26.03.2018Reinach

Attraktive Ford-Palette: Das wird ein spannendes Jahr

Text und Bild: Thomas Moor

Das macht doch ganz einfach Freude, unter diesen Umständen zur Frühlingsausstellung einzuladen. Die Freude stand nicht nur Betriebsleiter Christoph Schmutz und seinem Team von der Ford Wyna Garage in Reinach ins Gesicht geschrieben. Begeistert waren auch die Besucher.

Die Modell-Vielfalt, mit welcher Ford ins neue Jahr gestartet ist, kann sich sehen lassen. Vor allem, wenn man Modelle im Portefeuille hat, die sich sowohl an die jüngere als auch an die ältere Generation richten. Paradebeispiel ist der neue Ford EcoSport, der Fahrspass und Offroadfeeling gleichermassen vereint (ab Juli sogar mit 4x4-Antrieb) und mit frischem Design sowie hochmodernen Sicherheits- und Assistenztechnologien bei den Händlern steht. Überhaupt würden Sicherheitsfeatures und Effizienz bei Ford ein sehr hoher Stellenwert beigemessen, wie Ford-Wyna-Garage-Betriebsleiter Christoph Schmutz sagt. Etwas, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Fahrzeug-Palette durchzieht. Nutzfahrzeuge inbegriffen. Auch hier ist die Auswahl fast grenzenlos und Sicherheitsstandards und Ausstattungen sehr gross. «Nur schon, wenn man den Armaturenträger anschaut, fühlt man sich hier wie in einem Personenwagen», so Schmutz. Ein runde Sache, die auch nahtlos auf das Jubiläumsjahr überschwappt. Seit 60 Jahren ist Ford in der Schweiz unterwegs. Grund genug, die Kunden an diesem Jubiläum mit diversen Sonderangeboten teilzuhaben. Und Ford wäre nicht Ford, wenn man nicht noch weitere Trümpfe im Ärmel hätte. Und so darf sich die Kundschaft in diesem Jahr noch auf einige Neuheiten freuen. Zum Beispiel auf den Fiesta Active, der auf Juni angekündigt ist. Und auch der Ka+, der Focus und der Mustang klopfen an die Neuheitentür. Spannend, spannend! Nicht zu vergessen, die Fahrzeuge mit Elektroantrieb, die mit neuen Modellen und mit mehr Reichweite ins «Rennen» geschickt werden sollen. Fordschritte auf allen Ebenen also.

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Montag, 26.03.2018Region

Muttis Backwaren

Text und Bild: Fabienne Hunziker / Eing.

Beatrice Bolliger backt mit viel Leidenschaft. Auf Bestellung backt sie Süsses oder Herzhaftes, Buurebrot, Zopf, Guetzli, Torten oder Kuchen. In ihrem Unternehmen verarbeitet die Gontenschwilerin in der Backstube im Schwarzenberg rund 10 Tonnen Mehl pro Jahr.

Vor rund zehn Jahren hat sie ihr Mann, welcher sehr gerne sein eigenes Brot gebacken hat, mit dem Backvirus angesteckt. Aus dem Hobby wurde immer mehr ein kleines Business. Die Anfragen von Bekannten und bald auch Geschäften und Restaurants wurden immer mehr. Nach und nach hat es sich herumgesprochen, wo das feine Brot und die leckeren Backwaren herkommen: Aus der Backstube von Trix Bolliger. Sie freut sich, dass sie bereits einige Unternehmen wie die Restaurants Pinte oder der Löwen in Gontenschwil, die Mitarbeiter der Eichenberger Gewinde in Burg, die Landi Reinach oder die Metzgerei Ulmann in Zetzwil zu ihren treuen Kunden zählen darf. Auch einen Hofladen in Menziken beliefert sie regelmässig mit frischem Zopf und Buurebrot. Rund 90 Brote, 50 Zöpfe plus Guetzli und Einzelbestellungen an einem Wochenende sind für Trix Bolliger zur Routine geworden. Bestellungen nimmt sie gerne telefonisch entgegen und auf Wunsch kann man die feinen Köstlichkeiten bei ihr abholen oder liefern lassen. Sie bietet ein breites Sortiment an Backleckereien an und lässt sich von ihren Kunden auch immer wieder gerne neu inspirieren.

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Montag, 26.03.2018Menziken

Wyna Garage AG: Renault weckt Frühlingsgefühle

Text und Bild: Thomas Moor

Der Frühling kann kommen – Renault ist bereit und die Wyna Garage AG in Menziken auch. Dass das Frühlingserwachen mit ganz vielen Vorteilen verbunden ist, konnte man anlässlich der Frühlingsausstellung erleben, wo die aktuellen Modelle von Renault und Dacia gezeigt wurden.

Auch wenn die ganz grosse Renault-Neuheit, der viertürige Renault Megane RS, noch nicht bei den Händlern eingetroffen ist, lohnte sich ein Besuch in der Wyna Garage trotzdem. So gut, so vielfältig und so attraktiv war Renault schon lange nicht mehr aufgestellt. Die Franzosen haben für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis das richtige Fahrzeug am Start. Und zwar vom kleinen wendigen Stadtfloh Twingo bis hin zum Arbeitstier, dem Pickup Renault Alaskan. Mit den Modellen wie Clio, Scenic, Kadjar, Kangoo, Koleos, Espace, Talisman & Co werden die verschiedensten Bedürfnisse abgedeckt, wobei auch das 4x4-Segment mit dem Koleos und dem Kadjar prominent vertreten ist. Neben den attraktiven Angeboten wartete Renault zudem mit einer Schrottprämie für das alte Auto auf, welche sich zwischen 3000 und 6000 Franken bewegte. Den Frühling voller Vorteile komplettiert Renault für seine Kunden mit verschiedenen Serviceleistungen und Zubehör-Aktionen. Dass man auch im «Elektrogeschäft» die Nase vorn hat, zeigte sich unter anderem auch beim Wettbewerb. Hier wurden 5x 2 VIP-Tickets für das Formel-E-Rennen in Zürich vom 10. Juni verlost. Renault hat bereits drei WM-Titel im Sack und hat mit dem Schweizer Sebastien Buemi einen ganz schnellen Mann im Cockpit.

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Montag, 26.03.2018Beinwil am See

«mozart einzigartig» im Löwensaal

Text und Bild: Eing.

Im Rahmen der «Löwenkonzerte» spielt das Capriccio Barockorchester Mozarts einmaliges Doppelkonzert für Harfe und Flöte. Dabei begrüsst das Orchester die beiden Solisten Giovanna Pessi (Harfe) und Karel Valter (Flöte).

«Capriccio» heisst Laune, Einfall, Phantasie! Getreu seinem Namen stellt das Barockorchester mit Sitz in Rheinfelden – bei aller Sorgfalt im Umgang mit den Originaltexten – das Spielerische, Freche, Überraschende in den Vordergrund, um Barockmusik dem heutigen Menschen lebendig zu vermitteln. 1999 wurde es vom künstlerischen Leiter Dominik Kiefer mit professionellen und auf Alte Musik spezialisierten Musikerinnen und Musikern gegründet und zählte bald zu den renommiertesten Barockorchestern der Schweiz. Das Repertoire des Orchesters umfasst Werke des Barock, der Klassik und der Frühromantik. Mit den für diese Epochen originalen Instrumenten entwickelt Capriccio einen nuancierten und farbenreichen Klang, geprägt von Dynamik und Phantasie.

Mit der Saison 2017/18 entstand in Zusammenarbeit mit dem argovia philharmonic und CHAARTS die gemeinsame Reihe der Löwenkonzerte, welche den Besuchern vier musikalische Leckerbissen präsentiert. Am 21. April 2018 ist nun Capriccio mit dem vielversprechenden Programm «mozart einzigartig» in dem schmucken Löwensaal in Beinwil am See zu hören.

Samstag, 21. April 2018, 19.30 Uhr, Löwensaal
Tickets: ab CHF 36.–
Vorverkauf: www.loewenkonzerte.ch
Telefon: 061 813 34 13
Abendkasse: ab 18.45 Uhr

Konzertprogramm:
Johann Christian Bach: Sinfonie g-Moll op. 6 Nr. 6
Christoph Willibald Gluck: Ballettmusik zu «Don Juan»
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur, KV 299
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 45 fis-Moll «Abschied», Hob. I: 45

Montag, 26.03.2018Boniswil

Generalversammlung 2018 des Frauenvereins

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 23. März führte der Frauenverein Boniswil seine Generalversammlung im Gemeindesaal in Boniswil durch.

Ab 19.30 Uhr wurde vorerst ein Apéro – klein aber sehr fein – offeriert. Die gluschtigen Canapés und Vanille-Cornets, von Silvia Schmid zubereitet, verschwanden bald eins ums andere vom Tisch.

Schliesslich konnte die GV mit 15 Personen eröffnet werden. Vorstandsmitglied Patrizia Cerullo leitete den Abend und führte durch die üblichen Traktanden, wie Jahresbericht, Jahresrechnung, Wahlen, Jahresprogramm. Erfreulicherweise konnte Trudy Lindenmann als neues Mitglied in den Vorstand aufgenommen werden. Weitere bisherige Vorstandsmitglieder sind Evi Kratzer Ruile (Aktuarin), Barbara Spillmann (Kasse), Karin Negri und Silvia Schmid. Revisorinnen sind weiterhin Kerstin Bertschi und Yvonne Hunziker.

Patrizia Cerullo berichtete mit Fotos vom vielfältigen Programm des vergangenen Jahres. Nebst den älteren Jubilaren mit rundem Geburtstag erhalten jeweils auch Neugeborene ein Geschenk – neuerdings hübsche Bébé-Finkli, von Silvia Schmid gestrickt. Das Jahresprogramm 2018 verspricht wieder viel Bewährtes aber auch Neues für die Dorfbevölkerung.

Der Mitgliederbeitrag wird bei Fr. 20.– beibehalten. Die leicht steigende Zahl der Mitgliederbeiträge, und manchmal auch ein höherer Betrag, zeigen die Anerkennung im Dorf.

Ein herzliches Dankeschön geht an die tüchtigen, aktiven Frauen im Vorstand, die immer wieder Angebote für Jung und Alt aushecken und überall tatkräftig mitwirken!

Ein nächster Höhepunkt für alle ist der Maimarkt am 5. Mai auf dem Schulhausplatz (oder bei Schlechtwetter im Saalbau).

Montag, 26.03.2018Schongau

Alice Furrer: Alles Gute zur Pensionierung

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die gebürtige Rickenbacherin Alice Furrer geht nach zehn Jahren als Schongauer Gemeindeschreiberin in Pension. Sie blickt auf einen langen Berufsweg zurück, der vor allem von vielen Zahlen dominiert wurde – ihrer Leidenschaft.

Der Umgang mit Menschen, Zahlen und den Aufgaben in einer Gemeindekanzlei bereiteten ihr immer sehr viel Freude. Nach ihrer Ausbildung in der Gemeindeverwaltung in Rickenbach, wo Alice Furrer aufgewachsen ist und lebt, hat sie sich neben der Gemeindebuchhaltung auch um die Zahlen des Klosters gekümmert. Die Aufgaben im Kloster, welche das Personalwesen und die Buchhaltung beinhalten, wird sie in einem 20% Pensum gerne auch zukünftig erledigen. Als Gemeindeschreiberin war sie in ihrer langjährigen Laufbahn auch in Altwis und Herlisberg tätig. In den kleinen Gemeinden schätzt sie vor allem der persönliche Kontakt und die vertraute Umgebung. Gerne schaut sie auf die Anfänge ihrer beruflichen Karriere zurück. Die grössten Veränderungen und Herausforderungen lagen in dieser Zeit wohl in der Technik. Noch an einer mechanischen Schreibmaschine die Lehre begonnen, erhielt sie doch im 2. Lehrjahr eine elektrische. Noch heute benutzt sie ab und zu die Schreibmaschine zum Beschriften von Umschlägen. In Erinnerungen schwelgt sie auch, wenn sie von der Zeit vor dem Computer spricht, als noch Matrizen angefertigt wurden oder Kopien mit einem modernen Gerät noch einen kleinen Luxus darstellten. Nach einer Pause von sieben Jahren, welche die vierfache Mutter intensiv ihrer Familie widmete, kam sie sich fast wieder vor wie ein Lehrling, so Alice Furrer. Die neuen Programme zu Erlernen war eine Herausforderung, die sie jedoch mit Bravour meisterte. In ihrer Karriere absolvierte sie auch die notwendigen Ausbildungen, um notarielle Aufgaben zu erledigen oder Trauungen auf dem Zivilstandsamt durchzuführen. In ihrem künftigen Lebensabschnitt freut sie sich auf mehr Zeit zum Wandern und Reisen. Der Gemeinderat lud Alice Furrer nach ihrer letzten gemeinsamen Sitzung zu einem feinen Mittagessen ein, wo man miteinander auf die Zukunft anstiess. Bis Ende April wird Alice Furrer noch auf der Gemeindekanzlei anzutreffen sein, wo sie gerne Angefangenes noch zu Ende bringt und den Nachfolger einarbeitet.

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Montag, 26.03.2018Boniswil

MG Boniswil: Heldenhaftes Jahreskonzert

Text und Bild: Thomas Moor

Heldengeschichten gibt es weltweit ganz viele – um nicht zu sagen wie Sand am Meer. Helden aus ganz verschiedenen Epochen und aus unterschiedlichsten Genres haben Geschichte geschrieben, sind in aller Leute Munde oder wie anlässlich des Konzertes der MG Boniswil in aller Leute Ohren.

Da liegt es natürlich auf der Hand, dass unter der Leitung von Dieter Siegrist den Helden aus der Sparte Musik der rote Teppich ausgerollt wurde, was wiederum ganz nach dem Geschmack der Konzertbesucher im Saalbau war.
Und wie man das Heldenkarussell so richtig in Fahrt bringt, zeigten die Musikantinnen und Musikanten eindrücklich und heldenhaft. Und zwar treffend mit dem Auftaktmarsch, der unter dem Titel «Zur Heldenfeier» stand und aus der Feder des bekannten verstorbenen Schweizer Komponisten, des ehemaligen Militärtrompeters, Militärspielführers, Blasmusikverlegers etc., Remo Boggio, stammt. Und dieser war an diesem Abend in ganz prominenter Gesellschaft. Mark Knopfler mit «Going Home», Vangelis mit «Conquest of Paradise» oder der «Golden Sound of Abba» entführten ganz viele der Anwesenden zurück in ihre Jugendzeit. Auch Legenden aus der Fabelwesen- und Geheimagenten-Ecke wurde eine entsprechende Plattform geboten. Und so war es weiter nicht verwunderlich, dass auch 007 James Bond im Saalbau musikalisch seine Aufmachung machte. Nicht in geheimer Mission, sondern ganz offiziell. Auch Schweizer Musikerhelden durften nicht fehlen. Stellvertretend für sie machte Hanery Amman mit seiner legendären Alpenrose den würdigen Abschluss eines heldenhaften Konzertes.

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Montag, 26.03.2018Menziken

Kabarett, Nachwuchs und viel Schweizer Musik

Text und Bild: Eing.

Das Programm für die 16. Ausgabe des Menziker Mutterschiff Openairs vom 26. bis 28. Juli ist komplett. Ob waschechten Berner Rap, Schweizer Alternative-Rock, Electro-Bläser oder musikalisches Kabarett – für jeden Geschmack ist wie jedes Jahr etwas dabei.

Wie bereits medial verkündet, findet nach dem letztjährigen Erfolg erneut eine Kleinkunstnacht statt. Das Mutterschiff Openair wird somit erneut drei Tage das Aargauer Dorf Menziken beleben. Zum Start erwarten die Besucher am Donnerstagabend, 26. Juli, den Oltner Kabarett-Casting-Gewinner Jakob Heymann und den Freiämter Musik-Kabarettist Philip Galizia. Zwei begnadete Geschichtenerzähler mit viel Wortwitz und einem besonderen Blick auf die Höhen und Tiefen des Menschseins.

«Death by Chocolate» und «Erwin & Edwin» als Hauptacts

Tagsdrauf kommen schliesslich Musikfans so richtig auf ihre Kosten. Am Freitag, 27. Juli, bringt mit «Death by Chocolate» ein Schweizer Headliner die Hauptbühne zum Kochen. Die Rockband durfte bereits als Support von Bon Jovi auftreten und stand auf Bühnen in ganz Europa oder den USA. Mit ihrer Mischung aus Alternative-Rock und Folk wurden die Bieler bereits zum SRF-3-Best-Talent ausgezeichnet. Am Samstag vereinen die Wiener «Erwin & Edwin» Elektro und Blasmusik, um das Mutterschif so richtig toben und tanzen zu lassen. Trompete, Gitarre, Schlagzeug und Turntables werden gemeinsam zu einer grossartigen Bühnenshow. Nebst Rock und Elektro kommen auch Urban Music und vielversprechendes Singer-Songwriting nicht zu kurz. Auf der Nebenbühne gilt es die Aarauer Jazzsängerin Cinzia Catania, die Basler Poetic Post Popkünstlerin Gina Été mit ihren Björk-ähnlichen Klängen oder das St. Galler Grunge-Rock-Duo zu entdecken. Mit viel Groove und Soul überzeugen J.J. Flueck, Pascal Käser und Sam Siegenthaler von «The Next Movement» am Samstag auf der Hauptbühne. Die gestandenen Musiker teilten sich schon mit Greis, Nicole Bernegger oder Manillio eine Stage und wissen live abzuliefern. Viel Bühnenerfahrung weist auch die Berner Hip Hop-Crew Churchhill, die bekannt istfür ihre direkten Texte und handgemachten Rap, oder der Electro-Musiker Wassily, vor.

Christian Schenker für die kleinen Besucher
Für die kleinsten Festivalgänger holt das Mutterschiff den bekannten Schweizer Kinderliedermacher Christian Schenker nach Menziken und wie immer gibt das Openair nationalen Newcomern eine Chance. Der Freitagabend wird von einem Finalisten des Nachwuchs-Wettbewerbs «BandXnordwest» eröffnet. Wer dies sein wird, entscheidet sich am 5. Mai im Kiff Aarau.

Weitere Infos zum Programm und Vorverkauf unter www.mutterschiff.ch

Donnerstag, 26.07.2018
19.00 – 20.30 Uhr: Essen
20.30 Uhr: Jakob Heymann
22.00 Uhr: Philipp Galizia

Freitag, 27.07.2018
Hauptbühne:
19.00 Uhr: bandXnordwest-Band
21.35 Uhr: Death by Chocolate (Hauptact)
00.25 Uhr: Churchill

Nebenbühne:
20.25 Uhr: Gina Été
23.15 Uhr: Wassily

Samstag, 28.07.2018
Hauptbühne:
16.55 Uhr: Tim Freitag
18.55 Uhr: The Next Movement
21.15 Uhr: Erwin und Edwin (Hauptact)

Nebenbühne:
16.00 Uhr: Christian Schenker (Kinder)
18.00 Uhr: Cinzia Catania
20.20 Uhr: Catalyst
22.40 Uhr: Ginger and the Ghost
01.15 – 02.00 Uhr: D. Caboose


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