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Mittwoch, 20.06.2018Reinach

Firmenausflug auf 3571 Meter über Meer

Text und Bild: Jennifer Loosli

Zum 55. Jubiläum der Firma Eichenberger Gebäudetechnik AG reisten die 45 Mitarbeitenden auf 3571 Meter über Meer. Auf dem Jungfraujoch genossen sie das wunderbare Wetter und die grandiose Aussicht!

Die Wetterprognose sah am Vorabend nicht wirklich gut aus, doch das Wetterglück war auf der Seite der Eichenberger Gebäudetechnik AG. Schon um 6.00 Uhr morgens konnten die 45 Mitarbeitenden in Beromünster, vom Car aus, die Sicht auf das «Top of Europe» geniessen! Für einmal standen nicht die Pflichten des Alltags im Vordergrund, sondern das Pflegen der Kameradschaft unter den Mitarbeitenden. Eine Reiseleiterin wartete bei der Ankunft in Grindelwald auf die grosse Gruppe. Weiter ging es nun endlich via Kleine Scheidegg aufs Jungfraujoch. Bei einem Willkommensapéro auf der Sphinx genoss das Team der Eichenberger Gebäudetechnik AG die wunderbare Aussicht. Gestärkt erkundeten sie die Attraktionen auf dem Jungfraujoch, bis sie um die Mittagszeit im Gruppenrestaurant ein grosses Festessen zu sich nahmen. Erfreulicherweise hatte vom Jüngsten im ersten Lehrjahr bis zum Ältesten, der in drei Jahren pensioniert wird, niemand grosse Probleme mit der extremen Höhe von 3571 Meter über Meer. Gruppenfotos, Selfies und viele Landschaftsbilder wurden geschossen, bis es um 15.00 Uhr hiess: «Es geht wieder bergab!» Die Mitarbeitenden gaben nur positives Feedback zum Jubiläumsausflug: «Es war sensationell! Ein Tag, der sich in unserem Gedächtnis einprägen wird. Der perfekte, unvergessliche Jubiläumsausflug!» Zurück im Flachland steht die motivierte Truppe der Kundschaft mit neuem Tatendrang wieder zur Verfügung.

Mittwoch, 20.06.2018Reinach

Hochwertiger Ausbaustandard und zentral gelegen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

An der Baselgasse 4 und 6 in Reinach entstanden 64 attraktive Mietwohnungen an sehr zentraler Lage. Die ersten Wohnungen konnten bereits per 1. Juli bezogen werden. Die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln, zur Schule und zu Einkaufsmöglichkeiten bieten optimale Bedingungen für ein komfortables neues Zuhause.

Die Mietwohnungen weisen einen hohen Ausbaustandard auf. Lebensqualität in jeder Einheit bieten die eingebauten, hochwertigen Geräte, wie Waschmaschine/Tumbler, der Geschirrspüler oder auch die elektrisch bedienbaren Storen im Wohnzimmer. Jede der 1 1/2- bis 4 1/2-Zimmerwohnungen verfügt über eine Loggia oder eine Terrasse. Der Ausbau der Gebäude wurde rollstuhlgängig und schwellenlos realisiert. Die parkartige, grüne Umgebung, welche noch entstehen wird, bietet somit für jede Altersklasse eine optimale Erweiterung zum Wohnraum. Informationen und Besichtigungstermine erhält man bei RE/MAX Seaside, Hauptstrasse 56 in Reinach oder unter www.remax.ch.

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Dienstag, 19.06.2018Gontenschwil

Neophyten-Aktionstag mit Infostand

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Gontenschwil nutzten die nationalen Neophyten-Aktionstage dazu, die Bevölkerung mit einem Stand vor der Brocki über das aktuelle Thema zu informieren. Invasive Pflanzen im Garten: Früh erkennen und handeln.

Das engagierte Team des Natur-und Vogelschutzvereins nahm das aktuelle Thema zum Anlass, die Bevölkerung aufzuklären und um Empfehlungen abzugeben. Bei einem Teil dieser Pflanzen handelt es sich um exotische Problempflanzen, sogenannte invasive Neophyten. Diese verdrängen die einheimischen Arten und verbreiten sich teilweise extrem schnell. Die unkontrollierte Verbreitung in Gärten und Wäldern muss deshalb aufgehalten werden. Geeignete Massnahmen und eine Liste der problematischen Pflanzen findet man unter neophyt.ch und artenohnegrenzen.ch, gerne gibt auch der Verein fachkundige Auskünfte. Peter Hirt, Jacqueline Züsli, Marcel Widmer sowie Martina von Känel und Laura Hufschmied bilden sich stetig weiter, um ihr Wissen an alle Interessierten weiterzugeben und gezielte Arbeitseinsätze zu planen. Sie freuen sich sehr über die jeweils zahlreichen Teilnehmer an den Einsätzen und begrüssen auch gerne neue Mitglieder in ihrem Verein. Nach intensiver Begehung des Dorfes wurde ein hochproblematischer japanischer Knöterich und ein gefährlicher Riesenbärenklau entdeckt. Beim Arbeitseinsatz an diesem Nachmittag sollte es folglich diesen beiden Problemfällen an den Kragen gehen.

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Dienstag, 19.06.2018Beinwil am See

Jugend- und Dorfest: Beinwil lachte die Sonne

Text und Bilder: Thomas Moor

Wetter, so heisst es, bekommt man, wie man es sich verdient. Nun: Beinwil am See stand in der Gunst von Petrus offenbar in der Pole Position und durfte das Jugend- und Dorffest unter dem Motto «Bau(m)welten» bei Kaiserwetter feiern. Das OK, die Schule und die Vereine verpassten dem Fest eine bunte und kreative Handschrift. Neben dem Eröffnungsakt und dem Feuerwerk am Freitag, bildete der Umzug am Samstag einer der grossen Höhepunkte. Rund 500 Teilnehmer in 23 Gruppen erfreuten die Besucher entlang der Umzugsroute. Applaus war den Handwerkern, Raben, Bäumen, Legobausteinen, Minions etc. sicher.

Merzkugeln statt Bü Bü Bündnerfleisch

Auch Beinwils prominentester Ortsbürger liess es sich nicht nehmen, seiner Heimatgemeinde im Rahmen des Jugend- und Dorffestes einen Besuch abzustatten. Alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz war von Herisau ins Seetal gereist und zeigte sich erfreut, welch grandioses Fest die Böjuer auf die Beine gestellt hatten. Wohnsitz hatte der alt Bundesrat hier zwar nie. Trotzdem besteht dank seiner Ortsbürgerschaft eine Verbundenheit zu Böju. An einer Versammlung habe er zwar noch nie teilgenommen, wie Peter Eichenberger anlässlich des Empfangapéros sagte. «Aber den Beitrag habe ich immer bezahlt», wie Merz wie aus der Pistole geschossen sagte. Von den Ortsbürgern erhielt Hans-Rudolf Merz eine spezielle Beinwiler Flagge und vom Gemeinderat (überreicht durch Jacqueline Widmer) statt Bü Bü Bünderfleisch eine Schachtel Merzkugeln. Als weitere Politprominenz weilten Ständerat Philipp Müller und Regierungsrat Urs Hofmann am Apéro, welche die Landfrauen servierten.

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Dienstag, 19.06.2018Reinach

Die EWS feierte mit der Bevölkerung

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Werner Augstburger, Vizepräsident des Verwaltungsrats und Präsident des Organisationskomitees, wünschte sich bei der Planung eine Atmosphäre wie an einem Dorffest. Dass ihm dies gelungen war, zeigten die zahlreich gutgelaunten Besucher am Tag der offenen Tür der EWS in Reinach.

Bereits beim Betreten des Festgeländes wurden die Besucher mit Geschenken und Verpflegungsbons beschenkt. Den Organisatoren gelang es, einen unterhaltsamen und informativen Anlass zu gestalten. Auf dem Rundgang durch den Betrieb, wie auch an den Ständen jeder einzelnen Abteilung der EWS-Dienste, gaben die Mitarbeitenden fachkundig zu jedem Thema Auskunft. Eine nostalgische Mitfahrgelegenheit bot das beliebte Feuerwehrauto «Lise», für die Kinder stand ein Karussell bereit und jeder konnte sein Glück am Glücksrad versuchen. Im Festzelt wurde bei gemütlichem Zusammensein zu den Klängen der MG Reinach das feine Risotto der Rösti-Schüfeler genossen und angeregt über die Wettbewerbsfragen diskutiert. Die Schlange am Stand der Hof-Glacé aus dem Ruedertal, wie auch die beim Getränkestand vom SV Volley Wyna, wurde bei zunehmender Temperatur an diesem herrlichen Sommertag stetig länger. Zu kurz kam niemand und alle Wünsche wurden erfüllt. Den kleinen «Bösen» konnte man im Sägemehl zuschauen, wie sie ihre «local power» beim Schwingen einsetzten. Ein Highlight des Tages war schliesslich auch die Taufe des auf dem Hof von Sämi Stadler geborenen Holstein-Rindes Dalia, welches die EWS dem Schwingklub Kulm als Lebendpreis für das Hombergschwinget im August 2018 sponsert.

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Dienstag, 19.06.2018Region

Wohnen am Weierweg Gränichen: Alles im grünen Bereich

Text und Bild: Thomas Moor

Man kann im Leben nicht immer das Weggli und den Batzen haben. Ausnahmen bestätigen aber auch hier einmal mehr die Regel – mit der Wohnüberbauung Weierweg in Gränichen. Natur- und Stadtliebhaber kommen hier ab Oktober gleichermassen auf ihre Kosten.

Eines gleich vorweg: Hier ist alles im grünen Bereich! Nicht nur, dass sich die Wohnüberbauung mit den zwei architektonisch reizvollen Gebäuden wunderbar in die Umgebung und die Natur einfügt. Auch die Wohnungen mit den grosszügigen Grundrissen sind geräumig konzipiert und haben alles das zu bieten, was man sich unter einem idealen Ort zum Wohnen und Leben wünscht und auch bekommt. Zum Wohnungsangebot zählen fünfzehn 2½-Zimmerwohnungen, neun 3½-Zimmerwohnungen und zwei 4½-Zimmerwohnungen. Alle Wohnungen verfügen über einen grosszügigen Grundriss und sind geräumig konzipiert. Eigener Waschturm in allen Wohnungen, modern ausgestattete Küche, Bodenbelag aus edlem Eichenparkett, gehören zum gehobenen Ausbaustandard. Die zwei Attikawohnungen laden mit ihren sonnigen Terrassen zum Verweilen und Geniessen ein. Verbunden sind die zwei Wohneinheiten im Untergeschoss mit 27 Parkplätzen und einem Fahrradraum. Der Kinderspielplatz und der kleine Bach auf der Nordseite unterstreichen das naturnahe, idyllische Wohnerlebnis zusätzlich. Kurz: Am Weierweg lebt man in einer Wohlfühloase, die von ganz viel Komfort begleitet wird. Im Grünen (Naherholungsgebiet) und gleichzeitig in Stadtnähe (Aarau) zu wohnen, sind Trümpfe (oder eben das Weggli und der Batzen), welche die Wohnüberbauung zu bieten hat. Für die Erstvermietung ist die Realit Treuhand AG in Lenzburg (www.realit.ch) zuständig. Infos auch unter www.weierweg-graenichen.ch

Dienstag, 19.06.2018Kinderapotheke

Wenn grosse Veränderungen anstehen ...

Bild: ZVG

Die Sommerferien haben endlich begonnen und Ihre Kinder können sich nun während 5 Wochen vielem anderem widmen, als der Schule. Doch die Zeit rinnt uns ja bekanntlich durch die Hände und bald stehen für die Schüler grosse Veränderungen an. Sei es der Wechsel von zu Hause in den Kindergarten, von der Unter- in die Oberstufe oder von der Schule in die Lehre; dies sind grosse Schritte im Leben ihrer Kinder. Man lernt neue Freunde kennen, muss sich aber auch mit anderen Tagesstrukturen bekannt machen und sich anders organisieren. Dies ist nicht für jeden Schüler ein Klacks. Verständlicherweise lösen diese Veränderungen bei einigen Nervosität aus, oft schlafen die Kinder schlecht, sind den ganzen Tag müde. Manche reagieren auch mit körperlichen Symptomen wie z.B. undefinierbarem Bauchweh oder Kopfschmerzen auf Umstellungen.

Es ist sehr wichtig, den Kindern in diesen Phasen Halt und Unterstützung zu geben. Manchmal reicht aber das nicht aus. Um die Beschwerden zu lindern, kann man mit verschiedenen Mitteln aus der Komplementärmedizin arbeiten. Sehr geeignet sind in diesem Falle Kombinationen mit Schüsslersalzen, Spagyrik- und Gemmosprays sowie Bachblüten. Bei allen Behandlungen kann man gezielt auf die Symptome des Kindes eingehen und die entsprechende Mischung zusammenstellen.

Um eine optimale Wirkung zu erhalten, sollte bereits vor der grossen Umstellung mit der Behandlung begonnen werden, so können sich die Kinder dann bei Schulbeginn voll auf ihre neue Aufgabe konzentrieren und den neuen Abschnitt geniessen.

Kommen Sie zu uns in die kinderapotheke, wir beraten Sie gerne! Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne und erholsame Sommerferien; bis bald!

Heidi Roos, Pharma-Betriebsassistentin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 18.06.2018Meisterschwanden

Die Stiftung Gärtnerhaus lud zum Fest

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Als Dank an die Bevölkerung, Gäste, Verwandten, Mitarbeitenden und an die Klienten, wurde in Meisterschwanden auch in diesem Jahr das Gärtnerhausfest mit dem beliebten Bruchbuffet ausgerichtet. Nach dem Zmorge konnten sich die Kinder mit tollen Spielen, Riesenseifenblasen oder Basteln beschäftigen.

Ein Ort der Begegnung, des Austausches und der wertvollen Zusammenarbeit. Matthias Lämmli, Leiter der Stiftung Gärtnerhaus, ist über die erneut tolle Gestaltung und Organisation des Festes, welches von den 40 Mitarbeitenden in Zusammenarbeit mit den Klienten auf die Beine gestellt wurde, begeistert. Die Stiftung Gärtnerhaus betreut und beschäftigt 86 Klienten, von welchen 65 in der Stiftung wohnhaft sind. Eine gute Grösse, um sich auf die wichtigsten Ziele und eine gute Zusammenarbeit zu konzentrieren. Momentan seien keine grossen Veränderungen oder ein Wachstum geplant, so der Stiftungsleiter. Bei Fragen oder Anliegen, welche die Organisation oder Pläne der Stiftung betreffen, hat Matthias Lämmli stets ein offenes Ohr und begrüsst alle Interessierten gerne zu einem Gespräch. Das Wetter war stabil und so genossen die Betreuer, die Fachmitarbeiter und das Leitungsteam gemeinsam mit den Klienten und den Gästen das sommerliche und festliche Ambiente im schönen Garten des Gärtnerhauses.

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Montag, 18.06.2018Meisterschwanden

Jubiläumsfest der Hypi Lenzburg

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die gesamte Bevölkerung wurde von der Hypothekarbank Lenzburg zum 150. Jubiläumsfest eingeladen. Viel zu sehen und zu entdecken gab es auf dem Dorfplatz. Bei schönstem Wetter genossen die Meisterschwander feine Bratwürste, guten Wein und ein kühles Bier.

Viele strahlende Gesichter gab es beim 150. Jubiläumsfest der Hypothekarbank Lenzburg zu sehen. Grund dafür waren gute Gespräche mit alten Bekannten und Freunden, bei einem guten Glas Wein oder einem kühlen Bier. Für den Hunger gab es feine Hypiwürste mit Brot und Senf. Für diejenigen, die es lieber süss mochten, wurden Hypimuffins verteilt, die natürlich, passend zum Farbkonzept der Hypi, die Farbe blau als Topping erhielten. Nicht nur Kunden der Hypothekarbank wurden eingeladen, sondern die ganze Bevölkerung von Meisterschwanden! Dafür bedankten sich viele Meisterschwander persönlich beim Geschäftsleiter von Meisterschwanden, Marc Fricker. Eine Geste die viele schätzten! Die Kids rannten auf dem Dorfplatz umher und assen zuckersüsse blaue Zuckerwatte. Virtuell überraschte die Hypi ihre Kunden mit Virtual-reality-Brillen. Darin zu sehen war ein 3-minütiger 360-Grad-Film, über die Hypothekarbank am Puls der Region. Als Dank für die Treue in der Region, schenkte die Hypi der Gemeinde drei schöne Sitzbänke mit Tisch! Diese stehen ab jetzt auf dem Dorfplatz in Meisterschwanden und wurden während dem Fest bei einem Picknick gleich eingeweiht.

Montag, 18.06.2018Seengen

Hammer, die renovierte Seenger Hammerschmiede

Text und Bild:  Thomas Moor

Was für ein Moment, welch grosse Freude! Eine Heerschar von Interessierten verfolgte dichtgedrängt und gespannt jenen Moment, als einer der grossen Hämmer mit lautem Knall auf dem Amboss aufschlug und das glühende Eisenteil verformte. Die Seenger Hammerschmiede läuft wieder!

Dieser ohrenbetäubende Knall war für die Mitglieder des Vereins Hammerschmiede Seengen und die vielen freiwilligen Helfer Musik in den Ohren. Die Freude sei enorm, wie Präsident Jörg Leimgruber in seiner Begrüssung sagte. 3370 Freiwilligenstunden seien bis zu jenem denkwürdigen Samstag, 16. Juni 2018, geleistet worden. Mit Arbeiten, die geprägt waren von Staub, Dreck und Einsatz total. Das Resultat dieses grossartigen Einsatzes kann sich wahrlich sehen lassen. Die Hammerschmiede präsentiert sich, obwohl noch nicht alle Arbeiten ganz abgeschlossen sind, in einem Sonntagskleid, das den vielen Besuchern ein grosses Staunen entlockte. Nicht von ungefähr wird die Seenger Hammerschmiede als Bijou der Aargauer Industriegeschichte bezeichnet. Ein Bijou, dessen Fortbestand 2011 an einem seidenen Faden hing. Damals brach im Rahmen einer Vorführung der Wellbaum. Die Hammerschmiede war stillgelegt. Der 2015 gegründete Trägerverein hat alles in die Waagschale geworfen, um die Hammerschmiede zu retten und wieder auf Vordermann zu bringen. Die exklusive Führung fand im Rahmen des Kulturerbejahres 2018 der kantonalen Denkmalpflege statt.

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Montag, 18.06.2018Meisterschwanden

Mehr denn je steht die Schule im Wandel

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kurz vor der Gemeindeversammlung vom 28. Juni 2018 trafen sich die FDP-Mitglieder von Meisterschwanden mit der interessierten Bevölkerung, um aktuelle Themen wie die Wiedererhöhung der Schulpflege von 3 auf 5 Mitglieder und den wechselnden Schulstandort zu diskutieren. Anwesend waren betroffene Schulpfleger, Mitglieder des Elternvereins und die Gemeinderätin Priska Notter. Obwohl der Stammtisch von der FDP organisiert wurde, waren alle Parteien vertreten. Viele Teilnehmende empfanden die Erhöhung auf 5 Mitglieder in der Schulpflege als nötig. Wenn jemand krankheits- oder arbeitshalber nicht an einer Sitzung teilnehmen kann und ein Zweiter in den Ferien ist, dann ist das Gremium schlicht und einfach zu klein. Doch Gegenstimmen finden die momentane Schulpflege als ausreichend. So harmonisch und reibungslos abgelaufen sei es seit Jahren nicht mehr und es können Gelder gespart werden. Auch beim Thema Schulstandort bekamen alle Meinungen einen Platz! Eine gute Idee sei es doch, eine kulturelle Einheit zu schaffen und alle Schüler unter ein Dach zu bringen, aber auch hier gab es Meinungen die dagegen sprachen. Trotz Meinungsverschiedenheiten war es ein gepflegter Dialog am Stammtisch. Man kann gespannt sein, wie sich die Bevölkerung am 28. Juni 2018 entscheidet!

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Montag, 18.06.2018Region

GV Verein Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal

Text und Bild: Silvia Gebhard

Erstmals fand am 13. Juni 18 die Generalversammlung des «Vereins Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal» im neuen Mehrzweckraum des Altersheims an der Talstrasse 3 statt. Ein grosszügiger, freundlicher Saal mit grossen Fensterfronten empfing die Besucher.

Der langjährige Präsident Franz Schaffhauser konnte rund 50 Anwesende begrüssen und führte speditiv durch die Traktanden. Neue Vertreter/-innen der Gemeinderäte sind Monika Hermann, Nadia Negro Müller, Hannes Bopp und Thomas Sauder, nebst den bisherigen Andrea Hollinger und Susanne Stumpf. Es sind 6 Gemeinden, die zusammengeschlossen sind: Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil, Hallwil, Seengen und Seon. Die Altersheim-Zimmerbelegung mit 98,7% ist hoch. Ende Jahr waren es 67 Frauen und 29 Männer. Die Finanzen des Altersheimes sind, gemäss Ausführungen von Beat Koch, gut aufgestellt. Es konnte ein bescheidener Gewinn erwirtschaftet werden. Befürchtungen hat man höchstens, falls der Kanton die Beiträge aus Spargründen kürzt. Längst fällige Statutenanpassungen wurden von den Anwesenden alle einstimmig angenommen. Über die Alterswohnungen berichtete Rolf Urech. Es gab zum Teil bauliche Probleme zu beheben.

Franz Schaffhauser dankte allen, die zum Gelingen des ganzen Betriebes ihren Beitrag leisten: Leiterin Beatrice Trüssel, dem Personal, dem Vorstand und allen freiwilligen Helfern, aber auch den Bewohnern, die gerade während der gegenwärtigen Umbauzeit Unannehmlichkeiten auf sich nehmen müssen. Er dankte auch den anwesenden Vereinsmitgliedern für das Interesse. Die bisherigen Mitgliederbeiträge des «Verein Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal» von 20 Franken für Einzelpersonen, 30 Franken für Ehepaare und 50 Franken für die Gemeinden oder für juristische Personen werden beibehalten.

Es wäre schön, wenn sich weitere Mitglieder dem Verein anschliessen und mit mindestens 20 Franken einen kleinen, ideellen Beitrag leisten würden. Jedermann ist willkommen. Dafür erhält man die Informationsbroschüre mit der Einladung zur jährlichen Generalversammlung und mit anschliessendem Apéro mit den bekannten, feinen Canapés der Altersheimküche. Auskunft oder Anmeldung: Altersheim-Sekretariat 062 769 67 00.

Montag, 18.06.2018Schongau

Eltern-Kind-Singen

Text: Eing.

Das Eltern-Kind-Singen ist ein Angebot für Kinder zwischen 2 und 4 Jahren und ihre Eltern oder Grosseltern. Durch Singen, Musizieren und Bewegen werden alle Sinne angesprochen und das Kind wird in seiner gesamten Entwicklung gefördert. Der Kurs wird im Herbst und im Frühling durchgeführt.

Start Herbstkurs: 24. Oktober 2018. Unterrichtsform ca. 8 Kinder mit ihren Begleitpersonen. Kursdauer 9 Wochen je 45 Minuten.
Kurszeiten Mittwoch, 9.15–10.00 / 10.15–11.00 Uhr.
Kursort Singsaal Trottenmatt Hitzkirch.
Kurskosten Fr. 115.– pro Kind.
Kursleitung Ruth Mosimann-Mattmann
Anmeldung an Ruth Mosimann-Mattmann, E-Mail: rmattmann@hotmail.com

Montag, 18.06.2018Seengen

Das Meditopcenter erstrahlt nun doppelt so gross

Text und Bild:  Jennifer loosli

Ein Haus im Haus – das gibt es im Meditopcenter in Seengen an der Schulstrasse 9 zu sehen! Aus Schweizer Lärchen-Douglasienholz wurden neue Physiotherapie-, Osteopathie- und Fitnessräume erschaffen. Auf 2000 m ² Fläche können Patienten und Kunden nun selbstständig trainieren und ihre Therapien besuchen.

Wer kann schon behaupten, dass er beim Fitnesstraining auf dem Stepper die Sicht auf den Hallwilersee geniessen kann? Im Meditopcenter ist dies möglich! Fitnesstraining, Physiotherapie, Gesundheitstrainings und Osteopathie: Alles unter einem Dach und ab Mai auf doppelt so grosser Fläche, wie noch letztes Jahr. Von fünf auf acht Physiotherapieräume, zwei neue Osteopathieräume, sowie eine grosse Fläche für selbstständig trainierende Mitglieder. Aber auch neue Group-Fitness-Räume, die es ermöglichen, mehr Teilnehmer einzuladen, Pfunde beim Zumba, Power Yoga oder Indoor Cycling zu verlieren. Rund 20 Mitarbeitende, darunter 8 Physiotherapeuten, begleiten mit diversen Therapien bis zu 2000 Patienten im Jahr auf dem Weg zur Heilung. 8 Instruktoren führen Neumitglieder Schritt für Schritt in das Fitnesstraining ein, bis sie selbstständig an den neuwertigen Geräten Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainieren können. Die guten Feen im Hintergrund managen das Backoffice, damit auch jeder seinen Trainingsschlüssel erhält! Das Fachpersonal im Meditopcenter nimmt Sie gerne an die Hand und führt Sie ein in die Welt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit – etwas tun für einen trainierten Körper müssen Sie aber selber! Nutzen Sie die Gelegenheit und vereinbaren Sie ein Probetraining.

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Donnerstag, 14.06.2018Menziken

Jubiläumsfest der Hypi Lenzburg

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die gesamte Bevölkerung wurde von der Hypothekarbank Lenzburg zum 150. Jubiläumsfest eingeladen. Viel zu sehen und zu entdecken gab es auf dem Gemeindeplatz. Trotz schlechtem Wetter genossen die Menziker aber die feinen Bratwürste, guten Wein und ein kühles Bier.

Viele strahlende Gesichter gab es beim 150. Jubiläumsfest der Hypothekarbank Lenzburg zu sehen. Grund dafür waren gute Gespräche mit alten Bekannten und Freunden bei einem guten Glas Wein oder einem kühlen Bier. Für den Hunger gab es feine Hypiwürste von Andreas Mäder grilliert. Für diejenigen, die es lieber süss mochten, wurden Hypimuffins verteilt, die natürlich, passend zum Farbkonzept der Hypi, die Farbe blau als Topping erhielten. Nicht nur Kunden der Hypothekarbank wurden eingeladen, sondern die ganze Bevölkerung von Menziken! Dafür bedankten sich viele Menziker persönlich bei der Geschäftsleiterin von Menziken, Susanne Hofmann. Eine Geste die viele schätzten! Die Kids rannten herum, vergnügten sich auf dem Spielplatz und amüsierten sich am Clown, der Ballontiere formte und die glücklichen Gesichter bemalte. Virtuell überraschte die Hypi ihre Kunden mit Virtual-reality-Brillen. Darin zu sehen war ein 3-minütiger 360-Grad-Film, über die Hypothekarbank am Puls der Region. Als Dank für die Treue in der Region, schenkte die Hypi der Gemeinde zwei schöne Sitzbänke mit Tisch! Einer wird zukünftig in der Badi stehen und der andere in der Ortsbürgerhütte Ischlag.

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Donnerstag, 14.06.2018Zetzwil

Hans-Ruedi Merz: Kranz an seinem 70. Feldschiessen

Text und Bild: Thomas Moor

Weisses Kreuz auf rotem Grund, am gewobenen Band eine Medaille mit Gewehr als Sujet: Die Rede ist vom Kranzabzeichen des eidgenössischen Feldschiessens 2018. Die Auszeichnung prangte auch an der Brust des Leimbachers Hans-Ruedi Merz, der seine Kranzsammlung weiter ausbauen konnte.

Zugegeben: Das Kranzresultat haben viele Tausende von Schützinnen und Schützen auch in diesem Jahr wieder erzielt. Dabei verdient es aber ein Kranzschütze ganz besonders, erwähnt zu werden: der Leimbacher Hans-Ruedi Merz, Mitglied der Schützengesellschaft Zetzwil. Es gibt wohl nicht manchen, der sich im 90. Lebensjahr noch hinlegt und das Feldschiessen-Programm so bravourös absolviert wie er. 63 Punkte, Rang 48 unter 525 Schützen. Hut ab, bravo!
Mit der Sehkraft sei es natürlich nicht mehr so, wie früher, wie der Leimbacher erzählt. Am Morgen Augentröpfli und am Abend Augentröpfli, dann funktioniere es schon. Zur Ausübung des Schiesssportes setzt sich Merz (wie andere Schützen auch) eine spezielle Schiessbrille auf. Im Alltag, mit der normalen Sehbrille, gehe es auch noch ganz gäbig. Jedenfalls so, dass er die Hürde für die Bewilligung zum Lenken eines Personenwagens anlässlich des ärztlichen Testes immer noch tipp topp geschafft hat. Bis im Oktober nächsten Jahres sieht man ihn wieder hinter dem Lenkrad seines PWs mit dem Kennzeichen AG 718. Ein Fahrzeug, an dessen Heckscheibe immer noch der Kleber vom Feldschiessen 2018 klebt. Für Hans-Ruedi Merz war es das 70. Eidgenössische. Nach Adam Riese also keines verpasst? «Jäääh neii!», wie der eingefleischte Schütze wie aus der Pistole geschossen und mit strahlenden Augen sagt. Einmal Feldschiessen, immer Feldschiessen. Oder: Einmal Schütze, immer Schütze. Stimmt!
Den Ärmel reingenommen hat es ihm bei seinem ersten Jungschützenkurs 1946. Das war im Zetzwiler 50-Meter-Kleinkaliberstand unter der Leitung von Arthur Eichenberger. Eichenberger habe das Talent des jungen Schützen damals schnell erkannt. Und so durfte Merz auch schon mal mit Eichenbergers Karabiner «echte» Schützenluft schnuppern.
Feldschiessenpremiere hatte Hans-Ruedi Merz dann 1949 während der Rekrutenschule in einer Verlegung in Aigle. Eingeteilt und stationiert war Merz bei der schweren Artillerie in Bière als Motfahrer. Einer von wenigen Rekruten, die mit dem Ausweis für schwere Fahrzeuge (LKW) eingerückt waren. «Das war der rosarote Ausweis, weisch», wie Merz erklärt.
Zeichen hat Hans-Ruedi Merz in seiner militärischen Zeit einige gesetzt. Eine Zeit, in welcher neben dem Schiessen speziell auch die konditionelle Verfassung des Armeeangehörigen gefragt war. Der Leimbacher beteiligte sich nämlich an vielen Armeewettkämpfen. Wobei er die Winterwettkämpfe bevorzugte und dort auch auf Prominenz aus der Sportszene traf. Zum Beispiel Fünfkämpfer Werner Vetterli, der später Sportmoderator beim Schweizer Fernsehen wurde. Merz hatte es der militärische Dreikampf angetan. Mit den Disziplinen Schiessen stehend frei (50 Meter auf olympische Scheiben), Langlauf und Abfahrt. Ja, Skifahren habe immer zu seiner grossen Leidenschaft gezählt, wie er zurückblickt. Klar, dass es ihm deshalb auch die Bergwelt angetan hat. 50 Jahre lang sei er immer nach Grindelwald in die Ferien gefahren und sei dort zum Ehrengast ernannt worden.
Der Schiesssport hat Hans-Ruedi Merz viel gegeben. Und er habe dem Schiesswesen mit seinem Engagement ebenfalls etwas zurückgeben wollen. Fast zwei Jahrzehnte lang war er Vizepräsident und Präsident der Schützengesellschaft Leimbach. Danach wechselte er zur Schützengesellschaft Zetzwil und ist dort das mit Abstand älteste Aktivmitglied, das bei vielen Schützenfesten immer noch für ein Kranzresultat gut ist. Seine Treffsicherheit möchte Merz auch beim Thurgauer Kantonalschützenfest 2018 wieder unter Beweis stellen. Treffsicherheit ist auch bei seiner Tätigkeit als Jäger gefragt. Ein Jäger mit Leib und Seele sei er. Am 14. Januar 1949 habe er die Jagdkarte erhalten und sei seither als Mitglied der Jagdgesellschaft Leimbach immer wieder auf der Jagd, aber auch sonst viel im Wald anzutreffen. Sein Rüstzeug hat sich Merz damals in einer Jagdschule in Deutschland geholt. «Eine Schule, die ich vom damaligen Besitzer hätte übernehmen können», wie der passionierte Jäger sagt. 20 Jahre lang war er Präsident der aargauischen Jagdaufseher. Den Titel Jagdaufseher findet man denn auch immer noch, wenn man Hans-Ruedi Merz im Telefonverzeichnis sucht. Ja, auch als Jäger habe er bisher schöne Zeiten erlebt, wobei die 27 Jahre Hochjagd im Wallis unbeschreiblich gewesen seien. Dass man dort als «Unterländer» derart gut aufgenommen und akzeptiert wird, spricht für die menschlichen und fachlichen Qualitäten des Leimbachers.

Donnerstag, 14.06.2018Schongau

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Allgemeine Kurse

Schweisskurs – hartes Eisen weich wie Butter AL-489
Daten: Sa, 08. und 15. September 2018
Zeit: 09.00–16.00 Uhr, Kosten: Fr. 340.–
Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon Leitung: Peter Schneebeli

Weidenflechten – Dreidimensionales Herz AL-537
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 08.00–11.30 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 25.–)
und/oder

1-2 Windlichter AL-538
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 13.30–17.00 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 20.– pro Windlicht)
Kursort: Ehrenbolgen 1, 6027 Römerswil
Leitung: Christa Felder
Anmeldeschluss: 11.10.2018

Gesundheitskurse

Alle Gesundheitskurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt!

Wirbelsäulengymnastik GE-542
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 17.30–18.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–                  

Wirbelsäulengymnastik GE-543
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 18.50–19.50 Uhr, Kosten: Fr. 150.– 

Wirbelsäulengymnastik GE-544
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2018
Zeit: 17.30–18.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Wirbelsäulengymnastik GE-545
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2017
Zeit: 18.50–19.50 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

NIA – getanzte Lebensfreude GE-539
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 18.30–19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Pilates GE-540
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2018
Zeit: 18.20–19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Kraft der inneren Ruhe GE-541 – Meditation mit Klangschalen
Daten: 10 x mittwochs, ab 24. Oktober 2018
Zeit: 18.30–20.00 Uhr
Kosten: Fr. 230.–

Aquapower mit Rebecca GE-546 – Medical-Fokus Bauch und Rücken
Daten: 11 x donnerstags, ab 06. September 2018
Zeit: 13.20–14.05 Uhr,
Kosten: Fr. 275.– inkl. Eintritt

Sprachkurse in Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch

Detaillierte Angaben zu allen Kursen unter: www.vhs-hitzkirch.ch, Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00, E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen

Literaturabend – «Der letzte Schnee»
Zwei ältere Männer, Paul und George, stehen an ihrem alten Schlepplift, der einst Weltklasse war. Aber jetzt bleibt die Kundschaft aus und so philosophieren sie über den fehlenden Schnee, über die aussterbenden Bündner Dörfer und das Verschwinden der guten alten Zeiten. Wir diskutieren über das neue Buch des erfolgreichen Bündner Autors Arno Camenisch, geschrieben in jenem Gemisch aus Hochdeutsch, ein wenig Bündner Dialekt und einigen romanischen Einsprengseln, das ihn berühmt gemacht hat. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch
Leitung: Helene Büchler-Mattmann 
Montag, 17.09.2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–

Die Jungsteinzeit – Grundwissen zum Leben der «Pfahlbauer» vor 8000-4000 Jahren in der Schweiz
Vor 80 Jahren wurden am Ufer des Baldeggersees grössere archäologische Grabungen durchgeführt. In der Seeematt in Hitzkirch, im Seezopf bei Retschwil und in Baldegg kamen 1938–39 jungsteinzeitliche Dörfer mit reichem Fundmaterial zum Vorschein. Populär wird diese Periode auch Pfahlbauerzeit genannt. Othmar Wey, Archäologe und Dozent an der Uni Bern, vermittelt in einer dreiteiligen Vortragsserie Basiswissen zur Jungsteinzeit in der Schweiz.
Donnerstage, 08./15. und 22.11.2018, jeweils 19.30–21.00 Uhr
Schulhaus Mosen, Kosten Fr. 80.–
Anmeldung beim Sekretariat bis spätestens 22.10.2018.

Führung durch die Rega-BasisBesichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld.
Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können.
Samstag, 26.01. 2019, 15.00–17.00 Uhr
Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr
Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt)
Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Mittwoch, 13.06.2018Zetzwil

Ausflug zur Feuerwehr Mittleres Wynental

Text und Bild: Eing.

Die Kinder und Jugendlichen der Stiftung Schürmatt erhielten die Gelegenheit, den Feuerwehrstützpunkt in Unterkulm zu besuchen. In einem ersten Teil wurde ihnen erzählt, welche Abteilungen es innerhalb der Feuerwehr gibt und was die jeweiligen Aufgaben dieser sind. Danach teilten sich die Kinder in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe durfte erst die verschiedenen Feuerwehrautos anschauen und sogar hineinsitzen. Einmal wurde das Horn eingeschaltet – «ist das laut». Die andere Gruppe begab sich auf einen Kiesplatz, auf welchem Pylonen aufgestellt waren. Darauf befanden sich Tennisbälle. Nun galt es, den Feuerwehrschlauch in die Hand zu nehmen, aufzudrehen und mit dem Wasserstrahl zielsicher die Tennisbälle zu treffen. Es war ein spannender und erlebnisreicher Nachmittag, der allen grossen Spass gemacht hat.

Nico Riniker, Nico Zahm, Tim Scheller, Fiona Zwahlen und Alessandra

Mittwoch, 13.06.2018Seengen

Restaurant «Zum Burgturm»

Text und Bild: HISTORISCHE VEREINIGUNG SEETAL

Das Restaurant «Zum Burgturm» ist im ehemaligen Wohnturm an der Kreuzgasse, heute Kreuzplatz, untergebracht. Der damalige Wohnturm wurde um 1440 im Auftrag Rudolfs IV. von Hallwyl erbaut. Er war wohl neben dem Herzighaus eines der ersten aus Stein gebauten Häuser in Seengen. Bauherr Rudolf von Hallwyl bewohnte den Turm während rund 20 Jahren selbst, bevor er ihn 1458 gegen einen Jahreszins von 70 kg Kernen vermietete5. Erst ab 1471 wurde der Wohnturm zum Wirtshaus und erhielt als «Rotthaus» das Tavernenrecht. Dieses galt bis ins 17. Jahrhundert. 1578 erfolgten der Umbau und die Erweiterung zu einem Treppengiebelhaus. Später wurde das Dach nochmals erhöht und im 19. Jahrhundert ein Gebäude nordseitig angebaut. Ein bedeutender Gast in der Wirtschaft war der deutsche Dichter J.V. Scheffel. Er logierte in den Jahren 1860 bis 1862 des öftern im Herrschaftshaus «Neuhaus», nahe des Brestenbergs.
An der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 1961 entschied der Souverän von Seengen, den «Burgturm» zu kaufen. Seither ist er im Besitz der Gemeinde. Sie unterzog das unter Denkmalschutz stehende Gebäude einer umfassenden Sanierung. In diesem Zusammenhang wurde damals anlässlich einer Gemeindeversammlung vorgeschlagen, den «Burgturm» zu Gunsten einer Verkehrs-Verbesserung, als ganzes Gebäude nach Westen zu verschieben. Diese damals revolutionäre Idee fand beim Stimmvolk kein Gehör. Heute wäre man jedoch froh, wenn der «Burgturm» der Strasse mehr Platz lassen würde. Durch den neuen Fassadenverputz ist leider die ursprüngliche Grösse des Wohnturmes nicht mehr sichtbar.


Die «Burgturm»-Wirtsleute
Über die früheren Wirte finden sich heute leider kaum mehr verlässliche Aufzeichnungen. Folgende Angaben können aufgrund vorhandener Dokumente belegt werden: 1905 kaufte Rudolf Bohler-Brandstetter die Gaststätte. Er war der erste Besitzer, der seinem Restaurant im stattlichen Haus den Namen «Zum Burgturm» gab. Schon bald war das gesamte Gebäude im Volksmund nur noch «der Burgturm». 1941 übernahm der Sohn Hans Bohler-Roth den «Burgturm» von seinem Vater zum Gesamtpreis von Fr. 25 500.–, inklusive das gesamte Wirtschafts- und Kellerinventar sowie ein Bett und den Karren, die Ausstosse 6, die Karrette, die Dezimalwaage und zwei Leitern in der Scheune, gemäss Original-Kauf-/Verkaufsvertrag. Hans Bohler war gelernter Coiffeur. Er betrieb nebenbei noch seinen Coiffeursalon in der Burgturm-Scheune. Das Lokal mit Schaufenster ist noch heute zu sehen.1948 kaufte Rosa Rösti-Bader den «Burgturm». Seitdem wechselten die Wirtsleute in relativ rascher Folge.

Die Liste der Patenterteilung der Gemeinde Seengen führt wie folgt auf:

1953 April Jost Hüsler-Stalder
1962 Juni Anna Meier-Blättler
1963 Oktober Klara Lüscher
1964 Mai Giulio Manazza, später Besitzer der Susy-Bar, resp. Friedau
1979 Juni Lilly Hauri
1979 Oktober Heinz Perren
1980 Oktober Vasco Schmid
1982 Oktober Rita Meyer
2005 Februar Svetlana Kägi
2008 Mai – 2018 Beatrice Müller-Wacker, jetzt «Burgturm-Bar»

5 Frei Beat, Seengen 1893 – 1993, Seengen 1993
6 Eine Karrette mit Holzkasten zum Ausbringen der Jauche.

Mittwoch, 13.06.2018Beinwil am See

SG Beinwil am See war in Kranz- und Kartenlaune

Text und Bild: Thomas Moor

Über 120 000 Schützinnen und Schützen (Gewehr und Pistole) haben das Feldschiessen 2018 schweizweit wieder zu einem Erfolg gemacht. Hinter dem Kanton Bern belegte der Aargau punkto Teilnehmer bei den Gewehren den zweiten Platz. Auch die SG Beinwil am See war erfolgreich.

Mit einem Grossaufmarsch von 103 Schützinnen und Schützen konnte man zum Schiessplatz Zetzwil reisen und war mit einem Teilnehmer weniger als Zetzwil die zweitgrösste aktive Schützengesellschaft. Eine, die gemessen an den Resultaten aber als erfolgreichste auf dem Schiessplatz Zetzwil obenausschwang. Und die Ausbeute darf sich wahrlich sehen lassen. Die Böjuer konnten die Rückreise mit 48 Kränzen und 55 Karten antreten. Traumhaft lief es dabei Alfons Gmeiner. Mit 69 Punkten und Rang zwei unter 525 Teilnehmern war er erfolgreichster Böjuer Schütze. Neben Kurt Haller (Rang 5) schaffte es Manuela Hintermann und Res Baumgartner mit sensationellen 68 Punkten ebenfalls in die Top-Ten. Überhaupt liess die Treffsicherheit einiger Damen keine Wünsche offen. Als Nicht-Schützin erzielte Sandra Schärer mit 65 Punkten ebenfalls ein Topresultat. Mit einem Punkt weniger musste (durfte) sich Daniel Neswadba begnügen. Mit diesem Resultat war er bestes Neumitglied der SG Beinwil am See und durfte ebenfalls den Kranz und die Karte in Empfang nehmen. Alle Resultate unter www.infrasoft.ch

Mittwoch, 13.06.2018Seengen

Entenplausch für die ganze Familie

Text und Bild: Thomas Moor

Enten sind nicht nur Schwimmer. Im Fall des Vereins Alte Schmitte Seengen sind sie auch ein Renner. Und was für einer. Was den Kids sonst in der Badewanne oder im Swimmingpool viel Freude bereitet, ist jeweils beim Entenrennen im Schlosspark beim Schloss Hallwyl ebenfalls der grosse Hit. Bereits zum fünften Mal fand das traditionelle Entenrennen statt. Auf dem Parcours – also ganz genau im Krebsenbach – mit den zwei Linkskurven, einer langen Geraden und einer Rechtskurve fanden die spannenden Rennen statt. Spannend auch deshalb, weil der Krebsenbach in der Geschichte des Entenrennens noch nie so viel Wasser geführt hat und die Strömung deshalb entsprechend gross war. Kein Wunder, dass die Rennenten sowohl die kleinen als auch die grossen Zuschauer in Atem hielten. Da gab es heisse Positionskämpfe am Laufmeter. Aber auch Ausreisser waren zu bestaunen, welche das Rennen dominierten, klar für sich entschieden und dem Gewinnerkind damit ein kühles, erfrischendes Eis als Siegerpreis bescherten. Abkühlung gab es auch in der kleinen Festwirtschaft, wo man sich im Schatten der Bäume mit Grilladen und Getränken eindecken und so einen gemütlichen Nachmittag verbringen konnte.

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Mittwoch, 13.06.2018Boniswil

Sporttag der Schulen Boniswil und Leutwil

Text und Bild: Eing.

Am Samstagvormittag, 26. Mai 2018, trafen sich bei herrlichem Wetter knapp 150 Kinder, viele begleitet und angefeuert von ihren Eltern, zum Sporttag. Dieser wurde das 2. Mal nach dem Konzept des UBS Kids Cup organisiert.

Mit grossem Eifer machten sich die Kids daran, die zum Gesamtresultat zählenden Disziplinen 60-m-Lauf, Weitsprung und Ballwurf zu absolvieren. Dazwischen konnten sie weitere Angebote nutzen, angefangen von Fussball über Jonglieren bis zu Kappla-Türme bauen.

Alle Kinder waren in Gruppen eingeteilt, welche von einem Fünft- oder Sechstklässler geführt wurden. Diese erledigten ihre Aufgabe mit Bravour und sorgten sich aufmerksam um die Kleineren. Der Vormittag wurde mit der Siegerehrung der Besten abgeschlossen – im Grunde waren natürlich alle Teilnehmenden Sieger!

Ein grosses Dankeschön gilt den Helfer/-innen der Turnvereine, ohne deren tatkräftige Unterstützung der Anlass nicht zu bewältigen wäre. Sie haben anschliessend am Nachmittag mit grossem Erfolg den Wettlauf um den schnellsten Drüwiler durchgeführt.

Mittwoch, 13.06.2018Seengen

Die Freischaren sind aus dem «Winterschlaf» erwacht

Text und Bild: Thomas Moor

Wer rastet, der rostet. Und das wollen die Seenger Freischaren mit allen Mitteln verhindern. Stärne … Feufi! Der nächste Ernstkampf (das traditionelle und 150 Jahre alte Freischarenmanöver) findet nämlich erst wieder im Juli 2024 statt. Wer dann um den Sieg mitreden möchte, tut gut daran, Mensch und Material auch in der manöverfreien Zeit immer in Schuss zu halten. Das machen die Seenger Freischaren anlässlich des Freischarenschiessens im Juni jeweils vorbildlich. Wiederum wurde das schwere Geschütz (die zwei Kanonen) bei der Schlattwaldecke in Stellung gebracht. Und mit Böllerschüssen wurden sie erfolgreich auf ihre Einsatztauglichkeit geprüft. Dabei kommt der gesellschaftliche Teil jeweils auch nicht zu kurz. Bei Fleisch-, Käseplatte und einem kühlen Schluck Weisswein konnte Präsident Stephan Büchli wieder eine illustre Schar, unter ihnen auch Gemeindeammann Jörg Bruder sowie drei ehemalige Generäle, willkommen heissen. Büchli wies in seiner Begrüssung speziell auf den 7. September hin. Dann nämlich findet das Fest für Gönner und Sponsoren statt.

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Mittwoch, 13.06.2018Gontenschwil

«Kreatives Handwerk im TONstall

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Bereits zum achten Mal öffnete Sabine Meyer ihren «TONstall» im Gontenschwiler Neulig. Auch in diesem Jahr gab es am Gewölbekellermarkt viel Kreatives zu entdecken. In herzlicher Atmosphäre konnte man sich mit den Ausstellern austauschen und mehr über jedes individuelle Handwerk erfahren.

Dass Holz und Ton sehr harmonisch zueinander passen, bewiesen die getöpferten Werkstücke von Sabine Meyer und die gedrechselten Arbeiten von Heinz Seiler im wunderschönen Gewölbekeller. Auch die liebevoll gestalteten Dekoartikel und Schilder in zarten Pastelltönen von Manuela Graf passen in jedes Haus und jeden sommerlichen Garten. Im Atelier des TONstalls gab es neben der vielfältigen Auswahl an Tonkreationen auch Schmuck aus der Schmuck-Nische, Feines und Kreatives von Lumaris aus Triengen oder handgemachte Korbwaren von Hanna Hunziker aus Walde zu entdecken. Sabine Meyer freute sich sehr über die zahlreichen Besucher. Das gemütliche Beisammensein kam natürlich auch nicht zu kurz. Bei einer Wurst vom Grill oder Kaffee und Kuchen war auch Platz für einen Schwatz mit den Ausstellern. Der Gewölbekellermarkt in dieser Form fand dieses Jahr das letzte Mal statt, so Sabine Meyer. Die kreative und leidenschaftliche Töpferin wünscht sich auf Grund stetiger Entwicklung und vieler neuen Ideen eine Veränderung. Auch für die Zukunft sind Besucheranlässe im TONstall geplant, jedoch werden diese in ein neues Kleid verpackt. Die Ideen werden Sabine Meyer so schnell nicht ausgehen. Ihr kreatives Töpferhandwerk gibt sie auch gerne weiter und bietet regelmässig Kurse an.

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Mittwoch, 13.06.2018Region

Gewerbeverein Seetal: Mitgliederreise zum Abheben

Text und Bild: Thomas Moor

Das Fliegen und alles, was mit der aviatischen Transportart zusammenhängt, ist mit einer ungebrochenen Faszination verbunden! Das hat sich auch im Vorfeld bei der Anmeldung zur diesjährigen Mitgliederreise des Gewerbevereins Seetal bestätigt.

Die Nachfrage und das Interesse waren gross. Die Reise führte nach Zürich-Kloten, wo eine Flughafenführung mit Rundfahrt auf dem Programm stand. «Mitten drin, statt nur dabei»: Dieser Slogan brachte es treffend auf den Punkt. Nie sonst erhält man einen so spannenden Einblick in die Vielfältigkeit und das pulsierende Geschehen des Flughafens, als auf einer Führung mit einem kompetenten Tour-Guide, welcher auf eine jahrelange Berufserfahrung zurückblicken kann. Die Führung in zwei Gruppen durch die Terminals und das Airside-Center (die Passagierdrehscheibe), der Einblick in das Pistensystem des Flughafens: Einfach faszinierend! Beim Dock E hiess es für die Seetaler Gewerbetreibenden dann «Einsteigen zu einer rund einstündigen Rundfahrt im Bus». Diese führte unter anderem vorbei am REGA-Stützpunkt, dem General Aviation Center, dem Cateringunternehmen Gate Gourmet und dem Hangar der SR Technics, wo Flugzeuge gewartet werden. Bei der Flughafenfeuerwehr und in der Winterdiensthalle wurden die Besucher von imposanten Fahrzeugen empfangen. Höhepunkt dieser Rundfahrt war der Aufenthalt beim Kreuz der Pisten 10/28 und 16/34. Von hier aus konnte man die Starts und Landungen der Flugzeuge aus nächster Nähe mitverfolgen. Sahnehäubchen bildete dabei der Start eines Airbus A380-800 der Fluggesellschaft Emirates.

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Mittwoch, 13.06.2018Meisterschwanden

Unterhaltungskonzert des Ensembles REMOS

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Regionale Musikschule Oberes Seetal (REMOS) zeigte ihr Können am Unterhaltungskonzert des Ensembles in der Mehrzweckhalle in Meisterschwanden. Gitarren, Violinen, Blockflöten und wunderschöne Stimmen verwandelten die Halle in eine musikalische Oase!

Die Regionale Musikschule Oberes Seetal (REMOS) vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus den Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden und Sarmenstorf sowie Auswärtigen eine sorgfältige und vielseitige musikalische Ausbildung. Regelmässige Konzerte und Klassenstunden geben den Lernenden die Gelegenheit, ihr musikalisches Können und ihre persönlichen Ausdrucksmöglichkeiten zu erproben und unter Beweis zu stellen. Unter Beweis stellten sich die vielen Kids und Jugendlichen voll und ganz! Die Jugendlichen haben mit grossem Engagement ein vielfältiges Programm vorbereitet. Songs wie «Perfect» von Ed Sheeran, «Pirates of the Caribbean» oder «Rockabye» wurden bestens performt. Mit wunderbaren Melodien zogen die jungen Musiker die Zuhörer in ihren Bann. Nicht nur mit Instrumenten, sondern auch mit ihren Stimmen, die man nicht erwartet hätte von solch jungen Menschen, verzauberten die Schüler! Da staunten die Besucher nicht schlecht. Durch den Abend begleitet wurden die musizierenden durch die Leiterin der Musikschule REMOS, Marina Geissbühler. Zum Schluss gab es tosenden Applaus für die talentierten jungen Musiker.

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Mittwoch, 13.06.2018Gontenschwil

«De schnällscht Gondischwiler» organisiert vom Satus

Text und Bild: Eing.

Dieses Jahr nahmen fast 200 Schülerinnen und Schüler an den Wettläufen teil. Auch dieses Jahr fand die Veranstaltung am Freitagabend statt und fand grossen Anklang bei den Besuchern. Der Turnverein Satus Gontenschwil führte den traditionellen Wettkampf «de schnällscht Gondischwiler» wie gehabt am 1. Juni auf dem Turnhallenplatz in Gontenschwil durch.

Leider war uns Petrus nicht gut gesinnt, und liess ein Gewitter mit starkem Schauer über uns ziehen. Da wir durch dieses miese Wetter einen Renn-Unterbruch hinnehmen mussten, konnten wir leider aus Zeitgründen die Finalläufe nicht durchführen. Aus diesem Grund standen heuer das erste Mal gleich 2 Mädchen auf dem Sieger-Treppchen. Nämlich Larissa Neuenschwander und Anna Habegger (beide 12:38). Als Sieger der Knaben setzte sich Bleon Aradini (11:09) als Sieger durch, und alle drei durften die Pokale, welche von der Valiant Bank in Gontenschwil gesponsert wurden, in Empfang nehmen.

Auch dieses Jahr wurde ein Klassenpreis vergeben, an die Klasse, welche prozentual die grösste Beteiligung am Lauf nachweisen konnte. Noch vor der Rangverkündung wurde die 3./4. Klasse von Frau Bühlmann zum Sieger ernannt.

Da leider nicht mehr alle Läufer anwesend waren, wurde das Fotoshooting vergangene Woche in einer grossen Schul-Pause nachgeholt. Die ganze Klasse freute sich über den gewonnenen Klassenpreis. Der Sponsor, Paul Lüthi AG in Gontenschwil, überreichte ihr Fr. 150.– in bar für die Klassenkasse.

Der SATUS Gontenschwil dankt den Sponsoren ganz herzlich.

Dienstag, 12.06.2018Schongau

Trettraktoren- und Bobby-Car-Rennen in Schongau

Text und Bild: Melanie Wydler

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich heissen Temperaturen lud der «Club der Familien» die Schongauer Bevölkerung am Samstag, den 9. Juni zum Bobby-Car-, Trettraktoren- und Go-Kart-Rennen auf dem Schulhausplatz ein. Ein Anlass für die ganze Familie, der mit tollen Preisen lockte!

Auf die Plätze – feeertig – los! Bereits zum dritten Mal fand das Trettraktoren- und Bobby-Car-Rennen in Schongau statt und hat sich mittlerweile als beliebte Veranstaltung für jung und alt platziert. Durch die zahlreichen Sponsoren, die sich an der Veranstaltung beteiligt haben, winkten tolle Preise und lockten noch mehr Teilnehmer ans diesjährige Rennen. So gab es Trettraktoren-Anhänger, Garettli, Bruder Mähdrescher, Lego, Fussbälle, Eintritte ins Schongiland, Kinoeintritte, Minigolfgutscheine und vieles mehr für die Gewinner. Für musikalische Unterhaltung neben der Rennstrecke sorgte DJ Adi und zur Stärkung aller gab es Hotdogs, Glace, kühle Getränke und Kaffee.

Bereits der Ehrgeiz der Kleinsten ist bei diesem Rennen gefragt, denn hier durfte jeder starten, der sich auf einem Bobby-Car fortbewegen kann. Für die Jahrgänge 2015 bis 2017 gab es ein gekürztes Rennen auf der Start-Geraden, aber bereits für den Jahrgang 2014 wurde die gesamte Rennstrecke eröffnet. Diese führte über zwei Wippen, in enge Kurven, durch einen Slalomparcours, über ein Kies-Feld und ein Wellenbrett. Auch die Geschicklichkeit während der Fahrt musste man unter Beweis stellen, denn es galt während der Fahrt einen Ball aufzunehmen und in einem Reifen zu platzieren. Der ausgesteckte Parcours wurde jeweils einzeln gefahren und die Zeit gestoppt, zudem gab das Reglement vor, dass man während des Rennen nicht vom Fahrzeug steigen durfte, andernfalls wurde man disqualifiziert.

Die Kinder gaben auf ihren Bobby-Cars und Trettraktoren alles und hatten jede Menge Spass dabei. Auch die Eltern, Gotten und Göttis konnten auf Go-Karts zeigen, dass kleine Rennfahrer in ihnen stecken. Innerhalb von zwei Stunden starteten insgesamt 57 Kinder und 24 Erwachsene in neun Kategorien.

Dienstag, 12.06.2018Region

Edle Tropfen aus Spanien

Text und Bild:  Fabienne Hunziker

Das Degufest der Weinhandlung am Küferweg AG stand ganz im Zeichen der Spanischen Kulinarik und Lebensfreude. In der modern gestalteten KONSERVI in Seon, welche am Abend mit viel spanischen Rhythmen offiziell eröffnet wurde, konnten am Nachmittag europäische Bioweine degustiert werden.

Seit über 30 Jahren ist die Weinhandlung am Küferweg AG eine der führenden Anbieter, wenn es um Weine aus europäischem und biologischem Anbau geht. Markus Schamberger, Geschäftsführer der Weinhandlung, und sein Team setzten den Fokus für das Degufest 2018 auf Spanien. Der Weinhandlung gelang es, den Teilnehmern der geführten Degustation unter dem Motto «Tapas y Vinos» die spanische Lebensfreude im Glas sowie auch auf dem Teller zu präsentieren. Die erlesenen Weine in Kombination mit feinem Essen bildeten einen harmonischen Genuss. Der Gault-Millau-Koch Klaus Dieter Bahnsen kreierte die kleinen, spanischen Köstlichkeiten passend zu jedem Wein. Eine Handvoll spanische Winzerinnen und Winzer waren an diesem Tag anwesend und ergänzten die Weinpräsentationen mit Wissenswertem rund um ihre eigene Anbauregion. Mit auserlesenen Tropfen, den informativen Erzählungen der Weinbauern und den herrlichen Tapas konnte man an diesem Sommertag so richtig in das spanische Leben eintauchen. In den Räumlichkeiten der KONSERVI standen neben den spanischen Sorten auch Sorten aus Italien oder Frankreich zur Verkostung bereit. Begleitet von der Musik des Flamenco-Gitarristen Alfredo Palacios konnte man auch diese Weine probieren und sich vom Fachpersonal der Weinhandlung kompetent beraten lassen. Am Abend wurde das Kultur- und Eventlokal KONSERVI mit frisch zubereiteter Paella, feinem Wein und zu heissen Rhythmen von «Angel Maria Torres» feierlich und offiziell eröffnet.

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Montag, 11.06.2018Meisterschwanden

Feierliche Schiffstaufe: MS Delphin ahoi!

Text und Bild: Thomas Moor

Sie ist in guter Gesellschaft: die MS Delphin, das jüngste Mitglied der Hallwilerseeflotte. Am 6. Juni fand die feierliche Taufe statt. Sängerin Sina und Ernst Fischer vom Seehotel Delphin waren als Taufpaten gekommen.

MS Delphin ist ein klingender Name in der Hochseeschifffahrt und auch in der Binnenseeschifffahrt, namentlich auf dem Hallwilersee, hat er Einzug gehalten. Eigentlich naheliegend. Befindet sich doch beim Delphin in Meisterschwanden der «Heimathafen» aller Hallwilerseeschiffe. Daraus, dass der neue Name ebenfalls eine Bezug zum Seetal haben muss, hatte SGH-Geschäftsführer Ueli Haller ja nie ein Geheimnis gemacht. Der Name war im Vorfeld der Taufe aber nirgends durchgesickert. Alle haben dichtgehalten. Und so war denn auch die Spannung bei den rund 500 geladenen Gästen gross, als zum eigentlichen Taufakt am Schiffsteg beim Delphin geschritten wurde. Mit Schwung liess Sängerin Sina eine Flasche Champagner (wegen den Scherben in ein schützendes Netz eingepackt) Steuerbord zerschellen. Als Taufgötti stand ihr Ernst Fischer vom Seehotel Delphin zur Seite. Beide waren sichtlich stolz, dass sie in dieser Funktion ihres Amtes walten durften. Sichtlich stolz war auch Ueli Haller. Ein denkwürdiger Tag sei es. Einer, der in die Geschichte der Schifffahrtsgesellschaft eingehen wird. In der 130-jährigen Geschichte der SGH sei es der fünfte Neubau, der eingeweiht werden konnte. Beim neuen Schiff sei das Optimum herausgeholt worden. Und mit dem eingebauten Lift sei die MS Delphin so etwas wie der Prototyp für die Schweizer Schifffahrt. Er bedankte sich bei den Leuten der Lux-Werft, dem SGH-Personal und dem Verwaltungsrat, für ihren Einsatz, den Medien und der Bevölkerung, welche das Schiff mit ihrer Unterstützung und ihrer Präsenz förmlich ins Seetal getragen haben und überhaupt dem ganzen Seetal, welches zu dieser wunderbaren Region beiträgt. Das Styling des neuen Schiffes werde den See prägen, wie Elmar Miebach, Geschäftsführer der Lux-Werft sagte und sich dankbar zeigte für die grosse Verbundenheit mit der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee und die schon fast brüderlichen Bande mit Ueli Haller.

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Montag, 11.06.2018Seengen

Wissen Sie, was Ihr Handy eigentlich alles kann?

Text und Bild:  Jennifer Loosli

Viele besitzen, auch noch im hohen Alter, ein Smartphone. Verstehen aber nicht, wie die meisten Anwendungen überhaupt funktionieren. Dem will der Frauenverein Seengen jetzt ein Ende setzen! Die Oberstufenschüler erklärten den Rentnern ihre Handys im Handumdrehen.

«Grosi, schliesse diesen Tab» – «Welchen Tab? Was ist das überhaupt?» Auf gut Deutsch: Ein Register. Hätten Sie es auch nicht gewusst? Vielen geht es gleich. Die heutigen Smartphones haben extrem viele neue Ausdrücke und Eigenschaften mit sich gebracht. Jemand, der nicht damit aufgewachsen ist, hat Mühe sich mit diesem «neuen» Medium anzufreunden. Die Kids erklären einem viel zu schnell, wie man z.B. ein Foto mit dem iPhone versenden kann, wobei das Grosi überhaupt nicht mitkommt. An diesem Nachmittag war dies anders! Die Oberstufenschüler der Real- und Sekundarschule Seengen erklärten den Kursinteressenten freiwillig, wie ihre Smartphones funktionieren. Urs Bögli, Schulleiter von Seengen, mahnte die Jugendlichen, dass sie geduldig sein sollen und die Teilnehmer die Handys selber bedienen sollen. Dies taten die Jugendlichen auch! Mit viel Ruhe und ihrem technischen Wissen konnten sie einander helfen. Die Kursinteressenten wollten wissen, wie eine Fahrkarte mit der SBB-App gekauft werden kann, die Meteo-Karte immer abrufbereit ist, oder ob man auch Geld auf das Handy laden kann! Viele gute Fragen, die nach diesem Nachmittag beantwortet waren. Die Teilnehmer waren begeistert vom generationenübergreifenden Kurs. Die Schüler konnten zeigen, dass Smartphones nicht nur zum «töggele» da sind, sondern auch im Alltag hilfreich sein können. Es gibt sogar schon Wartelisten für die Smartphone-Coachings. Der Frauenverein Seengen selbst führt eine WhatsApp-Wandergruppe bei der jeder beitreten und seine Events veröffentlichen darf. Auch auf Facebook ist der Verein aktiv und postet jegliche Veranstaltungen, die in nächster Zeit anstehen: www.facebook.com/FrauenvereinSeengen

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Montag, 11.06.2018Region

ZSO aargauSüd mit aufgefrischten Fähigkeiten

Text und Bild: Eing.

Im Wiederholungskurs der Zivilschutzorganisation aargauSüd trainierten Anfang Juni 80 Angehörige an verschiedenen Standorten im Wynen- und Seetal ihre Fertigkeiten.

Die Pioniere waren in Gränichen in der Übung «Via Aqua» gefordert. Sie mussten in einem Haus den unter Wasser stehenden Keller auspumpen. Durch Wände hindurch arbeiteten sie sich zu Verletzten vor, die geborgen und anschliessend von der Sanitätsgruppe versorgt wurden.

Eine weitere Gruppe Pioniere übte ihre Fachkenntnisse in Zetzwil bei der Erneuerung einer Bachverbauung, deren Holz über die Jahre verfault war. Damit konnte der Schutz des Quartiers vor einem Überlaufen des Baches wieder erhöht werden.

Der Fachbereich Schutz und Betreuung unterstützte die Altersresidenz Falkenstein in Menziken und das Alters- und Pflegeheim Dankensberg in Beinwil am See. Die Betreuer halfen engagiert mit und lernten Bewohner, Pflegerinnen, Abläufe und Örtlichkeiten kennen. Dadurch wurde eine wertvolle Grundlage für einen potenziellen notfallmässigen Einsatz in diesen Institutionen geschaffen.

An einem weiteren Kurstag wurde die Erste-Hilfe-Kompetenz der Zivilschutzangehörigen aufgefrischt, wovon auch das Umfeld am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit oder privat bei einem Notfall profitiert.

Insgesamt stand der Wiederholungskurs wie immer unter dem Motto von effizienten und sinnvollen Einsätzen. Die Fähigkeiten, welche die Zivilschutzangehörigen für den Schutz der Bevölkerung benötigen, wurden so praxisnah und nutzbringend wie möglich geübt. Daraus ergab sich ein effizientes Training und die Sinnhaftigkeit liess viele Zivilschutzangehörige ihre Pflicht motiviert und engagiert erfüllen.

Stefan Eichenberger, Leiter des Wiederholungskurses, und Kommandant Gregor Müller sind mit der Auffrischung der Fähigkeiten in der Zivilschutzorganisation aargauSüd sehr zufrieden. Es gibt nach der Fusion der beiden Zivilschutzorganisationen Wynental und aargauSüd zwar noch anzugehende Themen bei der Struktur und Organisation, aber die Entwicklung des neuen Verbundes verläuft positiv. Im Sinne einer lernenden Organisation wird der Bevölkerungsschutz im Süden des Aargau kontinuierlich weiter optimiert.

Donnerstag, 07.06.2018Leutwil

SG Leutwil: Bezirksfinal 2018

Text und Bild: Eing.

Auf dem Leutwiler Scheibenstand fand am 11. und 12. Mai, bei wunderschönem Wetter, der Bezirksfinal statt. Verschiedenste Gruppen aus dem Hombergschützenverband qualifizierten sich dafür.

Am Freitagabend, wie auch am Samstag erschienen die Schützen zahlreich und motiviert. In Fünfergruppen wurde, in verschiedenen Kategorien, um Punkte gefiebert. Schlussendlich ging der begehrte Pokal der Kategorie A einmal mehr an die Gruppe Moospfupfer 1 aus Leutwil, gefolgt von Seengen 1 und den Moospfupfern 2.

In der Kategorie D (Sturmgewehr 57) dominierte Oberkulm 1 vor Beinwil 1.
Bei den Schützen mit dem Sturmgewehr 90 klassierte sich die Gruppe Oberkulm 1 vor Brandholz 1 (Unterkulm).

Nach dem grossen Nervenkitzel, verpflegte sich so mancher Schütze gerne aus der gut geführten Grillküche, oder genoss ganz einfach die Idylle nach einem anspruchsvollen Schiessprogramm.

Mittwoch, 06.06.2018Leutwil

Feuerwehr Mittleres Wynental löste den Alarm aus

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Feuerwehr ist verpflichtet, jedes Jahr eine Alarmübung durchzuführen. Das diesjährige Szenario: Ein dreistöckiges Haus, das in Brand steht und drei Menschen, die aus den oberen Stockwerken gerettet werden müssen! Keine einfache Aufgabe für die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil.

Ein grosses Ereignis an einem Dienstagabend. «Brand gross» hiess es bei der Alarmmeldung, welche die Feuerwehr Mittleres Wynental auslöste. Innert kürzester Zeit rannten die ersten Lüpuer und Dürrenäscher Feuerwehrmänner zum Haus von Motos Aeschbach in Leutwil und machten sich ein erstes Bild vom Geschehnis. Nicht nur die Feuerwehr wurde aufgeboten, sondern auch die Sanitäter, die sich um die drei Opfer kümmern mussten. Réne Müller, Adrian Lischer, Reto Fuchs und Andi Bösiger von der Feuerwehr Mittleres Wynental beobachteten die Feuerwehrleute Dürrenäsch-Leutwil und schrieben sich alle positiven und negativen Handlungen auf. So wird überprüft, ob alle Abläufe effizient und richtig durchgeführt werden. Der Atemschutz barg die erste Person auf dem Balkon und brachte sie ins Verwundetennest zur medizinischen Versorgung. Später wurde der schreiende Mann aus dem zweiten Stock gerettet und schlussendlich die letzte Person im dritten Stock! Keine leichte Aufgabe an einem so steilen Hang die Leiter zu stellen, doch die Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert! Die Feuerwehr Mittleres Wynental definierte zu Beginn einige Ziele, die zu erreichen waren. Diese wurden fast alle geschafft. Dafür gab es ein «Erfüllt» und einige Tipps für die Zukunft zum Abschluss der Alarmübung.

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Mittwoch, 06.06.2018Seengen

Vom Basler Rheinwasser zum Quellwasser von Magden

Text und Bild:  Eing.

Der Wettergott hatte es gut gemeint mit den 17 Seenger Hobbyköchen, die am ersten Sonntagmorgen im Juni, im Midibus zunächst zum Rheinhafen in Basel fuhren.

Dort wurden sie von Rolf Schlebach, einem langjährigen Rheinschiffer, in der Ausstellung mit dem treffenden Namen «Verkehrsdrehscheibe Schweiz» über Entstehung und Entwicklung der Rheinschifffahrt sowie deren Bedeutung für die Versorgung unseres Landes kompetent und humorvoll orientiert. Tief beeindruckt wanderten die Teilnehmer anschliessend zur Schiffsanlegestelle Dreiländereck, wo sie an Bord der «MS Lällekönig» stiegen, die sie zunächst unter den Brücken der Stadt Basel hindurch und nach Bewältigung von zwei Schleusen nach Rheinfelden brachte. Unterwegs auf dem Rhein erfreuten sich die Hobbyköche nicht nur an der Landschaft, sondern genossen auch ein feines Mittagessen. Mit dem Bus erreichten sie in der Folge das wichtigste Schloss der Schweiz, das Feldschlösschen. Eine 90-minütige, professionelle Führung, viele Treppen hinauf und hinunter, durch die grösste Schweizer Brauerei, führte den Seenger Besuchern wieder einmal vor Augen, wie das Bier – daselbst mit erstklassigem Quellwasser aus Magden – gebraut wird. Dass die Feldschlösschen-Produkte vor der Heimfahrt noch intensiv getestet wurden, verstand sich von selbst.

Mittwoch, 06.06.2018Schongau

Kirchgemeinden

Text und Bild: Eing.

Kirchgemeindeversammlung

Am Mittwoch,  28. März  2018 konnte der Präsident  Bruno Kretz, 52 Stimmberechtigte  und 5 Gäste zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung in der Aula des Gemeindehauses begrüssen und willkommen heissen. Ein spezieller Gruss galt dem zukünftigen Gemeindeleiter ad interim, Daniel Unternährer. Der Präsident informierte die Anwesenden wie es zur Anstellung von Diakon Unternährer für die vakanten Pfarrstellen von Schongau und Aesch/Mosen gekommen ist. Unter Traktandum 6 stellte sich Daniel Unternährer den interessierten Pfarreiangehörigen von Schongau persönlich vor. Er wird ab 1. August 2018 die Pfarreien Schongau, Aesch/Mosen und Müswangen leiten und in einem weiteren Schritt den geplanten Pastoralraum, wo auch die Pfarrei Hitzkirch dazugehören wird, errichten. Beim Kirchenrat Schongau ist die Freude gross, dass die Familie Unternährer mit ihren drei Kindern als zukünftigen Wohnort das Pfarrhaus in Schongau gewählt hat.
Weiter wurde an der Versammlung über die bevorstehenden Renovationsarbeiten im Pfarrhaus orientiert. Dem dazu notwendigen Sonderkredit von Fr.100‘000.–  für diese werterhaltenden Renovationsarbeiten wurde von den Stimmberechtigten einstimmig zugestimmt. Zur Tilgung der Restfinanzierung ist auch die Aufnahme eines Darlehens von Fr. 50‘000.– einstimmig gutgeheissen worden. Ebenfalls wurde der abgeschlossenen Abrechnung des Sonderkredites der Renovation Glockenaufhängung im Kirchturm von 2017 zugestimmt. Das gute Mitwirken in der Pfarrei und die Unterstützung während der Vakanz wurden von verschiedenen Seiten bestens verdankt. Während dem anschliessenden Apèro hörte man interessante Gesprächsthemen und vor allem gute Wünsche zum Start des neuen Gemeindeleiters.

Kirchenrat Schongau, Bruno Kretz,
Kirchenratspräsident

Offiziell willkommen heissen wir Herrn Unternährer in den Gottesdiensten vom
Sonntag, 12. August 2018 in Aesch,
Mittwoch, 15. August 2018 in Schongau,
Sonntag, 19. August 2018 in Müswangen.

Offene Stelle

Die offenen und lebendigen Pfarreien Aesch, Müswangen und Schongau im schönen Luzerner Seetal sind im Aufbruch. Mit der Pfarrei Hitzkirch werden sie sich zum Pastoralraum LU 7 zusammenschliessen. Wir sind gemeinsam mit den Menschen unterwegs und begleiten sie in verschiedenen Lebenssituationen bei ihrer Sinnsuche. Dabei werden wir von vielen engagierten Freiwilligen unterstützt.

Per 1. August 2018 oder nach Vereinbarung bieten wir im künftigen Pastoralraum eine vielseitige und attraktive Stelle an:
Pastoralassistentin/Pastoralassistent 60–80%

Weitere Informationen und das vollständige Inserat finden Sie unter:
www.pfarrei-aesch.ch
www.schongau.ch/kirchen
www.pfarrei-mueswangen.ch

Firmung 2018 – Gemeinde Schongau, Aesch und Mosen

Am Pfingstmontag war es soweit und die zehn Firmlinge erhielten das Sakrament der Heiligen Firmung durch den Weihbischof Denis Theurillat. Ein besonderer Anlass, auf welchen sich die Firmlinge während einen Jahres vorbereitet haben. In vier Gruppenstunden und vor allem am Vorbereitungsweekend in Sörenberg vom 05. + 06.05.2018 hat man sich intensiv mit der Firmung und deren Bedeutung auseinander gesetzt. Um 09.30 Uhr startete der Gottesdienst mit einem feierlichen Einzug in die Kirche, in welcher die Firmlinge und ihre Paten bereits gespannt von ihren Familienangehörigen, Freunden und Bekannten erwartetet wurden. Der abwechslungsreiche und doch besinnliche Gottesdienst war geprägt durch die von den Firmlingen persönlich vorbereiteten Texte und ausgewählten Lieder, sowie einem kurzen Sketch, welcher das Firmmotto «Mach de Schrett» zum Ausdruck brachte. Der Höhepunkt der Feierlichkeit, auf den alle gewartet haben, war natürlich die Firmspendung. Gespannt und aufmerksam konnten alle Beteiligten mitverfolgen, wie Weihbischof Denis Theurillat jeden einzelnen Firmling firmte und auch ein paar persönliche Worte an sie richtete. Die zusätzlichen Lieder vom Kirchenchor unter der Leitung von Laura Kramis sowie dem Orgelspiel von Lorenzo Vela rundeten den feierlichen Gottesdienst ab. Am Schluss erhielt jeder Firmling zur Erinnerung an die Firmung eine trendige Bibel und eine Firmurkunde. Beim anschliessenden Apéro, umrahmt von den Liedern der Musikgesellschaft Schongau, blieb genügend Zeit, um das Erlebte zu besprechen und auf unsere 10 frisch gefirmten jungen Frauen und Männer anzustossen.

Der Firmprojektleiter Urs Furrer

Die Firmlinge
aus Aesch: Huwiler Adrian, Honeriweid 3, Wyss Nicole, Unterdorf 2, Bucher Cédric, Unterdorf 3
aus Mosen: Schurtenberger Sahra, Altwiserstr. 2
aus Schongau: Bühler Pascal, Kalchtaren 4, Suter Solveig, Schulweg 3, Furrer Zoé, Holzweidstr. 2, Kottmann Tim, Alte Poststr. 8, Stutz Simon, Kretzhof 4
aus Hitzkirch: Stadelmann Stefanie, Luzernerstr. 16

Das Firmteam
Wieder hat eine engagierte Gruppe von Männern und Frauen aus beiden Pfarreien unsere Firmlinge ein Jahr lang begleitet – herzlichen Dank!
Furrer Urs, Holzweidstr. 4, Schongau
Brunner-Schlapfer Isabelle, Haldenstr.7, Aesch
Bucher Irene, Kreuzmatt 2, Aesch
Furrer Maya, Holzweidstr. 4, Schongau
Galli Brigitte, Mülirain 2, Schongau
Weibel Franz, Maschinenhof 1, Schongau

Neuer Firmkurs

Auch nächstes Jahr findet am Pfingstmontag (10. Juni 2019) wieder eine Firmung statt. Alle, die die obligatorische Schulzeit im Sommer 2017 beendet haben oder älter sind, laden wir herzlich zu einem Infoabend ein:

Freitag, 15. Juni 2018, 20.00 Uhr in der Pfarrschüür Aesch

Wir lernen einander kennen, werden über den Firmweg informieren und anschliessend zu einem gemeinsamen Bräteln einladen. Sollte jemand die Einladung nicht bekommen haben oder möchte sich eine erwachsene Person ebenfalls auf die Firmung vorbereiten, kann er/sie sich auf dem Pfarramt melden.

Information an die Eltern der Firmlinge:
Da unsere Firmlinge bereits mündige Christinnen und Christen sind, sind sie unsere direkten Ansprechpartner in Sachen Firmung. Eltern, die die Informationen zur Firmung separat erhalten möchten, können sich bei Urs Furrer melden. Mail: urs.furrer71@bluewin.ch

Mittwoch, 06.06.2018Meisterschwanden

De schnellscht Meisterschwandner 2018

Text und Bild: Eing.

Der diesjährige «schnellscht Meisterschwandner» fand am 26. Mai 2018 statt. 100 äusserst engagierte und motivierte Sprinterinnen und Sprinter lieferten sich spannende und attraktive Wettkämpfe.

Strahlende Siegerinnen und Sieger gab es in den je 5 Kategorien der Knaben und Mädchen. Viele begeisterte und anfeuernde Zuschauer motivierten die Sprinterinnen und Sprinter auf der Schulanlage Eggen zusätzlich. Teilgenommen haben Meisterschwandner Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 2002 bis 2016. Während bei den jüngsten Teilnehmer der Kategorie Piccolo (Jahrgänge 2013 und jünger), mehr das Mitmachen und das Erreichen des Ziels zählte, ging es insbesondere bei der ältesten Kategorie (Jahrgänge 2002 bis 2005) um Hundertstelsekunden. Schliesslich konnte sich bei den Mädchen Sabrina Fleischer mit der Zeit von 11:62 Sekunden, bei den Knaben Max Keller mit der Zeit von 11.62 Sekunden durchsetzen und sich somit «die schnellste Meisterschwandnerin» respektive «der schnellste Meisterschwandner» 2018 nennen.

Während der Mittagspause wurden Läufer und Zuschauer durch den Organisator (STV Meisterschwanden) in der Festwirtschaft unter freiem Himmel, und damit direkt neben der Rennstrecke, verpflegt. Dank des schönen Wetters und der angenehmen Wettkampfatmosphäre bleibt der Anlass in positiver Erinnerung und weckt Vorfreude auf den «Schnellscht Meisterschwandner 2019».

Ermöglicht wurde die Veranstaltung in verdankenswerter Weise durch viele Sponsorenbeiträge ortsansässiger Unternehmer. Vielen Dank.

Die komplette Rangliste kann auf unserer Homepage www.stvmeisterschwanden.ch betrachtet werden.

Mittwoch, 06.06.2018Schongau

Schonger Musig am Luzerner Kantonalen Musiktag

Text und Bild: Eing.

Vorbereitend für das Aargauische Kantonale Musikfest in Laufenburg nahm die Musikgesellschaft Schongau am Samstag, 2. Juni 2018 am Luzerner Kantonalen Musiktag in Eschenbach teil.

Am Samstag, 2. Juni galt es für die Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft Schongau ernst. In den frühen Morgenstunden reisten sie nach Eschenbach an den Luzerner Kantonalen Musiktag. Dieser Musiktag diente auch zur Vorbereitung zum Aargauischen Kantontalen Musikfest in Laufenburg. Unter der Leitung von Martin Aregger präsentierte die Schonger Musig das Werk «Cambridgeshire» von Rieks van der Verde. Der Juror Thomas Wyss beurteilte den Verein und gab wertvolle Hinweise, welche sie mit nach Laufenburg nehmen können.

Am Nachmittag stand die Parademusik auf dem Plan, der einzig rangierte Teil des Tages. Mit dem Marsch «Furchtlos und treu» von Julius Fucik reichte es allerdings nur für enttäuschende 45,7 Punkte, von total 60 machbaren Punkten. Die Musikantinnen und Musikanten lassen sich davon aber nicht demotivieren und sind sicher, diese Leistung am Aargauischen Kantonalen Musikfest verbessern zu können.

Am Samstag, 30. Juni nimmt die Musikgesellschaft Schongau am Aargauischen Kantonalen Musikfest in Laufenburg teil. Im Vergleich zu einem Musiktag werden an einem Musikfest ein Aufgabenstück und ein Selbstwahlstück vorgetragen, zudem werden das Wettspiel und die Parademusik rangiert. Die Schonger Musig tritt in der 3. Stärkeklasse an und darf somit das Werk «Thermed» von Andreas Waldner zum Besten geben. Die Musikantinnen und Musikanten freuen sich auf die Unterstützung einiger Schonger Musig Fans in Laufenburg.

Mittwoch, 06.06.2018Seengen

Zwei Erfolgsgeschichten von Bodyformhoch2

Text und Bild:  Eing.

Anfang 2018 gingen zwei Personen zur Ernährungsberatung von Cornelia Bruder, sie wagten beide einen Neustart, der zu einem neuen Lebensgefühl führte. 23 und 8 Kilo haben die beiden inzwischen hinter sich gelassen, doch gutes Essen und gemeinsamer Genuss gehören nach wie vor zu ihrem Leben.

«Ich bin die Mutter von Cornelia. Jahrgang 1964, mittelgross, nicht schlank. Ich habe vier Kinder auf die Welt gebracht und natürlich immer mehr an Gewicht zugenommen. Ich habe schon vieles ausprobiert und auch abgenommen, aber nach einiger Zeit wieder zugenommen – JoJo-Effekt. Ich bewege mich oft beim Tanzen, Fahrradfahren und Schwimmen. Meine Tochter Cornelia absolvierte eine Weiterbildung zur Ernährungsberaterin. Da fasste ich wieder einmal das Thema Ernährung auf, um ein paar Kilos zu verlieren. Inzwischen habe ich ein künstliches Kniegelenk bekommen und konnte mich nicht viel Bewegen. Trotzdem gelang es mir, mit der Beratung und Nahrungsumstellung abzunehmen.Cornelia hat mich gut beraten und stand mir mit Rat zur Seite. Am Anfang war es schon hart, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich habe mich an die Abmachungen mit Cornelia gehalten und somit am Ende 23 Kilo verloren. Beim Einkaufen schaue ich, dass im Einkaufswagen viel Gemüse und Obst liegt. Ich verzichte auf Nudeln und esse kein Brot. Ich muss sagen, es geht mir viel besser, mit weniger Gewicht. Einmal in der Woche habe ich einen Schlemmertag. An diesen Tagen esse ich auch Nudeln oder ein Dessert. Ich kann die Ernährungsberatung bei Cornelia Bruder jedem empfehlen, der effizient abnehmen möchte.»

«Ich war mit meinem Körper nach der Schwangerschaft unzufrieden. Als Cornelia und ich in der Pause darüber sprachen, habe ich erfahren, dass sie Dipl. Ernährungsberaterin ist. Daraufhin habe ich sie angesprochen, ob sie mir helfen kann, mein Gewicht zu reduzieren. Ich konnte mein Gewicht nach der Geburt meiner Tochter nicht mehr senken. Ich habe verschiedene Diäten ausprobiert, aber nichts hat geholfen. 61 kg war ich im Januar und habe bis heute 8 kg abgenommen. Jetzt habe ich endlich wieder meine Kleidergrösse, wie vor der Schwangerschaft und fühle mich wieder wohl in meinem Körper. Ich bin sehr stolz auf mich und ich kann mein Gewicht nun auch ohne den JoJo-Effekt halten. Cornelia erstellte mit mir zusammen einen Essensplan, ich brauchte aber auf fast nichts zu verzichten. Mehr Gemüse und weniger Kohlenhydrate zu sich nehmen ist das Geheimrezept. Cornelia hat mich durch ihre Beratung perfekt unterstützt. Anrufen konnte ich sie immer, wenn ich unsicher war, oder Fragen hatte. Sie hat nicht nur mich Beraten, sondern auch meine ganze Familie hat sie auf meinen Wunsch miteinbezogen, dafür bin ich ihr sehr dankbar. Ich kann Cornelia Bruder als Dipl. Ernährungsberaterin nur weiter empfehlen. Sie ist sehr freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Sei es mit Beratungen, Kochempfehlungen, Einkaufstipps und Sportempfehlungen.»

Mittwoch, 06.06.2018Meisterschwanden

Elternverein: Kino im Stroh am 25. August

Text: Eing., Bild: Website Elternverein Meisterschwanden

Vor Film ab – stimm ab! Am Samstag, 25. August findet wieder das beliebte «Kino im Stroh» im Mooshof in Tennwil statt.

In der ersten Vorstellung zeigen wir den Film «SING» – einen komödiantischen Film über einen tierischen Gesangswettbewerb. Für die zweite Vorstellung stehen wiederum drei Filme zur Auswahl. Ihr, die Zuschauer, entscheidet schlussendlich, welcher Film gezeigt wird.

Unter www.elternverein-5616.ch kann vom 10. bis 17. Juni abgestimmt werden. Schaut rein und gebt eurem Favoriten eure Stimme! Der Film mit den meisten Stimmen wird am 25. August als zweiter Film gezeigt. Der Gewinnerfilm für die zweite Vorstellung und die genauen Spielzeiten der Filme findet man ab Anfang Juli auf unserer Website.

Wir freuen uns jetzt schon auf Euren Besuch!

Mittwoch, 06.06.2018Leutwil

Trachtengruppe Leutwil zu Besuch am Mittagstisch

Text und Bild: Eing.

Traditionsgemäss bekamen die Senioren/-innen von Leutwil und Dürrenäsch an ihrem Mittagstisch im Monat Mai, Besuch von der Trachtengruppe Leutwil mit Unterstützung von der Trachtengruppe Oberkulm. In diesem Jahr wurden die Teilnehmer im von der Famlie Uslu mit viel Herzblut geführten Restaurant Linde in Leutwil überrascht.

Als Auftakt unterhielt das Frauen-Chörli, welches im Altersheim Sarmensdorf mit den Bewohnern singt, mit bekannten Liedern. Rosmarie Bolliger, die beliebte, langjährige Leiterin des Mittagstisches, begrüsste anschliessend die Trachtenleute. Mit den Volkstänzen «Linggsfüessler», «Früehligswalzer» und mit der der Polka «Sur Pra San Peder» aus dem Bündnerland, wurde das Publikum auf den Frühling eingestimmt. Danach unterhielt die Mittagstischleiterin die gesellige Runde mit amüsanten «Tipps für Frauen von untreuen Männern» aus der Feder von Friedrich Walti. Im Anschluss an eine weitere Gesangs-Einlage, läuteten die Tänzer/-innen mit dem zur Lokalität passenden, aargauischen Volkstanz «I de Linde z’Leutwil» eine weitere Tanzrunde ein. Die Mazurka «Mir wei luege» und als Abschluss «s’Wunder» rundeten die gelungene Vorführung ab. Als Mitbringsel erhielten die Senioren von der Trachtengruppe selbstgebackene Butterzöpfli samt Schoggistängeli, eine zu jeder Tageszeit passende Zwischenverpflegung. Der Frühlings-Besuch am Pro-Senectute-Mittagstisch ist für die Trachtenleute jeweils eine gute Gelegenheit, die über den Winter gelernten Schweizer Volkstänze vor Publikum zu zeigen.

Schnupper-Tänzerinnen und -Tänzer sind jederzeit in der Trachtengruppe Leutwil willkommen. Getanzt wird wöchentlich jeweils am Mittwoch-Abend von 20.15 bis 21.45 Uhr im Disponibel-Raum im UG der Mehrzweckhalle Leutwil. Wir freuen uns!

Mittwoch, 06.06.2018Beinwil am See

Technik-Café im Löwen Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Moderne Technik hat manchmal ihre Tücken, Zeitreisen und Bossem halfen das Smartphone zu enträtseln.

Der Verein Zeitreisen Beinwil am See lud am 26. Mai zum erstmals durchgeführten Technik-Café ein. Im Löwenzimmer nahmen sich Jugendliche der Jugendarbeit Bossem von der Fabrik Chile Beinwil am See geduldig den Alltagsproblemen rund um Smartphone und Tablet an. Fragen zu Apps, E-Mail-Account oder Facebook wurden auf sympathische Weise in entspannter Atmosphäre bei einem Kaffee beantwortet. Es waren schöne Bilder, wie Alt und Jung die Köpfe zusammensteckten. Nicht alle Gespräche drehten sich dabei nur um Technik, bald fand auch ein reger und interessierter Austausch zwischen den Generationen statt. Der Verein Zeitreisen und die Jugendarbeit Bossem freuen sich über diesen gelungenen Anlass und werden auch nächstes Jahr gerne wieder zum Technik-Café einladen.

Mit diesem Anlass, wie auch z.B. mit dem RisottoBeizli am Freitag, 15. Juni beim Jugend- und Dorffest Böju, schafft der Verein Zeitreisen Beinwil am See Begegnungsorte.

Mittwoch, 06.06.2018Meisterschwanden

Naturnaher Spielplatz: Ein toller Begegnungsort

Text und Bild: Thomas Moor

Weihnachten im Juni? Doch, doch – das gibt es tatsächlich. Der naturnahe und suchtmittelfreie Kinderspielplatz beim reformierten Kirchgemeindehaus in Meisterschwanden wird am 23. Juni feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Zu einem Ort der Begegnung soll er werden.

Die Bauarbeiten für den naturnahen Spielplatz laufen auf Hochtouren. Es wird gebaggert, planiert, Steine geschichtet. Und eines zeichnet sich schon jetzt ab: Hier entsteht ein toller Spielplatz und Begegnungsort, der nicht nur den Kindern zukünftig ganz viel Freude bereiten wird. Es soll ein generationenübergreifender Ort werden, wie Christiane Hinrichs, als Vertreterin des Elternvereins und Nica Spreng, Pfarrerin der reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen übereinstimmend und voller Begeisterung sagen. Der Elternverein, die reformierte Kirchgemeinde und die politische Gemeinde Meisterschwanden haben die Arbeitsgruppe für den neuen Begegnungsort gebildet. «Wir haben uns viel Zeit genommen für ein gutes Projekt.» Konzeptionell unterstützt wurde die Arbeitsgruppe dabei vom Naturama Aargau. Die Gesamtfläche von 1500 m2 wird zu einem Ort, wo Spielen, Lernen, Begegnen und Erfahren in vielfältigen Formen möglich gemacht wird. Natürliche und bewegliche Elemente (Erde, Sand, Kies, Steine, Äste etc.) bilden die Grundlage für die Kinder, um auf dem Spielplatz selber Hand anzulegen und mit- und umgestalten zu können. Der Spielplatz soll lebendig und veränderbar sein. Spielgeräte, wie man sie von traditionellen Spielplätzen kennt, sucht man vergeblich. «Spielgeräte können schnell langweilig werden», wie von verantwortlicher Seite zu vernehmen war. Das Spielgerät ist hier das Gelände mit seinen verschiedenen Formen und Materialien. Dass die naturnahen Kinderspielplätze boomen, hat Christiane Hinrichs an einem Volkshochschulvortrag selber erfahren. Der Spielplatz beim Kirchgemeindehaus, der übrigens auch zur suchtmittelfreien Zone gemacht wird, besteht aus drei Bereichen. Den Eingang bildet eine Arena für Begegnungen verschiedenster Arten und die Kinderbaustelle für die ganz Kleinen. Besonders stolz ist man auf die Pétanque-Bahn, die dank Spendengeldern der Kirchgemeinde und Arbeitseinsätzen von ganz vielen Freiwilligen, realisiert werden kann. Der dritte und grösste Bereich – das Bewegungsland – ist mit Nestschaukel, Kletter- und Balancierbereich, Wasserspiel etc. für die älteren Kinder gedacht. Was der Spielplatz alles zu bieten hat, kann am anlässlich der Einweihung am 23. Juni erfahren und erleben.

Mittwoch, 06.06.2018Zetzwiil

Die Kleinen ganz gross – beim SRF Literaturclub

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kritik, Lob aber auch Anregungen zu sechs Büchern sprachen die 4. und 6. Klässler bei den Podiumsdiskussionen des SRF Literaturclubs aus. Wie Profis präsentierten die Moderatoren die Bücher und stellten dazu Fragen an die eingeladenen Podiumsgäste.

Wer gerne liest, war an diesem Abend in Zetzwil am richtigen Ort! Die Schüler aus Zetzwil verwandelten den Gemeindesaal in das berühmte SRF-Literaturclub-Studio und diskutierten über Kinder-und Jugendbücher. Von Krimis über Romane zu Kinderbüchern wurde alles gelesen und spannende Zusammenfassungen dazu geschrieben! Doch nicht jeder Schüler war von Anfang an von der Bücherauswahl der Lehrer begeistert: «Abgesehen davon, dass das Buch dick war, war es absolut gut geschrieben! Ich dachte, dass ich das nie schaffe, aber nach den ersten paar Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.» Nicht nur auf der Bühne wurde perfekt abgeliefert, sondern auch hinter der Kulisse. Elektriker, Kameramänner und Bühnenbildner waren dafür verantwortlich, dass das Licht auf die richtigen Personen gerichtet und Ton und Bild korrekt waren. Die Kids organisierten mit ihren Lehrern das wichtigste Equipment und betreuten dies den ganzen Abend. Auch die Gäste im vollen Gemeindesaal wurden herzlichst bedient! Mit viel Chips, Popcorn, Snickers und Coca Cola wurden die Eltern, Verwandten und Freunde von den Schülern verwöhnt. In den Pausen konnten die selbstgeschriebenen Zusammenfassungen in einer kleinen Galerie gelesen und bestaunt werden. Die Kleinen präsentierten den Literaturclub genau so gut, wenn nicht sogar besser, als die Grossen beim SRF!

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Mittwoch, 06.06.2018Region

Generalversammlung der «Spitex unteres Seetal»

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die «Spitex unteres Seetal» lud ihre Mitglieder aus den Gemeinden Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil, Hallwil, Leutwil, Seengen und Seon am 31. Mai 2018 zur Generalversammlung ein. Sie fand in der Turnhalle in Dürrenäsch statt.

Die Präsidentin, Andrea Hollinger, konnte rund 70 Anwesende begrüssen, und der Dürrenäscher Gemeinderat Thomas Sauder hielt eine kurze Willkommensrede.

In erfreulich schnittigem Tempo wurden die alljährlich wiederkehrenden Traktanden durchgearbeitet und alles einstimmig angenommen. Im Jahresbericht 2017 sprach Andrea Hollinger über das wichtige Thema «ambulant vor stationär». Dies bringt eine grosse Herausforderung für die Spitex: Präsenzzeit fast rund um die Uhr, Personalausbau, zusätzliche Kosten für die Gemeinden.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Suche nach einem neuen Stützpunkt für die Spitex. Die Anforderungen waren: genügend und grössere Räume, mehr Arbeitsplätze, gut erreichbar mit den ÖV, Verpflegungsmöglichkeit, Parkplätze und nicht zu teure Miete. Dies alles konnte in Hallwil am Riedweg 368, in der Nähe des Frischmarktes, als Untermieter ab März 2018 bei der Firma Lonstroff, gefunden werden. Rechnung und Budget sind ähnlich wie im letzten Jahr aufgestellt. Aufwand und Ertrag sind auf rund 1,5 Mio. Franken festgelegt. Auch die Tarife und ebenso der Mitgliederbeitrag (Fr. 40.–) werden gleich beibehalten.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Christa Zimmerli aus Seon. Sie ersetzt den aus dem Vorstand zurückgetretenen Seenger Gemeinderat Thomas Lindenmann. Besonderen Dank mit einem Blumenstrauss erhielten Annelies Jordi und Paul Lüscher für ihren grossen Einsatz beim Suchen und Finden des neuen Stützpunktes. Am 1. September 2018 ist anlässlich des schweizerischen Spitextages «Tag der offenen Tür», an welchem jedermann den neuen Stützpunkt in Hallwil besichtigen kann. Zum Abschluss der Generalversammlung wurden die traditionellen und sehr beliebten, belegten Brötchen serviert.

Mittwoch, 06.06.2018Region

Geschäftsübergabe im Malergeschäft Döbeli AG

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Ein Glücksfall für alle Beteiligten. Werner Döbeli, der das seit 1912 bestehende Malergeschäft in der dritten Generation führte, freut sich sehr darüber, das Unternehmen nun in die kompetenten Hände seiner langjährigen Mitarbeiterin Tatjana Wiederkehr zu übergeben.

Die in Unterkulm aufgewachsene Tatjana Wiederkehr hat 1998 das Malerhandwerk bei Werner Döbeli von Grund auf gelernt. Bis auf einen Unterbruch von drei Jahren, in welcher sie in anderen Betrieben Erfahrungen sammelte, und schliesslich die Meisterprüfung absolvierte, war Tatjana Wiederkehr immer im Malergeschäft Döbeli tätig. Nach ihrer Rückkehr im August 2014 war sie die designierte Nachfolgerin. Für Werner und Susanne Döbeli, deren Kinder sich beruflich anders orientierten, war es offensichtlich, dass sie den Betrieb gerne in die kompetenten Hände ihrer Mitarbeiterin geben möchten, um die Weiterführung des Traditionsunternehmens sicherzustellen. Durch die langjährige, gute Zusammenarbeit und später auch durch die Funktion der Stv. Geschäftsführerin, wurde von beiden Parteien stets die gleiche Unternehmensphilosophie vertreten. Die Teamarbeit mit den fünf Mitarbeitenden und den zwei Lernenden steht klar im Vordergrund. Werner und Susanne Döbeli werden bei Bedarf weiterhin stets unterstützend mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ab dem 1. Juli 2018 wird der neue Auftritt des Malergeschäfts auch auf der neuen Website ersichtlich sein. Das Angebot bleibt wie gewohnt erhalten, jedoch wird es um einige kreative Techniken erweitert. Mit moderner Spachteltechnik auf Kalkbasis («Stucco»), eröffnen sich in der fugenlosen Wand- und Bodengestaltung spannende und kreative Möglichkeiten. Am Samstag, 14. Juli von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, freut sich die neue Geschäftsinhaberin auf viele Besucher beim Tag der offenen Tür.

Mittwoch, 06.06.2018Meisterschwanden

Der neue Werkhof: Ein wahres Schmuckstück

Text und Bild: Thomas Moor

Und wieder ist ein Meilenstein in der Geschichte von Meisterschwanden gesetzt und kann auf der To-do-Liste gestrichen werden. Am ersten Juni-Wochenende wurde der neue Werkhof mit Entsorgungsstelle und Salzsilo anlässlich eines Tages der offenen Tür feierlich eingeweiht.

Ganz, oder jedenfalls halb Meisterschwanden war auf den Beinen und hatte den Weg hinaus an die Flückenstrasse ins Basmätteli unter die Füsse genommen, um sich vom neuen Werkhof mit Entsorgungsstelle ein Bild zu machen. Ein Bauwerk, für welches der Souverän 2016 einem Verpflichtungskredit in der Höhe von 4,5 Millionen Franken zustimmte. «Dieser Tag geht in die Geschichte ein», wie Gemeindepräsident Ueli Haller in seiner Ansprache sagte. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dürften stolz sein, damals mit einem Ja gestimmt zu haben. Die Reaktionen der Besucher waren denn auch durchwegs positiv. Holz macht nicht nur heimelig, der natürliche Werkstoff hat sich bei den Besucherinnen und Besuchern durchwegs Symapthien geholt. 300 Kubikmeter echtes Schweizer Holz wurden verbaut, 85 000 Schrauben verschraubt, wie Ueli Haller ein paar Eckdaten preisgab. Und: Es ist ja nun wirklich nicht übertrieben, wenn der Gemeindepräsident den neuen Werkhof als Schmuckstück bezeichnet. Ein Schmuckstück, das im Mai 2015 als Sieger aus dem Projektwettbewerb mit 52 Eingaben hervorging. «Ensemble» wurde es vom Planerteam Aeschlimann Hasler Partner Architekten AG getauft und fügt sich hervorragend in die Umgebung ein. Mehr noch: Es ist nicht vermessen den Neubau als Visitenkarte von Meisterschwanden zu bezeichnen. Einen besonderen Dank richtete er an Stefan Vatter. Er, der seit 2001 Leiter der Werkbetriebe von Meisterschwanden ist, habe den Bau mit Leib und Seele begleitet. Ein Bau, der auch immer wieder für architektonische, betriebliche und politische Diskussionen gesorgt habe. Alle aber zum Wohl einer guten Sache. «Hier ist etwas Funktionelles und Nachhaltiges entstanden», wie es Ueli Haller auf den Punkt brachte. Die Büros, die Werkhalle, das Salzsilo (60 m3 Fassungsvermögen) und die Entsorgungshalle: Alles präsentiert sich auf dem modernsten Stand und beeindruckte die vielen Besucher, welche zur Feier des Tages in den Genuss von Speis, Trank und Präsenten vom Glücksrad kamen.

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Mittwoch, 06.06.2018Beinwil am See

Zeitreisen präsentiert: Böjuer Lädeligeschichte

Text und Bild: Eing.

Eine heute kaum mehr vorstellbare Fülle an Einkaufsmöglichkeiten war vor 40 bis 50 Jahren in einem Dorf wie Beinwil am See noch Realität. Eine kleine Zeitreise ins Jahr 1973 und zurück.

Wer vor 40 bis 50 Jahren in Beinwil einkaufen wollte, hatte die Wahl zwischen verschiedenen Bäckereien und Metzgereien, ob Milchprodukte, Haus- und Eisenwaren, Kleider und Schuhe – all dies und noch viel mehr war im Dorf zu haben. Zur unverzichtbaren Nahversorgung in den Quartieren gehörten die kleinen Lädeli, wie auch dasjenige von Alice und Emil Gloor-Köhli an der heutigen Sandstrasse 52A, im Haus «Sonnmatt». Ob Konserven aller Art, Teigwaren, Kaffee, Wein, Stumpen oder gar Glace – mit einem grossen Sortiment auf kleinstem Raum war für den damaligen, täglichen Bedarf gesorgt. Aus gesundheitlichen Gründen wurde der Quartierladen zwar schon 1973 geschlossen, die Räumlichkeiten sind aber bis heute praktisch unverändert geblieben.

Bevor sich dies ändert, wird auf Initiative der heutigen Besitzer des geschichtsträchtigen Hauses und dem Verein Zeitreisen Beinwil am See das Gloor-Lädeli am Wochenende vom 13. bis 15. Juli nochmals fürs Publikum geöffnet. Die Regale sind abgestaubt und aufgefüllt, bei einem Glas Wein oder Blötterliwasser, etwas zum Knabbern und der legendären Pistacheglace, können Erinnerungen und Geschichten ausgetauscht und wieder lebendig werden. Details folgen im nächsten Dorfheftli.

Mittwoch, 06.06.2018Meisterschwanden

Eggendampfer

Text und Bild: Eing.

Jumelage-Woche in Saint-Claude
Am 14. Mai war es nach zwei Jahren wieder so weit. Ein Détachement von 26 Jugendlichen wurde nach Saint-Claude-de-Diray entsandt, um die Partnerschaft zwischen Meisterschwanden und der französischen Gemeinde zu bekräftigen und zu erleben. Wohl erstmals war die jugendliche Gesandtschaft ausschliesslich weiblich besetzt. Bereits zum zweiten Mal konnten Schülerinnen aller drei Standorte der Kreisschule Oberes Seetal am Austausch mit dem zentralfranzösischen Dorf an der Loire teilnehmen. Unsere jungen Damen und deren vier erwachsene Begleitpersonen wurden nach einer rund zehnstündigen Anreise mit dem Autocar bei regnerischem Wetter von ihren jeweiligen Gastfamilien herzlich empfangen und die kommenden Tage in vorzüglicher Gastfreundschaft beherbergt. Ab Dienstag durfte die Schweizer Delegation ein spannendes und abwechslungsreiches Ausflugsprogramm geniessen, welches das «Comité du Jumelage» unserer Partnergemeinde zusammengestellt hatte. Das Wetter zeigte sich ab jetzt von seiner schönen Seite, und so konnten im Verlauf der Woche unter besten Bedingungen Schlösser und Dörfer besichtigt, eine Glasbläserei, Höhlenwohnungen und Seidenraupen besucht, eine Bummelzugfahrt unternommen und eine Bootsfahrt gemacht werden. Es wurde barfüssig spaziert, Schokolade und Gebäck degustiert, in verschiedenste Tierwelten über und unter Wasser eingetaucht und während den netten Abenden in den Gastfamilien die Beherrschung der französischen Sprache respektive die Improvisationsfähigkeit bezüglich länderübergreifender Kommunikation auf die Probe gestellt.

Das Highlight der Woche fand bereits am Mittwochabend statt. Bei einem abendlichen Picknick trafen sich sämtliche Gastfamilien und Gäste und verbrachten zusammen äusserst gesellig und fröhlich ausgelassen einen unvergesslichen Tagesausklang. Sportliche Betätigung und beschwingte Live-Akkordeonklänge taten das ihrige, um zur guten Stimmung beizutragen. So verwundert es nicht, dass der Abschiedsbrunch am Samstagmorgen - wiederum in «Vollversammlung» - mit einem lachenden und einem weinenden Auge genossen wurde und die Teilnehmenden beste Erinnerungen mit nach Hause nahmen.

Vom 20. bis 25. August wird eine Schar französischer Jugendlicher aus Saint-Claude im Gegenzug Meisterschwanden besuchen und sich auf die Gastfreundschaft des Oberen Seetals freuen.

Josua Ghenzi

Mittwoch, 06.06.2018Zetzwil

Sandras Genuss pur aus dem Gemüsegarten

Text und Bild: thomas Moor

Es geht einfach nichts über frisches, knackiges Gemüse. Vor allem solches, das regional und kontrolliert angebaut wird. So, wie es von Sandra Morgenthaler in Zetzwil angeboten wird. Seit Januar kann man sich bei ihr an der Hinterdorfstrasse 35 mit Genuss pur aus der Natur eindecken.

Vielen ist aufgefallen, dass am Samstag der Platz vor dem ehemaligen Rest. Vorstadt auf dem Areal der Metzgerei Ulmann seit Januar jeweils samstags verwaist ist. Genauer: Der Verkaufsstand mit der schier unerschöpflichen Gemüseauswahl fehlt. Und hier sofort die gute Nachricht: Das Gemüseangebot von Sandra Morgenthaler gibt es auch weiterhin. Den Gemüsemarkt hat sie aber aus logistischen Gründen zu sich nach Hause an die Hinterdorfstrasse 35 verlegt. Eindrucksvoll, mit welcher Vielfalt sie die Kunden auch hier empfängt. Hereinspaziert in ein Gemüseschlaraffenland, das seinen Namen auch wirklich verdient! Hier stimmen nicht nur Auswahl und Vielfalt, sondern auch die Qualität. Auf diese legt die Mutter zweier kleiner Kinder sehr grossen Wert und lässt gar nichts anbrennen. Weiter nicht verwunderlich: Ist sie doch mit Gemüse im wahrsten Sinne des Wortes gross geworden. Hat quasi Gemüse im Blut. Ihre Eltern sind Gemüseproduzenten und ihr Schwager ebenfalls. Beide produzieren im Suhrental Gemüse aus kontrolliertem Anbau und zwar «Swiss Garantie»-, «SwissGap»- und «Bio Knospe»-zertifiziert. Sie beliefern Sandra Morgenthaler mit den wunderbaren Produkten, welche auf den Feldern rund um Hirschthal wachsen und reifen. Die innovative Haus- und Geschäftsfrau lässt es aber bei weitem nicht «nur» beim Verkauf der erwähnten Qualitätsprodukte bewenden. Ihr Angebot bereichert sie mit hausgemachten Salatsaucen, Konfitüren und Sirup, süss-saurem Gemüse, eingemachten Champignons etc. zusätzlich. Auch Eier, Risotto, Polenta, Gewürze, Saucen, Oel, Balsamico und verschiedene Senfsorten finden hier ebenfalls den Weg in die Einkaufstaschen der vielen Kunden, die jeweils Samstag von 8 bis 12 Uhr hierher kommen. Auf Bestellung kreiert Sandra Morgenthaler fixfertige Salatbuffets und Gemüse-Dip-Platten mit hausgemachten Saucen. Und fast wäre es vergessen gegangen: Auch das Angebot an einheimischen und exotischen Früchten ist ebenfalls gross. Am besten ist es aber sowieso, wenn man Sandras Gemüsemarkt an der Hinterdorfstrasse 35 einen Besuch abstattet. Die Begeisterung wird gross sein. Garantiert!

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Dienstag, 05.06.2018Seengen

Martin Dubs: Der Schweizer Schulthek-König

Text und Bild:  Thomas Moor

Es gibt Berufsleute, über die man ein Buch schreiben könnte. Zum Beispiel über den Seenger Martin Dubs, gelernter Sattler Tapezierer. Bekannt für Lederwaren, Inneneinrichtungen und Bodenbeläge. Und was vielleicht viele gar nicht wissen: Mit seinen 72 Jahren ist er schweizweit noch einziger Hersteller von Leder-Schulranzen. Die mit den schönen Kalbfellen.

Grund genug, einmal einen Blick hinter die Kulissen, respektive in die Werkstatt, des fast unscheinbaren Seenger Kleinunternehmens zu werfen. Ein Betrieb für Lederwaren und Schuhe, der 1906 von Paul Dubs gegründet wurde, mit seinem Sohn Paul jun. 1938 und später mit dessen Sohn und jetzigem Inhaber Martin erfolgreich weitergeführt wurde.
Zurück vorerst aber wieder in die Zukunft und rein in die Sattler-Werkstatt an der Seenger Poststrasse. Sie versprüht so etwas wie musealen Charakter. Eine Art Ballenberg-Museum. Aber halt! Hier ist die Zeit nicht still gestanden, hier wird immer noch produziert. Es riecht nach frischem Leder. Werkzeuge wie Ahlen, Halbmondmesser, Hämmer, Lochzangen, Kantenzieher, Kantenschärfer etc. liegen griffbereit, der Faden bei den Nähmaschinen ist eingefädelt. Und ein Stapel wunderschöner Kalbfelle – schwarze und braune – liegen bereit, um für den Deckel der traditionellen Schulranzen konfektioniert und zugeschnitten zu werden. Alles Qualitätsware, wie sie die Dubs von den Lieferanten aus der Schweiz und aus dem Ausland seit jeher erhalten haben. «Ich kenne einige Felllieferanten nun schon bereits seit 50 Jahren und habe mit ihnen ein sehr gutes Einvernehmen», wie Martin Dubs sagt. Das macht Freude.
Aber kennt man diesen klassischen Schulthek eigentlich noch? Wer in den 90er-Jahren eingeschult wurde, sicher noch. Er war (neben dem Etui) der grosse Stolz eines jeden Knaben. Schwarzweiss oder braunweiss gefleckt musste er sein, vorne und seitlich mit dem schönen Kalbfell bezogen. Die «Rolls-Royce» unter ihnen hatten sogar schon Leuchtschlösser mit Rückstrahlern, damit man im Strassenverkehr besser auffiel. Das Klicken der Schlösser am Ende der Schulstunde dürfte noch vielen in den Ohren liegen.

«In Spitzenzeiten haben wir bis zu 6000 solcher Schultheke produziert», wie sich Martin Dubs zurückerinnert. Es war jene Zeit, als das traditionelle Sattlereigewerbe mit Produkten «Made in Switzerland» noch goldenen Boden hatte, wo der Prophet im eigenen Land noch etwas galt. In den besten Zeiten waren bei den Dubs drei gelernte Sattler angestellt und Lehrlinge wurden ebenfalls ausgebildet. Diese Zeiten sind aber längst vorbei. Auch jene, als eben dieser Fell-Schulthek seine Blütezeit hatte. Die farbigen und textilen Schultheks mit den vielen Set-Angeboten inkl. Etui, Turnsäckli etc. und den Jurasic-Park-, Spiderman-, Hello-Kitty- und noch ganz vielen anderen Motiven, haben dem Lederschulsack den Rang abgelaufen und ihn langsam aber sicher in die Vergessenheit geraten lassen. Fast. Denn schliesslich gab es da noch Martin Dubs. Er, der früher viel für die Armee in Form von Ruck- und Brotsäcken, Schriftentaschen, Bastsatteltaschen für die Traineinheiten, Zugführertaschen für die SBB oder Ledergeldbeutel für die Post produziert hat, liess die Produktion der fellbezogenen Lederschultheks nie einschlafen. Nicht verwunderlich, dass er auch heute noch für die Traummasse 37 x 30 x 9 cm – also jene des nostalgischen Schultheks – schwärmt. Er wird bei ihm aus feinstem Ziegen- oder Schweinsleder produziert. Mit viel Liebe. Das sieht man, wenn man einen solchen Schulsack genauer betrachtet. Das Leder wird von Martin Dubs mit wunderschönen Ornamenten geprägt, die einzelnen Lederteile sind exakt vernäht und verputzt, den Trägern wurden weiche Filze spendiert. Sattlerhandwerk vom Feinsten! Alle für die verschiedenen Arbeitsschritte benötigten Werkzeuge hat er – neben den Stanzformen für die verschiedenen Lederteile – immer noch griffbereit. Mit der Grossproduktion könnte er sofort wieder beginnen. Davon sieht Martin Dubs, der auch von seiner Frau Marlis unterstützt wird, aber ab. Heute sind es noch immer etwa 150 Exemplare, die er jährlich produziert. Alle im Auftrag für diverse Lederwarengeschäfte und Lederboutiquen. Dass die Nostalgie wieder im Vormarsch ist, schreibt Martin Dubs einer gewissen «Kunststoffmüdigkeit» zu. Kunststoffmüdigkeit aber ist nicht gleichbedeutend mit Berufsmüdigkeit. Und so ist der gelernte Sattler, trotz seiner 72 Jahre, nach wie vor in seiner Werkstatt an der Poststrasse anzutreffen, wo Schultheke in bester Dubs-Qualität entstehen.

Dienstag, 05.06.2018Seengen

Die Roos wurde zu einem Traktorenmekka

Text und Bild:  Thomas Moor

Es war eine Premiere. Und was für eine. Das erste Traktoren- und Oldtimertreffen auf der Roos in Seengen war ein voller Erfolg. Nicht nur den Organisatoren Petra und Rolf Sandmeier mit ihrem Helferstab lachte die Sonne, sondern auch allen Traktorenbesitzern und den Liebhabern alter Landmaschinen.

Wenn Traktorenmotoren motoren, ist das bei den Liebhabern Musik in den Ohren. Von weit her kamen sie angereist, die stolzen Besitzer von alten Traktoren. Tuckernd nahmen sie die Schlusssteigung von der Hauptstrasse hinauf auf die Roos in Angriff. Die einen flotter, die andern auf dem letzten Zacken. Sie alle waren gekommen, um ihre Gefährte nicht nur Gleichgesinnten, sondern auch der breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Herausgeputzt, im Sonntagsgewand und vielfach mit Blumen geschmückt. Und nicht zu knapp, wie sich am Beispiel eines Deutz-Besitzers zeigte. Er hatte nämlich eine mit Blumen bepflanzte Aebi-Sämaschine im Schlepptau. Hingucker waren sie alle. Egal ob Ein- oder Zweiachser, bulliger Schwungrad- oder vergleichsweise niedlicher Dreiradtraktor. Kurz: Auf der Roos war so ziemlich alles vertreten, was diese Szene in der Schweiz zu bieten hat. Und das ist eine ganze Menge Holz, von welchem sich Jung und Alt beeindruckt und begeistert zeigte.

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Dienstag, 05.06.2018Seengen

Melissa Naschenweng heizte auf der Roos ein

Text und Bild:  Thomas Moor

Auf der Roos ist etwas los! Das ist keine leere Versprechung, die von den Bäsewirtschaft-Gastgebern Petra und Rolf Sandmeier in Seengen gemacht werden. Wird der Schalter unterhalterisch und kulinarisch auf «On» gestellt, geht die Post ab. Anfang Juni war Schlagerabend und Traktorentreff angesagt.

«Oanfoch schen ...» hiess der Titel des Albums, welches die Kärntner Volksmusik- und Schlagersängerin Melissa Naschenweng 2012 auf den Markt brachte. Einfach schön war einmal mehr ihr Auftritt in der Bäsewirtschaft Roos in Seengen. Die Fans (Männlein und Weiblein) waren wieder ganz aus dem Häuschen, als die österreichische Musikerin die Bühne betrat. Vor ihr hatten die Ringos für ein gebührendes Warm-up-Programm gesorgt, bei welchem die Gäste das Tanzbein schwingen konnten. Danach zündete Melissa Naschenweng ein musikalisches Feuerwerk. Und die Roos kochte. Da wurden Hände geschwenkt, dort wurden Festbänke auf eine harte Probe gestellt, es wurde getanzt und geschunkelt. Zigge, zagge, hoi, hoi hoi! Keine Frage: Melissa liebt Seengen und die Seenger lieben Melissa. Da stimmt die Chemie. Und damit diese für das Gesamtpaket (den Schlagerabend) stimmte, waren auch die Gastgeber Petra und Rolf Sandmeier mit ihrem tollen Team verantwortlich. Der Service und das Essen waren ganz einfach Roos-like, oder anders gesagt: Perfekt! Sie alle haben, wie Melissa Naschenweng auch, für ihren Einsatz Blumen verdient.

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Dienstag, 05.06.2018Dürrenäsch

Landfrauen Dürrenäsch auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Am ersten Samstagmorgen im Juni, bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein, starteten wir zu unserer Landfrauenreise nach Solothurn.

Nach einer staufreien Fahrt trafen wir pünktlich in Solothurn ein. Frau Marie-Christine Egger empfing uns am Bahnhof in ihrer Solothurner Tracht. Sie wurde 2017 für ihr ausserordentliches Engagement für den Erhalt und die Vermittlung des kulturhistorischen Erbes der Stadt während der letzten 30 Jahre mit dem Solothurner Heimatschutzpreis ausgezeichnet.

Die kulturhistorische Führung stand unter dem Motto «Heilige, Damen, Weiber und Hexen». Während 2 Stunden führte uns Frau Egger durch die Stadt. Zu jedem Schauplatz erzählte sie uns Interessantes und Amüsantes aus dem Leben der Frauen im Mittelalter. Wir erfuhren, wie wichtig die Marketenderinnen, wie einflussreich die Mätressen und wie unentbehrlich die Hebammen waren. Kurz gesagt, ohne die Frauen ging es schon damals nicht.

Sie klärte uns auch über die Herkunft des einen oder anderen Sprichwortes auf: «jemanden am Seil herunterlassen» oder «jemandem einen Korb geben». Auch während der Kaffeepause in einem lauschigen Gartenrestaurant konnten wir noch etwas dazulernen. Das Üben mit den Handspinnen stellte sich allerdings als sehr schwierig heraus.

Im Anschluss an die Führung hatten wir noch zwei Stunden zur freien Verfügung. 20 Landfrauen eroberten in kleinen Gruppen Solothurn. Das eine oder andere Glas Apérol, Hugo oder Prosecco wurden genossen und auch das «Lädele» kam nicht zu kurz.

Um 13 Uhr wartete der Bus auf uns und wir fuhren nach Egerkingen, hoch zur Blüemlismatt hinauf, wo bereits ein schattiges Plätzchen auf der Gartenterrasse auf uns wartete.

Wir genossen ein tolles Mittagessen und freuten uns ob der grandiosen Sicht über das Tal, bei Sonnenschein und guter Laune. Viel zu schnell verrann die Zeit und um 17 Uhr hiess es Abschied nehmen. Noch schnell ein Gruppenfoto im Garten und dann ab nach Hause.

Es war ein gemütlicher und interessanter Ausflug und ein Dankeschön an die Firma Merz für die angenehme Reise.

Wir freuen uns auf’s nächste Jahr.

Dienstag, 05.06.2018Region

Komfort und Weitsicht: Hier lässt sich perfekt wohnen

Text und Bild: Eing.

An erhöhter Hanglage wohnen, den Überblick geniessen und sich am Standard des Wohneigentums erfreuen: Das und noch viel mehr bietet die Terrassensiedlung an der Furkastrasse in Burg. Insgesamt stehen acht Geschosswohnungen zum Verkauf bereit. Anfang Juni war Tag der offenen Tür.

Klare Linien, modernes Design und architektonische Highlights: Mit der Überbauung an der Furkastrasse wurden klare Zeichen gesetzt und Wohnqualität neu definiert. Die Terrassensiedlung besteht aus drei Gebäudekomplexen, welche über total acht Geschosswohnungen verfügen. Mittels eines Liftes gelangt man von der Tiefgarage, welche sowohl über Einzel- als auch über Doppelgaragen-Einstellplätze verfügt, direkt in den Wohnbereich. Alle Wohnungen verfügen über grosszügige Terrassenflächen, welche direkt von den Wohn-/Essbereichen, beziehungsweise den Schlafzimmern, erreicht werden. Positiv fällt auf, wie sich die Terrassensiedlung harmonisch in die Umgebung einfügt. Die grossen Fenster- und Terrassenglasfronten sorgen mit der Einwirkung des natürlichen Tageslichtes für ein helles und luftiges Wohnklima, welches nicht zuletzt auch für Lebensfreude sorgt. Und diese kommt in jedem Fall auf, egal für welchen Wohnungstyp man sich entscheidet. Die Erdgeschosse verfügen über 4½-Zimmerwohnungen mit Nettowohnflächen von 134 bis 148 m2. Die zwei Wohnungen im 1. OG (Haus B + C) bieten eine Nettowohnfläche von 147 bzw. 152 m2. Die drei Dachwohnungen weisen eine Nettowohnfläche von 149 bis 156 m2 auf. Verkaufspreis ab 750 000 Franken. Infos unter www.furkastrasse.ch oder bei home2be Immobilien GmbH, Tilde Salvati, 056 493 02 02.

Dienstag, 05.06.2018Schongau

Infos aus der Schule

Text udn Bild: Eing.

Projektwoche
Vom 14. bis 18. Mai fand die Projektwoche, in diesem Jahr als «Umweltwoche», statt. Im Zentrum stand der Abfall, was damit geschieht, welche Probleme er bei uns und in anderen Ländern verursacht und was wir aktiv gegen Umweltverschmutzung tun können. Es zeigte sich, dass das Thema sehr vielfältig war und für jede Stufe spannende Bereiche zu bieten hatte. Zusammen mit einer Gastreferentin vom Amt für Umwelt wurde in verschiedenen Ateliers gearbeitet und Themen wie Recycling, Foodwaste oder Littering mit viel Praxisbezug erarbeitet. Wandbilder wurden erstellt, Vorträge gehalten und mit grosser Begeisterung wurde mit allen möglichen Gegenständen, welche sonst im Müll landen, gebastelt. Für das Thema Regenwurm wurden in ein grosses Einmachglas abwechselnd Schichten aus Erde, Sand und zuoberst eine Schicht aus welkem Laub eingefüllt. Das Ganze diente den selbst mitgebrachten Regenwürmern als neuen Wohnraum und soll die wichtige Funktion der Regenwürmer erkennbar machen.
Am Donnerstag stand der Abfallsammeltag als gemeinsamer Anlass über alle Klassen auf dem Programm. Mit dem Ziel den Abfall in den Bächen, an Wald- und Wegrändern einzusammeln, machten sich die Kinder in verschiedenen Gruppen auf den Weg. Nach rund dreistündiger Jagd auf alles, was in den Abfallsack und nicht in die Natur gehört, hat man sich in der Oberschonger-Waldhütte getroffen. Das Zmittag wurde von der Kreaktivgruppe unter der Leitung von Claudia Adler zusammen mit den beiden «Waldgrosis» Luzia Furrer und Louise Stutz organisiert. Der Flohmarkt am Freitag schloss diese spannende Woche ab. Die Kinder boten ihre nicht mehr gebrauchten Gegenstände an und so fand nach dem Motto «weitergeben ist besser als wegwerfen» manch ein in Vergessenheit geratenes Spielzeug einen zufriedenen neuen Besitzer.

Schulschlussfeier, 5. Juli
Die diesjährige Feier zum Abschluss des Schuljahres findet traditionellerweise am letzten Donnerstag vor den Ferien statt. Sie beginnt um 19.00 Uhr in der Turnhalle. Wir würden uns freuen, wenn Sie im Anschluss nicht gleich nach Hause gehen, sondern mit uns bei Wurst und Brot noch auf das vergangene Schuljahr anstossen.

Neue Lehrpersonen

Mein Name ist Susanne Vonlaufen und ich starte nach den Sommerferien an der Basisstufe blau. Schon in der fünften Primarklasse habe ich aufgeschrieben, dass ich Kindergärtnerin werden möchte. Nach meiner Ausbildung im Seminar Bellerive in Luzern, habe ich diesen spannenden Beruf sechzehn Jahre mit viel Elan und Freude ausgeübt. Vor acht Jahren wurde ich angefragt, eine Basisstufe aufzubauen und bin seither als Basisstufenlehrperson tätig. In den vergangenen Jahren habe ich zwei Zusatzausbildungen an der Pädagogischen Hochschule Luzern für die Arbeit mit Kindern im Alter von vier bis acht Jahren absolviert.
Zuhause bin ich in Beromünster und geniesse meine freie Zeit gerne draussen. Zu Fuss, mit dem Velo oder meinem Campingbus erkunde ich neue Gegenden. Zudem probiere ich gerne neue Rezepte aus und verwöhne damit Familie und Freunde. Der Besuche von Theatervorstellungen, Opern oder kulturelle Anlässe sind weitere Lieblingsbeschäftigungen.
Ich freue mich auf meine neue Herausforderung und vielen spannenden Begegnungen.

Mein Name ist Lara Schuler, ich bin 23 Jahre alt und wohne in Schongau. Im Juni schliesse ich mein dreijähriges Studium an der Pädagogischen Hochschule in Luzern ab. Nun freue ich mich darauf, die Kinder der Basisstufe Blau ab August durchs Schuljahr zu begleiten. Ich selber verbinde sehr viele positive Erinnerungen mit meiner eigenen Schulzeit in Schongau. Deshalb ist es mir ein umso grösseres Anliegen, mit meinen Schülerinnen und Schülern ebenso viele positive Erinnerungen zu schaffen. Aus Ausgleich zur Schule verbringe ich meine Freizeit im Sommer gerne auf dem Bike, beim Wandern oder in den Ferien auf dem Campingplatz. Im Winter zieht es mich in die Berge zum Snowboarden. Auch koche ich sehr gerne für Familie und Freunde. Ich freue mich auf eine wertschätzende, respektvolle Zusammenarbeit im Team, mit den Kindern und mit den Eltern. Nun wünsche ich allen schöne und erholsame Sommerferien und bis bald!

Montag, 04.06.2018Schongau

Schwere Lasten sind für Armin Stutz kein Problem

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Ob für Private oder Firmen, wenn etwas Schweres gehoben und platziert werden muss, ist der Schongauer Armin Stutz mit seinem 80-Tonnen-Kran gerne zur Stelle. Die Stutz Kran AG bietet die Möglichkeit, Kranarbeiten in Bau-, Garten- oder Holzindustrie sicher und kompetent zu lösen.

Die langjährige Erfahrung auf unzähligen Baustellen zeigte dem gelernten Zimmermann immer wieder auf, wie spannend und wichtig die Transport- und Kranarbeit ist. Um ein breites Tätigkeitsfeld abzudecken, bildete sich Armin Stutz in der Führung der unterschiedlichen Geräte stetig weiter. Mit seinem Kran bietet er seit Dezember 2016 optimale Lösungen in allen Bereichen an. Soll ein Jacuzzi auf eine Terrasse gehoben werden, Fenster, Paletten, Mulden oder Quadersteine an ihren Platz gebracht werden? Armin Stutz bietet Kranarbeiten mit Knickausleger bis maximal 30 Meter an, welcher mit einer 3-Tonnen-Seilwinde und unterschiedlichen Greifern ausgestattet ist. Mit dem Baumfällgreifer kann eine Tanne dank Säge, Stück für Stück zerlegt und sofort aufgeladen werden. Dem Förster werden damit aufwändige und teilweise gefährliche Manöver in grosser Höhe erspart. So war auch der Einsatz seines Krans im Schongauer Wald nach dem Sturm Burglind im Januar von grossem Nutzen. Auch schwere Fenster für eine Balkonverglasung sind für die Stutz Kran AG mit dem Vakuumhebegerät kein Problem. Um dem Bedürfnis nach Rundumservice auf dem Bau Rechnung zu tragen, liefert er auch Splitt, Rundkies oder Granulate für Dachbegrünungen in Big-Säcken an. Für den Kunden bedeutet dies einen grossen Nutzen in Form von Kosteneinsparung und Minimierung der Arbeitsabläufe. Ob im Tiefbau, Gartenbau, Holzbau oder für Humusierarbeiten, Armin Stutz freut sich darauf, auch Neukunden kompetent, mit perfekt ausgeführten Aufträgen zu überzeugen.

Montag, 04.06.2018Meisterschwanden

111 Jahre alt wird der FC Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Was nicht vielen Vereinen vergönnt ist, nämlich ein 111-jähriges Jubiläum zu feiern, ist in Meisterschwanden bald Tatsache. Am 1. Juli 1907 wurde der Fussballclub gegründet. Seither hat es, wie in vielen anderen Vereine auch, Hochs und Tiefs gegeben.

Dass der FC aber noch immer ein fester Bestandteil des Dorflebens ist, zeigt, dass in der vergangenen Zeit gut gearbeitet wurde. Die Verantwortlichen um Toni Bruni, Präsident des Vereins haben einen kleinen Anlass organisiert, an dem vor allem Mitglieder und Verwandte angesprochen werden. Selbstverständlich sind auch alle anderen Interessierten dazu eingeladen.

Am 24. Juni 2018, ab 10.30 Uhr, wird auf dem Obermoos ein Brunch für Junioren und Eltern durchgeführt. Kinder, Eltern, Mitglieder, Ehrenmitglieder und Gemeindevertreter sind dazu herzlich eingeladen.

Gleichentags um 13.30 Uhr findet ein Freundschaftsspiel zwischen den beiden Mannschaften aus Meisterschwanden der Jahre 1980 und 1990 statt. Da die Herren schon etwas in die Jahre gekommen sind, wird das Spiel zeitlich ein wenig verkürzt.

Für das leibliche Wohl wird anschliessend bis zum Schluss gesorgt.

Der FC Meisterschwanden freut sich über viele Zuschauer auf dem Obermoos. Auch sonst lohnt es sich, diese oder nächste Saison einem Spiel der Jüngsten, Junioren oder den Frauen und Herren der Aktivmannschaften beizuwohnen.

Montag, 04.06.2018Region

«La Cenerentola» im Schloss Hallwyl

Text und Bild:  Eing.

Fortuna capricciosa – Glück reimt sich nicht auf Leben. Jedenfalls dann nicht, wenn sich Cenerentola von ihren Stiefschwestern Clorinda und Tisbe schikaniert sieht. Gioacchino Rossinis Meisterwerk erzählt die Geschichte des Aschenputtels in veränderter Version: Der italienische Opernkomponist verzichtet auf magische Elemente der Geschichte und passt die Handlung einer zeitgenössischen Gesellschaft an. Die Oper Rossinis besticht mit der Musik des italienischen Belcantos. Keine Koloraturpartie im Bühnenschaffen des Italieners ist anspruchsvoller und gegensätzlicher als diejenige seines Aschenputtels. Die Besonderheit der Partitur liegt darin, dass sie mühelos Witziges und Bewegendes, eine possenhafte Komödie mit einer gefühlvollen Liebesgeschichte vereint und deshalb bei vielen als reifste und menschlichste Komposition Rossinis gilt.

«La Cenerentola» wird vom 27. Juli bis 25. August 2018 in über 20 Vorstellungen im Schloss Hallwyl aufgeführt. Es verleiht der unter freiem Himmel aufgeführten Oper eine märchenhafte Kulisse. Regie führt Johannes Pölzgutter, Janina Ammon übernimmt die Kostümbildnerei. Die Freilichtbühne wird Szenograph Manuel Kolip ausstatten: Auf einem zum Publikum hin geöffneten Kubus, der mitten vor dem Schloss im Innenhof steht und gleichzeitig als Orchestergraben fungiert, wird ein riesiges Glücksrad aufgestellt. Dieses ist Teil eines Schönheitswettbewerbs, an welchem Hauptdarsteller teilnehmen werden. Damit nimmt Manuel Kolip den Aktualitätsgedanken der Oper wieder auf, in dem er die Liebesgeschichte Aschenputtels in eine moderne Casting-Show verwandelt.

Montag, 04.06.2018Schongau

145 Jahre SG Schongau

Text: Eing.

In wenigen Tagen beginnt unser Jubiläumsschiessen. Die Schützengesellschaft kann auf 145 Jahre bewegte Tradition und erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückblicken.

Mit der umfangreichen Erneuerung der elektronischen Trefferanzeige Sius im letzten Jahr, sind wir Schongauer Schützen bereit, dieses langjährige Bestehen mit einem Schützenfest zu feiern und damit den Fortbestand des aktiven Vereinslebens zu sichern. Zu diesen fairen Wettkämpfen erwarten wir zahlreiche Schützinnen und Schützen aus verschiedenen Landesteilen der Schweiz. Dies kann zu vermehrtem Verkehrsaufkommen und Emissionen im Bereiche des Schiessstandes führen. Wir Schongauer Schützen werden uns bemühen, diese Mehrbelastung in Grenzen zu halten und hoffen sehr auf das Verständnis der Bevölkerung. Allen Schützenfestteilnehmerinnen und -teilnehmern wünschen wir erfolgreiche Resultate sowie kameradschaftliche Stunden bei uns im Festzelt. In der Festwirtschaft sind auch alle Gäste herzlich willkommen, mit uns Schongauer Schützen das Jubiläum zu feiern. Wir verwöhnen Sie mit feinen Speisen vom Grill. Dazu darf natürlich auch ein gutes Glas Wein oder ein gekühltes Bier nicht fehlen.

Unser Jubiläumsfest findet wie folgt statt:
Freitag, 15. Juni 14.00–20.00 Uhr
Samstag, 16. Juni 08.00–20.00 Uhr
Sonntag, 17. Juni 08.00–14.00 Uhr
Freitag, 22. Juni 14.00–20.00 Uhr
Samstag, 23. Juni 08.00–20.00 Uhr
Sonntag, 24. Juni 08.00–14.00 Uhr

Bei uns erhalten Sie Speisen und Getränke aus der Region. Wir freuen uns, alle Schützenfreunde zu bewirten und mit Ihnen anzustossen.

OK Schützenfest

Montag, 04.06.2018Reinach

Die Lenzchile – eine Kirche mit Ausstrahlung

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Lenzchile der Chrischona Reinach ist eingeweiht. Das aussergewöhnliche, moderne Bauwerk ersetzt die Alzbach Kapelle und wird ein Begegnungszentrum für alle Generationen sein. «Gott erläbe, Läbe teile» ist der Slogan. Eine enorme Besucherschar liess sich von den Gastgebern der Freikirche herumführen, bewirten und begeistern.

Das Untergeschoss ist ganz auf die Jugend ausgerichtet. In altersgerecht abgestuften Räumen können sich die Kinder unter Aufsicht beschäftigen und sogar austoben. Die Schallisolation unter der Decke zeigt sich in fröhlich hellblauen Wölkchen. Das ganze Gebäude ist technisch und stilistisch perfekt durchdacht. Dies zieht sich bis ins kleine, gemütliche Stillzimmer hinein, welches an den Andachtsraum angrenzt. Mütter können sich mit ihren Babys dorthin zurück ziehen und über den eingebauten Lautsprecher dem Gottesdienst folgen.

Die neue grosse Küche bietet alles an Technik, was einen grösseren Anlass kulinarisch möglich macht. Es habe bereits eine Hochzeit stattgefunden, welche nicht in den Reihen der Chrischona entstanden sei, erklärt der Leiter, Andreas Ruh, schmunzelnd. Sämtliche Räume des Gebäudes können gemietet werden. Wenn gekocht wird, muss der Koch mitgebracht werden. Die Cafeteria dehnt sich bis in den Garten hinaus und wird auch ausserhalb der Gottesdienste offen sein. Mittwochvormittags können sich Grosseltern und Eltern bereits jetzt mit ihren Vorschulkindern im «Kafi Chnopf» treffen. Ansonsten wird das Drehbuch für die Lenzchile erst noch geschaffen.

Im Gespräch mit dem Leiterpaar Prisca und Andreas Ruh taucht die Frage auf: «Wie lautet das Rezept der Chrischona, dass sie so grosszügig ausbauen kann, währenddessen die Landeskirche unter besorgniserregendem Mitgliederschwund leidet?» Ruh erklärt, dass beide Kirchen ihren traditionellen Rucksack tragen. Da sich die Chrischona aber nicht über Steuergelder finanziert, kann sie es sich leisten, mutig diesen Rucksack auszuziehen und den Schwerpunkt vermehrt auf die nächste Generation zu setzen. Dass sich die ältere Generation nicht nur leicht tue mit der neuen Kirche, sei verständlich. Viele seien aber auch stolz auf die zukunftsträchtige und lebendige Gemeinde. Schwerpunkt sei, der nächsten Generation die christlichen Werte zu vermitteln. Dabei halte man sich aber nicht an starre Gesetze sondern an lebensspendende Werte. Der Schlüssel sei, die Leute loszuschicken, damit sie ihre persönliche Gottesbeziehung finden. Auch eine Freikirche müsse ständig an ihrer Attraktivität arbeiten, um bestehen zu können.

Beat Ungricht, der Chrischona-Regioleiter, erklärte unter anderem in seinem Vortrag am Einweihungsgottesdienst, dass Glaube ein starkes Fundament sein könne, sobald die Menschen dies begreifen. Die Lenzchile sei auf jeden Fall eine offene Einladung an alle Reinacherinnen und Reinacher. Nach dem stimmungsvollen und musikalischen Gottesdienst liessen sich die Besucher beim Mittagessen und Rundgang durch die Anlage gerne auf diese Einladung ein.

Montag, 04.06.2018Reinach

Dort, wo die Kleinen ganz gross sind

Text und Bild: Fabeinne Hunziker

Am 26. Mai war es soweit. Die neue Kinderbrillen-Welt bei Obrist Augenoptik AG wurde feierlich eröffnet. Bei strahlendem Sonnenschein begrüsste Inhaber Stephan Spirgi mit seinem Team die zahlreich erschienenen Kunden, um den eigens für die Kleinen geschaffenen Bereich zu präsentieren.

Eine fantastische Unterwasserwelt – Für dieses Thema entschied sich das Obrist-Team bei der Gestaltung der neuen Kinderbrillen-Welt. Für ein kinderfreundliches Ambiente sorgen die Fische und Seepferdchen sowie die geheimnisvollen Bullaugen-Spiegel an den Wänden. Die kreative Lernende, Severine Schaub, gestaltete mit ihrer Wandbemalung einen zauberhaften Bereich, um mit den Kindern gemeinsam die richtige Brille auszuwählen und anzupassen. Platz nehmen dürfen die Kinder im für sie gezimmerten Holzschiff, das geradewegs auf eine Schatztruhe zuzusteuern scheint. Die Auswahl an modischen Kinderbrillen und Sonnenbrillen kann sich sehen lassen. In dieser farbenfrohen und freundlichen Umgebung, in welcher natürlich auch die Eltern Platz nehmen können, sind Stephan Spirgi und sein Team gerne bei der Auswahl des richtigen Modells behilflich. Um Kinderaugen gut zu schützen sind moderne Gläser erhältlich, welche vor allem im Nahsehbereich eine Erleichterung bringen. Ob Kinderbrillen, korrigierte Sportbrillen, Sonnenbrillen oder Kontaktlinsen, mit dem vielseitigen Angebot und der fachkundigen Beratung bekommt bei Obrist Augenoptik AG jeder den richtigen Durchblick.

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Donnerstag, 31.05.2018Seengen

Gemeinderat traf auf volles Haus in der Casa Hubpünt

Text und Bild:  Thomas Moor

In Seengen ist der Anlass ein Erfolgsmodell: De Gmeindrot be de Lüt. Dieser ungezwungene Meinungsaustausch zwischen dem Gemeinderat und der Seenger Bevölkerung ging bei der 4. Ausgabe in der Casa Hubpünt vor vollen Rängen über die Bühne.

Wenn Casa-Hubpünt-Geschäftsleiter Jürg Schwager und sein Team den hintersten und letzten Stuhl mobilisieren mussten, sagt das alles über das Interesse dieses Anlasses aus. «Sagen Sie uns, was Ihnen am Herzen liegt, wo der Schuh drückt», wie Gemeindeammann Jörg Bruder die Anwesenden aufforderte. Dies alles nicht mit leerem Magen. Zuerst konsumieren, dann diskutieren, verkündete er sein gefasstes Motto. Und so wurden die Anwesenden vom Gesamtgemeinderat mit einer leckeren Wurst vom Grill und einem Büürli bedient. Anschliessend ging es in die angeregte Diskussionsrunde, die mit dem Kick-off-Thema Einsetzung der Planungskommission Schulraumplanung im Zusammenhang mit dem Ersatz für die Burgturmscheune und den Pavillon «angeheizt» wurde. Ihre Feuertaufe erlebten die zwei neuen Ratsmitglieder Eli Wengenmaier und Hannes Bopp. Die Besucher erhielten zudem Gelegenheit, sich auf einen Rundgang durch das Alters- und Pflegeheim zu begeben.

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Donnerstag, 31.05.2018Seengen

Jubiläum: 30 Jahre Club 88 Seengen

Text und Bild:  Eing.

Anlass für die mehrtägige Reise in den Süden war das 30-jährige Jubiläum des Frauenclubs. Der Club wurde im Frühling 1988 gegründet, damit man einander nach vielen gemeinsamen Jahren im DTV Seengen nicht aus den Augen verliert. Am Anfang als momentanen Spleen belächelt, konnte sich der Club stets behaupten und den Zusammenhalt der Frauen festigen. Die regelmässigen Zusammenkünfte werden gerne besucht.

Wenn die Clubfrauen verreisen, dann zieht es sie meistens in den Süden. Italien verspricht im Frühling Sonne, Wärme und prickelndes Lebensgefühl. Doch das Genua-Tief, das Mitte Mai über Norditalien zog und sich hartnäckig in den Hügeln des Apennins festkrallte, brachte immer wieder Regen, Wind und kühle Frische. Ungewohnt für diese Jahreszeit, hatte man doch vor allem leichte, sommerliche Kleidung eingepackt. Die Frauengruppe logierte in Forte dei Marmi in unmittelbarer Nähe des Meeres. Die Wellen schlugen wütend an den Strand, an ein frühsommerliches «Bädli» im Salzwasser war gar nicht zu denken.

Die Tage waren ohnehin ausgefüllt mit Exkursionen, zuerst zum Schiefen Turm von Pisa, anschliessend folgte trotz Regen ein historischer Rundgang in Lucca. Dort beeindruckten grosse Plätze, romanische Kirchen und mittelalterliche Türme. Einen Tag lang war die Gruppe in Florenz, wo es ebenfalls regnete. Leider erschwerten Ströme von Touristen aus aller Herren Länder fast überall ein zügiges Durchkommen. Shopping in den Läden der Stadt begeisterte die Frauen weit mehr, als die baulichen Kunstwerke der Renaissance. Ein ganz besonderes Erlebnis bot der Besuch der Cinque Terre, jenes stotzige, felsige, vom Meer umspülte Gebiet an der ligurischen Küste. Charakteristisch sind die steilen schmalen Treppen, die typischen Turmhäuser und die engen Gässchen. In Monterosso, dem nördlichsten Ort der Cinque Terre, machten die Clubfrauen Mittagshalt. Auf dem Turm Aurora, der wie ein Adlerhorst über felsigen Steilklippen klebt, wurde fein getafelt. Organisiert hatte diese überraschende Verpflegung – still und heimlich – Kollegin Erika, aus Anlass ihres Geburtstages.

Donnerstag, 31.05.2018Schongau

Eltern-Kind-Singen

Text: Eing.

Das Eltern-Kind-Singen ist ein Angebot für Kinder zwischen 2 und 4 Jahren und ihre Eltern oder Grosseltern. Durch Singen, Musizieren und Bewegen werden alle Sinne angesprochen und das Kind wird in seiner gesamten Entwicklung gefördert. Der Kurs wird im Herbst und im Frühling durchgeführt.

Start Herbstkurs: 24. Oktober 2018. Unterrichtsform ca. 8 Kinder mit ihren Begleitpersonen. Kursdauer 9 Wochen je 45 Minuten.
Kurszeiten Mittwoch, 9.15–10.00 / 10.15–11.00 Uhr.
Kursort Singsaal Trottenmatt Hitzkirch.
Kurskosten Fr. 115.– pro Kind.
Kursleitung Ruth Mosimann-Mattmann
Anmeldung an Ruth Mosimann-Mattmann, E-Mail: rmattmann@hotmail.com

Donnerstag, 31.05.2018Gesundheit

«Mehr Zeit für unsere Patienten/-innen»: Im Fokus stehen der Patient und sein Wohlbefinden

Bild: ZVG.

Lean Management gilt als «schlankes Management». Das heisst, das Konzept ist prioritär auf die fachlichen und menschlichen Komponenten ausgerichtet. Abläufe werden optimiert, um sogenannte Verschwendungen möglichst zu vermieden. Die neuen Methoden und Denkweisen dienen gezielt den Prozessoptimierungen sowie der erhöhten Kundenorientierung. Ärzte, Pflegende, wie auch Patienten/-innen werden im täglichen Geschehen des Spitalablaufs und der Behandlungen direkt in den Prozess mit einbezogen. Die hoch gehaltenen Prinzipien sind Kundenorientierung, Qualitätsverbesserung, Eigenverantwortung, Teamwork, Führungsverantwortlichkeit, flache Hierarchie, Rückmeldungsprozesse und Optimierung der Geschäftsprozesse.

Das diplomierte Pflegefachpersonal, die Fachangestellten Gesundheit, sowie die Auszubildenden arbeiten im Tandem, mit klar geregelten Zuständigkeiten zusammen. Dabei sind sie mit einem standardisierten Pflegewagen unterwegs, um gebräuchliche Utensilien griffbereit zu haben. Zusätzlich können Informationen und Verordnungen am PC direkt abgerufen und die Eintragungen vor Ort erledigt werden. Somit ist die Nähe zu den Patienten/-innen stets gewährleistet. In jedem Patientenzimmer sind Patiententafeln mit den Ansprechpartnern und wichtigen Informationen angebracht.

Versammlungstafel (Huddle Board)
Dreimal täglich treffen sich alle Fachpersonen, welche am Patientenprozess beteiligt sind, zur Besprechung über die tagesaktuellen Geschehnisse. Die aktive und transparente Kommunikation verbessert das gegenseitige Verständnis und hilft, auf Probleme und Arbeitsaufkommen unmittelbar zu reagieren. Das Behandlungsteam erhält unmittelbar Feedback zu seiner Arbeit, erkennt Probleme frühzeitig und kann gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Selbstlernende Organisation
Die Umwandlung von der starren Gesundheitsorganisation hin zu einer selbstlernenden Unternehmung, welche den Patienten mit seinen Bedürfnissen stets an die erste Stelle nimmt und das standardisierte Einbeziehen der Mitarbeitenden in die Entwicklung trägt Früchte und erfreut sich bereits grosser Beliebtheit. Dies beweisen auch die vielen guten Rückmeldungen von Seiten der Patienten betreffs der Philosophie und neuen Organisation.

Asana Gruppe
Spital Menziken, 5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31, www.spitalmenziken.ch

Donnerstag, 31.05.2018Region

Heli-Parade an der Flüügerchilbi Beromünster

Text und Bild: Eing.

Helikopter total an der Flüügerchilbi auf dem Flugplatz Beromünster vom 30. Juni 2018! Star-Gäste sind der einzige Polizei-Helikopter der Schweiz (Kapo Zürich), das Super-Puma-Display-Team (Schweizer Armee) sowie ein Rettungs-Helikopter der Alpine Air Ambulance.

Aviatik- Fans wissen: Anlässlich der beliebten Flüügerchilbi wird immer ein besonders attraktives Programm für jung und alt geboten. «Dieses Jahr dreht sich alles um den Helikopter», freuen sich Hans-Ruedi Müller, Verwaltungsrats-Präsident der Flugplatz-Betreiberin Flubag, und Michael Spanier, ebenfalls Flubag-Verwaltungsrat. Beide sind selbst begeisterte Helikopter-Piloten.

Das Super-Puma-Display-Team der Schweizer Luftwaffe zeigt seine atemberaubende Flug-Show mit dem imposanten Super-Puma-Helikopter unserer Armee. Auch die Luzerner Polizei ist dabei: Die Interventions-Einheit «Luchs» zeigt verschiedene actiongeladene Szenarien aus dem Polizei-Alltag. Mitglieder der Sondereinheit seilen sich aus dem Armee-Helikopter Eurocopter EC635 ab und stellen nach erfolgter Combat-Landung einen flüchtigen «Gangster». Ein Top-Highlight ist der einzige Polizei-Helikopter der Schweiz: Der Eurocopter AS350B3 «Ecureuil» der Kantonspolizei Zürich. Dieser Helikopter ist von der Einbrecherjagd bis zur Vermisstensuche einsetzbar. Das Publikum kann den Polizei-Helikopter aus nächster Nähe erleben. Gerne erklären der Pilot sowie zwei fliegerische Einsatzleiter (FEL) ihren Arbeitsplatz und bieten exklusive Einblicke in den Hubschrauber. Bei einer spektakulären Rettungsübung kommt der Helikopter der Alpine Air Ambulance zum Einsatz (ein Eurocopter EC135) – gemeinsam mit den Einsatzkräften der Stützpunkt-Feuerwehr Sursee sowie des Rettungsdienstes Alpinmedic. Die Sanitäts-Profis von Alpinmedic aus Altdorf UR halten bereits zum zehnten Mal den Sanitätsdienst auf Platz anlässlich der Flüügerchilbi aufrecht. Das Helikopter-Unternehmen Alpinlift AG aus Buochs NW zeigt, wie der Lastenflug funktioniert. Zu Gast ist auch der grösste einmotorige Doppeldecker der Welt – die russische Antonov 2 vom Verein Starflight Schweiz. Es besteht Mitflug-Möglichkeit.

Los gehts auf dem Flugplatz Beromünster schon früh am Samstagmorgen: Ab 8 Uhr starten die Piloten zu den beliebten Rund- und Schnupperflügen mit Motor- und Segelflugzeugen sowie Helikoptern. Die Musikanten der Musikgesellschaft Neudorf sorgen in der Festbeiz für gluschtige Fliegerspiesse, Bratwürste und Hotdogs. Eintritt ist gratis.

Mittwoch, 30.05.2018Menziken

Praxis Lichtblume sorgt für körperliches Wohlbefinden

Text und Bild: Thomas Moor

Verkrampft, verspannt oder ganz einfach Lust auf eine wohltuende Massage? Wenn Monja Gafner von der Praxis Lichtblume an der Herkulesstrasse in Menziken Hand anlegt, sollen sich die Kunden danach wieder wie ein Herkules fühlen, wie sie sagt.

Jene Kundin, die sich von der Berufsmasseurin hat durchkneten lassen, bestätigt dies und schwärmt. Sie hat sich eineinhalb Stunden massieren lassen. Eine Ganzkörpermassage wegen diverser Verspannungen stand auf dem Programm. Wohltuend sei es. Dank der abschliessenden Reiki-Energiebehandlung verspüre sie keinerlei Schmerzen als Folge der intensiven Massage. Das wiederum spricht für die Qualitäten von Berufsmasseurin und Reiki-Therapeutin Monja Gafner. Seit Juli 2017 ist sie mit ihrer Praxis Lichtblume an der Herkulesstrasse 16 in Menziken und empfängt dort ihre Kunden. Mehr Frauen als Männer, wie sie sagt. Mit Reiki und Massieren beschäftigt sie sich seit sie 28 Jahre alt ist, hat sich über Gesundheitsmasseurin, Reiki 1 bis 3 bis hin zur Berufsmasseurin weitergebildet und belegte 150 Stunden Anatomie. Ihr grosses Ziel ist die Krankenkassenanerkennung. 150 Kundenstunden fehlen ihr noch dazu.

Dass sich die Kunden bei ihr wohlfühlen, sei oberstes Ziel. Sie kommen in ihre Praxis, wenn Muskeln verspannt, Sehnen überdehnt sind und um Bindegewebe zu lockern oder Faszien zu regenerieren. Und nicht zuletzt auch deshalb, weil sie wissen, dass sie hier in guten Händen sind. Das gilt auch für jene, welche ganz einfach eine präventive Massage geniessen wollen. Vor der ersten Behandlung findet immer ein Anamnesegespräch und eine Körperanalyse statt. Erst danach wendet sich Monja Gafner dem Körper ihrer Kunden zu. Bei Ihren Massagen wendet sie gerne selbstgemachte Massageöle an. Neben diesen stellt sie auch Crèmen und Teemischungen her. Rund um das Thema Heilpflanzen kann sie dabei auf ihr grosses Wissen aus ihrem ersten Beruf als Gärtnerin zurückgreifen. Neben Massagen und Reikibehandlungen bietet Monja Gafner auch Fernbehandlungen und Raucherentwöhnungen an. Mehr Informationen findet man auf ihrer Website www.massage-lichtblume.ch

Mittwoch, 30.05.2018Meisterschwanden

Generalversammlung des Frauenvereins

Text und Bild: Eing.

Kürzlich lud der Frauenverein Meisterschwanden zur 116. Generalversammlung ein. Die Präsidentin Lucile Wipf durfte im Restaurant Traube 33 Frauen, unter ihnen das Ehrenmitglied Regine Remund, begrüssen. Alle Frauen erhielten von der Präsidentin, zum Dank für ihr Erscheinen, ein selbstgebackenes Törtchen.

Nach dem Verlesen des ausführlichen Protokolls der letztjährigen GV wurde den Anwesenden mitgeteilt, dass in Zukunft das Protokoll nicht mehr verlesen wird, sondern vor der GV zur Einsicht aufliegt. Dies wurde von den Mitgliedern befürwortet. Die Rechnung schliesst mit einer Vermögenszunahme ab. Der Frauenverein ist darauf bedacht, dass das Geld wieder gemeinnützigen Zwecken zukommt. So werden jährlich über 100 Einwohner/-innen, welche über 80 Jahre alt sind, besucht und ihnen wird ein Geschenk überbracht. Vor Weihnachten werden Besuche in den Altersheimen bei den Bewohnern von Meisterschwanden und Tennwil gemacht, auch sie erhalten ein Präsent. Auch an die Kleinsten wird gedacht. Jedes Neugeborene erhält ein Paar selbstgestrickte Finkli, welche sehr geschätzt werden. Die Präsidentin nahm auf unterhaltsame Weise Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Bei den Mutationen ist ein Austritt zu verzeichnen. 5 Frauen wurden neu in den Verein aufgenommen. 3 Mitglieder sind im vergangenen Jahr verstorben. Ihnen wurde mit einer Schweigeminute gedacht. Zur Zeit zählt der Verein 175 Mitglieder.

Das Jahresprogramm vom 2018 sieht wieder eine Vereinsreise vor. Am 23. August geht es auf den Ballenberg, am 1. September ist ein Dorfmarkt auf dem Dorfplatz vorgesehen. Alle haben die Möglichkeit ihre Ware, sei es Gemüse aus dem Garten, Selbstgemachtes wie z. B: Konfi, Brot, Gebasteltes usw. in eigener Regie zu verkaufen/tauschen. Der Frauenverein wird die Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnen. Im Oktober wird ein Silberschmuckkurs und im Advent werden wieder Chränzliabende angeboten. Die Anlässe werden mittels Plakaten und Eingesandten publik gemacht. Jeden 2. Mittwoch kann der Englischkurs im Schuelhüsli Tennwil besucht werden. Anmeldungen oder weitere Anregungen nimmt die Präsidentin gerne entgegen. Unter dem Traktandum Verschiedenes wurden noch allgemeine Infos und Meldungen an die Versammlung weitergegeben. Lucile Wipf bedankt sich zum Schluss bei allen Helferinnen, welche Geburtstagsbesuche übernehmen. Sie macht gleichzeitig den Aufruf, dass weitere Helferinnen gesucht werden, um die Ü80-er zu beschenken. Es ist eine sehr dankbare Aufgabe, bei welcher interessante Gespräche und somit kurzweilige Besuche entstehen. Nachdem geschäftlichen Teil wird den Mitgliedern vom Verein noch ein feines Dessert offeriert.

Mittwoch, 30.05.2018Leutwil

Candle light dinner auf dem Titlis

Text und Bild: Eing.

Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des Frauenturnvereins (Damenturnverein) Leutwil plante der Vorstand einen Überraschungsausflug. Am 26. Mai war es soweit und die Überraschung begann mit einem gespendeten Apéro.

Nach dem Erraten des nächsten Ziels und frisch gestärkt, chauffierte Kurt die aufgeweckten Ladies bei heissen Temperaturen mit einem Kleinbus nach Engelberg. Dort lüftete die Verantwortliche das Geheimnis des candle light dinners auf dem Titlis (3020 m. ü. M.). Erstaunte Gesichter und Wow löste Vorfreude in der Gruppe aus und es machte riesigen Spass. Die Gondlerei bis zum Top of Titlis, die Eisgrotte, der Schneeweg zum Cliff Walk, den sogar nicht so schwindelfreie bezwangen und die atemberaubende Aussicht waren spitze. All diese Impressionen konnte man beim Fondue Chinoise verarbeiten. Je später der Abend ... Blitz und Donner, es rumpelte, und noch nie war man dem Geschehen so nahe. Wahrscheinlich war das noch ein special effect zu unserem Arrangement. Bevor die Frauen wieder die Talfahrt antraten, genoss man nochmals das Alpenpanorama, das sich fast bei Vollmond zeigte. In Engelberg, die Plätze im Bus wieder eingenommen, wurde man sicher nach Leutwil chauffiert und in den sehr, sehr frühen Morgenstunden trennten sich die Wege der inzwischen müde gewordenen Truppe.

Mittwoch, 30.05.2018Reinach

Gloor/Leutwyler beleben die Cross-Seitenwagenszene

Text und Bild: Thomas Moor

Sie sind bereits in die zweite Saison gestartet: Seitenwagen-Pilot Ronny Gloor und sein Passagier William Leutwyler vom Reinacher Rigiblickhof. Zur Zeit befindet sich das Gespann in der Zwischenrangliste im gesicherten Mittelfeld. Der Kampf nach vorne ist aber voll entbrannt.

In den Top Ten klassiert zu sein, wäre wieder eine tolle Sache. Rang sieben unter dreissig Teams belegten Gloor/Leutwyler nämlich in der Endabrechnung 2017. Absolut spitze, wenn man bedenkt, dass es die erste gemeinsame Saison war. Für Leutwyler war es sogar die Feuertaufe in der Motocross-Szene. Da ist Ronny Gloor ein vergleichsweise alter Hase. Zehn Jahre als Passagier und vier Jahre als Pilot hat er auf seinem Konto. Auf der Suche nach einem neuen Passagier für die Motocross-Saison 2017 ist er dann auf William Leutwyler gestossen. Oder umgekehrt? Wie auch immer. Tatsache ist, dass sich William Leutwyler auf einen Facebook-Aufruf von Ronny Gloor gemeldet hat. Als Greenhorn notabene. Zwei, drei Testfahrten auf einem Feld in Schmiedrued genügten, um die Passagiernachfolge in Stein zu meisseln. Kurz: Man hatte sich gefunden und nahm die erste gemeinsame Saison unter die Räder. «Als Internetpäärli», wie William Leutwyler lachend anfügt. Eines, das mit soliden Leistungen nicht nur in der Schweizermeisterschaft, sondern auch in der IMBA-Europameisterschaft mitmischt. Obwohl der Crosssport von Fahrer und Beifahrer alles abverlangt, sind die Rennwochenende für Leutwyler fast wie Ferien. «Wir sind ein Familienunternehmen, wo alle mithelfen und auf ihre Art zum Erfolg beitragen», wie er sagt. Nicht zu vergessen natürlich die grosszügige Unterstützung der lokalen Sponsoren. Zudem sei er von der Seitenwagen-Szene als Teamsport ganz einfach begeistert. Dass die Leistungsdichte in der Schweizermeisterschaft gross ist, und die Top-Teams einen Riesenaufwand betreiben, sieht das Team Gloor/Leutwyler als Herausforderung. Gute Vorbereitung und immer Vollgas geben, heisst ihre Devise auch in der laufenden Saison.

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Mittwoch, 30.05.2018Seengen

Die AKB Seengen lud zum Finanzfrühstück

Text und Bild:  Fabienne Hunziker

Neben den spannenden Finanzthemen und Erläuterungen zur aktuellen Wirtschaftslage, stand natürlich das feine Zmorgebuffet im Restaurant Rebstock ebenfalls im Fokus der gut gelaunten Teilnehmer. Sehr gerne folgten die Kunden der AKB einmal mehr der Einladung zum beliebten Anlass.

Dieter Bruttel, Regionaldirektor der Aargauischen Kantonalbank begrüsste die geladenen Gäste und bedankte sich bei Barbara Stutz und dem Team der AKB Seengen für die gute Zusammenarbeit. «Wo sich mein Vertrauen auszahlt, bin ich am richtigen Ort.» - Dies ist einer der Slogans, mit welchem die AKB seinen Kunden verspricht, mit ihnen als Bank am richtigen Ort und gut aufgehoben zu sein. Dieter Bruttel betonte wie wichtig das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen Bank und jedem individuellen Kunden sei. Das Buffet wurde eröffnet und so entstanden an allen Tischen interessante Gespräche. Nach der ersten Stärkung vom köstlich hergerichteten Zmorgebuffet des Rebstock-Teams, widmete man sich schliesslich dem Kurzreferat von Marcel Koller, Chefökonom der AKB. An interessanten Beispielen erklärte er, welche Auswirkungen der Standort eines Landes, der Rohstoffmarkt oder auch die Politik im In- und Ausland, auf die Wirtschaftslage in Europa und der Schweiz haben können. Fachkundig und fundiert beantwortete er die Fragen aus der Runde und erläuterte seine Einschätzung aus Sicht der Bank. Er bedankte sich für das Vertrauen und betonte, wie sehr er diesen Anlass schätze, um nah bei den Kunden zu sein.

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Mittwoch, 30.05.2018Zetzwil

FTV Zetzwil: Vereinsausflug nach Zürich

Text und Bild: Eing.

20 muntere Frauen vom Frauenturnverein Zetzwil trafen sich an diesem ersten Sommertag im Jahr, um mit dem Zug nach Zürich zu fahren und die Stadt näher kennenzulernen. Am Hauptbahnhof warteten bereits die beiden Guides.

Der zweistündige Spaziergang durch die Altstadt führte die Turnerinnen durch versteckte Gassen, Winkel und Oasen. Die Frauen erfuhren viel Interessantes so zum Beispiel, dass das Turmzifferblatt der St. Peter Kirche mit einem Durchmesser von acht Metern das grösste in Europa ist und dessen Zeiger pro Minute einen halben Meter vorspringt. Weiter erläuterten die Guides Interessantes von den Herren Escher und Pestalozzi und erklärten zu welch horrenden Preisen die Geschäfte an der Bahnhofstrasse vermietet werden. Weiter staunten die Frauen auch über das saubere Wasser der Limmat.

Mit dem Tram erreichte die Gruppe anschliessend den Prime Tower, wo bei einem feinen Apéro die tolle Aussicht genossen wurde. Die anschliessend freien Stunden wurden grüppchenweise verbracht, so zum Flanieren am See entlang oder bei einem Ausflug auf den Uetliberg.

Pünktlich trafen später alle im Restaurant Sai Gon zum Nachtessen ein, wo die Frauen sehr freundlich bedient wurden. Alle fanden etwas auf der reichhaltigen Karte und liessen sich das vietnamesische Essen schmecken.

Zum Abschluss gab es unter einem prächtigen Baum an der Sihl noch das obligatorische Gruppenfoto, bevor der Zug wieder Richtung Aarau bestiegen wurde.

Mittwoch, 30.05.2018Gontenschwil

Supermoto-Szene kommt nach Gontenschwil

Textund Bild: Thomas Moor

Acht Termine umfasst der Rennkalender der Schweizer Supermotomeisterschaft der beiden Verbände SAM und FMS. Einer davon findet in Gontenschwil statt. Am 15. und 16. September heisst es «Start frei» zu Meisterschaftslauf sieben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Schön, wenn man überall mit offenen Armen empfangen wird, wie OK-Präsident Ruedi Märki anlässlich der ersten Presseorientierung in Zetzwil sagte. Speziell erwähnte er das Wohlwollen der Firmen im Industriegebiet, welche für die Veranstaltung auf ihrem Gelände grünes Licht gegeben haben. Nicht zu vergessen, Gontenschwils Gemeindeammann Renate Gautschy. Motorsport habe auch seine Berechtigung und für ein Wochenende holen wir ihn nach Gontenschwil, wie sie Ruedi Märki zusicherte. Die Zuschauerrekorde an den regionalen Motocrossveranstaltung von Wohlen und Muri haben gezeigt, dass der Motorsport weiter im Aufwind ist. Das gilt auch für den nimmermüden und 1981 gegründeten GS-Club Oberwynental, der die Organisation und die Vermarktung dieses Anlasses in die Hand genommen hat. Ohne Zweifel die richtige Wahl. Haben die Mitglieder des GS-Clubs nicht nur mit den drei Austragungen des Bergrennens Zetzwil-Leutwil bewiesen, dass sie die richtigen Macher sind und von der Materie sehr viel verstehen. Wichtig sei, dass etwas Positives herauskomme, wie OK-Präsident Ruedi Märki betonte. Und so sollen die rund 250 Supermoto-Piloten, als auch die Zuschauer in den Genuss eines unvergesslichen Sportanlasses kommen. Um diese Kiste finanzieren zu können, sind natürlich Sponsoren nötig. Drei von fünf Hauptsponsoren sind bereits im Boot. Die Suche nach zwei weiteren läuft und auch weitere kleinere werden gerne willkommen geheissen. Für die Festwirtschaft werden die Schnäggeschränzer Rinech besorgt sein. Dass sie einen Anlass dieser Dimension stemmen können, haben sie mit ihrem Schnägge-Ball schon mehrfach bewiesen.

Mittwoch, 30.05.2018Seengen

Praxisgemeinschaft Hubpünt: Tag der offenen Tür

Text und Bild:  Thomas Moor

Dieses Haus steckt voller Energie und Fachwissen. Ein Kompetenzzentrum und eine hervorragende Adresse für die verschiedensten Themen rund um Lebensqualität und Wohlbefinden. Die Rede ist von der Praxisgemeinschaft an der Hubpüntstrasse 7 in Seengen.

Toparbeit ist die Visitenkarte aller Praxisbetreiberinnen und -betreiber. Anlässlich des Tages der offenen Tür hatte man Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und sich mit vielen nützlichen Informationen einzudecken. In Kurzform geben wir Ihnen einen Einblick in die verschiedenen Angebote der Praxisgemeinschaft.

Praxis Cornelia Matter
Cornelia Matter ist die dienstälteste in der Praxisgemeinschaft. Das Engagement für die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist riesengross. Von ihrem Fachwissen können Kunden bereits seit 12 Jahren profitieren. Vorläufiger Höhepunkt ihrer Naturheilpraktikerkarriere war das eidgenössische Diplom in TCM Fachrichtung Akkupunktur und Tuina, welches sie im letzten Jahr erlangte. Weiter bietet Cornelia Matter unter anderem Qi Gong, Shiatsu und Diäthetik an.

Praxis Maya Wacker
Eine Kapazität ist Maya Wacker auf ganz vielen Gebieten. Speziell im Bereich der Craniosacral-Therapie für Babies, Kinder und Erwachsene. Eine Therapie, welche auf Gesundheit und Selbstheilungskräfte ausgerichtet ist und speziell auch in der Schwangerschaft angewendet wird. Zu den weiteren Fachgebieten zählen bei Maya Wacker Fusspflege, Manicure, Fussreflexzonen-Massage, die klassische Massage sowie viele weitere Spezialmassagen.

Barbara Jordi
Wer im Bereich Unternehmensberatung, Business-Coaching, Personalentwicklung, Organisationsberatung eine kompetente Person sucht, findet sie in Barbara Jordi. 31 Jahre Berufserfahrung in Dienstleistungs- und Produktions-Betrieben, davon 10 Jahre in Führungsfunktionen haben ihr das nötige Rüstzeug gegeben, um ihre Kunden zu unterstützen. Burnout-Prävention sowie Einzeltherapien und Coachings, Paar- und Familientherapien für Private, energetisch-therapeutische Arbeiten sind weitere Angebote.

Beauty Oase Fabiola Moroge
Ein Zimmer nebenan kann man in die Beauty Oase von Fabiola Moroge eintauchen. Erholung, Entspannung, verbunden mit Schönheit, bietet die diplomierte Fusspflegerin ihren Kunden. Medizinische und kosmetische Fusspflege, Fussreflexzonenmassage, Aroma-Ölmassage, Hot-Stone-Massage, Gel- und Acryl-Nails, Gesichtspflege, gehören neben anderen zum vielfältigen Angebot.

Sana Corps.ch, Marco Wassermann

«Menschen und Organisationen werden gesund, wachsen und gedeihen», so das Anliegen von Marco Wassermann. Seine Kernkompetenzen liegen in der energetischen Körperarbeit an Vitalpunkten und Füssen nach der HGEM-Methode, systemisches Coaching nach dem St.Galler Coaching Modell® und Gesprächen zur Begleitung und Kräftigung des Alltags. Marco Wassermann bietet ganzheitliche Hilfe für alle Lebenslagen in jedem Alter und geht individuell auf die Bedürfnisse seiner Klienten ein.

Massage Seengen, Monika Wüthrich-Läubli
Dipl. Berufsmasseurin, dipl. Fussreflexzonen-Therapeutin, Diplom in medizinischen Grundlagen, sowie viele weitere Ausbildung kann Monika Wüthrich-Läubli vorweisen. Mit klassischer und therapeutischer Massage, Wirbeltherapie nach Dorn, Kopfschmerz- und Migränetherapie, Fussreflexzonenmassage und -therapie, Schröpfkopfbehandlung u.a. sorgt sie für Ausgleich, Entspannung und Schmerzlinderung.

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Mittwoch, 30.05.2018Gesundheit

Knieschmerzen – was nun?

Bild: ZVG.

Wer kennt es nicht? Schmerzende Kniegelenke, eines oder gar beide. Je älter man wird, desto häufiger treten diese auf. Nach Schätzungen ist in den Industrieländern etwa 20% der Bevölkerung von Knieschmerzen betroffen.

In jüngeren Jahren sind häufig Unfälle oder Fehlbelastungen mit Knieschmerzen verbunden. Durch ein Trauma beim Sport oder einem einfachen «Verknicken», kommt es zu einer Schädigung von bestimmten Strukturen, z.B. dem Meniskus oder von Bändern. Je älter der Mensch wird, desto häufiger treten diese Schäden als Verschleiss auf, d.h. Meniskus (besteht auch aus Knorpel), Gelenkknorpel oder auch einzelne Bänder unterliegen einer Abnutzung. Kommt unter diesen Umständen dann noch ein kleines «Verdrehen» dazu, kann ein Verschleiss, obwohl er vorher schon vorgelegen hat, plötzlich massive Schmerzen verursachen.

Ziel ist erst einmal die Diagnosestellung. Mit einer standardisierten Untersuchung des Gelenkes lässt sich häufig schon eine Diagnose stellen, meist werden auch Röntgenbilder durchgeführt. Es braucht nicht immer eine Kernspintomografie. Ziel der Behandlung ist eine Bekämpfung der Symptome. Dies kann beim Meniskusriss des jüngeren Patienten durchaus eine zeitnahe Operation sein, v.a. wenn der Meniskus noch zu nähen ist. Oder bei Verschleissläsionen von Meniskus und Knorpel, eine physiotherapeutische Behandlung, unterstützt durch schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente.

Auch beim höhergradigen Knorpelverschleiss, der Arthrose, stehen die genannten nicht operativen Massnahmen erst einmal im Vordergrund. Positive Effekte lassen sich auch mit gesunder Lebensführung, Gewichtsreduktion und der Einnahme knorpelstabilierender Nahrungsergänzungsmittel erreichen.

Der Gelenkersatz bei Arthrose ist immer die letzte Massnahme, aber bei richtiger Indikation meist eine gut funktionierende. Er ist indiziert bei einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität, wenn nicht operative Massnahmen ausgereizt sind. Letztendlich ist die Therapie von Knieschmerzen immer auch eine individuelle, an die Bedürfnisse des Patienten orientierte Behandlung.

Als Beispiel sei hier der Ersatz eines gerissenen Kreuzbandes genannt: Der sportive, skifahrende, ohne Kreuzband instabile 65-jährige Patient benötigt meist einen Ersatz, der 35-jährige, nicht sporttreibende und im normalen Gebrauch des Kniegelenkes stabile Patient, muss meist nicht operativ behandelt werden.

Dr. Michael Kettenring

Mittwoch, 30.05.2018Meisterschwanden

Gemeinsames Konzert im ganzen Aargau

Text und Bild: Eing.

Ein aussergewöhnliches Blasmusik-Ständchen fand am 5. Mai statt, nicht nur auf dem Dorfplatz in Meisterschwanden, sondern gleichzeitig mit über 1500 Mitwirkenden im ganzen Kanton. Total 55 Musikvereine und Musikgesellschaften gaben ein gemeinsames Platzkonzert an öffentlichen Orten.

Geplant und durchgeführt wurde das Projekt vom Aargauischen Musikverband, mit der Absicht, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und neues Publikum anzusprechen.

Die überall im Kanton stattfindende Aufführung diente auch als Propaganda und Auftakt für den Blasmusik-Sommer 2018, dessen Höhepunkt das Kantonale Musikfest 2018 in Laufenburg ist. Aussergewöhnlich war die Tatsache, dass um 10.30 Uhr alle Vereine exakt zur gleichen Zeit den neuen Aargauer Marsch «Stelle dell’Argovia» spielten. Der weltweit bekannte Dirigent Douglas Bostock leitete musikalisch den Marsch via YouTube-Kanal. Die Musikgesellschaften Holderbank und Meisterschwanden spielten auf dem Dorfplatz Meisterschwanden unter der Stabführung des Holderbanker Dirigenten David Eiermann.

Das musikalische Ständchen auf dem Dorfplatz bestand nicht nur aus den uraufgeführten «Aargauer Sternen». Die Musikantinnen und Musikanten der beiden Vereine hatten noch weitere rassige Stücke in ihrem Repertoire. Schade, waren nicht mehr Zuhörer anwesend.

Die beiden Vereine treten am Kantonalen Musiktag in Laufenburg als Spielgemeinschaft mit einem Aufgaben- und Selbstwahlstück auf. Wer will, kann dort live dabei sein: Sonntag, 1. Juli 2018, Konzert um 09.07 Uhr.

Mittwoch, 30.05.2018Leutwil

Eine Ära geht zu Ende

Text und Bild: Eing.

Nach vierundzwanzig Jahren ist es nun so weit: Brigitta Baumann begibt sich in den wohlverdienten Ruhestand. Brigitta hat von 1974 bis 1985 und von 2005 bis 2018 an der Schule Leutwil unterrichtet. Von 1985 bis 2005 hat Brigitta pausiert, um sich als Mutter und Ehefrau um ihre eigene Familie zu kümmern.

Oft hat Brigitta mit einem Lächeln im Gesicht davon erzählt, wie gut sie sich an die Eltern einiger Kinder, die heute bei ihr in der Klasse sitzen, erinnern kann, die vor Jahren auch schon bei ihr den Unterricht besucht haben. Ob nun die Eltern oder ihre Kinder die grösseren Schlitzohren waren, dazu schweigt sie diskret.

Was Brigitta in den vierundzwanzig Jahren an der Schule an neuen Unterrichtsformen, Anpassungen, Umstrukturierungen, Umbauten, neuen Lehrmitteln in ihrem beruflichen Umfeld erlebt hat, ist kaum zu glauben. Schon seit längerem ist das Bildungswesen ein Experimentierfeld der Politik, was den Lehrpersonen eine ungeheure Flexibilität und Anpassungsfähigkeit abverlangt. Brigitta hat das alles gut gemeistert und hat wohl oft kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen, was da wieder Neues ausprobiert werden soll. Eine ausserordentliche Entwicklung passierte in all den Jahren auch im Bereich der Digitalisierung der Schule. Auch diese Hürde hat Brigitta ohne Probleme genommen.

Brigitta ist aber auch eine sehr kreative Person. So hat sie mit ihren Kindern immer wunderbare Laternen mit speziellen geometrischen Mustern zum Laternenumzug gebastelt. Geometrie und Mathematik waren denn auch die Fächer, die Brigitta speziell gerne unterrichtete. Nicht zu vergessen ist aber auch ihre enge Verbundenheit mit dem Dorf. Nebst ihrer Tätigkeit als Lehrperson ist sie auch ein langjähriges, aktives Mitglied im Schützenverein und als Mitglied im Gemeinderat hat Brigitta sich auch politisch in das Geschehen der Gemeinde Leutwil eingebracht. Brigitta hat den Kindern die Geschichte von Leutwil mit viel Herzblut weitergegeben. Ihr fundiertes Wissen über das Dorf, ihre Heimatverbundenheit, ihre Kenntnis der lokalen Traditionen, waren wahre Schatzkammern für die Schüler und Schülerinnen, für die anderen Lehrpersonen und natürlich auch für die diversen Jugendfest-Kommissionen, in die Brigitta über die Jahre Einsitz hatte. Die Verbundenheit zu ihrem Heimatort zeichnete sich auch darin ab, dass Brigitta die Herbstwanderung mit ihren Kindern immer auf Gemeindeboden durchgeführt und regelmässig mit ihren Klassen eine Gemeindeversammlung besucht hat.

Nicht vergessen darf man natürlich Brigittas Liebe zum geschriebenen Wort. Sie lernte mit ihren Kindern wunderbare Gedichte und eröffnete auch den einen oder anderen Elternabend mit einem Vers. Kaum jemand in Lüpu hat noch nie eine von Brigittas hochspannenden Sagen gehört. Ihr beim Erzählen zuzuhören, war immer ein spezielles Erlebnis.

Brigitta lebte für die Schule. Sie liebte «ihre» Kinder und führte sie unbeschwert, gradlinig, bodenständig und nicht immer ganz leise durch den Unterricht. Brigitta war ein wichtiger Teil des Leutwiler Lehrerteams. Sie war der ruhende Pol, sie war eine wunderbare Kollegin und eine Stütze für alle. Wie oft ist Brigitta für eine kranke Kollegin eingesprungen, hat geholfen und unterstützt, wenn es nötig war und war selbst, als sie eigentlich mit einem Bandscheibenvorfall hätte im Bett liegen müssen, bereit, die Kinder in das geplante Abschlusslager zu begleiten.

Ja, Brigitta war mit Leib, Herz und Seele Lehrerin und eine wunderbare Teamkollegin, die wir alle von Herzen vermissen werden. Wir wünschen Brigitta in ihrem neuen Lebensabschnitt alles Gute, viel Glück, Ruhe und Freude.

«Wir alle hoffen, dass wir wieder einmal in den Genuss einer Deiner wunderbaren Geschichten kommen dürfen. Vielen Dank für Deinen grossen und wertvollen Einsatz an unserer Schule, für unsere Kinder, das Lehrerteam und das ganze Dorf.»

Für die Schulpflege Leutwil
Theres Hirt

Mittwoch, 30.05.2018Seengen

Gelungene Premiere des Seetaler Cups

Text und Bild:  fabienne Hunziker

Das Kampfsportcenter Seetal «Home of Champions» in Aesch war mit dem ersten Seetaler Cup in Seengen zu Gast. Die motivierten Teams sind aus der ganzen Schweiz angereist, um gegeneinander in verschiedenen Disziplinen im Kickboxen anzutreten.

Rund 190 Athleten waren für die erste Austragung des Seetaler Cups gemeldet. Die Teilnehmerschar kam aus allen Landesteilen der Schweiz angereist. Während bei den Kindern die Kämpfe gemischt ausgetragen werden, sind die Kontrahenden bei den Junioren nach Geschlecht und Grösse und bei den Erwachsenen nach Gewichtsklassen eingeteilt. Die zehnfache Schweizermeisterin Petra Bättig und Sandro Müller, u.a. Weltmeister 2009 in der Kategorie Kickboxing Lightcontact -74 kg und ehemaliger Trainer der Nationalmannschaft, betreiben das erfolgreiche Kampfsportcenter in Aesch seit 2011. Die Veranstalter des ersten Seetaler Cups, welcher einen Teil der Schweizermeisterschaft darstellt, waren glücklich über die Möglichkeit, das Turnier aus Platzgründen in der Seenger Turnhalle in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Verband WAKO austragen zu können. Drei Junioren, welche in Aesch trainieren, nahmen an diesem Wettkampf teil, Nick «the Kick» erzielte den 4. Rang in der Kategorie Junioren -165 cm, und Mario, der Jüngste, gewann bei seiner ersten Wettkampfteilnahme die Bronzemedaille in der Kategorie Junioren -150 cm. Der gut besuchte Anlass bot allen Kampfsportfans einen tollen Einblick in diese faszinierende und vielseitige Kampfsportart.

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Mittwoch, 30.05.2018Haustier

Vorsicht Hitzschlag und Hitzestau!

Bei einem Hitzschlag handelt es sich um eine lebensbedrohliche Erkrankung, ausgelöst durch Überwärmung des Körpers, infolge derer es zu Schock und Multiorganversagen und somit zum Tod des Tieres kommen kann. Ein Hund, der einen Hitzschlag erleidet, ist immer ein tiermedizinischer Notfall und muss in jedem Fall schnellstmöglich in tierärztliche Behandlung.

Unsere Haustiere vertragen die Hitze schlecht, da ihre Möglichkeit zu Schwitzen sehr gering ist. Sie schwitzen nur an den Pfoten, die Wärmeregulierung geschieht vor allem durch Hecheln.

Warnzeichen
Wenn an heissen Tagen der Hund also plötzlich anfängt zu Hecheln, seine Bewegungen gestört sind, wenn er sich heiss anfühlt oder gar bewusstlos wird, ist schnelles Handeln angesagt! Der Hund könnte einen Hitzeschlag, oder einen Hitzestau erlitten haben. Die Temperatur des Hundes kann auf 42 °C ansteigen und als Folge davon können Organschäden auftreten.

Erste Massnahme
Der Hund muss unverzüglich gekühlt werden! Am besten ist es, das Tier mit Wasser zu bespritzen und zwar beginnen Sie in folgender Reihenfolge: Beine – Bauch – Rücken – Kopf. Wenn der Hund es nicht zulässt, kühlen Sie ihn mit nassen Tüchern, aber wickeln Sie ihn niemals darin ein. Kühlen Sie das Auto ab, bevor Sie den Hund zum Tierarzt bringen.

Verhaltensregeln an heissen Sommertagen
Gehen Sie mit dem Hund am besten in den frühen Morgenstunden und am Abend spazieren. In den heissen Stunden über Mittag, sollten Sie nur kurze Spaziergänge, am besten im Schatten oder im Wald, unternehmen. Achten Sie darauf, dass der Hund genügend trinkt. Bei Wanderungen gehören Wasserflasche und Trinknapf in den Rucksack, ebenso ins Auto.

Vorsicht Überhitzungsgefahr im geparkten Auto
Im Sommer steigt die Temperatur in einem geparkten Auto an der Sonne innert kürzester Zeit massiv an. Sie kann innert weniger Minuten bis auf 80 °C steigen. Lassen Sie Ihren Hund deshalb nie im Auto zurück! Es kann für den Vierbeiner lebensgefährlich werden.

Autor: Tierarztpraxis Opher Berger, Schorenstrasse 11a, 5734 Reinach

Mittwoch, 30.05.2018Zetzwil

De schnällscht Zetzbuer 2018

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Der beliebte Anlass zum Sommerbeginn konnte auch dieses Mal bei schönstem Wetter und, mit 105 Einschreibungen, einem Teilnehmerrekord stattfinden. TV und DTV stellten wie jedes Jahr gemeinsam dieses fröhliche Lauffest auf die Beine. Dass dabei ziemlich viel Vorarbeit geleistet werden muss, geht etwas unter, im munteren Trubel auf dem Turnhallenplatz.

Eine Stunde vor Beginn treffen sich Organisatoren und Organisatorinnen der beiden turnenden Vereine. Man begrüsst sich, tauscht ein paar Neuigkeiten aus und dann wird gearbeitet. Alle wissen, was zu tun ist. Ruhig und ohne viele Worte werden Festbänke auf den Platz getragen, das Siegerpodest aufgestellt und beschriftet. Dem beinahe wichtigsten Arbeitsgerät des Abends, dem Grill, werden Beine angesteckt. Buffettische werden mit Plastikfolien belegt und das Juryzelt neben die Laufstrecke gestellt. Kabel für die Lautsprecheranlage werden verlegt und die Laufstrecke mit Pfosten und Plastikbändern abgegrenzt. Ein eingespieltes Team ist am Werk. Im Rechnungsbüro sitzt der Aktuar Rico Peterhans am PC. Er arbeitet im Hintergrund. Die Medaillen, welche jeweils von der Gemeinde mitfinanziert werden, liegen bereit. Der Anlass finanziert sich ansonsten über die Festwirtschaft, welche glücklicherweise bisher immer florierte.

Nach und nach treffen die Kinder mit ihren Eltern ein. Der Tisch für die Nachmeldungen steht bereit und die Kinder, welche sich in Schule und Kindergarten noch nicht für eine Anmeldung entschliessen konnten, dürfen dies jetzt nachholen. Es scheint keine Zweifler mehr zu geben. Alle wollen rennen. «Mami, renne ich barfuss oder mit den Flipflops?» «Natürlich barfuss. Sonst hast du keine Chance zu gewinnen!» Worauf die Flipflops augenblicklich von den Füssen gestreift werden. Mit Begeisterung und Kampfgeist sprinten die Kinder, eingeteilt nach Jahrgang, über die Rasenbahn. Bewegungsabläufe und Koordination der Arme und Beine sind bei den jüngsten noch nicht ganz entwickelt, was aber ihrer Freude am Rennen keinen Abbruch tut.

Die diesjährigen Sieger mit Jahrgang 2005 heissen Sina und Gian Burgherr. Die beiden Geschwister liefen Tagesbestzeit und sind somit die Schnellsten Zetzbuer des Jahres 2018. Bei den Knaben war der Gontenschwiler (mit Zetzwiler Wurzeln) Kai Peter eine Winzigkeit schneller und erreichte somit ebenfalls eine Tagesbestzeit.

Mittwoch, 30.05.2018Seengen

Gelungener Neuzuzügertag bei bestem Wetter

Text und Bild:  Fabienne Hunziker

Alle zwei Jahre begrüsst die Gemeinde Seengen ihre neuen Einwohner mit einem spannenden Ausflugstag. Der Gemeinderat gewährte den Neuzuzügern in diesem Jahr einen spannenden Einblick in die Wasserversorgung ihrer neuen Wohngemeinde.

Pünktlich um 14.00 Uhr begrüssten Jörg Bruder und der Gemeinderat die anwesenden Teilnehmer. Von 390 eingeladenen Personen nahmen 65 Erwachsene und 7 Kinder an diesem Neuzuzügertag teil. Die Gemeinderäte stellten sich vor und gaben über ihre Ressorts und Aufgaben innerhalb der Gemeinde Auskunft. Mit Thomas Lindenmann an der Spitze gelangten die neuen Einwohner auf dem Weg durch Wohnquartiere zum Wasserreservoir Ritzenstud. Gut vorbereitet empfing Adi Müller die interessierten Teilnehmer und berichtete fachkundig über das Wasserleitungssystem, die verwendeten Rohrtypen und erklärte die Vorgehensweisen bei akuten Notfällen im Rohrleitungsbereich. Die Teilnehmer hatten ausserdem die Möglichkeit, mit Alex Siegrist das Innere des Wasserreservoirs zu betreten und spannende Informationen zu erhalten. Bei der Schnitzelhütte wartete eine willkommene Abkühlung in Form eines Apéros. Nach dem letzten Teil der Wanderung fand der gelungene Tag einen schönen Abschluss bei einem feinen Nachtessen des Restaurants Rebstock, welcher bei guten Gesprächen auf dem Tanzplatz von allen Teilnehmenden sehr genossen wurde.

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Mittwoch, 30.05.2018Beinwil am See

Jubiläumsreise der Whisky Lovers Böju

Text und Bild: Eing.

Am 17. Mai 2018 starteten 9 von 11 Whiskyfreunden des Whisky Lovers Club Böju zu der Jubiläumsreise nach Schottland. Seit Monaten wurde die Reise zum zwanzigjährigen Jubiläum geplant. Dementsprechend gross war die Vorfreude.

Mit zwei Grossraum-PWs begann die Rundtour auf die Insel Skye im Westen von Schottland. Schon kurz nach Edinburgh zeigte sich die wunderschöne, schottische Landschaft in ihrer Vielfalt. Grüne Wälder, Felder und immer wieder wunderschöne Flusslandschaften prägten das Bild. Unzählige Schafe und die enorme Weite des Landes beeindruckten uns sehr. Bevor wir uns vom Festland verabschiedeten, starteten wir mit einem typischen «Fish und Chips» in Kyle of Lochalsh. Selbstverständlich durfte der erste Whisky zum Mittagessen nicht fehlen. Danach setzten wir die Fahrt zum ersten Distillerie-Besuch fort. Mit Schweizer Pünktlichkeit trafen wir bei Torabhaig vier Minuten früher ein. Nach über 5 Stunden Fahrt eine Punktlandung. Die Tour war spannend und etwas zum Probieren gab es auch. Am Abend genossen wir ein feines Essen in der Seumas’ Bar in Sligachan und hatten die Qual der Wahl bei über 400 verschiedenen Whiskys.

Am nächsten Morgen setzen wir die Reise fort in Richtung Dalwhinnie und somit zurück aufs Festland. Wieder staunten wir ab diesen herrlichen Moorlandschaften in all ihren Facetten. In Dalwhinnie angekommen, verkosteten wir einige exzellente Whiskys. Es gab zu jedem Tropfen ein feines, zum Whisky passendes, Praline. Nach kurzem Aufenthalt setzten wir die Reise nach Pitlochry fort. Dort wartete der nächste Destillerie-Besuch auf uns. Die Destillerie Edradour war die Kleinste im Lande. Doch seit kurzem steht eine neue Fabrik da, welche die Kapazität der Whisky-Produktion verdoppelt. Trotzdem spürten wir einen ganz speziellen Charme dieser traditionellen Destillerie. Die Verkäuferin im Shop fragte uns, ob mit Böju allenfalls Beinwil am See in der Schweiz gemeint sei. Sie habe dort 4 Jahre lang im Hotel Hallwil gearbeitet. Es zeigte uns einmal mehr, wie klein die Welt doch ist. Am Abend übernachteten wir im Dalmunzie Castle und durften dort den dazugehörenden Golfplatz frei benutzen. Für einige von uns war es Premiere und so litt der Rasen doch beträchtlich. Auch das Nachtessen, die Whiskybar und die königlichen Suiten, werden uns lange in Erinnerung bleiben.

Am nächsten Morgen begann bereits die Rückfahrt nach Edinburgh, wo wir einen gemütlichen Abend und eine lange, intensive Nacht erlebten.

Ein spezieller Dank gilt Harry, welcher die Reise für uns geplant und organisiert hat.

Mittwoch, 30.05.2018Menziken

Artfremde Pflanzen – Lasst Einheimischen den Vortritt

Text und Bild: Thomas Moor

Artfremde Pflanzen breiten sich in unseren Breitengraden immer mehr aus. Um diesen auf den Leib zu rücken, finden nationale Aktions- und Infotage statt. Der Kanton Aargau beispielsweise zeigt auch auf, wie exotische Problempflanzen mit einheimischen Alternativen ersetzt werden können.

Informieren und sensibilisieren: Das ist das Ziel der nationalen Aktionstage, die in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt entstanden sind. Die Bekämpfung der botanischen Fremdlinge erfolgt dabei nicht nur draussen in der Natur, sondern muss speziell im eigenen Garten beginnen.
Um eine Weiterverbreitung zu verhindern, führt nichts über eine fachgerechte Bekämpfung der Problempflanzen. Als erfolgversprechende Massnahmen gelten das Entfernen und das Abschneiden der Blütenstände vor der Samenreife. Zudem sollte man kein solches Pflanzenmaterial aus dem Garten in der Natur deponieren und Wurzeln und Samenstände invasiver Neophyten im Kehricht entsorgen und nicht kompostieren.
Als Ersatz für die artfremden Pflanzen gibt es ganz viele einheimische Alternativen, die im eigenen Garten gerne Wurzeln schlagen würden. Um solche wertvolle Alternativen aufzuzeigen, hat das Amt für Verbraucherschutz des Kantons Aargau eine Broschüre verfasst, um aufzuzeigen, was sich zum Beispiel anstelle der Nordamerikanischen Goldrute, des Asiatischen Staudenknöterichs, des Kirschlorbeers, des Sommerflieders, des Essigbaums und anderen im Garten pflanzen lässt. Da eignen sich zum Beispiel das Echte Johanniskraut, der Wald-Geissbart, die Stechpalme, die Eibe, die Purpur-Weide, der rote Holunder oder etwa der Vogelbeerbaum sehr gut. Selbstverständlich kann man sich bei der Wahl von Alternativpflanzen auch in Fachgeschäften beraten lassen.

Informationsblätter können bei der Naturschutzkommission Menziken, Christoph Aeschbach, bezogen werden.

Am Samstag, 16. Juni 2018 führt der Natur- und Vogelschutzverein Menziken-Burg im Rahmen des nationalen Aktionstages Arten ohne Grenzen von 8.30 bis 11.30 Uhr die Bekämpfung von Neophyten durch. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr beim Badiparkplatz. Arbeitshandschuhe, gutes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung werden empfohlen.

Dienstag, 29.05.2018Meisterschwanden

Nordic-Walking-Gruppe

Text: Eing., Bild: Fotolia

Nordic Walking ist der ideale Einstieg für alle, welche sich sportlich betätigen möchten und es in der Gruppe einfach mehr Spass macht. Diese Sportart ist für jedes Alter geeignet, schont die Gelenke, fördert Kreislauf, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und ist entspannend.

Die Walking-Gruppe ist kein Verein, somit hat man auch keine Verpflichtungen. In der Gruppe läuft man auf abwechslungsreichen Feld- und Waldwegen in angemessenem Tempo. Trainiert wird jeden Donnerstagabend um 18.30 Uhr ca. ein bis eineinhalb Stunden. Treffpunkt ist auf dem Dorfplatz Meisterschwanden beim Coop oder nach Absprache. Benötigt werden Walking-Stöcke und dem Wetter entsprechende Kleidung. Kosten entstehen keine.

Wir sind bereits eine kleine Gruppe und freuen uns auf alle, welche Lust und Freude am «Stöckle» haben. Chum mit – bliib fit.

Weitere Auskunft/Info bei Ursula Erni, 078 872 45 82.

Dienstag, 29.05.2018Region

Zehnder Immobilien: Vertrauenssache!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Immobiliendienstleitungen aus einer Hand: Von der Bewertung, über den Verkauf bis zum Notartermin mit anschliessender Liegenschaftsübergabe – Zehnder Immobilien unterstützt Sie in allen Belangen! Reto Zehnder leitet seit 2007 sein eigenes, kleines Immobilien-Unternehmen in Dürrenäsch und ist immer auf der Suche nach neuen Verkaufsobjekten.

Immobilienverkauf ist Vertrauenssache. Emotionale Aspekte prägen immer den Kauf oder Verkauf einer Immobilie. Deshalb ist es wichtig, einen Immobilienberater zu finden, der mit Transparenz, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit an die Sache heran geht und Sie nicht ständig mit neuen Ansprechpartnern konfrontiert werden. Eine umfassende Beratung und Betreuung ist garantiert, denn hier steht den Kunden jemand mit Rat und Tat zur Seite! Ob Kauf, Verkauf, Umbau oder Renovation, in all diesen Belangen rund um die Immobilie ist Reto Zehnder für seine Kunden da. Beginnend mit dem Ist-Zustand und Bewertung des geliebten Eigenheims, wird eine situative und gezielte Verkaufsstrategie für einen professionellen Marktauftritt erstellt. Professionelle Verkaufsdokumentationen, Durchführung von Besichtigungen, Reservationsvertrag bis zur Abwicklung des Notartermins und der Objektübergabe: alles wird von Zehnder Immobilien organisiert.

Der Schwerpunkt liegt hier ganz klar bei der Vermittlung Ihrer Liegenschaft, Unterstützung bei Kauf oder Verkauf, allgemeinen Beratungsaufgaben und Bewertung von Immobilien. Mit der Leidenschaft zur Fotografie rückt Reto Zehnder das geliebte Objekt seiner Kundschaft ins rechte Licht, denn schöne Aufnahmen sind das A und O eines erfolgreichen Marktauftrittes. Hilfe erhält man nicht nur beim Verkauf seines Einfamilienhauses, sondern auch bei kreativen Fragen zu Umbauten oder Einrichtung. Wahlweise sucht Zehnder Immobilien auch, nach entsprechenden Kriterien, Ihr neues Zuhause. Wenn es um den Verkauf von Einfamilienhäusern, Grundstücken, Eigentumswohnung oder Renditeobjekten geht – bei Zehnder Immobilien sind sie in guten Händen! Reto Zehnder und seine Partnerin freuen sich auf Ihre Anfrage! Mehr Informationen zu Zehnder Immobilien finden sie unter: www.zehnder-immobilien.ch

Dienstag, 29.05.2018Meisterschwanden

Willkommen daheim, neues Hallwilerseeschiff!

Text und Bild: Thomas Moor

Die Zeiger der Uhren standen am 24. Mai auf 13.06 Uhr, als das neue Passagierschiff der Hallwilerseeflotte bei der Delphin-Landzunge in Meisterschwanden Wasser unter dem Kiel hatte. Nach zwei intensiven Transportnächten auf der Strasse, war die Erleichterung und Freude bei allen riesengross.

Majestätisch stand die MS Delphin auf der Delphinstrasse. Bereit, das letzte Teilstück die steile Strasse hinunter an den See in Angriff zu nehmen, um anschliessend gewassert zu werden. Ein Kratzer, ein paar Blätter eines Laubbaumes und ein leicht lädierter Aussenlautsprecher, zeugten von den zum Teil engen Passagen, welche der Schwertransport mit der 32 Meter langen, 6.5 Meter breiten und 78 Tonnen schweren Fracht, während zwei Nachtfahrten zu meistern hatte. Alles sei nach Plan verlaufen, wie SGH-Geschäftsführer Ueli Haller zufrieden sagte und den Spezialisten der Schwertransportfirma Sabesa ein Kränzchen wand. Da wurde Top-Arbeit auf der ganzen Linie geleistet. Auch von der Firma Richi, die das neue Schiff mit zwei Pneukrans vom Tieflader ins Wasser hievte. Hunderte von Schaulustigen aus nah und fern – darunter auch Schulklassen und Kindergärtler von Meisterschwanden – verfolgten das nicht alltägliche Spektakel und hielten es mit Handy, Fotoapparat und Camcorder fest. Der feierliche Taufakt des Schiffes, mit anschliessender Jungfernfahrt, fand bei Drucklegung dieses Dorfheftlis statt.

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Montag, 28.05.2018Region

Auf was muss ich achten beim Abnehmen?

Text und Bild: Jennifer loosli

In kürzester Zeit viele Pfunde verlieren, ohne viel Sport zu treiben – jedermanns Traum! Mit einigen Beratungsgesprächen bei Cornelia Bruder könnte der Traum vom schlanken und trainierten Körper wahr werden! Die junge Seengerin berät ihre Kunden mit Ernährungs- und Sporttipps.

Cornelia Bruder stellt auf die Bedürfnisse ihrer Kunden individuelle Ernährungs- und Trainingspläne zusammen. Sie begleitet ihre Kunden gerne auf dem Weg zu einer positiven Veränderung. Bei einem ersten Beratungsgespräch klärt Cornelia ab, ob ihr Kunde Allergien oder Intoleranzen aufweist und ob Medikamente eingenommen werden. Ein Arzt-Check sollte auch durchgeführt sein, damit sie genau weiss, ob ihrem Kunden etwas fehlt und sie darauf achten kann. Ganz wichtig zu wissen ist, wie und was über den ganzen Tag verteilt gegessen wird. Wenn jemand nur Süssgetränke zu sich nimmt, kann Cornelia Süssgetränke nicht sofort von der Getränkeliste streichen. Dies muss Step by Step reduziert und dafür immer mehr durch Wasser ersetzt werden. Auf den Arbeitsalltag abgestimmt wird ein Essensplan erstellt. Viele Essen zum «Zmittag» nur etwas kaltes, weil keine Zeit bleibt um ein Menü zu kochen. Dafür sollte Abends ein warmes Gericht zubereitet werden, ohne Kohlenhydrate, dafür mit umso mehr Gemüse. Oft machen Cornelias Kunden aber auch den Fehler, dass sie kein ausgewogenes Frühstück zu sich nehmen, dies verursacht Heisshunger am Abend und wer kennt es nicht: Der Pommes Chips Sack ist auf einmal leer – wohin nur? Direkt auf die Hüften und das will keiner, deshalb lieber morgens mehr Zeit einplanen um ein gutes Frühstück vorzubereiten. Auch jetzt im Sommer sollte mehr Gemüse auf dem Grill landen, als Nudelsalat oder Knoblauchbrot zu essen. Es sind Kleinigkeiten, die eine Gewichtsabnahme beeinflussen! Achten Sie darauf, wenn es Kohlenhydrate sein müssen, dass es wenigstens Vollkornnudeln sind, zum Frühstück ein einfaches Naturjogurt mit diversen Beeren zuzubereiten oder anstelle von Bratbutter Baumnussöl zu verwenden. Das Konzept von Cornelia Bruder, «bodyformhoch2», beinhaltet neben den Beratungen auch die Möglichkeit der gemeinsamen Bewegung und des gemeinsamen Einkaufs von geeigneten Lebensmitteln. Gemeinsam fällt ja bekanntlich vieles leichter. Cornelia Bruder ist es wichtig, ihre Kunden auf dem Weg zu einem gesunden und fitten Leben individuell und kompetent zu begleiten und sie steht gerne als persönlicher Coach zur Verfügung.

Montag, 28.05.2018Polizei

Leinenpflicht für Hunde

Text: ZvG, Bild: Pixabay

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, auch im Kanton Aargau: Auf gut 645 000 Einwohnerinnen und Einwohner kommen knapp 40 000 Hunde. Praktisch jede 16. Person besitzt in unserem Kanton einen Vierbeiner.

Leinenpflicht und Hundeverbotszonen
Hunde müssen während der Setzzeit des Wilds vom 1. April bis 31. Juli im Wald und am Waldrand an der Leine geführt werden. Weiter müssen die von den Gemeinden bezeichneten Hundeverbotszonen und die örtlich beschränkte Leinenpflicht beachtet werden. Bitte achten Sie auch auf besondere Regelungen in Bezug auf die Naturschutzgesetzgebung.

Diese Leinenpflicht dient den frei lebenden Tieren im Wald zum ungestörten Brüten und Aufziehen ihrer Nachkommen.

Damit sind alle Hundehalter dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Hunde nicht Wildtiere jagen oder gar wildern. Die meisten halten das auch ein. Dennoch gibt es Jahr für Jahr einzelne Fälle von Verstössen.

Klar ist:
Reisst ein Hund im Wald ein Wildtier, blüht dem Halter eine Busse von bis zu 20 000 Franken. Ob Hundehalter sich auch im Wald an das Gesetz halten, kontrollieren Förster, Jagdaufseher oder Regionalpolizeien.

Am Pfingstwochenende kam es im Raum Seetal zu einem Vorfall, bei dem ein Reh durch einen freilaufenden Hund angefallen und gebissen wurde. Der Übergriff konnte durch mehrere Anwohner beobachtet werden. Dank sofortigem Handeln eines Anwohners konnte der Hund in die Flucht getrieben werden. Das mit 2 Jungtieren trächtige Reh musste jedoch vor Ort durch den zuständigen Jagdaufseher erlöst werden. Der «Sachschaden» beträgt einen Wert von etwa 500 Franken. Der eigentliche Wertverlust ist jedoch das Leben der Wildtiere. Die Polizei hat unverzüglich die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der gerissenen Rehe glücklicherweise massiv gesunken. Bitte geben Sie dennoch acht auf unsere Wildtiere.

Bitte beachten Sie

  • Hunde nicht unbeaufsichtigt lassen
  • Hunde an der Leine führen
  • Hundehalter darauf hinweisen
  • Vorfälle der Polizei melden

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie beim nächsten Polizeiposten oder beim Veterinärdienst in Aarau.

Ihre Regionalpolizei

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Montag, 28.05.2018Seengen

Juniorenlager des SC Seengen

Text und Bild:  Eing.

38 Junioren des SC Seengen sind Mitte Mai voller Vorfreude mit dem Car Richtung Frutigen ins Trainingslager gestartet. Im Lagerhaus angekommen hiess es erstmal einrichten, Nachtessen und Abfahrt zum ersten Highlight.

Wir durften das Super League Spiel FC Thun – FC Zürich live im Stadion anschauen. Vor dem Spiel wurden die Matchprogramme an die Fans verteilt und in der Halbzeitpause die Werbung auf dem Mittelkreis platziert. Drei E-Junioren hatten sogar die einmalige Gelegenheit, mit den Spielern ins Stadion einzulaufen. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an den FC Thun, welcher uns dies ermöglichte! Wieder zurück im Frutighus gings ab ins Bett. Nur Ruhe war noch lange nicht. Wieder und wieder mussten die Trainer in den Zimmern für Ordnung schauen. Doch irgendwann spät in der Nacht kamen auch die Trainer noch zur Ruhe, welche sich aufs Wecken der Kids am Morgen freuten. Doch weit gefehlt, die Junioren waren bereits wieder vor den Trainern wach!

Nach dem ausgiebigen Morgenessen stand das erste Training auf dem Programm. In vier Gruppen wurden Passspiel, Koordination, Sprint und erfolgreicher Torabschluss trainiert. Nach dem Mittagessen setzte dann leichter Regen ein, welcher sich jedoch pünktlich zum zweiten Training wieder verabschiedete. Petrus ist wohl ebenfalls ein Seenger! Die D-Junioren vergnügten sich anschliessend noch im Hallenbad, während die anderen die Freizeit anderweitig nutzten. Bevor das Abendprogramm starten konnte, war noch eine allgemeine Aufräumaktion aller Zimmer notwendig. Alle haben bestanden. Viele sind nach den zwei intensiven Trainings und der kurzen Nacht fix und fertig und die Trainer machen sich bereits Hoffnungen auf eine ruhigere Nacht. Fortsetzung folgt …

Zweiter Tag
… und die Nacht war tatsächlich einiges ruhiger, so, dass auch die Trainer zu genügend Schlaf kamen. Bereits zum Morgenessen begrüsste uns die Sonne und bereitete uns bestes Fussballwetter. Die Trainings in den Gruppen wurden fortgesetzt und das Mittagessen (Pommes und Chicken Nuggets) gab auch bei niemandem Anlass zum Meckern. Gegen Ende der zweiten Trainingseinheit machte sich die Müdigkeit in den Beinen bei einigen bemerkbar. Trotzdem wollten nur einzelne E-Junioren auf den Besuch im Hallenbad verzichten. Nach dem Abendessen stand die obligate Handystunde, welche übrigens schon bereits von einigen nicht mehr genutzt wurde, auf dem Stundenplan und anschliessend wurde Lotto gespielt mit attraktiven Fussballpreisen.

Dritter Tag
Auch heute war das Wecken mit Musik für die Meisten überflüssig. Nach dem Morgenessen bekam jedes Kind ein goldenes T-Shirt, welches beim anschliessenden Turnier getragen wurde. Alle Junioren wurden altersdurchmischt in Mannschaften eingeteilt, die jeweils am Vormittag und am Nachmittag einmal gegeneinander antraten. Es wurde um jeden Ball gekämpft, und es gab spannende Zweikämpfe zwischen grösseren und kleineren Kindern zu bestaunen. Nicht selten gewann ein E-Junior gegen den B-Junior.

Nach dem Mittagessen verhielten sich für einmal die jüngsten E-Junioren daneben, so, dass sie anstatt am Turnier um Bälle kämpfen, das Unkraut auf der Terrasse jäten mussten. Ausserdem musste leider der Verlust von zwei Bällen in der Engschtligen beklagt werden. Die Trainer versuchten zwar noch bis zur Brust im strömenden und eiskalten Wasser stehend, die Bälle zu retten, jedoch ohne Erfolg. Nachdem die Sieger des Turniers in einem spannenden Penaltyschiessen erkoren waren, war Freizeit angesagt. Diese wurde unterschiedlich mit Fussballspielen, Minigolfen oder Ausruhen genutzt. Zum Nachtessen wurde zur Feier des Tages sogar ein Dessert serviert und beim Abendprogramm «Regelkunde mit Roberto» und anschliessendem Quiz wurde konzentriert zugehört und interessiert Fragen gestellt. Mit der anschliessenden Handystunde ging ein sonniger und ereignisreicher Tag zu Ende. Morgen geht’s leider (oder für die Trainer zum Glück) bereits wieder nach Hause.

Montag, 28.05.2018Region

Hypothek: Kriterien für die Finanzierung

Text und Bild: EIng.

Das Traumhaus ist endlich gefunden und der Kaufpreis verhandelt – nun geht es an die Finanzierung: Welche Kriterien müssen überhaupt erfüllt sein, um eine Hypothek zu erhalten? Experten von Helvetia und MoneyPark geben einen Überblick.

Nur die wenigsten Immobilienkäufer können ein Haus oder eine Wohnung komplett mit Eigenmitteln finanzieren. Um eine Hypothek aufzunehmen, müssen aus Sicht der Finanzinstitute zwei Kriterien erfüllt sein: die Belehnung und die Tragbarkeit.

Belehnung: Das Geld muss wirklich da sein
Die Belehnung beschreibt das Verhältnis zwischen Hypothekarsumme und Immobilienwert. Dabei gewähren Finanzinstitute Kredite von bis zu 80 Prozent des Immobilienwerts. Das heisst: Ein Käufer muss mindestens 20 Prozent Eigenkapital aufbringen. Von diesen 20 Prozent Eigenkapital muss die Hälfte als sogenannt «hartes Eigenkapital» vorliegen und darf nicht aus vorbezogenen Vorsorgegeldern stammen. Das bedeutet, dieses Geld muss tatsächlich vorhanden sein und von den Käufern auf die Seite gelegt werden.

Tragbarkeit: Auch langfristig finanzierbar
Hat der Käufer genügend Eigenkapital angespart, prüfen die Finanzinstitute, ob die Immobilie langfristig finanzierbar ist. Die Tragbarkeit ist dann erfüllt, wenn nicht mehr als ein Drittel des Brutto-Haushaltseinkommens für die laufenden Kosten der Immobilie aufgewendet werden muss. Zu den laufenden Kosten zählen bei einer Hypothek von Helvetia 7% Finanzierungskosten. Diese setzen sich aus folgenden Faktoren zusammen: Die Unterhaltskosten betragen 1 Prozent des Objektwertes; dazu kommt ein weiteres Prozent für die Amortisation und ein kalkulatorischer Zinssatz von 5 Prozent. In der Regel muss die zweite Hypothek innerhalb einer bestimmten Frist (bei Helvetia bis zum Pensionierungsalter) amortisiert werden.

Hypotheken bei einer Versicherung
Nebst diesen Kriterien können vor allem auch die Bewertung einer Liegenschaft und die Bemessung des Einkommens von Anbieter zu Anbieter variieren. Um relevante Vergleiche anstellen zu können, sollten nicht nur Banken, sondern auch Versicherungen wie Helvetia und Pensionskassen angefragt werden.

Helvetia und MoneyPark als starke Partner bei Hypotheken
Im Dezember 2016 hat die Helvetia Gruppe 70 Prozent des grössten Schweizer Hypothekenvermittlers MoneyPark übernommen. Mit dieser Mehrheitsbeteiligung investiert die Versicherungsgesellschaft in ein neues Geschäftsmodell und treibt die Digitalisierung voran. Im Helvetia Blog geben Experten von MoneyPark und Helvetia Tipps rund um Hypotheken und Immobilien.

Montag, 28.05.2018Hallwil

Das Stickhuus ist umgezogen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Stickmaschine vom beliebten Stickhuus wird neu von Eva von Burgs Händen bedient. Seit dem 1. März 2018 werden T-Shirts, Handtücher, Jacken und Stoffe aller Art an der Sonnhalde 261 in Hallwil bestickt. Eva von Burg freut sich sehr darauf, die Stamm- und Neukunden mit Qualität zu begeistern.

Ob für Vereine, Firmen, Organisationen oder Privatpersonen, das Stickhuus kann fast jeden Kundenwunsch erfüllen. Von Logos, individuellen Motiven über Namen und Webseiten bis hin zu Slogans oder Sprüchen, die Möglichkeiten sind enorm. Eva von Burg freut sich gemeinsam mit ihrem Mann Andreas, auf neue Herausforderungen und zufriedene Kunden. Mit der Anschaffung einer neuen multifunktionalen Stickmaschine kann das Angebot der zu bestickenden Artikel künftig noch erweitert werden. Bald wird es möglich sein, auch Baseballmützen, Hüte, Rücksäcke oder Taschen von der Fachfrau gestalten zu lassen. Form und Grösse können individuell abgestimmt werden und so sind auch Motive bis A3 möglich. Gerne berät sie jeden Kunden und ist auch bereit bei der Beschaffung der Textilien behilflich zu sein. Am Tag der offenen Tür am 23. Juni 2018 gewährt Eva von Burg von 10.00 bis 16.00 Uhr allen Interessierten Einblick in ihr Atelier und ihr Schaffen (Parkmöglichkeiten sind bei Deep Blue in Hallwil vorhanden).

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Montag, 28.05.2018Gontenschwil

Gartengestaltung ist ihre Kompetenz

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Reto Hintermann und sein Team fühlen sich sehr wohl am neuen Standort an der Industriestrasse in Gontenschwil. Die grosszügige Halle bietet genügend Platz für die nötigen Geräte, Material und auch Fahrzeuge, welche im erfolgreichen Gartengestaltungsbetrieb täglich im Einsatz sind.

Seit Ende Juni des letzten Jahres ist der Gartengestalter Reto Hintermann mit seiner Firma an der Industriestrasse in Gontenschwil zu Hause. Das grosszügige Gebäude bietet Platz für alles, was ein erfolgreiches und zukunftsorientiertes Unternehmen braucht. Neben Garage, Lagerfläche und Büro bietet das Gebäude auch Pausenräume für die sieben Mitarbeiter. Die neue Lokalität, so Inhaber Reto Hintermann, ermögliche ihnen spontaneres Handeln und Reagieren, um noch mehr auf die Kundenwünsche einzugehen. Kundenorientiertes Arbeiten hat für Reto Hintermann und sein qualifiziertes Team oberste Priorität. Für individuelle Konzepte und entsprechende Ergebnisse wird gemeinsam mit dem Kunden geplant und realisiert. Das Angebot umfasst Neuanlagen, Umgestaltungen sowie auch Gartenunterhalt im Abo. Die Möglichkeit der Rasen- und Pflanzenpflege, wie Rückschnitt von Sträuchern oder Schädlingsprävention vom Fachmann, wird von den Kunden vermehrt gerne in Anspruch genommen. Der Inhaber ist stolz auf sein gut ausgebildetes Team und die Möglichkeit, stetig neuen Lernenden die Leidenschaft für den Gartenbau weitergeben zu können.

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Donnerstag, 24.05.2018Beinwil am See

«dasundmehr» im Bahnhof Böju

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Seit dem 1. Mai ist die Boutique «dasundmehr» von Sabine Tscharner im Bahnhof in Beinwil am See zu Hause. Als eingefleischter Bahn-Fan und ehemalige Mitarbeiterin der SBB ist sie überglücklich über ihren neuen Standort. In dem mit viel Herz eingerichteten Laden gibt es viel zu entdecken.

Träume sind dazu da, um erfüllt zu werden – Sabine Tscharner hat sich ihren erfüllt. Nach langjähriger Tätigkeit als Personalchefin in verschiedenen Bereichen kam für sie irgendwann der Entscheid, einen neuen Weg einzuschlagen. In ihrem hübsch gestalteten Laden im Bahnhof findet man Geschenke für jeden Anlass. Die Produkte wählt die Inhaberin mit viel Sorgfalt und Herz aus. Man findet neben Selbstgenähtem auch diverse Kostbarkeiten von befreundeten, kreativen Künstlern. Gerne berät sie ihre Kunden bei einer individuellen Zusammenstellung von Geschenkideen. Ausgewählte Lebensmittel wie Tees, spezielle Speiseöle, delikater Essig oder Pasta und Reis für Verliebte, sind ebenso beliebt wie die ausgesuchten Pflegeprodukte mit netten Botschaften. Andere, und auch sich selbst zu beschenken macht Freude, «dasundmehr» bietet passende Aufmerksamkeiten für die kleine oder grosse Gelegenheit. Die Inhaberin welche mit ihrem Laden vorher in Ermensee zu finden war, freut sich nun sehr darauf, auch die Kunden aus ihrem Wohnort in ihrem Geschäft begrüssen

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Donnerstag, 24.05.2018Gontenschwil

Kennen Sie Didi Würgler ... den Teufelskerl aus Gontenschwil

Textund Bild: Elsbeth Haefeli

Überall, wo Blasmusik gespielt oder für einen Gemeindeanlass gearbeitet wird, findet man ihn. Er ist lebendig, witzig und kreativ. Sein unauffälliges Auftreten vermittelt, dass es ihm immer um die Sache geht, für die er sich gerade einsetzt. Leute wie ihn braucht es in jeder Gemeinde.

Didi, auf welche Art hat die Musik dein Leben beeinflusst?
Also primär hat mich die Musik in meinem bisherigen Leben unglaublich viel Freizeit gekostet. Ich möchte diese Zeit jedoch gegen nichts anderes auf der Welt tauschen. Musik, ob man sie nun hört oder selber musiziert, wirkt entspannend, stressabbauend und verbindet Menschen aller Gattungen und jeden Alters.

Welches Instrument würdest du noch gerne spielen lernen?
Da steht seit Jahren eine E-Gitarre in unserem Esszimmer. Hin und wieder staube ich sie ab und denke mir dabei, ich sollte diese Hoch-E-Saite mal tauschen. Dann zupfe ich ein paar Akkorde und beginne zu grübeln, ob ich das jetzt nicht doch auch noch mal lernen möchte … Also wenn, dann E-Gitarre.

Was hat dich in deinem Leben am meisten geprägt?
Da gibt es tausend Dinge und es fängt bei einer unglaublich tollen Kindheit an. Am meisten jedoch, so denke ich, war es das Vereinsleben. Es ist faszinierend, wozu man imstande ist, wenn man gemeinsam etwas auf die Beine stellt. Wenn die Dynamik durchgreift und plötzlich Dutzende am selben Strick ziehen. So zum Beispiel, als 2005 der Ballon von Radio Argovia in Gontenschwil landete oder das unvergessliche Jubiläumsfest der Musig im 2010. In solchen Situationen trennt sich die Spreu vom Weizen und die «Macher» stellen die unermüdlichen «Schnorris» ins Abseits.

Was ist für dich das vollkommene irdische Glück?
Wenn wir im frisch verschneiten Wald mit unseren Pferden unterwegs sind. Weisst Du, wenn es so still ist, dass Du die Schneeflocken fallen hörst. Dazu 500 Kilo geballte Energie unter dem Arsch und in der Satteltasche eine Thermoskanne voll mit Tee Zwätschge.

Worüber hast du dich das letzte Mal so richtig gefreut?
Da gäbe es so viel zu erzählen … Ich freue mich darüber, wenn ich andere zum Lachen bringen kann. Ich freue mich über Vereinszuwachs und wenn das, was ich tue, wiederum Anderen eine Freude bereitet. Am meisten aber freut es mich, wenn es allen, die mir nahe stehen (Zwei- und Vierbeiner) gut geht.

Womit kann man dich langweilen?
Mit endlosen und völlig sinnlosen Diskussionen und Gejammer über irgendwelche Probleme, welche gar keine sind. Zu viele haben es verlernt, zu schätzen, wie unglaublich gut sie es haben und sie haben verlernt, dafür zu kämpfen, dass dies auch so bleibt.

Welche Eigenschaften schätzt du an anderen Menschen?
Spontanität, Hilfsbereitschaft, Teamgeist und Toleranz.

Was würdest du gerne einmal im Blick auf Seite 1 lesen?
Comeback von Brian Johnson bei AC/DC! Die Kult-Rock-Band kommt wohl doch noch einmal in die Schweiz, zusammen mit dem Frontmann, welcher die Bandgeschichte so lange prägte. Good News hat sich mit dem Veranstalter vor Ort geeinigt, AC/DC kommen ins Wynental, genauer gesagt nach Gontenschwil.

Hast du einen Lebenstraum?
Träume nicht, tu es! Wenn Du etwas willst, dann setze alles daran, um dies auch zu erreichen. Nur sei Dir stets bewusst, dass nicht alles, was Du willst, auch wirklich immer sinnvoll ist …

Als was würdest du gerne wieder geboren werden?
Als Pferd … bei uns Zuhause. Das denke ich mir jedenfalls immer, wenn ich am frühen Morgen hinters Haus komme und die zwei irgendwo auf der Weide liegen und mich doof anglotzen.

Mittwoch, 23.05.2018Leutwil

Eine schwere Lieferung für die Rudolf Gloor AG

Text und Bild: fabienne Hunziker

Ein guter Tag für die Rudolf Gloor AG in Leutwil, denn schliesslich wird nicht jeden Tag eine neun Tonnen schwere Maschine angeliefert. Mit dieser fünfachsigen Fräsmaschine wird es der RGL in Leutwil möglich sein, die Effizienz und Präzision in einigen Arbeitsbereichen zu optimieren.

Die alte Maschine hatte bereits über zwanzig Jahre auf dem Buckel und so war es an der Zeit in ein neues Dreh- und Fräscenter zu investieren. Roland Gloor war sichtlich erfreut, als das riesige «Päckli» geliefert wurde. In der Werkstatthalle wurde mit dem Abtransport der alten vierachsigen Fräsmaschine bereits im Vorfeld Platz geschaffen. Die neue Maschine ist amerikanischer Herkunft und misst ohne Zubehörteile wie Kühlgeräte und Kühlwasserbehälter rund zweieinhalb mal dreieinhalb Meter. Die Firma RGL, welche bereits in dritter Generation geführt wird, hat sich in den letzten Jahren stetig entwickelt und auch vergrössert. Um dem geforderten Standard auf dem hart umkämpften Markt gerecht zu sein, seien ab und zu grössere Investitionen unumgänglich, so Roland Gloor. Die neue Maschine ermöglicht der Firma eine Steigerung der Effizienz, da grössere Teile mit weniger Aufspannungen bearbeitet werden können. Die fünfachsige Maschine ermöglicht schräge und noch exaktere Bohrungen, wird in dieser Branche schliesslich in Hundertstelmillimetern gerechnet. Nach fachkundiger Schulung der Herstellerfirma kann das neue Gerät nach rund einer Woche in Betrieb genommen werden.

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Mittwoch, 23.05.2018Seengen

Das Karamellzimmer wurde eröffnet

Text und Bild:  Eing.

Die international bekannte Künstlerin, Ursula Palla kreierte im Dachgeschoss des Schlosses eine Kunstinstallation mit historischen Möbeln und einem Kronleuchter aus Karamell. Die Farbe des Karamells ist eine Anspielung an das berühmte Bernsteinzimmer im Katharinenpalast von Sankt Petersburg. Die Karamell-Objekte lösen sich mit den Sommertemperaturen auf und verändern laufend ihre Form. Die Tür zur Kunstinstallation wurde am 17. Mai anlässlich der Vernissage aufgestossen und bleibt für das Publikum bis Ende der Schloss-Saison vom 31. Oktober geöffnet.

Vergängliche Kunst

Zucker war bis zum 19. Jahrhundert als Zierde am Tisch dem Adel und der Oberschicht vorbehalten. Die Kunstinstallation thematisiert auch Reichtum, Macht, Geld und Kunst. Das zerfallende Karamell-Mobiliar symbolisiert zudem die Vergänglichkeit, ganz im Gegensatz zum Kulturerbejahr, wo das Bleibende und Unvergängliche im Vordergrund steht. Während es Aufgabe eines Museums ist, Objekte sorgfältig zu bewahren und somit einen Schein von ewiger Pracht zu vermitteln, erlaubt die künstlerische Freiheit von Ursula Palla, Objekte ihrem natürlichen Zerfallsprozess und ihrer Vergänglichkeit auszuliefern.

Schweizer Künstlerin mit internationaler Ausstrahlung
Ursula Palla studierte von 1989 bis 1992 Zeichnung, Malerei und Medien an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich, wo sie anschliessend bis 1999 Videokunst unterrichtete. Sie arbeitet als freie Künstlerin vor allem mit Videoinstallationen und stellt seit 1992 regelmässig aus. Ihre Arbeiten wurden in der Hamburger Kunsthalle, in der Kunsthalle Wien, im Grand Palais - ART Paris, im Museum Langmatt, im Kunstmuseum Bern und im Bündner Kunstmuseum gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Zürich.

Mittwoch, 23.05.2018Hallwil

Verein Hansjakob Suter-Sammlung

Text: Eing., Bild: Website Verein Hansjakob Suter-Sammlung

Der Verein Hansjakob Suter-Sammlung hat seine Mitglieder am Samstag, 28. April 2018, 15.30 Uhr, im Vereinszimmer des Schulhauses Hallwil zu seiner 11. Generalversammlung eingeladen. Die Anzahl Besucher war erfreulich, was von Beginn weg für gute Stimmung gesorgt hat.

Den statutarischen Teil konnte der Präsident Rolf Urech speditiv abwickeln. Erläuterungen hatte er zum Traktandum Statutenrevision, das aber diskussionslos genehmigt wurde. Auch der folgende Antrag, die Jahresbeiträge minim zu verändern, wurde ohne Gegenstimme durchgewinkt.

Die Besucher der GV, besonders diejenigen mit «Haubuer»-Wurzeln, warteten gespannt auf das Referat von einem Ureinwohner, der zwar mittlerweile im Kanton Luzern ansässig ist, seine Jugendzeit aber in seinem Heimatdorf verbracht hat. Hans Urech hat, abgesehen von einigen Abstechern ins Mittelalter, vor allem die vergangenen ca. 200 Jahre durchleuchtet. Dabei hat er den entwicklungsgeschichtlichen Teil von Hallwil in den Vordergrund gerückt. Viele Details waren auch den beiden anwesenden Alt-Gemeindeammännern unbekannt. Das Referat wurde von den Besuchern mit einem grossen Applaus verdankt.

Den zweiten Höhepunkt hat Thomas Bucher mitgebracht. Ein alter Film aus dem Jahre 1949, der im Besitz der Historischen Gesellschaft Seetal und Umgebung ist, wurde als Premiere gezeigt. Der Film hat durch die Digitalisierung an Qualität gewonnen und gar mancher Zuschauer hat sich darin wieder erkannt. Damit hat ein gelungener Nachmittag einen würdigen Abschluss gefunden.

Mittwoch, 23.05.2018Reinach

Die Specks sind den edlen Vollblütern verfallen

Text und Bild: Jennifer Loosli

Edle Pferde und stämmiges Rindvieh – diese zwei Betriebszweige findet man seit 1996 auf dem Hof von Speck + Speck im Reinacher Moos. Mit ihren Vollblütern können sie rund 100 Siege als Pferderenntrainer verbuchen und hoffen auf viele weitere in den nächsten Jahren!

Schon während der Schul- und Ausbildungszeit nahmen Sabine und Hansjörg Speck Reitunterricht und entdeckten die Liebe zu Vollblutpferden und zum Pferderennsport. In Jugendjahren lernten sie sich kennen und lieben, die Namensvetter Hansjörg Speck und Sabine Speck. Beide wuchsen auf Landwirtschaftsbetrieben auf, Sabine in Reinach, Hansjörg in Oberkulm. Neben ihren herkömmlichen Berufen absolvierten sie die Berufstrainerlizenz für Rennpferde und entschieden sich dazu, aus den beiden Höfen eine Betriebsgemeinschaft zu machen, da beide modernisiert werden sollten. 1994 errichteten sie in Reinach einen Betrieb, der sowohl Platz für die Landwirtschaft, wie auch für eine Rennpferde-Trainingsanlage bot. Heute sind die beiden kein Paar mehr, verstehen sich als Geschäftspartner aber bestens! Beide Betriebszweige werden auch heute noch erfolgreich betrieben. Die Specks bewirtschaften 58 ha Land, betreuen 14 Rennpferde und besitzen 40 Milchkühe und rund 100 Mastmunis. Das Vieh und die Pferde ernähren die Specks mit ihren eigens angebauten Ressourcen der Landwirtschaft. Auch Mais, Zuckerrüben und Getreide baut Hansjörg mit seinem Angestellten und dem Vater von Sabine an. Der Alltag auf dem Hof der Specks ist sehr zeitintensiv! Um 5.30 Uhr beginnt der Tag auf dem Hof, mit ihren beiden angestellten Rennreiterinnen. Zwölf- bis Vierzehnstunden-Arbeitstage, 365 Tage im Jahr. Es wird gemistet, gefüttert, gewaschen, währenddessen der Landwirtschaftsangestellte die Kühe melkt. Nach der Morgenroutine geht es ab auf die 800 Meter lange Rennbahn. Es wird für drei Disziplinen geübt: Flach-, Hürden-, Jagd- und Crosscountry Rennen. Nachmittags kehrt Ruhe auf dem Hof ein. Die Pferde und Milchkühe grasen auf den Weiden, Sabine Speck kümmert sich um Büroarbeiten, den Haushalt und Hansjörg wechselt zur Landwirtschaft. Um 16.30 Uhr stehen alle wieder im Pferdestall und kümmern sich um die Vollblüter. Der Pferderennsport in der Schweiz stagniert und es ist nicht möglich von einem Trainingsbetrieb zu leben ... Hierzulande gibt es nur wenige Rennpferdetrainer, die davon leben können, viele haben noch einen Nebenerwerb. Die Unternehmung Speck + Speck wird aber weiterhin ihr ganzes Herzblut den edlen Rennpferden widmen. Sie sind gut in die neue Turniersaison gestartet und wollen noch viel erreichen. Hansjörg Speck steht kurz vor seinem 100. Sieg als Rennpferdetrainer. Man kann ihm also nur die Daumen drücken für die weiteren Rennen! Sie reisen für die Galopprennen auf Rennbahnen in der ganzen Schweiz und teilweise auch ins Ausland. Abwechslung ist auf diesem Hof garantiert!

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Dienstag, 22.05.2018Seengen

365 Tage Volley Seetal

Text und Bild:  Eing.

Im Januar 2017 fanden intensive Gespräche anlässlich der Fusion der beiden Vereine VBC Seon und VBC Seengen statt. Die Integration der Teams von Dynamo SeeWy war ebenfalls Thema der Diskussionen. Mit Erfolg: Die Generalversammlungen stimmten der Fusion zu und der neue Verein Volley Seetal konnte per 1. Mai 2017 ins Leben gerufen werden.

Eine langfristige Lösung und viele Vorteile
Der Hauptbeweggrund für diesen Zusammenschluss war die Attraktivität des neuen Vereins. Er kann den Mitgliedern ein breiteres Spektrum an Teams anbieten und durch die neuen Ressourcen profitiert die Jugendförderung, indem die Jungen gezielt betreut und begleitet werden können. Weiter werden die Synergien im organisatorischen Bereich ausgebaut und vertieft.

Erste Bilanz
Für die Mitglieder hat sich seit der Gründung nicht viel verändert. Die Teams blieben grösstenteils bestehen und wurden lediglich durch einzelne Spielerinnen oder Spieler ergänzt. Auch die traditionellen Anlässe wie das Juniorinnenturnier des VBC Seon oder der Lotto-Abend des VBC Seengen wurden wie gewohnt durchgeführt. Gerade bei solchen Anlässen kann nun auf eine grössere Personalressource zurückgegriffen werden, was die Organisation erleichtert. Der diesjährige Challenge Day in Seon, wo sich die besten Teams des Kantons Aargau im Cup-Halbfinal massen, konnte dank der reibungslosen Kooperation aller Mitglieder als gelungener Anlass verbucht werden. Doch nicht nur in sozialen und organisatorischen Belangen funktioniert der neue Verein einwandfrei. Die ersten Erfolge auf dem Volleyfeld, wie die Finalqualifikation für den Aargauer-Cup des Damenteams sowie die Teilnahme an der Aargauermeisterschaft von vier Teams (Mixed U15: 3. Rang, Kids 1: 3. Rang, Kids 2: 4. Rang, Kids 3: 6. Rang), liessen nicht lange auf sich warten.

Nach einem erfolgreichen und anspruchsvollen ersten Jahr soll auch in den nachfolgenden Jahren an den Visionen der Gründerinnen und Gründer festgehalten werden. Besonders die Förderung von jungen Talenten steht dabei im Zentrum. Mit Hilfe von weiteren, gemeinsamen Anlässen, welche die Mitglieder noch enger zusammenbringen, wird dies sicherlich gelingen.

Neue Spielerinnen und Spieler sind herzlich willkommen und können gerne an einem Schnuppertraining teilnehmen. Weitere Informationen findet man auf der Vereinswebseite: www.volleyseetal.ch.

Volley Seetal Mitglieder aktuell
Damen/Herren/Mixed: 82 Personen
Juniorinnen/Junioren U23/U19/U17: 63 Personen
Ehrenmitglieder: 12 Personen

Total 157 Personen

U15/U13/Kids (Schulsport): 93 Schüler/-innen (durch Trainer/-innen Volley Seetal betreut)

Donnerstag, 17.05.2018Reinach

Sturmtief Burglind hielt auch Dachdecker Oskar Widmer auf Trab

Text und Bild: Thomas Moor

Sturm Burglind hat Anfang Jahr die ganze Schweiz zünftig durchgewirbelt und für grosse Schäden in der Natur und an Gebäuden gesorgt. Nicht zuletzt hat der Sturm aber auch die Wirtschaft angekurbelt. Und so wurde auch die Dachdeckerfirma Oskar Widmer in Reinach auf Trab gehalten.

Ende April war langsam aber sicher ein Ende der Arbeiten in Sicht, die in Zusammenhang mit der stürmischen Burglind entstanden sind. Gut 200 Schadenfälle gab es für das auf Dächer, Fassaden und Spenglerarbeiten spezialisierte Reinacher Unternehmen abzuarbeiten. Eine Menge Holz, wenn man bedenkt, dass die ersten Wochen im neuen Jahr für Arbeitnehmer und Arbeitgeber normalerweise Ferienzeit bedeuten. Die Auftragsbücher füllten sich mit einem Schlag. «Das heisst, wir mussten uns zuerst ans Zusammentrommeln unserer Arbeitskräften machen», wie Kevin Widmer erklärt. Und dann ging es ans provisorische Beheben der Schäden. Alleine am 3. Januar wurden in Windeseile drei Notdächer erstellt. Bei Scheunen, wo Heu lagert, wurde die Priorität ebenfalls auf «hoch» gesetzt und die Dächer notdürftig mit Blachen wieder einigermassen dichtgemacht. Andernorts mussten «nur» weggefegte Firstziegel ersetzt werden. Bei anderen Dächern wiederum mussten ganze Ziegelflächen ersetzt werden. Und dann gab es noch Gebäude, wo ganze Dächer fehlten. Oberhalb der Reinacher Kirche zum Beispiel, musste bei einer Liegenschaft ein ganzes Blechdach (65m2) ersetzt werden. Und auch bei einer regionalen der Firma fehlten 80m2 Dach. In der Zeit der notfallmässigen Einsätze, mussten ganz viele Kunden vertröstet werden. «Wir haben die Fälle nach der Schwere der Schäden priorisiert und koordiniert und die Aufträge entsprechend speditiv abgearbeitet», wie Kevin Widmer erklärt. Obwohl fünf Fachkräften fast im Dauereinsatz standen und alles gaben, konnten nicht alle gleichzeitig bedient werden. Jetzt, wo die Schäden behoben sind, gilt es die Aufträge der Monate Januar und Februar abzuarbeiten. Diese mussten wegen Burglind wohl oder übel auf die lange Bank geschoben werden.

Donnerstag, 17.05.2018Beinwil am See

Ein neuer Entspannungsort in Böju: Physio Life Balance

Text und Bild: Jennifer loosli

Bei der Firma Physio Life Balance erhält man von manuellen Therapien über Lymphdrainage zu Massagen alles, was man bei einer Verletzung und zur Entspannung braucht. Der Geschäftsinhaber Anton Wiese erfüllte sich seinen Wunsch vom eigenen Geschäft Anfang Mai 2018.

Bei Physio Life Balance ist der Kunde König! Anton Wiese geht genau auf die Bedürfnisse seiner Patienten ein und weiss durch seine langjährige Erfahrung, auf was es ankommt. Anton bietet sämtliche Methoden der modernen Physiotherapie an, wie auch diverse Massagen. Aber nicht nur wohlwollend kann er sein! Beim Personal Training ist der Bremer diszipliniert, willensstark und bringt seine Kunden an ihre Grenzen. Ob beim Kunden Zuhause oder in seinem Trainingsraum, der Kunde kann entscheiden, in welchen Räumlichkeiten er gerne trainieren möchte. Nicht nur in seinen Therapieräumen lässt Anton Verspannungen verschwinden, sondern auch auf dem Fussballplatz in Seengen. Sobald er gebraucht wird, massiert er die 1. Mannschaft und hilft den Jungs bei Muskelverspannungen. An der Krienzstrasse 3 in Beinwil am See hat er die perfekte Lage für seine Unternehmung gefunden: Zentral, nahe an den öffentlichen Verkehrsmitteln und gut erreichbar. Seine Praxis ist ein grosses, freundliches Zimmer, wo sich der Kunde schnell sehr wohl fühlt. Mit der Farbe Grün setzt er ein Statement zu seinem Nachnamen «Wiese» und einen Akzent für Entspannung, wie auch Förderung der Zufriedenheit.

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Mittwoch, 16.05.2018Beinwil am See

FDP Beinwil am See: «Güsel ist nicht gleich Güsel»

Text und Bild: Eing.

Die Ortspartei FDP Beinwil am See / Birrwil hat sich auf einen gemeinsamen Ausflug begeben und die Kehrichtverbrennungsanlage in Buchs besichtigt. Der geführte Rundgang war sehr interessant.

Aufgrund von Revisionsarbeiten hatten wir sogar die Möglichkeit unsere Köpfe in einen derzeit leeren, inaktiven Brennofen zu stecken. Der eine oder andere hat bezüglich Abfallentsorgung einiges dazu gelernt. Wussten Sie, dass zum Beispiel kein Bierglas, keine kaputte Vase oder kein leeres Parfum-Flacon in den Abfallsack gehören? Der Schmelzpunkt von Glas liegt um einiges höher als im Brennofen, was dazu führt, dass dieses nicht schmilzt und als Sondermüll entsorgt werden muss. Die Vase und das Parfum-Flacon gehören ebenfalls nicht in den Kehrichtsack, sondern in den Bauschutt-Container. Die produzierte Fernwärme aus der Abfallverwertung wird von Migros-Betrieben in der Umgebung sowie von diversen Schwimmbädern und vom Kantonsspital Aarau bezogen. Nach dem eindrücklichen und lehrreichen Rundgang haben wir einen genussvollen Ausklang mit Nachtessen im Restaurant Burestobe in Buchs genossen.

Dienstag, 15.05.2018Seengen

Weingut Lindenmann: Feine Tropfen, saftige Steaks

Text und Bild:  Thomas Moor

Sie locken einfach immer wieder ganze Heerscharen von Liebhabern ins Seenger Oberdorf: die feinen Tropfen vom Weingut Lindenmann. Egal, ob im Sommer oder im Spätherbst. «Hereinspaziert zur Weindegustation mit Grillspezialitäten» hiess es nach Auffahrt.

Zur Degustation stand für die Besucher wieder die ganze Bandbreite aus Lindenmanns Weinkeller bereit. Und der Mai heisst nicht vergebens Wonnemonat. Wieder konnten Weine ausgeschenkt werden, die sich für Apéros, zu feinem Essen oder zum Dessert und ganz vielen anderen Gelegenheiten bestens eignen. Ausgewogen und mit dezenten Aromen, mehrjährige, im Eichenfass ausgebaute Rotweine. Aber auch Tropfen aus dem Frostjahr 2017 konnte man sich zu Gemüte führen. «Wir sind damals ja mit einem blauen Auge davongekommen», wie Thomas Lindenmann sagte. Aktuell laufe in den Rebbergen alles nach Plan. Die Temperaturen stimmen. Einzig zu trocken sei es momentan. Das tat dem jüngsten Weingenuss allerdings keinen Abbruch. Entsprechend fleissig wurden denn auch die Bestellscheine ausgefüllt, bevor ins Wy-Stübli disloziert wurde. Dort ging der Genuss nahtlos weiter. Mit Barrique- und Traubensteak, Spare-Ribs, Kalbs- und Halb-Halb-Currywürsten verwöhnte die eingespielte und leistungsfähige Küchen- und Service-Crew die Gäste.

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Dienstag, 15.05.2018Gontenschwil

Ahoi! Tolles Piratenfest beim Soli-Beck

Textund Bild: Thomas Moor

Der Soli-Beck ist immer schön auf Kurs! Die Segel waren gehisst für ein grossartiges Piratenfest. Kapitän Tscheggee alias Kevin Sollberger war mit seinem Schiff und seiner Crew vor der Bäckerei in Gontenschwil vor Anker gegangen. Bei strahlendem Sonnenschein und ruhiger See.

Überhaupt sind die Soli-Piraten in durchwegs guter Absicht hierher gekommen. Nämlich um mit den Kunden ein gemütliches Fest zu feiern. Und so war das Schiff auch nicht mit kriegerischen Komponenten bestückt. Vielmehr glich der wunderschöne Holzkahn einer kulinarischen Arche Noah, wo gluschtige Berliner, Muffins, Hot Dogs und viele Getränke auf Käufer warteten. Daneben lief (wie schon bei anderen Festen) der Holzofen für die unvergleichlichen Soli-Pizzen heiss. Auch die Kinder fühlten sich wie im Paradies. Für sie stand ein Piratenschiff in Form einer Hüpfburg bereit. Da herrschte Hochbetrieb von der ersten Festminute an. Damit die Kids auch optisch zur Piratencrew passten, konnten sie sich entsprechend schminken lassen. Der Maltisch und das Büchsenwerfen waren ebenfalls Orte, wo Grossandrang herrschte. Die Soli-Piraten zeigten sich von der spendablen Seite und überreichten allen Besuchern, die wieder von Bord gingen, ein Präsent.

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Dienstag, 15.05.2018Menziken

Stimmung am Lustenberger-Frühlingsfest

Text und Bild: Thomas Moor

Nicht nur die Kompetenz wird von Kunden geschätzt, auch die Grosszügigkeit, welche die Menziker Firma Lustenberger Menziken GmbH an den Tag legt, sorgt für Dankbarkeit. Diese war speziell am Samstag vor Muttertag wieder zu spüren. Dem Tag des traditionellen Frühlingsfestes.

Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3! Das Duo Swiss Boys Light liess das Stimmungsbarometer anlässlich des Frühlingsfestes der Firma Lustenberger Menziken GmbH an der Grubenstrasse 5 rapid in die Höhe schnellen. Der Grill lief heiss und am Getränkeausschank hatte das Personal alle Hände voll zu tun. Typische Frühlingsfeststimmung, die man als Lustenberger-Kunde seit Jahren kennt und schätzt. Bruno Lustenberger verkörpert zusammen mit seinem Team nicht nur die Kompetenz rund um die Entsorgung. Bestens bekannt und Paradebeispiel ist das Menziker Recycling-Unternehmen auch dafür, was die nachhaltige Kundenpflege betrifft. Die Kunden der Menziker Entsorgungsfirma wissen nämlich, dass sie sich den Samstag vor Muttertag für das traditionelle Frühlingsfest in der Agenda rot anstreichen dürfen. Es ist das Fest, um sich für die Kundentreue auf sympathische Art zu bedanken: Mit Würsten vom Grill, Getränken, Kaffee und Kuchen zum Nulltarif. Eine grosszügige Geste, die nicht selbstverständlich ist und bei den Besuchern wieder entsprechend gut ankam.

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Dienstag, 15.05.2018Seengen

Muttertags-Gottesdienst in der Kirche Seengen

Text und Bild:  Eing.

Festliche Musik der Musikgesellschaft Seengen, ein buntes Blumenmeer und Kinder mit frohen Liedern und farbig bedruckten Kissen, erwarteten am Muttertagssonntag in der Kirche Seengen die Gottesdienstbesucher.

Neben drei Taufen sorgten die Kinder des Kolibri-Kinderchors für fröhliche Stimmung. Sie zeigten im Theater, dass wir alle, so unterschiedlich wir sind, auf dem Sofa Gottes Platz haben und füreinander da sein können.

Der abwechslungsreiche Gottesdienst wurde mit dem traditionellen Verteilen der Blumensträuss-
chen an alle anwesenden Frauen beendet. Die Gottesdienstgemeinde genoss danach das Ständli der Musikgesellschaft mit Apéro im Kirchgemeindehaus.

Dienstag, 15.05.2018Beinwil am See

Da griffen sie zum Spaten im Industriegebiet Widenmatt

Text und Bild: Jennifer loosli

Nach einer intensiven Planungsphase und diversen Einsprachen war es Mitte Mai endlich so weit: Zusammen mit Gemeinderat, den Architekten, der Feuerwehr und weiteren wichtigen Personen, gab es den Spatenstich in der Widenmatt für das Gebäude der Feuerwehr und Werkhof.

Da schritten die sechs Herren zum Spatenstich, denn die ersten beiden Hürden wurden geschafft! Dem Neubau haben die Beinwiler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit einem Kredit von 6 Millionen Franken zugestimmt. Nun ist die dritte an der Reihe: Die Realisierung der Zusammenschliessung von Feuerwehr und Bauamt unter einem Dach. Die Feuerwehr und der Werkhof werden im Industriegebiet Widenmatt in einem neu erbauten Gebäude untergebracht. Dafür wurde am 14.  Mai 2018 der erste Spatenstich gemacht. Optimistisch schauen die beteiligten Parteien in die Zukunft und hoffen, dass das Gebäude in einem Jahr fertig erbaut ist. Anlässlich des Spatenstichs gab Holzbaumeister Markus Zehnder von der Firma Zehnder Holz und Bau Einblick in die Bauschritte, welche in den kommenden Monaten erledigt werden. Ein zweistöckiges Hauptgebäude mit Holzfassade, sowie einer Remise soll entstehen. Die Feuerwehr, wie auch das Bauamt erhalten je einen Zwischenboden in ihren beiden Hallen, wobei jeder zwei Etagen zur Verfügung haben wird. «Eigentlich sollte eine Taxe erhoben werden, bei einer solch schönen Aussicht», witzelte Gemeindeammann Peter Lenzin zum Schluss.

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Montag, 15.05.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text: Eing.

Gesundheitskurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514-2: Daten: 10x mittwochs, ab 2. Mai 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–. Pilates GE-515-2: Daten: 7x donnerstags, ab 17. Mai 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 105.–.

Sprachkurse
Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch: Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern
Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16. 06. 2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19. 05. 2018.

Dienstag, 15.05.2018Dürrenäsch

Natascha und Samira Rast: Schweizer Meister 2018

Text und Bild: Eing.

Über die Auffahrtstage wurde in Morges auf dem Genfersee die Schweizer Meisterschaft der Segelklasse 420er ausgetragen. Bei Leichtwindbedingungen konnten insgesamt 5 Läufe gesegelt werden.

Das Segelteam Rast/Rast setzte sich bereits am ersten Tag an die Spitze, konnte den 1. Rang über alle vier Tage verteidigen und gewann somit souverän und verdient die Goldmedaille. Total waren 26 Boote aus der ganzen Schweiz am Start. Die Silber- und Bronzemedaille gingen ebenfalls in die Zentralschweiz: Silber an Florian Geissbühler/Livio Erni und Bronze an Achille Casco/Elliot Schick. Herzliche Gratulation an alle Sportler/-innen!

Die beiden in Dürrenäsch wohnhaften Schwestern, Natascha und Samira Rast, segeln seit einem halben Jahr gemeinsam auf einem 420er. Beide sind seit einiger Zeit Teil des Nachwuchskaders von Swiss Sailing. Natascha Rast gewann letzten August die Silbermedaille an der Europameisterschaft auf dem Schwarzen Meer in ihrer damaligen Bootsklasse, dem Optimisten. Samira Rast gewann mit ihrer damaligen Segelpartnerin an der Weltmeisterschaft der 420er in Australien Ende 2017 die Bronzemedaille der U17-Mädchen. Der Schweizer Meistertitel ist nun ihr erster gemeinsamer Erfolg.

Dienstag, 15.05.2018Gontenschwil

Zusammenschluss der Oberstufen-Schullandschaft

Textund Bild: Jennifer Loosli

2012 wurde die «Stärkung der Volksschule Aargau» angenommen, jetzt soll die Umsetzung auch vorangetrieben werden. Nun gilt es über den Beitritt zur Kreisschule aargauSüd zu stimmen. Dies würde aber auch heissen, dass der SeReal-Schulstandort in Gontenschwil geschlossen werden muss.

Ein Thema, das viele Elternteile aus Gontenschwil und Zetzwil beschäftigte! In der vollen Mehrzweckhalle gab es viele besorgte Eltern, die nicht ganz einverstanden sind, dass die Oberstufe in Gontenschwil komplett geschlossen werden soll. Die neue Kreisschule aargauSüd, die auf das Schuljahr 2020/2021 erfolgen soll, ist ein Zusammenschluss der beiden Kreisschulen Mittleres Wynental und Homberg. Dabei sollen die Verbandsgemeinden Gontenschwil, Leimbach, Reinach, Oberkulm, Unterkulm, Zetzwil, Teufenthal, Burg, Birrwil und Beinwil am See zusammengeschlossen werden. Als Schulstandorte sind Menziken, Reinach und Unterkulm definiert worden, wobei Gontenschwil seine SeReal-Schulstufe verlieren wird, da zu wenig Kinder in Gontenschwil zur Schule gehen. Die Schüler werden nach Distanz des Wohnsitzes zum Schulort, Schulweg, öffentliche Verkehrsverbindungen, Soziale Bindungen und Kontinuität zugeteilt. Die neue Kreisschule aargauSüd tritt aber nur in Kraft, wenn die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen an der Gemeindeversammlung im Juni Ja zur Kreisschule sagen. Gemeinden die den Beitritt ablehnen, müssen die Schulführung und Finanzierung selber in die Hand nehmen. Dies wurde von vielen Teilnehmenden des Informationsabends als Erpressung angesehen und sei unakzeptabel. Man könne doch die Kinder bei den heutigen Verkehrsverhältnissen nicht auf die Strasse schicken und ihnen einen solch langen Schulweg zumuten. Renate Gautschy erwiderte darauf, dass die Kinder ihren eigenen Weg gehen müssen, um selber Erfahrungen zu sammeln. Aber auch Vorteile bringt die neue Konstellation mit sich. Es gibt eine höhere Planungssicherheit für Gemeinden und Schulbehörden. Grössere Schulen bieten auch ein breiteres Angebot an Freifächern und speziellen Fördermassnahmen. Wenn alle zusammen an einem Strang ziehen, kann man auch Grösseres erreichen.

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Montag, 14.05.2018Dürrenäsch

Natur- und Vogelschutzverein: Wildbienen-Exkursion

Text und Bild: Eing.

Rund 30 Interessierte versammelten sich am Sonntagmorgen, 6. Mai 2018, an der vom Natur- und Vogelschutzverein Dürrenäsch organisierten Wildbienen-Exkursion im Schaugarten von wildBee an der Boniswilerstrasse in Leutwil.

Deborah Millett hiess uns in ihrem Schaugarten herzlich willkommen und ab der ersten Minute steckte sie uns mit der Faszination über die bezaubernden Wildbienen an. Im 1500 m2 grossen Garten machten wir uns auch gleich auf die Suche nach verschiedenen Wildbienenarten und anderen Insekten. In der Schweiz leben über 600 Bienenarten, wovon mindestens 45 % aufgrund des Insektensterbens stark bedroht sind. Mit anschaulichen Beispielen wurde aufgezeigt, welche essenziellen Folgen dies für unser Ökosystem bedeutet. Wildbienen ernähren sich von Nektar und Pollen und besuchen bis zu 5000 Blüten pro Tag. Sie sind äusserst friedlich und stechen nicht. Wildbienen geben keinen Honig.

Die meisten Wildbienen (75% aller Arten) nisten in unversiegeltem Boden. Sie brauchen sandige, offene Bodenstellen, Fugen zwischen Wegplatten, Naturwege, sonnige Böschungen etc. Viele Arten nisten in Spalten und Ritzen von Trockenmauern, leeren Schneckenhäusern, verlassenen Gallen, hohlen Pflanzenstängeln und Hohlräumen verschiedenster Art.

Viele Wildbienen-Arten sind von 4 Bedingungen abhängig: Nahrung, Nistplatz und Baumaterial müssen in unmittelbarer Nähe zueinander vorhanden sein. Fällt etwas davon weg, kann die Art oft nicht mehr dort leben. Im Schaugarten konnten verschiedene Lebensräume für die Wildbienen beobachtet werden, z.B. ein Sandhügel, sandgefüllte Spiralen mit Trockenmauer, Magerwiese, Totholz, Schneckenhäuser, Mauerspalten, Morschholz, Markstängel u.v.m.

Aufschlussreich war die Aussage, dass mit dem Wildbienen-Hype grosse Geschäfte gemacht werden und Billig-Nisthilfen nur von wenigen Arten, die nicht bedroht sind, bewohnt werden. Die Nisthilfen sind einer enormen Parasitierung ausgesetzt. Was der grösste Teil der wirklich bedrohten Wildbienen-Arten braucht, sind Nistplätze im Boden und eine Landwirtschaft, in der sich Wildbestäuber auf natürliche Weise und freiwillig wieder einfinden können.

Für das Wohl von Wildbienen kann viel getan werden – im Kleinen, wie auch im Grossen. An den monatlichen Erlebnistagen von März bis September im Schaugarten Leutwil können Sie auf Entdeckungsreise zu den Wildbienen gehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.wildBee.ch.

Montag, 14.05.2018

Back to the roots im Ballenberg

Text und Bild: Eing.

Pünktlich trafen die Frauen vom Frauenturnverein Leutwil zur Handtäschlireise bei der Bushaltestelle ein. Unter Verabschiedung durch den Schulhausabwart kehrte man dem Dorf den Rücken zu, über Boniswil gings nach Luzern und dann Richtung Brünig.

Im Speisewagen des Brünigzugs hatte die Gruppe Glück und konnte sich einen Platz ergattern. Die Fahrt verkürzte man sich durch einen exzellenten Kaffee und einem Homemade-Speckbrötli (danke Silvia). Angekommen im Ballenberg stand der Apéro auf dem Programm und nachher trennte sich die Gruppe auf. Zwei absolvierten den Foxtrail und der Rest machte den Spaziergang durch die Jahrhunderte. Bauernhoftiere, wunderbare Gärten und Felder sowie Demonstrationen von traditionellem Handwerk machten die Vergangenheit zum Erlebnis. Es wurde jedem wieder bewusst, wie hart unsere Eltern und noch mehr unsere Grosseltern «gwärchet händ». Stark schwelgte man in dieser Vergangenheit und jedes hatte ein Müsterli parat, wie es anno dazumal von Erzählungen kannte, oder sogar teilweise noch selber miterlebte. Wie man die alten Utensilien verwendete, gab zu reden sowie auch die damaligen Preise im Coiffeursalon gaben Anlass zu Gesprächsstoff. Nach der Aelplermagronen-Stärkung machte man sich auf den Weg zu unserem Zopfhüsli. Viele konnten sich noch erinnern, wie es einst unser Dorf zierte. Beim Eingang wurde man durch ein Foto vom «Rönner Dölf», der anno dazumal dort lebte, begrüsst. Da kann man nur sagen «wunderschön».

Leider war die Reise ins «weisch no» schon wieder vorbei, eingedeckt mit Leckereien kehrte die gutgelaunte Frauengruppe wieder über Luzern ins heimische Seetal zurück.

Montag, 14.05.2018Schongau

(Ein-)Blick in Projekte der Offenen Jugendarbeit

Text und Bild: Eing.

Kicken in der Streetsocceranlage in Gelfingen, Streetart-Workshop im Jugendtreff Joy und der Mädchenpowertag in Emmen: Dies sind die letzten Projekte der Jugendarbeit Hitzkirchertal. Wie kamen diese bei den beteiligten Kindern und Jugendlichen an? Der nachfolgende und in Zusammenarbeit mit einigen Jugendlichen zusammengestellte Rückblick beantwortet diese Frage.

Streetsoccer à la Strassenliga
Vom 9. bis zum 21. April wurde durch die Jugendarbeit Hitzkirchertal die Streetsocceranlage der Strassenliga Zentralschweiz auf dem Pausenplatz in Gelfingen aufgebaut. Bei jenem Aufbau waren nebst dem Jugendarbeiter drei Jugendliche von Hitzkirch sowie spontan ein Primarschüler Gelfingens beteiligt. Ob er denn auch auf der Anlage spielen darf, fragt der Bub. «Wenn du den Ball holst!», antwortet einer der Jugendlichen lachend. «Chill … natürlich darfst Du mitspielen!», schiebt ein anderer hinterher. Der Bub versteht den Schalk und lacht nun ebenfalls.

Und so kommt es dann auch: Die Anlage wird sowohl während der Schulferienwoche, als auch danach von vielen unterschiedlichen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bespielt – auch von solchen, welche nicht in Gelfingen wohnhaft sind. Das war unter anderem ein beabsichtigtes Ziel der Jugendarbeit: Zum einen soll die Jugendarbeit in den Sozialraum hinausgetragen werden und sich nicht nur auf den Jugendtreff im Joy beschränken. Zum anderen sollte im wahrsten Sinne des Wortes eine Anlage geboten werden, auf welchem bei Heranwachsenden das Zusammenleben erprobt werden kann. Denn nicht nur das soziale Miteinander, sondern auch das sportliche Gegeneinander fördern eben dieses. Dabei wird Raum geboten, um sich zu messen, sich aneinander zu reiben, Niederlagen zu akzeptieren – und dies auf einer ungezwungen Ebene und niederschwellig.

Am 9. Mai ging es dann mit einem Streetsoccerteam bestehend aus sechs Jugendlichen nach Egolzwil. Im direkten Duell mit anderen Teams sicherten sich die «Bratans» (Brüder) den 3. Platz.

Ein Hauch Streetart
Die Neugestaltung des Chillraumes im Joy ist abgeschlossen. Noch fehlte es dem grossen Joyraum an etwas sehr Essentiellem: an Farbe! Aus diesem Grund fand am 11. und 12. April ein Workshop statt, welcher beabsichtigte, die weissen Wände jugendgerecht und ansehnlich zu bemalen. Die Workshopleitung dafür wurde extra von aussen zugezogen. Der Workshopleiter – seines Zeichens Grafiker und Jugendarbeiter – vermittelte den ungefähr 15 Jugendlichen unterschiedliche Mal- und Entwurfstechniken. In Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und den Jugendarbeitenden entstanden so, während eines mehrstufigen Prozesses, unterschiedliche Gemälde und Schriftzüge, welche dem Joy nun ein Hauch Streetart verleihen.

Die direkt Beteiligten fanden ihren Spass am Workshop, aber auch die übrigen Jugendlichen zeigten sich von dem Endergebnis begeistert. Wobei an dieser Stelle gesagt werden darf, dass sich im Joy noch einige Eimer an Farbe stapeln. Wer also weitermalen möchte: Kommt rum, wir wissen nun jetzt wie es läuft.

Grosse Partizipation am Mädchenpowertag vom 5. Mai
Mädchen aus Hitzkirch tragen jedes Jahr immer mehr zum Gelingen des Mädchenpowertages bei. Zum ersten Mal trauten sich – wie schon angekündigt – dieses Jahr zwei Mädchen aus der 2. Oberstufe, feine Menues und Snacks für 70 Frauen und Mädchen (!) zu zaubern. Die beiden Mädchen des OKs planten und kochten. Weitere 5 Oberstufenschülerinnen aus Hitzkirch ergänzten die Küchenfrauschaft mit schnätzeln, tischen und ihrer guten Laune! «Es war toll mit meinen Kolleginnen mitzuhelfen, war ganz überrascht, dass es so viel Spass macht!» Aber auch im Hennaatelier malten Mädchen aus Hitzkirch tolle Muster auf Hände und Arme der über 40 teilnehmenden Mädchen. Die kreativen Kunstwerke wurden anschliessend staunend bewundert. Das Naturkosmetikatelier, indem die Mädchen feine Balsame, Öle und Lippenpomaden herstellen konnten, wurde ebenfalls von zwei Hitzkirchermädchen geleitet. «Es war toll einen Balsam selber zu machen, mit Essenzen, die fein duften.»

An diesem tollen Mädchentag mit viel Partizipation, Spass, Kreativität und Bewegung wurden wieder neue Freundschaften geknüpft, aber er konnte auch inspirieren. «Komm wir laden ein paar Mädchen aus Emmen nach Hitzkirch zum Tanzen, Singen und einfach zusammensein ein!»

Auf der Heimfahrt konnte man Mädchen hören «… es war so ein cooler Tag, schade, findet er nur ein Mal im Jahr statt, ich mache das nächste Mal wieder mit!»

Schon letztes Jahr inspirierte der Mädchenpowertag zu einem Ateliernachmittag im Joy mit über 40 Mädchen, welchen sie selbständig organisierten. Dazu wurden auch Mädchen aus andern Gemeinden und dem Blauring eingeladen. Lassen wir uns überraschen, welche Samen vom Mädchenpowertag 2018 aufgehen werden!

Montag, 14.05.2018Dürrenäsch

Musikalisches und kulinarisches Geschenk

Text und Bild: Eing.

Die Musikgesellschaft Dürrenäsch hat am Abend vom 5. Mai alle Einwohnerinnen und Einwohner, welche im Jahr 2018 ihren 75. oder gar 90. Geburtstag feiern dürfen, zum traditionellen Jubilarenkonzert eingeladen.

Zehn Jubilare mit ihren Bekannten und Verwandten sowie Freunde der MG Dürrenäsch – insgesamt rund 120 Personen – sind am Samstag der Einladung der Musikgesellschaft in die Turnhalle Dürrenäsch gefolgt. Gleich zu Beginn präsentierten die Musikanten mit «The Red Machine», welches von den Wachen des Buckingham Palace erzählt, eines ihrer Teststücke, mit welchem sie am diesjährigen Kantonalen Musikfest in Laufenburg um den Titel des Aargauer Meisters kämpfen werden.

Anschliessend luden die MGD und ihr Dirigent Erwin Schnyder mit «S’isch äbe-n-e Mönsch uf Ärde», «s’Zündhölzli» und weiteren bekannten Schweizer Hits zum Mitsummen und Mitklatschen ein. Lieder aus allen Landesteilen der Schweiz werden die MGD das ganze Jahr über begleiten. Das Jahreskonzert am 27. Oktober 2018 wird nämlich ganz dem Motto (nein, nicht «SRF», sondern) «MGD bi de Lüt» gewidmet.

Bevor den Ehrengästen «Happy Birthday» gespielt wurde, durften sie von Frau Gemeindeammann Andrea Kuzma die Glückwünsche der Gemeinde sowie ein kleines Geburtstagspräsent entgegen nehmen. Nach dem kurzweiligen Konzert wurden die Jubilare dann auch kulinarisch verwöhnt. Zuerst servierten ihnen die Musikanten ein feines Stück Fleisch aus der Dorfmetzg mit buntem Salat, anschliessend konnten sie ein Stück Torte vom grosszügigen Buffet geniessen.

Weitere Informationen zur Musikgesellschaft Dürrenäsch sowie Fotos – auch vom Jubilarenkonzert – finden sich unter www.mgduerrenaesch.ch.

Mittwoch, 09.05.2018Hallwil

Einfach lecker – das Buurezmorge der Damenriege

Text und Bild: Thomas Moor

Das nennt man einen Traumstart in den Sonntag. Die Rede ist vom Buurezmorge der Damenriege Hallwil, das mit seiner Vielfalt wieder für einen Ansturm sorgte.

Alle Register haben die fleissigen Frauen für das traditionelle Buurezmorge wieder gezogen. Weil ja das Auge ebenfalls verwöhnt werden will, wurde auch für die Tischdekoration viel Zeit investiert. Und dann war da der Sonntagmorgen, wo die Bratpfannen auf Betriebstemperatur gebracht wurden und die Fleischschneidemaschine auf Hochtouren lief. Dass alle Handgriffe sassen, liegt am eingespielten Team, das aus 13 Frauen besteht. Die gesamte Damenriege meldete sich um 8 Uhr früh komplett zum Arbeitseinsatz. Und so entstanden wunderschöne und gluschtige Fleisch- und Käseplatten, Fruchtsalat, Birchermüesli etc. Aus 14 Kilo Kartoffeln wurde goldgelbe Rösti gebraten und auch die Spiegeleier- und Speckproduktion lief heiss. In der Mehrzweckhalle nahm das Brunchbuffet mit Zopf, Märtbrot, Partybrot, Butter, Konfi, Apfel- und Zwetschgenkuchen sowie weiteren Köstlichkeiten Formen an. Um Punkt 10 Uhr strömten dann die Leute in den Saal und genossen das himmlische Buffet einmal mehr.

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Mittwoch, 09.05.2018Menziken

Viele Schätze am Flohmarkt an der Bahnhofstrasse

Text und Bild: Jennifer loosli

An diesem Samstagmorgen lohnte es sich, früh aufzustehen, denn die grössten Schätze wurden rasch entdeckt. Am Flohmarkt in Menziken liess sich so manches Schnäppchen finden und auch Skurriles entdecken.

Bei angenehmen Temperaturen gab es an der Bahnhofstrasse in Menziken bei den liebevoll gestalteten Ständen viel zu entdecken. Von hübschen Halsketten, über Vogelhäuschen, Traumfängern zu Honig und Marmelade, gab es alles, was das Trödlerherz begehrt. Wer lieber etwas gebrauchtes, anstatt neue Ware kaufen wollte, konnte die Brockenstube des SFG besuchen. Denn auch dort warten immer wieder tolle Schätze auf neue Besitzer! Musikalisch begleitet wurde das ganze von Rösli Merz' Enkeltochter Anja Mettler. Sie spielte wunderbare Melodien auf ihrem Hackbrett für die Marktbesucher. Die Metzgerei Burkard war natürlich auch mit einem Stand vertreten und grillierte seine berühmten und gut duftenden Bratwürste. Nicht nur salzig, auch süss ging es am Heimhandwerker-, Trödler- und Kinderspielzeug-Flohmarkt her. In der strahlenden Sonne wurden selbstgebackene Kuchen und Cupcakes der Landfrauen genascht. Auch die Kleinen arrangierten am Kinderspielzeug-Flohmarkt ihre alten Spielsachen, um ihr Sackgeld aufzubessern und vielleicht auch gleich wieder etwas schönes beim Nachbarn zu kaufen. Die Sektion Menziken/Burg des Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenvereins bot auch dieses Jahr einen vielseitigen und farbenfrohen Flohmarkt.

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Mittwoch, 09.05.2018

Beliebter Treffpunkt für Gross und Klein

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der beliebte Markt, welcher vom Frauenverein Boniswil organisiert wurde, war auch in diesem Jahr ein grosser Erfolg. Die Kombination von Frühlings- und Flohmarkt kam bei allen Besuchern sehr gut an. Die Spiele für die Kinder, wie auch das kulinarische Angebot, luden alle zum Verweilen ein.

Während die Kinder ihre ausrangierten Spielsachen, Bücher, Fahrzeuge oder Plüschtiere im Angebot hatten, genossen die Erwachsenen die hausgemachten Leckereien des Schwaderhofs, freuten sich über spontane Begegnungen oder informierten sich über die Pro-Specie-Rara-Setzlinge. An den liebevoll gestalteten Ständen gab es viel zu entdecken, von Blumengestecken und Pflanzen über Schmuck und Handarbeit bis hin zu Raritäten und Schnäppchen an den Flohmarktständen. Der eine oder andere Kinderwagen entpuppte sich im Laufe des Tages schliesslich mehr und mehr als geeignetes Transportmittel für die ergatterten Schnäppchen. Während die Jugendmusik unter der Leitung von Albin Stöckli einige fröhliche Stücke zum Besten gab, konnten die Grillwürste oder auch der Kuchen schliesslich in der strahlenden Mittagssonne genossen werden. Der Frauenverein Boniswil bot einmal mehr einen gelungenen Anlass der bei Gross und Klein grossen Anklang fand.

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Mittwoch, 09.05.2018Region

Schatzkiste Argovia

Text: Eing., Bild: Website Schatzkiste Argovia

Die «Schatzkiste Argovia – Partnervermittlung für Menschen mit Behinderungen» nimmt ihre Arbeit am 1. Juni 2018 auf.

Die Schatzkiste Argovia unterstützt erwachsene Menschen mit Behinderungen in ihrem Wunsch, eine Partnerin oder einen Partner für gemeinsame Freizeitaktivitäten, Hobbys bzw. eine Beziehung zu finden. Interessierte können sich für ein Aufnahmegespräch bei der Schatzkiste Argovia melden. «Dass die Sehnsucht nach einer Partnerschaft immer erfüllt werden kann, können wir Ihnen nicht versprechen. Das Lebensumfeld von Menschen mit Behinderungen ist oft nicht so gross und teilweise liegen Mobilitätseinschränkungen vor, die die Suche zusätzlich erschweren. Es müssen viele Kriterien übereinstimmen, damit sich zwei Menschen mit Behinderungen finden können», sagt Anke Müller, Verantwortlich für die Schatzkiste Argovia und Mitglied der Geschäftsleitung in der Stiftung Schürmatt.

Welche Ziele werden verfolgt?
Die Schatzkiste Argovia ermöglicht erwachsenen Menschen mit Behinderungen den Zugang zu einer Partnervermittlung. Die Förderung sozialer Kontakte soll unterstützt und begleitet werden – dies als Strategie zur Verbesserung der Lebensqualität. Ebenfalls soll die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedeutung von Partnerschaft, Sexualität und sozialen Beziehungen von Menschen mit Behinderungen erfolgen. «Auch Menschen mit Behinderungen, egal welcher Art, haben das Bedürfnis nach Partnerschaft, Intimität und Sexualität. Die Gesellschaft geht heute schon offener mit diesem Thema um, jedoch ist die tägliche Auseinandersetzung ein Prozess, der nie abgeschlossen ist», so Anke Müller. Die Basis der Arbeit beruht auf Artikel 23 der UN-Behindertenrechtskonvention und ist verankert im Grundgesetz.

Wir suchen und bieten
Die Schatzkiste Argovia sucht für die Vermittlungstätigkeit Unterstützung durch freiwillige Mitarbeitende. Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich bitte bei uns.

Wir bieten den Einrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderungen im Kanton Aargau die Möglichkeit, die Schatzkiste Argovia bei Ihnen vor Ort vorzustellen und nach Absprache auch Aufnahmegespräche in Ihrer Einrichtung zu führen.

Gleichzeitig können Sie uns Veranstaltungstipps für erwachsene Menschen mit Behinderungen zukommen lassen. Diese würden wir auf unserer Webseite unter der Rubrik «News & Events» veröffentlichen.

Wie erreichen Sie die Schatzkiste Argovia?
Telefon: +41 79 861 72 66
E-Mail: kontakt@schatzkiste-argovia.ch
Web: www.schatzkiste-argovia.ch

Mittwoch, 09.05.2018Dürrenäsch

Kunst- und Handwerkmarkt der Landfrauen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In der Turnhalle in Dürrenäsch gab es wahrhaftig gelungenes Handwerk zu bestaunen! Den Landfrauen gelang es, mit der Mischung der Aussteller eine kunterbunte Vielfalt zu präsentieren. Ein breites Angebot von traditioneller Handarbeit bis hin zu moderner Dekoration und Geschenken aller Art.

Es wurde geschwatzt, gestaunt, Ideen ausgetauscht und natürlich verkauft. Die Marktstände wurden sichtbar mit viel Liebe und Sorgfalt gestaltet. Jede einzelne Ausstellerin präsentierte ihre Produkte mit viel Leidenschaft und Freude. Der Aufwand und die Menge an Arbeitsstunden, welche in jedem einzelnen Werkstück stecken, war den Ausstellerinnen jedenfalls nicht anzumerken. Für den Markt wurde gestrickt, gehäkelt, genäht, bestickt, gezeichnet, geplottet, geschliffen und bemalt. Es wurden Glasflaschen geschmolzen, Steine verziert und Perlen aufgefädelt. Auch kulinarisch kamen die Besucher auf ihre Kosten, die Landfrauen servierten zum Zmittag feinen heissen Fleischkäse mit frischen Salaten und auch die Kaffeemaschine konnte an diesem Sonntag rege betätigt werden. Für Dekorationen, (Muttertags-) Geschenke oder um sich selbst mit etwas Schönem eine Freude zu machen, war man an diesem Sonntag in der Turnhalle einmal mehr an der richtigen Adresse. Es war für jeden Geschmack etwas dabei.

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Donnerstag, 09.05.2018Beinwil am See

Ein Ort der Begegnung – die neue Löwenbibliothek

Text und Bild: Jennifer Loosli

Nun sind sie vereint: Die Bibliotheken vom Schulhaus Steineggli, dem alten Schulhaus und der Stiftung Dankensberg. Diese trifft man nun in einer Räumlichkeit im Löwengebäude Böju an. Eine grosse, helle und vielseitige Bibliothek, die jeden in den Lesebann zieht. Tretet ein und verweilet!

Am Eröffnungs-Event der Schul- und Gemeindebibliothek im Löwen waren J.K. Rowling, Stephen King oder auch Friedrich Dürrenmatt anzutreffen. Eine Bibliothek mit frischem Charakter und allerlei Literatur. Hier fühlt sich jung und alt wohl und trifft sich gerne. «Dies ist der absolut beste Standort für eine Bibliothek in Böju! Ein grosses Danke geht an die Gemeinde, ohne die Unterstützung wäre das Projekt nicht realisierbar gewesen» so Dorothee van Spyk. Es soll ein Ort der Begegnung in Beinwil am See sein, um zu verweilen und sich weiterbilden zu können. Die vielen Besucher waren begeistert von der neuen, grossen Bibliothek. Eingeordnet sind nicht nur Romane und Kurzgeschichten, sondern auch DVDs, Magazine und CDs. Im unteren Stockwerk ist eine Schulbibliothek mit Lektüren, Comics und Jugendbüchern entstanden. Nebst viel Lesestoff und leckerem Apéro für den gelungenen Umzug gab es zum Schluss eine literarisch-musikalische Reise durch die Schweiz mit dem Duo cabriolas (Sabine und Sven Bachmann-Frey) und Hanspeter Müller-Drossaart. Mit viel Witz und Humor brachte Hanspeter die lesebegeisterten Zuschauer immer wieder zum Lachen. Ein gelungener Abend für jung und alt.

Mittwoch, 09..05.2018Hallwil

Frühlingsschiessen: Ideale Bedingungen für die Schützen

Text und Bild: Thomas Moor

Reger Betrieb herrschte bei der 14. Ausgabe des Frühlingsschiessens der SG Hallwil in der Schiessanlage Wormis in Dürrenäsch. Rund 500 Schützinnnen und Schützen stellten bei den verschiedenen Stichangeboten und bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen ihre Treffsicherheit unter Beweis.

Zwar konnte das geplante Teilnehmerziel nicht ganz erreicht werden. Im Vordergrund stand aber so oder so, den Schützen in der Schiessanlage Wormis ideale Bedingungen bieten zu können. Ziel erreicht! Mitverantwortlich dafür waren unter anderem die vielen Helferinnen und Helfer und nicht zuletzt die treuen Sponsoren. Zusammen mit Behördenvertretern, Delegationen von Dorfvereinen und Vertretern der Homberg-Verbände wurden sie zu einem Apéro mit Nachtessen eingeladen. «Über 20 Anmeldungen sind eingegangen», wie SG-Hallwil Präsident Hannes Hauri in seiner Begrüssung sagte. Das Frühlingsschiessen sei nicht nur bekannt für sein grosszügiges Stichangebot, sondern auch für die Festwirtschaft mit den weltbesten Pferdesteaks. Hauri betonte auch, wie wichtig eine gut funktionierende Infrastruktur sei. Er bedankte sich bei Werner Stauffer (Präsident SG Dürrenäsch), der immer besorgt ist, dass die Anlage immer in Schuss gehalten wird. Einen speziellen Dank richtete Hauri zum Abschluss seiner Rede an Oski Urech, der bereits zum 10. Mal als OK-Präsident im Amt steht und mit seinem Engagement ebenfalls zum Erfolg des Frühlingsschiessens beigetragen hat.

Mittwoch, 09.05.2018Gontenschwil

STV Kreis Cup in der Husmatt

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Der STV Gontenschwil war einmal mehr der Gastgeber des Kreis Cups. In Geräteturnen, Team Aerobic und Gymnastik konnten sich die angemeldeten Riegen messen. Trotz Wettkampfbedingungen herrschte in und um die Turnhalle eine fröhliche und lockere Atmosphäre.

Am Kreis Cup werden die ausgeführten Disziplinen von einem Kampfgericht jeweils in Ausführung und Synchronität benotet und ausgewertet. Die Teilnahme bietet den angemeldeten Vereinen jeweils eine gute Möglichkeit, sich mit andern zu messen und sich auf bevorstehende kantonale oder auch eidgenössische Turnfeste vorzubereiten. Neben den Lokalmatadoren, wie die Gontenschwiler Turnerinnen von Speaker Sandro Haller genannt wurden, stellten sich auch benachbarte Vereine wie Zetzwil, Unter- und Oberkulm, Leutwil, Schmiedrued und Teufenthal der Herausforderung. Auch Muhen, Küttigen, Erlinsbach, Biberstein und Lengnau nahmen diesmal an diesem Wettkampf teil. Die frisch zubereiteten Holzofenpizzen waren schliesslich nicht nur bei den Besuchern hoch im Kurs, waren doch die Turnerinnen und Turner nach ihren anstrengenden und kreativen, sportlichen Leistungen ebenfalls sehr hungrig. Bei schönstem Frühlingswetter konnten die erzielten Resultate auch an der Bar noch ausgiebig gefeiert werden.

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Mittwoch, 09.05.2018Leutwil

Schule Leutwil im Naturama Aarau

Text und Bild: Eing.

Mein Tag im Naturama
Am Morgen um 8 Uhr haben wir uns auf dem Schulhausplatz getroffen und dann sind wir mit dem Bus los gefahren. Beim Bahnhof hat der Bus angehalten und dann sind wir mit dem Zug noch weiter nach Aarau gefahren. Wir sind unter der Strasse durchs Tunnel ins Naturama gelaufen. Im Naturama hatten zuerst die Kindergartenkinder und die Erstklässler eine Führung, während die 2. bis 4. Klässler in kleinen Gruppen das Naturama mit den Lehrern erkundeten. Dann haben wir gepicknickt und danach hatten die «Grossen» eine Führung. Ich hab ein lustiges Tier gesehen, es heisst «Wolpertinger». Dann gab es noch eine Mine die nachgebaut war und echte Mäuse.
Severin, 2. Klasse

Mein Tag im Naturama
Wir sind mit dem Zug und mit dem Bus ins Naturama gefahren. Dort haben wir einen Biberbau gemacht. Wir haben ein echtes Bibergebiss gesehen und haben Dinosaurierknochen gefunden. Wir wurden von einer Frau durchs Museum geführt und durften an einer Möhre knabbern wie ein Biber. Wir durften bei der Führung das grosse Mammut streicheln. Danach haben wir noch einen Biberschwanz gesehen. Danach gab es Mittagessen und wir machten uns wieder auf die Heimreise mit dem Zug und Bus.
Juna, 1. Klasse

Dienstag, 08.05.2018Reinach

Frühlingsgefühle im Gautschi Park

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Wohnungen und Häuser im Gautschi Park bieten generationen-übergreifenden Wohnraum für junge Familien, Singles und Menschen im dritten Lebensabschnitt. Damit sich alle Generationen besser kennenlernen, wurde ein Frühlingsfest für Anwohner und Interessenten organisiert.

Anfang Mai fand im Gautschi Park ein Frühlingsfest statt. Bei wunderbarem Wetter trafen sich Nachbarn, die Kids tobten auf dem grossen und einzigartig eingerichteten Spielplatz und Interessenten begutachteten die letzten freien Miet- und Eigentumswohnungen/Häuser. Bei einem kleinen Imbiss der Metzgerei Ulmann konnte sich jeder verpflegen und sich über die Überbauung austauschen. Auf rund 8880 Quadratmetern sind fünf neue Gebäude entstanden. Qualitativ hochwertiges Wohnen in modernen Wohnwelten und das Bedürfniss an eine familienfreundliche Umgebung wurden hier perfekt umgesetzt. Für die fünf Mehrfamilienhäuser (Miete und Kauf) ist das historische «Gautschi-Gebäude» der zentrale Mittelpunkt für das soziale Miteinander in der Wohnanlage. Darin befindet sich auch eine Kinderspielgruppe. Jedes der fünf Häuser wurde altersgerecht erbaut. Es gibt keine Hürden für Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen, denn alle Eingänge wurden mit Rampen ausgestattet. Infos zu den Mietwohnungen erhält man bei Markstein AG, Baden, 056 203 50 50; zu den Eigentumswohnungen bei der VAREM AG, Immensee, 041 566 76 76 oder unter www.gautschi-park.ch.

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Dienstag, 08.05.2018Boniswil

5. Klasse Boniswil am Floh- und Frühlingsmarkt

Text und Bild: Eing.

Am 5. Mai 2018 fand der diesjährige Floh- und Frühlingsmarkt des Boniswiler Frauenvereins statt. Erstmalig wurde ein Stand der Schule Boniswil betrieben.

Die 5. Klässler um Lehrer Marquardt scheuten keine Mühen und berieten in weiser Voraussicht in einem ihrer Klassenratssitzungen das Standangebot. Letztlich entschied man sich für selbst gebrannte Mandeln, frisches Popcorn, feine Hot-Dogs und eigens kreiierte Süssigkeitenspiessli. Die dargebotenen Waren stiessen bei der Boniswiler Bevölkerung auf eine hohe Nachfrage, was dazu führte, dass man spontan noch Würstchen und frische Brote im Volg nachkaufen musste. Nebst dem Aufpolieren der Klassenkasse lernten die Schülerinnen und Schüler auch Fachbegriffe wie Umsatz, Ausgaben und Gewinn.

Ein grosser Dank geht an diverse Eltern, welche sich grosszügig beim Einkauf der Materialien beteiligten.

Dienstag, 08.05.2018Beinwil am See

Das Böjuer Gewerbekarussell drehte sich flott und war ein Hit!

Text und Bild: Thomas Moor

Wer wagt, gewinnt: Ein altes Sprichwort, welches auch auf den Handwerker- und Gewerbeverein Beinwil am See/Birrwil zutrifft. An Stelle einer dreitägigen Gewerbeausstellung, lancierte er das eintägige Gewerbekarussell mit verschiedenen Schauplätzen innerhalb des Dorfes.

Was für eine Premiere! Wenn der Maler mit dem Sanitär, der Dachdecker mit dem Zeitungsverleger oder der Holzbauer mit der Schmuckdesignerin: Ja, dann spricht man nicht nur von einem grossartigen Miteinander, das eine perfekte Visitenkarte abgibt und noch lange in aller Leute Munde sein wird. Nein, da spricht man auch ganz konkret vom Böjuer Gewerbekarussell, das Anfang Mai über die Bühne ging. Beinwil am See war ein riesiges Ausstellungszelt, in welchem sich das örtliche Gewerbe herausputzte und sich den Besuchern im besten Licht präsentierte. Innovativ, eindrucksvoll und mit Bestimmtheit nachhaltig. An acht Standorten (bei grösseren Firmen) mieteten sich weitere Firmen ein und sorgten mit ihrer Anwesenheit im lockeren Ambiente für einen abwechslungsreichen Gewerbemix. Die vielen Besucher, die sich per Strassenbähnchen und per Cabrio-Bus zu den verschiedenen Schauplätzen chauffieren lassen konnten, waren nicht nur von der Idee, sondern auch von deren Umsetzung voll des Lobes. Für einen speziellen Auftritt im Rahmen dieser Gewerbepräsentation sorgte die Musikgesellschaft Beinwil am See. Im Rahmen von «Blasmusik goes live and together» des Aargauischen Musikverbandes spielte die MG Beinwil am See unter der Leitung von Mirco Gribi um 10.30 Uhr vor der Firma Baumann Holzbau-Innenausbau AG zusammen mit weiteren rund 50 Musikgesellschaften im Kanton zur selben Zeit den selben Marsch. Währenddessen in der Festwirtschaft bei der Firma Haerry & Frey AG die Vorbereitungen und das Mise en place für das Mittagsgeschäft bereits auf Hochtouren liefen. Leistungsfähigkeit, verbunden mit Qualität, hatten auch hier oberste Priorität und wurden von Lisbeth und Res Mäder mit ihrem Team wie gewohnt perfekt umgesetzt wurden.

Herzlichen Dank!

Das OK des Gewerbekarussells bedankt sich bei allen Ausstellern und Helfern recht herzlich für ihr Engagement und den vielen Besuchern für ihr Erscheinen und das Interesse am lokalen Gewerbe. Wir sind überwältigt von den vielen positiven Reaktionen und denken, dass sich das Wagnis einer Ausstellung dieser Art gelohnt hat. Ein grosses Dankeschön gebührt auch den WYNAexpo-Verantwortlichen, die mit der Gwärbler-Bar für einen beliebten Treffpunkt gesorgt haben.

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Dienstag, 08.05.2018Menziken

Neue Kreisschule aargauSüd: Qualität an erster Stelle

Text und Bild: Thomas Moor

Der Juni wird ein wegweisender Monat für das Schulwesen im Wynental (inkl. Beinwil am See und Birrwil). Anlässlich der Gemeindeversammlungen stimmen die Verbandsgemeinden über einen Beitritt zur Kreisschule aargauSüd ab. In Menziken wurde über die Neuorganisation informiert.

Wirklicher Grossandrang herrschte an diesem Abend nicht. Der komplett gestuhlte Gemeindesaal war nur knapp zur Hälfte besetzt. Die neue Kreisschule aargauSüd ist ein Zusammenschluss der beiden Kreisschulen Mittleres Wynental und Homberg. Ihr gehören künftig die Verbandsgemeinden Beinwil am See, Birrwil, Burg, Gontenschwil, Leimbach, Menziken, Oberkulm, Reinach, Teufenthal, Unterkulm und Zetzwil. Allerdings nur dann, wenn die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sich mit einem Ja zur neuen Kreisschule bekennen. Wer einen Beitritt ablehnt, muss die Schulführung selber an die Hand nehmen und auch entsprechend für die Kosten aufkommen. Als «Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt» (aus der Erlkönig) kam es dem Burger Vizeammann Hans-Peter Steiner in seinem Votum in der anschliessenden öffentlichen Diskussion vor. Gewalt sei der falsche Ausdruck, wie Dieter Heuscher (Mitglied der Projektgruppe und Vertreter der Kreisschulpflege Mittleres Wynental) entgegnete. Über die Köpfe der Gemeinde werde in keinem Fall entschieden. Die Volksabstimmung zur Stärkung der Volksschule im Aargau wurde vom Souverän angenommen. Jetzt gilt es, die Umsetzung voranzutreiben. Und zwar mit den Schulstandorten und den vorhandenen Schulanlagen. In neue Infrastrukturen werde nicht investiert. Als Schulstandorte wurden Menziken, Reinach und Unterkulm definiert. Wobei Menziken seine Bezirksschule verliert. Die Vorteile der neuen Kreisschule liegen in der Planungssicherheit für Gemeinden und Schulbehörden. Die Fächerbreite und die Schulqualität werden eingehalten, wie Unterkulms Gemeindeammann und Sprecher der Projektgruppe, Emil Huber, betonte. Der Terminplan sieht vor, dass die Umsetzung der Kreisschule aargauSüd für das Schuljahr 2020/2021 erfolgen soll.

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Montag, 07.05.2018Beinwil am See

Von Le Locle nach Flüeli Ranft

Text und Bild: Peter Eichenberger

Die reformierte Kirchgemeinde Beinwil am See bietet ihren Kirchgemeindemitgliedern jeden Alters verschiedene Aktivitäten an. Am letzten Samstag im April fand das traditionelle «Monopoly» für die jüngere Generation statt. In vier verschiedenen Gruppen mussten die Teilnehmer mit dem öffentlichen Verkehr in der ganzen Schweiz Sehenswürdigkeiten fotografieren und via Mobiltelefon in die «Zentrale» senden.

Die doppelte Punktzahl konnte man sich mit Zusatzaufgaben holen. Zum Beispiel sollte eine Familie mit einem Mädchen und einem Knaben, sowie ein Hund fotografiert werden. So fuhren die Gruppen in verschiedene Landesteile der Schweiz. Der «Wettkampf» begann am Samstagmorgen um 08.30 Uhr im Pavillon der Kirche. Die Gruppe, die die grösste Würfelzahl würfelte, durfte sagen, welches Ziel sie als erstes besuchen. Die Gruppe Pink fuhr von Beinwil am See nach Lenzburg und holte sich mit der Familie und einem Foto vom Brezelstand die ersten Punkte. Die Reise ging weiter nach Solothurn, wo sie die St. Ursenkathedrale fotografierten. Weiter nach Grenchen zum Museum. Von Grenchen nahm die Gruppe den Bus nach Grenchen Nord und von dort nach Delémont. Die Gruppe wusste, dass sie die Rückkehr nach Beinwil am See noch vor dem Zielschluss um 20.15 Uhr erreichen muss. Also wurde noch die Stadt Neuchâtel, La Chaux de Fonds, Le Locle und St. Imier besucht. Nun wurde es aber höchste Zeit für die Rückkehr nach Beinwil am See. Zurück im Pavillon gab es das Rangverlesen, die Gruppe Pink belegt nach der Gruppe Rot den zweiten Platz. Für alle war aber nicht der Rang wichtig, sondern der erlebnisreiche Tag in unserer Schweiz.

Ebenfalls für die Kirchgemeindemitglieder bot die Kirchenpflege am ersten Maisamstag einen Ausflug an. Dieser war nicht so hektisch, wie für die jüngeren Kirchgemeindemitglieder. Die Fahrt mit dem «s’Schlossermerz-Car» nach Flüeli Ranft und dem kompetenten Carchauffeur Roman fand bei idealem Wetter statt. Nach der Ankunft in Flüeli besuchten wir das Geburtshaus von Bruder Klaus. Nach einem kleinen Anstieg erreichten die Teilnehmer die Kirche in Flüeli. Überrascht wurden die Reisenden von zwei Alphornbläsern. Bald stellte sich heraus, dass diese Musikanten nicht für den Empfang der Kirchgemeinde Beinwil am See galt, sondern dem Brautpaar, das in der Kirche getraut wurde. Nach dem Abstieg ins Dorf Flüeli besuchte die illustre Gesellschaft das Wohnhaus von Bruder Klaus. Der Abstieg in die Ranft war ein weiterer Höhepunkt des Ausfluges. Der Besuch in beiden Kapellen belohnte die Wanderer für den steilen Abstieg. Pfarrer Andreas Pauli führte dann die Gruppe auf einem sehr steilen Weg zurück ins Dorf Flüeli. Nach einer kurzen Stärkung, verliess die Gruppe Flüeli in Richtung Hergiswil. Im Glasi-Restaurant Adler konnte endlich der langersehnte «Wurstsalat» gegessen werden. Leider hat aber alles ein Ende und der Heimweg nach Beinwil am See wurde unter die Räder genommen. In Beinwil am See besuchten noch einige das Gewerbekarusell. Eines ist sicher, dass im nächsten Jahr das Spiel «Monopoly» wie auch der Gemeindeausflug wieder stattfinden werden.

Montag, 07.05.2018Kinderapotheke

Wenn die Sonne quält

Bild: ZVG

Der Sommer ist da und mit ihm die stärkste Sonneneinstrahlung des Jahres. Haben Sie sich schon vorbereitet? Liegt die Sonnencrème parat? Ist sie noch zu gebrauchen oder sollte sie ersetzt oder zumindest ergänzt werden? Haben Sie bisher die schönsten Tage des Jahres gut vertragen? Oder hat Ihre Haut Ihnen mit Pusteln, Rötungen und Juckreiz Kummer gemacht? Dann wäre abzuklären, ob es sich bei dieser sogenannten Sonnenallergie um eine durch UV-Strahlen ausgelöste Lichtdermatose oder um die ebenfalls verbreitete «Mallorca-Akne» handelt. Reagieren Sie, besonders zu Beginn, auf jeden Sonnenstrahl oder kommen die Pusteln nach dem Sonnenbad trotz Sonnencrème oder nur im Zusammenhang mit bestimmten Pflegeprodukten? Während die Lichtdermatose vor allem zu Beginn der Saison auftritt und im Laufe des Sommers dank eines Gewöhnungseffektes der Haut meist nachlässt, entsteht die Mallorca-Akne durch die Kombination von UV-A-Licht mit körpereigenem Talg, beziehungsweise fettreichen Sonnencrèmes und deren Emulgatoren. Diese führt zu einer Entzündungsreaktion, insbesondere an Hals, Schultern, Décolleté, Rücken und Oberarmen. Korrekterweise ist weder die eine noch die andere Erscheinungsform eine Allergie im strengen Sinn, da es sich nicht um klassische Immunreaktionen mit Antikörperbildung handelt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einer dieser unangenehmen Hautreaktionen vorzubeugen. Die rechtzeitige Einnahme von bestimmten Mikronährstoffen oder/und Calcium oder Schwarzkümmelöl, am besten bereits mindestens 3 Wochen vor der Saison, bereitet den Körper gut auf die bevorstehende Sonnenexposition vor. Ganz wichtig und unabdingbar ist natürlich die Anwendung von hochwertigen, gut verträglichen Sonnencrèmes und -lotionen. Hier haben wir eine grosse Auswahl und beraten Sie gerne. Behandeln lassen sich die Hautreaktionen beide ähnlich. Neben der Vermeidung der Sonnenexposition helfen kühlende Umschläge oder Gele oder hautberuhigende, entzündungshemmende Lotionen. Ergänzend gibt es auch sehr gute Möglichkeiten der Komplementärmedizin aus dem Bereich der Spagyrik, Gemmotherapie, der Schüssler-Mineralien oder der Homöopathie. Auch antiallergisch wirkende Tabletten helfen, das Leiden zu lindern. Haben Sie Fragen zu Sonnenprodukten, zur Sonnenallergie oder auch ganz allgemein zur Sommer- oder Urlaubsvorbereitung, kommen Sie zu uns, in Ihre TopPharm kinderapotheke.


Sabine Brentrup, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Donnerstag, 03.05.2018Hallwil

Pro Senectute: Fitness für Erwachsene 60 plus

Text und Bild: Eing.

Regelmässige und mit Mass betriebene Bewegung in der Gruppe macht auch mit zunehmendem Alter Spass. Es sorgt für Abwechslung, fördert soziale Kontakte und hilft mit, möglichst lange gesund, fit und selbständig zu bleiben.

Unsere Bewegungs- und Sportangebote verstehen sich als ganzheitliche Gesundheitsförderung. Ein wöchentliches Fitness- und Gymnastik-Training zeigt grosse Wirkung: Es bringt Ihren Körper und Geist auf Touren und wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus! In vielseitigen Lektionen trainieren Sie Ihre körperliche und geistige Fitness. Mit gezielten Übungen und Spielen wird die Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, das Gleichgewicht und Gedächtnis gefordert und gefördert, somit verbessert.

Das Motto in jeder Lektion ist: Lachen, Leisten und Lernen
In Bewegung bleiben, bedeutet somit auch: Wohlbefinden, Lebensqualität und Unabhängigkeit zu erhalten. Wir fördern die geistige und körperliche Selbstkompetenz und Autonomie sowie einen lebenslangen Lernprozess. Das vielseitige und abwechslungsreiche Training wird von anerkannten Erwachsenensport-Leiterinnen gemäss den Richtlinien des Bundesamts für Sport (BASPO) durchgeführt.

Das Training findet am Montag von 13.45 bis 14.45 Uhr in der Turnhalle Hallwil statt (Ausgenommen in den Schulferien und an Feiertagen). Schauen Sie doch herein, eine Schnupperlektion ist jeder Zeit möglich. Es ist nie zu früh oder zu spät mit Sport und Bewegung etwas gutes für den Körper und Geist zu tun.

Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Lenzburg, Telefon 062 891 77 66, Patrizia Scholtysik, 062 892 16 11, scholtysik@swissonline.ch, Sonja Werz- Dietschi, 062 777 34 08 / sonja.werz@gmail.com

Am 18. Juni laden wir Sie herzlich zu einer Schnupperlektion mit anschliessendem, gemütlichen Ausklang bei Kaffee und Kuchen ein.

Erhältlich sind Sportabonnemente mit
10-er Coupons à CHF 48.85 inkl. MWST.
20-er Coupons à CHF 93.00 inkl. MWSt.
Die Abonnemente sind übertragbar und haben kein Ablaufdatum.

Donnerstag, 03.05.2018Seengen

Schlosshotel «Brestenberg»

Text und Bild:  HISTORISCHE VEREINIGUNG SEETAL

1622 wurde Prädikant und Dekan Samuel Gruner als Eigentümer der Liegenschaft «Brestenberg» erwähnt. Er verkaufte sie am 18. März 1622 um 4 300 Gulden dem Junker Hans Rudolf von Hallwyl, der 1625 das Wohnhaus umbaute oder sogar neu errichtete3. Später kam der Landedelsitz nacheinander in die Hände der Adelsfamilien von Breitenlandenberg sowie von Goumoens. Ab 1805 wechselte das Objekt fünfmal den Besitzer, bevor es 1844 der Arzt Dr. Adolf Erismann erwarb und durch die Gründung seiner Wasserheilanstalt eigentlich die gastronomische Nutzung des «Brestenbergs» einleitete.

Wasserheil- und Kuranstalt
Die Wasserheil- und Kuranstalt erfreute sich rasch zunehmender Bekanntheit. Der «Brestenberg», sogar als Poststelle und eigenem Poststempel konzessioniert, wurde bald auch über die Landesgrenze hinaus zum Begriff. Gemäss den «Fremdenbüchern» weilten in- und ausländische Kurgäste aus verschiedensten Schichten des Bürgertums und Adels, auch berühmte Zeitgenossen, im idyllisch gelegenen Anwesen. Park, Seenähe, die reizvolle Landschaft sowie die anregende, familiäre Ambiance boten Erholung und Ausgleich zu den etwas rigideren Kaltwasser-Behandlungen, damals wahrlich Wellness «mit aggressivem Charme». Steigende Gästezahlen und hydrotherapeutische Neuerungen erforderten im Laufe der Zeit die folgenden baulichen Anpassungen: 1845 südöstlicher Anbau entlang der Kantonsstrasse; 1872/77 Sanierung Bädertrakt, Schaffung zusätzlicher Räume und Waschhaus-Bau; 1911/12 durchgehende Modernisierung der Anlage, Wiederherstellung des Spitzendachs am Treppenturm und Erweiterung mit dem weit herum sichtbaren neuen Westflügel. Nach 77 Jahren im Erismann’schen Besitz wurde 1921 der «Brestenberg» mit Umgelände, jedoch ohne den Landwirtschaftsbetrieb, an Rudolf Häusermann, «Metzgers», verkauft.

Das Schlosshotel
Die Familie Häusermann führte das Etablissement unter der Bezeichnung «Kurhaus Schloss Brestenberg» weiter. Nach dem 2. Weltkrieg wandelte sich der 1945 von der Familie Burger erworbene und 1962 an die Tonerag AG verkaufte Besitz zum «Schlosshotel Brestenberg». Als Pächter wirkten vorerst die Familie Kessler-Burger, dann das Ehepaar Gagneux und zuletzt Martin Siegrist. Das Hotel-Restaurant mit Bar-Dancing und Strandbad war bekannt und beliebt für Hochzeits- und Familienfeste, Gesellschaftsanlässe, Bankette, Empfänge, Geschäftsausflüge, Tagungen, etc. Für die «Jeunesse dorée» der Region galt der Barbesuch mit Dancing als «Geheimtipp» und Treffpunkt. Speziell für die Gäste waren aber zweifellos der Besuch des Terrassen-Restaurants, das Verweilen im Schatten der alten Platanen mit schönster Aussicht auf See und Berge; ferner die Teilnahme an festlichen Soirées oder allgemein zugänglichen Veranstaltungen im illuminierten Park-Garten. Doch Tempi passati! Aus verschiedenen Gründen ist der gesamte Betrieb des Schlosshotels seit Anfang der 1980er Jahre eingestellt. Die konkrete Zukunft des altehrwürdigen «Brestenbergs» ist noch immer mit Fragezeichen behaftet, sehr zum Bedauern der Öffentlichkeit4.

3 Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Bd. II, Basel 1953, S. 191. Dem Brestenberg ist ein eigenes Kapitel gewidmet (S. 191 – 195). In der Heimatkunde aus dem Seetal sind immer wieder Beiträge über dieses Schloss erschienen.
4 Informationen von Herrn Markus Remund. Seine Grossmutter war eine Tochter von Max Erismann.

Donnerstag, 03.05.2018Hallwil

Themenwoche

Text und Bild: Eing.

Die Kinder der Schule Hallwil erlebten nach Ostern ihre jährliche Themenwoche. Unter dem Motto «die vier Elemente» erhielten die Kinder unter anderem Einblicke in die Feuerwehr und die Wasserversorgung/Abwasserentsorgung der Gemeinde Hallwil. Die Kinder freuten sich über die erlebnisreichen Tage und waren mit Freude und Begeisterung dabei. Herzlichen Dank den Feuerwehrmannen und -frauen, sowie den Angestellten der Wasserwerke für ihr Engagement und die interessanten Einblicke in ihre Tätigkeiten.

Donnerstag, 03.05.2018Reinach

Die AKB ist Hauptsponsor der WYNAexpo 2019

Text und Bild: thomas Moor

Die Katze ist aus dem Sack und vor allem: Die WYNAexpo 2019 ist lanciert. Das Leuchtfeuer der Region (so das Expo-Motto) erhielt mit der Präsentation des Hauptsponsors bereits erste Nahrung. Ein Startschuss, wie er für die Expo-Verantwortlichen nicht besser hätte erfolgen können.

Obwohl man sich den Entscheid nicht einfach gemacht hat, so René Chopard (Mitglied der Geschäftsleitung), habe sich die Aargauische Kantonalbank für dieses Engagement entschieden. Für die Region, als Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen, die in der Niederlassung Reinach arbeiten und natürlich für die WYNAexpo selber. «Wir stehen voll und ganz hinter unserem Engagement», so Chopard weiter. Für ihn, der selber einmal hier gewohnt hat, ist es auch eine Herzensangelegenheit. Christian Schweizer vom Expo-OK bedankte sich für das grosse Vertrauen der AKB. «Wir freuen uns unheimlich», wie er sagte, bevor er bereits einiges über die Neuauflage 2019 preisgab. Vieles werde neu, aber im Grundsatz bleibe alles beim Alten, wie er durchsickern liess. Standgebühren und die Ausstellungsfläche von ca. 4 000 m2 bleiben unverändert. Als Bereicherung wird die WYNAexpo nach Süden ausgerichtet. Genauer gesagt von der Eishalle via einer Zwischenhalle rüber in die neue Reithalle. Neu ist ebenfalls, dass das OK nach dem Rücktritt von Peter Huber nur noch aus zwei Personen (Christian Schweizer und Matthias Haller) besteht. Das OK werde durch verschiedene Stabstellen ergänzt, welche zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden. Einige Überraschungen wird es auch im Zusammenhang mit dem Erscheinungsbild geben. Und auch punkto Gastregion wird das Pulver nicht schon jetzt verschossen und etwaige Namen kommuniziert. Wer das innovative OK nämlich kennt, weiss, dass die Infos bis zum offiziellen Expo-Startschuss immer schön häppchenweise serviert werden.

Donnerstag, 03.05.2018Seengen

artcigar Seengen: Stilvolle Lounge für Geniesser

Text und Bild: Thomas Moor

Die Zeichen, dass Seengen zu einem Mekka für Cigarren- und Whisky-Liebhaber wird, stehen mehr als gut. Der rote Teppich für eine breite Klientel an Genussmenschen ist jedenfalls ausgerollt. Mit der stilvollen Cigarrenlounge «artcigar» im Bären in Seengen.

Holz, Leder, Accessoires, Cheminée, Langatun-Whiskywand, die luftige Anordnung der Sitzgelegenheiten. Hier herrscht eine warme Atmosphäre. Hier fühlt man sich zu Hause. Genau das will Christoph Nyfeler rüberbringen. Und das ist ihm auch mit seiner dritten Cigarrenlounge (neben Aarau und Lenzburg) wieder perfekt gelungen. Der Genuss steht natürlich auch hier an erster Stelle. Der Genuss von Kaffee, Whisky und Cigarren. «Wir sind aber nicht nur auf Cigarren fokussiert», wie er klarstellt. Obwohl der begehbare Humidor eines der Herzstücke der Lounge ist. Hier kehren auch jene ein, welche «nur» einen feinen Tropfen, einen Prosecco oder ein Süssgetränk geniessen wollen. Kurz: Willkommen sind alle, die hier die Seele baumeln lassen wollen. 16 Raucher- und 24 Nichtraucherplätze bietet die Cigarrenlounge ihren Gästen. Im Sommer stehen auf der schönen Terrasse weitere 30 Plätze zur Verfügung. Für angeregte Gespräche ist der lange Eichentisch aus dem Jahre 1860 gedacht. Er hat quasi die Funktion des Stammtisches. Die Lounge wird mit verschiedenen Events zusätzlich belebt. Unter anderem mit verschiedenen Tastings rund um Whisky, Cigarren, Wein und Käse. Auch Jazzveranstaltungen sollen ihren festen Platz erhalten. Aktuelle Informationen dazu findet man unter anderem auch auf der Website: www.artcigar.ch

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Donnerstag, 03.05.2018Schongau

Joel Etter freut sich auf die Zukunft in Schongau

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Vor rund einem Monat trat Joel Etter die Nachfolge von Alice Furrer in der Gemeindekanzlei in Schongau an. Da der neue Arbeitsort für den jungen Gemeindeschreiber auch einen beruflichen Kantonswechsel bedeutete, freut er sich auf viele neue und spannende Herausforderungen.

Joel Etter ist mit seinen Eltern und zwei jüngeren Brüdern im aargauischen Schöftland aufgewachsen. Als Sohn einer Kindergärtnerin und dem Leiter des Sozialdienstes im Oberwynental entschied er sich für eine KV-Lehre, welche er in der Gemeindeverwaltung von Schlossrued absolviert hat. In einer kleineren Gemeinde wie Schlossrued sei man sehr schnell mit vielen Bereichen einer Verwaltung und auch mit der Bevölkerung vertraut. Laut Joel Etter sind die Wege oft kürzer, die Abläufe teilweise kompakter und somit das Tätigkeitsfeld vielseitiger. Den Mitarbeitern einer kleineren Gemeinde ist es somit möglich über den Tellerrand zu schauen und Aufgaben in fast allen Bereichen zu übernehmen. Nach einem grösseren Personalwechsel profitierte er schliesslich auch davon, dass er über einige Monate schon intensiv mit und für den Gemeinderat arbeiten konnte. Nach der Rektrutenschule führte ihn sein Weg nach Oberkulm. Als Gemeindeschreiber Stv. konnte er dort schliesslich von der Grösse des Dorfes profitieren. Oberkulm zählt mit rund 2400 Einwohnern dreimal mehr Einwohner als seine Lehrgemeinde Schlossrued. Während seiner Tätigkeit in Oberkulm begann der ambitionierte junge Mann schliesslich mit der Ausbildung zum Gemeindeschreiber an der Fachhochschule Nordwestschweiz und besuchte an der HKV in Aarau den Kurs zum Berufsbildner. Die Ausbildung zum Gemeindeschreiber ist in drei verschiedene Module aufgeteilt. Nach dem vertieften Erlernen der Grundlagen und fachspezifischen Kenntnissen des öffentlichen Gemeinwesens wird in Aufbaustufen der Fokus auf die angestrebte Funktion als Gemeindeschreiber gelegt.

Die Ausbildung hat Etter erfolgreich abgeschlossen, doch das Lernen geht stetig weiter. Jeder Stellen- und Funktionswechsel beinhaltet schliesslich neue Herausforderungen, denen sich der sympathisch junge Mann gerne stellt. Es sei einfach etwas mehr Zeit und Geduld notwendig, fühlt er sich doch ab und zu fast ein wenig in seine Zeit als Lernender zurückversetzt. Von der langjährigen Erfahrung seiner Vorgängerin Alice Furrer kann er klar profitieren. Der Einblick in die Erfahrungen und Abläufe während der einmonatigen Einarbeitungszeit mit Alice Furrer sei Gold Wert. Da die neue Arbeitsstelle für ihn auch einen Kantonswechsel bedeutete, gilt es nun auch die Gesetzgebung des Kantons Luzern zu studieren. Im Grundsatz sei die Tätigkeit schon die selbe, jedoch gäbe es doch die eine oder andere Abweichung in der allgemeinen Organisation einer Gemeindekanzlei. Joel Etter blickt auf den ersten Monat in der Gemeinde Schongau zurück und freut sich sehr über die positive und offene Art, wie er vom Team und dem Gemeinderat «aufgenommen» wurde. Er schätzt die persönliche Atmosphäre, die eine kleinere Gemeinde mit sich bringt und freut sich auch darauf bei kommenden Anlässen auch die Bevölkerung näher kennenzulernen. In seiner Freizeit mag er neben dem Joggen das Wasser, den Wind und auch die Geschwindigkeit. Obwohl seit drei Jahren in Meisterschwanden wohnhaft, zieht ihn seine Leidenschaft zum Kite surfen auch oft an andere Seen. Seine bevorzugten Ziele sind Silvaplana wie auch die bekannten Seen Norditaliens. Auch mit Tagesausflügen auf dem Motorrad verbringt er gerne seine Freizeit.

Donnerstag, 03.05.2018Menziken

Die Murweid war fest in Schützen-Hand

Text und Bild: Thomas Moor

Reges Treiben herrschte in der Schiessanlage Murweid Menziken. Die organisierenden Schützengesellschaften Beinwil am See, Menziken und Reinach luden Ende April und Anfang Mai zum 6. Murweidschiessen ein. Aus dem Aargau und den benachbarten Kantonen, ja sogar aus dem Kanton Thurgau waren Schützinnen und Schützen angereist, um ihre Treffsicherheit in drei attraktiven Stichen (Vereins-, Gruppenwettkampf und Auszahlungsstich, sowie der Festsiegerkonkurrenz kombiniert mit dem Frühlingsschiessen Hallwil) unter Beweis zu stellen. Damit ein reibungsloser Schiessbetrieb gewährleistet werden konnte, standen jeweils ganz viele Helferinnen und Helfer an allen Fronten im Einsatz. Neben dem sportlichen Aspekt, kam das Pflegen der Kameradschaft ebenfalls nicht zu kurz. Bei Speis und Trank konnte man sich im Schützenstübli über die geschossenen Resultate unterhalten, die nicht bei allen zur vollsten Zufriedenheit ausfielen. «Heute wäre ich lieber zu Hause geblieben und hätte den Rasen gemäht», wie ein enttäuschter Schütze sagte. Andere wiederum konnten sich im Auszahlungsbüro ihr geschossenes Resultat mit Honig oder einer Kranzkarte versüssen.

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Mittwoch, 02.05.2018Meisterschwanden

Ferienpass des Elternvereins

Text und Bild: Eing.

In den Frühlingsferien hatten die Kinder von Meisterschwanden/Tennwil und Umgebung wiederum die Möglichkeit beim Ferienpass des Elternvereins Meisterschwanden/Tennwil mitzumachen. 99 Kinder, vom Spielgruppenalter bis zur Oberstufe, nutzten diese tolle Möglichkeit und meldeten sich gleich vielfach für mehrere Kurse an.

Auch dieses Jahr durften die «Klassiker» wie Pony- und Eselreiten, Basteln, Chocolat Frey, Sandstrahlen, Adventure Rooms oder Fischen nicht im Programm fehlen. Die Kinder erfreuten sich beim Striegeln, Schoggi schlecken, kreativen Gestalten, Rätsel lösen oder den feinen Fischfilets, die sie selber geangelt hatten.

In freier Natur konnten dieses Jahr diverse neue Angebote ausprobiert werden. Die einen übten und hatten Spass mit Hunden, die anderen waren mit dem Kanu oder dem Segelschiff auf dem Hallwilersee unterwegs, es gab einen Mountainbike-Parcours oder die kleinen Piraten suchten einen Schatz im Wald.

Im (Hallenbad-)Wasser waren auch diejenigen, die sich fürs Schnuppertauchen angemeldet hatten. Auch gebacken wurde dieses Jahr; entweder entstanden süss verzierte Cupcakes, Flammkuchen (nachdem die Kinder gelernt hatten, wie aus Korn Mehl entsteht) oder sie genossen eine feine Pizza.
Da wir dieses Jahr das erste Mal Sponsorengelder vom örtlichen Gewerbe erhielten, konnten die Kurse zu einem vergünstigten Preis angeboten werden. Nochmals vielen Dank den Sponsoren für diese grosszügige Unterstützung!

Die Sonne strahlte in beiden Wochen mit den Kindern um die Wette. Unzählige glückliche Kindergesichter erfreuten die zahlreichen Kursorganisatoren/-innen und Helfer/-innen. Bilder davon unter: www.ferienpass-5616.ch

Es waren wieder zwei unvergessliche, erlebnisreiche und spannende Ferienpasswochen!

Wir danken allen Kindern, die daran teilgenommen haben und freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Mittwoch, 02.05.2018Schongau

«Solange die Mühle mahlt»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Vorpremiere des Dokumentarfilms über das Dorf und seine Entwicklung zog über 220 Besucher in die Turnhalle. Im Zentrum des von Regula und Heinz Tobler realisierten Films steht der Neubau des Wohnquartiers Mülihalde und der damit verbundene, grosse Anstieg der Einwohnerzahl.

Die Spannung und Vorfreude war riesig. Keiner der zahlreichen Besucher, wie auch Thierry Kramis, die anwesenden Protagonisten und Einwohner der Gemeinde, hat im Vorfeld mehr als den Trailer zu sehen bekommen. Der Dreh des Films sei ein Plädoyer an «die Idee Dorf», so Regula Tobler. Die Produzenten kreierten mit diesem Film einen spannenden Einblick in das Dorfleben, mit all seinen Höhen und Tiefen. Die Reaktionen und Konsequenzen, welche Veränderungen in einem kleinen Dorf mit sich bringen, wurden sehr autenthisch wiedergegeben. Im Film hatten die Meinungen aus allen Richtungen Platz. Der Film, welcher vor ca. drei Jahren gedreht wurde, ist eine Momentaufnahme und gibt die Eindrücke der Neuzuzüger, wie auch die der Einheimischen ausgewogen und interessant wieder. Die Besucher hatten die Möglichkeit, nach der «Directors Cut-Version» von ca. 80 Minuten und einem von der Gemeinde offerierten Apéro, sich auch noch die TV-Version anzusehen. Der sehenswerte Film wird am Mittwoch, 16. Mai auf SRF 1 in der Sendung DOK ausgestrahlt.

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Mittwoch, 02.05.2018Beinwil am See

Doppelte «Brass Power» im Löwensaal

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In Zusammenarbeit mit der Corner Band Oftringen und der Unterstützung der Beinwiler Schlagzeugschüler, gelang es der Musikgesellschaft, einen fulminanten Unterhaltungsabend zu bieten. «Chef de musique» Mirco Gribi leitete beide Vereine gekonnt durch den hervorragenden Konzertabend.

Seine anfängliche Sorge darüber, dass die Böjuer seinen Gontenschwiler Humor nicht gutheissen würden, war definitiv unbegründet. Der Präsident der MG Gontenschwil führte mit Anekdoten und Informationen über die einzelnen Musikstücke sehr humorvoll durch den Abend. Mit dem Stück «Starchaser» wurde der Konzertabend von der MG Beinwil am See gestartet. Der beliebte Marsch «Rose des alpes» bildete nach einem kurzen musikalischen Ausflug nach Südamerika und einem gelungenen Medley aus Polo Hofers Hits, den Schluss des ersten Teils. Mit Bravour präsentierten die Schüler von Markus Neuweiler ihr erlerntes Können an Schlagzeug und Trommel. An diesem gelungenen Unterhaltungsbend war die Corner Band aus Oftringen zu Gast. Ein spannendes Sommerprojekt bestehend aus Mitgliedern verschiedener Guggenmusiken, welche ebenfalls unter der Leitung von Mirco Gribi standen. Die Musikanten gaben einige bekannte Disco-Hits zum Besten bevor sich die beiden Vereine gemeinsam auf der Bühne präsentierten. Mit «Stand by me» und «The time of my life» brachte die doppelte «Brass Power» den tollen Abend zu einem fulminanten Finale.

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Mittwoch, 02.05.2018Schongau

Auf dem Rücken eines Drachens im Schongiland

Text und Bild: Jennifer Loosli

Bist du schon einmal auf dem Rücken eines Flugdrachens geflogen? Nein? Dann ist es höchste Zeit einen Ausflug ins Schongiland zu machen. Auf der Drachenflugschaukel können Anfänger, Fortgeschrittene und Profis üben. Wer wohl am höchsten fliegen kann?

Das neue Kinderbuch «Die Seetaler Drachensaga» erzählt von den Abenteuern zahlreicher Drachenfamilien, die schon seit Jahrhunderten im Seetal leben. Feierlich wurde am Sonntag, 29.  April 2018 das Drachenerlebnis des Seetal Tourismus an verschiedenen Stationen wie im Schloss Hallwyl, der Jugendherberge Beinwil am See oder auch im Schongiland eröffnet! Die Frage vom Drachenforscher Ferdinand Sigismund Maria von und zu Drachenfels ist: Könnte man sich überhaupt auf einem Flugdrachen halten ohne herunter zu fallen? Man weiss es nicht, aber üben kann man alleweil auf dem Drachenflugsimulator im Schongiland. So bekommt man eine Ahnung davon, wie es ist, auf einem Drachen zu fliegen. Gross und Klein erforschten die grosse Drachenschaukel und hatten sichtlich Spass dabei! Immer wieder hörte man die Kinder rufen: «Nochli schnäller und no höcher! Juhuii!» Eine Attraktion, bei der es sich für Anfänger, Fortgeschrittene und Profi-Flugdrachenschaukler lohnte, sie auszuprobieren, denn die Flugpiloten konnten die Zügel selbst in die Hand nehmen und die Geschwindigkeit bestimmen. Ein Erlebnis, das jeden zum Drachenforscher macht und zum Strahlen bringt.

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Mittwoch, 02.05.2018Meisterschwanden

Generalversammlung Elternverein

Text und Bild: Eing.

Der Vorstand des Elternvereins Meisterschwanden/Tennwil durfte am 9. März rund 25 Mitglieder an der diesjährigen Generalversammlung in der Seerose willkommen heissen.

Nach dem Apèro führte die Präsidentin Melanie Wohler durch die Versammlung. Die Jahresberichte vom Vorstand und der Spielgruppe, sowie der Kassa- und Revisorenbericht wurden unter Beifall genehmigt.

Der Vorstand hat die beiden langjährigen Vorstandsmitglieder Conni Ferrai (11 Jahre) und Daniela Meili (10 Jahre) verabschiedet. Sie erhielten Präsente als Dankeschön für ihre unzähligen geleisteten Arbeitsstunden für den Elternverein. Als neues Vorstandsmitglied stellte sich Priska Leutwiler zur Wahl. Sie wurde, genauso wie die übrigen Vorstandsmitglieder, gewählt. Der Vorstand setzt sich neu aus sechs Personen zusammen.Die beiden Revisoren wurden ebenfalls wiedergewählt.

Bei einer Powerpoint-Präsentation schwelgte man in Erinnerungen an das vergangene Vereinsjahr, bevor das Jahresprogramm 2018 mit all seinen Anlässen vorgestellt wurde. Nach der Versammlung kamen wir in den Genuss eines feinen Desserts.

Mittwoch, 02.05.2018Seengen

Toller Ferienspass mit dem Seenger Ferienpass

Text und Bild: Eing.

Bei sommerlichem Wetter erlebten die Seenger Kids während zwei Wochen Frühlingsferien(s)pass pur! Vom Einrad-Kurs über den Tüftelworkshop zum Modeshooting und Cabochon-Schmuckkurs bis zum Stand-Up-Paddeln auf dem Hallwilersee, war für alle ein interessanter Kurs dabei.

Wer während den Frühlingsferien das Zuhause genossen hat, konnte auch in diesem Jahr von einem interessanten, vielseitigen und spannenden Ferienpass-Programm profitieren. In den zwei Wochen wurden über 50 Kurse durchgeführt, welche je nach Inhalt die Kindergärtner bis Oberstufenschüler aus Seengen angesprochen haben. Rund 500 Kursplätze wurden belegt und den Kindern viel Raum und Zeit gegeben, Neues auszuprobieren, gemeinsam zu lachen, Interessantes zu entdecken und das Miteinander zu geniessen!

So durften die Kids sportliche Kurse wie Basketball, Tanzen, Reiten, Einrad, BMX und Meerjungfrauenschwimmen belegen. Und wer beim Stand-Up-Paddling-Kurs auf dem Hallwilersee ins Schwitzen geriet, wagte sogar einen Sprung ins erfrischende Nass und startete somit die diesjährige See-Badesaison! Beim GoKart-Fahren waren Mut, Köpfchen und Konzentration gefragt – das rasante Vergnügen wurde in schnellen Runden genossen!

Auch Kreativität wurde grossgeschrieben: So konnte erlernt werden, wie man selber Cabochon-Schmuck herstellt, und es wurden Formen für Schoggitaler gestaltet, welche später immer wieder mit feiner Schoggi gegossen werden und somit mehrmals verwendet werden können. Ganz nach dem Motto «Shabby Chic» kreierten die Kids coole Schilder mit lässigen Sprüchen, sie bemalten Leinwände, durften einzigartige Fahnenketten filzen oder Papier schöpfen. Zudem sind tolle Gartenstecker aus Ton entstanden und frühlingshafte Blumendekorationen wurden angefertigt. Im HELP-Kurs wagten sich die Kids an die Erste Hilfe heran, in der Sternwarte wurde eine Menge Interessantes vermittelt und während den Tüftelkursen entstanden einzigartige elektrische Kugelbahnen und Flipperkästen. Kulinarische Highlights waren der Kurs in der Bäckerei Hächler, der Cupcakes-Backkurs sowie der Eltern-Kind-Kurs Grillieren. Mmmh, bleibt nur zu hoffen, dass das Erlernte angewendet und die eine oder andere Köstlichkeit später auch in der heimischen Küche produziert wird.

Schlussendlich hat es auch an Unternehmungen und Besichtigungen nicht gefehlt: in der Tierklinik erlebte man die Arbeit von Tierärzten hautnah, beim Radio Argovia durfte in die Studios geschaut und auch mal ins Mikrofon gesprochen werden, mit der Bibliothek Seengen konnten die Kids auf Büchereinkauf gehen. Einige Kinder haben sich in die Steinzeit am Hallwilersee begeben und nicht zuletzt hat das Lotto spielen im Altersheim Jung und Alt grosses Vergnügen bereitet.

Das Angebot war wie jedes Jahr vielseitig und hat grossen Anklang gefunden. Organisiert wird der Ferienpass Seengen durch ein achtköpfiges OK unter dem Patronat des Elternkreises Seengen. Die Gemeinde Seengen und der Elternkreis Seengen unterstützen den Ferienpass finanziell. Auch dank den grosszügigen Beiträgen verschiedener Sponsoren können jedes Jahr kostenintensive Ausflüge oder Kurse zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. An dieser Stelle ein «herzliches Dankeschön» an alle Sponsoren, die vielen freiwilligen Helfer und an die Kursleiter für die Unterstützung, welche es ermöglicht, den Kindern von Seengen und Umgebung ein spannendes Ferienpass-Programm anzubieten.

Unter www.ferienpass-seengen.com sind diverse Bildeindrücke von glücklichen Kindern zu sehen!

Mittwoch, 02.05.2018Seengen

Bei Teddys Allround Service Seengen erhält man Hilfe von A-Z

Text und Bild: Jennifer Loosli

Das Bein gebrochen, kein eigenes Auto um Einkäufe zu erledigen oder keine Zeit für Hauswartungen? Dann sind Sie bei Teddys Allround Service in Seengen an der richtigen Adresse! Markus Gyger aus Seengen hilft jedem, wie und wo er kann.

Markus Gyger gründete 2017 seine Unternehmung Teddys Allround Service und bietet seither diverse Dienstleistungen wie Hauswartungen, Holzhacken, Winterdienste oder auch Kurierfahrten an. Er sei immer wieder von Freunden und Bekannten angefragt worden, ob er aushelfen könne und entschied sich letztes Jahr dazu, selbstständig zu werden. Seither fährt der gelernte Automechaniker und Chauffeur ältere und gehbehinderte Menschen zu Einkäufen oder Arztbesuchen, wobei er selbstverständlich mit seinem Geschäftsfahrzeug vor der Türe seiner treuen Kundschaft wartet. Der gebürtige Seenger kann durch seine spontane Art bei seinen Kunden punkten! Termine kann man flexibel ein paar Stunden vorher oder Wochen im voraus über seine Website www.markusgyger.biz vereinbaren. Auch für Arbeiten rund ums Haus steht Gyger seinen Kunden zur Verfügung. Von Fensterlädenreinigungen, Wände streichen, über Ferienablösungen bei Hauswartungen, deckt er alles ab. Werkzeuge wie Rasenmäher, Schneefräsen oder Schaufeln müssen vom Kunden zur Verfügung gestellt werden. Bei Kurierfahrten dasselbe: Hier muss vom Kunden ein Fahrzeug vorhanden sein, um die Ware von A nach B zu liefern. Teddys Allround Service – die helfende Hand ist vor Ort, wenn er gebraucht wird!

Mittwoch, 02.05.2018Menziken

Ein emotionaler Abschied von den Hebammen

Text und Bild: Eing.

Dass die Geburtenabteilung des ASANA Spitals Menziken geschlossen wird, schlug ein wie eine Bombe. Unverständnis mischte sich mit Bestürzung und Traurigkeit. In einer privat organisierten Aktion wurde am letzten Apriltag eine Dankesaktion gestartet, die den Hebammen gewidmet war.

Am Montag, 30. April 2018 um 19.00 Uhr herrschte im Gebärsaal im Spital Menziken zum letzten Mal Hochbetrieb. Stephanie Pouchon (Initiantin) hatte die Idee, gemeinsam mit ihrer Schwester, eine kleine Dankesaktion für die Hebammen zu starten – mit Merci-Schöggeli und Rosen. Stephanie schickte kurzerhand einen Aufruf an ihre Freundinnen. Dass am Abend über 80 Leute kommen, haben die kühnsten Erwartungen der beiden Schwestern übertroffen. Es war überwältigend, so viele Kinder, Mamis, Papis und Babys zu sehen, die den Hebammen zum letzten Mal Danke sagten. Die Hebammen Sandra, Hedy, Edi, Kata und Inger waren zu Tränen gerührt (Sibylle und Bea konnten leider nicht anwesend sein). Obwohl es im Gebärsaal fast täglich zu so emotionalen Momenten kommt, waren es diesmal die Hebammen die überrascht wurden. «Mit der Sonne im Herzen», bedankten sich die Hebammen. Die Aktion traf voll ins Schwarze. Trotz der traurigen Umstände wurde gelacht, bedankt, umarmt und gefeiert! «Wir hatten tolle Hebammen, sie waren für uns da, jetzt waren wir für sie da.» Leider konnte die Schliessung damit nicht verhindert werden. Solche Momente bleiben im Herzen. Direktor Daniel Schibler war auch noch kurz anwesend und war sehr überrascht über die Courage aller Eltern. Ein herzliches Dankeschön an alle.

Mittwoch, 02.05.2018Region

Seebrise Birrwil: Italianità am Hallwilersee

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Erfolgsgastronom Zülfü Ilkhan bringt mit der Neueröffnung der Seebrise in Birrwil das italienische Riviera-Flair an den Hallwilersee. Nach 15-monatiger Umbauphase bieten das Restaurant und die Terrasse, mit fantastischem Blick auf den See, Platz für über hundert Gäste.

100% authentisch italienische Küche, erlesene Weine und zusätzlich einige Schweizer Klassiker, so beschreiben der Inhaber Zülfü Ilkhan und der Stv. Geschäftsführer Marco Micciche das Konzept in der Seebrise. Nach jahrelanger Erfahrung mit dem Restaurant Riviera im Aarauer Schachen führt das Team das Erfolgskonzept nun in der Seebrise weiter. Täglich stehen sieben verschiedene Tagesmenues auf der Karte. Mit einem Pastagericht, knusprigen Pizzen, drei Spezialitäten des Tages, einem Fleischgericht und einem vegetarischen Gericht ist für jeden Gast etwas dabei. Die verschiedenen Räumlichkeiten bieten Platz für jeweils 15, 30 oder 50 Personen, so können Vereins- oder Familienfeiern optimal in den abgetrennten Säälen gefeiert werden. Die einladende Terrasse bietet rund 55 Gästen einen fantastischen Ausblick auf die Alpen, sowie natürlich auf den See. Für jene, welche die frisch zubereiteten Speisen gerne zu Hause geniessen möchten, bietet sich die Möglichkeit, eine telefonische Bestellung direkt im Restaurant abzuholen. Das sympathische Team freut sich darauf, neue und bekannte Gesichter in der Seebrise begrüssen zu dürfen.

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Mittwoch, 02.05.2018Beinwil am See

Feldschiessen – der Breitensportanlass der Schweiz

Text: Eing., Bild: Thomas Moor

Mit rund 130'000 Teilnehmern ist das Eidg. Feldschiessen nach wie vor einer der grössten Breitensportanlässe der Schweiz. Lassen Sie sich die Teilnahme an diesem Grossanlass also nicht entgehen und nehmen Sie am Feldschiessen 2018 in Zetzwil teil!

Bei der Schützengesellschaft Beinwil am See gilt seit jeher die Devise «Beteiligung kommt vor dem Rang». Wir rufen daher wiederum alle Beinwilerinnen und Beinwiler zur Teilnahme an diesem urschweizerischen Anlass auf. Teilnahmeberechtigt sind alle Schweizerinnen und Schweizer mit Jahrgang 1998 und älter. Jugendliche ab dem 10. Altersjahr sind ebenfalls teilnahmeberechtigt. Ein vorgängiges Training, die Begleitung durch einen Erwachsenen und die Betreuung durch einen versierten Schützen sind für Jugendliche allerdings unabdingbar. Die Teilnahme am Feldschiessen ist nach wie vor gratis und den Erfolgreichen winkt wie jedes Jahr ein schönes Kranzabzeichen als Auszeichnung.

Betreutes Training auf der Schiessanlage Murweid, Menziken
Für Hobbyschützen bieten wir wiederum ein betreutes Training mit Instruktion durch erfahrene Vereinsmitglieder an. Für nur Fr. 9.– kann das Feldschiessenprogramm übungshalber absolviert werden. Wer ein eigenes Gewehr besitzt, schiesst am besten damit. Das Gewehr kann so individuell eingestellt werden. Es stehen aber auch Sturmgewehre der SG Beinwil am See zur Verfügung. Dieses Training findet am Montag, 28. Mai 2018 von 18.00 bis 20.00 Uhr statt.

Gemeinsamer Besuch des Feldschiessens
Neben dem sportlichen Wettkampf hat bei der Schützengesellschaft Beinwil am See auch der gesellige Aspekt einen hohen Stellenwert. Die Vereinsmitglieder besuchen das Feldschiessen seit Jahrzehnten immer gemeinsam. Schliessen Sie sich uns an, geniessen Sie ein paar unbeschwerte Stunden und motivieren Sie auch Verwandte, Freunde und Bekannte zur Teilnahme am Feldschiessen.

Für die Fahrt nach Zetzwil treffen wir uns am Samstag, 9. Juni 2018 um 9.30 Uhr auf dem Lehrerparkplatz beim Chrosihus. Alle Böjuer Hobbyschützinnen und Hobbyschützen sind herzlich eingeladen, sich uns anzuschliessen. Gewehre sind vorhanden, und die Betreuung ist sichergestellt. Selbstverständlich kann das Feldschiessen auch während der anderen Schiesszeiten besucht werden. Falls Sie ein Gewehr oder Betreuung benötigen, melden Sie sich bitte im Training oder setzen Sie sich mit einem der Vorstandsmitglieder in Verbindung (Kontakte: www.sg-beinwilamsee.ch).

Trainingsmöglichkeiten auf der Schiessanlage Menziken
Sa. 19. Mai 2018: 14.00 – 17.00 1. B-Übung
Fr. 25. Mai 2018: 17.30 – 20.00 2. B-Übung
Mo. 28. Mai 2018: 18.00 – 20.00 Betreutes Training
Do. 7. Juni 2018: 17.30 – 20.00 3. B-Übung

Feldschiessen in Zetzwil – Schiesszeiten
Fr. 1. Juni 2018: 17.30 – 20.00
Sa. 2. Juni 2018: 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30
Fr. 8. Juni 2018: 17.30 – 20.00
Sa. 9. Juni 2018: 09.00 – 12.00 / 13.30 – 16.30
So. 10. Juni 2018: 09.00 – 11.30

Mittwoch, 02.05.2018Gesundheit

Spezialisierte Demenzpflege und -betreuung am Spital Menziken

Bild: ZVG.

Das integrative Demenzkompetenzzentrum des Spitals Menziken wird nebst den bestehenden, sehr gut etablierten Dienstleistungen, wie der Langzeit-, Akut- und Übergangspflege, sowie der Palliative-Care-Pflege angeboten. Bei diesem Modell werden die von Demenz Betroffenen innerhalb der üblichen Pflegeheimstationen angepasst gepflegt und betreut. Es werden Menschen mit einer Demenzerkrankung als Dauerbewohnende, oder – zur Entlastung von Angehörigen – als Ferienaufenthalte aufgenommen. Somit findet im Spital Menziken auf allen drei Pflegeheimstationen mit seinen insgesamt 70 Betten ein strukturiert gestaltetes Zusammenleben aller Bewohnenden statt. Das Pflegeheim des Spitals Menziken nimmt pflege- und betreuungsbedürftige Menschen aller Pflegestufen, sowie Menschen, welche an einer leichten bis mittelschweren Demenz erkrankt sind, auf. Als Übergangslösung können auch Menschen mit schwersten Demenzerkrankungen betreut werden, z. B. bis ein geeigneter, definitiver Betreuungsplatz gefunden wurde.

Angebote, wie der Vormittagstreff, bieten speziell für Bewohnende mit diagnostizierter Demenz die vormittägliche Tagesstruktur. So werden die Bewohner beim Eintreffen in der Aktivierung durch ihnen bekannte Bezugsmitarbeitende mit frischem Kaffee empfangen. Das angebotene Frühstück wird gemeinsam in familiärer Atmosphäre eingenommen. Später sitzen die Teilnehmenden an ihrem «Stammplatz», hören bekannte Musik oder singen gemeinsam Lieder. Je nach Freude der Teilnehmenden können Haushalttätigkeiten, wie zum Beispiel Gemüse rüsten und Kochen, ausgeübt werden. Auch das Angebot der Bewegungsgruppe durch die Physiotherapie ist an zwei Wochentagen immer wiederkehrend. Für begleitete Aktivitäten im Freien oder einfach «sein und geniessen» steht der spitaleigene Park mit seinem Kneipp- und Gehgarten zur Verfügung. Ein speziell eingerichteter Weglaufschutz gibt den Bewohnenden, welche im Programm der spezialisierten Demenzbetreuung sind, grösstmögliche Freiheit bei bestmöglichem Schutz. Diese Überwachung ist im ganzen Spital und im Pflegeheim installiert.

Der Nachmittag und die Nacht sind für die Bewohnenden im ganzen Pflegeheim ebenfalls gezielt und individuell gestaltet. Für alle ärztlichen Versorgungen stehen die internen Spitalärzte während 24 Stunden zur Verfügung.

Asana Gruppe AG
Spital Menziken
5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Mittwoch, 02.05.2018Reinach

Der FunPark in der Eishalle ist wieder offen

Text und Bild: Thomas Moor

Das Eis ist geschmolzen und die Bahn für den FunPark frei. Statt Eishockey sind in der Kunsteisbahn im Reinacher Moos ab sofort wieder tollkühne Sprünge mit den BMX-Velos, Inlineskates und Skateboards Trumpf. Ein Angebot der Jugendkommission der Gemeinde Reinach.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, um den jugendlichen Mädchen und Knaben, aber auch Erwachsenen die Türen für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu öffnen. Herzstück des FunParks ist die Skaterbahn. Die grösste der Region, die auch für Bikes und Rollerblades geeignet ist. Sicherheit wir gross geschrieben. Auf der ganzen Skaterbahn besteht ein Helmobligatorium, wobei Helme, Gelenkschütze und geeignetes Schuhwerk zur persönlichen Ausrüstung jedes Teilnehmers gehören müssen. Ähnliches gilt auch für die Kletter- und Boulder-Wand. Wer hoch hinaus möchte, sollte Kletterfinken oder leichte Turnschuhe mitbringen. Klettergurte, Schraubkarabiner, Seile und Magnesium werden zur Verfügung gestellt. Wer noch nie geklettert ist, erhält Unterstützung von den Kletterspezialisten des SAC Homberg. Offen ist die Anlage bis am 6. Juli jeweils mittwochs 14 bis 17 Uhr und freitags 17 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 02.05.2018Leutwil

Wo die Kleinen schon grosse Artisten sein können

Text und Bild: Jennifer Loosli

Viele Kids wuseln durch die Mehrzweckhalle in Leutwil und lernen von Claudia und Sandro Kaspar die Künste des Zirkus’ kennen. In der Zirkusschule Capriola in Lüpu lernen Kids Disziplinen wie Trapez, Partnerakrobatik, Fässli laufen, Pantomime oder Jonglieren auf spielerische Art.

Seit Februar gibt es die Zirkusschule Capriola, die jeden Freitag Kinder einlädt, um Zirkusluft zu schnuppern. Von Zaubern über Einrad fahren zu Clownerie lernen die Kids, vom Kindergartenalter bis zur sechsten Klasse, spielerisch und unter sorgfältiger Anleitung ihre eigenen Fähigkeiten und Grenzen kennen. Zu Anfang jeder Lektion wird ausgiebig gedehnt. Aufgewärmt geht es dann ans Trapez und weitere Geräte. In allen Kursen der Zirkusschule Capriola geht es primär darum, den Kindern einen lustbetonten Zugang zur Zirkuswelt zu eröffnen. Es wird ohne Druck gearbeitet. Um jedes Kind fachgerecht zu fördern, ergeben sich mit der Zeit diverse Gruppen. Gegründet wurde die Schule vom Ehepaar Sandro Weibel und Claudia Kaspar, Simone Eggler und Sereina Ess. Die Kaspars leiten den wöchentlichen Unterricht, während aller vier gemeinsam Workshops veranstalten und Simone und Sereina das Backoffice übernehmen. Mit der Zirkusschule Capriola wollen die Gründer ein Konzept, das in der Stadt Zürich funktioniert, auch der Jugend auf dem Land zugänglich machen. Jeder, der gerne an der Kinderzirkusschule teilnehmen möchte, kann sich über die Website www.capriola-zirkusschule.ch anmelden. Über jedes neue Kind und jeden neuen Jugendlichen freut sich die gesamte Zirkusschule!

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Mittwoch, 02.05.2018Region

Gemütlichkeit an bester Lage

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Im Restaurant KORZO Food & Drink in Unterkulm legt Mehmet Yalcin mit seinem Team grossen Wert auf frische Gerichte und eine gemütliche Atmosphäre. Pünktlich zur Sommersaison sind der Aussenbereich und die Gelati bereit.

Burger mit ausgewählten, verschiedenen Brötchen und reinem Rindfleisch, feine Pizzen oder auch Frittiertes vom Poulet stehen auf der Speisekarte vom Familienbetrieb von Mehmet Yalcin. Die offene Küche garantiert Transparenz gegenüber den Gästen und bietet eine spezielle Atmosphäre im Restaurant sowie in der verglasten Smoker Lounge. Dank des Lieferservices, welcher sich immer grösserer Beliebtheit erfreut, kann man die Spezialitäten natürlich auch zu Hause oder am Arbeitsplatz geniessen. Ab diesem Monat ist es möglich, die Burger und Pizzen mit selbst gewählten Zutaten individuell zu ergänzen. Ein Service, der dem Inhaber sehr am Herzen liegt. Jeder Gast kann so seinen eigenen Burger zusammenstellen und geniessen. Auch auf die Wünsche von Allergikern, Vegetariern oder Veganern gehen Mehmet Yalcin und sein erfahrener Koch sehr gerne ein. Glutenfreie oder laktosefreie Gerichte sollen es allen Gästen möglich machen, bei KORZO etwas Feines zu geniessen. Für die warmen Tage steht der beliebte Glacéwagen bereit. Einen feinen Apéro, ein Glas Wein, Kaffee oder auch das Fürobebier mit einem feinen Burger an bester Lage geniessen, in Unterkulm am Zentrumsplatz ist das möglich.

Mittwoch, 02.05.2018Boniswil

Sommerakademie in Boniswil am Hallwilersee

Text und Bild: Eing.

Als der Skulptör und Comic-Keramiker Bruno Fischer rief, sind seine Freunde zahlreich erschienen. Gemeinsam haben sie ein reichhaltiges Programm von Kursen und Workshops zusammengestellt, das in der Zeit vom 26. Juni bis zum 13. Juli in Boniswil veranstaltet wird. Daneben gibt es diverse Abendveranstaltungen, vom Kinoabend bis hin zum geselligen Paella-Schmaus. Wenn möglich wird über Mittag gemeinsam gekocht und gegessen.

«Mein Haus mit Garten und Atelier eignet sich besonders gut dafür, interessierten Menschen einen kreativen Raum zur Verfügung zu stellen für neue Einblicke in ein Kunsthandwerk oder um in Workshops seine Fertigkeiten zu verbessern», erklärt der im Aargauer Seetal ansässige Künstler. Bei ihm werden die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer in fünf Tagen die Grundlagen des figürlichen Modellierens erlernen können. 14 Kurse werden insgesamt angeboten, Digitalfotographie ist ebenso dabei wie Upcycling oder Binsenflechten. Neben Künstlern wie Manfred Sytsma oder Urs Röösli aus dem Kanton Bern konnte Fischer auch Debra Bühlmann alias Frida Bünzli für die erste Sommerakademie in Boniswil gewinnen. Die Comic-Zeichnerin ist jede Woche im Zürcher Tagesanzeiger mit ihrer Kunst vertreten. Sie bietet zwei halbtägige Kurse für Menschen mit Freude an Geschichten und der Lust, diese in einfachen Skizzen und eigenen Figuren ausdrücken zu wollen. «Die meisten unserer Kurse setzen kein Vorwissen voraus. Einige Kurse eigenen sich auch für Kinder. Wir wünschen uns zwei lebendige Wochen mit viel Lachen und Neugier und der Möglichkeit für jeden Einzelnen, seine schöpferische Kraft zu entdecken», sagt der initiative Bruno Fischer voller Vorfreude.

Alle Kurse und die Kursleitenden finden Sie auf www.kappelen5.ch. Anmeldungen werden per E-Mail anmelden@kappelen5.ch oder auch telefonisch auf 079 752 57 44 entgegengenommen.

Dienstag, 01.05.2018Reinach

Ein Bohler-Award für die WYNAexpo-Macher

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn Macher von Macher ausgezeichnet werden, ist «5vor5 bis 7ab7» im Gange. Eine Feierabend-Veranstaltung der Sebastian Müller AG in Rickenbach. Ein Anlass für Geschäftskunden, der mit ganz vielen Highlights gespickt ist. Unter anderem mit der Verleihung des Bohler-Awards.

Wenn die Verantwortlichen der Sebastian Müller AG im Bohler in Rickenbach zu einem Kunden-Event einladen, dann ist nicht 08-15 angesagt. Innovativ und speziell anders –wie die Firma selber – ist dann auch das Unterhaltungsprogramm. «Ein Kompromiss zwischen Ernsthaftigkeit und Unterhaltung nannte Erwin Müller die Feierabendveranstaltung, die im Zeichen von Musik (Gordon Blues Band) und Unterhaltung stand. Unter anderem mit prominenten Gästen wie René Rindlisbacher, der in seinem Interview der muskelbepackten Personal-Trainerin Cindy Landolt gegenüber sass. Nicht nur optisch wurde einiges geboten. Auch kulinarisch liessen die Müllers köstlich auftischen. So, dass man frisch gestärkt zur Verleihung des Bohler-Awards schreiten konnte. Dieser wird jeweils von Urban Müller an regionale Persönlichkeiten verliehen. Zu Ehren kamen bei der jüngsten Verleihung Christian Schweizer und Matthias Haller, die beiden Macher der WYNAexpo. Diese überregionale Leistungsschau findet vom 2. bis 5. Mai wieder im Reinacher Moos statt und steht unter dem Titel «Das Leuchtfeuer der Region». Im Gespräch mit Urban Müller blickte Christian Schweizer auf die letzte Ausstellung zurück und erläuterte die Philosophie und das Erfolgsrezept dieser beliebten Gewerbeschau. Verbunden mit Dank und Anerkennung überreichte Urban Müller anschliessend den Award. «Eine Ehre für uns, wenn wir von Machern wie den Müllers eine solche Auszeichnung erhalten», wie Christian Schweizer und Matthias Haller sichtlich gerührt und auch stolz sagten.

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Montag, 30.04.2018Zetzwil

Wie kommt die Energie eigentlich in mein Haus?

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wie kommt eigentlich der Strom bis in meine Wohnung oder mein Haus? Diese und viele weitere Fragen wurden an der Besichtigung der Trafostationen in Zetzwil beantwortet. Viele interessierte Zetzwiler wollten genau wissen, an welche Trafostation ihr Haus angeschlossen ist.

Zum 20-jährigen Jubiläum gewährte die EWS Energie AG in der Woche vom 23. bis 27. April einen einmaligen Einblick in die sichere Stromversorgung diverser Dörfer im Wynental. In Zetzwil konnten die Einwohner vis-à-vis vom Restaurant Bären die Trafostation genau unter die Lupe nehmen und sich in die Faszination der Energie entführen lassen. Viele Interessenten kamen zur Trafostation um sich zu informieren, von welcher der insgesamt neun Trafostationen in Zetzwil, der Strom zu ihrem Haus gelangt. Die Leitungen und Trafostationen konnten auf einer Landkarte oder am Monitor mit Luftansicht besichtigt werden. In der Trafostation selbst wurde den Besuchern erklärt, wie die Nieder- und Mittelspannungsleitungen funktionieren. Die elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz, mit einer elektrischen Spannung von 16 kV, wird auf die in Niederspannungsnetzen (Ortsnetze) verwendeten 400/230 Volt zur Versorgung der Niederspannungskunden transformiert (umgewandelt). Diese Energie kommt schlussendlich aus den Steckdosen bei den Einwohnern von Zetzwil. Eine der Stationen versorgt Häuser und Wohnungen im Umkreis von 400 Metern mit Energie.

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Montag, 30.04.2018Gontenschwil

Wie kommt die Energie eigentlich in mein Haus?

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Wie kommt eigentlich der Strom bis in meine Wohnung oder mein Haus? Diese und viele weitere Fragen wurden an der Besichtigung der Trafostationen in Gontenschwil beantwortet. Viele interessierte Gontenschwiler wollten genau wissen, an welche Trafostation ihr Haus angeschlossen ist.

Zum 20-jährigen Jubiläum gewährte die EWS Energie AG in der Woche vom 23. bis 27. April einen einmaligen Einblick in die sichere Stromversorgung diverser Dörfer im Wynental. In Gontenschwil konnten die Einwohner die Trafostation im Zopf genauer unter die Lupe nehmen und sich in die Faszination der Energie entführen lassen. Die Interessenten kamen zur Trafostation um sich zu informieren, von welcher der insgesamt 21 Trafostationen in Gontenschwil, der Strom denn nun zu ihrem Haus gelangt. Die Leitungen und Trafostationen konnten auf einer Landkarte oder am Monitor mit Luftansicht besichtigt werden. In der Trafostation selbst wurde den Besuchern erklärt, wie die Mittel- und Hochspannungsleitungen funktionieren. Die elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz, mit einer elektrischen Spannung von 10 kV, wird auf die in Niederspannungsnetzen (Ortsnetze) verwendeten 400/230 Volt zur Versorgung der Niederspannungskunden transformiert (umgewandelt). Die umgewandelten 400/230 Volt kommen schlussendlich aus den Steckdosen bei den Einwohnern von Gontenschwil.

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Montag, 30.04.2018Hallwil

Frühlingsfest: Landi-Kunden blühten richtig auf

Text und Bild:Thomas Moor

Einkaufen, um den Garten wieder auf Vordermann zu bringen, sich dabei kompetent beraten lassen und obendrein noch eine Wurst geniessen. Der Landi-Markt Hallwil machte das alles anlässlich des Frühlingsfestes möglich. Der Andrang war gross.

Parkplätze waren Mangelware und speziell im Outdoorbereich herrschte Hochbetrieb. Die Einkaufswägeli der vielen Kunden glichen kleinen, fahrenden Gewächshäusern. Herr und Frau Schweizer spürte den Frühling, war so richtig am Aufblühen und so richtig in Einkaufslaune. Man deckte sich mit allerhand Sommerflor ein. Im Hallwiler Landi-Markt deshalb, weil hier Auswahl, Qualität und Beratung stimmen. Kurz: Hier findet man alles, was den Garten, den Balkon, aber auch das Wohnzimmer zu einer Augenweide macht. «Vom Gemüsesetzling über mehrjährige Pflanzen, Kübelpflanzen bis hin zu Zimmer-, Frucht- und Sommerpflanzen, findet man bei uns alles», wie Ladenleiterin Katrin Müller erklärt. In ihrem umfassenden Angebot hat die Landi natürlich auch viele Sorten Spezial-Erde, Pflanzgefässe, entsprechende Gartengeräte, Maschinen etc. Das Frühlingsfest Ende April wurde einmal mehr zu einem Treffpunkt für Gartenfreunde. Ein Traditionsanlass, der ursprünglich aus einem Jubiläumsfest entstanden ist und sich seither fest im Eventkalender etabliert hat. Ein Anlass auch, mit welchem die Outdoor-Saison eingeläutet wird. Neben einer Rast in der Festwirtschaft, konnten die Kunden zusätzlich ihr Glück beim Würfelspiel versuchen oder Weine aus aller Welt degustieren.

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Montag, 30.04.2018Reinach

Capriccio Barockorchester: «Jahrhunderte erklingen»

Text und Bild: Eing.

Das Orchester gastiert am Sonntag, 10. Juni 2018, 18 Uhr, im Rahmen seiner Aargauer Konzertreihe mit einem abwechslungsreichen Programm in der reformierten Kirche in Reinach.

«Im Aargau durch die Jahrhunderte» – eine musikalische Zeitreise an historischen Orten. So präsentiert sich die Aargauer Konzertreihe 2017/2018 des Capriccio Barockorchesters, welche das Orchester zu insgesamt sechs eindrücklichen Konzertorten im Kanton führt. Jedes Konzert und jeder Veranstaltungsort stehen für ein Jahrhundert in der Aargauer Geschichte. Am 10. Juni 2018 ist Capriccio nun zu Gast in der reformierten Kirche Reinach, deren Grundstein im sechzehnten Jahrhundert gelegt wurde. Die Kantonale Denkmalpflege wird dem Publikum zu Beginn einen Einblick in die Entstehungszeit gewähren und die Geschichte der Kirche aufleben lassen.

Im Zentrum dieses Konzertes steht das Cembalo. Selten hört man Mozarts berühmte Klavierkonzerte auf diesem Instrument, für das sie eigentlich gedacht sind. Zudem stellt das Programm ein paar aus den 555 originalen Cembalosonaten von Domenico Scarlatti ihren Orchesterbearbeitungen aus der Feder des englischen Komponisten Charles Avison gegenüber.

1999 vom künstlerischen Leiter Dominik Kiefer mit professionellen und auf Alte Musik spezialisierten Musiker/-innen gegründet, zählte Capriccio bald zu den renommiertesten Barockorchestern der Schweiz. Der Name des Aargauer Orchesters ist Programm: «Capriccio» ist im Italienischen die Laune oder Schrulle. Scherzhaft und geistreich, frech und launisch – das ist Capriccio!

Datum: Sonntag, 10. Juni 2018, 18.00 Uhr
Ort: Reformierte Kirche Reinach
Tickets: CHF 35.– (freie Platzwahl)
Vorverkauf: www.capriccio-barock.ch oder 061 813 34 13
Abendkasse: ab 17.15 Uhr

Konzertprogramm:
Unico Wilhelm van Wassenaer: Concerto à 7 I G-Dur
Domenico Scarlatti: Sonate für Cembalo d-Moll, K. 89
Charles Avison: Concerto «in 7 Parts done from the Lessons by Sig. Domenico Scarlatti» Nr. 3
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Cembalo und Streicher A-Dur, KV 414

Montag, 30.04.2018Boniswil

Ein neuer Begegnungs- und Spielplatz in Sicht!

Text und Bild: Silvia Gebhard

Der «Verein Zukunft Boniswil» traf sich am 26. April zur Generalversammlung 2018 im Gemeindesaal in Boniswil. Der Verein nimmt aktuelle Themen und Anliegen aus der Politik und dem Gemeindeleben Boniswil auf und beteiligt sich aktiv an Lösungsfindungen.

Josef Högger, Präsident des «Verein Zukunft Boniswil», konnte 22 interessierte Teilnehmer begrüssen. Nebst den traditionellen Traktanden wie Jahresrechnung, Mitgliederbeitrag und Wahlen, schaute der Präsident auf ein sehr aktives, bewegtes Jahr 2017 zurück. Das Projekt Begegnungsplatz beim Seeblick konnte leider wegen des Hallwilerseeschutz-Dekrets nicht weiter verfolgt werden. Stefanie Beeler durfte aber im Laufe des Abends von einem offensichtlich noch bedeutend besseren Plan berichten, den sie mit ihrem Team verwirklichen möchte: Das untere Pausenareal neben der Turnhalle und im Bereich der Steinarena soll zu einem attraktiven Begegnungs- und Spielplatz umgestaltet werden. Dabei wurden auch die Kinder von ganz klein bis zur 6. Klasse mit ihren Wunschvorstellungen miteinbezogen. Wenn alles klappt, vor allem auch die Finanzierung durch die Gemeinde, kann die Einweihungsfeier bereits anlässlich des Jugendfestes 2019 stattfinden.

Der «Verein Zukunft Boniswil» sucht das Gespräch mit den Boniswiler Einwohnern, aber ebenso mit der Behörde. Aus diesem Grund war auch der Gemeinderat mit Rainer Sommerhalder und Gérald Strub vertreten. Gemeindeamman Strub konnte kompetent über die neue BNO (Bau-NutzungsOrdnung) berichten, die nach verschiedenen Anläufen seit 2007 und verschiedenen Anpassungen endlich vom Kanton am 12. April 2018 als genehmigt bestätigt wurde. Allerdings sind noch Teilrückweisungen hängig: Ein- und Auszonungen Bodenacker und Tanzmatt und die Alte Schmitte. Die Sanierung der Seengerstrasse ist ein schwieriges Thema für den Kanton sowie für unser Dorf, besonders wegen der Velofahrer und Fussgänger. Der Gemeinderat wird sich für die Interessen des Dorfes beim Kanton einbringen. Diese Themen wurden denn auch von den Anwesenden ausgiebig diskutiert. Das grosse Bauen im Mitteldorf ist bereits weit fortgeschritten und für viele alteingesessene Boniswiler gewöhnungsbedürftig.

Der Vorstand des Vereins wurde einstimmig wieder gewählt: Josef Högger, Daniel Schraner, Barbara Fahrni, Tonja Haefeli, Cornelia Wüthrich und neu Maja Scheidegger. Josef Högger stellt sich als Präsident nochmals 2 Jahre zur Verfügung. Ein Wermutstropfen ist der frühzeitige Rücktritt der vom Verein portierten Gemeinderätin Karin Koch. Er wird sich wiederum bei der Ersatzsuche engagieren. Zum Abschluss dankte der Präsident allen für ihren Einsatz und lud zum feinen Apéro, vorbereitet von Tonja Häfeli und Dominik Müller, ein. Gleichzeitig konnte man über das interessante, kulturelle Angebot von Vereinsmitglied Bruno Fischer diskutieren: die «Sommer-Akademie» 2018 in Boniswil mit künstlerischen, handwerklichen Kursen im Juni/Juli 2018 (siehe: www.kappelen5.ch).

Montag, 30.04.2018Reinach

Die Musikschule kann noch neue Schüler aufnehmen

Text: Eing., Bild: heidi de Luca

Die Anmeldefrist für das neue Schuljahr ist eigentlich abgelaufen. Wir können aber noch neue Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Die Anmeldeformulare sind auf der Homepage der Schule Reinach (www.schule-reinach.ch) unter Musikschule – Downloads zu finden.

Wichtig:
Können Eltern nicht den ganzen Elternbeitrag bezahlen, können sie dies auf dem Anmeldeformular ankreuzen. Die Gemeinde übernimmt dann möglicherweise einen Teil oder den ganzen Elternbeitrag. Auch gibt es die Möglichkeit, eine kürzere Lektionsdauer oder eine vierzehntägliche Lektion zu wählen (bitte bei Bemerkungen erwähnen). Zudem kann die Caritas oder die Winterhilfe in Notfällen angefragt werden. Kein Kind sollte aus finanziellen Gründen am Instrumentalunterricht gehindert werden! Bitte sich bei finanziellen Engpässen bei der Musikschule melden.

Ein Instrument spielen macht viel Freude und ist eine gute Unterstützung z.B. für die Konzentration, das soziale Verhalten und die Merkfähigkeit! Der nachfolgende Bericht über unser Jahreskonzert zeigt, dass die Kinder mit viel Einsatz und Begeisterung Musik gemacht haben.

Jahreskonzert 2018
Am Mittwoch, dem 4. April 2018, fand das traditionelle Jahreskonzert im Saalbau statt. Über 100 Schülerinnen und Schüler wirkten mit. Sie spielten auf fast allen Instrumenten, die in der Musikschule gelernt werden können. Es brauchte doch einige Arbeit und ein grosses Engagement der Musikanten, da alles live vorgetragen wurde! Es erklangen Stücke wie «Hallelujah», «Cake On The Ocean», «Hawaii 5-0», «Säbeltanz» und viele mehr. Das zeigt, dass die Musikschule mit der Zeit geht und auch neuere und neue Hits im Repertoire hat.

Es bildeten sich für dieses Konzert extra verschiedene Formationen, wie das Xylofon-/Blockflöten-/Klarinetten- und Querflötenensemble oder das Holzbläserensemble mit Querflöten, Klarinetten und Saxofonen. Natürlich durfte auch das grosse Schlagzeugensemble nicht fehlen, das viel Applaus erntete. Für das Schlussstück versammelten sich fast alle Mitspielenden nochmals und spielten «Cycling Circle», ein Stück, das der Berner Komponist Joel Schmidt für die letztjährigen Tour-de-Suisse-Konzerte komponiert hatte.

Montag, 30.04.2018Seengen

Es gibt vieles zu entdecken bei «Casa Daniela»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Daniela Henzmann machte ihr Hobby zum Beruf. Schon immer war sie kreativ unterwegs. Töpferte, nähte und konnte sich für jegliche Blumenarten faszinieren. 2017 eröffnete sie ihren eigenen Shop «Casa Daniela» in Seengen und verkauft einzigartige Dekoartikel von IB Laursen und Bastion Collection.

Wenn man die frühere Apotheke in der Schulstrasse 13 in Seengen betritt, wird man von Geschirr, Dekoartikeln und der Inhaberin Daniela Henzmann begrüsst. Der Shop erstrahlt heute in Weiss, Rosa und Hell-blau-Tönen. Der Laden ist grösser geworden. Denn dort, wo vorher das Lager war, ist heute zusätzliche Ladenfläche entstanden. Die gelernte Laborantin konnte sich mit «Casa Daniela» einen langersehnten Wunsch erfüllen. Über Jahre hat sie Kurse besucht, um am Schluss ein vom Floristenverband anerkanntes Diplom in den Händen zu halten. Nebst Pflanzen gibt es Hamamtücher aus der Türkei zu erwerben, die von Hand auf alten Holzwebstühlen hergestellt wurden, Holzprodukte von Menschen mit Behinderungen der Stiftung arwole aus Sargans produziert oder Küchentücher aus Leinen mit Siebdrucken, die in Hamburg liebevoll Stück für Stück von Hand gefertigt werden. Daniela ist es wichtig, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die wie sie selbst mit vollem Herzblut mit dabei sind und Produkte fair und umweltbewusst herstellen. Artikel von «räder design stories» zaubern ein Lächeln aufs Gesicht und die Karten von Wrendale machen fröhlich. Sie werden aus dem Laden mit Geschenken für Freunde gehen oder kaufen etwas das ihnen selber Freude macht. Geöffnet hat «Casa Daniela» wie folgt: Donnerstag 12.00 bis 18.30 Uhr, Freitag 8.00 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 8.00 bis 16.00 Uhr. www.casa-daniela.ch

Montag, 30.04.2018Reinach

«Girlpower» im Reinacher Moos

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Spannende Zweikämpfe, viele Tore, euphorische Siegesjubel und grosser Ehrgeiz. Am diesjährigen Fussballcup, der von der Crédit Suisse und dem Aarg. Fussballverband AFV organisiert wurde, nahmen in der Kategorie Mädchen 6.- 9. Klasse rund 340 Mädchen teil.

Einmal im Basler St. Jakob-Park Fussball spielen: Dieses Ziel verfolgten Jugendliche im ganzen Kanton einmal mehr am beliebten CS Fussballcup - Turnier. Während die Knaben in anderen Orten wie Suhr, Lenzburg oder Mellingen zum Turnier antraten, waren die Mädchen in diesem Jahr in Reinach. In Spielen von 12 Minuten wurde eifrig gekickt, gerannt und viele Tore geschossen. Die besten Teams der ganzen Schweiz können am grossen Finale teilnehmen, welches am Mittwoch 13. Juni im «Joggeli» stattfindet. Meist mit prominenter Unterstützung, wird das Finale als grosses Fussballfest gestaltet und gefeiert. Der grosse Teamgeist der Schülerinnen war überall präsent, ehrgeizig wurde auch in den Pausen gemeinsam mit den Lehrern und Begleitpersonen an Strategien und Techniken gefeilt. Dafür, dass alles regelkonform und fair stattfand, sorgten die anwesenden Schiedsrichter des Schweizerischen Fussballverbands SFV. Sie behielten stets gekonnt den Überblick über die grosse Mädchenschar. Die Mitglieder des FC Menzo Reinach waren sichtlich begeistert von der riesigen Teilnehmerzahl und hatten mit der Organisation alle Hände voll zu tun.

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Montag, 30.04.2018Beinwil am See

Wo Bänkli Geschichten erzählen

Text und Bild: Eing.

Hinsetzen, den Code am Smartphone einscannen und zuhören. Ab dem 10. Mai erzählen fünf Böjuer Ruhebänkli spannende Geschichten über Beinwil am See.

«Hör, was ich zu erzählen habe» heisst die Idee hinter diesem Erzähltal-Projekt. An fünf Erzählpunkten in Beinwil am See können Spaziergänger und Wanderer lokale Geschichten und Legenden hören. Was es dazu braucht? Ein Smartphone und ein paar Minuten Musse. Mit dem Smartphone liest man den QR-Code, der sich gut sichtbar am gelben Erzählpunkt befindet, ein und lädt die Geschichte als Audiodatei aus dem Internet herunter. Start ist am 10. Mai 2018.

Der Spaziergang beginnt beim Bänkli auf dem Löwenplatz, wo Maurice Velati «d Entstehig vo Böju» erzählt. Weiter geht’s zum Bänkli an der Rankstrasse. Gelsomino Romer liest dort die Geschichte vom «Geisterhus in Böju». Auf dem Bänkli in der Kirchmatt gibt Peter «Schutzli» Eichenberger «De Schatz i de Kapelle» zum Besten. Auf dem Uferbänkli im Aegelmoos liest Anna Eichenberger die Legende vom «Schwümmer vo Böju». Folgt man dem Uferweg in Richtung Birrwil, gelangt man schliesslich zum Bänkli in der Rossmatt, wo Sonja Küpfer etwas über die «Bruutfahrt auf dem Hallwilersee» zu sagen hat.

Wer Lust hat, läuft weiter bis zur «Schifflände», von wo er nach einer Stärkung mit dem Schiff wieder zurück nach Böju fahren kann. Auf dem Bänkli am Schiffssteg von Birrwil findet man übrigens einen weiteren Erzählpunkt. Es ist einer der sechs Posten, die der Verkehrsverein Birrwil in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit Beinwil am See-Birrwil erstellt hat. Für die fünf Böjuer Erzählpunkte zeichnet der Verkehrs- und Kulturverein vkb Beinwil am See verantwortlich.

Nach Birrwil, Burg, Leimbach und Menziken ist Beinwil am See die fünfte Gemeinde, die der Idee von «Impuls Aargau Süd» folgt und Erzählpunkte ins Leben ruft. Die Erzählpunkte sind das ganze Jahr in Betrieb und können rund um die Uhr abgehört werden.

Weitere Infos auf: www.vkb-beinwilamsee.ch und www.aargausued.ch

Montag, 30.04.2018Zetzwil

Kennen Sie Isabelle Knaus ... die Polizistin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Aggressionen und Gewalt gegen Polizisten während der Ausübung ihrer Pflichten haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Kürzungen im Polizeikorps, zunehmende häusliche Gewalt und der Anblick von Tatorten tragen zu hoher Belastung und Extremsituationen bei. Wie gehen junge Leute mit dieser täglichen Herausforderung um?

Frau Knaus, weshalb sind Sie Polizistin?
Die vielseitigen und abwechslungsreichen Tätigkeiten sprechen mich an. Die Themenvielfalt ist sehr spannend und lehrreich. Dazu möchte ich meinen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit leisten und Menschen in Not helfen. Ich mag den Kontakt zu unterschiedlichsten Personen. Ich liebe es, mich bei jedem Wetter im Freien aufzuhalten und mich sportlich zu betätigen.

Wie schützen Sie sich in Situationen, die psychisch kaum erträglich sind?
Während einem Fall schalte ich meistens automatisch meine Gefühle ab und funktioniere einfach. Im Nachhinein spreche ich mit Arbeitskollegen darüber. Zu Hause ziehe ich zu allererst meine Uniform aus und «dusche die Geschehnisse» weg. Und ich versuche ganz bewusst, den Fall nicht zu meiner persönlichen Geschichte werden zu lassen.

Welches sind die Sonnenseiten Ihres Berufs?
Ich sammle zahlreiche gute Erfahrungen und lerne bei jedem Fall Neues hinzu. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Es entwickeln sich gute Freundschaften mit meinen Arbeitskollegen und wir pflegen einen humorvollen Umgang. Ein seltenes «Danke» oder eine Entschuldigung von einem Klienten stellt auf.

In welcher Hinsicht hat sich Ihre Lebenseinstellung mit der Ausübung Ihres Berufs verändert?
Ich bin insgesamt achtsamer geworden und beobachte genauer. Allgemein hat sich meine Lebensphilosophie etwas verändert. Die Zukunft der Schweiz stimmt mich manchmal nachdenklich. Der Umgang mit der Natur und den Mitmenschen hat sich eher ins Negative verändert.

Welche Erlebnisse haben Sie geprägt?
Davon gibt es viele. Die negativen/traurigen Erlebnisse brennen sich jedoch mehr ein. Beispiele darf ich hier keine nennen.

Welche Persönlichkeit würden Sie gerne einmal treffen?
z.B. Sebastian Fitzek, den Buchautor. Er schreibt Psychothriller.

Was fasziniert Sie an seinen Romanen?
Mich fasziniert, dass die Handlungen in seinen Büchern sehr spannend geschrieben und jedes Kapitel unvorhersehbar ist. Er bezieht den Leser in sein Buch ein. Man wird sogar selber zum Akteur im Buch.

Welche Charaktereigenschaft dürfen Ihre Kinder einmal von Ihnen übernehmen?
Lebensfreude, Zuverlässigkeit, Humor, Kommunikationsfähigkeit.

Wenn Sie Anlass zum Auswandern hätten, wohin würden Sie gehen?
Nach Japan, weil ich seit meiner Kindheit von diesem Land begeistert bin. Kultur, Geschichte, Sprache und Landschaft faszinieren mich total.

Donnerstag, 26.04.2018Beinwil am See

Eine klangvolle Überraschung für die Ohren

Text und Bild: Jennifer Loosli

Das Capriccio Barockorchester lud Klassik-Fans in den Löwensaal in Beinwil am See ein, um an diesem auserlesenen Ort ein ausserordentliches Konzertvergnügen zu geniessen. Werke von Mozart, Johann Christian Bach, Haydn und Gluck wurden zum Besten gegeben.

«Capriccio» heisst Laune, Einfall, Fantasie. Treu seinem Namen stellte das Aargauer Orchester mit Sitz in Rheinfelden, einen Konzertabend der Extraklasse zusammen. Überraschend ruhige Klänge, folgten auf laute und effektvolle Töne, die das Konzert spannend ablaufen liessen. Alle Musikstücke wurden mit für die Barockzeit typischen Instrumenten gespielt. Von Violinen über Violoncellos zu Oboen und Flöten. Nebst Konzerten in grossen Städten ist «Capriccio» unter dem Motto «Musik bringt Aargauer Baudenkmäler zum Klingen» an verschiedensten Orten im Kanton zu hören. Hier werden Musikstücke von Grössen wie Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Christian Bach, Christoph Willibald Gluck und Joseph Haydn mit farbenreichen Klängen wiedergegeben. Diese aus den Epochen des Barocks, der Klassik und der Frühromantik. Im vollen Löwensaal in Beinwil am See wurden die Zuhörer in den Bann der alten Musikstücke gezogen, man fühlte sich wie zurückversetzt in alte Zeiten. Ein Abend der sehr scherzhaft, geistreich und frech war – denn das ist «Capriccio».

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Donnerstag, 26.04.2018Seengen

Spannendes über die alten Gemäuer des Schloss Hallwyl

Text und Bild: Eing.

Wussten Sie, dass die Vermehrung von Mauer-Zimbelkraut durch Samen und Ausläufer erfolgt? Cymbalaria muralis steckt den Blütenkopf in eine Ritze der Mauer und sät sich selbst aus! Dies und viele weitere interessante Fakten gab es im Schloss Hallwyl von Spezialisten zu hören.

Die Gesellschaft zum Falken und Fisch lud Mitglieder und Interessierte ins Schloss Hallwyl ein, um ein spannendes Referat über «Alte Gemäuer – Refugien für goldene Trinkbecher und unscheinbare Schnecken» von Dr. Peter Jann (Direktor Naturama) zu hören. Martin Bolliger (Natur- und Artenspezialist vom Naturama) lud zu einer kleinen Exkursion durch den Schlosshof zu Flora und Fauna in alten Gemäuern ein. Es gibt viele tolle Schätze hinter und an den Mauern des Schloss Hallwyls zu entdecken! Die alten Mauern sind für gewisse Mikroorganismen, Schnecken, Bienen und Flechten Lebensraum, zu dem man Sorge tragen muss. Schnecken haben sich durch Jahrzehnte extra an Gemäuer angepasst! Schliessmundschnecken besitzen ein hohes, turmförmig aufgewundenes Gehäuse, damit sie besser in Spalten der Gemäuer kriechen können. Aber auch viele verschiedene Vogelarten gibt es, die sich ums Schloss aufhalten. Der kunst- und klangvolle Gesang der Nachtigall kommt am besten zur Geltung, wenn die Männchen in der nächtlichen Stille um die Wette singen. Es lohnt sich also, auch einmal nachts einen Spaziergang ums Schloss Hallwyl zu machen und den Geräuschen zu lauschen.

Donnerstag, 26.04.2018Gontenschwil

Kulturfest mit Koffermarkt am 26. Mai

Textund Bild: Eing.

Die Kulturkommission Gontenschwil lädt am 26. Mai 2018 zum Kulturfest ein. Es soll ein gemütlicher Abend mit Livemusik werden. Den Start des Abends machen die Oberkulmer Rotchorn Tornados. Ihre Musik geht vom Rockigen bis ins Genre des Country.

Anschliessend werden die Luzerner Biscuit Jack spielen. Sie beschreiben Ihre Musik wie folgt: «Das vorwiegend eigene Songmaterial drückt dem Blues einen persönlichen Stempel auf. Sei das nun erdiger Bluesrock, soulige Balladen oder auch eine Prise Mardi Gras. Für Biscuit Jack ist Blues nicht einfach nur ein Musikstil, sondern ein Lifestyle. Das mag mitunter ein Grund sein, dass die Liveshows so emotional und energiegeladen rüberkommen.»

Den krönenden Abschluss werden die fünf Musiker von Me & the Operators machen. Mit dem neuen Album «the wild ride on my pony» steht ein Meilenstein in ihren Startlöchern. «Die Wurzeln unserer Musik liegen im Rock. Wie würde es aber klingen, wenn man dazu noch eine Portion Folk, eine Prise Southern Rock und das Beste von Country dazu mischt, Beats mit Punch, fette Grooves, knallige Riffs reinhaut und dann mit einer knackigen, klangvollen Stimme veredelt?» «Saufrech!», würde man sagen wollen. Und darum machen wir es auch so: «That's Roots Rock!».

Den Anlass rundet ein kleiner aber feiner Koffermarkt ab.

Wir freuen uns, wenn wir Sie bei uns begrüssen dürfen.

Programm:
16.00 Uhr Start Koffermarkt
17.00 Uhr Rotchorn Tornados
19.00 Uhr Biscuit Jack
21.00 Uhr Me & the Operators

Donnerstag, 26.04.2018Gesundheit

Schulterschmerzen – was nun?

Bild: ZVG.

Schulterschmerzen sind neben Knieschmerzen wohl das häufigste Beschwerdebild, welches ich in der Praxis sehe. Die Schmerzen können natürlich nach einem Sturz oder einer sonstigen Verletzung auftreten, häufiger entstehen sie aber ohne erkennbare äussere Ursache.

Primär erhebt der Arzt die sogenannte Anamnese, das heisst, er fragt unter anderem nach Dauer, Intensität der Beschwerden, treten sie vor allem nach oder bei Belastung auf oder sind sie auch nachts in Ruhe vorhanden.

Anschliessend wird die Schulter untersucht. Hierbei lässt sich schon mit ziemlicher Sicherheit sagen, aufgrund welcher Struktur die Schulter schmerzt und wo das Problem zu suchen ist. Zum Ausschluss eines knöchernen Problems wird dann meist ein Röntgenbild durchgeführt.

Vereinfacht lässt sich sagen, dass der überwiegende Teil der Beschwerden auf Probleme mit der sogenannten Rotatorenmanschette zurückzuführen sind. Eine Sehnenplatte, welche um die Schulter herum liegt und den Oberarmkopf bei Bewegung über der relativ kleinen Schulterpfanne zentriert. Leider hat es diese Sehnenplatte zu eng, bei Heben des Armes berührt der Ansatz der Sehnen häufig den Schulterdachknochen. Die Manschette sieht man im Röntgenbild nicht, man kann jedoch durch die Untersuchung und gegebenenfalls durch eine Infiltration mit Schmerzmittel an die problematische Stelle relativ genau feststellen, ob das Problem dort seine Ursache hat.

Nur wenn Anzeichen dafür bestehen, dass die Rotatorenmanschette ganz oder teilweise gerissen ist, sollte eine MRI-Untersuchung (Röhrenuntersuchung) zur Darstellung der Manschette erfolgen. Bestehen Hinweise auf andere Schulterprobleme, so zum Beispiel Instabilitäten oder Probleme mit der langen Bicepssehne, macht eine MRI-Untersuchung ebenfalls Sinn.

Letztendlich lassen sich die meisten Schulterprobleme sehr gut konservativ, das heisst ohne Operation behandeln. Physiotherapeutisch wird die Schulter besser «zentriert», das heisst es soll ein Zustand herbeigeführt werden, bei dem die Sehnenmanschette bei Heben des Armes nicht mehr oder zumindest weniger unter dem Schulterdach abklemmt.

Nur wenn dies auf Dauer nicht gelingt oder die Sehnenplatte abgerissen ist, macht eine operative Massnahme Sinn. Die Operation kann heute in den allermeisten Fällen per Schlüsselloch-Chirurgie erfolgen, muss aber aufgrund der notwendigen Schmerzbehandlung noch im Rahmen eines stationären Aufenthaltes erfolgen.

Dr. med. Michael Kettenring

Donnerstag, 26.04.2018Gontenschwil

Gesamtrevision Nutzungsplanung: Reges Interesse

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Der Gemeinderat und die Planungskommission haben in die Aula eingeladen, um die Bevölkerung über die Gesamtrevision Nutzungsplanung zu informieren. In Zusammenarbeit mit der Firma metron wurden die Pläne erläutert und das Mitwirkungsverfahren für die Bevölkerung eröffnet.

Renate Gautschy begrüsste die zahlreich erschienenen, interessierten Gäste. Sie bedankte sich bei der Planungskommission, dem Gemeinderat und bei der für die Planung zuständigen Firma metron aus Brugg. Gemeinderat Peter Steiner erklärte den Ablauf des Mitwirkungserfahrens. Bis zum 31. Mai besteht für die Bevölkerung die Möglichkeit, mit einem Antrag und einer Begründung, Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen bei der Gemeinde einzureichen. Michael Wüthrich, dipl. Ing. FH in Raumplanung FSU, erklärte die von Kanton und Bund gegebenen Rahmenbedingungen, welche für die Planung von grosser Bedeutung waren. Verdichten sei wichtig, jedoch spiele die Qualität eine grosse Rolle. Naturschutz, Gewässerschutz sowie die Erhaltung historischer Objekte müsse stets in die Planung eingebunden werden. Daniel Bäriswyl, dipl. Ing. FH in Raumplanung FSU, informierte über die Gebiete, welche direkt von Umzonungen betroffen sind. In der Fragerunde wurde den Betroffenen und Interessierten fachkundig Auskunft erteilt. Die Pläne liegen in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf und sind auch im Internet für jeden Interessierten zugänglich.

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Donnerstag, 26.04.2018Boniswil

Sporttag: UBS-Kids-Cup und schnellster Zwoiwiler

Text und Bild: Eing.

Bereits zum 2. Mal findet am Samstag, 26. Mai 2018 auf dem Sportplatz Boniswil der UBS Kids Cup für die Boniswiler und Leutwiler Schüler/-innen sowie der Wettkampf um den schnellsten Zwoiwiler statt.

Vormittags messen sich die Kinder im 60-m-Lauf, Weitsprung und Ballweitwurf. Ausserdem können sie bei diversen Geschicklichkeits- und Sportaktivitäten mitmachen. Am Nachmittag wird dann der Wettbewerb um den/die schnellste/-n Zwoiwiler/-in, organisiert von den Turnvereinen Boniswil und Leutwil, ausgetragen.

Das OK, zusammengesetzt aus Vertreter/-innen der Schulen und der Turnvereine, ist seit längerer Zeit an der Arbeit, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Es hofft zusammen mit den jungen Wettkämpfer/-innen auf viele Zuschauer/-innen, welche sowohl die Kinder anfeuern, wie auch der Festwirtschaft einen oder mehrere Besuche abstatten werden. Von früh bis spät ist für das leibliche Wohl gesorgt, wir freuen uns auf spannende und faire Wettkämpfe!

Mittwoch, 25.04.2018Seengen

Seenger, auf ans Dorfgruppenschiessen!

Text und Bild: Thomas Moor

Am letzten Mai-und am zweiten Juni-Wochenende heisst es in Seengen «Feuer frei» zum Feldschiessen 2018 – dem grössten Schützenfest der Welt. Auf der Schiessanlage Roos werden die B-Scheiben aufgezogen – auch für das traditionelle Dorfgruppenschiessen. Mitmachen lohnt sich!

Dass dieser Anlass in Seengen beliebt ist, zeigt ein Blick in die Statistik. Beim letzten Feldschiessen, welches die Sportschützen Seengen durchführten, trugen sich 50 Gruppen à 3 Schützen in die Teilnehmerliste ein. Das war 2014. «Dieses erfreuliche Ergebnis möchten wir bei der jüngsten Ausgabe toppen», wie Präsident Hansjürg Hauri sagt. Das gilt natürlich auch für die Gesamtteilnehmerzahl. 779 Schützen – davon 314 Seengerinnen und Seenger – stellten ihre Treffsicherheit am Feldschiessen 2014 unter Beweis. Zurück aber zum Dorfgruppenschiessen: Teilnahmeberechtigt sind Gruppen, die sich aus Seenger Vereinsmitgliedern, Seenger Einwohnern, Seenger Firmen und deren Mitarbeitern sowie jene, die mit Seengen in irgendwelcher Art verbunden sind. Um das Sportgerät muss man sich nicht kümmern. Die Waffen (Sturmgewehr 90) werden zur Verfügung gestellt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind während des Wettkampfs in besten Händen, indem sie von Mitgliedern der Sportschützen kompetent betreut werden. Um sich mit dem Schiessen und der Waffe vertraut machen zu können, findet für Interessierte im Vorfeld (Donnerstag, 17. Mai) ein betreutes Training statt. Der Anlass soll aber keineswegs verbissen sein. Kameradschaft und geselliges Beisammensein sollen gepflegt werden. So kann man sich nach dem Training im Schützenstübli zu Speis und Trank (3-Gang-Menü auf Voranmeldung) treffen. Kick off ist am Freitag, 25. Mai, mit dem Behördenschiessen. Gemütlich wirds auch beim Dorfgruppen-Absenden am Sonntag, 17. Juni. Allen Gruppen winken dort schöne Naturalpreise. Auch für das leibliche Wohl wird dann gesorgt. Braten und Poulet vom Grill (kostenpflichtig) stehen auf dem Menüplan. Informationen unter www.sportschuetzen-seengen.ch

Mittwoch, 25.04.2018Seengen

Bäsewirtschaft Roos: Nach «s’Chochä» kommt Melissa

Text und Bild: Thomas Moor

Die Roos in Seengen, wie sie singt und lacht! Das war beim jüngsten Comedy-Musik Programm im April der Fall. Da machte sich nicht nur Gemütlichkeit und Lebensfreude breit, da ging auch die Post ab. Und Vollgas geht es weiter: Im Juni mit Melissa Naschenweng und einem Traktoren-Oldtimertreffen.

«s’Chochä» und Comedian Igi Bühler (Patrick Degen) legten mit Comedy und Schwyzerörgeli schon einmal vor. Im Fussball würde man ihren Auftritt einen klassischen Steilpass nennen. Mit ihrem Programm «LachBänder und StimmMuskeln» boten sie weit mehr, als nur klassische Abendunterhaltung. Vielmehr wurde das Publikum bei den musikalischen Vorträgen zum Mitsingen aufgefordert. Der Text für die Schweizer Volkslieder wie «Alls was brucht», «Gämseli Jäger», «Fliege mit mir in die Heimat», «Mythe Lied» und anderen mehr wurde ihnen karaokemässig auf Leinwand serviert. Das funktionierte perfekt und die Post ging mächtig ab. «Wir haben es so genossen bei den Sandmeiers und das tolle Publikum hat so gut mitgemacht», wie Marlen Koch dankbar sagte. Die Sandmeiers haben mit der Verpflichtung dieses Trios einmal mehr einen Volltreffer gelandet. Es ist ja hinlängst bekannt, dass die Bäsewirtschaft Roos in Seengen immer für eine Überraschung gut ist und es nicht nur die gutbürgerliche Küche und die Qualität der Gerichte ist, welche bei den Gästen hoch im Kurs sind. Diese – gepaart mit Unterhaltung pur – gibts auch am Freitag, 1. Juni, anlässlich des Tanz- und Schlagerabends. Dann gastiert einmal mehr die österreichische Volksmusikerin und Schlagersängerin Melissa Naschenweng auf der Roosbühne und wird – neben den Ringos im Vorprogramm – für Stimmung sorgen. Verwöhnt werden die Gäste mit diversen Menüs à la carte. Am Samstag findet dann ein grosses Oldtimer-Traktorentreffen mit Abendunterhaltung statt. Infos auch unter www.baesewirtschaft-roos.ch

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Mittwoch, 25.04.2018Menziken

Artfremde Pflanzen – Das sollten Sie unbedingt wissen

Text und Bild: Thomas Moor

Obwohl seit Jahrzehnten ein grosses Thema, verstehen beim Wort Neophyten viele nur Bahnhof. Auf allen Ebenen finden deshalb schweizweit Informations- und Beratungstage statt, um die Bevölkerung zu informieren und auf die Problematik der gebietsfremden, speziell invasiven Pflanzen hinzuweisen.

Früh erkennen und entsprechend handeln, lautet die Devise. Als Neophyten bezeichnet man jene Pflanzen, die seit der Entdeckung Amerikas bei uns (absichtlich oder versehentlich) eingeschleppt wurden. Botanische Fremdlinge, die in unseren Breitengraden gar nichts verloren haben. Anzutreffen sind die invasiven Neophyten überall. Im eigenen Garten und in der freien Natur. Sie breiten sich nicht nur explosionsartig aus, sondern machen den einheimischen Pflanzen und Tieren die Lebensgrundlage streitig. Nicht zuletzt gibt es auch Pflanzenarten, welche unsere Gesundheit gefährden.
Und: Die schwarze Liste dieser Pflanzen umfasst europaweit dreissig bis vierzig Arten. Was auf den ersten Blick nach wenig aussehen mag, kann auf den zweiten Blick grosse Probleme verursachen. In der Natur im Zusammenhang mit der Lebensgrundlage gewisser Tiere oder auch bei Bauwerken, Böschungen, entlang von Flüssen etc. Etwas, das uns alle angeht. Denn invasive Neophyten haben sich auch vor der Haustür von Herr und Frau Schweizer angesiedelt. Wichtig deshalb, dass gerade auch Hausbesitzer über diese Pflanzen Bescheid wissen, um entsprechend reagieren zu können. Dabei ist die Früherkennung und die einzuleitende Sofortmassnahme unter anderen ein effizientes Mittel, welches ein sich anbahnendes Problem bereits im Keime ersticken kann. In der Schweiz besteht zwar für nur eine einzige invasive Pflanzenart eine gesetzliche Handlungs- und Meldepflicht. Hierbei handelt es sich um das Aufrechte Traubenkraut, das Allergien auslöst. Diese können zu schweren Symptomen bis hin zu Asthma führen. Verbreitet wird die Ambrosie im Garten oftmals unfreiwillig via Vogelfutter.
Auf Stufe Kanton können auf Basis der Freisetzungsverordnung selber Massnahmen angeordnet werden, um gebietsfremde Pflanzenarten zu bekämpfen und deren Verbreitung zu verhindern. Im Aargau erfolgt dies durch das Amt für Verbraucherschutz (ASV). Wer einen Blick auf die verschiedenen schwarzgelisteten Pflanzen wirft, entdeckt Erstaunliches. Oder hätten Sie gewusst, dass die Vielblättrige Lupine, der Essigbaum oder der Kirschlorbeer in die Klasse der invasiven Pflanzen nach Freisetzungsverordnung (FrSV) gehören?

Mehr dazu, zu alternativen Pflanzen für den Garten und den nationalen Aktionstag im nächsten Dorfheftli.

In Zusammenarbeit mit der Naturschutzkommission Menziken

Mittwoch, 25.04.2018Seengen

Gasthaus und Metzgerei «zum Bären»

Text und Bild: Historische Vereinigung Seetal.

Seit dem 13. Jahrhundert waren die Herren von Hallwyl als Twingherren zu Seengen und Inhaber des Tavernenbannes allein berechtigt, eine Wirtschaft zu eröffnen. Bis 1575, als die Gemeinde Seengen mit dem Bau eines Schützenhauses ein eigenes Wirtshaus errichtete, existierte nur eine Gaststätte. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war das Tavernenrecht mit dem um 1400 erbauten und 1578 erweiterten Rotthus verbunden. Um 1660 wurde dieses alte Recht auf das Haus des Caspar Döbeli in der Ecke zwischen oberer Strasse nach Egliswil und Kreuzgass gelegt, das mit dieser Übertragung den Namen «Bären» erhielt. Im alten Bernbiet war dieser Wirtschaftsname sehr häufig.
Caspar Döbeli machte 1681 auf dem «Bären» Konkurs. Auf ihn folgten weitere Wirte. Als im Jahre 1734 Hans Jakob von Breitenlandenberg (Besitzer des Brestenberg) den «Bären» kaufen wollte, machte die Gemeinde Seengen ihr Zugrecht geltend. Der Prozess wurde zu Gunsten der Gemeinde entschieden. Diese war dadurch Eigentümerin der einzigen Gaststätte geworden, die das Tavernenrecht hatte. Während der Zeit, da der «Bären» der Gemeinde Seengen gehörte, wurden viele Umbauten auf Kosten des Gemeinwesens vorgenommen. Schon im März 1769 veräusserte die Gemeinde, die offenbar Geld brauchte, den «Bären» an den Fahrwanger Hartmann Lindenmann um 2800 Berner Gulden. Sicher ist, dass seit alter Zeit eine Metzg mit dem «Bären» verbunden war. Wahrscheinlich waren es Vorfahren der Hächlers, die den Metzgerberuf auf dem «Bären» ausübten.

Unter den zahlreichen Wirten auf dem «Bären» befand sich auch ein Oberst Goumoens als Eigentümer. Im Jahre 1799 ging der «Bären» in den Besitz von Jakob Hächler (Stammvater der Familie Hechler) über. Obwohl ihm die Seenger Gemeindeversammlung das Tavernenrecht erteilte, machte er davon keinen Gebrauch, weil er Geld brauchte für einen Hausneubau. Es herrschten zu jener Zeit verworrene Verhältnisse um den «Bären». Zu einem unbekannten Zeitpunkt erwarb ihn Johann Ackermann, der den Gasthof im Januar 1809 für 6725 Gulden an Rudolf Hächler (Sohn von Jakob Hächler), geb. 1776, verkaufte. Gemäss Gerichts-Manual ging mit der Protokollierung dieses Verkaufs der «Bären» endgültig in den Besitz der Familie Hächler (Hechler) über.

Rudolf Hächler war Säckelmeister und mit Johanna Herzig verheiratet. Der heutige Bau des «Bären» dürfte aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts stammen. Die Volksmeinung, wonach der «Bären» eine Zeitlang im Herzighaus untergebracht war, liesse sich mit dem damaligen Neubau erklären. 1840 wurden Zimmer und ein Saal eingebaut und nördlich des «Bären» die Scheune errichtet. Der Bau des Tanzsaales, einer der stattlichsten im Seetal, geht auf das Jahr 1874 zurück. 1930 wurde die Metzgerei vergrössert. Die Renovation 1959 brachte die Neugestaltung der Wirtschafts-Lokalitäten. 1962 und 1963 folgten der Umbau der Metzgerei und des Verkaufslokals. 2017 folgte eine Auskernung, wobei nur noch einige Fassaden vom alten Bau erhalten blieben.

Eigentümer des «Bären»
Jakob Hächler-Urech (1750-1816), Munizipalpräsident
Rudolf Hächler-Herzig, geb. 1776, Säckelmeister von Seengen, wirtete bis 1850
Rudolf Hechler, geb. 1804, wirtete von 1850 bis 1865
Johann Friedrich Hechler, geb. 1833, wirtete von 1865 bis 1887
Friedrich (Fritz) Hechler, geb. 1861, wirtete von 1887 bis 1900
Friedrich Hechler, wirtete von 1900 bis 1956
Hans Rudolf Hechler wirtete von 1956 bis 1999

Nachkommen sind:
Hans Rudolf Hechler, geb. 1961 und Annebeth Gloor-Hechler, geb. 1964. Von Oktober 1983 bis zur Schliessung im September 2007 war die Metzgerei verpachtet an die Familie Fina. Pächterin des Restaurants war Marianne Sandmeier vom September 2002 bis zur Schliessung im August 2007.

Mittwoch, 25.04.2018Polizei

Sicher mit dem Velo zur Arbeit

Text Und Bild: ZvG

3 Millionen Schweizerinnen und Schweizer sind mit dem Velo unterwegs – auf der Strasse oder abseits, ohne oder mit elektrischer Unterstützung, in der Freizeit oder zur Arbeit. Für die Gesundheit, die Umwelt sowie die persönliche Lebensqualität ist es von Vorteil, den Arbeitsweg mit dem Velo zurückzulegen. Grundsätzlich lauern dabei die gleichen Gefahren, wie auch sonst beim Velofahren. Wer zu Stosszeiten unterwegs ist, sollte besonders aufpassen. Bleiben Sie aufmerksam und lassen Sie sich nicht ablenken.

Damit fahren Sie gut:

  • Wählen Sie den Arbeitsweg wenn möglich über verkehrsberuhigte Strassen statt über Hauptverkehrsachsen, insbesondere zu Stosszeiten.
  • Rüsten Sie Ihr Fahrrad gemäss den gesetzlichen Vorschriften aus.
  • Verkehrsregeln dienen insbesondere Ihrer Sicherheit – beachten Sie sie! Fahren Sie vorsichtig und rücksichtsvoll.
  • Kontrollblick: Egal ob Sie Vortritt haben oder nicht, schauen Sie besser zweimal hin. Nicht alles sieht man auf den ersten Blick.
  • Machen Sie sich für andere sichtbar. Tragen Sie tagsüber helle oder signalfarbene Kleidung, wählen Sie nachts oder bei Dämmerung Kleidung mit lichtreflektierendem Material.
  • Geben Sie deutliche Handzeichen.
  • Fahren Sie mit genug Abstand zum Strassenrand.
  • Kluge Köpfe schützen sich! Tragen Sie einen gut sitzenden Velohelm. Er kann Sie vor schweren Kopfverletzungen schützen. Bei schnellen E-Bikes ist er vorgeschrieben, bei den andern wird er dringend empfohlen.
  • E-Bikes haben einen ungewohnt langen Anhalteweg. Und oftmals unterschätzen andere Verkehrsteilnehmende Ihre Geschwindigkeit. Fahren Sie deshalb mit angepasster Geschwindigkeit.

Mehr Informationen finden Sie in den Broschüren 3.018 Radfahren oder 3.121 E-Bikes. Zu bestellen unter www.bfu.ch.
Informieren sie sich zum Thema auch bei ihrer Regionalpolizei.


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Dienstag, 24.04.2018Gontenschwil

Restaurant zur Waage: Einfach bis gediegen

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Im modern und freundlich eingerichteten Restaurant freut sich das neue Wirtepaar This Kundert und Esther Stieger darauf, die Gäste auf der Sonnegg in Gontenschwil zu begrüssen und näher kennenzulernen. Am 15. April wurde die Neueröffnung mit zahlreichen Gästen gefeiert.

Gefüllte Kalbspiccata, die feine Süssmostcrème, das Büezer-Znüni und auch der Tagesteller für 15.– ist bei den neuen Gästen bereits sehr beliebt. Für das «Fürobebier» bietet sich die Happy Hour von 17.00 bis 18.00 an. In der Speisekarte von This Kundert und Esther Stieger findet man eine Vielfalt von klassischen und gutbürgerlichen Gerichten. Die Auswahl der Speisen widerspiegelt die langjährige Erfahrung der beiden Wirtsleute in der Gastronomie. So treffe man auf Gerichte seines Vaters, auf Klassiker aus der Lehrzeit, bis hin zu modernen Leckerbissen, so der Wirtesohn aus dem Zürcher Oberland. Auch Esther Stieger blickt auf eine langjährige Gastroreise zurück. Mit ihrer Freude an Fremdsprachen machte sie in allen Regionen der Schweiz, in Hotels, wie auch kleineren Betrieben halt. Die Frische und Regionalität der Produkte ist ihnen sehr wichtig, und zu einem gemütlichen Sonntag gehören Kaffee und Kuchen. In der Waage kann man deshalb jeweils am Sonntagnachmittag feine, hausgemachte Wähen geniessen. Am Sonntag, 15. April wurde das Restaurant mit vielen bekannten und neuen Gästen feierlich eröffnet. Die Gewinner des Wettbewerbs sind: Marianne Hess, Ursula Kaufmann und Edith Bolliger, somit bleiben die verlosten Preise in Gontenschwil.

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Dienstag, 24.04.2018Dürrenäsch

«As Fäldschüsse goht me eifach …!»

Text und Bild: Eing.

Das schönste Dorf im See- und Wynental nimmt alle Jahre mit einem Viertel der Dorfbevölkerung am Eidgenössischen Feldschiessen teil. Dies ist mit ca. 270 Schützinnen und Schützen die dritthöchste Beteiligung im ganzen Kanton Aargau. Wahrlich ein stolzes Ergebnis!

Seit 15 Jahren bietet die Schützengesellschaft Dürrenäsch (SGD) eine Feldschiessen-Dorf-Gruppen-Meisterschaft an. Bei diesem «Wettkampf» beteiligten sich im letzten Jahr 22 Gruppen. Stolze Sieger wurden die Mannen um Marco Lüscher, Gartenbau, vor der Musikgesellschaft und der Männerriege. Mit 22 Teilnehmern stellte der Turnverein die grösste Anzahl Schützen bei diesem Anlass.

Eine Gruppe besteht aus mindestens 6 Teilnehmern. Es darf nur ein lizenzierter Schütze in einer Gruppe mitmachen. Auch die Damen stellen ihren «Mann», wie zum Beispiel die Landfrauen, der Damenturnverein, oder Frauen in anderen Gruppen. Und denkt daran, am Rangverlesen nimmt jede komplette Gruppe eine Speckseite mit nach Hause. Die SGD wünscht jetzt schon «en Guete».

Um für das Feldschiessen in Seengen ein wenig vorbereitet zu sein, bieten wir zwei spezielle Trainings nur für die Dorfbevölkerung an:
Donnerstag, 17. Mai, 18.15 – 20.00 Uhr
Donnerstag, 7. Juni, 18.15 – 20.00 Uhr
Das Rangverlesen (Absenden) findet am Donnerstag, 14. Juni 2018, im Schützenhaus Dürrenäsch statt. Beginn Apéro und Grillieren 20 Uhr.

Liebe Dürrenäscherinnen und Dürrenäscher, die SGD erwartet euch wieder zahlreich am Feldschiessen. Gewehre und Betreuer sind immer genügend auf dem Schiessplatz Dürrenäsch und auch Seengen vorhanden.

Schiesszeiten Feldschiessen 2018 in Seengen
Freitag, 25. Mai, 17.00–20.00
Samstag, 26. Mai, 08.30–12.00 / 13.30–17.00
Freitag, 08. Juni, 17.00–20.00
Samstag, 09. Juni, 08.30–12.00 / 13.30–17.00
Sonntag, 10. Juni, 08.30–12.00

Dienstag, 24.04.2018Reinach

Knecht Reisen Reinach: Jubiläum in luftiger Höhe

Text und Bild: Thomas Moor

Hoch hinaus geht Reisespezialist Knecht für seine Kunden nicht nur, wenn es um Reisen und Ferien geht. Auch wenn es etwas zu feiern gibt, darf es durchaus in luftiger Höhe sein. Wie beim 20-Jahr-Jubiläum der Geschäftsstelle Reinach, das man im Hotel Glashaus in Menziken feierte.

50-30-20: Das sind nicht irgendwelche Modelmasse. Das sind Zahlen rund um den Reisespezialisten Knecht. Seit über 50 Jahren gibt es die Reisebüros in 30 Schweizer Ortschaften. Seit 20 Jahren auch in Reinach. Zuerst im Bärenmarkt und seit November 2016 im Parterre an der Hauptstrasse 2 (Hochhauskreuzung). Eine ideale Lage, wie Filialleiter Dominik Meyer sagt. Hier werde man wahrgenommen. Natürlich nicht nur wegen der Lage, sondern auch wegen dem Topservice, von welchem die Kunden profitieren können. In der Tat ist das Reisebüro in der Oberwynentaler Metropole ein sicherer Wert, wenn es um das Erfüllen von Reiseträumen geht. Das ist ihre Hingabe und das Reisen ihre Leidenschaft, wie das Motto des erfolgreichen Viererteams, dem auch Reisespezialistin Anina Wildisen sowie zwei Lernende angehören, lautet. Sie sind jeden Tag bestrebt, ihren Kunden im Rahmen ihrer Buchungen ein Sorglospaket für die gesamte Dauer ihrer Ferien zu bieten. «Wohin die Reise ungefähr gehen soll, wissen die Kunden meistens schon dann, wenn sie zu uns kommen», wie Filialleiter Dominik Meyer sagt. Zusammen gelte es dann, die Feinabstimmungen (Flüge, Transfers, Hotels, Arrangements etc.) vorzunehmen. Ein Teamwork, das sich in all den Jahren bewährt habe. Man biete mehrheitlich massgeschneiderte Lösungen an, die auf die Kunden zugeschnitten seien. Spezialist ist man dabei auf ganz vielen Ebenen. So stehen Kreuzfahrten ebenso hoch im Kurs, wie Badeferien im Mittelmeerraum, Kanada-Reisen oder Traumferien im Indischen Ozean. In den Genuss von Inputs kamen die Besucher der Jubiläums-Matinée in Form von spannenden Vorträgen. Zum Beispiel über die legendärste Bahnroute der Welt (Transsib), Skandinavien (Auf den Spuren der Wikinger), Südafrika (Von Weingebieten und Löwen) oder die vielen Inselträume und Perlen, die der Indische Ozean zu bieten hat. Abgerundet wurde das Jubiläum mit Apéro-Häppchen, feinen Dessertkreationen und ganz vielen guten Gesprächen.

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Dienstag, 24.04.2018Leutwil

Knechtli & Sager: Frisches Gemüse in Bioqualität

Text und Bild: fabienne Hunziker

In Lüpu spriesst und gedeiht es. Die warmen Apriltemperaturen haben dem Gemüse einen wahren Energieschub beschert. Auf rund 4 Hektaren Fläche wachsen verschiedene, traditionelle Sommergemüsesorten im Biobetrieb Knechtli & Sager in Leutwil.

Mit einem Team von sieben Mitarbeitenden werden die 4 Hektaren Anbaufläche der Firma Knechtli & Sager Jahr für Jahr bewirtschaftet. In den Gewächshäusern an der Dürrenäscherstrasse herrscht Hochbetrieb, die Saison für den Gemüseanbau und die Produktion von Setzlingen ist in vollem Gange. Das Angebot des Biobetriebes ist sehr vielfältig und so findet man momentan die ganze Sommergemüsepalette in verschiedenen Wachstumsstadien. Diverse Salate und Schnittsalate, Peterli, Kohlrabi oder mehrere Sorten Krautstiele zeigen sich von ihrer besten Seite. Auch Tomaten- und Gurkenpflanzen stehen in den «Startlöchern». Fünfmal die Woche sind die Inhaber sowie Hanna Sager an den grossen Wochenmärkten in Aarau, Lenzburg und Luzern vertreten. Der Vorteil vom Verkauf in der Region ist ganz klar die Frische, welche durch kurze Wege optimal gewährleistet werden kann. Der Betrieb wurde als 188. von heute über 6000 Biobetrieben zertifiziert, dies geschah vor 34 Jahren. Das Wichtigste in einem solchen Betrieb seien die Mitarbeiter, so Inhaber Knechtli. Die langjährige Erfahrung, das «Gspüri» für die Natur und die Liebe zum Produkt seien ganz klar entscheidend für einen erfolgreichen Betrieb.

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Dienstag, 24.04.2018Kinderapotheke

Kleine Wunde – was nun?

Bild: ZVG

Endlich – der Frühling ist gekommen. Und damit beginnen die schönsten Tage des Jahres, die Gross und Klein in die Natur locken. Unterwegs zu Fuss, auf dem Velo oder mit dem Kickboard, sollten wir jedoch stets auch daran denken, dass ein kleiner Unfall schnell passiert ist. Eine Prellung ist dann eigentlich immer vorhanden. Wenn Schlimmeres, wie ein Bruch oder eine Sehnenverletzung ausgeschlossen werden kann, helfen kühlende Umschläge oder Gele, vorzugsweise mit Arnica, die Schwellung oder den Bluterguss zum Verschwinden zu bringen. Unterstützend können dabei auch entzündungshemmende Medikamente wirken. Wir beraten Sie gerne und informieren Sie über die passenden Produkte für Ihre Hausapotheke.

Mitunter bleibt es aber nicht bei einer Prellung. Gerade Kinder ziehen sich sehr häufig Schürfwunden zu. Frisch sieht die Verletzung oft harmlos aus, schmerzt höllisch und wird dabei doch schnell unterschätzt. Die relativ grosse Wundoberfläche neigt bei mangelnder Wundversorgung zu Eiterungen und Entzündungen, die sogar zu einer Blutvergiftung führen können. Deshalb müssen Schürfwunden immer gut gereinigt und desinfiziert werden. Für die Reinigung empfiehlt sich eine Kochsalzlösung oder frisches, sauberes Wasser. Anschliessend lässt man die Wunde kurz abtrocknen und desinfiziert mit einem flüssigen Wunddesinfektionsmittel. Danach sollte die Wunde mit einer speziellen Wundauflage abgedeckt werden, die die betroffene Fläche feucht hält und nicht verklebt, denn so kann die Schürfwunde schmerzlos, schneller und ohne Narben abheilen. Spezielle Schürfwundenpflaster können sogar mehrere Tage auf der Wunde verbleiben und sind wasserdicht. Handelt es sich bei der Verletzung um eine Platzwunde, sollte diese nach der Reinigung und Desinfektion schnellstmöglich mit einem Klammerpflaster geschlossen werden, damit die Haut wieder gut zusammenwachsen kann.
In Ihrer kinderapotheke zeigen und erklären wir Ihnen gerne, was zu einer guten Wundversorgung gehört. Und wenn Sie sich mit der Wundversorgung überfordert fühlen, kommen Sie zu uns!


Sabine Brentrup, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 23.04.2018Beinwil Am See

Naturnah aber doch zentral leben in Beinwil am See

Text und Bild: Jennifer Loosli

Ab September und November 2018 können topmoderne Wohnungen an der Wührimattstrasse bezogen werden. Eine einmalige Gelegenheit für Naturliebhaber, die aber trotzdem zentral leben möchten. Die grosszügigen und hellen Wohnungen lassen das Herz der künftigen Mieter höher schlagen.

Die Wührimatt-Überbauung entsteht an der bevorzugten Lage oberhalb des Dorfzentrums. Ruhig gelegen, entsteht eine topmoderne neue Überbauung, wobei ein schöner Ausblick über das Seetal genossen werden kann. Nahe gelegen und in wenigen Gehminuten zu erreichen sind Schule, Bahnhof wie auch Einkaufsmöglichkeiten. Für jeden, der eine Wohnung mietet, gibt es ein Jahresabo in der Badi. Alle Wohnungen verfügen über einen Sitzplatz, eine Loggia oder eine Terrasse. Das Reduit mit komfortabler Waschmaschine und Trockner bietet Lebensqualität. Jede der 2½-, 3½- und 4½-Zimmerwohnungen ermöglicht mit durchdachter Raumaufteilung Freiheit beim Möblieren.
Raumhohe Fenster bringen viel Licht in die Wohnungen und lassen eine luftige Atmosphäre entstehen. Eichenparkett und Feinsteinzeugplatten veredeln die Wohnungen zusätzlich. Zu jeder Wohnung gehört ein separater Kellerraum, der direkte Zugang zur Tiefgarage ist gewährleistet. Grosser Pluspunkt für Familien ist die Gartenanlage mit Spielplatz, Spielwiese und Pflanzengärten. Es entsteht eine parkartige Umgebung im Zentrum, wo jeder gerne Zeit verbringen kann. Infos zu den Mietwohnungen erhält man bei Markstein AG, Baden unter www.wührimatt.ch.

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Montag, 23.04.2018Reinach

Die schnällscht Rynacherin – de schnällscht Rynacher

Text und Bild: thomas Moor

«Auf eure Plätze, fertig, los!» Am Freitag, 18. Mai, findet auf dem Sportplatz Neumatt in Reinach der Sprintwettkampf um die schnellste Reinacherin und den schnellsten Reinacher statt. Organisator ist der Sportverein SVR Reinach, der auf eine rege Teilnahme hofft und den Sprinterinnen und Sprintern eine optimale Plattform bietet, Spitzenleistungen zu erbringen.

Teilnahmeberechtigt sind Mädchen und Knaben der Jahrgänge 2003 bis 2010 mit Wohnsitz in Reinach AG. Und alle haben sie das gleiche Ziel: als Erste über die Ziellinie zu laufen. Klar, wer möchte das nicht? Den zwei Besten der jeweiligen Kategorien winkt die Qualifikation für den Aargauer Final Swiss Athletics Sprint vom 25. August in Windisch. Die ersten drei jeder Kategorie erhalten im Kampf um die schnellste Reinacherin und den schnellsten Reinacher Medaillen. Medaillenberechtigt sind allerdings nur Teilnehmende aus Reinach. Natürlich sorgen bei einem solchen Sprintanlass die kleinen Sprinterinnen und Sprinter für einen Jöh-Effekt. Auch sie dürfen bei diesem Anlass nicht fehlen. Der Sportverein Reinach bietet in Zusatzkategorien den Pföderis (2012 – 2013) und Bambis (2014 und jünger) eine Startgelegenheit. Gelaufen wird über verschiedene Distanzen. Die 80-Meter-Strecke absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahrgänge 2003 und 2004. Die Jahrgänge 2005 bis 2008 laufen über die 60-Meter-Distanz. Der Jahrgang 2009 bis 2011 und die Zusatzkategorien nehmen die 50 Meter unter ihre Füsse. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr und findet bei jeder Witterung statt. Das Rangverlesen erfolgt nach der Veranstaltung.

Anmelden kann man sich bis 10. Mai 2018 via Internet unter www.svreinach.ch. Die Organisatoren des Sportvereins Reinach freuen sich auf einen spannenden Sprintwettkampf.

Montag, 23.04.2018Gontenschwil

Wahnsinn: «Hegi Schweiz» baut eine Messerschmitt

Text und Bilder: Thomas Moor

Seine Augen leuchten, wenn er von seiner Messerschmitt Bf 109 E-4 erzählt. Diese hängt in den Seilen einer Werkhalle. Nicht etwa weil sie K.o ist. Nein: Sie ist Schritt für Schritt am Entstehen. Erbauer ist Markus Hegetschweiler – Schreiner, Allrounder und nimmermüder Tausendsassa.

Es ist ja nun wirklich nicht alltäglich, dass sich jemand ein Kampfflugzeug aus den 30er-Jahren als Statikmodell im Massstab 1:1 von Grund auf baut. Beim Gontenschwiler Schreiner Markus Hegetschweiler ist das allerdings so eine Sache. Als eingefleischter Modellflieger und Modellflugzeugbauer hatte sich «Hegi» – wie er in der Szene genannt wird – 1993 an den Bau eines RC-Modells (funkferngesteuert) gemacht. Eine Messerschmitt mit 2,8 Metern Spannweite und in Holzbauweise selber konstruiert. Gross war die Freude, als zwei Jahre später zum Jungfernflug abgehoben werden konnte. Zehn Jahre hatte er den Zuschauern von Showflugveranstaltungen mit seiner imposanten Konstruktion viel Freude gemacht. Bis er 2007 bei einem Showflug in Alpnach sein Paradeflugzeug fernsteuerungstechnisch «verlor» und dieses abstürzte. Flugzeug am Boden zerstört – Hegi auch. Das war dann genau jener Moment, wo sich der Gontenschwiler Schreiner entschloss, etwas zu bauen, das nicht mehr abstürzen konnte. Und weil Hegi im Leben gerne mit beiden Beinen auf dem Boden steht, sollte es ein Statikmodell werden, welches nie in die Lüfte steigen wird.

Liebe auf den ersten Blick

Und ja klar: Eine Messerschmitt im Massstab 1:1 war erste Wahl. Schon damals beim Modellflugzeugbau war es ja Liebe auf den ersten Blick. Und daran sollte sich auch bei seinem neusten Projekt nichts ändern. «Dieses Flugzeug war damals in den Dreissigerjahren einfach zu bauen und die Pläne waren für eine schnelle Produktion ausgelegt», wie Hegi sagt. Wobei «schnell» früher mit allen vorhandenen Teilen natürlich eine ganz andere Bedeutung hatte. «Flugzeugbauer» Markus Hegetschweiler stand 2007, als er sich an dieses Projekt machte, mit rein gar nichts in den Händen da. Eine Schraube von einer Messerschmitt wäre ja eine Schraube gewesen. Im Internet – genauer auf eBay – sei er dann auf einen Anbieter von CAD-Plänen für den Bau dieses Kampffliegers gestossen, die er sich ersteigerte. Statt einer grossen Rolle mit Plänen flatterte dann nur ein normales Couvert ins Haus. Darin war eine CD, welche viele Pläne in elektronischer Form enthielt. Und vor allem Pläne, die man alle gebrauchen konnte. Das zeigte sich, als Hegetschweiler bei Schreiner Jörg Bolliger auf dessen CNC-Maschine die ersten Teile fräsen liess. Der Startschuss für das Projekt Messerschmitt war also erfolgreich lanciert.

5% Originalteile, 95% Eigenbau
Dass für ein solches Projekt viel handwerkliches Geschick gefragt ist, versteht sich von selbst. «Das macht auch die Faszination aus», wie der nimmermüde Flugzeugbauer sagt. Wobei: Flugzeugbauer ist Hegi nur in seiner Freizeit – an Abenden, an Wochenenden, zu Hause in seiner Schreiner-Werkstatt und in «seinem Hangar». Da entstehen Holzformen, aus Kunstharz werden verschiedenste Teile produziert, aus Metall werden die Beine für das Fahrwerk gedreht, Bleche geschnitten und entsprechend geformt. Kurz: Alles wird originalgetreu nachgebaut. Um neue Teile konstruieren zu können, ist Hegi u.a. des öfteren im Fliegermuseum in Dübendorf mit Fotoapparat, Meter, Bleistift und Notizblock anzutreffen. Es ist nicht vermessen, ihn dort als Stammgast zu bezeichnen. Auch Original-Messerschmittteile kann der Gontenschwiler immer wieder ergattern und verbauen. Pflichttermin ist für ihn die jährlich stattfindende Fluzeugveteranen-Teilebörse im Technik-Museum im Deutschen Speyer. Am 21. April hat bereits die 44. Ausgabe stattgefunden. Hier findet Hegi nicht nur gesuchte Teile, sondern hat sich in all den Jahren ein breites Netzwerk aufgebaut. Und natürlich sei das Fachsimpeln an solchen Anlässen auch Gold wert. Wichtig und entscheidend, wenn man an Originalteile rankommen will. «Es sind noch viele Einzelteile der Messerschmitt vorhanden – man muss nur wissen wo», wie Hegetschweiler erklärt. Auch der allerdings nicht funktionstüchtige Motor befindet sich bereits in seinem Besitz. Am Schluss werden die Originalteile fünf Prozent des ganzen Fliegers ausmachen, der Rest stammt aus den Händen von Hegi. Beachtlich, was da in den letzten elf Jahren entstanden ist, wieviel Holz, Blech, Kunstharz etc. verbaut wurden. Alleine über 20 000 Nieten wurden für den Rumpf- und Flügelbau bisher verwendet.
In ungefähr zwei Jahren sollte sein Werk vollendet sein. «Dann werde ich sechzig», wie Hegi sagt. Ein schöneres Geburtstagsgeschenk könnte sich der Gontenschwiler damit nicht machen. Danach soll die Messerschmitt verkauft werden. Die Trennung werde sicher hart werden, wie er nachdenklich sagt. Bis dahin kann man auf seinem Blog (www.hegis-me109.ch), der durch Ralph Moser bewirtschaftet wird, die weiteren Bauschritte verfolgen.

Montag, 23.04.2018Seengen

5. Entenrennen im Schlosspark

Text und Bild: Eing.

Das Entenrennen, das der Verein Alte Schmitte Seengen extra für die Kinder organisiert, ist zu einer liebgewonnen Tradition geworden. Der Anlass für die ganze Familie findet zum fünften Mal statt. Die Teilnahme ist wie immer gratis. Es ist spannend zu sehen, wie das Rennfieber Kinder und Zuschauer packt, sobald die Entlein in den Krebsenbach gekippt werden. Beim Rennen werden spezielle, kippsichere Plastik-Rennenten eingesetzt. Im Zielgelände werden die Enten in der Reihenfolge ihres Eintreffens herausgefischt. Für die Gewinner jeden Laufes winken Preise. Kein Kind geht leer aus. Jedes darf ein Andenken mit nach Hause nehmen. Das Entenrennen im Schlosspark soll ein Plausch-Fest für die ganze Familie sein. Es wird auf dem Gelände auch eine kleine Festwirtschaft geführt.

Samstag, 09. Juni 2018, 14–16 Uhr, Park beim Schloss Hallwyl

Montag, 23.04.2018Menziken

Jeremy Minder: Ein junger Mann mit grossen Zielen beim EVZ

Text: Jennifer Loosli, Bild: Philipp Hegglin – www.ph-sportphoto.ch

Von nichts kommt nichts. Für seinen geliebten Hockey-Sport wirft der Menziker Jeremy Minder alles in die Waagschale. Neben seiner Ausbildung zum Kaufmann spielt der 18-Jährige ambitioniert bei den Junioren Elite A des EV  Zug und hat noch viel vor. Sein grosses Ziel ist es, in der höchsten Spielklasse – der National League (Nati A) – mitmischen zu können. Allez, Jeremy!

Nach der verlorenen Halbfinalserie gaben die Zuger gegen den EHC Biel-Bienne Spirit nochmal alles, erzielten beim letzten Spiel der Saison im Playoff den dritten Rang und konnten sich so Bronze ergattern. Ein tolles Spiel, an das sich Jeremy gerne zurückerinnert und bestimmt nicht so schnell vergessen wird. Der Menziker begann mit fünf Jahren Eishockey zu spielen. Für ihn kam nie eine andere Sportart in Frage, als das Spiel auf dem Eis! Woher er diese Disziplin und Ambition für Eishockey hat? Ganz klar von seinem Papa Thomas Minder. Er selbst spielte jahrelang Eishockey und entschied sich später, Trainer zu werden. Er trainierte die Mädels und Jungs in Sursee und Olten, zu denen auch Jeremy gehörte. Den Weg zu den täglichen Trainings zu bestreiten, war in dieser Zeit also keine grosse Hürde, da er mit seinem Vater mitreisen konnte. Auch seine Mutter und die lieben Grosseltern fuhren Jeremy all die Jahre an diverse Trainings, wenn Thomas länger arbeitete. Heute ist Thomas Minder Trainer des kleinen Bruders Janis Minder in Luzern, und Jeremy spielt beim erfolgreichen Club EVZ. Für den 18-Jährigen hiess es ab diesem Zeitpunkt: Auf eigenen Beinen stehen. Teilweise um fünf Uhr morgens aufstehen, damit er rechtzeitig im Training erscheinen und anschliessend in Baar seiner Arbeit nachgehen konnte. Mit der Zeit wurde die Pendelei zu viel für ihn und er entschied sich, bei einer Gastfamilie in Zug zu wohnen. Teilweise verbringt er die ganze Woche in Zug, weil viele Trainings unter der Woche und Spiele an den Wochenenden anstehen. Für seine Menziker Freunde bleibt da leider nicht mehr viel Zeit. So oft es geht, versucht er sie zu sehen, wenn er nach Hause zu seiner Familie fährt. Aber auch seine Freunde nehmen den Weg auf sich, um ihren guten Freund bei wichtigen Spielen zu unterstützen. Nebst unzähligen Trainings pro Woche und vielen wichtigen Spielen absolviert Jeremy eine Ausbildung zum Kaufmann. Diesen Ausbildungsplatz fand er mit der Unterstützung des Vereins. Denn auch ihnen liegt es am Herzen, dass die jungen Hockeytalente so oft wie möglich trainieren können und auch in der Umgebung wohnhaft sind. Durch seinen grosszügigen Lehrmeister, der schon einige EV  Zug-Spieler durch die Lehre brachte, kann Jeremy an allen Eishockeytrainings teilnehmen und verpasst somit nichts! Eine Geste, die er sehr schätzt, denn die Zeit zum Trainieren braucht er auch wirklich, um weiterhin erfolgreich zu sein. Sein kurzfristiges Ziel sei es, in der Swiss League (Nati B) für ein bis zwei Jahre zu spielen und dann in die National League zu wechseln. Die Nummer 72 auf dem Eis hat also noch viel vor! «Wenn du als Sportler merkst, dass du weit kommen kannst, entwickelst du noch mehr Ehrgeiz, um deine Ziele zu erreichen!» Ein selbstbewusster und doch überlegter junger Mann, der genau weiss, was er will. Durch seinen grossen Ehrgeiz schaffte der Verteidiger – eigentlich ein Jahr zu früh – den Sprung in die Junioren Elite A. Beim EV Zug bestreitet er nun schon seine sechste Saison und will dem Club auch weiterhin treu bleiben. Nach erfolgreicher Wintersaison muss auch im Sommer weiter trainiert werden. Der junge Eishockeyspieler trainiert in den Sommermonaten von April bis Juli Kondition, Ausdauer und Kraft. Ab August stehen dann schon Trainingslager, Vorbereitungsspiele und die Playoffs bis und mit März an. Schule, Ausbildung, Freunde und Sport unter einen Hut zu bringen, ist eine grosse Herausforderung, welche Minder mit Bravour meistert. Man kann den ältesten Junioren des EV Zug nur Glück wünschen, wenn sie als Stars von Morgen das Eis betreten.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 23.04.2018Haustier

Der Autounfall

Heute berichten wir von der kleinen Lilly, einer jungen rotgetigerten Kätzin, welche uns vorgestellt wurde, nachdem sie vermutlich von einem Auto angefahren wurde. Lillys Schwanz hing schlaff runter, war gefühlslos und an der Schnauze entdeckten wir Schürfwunden.

Hinter dem Kreuzbein war eine abnorme Vertiefung zu fühlen und die Katze zeigte Schmerzen im Beckenbereich, weshalb wir sie röntgten. Es bestätigte sich die Vermutung eines Schwanzwurzelabrisses, einer klassischen Verletzung bei Katzen mit Autounfällen. Beim über die Strasse rennen wird der Katze der Schwanz unter dem Rad des Autos fixiert und beim Aufprall die Katze weggeschleudert, was zur Durchtrennung der Schwanzwirbelsäule führt. Abhängig davon, wie weit vorne das Rückenmark durchtrennt wird, ist nach dieser Verletzung mit Lähmungserscheinungen von Schwanz, Hintergliedmassen und leider auch der Blase und des Enddarmes zu rechnen. Lilly ging es mit Schmerzmitteln schnell besser, aber leider konnte sie wegen der Lähmung nicht mehr kontrolliert Harn absetzen und der Kot fiel ihr unbemerkt aus dem After. Die Prognose beim Schwanzwurzelabriss ist sehr unsicher und reicht von bleibender Blasenlähmung bis zur vollständigen Genesung. In jedem Fall aber braucht man viel Geduld und Zeit bis Heilungsfortschritte zu erkennen sind. Lilly hatte das Glück bei einer motivierten und verständnisvollen Familie mit der nötigen Geduld zu leben, die es auf sich nahm mehrmals in der Praxis die Harnblase von Lilly entleeren zu lassen, es zu Hause auch selber versuchte, und ihr die nötigen Medikamente gaben. Nach 2 Wochen entleerte sich die Blase zeitweise spontan und der Kotabsatz war unter Kontrolle. Da Fortschritte zu erkennen waren, wurde nun auch der gelähmte und nekrotisch werdende Schwanz amputiert. Wir hatten Lilly schon etwas vergessen, als wir wiederum mit einem fast identischen Fall konfrontiert wurden. Dies veranlasste uns die Familie von Lilly nochmals zu kontaktieren, um zu erfahren, wie es ihr inzwischen gehe. Sie sei putzmunter und gehe täglich raus, bewege sich normal, aber leider verliere sie immer etwas Urin, wenn sie sich putze. Da dies auf dem Sofa geschieht, hat die Familie dieses nun mit Plastik und einer darüber liegenden Decke geschützt. Im Sommer sei Lilly meistens draussen, aber im Winter, wenn sie häufig auf dem Sofa liege, sei diese Unsauberkeit schon unangenehm. Die ganze Familie hätte ihre Lilly aber so gern, dass sie dies tolerierten. Chapeau!

Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Dr. Küng AG, 6215 Beromünster, www.kleintierpraxiskueng.ch


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