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Mittwoch, 17.01.2018Gontenschwil-Zetzwil-Leutwil

Burglind – ein stürmischer Jahresbeginn

Text und Bild: Fabienne Hunzikeri

Da sich der Sturm etwa in der Mitte der Saison ereignet hat, rechnet Peter Gautschi mit keinem massiven Einfluss auf die Holzmenge der normalen Jahresnutzung. In den Gemeindewäldern Gontenschwil, Zetzwil und Leutwil, schätzt er die Sturmholzmenge auf ca.1200 Kubikmeter.

Die Sicherheit für die Forstarbeiter wie auch für die Bevölkerung stand immer klar im Fokus und so wurden vorerst Notfälle in den Dörfern abgearbeitet, bevor man sich zwei Tage nach dem Sturm den ersten Besichtigungen und Schadensanalysen im Wald widmete. Strassen und Hausdächer mussten von Bäumen und Ästen befreit werden. Die gute Zusammenarbeit von Forstarbeitern, dem Bauamt und der Feuerwehr ist in solchen Situationen immer enorm wichtig. Im Wald seien viele Schäden erst bei sicherer und detailierterer Besichtigung zum Vorschein gekommen berichtete Peter Gautschi, zuständig für das Forstrevier Buholz. Oft weisen nach so einem Sturm einzelne noch stehende Bäume nicht mehr genügend Stabilität auf, und müssten folglich auch gefällt werden. Die Windrichtung sei sehr entscheidend gewesen, denn in Gebieten wie beispielsweise in Zetzwil, seien sich die Bäume eher Windböen aus westlicher Richtung «gewohnt» und konnten dem starken Wind aus der entgegengesetzten Richtung nicht Stand halten. In den Gemeindewäldern schätzt er die Sturmholzmenge auf ca.1200 Kubikmeter und ca.500 Kubikmeter aus den privaten Waldparzellen, was etwa einem Viertel der Jahresnutzung entspricht. Die Arbeit werde vor allem durch die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und der Organisation beeinflusst. Die Arbeit an den unter Spannung stehenden Stämme, welche beispielsweise im Gebiet Brünnelichrüz/ Rehag umgestürzt seien, sei oft eine ziemliche Herausforderung. Das Ziel ist auch, die riesigen Wurzelteller wieder an den ursprünglichen Standort zu bringen um dem Boden so wenig wie möglich zu Schaden. Um einen , je nach Klima möglichen grösseren Schädlingsbefall im Frühling zu vermeiden, müssen vor allem die Fichten schnell weggeräumt werden. Auch wirtschaftlich gesehen sind mit solchen Ereignissen auch immer Schäden zu erwarten. Die Arbeiten an Sturmholz sind aufwändiger, gefährlicher und somit anders als die gewöhnliche Holzerarbeit zu betrachten. Da es sich um Sturmholz handelt, und somit der Ertrag an Nutzholz meist geringer ist, ist mit leichten finanziellen Abstrichen zu rechnen.

Mittwoch, 17.01.2018Seengen-Boniswil-Hallwil

Burglind – ein stürmischer Jahresbeginn

Text und Bild: fabienne Hunziker

«Mit einem blauen Auge davongekommen» – so die Schadensbilanz von Revierförster Matthias Bruder nach dem Sturm Burglind im Forstrevier Rietenberg. Rund siebzig Prozent der betroffenen Bäume in diesem Gebiet sind Nadelbäume.

Nach dem stürmischen Jahresbeginn, verursacht durch den Sturm Burglind, gab es im Forst-
revier Rietenberg viel zu tun. Die meisten eingegangenen Notrufe am Tag des Sturms, konnten jedoch durch die Feuerwehr bearbeitet werden und erforderte die Hilfe der Forstarbeiter nicht in der ersten Stunde. Der geplante Arbeitsbeginn im neuen Jahr musste dennoch vorverschoben werden. Da noch Schulferien waren, konnten in dieser Woche vor allem die liegenden Bäume auf Spielplätzen nahe der Schulhäuser gut weggeräumt werden. Matthias Bruder, zuständig für das gesamte Forstrevier Rietenberg, meinte, sie seien dieses Mal «mit einem blauen Auge» davongekommen. Die Region Rietenberg sei im Vergleich mit anderen Forstrevieren im Mittelland, an den meisten Stellen nur am Rand getroffen worden. In der Region Altholz oder Schlattwald beispielsweise gäbe es einige Streuschäden zu beklagen, jedoch seien grossflächige Würfe ausgeblieben. Da die Angriffsfläche der Bäume ohne Laub geringer ist, war es sicherlich von Vorteil, dass sich der Sturm im Winter ereignete. Rund siebzig Prozent der geknickten oder umgeworfenen Bäume in der Region waren Nadelbäume. Die Fichten waren schnellstmöglich zu räumen, da diese, je nach Klima besonders anfällig auf Schädlinge im kommenden Frühling seien. Einen grossen wirtschaftlichen Schaden erwartet Matthias Bruder glücklicherweise nicht und die Sturmholzmenge mache rund einen Drittel der Jahresnutzung aus. Da sich der Sturm etwa in der Mitte der Holzschlagsaison ereignet hat, wird sich der Aufwand und die Holzmenge im normalen Durchschnitt bewegen. Die Arbeit mit dem Sturmholz sei im Grossen und Ganzen nicht erheblich von der Arbeit an regulärem Holz zu unterscheiden. Die Aufrüstarbeiten seien jedoch mit Mehraufwand verbunden, da die Sicherheit der Forstarbeiter immer im Vordergrund stehe, der Schutz des Bodens und der Jungpflanzen beachtet werden muss, und auch der Zugang zum Holz nicht immer einfach sei.

Mittwoch, 17.01.2018Beinwil am See-Menziken-Reinach

Burglind – ein stürmischer Jahresbeginn

Text und Bild: Fabeinne Hunziker

Der geplante Arbeitsbeginn des Forstbetriebs aargauSüd, wurde durch den Sturm zu Jahresbeginn vom 8. Januar auf den 4. Januar vorverschoben. Die Ortsverbindungsstrassen und Hausdächer von umgestürzten Bäumen zu befreien, hatte erste Priorität.

Das Team von anfänglich zwei Mitarbeitern am Tag des Sturms, wurde innert kurzer Zeit auf das gesamte Team erweitert. Die Schadens- und Notfallmeldungen häuften sich von Stunde zu Stunde. Die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und Hausbesitzern war in der ersten Phase nach dem Sturm enorm wichtig. Die Bäume, welche Strassen blockierten, wie auch umgestürzte Bäume auf Hausdächern hatten erste Priorität. Die Ortsverbindungsstrassen mussten als nächstes geräumt werden, damit die Zufahrten zu den am meisten beschädigten Gebieten gewährleistet war. Das bereits liegende und zum Abtransport bereite Holz musste schnellstmöglich weggeführt werden, um neuen Platz für das Sturmholz zu schaffen. Solche Situationen seien immer eine Herausforderung und benötigen vor allem mehr Organisation in den ganzen Abläufen, berichtete Ueli Wanderon, Förster des Forstreviers aargauSüd. Die Sicherheit für die Waldarbeiter, wie auch für die Bevölkerung stehe dabei immer im Fokus. Die Warnungen, den Wald nicht zu betreten, seien berechtigt gewesen, da auch bei wenig Wind Spannungen entstehen und immer wieder Äste fallen können. Die Waldstrassen seien nach etwa einer Woche wieder normal befahrbar gewesen. Bei den sogenannten Altholzinseln wurden Sicherheitsarbeiten vorgenommen und nur so aufgeräumt, damit man sich auf den Wanderwegen wieder normal bewegen konnte. Das Ziel war, dass das Naherholungsgebiet Wald wieder genutzt werden konnte. Die Altholzinseln sind jene Gebiete, in welchen die Bäume alt werden sollen und daher nicht aktiv gefällt werden dürfen. Die Altholzinseln sollen die Vernetzung zwischen den grösseren Naturwaldreservaten gewährleisten. Da sich der Sturm etwa in der Mitte der Holzschlagsaison ereignete, werde es laut Ueli Wanderon auf die gesamte Holzmenge und den Arbeitsaufwand keinen erheblichen Einfluss haben. In Situationen wie diesen, solle man nicht nur die Schäden betrachten, sondern auch die Chance für die Natur dahinter erkennen.

Mittwoch, 17.01.2018Meisterschwanden

Meitlizyt: Tanz und gute Stimmung in den Beizen

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Meitlitage eingetrommelt werden, ist das natürlich auch gleichzeitig der Startschuss für den traditionellen Männerfang in den Restaurants von Meisterschwanden. Die Wirte ziehen für die Dekoration ihrer Gaststube jeweils alle Register. Auch Deborah Zimmerli vom Speuzli.

Die innovative Wirtin hat ihre Cafe Bar ganz, ganz groooooss gemacht. Das heisst: Auf der Süd- und auf der Ostseite wurde je ein Zeltanbau aufgestellt, um den Gästen genügend Platz bieten zu können. Aus dem einfachen Grund: Die eigentliche Gaststube wurde nämlich zu einer grossen Tanzfläche umfunktioniert. Der Tanz hat am Meitlidonnerstag eine wichtige Bedeutung, werden doch hier die «Opfer» für den Grasbogen auserkoren. Auch im Speuzli war die Auswahl gross. DJ Supermario hatte die Stimmung längst vor dem Eintreffen der Frauen und Meitli angeheizt. Und als diese in ihren altmodischen Roben und den eleganten Hütchen einmarschierten, gab es kein Halten mehr. Es wurde eine heisse Sohle nach der anderen aufs Parkett gelegt. Kurz: Es herrschte Hochbetrieb. Als Zeichen der Machtübernahme kamen die Gäste im Speuzli in den Genuss eines Gläschens Weisswein, während die Spannung stetig stieg. Schliesslich war es Herr Fischer, der schlussendlich im Netz zappelte. Er wurde unter Applaus ins nächste Restaurant transportiert, wo er sich anschliessend freikaufen konnte.

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Mittwoch, 17.01.2018Schongau

Musik macht schlau

Text und Bild: Eing.

Bald ist es wieder soweit, die Musikschule Hitzkirch öffnet die Türen und alle Instrumente können nach Lust und Laune am Instrumentenparcours ausprobiert werden. Doch warum soll man heutzutage noch ein Instrument lernen?

Welchen Einfluss das Musizieren und das Erlernen eines Instruments für die Entwicklung eines heranwachsenden Menschen hat, ist wissenschaftlich gut erforscht. Studien zeigen, dass sich bereits nach kurzer Zeit des Übens erste Veränderungen einstellen. Es entstehen neue Nervenverbindungen, die nach und nach ein feines Netzwerk im Gehirn bilden. Hirnbereiche, die unsere Bewegungen koordinieren und die Konzentration steuern, werden gestärkt. Auch Areale, die für Lernen und Gedächtnis zuständig sind oder die Emotionen und Motivation verarbeiten, profitieren vom Musiktraining. Je dichter diese Strukturen im Gehirn vorhanden sind, desto effizienter kann gelernt werden. Das gelernte «verdunstet» auch weniger schnell. Es spielt nicht einmal eine Rolle, wie gut das Instrument gespielt wird. Aber das ist noch nicht alles. Wer ein Instrument lernt, lernt für das Leben. Kinder, die ein Instrument spielen, haben nachweisbar eine höhere Sozialkompetenz, sind stressresistenter und vor allem glücklicher. Beim Musikunterricht wird eben auch gelernt, Gefühle mit Musik auszudrücken. Also besuchen Sie uns am 17. März von neun bis zwölf Uhr in den Schulhäusern Emil Achermann und Passerelle. Es lohnt sich!

Mittwoch, 17.01.2018Reinach

Pfiffig! Stephan Fuhrer füllt Flaschen mit Licht!

Text und Bild: jennifer loosli

Eine schöne Flasche, die schon seit Monaten leer im Wohnzimmer steht? Die viel zu schön ist, um sie wegzuwerfen oder zu viele Erinnerungen daran hängen? Stephan Fuhrer aus Reinach hat mit «2cent-Lampen» die Lösung! Aus alten Glasflaschen werden individuelle Lampen hergestellt.

Im Keller von Stephan Fuhrer stapeln sich haufenweise leere Schnaps- und Weinflaschen. Natürlich nicht selbst geleert. Er freut sich über jede einzelne Flasche, die er von Freunden und Bekannten bekommt, um sie weiterzuverarbeiten – in einen individuellen, persönlichen und originellen Lichtspender. Wie er auf eine solche Idee kam? Eine Bekannte, die ein eigenes Restaurant betreibt, suchte durch ihn Deko-Ideen, um Wein schön präsentieren zu können. In den Anfängen nahm der Reinacher Euro-Paletten, um dem Wein eine ausgefallene Plattform zu bieten. Nach und nach fand er aber eine bessere Variante! Ein Sockel aus Holz, der in diversen Schritten bearbeitet und anschliessend geflammt wird. Das Entfernen der verbrannten Oberfläche bringt eine einzigartige Struktur zum Vorschein. Zum Sockel gesellt sich eine leere Flasche, die wieder gefüllt werden soll. Aber nicht mit Flüssigkeit, sondern mit Licht! Wie aber kommt die Glühbirne in die Flasche? Nein, nicht einfach indem der Flaschenboden ganz abgesägt wird. In einem speziellen Vorgang schneidet Stephan Fuhrer in einem von ihm entwickelten Verfahren den Flaschenboden nur gerade soviel auf, dass die Glühbirne hineinpasst! Jede Flasche ist einzigartig, jede Struktur und Farbe wird durch das Licht speziell wiedergegeben. Neu werden nicht mehr nur Holzsockel für die Lampen produziert, sondern auch solche aus Kork. Als weiteres Angebot wird es auch Flaschen gefüllt mit LED-Girlanden geben. Man kann gespannt sein, welche zündenden Ideen Stephan Fuhrer in der Zukunft noch haben wird. Der Name «2cent» hat eine ganz persönliche Bedeutung für Stephan Fuhrer. Seine Mutter und sein Sohn tätigten ihre Einkäufe oft in Deutschland. Als seine Mutter dann leider verstarb, erbte der kleine Nicola eine Menge 2-Cent-Stücke. Diese werden nun in jede Lampe miteingebaut und dienen als Label. Falls Sie auf der Suche nach einem nicht alltäglichen Geschenk sind, sollten sie mit Stephan Fuhrer Kontakt aufnehmen. In seiner kleinen Werkstatt verwandelt er jede Art von Flaschen in ein strahlendes Geschenk, das nicht ab Stange erhältlich ist. Falls Sie keine passende Flasche zur Hand haben, finden Sie auf Fuhrers Website www.2cent.ch eine Auswahl käuflicher Flaschenlampen.

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Mittwoch, 17.01.2018Reinach

Evangelische Allianz Oberes Wynental

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am Freitagabend, 12. Januar 2018 fand ein Lobpreisabend im Zelt der Heilsarmee in Reinach statt. Über 50 Personen aus den verschiedenen Landes- und Freikirchen im Raum des Oberen Wynentals erlebten einen gelungenen Liederabend unter der Leitung des Sängers und Heilsarmee-Mitgliedes Marcel Bürgi, begleitet von Raphael und Phillip Dätwyler und unterstützt durch das Technikerteam Silvan Gloor und Yannik Beimler.

Die Gäste wurden in eine gute Gemeinschaft hineingenommen, mit vielen bekannten und einigen weniger gängigen Liedern, und wurden ermutigt, Gott zu vertrauen, die Liebe, Vergebung und Heilung durch Jesus Christus anzunehmen. Die verantwortlichen Heilsarmee-Offiziere Peter und Katharina Hauri sorgten mit ihren Helfern für einen reibungslosen Ablauf und für einen sympathischen, einfachen Apéro, der anschliessend für die Anwesenden Gelegenheit bot, sich noch gemeinsam auszutauschen.

Dieser bereichernde Abend war der Auftakt zum Allianzgottesdienst vom Sonntag, den 14. Januar 2018 in der Kirche Reinach. Dieser war geprägt von einem freudigen und interessanten Miteinander. Die Chrischona-Band, unter der Leitung von Andreas Müller, führte durch den musikalischen Teil mit berührenden Mundartliedern. Pfarrer Andreas Schindler (Reinach) moderierte einfühlsam den Gottesdienst und stellte mit Interviewfragen Pfarrer Mario Gaiser (Menziken), Chrischonaprediger Andreas Ruh und die Heilsarmee-Offiziere Peter und Katharina Hauri mit ihren gemeindebezogenen Herausforderungen vor.

Der anschliessende Allianz-Brunch im Kirchgemeindehaus Reinach zeugte mit einem übervollen Saal von interessierten Teilnehmern aus den kirchlichen Wynentaler Gemeinden und vom Wunsch, den Tag weiter miteinander zu teilen und gemeinsam den Glauben zu leben.

Mittwoch, 17.01.2018Beinwil am See

Komfortable und praktische Boote für Geniesser

Text: fabienne Hunziker, Bild: ZVG

Die Elektromotorboote von Frauscher, die einfach zu bedienenden Segelboote von Swallow Yachts oder die Schiffe von Archambault eignen sich hervorragend, um gemütliche Stunden auf dem Wasser zu verbringen. Dyna Yachting GmbH in Mosen bietet diese Schiffe exklusiv in der Schweiz an.

Die Boote mit Elektromotor bieten einen einzigartigen Genuss des lautlosen Gleitens auf dem See. Definitiv etwas für Geniesser, so Peter Bangerter, Inhaber der Firma Dyna Yachting GmbH in Mosen. Diese Boote können auf Grund des Kontingents für Verbrennungsmotoren, wie dies beispielsweise auf dem Hallwilersee existiert, einfacher eingelöst und gefahren werden. Die kompakten Modelle sind mit Motoren unter 8 PS erhältlich und erfordern somit keinen Bootsführerschein. Das Modell San Remo besticht durch elegantes Design mit Liegefläche und Badetreppe. Das Boot kann dank geringem Tiefgang problemlos in Flachwasserrevieren gefahren werden. Die Natur und die Stille geniessen, ohne störende Motorengeräusche und mit einfachem Handling. Die Batterien können heute, mit Ausnahme von Mosen, rund um den Hallwilersee an jedem Bootssteg aufgeladen und etwa einen Tag lang genutzt werden. Die Ein- und Auswasserung ist ohne Kran möglich und das Schiff kann mit einem Mittelklassewagen gezogen werden. Die Segelboote der englischen Firma Swallow Yachts verfügen über ein innovatives Wasserballastsystem, welches dem Schiff optimale Eigenschaften verleiht. Bei wenig Wind ist man schnell und bei viel Wind sehr stabil unterwegs. Für optimale Servicebedingungen oder Individuallösungen arbeitet Peter Bangerter, welcher diese Schiffe exklusiv in der Schweiz vertreibt, mit der Firma Weiss Yachts in Küssnacht am Rigi zusammen.

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Montag, 15.01.2018Meisterschwanden

Meitlizyt: Frauen trommelten sich an die «Macht»

Text und Bild: Thomas Moor

Meitlitage, vorwärts, marsch! Rund um den zweiten Sonntag im Januar ist es um die Männer von Meisterschwanden und Fahrwangen geschehen. Dann nämlich tritt die Weiberherrschaft in Kraft. Ein schöner Brauch, der jeweils am Meitlidonnerstag mit dem Eintrommeln gestartet wird.

Der neue Dorfplatz ist wie gemacht für diesen historischen Auftakt. Die beiden Vorstandsmitglieder Esther Riedo und Tamara Haller schneiden die herrlich duftenden Zöpfe in mehr oder weniger mundgerechte Stücke. Auch der Glühwein steht in grossen Thermosbehältern bereit. Zopf und Glühwein: Damit wird die anwesende Bevölkerung nach der offiziellen Ansprache von den Vorstandsmitgliedern der Meitlisonntag-Vereinigung verwöhnt. Zuerst aber gehört die Bühne den Tambourinnen. Das Korps rekrutiert sich aus Frauen von Meisterschwanden und Fahrwangen. Und sie gaben auch bei ihrem jüngsten Auftritt wieder eine beeindruckende Kostprobe ihres Könnens. Nachwuchs, der sich für das Trommeln begeistert, sei immer willkommen, wie die Vorstandsseite verlauten liess. Präsidentin Delphine Schmitt bedankte sich in ihrer offiziellen Ansprache bei den Tambourinnen für ihr grosses Engagement. Gleichzeitig begrüsste sie die zahlreich Anwesenden. Sie wünschte allen drei wunderschöne Meitlitage und erklärte die Inkrafttretung der Weiberherrschaft, bevor sich die Frauen an die ordentliche Generalversammlung zurückzogen.

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Freitag, 12.01.2018Gontenschwil

Kennen Sie Stefan Widmer ... den Fahrlehrer?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Stefan Widmer arbeitet seit einer Weile als Fahrlehrer bei der Fahrschule Bolliger. Er ist ein besonnener junger Mann. Diese Charakterzüge machen ihn zu einem geduldigen Fahrlehrer für Neulinge hinter dem Steuer. Man kennt ihn auf der Strasse auf Grund des weissen «L» mit blauem Hintergrund auf der Rückseite seines roten VW Golfs.

Stefan, wie lange bist du schon Fahrlehrer?
Seit ziemlich genau zwei Jahren.

Was hast du vorher gemacht?
Ich arbeitete zuerst als Hafner oder Ofenbauer. Danach lernte ich noch Plattenleger und arbeitete einige Zeit auf diesem Beruf.

Wie kamst du zum Beruf des Fahrlehrers?
Ich selber wäre nie auf diese Idee gekommen. Martin Bolliger, mein Stiefvater, regte mich dazu an, weil er auf der Suche nach einem zusätzlichen Fahrlehrer für sein Unternehmen war. Ich besuchte einen Orientierungsabend und entschied mich anschliessend dazu, mich zum Fahrlehrer ausbilden zu lassen. Ich konnte mir die unregelmässigen Arbeitszeiten, abends und samstags, gut vorstellen.

Kannst du etwas über die Ausbildung sagen?
Man kann berufsbegleitend, über zweieinhalb Jahre, oder vollzeitlich in eineinhalb Jahren Fahrlehrer werden. Die ersten Module haben wenig mit der eigentlichen Materie zu tun. Da wird über Psychologie, Strassenverkehrsgesetz, Lernprozesse und Fahrzeuge unterrichtet. Vieles gilt es auch im Selbststudium zu erarbeiten. Die Ausbildung geht menschlich sehr in die Tiefe und ist äusserst interessant. Etwas vom Wichtigsten beim Fahrlehrerberuf ist, dass man gerne mit Menschen zu tun hat.

Wie sieht der theoretische Teil der Fahrschule aus?

Heute ist der theoretische Teil nicht mehr obligatorisch. Man lernt ab Apps und CDs. Wer etwas Nachhilfe wünscht, besucht unsere Theoriestunden. Das selbständige Lernen wird leider oft zum problematischen Auswendiglernen. Bei der Fahrpraxis bemerken wir dann, dass die Schüler zum Teil von der Verkehrsregeltheorie nicht so viel Ahnung haben. Unsere Theoriekurse laufen gut – auch dank der Lastwagentheorie.

Kann man in der Fahrschule Bolliger den Fahrlehrer wählen?
Das kann man auf jeden Fall. Ich arbeite auf der PW- und Anhängerfahrschule und Martin vermehrt auf dem Lastwagen, Car und PW.

Gibt es geschlechterspezifische Fähigkeiten unter den jungen Autofahrern?
Nein, die gibt es so nicht. Allerdings hinterfragen die Frauen das Gefahrenpotential auf anderer Ebene als die Männer. Sie fahren aber auf jeden Fall genauso gut und sicher wie die männlichen Fahrschüler.

Gibt es Leute, die sich besser nicht hinter ein Steuer setzen sollten?
Es gibt Fahrschüler, die mehr Aufwand benötigen. Das sind oft die Spätlernenden. Sie haben mehr Mühe mit Abläufen und dem Umgang mit Gefahren. Autofahrenlernen ist heute, vom Verkehrsaufkommen her, Schwerstarbeit. Wichtig ist, dass die Fahrschüler sich sicher im Strassenverkehr integrieren können.

Was ist für dich ein besonderes Berufserlebnis?
Jeder Fahrschüler, der die Fahrprüfung besteht, ist für mich die Krönung meiner Arbeit und ein freudiges Erlebnis.

Welches sind die grössten Herausforderungen in deinem beruflichen Alltag?
Mich alle hundert Minuten auf einen neuen Charakter einzustellen. Jeder Schüler nimmt seine persönlichen Sorgen und Emotionen mit in den Unterricht. Oft bin ich auch Vertrauensperson und froh über meine psychologischen Kenntnisse.

Erkennst du einen künftigen Raser beim Unterricht?
Meistens sind es nicht diejenigen, bei denen ich es erwarten würde.

Sind private Fahrübungen mit den Eltern von Vorteil?
Diese sind sicher sehr hilfreich. Allerdings sollten die ersten Lektionen für das Grundwissen mit dem Fahrlehrer stattfinden. Sonst schleichen sich Fehler ein, die schwierig auszumerzen sind. Auch sollten die Eltern ihre Kinder auf der Strasse nicht überfordern, sondern das üben, was in der Fahrschule bereits gelernt wurde.

Wie sieht die Fahrschule der Zukunft aus?
Ob selbstfahrende Autos kommen werden, ist schwierig zu sagen. Sicher ist, dass uns unsere Autos auch in Zukunft nicht automatisch in den Gontenschwiler Neulig oder die Zetzbuer Schweini führen werden. Mit diversen Fahrsassistenten sind wir heute schon technisch auf hohem Niveau.

Freitag, 12.01.2018Seengen

Philip Stevens – der neue Feuerwehrkommandant

Text und Bild: Thomas Moor

Er sorgt nicht nur in der MG Seengen als Cornet-Spieler für den guten Ton, sondern seit dem 1. Januar auch als Kommandant der Feuerwehr. Philip Stevens hat das Kommando von Christian Mühlheim übernommen und freut sich auf die neue Herausforderung innerhalb der Feuerwehr.

Die herzlichen Gratulationen und guten Wünsche von Kameraden flatterten Philip Stevens auch Wochen nach der Amtsübergabe immer noch entgegen. Am 1. Januar hatte die offizielle Amtsübergabe stattgefunden. Über 40 Feuerwehrkameraden waren zur Freude Stevens bei diesem Akt anwesend. «Der Zusammenhalt und die Kameradschaft ist bei uns sehr gross.» So macht der Antritt der neuen Herausforderung natürlich doppelt Freude. Und nicht zuletzt auch deshalb, weil sein Vorgänger ganze Arbeit geleistet hat. «Christian Mühlheim war ein Top-Kommandant.» Dort will Philip Stevens selbstverständlich nahtlos anknüpfen. Vor elf Jahren ist der heute 32-jährige in die Feuerwehr Seengen eingetreten. Freiwillig, weil er Feuer und Flamme für diese Blaulichtorganisation war und immer noch ist. Vielleicht liegt es sogar in der Familie, hat doch auch sein Vater in Seengen Feuerwehrdienst geleistet. Die Leiter ist Philip Stevens als Feuerwehrmann nicht nur bei Übungen hochgeklettert, sondern auch in Sachen Ausbildung. Gruppenführer-, Offiziers- und Instruktorenkurs hat er erfolgreich absolviert und sich so nicht zuletzt für das Amt des Kommandanten geradezu empfohlen. 2010 wurde er zum Korporal, 2013 zum Leutnant befördert. Dass der bisherige zeitliche Aufwand in der Feuerwehr als Kommandant tendenziell nicht ansteigen wird, liege an der Top-Mannschaft, die er im Rücken habe. Jemand, der ihm den Rücken freihält, ist auch seine Frau Jolanda. Und so gesehen reicht die Zeit auch noch für das Hobby «Musizieren», das er seit 18 Jahren als Cornetspieler in der MG Seengen pflegt.

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Freitag, 12.01.2018Reinach

Tu auch du was Gutes für deinen Körper, mit Pilates!

Text und Bild: jennifer Loosli

«Nach 10 Stunden fühlst du den Unterschied. Nach 20 Stunden siehst du ihn. Und nach 30 Stunden hast du einen neuen Körper.» Dies sagte einst Joseph H. Pilates. Dieser Meinung ist auch ganz klar Simone Meister mit ihrer Unternehmung «Pilates 4 you»!

Jahrelang hat Simone Meister aus Beinwil am See selber Pilates-Kurse besucht. Vor zwei Jahren absolvierte sie eine Ausbildung zur Pilates-Instruktorin und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Simone leitet diverse Pilates-Stunden und bietet auch private Trainings bei Kunden zuhause an, bei welchen sie Trainingsutensilien wie Kunststoffrollen, Matten, Igelbälle etc. mitbringt. Seit dem 30. Oktober 2017 hat sie ihr Studio im up+down Trampolin Fitness an der Aarauerstrasse 28 in Reinach. Hier können Kunden jeden Montag um 9.00 Uhr und Donnerstags ab 19.00 Uhr Simones Pilates-Training besuchen. Neben Einzel-Lektionen à 55 Minuten können auch Monats- und 10er-Abos gelöst werden. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Pilates ist ein ganzheitliches, sanftes und sehr wirksames Körpertraining, welches die Rumpfmuskulatur kräftigt. Es fördert eine gute Haltung und verbessert das Körpergefühl. Pilates ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Die Übungen werden individuell an die Fähigkeiten und den Trainingsstand jedes einzelnen angepasst. Bei Simone Meister nehmen 22- bis 60-jährige Personen am Kurs teil. Erfreulich: Auch Männer sind bei den Pilates-Stunden anzutreffen. Es sei schön von Kunden zu hören, dass die Kopfschmerzen zurück gegangen seien oder jemand beweglicher wurde. Ziele von Simone Meister sind es, mit «Pilates 4 you» noch mehr Stunden anbieten zu können und weitere Personen für Pilates zu begeistern. Wenn sie jetzt denken: «Das wäre etwas für mich!», dann nichts wie los: Melden Sie sich für ein kostenloses Probetraining unter pilates4you.biz an.

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Freitag, 12.01.2018Menziken

15-jähriges Jubiläum im Beyoo Hairstyling Menziken

Text und Bild: Jennifer Loosli

In diesem Haus ist sie aufgewachsen. Hier hat sie im Lebensmittelgeschäft ihrer Eltern die Kindheit verbracht. Im selben Gebäude an der Hauptstrasse 75 in Menzike leitet sie nun seit 15 Jahren ihren eigenen Coiffeursalon. Tamara Kersten-Willimann eine lebensfrohe Frau mit viel Power!

Seit 15 Jahren verwöhnt Tamara Kersten-Willimann ihre Kunden in Menziken in ihrem Coiffeursalon Beyoo Hairstyling. Am 19. und 20. Januar 2018 wird das Jubiläum natürlich mit vielen tollen Menschen und Leckereien im Salon gefeiert. Angefangen hat bei Tamara alles mit einer 3-jährigen Lehre als Herrencoiffeuse und einem zusätzlichen Ausbildungsjahr als Damencoiffeuse. Bei Beyoo sind deshalb Herren wie Frauen und Kinder jeder Altersgruppe willkommen. Wohlfühlen wird hier gross geschrieben. Während Mama die Haare frisiert werden, können sich die Sprösslinge in der Kinderecke die Zeit verweilen. Tamara schwört nicht wie andere Coiffeusen auf neuste Trends, sie richtet sich lieber nach den Wünschen ihrer Kunden und berät sie bei der Wahl einer typgerechten Frisur. Auch Make-up- und Steckfrisuren-Wünsche werden bei Tamara erfüllt! Die gebürtige Menzikerin schätzt an ihrem Beruf den Kontak zu Menschen und tagtäglich Kreativität ausüben zu können. Terminiert wird hier auf Anfrage, es soll weiterhin eine flexible Atmosphäre bleiben. Denn so kann Tamara auch immer für ihre zwei Mädchen, vier und acht Jahre alt, da sein! Auf weitere 15 Jahre Beyoo Hairstyling.

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Mittwoch, 10.1.2018Boniswil

Boniswiler Neujahrsapéro

Text und Bild: Silvia Gebhard

Den Schlusspunkt der Weihnachtsferien setzte in Boniswil der beliebte Neujahrsapéro im Saalbau. Weit über 100 Personen – auch Familien – kamen zum festlichen Anlass.

Die Musikgesellschaft Boniswil, unter der Leitung von Dirigent Dieter Siegrist, eröffnete um 11 Uhr den reichhaltigen Apéro. Der Gemeindeammann Gérald Strub hielt wie immer eine sehr ansprechende Rede mit dem Zitat von Albert Einstein als Grundlage: «Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.»

Wir müssen mit vielen Veränderungen leben, die Angst auslösen. Die Welt dreht sich immer schneller. Früher war alles überschaubarer. Und trotzdem haben wir heute umfassendere Bildungsmöglichkeiten, ein besseres Gesundheits- und Sozialsystem als unsere Vorfahren es je kannten. Die Schweiz ist ein reiches Land und die Schweizer Bevölkerung gehört zu den Zufriedensten der Welt. Wir kommen aus der Wir-Welt, in welcher die Gemeinschaft wichtig ist, und begeben uns immer mehr in die Ich-Welt, in welcher wir uns vor allem um den eigenen Vorteil bemühen. Ein Dorf kann aber nur funktionieren, wenn auch das Gesamtwohl beachtet wird. So möchten der Gemeinderat und die Verwaltung – im Dialog mit der Dorfbevölkerung – Entscheide fällen und Veränderungen bewirken, die zum Gesamtwohl der Gemeinschaft beitragen. Mit unseren Smart-Phones sind wir über Ereignisse in der ganzen Welt sofort informiert, wissen aber oft sehr wenig über unser eigenes Umfeld. Wir können uns im direkten Gespräch über die Anliegen unseres Dorf informieren, z.B. heute beim neu zusammengesetzten Gemeinderat: Vizeammann Roland Balmer, Rainer Sommerhalder, Monika Hermann, Karin Koch, Gemeindeamman Gérald Strub oder Gemeindeschreiber Rudolf Holliger.

Schliesslich dankte der Gemeindeamman der Musikgesellschaft, dem «La Deliziosa» mit allen Helfern und Heidi Villiger und endete mit dem traditionellen Spruch: «Prost mitenand, es chunt scho guet.»

Mittwoch, 10.01.2018Meisterschwanden

Es guets Nöis! – Im Rohbau des neuen Werkhofs

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Gemeinderat Meisterschwanden hat die Bevölkerung in diesem Jahr auf die Baustelle eingeladen. Der Neujahrsapéro fand im künftigen Lagerraum des neuen Werkhofs an der Flückenstrasse (Basmätteli) statt. Der neue Werkhof wird im Frühling fertiggestellt und eröffnet.

Gemeindepräsident Ueli Haller begrüsste jeden Gast persönlich und freute sich über die zahlreichen Anmeldungen und das Erscheinen der Bevölkerung. Bereits am Eingang wurde jeder Gast mit einem Glas Wein, Bier oder einem Mineral versorgt. Das Leiterteam des STV übernahm gekonnt die Bewirtung. Klingende Gläser hier, Küsschen und Neujahrsglückwünsche da. Ob Bekannte und Verwandte, Familien und Kollegen, ein gelungener Anlass für Jung und Alt, um das neue Jahr gemeinsam fröhlich zu begrüssen. Der gut geheizte Raum füllte sich schnell. Der Tisch des Getränkebuffets erwies sich schliesslich als hervorragende Alternative zu einem Podium damit Gemeindepräsident Ueli Haller mit seinen Worten jeden Gast gut erreichte. Ueli Haller sprach im Namen des gesamten Gemeinderats und betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, um eine nachhaltige und erfolgreiche Gemeinde zu bleiben. Der bewusst gewählte Ort für diesen Anlass bot der Bevölkerung eine Einsicht in die gut investierten 4.5 Mio. Franken, den Kosten für den neuen Werkhof. Die Fertigstellung soll im April/ Mai diesen Jahres erfolgen und mit einem Fest gefeiert werden. Neben Lagerräumen, Garderoben, Fahrzeughallen und Entsorgungsstationen, welche teilweise auch 24 Stunden geöffnet sein werden, ist ebenfalls ein regionales Salzsilo geplant. Das Ziel besteht ganz klar darin, dass in Zukunft alle Güter in der eigenen Gemeinde entsorgt werden können. Ueli Haller informierte ausserdem über die Idee des Seewasserwerks welches an der nächsten Gemeindeversammlung Thema sein wird. Er bedankte sich beim Turnverein für den Einsatz und lud alle Gäste ein, anschliessend einen feinen Imbiss zu geniessen. Der Gemeindepräsident erhob das Glas und wünschte allen Anwesenden viel Glück und ein erfolgreiches 2018. Der Partyservice Stöckli war gut vorbereitet und so konnten die Gäste den warmen Fleischkäse mit Kartoffelsalat, welcher zu diesem Anlass von der Gemeinde Meisterschwanden offeriert wurde, mit einem weiteren Glas Wein und guten Gesprächen geniessen.

Mittwoch, 10.01.2018Seengen

Neujahrskonzert in der Kirche Seengen

Text und Bild: Andreas Walker

Am 7. Januar fand in der reformierten Kirche in Seengen das traditionelle Neujahrskonzert statt. Pfarrerin Sandra Karth begrüsste die Anwesenden und wünschte allen ein gutes neues Jahr.

In einem einstündigen Konzert spielten das russische Geschwisterpaar Marina Yakovleva und Mikhail Yakovlev Musik für zwei Geigen von Jean-Marie Leclair, Sergej Prokofjew, Henryk Wieniawski u.a. Marina Yakovleva spielt seit 2003 im Tonhalle-Orchester in Zürich und ist seit 2005 fest angestellte Violinistin im Opernhaus Zürich. 2004 erhielt sie als Schülerin von Pierre Amoyal am Konservatorium von Lausanne das Solistendiplom. Mikhail Yakovlev trat als 8-jähriger ins St. Petersburger Konservatorium ein und schloss sein Studium in Violine bei Michael Gantvarg mit dem Solistendiplom ab. Er ist beim Sinfonieorchester Basel mit regelmässigen solistischen Auftritten engagiert.

Die Kirche war voll und zahlreiche Besucher lauschten den Geigenklängen dieser zwei Musiker. Am Schluss wurde das Konzert mit tosendem Applaus quittiert, so, dass die Künstler noch eine Zugabe spielten. Schliesslich fand nach dem Neujahrskonzert der traditionelle Apéro statt.

Montag, 08.01.2018Zetzwil

Bemerkenswerter Neujahrsapero in Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Eine aussergewöhnlich grosse Schar Zetzwiler fand den Weg in den Gemeindesaal zum Neujahrsapero. Der Kulturkommission gelang es auch dieses Jahr, erlesene Getränke zu offerieren und das Aperobuffet, aus der Küche von Gildo Lanfranchi, liess keine Wünsche offen. Der Höhepunkt des Anlasses allerdings war wohl die von allen erwartete erste Ansprache des neuen Gemeindeammanns Daniel Heggli.

Er bedankte sich zuerst bei seinem Vorgänger, Thomas Brändle, welcher ihm eine gut strukturierte und organisierte Gemeinde hinterlasse, welche auch im restlichen Wynental einen guten Ruf geniesse. Er sei sich der grossen Fussstapfen bewusst, welche er als blutiger Anfänger nun zu vertreten habe. Seine persönliche Vorstellung begann er mit einer Umfrage. Er wollte wissen, wie viele der Anwesenden ihn bei der Wahl nicht gekannt hätten. Ein paar wenige erhobene Hände zeigten, dass sein Dorfheftli-Interview im Vorfeld der Wahl wohl bemerkt und gelesen worden war. Die älteren Zetzbuer würden ihn vor allem als Schwiegersohn vom Schürmatt-Ruedi quittieren, schmunzelte er. Heggli zeigte anschliessend seinen beruflichen Werdegang bei der Kantonspolizei auf, bei welcher er inzwischen als Dienstchef der Abteilung FOKUS vorsteht und in dieser Funktion genügend Flexibilität leben kann, um als Gemeindeammann funktionieren zu können. Seine Überzeugung, dass ein Gemeinderat nicht zwingend einer Partei angehören müsse, untermauerte er mit den vier „M“: Man Muss Menschen Mögen. Er erklärte, dass er auch als Parteiloser Farbe bekennen werde, nämlich die Farben des Regenbogens. Zudem habe er ein grünes Herz und eine sparsame Grundhaltung. Er versprach, ein offenes Ohr zu haben und bat gleichzeitig auch um Respekt für seine Privatsphähre. Ein wichtiges Anliegen sei ihm seinen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gemeinde zu leisten. Ein überaus sympathischer Einstieg des jungen Gemeindefunktionärs, welcher von der anwesenden Gästeschar mit Applaus gewürdigt wurde.

Montag, 08.01.2018Schwiizerdüütsch

Säutsami Wörter

iehar
Die deutsche Übersetzung herwärts tönt auch schon ungewöhnlich, oder nicht? Verständlicher ist vielleicht diesseits. «Ich schtohne iehar vom Bach», ich stehe diesseits des Baches, erklärt das Wort doch schon besser. Das Gegenteil von «iehar» ist wohl eher noch gebräuchlich: «ännet» oder eben ursprünglich «ännethar». «Ich schtohne ännet’em Bach», ich stehe auf der anderen Seite, jenseits des Baches, des Berges, oder wo auch immer.

eischiir
Dies ist eine Ableitung aus «äscirri», was soviel wie ausserhalb der richtigen Lage befindlich, aus dem Gleichgewicht geraten, bedeutet. Ein «eischiirige Mönsch» ist ein verwirrter, fast wahnsinniger und starrköpfiger Mensch. Eigensinnig und widerspenstig treffen die Bedeutung vielleicht besser. Heute kennen wir eigentlich nur noch einen gebräuchlichen Begriff, der sich aus «eischiir» ableiten lässt: wenn die Gäste an der Party «ordeli g’schiiret händ», so hat das Nichts mit Geschirr zu tun, sondern die Gäste sind tatsächlich «etwas» aus dem Gleichgewicht geraten.

sermone
Das ist jetzt wirklich ein alter Ausdruck, der wie «höumig», kaum mehr verwendet wird. Entlehnt aus dem lateinischen «sermo», was die Rede, das Gespräch, eine Disputation und auch die Predigt in der Kirche bedeutet. Heute meint man damit ein langweiliges, leeres Geschwätz, ein Gerede, dass nicht immer ganz Ernst genommen werden sollte. Es scheint als wird gerade beim Fernsehen sehr oft und ausgiebig «g’sermonet».

Nobis
«Das isch Nobis», das ist Nichts, gar Nichts, einfach Quatsch. «Nobis» ist wie ein verstärktes und definitives Nein und es kommt aus dem kirchlichen Umfeld, wenn der Pfarrer von der Kanzel predigt und sagt: und wahrlich, ich sage euch. Auf lateinisch «dico vobis», ich verkünde euch. «Vobis» bedeutet euch und «nobis» bedeutet uns. So ist die Bedeutung leicht herzuleiten, vom Pfarrer ein «ich erkläre euch» und die Antwort darauf, das ist Nichts für uns, «es isch ebe Nobis».

schigar
Wenn aus zwei unterschiedlichen Wörtern ein neuer Begriff entsteht: «schigar».. Beginnen wir mit dem «gar». Entstanden aus dem althochdeutschen «garo», mit der Bedeutung: fertig, komplett, vollständig. Wir kennen noch die Redewendung, das Essen ist gar, fertig gekocht oder «es isch gar niemer cho», vollständig niemand ist erschienen. Der erste Wortteil «schiere» hatte früher die Bedeutung von bald, schnell und sofort. Daraus wurde «schier», im Sinne von fast, beinahe. Als Beispiel: «es isch schier niemer cho», es ist fast niemand erschienen. Und jetzt kommt die Zusammensetzung «schigar»: wenn Etwas mehr als nur fast fertig ist, aber eben doch noch nicht ganz. So könnte man heute also fast fertig zusammensetzen, das wäre dann: fastig, «ich be faschtig» und aus Schnee schaufeln würde «schneufle» …

Jo vellicht seit mer hüt ehnder am Schtammtisch politisiere, sirache oder nätsche und ou wenn’s amigs niemert interessiert, so tuets doch mängisch guet, het mer chünne drüber rede, ebe sermone ...

Wie linggs und rächts sind ännet und iehar immer vom Betrachter uus z’gseh, iehar vom Bach isch ebe ned immer uf de gliiche Siite, aber so isch es doch no mängisch im Läbe …
Montag, 08.01.2018Reinach

Hier steht das Tier im Mittelpunkt

Text und Bild: Fabeinne Hunziker

Ob Hunde, Katzen oder Pferde - bei Simone Frank, Sandra Eichenberger und David Frank stehen die Tiere im Mittelpunkt. Für die persönliche Beratung haben sie nun, nach dem mehrjährigen Erfolg mit dem Onlineshop, das Geschäft an der Lenzstrasse 28 in Reinach eröffnet.

Aus Liebe zu Tieren und eigenen Erfahrungen entstand die Idee ihr Wissen weiterzugeben. Simone Frank verbindet in ihrer Tätigkeit ihr fundiertes Wissen als gelernte Drogistin mit dem zusätzlich erlernten Wissen als Tierkinesiologin und Tiertherapeutin. Das Wohl der Tiere liegt auch Sandra Eichenberger, ebenfalls ausgebildete Tierkinesiologin, sehr am Herzen. Gemeinsam mit der Team-Hündin Ally beraten und verkaufen sie nun natürliche Tiernahrung, Nahrungsergänzungsmittel und diverses Tierzubehör in ihrem neuen Geschäft in Reinach. Bei «Tier im Mittelpunkt» wird sehr auf die Inhaltsstoffe und Herkunft der Produkte geachtet. Gerne beraten sie die beiden Damen, welches Produkt individuell und optimal zu ihrem Tier passt. Mit viel Energie und Einfühlungsvermögen begleiten sie ihre Kunden auf dem Weg, die ideale Ernährung oder Behandlung für das Wohlbefinden ihres Tieres zu finden. Auch bei Tieren kann mit ergänzenden Produkten sehr viel Positives bewirkt werden. Ein Therapieraum für die kinesiologischen Behandlungen ist noch am Entstehen, jedoch ist es bereits jetzt möglich, Termine zur individuellen Beratung zu vereinbaren.

Montag, 08.01.2018Reinach

AAR bus+bahn: Wiedereröffnung Verkaufsstelle

Text und Bild: Eing.

Die umgebaute Verkaufsstelle von AAR bus+bahn in Reinach bietet seit 6. Dezember 2017 verschiedene Dienstleistungen unter einem Dach an. Neu erhalten die Fahrgäste und die Bevölkerung von Reinach nebst dem gesamten nationalen und internationalen ÖV-Angebot auch Kiosk artikel sowie eine Vielzahl an Geschenkartikeln.

Wie bisher bietet AAR bus+bahn alle regionalen, nationalen und internationalen Angebote des öffentlichen Verkehrs, Freizeitangebote und Städtereisen (Zug/Flug) inkl. Hotelübernachtungen an. Neu ergänzen Kioskartikel (Printmedien, Getränke, Sandwiches, Snacks, Tabakwaren und Toto/Lotto-Spiele) das Angebot. Ein breites Sortiment an Geschenkartikeln rundet das Angebot ab.

Ausserdem wurden die Öffnungszeiten erweitert:
Mo. – Fr. 06.00 – 20.00 Uhr durchgehend
Sa. 07.00 – 18.00 Uhr durchgehend
So. 08.00 – 18.00 Uhr durchgehend

Kundenorientierte und kompetente Beratung und Verkauf vor Ort
Das Sortiment des öffentlichen Verkehrs ist vielfältig und umfangreich. Elektronische Kanäle ergänzen und ersetzen jedoch zunehmend den Verkauf von Produkten des öffentlichen Verkehrs in bedienten Verkaufsstellen. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen gibt es nur zwei Optionen: «Verkaufsstelle schliessen» oder «Sortiment ausbauen».

Nach eingehenden Analysen der einzelnen Standorte, vor allem bezüglich Potential-, Bevölkerungsentwicklung, Konkurrenzsituation, etc., hat sich AAR bus+bahn entschlossen, an verschiedenen Verkaufsstellen die «Präsenz vor Ort» beizubehalten, jedoch mit einem breiteren Sortiment (Kiosk, Postagentur, Geschenkartikel) und mit Unterstützung der Gemeinden. Diese Umsetzung erfolgte nun auch in Reinach.

Die Wiedereröffnung der Verkaufsstelle Reinach mit integriertem Kiosk wurde – zusammen mit dem Reinacher Gemeindeammann Martin Heiz und weiteren Vertretern des Gemeinderates – im kleinen Rahmen gefeiert. Mathias Grünenfelder, Direktor AAR bus+bahn, erklärte: «Eine kompetente Beratung vor Ort entspricht nach wie vor einem grossen Kundenwunsch und dem wollen wir gerecht werden». Des Weiteren erklärte er: «Nur mit dem ÖV-Sortiment können wir die Kosten nicht decken. Durch eine Sortimentserweiterung und mit der Unterstützung der Gemeinde können wir diesen Sachverhalt minimieren».

Montag, 08.01.2018Schongau

La Leche League: Kindermund tut Wahrheit kund

Text und Bild: Eing.

Draussen ist es sehr kalt. Die Jungs bezeichnen die Extremtemperaturen als «ur-ur-eiskalt». Einige Tage später hält der eine Junge beim Stillen inne, blickt die Mutter an und sagt: «Milch ist ur-ur-eisgut, gell Mami?!»

Alle Mütter, Väter und am Stillalltag interessierte Menschen sind zum Austausch am Stilltreffen in Hochdorf oder Gelfingen eingeladen. Es kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein, sich mit Menschen auszutauschen und gemeinsame Erfahrungen zu teilen. Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Hochdorf: Datum: Montag, 19. Februar, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Schulhaus Weid (Hauswirtschaftszimmer)

Gelfingen: Datum: Dienstag, 27. März, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid), Thema: Tragen

Auskunft und telefonische Stillberatung:
Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat- Schwab, 041 910 08 85

Weitere Informationen: www.lalecheleague.ch

Montag, 08.01.2018Reinach

Pemag: Steuerklärungen und Buchhaltungen nach Mass

Text und Bild: Thomas Moor

Der Abgabetermin für die Steuererklärung rückt wieder näher. Dass das Ausfüllen der entsprechenden Formulare nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen von Herrn und Frau Schweizer gehört, ist kein Geheimnis. Gut, dass es dafür Treuhandfirmen wie die Pemag Treuhand AG in Reinach gibt.

Damit signalisiert die Pemag Treuhand AG, dass sie auch für Private eine zuverlässige und kompetente Partnerin ist. Die weiteren Bereiche wie Buchhaltungen, Steuern, Revisionen, Unternehmensberatung, Liegenschaftsverwaltung und Agrar-Treuhand und -Beratung runden das Portefeuille der Treuhandspezialisten mit Geschäftssitzen in Reinach und Sursee ab. Am Standort Reinach bietet ein siebenköpfiges Team Dienstleistungen nach Mass an und unterstützt die Kunden in allen Finanzbelangen zuverlässig und kompetent.
Seit dem Start 1974 – damals noch mit Schwerpunkt Agrar-Treuhand und Agrar-Beratung – hat man sich weiter zu einem bedeutenden Dienstleistungsbetrieb in den Bereichen Buchhaltung, Steuern, Revisionen, Unternehmensberatung für KMU und Landwirtschaftsbetriebe in zahlreichen Kantonen der Schweiz entwickelt. «Laufend sind Weichen zu stellen, um den künftigen Weg vorzubereiten», wie Christian Zumbühl und Alex Pfiffner in der neusten Ausgabe ihres Magazines «Pemag-Info» schreiben. Weichen, die so gestellt werden sollten, dass die Arbeit der Kunden Früchte trägt. «Dafür bilden wir uns stetig weiter. Damit wir für unsere Kunden immer auf dem aktuellsten Stand sind, beobachten wir zudem mögliche Veränderungen ganz genau», wie Christian Zumbühl, dipl. Ing. Agronom FH, ergänzt. Das gilt auch für Firmengründungen, bei welcher die Pemag Treuhand AG abklärend, beratend und betreuend Hilfe leistet. Mit fundiertem Know-how übernimmt die Pemag Treuhand AG auch die Verwaltung von Liegenschaften wie für Stockwerkeigentümergemeinschaften vom Zahlungsverkehr bis hin zur Betriebskostenabrechnung und Buchhaltung.

Montag, 08.01.2018Dürrenäsch

Stimmungsvoller Lichtersternmarsch zum Jahresende

Text und Bild: Thomas Moor

Traditionen sind da, um gepflegt zu werden. Das funktioniert in Dürrenäsch bestens. Nicht zuletzt auch dank dem Landfrauenverein, der mit seinen Aktivitäten zu einem abwechslungsreichen und intakten Dorfleben beiträgt. Zum Jahresabschluss jeweils mit dem Lichtersternmarsch.

Nicht, dass die Dürrenäscher etwa ungeduldig wären – aber es hat sich so eingebürgert, dass das alte Jahr jeweils schon ein paar Tage vor Silvester gemeinsam mit der Dorfbevölkerung verabschiedet wird. Mit einem Lichtersternmarsch, der vor 24 Jahren zum Abschluss der 1100-Jahr-Festivitäten seine Feuertaufe hatte. Ein Brauchtum für welche der Landfrauenverein vor 10 Jahren die Organisation übernommen hat und als schöne Tradition weitergepflegt wird. Und wie heisst es doch so schön im Refrain des Dürrenäscherliedes, zu welchem jeweils nach dem Umzug angestimmt wird: «Mis Düürenäsch, mis Fläckli Land – die Jonge ond die Alte stönd y för d Heimat metenand – drom blybt si eus erhalte». Und so waren auch bei der jüngsten Ausgabe des Lichtersternmarsches wieder Jung und Alt auf den Beinen, um sich von fünf Besammlungsplätzen im Dorf aus, mit Fackeln und Lampions, bei völliger Dunkelheit (die Strassenbeleuchtung wurde ausgeschaltet) in Sternform zum Schulhausplatz zu verschieben. Dort wurden sie von der Musikgesellschaft empfangen, welche diesen Jahresausklang jeweils musikalisch umrahmt. Die Landfrauen waren verantwortlich dafür, dass sich die Teilnehmer mit Tee und Glühwein, offeriert von der SWL Energie AG, aufwärmen konnten. Und selbstverständlich fanden auch die Grillwürste von der Metzgerei Scherrer wieder reissenden Absatz.

Montag, 08.01.2018Hallwil

Bärzeli wünschen ein gutes Neujahr

Text und Bild: Andreas Walker

Jeweils am 2. Januar herrscht in Hallwil ein wildes Treiben. Die Bärzeli überbringen mit ihren stachligen Umarmungen ihre Neujahrsgrüsse.

Das Bärzelitreiben beginnt bereits mit den Kinderbärzeli um 13.30 Uhr. Kinder verkleiden sich als kleine Bärzeli und besuchen die Gäste in der Turnhalle. Um diese Zeit sind die Burschen noch voll damit beschäftigt, ihre Naturkostüme, die sie als Bärzeli tragen, anzuziehen. Dies ist allerdings gar nicht so einfach. So wird etwa das schwere stachlige Kleid des «Stächpaumig» mit einem Seil an einem Gestell langsam herunter gelassen, wobei zwei Helfer dabei assistieren.
Um Punkt 14 Uhr stürmen die Bärzeli, die aus 15 Burschen aus dem Dorf bestehen, aus ihrem Versteck und beginnen die Leute aufzumischen. Es ist ein ungewöhnlich warmer Januartag, der viele Schaulustige angelockt hat. Bei diesem munteren und fröhlichen Treiben jagen die Bärzeli den Leuten hinterher und bringen mit ihren stachligen Umarmungen ihre Neujahrsgrüsse, welche Glück bringen sollen. Immer wieder kriegen Neugierige, die ihnen zu nahe kommen, eins mit einer Söi blootere (Schweinsblase) übergezogen. Um 16 Uhr stürmen sie schliesslich die Turnhalle, die zur Festwirtschaft umfunktioniert wurde. In einem furiosen Finale mischen sie noch einmal die zahlreichen Gäste bei Kaffee, Kuchen, Bier und Wein auf. Schliesslich lassen sie am Schluss erschöpft die Masken fallen, begleitet vom tosenden Applaus der Menge.

Montag, 08.01.2018Hallwil

Hallwiler Dorf-Adventskalender

Text und Bild: Eing.

Auch dieses Jahr durften wir wieder einen prachtvollen Dorf-Adventskalender bewundern. Die Teilnehmer/-innen hatten wieder unglaublich kreativ und zauberhaft Fenster und Sujets gebastelt. Wir hoffen dass viele Besucher, bei einem abendlichen Spaziergang, die Gelegenheit nutzten und sich daran erfreuten.

Bei den zwei organisierten Spaziergängen, die leider jeweils sehr wenig Teilnehmer anlockten, besuchten wir gemeinsam je eine Hälfte der Fenster. Am Schluss genossen wir im Vereinszimmer die wärmende Suppe und die feinen Kuchen. Ein herzliches Dankeschön an alle Bastler/-innen, den Teilnehmern der Spaziergänge, den Kuchenbäckern sowie der Suppenköchin. Mit den erhaltenen Geldgaben konnten wir eine Spende an die Stiftung Wunderlampe überweisen. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Dorf-Adventskalender.
Die Organisatorinnen: Frauenverein Hallwil, Eva Suter und Elisabeth Urech.

Montag, 08.01.2018Menziken

Neujahrsapéro: Der Prix Menzo 2017 geht an Nüssli

Text und Bild: Thomas Moor

Neujahrapéro ist in Menziken jeweils auch Prix-Menzo-Verleihung. Zudem werden Sportlerinnen und Sportler sowie Menziker Personen, die mit aussergewöhnlichen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben, ebenfalls ausgezeichnet.

Überraschung gelungen, Prix-Menzo-Gewinnerin platt! Cornelia Siegrist, besser bekannt unter dem Namen Nüssli, hat im Vorfeld von der Ehre, die ihr am Neujahrsapéro widerfahren ist, keinen Wind bekommen. «Wirklich nicht», wie sie nach der Ehrung sagte. Das war ja keinesfalls einfach, ist Nüssli doch im Vorstand des Verkehrsvereins und dieser wiederum wählt die Gewinnerin oder den Gewinner dieses Menziker Awards. Für die Geheimhaltung mussten Vereinspräsidentin Annette Heuberger und ihr Kollegium deshalb alle Register ziehen. Und es hat funktioniert!
Mit ihrem künstlerischen und grafischen Flair hat die neue Preisträgerin auf dem Menziker Gemeindegebiet schon ganz viele Spuren hinterlassen. So tragen zum Beispiel der Menzo-Kreisel, die Vereinsfahne der MG Concordia, die Fahne der Feuerwehrvereinigung Freunde der Lise und viele andere mehr ihre Handschrift. Und nicht zu vergessen: Nüssli ist die künstlerische Mutter der Prix-Menzo-Trophäe, die sie anlässlich des Neujahrsapéros nun selber in Empfang nehmen durfte. Als Sportler wurden Therese Jans (zehnfache CH-Meisterin und zweifache Weltmeisterin im Hundesport) sowie Roland Ott (6. Dan in der modernen japanischen Kampfkunst Aikido) geehrt. In Abwesenheit kam Patrick Stalder als Bronzemedaillengewinner an der Internationalen Mathematik-Olympiade in Rio ebenfalls zu Ehren. Einen Einstand nach Mass hatten die beiden neuen Mitglieder des Gemeinderates, Ammann Erich Bruderer, der die Neujahrswünsche überbrachte und Toni Bättig, welcher die Sportlerehrung vornahm.

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Freitag, 29.12.2017Gontenschwil

Mitarbeiterjubiläum bei Jörg Bolliger AG

Text und Bild: Jennifer Loosli

Seit 10 und 40 Jahren arbeiten David Mosimann und Martin Kaspar nun schon bei der Unternehmung Jörg Bolliger AG, Schreinerei / Fensterbau, in Gontenschwil. Langweilig wurde es den beiden bestimmt nie, den jeden Tag warteten neue Herausforderungen auf sie, die sie grandios meisterten.

1970 bis1973 lernte Martin Kaspar Schreiner bei den Gebrüdern Haller in Gontenschwil. In den nachfolgenden vier Jahren arbeitete Martin Kaspar in diversen Schreinereien, besuchte die Holzfachschule und bildete sich zum Werkmeister weiter.
Seit dem 3. Januar 1978 arbeitete er bei der Jörg Haller AG, respektive der Jörg Bolliger AG, und feierte nun das 40-jährige Jubiläum. Erst arbeitete er als Schreiner in der Werkstatt, dann immer mehr im Büro. 2019 wird Martin sich pensionieren lassen und der Firma Jörg Bolliger AG Aufwiedersehen sagen. «Ich bin durch und durch ein Hölziger. Man muss das Material und die Arbeit einfach lieben, um Schreiner zu sein». Ein Highlight in seiner langen Karriere war bestimmt der komplizierte Fensterauftrag in Niederweningen/ZH, bei welchem Festverglasungen und Flügelfenster über drei Stockwerke zusammengebaut wurden. Anfang April diesen Jahres feierte David Mosimann sein 10-jähriges Jubiläum. Seit Beginn ist er Werkstattleiter und bildet Lehrlinge im Betrieb aus. Vor der Zeit bei Jörg Bolliger arbeitete David bei diversen anderen Schreinereien. Ein Höhepunkt der beiden Schreiner war der Auftrag in der Jugendherberge Beinwil am See, Fensterfertigung und -einbau, zwischen 2016 und 2017. An solch interessante Aufträge erinnern sich die beiden gerne zurück.

Freitag, 29.12.2017Dürrenäsch

Zwischenbericht Sanierung Bürgerheim

Text und Bild: Eing.

Mit Baubeginn Anfang September wurde zuerst eine neue Heizung und Warmwassererzeugung eingebaut. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Ergänzung durch einen Heizölbrenner mit Ultraleichtöl liefert nun Wärme und Warmwasser. Darauf wurde das Dach saniert, was folgende Arbeiten beinhaltete: Angefaulte Balken wurden ersetzt, Ablufthauben, Kaminverkleidung und Dachrinnen mussten ersetzt werden. Nachdem neue Ziegel eingebaut und der ganze Dachstock isoliert war und auch neue Fenster montiert waren, konnte mit dem Einbau der Pächterwohnung gestartet werden. Es entstand eine grosszügige, heimelige Wohnung mit moderner Küche und Bad, einem grossen, hellen Wohnzimmer und zwei grosszügigen Schlafzimmern. Unsere Pächterin zeigte sich begeistert über ihr neues Zuhause. Als verantwortlicher Gemeinderat möchte ich es nicht unterlassen, Michi Furrer vom Architekturbüro Von Arx und allen beteiligten Handwerkern für den tollen Einsatz und die qualitiv hochstehende Arbeit zu danken.

Freitag, 29.12.2017Seengen

Feuerwehr mit zwei neuen Fahrzeugen unterwegs

Text und Bild: Thomas Moor

Manchmal findet Weihnachten bereits vor dem 24. Dezember statt. Zum Beispiel bei der Feuerwehr Seengen, welche am 16. Dezember zwei Fahrzeuge offiziell und feierlich einweihen konnte. Die Anwesenden kamen gleichzeitg in den Genuss einer kleinen Vorführung.

Lieferanten, Behördenvertreter, Vertreter der Feuerwehr Oberes Seetal, die Beschaffungskommission unter der Führung von Roger Jordi, Mitglieder des Feuerwehrvereins und der aktiven Mannschaft waren gekommen, um einen Augenschein der zwei Fahrzeuge zu nehmen. Zum einen handelt es sich um einen Mercedes Sprinter mit einem Schlauchverlegesystem inklusive Schlauchwaschanlage und einer Motorspritze Rosenbauer Fox 4. «Ein Fahrzeug voller Technik vom Feinsten», wie der Ressortverantwortliche, Gemeinderat Thomas Lindenmann, in seiner Ansprache sagte. Beim zweiten Fahrzeug handelt es sich um einen Ford Transit mit Doppelkabine und Ladebrücke mit einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. Dieses Mehrzweckfahrzeug, geliefert von der Feldgarage Seengen, ist kein Ersteinsatzfahrzeug und verfügt deshalb über kein Blaulicht und Wechselklanghorn. Nach einer Schlauchverlege-Vorführung auf dem Generationenweg wurde bei einem von der Feldgarage gespendeten Apéro auf die zwei neuen Fahrzeuge angestossen.

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Freitag, 29.12.2017Hallwil

Schul- und Dorfweihnachtsfeier Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 21. Dezember am Abend fand in Hallwil die Dorf- und Schulweihnachtsfeier statt. Ein grosses Publikum horchte den vorgetragenen Weihnachtsliedern.

Passend zum kürzesten Tag des Jahres, fand am Abend in Hallwil die Schul- und Dorf-Weihnachtsfeier in der Turnhalle statt. Vom Kindergarten bis zur 6. Klasse sangen die Kinder verschiedene Weihnachtslieder wie «Zönd es Liechtli a», «Leise rieselt der Schnee» oder «Zimetstern hani gern».

Auch die Aabachsänger waren anwesend und sangen «Laudate omnes gentes», «Feliz navidad», «This little light of mine» und «Amazing grace».

Ein besonderer Höhepunkt war das Musikstück «Gabriels Oboe» von Ennio Morricone, vorgetragen von Schülerin Ira Wolf (Trompete) und Musiklehrer Albin Stöckli (Klavier).

Aufgelockert wurden die verschiedenen Musikblöcke durch die Erzählung «Janine, fast eine Weihnachtsgeschichte», die von Schulleiterin Edith Kottmann in drei Teilen vorgetragen wurde.

Am Schluss sangen alle Schüler und die Aabachsänger zusammen «Kerzen in der Weihnachtszeit». Nach dieser Feier sassen die Besucher noch lange bei Speis und Trank zusammen, das vom Verein «Kinder in Hallwil» zubereitet wurde.

Am Schülerbazar verkauften die Kinder eifrig ihre selbst gebastelten Weihnachtsgeschenke. Der Erlös wurde für die Stiftung Kinderhilfe «Sternschnuppe» gesammelt. Damit werden Kinder mit einer Krankheit, Behinderung oder schweren Verletzung unterstützt.

Freitag, 29.12.2017Boniswil

Boniswiler Dorf- und Schulweihnacht

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Schule hatte am 21.12. um 18.30 Uhr zur Weihnachtsfeier im Saalbau eingeladen. Und es kamen so viele Leute, dass kein Platz im Saalbau leer blieb und man noch zusätzliche Stühle holte. Vom Kindergarten bis zur 6. Klasse waren Schüler an der Feier beteiligt.

Gespannt warteten die Zuschauer, vom kleinsten bis zum ältesten Familienmitglied, auf die Darbietungen der Schule. Den Beginn machte wie immer die Musikgesellschaft Boniswil mit einem Eingangsspiel. Der 6.-Klass-Lehrer Hans-Dieter Lüscher begrüsste das Publikum, führte durch das Programm und dirigierte die Lieder. Zuerst gab es einige Gospellieder, mit Begeisterung von der 5. und 6. Klasse gesungen und untermalt von kleinen Lichtern der Kindergartenkinder. Das Publikum durfte immer wieder mitsingen. Die 4. Klasse führte gekonnt ein spezielles Weihnachtsspiel auf, das sich um die Frage der Beherbergung von Josef und Maria drehte. Da durfte auch mal gelacht werden. Nach dem Happy-End gab Pfarrer Jan Niemeier einige Gedanken weiter und wurde wieder abgelöst von den «Boniswiler Gospelsängern». Schulleiter Daniel Wieser trug den Dank an alle Mitwirkenden vor. Mit dem gemeinsamen Lied «Oh du fröhliche», unterstützt durch die Musikgesellschaft, ging der Anlass zum traditionellen Schlussakt über: Gebäcke und Getränke vom Frauenverein für alle. Dabei konnte man immer wieder den wunderschönen, grossen Weihnachtsbaum bewundern oder sich noch im Gespräch über Weihnachtsthemen austauschen.

Freitag, 29.12.2017Zetzwil

Adventsfenster Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Von der Kulturkommission organisiert und von der Bevölkerung am Leben gehalten. So könnte man die Geschichte der Zetzwiler Adventsfenster beschreiben. Jeden Herbst melden sich Freiwillige, welche anschliessend viel Zeit mit Basteln, Kleben, Zeichnen und Ausschneiden verbringen werden. Zugute kommt dies allen, die sich in der Adventszeit abends warm anziehen und auf den Weg machen, die teilweise weit ausserhalb des Dorfkerns liegenden Adventsfenster zu besuchen. Was daraus entsteht ist gelebte Gemeinschaft, interessante Begegnungen und Gespräche bei Punsch, Lebkuchen und Nüssen ... und schlussendlich Weihnachtsstimmung.

Freitag, 29.12.2017Schongau

Volles Haus und Partytime beim Stefanstanz

Text und Bild: Thomas Moor

Volle Halle, volles Zelt oder ganz einfach volles Haus! Beim Stefanstanz in Schongau ging auch bei der 29. Ausgabe wieder die Post ab. Aus allen Himmelsrichtungen waren die Leute nach Schongau gepilgert, um eine ordentliche Sause steigen zu lassen. Quasi das Warm up für die Silvesterfeier.

Wenn die lange, lange Menschenschlange beim Eingang auch nach 22 Uhr noch nicht abreisst, hat das nicht etwa damit zu tun, dass der Organisator – die MG Schongau – und der Securitydienst etwa «zöbele» würden. Nein! Der Ansturm auf den Stefanstanz ist ganz einfach riesengross und seit nun bald 30 Jahren ungebrochen. Das freut die Musikgesellschaft Schongau und speziell den OK-Präsidenten Alois Koch. «Von diesem Anlass leben wir. Der Stefanstanz ist unsere Haupteinnahmequelle», wie er unumwunden zugibt. Dafür geben die Mitglieder der Musikgesellschaft und die vielen freiwilligen Helfer alles. Kurz: Einsatz total! Und man muss kein Hellseher sein, um zu merken, dass Qualität bei diesem Anlass gross geschrieben wird. Das war in den Anfängen so und ist bis heute geblieben. Mit dem einzigen Unterschied, dass der Stefanstanz an die Ansprüche der Besucher und die Partytrends angepasst wurde. Was klein begann, wurde im Verlaufe der Jahre und an den vorhandenen Platzmöglichkeiten ausgebaut. Heute geht die Post in der Mehrzweckhalle und im grossen Party-Zelt ab. Es sind nicht nur die musikalischen Acts, welche das Salz in der Suppe ausmachen. Unbestritten: Mit der Rheintaler Erfolgsformation «Fäschtbänkler» zum Beispiel hatten die Organisatoren bei der jüngsten Ausgabe wieder ein goldenes Händchen. Bevor die Band um 21 Uhr ihr musikalisches Feuerwerk zündete, war die Halle proppenvoll, mit Leuten welche dem Auftritt der fünfköpfigen Band entgegen fieberten. Und mit dem ersten Ton ging die Post ab und die Mehrzweckhalle kochte. Auch mit der Datumwahl hatte die MG Schongau schon 1989 ein feines Näschen. Der 26. Dezember ist ein ideales Datum. «Die Leute haben frei, es ist wenig los und das Geld sitzt locker», sagt Alois Koch, der sich bestimmt wieder über einen ordentlichen Zustupf in die Vereinskasse freuen darf.

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Freitag, 29.12.2017Menziken

move – mit Bewegung ins neue Jahr

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am 16. Dezember wurden die Türen zum Fitness Club im Menziker Hochhaus wieder geöffnet. move – der Name ist Programm, denn Bewegung, Fitness und Gesundheit stehen hier im Vordergrund. Mit den attraktiven Angeboten kann jeder fit und gesund ins neue Jahr starten.

Die Festtagspfunde wieder loswerden und die guten Vorsätze gleich in die Tat umsetzen! Für eine gute Gesundheit ist viel Bewegung bekanntlich sehr wichtig. Kräftige Muskeln und etwas Ausdauer helfen dem gesamten Körper, uns täglich munter durch den Alltag zu bringen. Auf den rund 750 m2 des ehemaligen Alu-Hochhauses kann auf den Matrix-Fitness-Geräten wieder bewegt, gestemmt und trainiert werden. Das sympathische Team, bestehend aus Stefano, Chris und Gian, laden jeden Interessierten herzlich dazu ein, sie und ihr attraktives Konzept kennen zu lernen. In den lichtdurchfluteten Räumlichkeiten des ehemaligen 2te-Etage-Fitnessclubs weht ein neuer Wind. Den Verantwortlichen ist es sehr wichtig, ein unkompliziertes und transparentes Konzept anzubieten, welches auch in der Zukunft in diverse Richtungen noch ausbaufähig ist. Das Team hat viele Ideen und hat auch für neue Inputs und Kollaborationen mit Vereinen oder anderen sportlichen Gruppen ein offenes Ohr. Neben dem Krafttrainingsbereich, dem Ausdauertrainingsbereich und dem Freihantelbereich, besteht auch die Möglichkeit die schön gestaltete Ruhezone zu nutzen. Die Ruhezone mit Finnischer Sauna und Himalaya Sauna bietet eine wunderbare Ergänzung zum Training. Die Entspannung soll nicht zu kurz kommen, denn auch diese ist für beanspruchte Muskeln enorm wichtig. Die Auswahl an Trainings- und Relaxmöglichkeiten ist für alle Mitglieder individuell nutzbar. Der Fitnessclub move bietet faire und transparente Vertragsbedingungen. Die Mitgliedschaft verlängert sich nicht automatisch und für Interessierte ist es möglich kostenlos zu starten und somit alles kennen zu lernen. Trainer Stefano steht zu definierten Betreuungszeiten gerne für Beratung und Hilfestellung zur Verfügung. Für ein individuelles Probetraining kann mit ihm gerne ein Termin vereinbart werden.

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Freitag, 29.12.2017Polizei

Warnung der Polizei vor Spoofing

Text: Eing., Bild: Pixelio

Polizei-Notruf 117 wird von Betrügern missbraucht: Fake-Polizisten melden sich neuerdings telefonisch bei Opfern und fordern Geld. Besonders perfid: Auf der Telefonanzeige bei den Opfern erscheint die Polizei-Notrufnummer 117.

Wir möchten Sie in dieser Hinsicht vor dieser neuen Betrugsmasche, dem sogenannten Spoofing, einem englischen Begriff für Verschleierung oder Vortäuschung, warnen.

Beim Spoofing handelt es sich um den «Diebstahl» einer fremden Telefonnummer. Dabei sendet der Anrufer nebst dem Telefonsignal auch noch die falsche Telefonnummer mit. Diese Betrugsmasche ist eine Variante des sogenannten Enkeltricks. Nur melden sich die Täter jeweils telefonisch bei ihren Opfern und geben sich als «Polizisten» aus. Auf der Telefonanzeige erscheint die Notrufnummer 117!

Seit einiger Zeit sind der Polizei schweizweit mehrere solche Betrugsfälle gemeldet worden.

Im Verlaufe des Gesprächs teilen die Betrüger dem Angerufenen dann mit, dass kriminelle Personen es auf ihr Vermögen abgesehen hätten und das Geld auf den Bankkonten nicht mehr sicher sei. Sie werden aufgefordert, das Geld zu holen und es der Polizei zur vorübergehenden sicheren Verwahrung zu übergeben. Oder es auf der Bank in Gold umzutauschen und es dann an angeblich überwachte Kriminelle zu übergeben, die dann anschliessend zusammen mit dem Gold durch die Polizei verhaftet werden würden.

Bis dato sind in der Schweiz noch keine solchen Übergaben bekannt.

Tipps zum Thema:

  • Seien Sie misstrauisch gegenüber unbekannten Anrufern
  • Geben Sie keinerlei Auskünfte über Ihre Vermögenssituation bzw. über vorhandenes Geld, Schmuck und Wertsachen
  • Geben Sie keine Auskünfte über Ihr Alter, Zivilstand, Beruf etc. und weitere Mitbewohner
  • Leisten Sie der Aufforderung, Geld abzugeben, keine Folge
  • Händigen Sie unbekannten Personen kein Geld aus bzw. deponieren Sie kein Geld zuhanden Dritter
  • Gewähren Sie keinen fremden Personen Zutritt zu Ihrer Wohnung
  • Geben Sie keine Kreditkartennummern, Pin- Codes, Passwörter und Bankkartennummern bekannt
  • Informieren Sie unverzüglich die Polizei über die Notrufnummer 117

Bei Fragen zum Thema, wenden Sie sich an Ihren nächsten Polizeiposten.

Ihre Regionalpolizei.


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg
Freitag, 29.12.2017Meisterschwanden

Eggendampfer

Text und Bild: Eing.

Adventssingen der Oberstufe Meisterschwanden

Die Oberstufe von Meisterschwanden hat in Luzern gesungen. Mit rund 90 Schülern und Schülerinnen und neun Lehrpersonen sind wir im überfüllten Bus und in gut besetzten Zügen über Wohlen und Rotkreuz nach Luzern gereist. Dort stiess der Schulleiter Adrian Hofer dazu. Die Gruppe sang zur Freude vieler Zuhörer am Bahnhof, auf der Treppe beim Rathaus und beim Löwendenkmal. Danach stillten die meisten Jugendlichen ihren Hunger beim McDonald’s. Bevor wir uns auf den Heimweg machten, gab es noch ein letztes Ständchen am Bahnhof.

Samichlaus im Kindergarten Fliegenpilz

Im Kindergarten haben wir fleissig Chlaussäckli gefaltet und verziert. Alle waren wir gespannt, ob wir dann am 6. Dezember im Wald wirklich den Samichlaus finden würden. Wie jedes Jahr wanderten wir zur Waldhütte und machten ein Feuer. Es musste richtig viel Rauch geben, damit uns Samichlaus und Schmutzli auch finden würden. Und vielleicht wussten die beiden ja auch noch, dass wir schon in früheren Jahren bei der Waldhütte auf sie gewartet hatten. Und tatsächlich – kurz bevor wir uns auf die Suche nach dem Samichlaus und dem Schmutzli machen wollten, kamen die beiden dahergelaufen. Begleitet wurden sie vom Pony „Stunggeli“, das nun nach zweijähriger Pause endlich wieder mitgekommen war. Die Kinder konnten sich erinnern, dass das Pony letztes Jahr ein Fohlen geboren hatte und deshalb den Samichlaus nicht begleiten konnte. Der Samichlaus erzählte aus dem Alltag von „Stunggeli“ und seinem Jungen, bevor er zu allen Kindern etwas Persönliches sagte. Anschliessend trugen wir dem Samichlaus das gelernte Versli vor und sangen noch eines unserer Adventslieder. Bevor der Samichlaus, der Schmutzli und „Stunggeli“ sich auf den Weg zu den anderen Kindern machte, bekamen alle ihr gebasteltes Chlaussäckli gefüllt zurück. Der Frauenverein Meisterschwanden spendet jedes Jahr einen beachtlichen Betrag zu Gunsten der drei Kindergärten in Meisterschwanden, damit wir den Kindern ein Chlaussäckli füllen können. Herzlichen Dank dafür im Namen der Kindergärtnerinnen!
Nicole Lüscher

Jupii, de Samichlaus isch cho!

Mit den Kindern der Kindergärten Eggen und Regenbogen erwarteten wir den Samichlaus im Schachenwald. Gerne versammelten wir uns um das Feuer, welches Frau Zurkirchen für uns gemacht hatte. Vielen Dank dafür. Endlich hörten wir das Glöggli läuten und der Samichlaus und der Schmutzli trafen bei uns ein. Der Samichlaus hatte viel Gutes über die Kindergärtler zu erzählen, aber es wurden auch mahnende Worte an sie gerichtet. Wir sangen gemeinsam ein Lied und jede Kindergruppe sagte ein Versli für den Samichlaus auf. Danach bat der Samichlaus jedes Kind zu sich und überreichte ihm ein Säckli mit «gluschtigen» Sachen. Bald schon war der Sack leer. Wir verabschiedeten uns vom Samichlaus und vom Schmutzli. Dann gingen wir glücklich und zufrieden zum Schulhaus zurück, wo die Kinder von den Eltern abgeholt wurden. Wie in jedem Jahr erhalten wir vom Frauenverein Meisterschwanden eine grosszügige Spende, wie wir zum Füllen der Samichlaussäckli ausgeben dürfen. Vielen herzlichen Dank dafür.
K. Wirz, T. Dätwyler

Adventsbasteln mit der Göttiklasse vom 1. Dezember 2017

Wir, die Kinder vom Kindergarten Regenbogen, und die 4.Klässler, unsere Göttiklasse, trafen uns in der Turnhalle. Am Anfang trugen wir den Schülern unser Samichlauslied vor und danach sangen wir gemeinsam mit ihnen das Lied «Zimetschtern hani gern». Für das Spiel «Lueget ned ume, de Läbchuechema goht ome…» machten wir drei Kreise, damit jedes Kind mindestens einmal an die Reihe kam. In den Schulzimmern erklärten uns Frau Walti, Frau Bütler und Frau Dätwyler, wie wir das Fenster schmücken werden. In einem Zimmer wurden Lebkuchenmänner, im anderen Weihnachtswichtel ausgeschnitten und verziert. Viele der 4.Klässler betreuten uns sehr gut. Auch in der Pause kümmerten sich die meisten liebevoll um uns. Der Grittibänz schmeckte in der Gesellschaft der 4.Klass-Kinder noch besser. Eindrücke der Kindergartenkinder: Mer het g’falle, dass mer händ chönne met Musigpapier baschtle. ’s Singe am Afang hed mer sehr grosse Spass g’macht. Zäme met de grosse Chind öppis z’baschtle, isch toll gsy. Endlich händ mer emol dörfe uf de ig’haget Spielplatz i d’ Pause. De Grittibänz isch fein gsy. ’s Fänschter han ich ganz schön g’fonde. Mer hed alles g’falle Eindrücke der 4.Klässler: Ich war überrascht, wie viel die Kindergärtler können. Es war toll mit den Kindergartenkindern zu arbeiten. Wir haben sehr gut zusammengearbeitet. Ich fand es sehr süss, weil die Kindergärtler so herzig waren. Ich habe gestaunt, wie gut die Kindergartenkinder malen können. Es war toll! Schön, dass im Schulhaus viele verschieden geschmückte Fenster entstanden sind.
Die Kindergartenkinder vom Kindergarten Regenbogen und Frau Dätwyler

Mittwoch, 27.12.2017Schongau

Neuer Präsident der Musikschule Hitzkirch

Text udn Bild: Eing.

Wir freuen uns, Ihnen den neuen Musikschulpräsidenten vorzustellen. Daniel Duss arbeitete während rund 10 Jahren als Klassenlehrer an der Schule Hitzkirch. Heute leitet er den Bildungsbereich der Personalentwicklung des Kantons Luzern und berät Teams und Organisationen im Sozialbereich. Er wohnt mit seiner Familie in Hitzkirch.

Daniel Duss übernimmt per 1. Januar 2018 das Präsidium der Musikschulkommission Hitzkirch. Zur Motivation für seine neue Aufgabe meint er: «Ein Musikinstrument zu erlernen, prägt die Entwicklung von Kindern wesentlich, fördert sie in vielen Bereichen gleichzeitig. Wir müssen alles dafür tun, dass alle Kinder diese Möglichkeit haben – wenn sie es wollen. Aber nicht nur für die Kinder ist eine starke Musikschule wichtig. Auch für uns alle kann es Glück bedeuten, alleine oder mit anderen Musik zu machen. Oder wie ich: sie zu hören. Ich freue mich darum, mich für eine starke Musikschule zu engagieren.»

Auftritte unserer Musikschüler im Januar:
Sonntag, 21. Januar, 10.15 Uhr: Musikalische Umrahmung des Gottesdiensts in der Kirche Aesch mit Schülern von Marianne Bruni (Querflöte) und Fausto Corbo (Klavier)
26./27. Januar, 20.00 Uhr: Musikalische Einlage von 15 Minuten am Konzert des Männerchors Hitzkirch im Pfarreiheimsaal Hitzkirch (Generalprobe am Mi 24. Januar), Schüler von Adelheid Lichtsteiner und Rea Hunziker

Mittwoch, 27.12.2017Seengen

Kreismusikschule: s’Traumfrässerli

Text und Bild: Eing.

Ein Musikerlebnis nach der Geschichte von Michael Ende mit Annette Flury-Jegge für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren: «s‘Traumfrässerli»

Kinder brauchen Musik. Wer musiziert, lernt zuhören: sich selbst und anderen. Die Stimme und der Körper sind die ersten Instrumente des Kindes. Über diese gelangt es schon in den ersten Lebensjahren ins Reich der Musik. In dieser Zeit entwickelt das Kind – wie später nie mehr – seine ganz eigene Musikalität.

In stufenübergreifenden Kurzprojekten zu immer wechselnden Themen können Kinder (und Erwachsene) Musik auf spielerische Weise erleben. S’Traumfrässerli begleitet die Kinder durch den musikalischen Nachmittag. Ein Theater, dazu Musik, Gesang und Bewegung machen das Musikerlebnis zu einer ganzheitlichen Erfahrung.

Datum: Mittwoch, 24. Januar 2018
Zeit: 14.00 – 15.30 Uhr
Ort: Aula, Schulhaus 4, Seengen

Weiteres: Kinder im Vorschulalter sollen von einer vertrauten Person begleitet werden. Der Unterricht findet in einer grossen Gruppe statt.
Kosten: Fr. 15.00 / Kind

Infos:
Marina Geissbühler
Musikschulleiterin
079 415 01 30

Annette Flury-Jegge
Lehrperson
079 343 26 89

Homepage: www.schule-seengen.ch > Musikschule
Anmeldeschluss: Bis spätestens 14 Tage vor Kursbeginn. Die Anmeldungen werden gemäss Eingang berücksichtigt.

Mittwoch, 27.12.2017Beinwil am See

Chom, mer wänd es Liecht azünde

Text und Bild: Peter Eichenberger

Unter dieses Motto konnte das traditionelle Adventskonzert der singenden und musizierenden Vereine, der Musikschule und dem Singkreis gestellt werden. Die Moderation wurde wegen Krankheit von Sonja Küpfer, kurzfristig und charmant, durch Lea Eichenberger übernommen.

Eröffnet wurde das Adventskonzert 2017 durch die Musikschule Beinwil am See. Der Schülerchor, unter der Leitung von Markus Neuweiler, und das Blockflötenensemble von Petronella Zumsteg, sangen und spielten sich mit: «Chom, mer wänd es Liecht azünde», «Es Schöfli tuenem brenge», «Was esch das före Nacht» und als Abschluss «Das esch de Stärn vo Bethlehem» in die Herzen der zahlreichen Zuschauer. Mit «Andante Festival» und «Pastorale» aus dem Weihnachtskonzert folgte das Akkordeonorchester Beinwil am See/Birrwil und das Blockflötenensemble Dürrenäsch-Leutwil. Unter der Leitung von Regine Brunner Weibel zogen die Musiker alle Register, die sie dem Akkordeon und den Flöten entlockt konnten. Das Jodlerchörli Beinwil am See, unter der Leitung von Martin Flury, brachte den Zuhörer einen Hauch Sommer in die Adventzeit zurück. «Waldverspräche» und «Summer-Jutz» passten bestens in dieses Konzert.

Der Singkreis Beinwil am See, unter der Leitung von Tetyan Wismer, beendete mit diesem Konzert ein strenges Vereinsjahr. Ende Oktober 2017 konnte der Singkreis Beinwil am See das 30-jährige Vereinsjubiläum feiern. Auch am Ewigkeitssonntag trat der Verein in der reformierten Kirche Böju mit verschiedenen Liedern auf. Mit den beiden Liedern «Audite silete» und «Singen im Advent» und «Ein Licht geht auf» brachte der Singkreis eine heimelige Wärme in die Kirche. Beim Letzten Lied hielten die Sängerinnen und Sänger Kerzen in der Hand, wenn es auch nur elektrische waren, für die Stimmung waren sie genau richtig. Die Musikgesellschaft Beinwil am See erfreute die Zuschauer mit «Take me to Chruch», «The Rose» und «Happy New Year». Unter der Leitung von Mirco Gribi spielten die Musiker Stücke, die sogar die Kinder in der ersten Bankreihe dazu verleiteten, den Takt zu klatschen. Die Moderatorin Lea Eichenberger dankte den beteiligen Vereine für ihr grosses Engagement an diesem Adventkonzert und den Zuschauern für ihren Besuch. Mit dem Weihnachtslied «Stille Nacht, heillige Nacht», begleitet durch die Musikgesellschaft, schlossen die Besucher den musikalischen Reigen. Die Kirchenpflege servierte nach dem Konzert Punsch und Lebkuchen und die Gäste konnten das 17. Weihnachtsfenster bestaunen.

Mittwoch, 27.12.2017Hallwil

Chlausjagen in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 14. Dezember fand in Hallwil wieder das traditionelle Chlausjagen statt. An diesem Abend zeigte das Wetter sein volles Programm.

Die Hallwiler Chlausgesellschaft stürmt in der Abenddämmerung aus dem Schulhaus ins Freie in einen regnerischen Dezemberabend. Jeder Chlaus ist mit einem Pferdeschwanz ausgerüstet, mit dem er den Zuschauern eins überziehen kann. An Lederriemen sind Schellen und Glocken in verschiedenen Grössen befestigt, so, dass jeder Chlaus seine eigene Klangfarbe erhält. Die Chlausgesellschaft besteht aus sechs 14- und 15-jährigen Burschen, wobei der Älteste die Chlaus-Horde anführt.

Von weitem sind die Chläuse durch ihre Schellen und dem Klang des Hornes hörbar. Lärmend ziehen sie von Haus zu Haus, mit dem Ziel, von den Bewohnern einen kleinen Obulus zu erhalten. An diesem Abend hat Petrus allerdings sämtliche Register gezogen und beschert, vom Wetter her, das volle Programm. Der Abend beginnt mit starken Regengüssen, später kühlt es mit dem Wind noch ein wenig ab. Als die Chläuse dann um 20 Uhr vor dem Schützen-Stübli die Gegend unsicher machen, liegt schliesslich eine geschlossene Schneedecke über der Landschaft.

Die Chläuse jagen den Leuten nach und schwingen dabei ihre Pferdeschwänze. Draussen gibt es Glühwein und Süssigkeiten im Schneegestöber. Normalerweise treffen sich die Geisslechlöpfer noch einmal vor dem Schützen-Stübli in Hallwil, um an diesem Abend ein letztes Mal die Geisseln zu schwingen. Der anhaltend starke Schneefall erschwert das Geisslechlöpfe allerdings erheblich.

Danach jagen die Chläuse weiter durchs Dorf, derweil das Wetter abermals umgestellt hat. Es giesst jetzt wie aus Kübeln in den Schnee und verwandelt die Landschaft in ein gigantisches Feld aus Pflotsch.

Mittwoch, 20.12.2017Haustier

Mundgeruch beim Hund

Bild: ZVG

Die kleine Yorkshire-Hündin wird von ihren Besitzern über alles geliebt, aber in letzter Zeit meiden sie doch etwas den nahen Kontakt zu ihr. Grund dafür ist der üble Geruch, der aus der Mundhöhle der kleinen Prinzessin strömt. Mundgeruch kann ganz verschiedene Ursachen haben: Ein fauler Zahn, ein Lefzenekzem, das Rülpsen oder das Fressen von verfaulten Nahrungsmitteln. Oder auch das Lecken am After und den Analbeuteln, sowie eine Neoplasie in der Maulhöhle können dafür verantwortlich sein. Am häufigsten aber ist der Zahnsteinbelag mit Bakterienbesiedlung am fauligen Geruch schuld.

Dieser Zahnsteinbelag kann (wie beim Menschen) mittels Dentalhygienebehandlung entfernt werden. Anders als beim Menschen benötigt der Tierarzt aber für die Zahnsteinentfernung mit dem Ultraschallgerät eine Sedation (Beruhigung) der Tiere. Damit wird die Behandlung für alle Beteiligten stressfrei und angenehm ablaufen. Je nach Hunderassen werden verschiedene Zahn- und Mundhöhlenerkrankungen angetroffen: Grosse Hunderassen weisen häufiger abgesplitterte Backenzähne auf, welche mit viel Kraft, Geschick und Technik gezogen werden müssen. Kleine Rassen hingegen neigen mehr zu Zahnsteinbelag und Zahnfleischentzündungen, wo feineres Arbeiten gefragt ist. Dass kleine Hunderassen häufiger und mehr Zahnsteinbelag aufweisen, hat mehrere Gründe: Meist bekommen sie weicheres Futter und häufigere Zwischenmahlzeiten, ihre Verdauung verträgt Knochen für die mechanische Zahnreinigung weniger gut und sie bewegen sich weniger draussen. Manchmal sind die Zähne nach der Zahnsteinentfernung sogar locker und müssen entfernt werden. Wenn die Hundebesitzer sich die Mühe nehmen möchten, scheint eine Zahnreinigung zwei- bis dreimal wöchentlich bei kleinen Hunderassen durchaus sinnvoll zu sein. Kaustengel und Trockenfutter können einen weiteren Anteil zur Zahngesundheit leisten. Aber selbst bei vorbildlichster Vorsorge können sich Beläge aus Speichel, Futterresten, Bakterien und Blut bilden, welche vielleicht ein bis zweimal im Hundeleben entfernt werden. Anlässlich der Impfungen werden Maulhöhle und Zähne untersucht und wenn nötig wird ein Termin dafür vereinbart.

Bei unserer kleinen Prinzessin hat sich die Reinigung gelohnt. Unter den dicken Zahnsteinbelägen kamen gut erhaltene weisse Zähne zum Vorschein. Sie erholte sich schnell und die Zahnfleischentzündung klang gut ab.


Patrick Curschellas
Kleintierpraxis Dr. Küng AG, 6215 Beromünster, www.kleintierpraxiskueng.ch

Mittwoch, 20.12.2017Gontenschwil

Kennen Sie Marianne Heimgartner … die Diakonin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Nach sechs Jahren in unserer Kirchgemeinde geht sie in ihren wohlverdienten Ruhestand. Unspektakulär und wertvoll stellte sie ihre Zeit den Menschen in Notsituationen zu Verfügung (mit diesen Worten wurde sie von ein paar Gemeindemitgliedern verabschiedet). Sie besitzt eine ruhige und bildhafte Sprache, die ihre Predigten für alle gut verständlich machen. Ihrer geringen Körpergrösse wegen, läuft sie manchmal Gefahr, übersehen zu werden. Ihre geistige Grösse dagegen, lässt sie über alles hinauswachsen, was hinderlich sein könnte, um bemerkt zu werden.

Marianne, was waren deine Aufgaben in unserer Gemeinde?
2011 übernahm ich die Pfarramtsstellvertretung mit allen Gemeindeaufgaben. Im Herbst 2014 übergab ich das Amt an Stefan Lobsiger und war zu seiner Entlastung weiter in der Spitalseelsorge tätig.

Worauf freust du dich am meisten, wenn du in die Zukunft schaust?
Als erstes freue ich mich darauf, mehr Zeit mit meinem Grosskind in Genf zu haben. Ich freue mich aber auch sehr aufs Nichtstun und meinen Freundeskreis vermehrt zu pflegen.

Eine deiner grossen Gaben ist das Begleiten von Menschen in besonderen Lebenssituationen. Was waren für dich schwierige Herausforderungen?
Ganz spontan ist es für mich immer wieder schwierig, einfach mit aushalten, wo es keine Sprache mehr gibt, die adäquat richtig oder den Betroffenen hilfreich wäre. «Rezepte» gibt es in der Seelsorge nicht.

Was kannst du zum Begriff «Trauerverarbeitung» sagen?
Trauer zulassen und den Trauerprozess wirklich leben. Die Gefahr ist immer, dass Aussenstehende meinen, der Trauerzeitpunkt sei an eine Zeit gebunden. Das ist aber sehr individuell und kann einen auch später ab und zu wieder einholen. Trauernde begleiten, bedingt liebevolles zur Seite stehen.

Womit kann man deine absolute Begeisterung wecken?
Dazu gehören in erster Linie theologische und philosophische Gespräche sowie Literatur. Auch kulturelle Erlebnisse wie Lesungen, Konzerte, Ausstellungen oder Theater können mich absolut begeistern.

Gibt es etwas, das du in deinem Leben verpasst hast?

Ja, da gibt es zwei Sachen. Ich habe verpasst, ein Instrument zu spielen und mehr Fremdsprachen zu lernen.

Wie geht es dir, wenn du an dein eigenes Sterben denkst?
Ich weiss, dass Sterben zum Leben gehört. In diesem Bewusstsein weiche ich dem Gedanken daran nicht aus. Wichtig ist für mich, dass alle Vorbereitungen wie Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag sowie Gespräche mit meinen Angehörigen stattgefunden haben. Allerdings weiss ich natürlich nicht, wie ich mich fühlen werde, wenn das Sterben kommt. Ich hoffe jedoch sehr, dass mich das Vertrauen an das Aufgehobensein bei Gott nicht verlassen wird.

Was ist die Bibel für dich?
Mein Kompass.

Was braucht die Kirche, um in der heutigen Gesellschaft bestehen zu können?
Auf jeden Fall Glaubwürdigkeit! Sämtliche Ungerechtigkeiten, Parteilichkeiten, Beurteilungen was richtig und gut ist, ohne sich selber und seine Gläubigkeit zu hinterfragen, sollten entfallen. Nur so wird Glaubwürdigkeit erlebbar und kann das kirchliche Leben attraktiv machen.

Was ist für dich die Frage aller Fragen?
Schaffen wir es, Frieden zu stiften?

Mittwoch, 20.12.2017Gesundheit

Wenn die Finger schnappen oder einschlafen

Bild: Fotolia

Damit sind zwei Erkrankungen gemeint, welche prinzipiell ähnlich sind, aber doch völlig getrennt voneinander auftreten. Es sind die beiden Erkrankungen, die ich am häufigsten in der Praxis operiere.

Der sogenannte Schnappfinger ist darauf zurückzuführen, dass sich die Beugesehnenscheide entzündet und eine Verdickung entsteht, die am sogenannten Ringband am Fingergrundgelenk hängenbliebt. Die Folge ist ein häufig schmerzhaftes «Springen» des betroffenen Fingers, schliesslich kann er gar nicht mehr gestreckt oder gebeugt werden.

Die eingeschlafenen Finger sind Folge einer Verengung im sogenannten Carpaltunnel. In dieser Vertiefung am beugeseitigen Handgelenk laufen nicht nur viele Beugesehnen, sondern auch der Medianusnerv, welcher Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und die mittelfingerseitige Hälfte des Ringfingers sensibel versorgt, sowie die Daumenballenmuskulatur. Hat es dieser Nerv auf Dauer zu eng, beispielsweise auch aufgrund einer Sehnenverdickung um ihn herum, resultiert ein Taubheitsgefühl in den oben genannten Fingern, später sogar eine Reduzierung des Daumenballenmuskels.

In beiden Fällen besteht die Behandlung im «Platz schaffen», beim Schnappfinger wird das einengende Ringband durchtrennt, bei der Einengung des Medianusnerven das Dach des Carpaltunnels. Für beide Eingriffe ist nur ein sehr kleiner Schnitt notwendig, die Operationsdauer beträgt wenige Minuten und ist ambulant in der Praxis möglich. Zur Betäubung benutze ich ein Verfahren, bei dem man nur den Arm betäubt, eine Narkose ist nicht notwendig. Am Ende der Operation wird der Operationsbereich zusätzlich mit Betäubungsmittel infiltriert, so, dass Schmerzen selten auftreten.

Eine Ruhigstellung in einer Schiene ist nicht notwendig, meist legen wir bei der Carpaldachspaltung für ein paar Tage eine solche zur Schmerzprophylaxe an. Bewegen darf und soll man frühzeitig, die Kraft jedoch kehrt bei beiden Verfahren erst nach einigen Wochen zurück, da die Sehnen doch einige Zeit benötigen bis sie wieder regelrecht funktionieren, sich sozusagen an die grössere Bewegungsfreiheit «gewöhnt» haben. Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach dem Beruf. Bei Arbeiten, bei denen die Hand nicht benötigt wird, beträgt sie eventuell nur wenige Tage, bei körperlich schwer arbeitenden Menschen, gegebenenfalls mehrere Wochen.

Dr. med. Michael Kettenring

Freitag, 15.12.2017Kinderapotheke

Immuntherapie mit Spenglersan

Bild: ZVG

Der Begründer der Immuntherapie mit Spenglersan, Carl Spengler, war nicht nur begeisterter Sportler und Stifter des Davoser Spengler Cups, sondern auch Arzt und Forscher. Über Jahrzehnte erforschte er Anfang des 20. Jahrhunderts die Tuberkulose und beschäftigte sich damit verbunden intensiv mit unserem Immunsystem. Viele Faktoren dieses faszinierenden, aber auch sehr komplexen Organsystems wurden gar erst in seiner Forschungszeit entdeckt.

Anlässlich der «spanischen Grippe», der Grippeepidemie 1918, entwickelte er mit den sogenannten «Spenglersanen» ein damals völlig neues Therapiekonzept zur Modulation des Immunsystems. Das wohl bekannteste war damals und ist auch heute noch das Arzneimittel Virus influencae A comp., mit dem er den Krankheitsverlauf wesentlich verkürzen und erleichtern konnte. Auch zur Prophylaxe setzte er es schon damals mit grossem Erfolg ein.

Bei diesen «Spenglersanen» handelt es sich um abgeschwächte und stark verdünnte Krankheitserreger, die das Immunsystem im Akutfall unterstützen, oder mittels regelmässiger Anwendung auf sanfte Weise stimulieren und für den Ernstfall trainieren. Sehr gut bekannte Anwendungsgebiete sind Erkältungen, grippale Infekte, Lippenherpes oder Heuschnupfen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl anderer Einsatzmöglichkeiten für «Spenglersane» – wir beraten Sie dazu gerne in Ihrer kinderapotheke!

«Spenglersane» wirken über die Haut respektive Schleimhaut. Sie können dadurch sehr einfach für die ganze Familie, bei Kindern bereits ab dem Säuglingsalter, und genauso für Frauen in der Schwangerschaft eingesetzt werden. Sei es in Form eines Mund- oder Nasensprays oder durch Einreiben in der Ellenbeuge – gemeinsam finden wir die für Sie und Ihre Familienmitglieder passende Lösung.

Mirjam Balimann, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 15.12.2017Reinach

Reges Markttreiben beim Bahnhof in Reinach

Text und Bild: jennifer Loosli

Trotz schlechten Wetterverhältnissen wurde der Markt an der Bahnhofstrasse in Reinach von vielen gut gelaunten Gästen besucht. Es herrschte reges Treiben am Markt und die Besucher genossen das Flanieren entlang der Marktstände.

Die Schnäggeschränzer luden die Gäste in ihr warmes Zelt ein, um mit einem Glühwein oder nicht-alkoholischen Getränk anzustossen. Die Metzgerei Burkard grillte gut riechende Bratwürste und die Valiant Bank verteilte heisse Getränke und Süssigkeiten. Die kulinarische Seite hielt also für die Marktbesucher diverse Köstlichkeiten und Klassiker bereit: Glühwein, Punsch, Bratwurst, Raclette, Suppe und Co. Nebst Essen gab es Deko-Artikel bei Schärer & Co., Holzschalen, warme Mützen und vieles mehr. Auch die Töffchläuse ratterten dieses Jahr wieder durch die Bahnhofs-Meile. Dieses mal leider nicht mit ihren Harleys, weil das Wetter es nicht zuliess. Dafür mit ihren Quads und kleinen Traktoren, die sie wunderbar weihnachtlich schmückten. Immer wieder ein Publikumsmagnet, wenn die Wyna-Valley Freebiker vorbei kommen. Die Herzen schlugen bei den Kids höher, als sie das Karussell sahen oder sich beim Coiffure Hunziker schminken lassen konnten. Die Reinacher lassen sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen, nur weil es regnet! Der Sonntag am Bahnhof war gut besucht und ein Treffpunkt für Jung und Alt.

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Freitag, 15.12.2017Schongau

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text: Eing.

Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-512
Dieser exklusive Kurs bietet die Möglichkeit, Kerzenständer, Gartenobjekte, Feuerkörbe o.Ä. herzustellen. Daten: Sa., 17. und 24. März 2018, Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr. Kosten: Fr. 340.– . Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli, Schlosser.

Schriftenkurse für Erwachsene AL-513
Wir beginnen mit der eigenen Handschrift und entwickeln sie weiter ... mit Schwung ... lieber eckig oder rund ... auch mal zusammenhängend ... damit ein eigenes Schriftbild weiterentwickelt werden kann. Kennenlernen von sechs bis acht Schriftbildern – mit Mustern und Verzierungen schmücken – Stiftkunde – Schreiben mit Text. Daten: Do., 19. 04., 24. 05. und 21. 06. 2018. Zeit: 19.30 – 22.00 Uhr. Kosten: Fr. 180.– inkl. Material. Kursort: Schulhaus Mosen. Leitung: Doris Scherrer.

Allgemeine Kurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Pilates GE-515: Daten: 8x donnerstags, ab 22. Februar 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Wirbelsäulengymnastik GE-516: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 17.30 – 18.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Literaturabend: «Hier können Sie im Kreis gehen»
Im Alter von 91 Jahren täuscht Johannes Kehr Demenz vor und kommt ins Pflegeheim. Er will gewappnet sein, wenn er bald nicht mehr über sein Leben wird bestimmen können. Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit des Pflegepersonals; dabei schaut er auf Stationen seines langen Lebens zurück, welches fast das ganze 20. Jahrhundert umfasst. Ein literarisch feinfühliges Debut, beobachtungsstark und intensiv. Wir diskutieren über den Roman von Frédéric Zwicker (Nagel & Kimche, 2016, 159 Seiten). In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek. Leitung: Markus Diebold. Montag, 05. 03. 2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–.

Von Menschen und Gärten
Literarischer Vortrag mit Sarah Fasolin, Journalistin. Sarah Fasoloin, die Autorin von «Gartenreiseführer Schweiz» und «Traumgärten der Schweiz. Menschen und die Gärten ihres Lebens» erzählt von ihrer 7-monatigen Reise durch die spektakulärsten Gärten der Schweiz. Mit schönen Bildern, Musik und zugleich fachlichem Tiefgang berichtet sie die Beziehung zwischen Menschen und ihren Gärten. Sie zeigt, warum Gärten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Montag, 23. 04. 2018, 19.30 Uhr, Blumen Röthlin, Hitzkirch, Kosten Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 07. 04. 2018.

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern
Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16. 06. 2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–.
Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19. 05. 2018.

Freitag, 15.12.2017Beinwil am See

Die Poststelle soll im Zentrum von Böju bleiben

Text und Bild: Jennifer Loosli

3100 Einwohner wohnen in Beinwil am See. Davon haben 2120 die Petition «Unsere Post soll bleiben» unterschrieben! Die Gemeinde Beinwil kämpft dafür, dass die Poststelle im Zentrum von Beinwil bestehen bleibt.

Die elektronische Kommunikation und die gestiegene Mobilität führen dazu, dass sich das Verhalten der Postkunden kontinuierlich verändert. Heute werden vermehrt Postdienstleistungen rund um die Uhr nachgefragt und Postgeschäfte werden von immer mehr Kunden auf elektronischem Weg erledigt. Daher wird das Netz kontinuierlich weiter entwickelt, um den veränderten Kundenbedürfnissen auch künftig gerecht werden zu können. Pünktlich zur Weihnachtszeit übergab der Gemeinderat ein kleines Geschenk an die Post. 2120 Stimmen kamen bei der Petition «Unsere Post soll bleiben» zusammen. Weil die Nutzung der örtlichen Poststelle auf einem unbefriedigenden Niveau liegt, soll die Poststelle in Beinwil am See geschlossen werden. An einem anderen Standort, in einer anderen Dimension und neuen Partnern aber wieder eröffnet werden. Leider aber nicht mehr am Zentrumsplatz von Beinwil am See. «Mit Sparen kann man keine Firma retten», so der Gemeindeamman Peter Lenzin. Es wurde vom Gemeinderat vorgeschlagen, im Postschalter ein SBB-Reisezenter oder einen kleinen Kiosk zu integrieren, um wieder mehr Gewinn erzielen zu können. Noch ist nichts entschieden! Die Post wird weiterhin mit den betroffenen Gemeinden zusammen arbeiten und so gut es geht auf die Wünsche eingehen, um den verschiedenen Anspruchsgruppen gerecht zu werden.

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Freitag, 15.12.2017Menziken

Karl Weber: Ein Blick zurück auf das alte Menziken

Text und Bild: Thomas Moor

Als «Mechu Samelis Adolfe Karl III.» ist er der Mehrheit der Menziker Bevölkerung wohl nicht bekannt – als «Spengler-Kari» dann doch schon eher. Die Rede ist von Karl Weber, der an der Neuen Bahnhofstrasse 15 einen Spengler- und Sanitärbetrieb führte, den er vor zehn Jahren stilllegte.

Ein weiterer Traditionsbetrieb also, den er in seine Liste aufnehmen musste. Eine Liste mit Menziker Betrieben und Liegenschaften, die von der Bildfläche und aus dem Ortsbild verschwunden sind. Dass Webers Spenglerei- und Sanitärbetrieb nicht von der vierten Generation weitergeführt wurde, hatte seinen einfachen Grund. Webers Sohn hatte zwar Spengler gelernt, sich beruflich dann aber anders orientiert und ein Osteopathie-Studium gemacht. Heute führt dieser eine eigene Praxis. «Ein Nachfolger familienseitig war also nicht in Sicht, dafür ein Übernahmeangebot für die Geschäftsliegenschaft durch das örtliche Elektrounternehmen Hediger». Eine Lösung, die für Weber über alles gesehen besser nicht hätte sein können.

Die einzigartige Vielfalt von früher
Man müsse nach vorne schauen, wie es heute immer und überall wieder heisst. Und trotzdem lohnt sich auch ein Blick in die Vergangenheit durchaus. So wie es Karl Weber 2007 gemacht hatte, als er den Schlüssel zu seiner Firma, die er 1974 von seinem Vater Karl übernommen hatte, zum letzten Mal drehte. Ja, das waren noch Zeiten, als sein Vater und vor ihm sein Grossvater den Spenglereibetrieb führten und der Amerikanerhof, wie das Gebäude südlich des Menziker Bahnhofs hiess, mit seiner Kolonialwarenhandlung (bis in die Siebzigerjahre) auf der einen Seite und der Kaffeerösterei auf der anderen Seite, in voller Blüte stand. So, wie viele andere Menziker Betriebe auch. «Wieviele florierende Geschäfte es damals gab, habe ich erst im Verlaufe meiner Recherche richtig wahrgenommen», wie Karl Weber sagt. Eine Tatsache, welche auch das Pulikum seiner Vortragsreihe «Heiteres, Kurioses und Ernstes aus alt Menziken» immer wieder in grosses Staunen versetzte. 20 Lebensmittelläden, 24 Landwirte, 9 Bäckereien, 5 Metzgereien, 7 Schuhmacher, 6 Kleidergeschäfte, 5 Arztpraxen, 2 Taxi- und Carunternehmen sowie eine Puppenklinik hat er gezählt. Menziken hatte in der Tat einiges zu bieten. Übrigens figurieren am Ende von Spengler-Karis Liste auch noch 20 Mäusefänger. Eine heitere und nicht ganz ernst gemeinte Kategorie, bei welcher ihm die Lacher der Zuhörer jeweils sicher sind.

Grosses Interesse an der Menziker Geschichte
Strasse für Strasse hat er in Menziken abgeklappert und sich jene Gebäude und Handwerkerbetriebe aufgelistet, die im Dorf ansässig waren, heute aber verschwunden sind. Auch umgebaute Gebäude hat er sich akribisch notiert. Alle gesammelten Daten hat er anschliessend auf seinen grossen Ortsplan übertragen. Auf diesem befinden sich nun die verschiedenfarbigen Punkte für Laden- und Gewerbebetriebe, die nicht mehr existieren, für noch bestehende gewerblich genutzte Gebäude und für Neubauten. Innerhalb eines Jahres hatte er alle Daten unter Dach und Fach. Das Resultat ist eindrücklich: 170 Betriebe sind von der gewerblichen Landkarte verschwunden. An ganz viele hat Spengler-Kari noch Kindheitserinnerungen. Genau so, wie an deren Besitzer, über welche er ebenfalls viele Anekdoten zu erzählen weiss. Nicht zuletzt auch dank Informationen, welche ihm aus der Bevölkerung zugetragen wurden. Gerne hätte er sich noch weitere Informationen via des damals noch existierenden Handwerker- und Gewerbevereins Menziken verschaffen wollen. «Aber da ist nirgends ein Archiv, geschweige denn noch Unterlagen vorhanden». Sein Werk sei längst nicht mehr aktuell, wie Spengler-Kari betont. Vor zehn Jahren hat er einen Schlussstrich unter seine Nachforschungen gezogen. «Die Situation hat sich in dieser Zeit natürlich weiter verändert», wie er sagt. Mit dem Erzähltal-Auftritt 2017 im reformierten Kirchgemeindehaus hat Karl Weber seine Vortragsserie, die am 14. Oktober 2011 anlässlich des Ortsbürgeranlasses zusammen mit Historiker Peter Siegrist selig im Menziker Gemeindesaal seine Premiere hatte, nun beendet. Überrascht sei er gewesen ob des grossen Publikumaufmarsches. Erstaunlich auch, wieviele junge Zuhörer sich für die Geschichte von alt Menziken interessierten.

Freitag, 15.12.2017Reinach

Erhard Basler - einst Schreiner, heute Künstler

Text und Bild: jennifer Loosli

Er besass 30 Jahre lang eine eigene Schreinerei in Hunzenschwil. Malte nebenbei aber leidenschaftlich gerne. Heute malt er nur noch und zwar Portraits von Komponisten und Musikern von früher. Jedes ein Einzelstück mit einem individuellen, selber gemachten und farblich angepassten Rahmen.

Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Cecilia Bartoli. Alles berühmte Komponisten und Musiker aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Diese und viele mehr porträtiert Erhard Basler seit 15 Jahren in seinem Atelier in Pfeffikon. Die grosse Leidenschaft, das Malen, erkannte der gebürtige Suhrer mit 16 Jahren. Er fing an, sich Kunstbücher zu kaufen und erlernte Tag für Tag neue Techniken. Er besuchte nie eine Kunstschule oder Zeichnungskurse. Autodidaktisch eignete er sich die wichtigsten Themen an. Las jedes Kunstbuch durch. Begann während dem Malen zu interpretieren, fing künstlerisch an zu denken und zu handeln. Am Anfang befasste er sich mit Landschaften und Stillleben. Damals spachtelte er die vielen verschiedenen Farben auf die Leinwände. Heute benutzt er Pinsel und Ölfarben für seine Portraits. Etwas anderes als alle anderen wollte er malen. Auf die Idee mit den Portraits kam er, als er begann klassische Musik zu hören. Er selbst sei überhaupt nicht musikalisch! Er höre den Musikern lieber zu, als selbst Musik zu machen. Es sei aber wichtig, die Komponisten und Musiker gut zu kennen, um sie zeichnen zu können. Er befasst sich mit jedem einzelnen Künstler. Seiner Mimik, der Haltung, den Augen. Während dem Malen der Komponisten müsse aber totale Stille um ihn herum sein. Er höre lieber klassische Musik in seiner Freizeit, mit einem Glas Rotwein in der Hand. Für eines seiner Werke braucht er 30 bis 40 Stunden. Er legt die Bilder aber auch gerne ein paar Tage beiseite. Somit sieht er wieder Details, die noch ausgebessert werden können.

Erhard Basler brachte eines Tages ein Instrument zum Schätzen zu «Musik Grossenbacher» in Reinach. So kamen Heinz Grossenbacher und Erhard Basler ins Gespräch. Der 87-Jährige durfte seine Kunstwerke für ein Wochenende ausstellen und bestaunen lassen. Die Umgebung bei Musik Grossenbacher war wie für die Gemälde geschaffen! Die verschiedenen Blockflöten, Geigen und Ukulelen waren perfekt für die Gemälde der Musiker und Komponisten. 32 Kunstwerke stellte Erhard Basler an der Vernissage aus, die auch gekauft werden konnten.

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Freitag, 15.12.2017Hallwil

50. Chlauschlöpfwettbewerb in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 10. Dezember fand in Hallwil auf dem Schulhausplatz zum 50. Mal der Chlauschlöpfwettbewerb statt. Dabei liessen sich Geisslechlöpfer und Zuschauer nicht von Sturm und Regen abhalten.

Dieses Wettchlöpfen war ein ganz Besonderes, denn es war genau das 50. Mal, dass dieser Brauch in Hallwil durchgeführt wurde. Das erste Hallwiler Chlauswettchlöpfen fand im Jahr 1968 beim Bahnhof statt. Allerdings herrschten wahrscheinlich an den vergangenen Anlässen kaum je so stürmische und regnerische Wetterbedingungen, wie an diesem Sonntag. Dies hinderte jedoch niemanden, dieses Jubiläum mit Freude durchzuführen. 37 Teilnehmer/-innen nahmen an diesem Wettbewerb teil. Verschiedene Alterskategorien vom Kindes- bis zum Rentenalter traten gegeneinander an, Mädchen und Frauen chlöpften in einer eigenen Kategorie. Drei erfahrene Chlöpfer amteten als Juroren und bewerteten die Wettkämpfer, sodass am Schluss eine Rangliste erstellt werden konnte. Dabei wurde unter anderem auf folgende Kriterien geachtet: Der Stand des Chlöpfers sollte weder blockiert noch unruhig sein und sich im vorgezeichneten Kreis von einem Meter befinden. Die Geissel sollte möglichst horizontal gezogen werden und darf mit dem Boden nicht in Berührung kommen. Die Knallgeräusche der Geissel müssen rhythmisch, etwa gleich laut und in nicht zu rascher Geschwindigkeit erfolgen.

In der Turnhalle befand sich eine Festwirtschaft, wo man bestens mit Essen und Trinken vom Trachtenverein Hallwil versorgt wurde. Nachdem der Organisator Andreas von Burg die Ranglisten erstellt hatte, fand zum Schluss die Siegerehrung statt. Die Gewinner dieses Wettbewerbes massen sich mit weiteren Geisslechlöpfern aus der Umgebung am 17. Dezember am 26. regionalen Chlaus- Chlöpf-Wettkampf in Lenzburg. Am 14. Dezember trafen sich die Geisslechlöpfer noch einmal vor dem Schützen Stübli in Hallwil, um ein letztes Mal die Geisseln zu schwingen. Während die Chlausen durchs Dorf jagten, gaben die Geisslechlöpfer an verschiedenen Standorten im Dorf ihr Können zu zweit, zu dritt und zu viert zum Besten.

Von bösen Geistern und dem Samichlaus …
Das Chlauschlöpfe dürfte ein Überbleibsel germanischer Traditionen sein. Nach altem Volksglauben sollte das Knallen der Geisseln die bösen Totendämonen vertreiben, die man besonders um die winterliche Sonnenwendzeit fürchtete. Eine Sage erzählt zudem, dass die Lenzburger Jugend ihren Samichlaus einst so verärgert hatten, dass er schwor, sich für immer in den Goffersberg zu verkriechen. Nun müssen die Burschen jedes Jahr mit lauten Peitschenknallen den Samichlaus wieder aus seiner Höhle hervorlocken, damit er auch pünktlich zum Chlausmärt die Kinder beschenken kann.

Freitag, 15.12.2017Menziken

«Alles fahrt Schi - Schi fahrt die ganzi Nation»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Ski- und Snowboardsaison ist da und bei Urs Zeder vom Waldegg Sport an der Sonnmattstrasse in Menziken wird wieder präpariert, gewachst, geschliffen und verkauft. Urs und Max Zeder haben alle Hände voll zu tun und nehmen sich trotzdem für jeden Kunden Zeit für eine optimale Beratung.

Jedes Jahr kommen mit dem ersten Schnee auch die zahlreichen Kunden zu Urs Zeder. Die Zeit der Skilager und Skiferien steht vor der Tür und eine grosse Auswahl an Carvingskis, Snowboards, Helmen und Schuhen steht bereit. Seit der Kindheit ist Urs Zeder vom Skisport fasziniert und bis heute mit voller Leidenschaft dabei. Seit 19 Jahren präpariert er die Bretter aller Art und gibt sein Fachwissen gerne an die treue Kundschaft weiter. Für jede Altersklasse wird man bei Waldegg Sport fündig. Eine grosse Auswahl an Markenskis von Head, Nordica, Atomic und elan kann getestet, gemietet und gekauft werden. Urs Zeder ist froh über die tatkräftige Unterstützung seines Vaters Max der seit 25 Jahren im Betrieb tätig ist. Auch die Anschaffung des Schleifautomaten «Montana Challenge» war eine sehr gute Investition, sind es doch rund 1200 Skis pro Saison die zu präparieren und zu pflegen sind. Das Angebot, die gemieteten Skis nach der Nutzung mit einem attraktiven Preis käuflich zu erwerben ist bei den Kunden sehr beliebt. Auch für Kinder ist das Mieten einer Ausrüstung für das Skilager sehr gefragt, verändern sich doch Grösse und Gewicht im Wachstum stetig.

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Freitag, 15.12.2017Reinach

Daniel Harder: Packende Buchvernissage im Spital

Text und Bild: Thomas Moor

Erfreulich, wie sich der Saal im Menziker Spital füllte. Die Buchvernissage von Daniel Harders Werk «Leben retten. In der Luft. Am Boden. Seit 50 Jahre.» war ein Publikumsmagnet. Für den in Reinach aufgewachsenen Harder war es ein Heimspiel, bei welchem er wieder viele bekannte Gesichter traf.

«Der Name Harder verbindet die Region und das Spital», wie Menzikens Gemeindeammann Annette Heuberger einleitend sagte. Sie führt das Interview mit Daniel Harder, der seit 50 Jahren im Rettungswesen tätig ist – 21 Jahre davon aktiv in der Luftrettung. Wie es dazu kam und wie sich das Rettungswesen veränderte, von dramatischen Einsätzen und dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod, aber auch welch schöne Situationen er erlebte, schilderte er nicht nur in seinem Buch, sondern auch bei seinem Abstecher im Spital Menziken.

«Blaulicht-Junkie» hat etwas an sich
Den Wunsch seiner Mutter, konnte Daniel Harder nicht erfüllen. Wenn es nämlich nach ihr gegangen wäre, hätte ihr Sohn eine Lehre zum Bahnhofvorstand machen sollen. Er aber schlug den Spital- und Rettungswesen-Weg ein. Was ja durchaus auf der Hand lag. 1957 wurde nach einer Geldsammelaktion des kaufmännischen Vereins der Region und der Unterstützung des Spitals Menziken ein VW-Krankenwagen angeschafft. Damit war das erste Rettungsteam der Region geboren. Und: Der Betrieb und die Koordination wurden Daniel Harders Vater anvertraut. Er, der es nämlich eine «Sauerei» fand, dass Kranke und Verletzte in den Fünfzigerjahren mit einem Karren ins Spital gestossen wurden. Ab seinem 12. Altersjahr sei er mit seinem Papa bei Einsätzen mitgefahren, durfte jeweils die Sirene manuell betätigen und wurde so mit dem Rettungswesenvirus infiziert. Dass er jüngst von einer Zeitung als Blaulicht-Junkie betitel worden sei, könne nicht ganz von der Hand gewiesen werden. Übrigens auch seine Mutter half tatkräftig mit. «Sie war, als sie 1963 den Führerschein gemacht hatte, mit Bestimmtheit die erste Krankenwagenfahrerin der Region – wenn nicht national», wie Harder anlässlich der Vernissage sagte. Beeindruckend sei, wie sich der Rettungsdienst verändert habe. Waren es vor Jahren rudimentäre Krankentransporte, befindet sich in Krankenwagen und Helis heute Hightech-Medizin. Die Struktur im Rettungswesen sei heute auf einem sehr hohen Stand.

Sonnen- und Schattenseiten des Rettungswesen
Nach seiner Ausbildung zum Psychiatrie- und Narkosepfleger arbeitete Harder in der Anästhesie im Spital Interlaken, als Leiter des spitaleigenen Rettungsdienstes und als Mitarbeiter der Rega. Noch heute ist der 62-Jährige Abteilungsleiter Anästhesie im Spital Interlaken und immer noch aktiv im Ambulanzrettungsdienst tätig. Schwerpunkt seines Buches bildete die Zeit bei der Rega. Mit 22 Jahren trat er in den Heli-Rettungsdienst ein, welchem er 21 Jahre angehörte. Zuerst nahm er medizinische Aufgaben wahr, mit der Zeit wurde er zu einem zuverlässigen Flughelfer mit medizinischen Kompetenzen. Bei 850 Einsätzen war Harder mit an Bord und liess sich in dieser Zeit zusätzlich zum Windenmann ausbilden. Jeder Einsatz war in seiner Art eigen. Da gab es Rettung mit Happyend, dort gab es Einsätze, wo alle Bemühungen leider keine Früchte trugen. Viele dieser Einsätze sind in seinem Buch beschrieben. Ein Buch, das er gar nicht geplant hatte. Er sei ja kein Autor. Seine Berufung und seinen Job sieht er auch heute noch im Operationssaal.

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Freitag, 15.12.2017Schongau

La Leche League: Wenn Babys mit dem Essen anfangen

Text und Bild: Eing.

Die Einführung von fester Nahrung ist ein Meilenstein im Zusammenleben mit einem Baby. Dass dieser Start nicht immer so verläuft, wie es im Buch steht, haben schon viele Eltern erfahren.

Manche lieben den Brei heiss, andere mögen eher «Fingerfood» und wieder andere Kinder lassen sich Zeit, bis sie sich wirklich für feste Kost interessieren.
Für das kommende Stilltreffen sind Eltern mit ihren Babys und Kleinkindern sowie alle Interessierten eingeladen. Wir freuen uns auch über die Teilnahme von Eltern, die diesen Schritt bereits hinter sich haben und ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Die anwesenden Stillberaterinnen stehen beratend zur Seite und geben Informationen weiter.
Hochdorf: Datum: Montag, 15. Januar, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Schulhaus Weid (Hauswirtschaftszimmer)

Gelfingen: Datum: Dienstag, 30. Januar, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31, Pascale Horat- Schwab, 041 910 08 85

Weitere Informationen unter www.lalecheleague.ch

Freitag, 15.12.2017Schwiizerdüütsch

Im nöie Johr

Jänner
Der Januar ist seit 153 vor Christus im römischen Kalenderjahr der erste Monat. Die Bezeichnung ist auf «Ianuarius» zurückzuführen, benannt nach dem altitalienischen Gott Janus, der mit seinen zwei Gesichtern, als der Gott der Türen und Tore, der Ein- und Ausgänge dargestellt wird, womit der Januar den Eintritt (den Beginn) ins neue Jahr kennzeichnet. Die Form «Jänner» stammt von der spätlateinischen Variante «Ienarius» ab, wird aber, seit es durch das gelehrtere Januar verdrängt wurde, immer weniger gebraucht, wir werden moderner. Der Ausdruck «Feber» für Februar ist schon fast ganz verschwunden. Die veraltete Namensform Hartung oder Hartmonat für den «Jänner», bezieht sich auf den hartgefrorenen Schnee, das Eis, welches im Januar vielerorts anzutreffen ist.

Bärzeli
Der Bärzeli ist ein Winterbrauch, der jeweils am 2. Januar (Bärzelitag, Berchtoldstag) stattfindet. Nachdem er früher im ganzen Seetal anzutreffen war, wird er heute nur noch in Hallwil ausgeübt. Am Bärzelitag wird die Bevölkerung von Hallwil durch den Krach der «Bärzelibuebe» auf die Strasse gerufen. Am Nachmittag treten die «Bärzeli» aus dem «Metzgerhüüsli» aus. Die «Bärzelis» sind in ursprüngliche Gewänder gekleidet und mit «Söiblootere» (Schweinsblasen) und «Rären» (Rätschen) ausgerüstet. Unter Anderen gibt es «de Hobuschpöönig, de Tannreesig, de Stächpaumig und de Schtroumaa». Mit viel Lärm und unter stacheligen Umarmungen, wünschen die Umzügler den Zuschauern «es guets Nöis» (ein gutes neues Jahr), ein Besuch lohnt sich immer. Und nein, es gibt keinen heiligen Berchtold und der «Bärzelitag» ist auch kein kirchlicher Feiertag, der Berchtoldstag leitet sich aus den alten Wörtern «berchten, berchtelen» ab, was soviel wie heischen, schmausen und verkleidet umherziehen bedeutet.

S’Jännerloch
Der Begriff «Jännerloch» ist laut Duden kein globales Phänomen, sondern ist nur in der deutschsprachigen Schweiz und in wenigen Teilen Österreich gebräuchlich. Es beginnt gewöhnlich nach der Festzeit und dauert bis zu den Winterferien. Und, das finanzielle Loch ist eine moderne Erfindung, nach Weihnachten kein Geld mehr zu haben ist erst so richtig ausgiebig möglich, seit Bancomaten und Kreditkarten kommentarloses Schuldenmachen erlauben, was sich dann mit der Rechnung im Januar rächt. Ein Loch im Geldbeutel, ein Loch im Konto, gibt ein Loch im Bauch. Möglicherweise bietet die dunkle Jahreszeit einfach zu viele Möglichkeiten, um über unsere Sorgen und Ängste nachzudenken, man kehrt in sich und findet all das wieder, was man das vergangene Jahr über verdrängt hat.

En Chouscht
Wau, «hypokauste», das ist griechisch und bedeutet, von unten heizen und das ist der Ursprung für unsere «Chouscht». So schnell kann man griechisch, unten wird geheizt und oben sitzt man auf den warmen «Chachle», den Kacheln.

Und au die guete Vorsätz, wo’mer fürs nöi’e Johr g’macht het, wärdid übere Huufe g’rüehrt und das isch jo schliesslech ou Rechtig, en guete Plan isch nur den en guete Plan, wenn er cha g’änderet wärde und ou e kei Vorsatz z’ha isch schlussändlech en Vorsatz …

Welche Woche als erste Kalenderwoche des neuen Jahres gilt, hängt vom Wochentag des 1. Januars ab, wenn er auf Montag bis Donnerstag fällt, gehört er zur ersten Kalenderwoche des neuen Jahres, da diese Woche dann mindestens vier Tage im neuen Jahr hat.
Mittwoch, 13.12.2017Menziken

Musizierende Kindergärtler sorgten für viel Freude

Text und Bild: Thomas Moor

Musik verbindet und kennt weder Landesgrenzen noch sprachliche Barrieren. Das weiss auch Erika Zipperle, Kindergärtnerin an der Menziker Myrtenstrasse. Zusammen mit den fünf- bis sechsjährigen Kindern studiert sie für den Weihnachtsmarkt an der Bahnhofstrasse seit Jahren ein Konzert ein.

Wenn sich am Südende des Menziker Bahnhofs eine Menschentraube bildet, liegt es daran, dass sich die Kinder des Kindergarten Myrtenstrasse zu ihrem Konzert formiert haben – warm eingepackt mit aufgesetzten Chlausmützen. Beim jüngsten Auftritt durfte zudem etwas nicht fehlen: die braunen, gelben, blauen, roten und schwarzen Ukulelen. Konzentriert griffen die Mädchen und Knaben in die Saiten und sorgten für den Rhythmus. Unterstützt wurden sie dabei von ihren «Gspähnli», welche den Chor bildeten. Einstudiert hatten sie bekannte Kinderlieder, welche mit viel Applaus bedacht wurden.

Mittwoch, 13.12.2017Seengen

Bergquiz: AKB spielte Christchind

Text und Bild: Thomas Moor

Berge versetzen wollte die AKB Seengen nicht, Berge erraten lassen, allerdings schon: Letzteres war nämlich Aufgabe des Bergquiz, welches Barbara Stutz mit ihrem Team für den Seenger Christchindlimärt 2017 lancierte und damit Erfolg hatte.

Mit dem Quiz, das aus der Feder von Kundenberaterin Miranda Schärer stammte, traf man bei den Christchindlimärt-Besuchern voll ins Schwarze. Am AKB-Stand herrschte nämlich ein reges Treiben und Rätselraten. Fast 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (rund 40 mehr als im Vorjahr) beteiligten sich am Wettbewerb, bei welchem es galt, vier vorgegebene Schweizer Bergnamen den vier auf einem Plakat gezeigten Bergfotos zuzuordnen. Gefragt waren die Namen des Piz Bernina, Titlis, Eiger und Matterhorn. Noch vor Weihnachten konnte die AKB in der Niederlassung Seengen ein vorweihnächtliches Zeichen setzen und schon einmal Christchindli spielen. «Bei uns sind alle Sieger», wie Niederlasssungsleiterin Babara Stutz bei der Preisverleihung betonte. Dabei meinte sie natürlich nicht nur die drei Gewinner, sondern auch die Kunden der Aargauischen Kantonalbank AKB ganz allgemein. Hoch hinaus gehen dürfen speziell Stefan Thalmann (Boniswil), Nadine Deiss (Hendschiken, vertreten durch René Haller) und Erwin Fischer (Seengen), welche je zwei Tageskarten vom Skigebiet Engelberg-Titlis und damit ein Vorweihnachtsgeschenk in Empfang nehmen durften.

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Mittwoch, 13.12.2017Dürrenäsch

Adventssingen und Konzert in Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

Am 2. Adventssonntag lud der Trachtenchor Seetal Dürrenäsch zum traditionellen, offenen Singen ins Kirchgemeindehaus Dürrenäsch ein und konnte ein besinnliches, abwechslungsreiches Programm bieten.

Die Präsidentin, Hannelore Mörgeli, durfte eine grosse Besucherschar begrüssen, die trotz des aufgekommenen, garstigen Schnee-Regen-Sturms den Weg zum gemeinsamen Singen auf sich genommen hatte. Der Hackbrettvirtuose, Albin Rohrer, begann mit dem Andachtsjodler, dann sang der Chor stimmenweise mit ein, bis alle vier Stimmen erklangen, von forte bis piano. So stimmte sich der Saal ein auf die Lieder, die teilweise mit der Orgel und dem Hackbrett begleitet und vom Trachtenchor mit dem Publikum gesungen wurden. Die Kurzgeschichte vom illustren, geschmückten Weihnachtsbaum, dessen Kugeln und kurioser Schmuck sich unterhalten, brachte das Publikum zum Schmunzeln. Das Konzert mit Hackbrett und Cello mit Appenzeller Tönen, Romanze, Rumba und dem Stück «Der 3. Mann» zeigte das Können von Albin Rohrer und Kathrin Regli und wurde vom Publikum mit grossem Applaus gewürdigt. Der Chor zeigte mit dem Vortrag des Liedes «La sera sper il lag», dass er auch in der Landessprache Rätoromanisch singen kann.

Eine Uraufführung konnten die Zuhörer auch erleben, denn unter dem Motto «Lueged vo Bärge und Bach» spielte das Hackbrett den Choral 147 von J. S. Bach und der Chor sang dazwischen «Lueged vo Bärge und Tal», ein wirklich sehr gelungenes Experiment. Nach der Verabschiedung und dem Dank der Präsidentin an alle helfenden Hände, die Kirchgemeinde und an die Chormitglieder, durften sich die Besucher an die festlich gedeckten Tische begeben und sich genüsslich an der Vielfalt der Weihnachtsguetzli zu Kaffee oder Tee hermachen. Ein sehr gut gelungener Anlass, unter der Leitung von Kathrin Regli, die dazu an Orgel und Cello spielte, fand so sein Ende und die leergeregneten Strassen waren nicht mehr gefährlich für die Heimreise.

Mittwoch, 13.12.2017Menziken

Weihnachtsmarkt: Menziker Schüler gaben Vollgas

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Einsatz der Schülerinnen und Schüler, aber auch der zuständigen Lehrpersonen. Sie sorgten gemeinsam dafür, dass der Weihnachtsmarkt der Schule Menziken an der Bahnhofstrasse mit einem vielfältigen Angebot aufwartete.

Es war wieder eine Vielfalt an tollen Geschenkideen in Form von Bastel- und Handarbeitsartikeln, welche in jeder Wohnung für den vorweihnächtlichen Hingucker sorgen. Auch gekocht und gebacken wurde im Vorfeld des Marktes fleissig. Magenbrot, Krachmandeln, Guetzli, Konfitüren und vieles andere mehr wurde zum Verkauf angeboten. Eine Schulklasse war sogar live beschäftigt, aus 22 Kilo Zopfteig Knöpfe zu formen. Mit Feuereifer wurde der Teig ausgewallt, geformt und mit Eigelb bestrichen. Anschliessend wurden die Zopfteigknöpfe im mobilen Backofen goldgelb gebacken. Kulinarisch gab der Weihnachtsmarkt wieder einiges her. Klar: Die traditionelle Grillbratwurst und die Marroni durften nicht fehlen. Das feine Risotto, Crêpes, Pommes und Hot Dogs sorgten für das Kontrastprogramm. Ein spezieller Hit war das Fondue aus der Gamelle, das man sich am offenen Feuer selber zubereiten und geniessen konnte.

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Mittwoch, 13.12.2017Seengen

Ausgezeichnete Seenger Weine

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Um die edlen Tropfen zu probieren und sich vor den Festtagen mit feinen Weinen eindecken zu können, lud das Weingut Lindenmann in Seengen während drei Tagen zur Degustation ein. Die erlesenen Weine, der Schnaps und die Treberwürste waren hoch im Kurs.

Am diesjährigen Wettbewerb «Goldener Aargauer Weingenuss» wurden Anfang Dezember sechs von Thomas Lindenmanns Weinen mit Bestnoten ausgezeichnet. Aus 150 Rot- und Weissweinen von 40 Aargauer Weinbetrieben wurden unter anderem Weine wie der Muscat 2015, der Riesling Sylvaner 2015 oder der Rosé Pinot Noir 2015 ausgezeichnet. Die erlesenen Weine kamen bei den zahlreichen Besuchern sehr gut an. Degustiert werden konnten natürlich auch alle anderen Sorten wie Chardonnay, Barrique Cuvée oder auch ein Merlot. Christina Lindenmann und das Verkaufsteam hatten alle Hände voll zu tun. Die mit viel Liebe gestalteten Geschenkkörbe, welche mit auserlesenen Weinen zusammengestellt sind, boten sich als ideale Weihnachtsgeschenke an. Die zur Jahreszeit passenden Treberwürste waren sehr beliebt und wie Christina Lindenmann verriet, schauten einige Besucher mehrmals vorbei, um diese Spezialität zu geniessen. Mit Thomas Lindenmann, welcher seine Weine natürlich in- und auswendig kennt, konnte über die erlesenen Weine diskutiert werden. Die Weindegustation beim Seenger Weingut war einmal mehr ein gelungener Anlass um den eigenen Weinkeller aufzufüllen und die edlen Tropfen zu probieren.

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Mittwoch, 13.12.2017Beinwil am See

Oh du schöner Böjuer Christchindlimärt

Text und Bild: Thomas Moor

Die Landschaft ganz leicht überzuckert, eisige Temperatur und über 30 Aussteller mit einem umfangreichen Angebot: Auf dem Pausenplatz des Steineggli-Schulhauses herrschte eine vorweihnächtliche Stimmung. Oh du schöner Christchindlimärt!

Und diese Stimmung schwappte auch auf die benachbarte Brockenstube über. Bevors nämlich an den Böjuer Christchindlimärt ging, statteten viele dem Chrosihus zuerst einen Besuch ab, wo die Zeichen mit Kugeln, Kerzenhaltern und allerlei anderen Dekos ebenfalls auf Weihnachten standen. Danach war das Eintauchen in die Vielfalt von weihnächtlichen Geschenkartikeln und kulinarischen Köstlichkeiten am Christchindlimärt angesagt. Die Aussteller brachten mit ihrem Warenmix auch in diesem Jahr wieder Leben und entsprechend Abwechslung in den vom Gewerbeverein Beinwil und Birrwil organisierten Markt. Am Marroni- und am Glühweinstand dampfte es unaufhaltsam und ein feiner Duft breitete sich aus. Zwischen dem Einkauf von Geschenken und dem Sonntagszopf bot sich die Gelegenheit, sich mit Gemüsesuppe, Raclette, Grillbratwurst, Pilzspätzli, Crêpe, oder anderen Köstlichkeiten zu stärken. Daneben wurde der Christchindlimärt einmal mehr zu einem Ort, wo man sich gerne trifft, um eine paar gesellige Stunden zu verbringen. Auch wurde die Gelegenheit beim Schopf gepackt, sich einen Christbaum zu sichern. Für musikalische Weihnachtsstimmung war wieder ein Bläserensemble der MG Beinwil am See besorgt.

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Mittwoch, 13.12.2017Boniswil

Ein «bewegter Advent» bei den Senioren in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Gespannt trafen die Boniswiler Senioren zum Seniorentreff am 12.12.17 im Gemeindesaal Boniswil ein. Eingeladen hatte die Reformierte Kirchgemeinde, und zwar zu einem Überraschungsprogramm unter dem Thema «Bewegter Advent».

Man traf sich um 14 Uhr im weihnächtlich geschmückten Gemeindesaal. Nebst den 30 Boniswiler Senioren, hatte auch eine Gruppe Frauen Platz genommen, die sich zusammen mit den Leiterinnen Catherine Schmid und Franziska Mösching mit internationalen Tänzen fit halten.

Welche Überraschung – schon zu Beginn wurden alle Anwesenden zum Tanzen und sich Bewegen aufgerufen. Und welch noch grössere Überraschung – fast alle machten mit, bis der Saal fast zu klein wurde. Da wurden zuerst eine Polonaise, dann Reigentänze zu ganz verschiedenen internationalen Melodien eingeübt und dann eifrig durchgetanzt. Da es an Männern etwas mangelte, wurden kurzerhand ein paar Frauen mit einem gelben Band zu «Männer» verwandelt. Es war lustig und unterhaltsam, so dass die Regie-Anweisungen manchmal von den Spässen übertönt wurden.

Nach diesem Fitnessprogramm hatten sich die Besucher eindeutig ein Zvieri verdient. Mit einem Eingeklemmten in Grittibänz-Form, Lebkuchen und Getränken stärkten sich die Tänzer und blieben noch längere Zeit in Gesprächen vertieft gemütlich an den festlichen Tischen sitzen.

Jeweils am Montagmorgen um 9.30 Uhr können Interessierte im reformierten Kirchgemeindehaus Meisterschwanden, unter dem Angebot von Pro Senectute, das Tanzbein zu internationalen Klängen schwingen.

Montag, 11.12.2017Zetzwil

Eröffnung «Mis Tröimli» in Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Wenn Kindheitsträume in Erfüllung gehen, entstehen neue Räume, wie jener im alten Landi-Laden in Zetzwil. Coni Haller hat den grosszügigen Raum mit viel Inspiration zu ihrem Refugium gemacht. Die Eröffnung lockte zahlreiche Gäste aus der Region herbei, die durch die originelle Ansammlung aus Kuriosem, Altem und Kreativem flanierten.

Die quirlige Coni Haller ist in der Region bekannt, weil sie neunzehn Jahre lang als Fachfrau Aktivierung im AZO arbeitete. Auf Grund ihrer Hörbehinderung, welche mit einem Hörgerät ausgeglichen wird, ist sie auf Sichtkontakt angewiesen. Daneben sprudelt die lebensfrohe Künstlerin vor Ideen. Sie möchte, dass die Menschen in ihren Laden kommen, einfach, um herein zu schauen. Kein Kaufzwang, dafür am grossen Stubentisch Platznehmen und Verweilen. Altes wieder zu aktivieren, ist ihr wichtig. Die Fünfziger-Jahre sind ihre Leidenschaft, was sie im Umkleideraum und in der stylischen Toilette auf originelle Art umgesetzt hat. Schräge Vögel aus der Töpferecke und Secondhand-Mode in grossen Grössen finden ebenso Platz, wie die Plattform, welche sie einheimischem Kunsthandwerk bieten möchte. Daneben lebt sie ihre karitative Ader aus und wird alles, was sie im zugemieteten, ehemaligen Kühlraum an Trödel verkauft, dem Blindenhund-Verein zukommen lassen. Öffnungszeiten und Warenannahme: Do./Fr. 14.00 – 18.30 / Sa. 10.00 – 16.00

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Montag, 11.12.2017Menziken

Bremer Stadtmusikanten – ein voller Erfolg

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 19. November 2017, hat die «Musig Mänzike» unter der Leitung ihres Dirigenten Bernhard Fischer die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten als offenes Projekt-Konzert aufgeführt. Das Konzert fand im vollbesetzten Saal des reformierten Kirchgemeindehauses in Menziken statt.

Im Frühling dieses Jahres entstand die Idee, ein Konzert auf die Beine zu stellen und dies öffentlich auszuschreiben. Als Hauptkonzertteil sollte das Märchen der Bremer Stadtmusikanten aufgeführt werden. Unter anderem wurden ehemalige Musikantinnen und Musikanten sowie Musikschüler dazu eingeladen, an diesem Konzert mitzumachen. Zur grossen Freude des Vereins haben sich diverse Personen gemeldet, welche nun während drei Monaten in den Reihen der «Musig Mänzike» beim Projekt «Bremer Stadtmusikanten» mitmusiziert haben. Schnell sind aktive Vereinsmitglieder, Ehemalige und Musikschüler zu einem harmonischen Orchester zusammengewachsen.

In rund 45 Minuten wurde das Märchen der Bremer Stadtmusikanten erzählt. Als Erzähler konnte kein Geringerer als der reformierte Menziker Pfarrer Mario Gaiser gewonnen werden. Er konnte mit seiner packenden Art sowohl die Kinder wie auch die erwachsenen Zuhörer begeistern. Das Orchester begleitete und ergänzte die Geschichte mit seinen Klängen perfekt. Mit weiteren interessanten Stücken und einigen Zugaben wurde das Konzert abgerundet.

Die temporäre Zusammenarbeit mit verschiedensten Personen kann als voller Erfolg bezeichnet werden. Wer sich vorstellen kann, auch einmal bei einem Projekt der «Musig Mänzike» mitzumachen, ist herzlich willkommen. Als nächste Meilensteine stehen die Jahreskonzerte am 23. und 24. März 2018 auf dem Programm.

Montag, 11.12.2017Gontenschwil

Klein aber Fein: Der Adventsmarkt beim Museum

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Zum Abschluss der diesjährigen Ausstellungszeit des Dorfmuseums Gontenschwil hat sich die Museumskommission entschieden, einen Adventsmarkt zu organisieren.

In zwei Zelten boten über zehn Aussteller ihre handgefertigten Produkte zum Verkauf an. Es wurde genäht, getöpfert, gebacken, gemalt, gestaltet und kreiert. Strahlende Gesichter überall. Die Aussteller waren sichtlich erfreut darüber, ihre mit viel Herzblut gefertigten Produkte im heimischen Dorf präsentieren zu können und sie genossen gemeinsam mit den Besuchern die persönliche Atmosphäre im Zelt. Die Museumskommission betrieb einen Grillstand mit feinen Würsten und Marroni. Im beheizten Zelt sowie im Museum konnte man der kalten Bise etwas entfliehen und warme Getränke geniessen. Den «Gluscht» nach Süssem konnte mit frisch gebackenen Berliner der Bäckerei Sollberger natürlich auch gestillt werden. René Würgler, der Leiter des Dorfmuseums war sehr erfreut darüber, dass die Besucher so zahlreich erschienen sind. Er bedankt sich im Namen der Museumskommission auch ganz herzlich bei den kreativen Ausstellern für ihren Einsatz. Der Museumskommission gelang es, mit dieser ersten Ausgabe eines Adventmarktes, einen sehr schönen Anlass zu organisieren, der bei der Bevölkerung grossen Anklang fand.

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Montag, 11.12.2017Reinach

Bunt und kreativ mit der Stiftung Lebenshilfe

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Stiftung Lebenshilfe zeigte ihre kunsthandwerklichen Arbeiten in einer Weihnachtsausstellung im Saalbau und lud herzlich dazu ein, auch die angebotenen Dienstleistungen der Stiftung kennenzulernen.

Mit einem feinen Lebkuchen aus dem Restaurant & Hotel zum Schneggen wurde man bereits am Eingang herzlich begrüsst. Eine Auswahl an ausgewählten, kulinarischen Delikatessen wurden im Foyer zum Verkauf angeboten. Mit Kaffee und Kuchen konnte man es sich im Obergeschoss gemütlich machen und ausgewählte Menüs wurden im Saal angeboten.
Das Angebot der handgefertigten Produkte war sehr vielfältig und die Kreativität der Künstler und Handwerker beeindruckend.
Die farbenfrohen Bilder und Karten, die sorgfältig hergestellten Keramikschalen oder die sehr beliebten Insektenhotels, die Produkte wurden von den Klienten mit sehr viel Fleiss und Sorgfalt hergestellt. Die Auswahl der Produkte welche in den eigenen Werkstätten produziert werden, ist sehr umfangreich, es reicht von nützlichen Alltagsgegenständen wie Seife oder Duschgels bis hin zu dekorativen Elementen wie Kerzen oder Keramik oder modischen Accessoires. Die gelungene Weihnachtsausstellung wurde sehr gut besucht und die fachkundigen Mitarbeiter nahmen sich für Fragen und Informationen für jeden Interessenten Zeit.

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Montag, 11.12.2017Seengen

Ref. Kirche: «De Himmel chunnt uf d’Erde»

Text und Bild: Eing.

Welch feierlicher 1. Advent in der reformierten Kirche Seengen! Die Kinder des Kolibri-Chors bereiteten sich seit den Herbstferien fleissig und voller Freude auf diesen Feiertag vor, bastelten und gestalteten die Theaterkulissen wie auch die Kirchendekoration - und übten ihre Theaterszenen sowie viele schöne Lieder ein.

«De Himmel chunnt uf d’Erde» wurde mit viel Gesang und in heiteren Szenen vor zahlreich erschienenem Kirchenpublikum gespielt. Eine erfrischende Weihnachtsgeschichte über den etwas anderen Engel Zaela. Diese Engelsgestalt, die ihre Haare nicht gekämmt und in einem schmutzigen Engelsgewand wieder einmal zu spät zur Engelsversammlung erscheint und daher zunächst nicht mit den anderen Engeln mit zur Erde mitreisen kann, berührte die Zuschauer auf witzige Art und Weise. Die Geschichte nimmt im Stall von Bethlehem ihr schönes Ende, wo Maria und Josef nicht nur überglücklich über die Geburt ihres Sohnes sind, sondern sich auch über die vielen Besucher und die Engelsschar freuen, insbesondere über den etwas speziellen Engel Zaela. Fazit: Es darf auch Menschen geben, die etwas anders sind als «gewöhnlich».

Montag, 11.12.2017Meisterschwanden

Sympathischer und farbiger Adventsfensterauftakt

Text und Bild: Thomas Moor

Wer ist doch nicht gerne die Nummer 1? Mit ihrem Angebot hat sich die Physiotherapie und MTTZ Bugmann diesbezüglich klar positioniert. Auch mit den traditionellen Adventsfenstern war man in diesem Jahr wieder die Nummer 1 und bot den Besuchern einen farbigen und sympathischen Auftakt.

Für die Kunden da sein: Das ist für Sylvia Bugmann und ihrem Team von der Physiotherapie und MTTZ Bugmann in Meisterschwanden täglicher Job und Berufung, die sie mit Leidenschaft und Freude ausüben. Und dieses innere Feuer kann auch nach Feierabend weiterlodern. Zum Beispiel beim Adventsfensterbrauch, der vom Elternverein Meisterschwanden organisiert wird. Eine gute Sache wie Sylvia und Wilfred Bugmann jeweils finden, auf Anfrage wieder spontan zusagten. Zusammen mit ihrem Sohn Marius kreierten sie das wunderschöne, farbige Fenster mit Maria und Jesuskind, welches beim Eingang zur Physiotherapie aufgestellt wurde. Damit aber nicht genug: Es wurde zusätzlich gekocht und gebacken. Alle Besucher wurden mit einer feinen Mehlsuppe mit Käse, Glühwein, Punsch, Speckzopf und Weihnachtsgebäck verwöhnt. Der Auftakt wurde so zu einem sympathischen Fest der Begegnung, bei welchem der MTTZ-Teamspirit so richtig spür- und erlebbar wurde.

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Montag, 11.12.2017Reinach

OTTO´S: Neue Düfte und Pflegeprodukte

Text und Bild: Eing.

Sind Sie auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk? Bei OTTO’S finden Sie es mit Sicherheit. Das innovative Schweizer Familienunternehmen hat sein Sortiment an Markenparfüms dieses Jahr nochmals erweitert.

Darunter dürfen Marken wie Armani, Boss, Dior, Lancôme oder Paco Rabanne natürlich nicht fehlen. «Nina Ricci L’Air du Temps Femme Eau de Toilette Vapo 50 ml» gibt’s für 34.90 statt 92.90 Franken. Neben den begehrten Klassikern stehen aber auch aktuelle Düfte zur Wahl, auch diese wesentlich günstiger als bei den meisten bekannten Parfümanbietern. «Hugo Boss The Scent Homme Eau de Toilette Vapo 100 ml» ist bei OTTO’S für 59.90 statt 105 Franken zu haben.

Neu bietet OTTO’S zudem ein wechselndes Sortiment an hochwertigen Pflegeprodukten von Biotherm, Vichy, Estée Lauder oder Clinique. «Clinique Dramatically Different Moisturizing Lotion+ 125 ml» kostet 39.90 statt 75 Franken.

Übrigens: Die Markenparfüms und Pflegeprodukte sind auch im Onlineshop unter www.ottos.ch erhältlich.

Montag, 11.12.2017Seengen

Der Christchindlimärt: Seengens Königsdisziplin

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Seenger zum Christchindlimärt einladen, erstrahlt nicht nur die Schulstrasse und der Vorplatz der Mehrzweckhalle in weihnächtlichem Glanz. Auch bei Alt und Jung sind leuchtende Augen und strahlende Gesichter Standard. Der Christchindlimärt macht einfach Lust auf Weihnachten.

Auch nach über 20 Austragungen ist dieser Vorweihnachtsmarkt ungebrochen auf Höhenflug. Bei den Besuchern genau so, wie bei den Ausstellern. Und: Der Christchindlimärt ist so etwas wie Seengens Königsdisziplin. In diesem Jahr speziell auch deshalb, weil das Motto den «Heiligen Drei Königen» gewidmet war. Und so wurden die Märt-Besucher wie gewohnt wie Königinnen und Könige empfangen. In diesem Jahr unter anderem von über 80 Ausstellerinnen und Ausstellern, die wieder mit einem vielfältigen Angebot und festlich dekorierten Ständen der Schulstrasse einen vorweihnächtlichen Anstrich gaben. Wer auf Weihnachtsshopping-Tour war und für seine Lieben Geschenke posten wollte, wurde beim grossen Angebot einmal mehr fündig. Genähte Taschen, «Glismets ond Ghöglets», Fellnähprodukte, Türschmuck, Adventskränze, zartschmelzende Pralinen und herrliches Birebrot, Schmuck, Perlen, Holzkunst aus Arvenholz, Lichtkugeln, Schalen aus Keramik, Glasmalerei und vieles andere mehr: Man hatte beim Gschänkliposten wieder buchstäblich die Qual der Wahl.
Auch kulinarisch gesehen ist die Tafel am Seenger Christchindlimärt immer üppig gedeckt. Ohne das Jodlerkafi, den Glühwein, die Chässchnitte und das Chnoblibrot der Jodler und der Trachtengruppe geht einfach gar nichts. Fester Bestandteil waren in diesem Jahr ebenfalls wieder die Klassiker, wie die frisch produzierten Berliner und die Zigerkrapfen vom Beck Hächler. Diese Köstlichkeiten gehörten neben Raclettebrot, Risotto, Älplermagronen, Crêpes, Waffeln, Bretzeli etc. wieder zu den kulinarischen Rennern im Aussenbereich, wo sich auch die Schüler mächtig ins Zeug legten. Im Märtstübli in der Mehrzweckhalle wurden die Märtbesucher mit herrlichen Gerichten aus der Eichbergküche verwöhnt.
Und während die Besucher aus Nah und Fern entlang der Marktstände schlenderten, übten sich die Seenger Mädchen und Knaben wettkampfmässig in verschiedenen Kategorien beim Geisselchlöpfen auf dem Schulhausplatz. «Chlauschlöpfen» heisst der Wettbewerb und hat in Seengen speziell beim Christchindlimärt Tradition. Und apropos Chlaus: Auch ihn zog es wieder nach Seengen, um all jene Kinder mit einem Chlaussäckli zu belohnen, welche ihn und den Schmutzli mit einem Versli überraschten.

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Montag, 11.12.2017Dürrenäsch

DTV Dürrenäsch: Ü35 Dürrenäsch

Text: Eing., Bild: Facebookseite DTV Dürrenäsch

Wir freuen uns, der Dorfbevölkerung Dürrenäsch unser neues Angebot vorstellen zu dürfen. Ein paar der älteren DTV-Turnerinnen werden an der GV im Januar 2018 aus dem DTV austreten. Dies aus erfreuflichem Grund - viele Junge sind regelmässig am Montag in der Halle, so dass es oft schwierig ist, ein Programm durchzuführen, bei dem alle Platz haben in der Turnhalle. Aber auch aus jahrgangstechnischen Gründen ist es für den Abschied Zeit geworden.

Schon länger haben ehemalige DTV-Frauen angekündigt, dass sie auch gerne wieder turnen möchten. Im Frauenturnverein sahen sie sich allerdings nicht. Zwar ist die Gruppe ebenfalls schon lange aktiv und hat ein tolles Angebot, aber der Altersunterschied ist etwas gross und somit sind die Interessen und Ansprüche an eine Turnstunde recht unterschiedlich.

Nun haben wir uns im 2017 zwei Mal getroffen und dabei ist unser Ü35 für Frauen zustandegekommen. Schön ist, dass auch ehemalige Turnerinnen, die aus verschiedenen Gründen den DTV verlassen haben, nun wieder zu uns stossen. Auch neue Gesichter dürfen wir in unserer Gruppe begrüssen. Unser Ziel ist es, einmal in der Woche zusammen zu turnen. Dies soll möglichst polysportiv und unkompliziert sein. Wir sind nicht mehr beim STV gemeldet und daher kein Verein, sondern eine Interessengruppe. Wir fühlen uns den Vereinen und dem Dorf Dürrenäsch verbunden. Daher möchten wir auch zukünftig an Dorf- oder Jugendfesten mithelfen und am Dorfleben aktiv teilnehmen.

Wir treffen uns am Dienstagabend um 20 Uhr in der Turnhalle Hallwil. Leider konnten wir in der Dürrenäscher Turnhalle keinen passenden Termin finden, aber was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden. Wir freuen uns auf unseren sportlichen Abend und auf das gesellige Ausklingen nach dem Turnen.

Falls sich weitere Ü35-Frauen angesprochen fühlen, Vorbeikommen und Reinschnuppern ist jederzeit möglich. Weitere Informationen bei Nicole Lüscher-Arcari 079 463 23 09 und Sandra Regli 079 404 61 93.

Montag, 11.12.2017Hallwil

Räbeliechtli auf dem Schulhausplatz

Text und Bild: Andreas Walker

Im November sind die Nächte lang und der Winter steht vor der Tür. Eine Jahreszeit, in der viele Räbeliechtliumzüge stattfinden, um die dunklen Nächte mit Lichtern zu erhellen.

Der Ursprung dieses Brauches liegt teilweise im Dunkeln. Wahrscheinlich suchten die Menschen in früheren Zeiten mit diesen Lichtern Schutz vor den dunklen Mächten. Am Abend des 9. November fand der alljährliche Räbeliechtliumzug auch in Hallwil statt. Vom Kindergarten bis zur 6. Klasse schnitzten die Schülerinnen und Schüler die traditionellen Räbeliechtli. Während die Kleinen die durch Kerzen erleuchteten Räbeliechtli trugen, durften die Kinder der 5. und 6. Klasse die Fackeln tragen. So erschienen in der Dunkelkeit die Räbeliechtli wie Sterne. Auf dem Schulhausplatz brannte zudem ein Feuer, an dem man sich wärmen konnte. Nach dem Singen der Lieder konnte man sich verpflegen. Der Frauenverein Hallwil sorgte dabei für das Essen. Die «Räbe» ist eine Zuckerrübe mit weissem Fruchtfleisch und violetter Haut. Früher war sie ein wichtiges Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung. Die Mahlzeit füllte den Magen und schonte den Geldbeutel. Ein typisches Aargauergericht ist der «Rääbebappe», eine Mahlzeit, bei der die Räben wie Kartoffelstock zubereitet werden.

Montag, 11.12.2017Schongau

Kaderausflug der RegioWehr Aesch

Text und Bild: Eing.

Mit sehr viel Vorfreude fuhr das Kader der RegioWehr Aesch am Samstag, 18. November, zur Besichtigung der Rega-Basis nach Erstfeld. Pünktlich um 13.00 Uhr stand unser Feuerwehrkamerad und Privatchauffeur, René Kottmann, mit einem gemieteten Reise-Car vor dem Magazin Schongau bereit.

20 Kameradinnen und Kameraden sind der Einladung des Kommandanten gefolgt. Die restlichen 15 Personen konnten leider aufgrund von Terminkollisionen nicht am Ausflug teilnehmen. Um 14.30 Uhr wurden wir von Herr Banholzer, einem pensionierten Rettungsspezialisten der Rega, empfangen. Seine ersten Worte lauteten: «Leider musste der Regahelikopter vor einer Viertelstunde zu einem Rettungseinsatz. Aber wenn wir Glück haben, kommt dieser noch vor unserer Abreise zurück».

Gespannt folgten wir alle dem Vortrag von Andy Banholzer. Noch während des Vortrages hörten wir plötzlich von weitem den herannahenden Heli. Wir eilten dann alle in den Hangar, um den landenden Heli zu bewundern. Da man nie weiss, wie schnell dieser eindrückliche Helikopter des Typs «AgustaWestland Da Vinci» wieder zu einem Notfall gerufen wird, durften wir gleich als nächstes den Heli besichtigen. Und tatsächlich, nach ca. 15 Minuten ertönte plötzlich ein Notruf. Mit eindrücklicher Coolness kam die 3-köpfige Besatzung aus ihrem Pausenraum, schob den Heli ins Freie und flog 3 Minuten nach dem Notruf wieder weg.

Anschliessend an eine kurze Pause durften wir noch einen Film über die Rega und ihre Tätigkeiten anschauen. Nach einer sehr interessanten Besichtigung der Rega-Basis Erstfeld, fuhren wir schliesslich um 16.30 Uhr wieder Richtung Seetal, um dann bei einem gemütlichen Nachtessen die Kameradschaft zu pflegen.

Montag, 11.12.2017Leutwil

Ein Event für Gross und Klein: Cherze vo s’Merze

Text und Bild: Thomas Moor

Im November und Dezember feiern die Kerzenziehen landauf, landab Hochkonjunktur. Und es gibt sie als grosse und als kleine Events. Zu letzteren gehört das Kerzenziehen bei der Familie Merz an der Birrwilerstrasse 1 in Leutwil. Klein, fein, beliebt und familiär trifft es am besten.

Ursprünglich war das beliebte Kerzenziehen in Leutwil das Kind des RMV Leutwil (Rad- und Motorradfahrerverein). Den Verein in seiner ursprünglichen Form gibt es nicht mehr, das Kerzenziehen allerdings schon noch. «Die Rechauds und alle dafür nötigen Utensilien sind voll funktionstüchtig und noch vorhanden», wie Marianne Merz sagt und das Kerzenziehen nun schon seit mehreren Jahren auf privater Basis durchführt. Am 1. Adventssonntag liefen bei der Familie Merz die Rechaudplatten wieder heiss, Parafin schmolz man beinahe im Akkord und mit Pigment wurde schliesslich die nötige Farbe ins Spiel gebracht. Und so dauerte es auch nicht lange, bis Jung und Alt im zum Kerzenziehlokal umgebauten Carport eintrudelte, sich einen Docht fasste und Kerzen in verschiedensten Formen entstehen liess. Zu finalen Kunstwerken verziert wurden sie schlussendlich von Gabi Merz, die sich mit künstlerischer Ader und sicherer Hand ans Werk machte. Mit Kaffee, Punsch und Gebäck konnte man den sonntäglichen, künstlerischen Abstecher ausklingen lassen.

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Montag, 11.12.2017Seengen

Jahreskonzert der Musikgesellschaft Seengen

Text : Eing., Bild: Website MG Seengen

Am Wochenende vom 19. und 20. Januar 2018 begrüsst Sie die Musikgesellschaft Seengen in der Mehrzweckhalle zu ihrem Jahreskonzert.

Unter dem Motto «Heimat», entführen Sie die Musikantinnen und Musikanten auf eine Reise zu Melodien und Rhythmen, wovon Ihnen viele bekannt sein dürften. Märsche, Ländler und Volkslieder, auch moderne Konzertliteratur runden den Konzertabend ab. Nach dem Samstags-Konzert spielt «Notabene» – die etwas andere Band zum Tanz auf.

Am Freitag verpflegen wir Sie an der Selbstbedienung und am Samstag mit unserem Musikantenbuffet à discrétion. An beiden Konzertabenden bietet unsere Tombola attraktive Preisen an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Montag, 11.12.2017Schongau

Ein Töfflifahrer der Meisterklasse

Text und Bild: Graziella Jämsä

Am 9. Dezember wurde Dario Lütolf offiziell zum Vize-Schweizermeister der Kategorie M1 gekürt. Der 22-jährige ist stolz auf den Titel, betrachtet es gleichzeitig als Herausforderung und verrät, was alles hinter dem Erfolg steckt.

«Angefangen hat es klassisch», erinnert sich Dario Lütolf. «Ich habe mit 14 Jahren mein erstes Töffli bekommen und seither fahre ich.» Doch er tut mehr. Dario Lütolf befasst sich mit der Technik, beginnt an den Motoren herumzuschrauben. «Ich finde es toll, zu experimentieren und das Ergebnis selbst testen zu können.» Damit ist er nicht alleine, seine Brüder Orlando und Moreno teilen die Faszination. Das Trio ist federführend bei der Gründung des Töffli-Clubs Schongau. Und schon bald findet in der Luzerner Gemeinde das erste Rennen statt. «Es gab damals noch nicht viele Möglichkeiten, sich zu messen, der Töffli-Club wollte eine schaffen.» Die siebte Ausgabe des Rennens in diesem Jahr ist für Dario Lütolf gut gelaufen. Sein Gesicht strahlt bei der Erinnerung. «Zuhause auf den ersten Platz zu fahren, ist etwas ganz Besonderes.» Ausserdem hat er 2017 an sechs weiteren Rennen in der ganzen Schweiz teilgenommen. Ein Aufwand, der allein nicht zu bewältigen wäre. «Ich bin sehr froh, dass meine Brüder mich immer unterstützen, organisatorisch und als Mechaniker.» Ihr Erfolgsrezept? Jeder wisse um die Stärken des anderen, wisse wer welche Situation am besten im Griff habe. «Ich betrachte die Rennen als gemeinsamen Erfolg.» Auch seine Freundin begleite ihn zu den Wettkämpfen. «Ich habe bisher eigentlich nur positive Rückmeldungen von den Menschen erfahren», resümiert er. Was tut er, wenn er sich nicht mit seinen Töffli befasst? Der gelernte Landwirt schmunzelt: «Da ist schon noch Platz für anderes.» An erster Stelle der Beruf, der wieder mit seinen Brüdern verknüpft ist. „Ich arbeite in der Zimmerei, welche die beiden leiten. Und in der Freizeit spiele ich Unihockey und bin Mitglied bei der Feuerwehr. Die kommende Töffli-Saison hat er fest im Blick. «Ich möchte schon Meister werden», bringt Dario Lütolf sein Ziel unverkrampft auf den Punkt. Sicherlich werden ihm nicht nur Schongauerinnen und Schongauer auf dem Weg zu seinem Ziel die Daumen drücken.

Freitag, 08.12.2017Schongau

Konzert der vier Chöre: Himmlisch geerdet

Text und Bild: Eing.

Gisela Leitlein gab bei der Ansprache zum Hauptkonzert in der Kirche Hitzkirch am 26. November 2017 zu, dass der Titel «himmlisch geerdet» widersprüchlich klingt; aber in der Kirchenmusik ist dem nicht unbedingt so: die Werke sind jeweils als Himmelslob geschrieben, die Chöre lassen diese Werke für die Menschen auf der Erde erklingen.

Bereits in den Gottesdiensten vom 25. (Schongau) und 26. (Aesch) wurden einige Stücke aus dem Konzert aufgeführt. Alle 16 Stücke in diesen Gottesdiensten aufzuführen hätte jedoch den zeitlichen Rahmen gesprengt. So waren die Chöre unter der Leitung und musikalisch hochstehenden Mitwirkung (Gesangs- und Klarinettensoli, Orgelbegleitung) ihrer vier Laura Kramis, Gisela Leitlein, Katharina Oberson und Marie-Louise Wipf gespannt, wer denn alles nach Hitzkirch zur Aufführung des ganzen Programms kommen würde. Alle waren freudig überrascht, als sich die Kirche mehr und mehr füllte, sogar mit einigen Zuhörern, welche bereits in den Gottesdiensten von Aesch und Schongau gewesen waren. Passend zum Konzerttitel starteten die Chöre mit Stücken von zeitgenössischen – meist englischen – Komponisten auf der Empore, sozusagen im Himmel. Für den Kanon und den Adventsjodler kamen alle summend die Treppen herab und sangen als Übergang zur «Erde» im Kirchenschiff, die Zuhörer umgebend. Das war wohl nicht nur für die Zuhörer, sondern auch für die Sänger/-innen ungewohnt, aber im positiven Sinne speziell. Die letzten Lieder wurden dann auf der Treppe zum Altar dargeboten, was schon eher wieder dem Gewohnten entspricht.

Die stehenden Ovationen am Schluss des Konzerts waren eine rührende und wunderschöne Belohnung für die zahlreichen Probestunden. Ein herzliches Dankeschön vom Schongauer Kirchenchor – im Namen aller vier Chöre – für dieses tolle Echo, die finanzielle Unterstützung durch die Kollekten und die positiven Rückmeldungen.

Wir werden hoffentlich noch lange «himmlische Klänge» für die «Erdenmenschen» singen können und freuen uns auf alle, welche uns zuhören und die wir vielleicht sogar zum Mitsingen im Chor motivieren können.


Freitag, 08.12.2017Reinach

Geschenke machen glücklich – auch kleine

Text und Bild: Eing.

Im neuen Living-Bereich von Manger Mode finden Sie stilvolle Mitbringsel wie spezielle Postkarten, lustige Spiele für die ganze Familie, wunderschöne Papiersterne von House Doctor, trendig filigranen Weihnachtsbaumschmuck, Duftkerzen in weissem Keramikgefäss von Affari oder Pflegeprodukte von Meraki.

Wer bekommt das Gentlemen Schuhputzset, den Schal, der einkuschelt, ohne zu kratzen? Den Kaschmir-Strickpulli von Gran Sasso für leuchtende Erwachsenenaugen? Das Freche Shirt von Scotch & Soda für Junge und Junggebliebene? Oder die witzigen Socken von Bonne Maison? Beim Anziehen des neuen Lieblingsstückes wird sich der oder die Beschenkte daran erinnern, wer damit sagte «Schön, dass es dich gibt!».

Freitag, 08.12.2017Reinach

Janari, Uhren und Schmuck, feierte Jubiläum

Text und Bild: Thomas Moor

Es war ein reges Kommen und Gehen und vor allem ein herzliches Gratulieren. Das hat sich die Familie Gül auch redlich verdient. Mit ihrem Uhren- und Schmuckfachgeschäft an der Hauptstrasse 59 in Reinach konnten sie zusammen mit ihren Kunden auf das15-Jahr-Jubiläum anstossen.

Wer kennt es nicht: Die Zeit vergeht wie im Flug. Erst war da doch noch die Bijouterie Meister, dann die Bijouterie Hinteregger, dann zog Janari Uhren und Schmuck in das Ladenlokal an der Hauptstrasse 59 in Reinach. Und seit 15 Jahren gehört das Fachgeschäft auf dem Platz Reinach zu einem sicherer Wert und zu einem festen Bestandteil von Reinachs Fachgeschäften. «Ich staune selber, wie schnell die Zeit hier verflogen ist», wie Nargis Gül sagte und mit ihrem Mann Garbis, Sohn Aris und natürlich der grossen Kundschaft auf das Jubiläum anstiess. In den vergangenen Jahren konnte man sich hier in Reinach mit einem breiten Uhren- und Schmuckangebot fest verankern. Nicht nur im Hauptgeschäft selber, sondern auch an unzähligen Messen und Modeschauen in der Region, wo man auf seine Qualitäten aufmerksam machen konnte. Und zu diesen Qualitäten gehört bis heute auch die kompetente und seriöse Beratung, von welchen an den beiden Jubiläumstagen ebenfalls rege Gebrauch gemacht wurde. Unzähligen Kunden, welche nicht nur aus der Region stammen, konnte man eine Freude machen. Sei es mit einem Ring, einer Kette, einem Armband, einer Uhr, Ohrringen, einem selbstgefertigten Unikat oder einem Pandora-Schmuckstück aus dem reichhaltigen Angebot. Ganz wichtig ist den Güls, dass sie auf die Wünsche der Kunden eingehen und ihnen in jeder Phase beratend zur Seite stehen. Als Dank für die Treue können sich die Kunden noch bis 31. Dezember an einem Gewinnspiel beteiligen, wo es sieben wertvolle Preise zu gewinnen gibt.

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Freitag, 08.12.2017Beinwil am See

Böjuer Kerzenziehen: Spenden für das Dorf

Text und Bild: Eing.

Einen solchen Grossandrang wie 2017 hat das Kerzenziehen im Seetaler Dorf noch kaum erlebt. Die vielen kleinen und grossen Besucherinnen und Besucher ermöglichen nun auch etwas weihnächtliche Nächstenliebe.

Rund 200 Kilogramm Wachs haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Wochenende des 18. und 19. November in Beinwil am See verarbeitet. Vor allem am Sonntagnachmittag war der Keller der Steineggli-Turnhalle proppenvoll.

Inzwischen haben die Verantwortlichen des Böjuer Kerzenziehens Bilanz gezogen. Nicole Trottmann zeigt sich sehr zufrieden. Die Investitionen in neue Gerätschaften hätten sich gelohnt. «Die Luft im Keller war viel besser als in anderen Jahren, die modernen Wachstöpfe funktionieren bestens.»

Auch für die Ausgabe 2019 will das Kerzenziehen-Team weiter an seinem Angebot feilen. «Wir werden mehr Platz schaffen für Leute, welche ihre Kerzen kunstvoll schnitzen wollen», erklärt Trottmann. Diese Verzierungen sind eines der vielen speziellen Angebote am Böjuer Kerzenziehen: Daneben setzt man weiterhin auf verschiedene Wachsfarben, gegossene Kerzen in allen Formen und selber gemachte Fackeln.

Trotz weiterer Investitionen in die eigene Infrastruktur kann das Kerzenziehen-Team in diesem Jahr wieder Geld spenden. 2000 Franken gehen an die Kinderspitex und an den Elternverein Böju. Dieser kann mit dem Geld ein Bänkli auf dem Skaterplatz neben der Schule installieren.

Nicht nur der Event «Kerzenziehen» und «Kerz die Nacht» am Samstagabend bietet also einen sinnvollen Zeitvertreib für Kinder und Jugendliche – auch die Einnahmen aus diesem freiwilligen Engagement im Dorf kommen jetzt den nachfolgenden Generationen zu Gute.

Freitag, 08,12.2017Menziken

Samichlaus und Schmutzli machten bei der Badi Halt

Text und Bild: Thomas Moor

Eine gute Planung ist die halbe Miete. Das wissen auch Samichlaus und Schmutzli. Damit sie ihren vollbepackten Termin-Kalender bis am 6. Dezember pünktlich abarbeiten konnten, kamen sie bereits am Sonntag, 3. Dezember aus dem dunklen Tannenwald heraus und schalteten vor dem Hallenbad in Menziken einen ersten Zwischenhalt ein. Dort wurden sie von Mitgliedern der Badi-Kommission und Personal des Badi-Teams empfangen. Auch die Kinder, die mit ihren Eltern gekommen waren, standen bereits in den Startlöchern, um dem Samichlaus ein Versli aufzusagen. Wobei es vielen von ihnen im entscheidenden Moment dann doch gänzlich die Sprache verschlug, obwohl ihnen der Samichlaus gut zuredete. Alles halb so schlimm, hatten doch Samichlaus und Schmutzli ein Herz für alle und verteilten grosszügig Lebkuchen, Mandarinen und Nüsse. Grosszügig zeigte man sich auch gegenüber allen Anwesenden. Glühwein, Punsch und Lebkuchen gab es nämlich für alle gratis. Eine sympathische Aktion der Badi Menziken, die jedem Kind unter 10 Jahren und in Begleitung einer erwachsenen Person an diesem Sonntag zusätzlich den Eintritt ins Hallenbad schenkte.

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Freitag, 08.12.2017Reinach

Jahreskonzert der Musikgesellschaft Reinach

Text und Bild: Andreas Walker

Mit einer musikalischen Reise durch Italien gab die Musikgesellschaft Reinach ihr Jahreskonzert unter der Leitung des Dirigenten Peter Streit.

Der Saalbau in Reinach war gut besucht und die Besucherinnen und Besucher voller Erwartungen, die an diesem Abend nicht enttäuscht wurden. Das Konzert wurde mit dem «Florentiner Marsch» von Julius Fucík eröffnet. Die Reise führte weiter mit Melodien aus bekannten italienischen Westernfilmen mit der Musik von Ennio Morricone oder der Tarantella, ein aus Süditalien stammender Volkstanz. Die Ansagerin Corinne Bächthold führte gekonnt durch das umfassende Programm.
Vor der Pause gab das Jugendblasorchester unter der Leitung des Dirigenten Rudolf Lehnherr einige Musikstücke zum Besten und zeigte ihr beeindruckendes Können. Die jungen Musiker ernteten einen grossen Applaus und spielten noch zwei Zugaben.

Im zweiten Teil des Konzerts erklang die Melodie «Gonna fly now» von Bill Conti aus dem Film «Rocky», sowie eine weitere Komposition von Ennio Morricone zum Film Cinema Paradiso. Schliesslich folgten einige italienische Hits wie «Piu bella cosa» von Eros Ramazotti, «Gloria» von Umberto Tozzi, «Azzurro» von Adriano Celetano und weitere Melodien. Den Abschluss bildete das Lied «Quando, Quando, Quando» von Tony Renis. Nach langem Applaus gab es auch hier noch eine Zugabe.

Was die Musikgesellschaft als musikalischen Leckerbissen präsentierte, wurde durch die originelle italienische Dekoration noch verfeinert. Der Hintergrund der Bühne erstrahlte in den italienischen Farben grün-weiss-rot. Zuvorderst auf der Bühne stand links ein Tisch mit einer Flasche Wein und einem Boccalino darauf. Auf der rechten Seite prangte ein älteres Modell einer hellblauen Vespa mit doppeltem Sattel.

Vor und nach dem Konzert konnten die Besucherinnen und Besucher italienische Gerichte wie Lasagne oder Pizzaküchlein geniessen. Ein rundum passender farbiger und warmer südländischer Abend, der im Gegensatz zum grauen und regnerischen Novemberwetter draussen stand.

Freitag, 08.12.2017Seengen

Es ist wieder Leben und Licht im Märliwald

Text und Bild: Thomas Moor

Alle Jahre wieder, ertönen Weihnachtslieder und das Leuchten im zauberhaften Märliwald an der Seenger Unterdorfstrasse darf auch nicht fehlen. Ihr Kinderlein kommet und ihr Erwachsenen auch! Was es da zu sehen, entdecken und zu hören gibt, begeistert alle. Und zwar täglich von 16.15 bis 21.15 Uhr – noch bis am 27. Dezember.

Es ist immer wieder erstaunlich und fantastisch, mit welch grossem Engagement und mit wieviel Herzblut der Märliwald an der Unterdorfstrasse jeweils aufgebaut wird. Und was die Mitglieder des Vereins Märliwald auf der 500 Quadratmeter grossen Fläche Jahr für Jahr veranstalten, versetzt jeden Besucher in Staunen. Der überdimensionale, winkende und mit Luft gefüllte Samichlaus ist schon von weitem zu sehen. Er macht auf die zauberhafte Märchenlandschaft aufmerksam, in welcher ganz viele Samichläuse das Zepter übernommen haben. Ob Ski fahrend, schnarchend, tanzend, telefonierend, kletternd, Geschichten erzählend: Die rund 30 Figuren – darunter Reh, Hirsch, Schaf, Eisbär, Esikmos und Co. – tummeln sich in der Landschaft. Kurz: Im Märliwald ist wieder ganz viel los und es gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Dass der Verein immer wieder Komplimente bekommt, ist ein verdienter Lohn für die grossen Bemühungen. Natürlich freut man sich auch speziell, wenn dann und wann auch ein Batzen als Zustupf in den dafür aufgestellten Spendenkässeli landet.

Freitag, 08.12.2017Hallwil

Weihnachtsguetzli backen

Text und Bild: Eing.

Am Dienstagabend, den 28. November 2017 war es wieder soweit: 7… nein 8…. Nein, zu zehnt standen wir in der Schulhausküche in Hallwil.

Eva Sutter hatte, wie auch schon in den letzten Jahren, ca. 22 kg Guetzliteig vorbereitet, damit wir dann auch gleich mit auswalen, ausstechen und Kugeln formen beginnen konnten.

Schnell waren wir 5 Grüppli wie fleissige Bienchen. Und Eva schob Blech für Blech in die heissen Öfen und war dafür besorgt, keine anbrennen zu lassen. Wir hatten Spass und durften dann auch Brunsli, Mailändeli, Spekulatius, Zimtsterne, Spitzbuben, verschiedene Sablés, Vanillekipferl, Mokkakugeln, Rosinenhöckli, Nussstängeli mit nach Hause nehmen. Etwas müde, aber zufrieden kehrten wir mit gefüllten Guetzlibüchsen nach Hause und erfreuten dann unsere Familien mit dem fein duftenden Inhalt.

Vielen Dank dir Eva, Für die Vorbereitung, die, wie wir alle wissen, sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Ein guter, auf die Adventszeit einstimmender Abend, ging vorüber und die Vorfreude auf nächstes Jahr ... bestimmt wieder!

Freitag, 08.12.2017Beinwil am See

Gründung Verein Zeitreisen

Text und Bild: Eing.

Der jüngste Verein in Beinwil am See ist geboren. Am 2. Dezember fand die Gründungsversammlung für den Verein Zeitreisen Beinwil am See statt. Im Kunstantiquariat von Hannes Eichenberger wurde im passenden Ambiente der Grundstein für das etwas andere Museum gelegt.

Geschichte und Geschichten lebendig werden lassen und gemeinsam mit der Bevölkerung das alte und neue Dorfleben entdecken und erleben, dies und noch vieles mehr wie Events, kulturelle Veranstaltungen und Wechselausstellungen sind ein Herzensprojekt für die Initianten des Vereins, um wertvolles Wissen von früher und heute lebendig zu erhalten.

Doch eigentlich hat die Geschichte schon viel früher begonnen, nämlich anlässlich eines Dorfumgangs, geführt von Ursus Merz, im September 2016. Damals wurde die Idee geweckt, Beinwiler Geschichten und Dokumente zu sammeln und zu erhalten, einen Begegnungsraum für Zeitzeugen und Interessierte zu schaffen, eine Brücke zu bauen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Mit dieser Vision sprudelten die ersten Ideen und nach intensiver und sorgfältiger Arbeit im Hintergrund, gestützt durch Gemeinde und Ortsbürger, ist der Verein jetzt bereit für die Öffentlichkeit.

Das lebendige Museum, nicht statisch an einen Raum gebunden, die ganze Gemeinde als Ausstellungsbühne – ein ehrgeiziges Projekt – umso interessanter und vielfältiger in der Realisierung. Mitglieder und Geschichten, Schatzhüter und aktive Mitreisende sind herzlich willkommen. Weitere Informationen und Berichte zu den Aktivitäten des Vereins folgen in den nächsten Ausgaben des Dorfheftlis. Kontakt: zeitreisenbeinwilamsee@bluewin.ch.

Freitag, 08.12.2017Zetzwil

Ref. Kirche: Besinnliche Senioren-Adventsfeier

Text und Bild: Elsbeth haefeli

Die Senioren von Gontenschwil und Zetzwil nützen die Angebote ihrer Kirchgemeinde und besuchten zahlreich die stimmungsvolle Feier, welche diesmal in der Kirche stattfand. Musik und Geschichten passten perfekt zu diesem winterlich kalten Samstagnachmittag.

Heinz Schiess, Kirchenpflege, begrüsste locker und humorvoll zur diesjährigen Senioren-Adventsfeier und Hanspeter Schüpfer, Sozialdiakon, hielt eine kurze Andacht mit Gedanken zu den Liedern und Gebeten des Psalmenbuchs.

Die musikalische Verantwortung lag in den Händen von Regula Burger (Orgel, Klavier) und Christoph Zimmerli (Querflöte). Die beiden bekannten Musikgrössen begleiteten, bis vor Kurzem, während vieler Jahre die Gottesdienste der evangelisch reformierten Kirche Menziken. Ihre mitgebrachten Melodien boten eine perfekte Symbiose zwischen Akustik und Instrumenten. Klassische Stücke wechselten sich ab mit besinnlichen Weihnachtsliedern von hier und lebhaften aus fremden Ländern. Es war ein Leichtes, sich von den Klängen wegtragen zu lassen. Mit dem Lied «Oh, du fröhliche Weihnachtszeit», welches zum Mitsingen einlud, war die Adventszeit definitiv im Kirchenschiff angekommen.

Sonja Maurer las zwischen den Musikblöcken eingängige volkstümliche Geschichten vor. Etwa die Geschichte des Freiämter Mundartdichters Josef Villiger «E Nase voll Früemäss», welche die unterschiedlichsten menschlichen Duftnoten aufsteigen liess und mit der Erkenntnis endete: «Wo’s mönschelet isch ou der Herrgott deheime»! Oder «E günstige Wiehnachtsboum», eine Schmunzelgeschichte vom Feinsten. Als letztes die Weihnachtsfabel in welcher die unterschiedlichsten Tiere Vorstellungen und ihre äusserst menschlichen Bedürfnisse an das Weihnachtsfest diskutierten. Zum Schluss erschien der Esel mit der Frage, ob die Menschen wohl noch wüssten, dass das Kind das Wichtigste sei?

Nach dem Kanon «Dona nobis pacem» wurden alle Beteiligten mit süssen Geschenken versehen und mit den übrigen Gästen zum Zvieri ins Kirchgemeindehaus eingeladen, wo bereits die SATUS-Frauen an der Kaffeemaschine und mit adventlich gedeckten Tischen warteten, um diese stimmungsvolle Feier ausklingen zu lassen.

Freitag, 08.12.2017Meisterschwanden

Kindertagesstätte Meisterschwanden: Nothelferkurs

Text und Bild: Eing.

«Wie gehe ich an eine Notfallsituation heran? Was ist bei einem Sturz zu tun? Wie/wen muss ich alarmieren? Kann ich etwas falsch machen …?»

Diese und noch mehr Fragen stellten sich die Mitarbeiterinnen der Kita Meisterschwanden, als sie sich am 4. November 2017 für den Nothelferkurs trafen. Gemeinsam mit zwei Ausbildnerinnen des Schweizer Instituts für Rettungsmedizin, kurz SIRMED, wurde diesen Fragezeichen auf den Grund gegangen und das bereits vorhandene Wissen aufgefrischt.

Begonnen hat dieser spannende Morgen mit einem Theorieteil. Die Ausbildnerinnen schilderten diverse Notfallsituationen, zu denen alle gemeinsam das Vorgehen besprachen. Nach einer kurzen Pause, in der alle Eindrücke verarbeitet und die Theorie verinnerlicht wurde, widmete sich das Team dem praktischen Teil. In verschiedenen Kleingruppen wurde das Durchführen von Beatmungs- und Reanimationsmassnahmen an Übungspuppen geübt. Während dieser Zeit standen die beiden Expertinnen von SIRMED mit Rat und Tat zur Seite.

Es war ein lehrreicher und intensiver Morgen welcher den Mut und die Sicherheit zum Handeln stärkte.
Natürlich hoffen aber alle, dass die neuen Fähigkeiten möglichst nie angewendet werden müssen.

Freitag, 08.12.2017Reinach

Letzter Rapport des «alten» RFO aargauSüd

Text und Bild: Eing.

Alles war wie gewohnt: An einem Donnerstagabend trafen sich die Mitglieder des Regionalen Führungsorgans aargauSüd in der Bereitstellungsanlage Meyermatt in Reinach zum letzten der vier jährlichen Rapporte. Und dennoch lag eine spezielle Stimmung in der Luft.

Die Traktandenliste liess nicht weiter aufhorchen: Es wurden Infos aus dem Jahresrapport des Kantonalen Führungsstabs weitergegeben; die aktuelle Lage in den Fachbereichen Polizei, Feuerwehr, Technische Betriebe, Gesundheitswesen, Zivilschutz, Naturgefahren, Medien und Verwaltungen erörtert; Rückblick auf das vergangene und Ausblick auf das kommende Jahr gehalten. Und dennoch: Ein Punkt wies auf die besondere Bedeutung der Sitzung hin: «Stand Fusio 2018». Bekanntlich fusionieren die Zivilschutzorganisationen (ZSO) aargauSüd und Wynental per Anfang nächsten Jahres. Da das Gebiet eines Regionalen Führungsorgans (RFO) stets deckungsgleich ist mit jenem der entsprechenden ZSO, wird folglich auch das RFO Richtung Norden erweitert. Und somit hiess dies nichts anderes, als dass das RFO aargauSüd in seiner heutigen Form zum letzten Mal zusammentraf.
Die anstehenden Veränderungen nahmen vier Mitglieder zum Anlass, um ihren Dienst im RFO zu quittieren. Es sind dies Dieter Holliger und Adrian Sulzer (je zwölf Dienstjahre), Markus Müller (neun Dienstjahre) und Heinz Grossenbacher (vier Dienstjahre). Sie alle wurden beim anschliessenden Nachtessen im «Gasthof zum Schneggen» standesgemäss verabschiedet, und ihr langjähriger Einsatz mit einem feinen Tropfen verdankt. Abschied nehmen hiess es ebenso für den Präsidenten des begleitenden Gemeindeverbandes, Hans-Peter Steiner, welcher 12 Jahre unermüdlich für die Belange des bisherigen Verbandes Bevölkerungs- und Zivilschutz aargauSüd einstand. Ebenfalls wird der Stabschef Joe Habermacher nicht mehr in dieser Charge im RFO mitarbeiten. Er wird jedoch weiterhin als Koordinator zwischen der ZSO und dem RFO zur Verfügung stehen.
Per 1.1.2018 nimmt nun das neue RFO aargauSüd, dessen Gebiet sich von der Burg talwärts bis nach Gränichen erstreckt, seinen Betrieb auf. Für Kontinuität ist nicht nur dadurch gesorgt, dass die Leitung bei Harald Sigel verbleibt; auch zahlreiche Mitglieder der beiden bisherigen RFOs werden weiter im Dienst der Verbandsgemeinden stehen. Veränderungen gibt es im räumlichen Bereich: Neuer Führungsstandort des RFOs wird der Kommandoposten Juch in Unterkulm sein. Die Leitung des fusionierten Gemeindeverbandes Bevölkerungs- und Zivilschutz aargauSüd obliegt dem Gemeindeammann der neuen Standortgemeinde Teufenthal, Urs Lehner.

Freitag, 08.12.2017Menziken

Der Chlaus ist unterwegs

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Auch dieses Jahr konnte in der kath. Kirche St. Anna in Menziken der Samichlaus besucht werden, bevor er mit den Schmutzlis und den bepackten Eseln loszog, um die Familien zu besuchen.

In der Kirche lauschten die Kinder gespannt der spannenden Geschichte des Pfarrers. Mit Hilfe der Eltern sang die Kinderschar einige Lieder und wartete stets gespannt darauf, wann denn nun der Chlaus eintrifft. Die mutigsten Kinder traten vor und sagten ihre einstudierten Versli auf. Dass gemeinsam Vieles leichter geht, dachten sich wohl die beiden Mädchen als sie händehaltend dem Samichlaus gar ein Lied vortrugen. Schliesslich wurde der laute Ruf der Kinder vom Samichlaus erhört. Die Kinder durften mit den vom Schmutzli mitgebrachten Holzklötzen gemeinsam einige Türme bauen. Nach der Segnung des Pfarrers begannen die Kinderaugen zu leuchten, als sie vor der Kirche einen weiteren Schmutzli mit den beiden Eseln antrafen. Gemeinsam wurden der vom Chlausteam offerierte Punsch und Glühwein genossen, bis man schliesslich den Chlaus mit seinen Gehilfen wieder verabschiedete und ihm für seinen weiten und anstrengenden Weg alles Gute wünschte.

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Freitag, 08.12.2017Seengen

Zweites DOG-Turnier in der Alten Schmitte

Text und Bild: Eing.

Winterzeit ist Spielzeit und in Gesellschaft zudem viel gemütlicher, unterhaltsamer und spannender. Im Januar geht es in Seengen wieder um das DOG-Spiel. Der Frauenverein lädt zu seinem zweiten Turnier ein. DOG? Nein, das ist kein Hund. DOG ist ein äussert spannendes Brettspiel. Gespielt wird paarweise mit Karten und Brett.

Wenn du Freude am Gesellschaftsspiel hast und über strategisches Geschick verfügst sowie ein guter Teamplayer bist, dann reserviere dir den Sonntagnachmittag, 14. Januar 2018. Gespielt wird in der Alten Schmitte in Seengen von 13.30 bis ungefähr um 17.30 Uhr. Das Turnier ist für alle, die gerne DOG spielen. Ein Profi muss man nicht sein, es genügt und ist von Vorteil, wenn man die Spielregeln kennt. Bei Bedarf wird im Vorfeld ein Einführungsabend für alle Anfängerinnen und Anfänger organisiert.

Die Anmeldung, die paarweise oder einzeln erfolgen kann, findet man unter www.frauenverein-seengen.ch. Es wird ein Unkostenbeitrag von 10.00 Franken pro Person eingezogen (inklusiv einer kleinen Verpflegung). Anmeldeschluss: 9. Januar 2018.

Der Frauenverein Seengen freut sich auf einen spannenden Spiel-Nachmittag.

Freitag, 08.12.2017Gontenschwil

Musikgottesdienst mit Swiss Boys light und Taufe

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Einen Gottesdienst der besonderen Art gab es zum ersten Advent in der Kirche Gontenschwil zu erleben. Nicht nur eine Taufgesellschaft und die üblichen treuen Gottesdienstbesucher, sondern auch gleich noch die Fangemeinschaft von Theo Duss und Roli Kurzo hatte Pfarrer Stefan Lobsiger zu begrüssen.

Mit der ersten, am Adventskranz brennenden Kerze, läuteten die beiden Swiss Boys Light ihr Kirchenkonzert mit dem Lied «Ländlerträumereien» ein. Damit gaben sie auch die feierliche und besinnliche Tonart dieses Vormittags bekannt,welchen sie zusammen mit Ruth Hunziker, der fidelen Bärenwirtin, und Christian Gander aus Niederrohrdorf,gestalteten. Gander hatte seine Löffel dabei, um den volkstümlichen Melodien noch mehr Takt zu vermitteln, wie auch das Schacher-Sepplilied, welches er überzeugend und original sang. Mit der Heimwehmelodie und dem Lineliwalzer ging es flott weiter. Das beliebte Amazing Grace, wie eine humorvolle und doch tiefgründige Kurzpredigt von Theo Duss, sowie eine stille Minute für persönliche Fürbitten kamen an diesem Morgen zum Zug. Pfarrer Lobsiger hatte sich gut auf den Gottesdienst für Menschen vorbereitet, die sonst wohl den Sonntagmorgen anders verbringen, als in die Kirche zu gehen. «Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt wird nicht mehr in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.» Darum gehe es im Glauben, erklärte er anhand des Bibeltextes aus Joh, 8. Er startete seinen Teil des kirchlichen Anlasses mit dem Lied «Macht hoch die Tür, die Tür macht weit» und liess die Gemeinde ohne musikalische Begleitung leise singen und ankommen.

Die Aussage aus Lukas 17, 20-30 «Der Tag des Herrn kommt» nahm Lobsiger als Anlass zu erklären, dass die Frage nicht lautet: «WANN? sondern WIE bereiten wir uns darauf vor?» Wir leben in einer besonderen Zeit, in einer Entscheidungszeit und Endzeit, erläuterte er eindringlich. Und der Tag des Herrn wird die Ergänzung zum Urknall sein.
Dass auch gleich eine Taufe gefeiert werden konnte,bereicherte den Adventsgottesdienst auf wunderbare Art. Die Freude von Lynn über die Taufe ihrer kleinen Schwester liess den Pfarrer bemerken: sie hat schon so vieles begriffen! Dem aufmerksamen Täufling gab er unter anderem mit: Gott steht hinter dir und schaut zu dir. Gott steht aber auch vor dir und lockt dich, der Stimme des guten Hirten Jesus zu folgen und so immer tiefer auf Gott vertrauen zu lernen. Musikalisch ging es in der Kirche auch nach Gottesdienstende noch munter weiter. Swiss Boys Light spielte verstärkt mit Ruth Hunziker und Stefan Lobsiger weiter im kirchenschiff, wo sich spontan einige Paare zum Tanzen einfanden. Inzwischen ging es im Kirchenkaffee im angrenzenden Kirchgemeindehaus gemächlicher zu und her. Es wurde diskutiert und resümiert über Möglichkeiten und Chancen der heutigen Kirchgemeinde. Die traditionellen Kirchgänger fanden, dass ein solch lebhafter Gottesdienst jederzeit Platz hat, auch in der Adventszeit, wenn das Spirituelle an den anderen Sonntagen nicht zu kurz kommt.

Freitag, 08.12.2017Leutwil

Dankeschön für die Wahl als Gemeindeammann

Text und Bild: eing.

Für die motivierende Unterstützung vor-während-nach des Wahlkampfes, für das erfreuliche Wahlergebnis und für die unzähligen, überraschenden Gratulationen möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Ihr entgegengebrachtes Vertrauen unterstützt mich, die grosse Herausforderung für unser Dorf zielorientiert anzunehmen. Die Verantwortung meines Amtes ist mir bewusst und ich werde alles daran setzen, dass Sie, als Lüpuerinnen und Lüpuer, mit Ihrer neuen Frau Gemeindeammann zufrieden sein werden. Den vielen Erwartungen werde ich mit tatkräftigem Engagement und einer dankbaren Freude entgegentreten. Nun wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest.

Monika Müller

Freitag, 08.12.2017Meisterschwanden

Turnerabende 2017 in Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Unter dem Motto «s Gheimnis vom Erfolg» entführte uns der STV Meisterschwanden Backstage von Tele Seetal. Leider waren die Einschaltquoten vom Tele Seetal in den Keller gesunken und mit einer eindrücklichen Abstimmung, ohne Gegenstimmen, wurden Sparmassnahmen im personellen Bereich beschlossen. Ob das gut geht?

Zuerst konnten sich aber unsere Aktionäre in der dekorierten Mehrzweckhalle mit Speis und Trank stärken. Da keine Dividenden ausbezahlt wurden, mussten sie für einmal selber für ihr Essen aufkommen. Mit den 28 Mädchen und einem Turner des Jugi Vereinsgeräteturnens startete das neue Konzept des Tele Seetals am Schulstufenbarren. Auch die Märchenabteilung, dargestellt vom Kitu, fand im neuen Konzept einen Sendeplatz. Uups, Wasserrohrbruch im Gebäude ... Kein Problem, das ElKi half mit seinen Ersatzrohren gerne weiter. Ein Regionalfernsehen ohne Wettervorhersage, unmöglich. Kompetent und gewitzt moderierten die Jugi Mittel «s Wätter vo morn». Mit der Übertragung des Eurovision-GYM-Contests, Schulstufenbarrenübung der aktiven Turnerinnen (zum ersten Mal in ihren neuen Turndresses), wagte sich das Tele Seetal sogar auf das internationale Parkett. Aber was macht ein fauler Abwart, der lieber kalten Kaffee trinkt und Pausen liebt? Ja, der zählt auf seine kleinen, gelben Helferlein. Danke liebe Jugi klein, dass ihr den Abwart so tatkräftig unterstützt habt. Der letzte Auftritt der Kleinfeldgymnastik-Gruppe der aktiven Turnerinnen und Turner – und das auch noch arbeitend. Mit Besen und Staubwischer zeigten sie nochmals ihr grosses Können. Danke, dass ihr die Bühne besenrein hinterlassen habt.

Was ist ein Fernsehsender ohne «Bauer, ledig, sucht»? Mit diesem Reigen turnten sich die aktiven Turner in die Herzen der Zuschauer. Gottlob gibt es dann auch noch die starken Gerüstbauer der aktiven Turner, die hinter der Bühne alles wieder auf Vordermann brachten. Mit dem «Supertalent hinter der Bühne» zeigten die Mädchen der Gymnastik- und Geräteturnabteilung wie sie sich für den grossen Auftritt vorbereiten. Früher war es «Fit mit Jack», heute «Enorm in Form-TV» mit den aktiven Turnerinnen, die eine schweisstreibende Aerobic einstudiert hatten. Ach früher war es … nein, Meisti 66 träumte nicht von früher, mit der Gymnastik- und Steppeinlage zeigten sie, dass sie hier und heute ihre Auftritte geniessen und immer noch fit sind. «Metenand statt Gägenand», unter diesem Motto stand der Reigen der grossen Jugi. Hoffentlich werden sich unsere Zuschauer und alle Turner und Turnerinnen daran erinnern, dass miteinander immer besser ist als gegeneinander. Mit einem Salsa bescherten uns die «Friends zum Zwöite» südamerikanische Rhythmen und einen Hauch Sommer. Und dann endlich Feierabend mit Fyrobe-Bier, mit Pyramiden auf Festbänken und Tanzeinlagen der aktiven Turnerinnen und Turner. Eine anstrengende Zeit mit Tele Seetal geht zu Ende. Wir sind überzeugt, dass das Team mit Pascal Bucher, Janine Fischer, German Ettlin, Fabienne Joost und Jenny Stadelmann, das Tele Seetal gerettet hat und die Zukunft wieder steigende Zuschauerzahlen zeigen wird.

Ein grosses Dankeschön an all unsere Sponsoren, unsere Helfer Backstage, alle Leiter, die wieder eindrückliche Vorführungen einstudiert haben, unseren Abwart, sowie der Gemeinde Meisterschwanden, die uns die Mehrzweckhalle unentgeltlich zur Verfügung stellt.

Mittwoch, 06.12.2017Seengen

Rundes Jubiläum: 20 Jahre Hobbyköchinnen Seengen

Text und Bild: Thomas Moor

Happy Birthday! Die Hobbyköchinnen Seengen durften jüngst auf ihren 20. Geburtstag anstossen. Zu ihrem Jubiläumskochen luden sie die leidenschaftliche Köchin und Rezeptautorin Claudia Casarramona ein. Nach ihren kreativen Rezepten wurde mit der grossen Kelle angerichtet.

Einmal im Monat treffen sie sich zum gemeinsamen Kochen: die Hobbyköchinnen Seengen. Und das seit genau 20 Jahren. «Kochen mit Genuss und Zeit», lautet das Motto, welches mit Herzblut zelebriert wird und auch beim Jubiläumskochen zum Ausdruck gebracht wurde. Da stehen tolle Köchinnen am Herd, welche mit Liebe, Fantasie ausgefallene Kochideen umsetzen und fantastische Menus auf die Teller zaubern. Auf die wunderschön weihnächtlich dekorierte Tafel kamen Gerichte welche aus der Rezeptfeder von Claudia Casarramona (Hauswirtschaftslehrerin, Rezeptautorin und leidenschaftliche Tüftlerin) stammen. Sie begleitete die Seenger Köchinnen durch den Abend. Und das Menü hatte es in sich: Weichspeckbirnen mit Brie, Salbeiblätter und Landrauchschinken als Apéro; Stangensellerie mit Apfelgel, Avocadopüree und gebeiztem Lachs zusammen mit Ziegenkäse gefüllte Randentaschen als Amuse; Pilztartelletes mit Salat, dazu Jakobsmuscheln vom heissen Stein mit Kürbis als Vorspeise, Lammrücken mit Süsskartofffeln (Püree und Würfel), Datteln und Baumnüssen als Hauptgang. Den krönenden Abschluss machten dann ein Kokos-Mousse, ein Mandarinen-Sorbet, begleitet von frischem Lebkuchen. Die beiden Hobbyköchinnnen-Initiantinnen und Frauen der ersten Stunde, Jolanda Holliger und Verena Hofstetter erhoben zusammen mit ihren Kolleginnen die Gläser auf 20 Jahre Hobbyköchinnen und auf einen gelungenen Jubiläumsabend. Auf weitere 20 Jahre!

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Mittwoch, 06.12.2017Leutwil

Saisonabschluss bei den Schützen

Text und Bild: eing.

Am 17. November lud die SG Leutwil alle aktiven Schützen sowie die Teilnehmer der Dorfmeisterschaft zum Absenden ein. In der wiederum mit viel Liebe hergerichteten Schützenstube genossen fast 50 mehr oder weniger leidenschaftliche Schützen, nach einem, je nach Wunsch zubereiteten Apéro, ein feines Nachtessen. Die Hüttenwartin Yvonne konnte auch den anspruchsvollsten Gourmet absolut zufriedenstellen.

Während des gemütlichen Beisammenseins wurden nach und nach die Geheimnisse über die Platzierungen in den verschiedenen Stichen gelüftet:
Wie es der Name schon sagt, trafen die Sieger des Glücksstichs nicht nur gut, das Glück stand ihnen zudem noch bei! Sie wurden mit einem wunderbaren Geschenkkorb beglückt. 1. Baumann Lukas; 2. Neeser Werner; 3. Droschl Dieter
Beim Zobigstich durften sich als 1. Beat Stauber, 2. Sophie Baumann und 3. Hanspeter Gloor beklatschen lassen.
Beim Fleischstich erhielt jeder Teilnehmer ein feines Stück Fleisch. Die grössten Stücke gingen aber an: Dieter Neuenschwander, 1. Platz; Dieter Dössegger, 2. Platz; Rolf Gloor, 3. Platz.

Im Weiteren kämpften auch Dreiergruppen um Essensgutscheine: 1. Angelika Weiss, Christian Rauch und Dieter Droschl; 2. Daniel Weise, Sophie Baumann, Lukas Baumann; 3. Joachim Merz, Dieter Dössegger, Leandro Dössegger.

Bei einem kurzen Rückblick auf den Ausstich der Dorfmeisterschaft, bei dem die besten sechs Schützen gegeneinander antreten mussten, verspürte man noch einmal die grosse Spannung, die während des Wettkampfes bei Zuschauern und Schützen aufgekommen war. Die zufriedenen Sieger waren schlussendlich: 1. Dieter Dössegger; 2. Werner Neeser; 3. Sophie Baumann.

Bei der Jahresmeisterschaft profilierte sich einmal mehr Hanspeter Gloor als überragender Sieger, 2. Dieter Neuenschwander, 3. Dieter Dössegger.

Mit einem gemütlichen Abend wurde die Saison 2017 abgeschlossen und alle freuen sich jetzt schon, viele Schützenfreunde im Januar beim Pouletflügelessen wieder begrüssen zu dürfen!

Mittwoch, 06.12.2017Dürrenäsch

Schwestern mit einer grossen Leidenschaft – Segeln!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Taktik, Strategie, Geschwindigkeit. Das beschreibt den Sport den Samira (16 Jahre) und Natascha Rast (15 Jahre) aus Dürrenäsch ausüben. Segeln ist ihre grosse Leidenschaft, mit der sie viele Erfolge feiern dürfen. Denn sie trainieren sehr hart für ihren Erfolg und bald sogar gemeinsam.

Jeden Mittwochabend geht die Reise für Samira und Natascha nach Thun. Auf dem Thunersee trainieren die beiden mindestens einmal die Woche, bauen ihre Fähigkeiten aus und gehen ihrer grössten Leidenschaft nach – dem Segeln. Alles begann damit, dass die beiden als kleine Mäd- chen immer mit aufs Segelboot von Mama und Papa durften. Am Anfang konnten sie ihren Eltern mithelfen beim Segeln und irgendwann wollten sie alleine ans Steuer. Die Mädchen wurden 2012 für die Segelschule angemeldet und seither ist das Feuer entfacht! Zuerst im regionalen Kader, danach im Nationalkader. Und es ging immer weiter bergauf bei den beiden Kanti-Schülerinnen. Die Beiden trainieren sehr intensiv auf Schweizer Seen wie auch auf internationalen Gewässern mit dem Schweizer Nationalkader.

Natascha holte im August 2017 die Silbermedaille bei der Optimisten-EM. Noch nie zuvor hat ein/e Schweizer/in an einer Optimisten-EM einen besseren Rang erzielt! Mit diesem grandiosen Erfolg, den sie auf dem Schwarzen Meer in Bourgas (Bulgarien) erzielt hat, beendet sie ihre Zeit in dieser Klasse. Jetzt wartet die nächst grössere Segelklasse auf Nata- scha – der 420er. Alleine wird sie aber nicht auf der 420er-Jolle zu sehen sein. Natascha wird ab 2018 mit ihrer Schwester Samira die nächsten He- rausforderungen annehmen. Das grosse Ziel der beiden ist die Europameisterschafts-Qualifikation 2018! Die beiden Dürrenäscherinnen sind hochtalentiert, motiviert und bereit, jeden Tag hart für ihre Zielerreichung zu arbeiten!

Dieses Jahr gewannen Natascha und Samira nicht nur grosse Pokale, sondern wurden auch das ganze Jahr vom nationalen TalentPool von Swiss Sailing begleitet. Beide sind seit zwei Jahren im TalentPool aufgenommen. Dafür muss man nebst guten Regattaresultaten während des Jahres auch jährlich wieder eine Talentprüfung absolvieren. 66 hochtalentierte Seglerinnen und Segler sind offizielle Mitglieder im Swiss Sailing Team 2018: 11 Athleten in der Elite, davon allein 6 im Nationalteam sowie 14 erfolgsversprechende Nachwuchsathleten, wobei auch Samira und Natascha dazu gehören. Darüber hinaus werden im kommenden Jahr über 40 Schweizer Talente im sogenannten Talentpool umfangreich gefördert. Samira wird Weihnachten und Silvester nicht in der kalten Schweiz verbringen, sondern im warmen Australien, genauer in Perth. Denn dort finden im Dezember die Weltmeisterschaften statt, die sie mit ihrer Partnerin in Angriff nimmt. Hierfür haben sich vier Teams aus der Schweiz qualifiziert, die drei Wochen zusammen in Perth verbringen werden. Samira glaubt an sich und ihre Partnerin Sophie Mosegaard und schätzt ihre Chancen gut ein. Sie werden ihr Bestes geben, um weit vorne zu landen! Zwei Sportlerinnen, die schon viel erreicht haben in ihrem Leben und bestimmt noch viele weitere Titel für die Schweiz holen werden! Man kann den beiden nur Glück wünschen, damit sie im Jahr 2018 in ihrer 420er-Jolle weit kommen werden!

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Montag, 04.12.2017Gesundheit

Weihnachtszeit im Pflegeheim des Asana Spitals Menziken

Bild: ZVG

Weihnachten – für viele ein besonderes Fest. Man sehnt sich nach der Familie, Ruhe, Geborgenheit und besinnt sich zurück auf Vertrautes, Erinnerungen an die eigene Kindheit, oder die Zeit, als die eigenen Kinder noch klein waren, werden wach. Besinnliche Musik, Mailänderli, Zimtstärne, Brunsli und Co., tanzende Schneeflocken, Kerzenlicht und leuchtende Augen, gehören einfach dazu.

Die Weihnachtszeit ist auch für die Bewohnenden, des Pflegeheims am Spital Menziken, eine spezielle Zeit, voller Vorfreude aufs grosse Fest.

Bereits Ende November, können sich die Bewohnenden mit dem Basteln von Adventsgestecken, mit denen die Wohnstationen weihnachtlich geschmückt werden, auf den kommenden Monat einstimmen. Unter fachkundiger Anleitung der Mitarbeitenden der Aktivierungstherapie, werden kunstvolle Gestecke gestaltet. Die Bewohnenden arbeiten engagiert und mit viel Liebe zum Detail.

Am 6. Dezember besucht der Samichlaus unsere Bewohnenden auf den Abteilungen, natürlich nicht mit leeren Händen. Die Angehörigen der Bewohnenden sind zum «Chlausen» ebenfalls eingeladen und so findet sich jeweils eine grosse Runde zur fröhlichen Gesellschaft zusammen.

In den folgenden Tagen heisst es «Teiggen», Auswallen, Ausstechen und Dekorieren – alle dürfen entsprechend ihren Fähigkeiten mitmachen. So werden auch im Bereich der spezialisierten Betreuung, der an Demenzerkrankten Bewohnenden, täglich besondere weihnächtliche Tätigkeiten unternommen.

Das traditionelle Weihnachtsessen, zu dem die Bewohnenden, die Betreuenden und die freiwilligen Helferinnen und Helfer eingeladen sind, ist – nebst der Weihnachtsfeier – das Highlight in der Weihnachtszeit. In feierlichem Rahmen, geniessen die Menschen, die das ganze Jahr in unterschiedlichen Rollen und Beziehungen zueinander stehen und Zeit miteinander verbringen, gemeinsam ein feines Nachtessen, in stimmungsvoller Atmosphäre, mit weihnachtlichem Rahmenprogramm.

Mit den beiden Weihnachtsfeiern, zusammen mit den Angehörigen – einmal im Rahmen eines Gottesdienstes und einmal auf den Stationen – wird die Weihnachtszeit am 22. und 24. Dezember ausgeläutet.

Die Geschäftsleitung und Mitarbeitenden des Asana Spitals Menziken, wünschen allen herzlichst frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins 2018!

Asana Gruppe, Spital Menziken, 5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31, www.spitalmenziken.ch

Montag, 04.12.2017Meisterschwanden

Eigenwerk – Eine glänzende Neueröffnung

Text und Bild: fabienne Hunziker

Die beiden Geschäfte für Wohnaccessoires und Blumen der Stiftung Gärtnerhaus Meisterschwanden wurden unter dem Namen Eigenwerk in Fahrwangen zusammengefügt. Die Neueröffnung wurde in adventlichem Glanz gefeiert.

Der grosse Tag ist gekommen. Die Türen des Eigenwerks am Bärenplatz 1 in Fahrwangen wurden geöffnet. In der Zusammenarbeit mit Architekten, dem kreativen Team des Blumenladens, Klienten des Integrationszentrums sowie der stiftungseigenen Schreinerei wurde ein sehr schöner und moderner Laden gestaltet. Im neuen Eigenwerk finden die Kunden nun Eigenkreationen aus dem Kreativatelier und der Schreinerei, sowie attraktive Floristik unter einem Dach. Die Neueröffnung wurde mit einer bezaubernden Adventsausstellung gefeiert. Bereits kurz nach Türöffnung waren die neugierigen Besucher sehr zahlreich erschienen. Das Eigenwerk-Team Manuela Schaufelberger, Anna Käser, Esther Haller und Melanie Rohner hatten alle Hände voll zu tun und waren stolz, in der neuen Umgebung bekannte und neue Gesichter zu begrüssen. Im Hinterhof knackte ein wärmendes Feuer und bot den Besuchern an, Kaffee und Kuchen in schöner winterlichen Atmosphäre zu geniessen. Der Start ist gelungen und die Kunden waren mehr als begeistert.

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Montag, 04.12.2017Reinach

Tanz Treff für den guten Zweck

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Brigit Bolliger, die Organisatorin des beliebten Tanz Treffs und Präsidentin der Kirchgemeinde Reinach- Leimbach lud zur Benefiz-Gala in das Kirchgemeindehaus in Reinach ein.

Nicht ganz fünfzig … aber 48 Tanzbegeisterte folgten der Einladung von Brigit Bolliger. Feines Essen zu geniessen, die Seele baumeln zu lassen, zu tanzen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun, so die Idee von Brigit Bolliger. Mit der tatkräftigen Unterstützung ihres Mannes, den beiden Töchtern sowie Rösli und Kurt Merz wurden die Teilnehmer bewirtet. Das von Brigit und Markus Bolliger fantastisch zubereitete Buffet lud definitiv zum Geniessen ein. Der Erlös dieser Benefiz-Gala geht an den Sozialfond der reformierten Kirche sowie an das Hilfswerk für Rumänien von Hedy Hofmann. Hedy Hofmann berichtete über ihre Reisen nach Rumänien und erläuterte wo und von welchen Menschen dieses Geld benötigt wird. Die Gesangsgruppe Ten Sing überraschte mit einem erfrischenden Auftritt und begeisterte das Publikum mit ihrer Gesangseinlage. Brigit Bolligers Begeisterung und ihrem Einsatz für all die organisatorischen Dinge, die es für so einen Anlass zu erledigen gibt, ist es zu verdanken, dass dieser rundum gelungene Abend stattfinden konnte. Die Freude war ihr ins Gesicht geschrieben, sie bedankte sich sehr herzlich bei allen Anwesenden und genoss den Abend mit spannenden Begegnungen und Gesprächen.

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Montag, 04.12.2017Beinwil am See

Absenden: «Zahltag» für die Böjuer Schützen

Text und Bild: Thomas Moor

Ende Feuer! Der Schlussstrich unter die Schiesssaison 2017 ist gezogen, die Punkte sind zusammengezählt. Zeit also, zum traditionellen Absenden zu schreiten. Dieses ging im Restaurant Platte über die Bühne, wo die Böjuer Schützen von Jeannette Soland und ihrem Team hervorragend verköstigt wurden.

25 Aktive (darunter vier Damen) konnte Präsident Jürg Weber im Restaurant Platte begrüssen und auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, die zwar von einem verhängnisvollen Blitzschlag begleitet war. Dieser legte in diesem Sommer die Scheiben 1 bis 4 der Schiessanlage Murweid Menziken ausser Gefecht. Da die Firma Sius AG keine Ersatzteile mehr hat und die Anlage aus diesem Grund nicht mehr reparierbar ist, kommt man um die Anschaffung neuer Scheiben nicht herum. Ein Kostenpunkt von knapp 100 000 Franken, den die Versicherung nach eingehenden Abklärung übernimmt. Ende Februar 2018 soll mit der Installation begonnen werden, so, dass im März mit dem Schiessbetrieb auf der neuen Trefferanzeige losgelegt werden kann. Ein «Sahnehäubchen» also, das der Präsident bereits vor der Vorspeise servieren konnte. Und ein weiteres reichte er mit der Erfolgsmeldung vom Gruppensieg von Beinwil am See 2 beim Bezirksfinal in Oberkulm nach. Die siegreiche Gruppe mit Manuela Hintermann, Christian Hunziker, Steffen Landorff, Franz Estermann und Martin Eichenberger holte den Wanderpreis im Feld D nach sechs Jahren Unterbruch wieder nach Beinwil am See. Und mit einer Top-Leistung brillierte Beinwil am See 1 im Rahmen der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft, wo man erst vor der letzten Qualifikationshürde scheiterte. Ein Resultat, das man seit 11 Jahren nicht mehr erreicht hat.

Zwischen den einzelnen kulinarischen Gängen fand dann das eigentliche Absenden des Endschiessens, der Jahresmeisterschaft und der verschiedenen Spezialstiche statt. Dabei durfte sich u. a. auch Martin Eichenberger freuen. Er holte sich nämlich im Canada-Cup mit 96 Punkten den Goldkranz mit einem hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt auf Andreas Baumgartner und Jürg Weber. Baumgartner wiederum schwang beim Kantonalstich obenaus. Mit 97 Punkten konnte er sich als Sieger feiern lassen. Kurt Haller und Hans Weber folgten mit je 96 Punkten auf den Rängen zwei und drei.

Endschiessen 2017
Eine erfolgreiche Saison hat Kurt Haller hinter sich mit seinen Siegen beim Hans-Husistein-Stich, dem Gabenstich und dem Freistich konnte er sich mit drei Rangpunkten als souveräner Meister des Endschiessens feiern lassen. Um vier respektive zehn Punkte distanzierte er seine direkten Verfolger Andreas Baumgartner und Jürg Weber.

Gabenstich 2017
Er erfreut sich grosser Beliebtheit: der Gabenstich. Kein Wunder, liegen doch für die Schützen grosszügige Fleischpreise bereit. Wer sich allerdings die besten Stücke sichern will, sollte zum Kreis der 100er- oder 99er-Schütze gehören. Wie obenerwähnt, legte Kurt Haller die Latte sehr hoch an. Mit vier 100ern aus 10 Schüssen legte er den Grundstein zu seinem Sieg mit 988 Punkten. Andreas Baumgartner folgte mit knappen zwei Punkten Rückstand. Sechs Punkten zurück gesellte sich Jörg Weber aufs Siegerpodest. Die weiteren Rangierten: 4. Hans Weber, 5. Elias Grütter, 6. Steffen Landorff, 7. Hans Schärer, 8. Josef Kündig, 9. Alfons Gmeiner, 10. Hans Haller.

Auszug aus der Rangliste Freistich:
1. Kurt Haller, 2. Hans Schärer, 3. Andreas Baumgartner, 4. Elias Grütter, 5. Alfons Gmeiner, 6. Hans Weber, 7. Jürg Weber, 8. Heinz Barth, 9. Hans Haller, 10. Christian Hunziker.

Auszug aus der Rangliste Hans-Husistein-Stich:
1. Kurt Haller, 2. Andreas Baumgartner, 3. Jürg Weber, 4. Josef Kündig, 5. Hans Schärer, 6. Franz Estermann, 7. Heinz Barth, 8. Martin Baumgartner, 9. Hans Haller, 10. Hans Weber.

Jahresmeisterschaft 2017
Mit Spannung wurde die Rangverkündigung der Jahresmeisterschaft 2017 erwartet. Als konstantester und treffsicherster Schütze entpuppte sich einmal mehr Andreas Baumgartner. Mit 1018 Punkten, 4,29 Punkte mehr als im Vorjahr, holte er sich in der Endabrechnung auch in diesem Jahr wieder den Wanderpokal. Zu ihm aufs Podest gesellten sich Kurt Haller als Zweiter (Gewinner eines Glases) mit 1008.50 Punkten und Hans Weber als Dritter (Gewinner eines Weinkühlers) mit 1000.15 Punkten. Die weiteren Rangierten: 4. ex aequo Alfons Gmeiner und Jürg Weber 980 Punkte, 6. Hans Schärer 969.80 Punkte, 7. Christian Hunziker 967.13 Punkte, 8. Elias Grütter 965.00 Punkte. Josef Kündig 962.87 Punkte, 10. Hans Haller 962.53 Punkte, 11. Ernst Wethli 960.97 Punkte, 12. Franz Estermann 955.53 Punkte, 13. Heinz Barth 953.78 Punkte, 14. Christian Kuoni 948.07 Punkte, 15. Martin Eichenberger 936.00 Punkte, 16. Werner Hunziker 935.82 Punkte, 17. Steffen Landorff 930.77 Punkte, 18. Manuela Hintermann 929.46 Punkte, 19. Maja Grüter 901.76 Punkte, 20. Peter Sommerhalder 891.00 Punkte, 21. Riccarda Alig 831.39 Punkte.

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Montag, 04.12.2017Menziken

Komplettsanierung an der Pilatusstrasse in Menziken

Text und Bild: Eing.

In neuem und unverkennbarem Gewand präsentiert sich die frisch sanierte Fassade der Liegenschaft Pilatusstrasse 12/14 in Menziken, in welcher von April bis Oktober 2017 die umfangreichen Sanierungsarbeiten anhielten.

Ein Grossteil der Mieterinnen und Mieter blieb während dieser anspruchsvollen Umbauzeit im Haus wohnen. Das war für alle Beteiligten, von der Planung und Bauleitung über die Geschäftsstelle bis zu den Mieterfamilien, eine grosse Herausforderung. Denn nebst der energetischen Sanierung der Gebäudehülle wurden die 12 Mietwohnungen komplett erneuert. Für die beauftragten Unternehmen war der Zeitplan äusserst sportlich, mussten doch sämtliche Innenausbauarbeiten in drei übereinanderliegenden Wohnungen innerhalb von nur gerade fünf Wochen abgeschlossen sein. Nur dank dem guten Mitwirken aller Beteiligten konnte der vorgegebene Zeitplan eingehalten und die ersten drei fertig gestellten Wohnungen im Juni bezogen werden.

Die neuen Küchen und Nasszellen entsprechen nun dem heutigen Standard und wurden mit einem harmonischen Farb- und Materialkonzept gestaltet. Raumhohe Fenster und Glastüren erhellen die Zimmer auf der Westseite des Gebäudes. Die vergrösserten neuen Balkone erstrecken sich westseitig über die ganze Gebäudelänge. Mit diesem Umbau ist es der Wohnbaugenossenschaft Stierenberg gelungen, Mieterinnen und Mietern attraktive und komfortable Wohnungen zu einem bezahlbaren Mietzins anzubieten.

Dass sich die Wohnbaugenossenschaft Stierenberg in den letzten 50 Jahren zu dem entwickeln konnte, was sie heute ist, ist dem umsichtigen Handeln von Vorstand und Geschäftsstelle zu verdanken. In den letzten 50 Jahren ist die Genossenschaft nachhaltig gewachsen, was nicht zuletzt das Verdienst aller Genossenschafterinnen und Genossenschafter, Mieterinnen und Mieter ist, die im Vertrauen in das Unternehmen über all die Jahre hinweg die Liegenschaften mit Leben erfüllen.

Lucija und Bozo Kesten
Hauswarte und langjährige Bewohner der Liegenschaft Pilatusstrasse 12/14 haben die Bauleitung während der ganzen Sanierungsphase mit viel Insiderwissen tatkräftig mitunterstützt.

Montag, 04.12.2017Beinwil am See

Floristik mit Herz

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Sylvia Lüscher vom Blueme-Chäller in lud gemeinsam mit Uschi Oehen zur adventlichen Ausstellung ein.

Mitten im Wohnquartier an der Grünaustrasse in Böju versteckt sich eine wahrhaftige Perle. Der «Blueme-Chäller» von Sylvia Lüscher. Der kleine aber sehr feine Blumenladen strahlt in adventlichem Glanz. Gemeinsam mit Uschi Oehen lud Sylvia Lüscher zu ihrer Ausstellung ein. Die floralen Werkstücke wurden mit viel Herz und Charme kreiert. Die Leidenschaft für ihre Arbeit ist deutlich zu spüren. Sie freuten sich sehr über die zahlreichen Besucher in ihrem kleinen Reich und so wurde freudig begrüsst, beraten, eingepackt und verkauft. Die Kunden wurden am Ausstellungswochenende herzlich zu Kaffee und Kuchen in den Wintergarten eingeladen. Ob klassisches Rot, Rosa oder schlicht in Weiss: Die ausgewählten Accessoires wie Windlichter, die kleinen «Chläusli» und die hübschen Engel sind harmonisch mit den Kerzengestecken arrangiert. Die Materialien wie Beton, Holz im Shabby-Chic-Stil, Glas oder mattes Metall passen hervorragend zu den winterlichen Grüntönen der Koniferen, Christrosen oder Zapfen. Die Kunden waren begeistert von der vielseitigen Ausstellung welche die beiden Damen mit viel Charme kreiert und präsentiert haben.

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Montag, 04.12.2017Seengen

Externe Schulevaluation Schule Seengen

Text und Bild: Eing.

Im Zuge der externen Schulevaluation (3. Zyklus) wurde der Einsatz der Schule Seengen für einen modernen und wirkungsorientierten Bildungsbereich bestätigt. Der Schlussbericht der externen Schulevaluation (ESE) liegt den Schulverantwortlichen vor. Bereits zum 3. Mal stehen an der Schule Seengen alle Ampeln auf «Grün».

(Urs Bögli) – Die ESE-Beauftragten überprüfen im Auftrag des Departements für Bildung, Kultur und Sport (BKS) die Qualität der Aargauer Schulen aus einer unabhängigen Perspektive. Die Evaluation wird von der Fachstelle Externe Schulevaluation der Pädagogischen Hochschule FHNW durchgeführt. Nach den Jahren 2005 und 2012 wurde die Schule Seengen bereits im 3. Zyklus überprüft, alle Ampeln standen jeweils auf «Grün».

Im Juni 2017 fanden die schriftlichen Vorbefragungen statt. Alle Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler (SuS) sowie Eltern wurden mit einem elektronischen Fragebogen befragt. Anfang September besuchte dann ein Expertenteam der Fachhochschule für zwei Tage die Schule Seengen und interviewte Eltern- und Schüler/-innengruppen, Lehrpersonen, Schulsozialarbeit, Sekretariat, Hauswart, Schulpflege und die Schulleitung. Überprüft wurden die Bereiche Schul- und Unterrichtsklima, die Elternkontakte, die Betreuungs- und Aufsichtsfunktion, das Arbeitsklima für Lehrpersonen, die Schulführung und das Qualitätsmanagement.
Die Evaluation überprüft die grundlegenden Anforderungen, die an eine funktionsfähige Schule gerichtet werden und von einer funktionsfähigen Schule als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Die Ergebnisse werden in den Ampelfarben Grün, Gelb und Rot ausgedrückt. In Seengen stehen alle Ampeln auf Grün.

Kernaussagen der Evaluation

Schulklima
Schüler/-innen und Eltern erleben das Zusammenleben und das Verhältnis zwischen Schüler/-innen und Lehrpersonen sehr positiv. Die Schüler/-innen besuchen die Schule und den Unterricht gern und fühlen sich von den Lehrpersonen im Allgemeinen beim Lernen gut unterstützt.

Vielfalt an Lernangeboten
Als grosse Stärke der Schule Seengen wird die Vielfalt an zusätzlichen Lernangeboten (breites Freifachangebot) neben dem regulären Unterricht wahrgenommen. Dabei stechen vor allem die Kombination und das Zusammenspiel von schulischen (Lernpavillon/Lernatelier) und ausserschulischen Angeboten (Mittagstisch, Schulsport und Kreismusikschule) besonders heraus.

Der multifunktionale Lernpavillon stösst bei Eltern, Schüler/-innen und Lehrpersonen auf gros-sen Anklang. Er bietet sich als ruhiger Ort des Lernens an, der allen zur Verfügung steht. Das Begabungsförderungsprojekt «Forschung – Einstein – Seengen» bietet auch besonders begabten und motivierten Schüler/-innen eine vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung mit einem individuellen Forschungsthema. Dieses Angebot steht auch den Schüler/-innen der Nachbargemeinden offen.

Schulführung
Die Zusammenarbeit innerhalb der Schulführungsverantwortlichen funktioniert gut. Gemeinsam mit den Lehrpersonen setzt sich die Schulführung für eine moderne und wirkungs orientierte Bildung ein.

Die Eltern fühlen sich mit ihren Anliegen von der Schulleitung ernst genommen. Ab und zu wären jedoch, bei speziellen Vorkommnissen, raschere Handlungsabläufe auf allen Ebenen wünschenswert.

Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass sämtliche involvierten Ebenen, Schüler/-innen, Lehrpersonen, Eltern, Schulleitung und Schulpflege sehr gut zusammenarbeiten und sich stark für eine moderne und wirkungsorientierte Bildung an der Schule Seengen einsetzen.

Weiterentwicklung der Schule Seengen
Selbst wenn alle Ampeln auf «Grün» stehen, gibt es immer wieder Verbesserungsmöglichkeiten in den Bereichen Kommunikation, Schulentwicklung und im Qualitätsmanagement. So wurden vereinzelt von den Eltern «grosse Blockzeiten», klarere Informationen der Lehrpersonen oder eine restriktivere Handhabung der Regeln im Umgang mit elektronischen Medien gewünscht.

Die Schulpflege Seengen und die Schulleitung werden sich zusammen mit den Lehrpersonen mit den Ergebnissen des Berichtes vertieft auseinandersetzen und Entwicklungs- und Verbesserungsmassnahmen festlegen. Dabei sind sie auch auf die konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern angewiesen.

Montag, 04.12.2017Meisterschwanden

Elternverein: Adventsfenster

Text und Bild: Eing.

Auch in diesem Jahr wird in der Adventszeit im Dorf von Meisterschwanden/Tennwil jeden Tag ein Adventsfenster geöffnet. Liebevoll geschmückte, verzierte Fenster oder Plätze stimmen auf Weihnachten ein.

Bei fast allen Fenstern wird am Eröffnungsabend von den Gastgebern ein Umtrunk offeriert (von 17.30 bis ca. 19.00 Uhr). Man freut sich auf fröhliche Begegnungen in der Vorweihnachtszeit. Die Fenster sind ab dem Eröffnungsabend jeweils von 17.30 bis 22.00 Uhr beleuchtet und können bis am 6. Januar besucht werden. Die Gastgeber der Adventsfenster finden sie auf www.elternverein-5616.ch/Adventsfenster

Wir wünschen eine besinnliche Adventszeit!

Montag, 04.12.2017Reianch

Weihnachten im Bärenmarkt: Schöne Bescherung

Text und Bild: Eing.

Bis am Samstag, 23. Dezember locken jede Menge tolle Aktionen für Gross und Klein sowie attraktive Rabatte der Mieter die Besucher in den Bärenmarkt. Einen besonderen Höhepunkt gibt es am Tag vor Heiligabend: Bei einem warmen Glühwein und Shoppingvergnügen bis um 22.00 Uhr können stressfrei die letzten Geschenke besorgt werden. Zusätzlich winken tolle Preise beim grossen Weihnachts-Wettbewerb!

Das Schönste an Weihnachten? Natürlich die Vorfreude! Das weiss auch der Bärenmarkt und versüsst das Warten von Montag, 4. bis Samstag, 23. Dezember mit vielen Aktionen und Geschenken für seine grossen und kleinen Gäste. Und am Sonntag, 17. Dezember findet sogar noch ein regionaler Weihnachtsmarkt im Center statt!

Weihnachtlich gewinnen
Als einzigartige Geschenkidee eignen sich die Gewinne beim Weihnachtswettbewerb. Wie wäre es etwa mit einer besonderen Zeit für Gourmets im Art-Deco-Zimmer oder einem Brunch im Hotel Montana? Auch Skitageskarten für die Mythenregion oder Nachtschlitteln mit Fondueplausch locken beim Wettbewerb. Wer kein Glück hat, muss nicht traurig sein: Im Weihnachtsmagazin des Bärenmarkts finden sich viele attraktive Bons der Mieter, mit denen man echte Weihnachtsschnäppchen schiessen kann.

Bastelspass zum Fest
Die lieben Kleinen dürfen sich neben einem persönlichen Besuch vom Samichlaus am Mittwoch, 6. Dezember über jede Menge coole Bastelaktionen freuen: So dürfen am die Kids am Mittwoch, 13. Dezember Schneekugeln mit ihrem eigenen Foto verzieren und am Mittwoch, 20. Dezember Bettflaschen bemalen. Zu guter Letzt gibt es am 23. Dezember die Möglichkeit, tolle Kerzen zu ziehen. So kommt garantiert Festtagsstimmung auf!

Chance für letzte Besorgungen
Wer bis dahin noch keine Chance hatte, alle Geschenke zusammen zu bekommen, hat am 23. Dezember beim Night Shopping noch bis 22.00 Uhr die Möglichkeit, dies nachzuholen. Und damit so kurz vor dem Fest kein Stress aufkommt, sorgt der Bärenmarkt in Zusammenarbeit mit Emmi mit Glühwein und Raclette vor Ort für beste Stimmung! In diesem Sinne: Ein frohes und besinnliches Fest!

Montag, 04.12.2017Leutwil

Missionsbazar der ref. Kirchgemeinde

Text und Bild: eing.

Stabübergabe der Organisation und Verantwortung des Missionsbazars der ref. Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch

Die zurücktretende Bazarleiterin Evelyne Tschanz blickt zurück
Während acht Jahren durfte ich den Missionsbazar in der Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch organisieren. Ich kam über die Kirchenpflege dazu. Weil ich gerne organisiere, machte ich es auch über meine Kirchenpflege-Zeit hinaus.
Jedes Jahr braucht es viele Helfer. Für mich war wichtig, die Leute zu kennen und persönlich anzufragen. Ich hatte das Glück, jedes Jahr genügend Leute zu finden, seien es solche, die schon lange helfen oder die neu einsteigen. Ohne all die Langjährigen, die neue Leute einführen, ginge es nicht. Mir war auch wichtig, während dem Bazar bei allen Helfern vorbei zu schauen, ob alles klappt oder ob Engpässe bestehen etc.

Zur Vorbereitung, die schon im Frühjahr anfängt, braucht es viele Dinge, grössere und kleinere, wie Flyer gestalten oder jemand zu haben, der es besser kann als ich. Auch Anregungen von Servicemitarbeitern, aus der Küche oder vom Kuchenbuffet etc. nahm ich gerne entgegen.

Die Zusammenarbeit macht es aus. Die beste Organisation hilft nichts, wenn all die vielen Helfer und Helferinnen fehlen, die ihre Zeit investieren. Ich bin froh, dass Ruedi Sager nun die Organisation und Verantwortung übernimmt. Ich wünsche ihm viel Freude dabei. Danken möchte ich allen, die während meiner Amtszeit im Vorder- oder Hintergrund mitgeholfen haben.

Der neue Bazarleiter und seine Motivation
Mit dem Missionsbazar seit Jahrzehnten verbunden, bin ich jährlich mit unserem Team beim Zubereiten der legendären Vermicelles vor Ort. Die traditionelle Veranstaltung von Ende November soll auch zukünftig der herausragende Anlass im Jahresprogramm unserer reformierten Kirchgemeinde sein. Deshalb habe ich die Anfrage gerne angenommen, ab dem nächsten Jahr die Leitung zu übernehmen.

Es ist der Tag, wo Menschen unserer beiden Dörfer und von auswärts sich zusammenfinden und den Nachmittag miteinander verbringen. Die Möglichkeiten an Essen, Standbesuchen, Kaufen und Vergnügen sind viele. Es ist sowohl für Familien und Kinder, für Frau und Mann immer eine Verlockung, das Portemonnaie zu öffnen, und sich mit dem Kauf von viel Selbstgemachtem aus der Küche und Handwerklichem flinker Bastelfrauen einzudecken. Dank diesem überwältigenden Angebot gelangte der Bazar zu einer weit über unsere Kirchgemeinde hinaus besonderen Berühmtheit. Das grosse, uneigennützige Engagement vieler Gemeindeglieder bezweckt mit dem Erlös, bedürftigen Menschen über geeignete Hilfswerke im In- und Ausland konkret zu helfen. Abrundend dient der Missionsbazar auch zum Bau des Reiches Gottes, indem die Gemeinschaft und das Miteinander gelebt werden können. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe.

Montag, 04.12.2017Reinach

Jubiläums-Festkonzert in der Ref. Kirche Reinach

Text: Eing., Bild: Website Ref. Kirchgemeinde Reinach-Leimbach

25 Jahre gemeinsame Advents-Konzerte des ref. Kirchenchors Reinach und des Frauechilechors Bremgarten mit der Cäcilienmesse am Samstag, 16. Dezember, Konzert in der Kirche Reinach um 20 Uhr und Sonntag, 17. Dezember, Konzert Stadtkirche Bremgarten 17 Uhr.

Ein aussergewöhnlicher Event erwartet die Musikliebhaber am 16. Dezember in der ref. Kirche Reinach. Es ist ein Zeichen besonderer Wertschätzung, dass sich zwei Chöre über so lange Zeit zusammenfinden und jedes Jahr zusammen musizieren.

Vor dem festlichen Hauptwerk erklingen zwei Werke für Solovioline und Orchester: Das Violinkonzert in d-Moll von Mendelssohn und die bekannte «Meditation» aus der Oper «Thais» von Jules Massenet. Als Solist konnte der international bekannte, italienische Violinist Giovanni Barbato gewonnen werden.

Die «Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile», im Deutschen meist kurz Cäcilienmesse genannt, ist eine Messe von Charles Gounod für drei Solostimmen, vierstimmigen Chor, Orchester und Orgel. Sie ist der heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik, gewidmet. Sie wurde am 22. November 1855, dem Jahrestag der Hl. Cäcilia, uraufgeführt. Der damals ebenfalls anwesende Komponist Camille Saint-Saëns schrieb später: Die Aufführung der Cäcilienmesse rief eine Art Benommenheit hervor. Diese Einfachheit, diese Grösse, dieses reine Licht, das sich über die Musikwelt wie eine Dämmerung breitete, setzte die Leute sehr in Erstaunen: Man fühlte, dass hier ein Genie tätig gewesen war, glänzende Strahlen gingen von dieser Messe aus, zunächst war man geblendet, dann berauscht und schliesslich überwältigt.

Hervorragende Solisten, Aurélie Jarjaye, Sopran, Davide Galassi, Tenor, Yves Brühwiler, Bass, das Berufsorchester «I suonatori stravaganti» und die verstärkten zwei Chöre werden das Konzert zu einem Ereignis der besonderen Art machen.

Wir freuen uns, Sie an einem der zwei Konzerte begrüssen zu dürfen! Der Eintritt ist frei. Kollekte zur Deckung der grossen Unkosten.

Montag, 04.12.2017Gontenschwil

Paul Lüthi AG: 70 Jahre und immer noch in Form

Text und Bild: Thomas Moor

Wo «Swiss Quality» draufsteht, ist auch «Swiss Quality» drin. Schweizer Qualität, die ihren Ursprung in Gontenschwil hat und die die hohen Ansprüche von Industriebetrieben und namhaften Firmen weit über die Landesgrenzen hinaus erfüllt. Die Rede ist von der Paul Lüthi AG an der Hinterdorfstrasse. Im Dezember kann sie auf bereits 70 erfolgreiche und bewegte Firmenjahre zurückblicken.

Bestimmt kennen Sie die oft zitierte Geschichte vom einfachen Tellerwäscher, der mit seinem Einsatz und seinem Willen die Berufsleiter beharrlich erklommen und Karriere gemacht hat. Gut: Tellerwäscher war der Firmengründer Paul Lüthi zwar nicht. Vielmehr war er ein handwerklich begabter Mensch mit einem grossen technischen Verständnis. Paul Lüthi hat zu Beginn seiner beruflichen Karriere Bockleitern produziert und verkauft. Am 21. Dezember 1947 hat er die Einzelfima Paul Lüthi gegründet und den Grundstein für eine erfolgreiche Ära gelegt. Und zwar an jenem Ort, wo die Firma noch heute steht. Inzwischen ist diese natürlich zu einem stattlichen Firmenkomplex gewachsen, der äusserlich zwar ganz unspektakulär wirkt, hinter der Fassade aber jede Menge Hightech und eben Schweizer Qualität birgt und zu einem kleinen und feinen Unternehmen gewachsen ist, das sich national und international unter anderem durch seine Vielseitigkeit einen Namen gemacht hat.

Mit Know-how und Qualität zum Erfolg
Nicht zuletzt auch dank Kurt Lüthi, der die Firma 1970 in zweiter Generation von seinem verstorbenen Vater übernommen hatte. Holztableau-Rahmen für Elektriker gehörten in den 70er-Jahren zum Kerngeschäft. Und wie heisst es doch so schön: Innovative Leute braucht die Wirtschaft. Und so gab es für Kurt Lüthi kein Treten an Ort. Vielmehr stellte er mit seinem Know-how und seiner Weitsichtigkeit die Weichen Richtung moderne Produktion aber auch Richtung Wettbewerbsfähigkeit. Was zur Folge hatte, dass in die technische Aufrüstung mit der 1. CNC-Fräsmaschine «Fil» und dem Anbau für eine CNC-Abteilung investiert wurde. Die Paul Lüthi AG hat sich in der Folge zu einer Spezialfirma im technischen Modell-, Prototypen und Formenbau sowie in der Präzisionstechnik entwickelt, welche ihre Trümpfe in den verschiedensten industriellen Bereichen ausspielen kann. So werden in Gontenschwil Formen für den Maschinenbau, Giesserei-Modelle, Präzisionsteile, Kleinserien, Composite-Teile, Blechformungswerkzeuge, Thermoformwerkzeuge und vieles andere mehr produziert. Sogenannte Tiefziehformen für die Automobilindustrie waren speziell in den 90er-Jahren eines der Hauptgeschäfte des Gontenschwiler Unternehmens.

Ein Super-Team im Rücken
Heute produziert man Formen, Modelle und Werkzeuge aus verschiedensten Werkstoffen wie Holz, Kunststoff, Aluminium, Kohlefaser etc. im Auftrag für die Flugzeubranche, die Auto- und Medizinalindustrie, den Turbinenbau und vieles andere mehr. Aber auch im Rennsport (Motorrad und Automobil) steckt da und dort ein Stück Paul Lüthi AG drin. Zu Glanzzeiten des Schweizer Formel-1-Rennstalls Sauber drehte auch ein Stück Technik «made in Gontenschwil» seine Runden. Wer am Ball und damit konkurrenzfähig bleiben will, kommt um Investitionen in die Infrastruktur nicht herum. «Investitionen in die CNC-Frästechnik – heute mit vier CNC-3D- und einer CNC-5-Achsen-Maschine – waren bei uns immer ein Thema», wie die heutige Inhaberin Jeannette Hänggi-Lüthi sagt. Sie hatte, nachdem ihr Vater Kurt im Juni 1993 unerwartet starb, die operative Geschäftsführung übernommen. «Ich wollte das Lebenswerk meines Vaters nicht aufgeben.» Vor allem wollten aber sie und ihre Mutter Katharina, welche die Firma damals über Nacht übernahm, niemanden auf die Strasse stellen. Heute beschäftigt die Paul Lüthi AG 13 Fachkräfte. In der Produktion rekrutieren sich diese aus den Berufsbildern Formenbauer und Polymechaniker. Sie habe ein sehr gutes Team im Rücken, wie Jeannette Hänggi-Lüthi sagt und anfügt, dass die Firma auf der Suche nach Verstärkung durch eben solche Fachkräfte ist. Mit Michael Gautschi steht ihr ein technischer Betriebsleiter zur Seite, der vor Ideen sprüht und ein Macher ist. Ein absoluter Glücksfall also.

Auch ein Weltmeister aus der Firma Lüthi
Als hervorragende Lehrlingsausbildnerin ist die Gontenschwiler Firma ebenfalls bekannt. 2001 hat der Reinacher Christian Brunner bei der Berufsweltmeisterschaft in Seoul den WM-Titel bei den technischen Modellbauern geholt. Gontenschwil scheint ganz und gar ein Weltmeistermacher-Dorf zu sein, in welchem Top-Qualität an erster Stelle steht.

Montag, 04.12.2017Boniswil

Politik und Schule in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am Dienstag, 28. November 2017, durften die Boniswiler Sechstklässler an der Gemeindeversammlung Boniswil teilnehmen. Es wurde ein happiges, aber trotzdem vielfältiges Lehrstück für die Schüler.

Die 6. Klasse von Hans-Dieter Lüscher war von Gemeinderätin Silvia Gebhard an zwei Mittwoch-Vormittagen in zwei intensiven, aber niederschwelligen politischen Lektionen auf diesen Abend vorbereitet worden. Aufmerksam verfolgten die Schüler den Ablauf der Gemeindeversammlung im gut gefüllten Saalbau. Dank ganz verschiedener Traktanden während dieser zwei Stunden, konnten sie erleben, wie diskutiert wird, wie Anträge gestellt werden und in welcher Reihenfolge darüber abgestimmt wird, wie ein Kredit genehmigt wird, wie man eine Vorlage vorstellt und wie eingebürgert wird.

Mit einer sehr schönen Verabschiedung würdigte Gemeindeammann Gérald Strub die Arbeit der zurücktretenden Gemeinderätinnen Silvia Gebhard und Heidi Villiger.

Wir freuen uns, wenn die Sechstklässler in sechs Jahren, im 2023, als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auch selber an Abstimmungen teilnehmen – und dies fehlerfrei, damit die Stimme gültig ist. Und wir hoffen natürlich, dass sie an Gemeindeversammlungen teilnehmen werden, da sie ja jetzt bestens wissen, wie das geht.

Montag, 04.12.2017Meisterschwanden

Elternverein: Kerzenziehen

Text und Bild: Eing.

Wie jedes Jahr, konnte man sich Mitte November beim Kerzenziehen auf die vorweihnachtliche Zeit einstimmen. Der Anlass, organisiert vom Elternverein Meisterschwanden/Tennwil, war von Klein und Gross wieder sehr gut besucht. Vielleicht lag es am kalten und nassen Wetter, das die Gäste animierte geduldig um die warmen Wachstöpfe zu stehen und zu beobachten, wie die gezogenen Kerzen immer mehr Gestalt annahmen. Braucht es doch immer viel Geduld, bis aus dem Docht, anfänglich nur mit wenig Wachs bedeckt, die Form einer Kerze entsteht.

Nebst vielen farbigen Kerzenkreationen wurden auch dieses Jahr wieder viele Bienenwachskerzen gezogen. So wurden rund 7 kg Bienenwachs und 100 kg Paraffin für die farbigen Kerzen gebraucht. Die Kerzen konnten am Ende auf Wunsch geschnitzt und verziert werden. Wer sich nicht selbst getraute, dem wurde mit Freude geholfen. So entstanden wieder unzählige wunderbare Kunstwerke!

Während die Kerzen immer mal wieder auskühlen mussten, konnte man sich in der Kaffeestube mit feinem Kuchen oder kleinen warmen Snacks stärken und das gemütliche Beisammensein geniessen.

Auf unserer Website www.elternverein-5616.ch können Sie sich die Fotos vom Kerzenziehen anschauen.

Montag, 04.12.2017Seengen

200 Räben beleuchteten die Alte Schmitte

Text und Bild: Eing.

Der November ist für viele Leute der unbeliebte, düstere Herbstmonat. Trotzdem hat er Glanzlichter zu bieten und diese schimmern besonders intensiv in der dunklen Nacht. Traditionelle Umzüge mit Räbeliechtli gehören zu den Lichtbräuchen, die den Übergang zwischen Spätherbst und Winterzeit symbolisch markieren.

Die leuchtenden Räben werden von Kindern durch die Strassen getragen. Der alte Brauch des Lichterumzuges zu Winterbeginn inspirierte auch die Leute vom Verein Alte Schmitte Seengen. Sie dachten sich eine besondere Überraschung aus.

Die «Schmitteler» sind bekannt für ihre spontanen Einsätze. Am Anfang sind die Ideen fast nicht realisierbar. Doch wenn der Funke zündet und auf die Beteiligten überspringt, sind alle mit Elan dabei. Den Gedanken, die Schmitte beim Räbeliechtliumzug mit Räben ringsum zu beleuchten, hatte man schon im Sommer. Bei der Berechnung, wie viele Räben das brauchen würde, liess die Begeisterung ziemlich nach. Dann kam der Zeitpunkt, wo entschieden werden musste und siehe da, man packte die Aufgabe an.

Praktisch vollzählig versammelten sich die «Schmitteler» mit Helfern in Remunds Garage an der Sarmenstorferstrasse, bewaffnet mit allerhand Schnitz- und Ritzwerkzeug für die Feinbearbeitung und zum Einritzen von Mond, Sternen oder Herzchen als Sujets. 200 Räben mussten am Samstagmorgen vor dem Umzug bearbeitet werden und weil die technisch versierten Männer extra ein Apparätchen konstruiert hatten für die Schnellaushöhlung, ging die Arbeit zügig voran. Es war eine lustige Gesellschaft, die sich zum gemeinsamen Arbeiten eingefunden hatte. Während die Hände immer zu tun hatten, liess es sich locker und amüsant plaudern. Das Aushöhlmaterial wurde übrigens nicht für «Räbebappe» verwendet. Remunds Kühe freuten sich bestimmt über das saftige Futter.

Das Aufstellen am Umzugsabend auf Simsen und Treppen rund um die alte Schmitte nahm einige Zeit in Anspruch. Das leuchtende Ergebnis belohnte den Einsatz. Nach getaner Arbeit in der Kälte stärkten sich die «Schmitteler» mit dampfender Gemüsesuppe, heissen Würstli und Brot. Das Schmittensäli bei Kerzenlicht bot den behaglichen Rahmen dazu und einmal mehr war der gute Zusammenhalt spürbar.

Montag, 04.12.2017Haustier

Schokoladenvergiftung beim Hund

Bild: ZVG

Alle Jahre wieder … besonders in der Weihnachtszeit oder zu Ostern lauert die süsse Gefahr! Es kommt es zu Vergiftungen bei Hunden, weil der Familienhund sich über die Schokolade seiner Besitzer hergemacht oder jemand aus Unwissenheit und gut gemeint Schokolade an den Hund verfüttert hat.

Die Dosis macht das Gift!
Schokolade enthält Kakao und Kakao enthält die Verbindung Theobromin, eine Substanz, die dem Koffein sehr ähnlich ist. Theobromin ist für Hunde und andere Haustiere in bestimmten Dosen toxisch. Verschiedene Schokoladensorten enthalten unterschiedliche Mengen an Theobromin. Kakao, Kochschokolade, Bitterschokolade und dunkle Schokolade enthalten am meisten Theobromin, während Milchschokolade und weisse Schokolade einen kleineren Anteil an Theobromin aufweisen. Im Allgemeinen gilt: Je mehr Kakaofeststoffe in einem Produkt enthalten sind, desto mehr Theobromin ist vorhanden und desto gefährlicher ist das Produkt für Ihren Hund.

Die Toxizität von Theobromin ist dosisabhängig, was bedeutet, dass die Gefahr einer Vergiftung beim Verzehr von Schokolade von der Art der Schokolade, der Menge und der Grösse Ihres Hundes abhängt. Das heisst: eine 100-g-Tafel Milchschokolade kann bei einem 10 kg schweren Hund bereits erste Vergiftungserscheinungen auslösen, während dieselbe Menge dunkle Schokolade im schlechtesten Fall (z.B. bei herzkranken Hunden oder Epileptikern) sogar tödlich wäre. Auch das Füttern kleiner Mengen Schokolade kann gefährlich sein! Wenn ein Hund immer wieder Schokolade in kleineren Mengen bekommt, kann das zum lebensbedrohlichen Problem werden. Der Hund kann, im Gegensatz zum Menschen das giftig wirkende Theobromin der Schokolade nur sehr langsam abbauen. Kommt immer wieder neues Theobromin dazu, steigt die Konzentration im Blut immer mehr an. Eine schleichende Vergiftung droht.

Symptome bei einer Schokoladenvergiftung äussern sich unter anderem durch:
• Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen
• Unruhe, Zittern
• schwankendem Gang, Schwäche
• Krämpfe
• vermehrtes Harnabsetzen, Inkontinenz
• schnelle Atmung, Atemnot
• Kreislaufprobleme bis hin zum Kreislaufzusammenbruch, begingt durch Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen

Erste Symptome können ca. 2 bis 4 Stunden nach Einnahme auftreten. In der Regel zeigen die Hunde zuerst Magen-Darm-Symptome wie Übelkeit oder Durchfall und entwickeln erst etwas später Kreislaufprobleme und neurologische Symptome, wenn sich das Theobromin im Blut angereichert hat.

Was tun, wenn mein Hund Schokolade erwischt hat?
Wenn Sie vermuten, oder Gewissheit haben, dass Ihr Hund Schokolade gefressen hat, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt zu einem Tierarzt auf lassen sich beraten.
Am besten nehmen Sie die Schokoladen-Verpackung zur Hand. Anhand der aufgenommenen Schokoladenmenge, der -art und des Körpergewichtes Ihres Tieres kann der Tierarzt ermitteln, ob für Ihren Liebling eine Gefahr besteht.

Prognose
Eine Schokoladenvergiftung ist immer ein medizinischer Notfall, wo es gilt, möglichst schnell zu handeln.

Leider gibt es kein Gegengift. Der Tierarzt kann nur dekontaminieren, also entgiften. Das heisst, er wird die Aufnahme des Giftes aus dem Magen-Darm-Trakt stoppen unter anderem durch das Herbeiführen von Erbrechen und des Weiteren die Ausscheidung des bereits aufgenommenen Giftes fördern.

Je schneller ein vergiftetes Tier beim Tierarzt ist, umso grösser ist die Überlebenswahrscheinlichkeit und somit die Chance auf einen glimpflichen Ausgang der Vergiftung.

Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte an uns oder Ihren Tierarzt. Wir beraten Sie gerne!

Autor: Tierarztpraxis Opher Berger, 5734 Reinach

Montag, 04.12.2017Zetzwil

Zweimal Silber und Gold für die Metzgerei Ulmann AG

Text und Bild: Jennifer Loosli

Eine Leidenschaft, die sich ausbezahlt hat. An der MEFA (Metzgerfleisch-Fachausstellung) hat die Metzgerei Ulmann AG aus Zetzwil mit ihren Wurstwarenprodukten zweimal Silber und zweimal Gold abgestaubt! Wir gratulieren dem ganzen Team zu diesem grandiosen Endergebnis.

Und die Gewinner sind: Das Wienerli, die Bauernbratwurst, der Ofenfleischkäse und die Hombergsalami aus Zetzwil! Die Metzgerei Ulmann AG an der Hauptstrasse 181 ist bekannt für die qualitativ hochstehenden Fleischprodukte. An der Metzgerfleisch-Fachausstellung in Basel wurden vier eingereichte Produkte mit Medaillen ausgezeichnet. Gold erhielten die Bauernbratwurst und die Hombergsalami. Silber das Wienerli und der Ofenfleischkäse. Ein grandioses Ergebnis, das die Metzgerei Ulmann AG erzielt hat. Ca. 800 Wurstwarenprodukte aus der ganzen Schweiz musste die Fachjury bewerten. Die Produkte wurden auf Geruch, Geschmack und Verarbeitung bewertet. Wer nun das Gefühl hat, das sei nur Felix Ulmann zu verdanken, der täuscht sich. Da war jede Menge Teamwork mit im Spiel. Die Teilnahme am Wettbewerb war für das ganze Team der Metzgerei Ulmann AG ein riesengrosser Ansporn und die Auszeichnung ein verdienter Lohn.

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Montag, 04.12.2017Boniswil

Die Adventszeit leuchtet im Dorf

Text und Bild: Silvia Gebhard

Ein Ort, wo es im Dorf in der Adventszeit ganz besonders strahlt und leuchtet, ist an der Seengerstrasse 8, im Blumenatelier «Fabelhaft-IN» von Irene Nöthiger. Es ist eine Augenweide, durch den Ausstellungsraum zu gehen.

Während ringsum in der ganzen Gegend die Weihnachtsausstellungen sich vermehren und immer grösser werden, kann man in der Boniswiler Weihnachtsausstellung sagen «klein, aber fein».
Mit viel Liebe sind verschiedene Ecken, Wände oder Möbel mit einem Thema gestaltet. Da ist eine edle Zusammenstellung in Weiss mit Glitzerbäumchen, Kugeln, Gläsern, Eisbären und kleinen Büsten. Auf der anderen Seite ist ein Weihnachtswald mit Rehen, Eulen, Kerzengestecken in warmen Erdfarben und hängenden Ranken gestaltet. Zauberhaft ist der Teil in Rot aufgebaut, mit kostbaren Schneekugeln, wunderhübschen Fliegenpilzen und weiteren Überraschungen.

Eine Spezialität von «Fabelhaft-IN» ist, nebst traditionellem Ausschmücken, die ausgefallene Dekoration bei speziellen Anlässen. Das zeigt sich auch in der Gestaltung im grünen Raum, wo allerlei Fabelwesen, Gestecke, Kerzen im geheimnisvollen Licht ganz speziell zur Geltung kommen. Kurz gesagt, man muss wohl mehr als einmal vorbeikommen, um alles zu entdecken, was da geboten wird.

Am 15. Dezember bietet «Fabelhaft-IN» ein Adventsfenster an und freut sich auf regen Besuch.

Freitag, 01.12.2017Seengen

Herbstmarkt-Sammelaktion

Text und Bild: Eing.

Für die grosse und tatkräftige Unterstützung bei meinem Wahlkampf bedanke ich mich bei allen Wählern, Spendern, Besuchern und vor allem bei meiner Familie und meinen Freunden.

Bei der Herbstmarkt-Sammelaktion vom 7.11.2017 wurden 500.– gesammelt, welche vollumfänglich der Schule Seengen überwiesen werden, um für die Zukunft der Jugend von Seengen verwendet zu werden.

Die Kandidatur als Gemeinderat und der Wahlkampf waren für mich eine tolle Erfahrung, geprägt durch viele neue Kontakte, interessante und vielseitige Gespräche und den Einblick in politische Themen.

Ich wünsche den gewählten Gemeinderäten von Seengen viel Erfolg und Freude an der Ausführung des Gemeinderatsamtes.

Persönlich engagiere ich mich weiter für Seengen und seine Bevölkerung. Sascha Kessler

Freitag, 01.12.2017Beinwil am See

Kunstgalerie Frischherz in Beinwil am See

Text und Bild: Thomas Moor

Mit ihrern Kunstwerken begeistert Judith Frischherz ein breites Publikum. Auch anlässlich der jüngsten Ausstellung. In ihrer Kunstgalerie in der ehemaligen Chrischonakirche an der Kirchstrasse 17 präsentierte sie Werke (Bilder und Skulpturen) aus ihrem breiten Schaffen.

Dass die Malerei ihr Leben ist, wurde beim Rundgang durch die Galerie ganz offensichtlich. Die 30 Jahre Malerei hinterlässt nicht nur für sie, sondern auch für die Betrachter und Kunstliebhaber ihrer Werke jeweils positive Spuren. Wobei die ausgestellten Bilder (Grossformate bis 160 x 200 cm sowie auch kleinere Formate) und Skulpturen natürlich nur ein Bruchteil ihrer umfassenden Arbeiten waren. Ihr Ziel ist es, mit ihrer Kunst jene Menschen anzusprechen, die sich für bezaubernde Formen und ergreifende Farbklänge begeistern.
Ideen holt sie sich dabei aus der Natur und setzt sie als realistische oder abstrakte Bildkompositionen um. Dabei wendet sie verschiedene Techniken wie Acryl, Aquarell, Mixed-Medien, Pastell, Öl, Kreide und Powertex an. Als Kunstdozentin an Malkursen in der Schweiz und im benachbarten Ausland betreibt sie gleichzeitig ihre einzigartige mobile Malschule mit dem Namen Malschule-Art. In Beinwil am See finden die Kurse im grosszügigen Galerieraum statt. Fünftages- und Dreitageskurse bietet sie in Acrylmalerei (abstrakt, experimentell, frei) und in Strukturarbeit (Sand, Beton, Powertex) an. Infos auch auf ihren Websites www.kunst-galerie-frischherz.ch und www.malschule-art.ch

Freitag, 01.12.2017Gontenschwil

Unsere Gastregion an der Gwärbi 2018

Text und Bild: Eing.

Die Moosalpregion und der Ferienort Bürchen liegen im Kanton Wallis, in wunderschöner und sonniger Terrassenlage über dem Rhonetal und dem Knotenpunkt Visp. Dank der intakten Natur, ihrem Bergpanorama, den atemberaubenden Aussichtspunkten und vielen Sommer- und Wintererlebnissen, hat sich die Region zu einer kleinen, aber feinen Feriendestination entwickelt.

Aufgrund der zentralen Lage und der guten ÖV-Erschliessung eignet sich die Region auch ideal für Tagesausflüge. Dabei gelten vor allem die Bürchner- oder Moosalp als beliebte Ausflugsziele. Die Moosalpregion liegt im Herzen des Oberwallis und ist von allen Himmelsrichtungen sehr gut erschlossen und mit dem Privatauto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln einfach und in kürzester Zeit zu erreichen.

Wintererlebnisse zum Entdecken
Im Skigebiet Bürchen-Törbel geniessen Wintersportler neben ausgezeichnet präparierten Pisten auch zahlreiche Winterwanderwege und Schneeschuhtrails, Langlaufloipen und rasante Schlittelstrecken. Und das alles in einer schon fast märchenhaften und sonnenverwöhnten Winterlandschaft. Im grossen Kinderparadies erlernen Kids und begeisterte Wintersportler das Fahren auf der weissen Pracht einfach und schnell. Ebenso warten viele spannende Erlebnisse wie der Kinder-Schneetöffpark, die Snowtubing-Bahnen, eine Speedpiste und eine Rennstrecke mit Zeitanzeige auf Kinder und Familie. Und das Beste, Kinder unter 9 Jahren bezahlen auf allen Anlagen nur CHF 5.00 pro Tag.

Naturquelle für Geist und Körper
Mit der unberührten Naturlandschaft, der sauberen Bergluft und einem eindrücklichen Panorama lockt die Moosalpregion auch im Sommer zahlreiche Gäste aller Altersklassen nach Bürchen. Wanderwege, Bikestrecken, verschiedene Themen-Lehrpfade und viele Aussichtspunkte mit atemberaubendem Blick auf die Walliser Bergwelt bieten dem Gast ein sehr breites Angebot. Wandern, Biken oder einfach nur Zeit verbringen entlang der Suonen oder farbenprächtigen Alpwiesen und Wäldern, begleitet von Kühen oder Schafen, lassen die Seele so richtig entspannen und machen die Ferien zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.moosalpregion.ch

Freitag, 01.12.2017Reinach

Im Frühling auf ein Prosit mit Rynecher Bier

Text und Bild: Eing.

Ab 1. Mai fliesst in der «BrauGarage» neben dem Reinacher Schneggen «s’Bier vo Rynech». Nach dem Umbau der Liegenschaft der Gemeinde Reinach, richtet der Gränicher Fritz Züger eine Brauerei mit einem kleinen Gasthausbetrieb ein.

Züger will im Frühling mit der «BrauGarage» eine kleine, aber feine Gasthausbrauerei eröffnen. Die Liegenschaft im Besitz der Gemeinde Reinach liegt an der Hauptstrasse 70a mitten im Zentrum der Oberwynentaler Metropole. «Dort richten wir einen geselligen Treffpunkt ein», verspricht der Gränicher Bierbrauer, seit 13 Jahren bekannt mit der Marke «RabenBrau». Im Erdgeschoss mit der Brauerei sind die Sitzplätze beschränkt. Aber für Gruppen, Firmen und Vereine entsteht im Obergeschoss ein grösserer Raum, der bei Bedarf auch für Anlässe und Präsentationen rund um die Brauerei genützt werden kann. Im Sommer lädt der angegliederte Biergarten zum gemütlichen Verweilen.

Aargauer Bierkultur
«In der BrauGarage wollen wir die Aargauer Kultur der kleinen Bierbrauereien fördern», erzählt Fritz Züger von seinen Plänen. Er kann sich vorstellen, bis zu 8 verschiedene Biersorten der aktuell über 50 Aargauer Brauereien auszuschenken. Im Zentrum der neuen Gasthaus-Brauerei steht jedoch «s’Bier vo Rynech». Der Brauer verrät dazu fachmännisch: «Es wird ein süffiges, eher mild gehopftes, naturtrübes, mit einer obergärigen Hefe hergestelltes Bier sein.» Darüber hinaus spricht Züger voller Vorfreude von der Imbisskarte mit verschiedensten schmackhaften Speisen auf der Basis von bierigen Rohstoffen. Die Palette mit einfachen, selber zubereiteten Gerichten reicht von Flammkuchen über gefüllte Brottaschen bis zu eigenen Chäschüechli-Varianten.

Gönner und Mitarbeiter gesucht
Unternehmer Fritz Züger will den Innenausbau mit Hilfe von Gönnern finanzieren. Freunde der Bierkultur können so das lokale Handwerkertum mit einem finanziellen Beitrag direkt unterstützen und damit ein Teil der unverwechselbaren BrauGarage werden. Als Geschenkidee zu Weihnachten eignet sich eine Gönnerschaft ebenfalls. Der innovative Bierbrauer freut sich zusammen mit der Oberwynentaler Bevölkerung auf die Eröffnung Ende April, Anfang Mai mit vorgängiger «Hauptprobe» für die Gönner. Nebst der Suche nach finanzieller Unterstützung läuft zurzeit auch die Rekrutierung von flexiblen Mitarbeitern für den Betrieb der kleinen BrauGarage. Weitere Informationen sind im Internet auf www.braugarage-reinach.ch zu finden.

Freitag, 01.12.2017Gontenschwil

Live Multivision Norwegen und Hurtigruten

Text und Bild: Eing.

Der bekannte Schweizer Reportagen-Fotograf, Corrado Filipponi, reiste tausende Kilometer der zerklüfteten Küste entlang, über die Inselwelten der Lofoten, Vesteralen und Senja bis ins Licht der Mitternachtssonne am Nordkap. Wie immer trifft er sich für seine gut recherchierten Reportagen mit der lokalen Bevölkerung und war im Winter im Pasviktal mit einem Husky-Gespann unterwegs. Er hat Lachszuchten am Hardangerfjord besucht oder hat sich im Süden mit dem bekannten Adlermann, Ole Martin Dahle, getroffen und auch dort viel Zeit mit ihm verbracht. Norwegen war die allererste Reise von Filipponi im Jahr 1989 und da hat in der Virus für dieses Land gepackt. Durch seine wunderschönen Bilder und die kurzweiligen Erzählungen konnte er auch das Publikum in der Mehrzweckhalle Gontenschwil begeistern.

Freitag, 01.12.2017Zetzwil

Wer hätte gerne Weihnachtspost?

Text und Bild: Jennifer Loosli

Dieses Jahr drehte sich bei der Adventsausstellung in der Schürmatt Zetzwil alles um das Thema Weihnachtspost. Der Briefkasten dazu stand schon bereit. Nebst Weihnachtspost gab es von Hand hergestellte Weihnachtsaccessoires aus Holz, Wolle, Stoff und vielen weiteren Materialien.

Die Schürmatt in Zetzwil veranstaltet schon viele Jahre einen Adventsmarkt. Anfangs nur klein – nun richtig gross! Das Schöne an diesem Adventsmarkt – es ist alles von Hand und mit viel Liebe hergestellt. Die Klienten ab 18 Jahren dürfen in diversen Ateliers ihrer Kreativität und handwerklichen Geschicklichkeit freien Lauf lassen. In diesen Beschäftigungsstätten wurden unter Leitung der Betreuer Schneidbretter aus Holz, Schminktaschen aus Stoff oder Schalen aus Ton angefertigt. Die Klienten waren teilweise sichtlich aufgeregt, dass nun ihre selbstgemachten Stücke verkauft werden. Alles war bis ins kleinste Detail geplant und dekoriert. Nebst Adventskränzen konnten Kinder und Erwachsene vor dem Markt Kerzen mit Bienenwachs ziehen und sich ein Säckli Marroni gönnen. Wenn die Weihnachtseinkäufe getätigt waren, konnte sich jeder im Restaurant Apunto weiter verpflegen lassen. Dieses hatte durchgehend für die Besucher des Marktes geöffnet. Das Thema Weihnachtspost machte aus jedem einen kleinen Schriftsteller. Blätter, Stifte und Stempel lagen schon bereit. Der persönliche Brief konnte verfasst werden. Wer hätte denn nun Freude an Weihnachtspost? Genau! Der beste Freund, die Mama oder der Grossvater. Alle Briefe, die sich die Klienten gegenseitig geschrieben hatten, wurden mit etwas Süssem selbstständig untereinander verteilt. Es war ein Markt der viele Besucher und grosse Unterstützung verdient hatte. Denn jeder hatte Freude an etwas Handgemachten.

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Freitag, 01.12.2017Reinach

Ein Kinoabend der anderen Art

Text und Bild: Jennifer Loosli

Das Kino TaB in Reinach war bis zum letzten Platz ausgebucht, denn die Mobiliar Generalagentur in Reinach veranstaltete einen Kinoabend der anderen Art. Von allen Jungkunden zwischen 16 und 26 Jahren durften 100 einen reichhaltigen Apéro geniessen und entspannt den Kinostreifen «Mord im Orient Express» sehen.

Im Theater am Bahnhof trudeln immer mehr junge Menschen ein. Der Grund? Die Mobiliar lud alle Jungkunden im Alter von 16 bis 26 Jahren zu einem Kinoabend ein. Marcia Lang begrüsste jeden der Mobiliar-Kunden persönlich. Vanessa Schätti und Lena Röthlin bewirteten die Gäste an der Bar beim Eingang mit Cola, Bier und Prosecco. Vor dem Film gab es ein reichhaltiges Buffet der Bäckerei Sollberger aus Gontenschwil. Während dem Apéro unterhielten sich die Versicherungsmitarbeiter mit den Kunden, schossen Fotos am Fotoautomaten, tranken zusammen ein Bier und genossen den Kundenkontakt.
Der Kinosaal war bis zum letzten Platz ausgebucht! Adrian Meier bedankte sich bei den Kunden für die Treue und dass sich an diesem Abend so viele die Zeit genommen haben, um zusammen einen geselligen Abend zu verbringen. Der Mobiliar ist es wichtig, die Kundenbindung zu pflegen und etwas zurück geben zu können. Eine schöne Geste der Mobiliar. Es sind auch neue Jugend-Events geplant für die nächsten Jahre! Die Kunden können also gespannt sein, was als nächstes auf dem Programm steht. Na dann! Hat jeder sein Popcorn? Gut, dann einsteigen und los geht die Fahrt in den Orient. Film ab!

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Mittwoch, 29.11.2017Seengen

Chestonag Automation AG: 30 Jahre Qualität und Innovation

Text und Bild: Thomas Moor

Ein Baum wurde im Rahmen des 30-Jahr-Jubiläums am Dorfeingang bereits gepflanzt. Pflöcke hat die Chestonag Automation AG in der bisherigen Firmengeschichte aber schon ganz viele eingeschlagen. Hohe Qualität, Innovation und Know-how zeichnen das Seenger Unternehmen aus.

Von nichts kommt nichts. Oder: Ohne Fleiss kein Preis. Das sind zwei Redensarten oder Sprichwörter, die auch auf die Chestonag Automation AG zutreffen. Einen Preis gab es für die Seenger Firma 2012 – und das ausgerechnet zum 25. Geburtstag. Im Rahmen des KMU-Wettbewerbes der AKB und des AGV konnte die damalige Geschäftsleitung den ersten Preis in der Kategorie Dienstleistungs- und Handelsunternehmen in Empfang nehmen. Ein Preis, zu welchem alle Mitarbeiter beitrugen. Das macht stolz, keine Frage.

Mit Teamwork zum Erfolg
Stolz ist die Chestonag Automation AG ganz allgemein darauf, was man bis heute geschafft und erreicht hat. Als Selbstverständlichkeit erachtet man den bisher erzielten Erfolg allerdings nicht. Glück gehöre auch dazu. Als Firma vom schmalen Grat des Erfolges zu stürzen, sei gross. Eine entscheidende Rolle spielen die gute, treue Kundschaft und vor allem die engagierten, verantwortungsbewussten und kompetenten Ingenieure, Informatiker und Elektroniker. Sie sind es, welche den Erfolg ausmachen, wie Geschäftsführer Reto Bader betont. Man leiste sehr viel für die Kunden. Diese wiederum schätzen die schnelle Reaktionszeit und die Kompetenz eines jeden einzelnen Mitarbeiters. Kompetenz als wichtiger Mosaikstein in der erfolgreichen Firmengeschichte. Diese habe man nicht einfach – sie entwickle sich über Jahre, wie man der Firmenbroschüre entnehmen kann. «Besser statt grösser» lautet zudem die Unternehmensphilosophie. Und dieser sei man verpflichtet. «Wir streben nicht Wachstum um jeden Preis an», sagt Reto Bader. Gewachsen ist das Seenger Unternehmen zwar stetig. Rund 3000 Projekte wurden in den letzten 30 Jahren in der Deutschschweiz und dem angrenzenden Welschland und Tessin umgesetzt. In Sachen Prozessleittechnik gehört man zu den Branchenleadern in der Deutschschweiz. Zu den Haupttätigkeitsgebieten gehört unter anderem die kommunale Versorgung und Entsorgung wie Abwasserreinigungsanlagen, Wasserwerke und Kehrrichtverbrennungsanlagen, aber auch die Gebäudeautomation und Kälteerzeugung, Energietechnik sowie Industrieautomation. Ganz viel Know-how und Entwicklung der Chestonag Automation AG steckt zum Beispiel in der Wasserversorgung Zürich, der Zwilag Würenlingen AG (Zwischenlager aktive Abfälle), der Wasserversorgung der Stadt Bern, dem Coop Logistikzentrum Schafisheim und vielen anderen mehr.
Die Leistungsbereitschaft und der Unternehmergeist der Mitarbeitenden ist sehr hoch, was wiederum an der Firmenstruktur liegt. Mehr als die Hälfte der Belegschaft ist Teilhaber der Firma. Aktien erhalten Mitarbeiter, die über 30 Jahre alt sind und mehr als 5 Jahre bei der Chestonag arbeiten. Ein Modell, das sich bestens bewährt hat. Verfügt das Unternehmen doch über langjährige Mitarbeiter. «Die Fluktuation ist sehr gering», wie Reto Bader sagt.

Kurz und bündig

  • Firmengründung 1987 in Möriken
  • Sitz in Seengen, Beteiligung an der Sipeco im Tessin.
  • 63 Mitarbeitende, davon 8 bis 10 Lernende.
  • Seit der Gründung wurden ca. 10 000 Steuersysteme mit rund 6 Millionen Ein- und Ausgängen realisiert.
  • Mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden sind an der Firma beteiligt. Externe Beteiligungen gibt es nicht.

Die neue Geschäftsleitung

  • Reto Bader, Geschäftsführer
  • Daniela Fleck, Leiterin Finanzen und Administration
  • Philipp Stark, Leiter Projekte
  • Reto Steinmann, Leiter Entwicklung

Markus Möhl und Peter Bruderer werden weiterhin bei Chestonag Automation AG arbeiten und als Präsident und Vizepräsident des Verwaltungsrates greifbar und engagiert bleiben.

Mittwoch, 29.11.2017Menziken

Advent in seiner schönsten Form bei Blueme Ruth

Text und Bild: Thomas Moor

Bühne frei für eine wunderschöne Adventszeit! Ruth Steiner von Blueme Ruth in Menziken hat den roten Teppich dafür auf dem Dachboden ihres Hauses ausgerollt. Hier findet man kreative Adventsfloristik, welche jeden Raum als Dekoelement wunderbar aussehen lässt.

Ein kräftiges Rot, ein zartes Rosa und ein blütenreines Weiss: Das sind die Farben, welche bei Blueme Ruth an der Föhrenstrasse 3 in Menziken für die floristischen Adventskreationen das Rennen gemacht haben. Dass sie diesbezüglich einen guten Riecher gehabt hat, zeigten die bisherigen Rückmeldungen der Kunden. Rückmeldungen, die auch in diesem Jahr wieder an viele Komplimente geknüpft waren. Ihren Kränzen und Gestecken hat sie mit Ästen und allerlei Holz die Form gegeben. Anstelle von Tannästen verwendet sie Koniferen, weil sie nichts Schlimmeres findet, als wenn die «tannigen» Vorweihnachtsboten ihre Nadeln verlieren. Das Ausgarnieren ihrer Kunstwerke erfolgt dann als Abschluss mit natürlichen Materialien, deren Bandbreite von schlicht bis edel reicht. «Ich mache das, was die Kunden erfreut», wie Ruth Steiner sagt. Und mit ihrer Kreativität und ihren Kreationen liegt sie goldrichtig. Den Geschmack der Kunden hat sie auch mit der neuesten Ausstellung wieder getroffen. Ruth Steiner ist nicht nur für ihren Stil und ihre Kreativität bekannt, sondern auch für die Frische ihrer Produkte. Obwohl sie sich bereits im August mit der Adventszeit auseinandersetzt, fertigt sie ihre Kränze und Gestecke natürlich erst ganz kurz vor der Ausstellung an. Für eine längere Haltbarkeit lassen sich die Adventskreationen von Blueme Ruth mit Wasser giessen oder besprühen.

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Mittwoch, 29.11.2017Schongau

Diese kulinarische Tradition begeisterte

Text und Bild: Graziella Jämsä

Frische Blut-, Leber- und Bauernbratwürste, Rippli, Söischnörrli oder Speck, dazu Sauerkraut, Apfelschnitze sowie Kartoffeln in den verschiedensten Varianten – die Metzgete im Gasthaus Kreuz lockte Geniesser von überall her nach Schongau.

1994 hat Anita Brechbühl-Kottmann das Gasthaus Kreuz übernommen. Doch schon vor Ort aufgewachsen, erinnert sie sich gut, wie früher gemetzget wurde. «Wir Kinder waren neugierig und haben auch auf dem Hof von Nachbarn immer alles genau beobachtet.» Heute darf man ohne eigenes Schlachthaus nicht mehr metzgen. Darum kauft die Wirtin Blut, Leber, Speck und Schulterfleisch für die Herstellung der Würste ein. «Das Wursten ist ein richtiges Familienprojekt», bemerkt Anita Brechbühl-Kottmann mit einem Lächeln. «Da helfen meine Eltern Josy und Marti ebenso mit, wie mein Sohn Dominic.» Schweinsblut, Milch, Rahm und Gewürze werden in einem Topf bis zur richtigen Temperatur erhitzt, um dann in einen Darm abgefüllt zu werden. Mit Klammern werden die einzelnen Würste abgeteilt, der Darm dazwischen durchgeschnitten, wandern sie in den Steamer, damit die Masse stocken kann. Die Abläufe werden bei Leber- oder Bauernbratwurst an die jeweiligen Zutaten angepasst. «Kommen dann die Gäste, werden die Würste kurz in der Pfanne genussfertig gemacht», erklärt die Wirtin. Sie freute sich mit der Metzgete Hungrige aus dem nahen Seetal ebenso zu begeistern wie die Weitgereisten. Die liebevoll gedeckten Tische und das herzliche Service-Team machten den Besuch im Gasthaus Kreuz zu einem Erlebnis, von dem die Gäste noch lange schwärmen werden. Anita Brechbühl-Kottman lächelt wieder, bevor sie hinzufügt: «Und genau für diese Zufriedenheit lohnt sich jeder Einsatz.»

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Mittwoch, 29.11.2017Beinwil am See

Adventsmarkt im Schafstall

Text und Bild: Jennifer loosli

Eine vorweihnachtliche Atmosphäre, die den Besuchern im Schwaderhof Birrwil geboten wurde. Man konnte richtig in die Bauernhofwelt eintauchen. Schafe, die einen begrüssten, frisch gebackenes Brot, das man schon von weitem roch, Honig, Alpkäse und vieles mehr!

17 Jahre nun schon veranstaltet der Schwaderhof in Birrwil den Adventsmarkt mit viel Liebe zum Detail. Während drei Tagen kann man sich von der schönen Advents- und Weihnachtswelt inspirieren lassen. Dabei wurde der Schafstall in einen schön eingerichteten Adventsmarkt umgewandelt. Wer seine Einkäufe erledigt hatte, konnte in der Kaffeestube nebenan ein heisses Getränk zu sich nehmen und ein Stück Wähe oder Kuchen geniessen. Auch die kleinsten unter uns kamen nicht zu kurz am Adventsmarkt! Mit Bienenwachs Kerzen ziehen und in einer Märlistube konnten sich die Kinder beschäftigen, bis «s`Mami und de Papi» selber gemachte Töpferwaren, Würste, Schnaps oder Brot eingekauft hatten. Astrid und Hans Nussbaum legen grossen Wert auf selber und frisch hergestellte Produkte. Das spürte die Kundschaft beim Betreten des Adventmarktes sofort.

Wer gerne auch in den Genuss von frisch gebackenem Brot, Süssmost und Konfitüren kommen möchte, kann jeden Freitag von 14.00 - 18.30 Uhr im Hofladen im Schwaderhof 10 in Birrwil einkaufen.

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Mittwoch, 29.11.2017Meisterschwanden

Unterstützung für den Jugendplauschtag im Seetal

Text und Bild: Graziella Jämsä

Der Ruderclub Hallwilersee hat in der Tradition der Plauschregatta eine Pause eingelegt. Stattdessen haben die Junioren ein Benefiz-Rudern für einen guten Zweck auf die Beine gestellt – und wer, wenn nicht die Natur sollte davon profitieren?

«Fürs Rudern auf dem Wasser zu sein, heisst immer auch die Natur zu geniessen», waren sich RC-Präsident Rolf Lüscher und der Medienverantwortliche Marc Déverin einig. Darum habe sich der Vorstand über die Idee der Junioren, für einen guten Zweck zu rudern, gefreut. Gina Hunziker, welche die Jugend bei der symbolischen Spendenübergabe in Meisterschwandens Seerose vertrat, erklärte: «25 Mitglieder haben mit ihrem sportlichen Einsatz 2500 Franken gesammelt.» Diese Spende kommt den acht Seetaler Naturschutzvereinen zugute, die einmal pro Jahr gemeinsam den Jugendplauschtag organisieren. «Die Summe sichert uns diese Form der Nachwuchsförderung für mehrere Jahre», bedankte sich Peter Bohn, Präsident vom Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal, welcher die Unterstützung zusammen mit Kassiererin Marlene Rey im Namen aller entgegennahm. Ziel des Anlasses sei es, dass Mädchen und Buben von der dritten bis zur sechsten Klasse draussen Spiel wie Sport geniessen und fast nebenbei Wissenswertes über die Natur erfahren. «Dieses Jahr waren 80 Kinder im Flurenwald Meisterschwandens unterwegs», schilderte Peter Bohn. «Und es ist immer wieder schön, ihre Begeisterung mitzuerleben. Darum sind wir sehr dankbar für die Finanzspritze durch den Ruderclub, die wir gerecht aufteilen werden.» Was der RC sich im kommenden Jahr einfallen lassen wird, ist noch nicht beschlossen. «Doch das Engagement unserer Junioren hat uns sehr bewegt», sagte Marc Déverin. «Wie auch immer ein kommender Event aussehen mag, wir möchten ihn nur zu gerne im selben Sinne weiterführen.»

Mittwoch, 29.11.2017Menziken

Basar der reformierten Kirche: Einfach eine gute Sache

Text und Bild: Thomas Moor

Da waren wieder ganz viele Heinzelmännchen, resp. Heinzelfrauen und gute Seelen am Werk, um dem Basar der reformierten Kirchgemeinde Menziken-Burg jenes Gesicht zu geben, welches die Bevölkerung jeweils in Scharen in den Saal des Kirchgemeindehauses lockt.

Für viele Menzikerinnen und Menziker gehört der Basar der reformierten Kirchgemeinde zu einem Pflichttermin. Nicht nur darum, weil es ein schönes Fest der Begegnung ist, sondern auch darum, weil mit dem Erlös gemeinnützige Institutionen unterstützt werden. Insgesamt 7600 Franken waren es im letzten Jahr. Kauffreude machte sich deshalb auch bei der jüngsten Ausgabe wieder breit. Kein Wunder, war das Angebot wieder vielfältig. Da waren wieder ganz viele gute Seelen am Werk, um dem Basar jenes Gesicht zu geben, welches die Leute jeweils in Scharen in den Saal des Kirchgemeindehauses lockt. Da wurde gestrickt, gebastelt und gekränzelt, was das Zeug hergab. Traditionell punkt elf Uhr wurden die Türen zu jenem Paradies geöffnet, wo die Erzeugnisse von Handwerk in seinen verschiedensten Facetten zum Kauf angeboten wurden. Strick- und Bastelartikel, Backwaren und Adventsfloristik: Das Angebot war wiederum gross. Während dem die einen zuerst einen Rundgang entlang der Marktstände machten, um sich mit Geschenken oder dem herrlichen Sonntagszopf einzudecken, schickten sich andere wiederum daran, die Verpflegung vorzuziehen und eines der feinen Menüs aus der Küche von Elisabeth und Res Mäder zu bestellen. Schweinsbraten mit Spätzli und Gemüse oder Älplermagronen mit Apfelmus standen auf der Menükarte. Zu einem Muss gehört bei den Besuchern natürlich auch der Griff in die Löslikiste, wartete doch Kirchenpflegepräsident Arnold Schori wieder mit einer reichhaltigen Tombola auf.

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Mittwoch, 29.11.2017Beinwil am See

Die offene Fabrik war wieder eine Wundertüte

Text und Bild: Thomas Moor

Kann eine Fabrik eigentlich auch eine Wundertüte sein? Ja, kann sie durchaus. Das hat das Beispiel der offenen Fabrik (ehemals Täfeli Halter) an der Hombergstrasse 4 direkt hinter dem Böjuer Bahnhof gezeigt. Auf einem Rundgang gab es wieder viel zu entdecken und zu bewundern.

Dass die Kreativität hier Hochkonjunktur hat, ist unübersehbar. Egal auf welcher Etage man sich befindet – immer gibt es Neues zu entdecken. Keine Frage: Der Firmenmix macht es aus. Dieser stimmt – vom Parterre bis unters Dach. Oder um es anders zu sagen: Diese «Ussteller» sind en «Ufsteller». Sie präsentierten sich wieder von ihrer besten und kreativsten Seite. Angefangen bei den Schmuckstücken, welche im Goldschmiedeatelier filygran von Lydia Wolf entstehen. Astrid Zehnder von der Secondhand-Markenboutique freute sich, dass sie den Besuchern unter anderem ihre eigene neue Taschen- und Necessaire-Kollektion zeigen konnte. Seinen Höhepunkt erreichte das Kreativbarometer dann im Fabrik-Atelier von Claudia Müller und Bernarda Souto. Türschilder, Betonschalen, Schmuck (unter anderem aus Silberbesteck) und den etwas anderen floristischen Adventskreationen entstehen in ihrem Atelier. Für interessierte Bildermaler gab Elfie Marinello Einblick in ihr Atelier. Erfreulich: Auch die Jugend mischte mit und öffnete die Türen zum Jugendraum Bossem. Kulinarisch wurden die Besucher unter anderem mit Hörnli und Ghacktem sowie einer Linsen-Bolognese verwöhnt.

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Montag, 27.11.2017Boniswil

Laternen-Umzug der Spielgruppe Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Bereits zum 7. Mal lud Tonja Haefeli die Familienmitglieder ihrer Spielgruppenkinder um 18 Uhr zum Laternenumzug ein. Eine erstaunlich grosse Gruppe von 180 Personen fand sich beim Schulhaus Boniswil ein und marschierte bis zur vorbereiteten Feuerstelle im Untermoos.

Die Spielgruppenleiterin Tonja Haefeli betreut jeweils von Montag- bis Freitagmorgen, in den Räumen der ehemaligen Post an der Seengerstrasse, 44 Vorschulkinder, davon sind 25 Kinder von Boniswil. Ihr Rüstzeug dazu holt sie sich in verschiedenen Weiterbildungskursen.

Bereits im Vorfeld hatte Tonja Haefeli während einer Woche mit den 2- bis 4-jährigen Kindern fleissig mit Milchtüten gebastelt. Es wurde geschmirgelt, geklebt und gemalt, bis schliesslich eine grosse Laternen-Schildkrötenfamilie entstand.

Natürlich brauchte es für die ganze Vorbereitung des Abends einige Helfer, Familienmitglieder und Freunde, die auch am Ziel des Umzugs drei tolle Feuer herrichteten, Bänke und Tische aufstellten und beim Verteilen von Kürbissuppe, Wienerli, Brot, Lebkuchen, Tee und Glühwein mitmachten. So blieben denn die Gäste auch gemütlich beisammen, bis sich um 20 Uhr die letzten verabschiedeten und auf den mit Kerzen beleuchteten Heimweg machten.

Der Umzug ist offenbar sehr beliebt. Er dient zur Vertiefung des Kontaktes unter den Familien, aber auch zur Gruppenleiterin, und ist mittlerweile bereits jährliche Tradition geworden. Die Kinder und die Eltern schätzen dies sehr.

Montag, 27.11.2017Gesundheit

Totalendoprothese oder Teilprothese am Knie

Bild: ZVG

Das Kniegelenk ist das grösste Gelenk des Menschen. Es besteht aus 3 Hauptanteilen, Kompartimente genannt. Ein Kompartiment zwischen dem Ober- und Unterschenkel innen, das Kompartiment zwischen beiden Knochen aussen und dasjenige zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen.

Von einer Arthrose, also von einem zunehmenden Knorpelverlust mit sich daraus ergebender Entzündung und Schmerzen im Kniegelenk, sind nicht immer alle 3 Kompartimente gleichhäufig und in gleichem Ausmass betroffen. Nicht selten ist nur der innere Anteil zwischen Ober- und Unterschenkelknochen betroffen, die anderen 2 Kompartimente womöglich gar nicht oder nur sehr diskret. In diesen Fällen macht es Sinn über einen Teilersatz des Kniegelenkes nachzudenken.

Teilgelenke haben den Vorteil, dass man die Kniemechanik, welche man mit einer Vollprothese ändert, indem man das vordere Kreuzband entfernen muss (alle sonstigen Bänder verbleiben auch bei der Vollprothese), beibehalten kann. Die sogenannte Roll-Gleitbewegung des natürlichen Kniegelenkes bleibt dank dem Erhalt des vorderen Kreuzbandes intakt. Andersherum darf man einen Teilgelenkersatz auch nur bei funktionierendem vorderen Kreuzband einbringen.

Teilgelenke bieten sich unter genannten Voraussetzungen vor allem für jüngere Patienten mit noch hohem Aktivitätsniveau an. Die Haltbarkeit ist etwa 10 bis 15 Jahre, also wahrscheinlich etwas kürzer, wie die einer Vollprothese, aber der Wechsel von einer Teilprothese auf eine Vollprothese ist meist kein Problem - ganz im Gegensatz zu einem Wechsel einer «grossen» Endoprothese.

Die Operation jedoch ist keinesfalls einfacher oder gar komplikationsloser, eher im Gegenteil. Das exakte Ausmass der Gelenkflächenentfernung und das Einstellen der richtigen Bandspannung sind schwieriger als bei einem totalen Gelenkflächenersatz.

Wenn jedoch alles funktioniert – von der richtigen Auswahl des Patienten bis zur optimalen Operation – ist die Patientenzufriedenheit und das Aktivitätsniveau im Durchschnitt höher.

Wie vieles in der Chirurgie und Orthopädie ist die Entscheidung für oder gegen eine Teilprothese immer eine individuelle Entscheidung und muss von Patient und Chirurg zusammen getroffen werden.

Dr. Michael Kettenring

Freitag, 24.11.2017Seengen

Grünes Licht für die Sanierung Post - und Schulstrasse

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Um die interessierte Bevölkerung noch besser über die Anträge für die Kredite der Sanierung der Post- und Schulstrasse zu informieren, bot der Gemeinderat vor der Gemeindeversammlung eine öffentliche Projektorientierung an.

Damit sich die Bevölkerung ein Bild über das umfangreiche Bauvorhaben machen konnte, bestand die Möglichkeit, sich in der Aula die Pläne genauer anzusehen. Die verantwortlichen Projektverfasser der Franz Bitterli & Partner und Flury Bauingenieure AG Oftringen waren vor Ort. Für Informationen und Antworten standen auch Vertreter der kommunalen und kantonalen Behörden zur Verfügung.
Der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. November 2017 wurden die Kredite für die Sanierung der Post- und Schulstrasse beantragt. Offensichtlich hat diese Orientierung positive Wirkung gezeigt. Den Krediten von zusammen rund 6.7 Mio. Franken wurde zugestimmt. Der zu leistende Gemeindebeitrag an die Sanierung der Poststrasse, inklusive Werkleitungen, wird die Gemeindekasse mit 3.9 Mio. Franken belasten. Für die Sanierung der Schulstrasse wurde einem Kredit von 2.8 Mio. Franken zugestimmt. Der Baustart ist für 2020 geplant. Für die Sanierung der Poststrasse sind rund eineinhalb Jahre Bauzeit berechnet und für die Erneuerung der Schulstrasse ist ein Jahr geplant.

Freitag, 24.11.2017Gontenschwil

Kennen Sie Ramona Bolliger ... die Bäcker-Weltmeisterin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Seit ihrem überwältigenden Sieg an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi ist Ramona weit über das Wynental hinaus bekannt. Sie gab unzählige Interviews vor Presse und Fernsehen, Bundesrat Schneider-Ammann schüttelte ihr die Hand und die Gemeinde Gontenschwil empfing sie am 21. Oktober mit einer weltmeisterlichen Willkommensparty in der Mehrzweckhalle. Nun beantwortet die zielstrebige Weltmeisterin dem Dorfheftli noch ein paar Fragen, die bisher (vielleicht) nicht gestellt wurden.

Ramona, wie hast du es nach der einzigartigen und bewegten Zeit an den WorldSkills geschafft, wieder auf den Boden des normalen Lebens zurück zu finden?
Als ich heimkam, freute ich mich zuerst über meine Ferien und genoss die Zeit mit meinem Hund. Der interessiert sich nicht, ob ich an der Weltmeisterschaft war oder nicht. Ansonsten fühlte ich mich ein wenig wie in einem unwirklichen Traum. Mit der Arbeit bin ich aber schnell wieder angekommen.

Du hast sehr viel geübt für die WM. Wie muss man sich das vorstellen?
Mit dem Üben habe ich bereits im August 2016 angefangen. Das heisst, ich entwickelte Rezepte, buk Brot und Süssgebäck, gefüllt und ungefüllt. Urs Röthlin, mein Coach, stellte mich auch immer wieder vor neue Herausforderungen und gab mir Inputs. Am Wettkampf selber gab es verschiedene Überraschungsaufgaben, eine davon war, dass man eine zuvor unbekannte Zutat zu einer Füllung verarbeiten musste.

Für eine solche Herausforderung braucht es ausserordentliche mentale Stärke. Wo hast du dir diese geholt?
Ich konnte mit dem Mentaltraining nicht so viel anfangen. Ich glaube, es liegt daran, dass ich schon öfters in Prüfungssituationen und Wettkämpfen steckte und gelernt habe, wie ich mich in schwierigen Situationen verhalten muss.

Abu Dhabi ist für uns hier ein sehr exotischer Ort auf der Weltkarte. Was hast du vom Land selber gesehen?
Also, ich würde nicht dorthin auswandern. Zur Vorbereitung verbrachten wir zwei Tage lang in einem Resort, in Al Ain, im sogenannten «Precamp». Von dort sah man in die Wüste. Das Treffen mit allen anderen Kandidaten fand ebenfalls in der Wüste, in einer Beduinenstadt, mit einem Barbecue statt. Das war sehr schön! Sonst habe ich nichts vom Land gesehen.

Hast du auch etwas über die Stellung der Frau in den Arabischen Emiraten gelernt?
Sie sind halt alle verhüllt. Wir lebten sehr abgeschirmt in einer geschlossenen Gemeinschaft und mussten einfach darauf achten, dass unsere Kleidung nicht freizügig war. Sonst bestand keine Möglichkeit, sich mit dem Land und den Sitten zu befassen.

Sind bleibende Freundschaften entstanden?
Das wird sich noch herausstellen, ich hoffe es aber sehr. Ich habe ungefähr mit allen, mit denen ich mich verständigen konnte, die Handynummern ausgetauscht.

Das duale Berufssystem, Berufsschule und Lehrbetrieb, wie wir es in der Schweiz kennen, ist in vielen Ländern unbekannt. Hast du Erfahrungen gemacht mit anderen Nationen und ihren Bildungssystemen?
Wir hatten nur wenig Zeit zum Reden. Mir fiel allerdings auf, dass viele der anderen Nationalitäten kaum handwerkliche Berufserfahrung mitbrachten. Sie gehen zur Schule und machen einen Abschluss. Danach haben sie hauptsächlich für den Wettkampf trainiert.

Du bist Bäcker-Konditorin sowie gelernter Koch. Was ist dein Motor, der dich in deinen jungen einundzwanzig Jahren antreibt und begeistert?
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Ich brauche einfach immer wieder etwas zu tun. Ich hatte bisher immer genügend Zeit und Energie für neue Ziele und Herausforderungen.

Was hat dir diese Weltmeisterschaft persönlich gebracht?
Viele haben das Gefühl, die WM sei herausgeworfenes Geld und Zeitverschwendung. Der Bäckerberuf hat allgemein einen schlechten Ruf in unserer Gesellschaft. Ich denke, ich konnte mit meiner Teilnahme und meinem Sieg etwas für die Aufwertung des Berufsbildes tun. Alle meinen, man müsse hauptsächlich früh aufstehen. Dabei stimmt das gar nicht mehr. Mit der heutigen Technik kann man vieles vorbereiten und muss nicht mehr um drei Uhr morgens in der Backstube stehen.

Was würdest du einem jungen Menschen raten, der sich für nichts so richtig begeistern und entscheiden kann?
Es ist für mich relativ schwierig, mich da hinein zu versetzen. Ich würde aber sagen: sich auf sich selber konzentrieren, positiv denken, realistische Ziele setzen und dran bleiben. Etwas zu erreichen macht unglaublich Spass.

Wie geht es bei dir beruflich weiter?
Momentan habe ich keine grossen neuen Ziele. Ich werde weiter an der Fachschule Richemont arbeiten, wo es sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten und Fachkurse gibt. Eventuell werde ich auch wieder bei einem Auslandsprojekt mitmachen, wie letztes Jahr in China.

Freitag, 24.11.2017Meisterschwanden

Matinee-Ständchen zum 80. Geburtstag

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 12. November trafen sich die Jubilarinnen und Jubilare von Meisterschwanden und Fahrwangen beim reformierten Kirchgemeindehaus um einen feierlichen Apéro zu geniessen.

Zum Auftakt spielte die Musikgesellschaft Meisterschwanden wohlwollende und schöne Musikstücke, welche die Anwesenden in Freude versetzten. Anschliessend überbrachten die Gemeinderäte von Meisterschwanden und Fahrwangen, welche durch Gemeinderat Marcel Meyer und Gemeindeammann Patrick Fischer vertreten waren, die besten Grüsse und Wünsche.

Alle anwesenden Jubilarinnen und Jubilare erhielten von der Gemeinde ein schönes Badetuch und einen edlen Tropfen Wein geschenkt, welches sehr grosse Freude auslöste.

Danach spielte nochmals die Musikgesellschaft Meisterschwanden mit populären und klassischen Rhythmen, welches für die Besucher beste Unterhaltung war. Die Zuhörer wurden durch die Landfrauen Oberes Seetal mit Köstlichkeiten und einem Glas Wein verwöhnt.

Der Gemeinderat Meisterschwanden bedankt sich ganz herzlich bei der Musikgesellschaft Meisterschwanden und bei den Landfrauen Oberes Seetal, die einen solch schönen und tollen Anlass ermöglichen.

Freitag, 24.11.2017Schongau

La Leche League: Stilltreffen Seetal

Text und Bild: Eing.

La Leche League wurde vor 60 Jahren gegründet, um allen Müttern, die ihre Babys stillen wollen, Informationen und Ermutigung zu geben, hauptsächlich durch persönliche Hilfe. Während sie die Betreuung durch das Gesundheitspersonal ergänzt, betont die La Leche League die einzigartige Bedeutung einer Hilfe von Mutter zu Mutter.

Durch sie können junge Mütter die Bedürfnisse ihrer Babys besser kennenlernen und erfahren, wie diese am besten erfüllt werden können. Der Austausch am Stilltreffen kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein. Manche Mütter schöpfen nach dem Besuch wieder neuen Mut und fühlen sich bestärkt in ihrer Rolle als Mutter. Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.
Gelfingen: Datum: Dienstag, 30. Januar, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid), Gelfingen. Thema: Brei, Fingerfood und Co.

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31, Pascale Horat- Schwab, 041 910 08 85

Weitere Informationen unter www.lalecheleague.ch.

Freitag, 24.11.2017Beinwil am See

Das Gesicht hinter dem Marronistand in Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Seit Generationen sind sie die kulinarischen Boten des Herbstes und ihr Duft in der Luft versüsst derzeit jeden Stadtbummel. Nicht nur in der Stadt, sondern auch in Beinwil am See verteilt Hanspeter Haug den Duft von frischen Marroni!

Alles begann mit 20 Jahren mit der Anstellung bei einem Marroni-Verkäufer. Hanspeter Haug arbeitete ein paar Jahre als Angestellter, legte dann aber eine Pause ein. Für ihn war aber klar, dass er irgendwann seinen eigenen Marroni-Stand besitzen möchte und daher machte er sich vor ca. 10 Jahren selbstständig. Getroffen hat man ihn lange in Sursee auf dem Martignyplatz oder am Sempachersee im Trechter.
Heute ist für ihn das Marroni-Verkaufen ein Nebenerwerb. Momentan hat er seinen Stand jeden Mittwoch und Sonntag in Beinwil am See vor dem Volg-Laden. Dort verkauft er immer mittwochs von 14 bis 19 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr Marroni. Klassisch mit Holzkohle bereitet er seine feinen Marroni zu. Die Holzkohle gibt den Marroni den speziellen Duft, der jeder mag. Noch bis Anfang März kann man die feinen Marroni in Böju bei Hanspeter kaufen. Übrigens: Marroni sind ausserordentlich gesunde Gelegenheitssnacks. Fett- und kalorienarm, verfügen sie gleichzeitig über wertvolle Nährstoffe.

Freitag, 24.11.2017Leutwil

Die Landfrauen reisten in den Schwarzwald

Text und Bild: eing.

SUPER und wieder war es so weit. Die Landfrauen füllten ihre Privatautos und reisten in den Schwarzwald. In diesem Jahr genossen sie vom 16. bis 20. November ihre schon traditionellen Wellnesstage.

Die Reise führte nach Boondorf, wo sie im Hotel Schwarzwald abstiegen. Hier genossen sie verschiedene Angebote. Von der Lymphdrainage über Ganzkörper- oder Gesichtsbehandlungen sowie Klangschalentherapie – es war einfach nur zum Geniessen.

Auch das Shoppen und das Pausemachen sowie das gute Essen genossen sie mit vollem Bewusstsein. In diesem Jahr waren es 15 Frauen. Sie alle freuen sich auf das nächste Jahr und grüssen alle, die zu Hause geblieben sind.

Freitag, 24.11.2017Gontenschwil

Kerzenziehen in den Werkstätten Bünte

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den Werkstätten Bünte in Gontenschwil lädt die Stiftung Schürmatt zum öffentlichen Kerzenziehen ein. Die Farbe und der Duft der zum Abkühlen aufgehängten Kerzen verraten gleich, dass diese aus Bienenwachs hergestellt wurden.

Ein kalter Winterabend ohne brennende Kerzen ist fast unvorstellbar. Eine wärmende Lichtquelle bringt eine heimelige Stimmung in jedes Zuhause. Kerzen sind sehr beliebte Weihnachtsgeschenke für die Eltern, Grosseltern, Gottis oder Göttis. Ein bisschen Wärme in Form einer Kerze zu verschenken, macht immer Freude. Ob als Kind oder Erwachsener, etwas Selbstgemachtes zu verschenken, macht jeden glücklich. Der Stolz in den Kinderaugen, wenn sie etwas Handgemachtes präsentieren dürfen, ist unbezahlbar. Die Stiftung Schürmatt, welche in den Werkstätten Bünte in Gontenschwil mit ihren Klienten sehr vielseitig kreativ ist, bietet das Kerzenziehen für alle Interessierten an. Mit viel Freude und Geduld haben auch die Klienten an ihren Kerzen gearbeitet. Die mit Bienenwachs gefüllten Pfannen stehen bereit. Jeweils am Mittwochnachmittag, noch bis zum 20. Dezember können zwischen 13.00 und 17.00 eigene Kerzen gezogen werden.

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Freitag, 24.11.2017Dürrenäsch

Möbelhaus Comodo AG: Wettbewerb zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Anlässlich des Comodo-Festes – zum 17-jährigen Bestehen – wurde ein Wettbewerb durchgeführt. Der 1. Preis geht an Felix Stauffacher aus Reinach, der 2. Preis an Esther Gerber aus Teufenthal und der 3. Preis an Sandro Leutwyler aus Reinach.

Die Einkaufsgutscheine im Wert von 300.00, 200.00 und 100.00 Franken wurden bei einem gemütlichen Apéro übergeben. Weitere zehn glückliche Gewinner haben je einen Zwanzig-Franken-Gutschein erhalten.

Herzliche Gratulation den Gewinnerinnen und Gewinner!

Wir wünschen unseren Kundinnen und Kunden eine schöne Adventszeit.

WOW, d’Freud isch gross,
das isch jo ganz famos,
für de 2. Pris, nämlech ganzi 200 Franke,
möchti euch vo ganzem Härze danke,
de schöni Brief, es isch eso und blibt derbi,
isch für mi e wahnsinnig tolle Ufsteller gsi!

Obwohl i nid gärn im Vordergrund stoh gar als Star,
bini gärn derbi a de Prisübergab am 22.11., das isch ganz klar,
mini Ichäuf bi euch wärde mi nie reue,
tue i mi doch scho häftig uf die bstellte Sache freue!

Aber no git’s für d’Handwärcher no rächt viel ztue,
es isch bald schwierig, eso lang z’warte i aller Rueh!

Viele, viele härzleche Dank,
i finde am 22.11. ganz sicher dr Comodo-Rank!

Esther, die Glücklechi ...

Montag, 22.11.2017Menziken

Paradiese für Flora und Fauna

Text und Bild: Thomas Moor

In Menziken gibt es mehrere Naturschutzgebiete, wo Flora und Fauna prächtig gedeihen. Die Naturschutzkommission und freiwillige Helfer hegen und pflegen diese natürlichen Lebensräume. Wir stellen Ihnen diese Gebiete vor. Den Abschluss dieser Serie macht das Naturschutzgebiet Hamburgareal.

Weiher sind üppig bewachsen. Die lichtlose Tiefe ermöglicht es der vielfältigen Pflanzenwelt auf dem Weihergrund «Fuss zu fassen». Und weil in einem Weiher oft räuberische Fische fehlen, entwickelt und gedeiht hier die Tierwelt ebenfalls ganz prächtig. Unterschlupf-, Nist- und Nahrungsmöglichkeiten sind in einer Vielzahl vorhanden.
Das zeigt auch das Beispiel vom Naturschuztgebiet Hamburggrube/Russirain. Naturschutzgebiet in der Hamburggrube? Das werden sich bestimmt jetzt viele fragen. Kein Wunder. Zwischen einem Moränenwall und einem Gehölzrand befindet sich dieses Gebiet gut geschützt und fast unsichtbar in der Südostecke des Areals. In den Jahren 1982 und 1987 wurden dort zwei Tümpel erstellt. Sie sind unter anderem Lebensraum für die verschiedenen Froscharten, welche hier heimisch sind. Grasfrösche laichen im März, gefolgt von Erdkröten und Wasserfröschen. Auch die Artenvielfalt an Insekten ist gross. Um dem natürlichen Verlandungsprozess der Tümpel entgegenzuwirken, wird die Ufervegetation und die Magerwiese einmal im Jahr ausgelichtet.
Weitere Auskünfte über den Naturschutz auf Gemeindegebiet erteilt Kommissionspräsident Christoph Aeschbach gerne unter Tel. 079 716 70 40.

Mittwoch, 22.11.2017Leutwil

TV Lüpu schaut zurück

Text und Bild: eing.

Bisher war das Jahr 2017 ein sehr abwechslungsreiches Jahr für den Turnverein. Ein Highlight war sicherlich das kantonale Turnfest in Muri im Juni. Aber die Lüpuer Turnerinnen und Turner sind ja bekanntlich vielseitig und so liessen sie die Turntaschen auch einmal zuhause und tauschten die Turnkleidung am Zugpferdetag und am Jugendfest gegen eine Kochschürze ein. Aber nicht nur die «Grossen» waren aktiv. Die beiden Jugendriegen studierten fleissig neue Übungen ein und zeigten grossartige Leistungen am Plauschwettkampf und am Jugitag.

Die Turnhallentüren stehen für Neugierige immer offen. Melde Dich bei einem Mitglied oder schau einfach einmal vorbei. Die Trainingszeiten findest Du unter www.tv-leutwil.ch. Der Turnverein Leutwil wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern eine schöne Weihnachtszeit und freut sich darauf, den Einen oder Anderen am Turnerabend am 19. und 20. Januar 2018 begrüssen zu dürfen.

Mittwoch, 22.11.2017Seengen

Mit viel Liebe zum Detail

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Passion, die die beiden zusammengebracht hat – Blumen! Sarah Walti und Fabienne Walti führen seit dem 10. April 2017 gemeinsam die Blumenwerkstatt in Seengen. Im November luden sie zu einem adventlichen Stimmungsabend in ihre kleine, aber feine Blumenwerkstatt ein.

Rosen, Orchideen, Kerzen, Adventskränze. Alles was das Dekoherz begehrt, gibt es in der Blumenwerkstatt an der Steinbrunnengasse 9 in Seengen zu finden. Ein wunderschön eingerichteter, kleiner Laden, wartet darauf, entdeckt zu werden, wobei es für jeden Geschmack ein eigens angefertigtes Stück dabei hat. Hier gibt es nicht nur einfache Blumensträusse, sondern Gestecke die mit Wohnaccessoires kombiniert werden und mit viel Liebe zum Detail arrangiert sind. Alle Frauen unter uns, die nebst Blumen auch Schmuck und Handtaschen lieben, kommen in der Blumenwerkstatt nicht zu kurz! Denn es werden neben Blumen auch Armbänder, Halsketten, Handtaschen und vieles andere, dass das Frauenherz höher schlagen lässt, angeboten! Gekonnt in Szene gesetzt wurden Adventskränze mit tollen Farben wie Altrosa, knalligen Orangetönen und klassisch in winterlichem Weiss mit Tannenästen und Christbaumkugeln. Natürlich dürfen um diese Jahreszeit auch keine Rentiere, Samichlauszwerge und kleine Weihnachtsbäume fehlen. Man spürte die Weihnachtszeit förmlich!

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Mittwoch, 22.11.2017Hallwil

Hallwiler Dorf-Adventskalender 2017

Text: Eing., Bild: Fotolia

Auch dieses Jahr können wir Ihnen den Hallwiler Dorf-Adventskalender präsentieren. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein weiteres Fenster / Sujet beleuchtet, bis am 24. Dezember ein vollständiger Kalender in unserem Dorf erstrahlt. Die ganze Pracht kann, jeweils zwischen 17.00 und 22.00 Uhr, bis am 2. Januar 2018 bestaunt werden. An dieser Stelle einen ganz herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer!

Am Donnerstag, 28. Dezember 2017 machen wir für alle Interessierten den gemeinsamen Adventsfenster-Spaziergang. Wir werden je eine Hälfte des Kalenders besichtigen.

Treffpunkt 18.00 Uhr beim Schulhaus: Besichtigung der Fenster Nr. 13 bis Nr. 24, anschliessend aufwärmen und gemütliches Beisammensein im Vereinszimmer mit Suppe Kaffee und Kuchen. Wir freuen uns, wenn viele Interessierte bei einem Abendspaziergang die Fenster bewundern.

Eine schöne Adventszeit wünschen Ihnen alle Advents-Fenster-Beteiligten.

Nr. 13: Familie O. Urech, Haldenhof
Nr. 14: Familie Luginbühl, Engenbühl 66
Nr. 15: Familie Strebel, Engenbühl 330
Nr. 16: Müller Christian + Meier Barbara, Weiheracker 246
Nr. 17: Familie Suter-Huber, Wannenmoos 373
Nr. 18: Familie Mieschbühler, Wannenmoos 408
Nr. 19: Ute Tschira, Wannenmoos 385
Nr. 20: Familie Siemensmeyer, Sonnhalde 338
Nr. 21: Familie Dux Wolf, Sonnhalde 314
Nr. 22: Familie Vogel, Sonnhalde 152
Nr. 23: Familie Katharina Schatzmann, Sonnhalde 137
Nr. 24: Schule Hallwil

Mittwoch, 22.11.2017Seengen

Schlank und gesund mit bodyformhoch2

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der diplomierten Ernährungsberaterin Cornelia Bruder liegt das Wohlbefinden und eine gesunde Ernährung ihrer Kunden am Herzen.

Seit September diesen Jahres bietet die sympathische Seengerin ein ganzheitliches Konzept in diversen Ernährungfragen an. An der Bergstrasse 1a in Seengen begrüsst sie ihre Kunden in einem separaten Bereich ihres Wohnhauses. Die gelernte Hotel- und Restaurationsfachfrau begegnete auf ihrem Weg vielen Menschen mit individuellen Bedürfnissen in Sachen Ernährung. Durch diese und eigene Erfahrungen mit Allergien und Intoleranzen wurde ihr bewusst, wie wichtig die Wahl der Nahrungsmittel für den Alltag ist. Die Seengerin entschloss sich, eine Ausbildung als Diplomierte Ernährungsberaterin an der Bénédict-Schule in Zürich zu absolvieren, um die Ursachen besser zu verstehen, und sie an Kunden weitergeben zu können. Veränderte Arbeitssituationen, andere Lebensmittel oder weniger Bewegung können unseren Körper stark belasten.

Die Zahl der betroffenen Menschen, welche an Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, steigt stetig. Den Betroffenen fällt es oft nicht leicht, mit dieser Veränderung, welche den ganzen Alltag stark beeinflussen kann, umzugehen. Die Unterstützung in Form einer Beratung kann deshalb natürlich sehr hilfreich sein. Egal in welcher Lebenssituation sich ihre Kunden befinden, sei es als Kind, Erwachsener, Schwangere, Allergiegeplagte oder Übergewichtige, Cornelia Bruder begleitet sie gerne auf dem Weg zu einer positiven Veränderung. Das Konzept von Cornelia Bruder, «bodyformhoch2» beinhaltet neben der Beratung auch die Möglichkeit der gemeinsamen Bewegung und des gemeinsamen Einkaufs von geeigneten Lebensmitteln. Gemeinsam fällt ja bekanntlich vieles leichter. Cornelia Bruder ist es wichtig, ihre Kunden auf dem Weg zu einem gesunden und fitten Leben individuell und kompetent zu begleiten und steht gerne als persönlicher Coach zur Verfügung.

Mittwoch, 22.11.2017Gontenschwil

Job Scout 5728: Der STV als Stellenvermittler

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der STV Gontenschwil zeigte an der diesjährigen Turnshow unter dem Motto «Job Scout 5728» ein paar spannende Ideen für mehr Schwung im Berufsleben.

Sind Sie auf Jobsuche? Der STV Gontenschwil zeigte an der diesjährigen Turnshow unter dem Motto «Job Scout 5728» ein paar spannende Ideen um Schwung in das Berufsleben zu bringen. Mit einem Mix aus Tanz, Gymnastik und Geräteturnen präsentierte die STV-Familie einen sehr unterhaltsamen Abend. Dass der Bäcker früh aus den Federn muss, zeigten die Kleinsten des Vereins. Mit Bäckermützen und Handtüchern wirbelte die Gruppe des Mukiturnens in der Backstube umher. Ein grosser Spass für Gross und Klein. Wie schwungvoll und kunterbunt der Beruf des Malers sein kann, führte die Geräteturnriege vor. Mit viel Eleganz, Kraft und Elan zeigten die Mädchen ihre einstudierten Übungen am Stufenbarren und am Boden. Bei der Jugi wächst die Zukunft und so wurde mit Gummistiefeln, Rasenmähern und Giess-
kannen getanzt. Dass man auch im Alter noch fit und munter sein kann, bewiesen die Frauen und so wurde der Rollator kurzerhand zur Seite geschoben und dann wurde «losgerockt». Ob strahlende kleine Matrosinnen auf hoher See, Mechanikerinnen in Überhosen oder Coiffeusen die mit ihren Outfits an die 30er-Jahre erinnern, der STV bot eine grandiose Turnshow. Traumjob Superheld? Bei den STV-Männern ging dieser Wunsch in Erfüllung und so tanzte Spiderman mit Superman und Indiana Jones mit Hulk. Die anspruchsvollen Elemente am Stufenbarren oder dem Trampolin wurden von den Turnern elegant und gekonnt vorgeführt. Auch die Lachmuskeln wurden beansprucht. Die Sketches mit kleinen Seitenhieben in diverse Richtungen brachten das Publikum während der ganzen Vorstellung stets zum Lachen. Mit viel Training, Herzblut und Energie gelang es dem STV Gontenschwil eine tolle Turnshow zu präsentieren.

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Mittwoch, 22.11.2017Seengen

Gespensternacht im Schloss Hallwyl

Text und Bild: Jennifer Loosli

Einen gruseligen Abend im richtigen Ambiente verbringen? Am 16. November 2017 bot das Wasserschloss Hallwyl in Seengen mit der Gespensternacht den passenden Rahmen dazu. Lieder wie «Der Tod des Mädchen» oder «Wiegenlied, Lieder und Tänze des Todes» wurden vorgetragen.

Halloween ist ja schon vorbei, aber nirgendwo gruselt es sich besser als in einem Schloss in der Dunkelheit. Jeder, der es unheimlich mag, war an diesem Abend bestens aufgehoben. Die Gäste kamen in den unheimlichen Mauern des Schlosses in den Genuss von schauerlichen Gesängen und Galgenliedern. Die Gesellschaft mit uralter Tradition organisierte die Gespensternacht. Sie unterstützt als Förderverein das schönste Wasserschloss der Schweiz und das Museum, das sich darin befindet. Die Familie von Hallwyl war Mitglied der Turniergesellschaft zum Falken und Fisch. Hier schlossen sich im 15. Jahrhundert turnierfähige Adelige zusammen, um den ritterlichen Zweikampf zu pflegen. Auf dem Schlachtfeld bot sich dazu kein Anlass mehr, da die Kämpfe zunehmend durch Fusstruppen und Ritterheere entschieden wurden. Adelige wollten sich auf diese Weise von «neureichen» Kaufleuten und Stadtbürgern abgrenzen. Heute hat jeder, ungeachtet von Stand und Reichtum, die Möglichkeit zum Wohlergehen dieses besonderen Kulturdenkmals beizutragen und Mitglied zu werden. Am 16. November 2017 wurden Moritaten und Galgenlieder aus dem klassischen Repertoire von Gaudenz W. Wigger (Bass), Chiara Kräuchi (Sopran) und Emanuel Steffen (Klavier/Gitarre) gesungen.

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Mittwoch, 22.11.2017Reinach

Sternenzauber bei Art Floral

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Für adventliche Blumenkreationen hat das Team von Art Floral an der Hauptstrasse in Reinach seine Verkaufsausstellung eröffnet.

Wie der Name des Blumengeschäfts verrät findet man hier wahrhaftig florale Kunst. Die zahlreichen Werkstücke in Pastelltönen, winterlichem Weiss oder klassisch in Gold sind hier definitiv von Künstlerinnen hergestellt. Sandra Roth und ihr Team gestalten Gebundenes, Gestecktes, Modernes und Klassisches. Ob natürliche Holzelemente kombiniert mit rostigem Orange, mattes Weiss mit zartem Rosa oder frisches Hellgrün welches die zarte Christrose anbietet. Die adventliche Farb-
palette kennt keine Grenzen. Auch in Form und Material werden zahlreiche Ideen sehr kreativ umgesetzt. Individuell für jeden Einrichtungsstil gibt es etwas Passendes. Man findet Kränze, gestaltet aus getrockneten Fruchtständen, leuchtende florale Kugeln, die an Schneebälle erinnern und auch die klassische Baumkugel wird gekonnt in Szene gesetzt. Der traditionelle Adventskranz hat längst nicht ausgedient, doch das Angebot der adventlichen Blumenbinderei hat natürlich viel mehr zu bieten. Das Floristenteam fertigt täglich neue Werkstücke an und bis zum 24. Dezember ist die Verkaufsausstellung täglich zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

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Mittwoch, 22.11.2017Beinwil am See

Böjuer Gewerbekarussell nimmt langsam Fahrt auf

Text und Bild: Thomas Moor

Der Handwerker- und Gewerbeverein Beinwil/Birrwil beschreitet neue Wege! Um sich der breiten Öffentlichkeit zeigen zu können, wurde das Gewerbekarussell ins Leben gerufen, welches am Samstag, 5. Mai 2018 stattfinden wird. Anlässlich eines Infoabendes wurden Details preisgegeben.

Das starke und vielfältige Böjuer Gewerbe darf und soll sich zeigen. Keine Frage. Die Durchführung einer Gewerbeausstellung im herkömmlichen Sinn wurde aber anlässlich der GV 2016 begraben. Aufwand und Ertrag stehen in keinem Verhältnis, wie die Zahlen schonungslos aufzeigten. Aus diesem Grund wurde der Vorstand damit beauftragt, ein Komitee zu bilden, um ein mögliches Nachfolgeprojekt – ähnlich einem Tag der offenen Tür – anlässlich der GV 2017 zu präsentieren.
Nun: Geboren ist das Gewerbekarussell. Dieses wurde allen interessierten Gewerbetreibenden anlässlich eines Infoabends im Seehotel Hallwil durch das OK mit Reto, Grütter als Präsident, Michael Galli als Vize, Daniel Frei als Finanzchef, Heinz Barth als Werbeverantwortlicher und André Suter als Aktuar vorgestellt. Und dieses Karussell beginnt sich langsam zu drehen. Mit Transportmitteln wie einer strassentauglichen Zugkomposition und einem Kleinbus sollen die Besucher des Gewerbkarussells bequem zu den verschiedenen Betrieben chauffiert werden. Mögliche Haltestellen (mit speziellen Bänkli signalisiert) werden noch definiert. Angedacht sind diese bei grösseren Betrieben, bei welchen sich andere Gewerbetreibende an diesem Tag mit einem Stand einmieten können. Die Standkosten (drei verschiedenen Grössen) sind vergleichsweise moderat. Am Samstagabend soll in der Festwirtschaft (geplant in der Haerry & Frey AG) ein Dorffest mit gemütlichem Beisammensein und Unterhaltung über die Bühne gehen. Gleich nebenan bei Baumann Holzbau entsteht mit der Gwärbler-Bar ein tendenziell ebenfalls beliebter Treffpunkt. Als Zahlungsmittel kommt unter anderem der Goldthaler (Wert 5 Franken) zum Einsatz. Dieser wird von den Gewerbetreibenden statt eines Getränkebons an Besucher verteilt.

Miitwoch, 22.11.2017Menziken

Bistro Businesscenter: Hansjörg Baumann übernimmt

Text und Bild: Thomas Moor

Ab Januar 2018 weht im Bistro Businesscenter in Menziken ein frischer Wind. Das beliebte Café steht dann unter der Führung des Beinwiler Backwarenspezialisten Hansjörg Baumann. Bekannt als innovativer Bäcker wird er mit seinem Team die Gäste mit ganz vielen neuen Köstlichkeiten verwöhnen.

«Für Baumanns Backspezialitäten fahre ich Meilenweit». Diese Aussage hört man immer wieder von Kunden, welche die Produkte aus der Beinwiler Backstube über alles lieben. Dabei handelt es sich natürlich längst nicht nur um die weltberühmte Merzkugel. Sie gilt zwar als eines der «süssen Zugpferde» aus Baumanns Angebot. Der innovative Bäcker-Konditor hat aber weit mehr zu bieten. Mit seinen Kleingebäcken und seinen Spezialbroten, welche dank langer Teigführung ein unvergleichliches Aroma erhalten und lange haltbar sind, ist er ebenfalls in aller Leute Munde. Baumanns
Holzofenbrote, aber auch die Butterzöpfe sind auf der Beliebtheitsskala bei den Kunden ganz oben angesiedelt. Das soll auch im Bistro Businesscenter in Menziken so bleiben. Dort will Baumann zwar nicht alles auf den Kopf stellen, ein neuer Wind soll aber klar spürbar sein. «Endlich kann ich den Handwerkern so richtig anständige Faustbrote für ihren Znüni produzieren – gefüllt mit ordentlich Fleisch», wie Baumann sagt. Sein Ziel ist es, ihnen ein faires Lunchpaket bereitzustellen – gefüllt mit einem Sandwich, einer Frucht, einem Schoggistängeli und einem Getränk. Dabei steht die Verwendung von regionalen Produkten (Fleisch, Käse, Yoghurt etc.) im Vordergrund. Die Mittagsmenüs sollen auf einfacher Basis angeboten werden. So etwa in der Währung von Schüblig, Hamburger, Handy-Toast, Hot Dog, Wähen, sowie frischen Salaten mit selbstgemachter Sauce. Mit seinen 25 Innenplätzen, den 26 Aussenplätzen mit Lounge und Stehplätzen im Sommer soll das Bistro weiterhin ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt bleiben. Jeweils ab 15.30 Uhr ist Knusperzeit. Dann nämlich sorgt Hansjörg Baumann mit seinem unvergleichlichen Holzofenbrot für ofenfrischen Nachschub. Und wer sich ein Bild vom neuen Angebot machen will, ist am Samstag, 13. Januar herzlich zu einem Willkommensapéro eingeladen.

Mittwoch, 22.11.2017Leutwil

Weihnachten für alle

Text und Bild: eing.

Alle sind herzlich eingeladen, das Weihnachtsfest in Gesellschaft zu feiern. Wir freuen uns über die Teilnahme von Einzelpersonen, Ehepaaren, Familien gleich welchen Alters. Gemeinsam ein feines Essen geniessen, singen, feiern und gemütliche Stunden miteinander verbringen.

Sonntag, 24. Dezember 2017 im Kirchgemeindehaus Dürrenäsch ab 17.15 Uhr
Im Voraus besteht die Möglichkeit, den Familiengottesdienst um 16.30 Uhr im Kirchgemeindehaus oder im Anschluss die Christnachtfeier um 22.15 Uhr in der Kirche Leutwil zu besuchen. Ein Fahrdienst wird organisiert (bitte melden).

Wir freuen uns auf Eure Anmeldung!
Debora & Michael Baumann-Mettler
Sozialdiakonin Rahel Brand

Bitte um Anmeldung bis Samstag, 19. Dezember 2017 bei:
Ref. Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch
Sozialdiakonin Rahel Brand, Dorfstrasse 7, 5725 Leutwil, 062 777 23 15, rahel.brand@ag.ref.ch

Mittwoch, 22.11.2017Hallwil

Wiehnachtschindli ist am 24./25. Dezember unterwegs

Text und Bild: Eing.

Bitte melden Sie sich für den Besuch noch bis am 15. 12. 2017 bei der Gemeindekanzlei an. Mit genauer Angabe der Adresse, vorzugsweise per E-Mail: gemeinde@hallwil.ch, oder Telefon: 062 777 30 10.

Die Routen:
24. Dezember, ab 16.00 Uhr

Bahnhofstrasse – Dürrenäscherstr. Ost – Engenbühl – Sonnhalde – Wannenmoos – Mürbe – Kofer – Grossackerstrasse – Grossackerweg – Dürrenäscherstr. West – Weiheracker – Weihermatt – Seetalstr. 85 – Dürrenäscherweg – Breiten –Mülisacker – Steinmattweg – Käsereistrasse.

25. Dezember, ab 16.00 Uhr
Langjucharten – Friedhofweg – Rüchlig – Hübel – Tal – Rebenhübel – Seetalstr. West – Weid – Kappelen – Mühlematt – Seetalstr. Ost – Delle – Zelglistrasse – Bettacker – Ausserdorf – Seengerstrasse – Haldenweg – Kommunalgebäude.

Mittwoch, 22.11.2017Menziken

Simsalabim zeigt sich von seiner zauberhaften Seite

Text und Bild: Thomas Moor

Die Mailänderli und Donuts waren gebacken, die Krachmandeln in die Gläser abgepackt und der Speckzopf war aufgeschnitten. Und ganz wichtig: Das Verkaufsgeschäft präsentierte sich wie aus dem Truckli. Kurz: Es war alles bereit für eine grossartige Eröffnung von Patrizia Siegrists Simsalabim.

Erfrischend, welch spannendes Leben in den ehemaligen Kiosk beim Menziker Bahnhof eingekehrt ist. Mit ihrem Fachgeschäft Simsalabim hat Patrizia Siegrist nach der Züglete vom Chleiderbudeli an der Reinacher Hochhauskreuzung hinauf nach Menziken an die Neue Bahnhofstrasse einen Volltreffer gelandet. Und vor allem hält sie eine unglaublich grosse Auswahl an Accessoires für den Wohn- und Gartenbereich sowie eine Geschenkabteilung für ihre Kunden bereit. Keine Frage: Hier ist guter Gechmack zu Hause. Dieser Meinung waren auch all jene, welche anlässlich der drei Eröffnungstage den Verkaufsladen genau unter die Lupe nahmen und für den zauberhaften Auftritt ausnahmslos ehrliche Komplimente am Laufmeter deponierten. In der Tat ist gleich auf den ersten Blick ersichtlich, dass Patrizia Siegrist ganz viel Herzblut nicht nur in das vielfältig Sortiment, sondern auch in dessen Präsentation steckte. Im Moment taucht man ein in eine stilvolle Adventsstimmung, die von unterschiedlichen Accessoires, Kränzen, Farben und Materialien begleitet wird, die ganz einfach Lust auf das vorweihnächtliche Dekorieren der Wohnung und das Schenken macht. Und wer Patrizia Siegrist kennt, weiss, dass sie den natürlichen Farbtönen und Materialien sehr viel Platz einräumt und mit entsprechenden Artikeln für das gewisse Etwas sorgt.

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Mittwoch, 22.11.2017Beinwil am See

Ein «Lieder-Strauss» vom Frauenchor Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Das Motto des diesjährigen Frauenchorkonzerts war «Lieder-Strauss». Männer denken jetzt wohl an feines, saftiges Straussenfilet und Frauen an einen Strauss voller Rosen, den sie von ihren Männern geschenkt bekommen. Beides stimmt nicht, dafür gab es aber umso schönere Lieder wie «Rot sind die Rosen» zu hören.

Der Löwensaal wurde am Freitagabend eingehüllt von wunderschönen Frauenstimmen des Frauenchors Beinwil am See! Unter dem diesjährigen Motto «Lieder-Strauss» boten die Damen einen gemütlichen und entspannten Abend für jedermann. «Ich will keine Schokolade», «Can-Can» oder «Lustige Kutschfahrt» wurden vom Frauenchor gesungen und dabei das Publikum aufgefordert mitzusingen oder mitzusummen. Eine tolle Stimmung, die aufkam, als der ganze Löwensaal beim Refrain von «Rot sind die Rosen» mitsang. Vor der Aufführung und während der Pause konnten sich die Besucher mit feinen Speisen vom Seehotel Hallwil verwöhnen lassen und sich auf ein reichhaltiges Kuchenbuffet freuen! Während der Pause konnte nicht nur geschlemmt, sondern auch «Lösli» für die grosse Tombola gekauft werden. Der Chor wurde von Franziska Brunner mit feinen Harfenklängen und am Klavier von Sabine Bachmann musikalisch begleitet. Sonja Küpfer führte das Publikum mit ihrer Moderation durch den Abend. Nach der Pause kam der Männerchor an die Reihe. Die Männer gaben Lieder wie «Santiano» und «Mein kleiner, grüner Kaktus» zum Besten. Schlussendlich sangen die beiden Chöre zusammen das «Champagner-Lied» und «Second Walz».

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Mittwoch, 22.11.2017Meisterschwanden

Vereinsauflösung Gemischter Chor

Text: Eing., Bild: Fotolia

In Fahrwangen wurde 1916, mitten im 1. Weltkrieg, ein «Gemischter Chor» gegründet. In Meisterschwanden entstand ein solcher erst 1933. Dieser fusionierte 1947 mit dem Männerchor zum «Sängerbund». Wohl schon damals unter dem Druck schwindender Mitgliederzahlen, schlossen sich die Chöre der beiden Gemeinden 1973 zusammen und nannten sich ab 1976 «Gemischter Chor Fahrwangen-Meisterschwanden».

Unter dieser Bezeichnung war der Chor die letzten 40 Jahre in den beiden Dörfern bekannt und beteiligte sich, als Beitrag zum Gemeindeleben, regelmässig an der Gestaltung von Gottesdiensten und organisierte kulinarische Anlässe. Aber: Alles hat seine Zeit. Eine Standortbestimmung Anfang Jahr zeigte, dass der Chor, infolge absehbarer alters- und arbeitsbedingter Austritte nicht weiter bestehen kann, zumal die Neumitglieder-Werbeversuche der vergangenen Jahre erfolglos blieben. So sagten wir den alljährlichen Brunch kurzfristig ab und beendeten unsere Aktivitäten mit der Mitwirkung im Gottesdienst des Suppentages in der reformierten Kirche Meisterschwanden. Ein letztes Mal konnte Franziska Lieder, unsere Dirigentin der vergangenen fünf Jahre, mit uns ein dem kleinen Chor angepasstes Liedgut vortragen und Freude bereiten. Mit der Generalversammlung vom 26. Oktober 2017 wurde der Verein nun endgültig aufgelöst. Wir sind uns bewusst, dass den Gemeinden und uns etwas verloren geht, aber das Rad der Zeit lässt sich nicht aufhalten. Tröstlich mag sein, dass die Auflösung unseres Vereines nicht eine Absage ans Singen ist. Es wird immer noch viel gesungen, aber nicht mehr gerne in einer Vereinsstruktur. Bevorzugt werden heute zeitlich begrenzte Projekte oder spezielle Genres. Wir danken allen Einwohnern und den Passivmitgliedern, die uns in den vergangenen Jahren unterstützten, sei es mit dem Jahresbeitrag, mit dem Besuch des Risottos in der Waldhütte oder des Valentins-Brunches. Ein Dank geht auch an Mägi Melliger, die den Verein während 20 Jahren mit viel Engagement im Vorstand vertrat und während 10 Jahren präsidierte. Ebenfalls 20 Jahre Vorstandsarbeit leistete Heidi Ming. Sie hat zudem den beliebten Risotto und den Brunch ins Leben gerufen und jedes Jahr, mit grossem Einsatz, hauptverantwortlich organisiert.

Mittwoch, 22.11.2017Reinach

Maison fleur & flair: Beerenstarke Adventsfloristik

Text und Bild: Thomas Moor

Florieren und brillieren: Das Team von Maison fleur & flair an der Hauptstrasse 42 in Reinach machts vor. Speziell auch in der Vorweihnachtszeit. Denn das ist die Zeit, wo die Floristinnen um Rosanna Gabriel und Zoe Hintermann ebenfalls alle Register ziehen und so richtig aufblühen.

Man darf sie ruhig Künstlerinnen nennen. In diesem Jahr warten die kreativen Floristinnen mit beerenstarken Adventskreationen auf. Beerenfarben geben bei den floristischen Kunstwerken in diesem Jahr nämlich den Farbton an. Natürlich ist es nicht nur die Farbe, welche die Kunden in den Bann zieht. Für «Aaaahs» und «Oooohs» und ganz allgemein wieder für ganz viele Komplimente sorgen die Adventskränze und -gestecke, welche wieder aus ganz vielen natürlichen Materialien entstanden und zusammen mit den Gefässen und Untersätzen einen grandiosen Auftritt haben. Showtime! Im Maison fleur & flair wird die Adventsfloristik gebührend ins Rampenlicht gestellt.Ein Blickfang ist auch eine Robe, die Marianne Ulmann aus ganz vielen einzelnen Laubblättern «geschneidert» hat. So oder so lohnt sich ein Besuch im Maison fleur & flair. Und mal ehrlich: Ein Adventskranz oder ein Adventsgesteck bildet ganz einfach den Mittelpunkt der Vorweihnachtszeit.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 20.11.2017Menziken

Annette Heuberger: Langweilig wird mir sicher nicht!

Text und Bild: Thomas Moor

Als Menziker Gemeindeammann biegt Annette Heuberger mit Riesenschritten auf die Zielgerade ein. 16 Jahre Amtszeit im Gemeinderat – davon 12 Jahre als Ammann – seien genug, wie sie findet und ihr politisches Amt an den Nagel hängt. Zu Gunsten eines frischen Windes in der Gemeindepolitik.

Nein, amtsmüde sei sie nicht, wie Annette Heuberger klarstellt. Und der Rücktritt sei auch kein kurzfristiger Entscheid gewesen. Wenn man aber neue Ideen zulassen will, müsse man neuen Köpfen Platz machen. Zudem sei das Aufhören am schönsten, solange man noch Freude hat. Und diese ist tatsächlich ungebrochen.
In ihrem Büro im zweiten Stock des Gemeindehauses herrscht jedenfalls nach wie vor emsiges Treiben. Die Zeichen bei unserem Treffen stehen überhaupt nicht auf Kehrausstimmung und die Tagesgeschäfte laufen normal wie üblich. Da ein Dossier studieren, dort ein Mail beantworten oder eine telefonische Auskunft geben. Als Gemeindeammann ist man eine gefragte Person. Und: Dieses Amt erfordert viel Zeit. Ein bezahlter 50%-Job, in welchen die Menzikerin ganz viel mehr Zeit, investiert hat – zum Wohle der Gemeinde, und aus Freude an der Sache und an der Politik.

Wie die Jungfrau zum Kinde
Politik ist ihr offenbar in die Wiege gelegt worden. Schon ihr Grossvater und ihr Vater waren sehr engagiert. Wie der Vater, so die Tochter, also! Politisch hat Annette Heuberger das Pferd von hinten aufgezäumt. Zum Grossratssitz kam sie wie die Jungfrau zum Kinde. Als Listenfüller gedacht, wurde die gelernte Krankenschwester für die LdU zuerst als 1. Ersatz gewählt, rutschte dann als Nachfolgerin von Dr. med. Samuel Meier, der in die Bundespolitik wechselte, ins Kantonsparlament, welchem sie von 1991 bis 2001 angehörte. 2001 erfolgte dann die Wahl in den Menziker Gemeinderat als Nachfolgerin von Rosmarie Peyer, vier Jahre später dann die Ammann-Nachfolge an Stelle von Jörg Zubler.

Erfolg und Vertrauensbeweis
Das Politisieren auf Gemeindeebene habe sie immer mit Genugtuung erfüllt und fasziniert. Angesprochen auf ihre Höhepunkte und erreichte Ziele während ihrer Amtszeit, nennt Annette Heuberger spontan keine Einzelbeispiele. Sie sieht sich auch nicht als Einzelkämpferin «Alles, was wir im Team erreicht haben und alle Geschäfte, die wir vor der Bevölkerung durchgebracht haben, waren für uns ein Erfolg und zugleich ein Vertrauensbeweis.» Dass die Arrondierung des Waagareals in ihrer Amtszeit nicht unter Dach und Fach gebracht werden konnte, bedauert sie. Eine gute Sache sei aber zum Beispiel die Feuerwehrfusion gewesen, die sehr gut gegriffen hat, funktioniert und auch Freude mache. Zum perfekten Glück fehle jetzt nur noch das gemeinsame Magazin.
Einen guten Draht und ein offenes Ohr hat Annette Heuberger auch zur Bevölkerung. Da gab es ganz viele Momente, wo Sorgen, Bedenken und Anliegen von einzelnen Bürgern ausserhalb des Gemeindehauses, besprochen und geklärt werden konnten. «Die viele Begegnungen anlässlich von Besuchen bei Jubilaren in der Gemeinde haben mich immer mit Freude erfüllt.» Dankbar sei sie auch ihrer Familie, welche sie immer unterstützt und ihr den Rücken freigehalten habe.

Gute Steuerzahler und Arbeitsplätze
Jetzt langsam leert sich ihre Agenda. Die Termine werden weniger. Nein, in ein Loch falle sie nicht. Zu sehr liebt sie ihre Hobbys: die Natur, die Hunde, das Kochen etc. Und beim Aargauer Ortsbürgerverband bleibt sie im Vorstand. Und was wünscht sie sich für die Gemeinde Menziken? «Gute Steuerzahler und gute Arbeitsplätze», wie sie ohne lange zu überlegen antwortet. Das Dorfheftli wünscht Annette Heuberger für die Zukunft alles Gute.

Montag, 20.11.2017Schwiizerdüütsch

... eifach es Chrömli

Chrömli
So viele Namen wie es gibt, so einfach ist manchmal die Erklärung dazu. «Es Chrömli»: ein Keks, was ganz einfach die eingedeutschte Schreibweise vom englischen «cakes», ein Kuchen, ist. «Es Guetzli oder Güetsi»: ein kleines Stück von Etwas Gutem, «es Stückli Guets ebe», oder «es Chräpfli» in der Innerschweiz, ganz einfach ein kleiner Krapfen, «es Zigerchräpfli». «En Chrom» kommt tatsächlich aus dem deutschen Kram, ein Allgemeinbegriff für unwichtige Kleinigkeiten. Ist die Kleinigkeit noch etwas kleiner, dann kommt das «li» zum Tragen, dann wird aus dem «Chrom» es «Chrömli». Übersetzt bedeutet dann, «en Chrom» ganz einfach ein Kram und «es Chrömli» ist demzufolge ein Krämchen oder ein Krämlein, so entstehen doch über die Grenzen neue Wörter.

Mailänderli
Das ist das klassische schweizerdeutsche Weihnachtsgebäck. Seit bald 300 Jahren ist das «Mailänderli» in der Schweiz unter diesem Namen bekannt. Interessanterweise eben nur in der Schweiz. Ob der Name tatsächlich etwas mit der Herkunft zu tun hat, ist zwar ungewiss, aber es gibt eine schöne Geschichte dazu. Vor schon bald 600 Jahren wurde eine Delegation von Eidgenossen nach Mailand zu einem Fürsten eingeladen. Unter anderem hatten die Schweizer in Scheiben gebackene «Guetsli» als Gastgeschenk dabei. Dem Fürsten mundete dieses «Chrömli» so sehr, dass es fortan zum Standardrepertoir der adeligen Küche gehörte. Viele Jahre später verheiratete sich eine Nachfahrin des Fürstenhofes ins Elsass, natürlich nahm sie das Rezept mit und schon bald wurde daraus das französische «Gateau de Milan», der Kuchen aus Mailand. Der Weg zurück in die Schweiz war nur noch eine Frage der Zeit und so wurde das kleine Stück Kuchen aus Mailand unser «Mailänderli».

Bruunsli
Ich glaube, das bringen nur wir Schweizer fertig, die Endung «li» passt einfach zu jedem Wort. Aber beginnen wir von vorne: Seit dem 18. Jahrhundert kennt man das «Bruunsli», meistens als Basler Braunes bezeichnet und ja, die Schokolade macht das «Bruunsli» braun, doch es ist ja nicht eifach nur «bruun» oder eben braun, es ist «öppis bruuns» und zwar «es bruuns Chrömli». Einfach das «li» hinten angehängt und schon haben wir unser «Bruunsli». Auf deutsch übersetzt würde das irgendwie Brauneslein, oder Braunchen bedeuten, aber das wäre ja dann eher ein «no-go». Ach ja, es wird üblicherweise «Brunsli» geschrieben und trotzdem wird das «u» lange betont, egal, hauptsache «es isch guet».

Chräbeli
Die Form gibt dem Badener Chräbeli seinen Namen, die Kralle von Katzen, Hunden oder Vögeln hinterlassen auf der Haut eine Kratzwunde, das heisst auf schweizerdeutsch «Chräbu oder Chräbel». Mit den spitzen und leicht gekrümmten Zacken des Anisgebäcks kann man jederzeit jemandem einen solchen «Chräbel» zufügen. Ihn «chräble ebe», was übrigens nicht mit «chräbele» zu verwechseln ist. «Chräbele» ist die zärtliche Variante von «chräble», kraulen eben. Und nun ganz einfach ein «li» an den «Chräbel» gehängt, fertig ist das «Chräbeli», das Kratzerchen.

Irgendwie ben ich jo scho no froh, sind die Eidgenosse siinerziit uf Meiland greiset, wenn die uf Wien wäre, de würdi das Chrömli jo Wienerli heisse und Ehrewort, d’Wäut wäri nümme die Gliichi, wen es Wienerli jetzt plötzlech es Chrömli wär, oder?

… und so unwechtig die Chrömli jetzt ou immer sind, so unverzichtbar sind si doch, was wär de d’Wiehnecht ohni de Duft nach Chrömli, Zimmet‘schtärne und Chräbeli, grad ganz egal, wohär de Name ou immer chunnt …
Montag, 20.11.2017Meisterschwanden

Seetaler Senioren zu Besuch in der Umweltarena

Text und Bild: Eing.

«Die Umweltarena wurde ohne staatliche Finanzmittel gebaut», erzählt Urs Döbeli, einer der Mitarbeitenden mit unüberhörbarem Stolz. Der Sarmenstörfer zeigt sich erfreut, dass eine Gruppe aus dem Seetal ihn in seinem Arbeitsbereich besucht und er sie durch das grosszügige Gebäude führen kann.

Die Umweltarena wurde von einem visionären Geschäftsmann finanziert, der umweltverantwortliches Verhalten in unserer Gesellschaft voranbringen will. Rasch merkten die Seetaler Senioren, dass Urs Döbeli voll in seinem Element war, als er die Gruppe durch die interaktive Ausstellung führte. Biodiversität, Recycling, Kilowattstunden, Haushaltgeräte, energieautarke Gebäude, Elektroautos, Ernährung, Foodwaste und viele andere Themen werden informativ und spannend präsentiert. Das grosse Hintergrundwissen des Umweltarena-Mitarbeiters kommt zur Geltung, wenn er Fragen der Teilnehmenden beantwortet. Die Umweltarena in Spreitenbach ist von einem riesigen Dach mit Solarpanels bedeckt; diese liefern mehr Strom, als im ganzen Gebäude benötigt wird und sie beheizen sogar einen Pool. Für die Sensibilisierung in ökologische, umweltrelevante und energiesensible Fragen bietet diese Ausstellung so viele Aspekte, dass man fast überfordert ist. Wie gut, dass auch ein Restaurant eingebaut wurde, so kann sich die Gruppe Zeit für eine Pause nehmen, bevor ein freier Rundgang ansteht, bei welchem ein Ausstellungsbereich, der einen besonders interessiert, noch genauer angeschaut wird. Eine riesige Fülle an Informationen lädt zum Verweilen ein. Und wer sich darauf einlässt, wird zu Hause die eine oder andere Gewohnheit über den Haufen werfen und neue Impulse umsetzen.

Auf der Fahrt zurück ins Seetal fielen den Senioren natürlich die vielen Autos auf, in denen nur ein Fahrer sass, im Vergleich zu den Autos der Umweltarena-Besucher, die voll besetzt waren. Da hat umweltschonendes Verhalten schon ein wenig Einzug gehalten.

Freitag, 17.11.2017Boniswil

Die Trachtengruppe lud zum Raclette-Abend ein

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Trachtengruppe Boniswil lud am 11. November 2017 zu einer gemütlichen Raclette-Stubete ein. Nebst den Mitgliedern der Trachtengruppen Boniswil, Hallwil und Beinwil half auch der Männerturnverein beim Servieren und im Küchen- oder im Buffetbereich mit.

Trotz des Hudelwetters füllte sich der Saalbau mit fortschreitendem Abend immer mehr. Es kamen Käseliebhaber auch aus der weiteren Umgebung zum Raclette-Schmaus. Natürlich trug die «Husmusig Effige» ebenfalls zur guten Stimmung im Saal bei.

Wer noch ein Plätzchen im Bauch fand, konnte es mit einem Stück Torte vom bunten Dessert-Buffet füllen, so dass jeder bis spätestens um 22 Uhr satt und zufrieden den Heimweg antreten konnte.

Freitag, 17.11.2017Reinach

Schadenfrei durch den Winter

Text und Bild: Eing.

Der langersehnte Schnee freut Wintersportler – und bringt einige Verpflichtungen mit sich: Rutscht jemand auf Ihrem vereisten Hauszugang aus, haften Sie als Hauseigentümer. Auch Ferienhausbesitzer und Autofahrer sollten ein paar Regeln beachten.

Trotz Schnee und Kälte im Winter sind einige Autofahrer mit Sommerpneus unterwegs. Das ist auch ohne Glatteis gefährlich – kalte Temperaturen reichen aus, damit Sommerreifen nicht mehr optimal greifen und sich der Bremsweg verlängert. Das ASTRA empfiehlt eine Profiltiefe von 4 mm. Wenn wegen schlechter oder ungenügender Bereifung ein Schaden passiert, kann die Versicherung die Zahlung kürzen oder beim Fahrer Geld zurückfordern.

Gefährlich: Guckloch in der Frontscheibe
Scheibenkratzer und Schneebesen gehören im Winter in jedes Auto. Befreien Sie mit dem Besen das Fahrzeug von Schnee und kratzen Sie die ganzen Scheiben frei. Wer nur einen Teil freischaufelt oder durch ein Guckloch aus dem Auto schaut, muss mit einer Busse oder dem Entzug des Führerausweises rechnen. Die Versicherung kann auch in diesem Fall die Leistungen kürzen oder die Kosten vom Versicherten zurückfordern.

Vereister Vorplatz und Dachlawine
Gebäudeeigentümer sind dazu angehalten, ihr Grundstück so zu warten, dass niemand zu Schaden kommt. Räumen Sie deshalb Vorplatz und Gehweg. Denn stürzt ein Fussgänger, haftet der Gebäudeeigentümer. So ist es auch bei Dachlawinen – diese können geparkte Autos beschädigen oder Passanten verletzen. Mit Schneefangrechen oder Schneerückhaltern auf dem Dach können Sie Dachlawinen grösstenteils verhindern. Eine gute Gebäudeisolation verhindert zudem die Eiszapfenbildung. Kommt dennoch eine Drittperson zu Schaden, springt die Haftpflichtversicherung ein.

Ferienhaus: Wasserleitung eingefroren
Wird Wasser zu Eis, nimmt es ein grösseres Volumen ein und kann Rohre sprengen. Anfällig sind Ferienhäuser, die über längere Zeit unbewohnt sind. Beim Auftauen entsteht der Schaden: auslaufendes Wasser beschädigt Einrichtung und Böden. Stellen Sie deshalb Wasserleitungen in unbeheizten Räumen ab und entleeren Sie die Rohre. Schalten Sie Heizkörper nie ganz aus, auch wenn die Liegenschaft leer steht. Falls trotz erfüllter Sorgfaltspflicht eine Leitung gefriert, kommt die Gebäudewasser-Versicherung für Schäden am Gebäude und die Hausratversicherung für beschädigtes Mobiliar auf.

Bei Fragen sind wir unter reinach@mobiliar.ch oder 062 765 44 44 gerne für Sie da.

Freitag, 17.11.2017Boniswil

Frauenverein: Workshops mit Barbara Denzler

Text und Bild: Eing.

Gleich vier Kurse durfte ich in den vergangen drei Wochen in Boniswil geben. Mit viel Engagement setzte sich Silvia Schmid vom Frauenverein für einen reibungslosen Ablauf ein.

Jeder Workshop-Abend, den ich mit einer anderen Gruppe verbringen durfte, hat mir persönlich viel Spass gemacht. Jedes Mal entstanden durch Leidenschaft tolle Ring-Unikate. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
Liebe Silvia, vielen Dank für deine tolle, unkomplizierte Unterstützung während den Kursen und natürlich ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmerinnen.

Freitag, 17.11.2017Meisterschwanden

Autohus AG Sarmenstorf: So geht Autoabliefern

Text und Bild: Thomas Moor

Der Autokauf inklusive Fahrzeugablieferung und Schlüsselübergabe soll für den Kunden zu einem speziellen Erlebnis werden. Im Autohus AG Sarmenstorf ist das jedenfalls so. Mit einem neuen Ablieferungscenter setzt man in Sachen Kundenfreundlichkeit und Kundenpflege neue Massstäbe.

Die Strategie im Autohus AG ist klar definiert. Hier will man den Kunden leidenschaftlich anders bedienen und betreuen. Oder wie es Geschäftsführer Reto Stadler auf den Punkt bringt: «So schnell ein Auto zwischen Tür und Angel verkaufen funktioniert heute nicht mehr.» Und so wurde in der Renault- und Mazda-Vertretung in ein neues Ablieferungscenter investiert, in welchem der Kunde die Aufbereitung seines Fahrzeuges hautnah miterleben kann, bevor ihm das Fahrzeug erklärt und die Schlüssel überreicht werden. Mit der 300 Quadratmeter grossen Auslieferungszone ist das Autohus der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus. Jedenfalls bis heute. Hinten die Aufbereitungszone, wo das neue Fahrzeug auf Hochglanz getrimmt wird und im vorderen Bereich des Centers der Ablieferungsbereich mit einer Lounge: Mit dem Abschluss des Kaufvertrages und mit dem roten Seidentuch, in welches das Fahrzeug gehüllt wird, geht in der Autohus AG die Zeremonie erst richtig los. Für die professionelle Fahrzeugaufbereitung wurde ein Angestellter in einem Theorie- und Praxiskurs auf Vordermann gebracht und mit dem «Bachelor of Polish» ausgezeichnet. Mit dem neuen 300m2 grossen Auslieferungscenter ist das Autohus Sarmenstorf ein Kompetenzzentrum, welches sich zusätzlich aus 400m2 Werkstatt, 400m2 Showroom und 600m2 Pneuhotel zusammensetzt.

Freitag, 17.11.2017Kinderapotheke

Wenn an Weihnachten die Lichtlein brennen …

Bild: ZVG

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und damit steigen bei uns in der Apotheke wieder die Beratungen rund um Verbrennungen. Sei es beim Guetzli-Backen mit Mami oder beim Kerzen anzünden mit Papi – mögliche Quellen für Verbrennungen gibt es in der Weihnachtszeit einfach mehr. Ermahnen, aufmerksam sein ist ganz klar die Devise, und dennoch passiert es immer wieder. Perfekt, wenn man eine gut ausgestattete Hausapotheke hat und auch noch weiss, was man bei Verbrennungen tun kann und soll.

Als erste Sofortmassnahme gilt immer: Ruhe bewahren und die betroffene Hautstelle mit Leitungswasser mindestens 15 Minuten kühlen. Dies mindert den Schmerz und das Ausmass der Verbrennung generell. Falls die Verbrennung mit Kleidern abgedeckt ist, lassen Sie diese und kühlen Sie mitsamt den Textilien. Keinesfalls sollte Eis aufgelegt werden.

Nach der ersten Aufregung sollte man das Ausmass und den Schweregrad der Verbrühung oder Verbrennung einschätzen, um die weitere Behandlung abschätzen zu können. Als Faustregel für die Beurteilung der verbrannten Körperoberfläche gilt die Handflächenregel: Die Handfläche inklusive der Finger des Betroffenen entspricht 1% seiner Körperoberfläche. Grundsätzlich gilt, dass jede Verbrennung, die grösser als die Handfläche ihres Kindes ist, durch eine Fachperson versorgt werden sollte. Verbrennungen im Gesicht, im Bereich der Genitalien und im Bereich der Gelenke der Hand oder des Fusses sollten durch einen Arzt behandelt werden. Diese Abklärung können Sie in jedem Fall auch in der Apotheke machen lassen. Bringen Sie hierzu Ihr Kind, am besten mitsamt Kühlverband, zu uns oder senden Sie uns ein Photo. Leichte Verbrennungen können Sie gut selber behandeln. Gerne zeigen wir Ihnen bei dieser Gelegenheit, wie Sie am besten vorgehen können. Leider stimmt das Sprichwort «Gebrannte Kinder fürchten das Feuer» bei Kindern im Vorschulalter oft nicht. Vorsicht ist deshalb immer geboten.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ungetrübte Festtage!

Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 17.11.2017Boniswil

Fondue-Zeit und Gemütlichkeit

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 14. November 17 durften sich die Boniswiler Senioren mit einem feinen Fondue auf die kalte Jahreshälfte einstimmen lassen. Die Kirchgemeinde Seengen lud zum Essen und zur Gemeinschaft in den Gemeindesaal Boniswil ein.

Über 30 Senioren waren der Einladung gefolgt und genossen die feine Käsespeise und das gluschtige Glacé-Dessert. Man hatte sich schon länger nicht mehr in diesem Rahmen getroffen und so gab es viel zu erzählen.

Wie immer liess man sich von der liebevollen Bedienung durch die Pfarrfamilie verwöhnen. Das treue, dreiköpfige Helferteam – Isabelle Jacob, Rita Sagarra und Maja Schmid – unterstützte sie und sorgte fortlaufend für sauberes Geschirr und Pfannen. Ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden.

Freitag, 17.11.2017Schwiizerdüütsch

... e chli ume’schnöigge

verhebe
Ein wahres Multitalent, so typisch schweizerisch und eigentlich gar nicht ins Deutsche zu übersetzen. Verheben hat in Deutschland die Bedeutung etwas ungeschickt oder falsch heben und sich damit selbst schaden. Eine Aufgabe vornehmen und daran scheitern, ja, damit wäre bei uns eher «überlüpfe» gemeint. Schauen wir einmal, ob ein paar Satzbeispiele dazu «verhebe». Sind die neu gekauften Schuhe wasserdicht, so «verhebe si», das Wetter «verhebet» über das Wochenende, so bleibt es schön und regnet nicht. «Das verhet ned», man kann es drehen und wenden wie man will, es wird nicht funktionieren und das Gegenteil davon, «das verhebet», dann wird es funktionieren. Egal was, «verhebe» kann für alles verwendet werden. Die neue Frisur «verhebet», sie passt und das Alibi für Samstagnacht «verhebet», auf der Bank die neue Anlagestrategie «verhebet» und die genannten Beispiele «verhebe» genau so. So nach dem Motto, wenn wir Schweizer etwas umsetzen, dann wird das «ebe scho verhebe»…

gäch
Jäh, steil, rasch eintretend, plötzlich, eilig. «Das isch gäch», so einfach der Satz aussieht, ist er gar nicht. Sagt mir jemand: «das isch gäch» meint er damit vielleicht, der Weg ist steil abfallend oder stark ansteigend. Bin ich von einem Ereignis überrascht und ich finde das verrückt, was passiert ist, so sage ich «wou das isch gäch». Tritt mir jemand zu nahe, beleidigt er mich sogar, dann kommt mir dieser «gäch». Eine scharfe Kurve ist ein «gäche Egge», es «gächs Wochenändi» war eher anschtrengend und es war viel los. So hat «gäch» noch viele Bedeutungen, der Ursprung liegt im Wort «gache», was in Etwa schnell, ungestüm bedeutet und früher eigentlich bei schnell eintretenden Krankheiten verwendet wurde.

schnöigge
Auch «schnäugge» oder «schneugge», abgeleitet von schnuppern, schnüffeln bei Tieren. Besonders bei den Schweinen, wenn sie mit ihren Rüsseln im Dreck nach Eicheln suchen, da wird «ordeli g’schnöiget, grunzt und g’rüsslet». «Im Chuchigänterli schnäugge» meint im Küchenkasten herumstöbern, suchen, ob nicht irgendwo noch was Feines zu finden ist, dito in einem Laden «ich ha nochli umegschnäugget und es nöis Chleidli tünterlet». Jaja, der klassische Effekt, ich habe eigentlich Nichts gesucht und trotzdem Etwas gefunden und natürlich habe ich es auch gekauft, obwohl ich es gar nicht brauche.

verplämperle
Verplempern meint im Zusammenhang mit Zeit oder Geld: verschleudern, verschwenden, vertrödeln, vergeuden. «Plampen» ist der Ursprung, wenn Etwas herunterhängt, baumelt und so ist auch das schwankende oder schlendernde gehen damit gemeint. Man «verplämperlet» die Zeit mit langsam gehen. Der eher ältere und heute nicht mehr gebräuchliche Ausdruck «verplampe», was so viel wie verschütten, vergiessen meint, steht dahinter. Wenn man beim gemeinsamen Essen, beim Schöpfen aus der Schüssel etwas vom Haferbrei verschüttete, verschwendete eben, sagte der Hausherr, «du hesch s’Ässe verplampet». Ob nun der Begriff Pampe dazu in Beziehung steht, wer weiss, zumindest gehört für mich der Haferbrei nicht gerade zu den bevorzugten Abendessen. Ich hätte damals sicher auch damit «umeplämperlet», um es etwas niedlicher auszudrücken.

Umeschnäugge oder wenn eine sini Schnäugge überall ineschteckt, so isch das en G’wundernas, Eine wo heimlech schpioniert und umeschnüfflet, heijo, mer sött sini Schnäugge ebe ned überall ine‘schtecke, es cha de guet sii, dass‘mer eis uf d'Schnäugge verwütscht.

Eis isch doch sicher, wenn mer e chli gäch dur s‘Dorf düre fahrt, de isch es will mer’s pressant het, ned wills rüüdig schteil isch, aber sind’mer doch ehrlech, mängisch isch es schon no gäch, wie gäch mäng Eine derhär chunnt, tja, und ich wünsche öich en ned au zu gäche Tag.
Mittwoch, 15.11.2017Menziken

Kerzenziehen erfreute sich grosser Beliebtheit

Text und Bild: Thomas Moor

Nach einem Jahr Unterbruch wurde im katholischen Pfarreiheim in Menziken das Kerzenziehen wieder zu neuem Leben erweckt. Ein guter Entscheid, wie sich an den zwei Tagen zeigte. Jung und Alt machte sich auf, um einen oder mehrere Dochte in die Paraffinbäder zu tauchen.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Und wenn es eines ist, das man selber hergestellt hat, dann ist es doppelt schön. Während zweier Tage hatte man Gelegenheit, im katholischen Pfarreiheim an der Mühlebühlstrasse in Menziken seine Kerze selber zu ziehen. Nach einem Jahr Pause hat ein engagiertes Team den Ofen wieder angemacht und mit dem Paraffinschmelzen begonnen. Die Leute kamen in Scharen. Familien mit Kind und Kegel sowie ganze Gruppen von Mädchen und Knaben deckten sich mit einem Docht ein, um ihn in die verschiedenfarbigen Paraffinbäder zu tauchen und mitzuverfolgen, wie die Kerze langsam wächst und Formen annimmt. In der Rangliste der Geschenklihitparade nimmt die Kerze nach wie vor einen Spitzenplatz ein, wie auch die Mutter, welche mit ihren zwei Kindern zum Kerzenziehen gekommen ist, bestätigte. «Gotte und Götti werden sich bestimmt freuen», wie sie ergänzte. Bestimmt auch deshalb, weil man die Kerze als krönenden Abschluss vom kreativen Dekoteam noch mit Rosen, Ornamenten oder sogar mit dem Pingu verzieren lassen konnte. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten am Freitag und Samstag die Blauringmädchen im Kerzencafé.

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Mittwoch, 15.11.2017Meisterschwanden

Distillerie Seetal beantwortete brennende Fragen

Text und Bild: Thomas Moor

Die Schweiz brennt! Unter diesem Titel luden 45 Brennereien in der ganzen Schweiz zu einem Tag der offenen Brennereien ein, um den Kunden einen Einblick in die Produktion von edlen Schweizer Bränden zu geben und um den Brennmeistern bei der Arbeit über die Schultern blicken zu können.

Was heisst brennen? Was wird gebrannt? Wie werden die typischen Düfte eingefangen? Auf alle diese und viele weitere brennende Fragen bekam man eine Antwort. In der Distillerie Seetal GmbH in Hohenrain standen Renato Belleri und Klaus Hasler den Besuchern Red und Anwort. Landläufig würde man sagen, dass die Distillerie Seetal eine kleine aber feine Brennerei sei. «Klasse statt Masse» nennen es die Macher, zu welchen neben Klaus Hasler und Renato Belleri auch Christian Hasler, Joe Baumli und Sepp Elmiger gehören. «Wir sind eine echte Manufaktur», wie Belleri betont. In der kleinen Brennerei im Weiler Unterebersol werden nämlich alle Arbeiten wie das Abfüllen, Etikettieren etc. von Hand erledigt. Nachdem alle erforderlichen Kriterien für das Betreiben einer Brennerei erfüllt waren, wurde unter dem Brennhafen 2010 zum ersten Mal angefeuert. Heute entstehen eine Vielzahl von Edelbränden und Likören aus Früchten, welche zu 98 Prozenten aus Früchten von regionalen Bauern entstehen und die man auch im Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse 16 in Hochdorf kaufen kann. Weitere Infos unter www.distillerie-seetal.ch

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Mittwoch, 15.11.2017Schongau

Mit den Räbeliechtli durch die dunkle Nacht

Text und Bild: Graziella Jämsä

Traditionell werden in Schongau Väter und Kinder zum Schnitzen der Herbstrüben geladen. Lehrpersonen und der Club der Familien kümmern sich um Organisatorisches, damit grosse und kleine Künstler ihr Werk stolz beim Umzug durch die Gemeinde vorführen können.

«Auf dem Sportplatz ist es dunkel genug, da seh ich mein Licht besser, Papi darf ich?» Kaum hatte er gefragt, war der kleine Bursche auch schon losgerannt. Begeistert betrachtete er seine Räbe und hielt sie in die Höhe. Doch er brauchte sich nicht lange auf diese Örtlichkeit zu beschränken. Denn kurz vor 18 Uhr standen Buben und Mädchen der Basisstufe, aus der Spielgruppe und dem Mukiturnen vor dem Gemeindehaus bereit für den Umzug. Als das Licht der Strassenlaternen erlosch, setzte sich die Gruppe in Bewegung. Und sie wurde schon erwartet. Überall am Strassenrand standen Eltern, Freunde und Anwohner. «Ich finde es schön, dass diese Tradition gepflegt wird», erklärte eine Zuschauerin. «Solche Ereignisse unterscheiden das Dorfleben von städtischer Hektik.» Sie war nicht die Einzige, die den Umzug bis zum Volg begleitete, um sich das kleine Konzert mit Räbeliechtli-Songs anzuhören. Wer die Aufführung ein zweites Mal geniessen wollte, der marschierte mit zurück zur Schule, wo in der Turnhalle bereits die Verpflegung vorbereitet war und es sich wunderbar über die eigenen Räbeliechtli-Erinnerungen parlieren liess.

Mittwoch, 15.11.2017Hallwil

Apfelaktion vom Gewerbeverein Seetal

Text und Bild: Eing.

Am 08.11.2017 wurde mittlerweile traditionell die Apfelspendenaktion vom Gewerbeverein Seetal durchgeführt. Verantwortlich für dieses vitaminreiche Znüni waren die Vorstandsmitglieder vom GVS, Herr Fritz Stadler (Stadler Architekten AG aus Boniswil) und Herr Franz Roth (Maler Roth AG aus Seengen).

Die Schüler haben dieses Geschenk gerne angenommen und die sehr gut schmeckenden Früchte mit Freude gegessen. «Das ist eine vorbildliche Aktion vom Gewerbeverein, weil sie damit die gesunde Ernährung unserer Schüler fördern», so die Schulleiterin, Frau Edith Kottmann. Zum Schluss durften natürlich auch die Lehrer der Primarschule Hallwil das Obst probieren. Schule und Gewerbeverein freuen sich schon jetzt auf den nächsten Apfeltag in 2018.

Mittwoch, 15.11.2017Leutwil

Raclette-Plausch der Trachtengruppe Leutwil

Text und Bild: eing.

Passend zum traditionellen Raclette-Plausch der Leutwiler Trachtenleute sorgte Petrus am ersten Novembersonntag für ideales Stuben-Wetter.

In der erfreulich voll besetzten Mehrzweckhalle genoss man miteinander einen unterhaltsamen Sonntag bei herrlich mundenden Raclette-Portionen und mit einem feinen Tropfen Wein.

Das Jodel-Duett Julia und Luzia Müller aus Reinach mit der Begleitung von Martin Flury am Akkordeon sorgte mit seinen klangreinen Jodellieder für Stimmung die unter die Haut ging. Mit ihren Vorträgen gelang es den jungen Jodlerinnen das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Bis zum Einmarsch der Kindertanzgruppe Leutwil unterhielt Martin Flury mit dem Akkordeon. Zur Melodie «Miteinander tanzen» sorgten anschliessend die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer der Trachtengruppe für einen farbenfröhlichen Einmarsch. Mit dem Dreiertanz «Mels grüsst Eichstätt» hatte jeder der drei Knaben gleich zwei Tänzerinnen, sie meisterten ihre Führung glänzend. Für die von der Appenzeller Streichmusik Alder gespielte Polka «Birewegge, Chäs und Brot» hatte man Volkstanzschritte und Figuren, wie sie die Erwachsenen tanzen, gelernt. Das Üben hatte sich gelohnt, zur grossen Freude der Kinder verlangte das Publikum eine Wiederholung. Mit dem «Tatzelwurm» kamen danach die Akteure in den Genuss ihres Lieblingstanzes.

Vom Vorstand der Trachtengruppe wurde der Einsatz für den Nachwuchs verdankt. Die Eltern der Kinder überraschten die Leiterinnen mit Birewegge, Chäs und Wy … Einer der Tänzer überreichte den Leiterinnen sogar noch etwas selbstgebasteltes samt süssem Inhalt.

Nun konnte man sich nochmals auf Jodel-Lieder von Julia und Luzia freuen, auch sie wurden um eine Zugabe gebeten, den beiden talentierten Jodlerinnen zuzuhören war Balsam für die Seele.

Feine Torten und Kuchen und Spezial-Kaffees wie Trachte-, Schümli- und Linggsfüessler-Kafi sorgten für den süssen Abschluss des geselligen Nachmittags.

Mittwoch, 15.11.2017Seengen

Leuchtende Räben überall

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Wenn die Strassenlaternen gelöscht werden, man von Weitem fröhliche Kinderlieder hört und warme Lichter die Gassen erleuchten, ist es November und natürlich «Räbeliechtli- Ziit».

Auch dieses Jahr zogen die Kinder mit ihren sorgfältig geschnitzten Räben durch die nächtlichen Seenger Strassen. Die Kinderschar, welche von den Tambouren angeführt wurde, erleuchtete die dunklen Strassen mit ihren schönen Räbeliechtli. Die traditionellen, passenden Lieder wurden von den Kindern lautstark zum Besten gegeben. Die wartenden Kindergartenkinder standen aufgeregt beim roten Haus bereit, um von den beim Schulhaus gestarteten Kindern, abgegeholt zu werden. Das Lichtermeer wurde grösser und die fröhlichen Stimmen lauter. Der Duft der leicht angebrannten Rübe, wenn man das schwere Räbeliechtli etwas schief hält, weckte Kindheitserinnerungen. Die Kinder zeigten voller Stolz und mit leuchtenden Augen ihre individuell gestalteten Räbeliechtli.
Vorbei an den Besuchern, Verwandten und Bekannten, die sich zahlreich am Wegesrand versammelt haben, führte der Weg gegen Ende der Route schliesslich auch an der alten Schmitte vorbei. Ein sehr harmonisches Bild ergab sich aus der mit zahlreichen Räbeliechtli geschmückten Fassade des alten Hauses und den vorbeiziehenden Kindern. Das Dorf stand ganz im Zeichen des Räbeliechtli. Das Kuchenbuffet war bereit und so wurde der Abend für die Seenger Kinder noch etwas mehr versüsst.

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Mittwoch, 15.11.2017Beinwil am See

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text und Bild: Eing.

Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-512
Dieser exklusive Kurs bietet die Möglichkeit, Kerzenständer, Gartenobjekte, Feuerkörbe o. Ä. herzustellen. Daten: Sa., 17. und 24. März 2018, Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr. Kosten: Fr. 340.– . Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli, Schlosser.

Schriftenkurse für Erwachsene AL-513
Wir beginnen mit der eigenen Handschrift und entwickeln sie weiter ... mit Schwung ... lieber eckig oder rund ... auch mal zusammenhängend ... damit ein eigenes Schriftbild weiterentwickelt werden kann. Kennenlernen von sechs bis acht Schriftbildern – mit Mustern und Verzierungen schmücken – Stiftkunde – Schreiben mit Text. Daten: Do., 19. 04., 24. 05. und 21. 06. 2018. Zeit: 19.30 – 22.00 Uhr. Kosten: Fr. 180.– inkl. Material. Kursort: Schulhaus Mosen. Leitung: Doris Scherrer.

Allgemeine Kurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Pilates GE-515: Daten: 8x donnerstags, ab 22. Februar 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 120.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Literaturabend: «Hier können Sie im Kreis gehen»
Im Alter von 91 Jahren täuscht Johannes Kehr Demenz vor und kommt ins Pflegeheim. Er will gewappnet sein, wenn er bald nicht mehr über sein Leben wird bestimmen können. Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit des Pflegepersonals; dabei schaut er auf Stationen seines langen Lebens zurück, welches fast das ganze 20. Jahrhundert umfasst. Ein literarisch feinfühliges Debut, beobachtungsstark und intensiv. Wir diskutieren über den Roman von Frédéric Zwicker (Nagel & Kimche, 2016, 159 Seiten). In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek. Leitung: Markus Diebold. Montag, 05. 03. 2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–.

Von Menschen und Gärten
Literarischer Vortrag mit Sarah Fasolin, Journalistin. Sarah Fasoloin, die Autorin von «Gartenreiseführer Schweiz» und «Traumgärten der Schweiz. Menschen und die Gärten ihres Lebens» erzählt von ihrer 7-monatigen Reise durch die spektakulärsten Gärten der Schweiz. Mit schönen Bildern, Musik und zugleich fachlichem Tiefgang berichtet sie die Beziehung zwischen Menschen und ihren Gärten. Sie zeigt, warum Gärten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Montag, 23. 04. 2018, 19.30 Uhr, Blumen Röthlin, Hitzkirch, Kosten Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 07. 04. 2018.

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern
Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16. 06. 2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–.
Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19. 05. 2018.

Mittwoch, 15.11.2017Menziken

Gemeindehaus erhält Erdgas-Anschluss

Text und Bild: Eing.

Mehr als hundert Jahre nach Errichtung erlebt das geschichtsträchtige Menziker Gemeindehaus dank Erdgas/Biogas eine umweltfreundliche Energiewende in ihrem Heizungskeller. Mit dem eingangs erwähnten Energieträger kann die CO2-Belastung um mehr als ein Drittel gesenkt werden.

Aufgrund der alten und sanierungsbedürftigen Ölheizung der Schulanlagen und Gemeindeverwaltung beschloss der Gemeinderat Menziken im Mai 2016, ein Energiekonzept mit Variantenvergleich für verschiedene Heizsysteme erstellen zu lassen. Wegen der geforderten hohen Vorlauftemperaturen kamen schliesslich nur zwei Heizsysteme für die Wärmeerzeugung in Frage: Eine Holzheizung oder eine Erdgas-/Biogasheizung. Beim Kostenvergleich wurde schnell klar, dass die Variante Holzheizung wegen ihrer hohen Investitions- und Unterhaltskosten gegenüber der kostengünstigeren Variante Erdgas/Biogas benachteiligt war.

Erdgas/Biogas ist umweltfreundlicher als Öl
Ursprünglich sollten lediglich die alten Ölbrenner durch neue Erdgasbrenner ausgetauscht werden. Die beiden Heizkessel waren aber altersbedingt in einem so schlechten Zustand, dass man sich für eine komplette Sanierung der Anlage entschied. Die Initialkosten sind zwar höher, langfristig ist es jedoch die wirtschaftlichere und umweltfreundlichere Lösung. Mit dem Energieträger Erdgas/Biogas kann die CO2-Belastung um mehr als ein Drittel gesenkt werden.

Erdgas-Niederdrucknetz weiter ausgebaut
Zeitgleich zum Gemeindehaus-Projekt begann Wynagas im März 2016 mit dem Ausbau des Erdgas-Niederdrucknetzes in Menziken West, an welchem das Gemeindehaus angeschlossen wurde. Dieses führt mit einer Länge von zirka 1.5 Kilometer ab dem Fischer Areal via Ölbergstrasse, Herkulesstrasse bis hin in die Kirchstrasse Richtung Burg. Die Fertigstellung dieser Erschliessung inklusive Anschluss Gemeindehaus und Schulhäuser erfolgte diesen Sommer, so dass die Heizung am 30. August rechtzeitig für die kommende Heizperiode in Betrieb genommen werden konnte. Der Ausbau des Erdgas- Niederdrucknetzes bietet weiteren Kunden entlang der Gasleitung die Möglichkeit, ihre Heizung von Öl auf das umweltfreundliche Erdgas/Biogas umzustellen.

Geschichtsträchtiges Haus
Die Verwaltung war bis zum Bau des Gemeindehauses im 1862/63 errichteten Schulhaus untergebracht. Erst als gegen Ende des Jahrhunderts akuter Platzmangel herrschte, wurde 1897 die Erstellung eines Gemeindehauses mit Schulräumen und einer Turnhalle beschlossen, welche auch als Gemeindesaal genutzt werden konnten. 1902 begannen die Bauarbeiten und am 29. Mai 1904 fand die Einweihung statt.

Mittwoch, 15.11.2017Gontenschwil

«Ich goh met minere Latärne ...»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

«... ond mini Latärne met mer. Am Himmel lüchte d’Stärne, do onde lüchte mer.» Auch in diesem Jahr waren die sorgfältig geschnitzten Räbeliechtli zu bestaunen. Voller Stolz und mit leuchtenden Augen von den Gontenschwiler Kindern getragen.

Man spürt die Vorfreude der Kinder, endlich ihre geschnitzten Räben durch den dunklen Abend tragen zu dürfen. Jede Räbe ist einzigartig in ihrer Form und Gestaltung. Nach ursprünglicher Tradition, die letzte Räbenernte mit einem fröhlichen Umzug durch die Dorfgassen zu feiern, werden die Strassen auch heute noch mit den warmen Lichtern erhellt. Voller Freude singen die Kinder die traditionellen Melodien der bekannten Räbelichtli-Lieder. Die Verwandten und Bekannten sind zahlreich erschienen um dieses schöne, alljährliche Ereignis zu bestaunen. Nach dem Umzug konnte man den schönen Abend mit einem heissen Punsch, einer Wurst vom Grill oder einem Hot Dog ausklingen lassen.

Mittwoch, 15.11.2017Beinwil am See

Ein Auftakt voller Zwischentöne

Text und Bild: Eing.

Seidenweich und butterzart. Das Peter Schärli Trio und Glenn Ferris spielten Jazz vom Feinsten und begeisterten das Publikum. Der Premiere-Auftritt ist eine Ansage. Kultur im Seetal hat fortan einen weiteren Namen: Konservi Seon.

Schon vor der Türöffnung um 18 Uhr tauchen die ersten Gäste auf und beleben das Gewerbeareal am nördlichen Dorfeingang von Seon. Das Holz in der Feuerschale lodert und der kugelrunde Mond legt einen sanften Schimmer auf die Giebel der Häuser. An einem prangt der Schriftzug «Konservi Seon». Er verweist auf eine Zeit, als hier die Konservenfabrik Hero Erbsli und Rüebli eindoste. Tempi passati. Die Helden heute heissen Glenn Ferris, Peter Schärli, Thomas Dürst und Hans-Peter Pfammatter und diesem Quartett fällt an diesem denkwürdigen Abend die Aufgabe zu, einen neuen Veranstaltungsort einzuweihen oder, vielleicht treffender formuliert, einzublasen. «Das letzte Mal, dass uns eine solche Ehre zuteilwurde, liegt lange zurück», sagt Trompeter Peter Schärli. Damals hiess Russland noch UdSSR, und es galt, irgendwo im Riesenreich ein Lenin-Museum einzuweihen. «Wir tranken ruppigen Wodka, und vielleicht spielten wir deshalb auch so. Heute hingegen kriegen wir feinen Wein, und ich glaube, wir tönen auch ganz gut.» Und wie! Es ist, als würde Glenn Ferris seine Posaune streicheln. Er entlockt ihr gurrende Töne und perlende Läufe und verwandelt hartes Blech in weiches Holz. «Je älter wir werden, umso mehr macht uns das Musizieren Freude», sagt Peter Schärli, «denn es könnte ja das letzte Mal gewesen sein ...»

Die Kulturjournalistin Monika Schärer, sie führt durch den Abend, spricht von dreissig Jahren, seit denen Peter Schärli auf der Bühne steht. «Es sind vierzig», korrigiert Schärli. «Er scheint einfach alterslos», kontert Schärer.

Man lässt sich‘s gutgehen in der Konservi, in den Sofas und Sesseln, an den Hochtischen und an der Weinbar, mit den kleinen Speisen, zubereitet von Klaus-Dieter Bahnsen, der sich viele Jahre in Orselina GaultMillau-Punkte erkocht hatte und an diesem Abend ein Comeback gibt, wenn auch auf kleinerem Feuer. Obwohl der Anlass mit hundert Gästen ausverkauft ist, bleibt viel Platz und Luft und Lauffreiheit. Und so kann sich denn auch der unvergleichliche Sound des Peter Schärli Trios und dessen Mitspieler Glenn Ferris ganz und gar entfalten. Es braucht kein geschultes Ohr, um zu erkennen, wie gut es in dieser Büchse klingt und schwingt – «tonhallenmässig». Der Applaus ist lang und herzlich, die Zugabe grosszügig. So kann es weitergehen, so soll es weitergehen. Bald schon in diesem Theater – mit Patrick Frey und seinem Solostück «Dormicum».


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