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Donnerstag, 12.07.2018Hallwil

Bruno Schuler – unterwegs für das AEW

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wissen Sie, wer in Ihrer Gemeinde den Strom abliest? Vielen ist diejenige Person nicht bekannt und dennoch gibt es sie, die zahlreichen Ableser, die alljährlich den Verbrauch von Wärme, Strom und Wasser in Schweizer Wohnungen und Häusern ablesen.

Bei den meisten Unternehmen muss der Ableser keine bestimmten fachlichen Qualifikationen erfüllen. Vor der Auftragsvergabe findet allerdings für die neuen Ableser in der Regel zunächst eine Schulung durch das Dienstleistungsunternehmen statt. Auf jeden Fall ist es aber sinnvoll, ein Gefühl für Technik zu haben. Ausserdem sind die Ableser in den Haushalten vor Ort tätig und haben laufend mit Menschen zu tun – entsprechend wichtig sind ein freundliches Auftreten und ein gepflegtes Äusseres. Im Regelfall lassen sich die Arbeitszeiten recht flexibel einteilen. Wichtig ist, dass die Aufträge, die man bekommt, innerhalb der festgelegten Zeitspanne erfüllt werden. Der Nebenjob als Ableser ist saisonabhängig, in Hallwil ist dies jeweils im Dezember der Fall. Durch eine Kollegin, die beim AEW arbeitet, ist Bruno Schuler zu dieser Tätigkeit gekommen. Seit zwölf Jahren wohnt er bereits in Hallwil, den Strom in seiner Wohngemeinde liest er nun seit ca. 4 Jahren regelmässig ab. Bruno Schuler nutzt seine freien Samstage für diese Tätigkeit. Mit seinem E- Bike fährt er die Wege zu den verschiedenen Häusern ab. Da bei vielen Häusern im Innern abgelesen werden muss, ist er darauf angewiesen, dass die Leute auch zu Hause sind und ihm Zutritt zum Stromkasten gewähren. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr nutzt er jeweils dazu, die an den Samstagen leider nicht erreichten Häuser zu besuchen. Alle 3 Monate gehört auch das Ablesen von Baustrom, Gewerbe- und Industriestrom zu seinen Aufgaben. Häuser und Betriebe welche mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet sind, werden ebenfalls von Bruno Schuler besucht. Jedes Jahr macht die Gemeindeverwaltung die Bevölkerung darauf aufmerksam, wann die Ableseperiode wieder beginnt. Auch bei Wohnungswechsel und Umzügen ist es wichtig, dass Bruno Schuler hinzugezogen wird, um die Genauigkeit der Daten sicherzustellen. Aus diesem Grund hat der Hallwiler auch oft an den Zügelterminen einige Aufgaben zu erledigen. Im Gegensatz zu früher, wo alles schriftlich festgehalten wurde, werden heute viele Daten elektronisch an das AEW übermittelt. Alles habe Vor- und Nachteile, so Bruno Schuler, weniger Papierkrieg zwar, jedoch sei dafür die Übersicht mit den übermittelten Daten oft etwas schwieriger. Bruno Schuler gefällt bei dieser Tätigkeit vor allem der Kontakt zu den Menschen und dass man das Dorf mit all seinen verborgenen Winkeln sehr gut kennen lernt.

Donnerstag, 12.07.2018Boniswil

Ein engagiertes Duo für alle Fälle

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Gemeinsam mit der Unterstützung von Ruedi Brunner leitet Daniel Hunziker das Bauamt seit 16 Jahren.

Zu tun gibt es für die Mitarbeiter der Gemeindewerkdienste immer etwas. Die verschiedenen Jahreszeiten machen diesen Beruf sehr abwechslungsreich. Unterhaltsarbeiten rund um die öffentlichen Gebäude, die Abfallentsorgung oder auch die Mithilfe bei Erdbestattungen erfordern den Einsatz des Bauamtes das ganze Jahr. In den Sommermonaten nehmen die Reinigungsarbeiten und die Rasenpflege in den beiden Boniswiler Badis natürlich mehr Zeit in Anspruch. Auch die Strassenräumung im Winter ist meistens nicht planbar und erfordert oft spontanes Engagement. Die Abwechslung und die Vielfalt in diesem Beruf sind das, was dem einst gelernten Müller besonders gefallen und diesen Beruf attraktiv machen. Daniel Hunziker war lange in der Feuerwehr engagiert und kann diese Erfahrungen seit 16 Jahren gut in seine Tätigkeit einfliessen lassen. Der Unterschied zu früher sieht er klar in der Administration und teilweise auch in den Aufgaben. Da die Teilnahme an Sitzungen, wie beispielsweise zum Thema Strassenbau, Naturschutz oder Landschaftsbau vermehrt auch zu den Aufgaben eines Werkdienstleiters gehören, gibt es immer mehr zu schreiben und zu protokollieren. Daniel Hunziker betont und schätzt die gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Gemeinden extrem. Bei Personalengpässen wird einander ausgeholfen und auch Neuanschaffungen, Geräte oder Informationen werden regelmässig ausgetauscht. Die Mitarbeit im 50% Pensum von Landwirt Ruedi Brunner ist ebenfalls sehr wertvoll, nicht nur, weil er den etwas grüneren Daumen hat, so Daniel Hunziker. Der Werkdienst Boniswil wäre auch ein Ausbildungsbetrieb. Daniel Hunziker berichtet jedoch, dass die Gemeinden vermehrt keine interessierten Lernenden mehr für diesen doch sehr umfangreichen und abwechslungsreichen Beruf finden können.

Donnerstag, 12.07.2018Seengen

Burgturm Reisen AG feiert das 10-Jährige

Text und Bild:  Thomas Moor

Klein und fein, persönlich und individuell, kompetent und engagiert: Genau so kennt man die Burgturm Reisen AG beim Bärenplatz in Seengen. Mit diesen positiven Eigenschaften kann das Team um Geschäftsinhaber Roland Frey bereits sein 10-Jahr-Jubiläum feiern.

Für Roland Frey ging es nie darum, sich in der hartumkämpften Reisebranche mit der Ellenbogenmethode einen Platz an der Sonne zu ergattern. Er und sein Team können mit anderen Mitteln auftrumpfen, um den Kunden unvergessliche Ferien und Reiseerlebnisse bieten zu können. Mit einem Angebot, das sowohl Spezialreisen, als auch Produkte von Grossanbietern umfasst.
Wer das Reisebüro betritt, wird schnell merken, dass Vorfreude wirklich die schönste Freude ist. Denn hier werden die Kunden bereits bei ihrem ersten Besuch in Ferienstimmung versetzt. «Mir geht es darum, den Kunden direkt zu beraten und ihn zu spüren», wie Reisespezialist Roland Frey seine Philosophie auf den Punkt bringt. Und so heisst der Firmenslogan denn auch «Reisen, so individuell wie sie». Tatsächlich geht es dem Team von Burgturm-Reisen AG darum, den Kunden die Wünsche von den Augen zu lesen und ihnen Arrangements zu unterbreiten, die fernab von 08-15 sind. «Ich bin erst glücklich, wenn der Kunde das erhält, was er möchte», wie Roland Frey sagt. Und dieses Glück beruht ganz auf Gegenseitigkeit, was ein Blick in die vielen Rückmeldungen beweist. «Wie immer tolle Reise und Top-Beratung», «Super organisiert», «Unvergesslicher Roadtrip», «Unermüdlicher Einsatz», «Professionelle Organisation», «Das Tüpfelchen auf dem i», «Wir freuen uns aufs nächste Mal»: Diese Liste lässt sich beliebig weiterführen. Neben Individual-, Motorrad-, Städte- oder Schiffsreisen, Camper-Ferien u.a., sind die geführten Reisen für Kleingruppen durch Thailand, Kambodscha, Vietnam und Myanmar etc. ein spezielles Erlebnis. «Asien ist für uns wie eine zweite Heimat», sagt Roland Frey, dessen Tochter Brenda deutschsprechende Reiseleiterin des Partnerunternehmens Mellow Adventures Co., Ltd in Thailand ist. Jede Woche wartet Burgturm Reisen AG mit Special- und Last-Minute-Angeboten auf. Eine Buchungsmaschine dafür gibt es nicht. Denn auch hier gilt: Die persönliche Beratung steht an erster Stelle.

Weitere Informationen findet man im Internet unter burgturmreisen.ch

Donnerstag, 12.07.2018Seengen

Schlussfeier der Oberstufe Seengen

Text und Bild:  Eing.

Am letzten Donnerstag vor den Sommerferien wurden 89 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Seengen verabschiedet. Wegen neuer Vorgaben des Bildungsdepartements verzichtete die Schulleitung auf die alte Form von zwei verschiedenen Abschlussfeiern für Sereal und Bezirksschule, und verabschiedete sämtliche austretenden Schülerinnen und Schüler mit einer gemeinsamen Feier in der Mehrzweckhalle ganz nach dem Jahresmotto «mitenand».

Eröffnet wurde die kurzweilige Feier durch ein Bläserensemble unter der Leitung von Albin Stöckli. Der Stufenleiter Theo Wyss begrüsste die Austretenden und die vielen Gäste und stellte den Gastredner Adrian Remund vor, der vor mehr als zwanzig Jahren ebenfalls hier in Seengen seine obligatorische Schulzeit abgeschlossen hatte. Adrian Remund arbeitet heute als Moderator bei Tele M1 und ermunterte die Schulabgänger darauf zu achten, den eigenen, nicht den bequemeren Weg zu gehen, selbst wenn dieser allenfalls beschwerlicher sei. Er rief sie auf, kritisch zu bleiben, nicht alles zu glauben, was in den Medien an sie herangetragen wird.

Der Schulleiter Urs Bögli nahm die Gelegenheit wahr und wünschte den Austretenden viel Schwung für den nächsten Lebensabschnitt und Vertrauen, dass nach einer Talfahrt immer wieder ein Hoch kommt. Manchmal brauche es auch eine Portion Mut und Fleiss, um sich durchzusetzen und sein Leben in die Hand zu nehmen.

Dann war es soweit: Die Klassenlehrpersonen übergaben ihren Schülerinnen und Schülern die Abschlusszeugnisse und die obligate Rose. Alle Schulabgänger haben eine Abschlusslösung, 54 beginnen nach den Sommerferien eine Lehre, 32 besuchen weiterhin eine Schule und drei machen ein Praktikumsjahr. Die Abschlussfeier wurde aufgelockert von vielen musikalischen Beiträgen, krönender Abschluss war dann das Schlusslied «I can see clearly now», das von allen Abschlussklassen mit ihren Musiklehrern einstudiert worden war. Bei einem reichhaltigen Apéro, der vom Team des Mittagstisches vorbereitet worden war, konnten im Anschluss an die Feier letzte Erinnerungen ausgetauscht werden, dann gehörte die obligatorische Schulzeit für die Austretenden definitiv der Vergangenheit an.

Mittwoch, 11.07.2018Reinach

Bundesrätin Simonetta Sommaruga war begeistert

Text und Bild: Peter Eichenberger

Der 57. Plusporttag 2018 ist bereits wieder Geschichte. Ein Jahr lang hat die Behinderten-Sport-Gruppe, BSG Reinach AG, auf diesen grossen Tag hin trainiert.

Jeden Montag treffen sich in der dreifachen Turnhalle in Reinach die Athleten. Zwischen 40 und 50 Leute nehmen an dieser Stunde teil, die je nach Bedürfnis 4-fach geführt wird.

Die Vorfreude auf den Sporttag in Magglingen vom Sonntag, 8. Juli, war sehr gross. Einige Teilnehmer sagten auf der Fahrt mit dem Car von «Carreisen Merz», dass sie kaum geschlafen haben und dies auf der Reise noch etwas nachholen möchten. Doch weit gefehlt, die Sportlerinnen und Sportler diskutierten angeregt, in welchen Disziplinen sie mitmachen werden. Der Carchauffeur Roman Fröhlich brachte die illustre Schar ins Mekka der Sportler. Erstmals in der Geschichte des Sporttages musste der Car zurück nach Biel und am Abend wieder nach Magglingen, um die Leute abzuholen. Viele fragten sich, ob dies umweltfreundlich sei, wenn hunderte von Cars viermal diese Stecke fahren.

Gisela Girsberger, Präsidentin der BSG Reinach AG, hatte den Sporttag wie in den vergangenen Jahren präzise organisiert. Die Leiter übernahmen die Sportgruppen und begaben sich zum Einturnen auf den grossen Sportplatz. Drei Gruppen der BSG Reinach nahmen am Gruppenwettkampf «Fit+Fun» teil. In verschiedenen Disziplinen sammelten sie Punkte. Dass das «Mitmachen vor dem Rang» kommt, bewiesen die gutgelaunten Sportler bei diesem Wettkampf. Voller Enthusiasmus kämpften die jungen und auch schon älteren Leute.

In der grossen Halle wurden von einigen Sportlern der BSG Reinach ebenfalls um jeden Punkt gekämpft. Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga war begeistert, welche Leistungen die Sportlerinnen und Sportler an den Tag legten.

In der wohlverdienten Mittagspause wurde diskutiert, welche Posten noch besucht werden. Martin möchte unbedingt noch zum Kugelstossen. Cécilia und Robin machten sich auf den Weg zum Speer-Ziel-Wurf. Nina und Manuel beschlossen, wegen der Hitze keinen Posten mehr zu besuchen. Andreas und Anna meldeten sich noch beim Keulenweitwurf.

Dass es nicht immer nur Sport sein muss an diesem Tag, zeigte Markus. Er wollte, wie in den vergangenen Jahren, am Stand von PluSport Schweiz eine Tasche kaufen. Strahlend kam er mit der gekauften Tasche zurück. Erstaunlich, wie sich Menschen mit einer Behinderung an kleinen Sachen erfreuen können.

Leider ging dieser schöne und gut organisierte Sporttag viel zu schnell zu Ende. Nach einem kleinen Fussmarsch stiegen die Sportler müde aber glücklich in den Car ein. Viele dösten auf dem Heimweg vor sich hin und träumten wahrscheinlich schon vom Sporttag 2019.

Mittwoch, 11.07.2018Meisterschwanden

Glückwunsch! Café Bar Speuzli feierte das 4-Jährige

Text und Bild: Thomas Moor

Von null auf hundert! Dank ihrem grossen Engagement konnte Debi Zimmerli mit der Cafè Bar Speuzli bereits ihr Vierjähriges feiern. Dies natürlich auch dank der grossen Stammkundschaft, die sich im «Speuzli» ganz einfach wohl fühlt. Die Jubiläumsfeier stand im Zeichen der 90er-Jahre.

«It’s my life». Der Hit der englischen Band Talk Talk tönte es aus den Boxen der Musikanlage. Ein Songtitel der perfekt zu Debi Zimmerli passt. Ihr Leben (oder wenigstens ein grosser Teil) ist das «Speuzli». Alles hat sie bisher dafür gegeben und ganz viel dafür zurückbekommen. «Ja, es ist hier gut angelaufen und ich bin hier sehr gut aufgenommen worden», wie die engagierte Gastgeberin zurückblickt. Sie hat auf eindrückliche Art bewiesen, dass man auch als junge Wirtin (mit 23 Jahren hat sie das «Speuzli» übernommen) bestehen und Erfolg haben kann. Das «Speuzli» ist denn auch so etwas wie ein gastronomisches Phänomen. Hier trifft sich nämlich Jung und Alt am selben Tisch. Am Stammtisch! Und genau das ist eines der Erfolgsrezepte. Der Stammtisch mit einer Länge von fast fünf Metern ist eine Idee von Debi Zimmerli und wurde nach ihren Wünschen extra angefertigt. Neunzig Prozent ihrer Gäste nehmen denn auch nur hier Platz. Da trifft man sich zu guten Gesprächen und geselligen Runden. Und ganz wichtig: Niemand wird ausgeschlossen. Auch die Feste im «Speuzli» sind legendär. Kurz: Wenn Debi Zimmerli etwas anreisst, wirds eine runde Sache. Wie das Jubiläumsfest, das musikalisch und modisch ganz im Zeichen der 90er-Jahre stand. Kulinarisch wurden die Gäste mit einem reichhaltigen Salatbuffet und XXL-Grillwürsten verwöhnt. Für den Partysound sorgte Debis Haus-DJ, DJ Super-Mario.

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Mittwoch, 11.07.2018Schongau

Die Kleinen ganz gross bei der RegioWehr Aesch

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wie schwer ist eigentlich ein Tanklöschfahrzeug? Oder wie viele Meter Schlauch befinden sich in einem Schlauchverleger? Diese und viele weitere Fragen wurden beim Ferienspass Aesch im Feuerwehrlokal in Schongau geklärt.

Die RegioWehr Aesch organisierte mit dem Ferienspass einen spannenden und teilweise sehr heissen Feuerwehrmorgen. Christian Muff erklärte den vielen Kindern, dass das Tanklöschfahrzeug von Schongau ganze 13 Tonnen wiegt und sich in einem Schlauchverleger 1000 Meter Schlauch befinden. Da staunten die Kids nicht schlecht. Auch dass die RegioWehr Aesch für die Gemeinden Aesch, Mosen, Schongau und Altwis verantwortlich ist, wussten viele Kinder nicht. Insgesamt 23 km ² Einsatzgebiet deckt die RegioWehr Aesch ab. Aber an einem Morgen bei der Feuerwehr nur zuhören wäre auch langweilig. Deshalb organisierte die Feuerwehr viele Demos für die Kinder. Gelöscht wurden Brände an Abfallkübeln, Bürotischen und einer Fritteuse. Und dann kam der Moment, bei dem auch die Kleinsten Luft von den Feuerwehrmännern schnuppern durften! Die Kinder wurden in drei Gruppen aufgeteilt und durften sich an den verschiedenen Posten aufstellen. Auf dem Vorplatz des Feuerwehrmagazins wurde den Kindern das Tanklöschfahrzeug (TLF) ganz genau erklärt, währenddessen sich die zweite Gruppe im Gebäude aufhielt und die schwere Feuerwehrkleidung und Masken anziehen durfte. Auch alle Geräte, die bei einem Autobrand, einer Personenrettung oder Hochwasser benutzt werden, konnten die Kinder von Nahem bestaunen. Der letzte Posten war das Highlight des Morgens! Beim Kleinlösch-fahrzeug (KLF) wurden Bälle mit dem Schlauch anvisiert und dann mit einem Wasserstrahl abgeschossen. Ein sehr lehrreicher und spassiger Morgen, den die Kinder in Schongau miterleben durften.

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Mittwoch, 11.07.2018Zetzwil

Besuch vom Regenbogenfisch im Kindergarten

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Seit 25 Jahren begeistert Marcus Pfister, Autor und Illustrator aus Bern, mit seinem Bilderbuch «Der Regenbogenfisch» die Kinder rund um den Globus. Beim Wettbewerb, welchen er zum Jubiläum seines Glitzerfisches ausgeschrieben hatte, gewann Vreni Gubler für ihren Kindergarten den Hauptpreis: ein Workshop mit dem Autor. Mit Spannung erwarteten die Kinder den berühmten Mann im Musikzimmer und begrüssten ihn mit einem scheuen «Grüezi Herr Pfister».

Die Sitzordnung war eine Herausforderung für die Kindergartenlehrerinnen, denn alle wollten vorne sitzen. Als Pfister gleich zu Beginn ein paar seiner in sechzig Sprachen übersetzten Regenbogenfischbücher herum zeigte und erklärte, «Färöisch kann keiner», reagierte der kleine Owen spontan: «Doch ich kann färöisch! Mein Papa kommt von dort».

Man kommt weit, wenn man schon fünfundzwanzig Jahre alt ist. So geht es dem Regenbogenfisch. Er durchkreuzt Flüsse, Seen und Weltmeere und schwimmt bis nach Amerika und China. Überall verschenkt er seine Glitzerschuppen und erzählt den Kindern Geschichten übers Teilen und dass man lernen muss, auch mal zu verlieren. Auf der Titelseite schwimmt der kleine Fisch immer in jene Richtung, in welcher die Schrift im jeweiligen Land verläuft. Verzaubert sassen die Kinder vor ihrem Erzähler und nur ein paar wenige hatten Mühe, bis zur Pause stillzusitzen. Die Pause war da, um die mitgebrachten Bücher signieren zu lassen. Der Autor liess es sich nicht nehmen, neben seinem und den Namen der Kinder, auch noch einen kleinen Regenbogenfisch zu skizzieren.

Nach der Pause war es dann an den Kindern, selber aktiv zu werden. Auf grossen Papierbogen durften sie Unterwassertiere «zaubern-zeichnen» und gleichzeitig eine Geschichte darum herum erfinden. So entstanden Fussballfische, Fahrradfische und Blumenfische mit fantastischen, passenden Geschichten. Marcus Pfister ermunterte die Kleinen, dies auch zuhause auszuprobieren, denn Zeichnen und Geschichten erfinden könne jeder.

Der Morgen verging viel zu schnell. Zauberschachteln und Faltbücher, aus welchen Bilder verschwinden, alle auf dem kreativen Tisch des Buchautors entstanden, liessen staunen und auf den nächsten «Langeweilemoment» daheim hoffen. Denn immer wenn Langeweile aufkommt, kann etwas Fantastisches und Kreatives entstehen.

Weitere Bilder unter www.zetzwil.ch

Mittwoch, 11.07.2018Schongau

Heisse Tage, kühle Nacht: der Kirchenchor auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Leider war es eine reduzierte Gruppe, welche sich am 30. Juni für die zweitägige Vereinsreise aufmachte, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Eine kleine Stärkung in Form von Kaffee und Gipfeli vor der Verenaschlucht, und schon gings ab in den Schatten und dem beruhigenden Plätschern des Baches entlang zur Einsiedelei.

Nach einem Abstecher in die Solothurner Altstadt und einem genüsslichen Mittagessen machte sich die Truppe auf in Richtung Biel und Bözingenberg, um die tolle Aussicht auf das Bieler Seeland zu geniessen. Trotz der steigenden Temperaturen machten sich einige zu Fuss auf den Weg Richtung Taubenlochschlucht ... nicht ohne vorher noch dem Tierpark oberhalb von Biel einen Besuch abzustatten. Wetter-Chef Petrus meinte es fast zu gut mit seinen Sänger/-innen und so kühlte man sich (oder zumindest seine Füsse) am Ufer des Bielersees ab, bevor es auf den Chasseral ging. Dort konnte man einer weiteren herrlichen Aussicht frönen, dies bei angenehmen 17 Grad ... ganze 13 Grad kühler als unten im Seeland. Da zog es nach dem Nachtessen noch den einen oder die andere hinaus, um den Sonnenuntergang zu geniessen oder einfach nur um einen Verdauungsspaziergang zu machen.

Der Sonntag fing windstill, aber wiederum sonnig an, sodass das Frühstück im T-Shirt auf der Panoramaterrasse verzehrt werden konnte, wo man vor lauter schöner Natur fast die Zeit vergass. Schlussendlich hiess es dann doch Abschied nehmen und wieder in die Ebene zur «balade de la sorcière» in La Neuveville zu fahren. Der Schatten und das kühle Nass sorgten für erträgliche Temperaturen. Hexen waren aber trotz intensiver Suche keine zu finden.

Wer sich trotz der Hitze noch bewegen wollte, konnte dies am späteren Vormittag auf dem Jolimont oberhalb Erlach tun; wer den Flüssigkeitsverlust ausgleichen musste, war in Erlach gut aufgehoben und konnte sich einen Apéro gönnen. Zum Mittagessen haben sich jedoch alle wieder zusammen gefunden, sodass das letzte Teilstück nach Büren an der Aare unter die Räder genommen wurde. An der Aare war bei einem Bierchen, einem Kaffee oder Dessert gut Verweilen. Müde, aber voller schöner Eindrücke sind alle wohlbehalten nach Schongau zurückgekehrt.

Ein herzliches Dankeschön an Petrus, der uns mit Regen verschont und uns herrliches Reisewetter geschenkt hat.

Mittwoch, 11.07.2018Gontenschwil

eatec Elektro Automation GmbH: Alles aus einer Hand

Text und Bild: Thomas Moor

Raus aus der Garage – dort wo alles begonnen hat – und rein in den grosszügigen Gewerbebetrieb. Im Februar 2018 hat die eatec Elektro Automation GmbH ihren Firmensitz an der Haldenstrasse 163 (ehemals Schreinerei Bolliger) bezogen. Sie ist eine Komplettanbieterin im Bereich Elektro- und Automatisierungstechnik sowie im Bau von Solaranlagen.

Qualitativ hochwertige Arbeit lieferte Roland Heiz schon damals, als er 1989 seine Firma Heiz Elektroservice in Menziken gründete. Mit Elektroinstallationen und Verdrahtungen von Schränken machte er sich damals einen guten Namen. Nun: Der gute Name ist geblieben, ansonsten hat sich ganz viel verändert. Das Wachstum hat positive Spuren hinterlassen. Aus dem damaligen Betrieb mit einem Mitarbeiter ist eine Firma gewachsen, die rund 10 Mitarbeiter inkl. Freelancer beschäftigt. Den Kunden wird ganz viel Know-how in den Bereichen Elektro- und Automationstechnik geboten.

Gerade jetzt, wo Ferienzeit ist, herrscht bei der eatec GmbH Hochbetrieb. Es ist jene Zeit, wo Industrieanlagen reduziert gefahren werden oder gar still stehen. «Das ist die Zeit, wo Sommerrevisionen stattfinden und wir ins Spiel kommen und Anlagen auf Teileverschleiss untersuchen oder Softwarearbeiten erledigen», wie Roland Heiz erklärt. Nicht nur bei Revisionsarbeit ist die Gontenschwiler Firma ein verlässlicher Partner, sondern auch im Bereich Retrofit. Heisst konkret, dass bestehende alte Maschinen, für welche es unter Umständen keine Ersatzteile mehr gibt, für den Produktionsprozess in den Bereichen Steuerung, Mechanik und Sicherheit optimiert und so weiter fit gehalten werden. «Bei allen unseren Expertisen und Tätigkeiten legen wir ein grosses Augenmerk auf die Energieeinsparung», erklärt Projektleiter Stefan Kolb. Zusammen mit Samuel Brunner (dipl. Techniker HF Systemtechnik) und Firmeninhaber Roland Heiz bildet er das Kernteam der eatec Elektro Automation GmbH. Das A und O für zielgerichtetes Vorgehen und ein optimales Endergebnis sei eine gute Planung unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften und Normen innerhalb der Produktionsprozesse. Zusammen mit dem Kunden werden die für ihn optimalsten Lösungen erarbeitet. Mit seiner Firma sieht sich Roland Heiz auch als Generalunternehmer, bei welchem man alles aus einer Hand bekommt. Das gilt unter anderem für den Bereich Landwirtschaft. Auch hier hat die Automation längst Einzug gehalten. Auf diesem Gebiet ist man ebenfalls ein verlässlicher Partner für die Steuerung von Melkrobotern, Fütterungsanlagen, Einstreuern, Belüftungen, Heugebläsen etc.

«Wir führen Sie zum Ziel»: Dieser treffende Werbeslogan der eatec Elektro Automation GmbH hat auch im Bereich Solaranlagen bei Privaten und Firmen Gültigkeit. Ob Aufdach-, Indach- oder Flachdachanlagen: Was Sinn macht, wissen die Spezialisten der Gontenschwiler Firma genau. Mit Roland Heiz und seinem Team Kontakt aufzunehmen, ist der erste und beste Schritt. «Wir bieten Komplettlösungen, die wir zusammen mit den Auftraggebern evaluieren», so Heiz. Dass man Geld zum Fenster rauswerfen kann, ist nicht neu. Allerdings gehört Geld (dort, wo vorhanden) mit einer soliden und effizienten Lösung gut investiert aufs Dach. «Wir begleiten die Leute sogar bei einer allfälligen Selbstmontage», wie Roland Heiz erklärt. Um Interessierte über die Solartechnik informieren und beraten zu können, lädt die eatec Elektro Automation GmbH am 15. September zu einem Solar-Frühstück von 8.00 bis 12.00 Uhr in die Firmenräumlichkeiten an der Haldenstrasse 163 (vis-à-vis Volg) nach Gontenschwil ein. Dieser Morgen soll zu einer runden Sache werden. Genau so, wie es das neue Firmenlogo mit der Kugel und stilisierter Leiterplatte symbolisiert. Übrigens: Jene Kunden, die bis Ende 2018 eine Bestellung aufgeben, erhalten zwei Solarmodule als Geschenk.

Infos auch unter www.eatec.ch

Mittwoch, 11.07.2018Reinach

Eine goldene Eröffnung für Coiffeur Amelia

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Passend zur Inneneinrichtung des neuen Coiffeur- und Beautysalons waren auch das Gebäck und die Dekoration am Eröffnungsapéro ganz edel in Schwarz und Gold gestaltet. Zahlreiche treue Kundinnen und Interessierte liessen es sich nicht nehmen, mit Leonora Selmani auf ihre berufliche Zukunft anzustossen.

Leonora Selmani hat sich gemeinsam mit ihrem Mann Mentor und Tochter Amelia, welche die Namensgeberin des Salons ist, den Traum einer eigenen Schönheitsoase erfüllt. Der modern eingerichtete Salon fügt sich wunderbar in die alten und schönen Räumlichkeiten dieses Hauses ein. «For women only» – Leonora Selmani hat sich der ganzheitlichen Schönheitspflege der Frau verschrieben. Nach ihrer Ausbildung zur Hairstylistin in Biel hat sie die Liebe nach Reinach geführt. Die junge und sympathische Inhaberin von Coiffeur Amelia hat sich stetig weitergebildet, um die Wünsche ihrer Kundinnen zu erfüllen. Die Damen mit Haarverdichtungen, Verlängerungen sowie Schnitten und Colorationen zu verschönern, sind ihre Leidenschaft. Make-up sowie Microblading, bei welchem die Augenbrauen optisch in Form gebracht und verdichtet werden, gehören ebenfalls zu ihrem Angebot. Gerne stylt und schminkt sie auf Anfrage auch vor Ort, bei Anlässen, Konzerten oder Hochzeiten. Um die nicht erwünschten Haare zu entfernen, bietet Leonora Selmani Behandlungen mit dem modernen Diodenlaser an, welcher lästige Körper- und Gesichtshaare dauerhaft entfernt und somit zu einem guten Körpergefühl beiträgt.

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Mittwoch, 11.07.2018Menziken

Der Werkdienst hat ein neues «Pferd» im Stall

Text und Bild: Thomas Moor

14½ Jahre hat der Mercedes Puch dem Werkdienst Menziken wertvolle Dienst geleistet. Jetzt wurde er durch das moderne Mehrzweckfahrzeug der Marke VW Amarok ersetzt. Zu Beginn der Sommerferien fand die Schlüsselübergabe mit nachfolgender Fahrzeuginstruktion statt.

Der Mercedes Puch ist verkauft. Der finanzielle Aufwand für die anstehenden Reparaturen hätte sich nicht mehr gelohnt, wie Vizeammann Res Mäder anlässlich der Schlüsselübergabe erklärte. Und so verfügt der Menziker Werkdienst über eine Fahrzeugflotte, die wieder auf dem neuesten Stand ist. Entsprechende Freude herrscht bei Werkdienstleiter Othmar Warmuth und seinem Team. Mit dem VW Amarok konnten sie ein modernst ausgerüstetes Fahrzeug in Empfang und in Betrieb nehmen. «Ein Fahrzeug, das speziell nach den Bedürfnissen des Menziker Werkdienstes aufgebaut ist», wie José Bombuy von der Wynamatt-Garage AG sagte. Ein Fahrzeug aber auch, das man als «Arbeitstier» bezeichnen kann. Dazu trägt nicht nur die bullige Erscheinung mit viel Bodenfreiheit bei. Der Amarok verfügt über eine Doppelkabine, einen 3-Liter-V6-Dieselmotor, 4x4-Antrieb und einen Dreiseitenkipper. Die Ladebrücke kann im Winter den Salzstreuer aufnehmen. Über ein entsprechendes Drehlicht für diesen Einsatz verfügt das neue Fahrzeug bereits.

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Montag, 09.07.2018Meisterschwanden

Rocknacht Tennwil: Ticketaktion

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Meisterschwanden und Tennwil kommen bei der diesjährigen Austragung der Rocknacht in den Genuss von vergünstigten Eintrittspreisen.

Pro Haushalt können 2 vergünstigte Ticktes vorbestellt werden (10 Franken günstiger als an der Abendkasse):

  • Freitag: Fr. 20.– pro Ticket
  • Samstag: Fr. 40.– pro Ticket
  • Weekend: Fr. 60.– pro Ticket

Die Tickets können bis am Sonntag, 9. September 2018 vorbestellt und am Kiosk Meisterschwanden eingelöst werden.

Download Bestellcoupon (pdf)

Montag, 09.07.2018Region

Rocknacht Tennwil: Im September bebt der Wasen

Text: Eing., Bild: Archiv Dorfheftli

Am 21. und 22. September 2018 ist es wieder soweit. In Tennwil AG geht bereits die 11. Ausgabe der «Rocknacht» über die Bühne. Rock-, Hardrock- und Metal-Fans werden dann wieder voll auf ihre Kosten kommen. Dafür haben die Macher der Rocknacht gesorgt.

Insgesamt 9 national und international bekannte Bands werden an den beiden Festival-Tagen in Tennwil auf der Bühne stehen. Die Vorfreude auf zwei unvergessliche Tage ist gross. Der Startschuss erfolgt am Freitag, 21. September 2018 um 19.30 Uhr mit der Schweizer Band GODS OF SILENCE. Melodischer Power-Metal u.a. aus dem aktuellen Album «Neverland» tischen die Jungs aus der Region Basel auf. Danach übernimmt SOULDRINKER. Eine vierköpfige Band aus Stuttgart, welche dem Publikum einzigartigen, modernen Metal präsentieren wird. Dann ist die Reihe an CRYSTAL BALL. Das neue Album «Crystallizer» der 5 Melodic-Rocker aus der Innerschweiz wurde am 27. April 2018 veröffentlicht und zeigt, warum die Band zum Besten gehört, was die Schweiz in Sachen Melodic-Metal zu bieten hat. Zum Abschluss des ersten Festival-Tages gastieren THE POODLES aus Schweden auf dem Wasen. Ihr erstes Album «Metal will stand tall» wurde im Mai 2006 in Schweden und Finnland veröffentlicht und erreichte nach kurzer Zeit Goldstatus in ihrem Heimatland. Im Jahr tourte man mit Hammerfall und Krokus durch Europa. Ebenfalls waren sie als Support-Act von Gotthard in Deutschland unterwegs. Seit Januar 2018 ist nun ihr neustes Album «Prisma» auf dem Markt. Hardrock-Liebhaber werden voll auf ihre Kosten kommen.
Am Samstag, 22. September 2018, gehts ab 17.30 Uhr auf der Bühne so richtig ab. ROCK OUT aus dem Emmental eröffnen den 2. Festivaltag. Das sind vier junge «Giele», welche gute, alte Rockmusik (Mix aus eigenen Songs und Cover-Versionen von Grössen wie AC/DC oder Lynyrd Skynyrd) aufs Parkett schmettern. Dann legen SOULS REVIVAL los. Fünf gestandene Musiker, welche puren, rohen und handgemachten Rock’n’Roll zelebrieren! Direkt und gerade aus. Mit TRI STATE CORNER gehts weiter. Fünf vielbeschäftigte Burschen aus Griechenland, Polen und Deutschland, welche sich vor 13 Jahren zusammengefunden haben um griechische Folkloreklänge mit knackigen Stromgitarren zu mischen. Einzigartig! Dann ist die Reihe an COLDSPELL aus Schweden. Die Band gründete sich im Jahr 2005 um den Gitarristen und Songwriter Michael Larsson. Mittlerweile hat sich die Truppe fest in der «High Class» der schwedischen Hardrock-Szene etabliert. Und dann das Finale: Als absoluter Headliner der diesjährigen Rocknacht gastiert CORELEONI auf dem Wasen in Tennwil. Zum 25. Geburtstag des grossartigen Debütalbums seiner Band Gotthard hat sich Gitarrist Leo Leoni einen lange gehegten Traum erfüllt. Mit Gotthard-Drummer Hena Habegger, «Dial Hard»-Tour-Klampfer Igor Gianola (Ex-U.D.O), dem befreundeten Tessiner Bassisten Mila Merker und dem Ausnahmesänger Ronnie Romero (Lords Of Black, Rainbow) erweckt er unter dem Banner CoreLeoni alte Gotthard-Knaller zu neuem Leben. Rocknostalgie der Extraklasse. Die Rocknacht-Crew ist mit grossem Stolz erfüllt, eine der wohl aktuell besten Bands aus der Schweiz in der Sparte Rock an der Rocknacht Tennwil 2018 präsentieren zu dürfen.

Montag, 09.07.2018Region

Der Hallwilerseelauf wartet mit besonderen Attraktionen

Text und Bild: Eing.

Die Verantwortlichen des Laufs haben sich für die 44. Austragung etwas Spezielles einfallen lassen: Der Hallwilerseelauf 2018 führt zum ersten Mal in seiner Geschichte durch das Wasserschloss Hallwyl!

Die Halbmarathon-Läufer biegen nach 14 Kilometer in den historischen Schlosshof ein. Dort schickt die Band The Magic Five die Läuferinnen und Läufer mit harten Beats auf die letzten 7 Kilometer nach Beinwil am See, wo bereits der trendige Finisherpreis wartet, ein Necessaire in den Hallwilerseelauffarben!

Nachdem der 10-km-Lauf während zweier Jahre am oberen Seeende bei Mosen/Aesch angesiedelt war, befindet sich der Start des 10-km-Laufs neu direkt auf der Hauptstrasse vor dem Schloss Hallwyl. Mit dieser organisatorischen Änderung können wir den Läuferinnen und Läufern eine imposante Kulisse mit einer wunderbaren Strecke anbieten. Nach dem Start geht es zuerst durch das Ried in Richtung Brestenberg, bevor die Läuferinnen und Läufer auf die Originalstrecke einbiegen und bei Kilometer 3 ebenfalls durch und ums Schloss laufen. Diese Laufstrecke wird neu auch für Nordic Walker angeboten. Im Gegenzug werden der 11-km-Lauf und  7 km Walking sowie der 7-km-Kurzlauf gestrichen.

Die Startnummern werden wie im letzten Jahr für alle Kategorien per Post verschickt. So kann für die 10-km-Strecke direkt mit dem ÖV über den Bahnhof Boniswil oder mit dem Shuttlebus ab Lenzburg zum Schloss Hallwyl angereist werden. Vom Schloss her sorgt ein Kleidertransport dafür, dass die Effekten rechtzeitig im Ziel sind.

Das OK Hallwilerseelauf freut sich auf viele Laufbegeisterte!

Montag, 09.07.2018Region

Eine Zusammenarbeit, die es in sich hat

Text und Bild: Jennifer loosli

Gemeinsam erfolgreich zu werden, ist doch viel schöner als alleine! Dies sagten sich auch die beiden Firmen: rs-wärmetechnik GmbH aus Beinwil am See und die Roland Eichenberger AG aus Menziken. Seit einigen Monaten helfen sich die beiden gegenseitig bei Heizungsarbeiten aus.

Der Beinwiler Remo Stirnimann erfüllte sich im November 2017 einen grossen Traum! Er stürzte sich in die Selbstständigkeit und gründete die Firma «rs-wärmetechnik GmbH» an der Bühlstrasse 19 in Beinwil am See. Remo ist der Profi, wenn es um den Brennerservice für Gas- und Ölbrenner wie auch um Heizungsreparaturen geht. Bei Heizungssanierungen, Boilerentkalkungen und Beratungen bei einem Umbau steht er seinen Kunden gerne zur Seite. Der gelernte Heizungsmonteur und Wärmefachmann arbeitet aber nicht nur alleine. Seit ein paar Monaten arbeitet er eng mit Roland Eichenberger und seiner Frau Bea zusammen und man kann sagen: Die beiden Unternehmen ergänzen sich wunderbar! Die Firma Roland Eichenberger AG – Heizung und Sanitär – ist froh, mit einem jungen, aufgestellten und gut ausgebildeten Mann zusammenzuarbeiten. Aber auch Remo kann sich glücklich schätzen, denn durch die Roland Eichenberger AG lernt er viele neue Menschen kennen und kann seinen Kundenstamm vergrössern. Beide Firmen profitieren und können ihr Spektrum somit vergrössern und einander unterstützen. Flexibel ist Remo mit seiner Firma rs-wärmetechnik ganz bestimmt, denn er ist für seine Kunden innerhalb weniger Stunden da und kann auch bei Notfällen sofort eingreifen. Seinen Kundenstamm hat er vorwiegend in der Umgebung des Wynen- und Seetals bis hin nach Lenzburg.

Montag, 09.07.2018Gesundheit

Gallensteine – was nun?

Bild: ZVG.

Wenn die Steine keine Beschwerden verursachen, ist keine spezielle Therapie erforderlich. Falls jedoch Beschwerden bestehen, sollte nach eingehender Aufklärung über Krankheitsbild und Operation die steinhaltige Gallenblase entfernt werden.

Zum Verständnis: Die Galle wird in der Leber gebildet und dient der Fettverdauung. Sie wird in der Gallenblase nur gespeichert und im Falle der Nahrungsaufnahme über einen hormonellen Reflex über den grossen Gallengang in den Zwölffingerdarm abgegeben.

Bilden sich durch ein Missverhältnis von Gallensäuren, Cholesterin und Fett Steine in der Gallenblase, verursacht dies meist keine Beschwerden. Legen sich jedoch die Steine vor den Gallenblasenausgang, kann die Galle bei Nahrungsaufnahme nicht mehr entsprechend in den grossen Gallengang befördert werden, es resultieren Schmerzen, im schlimmsten Fall eine Kolik.

Des weiteren kann die Gallenblase entzünden oder kleinere Steine aus der Gallenblase in den grossen Gallengang geschwemmt werden, wo sie hängenbleiben können, was in einem Gallestau (Gelbsucht) oder in einer Bauchspeicheldrüsenentzündung münden kann. Man sieht also: Bestehen Schmerzen aufgrund von Gallensteinen, sollte man einen Arzt aufsuchen. Die Diagnose ist mittels Untersuchung, Blutwerten und Ultraschall relativ leicht zu stellen. Ist eine Gallenblasenentfernung bei Beschwerden oder einer Entzündung notwendig, kann diese heute in den allermeisten Fällen per Schlüssellochtechnik durchgeführt werden. Ueber 4 kleine Schnitte werden lange, stabförmige Instrumente unter Sicht mit einer ebenfalls stabförmigen Kamera in den Bauchraum eingebracht und mit diesen Instrumenten die Gallenblase samt der Steine entfernt. Nur in Ausnahmenfällen ist ein sogenanntes Umsteigen auf eine offene Operation noch notwendig.

Nach der Operation ist keine spezielle Diät einzuhalten, nach einer gewissen Anpassungszeit kann der grosse Gallengang die Reservoirfunktion der Gallenblase vollständig übernehmen. Bis dahin ist allenfalls am Anfang darauf zu achten, nicht zu fettreich zu essen.

Sollten Sie Probleme mit der Gallenblase haben, kann Ihr Hausarzt Sie jederzeit anmelden. Bei akuten Entzündungen ist eine schnelle Versorgung notwendig, wenn möglich innerhalb von 48 Stunden ab Auftreten der Symptome. Diesbezüglich bin ich über die Woche immer über die Praxis erreichbar, an den Wochenenden über die Zentrale des Spitals.

Dr. Michael Kettenring

Montag, 09.07.2018Boniswil

Fernsehen in Boniswil nimmt neue Formen an

Text und Bild: Eing.

An der letzten Generalversammlung vom 12. Juni 2018 der Genossenschaft Fernsehanlage Boniswil haben die Genossenschafter für die neuen Statuten und die Namensänderung mit neuem Auftritt grünes Licht gegeben!

Seit der Gründung der Genossenschaft sind bereits 36 Jahre vergangen und die Kommunikationstechnologie machte riesige Fortschritte. Eine Welt ohne Internet und ohne Smartphone ist heute kaum mehr vorstellbar. Nachdem im Jahr 2016 entschieden wurde, die Genossenschaft zu erhalten und weiter zu führen, hatte sich der Vorstand der Aufgabe gewidmet, die Genossenschaft moderner und attraktiver zu gestalten.

Die Genossenschaft erhält neue Statuten
Die Statuten wurden einfacher verständlich und zeitgemässer formuliert und das Reglement wurde vollumfänglich eingearbeitet. Nach etlichen Arbeitsstunden, Sitzungen und Diskussionen konnten die neuen Statuten den Genossenschaftern zur Genehmigung vorgelegt werden. Die einstimmige Genehmigung nimmt der Vorstand als grosses Kompliment entgegen. Die Statuten sind bereits im Druck und können demnächst den Genossenschaftern und Abonnenten zugestellt werden.

Ein neuer Name und ein neuer Auftritt
Die Genossenschaft soll mit einem neuen Namen und einem modernen Auftritt attraktiver und den Einwohnern von Boniswil einfacher zugänglich gemacht werden. Die Genossenschafter haben einstimmig entschieden: Aus der GFB Genossenschaft Fernsehanlage 5706 Boniswil wird die

Wechsel im Vorstand
Urs Baumann hat nach über 20 Jahren im Amt als Präsident den Wunsch geäussert, kürzer zu treten und hat eine Rochade mit Dietmar Schrödinger, Stv-Präsident, vorgeschlagen. Dietmar Schrödinger stellte sich gerne als Präsident zur Wahl und wurde einstimmig gewählt. Der Vorstand und die Genossenschafter sprachen Urs Baumann für seinen stets unermüdlichen Einsatz für die Genossenschaft ein riesengrosses Danke aus!

Seit einigen Wochen ist die Genossenschaft unter www.fg-boniswil.ch auch im Internet vertreten. Hier finden Interessierte (fast) alles über die Genossenschaft, aktuelle Informationen über die Netzsituation und Links zu unseren Partnern.

Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!

Der Vorstand
FGB – Fernseh-Genossenschaft Boniswil

Montag, 09.07.2018Meisterschwanden

Sarah Stadler greift nach der «Junior Brot-Chef»-Krone

Text und Bild: Thomas Moor

Wer wird Brot-Chef 2018? Diese Frage wird am Samstag, 22. September, beantwortet. Zuvor duellieren sich in der Kategorie «Lernende» und «Ausgebildete» zwei Finalisten in einem Wettbewerb, der bereits zum 4. Mal ausgetragen wird. Mit von der Partie ist auch Sarah Stadler aus Tennwil.

Dass Bier-Ideen originell sind, wird sich auch beim grössten Bäcker-Fachwettbewerb im Pilatusmarkt Kriens bewahrheiten. Dieser steht im Zeichen des Appenzeller Biers. Innerhalb von fünf Stunden müssen die Finalteilnehmer Spezial- und Kleinbrote, Klein- und Feingebäck, Catering-Häppchen und ein Schaustück herstellen, welche Bier als Zutat enthalten. Die Rezepturen für die verschiedenen Backwaren stammen von den Teilnehmern. Diese wiederum waren ausschlaggebend für die Finalqualifikation. Und da hat Sarah Stadler aus Tennwil mit ihren Kreationen das Rennen gemacht. Im Final trifft sie auf den Tessiner Duilio Gorla. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb wurde den Lernenden in der Berufsschule schmackhaft gemacht. Die 18-jährige Tennwilerin zögerte dabei keinen Moment und machte sich an das Schreiben und Ausprobieren ihrer Rezepte, wo sie auch auf Tipps von ihrer ehemaligen Oberstiftin zählen durfte. Elan, Freude und Kreativität waren ebenfalls entscheidende Zutaten. Und nicht zu vergessen die Leidenschaft, die Sarah Stadler als Lernende in der Bäckerei Ruckli in Sarmenstorf an den Tag legt. Mit diesem Wettbewerb soll speziell die Vielfalt des Bäckerberufs gezeigt werden. «Bäcker-Konditorin ist mein Traumberuf», wie sie sagt. Und daran zweifelt niemand. Und schon gar nicht, wer bereits einen Augenschein in ihr Backwarensortiment werfen durfte. An den Start geht sie am Donnerstag, 20. September ab 9.00 Uhr mit dem Chäsigen Bierbrot, dem Bierzwirbel, dem Bierchnopf, den Appenzeller Tafle Vögl, dem Bireflade, dem Appenzeller Käsefladen, dem Bierburger, der Biersuppe, dem Bierwürfel und einem Appenzeller Bauern als Schaustück. Dass ohne Fleiss kein Preis zu holen ist, weiss Sarah Stadler natürlich genau. Und so übt sie viel in ihrer Freizeit. Ihr Chef gibt ihr aber auch die Möglichkeit, während der Arbeitszeit, das eine oder andere Final-Produkt herzustellen. Die Zeit bis zum Final nutzt sie, um den Rezepten noch letzten Feinschliff zu verpassen. Gerne würde sich die Tennwilerin zur «Junior Brot-Chefin» krönen lassen. Als Siegerin fliegt sie nämlich für eine Woche nach Hongkong, Taschengeld inklusive.

Donnerstag, 05.07.2018Hallwil

All Johr gmüetlech, ’s Haubuer Dorfturnier

Text und Bild: Jennifer Loosli

Bei bestem Wetter und angenehmen Temperaturen kämpften die vielen Fussballmannschaften um den Sieg am 27. Grümpelturnier in Hallwil. Die Jungs und Mädels waren ambitioniert alles zu geben, um auf das Podest zu kommen.

Passend zur Fussball-WM startete am 23. Juni das 27. Grümpelturnier in Hallwil. Das Dorf- und Grümpelturnier ist ein grosser Dorfanlass in Hallwil, organisiert von den turnenden Vereinen, mit vielen Jahren Tradition. Für Gross und Klein, mit Festzelt, leckeren Grilladen und jeglichen Drinks. Am Freitagabend konnten die Spieler und Zuschauer das Fussballspiel Schweiz–Serbien in der Festhütte verfolgen. Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Fussballfans den Sieg der Schweizer Nati! Am nächsten Morgen traten die Mannschaften in ihren eigens ausgewählten Outfits an. Manche in einfachen Fussballdresses, andere mit verrückten Aufschriften. Die Teilnehmer wurden in diverse Kategorien unterteilt. Für die aktiven und lizenzierten Fussballer gab es die Kategorie A und für Vereine-, Firmen- oder Plauschmannschaften die Kategorie Fun und Sie & Er. So gab es für jede Mannschaft die Chance zu gewinnen. Neben viel Fussball gab es aber auch Dart werfen, Nietenverlosung und eine Torwand zum Schiessen, wobei viele tolle Preise zu gewinnen waren. In der Kategorie Junioren gewann die Mannschaft #Omega, bei den Aktiven Stern des Südens 2, Sie & Er Stern des Südens und in der Fun Gruppe United Village F.C.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 09.07.2018Meisterschwanden

Vom Minergiehaus zum PlusEnergie-Haus

Text und Bild: Jennifer Loosli

Ende Juni wurde in der Mehrzweckhalle Meisterschwanden die Firma Setz Architektur AG aus Rupperswil vom Verein Minergie zur einmaligen Leistung von 100 Minergie-Gebäuden mit einer speziellen Labelübergabe geehrt.

Eingeladen zum grossen Fest waren ehemalige und aktuelle Bauherrschaften, Mitarbeitende und Handwerker mit denen Setz Architektur AG die 100 Minergie-Gebäude umgesetzt hat. Unter ihnen die künftigen Eigentümer der an der Rütigasse in Tennwil gebauten Minergie-Gebäude 98, 99 und 100, denen zu ihrem besonderen Minergie-Setz-Haus gebührend gratuliert wurde.

Umrahmt wurden die Ehrungen und Gratulationen von den Referaten des ehemaligen und des aktuellen Geschäftsführers des Vereins Minergie, dem CEO der Fa. Renggli AG und Werner Setz (Verwaltungsratspräsident Setz Architektur AG). Setz liess die zwanzigjährige Minergie-Firmengeschichte dabei Revue passieren. In den ersten fünf Jahren als Fantast bezeichnet, gab die Zeit der Setz Architektur AG recht. Haben doch acht der 100 Minergie-Gebäude die begehrten Schweizer Solarpreise gewonnen und damit Geschichte geschrieben. Waren es am Anfang Gebäude, die wenig Energie verbrauchten, sind heute Minergie-Gebäude Häuser, die dank Sonnenenergie mehr Energie produzieren als diese brauchen, genannt PlusEnergie-Haus. Heute ist Setz Architektur AG soweit, dass ihre geplanten Häuser bereits vom April bis Oktober energieunabhängig sind und der eigens produzierte und im Haus gespeicherte Strom günstiger ist, als der Strom vom Elektrizitätswerk.

Die Sonne schenkt uns genügend Energie – wir müssen diese nur noch ernten! Einem ganzjährig autarken Haus steht nicht mehr viel im Weg.

Montag, 09.07.2018Beinwil am See

Böjuer Jungschützen – Sieger am Wettschiessen 2018

Text und Bild: Eing.

Dass sie treffsicher sind, haben die Böjuer Jungschützen bereits am Feldschiessen in Zetzwil Anfang Juni bewiesen. Sechs Jungschützen durften von dort ein Kranzabzeichen mit nach Hause nehmen und trugen dieses auch mit Stolz.

Am Mittwoch, 21. und Samstag, 23. Juni 2018 fand dann auf der Schiessanlage Murweid das alljährliche Junioren- und Jungschützen-Wettschiessen des Hombergverbandes statt. Natürlich waren auch die Böjuer komplett angetreten und haben ihr Bestes gegeben ... mit Erfolg. Die Gruppe «Die unverbesserlichen 4» mit Jonas, Janis, Jeremy und Ivo liessen alle anderen Gruppen hinter sich und durften die Medaillen für den 1. Platz entgegen nehmen. Auch die zweite Gruppe hat tolle Resultate erzielt und sich den guten 4. Platz erkämpft. In der Einzelrangliste reichte es Jonas Wyss mit 90 Punkten nicht ganz bis auf den vordersten Platz, aber auf den guten zweiten Rang. Total 6 Jungschützen von der Schützengesellschaft Beinwil am See haben das Kranzabzeichen erzielt und durften es entgegen nehmen. Nach dem Schiessen sind wir dann noch ein wenig zusammen gesessen und haben die Festwirtschaft genossen.

Auszug aus der Rangliste:
Gruppenwettkampf (Total 7 Gruppen):
1. Böju 1 «die unverbesserlichen 4»
2. Chappeschiesser Oberkulm,
3. Röösli Seengen
4. Böju 2

Einzelrangliste Jungschützen (Total 45):
1. Fröhlicher Fabian, Seengen
2. Wyss Jonas, Beinwil am See
3. Gafner Shawn, Oberkulm
9. Lüthi Simea, Beinwil am See
11. Lüscher Jeremy, Beinwil am See
12. Bolliger Nathalie, Beinwil am See
13. Brasi Tiziano, Beinwil am See
18. Schelesen Janis, Beinwil am See
20. Eberle Ivo, Beinwil am See
38. Baumann Adrian, Beinwil am See; Friedli Mirco, Beinwil am See

Dienstag, 09.07.2018Zetzwil

30 Jahre: Happy Birthday, BMX-Club Zetzbu!

Text und Bild: Thomas Moor

Eine Eintagsfliege war der BMX-Sport nicht. Nachdem diese trendige Zweiradwelle von Amerika nach Europa rübergeschwappt war, erfasste sie auch Zetzwil. Es war 1988, als im Haus der Familie Wirz an der Hauptstrasse 444 die Clubgründung erfolgte. Die spektakuläre Sportart reitet dank Herzblut der ehemaligen und aktuellen Vereinsführung weiter auf der Erfolgswelle. In diesem Jahr kann ein runder Geburtstag gefeiert werden. Happy Birthday, BMX-Club Zetzbu!

«Riders ready? – Watch the Gate». Wenn diese Aufforderung aus dem Lautsprecher ertönt, vergehen nur noch wenige Sekunden, bis sich das pneumatische Startgatter senkt und die BMX-Fahrer mit voller Kraft in die Pedalen treten. Was danach folgt, sind packende Duelle, die sich die Sportlerinnen und Sportler auf der mit Sprüngen und Steilwandkurven gespickten Bahn am Mattenweg liefern. Von Startgatter, betonierten Steilwandkurven und dergleichen war 1988 unter dem Präsidium von Patrick Kasper und Vize Peter Wirz auf der ersten BMX-Piste im Sandhübel natürlich noch nicht die Rede. Auch als 1993 am heutigen Standort Mattenweg der Bau einer neuen Piste in Angriff genommen wurde, buk man vergleichsweise kleine Brötchen. Obwohl man dank der Erbauerin, der PAMO Gerüste AG, jetzt bereits über eine mit Gerüsteprofilen und Holzbrettern versehene Startrampe verfügte. Diese Bahn wurde übrigens im Zusammenhang mit dem Dorffest «Zetzwil, Festwil» erbaut und bildete die Grundlage für weitere Anpassungen und Ausbaustufen. Ziel war es schon damals, den Jugendlichen im Rahmen einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung auch eine Anlage zur Verfügung zu stellen, die den Anforderungen professioneller Trainingsmöglichkeiten gerecht wurde. Um mit den übrigen schweizweit rund 15 BMX-Bahnen standhalten zu können, fiel 1997 der Startschuss zum Neubau der 3. BMX-Piste auf dem Gelände am Mattenweg. Erbaut in Fronarbeit durch die BMX-Mitglieder.

Auf Sportlichkeit, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein (Pflege und Instandhaltung der Anlage) wurden die BMXler der Geburtsstunde unter anderem von Willi «Oli» Bohler getrimmt. Eine gesunde Clubbasis bildete über all die Jahre aber auch der Vorstand, der sich vorwiegend aus Aktivmitgliedern zusammensetzte. Ebenfalls positiv: Die Führung wechselte in der bisherigen Vereinsgeschichte nur dreimal. Patrick Kasper, Marco Roth und Markus Steiger heissen die ehemaligen Präsidenten. Dino Rompietti leitet die Geschicke des BMX-Clubs Zetzbu seit 2017 und kann bei Anlässen und bei Arbeiten an der Bahn auf engagierte Eltern von aktiven BMXlern zählen. «Auch den Sponsoren sind wir zu Dank verpflichtet», wie er sagt. Mit ihrem Engagement tragen sie unter anderem dazu bei, dass die BMX-Bahn immer up to date ist, damit die zur Zeit 39 aktiven Fahrer (der jüngste 6, die älteste 39 Jahre) optimale Trainingsbedingungen vorfinden.
Am Wochenende vom 17. bis 19. August kann nun auf das 30-Jahr-Jubiläum angestossen und gefeiert werden. Neben dem 7. Lauf zur Deutschschweizermeisterschaft am Sonntag, wartet der Club mit verschiedenen Aktivitäten für die Besucher auf (siehe Inserat).

Infos unter www.bmxzetzwil.ch

Montag, 09.07.2018Beinwil am See

Heil Im Puls mit Simone N. Grohrock

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Das eigene Wohlbefinden steigern, Selbstheilungskräfte aktivieren, den Körper für ein besseres Körpergefühl stärken. Mit verschiedenen Techniken und Therapiemethoden unterstützt und begleitet Simone N. Grohrock in Beinwil am See jeden einzelnen Klienten ganz individuell auf seinem Weg.

Die umfangreichen Erfahrungen und Ausbildungen in verschiedenen Bereichen erlauben es der langjährigen Therapeutin, jede Behandlung individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abzustimmen und zu gestalten. Nicht jeder Mensch hat die gleichen Beschwerden, Anliegen, Blockaden oder Verspannungen. Im Dialog wird besprochen, welche Art der Behandlung möglich und sinnvoll erscheint. Die Sympathie zwischen Klient und Therapeut spielt dabei eine wichtige Rolle, so Simone Grohrock, damit eine entspannte und offene Atmosphäre entsteht. Mit gezielten Atem- und Körperübungen, verschiedenen Massagearten oder den beruhigenden Klängen der Klangschalen, können auf sanfte Weise Verspannungen und Blockaden gelöst werden. Zum Entspannen eignet sich auch die Klangliege hervorragend. Durch das Zupfen der Saiten, werden für den Klienten auf der Liege sanfte Vibrationen spürbar. Für das Gleichgewicht im Alltag, sei es psychisch oder körperlich, ist ein gesunder und aktiver Energiefluss im Körper von grosser Bedeutung. Belastende Themen wie Konflikte, Stress und innere Unruhen können sich folglich oft auch negativ auf den Bewegungsapparat auswirken. Um es nicht soweit kommen zu lassen, zeigt die Therapeutin gerne Wege auf, um den Alltag bewusster, achtsamer und entspannter zu meistern. Mit der Magnetresonanzanalyse ist es möglich festzustellen, ob der Körper im Lot ist. Ist ein Organ geschwächt, funktioniert der Stoffwechsel optimal oder bestehen Vitaminmängel, welche den Körper auf Dauer schwächen? Mit der Analyse kann die optimale Richtung hin zu einem gesteigerten Wohlbefinden angezeigt werden. Die Pulsing-Methode mit ihren sanften Bewegungen und speziellen Griffen führt den Körper in eine tiefe Entspannung. So können Körper und Geist wieder in Einklang gelangen. Durch die Erfahrung als Pädagogin ist Simone Grohrock auch mit Jugend- und Kinderthemen bestens vertraut. Termine vereinbart sie gerne per Telefon oder E-Mail.

Montag, 09.07.2018Boniswil

Sommerfest mit der Musikgesellschaft Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Musikgesellschaft Boniswil lud die Dorfbevölkerung am 7. Juli 2018 zum Sommerfest beim Schulhaus Boniswil ein.

Die erfreulich zahlreichen, festfreudigen Gäste konnten Bratwurst, Servelat oder Schnitzel vom Grill, dazu ein feines Stück Brot und ein Getränk holen. Bezahlt wurde mit einer freiwilligen Spende. Ab 17 Uhr begannen sich die bereitgestellten Tische und Bänke zu füllen, so dass bald noch weitere Tische dazu geholt werden mussten.

Ab 18.15 Uhr genossen die Zuhörer ein halbstündiges Konzert mit fröhlichen Melodien, vor allem Märschen. Es wurde ein richtig gemütliches Beisammensein, in einer anderen Form, als in den Vorjahren mit den sommerlichen Quartierkonzerten. Die Musiker haben sich nämlich für das kantonale Musikfest in Laufenburg vorbereitet, und so blieb für anderes etwas weniger Zeit. An ihrem erfolgreichen Auftritt zweifelt sicher niemand. Wir freuen uns aber auch immer wieder über ihre verschiedenen Aktivitäten im Dorf.

Donnerstag, 05.07.2018Beinwil am See

Neuer, sympathischer und erfahrener Schulleiter

Text und Bild: Jennifer Loosli

Rolf Liechti wird ab dem 2. August 2018 die Stelle als neuer Schulleiter übernehmen. Mit vielen Jahren Erfahrung als Schulleiter und Lehrer bringt er Kompetenz und Wissen mit in die Schule Beinwil am See.

Die Rollen eines Schulleiters sind genau aufgeteilt. Der Schulleiter trägt die Gesamtverantwortung für die Führung der Schule. Er setzt sich mit gesellschaftlichen, pädagogischen, schulpolitischen und Personalfragen auseinander, entwickelt Visionen, Ziele und Führungsgrundsätze. Mitglied eines Schulkomplexes zu sein – eine spannende und sinnvolle Tätigkeit, auf die sich Rolf Liechti aus Wohlen besonders freut. Die Arbeit als Schulleiter sei eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit für Rolf Liechti. Er wird Kay Warden ab dem 2. August 2018 ablösen, die ein halbes Jahr als Überbrückung die Schulleitung von Böju übernommen hatte. Rolf Liechti wird Schulleiter der zwei Schulstandorte Altes Schulhaus, dort besuchen die Kinder der 1. und 2. Klassen den Unterricht, und der Schulanlage Steineggli sein (3. bis 6. Klassen) . Ausserdem von drei Kindergärten an verschiedenen Standorten. Seit 10 Jahren arbeitet Liechti im Naturama als Umweltbildner. Seit Mai 2017 war er als stellvertretender Direktor und Bereichsleiter von Bildung, Naturforderung und Nachhaltigkeit im Naturama Aargau in Aarau engagiert. Vor der Tätigkeit im Naturama arbeitete er als Lehrer und Schulleiter an der Bezirksschule Wohlen. Ihm ist es wichtig, dass die Natur vermehrt im Unterricht ihren Platz findet. Es sollen mehr Ausflüge an ausserschulischen Lernorten geplant werden, damit die Kids die Fakten über die Welt aktiv und authentisch lernen und miterleben können.

Seit vielen Jahren unterrichtet er in Wohlen die Bezirksschüler. Diese Zeit lässt er nun hinter sich und möchte wieder als Schulleiter arbeiten. Ganz verlassen wird er die Wohler Schüler aber nicht: Einen halben Tag wird er weiterhin an der Bezirksschule unterrichten. Das restliche Pensum wird er in der Schule von Beinwil am See verbringen. Der 58-jährige Rolf Liechti freut sich, an der Schule präsent zu sein und für die Kinder, wie natürlich auch für das Lehrerteam, da zu sein. Seine Ziele sind es, die Lehrpersonen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und für sie die bestmögliche Voraussetzung zu schaffen, damit die Lehrpersonen an der Schule in Beinwil am See ihre sehr wichtige pädagogische Arbeit täglich erfolgreich und mit Freude ausüben können. An der Schule in Beinwil werden derzeit 250 Kinder von rund 30 Lehrpersonen unterrichtet. Er selbst ist Vater von zwei Jungs und er weiss wie wichtig die Zeit im Kindergarten und der Primarschule für die Entwicklung der Kinder ist. Das heisst, das eine Kind mag in seinen schriftlichen Fähigkeiten auf dem Stand eines Siebenjährigen sein, sein Sozialverhalten entspricht aber eher dem eines Fünfjährigen. Die Norm ist, dass ein Kind Stärken und Schwächen hat. Wie wir Erwachsenen auch. Diese Stärken müssen genau im Kindergarten- und Primarschulalter gefördert und unterstützt werden. Er arbeitete eine Zeit lang als Inspektor an einer Primarschule und erlebte hautnah mit, was es heisst, Kinder in dieser enorm wichtigen Zeit zu fördern. Die Schule steht in einem enormen Wandel und braucht genau solche Menschen wie Rolf Liechti an ihrer Seite. Ein Mann, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht und für das einsteht, was er denkt! Mit viel Sympathie und grosser Freude am Beruf wird er die Schule in Beinwil am See ganz bestimmt bestens leiten!

Donnerstag, 05.07.2018Leutwil

TV Lüpu am Kreis-Turnfest in Gipf-Oberfrick

Text und Bild: Eing.

Nach intensiven Vorbereitungen für das diesjährige Turnfest, war es dann vom 15. bis 17. Juni 2018 soweit. Obwohl die Wettkämpfe erst am Samstag stattfanden, reisten die meisten schon am Freitag nach Gipf-Oberfrick, um unser «Lager» aufzubauen und das Turnfest-Feeling etwas länger zu geniessen.

Am Barren zeigten die Männer eine super Leistung und erzielten eine Note von 8.66. Nach einer kurzen Verschnauf-Pause führten wir gemeinsam und zum ersten Mal eine Gerätekombination vor. Eine Note von 8.59 war dann die Belohnung für die vielen Trainings. Die Gymnastik-Bühne-Darbietung der Frauen erntete viel Applaus und eine sehr gute Note von 8.46. Das ergibt eine Gesamtnote von 25.71 und den 23. Schlussrang von den 49 Vereinen in der 3. Stärkeklasse. Eine solch gute Note haben wir in unserer langen Vereinsgeschichte noch nie erreicht.

Bei bestem Wetter feierten wir nach dem Wettkampf unsere guten Leistungen. Der selbst mitgebrachte Pool samt 1000 Liter-Tank kam allen sehr gelegen und wir genossen die Abkühlung. Nach dem Nachtessen wurde dann noch im Festzelt ausgiebig gefeiert. Und da hier gilt: «Was am Tornfest passiert, bliibt am Tornfest», gehen wir nicht genauer darauf ein. Nach einer kurzen Nacht machten wir uns dann am Sonntag wieder auf den Rückweg nach Lüpu.

«Danke vell Mol» an alle Turnerinnen und Turner für ihren super Einsatz während den Trainings und am Turnfest. Ein Danke auch an Beat und Mattias für den Transport des «Schilters» und für Traktor und Wagen. Nun geniesst der TV Lüpu die verdiente «Sommer-Pause», wobei doch schon bald unser Sommerfest am 31. Juli 2018 auf dem Kalender steht.

Donnerstag, 05.07.2018Seengen

Traditionelles Schmittenreisli nach Luzern

Text und Bild:  Eing.

Wenn die «Schmitteler» gemeinsam verreisen, muss etwas Kulturelles dabei sein. Beim diesjährigen Ausflug wagte man eine Kombination von absolut neuzeitlichem Adventure-Vergnügen und dem spannenden Spaziergang durch Luzerns Vergangenheit.

Es begann in Emmenbrücke beim trendigen Event in Adventure-Rooms, eine Entdeckungsreise ins Unbekannte, wo es um Geschicklichkeit und geheime Formeln geht. Die Tour endete im Schatten der trutzigen Museggmauer vor der Stadt Luzern, gerade rechtzeitig, um sich bei einem feinen Apéro in der Bäsebeiz Hintermusegg mit Käse und Trockenwurst zu stärken, bevor es in die Altstadt hinunter weiterging.

Die Museggmauer – Stadtbefestigung von Luzern – kommt dem Besucher kolossal riesig vor, wenn er so davor steht. Neun Türme, der höchste «Luegisland» mit 52 Metern, stammen alle aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Im Gemäuer der dicken Kolosse sind einige Jahrhunderte gespeichert. Es war klar, dass die Schmitteler den Wehrgang der Mauer über steile Stufen erstiegen, der ohne Unterbruch bis zum «Schirmerturm» begehbar ist. Eine prachtvolle Aussicht präsentierte sich von oben auf das Seebecken und die Stadt. Die Gegensätze in luftiger Höhe sind frappant. Früher trennte die Mauer Stadtvolk und feindliche Scharen. Heute gibt es ausserhalb ländliche Ruhe und grüne Wiesen, auf der Stadtseite in den Gässchen hingegen viel herumwuselndes Volk aus aller Herren Länder. Beim Gang über die Kapellbrücke Richtung Altstadt wurde es «rüüdig» eng und man musste höllisch aufpassen, um nicht von Selfie-Sticks aufgespiesst zu werden. Die altehrwürdige Wirtschaft Galliker, wo trotz Umbauten noch immer viel historische Substanz vorherrscht, war das Ziel der «Schmitteler». Dort fand der Schmitten-Ausflug mit einem feinen Nachtessen seinen Abschluss.

Donnerstag, 05.07.2018Menziken

Erinnerungen an Willimanns Kiosk und Lebensmittel

Text und Bild: Thomas Moor

Die älteren unter den Menziker Bewohnern werden sich mit Sicherheit noch an den Willimann-Kiosk und das später gegründete Lebensmittelgeschäft mit Kiosk erinnern. Es war jene Zeit, als man sich am Kiosk und im Dorfladen traf. Nicht nur um einzukaufen, sondern auch um das Neuste zu erfahren.

Die Gesellschaft ändert sich, das Konsumverhalten ändert sich. Gewohnheiten werden von einem Tag auf den anderen über den Haufen geworfen. Das einzige was bleibt, sind Erinnerungen. Wenn überhaupt. Logischerweise war man 1943 weit entfernt von Discounter, Computer und Online-Shopping, als Karl Willimann beim Restaurant Rebstock in Menziken seinen Kiosk eröffnete. Ein schmuckes kleines Holzhäuschen mit Satteldach. Ein Häuschen, wie man es vielleicht von bekannten Schweizer Reisedestinationen kannte, wo die heissbegehrten Souvenirs zum Verkauf angeboten wurden. Nun: Souvenirs hielt Karl Willimann keine feil. Sein Hauptaugenmerk richtete sich auf den Verkauf von Tabakwaren. Und davon hatte die Region mit der damals florierenden Tabakindustrie eine ganze Menge zu bieten. Nicht verwunderlich deshalb, dass Rössli-, Villiger- und Weber-Werbetafeln die Front des Kioskes zierten. «Neben Tabakwaren verkaufte mein Vater am Kiosk noch Schokolade», wie sich Charly Willimann erinnert. Dafür sei er jeweils nach Luzern gefahren, um sich mit grösseren Mengen der beliebten Süssigkeit für den Verkauf an seinem Kiosk in Menziken einzudecken. Und was klein mit 20 Franken Tageseinnahmen begann, wuchs über die Jahre zu einem Kiosk, der mit einem ständig erweiterten Sortiment aufwartete und florierte. 1948 konnte ein grösserer Kiosk auf der Südseite der alten Mühle in Menziken bezogen werden, der auch mit einem Gemüseangebot aufwartete. Beliebt war auch der Hauslieferdienst, den Karl Willimann anbot. «Mit dem Anhänger mussten wir als Kinder jeweils losziehen. Dabei wurde fast jedes Haus beliefert», erzählt Charly Willimann.

Einen gewaltigen Dämpfer erhielt das Familienunternehmen im Jahr 1967, als in der Nacht auf Pfingstmontag Einbrecher den Kiosk heimsuchten und diesen danach in Brand steckten. «Mein Vater ergraute von einem Tag auf den anderen», erinnert sich Charly Willimann. Mit Blick nach vorne wurde aber mit dem Bau des neuen Ladens am heutigen Standort (Hauptstrasse 75, Abzweigung neue Bahnhofstrasse) begonnen. Ein Geschäft, das aus Selbstbedienungskiosk mit Raucherwaren, Zeitungen und Zeitschriften und Selbstbedienungsladen mit Lebensmittel, Gemüse, Getränken etc. bestand. Ein neuzeitliches und zukunftsgerichtetes Ladengeschäft, wie es in der Presse bezeichnet und gelobt wurde. Die Kunden schätzten nicht nur dieses Selbstbedienungskonzept mit dem umfassenden Angebot für den täglichen Gebrauch, sondern auch die Tatsache, dass man im Laden von Karl Willimann immer einen Schwatz abhalten und über Gott und die Welt plaudern konnte. Dunkle Wolken zogen auf, als sich Discounter landauf, landab breit machten und mit dem geänderten Einkaufsverhalten von Herrn und Frau Schweizer das Lädelisterben einläuteten. «Daran änderte sich nichts, obwohl wir als Kiosk den Laden auch am Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet hatten», sagt Charly Willimann, der zusammen mit seiner Frau 1979 in die Fussstapfen seines Vaters trat und das Geschäft weiterführte. Von den 20 Lebensmittel-Läden, die Menziken zur Blütezeiten hatte, verschwanden immer mehr von der Bildfläche. 1994 ging dann auch die Ära von Willimanns Lebensmittel und Kiosk zu Ende. «Wir haben zur rechten Zeit aufgehört», wie Charly Willimann rückblickend sagt.

Donnerstag, 05.07.2018Zetzwil

Plausch-Jassabend der Schule Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Jassen ist für vieles gut. Dessen waren die beiden Lehrerinnen Marlies Gugelmann und Simone Hunziker überzeugt, als sie nach den Frühlingsferien das Jass-Projekt mit den Erst-, Zweit- und Drittklässlern starteten. Das Resultat davon war der fröhliche Plausch-Jassabend, zu welchem die Eltern als Spieler oder als Zuschauer eingeladen wurden.

«Wir sind so gut geworden, dass wir nun einen Jassabend veranstalten können», erklärt Marlies Gugelmann. Der ohrenbetäubende Lärm im Treppenhaus des Schulhauses während des Begrüssungsaperos zeugte von Spannung und Vorfreude. Im Musikzimmer wurden, nachdem etwas Ruhe hergestellt war, die Gruppen und Tische zugeteilt. «Das Grosi kann besser jassen, als mein Mami», meinte mancher Jungjassser und hatte kurzerhand sein Grosi ans Turnier geholt. Mancher Papa gab zu, dass seine Jass-Kunstfertigkeit etwas eingerostet sei. Nichtsdestotrotz war das Mitmachen eine Freude und der Eifer der Kinder ansteckend. Gespielt wurde je nach Altersstufe der Kinder mit oder ohne Trumpf und an einigen Tischen auch ohne Punktezählen.

Das Schweizer Nationalspiel ist für vieles gut. Die Kinder üben auf spielerische Art das Rechnen, entwickeln eine bessere Feinmotorik, lernen sich an Regeln zu gewöhnen und stärken ihre Konzentrationsfähigkeit. Das gemeinsame Spiel am Tisch fördert den Zusammenhalt in der Gruppe und in der Familie. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist das Lernen zu verlieren. Am Zetzwiler Plausch-Jassabend gab es allerdings keine Verlierer, wobei es keine Naturalien zu gewinnen gab. Dafür umso mehr Freude, Stolz und Zusammengehörigkeit. Bilder auf www.zetzwil.ch

Donnerstag, 05.07.2018Beinwil am See

Mediterrane Spezialitäten im La Dolce Vita

Text und Bild: Jennifer Loosli

Seit dem 19. April ist das La Dolce Vita wieder geöffnet und man trifft auf ein sehr bekanntes Gesicht. Mit knapp 70 Plätzen kann das Restaurant La Dolce Vita sehr viele Kunden mit leckeren Pizzen, Fitnesstellern oder einfach nur einem Apérol Spritz glücklich machen!

Ja, wen treffen wir denn da im La Dolce Vita wieder an? Genau es ist Jesus! Knapp drei Jahre war er im Alzbach in Reinach beschäftigt, ist nun wieder im La Dolce Vita und verwöhnt seine Gäste mit seinem spanischen Charme. Wöchentlich bietet er acht verschiedene Menüs ab CHF 13.– an. Von gutbürgerlicher Küche wie Züri Geschnetzeltem oder XXL-Cordon-Bleu zu Mediterranen Spezialitäten, bleibt kein Wunsch der Gäste im La Dolce Vita offen. Dazu einen guten italienischen oder spanischen Wein und der Abend ist perfekt. In den heissen Sommermonaten gibt es nichts Besseres, als ein leckeres Eis. Für die Gelati ist das La Dolce Vita bekannt und jeder sollte eines davon versucht haben. Schokoladen-, Erdbeeren- oder Bananen-Gelati, versüssen auch deinen Sommer. Die Cousine hat Geburtstag und möchte ein reichhaltiges Buffet anbieten, hat aber keine Zeit, um alles selber herzustellen? Kein Problem! Denn das La Dolce Vita bietet einen individuellen Partyservice an. Hier punktet das Restaurant mit jahrelanger Erfahrung im Partyservice-Bereich. Wenn bis Ende August folgende Pizzen zum Abholen bestellt werden, kostet eine Pizza nur CHF 10.–: Hawaii, Vegi, Salami, Margherita oder Prosciutto.

La Dolce Vita
Gemeindehausplatz 9
5712 Beinwil am See
062 772 20 00

Sommeröffnungszeiten 1.7. bis 30.9.2018
Montag: Ruhetag
Dienstag bis Samstag: 8.30 bis 23.00 Uhr
Sonntag: 9.00 bis 22.00 Uhr
Durchgehend warme Küche am Sonntag

Ab dem 1. Oktober werden die Winteröffnungszeiten gelten.

Donnerstag, 05.07.2018Hallwil

Die SG Hallwil am Bündner Kantonalen

Text und Bild: Eing.

Normalerweise führt uns die Vereinsreise an ein kantonales Schützenfest. So besuchte vom 22. bis 24. Juni 2018 eine illustre Schar von Hallwiler Schützinnen und Schützen das Kantonale in der Region Surselva.

Bereits vor einem Jahr rekognoszierte unser Schützenkamerad Peter Schoerg den Scheibenstand und das Hotel in Sedrun. Im Nachhinein sind wir uns einig, dass Peter mit dieser Wahl bereits den ersten Volltreffer schoss. Im Hotel La Cruna fanden wir gepflegte Zimmer vor und wurden mit köstlichen Menüs verwöhnt. Aber auch die Arbeit der Sedruner Schützen auf der Schiessanlage liess nichts zu wünschen übrig. Am Freitag- und Samstagnachmittag griffen wir in den Wettkampf ein. Die 14 Vereinsmitglieder freuten sich an über 50 Kranzresultaten. Für unbefriedigende Ergebnisse hat ein guter Schütze immer eine Ausrede bereit. Dieses Mal musste der unberechenbare Wind herhalten. So hörte man klagen: «Schau jetzt wieder die Fahne in der Mitte der Schiessdistanz! Wie der Rotor eines Helikopters! Kein Wunder, dass meine Schüsse da zu hoch gehen.»

Der Samstag- und Sonntagmorgen standen zur freien Verfügung. Viele nützten die Gelegenheit und genossen eine Zugfahrt durch die blühende Natur zum Apéro auf den Oberalppass.

Rückblickend haben wir drei wettermässig ideale Tage, bei schiesstechnisch anspruchsvollen Bedingungen in bester Kameradschaft erlebt. Bereits laufen die Vorbereitungen für die Vereinsreise 2019 ans Appenzeller Kantonale.

Resultate und Bilder unter www.sghallwil.ch

Donnerstag, 05.07.2018Dürrenäsch

Verbandsturnfest «Seetal 2018»

Text und Bild: Eing.

Bei der Gesamtwertung platzierte sich der Damenturnverein Dürrenäsch in der 4. Stärkeklasse mit einer Note von 24.74 auf dem 15. Rang von total 35 teilnehmenden Vereinen. Wir sind sehr stolz auf unsere Leistung und das wochenlange Üben hat sich sichtlich ausbezahlt.

Am Samstagmorgen, 16. Juni 2018, trafen wir uns alle pünktlich bei der Turnhalle in Dürrenäsch. Wir waren alle super motiviert und ein wenig nervös. Mit den Autos gings los in Richtung Hochdorf an das diesjährige Verbandsturnfest. Es war sehr heiss, die Sonne schien und die meisten schwitzten schon bevor wir uns sportlich betätigten. Schon bald starteten wir mit dem Fachtest, Aufgabe 1 und 2. Bei dieser Disziplin erspielten wir uns mit einem super Teamgeist, viel Motivation und trotz der Hitze eine tolle Note von 8.25. Einige der Ladies waren noch immer nervös, denn pünktlich um 16.00 Uhr startete das Team Aerobic. Am Zuschauerrand motivierten uns einige Herren aus dem Turnverein Dürrenäsch, was uns natürlich sehr freute. Nach der Aufführung teilten wir alle unsere Emotionen und jubelten über die super Note von 8.22. Alle waren erleichtert und sogar Freudentränen wurden vergossen. Die letzte Disziplin die noch bevorstand war Wurf. Alle unsere Werferinnen erzielten über 30 Meter, was eine Note von 8.27 ergab. Nach der Anstrengung und den verschiedenen Disziplinen knurrte uns langsam der Magen. Erleichtert spazierten wir mit unserenVereinsfahnen Richtung Festzelt und bekamen ein feines Nachtessen mit Dessert. In unserer Unterkunft stylten wir uns für die Party am Abend. Mit unseren pinken Shirts und unserer stets fröhlichen Ausstrahlung waren wir kaum übersehbar. Wir genossen den gemeinsamen Abend und feierten bis nach Mitternacht. Am Sonntag reisten wir müde aber zufrieden nach Dürrenäsch zurück. Es war ein tolles Erlebnis, alle waren zufrieden und wir freuen uns schon riesig auf das Eidgenössische Turnfest in Aarau im 2019.

Donnerstag, 05.07.2018Reinach

Der frühe Vogel erhält das frische Gemüse

Text und Bild: Jennifer Loosli

Um 9.00 Uhr in der Früh öffnete der Samstagsmarkt auf dem Gemeindeplatz in Reinach seine Tore. Alle Samstags-Frühaufsteher hatten an diesem Morgen das grosse Glück, frische, natürliche und regionale Produkte kaufen zu können. Hier fand man alles, was für einen Samstagsbrunch oder ein gesundes Mittagessen wichtig ist.

An auserwählten Samstagen findet der Samstagsmarkt in Reinach statt. Jeweils von 9.00 bis 11.30 Uhr sind die Marktverkäufer vor dem Gemeindehaus anzutreffen. Familien mit grossem Garten aus der Region bringen ihre topffrischen, saisongerechten, selbsterzeugten und veredelten Produkte eigenhändig zum Verkauf auf den zentral gelegenen Samstagsmarkt mit. Frisches Gemüse und Früchte, selbst gemachter Ingwer-Sirup oder auch warmes Brot! Alles, was das Herz an einem Samstagmorgen begehrt. Die Verkäufer schaffen Vertrauen durch nachvollziehbare Produktionsabläufe und garantieren die Herkunft der verkauften Lebensmittel aus unserer Region. Aber auch Dekoration, selbstgemachte Biere oder schöne Blumengestecke gab es zu erwerben. Die nächsten Samstagsmärkte finden am 18. und 25. August statt.

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Donnerstag, 05.07.2018Schongau

Jubiläumsschiessen der Schützengesellschaft

Text und Bild: Eing.

Das 145-Jahre-Jubiläumsschiessen der SG Schongau gehört der Vergangenheit an. Wir können auf zwei schöne und gut besuchte Wochenende zurückblicken. Trotz der zahlreichen Schützen aus Nah und Fern konnte das Schützenfest ohne Unfälle oder grössere Zwischenfälle durchgeführt werden.

Die rund 1250 Schützen, welche wir an den beiden Wochenenden begrüssen durften, haben leider dazu geführt, dass es uns nicht ganz möglich war, die Schiesszeiten einzuhalten. Wir entschuldigen uns bei der Dorfbevölkerung und danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Nach dem ersten Wochenende hat uns die traurige Nachricht vom Tode unseres Fahnengöttis Martin Kottmann-Elmiger erreicht. Er ist im Alter von 84 Jahren im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen. Mit ihm verlieren wir einen Schützenkameraden, welcher bis vor ein paar Jahren noch aktiv an den Schiessen teilgenommen hat. Um ihm die letzte Ehre zu erweisen, wurde am zweiten Samstag des Schützenfestes, während der Beerdigung das Feuer für 45 Minuten eingestellt.

Gewinnnummern der Tombola
1. Preis Wheeler E-Bike Nr. 2617
2. Preis LED TV Samsung Nr. 2247
3. Preis Kaffeevollautomat Delonghi Nr. 2860
4. Preis Reisegutschein Arrow Tours, Hochdorf Nr. 2136
5. Preis Windows Tablet Nr. 1613
6. Preis Gutschein Truttmann Schiessport Nr. 1759
7. Preis Gutschein Rest. Kreuz, Schongau Nr. 0080
8. Preis Gutschein Rest. Kreuz, Schongau Nr. 0362
9. Preis Geschenkpack Teigwaren Nr. 0184
10. Preis Gutschein Schuhbus, Fahrwangen Nr. 2765

Die Gewinner melden sich bitte von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 14.00 Uhr unter der Telefonnummer 041 917 31 19, bis spätestens 31. August 2018. Preise, welche nicht abgeholt werden, verfallen danach zu Gunsten der SG Schongau.

Donnerstag, 05.07.2018Seengen

Die Kraft der Pflanzen für Haar und Haut

Text und Bild:  Eing.

Im Zusammenhang mit der Promotion der Pflegeserie Botanique Pure Nature wurde bei Intercoiffure-Kosmetik Holliger Seengen und Holligerhair & beauty Hitzkirch ein Wettbewerb durchgeführt. Die Ziehung unter den richtigen Antworten erfolgte durch die Benjamine der beiden Teams. Die glücklichen Gewinner wurden direkt benachrichtigt.

Botanik, das älteste Teilgebiet der Biologie, befasst sich mit der Lehre vom Aufbau und der Funktion der Pflanzen. Gepaart mit der Idee der Phytotherapie, dem seit Jahrhunderten bestehenden Wissen der Menschen um die Heilkraft der Pflanzen. Sie ist Magie und Medizin, bringt Gesundheit und Linderung, Schönheit und Schutz – alles aus der Natur – aus der Kraft der Pflanzen.

Die neue La-Biosthétique-Serie Botanique Pure Nature verneigt sich vor dieser grandiosen Kraft der Natur: Die Haut- und Haarpflegeprodukte erreichen ihre Wirkung ausschliesslich durch den Einsatz wertvoller Pflanzenessenzen: Die 100 % zertifizierte, vegane Naturkosmetik für Haar und Haut enthält keine tierischen Inhaltsstoffe, Parabene, Mineralöle, Silikone, Sulfate und keinen Alkohol.

Mit Sicherheit natürlich
«Wann immer möglich, geben wir natürlichen Wirkstoffen seit jeher den Vorzug. Nach unserer Überzeugung erzielen Wirkprinzipien, die sich der Natur von Haar und Haut anpassen, langfristig die besten Ergebnisse. Unser Ziel war es, eine Serie aus der Kraft der Pflanzen zu schaffen. Inspiration war für uns dabei die jahrtausendealte Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Diese Grundidee haben wir mit Botanique Pure Nature auf die Kosmetik übertragen. Unsere Pflanzenwirkstoffe werden dabei nach ihrer Wirkweise und Intensität bewertet.»

«Ethik, Performance, Genuss» Botanique Pure Nature vereint die Vorzüge 100 % zertifizierter Naturkosmetik mit dem kompromisslosen Qualitätsanspruch, der an jedes La-Biosthétique-Produkt gestellt wird. Gekrönt werden die Formulierungen durch kostbare und gleichzeitig aromatherapeutisch wirkende Düfte der preisgekrönten Berliner Natur-Parfümeurin Tanja Bochnig.

Für die Produkte Botanique Pure Nature werden Sie in den beiden Salons Intercoiffure-Kosmetik Holliger Seengen und Holliger hair & beauty Hitzkirch kompetent beraten, damit Sie sich rundum wohlfühlen können.

Mehr unter www.coiffure-holliger.ch

Donnerstag, 05.07.2018Region

Flüügerchilbi in Beromünster war ein riesen Renner

Text und Bild: Jennifer loosli

Auf dem Flugplatz in Beromünster ist klar: Es wird ein attraktives und spannendes Programm für Jung und Alt geboten. Eine Attraktion jagte die nächste auf dem Flugplatz Luzern-Beromünster. Dieses Jahr drehte sich alles um Helikopter. Hochkarätige Gäste waren auf dem Flugplatz anzutreffen.

An der Flüügerchilbi in Beromünster bestand morgens die Mitflug-Möglichkeit bei Schnupper- oder Rundflügen. Hier konnte jeder echtes Cockpit-Feeling schnuppern. Am Nachmittag wurden diverse Helikopter-Demos gezeigt, die alle staunen liessen! Vertreten waren Helikopter der IE LUCHS, der Luzerner Polizei, Super-Puma Display, Rettungshelikopter und eine Lösch-Vorführung war zu sehen. Imposant wie das Helikopter-Unternehmen Alpinlift AG aus Buochs NW zeigte, wie ein Lastenflug funktioniert. In einem Löschwasserbehälter transportierte der Helikopter 800 Liter Wasser über den Köpfen der Zuschauer hin und her. Die Piloten des Super Puma Display-Teams der Schweizer Armee zeigten atemberaubende Flug-Manöver. Unzählige Menschen befanden sich auf dem Flugplatz in Beromünster und waren von den vielen Flugshows begeistert. Auch die Kleinen kamen bei der Kinder-Eisenbahn und der Helikopter-Hüpfburg voll und ganz auf ihre Kosten. Im Festzelt gab es genügend kühle Getränke um bei diesen heissen Temperaturen nicht zu überhitzen. Für den Hunger wurden Hotdogs, Bratwürste und die beliebten Fliegerspiesse verkauft. Gefeiert wurde mit durchgehendem Barbetrieb bis in die frühen Morgenstunden. Ein unvergessliches Erlebnis für alle Aviatik-Fans.

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Donnerstag, 05.07.2018Zetzwil

Erfolgreiche und stimmungsvolle Sommerserenaden

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Parallel zur Fussball-WM hatte die Kulturkommission Zetzwil eine Reihe abwechslungsreicher Abendkonzerte auf die Beine gestellt. Bein schönem Wetter auf der Waldlichtung bei der Wuhrhütte, bei Regen im Kirchlein, hiess es. Die Kirchentüre konnte während der ganzen Zeit verschlossen bleiben. Das Wetter meinte es sehr gut mit den Musikern und den zahlreichen Gästen, welche Abend für Abend in die Wuhr pilgerten.

Kaum jemand hätte erwartet, dass das neue Projekt der KuKo auf ein so grosses Echo stossen würde. Die drei Damen hatten zusammen mit ihrem Grillmeister Anton jeden Abend alle Hände voll zu tun um Bier, Mineral und Grill aufzustellen, die leckeren Landsgmeindwürste zu verkaufen, mit dem Spendenhut für die Musiker die Runde zu machen und am Schluss wieder alles aufzuräumen.

Fünf Abende und fünf Gruppen, fast alle aus der Region, gestalteten ein unterhaltsames, abwechslungsreiches Programm. Der erste Abend gehörte den Liebegger Alphornbläsern, die mit ihren majestätischen Instrumenten perfekt ins Ambiente auf der Waldlichtung passten. Die reifen Jahrgänge der Beizegugge Snäfu aus Baar überzeugte bereits beim Auftritt mit ihrem tollen Outfit und dann noch mehr mit ihrem gepflegten Sound von Dixie, Blues bis Samba. Wer an diesem Abend lieber zuhause das Match Schweiz–Serbien verfolgte, hat eindeutig etwas verpasst! Das Schwyzerörgeli-Quartett Wätterhäxe erfreute an seinem Abend dann wieder eine grosse Zuschauerschar mit heimatlichen Klängen und ihrem spritzigen und frechen Humor. Ein besonderer Leckerbissen war der Auftritt des grossen Wynentaler Chors Allegro. Die Abendstimmung und das letzte Lied «Luegid vo Bärg und Tal» liess mit der untergehenden Sonne das eine oder andere Auge feucht werden. Der letzte Abend gehörte dem jungen Trio ZAARGO. Mit ihren Klarinetten und Stücken von Klassik bis Ragtime beeindruckten sie nicht nur das Publikum, sondern offenbar auch die Rinder der benachbarten Weide, welche sich mit ihren Kuhglocken fröhlich ins Konzert einmischten.

Gemeindeammann Dani Heggli bedankte sich bei der Kulturkommission und bekundete, dass der Anlass Weltklasse gehabt hatte und dies, obwohl im Gemeindebudget überhaupt nichts dafür vorgesehen sei. Die Aussage der KuKo, man werde diese Serenaden im nächsten Jahr wahrscheinlich wiederholen, wurde vom Publikum mit Applaus entgegen genommen.

Donnerstag, 05.07.2018Meisterschwanden

Heisse Rhythmen im Arbeiterstrandbad Tennwil

Text und Bild: Jennifer Loosli

Bei schönstem Sonnenuntergang tanzten die Salsa-Liebhaber im Arbeiterstrandbad in Tennwil in die Nacht. Der DJ legte besten Sound auf und steigerte das Tanzfieber umso mehr! Die Tanzfläche war zu keinem Moment leer und bei jedem Schritt der Tänzer bemerkte man die Leidenschaft zu Salsa.

Salsa, ein Gesellschaftstanz aus Lateinamerika, der auch grossen Anklang in der Schweiz gefunden hat. Im Arbeiterstrandbad Tennwil wurde das Feuer am Samstag, 30. Juni erst richtig entfacht! Salsa-Rhythmen an traumhafter Lage direkt am Hallwilersee. Alle angemeldeten Salsa-Liebhaber konnten sich auf eine grosse Tanzfläche, leckere Grilladen, ein vielfältiges Salatbuffet und coole Drinks an der Cuba-Bar freuen. Unter freiem Himmel bewegten und grillierten die Teilnehmenden Salsa-Tänzer die ganze Nacht zu heisser Musik. Für die Musik verantwortlich war der super Salsa-DJ Jorge aus Kuba. Zu heissen Rhythmen wie Salsa, Bachata, Cha Cha Cha und Reggaetón wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt. Jeder der sich am See befand, liess sich vom Latinoflair und der kubanischen Lebensfreude anstecken! Das «Salsa am See» war restlos ausgebucht und die Nachfrage besteht weiterhin. Jedes Jahr wird das «Salsa am See» einmal vom BTC Badener Tanzcentrum AG organisiert und durchgeführt. Das Arbeiterstrandbad Tennwil hat aber noch viel mehr zu bieten: montägliche Gästeapéros, das Strandbadfest, das Volleyballturnier, den Schwimmkurs für Kinder oder das Kilometerschwimmen. Doch dieses Jahr endet die Saison ein bisschen früher als gewohnt. Grund dafür sind Erneuerungsbauten, die spätestens Ende Mai 2019 beendet werden sollten. Für Badewillige bleibt aber die Liegewiese (bei eingeschränktem Komfort) weiterhin zugänglich. Mehr Infos unter www.piazza-am-see.ch

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Donnerstag, 05.07.2018

Zeitreisen präsentiert: Böjuer Lädeligeschichte

Text und Bild: Eing.

Am Wochenende vom Freitag 13. bis Sonntag 15. Juli wird, wie in der letzten Dorfheftli-Ausgabe schon angekündigt, das alte «Gloor-Lädeli» an der Sandstrasse 52A nochmals drei Tage zum Leben erweckt.

Franziska und Christian Hänni laden zusammen mit Zeitreisen Beinwil am See herzlich alle Interessierten zu einem kleinen Fest der Erinnerungen an ein Stück Einkaufsgeschichte in Böju ein. Im Sortiment des frisch herausgeputzten Ladenlokals befinden sich während drei Tagen viele Geschichten, Erinnerungen und Andenken an eine Zeit, als auch ein abgelegeneres Dorfquartier wie das Sand, mit der Kolonialwarenhandlung Gloor und der Sandmetzg bestens erschlossen war.

Wer gerne nochmals einen Blick in die Regale und Schubladen des Lädelis werfen will, ist ebenso willkommen, wie diejenigen, die bei einem Glas Wein auf Vergangenes und Zukünftiges anstossen möchten. Auch kann man wieder einmal probieren, ob Pistache-Glace, Coci-Fröschli oder 5er-Mocken immer noch so gut schmecken, wie früher. Hännis und Zeitreisen Beinwil am See freuen sich auf zahlreiche alte und junge Besucherinnen und Besucher. Da Parkplätze Mangelware sind, kommt man am besten zu Fuss oder per Velo.

Die «Ladenöffnungszeiten»: Freitag, 13. Juli von 17.00 bis 20.00 Uhr, Samstag, 14. Juli von 10.00 bis 16.00 Uhr, Sonntag, 15. Juli von 10.00 bis 14.00 Uhr. Am Sonntag um 11.00 Uhr findet eine musikalische Matinée mit dem «frency natra trio» statt.

Donnerstag, 05.07.2018Dürrenäsch

Aargauermeister!

Text und Bild: Eing.

Die Musikgesellschaft Dürrenäsch (MGD) holt sich am 32. Aargauischen Kantonalen Musikfest in Laufenburg den Festsieg in der 3. Stärkeklasse Brass Band.

Am Kantonalen Musikfest, welches nur alle 5 Jahre stattfindet, haben in diesem Jahr an zwei Wochenenden über 5000 Musikantinnen und Musikanten von 132 Musikgesellschaften teilgenommen. Das zweite Wochenende vom 29. Juni bis 1. Juli war den Brass Bands vorbehalten, weshalb auch die Musikgesellschaft Dürrenäsch am Sonntag, 1. Juli ins schöne Städtchen am Rhein reiste.

Am Vormittag konnten die Musikantinnen und Musikanten unter der Leitung von Erwin Schnider in der Katholischen Kirche in Laufenburg ihr selbst gewähltes Wettbewerbsstück «The Red Machine» sowie das Aufgabestück «Themed», das ihnen 10 Wochen vor dem Fest mitgeteilt wurde, einer dreiköpfigen Jury präsentieren. Anschliessend ging es mit dem Marsch «Slaidburn» auf die 250 Meter lange Paradestrecke. Da es für die MGD eine Ehrensache ist, sich bei der Marschmusik in voller Montur – Krawatte, Kittel, Hemd – zu präsentieren, wurde diese zweite Wettbewerbsdisziplin bei brennender Sonne und 30 Grad nicht nur musikalisch, sondern auch körperlich zur Herausforderung.

Kurz nach dem Mittag war das Pflichtprogramm geschafft und die Dürrenäscher Delegation konnte die Uniform mit kurzen Hosen tauschen, sich ein kühles Bier gönnen und das tolle und hervorragend organisierte Fest geniessen: Auftritte zahlreicher Unterhaltungsbands belegten die Bühnen mit einem vielfältigen Musikangebot, Beizen und Foodtrucks sorgten mit Grillgut und vielen internationalen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl. Etwas angespannt waren die Musikanten den-noch: Was wohl die 83.25 Punkte, für die man im Paradewettbewerb geschwitzt hatte, Wert waren? Und ob ein anderer Verein die 190.67 Punkte, die man sich mit den Wettbewerbsstücken erspielt hatte, schlagen konnte?

Nach einer kurzen Rede von Landammann Alex Hürzeler sowie der Veteranenehrung, an welcher Kilian Hintermann und Erwin Scherrer eine (weitere) Medaille für 35 bzw. 50 Jahre Musizieren entgegen nehmen durften, gab es anlässlich des Festaktes am Abend die Antwort: Im Paradewettbewerb konnte die MGD in ihrer Kategorie das beste Resultat erzielen. In der Gesamtwertung reichte es gar auf den 8. Platz (von 40), womit die Dürrenäscher etliche höherklassierte Vereine hinter sich liessen. In den beiden Wettbewerbsstücken wurde die MG Dürrenäsch in ihrer Kategorie schliesslich mit 5 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten zum deutlichen Sieger erklärt – und damit zum Aargauer Meister!

Donnerstag, 05.07.2018Beinwil am See

Monika Zimmermann neue Dankensberg-Leiterin

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Freudentag bei den Bewohnern, bei den Mitarbeitern, beim Stiftungsrat und natürlich auch bei Monika Zimmermann. Per 1. Juli ist sie als diplomierte Institutionsleitern in Organisationen im Gesundheits- und Sozialbereich Chefin im Dankensberg in Beinwil am See.

Monika Zimmermann hat die Nachfolge von Monika Schäuble angetreten, die das Pensionsalter erreicht hat. «Wir sind glücklich, dass wir eine hausinterne Lösung gefunden haben», wie Stiftungsratspräsident Hans Schärer anlässlich eines Apéros im Park des Dankensberg im Beisein der vielen Bewohner und des Personals sagte. Es ist ein nahtloser Übergang, auf welchen zu Recht angestossen werden durfte. Monika Zimmermann gehört ja schon so etwas wie zum Inventar des Dankensberg. Seit 17 Jahren ist sie dort als engagierte Fachkraft nicht nur bekannt, sondern auch beliebt. 10 Jahre hat sie in der Verwaltung gearbeitet, die letzten 7 Jahre als Buchhalterin. Vor 2 Jahren hat sie die berufsbegleitende Ausbildung zur diplomierten Institutionsleiterin in Angriff genommen und mit Bravour bestanden. Für das Amt als Institutionsleiterin braucht es neben Fachwissen auch jede Menge Freude und Herzblut und dann und wann auch «ein wenig Haare auf den Zähnen» (Zitat Hans Schärer). Und: Über erstere Eigenschaften verfügt Monika Zimmermann zweifellos. «Ich bin gerührt, nicht zuletzt auch über den Aufmarsch der vielen Bewohnerinnen und Bewohnern», wie sie in ihrer kurzen Rede sagte, nachdem sie von Stiftungsratspräsident Hans Schärer mit einer Orchidee beschenkt wurde. Vom familiären Rahmen und von der neuen Leiterin zeigten sich speziell auch die Mitarbeiter erfreut. «Es ist einfach wunderbar, Monika Zimmermann als neue Leiterin zu wissen», wie es eine Pflegerin stellvertretend für alle anderen auf den Punkt brachte.

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Donnerstag, 05.07.2018Zetzwil

Die Kids überzeugten mit schauspielerischem Talent

Text und Bild: Jennifer Loosli

Unter den Begriffen «Wortblitze und Satzgewitter» entstanden drei Bühnen-Projekte der 4. bis 6. Klasse Zetzwil. Nach der «Bühne für Worte» und dem «Literaturclub», war es nun Zeit für das letzte Theaterstück der Trilogie! In nur 3 Wochen entstand «SOS aus einer anderen Welt».

Hannes Leo Meier gab den 5. Klässlern die Aufgabe, sich um eine spannende Geschichte und eine interessante Figurenzusammensetzung zu kümmern. Es gab in den 3 Wochen Vorbereitung nie ein Regiebuch! Die Kids improvisierten von Anfang an und das Stück vervollständigte sich von Tag zu Tag zu einer spannenden Geschichte. In ihrem Stück gab es eine literarische und eine realistische Welt. In der realistischen Welt beteiligte sich eine Schulklasse an einem Schreibwettbewerb. In der Zwischenzeit begannen in der literarischen Welt die bekannten Kinder- und Jugendbuchfiguren dahin zu vegetieren. Die Figuren verlieren einen Teil ihrer Eigenschaft, wenn die Kinder den Film anschauen, anstelle das Buch zu lesen. Pipi Langstrumpfs Tochter Pia konnte nicht dabei zusehen, wie ihre Mutter langsam verschwindet ... Deshalb sandte sie der Schulklasse eine Fakebotschaft, als hätten sie am Schreibwettbewerb gewonnen. Sie sollen ins Sanatorium «Endstation Literaturfiguren» an die Preisverleihung kommen. Dies tat die Klasse auch und traf auf die berühmten Literaturfiguren, wie Winnie-the Pooh, Bibi Blocksberg, Pingu oder Momo aus Kassiopeia! Alle waren begeistert, die Figuren in echt zu sehen und dachten nach, wie sie Kinder dazu bringen, wieder mehr Bücher lesen. Ein Wettbewerb zu veranstalten wäre eine tolle Idee! Die Figuren begannen wieder zu leben und erhielten ihre Eigenschaften zurück. Aber auch das Publikum wurde aufgefordert bis im August vier Bücher zu lesen, plus eines aus ihrer Kindheit, damit die Figuren weiterleben können.

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Donnerstag, 05.07.2018Beinwil am See

Berufliche Erfolge im Dankensberg

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In der Stiftung Dankensberg konnten in diesem Jahr insgesamt sieben Ausbildungserfolge gefeiert werden. Bei einem herzlichen Apéro wurde gemeinsam auf die erzielten Erfolge angestossen.

Für berufliche Erfolge braucht es neben einem guten Arbeitsplatz auch ein gut funktionierendes Team. Die strahlenden Gesichter an diesem Freudentag zeigten, dass die Jubilarinnen von genau diesen Faktoren profitieren konnten. Monika Zimmermann nutzte die Gelegenheit, sich auch bei allen Gruppen- und Bereichsleitern zu bedanken, welche die Lernenden stets kompetent durch alle Höhen und Tiefen des Berufsalltags begleitet haben. Die folgenden Mitarbeiterinnen feierten ihre Abschlüsse: Sabrina Hamadeh, Fachfrau Hauswirtschaft EFZ; Melisa Dikici, Assistentin Gesundheit und Soziales EBA; Anisha Mass und Verena Frey, Fachfrau Gesundheit EFZ; Nadine Dätwyler, Köchin EFZ; Priska Schüttel, Kauffrau. Francisca Magalhaes, welche mit dem bestanden Abschluss in Allgemeinbildung einen wichtigen Schritt in die Richtung Ausbildung zur Fachfrau Hauswirtschaft gemacht hat, freute sich ebenfalls riesig über ihren Erfolg und blickt gemeinsam mit dem Team der Stiftung Dankensberg gespannt auf die berufliche Zukunft.

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Mittwoch, 04,07.2018Reinach

WYNAexpo: Gewerbetreibende sind in Expo-Laune

Text und Bild: Thomas Moor

Der WYNAexpo-Express hat Fahrt aufgenommen. Und wie! Die beiden Macher der Gewerbeschau im Reinacher Moos vom 2. bis 5. Mai 2019, Christian Schweizer und Matthias Haller, können bereits eine erste positive Zwischenbillanz ziehen. Die Ausstellungsflächen gehen weg wie warme Weggli.

Wer Rot sieht und Freudensprünge macht, ist nicht etwa reif für die Insel. Ganz im Gegenteil. Vielmehr gehört er zu den Machern der WYNAexpo 2019 im Reinacher Moos, die unter dem Motto «Das Leuchtfeuer der Region» steht. Rot eingezeichnet sind nämlich jene Flächen auf dem Ausstellungsplan, die bis heute bereits verkauft sind. 75 Prozent in den festen Gebäuden (sprich Eis-, Tennis- und Reithalle) sind bereits weg und das Aussengelände ist bereits zu 100 Prozent ausgebucht. Klar, dass unter diesen Umständen die Herzen des zweiköpfigen OKs Freudensprünge machen. «So etwas haben wir noch nie erlebt, dass gut neun Monate vor Ausstellungsbeginn so viele definitive Buchungen bei uns eingegangen sind», wie Christian Schweizer und Matthias Haller sagen. Zum dicken Plus bei den lokalen und regionalen Gewerbetreibenden zählen die Attraktivität und die Popularität der WYNAexpo. Sie ist ohne wenn und aber ein Schaufenster mit Anziehungskraft. Von daher gilt: Hier kauft niemand die Katze im Sack. «Erfreulich, wieviele Aussteller wieder ohne zu zögern zugesagt haben», wie Christian Schweizer sagt. Natürlich werden in den Köpfen der beiden Expo-Macher diverse Ideen gesponnen. Neu ist das Zwischenzelt, welches die Eishalle mit der Reithalle verbindet. Dort ist der Gastrobereich mit den langjährigen und bekannten Gesichtern anzutreffen. Auch eine Sonderschau zum Thema «Baustelle» ist dort geplant. Grundsätzlich ist das Zurücklehnen nicht das Ding von Christian Schweizer und Matthias Haller. Unter den erwähnten Umständen gönnen sich die beiden allerdings eine kurze Auszeit. Das Expo-Büro bleibt deshalb vom 14. Juli bis 12. August geschlossen.

Infos unter www.wynaexpo.ch

Mittwoch, 04.07.2018Schongau

Cäcilienverein: Waldhüttenhock

Text und Bild: Eing.

Der Cäcilienverein Schongau, für viele vielleicht bekannter als Kirchenchor, hält das Gesellige hoch im Kurs. Alljährlich findet darum unser beliebter Waldhüttenhock statt.

Dank einem schönen Geburtstag unserer Mitsängerin Hanny Feuchter durften wir diesen Anlass für einmal bei ihr zuhause in Bettwil, bei schönster Aussicht ins Seetal und bei prächtigem Sonnenuntergang feiern.

Es wurden feine Sachen gebrätelt, ein tolles Salatbuffet wartete auf uns und auch das Dessertbuffet liess uns etwas über die Stränge schlagen.
Herzlichen Dank allen die dazu beigetragen haben.
Zum Ausklang haben wir noch etwas gesungen, natürlich nicht zuviel, wir wollten ja auch die Nachbarn nicht wecken!

Falls jemand nun denkt, das möchte ich auch mal erleben, das ist doch gelebte Gemütlichkeit ... Sie wissen ja, wir sind jederzeit offen für neue Sängerinnen und Sänger, hereinspaziert für einen Schnupper-Probebesuch jeweils am Dienstag um 20 Uhr in der Aula beim Schulhaus Schongau!

Mittwoch, 04,07.2018Leutwil

Frühschoppenkonzet der MG Leutwil

Text und Bild: Eing.

Am 10. Juni stand das traditionelle Frühschoppenkonzert mit Jubilaren-Feier auf dem Programm. Vier Jubilarinnen und unsere Musikfreunde fanden trotz des wunderschönen sommerlichen Wetters den Weg in die Mehrzweckhalle Leutwil. Die Musikgesellschaft Leutwil unter der Leitung von Gisela Schallenberger eröffnete das Jubilaren-Konzert mit dem Marsch «zur Feier des Tages», danach begrüsste die Präsidentin Käthi Lüscher die Jubilarinnen und alle anwesenden Gäste. Das Publikum wurde mit Marschklängen, Polkas und Walzerklängen musikalisch unterhalten. Monika Müller vom Gemeinderat überreichte den Jubilarinnen mit den besten Wünschen, einen Blumenstrauss und ein Glas Honig. Nach den Gratulationen spielten wir den Geburtstagsmarsch für die Jubilarinnen. Unser Konzert schlossen wir mit dem traditionellen Stück «Träume unter Palmen» ab. Anschliessend waren alle von der Musikgesellschaft herzlich zum Apéro eingeladen. Ein Herzliches Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern für die Kollekte.

Donnerstag, 14.06.2018Schongau

Schonger Musig am Aargauer Musikfest

Text und Bild: Eing.

Die Schonger Muskantinnen und Musikanten wurden für Ihre harte Arbeit am Musikfest in Laufenburg belohnt, das gesetzte Ziel konnte erreicht werden.

Am vergangenen Wochenende war es so weit, die Schonger Musikantinnen und Musikanten reisten am Samstag, 30. Juni 2018 nach Laufenburg an das Aargauer Musikfest 2018. Für die Schonger hat bereits Mitte März eine harte und intensive Probezeit begonnen, erst für den Musiktag in Eschenbach und anschliessend für das Musikfest in Laufenburg. Über 20 Abende und damit mehr als 40 Stunden haben die Schonger alleine für die Gesamtproben investiert.

An einem Musikfest ist es üblich ein von dem Verein gewähltes Selbstwahlstück und ein Aufgabenstück vorzutragen. Als Selbstwahlstück wählten die Schonger das Werk «Cambridgeshire Impressions» von dem Komponist Riek van der Velde. Dieses Stück trugen die Musikantinnen und Musikanten bereits am Musiktag in Eschenbach vor und erhielten von dem Experten einige wertvolle Tipps, die sie mit nach Laufenburg nehmen konnten. «Themed» was auf Deutsch «nach dem Motto» heisst, war das Aufgabenstück, welches die Schonger in Laufenburg aufgetragen haben. Der Konzertvortrag fand in der katholischen Kirche St. Johann statt. Dieses aussergewöhnliche Wettspiellokal liess den Vortrag noch mächtiger und klangvoller wirken. Der Konzertvortrag wurde mit einer Punktzahl von 175.67 Punkten bewertet, dies ergab Rang 8 von 20 teilnehmenden Vereinen. Zu einem Musikfest gehört natürlich auch die Parademusik, diese fand am Nachmittag bei heissen Temperaturen statt. Dabei hiess es 15 Minuten durchhalten und das Beste geben. Die Leistung an der Parademusik wurde mit einer Gesamtpunktzahl von 81.5 Punkte bewertet und ergab damit den 17. Rang von 40 teilnehmenden Vereinen.

Die Schonger sind sich sicher, die harte Arbeit hat sich gelohnt. Sowohl in dem Konzertvortrag als auch in der Parademusik, konnten die Musikanten ihr Ziel mehr als erreichen und sind sich sicher, auf diesem Ergebnis noch weiter aufbauen zu können.

Mittwoch, 04.07.2018Hallwil

Lehrpersonen im kommenden Schuljahr

Text und Bild: Eing.

Liebe Hallwiler
Gerne informieren wir Sie über die Zusammensetzung des Lehrkörpers im kommenden Schuljahr.

Kindergarten
Frau Brigitte Hügli und Frau Barbara Würgler teilen sich die Kindergartenlektionen. Zudem unterrichtet Frau Barbara Würgler auch die DaZ-Lektionen auf dieser Stufe (DaZ = Deutsch als Zweitsprache).

1. und 2. Klasse
Diese Klasse wird von Frau Chantal Baumann geleitet. Unterstützung erhält sie von Frau Cleophea Blass, welche auch die DaZ – Lektionen unterrichtet. Für die Musikgrundschule ist Herr Kurt Gobetti zuständig.

3. und 4. Klasse
Herr Erich Krebs übernimmt sämtliche Lektionen bis auf das bildnerische Gestalten, welches von Frau Daniella Liebetrau unterrichtet wird. Sie ist auch unsere schulische Heilpädagogin für alle Schulstufen.

5. und 6. Klasse
Aufgrund der aktuell geringen Schülerzahlen der 1. bis 6. Klasse an der Schule Hallwil ergibt sich eine strukturelle Anpassung für das kommende Schuljahr. Diese Klassen werden nach Boniswil ausgelagert, welche dort einklassig geführt werden.

Zusätzliche sind folgenden Mitarbeiter für alle Klassen zuständig:
Frau Carolyn Handschin unterrichtet Handarbeit für die 2. – 4. Klässler. Herr Alessandro Mani ist als Schulsozialarbeiter mit im Team und Frau Türkan Sorgec übernimmt die Logopädie-Lektionen. Frau Edith Kottmann ist als Schulleiterin zuständig für alle organisatorischen Aufgaben und bei Fragen von Eltern, die nicht mit den Lehrern geklärt werden konnten.

Wir bedanken uns bei allen Lehrpersonen und Team-Mitgliedern im Schuljahr 2017 /18 für ihren Einsatz und wünschen dem neuen Team aufregende, spannende Lektionen, guten Zusammenhalt und Freude an den liebenswerten Kindern des Dorfes Hallwil.

Die neuen Lehrpersonen werden sich in der nächsten Ausgabe vorstellen.

Die Schulpflege Hallwil
Torsten Wind, Reto Urech und Heidi Dux

Dienstag, 03.07.2018Beinwil am See

SG Beinwil am See: Kantonalschützenfest Graubünden

Text und Bild: Eing.

Die Schützinnen und Schützen der SG Beinwil am See haben mit insgesamt 22 Teilnehmenden an diesem Grossanlass teilgenommen. Jeder Schütze konnte dabei selber bestimmen, welche Stiche er schiessen wollte.

Einzig der Stich «Verein» zählte für den Sektionswettkampf. Aber auch die Wahl der Sportgeräte war den Schützen überlassen, wobei für die Sport- und Ordonnanzwaffen unterschiedliche Limiten zur Erreichung einer Auszeichnung festgelegt waren.

Für den Sektionswettkampf musste die SG Beinwil am See in der 1. Kategorie antreten, wobei 12 Pflichtresultate, welche nach einem speziellen Schlüssel berechnet wurden, gezählt werden mussten. Das erreichte Ergebnis mit 91.275 Punkten bedeutet Rang 129 der 307 teilnehmenden Vereine – herzliche Gratulation!

Die 22 Böjuer Schützen schossen bei schwierigen Rahmenbedingungen auf den Schiessanlagen Vals und Sedrun insgesamt 152 kranzberechtigte Stiche (Programme), wovon 91 Kranzresultate erzielt wurden, was einer Ausbeute von hervorragenden 60% entspricht. Durchschnittlich erreichte somit jeder Schütze ausgezeichnete 4 Kranzresultate.

Fast alle erreichten mehr oder weniger locker und «ohne Zittern» mindestens eine Auszeichnung und damit den verdienten Lohn für den grossen Trainingsaufwand. Es darf mit Fug und Recht von einem sehr gelungenen Fest gesprochen werden.

Einen herzlichen Dank an alle, die zum guten Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben und herzliche Gratulation allen erfolgreichen Böjuer Schützinnen und Schützen.

Montag, 02.07.2018Meisterschwanden

Alles beim Alten: Schulpflege bleibt bei 3 Mitgliedern

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kurz vor der Gemeindeversammlung vom 28. Juni 2018, trafen sich die FDP-Mitglieder von Meisterschwanden mit der interessierten Bevölkerung um aktuelle Themen wie die Wiedererhöhung der Schulpflege von 3 auf 5 Mitglieder und den wechselnden Schulstandort zu diskutieren.

Anwesend waren betroffene Schulpfleger, Mitglieder des Elternvereins und die Gemeinderätin Priska Notter. Obwohl der Stammtisch von der FDP organisiert wurde, waren alle Parteien vertreten. Viele Teilnehmende empfanden die Erhöhung auf 5 Mitglieder in der Schulpflege als nötig. Wenn jemand krankheits- oder arbeitshalber nicht an einer Sitzung teilnehmen kann und ein Zweiter in den Ferien ist, dann ist das Gremium schlicht und einfach zu klein. Doch Gegenstimmen finden die momentane Schulpflege als ausreichend. So harmonisch und reibungslos abgelaufen sei es seit Jahren nicht mehr und es können Gelder gespart werden. Auch beim Thema Schulstandort bekamen alle Meinungen einen Platz! Eine gute Idee sei es doch, eine kulturelle Einheit zu schaffen und alle Schüler unter ein Dach zu bringen, aber auch hier gab es Meinungen die dagegen sprachen. Trotz Meinungsverschiedenheiten war es ein gepflegter Dialog am Stammtisch. Nach der Gemeindeversammlung vom 28. Juni bleibt aber alles beim Alten. Dem gemeinderätlichen Antrag, die Schulpflege auf weiterhin drei Mitgliedern zu belassen, stimmte der Souverän schlussendlich zu.

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Montag, 02.07.2018Schongau

Waldtag Basisstufe

Text und Bild: Eing.

Nachdem wir am letzten Dienstag bei heissem Sommerwetter eine tolle Schulreise auf dem abenteuerlichen Spielplatz in Müswangen geniessen durften, findet heute unser letzter Waldtag in diesem Schuljahr statt.
Wie gewohnt warten wir, bei eher kühlem Wetter auf den Bus. In Oberschongau wartet schon unser Waldgrosi Louise auf uns. Auch Pippi darf uns heute begleiten, da sie ja schon bald in die Ferien reist. Mit ihr zusammen laufen wir den längeren Weg zur Waldhütte und sehen noch einen Storch über uns wegfliegen. Bei der Waldhütte machen sich Linus und Raphael daran ein Feuer zu entfachen. Alle andern geniessen das gemeinsame Spielen im Wald. Auf einmal meldet sich Pippi: «Die beiden Räuber haben letzte Nacht meine Goldmünzen und Edelsteine gestohlen, helft ihr mir beim Suchen?» Blitzschnell verschwinden alle im Wald und machen sich auf die Suche nach dem Schatz. Nach einiger Zeit finden wir die Schatzkiste. Pippi ist erleichtert, dass sie ihr Gold und glänzenden Steine wieder hat. Sie will ja im Sommer in die Ferien reisen. Pippi hat für alle Schlangenbrot mitgebracht. Wir brauchen viel Geduld bis wir unsere Schlangenbrote gebacken haben. Die sind aber lecker! Auch einige Würste werden noch gebrätelt.

Plötzlich treffen zwei Überraschungsgäste bei uns ein, Frau Keller und Frau Banz. Jetzt haben wir noch einiges zu feiern. Wir verabschieden Frau Keller. Als kleines Dankeschön für die tolle gemeinsame Zeit überreichen wir ihr alle ein selbstgenähtes Herz. Danach stehen alle Buchstabenköniginnen und -könige auf die Bank. Sie sind bereit für das Überreichen eines leckeren gebackenen Buchstaben und ein Säcklein Buchstabensuppe. Mit dem A B C Lied und einem Bravo gratulieren wir ihnen herzlich. Alle sind stolz auf ihre Leistung. Schon ist es Zeit zum Zusammenräumen. Zufrieden mit dem Erlebten machen wir uns auf den Heimweg. Vor der Oberschongauerkirche bedanken wir uns noch bei unserem Waldgrosi mit einem Lied. Der letzte Waldtag dieses Schuljahres wird uns in guter Erinnerung bleiben.

Montag, 02.07.2018Schongau

Schulreise der 3./4. Klasse

Text und Bild: Eing.

Reiseberichte der Kinder

Unsere Klassenfahrt – nach Frick zum Klopfplatz (Benjamin)
Auf unserer Klassenfahrt mussten wir sehr viel mit dem Zug und mit dem Bus fahren. Als wir ankamen, waren es gefühlte 50 Grad und ich fühlte mich so wie ein gebratenes Steak. Als wir endlich an der Meissel Stelle angekommen sind, habe ich zuerst ungefähr 20 Minuten an einem grossen Stein rumgemeisselt und habe nichts gefunden und dann habe ich ungefähr zwei Minuten an einem kleinen Stein rumgemeisselt und habe etwas gefunden.

Schulreise (Vanessa)
Wir sind mit Zug und Bus gefahren. Wir sind natürlich auch gelaufen. Als wir da waren, mussten wir eigentlich nur gut auf den Boden schauen, dann hat man schon etwas gefunden. Wir haben alle etwas gefunden. Es hatte grosse Steine, es hatte kleine Steine. Es war zwar ziemlich heiss, aber wir waren fast immer an der frischen Luft. Ich bin sehr froh, dass ich mir nie auf den Finger oder auf die Hand geschlagen habe. Wir waren am 20. Juni auf der Schulreise. Wir mussten Hammer und Meissel mitnehmen

Schulreise nach Frick (Lara V.)
Ich möchte nicht vergessen, dass es einen schönen Wald und grosse Steine hatte. Ich habe drei Fossilien gefunden. Nach dem Mittagessen hatte es in einem Teich Frösche. Als ich Frösche gefunden hatte, war ich so erschöpft, dass ich am liebsten ins Gras gelegen wäre. Im Zug, bei der Rückfahrt, haben Fabio, Liana, Miah, Jannis St., Janis G., Mario, Lukas, Jamie, Jani, und Noam mit mir gewehrwöflet. Es war lustig und hat Spass gemacht. Erklären möchte ich lieber nicht, wie das Spiel geht. Es machte mir auf der ganzen Schulreise Spass.

Schulreise (Raoul)
Damit man etwas fand, musste man nur auf den Boden schauen. An einem grossen Stein fand man auch Fossilien, die konnte man aber nicht wegnehmen. Wir gingen mit dem Bus nach Hitzkirch, dann mit dem Zug nach Lenzburg und mit dem Zug nach Aargau. Dort ist der Bus abgefahren und wir mussten auf den nächsten warten. Danach gings nach Frick.

Schulreise (Andrin)
Wir waren in der Klopfgrube in Frick. Ich habe einen Geoden gefunden. Es war richtig cool. Ich habe auch so eine Art Seeigel gefunden. Wir hatten einen Picknickplatz im Wald. Die Klopfgrube war vielleicht 100 Meter entfernt. Wir sind mit Zug und Bus gefahren. Ich hatte richtig leckere Chips im Rucksack, aber die sind leider ausgeleert. Ich habe beim Meisseln eine Eidechse gesehen. Ich habe sie verfolgt und studiert, aber irgendwann hat sie sich versteckt. Auf dem Picknickplatz haben wir noch Werfölfeln gespielt. Das war sehr unterhaltsam. Das war der Hammer. Unsere Zwischenstopps waren: Hitzkirch, Aarau, Lenzburg und Brugg. Im Bus nach Frick haben wir gesungen, und zwar Sandmann, 079, Wasserhahn und Tante von Marokko. Auf dem Rückweg gab es noch ein Eis. Es war sehr lecker.

Schulreise (Riana)
Ich und Lena haben im Zug Modeschau gemacht mit den Haaren. Wir sahen lustig aus. Lena hatte die Haare nach oben. Neben uns hatte es ein Baby, das war braun mit Chrüseli in den Haaren. Es sah sehr süss aus. Lena und Andrin probierten auch so Locken zu machen, aber es ging nicht so gut, aber ein bisschen schon. Und das Baby schaute Andrin immer an. Das war lustig und dann machten wir die Frisuren. Das war sehr lustig. Lena machte mir die Frisur. Ich behielt den Tschäpper an und sie nahmen meine Haare und banden sie oben an.

Montag, 02.07.2018Zetzwil

Seniorenreise der reformierten Kirchgemeinde

Text: Elsbeth Haefeli, Bild: Marcel Vogler  / pixelio.de

Wieder steht die traditionelle Seniorenreise für alle Ü60-Einwohnerinnen und -Einwohner, egal welcher Konfession oder Glaubensrichtung, beider Gemeinden vor der Tür. Auch die «Ehemaligen» in Oberkulm sind herzlich willkommen. Die Reise führt diesmal ins Emmental und in den Oberaargau. Fritzenflue, Sumiswald und Bürgisweyerbad sind die attraktiven Stationen, an welchen Halt gemacht wird.

Im Preis von Fr. 50.– (dank Beiträgen der politischen Gemeinden) sind Carfahrt, Kaffee und Gipfeli, Mittagessen und alkoholfreie Getränke, sowie das Dessert auf dem Heimweg inbegriffen. Ebenfalls inbegriffen ist die Gotthelf-Kostprobe des Bärenwirts in Sumiswald.

Weitere Informationen und Anmeldeformulare auf beiden Gemeindekanzleien und im Kirchgemeindesekretariat, sowie auf www.kirche-gontenschwil-zetzwil.ch und 062 773 19 85 oder 079 568 01 04 (Heinz Schiess).

Anmeldeschluss: 20. August 2018

Montag, 02.07.2018Beinwil am See

5. Beinwiler Junior-Triathlon

Text und Bild: Eing.

Der sportliche Abschluss der Sommerferien: Am Samstag, 11. August um 10.00 Uhr fällt der Startschuss bei der Alten Badi in der Steinismatt, Beinwil am See. Buben und Mädchen vom Kindsgi bis zur 6. Klasse rennen, radeln und schwimmen um die Wette. Wobei Mitmachen und Spass haben mehr zählen, als die gemessene Zeit. Für Nichtschwimmer mit Flügeli und Like-a-Bike-Fahrerinnen gibt es einen eigenen Parcours. Und beim Junior-Triathlon erhalten alle einen Pokal.

Die Initianten Stephan Oetiker und Mark Schwyter freuen sich über die Teilnahme von Kindern aus der ganzen Region. Das OK wird unterstützt von zahlreichen Eltern aus dem Dorf und von zwei Mitgliedern des SLRG, welche für Sicherheit im Wasser sorgen. Anmeldung vor Ort von 9.00 bis 10.00 Uhr; Startgeld, Verpflegung und Pokal kosten 5 Franken pro Kind. Bitte Schwimmzeug, Velo und Helm mitbringen.

Es gibt keine Autozufahrt, bitte Parkplatz beim Strandbad benützen. Der Triathlon findet nur bei stabiler Witterung statt: Tel. 1600 gibt Auskunft.

Mittwoch, 27.06.2018Zetzwil

Spiel und Spass für die ganze Familie

Text und Bild: fabienne Hunziker

Bei bestem Wetter fand auch in diesem Jahr das beliebte Sommerfest der Stiftung Schürmatt statt. Der Sommerwind brachte die bereits von Weitem sichtbare, liebevoll gestaltete Dekoration aus riesigen Quallen, bunten Fischen und hängenden Schiffchen wunderbar zur Geltung.

Auf dem grossen Festgelände gab es für alle Einiges zu entdecken. Die Schürmatt-Batzen konnten bereits beim Eingang gewechselt werden und mit einem Lageplan ausgerüstet, konnte es schliesslich für alle losgehen. Während die einen an der Kletterwand hoch hinaus wollten, versuchten sich die anderen beim Fischen oder genossen die Hüpfburg in vollen Zügen. Eine Fahrt mit dem Bähnli war bei Kindern, wie auch bei den Erwachsenen hoch im Kurs. Das Meistern von teilweise schwierigen Manövern konnte man mit verschiedenen Fahrzeugen üben. Einige Runden mit dem Go-Kart, den Handbikes oder auch im Rollstuhl waren deshalb bei den Kindern weit oben auf ihren Listen. Auch das Steuern der ferngesteuerten Autos war für ungeübte Hände nicht immer ganz einfach. Für die kleinen Tierliebhaber bestand die Möglichkeit eine Runde auf dem Rücken des Ponys oder einen kurzen Ausflug mit den Bernhardinerhunden zu erleben. In der Specksteinwerkstatt wurden fleissig an Anhängern geschliffen und Schmuckstücke der etwas anderen Art stellten die gefilzten Armreife dar. Dass in der Stiftung täglich viel Kreatives entsteht, zeigte nicht nur die maritime Dekoration, welche auf dem ganzen Festgelände zu finden war, sondern auch die Auswahl an Produkten, welche in den verschiedenen Werkstätten entstehen. Das herrlich angenehme Wetter erlaubte es, auch das grosse kulinarische Angebot gemütlich und entspannt geniessen zu können. Für die Kinder hiess es, die Spielbatzen im Verlauf des Tages gut einzuteilen, und so trafen sie eine sorgfältige Auswahl, um den spannenden Spieltag schliesslich noch mit einem weiteren Highlight beenden zu können. Das Fest bot einmal mehr einen Ort der fröhlichen Begegnung für Familien, Klienten, Angehörige, Mitarbeitende und Freunde der Stiftung.

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Mittwoch, 27.06.2018Seengen

Grosses Jackenfassen bei der Seenger Feuerwehr

Text und Bild:  Fabienne Hunziker

Bereit für den Einsatz und wieder auf dem neuesten Stand. Die Mannschaft der Feuerwehr Seengen konnte im Magazin an der Hubpüntstrasse die neuen Brandschutzjacken fassen.

Passt! Sensationell! Die Angehörigen der Feuerwehr waren voll des Lobes über die Neuanschaffung. Die Freude beim Fassen der neuen persönlichen Brandschutzjacken war allenthalben hör- und sichtbar. Sofort wurden die Jacken aus der Verpackung geholt, begutachtet, probiert und als sehr gut befunden. Kein Vergleich natürlich zu den alten Brandschutzjacken, welche seit 2006 ihren Dienst versehen hatten. «Die neuen Jacken sind mit einem speziellen Titangewebe versehen», wie Kommandant Philip Stevens einen Vorzug der Neuanschaffung hervorhob. Die neue Jacke erfüllt alle Sicherheitsnormen und schützt vor äusseren Gefahren bei den Einsätzen. Von Kopf bis Fuss wurde zudem die Verkehrsgruppe eingekleidet. Mit den neuen Hosen, Shirts und der multifunktionalen Jacke in leuchtgrüner Farbe und den Leuchtstreifen ist man ebenfalls wieder auf dem neuesten Stand. «Eine Top-Sache», wie Roger Lämmli, Chef Verkehr FW Seengen, erfreut sagte.

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Mittwoch, 27.06.2018Leutwil

Warum einen Einwohnerverein?

Text und Bild: Eing.

Um in erster Linie die Gemeindepolitik positiv zu beeinflussen um Missstände, Willkür, Eigeninteresse usw. zu verhindern. Zweitens um geeignete Personen zu finden, welche dem Stimmvolk zur Wahl vorgeschlagen werden können, sei es in Behörden oder Kommissionen. Wenn Behördenmitglieder selber für Ersatz suchen müssen, sind Fehlentscheide vorprogrammiert!

Wie stelle ich mir einen Einwohnerverein vor? Sicher nicht trocken und langweilig, sondern lebhaft, aufgestellt und aktiv! Der Einwohner-Verein ist NEUTRAL. Stimmen aus dem Parteienwald sind trotzdem willkommen.

Eine Traktandenliste besteht noch nicht, trotzdem die wichtigsten Aufgaben: Wahl eines fünfköpfigen Vorstandes, neue Statuten, Eintritte, Mitgliedschaft, Diskussionen zu Kant. und Eidg. Abstimmungen oder Aktuelles. Zusammenkünfte nach Programm, 4- bis 6-jährlich. Zur Deckung von anfallenden Spesen- und Portoausgaben, finde ich einen Jahresbeitrag von Fr. 15.00 als angemessen.

Da bereits wieder wichtige Ersatzwahlen anstehen, bin ich um baldige bzw. Anmeldungen bis Ende Juli 2018 froh (schriftlich oder telefonisch). Nach Eingang der Anmeldungen freue ich mich, euch zu einer Gründungsversammlung einzuladen.

Eines kann ich euch versichern, diese Arbeit mache ich nicht für mich, sondern im Interesse aller Einwohnerinnen und Einwohner unseres Dorfes Leutwil – das betrifft also auch DICH!

Kontaktadressen:
Monika Müller, Birrwilerstrasse 13, 5725 Leutwil (062 777 35 33)
Hans Gloor, Dorfstrasse 18, 5725 Leutwil (062 777 34 75) nur bis zur Gründungsversammlung

Mittwoch, 27.06.2018Schongau

La Leche League: Juli-Stilltreffen macht keine Ferien!

Text und Bild: Eing.

Auch zum Stilltreffen im Sommer sind wieder interessierte Mütter und Väter mit ihren Babys und Kleinkindern eingeladen. Das Hochdorfer Juli-Stilltreffen findet bei Familie Kathleen Lehmann in Emmen statt, da in den Ferien das Schulhaus Weid in Hochdorf geschlossen bleibt.

Es werden Themen ums Stillen, um den Start mit Essen, ums Schlafen und Wachen, Tragen, Abstillen besprochen. Der Austausch von Erfahrungen unter Müttern und Vätern in einer ähnlichen Lebenssituation kann sehr wohltuend sein. Die anwesenden Stillberaterinnen stehen beratend zur Seite und geben Informationen weiter. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Hochdorf: Datum: Montag, 16. Juli, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Kathleen Lehmann, Kirchfeldstr. 14, Emmen
Gelfingen: Datum: Dienstag, 31. Juli, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung:
Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85

Weitere Informationen unter www.stillberatung.ch

Dienstag, 26.06.2018Menziken

Die schönsten Gartenterrassen der Region

Text und Bild: Jennifer loosli

Man muss gar nicht weit reisen, auch in Menziken kann man Ferienfeeling pur erleben! An schönen Sommerabenden gemütlich auf einer Terrasse sitzen und während einem leckeren Essen ein gutes Glas Wein geniessen, was will man mehr?

Die Auswahl an schönen Sommerterrassen in der Umgebung ist gross, so, dass man gar nicht in die Ferne reisen muss. Denn nichts geht über ein leckeres Essen unter freiem Himmel oder besser gesagt: Unter der wunderbar blühenden Linde im Trolerhof in Menziken. Der Trolerhof ist ein lohnenswertes Ausflugsziel inmitten eines schönen Wandergebietes. Das heimelige und rustikale Wirtshus bietet auf der gemütlichen Gartenterrasse 60 Plätze zum Verweilen und Plaudern an. Bei einem kühlen Apérol Spritz oder einem gespritzten Weissen kann die ruhige und gemütliche Bauernhof-Umgebung noch besser genossen werden. Bei sommerlichen Temperaturen sind der Fitnessteller, der Siedfleischsalat oder ein gutes Stück Fleisch der Renner im Trolerhof! Die Gäste erwarten täglich feine, saisonale 3-Gang Mittagsmenüs für ab CHF 19.–, sowie eine grosse Speisekarte mit den verschiedensten leckeren Gerichten. Aber auch für Schleckmäuler gibt es tolle Angebote: Hausgemachte Desserts, wie frisches Panacotta oder Rhabarber-Erdbeeren-Kompott mit feiner Glace werden von den Gästen geliebt. Lassen Sie sich in dieser idyllischen Gartenterrasse verwöhnen und gönnen Sie sich wieder einmal ein bisschen Ruhe bei einem guten Glas Wein!

Dienstag, 26.06.2018Leutwil

Wenn Schützen reisen

Text und Bild: Eing.

Der alljährliche Ausflug der Schützengesellschaft führte uns diesmal an das Thurgauer Kantonale Schützenfest. Früh am Freitagmorgen, 22. Juni, fuhren wir los, um in Sirnach die Waffen plombieren zu lassen.

Um 8.45 Uhr legte sich der erste Schütze in Märwil aufs Läger und gab die ersten Probeschüsse ab. Auch die Zetzwiler Schützen, die ein weiteres Mal gemeinsame Sache mit uns machten, unternahmen die ersten Versuche. Die Resultate an diesem Tag waren vielfältig: Die einen jubelten über gute oder sogar brillante Ergebnisse, andere mussten Niederlagen verkraften. Müde und «ausgeschossen» dislozierten wir nach Herisau, bezogen im Hotel unsere Zimmer und stärkten uns anschliessend bei einem vorzüglichen Nachtessen. Neu motiviert durch den Schweizer Sieg an der Fussball-WM, feierten einige von uns noch bis spät in die Nacht hinein.

Am Samstag, nach einem reichhaltigen Morgenessen, ging die Reise weiter nach Appenzell. Auf dem «Landsgmeindplatz» erwartete uns ein von Kopf bis Fuss urchiger Appenzeller. Kaum zu glauben, was dieser Mann in der folgenden Stunde mit uns anstellte! Er formte die beiden Schützengesellschaften zu einem jodelnden Chörli! Sogar das Taler schwingen hatten die meisten von uns, nach einer kurzen Trainingsphase, im Griff. Hej, war das ein Gaudi (die CD erscheint erst zu einem späteren Zeitpunkt!). Da singen bekanntlich durstig macht, besuchten wir anschliessend die Brauerei Locher, wo das bekannte Appenzeller Bier herkommt. Auf dem Rückweg Richtung Heimathafen, musste in Sirnach noch abgerechnet werden. Kränze, Kranzkarten und Bargeld machten so manchen Schützen zum glücklichen Sieger. Zwei wunderschöne Tage mit viel Nervenkitzel, Gemütlichkeit und «neu entdeckten Talenten» werden in Schützenkreisen noch lange in Erinnerung bleiben.

Montag, 25.06.2018Haustier

Der Abschied

Bild: ZVG.

Die Tränen kullern der jungen Mutter über die Wangen und ihre kleine Tochter schaut sie fragend an. Eben haben sie gemeinsam Abschied genommen von ihrer Katze, die sie fast zwei Jahrzehnte begleitet hat. Schon lange vor der Geburt des kleinen Mädchens war die Katze in der Familie und hat vieles miterlebt, war da um zu trösten oder hat einfach nur zugehört.

Als Kätzchen konnte man mit ihr spielen und schnurrend genoss sie die Streicheleinheiten auf dem Sofa. In den letzten Monaten ist sie aber immer schwächer geworden, hat kaum mehr gefressen und beim Tierarzt wurde dann mit einer Blutuntersuchung eine ungenügende Nierenfunktion festgestellt. Die Niereninsuffizienz ist eine häufige und bekannte Alterserkrankung und kann, wenn frühzeitig entdeckt, bis zu einem gewissen Masse behandelt werden, bzw. das Fortschreiten der Erkrankung kann gebremst werden. Auf Grund des hohen Alters (eine 20-jährige Katze kann mit einem 100-jährigen Mensch verglichen werden), und der in diesem Fall schlechten Prognose, hatten wir uns gemeinsam entschieden, keine Therapie mehr einzuleiten. Die Katze hatte ein gesundes und sorgenfreies Leben gehabt und sollte dieses in Würde und friedlich beenden dürfen. Einfach abzuwarten, bis das Tier auf Grund der Fressunlust und inneren Vergiftung immer schwächer wird und sterben würde, wäre für Tier und Besitzer unzumutbar.

Für Tierärzte ist die Euthanasie weit weniger schlimm als für Tierbesitzer. Denn wir verlieren damit nicht unsere langjährigen Begleiter. Nein, es ist sogar eine sehr würdevolle und dankbare Aufgabe, Tier und Besitzer auf diesem letzten Weg begleiten zu dürfen und den Abschied schmerzlos, ruhig und friedlich zu gestalten. Ob ein eingeschläfertes Tier danach kremiert/begraben oder durch die Tierarztpraxis zur Tierkörpersammelstelle gebracht wird, bleibt einzig und allein Entscheidung der Besitzer. Hier ist nicht die Tierliebe entscheidend, sondern der eigene individuelle Trauerprozess. Auf Wunsch kann eine geplante Euthanasie auch zu Hause angeboten werden. Das empfiehlt sich vor allem bei sehr ängstlichen oder nicht transportfähigen Tieren. Manchmal ist es auch das Anliegen der Besitzer, in vertrauter Umgebung den letzten Weg zusammen zu gehen. Andere wiederum möchten das traurige letzte Kapitel lieber nicht zu Hause schreiben, sondern in der Praxis. Nicht selten verlassen die Kunden die Praxis erleichtert, weil die sorgenvolle, lang hinausgezögerte Aufgabe nun getan ist. Im Wissen, das Richtige getan zu haben für die langjährigen, treuen Begleiter, welche immer da waren, wenn man sie brauchte.

Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Dr. Küng AG, 6215 Beromünster, www.kleintierpraxiskueng.ch

Montag, 25.06.2018Reinach

Sommerträume mit Ann-Helena Schlüter

Text und Bild: fabienne Hunziker

Das Klavierkonzert mit der schwedisch-deutschen Pianistin, Ann-Helena Schlüter aus Würzburg, stand unter dem Titel «Sommerträume». Heinz Grossenbacher lud gemeinsam mit seinem Team von Musik Grossenbacher zu diesem Konzertabend in die Aula des Pfrundmattschulhauses ein.

Der Titel des Konzertabends konnte passender nicht sein. Ein warmer Sommerabend kombiniert mit den virtuosen Klänge der sympathischen und ausserordentlich talentierten Konzertpianistin Ann-Helena Schlüter. Heinz Grossenbacher begrüsste zu diesem Abend und bedankte sich sehr herzlich bei den Besuchern, welche trotz des schönen Wetters nicht auf den Konzertabend in der Aula verzichten wollten. Die ausgewählten Stücke von Chopin, Beethoven oder Schubert waren ein wahrer Genuss. Die Pianistin erzählte, dass sie jedoch den Komponisten Johann Sebastian Bach und seine Werke bevorzuge, liebevoll nannte sie diese «Vollkornbrot für die Seele». Die Künstlerin, welche seit ihrem vierten Lebensjahr leidenschaftlich gerne Klavier und Orgel spielt, ist auch in anderen Bereichen sehr begabt. Sie komponiert eigene Stücke, malt und verfasst lyrische Texte. Eine humorvolle Kurzgeschichte aus ihrem Buch «Flügel auf Reisen», sowie eine Eigenkomposition aus ihrer Sammlung «Himmelslieder», durften an diesem Abend nicht fehlen. Anschliessend wurde der Abend mit einem sommerlich gestalteten Apéro von Deborah Grossenbacher genussvoll beendet.

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Montag, 25.06.2018Zetzwil

Die schönsten Gartenterrassen der Region

Text und Bild: Jennifer Loosli

Man muss gar nicht weit reisen, denn auch in Zetzwil kann man Ferienfeeling pur erleben! An schönen Sommerabenden gemütlich auf einer Terrasse sitzen und während einem leckeren Essen ein gutes Glas Wein geniessen, was will man mehr?

Die Auswahl an schönen Sommerterrassen in der Umgebung ist gross, so, dass man gar nicht in die Ferne reisen muss. Denn nichts geht über ein leckeres Essen unter freiem Himmel. Nirgends ist der Feierabend so schön, wie im Gasthof Bären in Zetzwil. Umgeben von schönen Blumen und im Schatten eines grossen Schirmes, lassen sich die Sommertage so richtig geniessen. Bei gutbürgerlichen und traditionellen Sommergerichten, wie einem Fitnessteller mit paniertem Kalbs- oder Schweinsschnitzel, einem Roastbeef oder Fitnessteller mit Balchen kann man sich im Gasthof Bären verwöhnen lassen. Das auserlesene Weinangebot überzeugt mit seinem vielfältigen Angebot, von leichten Weinen bis zu Klassikern aus der Schweiz, Italien oder Frankreich, passend zu den verschiedensten Gerichten. Nebst leckerem Essen findet ab dem 1. September 1x im Monat ein Tanzabend mit Live-Musik statt. Für grössere Familien- und Vereinsanlässe bietet die Terrasse 30 Plätze an, wie auch Gästezimmer, wenn man nicht mehr nach Hause fahren möchte.

Montag, 25.06.2018Reinach

Beachclub wird Teil von SV Volley Wyna

Text: Eing., Bild: Website Volley Wyna

SV Volley Wyna: Der Menziker Beachvolleyballclub BVC Wyna wird ab sofort in den regionalen Verein SV Volley Wyna integriert und als separate Abteilung geführt.

Präsident Andy Gautschi durfte an der Generalversammlung im Juni auf eine durchaus erfolgreiche Saison des SV Volley Wyna zurückblicken. Mit dem Herren 2 und den Juniorinnen U19 schafften gleich zwei Teams den Aufstieg und auch finanziell kann der Verein einen Gewinn verzeichnen.

Separation macht keinen Sinn mehr
Nach dem Jahresrückblick stand die GV ganz im Zeichen der geplanten Übernahme vom BVC Wyna. Der Menziker Beachclub und der SV Volley Wyna wurden bis anhin als zwei separate Vereine geführt, um finanziell unabhängig voneinander zu sein. «Mit der Separation wollte der BVC auch für Mitglieder attraktiv sein, die nicht aus der Region, beziehungsweise im regionalen Volleyballverein sind», zeigte Andy Gautschi auf. Nun – knapp 18 Jahre später – hat sich vieles verändert. Nicht nur zählt der BVC Wyna nunmehr 46 Mitglieder, sondern ausser einer Hand voll sind auch alle Beachvolleyballer ebenfalls im SV Volley Wyna aktiv. Einige von ihnen übernehmen gar in beiden Vereinen ein Vorstandsamt. «Eine unsinnige Doppelbesetzung, die nicht nötig wäre», stellt Gautschi fest. Zudem bestehe beim Beachclub seit Jahren ein Helfermangel für die Turniere und den BVC-Vorstand optimal zu besetzen, sei immer schwieriger geworden.

Beachclub wird in SV Volley Wyna integriert
Da für Aussenstehende die zwei Vereine ohnehin eng miteinander verbunden oder gar identisch sind, entschieden sich beide Vorstände für eine Integration des Beachvolleyballclubs in den SV Volley Wyna. Dieser Vorschlag wurde an der Volley-Wyna-GV von den 64 anwesenden Mitgliedern mit drei Enthaltungen, aber ohne Gegenstimme, angenommen.

Somit wird der BVC ab sofort in den SV Volley Wyna integriert und als separate Abteilung «Beach» geführt. Diese finanziert sich unabhängig vom Verein mit den bisherigen Geldern des BVC sowie Gönner- und Sponsorenbeiträgen und wird vom künftigen Beachverantwortlichen Andy Gautschi geführt. Diejenigen Beachvolleyballer, die noch kein Mitglied des SV Volley Wyna sind, können als Passivmitglieder oder Gönner weiterhin ihre Unterstützung an die Beachfelder zukommen lassen, beziehungsweise diese benützen. Alle Infos über den Beachclub werden künftig über www.volleywyna.ch aufgeschaltet.

Der erste gemeinsame Auftritt der fusionierten Vereine wird am nächsten AEW Beachtrophy-Turnier vom 7. und 8. Juli in der Badi Menziken sein. Am Samstag messen sich dabei B3-Herren ab 9 Uhr und B2-Damen ab 13 Uhr. Tagsdrauf sind ab 9 Uhr die B3-Damen und am Nachmittag mit den U21-Damen die Nachwuchsbeachvolleyballerinnen an der Reihe. Vorbeischauen lohnt sich!

Montag, 25.06.2018Schongau

Das Bastelhüsli im pinken Haus

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Prisca Valguarnera ist mit ihrer Familie und dem beliebten Bastelhüsli von Buttwil nach Schongau umgezogen. Die leidenschaftliche «Basteltante» ist stolz auf ihr vielfältiges Sortiment und freut sich sehr darüber, dass das neue Haus auch mehr Platz für das Bastelhüsli bietet.

Im Untergeschoss des pinken Wohnhauses in der Mülihalde 16 befindet sich das kleine Schmuckstück, welches jedes Bastlerherz höher schlagen lässt. Seit rund 10 Jahren betreibt Prisca Valguarnera neben ihrer Tätigkeit als Schulische Heilpädagogin den erfolgreichen Onlineshop «bastelhuesli.ch». Irgendwann entstand schliesslich die Idee, «das Lager» auch für die Kundschaft zugänglich zu machen. Um die Artikel des umfangreichen Sortiments besser vergleichen zu können, sich inspirieren zu lassen und für den persönlichen Kontakt zwischen Verkäufer und Kunde, entstand in Buttwil auf kleiner Fläche ein Laden. Mit dem Umzug in das neue Wohnhaus in Schongau konnte nun auch das Bastelhüsli vergrössert werden. Prisca Valguarnera, welche stets auf die tatkräftige Unterstützung ihres Mannes und der drei Töchter zählen kann, freut sich sehr darüber, die Stamm- wie auch Neukunden nun in Schongau zu begrüssen. Zur Neueröffnung waren während zwei Tagen alle Besucher herzlich zu einem Apéro eingeladen, und konnten von attraktiven Angeboten und Rabatten profitieren. Gemeinsam mit Agnes Holzer, welche die Inhaberin im Laden unterstützt, freut sich die Familie auf eine erfolgreiche und kreative Zukunft in Schongau.

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Montag, 25.06.2018Menziken

Feuerwehr Oberwynental kam auf den Hund

Text und Bild: Thomas Moor

Sie ist Vorzeigebeispiel für eine erfolgreiche Fusion. Fünf Jahre nach dem Zusammenschluss der beiden Feuerwehren Menziken-Burg-Pfeffikon und Reinach-Leimbach ist die Feuerwehr Oberwynental eine starke und eingespielte Einheit. Das hat sich auch bei der «Jubiläums»-Einsatzübung gezeigt.

Rund um die Uhr sind die Feuerwehrleute bereit, um bei Bränden, Unfällen, Naturereignissen etc. professionelle Hilfe zu leisten. Das entsprechende Know-how eignen sich Kader und Mannschaft in unzähligen Übungen an, damit man im Ernstfall entsprechend richtig handelt. Geübt wurde jüngst bei der ISO-Elektrodenfabrik AG in Menziken. «Brand gross» durften zwei Kids zusammen mit Kommandant und Übungsleiter Reto Eichenberger per Funk auslösen. Und dann ging es wortwörtlich ab wie die Feuerwehr. Aus den Magazinen Menziken und Reinach rückten die Feuerwehrleute zum Brandplatz aus. Dort galt es für den Einsatzleiter, sich vorab ein Bild vom Brandplatz zu machen und die entsprechenden Befehle zu erteilen. Die Mannschaft musste mehrere Personen unter zum Teil erschwerten Bedingungen (u.a. unter einem Stapler und aus dem engen Liftschacht) via Leiter, Autodrehleiter und mit Hilfe des Atemschutzes retten. Dass die Feuerwehr auf den Hund kam, hatte einen besonderen Grund. Annemarie Fries (Mitglied der Geschäftsleitung) wurde zusammen mit ihrem Hund vom Balkon des Gebäudes gerettet. Mannschaft, Gruppenführer, Offiziere und auch der Rettungsdienst des Asana Spitals Menziken machten bei dieser Einsatzübung wieder einen Top-Job.

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Montag, 25.06.2018Beinwil am See

Die schönsten Gartenterrassen der Region

Text und Bild: Jennifer loosli

Man muss gar nicht weit reisen, denn auch in Beinwil am See kann man Ferienfeeling pur erleben! An schönen Sommerabenden gemütlich auf einer Terrasse sitzen und während einem leckeren Essen ein gutes Glas Wein geniessen, was will man mehr?

Die Auswahl an schönen Sommerterrassen in der Umgebung ist gross, so, dass man gar nicht in die Ferne reisen muss. Denn nichts geht über ein leckeres Essen unter freiem Himmel. In der Gartenterrasse von Maria’s Esszimmer im Seetal sitzt man auf 50 modischen Klappstühlen, Holzstühlen oder in einer schönen Lounge unter grossen Platanen und stösst mit einem Pimm’s Number 1 oder einem Glässchen Ramazzotti Rosé an. Das Menü ist übersichtlich und mit viel Liebe zusammengestellt. Hits wie Burrata auf Ochsenherztomaten, Ceasar Salad mit Pouletstreifen oder gebratener Schafskäse mit jungem Spinat, kommen bei heissen Sommertagen immer gut an. Und wie viele wissen, sind die Hacktätschli von Maria’s Esszimmer im Seetal ein MUSS und der hausgemachte Früchte-Eistee rundet die ganze Sache ab. Zwischendurch wird freitags und samstags sogar der Smoker angefeuert und die Gäste können sich auf ein leckeres Stück geräucherte Bachforelle auf gezupftem Salat oder ein Kalbsnierstück freuen. Für alle Fischfreunde gibt es immer wieder absolut frischen Hecht oder Felche von der Fischerei Hallwilersee. Ein Plätzchen Erde um Zeit mit Freunden und Familien bei leckeren Speisen zu geniessen.

Montag, 25.06.2018Dürrenäsch

Einweihung des Tanklöschfahrzeuges

Text und Bild: Jennifer Loosli

16 Tonnen schwer, 300 PS stark, einen Tank für 2500 Liter Wasser, zwei Schnellangriffe mit je 80 m Schlauch: Das ist das neue Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil, das am 23. Juni 2018 im Feuerwehrmagazin Dürrenäsch eingeweiht wurde.

Als Einleitung zum Festakt, wurde ein Brand mit einer Feuerspritze, eine mit Muskelkraft betriebene Feuerlöschpumpe aus früheren Zeiten, bekämpft. Oberleutnant Beat Merz begrüsste danach die vielen interessierten Gäste zur Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeuges. Mit einer kurzen, aber imposanten Löschaktion, wurde das neue TLF der Bevölkerung vorgeführt. Ein Fahrzeug, das es nur einmal gibt! Die Beschaffungskommission hat sich über 100 Stunden mit dem Fahrzeug beschäftigt und mit viel Herzblut am neuen, individuellen TLF gearbeitet. Das neue Fahrzeug verfügt über zwei Abgänge mit Netzmittel, das durch eine Zumischungsanlage mit dem Wasser vermischt wird. Dies trägt dazu bei, dass die Oberflächenspannung gebrochen wird und das Feuer einfacher gelöscht werden kann. Mit diversen Ansprachen der Firma Tony Brändle AG, dem Gemeinderat und dem Pfarrer Michael Freiburghaus, wurde das neue Fahrzeug in der Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil willkommen geheissen! Im Anschluss des Festaktes gab es für jeden einen kleinen Imbiss, der von der Glöggli Chuchi Leutwil frisch zubereitet wurde. Das Fahrzeug stand währenddessen für die zahlreichen Besucher zur Besichtigung frei. Vor allem die Kids hatten Freude, zum ersten Mal in einem so grossen Feuerwehrfahrzeug zu sitzen!

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Montag, 25.06.2018Leutwil

Landfrauen: Wenn Engel reisen

Text und Bild: Eing.

Am Freitagmorgen, 15. Juni, verreiste eine kleine Gruppe von Landfrauen ins nahegelegene Ausland. Angesagt waren Erholung und viel Spass. In Überlingen bezogen wir nicht luxuriöse aber heimelige Zimmer.

Das strahlende Wetter am Bodensee lockte jedermann an die belebte Seepromenade. Dort erkämpften wir uns erst einmal einen Stuhl in einem gemütlichen Lokal, um den grossen Durst zu löschen und den aufmüpfigen Magen zu beruhigen. Kurz entschlossen genossen wir daraufhin eine Rundfahrt auf dem Untersee, währenddessen interessante und unterhaltsame Gespräche geführt wurden. Ein weiteres Highlight war das Nachtessen in einem romantischen Innenhof, bei dem es ausnahmsweise sehr still zu und her ging.

Den Samstag verbrachten wir in Friedrichshafen beim Bummel-Shopping. Wie schnell so Frauen vom Land ins Einkaufsfieber versetzt werden können! Gut, waren die Anreisekoffer nur bis zur Hälfte voll, so konnten neue Kleider, passende Schuhe und elegante Handtaschen unauffällig nach Hause transportiert werden. Auch den Samstag liessen wir, zurück in Überlingen, bei einem feinen Nachtessen in einer gediegenen Gartenwirtschaft ausklingen.

Schade, dass auf den Samstag bereits der Sonntag (Tag der Heimfahrt) folgt. Alle Teilnehmerinnen kehrten gesund, mit gesättigtem Sprachorgan und strapazierten Lachmuskeln nach Hause zurück.

Montag, 25.06.2018Reinach

Die schönsten Gartenterrassen der Region

Text und Bild: Jennifer Loosli

Man muss gar nicht weit reisen, denn auch in Reinach kann man Ferienfeeling pur erleben! An schönen Sommerabenden gemütlich auf einer Terrasse sitzen und während einem leckeren Essen ein gutes Glas Wein geniessen, was will man mehr?

Die Auswahl an schönen Sommerterrassen in der Umgebung ist gross, so, dass man gar nicht in die Ferne reisen muss. Denn nichts geht über einen leckeren Drink unter freiem Himmel. Nirgends ist der Feierabend schöner als in der City Bar in Reinach. In der luftigen Gartenterrasse der City Bar haben ca. 35 Gäste Platz. Wer nur etwas trinken möchte, kann seinen Apéro aber auch in der Lounge geniessen. Die City Bar ist bekannt für ihre guten Cocktails, vor allem für die vielen Variationen von Gin Tonics. Für den kleinen Hunger werden Barfood wie Hotdogs zum selber bauen, Kartoffelschnitze und selbstgemachte Pommes Chips angeboten. Neu gibt es ab 11 Uhr am Samstag Baguels mit Rührei und Speck zum Frühstück. In der City Bar steht für Fussballfans nicht nur ein «Töggelichaste» auf der Terrasse, während der Fussball-WM strahlt die City Bar jedes Fussballspiel mit einem Beamer aus. Aber nicht nur für die Jungs gibt es tolle Angebote! Der Mädelsabend jeden Mittwoch lädt zum Tratsch und Klatsch bei einem Hugo oder Apérol Spritz für CHF 6.– anstelle von CHF 9.50 ein! Für grössere Gruppen bietet die City Bar individuell gestaltete Apéro-Häppchen an, die im Voraus miteinander besprochen werden können, damit auch bestimmt alles passt beim Gruppenevent.

City Bar
076 511 19 80
Hauptstrasse 59, 5734 Reinach

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag ab 14 Uhr
Samstag ab 11 Uhr

Montag, 25.06.2018

Kennen Sie die Familie Darwish ... aus Syrien?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Herr und Frau Darwish leben seit über drei Jahren mit ihren Kindern als Asylsuchende in unserer Gemeinde. Sie mussten ihre Heimat Syrien und alles, was ihnen lieb war verlassen, um sich und ihre Kinder zu schützen. Die Kinder haben in unserem Kindergarten und in der Schule Anschluss gefunden und die Eltern haben beide ihre Deutschkenntnisse inzwischen verbessern können.

Herr Darwish, würden Sie uns erzählen, wo Sie in Syrien gelebt haben?
Wir sind an der Grenze zur Türkei aufgewachsen. Später zogen wir in die Nähe von Damaskus, weil es in unserer Region kaum noch Arbeit gab.

Welchen Beruf haben Sie in Ihrem Heimatland ausgeübt?
Ich habe ein Diplom als Elektriker. In Damaskus hatte ich einen Laden, in welchem ich Elektrogeräte und Computer wartete. Diesen gibt es inzwischen nicht mehr. Er wurde geplündert und zerstört.

Welche Möglichkeiten, Ihren Beruf auszuüben haben Sie hier?
Ich durfte ein halbes Jahr lang als Praktikant in einem Elektrofachgeschäft arbeiten. Allerdings ist es schwierig, mit dem F-Status eine Stelle zu bekommen. Die Arbeitgeber fürchten, dass man plötzlich wieder an einen anderen Ort versetzt wird. Meine Deutschkenntnisse sind natürlich auch noch mangelhaft. In meinem Beschäftigungsprogramm sind momentan nur zwei Praktika als Schreiner und als Gärtner frei. Das sind aber halt einfach nicht meine Berufe. Dazu kommt, dass man im Praktikum nichts verdienen kann.

Was war für Sie der ausschlaggebende Grund für Ihre Flucht?
Wir waren einfach nicht mehr sicher. Es gab kein Wasser mehr und Strom nur noch 1 bis 2 Stunden pro Tag. Die Schulen wurden geschlossen. Leute wurden vom Militär abgeholt, auch fünfzehnjährige Jungen. Man wusste nie, was morgen passiert. Menschen verschwanden spurlos und die Bomben und systematischen Zerstörungen zwangen uns schlussendlich, unsere Heimat zu verlassen.

Haben Sie noch Familie in Syrien?
Herr D.: Meine Mutter und ein Bruder leben an der türkischen Grenze. Sie haben es schwierig. Alles ist sehr teuer geworden und es gibt kaum Arbeit. Dazu ist meine Mutter krank.
Frau D.: Meine Eltern sind jung gestorben. Heute bin ich dankbar dafür, dass sie den Krieg nicht erleben mussten. Meine Brüder sind in den Libanon geflohen. Meine Schwestern sind noch da. Ein Schwager ist im Militär, der andere im Gefängnis.

Auf welchem Weg sind Sie in die Schweiz gekommen?
Herr D.: Da meine beiden Schwester bereits in der Schweiz waren und 2013 der Familiennachzug noch möglich war, erhielten wir ein Visum und mussten nicht über den Land- und Wasserweg einreisen.

Wie haben Sie die Aufnahme in der Schweiz erlebt?
Frau D.: Die ersten Jahre wurden wir immer wieder in andere Asylunterkünfte verschoben. Es war oft sehr schwierig für uns, weil es zu wenig Platz hatte. Die hygienischen Verhältnisse waren mangelhaft und die Unterkünfte sehr kalt. Unser älterer Sohn wurde so schwer krank, dass er zehn Tage ins Spital musste.

Wie leben Sie Ihren muslimischen Glauben?
Frau D.: Ich liebe meine Religion. Deshalb mache ich alles, was dazu gehört. Zuhause laufe ich unkonventionell herum. Aber, wenn ich nach draussen gehe, trage ich lange Kleider und ein Tuch. Wir zelebrieren den dreissigtägigen Ramadan. (Lacht) Das ist nicht schwieriger, als wenn ihr hier fastet. Wir dürfen wenigstens nachts essen.

Wie geht es Ihnen hier in Zetzwil?
Frau D.: Die ersten drei Jahre lebten wir in einem Haus, aus dessen Keller wir mit Hilfe eines Freundes 600 kg Müll in der Kehrichtanlage entsorgten. Die Wohnung selber war in einem desolaten Zustand und für kleine Kinder nicht geeignet. Das stellte der Gemeinderat vor kurzem bei seinem Besuch fest. Da eine gemeindeeigene Wohnung frei war, durften wir in diese saubere und schöne Wohnung umziehen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Wie geht es Ihnen finanziell?
Herr D.: Wir bekommen für die ganze Familie pro Woche 270 Franken. Damit bezahlen wir unseren gesamten Lebensunterhalt. Die Einkäufe machen wir nicht im Dorf, weil es für uns zu teuer ist. Allerdings kostet das Billet nach Reinach schon allein neun Franken, den Betrag, welchen ich für mich für einen Tag erhalte. In Unterkulm gibt es einmal wöchentlich die Möglichkeit günstige, abgelaufene Lebensmittel zu beziehen. Da waren wir auch schon hin und wieder. Aufgabenhilfe, Internet, Zugbillete und Essen sind für uns riesige Ausgabenposten.

Würden Sie sich gerne noch mehr in unsere Gemeinde einbringen?
Herr D.: Es gibt für mich hier nicht viele Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen. Ich bin nicht sehr sportlich und gehe in keinen Verein. Ich arbeite lieber in meinem Garten. Ich müsste aber unbedingt besser Deutsch sprechen. Bisher wurde mir vom Migrationsamt noch kein Deutschintensivkurs bewilligt. Ich habe aber immerhin die Möglichkeit, ab und zu mit einem pensionierten Lehrer an meinen Deutschkenntnissen zu arbeiten.
Frau D.: Wir haben schon ein paar Freunde gefunden hier im Dorf. Diese sind hilfreich und ich freue mich immer, wenn jemand vorbei kommt. Ich bin meistens zuhause.

Was ist Ihr Traum für die Zukunft?
Herr D.: Arbeit, Sicherheit, eine Chance für uns und unsere Kinder.

Ist die Rückkehr nach Syrien auch eine Option?
Herr D.: Nicht unter dem jetzigen Regime und nicht unter der Besetzung aller Gruppierungen und Fremdstaaten, die unser Land untereinander zerreissen und zerstören.
Frau D.: Ich habe nie daran gedacht, meine Heimat zu verlassen. Syrien war bis vor ein paar Jahren ein tolles Land. Es ist mir bewusst, dass wir hier eine fremde Kultur auf einem fremden Kontinent haben. Ich möchte gerne verstehen, mich einbringen und einfach leben.

Montag, 25.06.2018Polizei

Medikamente am Steuer

Text und Bild: Zvg.

Nehmen Sie Medikamente ein? Denken Sie an mögliche Konsequenzen beim Fahren. Medikamente und Fahren vertragen sich nicht immer. In der Schweiz werden bei Strassenverkehrsunfällen, die auf die Einnahme von Medikamenten oder Drogen zurückzuführen sind, jährlich rund 150 Personen schwer verletzt oder getötet. Mehrere Studien kommen zum Schluss, dass dies Zahl in Wirklichkeit sogar noch höher liegt.

Jeder Lenker, jede Lenkerin eines Fahrzeugs muss über die erforderliche körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verfügen (Art. 31 Abs. 2 und Art. 91 des Strassenverkehrsgesetzes SVG). Die Einnahme von Medikamenten kann diese Fähigkeit beeinträchtigen und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen (z. B. Entzug des Führerausweises für mindestens drei Monate).

Seien Sie darum vorsichtig und erkundigen Sie sich bei ihrem Arzt, Apotheker oder Drogist über Nebenwirkungen, bevor Sie sich unter Medikamenteneinfluss ans Steuer setzen. Sie schützen damit sich selbst ebenso, wie die anderen Fahrzeuginsassen und Verkehrsteilnehmenden.

Tipps zu Ihrer eigenen Sicherheit

  • Informieren Sie sich bei einer Fachperson über mögliche Nebenwirkungen einer Arznei. Oft gibt es andere Medikamente mit gleicher Wirkung, welche die Fahrfähigkeit nicht beeinträchtigen.
  • Seien Sie vorsichtig bei der Einnahme von Schlafmitteln: Sie können auch am Folgetag noch Wirkung zeigen.
  • Verändern Sie die vorgeschriebene Dosis nur auf Rat einer Fachperson.
  • Vermeiden Sie Alkohol, wenn Sie Medikamente einnehmen: Er kann die Wirkung verstärken oder aufheben.
  • Setzen Sie sich nur ans Steuer, wenn Sie im Vollbesitz ihrer Kräfte sind.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf www.fragen-dann-fahren.ch oder www.bfu.ch und auch auf Ihrem Polizeiposten.

Ihre Regionalpolizei

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Montag, 25.06.2018Reinach

Seniorennachmittag der Evangelischen Allianz

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am Nachmittag des 19. Juni 2018 konnte der Chrischona-Pastor Andreas Ruh über 60 Personen zu einem speziellen Nachmittag in der neu erbauten Lenzchile in Reinach begrüssen.

In den hübsch dekorierten Saal eingeladen waren alle Senioren der zugehörigen Allianzgemeinden: Reformierte Kirche Reinach, Reformierte Kirche Menziken, Chrischona und Heilsarmee. Durch Pfarrer Andreas Schindler wurde Roland Stangl, ein Vertreter der «Open doors», engagiert. Er informierte über die Arbeit der «Open doors». Deren Ziel ist es, den Christen weltweit eine Hoffnung auf eine Zukunft zu geben. 80% der verfolgten Menschen gehören zu den Christen. Sie werden in über 60 Ländern der Welt bedroht, benachteiligt, diskriminiert, gefoltert, ins Gefängnis gesteckt und getötet. Es geht darum, diese Menschen zu stärken, zu unterstützen und die Menschen in Freiheit zu informieren. Im Jahr 2017 haben 4 Millionen verfolgte Christen so Nothilfe und Unterstützung erhalten. Auf dem Weltverfolgungsindex 2018 führen die Länder Nordkorea, Afghanistan und Somalia die traurige Spitze an.

Roland Stangl berichtete insbesondere über die Situation im Irak und in Syrien. In diesen Ländern haben biblische Erzväter ihre Wurzeln wie z. B. Abraham. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der Verfolgung wächst die christliche Kirche im Untergrund sehr rasch. Diese Christen sind uns ein Vorbild mit ihrem Vertrauen auf Gott, dem Mut und Durchhaltewillen, der Vergebungs- und Zeugnisbereitschaft.

Wie sehr dieser Vortrag die Zuhörer berührt hatte, zeigte sich auch in der Kollekte mit über 1000 Franken. Anschliessend gab es Kaffee und Kuchen, und man durfte das ganze Gebäude der Lenzchile besichtigen. Zu guter Letzt konnte jeder noch ein farbiges Geschenk-Täschli mit süssem und literarischem Inhalt mitnehmen.

Montag, 25.06.2018Gontenschwil

Kennen Sie Michelle Gloor ... die Leichtathletin?

Text: Elsbeth Haefeli, Bild: athletix.ch

Die zielstrebige junge Frau besucht das Sportgymnasium an der Alten Kanti in Aarau und ist unter den Sprintern bereits in aller Munde. Die allererste Medaille ergatterte sie vor Jahren beim «schnellsten Gontenschwiler». Inzwischen ist sie Schweizer Meisterin im 60-m-Lauf sowie Aargauer Rekordhalterin bei den Erwachsenen und im Nachwuchsbereich. Michelle durfte auch bereits ein paar Staffel-Kadertrainings von Swiss Athletics absolvieren und richtet ihren Fokus nun auf die Teilnahme an der U20-EM 2019 in Rumänien. Sie läuft auf einem anforderungsreichen und steinigen Weg in die Zukunft.

Michelle, wann hast du deine Begeisterung für den Sport entdeckt?
Was die Leichtathletik betrifft, begann alles beim schnellsten Gontenschwiler. Zu dieser Zeit war ich in der Jugi des STV Gontenschwil, nebenbei bin ich noch geritten. Ich merkte bald, dass ich sehr ehrgeizig bin und in einem Leistungssport gefördert werden möchte. 2014 kam ich über den Turnlehrer zur Leichtathletikriege des BTV Aarau.

Wie hast du es mit den restlichen Disziplinen in der Leichtathletik?
Lacht. Als Werferin sehe ich mich definitiv nicht. Alles, was weiter als 200 m ist, kann ich mir auch nicht vorstellen. Weitsprung möchte ich mal ausprobieren. Ich bin ein schnellkräftiger Mensch. Auch an einem 7-Kampf würde ich gerne einmal mitmachen.

Welchen beruflichen Weg wirst du nach dem Sportgymnasium einschlagen?
Hm, gute Frage. Das Sportgymnasium dauert nun noch drei Jahre. Nach meinem Maturaabschluss findet gerade eine WM statt. Wenn ich mich bis dann sportlich etabliert habe, konzentriere ich mich ein Jahr lang voll auf die Leichtathletik. Ansonsten werde ich gleich mit dem Studium Richtung Geschichte oder Architektur beginnen. Irgendwann werde ich Geld verdienen müssen, da die Leichtathleten im Vergleich zu Fussballern keine Einnahmen haben. Bei uns läuft alles über Sponsoring.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?
Am liebsten sehe ich mich, zusammen mit einem Team und einem Freund, der meine Leidenschaft teilt, in den Vorbereitungen für die Olympiade 2028. Das ist mein Traum!

Was war dein schönstes Sportlererlebnis?
Der Schweizermeister Titel über 60 m in diesem Jahr in der Halle und das gleich in meinem ersten U20-Jahr. Das war die Belohnung für alles, worauf ich für den Sport in den letzten Jahren verzichtet habe.

Wie motivierst du dich, wenn dir mal alles zu viel wird und du einfach nur müde bist?
Ich höre sehr viel Hip-Hop-Musik und Old-School-Rap. Zudem zeichne ich sehr gerne. So kann ich mich in meinen Fantasien verlieren und mich erholen.

Welche Persönlichkeit hättest du gerne einmal getroffen?
Als Frau am liebsten Lady Diana. Ich finde, sie war eine sehr starke Persönlichkeit und ging ihren Weg, trotz aller Grenzen, die ihr gesetzt wurden. Und als Mann Jesse Owens, der amerikanische Sprinter. Er war dunkelhäutig und hatte es zur Zeit der Rassentrennung und während des zweiten Weltkriegs sehr hart.

Auf welche drei Smartphone-Apps möchtest du auf keinen Fall verzichten?
Meine Musikapp, Whats App und das App von Antidoping Schweiz. Dort sehe ich, welche Medikamente verbotene Substanzen enthalten, falls ich mal etwas brauche.

Was war der beste Rat deiner Eltern?
Ich soll immer Freude haben, bei allem was ich tue! Freude sei das Wichtigste.

Was bereitet dir, ausserhalb deiner sportlichen Erfolge, riesige Freude?
Mit den richtigen Leuten bei einem guten Essen diskutieren und zusammen lachen.

Wofür bist du dankbar?
Für meine Gesundheit und dass ich ein Umfeld habe, das mich in guten und weniger guten Zeiten unterstützt.

Was ist dir sonst noch ein grosses Anliegen?
Wir U20-Frauen des BTV Aarau haben uns für den Europacup in Portugal qualifiziert. Um Flug, Unterkunft, Materialtransport und Meldegebühren finanzieren zu können, haben wir auf der nationalen Plattform für Sportlerunterstützung «I believe in you» ein Projekt gestartet. Mittels untenstehendem Link kann man uns unterstützen. (Zwinkert) Wir sind für jeden Batzen dankbar:

https://www.ibelieveinyou.ch/ibiy-ch/src/#!/projectdetail/16628/mit-euch-an-den-europacup-die-schweiz-vertreten

Montag, 25.06.2018Dürrenäsch

Gemeinsam geht’s leichter

Text und Bild: Eing.

Regionale Synergien nutzen und so die Kosten der Energieversorgung tief halten: Dieses Ziel verfolgt die InfraRegio AG. Das gemeinsame Unternehmen der Gemeinde Dürrenäsch und der SWL Energie AG aus Lenzburg erbringt seit 2017 die technischen und administrativen Aufgaben des Elektrizitätswerks Dürrenäsch (EWD).

Einzelkämpfer haben es schwer. Das gilt auch in der Energiebranche. Für kleine Elektrizitätswerke wie das EWD wird es immer anspruchsvoller, ihre Arbeiten im Alleingang zu erledigen. Denn durch die Teilöffnung des Strommarkts und die Energiestrategie 2050 sind viele Aufgaben hinzugekommen, die neues Fachwissen erfordern. Deshalb prüfte der Gemeinderat von Dürrenäsch rechtzeitig verschiedene Szenarien für die Zukunft des EWD.

Genossenschaftlicher Gedanke
Als beste Lösung erwies sich die Gründung einer Betreibergesellschaft mit der SWL Energie AG aus Lenzburg. Das gemeinsame Unternehmen InfraRegio AG kümmert sich um Betrieb und Instandhaltung der Energieinfrastruktur von Dürrenäsch und weiteren umliegenden Gemeinden. Dabei steht der genossenschaftliche Gedanke im Vordergrund. Die InfraRegio AG strebt keinen Gewinn an.

Synergien nutzen
Ihr Ziel ist vielmehr, regionale Synergien zu nutzen. Diese ergeben sich etwa dadurch, dass die Materialkosten bei grösseren Beschaffungen tiefer ausfallen, gleiche IT-Systeme eingesetzt werden und nicht mehr jede Gemeinde eigene Geräte und Maschinen kaufen muss. Zudem profitieren die Aktionäre von günstigen Serviceleistungen, da die Arbeiten durch die SWL Energie AG erbracht werden, also durch interne statt externe Fachleute.

Gemeinde behält das Stromnetz
Anders als bei einem Verkauf des EWD ist die Gemeinde Dürrenäsch nach wie vor Eigentümerin des Stromnetzes. Sie trifft die wichtigen Entscheidungen zur Stromversorgung somit weiterhin selbst. Damit die InfraRegio AG künftig noch grössere Synergien erzielt, können sich weitere Gemeinden daran beteiligen.

Kontakt:
Elektrizitätswerk Dürrenäsch
Pikettdienst 7 x 24 h
SWL Energie AG, Lenzburg
062 885 75 75

InfraRegio AG
Gian von Planta, Geschäftsführer
gian.vonplanta@infraregio.ch
062 885 75 46

Mittwoch, 20.06.2018Reinach

Firmenausflug auf 3571 Meter über Meer

Text und Bild: Jennifer Loosli

Zum 55. Jubiläum der Firma Eichenberger Gebäudetechnik AG reisten die 45 Mitarbeitenden auf 3571 Meter über Meer. Auf dem Jungfraujoch genossen sie das wunderbare Wetter und die grandiose Aussicht!

Die Wetterprognose sah am Vorabend nicht wirklich gut aus, doch das Wetterglück war auf der Seite der Eichenberger Gebäudetechnik AG. Schon um 6.00 Uhr morgens konnten die 45 Mitarbeitenden in Beromünster, vom Car aus, die Sicht auf das «Top of Europe» geniessen! Für einmal standen nicht die Pflichten des Alltags im Vordergrund, sondern das Pflegen der Kameradschaft unter den Mitarbeitenden. Eine Reiseleiterin wartete bei der Ankunft in Grindelwald auf die grosse Gruppe. Weiter ging es nun endlich via Kleine Scheidegg aufs Jungfraujoch. Bei einem Willkommensapéro auf der Sphinx genoss das Team der Eichenberger Gebäudetechnik AG die wunderbare Aussicht. Gestärkt erkundeten sie die Attraktionen auf dem Jungfraujoch, bis sie um die Mittagszeit im Gruppenrestaurant ein grosses Festessen zu sich nahmen. Erfreulicherweise hatte vom Jüngsten im ersten Lehrjahr bis zum Ältesten, der in drei Jahren pensioniert wird, niemand grosse Probleme mit der extremen Höhe von 3571 Meter über Meer. Gruppenfotos, Selfies und viele Landschaftsbilder wurden geschossen, bis es um 15.00 Uhr hiess: «Es geht wieder bergab!» Die Mitarbeitenden gaben nur positives Feedback zum Jubiläumsausflug: «Es war sensationell! Ein Tag, der sich in unserem Gedächtnis einprägen wird. Der perfekte, unvergessliche Jubiläumsausflug!» Zurück im Flachland steht die motivierte Truppe der Kundschaft mit neuem Tatendrang wieder zur Verfügung.

Mittwoch, 20.06.2018Reinach

Hochwertiger Ausbaustandard und zentral gelegen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

An der Baselgasse 4 und 6 in Reinach entstanden 64 attraktive Mietwohnungen an sehr zentraler Lage. Die ersten Wohnungen konnten bereits per 1. Juli bezogen werden. Die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln, zur Schule und zu Einkaufsmöglichkeiten bieten optimale Bedingungen für ein komfortables neues Zuhause.

Die Mietwohnungen weisen einen hohen Ausbaustandard auf. Lebensqualität in jeder Einheit bieten die eingebauten, hochwertigen Geräte, wie Waschmaschine/Tumbler, der Geschirrspüler oder auch die elektrisch bedienbaren Storen im Wohnzimmer. Jede der 1 1/2- bis 4 1/2-Zimmerwohnungen verfügt über eine Loggia oder eine Terrasse. Der Ausbau der Gebäude wurde rollstuhlgängig und schwellenlos realisiert. Die parkartige, grüne Umgebung, welche noch entstehen wird, bietet somit für jede Altersklasse eine optimale Erweiterung zum Wohnraum. Informationen und Besichtigungstermine erhält man bei RE/MAX Seaside, Hauptstrasse 56 in Reinach oder unter www.remax.ch.

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Dienstag, 19.06.2018Gontenschwil

Neophyten-Aktionstag mit Infostand

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Gontenschwil nutzten die nationalen Neophyten-Aktionstage dazu, die Bevölkerung mit einem Stand vor der Brocki über das aktuelle Thema zu informieren. Invasive Pflanzen im Garten: Früh erkennen und handeln.

Das engagierte Team des Natur-und Vogelschutzvereins nahm das aktuelle Thema zum Anlass, die Bevölkerung aufzuklären und um Empfehlungen abzugeben. Bei einem Teil dieser Pflanzen handelt es sich um exotische Problempflanzen, sogenannte invasive Neophyten. Diese verdrängen die einheimischen Arten und verbreiten sich teilweise extrem schnell. Die unkontrollierte Verbreitung in Gärten und Wäldern muss deshalb aufgehalten werden. Geeignete Massnahmen und eine Liste der problematischen Pflanzen findet man unter neophyt.ch und artenohnegrenzen.ch, gerne gibt auch der Verein fachkundige Auskünfte. Peter Hirt, Jacqueline Züsli, Marcel Widmer sowie Martina von Känel und Laura Hufschmied bilden sich stetig weiter, um ihr Wissen an alle Interessierten weiterzugeben und gezielte Arbeitseinsätze zu planen. Sie freuen sich sehr über die jeweils zahlreichen Teilnehmer an den Einsätzen und begrüssen auch gerne neue Mitglieder in ihrem Verein. Nach intensiver Begehung des Dorfes wurde ein hochproblematischer japanischer Knöterich und ein gefährlicher Riesenbärenklau entdeckt. Beim Arbeitseinsatz an diesem Nachmittag sollte es folglich diesen beiden Problemfällen an den Kragen gehen.

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Dienstag, 19.06.2018Beinwil am See

Jugend- und Dorfest: Beinwil lachte die Sonne

Text und Bilder: Thomas Moor

Wetter, so heisst es, bekommt man, wie man es sich verdient. Nun: Beinwil am See stand in der Gunst von Petrus offenbar in der Pole Position und durfte das Jugend- und Dorffest unter dem Motto «Bau(m)welten» bei Kaiserwetter feiern. Das OK, die Schule und die Vereine verpassten dem Fest eine bunte und kreative Handschrift. Neben dem Eröffnungsakt und dem Feuerwerk am Freitag, bildete der Umzug am Samstag einer der grossen Höhepunkte. Rund 500 Teilnehmer in 23 Gruppen erfreuten die Besucher entlang der Umzugsroute. Applaus war den Handwerkern, Raben, Bäumen, Legobausteinen, Minions etc. sicher.

Merzkugeln statt Bü Bü Bündnerfleisch

Auch Beinwils prominentester Ortsbürger liess es sich nicht nehmen, seiner Heimatgemeinde im Rahmen des Jugend- und Dorffestes einen Besuch abzustatten. Alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz war von Herisau ins Seetal gereist und zeigte sich erfreut, welch grandioses Fest die Böjuer auf die Beine gestellt hatten. Wohnsitz hatte der alt Bundesrat hier zwar nie. Trotzdem besteht dank seiner Ortsbürgerschaft eine Verbundenheit zu Böju. An einer Versammlung habe er zwar noch nie teilgenommen, wie Peter Eichenberger anlässlich des Empfangapéros sagte. «Aber den Beitrag habe ich immer bezahlt», wie Merz wie aus der Pistole geschossen sagte. Von den Ortsbürgern erhielt Hans-Rudolf Merz eine spezielle Beinwiler Flagge und vom Gemeinderat (überreicht durch Jacqueline Widmer) statt Bü Bü Bünderfleisch eine Schachtel Merzkugeln. Als weitere Politprominenz weilten Ständerat Philipp Müller und Regierungsrat Urs Hofmann am Apéro, welche die Landfrauen servierten.

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Dienstag, 19.06.2018Reinach

Die EWS feierte mit der Bevölkerung

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Werner Augstburger, Vizepräsident des Verwaltungsrats und Präsident des Organisationskomitees, wünschte sich bei der Planung eine Atmosphäre wie an einem Dorffest. Dass ihm dies gelungen war, zeigten die zahlreich gutgelaunten Besucher am Tag der offenen Tür der EWS in Reinach.

Bereits beim Betreten des Festgeländes wurden die Besucher mit Geschenken und Verpflegungsbons beschenkt. Den Organisatoren gelang es, einen unterhaltsamen und informativen Anlass zu gestalten. Auf dem Rundgang durch den Betrieb, wie auch an den Ständen jeder einzelnen Abteilung der EWS-Dienste, gaben die Mitarbeitenden fachkundig zu jedem Thema Auskunft. Eine nostalgische Mitfahrgelegenheit bot das beliebte Feuerwehrauto «Lise», für die Kinder stand ein Karussell bereit und jeder konnte sein Glück am Glücksrad versuchen. Im Festzelt wurde bei gemütlichem Zusammensein zu den Klängen der MG Reinach das feine Risotto der Rösti-Schüfeler genossen und angeregt über die Wettbewerbsfragen diskutiert. Die Schlange am Stand der Hof-Glacé aus dem Ruedertal, wie auch die beim Getränkestand vom SV Volley Wyna, wurde bei zunehmender Temperatur an diesem herrlichen Sommertag stetig länger. Zu kurz kam niemand und alle Wünsche wurden erfüllt. Den kleinen «Bösen» konnte man im Sägemehl zuschauen, wie sie ihre «local power» beim Schwingen einsetzten. Ein Highlight des Tages war schliesslich auch die Taufe des auf dem Hof von Sämi Stadler geborenen Holstein-Rindes Dalia, welches die EWS dem Schwingklub Kulm als Lebendpreis für das Hombergschwinget im August 2018 sponsert.

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Dienstag, 19.06.2018Region

Wohnen am Weierweg Gränichen: Alles im grünen Bereich

Text und Bild: Thomas Moor

Man kann im Leben nicht immer das Weggli und den Batzen haben. Ausnahmen bestätigen aber auch hier einmal mehr die Regel – mit der Wohnüberbauung Weierweg in Gränichen. Natur- und Stadtliebhaber kommen hier ab Oktober gleichermassen auf ihre Kosten.

Eines gleich vorweg: Hier ist alles im grünen Bereich! Nicht nur, dass sich die Wohnüberbauung mit den zwei architektonisch reizvollen Gebäuden wunderbar in die Umgebung und die Natur einfügt. Auch die Wohnungen mit den grosszügigen Grundrissen sind geräumig konzipiert und haben alles das zu bieten, was man sich unter einem idealen Ort zum Wohnen und Leben wünscht und auch bekommt. Zum Wohnungsangebot zählen fünfzehn 2½-Zimmerwohnungen, neun 3½-Zimmerwohnungen und zwei 4½-Zimmerwohnungen. Alle Wohnungen verfügen über einen grosszügigen Grundriss und sind geräumig konzipiert. Eigener Waschturm in allen Wohnungen, modern ausgestattete Küche, Bodenbelag aus edlem Eichenparkett, gehören zum gehobenen Ausbaustandard. Die zwei Attikawohnungen laden mit ihren sonnigen Terrassen zum Verweilen und Geniessen ein. Verbunden sind die zwei Wohneinheiten im Untergeschoss mit 27 Parkplätzen und einem Fahrradraum. Der Kinderspielplatz und der kleine Bach auf der Nordseite unterstreichen das naturnahe, idyllische Wohnerlebnis zusätzlich. Kurz: Am Weierweg lebt man in einer Wohlfühloase, die von ganz viel Komfort begleitet wird. Im Grünen (Naherholungsgebiet) und gleichzeitig in Stadtnähe (Aarau) zu wohnen, sind Trümpfe (oder eben das Weggli und der Batzen), welche die Wohnüberbauung zu bieten hat. Für die Erstvermietung ist die Realit Treuhand AG in Lenzburg (www.realit.ch) zuständig. Infos auch unter www.weierweg-graenichen.ch

Dienstag, 19.06.2018Kinderapotheke

Wenn grosse Veränderungen anstehen ...

Bild: ZVG

Die Sommerferien haben endlich begonnen und Ihre Kinder können sich nun während 5 Wochen vielem anderem widmen, als der Schule. Doch die Zeit rinnt uns ja bekanntlich durch die Hände und bald stehen für die Schüler grosse Veränderungen an. Sei es der Wechsel von zu Hause in den Kindergarten, von der Unter- in die Oberstufe oder von der Schule in die Lehre; dies sind grosse Schritte im Leben ihrer Kinder. Man lernt neue Freunde kennen, muss sich aber auch mit anderen Tagesstrukturen bekannt machen und sich anders organisieren. Dies ist nicht für jeden Schüler ein Klacks. Verständlicherweise lösen diese Veränderungen bei einigen Nervosität aus, oft schlafen die Kinder schlecht, sind den ganzen Tag müde. Manche reagieren auch mit körperlichen Symptomen wie z.B. undefinierbarem Bauchweh oder Kopfschmerzen auf Umstellungen.

Es ist sehr wichtig, den Kindern in diesen Phasen Halt und Unterstützung zu geben. Manchmal reicht aber das nicht aus. Um die Beschwerden zu lindern, kann man mit verschiedenen Mitteln aus der Komplementärmedizin arbeiten. Sehr geeignet sind in diesem Falle Kombinationen mit Schüsslersalzen, Spagyrik- und Gemmosprays sowie Bachblüten. Bei allen Behandlungen kann man gezielt auf die Symptome des Kindes eingehen und die entsprechende Mischung zusammenstellen.

Um eine optimale Wirkung zu erhalten, sollte bereits vor der grossen Umstellung mit der Behandlung begonnen werden, so können sich die Kinder dann bei Schulbeginn voll auf ihre neue Aufgabe konzentrieren und den neuen Abschnitt geniessen.

Kommen Sie zu uns in die kinderapotheke, wir beraten Sie gerne! Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne und erholsame Sommerferien; bis bald!

Heidi Roos, Pharma-Betriebsassistentin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 18.06.2018Meisterschwanden

Die Stiftung Gärtnerhaus lud zum Fest

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Als Dank an die Bevölkerung, Gäste, Verwandten, Mitarbeitenden und an die Klienten, wurde in Meisterschwanden auch in diesem Jahr das Gärtnerhausfest mit dem beliebten Bruchbuffet ausgerichtet. Nach dem Zmorge konnten sich die Kinder mit tollen Spielen, Riesenseifenblasen oder Basteln beschäftigen.

Ein Ort der Begegnung, des Austausches und der wertvollen Zusammenarbeit. Matthias Lämmli, Leiter der Stiftung Gärtnerhaus, ist über die erneut tolle Gestaltung und Organisation des Festes, welches von den 40 Mitarbeitenden in Zusammenarbeit mit den Klienten auf die Beine gestellt wurde, begeistert. Die Stiftung Gärtnerhaus betreut und beschäftigt 86 Klienten, von welchen 65 in der Stiftung wohnhaft sind. Eine gute Grösse, um sich auf die wichtigsten Ziele und eine gute Zusammenarbeit zu konzentrieren. Momentan seien keine grossen Veränderungen oder ein Wachstum geplant, so der Stiftungsleiter. Bei Fragen oder Anliegen, welche die Organisation oder Pläne der Stiftung betreffen, hat Matthias Lämmli stets ein offenes Ohr und begrüsst alle Interessierten gerne zu einem Gespräch. Das Wetter war stabil und so genossen die Betreuer, die Fachmitarbeiter und das Leitungsteam gemeinsam mit den Klienten und den Gästen das sommerliche und festliche Ambiente im schönen Garten des Gärtnerhauses.

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Montag, 18.06.2018Meisterschwanden

Jubiläumsfest der Hypi Lenzburg

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die gesamte Bevölkerung wurde von der Hypothekarbank Lenzburg zum 150. Jubiläumsfest eingeladen. Viel zu sehen und zu entdecken gab es auf dem Dorfplatz. Bei schönstem Wetter genossen die Meisterschwander feine Bratwürste, guten Wein und ein kühles Bier.

Viele strahlende Gesichter gab es beim 150. Jubiläumsfest der Hypothekarbank Lenzburg zu sehen. Grund dafür waren gute Gespräche mit alten Bekannten und Freunden, bei einem guten Glas Wein oder einem kühlen Bier. Für den Hunger gab es feine Hypiwürste mit Brot und Senf. Für diejenigen, die es lieber süss mochten, wurden Hypimuffins verteilt, die natürlich, passend zum Farbkonzept der Hypi, die Farbe blau als Topping erhielten. Nicht nur Kunden der Hypothekarbank wurden eingeladen, sondern die ganze Bevölkerung von Meisterschwanden! Dafür bedankten sich viele Meisterschwander persönlich beim Geschäftsleiter von Meisterschwanden, Marc Fricker. Eine Geste die viele schätzten! Die Kids rannten auf dem Dorfplatz umher und assen zuckersüsse blaue Zuckerwatte. Virtuell überraschte die Hypi ihre Kunden mit Virtual-reality-Brillen. Darin zu sehen war ein 3-minütiger 360-Grad-Film, über die Hypothekarbank am Puls der Region. Als Dank für die Treue in der Region, schenkte die Hypi der Gemeinde drei schöne Sitzbänke mit Tisch! Diese stehen ab jetzt auf dem Dorfplatz in Meisterschwanden und wurden während dem Fest bei einem Picknick gleich eingeweiht.

Montag, 18.06.2018Seengen

Hammer, die renovierte Seenger Hammerschmiede

Text und Bild:  Thomas Moor

Was für ein Moment, welch grosse Freude! Eine Heerschar von Interessierten verfolgte dichtgedrängt und gespannt jenen Moment, als einer der grossen Hämmer mit lautem Knall auf dem Amboss aufschlug und das glühende Eisenteil verformte. Die Seenger Hammerschmiede läuft wieder!

Dieser ohrenbetäubende Knall war für die Mitglieder des Vereins Hammerschmiede Seengen und die vielen freiwilligen Helfer Musik in den Ohren. Die Freude sei enorm, wie Präsident Jörg Leimgruber in seiner Begrüssung sagte. 3370 Freiwilligenstunden seien bis zu jenem denkwürdigen Samstag, 16. Juni 2018, geleistet worden. Mit Arbeiten, die geprägt waren von Staub, Dreck und Einsatz total. Das Resultat dieses grossartigen Einsatzes kann sich wahrlich sehen lassen. Die Hammerschmiede präsentiert sich, obwohl noch nicht alle Arbeiten ganz abgeschlossen sind, in einem Sonntagskleid, das den vielen Besuchern ein grosses Staunen entlockte. Nicht von ungefähr wird die Seenger Hammerschmiede als Bijou der Aargauer Industriegeschichte bezeichnet. Ein Bijou, dessen Fortbestand 2011 an einem seidenen Faden hing. Damals brach im Rahmen einer Vorführung der Wellbaum. Die Hammerschmiede war stillgelegt. Der 2015 gegründete Trägerverein hat alles in die Waagschale geworfen, um die Hammerschmiede zu retten und wieder auf Vordermann zu bringen. Die exklusive Führung fand im Rahmen des Kulturerbejahres 2018 der kantonalen Denkmalpflege statt.

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Montag, 18.06.2018Meisterschwanden

Mehr denn je steht die Schule im Wandel

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kurz vor der Gemeindeversammlung vom 28. Juni 2018 trafen sich die FDP-Mitglieder von Meisterschwanden mit der interessierten Bevölkerung, um aktuelle Themen wie die Wiedererhöhung der Schulpflege von 3 auf 5 Mitglieder und den wechselnden Schulstandort zu diskutieren. Anwesend waren betroffene Schulpfleger, Mitglieder des Elternvereins und die Gemeinderätin Priska Notter. Obwohl der Stammtisch von der FDP organisiert wurde, waren alle Parteien vertreten. Viele Teilnehmende empfanden die Erhöhung auf 5 Mitglieder in der Schulpflege als nötig. Wenn jemand krankheits- oder arbeitshalber nicht an einer Sitzung teilnehmen kann und ein Zweiter in den Ferien ist, dann ist das Gremium schlicht und einfach zu klein. Doch Gegenstimmen finden die momentane Schulpflege als ausreichend. So harmonisch und reibungslos abgelaufen sei es seit Jahren nicht mehr und es können Gelder gespart werden. Auch beim Thema Schulstandort bekamen alle Meinungen einen Platz! Eine gute Idee sei es doch, eine kulturelle Einheit zu schaffen und alle Schüler unter ein Dach zu bringen, aber auch hier gab es Meinungen die dagegen sprachen. Trotz Meinungsverschiedenheiten war es ein gepflegter Dialog am Stammtisch. Man kann gespannt sein, wie sich die Bevölkerung am 28. Juni 2018 entscheidet!

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Montag, 18.06.2018Region

GV Verein Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal

Text und Bild: Silvia Gebhard

Erstmals fand am 13. Juni 18 die Generalversammlung des «Vereins Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal» im neuen Mehrzweckraum des Altersheims an der Talstrasse 3 statt. Ein grosszügiger, freundlicher Saal mit grossen Fensterfronten empfing die Besucher.

Der langjährige Präsident Franz Schaffhauser konnte rund 50 Anwesende begrüssen und führte speditiv durch die Traktanden. Neue Vertreter/-innen der Gemeinderäte sind Monika Hermann, Nadia Negro Müller, Hannes Bopp und Thomas Sauder, nebst den bisherigen Andrea Hollinger und Susanne Stumpf. Es sind 6 Gemeinden, die zusammengeschlossen sind: Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil, Hallwil, Seengen und Seon. Die Altersheim-Zimmerbelegung mit 98,7% ist hoch. Ende Jahr waren es 67 Frauen und 29 Männer. Die Finanzen des Altersheimes sind, gemäss Ausführungen von Beat Koch, gut aufgestellt. Es konnte ein bescheidener Gewinn erwirtschaftet werden. Befürchtungen hat man höchstens, falls der Kanton die Beiträge aus Spargründen kürzt. Längst fällige Statutenanpassungen wurden von den Anwesenden alle einstimmig angenommen. Über die Alterswohnungen berichtete Rolf Urech. Es gab zum Teil bauliche Probleme zu beheben.

Franz Schaffhauser dankte allen, die zum Gelingen des ganzen Betriebes ihren Beitrag leisten: Leiterin Beatrice Trüssel, dem Personal, dem Vorstand und allen freiwilligen Helfern, aber auch den Bewohnern, die gerade während der gegenwärtigen Umbauzeit Unannehmlichkeiten auf sich nehmen müssen. Er dankte auch den anwesenden Vereinsmitgliedern für das Interesse. Die bisherigen Mitgliederbeiträge des «Verein Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal» von 20 Franken für Einzelpersonen, 30 Franken für Ehepaare und 50 Franken für die Gemeinden oder für juristische Personen werden beibehalten.

Es wäre schön, wenn sich weitere Mitglieder dem Verein anschliessen und mit mindestens 20 Franken einen kleinen, ideellen Beitrag leisten würden. Jedermann ist willkommen. Dafür erhält man die Informationsbroschüre mit der Einladung zur jährlichen Generalversammlung und mit anschliessendem Apéro mit den bekannten, feinen Canapés der Altersheimküche. Auskunft oder Anmeldung: Altersheim-Sekretariat 062 769 67 00.

Montag, 18.06.2018Schongau

Eltern-Kind-Singen

Text: Eing.

Das Eltern-Kind-Singen ist ein Angebot für Kinder zwischen 2 und 4 Jahren und ihre Eltern oder Grosseltern. Durch Singen, Musizieren und Bewegen werden alle Sinne angesprochen und das Kind wird in seiner gesamten Entwicklung gefördert. Der Kurs wird im Herbst und im Frühling durchgeführt.

Start Herbstkurs: 24. Oktober 2018. Unterrichtsform ca. 8 Kinder mit ihren Begleitpersonen. Kursdauer 9 Wochen je 45 Minuten.
Kurszeiten Mittwoch, 9.15–10.00 / 10.15–11.00 Uhr.
Kursort Singsaal Trottenmatt Hitzkirch.
Kurskosten Fr. 115.– pro Kind.
Kursleitung Ruth Mosimann-Mattmann
Anmeldung an Ruth Mosimann-Mattmann, E-Mail: rmattmann@hotmail.com

Montag, 18.06.2018Seengen

Das Meditopcenter erstrahlt nun doppelt so gross

Text und Bild:  Jennifer loosli

Ein Haus im Haus – das gibt es im Meditopcenter in Seengen an der Schulstrasse 9 zu sehen! Aus Schweizer Lärchen-Douglasienholz wurden neue Physiotherapie-, Osteopathie- und Fitnessräume erschaffen. Auf 2000 m ² Fläche können Patienten und Kunden nun selbstständig trainieren und ihre Therapien besuchen.

Wer kann schon behaupten, dass er beim Fitnesstraining auf dem Stepper die Sicht auf den Hallwilersee geniessen kann? Im Meditopcenter ist dies möglich! Fitnesstraining, Physiotherapie, Gesundheitstrainings und Osteopathie: Alles unter einem Dach und ab Mai auf doppelt so grosser Fläche, wie noch letztes Jahr. Von fünf auf acht Physiotherapieräume, zwei neue Osteopathieräume, sowie eine grosse Fläche für selbstständig trainierende Mitglieder. Aber auch neue Group-Fitness-Räume, die es ermöglichen, mehr Teilnehmer einzuladen, Pfunde beim Zumba, Power Yoga oder Indoor Cycling zu verlieren. Rund 20 Mitarbeitende, darunter 8 Physiotherapeuten, begleiten mit diversen Therapien bis zu 2000 Patienten im Jahr auf dem Weg zur Heilung. 8 Instruktoren führen Neumitglieder Schritt für Schritt in das Fitnesstraining ein, bis sie selbstständig an den neuwertigen Geräten Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainieren können. Die guten Feen im Hintergrund managen das Backoffice, damit auch jeder seinen Trainingsschlüssel erhält! Das Fachpersonal im Meditopcenter nimmt Sie gerne an die Hand und führt Sie ein in die Welt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit – etwas tun für einen trainierten Körper müssen Sie aber selber! Nutzen Sie die Gelegenheit und vereinbaren Sie ein Probetraining.

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Donnerstag, 14.06.2018Menziken

Jubiläumsfest der Hypi Lenzburg

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die gesamte Bevölkerung wurde von der Hypothekarbank Lenzburg zum 150. Jubiläumsfest eingeladen. Viel zu sehen und zu entdecken gab es auf dem Gemeindeplatz. Trotz schlechtem Wetter genossen die Menziker aber die feinen Bratwürste, guten Wein und ein kühles Bier.

Viele strahlende Gesichter gab es beim 150. Jubiläumsfest der Hypothekarbank Lenzburg zu sehen. Grund dafür waren gute Gespräche mit alten Bekannten und Freunden bei einem guten Glas Wein oder einem kühlen Bier. Für den Hunger gab es feine Hypiwürste von Andreas Mäder grilliert. Für diejenigen, die es lieber süss mochten, wurden Hypimuffins verteilt, die natürlich, passend zum Farbkonzept der Hypi, die Farbe blau als Topping erhielten. Nicht nur Kunden der Hypothekarbank wurden eingeladen, sondern die ganze Bevölkerung von Menziken! Dafür bedankten sich viele Menziker persönlich bei der Geschäftsleiterin von Menziken, Susanne Hofmann. Eine Geste die viele schätzten! Die Kids rannten herum, vergnügten sich auf dem Spielplatz und amüsierten sich am Clown, der Ballontiere formte und die glücklichen Gesichter bemalte. Virtuell überraschte die Hypi ihre Kunden mit Virtual-reality-Brillen. Darin zu sehen war ein 3-minütiger 360-Grad-Film, über die Hypothekarbank am Puls der Region. Als Dank für die Treue in der Region, schenkte die Hypi der Gemeinde zwei schöne Sitzbänke mit Tisch! Einer wird zukünftig in der Badi stehen und der andere in der Ortsbürgerhütte Ischlag.

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Donnerstag, 14.06.2018Zetzwil

Hans-Ruedi Merz: Kranz an seinem 70. Feldschiessen

Text und Bild: Thomas Moor

Weisses Kreuz auf rotem Grund, am gewobenen Band eine Medaille mit Gewehr als Sujet: Die Rede ist vom Kranzabzeichen des eidgenössischen Feldschiessens 2018. Die Auszeichnung prangte auch an der Brust des Leimbachers Hans-Ruedi Merz, der seine Kranzsammlung weiter ausbauen konnte.

Zugegeben: Das Kranzresultat haben viele Tausende von Schützinnen und Schützen auch in diesem Jahr wieder erzielt. Dabei verdient es aber ein Kranzschütze ganz besonders, erwähnt zu werden: der Leimbacher Hans-Ruedi Merz, Mitglied der Schützengesellschaft Zetzwil. Es gibt wohl nicht manchen, der sich im 90. Lebensjahr noch hinlegt und das Feldschiessen-Programm so bravourös absolviert wie er. 63 Punkte, Rang 48 unter 525 Schützen. Hut ab, bravo!
Mit der Sehkraft sei es natürlich nicht mehr so, wie früher, wie der Leimbacher erzählt. Am Morgen Augentröpfli und am Abend Augentröpfli, dann funktioniere es schon. Zur Ausübung des Schiesssportes setzt sich Merz (wie andere Schützen auch) eine spezielle Schiessbrille auf. Im Alltag, mit der normalen Sehbrille, gehe es auch noch ganz gäbig. Jedenfalls so, dass er die Hürde für die Bewilligung zum Lenken eines Personenwagens anlässlich des ärztlichen Testes immer noch tipp topp geschafft hat. Bis im Oktober nächsten Jahres sieht man ihn wieder hinter dem Lenkrad seines PWs mit dem Kennzeichen AG 718. Ein Fahrzeug, an dessen Heckscheibe immer noch der Kleber vom Feldschiessen 2018 klebt. Für Hans-Ruedi Merz war es das 70. Eidgenössische. Nach Adam Riese also keines verpasst? «Jäääh neii!», wie der eingefleischte Schütze wie aus der Pistole geschossen und mit strahlenden Augen sagt. Einmal Feldschiessen, immer Feldschiessen. Oder: Einmal Schütze, immer Schütze. Stimmt!
Den Ärmel reingenommen hat es ihm bei seinem ersten Jungschützenkurs 1946. Das war im Zetzwiler 50-Meter-Kleinkaliberstand unter der Leitung von Arthur Eichenberger. Eichenberger habe das Talent des jungen Schützen damals schnell erkannt. Und so durfte Merz auch schon mal mit Eichenbergers Karabiner «echte» Schützenluft schnuppern.
Feldschiessenpremiere hatte Hans-Ruedi Merz dann 1949 während der Rekrutenschule in einer Verlegung in Aigle. Eingeteilt und stationiert war Merz bei der schweren Artillerie in Bière als Motfahrer. Einer von wenigen Rekruten, die mit dem Ausweis für schwere Fahrzeuge (LKW) eingerückt waren. «Das war der rosarote Ausweis, weisch», wie Merz erklärt.
Zeichen hat Hans-Ruedi Merz in seiner militärischen Zeit einige gesetzt. Eine Zeit, in welcher neben dem Schiessen speziell auch die konditionelle Verfassung des Armeeangehörigen gefragt war. Der Leimbacher beteiligte sich nämlich an vielen Armeewettkämpfen. Wobei er die Winterwettkämpfe bevorzugte und dort auch auf Prominenz aus der Sportszene traf. Zum Beispiel Fünfkämpfer Werner Vetterli, der später Sportmoderator beim Schweizer Fernsehen wurde. Merz hatte es der militärische Dreikampf angetan. Mit den Disziplinen Schiessen stehend frei (50 Meter auf olympische Scheiben), Langlauf und Abfahrt. Ja, Skifahren habe immer zu seiner grossen Leidenschaft gezählt, wie er zurückblickt. Klar, dass es ihm deshalb auch die Bergwelt angetan hat. 50 Jahre lang sei er immer nach Grindelwald in die Ferien gefahren und sei dort zum Ehrengast ernannt worden.
Der Schiesssport hat Hans-Ruedi Merz viel gegeben. Und er habe dem Schiesswesen mit seinem Engagement ebenfalls etwas zurückgeben wollen. Fast zwei Jahrzehnte lang war er Vizepräsident und Präsident der Schützengesellschaft Leimbach. Danach wechselte er zur Schützengesellschaft Zetzwil und ist dort das mit Abstand älteste Aktivmitglied, das bei vielen Schützenfesten immer noch für ein Kranzresultat gut ist. Seine Treffsicherheit möchte Merz auch beim Thurgauer Kantonalschützenfest 2018 wieder unter Beweis stellen. Treffsicherheit ist auch bei seiner Tätigkeit als Jäger gefragt. Ein Jäger mit Leib und Seele sei er. Am 14. Januar 1949 habe er die Jagdkarte erhalten und sei seither als Mitglied der Jagdgesellschaft Leimbach immer wieder auf der Jagd, aber auch sonst viel im Wald anzutreffen. Sein Rüstzeug hat sich Merz damals in einer Jagdschule in Deutschland geholt. «Eine Schule, die ich vom damaligen Besitzer hätte übernehmen können», wie der passionierte Jäger sagt. 20 Jahre lang war er Präsident der aargauischen Jagdaufseher. Den Titel Jagdaufseher findet man denn auch immer noch, wenn man Hans-Ruedi Merz im Telefonverzeichnis sucht. Ja, auch als Jäger habe er bisher schöne Zeiten erlebt, wobei die 27 Jahre Hochjagd im Wallis unbeschreiblich gewesen seien. Dass man dort als «Unterländer» derart gut aufgenommen und akzeptiert wird, spricht für die menschlichen und fachlichen Qualitäten des Leimbachers.

Donnerstag, 14.06.2018Schongau

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Allgemeine Kurse

Schweisskurs – hartes Eisen weich wie Butter AL-489
Daten: Sa, 08. und 15. September 2018
Zeit: 09.00–16.00 Uhr, Kosten: Fr. 340.–
Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon Leitung: Peter Schneebeli

Weidenflechten – Dreidimensionales Herz AL-537
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 08.00–11.30 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 25.–)
und/oder

1-2 Windlichter AL-538
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 13.30–17.00 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 20.– pro Windlicht)
Kursort: Ehrenbolgen 1, 6027 Römerswil
Leitung: Christa Felder
Anmeldeschluss: 11.10.2018

Gesundheitskurse

Alle Gesundheitskurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt!

Wirbelsäulengymnastik GE-542
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 17.30–18.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–                  

Wirbelsäulengymnastik GE-543
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 18.50–19.50 Uhr, Kosten: Fr. 150.– 

Wirbelsäulengymnastik GE-544
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2018
Zeit: 17.30–18.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Wirbelsäulengymnastik GE-545
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2017
Zeit: 18.50–19.50 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

NIA – getanzte Lebensfreude GE-539
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 18.30–19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Pilates GE-540
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2018
Zeit: 18.20–19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Kraft der inneren Ruhe GE-541 – Meditation mit Klangschalen
Daten: 10 x mittwochs, ab 24. Oktober 2018
Zeit: 18.30–20.00 Uhr
Kosten: Fr. 230.–

Aquapower mit Rebecca GE-546 – Medical-Fokus Bauch und Rücken
Daten: 11 x donnerstags, ab 06. September 2018
Zeit: 13.20–14.05 Uhr,
Kosten: Fr. 275.– inkl. Eintritt

Sprachkurse in Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch

Detaillierte Angaben zu allen Kursen unter: www.vhs-hitzkirch.ch, Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00, E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen

Literaturabend – «Der letzte Schnee»
Zwei ältere Männer, Paul und George, stehen an ihrem alten Schlepplift, der einst Weltklasse war. Aber jetzt bleibt die Kundschaft aus und so philosophieren sie über den fehlenden Schnee, über die aussterbenden Bündner Dörfer und das Verschwinden der guten alten Zeiten. Wir diskutieren über das neue Buch des erfolgreichen Bündner Autors Arno Camenisch, geschrieben in jenem Gemisch aus Hochdeutsch, ein wenig Bündner Dialekt und einigen romanischen Einsprengseln, das ihn berühmt gemacht hat. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch
Leitung: Helene Büchler-Mattmann 
Montag, 17.09.2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–

Die Jungsteinzeit – Grundwissen zum Leben der «Pfahlbauer» vor 8000-4000 Jahren in der Schweiz
Vor 80 Jahren wurden am Ufer des Baldeggersees grössere archäologische Grabungen durchgeführt. In der Seeematt in Hitzkirch, im Seezopf bei Retschwil und in Baldegg kamen 1938–39 jungsteinzeitliche Dörfer mit reichem Fundmaterial zum Vorschein. Populär wird diese Periode auch Pfahlbauerzeit genannt. Othmar Wey, Archäologe und Dozent an der Uni Bern, vermittelt in einer dreiteiligen Vortragsserie Basiswissen zur Jungsteinzeit in der Schweiz.
Donnerstage, 08./15. und 22.11.2018, jeweils 19.30–21.00 Uhr
Schulhaus Mosen, Kosten Fr. 80.–
Anmeldung beim Sekretariat bis spätestens 22.10.2018.

Führung durch die Rega-BasisBesichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld.
Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können.
Samstag, 26.01. 2019, 15.00–17.00 Uhr
Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr
Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt)
Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Mittwoch, 13.06.2018Zetzwil

Ausflug zur Feuerwehr Mittleres Wynental

Text und Bild: Eing.

Die Kinder und Jugendlichen der Stiftung Schürmatt erhielten die Gelegenheit, den Feuerwehrstützpunkt in Unterkulm zu besuchen. In einem ersten Teil wurde ihnen erzählt, welche Abteilungen es innerhalb der Feuerwehr gibt und was die jeweiligen Aufgaben dieser sind. Danach teilten sich die Kinder in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe durfte erst die verschiedenen Feuerwehrautos anschauen und sogar hineinsitzen. Einmal wurde das Horn eingeschaltet – «ist das laut». Die andere Gruppe begab sich auf einen Kiesplatz, auf welchem Pylonen aufgestellt waren. Darauf befanden sich Tennisbälle. Nun galt es, den Feuerwehrschlauch in die Hand zu nehmen, aufzudrehen und mit dem Wasserstrahl zielsicher die Tennisbälle zu treffen. Es war ein spannender und erlebnisreicher Nachmittag, der allen grossen Spass gemacht hat.

Nico Riniker, Nico Zahm, Tim Scheller, Fiona Zwahlen und Alessandra

Mittwoch, 13.06.2018Seengen

Restaurant «Zum Burgturm»

Text und Bild: HISTORISCHE VEREINIGUNG SEETAL

Das Restaurant «Zum Burgturm» ist im ehemaligen Wohnturm an der Kreuzgasse, heute Kreuzplatz, untergebracht. Der damalige Wohnturm wurde um 1440 im Auftrag Rudolfs IV. von Hallwyl erbaut. Er war wohl neben dem Herzighaus eines der ersten aus Stein gebauten Häuser in Seengen. Bauherr Rudolf von Hallwyl bewohnte den Turm während rund 20 Jahren selbst, bevor er ihn 1458 gegen einen Jahreszins von 70 kg Kernen vermietete5. Erst ab 1471 wurde der Wohnturm zum Wirtshaus und erhielt als «Rotthaus» das Tavernenrecht. Dieses galt bis ins 17. Jahrhundert. 1578 erfolgten der Umbau und die Erweiterung zu einem Treppengiebelhaus. Später wurde das Dach nochmals erhöht und im 19. Jahrhundert ein Gebäude nordseitig angebaut. Ein bedeutender Gast in der Wirtschaft war der deutsche Dichter J.V. Scheffel. Er logierte in den Jahren 1860 bis 1862 des öftern im Herrschaftshaus «Neuhaus», nahe des Brestenbergs.
An der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 1961 entschied der Souverän von Seengen, den «Burgturm» zu kaufen. Seither ist er im Besitz der Gemeinde. Sie unterzog das unter Denkmalschutz stehende Gebäude einer umfassenden Sanierung. In diesem Zusammenhang wurde damals anlässlich einer Gemeindeversammlung vorgeschlagen, den «Burgturm» zu Gunsten einer Verkehrs-Verbesserung, als ganzes Gebäude nach Westen zu verschieben. Diese damals revolutionäre Idee fand beim Stimmvolk kein Gehör. Heute wäre man jedoch froh, wenn der «Burgturm» der Strasse mehr Platz lassen würde. Durch den neuen Fassadenverputz ist leider die ursprüngliche Grösse des Wohnturmes nicht mehr sichtbar.


Die «Burgturm»-Wirtsleute
Über die früheren Wirte finden sich heute leider kaum mehr verlässliche Aufzeichnungen. Folgende Angaben können aufgrund vorhandener Dokumente belegt werden: 1905 kaufte Rudolf Bohler-Brandstetter die Gaststätte. Er war der erste Besitzer, der seinem Restaurant im stattlichen Haus den Namen «Zum Burgturm» gab. Schon bald war das gesamte Gebäude im Volksmund nur noch «der Burgturm». 1941 übernahm der Sohn Hans Bohler-Roth den «Burgturm» von seinem Vater zum Gesamtpreis von Fr. 25 500.–, inklusive das gesamte Wirtschafts- und Kellerinventar sowie ein Bett und den Karren, die Ausstosse 6, die Karrette, die Dezimalwaage und zwei Leitern in der Scheune, gemäss Original-Kauf-/Verkaufsvertrag. Hans Bohler war gelernter Coiffeur. Er betrieb nebenbei noch seinen Coiffeursalon in der Burgturm-Scheune. Das Lokal mit Schaufenster ist noch heute zu sehen.1948 kaufte Rosa Rösti-Bader den «Burgturm». Seitdem wechselten die Wirtsleute in relativ rascher Folge.

Die Liste der Patenterteilung der Gemeinde Seengen führt wie folgt auf:

1953 April Jost Hüsler-Stalder
1962 Juni Anna Meier-Blättler
1963 Oktober Klara Lüscher
1964 Mai Giulio Manazza, später Besitzer der Susy-Bar, resp. Friedau
1979 Juni Lilly Hauri
1979 Oktober Heinz Perren
1980 Oktober Vasco Schmid
1982 Oktober Rita Meyer
2005 Februar Svetlana Kägi
2008 Mai – 2018 Beatrice Müller-Wacker, jetzt «Burgturm-Bar»

5 Frei Beat, Seengen 1893 – 1993, Seengen 1993
6 Eine Karrette mit Holzkasten zum Ausbringen der Jauche.

Mittwoch, 13.06.2018Beinwil am See

SG Beinwil am See war in Kranz- und Kartenlaune

Text und Bild: Thomas Moor

Über 120 000 Schützinnen und Schützen (Gewehr und Pistole) haben das Feldschiessen 2018 schweizweit wieder zu einem Erfolg gemacht. Hinter dem Kanton Bern belegte der Aargau punkto Teilnehmer bei den Gewehren den zweiten Platz. Auch die SG Beinwil am See war erfolgreich.

Mit einem Grossaufmarsch von 103 Schützinnen und Schützen konnte man zum Schiessplatz Zetzwil reisen und war mit einem Teilnehmer weniger als Zetzwil die zweitgrösste aktive Schützengesellschaft. Eine, die gemessen an den Resultaten aber als erfolgreichste auf dem Schiessplatz Zetzwil obenausschwang. Und die Ausbeute darf sich wahrlich sehen lassen. Die Böjuer konnten die Rückreise mit 48 Kränzen und 55 Karten antreten. Traumhaft lief es dabei Alfons Gmeiner. Mit 69 Punkten und Rang zwei unter 525 Teilnehmern war er erfolgreichster Böjuer Schütze. Neben Kurt Haller (Rang 5) schaffte es Manuela Hintermann und Res Baumgartner mit sensationellen 68 Punkten ebenfalls in die Top-Ten. Überhaupt liess die Treffsicherheit einiger Damen keine Wünsche offen. Als Nicht-Schützin erzielte Sandra Schärer mit 65 Punkten ebenfalls ein Topresultat. Mit einem Punkt weniger musste (durfte) sich Daniel Neswadba begnügen. Mit diesem Resultat war er bestes Neumitglied der SG Beinwil am See und durfte ebenfalls den Kranz und die Karte in Empfang nehmen. Alle Resultate unter www.infrasoft.ch

Mittwoch, 13.06.2018Seengen

Entenplausch für die ganze Familie

Text und Bild: Thomas Moor

Enten sind nicht nur Schwimmer. Im Fall des Vereins Alte Schmitte Seengen sind sie auch ein Renner. Und was für einer. Was den Kids sonst in der Badewanne oder im Swimmingpool viel Freude bereitet, ist jeweils beim Entenrennen im Schlosspark beim Schloss Hallwyl ebenfalls der grosse Hit. Bereits zum fünften Mal fand das traditionelle Entenrennen statt. Auf dem Parcours – also ganz genau im Krebsenbach – mit den zwei Linkskurven, einer langen Geraden und einer Rechtskurve fanden die spannenden Rennen statt. Spannend auch deshalb, weil der Krebsenbach in der Geschichte des Entenrennens noch nie so viel Wasser geführt hat und die Strömung deshalb entsprechend gross war. Kein Wunder, dass die Rennenten sowohl die kleinen als auch die grossen Zuschauer in Atem hielten. Da gab es heisse Positionskämpfe am Laufmeter. Aber auch Ausreisser waren zu bestaunen, welche das Rennen dominierten, klar für sich entschieden und dem Gewinnerkind damit ein kühles, erfrischendes Eis als Siegerpreis bescherten. Abkühlung gab es auch in der kleinen Festwirtschaft, wo man sich im Schatten der Bäume mit Grilladen und Getränken eindecken und so einen gemütlichen Nachmittag verbringen konnte.

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Mittwoch, 13.06.2018Boniswil

Sporttag der Schulen Boniswil und Leutwil

Text und Bild: Eing.

Am Samstagvormittag, 26. Mai 2018, trafen sich bei herrlichem Wetter knapp 150 Kinder, viele begleitet und angefeuert von ihren Eltern, zum Sporttag. Dieser wurde das 2. Mal nach dem Konzept des UBS Kids Cup organisiert.

Mit grossem Eifer machten sich die Kids daran, die zum Gesamtresultat zählenden Disziplinen 60-m-Lauf, Weitsprung und Ballwurf zu absolvieren. Dazwischen konnten sie weitere Angebote nutzen, angefangen von Fussball über Jonglieren bis zu Kappla-Türme bauen.

Alle Kinder waren in Gruppen eingeteilt, welche von einem Fünft- oder Sechstklässler geführt wurden. Diese erledigten ihre Aufgabe mit Bravour und sorgten sich aufmerksam um die Kleineren. Der Vormittag wurde mit der Siegerehrung der Besten abgeschlossen – im Grunde waren natürlich alle Teilnehmenden Sieger!

Ein grosses Dankeschön gilt den Helfer/-innen der Turnvereine, ohne deren tatkräftige Unterstützung der Anlass nicht zu bewältigen wäre. Sie haben anschliessend am Nachmittag mit grossem Erfolg den Wettlauf um den schnellsten Drüwiler durchgeführt.

Mittwoch, 13.06.2018Seengen

Die Freischaren sind aus dem «Winterschlaf» erwacht

Text und Bild: Thomas Moor

Wer rastet, der rostet. Und das wollen die Seenger Freischaren mit allen Mitteln verhindern. Stärne … Feufi! Der nächste Ernstkampf (das traditionelle und 150 Jahre alte Freischarenmanöver) findet nämlich erst wieder im Juli 2024 statt. Wer dann um den Sieg mitreden möchte, tut gut daran, Mensch und Material auch in der manöverfreien Zeit immer in Schuss zu halten. Das machen die Seenger Freischaren anlässlich des Freischarenschiessens im Juni jeweils vorbildlich. Wiederum wurde das schwere Geschütz (die zwei Kanonen) bei der Schlattwaldecke in Stellung gebracht. Und mit Böllerschüssen wurden sie erfolgreich auf ihre Einsatztauglichkeit geprüft. Dabei kommt der gesellschaftliche Teil jeweils auch nicht zu kurz. Bei Fleisch-, Käseplatte und einem kühlen Schluck Weisswein konnte Präsident Stephan Büchli wieder eine illustre Schar, unter ihnen auch Gemeindeammann Jörg Bruder sowie drei ehemalige Generäle, willkommen heissen. Büchli wies in seiner Begrüssung speziell auf den 7. September hin. Dann nämlich findet das Fest für Gönner und Sponsoren statt.

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Mittwoch, 13.06.2018Gontenschwil

«Kreatives Handwerk im TONstall

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Bereits zum achten Mal öffnete Sabine Meyer ihren «TONstall» im Gontenschwiler Neulig. Auch in diesem Jahr gab es am Gewölbekellermarkt viel Kreatives zu entdecken. In herzlicher Atmosphäre konnte man sich mit den Ausstellern austauschen und mehr über jedes individuelle Handwerk erfahren.

Dass Holz und Ton sehr harmonisch zueinander passen, bewiesen die getöpferten Werkstücke von Sabine Meyer und die gedrechselten Arbeiten von Heinz Seiler im wunderschönen Gewölbekeller. Auch die liebevoll gestalteten Dekoartikel und Schilder in zarten Pastelltönen von Manuela Graf passen in jedes Haus und jeden sommerlichen Garten. Im Atelier des TONstalls gab es neben der vielfältigen Auswahl an Tonkreationen auch Schmuck aus der Schmuck-Nische, Feines und Kreatives von Lumaris aus Triengen oder handgemachte Korbwaren von Hanna Hunziker aus Walde zu entdecken. Sabine Meyer freute sich sehr über die zahlreichen Besucher. Das gemütliche Beisammensein kam natürlich auch nicht zu kurz. Bei einer Wurst vom Grill oder Kaffee und Kuchen war auch Platz für einen Schwatz mit den Ausstellern. Der Gewölbekellermarkt in dieser Form fand dieses Jahr das letzte Mal statt, so Sabine Meyer. Die kreative und leidenschaftliche Töpferin wünscht sich auf Grund stetiger Entwicklung und vieler neuen Ideen eine Veränderung. Auch für die Zukunft sind Besucheranlässe im TONstall geplant, jedoch werden diese in ein neues Kleid verpackt. Die Ideen werden Sabine Meyer so schnell nicht ausgehen. Ihr kreatives Töpferhandwerk gibt sie auch gerne weiter und bietet regelmässig Kurse an.

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Mittwoch, 13.06.2018Region

Gewerbeverein Seetal: Mitgliederreise zum Abheben

Text und Bild: Thomas Moor

Das Fliegen und alles, was mit der aviatischen Transportart zusammenhängt, ist mit einer ungebrochenen Faszination verbunden! Das hat sich auch im Vorfeld bei der Anmeldung zur diesjährigen Mitgliederreise des Gewerbevereins Seetal bestätigt.

Die Nachfrage und das Interesse waren gross. Die Reise führte nach Zürich-Kloten, wo eine Flughafenführung mit Rundfahrt auf dem Programm stand. «Mitten drin, statt nur dabei»: Dieser Slogan brachte es treffend auf den Punkt. Nie sonst erhält man einen so spannenden Einblick in die Vielfältigkeit und das pulsierende Geschehen des Flughafens, als auf einer Führung mit einem kompetenten Tour-Guide, welcher auf eine jahrelange Berufserfahrung zurückblicken kann. Die Führung in zwei Gruppen durch die Terminals und das Airside-Center (die Passagierdrehscheibe), der Einblick in das Pistensystem des Flughafens: Einfach faszinierend! Beim Dock E hiess es für die Seetaler Gewerbetreibenden dann «Einsteigen zu einer rund einstündigen Rundfahrt im Bus». Diese führte unter anderem vorbei am REGA-Stützpunkt, dem General Aviation Center, dem Cateringunternehmen Gate Gourmet und dem Hangar der SR Technics, wo Flugzeuge gewartet werden. Bei der Flughafenfeuerwehr und in der Winterdiensthalle wurden die Besucher von imposanten Fahrzeugen empfangen. Höhepunkt dieser Rundfahrt war der Aufenthalt beim Kreuz der Pisten 10/28 und 16/34. Von hier aus konnte man die Starts und Landungen der Flugzeuge aus nächster Nähe mitverfolgen. Sahnehäubchen bildete dabei der Start eines Airbus A380-800 der Fluggesellschaft Emirates.

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Mittwoch, 13.06.2018Meisterschwanden

Unterhaltungskonzert des Ensembles REMOS

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Regionale Musikschule Oberes Seetal (REMOS) zeigte ihr Können am Unterhaltungskonzert des Ensembles in der Mehrzweckhalle in Meisterschwanden. Gitarren, Violinen, Blockflöten und wunderschöne Stimmen verwandelten die Halle in eine musikalische Oase!

Die Regionale Musikschule Oberes Seetal (REMOS) vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus den Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden und Sarmenstorf sowie Auswärtigen eine sorgfältige und vielseitige musikalische Ausbildung. Regelmässige Konzerte und Klassenstunden geben den Lernenden die Gelegenheit, ihr musikalisches Können und ihre persönlichen Ausdrucksmöglichkeiten zu erproben und unter Beweis zu stellen. Unter Beweis stellten sich die vielen Kids und Jugendlichen voll und ganz! Die Jugendlichen haben mit grossem Engagement ein vielfältiges Programm vorbereitet. Songs wie «Perfect» von Ed Sheeran, «Pirates of the Caribbean» oder «Rockabye» wurden bestens performt. Mit wunderbaren Melodien zogen die jungen Musiker die Zuhörer in ihren Bann. Nicht nur mit Instrumenten, sondern auch mit ihren Stimmen, die man nicht erwartet hätte von solch jungen Menschen, verzauberten die Schüler! Da staunten die Besucher nicht schlecht. Durch den Abend begleitet wurden die musizierenden durch die Leiterin der Musikschule REMOS, Marina Geissbühler. Zum Schluss gab es tosenden Applaus für die talentierten jungen Musiker.

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Mittwoch, 13.06.2018Gontenschwil

«De schnällscht Gondischwiler» organisiert vom Satus

Text und Bild: Eing.

Dieses Jahr nahmen fast 200 Schülerinnen und Schüler an den Wettläufen teil. Auch dieses Jahr fand die Veranstaltung am Freitagabend statt und fand grossen Anklang bei den Besuchern. Der Turnverein Satus Gontenschwil führte den traditionellen Wettkampf «de schnällscht Gondischwiler» wie gehabt am 1. Juni auf dem Turnhallenplatz in Gontenschwil durch.

Leider war uns Petrus nicht gut gesinnt, und liess ein Gewitter mit starkem Schauer über uns ziehen. Da wir durch dieses miese Wetter einen Renn-Unterbruch hinnehmen mussten, konnten wir leider aus Zeitgründen die Finalläufe nicht durchführen. Aus diesem Grund standen heuer das erste Mal gleich 2 Mädchen auf dem Sieger-Treppchen. Nämlich Larissa Neuenschwander und Anna Habegger (beide 12:38). Als Sieger der Knaben setzte sich Bleon Aradini (11:09) als Sieger durch, und alle drei durften die Pokale, welche von der Valiant Bank in Gontenschwil gesponsert wurden, in Empfang nehmen.

Auch dieses Jahr wurde ein Klassenpreis vergeben, an die Klasse, welche prozentual die grösste Beteiligung am Lauf nachweisen konnte. Noch vor der Rangverkündung wurde die 3./4. Klasse von Frau Bühlmann zum Sieger ernannt.

Da leider nicht mehr alle Läufer anwesend waren, wurde das Fotoshooting vergangene Woche in einer grossen Schul-Pause nachgeholt. Die ganze Klasse freute sich über den gewonnenen Klassenpreis. Der Sponsor, Paul Lüthi AG in Gontenschwil, überreichte ihr Fr. 150.– in bar für die Klassenkasse.

Der SATUS Gontenschwil dankt den Sponsoren ganz herzlich.

Dienstag, 12.06.2018Schongau

Trettraktoren- und Bobby-Car-Rennen in Schongau

Text und Bild: Melanie Wydler

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich heissen Temperaturen lud der «Club der Familien» die Schongauer Bevölkerung am Samstag, den 9. Juni zum Bobby-Car-, Trettraktoren- und Go-Kart-Rennen auf dem Schulhausplatz ein. Ein Anlass für die ganze Familie, der mit tollen Preisen lockte!

Auf die Plätze – feeertig – los! Bereits zum dritten Mal fand das Trettraktoren- und Bobby-Car-Rennen in Schongau statt und hat sich mittlerweile als beliebte Veranstaltung für jung und alt platziert. Durch die zahlreichen Sponsoren, die sich an der Veranstaltung beteiligt haben, winkten tolle Preise und lockten noch mehr Teilnehmer ans diesjährige Rennen. So gab es Trettraktoren-Anhänger, Garettli, Bruder Mähdrescher, Lego, Fussbälle, Eintritte ins Schongiland, Kinoeintritte, Minigolfgutscheine und vieles mehr für die Gewinner. Für musikalische Unterhaltung neben der Rennstrecke sorgte DJ Adi und zur Stärkung aller gab es Hotdogs, Glace, kühle Getränke und Kaffee.

Bereits der Ehrgeiz der Kleinsten ist bei diesem Rennen gefragt, denn hier durfte jeder starten, der sich auf einem Bobby-Car fortbewegen kann. Für die Jahrgänge 2015 bis 2017 gab es ein gekürztes Rennen auf der Start-Geraden, aber bereits für den Jahrgang 2014 wurde die gesamte Rennstrecke eröffnet. Diese führte über zwei Wippen, in enge Kurven, durch einen Slalomparcours, über ein Kies-Feld und ein Wellenbrett. Auch die Geschicklichkeit während der Fahrt musste man unter Beweis stellen, denn es galt während der Fahrt einen Ball aufzunehmen und in einem Reifen zu platzieren. Der ausgesteckte Parcours wurde jeweils einzeln gefahren und die Zeit gestoppt, zudem gab das Reglement vor, dass man während des Rennen nicht vom Fahrzeug steigen durfte, andernfalls wurde man disqualifiziert.

Die Kinder gaben auf ihren Bobby-Cars und Trettraktoren alles und hatten jede Menge Spass dabei. Auch die Eltern, Gotten und Göttis konnten auf Go-Karts zeigen, dass kleine Rennfahrer in ihnen stecken. Innerhalb von zwei Stunden starteten insgesamt 57 Kinder und 24 Erwachsene in neun Kategorien.

Dienstag, 12.06.2018Region

Edle Tropfen aus Spanien

Text und Bild:  Fabienne Hunziker

Das Degufest der Weinhandlung am Küferweg AG stand ganz im Zeichen der Spanischen Kulinarik und Lebensfreude. In der modern gestalteten KONSERVI in Seon, welche am Abend mit viel spanischen Rhythmen offiziell eröffnet wurde, konnten am Nachmittag europäische Bioweine degustiert werden.

Seit über 30 Jahren ist die Weinhandlung am Küferweg AG eine der führenden Anbieter, wenn es um Weine aus europäischem und biologischem Anbau geht. Markus Schamberger, Geschäftsführer der Weinhandlung, und sein Team setzten den Fokus für das Degufest 2018 auf Spanien. Der Weinhandlung gelang es, den Teilnehmern der geführten Degustation unter dem Motto «Tapas y Vinos» die spanische Lebensfreude im Glas sowie auch auf dem Teller zu präsentieren. Die erlesenen Weine in Kombination mit feinem Essen bildeten einen harmonischen Genuss. Der Gault-Millau-Koch Klaus Dieter Bahnsen kreierte die kleinen, spanischen Köstlichkeiten passend zu jedem Wein. Eine Handvoll spanische Winzerinnen und Winzer waren an diesem Tag anwesend und ergänzten die Weinpräsentationen mit Wissenswertem rund um ihre eigene Anbauregion. Mit auserlesenen Tropfen, den informativen Erzählungen der Weinbauern und den herrlichen Tapas konnte man an diesem Sommertag so richtig in das spanische Leben eintauchen. In den Räumlichkeiten der KONSERVI standen neben den spanischen Sorten auch Sorten aus Italien oder Frankreich zur Verkostung bereit. Begleitet von der Musik des Flamenco-Gitarristen Alfredo Palacios konnte man auch diese Weine probieren und sich vom Fachpersonal der Weinhandlung kompetent beraten lassen. Am Abend wurde das Kultur- und Eventlokal KONSERVI mit frisch zubereiteter Paella, feinem Wein und zu heissen Rhythmen von «Angel Maria Torres» feierlich und offiziell eröffnet.

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Montag, 11.06.2018Meisterschwanden

Feierliche Schiffstaufe: MS Delphin ahoi!

Text und Bild: Thomas Moor

Sie ist in guter Gesellschaft: die MS Delphin, das jüngste Mitglied der Hallwilerseeflotte. Am 6. Juni fand die feierliche Taufe statt. Sängerin Sina und Ernst Fischer vom Seehotel Delphin waren als Taufpaten gekommen.

MS Delphin ist ein klingender Name in der Hochseeschifffahrt und auch in der Binnenseeschifffahrt, namentlich auf dem Hallwilersee, hat er Einzug gehalten. Eigentlich naheliegend. Befindet sich doch beim Delphin in Meisterschwanden der «Heimathafen» aller Hallwilerseeschiffe. Daraus, dass der neue Name ebenfalls eine Bezug zum Seetal haben muss, hatte SGH-Geschäftsführer Ueli Haller ja nie ein Geheimnis gemacht. Der Name war im Vorfeld der Taufe aber nirgends durchgesickert. Alle haben dichtgehalten. Und so war denn auch die Spannung bei den rund 500 geladenen Gästen gross, als zum eigentlichen Taufakt am Schiffsteg beim Delphin geschritten wurde. Mit Schwung liess Sängerin Sina eine Flasche Champagner (wegen den Scherben in ein schützendes Netz eingepackt) Steuerbord zerschellen. Als Taufgötti stand ihr Ernst Fischer vom Seehotel Delphin zur Seite. Beide waren sichtlich stolz, dass sie in dieser Funktion ihres Amtes walten durften. Sichtlich stolz war auch Ueli Haller. Ein denkwürdiger Tag sei es. Einer, der in die Geschichte der Schifffahrtsgesellschaft eingehen wird. In der 130-jährigen Geschichte der SGH sei es der fünfte Neubau, der eingeweiht werden konnte. Beim neuen Schiff sei das Optimum herausgeholt worden. Und mit dem eingebauten Lift sei die MS Delphin so etwas wie der Prototyp für die Schweizer Schifffahrt. Er bedankte sich bei den Leuten der Lux-Werft, dem SGH-Personal und dem Verwaltungsrat, für ihren Einsatz, den Medien und der Bevölkerung, welche das Schiff mit ihrer Unterstützung und ihrer Präsenz förmlich ins Seetal getragen haben und überhaupt dem ganzen Seetal, welches zu dieser wunderbaren Region beiträgt. Das Styling des neuen Schiffes werde den See prägen, wie Elmar Miebach, Geschäftsführer der Lux-Werft sagte und sich dankbar zeigte für die grosse Verbundenheit mit der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee und die schon fast brüderlichen Bande mit Ueli Haller.

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Montag, 11.06.2018Seengen

Wissen Sie, was Ihr Handy eigentlich alles kann?

Text und Bild:  Jennifer Loosli

Viele besitzen, auch noch im hohen Alter, ein Smartphone. Verstehen aber nicht, wie die meisten Anwendungen überhaupt funktionieren. Dem will der Frauenverein Seengen jetzt ein Ende setzen! Die Oberstufenschüler erklärten den Rentnern ihre Handys im Handumdrehen.

«Grosi, schliesse diesen Tab» – «Welchen Tab? Was ist das überhaupt?» Auf gut Deutsch: Ein Register. Hätten Sie es auch nicht gewusst? Vielen geht es gleich. Die heutigen Smartphones haben extrem viele neue Ausdrücke und Eigenschaften mit sich gebracht. Jemand, der nicht damit aufgewachsen ist, hat Mühe sich mit diesem «neuen» Medium anzufreunden. Die Kids erklären einem viel zu schnell, wie man z.B. ein Foto mit dem iPhone versenden kann, wobei das Grosi überhaupt nicht mitkommt. An diesem Nachmittag war dies anders! Die Oberstufenschüler der Real- und Sekundarschule Seengen erklärten den Kursinteressenten freiwillig, wie ihre Smartphones funktionieren. Urs Bögli, Schulleiter von Seengen, mahnte die Jugendlichen, dass sie geduldig sein sollen und die Teilnehmer die Handys selber bedienen sollen. Dies taten die Jugendlichen auch! Mit viel Ruhe und ihrem technischen Wissen konnten sie einander helfen. Die Kursinteressenten wollten wissen, wie eine Fahrkarte mit der SBB-App gekauft werden kann, die Meteo-Karte immer abrufbereit ist, oder ob man auch Geld auf das Handy laden kann! Viele gute Fragen, die nach diesem Nachmittag beantwortet waren. Die Teilnehmer waren begeistert vom generationenübergreifenden Kurs. Die Schüler konnten zeigen, dass Smartphones nicht nur zum «töggele» da sind, sondern auch im Alltag hilfreich sein können. Es gibt sogar schon Wartelisten für die Smartphone-Coachings. Der Frauenverein Seengen selbst führt eine WhatsApp-Wandergruppe bei der jeder beitreten und seine Events veröffentlichen darf. Auch auf Facebook ist der Verein aktiv und postet jegliche Veranstaltungen, die in nächster Zeit anstehen: www.facebook.com/FrauenvereinSeengen

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Montag, 11.06.2018Region

ZSO aargauSüd mit aufgefrischten Fähigkeiten

Text und Bild: Eing.

Im Wiederholungskurs der Zivilschutzorganisation aargauSüd trainierten Anfang Juni 80 Angehörige an verschiedenen Standorten im Wynen- und Seetal ihre Fertigkeiten.

Die Pioniere waren in Gränichen in der Übung «Via Aqua» gefordert. Sie mussten in einem Haus den unter Wasser stehenden Keller auspumpen. Durch Wände hindurch arbeiteten sie sich zu Verletzten vor, die geborgen und anschliessend von der Sanitätsgruppe versorgt wurden.

Eine weitere Gruppe Pioniere übte ihre Fachkenntnisse in Zetzwil bei der Erneuerung einer Bachverbauung, deren Holz über die Jahre verfault war. Damit konnte der Schutz des Quartiers vor einem Überlaufen des Baches wieder erhöht werden.

Der Fachbereich Schutz und Betreuung unterstützte die Altersresidenz Falkenstein in Menziken und das Alters- und Pflegeheim Dankensberg in Beinwil am See. Die Betreuer halfen engagiert mit und lernten Bewohner, Pflegerinnen, Abläufe und Örtlichkeiten kennen. Dadurch wurde eine wertvolle Grundlage für einen potenziellen notfallmässigen Einsatz in diesen Institutionen geschaffen.

An einem weiteren Kurstag wurde die Erste-Hilfe-Kompetenz der Zivilschutzangehörigen aufgefrischt, wovon auch das Umfeld am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit oder privat bei einem Notfall profitiert.

Insgesamt stand der Wiederholungskurs wie immer unter dem Motto von effizienten und sinnvollen Einsätzen. Die Fähigkeiten, welche die Zivilschutzangehörigen für den Schutz der Bevölkerung benötigen, wurden so praxisnah und nutzbringend wie möglich geübt. Daraus ergab sich ein effizientes Training und die Sinnhaftigkeit liess viele Zivilschutzangehörige ihre Pflicht motiviert und engagiert erfüllen.

Stefan Eichenberger, Leiter des Wiederholungskurses, und Kommandant Gregor Müller sind mit der Auffrischung der Fähigkeiten in der Zivilschutzorganisation aargauSüd sehr zufrieden. Es gibt nach der Fusion der beiden Zivilschutzorganisationen Wynental und aargauSüd zwar noch anzugehende Themen bei der Struktur und Organisation, aber die Entwicklung des neuen Verbundes verläuft positiv. Im Sinne einer lernenden Organisation wird der Bevölkerungsschutz im Süden des Aargau kontinuierlich weiter optimiert.

Donnerstag, 07.06.2018Leutwil

SG Leutwil: Bezirksfinal 2018

Text und Bild: Eing.

Auf dem Leutwiler Scheibenstand fand am 11. und 12. Mai, bei wunderschönem Wetter, der Bezirksfinal statt. Verschiedenste Gruppen aus dem Hombergschützenverband qualifizierten sich dafür.

Am Freitagabend, wie auch am Samstag erschienen die Schützen zahlreich und motiviert. In Fünfergruppen wurde, in verschiedenen Kategorien, um Punkte gefiebert. Schlussendlich ging der begehrte Pokal der Kategorie A einmal mehr an die Gruppe Moospfupfer 1 aus Leutwil, gefolgt von Seengen 1 und den Moospfupfern 2.

In der Kategorie D (Sturmgewehr 57) dominierte Oberkulm 1 vor Beinwil 1.
Bei den Schützen mit dem Sturmgewehr 90 klassierte sich die Gruppe Oberkulm 1 vor Brandholz 1 (Unterkulm).

Nach dem grossen Nervenkitzel, verpflegte sich so mancher Schütze gerne aus der gut geführten Grillküche, oder genoss ganz einfach die Idylle nach einem anspruchsvollen Schiessprogramm.

Mittwoch, 06.06.2018Leutwil

Feuerwehr Mittleres Wynental löste den Alarm aus

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Feuerwehr ist verpflichtet, jedes Jahr eine Alarmübung durchzuführen. Das diesjährige Szenario: Ein dreistöckiges Haus, das in Brand steht und drei Menschen, die aus den oberen Stockwerken gerettet werden müssen! Keine einfache Aufgabe für die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil.

Ein grosses Ereignis an einem Dienstagabend. «Brand gross» hiess es bei der Alarmmeldung, welche die Feuerwehr Mittleres Wynental auslöste. Innert kürzester Zeit rannten die ersten Lüpuer und Dürrenäscher Feuerwehrmänner zum Haus von Motos Aeschbach in Leutwil und machten sich ein erstes Bild vom Geschehnis. Nicht nur die Feuerwehr wurde aufgeboten, sondern auch die Sanitäter, die sich um die drei Opfer kümmern mussten. Réne Müller, Adrian Lischer, Reto Fuchs und Andi Bösiger von der Feuerwehr Mittleres Wynental beobachteten die Feuerwehrleute Dürrenäsch-Leutwil und schrieben sich alle positiven und negativen Handlungen auf. So wird überprüft, ob alle Abläufe effizient und richtig durchgeführt werden. Der Atemschutz barg die erste Person auf dem Balkon und brachte sie ins Verwundetennest zur medizinischen Versorgung. Später wurde der schreiende Mann aus dem zweiten Stock gerettet und schlussendlich die letzte Person im dritten Stock! Keine leichte Aufgabe an einem so steilen Hang die Leiter zu stellen, doch die Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert! Die Feuerwehr Mittleres Wynental definierte zu Beginn einige Ziele, die zu erreichen waren. Diese wurden fast alle geschafft. Dafür gab es ein «Erfüllt» und einige Tipps für die Zukunft zum Abschluss der Alarmübung.

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Mittwoch, 06.06.2018Seengen

Vom Basler Rheinwasser zum Quellwasser von Magden

Text und Bild:  Eing.

Der Wettergott hatte es gut gemeint mit den 17 Seenger Hobbyköchen, die am ersten Sonntagmorgen im Juni, im Midibus zunächst zum Rheinhafen in Basel fuhren.

Dort wurden sie von Rolf Schlebach, einem langjährigen Rheinschiffer, in der Ausstellung mit dem treffenden Namen «Verkehrsdrehscheibe Schweiz» über Entstehung und Entwicklung der Rheinschifffahrt sowie deren Bedeutung für die Versorgung unseres Landes kompetent und humorvoll orientiert. Tief beeindruckt wanderten die Teilnehmer anschliessend zur Schiffsanlegestelle Dreiländereck, wo sie an Bord der «MS Lällekönig» stiegen, die sie zunächst unter den Brücken der Stadt Basel hindurch und nach Bewältigung von zwei Schleusen nach Rheinfelden brachte. Unterwegs auf dem Rhein erfreuten sich die Hobbyköche nicht nur an der Landschaft, sondern genossen auch ein feines Mittagessen. Mit dem Bus erreichten sie in der Folge das wichtigste Schloss der Schweiz, das Feldschlösschen. Eine 90-minütige, professionelle Führung, viele Treppen hinauf und hinunter, durch die grösste Schweizer Brauerei, führte den Seenger Besuchern wieder einmal vor Augen, wie das Bier – daselbst mit erstklassigem Quellwasser aus Magden – gebraut wird. Dass die Feldschlösschen-Produkte vor der Heimfahrt noch intensiv getestet wurden, verstand sich von selbst.

Mittwoch, 06.06.2018Schongau

Kirchgemeinden

Text und Bild: Eing.

Kirchgemeindeversammlung

Am Mittwoch,  28. März  2018 konnte der Präsident  Bruno Kretz, 52 Stimmberechtigte  und 5 Gäste zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung in der Aula des Gemeindehauses begrüssen und willkommen heissen. Ein spezieller Gruss galt dem zukünftigen Gemeindeleiter ad interim, Daniel Unternährer. Der Präsident informierte die Anwesenden wie es zur Anstellung von Diakon Unternährer für die vakanten Pfarrstellen von Schongau und Aesch/Mosen gekommen ist. Unter Traktandum 6 stellte sich Daniel Unternährer den interessierten Pfarreiangehörigen von Schongau persönlich vor. Er wird ab 1. August 2018 die Pfarreien Schongau, Aesch/Mosen und Müswangen leiten und in einem weiteren Schritt den geplanten Pastoralraum, wo auch die Pfarrei Hitzkirch dazugehören wird, errichten. Beim Kirchenrat Schongau ist die Freude gross, dass die Familie Unternährer mit ihren drei Kindern als zukünftigen Wohnort das Pfarrhaus in Schongau gewählt hat.
Weiter wurde an der Versammlung über die bevorstehenden Renovationsarbeiten im Pfarrhaus orientiert. Dem dazu notwendigen Sonderkredit von Fr.100‘000.–  für diese werterhaltenden Renovationsarbeiten wurde von den Stimmberechtigten einstimmig zugestimmt. Zur Tilgung der Restfinanzierung ist auch die Aufnahme eines Darlehens von Fr. 50‘000.– einstimmig gutgeheissen worden. Ebenfalls wurde der abgeschlossenen Abrechnung des Sonderkredites der Renovation Glockenaufhängung im Kirchturm von 2017 zugestimmt. Das gute Mitwirken in der Pfarrei und die Unterstützung während der Vakanz wurden von verschiedenen Seiten bestens verdankt. Während dem anschliessenden Apèro hörte man interessante Gesprächsthemen und vor allem gute Wünsche zum Start des neuen Gemeindeleiters.

Kirchenrat Schongau, Bruno Kretz,
Kirchenratspräsident

Offiziell willkommen heissen wir Herrn Unternährer in den Gottesdiensten vom
Sonntag, 12. August 2018 in Aesch,
Mittwoch, 15. August 2018 in Schongau,
Sonntag, 19. August 2018 in Müswangen.

Offene Stelle

Die offenen und lebendigen Pfarreien Aesch, Müswangen und Schongau im schönen Luzerner Seetal sind im Aufbruch. Mit der Pfarrei Hitzkirch werden sie sich zum Pastoralraum LU 7 zusammenschliessen. Wir sind gemeinsam mit den Menschen unterwegs und begleiten sie in verschiedenen Lebenssituationen bei ihrer Sinnsuche. Dabei werden wir von vielen engagierten Freiwilligen unterstützt.

Per 1. August 2018 oder nach Vereinbarung bieten wir im künftigen Pastoralraum eine vielseitige und attraktive Stelle an:
Pastoralassistentin/Pastoralassistent 60–80%

Weitere Informationen und das vollständige Inserat finden Sie unter:
www.pfarrei-aesch.ch
www.schongau.ch/kirchen
www.pfarrei-mueswangen.ch

Firmung 2018 – Gemeinde Schongau, Aesch und Mosen

Am Pfingstmontag war es soweit und die zehn Firmlinge erhielten das Sakrament der Heiligen Firmung durch den Weihbischof Denis Theurillat. Ein besonderer Anlass, auf welchen sich die Firmlinge während einen Jahres vorbereitet haben. In vier Gruppenstunden und vor allem am Vorbereitungsweekend in Sörenberg vom 05. + 06.05.2018 hat man sich intensiv mit der Firmung und deren Bedeutung auseinander gesetzt. Um 09.30 Uhr startete der Gottesdienst mit einem feierlichen Einzug in die Kirche, in welcher die Firmlinge und ihre Paten bereits gespannt von ihren Familienangehörigen, Freunden und Bekannten erwartetet wurden. Der abwechslungsreiche und doch besinnliche Gottesdienst war geprägt durch die von den Firmlingen persönlich vorbereiteten Texte und ausgewählten Lieder, sowie einem kurzen Sketch, welcher das Firmmotto «Mach de Schrett» zum Ausdruck brachte. Der Höhepunkt der Feierlichkeit, auf den alle gewartet haben, war natürlich die Firmspendung. Gespannt und aufmerksam konnten alle Beteiligten mitverfolgen, wie Weihbischof Denis Theurillat jeden einzelnen Firmling firmte und auch ein paar persönliche Worte an sie richtete. Die zusätzlichen Lieder vom Kirchenchor unter der Leitung von Laura Kramis sowie dem Orgelspiel von Lorenzo Vela rundeten den feierlichen Gottesdienst ab. Am Schluss erhielt jeder Firmling zur Erinnerung an die Firmung eine trendige Bibel und eine Firmurkunde. Beim anschliessenden Apéro, umrahmt von den Liedern der Musikgesellschaft Schongau, blieb genügend Zeit, um das Erlebte zu besprechen und auf unsere 10 frisch gefirmten jungen Frauen und Männer anzustossen.

Der Firmprojektleiter Urs Furrer

Die Firmlinge
aus Aesch: Huwiler Adrian, Honeriweid 3, Wyss Nicole, Unterdorf 2, Bucher Cédric, Unterdorf 3
aus Mosen: Schurtenberger Sahra, Altwiserstr. 2
aus Schongau: Bühler Pascal, Kalchtaren 4, Suter Solveig, Schulweg 3, Furrer Zoé, Holzweidstr. 2, Kottmann Tim, Alte Poststr. 8, Stutz Simon, Kretzhof 4
aus Hitzkirch: Stadelmann Stefanie, Luzernerstr. 16

Das Firmteam
Wieder hat eine engagierte Gruppe von Männern und Frauen aus beiden Pfarreien unsere Firmlinge ein Jahr lang begleitet – herzlichen Dank!
Furrer Urs, Holzweidstr. 4, Schongau
Brunner-Schlapfer Isabelle, Haldenstr.7, Aesch
Bucher Irene, Kreuzmatt 2, Aesch
Furrer Maya, Holzweidstr. 4, Schongau
Galli Brigitte, Mülirain 2, Schongau
Weibel Franz, Maschinenhof 1, Schongau

Neuer Firmkurs

Auch nächstes Jahr findet am Pfingstmontag (10. Juni 2019) wieder eine Firmung statt. Alle, die die obligatorische Schulzeit im Sommer 2017 beendet haben oder älter sind, laden wir herzlich zu einem Infoabend ein:

Freitag, 15. Juni 2018, 20.00 Uhr in der Pfarrschüür Aesch

Wir lernen einander kennen, werden über den Firmweg informieren und anschliessend zu einem gemeinsamen Bräteln einladen. Sollte jemand die Einladung nicht bekommen haben oder möchte sich eine erwachsene Person ebenfalls auf die Firmung vorbereiten, kann er/sie sich auf dem Pfarramt melden.

Information an die Eltern der Firmlinge:
Da unsere Firmlinge bereits mündige Christinnen und Christen sind, sind sie unsere direkten Ansprechpartner in Sachen Firmung. Eltern, die die Informationen zur Firmung separat erhalten möchten, können sich bei Urs Furrer melden. Mail: urs.furrer71@bluewin.ch

Mittwoch, 06.06.2018Meisterschwanden

De schnellscht Meisterschwandner 2018

Text und Bild: Eing.

Der diesjährige «schnellscht Meisterschwandner» fand am 26. Mai 2018 statt. 100 äusserst engagierte und motivierte Sprinterinnen und Sprinter lieferten sich spannende und attraktive Wettkämpfe.

Strahlende Siegerinnen und Sieger gab es in den je 5 Kategorien der Knaben und Mädchen. Viele begeisterte und anfeuernde Zuschauer motivierten die Sprinterinnen und Sprinter auf der Schulanlage Eggen zusätzlich. Teilgenommen haben Meisterschwandner Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 2002 bis 2016. Während bei den jüngsten Teilnehmer der Kategorie Piccolo (Jahrgänge 2013 und jünger), mehr das Mitmachen und das Erreichen des Ziels zählte, ging es insbesondere bei der ältesten Kategorie (Jahrgänge 2002 bis 2005) um Hundertstelsekunden. Schliesslich konnte sich bei den Mädchen Sabrina Fleischer mit der Zeit von 11:62 Sekunden, bei den Knaben Max Keller mit der Zeit von 11.62 Sekunden durchsetzen und sich somit «die schnellste Meisterschwandnerin» respektive «der schnellste Meisterschwandner» 2018 nennen.

Während der Mittagspause wurden Läufer und Zuschauer durch den Organisator (STV Meisterschwanden) in der Festwirtschaft unter freiem Himmel, und damit direkt neben der Rennstrecke, verpflegt. Dank des schönen Wetters und der angenehmen Wettkampfatmosphäre bleibt der Anlass in positiver Erinnerung und weckt Vorfreude auf den «Schnellscht Meisterschwandner 2019».

Ermöglicht wurde die Veranstaltung in verdankenswerter Weise durch viele Sponsorenbeiträge ortsansässiger Unternehmer. Vielen Dank.

Die komplette Rangliste kann auf unserer Homepage www.stvmeisterschwanden.ch betrachtet werden.

Mittwoch, 06.06.2018Schongau

Schonger Musig am Luzerner Kantonalen Musiktag

Text und Bild: Eing.

Vorbereitend für das Aargauische Kantonale Musikfest in Laufenburg nahm die Musikgesellschaft Schongau am Samstag, 2. Juni 2018 am Luzerner Kantonalen Musiktag in Eschenbach teil.

Am Samstag, 2. Juni galt es für die Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft Schongau ernst. In den frühen Morgenstunden reisten sie nach Eschenbach an den Luzerner Kantonalen Musiktag. Dieser Musiktag diente auch zur Vorbereitung zum Aargauischen Kantontalen Musikfest in Laufenburg. Unter der Leitung von Martin Aregger präsentierte die Schonger Musig das Werk «Cambridgeshire» von Rieks van der Verde. Der Juror Thomas Wyss beurteilte den Verein und gab wertvolle Hinweise, welche sie mit nach Laufenburg nehmen können.

Am Nachmittag stand die Parademusik auf dem Plan, der einzig rangierte Teil des Tages. Mit dem Marsch «Furchtlos und treu» von Julius Fucik reichte es allerdings nur für enttäuschende 45,7 Punkte, von total 60 machbaren Punkten. Die Musikantinnen und Musikanten lassen sich davon aber nicht demotivieren und sind sicher, diese Leistung am Aargauischen Kantonalen Musikfest verbessern zu können.

Am Samstag, 30. Juni nimmt die Musikgesellschaft Schongau am Aargauischen Kantonalen Musikfest in Laufenburg teil. Im Vergleich zu einem Musiktag werden an einem Musikfest ein Aufgabenstück und ein Selbstwahlstück vorgetragen, zudem werden das Wettspiel und die Parademusik rangiert. Die Schonger Musig tritt in der 3. Stärkeklasse an und darf somit das Werk «Thermed» von Andreas Waldner zum Besten geben. Die Musikantinnen und Musikanten freuen sich auf die Unterstützung einiger Schonger Musig Fans in Laufenburg.

Mittwoch, 06.06.2018Seengen

Zwei Erfolgsgeschichten von Bodyformhoch2

Text und Bild:  Eing.

Anfang 2018 gingen zwei Personen zur Ernährungsberatung von Cornelia Bruder, sie wagten beide einen Neustart, der zu einem neuen Lebensgefühl führte. 23 und 8 Kilo haben die beiden inzwischen hinter sich gelassen, doch gutes Essen und gemeinsamer Genuss gehören nach wie vor zu ihrem Leben.

«Ich bin die Mutter von Cornelia. Jahrgang 1964, mittelgross, nicht schlank. Ich habe vier Kinder auf die Welt gebracht und natürlich immer mehr an Gewicht zugenommen. Ich habe schon vieles ausprobiert und auch abgenommen, aber nach einiger Zeit wieder zugenommen – JoJo-Effekt. Ich bewege mich oft beim Tanzen, Fahrradfahren und Schwimmen. Meine Tochter Cornelia absolvierte eine Weiterbildung zur Ernährungsberaterin. Da fasste ich wieder einmal das Thema Ernährung auf, um ein paar Kilos zu verlieren. Inzwischen habe ich ein künstliches Kniegelenk bekommen und konnte mich nicht viel Bewegen. Trotzdem gelang es mir, mit der Beratung und Nahrungsumstellung abzunehmen.Cornelia hat mich gut beraten und stand mir mit Rat zur Seite. Am Anfang war es schon hart, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich habe mich an die Abmachungen mit Cornelia gehalten und somit am Ende 23 Kilo verloren. Beim Einkaufen schaue ich, dass im Einkaufswagen viel Gemüse und Obst liegt. Ich verzichte auf Nudeln und esse kein Brot. Ich muss sagen, es geht mir viel besser, mit weniger Gewicht. Einmal in der Woche habe ich einen Schlemmertag. An diesen Tagen esse ich auch Nudeln oder ein Dessert. Ich kann die Ernährungsberatung bei Cornelia Bruder jedem empfehlen, der effizient abnehmen möchte.»

«Ich war mit meinem Körper nach der Schwangerschaft unzufrieden. Als Cornelia und ich in der Pause darüber sprachen, habe ich erfahren, dass sie Dipl. Ernährungsberaterin ist. Daraufhin habe ich sie angesprochen, ob sie mir helfen kann, mein Gewicht zu reduzieren. Ich konnte mein Gewicht nach der Geburt meiner Tochter nicht mehr senken. Ich habe verschiedene Diäten ausprobiert, aber nichts hat geholfen. 61 kg war ich im Januar und habe bis heute 8 kg abgenommen. Jetzt habe ich endlich wieder meine Kleidergrösse, wie vor der Schwangerschaft und fühle mich wieder wohl in meinem Körper. Ich bin sehr stolz auf mich und ich kann mein Gewicht nun auch ohne den JoJo-Effekt halten. Cornelia erstellte mit mir zusammen einen Essensplan, ich brauchte aber auf fast nichts zu verzichten. Mehr Gemüse und weniger Kohlenhydrate zu sich nehmen ist das Geheimrezept. Cornelia hat mich durch ihre Beratung perfekt unterstützt. Anrufen konnte ich sie immer, wenn ich unsicher war, oder Fragen hatte. Sie hat nicht nur mich Beraten, sondern auch meine ganze Familie hat sie auf meinen Wunsch miteinbezogen, dafür bin ich ihr sehr dankbar. Ich kann Cornelia Bruder als Dipl. Ernährungsberaterin nur weiter empfehlen. Sie ist sehr freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Sei es mit Beratungen, Kochempfehlungen, Einkaufstipps und Sportempfehlungen.»

Mittwoch, 06.06.2018Meisterschwanden

Elternverein: Kino im Stroh am 25. August

Text: Eing., Bild: Website Elternverein Meisterschwanden

Vor Film ab – stimm ab! Am Samstag, 25. August findet wieder das beliebte «Kino im Stroh» im Mooshof in Tennwil statt.

In der ersten Vorstellung zeigen wir den Film «SING» – einen komödiantischen Film über einen tierischen Gesangswettbewerb. Für die zweite Vorstellung stehen wiederum drei Filme zur Auswahl. Ihr, die Zuschauer, entscheidet schlussendlich, welcher Film gezeigt wird.

Unter www.elternverein-5616.ch kann vom 10. bis 17. Juni abgestimmt werden. Schaut rein und gebt eurem Favoriten eure Stimme! Der Film mit den meisten Stimmen wird am 25. August als zweiter Film gezeigt. Der Gewinnerfilm für die zweite Vorstellung und die genauen Spielzeiten der Filme findet man ab Anfang Juli auf unserer Website.

Wir freuen uns jetzt schon auf Euren Besuch!

Mittwoch, 06.06.2018Leutwil

Trachtengruppe Leutwil zu Besuch am Mittagstisch

Text und Bild: Eing.

Traditionsgemäss bekamen die Senioren/-innen von Leutwil und Dürrenäsch an ihrem Mittagstisch im Monat Mai, Besuch von der Trachtengruppe Leutwil mit Unterstützung von der Trachtengruppe Oberkulm. In diesem Jahr wurden die Teilnehmer im von der Famlie Uslu mit viel Herzblut geführten Restaurant Linde in Leutwil überrascht.

Als Auftakt unterhielt das Frauen-Chörli, welches im Altersheim Sarmensdorf mit den Bewohnern singt, mit bekannten Liedern. Rosmarie Bolliger, die beliebte, langjährige Leiterin des Mittagstisches, begrüsste anschliessend die Trachtenleute. Mit den Volkstänzen «Linggsfüessler», «Früehligswalzer» und mit der der Polka «Sur Pra San Peder» aus dem Bündnerland, wurde das Publikum auf den Frühling eingestimmt. Danach unterhielt die Mittagstischleiterin die gesellige Runde mit amüsanten «Tipps für Frauen von untreuen Männern» aus der Feder von Friedrich Walti. Im Anschluss an eine weitere Gesangs-Einlage, läuteten die Tänzer/-innen mit dem zur Lokalität passenden, aargauischen Volkstanz «I de Linde z’Leutwil» eine weitere Tanzrunde ein. Die Mazurka «Mir wei luege» und als Abschluss «s’Wunder» rundeten die gelungene Vorführung ab. Als Mitbringsel erhielten die Senioren von der Trachtengruppe selbstgebackene Butterzöpfli samt Schoggistängeli, eine zu jeder Tageszeit passende Zwischenverpflegung. Der Frühlings-Besuch am Pro-Senectute-Mittagstisch ist für die Trachtenleute jeweils eine gute Gelegenheit, die über den Winter gelernten Schweizer Volkstänze vor Publikum zu zeigen.

Schnupper-Tänzerinnen und -Tänzer sind jederzeit in der Trachtengruppe Leutwil willkommen. Getanzt wird wöchentlich jeweils am Mittwoch-Abend von 20.15 bis 21.45 Uhr im Disponibel-Raum im UG der Mehrzweckhalle Leutwil. Wir freuen uns!

Mittwoch, 06.06.2018Beinwil am See

Technik-Café im Löwen Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Moderne Technik hat manchmal ihre Tücken, Zeitreisen und Bossem halfen das Smartphone zu enträtseln.

Der Verein Zeitreisen Beinwil am See lud am 26. Mai zum erstmals durchgeführten Technik-Café ein. Im Löwenzimmer nahmen sich Jugendliche der Jugendarbeit Bossem von der Fabrik Chile Beinwil am See geduldig den Alltagsproblemen rund um Smartphone und Tablet an. Fragen zu Apps, E-Mail-Account oder Facebook wurden auf sympathische Weise in entspannter Atmosphäre bei einem Kaffee beantwortet. Es waren schöne Bilder, wie Alt und Jung die Köpfe zusammensteckten. Nicht alle Gespräche drehten sich dabei nur um Technik, bald fand auch ein reger und interessierter Austausch zwischen den Generationen statt. Der Verein Zeitreisen und die Jugendarbeit Bossem freuen sich über diesen gelungenen Anlass und werden auch nächstes Jahr gerne wieder zum Technik-Café einladen.

Mit diesem Anlass, wie auch z.B. mit dem RisottoBeizli am Freitag, 15. Juni beim Jugend- und Dorffest Böju, schafft der Verein Zeitreisen Beinwil am See Begegnungsorte.

Mittwoch, 06.06.2018Meisterschwanden

Naturnaher Spielplatz: Ein toller Begegnungsort

Text und Bild: Thomas Moor

Weihnachten im Juni? Doch, doch – das gibt es tatsächlich. Der naturnahe und suchtmittelfreie Kinderspielplatz beim reformierten Kirchgemeindehaus in Meisterschwanden wird am 23. Juni feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Zu einem Ort der Begegnung soll er werden.

Die Bauarbeiten für den naturnahen Spielplatz laufen auf Hochtouren. Es wird gebaggert, planiert, Steine geschichtet. Und eines zeichnet sich schon jetzt ab: Hier entsteht ein toller Spielplatz und Begegnungsort, der nicht nur den Kindern zukünftig ganz viel Freude bereiten wird. Es soll ein generationenübergreifender Ort werden, wie Christiane Hinrichs, als Vertreterin des Elternvereins und Nica Spreng, Pfarrerin der reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen übereinstimmend und voller Begeisterung sagen. Der Elternverein, die reformierte Kirchgemeinde und die politische Gemeinde Meisterschwanden haben die Arbeitsgruppe für den neuen Begegnungsort gebildet. «Wir haben uns viel Zeit genommen für ein gutes Projekt.» Konzeptionell unterstützt wurde die Arbeitsgruppe dabei vom Naturama Aargau. Die Gesamtfläche von 1500 m2 wird zu einem Ort, wo Spielen, Lernen, Begegnen und Erfahren in vielfältigen Formen möglich gemacht wird. Natürliche und bewegliche Elemente (Erde, Sand, Kies, Steine, Äste etc.) bilden die Grundlage für die Kinder, um auf dem Spielplatz selber Hand anzulegen und mit- und umgestalten zu können. Der Spielplatz soll lebendig und veränderbar sein. Spielgeräte, wie man sie von traditionellen Spielplätzen kennt, sucht man vergeblich. «Spielgeräte können schnell langweilig werden», wie von verantwortlicher Seite zu vernehmen war. Das Spielgerät ist hier das Gelände mit seinen verschiedenen Formen und Materialien. Dass die naturnahen Kinderspielplätze boomen, hat Christiane Hinrichs an einem Volkshochschulvortrag selber erfahren. Der Spielplatz beim Kirchgemeindehaus, der übrigens auch zur suchtmittelfreien Zone gemacht wird, besteht aus drei Bereichen. Den Eingang bildet eine Arena für Begegnungen verschiedenster Arten und die Kinderbaustelle für die ganz Kleinen. Besonders stolz ist man auf die Pétanque-Bahn, die dank Spendengeldern der Kirchgemeinde und Arbeitseinsätzen von ganz vielen Freiwilligen, realisiert werden kann. Der dritte und grösste Bereich – das Bewegungsland – ist mit Nestschaukel, Kletter- und Balancierbereich, Wasserspiel etc. für die älteren Kinder gedacht. Was der Spielplatz alles zu bieten hat, kann am anlässlich der Einweihung am 23. Juni erfahren und erleben.

Mittwoch, 06.06.2018Zetzwiil

Die Kleinen ganz gross – beim SRF Literaturclub

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kritik, Lob aber auch Anregungen zu sechs Büchern sprachen die 4. und 6. Klässler bei den Podiumsdiskussionen des SRF Literaturclubs aus. Wie Profis präsentierten die Moderatoren die Bücher und stellten dazu Fragen an die eingeladenen Podiumsgäste.

Wer gerne liest, war an diesem Abend in Zetzwil am richtigen Ort! Die Schüler aus Zetzwil verwandelten den Gemeindesaal in das berühmte SRF-Literaturclub-Studio und diskutierten über Kinder-und Jugendbücher. Von Krimis über Romane zu Kinderbüchern wurde alles gelesen und spannende Zusammenfassungen dazu geschrieben! Doch nicht jeder Schüler war von Anfang an von der Bücherauswahl der Lehrer begeistert: «Abgesehen davon, dass das Buch dick war, war es absolut gut geschrieben! Ich dachte, dass ich das nie schaffe, aber nach den ersten paar Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.» Nicht nur auf der Bühne wurde perfekt abgeliefert, sondern auch hinter der Kulisse. Elektriker, Kameramänner und Bühnenbildner waren dafür verantwortlich, dass das Licht auf die richtigen Personen gerichtet und Ton und Bild korrekt waren. Die Kids organisierten mit ihren Lehrern das wichtigste Equipment und betreuten dies den ganzen Abend. Auch die Gäste im vollen Gemeindesaal wurden herzlichst bedient! Mit viel Chips, Popcorn, Snickers und Coca Cola wurden die Eltern, Verwandten und Freunde von den Schülern verwöhnt. In den Pausen konnten die selbstgeschriebenen Zusammenfassungen in einer kleinen Galerie gelesen und bestaunt werden. Die Kleinen präsentierten den Literaturclub genau so gut, wenn nicht sogar besser, als die Grossen beim SRF!

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Mittwoch, 06.06.2018Region

Generalversammlung der «Spitex unteres Seetal»

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die «Spitex unteres Seetal» lud ihre Mitglieder aus den Gemeinden Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil, Hallwil, Leutwil, Seengen und Seon am 31. Mai 2018 zur Generalversammlung ein. Sie fand in der Turnhalle in Dürrenäsch statt.

Die Präsidentin, Andrea Hollinger, konnte rund 70 Anwesende begrüssen, und der Dürrenäscher Gemeinderat Thomas Sauder hielt eine kurze Willkommensrede.

In erfreulich schnittigem Tempo wurden die alljährlich wiederkehrenden Traktanden durchgearbeitet und alles einstimmig angenommen. Im Jahresbericht 2017 sprach Andrea Hollinger über das wichtige Thema «ambulant vor stationär». Dies bringt eine grosse Herausforderung für die Spitex: Präsenzzeit fast rund um die Uhr, Personalausbau, zusätzliche Kosten für die Gemeinden.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Suche nach einem neuen Stützpunkt für die Spitex. Die Anforderungen waren: genügend und grössere Räume, mehr Arbeitsplätze, gut erreichbar mit den ÖV, Verpflegungsmöglichkeit, Parkplätze und nicht zu teure Miete. Dies alles konnte in Hallwil am Riedweg 368, in der Nähe des Frischmarktes, als Untermieter ab März 2018 bei der Firma Lonstroff, gefunden werden. Rechnung und Budget sind ähnlich wie im letzten Jahr aufgestellt. Aufwand und Ertrag sind auf rund 1,5 Mio. Franken festgelegt. Auch die Tarife und ebenso der Mitgliederbeitrag (Fr. 40.–) werden gleich beibehalten.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Christa Zimmerli aus Seon. Sie ersetzt den aus dem Vorstand zurückgetretenen Seenger Gemeinderat Thomas Lindenmann. Besonderen Dank mit einem Blumenstrauss erhielten Annelies Jordi und Paul Lüscher für ihren grossen Einsatz beim Suchen und Finden des neuen Stützpunktes. Am 1. September 2018 ist anlässlich des schweizerischen Spitextages «Tag der offenen Tür», an welchem jedermann den neuen Stützpunkt in Hallwil besichtigen kann. Zum Abschluss der Generalversammlung wurden die traditionellen und sehr beliebten, belegten Brötchen serviert.

Mittwoch, 06.06.2018Region

Geschäftsübergabe im Malergeschäft Döbeli AG

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Ein Glücksfall für alle Beteiligten. Werner Döbeli, der das seit 1912 bestehende Malergeschäft in der dritten Generation führte, freut sich sehr darüber, das Unternehmen nun in die kompetenten Hände seiner langjährigen Mitarbeiterin Tatjana Wiederkehr zu übergeben.

Die in Unterkulm aufgewachsene Tatjana Wiederkehr hat 1998 das Malerhandwerk bei Werner Döbeli von Grund auf gelernt. Bis auf einen Unterbruch von drei Jahren, in welcher sie in anderen Betrieben Erfahrungen sammelte, und schliesslich die Meisterprüfung absolvierte, war Tatjana Wiederkehr immer im Malergeschäft Döbeli tätig. Nach ihrer Rückkehr im August 2014 war sie die designierte Nachfolgerin. Für Werner und Susanne Döbeli, deren Kinder sich beruflich anders orientierten, war es offensichtlich, dass sie den Betrieb gerne in die kompetenten Hände ihrer Mitarbeiterin geben möchten, um die Weiterführung des Traditionsunternehmens sicherzustellen. Durch die langjährige, gute Zusammenarbeit und später auch durch die Funktion der Stv. Geschäftsführerin, wurde von beiden Parteien stets die gleiche Unternehmensphilosophie vertreten. Die Teamarbeit mit den fünf Mitarbeitenden und den zwei Lernenden steht klar im Vordergrund. Werner und Susanne Döbeli werden bei Bedarf weiterhin stets unterstützend mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ab dem 1. Juli 2018 wird der neue Auftritt des Malergeschäfts auch auf der neuen Website ersichtlich sein. Das Angebot bleibt wie gewohnt erhalten, jedoch wird es um einige kreative Techniken erweitert. Mit moderner Spachteltechnik auf Kalkbasis («Stucco»), eröffnen sich in der fugenlosen Wand- und Bodengestaltung spannende und kreative Möglichkeiten. Am Samstag, 14. Juli von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, freut sich die neue Geschäftsinhaberin auf viele Besucher beim Tag der offenen Tür.

Mittwoch, 06.06.2018Meisterschwanden

Der neue Werkhof: Ein wahres Schmuckstück

Text und Bild: Thomas Moor

Und wieder ist ein Meilenstein in der Geschichte von Meisterschwanden gesetzt und kann auf der To-do-Liste gestrichen werden. Am ersten Juni-Wochenende wurde der neue Werkhof mit Entsorgungsstelle und Salzsilo anlässlich eines Tages der offenen Tür feierlich eingeweiht.

Ganz, oder jedenfalls halb Meisterschwanden war auf den Beinen und hatte den Weg hinaus an die Flückenstrasse ins Basmätteli unter die Füsse genommen, um sich vom neuen Werkhof mit Entsorgungsstelle ein Bild zu machen. Ein Bauwerk, für welches der Souverän 2016 einem Verpflichtungskredit in der Höhe von 4,5 Millionen Franken zustimmte. «Dieser Tag geht in die Geschichte ein», wie Gemeindepräsident Ueli Haller in seiner Ansprache sagte. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dürften stolz sein, damals mit einem Ja gestimmt zu haben. Die Reaktionen der Besucher waren denn auch durchwegs positiv. Holz macht nicht nur heimelig, der natürliche Werkstoff hat sich bei den Besucherinnen und Besuchern durchwegs Symapthien geholt. 300 Kubikmeter echtes Schweizer Holz wurden verbaut, 85 000 Schrauben verschraubt, wie Ueli Haller ein paar Eckdaten preisgab. Und: Es ist ja nun wirklich nicht übertrieben, wenn der Gemeindepräsident den neuen Werkhof als Schmuckstück bezeichnet. Ein Schmuckstück, das im Mai 2015 als Sieger aus dem Projektwettbewerb mit 52 Eingaben hervorging. «Ensemble» wurde es vom Planerteam Aeschlimann Hasler Partner Architekten AG getauft und fügt sich hervorragend in die Umgebung ein. Mehr noch: Es ist nicht vermessen den Neubau als Visitenkarte von Meisterschwanden zu bezeichnen. Einen besonderen Dank richtete er an Stefan Vatter. Er, der seit 2001 Leiter der Werkbetriebe von Meisterschwanden ist, habe den Bau mit Leib und Seele begleitet. Ein Bau, der auch immer wieder für architektonische, betriebliche und politische Diskussionen gesorgt habe. Alle aber zum Wohl einer guten Sache. «Hier ist etwas Funktionelles und Nachhaltiges entstanden», wie es Ueli Haller auf den Punkt brachte. Die Büros, die Werkhalle, das Salzsilo (60 m3 Fassungsvermögen) und die Entsorgungshalle: Alles präsentiert sich auf dem modernsten Stand und beeindruckte die vielen Besucher, welche zur Feier des Tages in den Genuss von Speis, Trank und Präsenten vom Glücksrad kamen.

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Mittwoch, 06.06.2018Beinwil am See

Zeitreisen präsentiert: Böjuer Lädeligeschichte

Text und Bild: Eing.

Eine heute kaum mehr vorstellbare Fülle an Einkaufsmöglichkeiten war vor 40 bis 50 Jahren in einem Dorf wie Beinwil am See noch Realität. Eine kleine Zeitreise ins Jahr 1973 und zurück.

Wer vor 40 bis 50 Jahren in Beinwil einkaufen wollte, hatte die Wahl zwischen verschiedenen Bäckereien und Metzgereien, ob Milchprodukte, Haus- und Eisenwaren, Kleider und Schuhe – all dies und noch viel mehr war im Dorf zu haben. Zur unverzichtbaren Nahversorgung in den Quartieren gehörten die kleinen Lädeli, wie auch dasjenige von Alice und Emil Gloor-Köhli an der heutigen Sandstrasse 52A, im Haus «Sonnmatt». Ob Konserven aller Art, Teigwaren, Kaffee, Wein, Stumpen oder gar Glace – mit einem grossen Sortiment auf kleinstem Raum war für den damaligen, täglichen Bedarf gesorgt. Aus gesundheitlichen Gründen wurde der Quartierladen zwar schon 1973 geschlossen, die Räumlichkeiten sind aber bis heute praktisch unverändert geblieben.

Bevor sich dies ändert, wird auf Initiative der heutigen Besitzer des geschichtsträchtigen Hauses und dem Verein Zeitreisen Beinwil am See das Gloor-Lädeli am Wochenende vom 13. bis 15. Juli nochmals fürs Publikum geöffnet. Die Regale sind abgestaubt und aufgefüllt, bei einem Glas Wein oder Blötterliwasser, etwas zum Knabbern und der legendären Pistacheglace, können Erinnerungen und Geschichten ausgetauscht und wieder lebendig werden. Details folgen im nächsten Dorfheftli.

Mittwoch, 06.06.2018Meisterschwanden

Eggendampfer

Text und Bild: Eing.

Jumelage-Woche in Saint-Claude
Am 14. Mai war es nach zwei Jahren wieder so weit. Ein Détachement von 26 Jugendlichen wurde nach Saint-Claude-de-Diray entsandt, um die Partnerschaft zwischen Meisterschwanden und der französischen Gemeinde zu bekräftigen und zu erleben. Wohl erstmals war die jugendliche Gesandtschaft ausschliesslich weiblich besetzt. Bereits zum zweiten Mal konnten Schülerinnen aller drei Standorte der Kreisschule Oberes Seetal am Austausch mit dem zentralfranzösischen Dorf an der Loire teilnehmen. Unsere jungen Damen und deren vier erwachsene Begleitpersonen wurden nach einer rund zehnstündigen Anreise mit dem Autocar bei regnerischem Wetter von ihren jeweiligen Gastfamilien herzlich empfangen und die kommenden Tage in vorzüglicher Gastfreundschaft beherbergt. Ab Dienstag durfte die Schweizer Delegation ein spannendes und abwechslungsreiches Ausflugsprogramm geniessen, welches das «Comité du Jumelage» unserer Partnergemeinde zusammengestellt hatte. Das Wetter zeigte sich ab jetzt von seiner schönen Seite, und so konnten im Verlauf der Woche unter besten Bedingungen Schlösser und Dörfer besichtigt, eine Glasbläserei, Höhlenwohnungen und Seidenraupen besucht, eine Bummelzugfahrt unternommen und eine Bootsfahrt gemacht werden. Es wurde barfüssig spaziert, Schokolade und Gebäck degustiert, in verschiedenste Tierwelten über und unter Wasser eingetaucht und während den netten Abenden in den Gastfamilien die Beherrschung der französischen Sprache respektive die Improvisationsfähigkeit bezüglich länderübergreifender Kommunikation auf die Probe gestellt.

Das Highlight der Woche fand bereits am Mittwochabend statt. Bei einem abendlichen Picknick trafen sich sämtliche Gastfamilien und Gäste und verbrachten zusammen äusserst gesellig und fröhlich ausgelassen einen unvergesslichen Tagesausklang. Sportliche Betätigung und beschwingte Live-Akkordeonklänge taten das ihrige, um zur guten Stimmung beizutragen. So verwundert es nicht, dass der Abschiedsbrunch am Samstagmorgen - wiederum in «Vollversammlung» - mit einem lachenden und einem weinenden Auge genossen wurde und die Teilnehmenden beste Erinnerungen mit nach Hause nahmen.

Vom 20. bis 25. August wird eine Schar französischer Jugendlicher aus Saint-Claude im Gegenzug Meisterschwanden besuchen und sich auf die Gastfreundschaft des Oberen Seetals freuen.

Josua Ghenzi

Mittwoch, 06.06.2018Zetzwil

Sandras Genuss pur aus dem Gemüsegarten

Text und Bild: thomas Moor

Es geht einfach nichts über frisches, knackiges Gemüse. Vor allem solches, das regional und kontrolliert angebaut wird. So, wie es von Sandra Morgenthaler in Zetzwil angeboten wird. Seit Januar kann man sich bei ihr an der Hinterdorfstrasse 35 mit Genuss pur aus der Natur eindecken.

Vielen ist aufgefallen, dass am Samstag der Platz vor dem ehemaligen Rest. Vorstadt auf dem Areal der Metzgerei Ulmann seit Januar jeweils samstags verwaist ist. Genauer: Der Verkaufsstand mit der schier unerschöpflichen Gemüseauswahl fehlt. Und hier sofort die gute Nachricht: Das Gemüseangebot von Sandra Morgenthaler gibt es auch weiterhin. Den Gemüsemarkt hat sie aber aus logistischen Gründen zu sich nach Hause an die Hinterdorfstrasse 35 verlegt. Eindrucksvoll, mit welcher Vielfalt sie die Kunden auch hier empfängt. Hereinspaziert in ein Gemüseschlaraffenland, das seinen Namen auch wirklich verdient! Hier stimmen nicht nur Auswahl und Vielfalt, sondern auch die Qualität. Auf diese legt die Mutter zweier kleiner Kinder sehr grossen Wert und lässt gar nichts anbrennen. Weiter nicht verwunderlich: Ist sie doch mit Gemüse im wahrsten Sinne des Wortes gross geworden. Hat quasi Gemüse im Blut. Ihre Eltern sind Gemüseproduzenten und ihr Schwager ebenfalls. Beide produzieren im Suhrental Gemüse aus kontrolliertem Anbau und zwar «Swiss Garantie»-, «SwissGap»- und «Bio Knospe»-zertifiziert. Sie beliefern Sandra Morgenthaler mit den wunderbaren Produkten, welche auf den Feldern rund um Hirschthal wachsen und reifen. Die innovative Haus- und Geschäftsfrau lässt es aber bei weitem nicht «nur» beim Verkauf der erwähnten Qualitätsprodukte bewenden. Ihr Angebot bereichert sie mit hausgemachten Salatsaucen, Konfitüren und Sirup, süss-saurem Gemüse, eingemachten Champignons etc. zusätzlich. Auch Eier, Risotto, Polenta, Gewürze, Saucen, Oel, Balsamico und verschiedene Senfsorten finden hier ebenfalls den Weg in die Einkaufstaschen der vielen Kunden, die jeweils Samstag von 8 bis 12 Uhr hierher kommen. Auf Bestellung kreiert Sandra Morgenthaler fixfertige Salatbuffets und Gemüse-Dip-Platten mit hausgemachten Saucen. Und fast wäre es vergessen gegangen: Auch das Angebot an einheimischen und exotischen Früchten ist ebenfalls gross. Am besten ist es aber sowieso, wenn man Sandras Gemüsemarkt an der Hinterdorfstrasse 35 einen Besuch abstattet. Die Begeisterung wird gross sein. Garantiert!

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Dienstag, 05.06.2018Seengen

Martin Dubs: Der Schweizer Schulthek-König

Text und Bild:  Thomas Moor

Es gibt Berufsleute, über die man ein Buch schreiben könnte. Zum Beispiel über den Seenger Martin Dubs, gelernter Sattler Tapezierer. Bekannt für Lederwaren, Inneneinrichtungen und Bodenbeläge. Und was vielleicht viele gar nicht wissen: Mit seinen 72 Jahren ist er schweizweit noch einziger Hersteller von Leder-Schulranzen. Die mit den schönen Kalbfellen.

Grund genug, einmal einen Blick hinter die Kulissen, respektive in die Werkstatt, des fast unscheinbaren Seenger Kleinunternehmens zu werfen. Ein Betrieb für Lederwaren und Schuhe, der 1906 von Paul Dubs gegründet wurde, mit seinem Sohn Paul jun. 1938 und später mit dessen Sohn und jetzigem Inhaber Martin erfolgreich weitergeführt wurde.
Zurück vorerst aber wieder in die Zukunft und rein in die Sattler-Werkstatt an der Seenger Poststrasse. Sie versprüht so etwas wie musealen Charakter. Eine Art Ballenberg-Museum. Aber halt! Hier ist die Zeit nicht still gestanden, hier wird immer noch produziert. Es riecht nach frischem Leder. Werkzeuge wie Ahlen, Halbmondmesser, Hämmer, Lochzangen, Kantenzieher, Kantenschärfer etc. liegen griffbereit, der Faden bei den Nähmaschinen ist eingefädelt. Und ein Stapel wunderschöner Kalbfelle – schwarze und braune – liegen bereit, um für den Deckel der traditionellen Schulranzen konfektioniert und zugeschnitten zu werden. Alles Qualitätsware, wie sie die Dubs von den Lieferanten aus der Schweiz und aus dem Ausland seit jeher erhalten haben. «Ich kenne einige Felllieferanten nun schon bereits seit 50 Jahren und habe mit ihnen ein sehr gutes Einvernehmen», wie Martin Dubs sagt. Das macht Freude.
Aber kennt man diesen klassischen Schulthek eigentlich noch? Wer in den 90er-Jahren eingeschult wurde, sicher noch. Er war (neben dem Etui) der grosse Stolz eines jeden Knaben. Schwarzweiss oder braunweiss gefleckt musste er sein, vorne und seitlich mit dem schönen Kalbfell bezogen. Die «Rolls-Royce» unter ihnen hatten sogar schon Leuchtschlösser mit Rückstrahlern, damit man im Strassenverkehr besser auffiel. Das Klicken der Schlösser am Ende der Schulstunde dürfte noch vielen in den Ohren liegen.

«In Spitzenzeiten haben wir bis zu 6000 solcher Schultheke produziert», wie sich Martin Dubs zurückerinnert. Es war jene Zeit, als das traditionelle Sattlereigewerbe mit Produkten «Made in Switzerland» noch goldenen Boden hatte, wo der Prophet im eigenen Land noch etwas galt. In den besten Zeiten waren bei den Dubs drei gelernte Sattler angestellt und Lehrlinge wurden ebenfalls ausgebildet. Diese Zeiten sind aber längst vorbei. Auch jene, als eben dieser Fell-Schulthek seine Blütezeit hatte. Die farbigen und textilen Schultheks mit den vielen Set-Angeboten inkl. Etui, Turnsäckli etc. und den Jurasic-Park-, Spiderman-, Hello-Kitty- und noch ganz vielen anderen Motiven, haben dem Lederschulsack den Rang abgelaufen und ihn langsam aber sicher in die Vergessenheit geraten lassen. Fast. Denn schliesslich gab es da noch Martin Dubs. Er, der früher viel für die Armee in Form von Ruck- und Brotsäcken, Schriftentaschen, Bastsatteltaschen für die Traineinheiten, Zugführertaschen für die SBB oder Ledergeldbeutel für die Post produziert hat, liess die Produktion der fellbezogenen Lederschultheks nie einschlafen. Nicht verwunderlich, dass er auch heute noch für die Traummasse 37 x 30 x 9 cm – also jene des nostalgischen Schultheks – schwärmt. Er wird bei ihm aus feinstem Ziegen- oder Schweinsleder produziert. Mit viel Liebe. Das sieht man, wenn man einen solchen Schulsack genauer betrachtet. Das Leder wird von Martin Dubs mit wunderschönen Ornamenten geprägt, die einzelnen Lederteile sind exakt vernäht und verputzt, den Trägern wurden weiche Filze spendiert. Sattlerhandwerk vom Feinsten! Alle für die verschiedenen Arbeitsschritte benötigten Werkzeuge hat er – neben den Stanzformen für die verschiedenen Lederteile – immer noch griffbereit. Mit der Grossproduktion könnte er sofort wieder beginnen. Davon sieht Martin Dubs, der auch von seiner Frau Marlis unterstützt wird, aber ab. Heute sind es noch immer etwa 150 Exemplare, die er jährlich produziert. Alle im Auftrag für diverse Lederwarengeschäfte und Lederboutiquen. Dass die Nostalgie wieder im Vormarsch ist, schreibt Martin Dubs einer gewissen «Kunststoffmüdigkeit» zu. Kunststoffmüdigkeit aber ist nicht gleichbedeutend mit Berufsmüdigkeit. Und so ist der gelernte Sattler, trotz seiner 72 Jahre, nach wie vor in seiner Werkstatt an der Poststrasse anzutreffen, wo Schultheke in bester Dubs-Qualität entstehen.

Dienstag, 05.06.2018Seengen

Die Roos wurde zu einem Traktorenmekka

Text und Bild:  Thomas Moor

Es war eine Premiere. Und was für eine. Das erste Traktoren- und Oldtimertreffen auf der Roos in Seengen war ein voller Erfolg. Nicht nur den Organisatoren Petra und Rolf Sandmeier mit ihrem Helferstab lachte die Sonne, sondern auch allen Traktorenbesitzern und den Liebhabern alter Landmaschinen.

Wenn Traktorenmotoren motoren, ist das bei den Liebhabern Musik in den Ohren. Von weit her kamen sie angereist, die stolzen Besitzer von alten Traktoren. Tuckernd nahmen sie die Schlusssteigung von der Hauptstrasse hinauf auf die Roos in Angriff. Die einen flotter, die andern auf dem letzten Zacken. Sie alle waren gekommen, um ihre Gefährte nicht nur Gleichgesinnten, sondern auch der breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Herausgeputzt, im Sonntagsgewand und vielfach mit Blumen geschmückt. Und nicht zu knapp, wie sich am Beispiel eines Deutz-Besitzers zeigte. Er hatte nämlich eine mit Blumen bepflanzte Aebi-Sämaschine im Schlepptau. Hingucker waren sie alle. Egal ob Ein- oder Zweiachser, bulliger Schwungrad- oder vergleichsweise niedlicher Dreiradtraktor. Kurz: Auf der Roos war so ziemlich alles vertreten, was diese Szene in der Schweiz zu bieten hat. Und das ist eine ganze Menge Holz, von welchem sich Jung und Alt beeindruckt und begeistert zeigte.

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Dienstag, 05.06.2018Seengen

Melissa Naschenweng heizte auf der Roos ein

Text und Bild:  Thomas Moor

Auf der Roos ist etwas los! Das ist keine leere Versprechung, die von den Bäsewirtschaft-Gastgebern Petra und Rolf Sandmeier in Seengen gemacht werden. Wird der Schalter unterhalterisch und kulinarisch auf «On» gestellt, geht die Post ab. Anfang Juni war Schlagerabend und Traktorentreff angesagt.

«Oanfoch schen ...» hiess der Titel des Albums, welches die Kärntner Volksmusik- und Schlagersängerin Melissa Naschenweng 2012 auf den Markt brachte. Einfach schön war einmal mehr ihr Auftritt in der Bäsewirtschaft Roos in Seengen. Die Fans (Männlein und Weiblein) waren wieder ganz aus dem Häuschen, als die österreichische Musikerin die Bühne betrat. Vor ihr hatten die Ringos für ein gebührendes Warm-up-Programm gesorgt, bei welchem die Gäste das Tanzbein schwingen konnten. Danach zündete Melissa Naschenweng ein musikalisches Feuerwerk. Und die Roos kochte. Da wurden Hände geschwenkt, dort wurden Festbänke auf eine harte Probe gestellt, es wurde getanzt und geschunkelt. Zigge, zagge, hoi, hoi hoi! Keine Frage: Melissa liebt Seengen und die Seenger lieben Melissa. Da stimmt die Chemie. Und damit diese für das Gesamtpaket (den Schlagerabend) stimmte, waren auch die Gastgeber Petra und Rolf Sandmeier mit ihrem tollen Team verantwortlich. Der Service und das Essen waren ganz einfach Roos-like, oder anders gesagt: Perfekt! Sie alle haben, wie Melissa Naschenweng auch, für ihren Einsatz Blumen verdient.

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Dienstag, 05.06.2018Dürrenäsch

Landfrauen Dürrenäsch auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Am ersten Samstagmorgen im Juni, bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein, starteten wir zu unserer Landfrauenreise nach Solothurn.

Nach einer staufreien Fahrt trafen wir pünktlich in Solothurn ein. Frau Marie-Christine Egger empfing uns am Bahnhof in ihrer Solothurner Tracht. Sie wurde 2017 für ihr ausserordentliches Engagement für den Erhalt und die Vermittlung des kulturhistorischen Erbes der Stadt während der letzten 30 Jahre mit dem Solothurner Heimatschutzpreis ausgezeichnet.

Die kulturhistorische Führung stand unter dem Motto «Heilige, Damen, Weiber und Hexen». Während 2 Stunden führte uns Frau Egger durch die Stadt. Zu jedem Schauplatz erzählte sie uns Interessantes und Amüsantes aus dem Leben der Frauen im Mittelalter. Wir erfuhren, wie wichtig die Marketenderinnen, wie einflussreich die Mätressen und wie unentbehrlich die Hebammen waren. Kurz gesagt, ohne die Frauen ging es schon damals nicht.

Sie klärte uns auch über die Herkunft des einen oder anderen Sprichwortes auf: «jemanden am Seil herunterlassen» oder «jemandem einen Korb geben». Auch während der Kaffeepause in einem lauschigen Gartenrestaurant konnten wir noch etwas dazulernen. Das Üben mit den Handspinnen stellte sich allerdings als sehr schwierig heraus.

Im Anschluss an die Führung hatten wir noch zwei Stunden zur freien Verfügung. 20 Landfrauen eroberten in kleinen Gruppen Solothurn. Das eine oder andere Glas Apérol, Hugo oder Prosecco wurden genossen und auch das «Lädele» kam nicht zu kurz.

Um 13 Uhr wartete der Bus auf uns und wir fuhren nach Egerkingen, hoch zur Blüemlismatt hinauf, wo bereits ein schattiges Plätzchen auf der Gartenterrasse auf uns wartete.

Wir genossen ein tolles Mittagessen und freuten uns ob der grandiosen Sicht über das Tal, bei Sonnenschein und guter Laune. Viel zu schnell verrann die Zeit und um 17 Uhr hiess es Abschied nehmen. Noch schnell ein Gruppenfoto im Garten und dann ab nach Hause.

Es war ein gemütlicher und interessanter Ausflug und ein Dankeschön an die Firma Merz für die angenehme Reise.

Wir freuen uns auf’s nächste Jahr.

Dienstag, 05.06.2018Region

Komfort und Weitsicht: Hier lässt sich perfekt wohnen

Text und Bild: Eing.

An erhöhter Hanglage wohnen, den Überblick geniessen und sich am Standard des Wohneigentums erfreuen: Das und noch viel mehr bietet die Terrassensiedlung an der Furkastrasse in Burg. Insgesamt stehen acht Geschosswohnungen zum Verkauf bereit. Anfang Juni war Tag der offenen Tür.

Klare Linien, modernes Design und architektonische Highlights: Mit der Überbauung an der Furkastrasse wurden klare Zeichen gesetzt und Wohnqualität neu definiert. Die Terrassensiedlung besteht aus drei Gebäudekomplexen, welche über total acht Geschosswohnungen verfügen. Mittels eines Liftes gelangt man von der Tiefgarage, welche sowohl über Einzel- als auch über Doppelgaragen-Einstellplätze verfügt, direkt in den Wohnbereich. Alle Wohnungen verfügen über grosszügige Terrassenflächen, welche direkt von den Wohn-/Essbereichen, beziehungsweise den Schlafzimmern, erreicht werden. Positiv fällt auf, wie sich die Terrassensiedlung harmonisch in die Umgebung einfügt. Die grossen Fenster- und Terrassenglasfronten sorgen mit der Einwirkung des natürlichen Tageslichtes für ein helles und luftiges Wohnklima, welches nicht zuletzt auch für Lebensfreude sorgt. Und diese kommt in jedem Fall auf, egal für welchen Wohnungstyp man sich entscheidet. Die Erdgeschosse verfügen über 4½-Zimmerwohnungen mit Nettowohnflächen von 134 bis 148 m2. Die zwei Wohnungen im 1. OG (Haus B + C) bieten eine Nettowohnfläche von 147 bzw. 152 m2. Die drei Dachwohnungen weisen eine Nettowohnfläche von 149 bis 156 m2 auf. Verkaufspreis ab 750 000 Franken. Infos unter www.furkastrasse.ch oder bei home2be Immobilien GmbH, Tilde Salvati, 056 493 02 02.

Dienstag, 05.06.2018Schongau

Infos aus der Schule

Text udn Bild: Eing.

Projektwoche
Vom 14. bis 18. Mai fand die Projektwoche, in diesem Jahr als «Umweltwoche», statt. Im Zentrum stand der Abfall, was damit geschieht, welche Probleme er bei uns und in anderen Ländern verursacht und was wir aktiv gegen Umweltverschmutzung tun können. Es zeigte sich, dass das Thema sehr vielfältig war und für jede Stufe spannende Bereiche zu bieten hatte. Zusammen mit einer Gastreferentin vom Amt für Umwelt wurde in verschiedenen Ateliers gearbeitet und Themen wie Recycling, Foodwaste oder Littering mit viel Praxisbezug erarbeitet. Wandbilder wurden erstellt, Vorträge gehalten und mit grosser Begeisterung wurde mit allen möglichen Gegenständen, welche sonst im Müll landen, gebastelt. Für das Thema Regenwurm wurden in ein grosses Einmachglas abwechselnd Schichten aus Erde, Sand und zuoberst eine Schicht aus welkem Laub eingefüllt. Das Ganze diente den selbst mitgebrachten Regenwürmern als neuen Wohnraum und soll die wichtige Funktion der Regenwürmer erkennbar machen.
Am Donnerstag stand der Abfallsammeltag als gemeinsamer Anlass über alle Klassen auf dem Programm. Mit dem Ziel den Abfall in den Bächen, an Wald- und Wegrändern einzusammeln, machten sich die Kinder in verschiedenen Gruppen auf den Weg. Nach rund dreistündiger Jagd auf alles, was in den Abfallsack und nicht in die Natur gehört, hat man sich in der Oberschonger-Waldhütte getroffen. Das Zmittag wurde von der Kreaktivgruppe unter der Leitung von Claudia Adler zusammen mit den beiden «Waldgrosis» Luzia Furrer und Louise Stutz organisiert. Der Flohmarkt am Freitag schloss diese spannende Woche ab. Die Kinder boten ihre nicht mehr gebrauchten Gegenstände an und so fand nach dem Motto «weitergeben ist besser als wegwerfen» manch ein in Vergessenheit geratenes Spielzeug einen zufriedenen neuen Besitzer.

Schulschlussfeier, 5. Juli
Die diesjährige Feier zum Abschluss des Schuljahres findet traditionellerweise am letzten Donnerstag vor den Ferien statt. Sie beginnt um 19.00 Uhr in der Turnhalle. Wir würden uns freuen, wenn Sie im Anschluss nicht gleich nach Hause gehen, sondern mit uns bei Wurst und Brot noch auf das vergangene Schuljahr anstossen.

Neue Lehrpersonen

Mein Name ist Susanne Vonlaufen und ich starte nach den Sommerferien an der Basisstufe blau. Schon in der fünften Primarklasse habe ich aufgeschrieben, dass ich Kindergärtnerin werden möchte. Nach meiner Ausbildung im Seminar Bellerive in Luzern, habe ich diesen spannenden Beruf sechzehn Jahre mit viel Elan und Freude ausgeübt. Vor acht Jahren wurde ich angefragt, eine Basisstufe aufzubauen und bin seither als Basisstufenlehrperson tätig. In den vergangenen Jahren habe ich zwei Zusatzausbildungen an der Pädagogischen Hochschule Luzern für die Arbeit mit Kindern im Alter von vier bis acht Jahren absolviert.
Zuhause bin ich in Beromünster und geniesse meine freie Zeit gerne draussen. Zu Fuss, mit dem Velo oder meinem Campingbus erkunde ich neue Gegenden. Zudem probiere ich gerne neue Rezepte aus und verwöhne damit Familie und Freunde. Der Besuche von Theatervorstellungen, Opern oder kulturelle Anlässe sind weitere Lieblingsbeschäftigungen.
Ich freue mich auf meine neue Herausforderung und vielen spannenden Begegnungen.

Mein Name ist Lara Schuler, ich bin 23 Jahre alt und wohne in Schongau. Im Juni schliesse ich mein dreijähriges Studium an der Pädagogischen Hochschule in Luzern ab. Nun freue ich mich darauf, die Kinder der Basisstufe Blau ab August durchs Schuljahr zu begleiten. Ich selber verbinde sehr viele positive Erinnerungen mit meiner eigenen Schulzeit in Schongau. Deshalb ist es mir ein umso grösseres Anliegen, mit meinen Schülerinnen und Schülern ebenso viele positive Erinnerungen zu schaffen. Aus Ausgleich zur Schule verbringe ich meine Freizeit im Sommer gerne auf dem Bike, beim Wandern oder in den Ferien auf dem Campingplatz. Im Winter zieht es mich in die Berge zum Snowboarden. Auch koche ich sehr gerne für Familie und Freunde. Ich freue mich auf eine wertschätzende, respektvolle Zusammenarbeit im Team, mit den Kindern und mit den Eltern. Nun wünsche ich allen schöne und erholsame Sommerferien und bis bald!

Montag, 04.06.2018Schongau

Schwere Lasten sind für Armin Stutz kein Problem

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Ob für Private oder Firmen, wenn etwas Schweres gehoben und platziert werden muss, ist der Schongauer Armin Stutz mit seinem 80-Tonnen-Kran gerne zur Stelle. Die Stutz Kran AG bietet die Möglichkeit, Kranarbeiten in Bau-, Garten- oder Holzindustrie sicher und kompetent zu lösen.

Die langjährige Erfahrung auf unzähligen Baustellen zeigte dem gelernten Zimmermann immer wieder auf, wie spannend und wichtig die Transport- und Kranarbeit ist. Um ein breites Tätigkeitsfeld abzudecken, bildete sich Armin Stutz in der Führung der unterschiedlichen Geräte stetig weiter. Mit seinem Kran bietet er seit Dezember 2016 optimale Lösungen in allen Bereichen an. Soll ein Jacuzzi auf eine Terrasse gehoben werden, Fenster, Paletten, Mulden oder Quadersteine an ihren Platz gebracht werden? Armin Stutz bietet Kranarbeiten mit Knickausleger bis maximal 30 Meter an, welcher mit einer 3-Tonnen-Seilwinde und unterschiedlichen Greifern ausgestattet ist. Mit dem Baumfällgreifer kann eine Tanne dank Säge, Stück für Stück zerlegt und sofort aufgeladen werden. Dem Förster werden damit aufwändige und teilweise gefährliche Manöver in grosser Höhe erspart. So war auch der Einsatz seines Krans im Schongauer Wald nach dem Sturm Burglind im Januar von grossem Nutzen. Auch schwere Fenster für eine Balkonverglasung sind für die Stutz Kran AG mit dem Vakuumhebegerät kein Problem. Um dem Bedürfnis nach Rundumservice auf dem Bau Rechnung zu tragen, liefert er auch Splitt, Rundkies oder Granulate für Dachbegrünungen in Big-Säcken an. Für den Kunden bedeutet dies einen grossen Nutzen in Form von Kosteneinsparung und Minimierung der Arbeitsabläufe. Ob im Tiefbau, Gartenbau, Holzbau oder für Humusierarbeiten, Armin Stutz freut sich darauf, auch Neukunden kompetent, mit perfekt ausgeführten Aufträgen zu überzeugen.

Montag, 04.06.2018Meisterschwanden

111 Jahre alt wird der FC Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Was nicht vielen Vereinen vergönnt ist, nämlich ein 111-jähriges Jubiläum zu feiern, ist in Meisterschwanden bald Tatsache. Am 1. Juli 1907 wurde der Fussballclub gegründet. Seither hat es, wie in vielen anderen Vereine auch, Hochs und Tiefs gegeben.

Dass der FC aber noch immer ein fester Bestandteil des Dorflebens ist, zeigt, dass in der vergangenen Zeit gut gearbeitet wurde. Die Verantwortlichen um Toni Bruni, Präsident des Vereins haben einen kleinen Anlass organisiert, an dem vor allem Mitglieder und Verwandte angesprochen werden. Selbstverständlich sind auch alle anderen Interessierten dazu eingeladen.

Am 24. Juni 2018, ab 10.30 Uhr, wird auf dem Obermoos ein Brunch für Junioren und Eltern durchgeführt. Kinder, Eltern, Mitglieder, Ehrenmitglieder und Gemeindevertreter sind dazu herzlich eingeladen.

Gleichentags um 13.30 Uhr findet ein Freundschaftsspiel zwischen den beiden Mannschaften aus Meisterschwanden der Jahre 1980 und 1990 statt. Da die Herren schon etwas in die Jahre gekommen sind, wird das Spiel zeitlich ein wenig verkürzt.

Für das leibliche Wohl wird anschliessend bis zum Schluss gesorgt.

Der FC Meisterschwanden freut sich über viele Zuschauer auf dem Obermoos. Auch sonst lohnt es sich, diese oder nächste Saison einem Spiel der Jüngsten, Junioren oder den Frauen und Herren der Aktivmannschaften beizuwohnen.

Montag, 04.06.2018Region

«La Cenerentola» im Schloss Hallwyl

Text und Bild:  Eing.

Fortuna capricciosa – Glück reimt sich nicht auf Leben. Jedenfalls dann nicht, wenn sich Cenerentola von ihren Stiefschwestern Clorinda und Tisbe schikaniert sieht. Gioacchino Rossinis Meisterwerk erzählt die Geschichte des Aschenputtels in veränderter Version: Der italienische Opernkomponist verzichtet auf magische Elemente der Geschichte und passt die Handlung einer zeitgenössischen Gesellschaft an. Die Oper Rossinis besticht mit der Musik des italienischen Belcantos. Keine Koloraturpartie im Bühnenschaffen des Italieners ist anspruchsvoller und gegensätzlicher als diejenige seines Aschenputtels. Die Besonderheit der Partitur liegt darin, dass sie mühelos Witziges und Bewegendes, eine possenhafte Komödie mit einer gefühlvollen Liebesgeschichte vereint und deshalb bei vielen als reifste und menschlichste Komposition Rossinis gilt.

«La Cenerentola» wird vom 27. Juli bis 25. August 2018 in über 20 Vorstellungen im Schloss Hallwyl aufgeführt. Es verleiht der unter freiem Himmel aufgeführten Oper eine märchenhafte Kulisse. Regie führt Johannes Pölzgutter, Janina Ammon übernimmt die Kostümbildnerei. Die Freilichtbühne wird Szenograph Manuel Kolip ausstatten: Auf einem zum Publikum hin geöffneten Kubus, der mitten vor dem Schloss im Innenhof steht und gleichzeitig als Orchestergraben fungiert, wird ein riesiges Glücksrad aufgestellt. Dieses ist Teil eines Schönheitswettbewerbs, an welchem Hauptdarsteller teilnehmen werden. Damit nimmt Manuel Kolip den Aktualitätsgedanken der Oper wieder auf, in dem er die Liebesgeschichte Aschenputtels in eine moderne Casting-Show verwandelt.

Montag, 04.06.2018Schongau

145 Jahre SG Schongau

Text: Eing.

In wenigen Tagen beginnt unser Jubiläumsschiessen. Die Schützengesellschaft kann auf 145 Jahre bewegte Tradition und erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückblicken.

Mit der umfangreichen Erneuerung der elektronischen Trefferanzeige Sius im letzten Jahr, sind wir Schongauer Schützen bereit, dieses langjährige Bestehen mit einem Schützenfest zu feiern und damit den Fortbestand des aktiven Vereinslebens zu sichern. Zu diesen fairen Wettkämpfen erwarten wir zahlreiche Schützinnen und Schützen aus verschiedenen Landesteilen der Schweiz. Dies kann zu vermehrtem Verkehrsaufkommen und Emissionen im Bereiche des Schiessstandes führen. Wir Schongauer Schützen werden uns bemühen, diese Mehrbelastung in Grenzen zu halten und hoffen sehr auf das Verständnis der Bevölkerung. Allen Schützenfestteilnehmerinnen und -teilnehmern wünschen wir erfolgreiche Resultate sowie kameradschaftliche Stunden bei uns im Festzelt. In der Festwirtschaft sind auch alle Gäste herzlich willkommen, mit uns Schongauer Schützen das Jubiläum zu feiern. Wir verwöhnen Sie mit feinen Speisen vom Grill. Dazu darf natürlich auch ein gutes Glas Wein oder ein gekühltes Bier nicht fehlen.

Unser Jubiläumsfest findet wie folgt statt:
Freitag, 15. Juni 14.00–20.00 Uhr
Samstag, 16. Juni 08.00–20.00 Uhr
Sonntag, 17. Juni 08.00–14.00 Uhr
Freitag, 22. Juni 14.00–20.00 Uhr
Samstag, 23. Juni 08.00–20.00 Uhr
Sonntag, 24. Juni 08.00–14.00 Uhr

Bei uns erhalten Sie Speisen und Getränke aus der Region. Wir freuen uns, alle Schützenfreunde zu bewirten und mit Ihnen anzustossen.

OK Schützenfest

Montag, 04.06.2018Reinach

Die Lenzchile – eine Kirche mit Ausstrahlung

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Lenzchile der Chrischona Reinach ist eingeweiht. Das aussergewöhnliche, moderne Bauwerk ersetzt die Alzbach Kapelle und wird ein Begegnungszentrum für alle Generationen sein. «Gott erläbe, Läbe teile» ist der Slogan. Eine enorme Besucherschar liess sich von den Gastgebern der Freikirche herumführen, bewirten und begeistern.

Das Untergeschoss ist ganz auf die Jugend ausgerichtet. In altersgerecht abgestuften Räumen können sich die Kinder unter Aufsicht beschäftigen und sogar austoben. Die Schallisolation unter der Decke zeigt sich in fröhlich hellblauen Wölkchen. Das ganze Gebäude ist technisch und stilistisch perfekt durchdacht. Dies zieht sich bis ins kleine, gemütliche Stillzimmer hinein, welches an den Andachtsraum angrenzt. Mütter können sich mit ihren Babys dorthin zurück ziehen und über den eingebauten Lautsprecher dem Gottesdienst folgen.

Die neue grosse Küche bietet alles an Technik, was einen grösseren Anlass kulinarisch möglich macht. Es habe bereits eine Hochzeit stattgefunden, welche nicht in den Reihen der Chrischona entstanden sei, erklärt der Leiter, Andreas Ruh, schmunzelnd. Sämtliche Räume des Gebäudes können gemietet werden. Wenn gekocht wird, muss der Koch mitgebracht werden. Die Cafeteria dehnt sich bis in den Garten hinaus und wird auch ausserhalb der Gottesdienste offen sein. Mittwochvormittags können sich Grosseltern und Eltern bereits jetzt mit ihren Vorschulkindern im «Kafi Chnopf» treffen. Ansonsten wird das Drehbuch für die Lenzchile erst noch geschaffen.

Im Gespräch mit dem Leiterpaar Prisca und Andreas Ruh taucht die Frage auf: «Wie lautet das Rezept der Chrischona, dass sie so grosszügig ausbauen kann, währenddessen die Landeskirche unter besorgniserregendem Mitgliederschwund leidet?» Ruh erklärt, dass beide Kirchen ihren traditionellen Rucksack tragen. Da sich die Chrischona aber nicht über Steuergelder finanziert, kann sie es sich leisten, mutig diesen Rucksack auszuziehen und den Schwerpunkt vermehrt auf die nächste Generation zu setzen. Dass sich die ältere Generation nicht nur leicht tue mit der neuen Kirche, sei verständlich. Viele seien aber auch stolz auf die zukunftsträchtige und lebendige Gemeinde. Schwerpunkt sei, der nächsten Generation die christlichen Werte zu vermitteln. Dabei halte man sich aber nicht an starre Gesetze sondern an lebensspendende Werte. Der Schlüssel sei, die Leute loszuschicken, damit sie ihre persönliche Gottesbeziehung finden. Auch eine Freikirche müsse ständig an ihrer Attraktivität arbeiten, um bestehen zu können.

Beat Ungricht, der Chrischona-Regioleiter, erklärte unter anderem in seinem Vortrag am Einweihungsgottesdienst, dass Glaube ein starkes Fundament sein könne, sobald die Menschen dies begreifen. Die Lenzchile sei auf jeden Fall eine offene Einladung an alle Reinacherinnen und Reinacher. Nach dem stimmungsvollen und musikalischen Gottesdienst liessen sich die Besucher beim Mittagessen und Rundgang durch die Anlage gerne auf diese Einladung ein.

Montag, 04.06.2018Reinach

Dort, wo die Kleinen ganz gross sind

Text und Bild: Fabeinne Hunziker

Am 26. Mai war es soweit. Die neue Kinderbrillen-Welt bei Obrist Augenoptik AG wurde feierlich eröffnet. Bei strahlendem Sonnenschein begrüsste Inhaber Stephan Spirgi mit seinem Team die zahlreich erschienenen Kunden, um den eigens für die Kleinen geschaffenen Bereich zu präsentieren.

Eine fantastische Unterwasserwelt – Für dieses Thema entschied sich das Obrist-Team bei der Gestaltung der neuen Kinderbrillen-Welt. Für ein kinderfreundliches Ambiente sorgen die Fische und Seepferdchen sowie die geheimnisvollen Bullaugen-Spiegel an den Wänden. Die kreative Lernende, Severine Schaub, gestaltete mit ihrer Wandbemalung einen zauberhaften Bereich, um mit den Kindern gemeinsam die richtige Brille auszuwählen und anzupassen. Platz nehmen dürfen die Kinder im für sie gezimmerten Holzschiff, das geradewegs auf eine Schatztruhe zuzusteuern scheint. Die Auswahl an modischen Kinderbrillen und Sonnenbrillen kann sich sehen lassen. In dieser farbenfrohen und freundlichen Umgebung, in welcher natürlich auch die Eltern Platz nehmen können, sind Stephan Spirgi und sein Team gerne bei der Auswahl des richtigen Modells behilflich. Um Kinderaugen gut zu schützen sind moderne Gläser erhältlich, welche vor allem im Nahsehbereich eine Erleichterung bringen. Ob Kinderbrillen, korrigierte Sportbrillen, Sonnenbrillen oder Kontaktlinsen, mit dem vielseitigen Angebot und der fachkundigen Beratung bekommt bei Obrist Augenoptik AG jeder den richtigen Durchblick.

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Donnerstag, 31.05.2018Seengen

Gemeinderat traf auf volles Haus in der Casa Hubpünt

Text und Bild:  Thomas Moor

In Seengen ist der Anlass ein Erfolgsmodell: De Gmeindrot be de Lüt. Dieser ungezwungene Meinungsaustausch zwischen dem Gemeinderat und der Seenger Bevölkerung ging bei der 4. Ausgabe in der Casa Hubpünt vor vollen Rängen über die Bühne.

Wenn Casa-Hubpünt-Geschäftsleiter Jürg Schwager und sein Team den hintersten und letzten Stuhl mobilisieren mussten, sagt das alles über das Interesse dieses Anlasses aus. «Sagen Sie uns, was Ihnen am Herzen liegt, wo der Schuh drückt», wie Gemeindeammann Jörg Bruder die Anwesenden aufforderte. Dies alles nicht mit leerem Magen. Zuerst konsumieren, dann diskutieren, verkündete er sein gefasstes Motto. Und so wurden die Anwesenden vom Gesamtgemeinderat mit einer leckeren Wurst vom Grill und einem Büürli bedient. Anschliessend ging es in die angeregte Diskussionsrunde, die mit dem Kick-off-Thema Einsetzung der Planungskommission Schulraumplanung im Zusammenhang mit dem Ersatz für die Burgturmscheune und den Pavillon «angeheizt» wurde. Ihre Feuertaufe erlebten die zwei neuen Ratsmitglieder Eli Wengenmaier und Hannes Bopp. Die Besucher erhielten zudem Gelegenheit, sich auf einen Rundgang durch das Alters- und Pflegeheim zu begeben.

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Donnerstag, 31.05.2018Seengen

Jubiläum: 30 Jahre Club 88 Seengen

Text und Bild:  Eing.

Anlass für die mehrtägige Reise in den Süden war das 30-jährige Jubiläum des Frauenclubs. Der Club wurde im Frühling 1988 gegründet, damit man einander nach vielen gemeinsamen Jahren im DTV Seengen nicht aus den Augen verliert. Am Anfang als momentanen Spleen belächelt, konnte sich der Club stets behaupten und den Zusammenhalt der Frauen festigen. Die regelmässigen Zusammenkünfte werden gerne besucht.

Wenn die Clubfrauen verreisen, dann zieht es sie meistens in den Süden. Italien verspricht im Frühling Sonne, Wärme und prickelndes Lebensgefühl. Doch das Genua-Tief, das Mitte Mai über Norditalien zog und sich hartnäckig in den Hügeln des Apennins festkrallte, brachte immer wieder Regen, Wind und kühle Frische. Ungewohnt für diese Jahreszeit, hatte man doch vor allem leichte, sommerliche Kleidung eingepackt. Die Frauengruppe logierte in Forte dei Marmi in unmittelbarer Nähe des Meeres. Die Wellen schlugen wütend an den Strand, an ein frühsommerliches «Bädli» im Salzwasser war gar nicht zu denken.

Die Tage waren ohnehin ausgefüllt mit Exkursionen, zuerst zum Schiefen Turm von Pisa, anschliessend folgte trotz Regen ein historischer Rundgang in Lucca. Dort beeindruckten grosse Plätze, romanische Kirchen und mittelalterliche Türme. Einen Tag lang war die Gruppe in Florenz, wo es ebenfalls regnete. Leider erschwerten Ströme von Touristen aus aller Herren Länder fast überall ein zügiges Durchkommen. Shopping in den Läden der Stadt begeisterte die Frauen weit mehr, als die baulichen Kunstwerke der Renaissance. Ein ganz besonderes Erlebnis bot der Besuch der Cinque Terre, jenes stotzige, felsige, vom Meer umspülte Gebiet an der ligurischen Küste. Charakteristisch sind die steilen schmalen Treppen, die typischen Turmhäuser und die engen Gässchen. In Monterosso, dem nördlichsten Ort der Cinque Terre, machten die Clubfrauen Mittagshalt. Auf dem Turm Aurora, der wie ein Adlerhorst über felsigen Steilklippen klebt, wurde fein getafelt. Organisiert hatte diese überraschende Verpflegung – still und heimlich – Kollegin Erika, aus Anlass ihres Geburtstages.

Donnerstag, 31.05.2018Schongau

Eltern-Kind-Singen

Text: Eing.

Das Eltern-Kind-Singen ist ein Angebot für Kinder zwischen 2 und 4 Jahren und ihre Eltern oder Grosseltern. Durch Singen, Musizieren und Bewegen werden alle Sinne angesprochen und das Kind wird in seiner gesamten Entwicklung gefördert. Der Kurs wird im Herbst und im Frühling durchgeführt.

Start Herbstkurs: 24. Oktober 2018. Unterrichtsform ca. 8 Kinder mit ihren Begleitpersonen. Kursdauer 9 Wochen je 45 Minuten.
Kurszeiten Mittwoch, 9.15–10.00 / 10.15–11.00 Uhr.
Kursort Singsaal Trottenmatt Hitzkirch.
Kurskosten Fr. 115.– pro Kind.
Kursleitung Ruth Mosimann-Mattmann
Anmeldung an Ruth Mosimann-Mattmann, E-Mail: rmattmann@hotmail.com

Donnerstag, 31.05.2018Gesundheit

«Mehr Zeit für unsere Patienten/-innen»: Im Fokus stehen der Patient und sein Wohlbefinden

Bild: ZVG.

Lean Management gilt als «schlankes Management». Das heisst, das Konzept ist prioritär auf die fachlichen und menschlichen Komponenten ausgerichtet. Abläufe werden optimiert, um sogenannte Verschwendungen möglichst zu vermieden. Die neuen Methoden und Denkweisen dienen gezielt den Prozessoptimierungen sowie der erhöhten Kundenorientierung. Ärzte, Pflegende, wie auch Patienten/-innen werden im täglichen Geschehen des Spitalablaufs und der Behandlungen direkt in den Prozess mit einbezogen. Die hoch gehaltenen Prinzipien sind Kundenorientierung, Qualitätsverbesserung, Eigenverantwortung, Teamwork, Führungsverantwortlichkeit, flache Hierarchie, Rückmeldungsprozesse und Optimierung der Geschäftsprozesse.

Das diplomierte Pflegefachpersonal, die Fachangestellten Gesundheit, sowie die Auszubildenden arbeiten im Tandem, mit klar geregelten Zuständigkeiten zusammen. Dabei sind sie mit einem standardisierten Pflegewagen unterwegs, um gebräuchliche Utensilien griffbereit zu haben. Zusätzlich können Informationen und Verordnungen am PC direkt abgerufen und die Eintragungen vor Ort erledigt werden. Somit ist die Nähe zu den Patienten/-innen stets gewährleistet. In jedem Patientenzimmer sind Patiententafeln mit den Ansprechpartnern und wichtigen Informationen angebracht.

Versammlungstafel (Huddle Board)
Dreimal täglich treffen sich alle Fachpersonen, welche am Patientenprozess beteiligt sind, zur Besprechung über die tagesaktuellen Geschehnisse. Die aktive und transparente Kommunikation verbessert das gegenseitige Verständnis und hilft, auf Probleme und Arbeitsaufkommen unmittelbar zu reagieren. Das Behandlungsteam erhält unmittelbar Feedback zu seiner Arbeit, erkennt Probleme frühzeitig und kann gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Selbstlernende Organisation
Die Umwandlung von der starren Gesundheitsorganisation hin zu einer selbstlernenden Unternehmung, welche den Patienten mit seinen Bedürfnissen stets an die erste Stelle nimmt und das standardisierte Einbeziehen der Mitarbeitenden in die Entwicklung trägt Früchte und erfreut sich bereits grosser Beliebtheit. Dies beweisen auch die vielen guten Rückmeldungen von Seiten der Patienten betreffs der Philosophie und neuen Organisation.

Asana Gruppe
Spital Menziken, 5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31, www.spitalmenziken.ch

Donnerstag, 31.05.2018Region

Heli-Parade an der Flüügerchilbi Beromünster

Text und Bild: Eing.

Helikopter total an der Flüügerchilbi auf dem Flugplatz Beromünster vom 30. Juni 2018! Star-Gäste sind der einzige Polizei-Helikopter der Schweiz (Kapo Zürich), das Super-Puma-Display-Team (Schweizer Armee) sowie ein Rettungs-Helikopter der Alpine Air Ambulance.

Aviatik- Fans wissen: Anlässlich der beliebten Flüügerchilbi wird immer ein besonders attraktives Programm für jung und alt geboten. «Dieses Jahr dreht sich alles um den Helikopter», freuen sich Hans-Ruedi Müller, Verwaltungsrats-Präsident der Flugplatz-Betreiberin Flubag, und Michael Spanier, ebenfalls Flubag-Verwaltungsrat. Beide sind selbst begeisterte Helikopter-Piloten.

Das Super-Puma-Display-Team der Schweizer Luftwaffe zeigt seine atemberaubende Flug-Show mit dem imposanten Super-Puma-Helikopter unserer Armee. Auch die Luzerner Polizei ist dabei: Die Interventions-Einheit «Luchs» zeigt verschiedene actiongeladene Szenarien aus dem Polizei-Alltag. Mitglieder der Sondereinheit seilen sich aus dem Armee-Helikopter Eurocopter EC635 ab und stellen nach erfolgter Combat-Landung einen flüchtigen «Gangster». Ein Top-Highlight ist der einzige Polizei-Helikopter der Schweiz: Der Eurocopter AS350B3 «Ecureuil» der Kantonspolizei Zürich. Dieser Helikopter ist von der Einbrecherjagd bis zur Vermisstensuche einsetzbar. Das Publikum kann den Polizei-Helikopter aus nächster Nähe erleben. Gerne erklären der Pilot sowie zwei fliegerische Einsatzleiter (FEL) ihren Arbeitsplatz und bieten exklusive Einblicke in den Hubschrauber. Bei einer spektakulären Rettungsübung kommt der Helikopter der Alpine Air Ambulance zum Einsatz (ein Eurocopter EC135) – gemeinsam mit den Einsatzkräften der Stützpunkt-Feuerwehr Sursee sowie des Rettungsdienstes Alpinmedic. Die Sanitäts-Profis von Alpinmedic aus Altdorf UR halten bereits zum zehnten Mal den Sanitätsdienst auf Platz anlässlich der Flüügerchilbi aufrecht. Das Helikopter-Unternehmen Alpinlift AG aus Buochs NW zeigt, wie der Lastenflug funktioniert. Zu Gast ist auch der grösste einmotorige Doppeldecker der Welt – die russische Antonov 2 vom Verein Starflight Schweiz. Es besteht Mitflug-Möglichkeit.

Los gehts auf dem Flugplatz Beromünster schon früh am Samstagmorgen: Ab 8 Uhr starten die Piloten zu den beliebten Rund- und Schnupperflügen mit Motor- und Segelflugzeugen sowie Helikoptern. Die Musikanten der Musikgesellschaft Neudorf sorgen in der Festbeiz für gluschtige Fliegerspiesse, Bratwürste und Hotdogs. Eintritt ist gratis.

Mittwoch, 30.05.2018Menziken

Praxis Lichtblume sorgt für körperliches Wohlbefinden

Text und Bild: Thomas Moor

Verkrampft, verspannt oder ganz einfach Lust auf eine wohltuende Massage? Wenn Monja Gafner von der Praxis Lichtblume an der Herkulesstrasse in Menziken Hand anlegt, sollen sich die Kunden danach wieder wie ein Herkules fühlen, wie sie sagt.

Jene Kundin, die sich von der Berufsmasseurin hat durchkneten lassen, bestätigt dies und schwärmt. Sie hat sich eineinhalb Stunden massieren lassen. Eine Ganzkörpermassage wegen diverser Verspannungen stand auf dem Programm. Wohltuend sei es. Dank der abschliessenden Reiki-Energiebehandlung verspüre sie keinerlei Schmerzen als Folge der intensiven Massage. Das wiederum spricht für die Qualitäten von Berufsmasseurin und Reiki-Therapeutin Monja Gafner. Seit Juli 2017 ist sie mit ihrer Praxis Lichtblume an der Herkulesstrasse 16 in Menziken und empfängt dort ihre Kunden. Mehr Frauen als Männer, wie sie sagt. Mit Reiki und Massieren beschäftigt sie sich seit sie 28 Jahre alt ist, hat sich über Gesundheitsmasseurin, Reiki 1 bis 3 bis hin zur Berufsmasseurin weitergebildet und belegte 150 Stunden Anatomie. Ihr grosses Ziel ist die Krankenkassenanerkennung. 150 Kundenstunden fehlen ihr noch dazu.

Dass sich die Kunden bei ihr wohlfühlen, sei oberstes Ziel. Sie kommen in ihre Praxis, wenn Muskeln verspannt, Sehnen überdehnt sind und um Bindegewebe zu lockern oder Faszien zu regenerieren. Und nicht zuletzt auch deshalb, weil sie wissen, dass sie hier in guten Händen sind. Das gilt auch für jene, welche ganz einfach eine präventive Massage geniessen wollen. Vor der ersten Behandlung findet immer ein Anamnesegespräch und eine Körperanalyse statt. Erst danach wendet sich Monja Gafner dem Körper ihrer Kunden zu. Bei Ihren Massagen wendet sie gerne selbstgemachte Massageöle an. Neben diesen stellt sie auch Crèmen und Teemischungen her. Rund um das Thema Heilpflanzen kann sie dabei auf ihr grosses Wissen aus ihrem ersten Beruf als Gärtnerin zurückgreifen. Neben Massagen und Reikibehandlungen bietet Monja Gafner auch Fernbehandlungen und Raucherentwöhnungen an. Mehr Informationen findet man auf ihrer Website www.massage-lichtblume.ch

Mittwoch, 30.05.2018Meisterschwanden

Generalversammlung des Frauenvereins

Text und Bild: Eing.

Kürzlich lud der Frauenverein Meisterschwanden zur 116. Generalversammlung ein. Die Präsidentin Lucile Wipf durfte im Restaurant Traube 33 Frauen, unter ihnen das Ehrenmitglied Regine Remund, begrüssen. Alle Frauen erhielten von der Präsidentin, zum Dank für ihr Erscheinen, ein selbstgebackenes Törtchen.

Nach dem Verlesen des ausführlichen Protokolls der letztjährigen GV wurde den Anwesenden mitgeteilt, dass in Zukunft das Protokoll nicht mehr verlesen wird, sondern vor der GV zur Einsicht aufliegt. Dies wurde von den Mitgliedern befürwortet. Die Rechnung schliesst mit einer Vermögenszunahme ab. Der Frauenverein ist darauf bedacht, dass das Geld wieder gemeinnützigen Zwecken zukommt. So werden jährlich über 100 Einwohner/-innen, welche über 80 Jahre alt sind, besucht und ihnen wird ein Geschenk überbracht. Vor Weihnachten werden Besuche in den Altersheimen bei den Bewohnern von Meisterschwanden und Tennwil gemacht, auch sie erhalten ein Präsent. Auch an die Kleinsten wird gedacht. Jedes Neugeborene erhält ein Paar selbstgestrickte Finkli, welche sehr geschätzt werden. Die Präsidentin nahm auf unterhaltsame Weise Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Bei den Mutationen ist ein Austritt zu verzeichnen. 5 Frauen wurden neu in den Verein aufgenommen. 3 Mitglieder sind im vergangenen Jahr verstorben. Ihnen wurde mit einer Schweigeminute gedacht. Zur Zeit zählt der Verein 175 Mitglieder.

Das Jahresprogramm vom 2018 sieht wieder eine Vereinsreise vor. Am 23. August geht es auf den Ballenberg, am 1. September ist ein Dorfmarkt auf dem Dorfplatz vorgesehen. Alle haben die Möglichkeit ihre Ware, sei es Gemüse aus dem Garten, Selbstgemachtes wie z. B: Konfi, Brot, Gebasteltes usw. in eigener Regie zu verkaufen/tauschen. Der Frauenverein wird die Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnen. Im Oktober wird ein Silberschmuckkurs und im Advent werden wieder Chränzliabende angeboten. Die Anlässe werden mittels Plakaten und Eingesandten publik gemacht. Jeden 2. Mittwoch kann der Englischkurs im Schuelhüsli Tennwil besucht werden. Anmeldungen oder weitere Anregungen nimmt die Präsidentin gerne entgegen. Unter dem Traktandum Verschiedenes wurden noch allgemeine Infos und Meldungen an die Versammlung weitergegeben. Lucile Wipf bedankt sich zum Schluss bei allen Helferinnen, welche Geburtstagsbesuche übernehmen. Sie macht gleichzeitig den Aufruf, dass weitere Helferinnen gesucht werden, um die Ü80-er zu beschenken. Es ist eine sehr dankbare Aufgabe, bei welcher interessante Gespräche und somit kurzweilige Besuche entstehen. Nachdem geschäftlichen Teil wird den Mitgliedern vom Verein noch ein feines Dessert offeriert.

Mittwoch, 30.05.2018Leutwil

Candle light dinner auf dem Titlis

Text und Bild: Eing.

Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des Frauenturnvereins (Damenturnverein) Leutwil plante der Vorstand einen Überraschungsausflug. Am 26. Mai war es soweit und die Überraschung begann mit einem gespendeten Apéro.

Nach dem Erraten des nächsten Ziels und frisch gestärkt, chauffierte Kurt die aufgeweckten Ladies bei heissen Temperaturen mit einem Kleinbus nach Engelberg. Dort lüftete die Verantwortliche das Geheimnis des candle light dinners auf dem Titlis (3020 m. ü. M.). Erstaunte Gesichter und Wow löste Vorfreude in der Gruppe aus und es machte riesigen Spass. Die Gondlerei bis zum Top of Titlis, die Eisgrotte, der Schneeweg zum Cliff Walk, den sogar nicht so schwindelfreie bezwangen und die atemberaubende Aussicht waren spitze. All diese Impressionen konnte man beim Fondue Chinoise verarbeiten. Je später der Abend ... Blitz und Donner, es rumpelte, und noch nie war man dem Geschehen so nahe. Wahrscheinlich war das noch ein special effect zu unserem Arrangement. Bevor die Frauen wieder die Talfahrt antraten, genoss man nochmals das Alpenpanorama, das sich fast bei Vollmond zeigte. In Engelberg, die Plätze im Bus wieder eingenommen, wurde man sicher nach Leutwil chauffiert und in den sehr, sehr frühen Morgenstunden trennten sich die Wege der inzwischen müde gewordenen Truppe.

Mittwoch, 30.05.2018Reinach

Gloor/Leutwyler beleben die Cross-Seitenwagenszene

Text und Bild: Thomas Moor

Sie sind bereits in die zweite Saison gestartet: Seitenwagen-Pilot Ronny Gloor und sein Passagier William Leutwyler vom Reinacher Rigiblickhof. Zur Zeit befindet sich das Gespann in der Zwischenrangliste im gesicherten Mittelfeld. Der Kampf nach vorne ist aber voll entbrannt.

In den Top Ten klassiert zu sein, wäre wieder eine tolle Sache. Rang sieben unter dreissig Teams belegten Gloor/Leutwyler nämlich in der Endabrechnung 2017. Absolut spitze, wenn man bedenkt, dass es die erste gemeinsame Saison war. Für Leutwyler war es sogar die Feuertaufe in der Motocross-Szene. Da ist Ronny Gloor ein vergleichsweise alter Hase. Zehn Jahre als Passagier und vier Jahre als Pilot hat er auf seinem Konto. Auf der Suche nach einem neuen Passagier für die Motocross-Saison 2017 ist er dann auf William Leutwyler gestossen. Oder umgekehrt? Wie auch immer. Tatsache ist, dass sich William Leutwyler auf einen Facebook-Aufruf von Ronny Gloor gemeldet hat. Als Greenhorn notabene. Zwei, drei Testfahrten auf einem Feld in Schmiedrued genügten, um die Passagiernachfolge in Stein zu meisseln. Kurz: Man hatte sich gefunden und nahm die erste gemeinsame Saison unter die Räder. «Als Internetpäärli», wie William Leutwyler lachend anfügt. Eines, das mit soliden Leistungen nicht nur in der Schweizermeisterschaft, sondern auch in der IMBA-Europameisterschaft mitmischt. Obwohl der Crosssport von Fahrer und Beifahrer alles abverlangt, sind die Rennwochenende für Leutwyler fast wie Ferien. «Wir sind ein Familienunternehmen, wo alle mithelfen und auf ihre Art zum Erfolg beitragen», wie er sagt. Nicht zu vergessen natürlich die grosszügige Unterstützung der lokalen Sponsoren. Zudem sei er von der Seitenwagen-Szene als Teamsport ganz einfach begeistert. Dass die Leistungsdichte in der Schweizermeisterschaft gross ist, und die Top-Teams einen Riesenaufwand betreiben, sieht das Team Gloor/Leutwyler als Herausforderung. Gute Vorbereitung und immer Vollgas geben, heisst ihre Devise auch in der laufenden Saison.

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Mittwoch, 30.05.2018Seengen

Die AKB Seengen lud zum Finanzfrühstück

Text und Bild:  Fabienne Hunziker

Neben den spannenden Finanzthemen und Erläuterungen zur aktuellen Wirtschaftslage, stand natürlich das feine Zmorgebuffet im Restaurant Rebstock ebenfalls im Fokus der gut gelaunten Teilnehmer. Sehr gerne folgten die Kunden der AKB einmal mehr der Einladung zum beliebten Anlass.

Dieter Bruttel, Regionaldirektor der Aargauischen Kantonalbank begrüsste die geladenen Gäste und bedankte sich bei Barbara Stutz und dem Team der AKB Seengen für die gute Zusammenarbeit. «Wo sich mein Vertrauen auszahlt, bin ich am richtigen Ort.» - Dies ist einer der Slogans, mit welchem die AKB seinen Kunden verspricht, mit ihnen als Bank am richtigen Ort und gut aufgehoben zu sein. Dieter Bruttel betonte wie wichtig das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen Bank und jedem individuellen Kunden sei. Das Buffet wurde eröffnet und so entstanden an allen Tischen interessante Gespräche. Nach der ersten Stärkung vom köstlich hergerichteten Zmorgebuffet des Rebstock-Teams, widmete man sich schliesslich dem Kurzreferat von Marcel Koller, Chefökonom der AKB. An interessanten Beispielen erklärte er, welche Auswirkungen der Standort eines Landes, der Rohstoffmarkt oder auch die Politik im In- und Ausland, auf die Wirtschaftslage in Europa und der Schweiz haben können. Fachkundig und fundiert beantwortete er die Fragen aus der Runde und erläuterte seine Einschätzung aus Sicht der Bank. Er bedankte sich für das Vertrauen und betonte, wie sehr er diesen Anlass schätze, um nah bei den Kunden zu sein.

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Mittwoch, 30.05.2018Zetzwil

FTV Zetzwil: Vereinsausflug nach Zürich

Text und Bild: Eing.

20 muntere Frauen vom Frauenturnverein Zetzwil trafen sich an diesem ersten Sommertag im Jahr, um mit dem Zug nach Zürich zu fahren und die Stadt näher kennenzulernen. Am Hauptbahnhof warteten bereits die beiden Guides.

Der zweistündige Spaziergang durch die Altstadt führte die Turnerinnen durch versteckte Gassen, Winkel und Oasen. Die Frauen erfuhren viel Interessantes so zum Beispiel, dass das Turmzifferblatt der St. Peter Kirche mit einem Durchmesser von acht Metern das grösste in Europa ist und dessen Zeiger pro Minute einen halben Meter vorspringt. Weiter erläuterten die Guides Interessantes von den Herren Escher und Pestalozzi und erklärten zu welch horrenden Preisen die Geschäfte an der Bahnhofstrasse vermietet werden. Weiter staunten die Frauen auch über das saubere Wasser der Limmat.

Mit dem Tram erreichte die Gruppe anschliessend den Prime Tower, wo bei einem feinen Apéro die tolle Aussicht genossen wurde. Die anschliessend freien Stunden wurden grüppchenweise verbracht, so zum Flanieren am See entlang oder bei einem Ausflug auf den Uetliberg.

Pünktlich trafen später alle im Restaurant Sai Gon zum Nachtessen ein, wo die Frauen sehr freundlich bedient wurden. Alle fanden etwas auf der reichhaltigen Karte und liessen sich das vietnamesische Essen schmecken.

Zum Abschluss gab es unter einem prächtigen Baum an der Sihl noch das obligatorische Gruppenfoto, bevor der Zug wieder Richtung Aarau bestiegen wurde.

Mittwoch, 30.05.2018Gontenschwil

Supermoto-Szene kommt nach Gontenschwil

Textund Bild: Thomas Moor

Acht Termine umfasst der Rennkalender der Schweizer Supermotomeisterschaft der beiden Verbände SAM und FMS. Einer davon findet in Gontenschwil statt. Am 15. und 16. September heisst es «Start frei» zu Meisterschaftslauf sieben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Schön, wenn man überall mit offenen Armen empfangen wird, wie OK-Präsident Ruedi Märki anlässlich der ersten Presseorientierung in Zetzwil sagte. Speziell erwähnte er das Wohlwollen der Firmen im Industriegebiet, welche für die Veranstaltung auf ihrem Gelände grünes Licht gegeben haben. Nicht zu vergessen, Gontenschwils Gemeindeammann Renate Gautschy. Motorsport habe auch seine Berechtigung und für ein Wochenende holen wir ihn nach Gontenschwil, wie sie Ruedi Märki zusicherte. Die Zuschauerrekorde an den regionalen Motocrossveranstaltung von Wohlen und Muri haben gezeigt, dass der Motorsport weiter im Aufwind ist. Das gilt auch für den nimmermüden und 1981 gegründeten GS-Club Oberwynental, der die Organisation und die Vermarktung dieses Anlasses in die Hand genommen hat. Ohne Zweifel die richtige Wahl. Haben die Mitglieder des GS-Clubs nicht nur mit den drei Austragungen des Bergrennens Zetzwil-Leutwil bewiesen, dass sie die richtigen Macher sind und von der Materie sehr viel verstehen. Wichtig sei, dass etwas Positives herauskomme, wie OK-Präsident Ruedi Märki betonte. Und so sollen die rund 250 Supermoto-Piloten, als auch die Zuschauer in den Genuss eines unvergesslichen Sportanlasses kommen. Um diese Kiste finanzieren zu können, sind natürlich Sponsoren nötig. Drei von fünf Hauptsponsoren sind bereits im Boot. Die Suche nach zwei weiteren läuft und auch weitere kleinere werden gerne willkommen geheissen. Für die Festwirtschaft werden die Schnäggeschränzer Rinech besorgt sein. Dass sie einen Anlass dieser Dimension stemmen können, haben sie mit ihrem Schnägge-Ball schon mehrfach bewiesen.

Mittwoch, 30.05.2018Seengen

Praxisgemeinschaft Hubpünt: Tag der offenen Tür

Text und Bild:  Thomas Moor

Dieses Haus steckt voller Energie und Fachwissen. Ein Kompetenzzentrum und eine hervorragende Adresse für die verschiedensten Themen rund um Lebensqualität und Wohlbefinden. Die Rede ist von der Praxisgemeinschaft an der Hubpüntstrasse 7 in Seengen.

Toparbeit ist die Visitenkarte aller Praxisbetreiberinnen und -betreiber. Anlässlich des Tages der offenen Tür hatte man Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und sich mit vielen nützlichen Informationen einzudecken. In Kurzform geben wir Ihnen einen Einblick in die verschiedenen Angebote der Praxisgemeinschaft.

Praxis Cornelia Matter
Cornelia Matter ist die dienstälteste in der Praxisgemeinschaft. Das Engagement für die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist riesengross. Von ihrem Fachwissen können Kunden bereits seit 12 Jahren profitieren. Vorläufiger Höhepunkt ihrer Naturheilpraktikerkarriere war das eidgenössische Diplom in TCM Fachrichtung Akkupunktur und Tuina, welches sie im letzten Jahr erlangte. Weiter bietet Cornelia Matter unter anderem Qi Gong, Shiatsu und Diäthetik an.

Praxis Maya Wacker
Eine Kapazität ist Maya Wacker auf ganz vielen Gebieten. Speziell im Bereich der Craniosacral-Therapie für Babies, Kinder und Erwachsene. Eine Therapie, welche auf Gesundheit und Selbstheilungskräfte ausgerichtet ist und speziell auch in der Schwangerschaft angewendet wird. Zu den weiteren Fachgebieten zählen bei Maya Wacker Fusspflege, Manicure, Fussreflexzonen-Massage, die klassische Massage sowie viele weitere Spezialmassagen.

Barbara Jordi
Wer im Bereich Unternehmensberatung, Business-Coaching, Personalentwicklung, Organisationsberatung eine kompetente Person sucht, findet sie in Barbara Jordi. 31 Jahre Berufserfahrung in Dienstleistungs- und Produktions-Betrieben, davon 10 Jahre in Führungsfunktionen haben ihr das nötige Rüstzeug gegeben, um ihre Kunden zu unterstützen. Burnout-Prävention sowie Einzeltherapien und Coachings, Paar- und Familientherapien für Private, energetisch-therapeutische Arbeiten sind weitere Angebote.

Beauty Oase Fabiola Moroge
Ein Zimmer nebenan kann man in die Beauty Oase von Fabiola Moroge eintauchen. Erholung, Entspannung, verbunden mit Schönheit, bietet die diplomierte Fusspflegerin ihren Kunden. Medizinische und kosmetische Fusspflege, Fussreflexzonenmassage, Aroma-Ölmassage, Hot-Stone-Massage, Gel- und Acryl-Nails, Gesichtspflege, gehören neben anderen zum vielfältigen Angebot.

Sana Corps.ch, Marco Wassermann

«Menschen und Organisationen werden gesund, wachsen und gedeihen», so das Anliegen von Marco Wassermann. Seine Kernkompetenzen liegen in der energetischen Körperarbeit an Vitalpunkten und Füssen nach der HGEM-Methode, systemisches Coaching nach dem St.Galler Coaching Modell® und Gesprächen zur Begleitung und Kräftigung des Alltags. Marco Wassermann bietet ganzheitliche Hilfe für alle Lebenslagen in jedem Alter und geht individuell auf die Bedürfnisse seiner Klienten ein.

Massage Seengen, Monika Wüthrich-Läubli
Dipl. Berufsmasseurin, dipl. Fussreflexzonen-Therapeutin, Diplom in medizinischen Grundlagen, sowie viele weitere Ausbildung kann Monika Wüthrich-Läubli vorweisen. Mit klassischer und therapeutischer Massage, Wirbeltherapie nach Dorn, Kopfschmerz- und Migränetherapie, Fussreflexzonenmassage und -therapie, Schröpfkopfbehandlung u.a. sorgt sie für Ausgleich, Entspannung und Schmerzlinderung.

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Mittwoch, 30.05.2018Gesundheit

Knieschmerzen – was nun?

Bild: ZVG.

Wer kennt es nicht? Schmerzende Kniegelenke, eines oder gar beide. Je älter man wird, desto häufiger treten diese auf. Nach Schätzungen ist in den Industrieländern etwa 20% der Bevölkerung von Knieschmerzen betroffen.

In jüngeren Jahren sind häufig Unfälle oder Fehlbelastungen mit Knieschmerzen verbunden. Durch ein Trauma beim Sport oder einem einfachen «Verknicken», kommt es zu einer Schädigung von bestimmten Strukturen, z.B. dem Meniskus oder von Bändern. Je älter der Mensch wird, desto häufiger treten diese Schäden als Verschleiss auf, d.h. Meniskus (besteht auch aus Knorpel), Gelenkknorpel oder auch einzelne Bänder unterliegen einer Abnutzung. Kommt unter diesen Umständen dann noch ein kleines «Verdrehen» dazu, kann ein Verschleiss, obwohl er vorher schon vorgelegen hat, plötzlich massive Schmerzen verursachen.

Ziel ist erst einmal die Diagnosestellung. Mit einer standardisierten Untersuchung des Gelenkes lässt sich häufig schon eine Diagnose stellen, meist werden auch Röntgenbilder durchgeführt. Es braucht nicht immer eine Kernspintomografie. Ziel der Behandlung ist eine Bekämpfung der Symptome. Dies kann beim Meniskusriss des jüngeren Patienten durchaus eine zeitnahe Operation sein, v.a. wenn der Meniskus noch zu nähen ist. Oder bei Verschleissläsionen von Meniskus und Knorpel, eine physiotherapeutische Behandlung, unterstützt durch schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente.

Auch beim höhergradigen Knorpelverschleiss, der Arthrose, stehen die genannten nicht operativen Massnahmen erst einmal im Vordergrund. Positive Effekte lassen sich auch mit gesunder Lebensführung, Gewichtsreduktion und der Einnahme knorpelstabilierender Nahrungsergänzungsmittel erreichen.

Der Gelenkersatz bei Arthrose ist immer die letzte Massnahme, aber bei richtiger Indikation meist eine gut funktionierende. Er ist indiziert bei einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität, wenn nicht operative Massnahmen ausgereizt sind. Letztendlich ist die Therapie von Knieschmerzen immer auch eine individuelle, an die Bedürfnisse des Patienten orientierte Behandlung.

Als Beispiel sei hier der Ersatz eines gerissenen Kreuzbandes genannt: Der sportive, skifahrende, ohne Kreuzband instabile 65-jährige Patient benötigt meist einen Ersatz, der 35-jährige, nicht sporttreibende und im normalen Gebrauch des Kniegelenkes stabile Patient, muss meist nicht operativ behandelt werden.

Dr. Michael Kettenring

Mittwoch, 30.05.2018Meisterschwanden

Gemeinsames Konzert im ganzen Aargau

Text und Bild: Eing.

Ein aussergewöhnliches Blasmusik-Ständchen fand am 5. Mai statt, nicht nur auf dem Dorfplatz in Meisterschwanden, sondern gleichzeitig mit über 1500 Mitwirkenden im ganzen Kanton. Total 55 Musikvereine und Musikgesellschaften gaben ein gemeinsames Platzkonzert an öffentlichen Orten.

Geplant und durchgeführt wurde das Projekt vom Aargauischen Musikverband, mit der Absicht, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und neues Publikum anzusprechen.

Die überall im Kanton stattfindende Aufführung diente auch als Propaganda und Auftakt für den Blasmusik-Sommer 2018, dessen Höhepunkt das Kantonale Musikfest 2018 in Laufenburg ist. Aussergewöhnlich war die Tatsache, dass um 10.30 Uhr alle Vereine exakt zur gleichen Zeit den neuen Aargauer Marsch «Stelle dell’Argovia» spielten. Der weltweit bekannte Dirigent Douglas Bostock leitete musikalisch den Marsch via YouTube-Kanal. Die Musikgesellschaften Holderbank und Meisterschwanden spielten auf dem Dorfplatz Meisterschwanden unter der Stabführung des Holderbanker Dirigenten David Eiermann.

Das musikalische Ständchen auf dem Dorfplatz bestand nicht nur aus den uraufgeführten «Aargauer Sternen». Die Musikantinnen und Musikanten der beiden Vereine hatten noch weitere rassige Stücke in ihrem Repertoire. Schade, waren nicht mehr Zuhörer anwesend.

Die beiden Vereine treten am Kantonalen Musiktag in Laufenburg als Spielgemeinschaft mit einem Aufgaben- und Selbstwahlstück auf. Wer will, kann dort live dabei sein: Sonntag, 1. Juli 2018, Konzert um 09.07 Uhr.

Mittwoch, 30.05.2018Leutwil

Eine Ära geht zu Ende

Text und Bild: Eing.

Nach vierundzwanzig Jahren ist es nun so weit: Brigitta Baumann begibt sich in den wohlverdienten Ruhestand. Brigitta hat von 1974 bis 1985 und von 2005 bis 2018 an der Schule Leutwil unterrichtet. Von 1985 bis 2005 hat Brigitta pausiert, um sich als Mutter und Ehefrau um ihre eigene Familie zu kümmern.

Oft hat Brigitta mit einem Lächeln im Gesicht davon erzählt, wie gut sie sich an die Eltern einiger Kinder, die heute bei ihr in der Klasse sitzen, erinnern kann, die vor Jahren auch schon bei ihr den Unterricht besucht haben. Ob nun die Eltern oder ihre Kinder die grösseren Schlitzohren waren, dazu schweigt sie diskret.

Was Brigitta in den vierundzwanzig Jahren an der Schule an neuen Unterrichtsformen, Anpassungen, Umstrukturierungen, Umbauten, neuen Lehrmitteln in ihrem beruflichen Umfeld erlebt hat, ist kaum zu glauben. Schon seit längerem ist das Bildungswesen ein Experimentierfeld der Politik, was den Lehrpersonen eine ungeheure Flexibilität und Anpassungsfähigkeit abverlangt. Brigitta hat das alles gut gemeistert und hat wohl oft kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen, was da wieder Neues ausprobiert werden soll. Eine ausserordentliche Entwicklung passierte in all den Jahren auch im Bereich der Digitalisierung der Schule. Auch diese Hürde hat Brigitta ohne Probleme genommen.

Brigitta ist aber auch eine sehr kreative Person. So hat sie mit ihren Kindern immer wunderbare Laternen mit speziellen geometrischen Mustern zum Laternenumzug gebastelt. Geometrie und Mathematik waren denn auch die Fächer, die Brigitta speziell gerne unterrichtete. Nicht zu vergessen ist aber auch ihre enge Verbundenheit mit dem Dorf. Nebst ihrer Tätigkeit als Lehrperson ist sie auch ein langjähriges, aktives Mitglied im Schützenverein und als Mitglied im Gemeinderat hat Brigitta sich auch politisch in das Geschehen der Gemeinde Leutwil eingebracht. Brigitta hat den Kindern die Geschichte von Leutwil mit viel Herzblut weitergegeben. Ihr fundiertes Wissen über das Dorf, ihre Heimatverbundenheit, ihre Kenntnis der lokalen Traditionen, waren wahre Schatzkammern für die Schüler und Schülerinnen, für die anderen Lehrpersonen und natürlich auch für die diversen Jugendfest-Kommissionen, in die Brigitta über die Jahre Einsitz hatte. Die Verbundenheit zu ihrem Heimatort zeichnete sich auch darin ab, dass Brigitta die Herbstwanderung mit ihren Kindern immer auf Gemeindeboden durchgeführt und regelmässig mit ihren Klassen eine Gemeindeversammlung besucht hat.

Nicht vergessen darf man natürlich Brigittas Liebe zum geschriebenen Wort. Sie lernte mit ihren Kindern wunderbare Gedichte und eröffnete auch den einen oder anderen Elternabend mit einem Vers. Kaum jemand in Lüpu hat noch nie eine von Brigittas hochspannenden Sagen gehört. Ihr beim Erzählen zuzuhören, war immer ein spezielles Erlebnis.

Brigitta lebte für die Schule. Sie liebte «ihre» Kinder und führte sie unbeschwert, gradlinig, bodenständig und nicht immer ganz leise durch den Unterricht. Brigitta war ein wichtiger Teil des Leutwiler Lehrerteams. Sie war der ruhende Pol, sie war eine wunderbare Kollegin und eine Stütze für alle. Wie oft ist Brigitta für eine kranke Kollegin eingesprungen, hat geholfen und unterstützt, wenn es nötig war und war selbst, als sie eigentlich mit einem Bandscheibenvorfall hätte im Bett liegen müssen, bereit, die Kinder in das geplante Abschlusslager zu begleiten.

Ja, Brigitta war mit Leib, Herz und Seele Lehrerin und eine wunderbare Teamkollegin, die wir alle von Herzen vermissen werden. Wir wünschen Brigitta in ihrem neuen Lebensabschnitt alles Gute, viel Glück, Ruhe und Freude.

«Wir alle hoffen, dass wir wieder einmal in den Genuss einer Deiner wunderbaren Geschichten kommen dürfen. Vielen Dank für Deinen grossen und wertvollen Einsatz an unserer Schule, für unsere Kinder, das Lehrerteam und das ganze Dorf.»

Für die Schulpflege Leutwil
Theres Hirt

Mittwoch, 30.05.2018Seengen

Gelungene Premiere des Seetaler Cups

Text und Bild:  fabienne Hunziker

Das Kampfsportcenter Seetal «Home of Champions» in Aesch war mit dem ersten Seetaler Cup in Seengen zu Gast. Die motivierten Teams sind aus der ganzen Schweiz angereist, um gegeneinander in verschiedenen Disziplinen im Kickboxen anzutreten.

Rund 190 Athleten waren für die erste Austragung des Seetaler Cups gemeldet. Die Teilnehmerschar kam aus allen Landesteilen der Schweiz angereist. Während bei den Kindern die Kämpfe gemischt ausgetragen werden, sind die Kontrahenden bei den Junioren nach Geschlecht und Grösse und bei den Erwachsenen nach Gewichtsklassen eingeteilt. Die zehnfache Schweizermeisterin Petra Bättig und Sandro Müller, u.a. Weltmeister 2009 in der Kategorie Kickboxing Lightcontact -74 kg und ehemaliger Trainer der Nationalmannschaft, betreiben das erfolgreiche Kampfsportcenter in Aesch seit 2011. Die Veranstalter des ersten Seetaler Cups, welcher einen Teil der Schweizermeisterschaft darstellt, waren glücklich über die Möglichkeit, das Turnier aus Platzgründen in der Seenger Turnhalle in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Verband WAKO austragen zu können. Drei Junioren, welche in Aesch trainieren, nahmen an diesem Wettkampf teil, Nick «the Kick» erzielte den 4. Rang in der Kategorie Junioren -165 cm, und Mario, der Jüngste, gewann bei seiner ersten Wettkampfteilnahme die Bronzemedaille in der Kategorie Junioren -150 cm. Der gut besuchte Anlass bot allen Kampfsportfans einen tollen Einblick in diese faszinierende und vielseitige Kampfsportart.

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Mittwoch, 30.05.2018Haustier

Vorsicht Hitzschlag und Hitzestau!

Bei einem Hitzschlag handelt es sich um eine lebensbedrohliche Erkrankung, ausgelöst durch Überwärmung des Körpers, infolge derer es zu Schock und Multiorganversagen und somit zum Tod des Tieres kommen kann. Ein Hund, der einen Hitzschlag erleidet, ist immer ein tiermedizinischer Notfall und muss in jedem Fall schnellstmöglich in tierärztliche Behandlung.

Unsere Haustiere vertragen die Hitze schlecht, da ihre Möglichkeit zu Schwitzen sehr gering ist. Sie schwitzen nur an den Pfoten, die Wärmeregulierung geschieht vor allem durch Hecheln.

Warnzeichen
Wenn an heissen Tagen der Hund also plötzlich anfängt zu Hecheln, seine Bewegungen gestört sind, wenn er sich heiss anfühlt oder gar bewusstlos wird, ist schnelles Handeln angesagt! Der Hund könnte einen Hitzeschlag, oder einen Hitzestau erlitten haben. Die Temperatur des Hundes kann auf 42 °C ansteigen und als Folge davon können Organschäden auftreten.

Erste Massnahme
Der Hund muss unverzüglich gekühlt werden! Am besten ist es, das Tier mit Wasser zu bespritzen und zwar beginnen Sie in folgender Reihenfolge: Beine – Bauch – Rücken – Kopf. Wenn der Hund es nicht zulässt, kühlen Sie ihn mit nassen Tüchern, aber wickeln Sie ihn niemals darin ein. Kühlen Sie das Auto ab, bevor Sie den Hund zum Tierarzt bringen.

Verhaltensregeln an heissen Sommertagen
Gehen Sie mit dem Hund am besten in den frühen Morgenstunden und am Abend spazieren. In den heissen Stunden über Mittag, sollten Sie nur kurze Spaziergänge, am besten im Schatten oder im Wald, unternehmen. Achten Sie darauf, dass der Hund genügend trinkt. Bei Wanderungen gehören Wasserflasche und Trinknapf in den Rucksack, ebenso ins Auto.

Vorsicht Überhitzungsgefahr im geparkten Auto
Im Sommer steigt die Temperatur in einem geparkten Auto an der Sonne innert kürzester Zeit massiv an. Sie kann innert weniger Minuten bis auf 80 °C steigen. Lassen Sie Ihren Hund deshalb nie im Auto zurück! Es kann für den Vierbeiner lebensgefährlich werden.

Autor: Tierarztpraxis Opher Berger, Schorenstrasse 11a, 5734 Reinach

Mittwoch, 30.05.2018Zetzwil

De schnällscht Zetzbuer 2018

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Der beliebte Anlass zum Sommerbeginn konnte auch dieses Mal bei schönstem Wetter und, mit 105 Einschreibungen, einem Teilnehmerrekord stattfinden. TV und DTV stellten wie jedes Jahr gemeinsam dieses fröhliche Lauffest auf die Beine. Dass dabei ziemlich viel Vorarbeit geleistet werden muss, geht etwas unter, im munteren Trubel auf dem Turnhallenplatz.

Eine Stunde vor Beginn treffen sich Organisatoren und Organisatorinnen der beiden turnenden Vereine. Man begrüsst sich, tauscht ein paar Neuigkeiten aus und dann wird gearbeitet. Alle wissen, was zu tun ist. Ruhig und ohne viele Worte werden Festbänke auf den Platz getragen, das Siegerpodest aufgestellt und beschriftet. Dem beinahe wichtigsten Arbeitsgerät des Abends, dem Grill, werden Beine angesteckt. Buffettische werden mit Plastikfolien belegt und das Juryzelt neben die Laufstrecke gestellt. Kabel für die Lautsprecheranlage werden verlegt und die Laufstrecke mit Pfosten und Plastikbändern abgegrenzt. Ein eingespieltes Team ist am Werk. Im Rechnungsbüro sitzt der Aktuar Rico Peterhans am PC. Er arbeitet im Hintergrund. Die Medaillen, welche jeweils von der Gemeinde mitfinanziert werden, liegen bereit. Der Anlass finanziert sich ansonsten über die Festwirtschaft, welche glücklicherweise bisher immer florierte.

Nach und nach treffen die Kinder mit ihren Eltern ein. Der Tisch für die Nachmeldungen steht bereit und die Kinder, welche sich in Schule und Kindergarten noch nicht für eine Anmeldung entschliessen konnten, dürfen dies jetzt nachholen. Es scheint keine Zweifler mehr zu geben. Alle wollen rennen. «Mami, renne ich barfuss oder mit den Flipflops?» «Natürlich barfuss. Sonst hast du keine Chance zu gewinnen!» Worauf die Flipflops augenblicklich von den Füssen gestreift werden. Mit Begeisterung und Kampfgeist sprinten die Kinder, eingeteilt nach Jahrgang, über die Rasenbahn. Bewegungsabläufe und Koordination der Arme und Beine sind bei den jüngsten noch nicht ganz entwickelt, was aber ihrer Freude am Rennen keinen Abbruch tut.

Die diesjährigen Sieger mit Jahrgang 2005 heissen Sina und Gian Burgherr. Die beiden Geschwister liefen Tagesbestzeit und sind somit die Schnellsten Zetzbuer des Jahres 2018. Bei den Knaben war der Gontenschwiler (mit Zetzwiler Wurzeln) Kai Peter eine Winzigkeit schneller und erreichte somit ebenfalls eine Tagesbestzeit.

Mittwoch, 30.05.2018Seengen

Gelungener Neuzuzügertag bei bestem Wetter

Text und Bild:  Fabienne Hunziker

Alle zwei Jahre begrüsst die Gemeinde Seengen ihre neuen Einwohner mit einem spannenden Ausflugstag. Der Gemeinderat gewährte den Neuzuzügern in diesem Jahr einen spannenden Einblick in die Wasserversorgung ihrer neuen Wohngemeinde.

Pünktlich um 14.00 Uhr begrüssten Jörg Bruder und der Gemeinderat die anwesenden Teilnehmer. Von 390 eingeladenen Personen nahmen 65 Erwachsene und 7 Kinder an diesem Neuzuzügertag teil. Die Gemeinderäte stellten sich vor und gaben über ihre Ressorts und Aufgaben innerhalb der Gemeinde Auskunft. Mit Thomas Lindenmann an der Spitze gelangten die neuen Einwohner auf dem Weg durch Wohnquartiere zum Wasserreservoir Ritzenstud. Gut vorbereitet empfing Adi Müller die interessierten Teilnehmer und berichtete fachkundig über das Wasserleitungssystem, die verwendeten Rohrtypen und erklärte die Vorgehensweisen bei akuten Notfällen im Rohrleitungsbereich. Die Teilnehmer hatten ausserdem die Möglichkeit, mit Alex Siegrist das Innere des Wasserreservoirs zu betreten und spannende Informationen zu erhalten. Bei der Schnitzelhütte wartete eine willkommene Abkühlung in Form eines Apéros. Nach dem letzten Teil der Wanderung fand der gelungene Tag einen schönen Abschluss bei einem feinen Nachtessen des Restaurants Rebstock, welcher bei guten Gesprächen auf dem Tanzplatz von allen Teilnehmenden sehr genossen wurde.

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Mittwoch, 30.05.2018Beinwil am See

Jubiläumsreise der Whisky Lovers Böju

Text und Bild: Eing.

Am 17. Mai 2018 starteten 9 von 11 Whiskyfreunden des Whisky Lovers Club Böju zu der Jubiläumsreise nach Schottland. Seit Monaten wurde die Reise zum zwanzigjährigen Jubiläum geplant. Dementsprechend gross war die Vorfreude.

Mit zwei Grossraum-PWs begann die Rundtour auf die Insel Skye im Westen von Schottland. Schon kurz nach Edinburgh zeigte sich die wunderschöne, schottische Landschaft in ihrer Vielfalt. Grüne Wälder, Felder und immer wieder wunderschöne Flusslandschaften prägten das Bild. Unzählige Schafe und die enorme Weite des Landes beeindruckten uns sehr. Bevor wir uns vom Festland verabschiedeten, starteten wir mit einem typischen «Fish und Chips» in Kyle of Lochalsh. Selbstverständlich durfte der erste Whisky zum Mittagessen nicht fehlen. Danach setzten wir die Fahrt zum ersten Distillerie-Besuch fort. Mit Schweizer Pünktlichkeit trafen wir bei Torabhaig vier Minuten früher ein. Nach über 5 Stunden Fahrt eine Punktlandung. Die Tour war spannend und etwas zum Probieren gab es auch. Am Abend genossen wir ein feines Essen in der Seumas’ Bar in Sligachan und hatten die Qual der Wahl bei über 400 verschiedenen Whiskys.

Am nächsten Morgen setzen wir die Reise fort in Richtung Dalwhinnie und somit zurück aufs Festland. Wieder staunten wir ab diesen herrlichen Moorlandschaften in all ihren Facetten. In Dalwhinnie angekommen, verkosteten wir einige exzellente Whiskys. Es gab zu jedem Tropfen ein feines, zum Whisky passendes, Praline. Nach kurzem Aufenthalt setzten wir die Reise nach Pitlochry fort. Dort wartete der nächste Destillerie-Besuch auf uns. Die Destillerie Edradour war die Kleinste im Lande. Doch seit kurzem steht eine neue Fabrik da, welche die Kapazität der Whisky-Produktion verdoppelt. Trotzdem spürten wir einen ganz speziellen Charme dieser traditionellen Destillerie. Die Verkäuferin im Shop fragte uns, ob mit Böju allenfalls Beinwil am See in der Schweiz gemeint sei. Sie habe dort 4 Jahre lang im Hotel Hallwil gearbeitet. Es zeigte uns einmal mehr, wie klein die Welt doch ist. Am Abend übernachteten wir im Dalmunzie Castle und durften dort den dazugehörenden Golfplatz frei benutzen. Für einige von uns war es Premiere und so litt der Rasen doch beträchtlich. Auch das Nachtessen, die Whiskybar und die königlichen Suiten, werden uns lange in Erinnerung bleiben.

Am nächsten Morgen begann bereits die Rückfahrt nach Edinburgh, wo wir einen gemütlichen Abend und eine lange, intensive Nacht erlebten.

Ein spezieller Dank gilt Harry, welcher die Reise für uns geplant und organisiert hat.

Mittwoch, 30.05.2018Menziken

Artfremde Pflanzen – Lasst Einheimischen den Vortritt

Text und Bild: Thomas Moor

Artfremde Pflanzen breiten sich in unseren Breitengraden immer mehr aus. Um diesen auf den Leib zu rücken, finden nationale Aktions- und Infotage statt. Der Kanton Aargau beispielsweise zeigt auch auf, wie exotische Problempflanzen mit einheimischen Alternativen ersetzt werden können.

Informieren und sensibilisieren: Das ist das Ziel der nationalen Aktionstage, die in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt entstanden sind. Die Bekämpfung der botanischen Fremdlinge erfolgt dabei nicht nur draussen in der Natur, sondern muss speziell im eigenen Garten beginnen.
Um eine Weiterverbreitung zu verhindern, führt nichts über eine fachgerechte Bekämpfung der Problempflanzen. Als erfolgversprechende Massnahmen gelten das Entfernen und das Abschneiden der Blütenstände vor der Samenreife. Zudem sollte man kein solches Pflanzenmaterial aus dem Garten in der Natur deponieren und Wurzeln und Samenstände invasiver Neophyten im Kehricht entsorgen und nicht kompostieren.
Als Ersatz für die artfremden Pflanzen gibt es ganz viele einheimische Alternativen, die im eigenen Garten gerne Wurzeln schlagen würden. Um solche wertvolle Alternativen aufzuzeigen, hat das Amt für Verbraucherschutz des Kantons Aargau eine Broschüre verfasst, um aufzuzeigen, was sich zum Beispiel anstelle der Nordamerikanischen Goldrute, des Asiatischen Staudenknöterichs, des Kirschlorbeers, des Sommerflieders, des Essigbaums und anderen im Garten pflanzen lässt. Da eignen sich zum Beispiel das Echte Johanniskraut, der Wald-Geissbart, die Stechpalme, die Eibe, die Purpur-Weide, der rote Holunder oder etwa der Vogelbeerbaum sehr gut. Selbstverständlich kann man sich bei der Wahl von Alternativpflanzen auch in Fachgeschäften beraten lassen.

Informationsblätter können bei der Naturschutzkommission Menziken, Christoph Aeschbach, bezogen werden.

Am Samstag, 16. Juni 2018 führt der Natur- und Vogelschutzverein Menziken-Burg im Rahmen des nationalen Aktionstages Arten ohne Grenzen von 8.30 bis 11.30 Uhr die Bekämpfung von Neophyten durch. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr beim Badiparkplatz. Arbeitshandschuhe, gutes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung werden empfohlen.

Dienstag, 29.05.2018Meisterschwanden

Nordic-Walking-Gruppe

Text: Eing., Bild: Fotolia

Nordic Walking ist der ideale Einstieg für alle, welche sich sportlich betätigen möchten und es in der Gruppe einfach mehr Spass macht. Diese Sportart ist für jedes Alter geeignet, schont die Gelenke, fördert Kreislauf, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und ist entspannend.

Die Walking-Gruppe ist kein Verein, somit hat man auch keine Verpflichtungen. In der Gruppe läuft man auf abwechslungsreichen Feld- und Waldwegen in angemessenem Tempo. Trainiert wird jeden Donnerstagabend um 18.30 Uhr ca. ein bis eineinhalb Stunden. Treffpunkt ist auf dem Dorfplatz Meisterschwanden beim Coop oder nach Absprache. Benötigt werden Walking-Stöcke und dem Wetter entsprechende Kleidung. Kosten entstehen keine.

Wir sind bereits eine kleine Gruppe und freuen uns auf alle, welche Lust und Freude am «Stöckle» haben. Chum mit – bliib fit.

Weitere Auskunft/Info bei Ursula Erni, 078 872 45 82.

Dienstag, 29.05.2018Region

Zehnder Immobilien: Vertrauenssache!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Immobiliendienstleitungen aus einer Hand: Von der Bewertung, über den Verkauf bis zum Notartermin mit anschliessender Liegenschaftsübergabe – Zehnder Immobilien unterstützt Sie in allen Belangen! Reto Zehnder leitet seit 2007 sein eigenes, kleines Immobilien-Unternehmen in Dürrenäsch und ist immer auf der Suche nach neuen Verkaufsobjekten.

Immobilienverkauf ist Vertrauenssache. Emotionale Aspekte prägen immer den Kauf oder Verkauf einer Immobilie. Deshalb ist es wichtig, einen Immobilienberater zu finden, der mit Transparenz, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit an die Sache heran geht und Sie nicht ständig mit neuen Ansprechpartnern konfrontiert werden. Eine umfassende Beratung und Betreuung ist garantiert, denn hier steht den Kunden jemand mit Rat und Tat zur Seite! Ob Kauf, Verkauf, Umbau oder Renovation, in all diesen Belangen rund um die Immobilie ist Reto Zehnder für seine Kunden da. Beginnend mit dem Ist-Zustand und Bewertung des geliebten Eigenheims, wird eine situative und gezielte Verkaufsstrategie für einen professionellen Marktauftritt erstellt. Professionelle Verkaufsdokumentationen, Durchführung von Besichtigungen, Reservationsvertrag bis zur Abwicklung des Notartermins und der Objektübergabe: alles wird von Zehnder Immobilien organisiert.

Der Schwerpunkt liegt hier ganz klar bei der Vermittlung Ihrer Liegenschaft, Unterstützung bei Kauf oder Verkauf, allgemeinen Beratungsaufgaben und Bewertung von Immobilien. Mit der Leidenschaft zur Fotografie rückt Reto Zehnder das geliebte Objekt seiner Kundschaft ins rechte Licht, denn schöne Aufnahmen sind das A und O eines erfolgreichen Marktauftrittes. Hilfe erhält man nicht nur beim Verkauf seines Einfamilienhauses, sondern auch bei kreativen Fragen zu Umbauten oder Einrichtung. Wahlweise sucht Zehnder Immobilien auch, nach entsprechenden Kriterien, Ihr neues Zuhause. Wenn es um den Verkauf von Einfamilienhäusern, Grundstücken, Eigentumswohnung oder Renditeobjekten geht – bei Zehnder Immobilien sind sie in guten Händen! Reto Zehnder und seine Partnerin freuen sich auf Ihre Anfrage! Mehr Informationen zu Zehnder Immobilien finden sie unter: www.zehnder-immobilien.ch

Dienstag, 29.05.2018Meisterschwanden

Willkommen daheim, neues Hallwilerseeschiff!

Text und Bild: Thomas Moor

Die Zeiger der Uhren standen am 24. Mai auf 13.06 Uhr, als das neue Passagierschiff der Hallwilerseeflotte bei der Delphin-Landzunge in Meisterschwanden Wasser unter dem Kiel hatte. Nach zwei intensiven Transportnächten auf der Strasse, war die Erleichterung und Freude bei allen riesengross.

Majestätisch stand die MS Delphin auf der Delphinstrasse. Bereit, das letzte Teilstück die steile Strasse hinunter an den See in Angriff zu nehmen, um anschliessend gewassert zu werden. Ein Kratzer, ein paar Blätter eines Laubbaumes und ein leicht lädierter Aussenlautsprecher, zeugten von den zum Teil engen Passagen, welche der Schwertransport mit der 32 Meter langen, 6.5 Meter breiten und 78 Tonnen schweren Fracht, während zwei Nachtfahrten zu meistern hatte. Alles sei nach Plan verlaufen, wie SGH-Geschäftsführer Ueli Haller zufrieden sagte und den Spezialisten der Schwertransportfirma Sabesa ein Kränzchen wand. Da wurde Top-Arbeit auf der ganzen Linie geleistet. Auch von der Firma Richi, die das neue Schiff mit zwei Pneukrans vom Tieflader ins Wasser hievte. Hunderte von Schaulustigen aus nah und fern – darunter auch Schulklassen und Kindergärtler von Meisterschwanden – verfolgten das nicht alltägliche Spektakel und hielten es mit Handy, Fotoapparat und Camcorder fest. Der feierliche Taufakt des Schiffes, mit anschliessender Jungfernfahrt, fand bei Drucklegung dieses Dorfheftlis statt.

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Montag, 28.05.2018Region

Auf was muss ich achten beim Abnehmen?

Text und Bild: Jennifer loosli

In kürzester Zeit viele Pfunde verlieren, ohne viel Sport zu treiben – jedermanns Traum! Mit einigen Beratungsgesprächen bei Cornelia Bruder könnte der Traum vom schlanken und trainierten Körper wahr werden! Die junge Seengerin berät ihre Kunden mit Ernährungs- und Sporttipps.

Cornelia Bruder stellt auf die Bedürfnisse ihrer Kunden individuelle Ernährungs- und Trainingspläne zusammen. Sie begleitet ihre Kunden gerne auf dem Weg zu einer positiven Veränderung. Bei einem ersten Beratungsgespräch klärt Cornelia ab, ob ihr Kunde Allergien oder Intoleranzen aufweist und ob Medikamente eingenommen werden. Ein Arzt-Check sollte auch durchgeführt sein, damit sie genau weiss, ob ihrem Kunden etwas fehlt und sie darauf achten kann. Ganz wichtig zu wissen ist, wie und was über den ganzen Tag verteilt gegessen wird. Wenn jemand nur Süssgetränke zu sich nimmt, kann Cornelia Süssgetränke nicht sofort von der Getränkeliste streichen. Dies muss Step by Step reduziert und dafür immer mehr durch Wasser ersetzt werden. Auf den Arbeitsalltag abgestimmt wird ein Essensplan erstellt. Viele Essen zum «Zmittag» nur etwas kaltes, weil keine Zeit bleibt um ein Menü zu kochen. Dafür sollte Abends ein warmes Gericht zubereitet werden, ohne Kohlenhydrate, dafür mit umso mehr Gemüse. Oft machen Cornelias Kunden aber auch den Fehler, dass sie kein ausgewogenes Frühstück zu sich nehmen, dies verursacht Heisshunger am Abend und wer kennt es nicht: Der Pommes Chips Sack ist auf einmal leer – wohin nur? Direkt auf die Hüften und das will keiner, deshalb lieber morgens mehr Zeit einplanen um ein gutes Frühstück vorzubereiten. Auch jetzt im Sommer sollte mehr Gemüse auf dem Grill landen, als Nudelsalat oder Knoblauchbrot zu essen. Es sind Kleinigkeiten, die eine Gewichtsabnahme beeinflussen! Achten Sie darauf, wenn es Kohlenhydrate sein müssen, dass es wenigstens Vollkornnudeln sind, zum Frühstück ein einfaches Naturjogurt mit diversen Beeren zuzubereiten oder anstelle von Bratbutter Baumnussöl zu verwenden. Das Konzept von Cornelia Bruder, «bodyformhoch2», beinhaltet neben den Beratungen auch die Möglichkeit der gemeinsamen Bewegung und des gemeinsamen Einkaufs von geeigneten Lebensmitteln. Gemeinsam fällt ja bekanntlich vieles leichter. Cornelia Bruder ist es wichtig, ihre Kunden auf dem Weg zu einem gesunden und fitten Leben individuell und kompetent zu begleiten und sie steht gerne als persönlicher Coach zur Verfügung.

Montag, 28.05.2018Polizei

Leinenpflicht für Hunde

Text: ZvG, Bild: Pixabay

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, auch im Kanton Aargau: Auf gut 645 000 Einwohnerinnen und Einwohner kommen knapp 40 000 Hunde. Praktisch jede 16. Person besitzt in unserem Kanton einen Vierbeiner.

Leinenpflicht und Hundeverbotszonen
Hunde müssen während der Setzzeit des Wilds vom 1. April bis 31. Juli im Wald und am Waldrand an der Leine geführt werden. Weiter müssen die von den Gemeinden bezeichneten Hundeverbotszonen und die örtlich beschränkte Leinenpflicht beachtet werden. Bitte achten Sie auch auf besondere Regelungen in Bezug auf die Naturschutzgesetzgebung.

Diese Leinenpflicht dient den frei lebenden Tieren im Wald zum ungestörten Brüten und Aufziehen ihrer Nachkommen.

Damit sind alle Hundehalter dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Hunde nicht Wildtiere jagen oder gar wildern. Die meisten halten das auch ein. Dennoch gibt es Jahr für Jahr einzelne Fälle von Verstössen.

Klar ist:
Reisst ein Hund im Wald ein Wildtier, blüht dem Halter eine Busse von bis zu 20 000 Franken. Ob Hundehalter sich auch im Wald an das Gesetz halten, kontrollieren Förster, Jagdaufseher oder Regionalpolizeien.

Am Pfingstwochenende kam es im Raum Seetal zu einem Vorfall, bei dem ein Reh durch einen freilaufenden Hund angefallen und gebissen wurde. Der Übergriff konnte durch mehrere Anwohner beobachtet werden. Dank sofortigem Handeln eines Anwohners konnte der Hund in die Flucht getrieben werden. Das mit 2 Jungtieren trächtige Reh musste jedoch vor Ort durch den zuständigen Jagdaufseher erlöst werden. Der «Sachschaden» beträgt einen Wert von etwa 500 Franken. Der eigentliche Wertverlust ist jedoch das Leben der Wildtiere. Die Polizei hat unverzüglich die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der gerissenen Rehe glücklicherweise massiv gesunken. Bitte geben Sie dennoch acht auf unsere Wildtiere.

Bitte beachten Sie

  • Hunde nicht unbeaufsichtigt lassen
  • Hunde an der Leine führen
  • Hundehalter darauf hinweisen
  • Vorfälle der Polizei melden

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie beim nächsten Polizeiposten oder beim Veterinärdienst in Aarau.

Ihre Regionalpolizei

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Montag, 28.05.2018Seengen

Juniorenlager des SC Seengen

Text und Bild:  Eing.

38 Junioren des SC Seengen sind Mitte Mai voller Vorfreude mit dem Car Richtung Frutigen ins Trainingslager gestartet. Im Lagerhaus angekommen hiess es erstmal einrichten, Nachtessen und Abfahrt zum ersten Highlight.

Wir durften das Super League Spiel FC Thun – FC Zürich live im Stadion anschauen. Vor dem Spiel wurden die Matchprogramme an die Fans verteilt und in der Halbzeitpause die Werbung auf dem Mittelkreis platziert. Drei E-Junioren hatten sogar die einmalige Gelegenheit, mit den Spielern ins Stadion einzulaufen. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an den FC Thun, welcher uns dies ermöglichte! Wieder zurück im Frutighus gings ab ins Bett. Nur Ruhe war noch lange nicht. Wieder und wieder mussten die Trainer in den Zimmern für Ordnung schauen. Doch irgendwann spät in der Nacht kamen auch die Trainer noch zur Ruhe, welche sich aufs Wecken der Kids am Morgen freuten. Doch weit gefehlt, die Junioren waren bereits wieder vor den Trainern wach!

Nach dem ausgiebigen Morgenessen stand das erste Training auf dem Programm. In vier Gruppen wurden Passspiel, Koordination, Sprint und erfolgreicher Torabschluss trainiert. Nach dem Mittagessen setzte dann leichter Regen ein, welcher sich jedoch pünktlich zum zweiten Training wieder verabschiedete. Petrus ist wohl ebenfalls ein Seenger! Die D-Junioren vergnügten sich anschliessend noch im Hallenbad, während die anderen die Freizeit anderweitig nutzten. Bevor das Abendprogramm starten konnte, war noch eine allgemeine Aufräumaktion aller Zimmer notwendig. Alle haben bestanden. Viele sind nach den zwei intensiven Trainings und der kurzen Nacht fix und fertig und die Trainer machen sich bereits Hoffnungen auf eine ruhigere Nacht. Fortsetzung folgt …

Zweiter Tag
… und die Nacht war tatsächlich einiges ruhiger, so, dass auch die Trainer zu genügend Schlaf kamen. Bereits zum Morgenessen begrüsste uns die Sonne und bereitete uns bestes Fussballwetter. Die Trainings in den Gruppen wurden fortgesetzt und das Mittagessen (Pommes und Chicken Nuggets) gab auch bei niemandem Anlass zum Meckern. Gegen Ende der zweiten Trainingseinheit machte sich die Müdigkeit in den Beinen bei einigen bemerkbar. Trotzdem wollten nur einzelne E-Junioren auf den Besuch im Hallenbad verzichten. Nach dem Abendessen stand die obligate Handystunde, welche übrigens schon bereits von einigen nicht mehr genutzt wurde, auf dem Stundenplan und anschliessend wurde Lotto gespielt mit attraktiven Fussballpreisen.

Dritter Tag
Auch heute war das Wecken mit Musik für die Meisten überflüssig. Nach dem Morgenessen bekam jedes Kind ein goldenes T-Shirt, welches beim anschliessenden Turnier getragen wurde. Alle Junioren wurden altersdurchmischt in Mannschaften eingeteilt, die jeweils am Vormittag und am Nachmittag einmal gegeneinander antraten. Es wurde um jeden Ball gekämpft, und es gab spannende Zweikämpfe zwischen grösseren und kleineren Kindern zu bestaunen. Nicht selten gewann ein E-Junior gegen den B-Junior.

Nach dem Mittagessen verhielten sich für einmal die jüngsten E-Junioren daneben, so, dass sie anstatt am Turnier um Bälle kämpfen, das Unkraut auf der Terrasse jäten mussten. Ausserdem musste leider der Verlust von zwei Bällen in der Engschtligen beklagt werden. Die Trainer versuchten zwar noch bis zur Brust im strömenden und eiskalten Wasser stehend, die Bälle zu retten, jedoch ohne Erfolg. Nachdem die Sieger des Turniers in einem spannenden Penaltyschiessen erkoren waren, war Freizeit angesagt. Diese wurde unterschiedlich mit Fussballspielen, Minigolfen oder Ausruhen genutzt. Zum Nachtessen wurde zur Feier des Tages sogar ein Dessert serviert und beim Abendprogramm «Regelkunde mit Roberto» und anschliessendem Quiz wurde konzentriert zugehört und interessiert Fragen gestellt. Mit der anschliessenden Handystunde ging ein sonniger und ereignisreicher Tag zu Ende. Morgen geht’s leider (oder für die Trainer zum Glück) bereits wieder nach Hause.

Montag, 28.05.2018Region

Hypothek: Kriterien für die Finanzierung

Text und Bild: EIng.

Das Traumhaus ist endlich gefunden und der Kaufpreis verhandelt – nun geht es an die Finanzierung: Welche Kriterien müssen überhaupt erfüllt sein, um eine Hypothek zu erhalten? Experten von Helvetia und MoneyPark geben einen Überblick.

Nur die wenigsten Immobilienkäufer können ein Haus oder eine Wohnung komplett mit Eigenmitteln finanzieren. Um eine Hypothek aufzunehmen, müssen aus Sicht der Finanzinstitute zwei Kriterien erfüllt sein: die Belehnung und die Tragbarkeit.

Belehnung: Das Geld muss wirklich da sein
Die Belehnung beschreibt das Verhältnis zwischen Hypothekarsumme und Immobilienwert. Dabei gewähren Finanzinstitute Kredite von bis zu 80 Prozent des Immobilienwerts. Das heisst: Ein Käufer muss mindestens 20 Prozent Eigenkapital aufbringen. Von diesen 20 Prozent Eigenkapital muss die Hälfte als sogenannt «hartes Eigenkapital» vorliegen und darf nicht aus vorbezogenen Vorsorgegeldern stammen. Das bedeutet, dieses Geld muss tatsächlich vorhanden sein und von den Käufern auf die Seite gelegt werden.

Tragbarkeit: Auch langfristig finanzierbar
Hat der Käufer genügend Eigenkapital angespart, prüfen die Finanzinstitute, ob die Immobilie langfristig finanzierbar ist. Die Tragbarkeit ist dann erfüllt, wenn nicht mehr als ein Drittel des Brutto-Haushaltseinkommens für die laufenden Kosten der Immobilie aufgewendet werden muss. Zu den laufenden Kosten zählen bei einer Hypothek von Helvetia 7% Finanzierungskosten. Diese setzen sich aus folgenden Faktoren zusammen: Die Unterhaltskosten betragen 1 Prozent des Objektwertes; dazu kommt ein weiteres Prozent für die Amortisation und ein kalkulatorischer Zinssatz von 5 Prozent. In der Regel muss die zweite Hypothek innerhalb einer bestimmten Frist (bei Helvetia bis zum Pensionierungsalter) amortisiert werden.

Hypotheken bei einer Versicherung
Nebst diesen Kriterien können vor allem auch die Bewertung einer Liegenschaft und die Bemessung des Einkommens von Anbieter zu Anbieter variieren. Um relevante Vergleiche anstellen zu können, sollten nicht nur Banken, sondern auch Versicherungen wie Helvetia und Pensionskassen angefragt werden.

Helvetia und MoneyPark als starke Partner bei Hypotheken
Im Dezember 2016 hat die Helvetia Gruppe 70 Prozent des grössten Schweizer Hypothekenvermittlers MoneyPark übernommen. Mit dieser Mehrheitsbeteiligung investiert die Versicherungsgesellschaft in ein neues Geschäftsmodell und treibt die Digitalisierung voran. Im Helvetia Blog geben Experten von MoneyPark und Helvetia Tipps rund um Hypotheken und Immobilien.

Montag, 28.05.2018Hallwil

Das Stickhuus ist umgezogen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Stickmaschine vom beliebten Stickhuus wird neu von Eva von Burgs Händen bedient. Seit dem 1. März 2018 werden T-Shirts, Handtücher, Jacken und Stoffe aller Art an der Sonnhalde 261 in Hallwil bestickt. Eva von Burg freut sich sehr darauf, die Stamm- und Neukunden mit Qualität zu begeistern.

Ob für Vereine, Firmen, Organisationen oder Privatpersonen, das Stickhuus kann fast jeden Kundenwunsch erfüllen. Von Logos, individuellen Motiven über Namen und Webseiten bis hin zu Slogans oder Sprüchen, die Möglichkeiten sind enorm. Eva von Burg freut sich gemeinsam mit ihrem Mann Andreas, auf neue Herausforderungen und zufriedene Kunden. Mit der Anschaffung einer neuen multifunktionalen Stickmaschine kann das Angebot der zu bestickenden Artikel künftig noch erweitert werden. Bald wird es möglich sein, auch Baseballmützen, Hüte, Rücksäcke oder Taschen von der Fachfrau gestalten zu lassen. Form und Grösse können individuell abgestimmt werden und so sind auch Motive bis A3 möglich. Gerne berät sie jeden Kunden und ist auch bereit bei der Beschaffung der Textilien behilflich zu sein. Am Tag der offenen Tür am 23. Juni 2018 gewährt Eva von Burg von 10.00 bis 16.00 Uhr allen Interessierten Einblick in ihr Atelier und ihr Schaffen (Parkmöglichkeiten sind bei Deep Blue in Hallwil vorhanden).

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Montag, 28.05.2018Gontenschwil

Gartengestaltung ist ihre Kompetenz

Textund Bild: Fabienne Hunziker

Reto Hintermann und sein Team fühlen sich sehr wohl am neuen Standort an der Industriestrasse in Gontenschwil. Die grosszügige Halle bietet genügend Platz für die nötigen Geräte, Material und auch Fahrzeuge, welche im erfolgreichen Gartengestaltungsbetrieb täglich im Einsatz sind.

Seit Ende Juni des letzten Jahres ist der Gartengestalter Reto Hintermann mit seiner Firma an der Industriestrasse in Gontenschwil zu Hause. Das grosszügige Gebäude bietet Platz für alles, was ein erfolgreiches und zukunftsorientiertes Unternehmen braucht. Neben Garage, Lagerfläche und Büro bietet das Gebäude auch Pausenräume für die sieben Mitarbeiter. Die neue Lokalität, so Inhaber Reto Hintermann, ermögliche ihnen spontaneres Handeln und Reagieren, um noch mehr auf die Kundenwünsche einzugehen. Kundenorientiertes Arbeiten hat für Reto Hintermann und sein qualifiziertes Team oberste Priorität. Für individuelle Konzepte und entsprechende Ergebnisse wird gemeinsam mit dem Kunden geplant und realisiert. Das Angebot umfasst Neuanlagen, Umgestaltungen sowie auch Gartenunterhalt im Abo. Die Möglichkeit der Rasen- und Pflanzenpflege, wie Rückschnitt von Sträuchern oder Schädlingsprävention vom Fachmann, wird von den Kunden vermehrt gerne in Anspruch genommen. Der Inhaber ist stolz auf sein gut ausgebildetes Team und die Möglichkeit, stetig neuen Lernenden die Leidenschaft für den Gartenbau weitergeben zu können.

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Donnerstag, 24.05.2018Beinwil am See

«dasundmehr» im Bahnhof Böju

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Seit dem 1. Mai ist die Boutique «dasundmehr» von Sabine Tscharner im Bahnhof in Beinwil am See zu Hause. Als eingefleischter Bahn-Fan und ehemalige Mitarbeiterin der SBB ist sie überglücklich über ihren neuen Standort. In dem mit viel Herz eingerichteten Laden gibt es viel zu entdecken.

Träume sind dazu da, um erfüllt zu werden – Sabine Tscharner hat sich ihren erfüllt. Nach langjähriger Tätigkeit als Personalchefin in verschiedenen Bereichen kam für sie irgendwann der Entscheid, einen neuen Weg einzuschlagen. In ihrem hübsch gestalteten Laden im Bahnhof findet man Geschenke für jeden Anlass. Die Produkte wählt die Inhaberin mit viel Sorgfalt und Herz aus. Man findet neben Selbstgenähtem auch diverse Kostbarkeiten von befreundeten, kreativen Künstlern. Gerne berät sie ihre Kunden bei einer individuellen Zusammenstellung von Geschenkideen. Ausgewählte Lebensmittel wie Tees, spezielle Speiseöle, delikater Essig oder Pasta und Reis für Verliebte, sind ebenso beliebt wie die ausgesuchten Pflegeprodukte mit netten Botschaften. Andere, und auch sich selbst zu beschenken macht Freude, «dasundmehr» bietet passende Aufmerksamkeiten für die kleine oder grosse Gelegenheit. Die Inhaberin welche mit ihrem Laden vorher in Ermensee zu finden war, freut sich nun sehr darauf, auch die Kunden aus ihrem Wohnort in ihrem Geschäft begrüssen

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Donnerstag, 24.05.2018Gontenschwil

Kennen Sie Didi Würgler ... den Teufelskerl aus Gontenschwil

Textund Bild: Elsbeth Haefeli

Überall, wo Blasmusik gespielt oder für einen Gemeindeanlass gearbeitet wird, findet man ihn. Er ist lebendig, witzig und kreativ. Sein unauffälliges Auftreten vermittelt, dass es ihm immer um die Sache geht, für die er sich gerade einsetzt. Leute wie ihn braucht es in jeder Gemeinde.

Didi, auf welche Art hat die Musik dein Leben beeinflusst?
Also primär hat mich die Musik in meinem bisherigen Leben unglaublich viel Freizeit gekostet. Ich möchte diese Zeit jedoch gegen nichts anderes auf der Welt tauschen. Musik, ob man sie nun hört oder selber musiziert, wirkt entspannend, stressabbauend und verbindet Menschen aller Gattungen und jeden Alters.

Welches Instrument würdest du noch gerne spielen lernen?
Da steht seit Jahren eine E-Gitarre in unserem Esszimmer. Hin und wieder staube ich sie ab und denke mir dabei, ich sollte diese Hoch-E-Saite mal tauschen. Dann zupfe ich ein paar Akkorde und beginne zu grübeln, ob ich das jetzt nicht doch auch noch mal lernen möchte … Also wenn, dann E-Gitarre.

Was hat dich in deinem Leben am meisten geprägt?
Da gibt es tausend Dinge und es fängt bei einer unglaublich tollen Kindheit an. Am meisten jedoch, so denke ich, war es das Vereinsleben. Es ist faszinierend, wozu man imstande ist, wenn man gemeinsam etwas auf die Beine stellt. Wenn die Dynamik durchgreift und plötzlich Dutzende am selben Strick ziehen. So zum Beispiel, als 2005 der Ballon von Radio Argovia in Gontenschwil landete oder das unvergessliche Jubiläumsfest der Musig im 2010. In solchen Situationen trennt sich die Spreu vom Weizen und die «Macher» stellen die unermüdlichen «Schnorris» ins Abseits.

Was ist für dich das vollkommene irdische Glück?
Wenn wir im frisch verschneiten Wald mit unseren Pferden unterwegs sind. Weisst Du, wenn es so still ist, dass Du die Schneeflocken fallen hörst. Dazu 500 Kilo geballte Energie unter dem Arsch und in der Satteltasche eine Thermoskanne voll mit Tee Zwätschge.

Worüber hast du dich das letzte Mal so richtig gefreut?
Da gäbe es so viel zu erzählen … Ich freue mich darüber, wenn ich andere zum Lachen bringen kann. Ich freue mich über Vereinszuwachs und wenn das, was ich tue, wiederum Anderen eine Freude bereitet. Am meisten aber freut es mich, wenn es allen, die mir nahe stehen (Zwei- und Vierbeiner) gut geht.

Womit kann man dich langweilen?
Mit endlosen und völlig sinnlosen Diskussionen und Gejammer über irgendwelche Probleme, welche gar keine sind. Zu viele haben es verlernt, zu schätzen, wie unglaublich gut sie es haben und sie haben verlernt, dafür zu kämpfen, dass dies auch so bleibt.

Welche Eigenschaften schätzt du an anderen Menschen?
Spontanität, Hilfsbereitschaft, Teamgeist und Toleranz.

Was würdest du gerne einmal im Blick auf Seite 1 lesen?
Comeback von Brian Johnson bei AC/DC! Die Kult-Rock-Band kommt wohl doch noch einmal in die Schweiz, zusammen mit dem Frontmann, welcher die Bandgeschichte so lange prägte. Good News hat sich mit dem Veranstalter vor Ort geeinigt, AC/DC kommen ins Wynental, genauer gesagt nach Gontenschwil.

Hast du einen Lebenstraum?
Träume nicht, tu es! Wenn Du etwas willst, dann setze alles daran, um dies auch zu erreichen. Nur sei Dir stets bewusst, dass nicht alles, was Du willst, auch wirklich immer sinnvoll ist …

Als was würdest du gerne wieder geboren werden?
Als Pferd … bei uns Zuhause. Das denke ich mir jedenfalls immer, wenn ich am frühen Morgen hinters Haus komme und die zwei irgendwo auf der Weide liegen und mich doof anglotzen.

Mittwoch, 23.05.2018Leutwil

Eine schwere Lieferung für die Rudolf Gloor AG

Text und Bild: fabienne Hunziker

Ein guter Tag für die Rudolf Gloor AG in Leutwil, denn schliesslich wird nicht jeden Tag eine neun Tonnen schwere Maschine angeliefert. Mit dieser fünfachsigen Fräsmaschine wird es der RGL in Leutwil möglich sein, die Effizienz und Präzision in einigen Arbeitsbereichen zu optimieren.

Die alte Maschine hatte bereits über zwanzig Jahre auf dem Buckel und so war es an der Zeit in ein neues Dreh- und Fräscenter zu investieren. Roland Gloor war sichtlich erfreut, als das riesige «Päckli» geliefert wurde. In der Werkstatthalle wurde mit dem Abtransport der alten vierachsigen Fräsmaschine bereits im Vorfeld Platz geschaffen. Die neue Maschine ist amerikanischer Herkunft und misst ohne Zubehörteile wie Kühlgeräte und Kühlwasserbehälter rund zweieinhalb mal dreieinhalb Meter. Die Firma RGL, welche bereits in dritter Generation geführt wird, hat sich in den letzten Jahren stetig entwickelt und auch vergrössert. Um dem geforderten Standard auf dem hart umkämpften Markt gerecht zu sein, seien ab und zu grössere Investitionen unumgänglich, so Roland Gloor. Die neue Maschine ermöglicht der Firma eine Steigerung der Effizienz, da grössere Teile mit weniger Aufspannungen bearbeitet werden können. Die fünfachsige Maschine ermöglicht schräge und noch exaktere Bohrungen, wird in dieser Branche schliesslich in Hundertstelmillimetern gerechnet. Nach fachkundiger Schulung der Herstellerfirma kann das neue Gerät nach rund einer Woche in Betrieb genommen werden.

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Mittwoch, 23.05.2018Seengen

Das Karamellzimmer wurde eröffnet

Text und Bild:  Eing.

Die international bekannte Künstlerin, Ursula Palla kreierte im Dachgeschoss des Schlosses eine Kunstinstallation mit historischen Möbeln und einem Kronleuchter aus Karamell. Die Farbe des Karamells ist eine Anspielung an das berühmte Bernsteinzimmer im Katharinenpalast von Sankt Petersburg. Die Karamell-Objekte lösen sich mit den Sommertemperaturen auf und verändern laufend ihre Form. Die Tür zur Kunstinstallation wurde am 17. Mai anlässlich der Vernissage aufgestossen und bleibt für das Publikum bis Ende der Schloss-Saison vom 31. Oktober geöffnet.

Vergängliche Kunst

Zucker war bis zum 19. Jahrhundert als Zierde am Tisch dem Adel und der Oberschicht vorbehalten. Die Kunstinstallation thematisiert auch Reichtum, Macht, Geld und Kunst. Das zerfallende Karamell-Mobiliar symbolisiert zudem die Vergänglichkeit, ganz im Gegensatz zum Kulturerbejahr, wo das Bleibende und Unvergängliche im Vordergrund steht. Während es Aufgabe eines Museums ist, Objekte sorgfältig zu bewahren und somit einen Schein von ewiger Pracht zu vermitteln, erlaubt die künstlerische Freiheit von Ursula Palla, Objekte ihrem natürlichen Zerfallsprozess und ihrer Vergänglichkeit auszuliefern.

Schweizer Künstlerin mit internationaler Ausstrahlung
Ursula Palla studierte von 1989 bis 1992 Zeichnung, Malerei und Medien an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich, wo sie anschliessend bis 1999 Videokunst unterrichtete. Sie arbeitet als freie Künstlerin vor allem mit Videoinstallationen und stellt seit 1992 regelmässig aus. Ihre Arbeiten wurden in der Hamburger Kunsthalle, in der Kunsthalle Wien, im Grand Palais - ART Paris, im Museum Langmatt, im Kunstmuseum Bern und im Bündner Kunstmuseum gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Zürich.

Mittwoch, 23.05.2018Hallwil

Verein Hansjakob Suter-Sammlung

Text: Eing., Bild: Website Verein Hansjakob Suter-Sammlung

Der Verein Hansjakob Suter-Sammlung hat seine Mitglieder am Samstag, 28. April 2018, 15.30 Uhr, im Vereinszimmer des Schulhauses Hallwil zu seiner 11. Generalversammlung eingeladen. Die Anzahl Besucher war erfreulich, was von Beginn weg für gute Stimmung gesorgt hat.

Den statutarischen Teil konnte der Präsident Rolf Urech speditiv abwickeln. Erläuterungen hatte er zum Traktandum Statutenrevision, das aber diskussionslos genehmigt wurde. Auch der folgende Antrag, die Jahresbeiträge minim zu verändern, wurde ohne Gegenstimme durchgewinkt.

Die Besucher der GV, besonders diejenigen mit «Haubuer»-Wurzeln, warteten gespannt auf das Referat von einem Ureinwohner, der zwar mittlerweile im Kanton Luzern ansässig ist, seine Jugendzeit aber in seinem Heimatdorf verbracht hat. Hans Urech hat, abgesehen von einigen Abstechern ins Mittelalter, vor allem die vergangenen ca. 200 Jahre durchleuchtet. Dabei hat er den entwicklungsgeschichtlichen Teil von Hallwil in den Vordergrund gerückt. Viele Details waren auch den beiden anwesenden Alt-Gemeindeammännern unbekannt. Das Referat wurde von den Besuchern mit einem grossen Applaus verdankt.

Den zweiten Höhepunkt hat Thomas Bucher mitgebracht. Ein alter Film aus dem Jahre 1949, der im Besitz der Historischen Gesellschaft Seetal und Umgebung ist, wurde als Premiere gezeigt. Der Film hat durch die Digitalisierung an Qualität gewonnen und gar mancher Zuschauer hat sich darin wieder erkannt. Damit hat ein gelungener Nachmittag einen würdigen Abschluss gefunden.

Mittwoch, 23.05.2018Reinach

Die Specks sind den edlen Vollblütern verfallen

Text und Bild: Jennifer Loosli

Edle Pferde und stämmiges Rindvieh – diese zwei Betriebszweige findet man seit 1996 auf dem Hof von Speck + Speck im Reinacher Moos. Mit ihren Vollblütern können sie rund 100 Siege als Pferderenntrainer verbuchen und hoffen auf viele weitere in den nächsten Jahren!

Schon während der Schul- und Ausbildungszeit nahmen Sabine und Hansjörg Speck Reitunterricht und entdeckten die Liebe zu Vollblutpferden und zum Pferderennsport. In Jugendjahren lernten sie sich kennen und lieben, die Namensvetter Hansjörg Speck und Sabine Speck. Beide wuchsen auf Landwirtschaftsbetrieben auf, Sabine in Reinach, Hansjörg in Oberkulm. Neben ihren herkömmlichen Berufen absolvierten sie die Berufstrainerlizenz für Rennpferde und entschieden sich dazu, aus den beiden Höfen eine Betriebsgemeinschaft zu machen, da beide modernisiert werden sollten. 1994 errichteten sie in Reinach einen Betrieb, der sowohl Platz für die Landwirtschaft, wie auch für eine Rennpferde-Trainingsanlage bot. Heute sind die beiden kein Paar mehr, verstehen sich als Geschäftspartner aber bestens! Beide Betriebszweige werden auch heute noch erfolgreich betrieben. Die Specks bewirtschaften 58 ha Land, betreuen 14 Rennpferde und besitzen 40 Milchkühe und rund 100 Mastmunis. Das Vieh und die Pferde ernähren die Specks mit ihren eigens angebauten Ressourcen der Landwirtschaft. Auch Mais, Zuckerrüben und Getreide baut Hansjörg mit seinem Angestellten und dem Vater von Sabine an. Der Alltag auf dem Hof der Specks ist sehr zeitintensiv! Um 5.30 Uhr beginnt der Tag auf dem Hof, mit ihren beiden angestellten Rennreiterinnen. Zwölf- bis Vierzehnstunden-Arbeitstage, 365 Tage im Jahr. Es wird gemistet, gefüttert, gewaschen, währenddessen der Landwirtschaftsangestellte die Kühe melkt. Nach der Morgenroutine geht es ab auf die 800 Meter lange Rennbahn. Es wird für drei Disziplinen geübt: Flach-, Hürden-, Jagd- und Crosscountry Rennen. Nachmittags kehrt Ruhe auf dem Hof ein. Die Pferde und Milchkühe grasen auf den Weiden, Sabine Speck kümmert sich um Büroarbeiten, den Haushalt und Hansjörg wechselt zur Landwirtschaft. Um 16.30 Uhr stehen alle wieder im Pferdestall und kümmern sich um die Vollblüter. Der Pferderennsport in der Schweiz stagniert und es ist nicht möglich von einem Trainingsbetrieb zu leben ... Hierzulande gibt es nur wenige Rennpferdetrainer, die davon leben können, viele haben noch einen Nebenerwerb. Die Unternehmung Speck + Speck wird aber weiterhin ihr ganzes Herzblut den edlen Rennpferden widmen. Sie sind gut in die neue Turniersaison gestartet und wollen noch viel erreichen. Hansjörg Speck steht kurz vor seinem 100. Sieg als Rennpferdetrainer. Man kann ihm also nur die Daumen drücken für die weiteren Rennen! Sie reisen für die Galopprennen auf Rennbahnen in der ganzen Schweiz und teilweise auch ins Ausland. Abwechslung ist auf diesem Hof garantiert!

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Dienstag, 22.05.2018Seengen

365 Tage Volley Seetal

Text und Bild:  Eing.

Im Januar 2017 fanden intensive Gespräche anlässlich der Fusion der beiden Vereine VBC Seon und VBC Seengen statt. Die Integration der Teams von Dynamo SeeWy war ebenfalls Thema der Diskussionen. Mit Erfolg: Die Generalversammlungen stimmten der Fusion zu und der neue Verein Volley Seetal konnte per 1. Mai 2017 ins Leben gerufen werden.

Eine langfristige Lösung und viele Vorteile
Der Hauptbeweggrund für diesen Zusammenschluss war die Attraktivität des neuen Vereins. Er kann den Mitgliedern ein breiteres Spektrum an Teams anbieten und durch die neuen Ressourcen profitiert die Jugendförderung, indem die Jungen gezielt betreut und begleitet werden können. Weiter werden die Synergien im organisatorischen Bereich ausgebaut und vertieft.

Erste Bilanz
Für die Mitglieder hat sich seit der Gründung nicht viel verändert. Die Teams blieben grösstenteils bestehen und wurden lediglich durch einzelne Spielerinnen oder Spieler ergänzt. Auch die traditionellen Anlässe wie das Juniorinnenturnier des VBC Seon oder der Lotto-Abend des VBC Seengen wurden wie gewohnt durchgeführt. Gerade bei solchen Anlässen kann nun auf eine grössere Personalressource zurückgegriffen werden, was die Organisation erleichtert. Der diesjährige Challenge Day in Seon, wo sich die besten Teams des Kantons Aargau im Cup-Halbfinal massen, konnte dank der reibungslosen Kooperation aller Mitglieder als gelungener Anlass verbucht werden. Doch nicht nur in sozialen und organisatorischen Belangen funktioniert der neue Verein einwandfrei. Die ersten Erfolge auf dem Volleyfeld, wie die Finalqualifikation für den Aargauer-Cup des Damenteams sowie die Teilnahme an der Aargauermeisterschaft von vier Teams (Mixed U15: 3. Rang, Kids 1: 3. Rang, Kids 2: 4. Rang, Kids 3: 6. Rang), liessen nicht lange auf sich warten.

Nach einem erfolgreichen und anspruchsvollen ersten Jahr soll auch in den nachfolgenden Jahren an den Visionen der Gründerinnen und Gründer festgehalten werden. Besonders die Förderung von jungen Talenten steht dabei im Zentrum. Mit Hilfe von weiteren, gemeinsamen Anlässen, welche die Mitglieder noch enger zusammenbringen, wird dies sicherlich gelingen.

Neue Spielerinnen und Spieler sind herzlich willkommen und können gerne an einem Schnuppertraining teilnehmen. Weitere Informationen findet man auf der Vereinswebseite: www.volleyseetal.ch.

Volley Seetal Mitglieder aktuell
Damen/Herren/Mixed: 82 Personen
Juniorinnen/Junioren U23/U19/U17: 63 Personen
Ehrenmitglieder: 12 Personen

Total 157 Personen

U15/U13/Kids (Schulsport): 93 Schüler/-innen (durch Trainer/-innen Volley Seetal betreut)

Donnerstag, 17.05.2018Reinach

Sturmtief Burglind hielt auch Dachdecker Oskar Widmer auf Trab

Text und Bild: Thomas Moor

Sturm Burglind hat Anfang Jahr die ganze Schweiz zünftig durchgewirbelt und für grosse Schäden in der Natur und an Gebäuden gesorgt. Nicht zuletzt hat der Sturm aber auch die Wirtschaft angekurbelt. Und so wurde auch die Dachdeckerfirma Oskar Widmer in Reinach auf Trab gehalten.

Ende April war langsam aber sicher ein Ende der Arbeiten in Sicht, die in Zusammenhang mit der stürmischen Burglind entstanden sind. Gut 200 Schadenfälle gab es für das auf Dächer, Fassaden und Spenglerarbeiten spezialisierte Reinacher Unternehmen abzuarbeiten. Eine Menge Holz, wenn man bedenkt, dass die ersten Wochen im neuen Jahr für Arbeitnehmer und Arbeitgeber normalerweise Ferienzeit bedeuten. Die Auftragsbücher füllten sich mit einem Schlag. «Das heisst, wir mussten uns zuerst ans Zusammentrommeln unserer Arbeitskräften machen», wie Kevin Widmer erklärt. Und dann ging es ans provisorische Beheben der Schäden. Alleine am 3. Januar wurden in Windeseile drei Notdächer erstellt. Bei Scheunen, wo Heu lagert, wurde die Priorität ebenfalls auf «hoch» gesetzt und die Dächer notdürftig mit Blachen wieder einigermassen dichtgemacht. Andernorts mussten «nur» weggefegte Firstziegel ersetzt werden. Bei anderen Dächern wiederum mussten ganze Ziegelflächen ersetzt werden. Und dann gab es noch Gebäude, wo ganze Dächer fehlten. Oberhalb der Reinacher Kirche zum Beispiel, musste bei einer Liegenschaft ein ganzes Blechdach (65m2) ersetzt werden. Und auch bei einer regionalen der Firma fehlten 80m2 Dach. In der Zeit der notfallmässigen Einsätze, mussten ganz viele Kunden vertröstet werden. «Wir haben die Fälle nach der Schwere der Schäden priorisiert und koordiniert und die Aufträge entsprechend speditiv abgearbeitet», wie Kevin Widmer erklärt. Obwohl fünf Fachkräften fast im Dauereinsatz standen und alles gaben, konnten nicht alle gleichzeitig bedient werden. Jetzt, wo die Schäden behoben sind, gilt es die Aufträge der Monate Januar und Februar abzuarbeiten. Diese mussten wegen Burglind wohl oder übel auf die lange Bank geschoben werden.

Donnerstag, 17.05.2018Beinwil am See

Ein neuer Entspannungsort in Böju: Physio Life Balance

Text und Bild: Jennifer loosli

Bei der Firma Physio Life Balance erhält man von manuellen Therapien über Lymphdrainage zu Massagen alles, was man bei einer Verletzung und zur Entspannung braucht. Der Geschäftsinhaber Anton Wiese erfüllte sich seinen Wunsch vom eigenen Geschäft Anfang Mai 2018.

Bei Physio Life Balance ist der Kunde König! Anton Wiese geht genau auf die Bedürfnisse seiner Patienten ein und weiss durch seine langjährige Erfahrung, auf was es ankommt. Anton bietet sämtliche Methoden der modernen Physiotherapie an, wie auch diverse Massagen. Aber nicht nur wohlwollend kann er sein! Beim Personal Training ist der Bremer diszipliniert, willensstark und bringt seine Kunden an ihre Grenzen. Ob beim Kunden Zuhause oder in seinem Trainingsraum, der Kunde kann entscheiden, in welchen Räumlichkeiten er gerne trainieren möchte. Nicht nur in seinen Therapieräumen lässt Anton Verspannungen verschwinden, sondern auch auf dem Fussballplatz in Seengen. Sobald er gebraucht wird, massiert er die 1. Mannschaft und hilft den Jungs bei Muskelverspannungen. An der Krienzstrasse 3 in Beinwil am See hat er die perfekte Lage für seine Unternehmung gefunden: Zentral, nahe an den öffentlichen Verkehrsmitteln und gut erreichbar. Seine Praxis ist ein grosses, freundliches Zimmer, wo sich der Kunde schnell sehr wohl fühlt. Mit der Farbe Grün setzt er ein Statement zu seinem Nachnamen «Wiese» und einen Akzent für Entspannung, wie auch Förderung der Zufriedenheit.

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Mittwoch, 16.05.2018Beinwil am See

FDP Beinwil am See: «Güsel ist nicht gleich Güsel»

Text und Bild: Eing.

Die Ortspartei FDP Beinwil am See / Birrwil hat sich auf einen gemeinsamen Ausflug begeben und die Kehrichtverbrennungsanlage in Buchs besichtigt. Der geführte Rundgang war sehr interessant.

Aufgrund von Revisionsarbeiten hatten wir sogar die Möglichkeit unsere Köpfe in einen derzeit leeren, inaktiven Brennofen zu stecken. Der eine oder andere hat bezüglich Abfallentsorgung einiges dazu gelernt. Wussten Sie, dass zum Beispiel kein Bierglas, keine kaputte Vase oder kein leeres Parfum-Flacon in den Abfallsack gehören? Der Schmelzpunkt von Glas liegt um einiges höher als im Brennofen, was dazu führt, dass dieses nicht schmilzt und als Sondermüll entsorgt werden muss. Die Vase und das Parfum-Flacon gehören ebenfalls nicht in den Kehrichtsack, sondern in den Bauschutt-Container. Die produzierte Fernwärme aus der Abfallverwertung wird von Migros-Betrieben in der Umgebung sowie von diversen Schwimmbädern und vom Kantonsspital Aarau bezogen. Nach dem eindrücklichen und lehrreichen Rundgang haben wir einen genussvollen Ausklang mit Nachtessen im Restaurant Burestobe in Buchs genossen.

Dienstag, 15.05.2018Seengen

Weingut Lindenmann: Feine Tropfen, saftige Steaks

Text und Bild:  Thomas Moor

Sie locken einfach immer wieder ganze Heerscharen von Liebhabern ins Seenger Oberdorf: die feinen Tropfen vom Weingut Lindenmann. Egal, ob im Sommer oder im Spätherbst. «Hereinspaziert zur Weindegustation mit Grillspezialitäten» hiess es nach Auffahrt.

Zur Degustation stand für die Besucher wieder die ganze Bandbreite aus Lindenmanns Weinkeller bereit. Und der Mai heisst nicht vergebens Wonnemonat. Wieder konnten Weine ausgeschenkt werden, die sich für Apéros, zu feinem Essen oder zum Dessert und ganz vielen anderen Gelegenheiten bestens eignen. Ausgewogen und mit dezenten Aromen, mehrjährige, im Eichenfass ausgebaute Rotweine. Aber auch Tropfen aus dem Frostjahr 2017 konnte man sich zu Gemüte führen. «Wir sind damals ja mit einem blauen Auge davongekommen», wie Thomas Lindenmann sagte. Aktuell laufe in den Rebbergen alles nach Plan. Die Temperaturen stimmen. Einzig zu trocken sei es momentan. Das tat dem jüngsten Weingenuss allerdings keinen Abbruch. Entsprechend fleissig wurden denn auch die Bestellscheine ausgefüllt, bevor ins Wy-Stübli disloziert wurde. Dort ging der Genuss nahtlos weiter. Mit Barrique- und Traubensteak, Spare-Ribs, Kalbs- und Halb-Halb-Currywürsten verwöhnte die eingespielte und leistungsfähige Küchen- und Service-Crew die Gäste.

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Dienstag, 15.05.2018Gontenschwil

Ahoi! Tolles Piratenfest beim Soli-Beck

Textund Bild: Thomas Moor

Der Soli-Beck ist immer schön auf Kurs! Die Segel waren gehisst für ein grossartiges Piratenfest. Kapitän Tscheggee alias Kevin Sollberger war mit seinem Schiff und seiner Crew vor der Bäckerei in Gontenschwil vor Anker gegangen. Bei strahlendem Sonnenschein und ruhiger See.

Überhaupt sind die Soli-Piraten in durchwegs guter Absicht hierher gekommen. Nämlich um mit den Kunden ein gemütliches Fest zu feiern. Und so war das Schiff auch nicht mit kriegerischen Komponenten bestückt. Vielmehr glich der wunderschöne Holzkahn einer kulinarischen Arche Noah, wo gluschtige Berliner, Muffins, Hot Dogs und viele Getränke auf Käufer warteten. Daneben lief (wie schon bei anderen Festen) der Holzofen für die unvergleichlichen Soli-Pizzen heiss. Auch die Kinder fühlten sich wie im Paradies. Für sie stand ein Piratenschiff in Form einer Hüpfburg bereit. Da herrschte Hochbetrieb von der ersten Festminute an. Damit die Kids auch optisch zur Piratencrew passten, konnten sie sich entsprechend schminken lassen. Der Maltisch und das Büchsenwerfen waren ebenfalls Orte, wo Grossandrang herrschte. Die Soli-Piraten zeigten sich von der spendablen Seite und überreichten allen Besuchern, die wieder von Bord gingen, ein Präsent.

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Dienstag, 15.05.2018Menziken

Stimmung am Lustenberger-Frühlingsfest

Text und Bild: Thomas Moor

Nicht nur die Kompetenz wird von Kunden geschätzt, auch die Grosszügigkeit, welche die Menziker Firma Lustenberger Menziken GmbH an den Tag legt, sorgt für Dankbarkeit. Diese war speziell am Samstag vor Muttertag wieder zu spüren. Dem Tag des traditionellen Frühlingsfestes.

Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3! Das Duo Swiss Boys Light liess das Stimmungsbarometer anlässlich des Frühlingsfestes der Firma Lustenberger Menziken GmbH an der Grubenstrasse 5 rapid in die Höhe schnellen. Der Grill lief heiss und am Getränkeausschank hatte das Personal alle Hände voll zu tun. Typische Frühlingsfeststimmung, die man als Lustenberger-Kunde seit Jahren kennt und schätzt. Bruno Lustenberger verkörpert zusammen mit seinem Team nicht nur die Kompetenz rund um die Entsorgung. Bestens bekannt und Paradebeispiel ist das Menziker Recycling-Unternehmen auch dafür, was die nachhaltige Kundenpflege betrifft. Die Kunden der Menziker Entsorgungsfirma wissen nämlich, dass sie sich den Samstag vor Muttertag für das traditionelle Frühlingsfest in der Agenda rot anstreichen dürfen. Es ist das Fest, um sich für die Kundentreue auf sympathische Art zu bedanken: Mit Würsten vom Grill, Getränken, Kaffee und Kuchen zum Nulltarif. Eine grosszügige Geste, die nicht selbstverständlich ist und bei den Besuchern wieder entsprechend gut ankam.

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Dienstag, 15.05.2018Seengen

Muttertags-Gottesdienst in der Kirche Seengen

Text und Bild:  Eing.

Festliche Musik der Musikgesellschaft Seengen, ein buntes Blumenmeer und Kinder mit frohen Liedern und farbig bedruckten Kissen, erwarteten am Muttertagssonntag in der Kirche Seengen die Gottesdienstbesucher.

Neben drei Taufen sorgten die Kinder des Kolibri-Kinderchors für fröhliche Stimmung. Sie zeigten im Theater, dass wir alle, so unterschiedlich wir sind, auf dem Sofa Gottes Platz haben und füreinander da sein können.

Der abwechslungsreiche Gottesdienst wurde mit dem traditionellen Verteilen der Blumensträuss-
chen an alle anwesenden Frauen beendet. Die Gottesdienstgemeinde genoss danach das Ständli der Musikgesellschaft mit Apéro im Kirchgemeindehaus.

Dienstag, 15.05.2018Beinwil am See

Da griffen sie zum Spaten im Industriegebiet Widenmatt

Text und Bild: Jennifer loosli

Nach einer intensiven Planungsphase und diversen Einsprachen war es Mitte Mai endlich so weit: Zusammen mit Gemeinderat, den Architekten, der Feuerwehr und weiteren wichtigen Personen, gab es den Spatenstich in der Widenmatt für das Gebäude der Feuerwehr und Werkhof.

Da schritten die sechs Herren zum Spatenstich, denn die ersten beiden Hürden wurden geschafft! Dem Neubau haben die Beinwiler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit einem Kredit von 6 Millionen Franken zugestimmt. Nun ist die dritte an der Reihe: Die Realisierung der Zusammenschliessung von Feuerwehr und Bauamt unter einem Dach. Die Feuerwehr und der Werkhof werden im Industriegebiet Widenmatt in einem neu erbauten Gebäude untergebracht. Dafür wurde am 14.  Mai 2018 der erste Spatenstich gemacht. Optimistisch schauen die beteiligten Parteien in die Zukunft und hoffen, dass das Gebäude in einem Jahr fertig erbaut ist. Anlässlich des Spatenstichs gab Holzbaumeister Markus Zehnder von der Firma Zehnder Holz und Bau Einblick in die Bauschritte, welche in den kommenden Monaten erledigt werden. Ein zweistöckiges Hauptgebäude mit Holzfassade, sowie einer Remise soll entstehen. Die Feuerwehr, wie auch das Bauamt erhalten je einen Zwischenboden in ihren beiden Hallen, wobei jeder zwei Etagen zur Verfügung haben wird. «Eigentlich sollte eine Taxe erhoben werden, bei einer solch schönen Aussicht», witzelte Gemeindeammann Peter Lenzin zum Schluss.

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Montag, 15.05.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text: Eing.

Gesundheitskurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514-2: Daten: 10x mittwochs, ab 2. Mai 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–. Pilates GE-515-2: Daten: 7x donnerstags, ab 17. Mai 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 105.–.

Sprachkurse
Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch: Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern
Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16. 06. 2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19. 05. 2018.

Dienstag, 15.05.2018Dürrenäsch

Natascha und Samira Rast: Schweizer Meister 2018

Text und Bild: Eing.

Über die Auffahrtstage wurde in Morges auf dem Genfersee die Schweizer Meisterschaft der Segelklasse 420er ausgetragen. Bei Leichtwindbedingungen konnten insgesamt 5 Läufe gesegelt werden.

Das Segelteam Rast/Rast setzte sich bereits am ersten Tag an die Spitze, konnte den 1. Rang über alle vier Tage verteidigen und gewann somit souverän und verdient die Goldmedaille. Total waren 26 Boote aus der ganzen Schweiz am Start. Die Silber- und Bronzemedaille gingen ebenfalls in die Zentralschweiz: Silber an Florian Geissbühler/Livio Erni und Bronze an Achille Casco/Elliot Schick. Herzliche Gratulation an alle Sportler/-innen!

Die beiden in Dürrenäsch wohnhaften Schwestern, Natascha und Samira Rast, segeln seit einem halben Jahr gemeinsam auf einem 420er. Beide sind seit einiger Zeit Teil des Nachwuchskaders von Swiss Sailing. Natascha Rast gewann letzten August die Silbermedaille an der Europameisterschaft auf dem Schwarzen Meer in ihrer damaligen Bootsklasse, dem Optimisten. Samira Rast gewann mit ihrer damaligen Segelpartnerin an der Weltmeisterschaft der 420er in Australien Ende 2017 die Bronzemedaille der U17-Mädchen. Der Schweizer Meistertitel ist nun ihr erster gemeinsamer Erfolg.

Dienstag, 15.05.2018Gontenschwil

Zusammenschluss der Oberstufen-Schullandschaft

Textund Bild: Jennifer Loosli

2012 wurde die «Stärkung der Volksschule Aargau» angenommen, jetzt soll die Umsetzung auch vorangetrieben werden. Nun gilt es über den Beitritt zur Kreisschule aargauSüd zu stimmen. Dies würde aber auch heissen, dass der SeReal-Schulstandort in Gontenschwil geschlossen werden muss.

Ein Thema, das viele Elternteile aus Gontenschwil und Zetzwil beschäftigte! In der vollen Mehrzweckhalle gab es viele besorgte Eltern, die nicht ganz einverstanden sind, dass die Oberstufe in Gontenschwil komplett geschlossen werden soll. Die neue Kreisschule aargauSüd, die auf das Schuljahr 2020/2021 erfolgen soll, ist ein Zusammenschluss der beiden Kreisschulen Mittleres Wynental und Homberg. Dabei sollen die Verbandsgemeinden Gontenschwil, Leimbach, Reinach, Oberkulm, Unterkulm, Zetzwil, Teufenthal, Burg, Birrwil und Beinwil am See zusammengeschlossen werden. Als Schulstandorte sind Menziken, Reinach und Unterkulm definiert worden, wobei Gontenschwil seine SeReal-Schulstufe verlieren wird, da zu wenig Kinder in Gontenschwil zur Schule gehen. Die Schüler werden nach Distanz des Wohnsitzes zum Schulort, Schulweg, öffentliche Verkehrsverbindungen, Soziale Bindungen und Kontinuität zugeteilt. Die neue Kreisschule aargauSüd tritt aber nur in Kraft, wenn die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen an der Gemeindeversammlung im Juni Ja zur Kreisschule sagen. Gemeinden die den Beitritt ablehnen, müssen die Schulführung und Finanzierung selber in die Hand nehmen. Dies wurde von vielen Teilnehmenden des Informationsabends als Erpressung angesehen und sei unakzeptabel. Man könne doch die Kinder bei den heutigen Verkehrsverhältnissen nicht auf die Strasse schicken und ihnen einen solch langen Schulweg zumuten. Renate Gautschy erwiderte darauf, dass die Kinder ihren eigenen Weg gehen müssen, um selber Erfahrungen zu sammeln. Aber auch Vorteile bringt die neue Konstellation mit sich. Es gibt eine höhere Planungssicherheit für Gemeinden und Schulbehörden. Grössere Schulen bieten auch ein breiteres Angebot an Freifächern und speziellen Fördermassnahmen. Wenn alle zusammen an einem Strang ziehen, kann man auch Grösseres erreichen.

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Montag, 14.05.2018Dürrenäsch

Natur- und Vogelschutzverein: Wildbienen-Exkursion

Text und Bild: Eing.

Rund 30 Interessierte versammelten sich am Sonntagmorgen, 6. Mai 2018, an der vom Natur- und Vogelschutzverein Dürrenäsch organisierten Wildbienen-Exkursion im Schaugarten von wildBee an der Boniswilerstrasse in Leutwil.

Deborah Millett hiess uns in ihrem Schaugarten herzlich willkommen und ab der ersten Minute steckte sie uns mit der Faszination über die bezaubernden Wildbienen an. Im 1500 m2 grossen Garten machten wir uns auch gleich auf die Suche nach verschiedenen Wildbienenarten und anderen Insekten. In der Schweiz leben über 600 Bienenarten, wovon mindestens 45 % aufgrund des Insektensterbens stark bedroht sind. Mit anschaulichen Beispielen wurde aufgezeigt, welche essenziellen Folgen dies für unser Ökosystem bedeutet. Wildbienen ernähren sich von Nektar und Pollen und besuchen bis zu 5000 Blüten pro Tag. Sie sind äusserst friedlich und stechen nicht. Wildbienen geben keinen Honig.

Die meisten Wildbienen (75% aller Arten) nisten in unversiegeltem Boden. Sie brauchen sandige, offene Bodenstellen, Fugen zwischen Wegplatten, Naturwege, sonnige Böschungen etc. Viele Arten nisten in Spalten und Ritzen von Trockenmauern, leeren Schneckenhäusern, verlassenen Gallen, hohlen Pflanzenstängeln und Hohlräumen verschiedenster Art.

Viele Wildbienen-Arten sind von 4 Bedingungen abhängig: Nahrung, Nistplatz und Baumaterial müssen in unmittelbarer Nähe zueinander vorhanden sein. Fällt etwas davon weg, kann die Art oft nicht mehr dort leben. Im Schaugarten konnten verschiedene Lebensräume für die Wildbienen beobachtet werden, z.B. ein Sandhügel, sandgefüllte Spiralen mit Trockenmauer, Magerwiese, Totholz, Schneckenhäuser, Mauerspalten, Morschholz, Markstängel u.v.m.

Aufschlussreich war die Aussage, dass mit dem Wildbienen-Hype grosse Geschäfte gemacht werden und Billig-Nisthilfen nur von wenigen Arten, die nicht bedroht sind, bewohnt werden. Die Nisthilfen sind einer enormen Parasitierung ausgesetzt. Was der grösste Teil der wirklich bedrohten Wildbienen-Arten braucht, sind Nistplätze im Boden und eine Landwirtschaft, in der sich Wildbestäuber auf natürliche Weise und freiwillig wieder einfinden können.

Für das Wohl von Wildbienen kann viel getan werden – im Kleinen, wie auch im Grossen. An den monatlichen Erlebnistagen von März bis September im Schaugarten Leutwil können Sie auf Entdeckungsreise zu den Wildbienen gehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.wildBee.ch.

Montag, 14.05.2018

Back to the roots im Ballenberg

Text und Bild: Eing.

Pünktlich trafen die Frauen vom Frauenturnverein Leutwil zur Handtäschlireise bei der Bushaltestelle ein. Unter Verabschiedung durch den Schulhausabwart kehrte man dem Dorf den Rücken zu, über Boniswil gings nach Luzern und dann Richtung Brünig.

Im Speisewagen des Brünigzugs hatte die Gruppe Glück und konnte sich einen Platz ergattern. Die Fahrt verkürzte man sich durch einen exzellenten Kaffee und einem Homemade-Speckbrötli (danke Silvia). Angekommen im Ballenberg stand der Apéro auf dem Programm und nachher trennte sich die Gruppe auf. Zwei absolvierten den Foxtrail und der Rest machte den Spaziergang durch die Jahrhunderte. Bauernhoftiere, wunderbare Gärten und Felder sowie Demonstrationen von traditionellem Handwerk machten die Vergangenheit zum Erlebnis. Es wurde jedem wieder bewusst, wie hart unsere Eltern und noch mehr unsere Grosseltern «gwärchet händ». Stark schwelgte man in dieser Vergangenheit und jedes hatte ein Müsterli parat, wie es anno dazumal von Erzählungen kannte, oder sogar teilweise noch selber miterlebte. Wie man die alten Utensilien verwendete, gab zu reden sowie auch die damaligen Preise im Coiffeursalon gaben Anlass zu Gesprächsstoff. Nach der Aelplermagronen-Stärkung machte man sich auf den Weg zu unserem Zopfhüsli. Viele konnten sich noch erinnern, wie es einst unser Dorf zierte. Beim Eingang wurde man durch ein Foto vom «Rönner Dölf», der anno dazumal dort lebte, begrüsst. Da kann man nur sagen «wunderschön».

Leider war die Reise ins «weisch no» schon wieder vorbei, eingedeckt mit Leckereien kehrte die gutgelaunte Frauengruppe wieder über Luzern ins heimische Seetal zurück.

Montag, 14.05.2018Schongau

(Ein-)Blick in Projekte der Offenen Jugendarbeit

Text und Bild: Eing.

Kicken in der Streetsocceranlage in Gelfingen, Streetart-Workshop im Jugendtreff Joy und der Mädchenpowertag in Emmen: Dies sind die letzten Projekte der Jugendarbeit Hitzkirchertal. Wie kamen diese bei den beteiligten Kindern und Jugendlichen an? Der nachfolgende und in Zusammenarbeit mit einigen Jugendlichen zusammengestellte Rückblick beantwortet diese Frage.

Streetsoccer à la Strassenliga
Vom 9. bis zum 21. April wurde durch die Jugendarbeit Hitzkirchertal die Streetsocceranlage der Strassenliga Zentralschweiz auf dem Pausenplatz in Gelfingen aufgebaut. Bei jenem Aufbau waren nebst dem Jugendarbeiter drei Jugendliche von Hitzkirch sowie spontan ein Primarschüler Gelfingens beteiligt. Ob er denn auch auf der Anlage spielen darf, fragt der Bub. «Wenn du den Ball holst!», antwortet einer der Jugendlichen lachend. «Chill … natürlich darfst Du mitspielen!», schiebt ein anderer hinterher. Der Bub versteht den Schalk und lacht nun ebenfalls.

Und so kommt es dann auch: Die Anlage wird sowohl während der Schulferienwoche, als auch danach von vielen unterschiedlichen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bespielt – auch von solchen, welche nicht in Gelfingen wohnhaft sind. Das war unter anderem ein beabsichtigtes Ziel der Jugendarbeit: Zum einen soll die Jugendarbeit in den Sozialraum hinausgetragen werden und sich nicht nur auf den Jugendtreff im Joy beschränken. Zum anderen sollte im wahrsten Sinne des Wortes eine Anlage geboten werden, auf welchem bei Heranwachsenden das Zusammenleben erprobt werden kann. Denn nicht nur das soziale Miteinander, sondern auch das sportliche Gegeneinander fördern eben dieses. Dabei wird Raum geboten, um sich zu messen, sich aneinander zu reiben, Niederlagen zu akzeptieren – und dies auf einer ungezwungen Ebene und niederschwellig.

Am 9. Mai ging es dann mit einem Streetsoccerteam bestehend aus sechs Jugendlichen nach Egolzwil. Im direkten Duell mit anderen Teams sicherten sich die «Bratans» (Brüder) den 3. Platz.

Ein Hauch Streetart
Die Neugestaltung des Chillraumes im Joy ist abgeschlossen. Noch fehlte es dem grossen Joyraum an etwas sehr Essentiellem: an Farbe! Aus diesem Grund fand am 11. und 12. April ein Workshop statt, welcher beabsichtigte, die weissen Wände jugendgerecht und ansehnlich zu bemalen. Die Workshopleitung dafür wurde extra von aussen zugezogen. Der Workshopleiter – seines Zeichens Grafiker und Jugendarbeiter – vermittelte den ungefähr 15 Jugendlichen unterschiedliche Mal- und Entwurfstechniken. In Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und den Jugendarbeitenden entstanden so, während eines mehrstufigen Prozesses, unterschiedliche Gemälde und Schriftzüge, welche dem Joy nun ein Hauch Streetart verleihen.

Die direkt Beteiligten fanden ihren Spass am Workshop, aber auch die übrigen Jugendlichen zeigten sich von dem Endergebnis begeistert. Wobei an dieser Stelle gesagt werden darf, dass sich im Joy noch einige Eimer an Farbe stapeln. Wer also weitermalen möchte: Kommt rum, wir wissen nun jetzt wie es läuft.

Grosse Partizipation am Mädchenpowertag vom 5. Mai
Mädchen aus Hitzkirch tragen jedes Jahr immer mehr zum Gelingen des Mädchenpowertages bei. Zum ersten Mal trauten sich – wie schon angekündigt – dieses Jahr zwei Mädchen aus der 2. Oberstufe, feine Menues und Snacks für 70 Frauen und Mädchen (!) zu zaubern. Die beiden Mädchen des OKs planten und kochten. Weitere 5 Oberstufenschülerinnen aus Hitzkirch ergänzten die Küchenfrauschaft mit schnätzeln, tischen und ihrer guten Laune! «Es war toll mit meinen Kolleginnen mitzuhelfen, war ganz überrascht, dass es so viel Spass macht!» Aber auch im Hennaatelier malten Mädchen aus Hitzkirch tolle Muster auf Hände und Arme der über 40 teilnehmenden Mädchen. Die kreativen Kunstwerke wurden anschliessend staunend bewundert. Das Naturkosmetikatelier, indem die Mädchen feine Balsame, Öle und Lippenpomaden herstellen konnten, wurde ebenfalls von zwei Hitzkirchermädchen geleitet. «Es war toll einen Balsam selber zu machen, mit Essenzen, die fein duften.»

An diesem tollen Mädchentag mit viel Partizipation, Spass, Kreativität und Bewegung wurden wieder neue Freundschaften geknüpft, aber er konnte auch inspirieren. «Komm wir laden ein paar Mädchen aus Emmen nach Hitzkirch zum Tanzen, Singen und einfach zusammensein ein!»

Auf der Heimfahrt konnte man Mädchen hören «… es war so ein cooler Tag, schade, findet er nur ein Mal im Jahr statt, ich mache das nächste Mal wieder mit!»

Schon letztes Jahr inspirierte der Mädchenpowertag zu einem Ateliernachmittag im Joy mit über 40 Mädchen, welchen sie selbständig organisierten. Dazu wurden auch Mädchen aus andern Gemeinden und dem Blauring eingeladen. Lassen wir uns überraschen, welche Samen vom Mädchenpowertag 2018 aufgehen werden!

Montag, 14.05.2018Dürrenäsch

Musikalisches und kulinarisches Geschenk

Text und Bild: Eing.

Die Musikgesellschaft Dürrenäsch hat am Abend vom 5. Mai alle Einwohnerinnen und Einwohner, welche im Jahr 2018 ihren 75. oder gar 90. Geburtstag feiern dürfen, zum traditionellen Jubilarenkonzert eingeladen.

Zehn Jubilare mit ihren Bekannten und Verwandten sowie Freunde der MG Dürrenäsch – insgesamt rund 120 Personen – sind am Samstag der Einladung der Musikgesellschaft in die Turnhalle Dürrenäsch gefolgt. Gleich zu Beginn präsentierten die Musikanten mit «The Red Machine», welches von den Wachen des Buckingham Palace erzählt, eines ihrer Teststücke, mit welchem sie am diesjährigen Kantonalen Musikfest in Laufenburg um den Titel des Aargauer Meisters kämpfen werden.

Anschliessend luden die MGD und ihr Dirigent Erwin Schnyder mit «S’isch äbe-n-e Mönsch uf Ärde», «s’Zündhölzli» und weiteren bekannten Schweizer Hits zum Mitsummen und Mitklatschen ein. Lieder aus allen Landesteilen der Schweiz werden die MGD das ganze Jahr über begleiten. Das Jahreskonzert am 27. Oktober 2018 wird nämlich ganz dem Motto (nein, nicht «SRF», sondern) «MGD bi de Lüt» gewidmet.

Bevor den Ehrengästen «Happy Birthday» gespielt wurde, durften sie von Frau Gemeindeammann Andrea Kuzma die Glückwünsche der Gemeinde sowie ein kleines Geburtstagspräsent entgegen nehmen. Nach dem kurzweiligen Konzert wurden die Jubilare dann auch kulinarisch verwöhnt. Zuerst servierten ihnen die Musikanten ein feines Stück Fleisch aus der Dorfmetzg mit buntem Salat, anschliessend konnten sie ein Stück Torte vom grosszügigen Buffet geniessen.

Weitere Informationen zur Musikgesellschaft Dürrenäsch sowie Fotos – auch vom Jubilarenkonzert – finden sich unter www.mgduerrenaesch.ch.


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