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Donnerstag, 15.02.2018Seengen

Jasmine Gautschi: Einzigartige Kunstwerke aus Ton

Text und Bild: fabienne Hunziker

Kreatives Arbeiten entspannt und macht Spass! Jasmine Gautschi formt den Ton mit viel Spass und Kreativität. Das Ergebnis ist nicht immer vorherzusagen, doch gerade das macht es aus! Als Dekoration in Haus und Garten, mit Licht gefüllt oder bepflanzt, diese Kugeln machen sich überall gut!

Als Jasmine Gautschi bei einer Bekannten solche Kugeln entdeckte, brachte sie diese auf die Idee, doch selbst eine zu fertigen. Auf der Suche nach einem kreativen Hobby kam ihr diese Idee gerade recht. Um zu lernen wie diese Kugeln, die sie wirklich beeindruckt haben, gemacht werden, besuchte die gebürtige Menzikerin vor ca. eineinhalb Jahren einen Kurs im Atelier Mosaik in Unterkulm. Bereits nach den ersten Versuchen war sie überzeugt, das Richtige gefunden zu haben. Noch heute hat die erste selbst gefertigte Kugel einen Ehrenplatz in ihrem Zuhause an der Baumgartenstrasse in Seengen. Um die offenen Tonkugeln herzustellen, braucht es Fingerspitzengefühl, Vorstellungskraft und auch etwas Geduld. Jasmine Gautschi schätzt an der Arbeit mit dem weichen Material, dass sie während des Knetens und Formens wunderbar abschalten kann. Sie zieht sich nach Möglichkeit zweimal pro Woche in ihren Kellerraum zurück, um ihre neuen Ideen umzusetzen. Sie taucht in die kreative Welt ein und kann die kleinen und grösseren Alltagssorgen vergessen. Der Ton, welcher in verschiedenen Helligkeiten erhältlich ist, wird nach dem Weichkneten in kleine Stücke ausgewallt. Mit Holzstempeln und Walzen können die Sujets in das Material gepresst werden. Nach einer kurzen Antrocknungszeit werden die einzelnen Stücke in einer Gipsform beliebig platziert und miteinander verbunden.

Nach einigen Tagen Trocknungszeit folgt der sog. Schrühbrand. Um den Kugeln noch mehr Individualität zu verleihen, kann nach einigen Stunden schliesslich mit dem Glasieren begonnen werden. Der Auswahl an Glasurfarben sind fast keine Grenzen gesetzt. Auch mit Glanz in Silber oder Gold kann frei gespielt werden. Nachdem die Glasur eingebrannt ist, ist das Unikat fertig. Die Tonkugeln sind in ihrer Optik sehr zeitlos und deshalb sehr beliebt. Die Kugeln, egal in welcher Grösse, wie auch die Herzen sind sehr vielseitig dekorativ einsetzbar. Mit einer Kerze oder einer Lichterkette im Innern verschönern sie jeden Raum und jeden Garten. Die offenen Kugeln können auch wunderbar bepflanzt werden und machen sich so als Begrüssung vor dem Eingang einfach toll. Die gefertigten Herzen werden nicht nur zum Valentinstag oder zum Muttertag verschenkt, auch als liebevoller Grabschmuck sind sie bestens geeignet. Jasmine Gautschi ist glücklich darüber, mit den eigenen Händen etwas so Individuelles zu kreieren und Menschen damit glücklich zu machen. Irgendwann möchte sie gerne den Schritt wagen und ihre Werkstücke an einem Markt präsentieren. Bis dahin hat sie noch viel zu tun und viele Ideen, welche auf die Umsetzung warten.

Donnerstag, 15.02.2018Schongau

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text: Eing.

Allgemeine Kurse
Schriftenkurse für Erwachsene AL-513:
Wir beginnen mit der eigenen Handschrift und entwickeln sie weiter ... mit Schwung ... lieber eckig oder rund ... auch mal zusammenhängend ... damit ein eigenes Schriftbild weiterentwickelt werden kann. Kennenlernen von sechs bis acht Schriftbildern – mit Mustern und Verzierungen schmücken – Stiftkunde – Schreiben mit Text. Daten: Do., 19. 04., 24. 05. und 21. 06. 2018. Zeit: 19.30 – 22.00 Uhr. Kosten: Fr. 180.– inkl. Material. Kursort: Schulhaus Mosen. Leitung: Doris Scherrer.

Gesundheitskurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Pilates GE-515: Daten: 8x donnerstags, ab 22. Februar 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 120.–.

Sprachkurse
Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch: Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen

Literaturabend: «Hier können Sie im Kreis gehen»:
Im Alter von 91 Jahren täuscht Johannes Kehr Demenz vor und kommt ins Pflegeheim. Er will gewappnet sein, wenn er bald nicht mehr über sein Leben wird bestimmen können. Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit des Pflegepersonals; dabei schaut er auf Stationen seines langen Lebens zurück, welches fast das ganze 20. Jahrhundert umfasst. Ein literarisch feinfühliges Debut, beobachtungsstark und intensiv. Wir diskutieren über den Roman von Frédéric Zwicker (Nagel & Kimche, 2016, 159 Seiten). In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek. Leitung: Markus Diebold. Montag, 05. 03. 2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–.

Von Menschen und Gärten:
Literarischer Vortrag mit Sarah Fasolin, Journalistin. Sarah Fasoloin, die Autorin von «Gartenreiseführer Schweiz» und «Traumgärten der Schweiz. Menschen und die Gärten ihres Lebens» erzählt von ihrer 7-monatigen Reise durch die spektakulärsten Gärten der Schweiz. Mit schönen Bildern, Musik und zugleich fachlichem Tiefgang berichtet sie die Beziehung zwischen Menschen und ihren Gärten. Sie zeigt, warum Gärten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Montag, 23. 04. 2018, 19.30 Uhr, Blumen Röthlin, Hitzkirch, Kosten Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 07. 04. 2018.

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern:

Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16. 06. 2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19. 05. 2018.

Donnerstag, 15.02.2018Beinwil am See

S’Monschterkonzärt i de Häsigass het gfägt

Text und Bild: Thomas Moor

Klein aber fein: Das Monsterkonzert in der Böjuer Häsigasse zog am Fasnachtsdienstag wieder viele Schaulustige und Fasnächtler an. Und wie alle Jahre, sorgte dieser fasnächtliche Event auch heuer wieder für viele strahlende Gesichter. Unter anderem auch bei den Muttenpfupfer-Urgesteinen Jacqueline Hauri und Raoul Schmid. Sie sind die Drahtzieher des Monsterkonzertes und verantwortlich dafür, dass dieser Anlass seit der Auflösung der einheimischen Muttenpfupfer nach wie vor stattfindet. Sehr zur Freude auch der vielen Kinder, welche sich die fasnächtlichen Kostüme übergestreift hatten und sich als Cowboys, Feen und Prinzessinnen etc. fröhlich tanzend ins Getümmel stürzten. Für die schrägen Töne sorgten die Schnägge-Schränzer Rinech, die Moräneschränzer Zetzbu und die Familienguggenmusik Rekkebrägler aus Rickenbach, welche abwechslungsweise aufspielten. Höhepunkt für die Kinder war die Polonaise, die sich wie ein langer Tatzelwurm zwischen Besuchern und Guggenmusikanten durchschlängelte.

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Donnerstag, 15.02.2018Beinwil am See

Theres Hunziker: Jubiläum bei Malerei Steiner AG

Text und Bild: Thomas Moor

Es gibt sie noch: Jene Arbeitnehmer, welche ihren Arbeitgebern über Jahrzehnte die Treue halten und mit ihrem Einsatz nicht nur dem Chef, sondern auch den Kunden viel Freude bereiten. In diese Kategorie gehört Theres Hunziker, die bei Malerei Steiner AG in Beinwil am See das 20-Jahr-Jubiläum feiert.

Diesen Blumenstrauss hat sich Theres Hunziker redlich verdient. Da sind sich Markus und Esther Steiner vom Malergeschäft in Beinwil am See einig. «Unsere Theres gehört zum Inventar», wie Esther Steiner ergänzt. Seit 20 Jahren am Stück hält sie ihrem Arbeitgeber die Treue. Dass sie ein Flair für Farben und exaktes Arbeiten besitzt, hat sie bereits in ihrer Lehrzeit bewiesen. Das berufliche Rüstzeug hat sie sich übrigens ebenfalls im Betrieb der Steiners geholt. Ihr Lehrmeister war Markus Steiners Vater Armand. Rechnet man die Lehrzeit und die vielen Teilzeiteinsätze dazu, kommt Theres Hunziker gut und gerne gegen 30 Jahre Firmentreue. Dass sie eine Malerin mit Herzblut ist, merkt man im Gespräch mit der Jubilarin sofort. «Malen macht mir einfach Spass», wie sie sagt. Ihre Fähigkeiten kann sie auch beim Gipsen und Tapezieren, sowie bei Renovationen, Um-und Neubauten ausspielen. Sehr zur Freude der Kunden und natürlich auch von Markus Steiner. «Ihre Zuverlässigkeit liegt bei 120 Prozent und ihre Flexibilität ist überdurchschnittlich hoch», wie er ihr ein Kränzlein windet.

Mittwoch, 14.02.2018Gesundheit

Die Kinderhaut – etwas Besonderes

Bild: ZVG

Eine gesunde Kinderhaut ist prall, rosig und glatt. Für sie genügt zur täglichen Pflege eine sanfte Reinigung mit Wasser und einem milden Syndet oder einer milden, möglichst parfümfreien Waschlotion und das anschliessende Auftragen einer leichten Crème oder Lotion für Gesicht und Körper. Prinzipiell gilt hier: weniger ist besser als mehr.

Eine gesunde Haut bildet die Barriere gegen äussere Einflüsse, sei es gegen den Regen, der auf sie trifft oder auch gegen den Schmutz vom Spielplatz oder aus dem Wald. Doch insbesondere werden krankmachende Keime abgehalten, in den Körper einzudringen.

Ist dieser Schutzschild des Körpers gestört, z.B. durch eine Verletzung, eine lokale Infektion oder gar durch chronische Neurodermitis, so bedarf es einer besonderen Behandlung und Pflege. Entzündungsherde müssen mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden, Neurodermitishaut braucht zudem eine sehr gute Basispflege mit rückfettenden Reinigungsprodukten und reichhaltigen, eventuell auch juckreizstillenden Körperlotionen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass Kinderhaut sehr viel dünner ist als Erwachsenenhaut und Wirkstoffe sehr viel stärker vom Körper aufgenommen werden. Das bedeutet, dass man auf keinen Fall ohne zu hinterfragen die Erwachsenendosis eines Medikamentes anwenden sollte, auch nicht bei einer Salbe.

Auf der anderen Seite kann man sich diese Eigenschaft der Kinderhaut auch zunutze machen, wenn man gewisse Medikamente nicht oral geben will. In der Alternativmedizin gibt es etliche Wirkstoffe, die sich in Form von Sprays, Lösungen oder ätherischen Ölen über das Einreiben in die Haut eines Säuglings oder Kindes verabreichen lassen.

Haben Sie Fragen zur Haut Ihres Kindes oder hat Ihr Kind ein Problem mit der Haut? Kommen Sie doch zu uns in die kinderapotheke. Wir nehmen uns Ihrer und der Haut Ihres Kindes gerne an.

Sabine Brentrup, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 14.02.2018Reinach

Zum Basteltor feierte gelungene Eröffnung

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Damit in Reinach weiterhin gebastelt werden kann, packten Isabel Dätwyler und Sandra Müller die Gelegenheit beim Schopf und eröffneten an der Oberen Stumpenbachstrasse ihren neuen Laden «Zum Basteltor» . Die Schwestern freuen sich auf eine kreative Zukunft mit ihren Kunden.

Pünktlich zur kommenden Frühlings- und Osterbastelsaison wurde der Bastelladen wieder eröffnet. Nach der Pensionierung der Vorgängerin Ruth Hochstrasser, welche den Laden unter dem Namen Bastelbogen 14 Jahre lang führte, war die Zukunft des Ladens zunächst ungewiss. Die beiden kreativen Schwestern Isabel Dätwyler und Sandra Müller erkannten dies als ihre Chance und entschieden recht spontan. Der eigene Laden, welchen sie in kurzer Zeit mit viel Herzblut eingerichtet haben, konnte nun unter dem Namen «Zum Basteltor» eröffnet werden. Sie sind stolz auf ihr eigenes Reich und freuen sich auf viele neue Kunden. Die beiden Frauen waren bisher mit ihren Eigenkreationen oft an Märkten anzutreffen. Um die verzierten Schilder im angesagten Shabby Chic Stil herzustellen, findet man in den Regalen eine breite Auswahl an Farben in den beliebten Pastelltönen. Neben einem grossen Sortiment an Perlen, Textilfarben, Papier und Zubehör, findet man auch kleine Accessoires oder Bänder um handgemachte Karten zu verzieren. Kinderbastelnachmittage und Kurse sind bereits in Planung. Mit einem feinen Apéro konnte am Eröffnungstag mit den beiden neuen Geschäftsinhaberinnen auf die Zukunft angestossen werden.

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Mittwoch, 14.02.2018Seengen

Comedy & Schwyzerörgeli: Auf der Roos ist etwas los!

Text und Bild: Thomas Moor

Die Bäsewirtschaft Roos von Rolf und Petra Sandmeier ist nicht nur bekannt für kulinarische Köstlichkeiten. Auch bei Themenanlässen greifen die innovativen Gastgeber jeweils in die Vollen, um den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt zu bieten. Im April mit Comedy und Schwyzerörgeli.

Jetzt geht es drunter und drüber. Selbstverständlich nur, was die Unterhaltung betrifft. «s’Chochä und Igi Bühler» kommen in die Bäsewirtschaft, um einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln und Stimmbänder zu starten. Gut: Die Hauptdarsteller nennen ihr Comedy-Musik-Programm «LachBänder & StimmMuskeln». So viel also zum Thema «drunter und drüber». Das Programm ist gespickt mit unterhalterischen Rosinen bis zum Abwinken. Komiker Patrick Degen in der Figur des schrulligen Rentners Igi Bühler sowie Marlen und Stephan Koch mit ihren Schwyzerörgeli sind die Hauptakteure. Gemeinsam erzählen sie die Geschichte eines kleinen Bergbauernhofes, der mit den Bauersleuten versucht, neue Wege zu gehen und einen Knecht in der Person des Rentners Igi Bühler beschäftigt, der zwar gute Absichten, aber zwei linke Hände hat. Top-Unterhaltung ist garantiert.
Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt: Fr. 30.00. Vorgängig verwöhnt Sie die Bäsewirtschaft gerne mit einem feinen Nachtessen. Reservationen direkt bei Familie Sandmeier, Bäsewirtschaft Roos, Seengen.

Mittwoch, 14.02.2018Beinwil am See

So ein Tag, so wunderschön wie heute

Text und Bild: fabienne Hunziker

Mit diesem Lied überraschte der Männerchor Böju den neuen Pfarrer Andreas Pauli. Die reformierte Kirchgemeinde Beinwil am See hat zum Festgottesdienst eingeladen, um die Amtseinsetzungen von Pfarrer Andreas Pauli und der Kirchenpflegerin Brigitte Ziehler zu feiern.

Die Bevölkerung, Mitglieder der Gemeinde und der umliegenden Kirchgemeinden sind der Einladung zu diesem freudigen Ereignis zahlreich gefolgt. Pfarrer Andreas Schindler begrüsste die Anwesenden an diesem winterlichen Sonntagmorgen zu diesem besonderen Anlass. Aus Jesaja Kap. 52 präsentierten Pfarrer Andreas Pauli und Pfarrerin Helen Widmer «die frohe Botschaft». Kirchenpflegepräsident Peter Bruhin nahm das Gelübde von Kirchenpflegerin Brigitte Ziehler ab und Pfarrer Andreas Schindler, Stv. Dekanatsleiter Kulm das Gelübde von Pfarrer Andreas Pauli. Pfarrer Pauli wurde nach seiner Inpflichtnahme von Gemeinderat Thomas Wiederkehr und Vertretern der umliegenden Kirchgemeinden herzlich begrüsst und beglückwünscht. Den Abschluss dieses festlichen Anlasses bildete ein Apéro im Schulhaus Steineggli. Nach dreizehn Jahren als Seelsorger in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg und der Tätigkeit als Pfarrer in Bremgarten und Buchs-Rohr, freut sich der 60-jährige Pfarrer nun sehr auf das neue Kapitel in der Kirchgemeinde Beinwil am See.

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Mittwoch, 14.02.2018Gontenschwil

Rüdiges Fasnachtstreiben beim Soli-Beck

Text und Bild: Thomas Moor

Nicht nur die Luzerner können richtig Fasnacht machen. Das beweist jeweils die Gontenschwiler Bäckerei Sollberger. Wenn das Soli-Team am Fasnachtssamstag vor dem Verkaufsgeschäft zum närrischen Treiben einlädt, strömen die Leute in Scharen herbei.

Kirschstängeli, Torten, Schoggistängeli, Spezialbrote und vieles andere mehr: Die Spezialitäten der Gontenschwiler Bäckerei-Konditorei Sollberger sind vielfältig. Zur Marke «rüdig guet» gehört auch die Soli-Beck-Fasnacht, die jeweils am Fasnachtssamstag vor dem Ladenlokal über die Bühne geht. Wie es sich gehört, laufen dann die Friteuse für die Berliner und der Holzofen für die leckeren Pizzen heiss und das Geschäft an der Bar läuft ebenfalls wie geschmiert. Die vielen Fasnächtler kamen aber nicht nur deswegen so richtig auf Touren. Da waren die beiden jubilierenden Guggenmusiken Stompegosler Pfeffikon und Schnägegschränzer Riinech (20 und 30 Jahre), welche den musikalischen Reigen fulminant eröffneten und für beste Unterhaltung sorgten. Von Gastgeber Kevin Sollberger konnten sie am Schluss ihres Auftrittes neben Glückwünschen auch eine Geburtstagstorte in Empfang nehmen. Für weitere akustische Farbtupfer sorgten die Krass Brass Band und die Moräneschränzer Zetzbu.

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Mittwoch, 14.02.2018Region

Fotowettbewerb: Seetaler Drachenbäume

Text und Bild: Eing.

Das Besondere an der Seetaler Kulturlandschaft sind die alten Hochstammbäume. Die Riesen unter ihnen, die Birnbäume, prägen zusammen mit markanten Einzelbäumen wie Eichen, Linden oder Silberweiden unser Tal.

Schaut man sie genauer an, entdeckt man Unerwartetes: Skurrile, knorrige Äste, sturmgeformte Kronen, ausgefaulte Höhlen, vernarbte Bruchstellen. Zeugen davon, was solche Bäume in ihrem vielleicht hundertjährigen Leben überstanden haben. Kinder und Menschen mit Fantasie können sich gut vorstellen, dass darin Drachen hausen.

Die Stiftung KLAS (Kulturlandschaft Aare – Seetal, siehe Kasten) sucht Fotos solcher Drachenbäume, hohler Strünke oder urtümlicher Borken für ihre Postkartenserie «Seetaler Drachenbäume» und schreibt dafür einen Wettbewerb aus. Teilnahmeberechtigt ist, wer hobbymässig fotografiert und bereit ist, seine Foto(s) der Stiftung zu überlassen. Am Sonntag, 29. April 2018 wird KLAS die Serie am Eröffnungsfest «Drachental Seetal» im Schloss Hallwyl vorstellen. Zu gewinnen gibt es Geschenkkörbe mit Seetaler Hochstammprodukten im Wert von 100 beziehungsweise 50 Franken für die beiden besten Fotos, dazu einen Buchpreis für den dritten Rang.

Einsendeschluss ist der 7. April 2018. Bitte mailen Sie Ihre Bilder als JPEG an: klas@bluewin.ch (unbedingt mit Angabe des Baum-Standortes). Sie helfen so mit, das Bewusstsein für Naturwerte unserer Kulturlandschaft zu stärken – besten Dank!

Die Stiftung Kulturlandschaft Aare - Seetal (KLAS) wurde im Jahr 2000 durch den Landschaftsschutzverband Hallwilersee gegründet. Sie fördert Aufwertungen unserer Kulturlandschaft durch Pflanzung und Pflege von Hochstammbäumen und Hecken, Anlage von Kleingewässern, Renaturierungen von Bächen und Schaffung anderer Naturelemente.

KLAS führt zusammen mit Museum Aargau auch das alljährliche Mostfest im Schloss Hallwyl durch. Unterstützung bekommt KLAS vom Fonds Landschaft Schweiz, vom Kanton Aargau, von Gemeinden und lokalen Naturschutzvereinen sowie Privatpersonen.

Dienstag, 13.02.2018Region

Gabrielas Nail & Bodyart in Birrwil

Text und Bild: jennifer Loosli

Durch den ganzen Alltagsstress vergisst man schnell mal, sich auch etwas Gutes zu tun. Wohlfühlen, entspannen, sich was Schönes gönnen! Dies ist bei Gabrielas Nail & Bodyart möglich. In ihrem kleinen aber feinen Beauty Salon im Wilifeld 43 in Birrwil verwöhnt Gabriela Lüscher ihre Kunden.

Kunden von jung bis alt bietet Gabriela Wimpern-Extensions, Gel-Nägel und Fuss-Pediküren an. Seit ca. 10 Jahren verschönert sie Nägel, dazu kamen letztes Jahr auch die Wimpern-Extensions. Bei VIP-Lashes werden Wimpern der jeweiligen Augenform und -farbe angepasst. Bei einer Dame mit blauen Augen, können feine grüne Wimpern angewendet werden, um das Strahlen der Augen noch mehr in den Vordergrund zu rücken. Wimpern-Extensions brauchen keine aufwändige Pflege, die Kunden können fast alles wie gewohnt weiter führen. Die Wimpern fallen nach und nach mit der Naturwimper aus. Diese halten in der Regel 10 bis 12 Wochen und erneuern sich danach wieder selber. Aufgefüllt werden muss alle 3 bis 4 Wochen.

Leider gibt es aber auch Kunden die ein hartes Schicksal trifft, wie z.B. Krebspatienten, denen die Wimpern ausfallen. Sobald diese langsam wieder nachwachsen, kann Gabi Krebspatientinnen ein kleines Stück ihrer Weiblichkeit zurückgeben, indem sie ihnen die Wimpern einwenig verlängert und verdichtet. Kleine Mädchen lieben es, sich die Nägel zu lackieren. Neu ist bei Gabriela der Nagellack von Snails erhältlich. Dieser besteht nur aus Wasser, ungiftigen Farbstoffen und Acrylpolymeren. Nur mit Wasser, Seife und leichtem Druck lassen sie sich rückstandslos entfernen. Nebst schönen Nägeln ist sie mit «Gabrielas Kinderschminken» auf diversen Messen, Kindergeburtstagen und Ausstellungen unterwegs. Kinder und Erwachsene werden in geheimnisvolle Fabelwesen oder gruselige Monster verwandelt! Bei Gabrielas Nail & Bodyart ist jeder Tag kreativ und gestaltet sich immer wieder anders. Ihr Studio ist wie folgt geöffnet: Mo.,Di.,Do. 16 – 21 Uhr, Mi. und Fr. 13 – 20 Uhr und Sa. 08 –14 Uhr.

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Dienstag, 13.02.2018Menziken

30 Jahre Party-Service Kuhn: Kunden können gewinnen

Text und Bild: Thomas Moor

Klein angefangen und gross rausgekommen: Der Party-Service Kuhn aus Menziken feiert sein 30-Jahr-Jubiläum und kann auf intensive, erfolgreiche und spannende drei Jahrzehnte zurückblicken. Erfreulich: Das Party-Service-Knowhow und die Qualität erfreuen sich immer noch grosser Beliebtheit

Wer hätte für sein eigenes Fest nicht gerne schon einmal mit den Fingern geschnippt und den ultimativen Zauberspruch «Tischlein deck dich» von sich gegeben? Nun denn: Was kümmern uns Märchen – schliesslich leben wir in der Realität und in dieser gibt es ja den Party-Service Kuhn, der Feste von A bis Z organisiert. «Sie machen das Fest – wir den Rest» lautet der Slogan, der hält, was er verspricht und die Philosophie des Menzikers Gastrounternehmens seit den Anfängen treffend unterstreicht. Kurz: Walter und Barbara Kuhn sind mit ihrem Team dafür verantwortlich und bestrebt, dass sie jedem Fest – ob gross oder klein – mit ihrem Know how die Krone aufsetzen können. Und mit ihrem Rundumangebot sind sie nicht von ungefähr zu einem Gradmesser in der Schweizer Party-Service-Szene geworden. Das zeigt ein Blick nicht nur in die Referenzliste, sondern auch in jenen Ordner, in welchem sich Zeitungsausschnitte, Flyer und Broschüren von vergangenen Festen und Aktivitäten stapeln. Hochzeitsmessen, Gewerbeausstellung, Hausmessen und viele andere Anlässe mehr haben Walter und Barbara Kuhn neben ihrem üblichen Tagesgeschäft (12 Jahre Metzgerei, 6 Jahre Saalbauwirt, 7 Jahre Engelstübli) besucht oder gar selber organisiert, um den Party-Service «made in Menziken» von seiner besten Seite präsentieren zu können.

Innovationen und ganz viel Herzblut
Keine Frage: Es ist eine erfolgreiche Ära, die am 1. Juli 1988 mit der Eröffnung der Metzgerei an der Bodenstrasse in Menziken ihren Anfang nahm und gleichzeitig den Party-Service einläutete. Und was damals noch in den Kinderschuhen steckte, hat sich im Laufe der Jahre zu einem florierenden Geschäftszweig entwickelt. Eine positive Entwicklung, die natürlich nicht einfach so von ungefähr kam, sondern vielmehr das Resultat und die Früchte von Kreativität, Innovation und ganz viel Herzblut war und natürlich immer noch ist. «Im ersten Jahr hatten wir gerade einmal zwei Party-Service-Aufträge», wie sich Walter Kuhn heute erinnert. Der erste war für 30 Personen in der Waldhütte Menziken. Das Menü: Salat, Braten, Gratin und Gemüse. Braten und Schinken im Brotteig seien damals Standard und die grossen Klassiker gewesen, so Kuhn. Alleine damit lässt sich heute aber kein Cateringauftrag mehr an Land ziehen. «Die Wünsche der Kunden und die Anforderungen an uns sind gestiegen», wie auch Barbara Kuhn sagt.

Jubiläum mit Verlosung und Top-Preisen
Vielfalt ist – neben Qualität – ebenfalls gefragt. Die vielfältigsten Apéro riche, Themenbuffets, Brunches etc. seien von den Kunden gewünscht. Und Kundenwünsche sind für den Party-Service Kuhn da, um erfüllt zu werden und um ihnen bei verschiedenen Firmen- Vereins- und Privatanlässen die spezielle, kulinarische Handschrift zu verleihen. Eine individuelle Beratung ist dabei selbstverständlich. Auf Wunsch werden geeignete Lokalitäten, Mobiliar, Musiker, Komiker etc. organisiert. Kurz: Von der Infrastruktur bis hin zum Dessert bekommt man alles aus einer Hand. Flexibilität ist mitunter ein weiterer wichtiger Faktor in diesem Metier und ein Trumpf, welcher das Menziker Unternehmen ausspielen kann. Aufträge flattern praktisch aus der ganzen Schweiz ins Haus – von namhaften Firmen wie etwa der Basel World, Ikea St. Gallen, Coop City Zürich, Coca Cola, Linde Stapler, CaseSteyr-Traktoren etc. Pro Jahr nehmen zudem rund 50 Brautpaare den Party-Service von Walter und Barbara Kuhn in Anspruch. Sie kommen nicht nur in den Genuss von kulinarischen Köstlichkeiten. Seit 11 Jahren winkt einem Brautpaat per Verlosung jeweils Ende Jahr ein verlängertes Wellness-Wochenende in Österreich. Und auch im Jubiläumsjahr haben alle Kunden, welche vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 einen Party-Service buchen tolle Gewinnchancen. Alle nehmen nämlich an einer Verlosung teil, bei welcher auf den Gewinner ein Grillbuffet für 30 Personen im Wert von 1500 Franken wartet. Den Zweit- und Drittplatzierten wird ein Apéro-, respektive ein Dessertbuffet, für 30 Personen geliefert. Wie auch immer die Verlosung ausgehen wird: Mit dem Menziker Party-Service-Spezialisten ist man so oder so immer auf der Gewinnerseite.

Dienstag, 13.02.2018Beinwil am See

argovia philharmonic: Leben – Liebe – Natur

Text. Eing., Foto: Sam Trench

Noch ist sie so etwas wie ein Geheimtipp: die 20 Jahre alte Cellistin Laura van der Heijden – doch spätestens seit sie Titelträgerin des BBC Young Musician 2012 ist, hat sie sich in die erste Reihe der neuen Cellistengeneration gespielt. Zusammen mit dem argovia philharmonic und unter der Stabführung von Matthias Bamert interpretiert Laura van der Heijden Haydns Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur Hob. VIIb:1.

Joseph Haydn war für Mozart und Beethoven Mentor, Lehrer und Vorbild. Papa Haydn, wie er manchmal genannt wird, arbeitete um 1765 als Vizekapellmeister beim Fürsten Estherázy. Dieser residierte oft in seinem Schloss in Eisenstadt, einem österreichischen Landgut nahe der tschechischen Grenze. Dort entstand wahrscheinlich das Konzert für Violoncello und Orchester in C-Dur Hob. VIIb:1, das bald nach 1765 für fast zweihundert Jahre in Vergessenheit geraten soll. Erst mit der Entdeckung des Notenmaterials 1961 in einer Sammlung des Tschechischen Museums für Musik wurde das Konzert ans Licht gebracht. Die 20-jährige Nachwuchscellistin Laura van der Heijden interpretiert das hoch klassische Stück meisterhaft und bringt es zusammen mit dem argovia philharmonic auf die Aargauer Bühnen.

Antonín Dvoráks Konzertouvertüre «In der Natur» op. 91, die gemeinsam mit den zwei Ouvertüren «Karneval» op. 92 und «Othello» op. 93 die Trilogie «Leben – Liebe – Natur» bildet, entstand zwischen 1891 und 1892. Die Trilogie ist einerseits Namensgeber des Konzerts, andererseits widerspiegeln sich darin Hauptmotive der Spätromantik. Dvo-rák wurde von Johannes Brahms entdeckt und von Richard Wagners Musikschaffen beeinflusst. Wagner wiederum war ein grosser Verehrer Beethovens und selbst ein wegweisender Komponist. Der aus Belgien stammende und gelernte Organist César Franck liess sowohl die französische Musiksprache als auch Wagners Schaffen in sein Werk einfliessen. Somit steht das Konzert mit Dvoráks «In der Natur», Haydns Konzert für Violoncello und Orchester und Francks Symphonie d-Moll für eine europaweit reichende Musik.

Do., 22.03.2018: Villmergen Röm.Kath.-Kirche
Sa., 24.03.2018, 19.30, Beinwil am See Löwensaal
mit Laura van der Heijden, Cello; Matthias Bamert, Leitung und dem argovia philharmonic

Dienstag, 13.02.2018Menziken

Jahresbericht 2017 der Sagi-Vereinigung

Text und Bild: Eing.

Am 18. Januar begann mit der Planungssitzung die offizielle Sagi-Saison 2017. Dazu trafen sich der Präsident Karl Stutz, der Obmann Roy Weber, der Kassier Markus Dätwyler, der Beisitzer Christian Maurer und die Sekretärin Ruth Hintermann. Nachdem die beiden Kassaberichte des Jahres 2016 genehmigt waren, ging es ans Planen des Betriebsjahres 2017.

Dieses begann am 18. März mit den Vorbereitungsarbeiten für den kommenden Betrieb. Kontrollieren, Riemen montieren und ein Kontrollauf waren angesagt. Nach der Anlieferung von Stämmen durch das Forstamt begannen dann die monatlichen, öffentlichen Schausagen am 1. April. Unsere «alte Dame» lief auch zum Schweizer-Mühlentag anstandslos von morgens bis zum Abend. Viele Besucher waren an diesem Tag anwesend.

Der Höhepunkt der Saison war unzweifelhaft das grosse Dorffest vom 9. bis 12. Juni. Der Samstag davon bleibt unvergessen mit den vielen Attraktionen wie dem Trödler- und Handwerkermarkt, dem Bagger-Ballett, den Steel-Drummers, dem Tour de Suisse-Start am Montag und vieles mehr. Unsere Sagi war dabei mitten drin und die unzähligen Zuschauer konnten den Schwung unserer «alten Dame» bewundern.

Die zweite Hälfte der Saison war dann mit den monatlichen Schausagen und den Vorführungen für die Schule Menziken wesentlich ruhiger. Einzig der Besuch eines Bibers brachte etwas Abwechslung. Ein durchgenagter Wehrpfosten und das dadurch unfreiwillige Öffnen des Hauptwehres war seine Visitenkarte. Dem Treiben des Nagers hatte aber die Sagimannschaft sofort etwas entgegen zu setzen. Alle kritischen Stellen sind nun mit Blech abgedeckt.

Dank grosser Sorgfalt und gutem Unterhalt hat es auch im 2017 keine Probleme gegeben und unser Kulturgut mitten in Menziken kam gut über die Runde. Mit dem letzten Sagen am 7. Oktober, dem Aufräumen für die Winterpause und dem jährlichen Abschlussessen der Sager und ihren Partnern endete die Saison 2017. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Sagimannschaft für ihren Einsatz, an die Bevölkerung von Menziken für ihr Interesse an unserem einzigartigen Kulturgut und den Spendern, die neben dem Beitrag auch gelegentlich etwas mehr in unsere Kasse einzahlen.

Anfang Januar 2018 wurden die Kassenbewegungen von 2017 begutachtet und genehmigt. Der Vorstand stellt sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung. Die Sagimannschaft und der Vorstand hoffen auf ein gutes 2018, dem 32. Betriebsjahr nach der Renovation und der Wiederinbetriebnahme.

Dienstag, 13.02.2018Region

Dietschy Buchhaltungen ist für Sie da

Text und Bild: Eing.

Machen Ihnen die Berge von Belegen und Ihr Geschäftsabschluss Bauchweh? Dann lassen Sie sich von Dietschy Buchhaltungen in Beinwil am See entlasten.

Sie kennt die Sorgen und Nöte der Klein- und Mittelbetriebe. Wenn es um Buchhaltung, Jahresabschluss und Controlling geht, lässt sie sich von keiner Aufgabe abschrecken. Regina Dietschy, 48, aus Beinwil am See, ist Buchhalterin mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis. Seit 25 Jahren schlägt sie sich mit allem herum, was den Verantwortlichen in Einzelunternehmungen, Familienbetrieben, KMU und Vereinen die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. 15 Jahre lang war Dietschy als Leiterin Rechnungswesen und Controlling tätig, bis sie sich Anfang letzten Jahres selbständig machte. «Auch immer mehr Vereine und Verbände stossen in buchhalterischen Belangen oft an ihre Grenzen. Hier kann ich schnell und unbürokratisch helfen. Selbst komplexe Buchhaltungen von Firmen sind für mich kein Problem», sagt die Expertin. Ihr Büro hat sie an der Gartenstrasse 5. «Trotzdem gehe ich auch direkt zu den Kunden. Manchmal ist es praktischer, die Dinge vor Ort zu erledigen.» Verschwiegenheit und Diskretion zählen ebenso zu Dietschys Prämissen wie Flexibilität und Genauigkeit. «Ich erledige die Dinge dann, wenn sie anfallen, und schiebe keine Aufgaben vor mir her. Das kommt den Firmen und Unternehmen zugute, denn so haben sie jederzeit den genauen Überblick über ihre Zahlen.»

Dietschy Buchhaltungen bietet:

  • Führung Ihrer Buchhaltung
  • Kreditoren,- und Debitorenbuchhaltung
  • Lohnbuchhaltung
  • Fakturierung
  • Mahnwesen und Inkasso
  • Monats,- Quartals- und Jahresabschlüsse
  • Steuererklärung
  • Mwst-Abrechnung
  • Diverse Auswertungen
  • Allgemeine Büroarbeiten

Dienstag, 13.02.2018Reinach

Ohne Eis läuft bei Peter Küng gar nichts

Text und Bild: jennifer Loosli

Am 1. November 1997 bestritt er seinen ersten Arbeitstag in der Eishalle Reinach als Eismeister. Seit mehr als 20 Jahren koordiniert er das Tagesgeschäft, wartet die Anlage und vermietet die Kunsteisbahn-Oberwynental. Damit nicht genug, denn seit 1986 ist Küng auch Linesman an Eishockey Spielen.

Der 49-Jährige verbringt die meiste Zeit in Eishallen. Aber nicht nur heute, schon früher. 15 Jahre lang war er Verteidiger des SC Reinach und startete 1986 seine Karriere als Schiedsrichter! 1991 war er das erste Mal in der 1. Liga als Linesman im Einsatz. Er kämpfte sich immer weiter nach oben, 1994 war er regelmässig als Linesman unterwegs, bis er im Jahr 2000 in der Nationalliga A mitmischen durfte. Im Rampenlicht steht der Linesman nicht, denn vor und nach den Spielen gibt es viele Arbeiten, die unsichtbar sind und andere den Ruhm kassieren. Dies stört den ruhigen und ausgeglichenen Peter Küng aber nicht! Denn er selbst sah sich nie als Headschiedsrichter. Er sei nicht der Typ dazu, das habe er in all den Jahren selber bemerkt. Als Headschiedsrichter fängt man wieder in den untersten Ligen an und muss sich nach oben kämpfen. Wer weiss, ob man es dann nochmal an die Spitze schafft. Letzten Herbst hat der Reinacher sein 1000. Spiel bestritten! Es gäbe einige Spiele, die ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen, favorisieren könne er aber keines. In den Playoffs dreizehnmal beim Finale mitdabei, siebenmal in Davos beim Spengler Cup. In der ganzen Welt kam der bescheidene Küng umher! Neuseeland, Schweden, Kuwait. Mit über 18 Jahren Erfahrung als Linesman ist er einer der routiniertesten im Schweizer Eishockey!

Viel Freizeit bleibt als Betriebsleiter einer Eishalle und Linesman nicht mehr. Ist er doch 100% angestellt und das ganze Jahr durch an 75 bis 85 Spielen anzutreffen. Mit 50 Jahren ist aber Schluss! Das Verbandsreglement legt vor, dass das Amt eines Linesman nur bis zum 50. Lebensjahr ausgeübt werden darf. Küng freut sich mehr Zeit auf seinem Bike zu verbringen und wieder mal nichts zu tun! Denn das kam die letzten Jahre viel zu kurz. In der Kunsteisbahn-Oberwynental wird er aber weiterhin anzutreffen sein. Er liebt seinen Job, denn er ist abwechslungsreicher als viele andere. Er erledigt administrative Arbeiten, kann seine handwerklichen Fähigkeiten zeigen und erfreut sich jeden Tag viele Kunden auf der Eisbahn anzutreffen. Im Sommer ist er verantwortlich für die Instandhaltung der Eisbahn, führt Wartungen durch und vermietet die Halle so oft wie möglich für die Saison (Mitte August bis 3. Woche März). In Aarau wurde das Spiel zwischen dem SCB und dem ZSC nicht bewilligt. Darauf wurde Peter Küng vom Sportchef Aarau kontaktiert und angefragt, ob das Spiel nicht in Reinach stattfinden könne. Küng nahm Kontakt mit dem ZSC auf und regelte alles weitere. Somit werden der SCB gegen den ZSC am 23. Februar auf der Eisbahn in Reinach gegeneinander spielen! Dieser Match bietet allen Spielern, die leider nicht an der Olympiade teilnehmen können, die Chance ihre Spielpraxis weiter auszubauen und sich auf die Playoffs vorzubereiten.

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Dienstag, 13.02.2018Dürrenäsch

Vorstandswechsel im Damenturnverein

Text und Bild: Eing.

Am 12. Januar 2018 fand die alljährliche Generalversammlung des DTV Dürrenäsch im Restaurant Rebstock in Seengen statt. Nachdem die total 35 Anwesenden durch die Präsidentin Debora Baumann begrüsst wurden, wurden gleich 6 langjährige Mitglieder aus dem Verein entlassen.

Jedoch wurden auch wieder zwei neue Mitglieder im DTV Dürrenäsch willkommen geheissen. Die Präsidentin wünscht Flavia Pinto und Vera Baumberger viel Spass und Freude im Verein. Es wurden zahlreiche Jahresberichte vorgelesen. Die Oberturnerin erinnerte sich beispielsweise an die gut besuchten Turnstunden im vergangenen Jahr (durchschnittlich 18 Turnerinnen an 51 Montagen) und die Hauptjugileiterin berichtete von einem sehr erfolgreichen Jugijahr. Beim Traktandum «Wahlen» werden Ramona Keller und Alexandra Regli als Kassierinnen verdankt. Debora Baumann gibt ihr Amt als Präsidentin ab und auch Jasmin Cadisch gibt ihr Amt als Oberturnerin ab.

Der Vorstand wird wie folgt gewählt:
Präsidentin Nicole Grossenbacher neu
Vizepräsidentin Nadine Engel neu
Kassierin Melina Schenkel neu
Techn. Leiterin Rahel Bertschi neu
Aktuarin Carmela Steiner neu

Als Jugileiterinnen werden folgende Mitglieder gewählt:
Hauptjugileiterin Fabienne Bertschi
Jugileiterinnen Fabienne Bertschi, Nadine Engel, Carmela Steiner, Noemi Siffert, Lorena Steiner und Jessica Cadisch

Montag, 12.02.2018Schongau

Naturnahe Lebensräume pflegen

Text und Bild: Jennifer Loosli

In ganz Schongau gibt es immer häufiger morsche Bäume und Stein- und Ästehaufen zu sehen. Dies nicht weil die Landwirte keine Zeit haben, um sie wegzuräumen, sondern für die Lebewesen in der Natur! Eidechsen, Libellen, Wieseli und viele weitere brauchen wieder vermehrt Unterschlüpfe.

Ein Vernetzungsprojekt für die Landschaftspflege! Es werden Ökoelemente möglichst optimal miteinander in Verbindung gebracht. Im Bereich Nachhaltigkeit der Landwirtschaft soll das Vernetzungsprojekt zur Förderung der Artenvielfalt und der Pflege der Landschaftsbilder dienen. Das Projekt entstammt einer Initiative des Bundesamtes für Landwirtschaft im Rahmen der Ökoqualitätsverordnung. In Schongau bewirtschaften rund 62 Landwirte 859 Hektar Land. Seit längerem müssen Landwirte einen ökologischen Leistungsnachweis erbringen um ihre Produkte zu verkaufen und Direktzahlungen zu erhalten. 741 ha sind im Vernetzungsprojekt, wovon 111 ha Biodiversitätsförderflächen sind wo der ökologische Leistungsausweis umgesetzt ist. Dabei verpflichtet sich der Landwirt, der Natur einen angemessenen Platz innerhalb der normalerweise intensiven Landnutzung zu lassen. Vor vier Jahren begann das Vernetzungsprojekt in Schongau. Damals wurden Schulen, Privatpersonen, Pensionierte und Biologen losgeschickt, um Tier- und Pflanzenarten zu suchen. Diese haben alle einheimischen Tiere als Richtschnur aufgenommen und dafür Massnahmen getroffen. Die folgenden Pflanzen- und Tierarten dienen als Ziel- und Leitarten: Wasserfrösche, Kreuzkröten, Feldhasen, Neuntöter, Gartenrotschwanz, Wiesel, Dornensträucher und viele mehr! Landwirte wurden informiert und eingeladen, beim Vernetzungsprojekt Schongau mitzuwirken.

Jeder der eine Vereinbarung abgeschlossen hatte, wurde zuerst fachlich betreut und in das Projekt eingeführt. Im Gegenzug erhalten die Bauern einen Vernetzungsbeitrag, welcher von Bund und Kanton geleistet wird. Die Betriebe errichteten Asthaufen, damit sich die Tiere darunter verstecken können, wenn der Weg, z.B. in den nächstgelegenen Wald, lang ist. Die Fortschritte werden mit einem Massnahmekatalog gemessen. Die Ziele werden in einem Zwischenbericht nach vier Jahren und einem Schlussbericht nach acht Jahren festgehalten. Im Januar 2018 wurde der Zwischenbericht verfasst und es sieht mehr als gut aus! Die Ziele wurden bereits nach den ersten vier Jahren zu 80% erreicht, das Vernetzungsprojekt ist auf einem sehr guten Weg! Leider wurden aber während des Sturms «Burglind» viele Bäume beschädigt oder fielen um. Hier werden die Bauern von der Gemeinde und ProNatura unterstützt, um die Bäume schnellstmöglich wieder zu ersetzen und diversen Tieren wieder ein neues Zuhause geben zu können. Ein Projekt, das nicht nur den Tieren gilt, sondern auch unserer Nachwelt. Diese sollen weiterhin Füchse, Feldlerche oder Prachtlibellen zu sehen bekommen. Beim nächsten Spaziergang lohnt es sich, auf Stein- oder Streuehaufen, Wieselburgen und diverse Pflanzenarten zu achten. Vielleicht kann man ja etwas entdecken!

Montag, 12.02.2018Reinach

Bob U23: Vize-Weltmeistertitel für Alain Knuser

Text und Bild: Thomas Moor

Bewegung und Sport sind ein fester Bestandteil im Leben von Alain Knuser. Erfolge konnte der Reinacher dabei schon in diversen Sportarten und auf verschiedenen Schauplätzen feiern. Seit kurzem hat er einen Vize-Weltmeistertitel in seinem Palmares.

Seine sportlichen Aktivitäten hat Alain Knuser nicht auf sondern aufs Eis gelegt. Genauer in den Eiskanal. Dort, wo die weltbesten Bobpiloten mit ihren Teams um die schnellsten Startzeiten, Ideallinien, Hundertstelssekunden und damit um Medaillen kämpfen. «Im Winter 2013 wurde ich durch den Paten meiner Freundin zu einer Bob-Taxifahrt nach St. Moritz eingeladen. Dabei erkannte dieser meine Begeisterung und sportlichen Ambitionen. Daraufhin ermöglichte er mir den Zugang zum Team von Clemens Bracher», wie der ehemalige Kickboxer aus Reinach sagt. Nach dem Abschluss seiner Lehre gehörte er bald zu den Stammanschiebern im Team des Emmentalers, welcher sich die Schweizermeistertitel 2018 im 2er- und 4er-Bob sicherte. Für die Juniorenweltmeisterschaft im 4er-Bob vom 28. Januar in St. Moritz wurde Alain Knuser von Clemens Bracher freigestellt, um das Team von Michael Vogt zu verstärken. Und mit seiner Mannschaft im Rücken (Alain Knuser auf Position zwei hinter Steuermann Vogt) holte sich der Schwyzer nach zwei Läufen 24 Hundertstel hinter dem Deutschen Richard Oelsner und 87 Hundertstel vor dem Russen Aleksandr Bredikhin den Vizeweltmeistertitel.

Kraft, Schnelligkeit und Spritzigkeit gefragt
Im Bobsport bildet nicht nur der Pilot an den Steuerseilen einen wichtigen Faktor im Kampf um Podestplätze. Einen ebenfalls grossen Anteil an Erfolg oder Misserfolg haben auch die Hintermänner als Anschieber. «Für den Bobsport sind drei Trainingsfaktoren wichtig: Kraft, Schnelligkeit und die Leichtathletik», wie Alain Knuser erklärt. Das gemeinsame Anschieben, die Teamfähigkeit und die Koordination beim Einstieg faszinieren ihn. Als Bobanschieber muss man kräftig, schwer und trotzdem schnell sein. Knusers Trainingsplan beinhaltet intensive Krafttrainings mit hohen Gewichten, Sprinttrainings in einer Leichtathletikgruppe sowie Sprungtrainings, bei welchen die Explosivität trainiert werden. Die Trainingseinheiten absolvieren die Teammitglieder autonom, da alle an unterschiedlichen Orten Wohnsitz haben. Je nach Trainingsphase trifft man sich zusätzlich wöchentlich auf der Anschubbahn in Andermatt.

Hartes Training für den Erfolg
Für den Bobsport und um Topleistungen zu erbringen betreibt Alain Knuser eine grossen zeitlichen Aufwand. wenn man bedenkt, dass seine sportlichen Fähigkeiten nur gerade während der ersten fünf Sekunden eines jeden Laufs (dem Start) gefragt sind. Dort allerdings gilt es, die Leistungen des Trainings optimal abzurufen. Während der Saison und in den monatlich stattfindenden Trainingslagern trainiert der Reinacher zweimal täglich. In der Zeit von Frühling bis Herbst stehen neben einer normalen Arbeitstätigkeit sechs bis sieben Trainingseinheiten pro Woche an. Neben dem U23-Vizeweltmeistertitel zählt der Junioren- Schweizermeistertitel 2017/2018 im Viererbob zu Knusers grössten Erfolgen. Und für weitere Erfolge und Empfehlungen trainiert der Reinacher weiterhin hart. Sein Ziel längerfristig ist es, dereinst an Olympischen Spielen teilzunehmen und zur Weltspitze im Bobsport zu gehören. «Für das kommende Jahr habe ich mir die Qualifikation für die Spitzensportrekrutenschule in Magglingen als Ziel gesetzt.» Dankbar ist Knuser auch den Sponsoren, ohne deren Unterstützung er den Bobsport auf diesem Niveau nie betreiben könnte.

Montag, 12.02.2018Schongau

News aus der Schule

Text und Bild: Eing.

Wenn Lehrpersonen auf die Pauke hauen ...

Am 12. und 13. Januar 2018 trafen sich die Lehrpersonen zu einer musikalischen internen Weiterbildung. Unter der fachkundigen Leitung von Thomas Viehweger lernten die Lehrpersonen verschiedene Rhythmen, Instrumente und praxisnahe Umsetzungsmöglichkeiten kennen.

Der Freitagnachmittag und -abend stand ganz im Zeichen von Bodypercussion und den Boomwhackers. Als Bodypercussion versteht man die Nutzung des eigenen Körpers zur Erzeugung verschiedener Geräusche, die zu einem Rhythmus zusammengesetzt werden können. Als erstes übten wir uns im Ausführen eines Handshakes. Nach teils anfänglichen koordinativen Schwierigkeiten merkten wir, dass es mit jeder Wiederholung besser klappte und schon bald konnten unsere persönlichen Handshakes mit unüberbietbarer Coolness (wie es sich gehört) zum Besten geben.

Danach machten wir Erfahrungen in Bodypercussion und mussten realisieren, dass, sobald man Rhythmen patscht, klatscht, stampft und schnipst, das Reden plötzlich schwieriger ist als sonst (probieren Sie’s aus). Den Abschluss vom Freitag machten die Boomwhackers. Dies sind farbige Plastikröhren, die durch ihre unterschiedlichen Längen verschiedene Töne erzeugen. Damit können Lieder begleitet oder auch das Rhythmusgefühl verbessert werden, ohne dass eine musikalische Vorbildung vorhanden sein muss.

Auch am Samstag ging es rhythmisch-musikalisch weiter. Der Schwerpunkt lag auch heute auf der Kunst, mit wenigen Dingen viel ertönen zu lassen. Neben Wiederholungen von Bodypercussion, Boomwhackers und Handshakes sind auch Stomp (Materialperkussion mit Besenstielen, Abfalleimern, o.Ä.), Cajón (sprechen Sie: [gachon], das o betonen) und Djembé dazugekommen. Leider hatten wir für die letzten beiden Instrumente nur noch wenig Zeit, dennoch reichte es für eine kurze Einführung in die Schlagtechniken und für ein kurzes Stück mit allen zusammen. Das Ergebnis des letzten Programmpunktes, des Hochglanz-/Erinnerungsshootings zum Schluss, sehen Sie auf der linken Seite.

Und so sind wir nach eineinhalb Tagen voller Musik eher still, aber voller Ideen ins Wochenende gestartet.

Michelle Rohrer


Besuch des Wasserreservoirs Tannwald

Vor den Weihnachtsferien besuchte die gesamte 5./6. Klasse die Wasserquellen Kirchholz. Im Unterkirchholz empfing uns Roland Moser, der zusammen mit Urs Weibel das Wasserreservoir in Oberschongau unterhält. Als erstes durften wir dort in einen Schacht schauen. Anschliessend gingen wir zum Pumphäuschen. Dort erklärte uns Roland Moser, dass er regelmässig eine Wasserprobe nimmt, damit die Wasserqualität überprüft werden kann. Weiter gingen wir in das Wasserreservoir Tannwald, wo wir in einen Trink- und Löschwasserspeicher schauen konnten und das Trinkwasser gleich selber testen durften. «Mmmh … das beste Wasser!», sagten viele. Nachdem Roland Moser all unsere Fragen gut und verständlich beantwortet hatte, liefen wir gemeinsam zurück in die Schule.

Es war spannend zu sehen, wo ein Teil unseres Wassers gesammelt und weiterverteilt wird.

Jolanda Barmet

Montag, 05.02.2018Reinach

Schnäggeball: Saalbau war fest in Zombie-Händen

Text und Bild:Thomas Moor

Hilfe, die Zombies sind los! Der Gruselfaktor hatte im Reinacher Saalbau eine neue Höchstmarke erreicht. Nicht verwunderlich. Der Maskenball der Reinacher Schnäggeschränzer stand nämlich unter dem Motto «Zombie-Wedding» und ganz im Zeichen des 30-Jahr-Jubiläums der Reinacher Guggenmusik. Und da kamen sie in Scharen aus ihrer Gruft und gaben sich in der Oberwynentaler Metropole die Ehre: die vielen kunstvoll geschminkten Herr und Frau Zombie. Und trotz viel Blut und Wunden waren viele lachende Gesichter ausmachen. So schön kann Horror sein! Fröhliche Stimmung herrschte im Saalbau ebenso wie in der Bar und im Kafizelt. Das Fasnachtsfieber hat sie alle wieder gepackt. Für Farbigkeit sorgten neben den Zombies auch fidele Mexikaner, Häftlinge, Superman, Spiderman, Cheerleader, der Pirat, der beim Saalbau vor Anker ging und viele andere mehr. Den Startschuss zum fasnächtlichen Treiben feuerten diverse Guggenmusiken mit dem Monsterkonzert vor dem Saalbau ab.

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Montag, 05.02.2018Schongau

«WM 2018» – Schonger Brass-Event vom 9. & 10. März

Text:: Eing., Bild: fabienne Hunziker

Liebe Schongauerinnen und Schongauer
Haben Sie bei den ersten Qualifikationen für die WM 2018 auch schon mitgefiebert? Oder auch nicht? Egal ob fussballbegeistert oder nicht, unser diesjähriger Schonger Brass-Event mit dem Motto «WM 2018» wird ganz bestimmt jedermann begeistern.


Lassen Sie sich von unserem spannenden und abwechslungsreichen Programm hinreissen und fiebern Sie mit uns durch die Gruppenspiele bis hin zum Final der Fussball-Weltmeisterschaft 2018. Durch das Programm geführt werden Sie von unserem Moderator Thomas Odermatt. Der sympathische Stadt-Luzerner moderiert Events, Galas und Talks in einer erfrischenden und professionellen Art, dabei versteht er es spontan auf das Publikum und die Gäste einzugehen.

Als Dank für die grosszügige Unterstützung anlässlich unseres 150-Jahr-Jubiläums 2017 ist der Besuch unseres diesjährigen Konzertes für Sie, liebes Publikum, kostenlos. Der Event beginnt jeweils um 20.00 Uhr und findet in der Mehrzweckhalle in Schongau statt. Jeweils ab 18.30 Uhr können Sie sich aus der feinen «Musig-Chochi» verköstigen lassen. Weitere Infos und Platzreservationen unter www.schongermusig.ch.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihre Schonger Musig.

Montag, 05.02.2018Hallwil

Pat Beauty Room: Angebote rund um Schönheit

Text und Bild: Jennifer Loosli

Gönnen Sie sich eine wohlverdiente Auszeit bei Pat Beauty Room im Weiheracker 253 in Hallwil. Hier kann man entspannen und alles um sich herum vergessen. Denn bei Patricia Zacchia dreht sich alles um ihre Kunden!

Gel-Nägel, Fussreflexzonenmassagen oder Permanent Make-up: bei Pat Beauty Room kann sich jede/r von A bis Z verwöhnen und verschönern lassen. Seit 1995 arbeitet Patricia auf diesem Gebiet. Es muss kreativ und bunt sein, denn schon als kleines Mädchen verbrachte sie ihre Freizeit damit, zu basteln, malen und nähen. Diese Kreativität zog sich bis heute weiter, denn Patricia Zacchia liebt es Gel-Nägel bis ins kleinste Detail zu verzieren und spezielle Tattoos zu stechen. Nach einem Permanent-Make-up-Kurs, entschied sie sich dazu, mit der Tattowierkunst zu beginnen. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda sprach sich ihr Talent sehr schnell in der Region umher und die Kundschaft wuchs dadurch immer weiter. Gearbeitet wird mit hochwertigen Produkten von Déesse Cosmetics. Sämtliche Produkte sind in ihrem Beauty Room erhältlich. Bei Patricia Zacchia wird das Wohlgefühl der Kunden in den Mittelpunkt gestellt und jeder Kunde individuell behandelt. Ihr Fachwissen erweitert sie laufend durch Weiterbildungen und Schulungen. Dadruch ist sie immer auf dem neusten Stand und bietet Sugarin, Micro Blading oder Acryl-Nägel auf höchstem Niveau an.

Montag, 05.02.2018Schongau

«Mer brengid de Säge» – Sternsinger in Schongau

Text und Bild: Eing.

Am Sonntagabend, den 7. Januar 2018, waren in Schongau wiederum die Sternsinger unterwegs, dieses Jahr eine grosse Schar! Neben den Ministranten machten neu auch die 5.- und 6.-Klässler und einige Erwachsene bei diesem schönen Brauch mit.

Es teilten sich alle in fünf Gruppen auf, diese sangen von 17.00 – 19.15 Uhr auf verschiedenen Plätzen und Weilern Drei-Königs-Lieder und schrieben das Segenszeichen «20*C+B+M*18» über die Haus- und Wohnungstüren oder gaben gesegnete Kreiden und Kleber ab. Zum Abschluss trafen alle Sternsinger-Gruppen um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Mettmenschongau ein, um nochmals gemeinsam zu singen und einen eindrücklichen Schlusspunkt zu setzen.

Gesammelt wurde für das Hilfswerk «Missio», welches dieses Jahr Projekte gegen die Kinderarbeit in Indien unterstützt – erfreulicherweise wurden die Kässeli sehr gut gefüllt, so dass nun ein namhafter Betrag überwiesen werden kann. Wir freuen uns, diesen Brauch gemeinsam zu pflegen und damit auch Benachteiligte zu unterstützen. An dieser Stelle herzlichen Dank den Spenderinnen und Spendern und allen Sternsingern für Ihr tolles Engagement.

Edith Brunner/Daniela Koch

Danke

Zu meinem 75. Geburtstag habe ich sehr viele Zeichen der Wertschätzung, der Verbundenheit und Dankbarkeit erhalten. Ich danke von ganzem Herzen für alle Besuche und Geschenke, für Telefons und E-Mails. Am 6. Januar durfte ich nach dem festlichen Gottesdienst mit vielen in der Pfarrschüür anstossen und Glückwünsche entgegennehmen. Ich habe mich darüber sehr gefreut und grüsse alle herzlich.

Josef Hurter

Einladung zum Mitsingen im Kirchenchor Schongau

an der Firmung 2018 in Schongau am Pfingstmontag, 21. Mai 2018 um 09.30 Uhr, mit Weihbischof Denis Theurillat. Proben: jeweils dienstags, 24. April, 8. Mai und 15. Mai 2018, jeweils um 20 Uhr in der Aula beim Schulhaus Schongau.

Kontakt/Anmelden: Laura Kramis, Dirigentin Kirchenchor Schongau 078 634 14 75

Vorschau: Fastensuppe am Sonntag, 4. März

Gerne laden wir Gross und Klein zur traditionellen Fastensuppe am Sonntag, den 4. März 2018 von 11.00 bis 13.30 Uhr im Schulhaus ein! Schon jetzt herzlichen Dank dem Frauenverein und allen Jugendlichen der 5.+6. Klasse und ihren Eltern für die Mithilfe beim Einrichten, Kochen und Servieren. Der Reinerlös der Fastensuppeneinnahmen geht an unser Fastenopferprojekt Madagaskar.

Fastenprojekt 2018 der Pfarreien Aesch/Mosen und Schongau

MADAGASKAR: Wer die Bilder aus dem Masoala-Regenwald sieht, vergisst leicht, dass die Insel zu den ärmsten Länder gehört: Mehr als die Hälfte der Kinder sind mangelernährt, nur eine von drei Personen hat sauberes Trinkwasser. Die Regierung tut wenig dagegen und schafft es auch nicht, die kriminellen Banden in den Griff zu bekommen. Wer arm ist, gerät leicht in Geldnot und muss sich an die lokalen Geldverleiher wenden. Diese verlangen horrende Zinsen, 100-300 Prozent sind keine Ausnahme.

Die Projekte von Fastenopfer bieten Familien einen Ausweg: Sie initieren Spargruppen, welche sich in Notfällen gegenseitig mit zinslosen Darlehen aushelfen können – wenn am Ende der Regenzeit die Reisvorräte zu Ende gehen, wenn jemand erkrankt oder wenn die Kinder Schulmaterial brauchen. Sie unterstützen auch bei der schweren Feldarbeit und legen zusätzliche Felder mit Maniok oder Gemüse an. Ebenfalls gehört die Ausbildung in produktiven ökologischen Anbaumethoden dazu.

Mit unserem Projekt unterstützt das FASTENOPFER eine Aktion im Hochland: Viele der rund 1700 Spargruppen sind bereits frei von Schulden. Dank Gemeinschaftsfeldern haben sie ihre Produktion deutlich erhöht. Nun lernen sie, wie man auf den abgeernteten Feldern zusätzlich Gemüse anbaut: So essen sie gesünder und können den Überschuss verkaufen. Mit dem Gewinn können sie das Schulgeld für ihre Kinder bezahlen. Weitere Infos: www.fastenopfer.ch/madagaskar.

Das Projekt wird im Gottesdienst vom 04. März 2018 um 10.00 Uhr in Schongau durch die Länderverantwortliche des Fastenopfers, Frau Blanca Steinmann, vorgestellt.

Montag, 05.02.2018Seengen

Derby zwischen Seengen und Seon!

Text und Bild: Jennifer loosli

Die Schüler/-innen der 8. und 9. Klasse aus Seengen und Seon spielten am Sporttag gegeneinander Hand- und Volleyball. Die Idee dahinter: Mit dem Nachbardorf ein kleines Derby veranstalten und darum spielen, welches Dorf denn nun in der jeweiligen Sportart besser ist!

Am Sporttag in Seengen drehte sich alles um den Ball. Die Lehrer aus Seon und Seengen organisierten einen Sporttag der anderen Art! Die Seenger spielten nicht nur untereinander Volley- und Handball, sondern auch gegen Seoner. Ein Derby unter Nachbardörfern! Ziel des Sporttages war es, die Jugendlichen zu motivieren, ihr Dorf zu vertreten und alles dafür zu geben, dass der Wohnort gewinnt! Tolle Idee, die auch bei den Achtklässlern gut ankam! Die Schüler/-innen spielten in den Turnhallen von Seengen Handball und das zwar bestens vorbereitet: Sie trainierten Wochen im Voraus und besuchten diverse Handballspiele. Vier Spieler des Nationaliga-A-Klubs HSC Suhr Aarau waren als Schiedsrichter vor Ort und hatten die Spiele total im Griff! Eine Zwischenverpflegung durfte natürlich auch nicht fehlen: Die Lehrer bekochten die Schüler, die dann alle gemeinsam vor der Mehrzweckhalle Seengen zu Mittag essen konnten. Es war schön anzusehen, mit welcher Spielfreude und engagiertem Einsatz die Seenger und Seoner Handball spielten. Nächstes Jahr sollen auch die Siebtklässler und eine weitere Gemeinde miteinbezogen werden. So wollen die Seenger versuchen, dass immer mehr Gemeinden gemeinsam Sporttage organisieren und ihre Schüler gegeneinander spielen lassen!

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Montag, 05.02.2018Reinach

Weihnachten im Februar bei Janari Uhren & Schmuck

Text und Bild: Thomas Moor

Das 15-Jahr-Jubiläum des Uhren- und Schmuckfachgeschäftes Janari in Reinach war ein voller Erfolg. Von nah und fern kamen die Kunden nach Reinach, um auf das Jubiläum anzustossen. Dabei konnten sie auch an einer Verlosung teilnehmen, bei welcher tolle Preise zu gewinnen waren.

«Unforgettable Moments» oder unvergessliche Momente heisst ein Slogan an der Wand im Uhren- und Schmuckfachgeschäft Janari in Reinach. Und dieser traf Anfang Februar speziell für sieben Kunden zu. Sie wurden als Gewinner der Verlosung gezogen, welche im Rahmen des 15-Jahr-Jubiläums im Dezember durchgeführt wurde. Ein Jubiläum, das in allen Belangen ein Erfolg war und von Kunden nicht nur aus der Region besucht wurde. «Wir durften sogar Kunden aus dem Kanton Solothurn und Bern bei uns begrüssen», wie Garbis Güll erfreut sagte. Rund 300 haben an der Verlosung teilgenommen. Sieben Gewinner durften anlässlich eines Apéros die kostbaren Preise als verspätetes Weihnachstgeschenk im Empfangen nehmen. 1. Preis Soltairanhänger, Margrit Maurer, Zetzwil; 2. Preis Le-Temps-Uhr, Christian Wirz, Menziken; 3. Preis Festina-Uhr, Othmar Eicher, Beinwil am See; 4. Preis Pandora-Armband, Sabrina Schenker, Aarau; 5. Preis Engelsrufer, Roland Gautschi, Menziken; 6. Preis Thomas-Sabo-Armband, Walter Bucher, Reinach; 7. Preis Gess-Uhr, Antonio De Pietro, Beinwil am See.

Montag, 05.02.2018Boniswil

Ein Begegnungsplatz im Herzen von Boniswil

Text und Bild: Eing.

«Seeblick ade, und nun ein Plan B»: So lautete das Credo von Josef Högger und Stefanie Beeler vom Verein Zukunft Boniswil, als die Bewilligung für einen Begegnungsplatz auf dem Seeblick-Gelände durch den Kanton nicht erteilt wurde. Mittlerweile hat dieser «Plan B» erste Konturen angenommen.

Eine valable Alternative für den Seeblick-Standort ist gefunden, und zwar auf dem Schulareal in Boniswil. Auf dem Kiesplatz unterhalb der Treppe möchte ein Boniswiler Elternteam die Umgestaltung zu einem Begegnungsplatz an die Hand nehmen. Profitieren soll davon die breite Dorfbevölkerung, allen voran die Kleinsten im Dorf. Zur Zeit gibt es nach Schliessung des Seeblickspielplatzes auf Gemeindeboden keinen einzigen öffentlichen Spielplatz für die Jüngsten.

Zeit, dies zu ändern, finden die Initianten! Auf dem heutigen Kiesplatz ist nun für Vorschulkinder ein Spielplatz geplant. Bei dieser Umgestaltung rücken aber auch die Boniswiler Schulkinder in den Fokus: Ziel ist es, für diese Altersgruppe kreative Möglichkeiten für Spiel, Bewegung, Entdeckungen und Spass miteinzubeziehen. Im Weiteren soll beim Kugelstossplatz ein Rasenfeld für Badminton, Volley und ähnliches für Kinder, Jugendliche und die Dorfvereine realisiert werden. Und zu guter Letzt darf – auch für ältere Semester – eine Sitzbank im Schatten mit Grillstelle nicht fehlen. Es ist den Initianten wichtig, die Bedürfnisse aller Generationen nach einem gelungenen Treffpunkt im Dorf zu berücksichtigen.

Die Lehrerschaft und Schulleitung, die Schulpflege Boniswil, der Turnverein und auch der Gemeinderat wurden mit diesen Ideen bekannt gemacht. Das Anliegen stiess zur Freude der Initianten überall auf offene Ohren. In der Folge macht sich diese Arbeitsgruppe nun ans Werk, um möglichst zeitnah eine Projektidee inkl. Kostenvoranschlag zu Handen der Gemeinde/Gemeindeversammlung auszuarbeiten. Gute Ideen, Anregungen, grosszügige Sponsoren und zum gegebenen Zeitpunkt auch tatkräftige Mithilfe sind sehr willkommen!

Montag, 05.02.2018Dürrenäsch

Unihockeyturnier in Erlinsbach

Text und Bild: Eing.

Auch dieses Jahr nahmen die grossen Jugimädchen wieder am Unihockeyturnier in Erlinsbach teil.

Am Sonntagmorgen um 07.20 Uhr besammelten sich 14 Mädchen – bereits ein wenig nervös – in der Turnhalle Dürrenäsch. In Erlinsbach angekommen, wärmten sich die Mädchen noch ein wenig ein und dann ging es auch bereits los mit den ersten Spielen. Die Teams kämpfen tapfer, denn der Spielplan war Schlag auf Schlag, vor allem die U13-Mannschaften hatten kaum Zeit zu verschnaufen. Doch der Einsatz und der Kampfgeist zahlte sich aus, die U13-Teams Dürrenäsch 1 und Dürrenäsch 2 traten erfolgreich gegen Hirschthal und Erlinsbach an und das U16-Team setzte sich gegen die Mannschaften von Gränichen, Unterentfelden und Hirschthal durch.

Und so hiess es am Schluss bei den U16-Mädchenteams: Der 1. Platz geht an Dürrenäsch. Bei den U13-Mädchen-Mannschaften war Dürrenäsch 1 auf dem 1. Platz und Dürrenäsch 2 auf dem 2. Platz.

Ihr habt mit viel Elan, Motivation, Fairness & natürlich Spass gespielt. BRAVO, Herzlichen Glückwunsch!

Somit qualifizierten sich die Mädchen für das kantonale Unihockeyturnier, welches am 17. und 18. März 2018 in Schöftland stattfinden wird.

Montag, 05.02.2018Schongau

GV Cäcilienverein: 60 Jahre und kein bisschen leise

Text und Bild: Eing.

Nach der offiziellen Begrüssung durch Präsidentin Mäggi Kretz war schon bald der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr traktandiert. Das erste Jahr als Chorleiterin des Cäcilienvereins Schongau war für Laura Kramis nach eigenen Aussagen spannend und interessant.

Nach einer relativ kurzen Einarbeitungszeit und den fix gesetzten Auftritten wie Palmsonntag, Ostern, Pfingsten etc. starteten bereits die Proben für das Konzert «himmlisch geerdet» der vier Chöre Aesch, Müswangen, Hitzkirch und Schongau, welches Ende November 2017 erfolgreich aufgeführt worden ist.

Die sympathische Chorleiterin mag den Chor mit ihrer charmanten Art zu begeistern, was sich auch in den sehr wenigen Absenzen zeigt: 15 Mitglieder haben ein kleines Andenken erhalten, weil sie während des ganzen Jahres nicht mehr als fünfmal gefehlt hatten. Zu den fleissigen Sänger/-innen zählen auch die drei Neuzugänge Rita Koch, Amy Meili und René Arnold. Sie wurden an der Generalversammlung offiziell in den Verein aufgenommen und haben ab sofort nicht nur das Sing-, sondern auch ein Stimmrecht.

Die Stars des Abends waren beim Traktandum «Ehrungen» zu finden: Finy Hübscher und Kari (Karl) Kottmann durften für sage und schreibe je 60 Jahre Chortätigkeit geehrt werden. Die beiden haben nicht nur in zahlreichen Stunden Lieder, Messen und Konzerte geübt und aufgeführt: Finy hat auch viele Jahre die Reservationen für das Konzert/Theater übernommen und Kari hat neben seinem Amt als Aktuar zusätzlich ebenfalls etliche Jahre zuerst Theater gespielt und danach als Regisseur die Theater mit den Spieler/-innen eingeübt. Es schien, als wären die beiden selber ein wenig überrascht, wie schnell die Zeit vergeht. Kari kann es jedenfalls nach eigenen Aussagen nur jeder und jedem empfehlen, in einem Verein mitzumachen, und das nicht nur, weil singen gesund ist. Leider gibt es in Schongau keinen «Walk of Fame», aber die beiden durften für ihre ausserordentliche Leistung ein hoch verdientes Geschenk entgegennehmen.

Nach dem offiziellen Teil überraschte Irma Muff mit einer speziell auf den Cäcilienverein zugeschnittenen Darbietung ihrer allseits beliebten «Muffins», mit welchen sie die Lachmuskeln aller arg strapazierte. Herzlichen Dank!

Montag, 05.02.2018Boniswil

Basketballnachwuchs macht Freude

Text und Bild: Thomas Moor

Es lohnt sich, hartnäckig am Ball zu bleiben. Das hat sich auch beim Basketballverein Boniswil-Seengen Basket gezeigt. Nachdem die Suche nach Nachwuchs bei einem ersten Versuch etwas harzig verlief, trug der zweite Anlauf nun Früchte.

Seit letztem Frühling verfügt der Verein über die zwei Nachwuchsmannschaften U13 Mixed und U17 Herren. Und was sich zweitelt hat sich nun auch gedrittel. Seit Oktober 2017 wird auch noch mit einer U9-Mannschaft trainiert. Noch seien in der U9-Mannschaft erst wenige mit an Bord, wie Denise Härri sagt und sich über weitere Nachwuchsspieler in allen Teams freut. Zusammen mit Nicole Schraner ist sie Nachwuchsverantwortliche bei Boniswil-Seengen Basket. Das Duo trainiert unter anderem auch die U13-Mannschaft – ein Mixed-Team, das sowohl aus Mädchen als auch aus Knaben besteht und sich bei Turnieren im Raum Nordwest- und Nordostschweiz Spielpraxis holt. Dass die Kinder begeisterte Basketballspieler sind, zeigt sich jeweils auch in den Trainings. Engagiert wird zur Sache gegangen, wenn in zwei Gruppen Angriff und Verteidigung geübt werden. Einen grossen Stellenwert wird auch der Ballbehandlung und dem Abschluss (Wurfbewegung, auch Korbleger genannt) beigemessen. Dabei warten die beiden Nachwuchsverantwortlichen mit Tipps und Verbesserungsvorschlägen auf, um den Nachwuchs auch technisch zu formen und auf Vordermann zu bringen. Den Abschluss einer jeder Trainingseinheit bildet dann ein Match, bei welchem das Geübte in die Praxis umgesetzt werden kann. Und wer weiss: Vielleicht werden sie ja einmal Stars im Verein. Stars, oder eben Sterne, sind schon einmal auf ihren Dress’, welche ihnen die Valiant-Bank gesponsort hat.

Infos zum Verein unter www.boniswilbasket.ch

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Montag, 05.02.2018Menziken

Es ist wieder Leben in der Menziker Waldegg

Text und Bild: Thomas Moor

Von null auf hundert! Etwa so könnte man den Start in die neue Ära des Restaurant Waldegg in Menziken beschreiben. Den ganzen Tag war ein reges Kommen und Gehen, welches am Eröffnungsabend seinen Höhepunkt erreicht. Die neuen Gastgeber Tui und Didi Bolliger erlebten einen Start nach Mass.

Davon kann man als Wirt natürlich nur träumen, wenn die Parkplätze vor dem Restaurant restlos belegt sind und die Gaststube ausgebucht ist. Der Eröffnungstag am 1. Februar hatte es in sich. Viele Stammgäste aus Hollywood-Zeiten, aber auch neue Gäste seien zur Eröffnung erschienen, wie Didi Bolliger am Morgen danach sagte. Ein Morgen, an dem sich die Gaststube bereits wieder erfreulich füllte – mit Gästen, die sich über die Wiedereröffnung freuten. «Ich habe hier meinen 80. Geburtstag und mein Sohn seine Hochzeit gefeiert», wie ein älterer Gast erzählte. «Es esch wie aube – wie früher» wie es ein anderer Gast auf den Punkt brachte. Kurz: Die Gäste freuen sich, dass das Ausflugsrestaurant nach eineinhalbjährigem Dornröschenschlaf wieder offen ist – geführt von tollen Gastgebern. Mit ihrer Erfahrung sind Tui und Didi Bolliger zusammen mit ihrem Team (Küchenchef Markus Merz, Pontip Neuhaus und Susanne Schmutz) dafür besorgt, dass die Gäste mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt werden.

Zusammen mit der wunderbaren Aussicht über das Wynen- und hinüber ins Seetal, die man im Sommer von der grossen Gartenwirtschaft aus geniessen kann, eine ideale Kombination. Ein gutbürgerlicher Wind weht dabei aus der Küche und die Speisekarte ist mit vielen leckeren Gerichten bestückt. Das Voressen mit Kartoffelstock soll zum Waldegg-Hit werden und ist täglich auf der Menükarte. Die Gäste dürfen sich zukünftig auf Abwechslung und Vielfalt freuen. Sei es mit Gerichten vom Fisch, Huhn, Schwein Kalb oder Rind. Und so wird man die berühmten Cordon bleus, das Filet im Pfännli, das Pouletwürfel-Stroganoff und viele weitere Hits aus Hollywoodzeiten im neuen Ambiente geniessen können. Auch Zihl-Max mit seinem Rindsfilet ist in der Waldegg wieder mit an Bord. Nicht zu vergessen das authentische Thaibuffet, welches von Tui Bolliger aus dem Ärmel gezaubert wird. «Wir sind in der Anfangsphase auch damit beschäftigt, die Abläufe einzuspielen und da wo nötig zu optimieren», so Bolliger. Die Waldegg hat in der Anfangsphase sieben Tage die Woche offen.

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Montag, 05.02.2018Gesundheit

Schöne neue Medizinwelt

Bild: ZVG.

Es gab eine Zeit, da bestand die Belegschaft eines Spitals vor allem aus Ärzten und Pflegenden. Noch ein paar Leute in der Hauswirtschaft, technischer Dienst, Sanitäter für den Ausseneinsatz und ganz wenige Mitarbeitende in der Verwaltung, die dafür sorgten, dass diejenigen, die am Patienten arbeiteten, also die Funktion eines Spitals ausfüllten, entlastet wurden, vor allem von Administration, Abrechnung, Personalwesen oder ähnlichen Zeitfressern, die nur dafür sorgen, dass man weniger Zeit am Patient verbringt.

Diese Zeiten sind lange vorbei. Wie in der Privatwirtschaft auch, bürden wir uns aufgrund eines Hanges zur Risikominimierung immer mehr Absicherung und damit immer mehr damit verbundene Dokumentation auf.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Medizinische Sicherheit und sichere Abläufe sind wichtig im Spitalbetrieb. Die Realität sieht inzwischen jedoch anders aus. Die vorgeschriebene Dokumentation hat jedes vernünftige Mass lange überschritten. Hierfür sind natürlich Stellen in der Verwaltung geschaffen worden. Man muss ja die Effizienz derjenigen kontrollieren, die die eigentliche Arbeit machen. Das ist durchaus gut gemeint, schafft aber immer mehr Dokumentationszwänge, um diesen Kontrollmechanismen Genüge zu tun. Dabei halten sie die pflegenden und ärztlichen Mitarbeiter nur von der eigentlichen Arbeit ab. Die Jobmaschine Gesundheitswesen hat eine Menge Jobs generiert, aber eben nur in der Verwaltung.

Zudem wird der Druck von Seiten der Kostenträger von Jahr zu Jahr immer grösser. Die Bescheinigungs-, Attest- und Zeugnisflut ist immens. Teilweise muss für jeden Arzttermin in der Praxis ein eigener Bericht an die zuständige Kasse oder Unfallversicherung erfolgen.

Ein Arzt/eine Ärtzin oder ein Pfleger/eine Pflegende hat diesen Beruf nicht gewählt, um 70% der Zeit oder noch mehr mit Verwaltung und Dokumentation beschäftigt zu sein. Das erzeugt Unzufriedenheit und Frust, der irgendwann darin endet, dass es nicht mehr genügend Interessierte für diese eigentlich so schöne Tätigkeit am Menschen geben wird.

Auch die Qualität wird sicher nicht steigen, denn operieren lernt ein junger Kollege nicht am Computer bei der Dokumentation, sondern im Operationssaal.

Dr. Michael Kettenring

Montag, 05.02.2018Meisterschwanden

Skiclub Meisterschwanden zum 50. Mal in Davos

Text und Bild: Eing.

Am Januar-Skiweekend in Davos-Frauenkirch, immer über die «Meitlitage», packte der Skiclub Meisterschwanden die Gelegenheit, seinen Ehrenpräsidenten Heinz Aebi gebührend zu feiern. Seit 50 Jahren verbringen die Mitglieder des Skiclubs alljährlich Januar-Skitage in Davos.

Diese Tradition fand ihren Anfang im Jahre 1968 durch Heinz Aebi. Über die «Meitlitage» heisst nun nicht, dass die einheimischen Burschen dem Brauch fernbleiben. Am «Meitli-Donschtig» sind sie immer anwesend und früher auch am «Meitli-Mändig»!

Etwa 1965 trat Heinz Aebi zusammen mit ein paar Kollegen dem Skiclub bei, zu einer Zeit, als es ziemlich kriselte und der im Jahr 1949 gegründete Skiclub auseinander zu brechen drohte. Hochfliegende Pläne für eine eigene Skihütte fanden damals nicht überall Zustimmung, was zu Unstimmigkeiten führte. Braucht der Skiclub eine eigene Hütte, fragte sich Heinz Aebi, es lassen sich doch Wochenende zum Skifahren überall in den Bergen organisieren. Er packte die Angelegenheit beim Schopf, schaute für günstige Unterkünfte und ab 1968 fanden regelmässige Skiweekends in Davos statt. Zuerst im «Terminus» im Massenlager, dann im «Sand» am Eingang zum Sertigtal, später im «Rinerhorn/Spina Bad» in Glaris und ab 1974 jedes Jahr im «Landhuus» in Frauenkirch. Dass der Skiclub schon über vierzig Jahre das Skiwochenende im «Landhuus» verbringt, bestätigt eindeutig, dass sich alle Skiclübler im Familienhotel wohl fühlen. Schliesslich wirtet mit Carina Ambühl bereits die dritte Generation dort.

Heinz Aebi übernahm 1972 das Präsidium und amtete bis 1987. Er kam mit frischen Ideen und hatte stets das Feeling, im richtigen Moment neue Impulse zu geben und die Mitglieder zu begeistern. Noch heute wird der Club wie damals unbürokratisch nur mit Präsident und Kassier geführt. In seiner 15-jährigen Amtszeit wurden Weekends, Skirennen in Davos, Bergtouren, Wassersporttage organisiert, die heute längst Tradition sind. Sogar Kinderskirennen wurden am Lindenberg durchgeführt, sofern genug Schnee lag. Unvergessen sind die legendären Singabende in gemütlicher Runde, die für heitere Hüttenstimmung sorgten. Die verdiente Ehrung für «50 Jahre Skiweekends Davos» fand am letzten Abend im Gasthof «Landhuus» statt, bei einem Jubiläums-Menü und mit der Übergabe einer Riesen-Crèmeschnitten-Torte, Heinz Aebis Lieblingsdessert. Alle durften herzhaft zugreifen.

Montag, 05.02.2017Haustier

Kaiserschnitt bei Hündin oder Kätzin

Leider verläuft nicht jede Geburt reibungslos. Bedingt durch Funktionsstörungen seitens der Mutter oder der Welpen, können Störungen auftreten, die schnelles Handeln erfordern.

Die Wahl der tierärztlichen Massnahmen richtet sich nach dem Zustand des Muttertieres. Zuerst wird der Tierarzt versuchen, manuelle Geburtshilfe zu leisten. Wenn aber eine schnelle Lösung durch manuelle Hilfe nicht zu erreichen ist und der Allgemeinzustand des Muttertieres schlecht ist, muss ein Kaiserschnitt durchgeführt werden. Der Kaiserschnitt kann für die Mutter und deren Welpen lebensrettend sein.

Gründe für einen Kaiserschnitt können sehr vielfältig sein. So zum Beispiel, wenn:

  • die Geburt trotz Medikamenten stockt oder nicht in Gang kommt
  • die Welpen zu gross sind
  • das Becken der Mutter zu eng ist
  • die Hündin unter Wehenschwäche leidet
  • ein Welpe eine nicht korrigierbare Lage in der Gebärmutter eingenommen hat
  • das Muttertier stark geschwächt ist
  • Missbildungen der Welpen vorliegen

Vor Beginn des Eingriffs wird nochmals eine gründliche Allgemeinuntersuchung durchgeführt, eventuell mit Ultraschall und Röntgen. Zusätzlich wird die Hündin/Kätzin mit einer Tropfinfusion stabilisiert. Ist die Entscheidung für den Kaiserschnitt gefallen, wird das Muttertier für den chirurgischen Eingriff vorbereitet. Für die Welpen wird eine spezielle Wärmekiste vorbereitet und alles Nötige zur Erstversorgung bereitgestellt. Wenn der Besitzer es wünscht und die chirurgischen Befunde es zulassen, kann das Muttertier bei dieser Operation auch gleichzeitig kastriert werden. So kann man der Hündin/Kätzin eine zweite Operation und Narkose ersparen. Durch schonende Narkosetechniken und moderne Überwachung hat sich die Patientensicherheit in den letzten Jahren sehr verbessert. Da durch sämtliche Narkosemittel auch die Welpen narkotisiert werden, wird eine Inhalationsnarkose, die schnell über die Lunge abgeatmet werden kann, bevorzugt. Ihre vortreffliche Regulierbarkeit bedeutet minimale Belastung für das Muttertier und die Welpen. Über einen Bauchschnitt wird die Gebärmutter vorgelagert, eröffnet und die Welpen werden eines nach dem anderen entbunden. Die Neugeborenen werden von den Fruchthüllen befreit, um die Atmung zu ermöglichen und die Nabelschnur wird abgeklemmt. Bereitstehende Helfer übernehmen die Erstversorgung der Welpen. Die oberen Luftwege müssen von eventuell vorhandener Flüssigkeit (Fruchtwasser oder Schleim) befreit werden. Bei Anzeichen von Atemproblemen kann ein zentral wirksames Atemstimulans verabreicht werden.

Die Neugeborenen werden mit Tüchern trockengerieben. Durch das kräftige Reiben wird die Durchblutung der Haut angeregt. Sobald die Welpen stabilisiert sind, selbstständig atmen, wird die Nabelschnur mit einem Faden abgebunden. Sie werden auf eine warme Unterlage gebettet und mit Rotlicht gewärmt. Die Welpen werden erst dann der Mutter überlassen, wenn sie wieder vollständig aus der Narkose erwacht ist und sich um die Kleinen kümmern kann. Sie bekommt ein Schmerzmittel und ein Antibiotikum verabreicht, um einem möglichen Infektionsgeschehen vorzubeugen. Nach 10 Tagen können die Fäden entfernt werden. Ein Nachteil beim Kaiserschnitt ist, dass die Ausbildung des Mutter-Kind-Verhältnisses gestört sein kann. Es kann vorkommen, dass die Welpen von der Mutter verstossen werden. Auch kann das Muttertier keine oder nicht genügend Milch haben. Die Welpen müssen dann mit einer speziellen Ersatzmilch geschöppelt werden. Aber normalerweise erholen sich die Tiere schnell von dieser Operation und die Kleinen gedeihen prächtig, trotz des schweren Starts ins Leben.

Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte an uns oder Ihren Tierarzt. Wir beraten Sie gerne!

Autor: Tierarztpraxis Opher Berger, 5734 Reinach

Montag, 05.02.2018Reinach

Feines aus fernen Ländern

Text und Bild: Fabeinne Hunziker

Der Life Market an der Hauptstrasse 62 in Reinach, ist ein Ende 2017 eröffnetes Geschäft für Lebensmittel und Haushaltswaren aus fernen Ländern. Inhaber Burhan Atalay freut sich darauf, bekannte und neue Gesichter in seinem Geschäft begrüssen zu dürfen.

Inhaber Burhan Atalay lebt seit über dreissig Jahren in der Schweiz und ist ein erfahrener Unternehmer in der Gastro- und Lebensmittelbranche. Auf die Idee, in Reinach diesen Laden zu eröffnen, haben ihn vor allem Gäste und Kunden gebracht. Die Nachfrage für Artikel aus diversen Ländern ist folglich definitiv vorhanden. Das Ziel von Burhan Atalay ist es, gute Produkte zu attraktiven Preisen anzubieten. Das Angebot umfasst bekannte Produkte aus Ländern wie der Türkei, Bosnien, Albanien, Portugal, Italien, Kroatien oder Serbien. Kaffee oder Tee, Hülsenfrüchte, Reis, Molkereiprodukte, gefrorenes Fleisch oder Fisch, sowie Früchte, Gemüse und auch Haushaltsartikel hat Burhan Atalay in seinem Sortiment. Für die einen eine gute Möglichkeit, die bekannten Gerichte aus der Heimat auch hier authentisch kochen zu können und für die andern, mit beispielsweise bekannten Tees oder Süssigkeiten in Ferienerinnerungen zu schwelgen. Neben dem bestehenden Sortiment, versucht Burhan Atalay auf Nachfrage auch ergänzende Produkte anzubieten. Zufriedene Kunden, ein breites Sortiment, frische und gute Produkte sind für den Inhaber das Wichtigste.

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Montag, 05.02.2018Gontenschwil

Feinstes Silber von Hand geformt

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Sie hat sich ihren Traum erfüllt. Der Wunsch, eigenen Schmuck von guter Qualität zu entwerfen und von Hand zu fertigen, war bei Therese Limacher aus Gontenschwil schon als Kind vorhanden. Das filigrane Werken mit den Händen liegt der zweifachen Mutter sehr.

Den Berufswunsch als Goldschmiedin konnte sie sich als junge Frau damals leider nicht erfüllen. In der Ausbildung als Offset-Monteurin waren für die filigranen Arbeiten jedoch ebenfalls sehr geschickte Hände gefragt. Das Arbeiten mit den Händen liegt ihr sehr und so probierte sie auch immer neue Materialien aus. Auch der Umgang mit Ton, Papier oder Häkelnadel ist für Therese Limacher kein Problem. Der Wunsch vom eigenen Schmuck blieb immer präsent. Als sie sich 2003 auf die Suche nach einer neuen kreativen Herausforderung machte, und das Kursprogramm der Migros Klubschule in den Händen hielt, fand sie genau das Richtige. «Stellen sie ihren eigenen Silberschmuck her». Das klang genau nach dem, wonach sie suchte. Für Therese Limacher begann eine Reise, auf welcher sie ihrem Traum vom eigenen Schmuck, immer näherkam. Sie lernte das unbekannte Material Art Clay Silver kennen und schätzen. Der Umgang mit diesem Material erfordert sehr viel Geduld und Geschick. Art Clay Silver besteht aus Feinsilberpartikeln, Bindemittel und Wasser. Das Material ist zur Verarbeitung als lehmartige Modelliermasse, Paste und auch in flüssiger Form erhältlich. Das Material weist nach der Trocknung und einem Brennvorgang eine Qualität von 99,9% Feinsilber auf.

Das Ausprobieren und tüfteln macht der Gontenschwilerin sehr viel Spass und so probiert sie immer wieder neue Variationen aus. Der eigene Brennofen erleichterte schliesslich auch die Umsetzung ihrer Ideen enorm. In verschiedenen Aufbaukursen konnte sie stetig neue Techniken und die vielfältigen Möglichkeiten erlernen. In derselben Form ist auch Kupfer oder Bronze erhältlich, so ist es beispielsweise möglich, diese verschiedenen Legierungen auch miteinander zu kombinieren. Fingerringe, Ohrringe, Anhänger sowie Hals- und Armketten, fast alles ist möglich. In der Gestaltung sind fast keine Grenzen gesetzt. Therese Limacher verwendet Mineralien, Perlen oder Glasperlen. Diese werden in Kombination mit den handgemachten Silberelementen auf Ketten gezogen oder für Ohrringe und Fingerschmuck in Silber eingefasst. 2016 erlernte sie eine weitere Technik, wobei es sich um das Schmieden des Silbers handelt. Mit dieser Technik wird 925er-Sterlingsilber veredelt, indem es gesägt, geklopft, geschliffen und gelötet wird. Ideen für Formen oder Strukturen findet sie oft im Alltag und in der Natur, sie nimmt Abdrücke von Baumrinden, Blumen oder Steinen, um später davon ein einzigartiges Schmuckstück herzustellen. Mit einem befreundeten Drechsler wurde auch die Idee von individuellen Holzringen mit Silberelementen erfolgreich umgesetzt. Therese Limacher trifft man an Märkten an, wo ihre Schmuckstücke bewundert und auch erworben werden können. Sie lebt ihren Traum vom eigenen Schmuck. Sie ist glücklich, wenn sie in ihrer Schmuck-Nische an neuen Kreationen arbeiten und Menschen damit begeistern kann. Ein Tipp an alle die gerne Silberschmuck tragen: Falls dieser seinen Glanz etwas verliert und angelaufen ist, kann man ihn durch die Reinigung mit Zahnpasta und einer weichen Bürste ganz einfach wieder zum Glänzen bringen.

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Montag, 05.02.2018Hallwil

Jungschützenkurs / Jugendschiesskurs 2018

Text und Bild: Eing.

Die Schützengesellschaft Hallwil führt auch in diesem Jahr im Schützenhaus Dürrenäsch einen Jungschützenkurs/Jugendschiesskurs durch. Zum Infoabend am 22. Februar um 19 Uhr im Schützenhaus Dürrenäsch sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Schweizer Mädchen und Burschen mit Jahrgängen 1998 bis 2003. Zweck: Vordienstliche Schiessausbildung der 15- bis 20-jährigen Jugendlichen am Sturmgewehr 90 nach Vorgaben des VBS. Dies ist eine sehr gute Vorbereitung für die Rekrutenschule. Der Kurs soll aber auch die Begeisterung am sportlichen Schiessen wecken und ist deshalb eine wertvolle Freizeitbeschäftigung zur Förderung der Kameradschaft und des Wettkampfgeistes.

Der Kurs ist kostenlos und findet zwischen März und Juli an ca. 10 Schiesstagen im Schützenhaus Dürrenäsch statt. In dieser Zeit wirst du unter Aufsicht von sehr lässigen und gut geschulten Jungschützenleitern und Jungschützenleiterinnen an einem Sturmgewehr 90 ausgebildet und trainierst bei verschiedenen Schiessprogrammen deine Zielgenauigkeit und mentale Stärke, um an einem Jungschützenwettkampf vielleicht einen tollen Preis zu gewinnen.

Die Schiesstage im Einzelnen können wir am Infoabend abmachen.

Herzlich eingeladen sind auch Jugendschützen ab ca. Jahrgang 2006. Dort brauchen wir die Einwilligung der Eltern und einen Kursbeitrag von CHF 20.–.

Bei Fragen stehen euch gerne per Telefon, SMS, WhatsApp oder E-Mail zur Verfügung:

Hauptjungschützenleiter:
Grossenbacher Martin, Tel.: 079 793 18 79,
E-Mail: mgroba@bluewin.ch

Vereinspräsident:
Hauri Hannes, Tel.: 079 691 05 79,
E-Mail: hannes.hauri@bluewin.ch

Montag, 05.02.2018Dürrenäsch

Jungschützenkurs / Jugendschiesskurs 2018

Text und Bild: Eing.

Die Schützengesellschaft Dürrenäsch führt auch in diesem Jahr im Schützenhaus Dürrenäsch einen Jungschützenkurs/Jugendschiesskurs durch. Zum Infoabend am 22. Februar um 19 Uhr im Schützenhaus sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Schweizer Mädchen und Burschen mit Jahrgängen 1998 bis 2003. Zweck: Vordienstliche Schiessausbildung der 15- bis 20-jährigen Jugendlichen am Sturmgewehr 90 nach Vorgaben des VBS. Dies ist eine sehr gute Vorbereitung für die Rekrutenschule. Der Kurs soll aber auch die Begeisterung am sportlichen Schiessen wecken und ist deshalb eine wertvolle Freizeitbeschäftigung zur Förderung der Kameradschaft und des Wettkampfgeistes.

Der Kurs ist kostenlos und findet zwischen März und Juli an ca. 10 Schiesstagen im Schützenhaus Dürrenäsch statt. In dieser Zeit wirst du unter Aufsicht von sehr lässigen und gut geschulten Jungschützenleitern und Jungschützenleiterinnen an einem Sturmgewehr 90 ausgebildet und trainierst bei verschiedenen Schiessprogrammen deine Zielgenauigkeit und mentale Stärke, um an einem Jungschützenwettkampf vielleicht einen tollen Preis zu gewinnen.

Die Schiesstage im Einzelnen können wir am Infoabend abmachen.

Herzlich eingeladen sind auch Jugendschützen ab ca. Jahrgang 2006. Dort brauchen wir die Einwilligung der Eltern und einen Kursbeitrag von CHF 20.–.

Bei Fragen stehen euch gerne per Telefon, SMS, WhatsApp oder E-Mail zur Verfügung:

Hauptjungschützenleiter:
Grossenbacher Martin, Tel.: 079 793 18 79,
E-Mail: mgroba@bluewin.ch

Vereinspräsident:
Stauffer Werner, Tel.: 079 648 30 43,
E-Mail: stauffer.wm@bluewin.ch

Montag, 05.02.2018Gontenschwil

Neujahrsapéro

Text und Bild: Eing.

Der Gemeinderat und die Kulturkommission Gontenschwil luden die Bevölkerung zum traditionellen Neujahrsapéro ein. Nebst der Ansprache von Renate Gautschy stand vor allem das Panflötenensemble sowie das gemütliche Beisammensein im Vordergrund.

Erfreulich zahlreich erschienen die Gontenschwiler, um in gemütlicher Atmosphäre auf das neue Jahr anzustossen und sich auszutauschen. Die gewohnt kurzweiligen Gedanken von Gemeindeammann Renate Gautschy entlockten dem aufmerksamen Publikum das eine oder andere Schmunzeln und regten dennoch an, über das eine oder andere ein bisschen intensiver nachzudenken. In einer Gesellschaft, in der jeder unendliche Möglichkeiten zur Kommunikation hat, aber wer hört überhaupt noch richtig zu? «Die wichtigste Sache bei der Kommunikation ist zu hören, was nicht gesagt wurde. Kommunikation erfordert Vorstellungskraft, ist Renate Gautschy überzeugt und nimmt sich selber gleich vor, den unausgesprochenen Worten zwischen den Zeilen mehr Beachtung zu schenken.

«Ich wünsche uns, dass wir mutig, klar und stark ins neue Jahr gehen und die Kommunikation auf der Basis der gemeinsamen Vorstellung einsetzen, damit das Vertrauen unerschütterlich wirkt.» Mit diesen Worten schloss Renate Gautschy dann auch ihre Gedanken und Wünsche zum Jahresanfang.

Den wunderschönen Klängen des Panflötenensembles lauschten die Gäste mit voller Aufmerksamkeit. Nach den tollen Darbietungen verweilte man bei einem Glas Sekt und einem tollen Apéro.

Montag, 05.02.2018Meisterschwanden

Rita und Rudolf Haller jubilieren: 70 Jahre verheiratet

Text und Bild: Thomas Moor

Queen Elizabeth II. und Prinz Philip feierten sie im letzten Jahr, Rita und Rudolf Haller vom Mattenweg 3 in Meisterschwanden am 7. Februar diesen Jahres: die Gnadenhochzeit. 70 Jahre sind die beiden verheiratet und immer noch ein Herz und eine Seele.

In guten wie in schlechten Zeiten füreinander da sein: Das haben sie sich vor dem Traualter am 7. Februar 1948 damals versprochen und bis heute Wort gehalten. Natürlich herrschte nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen. Im entscheidenden Moment einander vergeben und füreinander da sein, wenn es nicht so läuft, wie geplant: So einfach lautet das Erfolgsrezept für ihre ewige Ehe. Und so konnten sie die Silber- die Rubin-, die Gold-, die Diamant- und die Eiserne-Hochzeit im Kreise ihrer Angehörigen und bei bester Gesundheit feiern. Einzig die Beine machen nicht mehr wie auch schon mit, wie Rudolf Haller sagt. Im Kopf sei er aber noch topfit, wie ihm seine Frau Rita attestiert. Und tatsächlich: Wenn man sich mit ihm unterhält, hat man nicht das Gefühl, einem 95-jährigen Mann gegenüberzusitzen. Das Autobillet habe er übrigens erst vor einem Jahr abgegeben. Seither ist er oft mit seinem Elektromobil unterwegs. 50 Jahre hat er den Mattenhof zusammen mit seiner Familie bewirtschaftet und viele Arbeiten lange in Handarbeit erledigt. Eine Melkmaschine habe er erst 1960 angeschafft, wie er erzählt. Die 12 Kühe vorher jeweils von Hand gemolken. Ebenfalls 50 Jahre lang war er Aktivmitglied im örtlichen Jodlerklub.

Ein Mann sei nur stark, wie die Frau an seiner Seite, wie ein Sprichwort sagt und auch bei den Hallers zutrifft. Rita Haller hat tatkräftig am Karren mitgezogen. Fünf Kinder hat sie zusammen mit ihrem Mann grossgezogen. Und auch mit ihren 88 Jahren ist es noch nicht Zeit, die Hände in den Schoss zu legen. Im Garten gebe es viel zu tun: Blumen und Gemüse anpflanzen. «Gemüse und Salat für eine ganze Armee», wie Sohn Ueli Haller, Gemeindepräsident von Meisterschwanden, lachend ergänzt. Das Gärtnern bereite ihr immer noch viel Freude, sagt Rita Haller. Körperlich fit hält sie sich zudem noch im Altersturnen. Die Turnstunden und das anschliessende Einkehren im Wirtshaus lässt sie sich nicht nehmen. Schon früher war sie im Damen- und später im Frauenturnverein aktiv. Und im Sommer geht sie noch immer zum Schwimmen runter an den See. Das Gesellige gefällt ihr. Das habe sie jeweils auch anlässlich der Meitlitage genossen. Ja, die Meitlitage waren legendär. Legendär und zudem unschlagbar gut seien auch Mutters Brote und Zöpfe, wie Tochter Lina sagt. Sie wohnt bei den Eltern und hilft dort mit, den Haushalt in Schuss zu halten.

Montag, 05.02.2018Zetzwil

Vom 5. bis 8. April isch öppis los en Zetzbu

Text und Bild: Eing.

Die Vorbereitungen für die Gwärbi in Zetzwil sind in vollem Gange. Nebst vielen Attraktionen wie Tänzern, Hüpfburgen und Musikern, stehen natürlich die Aussteller im Mittelpunkt. Eine interessante und innovative Gewerbeausstellung wartet auf zahlreiche Besucher.

Vom Donnerstag, 5. April bis Sonntag, 8. April findet wieder die Gwärbi in Zetzwil statt. Hier wird alles über den Handel, das Gewerbe und die Industrie in Gontenschwil, Zetzwil und der Region gezeigt. Am Samstag um 22.30 Uhr sorgt Erica Arnold für Unterhaltung. Nicht nur musikalisch, sondern auch mit Comedy wird sie die Besucher in der Turnhalle unterhalten. Einen Besuch an der Gwärbi lohnt sich nicht nur für die Erwachsenen. Die Kleinen unter uns dürfen sich die Gesichter schminken und die Energie auf der Hüpfburg raus lassen. Auch dieses Jahr hat es wieder eine Gastregion, die bei der Gwärbi einen Platz erhält, um sich zu präsentieren: Die Moosalpregion und der Ferienort Bürchen. Diese liegen im Kanton Wallis, in wunderschöner und sonniger Terrassenlage über dem Rhonetal und dem Knotenpunkt Visp. Dank der intakten Natur, ihrem Bergpanorama, den atemberaubenden Aussichtspunkten und vielen Sommer- und Wintererlebnissen, hat sich die Region zu einer kleinen, aber feinen Feriendestination entwickelt. Um den Gwärbi-Besuchern die Feriendestination schmackhaft zu machen, kann der Besucher eine Virtual-Reality-Brille aufsetzen und sich die Moosalp in 3D ansehen. Während die einen Moosalp erkunden, können die Jugendlichen im Zelt an den Lehrlingsstand, um sich über diverse Berufe zu informieren und sich vielleicht sogar klar zu werden, was sie später werden wollen. Nebst musikalischer Unterhaltung wird die Tanzgruppe von Chregi Kiener wie jedes Mal eine fantastische Tanzperformance abliefern und die Gäste begeistern. Tragen Sie schon jetzt einen Besuch an der Gwärbi vom 5. bis 8. April in der Agenda ein!

Montag, 05.02.2018Meisterschwanden

Helferessen des Frauenvereins Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Seit Jahren werden alle Ü80-Einwohnerinnen und -Einwohner von Meisterschwanden und Tennwil, zu Hause oder im Altersheim, besucht. Ihnen wird vom Verein ein kleines Präsent und ein Einkaufsgutschein überreicht.

In diesem Jahr werden 47 Herren und 63 Damen beschenkt, davon feiern 16 Einwohner/-innen ihren 80. und drei ihren 90. Geburtstag. Der Besuch von den Frauen wird sehr geschätzt und kann manchmal lange dauern. Es entstehen interessante Gespräche und es ist für alle eine willkommene Abwechslung. Nebst den Vorstandsfrauen sind noch freiwillige Mitglieder des Vereins bereit, die Jubilare zu besuchen. Dies wird mit einem jährlichen Essen verdankt, denn ihnen gebührt ein grosses Dankeschön, dank ihrer Mithilfe kann man sich bei jedem einzelnen Besuch genügend Zeit nehmen.

Nach dem Essen werden die Geburtstagsbesuche, je nach Verfügbarkeit der Frauen, für das laufende Jahr eingeschrieben. Es ist immer ein gemütlicher Anlass bei dem viel gelacht wird. Wer auch Interesse hat Besuche zu übernehmen, kann sich bei der Präsidentin Lucile Wipf unter 056 667 22 16 oder wipf.lucile@gmx.ch melden.

Montag, 05.02.2018Beinwil am See

Ressortverteilung der Schulpflege

Text und Bild: Eing.

Lilian Wick, Präsidentin
Koordination und Führung

Rebekka Glanzmann-Eichenberger, Vizepräsidentin
Kommunikation und Veranstaltungen

Dominik Holliger

Finanzen und Betrieb

Christine Meyer
Umfeld Schule

Vakant
Qualitätsmanagement und Recht

Bis zur Wahl des vakanten Sitzes werden die Aufgaben aus dem Ressort Qualitätsmanagement und Recht von den bestehenden Mitgliedern der Schulpflege übernommen.

Offene Stelle:
Auf das Schuljahr 2018/2019 wird die Schulleitungsstelle frei. Die Schulpflege hat sie auf www.schulen-aargau.ch und auf der Homepage der Schule (www.schule-beinwilamsee.ch) ausgeschrieben und ist zuversichtlich eine geeignete Person zu finden.

Montag, 05.02.2018Hallwil

Frauenverein: Einladung zur Generalversammlung

Text und Bild: Eing.

Freitag, 23. Februar 2018, 19.30 Uhr, im Vereinszimmer der Schule Hallwil

Anschliessend sind alle herzlich eingeladen, bei guten Gesprächen ein leichtes Znacht zu geniessen. Mitglieder erhalten eine persönliche Einladung. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Infos und Anmeldung bei:
Ruth Schwegler, Tel. 062 777 37 06,
schwegler.anton@bluewin.ch

Barbara Meier, Tel. 079 708 06 76,
barbara.meier@bluewin.ch

Montag, 05.02.2018Beinwil am See

Der Debütroman «Der Schwindel» von Anna Hitz

Text: Jennifer Loosli, Portraitfoto: Rolf Imoberdorf

Anna Hitz’ Ziel war schon immer selber ein Buch zu schreiben – 2018 geht ihr Wunsch nun in Erfüllung. Am 18. Februar 2018 wird ihre Buchvernissage in der Konservi in Seon stattfinden. An diesem Sonntag wird sie aus ihrem Roman «Der Schwindel» vorlesen.

Mit 8 Jahren hat Anna Hitz schon gerne Tagebuch geführt und Kurzgeschichten geschrieben. Ein Buch nach dem anderen verschlungen und sich von Geschichten faszinieren und inspirieren lassen. Sie studierte an der Universität in Zürich Germanistik, Kunstgeschichte Ostasien und Nordistik. Beruflich schreibt Anna für diverse Zeitschriften Tierreportagen, Kurzgeschichten und Gedichte. 2014 entschied sie sich dazu an der Höheren Fachschule für Sprachberufe, SAL, literarisches Schreiben zu besuchen. Ihre Diplomarbeit: ein eigenes geschriebenes Buch. Eine grosse Herausforderung. Ein Jahr lang schrieb Hitz an ihrem Roman «Der Schwindel», der im Februar diesen Jahres auf den Markt kommen wird.

Eine kleine Leseprobe gefällig?: «Mein Lieber, Sie haben Talent. Aber Sie sind ganz schön dumm.»
Felix tauchte seine Wurst in den Senf. «Schließen Sie sich mir an. Wir könnten gemeinsam eine Menge netter Dinge erleben. Und so viel Zeit habe ich noch, um Ihnen die grundlegenden Spielregeln beizubringen.» «Ein Leben als Schwindler?» «An Ihrem Wortschatz müssen wir noch arbeiten. Betrachten
Sie sich als einen Universalschlüssel. Wenn Ihnen die eine oder andere Lebensart nicht mehr zusagt, öffnen Sie einfach die nächste Tür.» «So einfach?»
«Wenn man weiß, wie.»

Wie die Beinwilerin auf diese Basis der Geschichte gekommen ist? Ein Bekannter bekam eines Tages seine Kreditkarten-Abrechnung zugesandt. Auf der Rechnung waren Geldbezüge aufgelistet, die er selbst nicht getätigt hatte. Der Bekannte von Anna rief sofort die Kreditkarten-Gesellschaft an, um den Fall zu melden. Nach einem Restaurantbesuch bezahlte er mit seiner Kreditkarte. Diese wurde während dem Zahlungsvorgang sehr wahrscheinlich kopiert. Im Internet wurden seine geheimen Daten an diverse Menschen weiterverkauft, die frischfröhlich mit seiner Kreditkarte einkaufen konnten. Sie fand es faszinierend, dass fremde Menschen ohne etwas physisches vorzuweisen, in der ganzen Welt Transaktionen tätigen können. So entstand der Kern der Geschichte. Ein Thema, das uns alle treffen könnte. Ihr Roman handelt aber nicht nur von ernsten Themen und Hochstaplergeschichten. Anna war es wichtig, dass ihre Geschichte lustige Pointen beinhaltet und leicht zu lesen ist. Denn sie selbst mag Bücher, bei denen sie beim Lesen gute Laune kriegt. Nicht nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann die Germanistin mit ihrem Roman. Der «Pageturner», Effekt sollte unbedingt vorhanden sein. Das bedeutet soviel wie: Man kann einfach nicht aufhören zu lesen und muss unbedingt weiterblättern, um zu erfahren, was mit den beiden Hauptfiguren Jan und Natalia weiter geschehen wird. Sie selbst sei gar keine Blufferin wie ihre Hauptfigur, sondern eher eine ruhige Person, doch auch stur und eigenwillig. Denn das müsse man ein wenig sein, wenn man Schriftsteller sei. Sie schreibt gerne in einer ruhigen Atmosphäre. Früher fand sie es toll während dem schreiben Musik zu hören. Die passende Musik zum jeweiligen Schreibstil zu finden war aber nicht immer einfach – deshalb lieber keine Musik. Leidenschaft bringt sie nicht nur fürs Schreiben auf, sondern auch für Hunde! Sie besitzt mit ihrem Mann und Sohn einen Irish Terrier, Spanischer Windhund und ein italienisches Windspiel. Kontinuierlich bildet sie sich zum Thema Hund weiter und pflegt Erfahrungsaustausch mit Forschern, Hundeschulen und Züchtern, damit sie immer up to date ist, wenn sie für Hundemagazine schreibt. Interessiert am Roman «Der Schwindel»? Am 18.2.2018 liest Anna Hitz um 11.00 Uhr in der Konservi Seon aus ihrem Roman vor, mit anschliessendem Apéro. Ob ein zweites Buch von ihr erscheinen wird, liegt am Verlag. Sie selbst hat natürlich schon weitere Geschichten im Kopf und arbeitet schon an ihrem zweiten Buch!

Zusammenfassung des Romans «Der Schwindel»
«Jan hat gerade seinen Job in einem Zürcher Stundenhotel gekündigt und reist zu einem Bewerbungsgespräch nach St. Moritz, wo er in einem Nobelhotel Karriere machen möchte. Kaum dort angekommen, wird er mit dem Multimilliardär Janusz Zak verwechselt. Er findet sich in der Badewanne einer Luxussuite wieder, wo ihn Natalia, die Freundin des echten Janusz Zak, erwischt. Sie macht Jan ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann. Als frisch gebackener Hochstapler inmitten abgebrühter Profis erweist er sich als Naturtalent. Doch die Situation läuft aus dem Ruder, und bald blufft er um sein Leben.»

Montag, 05.02.2018Seengen

Drachen im Seetal – das gab es noch nie!

Text und Bild: Jennifer loosli

Im Seetal gibt es Drachen? Was? Ja, richtig gelesen. Das Seetal wird zum Drachental. Fauchi, der auf Schloss Lenzburg wohnt, kennen wir alle. Dass aber die Drachenfamilie viel grösser sein soll und es Spuren im Aargauer und Luzerner Seetal geben soll, wusste niemand, ausser einer!

In unserer Umgebung hausen also Feuer-, Wasser- und Luftflugdrachen, wenn man denn auch dem Drachenforscher Ambrosius Ferdinand Sigismund Maria von und zu Drachenfels glaubt. Er erforscht mit seinen speziellen Geräten, was die Drachen fressen, wie sie kämpfen und wie sie leben. Seine Forschungsarbeit wurde im wunderschön illustrierten Kinderbuch «Seetaler Drachen-Saga. Band 231» verewigt. Diese tolle Saga ist in Wahrheit eine Attraktivitätssteigerung der Familien- und Freizeitregion Seetal. Dies soll mehr Menschen in unsere schöne Region locken, die unsere Ausflugsziele besuchen. Im Fokus des Freizeitangebots stehen das Entdecken, das Erfinden und das Erleben. Realisiert werden konnte dieses Tourismusangebot durch die Neue Regionalpolitik (NRP) des Bundes. Diese unterstützen strukturschwache ländliche Regionen. Diese Art der touristischen Inszenierung ist schweizweit einmalig. Deswegen wird am 29. April 2018 auf dem Schloss Hallwyl und umliegenden «Drachen-Orten» gefeiert! Gross und Klein werden von Ort zu Ort geshuttelt und können spielerisch den Familiengeheimnissen und Spuren der Seetaler Drachenfamilien nachgehen! Von Schloss Lenzburg, Schloss Heidegg, vom Schongiland, von der Jugendherberge Beinwil am See bis zum speziellen Drachenforschungs-Schiff auf dem Hallwilersee gibt es überall Spuren von Drachen zu entdecken. Infos: www.seetaltourismus.ch

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Montag, 05.02.2018Meisterschwanden

Nach dem stürmischen Jahresanfang ...

Text und Bild: Eing.

... hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, dass Bäume optimale Standortbedingungen haben und richtig gepflegt werden. Wurden doch von «Burglind» oft Bäume mit bestehenden Wurzelschädigungen, zu kleinen Baumscheiben und zu schweren Kronen entwurzelt.

Das Team der Sana Baumpflege AG Meisterschwanden befasst sich seit 25 Jahren mit genau diesen Situationen: Steht der alte Baum sicher?
Bei der Statikmessung wird die Stand- und Bruchsicherheit berechnet.

Welche Pflege benötigt mein Baum?
Wir beraten Sie gerne und empfehlen die notwendigen Arbeiten. Guido Wagner als Inhaber der Sana Baumpflege AG und seine langjährigen Mitarbeiter führen mit Begeisterung und Freude alle Arbeiten rund um die Bäume aus. Zusätzlich zur Baumpflege fällen wir auch Bäume schnell, sicher und fräsen die Wurzelstöcke auch aus.

Detaillierte Infos unter: www.sana.ch oder bei Guido Wagner, 056 670 11 44.

Freitag, 02.02.2018Region

Das Suchen hat ein Ende – Wernli Immobilien AG

Text und Bild: Eing.

Wer sucht, der findet. Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch? Sind Sie womöglich auf der Suche nach einer Liegenschaft, einem neuen Eigenheim, einer Garage, einem Restaurant oder Schloss? Oder haben Sie selber ein Objekt zum Verkauf oder ein zu bebauendes Stück Land aus einer Erbschaft?

Wernli Immobilien. Ein Begriff nicht erst seit gestern. Seit über 30 Jahren, 35 um genau zu sein, wirbelt der KMU-Betrieb in Hunzenschwil mit sehr viel Fachkompetenz in allen Hoch- und Tiefbaulagen der Baubranche gehörig Staub auf. Begonnen hat alles mit einem Hobby von Werner Wernli. Er war damals einer der ersten Makler überhaupt. Später kamen Tochter Caroline und deren Ehemann Reinhard Schlatter in die Firma. Ein klassisches Familienunternehmen.

Vorreiterrolle mit Vorbildcharakter
Das innovative und sympathische Dreigestirn lenkt den Alltag noch heute oft mit dem Pioniergeist von damals. Ja, man hat nicht selten eine Vorreiterrolle inne und wird nie müde, neue Wege auszuprobieren, vor allem auch im Bereich Marketing/Werbung. PR-Berichte wie dieser hier zählen zum A und O. Aber auch Plakataushänge an guten Spots oder vermehrt Buswerbung machen viel aus. Die Wernli Immobilien AG war seinerzeit auch federführend, als man mit bebilderten Dossiers zu arbeiten begann oder als das Internet-Zeitalter anbrach. Vorbildcharakter inklusive.

Klein aber oho – und «all in»
Das kleine, aber sehr effiziente Unternehmen ist hauptsächlich im Aargau tätig. Es gab oder gibt zudem Objekte in Regionen wie z. B. Tessin, Luzern oder Solothurn. Zum Kerngeschäft gehört alles rund ums Bauen. Selber bauen, vermitteln, verkaufen. Und das mit Know-how und Erfahrung, wie man es selten antrifft. Und mit bestens bewährten Handwerksbetrieben an der Hand, wenn es ums Bauen geht. Das Rundum-Angebot umfasst alles von A bis Z. Der Bereich Liegenschaftenverkauf beinhaltet auch Schätzungen, Behördenkontakte, Notariatsbesuche usw. ... bis zur Schlüsselübergabe. «All in.»

Nichts ist unmöglich
Auch Sonderfälle schärfen den Sachverstand und bringen die Familie in ihrem vorwärts gerichteten Tun definitiv immer weiter. Wir reden da beispielsweise von Veräusserungen von Landwirtschafts- oder Gastronomiebetrieben, vielleicht von in die Jahre gekommenen Mehrfamilienhäusern, von Garagen oder auch mit Dienstbarkeiten belastetem Bauland. Solche Objekte verkauft man nicht von heute auf morgen. Da ist es von Vorteil, einen wirklich kompetenten Partner mit topseriöser Beratung an der Seite zu wissen. «Geht nicht» gibt’s eigentlich nicht.

Erkenntnis und Fazit
Wichtig in jedem Fall ist die Sache mit der Chemie und Vertrauen. Alles muss stimmen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Sie erinnern sich? Wer sucht, der findet. Das Suchen hat ein (oft logisches) Ende.

Freitag, 02.02.2018Gesundheit

Das Spital Menziken stärkt die chirurgische Grundversorgung

Bild: ZVG.

Neu bieten wir im Spital Menziken eine eigene chirurgische Sprechstunde an. Es ist uns wichtig, Ihnen jederzeit die beste Medizin bieten zu können. Daher bauen wir unser eigenes Angebot aus und stärken die Zusammenarbeit mit grösseren Spitälern. Unser Team entscheidet gemeinsam mit Ihnen, welches Spital für Sie persönlich die beste Behandlung bieten kann.

Unter der Leitung von Dr. med. Jürg Gurzeler, Chefarzt Chirurgie und Departementsleiter Operative Medizin sowohl am Spital Zofingen wie auch am Spital Menziken, kümmert sich ein Team aus freischaffenden Beleg- und am Spital angestellten Kaderärzten an 24 Stunden am Tag und während 365 Tagen im Jahr um die chirurgische Grundversorgung in der Region aargauSüd.

Durch die Kooperation mit dem Spital Zofingen, einer 100%-igen Tochterfirma der Kantonsspital Aarau AG, kann die Veränderung der chirurgischen Abteilung sowohl personell als auch fachlich rasch realisiert werden. Für unsere Patienten hat diese Zusammenarbeit grosse Vorteile. Sie profitieren von der engen Anbindung sowohl an das Spital Zofingen wie auch zum Kantonsspital Aarau. Am Spital Menziken werden dank der Zusammenarbeit neue Kompetenzen in der Diagnostik aufgebaut. Zudem kann die Zuweisung von Patienten in Gebiete der spezialisierten und hochspezialisierten Versorgung dank der starken Partner sehr viel rascher erfolgen.

Mit den chirurgischen Sprechstunden, die durch die am Spital angestellten Chirurgen geführt werden, schafft das Spital Menziken zudem ein ganz neues Angebot für die Bevölkerung. Rund um die Uhr für die Bevölkerung der Region eine sichere Anlaufstelle bei medizinischen Problemen zu bieten – dieses Ziel verfolgt das Spital Menziken seit seiner Gründung vor 115 Jahren konsequent. Um auch künftig ein kompetenter Partner für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung der Region aargauSüd zu bleiben, schafft das Spital Menziken eine stabile Grundlage für die Zukunft seiner chirurgischen Grundversorgung.

Auch nach einem Eingriff sind Sie bei uns bestens versorgt. Unsere hauseigene Physiotherapie bietet Ihnen jede moderne Form der Krankengymnastik an. Wohnortnah, kompetent und freundlich. Ganz besonders ist unser warmes Gehbad, in dem krankengymnastische Behandlung besonders schonend und schmerzarm durchgeführt werden können.

Gerne dürfen Sie sich direkt oder über Ihren Hausarzt an uns wenden.

Asana Gruppe AG
Spital Menziken, 5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Freitag, 02.02.2018Seengen

Aargauer Hair Cup: Auszubildende mit «Vorzüglich»

Text und Bild: Eing.

Wir, Anna Häfeli und Simona D‘Amore, beide im ersten Lehrjahr bei Intercoiffure-Kosmetik Holliger, entschieden uns, am Aargauer Hair Cup (Lehrlingsfrisieren) vom 14. Januar im Sportzentrum Tägerhard in Wettingen, teilzunehmen.

Als Erstes suchten wir Modelle und dazu passende kreative Frisurenideen für diesen Anlass. Viele Abende trainierten wir mit Hilfe von Jolanda und Selina Holliger. Das Training war erfolgreich, wir lernten an jedem Abend etwas Neues dazu. Als der Tag kam, standen wir früh am Morgen mit Herzklopfen auf. Nach der Modellvorbereitung im Geschäft und speziellem Make-up, ausgeführt von Selina Holliger, gings auf nach Wettingen. Es gab 4 Kategorien von Arbeiten: Brushing mit Umwandlung zur Cocktail-Frisur, klassische Ballfrisur, Freestyle Damen und Herren sowie Rock 'n' Roll. Simona D‘Amore nahm bei der Freestyle Arbeit teil und Anna Häfeli bei der klassischen Ballfrisur. Vier Juroren bewerteten die Arbeiten. Die Punkte wurden für das Aussehen, die Ausführung, Style und Idee vergeben. Alle Teilnehmer erhielten ein Diplom, dieses wurde bei der Diplomverteilung persönlich überreicht.

Wir waren über die Bewertung, welche gut, sehr gut oder vorzüglich sein konnte, sehr gespannt. Als wir beide dann mit VORZÜGLICH belohnt wurden, hatten wir doppelte Freude an unseren gelungenen Arbeiten und sind stolz auf das Geleistete.

Um unser Training auch im normalen Haarbereich weiter zu intensivieren, suchen wir Kunden, die ein wenig Zeit haben und zu einem günstigen Tarif gute Arbeiten von uns bekommen möchten. Rufen Sie uns an: 062 777 52 00. Wir freuen uns, Sie zu bedienen. Anna Häfeli und Simona D‘Amore.

Freitag, 02.02.2018Gontenschwil

Reformierte Kirche: Ein hochmotiviertes Trio

Text und Bild: Eing.

Im Herbst 2017 hat Sozialdiakon Hanspeter Schüpfer aus Schlossrued ad interim die Arbeit des verstorbenen Roland Hämmerle weitergeführt.

Pfarrer Stefan Lobsiger hat an der letzten Kirchgemeindeversammlung bekanntgegeben, dass er sein Stellenpensum reduzieren möchte, damit wir Hanspeter Schüpfer definitiv anstellen können. Unter Vorbehalt der Zustimmung an der nächsten KGV, wird dieses Vorhaben im Frühling 2018 umgesetzt: Ab 1.4.18 werden Pfarrer Lobsiger mit einem 60%-Pensum und Hanspeter Schüpfer mit einem 50%-Pensum für unsere Kirchgemeinde tätig sein.

Die Dritte im Bunde ist Sozialdiakonin Rahel Brand, die seit Anfang 2018 mit einem 70%-Pensum für unsere Gemeinde im Einsatz ist. Sie ist die offizielle Nachfolgerin von Roland Hämmerle.

Die Drei sind hochmotiviert, die vielfältigen Kirchen-Aktivitäten im Team weiterzuführen, zu optimieren und auszubauen. Die Kirchenpflege wünscht ihnen dazu Gottes Segen und viel Freude bei ihrer anspruchsvollen Arbeit.

Freitag, 02.02.2018Menziken

Längster Menziker Fonduetisch: Machen Sie mit!

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn Menziker Gastrounternehmer gemeinsame Sache machen, dann soll es nicht nur sensationell werden. Es darf ruhig auch ein wenig nach Rekord riechen. Am Sonntag, 25. Februar, laden sie die Bevölkerung von Menziken und Umgebung ein, am längsten Fonduetisch von Menziken Platz zu nehmen.

Warum nicht einmal aus dem Rahmen fallen und aus den eigenen vier Wänden der Gaststube ausbrechen? Das sagten sich Hanspeter Thomi vom Wirtshaus Trolerhof, Didi Bolliger vom Restaurant Waldegg, Res Mäder von Mäders Gastrodienstleistungen und Felix Matthias vom Huus74 als Initiant und Koordinator des längsten Fonduetisches. Ein Fondue mundet schliesslich nicht nur in einer urchigen Alphütte neben der Skipiste. Und so beschloss man, einen Open-air-Anlass auf die Beine zu stellen. «Als Initialzündung für weitere gemeinsame Anlässe mit Menziker Wirten», wie Initiant Felix Matthias sagt. Aufgetischt wird am Sonntag, 25. Februar, auf der alten Bahnhofstrasse und dem Postgässli. Eine gute Gelegenheit, ein leckeres Käsefondue unter freiem Himmel zusammen mit der Familie, Freunden und Bekannten zu geniessen. Da es sich um einen Outdoor-Anlass handelt, versteht es sich von selbst, dass man sich entsprechend warm kleiden sollte. Für zusätzliche Wärme sorgen auch diverse Heissgetränke wie Punsch, Tee, Kafi Luz und das neue Appenzeller Glühbier mit seiner spezieller Gewürzmischung. Sowohl für die Getränke- als auch für die Fondueausgabe ist Selbstbedienung angesagt. Das Fondue kostet pro Person 17 Franken, Jugendliche von 10 bis 15 Jahren bezahlen 11 Franken und für Kinder bis 9 Jahren sind 4 Franken fällig. Der Anlass findet grundsätzlich bei jeder Witterung statt. Eine allfällige Absage wird an den Dorfeingangsplakaten 24 Stunden vorher publiziert. Los gehts mit der Fondueausgabe um 17.17 Uhr.

Freitag, 02.02.2018Seengen

Ein herzlicher Abschied für Dr. med. Brecht Fischer

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Er war sichtlich überwältigt. Max-Albrecht Fischer wurde zu seinem letzten Arbeitstag mit einem Schlussapéro überrascht. Patienten und Gäste wurden eingeladen, um auf die 33 Jahre als Hausarzt in Seengen zurück zu schauen und mit ihm auf den neuen Lebensabschnitt anzustossen.

Über 30 Jahre lang war «Brecht», wie ihn Familie und Freunde herzlich nennen, Hausarzt in Seengen. Zum Schlussapéro, welcher von seiner Frau Doris Fischer-Taeschler und dem Team der Praxis Brestenberg AG am 31. Januar organisiert wurde, sind die Gäste zahlreich erschienen. Seine Frau Doris, die Kinder und das Praxisteam waren versammelt um dieses Ereignis gemeinsam zu feiern. Doris Fischer-Taeschler begrüsste die Gäste herzlich und trug im Namen der leider verhinderten VR-Präsidentin der Praxis AG, Aisha Ahmed, einige Worte vor. Ehre wem Ehre gebührt. Brecht sei seit 1985 der Kapitän dieses Schiffes gewesen. Als leidenschaftlicher Segler waren diese Worte für den Arzt sehr passend gewählt. Er sei stets auch als Schularzt oder Schulpflegepräsident ein Anker in Seengen gewesen. Er wurde für seine innovative Art und Weise, wie er diese Praxis geführt hat, gelobt.

Dr. Fischer war einer der ersten Hausärzte mit elektronischen Patientenakten und der Idee, die Praxis in einer AG zu organisieren. Sie wünschte ihm für die Ruderübergabe an seinen Sohn Roland und dessen Frau Jessica alles Gute. Zum Schmunzeln waren schliesslich die Kurzgedichte der Praxisassistentinnen, welche mit lustigen Anekdoten über den zukünftigen Ex-Chef gespickt waren. So wurden seine «Lieblingsakten», oder auch Diskussionen über die Weihnachtsdekoration erwähnt. Gemeindeammann Jörg Bruder überreichte eine Lithografie des Künstlers Adrian Spiegel und war erstaunt, wie gut sich die Arztpraxis offensichtlich auch als Eventlokal eignete. Er bedankte sich herzlich für die vielen Jahre, in denen Dr. Fischer als Hausarzt immer ein offenes Ohr für die Seenger Bevölkerung hatte. Dr. Fischer war sichtlich gerührt über diesen Anlass. Er bedankte sich herzlich bei seiner Familie und seiner Frau Doris. Er war über all die Jahre auch seinem treuen Team und den treuen Patienten dankbar. Sein Beruf sei spannend gewesen, bis zum letzten Tag. Menschen jeder Altersklasse, mit den verschiedensten Anliegen. Das nächste Projekt ist bereits geplant, eine zweimonatige Reise auf der Seidenstrasse nach Peking. Er freut sich darauf, dort dann auch mit seinem Sohn, welcher dort lebt, auf den Ruhestand anzustossen.

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Freitag, 02.02.2018Region

Robert Huber AG – 50 Jahre «Ihr Stern im Aargau»

Text und Bild: Eing.

Mercedes-Benz und Robert Huber AG – eine Erfolgsgeschichte seit 50 Jahren. Aus der kleinen Lokalvertretung in Villmergen ist ein KMU mit über 100 Angestellten entstanden.

Die Robert Huber AG feiert ihre 50-jährige Mercedes-Benz-Partnerschaft. Verändert hat sich viel – vieles ist jedoch auch gleich geblieben. Heute wie früher legt das KMU grossen Wert auf traditionelle Werte sowie die Verbundenheit mit der Region. Die zahlreichen sportlichen, kulturellen und sozialen Engagements stehen sinnbildlich hierfür. Beinahe unverändert ist zudem, dass der Grossteil der Angestellten aus den umliegenden Dörfern stammen.

Die Robert Huber AG wird inzwischen in der zweiten Generation der Familie Zumstein geführt. Dank fünf Verkaufsstandorten, vier Werkstattbetrieben, einem Karosserie- und Lackcenter, einem Reifenhotel sowie einem umfassenden Teile- und Zubehörlager erbringt «Ihr Stern im Aargau» sämtliche Dienstleistungen rund um Mercedes-Benz Personenwagen und Transporter. Kurz gefasst: Der Mercedes-Benz-Kunde erhält bei der Robert Huber AG seit 50 Jahren alles aus einer Hand.

Freitag, 02.02.2018Zetzwil

Freiwilliges Engagement in der Stiftung Schürmatt

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Als freiwillige Mitarbeiterin in der Stiftung Schürmatt lernt Frie Stocker Menschen mit anderen Perspektiven kennen und unterstützt sie gerne bei Freizeitaktivitäten. Seit einem Jahr in Menziken wohnhaft, hat die gebürtige Luzernerin nun auch hier eine spannende Aufgabe für sich gefunden.

Die Stiftung Schürmatt erbringt Dienstleistungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Schule, Erziehung, Förderung, Wohnen und Arbeiten sind die Dienstleistungen der Stiftung. Als freiwillige Mitarbeiterin oder als freiwilliger Mitarbeiter in der Stiftung Schürmatt können Menschen mit anderen Perspektiven kennen gelernt und bei der sozialen Integration unterstützt werden. Für Einsätze im Fahrdienst oder als Begleitung bei Freizeitaktivitäten werden immer wieder Personen gesucht. Je nach Einsatzgebiet besteht die Möglichkeit einer bedarfsgerechten internen Weiterbildung. In einem Gespräch werden die idealen Einsatzgebiete gemeinsam festgelegt und die geleisteten Einsätze werden in einem Sozialzeitausweis festgehalten. Für die Tätigkeiten stehen immer direkte und kompetente Ansprechpersonen zur Verfügung. Mit dem freiwilligen Engagement besteht die Möglichkeit, wertvolle und lehrreiche Erfahrungen zu sammeln und mit den Klientinnen und Klienten zu teilen, den eigenen Horizont zu erweitern und gemeinsam davon zu profitieren. Ausserdem bietet die Stiftung Schürmatt den freiwilligen Mitarbeitenden die Möglichkeit, Kurse in der Schürmatt-Akademie zu besuchen. Die verantwortlichen Personen sind auch immer offen für neue Ideen. Für Kenntnisse oder Talente welche man erweiternd in das freiwillige Engagement einbringen könnte, nehmen sie gerne Angebote und Anregungen entgegen. Die Männer und Frauen leisten pro Jahr ca. 200 Stunden freiwillige Arbeit. Bei der Freizeitgestaltung, wie auch an den monatlichen Unterhaltungsabenden, wird ihr Einsatz sehr geschätzt. Die engagierten Freiwilligen sind meist aus der Region und zwischen 35 und 80 Jahren alt. Auch ehemalige Mitarbeiter der Stiftung engagieren sich beispielsweise nach ihrer Pensionierung noch auf diese Weise. Auf Anfrage und auf der Website sind die zu vergebenden Einsatzgebiete vermerkt.

Frie Socker aus Menziken ist eine von rund 32 freiwilligen Mitarbeitern in der Stiftung. Die 57-Jährige engagiert sich bereits zwanzig Jahren freiwillig auf verschiedenen Gebieten. Sie hat für sich den Entschluss gefasst, Menschen zu unterstützen. Eine genaue Vorstellung, in welcher Richtung sie helfen oder unterstützen wollte, hatte sie nicht. Sie wurde bei der Organisation Pro Mama fündig. Als Mutter von drei Kindern konnte sie gut nachvollziehen, dass nicht in allen Familien immer alles nach Wunsch verläuft und einige sehr dankbar für Unterstützung sind. Da mit einer Festanstellung die grosse Leidenschaft vom Reisen zu kurz käme, ist die Arbeit in Form von freiwilligem Engagement ideal für Frie Stocker. Stundenweise hilft sie im KMU ihres Mannes aus, und die beiden geniessen die gemeinsame Zeit, seit die Kinder aus dem Haus sind, mit viel Sport und mehrwöchigen Wohnmobilreisen. Nach der Mitarbeit bei Pro Mama war Frie Stocker auch mehrere Jahre im Mahlzeitendienst rund um ihre damalige Wohngemeinde Root LU tätig. Es wurde ihr bewusst, wie viele ältere Menschen alleine und sehr dankbar für Gesellschaft sind. Mit einer Bewohnerin des Alters- und Pflegeheims in Hochdorf verbringt sie noch heute regelmässig Zeit in Form von Spaziergängen und Gesprächen. Die aufgestellte Luzernerin begleitete ausserdem auch Menschen auf ihrem letzten Weg. Zwölf Jahre lang war sie in der Sterbebegleitung tätig. Ihre Erfahrung zeigt, dass man überall helfen kann, man braucht einfach nachzufragen, denn oft sind es nicht offiziell ausgeschriebene Stellen , die zu vermitteln sind. Nach dem Umzug in den Aargau machte sie sich auf die Suche nach einer Einsatzmöglichkeit in der näheren Umgebung. Durch Gespräche im Dorf wurde ihr bewusst, dass es auch im Wynental Projekte und Stiftungen gibt, in welchen ihr Engagement willkommen sein könnte. Sich mit Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen auseinanderzusetzen war Neuland für sie. Sie meldete sich in der Stiftung Schürmatt und verbringt nun wöchentlich einige Stunden mit Klienten. Spaziergänge und «Käfele», stehen bei einigen Klientinnen und Klienten ganz oben auf der Wunschliste, wenn Frie zu Besuch kommt. Sie schätzt den Austausch und die immer wieder neuen Erfahrungen mit den Klienten und Betreuern sehr. Sie fühlt sich auch mit der ganzen Organisation der Stiftung sehr wohl und nimmt die Einladungen zu Anlässen sowie das grosszügige Kursangebot gerne an.

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Freitag, 02.02.2018Meisterschwanden

Wohnen auf der Sonnenseite des Hallwilersees

Text und Bild: Eing.

Das Architektur-Totalunternehmen IGD Grüter AG Dagmersellen setzte Ende Januar gemeinsam mit den zukünftigen Bewohnern sowie Behörden und Vermarkter den ersten Spatenstich für das neue Wohnquartier am «Bachmattweg» in Meisterschwanden.

Das Projekt wird von IGD Grüter AG nun planerisch wie auch baulich umgesetzt. Genereller Bauträger und Realisator der Überbauung ist die Schwesterfirma ACAMA Immobilien AG, Sursee. Bis Ende 2019 werden drei Mehrfamilienhäuser an erstklassiger Wohnlage entstehen. Die geplanten Häuser bieten insgesamt 12 Eigentumswohnungen zu Kaufpreisen ab 690 000 Franken von 3½ bis 4½ Zimmer und 93m2 bis 114m2 Wohnfläche. Die Überbauung wird ostseitig erschlossen, so dass sich von den Wohnzimmern aus eine traumhafte Aussicht Richtung Westen bietet. Die Wohnungen bieten einen grosszügigen Grundriss und eine wunderschöne Terrasse oder Balkon. Sämtliche Räume können individuell gestaltet werden. Nur wenige Minuten entfernt befinden sich das Zentrum mit einem vielfältigen Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Post, Bank, Schulen, etc., sowie einem grossen Freizeit- und Sportangebot. Auch die Strandbäder sind schnell erreichbar. Die gute Wohnqualität in dieser ländlichen Umgebung eignet sich bestens für Familien und für all jene, welche das Wohnen in naturnaher Umgebung suchen und zu schätzen wissen.

Mit dem Verkauf der Wohneinheiten ist Herr Roland Meyer von der Firma REMAX Plus-Berikon beauftragt. Als Totalunternehmen und Bauträger steht Alois Grüter, IGD Grüter AG, Dagmersellen; Projektleiter ist Dieter Schnyder.

Mittwoch, 24.01.2018Region

Es ist «Haar Zeit» in Unterkulm

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Im Coiffuresalon «Hair Time» in Unterkulm legt die Inhaberin Sibylle Gerber grossen Wert darauf, dass sich ihre Kunden bei ihr wohlfühlen. Die Neueröffnung an der Hauptstrasse 8 wurde mit feiner Gerstensuppe, Wein und Kuchen gefeiert.

Für Sibylle Gerber geht mit der Eröffnung eines eigenen Coiffuresalons ein Kindheitstraum in Erfüllung. Die Kunden zu beraten und gemeinsam die perfekte Wohlfühlfrisur zu finden, ist ihre Leidenschaft. Schon als Schulkind hat sich der Traum von einem eigenen Geschäft entwickelt und wurde damals sogar in Aufsätzen schriftlich festgehalten. Die gebürtige Gränicherin hat mit diesem Salon den idealen Standort gefunden, um in ihrem kreativen Beruf selbstständig tätig zu sein. Ihr Beruf und der Kontakt zu Kunden macht ihr auch nach vielen Jahren sehr viel Spass. Da ihre Kinder nun schon etwas grösser sind, geniesst sie es nun, mit ihrem eigenen Geschäft durchzustarten. Sie ist glücklich darüber, bestehende und neue Kunden begrüssen zu dürfen. Im Salon Hair Time kann man sich zurücklehnen und mit einem Kaffee, Tee oder Saft entspannen. Die angenehme Atmosphäre ist der Inhaberin sehr wichtig, so wurde auch die Eröffnung herzlich und gemütlich gefeiert. Sibylle Gerber offerierte den Besuchern eine herrlich duftende Gerstensuppe von der Metzgerei Ulmann und feine selbstgebackene Kuchen. Der hübsche Salon wurde kurzerhand zu einem kleinen Bistro umgewandelt, um gemeinsam anzustossen. Die erfahrene Coiffeuse arbeitet in ihrem Salon mit den Produkten der Firma Wella. Durch die jahrelange Erfahrung schätzt sie die Qualität dieser Produkte und verkauft diese auch an ihre Kundschaft. Um mit den Trends mitzugehen hat Sibylle Gerber in der Vergangenheit diverse Kurse besucht und freut sich nun auf den neuen Abschnitt in ihrer beruflichen Laufbahn.
www.hairtimekulm.ch

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Mittwoch, 24.01.2018Menziken

Unihockey: Leonie Wieland will ganz nach oben

Text und Bild: Thomas Moor

Motiviert, talentiert, diszipliniert, zielstrebig: Genau aus diesem Holz sind jene Sportlerinnen und Sportler geschnitzt, welche auf der Erfolgsleiter hochklettern und mit Höchstleistungen zu Erfolgen beitragen möchten. Zu ihnen gehört auch die Menziker Schülerin Leonie Wieland.

Unihockey ist der Sport, dem sie sich die 15-Jährige verschrieben hat. Eine Sportart, die in den 1970er-Jahren in Schweden, Finnland und der Schweiz entwickelt und aufgezogen wurde und zweifellos einen grossen Teil von Leonies bisheriger Jugendzeit im sportlichen Sinn geprägt hat. «Durch mein Gotti bin ich zu diesem Sport gekommen», wie sie erzählt. Gerade einmal fünf Jahre alt war sie, als sie sich in die Unihockeyschule von Lok Reinach begab, um den Umgang mit dem Stock und dem mit Löcher versehenen Kunststoffball zu lernen und auch das Gefühl für das Sportgerät zu entwickeln. Auf spielerische Weise und ohne Meisterschaftsspiele. Als Mädchen war sie damals mehr oder weniger alleine auf weiter Flur. Oder jedenfalls deutlich in der Unterzahl. Unihockey ist auch heute noch eine Männerdomäne, obwohl die Damen in der Szene weltweit aufgeholt haben. Auch bei Lok Reinach, dem Stammklub von Leonie Wieland. Mit zwei Mannschaften (Damen 1. Liga und Juniorinnen U21 B) ist der Oberwynentaler Traditionsklub auch in der laufenden Saison am Start. Nicht zu vergessen natürlich die Damenmannschaft Ü40, welche im Breitensport aktiv ist.

Vorbereitungen auf das U19-Natikader
Leonie stürmt auf überregionalem Parkett zur Zeit für Lok Reinach in der U21-B-Mannschaft. Seit 2016 ist die Menzikerin auch national in der Damen-Nati der U17-Auswahl West aktiv. Ein Engagement, das mit einem intensiven Zeitaufwand verbunden ist. Dreimal in der Woche finden Trainings auf Vereinsebene statt. Dazu kommen noch die alle zwei Monate stattfindenden Zusammenzüge mit der Nati-U17-Auswahl in Zuchwil. Diese finden jeweils an Wochenenden statt. «Hier werden wir nicht nur körperlich, sondern auch psychisch geformt», wie Leonie Wieland erklärt. Anlässlich dieser Trainings werden die je 25 Sportlerinnen aus der U-17-West- und Ostauswahl auf die nächsthöhere Aufgabe, den Einsatz im Damen-U19-Nationalkader, vorbereitet. «Zudem bekommen wir von unserer Trainerin einen Plan, mit welchem wir Krafttrainingseinheiten zu Hause absolvieren müssen.» Die Zeit, die Leonie neben der Schule in den Sport investiert, ist also kein Pappenstiel. Alles unter einen Hut zu bringen, erfordert Disziplin.
Das Sprichwort «Ohne Fleiss kein Preis» hat sich auch für Leonie bisher bestätigt, sowohl im Sport als auch in der Schule. Dankbar ist die Menziker Schülerin, dass sie im Besitz einer «Swiss Olympic Talent Card» ist. Diese gibt es aber nicht einfach so umsonst. Sie wird nach einem national organisierten Selektionstag nur den besten Athletinnen ausgehändigt. Sportlerinnen mit dieser Talentkarte sollen Erleichterungen in Form von Zeit im Schulalltag und in der Lehre gewährt werden, welche dann für Trainingszwecke genutzt werden kann. Ziel von Leonie ist der Aufstieg in die U-19-Nationalmannschaft. Auch die WM 2020 hat die ehrgeizige Sportlerin im Visier. Ein Klubwechsel wird für die Menzikerin ebenfalls wahrscheinlich, weil sie sich in einem Nationalliga-A-Team für höhere Aufgaben empfehlen möchte. Im Sommer steht zudem noch ein weiterer grosser Schritt bevor. Dann nämlich erfolgt der Übertritt ins Berufsleben. Sie wird eine Lehre zur «Fachangestellten Gesundheit» (FAGE) mit Berufsmatur im Spital Menziken machen und auch dort vollen Einsatz geben.

Mittwoch, 24.01.2018Leutwil

«Nömm wie Früehner!»: Der Turnerabend Lüpu

Text und Bild: Jennifer loosli

«Weisch no, wo d’Gummistiefel us Holz gsi sind? Jojo, es isch ebe nömm wie Früehner». Unter dem Motto «Nömm wie Früehner» stellte der Turnverein Leutwil eine tolle Show mit Überraschungseffekten zusammen und begeisterte somit das Publikum.

Der Turnverein Leutwil wurde am zweiten Abend der Turnvervorstellung regelrecht überrannt. Die Mehrzweckhalle in Leutwil war bis zum letzten Platz ausgebucht und das Küchenteam in vollem Einsatz. Die Herren des TV Lüpu eröffneten den Turnerabend mit hohen Sprüngen und Saltos auf einer Airtrackmatte. Danach turnten die Jugi-Mädchen allen um die Ohren! Die Mädchen zeigten ihre besten Handstände und Spagate. Das ganze natürlich nicht nur am Boden sondern auch am Stufenbarren. Aber nicht nur sportlich präsentierten sich die Lüpuer, sondern auch witzig! Die Sketches mit Benu und Beat brachten alle zum Lachen. «D’Chatzene i de Wampfle obe sind früehner ou mol andersch gsi». «Jo Früehner het mer no geg Drachene kämpft, zum e Jongfrau z’becho. Höt het mer de Drache deheime». Sprüche wie diese fielen den ganzen Abend zwischen den Turnvorstellungen. Die Frauen des TV Lüpus bewiesen, dass man auch mit Rollatoren tanzen kann! Mit Rollatoren und verkleidet als alte Damen performten sie auf der Bühne ihre Tanzschritte. Und nicht nur Mädchen machen am Stufenbarren eine gute Figur. Die Jugi-Knaben battelten sich gegenseitig am Stufenbarren, am Boden und auf dem Trampolin. Fehlen durften Sprüche über die Nachbargemeinde Dürrenäsch natürlich auch nicht: «Dürrenäsch isch jo scho super, wenn mer no nie z’Lüpu gsi isch!» Die Männer kreierten aus Turnbänken einen Flieger, zogen sich wie Piloten an und gaben zum Schluss nochmal alles. Da staunten die Zuschauer nicht schlecht! Zum Abschluss packten die Lüpuer alles aus! Sie zogen sich in kürzester Zeit mindestens drei Mal um. Cowboys, Männer als Frauen verkleidet, als Backstreet Boys, alle waren auf der Bühne und feierten!

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Mittwoch, 24.01.2018Reinach

Die Teddybärenszene kommt in den Saalbau Reinach

Text und Bild: Thomas Moor

Bereits zum 18. Mal schlägt die Teddybärenszene aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland am 24. Februar ihre Zelte im Reinacher Saalbau auf. Und wieder dürfen sich die Besucher auf einen bärenstarken Auftritt der vielen knuffligen Herzensbrecher freuen.

Für den Jööh-Effekt sorgen die über 40 Austellerinnen und Aussteller, die sich bei den bewährten zwei Veranstalterinnen Lilo Marzohl und Katharina Schulthess angemeldet haben. In unzähligen Stunden Handarbeit haben sie Teddy-Unikate in den verschiedensten Grössen und aus verschiedensten Materialien hergestellt. Und zwar von Holz über Filz, weichem Mohair bis hin zu schmeichelnder Baumwolle. Und selbstverständlich werden die Teddybären nicht nur ausgestellt, sondern werden auch zum Verkauf angeboten. Und die Teddyausstellung ist ein Anlass, wo man mit den Händen schauen und die Teddys in die Arme nehmen darf, bevor man sie kauft. Über Generationen hinweg hat sich der Teddybär mit seinen Knopfaugen und seinem treuherzigen Blick als Kuscheltier, Trostspender, als Ausstellungsobjekt oder gesuchtes Sammlerstück etabliert. Mit Bären aus speziellem Material empfängt Heinz Hofer jeweils die Besucher vor dem Reinacher Saalbau. Mit Hilfe einer Motorsäge lässt er einen Teddybär entstehen. Beeindruckend! Es lohnt sich also, ihm bei seiner «Arbeit mit schwerem Gerät» über die Schultern zu schauen. Interessant ist auch, welch schöne Bären die Fellnähgruppe Schenkenberg aus Schweizer Kaninchenfellen näht. Und falls Sie als Besucher im Besitz eines alten Teddys sind, können Sie den Wert bei der Bärenschätzstelle am Stand von Esther Ackermann bestimmen lassen. Wie schon in vergangen Jahren kann man es sich im Kaffeestübli des gemeinnützigen Frauenvereins Reinach gut gehen lassen. Der Eintritt kostet fünf Franken, Kinder haben gratis Zutritt.

Mittwoch, 24.01.2018Gesundheit

Hautprobleme in der Pubertät

Bild: ZVG

Die Haut ist unser grösstes Organ. Sie grenzt unseren Körper nach aussen ab, schützt ihn vor Nässe, Wärme und Kälte. Sie birgt nahezu unendlich viele Nerven, enthält Talg- und Schweissdrüsen. Eine tadellose Haut, gerade im Gesicht, lässt uns gesund und schön aussehen. Doch leider sieht die Haut, gerade in der Umbruchzeit der Pubertät, nicht immer so perfekt aus, wie wir sie gerne hätten.

Wenn der Ausgang einer Drüse verstopft, sich dort Bakterien ansiedeln und sich die Haut punktuell entzündet, bildet sich dort ein Pickel. In der Pubertät führt zudem die Hormonumstellung häufig zu einer vermehrten Talgproduktion, so, dass sogar grossflächige Poren verstopfen und ein Pickel dem anderen kaum Platz lässt – Akne entsteht. Fast alle Jugendlichen können ein (Leidens-)Lied davon singen.

Was tun bei diesen Hautproblemen? Wie begegnen wir Mitessern, Knötchen oder Pusteln?

Das A und O einer guten Pflege ist vor allem eine gute Hautreinigung, die die Haut porentief reinigt, ohne sie zu sehr zu strapazieren. Konventionelle Seifen würden die Haut zwar reinigen, aber viel zu sehr austrocknen, so, dass die Haut mit noch stärkerer Talgproduktion antworten würde. Spezielle Reinigungslotionen, -schäume oder -gele erfüllen diese Aufgabe hingegen perfekt. Daran anschliessend sollte die Haut mit einer auf die Reinigung abgestimmten Feuchtigkeitspflege versorgt werden. Eventuell bedarf es unterstützend noch anderer Massnahmen, wie desinfizierende Tonics oder ein Peeling.

Und nicht zu vergessen ist eine gute Versorgung mit Sauerstoff, Flüssigkeit und Nährstoffen.

Was genau für Ihre Haut richtig und wichtig ist, klären wir gerne in einem individuellen Beratungsgespräch. Kommen Sie einfach vorbei oder vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Hautspezialistin.

Luigia Migliazza, Pharma-Assistentin
TopPharm Homberg Apotheke
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Mittwoch, 24.01.2018Meisterschwanden

Burglind – ein stürmischer Jahresbeginn

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Prioritäten der Arbeit im Wald haben sich durch den Sturm Burglind klar verschoben. Im Forstrevier der Region Bettwil, Fahrwangen und Meisterschwanden waren vor allem die Hauptverkehrsachsen am Tag des Sturms ein Problem.

Im Wald der Region Meisterschwanden sind vorwiegend Streuschäden zu beklagen. Urs Meyer, zuständiger Revierförster, berichtet von teilweise wirklich unerklärlichen Windwürfen. Es konnte keine klare Windrichtung erkannt werden. Die Bäume, die dem Sturm nicht standhalten konnten, waren zum Teil wirklich alte, massive Stämme, welche den Sturm Lothar im Jahre 1999 überstanden haben. Die entwurzelten Fichten seien eher erklärbar, da es sich um Flachwurzler handelt. Dass es «Burglind» jedoch auch gelang, Weisstannen und Eichen, also kräftige Pfahlwurzler, umzureissen, sei der Beweis für die Stärke dieser einzelnen Windböen. Urs Meyer rechnet im ganzen Forstrevier mit ca. 2500 bis 3000 Kubikmetern Sturmholz, was ungefähr der Hälfte der normalen Jahresnutzung entspricht. Da ein grosser Teil des Waldes an die Hauptstrassen grenzt, galt es am ersten Tag vor allem dafür zu sorgen, dass die wichtigsten Verkehrsachsen nach mehrstündiger Sperrung wieder geöffnet werden konnten. Notfälle auf Privatgrundstücken hatten ebenfalls Priorität. Die Sicherheit für die Bevölkerung und für die Forstbetriebsmitarbeiter stand immer an erster Stelle. Im Wald hiess es dann für alle Forstwarte die Schäden zu analysieren und an den wichtigsten Stellen mit dem Aufräumen zu beginnen. Bis alle Waldwege wieder offen und begehbar sind, wird es noch eine Weile dauern. Das anschliessende Sturmtief «Evi» und die anhaltenden Regenfälle in der zweiten Januarhälfte erschwerten die Aufrüstarbeiten enorm. Die schweren Maschinen mussten aus dem Wald entfernt und die Arbeiten unterbrochen werden. Urs Meyer bestätigte, dass man bei diesen Wetterbedingungen den Boden zu stark beschädigen würde und hoffte auf eintretende Kälte. Mit finanziellen Einbussen muss gerechnet werden, da der Aufwand und der Ertrag klar von der Normalbewirtschaftung abweichen wird. Für den Holzpreis werden jedoch keine massiven Veränderungen erwartet, was auch Urs Meyer optimistisch stimmt.

Mittwoch, 24.01.2018Zetzwil

Generalversammlung der Männerriege Zetzwil

Text und Bild: Eing.

Die Mitglieder der Männerriege Zetzwil und Delegationen der anderen turnenden Vereine trafen sich im Gasthof Bären zur Generalversammlung. Das Jubiläumsjahr 2017 brachte viele Aktivitäten mit dem Höhepunkt der dreitägigen Jubiläumsreise nach Cinque Terre, Italien. Der langjährige Leiter der Seniorengruppe, Max Hirt, wurde mit Applaus aus seinem Amt verabschiedet.

Mit einer Schweigeminute gedachten die Männerturner ihrem Kameraden Heinz Hirt. Am Abend des Neujahrtages ist er überraschend gestorben. Noch im Dezember verbrachte er gemütliche Stunden im Kreise der Männerriege. Leider verzeichnete unser Verein keinen Neueintritt, so, dass der Bestand aktuell 34 Mitglieder beträgt.

Im Jubiläumsjahr 2017 bekamen die Männerturner nebst den ordentlichen Turnstunden bei vielen anderen Anlässen die Möglichkeit aktiv mitzuwirken: Ski-Weekend in Oberalp-Sedrun, Faustballturnier in Reinach mit einem tollen zweiten Platz von zwölf Mannschaften, Jassturnier im Gasthof Bären, Frühjahresversammlung der Männerturnvereinigung Kreis Kulm in Teufenthal, Frühlingsversammlung in der Homberghütte, Fit & Fun Trainingsabend in Schlossrued, als Höhepunkt die dreitägige Jubiläumsreise nach Cinque Terre (Italien), Volleyballturnier in Oberkulm mit einem guten dritten Rang, Velotour und Ausmarsch, Jubiläumsfeier im Waldwerkhof, Organisation der Zetzwiler Bundesfeier, Herbsthock im Clubhaus, Besichtigung Landi-Zentrallager in Dotzigen und Curlingplausch in Biel, Turnerabende, Kegelabend, Chlaushock im Gasthof Bären und als letzten Anlass im vergangenen Jahr das «letzte Vergnügen» in der Wuhrhütte. Ein wahrlich abwechslungsreiches Programm! Entsprechend wurde der schriftlich abgefasste Jahresbericht des Obmanns und des Leiterteams mit grossem Applaus genehmigt.

Auch das neue Vereinsjahr verspricht wieder viele Highlights. Im Juni 2018 werden wir zusammen mit dem Frauenturnverein das Kreisturnfest in Gipf-Oberfrick besuchen. Hans Wiederkehr informierte über die geplante Männerriegenreise in den Schwarzwald. Auf Begeisterung stiess ein Vorschlag von Kurt Hofmann. Er wird im Kreise der Männerriege eine Wandergruppe ins Leben rufen. Wegen der angespannten Vereinskasse beschloss die Versammlung die Erhöhung des Mitgliederbeitrags von 80 auf 100 Franken.

Nach vielen erfolgreichen Jahren als Turnleiter trat Max Hirt aus dem Vorstand zurück. Mit einem Geschenk und unter grossem Applaus wurde er gebührend geehrt. Als neuer Leiter der Senioren und neues Vorstandsmitglied wurde der bisherige Stellvertreter Peter Siegrist gewählt. Die drei aktivsten Turner beider Riegen wurden mit einem Präsent belohnt: Res Kiener, Ruedi Maurer und Chläus Voramwald. Bei den Senioren waren dies: Max Hirt, Peter Siegrist und Kurt Hirt. Ebenfalls ein Präsent erhielten Fredi Gubler als Sieger des Jassabends und Markus Marti als Sieger des Kegelabends.

Mittwoch, 24.01.2018Beinwil am See

Im Januar schon Sommerferienfieber!

Text und Bild: Eing.

Bereits im Januar trifft sich jeweils das Team vom Ferienspass Homberg zur alljährlichen Kursplanung. Auch für 2018 sind wieder viele unvergessliche Kurse und Ausflüge garantiert!

Um das vielfältige Angebot und reibungslose Abläufe gewährleisten zu können, ist der Ferienspass angewiesen auf motivierte Organisatoren und Helfer. Einige langjährige Mitglieder wurden dieses Jahr verabschiedet, jedoch konnten auch wieder Neumitglieder willkommen geheissen werden. Über weitere Neuzugänge würde sich das Team freuen! Der Ferienspass ist nur dank der wertvollen Unterstützung von Sponsoren möglich. Ihnen gilt ein besonderes Dankeschön! Alle Sponsoren werden auf der Website www.ferienspass-homberg.ch aufgeführt.

Mittwoch, 24.01.2018Seengen

Eine Reise durch die Heimat

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Unter dem Motto «Heimat» fanden die Jahreskonzerte der Musikgesellschaft Seengen statt. Mit Pauken und Trompeten gelang es den Musikern, das Publikum musikalisch in die heimatlichen Berge oder auch in die Weiten von Irland zu entführen.

Das Blechbläserensemble der Musikschule, welches von Saxophonen, einem Akkordeon und einem Schlagzeug unterstützt wurde, eröffnete den Abend mit bekannten und schwungvollen Melodien aus dem Musical Cabaret. Charmant begrüsste Präsident Daniel Hauser das zahlreich erschienene Publikum und gab dann das Wort an Jacqueline Urech weiter, welche gekonnt durch den Abend führte. Mit den Fanfaren der bekannten Eurovisionsmelodie startete der Konzertteil der MG Seengen. Das Stück «The Tops» war von den hellen Klängen der 4 Solocornets und dem S-Cornet geprägt. Dirigent Markus Wismer leitete die Truppe mit vollem Elan und so kam auch das anspruchsvolle Stück «Lord Tullamore» beim Publikum sehr gut an. Das sehr abwechslungsreiche und Stück entführte die Zuhörer auf eine kurze Reise nach Irland und wird dieses Jahr von der MG Seengen am Kantonalen Musikfest in Laufenburg vorgetragen. Swingend wurden die Zuhörer in die Pause entlassen und mit «Berne Patrol», einem zackigen Marsch, wieder empfangen. Der Gasttambour Reto Stutz zeigte, dass mit der Trommel auch ganz leise Töne möglich sind. Auch das von Mario Bürki, für Euphonium und Cornet arrangierte Lied von Peter Räber, «I wünsche Dir», war allen bestens bekannt. «Vrenelis Tanz» und auch die «Alpenrose» liessen das Publikum ebenfalls in alten Zeiten schwelgen. Den Abschluss machte das Seenger Lied, bei welchem alle fröhlich mitsangen. Daniel Hauser bedankte sich mit einer originellen Dankesrede bei allen Sponsoren, beim Publikum, bei Markus Wismer und auch bei der MG Egliswil, welche die Bewirtung an diesem Abend übernahm.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 24.01.2018Dürrenäsch

Landfrauenverein: Wechsel im Vorstand

Text und Bild: Eing.

Am 17.1.18 lud der Landfrauenverein zur alljährlichen GV im Roten Leu ein. Zuerst genossen die 40 anwesenden Landfrauen den feinen Salatteller mit Pouletbrüstli, bevor es pünktlich um 19.30 Uhr um den geschäftlichen Teil ging.

Die ersten 7 Traktanden waren eine reine Formsache und waren schnell besprochen. Danach ging es um die Verabschiedung der 2 zurücktretenden Vorstandsmitglieder und die Neuwahlen. Doris Fischer hat 6 Jahre lang eine korrekte Kasse geführt und konnte dem Verein immer jeden Rappen belegen. Vroni Merz war 4 Jahre lang als Präsidentin des Vereins unterwegs. Sie hat viele neue Ideen gebracht, wobei einige auch sehr erfolgreich umgesetzt wurden. Doris Fischer und Vroni Merz wurden mit viel Lob und grossem Applaus aus dem Vorstand verabschiedet.

Nun ging es darum den Vorstand wieder zu komplettieren. Nach langer, intensiver Suche haben sich Melanie Schlatter und Brigitt Honauer zur Verfügung gestellt und wurden ebenfalls mit grossem Applaus in den Vorstand aufgenommen. Nun setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Präsidentin: Franziska Gloor; Vizepräsidentin: Brigitt Honauer; Kasse: Irene Aeschbach; Aktuarin: Marlène Möri; Beisitzerin: Melanie Schlatter.

Anschliessend wurden noch die übrigen Traktanden besprochen, bevor die GV beendet war und es wieder zum gemütlichen Teil ging.

Unser aktuelles Programm ist bei unserer Aktuarin erhältlich, wir freuen uns immer auf neue Mitglieder.

Mittwoch, 24.01.2018Seengen

Kleintierzüchterverein: Seengen hat einen Champion

Text und Bild: Thomas Moor

Erfolg für den Seenger Roland Hächler und damit auch für den Kleintierzüchterverein Seengen und Umgebung. Mit 97,5 Punkten holte Hächler mit seinem Kleinsilber-Kaninchen an der nationalen Rammlerschau in Fribourg den Rassen-Sieg. Rund 4 000 Kaninchen wurden an dieser Messe bewertet.

Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist der Schönste im ganzen Land? Das hiess es für die Tausenden von Tieren, die in Fribourg, dem nationalen Schaufenster für die Kleintierzucht, bewertet wurden. «Eine Ausstellung der Superlative», wie Hans Wihler, Präsident des Kleintierzüchtervereins Seengen und Umgebung begeistert sagt. Mit dabei waren beim jüngsten Anlass rund 50 erfahrene Experten, die aufgrund ihrer grossen Erfahrung eine objektive, unbestechliche Bewertung vornahmen. Natürlich wollten die Rammler nicht nur für die Richter, sondern auch für die annähernd 30 000 Besucher eine gute Figur machen. Sie standen speziell im Fokus der Richter und der Besucher. Und die Züchter ihrerseits konnten mit dem nötigen Quentchen Wettkampfglück die verdienten Lorbeeren für ihre gewissenhafte und zeitintensive Arbeit mit ihren Tieren ernten. So wie Roland Hächler. Das Bewertungsblatt seines Kleinsilber-Kaninchens ist mit Top-Noten gespickt. Bei fünf von acht Bewertungspunkten erzielte Hächlers Prachtsexemplar die Höchstnote. 97,5 von möglichen 100 Punkten brachten dem Kleinsilber den Championtitel ein. Bewertet wurden in acht Positionen der Körperbau, Haltung, Fell und Fellhaut sowie Gesundheit und Pflege. Wie es scheint, hat Roland Hächler punkto Fütterung und Haltung alles richtig gemacht. Einen Championtitel hat der Seenger übrigens genau vor 25 Jahren anlässlich der schweizerischen Rammlerschau in St. Gallen schon einmal gewonnen.

Neumitglieder sind herzlich willkommen
Rund 25 000 Mitglieder zählt die Kleintierzucht in der Schweiz – organisiert in regionalen Vereinen, wie etwa dem Kleintierzüchterverein Seengen und Umgebung, der 1944 gegründet wurde. «Ein Verein, der mit seinen Mitgliedern ganz viel im Hintergrund leistet», wie Präsident Hans Wihler sagt. Zur Zeit zählt der Verein 18 aktive Mitglieder im Alter zwischen 23 und 77 Jahren. Ziel ist die Förderung und Unterstützung der Kaninchen-, Geflügel-, Tauben- und Vogelzucht. Damit trägt der Kleintierzüchterverein Seengen und Umgebung auch zur Erhaltung seltener, robuster Rassen und der genetischen Vielfalt bei. «Wir haben Freude an den Tieren und verbringen einen grossen Teil der Freizeit damit, diese zu züchten, aufzuziehen und zu pflegen.» Ein Hobby und eine Aufgabe, die den Züchtern und Vereinsmitgliedern ganz viel Befriedigung gibt. Mehr noch: Die Hege und Pflege der Tiere wirkt gegen Stress und schafft den nötigen Ausgleich zum Berufsleben. Natürlich hat auch die Geselligkeit, die Pflege der Kameradschaft und das Fachsimpeln in gemütlicher Runde einen grossen Stellenwert. Das Jahresprogramm ist abwechslungsreich und enthält neben der Durchführung der eigenen, jährlichen Jungtierschau unter anderem auch die gegenseitigen Züchterbesuche, Weiterbildungskurse etc. Selbstverständlich sind auch Neumitglieder jederzeit herzlich willkommen. Sie können von der Erfahrung der langjährigen Vereinsmitglieder profitieren und auf deren Unterstützung zählen. Auskunft erteilt gerne Präsident Hans Wihler, Telefon 079 332 20 09, der auch gerne die ausführliche Vereinsbroschüre zustellt..

Mittwoch, 24.01.2018Meisterschwanden

Inpflichtnahme der Kommissionen

Text und Bild: Eing.

Am Montag, 22. Januar 2018 durfte der Gemeinderat Meisterschwanden im Gemeindehaus zu Beginn der neuen Legislatur- bzw. Amtsperiode 2018/2021 alle Behörden- und Kommissionsmitglieder sowie die Abteilungsleiter der Gemeindeverwaltung begrüssen. Es konnten zahlreiche Personen begrüsst werden, welche erstmals in einer Funktion oder in einem öffentlichen Amt tätig sind.

Gemeindepräsident Ueli Haller wies die Anwesenden darauf hin, dass sie von den Stimmbürgern in eine Funktion und ein Amt gewählt worden sind und dieses nach den gesetzlichen Vorgaben, bestem Wissen und Gewissen und mit gesundem Menschenverstand zu Gunsten der Gemeinde und somit der Gemeinschaft auszuüben und wahrzunehmen hätten. Dabei erfolgte die Inpflichtnahme der neu gewählten Behörden- und Kommissionsmitglieder in der traditionellen Form mit der Eidesformel «Ich gelobe es».

Nach der Inpflichtnahme gab die Musikgesellschaft Meisterschwanden zu Ehren des neu gewählten Gemeinderates und der neu gewählten Kommissionsmitglieder vor dem Gemeindehaus ein Ständchen. Im Anschluss konnten bei einem Apéro die ersten Kontakte zwischen den verschiedenen Kommissionen geknüpft werden.

Die Behörden- und Kommissionsmitglieder für die Amtsperiode 2018/2021 sind:

Gemeinderat
Haller Ueli, Studer Dieter, Früh Fritz, Notter Priska, Häusermann Christoph

Bootsstegkommission
Haller Ueli, Fischer Gabriel, Fischer Markus, Häfeli Peter, Stutz Michael

Ortsbürgerkommission
Studer Dieter, Fischer Ernst, Fischer Jakob, Fischer Reinhard, Fischer Simone, Fischer Willi, Siegrist Lukas, Vatter Olaf

Wahlbüro
Irniger Bruno, Weiss Karin, Fischer Nadine, Riedo Hurni Esther

Schulpflege
Burger Serge, Fischer Robert, Leutwiler Andreas

Finanzkommission
Afentoulidis André, Bolliger Rolf, Burgherr Peter, Schüpbach Stephan Siegrist Lukas

Steuerkommission
Moser Beat, Arseven Ali, Wengle Thomas, Schneider Martin (Ersatz)

Den neu gewählten Behörden- und Kommissionsmitgliedern wird viel Freude und Erfolg in ihren Chargen und Ämtern gewünscht.

Montag, 22.01.2018Zetzwil

Erfolgreiche Schnurballerinnen des FTV Zetzwil

Text und Bild: Eing.

Anlässlich der Schnurballnight in Kölliken konnte der Frauenturnverein Zetzwil den Turniersieg verbuchen. Es waren zehn Teams am Start und von den neun gespielten Partien gingen zwei verloren. Mit den besten Punkteverhältnissen und dank starken Defensivleistungen konnten die Zetzwilerinnen am Schluss jedoch den Turniersieg verdient feiern. Rangliste: 1. Zetzwi; 2. Tägerig; 3. Will; 4. Staffelbach; 5. Mellingen; 6. Holziken 1; 7. Unterenfelden; 8. Holziken 2; 9. Kölliken 2; 10. Kölliken 1

Montag, 22.01.2018Beinwil am See

Jugendchor Seetal: Sing und tanz mit ins Traumland!

Text und Bild: Eing.

Singen, tanzen, lachen, neue Leute kennenlernen und natürlich auch proben für den grossen Auftritt: Der Jugendchor Seetal startet in das 8. Projektjahr. Das Motto 2018 heisst «Traumland». Die kreativen Köpfe hinter dem Jugenchor haben sich dabei allerhand einfallen lassen.

Der Anfang ist gemacht: Die Anmeldefrist für interessierte Jugendliche ab 12 Jahren läuft. Wer Erfahrungen auf der Bühne sammeln will, gerne singt, tanzt und Theater spielt sowie Lust hat auf neue Begegnungen hat, der ist beim Jugendchor genau richtig. Die Lagerwoche findet in den Frühlingsferien vom 7. bis 14. April 2018 in Beinwil am See statt. Die anschliessenden Abschlusskonzerte gehen am 13. und 14. April im Löwensaal in Beinwil am See über die Bühne. Wer sich aber erst ein genaueres Bild vom Projekt 2018 und den Machern dahinter machen möchte, darf den öffentlichen Infoevent vom 17. Februar 2018 in Seon nicht verpassen. Ein farbiger Anlass, der Einblick verschafft, informiert und auch die eine oder andere musikalische Überraschung bereithält. Um 17 Uhr geht es los. Die jungen Sängerinnen und Sänger die bereits angemeldet sind, können dann das «heissbegehrte» Songbook in Empfang nehmen. Denn die Songs bleiben bis dahin geheim! Anmeldungen sind auch vor Ort noch möglich, denn es hat noch ein paar freie Plätze. Genauere Infos und das Anmeldeformular findet man unter www.jugendchor-seetal.ch.

Montag, 22.01.2018Schongau

Erfolgreiches Brunchkonzert der juniors brass seetal

Text und Bild: Eing.

Zum zweiten Mal wurde das Brunchkonzert der juniors brass seetal im Gasthaus Kreuz in Schongau mit Erfolg durchgeführt. Die Nachwuchsmusikantinnen und -musikanten aus Aesch, Schongau und Mosen präsentierten dem Publikum am Sonntagmorgen, 21. Januar, elf Stücke, aufgeteilt in zwei Hälften mit einer kurzen Pause dazwischen.

Die Dirigenten Pascal Koller, welcher uns am Brunchkonzert dirigierte, und Martin Aregger übten viele bekannte und fetzige Melodien und Rhythmen ein, welche hochkonzentriert und durchs Band überzeugend vorgetragen werden konnten. Zu hören waren Stücke aus allen Bereichen: Vom traditionellen Marsch über Evergreens bis zum anspruchsvollen Konzertstück. Im ersten Teil durften drei neue, ganz junge Mitglieder das erste Mal mit der juniors brass seetal auftreten. Nach dem Konzert wurden das Publikum, sowie auch die Mitglieder der juniors, durch ein wiederum sensationelles und reichhaltiges Frühstücksbuffet verwöhnt.

Montag, 22.01.2018Schongau

Wechsel an der Spitze des Schützenvereines

Text und Bild: Eing.

An der diesjährigen GV der Schützengesellschaft Schongau durfte der Präsident 35 Mitglieder begrüssen. Nach einem kurzen Rückblick auf das erfolgreiche Jahr, wurden das Protokoll, der Jahresbericht und die Rechnung von der Versammlung einstimmig genehmigt.

Der Wanderpreis für die grosse Jahresmeisterschaft ging in diesem Jahr an:
1. Adrian Bütler 1201.55 Punkte
2. Lukas Bättig 1200.48 Punkte
3. Ruedi Stähli 1183.56 Punkte

Die kleine Jahresmeisterschaft gewann:
1. Albin Moos 539.42 Punkte
2. Dominic Moos 537.37 Punkte
3. Josy Furrer 534.55 Punkte

In diesem Jahr durfte der Zweitplatzierte den Mollietpreis mit nach Hause nehmen.
1. Adrian Bütler
2. Lukas Bättig
3. André Stutz

Der Jungschützenleiter, Manuel Bättig orientiert die Anwesenden kurz über das vergangene Jahr mit seinen Jungschützen und Junioren, welche er zwischen April und Oktober zusammen mit Larissa Radtke betreut und an verschiedene Anlässe begleitet hat.

Die Rangliste der Jungschützen-Jahresmeisterschaft sieht wie folgt aus:
1. Tim Kottmann
2. Kevin Stutz
3. Kenny Müller

Dominic Moos kann der Versammlung zwei neue Vereinsmitglieder vorschlagen, es sind dies die beiden Jungschützen Tim Kottmann und Kenny Müller. Die beiden wurden mit Applaus im Verein willkommen geheissen.

Unter dem Traktandum Wahlen verkündete Dominic Moos die Demission von sich und von Andrea Muheim aus dem Vorstand, sowie die Demission des Standwarts Albert Bättig. Alle Posten konnten wieder besetzt werden. Ab diesem Jahr wird Adrian Bütler den Schützenverein als Präsident leiten. Die Arbeit des Aktuars wird von Claire Stähli übernommen. Beide waren bereits einmal im Vorstand tätig und sind bestens vertraut mit dem Verein.

Montag, 22.01.2018Beinwil am See

Operettengenuss im Löwensaal Beinwil am See

Text und Bild: Thomas Moor

An Farbigkeit ist die neuste Aufführung der Operette «Im weissen Rössl» im Löwensaal Beinwil kaum mehr zu überbieten. Ein Feuerwerk sowohl für die Ohren als auch für die Augen erwartet die Besucher dieses Operettenklassikers, der im Seetal bereits zum fünften Mal aufgeführt wird.

1946, 1953, 1969, 2004 und jetzt 2018: Die Operette «Im weissen Rössl» von Ralph Benatzky hat auch bei der jüngsten Aufführung auf der Bühne in Beinwil am See nichts an Glanz eingebüsst. Im Gegenteil: Die Begeisterung des Publikums anlässlich der Premiere war einmal mehr als eine Liebeserklärung an den Operettenklassiker zu verstehen, der unter der Regie von Monika Wild und der musikalischen Leitung von Konrad Jenny steht. Das Bühnenbild, die Beleuchtung, die Kleider, die Frisuren und Requisiten und natürlich die Hauptakteure und die Handlungen gepaart mit den Klassikern «Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist», «Im weissen Rössl am Wolfgangsee», «Es muss was Wunderbares sein» oder «Die ganze Welt ist himmelblau» sind grosses Kino oder eben beste Operettenkost. Zu gefallen wissen dabei auch die Auftritte der einheimischen Akteure im Ensemble. 24 Mal wird der Vorhang bis zur Dernière am 18. März fallen. Tickets können bequem online gebucht werden. Mehr Informationen auf der Website unter www.theatergesellschaft.ch.

Freitag, 19.01.2018Polizei

Wie vermeide ich eine Parkbusse?

Text Und Bild: ZvG

An den Schaltern der Polizei melden sich immer wieder Fahrzeuglenker, welche einen Bussenzettel wegen nicht anbringen einer Parkscheibe, des Parkzettels oder anderen Parkbewilligungen erhalten haben.

Dabei handelt es sich meistens um Fahrzeuglenker, welche vergessen haben die Parkscheibe oder den Parkzettel vorschriftsgemäss anzubringen. Es kommt auch vor, dass sich Parkzettel beim Schliessen der Türen so selbständig gemacht haben, dass diese nicht mehr sicht- oder lesbar waren.

Um solche unliebsamen Besuche auf dem Polizeiposten zu vermeiden, möchten wir Sie auf folgende Punkte aufmerksam machen: Parkscheiben für zeitbegrenztes Parkieren in blauen oder anderen Parkzonen sind gut sichtbar und richtig eingestellt hinter der Frontscheibe zu deponieren. Es ist nicht erlaubt, eine falsche Ankunftszeit einzustellen oder diese zu ändern, ohne wegzufahren. Die Parkscheibe muss auch bei kurzen Parkzeiten hinterlegt und richtig eingestellt werden. Achten Sie auf die Anleitungen auf der Parkscheibe. Es ist jederzeit von einer entsprechenden Polizeikontrolle auszugehen. Parkscheiben können immer gratis auf jedem Polizeiposten bezogen werden.

Bei Parktickets ist darauf zu achten, ob diese hinterlegt werden müssen. Es lohnt sich auf jeden Fall am Ticketautomat die Anweisungen zu beachten und anschliessend zu befolgen. Wenn das Ticket hinterlegt werden muss, ist folgender Hinweis angebracht: «Bitte gut sichtbar hinter der Frontscheibe deponieren». Wenn Sie dies getan haben, lohnt es sich immer, nach dem Verlassen des Fahrzeuges von aussen zu kontrollieren, ob das Ticket wirklich gut sichtbar hinterlegt und vollständig lesbar ist. Versetzen Sie sich kurz in die Lage eines kontrollierenden Beamten. Nicht oder schlecht sichtbare Tickets sind ungültig.

Auch Jahresparkkarten sind so zu deponieren, dass sie hinter der Frontscheibe gut sicht- und lesbar sind. Nicht sicht- oder lesbare Jahres- oder Saisonparkkarten lösen eine Ordnungsbusse aus. Vignetten zum Aufkleben sind auf der Innenseite der Frontscheibe so anzubringen, dass diese die Sicht nicht behindern. Montieren Sie die Vignette nicht im Tönungsstreifen. Halten Sie sich an die Anleitungen und Weisungen um unnötigen Ärger zu vermeiden.

Danke für Ihr Verständnis. Die Regeln werden nicht durch die Polizei ins Leben gerufen, sie ist lediglich damit beauftragt, dass diese eingehalten werden. Sie nimmt entsprechende Kontrollen vor.

Haben Sie Fragen, melden Sie sich bei Ihrer Polizei


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg
Freitag, 19.01.2018Reinach

Firma Breitenbach schliesst überall gut ab

Text und Bild: Thomas Moor

Wer die Firma Breitenbach an der Wiesenstrasse in Reinach im Bereich Schliesstechnik in seine Planung miteinschliesst, kann auf einen verlässlichen Partner mit einem umfassenden Know-how zählen. Die Firma wurde ursprünglich 1920 in Luzern von Ludwig Breitenbach gegründet.

Natürlich sind die Zeiten der gros-sen Metall-Bartschlüssel längst passé. Bei der Schliesstechnik habe ein extremer Wandel stattgefunden, wie die beiden Geschäftsleiter Martin Härri und Thomas Haller sagen. Die Schliesstechnik steuert Richtung IT und Cloud-basierter Lösung. Und die beiden wissen, wovon sie sprechen. 2002 in Birrwil klein angefangen, haben sie vor etwas mehr als 5 Jahren nach Reinach in grössere Räumlichkeiten disloziert. Hier bieten sie alles rund um die moderne und zeitgemässe Schliesstechnik an. «Vom einfachen Briefkastenschlüssel bis zum komplexen Onlinesystem», wie die beiden sagen. Die klassische Schliessanlage sei aber noch heute die Grundlage eines jeden Systems. Ein System, das von der Firma Breitenbach und deren Fachleute auf die Bedürfnisse des Kunden bei Neubauten oder bei bestehenden Liegenschaften konfiguriert wird. Deshalb legen Martin Härri und Thomas Haller grossen Wert auf die Beratungs- und Planungsphase. «Bei Zutrittssystemen, Schliessanlagen oder bei der Verschlusstechnik bringen wir unsere Kunden mit Sicherheit weiter», betonen die beiden. Das Programmieren der Schliessanlagen in der hauseigenen Werkstatt und die Schulung bei den Kunden erfolgen durch die betriebsseigenen Spezialisten. Von den Mitarbeitern wird ein breites Wissensspektrum und vielseitige handwerkliche Fähigkeiten gefordert. Zehn Personen und eine Lernende (KV) beschäftigt die Firma Breitenbach zur Zeit. Sie ist ebenfalls ein sicherer Wert, wenn es um die Türfachplanung geht. «Wir fertigen keine Türen, aber bauen die Verschlusstechnik ein – bei Holz- und Metalltüren.» Zu den Kunden zählen neben Privaten, auch kleinere und grössere Unternehmen: Trisa, die Amag Schinznach und Lupfig oder die Eniwa Aarau (ehemals IBA), um nur einige zu nennen. Die Top-Qualität, welche das Haus Breitenbach verlässt, ist auch den vielen namhaften Zulieferfirmen bekannt. So hat das Reinacher Unternehmen zum Beispiel in einem Zertifizierungsverfahren als höchstes Level den Solutionpartner-Status der Firma «dormakaba» erreicht.

Freitag, 19.1.2018Boniswil

Seltsames Geschehen auf der Saalbaubühne

Text und Bild: Silvia Gebhard

Über 60 Seniorinnen und Senioren aus Boniswil und Hallwil wunderten und amüsierten sich über das eigenartige Geschehen, das sich auf der Bühne des Saalbaus in Boniswil am Mittwochnachmittag, den 17. Januar 2018, ereignete.

Pfarrer Jan Niemeier begrüsste alle herzlich, vor allem die Seniorentheatergruppe «Herbstrose» – mit ihren neun vor und auch hinter der Bühne Mitwirkenden.

Bald schon ging es aber im diesjährigen Stück «Versuchskaninchen» im Kurhotel «Alpenrueh» ziemlich sonderbar zu und her. Nicht nur die Hasen im Käfig übertrieben ihre Lebensfreude, sondern auch die vier Kurgäste veränderten ihren Charakter ins extreme Gegenteil und kamen schliesslich sogar in den Verdacht, einen Hotel-Safe geplündert zu haben. Die von der Hotelbesitzerin kurzerhand engagierte Privatdetektivin brachte erst kein Licht in die verwirrende Geschichte. Aber mit einem Überraschungscoup und durch mutiges Handeln gab es – wie fast immer – ein Happy End. So konnte die Theatergruppe am Schluss fröhlich das Lied «So ein Tag, so wunderschön wie heute» anstimmen. Nun durften sich alle Gäste an einem feinen Käse- und reichhaltigen Dessertbuffet stärken, bevor es wieder auf den Heimweg ging.Den Mitwirkenden und allen die beim Organisieren, Servieren und Aufräumen halfen sei herzlich gedankt.

Freitag, 19.01.2018Menziken

Mutterschiff erneut mit Kleinkunstprogramm

Text und Bild: Eing.

Vom 26. bis. 28. Juli ist es wieder soweit: Das bereits legendäre Mutterschiff Openair wirft zum 16. Mal seinen Anker aus. Da die letztjährige Jubiläumsausgabe mit Kleinkunstprogramm am Donnerstag auf viel Zuspruch traf, hält das OK kurzerhand ihr neues Konzept bei. Auch in diesem Sommer wird also wieder drei Tage lang gefeiert, getanzt und gelacht auf dem Herzog-Areal in Menziken. Mit von der Partie sind unter anderem die Bieler Rockband Death by Chocolate oder die Berner Rapcrew Churchhill.

Nach dem fulminanten Jubiläum im letzten Sommer lädt die Mutterschiff-Crew erneut für drei Tage auf das mit viel Herzblut aufgebaute und liebevoll dekorierte Herzog-Areal in Menziken ein. Vom 26. bis 28. Juli erwarten die Besucher wieder ein bunt durchmischtes Musikprogramm und ein Kleinkunstabend mit Grössen aus der nationalen und internationalen Kabarettszene.

Kleinkunstnacht mit Philipp Galizia
Denn auch im 2018 bleibt das Festival seinem neuen Motto «Kleinkunst am Mutterschiff» treu. Die 16. Ausgabe wird am Donnerstagabend daher durch keinen Geringeren als den letztjährigen Gewinner des Oltner Kabarett Castings Jakob Heymann eröffnet. Bewaffnet mit seiner Gitarre wird der Kabarettist einen etwas anderen Blick auf Gott und die Welt werfem. Ebenfalls freuen darf sich das Publikum am 26. Juli auf Philipp Galizia. Der Freiämter gehört zu den Originalen in der Schweizer Kleinkunstszene und ist ein begnadeter Erzähler mit viel Wortwitz und mitreissenden Musik-Einlagen.

Die ersten Musicacts stehen fest
In musikalischer Hinsicht bleibt sich das Mutterschiff treu und setzt erneut auf nationale und internationale Künstler aus allen möglichen Sparten. Die ersten Acts sind bereits bestätigt. So rockt am Freitag das SRF 3 Best Talent aus dem Jahr 2014 Death by Chocolate die Bühne und die alteingesessene Crew Churchhill bringt authentischen Berner Rap nach Menziken. Für eher sphärische Electro-Töne wird der St. Galler Wassily sorgen, der im letzten Herbst sein Debütalbum «Liebesding» veröffentlichte.

Nicht weniger abwechslungsreich geht es am Samstag weiter. Für die kleinsten Besucher lässt sich das Festival nicht lumpen und holt einen der bekanntesten Schweizer Kinderliedermacher nach Menziken. Mit Liedern wie «Fisch uf em Tisch» und «Impfe gege s’Schimpfe» hat sich Christian Schenker in die Herzen der Kinder gesungen und bringt gar die Eltern zum mitsummen. Mit der Zürcher Band «Tim Freitag» dröhnt anschliessend feinster Indie-Pop-Rock über das Festivalgelände. Und die Besucher ordentlich zum Tanzen bringen wird die Österreicher Brassband «Erwin & Edwin», welche Elektro mit Blasmusik vereint. Weitere Acts werden in den nächsten Monaten verraten. Eins ist aber bereits jetzt klar: Langweilig wird das Mutterschiff-Programm bestimmt nicht.

Freitag, 19.01.2018Beinwil am See

Das Böjuer Gewerbekarussell nimmt Formen an

Text und Bild: Thomas Moor

Es vergeht zwar noch etwas Zeit, bis sich das Gewerbekarussell vom 5. Mai in Beinwil am See zu drehen beginnt und hoffentlich zahlreiche Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung anlocken wird. Für das OK aber kein Hinderungsgrund, schon jetzt einmal etwas mit den Hufen zu scharren.

Im Hintergrund wird auf Hochtouren gearbeitet, um diese neue Art von Gewerbeausstellung zu einem Erfolg werden zu lassen. Man darf gespannt sein! Am Konzept des Gewerbekarussells und am Ausstellermix soll es nicht liegen. Das steht schon heute fest. Bist jetzt (Stand Januar) haben sich bereits fast dreissig Aussteller angemeldet, wie OK-Präsident Reto Grütter verkünden konnte. Und noch sind nicht alle Anmeldungen ins Haus geflattert. Man rechnet, dass schlussendlich um die vierzig Aussteller auf das Gewerbekarussell aufspringen werden, um ihre Angebote und Dienstleistungen der breiten Öffentlichkeit an insgesamt sieben Standorten präsentieren zu können. Diese sind über das Dorf verteilt und können von den Besuchern dank einem Bähnli und dem Kleinbus der Gebrüder Merz Reisen und Transport AG bequem erreicht werden. Die Standorte und Haltestellen, die an einem Holzbänkli zu erkennen sind, befinden sich bei der Haerry & Frey AG, der Baumann Holzbau Innenausbau AG, der Malerei Steiner AG, der Seetaler Gartenbau AG, der Fischer Automobile AG, der Grütter Bedachungen AG und bei der Michael Galli Dachfenster GmbH. Bei diesen Firmen sind dann weitere Firmen als Aussteller präsent. Das Gastro-Epizentrum und der Ort für Unterhaltung und gemütliches Beisammensein liegt bei der Haerry & Frey AG, wo die Gastgeber Res und Elisabeth Mäder die Besucher empfangen und bewirten. Direkt vis-à-vis bei der Baumann Holzbau Innenausbau AG werden die Tore zur Gwärbler-Bar geöffnet, die vom Wyna-Expo-OK geführt wird.

Mittwoch, 17.01.2018Region

Burglind – ein stürmischer Jahresbeginn

Text und Bild: Fabeinne Hunziker

Die zuständigen Revierförster der Region sind froh darüber, dass Burglind nicht dieselbe Kraft wie Sturm Lothar im Jahr 1999 entwickelte. Aus Lothar habe man jedoch vieles gelernt, was sich in aktueller Situation klar als Vorteil erweist.

Nicht alle Forstreviere der Region hat es gleichermassen «erwischt». Da die Bäume aktuell kein Laub tragen und somit die Angriffsfläche für die starken Windböen kleiner ist, hätten die Schäden bei einem Sommersturm erheblich grösser ausfallen können. Zu den stark betroffenen Waldabschnitten zählen die Regionen Tanne und Cholerai in Dürrenäsch. Im Forstrevier Rietenberg jedoch ist man dieses Mal «mit einem blauen Auge» davongekommen, grossflächige Schäden sind ausgeblieben. Der Arbeitsbeginn wurde notfallmässig vorverschoben, um die ersten Massnahmen in den Dörfern zu treffen. Es galt in erster Priorität Strassen und Hausdächer von Ästen und Bäumen zu befreien. Die Zusammenarbeit von Forstamt, Bauamt, Feuerwehr und Polizei war in den ersten Stunden enorm wichtig. Die Arbeit im Wald aufzunehmen war in den ersten Tagen zu gefährlich. Die Sicherheit für die Bevölkerung und die Forstmitarbeiter stand immer im Fokus. Nach den wichtigsten Strassen galt es nach und nach die Waldstrassen, Gewässer und Waldwege frei zu räumen. In einigen Regionen werden die Arbeiten noch eine Weile andauern. In anderen Gemeinden werden Waldwege erst zu einem späterem Zeitpunkt wieder begehbar sein. Die Arbeiten am Sturmholz erweisen sich oft als grosse Herausforderung, da die Bäume unter enormer Spannung stehen können. Das Ziel ist es, die für Schädlingsbefall gefährdeten Stämme zu entfernen und den Waldboden so wenig wie möglich mit den Aufräumarbeiten zu beschädigen. Die geschätzte Sturmholzmenge beläuft sich in den meisten Gebieten auf rund einen Viertel bis einen Drittel der Jahresnutzung. Mit leichten wirtschaftlichen Einbussen muss gerechnet werden, jedoch ist die Entwicklung der Holzpreise weiterhin abzuwarten.

Freitag, 19.01.2018Dürrenäsch

Burglind – ein stürmischer Jahresbeginn

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Aufrüstarbeiten im Wald der Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon/Dürrenäsch sind in vollem Gange. Marcel Hablützel, Revierförster in diesem Gebiet, hat in der Region Tanne und Cholerai einige grössere Schäden zu beklagen.

Der Sturm Burglind hat in der Region Dürrenäsch leider ganze Arbeit geleistet. Der Arbeitsbeginn im neuen Jahr war vor allem von der Abarbeitung diverser Notfalleinsätze geprägt. Die Feuerwehr zu unterstützen, Hausdächer und Ortsverbindungsstrassen von Bäumen und Ästen zu befreien, hatte an den ersten beiden Tagen oberste Priorität. Die Arbeit im Wald aufzunehmen wäre in den ersten Tagen zu gefährlich gewesen, die Sicherheit stand für Marcel Hablützel, sein Team und die Bevölkerung immer im Fokus. Da die Bäume noch unter enormer Spannung stehen können, erweisen sich die Aufrüstarbeiten an vielen Stellen als eine grosse Herausforderung. Die Planung und Organisation nach solchen Ereignissen erfordern ebenfalls enormen Einsatz und Aufwand. Die Bevölkerung wurde mit einem Communiqué informiert, Schäden begutachtet und analysiert, Einsätze geplant. Eine weitere Priorität war, alle Gewässer freizulegen und den Zugang zu den verschieden Reservoiranlagen zu gewährleisten. In der Region Dürrenäsch wird es noch eine Weile dauern, bis alle Waldstrassen und -wege wieder geöffnet sein werden. Marcel Hablützel schätzt die Sturmholzmenge in der Region Dürrenäsch auf ca. 2500 bis 3000 Kubikmeter, welche dem Sturm zum Opfer gefallen sind. Ungefähr die Hälfte stammt aus Privatwaldparzellen. Marcel Hablützel engagiert sich intensiv für die Volksinitiative «JA! für euse Wald». Nicht nur wenn ein Sturm durch die Schweiz fegt und zahlreiche Bäume niederreisst, brauchen der Wald und seine Bewirtschafter finanzielle Unterstützung. Gerade beim Arbeiten an Sturmholz, wo oft schwere Maschinen notwendig werden, sei es zu beachten, dass der Waldboden nicht zu stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Der Aufwand und somit die Kosten erhöhen sich, mehr Personal wird benötigt und die Mittel aus dem Holzverkauf können diese Kosten nicht mehr decken. Der Wald soll auch für die Zukunft optimal bewirtschaftet werden, um die Biodiversität zu erhalten und weiterhin zu fördern.

Freitag, 19.01.2018Schongau

Burglind – ein stürmischer Jahresbeginn

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Den grössten Flächenschaden hat Sturm Burglind im Gebiet der Kooperation Oberschongau angerichtet. Laut Betriebsförster Markus Eichenberger seien alleine auf dieser Fläche rund 150 Kubikmeter Sturmholz zu beklagen.

Markus Eichenberger, Betriebsförster und Forstfachperson der Region Erlosen-Lindenberg hat momentan im Schongauer Wald alle Hände voll zu tun. Auf Schongauer Boden rechnet er mit einer Gesamtmenge von ca. 700 bis 800 Kubikmetern Sturmholz, der grösste Teil liegt auf den Flächen der rund 100 Privatwaldbesitzer. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung und Ausbildung, war in den Tagen nach dem Sturm, sein Fachwissen auch in anderen Teilen der Schweiz von grossem Nutzen. Der erfahrene Förster schulte unter anderem Forstarbeiter in der Solothurner Region Gäu, welche enorme Schäden zu beklagen hat, in fachgerechtem und sicherem Umgang mit Sturmholz. Aufgrund der geographischen Lage sind in Schongau vorwiegend Nadelbäume betroffen, auch massive, hohe Douglasien konnten diesem Sturm nicht Stand halten. Die Arbeit am Sturmholz ist für alle Forstarbeiter eine Herausforderung. Die Bäume stehen unter Spannung und die noch stehenden, jedoch gebogenen Stämme, stellen stets eine Gefahr für Forstarbeiter und die Bevölkerung dar. Das Sturmtief «Evi», welches zwei Wochen nach «Burglind» erneut heftige Windböen, Regen und Schnee brachte, erschwerte die Aufrüstarbeiten erneut. In Schongau sind vorwiegend Streuschäden zu beklagen. Grosse Flächenschäden seien zum Glück ausgeblieben. Entgegen den Erwartungen, sind auch in den eher windgeschützten und tiefer gelegenen Tobel des Waldes, einige Windwürfe zu finden. Eine klare Richtung des Sturms, sei somit nicht zu erkennen.

Mittwoch, 17.01.2018Gontenschwil-Zetzwil-Leutwil

Burglind – ein stürmischer Jahresbeginn

Text und Bild: Fabienne Hunzikeri

Da sich der Sturm etwa in der Mitte der Saison ereignet hat, rechnet Peter Gautschi mit keinem massiven Einfluss auf die Holzmenge der normalen Jahresnutzung. In den Gemeindewäldern Gontenschwil, Zetzwil und Leutwil, schätzt er die Sturmholzmenge auf ca.1200 Kubikmeter.

Die Sicherheit für die Forstarbeiter wie auch für die Bevölkerung stand immer klar im Fokus und so wurden vorerst Notfälle in den Dörfern abgearbeitet, bevor man sich zwei Tage nach dem Sturm den ersten Besichtigungen und Schadensanalysen im Wald widmete. Strassen und Hausdächer mussten von Bäumen und Ästen befreit werden. Die gute Zusammenarbeit von Forstarbeitern, dem Bauamt und der Feuerwehr ist in solchen Situationen immer enorm wichtig. Im Wald seien viele Schäden erst bei sicherer und detailierterer Besichtigung zum Vorschein gekommen berichtete Peter Gautschi, zuständig für das Forstrevier Buholz. Oft weisen nach so einem Sturm einzelne noch stehende Bäume nicht mehr genügend Stabilität auf, und müssten folglich auch gefällt werden. Die Windrichtung sei sehr entscheidend gewesen, denn in Gebieten wie beispielsweise in Zetzwil, seien sich die Bäume eher Windböen aus westlicher Richtung «gewohnt» und konnten dem starken Wind aus der entgegengesetzten Richtung nicht Stand halten. In den Gemeindewäldern schätzt er die Sturmholzmenge auf ca.1200 Kubikmeter und ca.500 Kubikmeter aus den privaten Waldparzellen, was etwa einem Viertel der Jahresnutzung entspricht. Die Arbeit werde vor allem durch die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und der Organisation beeinflusst. Die Arbeit an den unter Spannung stehenden Stämme, welche beispielsweise im Gebiet Brünnelichrüz/ Rehag umgestürzt seien, sei oft eine ziemliche Herausforderung. Das Ziel ist auch, die riesigen Wurzelteller wieder an den ursprünglichen Standort zu bringen um dem Boden so wenig wie möglich zu Schaden. Um einen , je nach Klima möglichen grösseren Schädlingsbefall im Frühling zu vermeiden, müssen vor allem die Fichten schnell weggeräumt werden. Auch wirtschaftlich gesehen sind mit solchen Ereignissen auch immer Schäden zu erwarten. Die Arbeiten an Sturmholz sind aufwändiger, gefährlicher und somit anders als die gewöhnliche Holzerarbeit zu betrachten. Da es sich um Sturmholz handelt, und somit der Ertrag an Nutzholz meist geringer ist, ist mit leichten finanziellen Abstrichen zu rechnen.

Mittwoch, 17.01.2018Seengen-Boniswil-Hallwil

Burglind – ein stürmischer Jahresbeginn

Text und Bild: fabienne Hunziker

«Mit einem blauen Auge davongekommen» – so die Schadensbilanz von Revierförster Matthias Bruder nach dem Sturm Burglind im Forstrevier Rietenberg. Rund siebzig Prozent der betroffenen Bäume in diesem Gebiet sind Nadelbäume.

Nach dem stürmischen Jahresbeginn, verursacht durch den Sturm Burglind, gab es im Forst-
revier Rietenberg viel zu tun. Die meisten eingegangenen Notrufe am Tag des Sturms, konnten jedoch durch die Feuerwehr bearbeitet werden und erforderte die Hilfe der Forstarbeiter nicht in der ersten Stunde. Der geplante Arbeitsbeginn im neuen Jahr musste dennoch vorverschoben werden. Da noch Schulferien waren, konnten in dieser Woche vor allem die liegenden Bäume auf Spielplätzen nahe der Schulhäuser gut weggeräumt werden. Matthias Bruder, zuständig für das gesamte Forstrevier Rietenberg, meinte, sie seien dieses Mal «mit einem blauen Auge» davongekommen. Die Region Rietenberg sei im Vergleich mit anderen Forstrevieren im Mittelland, an den meisten Stellen nur am Rand getroffen worden. In der Region Altholz oder Schlattwald beispielsweise gäbe es einige Streuschäden zu beklagen, jedoch seien grossflächige Würfe ausgeblieben. Da die Angriffsfläche der Bäume ohne Laub geringer ist, war es sicherlich von Vorteil, dass sich der Sturm im Winter ereignete. Rund siebzig Prozent der geknickten oder umgeworfenen Bäume in der Region waren Nadelbäume. Die Fichten waren schnellstmöglich zu räumen, da diese, je nach Klima besonders anfällig auf Schädlinge im kommenden Frühling seien. Einen grossen wirtschaftlichen Schaden erwartet Matthias Bruder glücklicherweise nicht und die Sturmholzmenge mache rund einen Drittel der Jahresnutzung aus. Da sich der Sturm etwa in der Mitte der Holzschlagsaison ereignet hat, wird sich der Aufwand und die Holzmenge im normalen Durchschnitt bewegen. Die Arbeit mit dem Sturmholz sei im Grossen und Ganzen nicht erheblich von der Arbeit an regulärem Holz zu unterscheiden. Die Aufrüstarbeiten seien jedoch mit Mehraufwand verbunden, da die Sicherheit der Forstarbeiter immer im Vordergrund stehe, der Schutz des Bodens und der Jungpflanzen beachtet werden muss, und auch der Zugang zum Holz nicht immer einfach sei.

Mittwoch, 17.01.2018Beinwil am See-Menziken-Reinach

Burglind – ein stürmischer Jahresbeginn

Text und Bild: Fabeinne Hunziker

Der geplante Arbeitsbeginn des Forstbetriebs aargauSüd, wurde durch den Sturm zu Jahresbeginn vom 8. Januar auf den 4. Januar vorverschoben. Die Ortsverbindungsstrassen und Hausdächer von umgestürzten Bäumen zu befreien, hatte erste Priorität.

Das Team von anfänglich zwei Mitarbeitern am Tag des Sturms, wurde innert kurzer Zeit auf das gesamte Team erweitert. Die Schadens- und Notfallmeldungen häuften sich von Stunde zu Stunde. Die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und Hausbesitzern war in der ersten Phase nach dem Sturm enorm wichtig. Die Bäume, welche Strassen blockierten, wie auch umgestürzte Bäume auf Hausdächern hatten erste Priorität. Die Ortsverbindungsstrassen mussten als nächstes geräumt werden, damit die Zufahrten zu den am meisten beschädigten Gebieten gewährleistet war. Das bereits liegende und zum Abtransport bereite Holz musste schnellstmöglich weggeführt werden, um neuen Platz für das Sturmholz zu schaffen. Solche Situationen seien immer eine Herausforderung und benötigen vor allem mehr Organisation in den ganzen Abläufen, berichtete Ueli Wanderon, Förster des Forstreviers aargauSüd. Die Sicherheit für die Waldarbeiter, wie auch für die Bevölkerung stehe dabei immer im Fokus. Die Warnungen, den Wald nicht zu betreten, seien berechtigt gewesen, da auch bei wenig Wind Spannungen entstehen und immer wieder Äste fallen können. Die Waldstrassen seien nach etwa einer Woche wieder normal befahrbar gewesen. Bei den sogenannten Altholzinseln wurden Sicherheitsarbeiten vorgenommen und nur so aufgeräumt, damit man sich auf den Wanderwegen wieder normal bewegen konnte. Das Ziel war, dass das Naherholungsgebiet Wald wieder genutzt werden konnte. Die Altholzinseln sind jene Gebiete, in welchen die Bäume alt werden sollen und daher nicht aktiv gefällt werden dürfen. Die Altholzinseln sollen die Vernetzung zwischen den grösseren Naturwaldreservaten gewährleisten. Da sich der Sturm etwa in der Mitte der Holzschlagsaison ereignete, werde es laut Ueli Wanderon auf die gesamte Holzmenge und den Arbeitsaufwand keinen erheblichen Einfluss haben. In Situationen wie diesen, solle man nicht nur die Schäden betrachten, sondern auch die Chance für die Natur dahinter erkennen.

Mittwoch, 17.01.2018Meisterschwanden

Meitlizyt: Tanz und gute Stimmung in den Beizen

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Meitlitage eingetrommelt werden, ist das natürlich auch gleichzeitig der Startschuss für den traditionellen Männerfang in den Restaurants von Meisterschwanden. Die Wirte ziehen für die Dekoration ihrer Gaststube jeweils alle Register. Auch Deborah Zimmerli vom Speuzli.

Die innovative Wirtin hat ihre Cafe Bar ganz, ganz groooooss gemacht. Das heisst: Auf der Süd- und auf der Ostseite wurde je ein Zeltanbau aufgestellt, um den Gästen genügend Platz bieten zu können. Aus dem einfachen Grund: Die eigentliche Gaststube wurde nämlich zu einer grossen Tanzfläche umfunktioniert. Der Tanz hat am Meitlidonnerstag eine wichtige Bedeutung, werden doch hier die «Opfer» für den Grasbogen auserkoren. Auch im Speuzli war die Auswahl gross. DJ Supermario hatte die Stimmung längst vor dem Eintreffen der Frauen und Meitli angeheizt. Und als diese in ihren altmodischen Roben und den eleganten Hütchen einmarschierten, gab es kein Halten mehr. Es wurde eine heisse Sohle nach der anderen aufs Parkett gelegt. Kurz: Es herrschte Hochbetrieb. Als Zeichen der Machtübernahme kamen die Gäste im Speuzli in den Genuss eines Gläschens Weisswein, während die Spannung stetig stieg. Schliesslich war es Herr Fischer, der schlussendlich im Netz zappelte. Er wurde unter Applaus ins nächste Restaurant transportiert, wo er sich anschliessend freikaufen konnte.

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Mittwoch, 17.01.2018Schongau

Musik macht schlau

Text und Bild: Eing.

Bald ist es wieder soweit, die Musikschule Hitzkirch öffnet die Türen und alle Instrumente können nach Lust und Laune am Instrumentenparcours ausprobiert werden. Doch warum soll man heutzutage noch ein Instrument lernen?

Welchen Einfluss das Musizieren und das Erlernen eines Instruments für die Entwicklung eines heranwachsenden Menschen hat, ist wissenschaftlich gut erforscht. Studien zeigen, dass sich bereits nach kurzer Zeit des Übens erste Veränderungen einstellen. Es entstehen neue Nervenverbindungen, die nach und nach ein feines Netzwerk im Gehirn bilden. Hirnbereiche, die unsere Bewegungen koordinieren und die Konzentration steuern, werden gestärkt. Auch Areale, die für Lernen und Gedächtnis zuständig sind oder die Emotionen und Motivation verarbeiten, profitieren vom Musiktraining. Je dichter diese Strukturen im Gehirn vorhanden sind, desto effizienter kann gelernt werden. Das gelernte «verdunstet» auch weniger schnell. Es spielt nicht einmal eine Rolle, wie gut das Instrument gespielt wird. Aber das ist noch nicht alles. Wer ein Instrument lernt, lernt für das Leben. Kinder, die ein Instrument spielen, haben nachweisbar eine höhere Sozialkompetenz, sind stressresistenter und vor allem glücklicher. Beim Musikunterricht wird eben auch gelernt, Gefühle mit Musik auszudrücken. Also besuchen Sie uns am 17. März von neun bis zwölf Uhr in den Schulhäusern Emil Achermann und Passerelle. Es lohnt sich!

Mittwoch, 17.01.2018Reinach

Pfiffig! Stephan Fuhrer füllt Flaschen mit Licht!

Text und Bild: jennifer loosli

Eine schöne Flasche, die schon seit Monaten leer im Wohnzimmer steht? Die viel zu schön ist, um sie wegzuwerfen oder zu viele Erinnerungen daran hängen? Stephan Fuhrer aus Reinach hat mit «2cent-Lampen» die Lösung! Aus alten Glasflaschen werden individuelle Lampen hergestellt.

Im Keller von Stephan Fuhrer stapeln sich haufenweise leere Schnaps- und Weinflaschen. Natürlich nicht selbst geleert. Er freut sich über jede einzelne Flasche, die er von Freunden und Bekannten bekommt, um sie weiterzuverarbeiten – in einen individuellen, persönlichen und originellen Lichtspender. Wie er auf eine solche Idee kam? Eine Bekannte, die ein eigenes Restaurant betreibt, suchte durch ihn Deko-Ideen, um Wein schön präsentieren zu können. In den Anfängen nahm der Reinacher Euro-Paletten, um dem Wein eine ausgefallene Plattform zu bieten. Nach und nach fand er aber eine bessere Variante! Ein Sockel aus Holz, der in diversen Schritten bearbeitet und anschliessend geflammt wird. Das Entfernen der verbrannten Oberfläche bringt eine einzigartige Struktur zum Vorschein. Zum Sockel gesellt sich eine leere Flasche, die wieder gefüllt werden soll. Aber nicht mit Flüssigkeit, sondern mit Licht! Wie aber kommt die Glühbirne in die Flasche? Nein, nicht einfach indem der Flaschenboden ganz abgesägt wird. In einem speziellen Vorgang schneidet Stephan Fuhrer in einem von ihm entwickelten Verfahren den Flaschenboden nur gerade soviel auf, dass die Glühbirne hineinpasst! Jede Flasche ist einzigartig, jede Struktur und Farbe wird durch das Licht speziell wiedergegeben. Neu werden nicht mehr nur Holzsockel für die Lampen produziert, sondern auch solche aus Kork. Als weiteres Angebot wird es auch Flaschen gefüllt mit LED-Girlanden geben. Man kann gespannt sein, welche zündenden Ideen Stephan Fuhrer in der Zukunft noch haben wird. Der Name «2cent» hat eine ganz persönliche Bedeutung für Stephan Fuhrer. Seine Mutter und sein Sohn tätigten ihre Einkäufe oft in Deutschland. Als seine Mutter dann leider verstarb, erbte der kleine Nicola eine Menge 2-Cent-Stücke. Diese werden nun in jede Lampe miteingebaut und dienen als Label. Falls Sie auf der Suche nach einem nicht alltäglichen Geschenk sind, sollten sie mit Stephan Fuhrer Kontakt aufnehmen. In seiner kleinen Werkstatt verwandelt er jede Art von Flaschen in ein strahlendes Geschenk, das nicht ab Stange erhältlich ist. Falls Sie keine passende Flasche zur Hand haben, finden Sie auf Fuhrers Website www.2cent.ch eine Auswahl käuflicher Flaschenlampen.

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Mittwoch, 17.01.2018Reinach

Evangelische Allianz Oberes Wynental

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am Freitagabend, 12. Januar 2018 fand ein Lobpreisabend im Zelt der Heilsarmee in Reinach statt. Über 50 Personen aus den verschiedenen Landes- und Freikirchen im Raum des Oberen Wynentals erlebten einen gelungenen Liederabend unter der Leitung des Sängers und Heilsarmee-Mitgliedes Marcel Bürgi, begleitet von Raphael und Phillip Dätwyler und unterstützt durch das Technikerteam Silvan Gloor und Yannik Beimler.

Die Gäste wurden in eine gute Gemeinschaft hineingenommen, mit vielen bekannten und einigen weniger gängigen Liedern, und wurden ermutigt, Gott zu vertrauen, die Liebe, Vergebung und Heilung durch Jesus Christus anzunehmen. Die verantwortlichen Heilsarmee-Offiziere Peter und Katharina Hauri sorgten mit ihren Helfern für einen reibungslosen Ablauf und für einen sympathischen, einfachen Apéro, der anschliessend für die Anwesenden Gelegenheit bot, sich noch gemeinsam auszutauschen.

Dieser bereichernde Abend war der Auftakt zum Allianzgottesdienst vom Sonntag, den 14. Januar 2018 in der Kirche Reinach. Dieser war geprägt von einem freudigen und interessanten Miteinander. Die Chrischona-Band, unter der Leitung von Andreas Müller, führte durch den musikalischen Teil mit berührenden Mundartliedern. Pfarrer Andreas Schindler (Reinach) moderierte einfühlsam den Gottesdienst und stellte mit Interviewfragen Pfarrer Mario Gaiser (Menziken), Chrischonaprediger Andreas Ruh und die Heilsarmee-Offiziere Peter und Katharina Hauri mit ihren gemeindebezogenen Herausforderungen vor.

Der anschliessende Allianz-Brunch im Kirchgemeindehaus Reinach zeugte mit einem übervollen Saal von interessierten Teilnehmern aus den kirchlichen Wynentaler Gemeinden und vom Wunsch, den Tag weiter miteinander zu teilen und gemeinsam den Glauben zu leben.

Mittwoch, 17.01.2018Beinwil am See

Komfortable und praktische Boote für Geniesser

Text: fabienne Hunziker, Bild: ZVG

Die Elektromotorboote von Frauscher, die einfach zu bedienenden Segelboote von Swallow Yachts oder die Schiffe von Archambault eignen sich hervorragend, um gemütliche Stunden auf dem Wasser zu verbringen. Dyna Yachting GmbH in Mosen bietet diese Schiffe exklusiv in der Schweiz an.

Die Boote mit Elektromotor bieten einen einzigartigen Genuss des lautlosen Gleitens auf dem See. Definitiv etwas für Geniesser, so Peter Bangerter, Inhaber der Firma Dyna Yachting GmbH in Mosen. Diese Boote können auf Grund des Kontingents für Verbrennungsmotoren, wie dies beispielsweise auf dem Hallwilersee existiert, einfacher eingelöst und gefahren werden. Die kompakten Modelle sind mit Motoren unter 8 PS erhältlich und erfordern somit keinen Bootsführerschein. Das Modell San Remo besticht durch elegantes Design mit Liegefläche und Badetreppe. Das Boot kann dank geringem Tiefgang problemlos in Flachwasserrevieren gefahren werden. Die Natur und die Stille geniessen, ohne störende Motorengeräusche und mit einfachem Handling. Die Batterien können heute, mit Ausnahme von Mosen, rund um den Hallwilersee an jedem Bootssteg aufgeladen und etwa einen Tag lang genutzt werden. Die Ein- und Auswasserung ist ohne Kran möglich und das Schiff kann mit einem Mittelklassewagen gezogen werden. Die Segelboote der englischen Firma Swallow Yachts verfügen über ein innovatives Wasserballastsystem, welches dem Schiff optimale Eigenschaften verleiht. Bei wenig Wind ist man schnell und bei viel Wind sehr stabil unterwegs. Für optimale Servicebedingungen oder Individuallösungen arbeitet Peter Bangerter, welcher diese Schiffe exklusiv in der Schweiz vertreibt, mit der Firma Weiss Yachts in Küssnacht am Rigi zusammen.

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Montag, 15.01.2018Meisterschwanden

Meitlizyt: Frauen trommelten sich an die «Macht»

Text und Bild: Thomas Moor

Meitlitage, vorwärts, marsch! Rund um den zweiten Sonntag im Januar ist es um die Männer von Meisterschwanden und Fahrwangen geschehen. Dann nämlich tritt die Weiberherrschaft in Kraft. Ein schöner Brauch, der jeweils am Meitlidonnerstag mit dem Eintrommeln gestartet wird.

Der neue Dorfplatz ist wie gemacht für diesen historischen Auftakt. Die beiden Vorstandsmitglieder Esther Riedo und Tamara Haller schneiden die herrlich duftenden Zöpfe in mehr oder weniger mundgerechte Stücke. Auch der Glühwein steht in grossen Thermosbehältern bereit. Zopf und Glühwein: Damit wird die anwesende Bevölkerung nach der offiziellen Ansprache von den Vorstandsmitgliedern der Meitlisonntag-Vereinigung verwöhnt. Zuerst aber gehört die Bühne den Tambourinnen. Das Korps rekrutiert sich aus Frauen von Meisterschwanden und Fahrwangen. Und sie gaben auch bei ihrem jüngsten Auftritt wieder eine beeindruckende Kostprobe ihres Könnens. Nachwuchs, der sich für das Trommeln begeistert, sei immer willkommen, wie die Vorstandsseite verlauten liess. Präsidentin Delphine Schmitt bedankte sich in ihrer offiziellen Ansprache bei den Tambourinnen für ihr grosses Engagement. Gleichzeitig begrüsste sie die zahlreich Anwesenden. Sie wünschte allen drei wunderschöne Meitlitage und erklärte die Inkrafttretung der Weiberherrschaft, bevor sich die Frauen an die ordentliche Generalversammlung zurückzogen.

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Freitag, 12.01.2018Gontenschwil

Kennen Sie Stefan Widmer ... den Fahrlehrer?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Stefan Widmer arbeitet seit einer Weile als Fahrlehrer bei der Fahrschule Bolliger. Er ist ein besonnener junger Mann. Diese Charakterzüge machen ihn zu einem geduldigen Fahrlehrer für Neulinge hinter dem Steuer. Man kennt ihn auf der Strasse auf Grund des weissen «L» mit blauem Hintergrund auf der Rückseite seines roten VW Golfs.

Stefan, wie lange bist du schon Fahrlehrer?
Seit ziemlich genau zwei Jahren.

Was hast du vorher gemacht?
Ich arbeitete zuerst als Hafner oder Ofenbauer. Danach lernte ich noch Plattenleger und arbeitete einige Zeit auf diesem Beruf.

Wie kamst du zum Beruf des Fahrlehrers?
Ich selber wäre nie auf diese Idee gekommen. Martin Bolliger, mein Stiefvater, regte mich dazu an, weil er auf der Suche nach einem zusätzlichen Fahrlehrer für sein Unternehmen war. Ich besuchte einen Orientierungsabend und entschied mich anschliessend dazu, mich zum Fahrlehrer ausbilden zu lassen. Ich konnte mir die unregelmässigen Arbeitszeiten, abends und samstags, gut vorstellen.

Kannst du etwas über die Ausbildung sagen?
Man kann berufsbegleitend, über zweieinhalb Jahre, oder vollzeitlich in eineinhalb Jahren Fahrlehrer werden. Die ersten Module haben wenig mit der eigentlichen Materie zu tun. Da wird über Psychologie, Strassenverkehrsgesetz, Lernprozesse und Fahrzeuge unterrichtet. Vieles gilt es auch im Selbststudium zu erarbeiten. Die Ausbildung geht menschlich sehr in die Tiefe und ist äusserst interessant. Etwas vom Wichtigsten beim Fahrlehrerberuf ist, dass man gerne mit Menschen zu tun hat.

Wie sieht der theoretische Teil der Fahrschule aus?

Heute ist der theoretische Teil nicht mehr obligatorisch. Man lernt ab Apps und CDs. Wer etwas Nachhilfe wünscht, besucht unsere Theoriestunden. Das selbständige Lernen wird leider oft zum problematischen Auswendiglernen. Bei der Fahrpraxis bemerken wir dann, dass die Schüler zum Teil von der Verkehrsregeltheorie nicht so viel Ahnung haben. Unsere Theoriekurse laufen gut – auch dank der Lastwagentheorie.

Kann man in der Fahrschule Bolliger den Fahrlehrer wählen?
Das kann man auf jeden Fall. Ich arbeite auf der PW- und Anhängerfahrschule und Martin vermehrt auf dem Lastwagen, Car und PW.

Gibt es geschlechterspezifische Fähigkeiten unter den jungen Autofahrern?
Nein, die gibt es so nicht. Allerdings hinterfragen die Frauen das Gefahrenpotential auf anderer Ebene als die Männer. Sie fahren aber auf jeden Fall genauso gut und sicher wie die männlichen Fahrschüler.

Gibt es Leute, die sich besser nicht hinter ein Steuer setzen sollten?
Es gibt Fahrschüler, die mehr Aufwand benötigen. Das sind oft die Spätlernenden. Sie haben mehr Mühe mit Abläufen und dem Umgang mit Gefahren. Autofahrenlernen ist heute, vom Verkehrsaufkommen her, Schwerstarbeit. Wichtig ist, dass die Fahrschüler sich sicher im Strassenverkehr integrieren können.

Was ist für dich ein besonderes Berufserlebnis?
Jeder Fahrschüler, der die Fahrprüfung besteht, ist für mich die Krönung meiner Arbeit und ein freudiges Erlebnis.

Welches sind die grössten Herausforderungen in deinem beruflichen Alltag?
Mich alle hundert Minuten auf einen neuen Charakter einzustellen. Jeder Schüler nimmt seine persönlichen Sorgen und Emotionen mit in den Unterricht. Oft bin ich auch Vertrauensperson und froh über meine psychologischen Kenntnisse.

Erkennst du einen künftigen Raser beim Unterricht?
Meistens sind es nicht diejenigen, bei denen ich es erwarten würde.

Sind private Fahrübungen mit den Eltern von Vorteil?
Diese sind sicher sehr hilfreich. Allerdings sollten die ersten Lektionen für das Grundwissen mit dem Fahrlehrer stattfinden. Sonst schleichen sich Fehler ein, die schwierig auszumerzen sind. Auch sollten die Eltern ihre Kinder auf der Strasse nicht überfordern, sondern das üben, was in der Fahrschule bereits gelernt wurde.

Wie sieht die Fahrschule der Zukunft aus?
Ob selbstfahrende Autos kommen werden, ist schwierig zu sagen. Sicher ist, dass uns unsere Autos auch in Zukunft nicht automatisch in den Gontenschwiler Neulig oder die Zetzbuer Schweini führen werden. Mit diversen Fahrsassistenten sind wir heute schon technisch auf hohem Niveau.

Freitag, 12.01.2018Seengen

Philip Stevens – der neue Feuerwehrkommandant

Text und Bild: Thomas Moor

Er sorgt nicht nur in der MG Seengen als Cornet-Spieler für den guten Ton, sondern seit dem 1. Januar auch als Kommandant der Feuerwehr. Philip Stevens hat das Kommando von Christian Mühlheim übernommen und freut sich auf die neue Herausforderung innerhalb der Feuerwehr.

Die herzlichen Gratulationen und guten Wünsche von Kameraden flatterten Philip Stevens auch Wochen nach der Amtsübergabe immer noch entgegen. Am 1. Januar hatte die offizielle Amtsübergabe stattgefunden. Über 40 Feuerwehrkameraden waren zur Freude Stevens bei diesem Akt anwesend. «Der Zusammenhalt und die Kameradschaft ist bei uns sehr gross.» So macht der Antritt der neuen Herausforderung natürlich doppelt Freude. Und nicht zuletzt auch deshalb, weil sein Vorgänger ganze Arbeit geleistet hat. «Christian Mühlheim war ein Top-Kommandant.» Dort will Philip Stevens selbstverständlich nahtlos anknüpfen. Vor elf Jahren ist der heute 32-jährige in die Feuerwehr Seengen eingetreten. Freiwillig, weil er Feuer und Flamme für diese Blaulichtorganisation war und immer noch ist. Vielleicht liegt es sogar in der Familie, hat doch auch sein Vater in Seengen Feuerwehrdienst geleistet. Die Leiter ist Philip Stevens als Feuerwehrmann nicht nur bei Übungen hochgeklettert, sondern auch in Sachen Ausbildung. Gruppenführer-, Offiziers- und Instruktorenkurs hat er erfolgreich absolviert und sich so nicht zuletzt für das Amt des Kommandanten geradezu empfohlen. 2010 wurde er zum Korporal, 2013 zum Leutnant befördert. Dass der bisherige zeitliche Aufwand in der Feuerwehr als Kommandant tendenziell nicht ansteigen wird, liege an der Top-Mannschaft, die er im Rücken habe. Jemand, der ihm den Rücken freihält, ist auch seine Frau Jolanda. Und so gesehen reicht die Zeit auch noch für das Hobby «Musizieren», das er seit 18 Jahren als Cornetspieler in der MG Seengen pflegt.

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Freitag, 12.01.2018Reinach

Tu auch du was Gutes für deinen Körper, mit Pilates!

Text und Bild: jennifer Loosli

«Nach 10 Stunden fühlst du den Unterschied. Nach 20 Stunden siehst du ihn. Und nach 30 Stunden hast du einen neuen Körper.» Dies sagte einst Joseph H. Pilates. Dieser Meinung ist auch ganz klar Simone Meister mit ihrer Unternehmung «Pilates 4 you»!

Jahrelang hat Simone Meister aus Beinwil am See selber Pilates-Kurse besucht. Vor zwei Jahren absolvierte sie eine Ausbildung zur Pilates-Instruktorin und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Simone leitet diverse Pilates-Stunden und bietet auch private Trainings bei Kunden zuhause an, bei welchen sie Trainingsutensilien wie Kunststoffrollen, Matten, Igelbälle etc. mitbringt. Seit dem 30. Oktober 2017 hat sie ihr Studio im up+down Trampolin Fitness an der Aarauerstrasse 28 in Reinach. Hier können Kunden jeden Montag um 9.00 Uhr und Donnerstags ab 19.00 Uhr Simones Pilates-Training besuchen. Neben Einzel-Lektionen à 55 Minuten können auch Monats- und 10er-Abos gelöst werden. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Pilates ist ein ganzheitliches, sanftes und sehr wirksames Körpertraining, welches die Rumpfmuskulatur kräftigt. Es fördert eine gute Haltung und verbessert das Körpergefühl. Pilates ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Die Übungen werden individuell an die Fähigkeiten und den Trainingsstand jedes einzelnen angepasst. Bei Simone Meister nehmen 22- bis 60-jährige Personen am Kurs teil. Erfreulich: Auch Männer sind bei den Pilates-Stunden anzutreffen. Es sei schön von Kunden zu hören, dass die Kopfschmerzen zurück gegangen seien oder jemand beweglicher wurde. Ziele von Simone Meister sind es, mit «Pilates 4 you» noch mehr Stunden anbieten zu können und weitere Personen für Pilates zu begeistern. Wenn sie jetzt denken: «Das wäre etwas für mich!», dann nichts wie los: Melden Sie sich für ein kostenloses Probetraining unter pilates4you.biz an.

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Freitag, 12.01.2018Menziken

15-jähriges Jubiläum im Beyoo Hairstyling Menziken

Text und Bild: Jennifer Loosli

In diesem Haus ist sie aufgewachsen. Hier hat sie im Lebensmittelgeschäft ihrer Eltern die Kindheit verbracht. Im selben Gebäude an der Hauptstrasse 75 in Menzike leitet sie nun seit 15 Jahren ihren eigenen Coiffeursalon. Tamara Kersten-Willimann eine lebensfrohe Frau mit viel Power!

Seit 15 Jahren verwöhnt Tamara Kersten-Willimann ihre Kunden in Menziken in ihrem Coiffeursalon Beyoo Hairstyling. Am 19. und 20. Januar 2018 wird das Jubiläum natürlich mit vielen tollen Menschen und Leckereien im Salon gefeiert. Angefangen hat bei Tamara alles mit einer 3-jährigen Lehre als Herrencoiffeuse und einem zusätzlichen Ausbildungsjahr als Damencoiffeuse. Bei Beyoo sind deshalb Herren wie Frauen und Kinder jeder Altersgruppe willkommen. Wohlfühlen wird hier gross geschrieben. Während Mama die Haare frisiert werden, können sich die Sprösslinge in der Kinderecke die Zeit verweilen. Tamara schwört nicht wie andere Coiffeusen auf neuste Trends, sie richtet sich lieber nach den Wünschen ihrer Kunden und berät sie bei der Wahl einer typgerechten Frisur. Auch Make-up- und Steckfrisuren-Wünsche werden bei Tamara erfüllt! Die gebürtige Menzikerin schätzt an ihrem Beruf den Kontak zu Menschen und tagtäglich Kreativität ausüben zu können. Terminiert wird hier auf Anfrage, es soll weiterhin eine flexible Atmosphäre bleiben. Denn so kann Tamara auch immer für ihre zwei Mädchen, vier und acht Jahre alt, da sein! Auf weitere 15 Jahre Beyoo Hairstyling.

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Mittwoch, 10.1.2018Boniswil

Boniswiler Neujahrsapéro

Text und Bild: Silvia Gebhard

Den Schlusspunkt der Weihnachtsferien setzte in Boniswil der beliebte Neujahrsapéro im Saalbau. Weit über 100 Personen – auch Familien – kamen zum festlichen Anlass.

Die Musikgesellschaft Boniswil, unter der Leitung von Dirigent Dieter Siegrist, eröffnete um 11 Uhr den reichhaltigen Apéro. Der Gemeindeammann Gérald Strub hielt wie immer eine sehr ansprechende Rede mit dem Zitat von Albert Einstein als Grundlage: «Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.»

Wir müssen mit vielen Veränderungen leben, die Angst auslösen. Die Welt dreht sich immer schneller. Früher war alles überschaubarer. Und trotzdem haben wir heute umfassendere Bildungsmöglichkeiten, ein besseres Gesundheits- und Sozialsystem als unsere Vorfahren es je kannten. Die Schweiz ist ein reiches Land und die Schweizer Bevölkerung gehört zu den Zufriedensten der Welt. Wir kommen aus der Wir-Welt, in welcher die Gemeinschaft wichtig ist, und begeben uns immer mehr in die Ich-Welt, in welcher wir uns vor allem um den eigenen Vorteil bemühen. Ein Dorf kann aber nur funktionieren, wenn auch das Gesamtwohl beachtet wird. So möchten der Gemeinderat und die Verwaltung – im Dialog mit der Dorfbevölkerung – Entscheide fällen und Veränderungen bewirken, die zum Gesamtwohl der Gemeinschaft beitragen. Mit unseren Smart-Phones sind wir über Ereignisse in der ganzen Welt sofort informiert, wissen aber oft sehr wenig über unser eigenes Umfeld. Wir können uns im direkten Gespräch über die Anliegen unseres Dorf informieren, z.B. heute beim neu zusammengesetzten Gemeinderat: Vizeammann Roland Balmer, Rainer Sommerhalder, Monika Hermann, Karin Koch, Gemeindeamman Gérald Strub oder Gemeindeschreiber Rudolf Holliger.

Schliesslich dankte der Gemeindeamman der Musikgesellschaft, dem «La Deliziosa» mit allen Helfern und Heidi Villiger und endete mit dem traditionellen Spruch: «Prost mitenand, es chunt scho guet.»

Mittwoch, 10.01.2018Meisterschwanden

Es guets Nöis! – Im Rohbau des neuen Werkhofs

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Gemeinderat Meisterschwanden hat die Bevölkerung in diesem Jahr auf die Baustelle eingeladen. Der Neujahrsapéro fand im künftigen Lagerraum des neuen Werkhofs an der Flückenstrasse (Basmätteli) statt. Der neue Werkhof wird im Frühling fertiggestellt und eröffnet.

Gemeindepräsident Ueli Haller begrüsste jeden Gast persönlich und freute sich über die zahlreichen Anmeldungen und das Erscheinen der Bevölkerung. Bereits am Eingang wurde jeder Gast mit einem Glas Wein, Bier oder einem Mineral versorgt. Das Leiterteam des STV übernahm gekonnt die Bewirtung. Klingende Gläser hier, Küsschen und Neujahrsglückwünsche da. Ob Bekannte und Verwandte, Familien und Kollegen, ein gelungener Anlass für Jung und Alt, um das neue Jahr gemeinsam fröhlich zu begrüssen. Der gut geheizte Raum füllte sich schnell. Der Tisch des Getränkebuffets erwies sich schliesslich als hervorragende Alternative zu einem Podium damit Gemeindepräsident Ueli Haller mit seinen Worten jeden Gast gut erreichte. Ueli Haller sprach im Namen des gesamten Gemeinderats und betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, um eine nachhaltige und erfolgreiche Gemeinde zu bleiben. Der bewusst gewählte Ort für diesen Anlass bot der Bevölkerung eine Einsicht in die gut investierten 4.5 Mio. Franken, den Kosten für den neuen Werkhof. Die Fertigstellung soll im April/ Mai diesen Jahres erfolgen und mit einem Fest gefeiert werden. Neben Lagerräumen, Garderoben, Fahrzeughallen und Entsorgungsstationen, welche teilweise auch 24 Stunden geöffnet sein werden, ist ebenfalls ein regionales Salzsilo geplant. Das Ziel besteht ganz klar darin, dass in Zukunft alle Güter in der eigenen Gemeinde entsorgt werden können. Ueli Haller informierte ausserdem über die Idee des Seewasserwerks welches an der nächsten Gemeindeversammlung Thema sein wird. Er bedankte sich beim Turnverein für den Einsatz und lud alle Gäste ein, anschliessend einen feinen Imbiss zu geniessen. Der Gemeindepräsident erhob das Glas und wünschte allen Anwesenden viel Glück und ein erfolgreiches 2018. Der Partyservice Stöckli war gut vorbereitet und so konnten die Gäste den warmen Fleischkäse mit Kartoffelsalat, welcher zu diesem Anlass von der Gemeinde Meisterschwanden offeriert wurde, mit einem weiteren Glas Wein und guten Gesprächen geniessen.

Mittwoch, 10.01.2018Seengen

Neujahrskonzert in der Kirche Seengen

Text und Bild: Andreas Walker

Am 7. Januar fand in der reformierten Kirche in Seengen das traditionelle Neujahrskonzert statt. Pfarrerin Sandra Karth begrüsste die Anwesenden und wünschte allen ein gutes neues Jahr.

In einem einstündigen Konzert spielten das russische Geschwisterpaar Marina Yakovleva und Mikhail Yakovlev Musik für zwei Geigen von Jean-Marie Leclair, Sergej Prokofjew, Henryk Wieniawski u.a. Marina Yakovleva spielt seit 2003 im Tonhalle-Orchester in Zürich und ist seit 2005 fest angestellte Violinistin im Opernhaus Zürich. 2004 erhielt sie als Schülerin von Pierre Amoyal am Konservatorium von Lausanne das Solistendiplom. Mikhail Yakovlev trat als 8-jähriger ins St. Petersburger Konservatorium ein und schloss sein Studium in Violine bei Michael Gantvarg mit dem Solistendiplom ab. Er ist beim Sinfonieorchester Basel mit regelmässigen solistischen Auftritten engagiert.

Die Kirche war voll und zahlreiche Besucher lauschten den Geigenklängen dieser zwei Musiker. Am Schluss wurde das Konzert mit tosendem Applaus quittiert, so, dass die Künstler noch eine Zugabe spielten. Schliesslich fand nach dem Neujahrskonzert der traditionelle Apéro statt.

Montag, 08.01.2018Zetzwil

Bemerkenswerter Neujahrsapero in Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Eine aussergewöhnlich grosse Schar Zetzwiler fand den Weg in den Gemeindesaal zum Neujahrsapero. Der Kulturkommission gelang es auch dieses Jahr, erlesene Getränke zu offerieren und das Aperobuffet, aus der Küche von Gildo Lanfranchi, liess keine Wünsche offen. Der Höhepunkt des Anlasses allerdings war wohl die von allen erwartete erste Ansprache des neuen Gemeindeammanns Daniel Heggli.

Er bedankte sich zuerst bei seinem Vorgänger, Thomas Brändle, welcher ihm eine gut strukturierte und organisierte Gemeinde hinterlasse, welche auch im restlichen Wynental einen guten Ruf geniesse. Er sei sich der grossen Fussstapfen bewusst, welche er als blutiger Anfänger nun zu vertreten habe. Seine persönliche Vorstellung begann er mit einer Umfrage. Er wollte wissen, wie viele der Anwesenden ihn bei der Wahl nicht gekannt hätten. Ein paar wenige erhobene Hände zeigten, dass sein Dorfheftli-Interview im Vorfeld der Wahl wohl bemerkt und gelesen worden war. Die älteren Zetzbuer würden ihn vor allem als Schwiegersohn vom Schürmatt-Ruedi quittieren, schmunzelte er. Heggli zeigte anschliessend seinen beruflichen Werdegang bei der Kantonspolizei auf, bei welcher er inzwischen als Dienstchef der Abteilung FOKUS vorsteht und in dieser Funktion genügend Flexibilität leben kann, um als Gemeindeammann funktionieren zu können. Seine Überzeugung, dass ein Gemeinderat nicht zwingend einer Partei angehören müsse, untermauerte er mit den vier „M“: Man Muss Menschen Mögen. Er erklärte, dass er auch als Parteiloser Farbe bekennen werde, nämlich die Farben des Regenbogens. Zudem habe er ein grünes Herz und eine sparsame Grundhaltung. Er versprach, ein offenes Ohr zu haben und bat gleichzeitig auch um Respekt für seine Privatsphähre. Ein wichtiges Anliegen sei ihm seinen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gemeinde zu leisten. Ein überaus sympathischer Einstieg des jungen Gemeindefunktionärs, welcher von der anwesenden Gästeschar mit Applaus gewürdigt wurde.

Montag, 08.01.2018Schwiizerdüütsch

Säutsami Wörter

iehar
Die deutsche Übersetzung herwärts tönt auch schon ungewöhnlich, oder nicht? Verständlicher ist vielleicht diesseits. «Ich schtohne iehar vom Bach», ich stehe diesseits des Baches, erklärt das Wort doch schon besser. Das Gegenteil von «iehar» ist wohl eher noch gebräuchlich: «ännet» oder eben ursprünglich «ännethar». «Ich schtohne ännet’em Bach», ich stehe auf der anderen Seite, jenseits des Baches, des Berges, oder wo auch immer.

eischiir
Dies ist eine Ableitung aus «äscirri», was soviel wie ausserhalb der richtigen Lage befindlich, aus dem Gleichgewicht geraten, bedeutet. Ein «eischiirige Mönsch» ist ein verwirrter, fast wahnsinniger und starrköpfiger Mensch. Eigensinnig und widerspenstig treffen die Bedeutung vielleicht besser. Heute kennen wir eigentlich nur noch einen gebräuchlichen Begriff, der sich aus «eischiir» ableiten lässt: wenn die Gäste an der Party «ordeli g’schiiret händ», so hat das Nichts mit Geschirr zu tun, sondern die Gäste sind tatsächlich «etwas» aus dem Gleichgewicht geraten.

sermone
Das ist jetzt wirklich ein alter Ausdruck, der wie «höumig», kaum mehr verwendet wird. Entlehnt aus dem lateinischen «sermo», was die Rede, das Gespräch, eine Disputation und auch die Predigt in der Kirche bedeutet. Heute meint man damit ein langweiliges, leeres Geschwätz, ein Gerede, dass nicht immer ganz Ernst genommen werden sollte. Es scheint als wird gerade beim Fernsehen sehr oft und ausgiebig «g’sermonet».

Nobis
«Das isch Nobis», das ist Nichts, gar Nichts, einfach Quatsch. «Nobis» ist wie ein verstärktes und definitives Nein und es kommt aus dem kirchlichen Umfeld, wenn der Pfarrer von der Kanzel predigt und sagt: und wahrlich, ich sage euch. Auf lateinisch «dico vobis», ich verkünde euch. «Vobis» bedeutet euch und «nobis» bedeutet uns. So ist die Bedeutung leicht herzuleiten, vom Pfarrer ein «ich erkläre euch» und die Antwort darauf, das ist Nichts für uns, «es isch ebe Nobis».

schigar
Wenn aus zwei unterschiedlichen Wörtern ein neuer Begriff entsteht: «schigar».. Beginnen wir mit dem «gar». Entstanden aus dem althochdeutschen «garo», mit der Bedeutung: fertig, komplett, vollständig. Wir kennen noch die Redewendung, das Essen ist gar, fertig gekocht oder «es isch gar niemer cho», vollständig niemand ist erschienen. Der erste Wortteil «schiere» hatte früher die Bedeutung von bald, schnell und sofort. Daraus wurde «schier», im Sinne von fast, beinahe. Als Beispiel: «es isch schier niemer cho», es ist fast niemand erschienen. Und jetzt kommt die Zusammensetzung «schigar»: wenn Etwas mehr als nur fast fertig ist, aber eben doch noch nicht ganz. So könnte man heute also fast fertig zusammensetzen, das wäre dann: fastig, «ich be faschtig» und aus Schnee schaufeln würde «schneufle» …

Jo vellicht seit mer hüt ehnder am Schtammtisch politisiere, sirache oder nätsche und ou wenn’s amigs niemert interessiert, so tuets doch mängisch guet, het mer chünne drüber rede, ebe sermone ...

Wie linggs und rächts sind ännet und iehar immer vom Betrachter uus z’gseh, iehar vom Bach isch ebe ned immer uf de gliiche Siite, aber so isch es doch no mängisch im Läbe …
Montag, 08.01.2018Reinach

Hier steht das Tier im Mittelpunkt

Text und Bild: Fabeinne Hunziker

Ob Hunde, Katzen oder Pferde - bei Simone Frank, Sandra Eichenberger und David Frank stehen die Tiere im Mittelpunkt. Für die persönliche Beratung haben sie nun, nach dem mehrjährigen Erfolg mit dem Onlineshop, das Geschäft an der Lenzstrasse 28 in Reinach eröffnet.

Aus Liebe zu Tieren und eigenen Erfahrungen entstand die Idee ihr Wissen weiterzugeben. Simone Frank verbindet in ihrer Tätigkeit ihr fundiertes Wissen als gelernte Drogistin mit dem zusätzlich erlernten Wissen als Tierkinesiologin und Tiertherapeutin. Das Wohl der Tiere liegt auch Sandra Eichenberger, ebenfalls ausgebildete Tierkinesiologin, sehr am Herzen. Gemeinsam mit der Team-Hündin Ally beraten und verkaufen sie nun natürliche Tiernahrung, Nahrungsergänzungsmittel und diverses Tierzubehör in ihrem neuen Geschäft in Reinach. Bei «Tier im Mittelpunkt» wird sehr auf die Inhaltsstoffe und Herkunft der Produkte geachtet. Gerne beraten sie die beiden Damen, welches Produkt individuell und optimal zu ihrem Tier passt. Mit viel Energie und Einfühlungsvermögen begleiten sie ihre Kunden auf dem Weg, die ideale Ernährung oder Behandlung für das Wohlbefinden ihres Tieres zu finden. Auch bei Tieren kann mit ergänzenden Produkten sehr viel Positives bewirkt werden. Ein Therapieraum für die kinesiologischen Behandlungen ist noch am Entstehen, jedoch ist es bereits jetzt möglich, Termine zur individuellen Beratung zu vereinbaren.

Montag, 08.01.2018Reinach

AAR bus+bahn: Wiedereröffnung Verkaufsstelle

Text und Bild: Eing.

Die umgebaute Verkaufsstelle von AAR bus+bahn in Reinach bietet seit 6. Dezember 2017 verschiedene Dienstleistungen unter einem Dach an. Neu erhalten die Fahrgäste und die Bevölkerung von Reinach nebst dem gesamten nationalen und internationalen ÖV-Angebot auch Kiosk artikel sowie eine Vielzahl an Geschenkartikeln.

Wie bisher bietet AAR bus+bahn alle regionalen, nationalen und internationalen Angebote des öffentlichen Verkehrs, Freizeitangebote und Städtereisen (Zug/Flug) inkl. Hotelübernachtungen an. Neu ergänzen Kioskartikel (Printmedien, Getränke, Sandwiches, Snacks, Tabakwaren und Toto/Lotto-Spiele) das Angebot. Ein breites Sortiment an Geschenkartikeln rundet das Angebot ab.

Ausserdem wurden die Öffnungszeiten erweitert:
Mo. – Fr. 06.00 – 20.00 Uhr durchgehend
Sa. 07.00 – 18.00 Uhr durchgehend
So. 08.00 – 18.00 Uhr durchgehend

Kundenorientierte und kompetente Beratung und Verkauf vor Ort
Das Sortiment des öffentlichen Verkehrs ist vielfältig und umfangreich. Elektronische Kanäle ergänzen und ersetzen jedoch zunehmend den Verkauf von Produkten des öffentlichen Verkehrs in bedienten Verkaufsstellen. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen gibt es nur zwei Optionen: «Verkaufsstelle schliessen» oder «Sortiment ausbauen».

Nach eingehenden Analysen der einzelnen Standorte, vor allem bezüglich Potential-, Bevölkerungsentwicklung, Konkurrenzsituation, etc., hat sich AAR bus+bahn entschlossen, an verschiedenen Verkaufsstellen die «Präsenz vor Ort» beizubehalten, jedoch mit einem breiteren Sortiment (Kiosk, Postagentur, Geschenkartikel) und mit Unterstützung der Gemeinden. Diese Umsetzung erfolgte nun auch in Reinach.

Die Wiedereröffnung der Verkaufsstelle Reinach mit integriertem Kiosk wurde – zusammen mit dem Reinacher Gemeindeammann Martin Heiz und weiteren Vertretern des Gemeinderates – im kleinen Rahmen gefeiert. Mathias Grünenfelder, Direktor AAR bus+bahn, erklärte: «Eine kompetente Beratung vor Ort entspricht nach wie vor einem grossen Kundenwunsch und dem wollen wir gerecht werden». Des Weiteren erklärte er: «Nur mit dem ÖV-Sortiment können wir die Kosten nicht decken. Durch eine Sortimentserweiterung und mit der Unterstützung der Gemeinde können wir diesen Sachverhalt minimieren».

Montag, 08.01.2018Schongau

La Leche League: Kindermund tut Wahrheit kund

Text und Bild: Eing.

Draussen ist es sehr kalt. Die Jungs bezeichnen die Extremtemperaturen als «ur-ur-eiskalt». Einige Tage später hält der eine Junge beim Stillen inne, blickt die Mutter an und sagt: «Milch ist ur-ur-eisgut, gell Mami?!»

Alle Mütter, Väter und am Stillalltag interessierte Menschen sind zum Austausch am Stilltreffen in Hochdorf oder Gelfingen eingeladen. Es kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein, sich mit Menschen auszutauschen und gemeinsame Erfahrungen zu teilen. Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Hochdorf: Datum: Montag, 19. Februar, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Schulhaus Weid (Hauswirtschaftszimmer)

Gelfingen: Datum: Dienstag, 27. März, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid), Thema: Tragen

Auskunft und telefonische Stillberatung:
Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat- Schwab, 041 910 08 85

Weitere Informationen: www.lalecheleague.ch

Montag, 08.01.2018Reinach

Pemag: Steuerklärungen und Buchhaltungen nach Mass

Text und Bild: Thomas Moor

Der Abgabetermin für die Steuererklärung rückt wieder näher. Dass das Ausfüllen der entsprechenden Formulare nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen von Herrn und Frau Schweizer gehört, ist kein Geheimnis. Gut, dass es dafür Treuhandfirmen wie die Pemag Treuhand AG in Reinach gibt.

Damit signalisiert die Pemag Treuhand AG, dass sie auch für Private eine zuverlässige und kompetente Partnerin ist. Die weiteren Bereiche wie Buchhaltungen, Steuern, Revisionen, Unternehmensberatung, Liegenschaftsverwaltung und Agrar-Treuhand und -Beratung runden das Portefeuille der Treuhandspezialisten mit Geschäftssitzen in Reinach und Sursee ab. Am Standort Reinach bietet ein siebenköpfiges Team Dienstleistungen nach Mass an und unterstützt die Kunden in allen Finanzbelangen zuverlässig und kompetent.
Seit dem Start 1974 – damals noch mit Schwerpunkt Agrar-Treuhand und Agrar-Beratung – hat man sich weiter zu einem bedeutenden Dienstleistungsbetrieb in den Bereichen Buchhaltung, Steuern, Revisionen, Unternehmensberatung für KMU und Landwirtschaftsbetriebe in zahlreichen Kantonen der Schweiz entwickelt. «Laufend sind Weichen zu stellen, um den künftigen Weg vorzubereiten», wie Christian Zumbühl und Alex Pfiffner in der neusten Ausgabe ihres Magazines «Pemag-Info» schreiben. Weichen, die so gestellt werden sollten, dass die Arbeit der Kunden Früchte trägt. «Dafür bilden wir uns stetig weiter. Damit wir für unsere Kunden immer auf dem aktuellsten Stand sind, beobachten wir zudem mögliche Veränderungen ganz genau», wie Christian Zumbühl, dipl. Ing. Agronom FH, ergänzt. Das gilt auch für Firmengründungen, bei welcher die Pemag Treuhand AG abklärend, beratend und betreuend Hilfe leistet. Mit fundiertem Know-how übernimmt die Pemag Treuhand AG auch die Verwaltung von Liegenschaften wie für Stockwerkeigentümergemeinschaften vom Zahlungsverkehr bis hin zur Betriebskostenabrechnung und Buchhaltung.

Montag, 08.01.2018Dürrenäsch

Stimmungsvoller Lichtersternmarsch zum Jahresende

Text und Bild: Thomas Moor

Traditionen sind da, um gepflegt zu werden. Das funktioniert in Dürrenäsch bestens. Nicht zuletzt auch dank dem Landfrauenverein, der mit seinen Aktivitäten zu einem abwechslungsreichen und intakten Dorfleben beiträgt. Zum Jahresabschluss jeweils mit dem Lichtersternmarsch.

Nicht, dass die Dürrenäscher etwa ungeduldig wären – aber es hat sich so eingebürgert, dass das alte Jahr jeweils schon ein paar Tage vor Silvester gemeinsam mit der Dorfbevölkerung verabschiedet wird. Mit einem Lichtersternmarsch, der vor 24 Jahren zum Abschluss der 1100-Jahr-Festivitäten seine Feuertaufe hatte. Ein Brauchtum für welche der Landfrauenverein vor 10 Jahren die Organisation übernommen hat und als schöne Tradition weitergepflegt wird. Und wie heisst es doch so schön im Refrain des Dürrenäscherliedes, zu welchem jeweils nach dem Umzug angestimmt wird: «Mis Düürenäsch, mis Fläckli Land – die Jonge ond die Alte stönd y för d Heimat metenand – drom blybt si eus erhalte». Und so waren auch bei der jüngsten Ausgabe des Lichtersternmarsches wieder Jung und Alt auf den Beinen, um sich von fünf Besammlungsplätzen im Dorf aus, mit Fackeln und Lampions, bei völliger Dunkelheit (die Strassenbeleuchtung wurde ausgeschaltet) in Sternform zum Schulhausplatz zu verschieben. Dort wurden sie von der Musikgesellschaft empfangen, welche diesen Jahresausklang jeweils musikalisch umrahmt. Die Landfrauen waren verantwortlich dafür, dass sich die Teilnehmer mit Tee und Glühwein, offeriert von der SWL Energie AG, aufwärmen konnten. Und selbstverständlich fanden auch die Grillwürste von der Metzgerei Scherrer wieder reissenden Absatz.

Montag, 08.01.2018Hallwil

Bärzeli wünschen ein gutes Neujahr

Text und Bild: Andreas Walker

Jeweils am 2. Januar herrscht in Hallwil ein wildes Treiben. Die Bärzeli überbringen mit ihren stachligen Umarmungen ihre Neujahrsgrüsse.

Das Bärzelitreiben beginnt bereits mit den Kinderbärzeli um 13.30 Uhr. Kinder verkleiden sich als kleine Bärzeli und besuchen die Gäste in der Turnhalle. Um diese Zeit sind die Burschen noch voll damit beschäftigt, ihre Naturkostüme, die sie als Bärzeli tragen, anzuziehen. Dies ist allerdings gar nicht so einfach. So wird etwa das schwere stachlige Kleid des «Stächpaumig» mit einem Seil an einem Gestell langsam herunter gelassen, wobei zwei Helfer dabei assistieren.
Um Punkt 14 Uhr stürmen die Bärzeli, die aus 15 Burschen aus dem Dorf bestehen, aus ihrem Versteck und beginnen die Leute aufzumischen. Es ist ein ungewöhnlich warmer Januartag, der viele Schaulustige angelockt hat. Bei diesem munteren und fröhlichen Treiben jagen die Bärzeli den Leuten hinterher und bringen mit ihren stachligen Umarmungen ihre Neujahrsgrüsse, welche Glück bringen sollen. Immer wieder kriegen Neugierige, die ihnen zu nahe kommen, eins mit einer Söi blootere (Schweinsblase) übergezogen. Um 16 Uhr stürmen sie schliesslich die Turnhalle, die zur Festwirtschaft umfunktioniert wurde. In einem furiosen Finale mischen sie noch einmal die zahlreichen Gäste bei Kaffee, Kuchen, Bier und Wein auf. Schliesslich lassen sie am Schluss erschöpft die Masken fallen, begleitet vom tosenden Applaus der Menge.

Montag, 08.01.2018Hallwil

Hallwiler Dorf-Adventskalender

Text und Bild: Eing.

Auch dieses Jahr durften wir wieder einen prachtvollen Dorf-Adventskalender bewundern. Die Teilnehmer/-innen hatten wieder unglaublich kreativ und zauberhaft Fenster und Sujets gebastelt. Wir hoffen dass viele Besucher, bei einem abendlichen Spaziergang, die Gelegenheit nutzten und sich daran erfreuten.

Bei den zwei organisierten Spaziergängen, die leider jeweils sehr wenig Teilnehmer anlockten, besuchten wir gemeinsam je eine Hälfte der Fenster. Am Schluss genossen wir im Vereinszimmer die wärmende Suppe und die feinen Kuchen. Ein herzliches Dankeschön an alle Bastler/-innen, den Teilnehmern der Spaziergänge, den Kuchenbäckern sowie der Suppenköchin. Mit den erhaltenen Geldgaben konnten wir eine Spende an die Stiftung Wunderlampe überweisen. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Dorf-Adventskalender.
Die Organisatorinnen: Frauenverein Hallwil, Eva Suter und Elisabeth Urech.

Montag, 08.01.2018Menziken

Neujahrsapéro: Der Prix Menzo 2017 geht an Nüssli

Text und Bild: Thomas Moor

Neujahrapéro ist in Menziken jeweils auch Prix-Menzo-Verleihung. Zudem werden Sportlerinnen und Sportler sowie Menziker Personen, die mit aussergewöhnlichen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben, ebenfalls ausgezeichnet.

Überraschung gelungen, Prix-Menzo-Gewinnerin platt! Cornelia Siegrist, besser bekannt unter dem Namen Nüssli, hat im Vorfeld von der Ehre, die ihr am Neujahrsapéro widerfahren ist, keinen Wind bekommen. «Wirklich nicht», wie sie nach der Ehrung sagte. Das war ja keinesfalls einfach, ist Nüssli doch im Vorstand des Verkehrsvereins und dieser wiederum wählt die Gewinnerin oder den Gewinner dieses Menziker Awards. Für die Geheimhaltung mussten Vereinspräsidentin Annette Heuberger und ihr Kollegium deshalb alle Register ziehen. Und es hat funktioniert!
Mit ihrem künstlerischen und grafischen Flair hat die neue Preisträgerin auf dem Menziker Gemeindegebiet schon ganz viele Spuren hinterlassen. So tragen zum Beispiel der Menzo-Kreisel, die Vereinsfahne der MG Concordia, die Fahne der Feuerwehrvereinigung Freunde der Lise und viele andere mehr ihre Handschrift. Und nicht zu vergessen: Nüssli ist die künstlerische Mutter der Prix-Menzo-Trophäe, die sie anlässlich des Neujahrsapéros nun selber in Empfang nehmen durfte. Als Sportler wurden Therese Jans (zehnfache CH-Meisterin und zweifache Weltmeisterin im Hundesport) sowie Roland Ott (6. Dan in der modernen japanischen Kampfkunst Aikido) geehrt. In Abwesenheit kam Patrick Stalder als Bronzemedaillengewinner an der Internationalen Mathematik-Olympiade in Rio ebenfalls zu Ehren. Einen Einstand nach Mass hatten die beiden neuen Mitglieder des Gemeinderates, Ammann Erich Bruderer, der die Neujahrswünsche überbrachte und Toni Bättig, welcher die Sportlerehrung vornahm.

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Freitag, 29.12.2017Gontenschwil

Mitarbeiterjubiläum bei Jörg Bolliger AG

Text und Bild: Jennifer Loosli

Seit 10 und 40 Jahren arbeiten David Mosimann und Martin Kaspar nun schon bei der Unternehmung Jörg Bolliger AG, Schreinerei / Fensterbau, in Gontenschwil. Langweilig wurde es den beiden bestimmt nie, den jeden Tag warteten neue Herausforderungen auf sie, die sie grandios meisterten.

1970 bis1973 lernte Martin Kaspar Schreiner bei den Gebrüdern Haller in Gontenschwil. In den nachfolgenden vier Jahren arbeitete Martin Kaspar in diversen Schreinereien, besuchte die Holzfachschule und bildete sich zum Werkmeister weiter.
Seit dem 3. Januar 1978 arbeitete er bei der Jörg Haller AG, respektive der Jörg Bolliger AG, und feierte nun das 40-jährige Jubiläum. Erst arbeitete er als Schreiner in der Werkstatt, dann immer mehr im Büro. 2019 wird Martin sich pensionieren lassen und der Firma Jörg Bolliger AG Aufwiedersehen sagen. «Ich bin durch und durch ein Hölziger. Man muss das Material und die Arbeit einfach lieben, um Schreiner zu sein». Ein Highlight in seiner langen Karriere war bestimmt der komplizierte Fensterauftrag in Niederweningen/ZH, bei welchem Festverglasungen und Flügelfenster über drei Stockwerke zusammengebaut wurden. Anfang April diesen Jahres feierte David Mosimann sein 10-jähriges Jubiläum. Seit Beginn ist er Werkstattleiter und bildet Lehrlinge im Betrieb aus. Vor der Zeit bei Jörg Bolliger arbeitete David bei diversen anderen Schreinereien. Ein Höhepunkt der beiden Schreiner war der Auftrag in der Jugendherberge Beinwil am See, Fensterfertigung und -einbau, zwischen 2016 und 2017. An solch interessante Aufträge erinnern sich die beiden gerne zurück.

Freitag, 29.12.2017Dürrenäsch

Zwischenbericht Sanierung Bürgerheim

Text und Bild: Eing.

Mit Baubeginn Anfang September wurde zuerst eine neue Heizung und Warmwassererzeugung eingebaut. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Ergänzung durch einen Heizölbrenner mit Ultraleichtöl liefert nun Wärme und Warmwasser. Darauf wurde das Dach saniert, was folgende Arbeiten beinhaltete: Angefaulte Balken wurden ersetzt, Ablufthauben, Kaminverkleidung und Dachrinnen mussten ersetzt werden. Nachdem neue Ziegel eingebaut und der ganze Dachstock isoliert war und auch neue Fenster montiert waren, konnte mit dem Einbau der Pächterwohnung gestartet werden. Es entstand eine grosszügige, heimelige Wohnung mit moderner Küche und Bad, einem grossen, hellen Wohnzimmer und zwei grosszügigen Schlafzimmern. Unsere Pächterin zeigte sich begeistert über ihr neues Zuhause. Als verantwortlicher Gemeinderat möchte ich es nicht unterlassen, Michi Furrer vom Architekturbüro Von Arx und allen beteiligten Handwerkern für den tollen Einsatz und die qualitiv hochstehende Arbeit zu danken.

Freitag, 29.12.2017Seengen

Feuerwehr mit zwei neuen Fahrzeugen unterwegs

Text und Bild: Thomas Moor

Manchmal findet Weihnachten bereits vor dem 24. Dezember statt. Zum Beispiel bei der Feuerwehr Seengen, welche am 16. Dezember zwei Fahrzeuge offiziell und feierlich einweihen konnte. Die Anwesenden kamen gleichzeitg in den Genuss einer kleinen Vorführung.

Lieferanten, Behördenvertreter, Vertreter der Feuerwehr Oberes Seetal, die Beschaffungskommission unter der Führung von Roger Jordi, Mitglieder des Feuerwehrvereins und der aktiven Mannschaft waren gekommen, um einen Augenschein der zwei Fahrzeuge zu nehmen. Zum einen handelt es sich um einen Mercedes Sprinter mit einem Schlauchverlegesystem inklusive Schlauchwaschanlage und einer Motorspritze Rosenbauer Fox 4. «Ein Fahrzeug voller Technik vom Feinsten», wie der Ressortverantwortliche, Gemeinderat Thomas Lindenmann, in seiner Ansprache sagte. Beim zweiten Fahrzeug handelt es sich um einen Ford Transit mit Doppelkabine und Ladebrücke mit einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. Dieses Mehrzweckfahrzeug, geliefert von der Feldgarage Seengen, ist kein Ersteinsatzfahrzeug und verfügt deshalb über kein Blaulicht und Wechselklanghorn. Nach einer Schlauchverlege-Vorführung auf dem Generationenweg wurde bei einem von der Feldgarage gespendeten Apéro auf die zwei neuen Fahrzeuge angestossen.

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Freitag, 29.12.2017Hallwil

Schul- und Dorfweihnachtsfeier Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 21. Dezember am Abend fand in Hallwil die Dorf- und Schulweihnachtsfeier statt. Ein grosses Publikum horchte den vorgetragenen Weihnachtsliedern.

Passend zum kürzesten Tag des Jahres, fand am Abend in Hallwil die Schul- und Dorf-Weihnachtsfeier in der Turnhalle statt. Vom Kindergarten bis zur 6. Klasse sangen die Kinder verschiedene Weihnachtslieder wie «Zönd es Liechtli a», «Leise rieselt der Schnee» oder «Zimetstern hani gern».

Auch die Aabachsänger waren anwesend und sangen «Laudate omnes gentes», «Feliz navidad», «This little light of mine» und «Amazing grace».

Ein besonderer Höhepunkt war das Musikstück «Gabriels Oboe» von Ennio Morricone, vorgetragen von Schülerin Ira Wolf (Trompete) und Musiklehrer Albin Stöckli (Klavier).

Aufgelockert wurden die verschiedenen Musikblöcke durch die Erzählung «Janine, fast eine Weihnachtsgeschichte», die von Schulleiterin Edith Kottmann in drei Teilen vorgetragen wurde.

Am Schluss sangen alle Schüler und die Aabachsänger zusammen «Kerzen in der Weihnachtszeit». Nach dieser Feier sassen die Besucher noch lange bei Speis und Trank zusammen, das vom Verein «Kinder in Hallwil» zubereitet wurde.

Am Schülerbazar verkauften die Kinder eifrig ihre selbst gebastelten Weihnachtsgeschenke. Der Erlös wurde für die Stiftung Kinderhilfe «Sternschnuppe» gesammelt. Damit werden Kinder mit einer Krankheit, Behinderung oder schweren Verletzung unterstützt.

Freitag, 29.12.2017Boniswil

Boniswiler Dorf- und Schulweihnacht

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Schule hatte am 21.12. um 18.30 Uhr zur Weihnachtsfeier im Saalbau eingeladen. Und es kamen so viele Leute, dass kein Platz im Saalbau leer blieb und man noch zusätzliche Stühle holte. Vom Kindergarten bis zur 6. Klasse waren Schüler an der Feier beteiligt.

Gespannt warteten die Zuschauer, vom kleinsten bis zum ältesten Familienmitglied, auf die Darbietungen der Schule. Den Beginn machte wie immer die Musikgesellschaft Boniswil mit einem Eingangsspiel. Der 6.-Klass-Lehrer Hans-Dieter Lüscher begrüsste das Publikum, führte durch das Programm und dirigierte die Lieder. Zuerst gab es einige Gospellieder, mit Begeisterung von der 5. und 6. Klasse gesungen und untermalt von kleinen Lichtern der Kindergartenkinder. Das Publikum durfte immer wieder mitsingen. Die 4. Klasse führte gekonnt ein spezielles Weihnachtsspiel auf, das sich um die Frage der Beherbergung von Josef und Maria drehte. Da durfte auch mal gelacht werden. Nach dem Happy-End gab Pfarrer Jan Niemeier einige Gedanken weiter und wurde wieder abgelöst von den «Boniswiler Gospelsängern». Schulleiter Daniel Wieser trug den Dank an alle Mitwirkenden vor. Mit dem gemeinsamen Lied «Oh du fröhliche», unterstützt durch die Musikgesellschaft, ging der Anlass zum traditionellen Schlussakt über: Gebäcke und Getränke vom Frauenverein für alle. Dabei konnte man immer wieder den wunderschönen, grossen Weihnachtsbaum bewundern oder sich noch im Gespräch über Weihnachtsthemen austauschen.

Freitag, 29.12.2017Zetzwil

Adventsfenster Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Von der Kulturkommission organisiert und von der Bevölkerung am Leben gehalten. So könnte man die Geschichte der Zetzwiler Adventsfenster beschreiben. Jeden Herbst melden sich Freiwillige, welche anschliessend viel Zeit mit Basteln, Kleben, Zeichnen und Ausschneiden verbringen werden. Zugute kommt dies allen, die sich in der Adventszeit abends warm anziehen und auf den Weg machen, die teilweise weit ausserhalb des Dorfkerns liegenden Adventsfenster zu besuchen. Was daraus entsteht ist gelebte Gemeinschaft, interessante Begegnungen und Gespräche bei Punsch, Lebkuchen und Nüssen ... und schlussendlich Weihnachtsstimmung.

Freitag, 29.12.2017Schongau

Volles Haus und Partytime beim Stefanstanz

Text und Bild: Thomas Moor

Volle Halle, volles Zelt oder ganz einfach volles Haus! Beim Stefanstanz in Schongau ging auch bei der 29. Ausgabe wieder die Post ab. Aus allen Himmelsrichtungen waren die Leute nach Schongau gepilgert, um eine ordentliche Sause steigen zu lassen. Quasi das Warm up für die Silvesterfeier.

Wenn die lange, lange Menschenschlange beim Eingang auch nach 22 Uhr noch nicht abreisst, hat das nicht etwa damit zu tun, dass der Organisator – die MG Schongau – und der Securitydienst etwa «zöbele» würden. Nein! Der Ansturm auf den Stefanstanz ist ganz einfach riesengross und seit nun bald 30 Jahren ungebrochen. Das freut die Musikgesellschaft Schongau und speziell den OK-Präsidenten Alois Koch. «Von diesem Anlass leben wir. Der Stefanstanz ist unsere Haupteinnahmequelle», wie er unumwunden zugibt. Dafür geben die Mitglieder der Musikgesellschaft und die vielen freiwilligen Helfer alles. Kurz: Einsatz total! Und man muss kein Hellseher sein, um zu merken, dass Qualität bei diesem Anlass gross geschrieben wird. Das war in den Anfängen so und ist bis heute geblieben. Mit dem einzigen Unterschied, dass der Stefanstanz an die Ansprüche der Besucher und die Partytrends angepasst wurde. Was klein begann, wurde im Verlaufe der Jahre und an den vorhandenen Platzmöglichkeiten ausgebaut. Heute geht die Post in der Mehrzweckhalle und im grossen Party-Zelt ab. Es sind nicht nur die musikalischen Acts, welche das Salz in der Suppe ausmachen. Unbestritten: Mit der Rheintaler Erfolgsformation «Fäschtbänkler» zum Beispiel hatten die Organisatoren bei der jüngsten Ausgabe wieder ein goldenes Händchen. Bevor die Band um 21 Uhr ihr musikalisches Feuerwerk zündete, war die Halle proppenvoll, mit Leuten welche dem Auftritt der fünfköpfigen Band entgegen fieberten. Und mit dem ersten Ton ging die Post ab und die Mehrzweckhalle kochte. Auch mit der Datumwahl hatte die MG Schongau schon 1989 ein feines Näschen. Der 26. Dezember ist ein ideales Datum. «Die Leute haben frei, es ist wenig los und das Geld sitzt locker», sagt Alois Koch, der sich bestimmt wieder über einen ordentlichen Zustupf in die Vereinskasse freuen darf.

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Freitag, 29.12.2017Menziken

move – mit Bewegung ins neue Jahr

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am 16. Dezember wurden die Türen zum Fitness Club im Menziker Hochhaus wieder geöffnet. move – der Name ist Programm, denn Bewegung, Fitness und Gesundheit stehen hier im Vordergrund. Mit den attraktiven Angeboten kann jeder fit und gesund ins neue Jahr starten.

Die Festtagspfunde wieder loswerden und die guten Vorsätze gleich in die Tat umsetzen! Für eine gute Gesundheit ist viel Bewegung bekanntlich sehr wichtig. Kräftige Muskeln und etwas Ausdauer helfen dem gesamten Körper, uns täglich munter durch den Alltag zu bringen. Auf den rund 750 m2 des ehemaligen Alu-Hochhauses kann auf den Matrix-Fitness-Geräten wieder bewegt, gestemmt und trainiert werden. Das sympathische Team, bestehend aus Stefano, Chris und Gian, laden jeden Interessierten herzlich dazu ein, sie und ihr attraktives Konzept kennen zu lernen. In den lichtdurchfluteten Räumlichkeiten des ehemaligen 2te-Etage-Fitnessclubs weht ein neuer Wind. Den Verantwortlichen ist es sehr wichtig, ein unkompliziertes und transparentes Konzept anzubieten, welches auch in der Zukunft in diverse Richtungen noch ausbaufähig ist. Das Team hat viele Ideen und hat auch für neue Inputs und Kollaborationen mit Vereinen oder anderen sportlichen Gruppen ein offenes Ohr. Neben dem Krafttrainingsbereich, dem Ausdauertrainingsbereich und dem Freihantelbereich, besteht auch die Möglichkeit die schön gestaltete Ruhezone zu nutzen. Die Ruhezone mit Finnischer Sauna und Himalaya Sauna bietet eine wunderbare Ergänzung zum Training. Die Entspannung soll nicht zu kurz kommen, denn auch diese ist für beanspruchte Muskeln enorm wichtig. Die Auswahl an Trainings- und Relaxmöglichkeiten ist für alle Mitglieder individuell nutzbar. Der Fitnessclub move bietet faire und transparente Vertragsbedingungen. Die Mitgliedschaft verlängert sich nicht automatisch und für Interessierte ist es möglich kostenlos zu starten und somit alles kennen zu lernen. Trainer Stefano steht zu definierten Betreuungszeiten gerne für Beratung und Hilfestellung zur Verfügung. Für ein individuelles Probetraining kann mit ihm gerne ein Termin vereinbart werden.

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Freitag, 29.12.2017Polizei

Warnung der Polizei vor Spoofing

Text: Eing., Bild: Pixelio

Polizei-Notruf 117 wird von Betrügern missbraucht: Fake-Polizisten melden sich neuerdings telefonisch bei Opfern und fordern Geld. Besonders perfid: Auf der Telefonanzeige bei den Opfern erscheint die Polizei-Notrufnummer 117.

Wir möchten Sie in dieser Hinsicht vor dieser neuen Betrugsmasche, dem sogenannten Spoofing, einem englischen Begriff für Verschleierung oder Vortäuschung, warnen.

Beim Spoofing handelt es sich um den «Diebstahl» einer fremden Telefonnummer. Dabei sendet der Anrufer nebst dem Telefonsignal auch noch die falsche Telefonnummer mit. Diese Betrugsmasche ist eine Variante des sogenannten Enkeltricks. Nur melden sich die Täter jeweils telefonisch bei ihren Opfern und geben sich als «Polizisten» aus. Auf der Telefonanzeige erscheint die Notrufnummer 117!

Seit einiger Zeit sind der Polizei schweizweit mehrere solche Betrugsfälle gemeldet worden.

Im Verlaufe des Gesprächs teilen die Betrüger dem Angerufenen dann mit, dass kriminelle Personen es auf ihr Vermögen abgesehen hätten und das Geld auf den Bankkonten nicht mehr sicher sei. Sie werden aufgefordert, das Geld zu holen und es der Polizei zur vorübergehenden sicheren Verwahrung zu übergeben. Oder es auf der Bank in Gold umzutauschen und es dann an angeblich überwachte Kriminelle zu übergeben, die dann anschliessend zusammen mit dem Gold durch die Polizei verhaftet werden würden.

Bis dato sind in der Schweiz noch keine solchen Übergaben bekannt.

Tipps zum Thema:

  • Seien Sie misstrauisch gegenüber unbekannten Anrufern
  • Geben Sie keinerlei Auskünfte über Ihre Vermögenssituation bzw. über vorhandenes Geld, Schmuck und Wertsachen
  • Geben Sie keine Auskünfte über Ihr Alter, Zivilstand, Beruf etc. und weitere Mitbewohner
  • Leisten Sie der Aufforderung, Geld abzugeben, keine Folge
  • Händigen Sie unbekannten Personen kein Geld aus bzw. deponieren Sie kein Geld zuhanden Dritter
  • Gewähren Sie keinen fremden Personen Zutritt zu Ihrer Wohnung
  • Geben Sie keine Kreditkartennummern, Pin- Codes, Passwörter und Bankkartennummern bekannt
  • Informieren Sie unverzüglich die Polizei über die Notrufnummer 117

Bei Fragen zum Thema, wenden Sie sich an Ihren nächsten Polizeiposten.

Ihre Regionalpolizei.


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg
Freitag, 29.12.2017Meisterschwanden

Eggendampfer

Text und Bild: Eing.

Adventssingen der Oberstufe Meisterschwanden

Die Oberstufe von Meisterschwanden hat in Luzern gesungen. Mit rund 90 Schülern und Schülerinnen und neun Lehrpersonen sind wir im überfüllten Bus und in gut besetzten Zügen über Wohlen und Rotkreuz nach Luzern gereist. Dort stiess der Schulleiter Adrian Hofer dazu. Die Gruppe sang zur Freude vieler Zuhörer am Bahnhof, auf der Treppe beim Rathaus und beim Löwendenkmal. Danach stillten die meisten Jugendlichen ihren Hunger beim McDonald’s. Bevor wir uns auf den Heimweg machten, gab es noch ein letztes Ständchen am Bahnhof.

Samichlaus im Kindergarten Fliegenpilz

Im Kindergarten haben wir fleissig Chlaussäckli gefaltet und verziert. Alle waren wir gespannt, ob wir dann am 6. Dezember im Wald wirklich den Samichlaus finden würden. Wie jedes Jahr wanderten wir zur Waldhütte und machten ein Feuer. Es musste richtig viel Rauch geben, damit uns Samichlaus und Schmutzli auch finden würden. Und vielleicht wussten die beiden ja auch noch, dass wir schon in früheren Jahren bei der Waldhütte auf sie gewartet hatten. Und tatsächlich – kurz bevor wir uns auf die Suche nach dem Samichlaus und dem Schmutzli machen wollten, kamen die beiden dahergelaufen. Begleitet wurden sie vom Pony „Stunggeli“, das nun nach zweijähriger Pause endlich wieder mitgekommen war. Die Kinder konnten sich erinnern, dass das Pony letztes Jahr ein Fohlen geboren hatte und deshalb den Samichlaus nicht begleiten konnte. Der Samichlaus erzählte aus dem Alltag von „Stunggeli“ und seinem Jungen, bevor er zu allen Kindern etwas Persönliches sagte. Anschliessend trugen wir dem Samichlaus das gelernte Versli vor und sangen noch eines unserer Adventslieder. Bevor der Samichlaus, der Schmutzli und „Stunggeli“ sich auf den Weg zu den anderen Kindern machte, bekamen alle ihr gebasteltes Chlaussäckli gefüllt zurück. Der Frauenverein Meisterschwanden spendet jedes Jahr einen beachtlichen Betrag zu Gunsten der drei Kindergärten in Meisterschwanden, damit wir den Kindern ein Chlaussäckli füllen können. Herzlichen Dank dafür im Namen der Kindergärtnerinnen!
Nicole Lüscher

Jupii, de Samichlaus isch cho!

Mit den Kindern der Kindergärten Eggen und Regenbogen erwarteten wir den Samichlaus im Schachenwald. Gerne versammelten wir uns um das Feuer, welches Frau Zurkirchen für uns gemacht hatte. Vielen Dank dafür. Endlich hörten wir das Glöggli läuten und der Samichlaus und der Schmutzli trafen bei uns ein. Der Samichlaus hatte viel Gutes über die Kindergärtler zu erzählen, aber es wurden auch mahnende Worte an sie gerichtet. Wir sangen gemeinsam ein Lied und jede Kindergruppe sagte ein Versli für den Samichlaus auf. Danach bat der Samichlaus jedes Kind zu sich und überreichte ihm ein Säckli mit «gluschtigen» Sachen. Bald schon war der Sack leer. Wir verabschiedeten uns vom Samichlaus und vom Schmutzli. Dann gingen wir glücklich und zufrieden zum Schulhaus zurück, wo die Kinder von den Eltern abgeholt wurden. Wie in jedem Jahr erhalten wir vom Frauenverein Meisterschwanden eine grosszügige Spende, wie wir zum Füllen der Samichlaussäckli ausgeben dürfen. Vielen herzlichen Dank dafür.
K. Wirz, T. Dätwyler

Adventsbasteln mit der Göttiklasse vom 1. Dezember 2017

Wir, die Kinder vom Kindergarten Regenbogen, und die 4.Klässler, unsere Göttiklasse, trafen uns in der Turnhalle. Am Anfang trugen wir den Schülern unser Samichlauslied vor und danach sangen wir gemeinsam mit ihnen das Lied «Zimetschtern hani gern». Für das Spiel «Lueget ned ume, de Läbchuechema goht ome…» machten wir drei Kreise, damit jedes Kind mindestens einmal an die Reihe kam. In den Schulzimmern erklärten uns Frau Walti, Frau Bütler und Frau Dätwyler, wie wir das Fenster schmücken werden. In einem Zimmer wurden Lebkuchenmänner, im anderen Weihnachtswichtel ausgeschnitten und verziert. Viele der 4.Klässler betreuten uns sehr gut. Auch in der Pause kümmerten sich die meisten liebevoll um uns. Der Grittibänz schmeckte in der Gesellschaft der 4.Klass-Kinder noch besser. Eindrücke der Kindergartenkinder: Mer het g’falle, dass mer händ chönne met Musigpapier baschtle. ’s Singe am Afang hed mer sehr grosse Spass g’macht. Zäme met de grosse Chind öppis z’baschtle, isch toll gsy. Endlich händ mer emol dörfe uf de ig’haget Spielplatz i d’ Pause. De Grittibänz isch fein gsy. ’s Fänschter han ich ganz schön g’fonde. Mer hed alles g’falle Eindrücke der 4.Klässler: Ich war überrascht, wie viel die Kindergärtler können. Es war toll mit den Kindergartenkindern zu arbeiten. Wir haben sehr gut zusammengearbeitet. Ich fand es sehr süss, weil die Kindergärtler so herzig waren. Ich habe gestaunt, wie gut die Kindergartenkinder malen können. Es war toll! Schön, dass im Schulhaus viele verschieden geschmückte Fenster entstanden sind.
Die Kindergartenkinder vom Kindergarten Regenbogen und Frau Dätwyler

Mittwoch, 27.12.2017Schongau

Neuer Präsident der Musikschule Hitzkirch

Text udn Bild: Eing.

Wir freuen uns, Ihnen den neuen Musikschulpräsidenten vorzustellen. Daniel Duss arbeitete während rund 10 Jahren als Klassenlehrer an der Schule Hitzkirch. Heute leitet er den Bildungsbereich der Personalentwicklung des Kantons Luzern und berät Teams und Organisationen im Sozialbereich. Er wohnt mit seiner Familie in Hitzkirch.

Daniel Duss übernimmt per 1. Januar 2018 das Präsidium der Musikschulkommission Hitzkirch. Zur Motivation für seine neue Aufgabe meint er: «Ein Musikinstrument zu erlernen, prägt die Entwicklung von Kindern wesentlich, fördert sie in vielen Bereichen gleichzeitig. Wir müssen alles dafür tun, dass alle Kinder diese Möglichkeit haben – wenn sie es wollen. Aber nicht nur für die Kinder ist eine starke Musikschule wichtig. Auch für uns alle kann es Glück bedeuten, alleine oder mit anderen Musik zu machen. Oder wie ich: sie zu hören. Ich freue mich darum, mich für eine starke Musikschule zu engagieren.»

Auftritte unserer Musikschüler im Januar:
Sonntag, 21. Januar, 10.15 Uhr: Musikalische Umrahmung des Gottesdiensts in der Kirche Aesch mit Schülern von Marianne Bruni (Querflöte) und Fausto Corbo (Klavier)
26./27. Januar, 20.00 Uhr: Musikalische Einlage von 15 Minuten am Konzert des Männerchors Hitzkirch im Pfarreiheimsaal Hitzkirch (Generalprobe am Mi 24. Januar), Schüler von Adelheid Lichtsteiner und Rea Hunziker

Mittwoch, 27.12.2017Seengen

Kreismusikschule: s’Traumfrässerli

Text und Bild: Eing.

Ein Musikerlebnis nach der Geschichte von Michael Ende mit Annette Flury-Jegge für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren: «s‘Traumfrässerli»

Kinder brauchen Musik. Wer musiziert, lernt zuhören: sich selbst und anderen. Die Stimme und der Körper sind die ersten Instrumente des Kindes. Über diese gelangt es schon in den ersten Lebensjahren ins Reich der Musik. In dieser Zeit entwickelt das Kind – wie später nie mehr – seine ganz eigene Musikalität.

In stufenübergreifenden Kurzprojekten zu immer wechselnden Themen können Kinder (und Erwachsene) Musik auf spielerische Weise erleben. S’Traumfrässerli begleitet die Kinder durch den musikalischen Nachmittag. Ein Theater, dazu Musik, Gesang und Bewegung machen das Musikerlebnis zu einer ganzheitlichen Erfahrung.

Datum: Mittwoch, 24. Januar 2018
Zeit: 14.00 – 15.30 Uhr
Ort: Aula, Schulhaus 4, Seengen

Weiteres: Kinder im Vorschulalter sollen von einer vertrauten Person begleitet werden. Der Unterricht findet in einer grossen Gruppe statt.
Kosten: Fr. 15.00 / Kind

Infos:
Marina Geissbühler
Musikschulleiterin
079 415 01 30

Annette Flury-Jegge
Lehrperson
079 343 26 89

Homepage: www.schule-seengen.ch > Musikschule
Anmeldeschluss: Bis spätestens 14 Tage vor Kursbeginn. Die Anmeldungen werden gemäss Eingang berücksichtigt.

Mittwoch, 27.12.2017Beinwil am See

Chom, mer wänd es Liecht azünde

Text und Bild: Peter Eichenberger

Unter dieses Motto konnte das traditionelle Adventskonzert der singenden und musizierenden Vereine, der Musikschule und dem Singkreis gestellt werden. Die Moderation wurde wegen Krankheit von Sonja Küpfer, kurzfristig und charmant, durch Lea Eichenberger übernommen.

Eröffnet wurde das Adventskonzert 2017 durch die Musikschule Beinwil am See. Der Schülerchor, unter der Leitung von Markus Neuweiler, und das Blockflötenensemble von Petronella Zumsteg, sangen und spielten sich mit: «Chom, mer wänd es Liecht azünde», «Es Schöfli tuenem brenge», «Was esch das före Nacht» und als Abschluss «Das esch de Stärn vo Bethlehem» in die Herzen der zahlreichen Zuschauer. Mit «Andante Festival» und «Pastorale» aus dem Weihnachtskonzert folgte das Akkordeonorchester Beinwil am See/Birrwil und das Blockflötenensemble Dürrenäsch-Leutwil. Unter der Leitung von Regine Brunner Weibel zogen die Musiker alle Register, die sie dem Akkordeon und den Flöten entlockt konnten. Das Jodlerchörli Beinwil am See, unter der Leitung von Martin Flury, brachte den Zuhörer einen Hauch Sommer in die Adventzeit zurück. «Waldverspräche» und «Summer-Jutz» passten bestens in dieses Konzert.

Der Singkreis Beinwil am See, unter der Leitung von Tetyan Wismer, beendete mit diesem Konzert ein strenges Vereinsjahr. Ende Oktober 2017 konnte der Singkreis Beinwil am See das 30-jährige Vereinsjubiläum feiern. Auch am Ewigkeitssonntag trat der Verein in der reformierten Kirche Böju mit verschiedenen Liedern auf. Mit den beiden Liedern «Audite silete» und «Singen im Advent» und «Ein Licht geht auf» brachte der Singkreis eine heimelige Wärme in die Kirche. Beim Letzten Lied hielten die Sängerinnen und Sänger Kerzen in der Hand, wenn es auch nur elektrische waren, für die Stimmung waren sie genau richtig. Die Musikgesellschaft Beinwil am See erfreute die Zuschauer mit «Take me to Chruch», «The Rose» und «Happy New Year». Unter der Leitung von Mirco Gribi spielten die Musiker Stücke, die sogar die Kinder in der ersten Bankreihe dazu verleiteten, den Takt zu klatschen. Die Moderatorin Lea Eichenberger dankte den beteiligen Vereine für ihr grosses Engagement an diesem Adventkonzert und den Zuschauern für ihren Besuch. Mit dem Weihnachtslied «Stille Nacht, heillige Nacht», begleitet durch die Musikgesellschaft, schlossen die Besucher den musikalischen Reigen. Die Kirchenpflege servierte nach dem Konzert Punsch und Lebkuchen und die Gäste konnten das 17. Weihnachtsfenster bestaunen.

Mittwoch, 27.12.2017Hallwil

Chlausjagen in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 14. Dezember fand in Hallwil wieder das traditionelle Chlausjagen statt. An diesem Abend zeigte das Wetter sein volles Programm.

Die Hallwiler Chlausgesellschaft stürmt in der Abenddämmerung aus dem Schulhaus ins Freie in einen regnerischen Dezemberabend. Jeder Chlaus ist mit einem Pferdeschwanz ausgerüstet, mit dem er den Zuschauern eins überziehen kann. An Lederriemen sind Schellen und Glocken in verschiedenen Grössen befestigt, so, dass jeder Chlaus seine eigene Klangfarbe erhält. Die Chlausgesellschaft besteht aus sechs 14- und 15-jährigen Burschen, wobei der Älteste die Chlaus-Horde anführt.

Von weitem sind die Chläuse durch ihre Schellen und dem Klang des Hornes hörbar. Lärmend ziehen sie von Haus zu Haus, mit dem Ziel, von den Bewohnern einen kleinen Obulus zu erhalten. An diesem Abend hat Petrus allerdings sämtliche Register gezogen und beschert, vom Wetter her, das volle Programm. Der Abend beginnt mit starken Regengüssen, später kühlt es mit dem Wind noch ein wenig ab. Als die Chläuse dann um 20 Uhr vor dem Schützen-Stübli die Gegend unsicher machen, liegt schliesslich eine geschlossene Schneedecke über der Landschaft.

Die Chläuse jagen den Leuten nach und schwingen dabei ihre Pferdeschwänze. Draussen gibt es Glühwein und Süssigkeiten im Schneegestöber. Normalerweise treffen sich die Geisslechlöpfer noch einmal vor dem Schützen-Stübli in Hallwil, um an diesem Abend ein letztes Mal die Geisseln zu schwingen. Der anhaltend starke Schneefall erschwert das Geisslechlöpfe allerdings erheblich.

Danach jagen die Chläuse weiter durchs Dorf, derweil das Wetter abermals umgestellt hat. Es giesst jetzt wie aus Kübeln in den Schnee und verwandelt die Landschaft in ein gigantisches Feld aus Pflotsch.

Mittwoch, 20.12.2017Haustier

Mundgeruch beim Hund

Bild: ZVG

Die kleine Yorkshire-Hündin wird von ihren Besitzern über alles geliebt, aber in letzter Zeit meiden sie doch etwas den nahen Kontakt zu ihr. Grund dafür ist der üble Geruch, der aus der Mundhöhle der kleinen Prinzessin strömt. Mundgeruch kann ganz verschiedene Ursachen haben: Ein fauler Zahn, ein Lefzenekzem, das Rülpsen oder das Fressen von verfaulten Nahrungsmitteln. Oder auch das Lecken am After und den Analbeuteln, sowie eine Neoplasie in der Maulhöhle können dafür verantwortlich sein. Am häufigsten aber ist der Zahnsteinbelag mit Bakterienbesiedlung am fauligen Geruch schuld.

Dieser Zahnsteinbelag kann (wie beim Menschen) mittels Dentalhygienebehandlung entfernt werden. Anders als beim Menschen benötigt der Tierarzt aber für die Zahnsteinentfernung mit dem Ultraschallgerät eine Sedation (Beruhigung) der Tiere. Damit wird die Behandlung für alle Beteiligten stressfrei und angenehm ablaufen. Je nach Hunderassen werden verschiedene Zahn- und Mundhöhlenerkrankungen angetroffen: Grosse Hunderassen weisen häufiger abgesplitterte Backenzähne auf, welche mit viel Kraft, Geschick und Technik gezogen werden müssen. Kleine Rassen hingegen neigen mehr zu Zahnsteinbelag und Zahnfleischentzündungen, wo feineres Arbeiten gefragt ist. Dass kleine Hunderassen häufiger und mehr Zahnsteinbelag aufweisen, hat mehrere Gründe: Meist bekommen sie weicheres Futter und häufigere Zwischenmahlzeiten, ihre Verdauung verträgt Knochen für die mechanische Zahnreinigung weniger gut und sie bewegen sich weniger draussen. Manchmal sind die Zähne nach der Zahnsteinentfernung sogar locker und müssen entfernt werden. Wenn die Hundebesitzer sich die Mühe nehmen möchten, scheint eine Zahnreinigung zwei- bis dreimal wöchentlich bei kleinen Hunderassen durchaus sinnvoll zu sein. Kaustengel und Trockenfutter können einen weiteren Anteil zur Zahngesundheit leisten. Aber selbst bei vorbildlichster Vorsorge können sich Beläge aus Speichel, Futterresten, Bakterien und Blut bilden, welche vielleicht ein bis zweimal im Hundeleben entfernt werden. Anlässlich der Impfungen werden Maulhöhle und Zähne untersucht und wenn nötig wird ein Termin dafür vereinbart.

Bei unserer kleinen Prinzessin hat sich die Reinigung gelohnt. Unter den dicken Zahnsteinbelägen kamen gut erhaltene weisse Zähne zum Vorschein. Sie erholte sich schnell und die Zahnfleischentzündung klang gut ab.


Patrick Curschellas
Kleintierpraxis Dr. Küng AG, 6215 Beromünster, www.kleintierpraxiskueng.ch

Mittwoch, 20.12.2017Gontenschwil

Kennen Sie Marianne Heimgartner … die Diakonin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Nach sechs Jahren in unserer Kirchgemeinde geht sie in ihren wohlverdienten Ruhestand. Unspektakulär und wertvoll stellte sie ihre Zeit den Menschen in Notsituationen zu Verfügung (mit diesen Worten wurde sie von ein paar Gemeindemitgliedern verabschiedet). Sie besitzt eine ruhige und bildhafte Sprache, die ihre Predigten für alle gut verständlich machen. Ihrer geringen Körpergrösse wegen, läuft sie manchmal Gefahr, übersehen zu werden. Ihre geistige Grösse dagegen, lässt sie über alles hinauswachsen, was hinderlich sein könnte, um bemerkt zu werden.

Marianne, was waren deine Aufgaben in unserer Gemeinde?
2011 übernahm ich die Pfarramtsstellvertretung mit allen Gemeindeaufgaben. Im Herbst 2014 übergab ich das Amt an Stefan Lobsiger und war zu seiner Entlastung weiter in der Spitalseelsorge tätig.

Worauf freust du dich am meisten, wenn du in die Zukunft schaust?
Als erstes freue ich mich darauf, mehr Zeit mit meinem Grosskind in Genf zu haben. Ich freue mich aber auch sehr aufs Nichtstun und meinen Freundeskreis vermehrt zu pflegen.

Eine deiner grossen Gaben ist das Begleiten von Menschen in besonderen Lebenssituationen. Was waren für dich schwierige Herausforderungen?
Ganz spontan ist es für mich immer wieder schwierig, einfach mit aushalten, wo es keine Sprache mehr gibt, die adäquat richtig oder den Betroffenen hilfreich wäre. «Rezepte» gibt es in der Seelsorge nicht.

Was kannst du zum Begriff «Trauerverarbeitung» sagen?
Trauer zulassen und den Trauerprozess wirklich leben. Die Gefahr ist immer, dass Aussenstehende meinen, der Trauerzeitpunkt sei an eine Zeit gebunden. Das ist aber sehr individuell und kann einen auch später ab und zu wieder einholen. Trauernde begleiten, bedingt liebevolles zur Seite stehen.

Womit kann man deine absolute Begeisterung wecken?
Dazu gehören in erster Linie theologische und philosophische Gespräche sowie Literatur. Auch kulturelle Erlebnisse wie Lesungen, Konzerte, Ausstellungen oder Theater können mich absolut begeistern.

Gibt es etwas, das du in deinem Leben verpasst hast?

Ja, da gibt es zwei Sachen. Ich habe verpasst, ein Instrument zu spielen und mehr Fremdsprachen zu lernen.

Wie geht es dir, wenn du an dein eigenes Sterben denkst?
Ich weiss, dass Sterben zum Leben gehört. In diesem Bewusstsein weiche ich dem Gedanken daran nicht aus. Wichtig ist für mich, dass alle Vorbereitungen wie Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag sowie Gespräche mit meinen Angehörigen stattgefunden haben. Allerdings weiss ich natürlich nicht, wie ich mich fühlen werde, wenn das Sterben kommt. Ich hoffe jedoch sehr, dass mich das Vertrauen an das Aufgehobensein bei Gott nicht verlassen wird.

Was ist die Bibel für dich?
Mein Kompass.

Was braucht die Kirche, um in der heutigen Gesellschaft bestehen zu können?
Auf jeden Fall Glaubwürdigkeit! Sämtliche Ungerechtigkeiten, Parteilichkeiten, Beurteilungen was richtig und gut ist, ohne sich selber und seine Gläubigkeit zu hinterfragen, sollten entfallen. Nur so wird Glaubwürdigkeit erlebbar und kann das kirchliche Leben attraktiv machen.

Was ist für dich die Frage aller Fragen?
Schaffen wir es, Frieden zu stiften?

Mittwoch, 20.12.2017Gesundheit

Wenn die Finger schnappen oder einschlafen

Bild: Fotolia

Damit sind zwei Erkrankungen gemeint, welche prinzipiell ähnlich sind, aber doch völlig getrennt voneinander auftreten. Es sind die beiden Erkrankungen, die ich am häufigsten in der Praxis operiere.

Der sogenannte Schnappfinger ist darauf zurückzuführen, dass sich die Beugesehnenscheide entzündet und eine Verdickung entsteht, die am sogenannten Ringband am Fingergrundgelenk hängenbliebt. Die Folge ist ein häufig schmerzhaftes «Springen» des betroffenen Fingers, schliesslich kann er gar nicht mehr gestreckt oder gebeugt werden.

Die eingeschlafenen Finger sind Folge einer Verengung im sogenannten Carpaltunnel. In dieser Vertiefung am beugeseitigen Handgelenk laufen nicht nur viele Beugesehnen, sondern auch der Medianusnerv, welcher Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und die mittelfingerseitige Hälfte des Ringfingers sensibel versorgt, sowie die Daumenballenmuskulatur. Hat es dieser Nerv auf Dauer zu eng, beispielsweise auch aufgrund einer Sehnenverdickung um ihn herum, resultiert ein Taubheitsgefühl in den oben genannten Fingern, später sogar eine Reduzierung des Daumenballenmuskels.

In beiden Fällen besteht die Behandlung im «Platz schaffen», beim Schnappfinger wird das einengende Ringband durchtrennt, bei der Einengung des Medianusnerven das Dach des Carpaltunnels. Für beide Eingriffe ist nur ein sehr kleiner Schnitt notwendig, die Operationsdauer beträgt wenige Minuten und ist ambulant in der Praxis möglich. Zur Betäubung benutze ich ein Verfahren, bei dem man nur den Arm betäubt, eine Narkose ist nicht notwendig. Am Ende der Operation wird der Operationsbereich zusätzlich mit Betäubungsmittel infiltriert, so, dass Schmerzen selten auftreten.

Eine Ruhigstellung in einer Schiene ist nicht notwendig, meist legen wir bei der Carpaldachspaltung für ein paar Tage eine solche zur Schmerzprophylaxe an. Bewegen darf und soll man frühzeitig, die Kraft jedoch kehrt bei beiden Verfahren erst nach einigen Wochen zurück, da die Sehnen doch einige Zeit benötigen bis sie wieder regelrecht funktionieren, sich sozusagen an die grössere Bewegungsfreiheit «gewöhnt» haben. Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach dem Beruf. Bei Arbeiten, bei denen die Hand nicht benötigt wird, beträgt sie eventuell nur wenige Tage, bei körperlich schwer arbeitenden Menschen, gegebenenfalls mehrere Wochen.

Dr. med. Michael Kettenring

Freitag, 15.12.2017Kinderapotheke

Immuntherapie mit Spenglersan

Bild: ZVG

Der Begründer der Immuntherapie mit Spenglersan, Carl Spengler, war nicht nur begeisterter Sportler und Stifter des Davoser Spengler Cups, sondern auch Arzt und Forscher. Über Jahrzehnte erforschte er Anfang des 20. Jahrhunderts die Tuberkulose und beschäftigte sich damit verbunden intensiv mit unserem Immunsystem. Viele Faktoren dieses faszinierenden, aber auch sehr komplexen Organsystems wurden gar erst in seiner Forschungszeit entdeckt.

Anlässlich der «spanischen Grippe», der Grippeepidemie 1918, entwickelte er mit den sogenannten «Spenglersanen» ein damals völlig neues Therapiekonzept zur Modulation des Immunsystems. Das wohl bekannteste war damals und ist auch heute noch das Arzneimittel Virus influencae A comp., mit dem er den Krankheitsverlauf wesentlich verkürzen und erleichtern konnte. Auch zur Prophylaxe setzte er es schon damals mit grossem Erfolg ein.

Bei diesen «Spenglersanen» handelt es sich um abgeschwächte und stark verdünnte Krankheitserreger, die das Immunsystem im Akutfall unterstützen, oder mittels regelmässiger Anwendung auf sanfte Weise stimulieren und für den Ernstfall trainieren. Sehr gut bekannte Anwendungsgebiete sind Erkältungen, grippale Infekte, Lippenherpes oder Heuschnupfen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl anderer Einsatzmöglichkeiten für «Spenglersane» – wir beraten Sie dazu gerne in Ihrer kinderapotheke!

«Spenglersane» wirken über die Haut respektive Schleimhaut. Sie können dadurch sehr einfach für die ganze Familie, bei Kindern bereits ab dem Säuglingsalter, und genauso für Frauen in der Schwangerschaft eingesetzt werden. Sei es in Form eines Mund- oder Nasensprays oder durch Einreiben in der Ellenbeuge – gemeinsam finden wir die für Sie und Ihre Familienmitglieder passende Lösung.

Mirjam Balimann, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 15.12.2017Reinach

Reges Markttreiben beim Bahnhof in Reinach

Text und Bild: jennifer Loosli

Trotz schlechten Wetterverhältnissen wurde der Markt an der Bahnhofstrasse in Reinach von vielen gut gelaunten Gästen besucht. Es herrschte reges Treiben am Markt und die Besucher genossen das Flanieren entlang der Marktstände.

Die Schnäggeschränzer luden die Gäste in ihr warmes Zelt ein, um mit einem Glühwein oder nicht-alkoholischen Getränk anzustossen. Die Metzgerei Burkard grillte gut riechende Bratwürste und die Valiant Bank verteilte heisse Getränke und Süssigkeiten. Die kulinarische Seite hielt also für die Marktbesucher diverse Köstlichkeiten und Klassiker bereit: Glühwein, Punsch, Bratwurst, Raclette, Suppe und Co. Nebst Essen gab es Deko-Artikel bei Schärer & Co., Holzschalen, warme Mützen und vieles mehr. Auch die Töffchläuse ratterten dieses Jahr wieder durch die Bahnhofs-Meile. Dieses mal leider nicht mit ihren Harleys, weil das Wetter es nicht zuliess. Dafür mit ihren Quads und kleinen Traktoren, die sie wunderbar weihnachtlich schmückten. Immer wieder ein Publikumsmagnet, wenn die Wyna-Valley Freebiker vorbei kommen. Die Herzen schlugen bei den Kids höher, als sie das Karussell sahen oder sich beim Coiffure Hunziker schminken lassen konnten. Die Reinacher lassen sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen, nur weil es regnet! Der Sonntag am Bahnhof war gut besucht und ein Treffpunkt für Jung und Alt.

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Freitag, 15.12.2017Schongau

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text: Eing.

Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-512
Dieser exklusive Kurs bietet die Möglichkeit, Kerzenständer, Gartenobjekte, Feuerkörbe o.Ä. herzustellen. Daten: Sa., 17. und 24. März 2018, Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr. Kosten: Fr. 340.– . Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli, Schlosser.

Schriftenkurse für Erwachsene AL-513
Wir beginnen mit der eigenen Handschrift und entwickeln sie weiter ... mit Schwung ... lieber eckig oder rund ... auch mal zusammenhängend ... damit ein eigenes Schriftbild weiterentwickelt werden kann. Kennenlernen von sechs bis acht Schriftbildern – mit Mustern und Verzierungen schmücken – Stiftkunde – Schreiben mit Text. Daten: Do., 19. 04., 24. 05. und 21. 06. 2018. Zeit: 19.30 – 22.00 Uhr. Kosten: Fr. 180.– inkl. Material. Kursort: Schulhaus Mosen. Leitung: Doris Scherrer.

Allgemeine Kurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Pilates GE-515: Daten: 8x donnerstags, ab 22. Februar 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Wirbelsäulengymnastik GE-516: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 17.30 – 18.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Literaturabend: «Hier können Sie im Kreis gehen»
Im Alter von 91 Jahren täuscht Johannes Kehr Demenz vor und kommt ins Pflegeheim. Er will gewappnet sein, wenn er bald nicht mehr über sein Leben wird bestimmen können. Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit des Pflegepersonals; dabei schaut er auf Stationen seines langen Lebens zurück, welches fast das ganze 20. Jahrhundert umfasst. Ein literarisch feinfühliges Debut, beobachtungsstark und intensiv. Wir diskutieren über den Roman von Frédéric Zwicker (Nagel & Kimche, 2016, 159 Seiten). In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek. Leitung: Markus Diebold. Montag, 05. 03. 2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–.

Von Menschen und Gärten
Literarischer Vortrag mit Sarah Fasolin, Journalistin. Sarah Fasoloin, die Autorin von «Gartenreiseführer Schweiz» und «Traumgärten der Schweiz. Menschen und die Gärten ihres Lebens» erzählt von ihrer 7-monatigen Reise durch die spektakulärsten Gärten der Schweiz. Mit schönen Bildern, Musik und zugleich fachlichem Tiefgang berichtet sie die Beziehung zwischen Menschen und ihren Gärten. Sie zeigt, warum Gärten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Montag, 23. 04. 2018, 19.30 Uhr, Blumen Röthlin, Hitzkirch, Kosten Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 07. 04. 2018.

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern
Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16. 06. 2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–.
Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19. 05. 2018.

Freitag, 15.12.2017Beinwil am See

Die Poststelle soll im Zentrum von Böju bleiben

Text und Bild: Jennifer Loosli

3100 Einwohner wohnen in Beinwil am See. Davon haben 2120 die Petition «Unsere Post soll bleiben» unterschrieben! Die Gemeinde Beinwil kämpft dafür, dass die Poststelle im Zentrum von Beinwil bestehen bleibt.

Die elektronische Kommunikation und die gestiegene Mobilität führen dazu, dass sich das Verhalten der Postkunden kontinuierlich verändert. Heute werden vermehrt Postdienstleistungen rund um die Uhr nachgefragt und Postgeschäfte werden von immer mehr Kunden auf elektronischem Weg erledigt. Daher wird das Netz kontinuierlich weiter entwickelt, um den veränderten Kundenbedürfnissen auch künftig gerecht werden zu können. Pünktlich zur Weihnachtszeit übergab der Gemeinderat ein kleines Geschenk an die Post. 2120 Stimmen kamen bei der Petition «Unsere Post soll bleiben» zusammen. Weil die Nutzung der örtlichen Poststelle auf einem unbefriedigenden Niveau liegt, soll die Poststelle in Beinwil am See geschlossen werden. An einem anderen Standort, in einer anderen Dimension und neuen Partnern aber wieder eröffnet werden. Leider aber nicht mehr am Zentrumsplatz von Beinwil am See. «Mit Sparen kann man keine Firma retten», so der Gemeindeamman Peter Lenzin. Es wurde vom Gemeinderat vorgeschlagen, im Postschalter ein SBB-Reisezenter oder einen kleinen Kiosk zu integrieren, um wieder mehr Gewinn erzielen zu können. Noch ist nichts entschieden! Die Post wird weiterhin mit den betroffenen Gemeinden zusammen arbeiten und so gut es geht auf die Wünsche eingehen, um den verschiedenen Anspruchsgruppen gerecht zu werden.

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Freitag, 15.12.2017Menziken

Karl Weber: Ein Blick zurück auf das alte Menziken

Text und Bild: Thomas Moor

Als «Mechu Samelis Adolfe Karl III.» ist er der Mehrheit der Menziker Bevölkerung wohl nicht bekannt – als «Spengler-Kari» dann doch schon eher. Die Rede ist von Karl Weber, der an der Neuen Bahnhofstrasse 15 einen Spengler- und Sanitärbetrieb führte, den er vor zehn Jahren stilllegte.

Ein weiterer Traditionsbetrieb also, den er in seine Liste aufnehmen musste. Eine Liste mit Menziker Betrieben und Liegenschaften, die von der Bildfläche und aus dem Ortsbild verschwunden sind. Dass Webers Spenglerei- und Sanitärbetrieb nicht von der vierten Generation weitergeführt wurde, hatte seinen einfachen Grund. Webers Sohn hatte zwar Spengler gelernt, sich beruflich dann aber anders orientiert und ein Osteopathie-Studium gemacht. Heute führt dieser eine eigene Praxis. «Ein Nachfolger familienseitig war also nicht in Sicht, dafür ein Übernahmeangebot für die Geschäftsliegenschaft durch das örtliche Elektrounternehmen Hediger». Eine Lösung, die für Weber über alles gesehen besser nicht hätte sein können.

Die einzigartige Vielfalt von früher
Man müsse nach vorne schauen, wie es heute immer und überall wieder heisst. Und trotzdem lohnt sich auch ein Blick in die Vergangenheit durchaus. So wie es Karl Weber 2007 gemacht hatte, als er den Schlüssel zu seiner Firma, die er 1974 von seinem Vater Karl übernommen hatte, zum letzten Mal drehte. Ja, das waren noch Zeiten, als sein Vater und vor ihm sein Grossvater den Spenglereibetrieb führten und der Amerikanerhof, wie das Gebäude südlich des Menziker Bahnhofs hiess, mit seiner Kolonialwarenhandlung (bis in die Siebzigerjahre) auf der einen Seite und der Kaffeerösterei auf der anderen Seite, in voller Blüte stand. So, wie viele andere Menziker Betriebe auch. «Wieviele florierende Geschäfte es damals gab, habe ich erst im Verlaufe meiner Recherche richtig wahrgenommen», wie Karl Weber sagt. Eine Tatsache, welche auch das Pulikum seiner Vortragsreihe «Heiteres, Kurioses und Ernstes aus alt Menziken» immer wieder in grosses Staunen versetzte. 20 Lebensmittelläden, 24 Landwirte, 9 Bäckereien, 5 Metzgereien, 7 Schuhmacher, 6 Kleidergeschäfte, 5 Arztpraxen, 2 Taxi- und Carunternehmen sowie eine Puppenklinik hat er gezählt. Menziken hatte in der Tat einiges zu bieten. Übrigens figurieren am Ende von Spengler-Karis Liste auch noch 20 Mäusefänger. Eine heitere und nicht ganz ernst gemeinte Kategorie, bei welcher ihm die Lacher der Zuhörer jeweils sicher sind.

Grosses Interesse an der Menziker Geschichte
Strasse für Strasse hat er in Menziken abgeklappert und sich jene Gebäude und Handwerkerbetriebe aufgelistet, die im Dorf ansässig waren, heute aber verschwunden sind. Auch umgebaute Gebäude hat er sich akribisch notiert. Alle gesammelten Daten hat er anschliessend auf seinen grossen Ortsplan übertragen. Auf diesem befinden sich nun die verschiedenfarbigen Punkte für Laden- und Gewerbebetriebe, die nicht mehr existieren, für noch bestehende gewerblich genutzte Gebäude und für Neubauten. Innerhalb eines Jahres hatte er alle Daten unter Dach und Fach. Das Resultat ist eindrücklich: 170 Betriebe sind von der gewerblichen Landkarte verschwunden. An ganz viele hat Spengler-Kari noch Kindheitserinnerungen. Genau so, wie an deren Besitzer, über welche er ebenfalls viele Anekdoten zu erzählen weiss. Nicht zuletzt auch dank Informationen, welche ihm aus der Bevölkerung zugetragen wurden. Gerne hätte er sich noch weitere Informationen via des damals noch existierenden Handwerker- und Gewerbevereins Menziken verschaffen wollen. «Aber da ist nirgends ein Archiv, geschweige denn noch Unterlagen vorhanden». Sein Werk sei längst nicht mehr aktuell, wie Spengler-Kari betont. Vor zehn Jahren hat er einen Schlussstrich unter seine Nachforschungen gezogen. «Die Situation hat sich in dieser Zeit natürlich weiter verändert», wie er sagt. Mit dem Erzähltal-Auftritt 2017 im reformierten Kirchgemeindehaus hat Karl Weber seine Vortragsserie, die am 14. Oktober 2011 anlässlich des Ortsbürgeranlasses zusammen mit Historiker Peter Siegrist selig im Menziker Gemeindesaal seine Premiere hatte, nun beendet. Überrascht sei er gewesen ob des grossen Publikumaufmarsches. Erstaunlich auch, wieviele junge Zuhörer sich für die Geschichte von alt Menziken interessierten.

Freitag, 15.12.2017Reinach

Erhard Basler - einst Schreiner, heute Künstler

Text und Bild: jennifer Loosli

Er besass 30 Jahre lang eine eigene Schreinerei in Hunzenschwil. Malte nebenbei aber leidenschaftlich gerne. Heute malt er nur noch und zwar Portraits von Komponisten und Musikern von früher. Jedes ein Einzelstück mit einem individuellen, selber gemachten und farblich angepassten Rahmen.

Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Cecilia Bartoli. Alles berühmte Komponisten und Musiker aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Diese und viele mehr porträtiert Erhard Basler seit 15 Jahren in seinem Atelier in Pfeffikon. Die grosse Leidenschaft, das Malen, erkannte der gebürtige Suhrer mit 16 Jahren. Er fing an, sich Kunstbücher zu kaufen und erlernte Tag für Tag neue Techniken. Er besuchte nie eine Kunstschule oder Zeichnungskurse. Autodidaktisch eignete er sich die wichtigsten Themen an. Las jedes Kunstbuch durch. Begann während dem Malen zu interpretieren, fing künstlerisch an zu denken und zu handeln. Am Anfang befasste er sich mit Landschaften und Stillleben. Damals spachtelte er die vielen verschiedenen Farben auf die Leinwände. Heute benutzt er Pinsel und Ölfarben für seine Portraits. Etwas anderes als alle anderen wollte er malen. Auf die Idee mit den Portraits kam er, als er begann klassische Musik zu hören. Er selbst sei überhaupt nicht musikalisch! Er höre den Musikern lieber zu, als selbst Musik zu machen. Es sei aber wichtig, die Komponisten und Musiker gut zu kennen, um sie zeichnen zu können. Er befasst sich mit jedem einzelnen Künstler. Seiner Mimik, der Haltung, den Augen. Während dem Malen der Komponisten müsse aber totale Stille um ihn herum sein. Er höre lieber klassische Musik in seiner Freizeit, mit einem Glas Rotwein in der Hand. Für eines seiner Werke braucht er 30 bis 40 Stunden. Er legt die Bilder aber auch gerne ein paar Tage beiseite. Somit sieht er wieder Details, die noch ausgebessert werden können.

Erhard Basler brachte eines Tages ein Instrument zum Schätzen zu «Musik Grossenbacher» in Reinach. So kamen Heinz Grossenbacher und Erhard Basler ins Gespräch. Der 87-Jährige durfte seine Kunstwerke für ein Wochenende ausstellen und bestaunen lassen. Die Umgebung bei Musik Grossenbacher war wie für die Gemälde geschaffen! Die verschiedenen Blockflöten, Geigen und Ukulelen waren perfekt für die Gemälde der Musiker und Komponisten. 32 Kunstwerke stellte Erhard Basler an der Vernissage aus, die auch gekauft werden konnten.

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Freitag, 15.12.2017Hallwil

50. Chlauschlöpfwettbewerb in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 10. Dezember fand in Hallwil auf dem Schulhausplatz zum 50. Mal der Chlauschlöpfwettbewerb statt. Dabei liessen sich Geisslechlöpfer und Zuschauer nicht von Sturm und Regen abhalten.

Dieses Wettchlöpfen war ein ganz Besonderes, denn es war genau das 50. Mal, dass dieser Brauch in Hallwil durchgeführt wurde. Das erste Hallwiler Chlauswettchlöpfen fand im Jahr 1968 beim Bahnhof statt. Allerdings herrschten wahrscheinlich an den vergangenen Anlässen kaum je so stürmische und regnerische Wetterbedingungen, wie an diesem Sonntag. Dies hinderte jedoch niemanden, dieses Jubiläum mit Freude durchzuführen. 37 Teilnehmer/-innen nahmen an diesem Wettbewerb teil. Verschiedene Alterskategorien vom Kindes- bis zum Rentenalter traten gegeneinander an, Mädchen und Frauen chlöpften in einer eigenen Kategorie. Drei erfahrene Chlöpfer amteten als Juroren und bewerteten die Wettkämpfer, sodass am Schluss eine Rangliste erstellt werden konnte. Dabei wurde unter anderem auf folgende Kriterien geachtet: Der Stand des Chlöpfers sollte weder blockiert noch unruhig sein und sich im vorgezeichneten Kreis von einem Meter befinden. Die Geissel sollte möglichst horizontal gezogen werden und darf mit dem Boden nicht in Berührung kommen. Die Knallgeräusche der Geissel müssen rhythmisch, etwa gleich laut und in nicht zu rascher Geschwindigkeit erfolgen.

In der Turnhalle befand sich eine Festwirtschaft, wo man bestens mit Essen und Trinken vom Trachtenverein Hallwil versorgt wurde. Nachdem der Organisator Andreas von Burg die Ranglisten erstellt hatte, fand zum Schluss die Siegerehrung statt. Die Gewinner dieses Wettbewerbes massen sich mit weiteren Geisslechlöpfern aus der Umgebung am 17. Dezember am 26. regionalen Chlaus- Chlöpf-Wettkampf in Lenzburg. Am 14. Dezember trafen sich die Geisslechlöpfer noch einmal vor dem Schützen Stübli in Hallwil, um ein letztes Mal die Geisseln zu schwingen. Während die Chlausen durchs Dorf jagten, gaben die Geisslechlöpfer an verschiedenen Standorten im Dorf ihr Können zu zweit, zu dritt und zu viert zum Besten.

Von bösen Geistern und dem Samichlaus …
Das Chlauschlöpfe dürfte ein Überbleibsel germanischer Traditionen sein. Nach altem Volksglauben sollte das Knallen der Geisseln die bösen Totendämonen vertreiben, die man besonders um die winterliche Sonnenwendzeit fürchtete. Eine Sage erzählt zudem, dass die Lenzburger Jugend ihren Samichlaus einst so verärgert hatten, dass er schwor, sich für immer in den Goffersberg zu verkriechen. Nun müssen die Burschen jedes Jahr mit lauten Peitschenknallen den Samichlaus wieder aus seiner Höhle hervorlocken, damit er auch pünktlich zum Chlausmärt die Kinder beschenken kann.

Freitag, 15.12.2017Menziken

«Alles fahrt Schi - Schi fahrt die ganzi Nation»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Ski- und Snowboardsaison ist da und bei Urs Zeder vom Waldegg Sport an der Sonnmattstrasse in Menziken wird wieder präpariert, gewachst, geschliffen und verkauft. Urs und Max Zeder haben alle Hände voll zu tun und nehmen sich trotzdem für jeden Kunden Zeit für eine optimale Beratung.

Jedes Jahr kommen mit dem ersten Schnee auch die zahlreichen Kunden zu Urs Zeder. Die Zeit der Skilager und Skiferien steht vor der Tür und eine grosse Auswahl an Carvingskis, Snowboards, Helmen und Schuhen steht bereit. Seit der Kindheit ist Urs Zeder vom Skisport fasziniert und bis heute mit voller Leidenschaft dabei. Seit 19 Jahren präpariert er die Bretter aller Art und gibt sein Fachwissen gerne an die treue Kundschaft weiter. Für jede Altersklasse wird man bei Waldegg Sport fündig. Eine grosse Auswahl an Markenskis von Head, Nordica, Atomic und elan kann getestet, gemietet und gekauft werden. Urs Zeder ist froh über die tatkräftige Unterstützung seines Vaters Max der seit 25 Jahren im Betrieb tätig ist. Auch die Anschaffung des Schleifautomaten «Montana Challenge» war eine sehr gute Investition, sind es doch rund 1200 Skis pro Saison die zu präparieren und zu pflegen sind. Das Angebot, die gemieteten Skis nach der Nutzung mit einem attraktiven Preis käuflich zu erwerben ist bei den Kunden sehr beliebt. Auch für Kinder ist das Mieten einer Ausrüstung für das Skilager sehr gefragt, verändern sich doch Grösse und Gewicht im Wachstum stetig.

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Freitag, 15.12.2017Reinach

Daniel Harder: Packende Buchvernissage im Spital

Text und Bild: Thomas Moor

Erfreulich, wie sich der Saal im Menziker Spital füllte. Die Buchvernissage von Daniel Harders Werk «Leben retten. In der Luft. Am Boden. Seit 50 Jahre.» war ein Publikumsmagnet. Für den in Reinach aufgewachsenen Harder war es ein Heimspiel, bei welchem er wieder viele bekannte Gesichter traf.

«Der Name Harder verbindet die Region und das Spital», wie Menzikens Gemeindeammann Annette Heuberger einleitend sagte. Sie führt das Interview mit Daniel Harder, der seit 50 Jahren im Rettungswesen tätig ist – 21 Jahre davon aktiv in der Luftrettung. Wie es dazu kam und wie sich das Rettungswesen veränderte, von dramatischen Einsätzen und dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod, aber auch welch schöne Situationen er erlebte, schilderte er nicht nur in seinem Buch, sondern auch bei seinem Abstecher im Spital Menziken.

«Blaulicht-Junkie» hat etwas an sich
Den Wunsch seiner Mutter, konnte Daniel Harder nicht erfüllen. Wenn es nämlich nach ihr gegangen wäre, hätte ihr Sohn eine Lehre zum Bahnhofvorstand machen sollen. Er aber schlug den Spital- und Rettungswesen-Weg ein. Was ja durchaus auf der Hand lag. 1957 wurde nach einer Geldsammelaktion des kaufmännischen Vereins der Region und der Unterstützung des Spitals Menziken ein VW-Krankenwagen angeschafft. Damit war das erste Rettungsteam der Region geboren. Und: Der Betrieb und die Koordination wurden Daniel Harders Vater anvertraut. Er, der es nämlich eine «Sauerei» fand, dass Kranke und Verletzte in den Fünfzigerjahren mit einem Karren ins Spital gestossen wurden. Ab seinem 12. Altersjahr sei er mit seinem Papa bei Einsätzen mitgefahren, durfte jeweils die Sirene manuell betätigen und wurde so mit dem Rettungswesenvirus infiziert. Dass er jüngst von einer Zeitung als Blaulicht-Junkie betitel worden sei, könne nicht ganz von der Hand gewiesen werden. Übrigens auch seine Mutter half tatkräftig mit. «Sie war, als sie 1963 den Führerschein gemacht hatte, mit Bestimmtheit die erste Krankenwagenfahrerin der Region – wenn nicht national», wie Harder anlässlich der Vernissage sagte. Beeindruckend sei, wie sich der Rettungsdienst verändert habe. Waren es vor Jahren rudimentäre Krankentransporte, befindet sich in Krankenwagen und Helis heute Hightech-Medizin. Die Struktur im Rettungswesen sei heute auf einem sehr hohen Stand.

Sonnen- und Schattenseiten des Rettungswesen
Nach seiner Ausbildung zum Psychiatrie- und Narkosepfleger arbeitete Harder in der Anästhesie im Spital Interlaken, als Leiter des spitaleigenen Rettungsdienstes und als Mitarbeiter der Rega. Noch heute ist der 62-Jährige Abteilungsleiter Anästhesie im Spital Interlaken und immer noch aktiv im Ambulanzrettungsdienst tätig. Schwerpunkt seines Buches bildete die Zeit bei der Rega. Mit 22 Jahren trat er in den Heli-Rettungsdienst ein, welchem er 21 Jahre angehörte. Zuerst nahm er medizinische Aufgaben wahr, mit der Zeit wurde er zu einem zuverlässigen Flughelfer mit medizinischen Kompetenzen. Bei 850 Einsätzen war Harder mit an Bord und liess sich in dieser Zeit zusätzlich zum Windenmann ausbilden. Jeder Einsatz war in seiner Art eigen. Da gab es Rettung mit Happyend, dort gab es Einsätze, wo alle Bemühungen leider keine Früchte trugen. Viele dieser Einsätze sind in seinem Buch beschrieben. Ein Buch, das er gar nicht geplant hatte. Er sei ja kein Autor. Seine Berufung und seinen Job sieht er auch heute noch im Operationssaal.

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Freitag, 15.12.2017Schongau

La Leche League: Wenn Babys mit dem Essen anfangen

Text und Bild: Eing.

Die Einführung von fester Nahrung ist ein Meilenstein im Zusammenleben mit einem Baby. Dass dieser Start nicht immer so verläuft, wie es im Buch steht, haben schon viele Eltern erfahren.

Manche lieben den Brei heiss, andere mögen eher «Fingerfood» und wieder andere Kinder lassen sich Zeit, bis sie sich wirklich für feste Kost interessieren.
Für das kommende Stilltreffen sind Eltern mit ihren Babys und Kleinkindern sowie alle Interessierten eingeladen. Wir freuen uns auch über die Teilnahme von Eltern, die diesen Schritt bereits hinter sich haben und ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Die anwesenden Stillberaterinnen stehen beratend zur Seite und geben Informationen weiter.
Hochdorf: Datum: Montag, 15. Januar, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Schulhaus Weid (Hauswirtschaftszimmer)

Gelfingen: Datum: Dienstag, 30. Januar, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31, Pascale Horat- Schwab, 041 910 08 85

Weitere Informationen unter www.lalecheleague.ch

Freitag, 15.12.2017Schwiizerdüütsch

Im nöie Johr

Jänner
Der Januar ist seit 153 vor Christus im römischen Kalenderjahr der erste Monat. Die Bezeichnung ist auf «Ianuarius» zurückzuführen, benannt nach dem altitalienischen Gott Janus, der mit seinen zwei Gesichtern, als der Gott der Türen und Tore, der Ein- und Ausgänge dargestellt wird, womit der Januar den Eintritt (den Beginn) ins neue Jahr kennzeichnet. Die Form «Jänner» stammt von der spätlateinischen Variante «Ienarius» ab, wird aber, seit es durch das gelehrtere Januar verdrängt wurde, immer weniger gebraucht, wir werden moderner. Der Ausdruck «Feber» für Februar ist schon fast ganz verschwunden. Die veraltete Namensform Hartung oder Hartmonat für den «Jänner», bezieht sich auf den hartgefrorenen Schnee, das Eis, welches im Januar vielerorts anzutreffen ist.

Bärzeli
Der Bärzeli ist ein Winterbrauch, der jeweils am 2. Januar (Bärzelitag, Berchtoldstag) stattfindet. Nachdem er früher im ganzen Seetal anzutreffen war, wird er heute nur noch in Hallwil ausgeübt. Am Bärzelitag wird die Bevölkerung von Hallwil durch den Krach der «Bärzelibuebe» auf die Strasse gerufen. Am Nachmittag treten die «Bärzeli» aus dem «Metzgerhüüsli» aus. Die «Bärzelis» sind in ursprüngliche Gewänder gekleidet und mit «Söiblootere» (Schweinsblasen) und «Rären» (Rätschen) ausgerüstet. Unter Anderen gibt es «de Hobuschpöönig, de Tannreesig, de Stächpaumig und de Schtroumaa». Mit viel Lärm und unter stacheligen Umarmungen, wünschen die Umzügler den Zuschauern «es guets Nöis» (ein gutes neues Jahr), ein Besuch lohnt sich immer. Und nein, es gibt keinen heiligen Berchtold und der «Bärzelitag» ist auch kein kirchlicher Feiertag, der Berchtoldstag leitet sich aus den alten Wörtern «berchten, berchtelen» ab, was soviel wie heischen, schmausen und verkleidet umherziehen bedeutet.

S’Jännerloch
Der Begriff «Jännerloch» ist laut Duden kein globales Phänomen, sondern ist nur in der deutschsprachigen Schweiz und in wenigen Teilen Österreich gebräuchlich. Es beginnt gewöhnlich nach der Festzeit und dauert bis zu den Winterferien. Und, das finanzielle Loch ist eine moderne Erfindung, nach Weihnachten kein Geld mehr zu haben ist erst so richtig ausgiebig möglich, seit Bancomaten und Kreditkarten kommentarloses Schuldenmachen erlauben, was sich dann mit der Rechnung im Januar rächt. Ein Loch im Geldbeutel, ein Loch im Konto, gibt ein Loch im Bauch. Möglicherweise bietet die dunkle Jahreszeit einfach zu viele Möglichkeiten, um über unsere Sorgen und Ängste nachzudenken, man kehrt in sich und findet all das wieder, was man das vergangene Jahr über verdrängt hat.

En Chouscht
Wau, «hypokauste», das ist griechisch und bedeutet, von unten heizen und das ist der Ursprung für unsere «Chouscht». So schnell kann man griechisch, unten wird geheizt und oben sitzt man auf den warmen «Chachle», den Kacheln.

Und au die guete Vorsätz, wo’mer fürs nöi’e Johr g’macht het, wärdid übere Huufe g’rüehrt und das isch jo schliesslech ou Rechtig, en guete Plan isch nur den en guete Plan, wenn er cha g’änderet wärde und ou e kei Vorsatz z’ha isch schlussändlech en Vorsatz …

Welche Woche als erste Kalenderwoche des neuen Jahres gilt, hängt vom Wochentag des 1. Januars ab, wenn er auf Montag bis Donnerstag fällt, gehört er zur ersten Kalenderwoche des neuen Jahres, da diese Woche dann mindestens vier Tage im neuen Jahr hat.
Mittwoch, 13.12.2017Menziken

Musizierende Kindergärtler sorgten für viel Freude

Text und Bild: Thomas Moor

Musik verbindet und kennt weder Landesgrenzen noch sprachliche Barrieren. Das weiss auch Erika Zipperle, Kindergärtnerin an der Menziker Myrtenstrasse. Zusammen mit den fünf- bis sechsjährigen Kindern studiert sie für den Weihnachtsmarkt an der Bahnhofstrasse seit Jahren ein Konzert ein.

Wenn sich am Südende des Menziker Bahnhofs eine Menschentraube bildet, liegt es daran, dass sich die Kinder des Kindergarten Myrtenstrasse zu ihrem Konzert formiert haben – warm eingepackt mit aufgesetzten Chlausmützen. Beim jüngsten Auftritt durfte zudem etwas nicht fehlen: die braunen, gelben, blauen, roten und schwarzen Ukulelen. Konzentriert griffen die Mädchen und Knaben in die Saiten und sorgten für den Rhythmus. Unterstützt wurden sie dabei von ihren «Gspähnli», welche den Chor bildeten. Einstudiert hatten sie bekannte Kinderlieder, welche mit viel Applaus bedacht wurden.

Mittwoch, 13.12.2017Seengen

Bergquiz: AKB spielte Christchind

Text und Bild: Thomas Moor

Berge versetzen wollte die AKB Seengen nicht, Berge erraten lassen, allerdings schon: Letzteres war nämlich Aufgabe des Bergquiz, welches Barbara Stutz mit ihrem Team für den Seenger Christchindlimärt 2017 lancierte und damit Erfolg hatte.

Mit dem Quiz, das aus der Feder von Kundenberaterin Miranda Schärer stammte, traf man bei den Christchindlimärt-Besuchern voll ins Schwarze. Am AKB-Stand herrschte nämlich ein reges Treiben und Rätselraten. Fast 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (rund 40 mehr als im Vorjahr) beteiligten sich am Wettbewerb, bei welchem es galt, vier vorgegebene Schweizer Bergnamen den vier auf einem Plakat gezeigten Bergfotos zuzuordnen. Gefragt waren die Namen des Piz Bernina, Titlis, Eiger und Matterhorn. Noch vor Weihnachten konnte die AKB in der Niederlassung Seengen ein vorweihnächtliches Zeichen setzen und schon einmal Christchindli spielen. «Bei uns sind alle Sieger», wie Niederlasssungsleiterin Babara Stutz bei der Preisverleihung betonte. Dabei meinte sie natürlich nicht nur die drei Gewinner, sondern auch die Kunden der Aargauischen Kantonalbank AKB ganz allgemein. Hoch hinaus gehen dürfen speziell Stefan Thalmann (Boniswil), Nadine Deiss (Hendschiken, vertreten durch René Haller) und Erwin Fischer (Seengen), welche je zwei Tageskarten vom Skigebiet Engelberg-Titlis und damit ein Vorweihnachtsgeschenk in Empfang nehmen durften.

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Mittwoch, 13.12.2017Dürrenäsch

Adventssingen und Konzert in Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

Am 2. Adventssonntag lud der Trachtenchor Seetal Dürrenäsch zum traditionellen, offenen Singen ins Kirchgemeindehaus Dürrenäsch ein und konnte ein besinnliches, abwechslungsreiches Programm bieten.

Die Präsidentin, Hannelore Mörgeli, durfte eine grosse Besucherschar begrüssen, die trotz des aufgekommenen, garstigen Schnee-Regen-Sturms den Weg zum gemeinsamen Singen auf sich genommen hatte. Der Hackbrettvirtuose, Albin Rohrer, begann mit dem Andachtsjodler, dann sang der Chor stimmenweise mit ein, bis alle vier Stimmen erklangen, von forte bis piano. So stimmte sich der Saal ein auf die Lieder, die teilweise mit der Orgel und dem Hackbrett begleitet und vom Trachtenchor mit dem Publikum gesungen wurden. Die Kurzgeschichte vom illustren, geschmückten Weihnachtsbaum, dessen Kugeln und kurioser Schmuck sich unterhalten, brachte das Publikum zum Schmunzeln. Das Konzert mit Hackbrett und Cello mit Appenzeller Tönen, Romanze, Rumba und dem Stück «Der 3. Mann» zeigte das Können von Albin Rohrer und Kathrin Regli und wurde vom Publikum mit grossem Applaus gewürdigt. Der Chor zeigte mit dem Vortrag des Liedes «La sera sper il lag», dass er auch in der Landessprache Rätoromanisch singen kann.

Eine Uraufführung konnten die Zuhörer auch erleben, denn unter dem Motto «Lueged vo Bärge und Bach» spielte das Hackbrett den Choral 147 von J. S. Bach und der Chor sang dazwischen «Lueged vo Bärge und Tal», ein wirklich sehr gelungenes Experiment. Nach der Verabschiedung und dem Dank der Präsidentin an alle helfenden Hände, die Kirchgemeinde und an die Chormitglieder, durften sich die Besucher an die festlich gedeckten Tische begeben und sich genüsslich an der Vielfalt der Weihnachtsguetzli zu Kaffee oder Tee hermachen. Ein sehr gut gelungener Anlass, unter der Leitung von Kathrin Regli, die dazu an Orgel und Cello spielte, fand so sein Ende und die leergeregneten Strassen waren nicht mehr gefährlich für die Heimreise.

Mittwoch, 13.12.2017Menziken

Weihnachtsmarkt: Menziker Schüler gaben Vollgas

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Einsatz der Schülerinnen und Schüler, aber auch der zuständigen Lehrpersonen. Sie sorgten gemeinsam dafür, dass der Weihnachtsmarkt der Schule Menziken an der Bahnhofstrasse mit einem vielfältigen Angebot aufwartete.

Es war wieder eine Vielfalt an tollen Geschenkideen in Form von Bastel- und Handarbeitsartikeln, welche in jeder Wohnung für den vorweihnächtlichen Hingucker sorgen. Auch gekocht und gebacken wurde im Vorfeld des Marktes fleissig. Magenbrot, Krachmandeln, Guetzli, Konfitüren und vieles andere mehr wurde zum Verkauf angeboten. Eine Schulklasse war sogar live beschäftigt, aus 22 Kilo Zopfteig Knöpfe zu formen. Mit Feuereifer wurde der Teig ausgewallt, geformt und mit Eigelb bestrichen. Anschliessend wurden die Zopfteigknöpfe im mobilen Backofen goldgelb gebacken. Kulinarisch gab der Weihnachtsmarkt wieder einiges her. Klar: Die traditionelle Grillbratwurst und die Marroni durften nicht fehlen. Das feine Risotto, Crêpes, Pommes und Hot Dogs sorgten für das Kontrastprogramm. Ein spezieller Hit war das Fondue aus der Gamelle, das man sich am offenen Feuer selber zubereiten und geniessen konnte.

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Mittwoch, 13.12.2017Seengen

Ausgezeichnete Seenger Weine

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Um die edlen Tropfen zu probieren und sich vor den Festtagen mit feinen Weinen eindecken zu können, lud das Weingut Lindenmann in Seengen während drei Tagen zur Degustation ein. Die erlesenen Weine, der Schnaps und die Treberwürste waren hoch im Kurs.

Am diesjährigen Wettbewerb «Goldener Aargauer Weingenuss» wurden Anfang Dezember sechs von Thomas Lindenmanns Weinen mit Bestnoten ausgezeichnet. Aus 150 Rot- und Weissweinen von 40 Aargauer Weinbetrieben wurden unter anderem Weine wie der Muscat 2015, der Riesling Sylvaner 2015 oder der Rosé Pinot Noir 2015 ausgezeichnet. Die erlesenen Weine kamen bei den zahlreichen Besuchern sehr gut an. Degustiert werden konnten natürlich auch alle anderen Sorten wie Chardonnay, Barrique Cuvée oder auch ein Merlot. Christina Lindenmann und das Verkaufsteam hatten alle Hände voll zu tun. Die mit viel Liebe gestalteten Geschenkkörbe, welche mit auserlesenen Weinen zusammengestellt sind, boten sich als ideale Weihnachtsgeschenke an. Die zur Jahreszeit passenden Treberwürste waren sehr beliebt und wie Christina Lindenmann verriet, schauten einige Besucher mehrmals vorbei, um diese Spezialität zu geniessen. Mit Thomas Lindenmann, welcher seine Weine natürlich in- und auswendig kennt, konnte über die erlesenen Weine diskutiert werden. Die Weindegustation beim Seenger Weingut war einmal mehr ein gelungener Anlass um den eigenen Weinkeller aufzufüllen und die edlen Tropfen zu probieren.

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Mittwoch, 13.12.2017Beinwil am See

Oh du schöner Böjuer Christchindlimärt

Text und Bild: Thomas Moor

Die Landschaft ganz leicht überzuckert, eisige Temperatur und über 30 Aussteller mit einem umfangreichen Angebot: Auf dem Pausenplatz des Steineggli-Schulhauses herrschte eine vorweihnächtliche Stimmung. Oh du schöner Christchindlimärt!

Und diese Stimmung schwappte auch auf die benachbarte Brockenstube über. Bevors nämlich an den Böjuer Christchindlimärt ging, statteten viele dem Chrosihus zuerst einen Besuch ab, wo die Zeichen mit Kugeln, Kerzenhaltern und allerlei anderen Dekos ebenfalls auf Weihnachten standen. Danach war das Eintauchen in die Vielfalt von weihnächtlichen Geschenkartikeln und kulinarischen Köstlichkeiten am Christchindlimärt angesagt. Die Aussteller brachten mit ihrem Warenmix auch in diesem Jahr wieder Leben und entsprechend Abwechslung in den vom Gewerbeverein Beinwil und Birrwil organisierten Markt. Am Marroni- und am Glühweinstand dampfte es unaufhaltsam und ein feiner Duft breitete sich aus. Zwischen dem Einkauf von Geschenken und dem Sonntagszopf bot sich die Gelegenheit, sich mit Gemüsesuppe, Raclette, Grillbratwurst, Pilzspätzli, Crêpe, oder anderen Köstlichkeiten zu stärken. Daneben wurde der Christchindlimärt einmal mehr zu einem Ort, wo man sich gerne trifft, um eine paar gesellige Stunden zu verbringen. Auch wurde die Gelegenheit beim Schopf gepackt, sich einen Christbaum zu sichern. Für musikalische Weihnachtsstimmung war wieder ein Bläserensemble der MG Beinwil am See besorgt.

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Mittwoch, 13.12.2017Boniswil

Ein «bewegter Advent» bei den Senioren in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Gespannt trafen die Boniswiler Senioren zum Seniorentreff am 12.12.17 im Gemeindesaal Boniswil ein. Eingeladen hatte die Reformierte Kirchgemeinde, und zwar zu einem Überraschungsprogramm unter dem Thema «Bewegter Advent».

Man traf sich um 14 Uhr im weihnächtlich geschmückten Gemeindesaal. Nebst den 30 Boniswiler Senioren, hatte auch eine Gruppe Frauen Platz genommen, die sich zusammen mit den Leiterinnen Catherine Schmid und Franziska Mösching mit internationalen Tänzen fit halten.

Welche Überraschung – schon zu Beginn wurden alle Anwesenden zum Tanzen und sich Bewegen aufgerufen. Und welch noch grössere Überraschung – fast alle machten mit, bis der Saal fast zu klein wurde. Da wurden zuerst eine Polonaise, dann Reigentänze zu ganz verschiedenen internationalen Melodien eingeübt und dann eifrig durchgetanzt. Da es an Männern etwas mangelte, wurden kurzerhand ein paar Frauen mit einem gelben Band zu «Männer» verwandelt. Es war lustig und unterhaltsam, so dass die Regie-Anweisungen manchmal von den Spässen übertönt wurden.

Nach diesem Fitnessprogramm hatten sich die Besucher eindeutig ein Zvieri verdient. Mit einem Eingeklemmten in Grittibänz-Form, Lebkuchen und Getränken stärkten sich die Tänzer und blieben noch längere Zeit in Gesprächen vertieft gemütlich an den festlichen Tischen sitzen.

Jeweils am Montagmorgen um 9.30 Uhr können Interessierte im reformierten Kirchgemeindehaus Meisterschwanden, unter dem Angebot von Pro Senectute, das Tanzbein zu internationalen Klängen schwingen.


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