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Freitag, 30.11.2018Meisterschwande

Auf seinen inneren Schiedsrichter hören

Text und Bild: Eing.

Seit August 2017 gibt es in der Primarschule Meisterschwanden die Schulsozialarbeit. Das Aufgabenspektrum umfasst neben Beratung und Unterstützung von einzelnen Schülerinnen und Schülern, Gruppen und Klassen auch die Mitarbeit im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung.

Zwischen den Sportferien und den Sommerferien 2018 bekam ich die Gelegenheit, mit allen Klassen der Unter- und Mittelstufe geschlechtergetrennt mehrere Lektionen zum Thema „Faires Spielen und Kämpfen“ durchzuführen. Neben Respekt und Fairness ging es auch darum, die eigenen und die Grenzen der andern zu akzeptieren. Durch klare Abmachungen und Regeln lernten die Kinder, spielerisch auf ihren «inneren Schiedsrichter, ihre innere Stimme, ihr Gewissen» zu hören.
In Absprache mit der Schulleitung begann ich im November 2018 mit den Kindergartenlehrpersonen das Konzept «Schlupsi, dein innerer Schiedsrichter» umzusetzen. Den wichtigsten Baustein des Konzeptes bildet die Figur «Schlupsi, dein innerer Schiedsrichter». Schlupsi gilt als Sinnbild für das menschliche Gewissen, die persönliche Moralvorstellung und den körpereigenen Selbstschutz. Jeder Mensch besitzt einen eigenen inneren Schiedsrichter und spürt täglich dessen Signale. Schlupsi lebt mitten im Körper der Kinder und begleitet sie ein Leben lang. Wie ein imaginärer Ratgeber versucht er sie vor Gefahren und Fehlverhalten zu bewahren, lobt sie für besonders positive Verhaltensweisen und ermahnt sie nach Regelverstössen. Die Figur Schlupsi verfügt über eine grüne Glückskarte mit einem lachenden Smiley, eine gelb-rote Karte mit einem traurigen Smiley und eine kleine Trillerpfeife.

Durch regelmässiges Einüben der Methode werden folgende Ziele verfolgt:

  • Die Kinder reflektieren mit Hilfe von Schlupsi ihren Alltag auf der Gefühlsebene.
  • Die Figur Schlupsi ist bei den Kindern positiv besetzt.
  • Die Kinder lernen ihr Gewissen und die damit verbundenen Gefühle kennen, einordnen und wertschätzen.
  • Die Kinder erfahren dadurch, wie häufig sie bereits positive Verhaltensweisen zeigen und wie gut sich die daraus resultierende Rückmeldung durch Schlupsis grüne Glückskarten anfühlt.
  • Mit Hilfe von Schlupsis kleiner Trillerpfeife lernen die Kinder das unangenehme Körpergefühl bei Gefahr richtig zu deuten und entwickeln angemessene Handlungs- bzw. Schutzmöglichkeiten.
  • Die Kinder übertragen ihr Wissen aus den Übungseinheiten in ihren Alltag.
  • Die Kinder entwickeln ein positives Selbstbild, aus dem heraus sie selbstbewusst und gleichzeitig empathisch handeln können.

Die Methode «Schlupsi, dein innerer Schiedsrichter» können interessierte Menschen unabhängig von einer pädagogischen Ausbildung bei Kindern ab vier Jahren anwenden.
Adrian Wiederkehr, Schulsozialarbeit Primar

Freitag, 30.11.2018Meisterschwanden

Räbeliechtliumzug der Primarschule

Text und Bild: Eing.

Am Montag, 5. November, Punkt 17.30 Uhr, startete der traditionelle Räbelichtliumzug der Primarschule. Eine stattliche Anzahl Kinder marschierte vom Kindergarten Hinterdorf via Industriegebiet in den Flurenwald. Ein wunderschönes Lichtermeer erwartete die Zuschauer, die an der Oberfeldstrasse standen, als der Umzug aus dem Flurenwald kam.

Doch bevor die Lichter so einzigartig glänzten und funkelten, mussten die Kinder ihre Schnitzkünste unter Beweis stellen. Bereits am Morgen wurden in den Schulzimmern die Räben ausgehöhlt und mit Mustern oder Figuren verziert. Der Kindergarten und die Unterstufe wurden durch ihre Göttiklassen tatkräftig unterstützt. Es war eine Freude mitanzusehen, wie die grossen Schüler/-innen den Kleineren unter die Arme griffen. Und stolz waren am Schluss alle auf die schönen Räbeliechtli.

Die Schüler/-innen der 3. bis 5. Klasse schnitzten selbstständig, während die 6. Klasse seit einigen Jahren mit Fackeln den Abschluss des Umzuges bildete. Die zahlreichen Zuschauer/-innen am Strassenrand konnten einerseits die individuell gestalteten Liechtli bewundern. Andererseits wurden sie von den Kindern immer wieder mit dem Räbeliechtlilied besungen.

Zum Abschluss des Anlasses sangen alle Schüler/-innen gemeinsam und wurden begleitet von Musikanten der Musikschule REMOS. Bevor man sich auf den Heimweg machte, durften alle Mitwirkenden von den 6. Klässlern ein Wienerli mit Brot und einen Becher Punsch entgegennehmen.

Vielen Dank allen Beteiligten.

Nicole Lüscher

Freitag, 30.11.2018

Einer war auch dieses Jahr wieder nicht zu schlagen

Text und Bild: Eing.

In grosser Zahl waren die Aktiven der Schützengesellschaft Beinwil am See samt Frauen, Freundinnen und Gästen der Einladung des Vorstandes zum Saisonausklang ins Seehotel Hallwil gefolgt. Bei einem Apéro, offeriert von der Schützengesellschaft, liessen sich über 30 Personen auf den festlichen Abend einstimmen. Im geschmackvoll dekorierten Saal des Seehotels (unterstützt durch Blumen Longi Florum Sarmenstorf) hiess Präsident Jürg Weber die erwartungsfrohe Gesellschaft willkommen. Das ausgezeichnete Nachtessen aus der Hallwilküche bildete einen Höhepunkt des Absendens. Ein grosses Lob an dieser Stelle an die Familie Nyffenegger samt Personal für die tolle Bewirtung!

Zwischen den einzelnen Gängen des Festmahls wurde die resultatsmässige Ausbeute der abgelaufenen Schiesssaison, des Endschiessens und der Jahresmeisterschaft etc. verkündet und mit einem Kilbirad (Glücksrad), organisiert und durchgeführt von Andreas Baumgartner, zwischendurch aufgelockert.

Das Wesentliche sei hier festgehalten:
Andreas Baumgartner drückte auch der verflossenen Schiesssaison den Stempel auf. Das Baumgartner-Jahr 2018 liess das Absenden zu einem eigentlichen Baumgartner-Abend werden – so oft figurierte sein Name an der Spitze der Ranglisten. Andreas gewann die Jahresmeisterschaft ein weiteres Mal souverän mit 1014.15 Punkten und sicherte sich damit den neuen Wanderpreis. Die weiteren Platzierungen gingen an Kurt Haller im 2. Rang mit 1003.45 Punkten, Elias Grütter im 3. Rang mit 994.90 Punkten, Jürg Weber im 4. Rang mit 990.14 Punkten, Hans Weber im 5. Rang mit 983.19 Punkten, Alfons Gmeiner im 6. Rang mit 980.00 Punkten, Hans Schärer im 7. Rang mit 977.22 Punkten und Christian Hunziker im 8. Rang mit 972.50 Punkten. Die nächstjährige Konkurrenz verspricht wieder äusserst spannend zu werden. Die unermüdlich trainierenden Böjuer Schützen möchten die «Baumgartner-Festung» endlich stürmen.

Das bei einer eher mässigen Beteiligung durchgeführte Endschiessen brachte Andreas Baum-gartner einen weiteren Meistertitel ein. Mit nur 7 Rangpunkten liess er Franz Estermann im 2. Rang, Hans Schärer im 3. Rang, Steffen Landorff im 4. Rang, Hans Weber im 5. Rang und Kurt Haller im 6. Rang hinter sich.

Andreas Baumgartner liess sich auch im Gabenstich mit hervorragenden 990 Punkten nicht bezwingen. Ihm am nächsten kamen Kurt Haller mit 984 Punkten, Hans Weber mit 982 Punkten, Jürg Weber mit 979 Punkten, Hans Schärer mit 976 Punkten sowie Hans Haller mit 973 Punkten.

Auch im Freistich gewann Andreas Baumgartner mit ausgezeichneten 587 Punkten den Hauptpreis.
Knapp dahinter folgten Hans Weber mit 584 Punkten, Hans Schärer mit 573 Punkten, Franz Estermann mit 568 Punkten, Martin Baumgartner mit 566 Punkten und Steffen Landorff mit 565 Punkten.

Die Verbundenheit mit unserem unvergesslichen Aktivmitglied bezeugten die Schützen mit dem «Martin-Merz-Stich». Hier gewann Steffen Landorff mit hervorragenden 58 Punkten vor den Routiniers Roland Schaffner und Franz Estermann mit je 57 Punkten sowie Alfons Gmeiner, Andreas Baumgartner und Christian Kuoni mit je 56 Punkten.

Zu Beginn des Absendens wurde auch über die besten Einzelresultate aus klassischen Wettkämpfen während des Jahres informiert:
So erzielte im Kantonalstich, wie könnte es auch anders sein, Andreas Baumgartner mit ausgezeichneten 97 Punkten das Spitzenergebnis. Nicht weniger als 7 Schützen erreichten mit 94 Punkten den 2. Rang. Dies sind Kurt Haller, Hans Weber, Hans Haller, Hans Schärer, Elias Grütter, Jürg Weber und Christian Hunziker.

Auch im Canada–Cup belegte Andreas Baum-gartner mit 94 Punkten den 1. Rang, gefolgt von Jürg Weber mit 93 Punkten sowie Hans Weber und Martin Eichenberger mit je 92 Punkten.

Ein herzliches Dankeschön richtete Schützenmeister Elias Grütter im Namen aller Schützen an den jahrzehntelangen Gönner unseres Endschiessens, Hansueli Eichenberger.

Im ewigen Wettkampf um den Silberzweig hält neu Hans Haller die Spitze, dicht gefolgt von Hans Weber, Kurt Blaser, René Kaspar, Kurt Haller und Christian Kuoni.

Am Schluss dieses festlichen Abends unter der wiederum glänzenden Regie unseres Präsidenten sah man nur zufriedene Gesichter, ein gutes Omen für das nächste Schützenjahr. Allen Organisatoren und Helfern sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Freitag, 30.11.2018Reinach

Musik durch die Blumen

Text und Bild: Fabuienne Hunziker

Für blumige Überraschungen und einen bunten Blumenstrauss sorgte die Musikgesellschaft Reinach am Jahreskonzert im Saalbau. Unter dem Motto «Durch die Blume» wurden bekannte Stücke wie «Tulpen aus Amsterdam», «The Rose» oder «Sunflower» zum Besten gegeben.

Mit dem abwechslungsreichen und wahrlich bunten Repertoire brachte die Musikgesellschaft einen Hauch von Frühling in den Saalbau und liess das Publikum die kühle Winterstimmung vergessen. Symbolisch für jedes Musikstück befüllte Corinne Bächtold, welche charmant und im passenden Blütenkleid den Abend moderierte, die Vase mit frischen Blumen. Ein bunter Blumenstrauss entstand so nicht nur optisch, sondern im Laufe des Abends natürlich auch akustisch. Gewohnt schwungvoll und professionell leitete Peter Streit die hervorragenden Musikanten. Das Geburtstagsständchen galt dem treuen Vereinsmitglied Martin Stadler, welcher an diesem Abend seinen 60. Geburtstag feiern durfte. Das Jugendblasorchester unter der Leitung von Ruedi Lehnherr begeisterte das Publikum mit Hits wie «Spiderman» und «Rock around the clock». «Vielen Dank für die Blumen», ein fulminantes Finale boten die fröhlichen und bestens bekannten Titelmelodien von Trickfilmen wie Bugs Bunny oder Tom und Jerry. Mit «Floral Dance» und «The white Rose» als Zugaben kam das sehr zahlreich erschienene Publikum in den Genuss von zwei weiteren, sehr gelungenen musikalischen Leckerbissen.

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Freitag, 30.11.2018

Spatenstich bei URFER-MÜPRO

Text und Bild: Eing.

Beim nördlichen Dorfeingang in Beinwil am See, entsteht der neue Firmensitz der Urfer-Müpro AG Befestigungs- und Schallschutzsysteme. Prozessfreundlich mit genügend Freiraum für die Zukunft, sowie das Zusammenführen der bisherigen Betriebseinheiten an einen Standort – so lauten die Vorgaben: Über 70 Meter lang und 25 Meter breit wird die neue Halle, in der über 6500 Produkte umgeschlagen werden. Bereits im Sommer 2019 soll der Umzug ins Industriequartier stattfinden. Am 19. November 2018 erfolgte bei eisiger Kälte der Spatenstich.

Die Urfer-Müpro ist seit bald 50 Jahren in Beinwil am See domiziliert. Das 1987 bezogene Gebäude platzt aus allen Nähten, mittlerweile musste ausserhalb Lagerraum zugemietet werden, was das Handling und die Auslieferung erschwerte. Zudem ist der bisherige Standort, mitten im Wohnquartier nicht eben ideal für einen Industriebetrieb. Nun ist es endlich soweit: Mit dem Spatenstich beginnt die Zukunft. Schlag auf Schlag folgen die einzelnen Bauabschnitte. Wenn es die Witterung erlaubt, wird der Hallenboden noch in diesem Jahr betoniert und bereits im Februar beginnt der Aufbau des Bürotraktes. Die Logistik wird von grosszügigen Raumverhältnissen und einer modernen Infrastruktur profitieren: eine effiziente Lagerbewirtschaftung, eine gesteigerte Kapazität zum Rüsten der Bestellungen und überdeckte Rampen für die An- und Auslieferung. Im angrenzenden Bürotrakt entsteht ein attraktives Arbeitsumfeld. Nebst den Arbeitsplätzen für Verkauf und Administration sind Ausstellungs- und Schulungsräume vorgesehen, die neue Möglichkeiten für Kundeninformationen und Produkte-Seminare zulassen. Insgesamt sind beste Voraussetzungen gegeben, um auch ein weiteres Wachstum zu erlauben. Beim Spatenstich im Schneegestöber waren die Aktionäre in corpore vertreten. Aber auch die am Bau beteiligten Planer und Handwerker liessen sich den Startmoment nicht entgehen. Die OL-Läuferin Katrin Müller, Mitglied im Schweizer OL-Nationalteam (sie wird von Urfer-Müpro unterstützt), hatte denn auch eine gewichtige Fracht auf der Baggerschaufel.

Freitag, 30.11.2018Meisterschwanden

Ein Waldtraum im EIGENWERK

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Das Jahr 2018 steht im Zeichen des Waldes. An der traditionellen Adventsausstellung präsentierte das Verkaufsgeschäft der Stiftung Gärtnerhaus EIGENWERK, am Bärenplatz 1 in Fahrwangen, zu diesem Thema seine floristischen Werkstücke und viele Produkte aus der Werkstatt.

Am Wochenende vom 23. November wurden die unverwechselbaren Kreationen aus der Schreinerei, der Gärtnerei, dem Kreativatelier und dem Blumenladen in natürlicher und zauberhafter Atmosphäre präsentiert. Harmonisch gewählte Farbtöne in der Floristik, in Kombination mit Holz, Filz und Beton. Nicht nur die zahlreichen Besucher, sondern auch die hübschen, von Hand gefertigten Betonzwerge oder die beliebten Filzmonster fühlten sich sehr wohl in dieser Umgebung. Neben den gebundenen, gesteckten oder gepflanzten floralen Werkstücken, welche das kreative Floristenteam herstellte, sorgten auch aus Beton gegossene Tannzapfen, moderne hölzerne Accessoires oder gefilzte Fliegenpilze aus Werkstatt und Schreinerei für positives Aufsehen. Dass der Wald ein Ort der Erholung ist, zeigte der mit massiven Holzpilzen, Kränzen, Misteln und schwebenden Keramikblättern gestaltete Hof. Flackernde und knisternde Finnenkerzen, das Waldkafi oder der Duft vom Grill, luden die Besucher zum gemütlichen Verweilen ein.

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Freitag, 30.11.2018Region

Fusion zur ZSO aargauSüd: Der Start ist gelungen!

Text und Bild: Eing.

Die beiden Zivil- und Bevölkerungsschutzorganisationen im Wynental sind per 2018 zur ZSO aargauSüd mit Standort in Teufenthal fusioniert. Nach zwölf Monaten steht man erst am Anfang der Zusammenführung. «Zusammen wachsen» lautet das Motto für das Jahr 2019. ZivilschutzKommandant Gregor Müller blickt auf das erste gemeinsame Jahr zurück.

Das erste Jahr der neuen ZSO aargauSüd ist schon bald vorbei – mein Rückblick über unser erstes gemeinsames Jahr halte ich unter dem Slogan «einander finden» fest: Die ersten Monate waren geprägt von Tätigkeiten wie etwa Dokumente erstellen, Abläufe festlegen und Standards definieren. Gleichzeitig mussten wir aber auch dafür sorgen, dass unsere Einsätze möglichst effizient ablaufen werden. Das Kommando hat erkannt, dass wir uns vor dem eigentlichen Start zu wenig Zeit herausgenommen hatten, um diese Standards festzulegen. Dies führte dazu, dass die Abläufe im effektiven Einsatz diskutiert wurden und somit zu Unklarheiten geführt haben. Dies hatte aber auch den Vorteil, dass wir wertvolle Erkenntnisse direkt in die Praxis einfliessen lassen konnten. Ich bin überzeugt davon, dass alle unsere Einsätze (vor allem die beiden grossen WKs im Juni und im September) ein Erfolg waren. Dies, weil wir einerseits bereits im ersten Jahr sinnvolle Arbeiten zu Gunsten unseres Partners «technische Betriebe» bewältigen konnten und andererseits gute WK-Strukturen und -Abläufe anwenden konnten. Nicht zuletzt durch die guten Führungstätigkeiten unseres oberen Kaders konnten wir die Arbeitsprogramme ohne grosse Zwischenfälle meistern. Wir konnten aber auch Umstände erkennen, welche verbessert werden müssen. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist das Thema der «klaren Aufträge erteilen». Dies müssen wir auf allen Stufen konsequent immer wieder einfordern, das Kommando sei hier auch eingeschlossen. Mit einem klar formulierten Einsatzbefehl hat die oberste Führung den Grundstein für die Planung 2019 gelegt – im Stabsrapport vom September 2018 haben die Stabs mitarbeiter bereits mit dieser Vorgabe gearbeitet und werden im KVK 1 von Ende März 2019 die Planungen fortsetzen.Es ist ein Verdienst der gesamten Mannschaft, dass der Start gelungen ist. Das zweite Jahr unter dem Motto «miteinander wachsen» gehen wir mit vollem Elan an.

Freitag, 30.11.2018Zetzwil

Pro Senectute: Gesund und fit bis ins hohe Alter

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Bevölkerungsentwicklung mit der Zunahme der Anzahl älterer Menschen sieht Pro Senectute Aargau als Herausforderung und Chance. Pro Senectute Aargau als Fachorganisation für Altersfragen und -angebote setzt sich für das Wohlergehen dieser Altersgruppe ein.

Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Kulm mit Sitz in Reinach, steht für selbstbestimmte und lebenswerte Altersjahre. Die Nähe zur Bevölkerung ist ein grosses und zentrales Anliegen der Stiftung. Deshalb werden durch engagierte Mitarbeiter/-innen im ganzen Bezirk wöchentliche oder monatliche Freizeitangebote wie Mittagstische, Spielnachmittage oder im Fall von Zetzwil, Fitness und Gymnastik angeboten. Beatrice Schwander hiess die sportlichen Teilnehmerinnen am Mittwoch in der Turnhalle Zetzwil zur Lektion Fitness und Gymnastik herzlich willkommen. Meistens nehmen zwischen 8 und 10 Personen am sportlichen Nachmittag in Zetzwil teil. Seit 10 Jahren führen die Reinacherin Beatrice Schwander und Jeanette Weber jeden Mittwoch von 14 bis 15 Uhr die Fitness- und Gymnastik-Lektion. In diesen vielseitigen Lektionen regen die Damen ihren Kreislauf, aber auch Geist und Seele an. Mit gezielten Übungen zu Musik oder im Spiel werden Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit gefördert und erhalten. Gedächtnisübungen mit Einprägen von Worten während einem Training und sie dann wiedergeben, bewirken einen positiven Effekt für das Gedächtnis der Teilnehmerinnen. Alle ab 60 sind herzlich willkommen beim Turnunterricht mit zu machen. Anmelden können sich Interessierte bei Beatrice Schwander: 062 771 35 06.

Freitag, 30.11.2018Region

Weihnachtszauber bei der Gärtnerei Vogel

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Durch eine mit Feuerschalen und Engelsflügeln gesäumten Allee betrat man ein kleines, liebevoll gestaltetes Weihnachtsdörfchen. Mit viel Herzblut, Liebe zum Detail und tollen Ideen wurde die Gärtnerei in Schafisheim in eine zauberhafte Weihnachtslandschaft verwandelt.

Bereits der Eröffnungsabend am Donnerstag war ein voller Erfolg. Die Ausstellung sowie die Festwirtschaft waren sehr gut besucht. Martin und Sarah Vogel hatten mit der Bewirtung der Gäste alle Hände voll zu tun. Die Hot Dogs, das Raclette und auch das Gärtnerkafi gingen weg wie warme Weggli. Mit vielen Ideen gestaltete das Team der Gärtnerei eine sehr stimmige Adventsausstellung. Martin Vogel ist begeistert über die Teamarbeit und betont, dass sich für diese Ausstellung jeder mit seinen individuellen Ideen und Fähigkeiten einbringen kann. Der weihnachtliche Event, welcher bereits seit einigen Jahren durchgeführt werde, könne Dank der grosszügigen Platzverhältnissen immer wieder anders gestaltet werden. Neben kühlem Eisblau, Weiss oder natürlichen Grün, standen auch kräftige Farben wie Rot und Orange im Fokus. Ob gebunden, gesteckt oder bepflanzt, dem einen oder anderen Besucher fiel da die Entscheidung nicht ganz leicht.

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Freitag, 30.11.2018Meisterschwanden

Meisterschwander Kinder helfen Kindern im Senegal

Text und Bild: Eing.

Zum dritten Mal hat die Gruppe «Meischti Kiz» mit viel Engagement einen Weihnachtsverkauf organisiert, welcher an zwei Tagen vor dem Volg in Meisterschwanden stattfand. Alle Artikel haben die Kinder selber hergestellt. Der Erlös geht vollumfänglich an «kindergardens4senegal».

Dabei zeigten die Kinder viel Freude und gingen aktiv auf die Leute zu, was sich positiv auf den Verkauf der praktischen und attraktiven Sachen ausgewirkt hat. Entsprechend grosszügig wurde eingekauft und gespendet, so dass sich nach dem ersten Abend bereits über 700 Franken in der Kasse befanden. «Es berührt mich stets, wenn Kinder sich für Kinder einsetzen. Und natürlich schätze ich ganz besonders, dass einige meiner letzten Kindergartenkinder vom Jahr 2014 zusammen mit ihrem Freundeskreis meine Projekte im Senegal unterstützen. Dafür bedanke ich mich von ganzem Herzen», wie Marielle Furter sagte.

Kindergardens4senegal feierte Eröffnung
Goudiabya, 5. November 2018: Endlich waren sie da! Nach sieben strengen Monaten der Bauphase tippelten 82 strahlende Kinder im Alter von drei, vier und fünf Jahren das erste Mal in ihren Klassenraum und belebten den Kindergarten mit grosser Freude. «Die Begeisterung war rundum zu spüren und mein Herz hüpfte voller Glücksgefühle. Nun freue ich mich darauf, die drei Klassen zu begleiten und zu einem vielseitigen Unterricht zu verhelfen, um die persönliche Entwicklung der Kinder zu fördern», wie Marielle Furter erzählt.

«Auf und davon» war mit dabei
Wer einen weiteren, spannenden Einblick in die Projektarbeit von Marielle Furter erhalten möchte, sollte sich den 16. Februar 2019 bereits jetzt merken. Im Abendprogrammm von SRF 1 wird um 20 Uhr die Jubiläumssendung «Auf und davon» mit einem Beitrag über die Projektarbeit in Senegal ausgestrahlt. Marielle Furter liegt es am Herzen, allen herzlich zu danken, welche mit einer Spende dazu beigetragen haben, einen zweiten Kindergarten zu realisieren und zukünftige Projekte vertrauensvoll unterstützen. «Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr.»

Freitag, 30.11.2018Region

Abschluss des Feuerwehrjahres 2018

Text und Bild: Eing.

Ende Oktober wird das Feuerwehrjahr buchhalterisch abgeschlossen. Der Abschluss wird markiert durch das alljährliche Feuerwehrreisli und die Soldauszahlung.

Erwartungsfroh bestiegen wir nacheinander vor beiden Feuerwehrmagazinen den Car. Nachdem wir auch unsere letzte Kollegin aus dem Bett geklingelt hatten, konnte es definitiv losgehen. Da Fipu letztes Jahr verpennte, spendete er den ersten Apéro auf der langen Fahrt in die Ostschweiz.

In einer uns nicht ganz unbekannten Landbeiz irgendwo bei Wil SG hatte unser Aktuar und Reiseleiter das Kafi bestellt. Derart gestärkt erreichten wir Arbon am Bodensee und besuchten dort das Saurer-Museum. Ein kundiger Führer zeigte uns die interessantesten Exponate der legendären Schweizer LKW-, Motoren- und Maschinenschmitte. Das Museum ist wortwörtlich zum Anfassen: es darf hier gerne zu Fotozwecken auf einem der Veteranen hinter dem Lenkrad Platz genommen werden.

Als am Schluss noch ein Experte für die Webmaschinen desselben Herstellers auftauchte, staunten wir nicht schlecht, als er uns eine laute Webmaschine mit riesiger Endloslochkarte zur Herstellung von Handtüchern vorführte. Dass nicht nur diese Maschine voll funktionstüchtig war, sondern auch alle Lastwagen und Busse fahrfähig sind, ist umso eindrücklicher, wenn man erfährt, dass hier alles von Freiwilligen in ihrer Freizeit unterhalten wird!

Das Mittagessen fand in einer ebenso abgelegenen Wirtschaft statt, keine Ahnung, wie unser Reiseleiter diese Beizen jeweils findet!

Am Nachmittag besuchten wir die Mosterei Möhl, ihres Zeichen Herstellerin des bekannten «Saft vom Fass». Vor dem Infofilm begrüsste uns der Seniorchef höchstpersönlich und gab uns einige Infos zur Traditionsfirma, die erst vor wenigen Wochen das neue Besucherzentrum eröffnete und nach einer mageren Saison 2017 für dieses Jahr eine Rekordernte erwartete. Darum lief die Produktion auch am Samstag auf Hochtouren. Eindrücklich, mit welch raffinierter Technik die «Big Mama»-Presse auch den letzten Tropfen aus dem Mostobst holt. Die Firma beschäftigt unter anderem 5 Lehrlinge: Bevor diese den Lehrvertrag erhalten, müssen sie beweisen, dass sie sich zu Reiniungszwecken durch die enge Öffnung in die riesigen Holzfässer getrauen.

Nach der abschliessenden Degustation und mit vielen neuen Erkenntnissen machten wir uns wieder auf in die Heimat. Der harte Kern liess den Tag traditionsgemäss auf dem Homberg ausklingen.

Noch gemütlicher war es eine Woche später bei der Soldauszahlung in der Zetzbuer Homberghütte. Shuttlebusse erleichterten die An- und Rückreise ab den Magazinen. Vor Ort gab es wie immer Koteletts, Crèmeschnitten und allerlei Flüssiges, bis wirklich jeder genug hatte. Auch das legendäre Chessikafi nach alt überliefertem Rezept fehlte nicht. Vielen Dank den fleissigen Helfern, die uns diesen Abend jedes Jahr ermöglichen!

Nach dem Mättu die Soldlisten verteilt hatte, füllten alle AdF (wie wir ja seit einigen Jahren heissen) auch wieder das aufgestellte Kässeli, so dass wir auch nächstes Jahr diesen Anlass wieder «vermögen».

Wer sich für die Tätigkeiten der Feuerwehr interessiert, kann sich jederzeit bei unserem Kommandanten Roman Soland melden. Wie man sieht, kommt neben den gewissentlichen Übungen auch das Gesellige bei uns nicht zu kurz. Wir freuen uns immer über neue Kameraden!

Freitag, 30.11.2018Region

Faszination Berufswelt aargauSüd: Lehrlinge gesucht

Text und Bild: Eing.

Vielen Unternehmen im Gemeindeverband aargauSüd impuls bereitet es Mühe, die Lehrstellen zu besetzen. Die erfolglose Suche nach Lernenden hat zur Folge, dass immer mehr Lehrstellen verschwinden. Das Projekt «Faszination Berufswelt aargauSüd» will dem entgegenwirken.

In Zusammenarbeit mit den Unternehmen, den Gewerbevereinen, den Schulen und der AIHK Regionalgruppe Wynental wird Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projektes bereits am Anfang der Berufsfindung bewusst gemacht, welche Möglichkeiten eine Berufslehre in der Region bietet.

www.faszination-berufswelt.ch ist live und wird in den nächsten Monaten stetig ausgebaut. Es wird aufgezeigt, welche Aktivitäten für die Lehrlingssuche in den einzelnen Regionen bereits durchgeführt werden. Zu Wort kommen Lernende, Berufsbildner, Politikerinnen und Politiker, Schülerinnen und Schüler und Lehrpersonen. Ein weiteres Ziel ist es, im Frühling eine Lehrstellenbörse aus dem Gemeindeverband aargauSüd Impuls aufzuschalten und in den sozialen Medien die Unternehmen, Lernenden und die Schülerinnen und Schüler miteinander zu vernetzen.

Während der Adventszeit gehört die Plattform der Jugend: Täglich wird eine Lernende oder ein Lernender vorgestellt. Den Anfang macht am Samstag, 1. Dezember Klara Camen.. Ihr grösster Wunsch in der Lehre: «Ich hätte so gerne einen ‹Unterstift›. Hoffentlich klappt das im nächsten Jahr.» Bis Heiligabend geben vierundzwanzig Lernende aus der Region einen Einblick in Ihren Arbeitsalltag und erzählen von ihren Zielen und Wünschen. Folgen Sie Faszination Berufswelt auf Instagram oder lesen Sie auf der Internetseite, was Berufsbildner von den zukünftigen Lernenden erwarten und wie es um die Lehrstellensituation in den Betrieben steht.

Freitag, 30.11.2018Kinderapotheke

Immunstark in den Winter

Bild: ZVG

Welches Kind freut sich nicht, wenn wieder die Zeit des Guetzlibackens und der feinen Mandarinli und Orangen da ist. Dekorativ aufgetürmt, locken die Früchte in den Läden zum Kauf.

Gerade jetzt im Winter sind uns diese Vitaminspender sehr willkommen. Doch wieviel Vitamin C ist tatsächlich drin in so einer Frucht? Wieviel sollte mein Kind essen, um optimal mit diesem Helfer des Immunsystems versorgt zu sein?

Bleiben wir bei den Mandarinli, so sind es etwa 5 Stück, die den normalen Tagesbedarf an Vitamin C decken. Im Wachstum oder wenn das Immunsystem gefordert ist, erhöht sich der Bedarf schnell auf ein Mehrfaches. Wollten wir uns ausschliesslich über Mandarinli mit ausreichend Vitamin C versorgen, müssten wir jeden Tag mindestens 20 bis 30 oder gar mehr der feinen Früchte essen.

Natürlich gibt es auch andere gute Vitaminspender. In etlichen Früchten und Gemüsesorten ist Vitamin C enthalten. Allerdings muss man bedenken, dass allein durch Lagerung und Kochen sehr viel verloren geht.

Weiter wichtig für das Immunsystem, aber auch für das Wachstum der Kinder, ist das Mineral Zink. Es findet sich unter anderem in Haaren, Haut und Fingernägeln, ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt und hat Einfluss auf die Wirkung verschiedener Hormone. Um hier den Tagesbedarf zu decken, sollten wir genügend Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte oder Nüsse zu uns nehmen. Den Tagesbedarf decken z.B. etwa 250 g Haferflocken oder 200 g Linsen. Doch auch hier gilt: in Zeiten höheren Bedarfs müssten wir das 6- bis 8-fache zu uns nehmen. Hand aufs Herz: wir werden kaum unsere Kinder dazu bewegen können, täglich etwa 1 bis 2 kg Haferflocken oder Linsen zu essen.

Natürlich führt kein Weg daran vorbei: eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse, Früchten und Vollwertprodukten ist unabdingbar für die Gesundheit unserer Kinder und natürlich auch für uns selber.

Doch dürfen wir darüber nachdenken, wie wir das Immunsystem jetzt, wo die Erkältungs- und Grippesaison vor der Tür steht, auch anderweitig noch unterstützen können.

Kommen Sie doch gerne zu uns in die TopPharm kinderapotheke nach Beinwil am See. Wir nehmen uns Zeit für ein ausführliches Gespräch.

Sabine Brentrup, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 30.11.2018Leutwil

Männerriegen-Reise 2018 ins Berner Oberland

Text und Bild: Eing.

Die diesjährige Reise führte 8 Mitglieder der Männerriege Leutwil ins Berner Oberland. Mit Bus und Zug fuhren wir von Leutwil über Boniswil, Luzern und den Brünig nach Meiringen.

In Meiringen ging es nach einem Kaffee zur Talstation der Reichenbachfall-Bahn, mit der wir schon mal einige Höhenmeter überwinden konnten. An der Bergstation angekommen, konnten wir den Wasserfall bestaunen. Weiter ging es nun die 300 Stufen hoch zum Hotel Zwirgi, wo wir nach diesem strengen Aufstieg eine Stärkung zu uns nahmen.

Mit dem Postauto fuhren wir dann hoch nach Kaltbrunnen. Von hier aus konnten wir den schönen und gut ausgebauten Wanderweg durch Wald und Wiesen, dem Fluss entlang unter die Füsse nehmen. Vorbei am Hotel Rosenlaui ging es hoch zum Bergrestaurant Schwarzwaldalp. Zwischendurch mussten wir uns aber nochmals stärken, denn wandern gibt bekanntlich Hunger und Durst. Ebenfalls wurde noch offiziell auf die Reise angestossen. Wie es sich gehört, mit einem Glas Rotwein.

Auf der Schwarzwaldalp konnten wir vor dem Zimmerbezug und dem Nachtessen noch die historische Sägerei besichtigen. Nach dem feinen Nachtessen zeigte sich relativ schnell, dass der eine oder andere nicht mehr so fit war und sich eine gewisse Müdigkeit einstellte.

Nach einer mehr oder weniger ruhigen Nacht konnten wir uns an einem schönen Sonntagmorgen erfreuen. Nach kurzem Durchatmen und eventuell «die-erste-Zigarette-rauchen», wurde bald das reichliche Morgenessen serviert.

Um 9.20 Uhr bestiegen wir das Postauto Richtung Grindelwald. Nach kurzer Fahrt, rauf zur Alp Alpiglen, durften wir das Postauto schon wieder verlassen. Von hier aus war wieder Wandern angesagt. Durch diese Hochmoor-Landschaft zu wandern war wirklich schön, aber auch anstrengend. Immer bergwärts Richtung Grosse Scheidegg (Aufstieg ca. 345 Höhenmeter) haben wir auch das schöne und angenehme Wetter geschätzt. Gegen Mittag war es geschafft. Angekommen auf der Grossen Scheidegg gönnten wir uns eine verdiente Pause.

Das nächste Ziel war Grindelwald. Dieser Abstieg (ca. 734 Höhenmeter) war nicht so einfach, weil das Gelände doch relativ steil ist. Nach und nach hat sich der Hunger bemerkbar gemacht. Also war eine Pause nötig. Alles Essbare im Rucksack musste noch vernichtet werden.

Mit etwas müden Beinen nahmen wir nun noch das letzte Teilstück unter die Füsse. Wir waren sichtlich erleichtert, als wir vor uns das Hotel Wetterhorn sahen. Nach einer kleinen Pause in der Gartenwirtschaft fuhren wir mit dem Postauto zum Bahnhof Grindelwald. Etwas später – nach einem weiteren Halt in einer Gartenwirtschaft – war die Zeit gekommen, die Heimreise mit Bahn und Bus anzutreten.

Bilder zu dieser Reise unter www.mrleutwil.ch

Freitag, 30.11.2018Hallwil

Ein spezielles Geburtstagsgeschenk

Text und Bild: Eing.

Was schenkt man zum 60. Geburtstag, wenn der Jubilar schon fast wunschlos glücklich ist? Die Familie von Beat Rudolf traf mit ihrem Geschenk den Nagel auf den Kopf. «Wir spendieren dir einen Besuch des historischen Morgartenschiessens!» Zum Glück der Hallwiler Schützen muss man an diesem Anlass in Gruppenstärke antreten. Deshalb wurde das Geschenk zu einem Vereinsanlass ausgeweitet.

Das Morgartenschiessen und die dazugehörige Feier gedachten dieses Jahr bereits zum 105. Mal der Schlacht am Morgarten. Laut Geschichtsbüchern besiegten die Eidgenossen an diesem Ort am 15. November 1315 die Habsburger. Also zogen wir – eine unternehmungsfreudige, zehnköpfige Gruppe, begleitet von zwei Betreuern – am 15. November 2018 zum historischen Schlachtgelände. Ein friedlicher Wettkampf gegen über tausend Schützenkameraden stand uns bevor. Nach unserem motorisierten Anmarsch und dem Aufwärm-Kaffee in der Morgartenhütte inspizierten wir den Schiessplatz. Dass wir im Freien schiessen würden, war uns bekannt. Aber das schräg abfallende Schützenläger mit rutschigem Stroh auf Plastikbahnen und die 70 Scheiben in ungewohnt weiter Entfernung von 330 Metern gaben zu reden. Petrus stand auf unserer Seite. Hätte er die Nebeldecke nur einige Meter tiefer angesetzt, so wären wir unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Zudem hätte es ja auch noch schneien, winden oder regnen können. Eine Viertelstunde vor elf Uhr richteten wir uns ein, stellten die Visierung höher und schon hörten wir: «Ein Schuss in einer Minute – Feuer frei!» Volle Konzentration war angesagt, denn bereits der erste Schuss zählte zum Resultat. «Sichern! – Gewehr tief! Es wird gezeigt.» Hornstösse waren das Signal für die in Deckung wartenden Zeiger. Im Laufschritt erreichten diese die Scheiben. Es wurde von Hand gezeigt. Nicht bei allen Hallwilern brauchte es die weisse Kelle mit dem roten Fähnchen für einen Zentrumstreffer. Neue Kommandos ertönten, bis zehn Schüsse abgegeben waren. In unseren Ohren klang es wie Musik, wenn 70 Gewehre fast gleichzeitig schossen. Ruhig, absolut ohne Hektik, war dagegen der Wettkampfbetrieb; und das eindrucksvolle Bild der in einer Reihe liegenden Schiessenden unterschiedlichsten Alters bleibt mir in bester Erinnerung. Das beste Resultat jeder Gruppe wurde mit einem wertvollen Zinnbecher ausgezeichnet. Erfreulicherweise fiel diese Ehre unserem Geburtstagskind Beat zu. Herzliche Gratulation! Das Ordinäri, eine Fleischsuppe, stärkte uns, bevor wir frohgemut den Rückzug antraten. Morgarten, du musst mit den Hallwilern auch 2019 wieder rechnen!
Resultate und weitere Bilder: www.sghallwil.ch

Freitag, 30.11.2018Gontenschwil

FC Gontenschwil: Grossartiges Advenstkranz-Jubiläum

Text und Bild: Thomas Moor

Die Fussballer des FC Gontenschwil haben nicht nur flinke Füsse, sie haben auch flinke Hände. Das beweisen sie jeweils speziell vor dem 1. Advent. Dann findet nämlich die traditionelle Kranzbindeaktion im Gasthof Löwen statt. In diesem Jahr konnte bereits das 50-Jahr-Jubiläum gefeiert werden.

Die Aktion Adventskranzbinden läuft auf Hochtouren. Im Saal im ersten Stock des Gasthof Löwen in Gontenschwil fühlt man sich einmal mehr wie in einem Wald. Nicht nur geruchsmässig, sondern auch optisch. Berge von Weisstannenzweigen, die ein Schneidekommando zuvor von den Ästen schneidet, liegen auf dem grossen Tisch im Saal und werden von über 50 Akteuren aus der 1. und 2. Mannschaft sowie Mitgliedern des Seniorenteams zu wunderschönen Adventskränzen gebunden. Im Vorfeld standen neben den B-Junioren ganz viele Kräfte (Forstamt, Baumt, Einwohnerkontrolle etc.) im Einsatz. Jetzt läuft die Produktion auf Hochtouren und alles ist generalstabsmässig geplant. «Früher hat sich jeder einen Ast geschnappt und seinen Adventskranz von A bis Z produziert», wie Heini Steiner erzählt. Unlängst wurde das Produktionsverfahren auf die rationelle Fliessbandtechnik umgestellt. Da gibt es neben Zweigschneider vor allem die Kränzler. Und wieder an einer anderen Station sitzen die Kranzfriseure, die überstehende Ästchen schneiden und dem Kranz die wunderschöne runde Form mit grösster Sorgfalt verpassen. Abschliessend wird der Kranz zur Veredelungstruppe weitergereicht. Diese spendiert den Kränzen die grossen Kerzen und die Föhrenzapfen. Das Tüpfchen aufs «i» setzt dann Rita Reinhard, welche mit dem roten Mäscheli das optische Schlussbouquet setzt. Danach tritt Kranzträger Benno Gautschi in Aktion. Auf einem Brett transportiert er die Kränze in den kühlen Lagerraum in der Löwenscheune. Zurück zu Rita Reinhard: Sie ist die Frau der ersten Stunde. Seit 50 Jahren hat sie kein Kranzbinden des FC Gontenschwil verpasst. Gleiches gilt auch für Heini Steiner. Er ist ebenfalls seit 50 Jahren dabei und als Organisator natürlich das Urgestein dieser Aktion – heute unterstützt von Namensvetter Beat Steiner.

FCG-Präsident Adi Joller bedankte sich speziell bei den Jubilaren für ihren grossartigen Einsatz. 5200 Kränze mit 20 800 Kerzen wurden seit 1969 produziert und jeweils am Samstag vor dem 1. Advent den über 75-Jährigen in Gontenschwil überreicht. Auch die Alterszentren in der Region und das Spital kommen jeweils in den Genuss eines Adventskranzes. Welch sympathische Aktion! «Ein einzigartiger kultureller Beitrag», wie es Gemeindeammann Renate Gautschy auf den Punkt bringt. In der Tat! Wenn Fussballer Kränze binden, kann man ihnen wirklich ein Kränzlein winden. Und die traditionelle Mehlsuppe, die ihnen von Yvonne und Alfred Bolliger offeriert wird, haben sie sich nach getaner Arbeit redlich verdient.

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Mittwoch, 28.11.2018Region

Zwei Zetzwiler Traditionsfirmen unter neuer Führung

Text und Bild: Thomas Moor

Das Gute gleich vorweg: Die Traditionsbetriebe Garage Graf AG und die GRANU Nutzfahrzeuge AG bleiben fest in den Händen der Familie Graf. Nach 46 Jahren Geschäftstätigkeit verabschieden sich Margrit und Hans Graf aber in den Ruhestand. Tochter Claudia und Sohn Thomas übernehmen.

Wer von Opel Personenwagen und von Iveco Nutzfahrzeugen spricht, meint in unseren Breitengraden automatisch Garage Graf AG und GRANU Nutzfahrzeuge AG in Zetzwil. «Zwei Namen – ein Begriff» wie es die Werbung treffend auf den Punkt bringt. Es sind zwei Unternehmen, welche im April 1972 (Garage Graf AG) und Juni 1999 (GRANU Nutzfahrzeuge AG) von Margrit und Hans Graf gegründet und zusammen mit einem kompetenten Team sowie Leidenschaft zu dem gemacht wurden, was sie heute sind: Nämlich erstklassige Adressen für Personenwagen und Nutzfahrzeuge sowie den dazu gehörenden Dienstleistungen. Klar ist, dass die Marken Opel und Chevrolet zur Garage Graf gehören, wie das Salz zur Suppe. Mit ihrer umfassenden Modellpalette sind sie unter anderem das Aushängeschild der Zetzwiler Garage. Der Verkauf von Neuwagen ist aber nur ein Standbein des Zetzwiler Familienunternehmens. Gepflegte Occasionen, Reparaturen aller Marken, Fahrzeugservice, MFK-Vorbereitungen, Verkauf und Montage von Zubehör, Reifenservice etc. sind weitere Trümpfe, welche immer stechen. Das gilt natürlich auch für den Bereich Nutzfahrzeuge, für welche die GRANU Nutzfahrzeuge AG seit bald 20 Jahren kompetenter Partner ist. Die verschiedenen Nutzfahrzeugtypen der Marke Iveco können nach Kundenwunsch und je nach Einsatzbereich mit den verschiedensten Aufbauten ausgerüstet werden. Mit Peter Varrin steht dem GRANU-Team unter der Führung von Thomas Graf ein Nutzfahrzeugverkäufer zur Seite, der die Materie kennt und über grosse Verkaufserfahrung verfügt.
Ein zuverlässiger Partner ist die GRANU Nutzfahrzeuge AG auch bei der Bergung von Unfallfahrzeugen. Die Zusammenarbeit mit der regionalen und kantonalen Polizei funktioniert bestens und hat sich bewährt.
Claudia Müller-Graf und Thomas Graf freuen sich auf die neue Herausforderung und auf eine gute Zusammenarbeit mit ihren Kunden.

Mittwoch, 28.11.2018Gontenschwil

Weihnachtsbäume vom Geissenkragen 483

Text: Eing., Bild: Pixabay

Jedes Jahr werden in der Schweiz rund 1,2 Mio. Christbäume verkauft. Ca. 500‘000 Bäume pro Jahr werden in der Schweiz produziert, der Rest kommt vorwiegend aus Dänemark und Deutschland.

Schweizer Christbäume sind im Trend und erfreuen sich einer immer grösserer Beliebtheit, trotz der zum Teil widrigen Umständen und dem Preisdruck vom Ausland.

In der eigenen Kultur von Andreas Lüscher in Gontenschwil wachsen die Bäume und werden von ihm und seinen Helfern gepflegt. Er produziert mit grosser Sorgfalt und nur für regionale Abnehmer. Andreas Lüscher ist zudem Mitglied der «IG Suisse Christbaum», der Dachorganisation der schweizerischen Christbaumproduzenten.

Ganz wichtig für ihn ist der alljährliche Verkauf bei ihm zu Hause im Geissenkragen 483 in Gontenschwil. Dieses Jahr findet der Verkauf an den beiden Samstagen des 15. und 22. Dezember von 9 bis 16 Uhr sowie am Donnerstag, 20. und Freitag, 21. Dezember 2018 von 13 bis 17 Uhr, oder nach telefonischer Absprache (079 760 69 45 oder 062 773 11 07) statt. Im Angebot sind Nordmann-, Weiss- und Rottannen, sowie Blaufichten. Sie finden hier bestimmt Ihren passenden Baum! Auch Bunde mit Kranz-, Zier- und Deckästen können Sie kaufen.

Familie Lüscher und ihr Team freuen sich, Sie beraten und bedienen zu dürfen.

Mittwoch, 28.11.2018Reinach

Bewegungstreff in der Nachbarschaft im Casa Schneggli

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Bevölkerungsentwicklung mit der Zunahme der Anzahl älterer Menschen sieht Pro Senectute Aargau als Herausforderung und Chance. Pro Senectute Aargau als Fachorganisation für Altersfragen und -angebote setzt sich für das Wohlergehen dieser Altersgruppe ein.

Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Kulm mit Sitz in Reinach, steht für selbstbestimmte und lebenswerte Altersjahre. Die Nähe zur Bevölkerung ist ein grosses und zentrales Anliegen der Stiftung. Deshalb werden durch engagierte Mitarbeiter/-innen im ganzen Bezirk wöchentliche oder monatliche Freizeitangebote wie Mittagstische, Spielnachmittage oder im Fall von Reinach und den umliegenden Gemeinden der Bewegungstreff in der Nachbarschaft angeboten. Marianne Arnold hiess die sportlichen Teilnehmer/-innen am Donnerstag in der Cafeteria des Casa Schneggli in Reinach herzlich willkommen. Meistens nehmen zwischen 10 und 12 Personen am Bewegungstreff teil. Seit 4 Jahren führt die Reinacherin Marianne Arnold jeden Donnerstag von 10 bis 11 Uhr den Bewegungstreff. In vielseitigen Lektionen trainieren sie die Muskulatur, erhalten die Mobilität und fördern Geist und Seele. Mit gezielten Übungen zu Musik oder im Spiel werden sanft Kraft und Beweglichkeit gefördert, um den Alltag so lange wie möglich selbstständig gestalten zu können. Auch der Austausch unter Gleichgesinnten kommt nicht zu kurz (nur mehr Männer wären erwünscht). Koordinationsübungen mit Bällen, selbst gebastelten Gewichten oder Duschschwämmen ergeben einen positiven Effekt für die Gesundheit der Teilnehmer. Anmelden können sich Interessierte bei Marianne Arnold: 062 771 10 84.

Mittwoch, 28.11.2018Beinwil am See

Die Schule Beinwil am See hat sehr viel zu bieten

Text und Bild: Eing.

Der neue Schulleiter Rolf Liechti blickt nach fast vier Monaten im Amt auf seine erste Zeit und die bisherigen Erfahrungen zurück.

Lieber Rolf, du bist nun bereits seit Anfang August dieses Jahres Schulleiter an der Schule Beinwil am See. Wie bist du gestartet?
Ja danke, ich durfte sehr gut starten. Die beiden Vorbereitungstage in der letzten Ferienwoche waren Höhepunkte bei meinem Einstieg im Kollegium der Schule Beinwil am See. Die Q-Gruppe hatte die Tage sehr gut vorbereitet. Das Team war überaus offen, präsent und motiviert. Das hat mich sehr beeindruckt.

Was waren deine persönlichen Highlights in den letzten vier Monaten bei uns in Beinwil am See?
Es sind die gemeinsamen Schulveranstaltungen wie Wettschwimmen, Herbstwanderung und Räbeliechtli-Umzug. Diese Anlässe sind wichtig für die Schule als Ganzes. Sie fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl und verankern die Schule in der Bevölkerung. Ich finde es ganz wichtig, dass wir als Schule im Dorf wahrgenommen werden – nicht nur als «Budgetposten». Die Schule Beinwil am See hat sehr viel zu bieten.

Welche Stärken der Schule Beinwil am See durftest du bereits schätzen lernen?
Ich schätze mein Kollegium als Team. Wir treten vereint auf, stehen hintereinander, ziehen am selben Strick. Für mich ist es ganz wichtig, dass wir stärkenorientiert denken und handeln – im Berufsalltag gegenüber den Kindern, aber auch uns selber gegenüber. Auch seitens der Schulpflege dürfen wir uns auf eine starke, kompetente und breit aufgestellte Behörde abstützen, die sich mit vereinten Kräften hinter unsere Schule stellt und für eine gute Schule einsteht.

Welche Punkte sind dir als Schulleiter eine Herzensangelegenheit?
Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass der Lehrerberuf eine Berufung ist. Wir sind dann eine gute Schule, wenn wir ein gutes Team von Pädagoginnen und Pädagogen haben. Dies ist wiederum möglich, wenn die Ressourcen stimmen und genügend Raum für die Ausübung des pädagogischen Handwerks bleibt. Damit meine ich auch Entwicklung, Hinschauen und Partizipation.

Welche Herausforderungen warten auf dich in der kommenden Zeit?
Ich will Ruhe und Kontinuität sichern. Ich wünsche mir eine hohe Konstanz im Team, möglichst wenig Wechsel und Abgänge. So können wir die Herausforderungen, die auf uns zukommen, meistern. Konkret sind dies die Einführung des neuen Lehrplans, die neue Ressourcierung und die pädagogische Weiterentwicklung der integrativen Schule Beinwil am See.

Lieber Rolf, es freut uns sehr, dass du so gut angekommen bist und wir wünschen dir für deine weiteren Vorhaben viel Herz und weiterhin eine unterstützende Umgebung.

David Stephan, Schulpflege Beinwil am See

Mittwoch, 28.11.2018Beinwil am See

Alle Jahre wieder! Räbeliechtliumzug Böju 2018

Text und Bild: Eing.

Die Vorfreude Anfang November ist bei den Kindergartenkindern und Schüler/-innen von Böju jeweils gross! Der alljährliche Räbeliechtli-Umzug steht vor der Türe.

Am Montagmorgen vom 5. November 2018 wurden die Räben voller Tatendrang und Freude, mit Unterstützung der 5. Klässler/-innen oder der Eltern, geschnitzt. Das Wetter meinte es gut und bescherte Böju einen angenehmen – nicht allzu kalten – Herbsttag. Am Abend herrschte eine besinnliche und auch etwas romantische Stimmung beim herbstlichen Räbelichtliumzug durch die Strassen von Böju. Der Elternrat Beinwil am See hatte den Verpflegungsstand stimmungsvoll dekoriert und wartete schon mit Glühwein und leckeren Hotdogs.

Viele Eltern, Grosseltern, Freunde und Verwandte besammelten sich beim Alten Schulhaus um die prächtigen, leuchtenden Kunstwerke der Kinder und die Fackelträger/-innen bei ihrem Umzug zu bestaunen und sich beim gemütlichen Beisammensein mit anderen Eltern auszutauschen. Wieder zurück beim Schulhaus sangen die Kinder ihre fleissig geübten «Räbeliechtli-Lieder». Im Anschluss bedankte sich der neue Schulleiter, Rolf Liechti, herzlich bei allen beteiligten Personen für den gelungenen Anlass. Zum Abschluss wurden alle Kinder zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

Wir freuen uns bereits auf den Räbeliechtli-Umzug 2019!

Nadja Loser, Elternrat Beinwil am See

Mittwoch, 28.11.2018Region

WYNAexpo 2019: «After Sun» lässt die Party steigen

Text und Bild:Thomas Moor

Freude herrscht im Advent. Vor allem bei jenen, die jeden Tag ein Türchen zu ihrem Adventskalender öffnen können. Ein grosses Türchen haben die WYNAexpo-Macher Christian Schweizer und Matthias Haller geöffnet. Das Party-Label «After Sun» wird die WYNAexpo stimmungsmässig bereichern.

Dass die WYNAexpo 2019 im Reinacher Moos auf Kurs ist, ist ja unlängst bekannt. «Die Messehallen sind äusserst gut gebucht», wie Christian Schweizer erfreut sagt. Einige wenige Stände seien noch frei. Wer danach als Aussteller noch dabei sein möchte, kann für sich Werbung auf dem LED-Grossbildschirm buchen. Gut ausgebucht heisst für die beiden Expo-Macher Christian Schweizer und Matthias Haller aber nicht, «Beine hochlagern, zurücklehnen und abwarten». Im Gegenteil: Jetzt geht es mit Vollgas an die Gestaltung des Rahmenprogramms, das auch bei der jüngsten Ausgabe wieder einige Rosinen beinhalten wird. Man darf sich jetzt schon freuen. Der erste Kracher liess jedenfalls nicht lange auf sich warten.

Kürzlich wurde das erste Programm-Häppchen serviert und die Zusammenarbeit mit dem Zetzwiler Label «After Sun» offiziell bekanntgegeben. Und wer «After Sun» kennt, weiss, dass stimmungsmässig aus dem Vollen geschöpft wird. Eine grosse Party für Jung und Alt auf die Beine zu stellen, war das Ziel einer Truppe junger Erwachsener 2016. Ziel erreicht! In diesem Jahr ging dieser Anlass in Zetzwil nämlich bereits zum dritten Mal mit grossem Erfolg über die Bühne. Jetzt schlagen die «After-Suner» ihre Zelte für zwei Nächte im Reinach auf. Natürlich wird das Zelt von den Expo-Verantwortlichen beim Eingang zum Messegelände gestellt. 10 x 20 Meter gross. Am Freitag und Samstagabend wird dort 200 m2 Party vom Feinsten geboten. Die beiden «After Sun»-Vorstandsmitglieder Luca Zanatta und Marco Merz sind bereits heute bis in die Zehenspitzen motiviert, für die Expo-Besucher zusammen mit ihrem Verein eine Party zu reissen, die unvergesslich werden soll. Daran zweifelt niemand. Denn: Erfolgreiche Party-Macher und erfolgreiche Expo-Macher – das passt!

Mittwoch, 28.11.2018Region

Ein Freudenfest mit neuen Soldaten

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 25. November war das Zelt zum Bersten voll. Über 80 Personen fanden sich zum freudigen Fest anlässlich der Soldateneinreihung von Christine und Francesco Guarisco und Caroline Schaad und der Aufnahme in den Freundeskreis von Jasmin Heierli ein.

Carmen Salzmann und Mirjam Haldimann holten die Gäste mit der Moderation auf sympathische Weise ab und Jasmin Heierli führte ein interessantes Interview mit Caroline durch. Bereits gaben Caroline und Christine ihr erstes Zeugnis und berichteten aus ihrem Leben, wie sie zum Glauben fanden und was sie bewog, ganz bewusst und aus freiem Willen den Schritt zum «Soldaten Christi» in Heilsarmee-Uniform zu tun. Francesco dagegen gab seinen Einstand mit einem berührenden Lied zusammen mit Benjamin Hunziker, Phillip Dätwyler und Yannik Beimler mit Gesang und wohlklingenden E-Gitarren-Soli.

Die Offizierin Katharina Hauri nahm das Thema der Glaubensartikel und den Text aus 1. Timotheus 2 «Gott will, dass alle Menschen gerettet werden» in ihrer Predigt auf. Dabei nahm sie auch Bezug auf die Video-Botschaften der ehemaligen Generalin Linda Bond, die den evangelistischen Auftrag der Heilsarmee-Soldaten betonte.

Mit den passenden Musikstücken der Heilsarmee-Brassband «Vorwärts Christi Streiter» und «Freud, Freud, Freud, in der Heilsarmee ist Freude» wurde der Gottesdienst würdig umrahmt.

Natürlich durfte zum Abschluss ein gemeinsamer Apéro nicht fehlen. Wirklich ein freudiger Tag.

Mittwoch, 28.11.2018Gesundheit

Versicherung ohne Sicherung

Bild: Pixabay

Wer seine Grundversicherung bei der Helsana hat, bezahlt pro Jahr allein für die Bürokratie 258 Franken. Andere Krankenkassen sind ähnlich kostenintensiv, was ihre Verwaltung angeht, einige jedoch auch deutlich günstiger.

Erstaunlicherweise sind es genau die bürokratielastigen Kassen, welche häufig Leistungen verweigern, fast in wöchentlichen Abständen ärztliche Berichte einfordern und ihre Versicherten mit Telefonanfragen traktieren. Die vielen Mitarbeiter in der Bürokratie müssen eben auch beschäftigt werden.

Noch skurriler ist häufig der Streit zwischen den Versicherungen. In der Schweiz besteht historisch eine Aufteilung in UVG (Unfallversicherungsgesetz) und KVG (Krankenversicherungsgesetz). Wer mindestens 8 Stunden pro Woche angestellt beschäftigt ist, ist über den Arbeitgeber unfallversichert. So weit so gut. Leider schieben inzwischen die Versicherungen häufig die vermeintliche Leistungspflicht gegenseitig hin und her. Unterstützt von bei den Versicherungen angestellten Ärzten, die häufig nie in dem Fachgebiet gearbeitet haben, aus dem sie den einzelnen Versicherungsfall nun beurteilen müssen.

Für die behandelnden Ärzte, aber v.a. für die betroffenen Patienten ist dies nicht nur häufig lästig, sondern auch mit Frustration, Kosten, Zeitverlust und Ausbleiben von eigentlich berechtigten Zahlungen verbunden.

Es liesse sich im Gesundheitswesen sicher eine Menge Geld einsparen. In meinem Fachgebiet allein schon durch die Reduzierung von unnötigen Operationen. Es braucht auch nicht bei jeder Verletzung gleich eine Maximaldiagnostik (z.B. eine kurzfristige Kernspintomografie). Die Reduzierung von administrativen Aufgaben von Ärzten und Pflegenden im Spitalbetrieb, die sie von den eigentlichen Aufgaben abhalten. Preisabsprachen zwischen Anbietern im medizinischen Bereich wird viel zu wenig nachgegangen. Mir kann bis heute niemand aus Politik oder Industrie erklären, wie der Preis für eine kleine Stahlschraube mit 2 Ösen für jeweils 2 Fäden aus Polyester ein Preis zwischen 280 und 480 Franken zustande kommt. Die Aufzählung liesse sich beliebig verlängern.

Eigentlich sollte für die im Gesundheitswesen Beschäftigten immer der Patient im Mittelpunkt stehen, erst recht, wenn man den vollmundigen Werbeplakaten oder den teuren Werbespots der Versicherer Glauben schenkt.

Dr. Michael Kettenring

Mittwoch, 28.11.2018Haustier

Blasensteine und Harnkristalle bei Katzen

Bild: zvg

Blasensteine und Harnkristalle sind bei Katzen leider gar nicht so selten. Wenn diese nicht behandelt werden, kann es zu Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen kommen.

Blasensteine (Harnsteine) können sehr schmerzhaft sein und Probleme beim Urinieren verursachen. Sie bestehen meist aus Mineralien, die sich zuerst zu mikroskopisch kleinen Kristallen zusammenlagern. Mit der Zeit werden sie grösser und es entsteht entweder sandartiger Harngriess oder ein grösserer Blasenstein. Blasensteine haben verschiedene Ursachen und können in jedem Alter vorkommen.

Vor allem bei Katern können Harnsedimente in die Harnröhre abgeschwemmt werden und dort stecken bleiben. Die Folge ist ein lebensbedrohlicher Harnröhrenverschluss.

Symptome

  • Blutiger Urin
  • Schmerzen beim Urinieren
  • Häufiges Wasserlassen, oft nur tröpfchenweise
  • Übermässiges Putzen und Lecken am Bauch und an den Geschlechtsteilen
  • Plötzliche Stubenunreinheit/Unsauberkeit

Bitte beachten Sie, dass Katzen mit Blasensteinen manchmal auch keine klinischen Anzeichen zeigen. Ein hochgradiger Verdacht auf einen Harnröhrenverschluss besteht aber immer dann, wenn:

  • die Katze versucht Urin abzusetzen, aber nichts kommt.
  • die Katze immer wieder nur einige Tropfen Urin absetzt (so dass die insgesamt im Verlauf eines Tages abgesetzte Harnmenge deutlich geringer als normal ist).
  • die Katze allgemeine Symptome, wie Erbrechen, Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit oder eine schnelle, flache Atmung hat.

Wenn diese Symptome beobachtet werden, handelt es sich um einen absoluten Notfall und es sollte so schnell wie möglich ein Tierarzt aufgesucht werden!

Formen
Die beiden häufigsten Formen von Blasensteinen sind (Kalzium-)Oxalat und Struvitsteine. Bei Oxalat ist der Säuregehalt im Urin niedrig und bei Struvit hoch.

Diagnose
Röntgenbilder, Ultraschall, Urinanalyse werden am häufigsten verwendet, um Blasensteine zu diagnostizieren.

Behandlung
Je nach Art der Kristalle kann der Tierarzt

  • eine Diät verordnen, um die Steine aufzulösen
  • eine medikamentöse Behandlung einleiten, um die Entzündung zu bekämpfen,
  • bei Katern einen Harnkatheter setzen, um eine Harnspülung zu machen
  • Harnsteine müssen immer operativ entfernt werden.

Vorbeugen
Katzen, welche Blasensteine oder Kristalle gehabt haben, sollten von Zeit zu Zeit den Harn kontrollieren lassen und eine lebenslange Harndiät einhalten, um einem Rückfall vorzubeugen.

Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte an uns oder Ihren Tierarzt. Wir beraten Sie gerne!

Autor: Tierarztpraxis Opher Berger, Schorenstrasse 11a, 5734 Reinach

Dienstag, 27.11.2018Gesundheit

Störung der Sexualfunktion

Fast jeder Mann wird im Laufe seines Lebens mit Störungen seiner Sexualfunktion konfrontiert. Im Vortrag «Störungen der männlichen Sexualfunktion als Hinweis auf ernstzunehmende Erkrankungen von Herz und Prostata», der am 15.11.2018 im Asana-Spital Menziken von Dr. med. T. Grün, FMH Urologie, Reinach, gehalten wurde, ging es darum, dass Störungen der männlichen Sexualität, wie Erektionsschwierigkeiten oder fehlende sexuelle Lust, auch Warnhinweise des Körpers für das Vorliegen schwerwiegenderer Erkrankungen auch ausserhalb der Geschlechtsorgane sein können.

Mit zunehmendem Alter nimmt das sexuelle Verlangen ab. Dies ist eine normale Entwicklung, kann jedoch auch von einem überdurchschnittlich starken Abfall des männlichen Sexualhormons Testosteron ausgelöst werden. Testosteron bestimmt jedoch nicht nur die männliche Sexualfunktion. Es spielt auch eine grosse Rolle für die Knochenstabilität und Muskelaktivität mit zunehmendem Lebensalter. Asserdem gibt es einige Studien, die darauf hinweisen, dass ein Testosteronmangel auch zu Problemen anderer Organe, insbesondere des Herzens führen kann. So konnte gezeigt werden, dass bei einem signifikanten Testosteronmangel gehäuft Kalkablagerungen in den Herzkranzgefässen und Herzinfarkte auftreten können. Ein krankhaftes Absinken des Testosteronwertes führt jedoch auch zu einem weniger schnellen Wachstum der Prostata. Es wird zum heutigen Zeitpunkt auch vermutet, dass Patienten mit einem niedrigen Testosteronspiegel weniger häufig an bösartigen Prostatatumoren erkranken.

Auch Erektionsschwierigkeiten treten mit zunehmendem Alter häufiger auf. Als eine mögliche Ursache muss natürlich die Alterung der Schwellkörper und der Blutgefässe angesehen werden. Aber auch hier lohnt sich eine genauere Untersuchung. Bei etwa 40% der Patienten mit erhaltenem, sexuellem Antrieb aber ungenügender Gliedsteifigkeit findet man als Ursache eine Durchblutungsstörung der Penisgefässe. Es ist wichtig, diese Patienten frühzeitig zu erkennen, da bereits viele – auch grosse – Studien zeigen konnten, dass die Veränderung der Penisgefässe nur die Spitze eines Eisbergs darstellt. Die Veränderungen der Penisgefässe treten in der Regel wenige Jahre später auch in grösseren Gefässen wie den Herzkranzgefässen oder der Halsschlagader auf. In der Folge kommt es bei diesen Patienten vermehrt zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Es konnte auch mehrfach gezeigt werden, dass bei einer frühzeitigen Diagnose einer durchblutungsbedingten Erektionsstörung durch entsprechende hausärztliche Massnahmen und Untersuchungen das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte gesenkt werden kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Nachlassen des sexuellen Antriebs und der Erektionsfähigkeit mit zunehmendem Alter normal sind. Dennoch lohnt es sich, das Gespräch mit einem Arzt zu suchen, da bei bestimmten Formen von Sexualstörungen im Verlauf schwerwiegende Erkrankungen anderer, lebensnotwendiger Organe auftreten können.

Quelle: Asana Gruppe AG Spital Menziken

Freitag, 23.11.2018Schongau

Der Frauenverein verbachte einen Abend im Wald

Text und Bild: Eing.

Die Fackeln leuchteten, das Feuer knisterte und die Kerzen schimmerten rund um die Oberschongauer Waldhütte. Rund 20 Frauen und ein Hahn im Korb – in Vertretung eines Vorstandmitgliedes – freuten sich auf ein heisses, feines Käsefondue. Mit langen Gabeln standen alle um den wärmenden Topf, assen, lachten und genossen einen gemütlichen Abend.

Die einen verabschiedeten sich vor Mitternacht, die anderen erst spät danach, als alles Holz verbrannt, «d' Fläsche Zwätschge» leer war und jede wusste, in ein paar Stunden ist wieder Morgen. Gesellige, lustige und unvergessliche Stunden neigten sich dem Ende zu.

Vielen Dank für euer Kommen und auf Wiedersehen.

Freitag, 23.11.2018Meisterschwanden

Der Kleintierzüchterverein lädt ein

Text und Bild: Eing.

Grosse Kleintierausstellung mit Kaninchen und Geflügel am 29. und 30. Dezember 2018 in der MZH Meisterschwanden

Der Kleintierzüchterverein Meisterschwanden ist dieses Jahr turnusgemäss Organisator der Kleintierausstellung. Rund 600 Kaninchen und Geflügel werden in der Mehrzweckhalle in Meisterschwanden ausgestellt. Züchterinnen und Züchter aus 14 Vereinen, die im Hallwylverband, Freiämterverband und im Kreisverband Lenzburg zusammengeschlossen sind, lassen ihre Tiere bewerten und präsentieren sie einer breiteren Öffentlichkeit. Die jeweiligen Rassen- und Farbenschlagsieger werden prämiert und die Tiere sind für künftige Zuchten heiss begehrt. Eine lebendige Freizeitgestaltung und ein sinnvolles und familienfreundliches Hobby, das Mensch und Tier vereint.

Einer der grössten Geflügelzüchterklubs der Schweiz zeigt die «Perlen der Geflügelzucht» in Meisterschwanden. Der Schweizerische Seiden- und Haubenhühner-Züchterklub mit über 80 Züchtern aus allen Landesgegenden stellt sich an der jährlichen Klubschau dem friedlichen Zuchtwertvergleich. Oberstes Ziel des Klubs ist nach wie vor, dieses alte und wertvolle Kulturgut (Seidenhühner seit 1250 und Vollhaubenhühner seit 1654) zu hegen und zu pflegen.

Ebenfalls anwesend ist die Fellnähgruppe Meisterschwanden, die wiederum ihre fantasievollen Handarbeiten präsentiert. Die Fellnähgruppe Bremgarten bastelt mit den Kindern. Die leistungsfähige Festwirtschaft bietet traditionsgemäss den landauf und landab bestens bekannten Kaninchenrollbraten an – «es hät, solang’s hät». Jugendliche verkaufen Tombola-Lose – es lohnt sich dieses Jahr ganz besonders, das Glück zu versuchen.

Öffnungszeiten Ausstellung/Restaurant:
Samstag, 13.00–21.00 Uhr
Restaurant, 12.00–24.00 Uhr
Sonntag, 10.00–16.00 Uhr.

Freitag, 23.11.2018Schongau

Jungbürgerfeier 2018 der Gemeinde Schongau

Text und Bild: Eing.

Am Freitag, 16. November 2018 durfte der Gemeinderat die diesjährigen Jungbürgerinnen und Jungbürger der Gemeinde Schongau zur Jungbürgerfeier begrüssen.

Die teilnehmenden Jungbürgerinnen und Jungbürger haben beim Apéro im Gemeindehaus einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung erhalten. Im Anschluss an den geselligen Apéro waren alle Teilnehmer zu einem feinen Nachtessen im Restaurant Kreuz eingeladen.

Der Gemeinderat bedankt sich für das grosse Interesse an der Gemeinde und wünscht allen Jungbürgerinnen und Jungbürger viel Erfolg auf dem weiteren Lebensweg.

Freitag, 23.11.2018Reinach

Cookies & Dreams: Herrlicher Duft im Backparadies

Text und Bild: Thomas Moor

Weihnachten ohne Mailänderli, Chräbeli, Brunsli, Lebkuchen & Co.: Unvorstellbar! Und so laufen die Backöfen gerade in diesen Tagen wieder heiss und die Teigmaschinen auf Hochtouren. Weihnachtszeit ist definitiv Guetzlizeit. Willkommen im Cookies & Dreams, dem Eldorado für Zuckerbäcker.

Backen macht Spass. Ganz speziell dann, wenn man auch über die nötigen Zutaten und Werkzeuge verfügt. «In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei» und im Cookies & Dreams – dem Fachgeschäft rund ums Backen an der Hauptstrasse 41 in Reinach – gibt es für die vielen leidenschaftlichen Hobbybäckerinnen und -bäcker eine schier unerschöpfliche Vielfalt an Untensilien für die Weihnachtsbäckerei. Backzutaten, Ausstecher, Backformen, Streudekors, Lebensmittelfarben, Goldglitzer, Halbfabrikate wie Marzipan, Rollfondant, Schokoladeglasuren und vieles andere mehr: Iris Kyburz hat ihr Fachgeschäft mit viel Herzblut in ein wahres Back-Eldorado verwandelt, wo es alles gibt, damit die kreative Ader in Sachen Weihnachtsbäckerei in vollen Zügen ausgelebt werden kann. Da bekommt die Freude am Backen definitiv eine ganz neue Dimension. Nicht zuletzt auch darum, weil das Ausstecher-Sortiment wieder um viele neue Motive und Grössen ergänzt wurde. Auch Formen für Pralinés findet man im Angebot. Mit verschiedenen Verpackungsmaterialien aus Cellophan, Glas oder Blech verhilft man den süssen Erzeugnissen zu einem bezaubernden Auftritt.

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Freitag, 23.11.2018Polizei

Sicher durch den Winter

Text und Bild: Zvg.

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit, wenn es schon früh dunkel wird, sollte man wieder daran denken: Das Fahren mit Licht ist für alle motorisierten Fahrzeuge obligatorisch – auch tagsüber. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Busse von 40 Franken.

Frontscheibe komplett freikratzen
Es reicht nicht, auf der schneebedeckten Frontscheibe ein Guckloch freizukratzen. Die ganze Frontscheibe muss schnee- und eisfrei sein. Wer nicht mit vollem Durchblick fährt, riskiert eine Busse und obendrein noch einen Führerscheinentzug von mindestens einem Monat. Nicht zu empfehlen ist das Enteisen mit heissem Wasser: Dabei kann die Frontscheibe zerspringen.

Schneedecke entfernen
Das Autodach, die Motorhaube und die Heck- und Kofferraumklappe müssen vor der Fahrt vom Schnee befreit werden. Denn herunterfallender Schnee kann nachfolgende Autofahrer behindern, wenn nicht gar gefährden. Und Achtung: Es ist verboten, während des Scheibenkratzens und Schneeentfernens den Motor unnötig laufen zu lassen.

Ski und Snowboard gut gesichert transportieren
Ski und Snowboard werden auf dem Dach mit einer speziellen Halterung transportiert – und nicht auf dem Beifahrer- oder Rücksitz. Das hat seinen Grund, denn Sportgeräte können die Insassen bei einer Vollbremsung mit grosser Wucht treffen und schwer verletzen. Erlaubt ist es, die Sportgeräte in der dafür vorgesehenen Öffnung in der Lehne des Rücksitzes zu transportieren. Vorsicht beim Transport von Sportmaterial in Dachboxen: Die Maximallast gemäss Fahrzeugausweis darf nicht überschritten werden.

Parkfeld ist zugeschneit – muss ich die Gebühr zahlen?
Ja – wenn das Parkfeld mit Schnee bedeckt und die Parkfeldnummer nicht zu erkennen ist, muss im Zweifelsfall eben freigeschaufelt werden.

TIPP
Auf der Parkuhr steht der Hinweis: Parkfeld 500 eingeben und bestätigen, bezahlen und Ausdruck im Fahrzeug deponieren.

Wir wünschen Ihnen besinnliche Weihnachten und kommen Sie sicher durch den Winter.

Ihre Regionalpolizei


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg / bfu

Mittwoch, 21.11.2018Region

«Am Mittagstisch im Rebstock trifft man sich gerne»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Bevölkerungsentwicklung mit der Zunahme der Anzahl älterer Menschen sieht Pro Senectute Aargau als Herausforderung und Chance. Pro Senectute Aargau als Fachorganisation für Altersfragen und -angebote, setzt sich für das Wohlergehen dieser Altersgruppe ein.

Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Lenzburg mit Sitz in Lenzburg, steht für selbstbestimmte und lebenswerte Altersjahre. Die Nähe zur Bevölkerung ist ein grosses und zentrales Anliegen der Stiftung. Deshalb werden durch engagierte Mitarbeiter/-innen im ganzen Bezirk wöchentliche oder monatliche Freizeitangebote wie Fitness und Gymnastik, Spielnachmittage oder im Fall von Seengen, der Mittagstisch angeboten. Elsa Wacker und ihre Stellvertreterin hiessen die hungrigen Teilnehmer/-innen im Rebstock Seengen zum Mittagstisch herzlich willkommen. Meistens nehmen zwischen 25 und 28 Personen am Mittagstisch in Seengen teil. Auswahl an guten Menüs gibt es genug: Vegi, Fisch, Saisonal, Schnipo oder das Tagesmenü, für jeden Geschmack hat es etwas dabei. Elsa Wacker erwähnt und begrüsst nach dem Essen neue Teilnehmer, abgemeldete Personen, Geburtstagskinder oder liest den Anwesenden auch gerne mal ein Gedicht vor. Danach bleibt bis 15 Uhr Zeit um sich untereinander im Rebstock Seengen auszutauschen und zu plaudern. Seit 19 Jahren leitet Elsa Wacker schon den Mittagstisch, doch langsam will auch sie sich zurückziehen, deshalb wird 2020 Brigitte Streit ihre Arbeit übernehmen.

Mittwoch, 21.11.2018Meisterschwanden

Jubilaren-Matinee Meisterschwanden-Fahrwangen

Text und Bild: Eing.

Am 11.11. kurz nach 11.11 Uhr begrüssen Marschmusik-Klänge der Musikgesellschaft Meisterschwanden 80-jährige Jubilarinnen und Jubilare aus den Gemeinden Meisterschwanden und Fahrwangen. Von Meisterschwanden sind dieses Jahr auch die 85- und 90-jährigen in Begleitung anwesend. In Fahrwangen sind jene Geburtstagkinder noch vom Gemeinderat zuhause besucht worden und ab nächstem Jahr ebenfalls auf der Gästeliste des Jubilaren-Matinee.

Die Gemeinderäte Fahrwangen und Meisterschwanden freuen sich mit der vergnügten Gästeschar über die musikalische Begrüssung und die Einleitung von Oliver Fischer, Präsident der Musikgesellschaft. Nach traditioneller Marschmusik und einem obligaten «Happy Birthday» heissen auch die Gemeinderätinnen Simone Diem, Fahrwangen und Priska Notter, Meisterschwanden die Seniorinnen und Senioren mit ihren Begleitungen offiziell herzlich willkommen.

Der Herbst mit den farbigen Bäumen und dem welken Laub veranlasst viele Menschen Rückblick zu halten. Aus Anlass der 80-jährigen Jubilarinnen und Jubilare werden Anekdoten aus Zeitungsartikeln der Dorfchronik von 1938 erzählt.

Schmunzeln und Lacher wechseln sich in den Gesichtern mit ernsten Mienen ab, wenn die Rede vom temporär erhöhten Salzpreis zugunsten von Krisenmassen ist. Die erwähnte allgemeine Verdunklungsübung weist ebenfalls auf den bevorstehenden Krieg hin, was aber die Meitlisonntigs-Vereine nicht davon abhält, ein paar unterhaltsame Stunden für die Bevölkerung zu organisieren. Leider werden diese zuerst verschoben und dann aus feuerpolizeilichen und gesundheitspolitischen Gründen abgesagt. Die Maul- und Klauenseuche ist 1938 in der Gegend zu akut.

An Sonntagvormittagen 1938 werden Generalversammlungen der Vereine durchgeführt, bei Abstimmungen und Wahlen Lehrerinnen und Lehrer von der Bevölkerung gewählt oder Rätoromanisch zur vierten offiziellen Landessprache erkoren.

Ebenfalls aus dieser Zeit stammen die Rekordversuche von Sir Malcolm Campbell mit dem Schnellboot auf dem Hallwilersee. Darüber wird genauso geschmunzelt, wie über das Motto des Turnerabends «use metem Grümpel» inkl. englisch getaufte Musik «Elite Dancing-Band Seetal».

Anschliessend an den offiziellen Teil gehts weiter mit beschwingten Rhythmen der Musikgesellschaft. Von den praktisch vollzähligen Musikanten gratuliert speziell Köbi Fischer mit seinem Solo seinem ehemaligen Chef, Willi Lanz, zum diesjährigen 90. Wiegenfest. Er erntet mindestens so viel Applaus wie die gesamte Musikgesellschaft unter der Leitung von Christian Brunner, der dann auch prompt zur Zugabe den Taktstock nochmals schwingt.

Nach dem konzertanten Auftritt der Musikgesellschaft wartet der Landfrauenverein mit einem traditionellen Apéro auf und bedient alle mit feinen, selbstgebackenen Zöpfen und Broten. Alle haben den gemeinsamen Anlass der beiden Gemeinden Fahrwangen und Meisterschwanden im zentral gelegenen reformierten Kirchgemeindehaus genossen und freuen sich auf ein Wiedersehen.

Mittwoch, 21.11.2018Region

Pro Senectute Mittagstisch im Vereinszimmer Hallwil

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Bevölkerungsentwicklung mit der Zunahme der Anzahl älterer Menschen sieht Pro Senectute Aargau als Herausforderung und Chance. Pro Senectute Aargau als Fachorganisation für Altersfragen und -angebote, setzt sich für das Wohlergehen dieser Altersgruppe ein.

Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Lenzburg mit Sitz in Lenzburg, steht für selbstbestimmte und lebenswerte Altersjahre. Die Nähe zur Bevölkerung ist ein grosses und zentrales Anliegen der Stiftung. Deshalb werden durch engagierte Mitarbeiter/-innen im ganzen Bezirk wöchentliche oder monatliche Freizeitangebote wie Fitness und Gymnastik, Spielnachmittage oder im Fall von Hallwil, der Mittagstisch angeboten. Ruth Schwegler, Evi Von Burg und Doris Äschbach hiessen die hungrigen Teilnehmer/-innen im Vereinszimmer des Schulhauses Hallwil zum Mittagstisch herzlich willkommen. Meist nehmen um die 20 Personen am Mittagstisch teil. Jeden 3. Dienstag im Monat trifft man sich von 11.45 bis 13.30 Uhr für gemütliches Beisammensein und um ein leckeres Menü vom Rebstock Seengen zu geniessen. Dafür bezahlen die Hallwiler je 15.– für Menü, Kaffe und sonstige Getränke. Wer sich gerne ein Glas Wein dazu gönnt, bezahlt 18.–. Am November-Mittagstisch gab es Schweins-Pfeffer mit Spätzli und Rotkraut, für alle Vegetarier natürlich auch eine Vegi-Variante. Die drei freiwilligen Helferinnen organisieren und leiten schon seit zehn, sechs und zwei Jahren den Mittagstisch. «Es ist schön anderen zu helfen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wenn wir älter sind, hoffen wir, dass es auch gute Seelen geben wird, die solche Freizeitangebote organisieren» so Evi Von Burg. Nach dem Essen bleiben die meisten bis 13.30 Uhr sitzen um sich weiterhin untereinander auszutauschen und zu plaudern.

Mittwoch, 21.11.2018Region

Tanzen verbindet und neue Freundschaften entstehen

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Bevölkerungsentwicklung mit der Zunahme der Anzahl älterer Menschen sieht Pro Senectute Aargau als Herausforderung und Chance. Pro Senectute Aargau als Fachorganisation für Altersfragen und -angebote, setzt sich für das Wohlergehen dieser Altersgruppe ein.

Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Lenzburg mit Sitz in Lenzburg, steht für selbstbestimmte und lebenswerte Altersjahre. Die Nähe zur Bevölkerung ist ein grosses und zentrales Anliegen der Stiftung. Deshalb werden durch engagierte Mitarbeiter/-innen im ganzen Bezirk wöchentliche oder monatliche Freizeitangebote wie Fitness und Gymnastik, Mittagstische oder im Fall von Meisterschwanden, internationale Tänze angeboten. Cathérine Schmid und Franziska Mösching hiessen die 10 Teilnehmerinnen im Kirchgemeindehaus Meisterschwanden-Fahrwangen zu den internationalen Tänzen herzlich willkommen. Seit rund 6 Jahren leiten die beiden schon den Tanzkurs der Pro Senectute. Von Italien ging es nach Dänemark über zu Deutschland. Musikstücke aus aller Welt mit passenden Tänzen standen von 9.30 Uhr bis 11 Uhr auf dem Plan. Cathérine aus Meisterschwanden und Franziska aus Bettwil lieben es zu sehen, wie sich im Tanzunterricht neue Freundschaften bilden. Nie tanzen zwei Personen den ganzen Morgen miteinander, es wird ständig gewechselt, damit die Tänzer sich untereinander besser kennenlernen. Aber nicht nur Frauen sind dabei, in Meisterschwanden tanzen regelmässig drei Herren mit. Tanzen hilft nicht nur körperlich erheblich fitter zu werden – ebenso verbessern sich die kognitiven Fähigkeiten, die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit. Tänze werden auch einstudiert, um am Bremgartner Tanzfest, das von der Pro Senectute organisiert wird, mit 200 bis 300 Teilnehmern dieselben Tänze vorzuführen. Alle interessierten ab 55 + dürfen gerne bei einer kostenlosen Probelektion am Montagmorgen vorbeischauen.

Mittwoch, 21.11.2018Gontenschwil

«Räbeliechtli, Räbeliechtli, wo gohsch hi?»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Strassenbeleuchtung wurde ausgeschaltet und es konnte los gehen. Die Kinder trugen ihre schön geschnitzten Räbeliechtli durch die Strassen. Die fröhlichen Kinder sorgten mit den traditionellen Liedern und den warmen Lichtern für eine besinnliche und herzerwärmende Atmosphäre.

Für eine zauberhafte Stimmung in Gontenschwils Strassen sorgten auch in diesem Jahr die zahlreichen Räbeliechtli. Bereits etwas ungeduldig vom Warten, freuten sich die Kinder schliesslich, als der Umzug starten konnte. Man spürte ihre Vorfreude, endlich die geschnitzten Räben durch den dunklen Abend tragen zu dürfen. Am Umzug nahmen die Kinder des Kindergartens, des heilpädagogischen Kindergartens und der ersten und zweiten Primarschulklasse teil. Voller Freude wurden die eingeübten Melodien der bekannten Räbelichtli-Lieder zum Besten gegeben. Die Verwandten und Bekannten waren zahlreich erschienen, um dieses schöne, alljährliche Ereignis zu bestaunen. Stolz wurden die selbst geschnitzten, leuchtenden Unikate schliesslich präsentiert. Nach ursprünglicher Tradition wird die letzte Räbenernte mit einem Umzug durch die Dorfgassen gefeiert. Der Duft der leicht angebrannten Räben erinnerte wohl so manchen Zuschauer an seine eigene Kindheit. Obwohl heute vermehrt keine echten brennenden Kerzen mehr eingesetzt werden, blieb der glanzvolle Effekt stets derselbe. Ein schönes Finale boten die gemeinsam gesungenen Lieder in der Arena beim Schulhaus. Zum Abschluss des Abends genossen die Kinder einen feinen Hot Dog. Bei einer Grillbratwurst und heissen Getränken konnten auch die Erwachsenen den stimmungsvollen Abend in vollen Zügen geniessen.

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Mittwoch, 21.11.2018Gontenschwil

Party bis zum Abwinken – mit dem STV

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Ein bewährtes Rezept für eine richtig gute Party? Fetzige Musik, viel gute Laune, etwas Feines zu Essen und Getränke mit Schuss! Mit diesem gelungenen Menü lud der STV Gontenschwil bereits zum dritten Mal zur Hüttengaudi in die Mehrzweckhalle ein.

Die Vereinsmitglieder verwandelten die Mehrzweckhalle mit viel Herzblut und Liebe zum Detail in eine heimelige Alphütte. Super Stimmung war an diesem Wochenende garantiert. Nach dem Raclette-Plausch am Freitag stand für den Samstag die Hüttengaudi und Party bis zum Abwinken auf dem Programm. Die unzähligen bekannten Après-Ski-Hits, die eingängigen Schlager und Evergreens, welche die Coverband Indigo zum Besten gab, animierten die Besucher sofort zum Mitsingen und Mitfeiern. Die feschen Herren in Lederhosen und die Damen in den hübschen Dirndl und Blusen liessen es sich nicht nehmen, das Tanzbein zu den bekannten fröhlichen Melodien zu schwingen. Für das kulinarische Wohl sorgte das Küchenteam mit Älplermagronen und Raclettebrot. Spontan legten die Damen des STV einen fetzigen Tanz inklusive Schuhplattler aufs Parkett, welcher für grossen Jubel im Saal sorgte und den einen oder anderen freudigen Juchzer auslöste. Die gute Energie des Vereins war definitiv ansteckend. Hoch im Kurs an diesem kalten Abend war das «MüZwä» (Minzentee mit Zwetschgenschnaps), welches sogar «am Meter» bestellt werden konnte.

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Mittwoch, 21.11.2018Region

Ein Wintertraum bei ArtFloral

Text und Bild: Jennifer Loosli

Der Start in die Adventszeit ist dem Blumenfachgeschäft ArtFloral zu 100% gelungen. Die vielen interessierten Kunden erwartete eine wunderschöne und bis ins kleinste Detail geplante Adventsausstellung mit Glühwein, Nüssli und Guetsli.

ArtFloral zeigt sich in der Adventszeit von seiner schönsten Seite! Selbstgemachte Gestecke mit Rinde umwickelt oder filigrane Dekorationen aus Glas, bei ArtFloral findet jeder Deko- und Blumenliebhaber in der Adventszeit alles für das schön weihnachtlich geschmückte Zuhause. Sandra Roth und ihr Team freuen sich auf viele Kunden in der besinnlichen Zeit. In ihrer offenen Binderei in Reinach stellen sie individuelle Blumenarrangements nach den Wünschen ihrer Kunden zusammen. Trotz Farbentrends, die sich eher in den Pastelltönen bewegen, gibt es im Reinacher Blumenfachgeschäft auch knallige Arrangements in rot und orange. Zur Einstimmung in die Adventsausstellung vom 17. November 2018 gab es für die Kunden und Kundinnen passend zur Weihnachtszeit Glühwein, Guetsli und Nüssli zur Verpflegung. Das Floristenteam fertigt gerne neue Werkstücke mit dem täglichen und saisonalen Frischblumenangebot an.

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Mittwoch, 21.11.2018Menziken

Grossandrang beim Kerzenziehen der kath. Kirche

Text und Bild: Thomas Moor

Sie bringen nicht nur Wärme, sondern auch Farbe in die Weihnachtszeit: Die Kerzen in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Und wenn sie dann noch selber gezogen wurden, bekommen sie bei denen, die sie gezogen haben und bei den Beschenkten einen zusätzlich hohen Stellenwert.

Eintauchen in die verschiedenfarbigen Wachstöpfe und damit auch Eintauchen in das spezielle Erlebnis des Kerzenziehens, hiess es auch in diesem Jahr wieder im Pfarreiheim St. Anna der katholischen Kirche Menziken. Ein Traditionsanlass, der bei Jung und Alt nach wie vor sehr beliebt ist. «Eine fürs Gotti, eine für den Götti und eine fürs Grosi»: Die Mädchen und Buben entpuppten sich auch bei der jüngsten Ausgabe wieder als fleissige Kerzenzieher und gingen dabei entsprechend begeistert ans Werk. Aber auch die Väter und Mütter, welche ihre Kinder begleiteten, griffen zum Docht, um ihn unter fleissigem Tunken in den verschiedenen Parafinbädern zu einer Kerze werden zu lassen. Was danach folgte, ist die Krönung eines jeden Kerzenziehens. Am Dekotisch – wo Grossandrang herrschte – erhielten die Kerzen nämlich ihr finales Aussehen. Versierte und kreative Frauenhände spendierten den Kerzen aus dünnen Wachsscheiben geformte Rosen und allerlei fantasievolle Ornamente. Ausklingen konnte man das besinnliche Kerzenziehen bei Kaffee und Kuchen im Kerzenkafi der Blauring-Mädchen.

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Mittwoch, 21.11.2018Region

Edle Begleiter von Janari Uhren und Schmuck

Text und Bild: Thomas Moor

Wer bei Janari Uhren & Schmuck in Reinach einkauft, geht mit der Zeit. Nicht nur, weil er dort fachmännische Beratung bekommt, sondern auch deshalb, weil er auch immer wieder edle Neuheiten antrifft. Aktuell zum Beispiel mit den Schweizer Uhrenmarken Edox und Claude Bernard.

Qualität hat bei der Familie Gül seit 15 Jahren nicht nur bei der Beratung einen hohen Stellenwert, sondern auch beim Uhren- und Schmucksortiment. Das trifft auch für die beiden Uhrenmarken Edox und Claude Bernard zu, welche das Angebot an qualitativ hochstehenden Uhren ergänzen und noch einmal zusätzlich aufwerten. Keine Frage: Uhren sind schmucke Begleiter, sowohl bei der Dame, als auch beim Herrn. Und bei den Uhrenmodellen von Edox und Claude Bernard trägt man bewährte und hochgelobte Schweizer Präzision am Arm, welche von einer unvergleichlichen Handwerkskunst begleitet ist und Eleganz und Sportlichkeit symbolisiert. Kommt hinzu, dass das Preis-Leistungsverhältnis perfekt ist. Das trifft übrigens auch auf den umfassenden Schmuckbereich zu. Hier glänzen nicht nur die Anhänger, Ohrstecker, Halsketten und Ringe etc. aus Gold und anderen Edelmetallen um die Wette. Hier glänzen jeweils auch die Augen der Kunden, wenn sie ihr begehrtes Schmuckstück aussuchen. Eine erstklassige Adresse ist Janari Uhren & Schmuck an der Hauptstrasse 59 in Reinach auch für Verlobungs- und Trauringe. Klassisch edel, kreativ, individuell, ausgefallen, aus Gelbgold, Rotgold, Weissgold, mit oder ohne Diamanten: Der Vielfalt sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Möglich ist fast alles. Wobei auch hier gilt: Die Beratung ist das A und O. Natürlich ist Schmuck auch unter dem Weihnachtsbaum immer gern gesehen und bereitet dem oder der Beschenkten ganz viel Freude. Wobei man auch mit einem Geschenkgutschein von Janari immer auf der sicheren Seite ist.

Mittwoch, 21.11.2018Menziken

Advent: Simsalabim ist immer ein Besuch wert

Text und Bild: Jennifer loosli

Durch den schmiedeisernen Torbogen – geschmückt mit Engelsflügeln – betritt man im Simsalabim beim Bahnhof in Menziken wieder ein wahres Advents- und Weihnachtsparadies. Eines, das mit seiner Vielseitigkeit wieder neue Massstäbe setzt und die Kundschaft zum Staunen bringt.

Mit Chris Reas Weihnachtshit «Driving Home for Christmas» und anderen typisch weihnächtlichen Ohrwürmern wird man unter anderem akustisch empfangen. Besonders aber auch von den zwei kreativen Seelen Patricia Siegrist und Michelle Rotondo, welche der Adventsausstellung Ausgabe 2018 wieder eine zauberhafte Handschrift verpasst haben. Farblich setzen Weiss, Bordeauxrot und Grün die Akzente und werden – als Markenzeichen vom Simsalabim – mit den vielseitigsten selber gesammelten Naturmaterialien zu wunderschönen Adventskunstwerken komponiert. Optische Advents-Synfonien, welche sich nicht zuletzt durch ihre Haltbarkeit auszeichnen. Präsentiert werden die Tischdekos, Advents- und Türkränze etc. nicht etwa auf dem Silbertablett, sondern auf hölzernen Unterlagen, was wiederum zeigt, dass Holz auch im Dekobereich heimelige und wohnliche Akzente setzt. Übrigens: Auch im modischen Bereich gibt es mit Foulards, Taschen, Armbänder etc. einiges zu entdecken.

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Mittwoch, 21.11.2018Boniswil

Sanierung Seengerstrasse

Text und Bild: Eing.

Ende Sommer teilte die kantonale Abteilung Tiefbau mit, dass das Zulassen von Radfahrenden auf dem Gehweg entlang der Seengerstrasse nicht bewilligt werde. Zudem sollen die beiden bestehenden Fussgängerstreifen, beim Dorfeingang und bei der Einmündung Mättlistrasse, aufgehoben werden. Erkläre sich der Gemeinderat damit nicht einverstanden, werde nur eine Belagserneuerung, ohne Strassensanierung, ausgeführt. Ein unnötiger kantonaler Druckversuch.

Im Betriebs- und Gestaltungskonzept war eine Sanierung vorgesehen, die eine Motorfahrzeuggeschwindigkeit von 40 km/h zugelassen hätte, vor allem zum Schutz der dorfeinwärts fahrenden Velos. Jetzt will der Kanton die heute knapp 7 m breite Strasse auf 6,20 m verschmälern, aber mit dem Verbreitern der Kurven so gestalten, dass sich zwei Lastwagen mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h kreuzen können. Für den Velofahrer sei das eine Verbesserung der Sicherheit.

Solche Situationen führen aber nach Auffassung des Gemeinderates zu riskanten Überholmanövern. Anstatt den Verkehr zu verflüssigen, müssten die Autos in langsamem Tempo hinter den Velos herfahren, bis sie diese überholen können.

Der Gemeinderat hat bereits Mitte September der kantonalen Abteilung Tiefbau und dem Baudirektor Stephan Attiger mitgeteilt, dieser Entscheid werde nicht akzeptiert. Eine Orientierung des Gemeindeammanns über diese unterschiedlichen Auffassungen von Gemeinde und Kanton hat ein grosses Echo ausgelöst. Viele Familien und Einzelpersonen haben den Gemeinderat mit Briefen und E-Mails unterstützt und die Gemeindebehörde gebeten, weiterhin für ihr Anliegen zu kämpfen. Mit gleichem Inhalt sind zwei Sammeleingaben mit vielen Unterschriften eingereicht worden. Zudem hat sich die Schulpflege, zusammen mit der Schulleitung und den Lehrpersonen, mit einem Brief direkt an die Abteilung Tiefbau gewendet.

Der Gemeinderat ist froh über das Echo aus der Bevölkerung. Gestärkt durch diesen «Rückenwind» hat er sich nochmals an Baudirektor Attiger gewandt, unter Beilage aller Eingaben. Die Gemeindebehörde insistiert, dass die beiden Fussgängerstreifen bestehen bleiben sollen und die dorfeinwärts fahrenden Velos auf dem neu 2 m breiten Gehweg fahren dürfen.

Der Gemeinderat erinnert daran, dass Boniswil Erfahrung mit gefährlichen Verkehrssituationen hat und die seinerzeitigen Forderungen der Gemeinde nach Sicherheitsmassnahmen bei den Bahnübergängen erst nach dem tragischen Unfalltod eines Mädchens wirklich vorangetrieben wurden. Schliesslich muss die Gemeinde fast die Hälfte der Sanierungskosten übernehmen. Da will sie zu Recht, dass ihre, notabene kostenlosen, Anliegen auch berücksichtigt werden.

Dienstag, 20.11.2018Boniswil

Neuzuzügerabend in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Eine überaus zahlreiche Schar Neuzuzüger folgte dieses Jahr der Einladung der Gemeinde Boniswil, um die Boniswiler Behörden und die Vereine kennenzulernen.

Am 17. November 2018 traf man sich im Gemeindehaus zu einem Apéro. Gemeindeammann Gérald Strub begrüsste die rund 50 Anwesenden und tat seiner Freude kund, dass so viele Interessierte zum zweijährlichen Anlass erschienen waren. Er stellte die Gemeinderätin Monika Hermann und die Gemeinderäte Rainer Sommerhalder und Marc Schmuziger, aber ebenso die Schulpflegerinnen Karin Reinhard (Präsidentin), Corinne Neukom und Denise Schanz vor und entschuldigte den abwesenden Vizeammann Roland Balmer. Der Gemeindeammann ermunterte die Neuzuzüger, sich über die Vereine, deren Delegationen im Gemeindesaal präsent waren, zu informieren, Kontakt aufzunehmen und sich da und dort im Dorf zu engagieren.

Nach der offiziellen Ansprache gab es viele Gespräche. Erstaunlich, wie viele Vereine das Dorf Boniswil zur Auswahl bieten kann. Der Turnverein für Männer, Frauen und Kinder bot gleich an diesem Abend einen Turnerabend mit Speis und Trank im Saalbau an. Die Gemeinde offerierte den Neuzuzügern den Eintritt und eine Konsumation. Der Frauenverein zeigte sein abwechslungsreiches Programm durch das ganze Jahr auf. Der Verein Natur und Umwelt orientierte über seine Aktivitäten. Der Verein Zukunft Boniswil forderte die Besucher zum Gewichten der eigenen Prioritäten bei der Wahl eines Wohnsitzes auf. Die Trachtengruppe, der Verein Hansjakob Suter-Sammlung, der Samariterverein und die Feuerwehr durften natürlich auch nicht fehlen. Die Musikgesellschaft konnte man an diesem Abend als Helfer des Turnvereins im Office kennenlernen. Jeder Verein ist dankbar für engagierte Leute und froh um Nachwuchs. Wer weiss, wo welche/-r Neuzuzüger/-in ein Stück dörfliche Heimat findet.

Dienstag, 20.11.2018Region

Einstimmiges Ja zum Regionalen Raumkonzept 2040

Text und Bild: Eing.

Die Abgeordneten der Region haben an ihrer Versammlung vom 15. November 2018 das RRK 2040 einstimmig beschlossen. Damit haben sie die Weichen für die Entwicklung der Region aargau Süd in den nächsten 25 Jahren gestellt.

Das einstimmige Ja der Abgeordnetenversammlung setzt einen schönen Schlusspunkt unter die Planungsgeschichte, die vor zweieinhalb Jahren − mit der Abgeordnetenversammlung vom 30. Juni 2016 – startete. Das RRK 2040 ist das zentrale strategische Instrument zur Steuerung der zukunftsorientierten Entwicklung des Lebensraums aargauSüd. Es definiert Raumstrukturen, regional abgestimmte Nutzungen und Entwicklungsschwerpunkte für die nächsten 25 Jahre. Die Umsetzung der im RRK 2040 definierten Aufgaben und Massnahmen ist gestaffelt vorgesehen und bedarf eines periodischen oder projektbezogenen Entscheides. So ist eine kontinuierliche Abstimmung mit den zur Verfügung stehenden Finanzen sichergestellt.

Wer A sagt, muss auch B sagen
Entwickelt wurde das RRK 2040 in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden − und den Gemeinden kommt auch eine Schlüsselrolle zu bei seiner Umsetzung. Zum einen ist das RRK 2040 – in Nachfolge des REK 2009 − die Grundlage für die regionalen Vernehmlassungen zu den kommunalen Planungen. Zum anderen liegt es nun bei den Gemeinden, Verantwortung zu übernehmen. Sie müssen die nötigen Ressourcen zur Verfügung stellen, um die anstehenden Aufgaben anzupacken.

Flyer «Regionales Raumkonzept − RRK 2040 − das Wichtigste in Kürze»
Um die Handhabung im Planungsalltag zu erleichtern, wird zum RRK 2040 ein Flyer vorgelegt. Er enthält neben dem Zukunftsbild die schlüssigen Argumente für die Entwicklung der Gemeinden als Teil der Region und für das gemeinsame Denken im «funktionalen» Raum. Ausserdem gibt er eine Übersicht über die wichtigen Projekte und Massnahmen. Ihre Umsetzung wird alle vier Jahre überprüft. Die Übersicht der aktuell anstehenden Projekte und Aufgaben erfolgt deshalb auf einem separaten Einlegeblatt, das laufend aktualisiert und allen Verbandsgemeinden in jeweils neuster Fassung zur Verfügung gestellt wird.

Koordinationsaufgaben und Handlungsfelder
Bei den anstehenden Umsetzungsmassnahmen wird zwischen Koordinationsaufgaben und Handlungsfeldern unterschieden. Im Rahmen der Koordinationsaufgaben bietet der Regionalplanungsverband (die Repla) Koordination und Unterstützung; ausserdem vertritt sie die Interessen der Region gegenüber dem Kanton und anderen Replas. Bei den regionalen Handlungsfeldern übernimmt die Repla eine aktive Rolle beziehungsweise die Leitung. Sie erarbeitet Entwicklungskonzepte, leistet Starthilfe, vertritt die Interessen aller Verbandsgemeinden und kontrolliert die Zieleinhaltung. Die Arbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Die kommunalen Handlungsfelder liegen in der Verantwortung der Gemeinden und gehören in weiten Teilen zu ihrem Grundauftrag. Als regionale Plattform unterstützt aargauSüd impuls ausserdem private Initiativen im Interesse der Region.

Dienstag, 20.11.2018Beinwil am See

Hits & Evergreens: Männerchor weckte Erinnerungen

Text und Bild: Thomas Moor

Natürlich sehen die Sänger des Männerchors Beinwil nicht mehr ganz so jugendlich aus, wie auf den Fotos aus jungen Jahren, welche beim Einmarsch zum Jahreskonzert auf Leinwand projiziert wurden. Junggeblieben sind aber die Lieder, welche beim Konzert im Löwensaal vorgetragen wurden.

Unter der Leitung von Dirigent Andreas Pauli (Moderation Simon Deubelbeiss) und unter dem Motto «Hits und Evergreens» liessen die Männerchörler alte Zeiten aus der Pop- und Schlagerwelt aufleben. Zeiten, als Ohrwürmer wie Polo Hofers «Alperose», Frank Sinatras «My Way», Bette Milders «The Rose» und viele andere Ohrwürmer auf Plattenspielern und Kassettengeräten rauf und runter gespielt wurden. Das Konzert im Löwensaal wurde mit dem Après-Ski- und Party-Klassiker «Ein Stern der deinen Namen trägt» von DJ Ötzi eröffnet. Böju und die Welt überhaupt dürfte noch nie so viele Ötzis (mit weisser Strickmütze) an einem Haufen gesehen haben. Zum Mitsingen wurde das Publikum beim Jodellied «Alls was bruchsch» aufgefordert. Begleitet wurde der Männerchor dabei von den «Wätterhäxe» mit ihren Schwyzerörgeli. Musikalische Intermezzos lieferte das Ensemble Dis & Eis mit Andreas Pauli, Roland Schmid und Markus Schwyter, welches durch Sabine und Noam Bachmann verstärkt wurde. Auch der Frauenchor setzte mit seinen Liedbeiträgen einmal mehr erfrischende Farbtupfer.

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Dienstag, 20.11.2018Boniswil

Turnerabend in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Wer am Wochenende vom 16. und 17. November den Turnerabend in Boniswil im frisch renovierten Saalbau besuchte, kam zu einem sehr unterhaltsamen Vergnügen. Der Besucherandrang war sogar so riesig, dass noch zusätzliche Tische und Stühle gebracht werden mussten, so dass die hinterste Ecke im Saal und auf der Empore besetzt war.

Die Boniswiler Turnerinnen und Turner vom Kleinsten bis zum Grössten, das heisst vom MuKi-Turnen über die Jugi Unter-, Mittel- und Oberstufe, bis zum Damen- und zum Männerturnverein, hatten sich für diesen Abend etwas Besonderes einfallen lassen. Die beiden jungen Frauen Nicole Richner und Anita Arifaj hatten die Hauptleitung und führten als Moderatorinnen gekonnt durch den Abend. Die Rahmengeschichte mit den witzigen, filmischen Sequenzen über ein Trio, das sich auf den Weg zum «Boniland» machte und dort manches Spektakel erlebte, gab zu viel Lachmuskeltraining Anlass. Damit wurde das Turnprogramm eingeleitet und die verschiedenen Umbauten hinter dem Vorhang auf der Bühne geschickt überbrückt. Die tollpatschige Stella (Andrea Holliger) machte sich mit ihrem überbesorgten Mami Evelyne (Sandra Meuschke) und deren Ketten-Biertrinker-Partner Herby (Ella Spillmann) zum «Vergnügungspark Boniland» auf. Dort konnten sie zum Glück ihren «Höörbi» im Männerhort abgeben. Die kurligen Szenen, gefilmt von Andreas Bolliger, flossen geschickt in das Turnprogramm ein. Auf dem Rummelplatz erschienen als erste die MuKi-Kinder mit ihren Eltern, sausten mit ihren «Magic Cars» über die Bühne und überwanden auch Hindernisse wie Kasten und Bänkli problemlos.

Danach kamen die Auftritte der gemischten Jugi 1. und 2. Klasse und der Mädchen-Jugi 3. bis 5. Klasse. Die bunt gekleideten Zipfelmützenkids mit grünen T-Shirts oder mit den glitzrigen Bildern auf ihrem Oberteil turnten fleissig auf, neben und um die Stepper herum. Da erschien plötzlich Stella live auf der Bühne mit ihrem Mami im Achterbahnwagen, bzw. umfunktionierten Barren, und erlebte eine «Strompanne», natürlich kopfüber, zur Erheiterung des Publikums. Den Platz auf der Bühne übernahm nun die Jugi Oberstufe, die ihr Können mit verschiedenen Kunststücken zeigten. Beim Damenturnverein drehte sich alles ums Karussell. Wilde Schwünge, Drehungen, kunstvolle Körperstellungen und Fahrten auf verschiedenen rollenden Turngeräten lösten einander ab, bis es den Zuschauern selbst fast schwindlig wurde. Den Abschluss des ersten Teils machte der Männerturnverein, der offenbar im «Männerhort» die anvertrauten Lieblinge zu beschäftigen wusste. Sie traten als Moderator, Koch, Kellner, Fitnesstrainer mit Rollator, Schwimmlehrer und Wellnessbetreuer auf und tanzten mit den Kollegen des Animationsteams, so wie es sich für Kinder und Männer gehört – farbig ge- und verkleidet – auf der Bühne ihre Energie heraus. Nach der Pause trat als Gast der Turnverein Leutwil als Piraten auf der Piratenbahn mit einer sehr gekonnten, rasanten und überzeugenden Barrennummer auf. Die Jugi-Knaben der 3. bis 5. Klasse zeigten zum Thema Hüpfburg ihre verschiedenen Trampolinsprünge. Eindrücklich war das von Marius Romer konzipierte, hölzerne Riesenrad des Turnvereins. Mit UV-Licht kamen die akrobatischen und wilden Fahrten im Kreis und hoch in der Luft besonders gut an. Den endgültigen Schluss der Vorstellung machte der Damenturnverein, indem die Gestalten in einer verzauberten, magischen Welt ihren beschwörenden Zaubertanz zeigten und anschliessend mit akrobatischen Turnübungen, auch zusammen mit den Männern, die Bühne rockten. Das Abschlussbild zeigte eine Bühne voller engagierter, vor allem junger Menschen, und es brauchte einige Zeit, bis all den vielen Beteiligten und Helfern gedankt war. Es war ein rundum erfolgreicher Abend unter der Regie von Andreas Hegnauer und dem Lichtoperator Reto Holliger. Das Küchenteam um Roger Zingg hatte fein gekocht, es gab eine reichhaltige Tombola, und man konnte noch bis spät zusammen sitzen, am hübschen Marktstand im Foyer ein Dessert kaufen, etwas trinken und das Essen und schliesslich auch das unterhaltsame Programm verdauen. Das Dorf Boniswil ist dankbar für einen so aktiven Turnverein und für alles, was er immer wieder unternimmt.

Dienstag, 20.11.2018Schongau

Ein Chlaushock der etwas anderen Art

Text und Bild: Eing.

In Bettwil ist er Samichlaus, in Schongau Tenor und am 16. November stellte er uns «seine» Firma Bianchi in Zufikon vor. Felix weiss über Fische wirklich sehr gut Bescheid, aber auch Geflügel, Pilze und Hummer hat er uns gezeigt. Die Besichtigung war informativ und sehr interessant, ohne Felix‘ Hilfe hätten wir nicht alle Tiere erkannt.
Natürlich gab es auch etwas Feines zu essen. Felix erzählte unterdessen einige Anekdoten. Und statt dass Mäggi und Laura den Chor leiten und dirigieren, mussten sie vor aller Augen eine Seezunge filetieren. Sie haben das mit Bravour gemacht. Das hat ihnen verdienten Applaus eingebracht. Herzlichen Dank, lieber Felix-Samichlaus, für den gelungenen Abend in «deinem» Haus.

Dienstag, 20.11.2018Region

Weltmeisterlicher Leistung, weltmeisterlicher Empfang

Text und Bild: Thomas Moor

Schweizer Präzision, handwerkliches Geschick und Fachwissen sind einmal mehr auf fruchtbaren Boden gefallen. An der Weltmeisterschaft der Gebäudehüllen-Spezialisten in Riga (Lettland) brillierten die Schweizer mit drei Goldmedaillen und einer silbernen Auszeichnung. Der Seenger Rafael Hilfiker konnte sich als Weltmeister bei den Dachdeckern feiern lassen.

Stolz schwingt nach dieser Top-Leistung überall mit. In Seengen, der Wohngemeinde von Rafael Hilfiker genau so, wie in Beinwil am See bei der Grütter Bedachungen AG, wo der frischgebackene Weltmeister Rafael Hilfiker seine Lehre absolviert hat und erst kürzlich die Zusatzausbildung zum Objektleiter mit Erfolg bestanden hat. Es gibt wahrscheinlich nicht manchen Ausbildner, der seinen Lehrling von der Lehre bis zum Weltmeister begleiten kann. Reto Grütter ist in dieser glücklichen Lage. Er weilte ebenfalls in Riga, um die Daumen zu drücken und um mitzuverfolgen, wie sein Mitarbeiter zusammen mit dem Appenzeller Patrick Güttinger der starken internationalen Konkurrenz in einem spannenden, zweitägigen Wettkampf die Stirne bot und die Jury schlussendlich mit einer perfekten Leistung überzeugen konnte. Nach 6 Jahren ging die Goldmedaille im Dachdecken wieder an die Schweiz, Silber holte sich Deutschland, Bronze ging an Österreich. Der Jubel war natürlich nicht nur in Riga, sondern auch in Seengen und Beinwil am See gross.
Für die Seenger war klar, dass für den Weltmeister nur ein weltmeisterlicher Empfang gut genug sein würde. Und so stellten die Kameradinnen und Kameraden aus Feuerwehr und Turnverein sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer innerhalb von 24 Stunden ein Fest auf die Beine, das eines Weltmeisters würdig war. Die MG Seengen, die für den musikalischen Rahmen verantwortlich war, stand «putzt ond gstrählt» auf der Bühne, die Gemeinde stellte die Mehrzweckhalle unkompliziert zur Verfügung und die beiden Abwarte Urban Stadlin und Roger Lämmli trugen mit ihrem Einsatz ebenfalls zum guten Gelingen des Empfangs bei. Gemeideammann Jörg Bruder gratulierte Rafael Hilfiker für seine grossartige Leistung und den WM-Titel. «Wir feiern etwas Grossartiges», wie er sagte. Weltmeister Rafael Hilfiker war sichtlich gerührt über den Grossaufmarsch der Bevölkerung. Er bedankte sich bei seinen Eltern, den Kollegen und seinem Arbeitgeber für die Unterstützung, die er während des ganzen, nicht einfachen Jahres erfahren durfte.

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Dienstag, 20.11.2018Region

Stahl, Stein und Holz aus Schweizer Handarbeit

Text und Bild: Jennifer Loosli

Frey Garten- und Metallbau in Gontenschwil erstellt Ihnen massgefertigte Metallelemente für Ihren Garten. Aber auch für komplette Umgestaltungen, Unterhaltsarbeiten und Neuanlagen steht der kompetente Ansprechpartner seinen Kunden zur Verfügung.

Als gelernter Forstwart weiss Andy Frey, wie mit der Materie Holz fachlich genau gearbeitet wird. Durch Weiterbildungen und diverse Arbeitgeber entwickelte er sich auch in den Bereichen Garten- und Metallbau weiter. Der Gontenschwiler bietet seinen Kunden keine 0815-Lösungen, sondern individuell und massgefertigte Produkte an. Bei einem umfassenden Beratungsgespräch nimmt sich der 37-jährige gerne Zeit für seine Kunden und geht auf ihre einzigartigen Ideen ein. Durch seine langjährige Erfahrung und seine Zielstrebigkeit konnte Andy schon viele Kundenwünsche perfekt umsetzen. Von der Blumenkiste bis zur Treppe, vom Lattenzaun bis zur Gartenbank, alles wird bei Andy Frey nach Mass gefertigt. So gehören auch Plätze, Pergolen und Bepflanzungen, wie auch Grünpflege und Grundstücksunterhalt zu seinem Angebot. Er übernimmt auch den Winterdienst für betagte Menschen in der kalten Winterzeit. «Ich komme gerne um fünf Uhr Morgens und beseitige den schweren Schnee für solche, die es selber nicht mehr können», so der Gartenbauer. Ein sympathischer und zuverlässiger Ansprechpartner, der bei grösseren Projekten auch auf Partnerfirmen zurückgreifen kann.

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Freitag, 16.11.2018Region

Beauty by Kisamano: Ihr Laserspezialist im Seetal

Text und Bild: Jennifer Loosli

Sanfte, glatte Haut: Einfachste und sicherste Diodenlaser-Technik bei Beauty by Kisamano in Seon. Mit neuer Technologie können nun auch Personen mit blonden, roten und ganz feinen Haaren im Lasercenter die störende Behaarung entfernen lassen.

In Seon an der Unterdorfstrasse 20 wird man von A bis Z verwöhnt und verschönert. Ob Wimpern-Extensions, Gel-Nails, Permanent Make-up oder professionelle Haarentfernung, hier werden Kunden von medizinisch ausgebildetem Fachpersonal betreut. Für den Traum von vollen Wimpern mit Länge und Schwung gibt es professionelle Wimpern-Extensions. Ein zusätzliches Make-up von Karin Furter verleiht der Augenpartie grossartigen Ausdruck. Im Anschluss an die Verschönerung der Frau gibt es noch ein Fotoshooting von Make-up Artistin und Fotografin Karin Furter: www.foto-makeup.ch
Für alle, die gewisse Körperpartien nie mehr rasieren, epilieren oder zupfen möchten, gibt es die dauerhafte Haarentfernung bei Beauty by Kisamano. Zwischen sechs und acht Behandlungen sind ausreichend, um im Behandlungsbereich 90% der Haare zu entfernen, versichert das Lasercenter Beauty by Kisamano. Der Laser ist verstärktes Licht, das Energie abgibt. Das Haar nimmt Laserdioden auf und leitet sie bis zu den Haarwurzeln weiter, die für das Haarwachstum verantwortlich sind. Diese werden zerstört, so, dass sie nicht wieder nachwachsen. Lassen Sie sich von Beauty by Kisamano zu Ihrer Beauty-Erfahrung beraten und vereinbaren Sie telefonisch oder online unter www.kisamano-beauty.ch einen Termin. Erwerben Sie einen Vorteils- oder Aktions Gutschein.

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Mittwoch, 14.11.2018Boniswil

Die Stubete-Höckler und viel Käse

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 10. November 2018 wurde im Saalbau von Boniswil viel Käse geboten, allerdings nicht in Wort oder Bild, sondern für den Gaumen.

Die Trachtengruppe Boniswil hatte zur traditionellen Raclette-Stubete in ihrem 55. Vereinsjahr eingeladen. Viele Käsegeniesser liessen sich dies nicht entgehen. Gleichzeitig brachte das Quartett «Stubete-Höckler» aus Niederwil musikalischen Schwung in den gut besuchten Anlass. Fleissige Helfer der Trachtengruppe von Boniswil und Hallwil betreuten die Küche, den Ausschank und den Service. Natürlich durfte der Besuch des Kuchenbuffets am Schluss nicht fehlen. Und so landete auf manche Käseschicht noch eine gluschtige, süsse Schicht in der Form eines Schwarzwälder-Tortenstückes oder einer anderen Köstlichkeit.

Wer wollte, konnte von 17.30 bis 22.00 Uhr die Gemütlichkeit in voller Länge geniessen und sich überlegen, ob er oder sie sich mal gerne zu Musik bewegen möchte. Jeweils am Mittwochabend wird in Boniswil, Hallwil oder Beinwil geübt und getanzt. Dabei gibt es auch sonst mit der Trachtengruppe gemütliche Anlässe wie Vereinsreise, Chlaushöck, Maibummel, Auftritte in kleinerem oder grösserem Rahmen. Interessierte können sich an Andrea Eisenegger, Boniswil, wenden (078 605 43 83 / a.eisenegger@gmx.ch).

Mittwoch, 14.11.2018Boniswil

Schweizer Fondue und Amerika News

Text und Bild: Silvia Gebhard

Ein Fondue-Essen war am 13. November 2018 um 12 Uhr für die Boniswiler Senioren im Gemeindesaal angesagt.

Pfarrer Jan Niemeier und seine Familie und die beiden fleissigen Helfer Rita Sagarra und Isabelle Jacob hatten bereits alles dekoriert und vorbereitet, so dass sich die rund 40 Seniorinnen und Senioren gemütlich an den Tisch setzen konnten.

Zwischen dem Fondue und dem Glacé-Dessert wusste Pfarrer Niemeier mit einer Foto-Präsentation viel Interessantes aus seinem Sabbatical-Aufenthalt in den USA zu berichten. Er durfte in seiner verdienten Auszeit in Chicago kulturell, vor allem aber spirituell, auftanken und als Student – auch mit einfacher Unterkunft in einem Studentenheim – verschiedene Studien betreiben. Die tollen Bilder aus Chicago, der drittgrössten Stadt in den USA mit den imposanten Bauten, begeisterten die Senioren.

Mittwoch, 14.11.2018Dürrenäsch

Möbelhaus Comodo AG – Wettbewerb zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Anlässlich des Comodo Festes – zum 18-jährigen Bestehen – wurde ein Wettbewerb durchgeführt. Der 1. Preis geht an Claudia Frei aus Seon, der 2. Preis an Melina Schenkel aus Dürrenäsch und der 3. Preis an Ruth Straub aus Menziken. Die Einkaufsgutscheine im Wert von 300.00, 200.00 und 100.00 Franken wurden bei einem gemütlichen Apéro übergeben. Weitere zehn glückliche Teilnehmer haben je einen Zwanzig-Franken-Gutschein erhalten. Herzliche Gratulation den Gewinnerinnen und Gewinnern!

Wir wünschen unseren Kundinnen und Kunden eine schöne Vorweihnachtszeit.

Mittwoch, 14.11.2018Boniswil

Kindergärtler sind wahre Räbeliechtli-Künstler

Text und Bild: Thomas Moor

Die morgendliche Sing-Hauptrobe für den Räbeliechtliumzug am Abend war bereits vielversprechend. Die Boniswiler Kindergärtler sowie die 1.- und 2.-Klässler gaben in der Steinarena alles. Und der Einsatz zog sich auch beim anschliessenden Räbeschnitzen nahtlos weiter.

«Marini, Maruni, Maroni – di chaufed mer immer bim Toni». Doch, doch: Der Liedtext sass super. Und: Es muss ja nicht immer nur ein Räbeliechtli-Lied sein, mit welchem der Lichterumzug in der Abenddämmerung akustisch begleitet wird. Mit «Lueg mis Räbeliechtli aa» hat Kindergärtnerin Fränzi Horni mit den Kindern zwar auch noch ein traditionelles Lied einstudiert. Und was für den Räbeliechtliumzug nicht fehlen durfte, waren natürlich die geschnitzten Räben. Die Vorfreude auf das Aushöhlen und Verzieren war entsprechend gross. Mit den Aushöhllöffeln (Pariserlöffel) machten sich die Mädchen und Buben ans Werk. Verstärkung erhielten die kleinen Künstlerinnen und Künstler von den Sechstklässlern von Pascal Marquardt und Eva Glässer. Unter deren Mithilfe entstanden fantasievolle Kunstwerke, welche die Kindergärtler mit berechtigtem Stolz erfüllte.

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Mittwoch, 14.11.2018Meisterschwanden

«Hol dir in der Pause (d)eine Portion Milch»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Am 13. November war es wieder so weit – der Tag der Pausenmilch fand statt. Für 340 000 Kinder in der ganzen Schweiz gab es in der grossen «Zäni-Pause» einen Becher mit leckerer, frischer Milch. Ausgeschenkt durch die Freiwilligenarbeit der Landfrauen Oberes Seetal.

Kaum ertönte der Pausengong im Schulhaus Meisterschwanden, standen schon die ersten Kinder vor dem schön vorbereiteten Tisch der Landfrauen Oberes Seetal. Schnell griff sich jeder der Schülerinnen und Schüler einen Becher mit frischer Milch. Es war den Kindern und Jugendlichen anzusehen, dass sie sich auf die spezielle Pausenverpflegung freuten. Oft wurde nachgefragt ob es den auch Ovomaltinen- oder Erdbeer-Pulver dazu gäbe, doch seit 2017 wird in Meisterschwanden nur noch Milch Nature (Vollmilch) ausgeschenkt, denn es wird grossen Wert auf eine natürliche und ungesüsste Zwischenverpflegung gelegt. Mit diesem Anlass wurde auf eine sinnliche Art auf die Milch als gesunde Zwischenverpflegung aufmerksam gemacht. Der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband SBLV unterstützt den «Tag der Pausenmilch». Seit rund 18 Jahren schenken die Landfrauen des Oberen Seetals nun schon die Milch bei der Pausenmilchaktion aus. Dieses Jahr wurden rund 40 Liter Milch von den 200 Schülern in Meisterschwanden verzehrt.

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Mittwoch, 14.11.2018Gontenschwil

Im Büro – «Mäid in Schwiizerländ»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Mit dem gemischten Chor konnte man beim diesjährigen Konzert einen Tag im Büro verbringen. Unter der Leitung von Sylvia Furrer Schätti und der Zusammenarbeit mit dem Ensemble VOICE MAIL gelang es dem Chor, ein humorvolles und sehr unterhaltsames Programm zusammenzustellen.

Bravourös zeigte das Theaterensemble, dass Humor im hektischen Büroalltag durchaus Platz haben sollte. Mit witzigen Pointen führte es charmant durch das Programm. Nicht alle Angestellten waren gleich effizient und vom neuen Chef war das Büroteam auch nur mässig begeistert. Um die Pensionierung des Chefs musikalisch zu untermalen, durfte der bekannte Hit «Mit 66 Jahren» nicht fehlen. «Aber dich gibt’s nur einmal für mich», waren die Worte des untreuen Ehemannes der Angestellten Marga. «Dini Seel ächli lo bambälä» war dann schliesslich das Motto zum Feierabend. Der zweite Teils des Programms wurde vom Ensemble VOICE MAIL gestaltet. Mit «Mäid in Schwiizerländ» gelang der bünzligen Schweizer Familie, mit tollen Choreografien und einer riesigen Vielfalt an Schweizer Hits, ein feudales Feuerwerk zu zünden. Beliebte Hits von Polo Hofer, Mani Matter oder auch DJ Bobo wurden ebenso gelungen in das Stück eingebunden wie Volkslieder, die «Swiss Lady» oder «Gigi vo Arosa», von welchem das Grosi schwärmte. Das Publikum war vom Mix aus Tanz, Comedy und Gesang durchwegs begeistert. Es konnte herzhaft gelacht und mitgesungen werden. Zum Schluss wurde das Lied «Time To Say Goodbye» gemeinsam vom Chor und VOICE MAIL vorgetragen. Zum Mitsingen luden die Textblätter auf den Tischen ein, und so bildete «Alls was bruuchsch», gesungen in einem grossen Gesamtchor, ein tolles Finale.

Mittwoch, 14.11.2018Reinach

Jungbürgerfeier mit Fondue, Grilladen und Musik

Text und Bild: Eing.

Rund ein Drittel der 50 eingeladenen Jungbürgerinnen und Jungbürger folgten der Einladung des Gemeinderates Reinach. Sie wurden von Gemeindeammann Martin Heiz im Freizeithaus Onderwerch begrüsst und willkommen geheissen.

Im ersten Teil des Abends stand die kurze Kennenlernrunde auf dem Programm. Das heisst: Die anwesenden Behördenmitglieder Vizeammann Bruno Rudolf, Gemeinderat Ruedi Lanz, Gemeinderätin Pia Müller, Gemeinderat Jules Giger sowie die stellvertretende Gemeindeschreiberin Sandra Schärer stellten den Jungbürgerinnen und Jungbürger Ihre Ressorts und Aufgaben kurz vor. Jugendarbeiter Meinrad Dörig führte im Anschluss mit Praktikantin Seline Limacher durchs Freizeithaus Onderwerch. Danach ging es nach draussen an die frische Luft, wo bereits ein wärmendes Feuer auf die Gäste wartete. Je ein Bierfondue und ein Weinfondue waren auf dem offenen Feuer angerichtet. Damit nicht genug: Auf dem Grill wurden diversen Grilladen zubereitet, welche mit Pommes und Salat gereicht wurden. Auf den kulinarischen Teil folgte die Unterhaltung. Die Rockband Voltage Arc heizte den Gästen mit ihrem Sound ein. Top-Sound wurde im Anschluss von DJ Tronix geliefert, bevor das Dessert als krönender Abschluss serviert wurde.

Mittwoch, 14.11.2018Dürrenäsch

Echt starke Pausenmilch

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am 13. November stand in den Schweizer Schulen die Pausenmilch im Mittelpunkt. Milch, echt stark – so der Slogan von Swissmilk. In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband SBLV wurde die gesunde Pausenverpflegung an die Kinder verteilt.

Sie tut nicht nur dem Körper gut, sondern bietet auch dem Gehirn und den Nerven alle notwendigen Stoffe, um konzentrierte Kopfarbeit zu leisten. Der ideale Energiespender für die grosse Pause am Morgen also. An 37 Kindergartenkinder und 92 Schüler wurde die Milch verteilt. Auch die Lehrpersonen und der Schulleiter Peter Streit waren von dieser Abwechslung begeistert. Die Landfrauen Dürrenäsch, Fränzi Gloor, Irene Aeschbach, Melanie Schlatter und Edith Chelini-Steiner, haben sich gut auf den Ansturm nach der Pausenglocke vorbereitet. Als feines Extra zu der Milch gabs ofenfrischen Ankezopf. Die Kinder freuten sich riesig über die feine Abwechslung zum Znüni, welche nicht nur pur, sondern auch mit Ovo, Erdbeer- oder Vanillearoma in den zahlreichen Bechern bereit stand. Mit diesem Anlass wird auf die Milch als gesunde Zwischenverpflegung aufmerksam gemacht. Über 340´000 Schulkinder und Lehrpersonen in der ganzen Schweiz erhielten einen Becher Milch.

Mittwoch, 14.11.2018Seengen

Gute-Laune-Tag: Sunday war wieder Funday

Text und Bild: Thomas Moor

Aller guten Dinge sind drei. Wie wahr! Und so hat Esther Lüthi vom Fitpunkt Seengen eine weitere Ausgabe des Funday lanciert.

Was für ein mitreissendes Finale. Mit dem MacGyver-Soundtrack wurden noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Und das war ja erst das Finale der Wake-up-Dance-Lektion morgens kurz nach acht Uhr. Allfälliger Sonntagmorgen-Blues war wie weggeblasen. Danach ging die Post den ganzen Tag und Lektion für Lektion weiter ab – ganz nach dem Geschmack der Funday-Teilnehmer. Rund 70 Fitnessbegeisterte (speziell auch aus der weiteren Umgebung) konnte Esther Lüthi in der Mehrzweckhalle Seengen begrüssen. Und während es draussen trüb und nass war, waren in der Halle viele strahlende Gesichter auszumachen, die sich auf eine weitere Staffel von Groupfitness-Power «made by Esther Lüthi» und ihrem illustren Presenter-Team freuten. «Auf die Choreos habe ich zusammen mit den Presentern grossen Wert gelegt», wie sie verriet. Den Geschmack der Teilnehmer hat sie dabei jedenfalls voll getroffen. Dem Funday Ausgabe 2018 war wiederum Erfolg beschieden, was auch auf das Konto des grossen Helferteams ging, welches ebenfalls grossartige Arbeit leistete.

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Mittwoch, 14.11.2018Dürrenäsch

3. Open-Air-Fondueplausch

Text und Bild: Eing.

Am Freitag, 9.11.2018, trafen sich 19 Männerriegler zum 3. Open-Air-Fondueplausch. Bei schönstem Wetter wurden zwei verschiedene Fondue auf dem Feuer zubereitet. Auch für das Ambiente war gesorgt, es waren mehrere Feuerfackeln und Feuerstellen zu bestaunen, die durch den «Oberheizer» Chrämer betreut wurden. Bei verschiedenen guten Tropfen klang der Abend feucht-fröhlich aus. Einen herzlichen Dank an die zwei Organisatoren Geni und Kusi. Super!!!

Mittwoch, 14.11.2018Region

Firobe-Chile mit Lieblingsgeschichten der GBG

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Gottesdienstbegleitgruppe (GBG) gestaltete die neuste Ausgabe der Freitagabend-Firobe-Chile diesmal gleich selber. Vor erfreulich zahlreichem Publikum lasen die vier Mitglieder der Gottesdienstbegleitgruppe ihre Lieblingsgeschichten, welche gleichzeitig zum Schmunzeln und zum Nachdenken einluden, vor. Ausdrucksstarke Gebete und Texte wechselten sich mit andachtsvollen Musikstücken aus Pfarrer Stefan Lobsigers Klarinette ab. Leser und Zuhörer liessen sich spürbar von der andächtigen Stimmung einhüllen und genossen anschliessend den inzwischen traditionellen Ausklang mit Kürbissuppe, Speckzopf und Lebkuchen im angrenzenden Kirchgemeindesaal.

Mittwoch, 14.11.2018Menziken

Nationaler Zukunftstag im Asana Spital Menziken

Text und Bild: Jennifer loosli

Der Zukunftstag will – wie sein Name sagt – die Zukunft gestalten. 24 Jugendliche durften für einen Tag im Spital Menziken dem Rettungsdienst, dem Notfallteam und auch der Administration über die Schulter schauen und einen Arbeitsalltag hautnah miterleben.

Bei einem aktiven Rundgang in zwei Gruppen besuchten die Jugendlichen unterschiedliche Abteilungen von der Patientenaufnahmen bis zur Entlassung im Asana Spital Menziken. Die Kids waren an jedem Posten die Hauptpersonen und konnten überall selber aktiv sein und ausprobieren. Das Ziel: Berufe aktiv erleben und erfahren, nicht nur passiv zuhören. So konnten die Kinder bei einem Velounfall, wobei das Fussgelenk des Lernenden Elias Blättler gebrochen war, und dem Rettungsdienst bei der Einlieferung des Patientens helfen. Nach der Patientenaufnahme kam der Notfall. Hier wartete Dr. Wichmann, der die Arztvisite durchführte, mit Michael Barbrock. Schritt für Schritt wurde aufgezeigt, wie es mit dem Patienten weitergeht, aber auch offene Fragen zur Ausbildung und den verschiedenen Berufen im Spital wurden geklärt. Ein grosses Lachen im Gesicht hatten die Jugendlichen, als sich jeder einen Rollstuhl schnappen durfte und einen Parcours damit bestreiten sollte. «Es gseht mega eifach us, aber es isch echt schwer», so eine Schülerin. Am Nachmittag kamen dann die kaufmännischen Berufe an die Reihe, wie auch die Berufe in der Küche, wobei die Schüler einen Krankenwagenlebkuchen mit Heidy Müller kreieren konnten. Einen Einblick in den Tagesablauf des Spital Menzikens, den so noch nicht viele miterleben durften.

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Mittwoch, 14.11.2018Region

Theramisu – Trägerverein der Kinderphysiotherapie

Text: Eing., Bild: Website Theramisu

Als der Kinderphysiotherapeut Thomas Schumacher 2012 erfuhr, dass die Räumlichkeiten, die er bis anhin für die Kinderphysiotherapie in der Region Sursee gemietet hatte, vom Vermieter in Zukunft für Eigengebrauch genutzt werden würden, stand er kurz davor die Therapie aufzugeben und eine Anstellung zu suchen.

Aus dieser Situation heraus haben einige Eltern von therapiebedürftigen Kindern den Trägerverein «Theramisu» gegründet. In der ehemaligen Käserei an der Dorfstrasse in Schenkon konnten, dank der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Käsereigenossenschaft Schenkon, ideale Räumlichkeiten gemietet und den Bedürfnissen angepasst werden. Es ist dadurch gelungen, die Kinderphysiotherapie in der Region Sursee zu erhalten. Zirka 200 therapiebedürftige Kinder aus rund 50 Gemeinden können dank dem Engagement von Theramisu die für sie angemessene Therapie in der Region Sursee besuchen. Ein wichtiger Meilenstein gelang dem jungen Verein in den Jahren 2016 und 2017, als der alte Käsekeller in barrierefreie Räume umgebaut werden konnte. Der Verein Theramisu bietet betroffenen Eltern aber auch eine Informations- und Austauschplattform, wo sie sich mit anderen Eltern auszutauschen können, die ein ähnliches Schicksal ereilt hat. Das ist in schwierigen Situationen oft sehr hilfreich. Es finden regelmässig Events wie Ponyreiten, Weihnachtbasteln oder ein Besuch bei der Feuerwehr für die Therapiekinder und ihre Familien statt.

Inzwischen hat der Vorstand ein neues Projekt in Angriff genommen. Es entsteht ein Aussentherapie-Platz mit einem Vibrationstherapie-Parcours (Vithe-Parcours) für Kinderfahrzeuge. Damit lässt sich die wahrnehmungsfördernde Vibrationstherapie vom Therapieraum in den Alltag der Kinder transferieren. Indem die Kinder mit Fahrzeugen wie Velos, Rutschautos, Kick-Boards, Go-Karts, Rollstühlen oder Tretwagen den Vithe-Parcours befahren, werden sie mit sensorischen Vibrations-Inputs versorgt, welche die Wahrnehmung des eigenen Körpers verbessern. Dadurch fällt es den Kindern einfacher, schwache Muskulatur zu aktivieren, die Haltung zu verbessern, neue Bewegungen zu erlernen und sich besser zu konzentrieren. Es handelt sich dabei um ein Pilot-Projekt, das in dieser Form einmalig ist in der Schweiz. Der Verein Theramisu versucht nun auf einem unkonventionellen Weg die Gelder für den Aussentherapie-Platz zusammen zu bringen. Auf der Crowdfunding-Plattform Funders.ch der Luzerner Kantonalbank haben wir uns zum Ziel gesetzt, innerhalb von fünf Wochen den Betrag von Fr. 20’000.– an Spendengeldern zu sammeln. Der Startschuss dafür fällt am Freitag, 9. November 2018 um 16.00 Uhr, auf dem Aussentherapie-Platz der Kinderphysiotherapie an der Dorfstrasse in Schenkon.

Der Vorstand von Theramisu, die therapiebedürftigen Kinder und ihre Familien hoffen auf eine erfolgreiche Sammlung, damit das angestrebte Projekt vollumfänglich umgesetzt werden kann. Wir danken Ihnen im Voraus herzlich für alle Spenden.

Mittwoch, 14.11.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Gesundheitskurse

Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-539-2: Daten: 9x mittwochs ab 21. November; Zeit: 18.30–19.30 Uhr, Kosten: Fr. 135.–. Pilates GE-540-2: Daten: 8x donnerstags ab 29. November; Zeit: 18.20–19.20 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Wirbelsäulengymnastik GE-544-2: Daten: 9x donnerstags ab 22. November; Zeit: 17.30–18.30 Uhr, Kosten: Fr. 135.–.

Sprachkurse

Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch.
Zusätzliche Kurse (nicht im Programm enthalten):
Englisch für Anfänger/-innen: Dienstag, 17.45–19.15 Uhr. Englisch Pre-Intermediate (focus on convers): Freitag, 10.15–11.45 Uhr
Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltung: Führung durch die Rega-Basis

Besichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld. Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können. Samstag, 26. 01. 2019, 15.00–17.00 Uhr. Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr. Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt). Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Mittwoch, 07.11.2018Schongau

Stutz Theo ist Schützenkönig 2018

Text und Bild: Eing.

Mit dem traditionellen Endschiessen mit 50 Teilnehmern ging die erfolgreiche Schiesssaison der Schützen von Schongau zu Ende. Am Samstag, 3. November fand das Absenden im Rest. Kreuz statt. Mit einer feinen Metzgete, an der sich jeder bedienen konnte, eröffnete der Präsident Adrian Bütler den Abend. Anschliessend verfolgten die anwesenden Schützinnen und Schützen gespannt das Absenden.

Gegen die insgesamt 26 Schützen im Kranzstich konnte sich Bütler Adrian gegenüber Stutz André mit dem besseren Nachdoppel behaupten.
1. Bütler Adrian 58 Punkte
2. Stutz André 58 Punkte
3. Stucki Werner 55 Punkte

Der Sie + Er - Stich wurde von 7 Paaren in Angriff genommen.
1. Bütler Isabelle + Adrian 72 Punkte
2. Furrer Sibylle + Josy 69 Punkte
3. Hübscher Conny + Furrer Xaver 67 Punkte

Wer bei diesen hervorragenden Resultaten nicht mithalten konnte, versuchte es im Glückstich. Da vor dem Absenden nicht bekannt war, was sich der Vorstand dieses Jahr ausgedacht hatte und wie sich die Berechnung ergeben würde, stieg die Spannung. Vor dem Schiessen musste gewürfelt werden. Gezählt wurden von den 4 Schüssen entweder die geraden oder die ungeraden Resultate, je nach Würfelergebnis. In Anlehnung an das 145-Jahr-Jubiläumsschiessen Schongau vom Juni war das Ziel 145 Punkte. Die kleinste Differenz entschied über den Rang.
1. Weber Christian 3 Punkte
2. Müller Hans 5 Punkte
3. Brechbühl Dominic 7 Punkte

Die jüngsten 11 Teilnehmer wollten sich im Juniorenstich messen. Mit nur 2 Verlustpunkten holte sich Kottmann Tim den Sieg.
1. Kottmann Tim 48 Punkte
2. Furrer Dario 42 Punkte
3. Götz Elisa 41 Punkte

Im Wyberstich stellten 6 Schützinnen ihr Können unter Beweis. Hier entschied das Alter die Rangfolge.
1. Hübscher Conny 46 Punkte
2. Radtke Larissa 46 Punkte
3. Muheim Andrea 40 Punkte

Im Seniorenstich kämpften 8 Veteranen um den Sieg. Bei gleicher Punktzahl entschied der bessere Tiefschuss, danach das Alter. Stähli Ruedi konnte sich gegen Kretz Bruno und Stutz Marcel durchsetzen und gewann das Duell.
1. Stähli Ruedi 46 Punkte
2. Kretz Bruno 46 Punkte
3. Stutz Marcel 46 Punkte

Im Gruppenstich duellierten sich in diesem Jahr 9 Gruppen mit je 4 Teilnehmern. Die besseren Tiefschüsse entschieden über den Rang.
1. B (F)verstärkt 275 Punkte (Bütler Adrian, Bütler Stefan, Furrer Josy, Bütler Isabelle)
2. Schongau Süd 275 Punkte (Stucki Werner, Stutz Theo, Stutz André, Muheim Andrea)
3. Hühnerhaufen 270 Punkte (Moos Dominic, Weibel Johann, Stutz Marcel, Meier Urs)

Der Höhepunkt des Endschiessens war der Sau-Stich.
1. Stutz Theo 282 Punkte
2. Kretz Bruno 266 Punkte
3. Furrer Josy 264 Punkte

Wer beim Schützenkönig mitmischen wollte, musste auch im Nachdoppel gute Resultate erzielen. Das höhere Alter entschied bei Punktegleichheit.
1. Stutz André 394 Punkte
2. Bättig Lukas 386 Punkte
3. Moos Kurt 386 Punkte

Was wäre ein Endschiessen ohne Schützenkönig. Zur Qualifikation gehörten der Kranzstich, der Kranznachdoppel, 3mal der Saustich und 5 Nachdoppel.
1. Stutz Theo 229.8 Punkte
2. Bütler Stefan 225.1 Punkte
3. Stucki Werner 221.6 Punkte

Der Präsident bedankte sich zum Abschluss im Namen der SG Schongau bei den grosszügigen Sponsoren Furrer Josy für die 3 Junioren-Pokale und bei Weibel Seppi für die 3 Schützenkönig-Medaillen. In gemütlicher Runde feierten anschliessend die Schützen noch die einzelnen Resultate und Höhepunkte des gelungenen Abends.

Mittwoch, 07.11.2018Schongau

Schule Schongau

Text und Bild: Eing.

Die neue Praktikantin stellt sich vor

Mein Name ist Nina Meyer, ich bin 22 Jahre alt und studiere seit drei Semestern an der Pädagogischen Hochschule in Luzern. Ich bin im Nachbarsdorf Hämikon aufgewachsen und werde ab November in der Stadt Luzern wohnen. Ich bewege mich sehr gerne draussen, habe eine Leidenschaft für das Skifahren und Fotografieren und verbringe gerne Zeit mit meinen Freunden. Zudem bin ich ein absoluter Genussmensch und zu meinen grössten Leidenschaften gehören das Kochen und Backen. Mein Praktikum in der 5./ 6. Klasse dauert von November bis anfangs Februar. Ich bin sehr gespannt und motiviert knapp vier Monate in der Schule Schongau mitzuwirken. Ich freue mich auf die vielen spannenden Begegnungen und neuen Herausforderungen!


Schuelchilbi 7. Oktober 2018
Attraktive Chilbistände auf dem Pausenplatz und in der Turnhalle, bunte Ballone tolles Wetter und viele fröhliche Kindergesichter – so präsentierte sich die diesjährige Chilbi an der Schonger Schule. Die Helfer in der Kaffeestube, die Kinder an ihren Ständen, die Verkäufer der Tombola-Lose und auch das Team am Ballonwettflug-Stand hatten alle Hände voll zu tun. Viel Mühe und Arbeit haben die Kinder in das Basteln der Preise gesteckt. Umso grösser war die Freude über dem grossen Andrang am Glücksrad, beim Fischen, Büchsenwerfen usw.

Der Erlös unserer Chilbistände fliesst in die Schulkasse und hilft, ausserordentliche Schulaktivitäten wie zum Beispiel Schulreisen, Exkursionen, Wintersporttag, Lager usw. zu decken. Wir danken allen Besuchern sehr herzlich fürs Kommen. Insbesondere danken wir auch den vielen Eltern für das beisteuern der feinen Kuchen und Desserts in unser Chilbikafi.

Mittwoch, 07.11.2018Schongau

Kartoffelernte und Kartoffelfest der Basisstufe

Text und Bild: Eing.

Die Kartoffelernte in Buttwil auf dem Feld von Strebel Sepp war für die Basisstufenkinder ein tolles Erlebnis. So beschreiben einige Schülerinnen und Schüler die Arbeit auf dem Kartoffelfeld:

Wir waren Kartoffeln ernten. Ich habe ein paar grosse Kartoffeln gefunden. Ich musste sie ausgraben und in die Körbe legen. Dann habe ich sie nach Hause genommen. Ich habe das Ernten cool gefunden. Ich habe mit der Hake die Kartoffeln ausgegraben. Wir mussten die Kartoffeln in die Körbe legen. Wir haben sie sortiert und einige durften wir nach Hause nehmen. Wir haben jede Menge Kartoffeln gefunden. Und als wir fertig geworden sind, haben wir noch eine Rüebliraupe gesehen. Dann sind wir wieder nach Hause gegangen. Wir haben Kartoffeln gesammelt, es hat Spass gemacht.

Als Abschluss zu unserem Thema haben wir viele Speisen aus Kartoffeln zubereitet: Rösti, Kartoffelbrot, Kartoffelsalat, Pommes, Kartoffelgespenster, Kartoffeligel, Folienkartoffel und Kartoffelschokoladekuchen. Wir mussten schälen, raffeln, schneiden, Feuer machen … jeder hatte etwas zu tun und es hat allen Spass gemacht. Endlich war es soweit. Um die Mittagszeit trafen sich alle Basisstufen Kinder zum gemeinsamen Mittagessen in der grossen Aula. Vom reichhaltigen Kartoffelbuffet durften wir die verschiedenen, leckeren Gerichte probieren. Es hat uns geschmeckt und es blieb nichts übrig. Anschliessend genossen wir noch das Spielen in den Basisstufen Zimmern. Es war für uns alle ein tolles Erlebnis.

Mittwoch, 07.11.2018Dürrenäsch

Zauberhaft leuchtende Strassen in Dürrenäsch

Text und Bild: Jennifer loosli

Tal auf, Tal ab waren Kinder wieder mit ihren Räbeliechtli unterwegs – natürlich auch in Dürrenäsch. Schulpflege, Schulleitung, Lehrerschaft und alle Schülerinnen und Schüler freuten sich über die zahlreichen Zuschauer am Strassenrand.

Kein Wind und kein Regen, sondern strahlender Sternenhimmel begrüsste an diesem Novemberabend die Dürrenäscher Kinder. Mit viel Kreativität und Fleiss verzierten die Schüler/-innen ihre Räben mit den jeweiligen Namen, Dinosauriern, Sternen oder Engeln. Pünktlich auf den Glockenschlag liefen die Kinder um 18.00 Uhr vom Schulhausplatz los. Mit ihren schön geschnitzten Räben verwandelten sie Dürrenäsch für eine kurze Zeit in einen zauberhaft leuchtenden Ort, denn die Strassenlampen wurden während dem Umzug ausgeschaltet. «Räbeliechtli, Räbeliechtli, wo gosch he?», schallt es durch die Strassen von Dürrenäsch. Erstes Ziel war der Volg, dann die Wührestrasse - Höhestrasse - Brühlstrasse - Restaurant Walti - Friedhofstrasse und zum Schluss wieder zurück auf den Schulhausplatz, wo sie von ihren Eltern, Grosis, Gottis und Göttis empfangen wurden. Auf dem Schulhausplatz eingetroffen, sangen die Kids noch ein Lied und konnten den Hunger nach dem Umzug mit einer Bratwurst stillen.

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Mittwoch, 07.11.2018Schongau

Das Räbeliechtli schnitzen ist Sache der Väter

Text und Bild: MElanie Wydler

Am Dienstagabend, den 6. November, fand in der Schule Schongau das Räbeliechtli-Schnitzen statt. Eingeladen waren alle Basisstufen-, Spielgruppen- und MuKi-Turnen-Kinder mit ihren Vätern. Insgesamt wurden 90 Räben zu kunstvollen «Liechtli» geschnitzt.

Ein wildes Stimmengewirr empfang einen am Dienstagabend in der Schule Schongau. «Ich wet gern Sternli uf mim Räbeliechtli» tönt es aus der einen Ecke. «Papi, chasch du min Name und es Härzli iritze?» fragt ein Kind auf der anderen Seite. Es wird fleissig geschnitten, ausgehöhlt und verziert. Die Wünsche und Ideen der Kinder und das handwerkliche Geschick der Väter lassen tolle Kunstwerke entstehen. Auch das eine oder andere Mami darf bei so wunderbaren Wünschen helfen, aus den Herbstrüben eine einzigartige Laterne zu zaubern.

«Oh diä isch ja schön, lueg so gset mis Räbeliechtli us», strahlende Kinderaugen zeigen stolz ihre Räben und freuen sich schon sichtlich auf den Umzug. Allerdings ist nach diesem Abend klar, dass das Schnitzen mindestens genauso aufregend und spannend ist, wie der Umzug selbst.

Der Räbeliechtliumzug in Schongau
Am Donnerstagabend, den 8. November 2018 gehen um 18.00 Uhr in Schongau die Lichter aus und ein Zug aus rund 100 leuchtenden Räben bewegt sich durch das Dorf. Strahlende Kinderaugen singen «Räbeliechtli, Räbeliechtli, wo gasch hii? I die dunkli Nacht, ohni Schtärneschii, da mues mis Liechtli sii» und weitere Lieder, die sie die Tage zuvor mit ihren Lehrerinnen in der Schule einstudiert haben. Zum gemütlichen Abschluss finden sich alle in der Mehrweckhalle ein. Dort können sich bei einem kleinen aber feinen Z’Nacht mit Dessert, welches jeweils von «Club der Familien» organisiert wird, stärken, bevor es für alle nach Hause geht.

Mittwoch, 07.11.2018Beinwil am See

Advents- und Weihnachtsgeschichten im Löwen

Text: Eing., Bild: Pixabay

Am Sonntag, 2. Dezember, ab 16.30 Uhr beginnt der Advent in der Schul- und Gemeindebibliothek Beinwil am See mit Musik, Geschichten, Tee und Kuchen.

Zeitreisen Beinwil am See und die Gemeindebibliothek laden herzlich zu literarischen, musikalischen und kulinarischen «Adventshäppchen» ein. In festlichem Ambiente erwarten Sie kurze Erzählungen und Hörbeispiele aus gesammelten Texten mit Advents- und Weihnachtserinnerungen. Musikalisch umrahmen Schüler und Schülerinnen der Musikschule Frey Reinach, unter Leitung von Sabine und Sven Bachmann, den Anlass. Gross und Klein sind herzlich willkommen, um gemeinsam einen stimmungsvollen ersten Adventsnachmittag zu verbringen. Als Abschluss wird der Verein Zeitreisen Beinwil am See um 18.00 Uhr sein Adventsfenster in der Unterführung Löwenplatz enthüllen. Und die Adventszeit geht weiter; am Samstag, 8. Dezember serviert «Zeitreisen» am Böjuer Christchindlimärt, dem vorweihnachtlichen Treffpunkt im Dorf, ab 15.00 Uhr das vom Jugend- und Dorffest her bekannte, feine Pilzrisotto. Chömed ou cho luege!

Mittwoch, 07.11.2018Beinwil am See

Zu Besuch in der historischen Sammlung in Egliswil

Text und Bild: Eing.

Der Verein Zeitreisen Beinwil am See liess sich fachkundig von Rudolf Velhagen (verantwortlich für die Sammlung) durch die Schatzkammer von Museum Aargau führen. Die Gruppe erhielt einen Einblick in die diversen Sammlungsgebiete von der Antike bis zur Gegenwart und warf einen Blick auf eine kleine Auswahl an Kunstwerken und Alltagsgegenständen der rund 55‘000 Raritäten in der Sammlung.

Mittwoch, 07.11.2018Reinach

«Das grosse Klassentreffen» darf man nicht verpassen

Text und Bild: Thomas Moor

Es dürfte eine der aufwändigsten Ausstellungen sein, die das Museum Schneggli je beherbergt hat. Rund zwei Jahre hielten die Vorbereitungen den ehemaligen Lehrer und Ausstellungsmacher René Fuchs auf Trab. Willkommen zum grossen Klassentreffen!

Packend, faszinierend, Erinnerungen weckend: Die aktuelle Ausstellung «Das grosse Klassentreffen» im Museum Schneggli löst Begeisterung aus. Und: Die Frage «weisch no?» hat Hochkonjunktur. «Lueg, do ischs s Lädeli-Bethi», «de Rank-Amme-Hans isch au nieh meh ane Klassezämekonft cho», «do bisch no en junge Trüübu gsi»: Die Dialoge, welche von den Besuchern in den verschiedenen Ausstellungszimmern geführt werden, sind ebenso interessant, wie die Ausstellung selber. Auf zwei Etagen werden ganz viele Erinnerungen an frühere Schulzeiten aus den Gemeinden und Schulen von Beinwil am See, Birrwil, Burg, Gontenschwil, Kreisschule Homberg, Leimbach, Menziken, Pfeffikon (Rickenbach) Reinach und Zetzwil geweckt. So auch beim pensionierten Lehrer Hansruedi Woddtli aus Leimbach. Er findet sich in einem Zeitungsbericht wieder. Er als junger Lehrer, stramm marschierend und mit seinen Schülerinnen und Schülern der dritten Klasse am Jugendfest 1958. «Übrigens: Diese gestreifte Krawatte, die ich anhatte, gibt es heute noch» wie er lachend erzählt. Neben unzähligen Fotografien (auch Klassenfotos) hält die Ausstellung noch ganz viele andere Trouvaillen auf Lager. «Es lohnt sich, genügend Zeit für einen oder auch zwei Ausstellungsbesuche einzuplanen», wie Ursula Rüesch, Präsidentin des Vereins Museums Schneggli, rät. Die Ausstellung findet noch bis 25. November statt. Ein Highlight bilden die Klassenquiz mit Beinwiler und Reinacher Schülern am 18. und 24. November.

Mittwoch, 07.11.2018Meisterschwanden

Adventskonzert der MG Meisterschwanden

Text: Eing., Bild: Website MG Meisterschwanden

Die Musikgesellschaft Meisterschwanden möchte die Bevölkerung musikalisch auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen. Das Konzert, das traditionsgemäss alle zwei Jahre durchgeführt wird, findet am Sonntag, 9. Dezember 2018, um 17.00 Uhr, in der reformierten Kirche Fahrwangen-Meisterschwanden statt. Das Programm unter der musikalischen Leitung von Christian Brunner wird geprägt von stimmungsvoll arrangierten Konzertstücken mit schönen, getragenen Melodien. Dabei kommen die verschiedenen Solisten in der Kirche akustisch besonders zur Geltung. Die Musikantinnen und Musikanten freuen sich zudem sehr, dass die Solojodlerin Helga Schmid das Konzert mit ihren Darbietungen bereichern wird.

Die Musikgesellschaft freut sich auf ein zahlreiches Publikum. Der Eintritt ist frei, es besteht aber eine Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Mittwoch, 07.11.2018Dürrenäsch

Treberwurst, Raclette und Dessert: Genuss pur!

Text und Bild: Thomas Moor

Wer im November im temporären Beizli von Rebbauer Erich Gugelmann an der Höchweidstrasse in Dürrenäsch einkehrt, ist garantiert kein Kalorienzähler. Vielmehr sind es Geniesser, die sich auf die traditionellen Treberwürste, das feine Raclette und die himmlischen Desserts freuen.

Gut besucht – ausgebucht! Am Freitag, dem Startabend zum Treberwurst- und Raclettewochenende, waren alle 52 Plätze besetzt. Oder: «Ausgeschossen!», wie es Erich Gugelmann kurz und bündig auf den Punkt brachte. Auch am Samstagmittag kündeten die Reservationsschilder auf den herbstlich dekorierten Tischen wiederum regen Besuch von Liebhabern der echten Waadtländer Saucisson an. Diese wird von Erich Gugelmann aufgeschnitten und vom Helferteam mit Dörrbohnen, Salzkartoffeln, ganz viel Liebe und einem Schuss Traubentresterbrand als «i»-Tüpfelchen auf die Teller angerichtet. Das geschieht erst dann, wenn die Wurst mit dem grünen Gütesiegel die Garstufe im Sud aus Traubentrester erreich hat. Die Komplimente an die Küchencrew lassen nach dem Servieren jeweils nicht lange auf sich warten. Das gilt auch für die Dessertabteilung. Die Baileys- und Schwarzwäldertorten sind – wie auch die gebrannte Crème nach einem Rezept aus Gugelmanns Kochschulzeit 1969 – ein wahres Gedicht und immer wieder eine Reise nach Dürrenäsch wert.

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Mittwoch, 07.11.2018Meisterschwanden

Stammtisch der FDP Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Am Donnerstag, 1. November, fand der 3. Stammtisch der FDP Ortspartei Meisterschwanden-Tennwil im Seehotel Delphin statt. Gastrednerin war Esther Riedo, Leiterin der Sozialen Dienste Meisterschwanden. Sie verstand es, in interessanter und plausibler Art die Arbeit der KESD und Zusammenhänge mit der KESB zu erklären. Anhand praktischer Beispiele zeigte sie die Arbeit und Verantwortung des Dienstes auf. Ihr Vortrag mit dem Schwerpunkt Erwachsenenschutz enthielt viele wertvolle Anregungen, wie man frühzeitig wichtige Angelegenheiten für sich selber regeln sollte. Die 17 Teilnehmer, unter ihnen Ständerat Philipp Müller, hatten viele Fragen, die Esther Riedo beantwortete.

Mittwoch, 07.11.2018Meisterschwanden

Elternverein Meisterschwanden: Kerzenziehen

Text und Bild: Eing.

Wir brauchen alle eine kleine Auszeit. Geniessen Sie daher die Vorweihnachtszeit zum Kerzenziehen in den Räumen im UG der Halle 70 auf dem Schulareal Eggen in Meisterschwanden. Lassen Sie sich bei zauberhafter Stimmung und feinem Honigduft inspirieren und experimentieren Sie mit verschiedenen Farben. Zudem helfen Ihnen unsere Betreuerinnen beim Dekorieren oder Einschneiden der Kerzen.

Probieren Sie und gestalten Sie Ihre persönliche Kerze nach Ihren Vorstellungen. Nur eins müssen Sie mitbringen: Zeit. Denn je geduldiger Sie den Wachs auf den Docht ziehen, umso mehr Freude werden Sie am Schluss an Ihren persönlichen Wunderwerken haben.

In unserer Gastwirtschaft gibt es verschiedene Getränke, Kuchen und warme Speisen zum Stärken.

Öffnungszeiten
Samstag, 17. November 13.00–21.00 Uhr
Sonntag, 18. November 10.00–17.00 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!

Mittwoch, 07.11.2018Seengen

Am Seenger Panoramaweg entstehen 6 Traumvillen

Text und Bild: Thomas Moor

Die Bautätigkeit in Seengen geht in eine weitere Phase. Am Panoramaweg entstehen sechs exklusive Villen. Das Stündlein für die Christen-Villa an der Ecke Sarmenstorferstrasse/Panoramaweg hat geschlagen – der Rückbau ist erfolgt. Damit ist die Bahn frei für eine exklusive Überbauung.

Träume sind nicht nur da, um sie zu träumen, sondern auch um sie zu verwirklichen. Der Traum zum Beispiel von einem exklusiven Eigenheim in Seengen, am Hallwilersee, an bester Sonnenlage. Als «Leben im Grünen mit Seesicht und Weitblick» werden die sechs Villen «an Traumlage» von der für den Verkauf und die Beratung beauftragten Firma Walde & Partner Immobilien AG aus Sursee angepriesen. Für die Projektentwicklung zeichnet die am Wächterweg 2a domizilierte Avalon Real Estate AG von Erwin Fischer verantwortlich. Qualität, Nachhaltigkeit und Ästhetik sind drei Werte, welche dem Seenger Immobilienspezialisten am Herzen liegen. Und diese Herzenssache ist auch in die Überbauung am Panoramaweg eingeflossen – mit einer zeitlos schönen und schnörkellosen Architektur mit dem gewissen Etwas. Naturstein und Eichenholz gehen eine Symbiose ein und bilden die Eckpfeiler für ein exklusives Wohnerlebnis. Die sechs Einfamilienhäuser sind in zwei Reihen auf dem grosszügigen Grundstück in einer Parkanlage angeordnet. Alle Wohneinheiten verfügen über 6,5 Zimmer sowie zwei bzw. drei Etagen. Der Baustart soll im Frühjahr 2019 erfolgen. Infos unter www.walde.ch

Mittwoch, 07.11.2018Leutwil

Raclette-Plausch der Trachtengruppe

Text und Bild: Eing.

Was gibt es gemütlicheres, als bei einem Glas Wein, feinem Raclette und mit guter Unterhaltung den Sonntag zu geniessen. Zahlreiche Gäste aus nah und fern verbrachten den ersten November-Sonntag in der heimeligen Mehrzweckhalle Leutwil, wo die Trachtengruppe zu ihrem traditionellen Raclette-Plausch eingeladen hatte.

Als Gegenbesuch für den Auftritt der Trachtengruppe Leutwil im letzten Jahr am 45-jährigen Jubiläum des Coro Italiano Teufenthal, sorgte der Coro mit einem bunten Lieder-Strauss für die musikalische Umrahmung des diesjährigen Raclette-Plausches. Nachdem sich die Leute im Saal anschliessend mit feinen Desserts vom reichhaltigen Torten- und Kuchenbuffet und mit «Trachten-, Schümli-Pflümli- und Linggsfüessler-Kafi» eingedeckt hatten, sorgte die Kinder- und Jugendtanzgruppe Leutwil mit fröhlichen Volkstänzen für Begeisterung im Saal. Besonders zu gefallen wusste der von den drei Jugendlichen getanzte Volkstanz «s’trommt em Babeli», ein bekannter Erwachsenen-Tanz, der auch in Deutschland und Österreich getanzt wird. Das Publikum verlangte eine Wiederholung. Die jüngeren Tänzerinnen sorgten mit Unterstützung von einem Tänzer mit dem traditionellen Kindertanz «La reisgia» (die Säge) aus dem Engadin dafür, dass Holz für den bevorstehenden Winter gesägt wurde. Ebenfalls wiederholt werden durfte der «Klarinetten-Muckl», eine rassige Choreographie die auf der Linie im «Kanon» vorgetragen wurde. Im Anschluss an die gut gelungene Darbietung wurde die Kindertanzleiterin vom ehemaligen Kantonal- Präsidenten und Kantonal-Tanzleiter Werner Vogel überrascht.

Im Nachlass der bekannten Choreographin Jolanda Morf aus dem Bündnerland war bestimmt worden, dass eventuelle Erlöse aus dem grossen Volkstanz-Inventar zu gunsten von Kindertanzgruppen verwendet werde. Geehrt von dieser unerwarteten Anerkennung durfte Therese Hintermann für ihren jahrelangen Einsatz, die Kinder und Jugendlichen für den Volkstanz zu begeistern, einen finanziellen Zustupf entgegennehmen.

Von den dankbaren Eltern der Tanzkinder und vom Vorstand der Trachtengruppe wurde die Kindertanzleiterin und ihre Helferin Nelly Gloor grosszügig mit auserlesenen Spezialitäten beschenkt. Den treuen Helferinnen und Helfern welche tatkräftig zum guten Gelingen des Raclette-Plausches beigetragen haben gebührt an dieser Stelle ein riesengrosses Dankeschön.

Mittwoch, 07.11.2018Hallwil

Hallwiler Dorf-Adventskalender 2018

Text: Eing., Bild: Pixabay

Auch dieses Jahr können wir Ihnen wieder den Hallwiler Dorf-Adventskalender präsentieren. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein weiteres Fenster/Sujet beleuchtet, bis am 24. Dezember ein vollständiger Kalender in unserem Dorf erstrahlt. Die ganze Pracht kann bis am 2. Januar 2019, zwischen 17.00 und 22.00 Uhr bestaunt werden. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer!

NEU laden dieses Jahr jeweils am Dienstag und Freitag die Familien mit den Nummern 4, 7, 11, 14, 18, und 21 ab 18.00 Uhr zu einem Apéro ein. Wir freuen uns, wenn viele Interessierte die Apéros besuchen und bei einem Abendspaziergang die Fenster bewundern. Die gemeinsamen Adventsfenster-Spaziergänge werden nicht durchgeführt. Eine schöne Adventszeit wünschen Ihnen alle Adventsfenster-Beteiligten und der Frauenverein Hallwil.

1. Schule Hallwil
2. Bibliothek Hallwil, Schulhaus
3. Fam. Liberto, Dürrenäscherstrasse 129
4. Gemeindekanzlei Hallwil **
5. Fam. Luginbühl, Engenbühl 66
6. Fam. Suter-Huber, Wannenmoos 373
7. Landi Hallwil **
8. Fam. Katharina Schatzmann, Sonnhalde 137
9. Fam. Vogel, Sonnhalde 152
10. Fam. Dux Wolf, Sonnhalde 314
11. Fam. Springer, Tal 200 **
12. Fam. Kraus Schreier, Wannenmoos 303
13. Frau Ute Tschira, Wannenmoos 385
14. Fam. Stumpf, Ausserdorf 361 **
15. Herr Jürg Wolf, Dürrenäscherstrasse 104
16. Fam. Schwegler, Dürrenäscherstr. 329
17. Fam. Ludwig, Oberrüti 134
18. Garage Heinz Urech, Seetalstr. 156 **
19. Fam. Kurz, Weid 323
20. Fam. Samek, Weid 115
21. Fam. Reto Urech, Delle 340 **
22. Fam. Haller, Delle 307
23. Gmüeser, M. Räber + Th. Urech Breiten 114
24. Frau Elisabeth Urech, Breiten 79

Die mit ** bezeichneten Familien laden zum Apéro ein.

Mittwoch, 07.11.2018Schongau

Musig macht Freud – Musig macht Fründe

Text und Bild: Jennifer Loosli

Welch genialer Start in den Sonntagmorgen, den die Schonger Musig der Bevölkerung von Schongau bescherte. Mit Songs wie «Little brown jug», «Louenesee» oder die «Bierfass Polka» überraschte und begeisterte die Schonger Musig mit den Kindern der Musikgesellschaft Aesch-Mosen die vielen Gäste.

Das Herbstkonzert der Schonger Musig erfreute sich an diesem Sonntagmorgen grosser Beliebtheit. Die Mehrzweckhalle in Schongau war bis zum letzten Platz ausgebucht. Klein und Gross freute sich, ihre Familienmitglieder und Freunde spielen zu hören. Livio, Jasmin und Lorena führten die musikbegeisterten Gäste mit viel Humor und Witz durch den musikalischen Morgen: «Wieso het e Blondine immer e leeri Fläsche Wii deheime im Schrank? Falls mol Bsuech chunt wo nüt möcht trinke!» Die Musikanten gaben während knapp zwei Stunden alles und begeisterten die Gäste mit neuen, wie auch älteren Musikstücken. Zum Schluss gab es den Nummer 1- Hit-Song «079» von Lo & Leduc, der alle mitriss und zum Mitsingen anregte. Die Schonger Musig ist stolz, so viele Jungmusiker in ihrem Verein zu haben. Ein grosses Dankeschön ging an Thomas Balzli, der sich seit Jahren sehr für die Jugendförderung engagiert. Nach dem musikalischen Morgen durften die Kids in der Instrumenten-Test-Ecke jegliche Blasinstrumente ausprobieren und sich für den Musikunterricht anmelden. Für die Eltern gab es nach dem Herbstkonzert einen feinen Apéro und für jedes Kind eine kleine Überraschung.

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Mittwoch, 07.11.2018Hallwil

Verkehrserziehung im Kindergarten

Text und Bild: Eing.

Am Mittwoch, den 24. Oktober 2018 besuchte uns der Verkehrsinstruktor Kurt Hausin im Kindergarten. Zwei Mal pro Jahr vermittelt er den Kindern wichtige Verkehrsregeln, damit sie den Kindergartenweg alleine und sicher bewältigen können.

An diesem Morgen warteten die Kinder gespannt auf den Besuch des Polizisten. Mit seinem Helfer Lars (Handpuppe) erklärte er anhand von Bildern, wie man eine Strasse korrekt überquert.

Bevor es zum praktischen Teil kam, erklärte er den Kindern, wie es wichtig ist, die Leuchtweste täglich zu tragen, damit sie für alle Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sind. Da es in Hallwil keinen Fussgängerstreifen gibt, gingen wir zum Üben an die Dürrenäscherstrasse Nahe der Landi. Dort durften die Kinder zuerst zu zweit, dann alleine das Gelernte anwenden. Jetzt hiess es «warte, luege, lose und laufe».

Wieder im Kindergarten angekommen, gab es für jedes Kind eine kleine Überraschung (ein weisser Rabe mit Leuchtstreifen), welchen die Kinder an ihrem Znünitäschli befestigen konnten.
Wir werden diese Verkehrsregeln weiterhin auf unseren wöchentlichen Waldtagen, Spaziergängen und Ausflügen üben.

Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Polizistenbesuch, welcher im Frühling statt finden wird.

Dienstag, 06.11.2018Beinwil am See

Böjuer Kindergärtler schnitzten wahre Kunstwerke

Text und Bild: Thomas Moor

Hochbetrieb herrschte am ersten Novembermontag in den drei Kindergärten von Beinwil am See. Kindergärtler und Elternteile waren damit beschäftig, die Räbeliechtli für den abendlichen Umzug zu schnitzen.

Um es vorwegzunehmen: In den Kindergärten von Susi Schmid, Miriam Decher und Katharina Mergenthaler enstanden ganz tolle Kunstwerke, welche die Kinder mit Stolz erfüllten und die Vorfreude auf den abendlichen Umzug schier ins Unermessliche steigen liessen. Zuerst war aber ein schönes Stück Handarbeit angesagt. Die Räben mussten mit entsprechendem Werkzeug und Fingerspitzengefühl ausgehölt werden, ehe in den Kreativmodus umgeschaltet werden konnte. Und da wurden von den Vätern, Müttern (im Kindergarten von Miriam Decher von Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse) alle Register gezogen, um nach den Wünschen und unter Mithilfe der Kindergärtler wahre Kunstwerke entstehen zu lassen. Zwar waren Herzli, Sterne, Tännchen und der geschnitzte Vorname nach wie vor weit vorne in der Verzier-Hitparade anzutreffen. Es wurden aber auch ausgefallene Ideen umgesetzt. Und so leuchteten am Umzug nicht nur die Räbenliechtli, sondern auch ganz viele Kinderaugen.

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Dienstag, 06.11.2018Seengen

«Aarüerete» im Eichberg Seengen mit ChueLee

Text und Bild: Jennifer loosli

«Chli stinke muess es!» Ja und das tat es nicht nur bei den Muotathaler Wetterschmöckern, sondern auch im Chäs-Chalet an der «Aarüerete» im Eichberg Seengen. Eli Wengenmaier, Hotelier und Geschäftsführer, und Küchenchef Hannes Mahler freuen sich auf eine erfolgreiche Chäs-Saison.

Volles Haus herrschte bei der «Aarüerete» zur Fondue- und Raclette-Saison auf dem Eichberg. Zum dritten Mal wurden für die Käseliebhaber die Türen zum heimeligen Chäs-Chalet geöffnet. Das neue, individuell angepasste Chäs-Chalet ist Eigentum des Eichbergs in Seengen und wird noch bis am 17. März 2019 auf dem Eichberg anzutreffen sein. 120 Gäste finden im neuen Chalet Platz. Das Häuschen bietet ein unvergleichliches Alpenhütten-Ambiente, ist geräumig, rustikal und währschaft. Die Gäste erwartete zur Einstimmung des Hüttenzaubers ein Apéro am Holzfeuer mit Glühwein, Glühmost und Knoblibrot. Nachdem jedes Paar oder auch grosse Gruppen ihre Plätze eingenommen hatten, wurde ein knackiger Salat zur Vorspeise serviert. Das Highlight des Abends: Natürlich das feine Hausfondue mit Brot und Gschwellte, dies stand bei den Gästen hoch im Kurs. 2017 wurden 1500 Kilo Käse im Chalet verarbeitet und gegessen. Für gute Stimmung und tolle Unterhaltung sorgte die Band «ChueLee» an der «Aarüerete». Die ganze Hütte schunkelte und sang bei den Hits von «ChueLee» mit. Ein gelungener Einstieg in die Chäs-Saison.

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Dienstag, 06.11.2018Schongau

Theater Kirchenchor Schongau

Text und Bild: Eing.

Wird es auf dem Weberhof einen Hobbybauern geben oder einen, der das Bauern zum Hobby macht? Der Hobbybauer will den Hof von der Stadt aus managen, also mit möglichst wenig Aufwand so viel wie möglich abkassieren und damit ein wenig Unabhängigkeit von seiner reichen Frau erreichen.

Der andere aber will einen Gnadenhof einrichten, sich liebevoll um die Tiere, welche in seine Obhut gegeben wurden, kümmern und möglichst unabhängig von Subventionen werden. Deshalb soll den Städtern der Aufenthalt so schwer wie möglich gemacht werden: Kühe, die aus unerfindlichen Gründen keine Milch geben, Dusche/WC verbarrikadieren, dafür Toilette und Dusche nur im Stall, keine Abwaschmaschine und kein Internet, dafür ein Hausgeist. Mit vereinten Kräften gelingt es dem langjährigen Bauern, seiner Magd und seinen Nachbarn, den Städtern den Garaus zu machen.

Das Lustspiel «De Hobbypuur» wurde am 13., 17. und 19. Oktober in der MZH aufgeführt und jeder Akt wurde mit passendem Text zur Melodie «Wemmer bi de Puure esch» eingeleitet. Die Aufführungen waren ein voller Erfolg und die Rückmeldungen des Publikums haben den Chor und die Theatergruppe für den Einsatz der letzten sechs Monate entschädigt. An dieser Stelle nochmal ein grosses, herzliches Dankeschön allen Sponsoren/-innen, Spender/-innen von Tombolapreisen und freiwilligen Helfer/-innen, ohne die der Anlass nicht hätte stattfinden können.

Dienstag, 06.11.2018Leutwil

Feuerwehr-Erlebnistag auf dem Schulhausplatz

Text und Bild: jennifer Loosli

Eine Feuerwehrübung der anderen Art. Die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil präsentierte verschiedene Abteilungen. Die Bewohner durften hautnah eine Explosion einer Gaskartusche miterleben und bekamen interessante Informationen zum Element Feuer.

Hauptmann Patrick Gloor begrüsste die interessierte Bevölkerung zur Hauptübung der Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil und gab Infos zum Ablauf der Hauptübung. Zwei verletzte Personen wurden nach einem Autounfall gerettet und der Brand am Auto gelöscht. Nach der Hauptübung lud die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil die Bevölkerung ein, hinter die Kulissen zu schauen und hautnah mitzuerleben, wie es ist, eine Atemschutzmaske zu tragen oder wo der Defibrillator der Gemeinde Leutwil stationiert ist. Für die Kids gab es die Möglichkeit, einen kleinen Fahrparcour mit Trampi-Traktoren und Bobby-Cars selbst durchzuspielen. Die Angehörigen der Feuerwehr gaben kompetent und fachlich korrekt Auskünfte an die Bevölkerung weiter. Das grosse Highlight des Tages war sicher die Landung des Rettungshelikopters. Die Bevölkerung war von der spektakulären Landung begeistert und konnte den Helikopter später aus der Nähe betrachten. Auch bestand die Gelegenheit, eine Fahrt mit der Autodrehleiter der Feuerwehr Oberes Wynental mitzuerleben. Eine Hauptübung der Feuerwehr, die die Bevölkerung bestimmt nicht so schnell vergessen wird.

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Dienstag, 06.11.2018Meisterschwanden

Räbeliechtliumzug, mit allem, was dazu gehört

Text und Bild: Jennifer loosli

Ganz aufgeregt sind sie: Die Kinder, wie auch die Eltern! Der Räbeliechtliumzug ist ein eindrucksvolles Erlebnis für Gross und Klein. Gut eingepackt, mit glänzenden Augen und einem Lächeln im Gesicht, standen die Kids bereit für ihren strahlenden Marsch durchs Dorf.

Räbeliechtliumzug in Meisterschwanden, mit allem, was dazu gehört! Mit schön leuchtenden und selbstgeschnitzten Räben standen die Kids schon ganz nervös vor dem Kindergarten Hinterdorf. Es nahmen alle Kindergarten- und Primarschulkinder bis zur 5. Klasse am Umzug teil. Die Laternen in den Händen leuchteten, während die Sterne am Himmel funkelten. «Ich goh met minere Latärne und mini Latärne met mer…», sangen die Kinder im Chor. Wer einmal an einem Räbeliechtliumzug teilgenommen hat, wird ihn sein Leben lang nicht vergessen. Erstaunlich, dass sich mit so wenigen Mitteln wie Kerzen, Räben und Gesang, eine so besinnliche und eindrucksvolle Atmosphäre schaffen lässt. Die Route ging von der Kindergartenstrasse zur Lindenmattstrasse – Sandackerstrasse – Flurengasse – Flurenwald – Oberfeldstrasse – Delphinstrasse und zum Ende auf den Schulhausplatz. Zum Abschluss sangen die teilnehmenden Schüler/-innen gemeinsam ein Lied mit Unterstützung der Blechbläser der Regionalen Musikschule Oberes Seetal (REMOS). Natürlich gab es zum Abschluss des Räbeliechtliumzugs traditionell das Würstli- mit Mutschli-Essen.

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Dienstag, 06.11.2018Region

Kennen Sie Andreas Stauber … den Jagdaufseher?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Jagdsaison steht vor der Tür und im Wald trifft man nun wieder auf Warnschilder, welche auf die Jagd aufmerksam machen. Andreas ist seit vielen Jahren mit seinem Hannoveranschen Schweisshund Basco auf den Spuren des Wildes unterwegs. Die Bevölkerung ist gespalten in Jagdbefürworter und in jene, die diese konsequent ablehnen. Für die Jägersprache gibt es sogar ein Lexikon.

Andy, was ist die Jagd für dich?
In erster Linie ist es eine Aufgabe und dann natürlich auch ein intensives Erleben der Natur. Ich empfinde es als ein Privileg, auf den Hochsitz zu gehen und schlussendlich Beute zu machen. Es ist aber auch die Pflege alten Kulturgutes, worunter auch die Jägersprache und die Jagdhornmusik fallen.

Kann jedermann Jäger werden?
Die Freude an der Natur, Geduld und eine gute Beobachtungsgabe sind wichtig. Ein einwandfreier Leumund und die Bereitschaft, unentgeltlich zu arbeiten, gehören ebenfalls dazu.

Was genau ist die Bewegungsjagd oder Treibjagd?
Das Wild wird durch Stöberhunde und Treiber aus seinen Einständen «gedrückt». Der Jäger steht auf seinen markierten Ständen und versucht, «anwechselndes» Wild zu erlegen.

Hat das Reh überhaupt eine Chance zu entkommen?
Das Reh ist sehr schlau und flüchtet nicht Hals über Kopf. Man erlebt immer wieder, dass ein Reh vom Jagdhund aufgestöbert, stehenbleibt und die Situation mit seinen «Lauschern» einschätzt. Dann entscheidet es, ob es einen Haken schlägt oder weiterrennt.

Welches sind die Kriterien, dass ein Reh vom Jäger erlegt wird?
Vor dem Abschuss müssen viele Kriterien stimmen. Der Abstand zum Tier darf nicht grösser als dreissig Meter sein. Zu nah geht auch nicht, weil die Energie der Munition nicht optimal wäre. Gelände, Strassen oder eventuelle Spaziergänger müssen ebenfalls genau beobachtet werden. Wenn eine Geiss mit ihrem Kitz kommt, schiesst man sicher nie auf das Muttertier.

Hunde, die im Wald Rehe reissen sind immer wieder ein Thema. Was kannst du dazu sagen?

Die Hunde und ihre Halter sind bei uns sehr diszipliniert. Es kommt aber vor, dass man während den Monaten mit Leinenpflicht jemanden ermahnen muss.

Haben wir Wildschweine in unserem Wald?
Letztes Jahr im Oktober war plötzlich eine Rotte von zwölf «Sauen» hier. Wir besprachen das jagdliche Vorgehen mit dem kantonalen Jagdverwalter und beschlossen, sie nicht zu stören. Für Spaziergänger sind sie im Normalfall nicht gefährlich. Wenn man sie im Wald jagen würde, würden sie sich in die Felder zurückziehen und dort grossen Schaden anrichten. Später kam regelmässig ein «Keiler» vorbei. Er suchte nach diesen Sauen, die aber schon weiter gezogen waren.

Welches sind die übrigen Aufgaben des Jägers im Wald?
Das beginnt mit Kitzrettungen im Frühling, damit sie vom Grasmäher nicht verletzt werden. Allerdings ruft der Bauer meistens einen Tag vor dem Mähen an, damit wir die Wiese mit Fähnchen «verblenden» können und die Geiss ihre Jungen rausholt. Wir helfen bei der Wildschadensverhütung mittels Zäunen oder Einzelschützen. Wir suchen nach Unfalltieren, helfen mit beim Heckenpflanzen und beim Aufwerten der Lebensräume des Wildes.

Wie sieht es mit dem Nachwuchs in Jägerkreisen aus?
Jährlich absolvieren ca. zwanzig Jungjäger im ganzen Kanton die Prüfung. Das ist wenig, weil viele Jäger altershalber aufhören. Letztes Jahr war aber mit fünfzig Prüfungen ein gutes Jahr.

Wie anforderungsreich ist die Ausbildung zum Jäger?
Die Ausbildung dauert zwei Jahre. In dieser Zeit gibt es eine praktische und eine theoretische Prüfung. Dabei werden Waffenbeherrschung, Jagdgesetz, Pflanzenkunde und Wildbiologie, Jägersprache und Hunderassen gelehrt. Die finanzielle Belastung hält sich in Grenzen.

Gibt es auch Jägerinnen?
Ja, diese gibt es natürlich auch. Das Interesse an der Jagd ist bei den Frauen zunehmend.

Welchen Rat gibst du Waldbenützern, wenn sie auf ein Jagdschild treffen?
Das Schild, oder Triopan, bedeutet keine Gefahr für den Spaziergänger. Es ist einfach eine Information für alle Waldbenützer. Gut ist, wenn man in dieser Jahreszeit etwas leuchtendere Farben anzieht. Pilze suchen sollte man jedoch nicht an Jagdtagen!

Dienstag, 06.11.2018Dürrenäsch

Kunstwerke von Hand und mit viel Herz gemacht

Text und Bild: Fabienne hunziker

Der Kunst-und Handwerksmarkt der Landfrauen war auch in der Herbstausgabe ein voller Erfolg. In der Turnhalle gab es viele Unikate zu bestaunen und zu kaufen. Von traditioneller Handarbeit über moderne Dekoration bis hin zu originellen Geschenkartikeln gab es so einiges zu entdecken.

Der Markt bot einen idealen Treffpunkt für den etwas grauen Herbstsonntag. Die Aussteller freuten sich gemeinsam mit den Landfrauen, welche das Beizli betreuten, riesig über die zahlreichen Besucher. Mit einem grosszügigen Kuchenbuffet und feiner Kürbissuppe stand dem gemütlichen Beisammensein nichts im Weg. Die Kinder hatten die Möglichkeit, die Technik des Glasfusing auszuprobieren. Bunte Glassteine werden auf klaren Glasobjekten platziert und verbinden sich im anschliessenden Brennvorgang zu einem schönen Kunstwerk. Für die kalte Jahreszeit war in der Turnhalle viel Gestricktes, Gehäkeltes und Genähtes zu bestaunen. Mit viel Fleiss und Sorgfalt wurden die Werkstücke hergestellt. Auch für die adventliche Dekoration oder für originelle Geschenkideen wurde man schnell fündig. Das Angebot bot für jeden Geschmack etwas Passendes. Strahlende und zufriedene Gesichter dominierten an diesem Sonntag, denn der Markt war einmal mehr ein voller Erfolg.

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Dienstag, 06.11.2018Meisterschwanden

Positiver Vorprüfungsbericht zum Gestaltungsplan

Text und Bild: Eing.

Im Dorfheftli 12/2015 wurde es bereits angekündigt: Der Dorfkern im Bereich «alte Poststelle», «Brandruine Bahnhof» und «Villa Fischer» wird aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Die IVRO AG aus Sins und die MEDEWO AG aus Meisterschwanden planen ein gemeinsames Bauprojekt.

Eine spannende Symbiose aus Wohn- und Gewerbeflächen, die den Dorfkern vom Industriegebiet abgrenzt. So wurde das Projekt angekündigt. Um die historische Situation von Park und Villa Fischer zu erhalten, sowie auch die Interessen der Eigentümer zu wahren, wurde entschieden, einen entsprechenden Gestaltungsplan auszuarbeiten. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem zuständigen Kreisplaner Thomas Frei, der Fachberatung Ortsbild, vertreten durch Andrea Mader, sowie dem Gemeinderat. Der Gestaltungsplan wurde im Frühjahr 2018 zur Vorprüfung an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Raumentwicklung zugestellt. Nun liegt der positive Vorprüfungsbericht der Behörde vor und somit kann das Projekt in die nächste Phase gehen. Besonders der Erhalt von Park und Villa Fischer werden aus ortsbaulicher Sicht sehr begrüsst, so das Gutachten des Departements.

Bevor die Detailplanung und die Baueingabe ausgearbeitet werden, erfolgt nun das sogenannte Mitwirkungsverfahren. Dafür wird der Gestaltungsplan öffentlich aufgelegt, so dass die Interessen aller Beteiligten und Betroffenen eingebracht werden können und eine rechtssichere Planungsgrundlage für das Bauvorhaben geschaffen wird. «Wir werden ein Projekt realisieren, das den Park und die Villa Fischer erhält, für die hiesige Bevölkerung attraktiven Wohnraum von rund 20 Eigentumswohnungen schafft und für die MEDEWO-Gruppe die notwendigen Gewerbeflächen für die Weiterentwicklung bereitstellt. Wir hoffen, dass die Bevölkerung von Meisterschwanden das Projekt und das Mitwirkungsverfahren positiv werten und können dann den Baubeginn für Herbst 2019 einplanen», so der Unternehmer Roger Konrad von der IVRO AG. Sigmund Schett von der MEDEWO AG ergänzt: «Unsere Büroflächen an der Bahnhofstrasse stossen an ihre Grenzen. Durch den Neubau können wir der wachsenden Anzahl an Arbeits- und Ausbildungsplätzen am Standort Meisterschwanden gerecht werden und diesen auch zukünftig sichern, ausbauen sowie attraktiv gestalten.»

Dienstag, 06.11.2018Menziken

Leuchtende Räbeliechtli, strahlende Kinderaugen

Text und Bild: Thomas Moor

Auch die dunkle Jahreszeit hat seine farbige und leuchtende Seite. Eine ist der traditionelle Räbeliechtliumzug der Schule Menziken. Er brachte einmal mehr Licht und Farbe ins Dunkel.

Wie ein langer, leuchtender Tatzelwurm zog sich der Umzug – sicher begleitet von zwei Einsatzkräften der Repol – vom Primarschulhaus zum Spitalpark, wo die Mädchen und Buben von einem Alphorntrio und einem Bläsertrio der MG Concordia Menziken musikalisch empfangen wurden und wo zu den bekannten Räbeliechtli-Liedern angestimmt wurde. Sichtlich stolz präsentierten die Kindergärtler sowie die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe ihre Räbeliechtli, Laternen und Lampions den vielen Zuschauern entlang der Umzugsroute. Da wurde der Fantasie wieder freien Lauf gelassen. Wunderschön und beeindruckend! Und: Es sind ja längst nicht mehr nur die traditionellen Räben, welche zu leuchtenden Lichtlein geschnitzt werden. Da hatten zum Beispiel die Faultier-Laternen der Kindergärtler von Erika Zipperle einen ganz grossen Auftritt. Die Geschichte von Faultier Fauli war denn auch im Vorfeld des Laternenbastelns ein Thema im Kindergarten und fand mit dem Räbeliechtliumzug ihren krönenden Abschluss

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Dienstag, 06.11.2018Meisterschwanden

Der kleine feine Rebberg seit 2007

Text und Bild: Eing.

Ein Grund zum Strahlen haben die drei. Es geht eine wunderbar sonnige und warme Saison zu Ende, die nicht nur den Winzern Freude bereitet. Es ist auch bereits die elfte Saison, seit Marcel und Monica Meier zusammen mit Ernst Fischer in Meisterschwanden das Abenteuer Rebberg begonnen haben. Im Frühling vor elf Jahren haben die drei zusammen mit Freunden und Bekannten von Hand jeden einzelnen Setzling mit viel Liebe und Hingabe gepflanzt. Im Jahr 2010 war dann die Première: der erste Wein aus Meisterschwanden wurde abgefüllt.

Der 30 Aare grosse Rebberg mit rund 1500 Rebstöcken wird Jahr für Jahr mit viel Handarbeit gepflegt. «Bei dieser Grösse kenne ich als Winzer noch jeden Rebstock» schmunzelt Marcel Meier. Die Mehrheit ist mit der Sorte Cabernet Jura bepflanzt. Dieser Rotwein ist eine Kreuzung zwischen Cabernet Sauvignon und resistenter Partner und bringt einen aussergewöhnlich farbintensiven Wein mit komplexem Bouquet und starken Beerenaromen hervor. «Manche Weintrinker können es bei der Degustation kaum glauben, dass dieser Wein nicht aus Süditalien kommt».

Aus der Sorte Carbernet Jura entsteht nebst dem sortenreinen Rotwein je nach Saison und Nachfrage auch ein fruchtiger Rosé oder ein exklusiver Vin Mousseux in der traditionellen Flaschengärung. «Zu einem feinen Raclette mag ich gerne unseren Vin Mousseux» meint Monica Meier mit einem Augenzwinkern und fügt hinzu, dass sie gerne traditionelle Gerichte mit aussergewöhnlichen Möglichkeiten ausprobiert.

Der Weisswein macht den kleineren Anteil des Rebbergs aus und ist eine Cuvée aus den Sorten VB 32-07 und VB Cal. 1-23. Dieser Wein zeichnet sich dadurch aus, dass er aus vielen kleinen, süssen Beeren verarbeitet wird, die eine interessante Süsse nach Passionsfrucht, Holunder und grüner Peperoni hervorbringen.

Nach der Wümmet im Herbst übergeben sie das sorgfältig gelesene Traubengut an das Weingut von Thomas Lindenmann in Seengen. Diese langjährige Zusammenarbeit zahlt sich aus. «Wir leisten die Vorarbeit und Thomas und sein Team übernehmen nach der Anlieferung der Trauben die Kelterung». Die Zusammenarbeit basiert auf einem grossen gegenseitigen Vertrauen und immer mit dem Ziel, für die Kunden den bestmöglichen Wein hervorzubringen» so Marcel und Monica Meier. Hinzufügen möchten sie noch dies: «Zusammen mit Ernst, der immer für uns da und eine verlässliche Stütze ist, macht es einfach grosse Freude, Jahr für Jahr unser Hobby weiter zu betreiben». Sagen es und wissen, dass die neue Saison im Januar wieder beginnen wird.

Interessiert? Auf Wunsch wird gerne eine Degustation organisiert. Eine einfache Kontaktaufnahme mit Meier Weine Meisterschwanden genügt. Alle Weine werden übrigens in Meisterschwanden und Umgebung frei Haus ausgeliefert, auf Wunsch auch in einer schönen Geschenkverpackung.

Website Meier Weine

Dienstag, 06.11.2018Region

«URSPRUNG» – Konzert der Camerata aargauSüd

Text und Bild: Eing.

Am 24. November, 19.30 UHR, findet unter dem Motto «URSPRUNG» das Herbstkonzert der Camerata aargauSüd im Löwensaal Beinwil am See statt. Platzreservationen ab 5. November unter: 062 772 13 86.

Ursprung heisst nicht nur zurück zu den Wurzeln, sondern beinhaltet nebst dem Alten, Vertrauten, auch die Suche nach Neuem, aber immer auf Grund des Bewährten. So wechselt das vielseitige Programm zwischen von Heimweh geprägten Liedern, zeitlicher Musik und Klassik. Als Beispiel ein Satz aus der «Schweizer Suite» von Peter Klaus, oder die Variationen über das «Guggisberg-Lied» – brillant interpretiert durch Sabine Bachmann (Akkordeon) und Sven Bachmann (Klarinette) – die fast etwas an die «Klezmer-Musik» erinnern.

Auch das Orgelkonzert Nr. 6 von Georg F. Händel kommt in einem neuen Kleid daher, da die Orgel durch ein Akkordeon ersetzt wird, was an die Weihnachtsklänge mit Harmonium in den kleinen Kirchen abgelegener Bergdörfer erinnert.

Die Sinfonie Nr. 104 von Joseph Haydn, ein spätes Werk des Komponisten, beinhaltet ebenfalls viele Elemente aus alten Volksliedern und Tänzen, die uns erinnern, dass es überall Ursprüngliches zu entdecken gibt. Jede Muse hat einen Ursprung und braucht ein Fundament, damit sie nicht plötzlich abhebt und sich im Nichts auflöst. Die Camerata aargauSüd zeigt mit diesem Konzert, dass sie auf gutem Fundament steht.

Dirigent: Manuel Oswald
Akkordeon: Sabine Bachmann
Klarinette: Sven Bachmann

Dienstag, 06.11.2018Region

Zum Basteltor: Weihnachtsbasteln

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Bastelladen «Zum Basteltor» in Reinach organisierte zum ersten Mal ein Weihnachtsbasteln im kath. Pfarreiheim in Menziken. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und das Team vom Basteltor half gerne bei der individuellen Umsetzung der ausgewählten Projekte.

Zwei Tage wurde mit viel Sorgfalt geklebt, bemalt, Glitter gestreut und Schneepaste aufgetragen. Es entstanden kreative adventliche Häuschen, Winterlandschaften im Miniformat, klassische Topflappen, Bilderrahmen oder auch einzigartig gestaltete Schilder. Oberste Priorität hatten bei den meisten Kindern die Geschenke für die Gottis und Göttis. Die Auswahl an Musterbeispielen, welche die beiden Inhaberinnen des Bastelladens vorbereitet hatten, war riesig. Sich für etwas zu entscheiden, fiel den Kindern nicht immer leicht. Mit dem gekauften Bon für das notwendige Material konnten die Kinder an der jeweiligen Bastelstation schliesslich mit ihrer eigenen individuellen Version loslegen. Kinder unter zehn Jahren wurden von Erwachsenen begleitet. Die Mamis und Papis unterstützten die Kinder gerne tatkräftig. Fragen wie «Chasch da schnäu hebe?» oder «Wie söll ich da jetzt do druuf mache?» hörte man des öftern. Die beiden Basteltage waren inklusive Vorbereitungen sehr intensiv, so Sandra Müller und Isabel Dätwyler. Gelohnt habe es sich auf jeden Fall, so viele strahlende Gesichter und fröhliche Bastler sorgten für eine schöne und gemütliche Atmosphäre. Den ganzen Tag Basteln und Werken macht hungrig, deshalb sorgte das Starlight-Jugendkeller-Team, mit Kuchen, «Hörnli und Ghackets» und Getränken für das leibliche Wohl der zahlreichen kreativen Bastler.

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Dienstag, 06.11.2018Region

Do you speak english? Spielend leicht Englisch lernen

Text und Bild: Jennifer Loosli

Bei «English Easy Learning» bringen Diana Arnold und ihr Team in Meisterschwanden ihren Kunden erfolgreich Englisch bei, dessen Beherrschung in unserer globalisierten Welt immer wichtiger wird – mit viel Spiel und Spass.

Die weltweit führende Methodik nach Helen Doron English hat sich in mehr als 30 Jahren bewährt. Die Vorteile sind zahlreich. Kinder, die an Helen-Doron-Kursen teilnehmen, erlangen nicht nur lebenslange Englischkenntnisse, sondern stärken auch ihr Selbstbewusstsein, erzielen bessere Leistungen in der Schule und bekommen frühzeitig ein Bewusstsein und Verständnis für andere Kulturen. It’s more than ENGLISH – Values for LIFE! Bei «English Easy Learning» wird das natürliche Erleben der Sprache mit modernsten Kursmaterialien und Lehrmitteln erfolgreich angewandt. In Kleingruppen (4 bis 8 Teilnehmer) oder auch in Privatstunden wird diese einzigartige Methodik von zertifizierten Helen Doron English Teacher vermittelt. Von den Jüngsten bis zu den Teens, wie auch Erwachsene – alle freuen sich daran. Viele bereiten sich in diesen Kursen optimal vor, um in den weltweit anerkannten Cambridge Exams überdurchschnittlich gute Leistungen zu erzielen – your road to success! Zusätzlich stimuliert das erlernen einer Fremdsprache das Gehirn. «Die positiven und rührenden Rückmeldungen unserer Kunden erfreuen uns. Wir sind dankbar, einen wertvollen Beitrag mit viel Freude, Know-how und Engagement leisten zu dürfen», so Diana Arnold von English Easy Learning GmbH. Schnuppern Sie kostenlos rein – wir freuen uns auf Sie! Tel.-Nr.: 056 666 99 90 oder besuchen Sie unsere Website.

www.english-easy-learning.com

Dienstag, 06.11.2018Zetzwil

Eine Reise in vergangene Zeiten

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die turnenden Vereine Zetzwil liessen die Zuschauer in diesem Jahr mit ihrem Turnerabendmotto «Time Of My Life» in alten Zeiten schwelgen. Die bunt gemischten Reigen sprachen jede Generation an und dementsprechend war die Begeisterung in der voll besetzten Mehrzweckhalle riesig.

War es vielleicht eine abenteuerliche Töfflitour in den Sommerferien? Der Kindheitstraum, mit Pippi Langstrumpf im Takatukaland zu leben oder für immer mit der Gummibärenbande herumzuspringen? Der Sommer 68 und die wilden Siebziger? Die Discohits aus den 90er-Jahren, wie auch der Klassiker aus Dirty Dancing durften bei diesem Motto natürlich nicht fehlen. Mit perfekter Körperspannung eröffnete die Damenriege den Abend. Dass sie auch konditionell topp in Form sind, zeigten sie mit fetzigem Aerobic in den knalligen neonfarbigen Dresses, die sofort an die 80er-Jahre erinnerten. Auch zu den bekannten Ohrwürmern der «Bravo Hits» aus den 90 er-Jahren studierte die Gruppe abwechslungsreiche Schrittkombinationen ein. Gemeinsam mit den Herren wurde der Dirty-Dancing-Klassiker «Time Of My Life», selbstverständlich inklusive der legendären Hebefigur, präsentiert. Nach der Darbietung am Barren demonstrierten die Turner gekonnt, wie ein letzter Schultag aussehen könnte und feierten diesen in vollen Zügen und mit viel Humor. Als bunt gekleidete Hippies schwebte die Männerriege mit allem was dazugehört zurück nach Woodstock. Zurück in die Teenagerzeit wurde man mit den Jugiriegen versetzt. Bunt und fröhlich wurde getanzt und geturnt. Die Mädchen überzeugten als tanzende Einhörner ebenso, wie mit der Kür am Stufenbarren. Wild wurde es mit den Jugiknaben, welche als Möchtegernrocker ziemlich cool mit den Töfflis unterwegs waren. Nicht zuletzt auch mit den witzigen Sketches gelang es der ganzen Turnfamilie hervorragend, die Besucher zu begeistern und mit viel Humor auf ihre Reise durch schöne und besondere Momente in vergangene Zeiten mitzunehmen.

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Dienstag, 06.11.2018Region

Grosse Weihnachtsdegustationen bei SCHÜWO

Text und Bild: Eing.

SCHÜWO Trink-Kultur in Wohlen ist bekannt für seine grosse Auswahl an Weinen, Spirituosen, Bieren, Mineral und Erfrischungsgetränken, Geschenken und Gourmet-Spezialitäten sowie für attraktive Wine&Dines und Degustationen. Im rund 2300 Weine, 1400 Spirituosen, 600 Softdrinks und 500 Biere starken Sortiment bleiben keine Wünsche offen!

Am letzten November- und ersten Dezember-Wochenende lädt der Wein- und Getränkespezialist wieder zu seinen traditionellen Weihnachtsdegustationen ein. Am Freitag, 23. November (17–20 Uhr) und Samstag, 24. November (10–17 Uhr) sowie am Samstag, 1. Dezember (10–17 Uhr) und am Sonntag, 2. Dezember (11–17 Uhr) stehen über 80 attraktive Weine zur Verkostung bereit. Schaumweine, Weissweine und Rotweine aus Europa und Übersee laden an verschiedenen Ständen zum Degustieren und Verweilen ein. Die perfekte Gelegenheit, um neue Weine und altbekannte mit neuem Jahrgang zu probieren.

Degustationsweine werden mit bis zu 30% Rabatt angeboten, alle anderen im Sortiment mit 10%. Alle Weine sind an Lager, so dass man seine Wahl auch gleich mit nach Hause nehmen oder sich bei einem Einkauf ab 100 Franken gratis nach Hause liefern lassen kann. Selbstverständlich können an den Degustationstagen auch alle anderen Artikel erstanden werden. Bald steht Weihnachten vor der Tür – wer also auf der Suche nach einem passenden Geschenk ist, wird im SCHÜWO Wein- und Getränkeparadies bestimmt fündig. Neben ausgesuchten Weinen, speziellen Spirituosen und diversen Feinkostprodukten findet man fantastische Geschenkideen und Adventskalender, die jedes Geniesserherz höher schlagen lassen.

SCHÜWO Trink-Kultur
Schützenmattweg 32
5610 Wohlen

056 622 18 20
www.schuewo.ch

Dienstag, 06.11.2018Region

Atrium-design AG: Ein Raum wird wahr

Text und Bild: Jennifer Loosli

Beim Glasbau hat die Reinacher Firma Atrium-design AG den Durchblick. Und das bereits seit 15 Jahren. Auch diesen Herbst lud das Unternehmen zu einem Tag der offenen Tür, an dem man einen interessanten Einblick in die Wintergartenausstellung erhielt.

Warum nennt man eigentlich Wintergärten «Immer-Gärten»? Weil sie das ganze Jahr nutzbar sind. Diverse «Immer-Gärten» konnten am Tag der offenen Tür bei der Unternehmung Atrium-design AG in Reinach bestaunt, betreten und genauer unter die Lupe genommen werden. Der neuste Trend in der Wintergarten-Industrie sind die Finstral-Wintergärten, die es neu auch bei Atrium-design AG zu kaufen gibt. Die meisten Wintergärten sind sogenannte Kaltwintergärten und deshalb nur bei milden Temperaturen angenehm. Ein Wintergarten von Finstral dagegen ist so dicht und gut isoliert, dass man ihn wirklich das ganze Jahr über als vollwertigen Wohnraum nutzen kann. Atrium-design AG ist bekannt für ihre einzigartigen Ideen und Trends, die in kreative und technische Umsetzungen von neuen Produktereihen gesetzt werden. Atrium-design AG bietet nebst Wintergärten auch spannende und effiziente Lösungen für den Outdoor-Bereich an. Neben Pergolasystemen von Renson oder Sonnen-, Wind- und Wetterschutzsystemen von Stobag und Leiner Markisen findet man alles rund um die «Immer-Gärten». Ein Besuch des Showrooms der Atrium-design AG lohnt sich auf jeden Fall.

Dienstag, 06.11.2018Region

EWS localPower: Schöner Zustupf in Vereinskassen

Text und Bild: Thomas Moor

Weihnachten war bereits ein erstes Mal im November. Jedenfalls für je einen Verein oder eine Institution aus den Aktionärsgemeinden der EWS localPower Reinach. Als krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres (20 Jahre) fanden im Saalbau Reinach die Check-Übergaben statt.

«Es soll ein Dank sein an die Vereine, deren Mitglieder immer und immer wieder einen grossen ehrenamtlichen Einsatz leisten», wie OK-Mitglied und VR-Vizepräsident Werner Augstburger in seiner Ansprache festhielt. Folgende Vereinsvertreterinnen und -vertreter bat er auf die Bühne: Für Menziken Felix Matthias (Verein Freunde der Lise), für Reinach Patrick Kummli (SC Reinach), für Gontenschwil Karin Huber (SATUS) und Simon Wilhelm (STV), für Zetzwil Gemeinderat Beat Heinzer (jährlicher Behörden- und Vereinsapéro) und für Birrwil Monique Ernst (Verkehrsverein). Dort überreichte ihnen VR-Mitglied Renate Gautschy (Gemeindeammann Gontenschwil) einen Check in der Höhe von 1000 Franken (resp. 2x 500 Franken für Gontenschwil). Eine grosszügige Geste der jubilierenden EWS localPower. Die Wahl der Beschenkten trafen im Vorfeld übrigens die Gemeindeammänner der betreffenden Gemeinden.

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Dienstag, 06.11.2018Seengen

Pfadi Hallwyl ging ins Geheimagentenlager

Text und Bild: Eing.

In der Woche vom 29. September bis zum 06. Oktober 2018 drehte sich bei der Pfadi Hallwyl alles um das Lösen von Geheimmissionen in Aesch bei Maur (ZH). Beim Antreten erhielt die Pfadi Hallwyl ein mysteriöses Video zugeschickt, in welchem gezeigt wurde, dass zwei von ihren Leitern entführt wurden.

So begab sich die Pfadi Hallwyl auf geheime Missionen. Immer begleitet von Agent B, welcher sie zu Geheimagenten ausbildete. Mithilfe von diversen Spielen und Postenläufen stärkten die Lagerteilnehmer ihren Zusammenhalt und steigerten ausserdem ihre Kampffähigkeit gegen die Bösewichte. Natürlich durfte auch das Lösen von Rätseln und Finden von Spuren nicht fehlen. So wurden auch noch der Zoo Zürich besucht und der geheime Weg der geheimen Geheimnisse in drei Gruppen bestritten. In der Nacht auf Dienstag hatte die Pfadi Hallwyl ihre erste grosse Mission. Dies geschah im nahegelegenen Wald, wo man schon von weitem das Blinken des UFOs wahrnehmen konnte. Am Samstagnachmittag wurde das Lager gemeinsam am Bahnhof Boniswil beendet und sowohl Kinder, wie auch Leiter fuhren zwar müde, aber mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause.

Mehr Bilder und ausführliche Tagesberichte auf unserer Homepage www.pfadi-hallwyl.ch. Nächste Aktivität ist am Christchindlimärt Seengen! Dort sind wir wie jedes Jahr mit feinem Pfadirisotto und schönen Misteln vertreten.

Freitag, 02.11.2018Hallwil

Chrömlibacken des Frauenvereines

Text: Eing., Bild: Pixabay

Haben Sie auch keine Lust, Zuhause alleine Weihnachts-Chrömli zu backen? Wir haben die Lösung: Der Frauenverein Hallwil lädt Sie herzlich zum gemeinsamen Chrömlibacken ein.

Ablauf: In ungezwungener Runde heissen wir die Adventszeit willkommen und werden unter der Leitung von Eva Suter die Chrömli gemeinsam ausstechen und backen. Es werden ca. 8 verschiedene Sorten Teig vorhanden sein. Am Schluss wird die süsse Pracht aufgeteilt, ca. 1,5–2 kg pro Person.

Datum: Dienstag, 27. November 2018
Ort: Schulhausküche Hallwil
Dauer: 18.00–ca. 22.00 Uhr
Kosten: Fr. 25.–
Mitbringen: Chrömlidosen

Teilnehmer: Es ist jede Frau / jeder Mann herzlich willkommen

Anmeldung bis am: 21. November 2018

Informationen und Anmeldungen:
Eva Suter-Huber, Wannenmoos 373, 5705 Hallwil, Tel. P.: 062 777 61 11, Tel. G.: 062 777 46 60
Elisabeth Urech, Breiten 79, 5705 Hallwil, Tel. P.: 062 777 39 72, Tel. G.: 062 889 14 31

Freitag, 02.11.2018Gesundheit

Eusi Region – euses Spital

Bild: Pixabay

Dr. med. Bernd Heinrich, in Reinach niedergelassener Orthopäde und Unfallchirurg, ist Hüft- und Kniegelenkspezialist am Spital Menziken. Im Rahmen seines Publikumsvortrages «Schmerzen im Hüftgelenk» vom 03.10.2018 berichtete Dr. Heinrich über die Hüftgelenksarthrose und stellte umfassend die Möglichkeiten der Behandlung dar.

Zunächst muss immer der Ursprung und die Ursache für Gelenkbeschwerden in der orthopädischen Sprechstunde herausgefunden werden. Nach einem gezielten Gespräch, in dem die Art, Dauer und Intensität der Beschwerden erörtert werden, kann der erfahrene Mediziner durch die Untersuchung des Patienten und die ggf. ergänzend durchgeführte Röntgenuntersuchung zunächst die Diagnose stellen. Anschliessend wird ein speziell auf den Patienten ausgerichtetes Behandlungskonzept erarbeitet und mit dem Patienten besprochen. In manchen Fällen sind weitere Spezialuntersuchungen erforderlich wie zum Beispiel eine Kernspintomografie oder eine diagnostische Infiltration des Gelenkes.

Die Abnützung des Gelenkknorpels (Arthrose), ist die häufigste schmerzhafte Gelenkerkrankung des Erwachsenen. Hüft- und Kniegelenke sind besonders häufig betroffen. Doch, unterstreicht Dr. Heinrich, bevor eine Operation durchgeführt wird, werden zunächst alternative Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen. Infrage kommen hierbei zum Beispiel die Beratung bezüglich der Lebensgewohnheiten, die medikamentöse Therapie, Physiotherapie und auch Spritzenbehandlungen bis hin zur Eigenbluttherapie. Der Patient wird dabei in jeder Phase in die Entscheidung über die Art der Behandlung eingebunden.

Erst im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung kann der Ersatz des Gelenkes durch ein sogenanntes künstliches Gelenk, auch Prothese genannt, erforderlich werden. «Durch neue, auf den Patienten ausgerichtete Operationsmethoden und die jeweils passende Auswahl der Implantate sowie eine individuelle Nachbetreuung gelingt eine zügige Rehabilitation», so Dr. Heinrich. Die meisten Patienten dürfen am Tag der Operation bereits aufstehen und erste Schritte gehen. Dabei ist zumeist eine frühe Vollbelastung des operierten Beines erlaubt. Dadurch sind der künstliche Ersatz des Hüft-, aber auch des Kniegelenkes, zu den erfolgreichsten orthopädischen Operationen überhaupt geworden. In der Hand des erfahrenen Orthopäden stellen sie eine ausgezeichnete Methode dar, um Schmerzfreiheit zu erreichen. Dadurch kann die Lebensqualität nachhaltig verbessert werden und die Mobilität sowie Selbständigkeit erhalten bleiben.

Asana Gruppe
Spital Menziken, 5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Quelle: Asana Gruppe AG Spital Menziken

Freitag, 02.11.2018Seengen

Verein Alte Schmitte: Gehobene Salonmusik

Text und Bild: Eing.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres «25 Jahre Alte Schmitte Seengen» lädt der Verein zum gemütlichen Konzertnachmittag ins Kirchgemeindehaus Seengen ein. Den Besuchern wird mit Salonmusik der Gruppe «La Jalousie» bei Kaffee und Kuchen gleich ein doppelter sonntäglicher Genuss geboten.

Das Ensemble «La Jalousie» besteht seit 1999 und kann auf unzählige Auftritte im In- und Ausland zurückblicken. Mit seiner mal schwungvoll heiteren, mal melancholischen Musik hat sich das Trio schweizweit einen Namen im Bereich der gehobenen Unterhaltungsmusik gemacht. Die drei Solisten, Martina Brodbeck (Cello), Sabine Bachmann (Akkordeon) Sven Bachmann (Klarinette), spielen Salonmusik in kammermusikalischer Manier. Die besondere Besetzung mit einem Akkordeon erlaubt es, die Kompositionen flexibel auszugestalten und den Arrangements einen ganz speziellen Anstrich zu geben.

Zur Aufführung gelangen Stücke querbeet von Tango, Walzer, Filmmusik über Werke von Lehàr, Strauss, Linke, etc. Man darf gespannt sein auf heitere, beschwingte Unterhaltung. Dazu lassen sich feine, selbst gemachte Backwaren und Kaffee geniessen. Zur Auswahl präsentieren sich am Buffet (Selbstbedienung) exakt 25 Kuchen in verschiedenen Sorten. Die Überraschung dabei wird sein, dass es keinen Kuchen zweimal gibt!

Sonntag, 18. November, 14.00–17.00 Uhr
Kirchgemeindehaus Seengen
Eintritt frei

Freitag, 02.11.2018Boniswil

Brand in der Pausenhalle – Übung für den Ernstfall

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Eine vermisste Person, Feuer und dichter Rauch in der Pausenhalle der Schule Boniswil. Ein unter Wasser stehender Keller und ein Auto, das Öl in den Bach verliert. So viele Ereignisse auf einmal bleiben hoffentlich weiterhin nur Übungsszenarien.

Damit in allen Situationen schnell und effizient reagiert werden kann, übte die Feuerwehr Boniswil-Hallwil den Ernstfall. Übungsleiter Peter Fehr, Einsatzleiter Stefan Aeschbach und Kommandant Roger Zingg hatten alles im Griff. Nach Eingang des Alarms, ausgelöst von einer Zuschauerin, traf die Truppe mit dem TLF ein und die Bekämpfungsmassnahmen des «Brand mittel im Schulhaus Boniswil» konnten beginnen. Es wurde analysiert, reagiert, delegiert und gehandelt. Mittels Wärmebildkamera konnten die Zuschauer genau verfolgen, wie sich die Atemschutztruppe auf dem Weg zur vermissten Person machte. Mit dem speziellen Lüfter wurde der dichte Rauch aus dem Raum vertrieben, die Schläuche wurden ausgerollt und das Feuer schliesslich gelöscht. Die mit Wasser gefüllte Mulde symbolisierte einen Keller, der unter Wasser steht. Fachkundig wurde die Pumpe so platziert, wie es auch im Ernstfall bei einer Überschwemmung notwendig wird. Um zu verhindern, dass der Bach verschmutzt wird, konnte in geübter Eile eine Bachsperre mit Auffangvorrichtung erstellt werden, da in diesem Übungsfall drohte, dass das Unfallauto an der Uferböschung Öl verliert. Wie Feuer in früheren Zeiten gelöscht wurde, zeigte der Feuerwehrverein Boniswil, was beim Publikum ebenfalls sehr gut ankam. Mit der alten Handdruckspritze wurde der brennende Strohballen mit vereinten Kräften gelöscht. Schritt für Schritt erklärte René Urech den Zuschauern alle Handlungen und Ereignisse. Anschliessend an die gelungene Hauptübung an diesem trüben und nassen Samstagnachmittag genossen die Feuerwehrleute wie auch die Besucher den kleinen Apéro im Trockenen gleichermassen.

Freitag, 02.11.2018Reinach

Gemeinnütziger Frauenverein Reinach-Leimbach

Text und Bild: Eing.

Am Montag, den 22. Oktober, trafen sich die Mitglieder der Behindertensportgruppe und etliche Frauen der Brockenstube Baselgasse des Gemeinnützigen Frauenvereins Reinach-Leimbach in der Turnhalle Pfrundmatt zur Checkübergabe des diesjährigen Erlöses des Brockifestes.

Der beachtliche Betrag von 2500 Franken durfte Herrn Karl Leu übergeben werden. Das Geld wird der Verein für die Durchführung der Aargauermeisterschaft Behindertensport am 25. August 2019, welche in Reinach selbst stattfinden wird, bestens verwenden können und dort einsetzen.

Die Freude der Sportler war riesig und wurde mit einem tosenden Applaus auch deutlich zum Ausdruck gebracht.

Freitag, 02.11.2018Hallwil

Frauenverein: Nähabend

Text und Bild: eing.

Leider nicht viele, aber dafür sehr motivierte Frauen kamen am 17. Oktober zu unserem Nähabend. Sehr konzentriert machten sich alle an die Arbeit. Zuerst wurde der Stoff ausgewählt und schon bald ratterten die Nähmaschinen. Heraus kamen tolle kleinstfaltbare Taschen, die man praktisch in der Handtasche mitnehmen kann und bei Bedarf schnell zur Hand hat. Tipps und Kniffe zum Thema Nähen wurden weitergegeben. So ging der gemütliche Abend schnell zu Ende.

Freitag, 02.11.2018Meisterschwanden

Männerriege – Fit in den Winter

Text und Bild: Eing.

Mit der Männerriege fit in den Winter. Fährst du Ski Alpin, machst du Langlauf oder gehörst du zu den Schneewanderern? Die nötige Fitness kannst du im Kreis der Männerriege erwerben. Durch deine Fitness erhöhst du deine Sicherheit. Unfälle passieren nicht einfach so.

Unser Programm beinhaltet die verschiedensten Trainingseinheiten für Beweglichkeit, Kraft und Gleichgewicht. Dafür sorgen unsere drei ausgewiesenen Leiterinnen: Edda Frey, Petra Bättig und Sybille Richner, ergänzt durch Werner Frei, Urs Ingold und Sepp Kornmann.

Wir laden jeden gerne zu einem unverbindlichen Probe-Abend ein. Hast du Fragen oder möchtest du das Jahresprogramm als Info, so rufe ganz einfach unseren Obmann, Marcel Freivogel, unter 056 667 43 21 an oder sende eine E-Mail an fmarcel@hotmail.ch.

Wir treffen uns jeden Montagabend, Turnbeginn ist um 20.15 Uhr (Turnende um 21.45 Uhr) in der Turnhalle mit der schönsten Aussicht in der Schweiz. Anschliessend treffen wir uns gerne im Restaurant. Wir freuen uns auf dein Kommen und begrüssen dich herzlich.

Freitag, 02.11.2018Boniswil

Gestaffelte Aufhebung des Bezirksschulstandortes Fahrwangen bis zum Schuljahr 2022/23

Text: Eing., Bild: Pixabay

Gemäss Beschluss des Regierungsrates vom 18. Oktober 2017 sind die Bezirksschulen im Seetal bis spätestens ab dem Schuljahr 2022/23 nur noch an den Standorten Seengen und Seon zu führen. Der Standort Fahrwangen muss aufgehoben werden. Zusätzlich hat der Regierungsrat auch die neuen Schulkreise festgelegt.

Die Bezirksschüler/-innen der Gemeinden Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil und Hallwil sind der Bezirksschule Seon und jene der Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Leutwil, Meisterschwanden und Sarmenstorf der Bezirksschule Seengen zuzuteilen. Diese Zuteilung erfolgte aufgrund der für die nächsten Jahre prognostizierten Schülerzahlen und den vom Kanton bewilligten Abteilungen, sechs in Seon und neun in Seengen. Dies ergibt für Seon zwei und für Seengen drei Jahrgangsklassen an der Bezirksschule. Die Oberstufenklassen der Real- und Sekundarschule sind von dieser Änderung und den neuen Schulkreisen nicht betroffen.

Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte setzen diesen Auftrag unter der bereits bestehenden Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den Bezirksschulen und den heute vorliegenden Schülerzahlen möglichst optimal um. Neben den prognostizierten Schülerzahlen als elementare Planungsgrundlage sind Schulleitungen und Schulpflegen auch gegenüber den Lehrpersonen verpflichtet, eine möglichst sozialverträgliche Lösung vorzulegen. Dies vor allem mit dem Ziel, gute Voraussetzungen für die vom Standortentscheid am stärksten betroffenen Lehrpersonen der Bezirksschule Fahrwangen zu erarbeiten. Mit der aktuell vorliegenden Umsetzungsplanung kann vielen betroffenen Lehrpersonen eine Perspektive für die berufliche Zukunft aufgezeigt und damit die nötige Sicherheit gegeben werden.

Die gestaffelte Umsetzung beginnt aus oben erwähnten Gründen mit dem geltenden Regionalabkommen und aufgrund der aktuellen Schülerzahlen der jetzigen 6. Klassen bereits im Schuljahr 2019/20. Die Bezirksschüler/-innen aus den 11 Gemeinden werden bei gleichbleibender Entwicklung in den kommenden Schuljahren wie folgt zugeteilt:

Schuljahr 2019/20  Schuljahr 2020/21  Schuljahr 2021/22 Schuljahr 2022/23 
Wohngemeinde
Bettwil Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Seengen
Boniswil Seengen Seengen Seengen Seon
Dürrenäsch Seon Seon Seon Seon
Egliswil Seon* Seon* Seon Seon
Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Seengen
Hallwil Seon* Seon* Seon Seon
Leutwil Seengen Seengen Seengen Seengen
Meisterschwanden  Seengen* Seengen* Seengen Seengen
Sarmenstorf Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen/Seengen**  Seengen
Seengen Seengen Seengen Seengen Seengen
Seon Seon Seon Seon Seon

* im SJ 2019/20 wechseln nur die 7. Klässler den Schulort, im SJ 2020/21 werden die 7.+ 8. Klässler am neuen Standort sein
** im SJ 2021/22 wechselt ca. die Hälfte der 7. Klässler den Schulort


Die Boniswiler Bezirksschüler/-innen wechseln also erstmals 2022 nach Seon, während die Hallwiler bereits ab dem nächsten Schuljahr der Bezirksschule Seon zugeteilt werden. Für Leutwil ändert sich nichts.

Mit der gestaffelten Umsetzung werden die beiden sich überlagernden gesetzlichen Vorgaben (Vereinbarung zur Zusammenarbeit und Reduzierung von drei auf zwei Bezirksschulstandorte) vollumfänglich erfüllt. Die Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte haben die Behördenvertreter der von den Änderungen betroffenen Gemeinden am 24. Oktober zu einem gemeinsamen Informationsabend eingeladen und freuen sich auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.

Freitag, 02.11.2018Region

Sanitär Schweiz GmbH: Planung aus einer Hand

Text und Bild: Jennifer Loosli

Individuelle Beratung, zielorientierte Planung sowie fachmännisch ausgeführte Sanitärinstallationen aus einer Hand von der Sanitär Schweiz GmbH mit Geschäftssitz in Rickenbach. Bekannt für ihre Professionalität vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung der Badmodernisierung.

Die Sanitär Schweiz GmbH wurde im Oktober 2017 gegründet. Ein innovatives Installationsunternehmen, das die Bedürfnisse der Kunden kennt und diese in den Mittelpunkt rückt. In den Bereichen Renovation und Sanierung punktet die Sanitär Schweiz GmbH mit viel Erfahrung und Spezialisten. Vom ersten Kontakt bis zur Endabrechnung ist Nathanael Bruderer der Ansprechpartner für neue Badlandschaften. Er übernimmt sämtliche Kontakte mit den Handwerkern, damit sich der Kunde entspannt auf sein neues Bad freuen kann. Ganz nach dem Motto: In einem Arbeitsgang gehts einfacher. Bei der Konzeption des Bades kommt eine 3-D-Software zum Einsatz, die ermöglicht, das zukünftige Badezimmer realistisch darzustellen. Durch die Schwesterunternehmung Comfortfloor Schweiz AG können nach Wunsch die hauseigenen Heizungsinstallateure und Plattenleger moderne Bodenheizungen sowie Wand- und Bodenplatten verlegen. Die Leistungen hören im Moospark 2 in Rickenbach LU nicht bei einer umfassenden Beratung auf. Bei Bedarf tauscht die Sanitär Schweiz GmbH defekte Armaturen, Wannen oder Waschbecken aus. Auch wenn der Boiler entkalkt werden muss oder der Austausch eines Filters ansteht, ist Nathanael mit seinen Handwerkern aus der Region zur Stelle. Qualität die sich bewährt:
www.sanitaerschweiz.ch.

Freitag, 02.11.2018Dürrenäsch

Gewerbeverein Seetal verteilte einen Znüni mit Biss

Text und Bild: Thomas Moor

Herbstzeit ist Erntezeit und damit auch die Zeit der vielen reifen Früchte. Jetzt heisst es wieder «Bühne frei für Apfel & Co.». Auch dank dem Gewerbeverein Seetal, der an den Schulen der Mitgliedergemeinden seit Jahren die Pausenapfelaktion lanciert.

Mit dem Klingeln der Pausenglocken an den Schulen öffnen sich landauf, landab jeweils hunderte von farbigen Znüniböxli. Auch auf den Schulhausplätzen der GVS-Mitgliedergemeinden Seengen, Boniswil, Hallwil, Dürrenäsch, Fahrwangen und Meisterschwanden. Diese Znüniböxli durften am 1. November in Dürrenäsch getrost einen schulfreien Tag einziehen. Grund: Der Gewerbeverein Seetal war wieder mit der traditionellen Pausenapfel-Aktion vor Ort. Der Pausenapfel ist so etwas wie ein Kulturbatzen, den der Gewerbeverein Seetal der Schuljugend in fruchtiger Form seit einigen Jahren jeweils nach den Herbstferien auf den Pausenplätzen der Mitgliedergemeinden verteilt. Und: Sie gingen weg wie warme Weggli – die knackigen, süssherben Braeburn-Äpfel der Landi Hallwilersee. Erfreulich: Da gab es ganz viele Schülerinnen und Schüler, welche sich zwei- und sogar dreimal einen der gesunden Vitaminspender holten und sich herzlich dafür bedankten. «Diese Pausenapfelaktion ist eine gute Sache» findet neben Schulleiter Peter Streit auch das Lehrpersonal. Und nicht zu vergessen jener Schüler (stellvertretend für seine Gespänli), der sich erkundigte, ob die Verteilaktion morgen auch wieder stattfindet.

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Freitag, 02.11.2018Region

Kennen Sie Bruno Wiederkehr … den Jagdaufseher?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Jagdsaison steht wieder vor der Tür und im Wald trifft man hie und da auf Warnschilder, die auf die Jagd aufmerksam machen. Bruno Wiederkehr ist seit vielen Jahren als Jagdaufseher und Hundeausbildner auf den Spuren unseres Wildes unterwegs. Die Bevölkerung ist gespalten in Jagdbefürworter und in jene, die diese konsequent ablehnen. Stichworte wie Treibjagd, Jägersprache und Ethik sind Themen, die uns interessieren.

Bruno, was ist die Jagd für dich?
Es ist eine Aufgabe und mein Beitrag an die Öffentlichkeit, den Wald und das Wild. Für mich ist es inzwischen nicht mehr wichtig zum Abschuss zu kommen und dafür den ganzen Tag hinter einem Baum zu stehen und zu frieren. Ich bin gerne mit meinem Schweisshund unterwegs, um anderen Jägern zu helfen, verletzte Tiere zu finden und dann eventuell zu erlösen.

Wie muss man sich einen Jagdtag vorstellen?
Es gibt die Einzeljagd im Sommer, bei der man alleine auf dem «Ansitz» oder auf der Pirsch ist. Bei dieser Jagd geht es um den Sommerbock, den Fuchs und den Dachs. Und im Winter gibt es die Jagd für die ganze Jagdgesellschaft, zu der man Treiber und Gäste einlädt.

Was genau ist die Bewegungsjagd oder Treibjagd?
Das ist die Jagd von Oktober bis Dezember mit Hunden und Treibern, bei welcher das Wild durch Stöberhunde aus seinen Einständen «gedrückt» wird. Der Jäger steht auf seinen markierten Ständen und versucht, «anzuwechselndes» Wild zu erlegen, wobei das Schiessen den kleinsten Teil der Jagd ausmacht.

Welches sind die Kriterien, dass ein Reh vom Jäger erlegt wird?
Vor dem Abschuss müssen viele Kriterien stimmen. Der Abstand zum Tier darf nicht grösser als dreissig Meter sein. Zu nah geht auch nicht, weil die Verteilung der Schrotgarbe nicht optimal wäre. Gelände, Strassen oder eventuelle Spaziergänger müssen ebenfalls genau abgewogen werden. Wenn eine Geiss mit ihrem Kitz kommt, schiesst man sicher nie auf das Muttertier.

Hat das Reh überhaupt eine Chance davon zu kommen?
Rehe sind sehr schlau und wendig. Sie rennen nicht kopflos weg, sondern bleiben stehen und schätzen die Situation ein, bevor sie die Flucht ergreifen. Wenn der Hund auf der Spur bellt, wie das den Hunden anerzogen wird, hat es gute Chancen davon zu kommen.

Hunde, die im Wald Rehe reissen sind immer wieder ein Thema. Was kannst du dazu sagen?
Wir haben hin und wieder Hunde die wildern. Das Reh wird von diesen stummjagenden Hunden überrascht und flieht nicht, weil es ihr Kommen nicht hört. Hofhunde sind oft gross und zu schnell für ein Reh. Von April bis Juli müssen die Hunde auch auf Waldstrassen und Waldrändern an der Leine sein. Da müssten wir Jäger natürlich mit unseren Hunden manchmal mehr Vorbild sein.

Was lernt ein Jagdhund bei der Ausbildung?
Für die Bewegungsjagd lernt er das «Stöbern», das bedeutet die Spur des Wildes am Boden zu verfolgen. Sobald er die Spur hat, muss er Laut (Spurlaut) geben. Stumm jagende Hunde sind auf der Jagd nicht zugelassen. Der Schweisshund hingegen lernt, Blutspuren von verletzten Tieren zu finden. «Schweiss» bedeutet in der Jägersprache das Blut, welches den Körper verlassen hat.

Was hat es mit der Jägersprache auf sich?
Die Jägersprache ist keine Verniedlichung, wie sie manchmal bezeichnet wird. Es ist überliefertes Kulturgut, wie auch das Blasen des Jagdhorns.

Welche Pflichten und Aufgaben hat der Jäger nebst der Jagd im Wald?
Das beginnt mit Kitzrettungen im Frühling. Meistens ruft der Bauer einen Tag vor dem Mähen an, damit wir die Wiese mit Fähnchen «verblenden» und die Geiss ihre Jungen rausholt. Wir helfen bei der Wildschadensverhütung mittels Zäunen oder Einzelschützen. Wir suchen nach Unfalltieren, helfen mit beim Heckenpflanzen und beim Aufwerten der Lebensräume des Wildes. Das Entsorgen von Füchsen, Dachsen, etc. nach Verkehrsunfällen gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Jäger.

Wie sieht es aus mit der Jägerethik während einer Jagd?
Am Ende des Tages bettet man die erlegten Tiere auf die «Strecke», auf ein Bett aus Tannästen. Jedes geschossene Tier wird geehrt, indem man es mit dem Jagdhorn «verbläst» und ihm, als «letzten Biss», einen kleinen Tannast in den «Äser» steckt. Die ganze Jagdgesellschaft ist anwesend, rekapituliert den Tag und schliesst die Jagd ab.

Wie sieht es mit dem Nachwuchs aus in Jägerkreisen?
In Gontenschwil haben wir keine Nachwuchsprobleme. Wir müssten fünf Jäger sein, sind aber momentan zehn. Ich bin der Älteste. Wir haben auch eine ausgebildete Jägerin.

Gibt es etwas, das du den Lesern mitgeben möchtest?
Ja, die Jagdgegner sollen doch bitte sachlich diskutieren und vielleicht auch einmal an einen Jagdtag mitgehen, um zu sehen, wie es wirklich zu und her geht.

Freitag, 02.11.2018Hallwil

Wünschen Sie den Besuch vom Wiehnechts-Chindli?

Text und Bild: eing.

Der Brauch: Wir sind eine Gruppe von sieben Mädchen, die nach einem alten Brauch an den beiden Weihnachtstagen von Haus zu Haus ziehen. Bei den Familien singen wir ein Weihnachtslied und verteilen selbst gebackene Weihnachtschrömli.

Freuen Sie sich auch auf den besinnlichen Brauch vom Wiehnachtschindli? Dann freuen wir uns auf Ihre Anmeldung. Wenn Sie die Mädchen nicht empfangen möchten, bitten wir Sie, sich abzumelden.

Mit Ihrer Anmeldung helfen Sie uns, dass die Mädchen die Familien auf den jeweiligen Routen zu angemessenen Zeiten besuchen können. Vielen Dank für ihre Mithilfe.
Brauchtumskommission Hallwil
Verantwortliche Wiehnechts-Chindli

Die Routen:
24. Dezember, ab 16 Uhr
Kommunalgebäude - Haldenweg - Seengerstrasse - Ausserdorf - Bettacker - Zelglistrassse - Delle - Seetalstr. Ost - Mühlematt - Weid - Kappelen - Seetalstr. West - Rebenhübel -Tal - Hübel - Langjucharten - Friedhofweg - Rüchlig.

25. Dezember, ab 16 Uhr
Käsereistrasse - Steinmattweg - Breiten - Mülisacker - Dürrenäscherstr. Ost - Weihermatt - Seetalstr. 85 - Weiheracker - Dürrenäscherstr. West - Grossacker - Kofer - Mürbe - Wannenmoos - Sonnhalde - Engenbühl - Bahnhofstrasse.

Bitte meldem Sie sich bis zum 20.12.2018 bei der Gemeindekanzlei. Mit genauer Angabe der Adresse, vorzugsweise per Mail: gemeinde@hallwil.ch oder Tel. 062 777 3010.

Mittwoch, 31.10.2018Seengen

Feuerwehr Seengen «löschte» aus allen Rohren

Text und Bild: Thomas Moor

Es goss wie aus Kübeln und die Feuerwehr Seengen löschte aus allen Rohren. Die Liegenschaft an der Oberdorfstrasse brannte und das Feuer griff auf die angebaute Liegenschaft Oberdorfstrasse 30 mit Schopf und Stall über. Zum Glück war alles nur eine Übung. Genauer die Hauptübung, welche wieder ganze viele Seengerinnen und Seenger zum Ort des Geschehens mobilisieren konnte. Beruhigend dabei zu sehen, wie die Mannschaft und das Kader von Kommandant Philip Stevens unter der Übungsleitung von Marco Lindenmann und Simon Häusermann sowie Einsatzleiter Stefan Urech die richtigen Entscheide trafen und die Befehle professionell und korrekt ausführten. Neben einer zusätzlichen Wassertransportleitung, welche aus dem Müliweiher hinunter zum Brandplatz gelegt wurde, galt es auch, sechs Personen aus dem Gebäude via Leiter und mit einem Vorstoss des Atemschutzes zu retten. Die zum Teil Verletzten wurden nach erfolgter Bergung in die Hände des örtlichen Samaritervereins übergegeben, wo die fachmännische Erstversorgung erfolgte. Kommentiert wurde der ganze Einsatz für die Zuschauer von Roger Jordi. Dass auch der Seenger Feuerwehrnachwuchs in den Startlöchern ist, zeigte der Übungsauftakt, welcher von der Jugendfeuerwehr auf dem Müli-Areal bestritten wurde. Bei einem TLF-Einsatz und auf einem Parcours gaben sie unter der Leitung von Dani Heggli eine Kostprobe ihres Könnens ab, welches sie übrigens schon an der Schweizermeisterschaft in Zermatt mit dem 11. Rang von 40 teilnehmenden Mannschaften eindrücklich demonstrierten. Ein Versprechen für die Zukunft und hoffentlich auch ein wertvoller Beitrag für eine zukünftige Feuerwehrrekrutierung.

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Mittwoch, 31.10.2018Region

Schlussübung: Da war Feuer in der Tiefgarage

Text und Bild: Thomas Moor

Es verheisst nichts Gutes, wenn aus einer Tiefgarage dicker Qualm tritt. Dann ist ein schnelles und überlegtes Handeln der Feuerwehr gefragt. Wie in der Überbauung Gautschi-Park in Reinach. Dort fand im Beisein von Gemeindebehörden und Vertretern benachbarter Feuerwehren die Schlussübung der Feuerwehr Oberwynental statt. Als Brandereignis gross liess Übungsleiter Markus Schwarz die gesamte Feuerwehr aus den Magazinen Menziken und Reinach auf den Brandplatz aufbieten. Neben Brandbekämpfung galt es, aus der Tiefgarage eine Bewusstlose aus einem Auto zu bergen. Weitere Personen mussten mit Rauchvergiftungen aus Treppenhaus und Wohnung gerettet werden. Zum Einsatz kam auch die ADL, mit welcher eine verwirrte Person aus dem 3. OG in Sicherheit gebracht wurde. Mannschaft, Offiziere und Sanität leisteten einmal mehr ganze Arbeit. Davon konnte sich nicht nur Kommandant Reto Eichenberger, sondern auch seine Vorgänger Alfred Hirt, Peter Gautschi und Hans Heinrich Leuzinger überzeugen. Nach der Übung ging es zum gemütlichen Racletteplausch auf die Burg.

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Mittwoch, 31.10.2018Region

District12 ist bereit für den Winter

Text und Bild: fabienne Hunziker

Am Samstag,17. November wird die kommende Saison im Sportshop District12 offiziell eingeläutet. Mit feinem Kaffee mit Zusatz und 10% Rabatt auf alle Saisonartikel wird der Winter willkommen geheissen. Nicht nur für Ski-und Snowboardfans ist das Fachgeschäft mit seinem Sortiment bestens gerüstet, auch für Mountainbikebegeisterte ist der Winter mit der richtigen Bekleidung durchaus attraktiv.

Ob für den sportlichen Abfahrer oder den gemütlichen Hobbysportler, bei District12 an der Aarauerstrasse 19 in Reinach werden Wintersportler fündig. Die grosse Auswahl an Brillen und Helmen eignet sich für Ski-und Snowboardfans jeden Alters. Damit die optimale Sicherheit immer gewährleistet ist, empfiehlt Jonny Bolliger, den Ski- wie auch Velohelm alle fünf bis sechs Jahre zu ersetzen. Auch wenn sich keine Stürze ereignet haben, werden selbst hochwertige Materialien, ausgesetzt bei Wind und Wetter, irgendwann porös und hart. Für einen angenehmen Stand, weniger Ermüdungserscheinungen und ein komfortableres Gefühl in den Skischuhen, sind neu speziell geformte Einlegesohlen erhältlich. Sandy Merz und Jonny Bolliger nehmen sich gerne Zeit für jede individuelle und kompetente Beratung. Mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Lenzerheide, kann der Inhaber auf ein breites Fachwissen in Sachen Bike-und Wintersport zurückgreifen. Um den unterschiedlichsten Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, bietet das Geschäft Skis und Boards zur Miete und zum Verkauf an. Individuell sind die Sportgeräte tages-, wochen- oder saisonweise zu mieten. Anschliessend an eine Saisonmiete besteht ebenfalls die Möglichkeit, den Ski käuflich zu erwerben. Um die Wintersaison auch für das Bike oder E-Bike optimal zu nutzen, ist diese Zeit die beste, um es rechtzeitig wieder fit für den nächsten Frühling zu machen. Mit dem Hol- und Bringservice, welcher das Team von District12 anbietet, wird das Velo abgeholt, gewartet, und dem Kunden wieder nach Hause gebracht. Auch ein Überwinterungsservice ist möglich, bei welchem das E-Bike bei optimalen Bedingungen eingestellt und der Akku in der kalten Jahreszeit fachkundig kontrolliert und geladen wird. Nächsten Frühling noch bequemer auf dem Sattel sitzen? Kein Problem, mit der neuen digitalen Sitzbreitenmessung kann für jeden Kunden der ideale Fahrradsattel ermittelt werden.

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Mittwoch, 24.10.2018Boniswil

Daumen hoch für den Medienclub live im Saalbau

Text und Bild: Thomas Moor

Der Verein Zukunft Boniswil trifft den Nerv der Zeit nicht nur als Verein als solches, sondern auch mit seinen Aktivitäten im Dorf. Der jüngste Coup war der Medienclub live im Saalbau zum Thema Handy. Der Anlass war thematisch und besuchermässig ein Volltreffer. Daumen hoch!

Seine Augen leuchteten: Jene von Josef Högger vom Verein Zukunft Boniswil. Er freute sich über das grosse Interesse, welches der Medienclub live ausgelöst hat. Ins gleiche Horn stiess Franz Fischlin (SRF Tagesschau und Medienclub). Zwar moderiert er die Tagesschau jeweils vor zigtausenden von Zuschauern. Nur: Sehen kann er sie nicht. Ganz anders beim Talk im Saalbau in Boniswil. Hier hatte er Blickkontakt mit dem Publikum. «Ein Super-Erlebnis», wie er zum Auftakt des Podiumsgesprächs sagte. Seine Gäste waren Larissa Hauser, Fachfrau für Suchtfragen aus Winterthur; Pascal Marquardt, Lehrer Boniswil und Marc Aeschbach, Student Politikwissenschaft und Soziologie ebenfalls aus Boniswil. Inhaltlich stand das topaktuelle Thema «Handy – Sucht oder Segen» zur Diskussion. Nun: Das Handy ist in aller Leute Hände und an aller Leute Ohren. Telefonieren, gamen, posten, liken, sms-en, einkaufen, bezahlen und vieles mehr: Es scheint fast so, dass ohne Handy in der heutigen Zeit nichts mehr geht. Und so laufen viele (übrigens Alt und Jung) denn auch gesenkten Hauptes durch die Gegend. Nein, nicht etwa aus Traurigkeit, sondern weil man mit dem Handy beschäftigt ist. «Was machen wir mit dem Handy – und was macht das Handy mit uns», war eine der zentralen Fragen an diesem Abend.

Zweifellos ist das Handy eine Erleichterung im Alltag. Und so sieht es Marc Aeschbach als «all in one»-Paket, welches er als Student zu schätzen weiss. Er könne das Handy aber auch ganz gut abschalten und zum Beispiel den Abend im Freundeskreis bei einem feinen Essen geniessen. Lehrer Pascal Marquardt sieht das Handy sowohl als Segen als auch als Sucht. Unter den Schülern gehe es nicht um die Frage «Hast du ein Handy?», sondern «Welches Handy hast du?». Während in Frankreichs Schulen ein striktes Handyverbot herrscht, gelten hierzulande von Schule zu Schule unterschiedliche und individuelle Regeln. Ob bei den Schülern eine Sucht zum Handy festzustellen sei, war eine brennende Frage. Nun: Der Whatsup-Chat unter Schülern läuft unbestritten auf Hochtouren. Natürlich nicht während des Schulbetriebes. Und wer nicht dabei ist, ist ganz einfach nicht «in» und steht schon bald einmal auf dem Abstellgeleise – wird ausgeschlossen. Interessante Frage deshalb: Wann gibt man seinem Kind ein Handy? Der Plan eines anwesenden Familienvaters sah vor «kein Handy für meinen Sohn vor dem 16. Lebensjahr». Dieser Plan ist aber längst Schnee von gestern. Wegen der möglichen Ausgrenzung wurde er über den Haufen geworfen. Es ist deshalb ganz wichtig, dass im Elternhaus, in der Schule, im Lehrbetrieb und am Arbeitsplatz klare Leitplanken und Regeln im Umgang mit dem Handy gesetzt werden. Das Handy habe viele Funktionen, welche mit Abhängigkeiten verbunden seien, wie Larissa Hauser, Fachfrau für Suchtfragen, sagte. Die Frage, ob man sich in Sachen Handygebrauch noch auf der gesunden Seite befinde, sei schwierig zu beantworten. Sicher sei, wer einer offensichtlichen Handysucht verfallen sei, überspiele damit in ganz vielen Fällen andere persönliche Probleme. Dann heisst es «Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Beratungsstelle». Klar ist, dass der technische Fortschritt nicht gebremst werden kann. Die elterliche Gewalt hat deshalb im Handyumgang eine wichtige Erziehungsaufgabe, Verantwortung und Vorbildfunktion. Schlussendlich ist es mit dem Handykonsum, wie mit allem anderen im Leben: Auf das gesunde Mass kommt es an. Ein gesundes Mass an kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Seetal erhielten die Podiumsteilnehmer als Dank für ihr Engagement. «Alle haben auf ein Honorar verzichtet», wie Josef Högger sagte. Sonst wäre der Verein womöglich Pleite gegangen, wie er augenzwinkernd anfügte.

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Mittwoch, 31.10.2018Meisterschwanden

Schwingende Röcke und eine Pizza Mistica

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am diesjährigen Trachenabend präsentierte die Trachtengruppe Meisterschwanden einmal mehr ein sehr unterhaltsames Programm. Nach den beliebten Auftritten der Tanzgruppe und der Kindertanzgruppe, konnte beim gelungenen Theaterstück herzhaft gelacht werden.

Nach der Begrüssung durch Präsidentin Vreni Häfliger erklangen auch schon die ersten Töne der «Roggehuse-Musig». Schwungvoll und im Takt wurden die teils komplizierten Schrittkombinationen vorgeführt. Die Trachtengruppe ist stets auf der Suche nach neuen Mitgliedern, tanzfreudige Menschen sind also jederzeit willkommen. Auch die Kindertanzgruppe stand den Grossen in nichts nach, schnell waren auch diese Wangen gerötet und die flinken Mädchen drehten ihre schönen Trachten Hand in Hand, ebenso schwungvoll im Kreis. Arnold Panier gelang auch in diesem Jahr, ein perfektes Theaterstück für «sein» eingespieltes Ensemble zu finden. Mit Verwirrung um viel Geld, ungeniessbare Pizzen und einen Fiat Punto wurde im Saal viel gelacht. Als nicht sehr effizienter, aber sehr profitorientierter Gemeindepräsident Götschi hatte Arnold Panier nicht immer alles im Griff. Die gewiefte Praktikantin, gespielt von Daniela Scheidegger, wie auch die Kommissarin Rusterholz, gespielt von Edith Häusermann, machten ihm hin und wieder einen Strich durch die Rechnung. In der Rolle der Sekretärin glänzte Vreni Häfliger, der Pizzabäcker Giovanni, welcher seinen Fiat einfach irgendwie nicht los wurde, wurde gespielt von Matthias Fischer. Der reichste Mann des Abends war Christoph Knöpfli als Millionär Graf von Heinigen, der inkognito krampfhaft versuchte, eine halbe Million vor dem Fiskus zu verstecken. Gemeinsam mit der MG Meisterschwanden, welche hervorragend die Bewirtung übernahm, gestaltete die Trachtengruppe einen rundum gelungenen und fröhlichen Abend für Jung und Alt.

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Mittwoch, 31.10.2018Gontenschwil

Kulturkommission: Rezitation mit Musik

Text und Bild: Eing.

Eine überaus grosse Zuhörerschaft fand am 25. Oktober 2018 den Weg ins Schulhaus Husmatt in Gontenschwil und lauschte den virtuos vorgetragenen Texten von Schauspieler und Dichter Hanspeter Müller-Drossaart, musikalisch begleitet vom Musikerehepaar Bachmann-Frey.

Nach einer kurzen Begrüssung durch die Präsidentin der Kulturkommission, Frau Ursula Kaufmann, eröffnete das Musikerehepaar Sabine und Sven Frey-Bachmann den Abend. Die Zuhörer merkten bald: Da sind leidenschaftliche Musiker am Werk.

Schon bald zog Hanspeter Müller-Drossaart die Zuhörer mit seinen Schilderungen und seinen meist kurzen Gedichten und Geschichten in seinen Bann. In seiner Reise durch die Schweiz brachte er mit seiner markanten Stimme die Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln. Heitere und berührende Texte, Menschliches, ja gar Allzumenschliches wusste er meisterhaft vorzutragen. Schrullige Menschenportraits und Wort- und Klangspielereien wechselten sich immer wieder ab. Das Publikum spendete Applaus und erfreute sich an Müller-Drossaarts Wortwitz. Einige Geschichten regten sicher den einen oder anderen Zuhörer auch zum Nachdenken über das eigene Leben nach.

Hanspeter Müller Drossaart ist in einigen Literatursendungen meist in Hochdeutsch zu hören. In seiner Lesung zeigte er, dass er sich auch in Mundart prägnant ausdrücken kann.

Im Anschluss an den Anlass lud die Kulturkommission zu einem Apéro im Foyer ein. Die drei Künstler mischten sich unter die Gäste. Mit vielen anregenden Gesprächen fand der Abend seinen Ausklang.

Mittwoch, 31.10.2018Dürrenäsch

Dürrenäsch hat 38 stolze, kleine Nistkastenbauer

Text und Bild: Thomas Moor

Keiner zu klein, Nistkastenbauer zu sein. Wie wahr! Im Kindergarten von Simone Gubler und Nadja Hänggli zeigten sich die Mädchen und Buben, welche handwerkliche Fähigkeiten in ihnen steckt. Zusammen mit ihren Vätern bauten sie Nistkästen für den Natur- und Vogelschutzverein.

Es war eine gelungene Premiere und ein Projekt unter dem Motto «Jugendarbeit», mit welchem sich der Natur- und Vogelschutz Dürrenäsch die Jugend für die Natur und die Vogelwelt sensibilisieren möchte. «Deshalb fragten wir die beiden Kindergärtnerinnen an, ob sie Lust hätten, mit den Kindergartenkinder Nistkästen zu bauen», wie der Ressortverantwortliche Dani Rindlisbacher erzählt. In der Regel herrscht im Kindergarten am Samstag jeweils typische Wochenendruhe. Nicht so am vierten Samstag im Oktober. Da konnte man emsiges Treiben feststellen und es wurde gehämmert und gebohrt, was das Zeug hergab. Die Kindergartenkinder entpuppten sich dabei als grossartige Handwerker und als versierte Nistkastenbauer. 38 Nistkästen wurden aus Bausätzen, die Präsident Markus Peter bereitstellte, zusammengebaut. Jedes Kind durfte die Front nach seiner Fantasie bemalen und mit seinem Namen versehen. Den krönenden Abschluss bildete das Aufhängen der Nistkästen, bei welchem die Kinder ebenfalls Hand anlegen durften.

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Mittwoch, 31.10.2018Region

Jungschützen Leutwil und Zetzwil

Text und Bild: Eing.

In Leutwil fand dieses Jahr, nach längerer Auszeit, wieder ein Jungschützenkurs statt. Er wurde gemeinsam mit Zetzwil durchgeführt. Zehn Jungschützen und ein Junior aus verschiedensten Gemeinden lernten dabei den verantwortungsvollen Umgang mit dem Sturmgewehr 90.

Mit viel Freude und mehr oder weniger ehrgeizig trainierten alle für ihr erstes Wettschiessen. Im Juni dann konnte sich der 13-jährige Junior bereits die erste Goldmedaille vom Jungschützenwettschiessen um den Hals hängen. Nachdem das obligatorische Jungschützenprogramm absolviert war, freuten sich alle auf die vielversprechende Reise. Am Samstagmorgen vom 20. Oktober versammelten sich Jungschützen, Leiter, Helfer und Begleiter beim Schützenhaus. Mit Privatautos und einem gratis zur Verfügung gestellten Bus fuhr die Schar Richtung Brünig. Mit grosser Spannung erwarteten sie das Erlebnis «Brünig Indoor».

Ein motivierter Mitarbeiter dieser Anlage erzählte und erklärte auf einer interessanten Führung, wie «Brünig Indoor» entstanden ist und welche Möglichkeiten geboten werden: Vom Blasrohr bis hin zur 300-m-Schiessanlage ist alles möglich.

Nach einem feinen Mittagessen im Restaurant «Cantina Caverna» freuten sich dann alle auf das Highlight des Tages. In der Polyhalle durften sich die Jungschützen (über 16 Jahre) einmal mit verschiedensten Waffen bekannt machen und sogar ausprobieren. Die zuständigen Verantwortlichen (Jäger/Polizist) hatten sich einiges einfallen lassen. Ob Pistole, Karbein oder Schrotflinte, die Augen der Jungschützen glänzten und funkelten und die vorgesehenen zweieinhalb Stunden verflogen im Nu! Zum Abschluss wurde noch eine «kleine Meisterschaft» geschossen, die nach der Rückfahrt nach Lüpu in der Linde bei einem verdienten Getränk ausgewertet wurde.

Das Jungschützenleiterteam bedankt sich bei allen Teilnehmern für das Interesse während der Schiesssaison; wir sehen uns hoffentlich nächstes Jahr wieder!

Ein besonderer Dank geht an die Bürge Fischer Industrieautomation AG, Safenwil, die das Leutwiler Jungschützenwesen mit dem Firmenfahrzeug und einer grosszügigen Spende unterstützt hat.

Für weitere Interessierte:
jungschuetzen@sg-leutwil.ch

Mittwoch, 31.10.2018Region

Gespensternacht mit Sängerin Sina

Text: Eing., Bild: Pat Wettstein.

Die im Seetal lebende Walliser Mundart-Sängerin Sina erzählt am 14. November im winterlich-kalten Schloss Hallwyl Sagen aus ihrer Heimat. Sie bestreitet die 13. Gespensternacht der Gesellschaft zum Falken und Fisch.

Die Gesellschaft zum Falken und Fisch ist der Förderverein von Museum und Schloss Hallwyl. Seit 2006 gehört die Gespensternacht im während der Winterpause eigentlich geschlossenen Schloss fix zum Jahresprogramm. Jeweils im November wird an einem Abend ins kühle Gemäuer geladen, wo meistens gruslige Geschichten vorgelesen werden.

Die bekannte Walliser Pop-Sängerin Sina tritt als Vorleserin am 14. November 2018 in die Reihe anderer bekannter Persönlichkeiten. Der SRF-Tagesschaumoderator Franz Fischlin und SRF-Regionaljournal-Leiter Maurice Velati rezitierten ebenso schon in der kalten «Hallwyl», wie Schauspieler Reto Stalder, bekannt als Fabio in der Krimi-Serie «Der Bestatter».

Grusliges aus dem Lötschental
Nun kommt also Sängerin Sina. Die gebürtige Walliserin lebt seit vielen Jahren im Seetal und ist seit diesem Jahr Gotte der MS Delphin, dem neuesten Schiff der Hallwilersee-Flotte. Zur Gespensternacht bringt Sina Sagen aus ihrer ursprünglichen Heimat mit. Diese Walliser Geschichten stammen teilweise von ihrer Grossmutter aus dem Lötschental.

Sina wird rund eine Stunde lesen. Sie bringt zudem einen musikalischen Überraschungsgast mit und wird selbst auch ein Grusellied singen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr mit einem oder zwei Texten, die im Schlosshof rund um die Feuerschale rezitiert werden. Anschliessend disloziert die Gesellschaft in den Saal über dem Schlosscafé.

Traditionell gibt es nach den Gruselgeschichten heisse Kürbissuppe und ein Glas Wein zum Aufwärmen. Für Mitglieder der Gesellschaft zum Falken und Fisch und solche, die es werden wollen, gilt Gratiseintritt. Der Jahresbeitrag liegt bei bescheidenen 40 Franken. Zur Gespensternacht mit Sängerin Sina sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen. Die Kosten für Lesung und Imbiss betragen 30 (reduziert 25) Franken. Auskunft wird erteilt unter der E-Mail-Adresse falkundfisch@ag.ch.

Mittwoch, 31.10.2018Reinach

Hirt AG: Die neue Bijouterie ist ein wahres Bijou

Text und Bild: Thomas Moor

Das neue Outfit passt! Die «Wellnesskur» am neuen Laden kann sich sehen lassen. Eigentlich stand eine Ladenrenovation schon seit geraumer Zeit auf der «To-do-Liste» von Heidi und Fredy Hirt vom Bijouterie- und Optikfachgeschäft in Reinach. Jetzt wurden Nägel mit Köpfen gemacht.

Hereinspaziert in die Bijouterie an der Hauptstrasse 46, die wieder in neuem Glanz erstrahlt. Innerhalb nur einer Woche ist eine moderne, helle und freundliche Verkaufslokalität entstanden. Und ein erster Augenschein zeigte, dass die beteiligten Handwerker die sportlich budgetierte Umbauzeit nicht nur eingehalten, sondern auch perfekt umgesetzt haben. Da wurde definitiv ganze Arbeit geleistet. Der alte Boden wurde herausgerissen, der Untergrund anschliessend abgeschliffen und als Finale mit einem neuen Eichenparkettboden versehen. Hell, freundlich, einladend. Auch die Verkaufskorpusse und die Vitrinen hatten ausgedient und wurden durch neues Mobiliar aus Nussbaumholz, inklusive neuer, trendiger Stühle, ersetzt. Da ist alles aus einem Guss. Perfekt für ein neues Einkaufserlebnis. Damit die verschiedenen Schmuckstücke ins rechte Licht gerückt werden können, wurde auch in ein neues Beleuchtungskonzept investiert. Das Erscheinungsbild der Bijouterie und des Optikfachgeschäftes sind jetzt perfekt aufeinander abgestimmt. Gleiches gilt – und das schon seit jeher – für die fachmännische Beratung und die verschiedenen Anfertigungen im Schmuck- und Brillenbereich. In der neu renovierten Bijouterie finden Kunden viele trendige Schmuckmarken. Am 16. und 17. November lädt die Familie Hirt alle herzlich zu einer Besichtigung mit Apéro ein.

Mittwoch, 31.10.2018Region

Sagistube – Geheimtipp für gemütliche Feiern

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Am Waldrand, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, zuhinterst im Obersteg in Oberkulm, lassen sich im Eventlokal von Andrea und Roland Schelbert wunderbare Familien-, Geschäfts- und Geburtstagsfeste veranstalten. Zuhause bleibt die Küche sauber und das Essen schmeckt trotzdem wie daheim.

Denken Sie an einen Racletteabend, an ein Weihnachtsessen mit Aargauer Braten oder eine Taufe mit Winzerfondue? Andrea Schelbert geht auf Ihre Wünsche ein und bespricht mit Ihnen Ihren Anlass, kauft ein, dekoriert, kocht und bewirtet Sie zusammen mit ihrem Ehemann Roland. Der gemütliche Raum bietet Platz für fünfzehn bis fünfzig Personen. Cabernet Sauvignon und Chardonnay vom Fass, Bier und Mineral sind im Menuepreis inbegriffen. Das Quellwasser vom Obersteg ist ebenfalls von feinster Qualität. Auf spezielle Vorlieben, Abneigungen und Diäten wird selbstverständlich eingegangen. Die Anlässe sind professionell aufgezogen und gestalten sich gemütlich, entspannt und immer auch mit einer Prise Humor und Lebensfreude.

Von Herbst bis in den Frühling gibt es monatlich einen offenen Abend, bei dem auch mal ein Schwyzerörgeli dabei ist und zur Gemütlichkeit beiträgt. Vom Apéro bis zum Dessertbuffet mit neuen Kreationen bleiben keine Wünsche offen.

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Mittwoch, 31.10.2018Region

Der letzte Bazar im Zelt der Heilsarmee aargauSüd

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 27. Oktober 2018 fand voraussichtlich der letzte Bazar im Zelt statt, da ja der Neubau gegen Ende 2019 bezugsbereit sein wird. Obwohl erstmals seit langer Zeit der ersehnte Regen kam, war es ein wunderschöner Anlass. Das sehr ansprechend dekorierte Zelt und die Angebote im Saal für die Kinder trugen zu einer stimmungsvollen Atmosphäre bei.

Viele probierten das internationale Essensangebot aus, die einen mit mehr Begeisterung als andere, die sich dann halt noch Pommes frites und Bratwurst holten oder sich am Kuchenbuffet verköstigten. Die vielen bunten Handarbeiten und das gluschtige Tombola-Angebot verlockten die Leute zum Erwerb von Geschenken, zum Löslikaufen oder zum Verweilen. Es wurde viel gelacht, ausgetauscht und langjährige Beziehungen wurden aufgefrischt. Ein riesiges Dankeschön geht an alle, die so viel vorbereitet haben, beim Bazar mithalfen und auch beim Abräumen wieder tatkräftig mitwirkten. Der Bazar brachte einen Erlös von Fr. 4200.– zu welchem auch noch die Kollekte vom Sonntag dazugelegt wurde, so dass es rund Fr. 5000.– wurden. Die Heilsarmee aargauSüd unterstützt damit die Sozialdiakonie der Heilsarmee vor Ort und die internationale Heilsarmee-Arbeit in Nicaragua, wo der Reinacher Offizier, Peter Hauri, Missions-Projekte leitet.

Mittwoch, 31.10.2018Region

Gestaffelte Aufhebung des Bezirksschulstandortes Fahrwangen bis zum Schuljahr 2022/23

Text: Eing., Bild: Pixabay

Gemäss Beschluss des Regierungsrates vom 18. Oktober 2017 sind die Bezirksschulen im Seetal bis spätestens ab dem Schuljahr 2022/23 nur noch an den Standorten Seengen und Seon zu führen. Der Standort Fahrwangen muss aufgehoben werden. Zusätzlich hat der Regierungsrat auch die neuen Schulkreise festgelegt.

Die Bezirksschüler/-innen der Gemeinden Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil und Hallwil sind der Bezirksschule Seon und jene der Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Leutwil, Meisterschwanden und Sarmenstorf der Bezirksschule Seengen zuzuteilen. Diese Zuteilung erfolgte aufgrund der für die nächsten Jahre prognostizierten Schülerzahlen und den vom Kanton bewilligten Abteilungen, sechs in Seon und neun in Seengen. Dies ergibt für Seon zwei und für Seengen drei Jahrgangsklassen an der Bezirksschule. Die Oberstufenklassen der Real- und Sekundarschule sind von dieser Änderung und den neuen Schulkreisen nicht betroffen.

Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte setzen diesen Auftrag unter der bereits bestehenden Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den Bezirksschulen und den heute vorliegenden Schülerzahlen möglichst optimal um. Neben den prognostizierten Schülerzahlen als elementare Planungsgrundlage sind Schulleitungen und Schulpflegen auch gegenüber den Lehrpersonen verpflichtet, eine möglichst sozialverträgliche Lösung vorzulegen. Dies vor allem mit dem Ziel, gute Voraussetzungen für die vom Standortentscheid am stärksten betroffenen Lehrpersonen der Bezirksschule Fahrwangen zu erarbeiten. Mit der aktuell vorliegenden Umsetzungsplanung kann vielen betroffenen Lehrpersonen eine Perspektive für die berufliche Zukunft aufgezeigt und damit die nötige Sicherheit gegeben werden.

Die gestaffelte Umsetzung beginnt aus oben erwähnten Gründen mit dem geltenden Regionalabkommen und aufgrund der aktuellen Schülerzahlen der jetzigen 6. Klassen bereits im Schuljahr 2019/20. Die Bezirksschüler/-innen aus den 11 Gemeinden werden bei gleichbleibender Entwicklung in den kommenden Schuljahren wie folgt zugeteilt:

Schuljahr 2019/20  Schuljahr 2020/21  Schuljahr 2021/22 Schuljahr 2022/23 
Wohngemeinde
Bettwil Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Seengen
Boniswil Seengen Seengen Seengen Seon
Dürrenäsch Seon Seon Seon Seon
Egliswil Seon* Seon* Seon Seon
Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Seengen
Hallwil Seon* Seon* Seon Seon
Leutwil Seengen Seengen Seengen Seengen
Meisterschwanden  Seengen* Seengen* Seengen Seengen
Sarmenstorf Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen/Seengen**  Seengen
Seengen Seengen Seengen Seengen Seengen
Seon Seon Seon Seon Seon

* im SJ 2019/20 wechseln nur die 7. Klässler den Schulort, im SJ 2020/21 werden die 7.+ 8. Klässler am neuen Standort sein
** im SJ 2021/22 wechselt ca. die Hälfte der 7. Klässler den Schulort


Mit der gestaffelten Umsetzung werden die beiden sich überlagernden gesetzlichen Vorgaben (Vereinbarung zur Zusammenarbeit und Reduzierung von drei auf zwei Bezirksschulstandorte) vollumfänglich erfüllt. Die Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte haben die Behördenvertreter der von den Änderungen betroffenen Gemeinden am 24. Oktober zu einem gemeinsamen Informationsabend eingeladen und freuen sich auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.

Mittwoch, 31.10.2018Reinach

Das Schaffen von Kurt Hediger lebendig erhalten

Text und Bild: Peter Siegrist

Der Aargauer Kunstmaler Kurt Hediger (86) stellt in der Galerie KUKU in Rothrist aus. Vor der Vernissage am 27. Oktober, ist der Verein «Freunde des Werks von Kurt Hediger» gegründet worden.

Der Reinacher Kunstmaler Kurt Hediger ist in Rothrist kein Unbekannter, denn hier ist er geboren und aufgewachsen. Nach seinem ersten längeren Aufenthalt in Paris hat Hediger in Rothrist sein erstes Atelier eingerichtet. Einzelne Bilder aus dieser frühen Zeit, den Jahren 1958 bis 1963, zeigt Hediger in der neuen Ausstellung. Bilder, die im wörtlichen Sinn historischen Charakter haben: «Diese Häuser hier», Hediger zeigt auf das Bild ‹Rishalden›, «die stehen alle nicht mehr, hier führt jetzt die Autobahn A1 durch.» In seiner Heimatregion, sagt Hediger, habe er gewisse Sujets, wie zum Beispiel die Aare «immer wieder gepackt».

Seit 1965 wohnt Hediger in Reinach und hat in den ersten Jahren seinen Aktionsradius stetig ausgeweitet. Brücken, Flüsse, Städte, etwa in Paris, Wien und Prag wurden zu geliebten Sujets. Verbunden mit seinen Reisen nach Südamerika, wandte er sich vermehrt Menschen auf Märkten zu, skizzierte und malte Porträts. Unvergessen für ihn sind seine Aufenthalte in Griechenland, wo er sich nebst der Landschaftsmalerei vermehrt dem Zeichnen und Malen von Menschen widmete. Und immer wieder zeigte der Maler die Natur im Wandel von Jahres- und Tageszeit. Das präzise Festhalten von Lichteinfällen und Farbspektren sind Hedigers Besonderheiten. In Rothrist zeigt Hediger einen Querschnitt durch sein reiches Werk. «Themen, die immer wieder auftauchen», wie er selber sagt. Sein Sohn Vinzenz wird an der Vernissage zum Thema «Malen mit Kurt Hediger» einen ganz persönlichen Einblick in die Welt seines Vaters geben.

Freunde des Werks von Kurt Hediger
Kurt Hediger wird im November 86 Jahre alt und ist schon längere Zeit gemeinsam mit seinen Söhnen damit beschäftigt, sein reiches Werk zu ordnen und Möglichkeiten zu suchen, um es öffentlich zu machen. Unterstützt werden Hedigers dabei von einer ad hoc gebildeten Arbeitsgruppe aus Freunden und Bekannten. Sie haben eine Lösung erarbeitet, die am 27. Oktober, kurz vor der Vernissage, in die Gründung des Vereins «Freunde des Werks von Kurt Hediger» mündete. Der Verein engagiert sich für die Erhaltung und die Verbreitung des künstlerischen Werks, er soll Hedigers Schaffen lebendig erhalten. Er wird durch regelmässige Ausstellungen Bilder des Künstlers anbieten und Werke aus seiner Sammlung einem breiten Publikum zeigen. Ein grosses Engagement übernimmt dabei die Gemeinde Reinach für ihren Ehrenbürger, Kurt Hediger. Die Gemeindekanzlei wird die Mitgliederverwaltung und Finanzen führen. Designierter Präsident des Vereins ist der Reinacher Gemeindeammann Martin Heiz. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, dass das Werk des bekannten Reinacher Künstlers gepflegt und gezeigt wird.

Ausstellung:
Samstag, 27. Oktober–Sonntag, 2. Dezember

Öffnungszeiten:
Freitag, 17–20 Uhr
Samstag, 14–18 Uhr
Sonntag, 14–18 Uhr
KUKU Galerie, Bernstrasse 281, 4852 Rothrist

Mittwoch, 31.10.2018Region

Jungschützen Murweid

Text und Bild: Eing.

Die Schützengesellschaften Beinwil am See, Menziken und Reinach durften in diesem Jahr mit 30 Jugendlichen einen Jungschützenkurs durchführen und den Kids die Freude am Schiesssport weiter geben.

Am 08. März 2018 starteten wir im Schützenhaus Murweid in Menziken mit dem 1. Theorieteil und vertieften das Wissen dann am 22. März 2018 mit dem 2. Teil. Zwei Wochen später war es dann endlich soweit und die Jugendlichen durften das Erlernte am Sturmgewehr ausprobieren. An insgesamt 9 Abenden wurde an der Präzision gefeilt und die Resultate fielen immer besser aus. Wer freut sich nicht über einen Treffer in die Mitte der Zielscheibe? Am Feldschiessen in Zetzwil im Juni 2018 erreichten dann viele unserer Jungschützen ein Kranzabzeichen und freuten sich riesig darüber. Auch am Jungschützen-Wettschiessen vom 23. Juni 2018, das die Schützengesellschaft Menziken in diesem Jahr durchführte, konnten unsere Jungschützen brillieren. Die Gruppe «Die unverbesserlichen 4» mit Jonas Wyss, Jeremy Lüscher, Janis Schelesen und Ivo Eberle erkämpfte sich den 1. Rang und durfte eine Auszeichnung entgegennehmen. Bei der Einzelrangliste reichte es Jonas Wyss nicht ganz auf den vordersten Platz. Er musste mit einem Punkt Rückstand mit dem 2. Rang vorlieb nehmen. Auch bei den Jungschützenleitern konnte Manuela Hintermann mit 89 Punkten den 1. Rang für uns erkämpfen. Am Samstag, 08. September 2018, durften wir dann mit zwei unserer Jungschützen ans Kantonale Einzelfinal für Jungschützen in Hausen. Jonas Wyss und Ivo Eberle gaben ihr Bestes und Ivo Eberle belegte am Schluss den tollen 6. Platz und Jonas Wyss den 19. Platz von total 45 Schützen und Schützinnen. Die Jungschützenleiter sind stolz auf die beiden. Am Donnerstag, 27. September 2018, war dann mit dem Gewehr-Putzen und dem Absenden im Restaurant Central in Reinach bereits der Abschluss von unserem Jungschützenkurs 2018. Nach einem feinen Nachtessen fand das lang ersehnte Absenden statt und die Jugendlichen warteten gespannt auf das Aufrufen ihres Namens. Jeder Jungschütze durfte einen Preis mit nach Hause nehmen.

Mittwoch, 31.10.2018Dürrenäsch

Stilvolles Wohnen mit Möbelhaus Comodo AG

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn das Möbelhaus Comodo in Dürrenäsch zu seiner traditionellen Herbstausstellung einlädt, gibt es jeweils ganz viele Neuheiten zu bewundern. Probesitzen und Probeliegen war auch am letzten Oktoberwochenende wieder Trumpf.

Das Geheimnis für stilvolles, gemütliches und geschmackvolles Wohnen ist eigentlich gar kein Geheimnis. Weil ja längst alle wissen, dass man im Möbelhaus Comodo an der Alten Hallwilerstrasse 2 in Dürrenäsch alles bekommt, was es dazu braucht. Trotzdem oder gerade deshalb lohnt es sich, dem Möbelhaus mit dem guten Geschmack einen Besuch abzustatten. Mit der Umschaltung von Sommer- auf Winterzeit hat bei Herrn und Frau Schweizer auch der Wechsel in den gemütlichen Wohnmodus stattgefunden. Und: Wer seine Wohnung oder sein Haus für die kommende kalte Jahreszeit in Sachen Gemütlich- und Wohnlichkeit auf Vordermann bringen möchte, findet jetzt wieder ganz viele Neuheiten an Schlaf-, Ess- und Wohnzimmern sowie ganz pfiffige und durchdachte Sofasysteme. Wer seinen Besuch in der heimligen Stube an einem Tisch von Vencer empfängt, kann sich Komplimenten sicher sein. «Vencer haben wir neu in unser Programm aufgenommen», wie Jan Hunziker erklärt. Hier trifft Chalet-Stil auf Industrial-Look. Die Kombination aus Massivholz und Metall verleiht den Möbeln aus dem Ess- und Wohbereich eine Leichtigkeit, die punkto Robustheit ebenfalls keine Abstriche macht. Hier fühlt man sich ohne wenn und aber zu Hause. Und das Programm an Wohnkombinationen ist schier unerschöpflich.

Auch die multifunktionellen Sofas wurden aufgerüstet. Zu komfortablen Betten haben sie sich nämlich entwickelt. Bis vor kurzem wurde diese Art von «Notschlafstelle» da und dort belächelt. «Dank der integrierten Matratze schläft es sich heute wie in einem richtigen Bett», erklärt Jan Hunziker. Die Bettenabteilung hat im Möbelhaus Comodo einen grossen Stellenwert. Hier wird der Körper des Kunden optimal für die richtige Matratze und den perfekten Lattenrost ausgemessen.

Ein Ort zum Stöbern und Einkaufen ist auch die neubestückte Wohnboutique, die mit ihrem vielfältigen Sortiment und den vielen Wohnaccessoires wieder eine wahre Wundertüte ist. Und weil ja Weihnachten bald wieder vor der Türe steht, kann man sich hier vom Comodo-Team ein ganz persönliches und individuelles Geschenk zusammenstellen lassen.

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Mittwoch, 31.10.2018Seengen

«Feins am Buurezmorge z'Seenge»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Der Ansturm in der Mehrzweckhalle Seengen zeigte die grosse Begeisterung der Gäste. Mit dem reichhaltigen Buurezmorge-Buffet zog die örtliche Trachtengruppe die Zmörgeler scharenweise an.

Wenn man an diesem Herbstmorgen nach Seengen fuhr, war das ganze Dorf von dickem Nebel überzogen. Sobald man aber die Mehrzweckhalle betrat, strahlte einem ein wunderbares Buffet mit schöner Blumendeko an. Die Besucher des Buurezmorges der Trachtengruppe Seengen erwartete ein reichhaltiges Buffet mit feinen Speisen. Frische, selbstgemachte Zöpfe und Brote, Joghurt aus der Chäsi, grosse Platten mit leckerem Fleisch und feinen Käsevariationen. Gross und Klein eroberten schnell die schön hergerichteten Frühstückstische. Wer Lust auf eine warme Mahlzeit hatte, konnte sich beim Personal eine knusprige Rösti mit Speck und Spiegelei bestellen. In der Küche liefen dafür die Bratpfannen heiss und die Vereinsmitglieder gaben alles, um den Gästen einen tollen Start in den Sonntag zu bescheren. Zum krö̈nenden Abschluss des Buurezmorges gab es eine unterhaltsame Aufführung der Kindertanzgruppe in ihren wunderschönen Trachten. Stolz verewigten die Familien in der ersten Reihe den Auftritt der Kindertanzgruppe. Neben dem reichhaltigen Frühstücksbüffet gab es zum Abschluss noch süsse Kuchenkreationen zu kosten.

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Dienstag, 30.10.2018Gesundheit

Der Wundverschluss

Bild: Pixabay

Es gibt mannigfaltige Möglichkeiten des Hautverschlusses, von Hautklebern und Klammerpflastern, über die vom Chirurgen durchgeführte Naht bis hin zu Klammernähten, die mechanisch appliziert werden.

Die Hautnaht ist der Schlussakkord einer Operation und sollte genauso konzentriert durchgeführt werden wie diese.

Die Durchführung ist von der Lokalisation am Körper abhängig, von der durchgeführten Operation, von der Erfahrung des Chirurgen und auch von der Länge und damit von der Zeit, die es zum Wundverschluss in verschiedenen Techniken braucht.

Am Hals oder an der Schulter bildet der Körper typischerweise sehr breite Narben, so dass man sich hier besonders um eine schöne Nahttechnik, vorzugsweise mit kosmetischen, in der Haut verlaufenden Nähten ohne Ein- und Ausstich bemühen sollte. An anderen Stellen, an denen keine Unterschiede abhängig von der Nahtart bestehen, ist dies nicht so relevant.

Wichtig ist ebenso die Kenntnis der sogenannten Hautspaltlinien. Diese Linien kann man sehr gut über Gelenken sehen, sie existieren aber an der gesamten Hautoberfläche. Schnitte sollten wenn möglich parallel zu diesen Linien durchgeführt werden. Häufig ist dies jedoch nicht möglich, beispielsweise bei der Operation des häufigsten Bruches beim Menschen, dem unteren Speichenbruch am beugeseitigen Handgelenk. Auch bei einem Kniegelenksersatz wird längs über das streckseitige Knie geschnitten und nicht quer wie die Hauspaltlinien verlaufen. Nun ist dies am Knie kosmetisch nicht so relevant wie am meist besser sichtbaren Handgelenk.

Zudem ist bei gleicher Nahttechnik die Narbenbildung von Mensch zu Mensch unterschiedlich und genetisch festgelegt. Manchmal bildet sich auch eine sehr wulstige und z.T. schmerzhafte Narbe, ein sogenanntes Keloid. Hier kann man abhängig von den Beschwerden des Patienten versuchen, eine Ausschneidung durchzuführen (falls die Spannung der Haut danach nicht zu gross ist) und etwas Kortison zu unterspritzen, was die Narbenbildung dämpfen, aber nicht ganz verhindern kann.

Sicher ist es medizinisch wichtiger, wie die Heilung unter der Hautnaht erfolgt, ob z.B. der geflickte Knochen zusammenwächst, das künstliche Gelenk einheilt oder der Blinddarmverschluss hält. Trotzdem ist es in einer Zeit, in der viele Patienten plastische Optimierungen in Anspruch nehmen, nicht unwesentlich, auch in der «richtigen» Medizin, d.h. wo man sich noch mit Patienten und nicht mit Kunden befasst, darauf zu achten, ein für diesen kosmetisch schönes Ergebnis zu erreichen.

Dr. Michael Kettenring

Dienstag, 30.10.2018Haustier

«Das Dritte von rechts»

Bild: Pixabay

Ich bin mir fast sicher, Ihnen geht es auch so: Sie stehen im Supermarkt vor dem Kühlregal mit den Joghurts und wissen bei der Riesenauswahl nicht, welches Sie kaufen sollen. Schliesslich nimmt man dasselbe wie das letzte Mal? Oder jenes, welches die Kinder lieben? Oder das besonders Gesunde, auf dem 0% oder was Grünes drauf steht? In ausländischen Gross-Supermärkten ist die Auswahl noch zigmal grösser, was einen deutschen Kabarettisten dazu veranlasst hat, das Thema in seine Show einzubauen: Nämlich die tagtägliche Herausforderung sich immer und immer wieder entscheiden zu müssen. Seine Antwort auf das Problem: «Ich nehme immer das Dritte von rechts».

Was hat das nun aber mit Tieren zu tun? Selber seit neustem Hundehalter ist mir bewusst geworden, wie schwierig es wohl für Laien ist, das richtige Futter für sein Tier auszuwählen. Der Züchter gibt Ihnen schon mal «sein Futter» mit dem Welpen mit nach Hause, und Sie überlegen sich dann, wie Sie weiter füttern möchten. Vielleicht frisst ihr Welpe auch nicht mehr so freudig und Sie laufen beim Kauf des neuen Halsbandes im Petshop durch die riesigen Futterregale. Da fragen Sie sich: «Hab ich wohl für meinen Liebsten das beste Futter?» Da stehen ja so viele Marken schön aufgereiht im Gestell: Für jede Hundegrösse und jedes Alter das Passende und auf einigen Produkten sind sogar Hunderassen abgebildet. Aber leider fehlt «unsere» Rasse. Beim Impftermin in der Tierarztpraxis schaut man sich die Futtersäcke im Wartezimmer an und denkt: Ob die vom Tierarzt wohl besonders gesund sind oder nur besonders teuer? Sind das vielleicht Medizinalfutter? Fragt man dann in der Hundeschule noch die anderen Hundehalter nach ihrer Wahl, wird die Fülle der Möglichkeiten praktisch unüberblickbar und man beginnt zu zweifeln, ob man alles richtig macht. Da wäre man doch froh, wenn man – wie vor dem Joghurtregal – einfach das Dritte von rechts nehmen könnte. Aber wie bei den Joghurts steht auch auf den Futtersäcken nicht alles drauf, was man wissen möchte. Und wenn doch, dann kleingedruckt. Steht «mit Lamm» auf der Packung, so ist dies nicht gelogen, wenn auch nur ein kleiner Anteil der Fleischquelle vom Lamm stammt und der grössere vom Rind.

Eine für alle Hunde und Besitzer gültige Fütterungs-Empfehlung gibt es nicht. Es gibt auch nicht nur EIN richtiges Futter, so wie es auch nicht nur EINEN Hund gibt. Lassen Sie sich individuell beraten, fragen Sie nach und bleiben Sie kritisch. Bekommen Sie nachvollziehbare Antworten auf Ihre Fragen? Vertrauen Sie auch auf ihre Beobachtungen: Wie ist der Kot beschaffen? Wie entwickelt sich mein Hund in Gewicht und Körperform? Wie sieht das Fell aus? Und vor allem, wie gerne frisst mein Hund das Futter? Auch ökologische Faktoren wie Transportwege, Herkunft der Rohstoffe und Bezugsquelle des Futters dürfen nebst den Kosten bei der Entscheidung mitspielen.

In diesem Sinne: «En Guete metenand».

Autor: Dr. med. vet Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Dr. Küng, 6215 Beromünster

Dienstag, 30.10.2018Menziken

So sehen Sieger aus!

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Diese Kinder sind bereits jetzt «Füür und Flamme» für das Jugendfest 2019. Der Beitrag dieser Kindergartenklasse am Wettbewerb zur Gestaltung des Jugendfestlogos hat die Jury überzeugt.

Da war die Freude riesig am Montagmorgen im Kindergarten im Kirchgemeindehaus. Die Klasse wurde von den Jugendfest-OK-Mitgliedern Rony Bolliger und Nicole Zimmerli überrascht. Aus über 100 Beiträgen aus allen Stufen der Schule Menziken gewann das Bild der Klasse von Katharina Eigensatz. Das gemeinsam gestaltete Bild eines Feuers, welches mit Händen und Fingern gedruckt wurde, überzeugte das 17-köpfige Jugendfest-OK am meisten. Es symbolisiert das Motto «Füür und Flamme» auf fröhliche und ausdrucksstarke Weise. Als Siegerpreis wurde der Klasse, neben einer süssen Kleinigkeit für jedes Kind, ein Zustupf in die Klassenkasse überreicht, mit welchem ein schöner gemeinsamer Ausflug realisiert werden soll. Die Klasse war sichtlich stolz auf ihren Sieg und freut sich bereits jetzt darauf, ihr Kunstwerk im kommenden Jahr überall im Dorf zu sehen.

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Dienstag, 30.10.2018Seengen

Mit TonArt auf Städtetrip

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der TonArt-Chor nahm sein Publikum in seinen drei Konzerten mit auf Reisen. Für das diesjährige Herbstkonzert standen nämlich Städtereisen auf dem Programm. Der energiegeladene Chor überzeugte mit einem bunten Liederstrauss, zusammengetragen aus vielen Ecken der Welt.

Zum Auftakt des Abends schlenderten die Sängerinnen und Sänger fröhlich tanzend und singend durch Berlin. Mit der Berliner Luft in der Nase führte die Reise mit «The boy from New York» direkt über den grossen Teich. Nach dem ruhigen Titel «Song for Sarajevo», führte der Weg mit einem Abstecher zu den Nordlichtern und einer charmanten Stadtführung von «Nathalie» durch Paris, schliesslich auch durch die «Streets of London». Begleitet wurde der Chor von der talentierten Pianistin Marina Vasilyeva, welche das Publikum auch mit ihren zwei energischen Solis durchwegs begeisterte. Nach dem städtischen Verkehrsalltag, welcher in Herbert Grönemeyers Lied «Mambo» humorvoll beschrieben wird, führte die Reise weiter an das Kuchen- und Getränkebuffet, des thematisch schön dekorierten TonArt-Beizlis. Nach dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen Lied, bei welchem Helmut Seeg wahrlich in alle Richtungen dirigieren musste, ging es mit dem Seenger Lied für einen kurzen Stopp zurück in die Heimat. Nach dem Klassiker «Walking in Memphis» und der Hymne «Pompeii», bot der Discohit «Uptown Funk», mit den funkigen Klängen aus der Trompete von Albin Stöckli, einen krönenden Abschluss, der den ganzen Saal zum Grooven verleitete.

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Dienstag, 30.10.2018Dürrenäsch

MGD bi de Lüt – Jahreskonzert der Musikgesellschaft

Text und Bild: Eing.

Was ist Glück? Glück ist, auf dem Sofa zu sitzen, «Bauer, ledig, sucht…» zu schauen und dabei Fertig-Salatsauce aus der Flasche zu trinken. Dank solchen und ähnlich amüsanten Sprüchen durfte am Samstag, 27. Oktober 2018 lachen, wer in Dürrenäsch das Jahreskonzert der Musikgesellschaft (MGD) unter dem Motto «MGD bi de Lüt» besuchte.

Wer als Ansager Nik Hartmann erwartete, wurde freudig überrascht. Silvio Flory, welcher das Publikum anstelle des bekannten Fernsehmoderators durch den Abend führte, präsentierte nämlich nicht nur ein, sondern ein Abriss sämtlicher Formate der ähnlich lautenden Sendungsreihe «SRF bi de Lüt» des Schweizer Fernsehens. Und die MGD (bi de Lüt) lieferte unter der Leitung ihres Dirigenten Erwin Schnider die passende Musik dazu.

In «Hüttengeschichten» spielte der Hüttenwart der Fornohütte (Maloja) für die müden Bergwanderer Hits von Polo Hofer (Kiosk & Giggerig). In «Landfrauenküche» schwang Rita als dritte Köchin der Woche feurig und sehnsüchtig auf den Sieg erfolgreich den Kochlöffel (das Feyr vo dr Sehnsucht), liess dann aber beim Flambieren der Apfelküchlein das Zündholz fallen, was zu Mani Matter‘s bekanntem Inferno führte (s’Zündhölzli). Und in «Heimweh» sehnte sich ein nach Kanada ausgewanderter Schweizer nach den schönen Melodien in seinem Heimatland (mir Senne heis luschtig, im Aargau sind zwöi Liebi, vo Lozärn gäge Wäggis zue). Für Gänsehaut sorgte der Moderator Silvio Flory, als er zum Mikrofon griff und mit «Rosmarie» und «America» sein Gesangstalent bewies.

Die Stimmung am Unterhaltungsabend der MGD war grossartig, was nicht nur dem grossen Publikum (die Turnhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt!), sondern auch der tollen Vorband zu verdanken war. Der Abend wurde nämlich vom Blechbläserensemble «Furioso» der Musikschulen Seon und Dürrenäsch eröffnet. Die 15 Schüler im Alter von 8 bis 14 Jahren beeindruckten unter der Leitung von Lukas Scherrer mit ihrer grossen Spielfreude und ihrem Können – und bewiesen einmal mehr, dass Blasmusik wieder hoch im Kurs steht.

Weitere Informationen sowie Fotos – auch vom Jahreskonzert – finden sich unter www.mgduerrenaesch.ch

Dienstag, 30.10.2018Region

Perrinjaquet Gartenbau AG / Seetaler Gartenbau AG: Per Höhenflug ins Berufsleben

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 21. Oktober durften vier Lernende im Beisein von Claude Perrinjaquet und einigen Arbeitskollegen einen besonderen Höhenflug antreten: Als Dank für ihre tolle Leistung in den drei Ausbildungsjahren und die erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfungen als Landschaftsgärtner/-in wartete auf dem Flugplatz Beromünster eine Springermaschine

Nach der ausführlichen Instruktion gings auf einen Flug mit herrlicher Aussicht auf den Vierwaldstättersee, den Pilatus und die Alpen. Auf einer Höhe von rund 4000 Metern mussten/durften sich die drei sicher festgehakt an ihren Tandemmastern mit ca. 200 km/h im freien Fall in die Tiefe stürzen. Einige Minuten später war das Erlebnis vorbei und die drei landeten mit leuchtenden Augen wieder auf dem Flugplatz in Beromünster.

Die Ausbildung von Berufsnachwuchs ist uns sehr wichtig und wir investieren darum viel Zeit und Engagement in unsere Lernenden. Mit diesem Tandemsprung gratulieren wir den jungen Berufsleuten herzlich, wünschen ihnen viele weitere Höhenflüge im Privat- und Berufsleben und hoffen, dass sie unserer Branche erhalten bleiben. Interessierte Jugendliche dürfen sich gerne bei uns für eine Schnupperlehre melden, wir sind laufend auf der Suche nach jungen Gartenbautalenten. www.ihrgartenbauer.ch

Dienstag, 30.10.2018Reinach

BrauGarage Reinach lanciert die Wintersaison

Text und Bild: Eing.

Nach fünfmonatigem Betrieb hat die Reinacher BrauGarage in der Oberwynentaler Gastronomie Fuss gefasst. Täglich laden sechs bis acht Sorten Bier zum Genuss. Dazu warten die Wirtsleute Franziska und Fritz mit einem saisonal angepassten kulinarischen Angebot auf.

«Trotz baubedingt verspäteter Eröffnung hatten wir einen guten Sommer», blickt Brauer Fritz Züger zufrieden zurück. Inzwischen ist die Hausbrauerei in Betrieb und im Obergeschoss kann der Raum für Vereins- und Firmenanlässe gemietet werden.

Im Mittelpunkt steht in der Mikrogasthaus-Brauerei zwischen «Schneggen» und Gemeindehaus die Bierauswahl. Nebst der Hausmarke, dem Rynecher Bier, fliessen täglich fünf bis sieben weitere handwerklich hergestellte Biere aus den Zapfhahnen.

Kulinarische Ergänzungen
Aus der kleinen, aber feinen Küche zaubert Franziska Meyer im Winter neue Spezialitäten. Auf der Imbisskarte kam die Garagenwurst hinzu, die mit Sauerkraut und Bier besonders gut schmeckt. Neu gibt es am Sonntag von 16 bis 21 Uhr, Hörnli und Ghackets. Mit einem speziellen Weihnachtsbier überrascht die BrauGarage am 24. Dezember. Die Öffnungszeiten über die Festtage und weitere Informationen sind auf www.braugarage-reinach.ch zu finden.

Freitag, 26.10.2018Leutwil

Pilzsuchende Landfrauen

Text und Bild: Eing.

Am Samstagmorgen Mitte September trafen sich zahlreiche Leutwiler Landfrauen bei der Waldhütte zu einer Pilzexkursion. Karl Marti, der auch für unser Dorf als Pilzkontrolleur zuständig ist, erklärte uns zuerst das Gedeihen und Leben der Pilze.

In verständlichen Worten gab er uns einen Einblick in die durch die Forschung bekannt gewordenen Fakten. Gar mancher unscheinbare Pilz am Wegrand ist mit Millionen von Sporen ausgestattet, die ein Weiterverbreiten garantieren. Karl Marti brachte uns mit all den Fakten und seinem immensen Wissen zum Staunen. Anschliessend bemühten wir uns auf einem Waldspaziergang Pilze ausfindig zu machen. Die grosse Trockenheit verhinderte aber, dass sich die mitgebrachten Armkörbe füllten. Über jedes «i ha eine» freute sich die Schar und lauschte gespannt den dazugehörenden Ausführungen des Fachmannes. Die ebenfalls anwesenden Kinder freuten sich mit uns und gerieten regelrecht ins Schatzsuch-Fieber! Vielerorts entdeckten wir prächtige Fliegenpilze, aber die Steinpilze, die mit ihnen in Symbiose leben, bekamen wir leider nicht zu Gesicht. Zurück bei der Waldhütte wurde bei einem wärmenden Feuer Auslegeordnung gemacht und assortiert. Ein kleines Häufchen geniessbarer Pilze wurde auf die Kinder verteilt, die diese mit grossem Stolz nach Hause trugen. Bei einer gebratenen Wurst (statt Pilzsuppe!) und feinsten, selbstgebackenen Beilagen liessen wir den interessanten, geselligen Vormittag ausklingen. Herzlichen Dank an Karl Marti und die Organisatoren!

Mittwoch, 24.10.2018Region

JONA – ein Prophet geht baden

Text und Bild: FABIENNE hUNZIKER

Am Kinderspieltag der ref. Kirchgemeinde Gontenschwil-Zetzwil wurde gesungen, getanzt, gebastelt und gespielt. Sozialdiakonin Rahel Fritschi nahm die 15 Kinder mit auf die spannende Reise von Jona, dem Propheten.

Rahel Fritschi gestaltete gemeinsam mit ihrem Praktikanten Joel Büchli, Nicole Widmer und zwei Konfirmandinnen einen gelungenen Spieltag für die Kinder, welche im Alter von 5 bis 11 Jahren teilnehmen konnten. Als ein kleines Theaterstück gestaltet, wurde den Kindern die Geschichte über den Propheten erzählt. Jona, welcher sich als etwas stur erwies und schliesslich im Trotz den falschen Weg einschlug, geriet auf seiner Schiffsreise in einen heftigen Sturm. Der nette grosse Fisch, den Gott zu Jona schickte, um ihn zu retten, wurde anschliessend von den Kindern gebastelt. Fröhlich wurden die Pet-Flaschen geschnitten und nach genauen individuellen Vorstellungen bemalt. Nach feinen Spaghetti zum Zmittag, viel Spass, Bewegung und Gesang nach der Mittagspause, lauschten die Kinder der Fortsetzung der Geschichte gespannt. Auch biblische Geschichten haben Happy Ends, die Kinder erfuhren, dass Gott viel Geduld und Humor hat, und mit seiner Barmherzigkeit Fehler vergeben kann. Weitere Kinderspieltage sind bereits geplant und werden rechtzeitig kommuniziert.

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Mittwoch, 24.10.2018Kinderapotheke

Husten, ein Schlaf-Räuber …

Bild: ZVG

In den kälteren Jahreszeiten stehen Infektionen der Atemwege, insbesondere Husten, oben auf der «Hitliste». In diesen Zeiten stehen oft erschöpfte Eltern in der kinderapotheke und klagen über starken Husten ihres Kindes.

Husten kann viele Ursachen haben. Am häufigsten tritt der «banale» Husten auf, welcher die Erkältung begleitet. Erkältungen gehören bei Kindern zum Alltag. Bis zu 8 Erkältungsepisoden pro Jahr sind normal. Wenn sich diese in der kalten Zeit häufen, gar aneinander reihen, erwecken sie den Eindruck, dass es sich um eine einzige hartnäckige Erkältung handelt, welche einfach nicht verschwindet. Auch wenn dieses «Training» für den Aufbau der Immunabwehr wichtig ist, können solche Episoden Eltern an den Rand der Verzweiflung bringen. Wir haben uns als Kinderexperten Gedanken gemacht und für Sie und Ihre Kleinen die wirksamsten Mittel zur Vorbeugung und Behandlung zusammengestellt. Gerne schauen wir, welche Lösung am besten zu Ihrem Kind passt.

Ein anderer «gemeiner» Schlafräuber für Gross und Klein ist der sogenannte «falsche Krupp». Früher bezeichnete man mit «Krupp» nur die starken Hustenanfälle der Diphtherie. Beim «falschen Krupp» handelt es sich jedoch um eine Kehlkopfentzündung, ausgelöst durch Erkältungsviren. Bei Kleinkindern sind die Atemwege noch eng. Durch die Anschwellung der Schleimhäute kommt es zum typischen bellenden Husten mit Atemnot (sichtbar an Einziehungen am Hals) und pfeifendem Atemgeräusch. Ca. 5 % aller Kinder zwischen 6 Monaten und 4 Jahren reagieren empfindlich und leiden immer wieder darunter. Während des Anfalls ist es wichtig, das Kind aufzurichten und selber ruhig zu bleiben. Denn die Unruhe überträgt sich leicht auf das Kind und verstärkt so die Atemnot. Durch Einatmen von frischer Luft beruhigt sich die Situation meistens rasch. Die Anfälle können sich noch eine bis zwei Nächte lang wiederholen. Nach dem ersten Anfall sollte ein Arzt konsultiert werden. Der Arzt kann schnellwirksame Medikamente verschreiben. Auch homöopathische Mittel aus der kinderapotheke können eingesetzt werden und wirken gut.

Die Medikamente sollten immer in Reichweite liegen, damit bei einem erneuten Anfall rasch gehandelt werden kann. Während den Anfällen und in der Zeit danach sollten keine ätherischen Öle, beispielsweise Erkältungssalben zum Einreiben verwenden werden, da diese den Zustand während eines Anfalls verschlechtern.

Haben Sie noch Fragen? Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten!


Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 24.10.2018Beinwil am See

«Z´friedni Seele», nicht nur auf der Bühne

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Im liebevoll dekorierten Löwensaal empfing das Jodlerchörli Böju seine Gäste zum diesjährigen Konzertabend passend mit der «Herbstmelodie». Heimelige Klänge erfüllten den Saal und begeisterten das Publikum, welches gerne singend einstimmte und fröhlich mitschunkelte.

Die musikalische Vielfalt, welche mit den Auftritten von Sämi Klein, dem Zweitplatzierten am Folklore-Nachwuchswettbewerb 2017 am Alphorn, den Wynentaler-Örgeler und auch dem Trio vom Gehren entstand, bot einen bunten Mix für einen gelungenen Abend. Das Jodelduett von Karin Lerjen und Edith Senn, begleitet von Martin Flury am Akkordeon, sorgte beim Publikum für ebenso grosse Begeisterung, wie die humorvolle Darbietung der Kleinformation des Jodlerchörlis. Bei «Alls was bruuchsch», wurde das Publikum zu einem grossen Chor, welcher begeistert und textsicher mitsang. Mit dem traditionellen Gesamtchor, bestehend aus dem Jodlerchörli und befreundeten Jodlern aus dem Publikum, wurde mit den beiden gemeinsam vorgetragenen Jodelliedern danke gesagt, und schliesslich auch noch ein Jubilar geehrt.

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Mittwoch, 24.10.2018Region

Der neue Opel Combo in der Hofmatt-Garage

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Im Rahmen einer Herbstausstellung präsentierte Jörg Stalder den neuen Opel Combo Life. Ein praktisches Raumwunder, welches in diversen Ausführungen für jedes individuelle Bedürfnis erhältlich ist. Neben der Neuheit, konnten auch alle weiteren aktuellen Modelle, wie die sehr beliebten Fahrzeuge Opel Astra, Opel Mokka oder der Opel Grandland besichtigt werden.

Bis zu sieben Plätze und ganz viel Freiraum bietet der neue Opel Combo. Bereits beim Fünf-Plätzer ist die Rückbank für drei Isofix-Kindersitze konzipiert. Ein praktisches Familienauto, kompakter Transporter oder auch ideal für angenehmes Reisen mit viel Gepäck. Rückfahrkamera, automatische Gefahrenbremse, Park-Assistent und Toter-Winkel-Warner sind nur einige der hervorragenden Sicherheitssysteme, welche dieses Fahrzeug zu bieten hat. Mit Panoramadach, praktischer Ablagegalerie und einem 8-Zoll-Navigationsgerät steht einem komfortablen Familienausflug nichts mehr im Weg. In der zur Festwirtschaft umgestalteten Werkstatt konnte in gemütlicher Atmosphäre ein leckeres Poulet-Risotto und ein feines Glas Wein genossen werden. Jörg Stalder freute sich über die gute Gelegenheit, mit dieser Ausstellung seinen treuen Kunden einmal mehr Danke zu sagen und Neukunden herzlich zu begrüssen. Der Inhaber schätzt die Gespräche mit den interessierten Kunden, welche solche Anlässe bieten, immer sehr. Jahrelange Kundentreue sei heute nicht mehr selbstverständlich, für ein Unternehmen aber sehr wertvoll, so Jörg Stalder.

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Mittwoch, 24.10.2018Region

Beauty Ecke: Behandlungen für Ihre Schönheit

Text und Bild: Jennifer Loosli

Lassen Sie sich in die Welt des Wohlbefindens entführen und erleben Sie exklusive Pflege ganz nach Ihren Wünschen bei Ksenia Hächler, Ilona Schulze und Inessa Kupschina. Von der Fusspflege über Massagen zu Gesichtsbehandlungen bieten die drei professionelle Schönheitspflege an.

Ob Schmerzen, Verspannungen oder einfach das Verlangen nach Entspannung – bei der diplomierten Gesundheitsmasseurin Ilona Schulze befinden sich Kunden in besten Händen. Man kennt sie aus dem proFIT von «Body Beautiful Wellness». Schröpfen, Ganzkörpermassagen oder Lymphdrainagen-Massage können Mann und Frau bei Ilona geniessen.

Jeder kennt die Probleme, die einem zu enge Schuhe und falsches Schuhwerk bereiten können. Geben Sie Ihre Füsse in kompetente Hände zur Fusspflege, bei der diplomierten Fuss- und Nagelpflegerin Ksenia Hächler. Wer selber nicht mehr gut zu Fuss unterwegs oder nicht mobil ist, um sich in der Beauty Ecke in Menziken behandeln zu lassen, wird nach Vereinbarung von Ksenia zuhause besucht und betreut.

Die Kosmetikerin Inessa Kupschina, die selber ein Kosmetikstudio in Zürich leitet, ist jeweils am Montag in der Beauty Ecke im Glashaus Menziken anzutreffen und bietet ihren Kundinnen und Kunden Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure, Microneedling oder klassische Gesichtspflege an.

Flexible Terminvereinbarung von Montag bis Sonntag.
Ilona Schulze: 078 610 94 73
Ksenia Hächler: 079 385 35 63
Inessa Kupschina: 079 755 17 31

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Mittwoch, 24.10.2018Boniswil

Der Saalbau Boniswil ist wieder betriebsbereit

Text und Bild: Silvia Gebhard

Der Saalbau Boniswil wurde in der Zeit von Juni bis Mitte Oktober 2018 sanft renoviert. Der Gemeinderat Boniswil lud Vertreter von verschiedenen Boniswiler Vereinen und Gruppierungen am Freitag, 19. Oktober um 18 Uhr, zu einer erklärenden Besichtigung ein.

Über ein Dutzend Interessierte fanden sich im Saalbau ein und wurden von Gemeinderat Rainer Sommerhalder begrüsst. Der Saalbau wurde innert der gesetzten Frist rechtzeitig fertig. Auch die Kredite, Fr. 579‘000.– für die Sanierung, sowie Fr. 80‘000.– für das Mobiliar, beschlossen an der letzten Wintergemeindeversammlung vom 28. November 2017, wurden nicht überschritten. Bereits der Eingang, die ehemalige Garderobe, ist strahlend weiss, leergeräumt und wirkt dadurch viel grosszügiger. Der Saalbau präsentiert sich in neuen, aktuellen Farben, Seiten- und Hinterwände in dunklerem Grauton, dafür die Decke und Seitenschiffe heller. Das Licht ist hell und dimmbar.

Pat Widmer von der Megatron orientierte über die neuen Möglichkeiten von Licht und Technik – für Kenner einfach zu handhaben, für Nichtkenner ein Buch mit sieben Siegeln bzw. eine schwarze Box mit ein paar Dutzend Knöpfen und Schieber. Aber der bewährte Schulhausabwart, Urs Geissbühler, ist bestens informiert und kann bei Bedarf weiter helfen. Anschliessend übernahm Urs Geissbühler die weitere Führung durch den Saal mit den neuen Tischen (300 Sitzplätze) und Stühlen (400) und durch das neu ausgerüstete Office. Das zeigt sich jetzt praktisch eingerichtet, mit neuem Geschirrspüler, neuer Kaffeemaschine, mit neuem, weissem Geschirr und Besteck (200) und erweiterten Kühlschränken. Für den Mittagstisch stehen weitere Utensilien in einem kleinen Raum zur Verfügung.

Auch die Veränderung der Empore bringt offensichtliche Vorteile: Der Boden ist nun eben, die Sicht durch die Glasfront auf die Bühne gewährleistet, und für jene, die gerne stehen, sind Bartische bereitgestellt. Schliesslich ging es noch in die Küche im unteren Stock. Dort gibt es nun praktische, grosse Kochgefässe, an denen sogar Profis ihre Freude haben, und die das Kochen für grosse Mengen einfacher machen. Auch die Kühlmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren verbessert.

Nachdem die letzten Fragen beantwortet waren, ging man beeindruckt und bestens orientiert wieder heim.

Mittwoch, 24.10.2018Seengen

Alles, was der Herbst in der Region zu bieten hat

Text und Bild: Jennifer loosli

Der Hof des Schloss Hallwyls verwandelte sich während zweier Tage in einen bunten Herbstmarkt. Knackiges Gemüste direkt vom Bauernhof, frisch gepresster Most aus Hochstammobst der Region und über zwanzig alte und rare Apfelsorten zum Probieren und Kaufen.

Auch dieses Jahr war der beliebte Herbstmarkt, in Kooperation mit der Stiftung KLAS, auf dem Schloss Hallwyl grossartig besucht. Alles, was Felder und Gärten hergeben, Most in Strömen und viele glückliche Gesichter, waren am Wochenende vom 20. und 21. Oktober in Seengen anzutreffen. Auf dem Programm stand ausserdem die Most-Handpresse zum selber Apfelsaft pressen. Kinder lernten selbstständig, wie aus Äpfeln feiner Most entsteht. Erwachsene waren begeistert vom selbstgepressten Saft: Intensiver Apfelgeschmack, super süss und absolut frisch. Das Angebot aus regionalen Hochstammprodukten war am Herbstmarkt sehr vielfältig. Die Stiftung «Kultur Landschaft Aare-Seetal» und ProSpecieRara gaben Einblicke und interessante Informationen zur Kulturlandschaft. Wer sich für spezielles Handwerk interessierte, war bei der Drechslerei sowie beim Flechter eines Weidekorbes am richtigen Ort. Mit Materialen aus dem Seenger Moos erstellten die beiden Handwerker wunderbare Gegenstände aus Holz und Weide. Mit Würsten vom Grill, Kaffee und Kuchen im Schlosscafé, konnte genüsslich der Hunger an diesen typischen Herbsttagen gestillt werden.

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Dienstag, 23.10.2018Beinwil am See

Kurzschluss im Werkstattraum der Schule Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Durch einen Kurzschluss im Werkstattraum entfachte ein grosses Feuer, das ganze Treppenhaus füllte sich nach und nach mit Rauch und man hörte die Kinder lautstark aus den Schulräumen schreien. In weniger als 30 Minuten konnte die Feuerwehr Böju alle Kinder und Lehrer bergen.

Eine Situation, die sich niemand wünscht. Damit aber bei einem Grossbrand trotzdem schnell reagiert werden kann, übte die «Füürwehr Böju» den Ernstfall. Viele interessierte Einwohner besammelten sich auf dem Steineggli-Schulhausplatz, um der Feuerwehr Böju bei ihrer Hauptübung zuzuschauen. Eine der Zuschauerinnen stellte ihr Handy zur Verfügung, rief die Nummer 118 an und alarmierte die Feuerwehr. «Es chunt Rauch us de Schuelzimmer und ganz e hufe Chind befinde sich no i de Schuelrüüm.» Die Feuerwehr war blitzschnell vor Ort, reagierte professionell und sofort. Die Feuerwehr Oberwynental kam mit ihrer Autodrehleiter zu Hilfe und fing an, die Kinder in den oberen Stockwerken zu bergen. In weniger als 30 Minuten wurden 34 Kinder aus den Schulräumen evakuiert und geborgen. Mit einem Lüfter wurde der Rauch aus den Räumen geblasen und Gebinde, die gefährlich werden konnten, aus dem Schulhaus gebracht. Das ganze Spektakel wurde vom Kommandant Sébastien Stoessel der Bevölkerung von Böju Schritt für Schritt erklärt. Im Anschluss an die Hauptübung der Füürwehr Böju gab es Hot Dogs für alle Helferinnen und Helfer.

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Dienstag, 23.10.2018Seengen

Projektwoche 2018 der Oberstufe Seengen

Text und Bild: Eing.

Bereits zum dritten Mal fand die Projektwoche der Oberstufe Seengen vor den Herbstferien statt. Sie beinhaltete bewährte sowie neue Kurse, für die sich die Schülerinnen und Schüler anmelden konnten. Die zum Schulalltag viel Abwechslung bringenden Tage in den Kurs-Ateliers waren geprägt von Sport, Spiel, Fabrikation von Kunst und technischen Objekten, aber auch harter Knochenarbeit, wie im ersten Kurs, der beschrieben wird. Die folgenden Berichte sind Eindrücke, die Schülerinnen und Schüler in der Projektwoche live erlebt haben. Viel Spass beim Lesen!


ALPWOCHE
Wir kochen ohne Strom, spalten Holz, erkunden die Gegend, lernen neue Kulturen kennen und finden heraus, wie es ist, auf engstem Raum miteinander auskommen zu müssen.

GANZ SCHÖN TRICKY
In Zweier- und Dreiergruppen arbeiten wir in unterschiedlichem Tempo. Während die einen noch am Drehbuch schreiben, sind andere am Aufnehmen der Filmsequenzen, die wir mit verschiedenen Materialien, wie Lego und Knete darstellen. Eine weitere Gruppe kann bereits stolz ihren fertigen Kurzfilm präsentieren.<

SPORT, FAIR & COOL
In unserer Gruppe sind alles Sportbegeisterte. Wir arbeiten im Team, bauen unsere Muskeln auf und können unsere Geschicklichkeit unter anderem beim Stand-Up-Paddling unter Beweis stellen.

VOM BILDERBUCH ZUM HÖRSPIEL
Kanal K! Auf deren Website werden Hörspiele von uns aufgeschaltet werden. Das Aufnehmen und der Umgang mit der Technik faszinieren uns besonders. Schliesslich horchten wir vor ein paar Jahren als Kleinkind selber den Hörspielen und dürfen jetzt den Pro-zess vom Schreiben bis zur fertigen CD selber durchlaufen.

DIE WELT DURCH DIE KAMERALINSE BETRACHTET
In meiner Freizeit fotografiere ich eigentlich nicht. Hier packe ich jedoch die Chance, um ein paar Tricks zu erlernen. Worauf ich bei Landschafts- oder Portraitfotos achten muss, lerne ich in diesem Kurs. Wie Andy Warhol vervielfache ich ein einzelnes Foto, bearbeite die Kopien mit verschiedenen Farbfiltern und setze sie dann zu einem einzigen Bild zusammen.

FABRIZIERT KUNST
Wir arbeiten zu optischen Täuschungen und schiessen dazu selber Fotos, die illusorisch daher kommen. Gipsmasken und Henna-Tattoos dürfen wir selber herstellen, dazu kommt auch etwas Kunst-Geschichte, die spielerisch vermittelt wird. Ein Ausflug ins Kunstmuseum Bern darf auch nicht fehlen!

COLLEGE-JACKE
Die Vorstellung, dass wir eine Woche lang nähen dürfen, freut mich ungemein. Es ist spannend, Schritt für Schritt aus einem Schnittmuster eine persönliche Jacke zu gestalten und zu sehen, wie Stück für Stück das Ganze ergibt.

DEIN BILDERBUCH
Da ich auch zu Hause gerne male und gestalte, sprach mich dieser Kurs sofort an. Jede und jeder darf eine Geschichte erfinden und ein Bilderbuch herstellen. Am Freitag stellen wir unsere Bilderbücher den 1. Klassen der Primarschule vor.

SPORT, SPIEL, SPASS
Es hatte sich herumgesprochen, dass schon letztes Jahr dieser Kurs der Hammer war, deshalb habe ich ihn heuer auch gewählt. Wir sind dauernd in Bewegung, spielen bekannte und erlernen neue Spiele. Das Highlight bisher war der Besuch des Rolling Rocks in Aarau.

GESUND UND FIT
Bewegung und Ernährung – beides wichtige Sachen, damit wir uns gesund und fit fühlen. Wir lernen hier gesunde Gerichte zu kochen, haben dazu auch Spass bei Spiel und Pilates, entdecken Gerüche und Geschmäcker in einer Werkstattarbeit und stellen Badesalz, Seife und Gesichtsmasken her.

TIERISCH
In dieser Woche lernen wir Tiere in verschiedener Hinsicht kennen. Mit Camiro, dem Blindenhund, haben wir viel Spass. Auch ein Polizeihund soll nicht fehlen. Im Zoo Zürich begegnen wir Tieren aus fernen Ländern. Ein weiteres Highlight dieser Woche ist das Lama-Trekking am Freitag.

IN DER BACKSTUBE
Wir backen, schreiben Rezepte und in der zweiten Wochenhälfte gestalten wir unser eigenes Backbuch. Nebst eigenen Rezepten backen wir auch «nach Grossmutterart».

ARTISTIK UND AKROBATIK
Im Winterquartier des Zirkus Monti üben wir in der Trainingshalle coole Bodenakrobatik und Seiltanz. Eine Live-Zirkusvorstellung darf nicht fehlen – dabei schauen wir auch von «hinter der Bühne» zu und vergleichen somit Publikums- und Artistensicht miteinander.

IM DUNKELN
Wie ist es, die Welt als Blinde zu erleben? Ganz spannend ist das Einkaufen mit verbundenen Augen. Wir besuchen das Nocturama und beobachten nachtaktive Tiere. Wir observieren den Nachthimmel in einer Sternwarte. Ein ganz spezielles Erlebnis ist das Nachtessen im Restaurant «Die blinde Kuh» in Zürich. Dort sitzen wir im Dunkeln und werden von Blinden bedient.

TIGHT LINES
Wir bereiten uns auf die Fischerprüfung SANA (SAchkundeNAchweis) vor. Einem Berufsfischer schauen wir über die Schultern und versuchen unser Angelglück während zweier Tage selber. Dabei schlafen wir im Zelt – die Gestaltung der Woche ist so naturverbunden wie möglich.

VOM OBJEKT ZUM PLAN – VOM PLAN ZUM OBJEKT
In ruhiger Atmosphäre zeichnen wir – jeder für sich – Pläne von geometrischen Figuren und Körpern und bauen mit Holz und Fäden die Objekte nach. Diese Arbeit erfordert Geduld und Konzentration.

Bericht von Verena Schmid und André Jost

Weitere Bilder finden Sie auf der Website der Schule Seengen.

Dienstag, 23.10.2018Boniswil

Chlättere, schpile, wärche, verwiile

Text und Bild: Eing.

Wieder einen neuen, attraktiven Spiel- und Begegnungsplatz für das Dorf zu haben, ist das Ziel der IG Begegnungsplatz Boniswil. Das vorliegende Projekt wurde vom Gemeinderat abgesegnet. An der Gemeindeversammlung am 27. November wird über die Vorlage abgestimmt.

Seit das Restaurant Seeblick die Türen für immer geschlossen hat, ist auch der einzige öffentlich zugängliche Spielplatz – und damit auch ein beliebter Begegnungsort für Familien – für immer aufgehoben. Seither gibt es in unserer Gemeinde leider keine vergleichbare Alternative.

Geblieben ist aber das Bedürfnis nach einem kind- und generationengerechten Ort zum Spielen und Verweilen. Diesem Anliegen haben sich Eltern aus dem Dorf angenommen und die Interessengemeinschaft IG Begegnungsplatz gegründet (Bericht Dorfheftli Februar ‘18). Inzwischen hat die IG, bestehend aus Stefanie Beeler, Karin Koch, Renate Schaffner, Sirio Burger und Kurt Lüscher, ein detailliertes Konzept mit Budgetplanung zuhanden der Herbst-Gemeindeversammlung erarbeitet und in die Verantwortung des Gemeinderates übergeben.

Bevölkerung entscheidet
Sowohl Schulleitung, Schulpflege und Lehrerschaft stehen vollumfänglich hinter dem Projekt. Die IG und mit ihr viele weitere Interessierte aller Altersgruppen hoffen nun, dass das Anliegen auf breite Zustimmung stösst. Boniswil hätte dann bald wieder – wie aktuell viele weitere Gemeinden – einen Treffpunkt abseits des Verkehrs und der Hektik. Er lädt ein zum Spielen, Entdecken, zum Werkeln, um Freundschaften zu pflegen und sich mit anderen auszutauschen.

Dabei sollen alle Einwohnerinnen und Einwohner auf ihre Kosten kommen: Das Vorschulkind findet Spiel- und Erlebnismöglichkeiten mit Sand und Wasser, die Primarschülerinnen und -schüler klettern, balancieren, testen ihre Geschicklichkeit, dürfen aber auch chillen und sich zurückziehen, Jugendliche treffen sich zum Volley, Badminton oder Pingpong spielen; Eltern und Senior/-innen verweilen im Schatten, beaufsichtigen ihre Kinder/Enkel und geniessen den Austausch mit Bekannten aus dem Dorf.

Das Projekt hat bereits erste Sponsoren überzeugt: Sowohl der Swisslos Sportfonds (für Sportgeräte) als auch die Schneider-Wülser-Stiftung (für Schulprojekte der Kinder und Jugendlichen) haben konkrete Unterstützungszusagen gemacht.

Nun erhoffen sich der Gemeinderat und die IG Begegnungsplatz an der bevorstehenden Gemeindeversammlung grünes Licht. Wenn das klappt, dann wird der neu gestaltete Platz am Jugendfest 2019 mit Freude eingeweiht.

Dienstag, 23.10.2018Region

aargauSüd impuls: Regionales Raumkonzept 2040

Text und Bild: Eing.

Der Vorstand aargauSüd impuls legt das RRK 2040 einstimmig für die Beschlussfassung an der Abgeordnetenversammlung vom 15. November vor.

Der dritte Runde Tisch fand am 23. Mai statt
Eine zentrale Rolle bei der Entstehung des RRK 2040 kommt den engagierten Beiträgen der Gemeindevertreter zu. Eingeflossen sind diese zum einen in Form von schriftlichen Inputs und zum anderen an den ersten beiden Runden Tischen, die am 26. Oktober 2016 und am 26. April 2017 stattfanden. Der dritte Runde Tisch vom 23. Mai 2018 diente insbesondere der vertieften Diskussion der Änderungen, die aufgrund der öffentlichen Mitwirkung erfolgten. Eine zentrale Rolle kommt den Gemeinden auch bei der Umsetzung des RRK 2040 zu. Sie sollen aktiv die Gestaltung ihres Wohn-, Arbeits- und Lebensraums angehen − in Entsprechung zum Leitsatz: «Jede Gemeinde plant und handelt als Teil der Region und übernimmt somit auch Verantwortung für die Region.»

Vorstand und Geschäftsprüfungskommission betonen die Schlüsselrolle der Gemeinden
Der Vorstand und die Geschäftsprüfungskommission von aargauSüd impuls (GPK) sind überzeugt, dass mit dem RRK 2040 ein weitsichtiges und nachhaltiges Instrument für die Weiterentwicklung von aargauSüd impuls vorliegt. Die GPK betont die tragende Rolle der Gemeinden: Um ihrer Schlüsselrolle gerecht zu werden, müssen diese Verantwortung übernehmen und die nötigen Mittel zur Verfügung stellen.

Dem RRK kommt eine hohe Verbindlichkeit zu
Das RRK 2040 ist das zentrale strategische Instrument zur Steuerung der zukunftsorientierten Entwicklung des Lebensraums aargauSüd. Es definiert Raumstrukturen, regional abgestimmte Nutzungen und Entwicklungsschwerpunkte für die nächsten 25 Jahre. Das RRK 2040 übernimmt drei Hauptaufgaben: Es ist das Koordinationsinstrument gegenüber Kanton und Nachbarregionen, es dient dem Regionalplanungsverband als Führungsinstrument und den Gemeinden als Wegleitung für ihre Planungen.

Vom Zukunftsbild zur Umsetzung
Im Zukunftsbild definiert das RRK 2040 Raumstrukturen, regional abgestimmte Nutzungen, Entwicklungsschwerpunkte und entsprechende Spielräume. Zum Zukunftsbild gehören eine Karte sowie Leitsätze und Erläuterungen zu den Themen Landschaft, Siedlung, Nutzung, Mobilität und Energie. Die Leitsätze bilden für die Region den Orientierungsrahmen und stärken das gemeinsame räumliche Denken.

Gleichzeitig ist das RRK 2040 umsetzungsorientiert: Es zeigt zu jedem Themenbereich Handlungsfelder sowie konkrete Aufgaben und Massnahmen auf. Damit bildet es die Grundlage ür die erforderlichen planerischen Umsetzungsschritte, die je-weils mit dem Arbeitsprogramm der Abgeordnetenversammlung beschlossen werden.

Das RRK 2040 erscheint in neuer Form
Damit sich das RRK 2040 möglichst lesefreundlich präsentiert, wird es neu aufgeteilt in «Grundlagenbericht», «Zukunftsbild» und «Regionale Aufgaben». Eine Zusammenfassung bringt die Inhalte des RRK 2040 auf den Punkt und gibt einen Überblick über die Aufgaben der nächsten vier Jahre.

Wie es weitergeht
Ab sofort ist das Dossier auf der Webseite www.aargausued.ch aufgeschaltet. Dazu gehört auch der Mitwirkungsbericht, in dem die Eingaben und Stellungnahmen aufgeführt sind. Mit der Einladung für die Abgeordnetenversammlung vom 15.11.2018 erhalten die Gemeinden ein komplettes Dossier.

Dienstag, 23.10.2018Gontenschwil

Die feine Chässchnette vom Bänz

Text und Bild: FABIENNE hUNZIKER

Die «Militär-Chässchnetten» sind beliebt, wie beliebt zeigten die zahlreichen Besucher, welche sich diesen Gaumenschmaus auf keinen Fall entgehen lassen wollten. Die Vereinigung Schüeli hat auch dieses Jahr zum «Chässchnette-Ässe» eingeladen.

Es brutzelte in der Pfanne und die Produktion lief auf Hochtouren. Die Zeit für eine Stumpenpause oder zum Flirten mit den charmanten Damen fehlte da leider, scherzte Bänz Wiederkehr. Präsident Walter Forrer ist froh über seinen guten Draht zu Petrus, sei doch das Wetter für diesen Anlass in den letzten Jahren immer wieder wunderbar gewesen. Von den vorbereiteten 220 Portionen, bestehend aus Chässchnette und Salat, wurden bis auf drei Stück alle verkauft, so Claudia Forrer. Einige Besucher verzichteten auch gerne auf den Salat, und haben sich dafür lieber eine herrlich duftende Chässchnette mehr gegönnt. Mit geschätzten 180 Besuchern war dieser Anlass an diesem wunderschönen Herbsttag einmal mehr ein voller Erfolg.

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Dienstag, 23.10.2018Region

HAGO machte in der Braugarage Reinach Halt

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn der HAGO Gewerbeverein zu seinem traditionellen Herbsthöck einlädt, geht es nicht nur um gemütliches Beisammensein und darum, Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Beim jüngsten Anlass im Oktober braute sich eine äusserst interessante Betriebsbesichtigung zusammen.

Auch wenn an diesem Abend unter anderem von Whirlpool die Rede war, waren die HAGO-Mitglieder nicht etwa zu Besuch in einer Wellness-Oase, sondern in der neueröffneten Braugarage in Reinach. Auch dort gibt es nämlich einen Whirlpool. Dieses Gefäss dient bei der Bierherstellung der Würzeklärung. Rund 50 HAGO-Mitglieder liessen sich an diesem Abend von Fritz Züger zu Bierbrauern ausbilden. Nein, natürlich nicht! Aber sie erhielten vom leidenschaftlichen Bierbrauspezialisten einen interessanten und spannenden Einblick in die Kunst des Bierbrauens, wo das Mälzen, das Maischen und die Gärung die drei wichtigsten Schritte bilden. Im Anschluss an den informativen Theorieteil im Versammlungsraum ging es zur Besichtigung der Mikro-Brauerei, welche sich im Gästelokal im Erdgeschoss befindet. Mit dem 300 Liter grossen 2-Geräte-Kombisudhaus stellt Züger pro Sud 600 Liter naturbelassenes Rynecher Bier her, welches während vier bis fünf Wochen im Tank gärt und dann frisch vom Hahnen gezapft wird. Aus der 8-Zapfhahnen-Anlage konnte man auch noch weitere sieben individuelle Biersorten aus der Region kosten.

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Dienstag, 23.10.2018Zetzwil

Bergraclette im Grünaustübli

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Mit rund 500 Arbeitsstunden haben die Sportschützen Zetzwil ihr Grünaustübli nach einem Hochwasserschaden renoviert und saniert. In den neu hellen und freundlichen Räumlichkeiten hat der Verein deshalb zum gemütlichen Raclette-Essen eingeladen.

Mit «Zetzbuer Härdöpfu vo´s Göttis», feinen Beilagen und einem guten Glas Wein. So wurde das Bergraclette aus Trubschachen, welches von Wädi Voramwald organisiert wurde, in vollen Zügen genossen. Am Wochenende vom 19. bis 21. Oktober waren die Vereinsmitglieder im Einsatz, um mit der Bevölkerung die schönen, neuen Räumlichkeiten einzuweihen. Das renovierte Grünaustübli kann das ganze Jahr gemietet werden, es bietet Platz für 50 Personen und verfügt über Geschirrspüler, Kaffeemaschine, renovierte Sanitäranlagen und eine geräumige, neue Küche. Ob für die Geburtstags- Firmen- oder Familienfeier, das gemütliche, gut erreichbare Grünaustübli eignet sich für jeden Anlass hervorragend. Anfragen für Besichtigungstermine und Reservervationen nimmt Marcel Fretz gerne unter 079 355 08 39 oder marcel.fretz@gmail.com entgegen. Der Racletteplausch für das kommende Jahr ist von den Sportschützen bereits in Planung und wird ebenfalls im Herbst stattfinden.

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Freitag, 19.10.2018Region

Netzwerke knüpfen gehört zum AKB-Herbstforum

Text und Bild: Jennifer Loosli

Einschätzungen der aktuellen Wirschaftslage, globales Wachstum und Informationen zum Konjunkturbarometer: Das alles gab es anlässlich des Herbstforums auf dem Hallwilersee mit anschliessendem Apéro der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee.

Die Mitglieder der Gewerbevereine wurden von der Aargauischen Kantonalbank AKB zum 4. Herbstforum zu einer Schifffahrt auf dem Hallwilersee eingeladen. Dieter Brutell begrüsste die drei Gewerbevereine Seetal, Beinwil am See / Birrwil und Seon. Er freute sich über die zahlreichen Teilnehmer, die an diesem wunderbaren Herbstabend den Weg auf die MS Delphin gefunden haben. «Mit diesem Anlass wollen wir die Wertschätzung gegenüber dem Gewerbe in unserer Umgebung zeigen und allen herzlich danken. Ohne den Erfolg des Gewerbes gäbe es die AKB nicht», wie Dieter Bruttel, Regionaldirektor AKB, in seiner Begrüssung sagte. Es soll ein Abend voller lebendiger Gespräche, Netzwerkpflege und auch eine kleine Pause vom Alltag sein. Und das war es auch. Die vielen Teilnehmer genossen die Schifffahrt bei einem leckerem Apéro-Buffet. AKB-Chefökonom Marcel Koller informierte die Anwesenden über die aktuelle Wirtschaftslage, wie sie die AKB einschätzt, denn er lag in all den Jahren bei der AKB immer sehr gut mit seinen Beurteilungen. Im Anschluss konnten Fragen an den Chefökonom gestellt werden. Weiterhin wurde angeregt diskutiert und miteinander vernetzt.

freitag, 19.10.2018Seengen

«Was söll da do em Garte?»

Text und Bild: Jennifer loosli

Diese Frage wurde von den Bewohnern des Seniorenzentrums Casa Hubpünt mehrmals zum Kunstobjekt gestellt, das seit noch nicht so langer Zeit im Garten steht. Das geheimnisvolle Kunstwerk stammt von der Designerin Andrea Stahl, die seit über 30 Jahren Möbel und Kunst aus Stahl produziert.

Am 2. Oktober feierte das Casa Hubpünt seinen ersten Geburtstag und die Fertigstellung des Hauses. Zum Projektabschluss übergab die Seniorenzentrum Hubpünt AG dem Casa Hubpünt ein Kunstobjekt der Stahlkünstlerin Andrea Stahl. Das Kunstobjekt soll den Bewohnern und Mitarbeitern Freude machen und die Umgebung verschönern. Aber nun zurück zur Frage der Hausbewohner: «Was söll da?» Denn auf den ersten Blick dachten viele, es sei einfach nur Rost, doch hinter den beiden «Stahlstatuen» steht viel mehr, als einfach nur Rost. Sie stellen Samen dar, als Symbol von Sterben und Werden. Eine sehr passende Symbolik für das Casa Hubpünt, denn die Menschen ziehen hier irgendwann weiter. Die Öffnung der beiden Samen versinnbildlichen, dass noch viel mehr kommen kann. Die Samen sollen mit der Natur eins werden, lebendig sein und vielleicht gibt es später weitere Kunstwerke, denn Samen stammen aus der Blüte einer Pflanze, aus dem sich eine neue Pflanze entwickeln kann. Je nach Wetter und Lichteinstrahlung gibt es wunderbare Spiegelungen im Teich und unerwartete Schattenwürfe durch die verspielte Ornamentik. Der Verwaltungsrat des Seenger Seniorenzentrums und die Künstlerin Andrea Stahl stiessen mit Freude auf das neue Kunstwerk im Garten des Casa Hubpünt an und genossen die Zeit und den Anblick des Kunstwerkes mit den Hausbewohnern bei einem leckeren Apéro.

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Freitag, 19.10.2018Schongau

Neue Lehrpersonen

Text und Bild: Eing.

Martin Aregger
Martin Aregger begann nach abgeschlossener Berufslehre als Kaufmann das Studium an der Musikhochschule Luzern im Hauptfach Tuba bei Simon Styles. 2008 schloss er den Master of Pedagogics und 2010 den Master of Performance ab. Studienaufenthalte an der Northwestern University in Chicago sowie Meisterkurse bei namhaften Musikern ergänzten sein Studium. Während seiner Studienzeit spielte Martin Aregger in verschiedenen Orchestern und Formationen mit. Martin Aregger ist Musiklehrer für Blechblasinstrumente in der Region Luzern und leitet diverse Nachwuchsensembles. Ebenso dirigiert er die Brassband MG Schongau. Martin Aregger ist Mitglied der Brassband Bürgermusik Luzern, mit welcher er 2013 den Schweizermeistertitel in Montreux und im Mai 2014 sogar den Gewinn des europäischen Brassband-Wettbewerbs in Perth feiern durfte.

Freitag, 19.10.2018Region

Alle Jahre wieder ... mit dem selben Baum

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Jedes Jahr werden in der Schweiz über 1 Million Christbäume verkauft und nach den Festtagen wieder entsorgt. In Schweizer Haushalten zeichnet sich mehr und mehr ein Wandel ab. Da die künstlichen Weihnachtsbäume immer mehr dem Original ähneln, eine super Qualität haben und zudem preislich immer attraktiver werden, liegen diese deutlich im Trend.

Der Markt ist ganz klar im Wachstum, berichtet Niklaus Hartmann, Geschäftsinhaber von Greendeco.ch. Der künstliche Baum wurde anfänglich vor allem für gewerbliche Zwecke genutzt, mehr und mehr findet er aber den Weg in private Haushalte. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Baum lässt sich jedes Jahr nach dem Weihnachtsfest einfach wegräumen und im nächsten Jahr bequem wieder hervorholen. Er braucht kein Wasser, ist schwer entflammbar und verliert keine Nadeln. «Wir sind spezialisiert auf sehr hochwertig und natürlich aussehende Weihnachtsbäume» sagt Hartmann, der sich in diesem Gebiet sehr gut auskennt. Besonders hochwertig und echt aussehend ist die sogenannte PE-Spritzguss-Qualität. Das Wort Spritzguss leitet sich aus der Herstellungstechnik der einzelnen Tannenzweige ab. Bei diesem Verfahren entsteht eine perfekte «Kopie» jeder einzelnen Zweige, die kaum vom natürlichen Vorbild zu unterscheiden ist. Das erfolgreiche Unternehmen konnte bereits expandieren und so werden die Bäume und künstlichen Pflanzen mittlerweile auch in Österreich verkauft. Der Showroom und Verkaufsladen ist von Montag bis Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Die grosse Auswahl an künstlichen Pflanzen, Zubehör und Tannenbäumen ist auch online unter greendeco.ch jederzeit bestellbar und wird bequem nach Hause geliefert

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Freitag, 19.10.2018Seengen

Postdienstleistung künftig im Volg erhältlich

Text und Bild: Jennifer loosli

Die Digitalisierung verläuft schneller als erwartet, weshalb es in den letzten Jahren Umsatzeinbussen bei der Post Seengen gab. Die Filiale wird geschlossen und per 1. April 2019 im Volg integriert. Mit der Landi Hallwilersee hat die Post einen Partner mit Erfahrung in der Führung einer Postagentur.

Es gab in letzter Zeit viele fordernde und konstruktive Gespräche zwischen der Gemeinde Seengen und der Post. Viele Lösungen und Ansätze wurden miteinander besprochen und schlussendlich konnte man sich auf eine optimale und einzigartige Lösung einigen. Die Post bietet in Seengen ihre Dienstleistungen ab dem 1. April 2019 im Volg an der Poststrasse 20 an. Dort können Kunden Postgeschäfte an einer bedienten Theke erledigen. Zudem steht künftig in Seengen ein My Post 24-Automat zur Verfügung, der es ermöglicht, Pakete rund um die Uhr aufzugeben und abzuholen. Ein grosser Pluspunkt der Filiale mit Partner sind die doppelt so langen Öffnungszeiten: Neu können Kunden ihre Pakete und Briefe von Mo. bis Fr., 6.00 bis 19.30 Uhr sowie samstags von 6.00 bis 17.00 Uhr abgeben. Keine Angst, für diejenigen die noch mit «em gäle Büechli» einzahlen – auch dies wird weiterhin möglich sein. Die Leistungen werden teilweise auch eingeschränkt: Ein Konto bei der Post kann man nicht mehr eröffnen und aus Sicherheitsgründen kann man Einzahlungen nur bis CHF 500.– in bar tätigen. Etabliert hat sich das Modell «Post mit Partner» schon an über 1000 Standorten in der Schweiz. Der Volg wird Anfang März 2019 für eine Woche geschlossen sein, damit er optimiert und renoviert werden kann. Die Mitarbeiter sind ab Mitte März wieder für ihre Kundschaft da. Weitere Infos zum neuen Postangebot gibt es am 12. Februar 2019: Am Informationstag werden alle Fragen beantwortet und die einzelnen Schritte am My Post 24-Automat und an der Theke erklärt.

Letzter Arbeitstag Poststelle: Freitag, 29. März 2019
Erster Arbeitstag Agentur: Montag, 1. April 2019
Der Start des My Post 24-Automaten soll in etwa im gleichen Zeitraum erfolgen.

Freitag, 19.10.2018Polizei

Velohelme richtig anpassen und tragen

Text: ZVG., Bild: bfu

Wir von der Regionalpolizei stellen immer wieder fest, dass Velohelme nicht richtig angepasst sind. Ein gut angepasster Helm wird vom Besitzer und der Besitzerin auch eher getragen.

Jährlich ereignen sich über 30 000 Velounfälle in der Schweiz. Ein Velohelm reduziert das Risiko von schweren Kopfverletzungen – wenn Sie in richtig anziehen und auch auf kurzen Strecken tragen. Die Helm-Tragquote ist bei den Schweizer Velofahrenden in den letzten Jahren auf ca. 49% gestiegen. Der Helm sollte ersetzt werden, wenn er einen starken Schlag erlitten hat. Auch sein Alter und seine Abnutzung spielt bei der Schutzwirkung eine Rolle. Ersetzen sie den Helm deshalb gemäss den Hinweisen des Herstellers. Nur unbeschädigt kann der Helm optimal schützen.

Tipps:

  • Tragen Sie einen gut angepassten Velohelm mit der Bezeichnung EN 1078 – nicht nur beim sportlichen Velofahren und Biken, sondern auch im Strassenverkehr.
  • Probieren Sie den Helm vor dem Kauf an: Er soll gut sitzen, ohne zu drücken und zu wackeln. Die Vorderkante sollte sich zwei Fingerbreit über der Nasenwurzel befinden.
  • Passen Sie die Bänder auf beiden Seiten gleich satt an. Zwischen Kinn und Band soll nur noch ein Finger Platz haben.
  • Das Alter und die Abnutzung des Helms spielen bei der Schutzwirkung eine Rolle. Ersetzen Sie den Helm deshalb gemäss den Hinweisen des Herstellers oder dann, wenn er einen starken Schlag erlitten hat.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Informieren Sie sich auch unter www.velohelm.ch ausführlich.

Ihre Regionalpolizei

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg / bfu

Freitag, 19.10.2018Region

TOYOTA-Herbstabende bei der Garage Brun

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die aktuellen Toyota-Modelle präsentierten sich in der herbstlichen Abendsonne von ihrer besten Seite. An den Toyota-Herbstabenden bei der Garage Brun in Reinach konnte man sich in gemütlicher Atmosphäre über die neusten Hybridmodelle informieren und von attraktiven Angeboten profitieren.

Sieger fahren Hybrid und die Toyota Hybridmodelle gehören definitiv zu den Siegern. Die beliebtesten Hybridfahrzeuge in der Schweiz sind die kompakten Modelle Auris und Yaris. Auf dem dritten Platz des Siegertreppchens steht der praktische Toyota RAV 4. Ein Vollhybrid mit Allradantrieb, das ist die ideale Kombination für die unterschiedlichsten Terrains in der Schweiz. Mit dem RAV4 ist man geräuschlos und emissionsfrei unterwegs, rein elektrisch durch die City und mit druckvollen 197 PS über die Autobahn oder im Gebirge. Entspanntes Fahren mit uneingeschränkter Reichweite bietet die Energierückgewinnung beim Bremsen und Verlangsamen. Wie ein Auto mit herkömmlichem Antrieb kann der Vollhybrid so normal an jeder Tankstelle betankt werden. Mit dem attraktiven Herbstangebot eines 0%-Leasings bestachen die Hybridmodelle mit unschlagbaren Preisen, welche deutlich unter den Preisen der Benzin-Automatikfahrzeuge lagen. Das erfahrene Team der Garage Brun berät bestehende und auch zukünftige Toyota-Hybrid-Fahrer gerne und kompetent.

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Mittwoch, 17.10.2018Beinwil am See

Hallwilerseelauf 2018 mit 6606 grossartigen Siegern

Text und Bild: Thomas Moor

Prächtiges Wetter ist nicht gleichbedeutend mit Rekordwetter. Für einen neuen Streckenrekord am 44. Hallwilerseelauf zeigte das Thermometer ganz einfach zu hohe Temperaturen an. Trotzdem – und mit der neuen Zusatzschlaufe durch den Hof des Schloss’ Hallwyl – waren die Spitzenläufer flott unterwegs. Im Gesamtklassement holte das Äthiopische Trio mit Wodajo Alemayehu, Daba Bulesa Teshome und Mekonen Tefera die Medaillen im Gesamtklassement. Die drei liefen alle in derselben Minute durchs Ziel (Siegerzeit 1:09.13). Den Sieg bei den Damen holte sich mit Geletu Israel Silasse ebenfalls eine Äthiopierin. Daneben gab es aber noch ganz viele andere Sieger mehr. Alle, welche die Ziellinie überquert haben (6606 Finisher), durften sich wiederum als Sieger für eine grossartige, persönliche Leistung feiern lassen. Die Bilderbuchlandschaft, das prächtige Herbstwetter, die Schlosspassage und die tollen Laufergebnisse haben auch in diesem Jahr wieder viele positive Emotionen und Reaktionen ausgelöst. Es hat sich wieder gezeigt: Der Hallwilerseelauf ist sehr beliebt – eine gute Mischung aus Spitzen- und vor allem Breitensport.

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Mittwoch, 17.10.2018Beinwil am See

Hallwilersee-Lauf: Alle ziehen am selben Strick!

Text und Bild: Thomas Moor

7348 Teilnehmer, 6606 Finisher. Alle waren sie bei der 44. Austragung des Hallwilerseelaufes grossartige Sieger. Auch das OK und das Helferteam, welches den Läuferinnen und Läufern in Beinwil am See einmal mehr den roten Teppich ausgerollt hat. Alle haben sie ebenfalls eine Medaille verdient.

Ein nicht ganz alltäglicher Samstag brach am 13. Oktober an. Die Sonne ging über dem Hallwilersee auf. Und mit ihr der mit einem Kompressor beatmete Startbogen, welche die Austragung des 44. Hallwilerseelaufes ankündigte und gleichzeitig den Eingang zur Häsigasse signalisierte. Jener Ort, wo sich rund vier Stunden später die Läuferinnen und Läufer des Halbmarathons für den Start sammelten. Jede Kategorie hatte dort seinen Sektor, der mit entsprechenden Tafeln signalisiert und mit Absperrbändern gekennzeichnet war. Diese und natürlich noch ganz viele andere Vorbereitungsarbeiten mehr mussten für einen reibungslos Verlauf des Laufes erledigt werden. Und während beim Strandbad die Kinder bei ihren Laufeinsätzen kurz nach neun Uhr vom Speaker bereits angefeuert wurden (das Zielgelände unten beim See wurde bereits am Freitag fertiggestellt) liefen die letzten Vorbereitungsarbeiten rund um den Löwenplatz auf Hochtouren. Absperrgitter wurden positioniert, Sponsorenblachen wirkungsvoll in Position gebracht, und so weiter und so fort. Die Repol und der Verkehrsdienst hatten ebenfalls seit dem frühen Morgen Stellung bezogen, um die Parksituationen zu regeln den Verkehrsfluss beim Löwenplatz zu überwachen und bei Bedarf helfend einzugreifen. Die Liste mit den Vorbereitungsarbeiten (rund um den Hallwilersee natürlich) liesse sich natürlich noch beliebig verlängern. Einfach so viel: Was da an Top-Arbeit für einen relativ kurzen Auftritt geleistet wird, verdient grossen Respekt. Das OK ist denn auch immer bestrebt, den Athletinnen und Athleten den Aufenthalt in Beinwil am See so angenehm und entspannt wie möglich zu machen. Dieses Hauptanliegen der Organisatoren wurde auch in diesem Jahr wieder klar erfüllt. So hat zum Beispiel die Zustellung der Startnummern per Post für schlanke Abläufe gesorgt. Aber auch die Gratis-Anreise mit ÖV sowie der trendige Laufpreis, haben das einmalige Hallwilersee-Erlebnis perfekt abgerundet.

Und während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich ins Laufdress warfen, die Laufschuhe schnürten und den Muskeln eine präventive Dulix-Packung gönnten, liefen die Grills und andere Gastrogeräte der Beinwiler Gastronomen im Gebiet Häsigasse/Plattenstrasse bereits seit längerem heiss. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die Zuschauer hier mit verschiedenen gluschtigen Backwaren, Sandwiches, mit Grillwürsten, Raclette, Kürbissuppe, kalten und warmen Getränken und anderem mehr stärken, um die Läuferinnen und Läufer kräftig anfeuern zu können.

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Mittwoch, 17.10.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Gesundheitskurse

Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
NIA - getanzte Lebensfreude GE-539: Daten: 10x mittwochs ab 22. August; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Pilates GE-540: Daten: 10x donnerstags ab 23. August; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.

Sprachkurse

Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch.

Zusätzliche Kurse (nicht im Programm enthalten):
Englisch für Anfänger/-innen: Dienstag, 17.45 – 19.15 Uhr. Englisch Pre-Intermediate (focus on convers): Freitag, 10.15 – 11.45 Uhr
Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen

Die Jungsteinzeit – Grundwissen zum Leben der «Pfahlbauer» vor 8000 bis 4000 Jahren in der Schweiz
Vor 80 Jahren wurden am Ufer des Baldeggersees grössere archäologische Grabungen durchgeführt. In der Seeematt in Hitzkirch, im Seezopf bei Retschwil und in Baldegg kamen 1938-39 jungsteinzeitliche Dörfer mit reichem Fundmaterial zum Vorschein. Populär wird diese Periode auch Pfahlbauerzeit genannt. Othmar Wey, Archäologe und Dozent an der Uni Bern, vermittelt in einer dreiteiligen Vortragsserie Basiswissen zur Jungsteinzeit in der Schweiz. Donnerstage, 08./15./22.11.2018, jeweils 19.30 bis 21.00 Uhr. Schulhaus Mosen, Kosten Fr. 80.–. Anmeldung beim Sekretariat bis spätestens 22.10.2018.

Führung durch die Rega-Basis

Besichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld. Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können. Samstag, 26. 01. 2019, 15.00 – 17.00 Uhr. Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr. Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt). Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Mittwoch, 17.10.2018Boniswil

Metzgete des Männerturnvereins Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Sommerliches Wetter zeigt noch keinen Herbst an. Aber auf die Metzgete in Boniswil kann man zählen, dann weiss man: der Oktober ist da.

Wie jedes Jahr lud der Männerturnverein Boniswil am 13. Oktober, dem letzten Samstag in den Herbstferien, zur Metzgete ein. Es war zum ersten Mal im sanft renovierten Saalbau.

Es ist bereits Tradition, dass am gleichen Tag der Hallwilersee-Lauf stattfindet. Trotzdem kamen ab 17.30 Uhr die ersten Gäste, und der Saalbau füllte sich bald mit vielen bekannten Gesichtern aus dem Dorf, aber auch mit auswärtigen Gourmets. Das Team des Männerturnvereins kochte, servierte, räumte ab und arbeitete im Hintergrund in der Küche, damit das Geschirr wieder sauber wurde. Eine ganze Palette mit feinen Leckerbissen bot sich dem Besucher an: Blutwurst, Leberwurst, Bauernbratwurst, oder gleich alles zusammen auf dem Trioteller oder ein Kotelett. Dazu gab es Rösti, Sauerkraut oder Apfelschnitze. Wer noch nicht genug hatte, holte sich am grossen Dessertbuffet etwas Feines auf den Dessertteller. Die Gäste genossen den Abend. Die letzten verliessen gegen 22 Uhr den Saal, so dass der Männerturnverein alles wieder auf- und wegräumen konnte.

Mittwoch, 17.10.2018Region

Waldumgang des Forstbetriebs Buholz

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Der Forstbetrieb der Gemeinden Gontenschwil, Leutwil und Zetzwil führte, vor einer grossen Besucherschar aus allen drei Gemeinden, einen bemerkenswerten Waldumgang durch. Bilderbuchwetter und Interesse führte gegen hundert Leute auf den Wandfluhparkplatz, wo sich bereits Vertreter aller Gemeindebehörden und der gemeinsamen Forstkommission eingefunden hatten.

Zetzwils Gemeindeammann Daniel Heggli ergriff als erster das Wort und begrüsste die Gäste sowie die Verantwortlichen des Anlasses, Förster Peter Gautschi und Forstwart Dani Flückiger. Er erklärte, dass der Wald früher ein wichtiger Wirtschaftszweig gewesen sein. Heute habe der Wald, neben der Schutzfunktion für Luft und Boden auch eine grosse Bedeutung als Naherholungsgebiet. Gleichzeitig machte er Werbung für die Abstimmungsvorlage «Waldinitiative», welche nicht viel Geld koste, dieses aber wert sei, um die vielfältigen Leistungen, welche der Wald erbringen müsse, sicherzustellen.

Forstverantwortlicher Peter Gautschi wandte sich anschliessend mit einem Schmunzeln an die grosse Gästeschar. Er habe erwartet, «dass die Leute bei diesem Wetter etwas anderes zu tun hätten, als am Waldumgang teilzunehmen». Er erklärte, dass der Wald von der Arbeit früherer Generationen profitiere und dass das heutige Schaffen auf die nachkommenden Generationen ausgerichtet sei. Gleichzeitig informierte er kurz über den Ablauf des Nachmittags, welcher zu drei Posten im Wald führe.

Der ebenfalls anwesende Kreisförster-Stv. Philipp Hug erläuterte die Auswirkungen von Stickstoff, welcher zusammen mit anderen Nährstoffen wichtig für den Wald sei. Im Übermass verwendet bleibe er grossflächig im Wald hängen und belaste schleichend das Ökosystem und behindere die Vegetation. Er sprach von vermehrtem Parasiten- und Pilzbefall der Bäume. Handlungsbedarf sei vor allem in der Landwirtschaft. Das konsequente Ausbringen der Gülle mit Schleppschläuchen würde bereits eine Reduktion der Schadstoffe bewirken. Hug erklärte ebenfalls, dass der Laubwald in den letzten Jahren, im Vergleich zum Nadelwald, zugenommen habe und somit naturnaher aufgebaut werde. Mittels Waldinventar und Stichproben werden die 49‘000 ha Wald unseres Kantons regelmässig erfasst.

Der anschliessende Waldumgang, angeführt von Peter Gautschi, brachte den Teilnehmern Erkenntnisse über die Waldstrassenbewirtschaftung. Die Wege müssten immer wieder dem Wald abgerungen werden. So machte auch die Erklärung zum etwas befremdlich wirkenden, herbstlichen Laubblasen auf Waldwegen Sinn. Die Wege würden nämlich «verhumussieren», wenn man das Laub nicht entferne. Informationen über wirtschaftliche Probleme und das Überangebot an Chäberholz und Sturmholz in diesem Jahr brachten die Waldbesucher weiter zum nächsten Posten. Dort warteten Beni Sager und Fredy Hirter, von Hirter und Tschanz, mit einer ihrer grossen Maschinen, zu welcher sie Erklärungen rund um Holzschnitzel gaben. Eine eindrückliche Holzhackaktion vor Ort liess die Besucher staunen und weitere Fragen stellen.

Den Waldumgang rundete am nächsten Posten Forstwart Dani Flückiger mit einer Holzfällaktion ab. Er erklärte anschaulich, worauf es beim Fällen einer hohen Tanne ankomme und führte die Aktion danach gleich zielsicher und gekonnt durch. Das heftige Donnern des auf den Boden aufschlagenden Baumes ging manchem Besucher durch Mark und Bein. Zurück auf dem Wandfluhparkplatz warteten Festbänke, Getränke und Würste auf die Besucher. Kaum jemand hatte es eilig nach Hause zu kommen. Gerne schloss man diesen eindrucksvollen Nachmittag mit dem Forstamt Buholz im Austausch untereinander ab.

Mittwoch, 17.10.2018Region

Frischer Most und eine feine Wurst vom Grill

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am Herbstmarkt des Alters- und Pflegeheims Unteres Seetal in Seon zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein stand einem gemütlichen Beisammensein von zahlreichen Besuchern, Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen nichts im Weg.

Selbst gefertigte Werkstücke der Altersheimbewohner, selbstgemachte Produkte aus Steinpilzen, Butterzöpfe frisch aus dem Ofen oder feiner Bienenhonig, Alpkäse, Holzofenbrot sowie Sirup oder Eingemachtes rundeten das vielfältige Angebot ab. Das herrliche Wetter lud zum Verweilen an allen Marktständen ein. Das kulinarische Angebot war gross, frischer Most ab Presse wie auch duftende Würste vom Grill oder auch die saisonale Steinpilzsuppe standen bei allen Besuchern hoch im Kurs. Mit vollem Magen und zur Musik aus der Drehorgel wurden dann schliesslich auch die herbstlichen Dekorationen für den Garten bestaunt oder Schmuck probiert. Der Markttag im Alters- und Pflegeheim bot für alle etwas, um einen herrlichen und gemütlichen Herbsttag zu verbringen.

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Mittwoch, 17.10.2018Meisterschwanden

Die faszinierende Welt der Pilze

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In der herbstlich und natürlich dekorierten Mehrzweckhalle in Meisterschwanden roch es auch in diesem Jahr für ein ganzes Wochenende wunderbar frisch nach Pilzen und Wald. Zu bestaunen gab es einmal mehr eine riesige Vielfalt an einzigartigen Kreationen der Natur.

Laut Pilzkontrolleur Max Döbeli vom Pilzverein Seetal war der trockene Sommer nicht für alle Pilzsorten optimal, trotzdem konnte der Pilzverein Seetal auch in diesem Jahr über 300 Pilzsorten ausstellen. Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und der Herbst vor der Tür steht, freut das die Pilzsammler ganz besonders. Dem Pilzverein mit seinen rund 40 Mitgliedern gelang es, eine grosse Auswahl an Exemplaren aus diversen Regionen der Schweiz zusammenzutragen. Pilzkennern, wie auch Laien auf dem Gebiet, erteilten die Vereinsmitglieder gerne nähere Auskunft. Aus der Küche erreichte die Besucher ebenfalls ein feiner Pilzduft. In der grossen Festwirtschaft konnten neben den beliebten Pilzpastetli auch die feine Suppe oder das Ragout genossen werden. Einmal mehr war die Ausstellung ein beliebter Treffpunkt für alle Pilzfans und jene, die es noch werden möchten.

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Mittwoch, 17.10.2018Schongau

SP Hitzkirchplus

Text und Bild: Eing.

Schongauerinnen und Schongauer haben sich geäussert, dass es für ein lebhaftes politisches Leben in ihrer Gemeinde gut wäre, wenn es auch eine Ortspartei der Sozialdemokraten gäbe. Das wäre sicher interessant. Aber ohne eingetragene, bekennende Mitglieder – keine Parteisektion!

Die SP hat sich im Wahlkreis Hochdorf in vier Sektionen organisiert: Emmen, Rothenburg, Hochdorf und Hitzkirchplus. In Hitzkirch besteht die Partei seit 1989. Als Ortssektion SP Hitzkirch gegründet, hat diese SP-Sektion ihren Namen erweitert in SP Hitzkirchplus, was nichts anderes bedeutet, als dass Bürgerinnen und Bürger der Dörfer im unteren Seetal ebenfalls in diese Sektion eingebunden werden. Die SP Hitzkirchplus konnte sich stets erfolgreich verschiedensten Themen widmen. So wäre ohne die aktive Rolle der SP Hitzkirch und dem hohen Engagement des damaligen Grossrates Edi Frei, die Seetalbahn aufgehoben und durch Busse ersetzt worden – unvorstellbar, wenn man die heutige Personenfrequenz in dieser Bahn sieht. Heute ist die S9 sehr stark benutzt, ohne sie würde unser Seetal im Individualverkehr ersticken. Die SP setzt sich sehr für ein intaktes ÖV-System ein.

Heute ist die SP Hitzkirchplus mit einem Gemeinderat, Daniel Eugster, in Hitzkirch und einem Kantonsrat, Josef Schuler, in der Politik vertreten. Diese beiden und ihre Parteigenossinnen und -genossen setzen sich für soziale Gerechtigkeit, gegen den Abbau von Leistungen und die Umverteilung der Kosten auf Familien und an die unteren Schichten ein. Leider wurden diese Anliegen in den letzten Jahren wegen den klammen Finanzen des Kantons stark ignoriert, was aber grosse Teile der Bevölkerung nicht mehr dulden wollen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, sich politisch im Sinne der SP zu engagieren, sind Sie herzlich eingeladen, an einem Treffen der sozialdemokratischen Partei teilzunehmen, um mit Gleichgesinnten das politische Leben zu besprechen und zu gestalten. Wir unterstützen Sie gerne bei lokalpolitischen Themen.

Sie können unter www.sp-luzern.ch mehr über die Partei erfahren und auch Mitglied werden. Gerne können Sie auch per E-Mail mit uns von der SP Hitzkirchplus Kontakt aufnehmen: Josef Schuler, joesy.schuler@gmx.ch

Mittwoch, 17.10.2018Reinach

Kinderwoche der EG Wynental: Bitte lächeln!

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die diesjährige Kinderwoche der Evangelischen Gemeinde Wynental stand mit dem Motto «Cheeese» ganz im Zeichen der Fotografie. Über 40 Kinder waren in diesen Herbstferien dabei, um gemeinsam zu singen, biblischen Geschichten zu lauschen, zu basteln und etwas über das Fotografieren zu lernen.

Seit 20 Jahren findet die beliebte Kinderwoche der EG Wynental in der zweiten Herbstferienwoche statt. In diesem Jahr konnten die Kinder einiges über die Fotografie lernen und sich fotografieren lassen. Einmal neben einem riesigen Löwen stehen, einmal als Prinzessin vor dem Schloss oder neben einer riesigen Tomate posieren? Mit den Möglichkeiten der digitalen Fotografie alles kein Problem. Die Kinder hatten sichtlich Spass daran, sich für die speziellen Hintergründe zu entscheiden und zu verkleiden. Um den Fotos einen würdigen Rahmen zu verleihen, wurde fleissig gemalt, geklebt und gestaltet. Neben den Fotos gab es auch einen thematisch gestalteten Postenlauf und am letzten Tag stand ein Ausflug in Richtung Sonnenberg zum gemeinsamen Bräteln auf dem Programm. Die Geschichten aus dem Johannesevangelium, welche täglich einen Einblick in das Leben von Jesus gewährten, wurden von Silvia Dubs vom Kinderdienst Othmarsingen vorgetragen. Pfarrer Hans Trüb war begeistert von der lebendigen Kinderschar, welche neben den spannenden Aktivitäten, auch den grosszügigen Znüni gemeinsam genoss und sichtlich viel Spass hatte.

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Mittwoch, 17.10.2018Meisterschwanden

HSH-Auszeichnung für den neuen Werkhof

Text und Bild: jennifer loosli

Die Gemeinde Meisterschwanden durfte im Juni diesen Jahres ihren neuen Werkhof einweihen. Dadurch, dass der Werkhof ausschliesslich aus 280 m³ Schweizer Holz erbaut ist, wurde er im Rahmen einer kleinen Feier mit dem HSH-Zertifikat (Herkunftszeichen Schweizer Holz) ausgezeichnet.

Seit diesem Jahr begrüsst einem der neue Werkhof als Tor zum Dorfeingang von Meisterschwanden. Wie das Wort schon sagt, ist es ein Hof, umgeben von Räumen, die einen Zaun darum erzeugen. Die Räume sind gross, hell durch das Oberlicht und modernem, städtebaulichem Charakter. Insgesamt 280 m³ Schweizer Holz wurden ins Tragwerk und die Fassade des Werkhofes verarbeitet. 96,5% dieses Holzes stammt aus dem Schweizer Wald und ist in der Schweiz verarbeitet worden. Dafür sind die Bauteile «Tragwerk» und «Fassade» mit dem Herkunftszeichen Schweizer Holz ausgezeichnet worden! Diese grossen Mengen von Holz wachsen in den Schweizer Wäldern in weniger als einer Viertelstunde wieder nach. Hansbeat Reusser, Präsident von Lignum Zürich und Geschäftsführer des in den Bau involvierten Holzingenieursbüros, bedankte sich beim Gemeinderat für das vorbildliche Engagement zu Gunsten von Schweizer Holz, gratulierte zu dem gelungenen Objekt und übergab stolz die HSH- Auszeichnung (Herkunftszeichen Schweizer Holz) an Ueli Haller. Wer Schweizer Holz zum Bauen braucht, trägt zur nachhaltigen Nutzung und Gesunderhaltung der einheimischen Wälder bei. Wenn der Wald überaltert, verliert er seine Stabilität und bietet weniger Schutz gegen Wind, Hochwasser etc. Meisterschwanden geht beispielhaft und zukunftsorientiert in die richtige Richtung. Auch alle Nachfahren werden noch lange Freude am Werkhof haben, darauf wurde mit grosser Freude angestossen.

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Dienstag, 16.10.2018Zetzwil

Metzgerei Ulmann: 30-Jahr-Jubiläum wurde gefeiert

Text und Bild: Thomas Moor

Seit 30 Jahren führen Felix und Marlise Ulmann die weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Zetzwiler Traditionsmetzgerei. Ein Familienbetrieb, der bereits in zweiter Generation mit Erfolg und viel Herzblut geführt wird. Grund für die beiden Jubilare, mit ihren Kunden zu feiern.

An Spitzensamstagen werden in der Metzgerei Ulmann um die 250 Kunden bedient. Eine gefühlt neue Rekordmarke dürfte es am Jubiläumssamstag Anfang Oktober gegeben haben. Denn da registrierte man ein reges Kommen und anschliessendes Verweilen in der Festwirtschaft vor der Metzgerei. Felix und Marlise Ulmann feierten das 30-Jahr-Jubiläum. Ihre Kunden luden sie als Dank für die Treue grosszügig zu Gratis-Bratwurst und Gratis-Getränk ein. Damit noch nicht genug. Innovativ wie die Ulmanns sind, warteten sie mit einer Gratis-Tombola auf, mit welcher sie die Kunden mit gluschtigen Preisen aus der Metzgerei überraschten.

Die Kunden zu überraschen gehört sowieso zu einer der vielen Stärken der Ulmanns und ihrem Team, das aus bewährten Fachkräften besteht. Und Innovation mit grossem Engagement gepaart lebt der Zetzwiler Famileinbetrieb zusammen mit den 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Tag für Tag. So verwundert es denn auch nicht, dass immer wieder neue, pfiffige Fleischkreationen den Weg von der Produktion in die Verkaufsvitrine und so auf den Tisch der Kunden findet. Die Metzgerei Ulmann eine wahre Wundertüte, die neben innovativen Produkten zusätzlich mit Frische und Qualität gefüllt ist. Die vielen national preisgekrönten Fleischprodukte unterstreichen das grosse Engagement zusätzlich.

Frische und Qualität ziehen sich innerhalb der Firma aber noch weiter wie ein roter Faden. Denn da ist ein weiteres Standbein, das Party-Service heisst und vor 17 Jahren mit der Schliessung des Restaurants Vorstadt intensiviert wurde. Hier befindet sich unter anderem das Reich von Marlise Ulmann, welche ihre Fähigkeiten als gelernte Köchin unter Beweis stellt und damit jedem Party-Service die Krone aufsetzt. «Genial», «Lecker», «Hervorragend» sind nur einige Komplimente in Kurzfassung, welche die Ulmanns online via Gästebuch jeweils erreichen. Und jener Kunde, der am Jubiläumsfest die Metzgerei Ulmann als einen der besten Metzgereien auf der Alpennordseite bezeichnete, dürfte nicht unrecht haben.

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Dienstag, 16.10.2018Region

Der Fachexperte für Wasser und Wärme in Gontenschwil

Text und Bild: Jennifer Loosli

Sowohl planen als auch installieren, dies ist die Schnittstelle zwischen beiden Bereichen, die durch die Firma Wasser und Wärme GmbH aus Gontenschwil optimal gewährleistet wird. Ein junges und dynamisches Unternehmen, das sich der Heizung, Sanitär, Lüftung und Planung verschrieben hat.

Wer schon mal sein eigenes Haus umgebaut oder einen Neubau auf die Beine gestellt hat, weiss, mit wie vielen Unternehmen und Personen man zu tun hat. Nelson Lopes und Cedric Franek bieten von der Projektphase über die Energieausweisung bis hin zur Abnahme alles aus einer Hand an, und dies schätzen ihre Kunden sehr. Auch bei der Energieberatung eines alten Gebäudes, Badsanierungen bei Um- und Neubauten oder Kontrollen von Wohnungslüftungen steht die Wasser und Wärme GmbH ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Mit vielen modernen Ideen und Lösungen im Sanitärbereich konnten sie so schon viele schöne Projekte realisieren. Seit September 2018 trifft man die beiden im Schwarzenberg 307 in Gontenschwil an. Man trifft hier aber auch auf ein junges, aufgestelltes, flexibles und sehr eingespieltes Team. «Zu zweit sind wir viel effizienter, als wenn es über mehrere Schnittstellen geführt werden müsste. Da wir Planungen miteinander besprechen, können Fehler sofort minimiert und behoben werden» so Nelson Lopes, Geschäftsinhaber der Wasser und Wärme GmbH. Somit kann viel Zeit eingespart und dementsprechend auch mit weniger Kosten gerechnet werden.

Freitag, 12.10.2018Hallwil

Vereinsreise der Männerriege Hallwil

Text und Bild: Eing.

Samstagmorgen um 7.45 Uhr ist Besammlung auf dem Bahnhofplatz in Hallwil. Godi Steiner stellt sich dankenswerter Weise mit seinem PW als zusätzlicher Fahrer zur Verfügung. Nachdem Godi Hans bei sich zuhause abgeholt hat, fahren wir bei bestem Reisewetter Richtung Schwarzwald in Deutschland.

In Würenlingen machen wir einen kurzen Kaffeehalt und geniessen ein Gipfeli dazu. Weiter gehts Richtung Zurzach, wo noch Peter, der heute in Schaffhausen wohnt, dazukommt. Bei Zurzach überqueren wir die Grenze zu Deutschland, und fahren der Schlücht entlang nach Birkendorf. Dort wohnt seit seiner Pensionierung unser ehemaliges Vereinsmitglied Albert Müller. Albert und seine Frau überraschen uns mit einem ausgiebigen Apéro. Auf dem Sitzplatz vor seinem Haus wird in gemütlicher Runde diskutiert, getrunken, gegessen und die Zeit vergessen. Mit Verspätung wird dann doch noch zum Mittagessen aufgebrochen. Albert hat in der Nähe im Restaurant Waldschenke einen Tisch reserviert.

Nach dem Essen fahren wir weiter dem Schluchsee entlang via St. Blasien Richtung Todtmoos, Wehr nach Hasel zu der Erdmannshöhle. Leider sind wir durch eine schlecht signalisierte Umfahrung erneut mit der Zeit in Verzug geraten. Darum entscheiden wir uns, die Tropfsteinhöhle nicht mehr zu besichtigen. Nach kurzem Aufenthalt im Restaurant Erdmannshöhle, geht die Fahrt weiter über Wiesental, Richtung Münstertal nach Staufen im Breisgau.

Im Hotel Löwen mitten in der Altstadt von Staufen werden die Zimmer bezogen. In einem der zahlreichen Strassenkaffees betrachten wir die wunderschönen, blumengeschmückten Häuser und Gassen. Allein diese sauber herausgeputzte Altstadt mit ihren farbigen Häusern, Brunnen und autofreien Gassen ist eine Reise wert.

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Morgenessen verlassen wir am Sonntagmorgen Staufen in Richtung Kleines Wiesental nach Neuenweg–Mittelheubronn. Auf dem Parkplatz des Nonnenmattweihers werden die Fahrzeuge abgestellt. Hier starten wir zur Wanderung rund um den See. Dieser kleine See ist mitten in einem Naturschutzgebiet mit seltener Flora, Wacholderweiden, Alpenpflanzen am Weiherfelsen und einer schwimmenden Torfinsel mit Hochmoorvegetation auf dem See. Nach kurzer Rast fahren wir weiter, via Feldberg dem Schluchsee entlang zum Mittagessen im Rest. Brauerei Rothaus. Hier gibt es nebst Eisbein und anderen guten Sachen natürlich auch ein Stück original Schwarzwäldertorte. Neben dem Restaurant steht auch eine grosse Brauerei, wo verschiedene Rothaus-Biere hergestellt werden. Im Shop konnte man sich noch mit verschiedenen Schwarzwald-Bieren und anderen Souvenirs eindecken. Am späteren Nachmittag bringen wir dann Albert wieder nach Hause und nehmen die Rückfahrt in die Schweiz auf. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Martin Buchser für die Organisation der Reise.

Freitag, 12.10.2018Meisterschwanden

Auf dem Weg nach Bethlehem

Text und Bild: fabienne Hunziker

Ab dem 1. Dezember kann man sich im Haus der Kirchgemeinde WISAWI auf den Weg nach Bethlehem begeben. Mit viel Herzblut und kreativen Ideen laufen die aufwendigen Vorbereitungen für das interaktive Weihnachtserlebnis auf Hochtouren.

Da werden Treppen eingebaut, Stromkabel gezogen, Höhlen gekleistert und Tonaufnahmen gemacht. Das ganze Projekt entsteht mit der Hilfe von vielen freiwilligen Helfern. Doris Häusermannn, Andrin Schnegg und Oliver Rüegger lassen die begehbare Weihnachtswelt bereits zum zweiten Mal entstehen. Neben Arbeit und Studium wurde das Projekt in der Freizeit geplant und entwickelt. Von der ersten Umsetzung vor zwei Jahren konnte man einige Details noch optimieren und neu gestalten, so Andrin Schnegg. Die Ausstellung ist ein interaktives Erlebnis, mit Ton-, Licht- und sogar Wärmeeffekten. Mit diesen und anderen ausgetüftelten Spezialelementen wird der Besucher auf die Reise mitgenommen. Schritt für Schritt kann er in die ereignisreiche Geschichte rund um König Herodes, die drei Weisen und die Geburt von Jesus eintauchen. Für Infos und um den Bau und die Fertigstellung zu verfolgen, ist auf der Website www.aufnachbethlehem.ch ein Tagebuch (Blog) eingerichtet, in welchem man die Schritte begleiten kann. Im Rahmen des Adventsfensters Fahrwangen am 1. Dezember wird das Weihnachtserlebnis eröffnet. Die Macher freuen sich auf viele bekannte und neue Gesichter, welche spontan oder auch angemeldet erscheinen.

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Freitag, 12.10.2018Zetzwil

Jubilarenkonzert der MG Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Wie jedes Jahr wurden vor kurzem wieder die Zetzwiler Einwohner ab 75 Jahren in den Gemeindesaal zu Musik, Kaffee und Kuchen eingeladen. Mit viel Aufwand organisiert die Musikgesellschaft jeweils diesen Jubilarenanlass, zu welchem in Fünfjahresschritten und ab 95 jedes Jahr eingeladen wird. Unterstützung erhält die Musikgesellschaft dabei von der politischen Gemeinde. Pfarrer Stefan Lobsiger erhielt dieses Mal den Auftrag, durch das Konzert zu führen.

«Wenn der Pfarrer zu reden beginnt, dann dauert das meistens länger», meinte Stefan Lobsiger. Er betonte aber sogleich, nur eine kurze Andacht dabei zu haben. Anhand Versen aus 1. Samuel 18 veranschaulichte er, dass ein Instrument zu spielen nicht nur Interesse und Begabung, sondern auch viel Übung brauche. Wer Musik mache, könne sich selber im seelischen Gleichgewicht halten. Es brauche auch Mut, spontan ein Instrument einzusetzen und damit etwas bewirken zu wollen. Wer musiziere und damit schlechte Stimmung vertreibe, erfülle am Ende den göttlichen Plan, welcher allen nütze.

Das beliebte Treffen der Geburtstagsjubilare bietet immer auch Gelegenheit, sich mit alten Bekannten auszutauschen, welche man unter dem Jahr kaum sieht. So gab es in den Musikpausen immer regen Austausch an den Tischen. Die Musiker verwöhnten ihre Gäste mit Walzer, Gratulationen und Gysi-Schokolade ... mit und ohne.

Bevor im zweiten Teil Wein ausgeschenkt wurde, ergriff Gemeindeammann Dani Heggli auf seine gewohnt charmante Art das Wort. Er warb für die Geburtstagsbesuche des Gemeinderates bei den Jubilaren zuhause und betonte, wie wichtig der Austausch mit der älteren, lebenserfahrenen Generation für die Behörde sei. Leider würden diese Geburtstagbesuche oftmals abgelehnt. Nach seinem Dank an die MG und deren Helfer sprach er deren Nachwuchssorgen an und bat die Musiker, stark zu bleiben und nicht aufzugeben. Er wolle nicht der erste Gemeindeammann ohne Dorfmusik sein.

Nachdem als letztes der Geburtstagsmarsch und die Zugabe, der Aargauer Marsch 2018, gespielt war, mischten sich die Musiker ebenfalls unter die Gäste und liessen den gemütlichen Anlass ausklingen.

Freitag, 12.10.2018Menziken

Eine kleine Welt aus vielen bunten Steinen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Menziken-Burg und der Verein BLB (Bibellesebund) boten mit dem Konzept LEGO-Stadt Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren die Möglichkeit, gemeinsam Grosses entstehen zu lassen. Tausende bunte Steine wurden von den kleinen Architekten, Strassenbauern und Maurern gekonnt verbaut.

Während die älteren Kinder gemeinsam eine ganze Stadt aus LEGO entstehen liessen, gestalteten die jüngeren ein kreatives und fantasievolles Dörfchen. Nach Plan entstand eine Stadt, mit allem was dazugehört. Fussballstadion, Reihenhäuser, ein Hochhaus, wie auch eine Kathedrale durften da nicht fehlen. Auch die Umgebungen wurden bis ins kleinste Detail gestaltet. Nach der Zvieripause lauschten die 30 Kinder der spannenden Geschichte, in welcher unterschiedliche Menschen das gemeinsame Ziel hatten, eine Stadtmauer um Jerusalem zu bauen. Marc Lendenmann vom Bibellesebund Winterthur gelang es, den Kindern mit dieser Geschichte zu vermitteln, wie wichtig eine gut funktionierende Zusammenarbeit und gemeinsames Handeln in allen Lebenslagen ist. Das gemeinsame Schaffen stand klar im Vordergrund und nur so war es möglich, diese riesige LEGO-Stadt zu bauen. Voller Energie wurden Baupläne gelesen, die richtigen Steine gesucht und schliesslich fleissig zusammengesteckt. Die Abschlussfeier mit Apéro fand gemeinsam mit dem Familiengottesdienst #148 am Sonntag, 7. Oktober statt.

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Freitag, 12.10.2018Region

Liebi + Schmid AG: Haushaltsgeräte und Küchenbau

Text und Bild: Jennifer Loosli

Bei Liebi + Schmid AG finden Kunden alles rund um Haushaltsgeräte der Hersteller Schulthess, Miele, Bauknecht und vielen mehr. In den Ausstellungen in Schinznach-Dorf und Frick können sich interessierte Kunden beraten und inspirieren lassen.

Rund 35 Mitarbeiter im Bereich Montage, Service und Küchenbau, im Verkauf Innendienst, Buchhaltung, Büro/Dispo und Lernende kümmern sich Tag für Tag um die Anliegen und Wünsche der Kundschaft. Die Liebi + Schmid AG mit Hauptsitz in Schinznach-Dorf und einem Zweitsitz in Frick überzeugt mit schnellem, effizientem Service und vielen kompetenten Mitarbeitern, die mehrmals im Jahr geschult werden. Als Servicepartner von führenden Haushaltsgerätehersteller wie V-Zug, Bosch und Siemens, werden Reparaturen an sämtlichen Geräten vorgenommen, auch solchen, die nicht bei der Liebi + Schmid AG bezogen wurden. In Frick findet man eines der 50 Miele-Kompetenz-Zentren, die in der ganzen Schweiz bei ausgewählten Unternehmen anzutreffen sind. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 200 m² finden Kunden jegliche Haushaltsgeräte, sowie vorgefertigte Küchen. Von der Planung bis zur Realisierung werden Kunden bei einer neuen Küchenidee bestens betreut. Mit einem Planungsprogramm kann die zukünftige Küche mit einer 3D-Ansicht aus jedem Blickwinkel betrachtet werden. Sanitäre Anpassungen, Kernbohrungen, Zentralstaubsauger und Küchenbauten gehören zu den weiteren Spezialbereichen der Liebi + Schmid AG.

Freitag, 12.10.2018Leutwil

Turnfahrt: Steiler Aufstieg für die Lüpuer Turnerschar

Text und Bild: Eing.

Die diesjährige Turnfahrt führte uns ins Appenzellerland. Auf dem Weg ins Land der kleinen Schweizer machten wir den ersten Halt in Bremgarten. Dort war für unsere 17-köpfige Truppe die Lasertag-Arena reserviert. Für die einen hat er gefehlt, die anderen waren froh, gab es ihn nicht: den Schmerz, wenn man getroffen wird. Nach dieser spassigen Schlacht durften wir uns schon fast aufs Mittagessen freuen. Dafür mussten wir aber noch eine Weile fahren. Beim Nachmittagsprogramm versuchten wir uns als Bäcker. Die Aufgabe war, unseren eigenen, originellen Appenzeller Biber zu formen. Ein paar stellten sich beim «modeln» richtig gut an. Den Backprozess durften wir noch beobachten. Weil das Auskühlen lange dauert, haben wir uns die Zeit in den Appenzeller Gässchen vertrieben. Ein paar Stunden später holten wir unsere Biber-Unikate ab und fuhren weiter nach Wasserauen. Von da aus ging es – manchmal mehr und manchmal weniger – steil hinauf zum Gasthaus Seealpsee, wo wir unser Nachtlager bezogen. Es folgte ein feines Nachtessen und ein paar gemütliche Stunden. Am nächsten Morgen konnten wir uns am Brunchbuffet stärken, damit wir genügend Energie hatten, für die bevorstehende Wanderung. Bei hervorragendem Wetter machten wir uns auf den Weg. Die steilen und steinigen Wege zehrten an unseren Kräften. Da hat die atemberaubende Aussicht geholfen, die Erschöpfung wegzustecken, aber die Berghütten unterwegs natürlich auch. Nach einem kurzen Halt im Berggasthaus Aescher fuhren wir mit der Gondel wieder zurück ins Tal und machten uns von da erschöpft auf die Heimreise.

Freitag, 12.10.2018Meisterschwanden

Seniorenferien

Text und Bild: Eing.

Eine Gruppe von 19 Seniorinnen und Senioren der ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen verbrachten sonnige Tage im Tessin im Centro Evangelico.

Dieses liegt direkt in Magliaso am Ufer des Lago di Lugano. Bei kürzeren und längeren Wanderungen erkundeten sie gemeinsam die Umgebung, sei es auf dem Rundweg um den Monte Caslano, auf dem Weg nach Gandria, auf dem Monte Lema oder auf einer Wanderung der Magliasina entlang, auf dem Monte Generoso oder auf Trails in Cademario. So kamen stärkere und gemütlichere Wanderer auf ihre Rechnung. Bei den abendlichen Besinnungen griff Pfr. Philipp Nanz biblische Aspekte rund um das Thema Baum auf; er ging von den Wurzeln bis zu den Früchten und übertrug das Bild des Baumes auf das menschliche Wachsen und Reifen sowie auf die Entwicklung des Vertrauens zu Gott. Das weitläufige Gelände vom Centro lud zu Ruhe und Erholung ein. Ein Schwumm im Bad oder im See, ein Boggia-Spiel oder ein gemütliches «Käfele» liessen die Vorfreude auf das Abendessen grösser werden. Die Küche servierte abwechslungsreiche Kost mit Lokalkolorit. Dank des Ticino-Tickets war die Gruppe mit Zug und Bus gratis unterwegs, was man als Tourist zu schätzen weiss. Die Ferientage waren ein Rundum-Genuss.

Freitag, 12.10.2018Schongau

La Leche League: Stilltreffen im Seetal

Text und Bild: Eing.

Alle Mütter, Väter und am Stillalltag Interessierte sind zum Austausch am Stilltreffen in Hochdorf oder Gelfingen eingeladen. Es kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein, sich mit Menschen auszutauschen und gemeinsame Erfahrungen zu teilen.

Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Hochdorf: Datum: Montag, 19. November, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Schulhaus Weid, Hochdorf, Eingang Sagenbachstrasse, im Hauswirtschaftszimmer
Gelfingen: Datum: Dienstag, 27. November, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung:
Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen unter www.stillberatung.ch

Freitag, 12.10.2018Hallwil

Schafschur in Hallwil als Attraktion für Zuschauer

Text und Bild: Andreas Walker

Am 6. Oktober wurden unter den Augen vieler Zuschauer in Hallwil wieder 451 Schafe geschoren. Bereits am frühen Morgen bringen verschiedene Landwirte aus der Umgebung ihre Schafe zum Brunner- Bauernhof (Krummacher). Das trockene Wetter ist geradezu ideal für das Schafscheren, da das Fell bei der Schur nicht nass sein darf.

Profi-Scherer arbeiten mit Messer aus dem Oberaargau
Die drei Profi-Schafscherer Andy Fuchs aus Weinfelden (TG), Huw Condron und Jonnie Rockard aus Wales (Grossbritannien) legen ein beachtliches Tempo hin. Deshalb arbeiten sie während der Schur mit Heiniger-Scheren, einem bewährten Qualitätsprodukt. Auch in Australien und Neuseeland schwören die Profis auf die Messer aus dem Oberaargau, denn die Firma Heiniger aus Herzogenbuchsee ist Weltmarktführerin für Scheren zur Schafschur. Andy Fuchs wird sein Handwerk auch an der kommenden Olma in St. Gallen demonstrieren.

Ein Schaf liefert bei der Schur rund drei bis vier Kilogramm Wolle, die in grossen Säcken gesammelt wird. Diese wir vom Amriswiler Wollverarbeiter Fiwo vor allem zu Isolationsmaterial für das Baugewerbe verarbeitet. Lukrativ ist dieses Geschäft allerdings nicht, denn der Erlös für ein Kilogramm Wolle beträgt nur 30 Rappen.

Immer mehr Zuschauer
Die Schafschur wird in Hallwil immer mehr zum Publikumsmagnet. So sind auch an diesem Samstag wieder viele Zuschauer anwesend, die die Schafschur aufmerksam verfolgen. Eine weitere Attraktion sind die wenige Tage alten Jungschafe, die vor allem bei den Kindern jeweils grossen Anklang finden.

Besonders beliebt ist ein Besuch der Schafschur um die Mittagszeit, denn gleich nebenan können sich die Besucher in der Schöfelerbeiz mit Kartoffelsalat, Fleisch vom Grill, Kaffee, Kuchen und weiteren Leckereien verpflegen. Ein riesiger Spielplatz im Stroh mit einer Rutschbahn ist auch für die kleinen Gäste immer wieder eine spannende Attraktion.

Freitag, 12.10.2018Schongau

Samariter lehren Nothilfe im Betrieb

Text und Bild: Eing.

Sind Sie gewappnet für einen Notfall? Die Firma Stutz Fensterbau-Schreinerei AG in Schongau nutzte am 26. September das Angebot der Samariter AeschPlus und setzte einen halben Tag ein, für den Kurs «Nothilfe im Betrieb».

Zielsetzung war: Alle Mitarbeiter wissen, wie bei einem Unfall richtig reagiert werden muss, sie können die Lage rasch beurteilen und wissen, welche lebenswichtigen Sofortmassnahmen im konkreten Fall angewendet werden müssen.

Ein Unfall in der Montagehalle, ein Schreiner hat sich verletzt, oh weh, ein Finger ist abgeschnitten! An vier Fallbeispielen wurde praktisch geübt. Die Mitarbeiter mussten in vier Gruppen aufgeteilt umsetzen, was sie in der vorherigen Theoriestunde gelernt hatten. Es war grossartig, wie gut reagiert wurde, wie gut die Gruppen zusammen arbeiteten und sich um das Wohl des «Verletzten» kümmerten. Die Fallbeispiele waren dem Betrieb angepasst, Glassplitter im Auge, Fall von der Leiter direkt auf Rücken und Kopf, Herz-Kreislaufprobleme. So wurde auch der Umgang mit dem AED-Defibrillator praktisch geübt und nahm den Kursteilnehmern die Angst vor dem Umgang mit dem Gerät, von dem heute so oft die Rede ist.

Fazit des Firmenkurses: Es tut gut zu wissen, dass alle à jour sind, wenn etwas passieren sollte. Denn in einem Ernstfall zählt jede Minute.

Freitag, 12.10.2018Beinwil am See

Jungbürger vom 20. und 21. Jahrhundert

Text und Bild: Eing.

Der Gemeinderat durfte an der diesjährigen Jungbürgerfeier 17 junge Erwachsene der beiden Jahrgänge 1999 und 2000 begrüssen. Im Reisecar wurde bereits munter diskutiert und gelacht. Es war schnell klar, dass sich die Jungen viel zu sagen haben und sich mehrheitlich gut kennen.

Auf dem Programm stand das Bowlingcenter in Aarau. Schnell waren fünf Gruppen gebildet. Bereits nach den ersten Schüssen musste das Team «Gemeinderäte» feststellen, dass es in dieser Disziplin noch einiges von den Jungbürgern lernen kann. Der feine Apéro half, um bei Kräften zu bleiben, damit noch einige Punkte mehr erreicht werden konnten. Ein feines Nachtessen im nahe gelegenen Barracuda in Lenzburg, bildete den Abschluss der diesjährigen Jungbürgerfeier. Nicht ohne das obligate «Böjuer-Buch» in der Hand jedes einzelnen Jungbürgers, fuhr der Reisecar nur noch mit der halben Belegschaft wieder zurück nach Hause. Offenbar hat die nahe Stadt, zu später Stunde, noch einiges mehr zu bieten, als das besinnliche Heimatdorf. Der gelungene Abend wird den Gemeinderäten und hoffentlich auch den Jungbürgern in guter Erinnerung bleiben.

Freitag, 12.10.2018Menziken

Täglich für Sauberkeit und Ordnung unterwegs

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Gemeinsam mit der Unterstützung eines 4-köpfigen Teams leitet Othmar Warmuth den Werkdienst in Menziken seit 10 Jahren.

Der Werkdienstleiter Othmar Warmuth betont, bei uns macht jeder alles. Für die Aufgaben in einem Bauamt braucht es vor allem Allrounder mit handwerklichem Geschick. Die einst gelernten Berufe der einzelnen Mitarbeiter lassen somit eine gute und umfangreiche Teamarbeit zu. Simon Barmettler kümmert sich als gelernter Landschaftsgärntner seit fünf Jahren um rund 60´000 m2 Grünflächen auf dem Gemeindegebiet, inklusive Sportplätzen und Badi. Seit rund sechs Jahren ist der aus Österreich stammende Michael Pachernig, als gelernter Schlosser, für die Wartung von Geräten und Maschinen und die Organisation der Werkstatt zuständig. Seit 1998 ist der gelernte Forstwart und Stv. Werkdienstleiter Roy Weber in Menziken tätig, welcher in diesem Sommer auch als Bademeister eine gute Figur machte. Für Arbeiten an und in Liegenschaften, Schulhäusern oder auch beim Badiumbau sind die Fähigkeiten von Alex Steiner von Vorteil. Als Maurer, Gipser und Plattenleger ist er seit 2015 im Einsatz für alle anfallenden Arbeiten der Gemeinde. Othmar Warmuth, gelernter Maurer und Strassenbaupolier kann auf ein grosses Wissen zurückgreifen, wenn es um Belags- und Ausbesserungsarbeiten geht. Das Team arbeitet Hand in Hand, der Werkdienstleiter lobt und schätzt die gut funktionierende und kollegiale Zusammenarbeit sehr. Sei es der Winterdienst, das leider sehr aufwändige «Fötzelen», die Abfallentsorgung oder Unterhaltsarbeiten, die Aufgaben werden stets im Team besprochen, fair aufgeteilt und gewissenhaft erledigt. Oft erfahren sie eine grosse Wertschätzung der Bevölkerung, was das Team sehr freut und täglich neu motiviert. Die Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Bauverwaltung funktioniere hervorragend und somit bestehe täglich eine gute Basis für eine erfolgreiche Arbeit, so Othmar Warmuth.

Freitag, 12.10.2018Seengen

Tee-Raum «Hächler» Tea-Room

Text und Bild: Eing.

Im Jahre 1919, kurz nachdem sich die Wirren des 1. Weltkrieges gelegt hatten, übergab Ludwig Hächler, welcher 1875 die Bäckerei Hächler eröffnet hatte, die Führung an seinen Sohn Max I weiter. Dieser hatte in der Confiserie & Pâtisserie Keppeler in Biel seine Lehre als Konditor-Confiseur absolviert und auch die Herstellung feiner Pâtisserie für ein Café erlernt. Zusammen mit seiner Frau Louise, der Tochter von Förster Bruder, wurde der Laden umgebaut und im daneben liegenden Raum ein Café integriert. In die Hausfassade wurden zwei Schaufenster sowie die Ladentüre eingebaut. In der Mitte der beiden Treppen, welche zum Laden führten, wurde der halbrunde Brunnen gesetzt, welcher noch heute am Ende des Gartens zur alten Post steht. Schreiner Bruder aus Seengen fertigte den Ladenkorpus und verglaste Schränke zum Ausstellen an. Die Marmor- und Mosaikwerke Baldegg lieferten Marmor für die Abdeckungen sowie gebogene Schaufensterscheiben. Es wurde Eichenparkett verlegt und Maler Hodel aus Seengen gab dem Ganzen den letzten Schliff. Eine Store aus Wellblech zum Hochziehen und zum Schliessen des Ladens durfte da natürlich nicht fehlen.

CAFE – TEE – CHOCOLADE stand auf der Reklametafel aus Blech. Später wurde diese in TEE-RAUM HÄCHLER umgeschrieben. Aus Rechnungen von 1930 kann man erahnen, was damals im Tee-Raum konsumiert wurde. Von der Firma Landolt und Hauser aus Näfels kaufte man im Jahre 1930 12 Pack Ceylontee Nr. 1 rosa, 20 Pack Ceylontee blau, 6 Pack Ceylontee grün. Auch 2,5 Kilo holländischen Kakao. Von der Conservenfabrik Lenzburg v. Henkell & Roth 30 Kilo «Himbeersyrup» und von Alfred Zweifel Malaga Kellereien ein Fass 15,5 Liter Rum. Cafés durften damals Tee mit Rum anbieten und auch Süssweine wie Malaga und Portwein servieren. Beliebt war auch das «Agis» Mineralwasser, Agis Schinznacher Nature, Citron, Himbo, Orange. Dazu wurden auch immer wieder bei der Firma Cestelli in Reinach Südfrüchte, Orangen und Zitronen etc. eingekauft. Erstaunlicherweise wurde wenig Kaffee getrunken. Nur wenige Fakturen von «Kaiser’s Kaffee-Geschäft» in Basel sind neben vielen Rechnungen für Tee zu finden.

Ab 1948 führten Max II und Trudi, geborene Häusermann vom «Roten Haus» die Bäckerei und den Tee-Raum. 1962 war wieder einmal ein Ladenumbau nötig und auch der Tee-Raum wurde neu gestaltet. Die kleinen Marmor Tischchen verschwanden und an deren Stelle wurden Holztische platziert. An den Schülerexamen war der Tee-Raum Hächler ein beliebter Treffpunkt der Schuljugend. Mit der Geschäftsübernahme von Max III und Heidi Hächler 1976 wurde der Tee-Raum geschlossen.

(Informationen aus dem Privatarchiv von Herrn Max Hächler)

Freitag, 12.10.2018Meisterschwanden

Beeindruckende Modellvielfalt in der Garage Gut

Text und Bild: Thomas Moor

Alles dabei, Hyundai! Der Slogan der Koreanischen Automarke ist zwar nicht mehr ganz taufrisch. Seine Gültigkeit hat er aber immer noch. Das zeigte die Herbstausstellung in der Garage Gut in Meisterschwanden.

Mit der aktuellen und überaus attraktiven Fahrzeug- und Modellpalette lässt es sich gut leben. Das sieht natürlich auch Pius Gut von der Hyundai-Garage in Meisterschwanden so. Keine andere Automarke lancierte so viele Neuheiten für den Schweizer Markt wie Hyundai. Dabei trifft sie den Geschmack fürs Autofahren in unseren Breitengraden perfekt. Allradantrieb und SUV sind Bestseller, welche die Koreaner mit den Modellen wie zum Beispiel dem bewährten Tuscon, der ein Facelifting auf verschiedenen Ebenen erhielt, dem neuen Santa Fe mit 7 Plätzen oder dem neuen Kona ins Rennen um Käuferschaft schickt. Keine Frage: Die Modellvielfalt ist beeindruckend. Aber nicht nur das. «Punkto Design, Ausstattung und Sicherheit ist Hyundai auf einem Top-Niveau», wie Pius Gut sagt und anfügt, dass die Hyundai-Familie für jeden Geschmack und auch für junge Fahrer etwas Passendes bereithält. Der sportliche i30 mit dem N-Performance-Pack ist zum Beispiel ein solcher Kandidat. Auch punkto Antriebskonzepte trumpft Hyundai auf. Der IONIQ ist das erste Fahrzeug, das für drei alternative Antriebssysteme (plug-in hybrid, hybrid, electric) konzipiert wurde. Die Schiene «Elektro» verfolgt Hyundai konsequent und stellt den neuen Hyundai Kona Elektro an den Start. Er ist der erste Kompakt-SUV, der mit aerodynamisch optimiertem Design, Assistenz- und Komfortsystem ausgestattet ist. Die Batterieladung soll Energie für eine Reichweite von 480 km liefern.

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Freitag, 12.10.2018Schongau

Einblicke in die Lebenswelt der Jugendlichen

Text: Eing., Bild: Website Jugendarbeit hitzkirchertal

Die Jugendarbeitenden der offenen Jugendarbeit Hitzkirchertal werden in ihrer täglichen Arbeit immer wieder mit den verschiedenen Herausforderungen und den aktuellen Themen und Tendenzen des Jugendalters konfrontiert. Die Jahresziele der offenen Jugendarbeit Hitzkirchertal sehen es unter anderem vor, diese Thematiken auch an die übrige Bevölkerung heranzutragen, um diese so für aktuelle Themen und Tendenzen zu sensibilisieren. Die nachfolgenden Zeilen beleuchten ein Thema, das zwar nicht neu, aber noch genau so dringlich ist.

Mittlerweile werden die Tage kürzer, der Schulalltag ist allgegenwärtig. Es ist Dienstag, das Jugendbüro hat geöffnet. Einzeln oder in kleinen Gruppen tröpfeln die Jugendlichen ins Joy. Einige davon haben vergangene Woche einen Termin mit der Jugendarbeiterin oder dem Jugendarbeiter vereinbart. So auch heute: Die Unterstützung im Bewerbungsschreiben ist gefragt. Konkret kann das heissen, dass eine E-Mailadresse erstellt werden soll, die sich auf dem Lebenslauf zeigen kann, eine gewisse Seriosität aufweist und sich nicht aus den Launen des Moments herausgebildet hat. So wird aus messifan10@irgendwas vorname_nachname@irgendwas. Dass es wohl nicht an der E-Mailadresse scheitert, wenn die Jugendlichen die angepeilte Lehrstelle nicht kriegen, sei an dieser Stelle bewusst. Trotzdem soll nichts dem Zufall überlassen werden. Vielen Jugendlichen bereitet der ganze Prozess unter anderem auch gewisse Sorgen und Ängste. Denn auch wenn die Jugendlichen sehr gute Unterstützung durch die Schule erfahren, ist der Druck, bald eine Lehrstelle zu finden oder genügend Schnupperlehren zu absolvieren und einen guten Eindruck zu hinterlassen, für viele sehr gross.

Demnach geht es während des Jugendbüros und auch in den übrigen alltäglichen Gesprächen darum, den Jugendlichen diesen Druck und die daraus resultierenden Hemmungen zu nehmen. Es geht darum, Ängste mittels gezielter Informationen zu den einzelnen Bewerbungsschritten, dem Verschaffen eines Überblicks über die unzähligen Berufsmöglichkeiten, der Unterstützung beim Gegenlesen, Ausdrucken und Komplettieren der Bewerbungsunterlagen oder einfach mittels simplen Zuhörens abzubauen. Denn der ganze Prozess rund um die Lehrstellensuche beinhaltet nicht nur die Einhaltung gewisser Formalitäten, dem Gerechtwerden verschiedener Ansprüchen des Arbeitsmarktes und der Einhaltung zeitlicher Fristen. Vielmehr erfordert es eine tiefgreifende und ernsthafte Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, Stärken, Vorlieben, Ansprüchen und Zielen. Dass dies (über)fordernd sein kann, vor allem in einer Lebensphase, in der es oft mehr offene Fragen als Antworten gibt, liegt auf der Hand.

Aus der Sicht der Jugendarbeitenden ist es deshalb wichtig, sich diesen Anliegen und Fragen anzunehmen und die Jugendlichen bestmöglich auf allen Ebenen – auch ausserhalb der Schule – zu begleiten und sie darin zu unterstützen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Freitag, 12.10.2018Schongau

Kilbi: Ein gelungenes Fest für Gross und Klein

Text und Bild: fabienne Hunziker

Was für ein Prachtstag! Für den diesjährigen Schonger Kilbitag zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Ob bei Kaffee und Kuchen, einem feinen Raclette oder einem kühlen Bier, die zahlreichen Besucher genossen das gemütliche Beisammensein in vollen Zügen.

Den Kilbibatzen loszuwerden war an diesem Sonntag wahrlich kein Problem. Das Angebot an den Ständen der Dorfvereine lockte jeden Besucher an und sorgte schliesslich überall für fröhliche Gesichter. Die Glücksräder wurden eifrig gedreht und die Lose gingen weg wie warme Weggli. Es wurden Ballone in den Himmel geschickt, Feuerwehrfische gefischt, Bälle geworfen und Mohrenköpfe gefangen. Die süssen Lebkuchen, die beliebten Spielsachen sowie Karussell und Hüpfburg durften an diesem Tag natürlich auch nicht fehlen. In der Mehrzweckhalle genossen die Grossen Kaffee und Kuchen während die Kleinen das spannende Spieleangebot nutzten. Die Kilbi war einmal mehr ein voller Erfolg für alle Beteiligten.

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Freitag, 12.10.2018Reinach

Neueröffnung eines Piano-Showrooms in Menziken

Text und Bild: Jennifer Loosli

Pünktlich zum 2-jährigen Firmenjubiläum eröffnet Musik Grossenbacher an der Hauptstrasse 57 in Menziken einen neuen Showroom. Ab dem 1. Dezember 2018 stehen dort diverse Tasteninstrumente und Zubehöre im Angebot.

Im kleinen aber feinen Laden von Heinz Grossenbacher in Reinach wird der Platz langsam knapp mit den vielen Pianos, Gitarren, Geigen und allem Zubehör, das dazu gehört. Deshalb entschied sich Heinz für einen Showroom in Menziken mit neuen und gebrauchten Pianos und E-Pianos. Rund 10 Klaviere werden zum Verkauf angeboten, wie auch Klavierlampen, Stühle, Mikrofone oder Kopfhörer. Am 1. Dezember 2018 wird auf das neue Ladenlokal an der Hauptstrasse 57 angestossen. Natürlich mit musikalischer Begleitung und leckerem Apéro, wie man es von Heinz gewohnt ist. Am Tag der offenen Tür wird auch Sandra Gurtner von Gurtner Treuhand anzutreffen sein. Sie wird ihrer Tätigkeit in den selben Räumlichkeiten nachgehen. Der neue Showroom kann zu Beginn nur auf Voranmeldung betreten werden. Das Hauptgeschäft von Musik Grossenbacher in Reinach wird im Anschluss keine Tasteninstrumente mehr führen, wird aber das Sortiment anderweitig ausbauen. Denn neu steht Heinz Grossenbacher auch als Alhambra-Gitarren-Stützpunkt zur Verfügung.

Dienstag, 09.10.2018Beinwil am See

Konzertabend des Jodelchörlis Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Das Jodlerchörli Beinwil am See begrüsst Sie herzlich zum diesjährigen Jahreskonzert am Samstag, 20. Oktober 2018 im Löwensaal Beinwil am See. Türöffnung ist um 18.30 Uhr, Konzertbeginn um 20.00 Uhr.

Unter der Leitung unseres Dirigenten Martin Flury aus Gunzwil haben wir ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Umrahmt werden unsere Vorträge von den Wynentaler-Örgeler in Grossformation und dem Nachwuchstalent Sämi Klein aus Mosen. Das Echo vom Gehren sorgt für Tanz und Stimmung.

Für das leibliche Wohl verwöhnen wir Sie aus unserer Jodlerküche und einem feinen Dessert vom Kuchenbuffet. Mit etwas Glück gewinnen Sie einen tollen Preis aus der grossen Tombola.

Kommen Sie an unser Konzert im Löwensaal Beinwil am See und verbringen Sie ein paar gemütliche Stunden mit uns!

Met eme chräftige Jutz

Jödlerchörli Beinwil am See

Dienstag, 09.10.2018Seengen

Gesellige Runde mit dem Gemeinderat

Text und Bild: jennifer loosli

In den Räumlichkeiten der Pascal Weber Gartenbau GmbH und der Elektro Holliger AG trafen sich Seenger und Seengerinnen zum 5. Informationsanlass «De Gmeindrot be de Lüt». Die Bevölkerung tauschte sich untereinander und vor allem mit dem Gemeinderat aus.

Die Mitglieder des Gemeinderates standen an diesem Abend der interessierten Bevölkerung für Informationen und Anliegen zur Verfügung. Gemeindeammann Jörg Bruder bat die Bevölkerung, auf den Gemeinderat zuzukommen, wenn offene Fragen im Raum stehen. Es werde alles so gut wie möglich beantwortet, wenn sie dazu befugt seien, die Bevölkerung zu informieren. «Rufen Sie uns ungeniert und bestellen Sie eine Bratwurst beim Gemeinderat, dafür sind wir heute da», wie Gemeindeammann Jörg Bruder die Anwesenden aufforderte. Zuerst wurde konsumiert und dann diskutiert. Und so wurden die Anwesenden vom Gesamtgemeinderat mit einer leckeren Bratwurst vom Grill und einer Scheibe Brot bedient. Dazu gab es natürlich Wein vom Weingut Lindenmann. Anschliessend ging es über zu angeregten Diskussionen über verschiedenste Themen die die Seenger beschäftigten. Wie der Gestaltungsplan der Poststrasse bis hin zum Generationenweg. Eine niederschwellige und gemütliche Runde mit dem Gemeinderat Seengen.

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Dienstag, 09.10.2018Beinwil am See

Ein Geschenk für die Familie und für Jason

Text und Bild: Eing.

Immer vor der Adventszeit steht das Böjuer Kerzenziehen auf dem Programm. Wer hier Kerzen macht, tut in diesem Jahr nicht nur sich selber etwas Gutes. Der Erlös geht nämlich an eine Familie in der Region.

Der traditionelle Böjuer Familienanlass hat sich schon immer auch einem guten Zweck verschrieben. In diesem Jahr hat das Team beschlossen, dass der Gewinn aus dem Kerzenziehen vollumfänglich an die Familie von Jason Haller in Gränichen gespendet wird.

Der querschnittsgelähmte junge Mann lebt aktuell im Altersheim. Seine Familie kann sich den notwendigen Umbau des Hauses (noch) nicht leisten. Die regionale Solidarität ist gross, nun möchte auch das Kerzenziehen-Team seinen Beitrag leisten. «Es fehlt nicht mehr viel, dann kann die Familie ihr Heim rollstuhlgängig ausbauen», erklärt Präsidentin Nicole Trottmann. «Vielleicht reicht es mit dem Geld aus Böju.»

Damit lohnt sich ein Besuch am Böjuer Kerzenziehen also doppelt: Wer am 17. und 18. November im Keller der Turnhalle Steineggli auftaucht und beim Kerzenziehen oder dem Abend-Event «Kerz die Nacht» dabei ist, der hilft Jason Haller und seiner Familie. Der eigenen Familie kann man anschliessend wundervolle Kreationen aus Wachs schenken.

Und schliesslich tut man auch sich selber etwas Gutes. Kinder können kreativ arbeiten und schätzen das grosse Angebot an Kerzen und Fackeln. Die Eltern schätzen das gemütliche Beisammensein und das feine kulinarische Angebot im legendären Café Docht. Das alles macht das Böjuer Kerzenziehen zu dem, was es ist: Einem der beliebtesten Familien-Events der Region, seit Jahrzehnten.

Der Besucheraufmarsch am Böjuer Kerzenziehen ist gross. Zum Schluss sei deshalb dieser Tipp von Nicole Trottmann erwähnt: «Es lohnt sich, möglichst früh da zu sein. Dann hat es am meisten Platz an den Wachstöpfen und Arbeitstischen.»

Wer sich und seine Kinder auf den Besuch am Kerzenziehen vorbereiten möchte, der kann dies online ganz einfach tun. Das gesamte Angebot und viele weitere Informationen finden sich im Internet unter www.kerz.li oder auch auf Facebook.

Dienstag, 09.10.2018Gontenschwil

Kennen Sie Rahel Fritschi ... die neue Sozialdiakonin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Rahel lebt seit Anfang Jahr mit ihren drei Kindern im Gontenschwiler Pfarrhaus und unterrichtet die Gontenschwiler und Zetzwiler Kinder in Sachen Religion und christlichen Glauben. Mit offenem und herzlichem Wesen geht sie auf alt und jung zu und ihr Händedruck bezeugt, dass jedermann ohne Voreingenommenheit willkommen und wahrgenommen ist.

Rahel, was genau sind deine Aufgaben in unserer Gemeinde?
Ich bin für den Religionsunterricht von der dritten bis zur neunten Klasse, inklusive Konfirmation, zuständig. Dazu gehören der Aufbau des Freizeitangebots im Bereich Kinder und Jugendliche, wie auch Gottesdienste und Seelsorge zu meinen Aufgaben.

Wie sah deine Ausbildung zur Sozialdiakonin aus?
Ich habe vier Jahre lang ein Vollzeitstudium am theologisch-diakonischen Seminar (TDS) in Aarau absolviert. Danach schloss ich mit dem Bachelor in Theologie und Soziale Arbeit in der Kirche ab. Dazu gehörten drei Praktika in Gemeinden und sozialen Institutionen. Begonnen habe ich meinen beruflichen Werdegang aber mit dem KV. Danach arbeitete ich während zwei Jahren in Zürich für eine Menschenrechtsorganisation.

Welches ist im beruflichen Alltag deine grösste Herausforderung?
Da gibt es zwei Sachen: Zum einen wirklich neue Leute für die Kirche zu begeistern und zu gewinnen. Zum anderen die Sozialdiakonie zu leben. Mein Beruf ist Berufung. Berufliche und private Beziehungen vermischen sich, was sehr schön ist. Man ist allerdings nie mehr bloss Privatperson.

Was kannst du uns zum Kinderspieltag sagen, der am Sonntag, 21. Oktober, stattfinden wird?
Das Konzept sieht vor, dass Kinder zwischen fünf und elf Jahren einen Tag lang Kirche auf lustige und spannende Art kennen lernen. Für die Kinder bietet sich so die Möglichkeit, biblische Geschichten zu erleben, was früher die Aufgabe der Sonntagsschule unserer Kirche war. Diesen Spieltag wollen wir dreimal pro Jahr durchführen. Weitere Informationen zum Anlass am 21. Oktober können im Inserat dieses Dorfheftlis entnommen werden.

Ist dieser Tag ausschliesslich für reformierte Kirchgemeindemitglieder bestimmt?

Nein, alle sind willkommen!

Hast du noch weitere Pläne, wie du Eltern und Kinder vermehrt in der Kirchgemeinde einbinden möchtest?

Ja, ich möchte mich vermehrt mit dem Team, welches das «Fiire met de Chliine» leitet, vernetzen. Und ich werde regelmässig generationsübergreifende Familiengottesdienste veranstalten.

Was ist deine Überzeugung, wenn es um die Begleitung von Kindern zum christlichen Glauben geht?
Ich freue mich, mit den Kindern ein Stück ihres Weges unterwegs zu sein und ihnen zu zeigen, dass sie bedingungslos geliebt werden und wertvoll sind. Sie dürfen so auch Gott als Vater kennenlernen, der für uns da ist. Schlussendlich und zusammenfassend versuche ich ihnen zu vermitteln, dass wir untereinander diese Nächstenliebe leben sollen.

Wie erklärst du deinen Kindern die Bibel?
Für mich ist die Bibel voller Geschichten über Menschen, die auf unterschiedlichste Art mit Gott unterwegs gewesen sind. Das ist es, was ich meinen Kindern aufzeige.

Welche Eigenschaft schätzt du an dir am meisten?
Meine positive und fröhliche Art. Ich gehe aufs Leben und die Menschen zu, ohne grosse Erwartungen.

Worauf freust du dich, wenn du in die Zukunft schaust?
Ich freue mich auf viele spannende Begegnungen mit Menschen aus unseren Dörfern und, dass die Kirche wieder ein Ort wird, wo man Freundschaft pflegt und füreinander da ist.

Dienstag, 09.10.2018Meisterschwanden

Trachtengruppe Meisterschwanden auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 11. August 2018 besammelte sich eine Gruppe gutgelaunter Reisender bei der Bushaltestelle Oberdorf, bereit eine neue Region zu entdecken. Via Lenzburg und Zürich ging die Reise in sehr gut besetzten Zügen nach Chur.

Hier trennten sich die Wege. Die «gemütliche» Gruppe fuhr mit dem Postauto weiter nach Flims, spazierte gemütlich rund um den Laaxer-See und genoss ein feines Mittagessen. Die Wandervögel nahmen die Rhätische Bahn Richtung Versam. Unsere Reiseleiterin brachte es doch fertig, dass sie statt für den Samstag, für den Sonntag Billette Chur – Versam ausdruckte. Aber dank einem freundlichen Kondukteur, durften wir mit diesem eigentlich ungültigen Billett nach Versam reisen. Die Wanderschuhe fest zuschnüren und schon starteten wir unsere Wanderung durch die Rheinschlucht entlang dem Rhein nach Valendas-Sagogn. Die beeindruckenden Felsformationen begleiteten uns und öfters mussten wir einen Halt einschalten, nur um die Gegend zu bewundern. Nach 1 ½ Stunden trafen wir in Valendas-Sagogn ein. Nach einem kurzen Mittagessen, es standen sehr scharfe Würste auf der Speisekarte, fuhren wir weiter via Illanz nach Flims. Im altehrwürdigen Sunstar Alpine Hotel waren für uns Zimmer reserviert. Die Werbung des Hotels konnten wir voll und ganz unterstützen: Einzigartige, ruhige und idyllische Lage am Waldrand in der Nähe des Caumasees. Die grosszügige Lobby und die heimelige Bar laden zum Verweilen ein. Hier kommt der Bündner Stil des Hauses besonders gut zur Geltung. Das Erlebnisbad (4 x 5 m) mit Sprudelbank, Massagedüsen und Wasserfall, Sauna, Dampfbad und Ruheraum
mit Tepidarium bieten beste Erholung. Wir genossen den Begrüssungsapéro des Hotels und durften uns anschliessend zuerst am Vorspeisenbuffet mit Salat, Wurstwaren, Suppe und sonstigen Köstlichkeiten gefolgt von einem warmen Buffet mit feinen Bündnerspezialitäten bedienen. Der krönende Abschluss bildete das Dessertbuffet mit Früchten, Käse, Torten und einer feinen gebrannten Crème. Nach einem Verdauungsspaziergang und einem Absacker an der Bar, krochen wir müde ins Bett. Auch die Live-Musik konnte uns nicht mehr zu einem Tänzchen «überreden». Ein riesiges Zmorgebuffet erwartete uns am Sonntagmorgen. Speck, Eier, Käse, Zopf, Gipfel und, und, und. Keine Wünsche blieben offen. Gut gestärkt wanderten wir gemeinsam an den wunderschönen Caumasee. Anscheinend war der Caumasee dieses Jahr das Top-Ausflugsziel, für den Eintritt in die Badi/Restaurant war Geduld angesagt. So kam es, dass eine Gruppe deshalb weiter um den Caumasee wanderte und gegenüber der Badi ein Bad im See genoss. Einige wanderten ins Dorf retour, Ziel war ein Restaurant, wo es etwas Feines zum Mittagessen geben sollte, aber dem Erzählen nach war auch hier Geduld gefragt, eine Gruppe wartete geduldig in der Schlange, bis sie in die Badi, resp. Restaurant eintreten durften und eine Gruppe wollte unbedingt den Aussichtspunkt Il Spir erkunden. Dem Caumasee entlang führte der Wanderweg zum bekannten Aussichtsturm. Aber auch dort waren wir nicht alleine, erstaunlich wie viele Wanderer und Velofahrer unterwegs waren. Es hat sich aber gelohnt, die Aussicht von Il Spir in die Rheinschlucht ist schlichtweg grandios. Um halb Drei trafen wir uns alle wieder vor dem Hotel, es gab viel zu erzählen und zum Lachen. Leider hiess es dann auch schon wieder: Abmarsch Richtung Postauto und retour ins Unterland.

Voranzeige Trachtenabend Meisterschwanden 2018

Am Samstag, 27. Oktober 2018 und Mittwoch, 31. Oktober 2018 unterhalten die Trachtengruppe Meisterschwanden und die Kindertanzgruppe in der Mehrzweckhalle Eggen in Meisterschwanden Gross und Klein mit ihren Tänzen. Wir freuen uns, dass uns die Formation «Roggehuse-Musig» begleiten wird. In der Pause bieten wir den beliebten Glücksack, gut gefüllt mit Burebrot, Handarbeiten und sonstigen Überraschungen an. Niemand geht leer aus. Das Lustspiel in 2 Akten «Pizza Mistica» von Martin Weber unter der Regie von Arnold Panier wird garantiert Ihre Lachmuskeln strapazieren. Lassen Sie sich überraschen.

Für das leibliche Wohl sorgt ab 18.30 Uhr die Küchencrew unter der Leitung von Hansueli Joost. Flink und freundlich bedient Sie die Musikgesellschaft Meisterschwanden. Das Kuchenbuffet mit seinen feinen Kuchen und Torten öffnet in der Pause. Am Samstag, 27. Oktober 2018 spielt Bödeli im dritten Teil zum Tanz auf. Kassaöffnung ist um 18.30 Uhr, die Vorstellungen beginnen jeweils um 20.00 Uhr. Keine Platzreservation.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Dienstag, 09.10.2018Menziken

Emmelinchen: Für eine kreative Auszeit

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Fehlt Ihnen zu Hause der nötige Platz, um sich kreativ zu verwirklichen? Haben Sie eine Idee und wären froh über ein paar kreative Inputs und Lösungen? Christiane Baumann-Schröder bietet in ihrer Werkstatt in Menziken ihr Know-how, Materialien und Werkzeug für die Umsetzung kreativer Projekte an.

Gemeinsam eine kreative Auszeit geniessen, Projekte verwirklichen und Ideen austauschen. Neben den verschiedenen Kursen, welche von Christiane Baumann jeweils an Samstagen angeboten werden, ist die offene Werkstatt «Emmelinchen» immer mittwochs von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. In kleinen Gruppen von maximal fünf  Kursteilnehmern wird in herzlicher und gemütlicher Atmosphäre gemeinsam gestaltet. Ob mit floralen Materialien, Draht, Holz, Kaltporzellan oder mit Farbe und Pinsel, die Vielfalt der Materialien ist grenzenlos. Mit den Händen Schönes gestalten war schon immer die Leidenschaft der Inhaberin. Der Meisterfloristin ist es ein Anliegen, ihr Wissen und ihr handwerkliches Geschick weitergeben zu können und aufzuzeigen wie wertvoll kreatives Gestalten in jeder Lebensphase sein kann. Die Werkstatt ist für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung geöffnet. Gerne nimmt sich Christiane Baumann auch die Zeit für individuelle Einzelstunden, falls sich jemand in einer Gruppe weniger wohl fühlt. Auf der Facebookseite von EMMELINCHEN-FLORISTIK-KURS-WERKSTATT werden die jeweils aktuellen Kursdaten bekanntgegeben. Anfragen und Anmeldungen werden gerne telefonisch unter 079 200 88 68 entgegengenommen.

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Dienstag, 09.10.2018Leutwil

Roadmovie-Abend mit Beat Schlatter in der MZH

Text und Bild: Eing.

Mit grossem Applaus begrüssten über 80 Zuschauer das Roadmovie-Team und den Filmgast Beat Schlatter. Dank der grosszügigen Unterstützung einiger Sponsoren konnte der Schweizerfilm «Flitzer» gezeigt werden.

Die Kinobar wurde erfolgreich vom Feuerwehrverein Dürrenäsch-Leutwil geführt. Das OK hat sich im Frühling für diesen Film entschieden, obwohl noch einige andere filmische Leckerbissen auf der Liste standen. Zu diesem Zeitpunkt wusste aber noch niemand, dass dies Beat Schlatter nach Leutwil bringt. Mit viel Humor und grossem Wissen unterhielt Beat Schlatter die kleine OK- und Roadmovie-Gruppe schon beim Nachtessen. OK- Präsidentin und abtretende Gemeinderätin Lilly Blank fragte sich bei ihrer Ansprache, ob eventuell durch diesen Film dem einen oder anderen eine Idee käme, auf ähnliche Art und Weise die Gemeindekasse aufzufüllen. Sie rief die Zuschauer auf nach dem Film nicht sofort nach Hause zu «flitzen», sondern an der Bar nachzusehen, ob man schon Wetten abschliessen könne. Der Film hat zu vielen Lachern geführt und es tat gut, eine so bunt gemischte Zuschauergruppe völlig entspannt zu sehen. Beat Schlatter gab mit viel Freude Antworten auf Zuschauerfragen und hatte die eine oder andere amüsante Geschichte anzufügen. Mit einem kleinen Geschenk und einem grossen Dankeschön wurde der Schauspieler verabschiedet. Es war ein toller Abend! Dank an die Sponsoren: Gloor u. Baumann AG für die Filmrechte / Zirkusschule Capriola / Bruno Gloor, de Hafner vo Lüpu und Hotel Restaurant Hallwyl in Seengen.

Dienstag, 09.10.2018Leutwil

Der finale Schuss ist gefallen

Text und Bild: Fabienne Huber

Die Schiessanlage, welche seit 1988 in Betrieb ist, hat ausgedient. Um sich gebührend von der Anlage zu verabschieden, gaben die anwesenden Mitglieder der SG Leutwil einen letzten Schuss auf ein und dieselbe Scheibe ab. Eine Scheibe, die einen Ehrenplatz im Vereinshaus erhalten wird.

Den allerletzten Schuss durfte das älteste Vereinsmitglied abfeuern. Max Bolliger (geb. 1944) ist dem Schiesssport seit rund 57 Jahren treu. Mit grosser Begeisterung genoss er die Ehre des allerletzten Schusses auf die Scheibe Nummer 1. Max Bolliger war folglich schon bei der Umstellung zur elektronischen Anlage dabei. Geschossen wird immer noch gleich, die Bearbeitung der Daten und Handhabung einer Anlage wurde jedoch in den letzten Jahren modernisiert. Die Anlage der Firma Polytronic aus dem Jahre 1988 ist veraltet, Reparaturen und auch die Beschaffung von Ersatzteilen erwies sich zunehmend als schwierig. Der positiv einstimmige Entscheid der Gemeindeversammlung zum Kredit zur Anschaffung einer neuen Anlage, war somit der Startschuss für die Vorbereitungen des Vorstandes. Die drei verfügbaren Varianten, welche alle von Schweizer Firmen produziert werden, wurden sorgfältig in ihren Vor- und Nachteilen verglichen und geprüft. Nach einer Besichtigung in Melchnau fiel der Entscheid auf die Anlage Sintro der Firma Imetron AG aus dem Bernbiet. Um das hohe Niveau der SG Lüpu und auch die Zukunft des Nachwuchses mit den Jung- schützen weiter optimal beizubehalten, war dieser Schritt unumgänglich. Bei einem feinen Nachtessen bestehend aus «Mouchen-Salat», «100er Gschnätzletes» und einem Sorbet mit dem Namen «Kalterwischt», wurde der Abschluss der diesjährigen Schiesssaison und der letzte Schuss gebührend gefeiert. Präsidentin Angelica Weiss freut sich mit allen Vereinsmitgliedern auf die kommende Saison und auf die neue, moderne Anlage.

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Dienstag, 09.10.2018Haustier

Entwurmung bei Hunden und Katzen

Bild: Zvg.

Würmer gehören sicher nicht zu den Themen, mit denen man sich gerne beschäftigt. Für Tierhalter ist das jedoch unerlässlich, denn Würmer sind häufige Parasiten unserer Haustiere. Sie gefährden nicht nur die Gesundheit Ihrer Haustiere, sondern können auch bei uns Menschen, vor allen bei Kindern, unangenehme oder sogar lebensbedrohliche Erkrankungen verursachen.

Wie infizieren sich Tiere mit Würmern?
Würmer können auf unterschiedlichen Wegen übertragen werden.

  • Je nach Wurmart kann sich das Tier bereits im Mutterleib oder über die Muttermilch anstecken.
  • Am häufigsten werden Würmer über das Maul oder die Nahrung übertragen. Beim Fressen von Beutetieren, Schnuppern oder Lecken von Fäkalien oder infiziertem Kot, gelangen mikroskopisch kleine Eier oder Wurmlarven unbemerkt in den Verdauungstrakt des Tieres und wachsen dort heran. Wurmeier sind weit verbreitet und können nahezu überall vorkommen, z. B. im Garten, auf der Wiese, auf Spielplätzen oder in Wäldern. Eier, die an Schuhen anhaften, können auch in Wohnungen und Häuser getragen werden.
  • Auch durch das Verschlucken infizierter Flöhe können die Würmer aufgenommen werden. Der Floh dient in diesem Fall als Überträger infektiöser Larven.
  • Im südlichen Europa können auch Stechmücken für die Übertragung bestimmter Wurmarten verantwortlich sein. Mit dem Klimawandel und der Ausbreitung der Stechmücken wächst auch die Möglichkeit, dass es bei uns zu Infektionen mit diesen Würmern kommen kann.

Vorbeugung und Entwurmung

Durch eine konsequente, regelmässige Entwurmung (4 Mal pro Jahr oder auch öfter) können die Risiken für Tier und Tierhalter verringert werden. Für Hund und Katze stehen verschiedene Mittel in Form von Spritzen, Pasten, Tabletten oder Spot-On (zum Auftragen auf die Haut) zur Verfügung.

Zusätzlich sollte man viel Wert auf gute Hygiene legen. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Kinder nach jedem Kontakt mit Tieren die Hände waschen. Offensichtlich mit Kot verunreinigte Spielplätze sollten prinzipiell gemieden werden.

Bei Fragen oder Unklarheiten, wenden Sie sich bitte an uns oder Ihren Tierarzt. Wir beraten Sie gerne!

Autor: Tierarztpraxis Opher Berger, Schorenstrasse 11a, 5734 Reinach

Dienstag, 09.10.2018Beinwil am See

Zeitreisen empfiehlt den Film «Apfel und Vulkan»

Text: Eing., Bild: Website Apfelundvulkan.com

Das Werk der Beinwiler Filmemacherin Nathalie Oestreicher erlebt am 18. Oktober die Heimpremiere im Rahmen eines Salongesprächs im TaB Atelierkino in Reinach.

Am Donnerstag, 18. Oktober um 20.15 Uhr zeigt das Atelierkino TaB in Reinach den Film «Apfel und Vulkan» von Nathalie Oestreicher. Darin begeben sich die in Beinwil am See wohnhafte Filmemacherin und ihre Freundin Fabienne in die Welt der Erinnerungen und des Vergessens. Fabienne, um sich aufs Sterben vorzubereiten. Nathalie, um sich dem Leben zu stellen. Nathalie Oestreicher gelingt ein sehr persönlicher und berührender Film über den Tod, Erinnerungen, Familie und Freundschaft. Einfühlsam und überraschend, traurig und beglückend zugleich. Nach dem Film findet ein Salongespräch statt. Maurice Velati (SRF Radio-Moderator) wird sich mit der Regisseurin Nathalie Oestreicher über Film und Thema unterhalten und sich den Fragen aus dem Publikum annehmen. Platzreservationen und weitere Informationen auf der Homepage des TaB.

Die Mitglieder des Vereins Zeitreisen Beinwil am See können den Film bei allen Vorführungen zum reduzierten Eintrittspreis von 12 Franken besuchen; einfach an der Kasse die Zeitreisen-Mitgliedschaft erwähnen.

Dienstag, 09.10.2018Beinwil am See

Die Schulpflege nimmt Fahrt auf.

Text und Bild: Eing.

Mitte September planten wir von der Schulpflege gemeinsam mit dem Schulleiter Rolf Liechti ein Arbeitswochenende. Der Samstag begann früh, denn ein Teil von uns machte sich mit dem E-Bike auf den Weg zum Tagungsort in Nottwil. Ähnlich des teilweise tief über dem Boden schwebenden Nebels in dem das Morgenlicht glitzerte, zeigten sich unsere Erwartungen auf die Zusammenarbeit noch etwas unklar. Wir kannten uns noch nicht gut und alle sehen ihre Wahl als Pflicht zum Engagement für unser Dorf und unsere Schule.

Bereits nach dem ersten intensiven Halbtag wurde klar, dass wir uns alle für eine verlässliche Schule engagieren wollen, die sich an den Stärken der Beteiligten ausrichtet, dynamisch ist und qualitativ hochstehende Bildung macht. Dass Bildung und Natur einander bedingen und die Kinder auf ein Leben als Teil dieses Planeten vorbereitet werden sollen, ist für alle eine logische Richtschnur. Den nächsten Halbtag nutzten wir, um uns und unsere Stärken kennenzulernen und Aufgaben und Zuständigkeiten zu verteilen.

Mit einer engagierten, kompetenten Schulleitung, die unser Vertrauen geniesst, können wir es uns als Schulpflege erlauben steuernd im Hintergrund zu wirken. Durch viel schulisches, pädagogisches und planerisches Fachwissen im Gremium ist dieser Austausch für die Schulleitung als operative Leitung hilfreich und unterstützend. Den Abend verbrachten wir gemeinsam, was Raum für die Beziehungspflege und das Kennenlernen bot.

Den Sonntag nutzten wir um anfallende Themen zu beraten. Die Diskussionen untereinander und mit der Schulleitung waren geprägt von gegenseitigem Respekt und einem starken spürbaren Feuer für die Schule Beinwil am See. Unsere Schule soll ein Ort sein, in welchem Lernen Freude macht und gegenseitiger Respekt gelebt wird.

Im Verlauf der anderthalb Tage haben sich die Nebel nicht nur auf den Feldern gelichtet, sondern auch in Bezug auf unsere Zusammenarbeit. Die Grundlagen unserer Arbeit wurden sichtbar: Respekt, Entwicklung, Sicherheit, Herz, Kopf und Hand. Die gesamte Schulführung ist motiviert gemeinsam auf den Weg zu gehen und unsere Schule zu einem einladenden Bildungsort zu machen, wo sich alle einbringen, wohlfühlen und entwickeln können.

Dienstag, 09.10.2018Seengen

Alles fürs Kind bei der Kinderkleiderbörse Biene Maya

Text und Bild: jennifer loosli

Die Kinderkleiderbörse Biene Maya bietet ihren Kunden ein breites Angebot an qualitativ hochwertigen Secondhandartikeln zu günstigen Preisen. Das Angebot reicht von Kinderkleidern über Spielsachen, Kinderbücher, Kinderwagen, Kindermobiliar bis zu saisonalen Sportartikeln.

Schon neun Jahre führt Maya Wüthrich ihre Kinderkleiderbörse «Biene Maya» in Seengen. Seit Juni diesen Jahres findet man die Börse neu an der Schulstrasse 11 in Seengen, mit grösseren Räumen und einem noch grösseren Angebot. Von Babyspielsachen bis hin zu Gesellschaftsspielen für Teenager, Schuhe von ganz klein bis zur Grösse 43 und alles was eine Mutter benötigt, wenn der Nachwuchs bald das Licht der Welt erblickt. Mit diesem grossen Angebot hilft Maya Wüthrich mit ihren drei fleissigen Mitarbeiter-Bienen sozial schwachen und bedürftigen Familien. Sozialämter, die Familienberatungsstelle Lenzburg und diverse Gemeinden sind immer wieder froh, wenn sie mit Maya zusammenarbeiten können, um an eine breite Auswahl an qualitativ hochwertigen Secondhandartikeln zu günstigen Preisen zu kommen. Neu gibt es eine Geschenk-Ecke mit Artikeln, die Kunden aus der Umgebung selbst genäht, gebastelt oder auch gekocht haben. Jeder kann sein eigenes Tablar mieten und die Produkte in der Börse ausstellen und verkaufen. Wer langsam schon ans Skifahren denkt und noch keine geeigneten Skischuhe für die Kinder gefunden hat, sollte unbedingt bei der Kleiderbörse Biene Maya vorbeischauen, denn ab jetzt gibt es alles rund um den Wintersport. Warenannahmen erfolgen nur auf Voranmeldung! Maximal zwei Tragtaschen pro Person werden angenommen und die Ware muss sauber, einwandfrei und komplett sein. Mehr Infos zu Öffnungszeiten und den vielen Artikeln, die zu kaufen sind, gibt es auf www.boerse-seengen.ch

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Dienstag, 09.10.2018Hallwil

Turnfahrt

Text und Bild: Eing.

Blauer Himmel, strahlende Sonne, perfekter könnte unsere Turnfahrt in den Jura nicht beginnen! Jörg unser Chauffeur wird uns mit dem Merz-Bus sicher durch den Asphaltdschungel führen.

Der Geräuschkulisse entsprechend haben wir Frauen uns viel zu erzählen und schon bald stehen wir vor dem Museé D’Horlogerie in Le Locle. Eine kompetente Madame führt uns durch das Reich der Uhren und Werke, welche von den technischen Fortschritten und dem Erfindungsgeist ihrer Konstrukteure zeugen.

Nach diesem Erlebnis freuen wir uns auf das Mittagessen im Restaurant Relais du Roselet, eine Stiftung für alte und bedrohte Pferde. Satt, auch ein wenig müde, fahren wir zu unserem Hotel «Cristal» in Saignelégier, dessen Wellness und Relaxprogramm wir nun nach Lust und Laune in Anspruch nehmen. Auch der schönste Tag neigt sich dem Ende zu und bald nach dem Abendessen löst sich die Runde auf.

Am nächsten Morgen wappnen wir uns für die Wanderung. Rucksäcke, Sonnenbrillen, Trinkflaschen, alles was Frau so braucht. Jörg bringt uns nach Tramelan, wo unser Marsch zurück nach Saignelégier beginnt. Saftige Weiden, lichte Baumgruppen abwechselnd mit dunklen Tannen, grasende Kühe und neugierige Pferde, die sich gerne streicheln lassen, säumen unseren Weg. Bei kurzer Rast entlang des Moorsees Etang de la Gruyère lässt uns die Schönheit der Natur demütig verstummen.

In der lauschigen Auberge de la Couronne geniessen wir Speis und Trank, bevor wir die letzte Etappe in Angriff nehmen.

Auf der Heimfahrt lassen wir das wunderschöne Wochenende Revue passieren und freuen uns bereits auf nächstes Jahr!

Vielen Dank Erica fürs Organisieren, Marianne für den komfortablen Bus und natürlich allen die mit Freude dabei waren!

Dienstag, 09.10.2018Region

Willkommen in Peters neuem Gwürzsack

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Umzug ist geschafft. Das Team von Peters Gwürzsack hat sein Sortiment, welches über 500 Gewürze und Gewürzmischungen, diverse Delikatessen wie Öle, Essige und Tees umfasst, eingepackt und an den neuen Standort an der Hauptstrasse in Reinach gezügelt.

Seit dem 2. Oktober ist an der Hauptstrasse 22 keine Wolle mehr, sondern fein duftendes Gewürz zu finden. Das Team hat sich im ehemaligen Wulle Hus 22 neu eingerichtet und freut sich darauf seine Kunden künftig dort zu begrüssen. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 2009 konnten Patricia und Markus Peter das Angebot stetig erweitern. Gemeinsam mit Esther Loosli legt das Ehepaar Peter grossen Wert auf Qualität. Die Produzenten werden jeweils besucht und die Lieferanten sehr sorgfältig ausgesucht. Das Fachgeschäft für Gewürze entwickelte sich im Laufe der Jahre mehr und mehr zu einem Delikatessen-und Spezialitätengeschäft. Die kreativen Geschenkideen sind bei den Kunden sehr beliebt. Ob für Firmenanlässe, Jubiläen, Geburtstage oder Weihnachten, die individuell wählbaren Sets aus feinen Köstlichkeiten passen zu jedem Anlass. Der neue Standort ist zentral gelegen und dank vier Kundenparkplätzen sehr gut erreichbar.

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Dienstag, 09.10.2018Hallwil

SG Hallwil: Aus unserem Vereinsleben

Text und Bild: Eing.

Die SG Hallwil schloss die Schiesssaison 2017/2018 mit dem Endschiessen und dem Absenden ab. Peter Schörg wurde erneut Vereinsmeister.

Erfreulicherweise bestritten am 22. September 2018 nebst den Aktiven auch etliche Mitglieder der Armbrustschützen Seon den Wettkampf. Sehr gute Resultate lieferte auch der Jugendschütze Tom Hermann. So konnten 19 Schützinnen und Schützen rangiert werden.

Bereits am 28. September traf sich die SG Hallwil zum Absenden im Schützenbeizli. Nach dem Apéro und einem feinen Nachtessen fand das Rangverlesen der Jahresmeisterschaft und des Endschiessens statt. Der grosszügige Gabentisch reichte für alle. Nebst Wanderpreisen und gravierten Gläsern gingen viele Flaschen Wein, feinste Fleischstücke und würziger Käse, aber auch einige Barpreisen an die Teilnehmer/-innen. Niemand kam mit leeren Händen nach Hause. Nach einem feinen Dessert wurde noch lange über gute Resultate und über verlorene Punkte gefachsimpelt.

Es ist sehr erfreulich, dass 14 Schützinnen und Schützen die Jahresmeisterschaft geschossen haben. Diese Vereinsmitglieder sind die Stützen der SG Hallwil. Ohne diese «Angefressenen» könnte der Verein nicht leben.

Der Vorstand dankt an dieser Stelle allen, die uns irgendwie gut gesinnt waren. Wir denken da auch an die wertvolle Mithilfe von Nichtschützinnen und Nichtschützen und an unsere Sponsoren. Wir danken auch der Hallwiler Behörde für die konstruktive Zusammenarbeit und die Unterstützung unseres Vereins.

Möchten Sie bei uns mitmachen? Nehmen Sie mit einem Vereinsmitglied Kontakt auf.

Mehr Resultate und mehr Informationen:
www.sghallwil.ch

Dienstag, 09.10.2018Zetzwil

STV Zetzwil: Alle Jahre wieder ein Highlight

Text und Bild: Eing.

Für Alt und Jung, auf der Bühne und vor der Bühne. Die Turnerabende in Zetzwil verbinden die Generationen und bereiten Freude. Hinter den Kulissen ist ein Team für Konzept und Umsetzung dieser Abende verantwortlich.

Gerne erinnern wir uns zurück an die letzten Turnerabende. Es ist ein tolles Gefühl, wenn alles geklappt hat, das Publikum applaudiert und wir auf der Bühne Spass haben. Die Erinnerung weilt nicht lange in unseren Köpfen und schon bald geht es wieder daran neue Ideen und Konzepte für die nächsten Abende zu entwerfen.

Die Turnerabende finden alljährlich im November statt. Bereits im darauffolgenden Jahr, wenn der Schnee geschmolzen ist und die Temperaturen langsam ansteigen, beginnen die ersten Vorbereitungen. Wenn es draussen schön ist, treffen sich Vereinsmitglieder vom Turnverein und Damenturnverein zum Bräteln oder auf einen Brunch und diskutieren über Organisation, Themenwahl und Konzepte. Die Diskussion wird geleitet und wir verwenden Werkzeuge wie das Brainstorming um so viele Inputs wie möglich zu sammeln. Ideenreichtum und Fantasie sind wichtig, schliesslich wollen wir das Publikum jedes Jahr aufs Neue begeistern. Dieses Treffen ist der Startschuss der Vorbereitungen, das sogenannte Kick-Off-Meeting.

Etwas weniger kreativ geht es im Organisationskomitee zu und her. Das «OK» ist für die Planung und Umsetzung verantwortlich und ist in verschiedene Ressorts eingeteilt. Die jeweiligen Ressortleiter kümmern sich um die zugewiesenen Aufgabenbereiche, wie Marketing & Sponsoring, Festwirtschaft, Finanzen, Personal, etc.

Eine richtige Ideenschmiede ist die Sketchgruppe. Sehr wichtig: Hier werden neben den Sketches auch der Ablauf, die Geschichte koordiniert und konzipiert, also das Rahmenprogramm rund um die Darbietungen. Die Sketches sorgen zwischen den turnerischen Darbietungen für Auflockerung und Betätigung der Lachmuskeln.

Ja, hinter den Kulissen wird tatsächlich viel gearbeitet, damit am Abend alles reibungslos läuft. Daneben wird natürlich noch viel geübt und geschwitzt während den Turnstunden. Die Reigenverantwortlichen sind jedes Jahr wieder aufs Neue gefordert, phantasievolle Darbietungen einzustudieren und auf die Bühne zu bringen.

Wir sind stolz auf unsere Vereine und auf unsere sportlichen Leistungen. Das wollen wir Jahr für Jahr dem Publikum mitgeben und die Freude rüberbringen. So sind wir auch dieses Jahr wieder voll motiviert, an den Turnerabenden vom 3. und 10. November unser Bestes zu geben und für ein weiteres Highlight in unserer Vereinsgeschichte zu sorgen.

Dienstag, 09.10.2018Gesundheit

Das Belegarztsystem

Bild: ZVG.

Ein Belegarzt ist ein Spezialarzt mit eigener Praxis, der im Spital operiert und dort seine Patienten auch betreut. Er nutzt sozusagen die Operationskapazitäten und pflegerischen Ressourcen des Spitals, um seine Patienten zu behandeln.

Der Vorteil für die Patienten besteht darin, dass der gleiche Arzt sowohl mit dem Patienten zusammen den Behandlungsplan erstellt, als auch ggf. die Operation durchführt und die stationäre Behandlung mitbetreut. Im Spital wird der Patient täglich vom Belegarzt visitiert und dieser übernimmt auch die Betreuung nach dem stationären Aufenthalt mit wiederkehrenden Terminen in der Praxis bis zum Ende der Behandlung.

Dies hat den Vorteil, dass die gesamte Behandlung des Patienten in einer Hand ist und nicht ständige Übergaben des Patienten zwischen Kollegen durchgeführt werden müssen. Der Patient hat während der gesamten Behandlung immer EINEN Ansprechpartner.

Der Belegarzt informiert idealerweise in regelmässigen Abständen den Hausarzt, der jeweils einen Bericht nach der ersten Konsultation, nach einer etwaigen Operation und nach Abschluss einer Behandlung erhält. Ebenso ist der Belegarzt zuständig für eventuelle Bescheinigungen für den Arbeitgeber, für Versicherungsanfragen und auch für die Einholung von Kostengutsprachen z. B. für weitere Therapieformen (z. B. Physiotherapie, Rehabilitation, etc.).

Die Vorteile gelten natürlich auch für den ambulanten Bereich. Viele Operationen müssen heute von Seiten des Gesetzgebers ambulant durchgeführt werden (z. B. die meisten Kniegelenksspiegelungen, Leistenbruchoperationen oder die operative Behandlung von Krampfadern). Hier läuft es prinzipiell genauso. Der Belegarzt stellt die Indikation zusammen mit dem Patienten in der Praxis, organisiert die ambulante Operation, operiert den Patienten, schaut nach der Operation persönlich nach ihm, ist erster Ansprechpartner (mit Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit) bis zur 1. Kontrolle in der Praxis (meist am 1. Tag nach der Operation) und auch danach.

Zusammengefasst hat also das Belegarztsystem für den Patienten nur Vorteile. Auch entfallen natürlich die zur Zeit wegen der «Chefarztaffäre» kritisierten Vorgänge. Der Patient wird IMMER von seinem gewählten Belegarzt operiert, «Abrechnungstricks» entfallen, sind in diesem System eigentlich gar nicht möglich.

Dr. Michael Kettenring

Dienstag, 09.10.2018Reinach

Männer U17-Nationalteam: Das ist Tim Döbelis Ziel

Text und Bild: Jennifer Loosli

Tim Döbeli, ein junger, kluger und sehr talentierter Mann, der seine Ziele vor Augen hat und dafür viel Zeit investiert. Nicht nur er selbst, die ganze Familie Döbeli ist durch Tim zum Unihockeysport gekommen und keiner könnte mehr ohne leben.

Mit vier Jahren hielt Tim das erste mal einen Unihockeystock in der Hand und von da an liess er ihn nicht mehr los. Dem Verein Lok Reinach blieb er von da an neun Jahre lang treu und trainierte fleissig, um immer besser zu werden. Die ganze Familie Döbeli zog nach und ist nun seit vielen Jahren beim Unihockey Verein Lok Reinach. Assistenztrainer ist Vater Remo bei den Herren, Mutter Gabriela und Tochter Linda trainieren die Junioren E1, wobei das jüngste Familienmitglied Robin selbst bei den Junioren E1 trainiert. Tim hatte sein Ziel vor Augen, er wollte sich weiterhin verbessern und immer weiter aufsteigen. Vor einem Jahr nahm er dann am Trainingslager der U15 teil. Regelmässig gibt es Zusammenzüge und Teilnahmen an den U15-Trophy (Nationales Turnier mit allen U15-Teams). Die U15 ist eine Auswahlstufe von swiss unihockey und wird kantonal organisiert. Mit der Gründung dieser Auswahlmannschaft erhalten talentierte und motivierte Spieler aus dem Kanton Aargau die Eintrittsmöglichkeit in die Auswahlstruktur und damit die Chance, auf eine regionale oder nationale Unihockeykarriere. Und tatsächlich, der Trainer des Sportvereins Wiler-Ersigen (SVWE) kam auf Tim zu und lud ihn zu einem Probetraining ein. Tim lieferte sauber ab, wurde im Club aufgenommen und spielt nun seit Mai 2018 bei der U16 vom SV Wiler-Ersigen. Ein Engagement, das mit einem intensiven Zeitaufwand verbunden ist. Viermal in der Woche trainiert der Reinacher in Solothurn und einmal beim Lok Reinach. Die Zeit, die Tim neben der Schule in den Sport investiert, ist also kein Zuckerschlecken.

Dankbar ist der Reinach Bezirksschüler, dass er im Besitz einer «Swiss Olympic Talent Card» ist. Diese gibt es aber nicht für jeden. Sie wird nach einem national organisierten Selektionstag nur den besten Athletinnen und Athleten ausgehändigt. Sportler mit dieser Talentkarte erhalten Erleichterungen in Form von Zeit im Schulalltag und in der Lehre, welche dann für Trainingszwecke genutzt werden kann. Daher nimmt Tim montags nicht an der Doppelstunde Sport teil und ist dienstags vom Französisch suspendiert, damit er pünktlich beim Training erscheint. Für den jungen Sportler heisst es im Sommer, wie auch im Winter, wortwörtlich immer am Ball zu bleiben. Im Sommer trainieren die «Unihockeyaner» oft im Freien an ihrer Schnelligkeit, Ausdauer und der Kraft. Hingegen wird in den Wintermonaten an der Ballführung und der Technik in der Halle gefeilt. Um immer in Form zu bleiben, absolviert Tim eigenständig Kraftübungen zuhause oder übt im Keller an seiner Ballfertigkeit. Der 14-Jährige hat sich voll und ganz dem Unihockeysport verschrieben. Für ihn ist es wichtig, in einem Team zu spielen, das zusammenhält und an einem Strang zieht. Ihm gefällt vor allem die Geselligkeit und Kameradschaft des SV Wiler-Ersigen. Aber auch im Verein selber wird darauf geachtet, dass persönliche Fähigkeiten und die Eigenverantwortung der Sportler gefördert werden. Seit kurzem ist der Reinacher, mit der Nummer 23 auf dem Rücken, beim «next generation» Programm des SVWE dabei. Tim kann somit bei den Trainings der U18-Akademie mittrainieren. Mit dem Projekt «next generation» will der SVWE ausgewählte Spieler gezielt an die NLA-Mannschaft heranführen. Diese Spieler werden durch den SVWE ausgewählt und erhalten einen Vertrag. Im Visier hat Tim Döbeli den Aufstieg in die U17-Nationalmannschaft. Die Auswahl dafür findet im Frühling 2019 statt, wofür sich der ehrgeizige Sportler tagtäglich vorbereitet. Hierbei wird gezielt bei jenen Spielerinnen und Spielern investiert, welche auf dem Weg zur Nationalspielerin oder zum Nationalspieler sind. Tim ist offiziell in die Wiler-Saison gestartet, das erste Cupspiel des Bernercups stand auf dem Programm. Als Gegner wurden dem U16-Team aus Wiler die U21 Wizards Bern Burgdorf zugelost. Wiler gewann 13 zu 0 und liess den Gegnern keine Chance. Tim durfte sich 8 Scorerpunkte gutschreiben, mit 4 Toren sowie 4 Assists verhalf er Wiler zum Sieg.

Dienstag, 09.10.2018Region

Sicherheit im Elektrobereich: Tophinke Elektro-Kontroll AG

Text und Bild: Jennifer Loosli

Sehr viele Elektro-Installationen werden nicht nur täglich, sondern andauernd genutzt. Ihre Funktionstüchtigkeit wird vorausgesetzt. Das soll auch so sein, bedarf aber regelmässig einer professionellen Kontrolle. Darin liegt die Stärke der Tophinke Elektro-Kontroll AG aus Hochdorf.

Die Tophinke Elektro-Kontroll AG erledigt sämtliche Kontrollarbeiten im Zusammenhang mit der Überprüfung von Elektroanlagen in Wohnbauten, Industrie, Grossanlagen, sowie für das Immobilienportfolio von Liegenschaften. Neben den «normalen» Kontrollen darf die Tophinke Elektro-Kontroll AG durch ihre «Swiss Accreditiation» Kontrollen durchführen, wofür sonst sehr wenige Unternehmen die Befugnis dazu haben. Das sind zum Beispiel: Militäranlagen, klassifizierte unterirdische Munitions- und Tankanlagen des Militärs oder medizinisch genutzte Räume. Damit nicht nur der Raum Luzern und Umgebung abgedeckt ist, betreibt die Tophinke Elektro-Kontroll AG Niederlassungen in den Kantonen Aargau und Zürich (Muri, Meisterschwanden, Zürich-Oerlikon). Zum Nutzen ihrer Kundschaft verfügen die vier Mitarbeiter über langjährige Erfahrung und Ausbildung. Sie garantieren eine neutrale und objektive Beurteilung der Elektroanlage. Mit einer Netzanalyse werden allfällige Probleme in der Stromversorgung sichtbar gemacht. Dadurch können Massnahmen getroffen und vorhersehbare Ausfälle oder Störungen verhindert werden.

Mehr Informationen zur Tophinke Elektro-Kontroll AG aus Hochdorf: www.tophinke.ch

Dienstag, 09.10.2018Menziken

Hallenbad Menziken: Etwas Tolles entsteht

Text und Bild: Thomas Moor

Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern in der Regel immer etwas länger, sagt man. Das gilt auch für das Hallenbad Menziken, obwohl dort ja kein Wunder entsteht. Vielmehr verfügt Menziken nach der Sanierung wieder über ein Hallenbad, das sowohl technisch als auch punkto Sicherheit gesehen wieder up to date ist und den heutigen Anforderungen entspricht – verbunden mit einigen Neuerungen (Kinderplanschbecken, Rutschbahn, Unterwasserbeleuchtung etc.).

Die Sanierungsarbeiten laufen an allen Fronten auf Hochtouren, wie ein Rundgang zusammen mit Gemeinderat Hans Heinrich Leuzinger und Planer Thomas Weber von der Energie- und Haustechnik Weber AG zeigte. Es wird gehämmert, gebohrt, geschweisst, verputzt was das Zeug hält. Rund fünf Wochen ist man mit den Arbeiten in Verzug, so, dass die geplante Eröffnung vom 6. Dezember ins Wasser fällt und auf den 12. Januar verschoben werden musste. Es waren statische Probleme in Zusammenhang mit der Erdbebensicherheit, die allen einen dicken Strich durch den Zeitplan gemacht haben und zusätzliche bauliche Massnahmen erforderten. Diesbezüglich mussten nach zusätzlichen Überprüfungen beispielsweise Wände mit zusätzlichen Wandscheiben und Klebearmierungen verstärkt werden sowie Betonstützen unterhalb der Garderoben entsprechend angepasst werden. Mit Materialien (z.B. spezielle Stahlanfertigungen), welche nicht ab Stange und subito erhältlich waren. Gemäss Hans Heinrich Leuzinger wird das von der Gemeindeversammlung genehmigte Budget von 5 Millionen Franken deswegen aber nicht überschritten. Und weil gut Ding Weile haben will und Geduld Rosen bringt, dürfen sich die Besucher auf ein Hallenbad im neuen und zeitgemässen Kleid mit zusätzlichem Planschbecken für die kleinen Besucher und einer 40 Meter langen Rutschbahn freuen. Im Fokus der Sanierung stand neben der Modernisierung auch die Werterhaltung speziell bei den Nebenräumen wie dem Innenkaffee, den Duschen oder etwa den Umkleideräumen. Auch der ökologische Gedanke hat man bei der Sanierung grosse Aufmerksamkeit geschenkt. So zum Beispiel beim neu erstellten Spülwasserbecken im Untergeschoss oder der Beleuchtung, bei welcher man auf Energiesparlampen setzt. Dass eine Sanierung in dieser Dimension mit hohen Kosten verbunden ist, versteht sich von selbst. «Eine Sanierung im Fall Menziken sei aber nach wie vor sinnvoll», wie Thomas Weber aus Überzeugung sagt. Die Sanierung schlage mit 5 Millionen Franken zu Buche, bei einem Neubau in dieser Grösse müsste man gut und gerne mit Kosten von 20 Millionen rechnen, so Weber, der in Sachen Planung von Hallenbadsanierungen schweizweit eine Kapazität ist. Natürlich freut auch er sich auf jenen Moment, wenn das Hallenbad wieder seiner Bestimmung übergeben werden kann. Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun. Und alle beteiligten Handwerker packen mit grossem Einsatz an, damit am 5. Januar das Hallenbad seine Türen zum Tag der offenen Tür öffnen kann.

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Dienstag, 09.10.2018Reinach

Täglich als Dienstleister der Gemeinde unterwegs

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Gemeinsam mit der Unterstützung eines 8-köpfigen Teams leitet Beat Gutzwiller den Werkdienst in Reinach seit 2 Jahren.

Die Aufgaben in den Werkdiensten haben sich in den letzten Jahren stark verändert, so Beat Gutzwiller und Stv. Roland Wey. Mit Veränderungen des Klimas oder auch zunehmenden Bevölkerungszahlen beispielsweise, werde dies auch in Zukunft so bleiben und mache diese Tätigkeit stets abwechslungsreich und spannend. Die Mitarbeiter des Werkdienstes weisen sich vor allem durch ihre Flexibilität und Vielseitigkeit aus. Ein Mix aus Handwerkern wie Maler, Gärtner, Maurer oder auch Landwirten und Mechaniker bilden ein optimales Team für alle Einsatzgebiete. Gerne würde der Werkdienst Reinach im nächsten Jahr auch einen Lernenden als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ ausbilden. Voraussetzungen für diesen Beruf sind vor allem handwerkliches Geschick, vielseitiges Interesse und Flexibilität. Die Mitarbeiter stellen oft ein wichtiges Bindeglied zwischen Bevölkerung und Gemeindeorganisation dar. Anliegen werden ernst genommen und gerne bearbeitet. Beat Gutzwiller schätzt die gute und kollegiale Zusammenarbeit mit der Gemeinde und auch den Schulen sehr. Auch seitens der Bevölkerung erfahre man eine grosse Wertschätzung für ihre tägliche Arbeit. Neben der alltäglichen Routine wie den Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten an öffentlichen Plätzen, dem Friedhofsunterhalt samt Erdbestattungen, dem Winterdienst oder der Abfallentsorgung, zählen auch die Pflege der Sportanlagen, Reparaturen an den über 200 Sitzbänken oder die Hilfe bei Umzügen in den Schulhäusern zu den Aufgaben des Werkdienstes.

Dienstag, 09.10.2018Leutwil

Vorstellung Eva Hammesfahr

Text und Bild: Eing.

Als neu gewählte Gemeinderätin möchte ich mich kurz vorstellen:

Ich heisse Eva Hammesfahr, bin 1967 geboren und seit 1995 in Leutwil wohnhaft. Mit meiner Familie, die meinen Mann Carlo Vercelli, 4 Kinder und viele Tiere umfasst, bin ich an der Birrwilerstrasse 15 zu Hause.

Nach meinem Studium der Sprach- und Literaturwissenschaft absolvierte ich ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft. Über 20 Jahre war ich in der Finanzbranche tätig und habe mich vor 10 Jahren selbständig gemacht. Im Rahmen meiner Mandate bei KMU, Genossenschaften und Verbänden übernehme ich derzeit diverse Aufgaben in den Bereichen Buchhaltung, Controlling, Organisation und Kommunikation.

Leutwil ist ein kleines Dorf mit wenig Infrastruktur, aber sehr grosser Lebensqualität, was Ruhe, Erholung und gute Atmosphäre angeht. Es bietet den Ausgleich zum oft hektischen Alltag. Ich fühle mich hier sehr wohl und möchte mich als Gemeinderätin mit meinem Engagement für die Zukunft von Leutwil einsetzen. Ich bin mir bewusst, dass die Rahmenbedingungen für die Gemeindeentwicklung keinen grossen Spielraum bieten. Entwicklung ist jedoch auch in kleinen Schritten möglich. Daran möchte ich mit meinen Kollegen/-innen im Gemeinderat arbeiten.

Dienstag, 09.10.2018Leutwil

80 Jahre Landfrauen Leutwil

Text und Bild: Eing.

Gut gelaunt, unternehmungslustig und vor allem möglichst stilgerecht gekleidet, trafen sich am 1. Septembermorgen 34 Landfrauen zu einer Überraschungsreise zum 80. Geburtstag.

Interessante Gespräche kreuz und quer durch die Sitzreihen des Cars der Firma Merz liessen darauf schliessen, dass sich Landfrauen in ihrer Freizeit gar viel zu erzählen haben. Nach einer angenehmen Fahrt, die uns aber mehr und mehr trübes Wetter bescherte, erreichten wir die Schaukäserei in Affoltern im Emmental. Hier verpflegten sich die meisten erst einmal mit Kaffee und dem obligaten Gipfeli, um sich anschliessend gestärkt in den Käseeinkauf zu stürzen! Bepackt mit wohlriechendem Notproviant führte uns der Weg weiter den Berg hinan Richtung Lüderenalp. Dort erwartete uns dichter Nebel und tiefe Temperaturen, die uns diesen Sommer absolut fremd geworden waren. Bei einem warmen, feinen Mittagessen heiterte sich gar manches durchgefrorene Gemüt vereinzelter Trachtenfrauen wieder auf.

Gesättigt und in rätselnder Erwartung steuerten wir das nächste Ziel an. Wie könnte es auch anders sein – Landfrauen, die gerne kochen und backen? Ein Halt in der Chrömli-Hochburg «Kambly» in Truebschachen ist für jedermann ein «Muss». Weil unseren bereits strapazierten Mägen nicht mehr all zu viel zugemutet werden konnte, füllten wir Einkaufstaschen mit diversen, süssen Seelentröstern, mit denen auch die Daheimgebliebenen überrascht werden sollten.

Einen schönen Tag, mit interessanten Begegnungen und Gesprächen, liessen wir im Restaurant Linde ausklingen. Bei Veronika Fuhrer bedanken wir uns ganz herzlich für die Organisation und freuen uns schon jetzt auf den nächsten erwähnenswerten Geburtstag!

Dienstag, 09.10.2018Meisterschwanden

Silberschmuckkurs

Text und Bild: Eing.

Im letzten Jahr ist dieser Kurs des Frauenvereins Meisterschwanden auf grossen Anklang gestossen. Daher möchte man nun allen, die es verpasst haben, aus Altem Neues entstehen zu lassen, nochmal eine Gelegenheit bieten, daran teilzunehmen.

Aus Silbergabeln oder einem Silberlöffel kann ein schöner Anhänger, Armreif oder Ring entstehen. Bringen Sie ihr altes Silberbesteck mit und hauchen Sie diesen Teilen durch biegen, hämmern, schneiden und schleifen neues Leben ein. Es besteht auch die Möglichkeit bei der Kursleiterin, Ruth Schafroth, Besteck aus ihrem Sortiment zu erwerben.

Die Kursdaten sind am 23. Oktober von 19.00 bis 22.00 Uhr oder am 24. Oktober von 14.00 bis 17.00 oder 19.00 bis 22.00 Uhr. Kurslokal ist das Schuelhüsli in Tennwil und die Kurskosten betragen (exkl. Material) 55.–. Da mit scharfem Werkzeug gearbeitet wird, ist die Versicherung Sache der Teilnehmer. Anmeldungen bitte bis 17. Oktober an: Maja Müller, 056 667 17 85 oder mueller.hugo@bluewin.ch. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.

Der Vorstand des Frauenvereins freut sich auf viele handwerksfreudige Frauen (auch Nichtmitglieder und Männer sind herzlich willkommen).

Dienstag, 09.10.2018Dürrenäsch

Jugi Dürrenäsch am Kreisjugitag Aarau-Kulm

Text und Bild: Eing.

Über 500 Kinder nahmen am diesjährigen Jugitag in Hirschthal teil. Am frühen Morgen tummelten sich darunter auch rund 25 Mädchen der Jugi Dürrenäsch auf den Wettkampfanlagen.

Am Sonntagmorgen stand der Leichtathletik-Mehrkampf auf dem Programm, er beinhaltete Ballwurf, 3er-Hupf und 60-m-Sprint. Nachdem die Mädchen jeweils in den Mittwochtrainings sehr motiviert trainiert haben, waren sie nun also bereit, ihre volle Leistung zu zeigen. In ihren Gruppen wanderten sie von Disziplin zu Disziplin und erzielten auch nicht selten ihre persönlichen Bestresultate. Auf der Rangliste sind viele Topergebnisse ausfindig zu machen. Josja Keller (Jahrgang 2006) und Jael Meyer (Jahrgang 2008) landeten jeweils auf dem 4. Platz in ihrer Kategorie. Unter den jüngsten Teilnehmerinnen belegte Enaira Steiner (Jahrgang 2011) mit dem 5. Rang ebenfalls einen Spitzenplatz. Das sind nur einige der Resultate, alle Jugimädchen haben ihr Bestes präsentiert und sich von ihrer sportlichsten und ambitioniertesten Seite gezeigt. Das Leiterteam ist sehr stolz auf euch und euren Einsatz, macht weiter so!

Nach dem Mittagessen ging es dann frisch gestärkt weiter mit den Spielen. Die älteren Mädchen gaben auf dem Minivolleyballfeld alles und belegten schlussendlich den sehr guten 2. Schlussrang. Auch im Völkerball lief es rund und beide Dürrenäscher Teams kämpften sich auf den 3. Rang vor.

Wir erlebten also einen schönen, auch etwas anstrengenden Tag und alle konnten nach dem Rangverlesen unverletzt und glücklich nach Hause fahren. An dieser Stelle nochmals herzliche Gratulation an alle und auch ein grosses Dankeschön an die zahlreichen Fans und Fahrer!

Dienstag, 09.10.2018Schongau

Schonger Musig auf Reisen in Einsiedeln

Text und Bild: Eing.

Die Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft Schongau machten sich am Samstag, 22. September, auf zur zweitägigen Vereinsreise. Mit zwei Kleinbussen ging die Reise Richtung Kanton Schwyz los. Was die Schonger an diesem Wochenende genau erwartete, wussten sie nicht. Auch nach mehrmaligem Nachfragen wollte das Organisationsteam keinen geringsten Hinweis zur Reise machen. Nun blieb also nur abwarten und hoffen, dass das Organisationsteam selber wusste, wo es denn überhaupt hinging.

Auf der Passhöhe Ibergeregg legten die Schonger eine Mittagspause ein. Weiter ging es anschliessend bis zum Sihlsee, wo die Musikantinnen und Musikanten eine spannende Führung durch einen Bunker erhielten. Dieser Bunker wurde früher zur Bewachung des angelegenen Tals verwendet.

Zum Znacht bestiegen die Schonger ein kleines Schiff auf dem Sihlsee, die MS Angelika. Bei einem feinen Fondue genossen sie die Rundfahrt in dem kleinen aber gemütlichen Schiff. Nach dem Znacht machten die Musikantinnen und Musikanten das Nachleben von Einsiedeln unsicher und liessen so den Tag gesellig ausklingen.

Am Sonntag früh ging es auf in die Milchmanufaktur zum Brunch. Hier liessen sich die Schonger ein grosses, herzhaftes Zmorgenbuffet schmecken. Um nichts von diesem grosszügigen Buffet zu verpassen, standen sogar die Langschläfer pünktlich auf. Anschliessend erkundeten die Musikantinnen und Musikanten die schöne Stadt Einsiedeln. Dabei durfte die Besichtigung der Skisprungschanze und der Klosterkirche natürlich nicht fehlen.

Am Nachmittag machten sich die Schonger bereits schon wieder auf die Rückreise. Bevor die Reise aber definitiv nach Hause ging, gab es noch einen Zwischenstopp auf dem Raten. Bei herrlicher Aussicht mit Blick auf den Ägerisee, tankten die Musikantinnen und Musikanten die letzten Sonnenstrahlen dieses wunderbaren Wochenendes.

Dienstag, 09.10.2018Reinach

Estermann’s Photo- und Bürobedarf AG in Reinach

Text und Bild: Eing.

Seit rund 30 Jahren betreut Herr Norbert Estermann persönlich die Kunden im Bürogeräte-Bereich. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Kopier-, Druck- und Scan-Bereich ist er der kompetente Ansprechpartner für Service- und Reparatur-Arbeiten sowie für Evaluationen/Beratung und für rasche und unkomplizierte Installationen von Neugeräten. Reparatur-Arbeiten werden hauptsächlich direkt beim Kunden erledigt, damit der Kunde ohne lange Unterbrüche weiterarbeiten kann. Dank der regionalen Ausrichtung ist die Reaktionszeit sehr kurz. Ersatzteile sowie Verbrauchsmaterial (Toner, Trommel etc.) werden im neuen Service-Fahrzeug stets mitgeführt. Hat Ihr Drucker/Kopierer einen Service nötig, dann rufen Sie an unter Tel. 062 772 40 60 oder 041 920 12 12. Gerne steht Ihnen Norbert Estermann sowie das ganze Estermann’s Team zur Seite.

Freitag, 05.10.2018Dürrenäsch/Leutwil

Jungbürgerfeier Dürrenäsch-Leutwil

Text und Bild: Eing.

Zwölf Jungbürger/-innen der Jahrgänge 1999 und 2000 der beiden Gemeinden Dürrenäsch und Leutwil folgten der Einladung zur Jungbürgerfeier vom 21. September 2018 und besammelten sich im Gemeindehaus Dürrenäsch.

Nach einem herzlichen Willkomm durch die Behördenvertreter ermunterte Gemeindeammann Andrea Kuzma in ihrer kurzen Ansprache die Jungbürger/-innen, sich nebst der Freude über die mit der Volljährigkeit eröffnete Möglichkeit, den Fahrausweis zu erlangen, auch die Gelegenheit zu nutzen, sich aktiv am politischen Geschehen zu engagieren. So freue sie bzw. Gemeindeammann Monika Müller sich beispielsweise, die jungen Stimmberechtigten inskünftig an der Gemeindeversammlung begrüssen zu dürfen. Während der Fahrt nach Lenzburg, wo die Jungbürger/-innen und die Gemeinderäte in der Kletterhalle des Kraftreaktors erwartet wurden, ergaben sich bereits fröhliche Gespräche. Nach ein paar grundsätzlichen Instruktionen und ersten Gehversuchen an der Wand, wagten sich die einen bereits in beinahe atemberaubende Höhen, immer natürlich entsprechend durch versierte Instruktoren gesichert. Verschiedene Schwierigkeitsgrade und Kletterpartien, die es in sich hatten, forderten Konzentration und Ausdauer. Begeisterung und Freude über das Erreichte strahlte aus den Gesichtern der Kletternden. Anerkennung und Bewunderung durch die nichtkletternden Zuschauer waren ihnen zudem gewiss. Für kulinarische Stärkung sorgte anschliessend der Hämmerli Palace. Im romantisch eingerichteten Saal liess es sich sehr wohl sein. Das ungezwungene Beisammensein wurde ebenso geschätzt, wie die unterhaltsamen Gespräche. Mit der Rückfahrt nach Dürrenäsch klang der gelungene Abend aus. Die alle zwei Jahre stattfindende Jungbürgerfeier Dürrenäsch-Leutwil wird alternierend von den Gemeinden Leutwil und Dürrenäsch organisiert, dieses Jahr vom Gemeinderat Dürrenäsch.

Freitag, 05.10.2018Region

Höchstes Geschmacks- und Genusserlebnis

Text und Bild: Jennifer loosli

Die Macher des Whiskyschiffes Hallwilersee, «Seventeen Drams», luden auch dieses Jahr zum Degustieren und Kaufen von hunderten Whiskys ein. Die Gäste kamen teilweise sogar in den Genuss von limitierten Whiskyflaschen.

Das Whiskyschiff Hallwilersee ist die exklusivste Whiskymesse im Mittelland und findet jeweils an zwei Tagen (Freitag und Samstag) im September auf zwei grossen Schiffen der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee und im Hotelsaal des Seehotels Hallwil in Beinwil am See statt. Organisiert wird der Anlass durch den Whiskyclub Seventeen Drams aus Burg. Insgesamt 18 Aussteller waren dieses Jahr anwesend und boten verschiedenste hochstehende und spezielle Whiskys und Whisky-Biere zum Degustieren an. Die Auswahl des flüssigen Goldes war vielfältig und für jeden Whiskyliebhaber hatte es einen edlen Tropfen dabei. Neben Raritäten hatten viele auch einheimische Whiskys im Angebot. Nach dem Degustieren konnten die interessierten Gäste bei Live-Shows den Profis der Distillerie Seetal über die Schultern schauen oder zusehen, wie die erfahrene Torcedora Maria Caridad Sanchez Illas aus Cuba exquisite Villiger-1888-Cigarren aus erlesenem Tabak rollte. Dieses Jahr brachte Nicola Riske, Brand Ambassadorin von Highland Park, einige Klassiker, aber auch Neuheiten von Highland Park mit, darunter eine neue Einzelfassabfüllung «Switzerland» Single Cask Series.

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Freitag, 05.10.2018Leutwil

Dorfmeisterschaft der SG Leutwil

Text und Bild: Eing.

An zwei Samstagen im September führte die Schützengesellschaft ihre Dorfmeisterschaft, die langsam zur Tradition werden sollte, durch. Bestens vorbereitet und motiviert erwarteten wir die ersten Teilnehmer.

Leider aber hielt sich der Ansturm, vor allem am ersten Schiesstag, in Grenzen. Trotzdem gaben auch Nichtschützen unter fachkundiger Anleitung ihr Bestes und freuten sich, zusammen mit ihren Betreuern, über jeden Treffer!

Am 2. Samstag, zwischen 15 und 16 Uhr, traten dann die 6 Bestplatzierten (höchste Punktzahl errechnet aus 3 Stichen) zum Ausstich an. Unter den zahlreichen Zuschauern stieg die Spannung, während dem bei den betreffenden Schützen höchste Konzentration angesagt war. Durch starke Nerven, gutes Sehvermögen und etwas Glück kristallisierten sich nach und nach die Sieger heraus: 1. Hanspeter Gloor; 2. Tamara Vock; 3. Sophie Baumann. Herzliche Gratulation!

Wer beim Zobigstich oder beim Glücksstich, welchen Platz belegt und wie gross das Fleischstück durch die Treffer auf die Sauscheibe ausfällt, erfahren die Teilnehmer bei einem gemütlichen Nachtessen am 2. November beim Absenden.

freitag, 05.10.2018Reinach

Starcamp: Viele Torjubel im Reinacher Moos

Text und Bild: Thomas Moor

Und wieder zappelte ein Ball im Netz, der Jubel ist grenzenlos! Abklatschen da, umarmen dort. Szenen und Emotionen, wie sie der Fussball immer wieder treffend zu vermitteln vermag. Auch im Starcamp der SAFP für Kids im Alter zwischen 6 und 15 Jahren, welches jeweils in der ersten Woche der Herbstferien auf dem Sportplatz im Reinacher Moos stattfindet. Veranstaltet wird das Camp bereits zum siebten Mal vom FC Menzo Reinach unter dem Campverantwortlichen Giuseppe Pignatelli. Fussball steht hier nicht nur für sportliche Betätigung, sondern auch für Spass und unvergessliche Erlebnisse – zusammen mit verschiedensten Menschen, was auch die Stiftung Lebenshilfe in Reinach auf den Plan gerufen hat. Nach der Premiere im letzten Jahr, hat sie sich nämlich erneut für das Camp engagiert und ist mit 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Stiftung im Moos eingelaufen, um dort um Tore und Punkte zu kämpfen. «Eine gute Sache», wie Betreuer Beat Gautschi sagte. Diesbezüglich will er weiterhin am Ball bleiben und für die Zukunft eventuell weitere Stiftungen für diesen Anlass begeistern. Den Kids (rund 30 Teilnehmer) und den Menschen mit Beeinträchtigungen standen im Camp erfahrene Trainer zur Seite.

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Freitag, 05.10.2018Meisterschwanden

Bring-/Holtag des Elternvereins und der ref. Kirche

Text und Bild: Eing.

Mitte September fand beim Kirchgemeindehaus der reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden bereits zum achten Mal der beliebte Bring- und Holtag statt. Das Wetter spielte auch dieses Jahr wieder mit.

So konnten die Organisatoren, der Elternverein Meisterschwanden/Tennwil und die ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden, den Anlass im Freien durchführen. Dies bedeutete genügend Platz zum Aufstellen und Stöbern. Darüber war man auch dieses Jahr wieder sehr froh, brachten doch noch mehr Leute als die letzten Jahre nicht mehr gebrauchte, aber funktionstüchtige Dinge vorbei oder holten sie ab. Während gewissen Zeiten kam das Team kaum nach, die gebrachten Spielsachen, Gläser, Taschen, Dekoartikel, Bücher, Elektrogeräte, usw. auf den Tischen schön zu präsentieren, bevor sie einen neuen Besitzer fanden. Wer vom Stöbern eine Pause brauchte, verpflegte sich im gemütlichen Bistro mit feinem Kuchen oder einem Spezialhotdog, um sich gestärkt wieder ins Getümmel zu stürzen. Viele grosse und kleine Besucher fanden in diesem regen Treiben eine neue Errungenschaft und gingen damit glücklich nach Hause.

Finanziell unterstützt wird dieser bereits weitherum bekannte Anlass von den Gemeinden Meisterschwanden, Fahrwangen und Sarmenstorf.

Freitag, 05.10.2018Beinwil am See

Herbst-Ausstellung im Antiquariat Eichenberger

Text und Bild: Eing.

«Gestochen scharf – Ein Blick in die Welt der Illustration & Graphik». Unter diesem Motto lädt das Antiquariat Johannes Eichenberger in Beinwil am See vom 27. Oktober bis 25. November zu einer faszinierenden Reise durch die Jahrhunderte ein.

Beginn der Ausstellung am Samstag, 27. Oktober um 18 Uhr: Apéro mit Klangbildern des Gitarrenduos Michaela Röllin und Andreas Freuler. Am Sonntag, 11. November ab 14.30 steht das Bilderbuch im Mittelpunkt, Tabea Marti erzählt eine Bildergeschichte und gestaltet anschliessend mit den grossen und kleinen Zuhörern (ab 4 Jahren) ein kleines Bilderbuch. Sonntag, 18. November ab 14.30 Uhr: Die Künstlerin Anita Mendler zeigt anhand von eigenen Arbeiten und Werken ihrer Tochter Anna Deér Gestaltungs- und Illustrationstechniken der Gegenwart, während das Antiquariat Beispiele aus 7 Jahrhunderten vorstellt. Sonntag 25. November um 11 Uhr: Im Mittelpunkt steht der Aargauer Künstler Felix Hoffmann (1911–1975) und seine Bilderbuch-Illustrationen. Marco Caduff erzählt ein Märchen für Erwachsene, an der Gitarre Jerry Rojas. Die Veranstaltungen klingen jeweils mit einem Apéro aus.

Öffnungszeiten: 27. Oktober bis 25. November: Täglich geöffnet (inkl. Sonntage) von 14.00 bis 19.00 Uhr. Weitere Informationen auf: www.kulturimantiquariat.ch

Buch– und Kunstantiquariat Johannes Eichenberger KLG, Aarauerstrasse 12 (vis-à-vis Bahnhof), 5712 Beinwil am See, Tel. 062 771 44 21

Freitag, 05.10.2018Hallwil

Aufruf für den Hallwiler Dorf Adventsfenster-Kalender

Text und Bild: Eing.

Bereits jetzt dürfen wir Sie gluschtig machen, am Hallwiler Dorf-Adventsfenster-Kalender mit zu machen. Wir freuen uns, wenn wieder genügend BastlerInnen mit einem Fenster oder Sujet den diesjährigen Kalender gestalten helfen. Neu werden wir dieses Jahr keine gemeinsamen Spatziergänge machen. Bei den Fenstern die am Dienstag und Freitag geöffnet werden, gibt es dafür einen Apéro. Die Fenster werden auf Wunsch verteilt.

Anmeldungen werden ab sofort bis am 4. November 2018 gerne entgegen genommen.
Organisation: Frauenverein Hallwil

Informationen und Anmeldungen:

Eva Suter-Huber                    
Wannenmoos 373                                          
5705 Hallwil                       
Tel. 062 777 61 11     
oder 062 777 46 60                                     

Oliver Springer 
Tal 200
5705 Hallwil
Tel. 062 558 65 66

Elisabeth Urech
Breiten 79
5705 Hallwil
Tel. 062 777 39 72
oder 062 889 14 31

Freitag, 05.10.2018Boniswil

Medienclub live in Boniswil

Text und Bild: Eing.

Was machen wir mit dem Handy und was macht das Handy mit uns? Zu diesem topaktuellen Thema moderiert Franz Fischlin ein Podiumsgespräch.

Auf dem Podium sind:

  • Pascal Marquardt, Lehrer Primarschule Boniswil
  • Marc Aeschbach, Student Politikwissenschaften und Soziologie, Boniswil
  • Larissa Hauser, Fachfrau für Suchtfragen, Winterthur

Ebenfalls zum Mitdiskutieren eingeladen ist das Publikum im Saal.

Franz Fischlin sehen wir oft am Fernsehen beim Moderieren der Tagesschau oder des Medienclubs. Er ist Journalist und ein ausgewiesener Medienfachmann. Durch seine anspruchsvolle berufliche Tätigkeit beim Schweizer Fernsehen ist es für ihn ein Muss für die Entwicklung und die Tendenzen in der Medienwelt à jour zu sein. Heute zeigt sich je länger je mehr, dass das Smartphone in diesem Medienumfeld ein starker und einflussreicher Player geworden ist. Die rasante technologische Entwicklung hat in Kommunikation, Information und Werbung zu ungeahnten Möglichkeiten geführt. Es stellt sich die Frage nach dem Einfluss dieses Fortschrittes auf uns als Individuen und auf die gesamte Gesellschaft. Eine Frage, über die es sich vertieft nachzudenken lohnt. Das Podiumsgespräch und die Diskussion mit dem Publikum sollen dazu anregen.

Der Verein ZUKUNFT BONISWIL und Franz Fischlin freuen sich auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Freitag, 05.10.2018Leutwil

Instandstellung Fussweg Bachstrasse–Häglisrainstrasse

Text und Bild: Eing.

Wie schon öfters in den letzten Jahren hat sich der Bevölkerungsschutz Seetal auf Anfrage der Gemeinde Leutwil dieses Jahr der Instandstellung eines Fussweges angenommen. Dieser steile Weg mit einer Treppe vom Ende der Bachstrasse hinauf zur Häglisrainstrasse war in sehr schlechtem Zustand. Die Treppentritte waren verschoben, drohten abzurutschen und das Geländer war derart am Zerfallen oder schon weggebrochen, dass man den Weg vor allem als ältere Person kaum mehr begehen konnte. Ausserdem wird dieser Weg täglich von der Kindern der «Häx» als Schulweg genutzt.

Schon einige Wochen vor dem Wiederholungskurs trafen sich das Kommando und der zuständige Gemeinderat zu einer Besichtigung. Die Situation wurde dokumentiert und anschliessend das notwendige Baumaterial bestellt. Am 4. September starteten die Spezialisten des Bevölkerungsschutzes Seetal mit den Arbeiten. Das alte marode Geländer wurde durch eine stabile und sichere Konstruktion ersetzt, welche bestimmt viele Jahre halten wird. An den kritischen Stellen wurden die Tritte durch verankerte Stämme gegen das Abrutschen gesichert und der Weg mit Kies aufgebessert. Nun kann man diesen Weg wieder ohne Risiko begehen, was bestimmt viele Wanderfreunde erfreuen wird.
Mit dieser Wegsanierung konnten zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen werden: Der Bevölkerungsschutz hatte eine anspruchsvolle Aufgabe für die Mannschaft, bei welcher sich Mensch und Material im konkreten Einsatz bewähren mussten und die Gemeinde kam erneut zu einer günstigen Sanierung des Weges.    
Und das Resultat ist auch dieses Mal äusserst erfreulich. Der Bevölkerungsschutz hat ganze Arbeit geleistet und den Weg mit viel Fleiss und technischem Geschick innerhalbe der beiden WK-Tage komplett saniert. Vom ausgezeichneten Ergebnis konnte sich die Gemeinde bereits überzeugen.

Der Gemeinderat Leutwil möchte sich an dieser Stelle beim Bevölkerungsschtuz Seetal ganz herzlich für den tollen Einsatz und die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken !


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