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Montag, 26.09.2016Meisterschwanden

Rundherum mobil in den Herbst mit der Garage Gut

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ein dekorierter Showroom, ein farbenfrohes Büffet, die wichtigsten Neuigkeiten aus dem Hause Hyundai und Wellness-Momente auf der Fledermausliege – die Herbstausstellung in der Garage Gut in Meisterschwanden wurde zum Ereignis für die ganze Familie.

Die einen wollten das neue Gesicht des Hyundai i30 in Augenschein nehmen. Die anderen interessierten sich für den 1.0-T-GDi-Motor des i20. «Und natürlich informieren wir auch gerne über den Hyundai Ioniq, der im Oktober als Hybrid und nur wenig später als elektrische Variante kommt», verrät Garageninhaber Pius Gut. «Nicht zu vergessen der Plug-in-Hybrid Anfang 2017.» Die sportliche Fahrdynamik beruhe unter anderem auf tiefer Anordnung der Batterien, Multilenker-Hinterachse und Leichtbau. «Angetrieben wird der Hybrid von einem 1.6 Liter grossen Vierzylinder-Benzinmotor mit beispielhaftem Wirkungsgrad von 40 Prozent. Spannende Entwicklungen, die langfristig zukunftsweisend sind.» Bei Heilpraktikerin Karin Trottmann konnten Neugierige die Funktionen der Fledermausliege kennenlernen und vor Ort testen. Ganz entspannt schmeckten dann die von Erika Gut frischgebackenen Wähen gleich nochmal so gut.

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www.hyundai-swiss.ch

Montag, 26.09.2016Zetzbu

Kennen Sie Josiane Grandjean ... la Welsch?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Josiane lebt seit bald drei Jahren in unserer Gemeinde. Die Liebe und das Schwyzerörgeli haben sie nach Zetzwil gebracht. Mit ihrem offenen Herzen und viel Westschweizer Charme hat sie sich schnell eingelebt. Sie spielt Schwyzerörgeli mit den «Wätterhäxe», gibt Yogaunterricht, engagiert sich zusammen mit drei anderen Zetzwilern an der Schüeli-Weihnachtsfeier in Gontenschwil und hat letztes Jahr geheiratet.

Josiane, wo und wie hast du gelebt bevor du nach Zetzwil kamst?
Ich lebte vorher schon viele Jahre im Aargau. Meine Kinder sind in der Deutschschweiz geboren. Bevor ich pensioniert wurde, arbeitete ich an diversen Orten als Krankenschwester.

Wie viel Mut hat es gebraucht, in der zweiten Lebenshälfte nochmal einen neuen Start zu wagen?
Ich mag die deutsche Sprache und die Aargauer. Überhaupt war ich nie sehr ortsgebunden. Ich fasste immer schnell Fuss, egal wo ich war. Wenn sich das Leben veränderte, zog ich weiter.

Spürtest du den Röstigraben in unserer Gemeinde?
Nein, überhaupt nicht. Der Röstigraben besteht sowieso eher von der französischen Schweiz her. Der typische Welsche ist weniger offen der deutschen Sprache gegenüber. Ich jedoch liebe die Sprachenvielfalt in unserem Land.

Was würdest du einem Zetzwiler Neuzuzüger raten?
Er soll unbedingt an den Neuzuzügeranlass gehen. Dieser Tag hat mir sehr viel gebracht. Auf dem Rundgang durchs Dorf hörte ich viel Interessantes und lernte Leute kennen. Auf jeden Fall sollte man sich einbringen und irgendwo mitmachen.

Was bedeutet für dich Glück?
Das Glück muss man in sich selber suchen. Nur da findet man es. Gesundheit bedeutet für mich Glück. Was hilft dir, wenn du in deinem Leben einmal nicht weiter weisst? Ich schreibe und lese viel, wenn es mir nicht gut geht. Dann schreibe ich Tagebuch, deutsch und französisch, und lese psychologische Bücher. Wenn es mir gut geht, mache ich Musik. Ich habe auch gelernt, das Negative hinter mir zu lassen und neu zu starten.

Was würdest du zurücklassen, wenn dein Haus brennen würde?
Mein Bett. Ich würde vor allem meinen Mann und mein Schwyzerörgeli retten.

Was hat dich in deinem Leben am meisten geprägt?
Speziell berührt haben mich Menschen, die im Leben alles verloren und dabei ihre Lebensfreude und Dankbarkeit beibehalten haben. Dies habe ich mehrmals erlebt, als ich die medizinische Praxis «Urdörfli» von Pfarrer Sieber leitete.

Gibt es einen Spruch, der dir wichtig ist?
Ja, der Spruch, welcher gross im Treppenhaus von Pfarrer Siebers Praxis hängt: «Und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen». Er ist der Präambel unserer Bundesverfassung entnommen.

Wo verbringst du deine Ferien?
Am liebsten auf dem Zeltplatz irgendwo im Wallis. Ich will nicht mehr in andere Länder fliegen. In der Schweiz gibt es so viele schöne Orte.

Welchen Ort in der Westschweiz sollte ein Zetzwiler einmal besuchen?
Orbe in der Nähe von Yverdon finde ich unbedingt sehenswert. Es hat eine wunderschöne Altstadt und ein Schloss. Die Grotten in Vallorbe müsste man dann auch noch gleich mitbesuchen.

Montag, 26.09.2016Reinach

tanz täglich: Showtime im Saalbau

Text und Bild: Thomas Moor

Tanzen ist Lebensfreude. Zugegeben: Das ist nun wirklich nicht mehr so neu. Immer wieder neu ist aber die Show, welche Simone Gysi vom Zentrum für Bewegung GmbH in Reinach zusammen mit ihrem Team und den Tänzerinnen und Tänzern der Tanzschule «tanz täglich» im Saalbau zur Aufführung bringt. Das Ganze nennt sich Schulaufführung, findet alle zwei Jahre statt und ist an Unterhaltungswert kaum mehr zu überbieten.

Man kann es getrost auch als Action pur bezeichnen, was da bei der jüngsten Show wieder vom Stapel gelassen wurde – von den vierjährigen Tänzerinnen über den jugendlichen Breakdancer bis hin zur erwachsenen Jazzdancerin. Tanzen kennt nun mal wirklich keine Altersgrenzen. 124 Tänzerinnen und Tänzer standen auf der Saalbaubühne. Und einem jeden war die Freude ins Gesicht geschrieben. Lebensfreude – wie eingangs erwähnt. Freude, die sie nicht zuletzt auch von Simone Gysi und ihren Instruktorinnen und Instruktoren erhalten. Aber nicht nur. «Die Eigeninitiative, welche viele meiner Schülerinnen und Schüler an den Tag legen, haut mich ganz einfach um», wie sich die Tanzschulbetreiberin über den Fleiss, den Mut und die Kreativität freute. «Ihr seid einfach wahnsinnig», wie sie nach der Show ergänzte und mit den Tränen kämpfte. Es waren Tränen der Freude. Freude über so viele engagierte Jugendliche und Erwachsene, aber auch Freude darüber, dass die Show mit ihren vierzig Nummern ein absoluter Kracher war, welche das Publikum im ausverkauften Saalbau mit tosendem Applaus quittierte.

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Montag, 26.09.2016Zetzbu

Wo Modelle von Opel und IVECO um die Wette strahlten

Text und Bild: Graziella Jämsä

Zwei Firmen – ein Begriff! Der gemeinsame Slogan der Garage Graf AG Zetzwil und der GRANU Nutzfahrzeuge AG bedeutete für die Besucher der Herbstausstellung: doppelt so viel zu entdecken.

Der neue Opel Astra gilt als Champion der Kompaktklasse. Vorne mit IntelliLux-LED-Matrix-Licht, das leuchtet ohne zu blenden, aktive Spurhilfe und nicht zu vergessen der Online- und Service-Assistent OnStar. «Werden bei einem Unfall die Airbags ausgelöst, alarmieren eingebaute Sensoren automatisch einen OnStar-Berater, der sofort den Fahrer kontaktiert. Sollte dieser nicht antworten, wird ein Rettungsfahrzeug losgeschickt», erklärte Stephan von Gunten, Werkstattleiter der Garage Graf AG, eine Technik die ab 2018 in allen Neuwagen Pflicht werden soll. «Opel hat hier eine Vorreiterrolle, die ausserdem mit WLAN-Hotspot, Fahrzeugdiagnose und Routenplaner kombiniert ist.» Und das beziehe sich ebenso auf Corsa, Adam wie auf den SUV Mokka X, der ab November als Automat zu haben sein wird. Hoch hinaus geht es auch mit dem IVECO Daily Euro 6. «Mit Hi-Matic, dem klassenbesten 8-Gang-Automatikgetriebe, und einer neu gestalteten Fahrerkabine wird der Transportindustrie mit dem Modell einiges geboten», schilderte Beat Merz, Werkstattleiter der GRANU Nutzfahrzeuge AG. Spannendes Detail: Eine herausklappbare Dockingstation, wo Mobiltelefone oder iPads zum Einsatz kommen oder die als zusätzliche Ablagefläche nutzbar ist. Kompetent beriet das Team die Ausstellungsgäste. Und wer auf der Suche nach dem Traumwagen eine Pause brauchte, genoss leckeres Grillgut in gemütlicher Atmosphäre.

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www.grafgranu.ch

Montag, 26.09.2016Menziken

Geschicklichkeitsfahren des Bezirksfeuerwehrverbandes Kulm

Text und Bild: Thomas Moor

Feuerwehrfahrzeuge marsch! Im September organisierte die Feuerwehr Oberwynental auf dem Alouette-Gelände in Menziken das Geschicklichkeitsfahren des Bezirksfeuerwehrverbandes Kulm. An acht anspruchsvollen Posten ging es darum, Fahrübungen zu absolvieren und andere knifflige Aufgaben zu lösen. Genauigkeit, korrekte Ausführung und Zeit standen dabei im Vordergrund.

Im Ernstfall brauchen die Angehörigen der Feuerwehren nicht nur Köpfchen. Auch in den Füssen müssen sie es haben. Allen voran natürlich die Fahrer der verschiedenen leichteren und schwereren Feuerwehrfahrzeuge. Dort ist das Zusammenspiel und die richtige Dosierung von Gas, Bremse und Kupplung von grosser Wichtigkeit. Anlässlich des Geschicklichkeitsfahrens konnten die Fahrer mit den tonnenschweren Fahrzeuge beweisen, wie viel Fingerspitzengefühl in ihnen steckt. Über ein Seil mit dem Tanklöschfahrzeug verbunden, galt es, mit dosierter Vor- und Rückwärtsfahrt einen Basketball auf einer Wippe auszubalancieren oder eine Giesskanne so zu neigen, dass das Wasser in den darunter aufgestellten Kübel floss. Auch das genaue Rückwärtsparkieren war eine Aufgabe. Geschicklichkeit war aber auch mit den Händen gefragt. So musste eine Kette auf ein LKW-Rad montiert werden. Schliesslich kommt der nächste Winter bestimmt.

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Montag, 26.09.2016Boniswil

Frauenverein Boniswil: Babysitting-Kurs für 13-Jährige und älter

Text und Bild: Eingesandt

Nachdem am ersten Kursmorgen die Entwicklungsschritte und die Kommunikation mit Babys und Kleinkindern durch Andrea Su, Schweizerisches Rotes Kreuz, aufgezeigt wurden, wurde die Vielfalt rund ums Essen und Trinken ausgiebig besprochen, zubereitet und ebenso ausgiebig probiert.

Tasten, schmecken, sehen, hören, riechen: Am Nachmittag durchliefen die Jugendlichen einen Parcours der Sinne mit vielfältigen Spielmöglichkeiten.

Der zweite Kursmorgen zeigte Schlafrituale auf für 2- bis 8-Jährige, die Kunst des Zähneputzens und als Highlight: das Halten und Wickeln von Gian und Lou! Die Babys gaben sich ganz entspannt. Sollte dies nicht immer der Fall sein, so empfiehlt die Kursleiterin mit Liedchen, Nuggi, Spielzeug und Co. etwas Ablenkung zu schaffen.

Abgerundet wurde der Kurs durch die Themen Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden der Schützlinge.

Detaillierte Informationen gibt es unter:
http://www.srk-aargau.ch/kurse

Sympathisch und kompetent durch Andrea Su ausgebildet, freuen sich 16 Babysitterinnen und 2 Babysitter darauf, ihr Erlerntes einsetzten zu dürfen. Die Jugendlichen erhalten den Babysitting-Pass und eine ausführliche Dokumentation.

Bei der Vermittlung ist Silvia Schmid, FVB, gerne behilflich, 062 777 68 68, ss.schmid@bluewin.ch

Montag, 26.09.2016Meisterschwanden

Rocknacht Tennwil: Im Zelt ging die Post ab

Text und Bild: Thomas Moor

Die 9. Ausgabe der Rocknacht Tennwil hatte es in sich. Nicht nur musikalisch wurde ordentlich auf den Putz gehauen. Auch infrastrukturmässig hatten die Macher ein sehr gutes Händchen.

Die Rocknacht in ein grosses Zelt zu verpacken, ist absolut genial. Nicht nur, weil Schlechtwetterkapriolen plötzlich zur Nebensache werden. Nein: Auch die Stimmung und der familiäre Rahmen bekamen dadurch einen Zusatzkick, der bei den Besuchern sehr gut ankam. Gut gemacht! Kam hinzu, dass das Zelt beheizt war, wobei auch aus Richtung Bühne weit mehr als nur ein laues Lüftchen wehte. Zum Beispiel mit Dominant Seventh, Threat of Denial und Final Story am Freitag. Ein gutes Händchen in Sachen Bandverpflichtung war noch nie das Problem. Bezeichnend dafür war, dass man den europäische Top-Metalhammer Primal Fear verpflichten konnte. Ein Abschlussfeuerwerk, das der 9. Rocknacht alle Ehre machte und so etwas wie ein Appetithappen auf die Jubiläumsausgabe 2017 war.

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Montag, 26.09.2016Zetzbu

Jungbürgerfeier Zetzwil der Jahrgänge 1997 und 1998

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Beim Empfang der neuen Jungbürger/-innen im Gemeinderatszimmer waren vierzehn der geladenen fünfundzwanzig jungen Leute erschienen. Gemeindammann Brändle begrüsste die zu Beginn noch etwas schüchternen Jugendlichen. Bei der Ankündigung eines «Jungbürgertests» lockerte die Stimmung merklich auf.

Der sogenannte Test beinhaltete Fragen über Einwohnerzahl, das Jahr der ersten Hauptstrassenteerung, Anzahl Fahrzeuge und Hunde in Zetzwil, die Höhe der Steuereinnahmen sowie der jährliche Wasser- und Kehrichtsäckeverbrauch. Klar, dass kaum eine Frage richtig beantwortet werden konnte. Thomas Brändle betonte, dass es ihm einfach wichtig sei, dass die Jungbürger ein Gefühl für die Zahlen der Gemeinde bekämen.

Auf die Bitte hin, Fragen und Anliegen an den gesamten Gemeinderat zu stellen, kam die Frage nach einem gemeindeeigenen Bancomaten auf. Brändle erklärte, dass dieses Thema bereits vor ein paar Jahren mit einer Bank geprüft worden sei. Diese habe den Betrieb eines solchen Automaten aus finanziellen Gründen abgelehnt.

Nach der Vorstellung der anwesenden Gemeinderäte und ihren Ressorts sowie der Verwaltungsangestellten verschob man sich nach Menziken ins moderne Glashaus Hotel, wo mit Behörden und Jungbürger/-innen der Gemeinde Leimbach die gemeinsame Feier bestellt war. Geschäftsführer und Gastronomiechef führten durch das imposante Gebäude, erklärten die Fitnessräume, liessen einen Blick in die luxuriösen Hotelzimmer werfen und brachten die Gesellschaft schlussendlich auf die Dachterrasse, wo der Apéro wartete.

Das anschliessende Essen im gediegenen, weissgedeckten Speisesaal liess keine Wünsche offen. Die Stimmung unter den jungen Leuten wie auch unter den älteren («Ihr seid eben schon länger jung!») liess gute und lockere Gespräche aufkommen. Erfreulich war zu sehen und zu hören, wie unsere Jugend mit offenem Blick zielsicher durchs Leben geht und weiss, was sie will.

Der offizielle Akt und die Übergabe der Buchgeschenke, traditionell ein Weltpanoramaband des Geburtsjahres, wurde durch die beiden Gemeindeammänner mit humorvollen Beiträgen vorgenommen. Brändle betonte, dass das wichtigste Ereignis in jenem Jahr die Geburt des Jungbürgers oder der Jungbürgerin gewesen sei. Weniger Wichtiges stehe im Buch, sei aber auch interessant. Weiter wies er darauf hin, dass die Jungbürger/-innen nun abstimmen, heiraten, Verträge abschliessen, von zu Hause ausziehen, aber auch hinaus geworfen werden könnten, sowie Steuern zahlen müssten.

Zum Abschluss des Abends trafen sich dann die meisten nochmals auf der lauschigen Terrasse, wo das Servicepersonal wegen des kühlen Herbstabends nicht nur Getränke, sondern auch Wolldecken verteilte.

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Freitag, 23.09.2016Seengen

«Wir wollen die Jugendlichen in künftige Projekte einbeziehen.»

Text: Graziella Jämsä, Bild: Graziella Jämsä / ZVG

Vielseitig, engagiert und immer in Bewegung – so liesse sich die Arbeit der 2012 gegründeten Jugendkommission in Seengen umschreiben. Jetzt ist die Zeit für professionelle Unterstützung reif.

«Das erste Ziel war die Wiedereröffnung des Jugendtreffs», erinnert sich Gemeinderätin Regula Hechler. «Das ist uns gelungen. Mit dem Unterschied, dass nicht mehr die Kirchenpflege, sondern die Jugendkommission die Verantwortung trägt, während die Betriebskommission wie auch der Elternrat der Kirche den Jugendtreff weiterhin betreiben und tatkräftig unterstützen.» Ausserdem sei unter Beizug des Büros West ein Jugendkonzept erarbeitet worden. «Da aber dafür keine zusätzlichen personellen Ressourcen gesprochen worden sind, hat man sich in der Versuchsphase auf projektbezogene Jugendarbeit konzentriert.» Dazu gehören die inzwischen sehr beliebte offene Turnhalle, die Sommernachts- sowie die Halloween-Party. «Bei der offenen Turnhalle haben Seenger Vereine die Jugendkommission tatkräftig unterstützt.» Dafür sei man sehr dankbar, nicht zuletzt, weil immer mehr Jugendliche das Angebot nützen würden. «Wir haben schon mehrere Male eine zweite Halle aufgemacht», verdeutlicht die Gemeinderätin.

Natürlich freue man sich, dass die einzelnen Anlässe so gut angekommen seien. «Doch wenn wir jetzt den Schritt zu einer offenen Jugendarbeit machen, würde der Aufwand die Möglichkeiten der freiwilligen Helferinnen und Helfer übersteigen.» Eine in Jugendfragen ausgebildetete Fachperson solle Mädchen und Jungen auf dem Weg zur Selbstständigkeit begleiten und die angehenden Erwachsenen fördern. Die Jugendlichen hätten einen direkten Ansprechpartner für ihre Anliegen oder bei Problemen. «Und wir wollen sie in künftige Projekte einbeziehen. Sie sollen ihre Wünsche nicht nur äussern, sondern auch realisieren können.» Durch das Mitgestalten des Lebensalltags fühlten sie sich wohl in der Gemeinde. «Das Verhältnis zwischen den Generationen wird stabiler und ausgeglichener.» Mit der Besetzung der neugeschaffenen Stelle ende offiziell die Versuchsphase in Begleitung des Büros West. Vorgesehen ist, die Position der Jugendarbeit mit jener der Schulsozialarbeit zu kombinieren, sodass eine 50-Prozent-Stelle geschaffen werden kann. Für diese wird die bereits tätige Schulsozialarbeiterin Dominique Mock vorgeschlagen. «Daraus ergeben sich Synergien, die den Bedarf überschaubarer machen. Müsste eine neue Person gesucht werden, würden 25 Stellenprozent nicht ausreichen.» Regula Hechler hält einen Moment inne, bevor sie hinzufügt: «Bei diesem Antrag für die Gemeindeversammlung geht es wirklich um eine Investition in die gemeinsame Zukunft Seengens.»

Freitag, 23.09.2016Meisterschwanden

«Aus einem Moment heraus nimmt die Idee Gestalt an.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor mehr als 20 Jahren hat Eléonore Studer von ihrem Mann eine Palette Aquarellfarben bekommen. Damit begann ihre künstlerische Entdeckungsreise, die seit ihrem Umzug nach Meisterschwanden auch regelmässig ans Ufer des Hallwilersees führt.

Eléonore Studer marschiert auf der Delphinstrasse, lässt die Anlegestelle der Schiffe rechts hinter sich, bevor sie am Seeufer Menschen, Schwäne und Enten grüsst. Sie schlüpft in die Gummistiefel, macht ein paar Schritte ins Wasser und sieht sich um. Es dauert keine zwei Minuten, da hat sie den ersten Stein gefunden, rollt ihn in Position, sucht den nächsten. Bald schon steht das «Steimannli», wie sie die Schöpfung selbst nennt. «Manchmal hilft mir jemand beim Bauen oder versucht sich an einer eigenen Gestalt», erzählt Eléonore Studer. Dass Wetter und Wellen ihre Werke zum Einsturz bringen, stört sie nicht im Geringsten. «Aus einem Moment heraus nimmt die Idee Gestalt an. Wenn ich mich vor die Leinwand stelle, weiss ich vielleicht: Ich will heute eine Giraffe zeichnen. Aber wo diese steht oder ob noch andere Tiere auf dem Bild erscheinen, erfahre ich erst, wenn alles gemalt ist.» An einer detaillierten Planung halte sie sich genausowenig fest wie an fertigen Werken.

In den Kursen von SHE Susanne Waldvogel lernte die ausgebildete Coiffeuse den Umgang mit Aquarellfarben, heute experimentiert sie mit verschiedensten Techniken. «Gerade erfreue ich mich an Reliefs, bewege mich also zwischen Bildhauerei und Malen.» Mit dem Ausstellen ihrer Bilder kann sie sich, trotz positiver erster Erfahrungen in der Galerie R4L vergangenes Jahr, nicht so einfach anfreunden. «Das fängt bei der Namensgebung an. Warum soll ich den Eindruck eines Betrachtenden schon mit der Titelgebung lenken?» Eléonore Studer lässt sich lieber von der Offenheit ihrer Gegenüber inspirieren. «Der eine sieht in meinem Steimannli einen Engel, der nächste einen Vogel oder vielleicht einen Gärtner. In der Auseinandersetzung entstehen Gespräche, die so niemals planbar wären – ein unglaublicher Reichtum.» Ein Hund hat sich ins Wasser begeben. Er hält respektvollen Abstand zum Steimannli. Aber als Eléonore Studer ihn zum Spielen lädt, kann er nicht widerstehen. Die eben geschaffene Skulptur rückt in den Hintergrund, wird die nächsten Betrachter faszinieren.

Donnerstag, 22.09.2016Boniswil

In den Klettgauer Reben

Text und Bild: Eingesandt

Der Männerturnverein Boniswil hatte einmal mehr ideales Wanderwetter gepachtet. So konnten dreizehn – leider im Bereich eines Minusrekords – die Reise vom 10. September mit der Bahnfahrt nach Lenzburg–Zürich–Schaffhausen in Angriff nehmen.

Ab der Munot-Stadt gelangten sie durch ein fein rausgeputztes Klettgau ins Weindörfchen Trasadingen. Als ob dieser Ort von unserer Ankunft gewusst hätte, waren emsige Bewohner daran, die Strassenzüge zu schmücken. – Weit gefehlt! Bald konnte man erahnen, dass hier ein Fest zu Ehren des Trasadinger-Weines vorbereitet wurde. Die Männerriegler waren jedoch die ersten Gäste des dann erst am Nachmittag beginnenden Weinfestes! Etwas verspätet, jedoch gestärkt und wohlgemut begann dann die Wandertour durch die Reben. Am Rande eines zusammenhängenden Weingebietes stieg die Gruppe hoch bis nahezu an deutsches Gebiet. Von dort führten gut ausgebaute Weinbergstrassen, welche die Terrassen der Rebberge erschlossen, unserem Wanderziel Hallau entgegen.

Für unseren Rasthalt fanden wir einen äusserst idealen Schattenplatz. Ein erstes Grüppchen visierte nun das stets vor unseren Augen liegende «Kleinstädtchen» an. Für weitere drei Protagonisten war bei der St. Mauritius-Kapelle gleichsam ihr Scheideweg. Die «Nimmersatten» hängten dann noch eine Zusatzschlaufe über Oberhallau an. Geradezu fahrplanmässig trafen sich dann die Riegler Punkt 15 Uhr zum Nachmittagsapéro im Garten des Restaurants Gemeindehaus. Das Abendessen in demselben Haus konnte man im Einverständnis mit dem Wirt etwas vorverlegen. Das bestens gebratene Steak an bekömmlicher Sauce mit passenden Zutaten fand bei den hungrigen Gesellen Anklang. Wie sich’s gehört, genossen wir einen Hallauer Roten dazu. Die Rückreise benutzten die zufriedenen Wanderer in Aufarbeitung des Erlebten und im Erzählen vergangener Erlebnisse. Es war nicht all zu spät, als sich die Heimkehrenden auf dem Bahnsteig in Boniswil verabschieden konnten.

Donnerstag, 22.09.2016Lüpu

Turnfahrt des TV Lüpu

Text und Bild: eingesandt

Die diesjährige Turnfahrt des Turnvereins Leutwil stand ganz unter dem Motto «Bremsen wird überbewertet» und führte 18 Turner und Turnerinnen in die Westschweiz.

Kurz nach 8 Uhr starteten wir mit zwei Kleinbussen Richtung Bern. Nach einer kleinen Kaffeepause auf einer Raststätte kamen wir in Studen an. Die Zeit bis zum Mittagessen nutzten einige, um noch eine kurze Runde Minigolf zu spielen. Nach einem feinen Cheeseburger ging es nach Lyss zum Highlight des Tages: Kart fahren. Während einer halben Stunde hatten wir die kurvenreiche, 750 Meter lange Kartbahn für uns und konnten so richtig Gas geben. Mit dem Wissen, dass die Anzahl Runden gezählt und die Rundenzeiten am Ende ausgewertet wurden, vergass so mancher, dass die Karts auch Bremsen haben. Unser Präsident Bruno Gloor fuhr mit 45.777 Sekunden die schnellste Runde, dicht gefolgt von Pascal Baumann mit einer Zeit von 45.804 Sekunden und Mike Cattaruzza mit 45.954 Sekunden. Weiter ging die Fahrt nach Estavayer-le-Lac, wo wir nach einer kleinen Abkühlung im Neuenburgersee den Tag beim Grillieren ausklingen liessen.

Am Sonntagmorgen fuhren wir auf die andere Seeseite und stiegen in Noiraigue aufs E-Bike um. Von dort aus ging es stetig ca. 700 Höhenmeter hinauf zum Creux-du-Van. Nach einer kleinen Stärkung kamen noch ein paar wenige Anstiege und dann folgte die lange Abfahrt in Richtung Travers. Viele von uns waren bis dahin noch nie mit einem E-Bike gefahren. Dadurch war die Versuchung gross, einmal auszuprobieren, wie schnell so ein Velo überhaupt fährt. Unfallfrei in Travers angekommen, wurden wir bereits zu einer Reise ins Erdinnere erwartet. Nach einer einstündigen Führung durch die Asphaltminen durften wir danach eine Spezialität des Val-de-Travers geniessen: im Asphalt gekochter Schinken. Nach dem sehr feinen Essen führte uns der Weg zurück nach Noiraigue, wo wir die E-Bikes zurückgaben. Ein tolles Wochenende mit viel Spass und reichlich Action neigte sich dem Ende zu und wir traten unsere Heimreise an.

Mittwoch, 21.09.2016Zetzbu

Männerriege-Reise ins Entlebuch

Text und Bild: eingesandt

Es kündigten sich Ende August zwei wunderschöne Spätsommertage an, als sich 18 Teilnehmer der Männerriege Zetzwil auf die Turnfahrt ins luzernische Entlebuch begaben.

Mit zwei Kleinbussen, chauffiert von Vereinskameraden, führte die Tour nach Schüpfheim. Nach dem Kaffee gab es eine interessante Einführung in die Thematik über die UNSECO BIOSPHÄRE ENTLEBUCH. Sympatisch stellte Nina Liechti vom Biosphärenzentrum die Philosophie des Projekts vor. Die einzigartige geschützte Natur- und Kulturlandschaft, speziell die Moorlandschaften und Karstgebiete, sollen erhalten werden. Gleichzeitig wird eine nachhaltige Regionalentwicklung realisiert. Die Erhöhung der Wertschöpfung gelingt durch neue anspruchsvolle Ziele, starke Kooperationen und daraus entstehende Innovationen, besonders in Bezug auf einheimische Produkte und Dienstleistungen.

Der erste Getränkestopp folgte auf der Südelhöhe bei Sörenberg. Hier wurde in zwei Gruppen eingeteilt. Die Bergwanderer erklommen die Schrattenfluh und gelangten nach vielen Schweisstropfen zum Berggipfel «Hengst». Die Anstrengung wurde mit einer tollen Aussicht auf die «Marbachegg» und weiter bis in den Schwarzwald entschädigt. Nach der Mittagsrast mit Verpflegung aus dem Rucksack und dem obligaten Gipfelwein folgte der kräftezehrende Abstieg der Karstwanderung. Beim Tagesziel im Berggasthaus Salwideli konnte der Flüssigkeitsverlust wieder aufgefüllt werden. Freudig wurde die «Geniesser-Gruppe» begrüsst, welche Sörenberg-Dorf und die Gegend der «Rossweid» bis zum «Salwideli» per Bahn und zu Fuss auskundschaftete.

Tolles Personal, ein feines Nachtessen und gepflegte Zimmer sorgten für gute Stimmung. Bei «Hose abe» und dem späteren Mitternachts-Plättli verflog die Zeit im Nu. Nach dem Frühstück und einem einstündigen Marsch zur Alp Silwängen stieg die Spannung bei einem Apéro. Schon nahm der einheimische Pius Schnider die Reisegruppe in Empfang und es galt «Helm auf». Ein steiler Höhleneinstieg führte in die uralte Tropfsteinhöhle als Teil eines grossen, zusammenhängenden Höhlensystems des Karstgebietes. Schroffe Karren, weit verzweigte Höhlensysteme und unterirdische Hohlräume waren beim äusserst interessanten Höhlenrundgang zu bestaunen. Sogar eine Jodel-Einlage des Höhlenführers durfte nicht fehlen, bevor alle wieder ans Tageslicht und an die Wärme gelangten.

Das Mittagessen aus einheimischen Produkten wurde im Restaurant «Torbach» in Flühli genossen. Der Verdauungsspaziergang führte zum Dorfkern, wo eine weitere Überraschung wartete. Unter fachkundiger Führung kamen die gestandenen Mannen oberhalb von Flühli beim Schwandalpweiher mit frischem Quellwasser in den Genuss eines Kneipp-Kurses. Wassertretanlage, Gussstationen, Barfusspfad, Armbad, Ruhezonen und Kräutergärten sind jetzt für die Männerriege Zetzwil keine Fremdwörter mehr.

Beim Rückmarsch ins Dorf wollte es der Zufall, dass die Vorbereitungsarbeiten für die Dorfchilbi in vollem Gange waren. So war es nicht verwunderlich, dass die Zetzwiler Männerturner als die ersten trinkfreudigen Gäste beim Eichhof-Bierwagen des Skiclubs bedient wurden. Dies war ein würdiger Abschluss für eine äusserst interessante und abwechslungsreiche Turnfahrt, bevor die beiden «Vereinsbusse» die ganze Reisegruppe wieder sicher nach Zetzbu brachten. Ein grosses Dankeschön gebührt dem Organisator und Reiseleiter Rolf Hirt.

Mittwoch, 21.09.2016Boniswil

Kulinarische Köstlichkeiten aus Portugal

Text und Bild: Graziella Jämsä

Am Weidweg 1 in Boniswil hat Paulo Teixeira den Direktverkauf des Eier Leibundgut übernommen und ihn unter dem Namen «Millennium Aromas & Sabores» um portugiesische Spezialitäten erweitert.

«Zuerst muss man die Hülle knacken, dann kann man den Samen der gezüchteten Lupine herausdrücken und verspeisen», erklärten Paulo und Patricia Matos Teixeira. «Die werden meist zum Apéro gereicht, können aber auch als Snack gegessen werden.» Eine Auswahl an Weinen findet sich im Regal daneben. Und für die Zubereitung des portugiesischen Kaffees stehen die Maschinen schon bereit. Familie, Freunde und Neugierige nutzten die Gelegenheit, sich am Eröffnungswochenende im neu eingerichteten Geschäft umzusehen, Spezialitäten aus dem Angebot zu kosten und mit Paulo Teixeira auf den Start anzustossen. Mit dabei auch Urs Leibundgut, Geschäftsgründer von Eier Leibundgut, der die Hintergründe schilderte: «Paulo Teixeira arbeitet schon seit Jahren bei uns. Ich wusste von seinem Traum, Spezialitäten aus der Heimat anzubieten, und freue mich, dass dies mit dem Direktverkauf jetzt wahr werden kann.»

Öffnungszeiten Direktverkauf:
Donnerstag bis Samstag von 09.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag, 20.09.2016Zetzbu

Feuerwehr-Hauptübung auf dem Areal der Stiftung Schürmatt

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die diesjährige Hauptübung der Feuerwehr Gontenschwil-Zetzwil hatte zum Ziel, einen Küchenbrand zu löschen und drei Häuser zu evakuieren. An der Übung beteiligt waren ein Teil der Feuerwehr Mittleres Wynental, der Samariterverein Gontenschwil-Zetzwil sowie die Rettungskräfte des Asana Spitals Menziken. Die Übungsüberwachung war Aufgabe der Feuerwehr Oberwynental.

Zahlreiche Beobachter aus der Bevölkerung liessen sich auf das beeindruckende Spektakel ein. Unter dem Kommentar des Feuerwehrkommandanten Roman Soland erlebten sie einen interessanten und lehrreichen Einsatz der vereinigten Rettungs- und Löschkräfte unserer Region.

Markus Reber, der Sicherheitsverantwortliche der Stiftung Schürmatt, betonte die Wichtigkeit des Austausches und der gemeinsamen Übungen, um sicherheitsmässig auf höchstem Stand zu bleiben. Das sensible Klientel der Schürmatt könne Gefahren nicht einschätzen und könne auch mal panisch reagieren in einer Situation, wie sie heute wirklichkeitsnah geübt werde, erklärte er. Der Umgang mit den Menschen der Schürmatt sei eine zusätzliche Herausforderung für die Rettungskräfte. Die Übung sei auch eine Chance, gegenseitige Hemmschwellen und Berührungsängste abzubauen. Die Feuerwehrleute lernten, dass nur eingeschränkt kommuniziert, dafür gehandelt werden müsse. Um Fehlalarme zu vermeiden, werden alle Mitarbeiter der sieben Schürmatt-Wohngruppen regelmässig auf der Brandmeldeanlage geschult. Das Ziel der aktuellen Übung sei für ihn, die Zusammenarbeit zu optimieren und gegenseitige Erkenntnisse einzubringen.

Dies bestätigte auch Feuerwehrkommandant Roman Soland im Gespräch. Sein übergeordnetes Ziel ist Schwachstellen zu erkennen und das Sicherheitskonzept zu überarbeiten.

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Montag, 19.09.2016Böju

Ein Spaziergang durch die Geschichte

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob Brot und Backwaren, Fleisch, Süssigkeiten oder Kleider – alles, was ein Mensch brauchte, habe er in Beinwil bekommen, schilderte Ursus Merz. Auf dem Dorfumgang, organisiert vom Ortsbürgerverein, verriet er seinem Publikum Vorder- und Hintergründiges aus dem Fabrikalltag vergangener Tage.

«Herzlich willkommen zum Dorfumgang», begrüsste Ursus Merz die gut 50 Teilnehmenden am Ausgangspunkt bei der Valiant Bank. «Es freut mich, dass auch die Neuzuzüger wieder mit dabei sind. Zur Erklärung, wer keine fünf Generationen hier wohnt, ist noch kein Beinwiler.» Das Lachen der Teilnehmenden schallte über den Platz. Aber kaum begann Ursus Merz zu erzählen, hörten alle aufmerksam zu. Die Bank im Rücken wies er auf verschiedene Häuser entlang der heutigen Aarauerstrasse. «Die gehörten damals noch zum Industriegebiet Sandstrasse», erläuterte er. «Beispielsweise war in dem Gebäude links vom Kreisel ein Konsum untergebracht. Und in der ersten Etage war ein Zahnarzt.» In der Konservenfabrik ein paar Schritte weiter seien 15 Personen tätig gewesen. «Das war damals schon eine grössere Mitarbeiterzahl.» Zustimmendes Nicken einiger Zuhörerinnen und Zuhörer. Eigentlich habe es zu jener Zeit nur drei Gesellschaftsschichten gegeben. «Herren wie die Fabrikeigentümer, Lehrer und Kirchenpersonal sowie zum Dritten die Fabrikler. Die man jedoch nicht unterschätzen durfte, denn manch einer hat sich beeindruckend hochgearbeitet.» Ursus Merz hatte nicht nur die Fakten zu unterschiedlichen Gebäuden recherchiert. Er hatte auch Bildmaterial organisiert oder mit den Nachkommen früherer Hausbesitzer korrespondiert, um den Teilnehmenden ein möglichst vielseitiges Bild der jeweiligen Zeit geben zu können. Gegen 16 Uhr beendete der zunehmende Wind den Umgang, den man gemütlich bei Bratwurst und Brot in der Halle der Grütter Bedachungen AG ausklingen liess. Und so manch einer freute sich bereits darauf, kommendes Jahr wieder mit Ursus Merz durch Beinwil zu spazieren.

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Montag, 19.09.2016Boniswil

«De verruckti Theodor» begeisterte die Zuschauer

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Musikgesellschaft Boniswil lud zum Theater. Und der volle Saalbau zeigte, wie gut die Kombination aus leckerem Znacht und bester Unterhaltung beim Publikum ankommt.

Vater Theodor hat sein Geld auf der Pferderennbahn verwettet und Sohn Andreas tobt sich in einem Striplokal aus. Zwei Fakten, die nicht nur den Frieden in der Familie Gatterer stören. Denn Andreas’ Nackttanz fand mediale Beachtung, was die künftige Schwiegermutter Kamilla entsetzt. Zur Besänftigung aller beteiligten Damen entwickeln Vater und Sohn eine ganz besondere Lösung. «De verruckti Theodor» bot Situationskomik en masse. Wenn die freche Lotte in Netzstrümpfen und Mini die Bühne eroberte, Theodor im Nachthemd da stand oder die überemanzipierte Kamilla ihrem Mann mit «Sitz!» den Platz zuwies, schallten die Lacher durch den Saalbau. Von Akt zu Akt legte die Geschichte an Tempo zu. «Eine Herausforderung für die Schaupieler», erklärte Regisseur Georg Bussmann – welche diese glänzend bewältigten. Ausserdem haben Spielfreude und Zusammenarbeit der MGler schon manchem den Einstieg ins Theater erleichtert. Marina Keller, die im «verruckten Theodor» zum ersten Mal auftrat, begeisterte als sehr präsente Flora. Den nicht enden wollenden Schlussapplaus hat sich dieses Bühnenteam jedenfalls redlich verdient.

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Montag, 19.09.2016Seengen

Der Neuzuzügertag ist ein idealer Kennenlerntag

Text und Bild: Thomas Moor

Viele haben Seengen bereits kennengelernt. Einige sind erst kürzlich ins schöne Weinbaudorf gezogen. Gute Gelegenheit, den Gemeinderat kennenzulernen und Wissenswertes rund um das Dorf aus erster Hand zu erfahren. Von 399 Personen haben sich 90 Erwachsene mit 15 Kindern zum Neuzuzügertag angemeldet.

Wer das Paradies auf Erden sucht, findet es mit grosser Wahrscheinlichkeit in Seengen. Zugegeben: Mag vielleicht ja etwas übertieben tönen. Tatsache aber ist, dass jene knapp 400 Personen, welche Seengen als neuen Wohnort gewählt haben, eine gute Wahl getroffen haben. Der schönste Fleck Erde sei das Berner Oberland, danach folge aber sofort Seengen, wie der gebürtige Berneroberländer Hallwilersee-Ranger Peter Wyss sagte. Er und sein Kollege Peter Häfliger erzählten von der Rangerfunktion als Kontrollorgan rund um den Hallwilersee. Wie auch immer: «Sie haben einen schönen Ort ausgesucht», wie Gemeindeammann Jörg Bruder die neuen Seenger Bewohner begrüsste. Die Gemeinde sei zentral gelegen, familienfreundlich und verfüge über eine sehr gute Infrastruktur, ein gesundes Gewerbe und über 40 Vereine. Zudem sei Seengen ein aktives Dorf. Davon zeugen die vielen fest verankerten Anlässe. Nicht zu vergessen die Sehenswürdigkeiten und das Naherholungsgebiet. Nach der Vorstellung der einzelnen Gemeideräte und ihren Ressorts ging es runter an den See, wo man die Badeanlagen, Kinderbad, Brestenbergbad, Männerbad, Frauenbad und Dornisbad besuchte. Dem Apéro beim Männerbad folgte später der Imbiss in der Mehrzweckhalle, wo Braten und Gratin sowie zum Dessert Crèmeschnitten serviert wurden.

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Montag, 19.09.2016Seengen

Herbstfest: Bühne frei für die Kürbisse der Remunds

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn Astrid und Ueli Remund aus Seengen auf ihrem Hof beim Brestenberg im Herbst zum grossen Hoffest laden, heisst das unter anderem «Bühne frei für Speise- und Zierkürbisse».

37 Sorten der kulinarischen Allrounder standen zu tausenden zum Verkauf bereit, schön gewaschen und kreativ präsentiert von einem fleissigen Helferteam. «Ohne die Helfer wäre es nicht möglich, ein solches Fest überhaupt auf die Beine zu stellen», wie Astrid Remund sagte und darauf hinwies, dass die Zierkürbisse punkto Reife etwas Verspätung hätten und deshalb noch nicht alle erhältlich seien. Verspätung war für die vielen Helfer an jenem Septembersamstag ein Fremdwort. Alle standen sie auf der Matte und waren bereit, dem Herbstfest mit ihrem Engagement die ganz spezielle Note und den Charme zu verleihen, welche den Anlass in den letzten fünf Jahren geprägt haben. Beim Eingang wurden die Besucher von einer grossen Auswahl an Hofprodukten empfangen: Früchte, Gemüse, Sirup, Konfi, Buurebrot und Butteröpfe aus der «Backstube» von Margrit Remund. Bei ihr lief der grosse Backofen im wahrsten Sinne des Wortes heiss. Heiss ging es auch bei der Feuerstelle zu und her. Dort rührte Marlene mit viel Gefühl in der sämigen Kürbissuppe. Gleich vis-à-vis hatte Chefgrilleur Adrian Remund den ersten Probegalopp mit einer Kalbsbratwurst hinter sich gebracht. Alle waren sie für den grossen Ansturm gerüstet. Zum Fest gehörten auch diverse Aussteller aus der Region, welche ihre Produkte ebenfalls zum Verkauf anboten. Die Attraktion für die kleinen Besucher war wieder die Fellnähgruppe Meisterschwanden, die den Kindern half, Kürbisse lustig zu verzieren.

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Montag, 19.09.2016Region

Aabachrenaturierung – eine Erfolgsgeschichte

Text und Bild: eingesandt

Unter diesem Motto lud der Landschaftsschutzverband Hallwilersee (LSVH) am Freitag, 9. September zu einer Begehung in Mosen und der Vergabe seines jährlichen Sommervogelpreises ein.

Da das Projekt auf etwa 650 Meter Bachlänge aussergewöhnlich für unsere Gegend ist, folgten über 40 Leute dieser Einladung. Sie wurden zuerst vom Preisträger Richard Stadelmann in die Geheimnisse dieser Renaturierung eingeführt. Durch verschiedene Verbauungen im Bach entstanden Flachwasserzonen und tiefe Stellen, die unterschiedlichen Tieren Platz und Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Auch die Seeforelle liebt diese verschiedenen Bereiche für ihre Nahrungsaufnahme und als Laichplätze. Inzwischen wurden sogar Flussuferläufer und ein Eisvogel gesichtet, die die neue Umgebung erkunden wollten. Es gibt beschattete, aber auch besonnte Flächen, die für viele Insekten und Libellen wichtig sind.

Ein Durchlass unter der Strasse zwischen Mosen und Aesch dient bei normalem Wasserstand als Tierkorridor und bei Hochwasser als Entlastung. Die grösste Geländeveränderung passiert zwischen der erwähnten Strasse und dem See. Dort erhält der Aabach eine grosse Ausbuchtung mit optimalen Flachwasserzonen.

Anschliessend an die Besichtigung erfolgte beim Camping Seeblick die Preisübergabe an Richard Stadelmann durch Eduard Schmid. Der Preisträger hat dieses grosse Renaturierungsprojekt lanciert, erste Pläne gezeichnet und ihm anschliessend mit vielen Gesprächen und Verhandlungen zum Durchbruch verholfen. Der Preis wurde zur Hälfte von der Hypothekarbank Lenzburg und zur anderen Hälfte vom LSVH gesponsert. Benno Affolter erwähnte in seinem Votum, dass neben dem Preisträger noch viele unterstützende Landwirte und Anwohner dazu beitrugen, dass die Renaturierung wirklich ein Erfolgsprojekt werden konnte.

Bis Ende Oktober sollten die Bauarbeiten abgeschlossen sein und nachher wird die Natur für die feinere Ausgestaltung sorgen.

Wer weiterhin über dieses und viele weitere Projekte informiert sein möchte, meldet sich am besten als Mitglied des LSVH an. Kontakt unter www.natur-im-seetal.ch

Montag, 19.09.2016Böju

Alpenbiber und Alpenbitter

Text und Bild: eingesandt

Begonnen hatte die diesjährige Turnfahrt bereits in der Turnstunde am Dienstag: Im Böjuer Wald kämpften drei Teams um die Vorherrschaft im globalen Wettbewerb.

Jedes Team eröffnete seine neue Fabrik; dabei mussten Geld verdient, Rohstoffe beschafft und eine Fabrik gebaut werden. Es war nicht nur logistisches Geschick gefragt, sondern auch Kreativität, als es darum ging, die Neueröffnung feierlich zu präsentieren. An diesem Abend wurde das Geheimnis gelüftet, um welche Fabrik es eigentlich ging – und somit auch, wohin die Turnfahrt 2016 führte: Das Siegerpaket bestand aus einer Falsche Appenzeller und einem Sack Biberli.

Im Zug Richtung Ostschweiz wurden die 13 Turnerinnen und Turner mit selbstgebackenen Mandelgipfeln und feinem Zopf verwöhnt. Doch das Znüni mussten sie sich verdienen: In Appenzell stiegen sie in die Backstube der Bäckerei Böhli hinab und durften selber wunderschöne Appenzeller Biber mit traditionellen Motiven herstellen. Jeder durfte sein eigenes fertiges Kunstwerk mit nach Hause nehmen – und das 7-tägige Warten auf die perfekte Konsistenz wurde in manch Böjuer Familie zur Herausforderung.

Nach einem feinen Mittagessen im Biergarten (die Männer) oder mitten im hübschen Altstädtli (die Frauen) stand eine Betriebsbesichtigung der Appenzeller Alpenbitter (mit Höhepunkt Degustation) auf dem Programm.

Rösti zum Zweiten

Nach all diesen Delikatessen wurde es doch noch sportlich: Nach der Luftseilbahn-Fahrt auf den Hohen Kasten ging’s zu Fuss weiter via Bergrestaurant Staubern in die Bollenwees. Zum Abendessen gab’s – zur Überraschung unserer Männer – das gleiche wie zum Mittagessen: feine Rösti und Geschnetzeltes.

Am nächsten Morgen machten sich die Böjuerinnen und Böjuer mit Elan wieder auf zur «Saxer Lücke». Von da an ging’s ziemlich viele Höhenmeter hinab ins Rheintal. Den Nachmittag hingegen durften sie geniessen: In Sax waren sie eingeladen und durften sich von Lilian Wicks Familie im wunderschönen Garten mit einem Grillfest und einem herrlichen Dessertbuffet verwöhnen lassen.

Montag, 19.09.2016Böju

Volvo V90 Cross Country: Weltpremiere in Zürich

Text und Bild: Thomas Moor

Zur Weltpremiere des Volvo V90 Cross Country und zur Auslieferung des neuen Volvo S90 lud Volvo in die Lokalität der MAAG Music & Arts nach Zürich. Mit von der Partie war auch Christian Fischer von der Fischer Automobile AG in Beinwil am See.

Das war eine geballte Ladung «Good News», welche Volvo für seine Händler bereithielt und dem Anlass den gebührenden Stellenwert zukommen liess. Schliesslich kommt es nicht alle Tage vor, dass eine automobile Weltpremiere in der kleinen Schweiz über die Bühne geht. Neben Göteborg (Schweden) und Vail (USA) kam Zürich zum Handkuss und durfte den Volvo V90 Cross Country feierlich enthüllen. Während die Blicke der zahlreich anwesenden Schönheiten aus der Schweizer Promiszene den Fotografen galten, hatte Christian Fischer zum einen die Volvo-S90-Limousine, die zur Auslieferung bereitstand, und natürlich den V90 Cross Country fixiert. «Ein Fahrzeug, das wunderbar in unser Land mit seiner Topografie passt», wie Christian Fischer sagte, nachdem der Schleier (resp. das Tuch) gelüftet wurde. Eindrücklich, welche Härtetests das neue Fahrzeug, welches die Händler an diesem Abend zum ersten Mal zu sehen bekamen, über sich ergehen lassen musste und welche technischen Raffinessen in ihm schlummern. Dies wurde in einer Filmeinspielung eindrücklich demonstriert. Die Produktion des Allrads soll noch diesen Herbst anlaufen. Die Art Session, bei welchem ein Volvo zum Kunstwerk gemacht wurde, bildete den Abschluss der Weltpremiere.

Freitag, 16.09.2016Böju

«Ein Buch, mit dem das Kochen zu jeder Jahreszeit Freude macht.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Welches Gemüse hat gerade Saison? Wie lässt sich aus dem alltäglichen Apfel ein besonderes Gericht zubereiten? Oder welches Gebäck eignet sich als Mitbringsel zur nächsten Party? Das grosse Landfrauen-Jahreszeitenbuch gibt Antworten auf viele Fragen und inspiriert nicht nur zu kulinarischen Experimenten.

Lotti Baumann steht in der heimischen Küche und rollt den Teig für Nusschnecken aus. Die fertigen Partybrote neben ihr und die Wäschekörbe voll süssem Gebäck zeigen, wie weit die Vorbereitungen für die Vernissage schon gediehen sind. «Alles Rezepte aus dem Buch», verrät die Landfrau mit strahlendem Lächeln. Es ist die erste Publikation des Fona Verlages, an der sie mitgearbeitet hat. «Aber nicht das erste Buch der Landfrauen.» Denn der ALFV habe diese Form, Wissen und Traditionen weiterzugeben, schon länger für sich entdeckt. «Im letzten Buch hat sich alles um Weihnachten gedreht. Diesmal haben wir uns das ganze Jahr vorgenommen.»

Auf über 200 sorgfältig gestalteten Seiten sind neben Gegebenheiten der Natur als Grundlage der Menüplanung regionale Traditionen im Frühling, Sommer, Herbst und Winter zu finden. «Es ist ein Buch, mit dem das Kochen zu jeder Jahreszeit Freude macht», erklärt Lotti Baumann. «Gleichzeitig stecken mit Tipps zur Gartenarbeit, Vorratshaltung oder Gesundheit so viele Themen drin, dass es sich jederzeit zum Schmöckern eignet.» Als Präsidentin des ALFV wünscht sich die Mitautorin, dass Publikationen wie das Jahreszeitenbuch helfen, Berührungsängste abzubauen. «Bei den Landfrauen handelt es sich nicht einfach um den Berufsverband der Bäuerinnen. Es geht um die Freude an deren Inhalten.» Jede Frau, die sich fürs Kochen und Backen mit natürlichen, regionalen Zutaten begeistere oder sich engagiert um Haushalt und Garten kümmere, sei im Herzen eine Landfrau. «Die Pflege von Traditionen bedeutet nicht stehenzubleiben. Wo man sich aktiv mit Bräuchen auseinandersetzt, entwickeln sich diese ganz selbstverständlich weiter, ohne dadurch verloren zu gehen.» Mittlerweile sind die nächsten Bleche Nussschnecken für den Ofen bereit. Sie freue sich darauf, bei der Vernissage mit den anderen Autorinnen und Bezirksvertreterinnen auf das Buch anzustossen. «Ausserdem bin ich gespannt auf die Rückmeldungen.» Geht man davon aus, dass die Begeisterung der Landfrauen ansteckend wirkt, wird sich das grosse Jahreszeitenbuch schnell zum Verkaufsschlager entwickeln.

Freitag, 16.09.2016Haubu

Ein kleines Paradies für Bücherfans

Text und Bild: Graziella Jämsä

Für Abenteuer, Kriminalfälle, Romanzen oder inspirierende Momente müssen Literaturliebhaber in Hallwil keine weiten Reisen buchen – sie gehen ins Schulhaus, biegen einmal rechts ab und kommen in der Bibliothek an.

Herrinnen über den 2000 Werke umfassenden Bücherschatz sind Doris Suter und Ruth Huber. «Ich habe das Amt von meiner Mutter Renate Mühlemann übernommmen», erinnert sich Doris Suter. Das sei inzwischen 25 Jahre her, doch die Geschichte der Dorfbibliothek hat noch früher, genauer gesagt 1977, begonnen. Damals haben sich Frauenverein und Trachtengruppe für die Gründung dieser Institution zusammengetan. «Im März 78 hat man im Untergeschoss der Turnhalle Eröffnung gefeiert.» Gemeinsam veranstaltete man einen Flohmarkt, um Geld zu sammeln, welches der Bibliothek später, neben einer Buchspende, zugute kam. Mit dem Bau des neuen Gemeindehauses bekamen die Bücher ein Zuhause mit Tageslicht. «Und irgendwann im Verlaufe dieser Entwicklungen hat mich der Vorstand der Trachtengruppe als Unterstützung für dich auserkoren», fügt Ruth Huber schmunzelnd hinzu.

Die beiden Frauen sorgen nicht nur für Ordnung auf den Regalen, sie kümmern sich jeden Mittwoch von 17.30 bis 19 Uhr um die Ausleihe. Während der Schulferien ist die Bibliothek geschlossen, dann ist mehr Zeit, spannende Neuheiten für die Kundschaft zu erstehen. «Gut 100 Nutzerinnen und Nutzer sind registriert», sagt Doris Suter. «Aber die Zahl ist nicht in erster Linie relevant. Aus verschiedenen Gesprächen wissen wir beispielsweise, dass jener Kunde gerne Krimis liest oder diese Kundin Biographien mag, und können das beim Einkauf berücksichtigen.» Ein Service, den die Lesenden immer wieder zu schätzen wüssten. Ruth Huber erlebt die Bibliothek ausserdem als Treffpunkt: «Die Leute sprechen gerne über das Gelesene und geniessen es, sich auszutauschen.» Die beiden Bibliothekarinnen aus Leidenschaft würden sich über mehr Lesehungrige freuen. Doris Suter lädt Neugierige ein, einfach vorbeizukommen. «Wenn sie sich in unserem Bücherparadies wohlfühlen, ist das Einschreiben rasch erledigt.» Ruth Huber nickt zustimmend und sagt: «Wer weiss, welche Ideen oder Projekte entstehen, wenn Literaturliebhaber untereinander frische Kontakte knüpfen.»

Freitag, 16.09.2016Seengen

Frauenturnverein Seengen: Wanderung im Land der Ströme

Text und Bild: eingesandt

Eine Turnfahrt im Aargau? Er kann zwar nicht die monumentale Wucht der Alpen bieten, aber er ist vielseitig in seinen Landschaften mit Wäldern, Seen, Flüssen, Burgen und Schlössern.

Ein besonderer Ort ist das Wasserschloss, es bezeichnet das Gebiet von Aare, Reuss und Limmat. Nicht umsonst wird der Kanton im Aargauerlied als «Land der Ströme» besungen. Gestartet wurde die Wanderung in Brugg und die türkisgrüne Aare war von Anfang an die Begleiterin der FTV-Frauen. Nach dem Zusammenfluss mit der Reuss bog die Gruppe nach rechts ab und begann bei Turgi den Aufstieg auf das Gebenstorfer Horn.

Es gibt grössere und berühmtere Berge als das Gebenstorfer Horn und doch ist jedermann, sofern er das erste Mal dort oben steht, gepackt von der einzigartigen Sicht, die sich vor ihm ausbreitet. Da strömt von Westen her die Aare durch die Auenwälder, vereinigt sich mit den Wassern der Reuss und wenige hundert Meter später nimmt die Aare auch noch die Limmat auf. Gemeinsam durchbrechen sie die letzten Jurawälle, um weiter unten in den Rhein zu fliessen. Ein grosser Teil der Schweiz wird durch diesen Trichter entwässert. Das imposante Bild von oben vermittelte Geographiewissen in freier Natur. Kühler Gipfelwein und Salzgebäck wurden zum Apéro gereicht und schmeckten herrlich nach dem schweisstreibenden Aufstieg. Auf schattigen Waldwegen wanderte es sich dann federleicht und fast geradeaus bis zum Restaurant Baldegg, wo die FTV-Frauen Mittagshalt machten.

Eine Stunde Marsch rechnete man noch bis zur Altstadt von Baden. Wer Lust und genug Schnauf hatte, konnte den Wasserturm auf Baldegg mit seinen 181 Stufen ersteigen. Es lohnte sich schon wegen der prächtigen Aussicht. Die Ruine Stein in felsiger Höhe war einen zusätzlichen Abstecher wert. Der Blick von oben auf die Gassen von Baden ist wirklich spektakulär. Es muss eine imposante Burg gewesen sein im 15. Jahrhundert, als sie von den Eidgenossen erobert und zerstört wurde. Die Seenger Frauen brachten den Abstieg über unzählige Treppenstufen in die Badener Altstadt schnell hinter sich, um vor der Heimreise in einem Gartenbeizli die Dessertgelüste zu stillen.

Donnerstag, 15.09.2016Reinach

Dreissig Jahre Manger: Das Leben erleichtern und verschönern

Text und Bild: Eingesandt

«Das Knallrote oder doch lieber das Klassische mit dem schönen Schnitt?» Was beim Blick in den Kleiderschrank vielleicht noch leicht fällt, kann beim Kauf eines neuen Lieblingsstücks schnell zur Überforderung werden.

Diese Gefahr ist zum Glück bei Manger Mode wesentlich kleiner. Denn wir kennen die Wünsche unserer treuen Kundschaft und nehmen uns beim Einkaufen neuer Kollektionen sehr viel Zeit. Daher erhielten wir auch schon das schöne Kompliment: «Manger Mode ist ein bisschen wie mein persönlicher Kleiderschrank, nur sehr viel grösser.» An den Einkaufsmessen und bei der Auswahl neuer Marken steht natürlich im Vordergrund, was wir und unsere Kundinnen oder Kunden unter Stil verstehen. Und weil wir hohe ethische Ansprüche haben, schenken wir auch dem Unsichtbaren grosse Beachtung. Zumal Fairtrade ebenso wenig eine vorübergehende Mode ist wie Bio-Baumwolle oder Jeans, die mit weniger Wasser und ohne Sandstrahl produziert werden. Und wenn immer möglich, kaufen wir in Europa hergestellt Ware. Vielen Marken sind wir seit Jahren treu. Andere ersetzen wir, weil Entdeckungsreisen schön sind und Manger Mode gerne das Ziel solch kleiner Abenteuer ist.

Mjus

Schuhe und Taschen von Mjus sind einfach ein bisschen speziell, nicht überall zu sehen und deshalb bei uns sehr beliebt.

Maison Scotch

Das kleine, aber feine Programm von Maison Scotch sorgt für Aufregung in unserem Sortiment. Während die skandinavische Mode von OPUS und Marc O’Polo eher puristisch, schlicht und natürlich ist, kommt Maison Scotch frech, farbig und gemustert daher.

Cinque

Die Cinque Terre gehören zu den schönsten Landschaften Italiens. Von der mediterranen Umgebung inspiriert ist auch das Modelabel CINQUE, das seinen Ursprung vor rund 30 Jahren in dieser Gegend gefunden hat. Die Formel für den Stil dieses Labels lautet: innerlich leidenschaftlich und emotional – äusserlich stets smart und lässig.

www.manger-mode.ch

Mittwoch, 14.09.2016Zetzbu

Turnfahrt des Frauenturnvereins Zetzwil in die Ostschweiz

Text und Bild: Eingesandt

Wie jedes Jahr am ersten Septemberwochenende begab sich der Frauenturnverein Zetzwil auf die Turnfahrt. Dieses Jahr führte die eintägige Reise mit dem Car in die Region Ostschweiz.

Erste Station war die Gemeinde Ramsen, wo eine Überraschung auf dem Programm stand. Auf die Turnerinnen warteten Schienenvelos, welche mit eigener Muskelkraft von zwei bis drei Personen betrieben werden mussten. Die Velos verkehren auf der Museumsbahnlinie zwischen Ramsen und Hemishofen. Mit der entsprechenden Bewilligung durften die Frauen sogar den Rhein überqueren.

Nach diesem ersten Highlight ging die Fahrt mit dem Car weiter nach Mammern. Dort stieg eine grössere Anzahl von Turnerinnen aus. Sie nahmen den Weg nach Stein am Rhein zu Fuss in Angriff. Die einen machten als kleine Herausforderung einen Marsch über die Hoochwacht, die anderen einen gemütlichen Spaziergang in der Ebene. Für die restlichen Frauen ging die Carfahrt weiter zum Adventure-Park am Rheinfall. Vier sehr mutige Frauen balancierten über die Seile und Hindernisse des Kletterparks und genossen die rasanten Abfahrten am Seil. Sehr eindrücklich und imponierend, in welche Höhen sie sich wagten. Die restliche Truppe machte einen Spaziergang an den Rheinfall, unternahm eine kleine Bootsfahrt oder flanierte an der Flusspromenade. Als die wagemutigen Frauen vom Seilpark wieder festen Boden unter den Füssen hatten, ging die Fahrt nach Stein am Rhein, wo sich sämtliche Zetzbuer Turnerinnen im historischen Café Späth zu Kaffee und Kuchen wieder trafen. Frisch gestärkt nahmen die Frauen anschliessend die Stadtführung in Angriff. Sie erfuhren spannende Geschichten, Anekdoten und noch vieles mehr über das mittelalterliche Städtchen, vorgetragen von einer sehr charmanten Stadtführerin, die mit ihrer humorvollen und leidenschaftlichen Art die Frauen zu begeistern vermochte.

Mit vielen neuen Eindrücken stiegen die Turnerinnen in den Car, um die Heimreise anzutreten. Einen letzten Halt machte der Chauffeur im Restaurant Deliziosa in Boniswil, wo sich die Frauen ein feines Nachtessen gönnten und der Tag mit vielen schönen Eindrücken abgerundet wurde. Herzlichen Dank den beiden Organisatorinnen.

Mittwoch, 14.09.2016Meisterschwanden

Frauenturnverein Meisterschwanden in Amden

Text und Bild: eingesandt

Der FTV Meisterschwanden hatte das ehrgeiziges Ziel, den Speer zu erklimmen – mit seinen 1950 Metern der höchste Molasseberg Europas.

Der blaue Hippie-Bus brachte die 6 Turnerinnen nach Amden. Via Walau/Oberchäseren erreichte man den Fuss des Speers. Der schweisstreibende, steile Aufstieg zum Gipfel (800 Höhenmeter) wurde durch eine prächtige Rundsicht belohnt. Die Turnerinnen liessen den Tag mit einem feinen Nachtessen und lustigen Rätselspielen ausklingen. Der Amdener Höhenweg begeisterte die Frauen am nächsten Tag. Man durchwanderte reizvolle Moorlandschaften und grosszügige Alpweiden, begleitet von Kuhglockengeläute und Murmeli-Pfiffen. Auf der Vorderen Höhi waren der Ausblick ins Toggenburg und die Ruhe eine Wohltat für Auge und Ohr. Nach einem letzten Bergkaffee und dem traditionellen Schnupf auf der Alp Altschen nahm man gutgelaunt und mit Gesang den Abstieg nach Amden unter die Füsse.

Mittwoch, 14.09.2016Seengen

«De Gmeindrot bi de Lüt» feierte sonnige Premiere

Text und Bild: Graziella Jämsä

Der Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern ist dem Seenger Gemeinderat wichtig. Darum hat das Gremium die Tradition der Neujahrsgespräche weiterentwickelt. Ein Grillabend auf dem Areal der Firma Hauri Transporte bildete den Auftakt und bot viel Raum für Gespräche.

«Was beschäftigt Sie? Wie erleben Sie die Arbeit des Gemeinderates? Möchten Sie schon lange eine Kritik anbringen? Oder gefällt Ihnen ein Seenger Projekt besonders gut? Sich über diese Fragen zu unterhalten, braucht Zeit. Und die wollen wir uns nehmen», erklärte Ammann Jörg Bruder bei der Begrüssung. Nach der Premiere wolle man künftig zwei Mal pro Jahr einladen. «Das kann ebenso in Aussenquartieren stattfinden wie in einer Bar an zentraler Lage. Seengen bietet einiges zum Entdecken, so können auch ungewohnte Themen zutage kommen. Und wir freuen uns darauf.» In einer kurzen Vorstellungsrunde gaben die verschiedenen Gemeinderäte einen Überblick über die Ressortverteilung. Damit war der offizielle Teil beendet, doch die Räte hatten kaum Platz genommen, wurden ihnen schon die ersten Fragen gestellt.

Während die einen wissen wollten, wie sich der Finanzausgleich zwischen den Aargauer Gemeinden auf Seengen auswirkt, diskutierten die anderen über die technischen Gegebenheiten einer Holzschnitzelheizung oder liessen sich von Thomas Lindenmann Fragen zur Situation der Asylsuchenden beantworten. Die bauliche Entwicklung in der Gemeinde lieferte im Verlaufe des Abends an mehreren Tischen Gesprächsstoff. «Zwei Fragen, die sich dem Gemeinderat bei Bauprojekten unter anderem stellen, lauten: Inwiefern trägt ein neues Gebäude zum Wachstum Seengens bei? Mit welchen Belastungen ist im Gegenzug zu rechnen? Die Bilanz ist Entscheidungshilfe im Prozess», erklärte Jörg Bruder in einer Runde. In der nächsten wurde er auf den Erhalt natürlicher Gegebenheiten im Lebensraum Hallwilersee angesprochen. «Wir dürfen dieses Geschenk auf keinen Fall durch finanzpolitische Interessen gefährden», betonte ein Gast und erntete vielseitiges Nicken, auch von Jörg Bruder. «Ich versichere ihnen, die Bedeutung dieses Erholungsgebietes ist uns sehr bewusst.»

Eine Frage folgte auf die nächste, der Themen schienen keine Grenzen gesetzt. «De Gmeindrot bi de Lüt» feierte sonnige Premiere mit mehr als 50 Gästen. Eine sichtbare Bestätigung für das Engagement des Gemeinderates oder wie es Amman Jörg Bruder formulierte: «Es ist schön zu erleben, wie die Gedanken der verschiedenen Gäste Funken sprühen, wenn man nur einen kleinen Anstoss liefert.»

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Mittwoch, 14.09.2016Menziken

Wöschwiiber stellten im Falkenstein ihre Waschküche auf

Text und Bild: Thomas Moor

Zum Tratschen waren die Wöschwiiber aus Seengen nicht nach Menziken in die Altersresidenz Falkenstein gekommen. Vielmehr zeigten sie bei ihrer Visite, wie früher Wäsche gewaschen und gebügelt wurde. Eine Zeitreise in die Vergangenheit, welche für viele der Bewohner zu einem «Weisch-no-Erlebnis» mit willkommenem Unterhaltungswert wurde.

Wenn die Wöschwiiber aus Seengen auf Tournee gehen, dann ist ihr Anhänger ganz schön schwer beladen. Denn da ist jeweils alles dabei, was in Grossmutters Waschküche benötigt wurde. Zuber, Kellen, Wäschestampfer, Holzbottiche, ein mit Holz eingefeuerter Wasserkessel, Waschbrett, Kernseife, Holzwäscheklammern, ein mit glühender Kohle betriebenes Bügeleisen, Wäscheschleuder und vieles andere mehr standen bereit, um den grosse Waschtag zu starten, der von den Bewohnern der Altersresidenz Falkenstein aufmerksam verfolgt wurde. «Genau so habe ich früher auch gewaschen», wie eine Bewohnerin lachend sagte und sich auf den Rundgang durch die Waschküche unter freiem Himmel machte, um sich mit den Wöschwiibern zu unterhalten. Dass Waschen nicht nur Frauensache war (jedenfalls beim Einsatz der Wöschwiiber), demonstrierte das Männertrio Hansruedi Siegrist, Hansueli Thut und Fabian Hauri, welche die Wöschwiiber Lisa Siegrist, Irma Thut und Vreni Fierz tatkräftig unterstützten.

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Mittwoch, 14.09.2016Seengen

Aus den Gaben der Natur gefertigt

Text und Bild: Graziella Jämsä

Angefangen hat alles mit der Weide im eigenen Garten. «Ich dachte mir, man müsste mehr mit den Ästen anfangen können, als sie einmal jährlich zu verbrennen», erinnert sich Ueli Sidler. Darum entschied er sich, nach der Pensionierung das «Chorben» zu erlernen.

Für einen handlichen Korb, in dem sich beispielsweise das Obst auf dem Esstisch unterbringen lässt, braucht Ueli Sidler gut 120 Weidenruten. Lang und schlank müssen sie sein, um auserkoren zu werden. «Ich schneide einmal im Dezember/Januar und einmal im Frühling, wenn der Saft steigt und sich die Blätter bilden. Diese Ruten werden geschält und zu weissen Ruten. Dickere Ruten werden geteilt, und wenn sie getrocknet sind, wird das Mark mit dem Hobel entfernt.» In Bündeln zusammengefasst, trocknet das Material und wird erst im Jahr darauf verarbeitet. «Theoretisch könnte man die Ruten nach dem Schneiden verarbeiten. Doch wenn sie dann trocknen, verzieht sich das Geflecht und wird lose. Da übe ich mich lieber in Geduld.» Zwei verschiedene Arten der Korbweide sowie Äste der Purpurweide stünden jeweils zur Auswahl. «Wenn ich sehe, was ich habe, überlege ich mir, was sich daraus machen liesse», erklärt Ueli Sidler. Das Material für einen Korb lasse er dann für die nötige Elastizität im Hallwilersee zwei Wochen Wasser ziehen. «Die Verbundenheit zur Natur und die Kreativität faszinieren mich. Kein Korb wird wie der andere.»

Zur Weide im eigenen Garten sind mittlerweile per Steckling weiter Weiden im Seenger Moos gewachsen, die dank regelmässigem Schnitt zu Kopfweiden werden. «Und manchmal muss man sich die Weiden mit Biber oder Rehbock teilen», schildert der ehemalige Sportlehrer mit einem Schmunzeln. Seine Werke bietet Ueli Sidler auf Märkten in der Umgebung an. «Dieses Jahr geht es beispielsweise zum Chlausmärt auf Schloss Liebegg.» Wer sich also ein praktisches Kunstwerk für den heimischen Garten wünscht, kann sich den Anlass schon mal vormerken.

Mittwoch, 14.09.2016Seengen

Vom Leben selbst zum Schreiben inspiriert

Text und Bild: Graziella Jämsä

Am 23. Oktober lädt das Team der Bibliothek Seengen zur Matinee. Zu hören sein werden Texte und Gedichte des Seetaler Autors Franz Erni. Sabine und Sven Bachmann lassen Akkordeon und Klarinette klingen.

Immer auf der Suche nach neuen Veranstaltungsideen für die Bibliothek Seengen hat Leiterin Lina Bruder im vergangenen Jahr die Schweizer Landliebe aufgeschlagen. «In der Zeitschrift las ich das Portrait von Franz Erni und einen Ausschnitt seiner Texte», erinnert sie sich. «Aber das Konzept einer abendlichen Lesung zieht immer weniger Publikum an. Also warum nicht einfach mal Literatur am Morgen geniessen?» Als sich Lina Bruder mit der Idee einer Matinee an Franz Erni wendet, sagt dieser gerne zu. Gemeinsam besprechen die beiden, welche Texte sich für den Anlass eignen könnten, ob eine bildhafte Untermalung Sinn macht oder ob sogar mehrere Stimmen fürs Vorlesen gebraucht werden. Briefe, Gedichte, Aphorismen, Kurz- und Fortsetzungsgeschichten – Franz Erni lässt sich vom Leben selbst zum Schreiben inspirieren. «Die ersten Gedichte sind entstanden, als ich die Einschlafphase zum Reimen genutzt habe», verrät er. Spätestens am nächsten Morgen notierte er die Zeilenkombinationen. «So konnte ich die Arbeit an den Texten fortsetzen, wenn die Zeit reif war.» Das gilt auch für Franz Ernis Roman Der Wanderer auf dem Weg. «Das Schreiben längerer Texte bringt immer neue Erkenntnisse mit sich, einerseits für die Geschichte, andererseits für das eigene Leben.» Das sei eine wundervolle Erfahrung, die er gerne weitergeben würde. «Ich würde mich freuen, wenn die Schilderungen meines Schreibprozesses die Zuhörer inspirieren, sich selbst an einem Text zu versuchen.»

Mit den La-Jalousie-Mitgliedern Sabine und Sven Bachmann hat der Autor zwei Musiker an seiner Seite, die wissen, wie facettenreich Begeisterung klingt. «Ob Wiener Walzer, feurige Tangomusik oder die nostalgischen Klänge einer Strauss-Operette – unsere Matinee-Gäste werden wunderbare Überraschungstöne geniessen können», sagt Lina Bruder. Mit einem Lächeln fügt sie hinzu: «Und ich würde mich freuen, wenn die Bibliothek zur Matinee und dem anschliessenden Apéro rappelvoll wird.»

Mittwoch, 14.09.2016Seengen

Reise des Kirchenchors Seengen nach Schlosswil

Text und Bild: eingesandt

Schlosswil? Nicht viele wussten, wo das schmucke Berner Dorf auf der Karte zu finden ist! Doch wir vom Kirchenchor kannten einige Sänger aus diesem Dorf, da vor zwei Jahren ein gemeinsames Singen in der Kirche Seengen stattfand.

Pünktlich um 7.00 Uhr stiegen wir in den Merz-Car ein, um den versprochenen Gegenbesuch abzustatten. Wir wurden beim Dorfeingang von der Präsidentin des Kirchenchors Schlosswil herzlich empfangen und nach einem kurzen Fussmarsch trafen wir uns vor der Kirche mit unseren Sängerfreunden. Nach dem Einsingen probten wir die gemeinsam einstudierten Lieder und freuten uns am recht grossen Gesamtchor. Nach dem Gottesdienst, den wir mit unseren Liedern bereicherten, erwartete uns bei sonnigem Wetter ein Apéro vor der Kirche. Die Schlosswiler Sängerinnen und Sänger scheuten keine Mühe, uns mit ihren selbstgebackenen «Ankezüpfe» und einem guten Tröpfchen Weisswein zu verwöhnen.

Nach dem «Beschnuppern» und der obligaten «Fotosession» führte uns die Carfahrt nach Appenberg bei Zäziwil, wo ein schmackhaftes Mittagessen auf uns und unsere Schlosswiler Freunde wartete. Aufgetischt wurde in einem alten Schulzimmer, da die Wirtefamilie um ihr Anwesen ein «Mini-Ballenberg» eingerichtet haben und die alten Gebäude mit Stolz den Gästen präsentieren können. Beim Essen entwickelten sich interessante Gespräche hüben und drüben und man erfuhr einiges über die Geschichte und politischen Zusammenhänge der umliegenden Gemeinden. Auf die Schnelle, kurz vor dem Dessert studierte unser Dirigent Hans Dieter Lüscher zusammen mit unseren Freunden ein lustiges Lied ein, das allen Spass machte und von Kalorien handelte! Doch genossen wir zum Trotz die anschliessend servierte «Mini-Rängge mit Glace»! Wir sahen ämu keine Kalorien darin! Die Wirtin des Appenbergs bemühte sich danach, uns mit einer kurzen Führung die Geschichte der einzelnen, wieder aufgebauten alten Häuser näher zu bringen. Es waren interessante Ausführungen, die man erfuhr, und mit ihrer Fachkenntnis wusste sie alle zu begeistern. Just am Ende der Führung fielen die ersten Regentropfen, doch für alle war es ein sonniger, strahlender und interessanter Tag! Es gab sogar welche, die auf der Heimreise das Mittagsschläfchen nachholten! Besten Dank an alle Organisatoren!

Mittwoch, 14.09.2016Menziken

Clean-up-Day

Text und Bild: Eingesandt

Am Samstag, 10. September 2016, um 9 Uhr trafen sich die freiwilligen Helfer anlässlich des nationalen «Güseltags» (Clean-up-Day) vor dem Menziker Gemeindehaus. Das Bauamt Menziken und die IG Bauern Menziken waren die Organisatoren.

Es kam eine kleine Schar freiwilliger Helfer zusammen und – was besonders freute – auch einige jugendliche Asylsuchende aus dem Sternen waren dabei. Das Bauamt verteilte Leuchtwesten und «Güselzangen». Nach kurzer Anweisung von Strassenmeister Othmar Warmuth sammelten in kleinen Grüppchen alle fleissig «Güsel» im ganzen Dorf. Um ca. 11:30 Uhr traf man sich beim Sportplatz im FC-Menzo-Clubhaus. Es ist ganz schön etwas zusammengekommen!

Die IG Bauern haben Anschauungsmaterial vorbereitet, um den Anwesenden zu zeigen, mit welchem Abfall die Landwirte am meisten Mühe haben. Daniel Stadler erklärte, dass Aluminium im Futter der Kühe ein grosses Problem sei. An vielen Maschinen gebe es Metall-Detektoren, auf Aluminium reagieren diese aber nicht. Frisst die Kuh zum Beispiel ein Teil einer Aluminiumbüchse kann es zu inneren Verletzungen kommen, die häufig tödlich enden. Jörg Siegrist machte auf Glasscherben aufmerksam. Viele Gasflaschen werden während der Fahrt aus dem Fenster geworfen. Sind diese erst mal durchs Mähwerk und somit auch wieder im Futter der Kühe, haben wir das gleiche Problem wie mit dem Aluminium. Ruedi Weber sprach über das Problem mit dem Hundekot. Dabei ist der sogenannte «Neospora caninum», ein Parasit im Hundekot, das Problem. Dieser ist nur indirekt für die Kuh eine Gefahr. Viel mehr für das ungeborene Kalb. Dieser Parasit bewirkt, dass es zu Fehlgeburten kommt. Dies ist wiederum ein grosser Verlust für die Landwirte.

Anschliessend gab es für alle Wurst und Brot und die Pizzeria Bärenhof spendierte zwei riesige Pizzas. Fazit der Organisatoren: Ein Dankeschön an die freiwilligen Helfer die teilgenommen haben. Wir hätten uns aber etwas mehr Interesse aus der Bevölkerung erhofft. Das «Güselproblem» ist noch lange nicht behoben. Wir appellieren an die Bevölkerung, mehr auf die Umgebung und die Landwirtschaft Rücksicht zu nehmen.

Dienstag, 13.09.2016Reinach

«Schönheit hat so viele Facetten wie das Leben selbst.»

Text: Graziella Jämsä, Bild: ZVG

In der Schweiz erkranken jährlich rund 5500 Frauen an Brustkrebs. Sich nach der Operation wieder im Alltag einzufinden, bringt verschiedene Herausforderungen mit sich. Therese Dössegger, Inhaberin der Wyna Mode in Reinach, unterstützt Kundinnen bei der Auswahl von Unterwäsche, Prothesen und vielem mehr.

«Die passende Kleidung ist die beste Grundlage fürs persönliche Wohlgefühl», ist Therese Dössegger überzeugt. «Und bei körperlichen Einschränkungen gilt das umso mehr.» Die Inhaberin der Wyna Mode weiss, wovon sie spricht, berät sie doch seit über 15 Jahren Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. «Wird die Brust ganz oder teilweise abgenommen, stellt sich die Frage nach der passenden Prothese. Das möchte keine Frau im Trubel besprechen.» Therese Dössegger empfiehlt einen kurzen Anruf, so könnten Materialien, Grössen und verschiedene Produkte im Vorfeld besprochen und bestellt werden. «Es lohnt sich eine Auswahl im Geschäft zu haben. Denn Narbenverlauf und Empfindlichkeit des heilenden Gewebes stellen die bisherigen Kleidergewohnheiten der Frauen oft auf den Kopf.» Bügel-BHs müssten beispielsweise häufig weichen. Aber auch der Umgang mit Prothesen wolle geübt sein. «Zum einen muss das Gewicht stimmen, damit keine Haltungsschäden enstehen. Zum anderen können sie rutschen, wenn sie nicht im Inneren des BHs befestigt sind.» Klebende Modelle seien erhältlich, würden aber selten gut vertragen. «Ausserdem werden die kleinen Kissen auch in Badeanzügen gebraucht, was wieder andere Anforderungen mit sich bringt.» Die Rechnung für die Prothesen geht je nach Alter der Kundin an IV oder Krankenkasse.

Was beschäftigt sie nach Begegnungen mit den an Krebs erkrankten Frauen? «Ich bin dankbar und zufrieden, so wie ich bin.» Sie versuche überhaupt ihren Kundinnen Mut zu machen. Das Thema Aussehen würde in der Gesellschaft erschreckend einheitlich vermarktet. «Dabei hat Schönheit so viele Facetten wie das Leben selbst.» Alter und Krankheit müssten dem Flair einer Frau keinen Abbruch tun. «Natürlich braucht es viel Kraft, sich mit der Krankheit Brustkrebs auseinanderzusetzen. Doch eine Frau, die zu sich steht, beeindruckt immer.»

Dienstag, 13.09.2016Reinach

Lindenplatzkreisel: Der Baustart ist erfolgt

Text und Bild: Thomas Moor

Was lange währt, wird endlich gut. Das gilt auch für den Ausbau und die Umgestaltung der Kantonsstrasse K242 zwischen Wynabrücke beim Gasthof Bären bis und mit Einmündung Winkelstrasse mit Kreiselbau beim Lindenplatz. Am 8. September war offizieller Baustart.

Endlich kommt das Projekt so richtig in Fahrt. Damit ist natürlich das Auffahren der Baumaschinen gemeint. «Schliesslich handelt es sich hier um ein Projekt, das eine lange Vorgeschichte hat und mit einer Ehrenrunde behaftet ist», wie Gemeindeammann Martin Heiz sagte und anfügte, dass es sich bei der heutigen Lösung um die beste handelt. Projektleiter Michael Reinhard von der Abteilung Tiefbau beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt orientierte über das Bauvorhaben, welches in sieben Phasen aufgeteilt ist. Die ersten zwei Etappen beinhalten die Sanierung der beiden Fahrbahnen vom Restaurant Schneggen bis zur Winkelstrasse. Diese Arbeiten sollen bis Dezember 2016 abgeschlossen sein. In dieser Zeit herrscht für den rollenden Verkehr das Einbahnregime ohne Lichtsignalanlage. Der Verkehr Richtung Menziken bleibt auf der Hauptstrasse, jener Richtung Aarau wird über die Bahnhofstrasse umgeleitet. Die Bushaltestelle Reinach Bahnhof Richtung Beinwil am See bleibt beim WSB-Bahnhof, jene Richtung Beromünster–Sursee ist neu zwischen Winkelstrasse und Kreisel «Spitalstrasse». Die Fussgängerwege sind signalisiert. «Einschränkungen und Umwege werden unumgänglich sein», so Reinhard. Und wichtig: Dem Markt «Sonntag am Bahnhof» im Dezember wird nichts im Wege stehen.

Im Februar (je nach Witterung) erfolgt der Start zum Kreiselbau ebenfalls in zwei Etappen. Der Kreisel mit drei Ein- und Ausfahrten gehört mit 25 Metern Durchmessern zur kleineren Sorte. Und: Er wird flach gehalten. Eine typische Erhöhung gibt es nicht, damit die Sicht auf die historischen Gebäude wie den Schneggen und die alte Mühle nicht konkurrenziert wird. Die Gehweglücke vom Gerbeweg bis zur Winkelstrasse wird mit einem zwei Meter breiten Gehweg geschlossen.

In der 5. und 6. Etappe (Juni bis September 2017) erfolgt die Sanierung des nördlichen Abschnittes bis zur Wyna, bei welcher auch die letzten Überreste der WSB-Geleise definitiv aus der Fahrbahn verschwinden. Die Schlussetappe von September bis Dezember gehört dann der Pfeffikerstrasse. Wenn alles rund läuft, soll im Frühjahr 2018 der Deckbelag eingebaut werden. Das Strassenbild wird mit Vorplatzpflästerungen und Bäumen aufgewertet.

Dienstag, 13.09.2016Seengen

Mosaik: Schülerinnen und Schüler waren künstlerisch tätig

Text und Bild: Thomas Moor

Aus grau wird bunt: In der Schule Seengen ist das jedenfalls so. An der grauen Betonwand auf dem Schulhausplatz haben Schüler aller Klassen und Stufen unter der Leitung von Werklehrer Kurt Brumann ein farbiges Mosaik geschaffen. Ein Hingucker, der viel Freude bereitet und Respekt verdient. Bravo, gut gemacht!

«Lernen ist bunt» lautet das Jahresmotto 2015/2016 der Schule Seengen. Das war für die Verantwortlichen der Schule Seengen Anlass genug, aus der grauen Betonwand beim Schulhausplatz einen farbigen Hingucker zu machen. Geschaffen von vielen kleinen und grossen Schülerhänden.

Dass ein solches Projekt nicht von heute auf morgen einfach so realisiert werden kann, liegt auf der Hand. Ideen, Zeichnungen und Materialisierungen bildeten deshalb im März den Start zu diesem Projekt. «Wir wurden dabei von verschieden Spezialisten und Fachleuten hilfsbereit und unkompliziert beraten», wie Werkleiter Kurt Brumann zurückblickt. Aber nicht nur das: Auch das benötigte Material konnte die Schule von regionalen Handwerkern zu Sonderkonditionen beziehen. Aus rund 6000 selber zerkleinerten Plattenstücken und Spiegelstückchen haben die Schülerinnen und Schüler Steinchen für Steinchen zum fertigen Wellenbild mit dem Schriftzug «Schule Seengen» zusammengesetzt. «Als Künstler betätigten sich alle – und zwar vom kleinsten Einschulungsklassen-Kind bis hin zum Oberstufenschüler», wie sich Schulleiter Urs Bögli freut.

Dass lernen bunt ist, kann Bögli nur unterstreichen. Mehr noch: Es sei vielfältig und bereichernd. Jedes Kind lerne anders – differenzierter und individualisierter Unterricht soll nebst gemeinschaftsfördernden Projekten Platz haben. Mit dem Projekt «Mosaik» wolle man beiden Elementen in gleichem Masse Rechnung tragen. So muss auch der Unterricht das Lernen auf allen Ebenen ermöglichen, damit den verschiedenen Lernvoraussetzungen Rechnung getragen werden kann – das heisst fördern und fordern. Die vielen kleinen gemeinsamen Projekte und Aktivitäten und das klassenübergreifende Arbeiten verstärken das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt unter den Grossen und Kleinen und über die Stufen hinweg.

Dienstag, 13.09.2016Reinach

Herbstausstellung: Ford und die Wyna Garage sind immer am Ball

Text und Bild: Thomas Moor

Dass Ford und die Wyna Garage in Reinach ein starkes Team sind, ist seit der Eröffnung der Garage im Februar 2015 bekannt. In Sachen Modellpalette, Beratung und Service bleiben die Verantwortlichen immer am Ball. So, wie auch der FC-Aarau-Fussballer Sandro Burki, der seinen Fans anlässlich der Herbstausstellung Autogramme gab.

Bevor er allerdings zum Filzstift griff, liess er es sich nicht nehmen, im neusten Ford-Modell Platz zu nehmen und sich von den Qualitäten des neuen Crossovers zu überzeugen. Und weil der nächste Winter bekanntlich ja bestimmt kommt, ist man mit dem intelligenten 4x4 für alle Fälle gewappnet. Der Vierradantrieb ist bei Ford sowieso ein grosses Thema. Entsprechend ist auch die Modellauswahl vielfältig. Platzhirsch ist im Moment der Edge. Der sanfte Riese, der mit einer Vielzahl an fortschrittlichen Technologien, dem Komfort und seinem Erscheinungsbild ganz allgemein brillieren kann. Zu verstecken braucht sich aber auch der neue Mondeo nicht. Die Limousine mit der dynamischen Form hat ebenfalls viel zu bieten, was zum Fahrkomfort und zur Sicherheit von Fahrer und Passagieren beiträgt. Zum Kreise der 4x4-Familie gehören auch der S-Max, der Galaxy, der Kuga und der Pick-up Ranger. Ford hat für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis entsprechend Trümpfe im Ärmel. Und zwar vom Kleinwagen über die Limousine bis hin zum SUV und Nutzfahrzeug.

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www.ford-wyna-garage.ch

Dienstag, 13.09.2016Seengen

Freischaren: Festmahl trotz verlorener Schlacht

Text und Bild: Thomas Moor

Die Schlacht ist zwar verloren, zu feiern gab es aber trotzdem einiges. Vor allem ein in allen Belangen gelungenes Freischarenmanöver. Grund genug für die Freischaren, zum Helferessen bei Güggeli und Salat in die Waldhütte beim Tanzplatz einzuladen.

«Stärne ... feufi» hallte es durch den Seenger Wald, als sich rund 60 Helfer beim Tanzplatz einfanden, um das gelungene Freilichtspektakel noch einmal aufleben zu lassen. «Wir müssen weiterhin hart arbeiten», wie Freischarenpräsident Stephan Büechli sagte und die Hoffnung nicht aufgab, dass es in acht Jahren endlich zum Sieg reichen sollte. Munition hätten die Freischaren zwar mehr verpulvert, als die Kadetten. Genützt hat das allerdings nichts. Wie auch immer: Im Vordergrund des Helferfestes stand noch einmal der unvergessliche Tag für die Beteiligten und die vielen Zuschauer. Ganz wichtig dabei: Es war ein Anlass, der ohne Un- und Zwischenfälle über die Bühne gebracht werden konnte. Notabene unter gütiger Mithilfe von Petrus, der Seengen – abgesehen von ein paar ganz kurzen Spritzern – niederschlagsfrei hielt. Damit das Freischarenmanöver in bester Erinnerung bleibt, gibts eine DVD (erhältlich für Fr. 25.– auf der Gemeindekanzlei) und ein Fotobuch mit 140 Seiten Umfang (erhältlich für Fr. 50.– bei Peter Schär, peter.schaer.seengen@bluewin.ch).

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Dienstag, 13.09.2016Haubu

Vom perfekten Turnschuh bis zum Gutenachtgeschichtenbuch

Text und Bild: Graziella Jämsä

Schlaue Eltern sorgen vor, denn der nächste Winter kommt bestimmt. Ob Jacken, Schuhe oder Mützen – an der Kinderkleider- und Spielzeugbörse in der Turnhalle Hallwil blieben kaum Wünsche offen.

Kurz vor 10 Uhr räumten die Mitglieder des Vereins «Kinder in Hallwil – unsere Zukunft» weitere Tische in die Halle. «Kaum zu glauben, dass wir mal im Vereinszimmer mit einer Handvoll Ausstellern angefangen haben», erinnerte sich Präsidentin Eva Suter lachend. Die stetige Weiterentwicklung der Börse hat den Anlass in den vergangenen Jahren bekannt gemacht. Mehr als 25 Verkäufer boten diesmal ihre Waren feil, unter ihnen der siebenjährige Andri. Er hatte Spielsachen aussortiert. «Wenn ich etwas verkaufe, habe ich ein bisschen Geld für die Ferien», verriet er den Hintergrund seiner Aktion. Und das Hüten des Standes konnte durchaus zur Herausforderung werden, wenn Kollegen auf dem Vorplatz ein ferngesteuertes Auto testeten. Am späteren Nachmittag zog Eva Suter Bilanz: «Die verlängerten Öffnungszeiten haben sich nicht bewährt. Diese werden wir kaum weiterführen. Aber uns fällt bestimmt wieder etwas Neues ein, womit wir unsere Gäste bei der nächsten Börse begeistern.»

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Dienstag, 13.09.2016Menziken

Huus74, Bed and Breakfast mit Beizli, feierlich eröffnet

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Revival für das herrschaftliche Bauernhaus an der Hauptstrasse 74 in Menziken. Die Familien Härri und Matthias haben dem ehemaligen Gewerbehaus aus dem Jahre 1849 mit einem Bed and Breakfast, Beizli, Weinstube und Kulturbühne neues Leben eingehaucht. Und was für eines. Die vielen Besucher kamen anlässlich der Eröffnungstage zum Staunen nicht mehr hinaus und waren gleichzeitig voll des Lobes.

«Es ist wie wenn man das letzte Türchen am Adventskalender öffnet», wie Gemeindeammann Annette Heuberger anlässlich der Eröffnung sagte und auf die Vorfreude hinwies, die wohl bei allen riesengross gewesen sein muss. Und tatsächlich: Die Überraschungen wurde den vielen Besuchern auf dem Rundgang durch das Haus in Form von architektonischen und einrichtungstechnischen Höhepunkten Schlag auf Schlag serviert. Mitunter ein Verdienst der vielen lokalen und regionalen Handwerker, die ganze Arbeitet geleistet haben. Mit den acht individuell und liebevoll gestalteten Doppelzimmern (zwei davon mit Küchen) schnellt das Wohlfühlbarometer blitzartig in die Höhe. Hier fühlt man sich auf Anhieb zu Hause. Dafür sorgt auch die schmucke Gartenanlage mit luschigen Plätzchen. Gutbürgerliches und Traditionelles kommt aus der modernen Gastroküche. Die Älplermagronen fanden am Eröffnungstag bereits reissenden Absatz. Sitzungszimmer, Gewölbekeller und Kulturbühne können auf Anfrage gemietet werden. Kurz: Leben kann auf ganz verschiedene Arten ins Haus gebracht werden. «Tragt eure Eindrücke hinaus, auf dass wir uns noch oft die Hand reichen können», wie die Betreiberfamilien sagten.

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www.huus74.ch

Dienstag, 13.09.2016Reinach

Regionale Jugendarbeit: Ausbau zum Freizeithaus Onderwerch gestartet

Text und Bild: Thomas Moor

Es wurde gespitzt, gebohrt, geschliffen, gesägt und kräftig Beton angerührt. Im Reinacher Moos wurde mit dem Ausbau des Freizeithauses Onderwerch begonnen.

In der Regionalen Jugendarbeit tut sich etwas. Das freut nicht nur den Verantwortlichen der Regionalen Jugendarbeit von Impuls Zusammenleben aargauSüd, Meinrad Dörig. Er hat schon die vorgängigen Ausbrucharbeiten beim Unterwerk im Reinacher Moos überwacht, auch die Ausbauarbeiten begleitet er. Für die Bauarbeiten engagieren sich mehrere Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, denen es ein Anliegen ist, dass in der Region ein attraktives Angebot ensteht. Die Regionale Jugendarbeit ist im April aus den Räumlichkeiten der KK13 in Menziken ausgezogen. Für den Ausbau des Freizeithauses Onderwerch haben rund 35 Jugendliche umfangreiche Vorarbeiten geleistet. So mussten Pläne erstellt, Baubewilligungen eingeholt und Abbrucharbeiten gemacht werden. Mitte September startete nun die erste Ausbau-Etappe. Im Untergeschoss werden vier Musikräume erstellt, welche als Proberäume an Bands oder DJs vermietet werden. «Wir geben der Musikszene eine Heimat», wie Meinrad Dörig sagt und ergänzt, dass die Räume bereits vermietet sind. Im Erdgeschoss ist ein grosser Veranstaltungsraum mit Bar und Lounge, ein Tanz- und Trainingsraum, geplant. Einen Platz bekommt auch das Jugendkulturbüro, welches einen Werkplatz für jugendkulturelle Aktivitäten sowie ein Arbeitsplatz für Freiwillige der Regionalen Jugendarbeit bietet. Die Regionale Jugendarbeit ist Anlauf- und Fachstelle für Fragen und Anliegen zum Thema Jugend für Jugendliche, Erwachsene, Behörden und Vereine. Die Jugendförderung bietet Beratung, Begleitung und Unterstützung bei geplanten Projekten.

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Dienstag, 13.09.2016Reinach

Theatergruppe Tandem bietet wieder beste Unterhaltung

Text und Bild: Thomas Moor

Theatergruppe Tandem: Dieser Name verpflichtet. Und wer schon einmal eine ihrer Theateraufführungen besucht hat, weiss, dass es auf der Saalbaubühne lustig und derweilen turbulent zu- und hergeht. Das ist auch beim neuen Lustspiel mit dem Titel «Reini Närvesach» nicht anders. Die Ereignisse überschlagen sich zur Freude des Publikums wieder fast im Minutentakt.

Diejenigen «Tandemler», welche sich für das Lesen der Theaterstücke zur Verfügung stellten, haben den Geschmack des Publikums wieder voll getroffen. «Wir sind uns bewusst, dass sich unser Publikum nicht mit schwerer Kost herumschlagen will», wie die Theaterleute natürlich längst wissen. Im April haben sie unter der Regie von Astrid Sommerhalder mit den Proben des Dreiakters begonnen. Bis auf zwei personelle Umbesetzungen sei alles planmässig verlaufen, wie Präsidentin Petra Maurer sagte.

Überhaupt nicht nach Plan verläuft aber das Leben und der Alltag der Familie Schmid. Hier geht es nämlich zu wie in einem Irrenhaus. Oder: «Hier züchten sie die Gestörten am Fliessband», wie Paula, die Putzfrau des Hauses, schnaubend bemerkt. Die Geldsorgen von Stefan und Madeleine Schmid sind mitverantwortlich für die etwas in Schieflage geratene Stimmung. Und auch als auch noch der Pfändungsbeamte das Haus betritt, die Tante von Madeleine Staubli aus Kanada auch gerade zu Besuch weilt, und der Ehemann auf dem Weg an die Frankfurter Buchmesse ist, ist der Gau perfekt. Vor allem jagen sich bei diesem Theaterstück Missverständnisse und Verwechslungen und sorgen beim Publikum für Lacher und Schmunzler.

Am Freitag, 16. und Samstag, 17. September gehen die zwei letzten Vorstellungen über die Saalbaubühne.

Dienstag, 13.09.2016Menziken

Forstbetrieb aargauSüd: Waldbereisung mit interessanten Themen

Text und Bild: Thomas Moor

Der Ansturm hielt sich zwar in Grenzen! Jene allerdings, welches sich für die Waldbegehung des Forstamtes aargauSüd entschieden hatten, kamen in den Genuss einer willkommenen Abkühlung im Wald sowie viel Wissenswertem aus erster Hand von Förster Ueli Wanderon und seinem kompetenten Forstteam.

Ausgangspunkt war die Menziker Ortsbürgerhütte im Ischlag, von wo aus es zur ersten Station, einer Altholzinsel, ging. Hier handelt es sich um eine Art Altersheim, in welchem die Bäume alt werden dürfen, ohne dass der Mensch Einfluss nimmt. «Elf Prozent solcher Waldflächen stehen unter absolutem Schutz und werden nicht bewirtschaftet», wie Ueli Wanderon die Teilnehmer wissen liess und auf die Schönheit der alten Bäume hinwies. Nicht in jedem Fall zu einer Altholzinsel gehören die dichten Asthaufen, die da und dort zu sehen sind. «Sag einmal etwas über diese Sauhaufen», wie ein Teilnehmer forderte. Nun: Diese Asthaufen werden nicht aus Bequemlichkeit liegengelassen. Vielmehr dienen sie Insekten, Tieren und Pilzen als Lebensraum. Nicht liegengelassen wird natürlich Energie-, Hack- und Brennholz, zu dessen Verarbeitung und Energiewerten Markus Huggenberger und Lukas Weber informierten. Wo die Waldspielgruppe der Spielgruppe Malhüsli zusammen mit den Kindern den Wald erlebt und entdeckt, zeigten Brigitte Oetliker und Karin Lienhard. Sie bedankten sich bei Ueli Wanderon für die gute Zusammenarbeit. Im Anschluss an den Waldrundgang kamen alle Teilnehmer in den Genuss einer Grillbratwurst.

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Mittwoch, 07.09.2016Schwiizerdüütsch

En beuzigi Sach

beuzig, belzig

«Es isch en beuzige Obe g’si.», das hört man nicht mehr häufig, beuzig im Sinne von beeindruckend. In der heutigen Sprache würde man wohl eher «Es isch en lässige oder en geile Obe g’si.» sagen. Die Schreibweise mit P als pelzig ist nicht ganz eindeutig, da auch ein pelziger Belag, zum Beispiel auf der Zunge, damit gemeint ist. Balgen und pelzen haben denselben Ursprung: in der Arbeit des Pelz- oder Balg-Abziehens, und wie balgen, das spielerische Raufen, wurde auch belzig früher für prügeln, streiten und lärmen verwendet. Der Wandel zum positiveren Sinn von beeindruckend, lässig oder auch genial zeigt sich besonders auch bei Personen. So war früher en beuzige Kärli eher ein Raufbold. Heute ist damit ein lässiger, angenehmer Mensch gemeint.

Mittwoch, 07.09.2016Polizei

Gemeinsame Patrouillen der Hallwilersee-Ranger und der Repol

Bild: ZVG

Die Seeanstösser-Gemeinden und die Kantone Aargau und Luzern haben sich im «Verein Hallwilersee für Mensch und Natur» zusammengeschlossen, um den Rangerdienst zu koordinieren und die finanziellen Mittel sicherzustellen.

Die Aufgaben der Ranger am Hallwilersee beinhalten folgende Schwerpunkte:

  • Die Ranger sind Ansprechpartner vor Ort für alle Besucher am Hallwilersee.
  • Sie geben Auskunft über die Landschaft, die Tier- und Pflanzenvielfalt rund um den See.
  • Sie informieren über die geltenden Regeln und sorgen für deren Einhaltung. Sie vermitteln bei Konflikten zwischen den unterschiedlichen Nutzungsgruppen und Erholungsuchenden.
  • Unterstützt werden die Ranger von den Polizeikorps der Kantone Aargau und Luzern.
Mittwoch, 07.09.2016Haustier

Hefepilz im Hundeohr

Bild: Pixabay

Bei der Auswahl eines Themas für die Wissensseiten im Dorfheftli versuchen wir immer möglichst aktuelle oder saisongerechte Themen zu finden. Nun steht die Pilzsaison vor der Tür und inspiriert uns zu folgendem Bericht.

Diesmal behandeln wir aber weder Speise-, Haut- noch Schimmelpilz, sondern den Hefepilz. Der medizinisch exakte Name für diesen Pilz lautet Malassezia, und heute möchten wir uns auf die Ohrhefen konzentrieren, welche vor allem bei Hunden angetroffen werden.

Anders als die Pilze im Wald, welche im Herbst zum Vorschein kommen, zeigen sich die Hefepilzinfektionen beim Hund häufiger in der warmen Jahreszeit. Betroffen sind meistens Hunde, die gerne im Wasser sind und Hängeohren besitzen. Denn die Hefen lieben es, wenn es warm und feucht wird. Dann vermehrt sich der normale Ohrbewohner so stark, dass es zu Entzündungen und Juckreiz kommt. Die Hunde kratzen also an den Ohren und schütteln den Kopf. Des Weiteren ist der Gehörgang und manchmal auch die Ohrmuschel voll von schwarzem Cerumen (Ohrenschmalz) und die Ohren riechen ganz speziell. Nun wissen sie auch, wieso der Tierarzt beim Untersuch seine Nase nicht gerade in, aber doch an die Ohren ihres Hundes steckt, um daran zu riechen. Wenn sie den Geruch einmal in der Nase hatten, so werden sie die Erkrankung jeweils sehr leicht selber erschnuppern können. Gerne zeigen wir unter dem Mikroskop den Besitzern die Ohrhefen auf einem gefärbten Ausstrich, um zu demonstrieren, wie schnell sie sich vermehren können. Behandelt wird der Hefepilz in den Ohren mit geeigneten Ohrentropfen oder -salben. Oft muss aber auch zusätzlich die Entzündung und der Juckreiz mit Tabletten oder Injektionen gedämpft werden. Meistens hat man die Erkrankung damit schnell im Griff.

Wenn die Hefeotitis immer wieder zum Problem wird, so sollte abgeklärt werden, ob es eine andere Grundursache für die Ohrenentzündung gibt (z. B. Allergien) und der Hefepilz nur eine Folge davon ist. Nicht selten kann durch das Kopfschütteln auch ein Othämatom entstehen, ein sogenanntes Blutohr. Das passiert, wenn die Ohrmuschel an einer harten Kante anschlägt und ein Blutgefäss platzt, womit sich das Ohr dann wie ein Nadelkissen anfühlt. Dies ist dann aber wieder eine andere Geschichte und vielleicht Thema für einen nächsten Bericht.


Dr. med. vet. Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Dr. S. Küng AG, Beromünster
www.kleintierpraxiskueng.ch

Mittwoch, 07.09.2016Gesundheit

Knorpeltherapien – was ist sinnvoll?

Bild: Pixabay

Die Entwicklung eines Knorpelverschleisses ist wohl eines der grössten Probleme in der orthopädischen Chirurgie – sowohl für den behandelnden Arzt, aber vor allem für den betroffenen Patienten.

Abhängig vom Gelenk kommt es immer wieder zu entzündlichen Schüben, die dann die typischen Ruhe-, Anlauf-, aber auch Belastungsschmerzen verursachen.

Symptomatisch kann hier meist mit antientzündlichen Medikamenten, die den Wirkstoff Diclofenac oder Ibuprofen enthalten, therapiert werden. Bei stärksten Schmerzen kann ausnahmsweise auch mal eine kortisonhaltige Spritze ins betroffene Gelenk helfen.

Für sogenannte Spritzenkuren, die von einigen Ärzten oder Herstellern als moderne Knorpeltherapie angepriesen werden und die v. a. Hyaluronsäure enthalten, gibt es keine grösseren unabhängigen Studien, die eine Wirksamkeit belegen. Unabhängig heisst in diesem Zusammenhang: nicht von den Herstellerunternehmen bezahlt. Aus diesem Grund werden solche Therapieformen auch nicht von den Krankenkassen oder Unfallversicherern übernommen.

Für die Einnahme von Komponenten des Knorpels in Tablettenform bestehen hingegen positive Studien, auch mit höheren Fallzahlen. Diese Medikamente sind eher als Nahrungsergänzungsmittel zu werten und enthalten Chondroitinsulfat und sogenannte Glykosaminoglykane.

Operative Massnahmen reichen von der Transplantation von Knorpel-Knochen-Zylindern aus wenig belasteten Arealen in Defektareale vor allem beim jungen Sportler, der sich bei einem Unfall Knorpelareale sozusagen «abschlägt», bis zur Mikrofrakturierung, bei welcher der unter dem Knorpeldefekt gelegene Knochen perforiert wird, da in dieser Schicht Zellen liegen, die eine Knorpelneubildung anregen können.

Hoffnungen darf man auch in die autologe Chondrocytentransplantation (ACT) setzen, bei der eigene Knorpelzellen in einem ersten Eingriff entnommen, ausserhalb im Labor vermehrt und gezüchtet und dann wieder – in Zukunft in Form eines Gels – auf die defekte Stelle aufgetragen werden können. Ein sehr teures Verfahren, für welches die Versicherer bisher kaum eine Kostengutsprache erteilen.

Letztlich muss man auch die gelenkersetzenden Methoden, also z. B. das künstliche Kniegelenk, erwähnen. Dies darf jedoch immer nur die letzte Möglichkeit sein, einen Knorpelschaden zu therapieren, und ist den Fällen vorbehalten, wo grossflächige Defekte bei älteren Patienten existieren.

Man kann somit derzeit auf eine Fülle von Behandlungsmöglichkeiten zurückgreifen. Das Anspruchsvolle ist, das für den Patienten abhängig von Grösse des Schadens, Alter und Anspruch beste Verfahren herauszusuchen.

Wichtig zu erwähnen, dass alle Therapiemassnahmen oft auch in eine generelle Änderung des Lebensstils eingebunden werden müssen. So häufig die Gewichtsreduzierung, den Erhalt der Gelenkbeweglichkeit durch Dehnungsübungen oder sogar Yoga oder ein Mindestmass an sportlicher Bewegung.


Dr. med. Michael Kettenring
Facharzt FMH für Chirurgie und Unfallchirurgie

Und ausserdem ...

Das Dorfheftli ab Januar 2017 auch in Gontenschwil
Schwiizerdüütsch mit em Feusibär

Merkwürdig, auso isch denn jetzt es bizzeli kurios kurlig? Oder isch kurlig ganz eifach es kurioses Wort, wo mer e so gar ned erkläre chan? Hmmmm, irgendwie g’schpässig …

zur Rubrik ...

Wetter Reinach

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