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Montag, 26.06.2017

Club 88 Seengen: Handtäschlireise nach Luzern

Text und Bild: Eing.

In früheren, jüngeren Jahren zählten vor allem Sport und Fitness zu den Aktivitäten der Clubfrauen. Heute schätzt man Gemütlichkeit, kameradschaftliches Beisammensein oder eine vergnügliche Wanderung. Das Geniesserische darf dabei nicht zu kurz kommen. Etwa so stellte man sich den Ausflug nach Luzern vor. Ein wenig schifffahren, in der Stadt bummeln und shoppen.

Windig war es, meteorologisch gesehen, die Wellen auf dem See warfen Gischtkronen, während die zehn Frauen an Bord des Dampfers «Unterwalden» das Küssnachter Seebecken befuhren und im Oberdeck des Schiffes fein tafelten. Zurück in Luzern durfte der Spaziergang über die ehrwürdige alte Kappelbrücke nicht fehlen. Im City-Train, dem weissblauen Bähnchen, erfuhren die Frauen über Kopfhörer Interessantes aus Luzerns Geschichte. Die Route führte über belebte Strassen, durch schmale Gässchen in der Altstadt und an verträumten Winkeln vorbei. Dann war es Zeit für ein Dessert im Schatten am Ufer der Reuss.
Dass zu gleicher Zeit am linken Reussufer ein Markt mit Textilien und dem üblichen Krims-Krams stattfand, war reiner Zufall. Der Rathaussteg führte mitten ins Marktgewühl und es wäre geradezu untypisch für die Frauen gewesen, wenn sie sich nicht unter die Marktbesucher gemischt hätten. Es gab so viel zu sehen, zu probieren, zu «märten», dass man fast die Zeit vergass. Sie spielte einmal keine Rolle, man hatte den Plausch und die Sonne schien ja noch lange. Zudem fährt die S9 ja alle 30 Minuten zurück ins Seetal!

Montag, 26.06.2017

Ein klangvolles Familienfest zum Jubiläum

Text und Bild: Graziella Jämsä

Der Elternverein Böju kann dieses Jahr auf sein zwanzigjähriges Bestehen zurückblicken. Spielgruppe, Mütter-Kindtreff und Bastelanlässe sind einige der erreichten Meilensteine und gute Gründe, um einmal miteinander anzustossen.

Sie setzen sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen ein. Sie unterstützen Gemeinde, Schule, Vereine und Kirchen bei deren Engagement für die kommende Generation. Sie fördern Begegnung und Austausch. Was 1997 mit einer Handvoll Initiantinnen begann, ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden. «Heute ist der Elternverein Böju mit mehr als 110 Mitgliederfamilien eine feste Grösse im Dorf», schilderte Vorstandsmitglied Judith Stadelmann in ihrer kurzen Ansprache. Der tosende Applaus im Foyer des Löwensaals sprach Bände. Die zahlreich zum Jubiläumsapéro erschienenen Gäste genossen es, sich auszutauschen. Gibt es Wünsche für die Zukunft? «Dass wir uns weiterhin über so treue Mitglieder freuen dürfen wie bis anhin», antwortete Judith Stadelmann. «Denn mit diesem Rückhalt sind wir auch für kommende Projekte, wie beispielsweise die Umplatzierung des Skaterplatzes, gut gewappnet.» Und mit bilderbuchbunten Liedern krönte Musiker Andrew Bond die Geburtstagsfeier.

Montag, 26.06.2017

Spannendes Cupschiessen der SG Schongau

Text: Eing.

Bei strahlend warmem Sommerwetter trafen sich am Freitag, 16. Juni, 15 Schützinnen und Schützen, sowie 6 Jungschützinnen und Jungschützen zum diesjährigen Cupschiessen. Punkt 18 Uhr wurde in die erste Runde gestartet.

Gemäss Reglement qualifizieren sich dreiviertel der Schützen und dreiviertel der Jung-
schützen für die 2. Runde. Ab nun gilt, der Bessere des Duelles kommt eine Runde weiter. Ein kleiner Fehler oder eine Konzentrationsschwäche kann das Aus bedeuten, jeder Punkt zählt. Um den ersten und zweiten Platz kämpften Adrian Bütler und Werner Stucki, wobei Adrian Bütler das Duell für sich entscheiden konnte. Den 3. und 4. Platz machten Ruedi Stähli und Seppi Muff unter sich aus. Dieses Duell wurde von Ruedi Stähli gewonnen. Den Platz des besten Jungschützen wurde an Kevin Stutz vergeben.

Freitag, 23.06.2017

... wenn mer gigelet bem chüschele

chüschele

«Chüschele», das verstohlen miteinander reden, flüstern. Obwohl man sich beim «chüschele» naturgemäss sehr nahekommt, hat es leider nichts mit kuscheln zu tun. Das heute eher unbekannte Wort kosen für reden, plaudern, erzählen, steht dahinter. Liebkosen, das liebevolle und sehr vertraut miteinander sprechen, ist sicher noch bekannt. Wobei man heute mit liebkosen wohl eher streicheln und miteinander zärtlich sein meint. Nun, scheinbar ist kuscheln doch nicht so weit vom «chüschele» entfernt und der Unterschied liegt einzig darin, ob man miteinander spricht oder eben nicht. Wer weiss?

gigele

Kichern, in kurzen Tönen, auch ohne Ursache lachen, vor lachen vergehen. Ein Kinderspiel beschreibt es sehr schön: Man sitzt einander gegenüber und versucht den Mitspieler ohne Worte zum Lachen zu bringen. Wer zuerst «gigelet» hat verloren und muss ein Pfand abgegeben. Einzige Regel: wenn man die Zähne sieht, gilt dies als Lachen. Der Begriff «gigele» kommt von der Geige, vom geigen oder eben «giigele» und kann als lautnachmachend umschrieben werden, man tönt wie eine Geige. Es wird auch als schreien wie der Specht umschrieben, was mich doch ein bisschen verwirrt, es muss schrecklich tönen, wenn ein Specht schreit, oder etwa nicht?

bäje

Auch «bäie» oder «bäihe». Etwas durch Einwirken von Wärme (Sonne, Feuer oder warmem Wasser) langsam erweichen, halb schmoren, anrösten. Gut erklärend ist folgende Aussage dazu: «Ich ha d’Brotwürscht gärn guet brötlet, ned nume a’bäiet», gut angebraten, nicht nur warm gemacht. Und wer hat nicht in der Jugendzeit eine Brotscheibe über den glühenden Kohlen eines Lagerfeuers «a’bäiet», das war doch manchmal besser als die Cervelat dazu, oder? Hmmmm, «es Bäihibrot ebe», oder auf gut englisch: ein Toast.

nosche

«Es G’nosch», ein Durcheinander, entsteht, wenn man in Etwas «ume’noschet». »Nosche» bedeutet in etwas herumwühlen, suchen oder stöbern und es dadurch in Unordnung bringen. Hat man diese Unordnung dann perfektioniert und man findet das Gesuchte gar nicht mehr, so ist es definitiv «ver’noschet», verstecken ohne zu Wissen wo. Nun, wer hat noch nie etwas «ver’noschet»? Ein Ursprung des Wortes ist mir leider nicht bekannt, ein «Noscheli» oder «Nuscheli», das Schmusetuch der Kleinkinder, hat direkt nichts mit «noschen» zu tun, eher mit nuscheln, dem undeutlichen Sprechen. Gut, irgendwie logisch, mit einem Tuch im Mund, oder nicht?

Übrigens, en verbäite Mönsch isch eine wo d’Chälti ned verliide mag, en Ofebrüeter het mer ou derzue g‘seit, hüt würdi mer auwäg ehnder Warmduscher säge. Hihihi, irgendwie füehle ich mech so verbäit …

Lache isch g’sund und wenn mer vor luuter lache wie en Giige tönt, denn gigelet mer, mer posuunet und trompetet, es ganzes Orcheschter ertönt. Gits eigentlech de Usdruck saxofone?
Freitag, 23.06.2017Seengen

Ernährung ist das, was die Menschen beschäftigt

Text und Bild: Graziella Jämsä

Bei der Gesellschaft zum Falken und Fisch ist eine Generalversammlung mehr als eine Generalversammlung. Diesmal hatte man Dominik Flammer für einen Vortrag eingeladen. Der Journalist befasst sich seit gut 30 Jahren mit der Geschichte von Nahrungsmitteln und gab einen interessanten Einblick in die örtlichen Gegebenheiten.

«Erinnern Sie sich an ihre erste Kiwi?» Das war nur eine von vielen Fragen, die der Autor und Ernährungshistoriker Dominik Flammer bei seinem Vortrag auf Schloss Hallwyl ins Publikum warf. Hatte doch die Frucht, die Ende der 70er-, Anfang der 80er-Jahre in die Schweiz kam, früher noch Exotenstatus. Auch die Tomate wurde erst im 20 Jahrhundert als Kulturpflanze genutzt. «Heute hat sie die Karotte auf der Gemüsehitliste überholt.» Solche Entwicklungen würden zum einen durch die Veränderung biologischer Gegebenheiten entstehen. «Zum anderen spielt die Geschichte eine grosse Rolle.» Die Kontinentalsperre, wie eine von Napoleon verfügte Wirtschaftsblockade genannt wurde, beeinflusste den Speiseplan in der Schweiz. «Da fällt ein Importprodukt wie Kaffee plötzlich wieder weg.» Nicht zu vergessen die unter anderem durch Kriege verursachten Hungersnöte. «Die Schweiz hat in diesen Momenten davon profitiert, landwirtschaftlich nicht auf Monokulturen zu basieren. Die Vielfalt sorgte für Vorrat.» Allzu schnell war die Vortragsstunde vergangen. Wer mehr über Ernährungsgeschichte wissen wollte, erstand Flammers Buch «Das kulinarische Erbe der Alpen» und liess es sich vom Autoren signieren. Beim anschliessenden Apéro war der Vortrag ebenso Gesprächsthema wie der Wechsel im Vorstand der Gesellschaft. Nelli Ulmi, die seit Beginn Präsidentin des Fördervereins für das Schloss Hallwyl war, übergab ihr Amt an Max-Albrecht Fischer. «Wir haben mit fast 200 Mitgliedern eine gute Form erreicht», zog sie zufrieden Bilanz. «Doch selbstverständlich freuen wir uns über jeden, der neu dazukommt und dem Schloss Gutes tun will.»

Mittwoch, 21.06.2017Dürrenäsch

Konzert mit Jubilarenempfang in Dürrenäsch

Text und Bild: eingesandt

Bei herrlichem Sommerwetter hat die Musikgesellschaft Dürrenäsch Anfang Juni traditionell alle Jubilare, welche in diesem Jahr den 75. oder 90. Geburtstag feiern, zu einem Konzert auf dem Schulhausplatz eingeladen.

Neben den Ehrengästen mit ihren Familien und Freunden konnte die Präsidentin Melanie Scherrer eine stattliche Anzahl Dürrenäscherinnen und Dürrenäscher begrüssen. Im Namen der Gemeinde gratulierte Frau Gemeindeammann Andrea Kuzma allen Jubilaren persönlich und übergab ihnen ein kleines Geburtstagspräsent.

Die Musikgesellschaft mit ihrem neuen Dirigenten Erwin Schnyder gratulierte musikalisch und bot den Zuhörern ein unterhaltsames Konzert mit traditionellen und modernen Stücken. Zur Vorbereitung auf den diesjährigen Musiktag präsentierten die Musikantinnen und Musikanten zudem ihr Wettbewerbsstück, welches von mühevoller Arbeit und Liebe erzählte, sowie den Marsch «Arnhem». Diesen werden die Einwohner von Dürrenäsch im Juni vielleicht noch das eine oder andere Mal hören, nämlich dann, wenn sich die Musikgesellschaft Dürrenäsch in frühen Abendstunden für den Paradewettbewerb vorbereitet.

Anschliessend an das Konzert wurden die geladenen Gäste mit Speis und Trank verwöhnt. Für alle Konzertbesucher war Gelegenheit, Hunger und Durst zu stillen. Viele genossen den schönen Sommerabend bei angeregten Diskussionen.

Den 90. Geburtstag feiert:
Walti Jakob 05.04.1927

Den 75. Geburtstag feiern:
Aeschimann Roland 02.01.1942
Mülhaupt-Hunziker Lilly 12.02.1942
Sager Ernst, Brünneliweg 12.03.1942
Ordoukhani Kobra 22.03.1942
Aeschbach Kurt 27.03.1942
Lindenmann Rudolf 20.04.1942
Reubi Kurt sen. 11.07.1942
Siegrist David 12.07.1942
Deubelbeiss Paul 03.09.1942
Ströbel-Tresch Adelheid 06.11.1942

Mittwoch, 21. Juni 2017Menziken

Menziken im Dorffest- und «Tour de Suisse»-Fieber

Text und Bild: Thomas Moor

Dass die Menziker etwas auf die Beine stellen, etwas bewegen und obendrein noch richtig festen können, haben sie mit dem dreitägigen Dorffest und dem Start zur 3. Etappe der Tour de Suisse eindrücklich bewiesen. Menziken gab Vollgas und wartete auch mit einem tollen Rahmenprogramm auf. Grosse Sprünge machten die Mitglieder des Zetzwiler BMX-Clubs zur Eröffnung des dreitägigen Dorffestes. Waghalsig und dynamisch. Auch das OK um Präsident Felix Matthias machte grosse Sprünge, liess sich aber nie auf Waghalsigkeiten ein. Dynamisch, ehrgeizig, engagiert und jederzeit kontrolliert, war man sowohl in der Vorbereitungs- als auch in der Umsetzungsphase unterwegs.

Zusammen mit vielen Helferinnen und Helfern, Organisationen wie dem Zivilschutz, Institutionen, Vereinen und Privaten wurde ein Dorffest auf die Beine gestellt, das zweifellos in die Dorfgeschichte eingehen wird. Das war Teamwork vom Feinsten. Auch Petrus machte einen Top-Job. Er bescherte den Festbesuchern Kaiserwetter. Und so war Menziken während dreier Tage eine Festhütte, die mit Volksfeststimmung pur, bester Unterhaltung und guter Laune gefüllt war. «So viele Menziker habe ich jedenfalls noch nie auf den Festbänken stehen sehen», wie Gemeindeammann Annette Heuberger vom Samstagabend schwärmte, bei welchem die Volksrocker ChueLee für Stimmung sorgten. Leute fast aller Alterskategorien, friedlich feiernd und schunkelnd im grossen Zelt – so geht festen! Unterhaltungsmässig wartete das Dorffest mit einem Non-Stop-Programm auf, das für alle etwas zu bieten hatte. Die Bilder auf den nächsten sechs Seiten zeigen einen bunten Querschnitt durch das Dorffest mit dem Etappenstart.

Der Gemeindesaal und die Festzeltbühne waren Schauplätze der verschiedenen musikalischen Acts. Hochstehend, was da durchs Band weg geboten wurde. Grossen Applaus gab es für die Hauptakteure der Musikschule, welche ihr Können anlässlich von zwei Auftritten im Gemeindesaal zum Besten gab. Mit ihrem Pop-Soul und der neuen CD «My Room» im Gepäck traf SilverBlue mit Daniela und Michael Heiniger bei ihrem Heimspiel – wie übrigens Has im Gras auch – voll ins Schwarze. Die Hardrockfraktion mit Babes of Glory, Voltage Arc und Weekend Warriors liess es im Gemeindesaal krachen.

Am Montag war Grosskampftag und Menziken rollte den roten Teppich aus. Der Start zur 3. Etappe der Tour de Suisse 2017, die in einer Flach-
etappe nach Bern führte, war das finale Feuerwerk eines grossartigen Festwochenendes. Das verlangte von allen Beteiligten noch einmal alles ab. Eindrücklich wie aus dem Nichts ein veritables Tour-Dorf mit VIP-Zelt, Sattelschlepper mit Eventbühnen für die Teamvorstellung etc. entstand. Geschätzte 3000 Zuschauer waren nach Menziken gepilgert, um den Tour-Tross und speziell die Fahrer einmal hautnah zu erleben und ihnen bei den Vorbereitungen über die Schultern zu blicken. Auf die Reise geschickt wurden die Fahrer nach dem Auftritt eines Kavalerieschwadrons und historischer Radfahrer von Ehrenstarter und Kunstturner Christian Baumann aus Leutwil, welcher den Startschuss von der historischen Automobilspritze «Lise» herab abfeuerte.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 21. Juni 2017Schongau

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2016/17, 2. Semester

Text: Eing.

Computerkurs mit Pirmin Lenherr
Eigene Homepage erstellen mit WordPress IN-488 Daten: Mi., 08./15./22. und 29. November 2017. Zeit: 19.00 – 21.00 Uhr, Kosten Fr. 240.–.

Allgemeine Kurse:
Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-489
:
Daten: Sa., 16. und 23. September 2017. Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr, Kosten: Fr. 340.–. Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli.

Diese Kurse werden laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik AL-491:

Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr, Kosten Fr. 150.–.
Wirbelsäulengymnastik AL-492:
Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 19.00 – 20.00 Uhr, Kosten Fr. 150.–.
Wirbelsäulengymnastik AL-493:
Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten Fr. 135.–.
NIA - getanzte Lebensfreude AL-490:
Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Pilates AL-494:
Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch

Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen
Literaturabend – «Hagard»

Ein paar pflaumenblaue Ballerinas sind schuld, dass ein Mann Ende vierzig innerhalb zweier Tage aus seinem soliden, geordneten Leben an den Rand der eigenen Vernichtung gerät. Wie kommt es, dass ihn weder vernünftige Argumente, noch familiäre und geschäftliche Verpflichtungen zurückhalten können? Wir reflektieren und diskutieren. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch. Leitung: Helene Büchler-Mattmann. Montag, 18.09.2017, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Eintritt Fr. 10.–.

Spezialanlass mit Beni Thurnheer
Von A-Z mit Beni «Aus dem Leben eines Fernsehstars». Beni Thurnheer erzählt aus seinem spannenden und ereignisreichen Leben als Sportmoderator und Fernsehstar. Ein vergnüglicher und interessanter Abend, pure Unterhaltung garantiert! Donnerstag, 02.11.2017, 19.30 Uhr, Pfarreiheim Hitzkirch, Eintritt Fr. 15.–.

Sträucher und Rosen schneiden – so machts der Profi
Was, wenn der Sommer längst vorbei ist und der Winterschnitt bevorsteht? Erfahren Sie unter fachkundiger Anleitung von Barbara Jurt, dipl. Landschaftsarchitektin FH, wie’s geht, damit Ihr Garten in voller Blüte steht und alles im grünen Bereich ist. Samstag, 18.11. 2017, 09.00 – 11.00 Uhr. Treffpunkt vor dem Schulhaus Trottenmatt, Hitzkirch, Kosten: Fr. 25.–. Anmeldung beim Sekretariat bis 12.11.2017.

Mittwoch, 21.06.2017Dürrenäsch

Landfrauen zu Besuch im Tropenhaus Wolhusen

Text und Bild: eingesandt

Am Samstagmorgen, den 10.6.17 um 8.00 Uhr trafen sich 12 Landfrauen von Dürrenäsch auf dem Parkplatz vom KGH, damit sie sich bei angenehmen Temperaturen auf den Weg ihrer Vereinsreise machen konnten.

Der Weg führte durch Dörfer, von denen man nie was gehört hatte, und durch wunderbare Landschaften, mit Blick in die Innerschweizer Berge. Unser Ziel war das Tropenhaus Wolhusen. Beim kurzen Marsch vom Spital-Parkplatz bis zum Tropenhaus schaute auch die Sonne hinter den letzten Wolken hervor. Im Tropenhaus selber warteten schon Kaffee, frisch gepresster Fruchtsaft und Gipfeli auf uns. Nachdem wir eine Stunde Zeit hatten, uns mit dem Klima im Haus anzufreunden, hatten wir eine sehr interessante Führung durch den Garten. Wir wurden aufgeklärt, dass Bananenbäume ca. sechs bis acht Monate brauchen, um zu wachsen und anschliessend nochmals sechs bis acht Monate, bis die Früchte reif sind. Danach stirbt der ganze Baum ab und es wächst ein neuer heran.

Auch über Erdnüsse, Kakaobohnen und andere Früchte wurde uns sehr viel Interessantes erzählt. Das Highlight der Führung war die Degustation: Süsskartoffelchips, Brot mit verschiedenen Saucen, Früchte und Fruchtsäfte. Kardamom, Pfeffer und andere Gewürze durften wir auch riechen oder probieren. Nach über einer Stunde Führung durften wir den Garten noch auf eigene Faust erkunden und uns in der Produktionshalle mit verschiedenen Pflanzen eindecken. Auch im Verkaufsladen haben wir uns pudelwohl gefühlt, wo wir Saucen, Öle und Gewürze kaufen konnten.

Nach einem erfrischenden Apéro folgte ein sehr feines Mittagessen. Es gab Salat, Spargelcrème-Suppe, gebratene Pouletbrust an einer Panaeng-Curry-Sauce mit Jasminreis und Broccoli und zum Dessert Zitronengras-Pannacotta mit Früchten. Um 14.30 Uhr machten wir uns noch auf den Weg nach Willisau in den Hug-Laden. Hier konnten wir uns noch mit verschiedenen Guetzli eindecken. Auf halbem Heimweg legten wir nochmals einen Boxenstopp ein und liessen den wunderbaren Tag bei einem kühlen Getränk ausklingen.

Mittwoch, 21. Juni 2017Schongau

Weitere Lehrpersonen stellen sich vor

Text und Bild: Eing.

Marcel Bissig unterrichtet seit 2002 Djembé an der Musikschule Hitzkirch. Seinen ersten Unterricht nahm er beim aus Burkina Faso stammenden Daouda Coulibaly. 1997 absolvierte er einen mehrmonatigen Studienaufenthalt in Bobo-Dioulasso, einer Stadt im Westen Burkina Fasos. Seit 2001 macht er regelmässig Weiterbildungen bei Louis Cesar Ewandé. Marcel Bissig stammt aus Bürglen im Kanton Uri, lebt zurzeit in Sursee und hat einen fünfzehnjährigen Sohn. Neben der Musik interessieren ihn Astronomie sowie politische und philosophische Themen. Er kocht gerne und wandert in der Freizeit oft in den Urner Bergen. Die Beschäftigung mit einem Musikinstrument ist für ihn eine der sinnvollsten Tätigkeiten, die es für Kinder und Erwachsene gibt.

Sonja Boesnach ist seit 2004 an der Musikschule Hitzkirch tätig. Sie studierte Schlagzeug mit Schwerpunkt Jazz und Pop an der Musikhochschule Stuttgart und am Berklee College of Music, Boston. Es folgten Diplome in Jazz-Komposition sowie Musik und Bewegung an der Musikhochschule Luzern. In Hitzkirch unterrichtet Sonja Boesnach neben Drumset die Fächer Rockband, Musik und Bewegung und Orff-Xylophon. Ursprünglich aus Karlsruhe stammend, wohnt sie seit fünf Jahren in Horw in Luzerns Süden und ist Mutter einer dreijährigen Tochter. Konzerte spielt sie am liebsten mit der Irish Folk Band «Malinbeg», aber auch mit Jazz- und Blues-Formationen sowie dem kurdischen Sänger Adem Karakoc und seiner Band.

Kurt Gobetti, 54, zwei erwachsene Kinder, seit 20 Jahren in Seengen. Aufgewachsen in Kriens, entdeckte er mit 15 das Tanzen und mit 17 die Gitarre. Abgeschlossene Berufslehre, danach verschiedene Studien der Gitarre, Perkussion, Musik, Chor, Rhythmik an der Musikakademie Basel, Konservatorium & Jazzschule Luzern, Comart Zürich. Seit 33 Jahren als Gitarrenlehrer im Kanton Luzern, davon 20 Jahre in Hitzkirch tätig. Seit 21 Jahren Musikgrundschullehrer im Aargauer Seetal. Freizeit: Partnerin, Natur, Wandern, E-Bike, Kochen, Radio SRF2 Kultur, Lesen, 5RhythmenTanz, Konzerte … Musik: Ungrad8, Balkanfolk und mehr; Trio B1, Querbeetoldies; Wort & Klang, Poesieprojekt; Gitarre solo.

Dino Müller ist seit gut zwanzig Jahren als Lehrperson für akustische und elektrische Gitarre tätig. Bereits während seiner Ausbildung zum Primarlehrer unterrichtete er seine ersten Schüler im Luzerner Seetal, seit 2010 auch an der Musikschule Hitzkirch. Er studierte Musik in Wien und Psychologie und Pädagogik an der Universität Zürich. Dino Müller ist Autor mehrerer musikpädagogischer Publikationen und spielte in verschiedenen Formationen in der Region Zentralschweiz. Als Musiker beschäftigt er sich heute hauptsächlich mit der Komposition und Produktion eigener Musik sowie als Mitglied der Big Band Aarau. Er lebt mit seiner Partnerin und einer italienischen Trüffelhündin im Aargauer Seetal.

Toni Nesler lernte ursprünglich Elektromaschinenbauer bei der Firma Schindler, arbeitete zwei Jahre auf dem Beruf und absolvierte danach das Konservatorium in Luzern bei Erwin Bucher. Im Jahr 2000 schloss er das Studium in der Fachrichtung «Schlagzeug Klassisch» ab. Im Nebenfach studierte er bei Pierre Favre Drumset-Improvisation. Neben dem Unterrichten spielt er im Blasorchester Stadtmusik Luzern und wirkt in verschiedenen Formationen als Zuzüger mit. Zu seinen Hobbys gehört das Komponieren und derzeit arbeitet er an einem Bluesprojekt. An der Musikschule Hitzkirch unterrichtet er seit 2011. Aufgewachsen ist er in Luzern, wo er auch mit seiner Lebenspartnerin wohnt.

Auftritte unserer Musikschüler im Juni 2017

Sa., 17. Juni, 20.15 Uhr Jahreskonzert der RJMH und RJMH-Piccolo im Pfarreiheimsaal Hitzkirch
Mi., 21. Juni, 19.30 Uhr Musikalische Umrahmung des Gottesdiensts in der Wallfahrtskirche
Oberschongau mit Schülern von Rachel Wieser, Suzuki-Violine
Mi., 21. Juni, 20.00 Uhr Musikalische Eröffnung der Musikschule-Gemeindevertreterversammlung mit
Schülern von Kurt Gobetti, Gitarre
So., 25. Juni, 09.00 oder Musikalische Umrahmung des Gottesdiensts in der Kirche
09.30 Uhr Müswangen mit Schülern von Thomas Ruckli, Klarinette
So., 25. Juni, 18.00 Uhr Abschlusskonzert der Musikschüler aus Schongau in der MZH Schongau
Mi., 28. Juni, 18.30 Uhr Musizierstunde Oboe und Waldhorn im Singsaal Aesch mit Schülern von
Mirjam Bossart (Oboe) und Christian Schweizer (Waldhorn/Alphorn)

Freitag, 16.06.2017Haustier

Auf den Zahn gefühlt

Bild: ZVG

Zahnschmerzen sind etwas sehr Belastendes, nicht nur für uns, sondern auch für unsere lieben Vierbeiner. Regelmässige Zahnpflege und Zahnkontrolle empfiehlt sich deshalb auch bei unseren Haustieren.

Zur Stärkung des Gebisses und vorbeugend gegen Zahnsteinbildung können Kauartikel oder Kauspielzeuge eingesetzt werden. Bei sehr kooperativen Tieren und Angewöhnung ist auch Zähneputzen möglich. In der Tierarztpraxis wird bei Untersuchungen vor Impfungen oder bei Routinechecks das Gebiss kontrolliert. Bei Welpen stehen die Zahnstellung und die Vollständigkeit des Gebisses im Vordergrund. Beim erwachsenen Tier wird vermehrt auf Zahnstein, Zahnfleischentzündung, Parodontose und abgebrochene Zähne geachtet. Da die meisten Tiere trotz Schmerzen noch fressen, kann man nicht davon ausgehen, dass ein leerer Futternapf eine Garantie für ein gesundes Maul ist. Bei Problemen fällt aber oft auf, dass das Fressverhalten sich verändert hat, z.B. wird mehr geschlungen, einseitig oder langsamer gefressen.

Manchmal unterbrechen die Tiere das Fressen und verlassen sogar zwischendurch den Futternapf. Auch ein starker Maulgeruch bis -gestank kann auf eine Erkrankung im Maul hindeuten. Genauere Untersuchungen können vom Tierarzt am Besten in Narkose durchgeführt werden. Wenn das Tier schläft, wird zuerst der Zahnstein mit Ultraschall entfernt, damit die Zähne genauer beurteilt werden können. Zusätzlich sind je nach Situation noch Röntgenbilder nötig. So können Erkrankungen der Zahnwurzeln und des Zahnhalteapparats erkannt und behandelt werden. Bei wackelnden oder gespaltenen Zähnen oder Wurzelabszessen bleibt oft nur die Extraktion des ganzen Zahnes übrig. Mit dem Verlust von Zähnen kommen unsere Hunde und Katzen aber sehr gut klar. Sobald der schmerzende Zahn weg ist, erholt sich das Zahnfleisch sehr schnell und die Tiere fressen wieder mit gutem Appetit.

Neben Zahnproblemen können im Maul auch weitere Krankheiten vorkommen, wie z.B. Tumore oder autoimmunbedingte Entzündungen. Im Gegensatz zu Hunden und Katzen, wachsen die Zähne bei Kaninchen und Nagern das ganze Leben lang weiter. Die Kontrolle von Gewicht und Fressverhalten ist deshalb auch bei diesen Tierchen empfehlenswert, um Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen oder Unklarheiten an uns oder Ihren Tierarzt. Wir beraten Sie gerne!

Freitag, 16.06.2017Gesundheit

Künstliche Hüftgelenke: Neues und Bewährtes

Bild: ZVG

Die Abnützung des Gelenkknorpels (Arthrose), ist die häufigste Gelenkerkrankung des Erwachsenen. Hüft- und Kniegelenke sind besonders häufig betroffen. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung hilft oft nur noch der Ersatz des Gelenkes durch ein sogenanntes künstliches Gelenk, auch Prothese genannt.

Durch stetige Verbesserung der Operationsmethoden und Implantate ist der künstliche Ersatz des Hüftgelenkes zu einer der erfolgreichsten orthopädischen Operationen überhaupt geworden und stellt eine sichere Methode dar, die Lebensqualität zu verbessern und den Erhalt der Mobilität langfristig zu gewährleisten. Ob eine operationsbedürftige Arthrose vorliegt, kann im Rahmen einer ambulanten Vorstellung in der orthopädischen Sprechstunde geklärt werden. Nach einem Gespräch, in dem die Art, Dauer und Ausprägung der Beschwerden erfragt werden, kann anhand der Untersuchung durch den Orthopäden und der gegebenenfalls ergänzend angefertigten Röntgenbilder ein Behandlungskonzept erstellt werden. In bestimmten Fällen ist zusätzlich die diagnostische und therapeutische Infiltration (Spritze ins Gelenk) durch den Orthopäden hilfreich.

Seit einigen Jahren kommen beim Einbringen künstlicher Hüftgelenke neben den «alten» Operationsmethoden auch besonders gewebeschonende, neue Operationsverfahren zum Einsatz. Der «kleine Schnitt», am Ende sichtbar durch die kürzere Hautnarbe, ist jedoch nur ein Merkmal dieser Operationsverfahren und alleine kein Garant für ein gewebeschonendes Vorgehen. Wesentlich wichtiger und entscheidend ist die Schonung der Muskulatur, um die Belastung des Körpers durch die Operation so gering wie möglich zu halten. Hierdurch kann in der Regel eine schnellere Regeneration und Mobilisation sowie früher wieder ein hohes Aktivitätsniveau erreicht werden.

Der Aufschwung und Erfolg der neuen Operationsmethoden wurde durch die konsequente und zielgerichtete Ausbildung der Ärzte ermöglicht und durch die Weiterentwicklung der Operationsinstrumente begünstigt. Dadurch können wir Orthopäden, die uns seit Jahren vertrauten und bewährten Implantate, trotz des kleineren «Zugangsweges» der muskelschonenden Operationstechnik, weiterhin optimal platzieren. Somit ist der Grundstein für eine lange Haltbarkeit des künstlichen Hüftgelenkes und Zufriedenheit unserer Patienten gelegt. Dr. med. Bernd Heinrich

Freitag, 16.06.2017Polizei

Lernfahrten: Das müssen Sie wissen

Irgendwann kommt der Tag: Ihre Tochter oder der Sohn möchten Autofahren lernen und Sie sollen sie oder ihn auf Übungsfahrten begleiten. Neben guten Nerven sind dabei noch andere Voraussetzungen und Bedingungen wichtig. Wir geben Ihnen eine Anleitung.

Allgemein:

  • Lernfahren sind grundsätzlich nur innerhalb der Schweiz erlaubt.
  • Bei jeder Lernfahrt muss ein «L» am Fahrzeug sichtbar befestigt sein.
  • Ausserhalb der Familie darf man nur eine Person pro Jahr auf Lernfahrten begleiten.
  • Die Handbremse muss beim Tragen des Sicherheitsgurtes wirksam durch die Begleitperson betätigt werden können.

Anforderungen an den Begleiter:

  • Die Begleitperson muss mindestens 23 Jahre alt sein.
  • Die Begleitperson muss seit wenigstens drei Jahren den entsprechenden Führerausweis besitzen und diesen nicht mehr auf Probe haben.
  • Die Begleitperson muss Fahrausweis und Fahrzeugpapiere mit sich führen.
  • Die Begleitperson darf nicht alkoholisiert sein.

Haftung und Versicherung:

  • Die Begleitpersonen müssen dafür besorgt sein, dass die Lernfahrt gefahrlos durchgeführt wird und die Verkehrsvorschriften eingehalten werden. Sie sind haftbar bei privaten Lernfahrten und können bestraft werden.
  • Für Begleiter von Lernfahrten reicht die normale Haftpflichtversicherung. Allerdings lohnt es sich kurz zu prüfen, ob man bei Versicherungsabschluss – um Prämien zu sparen – Lernfahrten nicht ausgeschlossen hat.

Bei Lernfahrten der Kategorien A1, A, B1 und F ist nicht zwingend eine Begleitperson mitzuführen. Mitfahrende müssen jedoch im Besitz des Führerausweises der entsprechenden Kategorie sein.

Lernfahrer dürfen verkehrsreiche Strassen erst befahren, wenn sie genügend ausgebildet sind, Autobahnen und Autostrassen erst, wenn sie prüfungsreif sind. Auf verkehrsreichen Strassen sind Anfahren in Steigungen, Wenden, Rückwärtsfahren und ähnliche Übungen untersagt.

Wir wünschen Ihnen weiterhin gute Fahrt!

Ihre Regionalpolizei.


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg
Freitag, 16.06.2017Kinderapotheke

Eine Bindehautenzündung trifft Gross und Klein

Bild: ZVG

Bindehautentzündungen haben das ganze Jahr Saison – dennoch sehen wir die roten Augen in der Sommerzeit noch häufiger in der Apotheke. Als Bindehaut wird die feine, durchsichtige Schleimhaut bezeichnet, welche die Innenseite der Augen und den vorderen Teil des Augapfels bedeckt. Durch äussere Einflüsse wie Fremdkörper (Staub), chemische Reize (chlorhaltiges Wasser), Allergene (Tierhaare) und Krankheitserreger (meist Viren, seltener Bakterien) können Bindehautentzündungen ausgelöst werden. Im Säuglingsalter kommt als Ursache ein verstopfter Tränenkanal dazu. Bindehautentzündungen, welche durch Viren oder Bakterien ausgelöst wurden, sind ansteckend. So ist bei einer Infektion zunächst nur ein Auge betroffen, 1 bis 2 Tage später häufig auch das andere. Die Keime werden durch Schmier- oder Tröpfcheninfektion mit dem Augensekret über die Hände oder Gegenstände wie zum Beispiel Handtücher einfach auf weitere Personen übertragen. Bindehautentzündungen äussern sich je nach Infektion unterschiedlich. Manchmal sind die Augen morgens durch Sekret verklebt, manchmal sind sie gerötet, tränen und jucken stark. Auch ein Fremdkörpergefühl und das Brennen im Auge sind typische Anzeichen einer Bindehautentzündung. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der Bindehautentzündung. Gerne nehmen wir uns für die Abklärung Zeit und stellen mit Ihnen zusammen einen altersgerechten Therapieplan zusammen. Stellen wir Komplikationen oder ein komplexes Krankheitsbild fest, überweisen wir Sie oder Ihr Kind an den Kinderarzt oder an den Augenarzt. Nutzen Sie Ihre kinderapotheke als erste Anlaufstelle wenn es um die roten Augen Ihrer Kinder geht – ohne Wartezeit und ohne Voranmeldung – sind wir gerne für Sie da. Seline Spahr, Pharma-Assistentin TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 16.06.2017Schwiizerdüütsch

... wenn d’Soldate ume’seckle

Als vor gut hundert Jahren, zu Beginn des ersten Weltkrieges, die Schweizer Wehrmänner zur Grenzbesetzung aufgeboten wurden, hat sich unter den Soldaten eine eigene Sprache entwickelt. Begriffe wurden neu zusammengesetzt, Bedeutungen wurden geändert und neue Worte wurden erfunden, manchmal bitterbös und manchmal doch auch mit sehr viel Humor. Hanns Bächthold hat ab 1915 diese Begriffe gesammelt und in seinem Buch «Die schweizerische Soldatensprache 1914 – 1918» veröffentlicht, das erste Slang-Wörterbuch notabene. Viele Wörter sind heute unbekannt oder einfach nicht mehr gebräuchlich, wie der «Kasärnegallop» für den Durchfall, oder ein «Ranzebarometer», was den Gürtel meint. Die militärischen Grade sind sicher auch noch in den Köpfen, «Fäudwilli, Schwachmeischter oder de Löfti» und natürlich haben sich einige Begriffe in die Neuzeit gerettet.

ume‘seckle

Herumrennen. In früheren Zeiten, als die Hygiene noch nicht unserem heutigen Standard entsprach, war es üblich, kleine, mit allerlei Kräutern gefüllte Beutel unter den Kleidern zu tragen. Dies diente dem guten Duft und vor allem wurde damit das Ungeziefer aus den Kleidern vertrieben. Die Herstellung dieser Beutel war die Arbeit des «Secklers». Er produzierte diese «Seckel», diese kleinen Säcke, die für Vielerlei verwendet wurden, auch um Geld zu transportieren: im «Gäudsecku». Auch das soll erwähnt sein: der Hodensack bei Mensch und Tier sieht ja auch aus wie ein «Seckel» – ein kleiner Sack eben. «Seckle» bedeutet also nichts anderes als «Seckel» zu fabrizieren, und wie die Soldaten nun auf die Idee kamen, beim herumrennen auf dem Waffenplatz an «seckle» zu denken, nun, irgendwie möchte ich diese Bilder nicht haben. «Verseckle», wenn man jemanden bescheisst oder verarscht, hat den gleichen Hintergrund, man stiehlt ihm das Geld aus dem «Seckel».

en Facku

Schriftstück. Es ist nicht gerade ein gutes Zeichen, wenn ein Brief oder schriftlicher Befehl zusammengerollt, angezündet und als Fackel verwendet wird. Andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass gerade während dem Krieg so manches Schriftstück als Fackel mehr Licht ins Dunkel gebracht hätte.

schpachtle

Essen. Gemäss Idiotikon ist ein Spachtler ein Esser, der vor Allem gerne Spaghetti und Nudeln isst. Nun, es ist nicht gerade ein Zeichen für gutes Essen, wenn die Konsistenz dazu geeignet war, um irgendwelche Ritzen in der Mauer zu flicken, zu spachteln eben, vor allem nicht, wenn das Teigwaren waren.

Wenn Eine vom Aff bisse isch, denn isch er ned rächt bi Verschtand und no schlimmer wird’s denn, wenn er vom wiude Aff bisse wird, cheibe Züügs, will es Affeglas isch jo nüüt anders aus en Spiugu, auso isch das Eine wo sich säuber bisst, verruckti Wäut…

Wenn aus einer Wurst ein Fisch wird, so quasi die Servela den Bach hinauf schwimmt, dann zeigt sich, wie vornehm die Soldaten früher waren, aus einer einfachen Wurst wurde schwupps die «Arbeiterforälle».

Samstag, 10.06.2017Beinwil am See

Ein Fest der guten Taten

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor hundert Jahren gründete Melvin Jones den ersten Lions Club. Dieses Jubiläum nutzten die Clubs Hallwil und Lenzburg um sich in den Dienst der Hallwilersee Ranger zu begeben. Begleitet von Bruno Fürst und seinem Team wurde «geputzt», was das Zeug hält.

«Zuerst einmal möchte ich mich bei den Lions bedanken», begrüsste Bruno Fürst, leitender Hallwilersee-Ranger, die mehr als 20-köpfige Truppe beim Seehotel Hallwil. «Ihr seid nicht das erste Mal im Einsatz und habt bereits dafür gesorgt, dass das Drüsige Springkraut so gut wie verschwunden ist.» Solche Erfolge motivieren. Flink bildete man Gruppen, verteilte Pickel und Schaufeln. Voller Elan machten sich die einen daran, im Schachenwäldli in Tennwil die verwilderten Kirschlorbeersträucher auszugraben, während die anderen im Gemeindegebiet Birrwil die Wasserläufe in den See von Laub und Schlamm befreiten. «Sich um die Natur zu kümmern, kommt allen zugute und macht besonderen Spass, weil man die Entwicklungen beobachten kann», erklärte Christian Lyk, Präsident der Hallwiler Lions. Dass sich die Clubs Lenzburg und Hallwil zur Feier des Jubiläums zusammengetan hätten, mache den Einsatz umso wertvoller. Oder wie es Bruno Fürst ausgedrückt hatte: «Das Leben um den Hallwilersee hält stetig neue Herausforderungen bereit.»

Samstag, 10.06.2017Leutwil

WRO 2017 mit Lüpuer Beteiligung

Text und Bild: eingesandt

Zum bereits 5. Mal fanden die Schweizermeisterschaften der WRO (World Robot Olympiad) in Aarburg statt. Am Wochenende vom 10./11. Juni 2017 konkurrierten sich über 60 Teams in drei Alterskategorien im Bereich der Robotik mit LEGO-Mindstorm-Robotern.

Zum ersten Mal war auch ein Team aus Lüpu vertreten. Die Schüler Nils Roth sowie Andrin Schwizer traten am Samstag unter Coach Pascal Marquardt zum Wettbewerb an. Die Aufgabenstellung zur Thematik des Umweltschutzes wurde vor gut vier Monaten erhalten. Nach intensivem Experimentieren, Programmieren und Testen war das Team für den anspruchsvollen Wettbewerbstag gerüstet. Als Neulinge stand das Sammeln von Erfahrungen an erster Stelle. Wer sich letztlich Schweizermeister nennen konnte, sprich den ersten Platz erreichte, darf an die diesjährige Weltmeisterschaft nach Costa Rica. Nicht, dass wir dies als unser Ziel vorgenommen hätten, ein schönes Fernziel war es jedoch allemal.

In den vier Runden, in welchen der Roboter die gestellten Aufgaben innert zwei Minuten verrichten musste, war also Köpfchen und Programmierkunst gefragt. Das Team Mindstorm Lüpu belegte nach diesen vier Runden letztendlich den hervorragenden 5. Schlussrang. Weit mehr als man sich anfänglich gedacht hatte. Dazu kam, dass in jeder Kategorie der sogenannte DesignOvation-Preis zu vergeben war. Diesen gewannen die Jungs sogar und hatten somit den optisch schönsten, funktionstüchtigsten und komplettesten Roboter ihrer Kategorie. Herzlichen Glückwunsch!

Samstag, 10.06.2017Gontenschwil

Musikalisches Feuerwerk mitten in Gontenschwil

Text und Bild: Graziella Jämsä

Heinz Weber und das Nockalm Quintett an einem Abend – auf dieses Konzert hatten die Fans gewartet. Mehr als 400 Schlagerfreunde sangen, schunkelten und tanzten, dass die Mehrzweckhalle nur so bebte.

Wer denkt, dass nur die Künstler vor einem Konzert nervös sind, der irrt. Jessica hatte zwar schon mehr als einen Auftritt Heinz Webers miterlebt, doch hütete sie mit ernstem Gesicht Rose und Schokolade, bis sie ihm die Geschenke überreichen konnte. Erst dann hatte sie die Hände frei zum Klatschen. Wie der Achtjährigen erging es übrigens auch vielen älteren weiblichen Fans. Doch dank dem Schubs der besten Freundinnen oder der Ermutigung der Herzallerliebsten erreichten Heinz Weber und das Nockalm Quintett alle ihnen zugedachten Geschenke. Die Künstler dankten es ihren Fans mit einem musikalischen Feuerwerk.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Juni 2017Menziken

Die Fahne des Füs Bat 56 ist wieder daheim

Text und Bild: Thomas Moor

Es ist ein historischer Tag – der 1. Juni 2017. An diesem Tag durfte die Gemeinde Menziken nämlich die Fahne des traditionellen Füsilier Bataillons 56 – auch Stumpenbataillon genannt – als Leihgabe von der Historischen Sammlung Aargau in Empfang nehmen.

Stumpen, Zigarren, Tabak, Verpackungen, Werbeplakate, Maschinen und Werkzeuge: Die Geschichte der Zigarrenindustrie in unserer Region ist im Tabak- und Zigarrenmuseum Menziken eindrücklich verewigt. Jetzt auch mit einem prominenten Zeitzeugen. Besucher des Museum können ab sofort die geschichtsträchtige Fahne des Füsilier Bataillons 56 bestaunen. Ein Bataillon, das auch als Wynentaler Stumpenbataillon bekannt ist. Viele ehemalige 56er und Interessierte aus der Bevölkerung hatten sich neben alt Divisionär Paul Müller, als ehemaligen Kommandanten der Felddivision 5, oder dem ehemaligen Oberst im Generalstab und alt Regierungs- und Ständerat, Thomas Pfisterer, zum festlichen Akt eingefunden. «Militär und Tabak gehören zusammen», wie Susi Merz vom organisierenden Tubäklerteam in ihrer Rede sagte und ihre Aussage gleich auch bildlich unterstrich, indem sie zwei historische Munitionstaschen aus Leder in die Höhe hielt und erklärte, dass die traditionellen Rio-6-Stumpen so produziert wurden, dass sie genau in diese Taschen passten. Mit vielen guten Erinnerungen an das Stumpenbataillon waren Paul Müller und Thomas Pfisterer nach Menziken gereist. Sie blickten noch einmal mit Stolz auf den ältesten Aargauer Truppenverband zurück. Im Anschluss an den festlichen Akt, der von der Musig Mänzike umrahmt wurde, kamen alle Anwesenden in den Genuss einer herrlichen Suppe mit Spatz aus der mobilen Feldküche des Menziker Jeep Owner Teams.

Juni 2017Menziken

Coiffuresalon «engelhaar»: Da sitzt jede Frisur

Text und Bild: Thomas Moor

Seit Oktober weht an der Turnplatzstrasse 2 in Menziken ein frischer Wind. Angela Speck hat den Damen- und Herrensalon von Annelies Manger übernommen und sorgt mit Michelle Burkhalter dafür, dass sich die Kunden an Top-Haarschnitten und herzlicher Bedienung erfreuen können.

Junge Coiffeusen beleben das Geschäft. Allerdings nur dann, wenn sie fachlich versiert, freundlich und zuvorkommend sind. So, wie Angela Speck und Michelle Burkhalter. Angela Speck hat den Damen- und Herrensalon von Annelies Manger übernommen, die ihren Betrieb nach 46 Jahren in jüngere Hände geben wollte. Und: Einen entscheidenden Vorteil hatte die Geschäftsübergabe. An neue Coiffeusen musste sich die Kundschaft nämlich nicht gewöhnen. Schliesslich arbeiteten Angela Speck schon seit fünf und Michelle Burkhalter seit eineinhalb Jahren bei Annelies Manger. Eine Ausgangslage, welche für beide Parteien mehr als komfortabel war. Kurz: Man kennt sich. «In der Tat sind die Kunden froh und dankbar, dass ich den Salon weiterführe», wie Angela Speck betont. Bei ihr geht eine Kundschaft ein und aus, die sich aus verschiedenen Altersschichten rekrutiert. Ältere Kunden mit traditionellen Wünschen wie «Waschen, Legen, Föhnen» oder «Dauerwelle» und jüngere Kundschaft, welche sich trendige Frisuren und Farben verpassen lässt. «Das macht den Arbeitsalltag abwechslungsreich», wie die beiden jungen Coiffeusen übereinstimmend sagen. Ein eigenes Geschäft hatte Angela Speck eigentlich nie auf dem Radar, freut sich jetzt aber umso mehr, dass sie den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat. Auch deswegen, weil sie einen gesunden Betrieb übernommen hat. «Und nicht zuletzt auch darum, weil mir auch die Kunden ans Herz gewachsen sind», wie sie ergänzt. Die beiden innovativen Coiffeusen sind immer offen für Neues und lassen ihrer Kreativität auch bei Abend-, Party- und Hochzeitsfrisuren freien Lauf. Offen ist der Salon «engelhaar» von Dienstag bis Samstag. Kunden werden in der Regel auf Anmeldung bedient, wobei aber auch Spontanbesuche möglich sind.

Juni 2017Menziken

5-Jahr-Jubiläum: Hypi Menziken tischte ganz fein auf

Text und Bild: Thomas Moor

Zeichen des Dankes können ganz unterschiedlich aussehen. Die Hypothekarbank Lenzburg mit der Geschäftsstelle Menziken wählte den kulinarischen Weg, verbunden mit einer akustischen Beilage und konnte bei den Besuchern voll punkten.

Das war übrigens schon vor fünf Jahren so, als die Geschäftsstelle in Menziken eröffnet wurde. Die Bank und das dazugehörende Team wurden von der Bevölkerung mit offenen Armen empfangen. Dafür gab es jetzt von der Hypi ein dickes Dankeschön zurück. Unmittelbar neben der Bank am Sagiweg wurde ein Festzelt aufgestellt. Im Küchenzelt daneben nahmen Res Mäder, Hypi-Mitarbeiter Mike Hunziker und Patrick Kummli ihre Arbeit auf und zauberten den vielen Gästen ein herrliches Risotto mit Minigrillwürsten auf den Teller. Geschäftsstellenleiterin Susanne Hofmann und ihr Team sorgten für einen reibungslosen Service und nahmen sich der Kunden an, so wie sie es im Alltag am Bankschalter ebenfalls tun – sympathisch und professionell. Natürlich fehlte an diesem Abend auch ein Jubiläumsstrauss nicht. Um es genau zu nehmen handelte es sich um einen bunten Liederstrauss, den der Männerchor Burg unter der Leitung von Lubomir Rachunek überbrachte.

Juni 2017Menziken

Die Turnelite trägt ein Stück Lebenshilfe

Text und Bild: Thomas Moor

Ein Tag der offenen Tür der Stiftung Lebenshilfe ist immer wieder beeindruckend. Kürzlich konnte die Öffentlichkeit zum ersten Mal einen Blick hinter die Kulissen der im Oktober bezogenen Werkstätte in Menziken (ehemals Druckerei Baumann AG) werfen.

Was Klienten dort tagtäglich leisten, ist sehr beeindruckend. Und da turnt die Stiftung Lebenshilfe erfreulicherweise auf verschiedenen Hochzeiten mit. Wer nämlich schon einmal nationale oder internationale Turnwettkämpfe live oder am TV verfolgt hat, ist mit grösster Wahrscheinlichkeit mit einem Produkt konfrontiert worden, bei welchem Klienten der Stiftung Lebenshilfe Hand angelegt haben. Da werden im Auftrag von Reisport Stufenbarrenriemchen für Damen (sie bieten besseren Halt am Gerät und zusätzlichen Schutz für die Finger) mit einer Schnalle versehen und das Gewebe anschliessend zusammengeschweisst. In der Werkstatt gleich nebenan ist Martin Rüegg ebenfalls fleissig. Er fertigt Gesundheitssandalen für die Firma Ortopag AG an und kommentiert dabei seine Arbeit akribisch. Und so gewissenhaft er seine Arbeit kommentiert, so gewissenhaft führt er diese auch aus. Das ist in den anderen Abteilung ebenso. Zum Beispiel dort, wo die Zwillingsmesser zum Einschneiden der Brotteiglinge für die JOWA-Bäckerei produziert, die Rohrschellen für die Firma Müpro Beinwil am See konfektioniert oder die Damenhandtaschen von der Firma Trisa umetikettiert werden. «Natürlich hätten wir in unseren Werkstätten weitere Kapazitäten für Aufträge von Grosskunden», wie Stiftungsleiter Martin Spielmann sagt. Mit einer Firma sind zur Zeit Gespräche am Laufen, welche auf gutem Weg seien. Eingelebt hat man sich an der Gütschstrasse in Menziken in der ehemaligen Druckerei Baumann bestens. Die Platzverhältnisse und Arbeitsbedingungen seien optimal.

Juni 2017Menziken

Rio-Weindegustation fand grossen Anklang!

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn Beni Wiler, Leiter im Rio-Getränkemarkt in Menziken, zu einer Weindegustation einlädt, dürfen sich die Liebhaber von edlen Rebensäften immer auf ein spezielles Erlebnis freuen. So auch beim jüngsten Anlass, welcher im Huus74 in Menziken über die Bühne ging.

Dass er ein exzellenter Weinkenner mit einem breiten Fachwissen ist, wissen die Teilnehmer von Beni Wilers Weindegustationen nicht erst seit gestern. Für ihn ist wichtig, dass er für solche Präsentationen seine Kundschaft kennt. «Anhand dieser und ihrer Vorlieben stelle ich die Auswahl für einen solchen Degustationsabend zusammen», wie er erklärt. Natürlich fehlen dabei auch Trendweine nicht. Nach einem erfrischenden «Bleu Nuit» (ein Schweizer Weisswein) konnten sich die Teilnehmer Glas und Bewertungsblatt schnappen und sich auf eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Anbaugebiete von Italien, Spanien, Frankreich, Argentinien, Australien und der Schweiz begeben. Interessant waren dabei die verschiedenen Kommentare der Weinliebhaber. Eine solche Degustation sei so oder so immer eine Momentaufnahme, so Beni Wiler. Je nachdem wie die momentane Stimmung sei, munde der Wein anders. Speziell begehrt war der Zweigelt-Wein aus Österreich, den Wiler als Überraschung im Gepäck hatte. Ein Top-Wein, der zur Zeit ein Renner im Rio-Getränkemarkt ist.

Juni 2017Menziken

50 Liter Blut: Gratulation dem edlen Spender Ueli Rodel

Text und Bild: Thomas Moor

Wer kennt ihn nicht – den Slogan «Wer Blut spendet, rettet Leben». Einer, der ihn mit Sicherheit kennt, ist der Menziker Ueli Rodel. Mitte Mai hat er im asana-Spital Menziken seinen 50. Liter Blut gespendet und wurde für seine Spendertreue mit einem Blumenstrauss geehrt.

Positiv (O+) ist bei Ueli Rodel nicht nur die Blutgruppe, sondern auch die Einstellung zum Blutspenden selber. Blutspenden ist quasi Bestandteil seines Lebens. «Premiere hatte ich in der Rekrutenschule», wie er erzählt. Danach liess er sich regelmässig den kostbaren roten Saft abzapfen. Das Prozedere ging anfänglich in der Turnhalle Menziken auf extra bereitgestellten Feldbetten unter der Leitung des Samaritervereins über die Bühne. «Aus terminlichen Gründen bin ich dann eine Zeit lang nach Sursee gefahren, um Blut zu spenden», so Rodel. Dann hat das Spital Menziken das Blutspenden übernommen und seither ist er dort Stammgast. 112-mal wurde ihm Blut abgezapft. Dabei sind insgesamt 50 Liter Blut geflossen. «Wir haben treue Spender, welche uns seit Jahren die Treue halten», wie Elisabeth Summermatter vom Blutspendeteam sagt und sich freut, Ueli Rodel für seinen 50. Liter Blut einen Blumenstrauss zu überreichen.

Juni 2017Menziken

Frühlingsfestbesuchern lachte die Sonne

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Parkmöglichkeiten ganz rar werden, zusätzliche Festbänke aufgestellt werden müssen und die Bratwürste weggehen wie warme Weggli, dann ist das Frühlingsfest vom Entsorgungsspezialist Lustenberger an der Grubenstrasse in Menziken in vollem Gange.

Der Samstag vor Muttertag ist bei den Kunden von Bruno Lustenberger bereits seit längerem gebucht, weil dann jeweils das zur Tradition gewordene Frühlingsfest über die Bühne geht. Als Dankeschön für die Treue laden Lustenberger und sein Team, unterstützt von einem eingespielten Helferstab, die Kunden zum gemütlichen Beisammensein mit Wurst, Brot, Getränken, Kaffee und Kuchen zum Nulltarif ein. Einfach, um danke zu sagen. Eine sympathische Geste, die bei den vielen Gästen auch bei der jüngsten Ausgabe wieder sehr gut ankam. «Das ist keine Selbstverständlichkeit», wie es ein älterer Herr, stellvertretend für wohl alle Besucher, auf den Punkt brachte. Bereits vor dem offiziellen Feststart füllten sich die Bänke auf dem Vorplatz der Entsorgungshalle. Jung und Alt genossen das schöne Wetter und die musikalische Unterhaltung der Saxophonband Sturzgeburt.

Juni 2017Menziken

Die Badisaison und die neue Pergola sind eröffnet

Text und Bild: Thomas Moor

Der Sommer kann kommen. Das Team der Badi Menziken ist bereit für hoffentlich viele Besucher, welche hier Abkühlung und Erholung suchen. Der Teppich jedenfalls ist ausgerollt und mit einer neuen Pergola im Bereich des Aussenrestaurants wurde die Badi in der Winterpause zusätzlich aufgewertet.

«Es kann ja nur noch besser kommen.» Diese oder ähnliche Aussagen betreffs Sommer 2016 sind da und dort noch zu hören. Vor allem von Badeanstalten, welchen das gute Geschäft im letzten Jahr förmlich bachab gespült wurde. Das hat die Verantwortlichen der Badi Menziken aber nicht daran gehindert, in der Winterpause den Aussenbereich der Badi weiter aufzuwerten. Beim Betreten des Geländes stechen der Verbundsteinplatz und die Pergola vor dem Badi-Kiosk sofort ins Auge. Die dunklen Partyzelte sind einer modernen Konstruktion aus Aluminium gewichen. Die Überdachung, die sich Renson Algarve nennt, besticht durch ihre Vielseitigkeit. Zum einen bietet sie dank der drehbaren Lamellen Sonnenschutz und kann je nach Einstellungswinkel die Lüftung und die Lichtcharackteristik beeinflussen. «Bei der Realisierung des Aussenrestaurantbereichs und beim Kiosk hat das Bauamt tatkräftig Hand angelegt», wie Gemeinderat und Verantwortlicher für Hallen- und Freibad, Hans Heinrich Leuzinger, sagte. Und da wurde ein Bereich geschaffen, der wirklich zum Verweilen einlädt. Überhaupt ist das Badirestaurant auch für die Öffentlichkeit (also nicht nur für die badenden Gäste) offen. Das Restaurant bietet rund 80 Sitzplätze und ist von morgens bis abends während des normalen Badibetriebes geöffnet. Als Restaurantpächterin empfängt Tsomo Sakjsang mit ihrem Team die Gäste mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot, das vom Schnitzel mit Pommes, über den Hot Dog, Chicken Nuggets bis hin zu Frühlingsrollen reicht. Aber auch wer nur einen Kaffee oder ein Glace konsumieren möchte, ist hier herzlich willkommen. Gäste, die nur das Restaurant besuchen, zahlen keinen Eintritt.

Juni 2017Menziken

7. Menzo-Treff ganz im Zeichen von Swissness

Text und Bild: Thomas Moor

Das verflixte 7. Jahr! Nein, nein: Beim Menzo-Treff hat die Zahl Sieben keine negativen Auswirkungen gezeigt. Im Gegenteil. «Der Menzo-Treff hat sich etabliert», wie Gemeindeammann Annette Heuberger die zahlreichen Gäste im Menziker Gemeindesaal begrüsste.

Dabei war Swissness Trumpf. Musikalisch begrüsst wurden die Gäste von einem Alphornbläserquartett der Alphorngruppe Hallwilersee. «Musik gibt dem Anlass die richtige Note», wie Olivier Senn sagte. Als Generaldirektor der Tour de Suisse sorgt er zusammen mit einem grosse Staff und den Hauptakteuren bei der wichtigsten Landesrundfahrt der Schweiz für die Musik. Sieben Millionen Franken Budget, über eine Million Zuschauer entlang der Strecke und das viertgrösste Profiradrennen der Welt: In seinem interessanten Referat wartete Senn mit beeindruckenden Zahlen, Fakten und Hintergrundinformationen auf. Auch mit jener Insider-Info, dass der Etappenzielort Bern überrascht vom grossen Engagement des Etappenstartortes Menziken mit dem dreitägigen Dorffest im Vorfeld war. Im Anschluss an das Referat ging es für alle Teilnehmer in die Netzwerk- und Apérorunde.

Juni 2017Menziken

Drei kämpfen um den Stuhl von Annette Heuberger

Text und Bild: Peter Siegrist

In Menziken steigt die FDP als dritte Partei mit einem Kandidaten ins Rennen um den Gemeindeammann. Die Ortspartei hat Erich Bruderer, 46, einstimmig als Kandidaten für den Gemeinderat und für das Amt des Gemeindeammanns nominiert. Neben Erich Bruderer kandidieren die beiden Bisherigen, Vizeammann Alfred Merz, SP, und Gemeinderat Hans Heinrich Leuzinger, SVP.

In Menziken kommt es mit drei Kandidaten zur Ausmarchung um die Nachfolge von Gemeindeammann Annette Heuberger. Die SP hat ihren Vizeammann Alfred Merz portiert, die SVP nominierte Gemeinderat Hans Heinrich Leuzinger. Und Anfang Juni hat jetzt die FDP ihren Kandidaten, Erich Bruderer, vorgestellt. Am 24. September wählen die Menziker zwei neue Gemeinderäte und einen Gemeindeammann, weil Annette Heuberger und Ulrich Rindlisbacher für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung stehen. Die FDP portiert Erich Bruderer als neues Mitglied des Gemeinderates und bei einer erfolgreichen Wahl noch als Gemeindeammann.
Erich Bruderer, 46, ist in Menziken aufgewachsen und hat hier eine KV-Lehre absolviert. Nach einem Aufenthalt in den USA studierte er an der Fachhochschule Wirtschaftsinformatik. Im Jahre 1998 hat Bruderer mit der Gründung der IT-Firma ebcom den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Heute beschäftigt er in seinem Unternehmen 14 Angestellte, inklusive zwei Lehrlinge. Als Fachlehrer unterrichtet er an der Berufsfachschule Baden und ist auch als Experte im Lehrlingswesen aktiv. Bruderer ist geschieden und hat zwei Kinder im Altern von 18 und 12 Jahren. Seit anderthalb Jahren wohnt er wieder in Menziken. Erich Bruderer ist kein politischer Newcomer. Er war bereits während vier Jahren Mitglied des Gemeinderates in Leimbach, seinem früheren Wohnort. Daher kennt er die Abläufe in der Gemeindeorganisation aus eigener Erfahrung. So wäre auch die direkte Übernahme des Ammann-Amtes gut machbar. Als besondere Herausforderungen in Menziken beurteilt er heute die aktuelle Finanzlage und im sozialen Bereich die Integration von Migranten. Von seiner politischen Einstellung her sieht er sich am liberalen, grünen Flügel der FDP. Wobei Bruderer hervorhebt, dass er immer pragmatische, nicht ideologische Lösungen suche. «Ich will die Probleme direkt ansprechen und rasch auf den Punkt kommen.» Was er einbringen könne in die Gemeindebehörde sei sicher auch ein wirtschaftliches Denken, und dessen Umsetzung. «Daher würde es mich reizen, ein politisches Team zu führen und auf schlanke, übersichtliche Abläufe zu achten.» Kürzeren und längeren Absenzen, die das Gemeindeammann-Mandat mitbringe, seien ohne weiteres verkraftbar.

Juni 2017Beinwil am See

SG Beinwil am See 2 ist Bezirksgruppenmeister

Text und Bild: Eing.

Am Bezirksfinal vom 13. Mai 2017 in Oberkulm konnte die Gruppe Beinwil am See 2 im Feld D einen grossen Erfolg feiern. Zuerst übertrumpfte sie die gleichzeitig schiessende Gruppe Beinwil am See 1 und beim Absenden folgte die grosse Überraschung: Die favorisierten Oberkulmer lagen drei Punkte hinter Beinwil am See 2, womit der Sieg für die Beinwiler Tatsache wurde. Herzliche Gratulation an die fünf erfolgreichen Schützinnen und Schützen! Damit gewinnt die SG Beinwil am See den Wanderpreis im Feld D nach sechs Jahren Unterbruch zum insgesamt sechsten Mal seit 2004. www.sg-beinwilamsee.ch

Juni 2017

Mit der Bootswerft Männich AG immer flott auf Kurs

Text und Bild: Thomas Moor

Der Sommer hat angeklopft und in der Bootswerft Männich AG in Beinwil am See herrscht Hochbetrieb. Die Kundenboote wurden aus dem Winterquartier geholt, flott gemacht und gewassert. Auch bei der Vermietung von Booten, Pedalos, Stand-up-Paddels ist man für einen Grossansturm gerüstet.

Also dann: Sonne, marsch! Jetzt pilgern die Leute wieder in Scharen an den Hallwilersee, um sich bei der Bootswerft Männich AG ein Pedalo, Motorboot oder Segelboot zu mieten, in See zu stechen und den Sommer auf dem Wasser in vollen Zügen zu geniessen. Und dass man offen gegenüber Trends im Bereich Wassersport ist, unterstreicht das Beinwiler Unternehmen damit, dass man auch die beliebten Stand-up-Paddels im Vermietangebot hat. Nach einer kurzen Einführung kann man das Ruder selber in die Hand nehmen und mit dem Brett unter den Füssen den See erkunden.

Wer das Ruder eines Motor- oder Segelschiffes gerne selber in die Hände nehmen und sein eigener Kapitän sein möchte, kann beim Beinwiler Bootsunternehmen die Motorboot- oder Segelprüfung machen. Ein ausgebildetes Team von Motorboot- und Segelschulfahrlehrern VSMS (Verband Schweizerischer Motorboot- und Segelschulen) begleitet die Fahrschüler vom ersten Tag auf dem Wasser bis zur praktischen Prüfung. Der Unterricht findet auf übersichtlichen, gut manöverierbaren Motorbooten statt, mit welchem schlussendlich auch die Prüfung absolviert wird. Wer lieber sportlich über den Hallwilersee gleiten will, kann bei Männich die Segelboot-Fahrschule machen. Auch hier hat Firmenbesitzer Michael Männich für die Ausbildung ein Expertenteam an Bord. Bevor man allerdings zur praktischen Prüfung zugelassen wird, muss die theoretische Prüfung bestanden werden. Um darauf optimal vorbereitet zu sein, werden Theoriekurse von März bis Oktober angeboten. Für Wartungs- und Unterhaltsarbeiten ist das Beinwiler Unternehmen ebenfalls ein zuverlässiger Partner. Mit dem Boots- und Zubehörshop wird das Angebot rund um den Wassersport zusätzlich abgerundet.

Juni 2017Reinach

Entspannt in den Urlaub mit der Mobiliar

Text und Bild: Eing.

Einen gelungenen Urlaub kann auch die beste Reiseversicherung nicht garantieren – aber sie hilft beim Entspannen: Sie kann Sie nämlich vor unerwarteten Kosten bewahren, die das Reisebudget sprengen würden.

Wer öfter oder länger verreist, fährt mit einer Jahres-Reiseversicherung besser als mit Kurzfristversicherungen. Sie bietet das ganze Jahr Schutz im In- und Ausland – in den Ferien und auf Reisen, aber auch bei Tages- und Wochenendausflügen.

Annullationskosten-Versicherung
Die Annullationskosten-Versicherung übernimmt die Mehrausgaben, wenn Sie eine Reise nicht antreten können, zum Beispiel weil Sie krank werden oder einen Unfall erleiden. Die Versicherung springt auch ein, wenn eine Ihnen nahestehende Person verunfallt oder erkrankt oder Ihr Chef ausfällt und Sie am Arbeitsplatz benötigt werden. Müssen Sie die Reise wegen Ihrem kranken Tier verschieben, sind die Kosten ebenfalls gedeckt.

24-Stunden-Hilfe
Bei den meisten Versicherungen, wie etwa bei der Mobiliar, ist eine 24-Stunden-Hilfe in Notsituationen inbegriffen. Diese Versicherung übernimmt die Kosten für Rettungs- und Suchaktionen, Transporte ins Spital oder unvorhergesehene Aufenthalte.

Pannenhilfe
Wenn Ihr Auto stehen bleibt, brauchen Sie Pannenhilfe und allenfalls ein Ersatzfahrzeug. Auch hier hilft die Reiseversicherung: Sie bezahlt die Kosten fürs Abschleppen, Bergen und Heimschaffen des verunfallten Fahrzeuges sowie für einen Ersatz- oder Mietwagen.

Reisegepäck
Bei wertvollem Gepäck ist eine Reisegepäckversicherung sinnvoll. Sie kommt zum Zug, wenn ihre Koffer gestohlen werden. Auch wenn diese zu spät ankommen, während des Transports verloren gehen oder beschädigt werden, sind die Kosten gedeckt.

Geschützt vor leeren Versprechen
Knifflige juristische Probleme können auch in den Ferien auftreten. Das idyllische Chalet entpuppt sich als baufällige Ruine oder das erstklassige Traumhotel als Alptraum. Dann steht Ihnen der integrierte Reiserechtsschutz mit Rat und Tat zur Seite.
Oder noch schlimmer: Sie werden im Ausland in einen Unfall verwickelt und verklagt. Dann können Sie dank dem integrierten Verkehrs-Rechtsschutz auf juristische Unterstützung bauen.
Haben Sie Fragen zur Reiseversicherung? Dann sind wir gerne für Sie da. Sie erreichen uns unter
reinach@mobiliar.ch oder 062 765 44 44.

Juni 2017Reinach

Neue Produkte: Coiffure Hunziker verwöhnt Kunden

Text und Bild: Thomas Moor

Balsam für das Haar ist auch Balsam für die Seele. Das wissen natürlich all jene Kunden, welche sich vom Team im Damen- und Herrensalon von Coiffure Hunziker in Reinach die Haare schneiden und verwöhnen lassen. Die Qualität wird jetzt mit einer neuen Produktelinie zusätzlich ergänzt.

Im Halbkreis sitzen sie um André Bieri von Carlton Haircare und ziehen Zettel mit Fragen zu den Produkten aus dem silbernen Blecheimer. Fragen, die im Team aufgelöst und besprochen werden. Dieses «Ritual» ist letzter Teil der Schulung im Zusammenhang mit der neuen Produktelancierung im Damen- und Herrensalon bei Coiffure Hunziker. «Eine Schulung hat bereits stattfgefunden, zudem hat uns André Bieri während einer Woche im Salon begleitet und unterstützt», wie Sarah Hunziker erzählt. Sie ist begeistert von den Carlton-Haircare-Produkten. Produkte, die auch bei den Kunden in der doch kurzen Zeit seit der Einführung nur positive Reaktionen ausgelöst haben. Der Funke ist also gesprungen und genauso muss es auch sein. Die Marke Carlton steht für Haarpflege und Styling, wobei die Basis aller Produkte reines Thermalwasser ist, welches wiederum sechs verschiedene Mineralien und acht Spurenelemente enthält. Um eine optimale Pflegewirkung zu erzielen, werden natürliche Wirkstoffe beigemischt, welche auch eine sehr gute Verträglichkeit garantieren und jedem Haar schmeicheln.
Durch ständige Ausbildungen ist das Team von Coiffure Hunziker immer auf dem neuesten Stand und topmotiviert, den Kunden ein spezielles Wohlfühlerlebnis zu bieten. Und zum hunzikerschen Verwöhnprogramm gehört jetzt neu die Luxus-Haarpflegeserie von Carlton welche Produkte wie Shampoo, Balsam Gel, Festiger, Spray etc. umfasst.

Juni 2017Reinach

MEITOM: Nicht nur beim Bauen mit Stahl erste Wahl

Text und Bild: Thomas Moor

Montagen, Reparaturen, Renovationen: Die MEITOM Metallbau GmbH ist ein kompetentes und innovatives Unternehmen, welches führend in der Metallverarbeitung ist und seine Stärken unter anderem beim Torbau ausspielen kann. Aber nicht nur beim Bauen mit Stahl ist MEITOM erste Wahl.

Zur Zeit laufen die Arbeiten bei einem Mehrfamilienhaus in Fahrwangen auf Hochtouren. Balkon-Sanierungen und -Vergrösserungen stehen auf dem Programm. Der Teilrückbau der Betonbalkone ist erfolgt, die selber produzierten Stahlkonstruktionen stehen. Jetzt werden die Spezialböden verlegt, ehe die Geländer, Verglasungen und Chromstahlhandläufe montiert werden. Alles Arbeiten, auf welche die Beinwiler Firma mit ihrem Schlossereibetrieb an der Aarauerstrasse in Reinach spezialisiert ist. Daneben hat man sich auch in den Bereichen Geländer, Schiebe-, Garagen- und Industrietore einen hervorragenden Namen weit über die Region hinaus gemacht. Das gilt ebenso für Geländer und Staketen, welche in der Schlosserei produziert werden. Als Spezialität wird hier unter anderem das Schweissen von Aluminium und Chromstahl angeboten und die Blechbearbeitung mit einer entsprechenden Abkantmaschine gehört ebenfalls zu einem der vielen Trümpfe, welche Thomas Meier mit seiner Firma ausspielen kann. Für die Glasmontage ist die Gründerfirma MEITOM Montagen GmbH ebenfalls ein kompetenter Partner. «Mit unserem Kran und der Sauganlage, die wir auch vermieten, sind wir in der Lage, Arbeiten für das Auswechseln von Schaufenstern bis hin zur Verglasung von ganzen Fassaden auszuführen.» Die MEITOM Montagen GmbH wurde vor 7½ Jahren gegründet. Per 1. Mai 2013 hat sie den Schlossereibetrieb von Samuel Merz in Reinach käuflich erworben. Acht Arbeiter gehören zum Montageteam, zwei bis drei sind in der Schlosserei tätig.

Juni 2017Beinwil am See

In dieser Fabrik steckt ganz viel Kreativität

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn man zum Tag der offenen Fabrik einlädt, will man sich im besten Kleid präsentieren. Logisch! Und genau das taten die Betriebe und Ateliers in der Fabrik an der Hombergstrasse 4. Als «Die Fabrik, wie sie leibt und lebt» wird sie bezeichnet. Und Leben ist da ganz viel drin.

Schon die Begrüssung hatte es in sich. Denn da nahm Dani Eichenberger, Pastor in der Chrischona Kirche, die Besucher mit einem erfrischenden Ginger-Ale-Getränk in Empfang. Selbstgemacht aus Ingwer, Limetten, Zucker, Wasser und Hefe. Auch mit einer Teilnahmekarte für den Wettbewerb konnte man sich eindecken und dann zum Rundgang starten. Der Teppich für die Besucher war ausgerollt und mit ihm wurde Kreativität versprüht, welche auf jeder Etage spür- und erlebbar war. Zum Beispiel im Goldschmiedeatelier filygran, wo Lydia Wolf wahre Schmuckstücke kreiert und dabei von ihrem Mann Lukas unterstützt wird. Gleich daneben konnte man sich in der Secondhand-Markenboutique von Astrid Zehnder einkleiden und sich mit einem der pfiffigen Accessoires ausstatten. Danach war der Weg, der zu Fotograf Adrian Bräm führt, frei. Eine Etage höher lassen Claudia Müller und Bernarda Souto ihrer Kreativität freien Lauf. Hier entstehen Türschilder, Vasen, Betonschalen, Schmuck und vieles andere mehr – alles handgemachte Unikate, die Freude bereiten. Was sie in ihrem Atelier malt, zeigte Elfie Marinello, derweil Katharina Streit die Besucher mit ihren Keramikprodukten begeisterte. Mit einer Hüpfburg, Kaffee und Kuchen wartete der Jugendraum Bossem auf und kulinarisch wurden die Besucher im Bistro mit Thai-Food verwöhnt.

Juni 2017

«Maria’s Esszimmer im Seetal» eröffnet

Text und Bild: EingesandtBeinwil

Der Dornröschenschlaf ist vorbei – im ehemaligen Restaurant Seetal an der Aarauerstrasse ist wieder Leben eingekehrt. In der Küche brutzelt es wieder und Gaststube und Gartenwirtschaft laden zum Geniessen und Verweilen ein. Mirjam Strub und ihr Team sind hochmotiviert, die Gäste zu verwöhnen.

Herzlichkeit ist Trumpf. Nicht nur deshalb, weil die Rücklehnen der Holzstabellen in der Gaststube mit einem herausgesägten Herz versehen sind. Herzlichkeit und Gastfreundschaft sollen gelebt werden und die Grundlage bilden für ein Restaurant, das man gerne wieder besucht. Das Restaurant soll aber auch ein Treffpunkt für Geniesser werden. Nach dem Motto «gut bürgerlich, etwas anders, frisch und aus der Gegend» wird unter anderem Nostalgie frisch aufgetischt. Da dürfen sich die Gäste auf Hacktätschli genau so freuen, wie auf Tafelspitz, Kutteln, Cordon bleu, hausgemachte Suppen und marktfrische Salate. Auch wers gerne fleischlos mag, kommt in «Marias Esszimmer im Seetal» nicht zu kurz. Mirjam Strub legt grossen Wert darauf, dass sie die Produkte wie Backwaren, Käse, Fleisch, Gemüse etc. von regionalen Anbietern bezieht. Nicht nur über den Mittag oder am Abend soll das Restaurant ein Ort werden, wo man sich gerne trifft. Das Handwerkerznüni sowie Kuchen und Kaffee am Nachmittag sollen ebenfalls zur festen Institution werden. Das Besucherecho anlässlich der Eröffnungstage war sehr positiv. Der erste Gast aus dem Birrfeld, welcher oft auf der Durchreise ist, schätzt es, dass er wieder im ehemaligen «Seetal» einkehren kann. Auch die Vereine aus Beinwil am See und Umgebung freuen sich über die wiedereröffnete Einkehrmöglichkeit nach den Proben. Das Restaurant, das sich auch für Bankette, Firmen-, Vereins- und Familienanlässe empfiehlt, ist von Dienstag bis Samstag geöffnet.

www.marias-esszimmer.ch

Juni 2017Beinwil am See

Schnellste Böjuerin, schnellster Böjuer gesucht

Text und Bild: Eingesandt

Sind die schnellste Böjuerin und der schnellste Böjuer dieselben wie bereits 2015 und 2016? Am Freitag, 16. Juni ist es soweit: Dann geht bereits die 9. Austragung des Sprint-Wettkampfes über die Bühne. Letztes Jahr nahmen rund 185 Schülerinnen und Schüler teil – eine sensationelle Zahl für Böju.

Läufe, Zeiten und Kategorien Die Piccolini (Jahrgang 2012 und Jünger) starten als Erste um 16.00 Uhr. Das Rangverlesen aller Kinder mit Jahrgang 2010 oder Jünger findet ca. um 17.30 Uhr statt. Die Höhepunkte des Anlasses bilden unbestritten die beiden Finalläufe um den Titel «die schnellste Böjuerin» und «der schnellste Böjuer». Die sechs Besten aller bisherigen Läufe (nur Schülerinnen und Schüler) qualifizieren sich für diesen Show-Down. Unter dem Beifall einer beachtlichen Zuschauermenge wird kurz vor dem Rangverlesen (ca. 18.45 Uhr) um die beiden Wanderpokale gekämpft. Aktuelle Titelträger sind Julia Eichenberger (11.90) und Mirco Friedli (10.25). Beide verteidigten letztes Jahr ihren Titel von 2015 erfolgreich – und dies bei herausfordernden 32.5 Grad. Man darf gespannt sein, ob es ihnen gelingen wird, diesen Coup ein zweites Mal zu wiederholen. Im Anschluss an die Finalläufe dürfen auch die älteren Schülerinnen und Schüler ihre Medaillen und Preise in Empfang nehmen. Selbstverständlich steht auch dieses Jahr wieder die Team- / Familienwertung im Angebot. Hierfür können sich drei bis vier Läuferinnen und Läufer, gemischt über alle Kategorien hinweg, zusammen tun und gemeinsam nach Medaillen streben. Die einzelnen Personen nehmen normal am Wettkampf teil und starten in ihrer eigenen Kategorie. Gratis für Schülerinnen und Schüler Wie schon in den Vorjahren wird der Lauf für die Schülerinnen und Schüler gratis angeboten. Es ist dem Turnverein ein Anliegen, dass möglichst viele Schulkinder sportlich aktiv sein können. Besonders wertvoll ist daher die Unterstützung der zahlreichen Sponsoren sowie der Schule Böju. Mitmachen können übrigens alle, welche in Beinwil am See wohnen, Mitglied in einem Böjuer Verein sind, hier die Schule besuchen oder zur Arbeit gehen. Die ersten drei jeder Schülerkategorie erhalten eine Medaille. Um zusätzlich den olympischen Gedanken hochzuhalten, erhält jeder Teilnehmende einen Preis. Rahmenprogramm und Dorffest Während des ganzen Anlasses sorgt die Festwirtschaft des STV Beinwil am See für die kulinarische Verpflegung. Damit ist aber noch nicht genug: Als weitere Attraktion wird auf dem Festgelände wiederum eine Hüpfburg aufgestellt. Detaillierte Informationen sind auf der Website des Turnvereins, www.stv-beinwilamsee.ch, ersichtlich. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich direkt anzumelden und/oder ein Patronat für 50.– zu reservieren und damit den Lauf und die Jugend zu unterstützen.

Juni 2017Beinwil am See

Jugendcontainer lädt zum Chillen und Spielen ein

Text und Bild: Thomas Moor

Freunde treffen, chillen, Musik hören, spielen, grillieren, kreativ sein: Alle diese Möglichkeiten und noch viel mehr bietet der Jugendcontainer beim Steinegglischulhaus. Ein Projekt der Jugendarbeit Beinwil am See-Birrwil. Bei den Jugendlichen ist der betreute Treffpunkt beliebt.

Eine Bar mit frischen Früchten, dahinter der Zivildienstleistende Fabian am Crush-Eis für die fruchtigen, alkoholfreien Cocktails machen. Auch das Holz im Grill brennt, die Sonnenschirme stehen, die Liegestühle sind aufgestellt und auch ein Töggelikasten fehlt nicht. Es ist angerichtet für ein paar coole Stunden unter Jugendlichen. Natürlich ist nicht immer nur chillen angesagt. Der Container, der seit Mai neue Anlaufstelle für Jugendliche von aus Beinwil und Birrwil ist, wurde bemalt und wohnlich mit Bar und Sitzecke eingerichtet. Dabei ist ein Kioskkonzept mit Getränken und Süssigkeiten aufgezogen worden. «Mit dem Erlös möchten die Jugendlichen in den Europapark nach Rust reisen», wie Jugendarbeiterin Lukrecija Kocmanic sagt. Der Container ist aber auch Anlaufstelle, um mit der Jugenarbeiterin über Probleme zu sprechen oder sich z.B. bei der Lehrstellensuche unterstützen zu lassen. Kurz: Luki, wie sie von den Jugendlichen genannt wird, hat für alle und alles ein offenes Ohr. Die Öffnungszeiten sind am Mittwoch von 14.00 bis 17.30 Uhr und am Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr.

Juni 2017Beinwil am See

Wir bringen Licht und Luft in jeden Raum

Text und Bild: Thomas Moor

Wohnqualität in verschiedenen Bereichen bietet Michael Galli mit seiner Dachfenster GmbH am Löwenplatz 3 in Beinwil am See. Er bringt mit seinen Velux-Dachfenstern nicht nur Licht in die Wohnräume. Mit den Insektenschutzsystemen von Rollfix sorgt er auch für frische Luft.

Gerade in der warmen Jahreszeit lässt man die Fenster gerne offen, damit die Luft in den Wohnräumen zirkulieren kann – wenn da nur die lästigen Mücken, Wespen & Co. nicht wären. Kein Problem, wenn man sich von Michael Galli ein Insektenschutzsystem von Rollfix montieren lässt. Ob als Fenster- und Türrollos, Schiebe- oder Drehtür oder aber als Lichtschachtabdeckung: Einmal montiert sorgen sie dafür, dass es für die lästigen Insekten kein Durchkommen mehr gibt. Diese hochwertigen Insektenschutzsysteme von Rollfix gibt es für alle Tür- und Fenstertypen. Auf Wunsch werden sie nach Mass gefertigt und anschliessend fachgerecht montiert. «Deshalb lege ich grossen Wert auf eine Beratung vor Ort», wie Michael Galli sagt.
Das gilt auch für den Bereich der Dachfenster, wo das Beinwiler Unternehmen Einbau- und Servicespezialist für Velux-Dachfenster, dazugehörende Produkte und für optimale Lösungen bekannt ist. Als ehemaliger Servicetechniker kennt sich Michael Galli mit der Materie und den Produkten aus den Bereichen Sonnenschutz, Aussenrolläden etc. bestens aus. Wenn zum Beispiel zuwenig Licht in einen Dachstock gelangt, findet Michael Galli mit Bestimmtheit die passende Lösung. Dabei spielt ihm auch die Produktevielfalt von Velux in die Karten. Manuelle oder automatische Dachfenster sind ebenso erhältlich wie etwa Schwingflügel- oder Klappflügelfenster. Nicht zu vergessen natürlich das umfangreiche Zubehörangebot, wie etwa Verdunkelungs- und Sichtschutzrollos, Faltrollos, Lamellenstoren oder Markisetten. In der modern eingerichteten Werkstatt in den Räumlichkeiten der ehemaligen Garage Hug werden Innenverkleidungen nach Mass hergestellt und für die Endmontage vorbereitet. Dort befinden sich auch das Materiallager und der Ausstellungsraum. Drei Monteure und eine Bürofachperson bilden das kompetente Team der Michael Galli Dachfenster GmbH.

Juni 2017Beinwil am See

Böjuer Schultheater der Klasse 6b

Text und Bild: Eing.

«Es hat geknackt, Chef! Es hat schon wieder geknackt!» Fassaden-Ede kann es kaum fassen, was er durch das Stethoskop vernimmt. Aber der Tresor der Universität öffnet sich nicht, so bleiben auch die Lohngelder vorerst verschlossen. Doch eine echte Bande hat mehrere Pfeile im Köcher und so bringen zwei Marktfrauen unwissend eine unter Gemüse versteckte Sprengladung. Diese explodiert zwar heftig, doch der Safe bleibt zu. Der Schlüssel fehlt? Der Professor gibt nach einigen Ausweichmanövern zu: Der liegt in der Gepäckaufbewahrung. Bald ist er beschafft, der Tresor offen! Leider hat die Polizei ebenfalls gute Leute in ihrem Kader, und so werden die Gauner abgeführt. Fast alle, denn Kröten-Jule hat sich versteckt und sackt die Geldbündel triumphierend ein! Die Klasse 6b begann mit ihrem Lehrer Christoph Zumsteg vor den Frühlingsferien mit den Proben. Das Projekt erhielt eine internationale Dimension, da eine Hauptdarstellerin drei Monate in Indien weilte und dort ihre Rolle lernte. Nach ihrer Rückkehr blieben rund zwei Wochen Zeit für die Integration. Sie und die Klasse meisterten diese spezielle Herausforderung prima und erlebten das Theaterprojekt als Sprach- und Persönlichkeitsschulung. Es funktioniert nur, wenn alle für alle denken und einstehen. Etwas Lampenfieber? Ja schon, aber nach zwei Aufführungen für alle Böjuer Schüler durften dann die Erwachsenen gerne kommen und waren wie die Jungen ein wunderbares Publikum!

Juni 2017Reinach

Immobilien: Tipp abgeben und Geld verdienen

Text und Bild: Peter Eichenberger

Ein guter Tipp kann in der Immobilienbranche Gold – oder sagen wir zumindest Geld – wert sein. So jedenfalls ist es bei Jörg Flubacher mit seiner Internetplattform «DeinImmoTipp». Mit Immobilienspezialistin RE/MAX hat Flubacher in Reinach per Ende Mai Fuss gefasst.

Ein Immobilienkauf und -verkauf ist Vertrauenssache. Das hat auch bei RE/MAX mit der Filiale an der Hauptstrasse 56 in Reinach Gültigkeit. Dass RE/MAX zur Marktführerin in der Immobilienvermittlung zählt, beweisen die Zahlen. Um Immobilien vermitteln zu können, hält Jörg Flubacher selbstverständlich immer Augen und Ohren offen. «Neben eigenen Leistungen sind wir auch immer dankbar über Hinweise aus dem entsprechenden örtlichen Umfeld der Immobilie», wie Jörg Flubacher sagt. Das hat den in Beinwil am See wohnhaften RE/MAX-Immobilienmakler bewogen, eine Onlineplattform mit dem Namen «DeinImmoTipp» zu entwickeln für Immobilien und Objekte in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein! Damit kann man interessante Provisionen als unabhängiger Immobilien-Tippgeber durch die Online-Erfassung von Objekten, die im Markt noch nicht zum Verkauf ausgeschrieben und publiziert sind, verdienen. Zum Beispiel, wenn man jemanden kennt, der sein Haus, seine Wohnung oder sein Grundstück verkaufen möchte. Zudem kann man ein persönliches Tippgeber-Team aufbauen und durch die Tipps dieses Teams ein zusätzliches, passives Einkommen generieren. Alle persönlichen Aktivitäten erfasst man ganz einfach auf der «DeinImmoTipp»-Plattform per Handy, Tablet oder PC in einem persönlichen Login-Bereich. Die Immobilien-Tipps werden nach der Erfassung auf der Plattform durch professionelle RE/MAX-Makler vermarktet und potenziellen Kaufinteressenten zum Kauf angeboten. Wer Tippgeber werden möchte, kann unter www.deinimmotipp.ch ein Anmeldeformular ausfüllen. Per Einladungsmail erhält man anschliessend einen Registrationslink und kann danach loslegen. Weitere Informationen auf der Website oder bei einem persönlichen Telefongespräch unter 079 447 00 38.

Dipl. RE/MAX-Immobilienmakler Jörg Flubacher.

Juni 2017Schongau

RO Wald Erlosen-Lindenberg sucht nach Lösungen

Text und Bild: Eing.

Die Holzpreise sinken seit Jahren. Die RO Wald Erlosen-Lindenberg gibt mit dem Projekt «Seetal- energie» Gegensteuer. Gesucht sind Immobilienbesitzer, die ihre Heizung mit einem Pelletkessel sanieren wollen.

Seit über 30 Jahren sinken die Holzpreise. In diesem Zeitraum haben sich die durchschnittlichen Holzerlöse auf heute noch CHF 75.00/m3 halbiert. Mit den sinkenden Preisen ist auch die Wertschöpfung abgewandert. Die Abwanderung der Wertschöpfung ist nicht abgeschlossen. Die nachgelagerten Branchen optimieren weiter bezüglich Rohstoffverbrauch und Einsatzgebiet der Produkte.

Die Waldeigentümer der RO Wald Erlosen-Lindenberg wollen dieser Entwicklung nicht länger tatenlos zusehen. Im Wald wächst der geniale Rohstoff Holz. Diesen gilt es in Zukunft nicht nur bis an die Waldstrasse, sondern bis zum Endkunden zu bringen. Dazu hat die Generalversammlung vom 28.03.2017 das Projekt «Seetalenergie» lanciert. Das regional gewachsene Holz soll regional zu Waldholzpellets verarbeitet werden. In einem ersten Schritt wird das Potential solcher Heizungen abgeklärt. Danach folgt die Vermarktung und Installation von Pelletheizungen, welche mit Waldholzpellets betrieben werden können. Im letzten Schritt wird dann die Produktion von eigenen Waldholzpellets geprüft. In der Zwischenzeit können im Pelletwerk der Firma Braunschweiler Pellets in Bremgarten die Waldholzpellets bereits heute produziert werden.

Für die Potentialabklärung läuft aktuell eine Umfrage. Falls sie am Projekt interessiert sind, nehmen Sie bitte an der Umfrage unter folgendem Link teil: http://qxi4ab.findmind.ch. Für die ersten 20 Personen, die an ihrer Heizung einen Heizungscheck durch eine vom Kanton Luzern akkreditierte Firma durchführen lassen, übernehmen wir die Restkosten für den Heizungscheck. Nehmen Sie diesbezüglich mit der RO Wald Erlosen-Lindenberg (info@wald-erlosen-lindenberg.ch, 041 917 18 51) Kontakt auf.

Juni 2017Schongau

Sommerfest und Chilbi in Altwis

Text und Bild: Eing.

Nach über 20 Jahren organisiert das Jodlerchörli Hitzkirchertal dieses Jahr wieder ein Sommerfest. Das Jodlerchörli möchte damit einen lange stillgelegten Anlass neu und in einer etwas andern Form wieder aufleben lassen.

Das Fest findet am Samstag, 17. Juni 2017 ab 19.00 Uhr im Chilbi-Zelt auf dem Schulhausplatz in Altwis statt. Wir werden uns bemühen, Ihnen ein tolles Fest zu bescheren. Für Speis und Trank wird gesorgt sein und für die musikalische Unterhaltung ist eine Top-Livemusik engagiert. Das Duo Andy & Andy setzt sich zusammen aus Andy Bienz aus Ballwil, bekannter Solounterhalter, und Andy Rynert aus Rain, Musiker der bestbekannten Calimeros. Die beiden spielen Stücke in den verschiedensten Stilrichtungen, was gewiss viele Leute anregen wird, wieder einmal das Tanzbein zu schwingen. Neben dem Festzelt ist auch die Chilbi-Kegelbahn ab 19.00 Uhr offen und wird vom Freizeitclub Altwis betrieben. Gleichzeitig möchte sich das Jodlerchörli mit dem Anlass vermehrt im Seetal präsentieren und so auch Sänger und Sängerinnen ermutigen, sich bei einem unserer Mitgliedern als mögliches, neues Mitglied zu melden. Du kannst auch ganz unverbindlich einmal an einer Probe an einem Donnerstag um 20.00 Uhr im Schulhaus Ermensee vorbeischauen. Am Sonntag, 18. Juni 2017 ab 11.30 Uhr beginnt, wie jedes Jahr am dritten Sonntag im Juni, die Chilbi in Altwis. Der Freizeitclub Altwis lädt dazu Gross und Klein ein, an diesem alljährlichen Anlass dabei zu sein und wieder viele bekannte und auch weniger bekannte Leute zu treffen. Sei es bei Spiel und Spass oder nur zu einem kurzen Schwatz. Wir wünschen allen Teilnehmern im Voraus einen gemütlich, unvergesslichen Samstagabend und/oder Sonntagnachmittag. Jodlerchörli Hitzkirchertal und der Freizeitclub Altwis

Juni 2017Schongau

Musikgesellschaft Schongau: «Präsine» tritt ab.

Text und Bild: Eing.

Am Freitag, 21. April, hielt die Musikgesellschaft Schongau im Restaurant Kreuz ihre GV ab. Nach neun Jahren demissionierte die «Präsine» Iris Keller.

Die «Präsine» Iris Keller konnte 36 Aktiv- mitglieder und ein Ehrenmitglied zur Generalversammlung 2017 begrüssen. Im vergangenen Vereinsjahr standen die Teilnahme am Aargauer Kant. Musiktag in Hausen, das Herbstkonzert, der gut besuchte Stefanstanz und das grosse Jubiläumsfest «HONDERTFÖFZG JOHR SCHONGER MUSIG» im Fokus. Der Jahresbericht, die Jahresrechnung und das Budget für das laufende Jahr wurden einstimmig genehmigt. Zwei Austritten stehen drei Eintritte gegenüber. Die Musikgesellschaft Schongau zählt nun 38 Aktivmitglieder und das Durchschnittsalter sinkt auf 35 Jahre. Es ist kein offizielles Wahljahr, trotzdem mussten das Präsidium und das Amt des Aktuars neu besetzt werden. Iris Keller tritt nach neun Jahren als Präsidentin und Sandra Kretz nach sieben Jahren als Aktuarin zurück. Mit grossem Applaus wurden der neue Präsident Markus Stutz und die neue Aktuarin Andrea Stutz in den Vorstand der Schonger Musig gewählt. Im Rahmen des Luzerner Kantonalen Musiktages am 19. Mai in Schüpfheim wird Herbert Stutz, für 35 Jahre Musizieren, die Auszeichnung zum Eidgenössischen Veteran entgegennehmen. Für guten Probenbesuch, maximal zwei Absenzen, erhielten zehn Musikanten eine Auszeichnung.

Juni 2017Schongau

Schongauer Töfflirennen begeisterte Gross und Klein

Text und Bild: Graziella Jämsä.

Eineinhalb Wochen haben die Mitglieder des Töffli-Clubs und ihre Helfer an der Kulisse für das siebte Rennen gearbeitet. Betrachtete man, wie Fahrer und Zuschauer mit der Sonne um die Wette strahlten, hatte sich der Aufwand gelohnt.

«Es ist das Tüfteln an Motor und Chassis, das mich fasziniert hat», schildert TC-Präsident Orlando Lütolf die Anfänge seiner Töfflilaufbahn. «Doch es gab wenige Rennen für Fahrer, die an der Schweizer Meisterschaft teilnehmen wollten. Also haben wir eines ins Leben gerufen.» Und das mit Erfolg. 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind in vier Kategorien gegeneinander angetreten. «Diese gliedern sich nach Kubikzahl des Hubraums und der möglichen Umgestaltung des Fahrgestells.» In diesem Jahr trat Dario Lütolf, Bruder des Präsidenten und ebenfalls Mitglied des TC, an, um Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Seine Rennteilnahme war von Erfolg gekrönt. Er holte am Samstag 50 Punkte. Für Walti Traber, der schon mehrere Male in Schongau teilgenommen hat, spielen Punkte keine Rolle. «Die Kollegialität der Fahrer untereinander ist einfach toll. Jeder hilft jedem, damit alle Spass auf der Strecke haben können.» Damit hat er Kollege Ivan Schaufelberger angesteckt: «Nach all seinen Erzählungen wollte ich wissen, wies ist. Und ich komme bestimmt wieder.»
Auch im Publikum sassen viele Stammgäste. «Die lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen», erklärte eine Zuschauerin schmunzelnd. Beispielsweise einen Gruppenwettkampf mit Spassdisziplinen. Dieser sorgte am Freitagabend für gute Unterhaltung unter den Zuschauern. Am Samstag eroberten in der Rennpause Jugendmotocrossfahrer die Strecke. Auf einer vier Meter hohen Schanze zeigte Marco Bleiker Freestyle-Nummern, die Gross und Klein gleichermassen faszinierten. Abends liess es sich dann draussen wie im Festzelt bei Musik der Ringos wunderbar auf die Erfolge des Turniers anstossen.

Juni 2017Schongau

Erfolgreiche Revision der Glockenausrüstung

Text und Bild: Eing.

Vom Montag, 13. März bis Freitag, 28. April 2017 wurden von der Firma muribaer ag, Kirchentechnik aus Büron, an der Uhren- und Läutanlage in der Pfarrkirche Schongau umfangreiche Revisionsarbeiten ausgeführt. Diese Sanierung wurde aus Sicherheitsgründen nach über 90 Jahren dringend notwendig.

Alle fünf Glocken wurden aus den Lager gehoben und temporär auf Zwischenbalken im Glockenstuhl und Glockenstubenboden abgestellt. Dazu sind vorgängig die alten Glockenklöppel und deren Aufhängungen aus den Glocken ausgebaut worden. Diese Arbeiten waren erforderlich, da bei den Unterhaltsarbeiten defekte Lager bei einer Glocke zum Vorschein kamen. Aus diesem Grund wurden bei allen Glocken die Glockenlager durch neue Speziallager ersetzt. Gleichzeitig wurden die alten Glockenklöppel und deren defekte Klöppelaufhängungen ersetzt. Die neu geschmiedeten Glockenklöppel weisen gegenüber der alten Klöppelballenform eine rundliche Klöppelballenform auf, welche beim Anschlagen an die Glocke einen harmonischen und weicheren Ton erzeugen. Die alten Glockenklöppel hatten grosse und verhärtete Klöppelanschlagstellen, welche beim Läuten der Glocken einen unangenehmen, harten Nebenton erzeugten. Auch die beiden Uhrschlagwerke vom 2-Klang-Viertel- und Stundenschlag wurden revidiert. Dabei wurden die Hebelwerklager durch wartungsfreie Kugellager ersetzt und die Hammer-Prellvorrichtung des Uhrschlaghammers erneuert. Anschliessend wurden die Metallgestelle der Uhrschlageinrichtung sandgestrahlt, grundiert und lackiert. Die Schlagleitungsdrähte, welche für die Kraftübertragung für das Anheben der Uhrschlaghämmer benötigt werden, wurden ebenfalls gänzlich erneuert. Zudem wurden bei der mechanischen Turmuhr die Lager der Uhrenaufzugsvorrichtung ersetzt. Um die verschiedenen Läutmotive zu programmieren wurde in der Sakristei die alte Hauptuhr durch eine neue, moderne Hauptuhr mit Touch-Bildschirm ersetzt, welche bedienerfreundlicher ist. Während dieser Zeit wurden auch Sanierungsarbeiten an den Glockenjochen, deren Aufhängungen und am Glockenstuhl durch das Malergeschäft Amhof Maler AG aus Hitzkirch ausgeführt. Die rostigen Stellen am Metallglockenstuhl wurden entrostet, angeschliffen und gegen Korrosion behandelt. Am Schluss wurde der ganze Metall-Glockenstuhl grundiert und neu gestrichen. Seit dem Wochenende vom 30. April 2017 ertönt der Uhrschlag und das Glockengeläut der Kath. Kirche Schongau wieder in gewohnter Manier und wird für kommende Generationen erhalten bleiben.

Juni 2017Schongau

Bewegtes und bewegendes Jubiläumsfest

Text und Bild: Eing.

Der TV Schongau hat seinen 40. Geburtstag mit einem Unterhaltungsnachmittag gefeiert. Und die zahlreichen Gäste unterschiedlichster Generationen zeigten, welch wichtige Rolle der Verein in der Gemeinde hat.
«Als wir uns auf den Anlass vorbereitet haben, fragten wir uns, was wir denn zeigen sollten. Und wir entschieden, dem Nachwuchs eine Plattform zu geben», erklärte TV-Präsident Franz Neuner in seiner Eröffnungsrede. «Denn ihre Freude an der Bewegung ist die Zukunft des Vereins.» Und dieser hat seit der Gründung einiges auf die Beine gestellt. Dorfturnier, Turnfest, Turnerabend, die Teilnahme an der Chilbi, eine Hockey- und eine Volleyballspielende Aktivriege, Angebote für Yoga und Pilates – die Liste liesse sich fortsetzen. Einen kleinen Eindruck konnten Interessierte vor und nach dem Bühnenprogramm beim Betrachten der Ausstellung in Foyer und Gemeindesaal gewinnen. Oder sie nutzten die Gelegenheit sich mit Gründungsmitgliedern wie Bea Furrer oder Anton Näf zu unterhalten. Überhaupt glich das Jubiläum einem grossartigen Familienfest. Auf der Bühne und im Publikum trafen verschiedenste Generationen zusammen. Die Mukiturngruppe zeigte eine Choreographie zum Flashdance-Titelsong. Die Männerriege inszenierte Tim Toupets Fliegerlied und mit Super Mario liessen die Jugi-Jungs einen Computerhelden lebendig werden. Das Publikum applaudierte kräftig – die Wünsche nach Zugaben erfüllte der TV Schongau selbstverständlich gerne. Wie hatte Gemeindepräsident Thierry Kramis sich in seiner Begrüssungsrede ausgedrückt: «Allen Menschen, die im Turnverein Schongau Sport treiben, wünsche ich im Namen des Gemeinderates und der gesamten Schongauer Bevölkerung weiterhin viel Freude und Erfolg. Diejenigen, die es noch nicht tun, motiviere ich zur aktiven Teilnahme.» Dem Verein als Ganzes wünsche er erfolgreiches Wirken über die Jubiläumsfeierlichkeiten hinaus. «Denn ohne den Turnverein Schongau würde unserem Dorf etwas fehlen: Danke für Euren Einsatz.» Das Bühnenprogramm musste einmal zu Ende gehen. Doch Anton Näf hatte ein Quiz zusammengestellt, dessen mögliche Lösungen sich bei frisch Gegrilltem trefflich diskutieren liessen. Oder man stiess gemeinsam auf die nächsten 40 Jahre Turnverein Schongau an.

Juni 2017Schongau

Schulnachrichten

Text und Bild: Eing.

Änderung der Ferienpläne
Ab März dieses Jahres, resp. August (für Lehrpersonen) gelten für die Angestellten der Schulen und öffentlichen Dienste im Kanton gemäss Beschluss des Regierungsrates höhere Arbeitspensen. Eine Vollbeschäftigung für Lehrpersonen der Volksschulstufe beträgt neu 30 Lektionen pro Woche statt wie bisher 29. Im Zusammenhang dieser Pensenerhöhung und im Sinne einer der Gleichstellung aller Angestellten in öffentlichen Schulen kommt die Volksschule in den Genuss eines zusätzlichen, freien Schultages. Dies deshalb, weil die Sekundarstufe II einen Schultag mit Weiterbildung belegen darf, die Volksschule hingegen nicht. Die Dienststelle Volksschulbildung des Kantons hat diese Tage in ihren verbindlichen Mehrjahres-Ferienplan aufgenommen. Dieser zusätzliche schulfreie Tag wird je nach Konstellation mit Wochentagen vor die Osterferien geschoben oder als Brückentag bei Maria Empfängnis oder Allerheiligen genutzt. Im nächsten Schuljahr (17/18) beginnen die Osterferien bereits am Donnerstag, 29. März 2018! Infolge dieser Änderung haben wir unsere Ferienpläne entsprechend ergänzt. Sie finden diese auf unserer Homepage. Lager und Projektwoche In der Woche vom 29. Mai bis 2 Juni war es an der Schule oft ruhig oder vogelfrei zwitschrig. Die 3. bis 6. Klässler waren verreist in ihr Lager, das alle 2 Jahre stattfindet. Diesmal fuhren die drei Klassen mit ihren Lehrpersonen nach Aarburg und genossen dort eine weitläufige, parkähnliche Umgebung und ein geräumiges, recht modernes Lagerhaus. Neben dem erkunden der näheren und weiteren Lagerumgebung, des Dorfes Aarburg fanden auch Ausflüge statt. Eine führte auf eine Wanderung mit einer Treppe mit 1000 Tritten, eine andere nach Basel ins Papiermuseum. Natürlich gehörte auch eine Stadtbesichtigung dazu. Corinne Basler und Veronika Kretz sorgten für das leibliche Wohl aller Lagerteilnehmenden. Es hat geschmeckt. Herzlichen Dank für die Unterstützung!! Am Freitag, 2. Juni kehrten alle Kinder mit ihren Lehrpersonen gesund und munter nach Schongau zurück. Ein herzliches Dankeschön auch dem Leitungsteam für die sorgfältige und umsichtige Planung und Durchführung des Lagers an: Elisabeth Stutz, Peter Studer, Jolanda Barmet, Heidi Barrett und Michelle Rohrer. Die kleinen blieben zu Hause und nisteten sich im Schulhaus ein. Eine «Vogelhochzyt» wurde vorbereitet. Über Tänzchen und Liedern und erzählenden Texten wurde gebrütet. Gemalt wurde und gezwitschert und getont und mit Federn gespielt und gebastelt. Am Freitag um 10 Uhr fand dann die Aufführung der «Vogelhochzyt» statt. Ein wunderliches kleines Musical in nur einer Woche entstanden und aufs feinste vorgetragen von den kleinen und grossen Kindern beider Basisstufen. Ein Vergnügen war’s für die vielen Eltern, die kamen und auch für den Schulleiter. Danke für den tollen Einsatz an alle, Kinder und vor allem Lehrpersonen! Die Schule im neuen Schuljahr Basisstufe gelb: Agi Brunner, Manuela Keller und Heidi Barrett Basisstufe grün: Chantal Häfliger und Deborah Blättler 3./4. Klasse: Elisabeth Stutz und Patrizia Spörri 5./6. Klasse A: Jolanda Barmet 5./6. Klasse B: Michelle Rohrer Fachlehrpersonen: Englisch 3./4. Kl. Text. gestalten: Heidi Barrett Integrative Förderung: Peter Studer Sport/Schwimmen: Yvonne Achermann

Juni 2017Schongau

Regionale Samariter Feldübung in Schongau

Text und Bild: Graziella Jämsä

An die 100 Samariter, Gäste und Helfer fanden sich am Freitag, 5. Mai, zur regionalen Feldübung in Schongau ein. Der Samariterverein Schongau hat eine ausgezeichnete Übung zum Thema «Erschti Hilf im Alltag – bisch parat?» organisiert.

Die Samaritervereine von Aesch-Mosen, Bettwil, Fahrwangen-Meisterschwanden, Sarmenstorf und die Jugendgruppe Helpgruppe Hallwilersee folgten der Einladung des Gastgebervereins Schongau zum traditionellen Grossanlass. Acht Samariterlehrerinnen und –lehrer, verteilt auf zwei Parcours mit je vier Posten, forderten viel von den lernwilligen Samaritern. An vier Arbeitsposten konnten die Samariter ihr Wissen aus den Vereins-
übungen unter Beweis stellen und sich weiterbilden. Gefahren und Prävention in Haus und Hof, Erste Hilfe bei Verdacht auf Rückenverletzung, Wiederbelebung bei Herz-Kreislauf-Stillstand und
Zivilcourage im Umgang mit Randalierenden waren die Aufgaben. Susanne Gerig, Heidi Stadelmann und Albert Schmid haben die interessante Feldübung zusammengestellt.

Vereinsarzt Jakob Bieri und Esther Fellmann Lütolf vom Luzerner Kantonalverband zeigten sich nach der Übung zufrieden mit dem Erreichten. An allen Posten wurde fleissig und diszipliniert gearbeitet. Jakob Bieri lobte auch die gute Betreuung der Figuranten. Die Betreuung Ereignisbetroffener sei sehr wichtig und gehöre zur Hauptarbeit eines Samariters. Als Leiterin Vereinsentwicklung und Ausbildung begleitet Esther Fellmann den Samariterverein Schongau auf dem Weg zur Integration in den Samariterverein Aesch-Mosen. Ihr habe die Zusammenarbeit so vieler Samariter aus verschiedenen Vereinen gefallen. «Danke, dass ihr das noch macht, so eine regionale Feldübung durchzuführen ist aufwendig», doch es sei auch schön «wenn man zusammen etwas erreicht».

Figuranten sind parat
Nach dem Apéro bei der Mehrzweckhalle machten sich alle pünktlich um 19 Uhr auf den Parcours. Co-Präsident Josef Stutz und Angela Häberli, Präsidentin Samariterverein Aesch-Mosen, begleiteten je eine Gästegruppe. Moulagierte und dementsprechend Vorbereitete warteten auf Erste Hilfe.

Auf dem Spielplatz lag ein bewusstloses Kind vor der Rutsche – unbemerkt von der am Handy telefonierenden Mutter. Es klagt über Schmerzen am Kopf und Fuss. Die Helfer fixierten umgehend den Kopf mit dem Halsschienengriff wegen Verdachts auf Rückenverletzungen, kühlten die Stirne und stabilisierten den Knöchel. Bei diesem Posten ging es auch um die Aufsichtspflicht Erwachsener gegenüber den zu betreuenden Kindern.

Rauchende Scheune, darin ein Kind das schreit, es hat sich die Hand eingeklemmt. Die Helfer holten das stark hustende Kind aus der Gefahrenzone an die frische Luft und kümmerten sich um die schmerzende Hand. Auf lauernde Gefahren, wie zu wenig Licht oder defekte Kabel hinzuweisen, gehöre zu ihren Aufgaben wurde den Samaritern an diesem Posten in Erinnerung gerufen.

Was tun, wenn eine Person über Herzschmerzen klagt und plötzlich bewusstlos umfällt? Am Posten «Herz» ging es um Reanimation und den Umgang mit dem Defibrillator. Aufgabe war, die Situation zuerst zu analisieren, das heisst schauen, denken, handeln. Die Samariter begannen umgehend mit der Herzdruckmassage, alarmierten den Notruf und holten den Defibrillator.

Randalierende, biertrinkende, rauchende, bereits angetrunkene Jugendliche erwarteten die Samariter an einem weiteren Posten. Zivilcourage zeigen oder besser nicht. Da war Fingerspitzengefühl gefragt, um das richtige Wort und den richtigen Tonfall zu finden.

Soviel Üben machte Hunger und so genossen alle das Nachtessen im Restaurant Kreuz. Zur Unterhaltung spielte ein einheimisches Alphorntrio. Dabei ehrte Josef Stutz auch Susanne Gerig und Monika Moos, sie wurden Ende April an der Delegiertenversammlung mit der Henry-Dunant-Medaille ausgezeichnet. Ein grossartiges Dessertbuffet, unter der Leitung von Co-Präsident Franz Weibel, rundete die Feldübung bestens ab.

Sie erhielten die Henry-Dunant-Medaille, die höchste Auszeichnung für Samaritertätigkeit (von links nach rechts) Susanne Gerig und Monika Moos.

Juni 2017Schongau

Schongau kämpft um Ruhm und Ehre

Text und Bild: Eing.

Am 20. Mai 2017 wurde zum zweiten Mal zu den Seetaler Ritterspielen aufgerufen. Auch die Grafschaft Schongau war bei diesem Spektakel mit von der Partie. Fünf Schongauer/-innen und Heimweh-Schongauer/-innen vertraten die höchstgelegene Seetaler Gemeinde in Hochdorf.

Während den elf Spielen bewiesen unsere edlen Ritter (Otmar Keller, Raphael Keller, Vanessa Notter, Beatrice Elmiger-Stutz und Simon Stutz) Mut und Kampfgeist. Sei es beim Schwertkampf mit überdimensionierten Schwertern, beim Kugelstossen – oder besser gesagt Türme stossen – aber auch beim Spiel «Schweine schwarten», bei welchem 30 Schweine mit Kanonen in die Luft geschossen wurden. Nachdem auch der Drachen durch Ritter Simon erfolgreich getötet wurde, durfte sich Schongau auf dem 4. Platz einfinden. Auch das Publikumsspiel konnte an dieser Zwischenrangierung nichts mehr ändern und so durfte die Mann- und Frauschaft des Teams Schongau zum Ende des Tages auf den hervorragenden 4. Platz anstossen. Am Finalspiel, dem wahnwitzigen Wagenrennen, nahmen die Gemeinden Ballwil, Hitzkirch und Römerswil teil, wovon sich schlussendlich die Grafschaft Ballwil durchsetzen konnte und sich mit Ruhm und Ehre schmücken darf. Unterstützt wurde das Schongauer Team durch den Teamsponsor Schongiland. Nicht nur für die Ritterinnen und Ritter von Schongau war dies ein gelungener Anlass, auch das Publikum hatte an den Ritterspielen seine helle Freude.

Juni 2017Schongau

Weitere Lehrpersonen stellen sich vor

Text und Bild: Eing.

Rea Hunziker wurde 1989 in Baden AG geboren und wuchs in einer Künstler- und Musikerfamilie zwischen Flügel, Kontrabass, Schlagzeug und den Jazz Mondays im Restaurant Isebähnli in Baden auf. Von 2010 bis 2015 studierte sie Jazz-Gesang und -Pädagogik an der Jazzschule Luzern und lebt seither in Luzern. Seit drei Jahren unterrichtet sie Pop-, Rock-, Jazz-Gesang an der Musikschule Hitzkirch.

Neben dem Unterrichten spielt sie viele Konzerte; unter anderem mit ihrer Brasil-Band Rea Som, dem spartenübergreifenden Trio FA und als Backing-vocals-Sängerin bei Liv Summer und Lukka. Im Herbst wird sie mit Rea Som ihre nächste CD aufnehmen, auf welcher alles selbst komponierte Songs zu hören sein werden.

Juni 2017Schongau

Geburtstagsfest bei strahlendem Sonnenschein

Text und Bild: Graziella Jämsä

1997 hat der Volg an der Mettmenstrasse in Schongau seine Türen geöffnet. Ebenso lange mit dabei sind Ruth Keller und Edith Meier. Drei Jubiläen sind drei gute Gründe zum Feiern, dachten sich Volg- und LANDI-Team und luden zum Sommerfest.


In zwanzig Jahren tut sich was – das gilt auch für den Volg Schongau. Nur sechs Jahre nach der Eröffnung nahm die LANDI Schongau den östlichen Anbau in Angriff. 2012 fusionierte man mit der LANDI Oberseetal, um den Standort zu stärken und Synergien nutzen zu können. Gleichzeitig hat man mit Produkten und Spezialitäten aus nächster Nähe viel für die regionale Verankerung getan. «Nicht zu vergessen die Mitarbeitenden selbst, die sich mit viel Herz für die Kundschaft einsetzen», sagt Bernhard Keusch von der Geschäftsleitung. Das wissen in Schongau auch schon Schülerinnen und Schüler. Tritt da ein Notfall ein und das Handy ist zu Hause geblieben, hilft das Volg-Team mit dem Anruf der Mutter ganz selbstverständlich weiter. Für Bernhard Keusch ein schönes Zeichen und einer von vielen guten Gründen für ein gemeinsames Fest mit der Kundschaft. Wer am Morgen zum Einkaufen kam, wurde mit Kaffee und Gipfeli überrascht. Buben und Mädchen konnten sich auf der Hüpfburg austoben oder sich am Glücksrad versuchen, während Erwachsene die Teilnahmekarte für den Ballonwettbewerb ausfüllten. Gegen Mittag lockte der leckere Geruch vom Grill. Und nicht selten hörte man die Gäste in der Festbeiz über Erinnerungen an die Anfangszeit philosophieren. Aber nicht nur die Gäste wurden beschenkt. Als kleines Geschenk zum Jubiläum überreichte Bernhard Keusch den Mitarbeiterinnen Ruth Keller und Edith Meier einen leuchtenden Blumenstrauss.

Juni 2017Schongau

Sanierung der ARA Moosmatten beendet

Text und Bild: Eing.

Die Sanierung der ARA-Moosmatten, welche von 2010 bis 2016 gedauert und 8 Mio. Franken gekostet hat, konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Sowohl bezüglich Anlagenwirkungsgrad, Terminvorgaben und Kosten konnten die Zielsetzungen erreicht oder übertroffen werden.


Notwendig wurde die Sanierung vor allem aus folgenden Gründen:

  • Etliche Anlagenteile und Maschinen hatten die Lebensdauer erreicht bzw. überschritten. Ersatzteile konnten teilweise nicht mehr beschafft werden
  • der Kanton verschärfte die Einleitbedingungen der Phosphorbelastung, was Anpassungen an Gebäudeteilen und beim Reinigungsprozess zur Folge hatte.
  • Durch Beckenvergrösserung konnte die Verweilzeit in den Absetzbecken und in der Biologie verlängert werden
  • durch die Optimierung des Energiebedarfs bzw. Reduzierung der Energieverluste konnten die Betriebskosten für Strom und Heizöl bedeutend gesenkt werden
  • Die Steuerung wurde durch ein modernes PLS (Prozess-Leit-System) ersetzt

Der verantwortliche Bauausschuss wurde von Franz Häfliger präsidiert, Kurt Isenschmid hatte die Finanzen im Griff, die Betriebsmitarbeiter Hans Bütler (2016 leider verstorben) und Hanspeter Koller waren besorgt, dass die betrieblichen Belange und Anforderungen ins Projekt eingebracht und umgesetzt wurden. Die Ingenieurarbeiten wurden durch die Firmen Pöyry (Verfahren) und Reatech (Elektro und Steuerung) zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

Die im Jahr 1981 in Betrieb genommene ARA Moosmatten wird von den Verbandsgemeinden Aesch, Altwis, Ermensee, Hitzkirch, Römerswil und Schongau betrieben. Momentan laufen Studien, sämtliche Abwässer des Seetals in einer zentralen Abwasserreinigungsanlage in Lenzburg zu reinigen. Die Belastung von Baldegger- und Hallwilersee durch die Abwässer der ARAs Hochdorf bzw. Moosmatten könnte dadurch eliminiert werden.

Der ARA-Vorstand bietet interessierten Bürgern die Möglichkeit, am 24 Juni 2016 die ARA zu besichtigen. In Gruppen werden um 9, 10 und 11 Uhr Besucher durch die ARA-Räumlichkeiten geführt und die Prozessschritte erklärt. Wir laden Sie ein, den komplexen Prozess vom verschmutzten zum sauberen Wasser mitzuerleben. 2015 wurde auf dem ARA-Areal eine Solartracker-Anlage mit 3x 10kWp erstellt, welche sich immer nach dem besten Sonnenstand ausrichtet. Schweizweit sind solche nachgeführten Anlagen insbesondere mit dieser Leistung (30kWp) selten zu finden. Die Firmen Engineering Team (Walter Haus) und Stierli Solar GmbH (André Stierli) haben diese Anlage im Baurecht erstellt. Fragen zu Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektro-Auto werden von den Erstellern und Betreibern gerne beantwortet.


Juni 2017Schongau

Der Teens-Chor begeisterte mit Noah

Text und Bild: Peter Eichenberger

Am ersten Maiwochenende feierte der Männerchor Beinwil am See das 175-jährige Vereinsbestehen. Ein beachtliche Zeit, wenn man bedenkt, dass der Kanton Aargau damals erst 39 Jahre jung war. Unter der Leitung von Konstantin Saltykov eröffnete der Männerchor mit dem Lied «So ein Tag, so wunderschön wie heute» das Jubiläumskonzert.

Es wurde tatsächlich ein wunderschöner Tag beziehungsweise Abend. Unter der kompetenten Moderation von Maurice Velati erfuhren die Zuschauer, was Andreas Girsberger aus der Vereinschronik zusammengefasst hatte. So zum Beispiel liefen die Sänger im Jahre 1872 nach Seon zum Gesangsfest. Ob der Männerchor im 2019 ans Gesangsfest nach Hitzkirch laufen wird, war von den gut gelaunten Männern noch nicht zu erfahren. Dass der Männerchor Böju auch moderne Lieder im Repertoire hat, wurde mit den Liedern My heart will go on, Meereszauber (dieses Lied wurde von Beatrixe Eichenberger mit der Altflöte begleitet) oder Walzergefühl gezeigt. Bei diesem Lied tanzten Veronika und Peter Amacher gekonnt einen Walzer. Selbstverständlich durften Lieder wie Gilberte de Courgenay, In Salzburg zu St. Peter oder Das Chianti-Lied nicht fehlen. Die Männer freuten sich ganz besonders, dass Alfred Hess am Jubiläumskonzert als Zuschauer anwesend war. Alfred singt seit über 60 Jahren in Chören. Der Frauenchor mit Dirigentin Tetyana Wismer überbrachte mit dem Lied Lustige Kutschfahrt ihre musikalische Gratulation.

Plötzlich tauchte aus der Küche das Sevicepersonal auf und überreichte jedem Zuschauer eine Tulpe. «Welches Lied wird wohl als nächstes gesungen?» fragte Velati – natürlich Tulpen aus Amsterdam! Die Damen überreichten zudem dem Männerchor ein riesiges Geburtstagspaket. Auch an Ehrendamen für den Fahnengruss der drei Gesangsvereine dachte Peter Eichenberger, der das Ganze inszenierte. Rebekka Glanzmann und Lisa Reck übernahmen dies in gelungener Weise. Auch die Statisten rundeten das Bühnenbild mit schönen Kostümen ab. Beim Lied Gilberte de Courgenay traten drei Soldaten gekonnt mit einer Standarte auf.

Als Gastchor konnte der Männerchor Hitzkirch mit dem Dirigenten Marian Gabriel Weber, engagiert werden. Mit den beiden Geburtstasliedern D’Chinder vom Kolumbus und Über den Wolken überraschten sie nicht nur den Jubilar, sondern auch die Gäste. Christoph Giger vom Gemeinderat gratulierte dem Männerchor Böju im Namen des Gemeinderates. Mit einer kurzen und würzigen Laudatio überraschte Giger sogar den Moderator Velati. Vom kantonalen Gesangsverein «aargau singt» gratulierte der illustren Schar Karl Artho. Mit dem Lied Va Pensiero sangen sich dir drei Chöre in die Herzen der Zuschauer. Das nächste Lied Sierra Madre del Sur folgte ein weiterer Welthit auf der Böjuer Löwenbühne. Beim Lied Happy Birthday überraschte das Sevicepersonal die Zuschauer mit einem Cüpli. Zu diesem Anlass wurden nicht nur Leute auf der Bühne benötigt, sondern auch bei der Beleuchtung durch Oliver Eichenberger oder bei der Festwirtschaft durch den Frauenverein, Naturfreunde und Ehepartner.

Der Präsident Rob Cator freute sich, dass so viele Geburstagsgäste den Weg in den Löwensaal gefunden hatten. Er dankte allen Mitwirkenden, dass sie halfen, dieses Jubiläumskonzert mitzugestalten.

Die berühmte Seetal-Tombola wurde einmal mehr von Ernst und Therese Meier, Annelies Jegge, Andreas und Gisela Girsberger und Heinz Lüscher mit viel Hingabe zusammengestellt. Leider hat alles ein Ende. Auch dieser wunderschöne Abend ging viel zu früh zu Ende.

Dienstag, 09.05.2017Beinwil am See

175 Jahre Männerchor Beinwil am See

Text und Bild: Peter Eichenberger

Am ersten Maiwochenende feierte der Männerchor Beinwil am See das 175-jährige Vereinsbestehen. Ein beachtliche Zeit, wenn man bedenkt, dass der Kanton Aargau damals erst 39 Jahre jung war. Unter der Leitung von Konstantin Saltykov eröffnete der Männerchor mit dem Lied «So ein Tag, so wunderschön wie heute» das Jubiläumskonzert.

Es wurde tatsächlich ein wunderschöner Tag beziehungsweise Abend. Unter der kompetenten Moderation von Maurice Velati erfuhren die Zuschauer, was Andreas Girsberger aus der Vereinschronik zusammengefasst hatte. So zum Beispiel liefen die Sänger im Jahre 1872 nach Seon zum Gesangsfest. Ob der Männerchor im 2019 ans Gesangsfest nach Hitzkirch laufen wird, war von den gut gelaunten Männern noch nicht zu erfahren. Dass der Männerchor Böju auch moderne Lieder im Repertoire hat, wurde mit den Liedern My heart will go on, Meereszauber (dieses Lied wurde von Beatrixe Eichenberger mit der Altflöte begleitet) oder Walzergefühl gezeigt. Bei diesem Lied tanzten Veronika und Peter Amacher gekonnt einen Walzer. Selbstverständlich durften Lieder wie Gilberte de Courgenay, In Salzburg zu St. Peter oder Das Chianti-Lied nicht fehlen. Die Männer freuten sich ganz besonders, dass Alfred Hess am Jubiläumskonzert als Zuschauer anwesend war. Alfred singt seit über 60 Jahren in Chören. Der Frauenchor mit Dirigentin Tetyana Wismer überbrachte mit dem Lied Lustige Kutschfahrt ihre musikalische Gratulation.

Plötzlich tauchte aus der Küche das Sevicepersonal auf und überreichte jedem Zuschauer eine Tulpe. «Welches Lied wird wohl als nächstes gesungen?» fragte Velati – natürlich Tulpen aus Amsterdam! Die Damen überreichten zudem dem Männerchor ein riesiges Geburtstagspaket. Auch an Ehrendamen für den Fahnengruss der drei Gesangsvereine dachte Peter Eichenberger, der das Ganze inszenierte. Rebekka Glanzmann und Lisa Reck übernahmen dies in gelungener Weise. Auch die Statisten rundeten das Bühnenbild mit schönen Kostümen ab. Beim Lied Gilberte de Courgenay traten drei Soldaten gekonnt mit einer Standarte auf.

Als Gastchor konnte der Männerchor Hitzkirch mit dem Dirigenten Marian Gabriel Weber, engagiert werden. Mit den beiden Geburtstasliedern D’Chinder vom Kolumbus und Über den Wolken überraschten sie nicht nur den Jubilar, sondern auch die Gäste. Christoph Giger vom Gemeinderat gratulierte dem Männerchor Böju im Namen des Gemeinderates. Mit einer kurzen und würzigen Laudatio überraschte Giger sogar den Moderator Velati. Vom kantonalen Gesangsverein «aargau singt» gratulierte der illustren Schar Karl Artho. Mit dem Lied Va Pensiero sangen sich dir drei Chöre in die Herzen der Zuschauer. Das nächste Lied Sierra Madre del Sur folgte ein weiterer Welthit auf der Böjuer Löwenbühne. Beim Lied Happy Birthday überraschte das Sevicepersonal die Zuschauer mit einem Cüpli. Zu diesem Anlass wurden nicht nur Leute auf der Bühne benötigt, sondern auch bei der Beleuchtung durch Oliver Eichenberger oder bei der Festwirtschaft durch den Frauenverein, Naturfreunde und Ehepartner.

Der Präsident Rob Cator freute sich, dass so viele Geburstagsgäste den Weg in den Löwensaal gefunden hatten. Er dankte allen Mitwirkenden, dass sie halfen, dieses Jubiläumskonzert mitzugestalten.

Die berühmte Seetal-Tombola wurde einmal mehr von Ernst und Therese Meier, Annelies Jegge, Andreas und Gisela Girsberger und Heinz Lüscher mit viel Hingabe zusammengestellt. Leider hat alles ein Ende. Auch dieser wunderschöne Abend ging viel zu früh zu Ende.

Dienstag, 09.05.2017Schwiizerdüütsch

Ich sött uf’s Aabee!

Aabee

Ich weiss nicht ob der Ausdruck Aabee nur in der Schweiz üblich ist, egal, die korrekte Beschreibung? Eine sanitäre Einrichtung zur Aufnahme von Körperausscheidungen. AB als Abkürzung, ausgesprochen Aabee, steht für Abort, einen Ab-Ort. Das ist ganz einfach ein abgelegener Ort, eine Stelle fern der Stras­se gelegen, was ja auch irgendwie Sinn macht.

Weecee

Etwas moderner als der Abort tönt Weecee, WC, die Abkürzung aus dem englischen water closet (mit dem closet ist ganz einfach ein begehbarer Schrank gemeint, in unserem Fall Wasserklosett, sogar mit einem Wasseranschluss). Ganz ehrlich, ich habe mir bis jetzt noch nie Gedanken über begehbare Schränke gemacht, wenn ich mich aber so an früher erinnere, es Schiissihüüsli war ja nicht wirklich grösser als ein Schrank und die moderne Variante, das ToiToi, ergibt für mich das gleiche Bild. Immerhin wissen wir jetzt, woher die im Deutschen übliche Abkürzung Klo kommt. Und als Ergänzung: D’Tualette kommt vom französischen toilette, was ganz einfach ein Tüchlein meint – auch das macht Sinn, oder?

Dienstag, 09.05.2017Haustier

Die Kastration der Kätzin

Bild: ZVG

Es ist Frühling und die jungen Katzen erblicken das Licht der Welt. Jedoch ist nicht überall Katzennachwuchs erwünscht und die Überpopulation kann auch zu Problemen führen. Rechnet man die zweimonatige Trächtigkeitsdauer zurück, so werden die Katzen also ca. ab März gedeckt und die Rolligkeit beginnt bei Freiläufern im Februar (abhängig von den aktuellen Klima- und Wetterverhältnissen).

Der Ausdruck Rolligkeit hat seinen Ursprung in der Tatsache, dass sich die Kätzinnen in der Zeit der Empfangsbereitschaft über den Rücken hin und her rollen. In dieser Zeit sind die Kätzinnen nervös, schreien und sind unruhig (daher müssen in der Regel auch Wohnungskatzen kastriert werden).

Um die Katzenpopulation unter Kontrolle zu halten, das Zusammenleben erträglich zu machen und unerwünschten Nachwuchs zu verhindern, wird daher die Kastration der Kätzin vor der Rolligkeit empfohlen. Dabei handelt es sich um einen Routineeingriff, der meistens im Alter von ca. 7 Monaten in jeder Tierarztpraxis durchgeführt werden kann. Nachdem die Katze nüchtern in der Praxis abgegeben wird, erhält sie nach einem kurzen klinischen Untersuch die eine Narkose. Nach wenigen Minuten schläft sie dann bereits tief und fest und die Tiermedizinische Praxisassistentin beginnt mit den Operationsvorbereitungen: Die Katze wird auf dem Rücken auf dem Kastrationsbrett ausgebunden, der Bauch geschoren, gewaschen und desinfiziert. Was nun wohl die meisten, auch die Schnupperlehrlinge, jeweils überrascht: Nun wird das Brett gekippt, so dass die Katze kopfüber (also praktisch im Handstand) vor dem Operateur hängt. Diese Lagerung hat den Vorteil, dass sich die Darmschlingen der Katze nach vorne/unten verlagern und damit den Zugang zu den an Bändern fixierten Eierstöcken und Gebärmutter erleichtern. Durch einen kleinen, ca. 2 cm langen Schnitt in der Nähe des Bauchnabels wird die Bauchhöhle eröffnet, die Eierstöcke werden mit einem Kastrationshaken vorgelagert, abgebunden und entfernt. Die Bauchhöhle und die Haut werden mit einer Naht verschlossen. Ein kleines Pflaster schützt die Naht und mit einer Injektion beugen wir Schmerzen vor.

Bereits gegen Mittag darf die Katze wieder nach Hause und fühlt sich nach einem Tag Hausarrest meist schon wieder ganz wohl. Oft sind der Stress und die Angst vor und nach einem solchen Eingriff für die Katzenbesitzer sehr viel grösser als für das Tier selber. Daher informieren wir Sie auch mit einem Merkblatt über die wichtigsten Punkte und beantworten gerne Ihre Fragen.


Dr. med. vet. Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Dr. S. Küng AG, Beromünster
www.kleintierpraxiskueng.ch

Dienstag, 09.05.2017Polizei

Verkehrsgrundregel und 3A-Training

Bild: ZVG

Im Strassenverkehrsgesetz (SVG) steht im Artikel 26 als Grundregel:

  1. Jedermann muss sich im Verkehr so verhalten, dass er andere in der ordnungsgemässen Benützung der Strasse weder behindert noch gefährdet.
  2. Besondere Vorsicht ist geboten gegenüber Kindern, Gebrechlichen und alten Leuten, ebenso wenn Anzeichen dafür bestehen, dass sich ein Strassenbenützer nicht richtig verhalten wird.

Damit dieser Grundregel nachgelebt werden kann, ist das sogenannte 3A-Training von Nutzen.

Die drei A bedeuten:

  • Wie ist das Alter?
  • Wie ist die Aufmerksamkeit?
  • Welches ist die Absicht?

Wenn sich Kinder im Bereich der Strasse aufhalten, ist besondere Vorsicht geboten. Besonders die kleinen Kinder sind meist mit sich selber beschäftigt und achten nicht auf den Verkehr. Kinder können plötzlich auf die Strasse rennen oder fahren.

Jugendliche und Erwachsene sind im Strassenverkehr meist aufmerksam. Trotzdem ist auch bei diesen Altersgruppen mit überraschenden Verhaltensweisen zu rechnen, vor allem bei Jugendlichen. Sie gehen oft grössere Risiken ein als Erwachsene.

Ältere Menschen sind in der Regel weniger beweglich als junge und haben oft Mühe, sich in schwierigen Situationen zurecht zu finden. Das Seh- und Hörvermögen ist bei vielen Betagten beeinträchtigt. Die Angst vor Stürzen macht sie zusätzlich unsicher.

Vor allem im Innerortsbereich können mit einer vorausschauenden, beobachtenden Fahrt die verschiedenen Strassenbenützer und ihre Absichten richtig eingeschätzt werden. So kann gewährleistet werden, dass niemand behindert oder gefährdet wird.

Ist der Blick auf das geliebte Smartphone gerichtet, kann der Grundregel nicht oder nur ungenügend Folge geleistet werden. Dabei sind nicht nur Fahrzeuglenker, sondern auch Fussgänger, welche oft Strassenquerungen ohne jeglichen Blick nach links oder rechts vornehmen, gemeint.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich bei Ihrer Regionalpolizei


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Montag, 08.05.2017Hallwil

Damenriege: Ein Traum von einem Buurezmorge

Text und Bild: Thomas Moor

Das Auge isst ja bekanntlich mit! Beim Buurezmorge der Damenriege Hallwil kommt aber weit mehr als nur das Auge auf seine Rechnung. Einfach herrlich, was da für die vielen Sonntags-Zmörgeler in Hülle und Fülle bereitsteht – mit ganz viel Liebe und Herzblut zubereitet und arrangiert.

Über einige Meter erstreckt sich das reichhaltige Buffet, welches alles bereit hält, was ein währschaftes Zmorge alles beinhaltet. Feine, wunderbar geflochtene Butterzöpfe von verschiedenen Bäckern aus der Region, daneben feines und reichverziertes Partybrot sowie das Seenger Marktbrot: Die Basis für ein feines Konfibrot oder für ein mit Fleisch oder Käse belegtes Brot ist schon einmal perfekt. Eine Augenweide sind die frisch arrangierten Fleischplatten und das Käseangebot ist reichhaltig. Auch Joghurt, Birchermüesli, Dreiminuten­eier, Crèmes und diverse Kuchen etc. stehen für die Gäste bereit. Es mangelt an gar nichts.

Punkt 10.00 Uhr treffen die ersten Gäste in der Turnhalle ein. Und während sie sich am reichhaltigen Buffet bedienen, hat die Küche auf Normalmodus gestellt. Das heisst, dass goldgelbe Rösti, knuspriger Speck und Spiegeleier jetzt im Akkord gebraten werden. Und auch der Nachschub für Fleisch- und Käseplatten läuft auf Hochtouren. Da ist ein eingespieltes Team am Werk, da sitzen die Handgriffe und Abläufe. Kurz: Da ist alles im grünen Bereich. Bei bester Laune, wohlverstanden. Das Servicepersonal ist flink unterwegs und lässt dabei die Aufmerksamkeit für die Gäste in keiner Phase ausser acht. «Danke, es isch weder fein gsi», hallen die Komplimente in die Küche. Komplimente, die Motivation genug sind auch für eine 28. Ausgabe.

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Montag, 08.05.2017Reinach

Ten Sing auf musikalischem Höhenflug

Text und Bild: Thomas Moor

Singen, tanzen, schauspielern: Der Chor Ten Sing begeisterte bei seinem Auftritt im Saalbau Reinach. Die Fluggesellschaft Ten-Sing-Air nahm das Publikum unter dem Titel «lost in paradise» mit auf die Reise auf eine einsame Insel. Das war zwar nicht so geplant.

Australien wäre nämlich das Reiseziel der Passagiere gewesen. Aber eben: Das Drehbuch wollte es anders und es kam, wie es kommen musste. Es gab nach Turbulenzen einen Absturz zu beklagen, bei welchem der Chor aber zu einem wahren Höhenflug ansetzte. Gestrandet war man auf einer einsamen Insel, die von einer Menschenfresserin und ihrer Gehilfin beherrscht wurde. Hier (respektive auf der Saalbaubühne) wechselten sich schauspielerische mit gesanglichen Einlagen in bunter Reihenfolge ab. Dabei überzeugten Solisten als auch der Gesamtchor. Die Stimmen waren von erfreulich hoher Qualität, was sich schon beim a cappella vorgetragenen Auftaktsong «Hallelujuah» eindrücklich zeigte. Kam die Songwahl dazu, welche das Publikum immer wieder mit rhythmischem Mitklatschen quittierte.

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tensingreinach.ch

Montag, 08.05.2017Gontenschwil

Interessant, was die Rudolf Maurer AG alles macht

Text und Bild: Thomas Moor

Wer auf «Good Lack» setzt, weiss, dass ihm «Good Look» sicher ist. «Good Lack» ist ein Slogan und ein Wortspiel des Lackierwerks Rudolf Maurer AG. Anfang Mai lud das Gontenschwiler Traditionsunternehmen zu einem interessanten und informativen Tag der offenen Tür.

Und ab in den Ofen! 20 Minuten bei 160 Grad. Nein, die Rede ist nicht von Apérogebäck, das in den Ofen geschoben wird. Nein, hier ging es um kleine Giesskannen, welche die Besucher des Tages der offenen Tür im Lackierwerk der Rudolf Maurer AG in Gontenschwil selber pulverbeschichten durften Die Giesskännchen wurden anschliessend zum Einbrennen des Farbpulvers in den Ofen geschoben. Die Pulverbeschichtung ist ein Verfahren das Langlebigkeit garantiert und zu einem der umweltfreundlichsten bei der Oberflächenbehandlung zählt. Was die Rudolf Maurer AG sonst noch zu bieten hat, konnte man auf einem interessanten Rundgang erfahren. Da stand die Huwa-Waschmaschine im speziellen Huwa-Weiss in bester Gesellschaft mit Wärmepumpengehäuse, Custombike, Velo, Traktor oder Seitenwagengespann. Und das war natürlich nur ein kleiner Querschnitt von dem, was täglich durch die Hände der rund 30 Mitarbeiter geht und hier einen neuen «Anstrich» (auch im Nasslackierbereich) erhält.

Das ISO-zertifizierte Unternehmen, welches auf eine 85-jährige Firmengeschichte zurückblicken kann, ist auch bei «grobem Geschütz» ein verlässlicher Partner und ein sicherer Wert. Grobes Geschütz wie zum Beispiel das Duro-Chassis der Schweizer Armee, welches hier neben einer Hohlraumbehandlung und Grundierung auch einen reflektierenden Lack spendiert bekommt. Die Vorbehandlung der Werkstücke in der vollautomatischen Tauchbehandlungsanlage oder beim Sandstrahlen bilden den Grundstein für ein Top-Endergebnis. So, wie es die Kundschaft – grösstenteils aus dem Raum Mittelland und Zentralschweiz – seit Jahrzehnten schätzt.

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www.rudolf-maurer-ag.ch

Montag, 08.05.2017Gesundheit

Die Dupuytrensche Erkrankung

Bild: Frank C. Müller / CC-BY-SA 4.0

Baron Dupuytren war ein französischer Chirurg, der 1832 erstmals eine Erkrankung beschrieb, die in einer Verdickung und Strangbildung der sogenannten Palmarfaszie besteht. Diese bindegewebige Schicht liegt unter der Haut der Handinnenfläche und schützt die darunter liegenden Gefässe, Nerven und Sehnen.

Diese Stränge können stören und beeinträchtigen schliesslich die Fingerstreckung, da sie sich verkürzen.

Die Entstehung der Erkrankung ist unklar, gehäuft tritt sie im 4. oder 5. Lebensjahrzent bei Männern auf, Frauen sind weniger betroffen. Diabetiker haben ein höheres Risiko, ebenso Nordeuropäer gegenüber Südländern. Zudem besteht eine genetische Disposition.

Die Diagnose ist einfach zu stellen. Es lassen sich die typischen Stränge, welche von der Handinnenseite bis zu den Fingern reichen können, gut tasten.

Die Behandlung bestand bisher hauptsächlich in der chirurgischen Entfernung, wobei einerseits nicht zu früh, andererseits nicht zu spät operiert werden sollte. Kann man also die Finger noch komplett strecken, ist es eigentlich zu früh für einen operativen Eingriff, da die Stränge häufig wieder auftreten und die resultierende Narbe mehr stören kann als der ursprüngliche Strang selbst.

Operiert man erst in einem Stadium, in dem die Finger schon sehr stark gebeugt sind, kann man durch die Entfernung des Stranges allein häufig keine komplette Streckung mehr erreichen, da einerseits die Gelenke nicht mehr beweglich sind, andererseits sich schon die Haut verkürzt hat und so eine auch entsprechende Deckung nach Operation nur mit grösseren operativen Hautverschiebungen oder- verlagerungen möglich ist.

Eine relativ neue und in meiner persönlichen Erfahrung bisher effiziente Methode ist das Einspritzen von Kollagenase in den Bindegewebsstrang. Das Enzym Kollagenase, welches direkt in den Strang injiziert wird, löst den Strang an dieser Stelle auf, sodass 24 bis 48 Stunden nach der Injektion der Strang manuell aufgedehnt werden kann. Hiermit lassen sich häufig auch bei ausgedehnten Beugedeformitäten der Finger noch für den Patienten befriedigende Ergebnisse erzielen. Es existieren jedoch noch keine Langzeitstudien zu diesem Verfahren. Zudem lässt sich die Pharmaindustrie eine Injectionsampulle mit über 1000 Franken (!) vergüten.

Welches Verfahren bei welchem Patienten zur Anwendung kommt, muss individuell entschieden werden und wird in einem ausführlichen Gespräch zwischen Chirurg und Patient erörtert.

Anschliessend wird sowohl nach Operation als auch nach Injektionsbehandlung intensiv physiotherapeutisch behandelt, um die Beweglichkeit wiederherzustellen. Eine lokale Narbenbehandlung ist ebenso notwendig.


Dr. med. Michael Kettenring
Facharzt FMH für Chirurgie und Unfallchirurgie

Montag, 08.05.2017Kinderapotheke

Die halbe Dosis für Anja?

Bild: ZVG

Anja und Marco sind nach dem schönen Tag im Schnee so richtig müde und schlafen tief und fest. Als sie am nächsten Morgen jammernd mit Fieber, Schnupfen und Husten erwachen, hat damit niemand gerechnet.

Die Eltern setzen bei einer solchen Erkältung stets auf ein bewährtes Fieber- und Schmerzmittel in Pulverform. Die Hälfte der Pulverdosis für die 10-jährige Anja und etwas weniger als die Hälfte für den kleineren 6-jährigen Marco; das würde wohl gehen, um das Fieber zu senken und die Kopfschmerzen zu lindern, oder? Sicherheitshalber ruft die Mutter vorher noch ihre kinderapotheke an …

Fragen dieser Art werden uns in der Apotheke immer wieder gestellt. Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht. Denn die Entwicklung der Kinder erfolgt nicht linear oder in allen Bereichen parallel. In den verschiedenen Lebensabschnitten werden von Natur aus verschiedene Entwicklungsschwerpunkte gesetzt. So wird kurz vor der Geburt zum Beispiel die Entwicklung der Atemwege besonders gefördert. Nach der Geburt wird die Entwicklung des Magen-Darm-Traktes und der Verdauung in den Vordergrund gestellt, damit das Kind für das weitere Wachstum in einigen Monaten nicht mehr ausschliesslich auf Muttermilch angewiesen ist. Gerade der Entwicklungsgrad des Magen-Darm-Traktes ist für die Verabreichung, aber auch für die Aufnahme und Ausscheidung von Medikamenten und Wirkstoffen äusserst wichtig. Der Grad der Entwicklung und somit das Entwicklungsalter des Kindes spielt für die Festsetzung von Dosierungen und Verabreichungsart von Medikamenten im Kleinkindalter eine grosse Rolle.

Auch der Stoffwechsel funktioniert in den verschiedenen Lebensabschnitten der Kinder ganz unterschiedlich. Gewisse Arzneistoffe können Kinder nur ganz schwer abbauen und wieder ausscheiden. Deshalb sind einige Wirkstoffe in der Kindermedizin gar nicht erlaubt oder dürfen erst ab einem gewissen Alter eingesetzt werden.

Dazu kommt, dass die meisten Medikamente ausschliesslich an Erwachsenen getestet werden. In der wissenschaftlichen Literatur findet man deshalb keine Fakten, nur Hinweise und Beobachtungen für die Anwendung und die Wirksamkeit bei Kindern.

Es lohnt sich also, sich vor der Anwendung von Medikamenten und Wirkstoffen bei einer Fachperson für Kindermedizin und Kindermedikamente zu erkundigen. Lassen Sie sich in Ihrer kinderapotheke beraten!


Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 08.05.2017Hallwil

Präsidentenwechsel bei der Spitex Unteres Seetal

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am Freitag, den 5. Mai 2017 trafen sich 79 stimmberechtigte Mitglieder aus den 7 zusammengeschlossenen Seetaler Gemeinden in der Turnhalle in Hallwil, um die 12. GV der Spitex Unteres Seetal durchzuführen.

Spitex-Präsident Beat Koch begrüsste die Gäste, und Lukas Kraus überbrachte ein Grusswort im Namen des Gemeinderates Hallwil. Er warf einen Blick darauf zurück, wie sich im Laufe der Zeit der Umgang mit Wasser und Hygiene veränderte – auch heute ein Thema für die Spitex. Beat Koch schaute in seinem Jahresbericht auf die 12 Jahre Präsidium zurück. Heute zählt die Spitex 1356 Mitglieder. Seit Beginn 2005 gab es viele Veränderungen: der Aufbau der EDV Buchhaltung, die Qualitätssicherung, der Aufbau zum Lehrbetrieb, die Einführung der Patientenbeteiligung, aber vor allem ein grosser administrativen Aufwand. Beat Koch dankte der Stützpunktleiterin Annelies Jordi, auch der früheren, Hanni Urech, sowie den 36 Mitarbeiterinnen und 3 FAGEs in Ausbildung. Auch einen Dank für den Fahrdienst erhielten Gabi Gurini und Rolf Urech.

Da Beat Koch zurücktritt, übergab er symbolisch einen prächtigen Zopfkranz in der Form eines Steuerrades an seine Nachfolgerin Andrea Hollinger und lobte sein tüchtiges Team. Neu in den Vorstand gewählt wurde Andrea Häusermann. Kassierin Aisha Ahmed orientierte über die Jahresrechnung. Am Ende dankte Vizepräsident Paul Lüscher Beat Koch für seinen treuen 12-jährigen Einsatz als Präsident.

Zum kulinarischen Abschluss lud die Gemeinde Hallwil die Besucher zu Getränken und die Spitex zu den bekannten feinen belegten Brötchen ein, und dazu bot die Trachtengruppe Boniswil-Hallwil-Beinwil einen Augenschmaus mit ihren Tänzen.

Montag, 08.05.2017Seengen

Brestenberger Weine und Grilladen waren hoch im Kurs

Text und Bild: Thomas Moor

Für jeden Anlass den passenden Tropfen: Das hat der Weinbaubetrieb von Thomas Lindenmann mit seinen Brestenberger Weinen zu bieten. Zusammen mit feinen Grilladen locken die Erzeugnisse aus Lindemanns Weinkeller Leute jeweils von weit her ins Seenger Oberdorf.

Und tatsächlich herrschte an beiden Tagen reges Treiben an der langen Degustationsbar. Wo man hinschaute, wurde an Weingläsern genippt, und die Nasen der Weinkenner kreisten über dem Weinglas. Ob weisse oder rote Weine, ob Merlot Bianco, Muscat Olivér, Pinot Noir, Garanoir etc: Die Jahrgänge 2016, 2015 und 2014 bekamen bei der Degustation denn auch entsprechend viel Lob. Viele Besucher packten die Gelegenheit beim Schopf, gleich entsprechende Bestellungen aufzugeben, um die Lücken in ihrem Weinkeller wieder zu schliessen. Im Anschluss an die Degustation lockte dann das Weinstübli, wo man allerlei feine Grilladen (Steaks, Spareribs, Würste etc.) mit knackigen Salaten geniessen konnte. Natürlich waren auch die Frostnächte im April ein Thema. «Wir werden ganz bestimmt sorten- und lagenbedingte Ausfälle haben», wie Thomas Lindenmann sagte. Wie gross diese sein werden, könne man jetzt nocht nicht abschätzen. Zwei Nächte stand er mit fünf Mann im Einsatz, um auf einer Fläche von 70 Aren 200 Parafin- und 50 Finnenkerzen zu platzieren, um für etwas erwärmte Luft zu sorgen.

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www.weingut-lindenmann.ch

Montag, 08.05.2017Meisterschwanden

Altglas richtig sammeln

Text: Eingesandt, Bild: Pixabay

In welches Loch gehört die blaue Prosecco-Flasche? Darf ich das kaputte Trinkglas in den Glascontainer werfen? Muss ich die Papieretikette auf dem Konfiglas entfernen? Die VetroSwiss-Plakate an den Glassammelstellen liefern Antworten.

Das korrekte Sammeln von Altglas ist zentral für die spätere Verwertung. Warum, erklärt Max Zulliger von VetroSwiss: «Um aus den Scherben wieder neue Flaschen herzustellen, müssen sie möglichst frei von Fremdstoffen und sauber nach Farben getrennt sein.» Denn eine braune Flasche lässt sich nur aus braunem Altglas herstellen, weisse nur aus weissem. Im Grünglas stören Fremdfarben am wenigsten. Deshalb: Ist das Gebinde blau, rot oder die Farbe unklar – ab ins grüne Loch damit.

Problematische Fremdstoffe

Nichts verloren im Glascontainer haben hingegen Trinkgläser, Vasen, Fenster- oder Spiegelglas. Denn Kristallgläser können Blei enthalten – ein Schwermetall, das in Lebensmittelverpackungen nicht erwünscht ist. Auch Spiegel und Fensterglas können wegen ihrer chemischen Zusammensetzung in der Neuglasproduktion nicht verwertet werden. Das grösste Problem bei der Altglasverwertung sind Keramik und Tonscherben. Sie lösen sich im Schmelzprozess nicht vollständig auf und führen zu hohen Ausschüssen in der Glasproduktion. Konfi-, Gurken- oder Pesto-Gläser sind auszuspülen, weil die Essensreste Insekten anziehen, unangenehme Gerüche verbreiten und die Glasaufbereitung beeinträchtigen. Naschen Bienen an den Honigresten im Altglascontainer, können sie sich sogar mit einer gefährlichen Krankheit anstecken. Bei Honiggläsern ist also besondere Sorgfalt geboten. Am besten werden die Lebensmittelgläser in die Spülmaschine gestellt, wo meist noch ein freies Eckchen zu finden ist.

Glasrecycling spart Energie

Die Schweizer Bevölkerung bringt über 90 Prozent des Altglases zur Sammelstelle. «Damit belegen wir weltweit eine Spitzenposition», erklärt Zulliger. Glas lässt sich endlos wiederverwerten. Damit werden nicht nur Rohstoffe eingespart, sondern auch viel Energie. Denn Glasscherben zu schmelzen statt Primärrohstoffe zu verwenden, verbraucht rund 25 Prozent weniger Energie. Ein Vergleichswert: Mit dem Altglas, das wir in der Schweiz sammeln, kann so viel Energie gespart werden, wie 40 000 Personen für das Wohnen brauchen. Jährlich, versteht sich.

Nur richtig einwerfen gibt richtiges Recycling

  • In die Glassammlung gehören Wein- und Getränkeflaschen, Öl- und Essigflaschen, Konfitüren-, Gurken- und Joghurtgläser.
  • Strikt nach den Farben Weiss, Braun und Grün trennen. Alle anderen Farben ins grüne Loch werfen.
  • Deckel und Verschlüsse entfernen, Papieretiketten dranlassen.
  • Lebensmittelgläser aus Hygienegründen unbedingt ausspülen.

Falsch:

  • Fensterglas und Spiegel gehören in die Schuttmulde.
  • Trinkgläser, Glasteller oder Vasen sind oft bleihaltig und gehören in die Schuttmulde.
  • Keramik, Porzellan und Ton (Tassen, Teller, Töpfe etc.) gehören in die Schuttmulde.
  • PET-Flaschen gehören in die PET-Sammlung.
  • Abfälle gehören in den Hauskehricht.
Montag, 08.05.2017Meisterschwanden

Viele bunte Windräder bringen Farbe auf den Dorplatz

Text und Bild: Thomas Moor

Den Dorfplatz noch mehr beleben: Das ist nicht nur das Ziel der Meisterschwander Behörde. Auch der Verkehrsverein macht sich dafür stark. Mit der «Aktion Windrädli» in Zusammenarbeit mit den drei Kindergärten konnte Anfang Mai ein Farbtupfer und viele Blickfänge geschaffen werden.

Herausgeputzt und im besten Sonnenlicht präsentierte sich der Dorfplatz – aufgewertet von rund 50 bunten Windrädli, welche sich im Winde drehten. Und da standen sie, die vielen stolzen Kindergärtler und die vielen ebenso so stolzen Eltern, Grosseltern und Bekannten, welche zur kleinen, aber feinen Feier – quasi zur Vernissage und Eröffnung des Windrädli-Parkes – gekommen waren. Kein Zweifel: Da wurde von den vielen kleinen Künstlerinnen und Künstlern der drei Kindergärten, welche den Windrädli Farbe und damit ein Gesicht gegeben haben, ganze Arbeit geleistet. Fanatsievoll und mit Herzblut.

Die Idee, den Dorfplatz mit diesen Windrädli optisch aufzuwerten, stammte vom Verkehrsverein Meisterschwanden-Tennwil mit Hans Häfeli an der Spitze. Dieser stiess mit seiner Idee bei den Kindergärten auf offene Ohren, wie Nicole Lüscher vom Kindergarten Fliegenpilz sagte. Sie verlieh der Feier zusammen mit ihren Arbeitskolleginnen und den Kindern einen würdigen Rahmen. Mit den drei Liedern «Früehlig liit i de Luft», «Sunnestrahl tanz emal» und «Sunne-König» erfolgte der musikalische Startschuss zu einem ungezwungenen und gemütlichen Beisammensein. Sowohl Hans Häfeli als auch Gemeindepräsident Ueli Haller bedankten sich bei den Kindern und den Lehrpersonen für das grosse Engagement. «Wir wollen dem Zentrum noch weiteren Schub verleihen», wie er versprach. Neben einer süssen Überraschung für jedes Kind gab es für alle auch eine Bratwurst vom Grill.

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Montag, 08.05.2017Leutwil

Für einmal nicht weit über die Kantonsgrenze hinaus

Text und Bild: eingesandt

Unter neuem Namen brach kürzlich der Frauenturnverein Leutwil auf zur alljährlichen Handtäschlireise. In Aarau verkürzte man sich das Warten zur Weiterfahrt mit der Inspizierung des Bahnhofs und einige befriedigten ihre Kaufwut und deckten sich schon mit Trouvaillen ein. In Kürze erreichte die schon sehr muntere und lustige Frauenschar das Ziel in Olten. Bevor es zur Stadtführung ging, stärkte man sich bei Kaffee und Gipfeli.

Unter charmanter Führung erfuhr man so manch spannende Geschichten über Olten. Mit seinen 42 Metern Höhe überragt der Stadtturm den mittelalterlichen Kern der Altstadt. Höhepunkt war der Aufstieg zu dessen Glocken und der fantastische Ausblick. Im Hexenturm erfuhr man, was es mit der Hexe Metzina Wächter so auf sich hatte. Die im Jahre 1803 erbaute alte Holzbrücke oder das Restaurant Rathskeller, von den einheimischen «Chöbu» genannt, dessen Fassaden mit Fresken bemalt sind, standen ebenfalls auf dem Programm. Vom Kapuzinerkloster mit Klosterkirche, dem Tiger und zu guter Letzt von der Revolverküche gab es doch auch viel zu schmunzeln.

Nach der Stärkung im «Chöbu» fuhr man mit dem Zug nach Schönenwerd ins Bally-Schuhmuseum, auch dort wurde man sehr herzlich empfangen und durfte in die Geschichte der Gründung der Firma Bally eintauchen. Das Museum beherbergt eine der grössten Sammlungen zum Thema Schuh weltweit. Dem Schuh kommt auch eine grosse Bedeutung als erotischer Gegenstand und als Statussymbol zu. Von ägyptischen Palmblattsandalen über gotische Schnabelschuhe bis zu Rokokostöckelschuhen – alles fast Unmögliche und Mögliche war zu besichtigen. Nach all diesen Eindrücken und einer Kaffeestärkung konnten sich auch noch die letzten Kaufwütigen im Fashion Fish eindecken. Zurück über Aarau sind alle geprägt von den Strapazen wieder heil in «Lüpu» angekommen. In der Kürze liegt die Würze. Marianne Baumann gilt ein herzliches Dankeschön für die Organisation der lehrreichen Reise.

Montag, 08.05.2017Zetzwil

Garage Graf AG, Zetzwil: 40-jähriges Dienstjubiläum

Text und Bild: Eingesandt

Auf vier Jahrzehnte in ein und demselben Betrieb kann André Mühlemann stolz zurückblicken. Vor 40 Jahren begann er seine Tätigkeit bei der Garage Graf AG in Zetzwil, nachdem er zuvor seine Ausbildung zum Carrosseriespengler erfolgreich absolviert hatte. Damals konnte man mit ihm als 20-jährigem, jungem Berufserfahrenen frischen Wind in die firmeneigene Carrosseriewerkstatt bringen.

Heute – 40 Jahre später – ist André Mühlemann dem Familienunternehmen noch immer treu. Während der letzten Jahre hat er sich nicht nur als Carrosseriespengler stetig weiterentwickelt, sondern konnte seine Fähigkeiten auch in der angrenzenden Werkstatt der Garage Graf AG einsetzen. Es ist das erste Mal, dass die Geschäftsinhaber Margrit und Hans Graf einem ihrer Mitarbeiter zum 40-jährigen Dienstjubiläum gratulieren dürfen. Mit grosser Freude haben sie dieses besondere Ereignis gefeiert. «Wir sind sehr stolz, langjährige und loyale Mitarbeiter wie André Mühlemann in unserem KMU-Betrieb zu haben. Solche Mitarbeitende sind von unfassbarem Wert für ein Unternehmen und wir hoffen, noch lange auf das Engagement, die Fähigkeiten und den grossen Erfahrungsschatz von André Mühlemann zählen zu dürfen», sind Hans und Margrit Graf gleicher Meinung.

www.grafgranu.ch

Donnerstag, 04.05.2017Beinwil am See

Ausflug in die Verenaschlucht

Text und Bild: Peter Eichenberger

Mit dem Ausflug in die Verenaschlucht setzten die Kirchpflege und die Sozialdiakonin Andrea Kwiring einen weiteren Meilenstein im Kirchenjahr 2017. In den vergangenen Monaten fanden jeden Monat spezielle Gottesdienste statt. Vom Theatergottesdienst bis Gesprächsgottesdienst konnten sich die Besucher überzeugen, dass es auch mit anderen Formen von Gottesdiensten Freude macht, die Kirche zu besuchen.

Am letzten Aprilsamstag lud nun die Kirchenpflege die Kirchgemeindemitglieder zu einem gemeinsamen Ausflug ein. 25 gut gelaunte Mitglieder nahmen an diesem Ausflug teil. Auf dem herrlichen Weg zur Einsiedelei in der Verenaschlucht erhielten die Teilnehmenden interessante Informationen. Dort angekommen, warteten weitere interessante Details zur Entstehung dieser Einsiedelei auf die Besucher. Der Martinskapelle gegenüber ist in eine Felsenhöhle die Verenakapelle gebaut worden. Das heilige Grab in dieser Kapelle wurde im 17. Jahrhundert vom Waldbruder, dem Franziskaner Arsenius Sonntag, hinzugefügt.

Selbstverständlich durften wir mit dem Einsiedler Michael Daum sprechen. Der sympathische Einsiedler möchte aber nicht, dass er überall in den Medien kommt. Selbstverständlich respektiert die Gruppe diesen Wunsch. Nach einer kleinen Pause im Restaurant «Einsiedelei» oder im Restaurant «Kreuz» konnten sich die Besucher wieder etwas aufwärmen. Sowohl in der Schlucht wie auch in der Kapelle war es recht frisch. Mit unserem kompetenten Carchauffeur Christian Merz wurde die Rückreise ins Seetal bei herrlichem Sonnenschein in Angriff genommen. Die anwesenden Kirchpfleger waren der Meinung, dass wir im nächsten Jahr wieder einen Gemeindeausflug unternehmen sollten. Die Kirchpflege würde über viele Inputs freuen, wohin die nächste Reise gehen soll. Ein grosser Wunsch ist es aber, dass ein «Zöbli», zum Beispiel «e Wurscht-Chäs-Salat», eingeplant wird.

Gut gelaunt und mit vielen Eindrücken kehrte die Gesellschaft wohlbehalten nach Böju zurück.

Donnerstag, 04.05.2017Seengen

Ferien(s)pass-Zeit in Seengen

Text und Bild: eingesandt

Vom Bubble-Soccer-Kurs über den Selbstverteidigungs-Workshop bis zur Besichtigung des Fussballstadions St. Jakob Basel erlebten die Seenger Kids Ferienspass pur!

Wer während der Frühlingsferien in Seengen das Zuhause genossen hat, konnte von einem interessanten, vielseitigen und spannenden Ferienpass-Programm profitieren. Während zwei Wochen wurden rund 50 Kurse durchgeführt, welche je nach Kursinhalt die Kindergärtler bis Oberstufenschüler aus Seengen angesprochen haben. Über 600 Kursplätze wurden belegt und den Kindern viel Raum und Zeit gegeben, Neues auszuprobieren, viel zu lachen, Interessantes zu lernen und das Miteinander zu geniessen!

So durften sie sportliche Kurse belegen wie beispielsweise Bubble-Soccer – das Trend-Fussballspiel für die Lachmuskeln, Biken, Velo-Sicherheitskurse, Klettern, Tanzen, Bowling, schweisstreibendes Up+down-Trampolin und Reiten auf dem Ponyhof. Ganz unter dem Motto «Sicherheit geht vor» wurde der geplante Segelkurs aufgrund des stürmischen Wetters zum Motorboot-Vergnügen und Spiele-Tag und hat den Kids grossen Spass bereitet. Auch Handwerk und Fingerfertigkeit konnten getestet werden: Ein eigener Hammer durfte selber hergestellt werden, der Morgen in der Schreinerei hat sowohl Mädchen als auch Jungs angesprochen. Das Luftgewehrschiessen fand immensen Anklang, der richtige Umgang mit dem Sackmesser wurde geübt, eine modische Wachstuch-Tasche genäht, Armbänder gehäkelt, Modeschmuck angefertigt, Trinkgläser sandgestrahlt und nicht zuletzt auch Schoggi gegossen … der Mmmh-Faktor war gross! An Exkursionen und Wissenswertem hat es natürlich auch nicht gefehlt: Künftige Babysitter wurden ausgebildet, die Kinder durften einen Abend mit der Feuerwehr verbringen, das Kinderspital Aarau besichtigen, spannendes über Landmaschinen erfahren, den richtigen Umgang mit Hunden erfahren, erleben, wie eine Zeitung entsteht, den Militärflugplatz Dübendorf besichtigen und einen Blick hinter die Kulissen des Fussballstadions St. Jakob in Basel werfen. Es wurde getrommelt, gebacken, gebastelt, Kalligraphie geübt und gespielt. Ein paar wenige technikinteressierte Kids hatten die Möglichkeit, an einem sehr interessanten dreitägigen Tüftelworkshop teilzunehmen und dort eine eigene Kugelbahn mit elektrischem Kugellift zu entwerfen und zu bauen!

Das Angebot war wie jedes Jahr vielseitig und immens und hat grossen Anklang gefunden. Organisiert wird der Ferienpass Seengen durch ein 8-köpfiges OK unter dem Patronat des Elternkreises Seengen. Die Gemeinde Seengen und der Elternkreis Seengen unterstützen den Ferienpass finanziell. Auch dank der grosszügigen Beiträge von verschiedenen Sponsoren können jedes Jahr kostenintensive Ausflüge oder Kurse zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. An dieser Stelle wird ein herzliches Dankeschön ausgesprochen an alle Sponsoren, die vielen freiwilligen Helfer und an die Kursleiter für die Unterstützung, welche es ermöglicht, den Kindern von Seengen und Umgebung ein spannendes Ferienpass-Programm anzubieten.

Unter www.ferienpass-seengen.com sind diverse Bild-Eindrücke von glücklichen Kindern zu entdecken!

Donnerstag, 04.05.2017Gontenschwil

Kennen Sie Eddi Lenk ... die Hebamme?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Eddi lebt seit ein paar Jahren in der Schweiz und ist kürzlich nach Gontenschwil gezogen. Bisher kennt sie ausser ihren Vermietern noch niemanden in der Gemeinde. Sie ist eine ausgesprochen deutsche Frohnatur und das Leben und seine härteren Seiten haben bisher nichts daran geändert.

Eddi, du lebst ziemlich abseits, seit du nach Gontenschwil gezogen bist. Ist es dir da nicht zu ruhig?
Nein, überhaupt nicht! Ich finde es hier ganz aufregend. Ich sitze gerne auf meiner breiten Fensterbank und sehe den blühenden Flieder im Garten und die Kühe auf der Weide. Auch Rehe haben sich mir bereits gezeigt. Bei schönem Wetter sehe ich bis in die Berge. Das ist alles viel besser als fernsehen.

Was fehlt dir noch, um dich richtig einzugewöhnen?
Ein weisses, kuscheliges Sofa und vielleicht eine Stehlampe (lacht).

Worauf könntest du in deinem Leben am wenigsten verzichten?
Auf die Lebendigkeit um mich herum und auf das Spüren des Daseins, auf Menschen und die Natur.

Woran wird man dich nach diesem Interview im Dorf erkennen?
Vielleicht an meinem schwarzen Fahrrad und an meiner roten Jacke.

Seit wie vielen Jahren arbeitest du schon als Hebamme?
Seit dreissig Jahren. Oh, mein Gott! Ich bin übrigens diejenige, welche am häufigsten Geburtstag feiert. Nämlich jedes Mal, wenn ich einem Kind auf die Welt helfe.

Was ist für dich das Erfüllende bei deiner Arbeit?
Dass ich die Person bin, die einem Menschen den ersten Start ins Leben geben darf. Ich gebe jedem Kind im Stillen einen Wunsch mit auf seinen Weg.

Gibt es ein besonderes Berufserlebnis, das du uns erzählen könntest?
Oh, ich habe viele Geschichten. In Deutschland habe ich mal zwei werdende Väter verwechselt. Das müsste ich aber mündlich erzählen, um die Situationskomik herüberzubringen. Hier hatte ich auch ein wunderschönes Erlebnis. Ich habe einen nervösen Vater per Telefon bei der Geburt seines Kindes angeleitet. Er hat alles wunderbar gemacht und als ich mit der Ambulanz die junge Familie ins Spital abholte, waren alle überglücklich und beeindruckt vom Erlebnis.

Gibt es eine Fähigkeit, die du gerne erlernen möchtest?
Ich möchte meine Höhenangst überwinden und dann Klettern gehen.

Wie oder wo verbringst du am liebsten deine Freizeit?
Ich bin gerne in der Natur unterwegs. Da hole ich mir meine Inspiration, Energie und den Optimismus. Und ich koche gerne mit Freunden. Meine Reisen führen mich nach Australien, wo ich Familie habe.

Was ist für dich die Frage aller Fragen?
Werden wir irgendwann begreifen, dass wir bloss Gäste sind auf unserer Erde? Und werden wir irgendwann lernen zu wertschätzen, toleranter und dankbar zu sein.

Wird man dich in Zukunft hie und da im Dorf antreffen?
Ja, sicher beim Einkaufen und natürlich beim Laufen und Velofahren. Auch an Anlässen, falls es da was gibt.

Donnerstag, 04.05.2017Zetzwil

Arbeitstag beim Natur- und Vogelschutzverein

Text und Bild: Eingesandt

Am Samstag, 22. April, um 8.00 Uhr trafen sich die fast immer gleichen fleissigen Aktiven des NVVZ mit Kind und Kegel zum Arbeitstag im Wuhr. Es wurden 3 Ster Holz gefräst, gespalten und im Vorratsschopf aufgeschichtet, damit die Hüttenmieter jederzeit genug Brennholz haben.

Mit Rückenmähern und Laubrechen wurden die diversen Fusswege und Brücken im ganzen Park und rund um den idyllischen Weiher wieder ausgeholzt und zurecht gemacht. Nun steht einem Besuch im wunderschönen Naherholungsgebiet nichts mehr im Weg.

Nach getaner Arbeit stärkten sich alle beim ausgiebigen Znüni vom Grill, mit Kafi und erfrischenden Getränken. Diese konnten wir im neuen Brunnen prima kalt stellen. Der alte Trog war morsch geworden und wurde vom Forstbetreib Buholz durch ein neues Exemplar ersetzt. Um die Grösse des neuen Brunnens zu bestimmen, diente übrigens ein Getränkeharass, so dass dessen Inhalt sicher mit fliessendem Wasser gekühlt werden kann. Dafür und auch für die stete Mithilfe: vielen Dank an alle Beteiligten! Wer die Hütte mieten möchte, kann sich beim Hüttenwart Theodor Roth melden.

Voranzeigen

Am Samstag, 20. Mai besuchen wir die Tunnelbaustelle der SBB bei Aarau (Eppenbergtunnel). Wir dürfen dort bis zur Tunnelbohrmaschine in den Berg! Anmeldung ab sofort bei Oli: 051 281 25 78 oder oliver.haller@ziknet.ch

Am Samstag, 10. Juni sind wir auf dem kinderfreundlichen Chriesiweg in Frick unterwegs. Infos und Anmeldung bei Floo: 062 773 25 90

Ansonsten findet man unsere Aktivitäten jederzeit im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Gemeinde Zetzbu. Wir freuen uns immer über neue Gesichter!

Mittwoch, 03.05.2017Zetzwil

Gartenarbeit wird elektrisch, und zwar ohne Kabel

Text und Bild: Peter Siegrist

Die Firma Lustenberger Landtechnik AG in Zetzwil zeigte Hobby-Gärtnern und Profis mit einer Ausstellung, mit welchen praktischen Elektrogeräten heute Arbeiten im Freien zu verrichten sind. Ob mähen, sägen, Rasenkanten schneiden oder Laub wegblasen, alles wird mit Akku-Geräten möglich.

Für Thomas und Beat Lustenberger zeichnet es sich schon länger ab: Bei den Motorgeräten für Garten- und kleinere Holzerarbeiten gibt es eine Verlagerung vom Benzinantrieb zu Elektrogeräten. Das Argument, Akku-Geräte hätten zu wenig Leistung und seien zu teuer, gelte heute nicht mehr, erklärt Geschäftsführer Thomas Lustenberger. Es gibt auf dem Markt verschiedene Akku-Typen mit verschiedener Leistung. «Die Palette der Elektrogeräte von Husqvarna zum Beispiel reicht heute von Einsteigerpaketen hin zu Profigeräten.» So hätten heute mehrere Profigärtner Elektroheckenscheren mit Akku-Stromversorgung im Alltagseinsatz. Lustenbergers ermöglichten es den Interessenten, die verschiedenen Geräte auf Platz im Einsatz zu testen. «Die Kunden sollen vom laufenden Gerät einen Eindruck erhalten», so Lustenberger. Ein Vorteil bei den gezeigten Husqvarna-Geräten ist, dass sie zu einem System gehören. Das bedeutet, dass die Akkus unter den verschiedenen Geräten austauschbar sind. Startet ein Kunde im Winter mit einer Elektrokettensäge, einem Akku und einem Ladegerät, so kann er im Frühling seine Ausrüstung nach Wunsch mit Heckenschere, Rasenmäher oder Trimmer ergänzen.

Die Elektrogeräte seien leicht und bedienerfreundlich ausgelegt, sagt Lustenberger. «Und dass es weniger Lärm und keine Abgase gibt, das gefällt bestimmt auch den Nachbarn.» Auf Interesse stiessen natürlich auch die Rasenroboter. Vom aufgestellten Gästetisch aus, wo die Besucher mit Getränken und Grillwürsten verköstigt wurden, konnte man einem Mähroboter zuschauen, wie dieser auf einem grünen Rasenteppich seine Bahnen zog. Lustenberger Landtechnik AG führt nebst Elektrogeräten auch weiterhin Motorgeräte mit Benzinantrieb: grosse Kettensägen für den Einsatz im Forst, Rasentraktoren und Landmaschinen. Dabei gehört selbstverständlich nebst der Beratung, dem Verkauf auch das Service- und Reparaturangebot in der eigenen Werkstätte dazu. Heute beschäftigt die Firma drei Landmaschinen- und Motorgerätemechaniker sowie zwei Lernende.

www.lustenberger-landtechnik.ch

Mittwoch, 03.05.2017Menziken

Mmmhhh! Spezial-Glace vom Hofmatt-Tankstellenshop

Text und Bild: Thomas Moor

Er ist immer wieder für Überraschungen gut: der Tankstellenshop bei der Hofmattgarage in Menziken. Seit Ostern gibt es Rahmglace im Offenverkauf und in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Eine Verführung und ein Genuss für jeden Liebhaber von unvergleichlichen Gelati.

Eine neue Eiszeit ist im Tankstellenshop der Hofmattgarage angebrochen. Nein: Nicht, dass nichts laufen würde. Ganz im Gegenteil. Mit immer neuen Innovationen und attraktiven Angeboten macht der Shop, der 365 Tage im Jahr geöffnet ist, immer wieder von sich reden. Und der neuste Hit dürfte speziell alle Liebhaber von unvergleichlichen italienischen Gelati freuen. Der Tankstellenshop setzt dabei eine goldene Karte. «Carte D’Or» heisst nämlich die Glacelinie der Firma Lusso, welche neu im Offenverkauf erhältlich ist. «Die Glace verkaufen wir als Kugeln im Becher», wie Monika Wolf, Leiterin des Tankstellenshops erklärt.

In einer Kühlvitrine, welche vom Shoppersonal bedient wird, stehen die farbigen Köstlichkeiten in verschiedenen Aromen gut sichtbar für den Konsumenten zur Auswahl bereit. Zuckerwatte, Tutti Frutti, Waldbeeren, Pistache etc. sind nur einige der Geschmacksrichtungen, aus welchen der Kunde auswählen kann. «Das neue Angebot ist sehr gut angelaufen und bei den Kunden sehr positiv angekommen», wie Monika Wolf erfreut feststellt.

Aber nicht nur die Glace erfreut sich grosser Beliebtheit. Auch der Stammtisch und die Kaffeebar sind gut frequentiert. Und vom Coffee to go wird speziell von Handwerkern rege Gebrauch gemacht, wobei das wöchentlich wechselnde Sandwich ein Renner ist. Mit dem Frischprodukteangebot (Gemüse, Fleisch, Brot, Käse) und der Geschenk-Ecke hat sich der Tankstellenshop einen guten Namen gemacht. Nicht zu vergessen natürlich die freundliche Bedienung des neunköpfigen Teams, welches Hand in Hand arbeitet und gerne für die Kunden da ist.

Mittwoch, 03.05.2017Meisterschwanden

Eggendampfer

Text und Bild: eingesandt

Kindergarten ohne Spielzeug

Von den Sportferien bis zu den Frühlingsferien fand in allen drei Abteilungen der Kindergärten Meisterschwanden das Projekt «Spielzeugfreier Kindergarten» statt.

Mit einer Geschichte über das Spielen mit Tischen und Stühlen wurden die Kinder auf die spielzeugfreie Zeit eingestimmt. Gemeinsam wurde alles vorgefertigte Spielmaterial zusammengepackt und «in die Ferien» geschickt. Zu dem üblichen Mobiliar im Kindergarten kamen Harassen, Bretter, Kartonschachteln, Tücher, Röhren, Seile, Matten, Klämmerli und Klebebänder dazu.

Die Kinder begannen nun, mit diesem Material Hütten, Burgen, Schlösser, Fahrzeuge, Schiffe, Wege mit Stühlen, Brücken usw. zu bauen. Auch das Springen vom Kasten auf die Matratzen sowie das Hüpfen auf dem Gompibett und den Matten machten den Kindern grossen Spass. Miteinander entstanden verschiedene Rollenspiele, die mit viel Fantasie ausgelebt wurden.

Die Regeln, die wir am Anfang des Kindergartenjahres festgelegt hatten, galten selbstverständlich auch während dieses Projekts. Dazu kam aber noch das «Sorgenglöggli». Dieses durfte geläutet werden, wenn ein Problem entstand, welches die betroffenen Kinder nicht selber lösen konnten. Dann trafen sich alle Kinder im Kreis und gemeinsam wurde eine Lösung gesucht.

Es war eine interessante und spannende Zeit. Alle Kindergartenkinder beendeten sie mit einer Oster-Schnitzeljagd im Flurenwald.

Dienstag, 02.05.2017Meisterschwanden

Elternverein Meisterschwanden/Tennwil: Ferienpass

Text und Bild: Monika Häusermann

In den Frühlingsferien konnten sich die Kinder, vom Spielgruppenalter bis zur Oberstufe, wieder am Ferienpass beteiligen. Je nach Alter konnten sie aus 28 verschiedenen Anlässen aussuchen – für jeden war etwas dabei. Über 250 Plätze wurden schliesslich von den Kindern besucht!

So konnte bei Töpfer- und Malkurs ebenso kreativ gearbeitet werden wie beim Filztaschennähen oder beim Sandstrahlen. Die Sportfreudigen waren beim Tennis, Rudern, beim Indoorparcour oder im Waldseilgarten aktiv. Für die Tierfreunde stand dieses Jahr wieder das Pony- und Eselreiten auf dem Programm, die Grösseren durften Einblick in die Tierklinik nehmen.

Wie schon die letzten Jahre, fehlten auch dieses Jahr die «Favoriten», der Besuch der Schoggifabrik und das Forellenfischen, nicht im Programm. Neu mit dabei waren der Besuch des Spitals Muri, der Zweifel-Fabrik, des Recyclingparadieses und der AdventureRooms sowie der Radioworkshop. Verwöhnt wurden die Mädchen beim Beautymorgen oder beim Mutter-Tochter-Frisieren. Neu mit dabei war dieses Jahr auch der dreitägige Tüftelworkshop, in welchem eine elektrische Kugelbahn gebaut wurde.

Viele Fotos findet man unter:
www.ferienpass-5616.ch

Die Kinder durften zwei fröhliche, spannende und erlebnisreiche Ferienpass Wochen verbringen! Schön, wart ihr alle mit dabei!

Dienstag, 02.05.2017Menziken

Eusi Region – euses Spital

Text und Bild: asana Gruppe AG Spital Menziken

Wussten Sie, dass die Cafeteria des Spitals Menziken öffentlich ist?

Das Angebot

Die grosszügige Cafeteria im Zentrum des Spitals ist ein öffentlicher Ort, an dem sich unsere Patienten, Bewohnenden, Besucher und Mitarbeitenden zur feinen Verpflegung treffen, und dient auch der Erholung. Alle Angebote werden in der spitaleigenen Küche durch das innovative Küchenteam sorgfältig und frisch hergestellt. Wobei die Zutaten aus Betrieben der Region bezogen werden. Das Cafeteria-Team besteht aus sechs motivierten Mitarbeitenden, welche sich um das Wohl der Kunden kümmern. Mittagessen werden (bei Abholung) auch über die Gasse abgegeben.

Die spezielle Atmosphäre und die gluschtigen Angebote für Verpflegungen sprechen auch Besucher aus der ganzen Region an, welche sich nicht im Spital selbst aufhalten. Die täglichen Angebote vom vielfältigen Salatbuffet oder Fleisch- bis Vegimenü sind sehr beliebt. Für den kleineren Hunger bietet sich jeweils eine Wähe oder Suppe an. Die Vitrine mit den Dessertangeboten erfreut sich ebenfalls täglich an grosser Zustimmung. Die aktuellen Menüpläne sind jeweils auf unserer Internetseite www.spitalmenziken.ch aufgeschaltet.

Die Öffnungszeiten

Unsere Cafeteria ist täglich von 8.00 bis 18.30 Uhr durchgehend für Sie geöffnet.

Das Jahr 2017 ist dem 115-jährigen Jubiläum seit Eröffnung unseres Spitals gewidmet.

Für die Öffentlichkeit sind auch folgende Anlässe, an welchen wir Sie sehr herzlich willkommen heissen:

Samstag, 19. August 2017, 17.00 Uhr
Serenade im Spitalpark mit Musik aus der Zeit um 1900

Samstag, 9. September 2017, 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Tag der offenen Tür im Spital
mit vielen Attraktionen und Begehung des Operationssaals

Sonntag, 17. September 2017, von 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr
Erzähltal «Behandlungsmethoden um 1900»

Sonntag, 24. September 2017, 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Sonntagsbrunch (kostenpflichtig).

Asana Gruppe AG
Spital Menziken
5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Dienstag, 02.05.2017Menziken

Dorffest und Tour de Suisse: «Mänzike get Vollgas»

Text und Bild: Thomas Moor

Der Countdown für ein grossartiges Dorffest und den Start zur 3. Etappe der Tour de Suisse von Menziken nach Bern läuft und organisatorisch sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Mit verschiedenen Aktionen wird auf das Festwochenende vom 9. bis 12. Juni aufmerksam gemacht.

Und da gibt auch das Team vom Jugendkeller Starlight Menziken Vollgas. Jung, engagiert und motiviert! Ab ca. Mitte Mai ziehen die Jugendlichen in der Gemeinde von Haus zu Haus, um den Schlüsselanhänger mit der Ritter-Menzo-Figur an den Mann resp. die Frau zu bringen und den Leuten einen Flyer mit einer Festprogrammübersicht zu überreichen. Der limitierte Schlüsselanhänger kostet 8 Franken. Ein kleiner Erlös fliesst in die Starlight-, der Rest in die Dorffestkasse. Reservationen und Bestellungen (ab 5 Stk.) sind ab sofort auch unter www.jugendkeller-starlight.ch möglich. Mit dem Kauf dieses Schlüsselanhängers zeigen Sie sich nicht nur mit Menziken solidarisch, Sie unterstützen auch ein Dorffest, welches viel zu bieten hat und mit einem sensationellen Rahmenprogramm und drei Mobilitäts-Events aufwartet.

Download Programm

Christian Baumann schickt Feld auf die Reise

Der Montag steht dann ganz im Zeichen des Startes zur 3. Etappe der Tour de Suisse – einer Flachetappe von Menziken nach Bern. Interessantes gibt es für die Zuschauer im Startgelände zu sehen, wenn sich die Fahrer einschreiben und die Teams vorgestellt werden. Zudem werden ein Kavallerieschwadron sowie historische Radfahrer auf der Hauptstrasse im Startgelände defilieren und so für einen weiteren Höhepunkt und eine Prise Nostalgie sorgen.

Die Fahrer der Tour de Suisse werden dann um ca. 13.37 Uhr von Kunstturner Christian Baumann aus Leutwil auf die Reise geschickt. Christian Baumann ist seit 2014 Mitglied des schweizerischen Kunstturn-Nationalkaders. An der Europameisterschaft 2016 in Bern gewann er am Pferd und mit der Mannschaft je eine Bronzemedaille. Nach einer Zusatzschlaufe um dem Hallwilersee wird das Tour-de-Suisse-Feld ca. um 14.15 Uhr zum zweiten Mal durch Menziken und via Beromünster und Emmental nach Bern fahren.

Dienstag, 02.05.2017Hallwil

Haubuer Chilbi 2018: Das OK gibt den Termin bekannt

Text und Bild: Eingesandt

Bereits haben die ersten zwei Sitzungen des OKs für die Haubuer Chilbi stattgefunden. Es ist für die OK-Präsidentin Susanne Stumpf sehr erfreulich, dass sich fast alle Mitglieder spontan und mit viel Elan wieder bereit erklärt haben mitzuarbeiten.

Neu ist auch der Gemeindeschreiber Roland Suter dabei, was sicher zum guten Gelingen der Neuauflage beitragen wird. Nachdem man sich seitens der Vereine für das Jahr 2018 geeinigt hatte, suchte das OK nach einem geeigneten Termin:

31.08.2018 bis 02.09.2018

Das OK hat bereits einige Überraschungen in der Pipeline, unter anderem auch für die Jugend von Hallwil, verraten sei an dieser Stelle aber noch nichts Konkretes. Nach den Sommerferien werden die Vereinsverantwortlichen eingeladen, damit das Konzept mitgeteilt und besprochen werden kann. Auch für die kommende Haubuer Chilbi sollen die Vereine, die sich engagieren, eng in die Planung eingebunden werden. Man darf also auf weitere Infos gespannt sein ...

Dienstag, 02.05.2017Hallwil

Kälte vernichtet Kirschen und Nüsse

Text und Bild: Andreas Walker

Der vergangene März war drei Grad zu warm und der zweitwärmste seit Messbeginn. Mit Temperaturen von teilweise über 20 Grad brachte er vorsommerliche Wärme, die der Vegetation einen Vorsprung von etwa drei Wochen gegenüber dem Durchschnitt verschaffte.

Im April erfolgten schliesslich einige Tage mit Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, was starken Frost verursachte. Für die landwirtschaftlichen Kulturen sind Spätfröste immer problematisch. Besonders heikel war dieser Kälteeinbruch für die Obstbäume. Der Frost liess die Blüten gefrieren, was ganz klar ein Verlust der Früchte bedeutet. In der Nacht vom 19. Auf den 20. April wurden in der Region Hallwil in 5 Zentimetern Höhe Temperaturen um minus 5,6 Grad verzeichnet, in der darauf folgenden Nacht nochmals minus 4,9 Grad. Besonders arg zugesetzt hat der Frost den Kirschbäumen, die in voller Blüte standen. Landwirt Hansruedi Urech bewirtschaftet mehrere Hundert Kirschbäume. Er erklärt: «Im März dachte ich, es wird ein Superjahr. Die Bäume hatten extrem viele Blüten». Nun befürchtet er einen Totalausfall der Kirschenernte. «Zwar sind momentan kleine grüne Kirschen an den Bäumen vorhanden. Diese sind jedoch durch den Frost braun gefärbt und werden später abfallen». Obwohl ein Teil seiner Plantagen unter einem Folientunnel geschützt waren, ruinierte der Frost trotzdem die Blüten. Vor einem Jahr heizte er – ebenfalls in einer Frostnacht – diesen Tunnel noch mit Frostkerzen, doch das brachte nicht viel. Bei den Zwetschgen ist die Bilanz durchzogen. Einige verwelkte Blüten haben im Zentrum kleine grüne Früchtchen, andere sind schwarz und sterben ab.

Auch für andere Kulturpflanzen sieht es schlecht aus. Die Triebe der Reben an der Hauswand sind teilweise abgefroren. Ebenso sind die Aprikosen (auch an der Hauswand) stark beeinträchtigt worden. Viele Erdbeeren haben ebenfalls enormen Schaden genommen. Dabei sieht es noch ein wenig besser aus bei den Pflanzungen, die mit Vlies bedeckt waren. Einen ganz traurigen Anblick machen die Nussbäume. Bei diesen sind die Blüten und Blätter gänzlich abgefroren und haben sich inzwischen schwarz verfärbt. Eines ist jetzt schon klar: Kirschen und Baumnüsse werde in unserer Region in diesem Jahr eine Mangelware sein.

Dienstag, 02.05.2017Dürrenäsch

Auf ans Feldschiessen ins Wormis!

Text und Bild: Thomas Moor

Das eidgenössische Feldschiessen hat Tradition und ist eine der grössten Sportveranstaltungen in der Schweiz. Vom 26. Mai bis 11. Juni heisst es in unzähligen Schiessanlagen der Schweiz wieder «liegen, laden, Feuer frei». Auch im Schützenhaus Wormis in Dürrenäsch.

Die Schützengesellschaft Dürrenäsch darf jeweils auf eine grosse Anhängerschaft und eine tolle Unterstützung zählen. Im letzten Jahr auf dem Schiessplatz Leutwil haben sage und schreibe 249 Schützinnen und Schützen für Dürrenäsch geschossen. Mit dieser Teilnehmerzahl verpasste man den ersten Rang in der kantonalen Rangliste nur knapp und holte sich hinter Boswil den zweiten Rang. Ein neuer Auswärtsrekord! Das wäre doch noch zu toppen. «Es wäre schön, wenn wir am diesjährigen Feldschiessen, welches die SG Hallwil auf der Schiessanlage Wormis in Dürrenäsch durchführt, wieder mit der gleichen Teilnehmeranzahl einfahren könnten», wie Werner Staufer, Präsident der SG Dürrenäsch, sagt und sich schon jetzt bei allen für die Teilnahme bedankt.

Bereits zum 15. Mal wird die Dorf- und Gruppenmeisterschaft durchgeführt. Ein Wettkampf, zu welchem alle zehn- bis hundertjährigen Schützinnen und Schützen eingeladen sind und bei welchem es nicht um die Wurst, sondern vielmehr um die Speckseite und natürlich den Wanderpokal geht. Die Teilnahme an diesem Wettkampf ist gratis. Jeder rangierte Verein oder jede Gruppe erhalten eine Speckseite. Um rangiert zu werden, benötigt man im Minimum sechs Teilnehmer. In jedem Fall werden nur die sechs besten Resultate gewertet. Den Wanderpokal gewann im letzten Jahr die Jagdgesellschaft Dürrenäsch-Leutwil – einen Punkt vor der Gruppe der Firma Plansee/Powertech.

Anmeldeformulare und Informationen zu den Trainings- und Schiesszeiten sowie über das Absenden mit Rangverkündigung mit Pokal- und Speckseitenübergabe findet man im Internet unter www.sgduerrenaesch.ch.

Montag, 01.05.2017Gontenschwil

Auf Exkursion mit dem Natur- und Vogelschutzverein

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Bei minus zwei Grad und in fast totaler Dunkelheit trafen sich über zwanzig Teilnehmende verschiedener Generationen zu dieser spannenden Exkursion mit dem Thema: «Wer singt denn da?». Mit Mützen, Handschuhen und Feldstechern bewaffnet, liess sich die motivierte Schar durch die vielfältige Landschaft Gontenschwils führen. Die aufsteigende Sonne schenkte nebst den erwachenden Vogelstimmen herrliche Ausblicke über Dorf, Hügel und Vegetation.

Amsel und Hausrotschwanz starten ihr Morgenlied bereits siebzig Minuten vor Sonnenaufgang. Dies ist auf der Vogeluhr des Naturschutzbundes (NABU) ersichtlich, welche jeden Vogel und seine Zeit des morgendlichen Gesangs erfasst. Ein Rotkehlchen kann auch mal, verwirrt vom Licht, mitten in der Nacht unter einer Stras­senlampe singen.

Auf dem Spaziergang durch die Morgendämmerung konnten die Teilnehmenden unter kundiger Führung von Peter Hirt und weiteren anwesenden Vereinsmitgliedern einzelne Vogelstimmen erkennen lernen. Man erfuhr, dass die Wasseramsel taucht und schwimmt und so zu ihrem Übernamen «Jagdhund des Wassers» kam. Der Rotmilan zieht bereits majestätisch seine Kreise hoch am sich aufhellenden Himmel und die Krähe ist auf der Jagd und raubt mit Vorliebe Vogelnester aus. Der Gesang des Buchfinken lässt sich am ehesten mit lustigen Eselsbrücken lernen. Die Amsel hüpft und der Star schreitet über die Wiese, weshalb man sie gut voneinander unterscheiden kann. Der Mauersegler ist noch nicht aus seinem Winterquartier eingetroffen, wird aber in Kürze erwartet.

Das Bestimmen der Vogelstimmen lässt sich am ornithologischen Grundkurs des Natur- und Vogelschutzvereins erlernen. Diesen haben einige der jüngsten Teilnehmer absolviert und lassen die Schreiberin über deren erworbenes Wissen staunen.

Der Gesang von Mönchsgrasmücke, Kohl- und Blaumeise, Kleiber, Trauerschnäpper und der Singdrossel mischt sich mit fortschreitendem Morgen mehr und mehr ein. Das Heraushören der einzelnen Stimmen wird somit immer schwieriger. Dies ist dann der Zeitpunkt, an dem die Exkursionsteilnehmenden zur Weiherhütte geführt werden. Dort warten bereits herrlich heisser Kaffee und Sonntagszopf. Eine äusserst interessante und inspirierende Führung kommt so zu ihrem Ende.

Montag, 01.05.2017Beinwil am See

Das perfekte Dinner

Text und Bild: Peter Eichenberger

«Viele Köche verderben den Brei» – dieses Sprichwort traf aber auf das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Beinwil am See überhaupt nicht zu. Mit dem Musikstück «Processional» von Dean Jones eröffnete die Musikgesellschaft Beinwil am See das Konzert.

Dass nach einer schneereichen Woche so viele Leute den Weg in den Löwensaal gefunden hatten, freute den Präsidenten Werner Spring besonders. Spring präsentierte dem illustren Publikum den 5-Sterne-Koch Maurice Velati. Velati verstand es, die Zuschauer mit seiner treffenden Moderation aufs Beste zu unterhalten. Die weiteren Musikstücke, Arc-en-ciel und Free world fantasy, servierte der 6-Sterne-Koch Mirco Gribi in kompetenter Art. Der junge und sympathische Dirigent servierte sprichwörtlich das perfekte Dinner. Mit The Ambassador Song endete Menü 1. Die Musiker verdienten sich die Pause redlich. Eine riesige Tombola wartete nun auf ihre Abnehmer. Der eine oder andere hatte beim Loskauf Glück. Aber auch die gezogenen Nieten hatten an der Mitternachtsverlosung nochmals eine Chance.

Zum Auftakt von Menü 2 hatten sich die Musiker als Köche angezogen. Ein herrliches Bild. Werner Spring durfte auch bei diesem Konzert zwei Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ehren. Ueli Galli ist seit 35 Jahren bei der Musikgesellschaft, Franz Humbel musiziert seit über 50 Jahre in verschiedenen Musikgesellschaften, so auch in Beinwil am See. In witziger Weise bedankt sich Hummbel bei Werner Spring und bei den Zuschauern. Griechischer Wein, If tomorrow never comes und St. Louis blues march rundeten das Menü ab. Vor dem Dessert folgte Arc-en-ciel.

Eine grosse Überraschung erhielt Ruedi Eichenberger von seinen Musikerkollegen. Er verlässt den Vorstand nach 31 Jahren. Werner Spring erzählte, dass Ruedi Eichenberger bei jeder Generalversammlung und Sitzung die ganzen Gespräche auf ein Diktaphon aufgenommen habe. Scherzhaft überreichte Werner Spring dem Aktuar Eichenberger nicht einen Oscar – «den bekommt ja schliesslich jeder» –, sondern eine goldene Aufnahmekassette. Als Dessert servierten die Musiker noch diverse Zugaben. Leider ging der unterhaltsame Abend viel zu früh zu Ende.

Montag, 01.05.2017Meisterschwanden

MTTZ Bugmann: Hier ist der Kunde immer König

Text und Bild: Thomas Moor

Es geht nichts über zufriedene Kunden. Und deshalb hat die Kundenzufriedenheit bei Sylvia Bugmann und ihrem Team vom Physiotherapie & MTTZ Bugmann in Meisterschwanden einen grossen Stellenwert. Genauso gross wie das Dankesagen. Das ist ihr wichtig.

Das Dankesagen versteht Sylvia Bugmann denn auch als Wertschätzung für alle Kunden, welche schon seit Jahren im MTTZ Bugmann trainieren und sich körperlich ertüchtigen und ihrem Kompetenzzentrum die Treue halten. «Da ich nie alle Kunden – also auch jene der Physiotherapie – zusammen einladen könnte, kamen bei diesem Apéro die Fitnesskunden zum Zug», wie sie erklärte. Fitnesskunden? Da waren aber doch ganz viele ältere Jahrgänge auszumachen. Genau! «Die kommen alle zu uns ins Fitness», sagt Sylvia Bugmann und freut sich, dass man hier eine grosse Familie ist.

Und auch die Kunden fühlen sich nicht nur etwa beim Apéro wohl. «Hier schaut man sehr gut zu uns», wie zum Beispiel Annerös Bruder aus Seengen sagt. Bereits seit 10 Jahren kommt die rüstige Rentnerin zur körperlichen Ertüchtigung ins MTTZ Bugmann. Und sie fühlt sich hier sichtlich wohl. «Mir fehlt etwas, wenn ich auch nur einmal mit einer meiner Trainingseinheiten aussetze», wie ein anderer Kunde sagt und dem Team von Sylvia Bugmann ebenfalls ein Kränzchen windet. Kompetenz und Freundlichkeit würden hier vorbildlich gelebt. Und das übrigens schon seit 14 Jahren.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

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Ab 14. Juni auch in Schongau
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