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Dienstag, 09.05.2017Beinwil am See

175 Jahre Männerchor Beinwil am See

Text und Bild: Peter Eichenberger

Am ersten Maiwochenende feierte der Männerchor Beinwil am See das 175-jährige Vereinsbestehen. Ein beachtliche Zeit, wenn man bedenkt, dass der Kanton Aargau damals erst 39 Jahre jung war. Unter der Leitung von Konstantin Saltykov eröffnete der Männerchor mit dem Lied «So ein Tag, so wunderschön wie heute» das Jubiläumskonzert.

Es wurde tatsächlich ein wunderschöner Tag beziehungsweise Abend. Unter der kompetenten Moderation von Maurice Velati erfuhren die Zuschauer, was Andreas Girsberger aus der Vereinschronik zusammengefasst hatte. So zum Beispiel liefen die Sänger im Jahre 1872 nach Seon zum Gesangsfest. Ob der Männerchor im 2019 ans Gesangsfest nach Hitzkirch laufen wird, war von den gut gelaunten Männern noch nicht zu erfahren. Dass der Männerchor Böju auch moderne Lieder im Repertoire hat, wurde mit den Liedern My heart will go on, Meereszauber (dieses Lied wurde von Beatrixe Eichenberger mit der Altflöte begleitet) oder Walzergefühl gezeigt. Bei diesem Lied tanzten Veronika und Peter Amacher gekonnt einen Walzer. Selbstverständlich durften Lieder wie Gilberte de Courgenay, In Salzburg zu St. Peter oder Das Chianti-Lied nicht fehlen. Die Männer freuten sich ganz besonders, dass Alfred Hess am Jubiläumskonzert als Zuschauer anwesend war. Alfred singt seit über 60 Jahren in Chören. Der Frauenchor mit Dirigentin Tetyana Wismer überbrachte mit dem Lied Lustige Kutschfahrt ihre musikalische Gratulation.

Plötzlich tauchte aus der Küche das Sevicepersonal auf und überreichte jedem Zuschauer eine Tulpe. «Welches Lied wird wohl als nächstes gesungen?» fragte Velati – natürlich Tulpen aus Amsterdam! Die Damen überreichten zudem dem Männerchor ein riesiges Geburtstagspaket. Auch an Ehrendamen für den Fahnengruss der drei Gesangsvereine dachte Peter Eichenberger, der das Ganze inszenierte. Rebekka Glanzmann und Lisa Reck übernahmen dies in gelungener Weise. Auch die Statisten rundeten das Bühnenbild mit schönen Kostümen ab. Beim Lied Gilberte de Courgenay traten drei Soldaten gekonnt mit einer Standarte auf.

Als Gastchor konnte der Männerchor Hitzkirch mit dem Dirigenten Marian Gabriel Weber, engagiert werden. Mit den beiden Geburtstasliedern D’Chinder vom Kolumbus und Über den Wolken überraschten sie nicht nur den Jubilar, sondern auch die Gäste. Christoph Giger vom Gemeinderat gratulierte dem Männerchor Böju im Namen des Gemeinderates. Mit einer kurzen und würzigen Laudatio überraschte Giger sogar den Moderator Velati. Vom kantonalen Gesangsverein «aargau singt» gratulierte der illustren Schar Karl Artho. Mit dem Lied Va Pensiero sangen sich dir drei Chöre in die Herzen der Zuschauer. Das nächste Lied Sierra Madre del Sur folgte ein weiterer Welthit auf der Böjuer Löwenbühne. Beim Lied Happy Birthday überraschte das Sevicepersonal die Zuschauer mit einem Cüpli. Zu diesem Anlass wurden nicht nur Leute auf der Bühne benötigt, sondern auch bei der Beleuchtung durch Oliver Eichenberger oder bei der Festwirtschaft durch den Frauenverein, Naturfreunde und Ehepartner.

Der Präsident Rob Cator freute sich, dass so viele Geburstagsgäste den Weg in den Löwensaal gefunden hatten. Er dankte allen Mitwirkenden, dass sie halfen, dieses Jubiläumskonzert mitzugestalten.

Die berühmte Seetal-Tombola wurde einmal mehr von Ernst und Therese Meier, Annelies Jegge, Andreas und Gisela Girsberger und Heinz Lüscher mit viel Hingabe zusammengestellt. Leider hat alles ein Ende. Auch dieser wunderschöne Abend ging viel zu früh zu Ende.

Dienstag, 09.05.2017Schwiizerdüütsch

Ich sött uf’s Aabee!

Aabee

Ich weiss nicht ob der Ausdruck Aabee nur in der Schweiz üblich ist, egal, die korrekte Beschreibung? Eine sanitäre Einrichtung zur Aufnahme von Körperausscheidungen. AB als Abkürzung, ausgesprochen Aabee, steht für Abort, einen Ab-Ort. Das ist ganz einfach ein abgelegener Ort, eine Stelle fern der Stras­se gelegen, was ja auch irgendwie Sinn macht.

Weecee

Etwas moderner als der Abort tönt Weecee, WC, die Abkürzung aus dem englischen water closet (mit dem closet ist ganz einfach ein begehbarer Schrank gemeint, in unserem Fall Wasserklosett, sogar mit einem Wasseranschluss). Ganz ehrlich, ich habe mir bis jetzt noch nie Gedanken über begehbare Schränke gemacht, wenn ich mich aber so an früher erinnere, es Schiissihüüsli war ja nicht wirklich grösser als ein Schrank und die moderne Variante, das ToiToi, ergibt für mich das gleiche Bild. Immerhin wissen wir jetzt, woher die im Deutschen übliche Abkürzung Klo kommt. Und als Ergänzung: D’Tualette kommt vom französischen toilette, was ganz einfach ein Tüchlein meint – auch das macht Sinn, oder?

Dienstag, 09.05.2017Haustier

Die Kastration der Kätzin

Bild: ZVG

Es ist Frühling und die jungen Katzen erblicken das Licht der Welt. Jedoch ist nicht überall Katzennachwuchs erwünscht und die Überpopulation kann auch zu Problemen führen. Rechnet man die zweimonatige Trächtigkeitsdauer zurück, so werden die Katzen also ca. ab März gedeckt und die Rolligkeit beginnt bei Freiläufern im Februar (abhängig von den aktuellen Klima- und Wetterverhältnissen).

Der Ausdruck Rolligkeit hat seinen Ursprung in der Tatsache, dass sich die Kätzinnen in der Zeit der Empfangsbereitschaft über den Rücken hin und her rollen. In dieser Zeit sind die Kätzinnen nervös, schreien und sind unruhig (daher müssen in der Regel auch Wohnungskatzen kastriert werden).

Um die Katzenpopulation unter Kontrolle zu halten, das Zusammenleben erträglich zu machen und unerwünschten Nachwuchs zu verhindern, wird daher die Kastration der Kätzin vor der Rolligkeit empfohlen. Dabei handelt es sich um einen Routineeingriff, der meistens im Alter von ca. 7 Monaten in jeder Tierarztpraxis durchgeführt werden kann. Nachdem die Katze nüchtern in der Praxis abgegeben wird, erhält sie nach einem kurzen klinischen Untersuch die eine Narkose. Nach wenigen Minuten schläft sie dann bereits tief und fest und die Tiermedizinische Praxisassistentin beginnt mit den Operationsvorbereitungen: Die Katze wird auf dem Rücken auf dem Kastrationsbrett ausgebunden, der Bauch geschoren, gewaschen und desinfiziert. Was nun wohl die meisten, auch die Schnupperlehrlinge, jeweils überrascht: Nun wird das Brett gekippt, so dass die Katze kopfüber (also praktisch im Handstand) vor dem Operateur hängt. Diese Lagerung hat den Vorteil, dass sich die Darmschlingen der Katze nach vorne/unten verlagern und damit den Zugang zu den an Bändern fixierten Eierstöcken und Gebärmutter erleichtern. Durch einen kleinen, ca. 2 cm langen Schnitt in der Nähe des Bauchnabels wird die Bauchhöhle eröffnet, die Eierstöcke werden mit einem Kastrationshaken vorgelagert, abgebunden und entfernt. Die Bauchhöhle und die Haut werden mit einer Naht verschlossen. Ein kleines Pflaster schützt die Naht und mit einer Injektion beugen wir Schmerzen vor.

Bereits gegen Mittag darf die Katze wieder nach Hause und fühlt sich nach einem Tag Hausarrest meist schon wieder ganz wohl. Oft sind der Stress und die Angst vor und nach einem solchen Eingriff für die Katzenbesitzer sehr viel grösser als für das Tier selber. Daher informieren wir Sie auch mit einem Merkblatt über die wichtigsten Punkte und beantworten gerne Ihre Fragen.


Dr. med. vet. Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Dr. S. Küng AG, Beromünster
www.kleintierpraxiskueng.ch

Dienstag, 09.05.2017Polizei

Verkehrsgrundregel und 3A-Training

Bild: ZVG

Im Strassenverkehrsgesetz (SVG) steht im Artikel 26 als Grundregel:

  1. Jedermann muss sich im Verkehr so verhalten, dass er andere in der ordnungsgemässen Benützung der Strasse weder behindert noch gefährdet.
  2. Besondere Vorsicht ist geboten gegenüber Kindern, Gebrechlichen und alten Leuten, ebenso wenn Anzeichen dafür bestehen, dass sich ein Strassenbenützer nicht richtig verhalten wird.

Damit dieser Grundregel nachgelebt werden kann, ist das sogenannte 3A-Training von Nutzen.

Die drei A bedeuten:

  • Wie ist das Alter?
  • Wie ist die Aufmerksamkeit?
  • Welches ist die Absicht?

Wenn sich Kinder im Bereich der Strasse aufhalten, ist besondere Vorsicht geboten. Besonders die kleinen Kinder sind meist mit sich selber beschäftigt und achten nicht auf den Verkehr. Kinder können plötzlich auf die Strasse rennen oder fahren.

Jugendliche und Erwachsene sind im Strassenverkehr meist aufmerksam. Trotzdem ist auch bei diesen Altersgruppen mit überraschenden Verhaltensweisen zu rechnen, vor allem bei Jugendlichen. Sie gehen oft grössere Risiken ein als Erwachsene.

Ältere Menschen sind in der Regel weniger beweglich als junge und haben oft Mühe, sich in schwierigen Situationen zurecht zu finden. Das Seh- und Hörvermögen ist bei vielen Betagten beeinträchtigt. Die Angst vor Stürzen macht sie zusätzlich unsicher.

Vor allem im Innerortsbereich können mit einer vorausschauenden, beobachtenden Fahrt die verschiedenen Strassenbenützer und ihre Absichten richtig eingeschätzt werden. So kann gewährleistet werden, dass niemand behindert oder gefährdet wird.

Ist der Blick auf das geliebte Smartphone gerichtet, kann der Grundregel nicht oder nur ungenügend Folge geleistet werden. Dabei sind nicht nur Fahrzeuglenker, sondern auch Fussgänger, welche oft Strassenquerungen ohne jeglichen Blick nach links oder rechts vornehmen, gemeint.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich bei Ihrer Regionalpolizei


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Montag, 08.05.2017Hallwil

Damenriege: Ein Traum von einem Buurezmorge

Text und Bild: Thomas Moor

Das Auge isst ja bekanntlich mit! Beim Buurezmorge der Damenriege Hallwil kommt aber weit mehr als nur das Auge auf seine Rechnung. Einfach herrlich, was da für die vielen Sonntags-Zmörgeler in Hülle und Fülle bereitsteht – mit ganz viel Liebe und Herzblut zubereitet und arrangiert.

Über einige Meter erstreckt sich das reichhaltige Buffet, welches alles bereit hält, was ein währschaftes Zmorge alles beinhaltet. Feine, wunderbar geflochtene Butterzöpfe von verschiedenen Bäckern aus der Region, daneben feines und reichverziertes Partybrot sowie das Seenger Marktbrot: Die Basis für ein feines Konfibrot oder für ein mit Fleisch oder Käse belegtes Brot ist schon einmal perfekt. Eine Augenweide sind die frisch arrangierten Fleischplatten und das Käseangebot ist reichhaltig. Auch Joghurt, Birchermüesli, Dreiminuten­eier, Crèmes und diverse Kuchen etc. stehen für die Gäste bereit. Es mangelt an gar nichts.

Punkt 10.00 Uhr treffen die ersten Gäste in der Turnhalle ein. Und während sie sich am reichhaltigen Buffet bedienen, hat die Küche auf Normalmodus gestellt. Das heisst, dass goldgelbe Rösti, knuspriger Speck und Spiegeleier jetzt im Akkord gebraten werden. Und auch der Nachschub für Fleisch- und Käseplatten läuft auf Hochtouren. Da ist ein eingespieltes Team am Werk, da sitzen die Handgriffe und Abläufe. Kurz: Da ist alles im grünen Bereich. Bei bester Laune, wohlverstanden. Das Servicepersonal ist flink unterwegs und lässt dabei die Aufmerksamkeit für die Gäste in keiner Phase ausser acht. «Danke, es isch weder fein gsi», hallen die Komplimente in die Küche. Komplimente, die Motivation genug sind auch für eine 28. Ausgabe.

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Montag, 08.05.2017Reinach

Ten Sing auf musikalischem Höhenflug

Text und Bild: Thomas Moor

Singen, tanzen, schauspielern: Der Chor Ten Sing begeisterte bei seinem Auftritt im Saalbau Reinach. Die Fluggesellschaft Ten-Sing-Air nahm das Publikum unter dem Titel «lost in paradise» mit auf die Reise auf eine einsame Insel. Das war zwar nicht so geplant.

Australien wäre nämlich das Reiseziel der Passagiere gewesen. Aber eben: Das Drehbuch wollte es anders und es kam, wie es kommen musste. Es gab nach Turbulenzen einen Absturz zu beklagen, bei welchem der Chor aber zu einem wahren Höhenflug ansetzte. Gestrandet war man auf einer einsamen Insel, die von einer Menschenfresserin und ihrer Gehilfin beherrscht wurde. Hier (respektive auf der Saalbaubühne) wechselten sich schauspielerische mit gesanglichen Einlagen in bunter Reihenfolge ab. Dabei überzeugten Solisten als auch der Gesamtchor. Die Stimmen waren von erfreulich hoher Qualität, was sich schon beim a cappella vorgetragenen Auftaktsong «Hallelujuah» eindrücklich zeigte. Kam die Songwahl dazu, welche das Publikum immer wieder mit rhythmischem Mitklatschen quittierte.

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tensingreinach.ch

Montag, 08.05.2017Gontenschwil

Interessant, was die Rudolf Maurer AG alles macht

Text und Bild: Thomas Moor

Wer auf «Good Lack» setzt, weiss, dass ihm «Good Look» sicher ist. «Good Lack» ist ein Slogan und ein Wortspiel des Lackierwerks Rudolf Maurer AG. Anfang Mai lud das Gontenschwiler Traditionsunternehmen zu einem interessanten und informativen Tag der offenen Tür.

Und ab in den Ofen! 20 Minuten bei 160 Grad. Nein, die Rede ist nicht von Apérogebäck, das in den Ofen geschoben wird. Nein, hier ging es um kleine Giesskannen, welche die Besucher des Tages der offenen Tür im Lackierwerk der Rudolf Maurer AG in Gontenschwil selber pulverbeschichten durften Die Giesskännchen wurden anschliessend zum Einbrennen des Farbpulvers in den Ofen geschoben. Die Pulverbeschichtung ist ein Verfahren das Langlebigkeit garantiert und zu einem der umweltfreundlichsten bei der Oberflächenbehandlung zählt. Was die Rudolf Maurer AG sonst noch zu bieten hat, konnte man auf einem interessanten Rundgang erfahren. Da stand die Huwa-Waschmaschine im speziellen Huwa-Weiss in bester Gesellschaft mit Wärmepumpengehäuse, Custombike, Velo, Traktor oder Seitenwagengespann. Und das war natürlich nur ein kleiner Querschnitt von dem, was täglich durch die Hände der rund 30 Mitarbeiter geht und hier einen neuen «Anstrich» (auch im Nasslackierbereich) erhält.

Das ISO-zertifizierte Unternehmen, welches auf eine 85-jährige Firmengeschichte zurückblicken kann, ist auch bei «grobem Geschütz» ein verlässlicher Partner und ein sicherer Wert. Grobes Geschütz wie zum Beispiel das Duro-Chassis der Schweizer Armee, welches hier neben einer Hohlraumbehandlung und Grundierung auch einen reflektierenden Lack spendiert bekommt. Die Vorbehandlung der Werkstücke in der vollautomatischen Tauchbehandlungsanlage oder beim Sandstrahlen bilden den Grundstein für ein Top-Endergebnis. So, wie es die Kundschaft – grösstenteils aus dem Raum Mittelland und Zentralschweiz – seit Jahrzehnten schätzt.

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www.rudolf-maurer-ag.ch

Montag, 08.05.2017Gesundheit

Die Dupuytrensche Erkrankung

Bild: Frank C. Müller / CC-BY-SA 4.0

Baron Dupuytren war ein französischer Chirurg, der 1832 erstmals eine Erkrankung beschrieb, die in einer Verdickung und Strangbildung der sogenannten Palmarfaszie besteht. Diese bindegewebige Schicht liegt unter der Haut der Handinnenfläche und schützt die darunter liegenden Gefässe, Nerven und Sehnen.

Diese Stränge können stören und beeinträchtigen schliesslich die Fingerstreckung, da sie sich verkürzen.

Die Entstehung der Erkrankung ist unklar, gehäuft tritt sie im 4. oder 5. Lebensjahrzent bei Männern auf, Frauen sind weniger betroffen. Diabetiker haben ein höheres Risiko, ebenso Nordeuropäer gegenüber Südländern. Zudem besteht eine genetische Disposition.

Die Diagnose ist einfach zu stellen. Es lassen sich die typischen Stränge, welche von der Handinnenseite bis zu den Fingern reichen können, gut tasten.

Die Behandlung bestand bisher hauptsächlich in der chirurgischen Entfernung, wobei einerseits nicht zu früh, andererseits nicht zu spät operiert werden sollte. Kann man also die Finger noch komplett strecken, ist es eigentlich zu früh für einen operativen Eingriff, da die Stränge häufig wieder auftreten und die resultierende Narbe mehr stören kann als der ursprüngliche Strang selbst.

Operiert man erst in einem Stadium, in dem die Finger schon sehr stark gebeugt sind, kann man durch die Entfernung des Stranges allein häufig keine komplette Streckung mehr erreichen, da einerseits die Gelenke nicht mehr beweglich sind, andererseits sich schon die Haut verkürzt hat und so eine auch entsprechende Deckung nach Operation nur mit grösseren operativen Hautverschiebungen oder- verlagerungen möglich ist.

Eine relativ neue und in meiner persönlichen Erfahrung bisher effiziente Methode ist das Einspritzen von Kollagenase in den Bindegewebsstrang. Das Enzym Kollagenase, welches direkt in den Strang injiziert wird, löst den Strang an dieser Stelle auf, sodass 24 bis 48 Stunden nach der Injektion der Strang manuell aufgedehnt werden kann. Hiermit lassen sich häufig auch bei ausgedehnten Beugedeformitäten der Finger noch für den Patienten befriedigende Ergebnisse erzielen. Es existieren jedoch noch keine Langzeitstudien zu diesem Verfahren. Zudem lässt sich die Pharmaindustrie eine Injectionsampulle mit über 1000 Franken (!) vergüten.

Welches Verfahren bei welchem Patienten zur Anwendung kommt, muss individuell entschieden werden und wird in einem ausführlichen Gespräch zwischen Chirurg und Patient erörtert.

Anschliessend wird sowohl nach Operation als auch nach Injektionsbehandlung intensiv physiotherapeutisch behandelt, um die Beweglichkeit wiederherzustellen. Eine lokale Narbenbehandlung ist ebenso notwendig.


Dr. med. Michael Kettenring
Facharzt FMH für Chirurgie und Unfallchirurgie

Montag, 08.05.2017Kinderapotheke

Die halbe Dosis für Anja?

Bild: ZVG

Anja und Marco sind nach dem schönen Tag im Schnee so richtig müde und schlafen tief und fest. Als sie am nächsten Morgen jammernd mit Fieber, Schnupfen und Husten erwachen, hat damit niemand gerechnet.

Die Eltern setzen bei einer solchen Erkältung stets auf ein bewährtes Fieber- und Schmerzmittel in Pulverform. Die Hälfte der Pulverdosis für die 10-jährige Anja und etwas weniger als die Hälfte für den kleineren 6-jährigen Marco; das würde wohl gehen, um das Fieber zu senken und die Kopfschmerzen zu lindern, oder? Sicherheitshalber ruft die Mutter vorher noch ihre kinderapotheke an …

Fragen dieser Art werden uns in der Apotheke immer wieder gestellt. Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht. Denn die Entwicklung der Kinder erfolgt nicht linear oder in allen Bereichen parallel. In den verschiedenen Lebensabschnitten werden von Natur aus verschiedene Entwicklungsschwerpunkte gesetzt. So wird kurz vor der Geburt zum Beispiel die Entwicklung der Atemwege besonders gefördert. Nach der Geburt wird die Entwicklung des Magen-Darm-Traktes und der Verdauung in den Vordergrund gestellt, damit das Kind für das weitere Wachstum in einigen Monaten nicht mehr ausschliesslich auf Muttermilch angewiesen ist. Gerade der Entwicklungsgrad des Magen-Darm-Traktes ist für die Verabreichung, aber auch für die Aufnahme und Ausscheidung von Medikamenten und Wirkstoffen äusserst wichtig. Der Grad der Entwicklung und somit das Entwicklungsalter des Kindes spielt für die Festsetzung von Dosierungen und Verabreichungsart von Medikamenten im Kleinkindalter eine grosse Rolle.

Auch der Stoffwechsel funktioniert in den verschiedenen Lebensabschnitten der Kinder ganz unterschiedlich. Gewisse Arzneistoffe können Kinder nur ganz schwer abbauen und wieder ausscheiden. Deshalb sind einige Wirkstoffe in der Kindermedizin gar nicht erlaubt oder dürfen erst ab einem gewissen Alter eingesetzt werden.

Dazu kommt, dass die meisten Medikamente ausschliesslich an Erwachsenen getestet werden. In der wissenschaftlichen Literatur findet man deshalb keine Fakten, nur Hinweise und Beobachtungen für die Anwendung und die Wirksamkeit bei Kindern.

Es lohnt sich also, sich vor der Anwendung von Medikamenten und Wirkstoffen bei einer Fachperson für Kindermedizin und Kindermedikamente zu erkundigen. Lassen Sie sich in Ihrer kinderapotheke beraten!


Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 08.05.2017Hallwil

Präsidentenwechsel bei der Spitex Unteres Seetal

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am Freitag, den 5. Mai 2017 trafen sich 79 stimmberechtigte Mitglieder aus den 7 zusammengeschlossenen Seetaler Gemeinden in der Turnhalle in Hallwil, um die 12. GV der Spitex Unteres Seetal durchzuführen.

Spitex-Präsident Beat Koch begrüsste die Gäste, und Lukas Kraus überbrachte ein Grusswort im Namen des Gemeinderates Hallwil. Er warf einen Blick darauf zurück, wie sich im Laufe der Zeit der Umgang mit Wasser und Hygiene veränderte – auch heute ein Thema für die Spitex. Beat Koch schaute in seinem Jahresbericht auf die 12 Jahre Präsidium zurück. Heute zählt die Spitex 1356 Mitglieder. Seit Beginn 2005 gab es viele Veränderungen: der Aufbau der EDV Buchhaltung, die Qualitätssicherung, der Aufbau zum Lehrbetrieb, die Einführung der Patientenbeteiligung, aber vor allem ein grosser administrativen Aufwand. Beat Koch dankte der Stützpunktleiterin Annelies Jordi, auch der früheren, Hanni Urech, sowie den 36 Mitarbeiterinnen und 3 FAGEs in Ausbildung. Auch einen Dank für den Fahrdienst erhielten Gabi Gurini und Rolf Urech.

Da Beat Koch zurücktritt, übergab er symbolisch einen prächtigen Zopfkranz in der Form eines Steuerrades an seine Nachfolgerin Andrea Hollinger und lobte sein tüchtiges Team. Neu in den Vorstand gewählt wurde Andrea Häusermann. Kassierin Aisha Ahmed orientierte über die Jahresrechnung. Am Ende dankte Vizepräsident Paul Lüscher Beat Koch für seinen treuen 12-jährigen Einsatz als Präsident.

Zum kulinarischen Abschluss lud die Gemeinde Hallwil die Besucher zu Getränken und die Spitex zu den bekannten feinen belegten Brötchen ein, und dazu bot die Trachtengruppe Boniswil-Hallwil-Beinwil einen Augenschmaus mit ihren Tänzen.

Montag, 08.05.2017Seengen

Brestenberger Weine und Grilladen waren hoch im Kurs

Text und Bild: Thomas Moor

Für jeden Anlass den passenden Tropfen: Das hat der Weinbaubetrieb von Thomas Lindenmann mit seinen Brestenberger Weinen zu bieten. Zusammen mit feinen Grilladen locken die Erzeugnisse aus Lindemanns Weinkeller Leute jeweils von weit her ins Seenger Oberdorf.

Und tatsächlich herrschte an beiden Tagen reges Treiben an der langen Degustationsbar. Wo man hinschaute, wurde an Weingläsern genippt, und die Nasen der Weinkenner kreisten über dem Weinglas. Ob weisse oder rote Weine, ob Merlot Bianco, Muscat Olivér, Pinot Noir, Garanoir etc: Die Jahrgänge 2016, 2015 und 2014 bekamen bei der Degustation denn auch entsprechend viel Lob. Viele Besucher packten die Gelegenheit beim Schopf, gleich entsprechende Bestellungen aufzugeben, um die Lücken in ihrem Weinkeller wieder zu schliessen. Im Anschluss an die Degustation lockte dann das Weinstübli, wo man allerlei feine Grilladen (Steaks, Spareribs, Würste etc.) mit knackigen Salaten geniessen konnte. Natürlich waren auch die Frostnächte im April ein Thema. «Wir werden ganz bestimmt sorten- und lagenbedingte Ausfälle haben», wie Thomas Lindenmann sagte. Wie gross diese sein werden, könne man jetzt nocht nicht abschätzen. Zwei Nächte stand er mit fünf Mann im Einsatz, um auf einer Fläche von 70 Aren 200 Parafin- und 50 Finnenkerzen zu platzieren, um für etwas erwärmte Luft zu sorgen.

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www.weingut-lindenmann.ch

Montag, 08.05.2017Meisterschwanden

Altglas richtig sammeln

Text: Eingesandt, Bild: Pixabay

In welches Loch gehört die blaue Prosecco-Flasche? Darf ich das kaputte Trinkglas in den Glascontainer werfen? Muss ich die Papieretikette auf dem Konfiglas entfernen? Die VetroSwiss-Plakate an den Glassammelstellen liefern Antworten.

Das korrekte Sammeln von Altglas ist zentral für die spätere Verwertung. Warum, erklärt Max Zulliger von VetroSwiss: «Um aus den Scherben wieder neue Flaschen herzustellen, müssen sie möglichst frei von Fremdstoffen und sauber nach Farben getrennt sein.» Denn eine braune Flasche lässt sich nur aus braunem Altglas herstellen, weisse nur aus weissem. Im Grünglas stören Fremdfarben am wenigsten. Deshalb: Ist das Gebinde blau, rot oder die Farbe unklar – ab ins grüne Loch damit.

Problematische Fremdstoffe

Nichts verloren im Glascontainer haben hingegen Trinkgläser, Vasen, Fenster- oder Spiegelglas. Denn Kristallgläser können Blei enthalten – ein Schwermetall, das in Lebensmittelverpackungen nicht erwünscht ist. Auch Spiegel und Fensterglas können wegen ihrer chemischen Zusammensetzung in der Neuglasproduktion nicht verwertet werden. Das grösste Problem bei der Altglasverwertung sind Keramik und Tonscherben. Sie lösen sich im Schmelzprozess nicht vollständig auf und führen zu hohen Ausschüssen in der Glasproduktion. Konfi-, Gurken- oder Pesto-Gläser sind auszuspülen, weil die Essensreste Insekten anziehen, unangenehme Gerüche verbreiten und die Glasaufbereitung beeinträchtigen. Naschen Bienen an den Honigresten im Altglascontainer, können sie sich sogar mit einer gefährlichen Krankheit anstecken. Bei Honiggläsern ist also besondere Sorgfalt geboten. Am besten werden die Lebensmittelgläser in die Spülmaschine gestellt, wo meist noch ein freies Eckchen zu finden ist.

Glasrecycling spart Energie

Die Schweizer Bevölkerung bringt über 90 Prozent des Altglases zur Sammelstelle. «Damit belegen wir weltweit eine Spitzenposition», erklärt Zulliger. Glas lässt sich endlos wiederverwerten. Damit werden nicht nur Rohstoffe eingespart, sondern auch viel Energie. Denn Glasscherben zu schmelzen statt Primärrohstoffe zu verwenden, verbraucht rund 25 Prozent weniger Energie. Ein Vergleichswert: Mit dem Altglas, das wir in der Schweiz sammeln, kann so viel Energie gespart werden, wie 40 000 Personen für das Wohnen brauchen. Jährlich, versteht sich.

Nur richtig einwerfen gibt richtiges Recycling

  • In die Glassammlung gehören Wein- und Getränkeflaschen, Öl- und Essigflaschen, Konfitüren-, Gurken- und Joghurtgläser.
  • Strikt nach den Farben Weiss, Braun und Grün trennen. Alle anderen Farben ins grüne Loch werfen.
  • Deckel und Verschlüsse entfernen, Papieretiketten dranlassen.
  • Lebensmittelgläser aus Hygienegründen unbedingt ausspülen.

Falsch:

  • Fensterglas und Spiegel gehören in die Schuttmulde.
  • Trinkgläser, Glasteller oder Vasen sind oft bleihaltig und gehören in die Schuttmulde.
  • Keramik, Porzellan und Ton (Tassen, Teller, Töpfe etc.) gehören in die Schuttmulde.
  • PET-Flaschen gehören in die PET-Sammlung.
  • Abfälle gehören in den Hauskehricht.
Montag, 08.05.2017Meisterschwanden

Viele bunte Windräder bringen Farbe auf den Dorplatz

Text und Bild: Thomas Moor

Den Dorfplatz noch mehr beleben: Das ist nicht nur das Ziel der Meisterschwander Behörde. Auch der Verkehrsverein macht sich dafür stark. Mit der «Aktion Windrädli» in Zusammenarbeit mit den drei Kindergärten konnte Anfang Mai ein Farbtupfer und viele Blickfänge geschaffen werden.

Herausgeputzt und im besten Sonnenlicht präsentierte sich der Dorfplatz – aufgewertet von rund 50 bunten Windrädli, welche sich im Winde drehten. Und da standen sie, die vielen stolzen Kindergärtler und die vielen ebenso so stolzen Eltern, Grosseltern und Bekannten, welche zur kleinen, aber feinen Feier – quasi zur Vernissage und Eröffnung des Windrädli-Parkes – gekommen waren. Kein Zweifel: Da wurde von den vielen kleinen Künstlerinnen und Künstlern der drei Kindergärten, welche den Windrädli Farbe und damit ein Gesicht gegeben haben, ganze Arbeit geleistet. Fanatsievoll und mit Herzblut.

Die Idee, den Dorfplatz mit diesen Windrädli optisch aufzuwerten, stammte vom Verkehrsverein Meisterschwanden-Tennwil mit Hans Häfeli an der Spitze. Dieser stiess mit seiner Idee bei den Kindergärten auf offene Ohren, wie Nicole Lüscher vom Kindergarten Fliegenpilz sagte. Sie verlieh der Feier zusammen mit ihren Arbeitskolleginnen und den Kindern einen würdigen Rahmen. Mit den drei Liedern «Früehlig liit i de Luft», «Sunnestrahl tanz emal» und «Sunne-König» erfolgte der musikalische Startschuss zu einem ungezwungenen und gemütlichen Beisammensein. Sowohl Hans Häfeli als auch Gemeindepräsident Ueli Haller bedankten sich bei den Kindern und den Lehrpersonen für das grosse Engagement. «Wir wollen dem Zentrum noch weiteren Schub verleihen», wie er versprach. Neben einer süssen Überraschung für jedes Kind gab es für alle auch eine Bratwurst vom Grill.

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Montag, 08.05.2017Leutwil

Für einmal nicht weit über die Kantonsgrenze hinaus

Text und Bild: eingesandt

Unter neuem Namen brach kürzlich der Frauenturnverein Leutwil auf zur alljährlichen Handtäschlireise. In Aarau verkürzte man sich das Warten zur Weiterfahrt mit der Inspizierung des Bahnhofs und einige befriedigten ihre Kaufwut und deckten sich schon mit Trouvaillen ein. In Kürze erreichte die schon sehr muntere und lustige Frauenschar das Ziel in Olten. Bevor es zur Stadtführung ging, stärkte man sich bei Kaffee und Gipfeli.

Unter charmanter Führung erfuhr man so manch spannende Geschichten über Olten. Mit seinen 42 Metern Höhe überragt der Stadtturm den mittelalterlichen Kern der Altstadt. Höhepunkt war der Aufstieg zu dessen Glocken und der fantastische Ausblick. Im Hexenturm erfuhr man, was es mit der Hexe Metzina Wächter so auf sich hatte. Die im Jahre 1803 erbaute alte Holzbrücke oder das Restaurant Rathskeller, von den einheimischen «Chöbu» genannt, dessen Fassaden mit Fresken bemalt sind, standen ebenfalls auf dem Programm. Vom Kapuzinerkloster mit Klosterkirche, dem Tiger und zu guter Letzt von der Revolverküche gab es doch auch viel zu schmunzeln.

Nach der Stärkung im «Chöbu» fuhr man mit dem Zug nach Schönenwerd ins Bally-Schuhmuseum, auch dort wurde man sehr herzlich empfangen und durfte in die Geschichte der Gründung der Firma Bally eintauchen. Das Museum beherbergt eine der grössten Sammlungen zum Thema Schuh weltweit. Dem Schuh kommt auch eine grosse Bedeutung als erotischer Gegenstand und als Statussymbol zu. Von ägyptischen Palmblattsandalen über gotische Schnabelschuhe bis zu Rokokostöckelschuhen – alles fast Unmögliche und Mögliche war zu besichtigen. Nach all diesen Eindrücken und einer Kaffeestärkung konnten sich auch noch die letzten Kaufwütigen im Fashion Fish eindecken. Zurück über Aarau sind alle geprägt von den Strapazen wieder heil in «Lüpu» angekommen. In der Kürze liegt die Würze. Marianne Baumann gilt ein herzliches Dankeschön für die Organisation der lehrreichen Reise.

Montag, 08.05.2017Zetzwil

Garage Graf AG, Zetzwil: 40-jähriges Dienstjubiläum

Text und Bild: Eingesandt

Auf vier Jahrzehnte in ein und demselben Betrieb kann André Mühlemann stolz zurückblicken. Vor 40 Jahren begann er seine Tätigkeit bei der Garage Graf AG in Zetzwil, nachdem er zuvor seine Ausbildung zum Carrosseriespengler erfolgreich absolviert hatte. Damals konnte man mit ihm als 20-jährigem, jungem Berufserfahrenen frischen Wind in die firmeneigene Carrosseriewerkstatt bringen.

Heute – 40 Jahre später – ist André Mühlemann dem Familienunternehmen noch immer treu. Während der letzten Jahre hat er sich nicht nur als Carrosseriespengler stetig weiterentwickelt, sondern konnte seine Fähigkeiten auch in der angrenzenden Werkstatt der Garage Graf AG einsetzen. Es ist das erste Mal, dass die Geschäftsinhaber Margrit und Hans Graf einem ihrer Mitarbeiter zum 40-jährigen Dienstjubiläum gratulieren dürfen. Mit grosser Freude haben sie dieses besondere Ereignis gefeiert. «Wir sind sehr stolz, langjährige und loyale Mitarbeiter wie André Mühlemann in unserem KMU-Betrieb zu haben. Solche Mitarbeitende sind von unfassbarem Wert für ein Unternehmen und wir hoffen, noch lange auf das Engagement, die Fähigkeiten und den grossen Erfahrungsschatz von André Mühlemann zählen zu dürfen», sind Hans und Margrit Graf gleicher Meinung.

www.grafgranu.ch

Donnerstag, 04.05.2017Beinwil am See

Ausflug in die Verenaschlucht

Text und Bild: Peter Eichenberger

Mit dem Ausflug in die Verenaschlucht setzten die Kirchpflege und die Sozialdiakonin Andrea Kwiring einen weiteren Meilenstein im Kirchenjahr 2017. In den vergangenen Monaten fanden jeden Monat spezielle Gottesdienste statt. Vom Theatergottesdienst bis Gesprächsgottesdienst konnten sich die Besucher überzeugen, dass es auch mit anderen Formen von Gottesdiensten Freude macht, die Kirche zu besuchen.

Am letzten Aprilsamstag lud nun die Kirchenpflege die Kirchgemeindemitglieder zu einem gemeinsamen Ausflug ein. 25 gut gelaunte Mitglieder nahmen an diesem Ausflug teil. Auf dem herrlichen Weg zur Einsiedelei in der Verenaschlucht erhielten die Teilnehmenden interessante Informationen. Dort angekommen, warteten weitere interessante Details zur Entstehung dieser Einsiedelei auf die Besucher. Der Martinskapelle gegenüber ist in eine Felsenhöhle die Verenakapelle gebaut worden. Das heilige Grab in dieser Kapelle wurde im 17. Jahrhundert vom Waldbruder, dem Franziskaner Arsenius Sonntag, hinzugefügt.

Selbstverständlich durften wir mit dem Einsiedler Michael Daum sprechen. Der sympathische Einsiedler möchte aber nicht, dass er überall in den Medien kommt. Selbstverständlich respektiert die Gruppe diesen Wunsch. Nach einer kleinen Pause im Restaurant «Einsiedelei» oder im Restaurant «Kreuz» konnten sich die Besucher wieder etwas aufwärmen. Sowohl in der Schlucht wie auch in der Kapelle war es recht frisch. Mit unserem kompetenten Carchauffeur Christian Merz wurde die Rückreise ins Seetal bei herrlichem Sonnenschein in Angriff genommen. Die anwesenden Kirchpfleger waren der Meinung, dass wir im nächsten Jahr wieder einen Gemeindeausflug unternehmen sollten. Die Kirchpflege würde über viele Inputs freuen, wohin die nächste Reise gehen soll. Ein grosser Wunsch ist es aber, dass ein «Zöbli», zum Beispiel «e Wurscht-Chäs-Salat», eingeplant wird.

Gut gelaunt und mit vielen Eindrücken kehrte die Gesellschaft wohlbehalten nach Böju zurück.

Donnerstag, 04.05.2017Seengen

Ferien(s)pass-Zeit in Seengen

Text und Bild: eingesandt

Vom Bubble-Soccer-Kurs über den Selbstverteidigungs-Workshop bis zur Besichtigung des Fussballstadions St. Jakob Basel erlebten die Seenger Kids Ferienspass pur!

Wer während der Frühlingsferien in Seengen das Zuhause genossen hat, konnte von einem interessanten, vielseitigen und spannenden Ferienpass-Programm profitieren. Während zwei Wochen wurden rund 50 Kurse durchgeführt, welche je nach Kursinhalt die Kindergärtler bis Oberstufenschüler aus Seengen angesprochen haben. Über 600 Kursplätze wurden belegt und den Kindern viel Raum und Zeit gegeben, Neues auszuprobieren, viel zu lachen, Interessantes zu lernen und das Miteinander zu geniessen!

So durften sie sportliche Kurse belegen wie beispielsweise Bubble-Soccer – das Trend-Fussballspiel für die Lachmuskeln, Biken, Velo-Sicherheitskurse, Klettern, Tanzen, Bowling, schweisstreibendes Up+down-Trampolin und Reiten auf dem Ponyhof. Ganz unter dem Motto «Sicherheit geht vor» wurde der geplante Segelkurs aufgrund des stürmischen Wetters zum Motorboot-Vergnügen und Spiele-Tag und hat den Kids grossen Spass bereitet. Auch Handwerk und Fingerfertigkeit konnten getestet werden: Ein eigener Hammer durfte selber hergestellt werden, der Morgen in der Schreinerei hat sowohl Mädchen als auch Jungs angesprochen. Das Luftgewehrschiessen fand immensen Anklang, der richtige Umgang mit dem Sackmesser wurde geübt, eine modische Wachstuch-Tasche genäht, Armbänder gehäkelt, Modeschmuck angefertigt, Trinkgläser sandgestrahlt und nicht zuletzt auch Schoggi gegossen … der Mmmh-Faktor war gross! An Exkursionen und Wissenswertem hat es natürlich auch nicht gefehlt: Künftige Babysitter wurden ausgebildet, die Kinder durften einen Abend mit der Feuerwehr verbringen, das Kinderspital Aarau besichtigen, spannendes über Landmaschinen erfahren, den richtigen Umgang mit Hunden erfahren, erleben, wie eine Zeitung entsteht, den Militärflugplatz Dübendorf besichtigen und einen Blick hinter die Kulissen des Fussballstadions St. Jakob in Basel werfen. Es wurde getrommelt, gebacken, gebastelt, Kalligraphie geübt und gespielt. Ein paar wenige technikinteressierte Kids hatten die Möglichkeit, an einem sehr interessanten dreitägigen Tüftelworkshop teilzunehmen und dort eine eigene Kugelbahn mit elektrischem Kugellift zu entwerfen und zu bauen!

Das Angebot war wie jedes Jahr vielseitig und immens und hat grossen Anklang gefunden. Organisiert wird der Ferienpass Seengen durch ein 8-köpfiges OK unter dem Patronat des Elternkreises Seengen. Die Gemeinde Seengen und der Elternkreis Seengen unterstützen den Ferienpass finanziell. Auch dank der grosszügigen Beiträge von verschiedenen Sponsoren können jedes Jahr kostenintensive Ausflüge oder Kurse zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. An dieser Stelle wird ein herzliches Dankeschön ausgesprochen an alle Sponsoren, die vielen freiwilligen Helfer und an die Kursleiter für die Unterstützung, welche es ermöglicht, den Kindern von Seengen und Umgebung ein spannendes Ferienpass-Programm anzubieten.

Unter www.ferienpass-seengen.com sind diverse Bild-Eindrücke von glücklichen Kindern zu entdecken!

Donnerstag, 04.05.2017Gontenschwil

Kennen Sie Eddi Lenk ... die Hebamme?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Eddi lebt seit ein paar Jahren in der Schweiz und ist kürzlich nach Gontenschwil gezogen. Bisher kennt sie ausser ihren Vermietern noch niemanden in der Gemeinde. Sie ist eine ausgesprochen deutsche Frohnatur und das Leben und seine härteren Seiten haben bisher nichts daran geändert.

Eddi, du lebst ziemlich abseits, seit du nach Gontenschwil gezogen bist. Ist es dir da nicht zu ruhig?
Nein, überhaupt nicht! Ich finde es hier ganz aufregend. Ich sitze gerne auf meiner breiten Fensterbank und sehe den blühenden Flieder im Garten und die Kühe auf der Weide. Auch Rehe haben sich mir bereits gezeigt. Bei schönem Wetter sehe ich bis in die Berge. Das ist alles viel besser als fernsehen.

Was fehlt dir noch, um dich richtig einzugewöhnen?
Ein weisses, kuscheliges Sofa und vielleicht eine Stehlampe (lacht).

Worauf könntest du in deinem Leben am wenigsten verzichten?
Auf die Lebendigkeit um mich herum und auf das Spüren des Daseins, auf Menschen und die Natur.

Woran wird man dich nach diesem Interview im Dorf erkennen?
Vielleicht an meinem schwarzen Fahrrad und an meiner roten Jacke.

Seit wie vielen Jahren arbeitest du schon als Hebamme?
Seit dreissig Jahren. Oh, mein Gott! Ich bin übrigens diejenige, welche am häufigsten Geburtstag feiert. Nämlich jedes Mal, wenn ich einem Kind auf die Welt helfe.

Was ist für dich das Erfüllende bei deiner Arbeit?
Dass ich die Person bin, die einem Menschen den ersten Start ins Leben geben darf. Ich gebe jedem Kind im Stillen einen Wunsch mit auf seinen Weg.

Gibt es ein besonderes Berufserlebnis, das du uns erzählen könntest?
Oh, ich habe viele Geschichten. In Deutschland habe ich mal zwei werdende Väter verwechselt. Das müsste ich aber mündlich erzählen, um die Situationskomik herüberzubringen. Hier hatte ich auch ein wunderschönes Erlebnis. Ich habe einen nervösen Vater per Telefon bei der Geburt seines Kindes angeleitet. Er hat alles wunderbar gemacht und als ich mit der Ambulanz die junge Familie ins Spital abholte, waren alle überglücklich und beeindruckt vom Erlebnis.

Gibt es eine Fähigkeit, die du gerne erlernen möchtest?
Ich möchte meine Höhenangst überwinden und dann Klettern gehen.

Wie oder wo verbringst du am liebsten deine Freizeit?
Ich bin gerne in der Natur unterwegs. Da hole ich mir meine Inspiration, Energie und den Optimismus. Und ich koche gerne mit Freunden. Meine Reisen führen mich nach Australien, wo ich Familie habe.

Was ist für dich die Frage aller Fragen?
Werden wir irgendwann begreifen, dass wir bloss Gäste sind auf unserer Erde? Und werden wir irgendwann lernen zu wertschätzen, toleranter und dankbar zu sein.

Wird man dich in Zukunft hie und da im Dorf antreffen?
Ja, sicher beim Einkaufen und natürlich beim Laufen und Velofahren. Auch an Anlässen, falls es da was gibt.

Donnerstag, 04.05.2017Zetzwil

Arbeitstag beim Natur- und Vogelschutzverein

Text und Bild: Eingesandt

Am Samstag, 22. April, um 8.00 Uhr trafen sich die fast immer gleichen fleissigen Aktiven des NVVZ mit Kind und Kegel zum Arbeitstag im Wuhr. Es wurden 3 Ster Holz gefräst, gespalten und im Vorratsschopf aufgeschichtet, damit die Hüttenmieter jederzeit genug Brennholz haben.

Mit Rückenmähern und Laubrechen wurden die diversen Fusswege und Brücken im ganzen Park und rund um den idyllischen Weiher wieder ausgeholzt und zurecht gemacht. Nun steht einem Besuch im wunderschönen Naherholungsgebiet nichts mehr im Weg.

Nach getaner Arbeit stärkten sich alle beim ausgiebigen Znüni vom Grill, mit Kafi und erfrischenden Getränken. Diese konnten wir im neuen Brunnen prima kalt stellen. Der alte Trog war morsch geworden und wurde vom Forstbetreib Buholz durch ein neues Exemplar ersetzt. Um die Grösse des neuen Brunnens zu bestimmen, diente übrigens ein Getränkeharass, so dass dessen Inhalt sicher mit fliessendem Wasser gekühlt werden kann. Dafür und auch für die stete Mithilfe: vielen Dank an alle Beteiligten! Wer die Hütte mieten möchte, kann sich beim Hüttenwart Theodor Roth melden.

Voranzeigen

Am Samstag, 20. Mai besuchen wir die Tunnelbaustelle der SBB bei Aarau (Eppenbergtunnel). Wir dürfen dort bis zur Tunnelbohrmaschine in den Berg! Anmeldung ab sofort bei Oli: 051 281 25 78 oder oliver.haller@ziknet.ch

Am Samstag, 10. Juni sind wir auf dem kinderfreundlichen Chriesiweg in Frick unterwegs. Infos und Anmeldung bei Floo: 062 773 25 90

Ansonsten findet man unsere Aktivitäten jederzeit im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Gemeinde Zetzbu. Wir freuen uns immer über neue Gesichter!

Mittwoch, 03.05.2017Zetzwil

Gartenarbeit wird elektrisch, und zwar ohne Kabel

Text und Bild: Peter Siegrist

Die Firma Lustenberger Landtechnik AG in Zetzwil zeigte Hobby-Gärtnern und Profis mit einer Ausstellung, mit welchen praktischen Elektrogeräten heute Arbeiten im Freien zu verrichten sind. Ob mähen, sägen, Rasenkanten schneiden oder Laub wegblasen, alles wird mit Akku-Geräten möglich.

Für Thomas und Beat Lustenberger zeichnet es sich schon länger ab: Bei den Motorgeräten für Garten- und kleinere Holzerarbeiten gibt es eine Verlagerung vom Benzinantrieb zu Elektrogeräten. Das Argument, Akku-Geräte hätten zu wenig Leistung und seien zu teuer, gelte heute nicht mehr, erklärt Geschäftsführer Thomas Lustenberger. Es gibt auf dem Markt verschiedene Akku-Typen mit verschiedener Leistung. «Die Palette der Elektrogeräte von Husqvarna zum Beispiel reicht heute von Einsteigerpaketen hin zu Profigeräten.» So hätten heute mehrere Profigärtner Elektroheckenscheren mit Akku-Stromversorgung im Alltagseinsatz. Lustenbergers ermöglichten es den Interessenten, die verschiedenen Geräte auf Platz im Einsatz zu testen. «Die Kunden sollen vom laufenden Gerät einen Eindruck erhalten», so Lustenberger. Ein Vorteil bei den gezeigten Husqvarna-Geräten ist, dass sie zu einem System gehören. Das bedeutet, dass die Akkus unter den verschiedenen Geräten austauschbar sind. Startet ein Kunde im Winter mit einer Elektrokettensäge, einem Akku und einem Ladegerät, so kann er im Frühling seine Ausrüstung nach Wunsch mit Heckenschere, Rasenmäher oder Trimmer ergänzen.

Die Elektrogeräte seien leicht und bedienerfreundlich ausgelegt, sagt Lustenberger. «Und dass es weniger Lärm und keine Abgase gibt, das gefällt bestimmt auch den Nachbarn.» Auf Interesse stiessen natürlich auch die Rasenroboter. Vom aufgestellten Gästetisch aus, wo die Besucher mit Getränken und Grillwürsten verköstigt wurden, konnte man einem Mähroboter zuschauen, wie dieser auf einem grünen Rasenteppich seine Bahnen zog. Lustenberger Landtechnik AG führt nebst Elektrogeräten auch weiterhin Motorgeräte mit Benzinantrieb: grosse Kettensägen für den Einsatz im Forst, Rasentraktoren und Landmaschinen. Dabei gehört selbstverständlich nebst der Beratung, dem Verkauf auch das Service- und Reparaturangebot in der eigenen Werkstätte dazu. Heute beschäftigt die Firma drei Landmaschinen- und Motorgerätemechaniker sowie zwei Lernende.

www.lustenberger-landtechnik.ch

Mittwoch, 03.05.2017Menziken

Mmmhhh! Spezial-Glace vom Hofmatt-Tankstellenshop

Text und Bild: Thomas Moor

Er ist immer wieder für Überraschungen gut: der Tankstellenshop bei der Hofmattgarage in Menziken. Seit Ostern gibt es Rahmglace im Offenverkauf und in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Eine Verführung und ein Genuss für jeden Liebhaber von unvergleichlichen Gelati.

Eine neue Eiszeit ist im Tankstellenshop der Hofmattgarage angebrochen. Nein: Nicht, dass nichts laufen würde. Ganz im Gegenteil. Mit immer neuen Innovationen und attraktiven Angeboten macht der Shop, der 365 Tage im Jahr geöffnet ist, immer wieder von sich reden. Und der neuste Hit dürfte speziell alle Liebhaber von unvergleichlichen italienischen Gelati freuen. Der Tankstellenshop setzt dabei eine goldene Karte. «Carte D’Or» heisst nämlich die Glacelinie der Firma Lusso, welche neu im Offenverkauf erhältlich ist. «Die Glace verkaufen wir als Kugeln im Becher», wie Monika Wolf, Leiterin des Tankstellenshops erklärt.

In einer Kühlvitrine, welche vom Shoppersonal bedient wird, stehen die farbigen Köstlichkeiten in verschiedenen Aromen gut sichtbar für den Konsumenten zur Auswahl bereit. Zuckerwatte, Tutti Frutti, Waldbeeren, Pistache etc. sind nur einige der Geschmacksrichtungen, aus welchen der Kunde auswählen kann. «Das neue Angebot ist sehr gut angelaufen und bei den Kunden sehr positiv angekommen», wie Monika Wolf erfreut feststellt.

Aber nicht nur die Glace erfreut sich grosser Beliebtheit. Auch der Stammtisch und die Kaffeebar sind gut frequentiert. Und vom Coffee to go wird speziell von Handwerkern rege Gebrauch gemacht, wobei das wöchentlich wechselnde Sandwich ein Renner ist. Mit dem Frischprodukteangebot (Gemüse, Fleisch, Brot, Käse) und der Geschenk-Ecke hat sich der Tankstellenshop einen guten Namen gemacht. Nicht zu vergessen natürlich die freundliche Bedienung des neunköpfigen Teams, welches Hand in Hand arbeitet und gerne für die Kunden da ist.

Mittwoch, 03.05.2017Meisterschwanden

Eggendampfer

Text und Bild: eingesandt

Kindergarten ohne Spielzeug

Von den Sportferien bis zu den Frühlingsferien fand in allen drei Abteilungen der Kindergärten Meisterschwanden das Projekt «Spielzeugfreier Kindergarten» statt.

Mit einer Geschichte über das Spielen mit Tischen und Stühlen wurden die Kinder auf die spielzeugfreie Zeit eingestimmt. Gemeinsam wurde alles vorgefertigte Spielmaterial zusammengepackt und «in die Ferien» geschickt. Zu dem üblichen Mobiliar im Kindergarten kamen Harassen, Bretter, Kartonschachteln, Tücher, Röhren, Seile, Matten, Klämmerli und Klebebänder dazu.

Die Kinder begannen nun, mit diesem Material Hütten, Burgen, Schlösser, Fahrzeuge, Schiffe, Wege mit Stühlen, Brücken usw. zu bauen. Auch das Springen vom Kasten auf die Matratzen sowie das Hüpfen auf dem Gompibett und den Matten machten den Kindern grossen Spass. Miteinander entstanden verschiedene Rollenspiele, die mit viel Fantasie ausgelebt wurden.

Die Regeln, die wir am Anfang des Kindergartenjahres festgelegt hatten, galten selbstverständlich auch während dieses Projekts. Dazu kam aber noch das «Sorgenglöggli». Dieses durfte geläutet werden, wenn ein Problem entstand, welches die betroffenen Kinder nicht selber lösen konnten. Dann trafen sich alle Kinder im Kreis und gemeinsam wurde eine Lösung gesucht.

Es war eine interessante und spannende Zeit. Alle Kindergartenkinder beendeten sie mit einer Oster-Schnitzeljagd im Flurenwald.

Dienstag, 02.05.2017Meisterschwanden

Elternverein Meisterschwanden/Tennwil: Ferienpass

Text und Bild: Monika Häusermann

In den Frühlingsferien konnten sich die Kinder, vom Spielgruppenalter bis zur Oberstufe, wieder am Ferienpass beteiligen. Je nach Alter konnten sie aus 28 verschiedenen Anlässen aussuchen – für jeden war etwas dabei. Über 250 Plätze wurden schliesslich von den Kindern besucht!

So konnte bei Töpfer- und Malkurs ebenso kreativ gearbeitet werden wie beim Filztaschennähen oder beim Sandstrahlen. Die Sportfreudigen waren beim Tennis, Rudern, beim Indoorparcour oder im Waldseilgarten aktiv. Für die Tierfreunde stand dieses Jahr wieder das Pony- und Eselreiten auf dem Programm, die Grösseren durften Einblick in die Tierklinik nehmen.

Wie schon die letzten Jahre, fehlten auch dieses Jahr die «Favoriten», der Besuch der Schoggifabrik und das Forellenfischen, nicht im Programm. Neu mit dabei waren der Besuch des Spitals Muri, der Zweifel-Fabrik, des Recyclingparadieses und der AdventureRooms sowie der Radioworkshop. Verwöhnt wurden die Mädchen beim Beautymorgen oder beim Mutter-Tochter-Frisieren. Neu mit dabei war dieses Jahr auch der dreitägige Tüftelworkshop, in welchem eine elektrische Kugelbahn gebaut wurde.

Viele Fotos findet man unter:
www.ferienpass-5616.ch

Die Kinder durften zwei fröhliche, spannende und erlebnisreiche Ferienpass Wochen verbringen! Schön, wart ihr alle mit dabei!

Dienstag, 02.05.2017Menziken

Eusi Region – euses Spital

Text und Bild: asana Gruppe AG Spital Menziken

Wussten Sie, dass die Cafeteria des Spitals Menziken öffentlich ist?

Das Angebot

Die grosszügige Cafeteria im Zentrum des Spitals ist ein öffentlicher Ort, an dem sich unsere Patienten, Bewohnenden, Besucher und Mitarbeitenden zur feinen Verpflegung treffen, und dient auch der Erholung. Alle Angebote werden in der spitaleigenen Küche durch das innovative Küchenteam sorgfältig und frisch hergestellt. Wobei die Zutaten aus Betrieben der Region bezogen werden. Das Cafeteria-Team besteht aus sechs motivierten Mitarbeitenden, welche sich um das Wohl der Kunden kümmern. Mittagessen werden (bei Abholung) auch über die Gasse abgegeben.

Die spezielle Atmosphäre und die gluschtigen Angebote für Verpflegungen sprechen auch Besucher aus der ganzen Region an, welche sich nicht im Spital selbst aufhalten. Die täglichen Angebote vom vielfältigen Salatbuffet oder Fleisch- bis Vegimenü sind sehr beliebt. Für den kleineren Hunger bietet sich jeweils eine Wähe oder Suppe an. Die Vitrine mit den Dessertangeboten erfreut sich ebenfalls täglich an grosser Zustimmung. Die aktuellen Menüpläne sind jeweils auf unserer Internetseite www.spitalmenziken.ch aufgeschaltet.

Die Öffnungszeiten

Unsere Cafeteria ist täglich von 8.00 bis 18.30 Uhr durchgehend für Sie geöffnet.

Das Jahr 2017 ist dem 115-jährigen Jubiläum seit Eröffnung unseres Spitals gewidmet.

Für die Öffentlichkeit sind auch folgende Anlässe, an welchen wir Sie sehr herzlich willkommen heissen:

Samstag, 19. August 2017, 17.00 Uhr
Serenade im Spitalpark mit Musik aus der Zeit um 1900

Samstag, 9. September 2017, 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Tag der offenen Tür im Spital
mit vielen Attraktionen und Begehung des Operationssaals

Sonntag, 17. September 2017, von 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr
Erzähltal «Behandlungsmethoden um 1900»

Sonntag, 24. September 2017, 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Sonntagsbrunch (kostenpflichtig).

Asana Gruppe AG
Spital Menziken
5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Dienstag, 02.05.2017Menziken

Dorffest und Tour de Suisse: «Mänzike get Vollgas»

Text und Bild: Thomas Moor

Der Countdown für ein grossartiges Dorffest und den Start zur 3. Etappe der Tour de Suisse von Menziken nach Bern läuft und organisatorisch sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Mit verschiedenen Aktionen wird auf das Festwochenende vom 9. bis 12. Juni aufmerksam gemacht.

Und da gibt auch das Team vom Jugendkeller Starlight Menziken Vollgas. Jung, engagiert und motiviert! Ab ca. Mitte Mai ziehen die Jugendlichen in der Gemeinde von Haus zu Haus, um den Schlüsselanhänger mit der Ritter-Menzo-Figur an den Mann resp. die Frau zu bringen und den Leuten einen Flyer mit einer Festprogrammübersicht zu überreichen. Der limitierte Schlüsselanhänger kostet 8 Franken. Ein kleiner Erlös fliesst in die Starlight-, der Rest in die Dorffestkasse. Reservationen und Bestellungen (ab 5 Stk.) sind ab sofort auch unter www.jugendkeller-starlight.ch möglich. Mit dem Kauf dieses Schlüsselanhängers zeigen Sie sich nicht nur mit Menziken solidarisch, Sie unterstützen auch ein Dorffest, welches viel zu bieten hat und mit einem sensationellen Rahmenprogramm und drei Mobilitäts-Events aufwartet.

Download Programm

Christian Baumann schickt Feld auf die Reise

Der Montag steht dann ganz im Zeichen des Startes zur 3. Etappe der Tour de Suisse – einer Flachetappe von Menziken nach Bern. Interessantes gibt es für die Zuschauer im Startgelände zu sehen, wenn sich die Fahrer einschreiben und die Teams vorgestellt werden. Zudem werden ein Kavallerieschwadron sowie historische Radfahrer auf der Hauptstrasse im Startgelände defilieren und so für einen weiteren Höhepunkt und eine Prise Nostalgie sorgen.

Die Fahrer der Tour de Suisse werden dann um ca. 13.37 Uhr von Kunstturner Christian Baumann aus Leutwil auf die Reise geschickt. Christian Baumann ist seit 2014 Mitglied des schweizerischen Kunstturn-Nationalkaders. An der Europameisterschaft 2016 in Bern gewann er am Pferd und mit der Mannschaft je eine Bronzemedaille. Nach einer Zusatzschlaufe um dem Hallwilersee wird das Tour-de-Suisse-Feld ca. um 14.15 Uhr zum zweiten Mal durch Menziken und via Beromünster und Emmental nach Bern fahren.

Dienstag, 02.05.2017Hallwil

Haubuer Chilbi 2018: Das OK gibt den Termin bekannt

Text und Bild: Eingesandt

Bereits haben die ersten zwei Sitzungen des OKs für die Haubuer Chilbi stattgefunden. Es ist für die OK-Präsidentin Susanne Stumpf sehr erfreulich, dass sich fast alle Mitglieder spontan und mit viel Elan wieder bereit erklärt haben mitzuarbeiten.

Neu ist auch der Gemeindeschreiber Roland Suter dabei, was sicher zum guten Gelingen der Neuauflage beitragen wird. Nachdem man sich seitens der Vereine für das Jahr 2018 geeinigt hatte, suchte das OK nach einem geeigneten Termin:

31.08.2018 bis 02.09.2018

Das OK hat bereits einige Überraschungen in der Pipeline, unter anderem auch für die Jugend von Hallwil, verraten sei an dieser Stelle aber noch nichts Konkretes. Nach den Sommerferien werden die Vereinsverantwortlichen eingeladen, damit das Konzept mitgeteilt und besprochen werden kann. Auch für die kommende Haubuer Chilbi sollen die Vereine, die sich engagieren, eng in die Planung eingebunden werden. Man darf also auf weitere Infos gespannt sein ...

Dienstag, 02.05.2017Hallwil

Kälte vernichtet Kirschen und Nüsse

Text und Bild: Andreas Walker

Der vergangene März war drei Grad zu warm und der zweitwärmste seit Messbeginn. Mit Temperaturen von teilweise über 20 Grad brachte er vorsommerliche Wärme, die der Vegetation einen Vorsprung von etwa drei Wochen gegenüber dem Durchschnitt verschaffte.

Im April erfolgten schliesslich einige Tage mit Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, was starken Frost verursachte. Für die landwirtschaftlichen Kulturen sind Spätfröste immer problematisch. Besonders heikel war dieser Kälteeinbruch für die Obstbäume. Der Frost liess die Blüten gefrieren, was ganz klar ein Verlust der Früchte bedeutet. In der Nacht vom 19. Auf den 20. April wurden in der Region Hallwil in 5 Zentimetern Höhe Temperaturen um minus 5,6 Grad verzeichnet, in der darauf folgenden Nacht nochmals minus 4,9 Grad. Besonders arg zugesetzt hat der Frost den Kirschbäumen, die in voller Blüte standen. Landwirt Hansruedi Urech bewirtschaftet mehrere Hundert Kirschbäume. Er erklärt: «Im März dachte ich, es wird ein Superjahr. Die Bäume hatten extrem viele Blüten». Nun befürchtet er einen Totalausfall der Kirschenernte. «Zwar sind momentan kleine grüne Kirschen an den Bäumen vorhanden. Diese sind jedoch durch den Frost braun gefärbt und werden später abfallen». Obwohl ein Teil seiner Plantagen unter einem Folientunnel geschützt waren, ruinierte der Frost trotzdem die Blüten. Vor einem Jahr heizte er – ebenfalls in einer Frostnacht – diesen Tunnel noch mit Frostkerzen, doch das brachte nicht viel. Bei den Zwetschgen ist die Bilanz durchzogen. Einige verwelkte Blüten haben im Zentrum kleine grüne Früchtchen, andere sind schwarz und sterben ab.

Auch für andere Kulturpflanzen sieht es schlecht aus. Die Triebe der Reben an der Hauswand sind teilweise abgefroren. Ebenso sind die Aprikosen (auch an der Hauswand) stark beeinträchtigt worden. Viele Erdbeeren haben ebenfalls enormen Schaden genommen. Dabei sieht es noch ein wenig besser aus bei den Pflanzungen, die mit Vlies bedeckt waren. Einen ganz traurigen Anblick machen die Nussbäume. Bei diesen sind die Blüten und Blätter gänzlich abgefroren und haben sich inzwischen schwarz verfärbt. Eines ist jetzt schon klar: Kirschen und Baumnüsse werde in unserer Region in diesem Jahr eine Mangelware sein.

Dienstag, 02.05.2017Dürrenäsch

Auf ans Feldschiessen ins Wormis!

Text und Bild: Thomas Moor

Das eidgenössische Feldschiessen hat Tradition und ist eine der grössten Sportveranstaltungen in der Schweiz. Vom 26. Mai bis 11. Juni heisst es in unzähligen Schiessanlagen der Schweiz wieder «liegen, laden, Feuer frei». Auch im Schützenhaus Wormis in Dürrenäsch.

Die Schützengesellschaft Dürrenäsch darf jeweils auf eine grosse Anhängerschaft und eine tolle Unterstützung zählen. Im letzten Jahr auf dem Schiessplatz Leutwil haben sage und schreibe 249 Schützinnen und Schützen für Dürrenäsch geschossen. Mit dieser Teilnehmerzahl verpasste man den ersten Rang in der kantonalen Rangliste nur knapp und holte sich hinter Boswil den zweiten Rang. Ein neuer Auswärtsrekord! Das wäre doch noch zu toppen. «Es wäre schön, wenn wir am diesjährigen Feldschiessen, welches die SG Hallwil auf der Schiessanlage Wormis in Dürrenäsch durchführt, wieder mit der gleichen Teilnehmeranzahl einfahren könnten», wie Werner Staufer, Präsident der SG Dürrenäsch, sagt und sich schon jetzt bei allen für die Teilnahme bedankt.

Bereits zum 15. Mal wird die Dorf- und Gruppenmeisterschaft durchgeführt. Ein Wettkampf, zu welchem alle zehn- bis hundertjährigen Schützinnen und Schützen eingeladen sind und bei welchem es nicht um die Wurst, sondern vielmehr um die Speckseite und natürlich den Wanderpokal geht. Die Teilnahme an diesem Wettkampf ist gratis. Jeder rangierte Verein oder jede Gruppe erhalten eine Speckseite. Um rangiert zu werden, benötigt man im Minimum sechs Teilnehmer. In jedem Fall werden nur die sechs besten Resultate gewertet. Den Wanderpokal gewann im letzten Jahr die Jagdgesellschaft Dürrenäsch-Leutwil – einen Punkt vor der Gruppe der Firma Plansee/Powertech.

Anmeldeformulare und Informationen zu den Trainings- und Schiesszeiten sowie über das Absenden mit Rangverkündigung mit Pokal- und Speckseitenübergabe findet man im Internet unter www.sgduerrenaesch.ch.

Montag, 01.05.2017Gontenschwil

Auf Exkursion mit dem Natur- und Vogelschutzverein

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Bei minus zwei Grad und in fast totaler Dunkelheit trafen sich über zwanzig Teilnehmende verschiedener Generationen zu dieser spannenden Exkursion mit dem Thema: «Wer singt denn da?». Mit Mützen, Handschuhen und Feldstechern bewaffnet, liess sich die motivierte Schar durch die vielfältige Landschaft Gontenschwils führen. Die aufsteigende Sonne schenkte nebst den erwachenden Vogelstimmen herrliche Ausblicke über Dorf, Hügel und Vegetation.

Amsel und Hausrotschwanz starten ihr Morgenlied bereits siebzig Minuten vor Sonnenaufgang. Dies ist auf der Vogeluhr des Naturschutzbundes (NABU) ersichtlich, welche jeden Vogel und seine Zeit des morgendlichen Gesangs erfasst. Ein Rotkehlchen kann auch mal, verwirrt vom Licht, mitten in der Nacht unter einer Stras­senlampe singen.

Auf dem Spaziergang durch die Morgendämmerung konnten die Teilnehmenden unter kundiger Führung von Peter Hirt und weiteren anwesenden Vereinsmitgliedern einzelne Vogelstimmen erkennen lernen. Man erfuhr, dass die Wasseramsel taucht und schwimmt und so zu ihrem Übernamen «Jagdhund des Wassers» kam. Der Rotmilan zieht bereits majestätisch seine Kreise hoch am sich aufhellenden Himmel und die Krähe ist auf der Jagd und raubt mit Vorliebe Vogelnester aus. Der Gesang des Buchfinken lässt sich am ehesten mit lustigen Eselsbrücken lernen. Die Amsel hüpft und der Star schreitet über die Wiese, weshalb man sie gut voneinander unterscheiden kann. Der Mauersegler ist noch nicht aus seinem Winterquartier eingetroffen, wird aber in Kürze erwartet.

Das Bestimmen der Vogelstimmen lässt sich am ornithologischen Grundkurs des Natur- und Vogelschutzvereins erlernen. Diesen haben einige der jüngsten Teilnehmer absolviert und lassen die Schreiberin über deren erworbenes Wissen staunen.

Der Gesang von Mönchsgrasmücke, Kohl- und Blaumeise, Kleiber, Trauerschnäpper und der Singdrossel mischt sich mit fortschreitendem Morgen mehr und mehr ein. Das Heraushören der einzelnen Stimmen wird somit immer schwieriger. Dies ist dann der Zeitpunkt, an dem die Exkursionsteilnehmenden zur Weiherhütte geführt werden. Dort warten bereits herrlich heisser Kaffee und Sonntagszopf. Eine äusserst interessante und inspirierende Führung kommt so zu ihrem Ende.

Montag, 01.05.2017Beinwil am See

Das perfekte Dinner

Text und Bild: Peter Eichenberger

«Viele Köche verderben den Brei» – dieses Sprichwort traf aber auf das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Beinwil am See überhaupt nicht zu. Mit dem Musikstück «Processional» von Dean Jones eröffnete die Musikgesellschaft Beinwil am See das Konzert.

Dass nach einer schneereichen Woche so viele Leute den Weg in den Löwensaal gefunden hatten, freute den Präsidenten Werner Spring besonders. Spring präsentierte dem illustren Publikum den 5-Sterne-Koch Maurice Velati. Velati verstand es, die Zuschauer mit seiner treffenden Moderation aufs Beste zu unterhalten. Die weiteren Musikstücke, Arc-en-ciel und Free world fantasy, servierte der 6-Sterne-Koch Mirco Gribi in kompetenter Art. Der junge und sympathische Dirigent servierte sprichwörtlich das perfekte Dinner. Mit The Ambassador Song endete Menü 1. Die Musiker verdienten sich die Pause redlich. Eine riesige Tombola wartete nun auf ihre Abnehmer. Der eine oder andere hatte beim Loskauf Glück. Aber auch die gezogenen Nieten hatten an der Mitternachtsverlosung nochmals eine Chance.

Zum Auftakt von Menü 2 hatten sich die Musiker als Köche angezogen. Ein herrliches Bild. Werner Spring durfte auch bei diesem Konzert zwei Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ehren. Ueli Galli ist seit 35 Jahren bei der Musikgesellschaft, Franz Humbel musiziert seit über 50 Jahre in verschiedenen Musikgesellschaften, so auch in Beinwil am See. In witziger Weise bedankt sich Hummbel bei Werner Spring und bei den Zuschauern. Griechischer Wein, If tomorrow never comes und St. Louis blues march rundeten das Menü ab. Vor dem Dessert folgte Arc-en-ciel.

Eine grosse Überraschung erhielt Ruedi Eichenberger von seinen Musikerkollegen. Er verlässt den Vorstand nach 31 Jahren. Werner Spring erzählte, dass Ruedi Eichenberger bei jeder Generalversammlung und Sitzung die ganzen Gespräche auf ein Diktaphon aufgenommen habe. Scherzhaft überreichte Werner Spring dem Aktuar Eichenberger nicht einen Oscar – «den bekommt ja schliesslich jeder» –, sondern eine goldene Aufnahmekassette. Als Dessert servierten die Musiker noch diverse Zugaben. Leider ging der unterhaltsame Abend viel zu früh zu Ende.

Montag, 01.05.2017Meisterschwanden

MTTZ Bugmann: Hier ist der Kunde immer König

Text und Bild: Thomas Moor

Es geht nichts über zufriedene Kunden. Und deshalb hat die Kundenzufriedenheit bei Sylvia Bugmann und ihrem Team vom Physiotherapie & MTTZ Bugmann in Meisterschwanden einen grossen Stellenwert. Genauso gross wie das Dankesagen. Das ist ihr wichtig.

Das Dankesagen versteht Sylvia Bugmann denn auch als Wertschätzung für alle Kunden, welche schon seit Jahren im MTTZ Bugmann trainieren und sich körperlich ertüchtigen und ihrem Kompetenzzentrum die Treue halten. «Da ich nie alle Kunden – also auch jene der Physiotherapie – zusammen einladen könnte, kamen bei diesem Apéro die Fitnesskunden zum Zug», wie sie erklärte. Fitnesskunden? Da waren aber doch ganz viele ältere Jahrgänge auszumachen. Genau! «Die kommen alle zu uns ins Fitness», sagt Sylvia Bugmann und freut sich, dass man hier eine grosse Familie ist.

Und auch die Kunden fühlen sich nicht nur etwa beim Apéro wohl. «Hier schaut man sehr gut zu uns», wie zum Beispiel Annerös Bruder aus Seengen sagt. Bereits seit 10 Jahren kommt die rüstige Rentnerin zur körperlichen Ertüchtigung ins MTTZ Bugmann. Und sie fühlt sich hier sichtlich wohl. «Mir fehlt etwas, wenn ich auch nur einmal mit einer meiner Trainingseinheiten aussetze», wie ein anderer Kunde sagt und dem Team von Sylvia Bugmann ebenfalls ein Kränzchen windet. Kompetenz und Freundlichkeit würden hier vorbildlich gelebt. Und das übrigens schon seit 14 Jahren.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

www.mttz.ch

Ab 14. Juni auch in Schongau
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