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Mittwoch, 14.11.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Gesundheitskurse

Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-539-2: Daten: 9x mittwochs ab 21. November; Zeit: 18.30–19.30 Uhr, Kosten: Fr. 135.–. Pilates GE-540-2: Daten: 8x donnerstags ab 29. November; Zeit: 18.20–19.20 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Wirbelsäulengymnastik GE-544-2: Daten: 9x donnerstags ab 22. November; Zeit: 17.30–18.30 Uhr, Kosten: Fr. 135.–.

Sprachkurse

Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch.
Zusätzliche Kurse (nicht im Programm enthalten):
Englisch für Anfänger/-innen: Dienstag, 17.45–19.15 Uhr. Englisch Pre-Intermediate (focus on convers): Freitag, 10.15–11.45 Uhr
Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltung: Führung durch die Rega-Basis

Besichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld. Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können. Samstag, 26. 01. 2019, 15.00–17.00 Uhr. Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr. Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt). Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Mittwoch, 07.11.2018Schongau

Stutz Theo ist Schützenkönig 2018

Text und Bild: Eing.

Mit dem traditionellen Endschiessen mit 50 Teilnehmern ging die erfolgreiche Schiesssaison der Schützen von Schongau zu Ende. Am Samstag, 3. November fand das Absenden im Rest. Kreuz statt. Mit einer feinen Metzgete, an der sich jeder bedienen konnte, eröffnete der Präsident Adrian Bütler den Abend. Anschliessend verfolgten die anwesenden Schützinnen und Schützen gespannt das Absenden.

Gegen die insgesamt 26 Schützen im Kranzstich konnte sich Bütler Adrian gegenüber Stutz André mit dem besseren Nachdoppel behaupten.
1. Bütler Adrian 58 Punkte
2. Stutz André 58 Punkte
3. Stucki Werner 55 Punkte

Der Sie + Er - Stich wurde von 7 Paaren in Angriff genommen.
1. Bütler Isabelle + Adrian 72 Punkte
2. Furrer Sibylle + Josy 69 Punkte
3. Hübscher Conny + Furrer Xaver 67 Punkte

Wer bei diesen hervorragenden Resultaten nicht mithalten konnte, versuchte es im Glückstich. Da vor dem Absenden nicht bekannt war, was sich der Vorstand dieses Jahr ausgedacht hatte und wie sich die Berechnung ergeben würde, stieg die Spannung. Vor dem Schiessen musste gewürfelt werden. Gezählt wurden von den 4 Schüssen entweder die geraden oder die ungeraden Resultate, je nach Würfelergebnis. In Anlehnung an das 145-Jahr-Jubiläumsschiessen Schongau vom Juni war das Ziel 145 Punkte. Die kleinste Differenz entschied über den Rang.
1. Weber Christian 3 Punkte
2. Müller Hans 5 Punkte
3. Brechbühl Dominic 7 Punkte

Die jüngsten 11 Teilnehmer wollten sich im Juniorenstich messen. Mit nur 2 Verlustpunkten holte sich Kottmann Tim den Sieg.
1. Kottmann Tim 48 Punkte
2. Furrer Dario 42 Punkte
3. Götz Elisa 41 Punkte

Im Wyberstich stellten 6 Schützinnen ihr Können unter Beweis. Hier entschied das Alter die Rangfolge.
1. Hübscher Conny 46 Punkte
2. Radtke Larissa 46 Punkte
3. Muheim Andrea 40 Punkte

Im Seniorenstich kämpften 8 Veteranen um den Sieg. Bei gleicher Punktzahl entschied der bessere Tiefschuss, danach das Alter. Stähli Ruedi konnte sich gegen Kretz Bruno und Stutz Marcel durchsetzen und gewann das Duell.
1. Stähli Ruedi 46 Punkte
2. Kretz Bruno 46 Punkte
3. Stutz Marcel 46 Punkte

Im Gruppenstich duellierten sich in diesem Jahr 9 Gruppen mit je 4 Teilnehmern. Die besseren Tiefschüsse entschieden über den Rang.
1. B (F)verstärkt 275 Punkte (Bütler Adrian, Bütler Stefan, Furrer Josy, Bütler Isabelle)
2. Schongau Süd 275 Punkte (Stucki Werner, Stutz Theo, Stutz André, Muheim Andrea)
3. Hühnerhaufen 270 Punkte (Moos Dominic, Weibel Johann, Stutz Marcel, Meier Urs)

Der Höhepunkt des Endschiessens war der Sau-Stich.
1. Stutz Theo 282 Punkte
2. Kretz Bruno 266 Punkte
3. Furrer Josy 264 Punkte

Wer beim Schützenkönig mitmischen wollte, musste auch im Nachdoppel gute Resultate erzielen. Das höhere Alter entschied bei Punktegleichheit.
1. Stutz André 394 Punkte
2. Bättig Lukas 386 Punkte
3. Moos Kurt 386 Punkte

Was wäre ein Endschiessen ohne Schützenkönig. Zur Qualifikation gehörten der Kranzstich, der Kranznachdoppel, 3mal der Saustich und 5 Nachdoppel.
1. Stutz Theo 229.8 Punkte
2. Bütler Stefan 225.1 Punkte
3. Stucki Werner 221.6 Punkte

Der Präsident bedankte sich zum Abschluss im Namen der SG Schongau bei den grosszügigen Sponsoren Furrer Josy für die 3 Junioren-Pokale und bei Weibel Seppi für die 3 Schützenkönig-Medaillen. In gemütlicher Runde feierten anschliessend die Schützen noch die einzelnen Resultate und Höhepunkte des gelungenen Abends.

Mittwoch, 07.11.2018Schongau

Schule Schongau

Text und Bild: Eing.

Die neue Praktikantin stellt sich vor

Mein Name ist Nina Meyer, ich bin 22 Jahre alt und studiere seit drei Semestern an der Pädagogischen Hochschule in Luzern. Ich bin im Nachbarsdorf Hämikon aufgewachsen und werde ab November in der Stadt Luzern wohnen. Ich bewege mich sehr gerne draussen, habe eine Leidenschaft für das Skifahren und Fotografieren und verbringe gerne Zeit mit meinen Freunden. Zudem bin ich ein absoluter Genussmensch und zu meinen grössten Leidenschaften gehören das Kochen und Backen. Mein Praktikum in der 5./ 6. Klasse dauert von November bis anfangs Februar. Ich bin sehr gespannt und motiviert knapp vier Monate in der Schule Schongau mitzuwirken. Ich freue mich auf die vielen spannenden Begegnungen und neuen Herausforderungen!


Schuelchilbi 7. Oktober 2018
Attraktive Chilbistände auf dem Pausenplatz und in der Turnhalle, bunte Ballone tolles Wetter und viele fröhliche Kindergesichter – so präsentierte sich die diesjährige Chilbi an der Schonger Schule. Die Helfer in der Kaffeestube, die Kinder an ihren Ständen, die Verkäufer der Tombola-Lose und auch das Team am Ballonwettflug-Stand hatten alle Hände voll zu tun. Viel Mühe und Arbeit haben die Kinder in das Basteln der Preise gesteckt. Umso grösser war die Freude über dem grossen Andrang am Glücksrad, beim Fischen, Büchsenwerfen usw.

Der Erlös unserer Chilbistände fliesst in die Schulkasse und hilft, ausserordentliche Schulaktivitäten wie zum Beispiel Schulreisen, Exkursionen, Wintersporttag, Lager usw. zu decken. Wir danken allen Besuchern sehr herzlich fürs Kommen. Insbesondere danken wir auch den vielen Eltern für das beisteuern der feinen Kuchen und Desserts in unser Chilbikafi.

Mittwoch, 07.11.2018Schongau

Kartoffelernte und Kartoffelfest der Basisstufe

Text und Bild: Eing.

Die Kartoffelernte in Buttwil auf dem Feld von Strebel Sepp war für die Basisstufenkinder ein tolles Erlebnis. So beschreiben einige Schülerinnen und Schüler die Arbeit auf dem Kartoffelfeld:

Wir waren Kartoffeln ernten. Ich habe ein paar grosse Kartoffeln gefunden. Ich musste sie ausgraben und in die Körbe legen. Dann habe ich sie nach Hause genommen. Ich habe das Ernten cool gefunden. Ich habe mit der Hake die Kartoffeln ausgegraben. Wir mussten die Kartoffeln in die Körbe legen. Wir haben sie sortiert und einige durften wir nach Hause nehmen. Wir haben jede Menge Kartoffeln gefunden. Und als wir fertig geworden sind, haben wir noch eine Rüebliraupe gesehen. Dann sind wir wieder nach Hause gegangen. Wir haben Kartoffeln gesammelt, es hat Spass gemacht.

Als Abschluss zu unserem Thema haben wir viele Speisen aus Kartoffeln zubereitet: Rösti, Kartoffelbrot, Kartoffelsalat, Pommes, Kartoffelgespenster, Kartoffeligel, Folienkartoffel und Kartoffelschokoladekuchen. Wir mussten schälen, raffeln, schneiden, Feuer machen … jeder hatte etwas zu tun und es hat allen Spass gemacht. Endlich war es soweit. Um die Mittagszeit trafen sich alle Basisstufen Kinder zum gemeinsamen Mittagessen in der grossen Aula. Vom reichhaltigen Kartoffelbuffet durften wir die verschiedenen, leckeren Gerichte probieren. Es hat uns geschmeckt und es blieb nichts übrig. Anschliessend genossen wir noch das Spielen in den Basisstufen Zimmern. Es war für uns alle ein tolles Erlebnis.

Mittwoch, 07.11.2018Dürrenäsch

Zauberhaft leuchtende Strassen in Dürrenäsch

Text und Bild: Jennifer loosli

Tal auf, Tal ab waren Kinder wieder mit ihren Räbeliechtli unterwegs – natürlich auch in Dürrenäsch. Schulpflege, Schulleitung, Lehrerschaft und alle Schülerinnen und Schüler freuten sich über die zahlreichen Zuschauer am Strassenrand.

Kein Wind und kein Regen, sondern strahlender Sternenhimmel begrüsste an diesem Novemberabend die Dürrenäscher Kinder. Mit viel Kreativität und Fleiss verzierten die Schüler/-innen ihre Räben mit den jeweiligen Namen, Dinosauriern, Sternen oder Engeln. Pünktlich auf den Glockenschlag liefen die Kinder um 18.00 Uhr vom Schulhausplatz los. Mit ihren schön geschnitzten Räben verwandelten sie Dürrenäsch für eine kurze Zeit in einen zauberhaft leuchtenden Ort, denn die Strassenlampen wurden während dem Umzug ausgeschaltet. «Räbeliechtli, Räbeliechtli, wo gosch he?», schallt es durch die Strassen von Dürrenäsch. Erstes Ziel war der Volg, dann die Wührestrasse - Höhestrasse - Brühlstrasse - Restaurant Walti - Friedhofstrasse und zum Schluss wieder zurück auf den Schulhausplatz, wo sie von ihren Eltern, Grosis, Gottis und Göttis empfangen wurden. Auf dem Schulhausplatz eingetroffen, sangen die Kids noch ein Lied und konnten den Hunger nach dem Umzug mit einer Bratwurst stillen.

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Mittwoch, 07.11.2018Schongau

Das Räbeliechtli schnitzen ist Sache der Väter

Text und Bild: MElanie Wydler

Am Dienstagabend, den 6. November, fand in der Schule Schongau das Räbeliechtli-Schnitzen statt. Eingeladen waren alle Basisstufen-, Spielgruppen- und MuKi-Turnen-Kinder mit ihren Vätern. Insgesamt wurden 90 Räben zu kunstvollen «Liechtli» geschnitzt.

Ein wildes Stimmengewirr empfang einen am Dienstagabend in der Schule Schongau. «Ich wet gern Sternli uf mim Räbeliechtli» tönt es aus der einen Ecke. «Papi, chasch du min Name und es Härzli iritze?» fragt ein Kind auf der anderen Seite. Es wird fleissig geschnitten, ausgehöhlt und verziert. Die Wünsche und Ideen der Kinder und das handwerkliche Geschick der Väter lassen tolle Kunstwerke entstehen. Auch das eine oder andere Mami darf bei so wunderbaren Wünschen helfen, aus den Herbstrüben eine einzigartige Laterne zu zaubern.

«Oh diä isch ja schön, lueg so gset mis Räbeliechtli us», strahlende Kinderaugen zeigen stolz ihre Räben und freuen sich schon sichtlich auf den Umzug. Allerdings ist nach diesem Abend klar, dass das Schnitzen mindestens genauso aufregend und spannend ist, wie der Umzug selbst.

Der Räbeliechtliumzug in Schongau
Am Donnerstagabend, den 8. November 2018 gehen um 18.00 Uhr in Schongau die Lichter aus und ein Zug aus rund 100 leuchtenden Räben bewegt sich durch das Dorf. Strahlende Kinderaugen singen «Räbeliechtli, Räbeliechtli, wo gasch hii? I die dunkli Nacht, ohni Schtärneschii, da mues mis Liechtli sii» und weitere Lieder, die sie die Tage zuvor mit ihren Lehrerinnen in der Schule einstudiert haben. Zum gemütlichen Abschluss finden sich alle in der Mehrweckhalle ein. Dort können sich bei einem kleinen aber feinen Z’Nacht mit Dessert, welches jeweils von «Club der Familien» organisiert wird, stärken, bevor es für alle nach Hause geht.

Mittwoch, 07.11.2018Beinwil am See

Advents- und Weihnachtsgeschichten im Löwen

Text: Eing., Bild: Pixabay

Am Sonntag, 2. Dezember, ab 16.30 Uhr beginnt der Advent in der Schul- und Gemeindebibliothek Beinwil am See mit Musik, Geschichten, Tee und Kuchen.

Zeitreisen Beinwil am See und die Gemeindebibliothek laden herzlich zu literarischen, musikalischen und kulinarischen «Adventshäppchen» ein. In festlichem Ambiente erwarten Sie kurze Erzählungen und Hörbeispiele aus gesammelten Texten mit Advents- und Weihnachtserinnerungen. Musikalisch umrahmen Schüler und Schülerinnen der Musikschule Frey Reinach, unter Leitung von Sabine und Sven Bachmann, den Anlass. Gross und Klein sind herzlich willkommen, um gemeinsam einen stimmungsvollen ersten Adventsnachmittag zu verbringen. Als Abschluss wird der Verein Zeitreisen Beinwil am See um 18.00 Uhr sein Adventsfenster in der Unterführung Löwenplatz enthüllen. Und die Adventszeit geht weiter; am Samstag, 8. Dezember serviert «Zeitreisen» am Böjuer Christchindlimärt, dem vorweihnachtlichen Treffpunkt im Dorf, ab 15.00 Uhr das vom Jugend- und Dorffest her bekannte, feine Pilzrisotto. Chömed ou cho luege!

Mittwoch, 07.11.2018Beinwil am See

Zu Besuch in der historischen Sammlung in Egliswil

Text und Bild: Eing.

Der Verein Zeitreisen Beinwil am See liess sich fachkundig von Rudolf Velhagen (verantwortlich für die Sammlung) durch die Schatzkammer von Museum Aargau führen. Die Gruppe erhielt einen Einblick in die diversen Sammlungsgebiete von der Antike bis zur Gegenwart und warf einen Blick auf eine kleine Auswahl an Kunstwerken und Alltagsgegenständen der rund 55‘000 Raritäten in der Sammlung.

Mittwoch, 07.11.2018Reinach

«Das grosse Klassentreffen» darf man nicht verpassen

Text und Bild: Thomas Moor

Es dürfte eine der aufwändigsten Ausstellungen sein, die das Museum Schneggli je beherbergt hat. Rund zwei Jahre hielten die Vorbereitungen den ehemaligen Lehrer und Ausstellungsmacher René Fuchs auf Trab. Willkommen zum grossen Klassentreffen!

Packend, faszinierend, Erinnerungen weckend: Die aktuelle Ausstellung «Das grosse Klassentreffen» im Museum Schneggli löst Begeisterung aus. Und: Die Frage «weisch no?» hat Hochkonjunktur. «Lueg, do ischs s Lädeli-Bethi», «de Rank-Amme-Hans isch au nieh meh ane Klassezämekonft cho», «do bisch no en junge Trüübu gsi»: Die Dialoge, welche von den Besuchern in den verschiedenen Ausstellungszimmern geführt werden, sind ebenso interessant, wie die Ausstellung selber. Auf zwei Etagen werden ganz viele Erinnerungen an frühere Schulzeiten aus den Gemeinden und Schulen von Beinwil am See, Birrwil, Burg, Gontenschwil, Kreisschule Homberg, Leimbach, Menziken, Pfeffikon (Rickenbach) Reinach und Zetzwil geweckt. So auch beim pensionierten Lehrer Hansruedi Woddtli aus Leimbach. Er findet sich in einem Zeitungsbericht wieder. Er als junger Lehrer, stramm marschierend und mit seinen Schülerinnen und Schülern der dritten Klasse am Jugendfest 1958. «Übrigens: Diese gestreifte Krawatte, die ich anhatte, gibt es heute noch» wie er lachend erzählt. Neben unzähligen Fotografien (auch Klassenfotos) hält die Ausstellung noch ganz viele andere Trouvaillen auf Lager. «Es lohnt sich, genügend Zeit für einen oder auch zwei Ausstellungsbesuche einzuplanen», wie Ursula Rüesch, Präsidentin des Vereins Museums Schneggli, rät. Die Ausstellung findet noch bis 25. November statt. Ein Highlight bilden die Klassenquiz mit Beinwiler und Reinacher Schülern am 18. und 24. November.

Mittwoch, 07.11.2018Meisterschwanden

Adventskonzert der MG Meisterschwanden

Text: Eing., Bild: Website MG Meisterschwanden

Die Musikgesellschaft Meisterschwanden möchte die Bevölkerung musikalisch auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen. Das Konzert, das traditionsgemäss alle zwei Jahre durchgeführt wird, findet am Sonntag, 9. Dezember 2018, um 17.00 Uhr, in der reformierten Kirche Fahrwangen-Meisterschwanden statt. Das Programm unter der musikalischen Leitung von Christian Brunner wird geprägt von stimmungsvoll arrangierten Konzertstücken mit schönen, getragenen Melodien. Dabei kommen die verschiedenen Solisten in der Kirche akustisch besonders zur Geltung. Die Musikantinnen und Musikanten freuen sich zudem sehr, dass die Solojodlerin Helga Schmid das Konzert mit ihren Darbietungen bereichern wird.

Die Musikgesellschaft freut sich auf ein zahlreiches Publikum. Der Eintritt ist frei, es besteht aber eine Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Mittwoch, 07.11.2018Dürrenäsch

Treberwurst, Raclette und Dessert: Genuss pur!

Text und Bild: Thomas Moor

Wer im November im temporären Beizli von Rebbauer Erich Gugelmann an der Höchweidstrasse in Dürrenäsch einkehrt, ist garantiert kein Kalorienzähler. Vielmehr sind es Geniesser, die sich auf die traditionellen Treberwürste, das feine Raclette und die himmlischen Desserts freuen.

Gut besucht – ausgebucht! Am Freitag, dem Startabend zum Treberwurst- und Raclettewochenende, waren alle 52 Plätze besetzt. Oder: «Ausgeschossen!», wie es Erich Gugelmann kurz und bündig auf den Punkt brachte. Auch am Samstagmittag kündeten die Reservationsschilder auf den herbstlich dekorierten Tischen wiederum regen Besuch von Liebhabern der echten Waadtländer Saucisson an. Diese wird von Erich Gugelmann aufgeschnitten und vom Helferteam mit Dörrbohnen, Salzkartoffeln, ganz viel Liebe und einem Schuss Traubentresterbrand als «i»-Tüpfelchen auf die Teller angerichtet. Das geschieht erst dann, wenn die Wurst mit dem grünen Gütesiegel die Garstufe im Sud aus Traubentrester erreich hat. Die Komplimente an die Küchencrew lassen nach dem Servieren jeweils nicht lange auf sich warten. Das gilt auch für die Dessertabteilung. Die Baileys- und Schwarzwäldertorten sind – wie auch die gebrannte Crème nach einem Rezept aus Gugelmanns Kochschulzeit 1969 – ein wahres Gedicht und immer wieder eine Reise nach Dürrenäsch wert.

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Mittwoch, 07.11.2018Meisterschwanden

Stammtisch der FDP Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Am Donnerstag, 1. November, fand der 3. Stammtisch der FDP Ortspartei Meisterschwanden-Tennwil im Seehotel Delphin statt. Gastrednerin war Esther Riedo, Leiterin der Sozialen Dienste Meisterschwanden. Sie verstand es, in interessanter und plausibler Art die Arbeit der KESD und Zusammenhänge mit der KESB zu erklären. Anhand praktischer Beispiele zeigte sie die Arbeit und Verantwortung des Dienstes auf. Ihr Vortrag mit dem Schwerpunkt Erwachsenenschutz enthielt viele wertvolle Anregungen, wie man frühzeitig wichtige Angelegenheiten für sich selber regeln sollte. Die 17 Teilnehmer, unter ihnen Ständerat Philipp Müller, hatten viele Fragen, die Esther Riedo beantwortete.

Mittwoch, 07.11.2018Meisterschwanden

Elternverein Meisterschwanden: Kerzenziehen

Text und Bild: Eing.

Wir brauchen alle eine kleine Auszeit. Geniessen Sie daher die Vorweihnachtszeit zum Kerzenziehen in den Räumen im UG der Halle 70 auf dem Schulareal Eggen in Meisterschwanden. Lassen Sie sich bei zauberhafter Stimmung und feinem Honigduft inspirieren und experimentieren Sie mit verschiedenen Farben. Zudem helfen Ihnen unsere Betreuerinnen beim Dekorieren oder Einschneiden der Kerzen.

Probieren Sie und gestalten Sie Ihre persönliche Kerze nach Ihren Vorstellungen. Nur eins müssen Sie mitbringen: Zeit. Denn je geduldiger Sie den Wachs auf den Docht ziehen, umso mehr Freude werden Sie am Schluss an Ihren persönlichen Wunderwerken haben.

In unserer Gastwirtschaft gibt es verschiedene Getränke, Kuchen und warme Speisen zum Stärken.

Öffnungszeiten
Samstag, 17. November 13.00–21.00 Uhr
Sonntag, 18. November 10.00–17.00 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!

Mittwoch, 07.11.2018Seengen

Am Seenger Panoramaweg entstehen 6 Traumvillen

Text und Bild: Thomas Moor

Die Bautätigkeit in Seengen geht in eine weitere Phase. Am Panoramaweg entstehen sechs exklusive Villen. Das Stündlein für die Christen-Villa an der Ecke Sarmenstorferstrasse/Panoramaweg hat geschlagen – der Rückbau ist erfolgt. Damit ist die Bahn frei für eine exklusive Überbauung.

Träume sind nicht nur da, um sie zu träumen, sondern auch um sie zu verwirklichen. Der Traum zum Beispiel von einem exklusiven Eigenheim in Seengen, am Hallwilersee, an bester Sonnenlage. Als «Leben im Grünen mit Seesicht und Weitblick» werden die sechs Villen «an Traumlage» von der für den Verkauf und die Beratung beauftragten Firma Walde & Partner Immobilien AG aus Sursee angepriesen. Für die Projektentwicklung zeichnet die am Wächterweg 2a domizilierte Avalon Real Estate AG von Erwin Fischer verantwortlich. Qualität, Nachhaltigkeit und Ästhetik sind drei Werte, welche dem Seenger Immobilienspezialisten am Herzen liegen. Und diese Herzenssache ist auch in die Überbauung am Panoramaweg eingeflossen – mit einer zeitlos schönen und schnörkellosen Architektur mit dem gewissen Etwas. Naturstein und Eichenholz gehen eine Symbiose ein und bilden die Eckpfeiler für ein exklusives Wohnerlebnis. Die sechs Einfamilienhäuser sind in zwei Reihen auf dem grosszügigen Grundstück in einer Parkanlage angeordnet. Alle Wohneinheiten verfügen über 6,5 Zimmer sowie zwei bzw. drei Etagen. Der Baustart soll im Frühjahr 2019 erfolgen. Infos unter www.walde.ch

Mittwoch, 07.11.2018Leutwil

Raclette-Plausch der Trachtengruppe

Text und Bild: Eing.

Was gibt es gemütlicheres, als bei einem Glas Wein, feinem Raclette und mit guter Unterhaltung den Sonntag zu geniessen. Zahlreiche Gäste aus nah und fern verbrachten den ersten November-Sonntag in der heimeligen Mehrzweckhalle Leutwil, wo die Trachtengruppe zu ihrem traditionellen Raclette-Plausch eingeladen hatte.

Als Gegenbesuch für den Auftritt der Trachtengruppe Leutwil im letzten Jahr am 45-jährigen Jubiläum des Coro Italiano Teufenthal, sorgte der Coro mit einem bunten Lieder-Strauss für die musikalische Umrahmung des diesjährigen Raclette-Plausches. Nachdem sich die Leute im Saal anschliessend mit feinen Desserts vom reichhaltigen Torten- und Kuchenbuffet und mit «Trachten-, Schümli-Pflümli- und Linggsfüessler-Kafi» eingedeckt hatten, sorgte die Kinder- und Jugendtanzgruppe Leutwil mit fröhlichen Volkstänzen für Begeisterung im Saal. Besonders zu gefallen wusste der von den drei Jugendlichen getanzte Volkstanz «s’trommt em Babeli», ein bekannter Erwachsenen-Tanz, der auch in Deutschland und Österreich getanzt wird. Das Publikum verlangte eine Wiederholung. Die jüngeren Tänzerinnen sorgten mit Unterstützung von einem Tänzer mit dem traditionellen Kindertanz «La reisgia» (die Säge) aus dem Engadin dafür, dass Holz für den bevorstehenden Winter gesägt wurde. Ebenfalls wiederholt werden durfte der «Klarinetten-Muckl», eine rassige Choreographie die auf der Linie im «Kanon» vorgetragen wurde. Im Anschluss an die gut gelungene Darbietung wurde die Kindertanzleiterin vom ehemaligen Kantonal- Präsidenten und Kantonal-Tanzleiter Werner Vogel überrascht.

Im Nachlass der bekannten Choreographin Jolanda Morf aus dem Bündnerland war bestimmt worden, dass eventuelle Erlöse aus dem grossen Volkstanz-Inventar zu gunsten von Kindertanzgruppen verwendet werde. Geehrt von dieser unerwarteten Anerkennung durfte Therese Hintermann für ihren jahrelangen Einsatz, die Kinder und Jugendlichen für den Volkstanz zu begeistern, einen finanziellen Zustupf entgegennehmen.

Von den dankbaren Eltern der Tanzkinder und vom Vorstand der Trachtengruppe wurde die Kindertanzleiterin und ihre Helferin Nelly Gloor grosszügig mit auserlesenen Spezialitäten beschenkt. Den treuen Helferinnen und Helfern welche tatkräftig zum guten Gelingen des Raclette-Plausches beigetragen haben gebührt an dieser Stelle ein riesengrosses Dankeschön.

Mittwoch, 07.11.2018Hallwil

Hallwiler Dorf-Adventskalender 2018

Text: Eing., Bild: Pixabay

Auch dieses Jahr können wir Ihnen wieder den Hallwiler Dorf-Adventskalender präsentieren. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein weiteres Fenster/Sujet beleuchtet, bis am 24. Dezember ein vollständiger Kalender in unserem Dorf erstrahlt. Die ganze Pracht kann bis am 2. Januar 2019, zwischen 17.00 und 22.00 Uhr bestaunt werden. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer!

NEU laden dieses Jahr jeweils am Dienstag und Freitag die Familien mit den Nummern 4, 7, 11, 14, 18, und 21 ab 18.00 Uhr zu einem Apéro ein. Wir freuen uns, wenn viele Interessierte die Apéros besuchen und bei einem Abendspaziergang die Fenster bewundern. Die gemeinsamen Adventsfenster-Spaziergänge werden nicht durchgeführt. Eine schöne Adventszeit wünschen Ihnen alle Adventsfenster-Beteiligten und der Frauenverein Hallwil.

1. Schule Hallwil
2. Bibliothek Hallwil, Schulhaus
3. Fam. Liberto, Dürrenäscherstrasse 129
4. Gemeindekanzlei Hallwil **
5. Fam. Luginbühl, Engenbühl 66
6. Fam. Suter-Huber, Wannenmoos 373
7. Landi Hallwil **
8. Fam. Katharina Schatzmann, Sonnhalde 137
9. Fam. Vogel, Sonnhalde 152
10. Fam. Dux Wolf, Sonnhalde 314
11. Fam. Springer, Tal 200 **
12. Fam. Kraus Schreier, Wannenmoos 303
13. Frau Ute Tschira, Wannenmoos 385
14. Fam. Stumpf, Ausserdorf 361 **
15. Herr Jürg Wolf, Dürrenäscherstrasse 104
16. Fam. Schwegler, Dürrenäscherstr. 329
17. Fam. Ludwig, Oberrüti 134
18. Garage Heinz Urech, Seetalstr. 156 **
19. Fam. Kurz, Weid 323
20. Fam. Samek, Weid 115
21. Fam. Reto Urech, Delle 340 **
22. Fam. Haller, Delle 307
23. Gmüeser, M. Räber + Th. Urech Breiten 114
24. Frau Elisabeth Urech, Breiten 79

Die mit ** bezeichneten Familien laden zum Apéro ein.

Mittwoch, 07.11.2018Schongau

Musig macht Freud – Musig macht Fründe

Text und Bild: Jennifer Loosli

Welch genialer Start in den Sonntagmorgen, den die Schonger Musig der Bevölkerung von Schongau bescherte. Mit Songs wie «Little brown jug», «Louenesee» oder die «Bierfass Polka» überraschte und begeisterte die Schonger Musig mit den Kindern der Musikgesellschaft Aesch-Mosen die vielen Gäste.

Das Herbstkonzert der Schonger Musig erfreute sich an diesem Sonntagmorgen grosser Beliebtheit. Die Mehrzweckhalle in Schongau war bis zum letzten Platz ausgebucht. Klein und Gross freute sich, ihre Familienmitglieder und Freunde spielen zu hören. Livio, Jasmin und Lorena führten die musikbegeisterten Gäste mit viel Humor und Witz durch den musikalischen Morgen: «Wieso het e Blondine immer e leeri Fläsche Wii deheime im Schrank? Falls mol Bsuech chunt wo nüt möcht trinke!» Die Musikanten gaben während knapp zwei Stunden alles und begeisterten die Gäste mit neuen, wie auch älteren Musikstücken. Zum Schluss gab es den Nummer 1- Hit-Song «079» von Lo & Leduc, der alle mitriss und zum Mitsingen anregte. Die Schonger Musig ist stolz, so viele Jungmusiker in ihrem Verein zu haben. Ein grosses Dankeschön ging an Thomas Balzli, der sich seit Jahren sehr für die Jugendförderung engagiert. Nach dem musikalischen Morgen durften die Kids in der Instrumenten-Test-Ecke jegliche Blasinstrumente ausprobieren und sich für den Musikunterricht anmelden. Für die Eltern gab es nach dem Herbstkonzert einen feinen Apéro und für jedes Kind eine kleine Überraschung.

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Mittwoch, 07.11.2018Hallwil

Verkehrserziehung im Kindergarten

Text und Bild: Eing.

Am Mittwoch, den 24. Oktober 2018 besuchte uns der Verkehrsinstruktor Kurt Hausin im Kindergarten. Zwei Mal pro Jahr vermittelt er den Kindern wichtige Verkehrsregeln, damit sie den Kindergartenweg alleine und sicher bewältigen können.

An diesem Morgen warteten die Kinder gespannt auf den Besuch des Polizisten. Mit seinem Helfer Lars (Handpuppe) erklärte er anhand von Bildern, wie man eine Strasse korrekt überquert.

Bevor es zum praktischen Teil kam, erklärte er den Kindern, wie es wichtig ist, die Leuchtweste täglich zu tragen, damit sie für alle Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sind. Da es in Hallwil keinen Fussgängerstreifen gibt, gingen wir zum Üben an die Dürrenäscherstrasse Nahe der Landi. Dort durften die Kinder zuerst zu zweit, dann alleine das Gelernte anwenden. Jetzt hiess es «warte, luege, lose und laufe».

Wieder im Kindergarten angekommen, gab es für jedes Kind eine kleine Überraschung (ein weisser Rabe mit Leuchtstreifen), welchen die Kinder an ihrem Znünitäschli befestigen konnten.
Wir werden diese Verkehrsregeln weiterhin auf unseren wöchentlichen Waldtagen, Spaziergängen und Ausflügen üben.

Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Polizistenbesuch, welcher im Frühling statt finden wird.

Dienstag, 06.11.2018Beinwil am See

Böjuer Kindergärtler schnitzten wahre Kunstwerke

Text und Bild: Thomas Moor

Hochbetrieb herrschte am ersten Novembermontag in den drei Kindergärten von Beinwil am See. Kindergärtler und Elternteile waren damit beschäftig, die Räbeliechtli für den abendlichen Umzug zu schnitzen.

Um es vorwegzunehmen: In den Kindergärten von Susi Schmid, Miriam Decher und Katharina Mergenthaler enstanden ganz tolle Kunstwerke, welche die Kinder mit Stolz erfüllten und die Vorfreude auf den abendlichen Umzug schier ins Unermessliche steigen liessen. Zuerst war aber ein schönes Stück Handarbeit angesagt. Die Räben mussten mit entsprechendem Werkzeug und Fingerspitzengefühl ausgehölt werden, ehe in den Kreativmodus umgeschaltet werden konnte. Und da wurden von den Vätern, Müttern (im Kindergarten von Miriam Decher von Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse) alle Register gezogen, um nach den Wünschen und unter Mithilfe der Kindergärtler wahre Kunstwerke entstehen zu lassen. Zwar waren Herzli, Sterne, Tännchen und der geschnitzte Vorname nach wie vor weit vorne in der Verzier-Hitparade anzutreffen. Es wurden aber auch ausgefallene Ideen umgesetzt. Und so leuchteten am Umzug nicht nur die Räbenliechtli, sondern auch ganz viele Kinderaugen.

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Dienstag, 06.11.2018Seengen

«Aarüerete» im Eichberg Seengen mit ChueLee

Text und Bild: Jennifer loosli

«Chli stinke muess es!» Ja und das tat es nicht nur bei den Muotathaler Wetterschmöckern, sondern auch im Chäs-Chalet an der «Aarüerete» im Eichberg Seengen. Eli Wengenmaier, Hotelier und Geschäftsführer, und Küchenchef Hannes Mahler freuen sich auf eine erfolgreiche Chäs-Saison.

Volles Haus herrschte bei der «Aarüerete» zur Fondue- und Raclette-Saison auf dem Eichberg. Zum dritten Mal wurden für die Käseliebhaber die Türen zum heimeligen Chäs-Chalet geöffnet. Das neue, individuell angepasste Chäs-Chalet ist Eigentum des Eichbergs in Seengen und wird noch bis am 17. März 2019 auf dem Eichberg anzutreffen sein. 120 Gäste finden im neuen Chalet Platz. Das Häuschen bietet ein unvergleichliches Alpenhütten-Ambiente, ist geräumig, rustikal und währschaft. Die Gäste erwartete zur Einstimmung des Hüttenzaubers ein Apéro am Holzfeuer mit Glühwein, Glühmost und Knoblibrot. Nachdem jedes Paar oder auch grosse Gruppen ihre Plätze eingenommen hatten, wurde ein knackiger Salat zur Vorspeise serviert. Das Highlight des Abends: Natürlich das feine Hausfondue mit Brot und Gschwellte, dies stand bei den Gästen hoch im Kurs. 2017 wurden 1500 Kilo Käse im Chalet verarbeitet und gegessen. Für gute Stimmung und tolle Unterhaltung sorgte die Band «ChueLee» an der «Aarüerete». Die ganze Hütte schunkelte und sang bei den Hits von «ChueLee» mit. Ein gelungener Einstieg in die Chäs-Saison.

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Dienstag, 06.11.2018Schongau

Theater Kirchenchor Schongau

Text und Bild: Eing.

Wird es auf dem Weberhof einen Hobbybauern geben oder einen, der das Bauern zum Hobby macht? Der Hobbybauer will den Hof von der Stadt aus managen, also mit möglichst wenig Aufwand so viel wie möglich abkassieren und damit ein wenig Unabhängigkeit von seiner reichen Frau erreichen.

Der andere aber will einen Gnadenhof einrichten, sich liebevoll um die Tiere, welche in seine Obhut gegeben wurden, kümmern und möglichst unabhängig von Subventionen werden. Deshalb soll den Städtern der Aufenthalt so schwer wie möglich gemacht werden: Kühe, die aus unerfindlichen Gründen keine Milch geben, Dusche/WC verbarrikadieren, dafür Toilette und Dusche nur im Stall, keine Abwaschmaschine und kein Internet, dafür ein Hausgeist. Mit vereinten Kräften gelingt es dem langjährigen Bauern, seiner Magd und seinen Nachbarn, den Städtern den Garaus zu machen.

Das Lustspiel «De Hobbypuur» wurde am 13., 17. und 19. Oktober in der MZH aufgeführt und jeder Akt wurde mit passendem Text zur Melodie «Wemmer bi de Puure esch» eingeleitet. Die Aufführungen waren ein voller Erfolg und die Rückmeldungen des Publikums haben den Chor und die Theatergruppe für den Einsatz der letzten sechs Monate entschädigt. An dieser Stelle nochmal ein grosses, herzliches Dankeschön allen Sponsoren/-innen, Spender/-innen von Tombolapreisen und freiwilligen Helfer/-innen, ohne die der Anlass nicht hätte stattfinden können.

Dienstag, 06.11.2018Leutwil

Feuerwehr-Erlebnistag auf dem Schulhausplatz

Text und Bild: jennifer Loosli

Eine Feuerwehrübung der anderen Art. Die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil präsentierte verschiedene Abteilungen. Die Bewohner durften hautnah eine Explosion einer Gaskartusche miterleben und bekamen interessante Informationen zum Element Feuer.

Hauptmann Patrick Gloor begrüsste die interessierte Bevölkerung zur Hauptübung der Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil und gab Infos zum Ablauf der Hauptübung. Zwei verletzte Personen wurden nach einem Autounfall gerettet und der Brand am Auto gelöscht. Nach der Hauptübung lud die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil die Bevölkerung ein, hinter die Kulissen zu schauen und hautnah mitzuerleben, wie es ist, eine Atemschutzmaske zu tragen oder wo der Defibrillator der Gemeinde Leutwil stationiert ist. Für die Kids gab es die Möglichkeit, einen kleinen Fahrparcour mit Trampi-Traktoren und Bobby-Cars selbst durchzuspielen. Die Angehörigen der Feuerwehr gaben kompetent und fachlich korrekt Auskünfte an die Bevölkerung weiter. Das grosse Highlight des Tages war sicher die Landung des Rettungshelikopters. Die Bevölkerung war von der spektakulären Landung begeistert und konnte den Helikopter später aus der Nähe betrachten. Auch bestand die Gelegenheit, eine Fahrt mit der Autodrehleiter der Feuerwehr Oberes Wynental mitzuerleben. Eine Hauptübung der Feuerwehr, die die Bevölkerung bestimmt nicht so schnell vergessen wird.

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Dienstag, 06.11.2018Meisterschwanden

Räbeliechtliumzug, mit allem, was dazu gehört

Text und Bild: Jennifer loosli

Ganz aufgeregt sind sie: Die Kinder, wie auch die Eltern! Der Räbeliechtliumzug ist ein eindrucksvolles Erlebnis für Gross und Klein. Gut eingepackt, mit glänzenden Augen und einem Lächeln im Gesicht, standen die Kids bereit für ihren strahlenden Marsch durchs Dorf.

Räbeliechtliumzug in Meisterschwanden, mit allem, was dazu gehört! Mit schön leuchtenden und selbstgeschnitzten Räben standen die Kids schon ganz nervös vor dem Kindergarten Hinterdorf. Es nahmen alle Kindergarten- und Primarschulkinder bis zur 5. Klasse am Umzug teil. Die Laternen in den Händen leuchteten, während die Sterne am Himmel funkelten. «Ich goh met minere Latärne und mini Latärne met mer…», sangen die Kinder im Chor. Wer einmal an einem Räbeliechtliumzug teilgenommen hat, wird ihn sein Leben lang nicht vergessen. Erstaunlich, dass sich mit so wenigen Mitteln wie Kerzen, Räben und Gesang, eine so besinnliche und eindrucksvolle Atmosphäre schaffen lässt. Die Route ging von der Kindergartenstrasse zur Lindenmattstrasse – Sandackerstrasse – Flurengasse – Flurenwald – Oberfeldstrasse – Delphinstrasse und zum Ende auf den Schulhausplatz. Zum Abschluss sangen die teilnehmenden Schüler/-innen gemeinsam ein Lied mit Unterstützung der Blechbläser der Regionalen Musikschule Oberes Seetal (REMOS). Natürlich gab es zum Abschluss des Räbeliechtliumzugs traditionell das Würstli- mit Mutschli-Essen.

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Dienstag, 06.11.2018Region

Kennen Sie Andreas Stauber … den Jagdaufseher?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Jagdsaison steht vor der Tür und im Wald trifft man nun wieder auf Warnschilder, welche auf die Jagd aufmerksam machen. Andreas ist seit vielen Jahren mit seinem Hannoveranschen Schweisshund Basco auf den Spuren des Wildes unterwegs. Die Bevölkerung ist gespalten in Jagdbefürworter und in jene, die diese konsequent ablehnen. Für die Jägersprache gibt es sogar ein Lexikon.

Andy, was ist die Jagd für dich?
In erster Linie ist es eine Aufgabe und dann natürlich auch ein intensives Erleben der Natur. Ich empfinde es als ein Privileg, auf den Hochsitz zu gehen und schlussendlich Beute zu machen. Es ist aber auch die Pflege alten Kulturgutes, worunter auch die Jägersprache und die Jagdhornmusik fallen.

Kann jedermann Jäger werden?
Die Freude an der Natur, Geduld und eine gute Beobachtungsgabe sind wichtig. Ein einwandfreier Leumund und die Bereitschaft, unentgeltlich zu arbeiten, gehören ebenfalls dazu.

Was genau ist die Bewegungsjagd oder Treibjagd?
Das Wild wird durch Stöberhunde und Treiber aus seinen Einständen «gedrückt». Der Jäger steht auf seinen markierten Ständen und versucht, «anwechselndes» Wild zu erlegen.

Hat das Reh überhaupt eine Chance zu entkommen?
Das Reh ist sehr schlau und flüchtet nicht Hals über Kopf. Man erlebt immer wieder, dass ein Reh vom Jagdhund aufgestöbert, stehenbleibt und die Situation mit seinen «Lauschern» einschätzt. Dann entscheidet es, ob es einen Haken schlägt oder weiterrennt.

Welches sind die Kriterien, dass ein Reh vom Jäger erlegt wird?
Vor dem Abschuss müssen viele Kriterien stimmen. Der Abstand zum Tier darf nicht grösser als dreissig Meter sein. Zu nah geht auch nicht, weil die Energie der Munition nicht optimal wäre. Gelände, Strassen oder eventuelle Spaziergänger müssen ebenfalls genau beobachtet werden. Wenn eine Geiss mit ihrem Kitz kommt, schiesst man sicher nie auf das Muttertier.

Hunde, die im Wald Rehe reissen sind immer wieder ein Thema. Was kannst du dazu sagen?

Die Hunde und ihre Halter sind bei uns sehr diszipliniert. Es kommt aber vor, dass man während den Monaten mit Leinenpflicht jemanden ermahnen muss.

Haben wir Wildschweine in unserem Wald?
Letztes Jahr im Oktober war plötzlich eine Rotte von zwölf «Sauen» hier. Wir besprachen das jagdliche Vorgehen mit dem kantonalen Jagdverwalter und beschlossen, sie nicht zu stören. Für Spaziergänger sind sie im Normalfall nicht gefährlich. Wenn man sie im Wald jagen würde, würden sie sich in die Felder zurückziehen und dort grossen Schaden anrichten. Später kam regelmässig ein «Keiler» vorbei. Er suchte nach diesen Sauen, die aber schon weiter gezogen waren.

Welches sind die übrigen Aufgaben des Jägers im Wald?
Das beginnt mit Kitzrettungen im Frühling, damit sie vom Grasmäher nicht verletzt werden. Allerdings ruft der Bauer meistens einen Tag vor dem Mähen an, damit wir die Wiese mit Fähnchen «verblenden» können und die Geiss ihre Jungen rausholt. Wir helfen bei der Wildschadensverhütung mittels Zäunen oder Einzelschützen. Wir suchen nach Unfalltieren, helfen mit beim Heckenpflanzen und beim Aufwerten der Lebensräume des Wildes.

Wie sieht es mit dem Nachwuchs in Jägerkreisen aus?
Jährlich absolvieren ca. zwanzig Jungjäger im ganzen Kanton die Prüfung. Das ist wenig, weil viele Jäger altershalber aufhören. Letztes Jahr war aber mit fünfzig Prüfungen ein gutes Jahr.

Wie anforderungsreich ist die Ausbildung zum Jäger?
Die Ausbildung dauert zwei Jahre. In dieser Zeit gibt es eine praktische und eine theoretische Prüfung. Dabei werden Waffenbeherrschung, Jagdgesetz, Pflanzenkunde und Wildbiologie, Jägersprache und Hunderassen gelehrt. Die finanzielle Belastung hält sich in Grenzen.

Gibt es auch Jägerinnen?
Ja, diese gibt es natürlich auch. Das Interesse an der Jagd ist bei den Frauen zunehmend.

Welchen Rat gibst du Waldbenützern, wenn sie auf ein Jagdschild treffen?
Das Schild, oder Triopan, bedeutet keine Gefahr für den Spaziergänger. Es ist einfach eine Information für alle Waldbenützer. Gut ist, wenn man in dieser Jahreszeit etwas leuchtendere Farben anzieht. Pilze suchen sollte man jedoch nicht an Jagdtagen!

Dienstag, 06.11.2018Dürrenäsch

Kunstwerke von Hand und mit viel Herz gemacht

Text und Bild: Fabienne hunziker

Der Kunst-und Handwerksmarkt der Landfrauen war auch in der Herbstausgabe ein voller Erfolg. In der Turnhalle gab es viele Unikate zu bestaunen und zu kaufen. Von traditioneller Handarbeit über moderne Dekoration bis hin zu originellen Geschenkartikeln gab es so einiges zu entdecken.

Der Markt bot einen idealen Treffpunkt für den etwas grauen Herbstsonntag. Die Aussteller freuten sich gemeinsam mit den Landfrauen, welche das Beizli betreuten, riesig über die zahlreichen Besucher. Mit einem grosszügigen Kuchenbuffet und feiner Kürbissuppe stand dem gemütlichen Beisammensein nichts im Weg. Die Kinder hatten die Möglichkeit, die Technik des Glasfusing auszuprobieren. Bunte Glassteine werden auf klaren Glasobjekten platziert und verbinden sich im anschliessenden Brennvorgang zu einem schönen Kunstwerk. Für die kalte Jahreszeit war in der Turnhalle viel Gestricktes, Gehäkeltes und Genähtes zu bestaunen. Mit viel Fleiss und Sorgfalt wurden die Werkstücke hergestellt. Auch für die adventliche Dekoration oder für originelle Geschenkideen wurde man schnell fündig. Das Angebot bot für jeden Geschmack etwas Passendes. Strahlende und zufriedene Gesichter dominierten an diesem Sonntag, denn der Markt war einmal mehr ein voller Erfolg.

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Dienstag, 06.11.2018Meisterschwanden

Positiver Vorprüfungsbericht zum Gestaltungsplan

Text und Bild: Eing.

Im Dorfheftli 12/2015 wurde es bereits angekündigt: Der Dorfkern im Bereich «alte Poststelle», «Brandruine Bahnhof» und «Villa Fischer» wird aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Die IVRO AG aus Sins und die MEDEWO AG aus Meisterschwanden planen ein gemeinsames Bauprojekt.

Eine spannende Symbiose aus Wohn- und Gewerbeflächen, die den Dorfkern vom Industriegebiet abgrenzt. So wurde das Projekt angekündigt. Um die historische Situation von Park und Villa Fischer zu erhalten, sowie auch die Interessen der Eigentümer zu wahren, wurde entschieden, einen entsprechenden Gestaltungsplan auszuarbeiten. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit dem zuständigen Kreisplaner Thomas Frei, der Fachberatung Ortsbild, vertreten durch Andrea Mader, sowie dem Gemeinderat. Der Gestaltungsplan wurde im Frühjahr 2018 zur Vorprüfung an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Raumentwicklung zugestellt. Nun liegt der positive Vorprüfungsbericht der Behörde vor und somit kann das Projekt in die nächste Phase gehen. Besonders der Erhalt von Park und Villa Fischer werden aus ortsbaulicher Sicht sehr begrüsst, so das Gutachten des Departements.

Bevor die Detailplanung und die Baueingabe ausgearbeitet werden, erfolgt nun das sogenannte Mitwirkungsverfahren. Dafür wird der Gestaltungsplan öffentlich aufgelegt, so dass die Interessen aller Beteiligten und Betroffenen eingebracht werden können und eine rechtssichere Planungsgrundlage für das Bauvorhaben geschaffen wird. «Wir werden ein Projekt realisieren, das den Park und die Villa Fischer erhält, für die hiesige Bevölkerung attraktiven Wohnraum von rund 20 Eigentumswohnungen schafft und für die MEDEWO-Gruppe die notwendigen Gewerbeflächen für die Weiterentwicklung bereitstellt. Wir hoffen, dass die Bevölkerung von Meisterschwanden das Projekt und das Mitwirkungsverfahren positiv werten und können dann den Baubeginn für Herbst 2019 einplanen», so der Unternehmer Roger Konrad von der IVRO AG. Sigmund Schett von der MEDEWO AG ergänzt: «Unsere Büroflächen an der Bahnhofstrasse stossen an ihre Grenzen. Durch den Neubau können wir der wachsenden Anzahl an Arbeits- und Ausbildungsplätzen am Standort Meisterschwanden gerecht werden und diesen auch zukünftig sichern, ausbauen sowie attraktiv gestalten.»

Dienstag, 06.11.2018Menziken

Leuchtende Räbeliechtli, strahlende Kinderaugen

Text und Bild: Thomas Moor

Auch die dunkle Jahreszeit hat seine farbige und leuchtende Seite. Eine ist der traditionelle Räbeliechtliumzug der Schule Menziken. Er brachte einmal mehr Licht und Farbe ins Dunkel.

Wie ein langer, leuchtender Tatzelwurm zog sich der Umzug – sicher begleitet von zwei Einsatzkräften der Repol – vom Primarschulhaus zum Spitalpark, wo die Mädchen und Buben von einem Alphorntrio und einem Bläsertrio der MG Concordia Menziken musikalisch empfangen wurden und wo zu den bekannten Räbeliechtli-Liedern angestimmt wurde. Sichtlich stolz präsentierten die Kindergärtler sowie die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe ihre Räbeliechtli, Laternen und Lampions den vielen Zuschauern entlang der Umzugsroute. Da wurde der Fantasie wieder freien Lauf gelassen. Wunderschön und beeindruckend! Und: Es sind ja längst nicht mehr nur die traditionellen Räben, welche zu leuchtenden Lichtlein geschnitzt werden. Da hatten zum Beispiel die Faultier-Laternen der Kindergärtler von Erika Zipperle einen ganz grossen Auftritt. Die Geschichte von Faultier Fauli war denn auch im Vorfeld des Laternenbastelns ein Thema im Kindergarten und fand mit dem Räbeliechtliumzug ihren krönenden Abschluss

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Dienstag, 06.11.2018Meisterschwanden

Der kleine feine Rebberg seit 2007

Text und Bild: Eing.

Ein Grund zum Strahlen haben die drei. Es geht eine wunderbar sonnige und warme Saison zu Ende, die nicht nur den Winzern Freude bereitet. Es ist auch bereits die elfte Saison, seit Marcel und Monica Meier zusammen mit Ernst Fischer in Meisterschwanden das Abenteuer Rebberg begonnen haben. Im Frühling vor elf Jahren haben die drei zusammen mit Freunden und Bekannten von Hand jeden einzelnen Setzling mit viel Liebe und Hingabe gepflanzt. Im Jahr 2010 war dann die Première: der erste Wein aus Meisterschwanden wurde abgefüllt.

Der 30 Aare grosse Rebberg mit rund 1500 Rebstöcken wird Jahr für Jahr mit viel Handarbeit gepflegt. «Bei dieser Grösse kenne ich als Winzer noch jeden Rebstock» schmunzelt Marcel Meier. Die Mehrheit ist mit der Sorte Cabernet Jura bepflanzt. Dieser Rotwein ist eine Kreuzung zwischen Cabernet Sauvignon und resistenter Partner und bringt einen aussergewöhnlich farbintensiven Wein mit komplexem Bouquet und starken Beerenaromen hervor. «Manche Weintrinker können es bei der Degustation kaum glauben, dass dieser Wein nicht aus Süditalien kommt».

Aus der Sorte Carbernet Jura entsteht nebst dem sortenreinen Rotwein je nach Saison und Nachfrage auch ein fruchtiger Rosé oder ein exklusiver Vin Mousseux in der traditionellen Flaschengärung. «Zu einem feinen Raclette mag ich gerne unseren Vin Mousseux» meint Monica Meier mit einem Augenzwinkern und fügt hinzu, dass sie gerne traditionelle Gerichte mit aussergewöhnlichen Möglichkeiten ausprobiert.

Der Weisswein macht den kleineren Anteil des Rebbergs aus und ist eine Cuvée aus den Sorten VB 32-07 und VB Cal. 1-23. Dieser Wein zeichnet sich dadurch aus, dass er aus vielen kleinen, süssen Beeren verarbeitet wird, die eine interessante Süsse nach Passionsfrucht, Holunder und grüner Peperoni hervorbringen.

Nach der Wümmet im Herbst übergeben sie das sorgfältig gelesene Traubengut an das Weingut von Thomas Lindenmann in Seengen. Diese langjährige Zusammenarbeit zahlt sich aus. «Wir leisten die Vorarbeit und Thomas und sein Team übernehmen nach der Anlieferung der Trauben die Kelterung». Die Zusammenarbeit basiert auf einem grossen gegenseitigen Vertrauen und immer mit dem Ziel, für die Kunden den bestmöglichen Wein hervorzubringen» so Marcel und Monica Meier. Hinzufügen möchten sie noch dies: «Zusammen mit Ernst, der immer für uns da und eine verlässliche Stütze ist, macht es einfach grosse Freude, Jahr für Jahr unser Hobby weiter zu betreiben». Sagen es und wissen, dass die neue Saison im Januar wieder beginnen wird.

Interessiert? Auf Wunsch wird gerne eine Degustation organisiert. Eine einfache Kontaktaufnahme mit Meier Weine Meisterschwanden genügt. Alle Weine werden übrigens in Meisterschwanden und Umgebung frei Haus ausgeliefert, auf Wunsch auch in einer schönen Geschenkverpackung.

Website Meier Weine

Dienstag, 06.11.2018Region

«URSPRUNG» – Konzert der Camerata aargauSüd

Text und Bild: Eing.

Am 24. November, 19.30 UHR, findet unter dem Motto «URSPRUNG» das Herbstkonzert der Camerata aargauSüd im Löwensaal Beinwil am See statt. Platzreservationen ab 5. November unter: 062 772 13 86.

Ursprung heisst nicht nur zurück zu den Wurzeln, sondern beinhaltet nebst dem Alten, Vertrauten, auch die Suche nach Neuem, aber immer auf Grund des Bewährten. So wechselt das vielseitige Programm zwischen von Heimweh geprägten Liedern, zeitlicher Musik und Klassik. Als Beispiel ein Satz aus der «Schweizer Suite» von Peter Klaus, oder die Variationen über das «Guggisberg-Lied» – brillant interpretiert durch Sabine Bachmann (Akkordeon) und Sven Bachmann (Klarinette) – die fast etwas an die «Klezmer-Musik» erinnern.

Auch das Orgelkonzert Nr. 6 von Georg F. Händel kommt in einem neuen Kleid daher, da die Orgel durch ein Akkordeon ersetzt wird, was an die Weihnachtsklänge mit Harmonium in den kleinen Kirchen abgelegener Bergdörfer erinnert.

Die Sinfonie Nr. 104 von Joseph Haydn, ein spätes Werk des Komponisten, beinhaltet ebenfalls viele Elemente aus alten Volksliedern und Tänzen, die uns erinnern, dass es überall Ursprüngliches zu entdecken gibt. Jede Muse hat einen Ursprung und braucht ein Fundament, damit sie nicht plötzlich abhebt und sich im Nichts auflöst. Die Camerata aargauSüd zeigt mit diesem Konzert, dass sie auf gutem Fundament steht.

Dirigent: Manuel Oswald
Akkordeon: Sabine Bachmann
Klarinette: Sven Bachmann

Dienstag, 06.11.2018Region

Zum Basteltor: Weihnachtsbasteln

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Bastelladen «Zum Basteltor» in Reinach organisierte zum ersten Mal ein Weihnachtsbasteln im kath. Pfarreiheim in Menziken. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und das Team vom Basteltor half gerne bei der individuellen Umsetzung der ausgewählten Projekte.

Zwei Tage wurde mit viel Sorgfalt geklebt, bemalt, Glitter gestreut und Schneepaste aufgetragen. Es entstanden kreative adventliche Häuschen, Winterlandschaften im Miniformat, klassische Topflappen, Bilderrahmen oder auch einzigartig gestaltete Schilder. Oberste Priorität hatten bei den meisten Kindern die Geschenke für die Gottis und Göttis. Die Auswahl an Musterbeispielen, welche die beiden Inhaberinnen des Bastelladens vorbereitet hatten, war riesig. Sich für etwas zu entscheiden, fiel den Kindern nicht immer leicht. Mit dem gekauften Bon für das notwendige Material konnten die Kinder an der jeweiligen Bastelstation schliesslich mit ihrer eigenen individuellen Version loslegen. Kinder unter zehn Jahren wurden von Erwachsenen begleitet. Die Mamis und Papis unterstützten die Kinder gerne tatkräftig. Fragen wie «Chasch da schnäu hebe?» oder «Wie söll ich da jetzt do druuf mache?» hörte man des öftern. Die beiden Basteltage waren inklusive Vorbereitungen sehr intensiv, so Sandra Müller und Isabel Dätwyler. Gelohnt habe es sich auf jeden Fall, so viele strahlende Gesichter und fröhliche Bastler sorgten für eine schöne und gemütliche Atmosphäre. Den ganzen Tag Basteln und Werken macht hungrig, deshalb sorgte das Starlight-Jugendkeller-Team, mit Kuchen, «Hörnli und Ghackets» und Getränken für das leibliche Wohl der zahlreichen kreativen Bastler.

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Dienstag, 06.11.2018Region

Do you speak english? Spielend leicht Englisch lernen

Text und Bild: Jennifer Loosli

Bei «English Easy Learning» bringen Diana Arnold und ihr Team in Meisterschwanden ihren Kunden erfolgreich Englisch bei, dessen Beherrschung in unserer globalisierten Welt immer wichtiger wird – mit viel Spiel und Spass.

Die weltweit führende Methodik nach Helen Doron English hat sich in mehr als 30 Jahren bewährt. Die Vorteile sind zahlreich. Kinder, die an Helen-Doron-Kursen teilnehmen, erlangen nicht nur lebenslange Englischkenntnisse, sondern stärken auch ihr Selbstbewusstsein, erzielen bessere Leistungen in der Schule und bekommen frühzeitig ein Bewusstsein und Verständnis für andere Kulturen. It’s more than ENGLISH – Values for LIFE! Bei «English Easy Learning» wird das natürliche Erleben der Sprache mit modernsten Kursmaterialien und Lehrmitteln erfolgreich angewandt. In Kleingruppen (4 bis 8 Teilnehmer) oder auch in Privatstunden wird diese einzigartige Methodik von zertifizierten Helen Doron English Teacher vermittelt. Von den Jüngsten bis zu den Teens, wie auch Erwachsene – alle freuen sich daran. Viele bereiten sich in diesen Kursen optimal vor, um in den weltweit anerkannten Cambridge Exams überdurchschnittlich gute Leistungen zu erzielen – your road to success! Zusätzlich stimuliert das erlernen einer Fremdsprache das Gehirn. «Die positiven und rührenden Rückmeldungen unserer Kunden erfreuen uns. Wir sind dankbar, einen wertvollen Beitrag mit viel Freude, Know-how und Engagement leisten zu dürfen», so Diana Arnold von English Easy Learning GmbH. Schnuppern Sie kostenlos rein – wir freuen uns auf Sie! Tel.-Nr.: 056 666 99 90 oder besuchen Sie unsere Website.

www.english-easy-learning.com

Dienstag, 06.11.2018Zetzwil

Eine Reise in vergangene Zeiten

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die turnenden Vereine Zetzwil liessen die Zuschauer in diesem Jahr mit ihrem Turnerabendmotto «Time Of My Life» in alten Zeiten schwelgen. Die bunt gemischten Reigen sprachen jede Generation an und dementsprechend war die Begeisterung in der voll besetzten Mehrzweckhalle riesig.

War es vielleicht eine abenteuerliche Töfflitour in den Sommerferien? Der Kindheitstraum, mit Pippi Langstrumpf im Takatukaland zu leben oder für immer mit der Gummibärenbande herumzuspringen? Der Sommer 68 und die wilden Siebziger? Die Discohits aus den 90er-Jahren, wie auch der Klassiker aus Dirty Dancing durften bei diesem Motto natürlich nicht fehlen. Mit perfekter Körperspannung eröffnete die Damenriege den Abend. Dass sie auch konditionell topp in Form sind, zeigten sie mit fetzigem Aerobic in den knalligen neonfarbigen Dresses, die sofort an die 80er-Jahre erinnerten. Auch zu den bekannten Ohrwürmern der «Bravo Hits» aus den 90 er-Jahren studierte die Gruppe abwechslungsreiche Schrittkombinationen ein. Gemeinsam mit den Herren wurde der Dirty-Dancing-Klassiker «Time Of My Life», selbstverständlich inklusive der legendären Hebefigur, präsentiert. Nach der Darbietung am Barren demonstrierten die Turner gekonnt, wie ein letzter Schultag aussehen könnte und feierten diesen in vollen Zügen und mit viel Humor. Als bunt gekleidete Hippies schwebte die Männerriege mit allem was dazugehört zurück nach Woodstock. Zurück in die Teenagerzeit wurde man mit den Jugiriegen versetzt. Bunt und fröhlich wurde getanzt und geturnt. Die Mädchen überzeugten als tanzende Einhörner ebenso, wie mit der Kür am Stufenbarren. Wild wurde es mit den Jugiknaben, welche als Möchtegernrocker ziemlich cool mit den Töfflis unterwegs waren. Nicht zuletzt auch mit den witzigen Sketches gelang es der ganzen Turnfamilie hervorragend, die Besucher zu begeistern und mit viel Humor auf ihre Reise durch schöne und besondere Momente in vergangene Zeiten mitzunehmen.

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Dienstag, 06.11.2018Region

Grosse Weihnachtsdegustationen bei SCHÜWO

Text und Bild: Eing.

SCHÜWO Trink-Kultur in Wohlen ist bekannt für seine grosse Auswahl an Weinen, Spirituosen, Bieren, Mineral und Erfrischungsgetränken, Geschenken und Gourmet-Spezialitäten sowie für attraktive Wine&Dines und Degustationen. Im rund 2300 Weine, 1400 Spirituosen, 600 Softdrinks und 500 Biere starken Sortiment bleiben keine Wünsche offen!

Am letzten November- und ersten Dezember-Wochenende lädt der Wein- und Getränkespezialist wieder zu seinen traditionellen Weihnachtsdegustationen ein. Am Freitag, 23. November (17–20 Uhr) und Samstag, 24. November (10–17 Uhr) sowie am Samstag, 1. Dezember (10–17 Uhr) und am Sonntag, 2. Dezember (11–17 Uhr) stehen über 80 attraktive Weine zur Verkostung bereit. Schaumweine, Weissweine und Rotweine aus Europa und Übersee laden an verschiedenen Ständen zum Degustieren und Verweilen ein. Die perfekte Gelegenheit, um neue Weine und altbekannte mit neuem Jahrgang zu probieren.

Degustationsweine werden mit bis zu 30% Rabatt angeboten, alle anderen im Sortiment mit 10%. Alle Weine sind an Lager, so dass man seine Wahl auch gleich mit nach Hause nehmen oder sich bei einem Einkauf ab 100 Franken gratis nach Hause liefern lassen kann. Selbstverständlich können an den Degustationstagen auch alle anderen Artikel erstanden werden. Bald steht Weihnachten vor der Tür – wer also auf der Suche nach einem passenden Geschenk ist, wird im SCHÜWO Wein- und Getränkeparadies bestimmt fündig. Neben ausgesuchten Weinen, speziellen Spirituosen und diversen Feinkostprodukten findet man fantastische Geschenkideen und Adventskalender, die jedes Geniesserherz höher schlagen lassen.

SCHÜWO Trink-Kultur
Schützenmattweg 32
5610 Wohlen

056 622 18 20
www.schuewo.ch

Dienstag, 06.11.2018Region

Atrium-design AG: Ein Raum wird wahr

Text und Bild: Jennifer Loosli

Beim Glasbau hat die Reinacher Firma Atrium-design AG den Durchblick. Und das bereits seit 15 Jahren. Auch diesen Herbst lud das Unternehmen zu einem Tag der offenen Tür, an dem man einen interessanten Einblick in die Wintergartenausstellung erhielt.

Warum nennt man eigentlich Wintergärten «Immer-Gärten»? Weil sie das ganze Jahr nutzbar sind. Diverse «Immer-Gärten» konnten am Tag der offenen Tür bei der Unternehmung Atrium-design AG in Reinach bestaunt, betreten und genauer unter die Lupe genommen werden. Der neuste Trend in der Wintergarten-Industrie sind die Finstral-Wintergärten, die es neu auch bei Atrium-design AG zu kaufen gibt. Die meisten Wintergärten sind sogenannte Kaltwintergärten und deshalb nur bei milden Temperaturen angenehm. Ein Wintergarten von Finstral dagegen ist so dicht und gut isoliert, dass man ihn wirklich das ganze Jahr über als vollwertigen Wohnraum nutzen kann. Atrium-design AG ist bekannt für ihre einzigartigen Ideen und Trends, die in kreative und technische Umsetzungen von neuen Produktereihen gesetzt werden. Atrium-design AG bietet nebst Wintergärten auch spannende und effiziente Lösungen für den Outdoor-Bereich an. Neben Pergolasystemen von Renson oder Sonnen-, Wind- und Wetterschutzsystemen von Stobag und Leiner Markisen findet man alles rund um die «Immer-Gärten». Ein Besuch des Showrooms der Atrium-design AG lohnt sich auf jeden Fall.

Dienstag, 06.11.2018Region

EWS localPower: Schöner Zustupf in Vereinskassen

Text und Bild: Thomas Moor

Weihnachten war bereits ein erstes Mal im November. Jedenfalls für je einen Verein oder eine Institution aus den Aktionärsgemeinden der EWS localPower Reinach. Als krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres (20 Jahre) fanden im Saalbau Reinach die Check-Übergaben statt.

«Es soll ein Dank sein an die Vereine, deren Mitglieder immer und immer wieder einen grossen ehrenamtlichen Einsatz leisten», wie OK-Mitglied und VR-Vizepräsident Werner Augstburger in seiner Ansprache festhielt. Folgende Vereinsvertreterinnen und -vertreter bat er auf die Bühne: Für Menziken Felix Matthias (Verein Freunde der Lise), für Reinach Patrick Kummli (SC Reinach), für Gontenschwil Karin Huber (SATUS) und Simon Wilhelm (STV), für Zetzwil Gemeinderat Beat Heinzer (jährlicher Behörden- und Vereinsapéro) und für Birrwil Monique Ernst (Verkehrsverein). Dort überreichte ihnen VR-Mitglied Renate Gautschy (Gemeindeammann Gontenschwil) einen Check in der Höhe von 1000 Franken (resp. 2x 500 Franken für Gontenschwil). Eine grosszügige Geste der jubilierenden EWS localPower. Die Wahl der Beschenkten trafen im Vorfeld übrigens die Gemeindeammänner der betreffenden Gemeinden.

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Dienstag, 06.11.2018Seengen

Pfadi Hallwyl ging ins Geheimagentenlager

Text und Bild: Eing.

In der Woche vom 29. September bis zum 06. Oktober 2018 drehte sich bei der Pfadi Hallwyl alles um das Lösen von Geheimmissionen in Aesch bei Maur (ZH). Beim Antreten erhielt die Pfadi Hallwyl ein mysteriöses Video zugeschickt, in welchem gezeigt wurde, dass zwei von ihren Leitern entführt wurden.

So begab sich die Pfadi Hallwyl auf geheime Missionen. Immer begleitet von Agent B, welcher sie zu Geheimagenten ausbildete. Mithilfe von diversen Spielen und Postenläufen stärkten die Lagerteilnehmer ihren Zusammenhalt und steigerten ausserdem ihre Kampffähigkeit gegen die Bösewichte. Natürlich durfte auch das Lösen von Rätseln und Finden von Spuren nicht fehlen. So wurden auch noch der Zoo Zürich besucht und der geheime Weg der geheimen Geheimnisse in drei Gruppen bestritten. In der Nacht auf Dienstag hatte die Pfadi Hallwyl ihre erste grosse Mission. Dies geschah im nahegelegenen Wald, wo man schon von weitem das Blinken des UFOs wahrnehmen konnte. Am Samstagnachmittag wurde das Lager gemeinsam am Bahnhof Boniswil beendet und sowohl Kinder, wie auch Leiter fuhren zwar müde, aber mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause.

Mehr Bilder und ausführliche Tagesberichte auf unserer Homepage www.pfadi-hallwyl.ch. Nächste Aktivität ist am Christchindlimärt Seengen! Dort sind wir wie jedes Jahr mit feinem Pfadirisotto und schönen Misteln vertreten.

Freitag, 02.11.2018Hallwil

Chrömlibacken des Frauenvereines

Text: Eing., Bild: Pixabay

Haben Sie auch keine Lust, Zuhause alleine Weihnachts-Chrömli zu backen? Wir haben die Lösung: Der Frauenverein Hallwil lädt Sie herzlich zum gemeinsamen Chrömlibacken ein.

Ablauf: In ungezwungener Runde heissen wir die Adventszeit willkommen und werden unter der Leitung von Eva Suter die Chrömli gemeinsam ausstechen und backen. Es werden ca. 8 verschiedene Sorten Teig vorhanden sein. Am Schluss wird die süsse Pracht aufgeteilt, ca. 1,5–2 kg pro Person.

Datum: Dienstag, 27. November 2018
Ort: Schulhausküche Hallwil
Dauer: 18.00–ca. 22.00 Uhr
Kosten: Fr. 25.–
Mitbringen: Chrömlidosen

Teilnehmer: Es ist jede Frau / jeder Mann herzlich willkommen

Anmeldung bis am: 21. November 2018

Informationen und Anmeldungen:
Eva Suter-Huber, Wannenmoos 373, 5705 Hallwil, Tel. P.: 062 777 61 11, Tel. G.: 062 777 46 60
Elisabeth Urech, Breiten 79, 5705 Hallwil, Tel. P.: 062 777 39 72, Tel. G.: 062 889 14 31

Freitag, 02.11.2018Gesundheit

Eusi Region – euses Spital

Bild: Pixabay

Dr. med. Bernd Heinrich, in Reinach niedergelassener Orthopäde und Unfallchirurg, ist Hüft- und Kniegelenkspezialist am Spital Menziken. Im Rahmen seines Publikumsvortrages «Schmerzen im Hüftgelenk» vom 03.10.2018 berichtete Dr. Heinrich über die Hüftgelenksarthrose und stellte umfassend die Möglichkeiten der Behandlung dar.

Zunächst muss immer der Ursprung und die Ursache für Gelenkbeschwerden in der orthopädischen Sprechstunde herausgefunden werden. Nach einem gezielten Gespräch, in dem die Art, Dauer und Intensität der Beschwerden erörtert werden, kann der erfahrene Mediziner durch die Untersuchung des Patienten und die ggf. ergänzend durchgeführte Röntgenuntersuchung zunächst die Diagnose stellen. Anschliessend wird ein speziell auf den Patienten ausgerichtetes Behandlungskonzept erarbeitet und mit dem Patienten besprochen. In manchen Fällen sind weitere Spezialuntersuchungen erforderlich wie zum Beispiel eine Kernspintomografie oder eine diagnostische Infiltration des Gelenkes.

Die Abnützung des Gelenkknorpels (Arthrose), ist die häufigste schmerzhafte Gelenkerkrankung des Erwachsenen. Hüft- und Kniegelenke sind besonders häufig betroffen. Doch, unterstreicht Dr. Heinrich, bevor eine Operation durchgeführt wird, werden zunächst alternative Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen. Infrage kommen hierbei zum Beispiel die Beratung bezüglich der Lebensgewohnheiten, die medikamentöse Therapie, Physiotherapie und auch Spritzenbehandlungen bis hin zur Eigenbluttherapie. Der Patient wird dabei in jeder Phase in die Entscheidung über die Art der Behandlung eingebunden.

Erst im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung kann der Ersatz des Gelenkes durch ein sogenanntes künstliches Gelenk, auch Prothese genannt, erforderlich werden. «Durch neue, auf den Patienten ausgerichtete Operationsmethoden und die jeweils passende Auswahl der Implantate sowie eine individuelle Nachbetreuung gelingt eine zügige Rehabilitation», so Dr. Heinrich. Die meisten Patienten dürfen am Tag der Operation bereits aufstehen und erste Schritte gehen. Dabei ist zumeist eine frühe Vollbelastung des operierten Beines erlaubt. Dadurch sind der künstliche Ersatz des Hüft-, aber auch des Kniegelenkes, zu den erfolgreichsten orthopädischen Operationen überhaupt geworden. In der Hand des erfahrenen Orthopäden stellen sie eine ausgezeichnete Methode dar, um Schmerzfreiheit zu erreichen. Dadurch kann die Lebensqualität nachhaltig verbessert werden und die Mobilität sowie Selbständigkeit erhalten bleiben.

Asana Gruppe
Spital Menziken, 5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Quelle: Asana Gruppe AG Spital Menziken

Freitag, 02.11.2018Seengen

Verein Alte Schmitte: Gehobene Salonmusik

Text und Bild: Eing.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres «25 Jahre Alte Schmitte Seengen» lädt der Verein zum gemütlichen Konzertnachmittag ins Kirchgemeindehaus Seengen ein. Den Besuchern wird mit Salonmusik der Gruppe «La Jalousie» bei Kaffee und Kuchen gleich ein doppelter sonntäglicher Genuss geboten.

Das Ensemble «La Jalousie» besteht seit 1999 und kann auf unzählige Auftritte im In- und Ausland zurückblicken. Mit seiner mal schwungvoll heiteren, mal melancholischen Musik hat sich das Trio schweizweit einen Namen im Bereich der gehobenen Unterhaltungsmusik gemacht. Die drei Solisten, Martina Brodbeck (Cello), Sabine Bachmann (Akkordeon) Sven Bachmann (Klarinette), spielen Salonmusik in kammermusikalischer Manier. Die besondere Besetzung mit einem Akkordeon erlaubt es, die Kompositionen flexibel auszugestalten und den Arrangements einen ganz speziellen Anstrich zu geben.

Zur Aufführung gelangen Stücke querbeet von Tango, Walzer, Filmmusik über Werke von Lehàr, Strauss, Linke, etc. Man darf gespannt sein auf heitere, beschwingte Unterhaltung. Dazu lassen sich feine, selbst gemachte Backwaren und Kaffee geniessen. Zur Auswahl präsentieren sich am Buffet (Selbstbedienung) exakt 25 Kuchen in verschiedenen Sorten. Die Überraschung dabei wird sein, dass es keinen Kuchen zweimal gibt!

Sonntag, 18. November, 14.00–17.00 Uhr
Kirchgemeindehaus Seengen
Eintritt frei

Freitag, 02.11.2018Boniswil

Brand in der Pausenhalle – Übung für den Ernstfall

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Eine vermisste Person, Feuer und dichter Rauch in der Pausenhalle der Schule Boniswil. Ein unter Wasser stehender Keller und ein Auto, das Öl in den Bach verliert. So viele Ereignisse auf einmal bleiben hoffentlich weiterhin nur Übungsszenarien.

Damit in allen Situationen schnell und effizient reagiert werden kann, übte die Feuerwehr Boniswil-Hallwil den Ernstfall. Übungsleiter Peter Fehr, Einsatzleiter Stefan Aeschbach und Kommandant Roger Zingg hatten alles im Griff. Nach Eingang des Alarms, ausgelöst von einer Zuschauerin, traf die Truppe mit dem TLF ein und die Bekämpfungsmassnahmen des «Brand mittel im Schulhaus Boniswil» konnten beginnen. Es wurde analysiert, reagiert, delegiert und gehandelt. Mittels Wärmebildkamera konnten die Zuschauer genau verfolgen, wie sich die Atemschutztruppe auf dem Weg zur vermissten Person machte. Mit dem speziellen Lüfter wurde der dichte Rauch aus dem Raum vertrieben, die Schläuche wurden ausgerollt und das Feuer schliesslich gelöscht. Die mit Wasser gefüllte Mulde symbolisierte einen Keller, der unter Wasser steht. Fachkundig wurde die Pumpe so platziert, wie es auch im Ernstfall bei einer Überschwemmung notwendig wird. Um zu verhindern, dass der Bach verschmutzt wird, konnte in geübter Eile eine Bachsperre mit Auffangvorrichtung erstellt werden, da in diesem Übungsfall drohte, dass das Unfallauto an der Uferböschung Öl verliert. Wie Feuer in früheren Zeiten gelöscht wurde, zeigte der Feuerwehrverein Boniswil, was beim Publikum ebenfalls sehr gut ankam. Mit der alten Handdruckspritze wurde der brennende Strohballen mit vereinten Kräften gelöscht. Schritt für Schritt erklärte René Urech den Zuschauern alle Handlungen und Ereignisse. Anschliessend an die gelungene Hauptübung an diesem trüben und nassen Samstagnachmittag genossen die Feuerwehrleute wie auch die Besucher den kleinen Apéro im Trockenen gleichermassen.

Freitag, 02.11.2018Reinach

Gemeinnütziger Frauenverein Reinach-Leimbach

Text und Bild: Eing.

Am Montag, den 22. Oktober, trafen sich die Mitglieder der Behindertensportgruppe und etliche Frauen der Brockenstube Baselgasse des Gemeinnützigen Frauenvereins Reinach-Leimbach in der Turnhalle Pfrundmatt zur Checkübergabe des diesjährigen Erlöses des Brockifestes.

Der beachtliche Betrag von 2500 Franken durfte Herrn Karl Leu übergeben werden. Das Geld wird der Verein für die Durchführung der Aargauermeisterschaft Behindertensport am 25. August 2019, welche in Reinach selbst stattfinden wird, bestens verwenden können und dort einsetzen.

Die Freude der Sportler war riesig und wurde mit einem tosenden Applaus auch deutlich zum Ausdruck gebracht.

Freitag, 02.11.2018Hallwil

Frauenverein: Nähabend

Text und Bild: eing.

Leider nicht viele, aber dafür sehr motivierte Frauen kamen am 17. Oktober zu unserem Nähabend. Sehr konzentriert machten sich alle an die Arbeit. Zuerst wurde der Stoff ausgewählt und schon bald ratterten die Nähmaschinen. Heraus kamen tolle kleinstfaltbare Taschen, die man praktisch in der Handtasche mitnehmen kann und bei Bedarf schnell zur Hand hat. Tipps und Kniffe zum Thema Nähen wurden weitergegeben. So ging der gemütliche Abend schnell zu Ende.

Freitag, 02.11.2018Meisterschwanden

Männerriege – Fit in den Winter

Text und Bild: Eing.

Mit der Männerriege fit in den Winter. Fährst du Ski Alpin, machst du Langlauf oder gehörst du zu den Schneewanderern? Die nötige Fitness kannst du im Kreis der Männerriege erwerben. Durch deine Fitness erhöhst du deine Sicherheit. Unfälle passieren nicht einfach so.

Unser Programm beinhaltet die verschiedensten Trainingseinheiten für Beweglichkeit, Kraft und Gleichgewicht. Dafür sorgen unsere drei ausgewiesenen Leiterinnen: Edda Frey, Petra Bättig und Sybille Richner, ergänzt durch Werner Frei, Urs Ingold und Sepp Kornmann.

Wir laden jeden gerne zu einem unverbindlichen Probe-Abend ein. Hast du Fragen oder möchtest du das Jahresprogramm als Info, so rufe ganz einfach unseren Obmann, Marcel Freivogel, unter 056 667 43 21 an oder sende eine E-Mail an fmarcel@hotmail.ch.

Wir treffen uns jeden Montagabend, Turnbeginn ist um 20.15 Uhr (Turnende um 21.45 Uhr) in der Turnhalle mit der schönsten Aussicht in der Schweiz. Anschliessend treffen wir uns gerne im Restaurant. Wir freuen uns auf dein Kommen und begrüssen dich herzlich.

Freitag, 02.11.2018Boniswil

Gestaffelte Aufhebung des Bezirksschulstandortes Fahrwangen bis zum Schuljahr 2022/23

Text: Eing., Bild: Pixabay

Gemäss Beschluss des Regierungsrates vom 18. Oktober 2017 sind die Bezirksschulen im Seetal bis spätestens ab dem Schuljahr 2022/23 nur noch an den Standorten Seengen und Seon zu führen. Der Standort Fahrwangen muss aufgehoben werden. Zusätzlich hat der Regierungsrat auch die neuen Schulkreise festgelegt.

Die Bezirksschüler/-innen der Gemeinden Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil und Hallwil sind der Bezirksschule Seon und jene der Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Leutwil, Meisterschwanden und Sarmenstorf der Bezirksschule Seengen zuzuteilen. Diese Zuteilung erfolgte aufgrund der für die nächsten Jahre prognostizierten Schülerzahlen und den vom Kanton bewilligten Abteilungen, sechs in Seon und neun in Seengen. Dies ergibt für Seon zwei und für Seengen drei Jahrgangsklassen an der Bezirksschule. Die Oberstufenklassen der Real- und Sekundarschule sind von dieser Änderung und den neuen Schulkreisen nicht betroffen.

Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte setzen diesen Auftrag unter der bereits bestehenden Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den Bezirksschulen und den heute vorliegenden Schülerzahlen möglichst optimal um. Neben den prognostizierten Schülerzahlen als elementare Planungsgrundlage sind Schulleitungen und Schulpflegen auch gegenüber den Lehrpersonen verpflichtet, eine möglichst sozialverträgliche Lösung vorzulegen. Dies vor allem mit dem Ziel, gute Voraussetzungen für die vom Standortentscheid am stärksten betroffenen Lehrpersonen der Bezirksschule Fahrwangen zu erarbeiten. Mit der aktuell vorliegenden Umsetzungsplanung kann vielen betroffenen Lehrpersonen eine Perspektive für die berufliche Zukunft aufgezeigt und damit die nötige Sicherheit gegeben werden.

Die gestaffelte Umsetzung beginnt aus oben erwähnten Gründen mit dem geltenden Regionalabkommen und aufgrund der aktuellen Schülerzahlen der jetzigen 6. Klassen bereits im Schuljahr 2019/20. Die Bezirksschüler/-innen aus den 11 Gemeinden werden bei gleichbleibender Entwicklung in den kommenden Schuljahren wie folgt zugeteilt:

Schuljahr 2019/20  Schuljahr 2020/21  Schuljahr 2021/22 Schuljahr 2022/23 
Wohngemeinde
Bettwil Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Seengen
Boniswil Seengen Seengen Seengen Seon
Dürrenäsch Seon Seon Seon Seon
Egliswil Seon* Seon* Seon Seon
Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Seengen
Hallwil Seon* Seon* Seon Seon
Leutwil Seengen Seengen Seengen Seengen
Meisterschwanden  Seengen* Seengen* Seengen Seengen
Sarmenstorf Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen/Seengen**  Seengen
Seengen Seengen Seengen Seengen Seengen
Seon Seon Seon Seon Seon

* im SJ 2019/20 wechseln nur die 7. Klässler den Schulort, im SJ 2020/21 werden die 7.+ 8. Klässler am neuen Standort sein
** im SJ 2021/22 wechselt ca. die Hälfte der 7. Klässler den Schulort


Die Boniswiler Bezirksschüler/-innen wechseln also erstmals 2022 nach Seon, während die Hallwiler bereits ab dem nächsten Schuljahr der Bezirksschule Seon zugeteilt werden. Für Leutwil ändert sich nichts.

Mit der gestaffelten Umsetzung werden die beiden sich überlagernden gesetzlichen Vorgaben (Vereinbarung zur Zusammenarbeit und Reduzierung von drei auf zwei Bezirksschulstandorte) vollumfänglich erfüllt. Die Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte haben die Behördenvertreter der von den Änderungen betroffenen Gemeinden am 24. Oktober zu einem gemeinsamen Informationsabend eingeladen und freuen sich auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.

Freitag, 02.11.2018Region

Sanitär Schweiz GmbH: Planung aus einer Hand

Text und Bild: Jennifer Loosli

Individuelle Beratung, zielorientierte Planung sowie fachmännisch ausgeführte Sanitärinstallationen aus einer Hand von der Sanitär Schweiz GmbH mit Geschäftssitz in Rickenbach. Bekannt für ihre Professionalität vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung der Badmodernisierung.

Die Sanitär Schweiz GmbH wurde im Oktober 2017 gegründet. Ein innovatives Installationsunternehmen, das die Bedürfnisse der Kunden kennt und diese in den Mittelpunkt rückt. In den Bereichen Renovation und Sanierung punktet die Sanitär Schweiz GmbH mit viel Erfahrung und Spezialisten. Vom ersten Kontakt bis zur Endabrechnung ist Nathanael Bruderer der Ansprechpartner für neue Badlandschaften. Er übernimmt sämtliche Kontakte mit den Handwerkern, damit sich der Kunde entspannt auf sein neues Bad freuen kann. Ganz nach dem Motto: In einem Arbeitsgang gehts einfacher. Bei der Konzeption des Bades kommt eine 3-D-Software zum Einsatz, die ermöglicht, das zukünftige Badezimmer realistisch darzustellen. Durch die Schwesterunternehmung Comfortfloor Schweiz AG können nach Wunsch die hauseigenen Heizungsinstallateure und Plattenleger moderne Bodenheizungen sowie Wand- und Bodenplatten verlegen. Die Leistungen hören im Moospark 2 in Rickenbach LU nicht bei einer umfassenden Beratung auf. Bei Bedarf tauscht die Sanitär Schweiz GmbH defekte Armaturen, Wannen oder Waschbecken aus. Auch wenn der Boiler entkalkt werden muss oder der Austausch eines Filters ansteht, ist Nathanael mit seinen Handwerkern aus der Region zur Stelle. Qualität die sich bewährt:
www.sanitaerschweiz.ch.

Freitag, 02.11.2018Dürrenäsch

Gewerbeverein Seetal verteilte einen Znüni mit Biss

Text und Bild: Thomas Moor

Herbstzeit ist Erntezeit und damit auch die Zeit der vielen reifen Früchte. Jetzt heisst es wieder «Bühne frei für Apfel & Co.». Auch dank dem Gewerbeverein Seetal, der an den Schulen der Mitgliedergemeinden seit Jahren die Pausenapfelaktion lanciert.

Mit dem Klingeln der Pausenglocken an den Schulen öffnen sich landauf, landab jeweils hunderte von farbigen Znüniböxli. Auch auf den Schulhausplätzen der GVS-Mitgliedergemeinden Seengen, Boniswil, Hallwil, Dürrenäsch, Fahrwangen und Meisterschwanden. Diese Znüniböxli durften am 1. November in Dürrenäsch getrost einen schulfreien Tag einziehen. Grund: Der Gewerbeverein Seetal war wieder mit der traditionellen Pausenapfel-Aktion vor Ort. Der Pausenapfel ist so etwas wie ein Kulturbatzen, den der Gewerbeverein Seetal der Schuljugend in fruchtiger Form seit einigen Jahren jeweils nach den Herbstferien auf den Pausenplätzen der Mitgliedergemeinden verteilt. Und: Sie gingen weg wie warme Weggli – die knackigen, süssherben Braeburn-Äpfel der Landi Hallwilersee. Erfreulich: Da gab es ganz viele Schülerinnen und Schüler, welche sich zwei- und sogar dreimal einen der gesunden Vitaminspender holten und sich herzlich dafür bedankten. «Diese Pausenapfelaktion ist eine gute Sache» findet neben Schulleiter Peter Streit auch das Lehrpersonal. Und nicht zu vergessen jener Schüler (stellvertretend für seine Gespänli), der sich erkundigte, ob die Verteilaktion morgen auch wieder stattfindet.

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Freitag, 02.11.2018Region

Kennen Sie Bruno Wiederkehr … den Jagdaufseher?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Jagdsaison steht wieder vor der Tür und im Wald trifft man hie und da auf Warnschilder, die auf die Jagd aufmerksam machen. Bruno Wiederkehr ist seit vielen Jahren als Jagdaufseher und Hundeausbildner auf den Spuren unseres Wildes unterwegs. Die Bevölkerung ist gespalten in Jagdbefürworter und in jene, die diese konsequent ablehnen. Stichworte wie Treibjagd, Jägersprache und Ethik sind Themen, die uns interessieren.

Bruno, was ist die Jagd für dich?
Es ist eine Aufgabe und mein Beitrag an die Öffentlichkeit, den Wald und das Wild. Für mich ist es inzwischen nicht mehr wichtig zum Abschuss zu kommen und dafür den ganzen Tag hinter einem Baum zu stehen und zu frieren. Ich bin gerne mit meinem Schweisshund unterwegs, um anderen Jägern zu helfen, verletzte Tiere zu finden und dann eventuell zu erlösen.

Wie muss man sich einen Jagdtag vorstellen?
Es gibt die Einzeljagd im Sommer, bei der man alleine auf dem «Ansitz» oder auf der Pirsch ist. Bei dieser Jagd geht es um den Sommerbock, den Fuchs und den Dachs. Und im Winter gibt es die Jagd für die ganze Jagdgesellschaft, zu der man Treiber und Gäste einlädt.

Was genau ist die Bewegungsjagd oder Treibjagd?
Das ist die Jagd von Oktober bis Dezember mit Hunden und Treibern, bei welcher das Wild durch Stöberhunde aus seinen Einständen «gedrückt» wird. Der Jäger steht auf seinen markierten Ständen und versucht, «anzuwechselndes» Wild zu erlegen, wobei das Schiessen den kleinsten Teil der Jagd ausmacht.

Welches sind die Kriterien, dass ein Reh vom Jäger erlegt wird?
Vor dem Abschuss müssen viele Kriterien stimmen. Der Abstand zum Tier darf nicht grösser als dreissig Meter sein. Zu nah geht auch nicht, weil die Verteilung der Schrotgarbe nicht optimal wäre. Gelände, Strassen oder eventuelle Spaziergänger müssen ebenfalls genau abgewogen werden. Wenn eine Geiss mit ihrem Kitz kommt, schiesst man sicher nie auf das Muttertier.

Hat das Reh überhaupt eine Chance davon zu kommen?
Rehe sind sehr schlau und wendig. Sie rennen nicht kopflos weg, sondern bleiben stehen und schätzen die Situation ein, bevor sie die Flucht ergreifen. Wenn der Hund auf der Spur bellt, wie das den Hunden anerzogen wird, hat es gute Chancen davon zu kommen.

Hunde, die im Wald Rehe reissen sind immer wieder ein Thema. Was kannst du dazu sagen?
Wir haben hin und wieder Hunde die wildern. Das Reh wird von diesen stummjagenden Hunden überrascht und flieht nicht, weil es ihr Kommen nicht hört. Hofhunde sind oft gross und zu schnell für ein Reh. Von April bis Juli müssen die Hunde auch auf Waldstrassen und Waldrändern an der Leine sein. Da müssten wir Jäger natürlich mit unseren Hunden manchmal mehr Vorbild sein.

Was lernt ein Jagdhund bei der Ausbildung?
Für die Bewegungsjagd lernt er das «Stöbern», das bedeutet die Spur des Wildes am Boden zu verfolgen. Sobald er die Spur hat, muss er Laut (Spurlaut) geben. Stumm jagende Hunde sind auf der Jagd nicht zugelassen. Der Schweisshund hingegen lernt, Blutspuren von verletzten Tieren zu finden. «Schweiss» bedeutet in der Jägersprache das Blut, welches den Körper verlassen hat.

Was hat es mit der Jägersprache auf sich?
Die Jägersprache ist keine Verniedlichung, wie sie manchmal bezeichnet wird. Es ist überliefertes Kulturgut, wie auch das Blasen des Jagdhorns.

Welche Pflichten und Aufgaben hat der Jäger nebst der Jagd im Wald?
Das beginnt mit Kitzrettungen im Frühling. Meistens ruft der Bauer einen Tag vor dem Mähen an, damit wir die Wiese mit Fähnchen «verblenden» und die Geiss ihre Jungen rausholt. Wir helfen bei der Wildschadensverhütung mittels Zäunen oder Einzelschützen. Wir suchen nach Unfalltieren, helfen mit beim Heckenpflanzen und beim Aufwerten der Lebensräume des Wildes. Das Entsorgen von Füchsen, Dachsen, etc. nach Verkehrsunfällen gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Jäger.

Wie sieht es aus mit der Jägerethik während einer Jagd?
Am Ende des Tages bettet man die erlegten Tiere auf die «Strecke», auf ein Bett aus Tannästen. Jedes geschossene Tier wird geehrt, indem man es mit dem Jagdhorn «verbläst» und ihm, als «letzten Biss», einen kleinen Tannast in den «Äser» steckt. Die ganze Jagdgesellschaft ist anwesend, rekapituliert den Tag und schliesst die Jagd ab.

Wie sieht es mit dem Nachwuchs aus in Jägerkreisen?
In Gontenschwil haben wir keine Nachwuchsprobleme. Wir müssten fünf Jäger sein, sind aber momentan zehn. Ich bin der Älteste. Wir haben auch eine ausgebildete Jägerin.

Gibt es etwas, das du den Lesern mitgeben möchtest?
Ja, die Jagdgegner sollen doch bitte sachlich diskutieren und vielleicht auch einmal an einen Jagdtag mitgehen, um zu sehen, wie es wirklich zu und her geht.

Freitag, 02.11.2018Hallwil

Wünschen Sie den Besuch vom Wiehnechts-Chindli?

Text und Bild: eing.

Der Brauch: Wir sind eine Gruppe von sieben Mädchen, die nach einem alten Brauch an den beiden Weihnachtstagen von Haus zu Haus ziehen. Bei den Familien singen wir ein Weihnachtslied und verteilen selbst gebackene Weihnachtschrömli.

Freuen Sie sich auch auf den besinnlichen Brauch vom Wiehnachtschindli? Dann freuen wir uns auf Ihre Anmeldung. Wenn Sie die Mädchen nicht empfangen möchten, bitten wir Sie, sich abzumelden.

Mit Ihrer Anmeldung helfen Sie uns, dass die Mädchen die Familien auf den jeweiligen Routen zu angemessenen Zeiten besuchen können. Vielen Dank für ihre Mithilfe.
Brauchtumskommission Hallwil
Verantwortliche Wiehnechts-Chindli

Die Routen:
24. Dezember, ab 16 Uhr
Kommunalgebäude - Haldenweg - Seengerstrasse - Ausserdorf - Bettacker - Zelglistrassse - Delle - Seetalstr. Ost - Mühlematt - Weid - Kappelen - Seetalstr. West - Rebenhübel -Tal - Hübel - Langjucharten - Friedhofweg - Rüchlig.

25. Dezember, ab 16 Uhr
Käsereistrasse - Steinmattweg - Breiten - Mülisacker - Dürrenäscherstr. Ost - Weihermatt - Seetalstr. 85 - Weiheracker - Dürrenäscherstr. West - Grossacker - Kofer - Mürbe - Wannenmoos - Sonnhalde - Engenbühl - Bahnhofstrasse.

Bitte meldem Sie sich bis zum 20.12.2018 bei der Gemeindekanzlei. Mit genauer Angabe der Adresse, vorzugsweise per Mail: gemeinde@hallwil.ch oder Tel. 062 777 3010.

Mittwoch, 31.10.2018Gesundheit

Nervenschmerzen an Hand oder Fuss

Bild: Zvg.

Nervenschmerzen sind oft brennend, krisselnd oder elektrisierend. Nur mit einer genauen Untersuchung kann man herausfinden, ob tatsächlich ein Nerv die Ursache ist. Ein Nerv kann schmerzen, wenn er eingeklemmt ist oder wenn er vor längerer Zeit durchgeschnitten wurde. Da Nerven eine Art elektrische Verbindung zwischen Haut und Gehirn darstellen, fühlt man die Schmerzen meist an der entsprechenden Hautstelle, nicht an der Stelle der Einklemmung.

An der Hand ist das Karpaltunnelsyndrom die häufigste Nerven-Einklemmung mit Gefühlsstörungen am Daumen, Zeige- und Mittelfinger. Oft wacht man nachts auf wegen Schmerzen an der Hand, was durch eine einfache Schiene gelindert werden kann. Die Einengungsstelle ist am Handgelenk. Am zweithäufigsten ist das Ellenrinnensyndrom, das meist den Kleinfinger und oft auch den Ringfinger betrifft und das am Ellenbogen entsteht. In beiden Fällen schafft eine kleine Operation meist Abhilfe. In fortgeschrittenen Fällen kann es zu einer schweren Schädigung des Gefühlsnerven oder zu einem Muskelverlust kommen. Eine genaue elektrische Untersuchung der Nerven beim Nervenarzt ist nötig, um die Einklemmung von anderen Ursachen unterscheiden zu können. Sowohl Bandscheibenvorfälle im Halsbereich, als auch eine wenig bekannte Einklemmung der Nervenwurzeln zwischen Halsmuskeln und der obersten Rippe (TOS) können ein Karpaltunnelsyndrom vortäuschen und brauchen eine völlig andere Behandlung.

Durchgeschnittene Nervenenden, meist nach einer Fingeramputation, können ebenfalls schmerzhaft sein. Meist ist hier eine operative Kürzung der Nerven hilfreich.

Am Fuss ist die häufigste Nerveneinklemmung das Morton-Syndrom. Man hat dabei Schmerzen an den Zehenballen beim Gehen und oft taube Zehen. Ursache ist ein kleiner Gefühlsnerv unter den Fussknochen. Hier kann oft eine einfache Kortison-Spritze oder Einlagen helfen, manchmal ist eine Operation erforderlich. Seltener ist die Nerveneinklemmung hinter dem Innenknöchel, die zu einer tauben Fusssohle führen kann, oder am Fussrücken. Auch Bandscheibenvorfälle im Lendenbereich können zu tauben Beinen oder Füssen führen. Schwierig zu behandeln sind Nervenstörungen, die durch Stoffwechselstörungen wie z.B. Zuckerkrankheit entstehen. In allen Fällen ist eine Abklärung der Ursache durch einen spezialisierten Arzt notwendig und kann weiteren Schaden verhindern.

Dr. Mathias Wolf
Handchirurgie (FMH), Fusschirurgie (BDC), Spital Menziken
Termine 077 454 58 81 (auch SMS/ WhatsApp)

Weiteres bei www.dr-mathiaswolf.ch

Mittwoch, 31.10.2018Seengen

Feuerwehr Seengen «löschte» aus allen Rohren

Text und Bild: Thomas Moor

Es goss wie aus Kübeln und die Feuerwehr Seengen löschte aus allen Rohren. Die Liegenschaft an der Oberdorfstrasse brannte und das Feuer griff auf die angebaute Liegenschaft Oberdorfstrasse 30 mit Schopf und Stall über. Zum Glück war alles nur eine Übung. Genauer die Hauptübung, welche wieder ganze viele Seengerinnen und Seenger zum Ort des Geschehens mobilisieren konnte. Beruhigend dabei zu sehen, wie die Mannschaft und das Kader von Kommandant Philip Stevens unter der Übungsleitung von Marco Lindenmann und Simon Häusermann sowie Einsatzleiter Stefan Urech die richtigen Entscheide trafen und die Befehle professionell und korrekt ausführten. Neben einer zusätzlichen Wassertransportleitung, welche aus dem Müliweiher hinunter zum Brandplatz gelegt wurde, galt es auch, sechs Personen aus dem Gebäude via Leiter und mit einem Vorstoss des Atemschutzes zu retten. Die zum Teil Verletzten wurden nach erfolgter Bergung in die Hände des örtlichen Samaritervereins übergegeben, wo die fachmännische Erstversorgung erfolgte. Kommentiert wurde der ganze Einsatz für die Zuschauer von Roger Jordi. Dass auch der Seenger Feuerwehrnachwuchs in den Startlöchern ist, zeigte der Übungsauftakt, welcher von der Jugendfeuerwehr auf dem Müli-Areal bestritten wurde. Bei einem TLF-Einsatz und auf einem Parcours gaben sie unter der Leitung von Dani Heggli eine Kostprobe ihres Könnens ab, welches sie übrigens schon an der Schweizermeisterschaft in Zermatt mit dem 11. Rang von 40 teilnehmenden Mannschaften eindrücklich demonstrierten. Ein Versprechen für die Zukunft und hoffentlich auch ein wertvoller Beitrag für eine zukünftige Feuerwehrrekrutierung.

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Mittwoch, 31.10.2018Region

Schlussübung: Da war Feuer in der Tiefgarage

Text und Bild: Thomas Moor

Es verheisst nichts Gutes, wenn aus einer Tiefgarage dicker Qualm tritt. Dann ist ein schnelles und überlegtes Handeln der Feuerwehr gefragt. Wie in der Überbauung Gautschi-Park in Reinach. Dort fand im Beisein von Gemeindebehörden und Vertretern benachbarter Feuerwehren die Schlussübung der Feuerwehr Oberwynental statt. Als Brandereignis gross liess Übungsleiter Markus Schwarz die gesamte Feuerwehr aus den Magazinen Menziken und Reinach auf den Brandplatz aufbieten. Neben Brandbekämpfung galt es, aus der Tiefgarage eine Bewusstlose aus einem Auto zu bergen. Weitere Personen mussten mit Rauchvergiftungen aus Treppenhaus und Wohnung gerettet werden. Zum Einsatz kam auch die ADL, mit welcher eine verwirrte Person aus dem 3. OG in Sicherheit gebracht wurde. Mannschaft, Offiziere und Sanität leisteten einmal mehr ganze Arbeit. Davon konnte sich nicht nur Kommandant Reto Eichenberger, sondern auch seine Vorgänger Alfred Hirt, Peter Gautschi und Hans Heinrich Leuzinger überzeugen. Nach der Übung ging es zum gemütlichen Racletteplausch auf die Burg.

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Mittwoch, 31.10.2018Region

District12 ist bereit für den Winter

Text und Bild: fabienne Hunziker

Am Samstag,17. November wird die kommende Saison im Sportshop District12 offiziell eingeläutet. Mit feinem Kaffee mit Zusatz und 10% Rabatt auf alle Saisonartikel wird der Winter willkommen geheissen. Nicht nur für Ski-und Snowboardfans ist das Fachgeschäft mit seinem Sortiment bestens gerüstet, auch für Mountainbikebegeisterte ist der Winter mit der richtigen Bekleidung durchaus attraktiv.

Ob für den sportlichen Abfahrer oder den gemütlichen Hobbysportler, bei District12 an der Aarauerstrasse 19 in Reinach werden Wintersportler fündig. Die grosse Auswahl an Brillen und Helmen eignet sich für Ski-und Snowboardfans jeden Alters. Damit die optimale Sicherheit immer gewährleistet ist, empfiehlt Jonny Bolliger, den Ski- wie auch Velohelm alle fünf bis sechs Jahre zu ersetzen. Auch wenn sich keine Stürze ereignet haben, werden selbst hochwertige Materialien, ausgesetzt bei Wind und Wetter, irgendwann porös und hart. Für einen angenehmen Stand, weniger Ermüdungserscheinungen und ein komfortableres Gefühl in den Skischuhen, sind neu speziell geformte Einlegesohlen erhältlich. Sandy Merz und Jonny Bolliger nehmen sich gerne Zeit für jede individuelle und kompetente Beratung. Mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Lenzerheide, kann der Inhaber auf ein breites Fachwissen in Sachen Bike-und Wintersport zurückgreifen. Um den unterschiedlichsten Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, bietet das Geschäft Skis und Boards zur Miete und zum Verkauf an. Individuell sind die Sportgeräte tages-, wochen- oder saisonweise zu mieten. Anschliessend an eine Saisonmiete besteht ebenfalls die Möglichkeit, den Ski käuflich zu erwerben. Um die Wintersaison auch für das Bike oder E-Bike optimal zu nutzen, ist diese Zeit die beste, um es rechtzeitig wieder fit für den nächsten Frühling zu machen. Mit dem Hol- und Bringservice, welcher das Team von District12 anbietet, wird das Velo abgeholt, gewartet, und dem Kunden wieder nach Hause gebracht. Auch ein Überwinterungsservice ist möglich, bei welchem das E-Bike bei optimalen Bedingungen eingestellt und der Akku in der kalten Jahreszeit fachkundig kontrolliert und geladen wird. Nächsten Frühling noch bequemer auf dem Sattel sitzen? Kein Problem, mit der neuen digitalen Sitzbreitenmessung kann für jeden Kunden der ideale Fahrradsattel ermittelt werden.

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Mittwoch, 24.10.2018Boniswil

Daumen hoch für den Medienclub live im Saalbau

Text und Bild: Thomas Moor

Der Verein Zukunft Boniswil trifft den Nerv der Zeit nicht nur als Verein als solches, sondern auch mit seinen Aktivitäten im Dorf. Der jüngste Coup war der Medienclub live im Saalbau zum Thema Handy. Der Anlass war thematisch und besuchermässig ein Volltreffer. Daumen hoch!

Seine Augen leuchteten: Jene von Josef Högger vom Verein Zukunft Boniswil. Er freute sich über das grosse Interesse, welches der Medienclub live ausgelöst hat. Ins gleiche Horn stiess Franz Fischlin (SRF Tagesschau und Medienclub). Zwar moderiert er die Tagesschau jeweils vor zigtausenden von Zuschauern. Nur: Sehen kann er sie nicht. Ganz anders beim Talk im Saalbau in Boniswil. Hier hatte er Blickkontakt mit dem Publikum. «Ein Super-Erlebnis», wie er zum Auftakt des Podiumsgesprächs sagte. Seine Gäste waren Larissa Hauser, Fachfrau für Suchtfragen aus Winterthur; Pascal Marquardt, Lehrer Boniswil und Marc Aeschbach, Student Politikwissenschaft und Soziologie ebenfalls aus Boniswil. Inhaltlich stand das topaktuelle Thema «Handy – Sucht oder Segen» zur Diskussion. Nun: Das Handy ist in aller Leute Hände und an aller Leute Ohren. Telefonieren, gamen, posten, liken, sms-en, einkaufen, bezahlen und vieles mehr: Es scheint fast so, dass ohne Handy in der heutigen Zeit nichts mehr geht. Und so laufen viele (übrigens Alt und Jung) denn auch gesenkten Hauptes durch die Gegend. Nein, nicht etwa aus Traurigkeit, sondern weil man mit dem Handy beschäftigt ist. «Was machen wir mit dem Handy – und was macht das Handy mit uns», war eine der zentralen Fragen an diesem Abend.

Zweifellos ist das Handy eine Erleichterung im Alltag. Und so sieht es Marc Aeschbach als «all in one»-Paket, welches er als Student zu schätzen weiss. Er könne das Handy aber auch ganz gut abschalten und zum Beispiel den Abend im Freundeskreis bei einem feinen Essen geniessen. Lehrer Pascal Marquardt sieht das Handy sowohl als Segen als auch als Sucht. Unter den Schülern gehe es nicht um die Frage «Hast du ein Handy?», sondern «Welches Handy hast du?». Während in Frankreichs Schulen ein striktes Handyverbot herrscht, gelten hierzulande von Schule zu Schule unterschiedliche und individuelle Regeln. Ob bei den Schülern eine Sucht zum Handy festzustellen sei, war eine brennende Frage. Nun: Der Whatsup-Chat unter Schülern läuft unbestritten auf Hochtouren. Natürlich nicht während des Schulbetriebes. Und wer nicht dabei ist, ist ganz einfach nicht «in» und steht schon bald einmal auf dem Abstellgeleise – wird ausgeschlossen. Interessante Frage deshalb: Wann gibt man seinem Kind ein Handy? Der Plan eines anwesenden Familienvaters sah vor «kein Handy für meinen Sohn vor dem 16. Lebensjahr». Dieser Plan ist aber längst Schnee von gestern. Wegen der möglichen Ausgrenzung wurde er über den Haufen geworfen. Es ist deshalb ganz wichtig, dass im Elternhaus, in der Schule, im Lehrbetrieb und am Arbeitsplatz klare Leitplanken und Regeln im Umgang mit dem Handy gesetzt werden. Das Handy habe viele Funktionen, welche mit Abhängigkeiten verbunden seien, wie Larissa Hauser, Fachfrau für Suchtfragen, sagte. Die Frage, ob man sich in Sachen Handygebrauch noch auf der gesunden Seite befinde, sei schwierig zu beantworten. Sicher sei, wer einer offensichtlichen Handysucht verfallen sei, überspiele damit in ganz vielen Fällen andere persönliche Probleme. Dann heisst es «Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Beratungsstelle». Klar ist, dass der technische Fortschritt nicht gebremst werden kann. Die elterliche Gewalt hat deshalb im Handyumgang eine wichtige Erziehungsaufgabe, Verantwortung und Vorbildfunktion. Schlussendlich ist es mit dem Handykonsum, wie mit allem anderen im Leben: Auf das gesunde Mass kommt es an. Ein gesundes Mass an kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Seetal erhielten die Podiumsteilnehmer als Dank für ihr Engagement. «Alle haben auf ein Honorar verzichtet», wie Josef Högger sagte. Sonst wäre der Verein womöglich Pleite gegangen, wie er augenzwinkernd anfügte.

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Mittwoch, 31.10.2018Meisterschwanden

Schwingende Röcke und eine Pizza Mistica

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am diesjährigen Trachenabend präsentierte die Trachtengruppe Meisterschwanden einmal mehr ein sehr unterhaltsames Programm. Nach den beliebten Auftritten der Tanzgruppe und der Kindertanzgruppe, konnte beim gelungenen Theaterstück herzhaft gelacht werden.

Nach der Begrüssung durch Präsidentin Vreni Häfliger erklangen auch schon die ersten Töne der «Roggehuse-Musig». Schwungvoll und im Takt wurden die teils komplizierten Schrittkombinationen vorgeführt. Die Trachtengruppe ist stets auf der Suche nach neuen Mitgliedern, tanzfreudige Menschen sind also jederzeit willkommen. Auch die Kindertanzgruppe stand den Grossen in nichts nach, schnell waren auch diese Wangen gerötet und die flinken Mädchen drehten ihre schönen Trachten Hand in Hand, ebenso schwungvoll im Kreis. Arnold Panier gelang auch in diesem Jahr, ein perfektes Theaterstück für «sein» eingespieltes Ensemble zu finden. Mit Verwirrung um viel Geld, ungeniessbare Pizzen und einen Fiat Punto wurde im Saal viel gelacht. Als nicht sehr effizienter, aber sehr profitorientierter Gemeindepräsident Götschi hatte Arnold Panier nicht immer alles im Griff. Die gewiefte Praktikantin, gespielt von Daniela Scheidegger, wie auch die Kommissarin Rusterholz, gespielt von Edith Häusermann, machten ihm hin und wieder einen Strich durch die Rechnung. In der Rolle der Sekretärin glänzte Vreni Häfliger, der Pizzabäcker Giovanni, welcher seinen Fiat einfach irgendwie nicht los wurde, wurde gespielt von Matthias Fischer. Der reichste Mann des Abends war Christoph Knöpfli als Millionär Graf von Heinigen, der inkognito krampfhaft versuchte, eine halbe Million vor dem Fiskus zu verstecken. Gemeinsam mit der MG Meisterschwanden, welche hervorragend die Bewirtung übernahm, gestaltete die Trachtengruppe einen rundum gelungenen und fröhlichen Abend für Jung und Alt.

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Mittwoch, 31.10.2018Gontenschwil

Kulturkommission: Rezitation mit Musik

Text und Bild: Eing.

Eine überaus grosse Zuhörerschaft fand am 25. Oktober 2018 den Weg ins Schulhaus Husmatt in Gontenschwil und lauschte den virtuos vorgetragenen Texten von Schauspieler und Dichter Hanspeter Müller-Drossaart, musikalisch begleitet vom Musikerehepaar Bachmann-Frey.

Nach einer kurzen Begrüssung durch die Präsidentin der Kulturkommission, Frau Ursula Kaufmann, eröffnete das Musikerehepaar Sabine und Sven Frey-Bachmann den Abend. Die Zuhörer merkten bald: Da sind leidenschaftliche Musiker am Werk.

Schon bald zog Hanspeter Müller-Drossaart die Zuhörer mit seinen Schilderungen und seinen meist kurzen Gedichten und Geschichten in seinen Bann. In seiner Reise durch die Schweiz brachte er mit seiner markanten Stimme die Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln. Heitere und berührende Texte, Menschliches, ja gar Allzumenschliches wusste er meisterhaft vorzutragen. Schrullige Menschenportraits und Wort- und Klangspielereien wechselten sich immer wieder ab. Das Publikum spendete Applaus und erfreute sich an Müller-Drossaarts Wortwitz. Einige Geschichten regten sicher den einen oder anderen Zuhörer auch zum Nachdenken über das eigene Leben nach.

Hanspeter Müller Drossaart ist in einigen Literatursendungen meist in Hochdeutsch zu hören. In seiner Lesung zeigte er, dass er sich auch in Mundart prägnant ausdrücken kann.

Im Anschluss an den Anlass lud die Kulturkommission zu einem Apéro im Foyer ein. Die drei Künstler mischten sich unter die Gäste. Mit vielen anregenden Gesprächen fand der Abend seinen Ausklang.

Mittwoch, 31.10.2018Dürrenäsch

Dürrenäsch hat 38 stolze, kleine Nistkastenbauer

Text und Bild: Thomas Moor

Keiner zu klein, Nistkastenbauer zu sein. Wie wahr! Im Kindergarten von Simone Gubler und Nadja Hänggli zeigten sich die Mädchen und Buben, welche handwerkliche Fähigkeiten in ihnen steckt. Zusammen mit ihren Vätern bauten sie Nistkästen für den Natur- und Vogelschutzverein.

Es war eine gelungene Premiere und ein Projekt unter dem Motto «Jugendarbeit», mit welchem sich der Natur- und Vogelschutz Dürrenäsch die Jugend für die Natur und die Vogelwelt sensibilisieren möchte. «Deshalb fragten wir die beiden Kindergärtnerinnen an, ob sie Lust hätten, mit den Kindergartenkinder Nistkästen zu bauen», wie der Ressortverantwortliche Dani Rindlisbacher erzählt. In der Regel herrscht im Kindergarten am Samstag jeweils typische Wochenendruhe. Nicht so am vierten Samstag im Oktober. Da konnte man emsiges Treiben feststellen und es wurde gehämmert und gebohrt, was das Zeug hergab. Die Kindergartenkinder entpuppten sich dabei als grossartige Handwerker und als versierte Nistkastenbauer. 38 Nistkästen wurden aus Bausätzen, die Präsident Markus Peter bereitstellte, zusammengebaut. Jedes Kind durfte die Front nach seiner Fantasie bemalen und mit seinem Namen versehen. Den krönenden Abschluss bildete das Aufhängen der Nistkästen, bei welchem die Kinder ebenfalls Hand anlegen durften.

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Mittwoch, 31.10.2018Region

Jungschützen Leutwil und Zetzwil

Text und Bild: Eing.

In Leutwil fand dieses Jahr, nach längerer Auszeit, wieder ein Jungschützenkurs statt. Er wurde gemeinsam mit Zetzwil durchgeführt. Zehn Jungschützen und ein Junior aus verschiedensten Gemeinden lernten dabei den verantwortungsvollen Umgang mit dem Sturmgewehr 90.

Mit viel Freude und mehr oder weniger ehrgeizig trainierten alle für ihr erstes Wettschiessen. Im Juni dann konnte sich der 13-jährige Junior bereits die erste Goldmedaille vom Jungschützenwettschiessen um den Hals hängen. Nachdem das obligatorische Jungschützenprogramm absolviert war, freuten sich alle auf die vielversprechende Reise. Am Samstagmorgen vom 20. Oktober versammelten sich Jungschützen, Leiter, Helfer und Begleiter beim Schützenhaus. Mit Privatautos und einem gratis zur Verfügung gestellten Bus fuhr die Schar Richtung Brünig. Mit grosser Spannung erwarteten sie das Erlebnis «Brünig Indoor».

Ein motivierter Mitarbeiter dieser Anlage erzählte und erklärte auf einer interessanten Führung, wie «Brünig Indoor» entstanden ist und welche Möglichkeiten geboten werden: Vom Blasrohr bis hin zur 300-m-Schiessanlage ist alles möglich.

Nach einem feinen Mittagessen im Restaurant «Cantina Caverna» freuten sich dann alle auf das Highlight des Tages. In der Polyhalle durften sich die Jungschützen (über 16 Jahre) einmal mit verschiedensten Waffen bekannt machen und sogar ausprobieren. Die zuständigen Verantwortlichen (Jäger/Polizist) hatten sich einiges einfallen lassen. Ob Pistole, Karbein oder Schrotflinte, die Augen der Jungschützen glänzten und funkelten und die vorgesehenen zweieinhalb Stunden verflogen im Nu! Zum Abschluss wurde noch eine «kleine Meisterschaft» geschossen, die nach der Rückfahrt nach Lüpu in der Linde bei einem verdienten Getränk ausgewertet wurde.

Das Jungschützenleiterteam bedankt sich bei allen Teilnehmern für das Interesse während der Schiesssaison; wir sehen uns hoffentlich nächstes Jahr wieder!

Ein besonderer Dank geht an die Bürge Fischer Industrieautomation AG, Safenwil, die das Leutwiler Jungschützenwesen mit dem Firmenfahrzeug und einer grosszügigen Spende unterstützt hat.

Für weitere Interessierte:
jungschuetzen@sg-leutwil.ch

Mittwoch, 31.10.2018Region

Gespensternacht mit Sängerin Sina

Text: Eing., Bild: Pat Wettstein.

Die im Seetal lebende Walliser Mundart-Sängerin Sina erzählt am 14. November im winterlich-kalten Schloss Hallwyl Sagen aus ihrer Heimat. Sie bestreitet die 13. Gespensternacht der Gesellschaft zum Falken und Fisch.

Die Gesellschaft zum Falken und Fisch ist der Förderverein von Museum und Schloss Hallwyl. Seit 2006 gehört die Gespensternacht im während der Winterpause eigentlich geschlossenen Schloss fix zum Jahresprogramm. Jeweils im November wird an einem Abend ins kühle Gemäuer geladen, wo meistens gruslige Geschichten vorgelesen werden.

Die bekannte Walliser Pop-Sängerin Sina tritt als Vorleserin am 14. November 2018 in die Reihe anderer bekannter Persönlichkeiten. Der SRF-Tagesschaumoderator Franz Fischlin und SRF-Regionaljournal-Leiter Maurice Velati rezitierten ebenso schon in der kalten «Hallwyl», wie Schauspieler Reto Stalder, bekannt als Fabio in der Krimi-Serie «Der Bestatter».

Grusliges aus dem Lötschental
Nun kommt also Sängerin Sina. Die gebürtige Walliserin lebt seit vielen Jahren im Seetal und ist seit diesem Jahr Gotte der MS Delphin, dem neuesten Schiff der Hallwilersee-Flotte. Zur Gespensternacht bringt Sina Sagen aus ihrer ursprünglichen Heimat mit. Diese Walliser Geschichten stammen teilweise von ihrer Grossmutter aus dem Lötschental.

Sina wird rund eine Stunde lesen. Sie bringt zudem einen musikalischen Überraschungsgast mit und wird selbst auch ein Grusellied singen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr mit einem oder zwei Texten, die im Schlosshof rund um die Feuerschale rezitiert werden. Anschliessend disloziert die Gesellschaft in den Saal über dem Schlosscafé.

Traditionell gibt es nach den Gruselgeschichten heisse Kürbissuppe und ein Glas Wein zum Aufwärmen. Für Mitglieder der Gesellschaft zum Falken und Fisch und solche, die es werden wollen, gilt Gratiseintritt. Der Jahresbeitrag liegt bei bescheidenen 40 Franken. Zur Gespensternacht mit Sängerin Sina sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen. Die Kosten für Lesung und Imbiss betragen 30 (reduziert 25) Franken. Auskunft wird erteilt unter der E-Mail-Adresse falkundfisch@ag.ch.

Mittwoch, 31.10.2018Reinach

Hirt AG: Die neue Bijouterie ist ein wahres Bijou

Text und Bild: Thomas Moor

Das neue Outfit passt! Die «Wellnesskur» am neuen Laden kann sich sehen lassen. Eigentlich stand eine Ladenrenovation schon seit geraumer Zeit auf der «To-do-Liste» von Heidi und Fredy Hirt vom Bijouterie- und Optikfachgeschäft in Reinach. Jetzt wurden Nägel mit Köpfen gemacht.

Hereinspaziert in die Bijouterie an der Hauptstrasse 46, die wieder in neuem Glanz erstrahlt. Innerhalb nur einer Woche ist eine moderne, helle und freundliche Verkaufslokalität entstanden. Und ein erster Augenschein zeigte, dass die beteiligten Handwerker die sportlich budgetierte Umbauzeit nicht nur eingehalten, sondern auch perfekt umgesetzt haben. Da wurde definitiv ganze Arbeit geleistet. Der alte Boden wurde herausgerissen, der Untergrund anschliessend abgeschliffen und als Finale mit einem neuen Eichenparkettboden versehen. Hell, freundlich, einladend. Auch die Verkaufskorpusse und die Vitrinen hatten ausgedient und wurden durch neues Mobiliar aus Nussbaumholz, inklusive neuer, trendiger Stühle, ersetzt. Da ist alles aus einem Guss. Perfekt für ein neues Einkaufserlebnis. Damit die verschiedenen Schmuckstücke ins rechte Licht gerückt werden können, wurde auch in ein neues Beleuchtungskonzept investiert. Das Erscheinungsbild der Bijouterie und des Optikfachgeschäftes sind jetzt perfekt aufeinander abgestimmt. Gleiches gilt – und das schon seit jeher – für die fachmännische Beratung und die verschiedenen Anfertigungen im Schmuck- und Brillenbereich. In der neu renovierten Bijouterie finden Kunden viele trendige Schmuckmarken. Am 16. und 17. November lädt die Familie Hirt alle herzlich zu einer Besichtigung mit Apéro ein.

Mittwoch, 31.10.2018Region

Sagistube – Geheimtipp für gemütliche Feiern

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Am Waldrand, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, zuhinterst im Obersteg in Oberkulm, lassen sich im Eventlokal von Andrea und Roland Schelbert wunderbare Familien-, Geschäfts- und Geburtstagsfeste veranstalten. Zuhause bleibt die Küche sauber und das Essen schmeckt trotzdem wie daheim.

Denken Sie an einen Racletteabend, an ein Weihnachtsessen mit Aargauer Braten oder eine Taufe mit Winzerfondue? Andrea Schelbert geht auf Ihre Wünsche ein und bespricht mit Ihnen Ihren Anlass, kauft ein, dekoriert, kocht und bewirtet Sie zusammen mit ihrem Ehemann Roland. Der gemütliche Raum bietet Platz für fünfzehn bis fünfzig Personen. Cabernet Sauvignon und Chardonnay vom Fass, Bier und Mineral sind im Menuepreis inbegriffen. Das Quellwasser vom Obersteg ist ebenfalls von feinster Qualität. Auf spezielle Vorlieben, Abneigungen und Diäten wird selbstverständlich eingegangen. Die Anlässe sind professionell aufgezogen und gestalten sich gemütlich, entspannt und immer auch mit einer Prise Humor und Lebensfreude.

Von Herbst bis in den Frühling gibt es monatlich einen offenen Abend, bei dem auch mal ein Schwyzerörgeli dabei ist und zur Gemütlichkeit beiträgt. Vom Apéro bis zum Dessertbuffet mit neuen Kreationen bleiben keine Wünsche offen.

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Mittwoch, 31.10.2018Region

Der letzte Bazar im Zelt der Heilsarmee aargauSüd

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 27. Oktober 2018 fand voraussichtlich der letzte Bazar im Zelt statt, da ja der Neubau gegen Ende 2019 bezugsbereit sein wird. Obwohl erstmals seit langer Zeit der ersehnte Regen kam, war es ein wunderschöner Anlass. Das sehr ansprechend dekorierte Zelt und die Angebote im Saal für die Kinder trugen zu einer stimmungsvollen Atmosphäre bei.

Viele probierten das internationale Essensangebot aus, die einen mit mehr Begeisterung als andere, die sich dann halt noch Pommes frites und Bratwurst holten oder sich am Kuchenbuffet verköstigten. Die vielen bunten Handarbeiten und das gluschtige Tombola-Angebot verlockten die Leute zum Erwerb von Geschenken, zum Löslikaufen oder zum Verweilen. Es wurde viel gelacht, ausgetauscht und langjährige Beziehungen wurden aufgefrischt. Ein riesiges Dankeschön geht an alle, die so viel vorbereitet haben, beim Bazar mithalfen und auch beim Abräumen wieder tatkräftig mitwirkten. Der Bazar brachte einen Erlös von Fr. 4200.– zu welchem auch noch die Kollekte vom Sonntag dazugelegt wurde, so dass es rund Fr. 5000.– wurden. Die Heilsarmee aargauSüd unterstützt damit die Sozialdiakonie der Heilsarmee vor Ort und die internationale Heilsarmee-Arbeit in Nicaragua, wo der Reinacher Offizier, Peter Hauri, Missions-Projekte leitet.

Mittwoch, 31.10.2018Region

Gestaffelte Aufhebung des Bezirksschulstandortes Fahrwangen bis zum Schuljahr 2022/23

Text: Eing., Bild: Pixabay

Gemäss Beschluss des Regierungsrates vom 18. Oktober 2017 sind die Bezirksschulen im Seetal bis spätestens ab dem Schuljahr 2022/23 nur noch an den Standorten Seengen und Seon zu führen. Der Standort Fahrwangen muss aufgehoben werden. Zusätzlich hat der Regierungsrat auch die neuen Schulkreise festgelegt.

Die Bezirksschüler/-innen der Gemeinden Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil und Hallwil sind der Bezirksschule Seon und jene der Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Leutwil, Meisterschwanden und Sarmenstorf der Bezirksschule Seengen zuzuteilen. Diese Zuteilung erfolgte aufgrund der für die nächsten Jahre prognostizierten Schülerzahlen und den vom Kanton bewilligten Abteilungen, sechs in Seon und neun in Seengen. Dies ergibt für Seon zwei und für Seengen drei Jahrgangsklassen an der Bezirksschule. Die Oberstufenklassen der Real- und Sekundarschule sind von dieser Änderung und den neuen Schulkreisen nicht betroffen.

Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte setzen diesen Auftrag unter der bereits bestehenden Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den Bezirksschulen und den heute vorliegenden Schülerzahlen möglichst optimal um. Neben den prognostizierten Schülerzahlen als elementare Planungsgrundlage sind Schulleitungen und Schulpflegen auch gegenüber den Lehrpersonen verpflichtet, eine möglichst sozialverträgliche Lösung vorzulegen. Dies vor allem mit dem Ziel, gute Voraussetzungen für die vom Standortentscheid am stärksten betroffenen Lehrpersonen der Bezirksschule Fahrwangen zu erarbeiten. Mit der aktuell vorliegenden Umsetzungsplanung kann vielen betroffenen Lehrpersonen eine Perspektive für die berufliche Zukunft aufgezeigt und damit die nötige Sicherheit gegeben werden.

Die gestaffelte Umsetzung beginnt aus oben erwähnten Gründen mit dem geltenden Regionalabkommen und aufgrund der aktuellen Schülerzahlen der jetzigen 6. Klassen bereits im Schuljahr 2019/20. Die Bezirksschüler/-innen aus den 11 Gemeinden werden bei gleichbleibender Entwicklung in den kommenden Schuljahren wie folgt zugeteilt:

Schuljahr 2019/20  Schuljahr 2020/21  Schuljahr 2021/22 Schuljahr 2022/23 
Wohngemeinde
Bettwil Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Seengen
Boniswil Seengen Seengen Seengen Seon
Dürrenäsch Seon Seon Seon Seon
Egliswil Seon* Seon* Seon Seon
Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen Seengen
Hallwil Seon* Seon* Seon Seon
Leutwil Seengen Seengen Seengen Seengen
Meisterschwanden  Seengen* Seengen* Seengen Seengen
Sarmenstorf Fahrwangen Fahrwangen Fahrwangen/Seengen**  Seengen
Seengen Seengen Seengen Seengen Seengen
Seon Seon Seon Seon Seon

* im SJ 2019/20 wechseln nur die 7. Klässler den Schulort, im SJ 2020/21 werden die 7.+ 8. Klässler am neuen Standort sein
** im SJ 2021/22 wechselt ca. die Hälfte der 7. Klässler den Schulort


Mit der gestaffelten Umsetzung werden die beiden sich überlagernden gesetzlichen Vorgaben (Vereinbarung zur Zusammenarbeit und Reduzierung von drei auf zwei Bezirksschulstandorte) vollumfänglich erfüllt. Die Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte haben die Behördenvertreter der von den Änderungen betroffenen Gemeinden am 24. Oktober zu einem gemeinsamen Informationsabend eingeladen und freuen sich auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.

Mittwoch, 31.10.2018Reinach

Das Schaffen von Kurt Hediger lebendig erhalten

Text und Bild: Peter Siegrist

Der Aargauer Kunstmaler Kurt Hediger (86) stellt in der Galerie KUKU in Rothrist aus. Vor der Vernissage am 27. Oktober, ist der Verein «Freunde des Werks von Kurt Hediger» gegründet worden.

Der Reinacher Kunstmaler Kurt Hediger ist in Rothrist kein Unbekannter, denn hier ist er geboren und aufgewachsen. Nach seinem ersten längeren Aufenthalt in Paris hat Hediger in Rothrist sein erstes Atelier eingerichtet. Einzelne Bilder aus dieser frühen Zeit, den Jahren 1958 bis 1963, zeigt Hediger in der neuen Ausstellung. Bilder, die im wörtlichen Sinn historischen Charakter haben: «Diese Häuser hier», Hediger zeigt auf das Bild ‹Rishalden›, «die stehen alle nicht mehr, hier führt jetzt die Autobahn A1 durch.» In seiner Heimatregion, sagt Hediger, habe er gewisse Sujets, wie zum Beispiel die Aare «immer wieder gepackt».

Seit 1965 wohnt Hediger in Reinach und hat in den ersten Jahren seinen Aktionsradius stetig ausgeweitet. Brücken, Flüsse, Städte, etwa in Paris, Wien und Prag wurden zu geliebten Sujets. Verbunden mit seinen Reisen nach Südamerika, wandte er sich vermehrt Menschen auf Märkten zu, skizzierte und malte Porträts. Unvergessen für ihn sind seine Aufenthalte in Griechenland, wo er sich nebst der Landschaftsmalerei vermehrt dem Zeichnen und Malen von Menschen widmete. Und immer wieder zeigte der Maler die Natur im Wandel von Jahres- und Tageszeit. Das präzise Festhalten von Lichteinfällen und Farbspektren sind Hedigers Besonderheiten. In Rothrist zeigt Hediger einen Querschnitt durch sein reiches Werk. «Themen, die immer wieder auftauchen», wie er selber sagt. Sein Sohn Vinzenz wird an der Vernissage zum Thema «Malen mit Kurt Hediger» einen ganz persönlichen Einblick in die Welt seines Vaters geben.

Freunde des Werks von Kurt Hediger
Kurt Hediger wird im November 86 Jahre alt und ist schon längere Zeit gemeinsam mit seinen Söhnen damit beschäftigt, sein reiches Werk zu ordnen und Möglichkeiten zu suchen, um es öffentlich zu machen. Unterstützt werden Hedigers dabei von einer ad hoc gebildeten Arbeitsgruppe aus Freunden und Bekannten. Sie haben eine Lösung erarbeitet, die am 27. Oktober, kurz vor der Vernissage, in die Gründung des Vereins «Freunde des Werks von Kurt Hediger» mündete. Der Verein engagiert sich für die Erhaltung und die Verbreitung des künstlerischen Werks, er soll Hedigers Schaffen lebendig erhalten. Er wird durch regelmässige Ausstellungen Bilder des Künstlers anbieten und Werke aus seiner Sammlung einem breiten Publikum zeigen. Ein grosses Engagement übernimmt dabei die Gemeinde Reinach für ihren Ehrenbürger, Kurt Hediger. Die Gemeindekanzlei wird die Mitgliederverwaltung und Finanzen führen. Designierter Präsident des Vereins ist der Reinacher Gemeindeammann Martin Heiz. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, dass das Werk des bekannten Reinacher Künstlers gepflegt und gezeigt wird.

Ausstellung:
Samstag, 27. Oktober–Sonntag, 2. Dezember

Öffnungszeiten:
Freitag, 17–20 Uhr
Samstag, 14–18 Uhr
Sonntag, 14–18 Uhr
KUKU Galerie, Bernstrasse 281, 4852 Rothrist

Mittwoch, 31.10.2018Region

Jungschützen Murweid

Text und Bild: Eing.

Die Schützengesellschaften Beinwil am See, Menziken und Reinach durften in diesem Jahr mit 30 Jugendlichen einen Jungschützenkurs durchführen und den Kids die Freude am Schiesssport weiter geben.

Am 08. März 2018 starteten wir im Schützenhaus Murweid in Menziken mit dem 1. Theorieteil und vertieften das Wissen dann am 22. März 2018 mit dem 2. Teil. Zwei Wochen später war es dann endlich soweit und die Jugendlichen durften das Erlernte am Sturmgewehr ausprobieren. An insgesamt 9 Abenden wurde an der Präzision gefeilt und die Resultate fielen immer besser aus. Wer freut sich nicht über einen Treffer in die Mitte der Zielscheibe? Am Feldschiessen in Zetzwil im Juni 2018 erreichten dann viele unserer Jungschützen ein Kranzabzeichen und freuten sich riesig darüber. Auch am Jungschützen-Wettschiessen vom 23. Juni 2018, das die Schützengesellschaft Menziken in diesem Jahr durchführte, konnten unsere Jungschützen brillieren. Die Gruppe «Die unverbesserlichen 4» mit Jonas Wyss, Jeremy Lüscher, Janis Schelesen und Ivo Eberle erkämpfte sich den 1. Rang und durfte eine Auszeichnung entgegennehmen. Bei der Einzelrangliste reichte es Jonas Wyss nicht ganz auf den vordersten Platz. Er musste mit einem Punkt Rückstand mit dem 2. Rang vorlieb nehmen. Auch bei den Jungschützenleitern konnte Manuela Hintermann mit 89 Punkten den 1. Rang für uns erkämpfen. Am Samstag, 08. September 2018, durften wir dann mit zwei unserer Jungschützen ans Kantonale Einzelfinal für Jungschützen in Hausen. Jonas Wyss und Ivo Eberle gaben ihr Bestes und Ivo Eberle belegte am Schluss den tollen 6. Platz und Jonas Wyss den 19. Platz von total 45 Schützen und Schützinnen. Die Jungschützenleiter sind stolz auf die beiden. Am Donnerstag, 27. September 2018, war dann mit dem Gewehr-Putzen und dem Absenden im Restaurant Central in Reinach bereits der Abschluss von unserem Jungschützenkurs 2018. Nach einem feinen Nachtessen fand das lang ersehnte Absenden statt und die Jugendlichen warteten gespannt auf das Aufrufen ihres Namens. Jeder Jungschütze durfte einen Preis mit nach Hause nehmen.

Mittwoch, 31.10.2018Dürrenäsch

Stilvolles Wohnen mit Möbelhaus Comodo AG

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn das Möbelhaus Comodo in Dürrenäsch zu seiner traditionellen Herbstausstellung einlädt, gibt es jeweils ganz viele Neuheiten zu bewundern. Probesitzen und Probeliegen war auch am letzten Oktoberwochenende wieder Trumpf.

Das Geheimnis für stilvolles, gemütliches und geschmackvolles Wohnen ist eigentlich gar kein Geheimnis. Weil ja längst alle wissen, dass man im Möbelhaus Comodo an der Alten Hallwilerstrasse 2 in Dürrenäsch alles bekommt, was es dazu braucht. Trotzdem oder gerade deshalb lohnt es sich, dem Möbelhaus mit dem guten Geschmack einen Besuch abzustatten. Mit der Umschaltung von Sommer- auf Winterzeit hat bei Herrn und Frau Schweizer auch der Wechsel in den gemütlichen Wohnmodus stattgefunden. Und: Wer seine Wohnung oder sein Haus für die kommende kalte Jahreszeit in Sachen Gemütlich- und Wohnlichkeit auf Vordermann bringen möchte, findet jetzt wieder ganz viele Neuheiten an Schlaf-, Ess- und Wohnzimmern sowie ganz pfiffige und durchdachte Sofasysteme. Wer seinen Besuch in der heimligen Stube an einem Tisch von Vencer empfängt, kann sich Komplimenten sicher sein. «Vencer haben wir neu in unser Programm aufgenommen», wie Jan Hunziker erklärt. Hier trifft Chalet-Stil auf Industrial-Look. Die Kombination aus Massivholz und Metall verleiht den Möbeln aus dem Ess- und Wohbereich eine Leichtigkeit, die punkto Robustheit ebenfalls keine Abstriche macht. Hier fühlt man sich ohne wenn und aber zu Hause. Und das Programm an Wohnkombinationen ist schier unerschöpflich.

Auch die multifunktionellen Sofas wurden aufgerüstet. Zu komfortablen Betten haben sie sich nämlich entwickelt. Bis vor kurzem wurde diese Art von «Notschlafstelle» da und dort belächelt. «Dank der integrierten Matratze schläft es sich heute wie in einem richtigen Bett», erklärt Jan Hunziker. Die Bettenabteilung hat im Möbelhaus Comodo einen grossen Stellenwert. Hier wird der Körper des Kunden optimal für die richtige Matratze und den perfekten Lattenrost ausgemessen.

Ein Ort zum Stöbern und Einkaufen ist auch die neubestückte Wohnboutique, die mit ihrem vielfältigen Sortiment und den vielen Wohnaccessoires wieder eine wahre Wundertüte ist. Und weil ja Weihnachten bald wieder vor der Türe steht, kann man sich hier vom Comodo-Team ein ganz persönliches und individuelles Geschenk zusammenstellen lassen.

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Mittwoch, 31.10.2018Seengen

«Feins am Buurezmorge z'Seenge»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Der Ansturm in der Mehrzweckhalle Seengen zeigte die grosse Begeisterung der Gäste. Mit dem reichhaltigen Buurezmorge-Buffet zog die örtliche Trachtengruppe die Zmörgeler scharenweise an.

Wenn man an diesem Herbstmorgen nach Seengen fuhr, war das ganze Dorf von dickem Nebel überzogen. Sobald man aber die Mehrzweckhalle betrat, strahlte einem ein wunderbares Buffet mit schöner Blumendeko an. Die Besucher des Buurezmorges der Trachtengruppe Seengen erwartete ein reichhaltiges Buffet mit feinen Speisen. Frische, selbstgemachte Zöpfe und Brote, Joghurt aus der Chäsi, grosse Platten mit leckerem Fleisch und feinen Käsevariationen. Gross und Klein eroberten schnell die schön hergerichteten Frühstückstische. Wer Lust auf eine warme Mahlzeit hatte, konnte sich beim Personal eine knusprige Rösti mit Speck und Spiegelei bestellen. In der Küche liefen dafür die Bratpfannen heiss und die Vereinsmitglieder gaben alles, um den Gästen einen tollen Start in den Sonntag zu bescheren. Zum krö̈nenden Abschluss des Buurezmorges gab es eine unterhaltsame Aufführung der Kindertanzgruppe in ihren wunderschönen Trachten. Stolz verewigten die Familien in der ersten Reihe den Auftritt der Kindertanzgruppe. Neben dem reichhaltigen Frühstücksbüffet gab es zum Abschluss noch süsse Kuchenkreationen zu kosten.

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Dienstag, 30.10.2018Gesundheit

Der Wundverschluss

Bild: Pixabay

Es gibt mannigfaltige Möglichkeiten des Hautverschlusses, von Hautklebern und Klammerpflastern, über die vom Chirurgen durchgeführte Naht bis hin zu Klammernähten, die mechanisch appliziert werden.

Die Hautnaht ist der Schlussakkord einer Operation und sollte genauso konzentriert durchgeführt werden wie diese.

Die Durchführung ist von der Lokalisation am Körper abhängig, von der durchgeführten Operation, von der Erfahrung des Chirurgen und auch von der Länge und damit von der Zeit, die es zum Wundverschluss in verschiedenen Techniken braucht.

Am Hals oder an der Schulter bildet der Körper typischerweise sehr breite Narben, so dass man sich hier besonders um eine schöne Nahttechnik, vorzugsweise mit kosmetischen, in der Haut verlaufenden Nähten ohne Ein- und Ausstich bemühen sollte. An anderen Stellen, an denen keine Unterschiede abhängig von der Nahtart bestehen, ist dies nicht so relevant.

Wichtig ist ebenso die Kenntnis der sogenannten Hautspaltlinien. Diese Linien kann man sehr gut über Gelenken sehen, sie existieren aber an der gesamten Hautoberfläche. Schnitte sollten wenn möglich parallel zu diesen Linien durchgeführt werden. Häufig ist dies jedoch nicht möglich, beispielsweise bei der Operation des häufigsten Bruches beim Menschen, dem unteren Speichenbruch am beugeseitigen Handgelenk. Auch bei einem Kniegelenksersatz wird längs über das streckseitige Knie geschnitten und nicht quer wie die Hauspaltlinien verlaufen. Nun ist dies am Knie kosmetisch nicht so relevant wie am meist besser sichtbaren Handgelenk.

Zudem ist bei gleicher Nahttechnik die Narbenbildung von Mensch zu Mensch unterschiedlich und genetisch festgelegt. Manchmal bildet sich auch eine sehr wulstige und z.T. schmerzhafte Narbe, ein sogenanntes Keloid. Hier kann man abhängig von den Beschwerden des Patienten versuchen, eine Ausschneidung durchzuführen (falls die Spannung der Haut danach nicht zu gross ist) und etwas Kortison zu unterspritzen, was die Narbenbildung dämpfen, aber nicht ganz verhindern kann.

Sicher ist es medizinisch wichtiger, wie die Heilung unter der Hautnaht erfolgt, ob z.B. der geflickte Knochen zusammenwächst, das künstliche Gelenk einheilt oder der Blinddarmverschluss hält. Trotzdem ist es in einer Zeit, in der viele Patienten plastische Optimierungen in Anspruch nehmen, nicht unwesentlich, auch in der «richtigen» Medizin, d.h. wo man sich noch mit Patienten und nicht mit Kunden befasst, darauf zu achten, ein für diesen kosmetisch schönes Ergebnis zu erreichen.

Dr. Michael Kettenring

Dienstag, 30.10.2018Haustier

«Das Dritte von rechts»

Bild: Pixabay

Ich bin mir fast sicher, Ihnen geht es auch so: Sie stehen im Supermarkt vor dem Kühlregal mit den Joghurts und wissen bei der Riesenauswahl nicht, welches Sie kaufen sollen. Schliesslich nimmt man dasselbe wie das letzte Mal? Oder jenes, welches die Kinder lieben? Oder das besonders Gesunde, auf dem 0% oder was Grünes drauf steht? In ausländischen Gross-Supermärkten ist die Auswahl noch zigmal grösser, was einen deutschen Kabarettisten dazu veranlasst hat, das Thema in seine Show einzubauen: Nämlich die tagtägliche Herausforderung sich immer und immer wieder entscheiden zu müssen. Seine Antwort auf das Problem: «Ich nehme immer das Dritte von rechts».

Was hat das nun aber mit Tieren zu tun? Selber seit neustem Hundehalter ist mir bewusst geworden, wie schwierig es wohl für Laien ist, das richtige Futter für sein Tier auszuwählen. Der Züchter gibt Ihnen schon mal «sein Futter» mit dem Welpen mit nach Hause, und Sie überlegen sich dann, wie Sie weiter füttern möchten. Vielleicht frisst ihr Welpe auch nicht mehr so freudig und Sie laufen beim Kauf des neuen Halsbandes im Petshop durch die riesigen Futterregale. Da fragen Sie sich: «Hab ich wohl für meinen Liebsten das beste Futter?» Da stehen ja so viele Marken schön aufgereiht im Gestell: Für jede Hundegrösse und jedes Alter das Passende und auf einigen Produkten sind sogar Hunderassen abgebildet. Aber leider fehlt «unsere» Rasse. Beim Impftermin in der Tierarztpraxis schaut man sich die Futtersäcke im Wartezimmer an und denkt: Ob die vom Tierarzt wohl besonders gesund sind oder nur besonders teuer? Sind das vielleicht Medizinalfutter? Fragt man dann in der Hundeschule noch die anderen Hundehalter nach ihrer Wahl, wird die Fülle der Möglichkeiten praktisch unüberblickbar und man beginnt zu zweifeln, ob man alles richtig macht. Da wäre man doch froh, wenn man – wie vor dem Joghurtregal – einfach das Dritte von rechts nehmen könnte. Aber wie bei den Joghurts steht auch auf den Futtersäcken nicht alles drauf, was man wissen möchte. Und wenn doch, dann kleingedruckt. Steht «mit Lamm» auf der Packung, so ist dies nicht gelogen, wenn auch nur ein kleiner Anteil der Fleischquelle vom Lamm stammt und der grössere vom Rind.

Eine für alle Hunde und Besitzer gültige Fütterungs-Empfehlung gibt es nicht. Es gibt auch nicht nur EIN richtiges Futter, so wie es auch nicht nur EINEN Hund gibt. Lassen Sie sich individuell beraten, fragen Sie nach und bleiben Sie kritisch. Bekommen Sie nachvollziehbare Antworten auf Ihre Fragen? Vertrauen Sie auch auf ihre Beobachtungen: Wie ist der Kot beschaffen? Wie entwickelt sich mein Hund in Gewicht und Körperform? Wie sieht das Fell aus? Und vor allem, wie gerne frisst mein Hund das Futter? Auch ökologische Faktoren wie Transportwege, Herkunft der Rohstoffe und Bezugsquelle des Futters dürfen nebst den Kosten bei der Entscheidung mitspielen.

In diesem Sinne: «En Guete metenand».

Autor: Dr. med. vet Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Dr. Küng, 6215 Beromünster

Dienstag, 30.10.2018Menziken

So sehen Sieger aus!

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Diese Kinder sind bereits jetzt «Füür und Flamme» für das Jugendfest 2019. Der Beitrag dieser Kindergartenklasse am Wettbewerb zur Gestaltung des Jugendfestlogos hat die Jury überzeugt.

Da war die Freude riesig am Montagmorgen im Kindergarten im Kirchgemeindehaus. Die Klasse wurde von den Jugendfest-OK-Mitgliedern Rony Bolliger und Nicole Zimmerli überrascht. Aus über 100 Beiträgen aus allen Stufen der Schule Menziken gewann das Bild der Klasse von Katharina Eigensatz. Das gemeinsam gestaltete Bild eines Feuers, welches mit Händen und Fingern gedruckt wurde, überzeugte das 17-köpfige Jugendfest-OK am meisten. Es symbolisiert das Motto «Füür und Flamme» auf fröhliche und ausdrucksstarke Weise. Als Siegerpreis wurde der Klasse, neben einer süssen Kleinigkeit für jedes Kind, ein Zustupf in die Klassenkasse überreicht, mit welchem ein schöner gemeinsamer Ausflug realisiert werden soll. Die Klasse war sichtlich stolz auf ihren Sieg und freut sich bereits jetzt darauf, ihr Kunstwerk im kommenden Jahr überall im Dorf zu sehen.

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Dienstag, 30.10.2018Seengen

Mit TonArt auf Städtetrip

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der TonArt-Chor nahm sein Publikum in seinen drei Konzerten mit auf Reisen. Für das diesjährige Herbstkonzert standen nämlich Städtereisen auf dem Programm. Der energiegeladene Chor überzeugte mit einem bunten Liederstrauss, zusammengetragen aus vielen Ecken der Welt.

Zum Auftakt des Abends schlenderten die Sängerinnen und Sänger fröhlich tanzend und singend durch Berlin. Mit der Berliner Luft in der Nase führte die Reise mit «The boy from New York» direkt über den grossen Teich. Nach dem ruhigen Titel «Song for Sarajevo», führte der Weg mit einem Abstecher zu den Nordlichtern und einer charmanten Stadtführung von «Nathalie» durch Paris, schliesslich auch durch die «Streets of London». Begleitet wurde der Chor von der talentierten Pianistin Marina Vasilyeva, welche das Publikum auch mit ihren zwei energischen Solis durchwegs begeisterte. Nach dem städtischen Verkehrsalltag, welcher in Herbert Grönemeyers Lied «Mambo» humorvoll beschrieben wird, führte die Reise weiter an das Kuchen- und Getränkebuffet, des thematisch schön dekorierten TonArt-Beizlis. Nach dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen Lied, bei welchem Helmut Seeg wahrlich in alle Richtungen dirigieren musste, ging es mit dem Seenger Lied für einen kurzen Stopp zurück in die Heimat. Nach dem Klassiker «Walking in Memphis» und der Hymne «Pompeii», bot der Discohit «Uptown Funk», mit den funkigen Klängen aus der Trompete von Albin Stöckli, einen krönenden Abschluss, der den ganzen Saal zum Grooven verleitete.

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Dienstag, 30.10.2018Dürrenäsch

MGD bi de Lüt – Jahreskonzert der Musikgesellschaft

Text und Bild: Eing.

Was ist Glück? Glück ist, auf dem Sofa zu sitzen, «Bauer, ledig, sucht…» zu schauen und dabei Fertig-Salatsauce aus der Flasche zu trinken. Dank solchen und ähnlich amüsanten Sprüchen durfte am Samstag, 27. Oktober 2018 lachen, wer in Dürrenäsch das Jahreskonzert der Musikgesellschaft (MGD) unter dem Motto «MGD bi de Lüt» besuchte.

Wer als Ansager Nik Hartmann erwartete, wurde freudig überrascht. Silvio Flory, welcher das Publikum anstelle des bekannten Fernsehmoderators durch den Abend führte, präsentierte nämlich nicht nur ein, sondern ein Abriss sämtlicher Formate der ähnlich lautenden Sendungsreihe «SRF bi de Lüt» des Schweizer Fernsehens. Und die MGD (bi de Lüt) lieferte unter der Leitung ihres Dirigenten Erwin Schnider die passende Musik dazu.

In «Hüttengeschichten» spielte der Hüttenwart der Fornohütte (Maloja) für die müden Bergwanderer Hits von Polo Hofer (Kiosk & Giggerig). In «Landfrauenküche» schwang Rita als dritte Köchin der Woche feurig und sehnsüchtig auf den Sieg erfolgreich den Kochlöffel (das Feyr vo dr Sehnsucht), liess dann aber beim Flambieren der Apfelküchlein das Zündholz fallen, was zu Mani Matter‘s bekanntem Inferno führte (s’Zündhölzli). Und in «Heimweh» sehnte sich ein nach Kanada ausgewanderter Schweizer nach den schönen Melodien in seinem Heimatland (mir Senne heis luschtig, im Aargau sind zwöi Liebi, vo Lozärn gäge Wäggis zue). Für Gänsehaut sorgte der Moderator Silvio Flory, als er zum Mikrofon griff und mit «Rosmarie» und «America» sein Gesangstalent bewies.

Die Stimmung am Unterhaltungsabend der MGD war grossartig, was nicht nur dem grossen Publikum (die Turnhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt!), sondern auch der tollen Vorband zu verdanken war. Der Abend wurde nämlich vom Blechbläserensemble «Furioso» der Musikschulen Seon und Dürrenäsch eröffnet. Die 15 Schüler im Alter von 8 bis 14 Jahren beeindruckten unter der Leitung von Lukas Scherrer mit ihrer grossen Spielfreude und ihrem Können – und bewiesen einmal mehr, dass Blasmusik wieder hoch im Kurs steht.

Weitere Informationen sowie Fotos – auch vom Jahreskonzert – finden sich unter www.mgduerrenaesch.ch

Dienstag, 30.10.2018Region

Perrinjaquet Gartenbau AG / Seetaler Gartenbau AG: Per Höhenflug ins Berufsleben

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 21. Oktober durften vier Lernende im Beisein von Claude Perrinjaquet und einigen Arbeitskollegen einen besonderen Höhenflug antreten: Als Dank für ihre tolle Leistung in den drei Ausbildungsjahren und die erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfungen als Landschaftsgärtner/-in wartete auf dem Flugplatz Beromünster eine Springermaschine

Nach der ausführlichen Instruktion gings auf einen Flug mit herrlicher Aussicht auf den Vierwaldstättersee, den Pilatus und die Alpen. Auf einer Höhe von rund 4000 Metern mussten/durften sich die drei sicher festgehakt an ihren Tandemmastern mit ca. 200 km/h im freien Fall in die Tiefe stürzen. Einige Minuten später war das Erlebnis vorbei und die drei landeten mit leuchtenden Augen wieder auf dem Flugplatz in Beromünster.

Die Ausbildung von Berufsnachwuchs ist uns sehr wichtig und wir investieren darum viel Zeit und Engagement in unsere Lernenden. Mit diesem Tandemsprung gratulieren wir den jungen Berufsleuten herzlich, wünschen ihnen viele weitere Höhenflüge im Privat- und Berufsleben und hoffen, dass sie unserer Branche erhalten bleiben. Interessierte Jugendliche dürfen sich gerne bei uns für eine Schnupperlehre melden, wir sind laufend auf der Suche nach jungen Gartenbautalenten. www.ihrgartenbauer.ch

Dienstag, 30.10.2018Reinach

BrauGarage Reinach lanciert die Wintersaison

Text und Bild: Eing.

Nach fünfmonatigem Betrieb hat die Reinacher BrauGarage in der Oberwynentaler Gastronomie Fuss gefasst. Täglich laden sechs bis acht Sorten Bier zum Genuss. Dazu warten die Wirtsleute Franziska und Fritz mit einem saisonal angepassten kulinarischen Angebot auf.

«Trotz baubedingt verspäteter Eröffnung hatten wir einen guten Sommer», blickt Brauer Fritz Züger zufrieden zurück. Inzwischen ist die Hausbrauerei in Betrieb und im Obergeschoss kann der Raum für Vereins- und Firmenanlässe gemietet werden.

Im Mittelpunkt steht in der Mikrogasthaus-Brauerei zwischen «Schneggen» und Gemeindehaus die Bierauswahl. Nebst der Hausmarke, dem Rynecher Bier, fliessen täglich fünf bis sieben weitere handwerklich hergestellte Biere aus den Zapfhahnen.

Kulinarische Ergänzungen
Aus der kleinen, aber feinen Küche zaubert Franziska Meyer im Winter neue Spezialitäten. Auf der Imbisskarte kam die Garagenwurst hinzu, die mit Sauerkraut und Bier besonders gut schmeckt. Neu gibt es am Sonntag von 16 bis 21 Uhr, Hörnli und Ghackets. Mit einem speziellen Weihnachtsbier überrascht die BrauGarage am 24. Dezember. Die Öffnungszeiten über die Festtage und weitere Informationen sind auf www.braugarage-reinach.ch zu finden.

Freitag, 26.10.2018Leutwil

Pilzsuchende Landfrauen

Text und Bild: Eing.

Am Samstagmorgen Mitte September trafen sich zahlreiche Leutwiler Landfrauen bei der Waldhütte zu einer Pilzexkursion. Karl Marti, der auch für unser Dorf als Pilzkontrolleur zuständig ist, erklärte uns zuerst das Gedeihen und Leben der Pilze.

In verständlichen Worten gab er uns einen Einblick in die durch die Forschung bekannt gewordenen Fakten. Gar mancher unscheinbare Pilz am Wegrand ist mit Millionen von Sporen ausgestattet, die ein Weiterverbreiten garantieren. Karl Marti brachte uns mit all den Fakten und seinem immensen Wissen zum Staunen. Anschliessend bemühten wir uns auf einem Waldspaziergang Pilze ausfindig zu machen. Die grosse Trockenheit verhinderte aber, dass sich die mitgebrachten Armkörbe füllten. Über jedes «i ha eine» freute sich die Schar und lauschte gespannt den dazugehörenden Ausführungen des Fachmannes. Die ebenfalls anwesenden Kinder freuten sich mit uns und gerieten regelrecht ins Schatzsuch-Fieber! Vielerorts entdeckten wir prächtige Fliegenpilze, aber die Steinpilze, die mit ihnen in Symbiose leben, bekamen wir leider nicht zu Gesicht. Zurück bei der Waldhütte wurde bei einem wärmenden Feuer Auslegeordnung gemacht und assortiert. Ein kleines Häufchen geniessbarer Pilze wurde auf die Kinder verteilt, die diese mit grossem Stolz nach Hause trugen. Bei einer gebratenen Wurst (statt Pilzsuppe!) und feinsten, selbstgebackenen Beilagen liessen wir den interessanten, geselligen Vormittag ausklingen. Herzlichen Dank an Karl Marti und die Organisatoren!

Mittwoch, 24.10.2018Region

JONA – ein Prophet geht baden

Text und Bild: FABIENNE hUNZIKER

Am Kinderspieltag der ref. Kirchgemeinde Gontenschwil-Zetzwil wurde gesungen, getanzt, gebastelt und gespielt. Sozialdiakonin Rahel Fritschi nahm die 15 Kinder mit auf die spannende Reise von Jona, dem Propheten.

Rahel Fritschi gestaltete gemeinsam mit ihrem Praktikanten Joel Büchli, Nicole Widmer und zwei Konfirmandinnen einen gelungenen Spieltag für die Kinder, welche im Alter von 5 bis 11 Jahren teilnehmen konnten. Als ein kleines Theaterstück gestaltet, wurde den Kindern die Geschichte über den Propheten erzählt. Jona, welcher sich als etwas stur erwies und schliesslich im Trotz den falschen Weg einschlug, geriet auf seiner Schiffsreise in einen heftigen Sturm. Der nette grosse Fisch, den Gott zu Jona schickte, um ihn zu retten, wurde anschliessend von den Kindern gebastelt. Fröhlich wurden die Pet-Flaschen geschnitten und nach genauen individuellen Vorstellungen bemalt. Nach feinen Spaghetti zum Zmittag, viel Spass, Bewegung und Gesang nach der Mittagspause, lauschten die Kinder der Fortsetzung der Geschichte gespannt. Auch biblische Geschichten haben Happy Ends, die Kinder erfuhren, dass Gott viel Geduld und Humor hat, und mit seiner Barmherzigkeit Fehler vergeben kann. Weitere Kinderspieltage sind bereits geplant und werden rechtzeitig kommuniziert.

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Mittwoch, 24.10.2018Kinderapotheke

Husten, ein Schlaf-Räuber …

Bild: ZVG

In den kälteren Jahreszeiten stehen Infektionen der Atemwege, insbesondere Husten, oben auf der «Hitliste». In diesen Zeiten stehen oft erschöpfte Eltern in der kinderapotheke und klagen über starken Husten ihres Kindes.

Husten kann viele Ursachen haben. Am häufigsten tritt der «banale» Husten auf, welcher die Erkältung begleitet. Erkältungen gehören bei Kindern zum Alltag. Bis zu 8 Erkältungsepisoden pro Jahr sind normal. Wenn sich diese in der kalten Zeit häufen, gar aneinander reihen, erwecken sie den Eindruck, dass es sich um eine einzige hartnäckige Erkältung handelt, welche einfach nicht verschwindet. Auch wenn dieses «Training» für den Aufbau der Immunabwehr wichtig ist, können solche Episoden Eltern an den Rand der Verzweiflung bringen. Wir haben uns als Kinderexperten Gedanken gemacht und für Sie und Ihre Kleinen die wirksamsten Mittel zur Vorbeugung und Behandlung zusammengestellt. Gerne schauen wir, welche Lösung am besten zu Ihrem Kind passt.

Ein anderer «gemeiner» Schlafräuber für Gross und Klein ist der sogenannte «falsche Krupp». Früher bezeichnete man mit «Krupp» nur die starken Hustenanfälle der Diphtherie. Beim «falschen Krupp» handelt es sich jedoch um eine Kehlkopfentzündung, ausgelöst durch Erkältungsviren. Bei Kleinkindern sind die Atemwege noch eng. Durch die Anschwellung der Schleimhäute kommt es zum typischen bellenden Husten mit Atemnot (sichtbar an Einziehungen am Hals) und pfeifendem Atemgeräusch. Ca. 5 % aller Kinder zwischen 6 Monaten und 4 Jahren reagieren empfindlich und leiden immer wieder darunter. Während des Anfalls ist es wichtig, das Kind aufzurichten und selber ruhig zu bleiben. Denn die Unruhe überträgt sich leicht auf das Kind und verstärkt so die Atemnot. Durch Einatmen von frischer Luft beruhigt sich die Situation meistens rasch. Die Anfälle können sich noch eine bis zwei Nächte lang wiederholen. Nach dem ersten Anfall sollte ein Arzt konsultiert werden. Der Arzt kann schnellwirksame Medikamente verschreiben. Auch homöopathische Mittel aus der kinderapotheke können eingesetzt werden und wirken gut.

Die Medikamente sollten immer in Reichweite liegen, damit bei einem erneuten Anfall rasch gehandelt werden kann. Während den Anfällen und in der Zeit danach sollten keine ätherischen Öle, beispielsweise Erkältungssalben zum Einreiben verwenden werden, da diese den Zustand während eines Anfalls verschlechtern.

Haben Sie noch Fragen? Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten!


Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 24.10.2018Beinwil am See

«Z´friedni Seele», nicht nur auf der Bühne

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Im liebevoll dekorierten Löwensaal empfing das Jodlerchörli Böju seine Gäste zum diesjährigen Konzertabend passend mit der «Herbstmelodie». Heimelige Klänge erfüllten den Saal und begeisterten das Publikum, welches gerne singend einstimmte und fröhlich mitschunkelte.

Die musikalische Vielfalt, welche mit den Auftritten von Sämi Klein, dem Zweitplatzierten am Folklore-Nachwuchswettbewerb 2017 am Alphorn, den Wynentaler-Örgeler und auch dem Trio vom Gehren entstand, bot einen bunten Mix für einen gelungenen Abend. Das Jodelduett von Karin Lerjen und Edith Senn, begleitet von Martin Flury am Akkordeon, sorgte beim Publikum für ebenso grosse Begeisterung, wie die humorvolle Darbietung der Kleinformation des Jodlerchörlis. Bei «Alls was bruuchsch», wurde das Publikum zu einem grossen Chor, welcher begeistert und textsicher mitsang. Mit dem traditionellen Gesamtchor, bestehend aus dem Jodlerchörli und befreundeten Jodlern aus dem Publikum, wurde mit den beiden gemeinsam vorgetragenen Jodelliedern danke gesagt, und schliesslich auch noch ein Jubilar geehrt.

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Mittwoch, 24.10.2018Region

Der neue Opel Combo in der Hofmatt-Garage

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Im Rahmen einer Herbstausstellung präsentierte Jörg Stalder den neuen Opel Combo Life. Ein praktisches Raumwunder, welches in diversen Ausführungen für jedes individuelle Bedürfnis erhältlich ist. Neben der Neuheit, konnten auch alle weiteren aktuellen Modelle, wie die sehr beliebten Fahrzeuge Opel Astra, Opel Mokka oder der Opel Grandland besichtigt werden.

Bis zu sieben Plätze und ganz viel Freiraum bietet der neue Opel Combo. Bereits beim Fünf-Plätzer ist die Rückbank für drei Isofix-Kindersitze konzipiert. Ein praktisches Familienauto, kompakter Transporter oder auch ideal für angenehmes Reisen mit viel Gepäck. Rückfahrkamera, automatische Gefahrenbremse, Park-Assistent und Toter-Winkel-Warner sind nur einige der hervorragenden Sicherheitssysteme, welche dieses Fahrzeug zu bieten hat. Mit Panoramadach, praktischer Ablagegalerie und einem 8-Zoll-Navigationsgerät steht einem komfortablen Familienausflug nichts mehr im Weg. In der zur Festwirtschaft umgestalteten Werkstatt konnte in gemütlicher Atmosphäre ein leckeres Poulet-Risotto und ein feines Glas Wein genossen werden. Jörg Stalder freute sich über die gute Gelegenheit, mit dieser Ausstellung seinen treuen Kunden einmal mehr Danke zu sagen und Neukunden herzlich zu begrüssen. Der Inhaber schätzt die Gespräche mit den interessierten Kunden, welche solche Anlässe bieten, immer sehr. Jahrelange Kundentreue sei heute nicht mehr selbstverständlich, für ein Unternehmen aber sehr wertvoll, so Jörg Stalder.

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Mittwoch, 24.10.2018Region

Beauty Ecke: Behandlungen für Ihre Schönheit

Text und Bild: Jennifer Loosli

Lassen Sie sich in die Welt des Wohlbefindens entführen und erleben Sie exklusive Pflege ganz nach Ihren Wünschen bei Ksenia Hächler, Ilona Schulze und Inessa Kupschina. Von der Fusspflege über Massagen zu Gesichtsbehandlungen bieten die drei professionelle Schönheitspflege an.

Ob Schmerzen, Verspannungen oder einfach das Verlangen nach Entspannung – bei der diplomierten Gesundheitsmasseurin Ilona Schulze befinden sich Kunden in besten Händen. Man kennt sie aus dem proFIT von «Body Beautiful Wellness». Schröpfen, Ganzkörpermassagen oder Lymphdrainagen-Massage können Mann und Frau bei Ilona geniessen.

Jeder kennt die Probleme, die einem zu enge Schuhe und falsches Schuhwerk bereiten können. Geben Sie Ihre Füsse in kompetente Hände zur Fusspflege, bei der diplomierten Fuss- und Nagelpflegerin Ksenia Hächler. Wer selber nicht mehr gut zu Fuss unterwegs oder nicht mobil ist, um sich in der Beauty Ecke in Menziken behandeln zu lassen, wird nach Vereinbarung von Ksenia zuhause besucht und betreut.

Die Kosmetikerin Inessa Kupschina, die selber ein Kosmetikstudio in Zürich leitet, ist jeweils am Montag in der Beauty Ecke im Glashaus Menziken anzutreffen und bietet ihren Kundinnen und Kunden Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure, Microneedling oder klassische Gesichtspflege an.

Flexible Terminvereinbarung von Montag bis Sonntag.
Ilona Schulze: 078 610 94 73
Ksenia Hächler: 079 385 35 63
Inessa Kupschina: 079 755 17 31

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Mittwoch, 24.10.2018Boniswil

Der Saalbau Boniswil ist wieder betriebsbereit

Text und Bild: Silvia Gebhard

Der Saalbau Boniswil wurde in der Zeit von Juni bis Mitte Oktober 2018 sanft renoviert. Der Gemeinderat Boniswil lud Vertreter von verschiedenen Boniswiler Vereinen und Gruppierungen am Freitag, 19. Oktober um 18 Uhr, zu einer erklärenden Besichtigung ein.

Über ein Dutzend Interessierte fanden sich im Saalbau ein und wurden von Gemeinderat Rainer Sommerhalder begrüsst. Der Saalbau wurde innert der gesetzten Frist rechtzeitig fertig. Auch die Kredite, Fr. 579‘000.– für die Sanierung, sowie Fr. 80‘000.– für das Mobiliar, beschlossen an der letzten Wintergemeindeversammlung vom 28. November 2017, wurden nicht überschritten. Bereits der Eingang, die ehemalige Garderobe, ist strahlend weiss, leergeräumt und wirkt dadurch viel grosszügiger. Der Saalbau präsentiert sich in neuen, aktuellen Farben, Seiten- und Hinterwände in dunklerem Grauton, dafür die Decke und Seitenschiffe heller. Das Licht ist hell und dimmbar.

Pat Widmer von der Megatron orientierte über die neuen Möglichkeiten von Licht und Technik – für Kenner einfach zu handhaben, für Nichtkenner ein Buch mit sieben Siegeln bzw. eine schwarze Box mit ein paar Dutzend Knöpfen und Schieber. Aber der bewährte Schulhausabwart, Urs Geissbühler, ist bestens informiert und kann bei Bedarf weiter helfen. Anschliessend übernahm Urs Geissbühler die weitere Führung durch den Saal mit den neuen Tischen (300 Sitzplätze) und Stühlen (400) und durch das neu ausgerüstete Office. Das zeigt sich jetzt praktisch eingerichtet, mit neuem Geschirrspüler, neuer Kaffeemaschine, mit neuem, weissem Geschirr und Besteck (200) und erweiterten Kühlschränken. Für den Mittagstisch stehen weitere Utensilien in einem kleinen Raum zur Verfügung.

Auch die Veränderung der Empore bringt offensichtliche Vorteile: Der Boden ist nun eben, die Sicht durch die Glasfront auf die Bühne gewährleistet, und für jene, die gerne stehen, sind Bartische bereitgestellt. Schliesslich ging es noch in die Küche im unteren Stock. Dort gibt es nun praktische, grosse Kochgefässe, an denen sogar Profis ihre Freude haben, und die das Kochen für grosse Mengen einfacher machen. Auch die Kühlmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren verbessert.

Nachdem die letzten Fragen beantwortet waren, ging man beeindruckt und bestens orientiert wieder heim.

Mittwoch, 24.10.2018Seengen

Alles, was der Herbst in der Region zu bieten hat

Text und Bild: Jennifer loosli

Der Hof des Schloss Hallwyls verwandelte sich während zweier Tage in einen bunten Herbstmarkt. Knackiges Gemüste direkt vom Bauernhof, frisch gepresster Most aus Hochstammobst der Region und über zwanzig alte und rare Apfelsorten zum Probieren und Kaufen.

Auch dieses Jahr war der beliebte Herbstmarkt, in Kooperation mit der Stiftung KLAS, auf dem Schloss Hallwyl grossartig besucht. Alles, was Felder und Gärten hergeben, Most in Strömen und viele glückliche Gesichter, waren am Wochenende vom 20. und 21. Oktober in Seengen anzutreffen. Auf dem Programm stand ausserdem die Most-Handpresse zum selber Apfelsaft pressen. Kinder lernten selbstständig, wie aus Äpfeln feiner Most entsteht. Erwachsene waren begeistert vom selbstgepressten Saft: Intensiver Apfelgeschmack, super süss und absolut frisch. Das Angebot aus regionalen Hochstammprodukten war am Herbstmarkt sehr vielfältig. Die Stiftung «Kultur Landschaft Aare-Seetal» und ProSpecieRara gaben Einblicke und interessante Informationen zur Kulturlandschaft. Wer sich für spezielles Handwerk interessierte, war bei der Drechslerei sowie beim Flechter eines Weidekorbes am richtigen Ort. Mit Materialen aus dem Seenger Moos erstellten die beiden Handwerker wunderbare Gegenstände aus Holz und Weide. Mit Würsten vom Grill, Kaffee und Kuchen im Schlosscafé, konnte genüsslich der Hunger an diesen typischen Herbsttagen gestillt werden.

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Dienstag, 23.10.2018Beinwil am See

Kurzschluss im Werkstattraum der Schule Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Durch einen Kurzschluss im Werkstattraum entfachte ein grosses Feuer, das ganze Treppenhaus füllte sich nach und nach mit Rauch und man hörte die Kinder lautstark aus den Schulräumen schreien. In weniger als 30 Minuten konnte die Feuerwehr Böju alle Kinder und Lehrer bergen.

Eine Situation, die sich niemand wünscht. Damit aber bei einem Grossbrand trotzdem schnell reagiert werden kann, übte die «Füürwehr Böju» den Ernstfall. Viele interessierte Einwohner besammelten sich auf dem Steineggli-Schulhausplatz, um der Feuerwehr Böju bei ihrer Hauptübung zuzuschauen. Eine der Zuschauerinnen stellte ihr Handy zur Verfügung, rief die Nummer 118 an und alarmierte die Feuerwehr. «Es chunt Rauch us de Schuelzimmer und ganz e hufe Chind befinde sich no i de Schuelrüüm.» Die Feuerwehr war blitzschnell vor Ort, reagierte professionell und sofort. Die Feuerwehr Oberwynental kam mit ihrer Autodrehleiter zu Hilfe und fing an, die Kinder in den oberen Stockwerken zu bergen. In weniger als 30 Minuten wurden 34 Kinder aus den Schulräumen evakuiert und geborgen. Mit einem Lüfter wurde der Rauch aus den Räumen geblasen und Gebinde, die gefährlich werden konnten, aus dem Schulhaus gebracht. Das ganze Spektakel wurde vom Kommandant Sébastien Stoessel der Bevölkerung von Böju Schritt für Schritt erklärt. Im Anschluss an die Hauptübung der Füürwehr Böju gab es Hot Dogs für alle Helferinnen und Helfer.

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Dienstag, 23.10.2018Seengen

Projektwoche 2018 der Oberstufe Seengen

Text und Bild: Eing.

Bereits zum dritten Mal fand die Projektwoche der Oberstufe Seengen vor den Herbstferien statt. Sie beinhaltete bewährte sowie neue Kurse, für die sich die Schülerinnen und Schüler anmelden konnten. Die zum Schulalltag viel Abwechslung bringenden Tage in den Kurs-Ateliers waren geprägt von Sport, Spiel, Fabrikation von Kunst und technischen Objekten, aber auch harter Knochenarbeit, wie im ersten Kurs, der beschrieben wird. Die folgenden Berichte sind Eindrücke, die Schülerinnen und Schüler in der Projektwoche live erlebt haben. Viel Spass beim Lesen!


ALPWOCHE
Wir kochen ohne Strom, spalten Holz, erkunden die Gegend, lernen neue Kulturen kennen und finden heraus, wie es ist, auf engstem Raum miteinander auskommen zu müssen.

GANZ SCHÖN TRICKY
In Zweier- und Dreiergruppen arbeiten wir in unterschiedlichem Tempo. Während die einen noch am Drehbuch schreiben, sind andere am Aufnehmen der Filmsequenzen, die wir mit verschiedenen Materialien, wie Lego und Knete darstellen. Eine weitere Gruppe kann bereits stolz ihren fertigen Kurzfilm präsentieren.<

SPORT, FAIR & COOL
In unserer Gruppe sind alles Sportbegeisterte. Wir arbeiten im Team, bauen unsere Muskeln auf und können unsere Geschicklichkeit unter anderem beim Stand-Up-Paddling unter Beweis stellen.

VOM BILDERBUCH ZUM HÖRSPIEL
Kanal K! Auf deren Website werden Hörspiele von uns aufgeschaltet werden. Das Aufnehmen und der Umgang mit der Technik faszinieren uns besonders. Schliesslich horchten wir vor ein paar Jahren als Kleinkind selber den Hörspielen und dürfen jetzt den Pro-zess vom Schreiben bis zur fertigen CD selber durchlaufen.

DIE WELT DURCH DIE KAMERALINSE BETRACHTET
In meiner Freizeit fotografiere ich eigentlich nicht. Hier packe ich jedoch die Chance, um ein paar Tricks zu erlernen. Worauf ich bei Landschafts- oder Portraitfotos achten muss, lerne ich in diesem Kurs. Wie Andy Warhol vervielfache ich ein einzelnes Foto, bearbeite die Kopien mit verschiedenen Farbfiltern und setze sie dann zu einem einzigen Bild zusammen.

FABRIZIERT KUNST
Wir arbeiten zu optischen Täuschungen und schiessen dazu selber Fotos, die illusorisch daher kommen. Gipsmasken und Henna-Tattoos dürfen wir selber herstellen, dazu kommt auch etwas Kunst-Geschichte, die spielerisch vermittelt wird. Ein Ausflug ins Kunstmuseum Bern darf auch nicht fehlen!

COLLEGE-JACKE
Die Vorstellung, dass wir eine Woche lang nähen dürfen, freut mich ungemein. Es ist spannend, Schritt für Schritt aus einem Schnittmuster eine persönliche Jacke zu gestalten und zu sehen, wie Stück für Stück das Ganze ergibt.

DEIN BILDERBUCH
Da ich auch zu Hause gerne male und gestalte, sprach mich dieser Kurs sofort an. Jede und jeder darf eine Geschichte erfinden und ein Bilderbuch herstellen. Am Freitag stellen wir unsere Bilderbücher den 1. Klassen der Primarschule vor.

SPORT, SPIEL, SPASS
Es hatte sich herumgesprochen, dass schon letztes Jahr dieser Kurs der Hammer war, deshalb habe ich ihn heuer auch gewählt. Wir sind dauernd in Bewegung, spielen bekannte und erlernen neue Spiele. Das Highlight bisher war der Besuch des Rolling Rocks in Aarau.

GESUND UND FIT
Bewegung und Ernährung – beides wichtige Sachen, damit wir uns gesund und fit fühlen. Wir lernen hier gesunde Gerichte zu kochen, haben dazu auch Spass bei Spiel und Pilates, entdecken Gerüche und Geschmäcker in einer Werkstattarbeit und stellen Badesalz, Seife und Gesichtsmasken her.

TIERISCH
In dieser Woche lernen wir Tiere in verschiedener Hinsicht kennen. Mit Camiro, dem Blindenhund, haben wir viel Spass. Auch ein Polizeihund soll nicht fehlen. Im Zoo Zürich begegnen wir Tieren aus fernen Ländern. Ein weiteres Highlight dieser Woche ist das Lama-Trekking am Freitag.

IN DER BACKSTUBE
Wir backen, schreiben Rezepte und in der zweiten Wochenhälfte gestalten wir unser eigenes Backbuch. Nebst eigenen Rezepten backen wir auch «nach Grossmutterart».

ARTISTIK UND AKROBATIK
Im Winterquartier des Zirkus Monti üben wir in der Trainingshalle coole Bodenakrobatik und Seiltanz. Eine Live-Zirkusvorstellung darf nicht fehlen – dabei schauen wir auch von «hinter der Bühne» zu und vergleichen somit Publikums- und Artistensicht miteinander.

IM DUNKELN
Wie ist es, die Welt als Blinde zu erleben? Ganz spannend ist das Einkaufen mit verbundenen Augen. Wir besuchen das Nocturama und beobachten nachtaktive Tiere. Wir observieren den Nachthimmel in einer Sternwarte. Ein ganz spezielles Erlebnis ist das Nachtessen im Restaurant «Die blinde Kuh» in Zürich. Dort sitzen wir im Dunkeln und werden von Blinden bedient.

TIGHT LINES
Wir bereiten uns auf die Fischerprüfung SANA (SAchkundeNAchweis) vor. Einem Berufsfischer schauen wir über die Schultern und versuchen unser Angelglück während zweier Tage selber. Dabei schlafen wir im Zelt – die Gestaltung der Woche ist so naturverbunden wie möglich.

VOM OBJEKT ZUM PLAN – VOM PLAN ZUM OBJEKT
In ruhiger Atmosphäre zeichnen wir – jeder für sich – Pläne von geometrischen Figuren und Körpern und bauen mit Holz und Fäden die Objekte nach. Diese Arbeit erfordert Geduld und Konzentration.

Bericht von Verena Schmid und André Jost

Weitere Bilder finden Sie auf der Website der Schule Seengen.

Dienstag, 23.10.2018Boniswil

Chlättere, schpile, wärche, verwiile

Text und Bild: Eing.

Wieder einen neuen, attraktiven Spiel- und Begegnungsplatz für das Dorf zu haben, ist das Ziel der IG Begegnungsplatz Boniswil. Das vorliegende Projekt wurde vom Gemeinderat abgesegnet. An der Gemeindeversammlung am 27. November wird über die Vorlage abgestimmt.

Seit das Restaurant Seeblick die Türen für immer geschlossen hat, ist auch der einzige öffentlich zugängliche Spielplatz – und damit auch ein beliebter Begegnungsort für Familien – für immer aufgehoben. Seither gibt es in unserer Gemeinde leider keine vergleichbare Alternative.

Geblieben ist aber das Bedürfnis nach einem kind- und generationengerechten Ort zum Spielen und Verweilen. Diesem Anliegen haben sich Eltern aus dem Dorf angenommen und die Interessengemeinschaft IG Begegnungsplatz gegründet (Bericht Dorfheftli Februar ‘18). Inzwischen hat die IG, bestehend aus Stefanie Beeler, Karin Koch, Renate Schaffner, Sirio Burger und Kurt Lüscher, ein detailliertes Konzept mit Budgetplanung zuhanden der Herbst-Gemeindeversammlung erarbeitet und in die Verantwortung des Gemeinderates übergeben.

Bevölkerung entscheidet
Sowohl Schulleitung, Schulpflege und Lehrerschaft stehen vollumfänglich hinter dem Projekt. Die IG und mit ihr viele weitere Interessierte aller Altersgruppen hoffen nun, dass das Anliegen auf breite Zustimmung stösst. Boniswil hätte dann bald wieder – wie aktuell viele weitere Gemeinden – einen Treffpunkt abseits des Verkehrs und der Hektik. Er lädt ein zum Spielen, Entdecken, zum Werkeln, um Freundschaften zu pflegen und sich mit anderen auszutauschen.

Dabei sollen alle Einwohnerinnen und Einwohner auf ihre Kosten kommen: Das Vorschulkind findet Spiel- und Erlebnismöglichkeiten mit Sand und Wasser, die Primarschülerinnen und -schüler klettern, balancieren, testen ihre Geschicklichkeit, dürfen aber auch chillen und sich zurückziehen, Jugendliche treffen sich zum Volley, Badminton oder Pingpong spielen; Eltern und Senior/-innen verweilen im Schatten, beaufsichtigen ihre Kinder/Enkel und geniessen den Austausch mit Bekannten aus dem Dorf.

Das Projekt hat bereits erste Sponsoren überzeugt: Sowohl der Swisslos Sportfonds (für Sportgeräte) als auch die Schneider-Wülser-Stiftung (für Schulprojekte der Kinder und Jugendlichen) haben konkrete Unterstützungszusagen gemacht.

Nun erhoffen sich der Gemeinderat und die IG Begegnungsplatz an der bevorstehenden Gemeindeversammlung grünes Licht. Wenn das klappt, dann wird der neu gestaltete Platz am Jugendfest 2019 mit Freude eingeweiht.

Dienstag, 23.10.2018Region

aargauSüd impuls: Regionales Raumkonzept 2040

Text und Bild: Eing.

Der Vorstand aargauSüd impuls legt das RRK 2040 einstimmig für die Beschlussfassung an der Abgeordnetenversammlung vom 15. November vor.

Der dritte Runde Tisch fand am 23. Mai statt
Eine zentrale Rolle bei der Entstehung des RRK 2040 kommt den engagierten Beiträgen der Gemeindevertreter zu. Eingeflossen sind diese zum einen in Form von schriftlichen Inputs und zum anderen an den ersten beiden Runden Tischen, die am 26. Oktober 2016 und am 26. April 2017 stattfanden. Der dritte Runde Tisch vom 23. Mai 2018 diente insbesondere der vertieften Diskussion der Änderungen, die aufgrund der öffentlichen Mitwirkung erfolgten. Eine zentrale Rolle kommt den Gemeinden auch bei der Umsetzung des RRK 2040 zu. Sie sollen aktiv die Gestaltung ihres Wohn-, Arbeits- und Lebensraums angehen − in Entsprechung zum Leitsatz: «Jede Gemeinde plant und handelt als Teil der Region und übernimmt somit auch Verantwortung für die Region.»

Vorstand und Geschäftsprüfungskommission betonen die Schlüsselrolle der Gemeinden
Der Vorstand und die Geschäftsprüfungskommission von aargauSüd impuls (GPK) sind überzeugt, dass mit dem RRK 2040 ein weitsichtiges und nachhaltiges Instrument für die Weiterentwicklung von aargauSüd impuls vorliegt. Die GPK betont die tragende Rolle der Gemeinden: Um ihrer Schlüsselrolle gerecht zu werden, müssen diese Verantwortung übernehmen und die nötigen Mittel zur Verfügung stellen.

Dem RRK kommt eine hohe Verbindlichkeit zu
Das RRK 2040 ist das zentrale strategische Instrument zur Steuerung der zukunftsorientierten Entwicklung des Lebensraums aargauSüd. Es definiert Raumstrukturen, regional abgestimmte Nutzungen und Entwicklungsschwerpunkte für die nächsten 25 Jahre. Das RRK 2040 übernimmt drei Hauptaufgaben: Es ist das Koordinationsinstrument gegenüber Kanton und Nachbarregionen, es dient dem Regionalplanungsverband als Führungsinstrument und den Gemeinden als Wegleitung für ihre Planungen.

Vom Zukunftsbild zur Umsetzung
Im Zukunftsbild definiert das RRK 2040 Raumstrukturen, regional abgestimmte Nutzungen, Entwicklungsschwerpunkte und entsprechende Spielräume. Zum Zukunftsbild gehören eine Karte sowie Leitsätze und Erläuterungen zu den Themen Landschaft, Siedlung, Nutzung, Mobilität und Energie. Die Leitsätze bilden für die Region den Orientierungsrahmen und stärken das gemeinsame räumliche Denken.

Gleichzeitig ist das RRK 2040 umsetzungsorientiert: Es zeigt zu jedem Themenbereich Handlungsfelder sowie konkrete Aufgaben und Massnahmen auf. Damit bildet es die Grundlage ür die erforderlichen planerischen Umsetzungsschritte, die je-weils mit dem Arbeitsprogramm der Abgeordnetenversammlung beschlossen werden.

Das RRK 2040 erscheint in neuer Form
Damit sich das RRK 2040 möglichst lesefreundlich präsentiert, wird es neu aufgeteilt in «Grundlagenbericht», «Zukunftsbild» und «Regionale Aufgaben». Eine Zusammenfassung bringt die Inhalte des RRK 2040 auf den Punkt und gibt einen Überblick über die Aufgaben der nächsten vier Jahre.

Wie es weitergeht
Ab sofort ist das Dossier auf der Webseite www.aargausued.ch aufgeschaltet. Dazu gehört auch der Mitwirkungsbericht, in dem die Eingaben und Stellungnahmen aufgeführt sind. Mit der Einladung für die Abgeordnetenversammlung vom 15.11.2018 erhalten die Gemeinden ein komplettes Dossier.

Dienstag, 23.10.2018Gontenschwil

Die feine Chässchnette vom Bänz

Text und Bild: FABIENNE hUNZIKER

Die «Militär-Chässchnetten» sind beliebt, wie beliebt zeigten die zahlreichen Besucher, welche sich diesen Gaumenschmaus auf keinen Fall entgehen lassen wollten. Die Vereinigung Schüeli hat auch dieses Jahr zum «Chässchnette-Ässe» eingeladen.

Es brutzelte in der Pfanne und die Produktion lief auf Hochtouren. Die Zeit für eine Stumpenpause oder zum Flirten mit den charmanten Damen fehlte da leider, scherzte Bänz Wiederkehr. Präsident Walter Forrer ist froh über seinen guten Draht zu Petrus, sei doch das Wetter für diesen Anlass in den letzten Jahren immer wieder wunderbar gewesen. Von den vorbereiteten 220 Portionen, bestehend aus Chässchnette und Salat, wurden bis auf drei Stück alle verkauft, so Claudia Forrer. Einige Besucher verzichteten auch gerne auf den Salat, und haben sich dafür lieber eine herrlich duftende Chässchnette mehr gegönnt. Mit geschätzten 180 Besuchern war dieser Anlass an diesem wunderschönen Herbsttag einmal mehr ein voller Erfolg.

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Dienstag, 23.10.2018Region

HAGO machte in der Braugarage Reinach Halt

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn der HAGO Gewerbeverein zu seinem traditionellen Herbsthöck einlädt, geht es nicht nur um gemütliches Beisammensein und darum, Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Beim jüngsten Anlass im Oktober braute sich eine äusserst interessante Betriebsbesichtigung zusammen.

Auch wenn an diesem Abend unter anderem von Whirlpool die Rede war, waren die HAGO-Mitglieder nicht etwa zu Besuch in einer Wellness-Oase, sondern in der neueröffneten Braugarage in Reinach. Auch dort gibt es nämlich einen Whirlpool. Dieses Gefäss dient bei der Bierherstellung der Würzeklärung. Rund 50 HAGO-Mitglieder liessen sich an diesem Abend von Fritz Züger zu Bierbrauern ausbilden. Nein, natürlich nicht! Aber sie erhielten vom leidenschaftlichen Bierbrauspezialisten einen interessanten und spannenden Einblick in die Kunst des Bierbrauens, wo das Mälzen, das Maischen und die Gärung die drei wichtigsten Schritte bilden. Im Anschluss an den informativen Theorieteil im Versammlungsraum ging es zur Besichtigung der Mikro-Brauerei, welche sich im Gästelokal im Erdgeschoss befindet. Mit dem 300 Liter grossen 2-Geräte-Kombisudhaus stellt Züger pro Sud 600 Liter naturbelassenes Rynecher Bier her, welches während vier bis fünf Wochen im Tank gärt und dann frisch vom Hahnen gezapft wird. Aus der 8-Zapfhahnen-Anlage konnte man auch noch weitere sieben individuelle Biersorten aus der Region kosten.

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Dienstag, 23.10.2018Zetzwil

Bergraclette im Grünaustübli

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Mit rund 500 Arbeitsstunden haben die Sportschützen Zetzwil ihr Grünaustübli nach einem Hochwasserschaden renoviert und saniert. In den neu hellen und freundlichen Räumlichkeiten hat der Verein deshalb zum gemütlichen Raclette-Essen eingeladen.

Mit «Zetzbuer Härdöpfu vo´s Göttis», feinen Beilagen und einem guten Glas Wein. So wurde das Bergraclette aus Trubschachen, welches von Wädi Voramwald organisiert wurde, in vollen Zügen genossen. Am Wochenende vom 19. bis 21. Oktober waren die Vereinsmitglieder im Einsatz, um mit der Bevölkerung die schönen, neuen Räumlichkeiten einzuweihen. Das renovierte Grünaustübli kann das ganze Jahr gemietet werden, es bietet Platz für 50 Personen und verfügt über Geschirrspüler, Kaffeemaschine, renovierte Sanitäranlagen und eine geräumige, neue Küche. Ob für die Geburtstags- Firmen- oder Familienfeier, das gemütliche, gut erreichbare Grünaustübli eignet sich für jeden Anlass hervorragend. Anfragen für Besichtigungstermine und Reservervationen nimmt Marcel Fretz gerne unter 079 355 08 39 oder marcel.fretz@gmail.com entgegen. Der Racletteplausch für das kommende Jahr ist von den Sportschützen bereits in Planung und wird ebenfalls im Herbst stattfinden.

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Freitag, 19.10.2018Region

Netzwerke knüpfen gehört zum AKB-Herbstforum

Text und Bild: Jennifer Loosli

Einschätzungen der aktuellen Wirschaftslage, globales Wachstum und Informationen zum Konjunkturbarometer: Das alles gab es anlässlich des Herbstforums auf dem Hallwilersee mit anschliessendem Apéro der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee.

Die Mitglieder der Gewerbevereine wurden von der Aargauischen Kantonalbank AKB zum 4. Herbstforum zu einer Schifffahrt auf dem Hallwilersee eingeladen. Dieter Brutell begrüsste die drei Gewerbevereine Seetal, Beinwil am See / Birrwil und Seon. Er freute sich über die zahlreichen Teilnehmer, die an diesem wunderbaren Herbstabend den Weg auf die MS Delphin gefunden haben. «Mit diesem Anlass wollen wir die Wertschätzung gegenüber dem Gewerbe in unserer Umgebung zeigen und allen herzlich danken. Ohne den Erfolg des Gewerbes gäbe es die AKB nicht», wie Dieter Bruttel, Regionaldirektor AKB, in seiner Begrüssung sagte. Es soll ein Abend voller lebendiger Gespräche, Netzwerkpflege und auch eine kleine Pause vom Alltag sein. Und das war es auch. Die vielen Teilnehmer genossen die Schifffahrt bei einem leckerem Apéro-Buffet. AKB-Chefökonom Marcel Koller informierte die Anwesenden über die aktuelle Wirtschaftslage, wie sie die AKB einschätzt, denn er lag in all den Jahren bei der AKB immer sehr gut mit seinen Beurteilungen. Im Anschluss konnten Fragen an den Chefökonom gestellt werden. Weiterhin wurde angeregt diskutiert und miteinander vernetzt.

freitag, 19.10.2018Seengen

«Was söll da do em Garte?»

Text und Bild: Jennifer loosli

Diese Frage wurde von den Bewohnern des Seniorenzentrums Casa Hubpünt mehrmals zum Kunstobjekt gestellt, das seit noch nicht so langer Zeit im Garten steht. Das geheimnisvolle Kunstwerk stammt von der Designerin Andrea Stahl, die seit über 30 Jahren Möbel und Kunst aus Stahl produziert.

Am 2. Oktober feierte das Casa Hubpünt seinen ersten Geburtstag und die Fertigstellung des Hauses. Zum Projektabschluss übergab die Seniorenzentrum Hubpünt AG dem Casa Hubpünt ein Kunstobjekt der Stahlkünstlerin Andrea Stahl. Das Kunstobjekt soll den Bewohnern und Mitarbeitern Freude machen und die Umgebung verschönern. Aber nun zurück zur Frage der Hausbewohner: «Was söll da?» Denn auf den ersten Blick dachten viele, es sei einfach nur Rost, doch hinter den beiden «Stahlstatuen» steht viel mehr, als einfach nur Rost. Sie stellen Samen dar, als Symbol von Sterben und Werden. Eine sehr passende Symbolik für das Casa Hubpünt, denn die Menschen ziehen hier irgendwann weiter. Die Öffnung der beiden Samen versinnbildlichen, dass noch viel mehr kommen kann. Die Samen sollen mit der Natur eins werden, lebendig sein und vielleicht gibt es später weitere Kunstwerke, denn Samen stammen aus der Blüte einer Pflanze, aus dem sich eine neue Pflanze entwickeln kann. Je nach Wetter und Lichteinstrahlung gibt es wunderbare Spiegelungen im Teich und unerwartete Schattenwürfe durch die verspielte Ornamentik. Der Verwaltungsrat des Seenger Seniorenzentrums und die Künstlerin Andrea Stahl stiessen mit Freude auf das neue Kunstwerk im Garten des Casa Hubpünt an und genossen die Zeit und den Anblick des Kunstwerkes mit den Hausbewohnern bei einem leckeren Apéro.

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Freitag, 19.10.2018Schongau

Neue Lehrpersonen

Text und Bild: Eing.

Martin Aregger
Martin Aregger begann nach abgeschlossener Berufslehre als Kaufmann das Studium an der Musikhochschule Luzern im Hauptfach Tuba bei Simon Styles. 2008 schloss er den Master of Pedagogics und 2010 den Master of Performance ab. Studienaufenthalte an der Northwestern University in Chicago sowie Meisterkurse bei namhaften Musikern ergänzten sein Studium. Während seiner Studienzeit spielte Martin Aregger in verschiedenen Orchestern und Formationen mit. Martin Aregger ist Musiklehrer für Blechblasinstrumente in der Region Luzern und leitet diverse Nachwuchsensembles. Ebenso dirigiert er die Brassband MG Schongau. Martin Aregger ist Mitglied der Brassband Bürgermusik Luzern, mit welcher er 2013 den Schweizermeistertitel in Montreux und im Mai 2014 sogar den Gewinn des europäischen Brassband-Wettbewerbs in Perth feiern durfte.

Freitag, 19.10.2018Region

Alle Jahre wieder ... mit dem selben Baum

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Jedes Jahr werden in der Schweiz über 1 Million Christbäume verkauft und nach den Festtagen wieder entsorgt. In Schweizer Haushalten zeichnet sich mehr und mehr ein Wandel ab. Da die künstlichen Weihnachtsbäume immer mehr dem Original ähneln, eine super Qualität haben und zudem preislich immer attraktiver werden, liegen diese deutlich im Trend.

Der Markt ist ganz klar im Wachstum, berichtet Niklaus Hartmann, Geschäftsinhaber von Greendeco.ch. Der künstliche Baum wurde anfänglich vor allem für gewerbliche Zwecke genutzt, mehr und mehr findet er aber den Weg in private Haushalte. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Baum lässt sich jedes Jahr nach dem Weihnachtsfest einfach wegräumen und im nächsten Jahr bequem wieder hervorholen. Er braucht kein Wasser, ist schwer entflammbar und verliert keine Nadeln. «Wir sind spezialisiert auf sehr hochwertig und natürlich aussehende Weihnachtsbäume» sagt Hartmann, der sich in diesem Gebiet sehr gut auskennt. Besonders hochwertig und echt aussehend ist die sogenannte PE-Spritzguss-Qualität. Das Wort Spritzguss leitet sich aus der Herstellungstechnik der einzelnen Tannenzweige ab. Bei diesem Verfahren entsteht eine perfekte «Kopie» jeder einzelnen Zweige, die kaum vom natürlichen Vorbild zu unterscheiden ist. Das erfolgreiche Unternehmen konnte bereits expandieren und so werden die Bäume und künstlichen Pflanzen mittlerweile auch in Österreich verkauft. Der Showroom und Verkaufsladen ist von Montag bis Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Die grosse Auswahl an künstlichen Pflanzen, Zubehör und Tannenbäumen ist auch online unter greendeco.ch jederzeit bestellbar und wird bequem nach Hause geliefert

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Freitag, 19.10.2018Seengen

Postdienstleistung künftig im Volg erhältlich

Text und Bild: Jennifer loosli

Die Digitalisierung verläuft schneller als erwartet, weshalb es in den letzten Jahren Umsatzeinbussen bei der Post Seengen gab. Die Filiale wird geschlossen und per 1. April 2019 im Volg integriert. Mit der Landi Hallwilersee hat die Post einen Partner mit Erfahrung in der Führung einer Postagentur.

Es gab in letzter Zeit viele fordernde und konstruktive Gespräche zwischen der Gemeinde Seengen und der Post. Viele Lösungen und Ansätze wurden miteinander besprochen und schlussendlich konnte man sich auf eine optimale und einzigartige Lösung einigen. Die Post bietet in Seengen ihre Dienstleistungen ab dem 1. April 2019 im Volg an der Poststrasse 20 an. Dort können Kunden Postgeschäfte an einer bedienten Theke erledigen. Zudem steht künftig in Seengen ein My Post 24-Automat zur Verfügung, der es ermöglicht, Pakete rund um die Uhr aufzugeben und abzuholen. Ein grosser Pluspunkt der Filiale mit Partner sind die doppelt so langen Öffnungszeiten: Neu können Kunden ihre Pakete und Briefe von Mo. bis Fr., 6.00 bis 19.30 Uhr sowie samstags von 6.00 bis 17.00 Uhr abgeben. Keine Angst, für diejenigen die noch mit «em gäle Büechli» einzahlen – auch dies wird weiterhin möglich sein. Die Leistungen werden teilweise auch eingeschränkt: Ein Konto bei der Post kann man nicht mehr eröffnen und aus Sicherheitsgründen kann man Einzahlungen nur bis CHF 500.– in bar tätigen. Etabliert hat sich das Modell «Post mit Partner» schon an über 1000 Standorten in der Schweiz. Der Volg wird Anfang März 2019 für eine Woche geschlossen sein, damit er optimiert und renoviert werden kann. Die Mitarbeiter sind ab Mitte März wieder für ihre Kundschaft da. Weitere Infos zum neuen Postangebot gibt es am 12. Februar 2019: Am Informationstag werden alle Fragen beantwortet und die einzelnen Schritte am My Post 24-Automat und an der Theke erklärt.

Letzter Arbeitstag Poststelle: Freitag, 29. März 2019
Erster Arbeitstag Agentur: Montag, 1. April 2019
Der Start des My Post 24-Automaten soll in etwa im gleichen Zeitraum erfolgen.

Freitag, 19.10.2018Polizei

Velohelme richtig anpassen und tragen

Text: ZVG., Bild: bfu

Wir von der Regionalpolizei stellen immer wieder fest, dass Velohelme nicht richtig angepasst sind. Ein gut angepasster Helm wird vom Besitzer und der Besitzerin auch eher getragen.

Jährlich ereignen sich über 30 000 Velounfälle in der Schweiz. Ein Velohelm reduziert das Risiko von schweren Kopfverletzungen – wenn Sie in richtig anziehen und auch auf kurzen Strecken tragen. Die Helm-Tragquote ist bei den Schweizer Velofahrenden in den letzten Jahren auf ca. 49% gestiegen. Der Helm sollte ersetzt werden, wenn er einen starken Schlag erlitten hat. Auch sein Alter und seine Abnutzung spielt bei der Schutzwirkung eine Rolle. Ersetzen sie den Helm deshalb gemäss den Hinweisen des Herstellers. Nur unbeschädigt kann der Helm optimal schützen.

Tipps:

  • Tragen Sie einen gut angepassten Velohelm mit der Bezeichnung EN 1078 – nicht nur beim sportlichen Velofahren und Biken, sondern auch im Strassenverkehr.
  • Probieren Sie den Helm vor dem Kauf an: Er soll gut sitzen, ohne zu drücken und zu wackeln. Die Vorderkante sollte sich zwei Fingerbreit über der Nasenwurzel befinden.
  • Passen Sie die Bänder auf beiden Seiten gleich satt an. Zwischen Kinn und Band soll nur noch ein Finger Platz haben.
  • Das Alter und die Abnutzung des Helms spielen bei der Schutzwirkung eine Rolle. Ersetzen Sie den Helm deshalb gemäss den Hinweisen des Herstellers oder dann, wenn er einen starken Schlag erlitten hat.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Informieren Sie sich auch unter www.velohelm.ch ausführlich.

Ihre Regionalpolizei

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg / bfu

Freitag, 19.10.2018Region

TOYOTA-Herbstabende bei der Garage Brun

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die aktuellen Toyota-Modelle präsentierten sich in der herbstlichen Abendsonne von ihrer besten Seite. An den Toyota-Herbstabenden bei der Garage Brun in Reinach konnte man sich in gemütlicher Atmosphäre über die neusten Hybridmodelle informieren und von attraktiven Angeboten profitieren.

Sieger fahren Hybrid und die Toyota Hybridmodelle gehören definitiv zu den Siegern. Die beliebtesten Hybridfahrzeuge in der Schweiz sind die kompakten Modelle Auris und Yaris. Auf dem dritten Platz des Siegertreppchens steht der praktische Toyota RAV 4. Ein Vollhybrid mit Allradantrieb, das ist die ideale Kombination für die unterschiedlichsten Terrains in der Schweiz. Mit dem RAV4 ist man geräuschlos und emissionsfrei unterwegs, rein elektrisch durch die City und mit druckvollen 197 PS über die Autobahn oder im Gebirge. Entspanntes Fahren mit uneingeschränkter Reichweite bietet die Energierückgewinnung beim Bremsen und Verlangsamen. Wie ein Auto mit herkömmlichem Antrieb kann der Vollhybrid so normal an jeder Tankstelle betankt werden. Mit dem attraktiven Herbstangebot eines 0%-Leasings bestachen die Hybridmodelle mit unschlagbaren Preisen, welche deutlich unter den Preisen der Benzin-Automatikfahrzeuge lagen. Das erfahrene Team der Garage Brun berät bestehende und auch zukünftige Toyota-Hybrid-Fahrer gerne und kompetent.

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Mittwoch, 17.10.2018Beinwil am See

Hallwilerseelauf 2018 mit 6606 grossartigen Siegern

Text und Bild: Thomas Moor

Prächtiges Wetter ist nicht gleichbedeutend mit Rekordwetter. Für einen neuen Streckenrekord am 44. Hallwilerseelauf zeigte das Thermometer ganz einfach zu hohe Temperaturen an. Trotzdem – und mit der neuen Zusatzschlaufe durch den Hof des Schloss’ Hallwyl – waren die Spitzenläufer flott unterwegs. Im Gesamtklassement holte das Äthiopische Trio mit Wodajo Alemayehu, Daba Bulesa Teshome und Mekonen Tefera die Medaillen im Gesamtklassement. Die drei liefen alle in derselben Minute durchs Ziel (Siegerzeit 1:09.13). Den Sieg bei den Damen holte sich mit Geletu Israel Silasse ebenfalls eine Äthiopierin. Daneben gab es aber noch ganz viele andere Sieger mehr. Alle, welche die Ziellinie überquert haben (6606 Finisher), durften sich wiederum als Sieger für eine grossartige, persönliche Leistung feiern lassen. Die Bilderbuchlandschaft, das prächtige Herbstwetter, die Schlosspassage und die tollen Laufergebnisse haben auch in diesem Jahr wieder viele positive Emotionen und Reaktionen ausgelöst. Es hat sich wieder gezeigt: Der Hallwilerseelauf ist sehr beliebt – eine gute Mischung aus Spitzen- und vor allem Breitensport.

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Mittwoch, 17.10.2018Beinwil am See

Hallwilersee-Lauf: Alle ziehen am selben Strick!

Text und Bild: Thomas Moor

7348 Teilnehmer, 6606 Finisher. Alle waren sie bei der 44. Austragung des Hallwilerseelaufes grossartige Sieger. Auch das OK und das Helferteam, welches den Läuferinnen und Läufern in Beinwil am See einmal mehr den roten Teppich ausgerollt hat. Alle haben sie ebenfalls eine Medaille verdient.

Ein nicht ganz alltäglicher Samstag brach am 13. Oktober an. Die Sonne ging über dem Hallwilersee auf. Und mit ihr der mit einem Kompressor beatmete Startbogen, welche die Austragung des 44. Hallwilerseelaufes ankündigte und gleichzeitig den Eingang zur Häsigasse signalisierte. Jener Ort, wo sich rund vier Stunden später die Läuferinnen und Läufer des Halbmarathons für den Start sammelten. Jede Kategorie hatte dort seinen Sektor, der mit entsprechenden Tafeln signalisiert und mit Absperrbändern gekennzeichnet war. Diese und natürlich noch ganz viele andere Vorbereitungsarbeiten mehr mussten für einen reibungslos Verlauf des Laufes erledigt werden. Und während beim Strandbad die Kinder bei ihren Laufeinsätzen kurz nach neun Uhr vom Speaker bereits angefeuert wurden (das Zielgelände unten beim See wurde bereits am Freitag fertiggestellt) liefen die letzten Vorbereitungsarbeiten rund um den Löwenplatz auf Hochtouren. Absperrgitter wurden positioniert, Sponsorenblachen wirkungsvoll in Position gebracht, und so weiter und so fort. Die Repol und der Verkehrsdienst hatten ebenfalls seit dem frühen Morgen Stellung bezogen, um die Parksituationen zu regeln den Verkehrsfluss beim Löwenplatz zu überwachen und bei Bedarf helfend einzugreifen. Die Liste mit den Vorbereitungsarbeiten (rund um den Hallwilersee natürlich) liesse sich natürlich noch beliebig verlängern. Einfach so viel: Was da an Top-Arbeit für einen relativ kurzen Auftritt geleistet wird, verdient grossen Respekt. Das OK ist denn auch immer bestrebt, den Athletinnen und Athleten den Aufenthalt in Beinwil am See so angenehm und entspannt wie möglich zu machen. Dieses Hauptanliegen der Organisatoren wurde auch in diesem Jahr wieder klar erfüllt. So hat zum Beispiel die Zustellung der Startnummern per Post für schlanke Abläufe gesorgt. Aber auch die Gratis-Anreise mit ÖV sowie der trendige Laufpreis, haben das einmalige Hallwilersee-Erlebnis perfekt abgerundet.

Und während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich ins Laufdress warfen, die Laufschuhe schnürten und den Muskeln eine präventive Dulix-Packung gönnten, liefen die Grills und andere Gastrogeräte der Beinwiler Gastronomen im Gebiet Häsigasse/Plattenstrasse bereits seit längerem heiss. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die Zuschauer hier mit verschiedenen gluschtigen Backwaren, Sandwiches, mit Grillwürsten, Raclette, Kürbissuppe, kalten und warmen Getränken und anderem mehr stärken, um die Läuferinnen und Läufer kräftig anfeuern zu können.

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Mittwoch, 17.10.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Gesundheitskurse

Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
NIA - getanzte Lebensfreude GE-539: Daten: 10x mittwochs ab 22. August; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Pilates GE-540: Daten: 10x donnerstags ab 23. August; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.

Sprachkurse

Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch.

Zusätzliche Kurse (nicht im Programm enthalten):
Englisch für Anfänger/-innen: Dienstag, 17.45 – 19.15 Uhr. Englisch Pre-Intermediate (focus on convers): Freitag, 10.15 – 11.45 Uhr
Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen

Die Jungsteinzeit – Grundwissen zum Leben der «Pfahlbauer» vor 8000 bis 4000 Jahren in der Schweiz
Vor 80 Jahren wurden am Ufer des Baldeggersees grössere archäologische Grabungen durchgeführt. In der Seeematt in Hitzkirch, im Seezopf bei Retschwil und in Baldegg kamen 1938-39 jungsteinzeitliche Dörfer mit reichem Fundmaterial zum Vorschein. Populär wird diese Periode auch Pfahlbauerzeit genannt. Othmar Wey, Archäologe und Dozent an der Uni Bern, vermittelt in einer dreiteiligen Vortragsserie Basiswissen zur Jungsteinzeit in der Schweiz. Donnerstage, 08./15./22.11.2018, jeweils 19.30 bis 21.00 Uhr. Schulhaus Mosen, Kosten Fr. 80.–. Anmeldung beim Sekretariat bis spätestens 22.10.2018.

Führung durch die Rega-Basis

Besichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld. Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können. Samstag, 26. 01. 2019, 15.00 – 17.00 Uhr. Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr. Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt). Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Mittwoch, 17.10.2018Boniswil

Metzgete des Männerturnvereins Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Sommerliches Wetter zeigt noch keinen Herbst an. Aber auf die Metzgete in Boniswil kann man zählen, dann weiss man: der Oktober ist da.

Wie jedes Jahr lud der Männerturnverein Boniswil am 13. Oktober, dem letzten Samstag in den Herbstferien, zur Metzgete ein. Es war zum ersten Mal im sanft renovierten Saalbau.

Es ist bereits Tradition, dass am gleichen Tag der Hallwilersee-Lauf stattfindet. Trotzdem kamen ab 17.30 Uhr die ersten Gäste, und der Saalbau füllte sich bald mit vielen bekannten Gesichtern aus dem Dorf, aber auch mit auswärtigen Gourmets. Das Team des Männerturnvereins kochte, servierte, räumte ab und arbeitete im Hintergrund in der Küche, damit das Geschirr wieder sauber wurde. Eine ganze Palette mit feinen Leckerbissen bot sich dem Besucher an: Blutwurst, Leberwurst, Bauernbratwurst, oder gleich alles zusammen auf dem Trioteller oder ein Kotelett. Dazu gab es Rösti, Sauerkraut oder Apfelschnitze. Wer noch nicht genug hatte, holte sich am grossen Dessertbuffet etwas Feines auf den Dessertteller. Die Gäste genossen den Abend. Die letzten verliessen gegen 22 Uhr den Saal, so dass der Männerturnverein alles wieder auf- und wegräumen konnte.

Mittwoch, 17.10.2018Region

Waldumgang des Forstbetriebs Buholz

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Der Forstbetrieb der Gemeinden Gontenschwil, Leutwil und Zetzwil führte, vor einer grossen Besucherschar aus allen drei Gemeinden, einen bemerkenswerten Waldumgang durch. Bilderbuchwetter und Interesse führte gegen hundert Leute auf den Wandfluhparkplatz, wo sich bereits Vertreter aller Gemeindebehörden und der gemeinsamen Forstkommission eingefunden hatten.

Zetzwils Gemeindeammann Daniel Heggli ergriff als erster das Wort und begrüsste die Gäste sowie die Verantwortlichen des Anlasses, Förster Peter Gautschi und Forstwart Dani Flückiger. Er erklärte, dass der Wald früher ein wichtiger Wirtschaftszweig gewesen sein. Heute habe der Wald, neben der Schutzfunktion für Luft und Boden auch eine grosse Bedeutung als Naherholungsgebiet. Gleichzeitig machte er Werbung für die Abstimmungsvorlage «Waldinitiative», welche nicht viel Geld koste, dieses aber wert sei, um die vielfältigen Leistungen, welche der Wald erbringen müsse, sicherzustellen.

Forstverantwortlicher Peter Gautschi wandte sich anschliessend mit einem Schmunzeln an die grosse Gästeschar. Er habe erwartet, «dass die Leute bei diesem Wetter etwas anderes zu tun hätten, als am Waldumgang teilzunehmen». Er erklärte, dass der Wald von der Arbeit früherer Generationen profitiere und dass das heutige Schaffen auf die nachkommenden Generationen ausgerichtet sei. Gleichzeitig informierte er kurz über den Ablauf des Nachmittags, welcher zu drei Posten im Wald führe.

Der ebenfalls anwesende Kreisförster-Stv. Philipp Hug erläuterte die Auswirkungen von Stickstoff, welcher zusammen mit anderen Nährstoffen wichtig für den Wald sei. Im Übermass verwendet bleibe er grossflächig im Wald hängen und belaste schleichend das Ökosystem und behindere die Vegetation. Er sprach von vermehrtem Parasiten- und Pilzbefall der Bäume. Handlungsbedarf sei vor allem in der Landwirtschaft. Das konsequente Ausbringen der Gülle mit Schleppschläuchen würde bereits eine Reduktion der Schadstoffe bewirken. Hug erklärte ebenfalls, dass der Laubwald in den letzten Jahren, im Vergleich zum Nadelwald, zugenommen habe und somit naturnaher aufgebaut werde. Mittels Waldinventar und Stichproben werden die 49‘000 ha Wald unseres Kantons regelmässig erfasst.

Der anschliessende Waldumgang, angeführt von Peter Gautschi, brachte den Teilnehmern Erkenntnisse über die Waldstrassenbewirtschaftung. Die Wege müssten immer wieder dem Wald abgerungen werden. So machte auch die Erklärung zum etwas befremdlich wirkenden, herbstlichen Laubblasen auf Waldwegen Sinn. Die Wege würden nämlich «verhumussieren», wenn man das Laub nicht entferne. Informationen über wirtschaftliche Probleme und das Überangebot an Chäberholz und Sturmholz in diesem Jahr brachten die Waldbesucher weiter zum nächsten Posten. Dort warteten Beni Sager und Fredy Hirter, von Hirter und Tschanz, mit einer ihrer grossen Maschinen, zu welcher sie Erklärungen rund um Holzschnitzel gaben. Eine eindrückliche Holzhackaktion vor Ort liess die Besucher staunen und weitere Fragen stellen.

Den Waldumgang rundete am nächsten Posten Forstwart Dani Flückiger mit einer Holzfällaktion ab. Er erklärte anschaulich, worauf es beim Fällen einer hohen Tanne ankomme und führte die Aktion danach gleich zielsicher und gekonnt durch. Das heftige Donnern des auf den Boden aufschlagenden Baumes ging manchem Besucher durch Mark und Bein. Zurück auf dem Wandfluhparkplatz warteten Festbänke, Getränke und Würste auf die Besucher. Kaum jemand hatte es eilig nach Hause zu kommen. Gerne schloss man diesen eindrucksvollen Nachmittag mit dem Forstamt Buholz im Austausch untereinander ab.

Mittwoch, 17.10.2018Region

Frischer Most und eine feine Wurst vom Grill

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am Herbstmarkt des Alters- und Pflegeheims Unteres Seetal in Seon zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein stand einem gemütlichen Beisammensein von zahlreichen Besuchern, Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen nichts im Weg.

Selbst gefertigte Werkstücke der Altersheimbewohner, selbstgemachte Produkte aus Steinpilzen, Butterzöpfe frisch aus dem Ofen oder feiner Bienenhonig, Alpkäse, Holzofenbrot sowie Sirup oder Eingemachtes rundeten das vielfältige Angebot ab. Das herrliche Wetter lud zum Verweilen an allen Marktständen ein. Das kulinarische Angebot war gross, frischer Most ab Presse wie auch duftende Würste vom Grill oder auch die saisonale Steinpilzsuppe standen bei allen Besuchern hoch im Kurs. Mit vollem Magen und zur Musik aus der Drehorgel wurden dann schliesslich auch die herbstlichen Dekorationen für den Garten bestaunt oder Schmuck probiert. Der Markttag im Alters- und Pflegeheim bot für alle etwas, um einen herrlichen und gemütlichen Herbsttag zu verbringen.

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Mittwoch, 17.10.2018Meisterschwanden

Die faszinierende Welt der Pilze

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In der herbstlich und natürlich dekorierten Mehrzweckhalle in Meisterschwanden roch es auch in diesem Jahr für ein ganzes Wochenende wunderbar frisch nach Pilzen und Wald. Zu bestaunen gab es einmal mehr eine riesige Vielfalt an einzigartigen Kreationen der Natur.

Laut Pilzkontrolleur Max Döbeli vom Pilzverein Seetal war der trockene Sommer nicht für alle Pilzsorten optimal, trotzdem konnte der Pilzverein Seetal auch in diesem Jahr über 300 Pilzsorten ausstellen. Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und der Herbst vor der Tür steht, freut das die Pilzsammler ganz besonders. Dem Pilzverein mit seinen rund 40 Mitgliedern gelang es, eine grosse Auswahl an Exemplaren aus diversen Regionen der Schweiz zusammenzutragen. Pilzkennern, wie auch Laien auf dem Gebiet, erteilten die Vereinsmitglieder gerne nähere Auskunft. Aus der Küche erreichte die Besucher ebenfalls ein feiner Pilzduft. In der grossen Festwirtschaft konnten neben den beliebten Pilzpastetli auch die feine Suppe oder das Ragout genossen werden. Einmal mehr war die Ausstellung ein beliebter Treffpunkt für alle Pilzfans und jene, die es noch werden möchten.

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Mittwoch, 17.10.2018Schongau

SP Hitzkirchplus

Text und Bild: Eing.

Schongauerinnen und Schongauer haben sich geäussert, dass es für ein lebhaftes politisches Leben in ihrer Gemeinde gut wäre, wenn es auch eine Ortspartei der Sozialdemokraten gäbe. Das wäre sicher interessant. Aber ohne eingetragene, bekennende Mitglieder – keine Parteisektion!

Die SP hat sich im Wahlkreis Hochdorf in vier Sektionen organisiert: Emmen, Rothenburg, Hochdorf und Hitzkirchplus. In Hitzkirch besteht die Partei seit 1989. Als Ortssektion SP Hitzkirch gegründet, hat diese SP-Sektion ihren Namen erweitert in SP Hitzkirchplus, was nichts anderes bedeutet, als dass Bürgerinnen und Bürger der Dörfer im unteren Seetal ebenfalls in diese Sektion eingebunden werden. Die SP Hitzkirchplus konnte sich stets erfolgreich verschiedensten Themen widmen. So wäre ohne die aktive Rolle der SP Hitzkirch und dem hohen Engagement des damaligen Grossrates Edi Frei, die Seetalbahn aufgehoben und durch Busse ersetzt worden – unvorstellbar, wenn man die heutige Personenfrequenz in dieser Bahn sieht. Heute ist die S9 sehr stark benutzt, ohne sie würde unser Seetal im Individualverkehr ersticken. Die SP setzt sich sehr für ein intaktes ÖV-System ein.

Heute ist die SP Hitzkirchplus mit einem Gemeinderat, Daniel Eugster, in Hitzkirch und einem Kantonsrat, Josef Schuler, in der Politik vertreten. Diese beiden und ihre Parteigenossinnen und -genossen setzen sich für soziale Gerechtigkeit, gegen den Abbau von Leistungen und die Umverteilung der Kosten auf Familien und an die unteren Schichten ein. Leider wurden diese Anliegen in den letzten Jahren wegen den klammen Finanzen des Kantons stark ignoriert, was aber grosse Teile der Bevölkerung nicht mehr dulden wollen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, sich politisch im Sinne der SP zu engagieren, sind Sie herzlich eingeladen, an einem Treffen der sozialdemokratischen Partei teilzunehmen, um mit Gleichgesinnten das politische Leben zu besprechen und zu gestalten. Wir unterstützen Sie gerne bei lokalpolitischen Themen.

Sie können unter www.sp-luzern.ch mehr über die Partei erfahren und auch Mitglied werden. Gerne können Sie auch per E-Mail mit uns von der SP Hitzkirchplus Kontakt aufnehmen: Josef Schuler, joesy.schuler@gmx.ch

Mittwoch, 17.10.2018Reinach

Kinderwoche der EG Wynental: Bitte lächeln!

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die diesjährige Kinderwoche der Evangelischen Gemeinde Wynental stand mit dem Motto «Cheeese» ganz im Zeichen der Fotografie. Über 40 Kinder waren in diesen Herbstferien dabei, um gemeinsam zu singen, biblischen Geschichten zu lauschen, zu basteln und etwas über das Fotografieren zu lernen.

Seit 20 Jahren findet die beliebte Kinderwoche der EG Wynental in der zweiten Herbstferienwoche statt. In diesem Jahr konnten die Kinder einiges über die Fotografie lernen und sich fotografieren lassen. Einmal neben einem riesigen Löwen stehen, einmal als Prinzessin vor dem Schloss oder neben einer riesigen Tomate posieren? Mit den Möglichkeiten der digitalen Fotografie alles kein Problem. Die Kinder hatten sichtlich Spass daran, sich für die speziellen Hintergründe zu entscheiden und zu verkleiden. Um den Fotos einen würdigen Rahmen zu verleihen, wurde fleissig gemalt, geklebt und gestaltet. Neben den Fotos gab es auch einen thematisch gestalteten Postenlauf und am letzten Tag stand ein Ausflug in Richtung Sonnenberg zum gemeinsamen Bräteln auf dem Programm. Die Geschichten aus dem Johannesevangelium, welche täglich einen Einblick in das Leben von Jesus gewährten, wurden von Silvia Dubs vom Kinderdienst Othmarsingen vorgetragen. Pfarrer Hans Trüb war begeistert von der lebendigen Kinderschar, welche neben den spannenden Aktivitäten, auch den grosszügigen Znüni gemeinsam genoss und sichtlich viel Spass hatte.

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Mittwoch, 17.10.2018Meisterschwanden

HSH-Auszeichnung für den neuen Werkhof

Text und Bild: jennifer loosli

Die Gemeinde Meisterschwanden durfte im Juni diesen Jahres ihren neuen Werkhof einweihen. Dadurch, dass der Werkhof ausschliesslich aus 280 m³ Schweizer Holz erbaut ist, wurde er im Rahmen einer kleinen Feier mit dem HSH-Zertifikat (Herkunftszeichen Schweizer Holz) ausgezeichnet.

Seit diesem Jahr begrüsst einem der neue Werkhof als Tor zum Dorfeingang von Meisterschwanden. Wie das Wort schon sagt, ist es ein Hof, umgeben von Räumen, die einen Zaun darum erzeugen. Die Räume sind gross, hell durch das Oberlicht und modernem, städtebaulichem Charakter. Insgesamt 280 m³ Schweizer Holz wurden ins Tragwerk und die Fassade des Werkhofes verarbeitet. 96,5% dieses Holzes stammt aus dem Schweizer Wald und ist in der Schweiz verarbeitet worden. Dafür sind die Bauteile «Tragwerk» und «Fassade» mit dem Herkunftszeichen Schweizer Holz ausgezeichnet worden! Diese grossen Mengen von Holz wachsen in den Schweizer Wäldern in weniger als einer Viertelstunde wieder nach. Hansbeat Reusser, Präsident von Lignum Zürich und Geschäftsführer des in den Bau involvierten Holzingenieursbüros, bedankte sich beim Gemeinderat für das vorbildliche Engagement zu Gunsten von Schweizer Holz, gratulierte zu dem gelungenen Objekt und übergab stolz die HSH- Auszeichnung (Herkunftszeichen Schweizer Holz) an Ueli Haller. Wer Schweizer Holz zum Bauen braucht, trägt zur nachhaltigen Nutzung und Gesunderhaltung der einheimischen Wälder bei. Wenn der Wald überaltert, verliert er seine Stabilität und bietet weniger Schutz gegen Wind, Hochwasser etc. Meisterschwanden geht beispielhaft und zukunftsorientiert in die richtige Richtung. Auch alle Nachfahren werden noch lange Freude am Werkhof haben, darauf wurde mit grosser Freude angestossen.

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Dienstag, 16.10.2018Zetzwil

Metzgerei Ulmann: 30-Jahr-Jubiläum wurde gefeiert

Text und Bild: Thomas Moor

Seit 30 Jahren führen Felix und Marlise Ulmann die weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Zetzwiler Traditionsmetzgerei. Ein Familienbetrieb, der bereits in zweiter Generation mit Erfolg und viel Herzblut geführt wird. Grund für die beiden Jubilare, mit ihren Kunden zu feiern.

An Spitzensamstagen werden in der Metzgerei Ulmann um die 250 Kunden bedient. Eine gefühlt neue Rekordmarke dürfte es am Jubiläumssamstag Anfang Oktober gegeben haben. Denn da registrierte man ein reges Kommen und anschliessendes Verweilen in der Festwirtschaft vor der Metzgerei. Felix und Marlise Ulmann feierten das 30-Jahr-Jubiläum. Ihre Kunden luden sie als Dank für die Treue grosszügig zu Gratis-Bratwurst und Gratis-Getränk ein. Damit noch nicht genug. Innovativ wie die Ulmanns sind, warteten sie mit einer Gratis-Tombola auf, mit welcher sie die Kunden mit gluschtigen Preisen aus der Metzgerei überraschten.

Die Kunden zu überraschen gehört sowieso zu einer der vielen Stärken der Ulmanns und ihrem Team, das aus bewährten Fachkräften besteht. Und Innovation mit grossem Engagement gepaart lebt der Zetzwiler Famileinbetrieb zusammen mit den 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Tag für Tag. So verwundert es denn auch nicht, dass immer wieder neue, pfiffige Fleischkreationen den Weg von der Produktion in die Verkaufsvitrine und so auf den Tisch der Kunden findet. Die Metzgerei Ulmann eine wahre Wundertüte, die neben innovativen Produkten zusätzlich mit Frische und Qualität gefüllt ist. Die vielen national preisgekrönten Fleischprodukte unterstreichen das grosse Engagement zusätzlich.

Frische und Qualität ziehen sich innerhalb der Firma aber noch weiter wie ein roter Faden. Denn da ist ein weiteres Standbein, das Party-Service heisst und vor 17 Jahren mit der Schliessung des Restaurants Vorstadt intensiviert wurde. Hier befindet sich unter anderem das Reich von Marlise Ulmann, welche ihre Fähigkeiten als gelernte Köchin unter Beweis stellt und damit jedem Party-Service die Krone aufsetzt. «Genial», «Lecker», «Hervorragend» sind nur einige Komplimente in Kurzfassung, welche die Ulmanns online via Gästebuch jeweils erreichen. Und jener Kunde, der am Jubiläumsfest die Metzgerei Ulmann als einen der besten Metzgereien auf der Alpennordseite bezeichnete, dürfte nicht unrecht haben.

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Dienstag, 16.10.2018Region

Der Fachexperte für Wasser und Wärme in Gontenschwil

Text und Bild: Jennifer Loosli

Sowohl planen als auch installieren, dies ist die Schnittstelle zwischen beiden Bereichen, die durch die Firma Wasser und Wärme GmbH aus Gontenschwil optimal gewährleistet wird. Ein junges und dynamisches Unternehmen, das sich der Heizung, Sanitär, Lüftung und Planung verschrieben hat.

Wer schon mal sein eigenes Haus umgebaut oder einen Neubau auf die Beine gestellt hat, weiss, mit wie vielen Unternehmen und Personen man zu tun hat. Nelson Lopes und Cedric Franek bieten von der Projektphase über die Energieausweisung bis hin zur Abnahme alles aus einer Hand an, und dies schätzen ihre Kunden sehr. Auch bei der Energieberatung eines alten Gebäudes, Badsanierungen bei Um- und Neubauten oder Kontrollen von Wohnungslüftungen steht die Wasser und Wärme GmbH ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Mit vielen modernen Ideen und Lösungen im Sanitärbereich konnten sie so schon viele schöne Projekte realisieren. Seit September 2018 trifft man die beiden im Schwarzenberg 307 in Gontenschwil an. Man trifft hier aber auch auf ein junges, aufgestelltes, flexibles und sehr eingespieltes Team. «Zu zweit sind wir viel effizienter, als wenn es über mehrere Schnittstellen geführt werden müsste. Da wir Planungen miteinander besprechen, können Fehler sofort minimiert und behoben werden» so Nelson Lopes, Geschäftsinhaber der Wasser und Wärme GmbH. Somit kann viel Zeit eingespart und dementsprechend auch mit weniger Kosten gerechnet werden.

Freitag, 12.10.2018Hallwil

Vereinsreise der Männerriege Hallwil

Text und Bild: Eing.

Samstagmorgen um 7.45 Uhr ist Besammlung auf dem Bahnhofplatz in Hallwil. Godi Steiner stellt sich dankenswerter Weise mit seinem PW als zusätzlicher Fahrer zur Verfügung. Nachdem Godi Hans bei sich zuhause abgeholt hat, fahren wir bei bestem Reisewetter Richtung Schwarzwald in Deutschland.

In Würenlingen machen wir einen kurzen Kaffeehalt und geniessen ein Gipfeli dazu. Weiter gehts Richtung Zurzach, wo noch Peter, der heute in Schaffhausen wohnt, dazukommt. Bei Zurzach überqueren wir die Grenze zu Deutschland, und fahren der Schlücht entlang nach Birkendorf. Dort wohnt seit seiner Pensionierung unser ehemaliges Vereinsmitglied Albert Müller. Albert und seine Frau überraschen uns mit einem ausgiebigen Apéro. Auf dem Sitzplatz vor seinem Haus wird in gemütlicher Runde diskutiert, getrunken, gegessen und die Zeit vergessen. Mit Verspätung wird dann doch noch zum Mittagessen aufgebrochen. Albert hat in der Nähe im Restaurant Waldschenke einen Tisch reserviert.

Nach dem Essen fahren wir weiter dem Schluchsee entlang via St. Blasien Richtung Todtmoos, Wehr nach Hasel zu der Erdmannshöhle. Leider sind wir durch eine schlecht signalisierte Umfahrung erneut mit der Zeit in Verzug geraten. Darum entscheiden wir uns, die Tropfsteinhöhle nicht mehr zu besichtigen. Nach kurzem Aufenthalt im Restaurant Erdmannshöhle, geht die Fahrt weiter über Wiesental, Richtung Münstertal nach Staufen im Breisgau.

Im Hotel Löwen mitten in der Altstadt von Staufen werden die Zimmer bezogen. In einem der zahlreichen Strassenkaffees betrachten wir die wunderschönen, blumengeschmückten Häuser und Gassen. Allein diese sauber herausgeputzte Altstadt mit ihren farbigen Häusern, Brunnen und autofreien Gassen ist eine Reise wert.

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Morgenessen verlassen wir am Sonntagmorgen Staufen in Richtung Kleines Wiesental nach Neuenweg–Mittelheubronn. Auf dem Parkplatz des Nonnenmattweihers werden die Fahrzeuge abgestellt. Hier starten wir zur Wanderung rund um den See. Dieser kleine See ist mitten in einem Naturschutzgebiet mit seltener Flora, Wacholderweiden, Alpenpflanzen am Weiherfelsen und einer schwimmenden Torfinsel mit Hochmoorvegetation auf dem See. Nach kurzer Rast fahren wir weiter, via Feldberg dem Schluchsee entlang zum Mittagessen im Rest. Brauerei Rothaus. Hier gibt es nebst Eisbein und anderen guten Sachen natürlich auch ein Stück original Schwarzwäldertorte. Neben dem Restaurant steht auch eine grosse Brauerei, wo verschiedene Rothaus-Biere hergestellt werden. Im Shop konnte man sich noch mit verschiedenen Schwarzwald-Bieren und anderen Souvenirs eindecken. Am späteren Nachmittag bringen wir dann Albert wieder nach Hause und nehmen die Rückfahrt in die Schweiz auf. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Martin Buchser für die Organisation der Reise.

Freitag, 12.10.2018Meisterschwanden

Auf dem Weg nach Bethlehem

Text und Bild: fabienne Hunziker

Ab dem 1. Dezember kann man sich im Haus der Kirchgemeinde WISAWI auf den Weg nach Bethlehem begeben. Mit viel Herzblut und kreativen Ideen laufen die aufwendigen Vorbereitungen für das interaktive Weihnachtserlebnis auf Hochtouren.

Da werden Treppen eingebaut, Stromkabel gezogen, Höhlen gekleistert und Tonaufnahmen gemacht. Das ganze Projekt entsteht mit der Hilfe von vielen freiwilligen Helfern. Doris Häusermannn, Andrin Schnegg und Oliver Rüegger lassen die begehbare Weihnachtswelt bereits zum zweiten Mal entstehen. Neben Arbeit und Studium wurde das Projekt in der Freizeit geplant und entwickelt. Von der ersten Umsetzung vor zwei Jahren konnte man einige Details noch optimieren und neu gestalten, so Andrin Schnegg. Die Ausstellung ist ein interaktives Erlebnis, mit Ton-, Licht- und sogar Wärmeeffekten. Mit diesen und anderen ausgetüftelten Spezialelementen wird der Besucher auf die Reise mitgenommen. Schritt für Schritt kann er in die ereignisreiche Geschichte rund um König Herodes, die drei Weisen und die Geburt von Jesus eintauchen. Für Infos und um den Bau und die Fertigstellung zu verfolgen, ist auf der Website www.aufnachbethlehem.ch ein Tagebuch (Blog) eingerichtet, in welchem man die Schritte begleiten kann. Im Rahmen des Adventsfensters Fahrwangen am 1. Dezember wird das Weihnachtserlebnis eröffnet. Die Macher freuen sich auf viele bekannte und neue Gesichter, welche spontan oder auch angemeldet erscheinen.

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Freitag, 12.10.2018Zetzwil

Jubilarenkonzert der MG Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Wie jedes Jahr wurden vor kurzem wieder die Zetzwiler Einwohner ab 75 Jahren in den Gemeindesaal zu Musik, Kaffee und Kuchen eingeladen. Mit viel Aufwand organisiert die Musikgesellschaft jeweils diesen Jubilarenanlass, zu welchem in Fünfjahresschritten und ab 95 jedes Jahr eingeladen wird. Unterstützung erhält die Musikgesellschaft dabei von der politischen Gemeinde. Pfarrer Stefan Lobsiger erhielt dieses Mal den Auftrag, durch das Konzert zu führen.

«Wenn der Pfarrer zu reden beginnt, dann dauert das meistens länger», meinte Stefan Lobsiger. Er betonte aber sogleich, nur eine kurze Andacht dabei zu haben. Anhand Versen aus 1. Samuel 18 veranschaulichte er, dass ein Instrument zu spielen nicht nur Interesse und Begabung, sondern auch viel Übung brauche. Wer Musik mache, könne sich selber im seelischen Gleichgewicht halten. Es brauche auch Mut, spontan ein Instrument einzusetzen und damit etwas bewirken zu wollen. Wer musiziere und damit schlechte Stimmung vertreibe, erfülle am Ende den göttlichen Plan, welcher allen nütze.

Das beliebte Treffen der Geburtstagsjubilare bietet immer auch Gelegenheit, sich mit alten Bekannten auszutauschen, welche man unter dem Jahr kaum sieht. So gab es in den Musikpausen immer regen Austausch an den Tischen. Die Musiker verwöhnten ihre Gäste mit Walzer, Gratulationen und Gysi-Schokolade ... mit und ohne.

Bevor im zweiten Teil Wein ausgeschenkt wurde, ergriff Gemeindeammann Dani Heggli auf seine gewohnt charmante Art das Wort. Er warb für die Geburtstagsbesuche des Gemeinderates bei den Jubilaren zuhause und betonte, wie wichtig der Austausch mit der älteren, lebenserfahrenen Generation für die Behörde sei. Leider würden diese Geburtstagbesuche oftmals abgelehnt. Nach seinem Dank an die MG und deren Helfer sprach er deren Nachwuchssorgen an und bat die Musiker, stark zu bleiben und nicht aufzugeben. Er wolle nicht der erste Gemeindeammann ohne Dorfmusik sein.

Nachdem als letztes der Geburtstagsmarsch und die Zugabe, der Aargauer Marsch 2018, gespielt war, mischten sich die Musiker ebenfalls unter die Gäste und liessen den gemütlichen Anlass ausklingen.

Freitag, 12.10.2018Menziken

Eine kleine Welt aus vielen bunten Steinen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Menziken-Burg und der Verein BLB (Bibellesebund) boten mit dem Konzept LEGO-Stadt Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren die Möglichkeit, gemeinsam Grosses entstehen zu lassen. Tausende bunte Steine wurden von den kleinen Architekten, Strassenbauern und Maurern gekonnt verbaut.

Während die älteren Kinder gemeinsam eine ganze Stadt aus LEGO entstehen liessen, gestalteten die jüngeren ein kreatives und fantasievolles Dörfchen. Nach Plan entstand eine Stadt, mit allem was dazugehört. Fussballstadion, Reihenhäuser, ein Hochhaus, wie auch eine Kathedrale durften da nicht fehlen. Auch die Umgebungen wurden bis ins kleinste Detail gestaltet. Nach der Zvieripause lauschten die 30 Kinder der spannenden Geschichte, in welcher unterschiedliche Menschen das gemeinsame Ziel hatten, eine Stadtmauer um Jerusalem zu bauen. Marc Lendenmann vom Bibellesebund Winterthur gelang es, den Kindern mit dieser Geschichte zu vermitteln, wie wichtig eine gut funktionierende Zusammenarbeit und gemeinsames Handeln in allen Lebenslagen ist. Das gemeinsame Schaffen stand klar im Vordergrund und nur so war es möglich, diese riesige LEGO-Stadt zu bauen. Voller Energie wurden Baupläne gelesen, die richtigen Steine gesucht und schliesslich fleissig zusammengesteckt. Die Abschlussfeier mit Apéro fand gemeinsam mit dem Familiengottesdienst #148 am Sonntag, 7. Oktober statt.

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Freitag, 12.10.2018Region

Liebi + Schmid AG: Haushaltsgeräte und Küchenbau

Text und Bild: Jennifer Loosli

Bei Liebi + Schmid AG finden Kunden alles rund um Haushaltsgeräte der Hersteller Schulthess, Miele, Bauknecht und vielen mehr. In den Ausstellungen in Schinznach-Dorf und Frick können sich interessierte Kunden beraten und inspirieren lassen.

Rund 35 Mitarbeiter im Bereich Montage, Service und Küchenbau, im Verkauf Innendienst, Buchhaltung, Büro/Dispo und Lernende kümmern sich Tag für Tag um die Anliegen und Wünsche der Kundschaft. Die Liebi + Schmid AG mit Hauptsitz in Schinznach-Dorf und einem Zweitsitz in Frick überzeugt mit schnellem, effizientem Service und vielen kompetenten Mitarbeitern, die mehrmals im Jahr geschult werden. Als Servicepartner von führenden Haushaltsgerätehersteller wie V-Zug, Bosch und Siemens, werden Reparaturen an sämtlichen Geräten vorgenommen, auch solchen, die nicht bei der Liebi + Schmid AG bezogen wurden. In Frick findet man eines der 50 Miele-Kompetenz-Zentren, die in der ganzen Schweiz bei ausgewählten Unternehmen anzutreffen sind. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 200 m² finden Kunden jegliche Haushaltsgeräte, sowie vorgefertigte Küchen. Von der Planung bis zur Realisierung werden Kunden bei einer neuen Küchenidee bestens betreut. Mit einem Planungsprogramm kann die zukünftige Küche mit einer 3D-Ansicht aus jedem Blickwinkel betrachtet werden. Sanitäre Anpassungen, Kernbohrungen, Zentralstaubsauger und Küchenbauten gehören zu den weiteren Spezialbereichen der Liebi + Schmid AG.

Freitag, 12.10.2018Leutwil

Turnfahrt: Steiler Aufstieg für die Lüpuer Turnerschar

Text und Bild: Eing.

Die diesjährige Turnfahrt führte uns ins Appenzellerland. Auf dem Weg ins Land der kleinen Schweizer machten wir den ersten Halt in Bremgarten. Dort war für unsere 17-köpfige Truppe die Lasertag-Arena reserviert. Für die einen hat er gefehlt, die anderen waren froh, gab es ihn nicht: den Schmerz, wenn man getroffen wird. Nach dieser spassigen Schlacht durften wir uns schon fast aufs Mittagessen freuen. Dafür mussten wir aber noch eine Weile fahren. Beim Nachmittagsprogramm versuchten wir uns als Bäcker. Die Aufgabe war, unseren eigenen, originellen Appenzeller Biber zu formen. Ein paar stellten sich beim «modeln» richtig gut an. Den Backprozess durften wir noch beobachten. Weil das Auskühlen lange dauert, haben wir uns die Zeit in den Appenzeller Gässchen vertrieben. Ein paar Stunden später holten wir unsere Biber-Unikate ab und fuhren weiter nach Wasserauen. Von da aus ging es – manchmal mehr und manchmal weniger – steil hinauf zum Gasthaus Seealpsee, wo wir unser Nachtlager bezogen. Es folgte ein feines Nachtessen und ein paar gemütliche Stunden. Am nächsten Morgen konnten wir uns am Brunchbuffet stärken, damit wir genügend Energie hatten, für die bevorstehende Wanderung. Bei hervorragendem Wetter machten wir uns auf den Weg. Die steilen und steinigen Wege zehrten an unseren Kräften. Da hat die atemberaubende Aussicht geholfen, die Erschöpfung wegzustecken, aber die Berghütten unterwegs natürlich auch. Nach einem kurzen Halt im Berggasthaus Aescher fuhren wir mit der Gondel wieder zurück ins Tal und machten uns von da erschöpft auf die Heimreise.

Freitag, 12.10.2018Meisterschwanden

Seniorenferien

Text und Bild: Eing.

Eine Gruppe von 19 Seniorinnen und Senioren der ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen verbrachten sonnige Tage im Tessin im Centro Evangelico.

Dieses liegt direkt in Magliaso am Ufer des Lago di Lugano. Bei kürzeren und längeren Wanderungen erkundeten sie gemeinsam die Umgebung, sei es auf dem Rundweg um den Monte Caslano, auf dem Weg nach Gandria, auf dem Monte Lema oder auf einer Wanderung der Magliasina entlang, auf dem Monte Generoso oder auf Trails in Cademario. So kamen stärkere und gemütlichere Wanderer auf ihre Rechnung. Bei den abendlichen Besinnungen griff Pfr. Philipp Nanz biblische Aspekte rund um das Thema Baum auf; er ging von den Wurzeln bis zu den Früchten und übertrug das Bild des Baumes auf das menschliche Wachsen und Reifen sowie auf die Entwicklung des Vertrauens zu Gott. Das weitläufige Gelände vom Centro lud zu Ruhe und Erholung ein. Ein Schwumm im Bad oder im See, ein Boggia-Spiel oder ein gemütliches «Käfele» liessen die Vorfreude auf das Abendessen grösser werden. Die Küche servierte abwechslungsreiche Kost mit Lokalkolorit. Dank des Ticino-Tickets war die Gruppe mit Zug und Bus gratis unterwegs, was man als Tourist zu schätzen weiss. Die Ferientage waren ein Rundum-Genuss.

Freitag, 12.10.2018Schongau

La Leche League: Stilltreffen im Seetal

Text und Bild: Eing.

Alle Mütter, Väter und am Stillalltag Interessierte sind zum Austausch am Stilltreffen in Hochdorf oder Gelfingen eingeladen. Es kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein, sich mit Menschen auszutauschen und gemeinsame Erfahrungen zu teilen.

Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Hochdorf: Datum: Montag, 19. November, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Schulhaus Weid, Hochdorf, Eingang Sagenbachstrasse, im Hauswirtschaftszimmer
Gelfingen: Datum: Dienstag, 27. November, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung:
Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen unter www.stillberatung.ch

Freitag, 12.10.2018Hallwil

Schafschur in Hallwil als Attraktion für Zuschauer

Text und Bild: Andreas Walker

Am 6. Oktober wurden unter den Augen vieler Zuschauer in Hallwil wieder 451 Schafe geschoren. Bereits am frühen Morgen bringen verschiedene Landwirte aus der Umgebung ihre Schafe zum Brunner- Bauernhof (Krummacher). Das trockene Wetter ist geradezu ideal für das Schafscheren, da das Fell bei der Schur nicht nass sein darf.

Profi-Scherer arbeiten mit Messer aus dem Oberaargau
Die drei Profi-Schafscherer Andy Fuchs aus Weinfelden (TG), Huw Condron und Jonnie Rockard aus Wales (Grossbritannien) legen ein beachtliches Tempo hin. Deshalb arbeiten sie während der Schur mit Heiniger-Scheren, einem bewährten Qualitätsprodukt. Auch in Australien und Neuseeland schwören die Profis auf die Messer aus dem Oberaargau, denn die Firma Heiniger aus Herzogenbuchsee ist Weltmarktführerin für Scheren zur Schafschur. Andy Fuchs wird sein Handwerk auch an der kommenden Olma in St. Gallen demonstrieren.

Ein Schaf liefert bei der Schur rund drei bis vier Kilogramm Wolle, die in grossen Säcken gesammelt wird. Diese wir vom Amriswiler Wollverarbeiter Fiwo vor allem zu Isolationsmaterial für das Baugewerbe verarbeitet. Lukrativ ist dieses Geschäft allerdings nicht, denn der Erlös für ein Kilogramm Wolle beträgt nur 30 Rappen.

Immer mehr Zuschauer
Die Schafschur wird in Hallwil immer mehr zum Publikumsmagnet. So sind auch an diesem Samstag wieder viele Zuschauer anwesend, die die Schafschur aufmerksam verfolgen. Eine weitere Attraktion sind die wenige Tage alten Jungschafe, die vor allem bei den Kindern jeweils grossen Anklang finden.

Besonders beliebt ist ein Besuch der Schafschur um die Mittagszeit, denn gleich nebenan können sich die Besucher in der Schöfelerbeiz mit Kartoffelsalat, Fleisch vom Grill, Kaffee, Kuchen und weiteren Leckereien verpflegen. Ein riesiger Spielplatz im Stroh mit einer Rutschbahn ist auch für die kleinen Gäste immer wieder eine spannende Attraktion.

Freitag, 12.10.2018Schongau

Samariter lehren Nothilfe im Betrieb

Text und Bild: Eing.

Sind Sie gewappnet für einen Notfall? Die Firma Stutz Fensterbau-Schreinerei AG in Schongau nutzte am 26. September das Angebot der Samariter AeschPlus und setzte einen halben Tag ein, für den Kurs «Nothilfe im Betrieb».

Zielsetzung war: Alle Mitarbeiter wissen, wie bei einem Unfall richtig reagiert werden muss, sie können die Lage rasch beurteilen und wissen, welche lebenswichtigen Sofortmassnahmen im konkreten Fall angewendet werden müssen.

Ein Unfall in der Montagehalle, ein Schreiner hat sich verletzt, oh weh, ein Finger ist abgeschnitten! An vier Fallbeispielen wurde praktisch geübt. Die Mitarbeiter mussten in vier Gruppen aufgeteilt umsetzen, was sie in der vorherigen Theoriestunde gelernt hatten. Es war grossartig, wie gut reagiert wurde, wie gut die Gruppen zusammen arbeiteten und sich um das Wohl des «Verletzten» kümmerten. Die Fallbeispiele waren dem Betrieb angepasst, Glassplitter im Auge, Fall von der Leiter direkt auf Rücken und Kopf, Herz-Kreislaufprobleme. So wurde auch der Umgang mit dem AED-Defibrillator praktisch geübt und nahm den Kursteilnehmern die Angst vor dem Umgang mit dem Gerät, von dem heute so oft die Rede ist.

Fazit des Firmenkurses: Es tut gut zu wissen, dass alle à jour sind, wenn etwas passieren sollte. Denn in einem Ernstfall zählt jede Minute.

Freitag, 12.10.2018Beinwil am See

Jungbürger vom 20. und 21. Jahrhundert

Text und Bild: Eing.

Der Gemeinderat durfte an der diesjährigen Jungbürgerfeier 17 junge Erwachsene der beiden Jahrgänge 1999 und 2000 begrüssen. Im Reisecar wurde bereits munter diskutiert und gelacht. Es war schnell klar, dass sich die Jungen viel zu sagen haben und sich mehrheitlich gut kennen.

Auf dem Programm stand das Bowlingcenter in Aarau. Schnell waren fünf Gruppen gebildet. Bereits nach den ersten Schüssen musste das Team «Gemeinderäte» feststellen, dass es in dieser Disziplin noch einiges von den Jungbürgern lernen kann. Der feine Apéro half, um bei Kräften zu bleiben, damit noch einige Punkte mehr erreicht werden konnten. Ein feines Nachtessen im nahe gelegenen Barracuda in Lenzburg, bildete den Abschluss der diesjährigen Jungbürgerfeier. Nicht ohne das obligate «Böjuer-Buch» in der Hand jedes einzelnen Jungbürgers, fuhr der Reisecar nur noch mit der halben Belegschaft wieder zurück nach Hause. Offenbar hat die nahe Stadt, zu später Stunde, noch einiges mehr zu bieten, als das besinnliche Heimatdorf. Der gelungene Abend wird den Gemeinderäten und hoffentlich auch den Jungbürgern in guter Erinnerung bleiben.

Freitag, 12.10.2018Menziken

Täglich für Sauberkeit und Ordnung unterwegs

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Gemeinsam mit der Unterstützung eines 4-köpfigen Teams leitet Othmar Warmuth den Werkdienst in Menziken seit 10 Jahren.

Der Werkdienstleiter Othmar Warmuth betont, bei uns macht jeder alles. Für die Aufgaben in einem Bauamt braucht es vor allem Allrounder mit handwerklichem Geschick. Die einst gelernten Berufe der einzelnen Mitarbeiter lassen somit eine gute und umfangreiche Teamarbeit zu. Simon Barmettler kümmert sich als gelernter Landschaftsgärntner seit fünf Jahren um rund 60´000 m2 Grünflächen auf dem Gemeindegebiet, inklusive Sportplätzen und Badi. Seit rund sechs Jahren ist der aus Österreich stammende Michael Pachernig, als gelernter Schlosser, für die Wartung von Geräten und Maschinen und die Organisation der Werkstatt zuständig. Seit 1998 ist der gelernte Forstwart und Stv. Werkdienstleiter Roy Weber in Menziken tätig, welcher in diesem Sommer auch als Bademeister eine gute Figur machte. Für Arbeiten an und in Liegenschaften, Schulhäusern oder auch beim Badiumbau sind die Fähigkeiten von Alex Steiner von Vorteil. Als Maurer, Gipser und Plattenleger ist er seit 2015 im Einsatz für alle anfallenden Arbeiten der Gemeinde. Othmar Warmuth, gelernter Maurer und Strassenbaupolier kann auf ein grosses Wissen zurückgreifen, wenn es um Belags- und Ausbesserungsarbeiten geht. Das Team arbeitet Hand in Hand, der Werkdienstleiter lobt und schätzt die gut funktionierende und kollegiale Zusammenarbeit sehr. Sei es der Winterdienst, das leider sehr aufwändige «Fötzelen», die Abfallentsorgung oder Unterhaltsarbeiten, die Aufgaben werden stets im Team besprochen, fair aufgeteilt und gewissenhaft erledigt. Oft erfahren sie eine grosse Wertschätzung der Bevölkerung, was das Team sehr freut und täglich neu motiviert. Die Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Bauverwaltung funktioniere hervorragend und somit bestehe täglich eine gute Basis für eine erfolgreiche Arbeit, so Othmar Warmuth.

Freitag, 12.10.2018Seengen

Tee-Raum «Hächler» Tea-Room

Text und Bild: Eing.

Im Jahre 1919, kurz nachdem sich die Wirren des 1. Weltkrieges gelegt hatten, übergab Ludwig Hächler, welcher 1875 die Bäckerei Hächler eröffnet hatte, die Führung an seinen Sohn Max I weiter. Dieser hatte in der Confiserie & Pâtisserie Keppeler in Biel seine Lehre als Konditor-Confiseur absolviert und auch die Herstellung feiner Pâtisserie für ein Café erlernt. Zusammen mit seiner Frau Louise, der Tochter von Förster Bruder, wurde der Laden umgebaut und im daneben liegenden Raum ein Café integriert. In die Hausfassade wurden zwei Schaufenster sowie die Ladentüre eingebaut. In der Mitte der beiden Treppen, welche zum Laden führten, wurde der halbrunde Brunnen gesetzt, welcher noch heute am Ende des Gartens zur alten Post steht. Schreiner Bruder aus Seengen fertigte den Ladenkorpus und verglaste Schränke zum Ausstellen an. Die Marmor- und Mosaikwerke Baldegg lieferten Marmor für die Abdeckungen sowie gebogene Schaufensterscheiben. Es wurde Eichenparkett verlegt und Maler Hodel aus Seengen gab dem Ganzen den letzten Schliff. Eine Store aus Wellblech zum Hochziehen und zum Schliessen des Ladens durfte da natürlich nicht fehlen.

CAFE – TEE – CHOCOLADE stand auf der Reklametafel aus Blech. Später wurde diese in TEE-RAUM HÄCHLER umgeschrieben. Aus Rechnungen von 1930 kann man erahnen, was damals im Tee-Raum konsumiert wurde. Von der Firma Landolt und Hauser aus Näfels kaufte man im Jahre 1930 12 Pack Ceylontee Nr. 1 rosa, 20 Pack Ceylontee blau, 6 Pack Ceylontee grün. Auch 2,5 Kilo holländischen Kakao. Von der Conservenfabrik Lenzburg v. Henkell & Roth 30 Kilo «Himbeersyrup» und von Alfred Zweifel Malaga Kellereien ein Fass 15,5 Liter Rum. Cafés durften damals Tee mit Rum anbieten und auch Süssweine wie Malaga und Portwein servieren. Beliebt war auch das «Agis» Mineralwasser, Agis Schinznacher Nature, Citron, Himbo, Orange. Dazu wurden auch immer wieder bei der Firma Cestelli in Reinach Südfrüchte, Orangen und Zitronen etc. eingekauft. Erstaunlicherweise wurde wenig Kaffee getrunken. Nur wenige Fakturen von «Kaiser’s Kaffee-Geschäft» in Basel sind neben vielen Rechnungen für Tee zu finden.

Ab 1948 führten Max II und Trudi, geborene Häusermann vom «Roten Haus» die Bäckerei und den Tee-Raum. 1962 war wieder einmal ein Ladenumbau nötig und auch der Tee-Raum wurde neu gestaltet. Die kleinen Marmor Tischchen verschwanden und an deren Stelle wurden Holztische platziert. An den Schülerexamen war der Tee-Raum Hächler ein beliebter Treffpunkt der Schuljugend. Mit der Geschäftsübernahme von Max III und Heidi Hächler 1976 wurde der Tee-Raum geschlossen.

(Informationen aus dem Privatarchiv von Herrn Max Hächler)

Freitag, 12.10.2018Meisterschwanden

Beeindruckende Modellvielfalt in der Garage Gut

Text und Bild: Thomas Moor

Alles dabei, Hyundai! Der Slogan der Koreanischen Automarke ist zwar nicht mehr ganz taufrisch. Seine Gültigkeit hat er aber immer noch. Das zeigte die Herbstausstellung in der Garage Gut in Meisterschwanden.

Mit der aktuellen und überaus attraktiven Fahrzeug- und Modellpalette lässt es sich gut leben. Das sieht natürlich auch Pius Gut von der Hyundai-Garage in Meisterschwanden so. Keine andere Automarke lancierte so viele Neuheiten für den Schweizer Markt wie Hyundai. Dabei trifft sie den Geschmack fürs Autofahren in unseren Breitengraden perfekt. Allradantrieb und SUV sind Bestseller, welche die Koreaner mit den Modellen wie zum Beispiel dem bewährten Tuscon, der ein Facelifting auf verschiedenen Ebenen erhielt, dem neuen Santa Fe mit 7 Plätzen oder dem neuen Kona ins Rennen um Käuferschaft schickt. Keine Frage: Die Modellvielfalt ist beeindruckend. Aber nicht nur das. «Punkto Design, Ausstattung und Sicherheit ist Hyundai auf einem Top-Niveau», wie Pius Gut sagt und anfügt, dass die Hyundai-Familie für jeden Geschmack und auch für junge Fahrer etwas Passendes bereithält. Der sportliche i30 mit dem N-Performance-Pack ist zum Beispiel ein solcher Kandidat. Auch punkto Antriebskonzepte trumpft Hyundai auf. Der IONIQ ist das erste Fahrzeug, das für drei alternative Antriebssysteme (plug-in hybrid, hybrid, electric) konzipiert wurde. Die Schiene «Elektro» verfolgt Hyundai konsequent und stellt den neuen Hyundai Kona Elektro an den Start. Er ist der erste Kompakt-SUV, der mit aerodynamisch optimiertem Design, Assistenz- und Komfortsystem ausgestattet ist. Die Batterieladung soll Energie für eine Reichweite von 480 km liefern.

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Freitag, 12.10.2018Schongau

Einblicke in die Lebenswelt der Jugendlichen

Text: Eing., Bild: Website Jugendarbeit hitzkirchertal

Die Jugendarbeitenden der offenen Jugendarbeit Hitzkirchertal werden in ihrer täglichen Arbeit immer wieder mit den verschiedenen Herausforderungen und den aktuellen Themen und Tendenzen des Jugendalters konfrontiert. Die Jahresziele der offenen Jugendarbeit Hitzkirchertal sehen es unter anderem vor, diese Thematiken auch an die übrige Bevölkerung heranzutragen, um diese so für aktuelle Themen und Tendenzen zu sensibilisieren. Die nachfolgenden Zeilen beleuchten ein Thema, das zwar nicht neu, aber noch genau so dringlich ist.

Mittlerweile werden die Tage kürzer, der Schulalltag ist allgegenwärtig. Es ist Dienstag, das Jugendbüro hat geöffnet. Einzeln oder in kleinen Gruppen tröpfeln die Jugendlichen ins Joy. Einige davon haben vergangene Woche einen Termin mit der Jugendarbeiterin oder dem Jugendarbeiter vereinbart. So auch heute: Die Unterstützung im Bewerbungsschreiben ist gefragt. Konkret kann das heissen, dass eine E-Mailadresse erstellt werden soll, die sich auf dem Lebenslauf zeigen kann, eine gewisse Seriosität aufweist und sich nicht aus den Launen des Moments herausgebildet hat. So wird aus messifan10@irgendwas vorname_nachname@irgendwas. Dass es wohl nicht an der E-Mailadresse scheitert, wenn die Jugendlichen die angepeilte Lehrstelle nicht kriegen, sei an dieser Stelle bewusst. Trotzdem soll nichts dem Zufall überlassen werden. Vielen Jugendlichen bereitet der ganze Prozess unter anderem auch gewisse Sorgen und Ängste. Denn auch wenn die Jugendlichen sehr gute Unterstützung durch die Schule erfahren, ist der Druck, bald eine Lehrstelle zu finden oder genügend Schnupperlehren zu absolvieren und einen guten Eindruck zu hinterlassen, für viele sehr gross.

Demnach geht es während des Jugendbüros und auch in den übrigen alltäglichen Gesprächen darum, den Jugendlichen diesen Druck und die daraus resultierenden Hemmungen zu nehmen. Es geht darum, Ängste mittels gezielter Informationen zu den einzelnen Bewerbungsschritten, dem Verschaffen eines Überblicks über die unzähligen Berufsmöglichkeiten, der Unterstützung beim Gegenlesen, Ausdrucken und Komplettieren der Bewerbungsunterlagen oder einfach mittels simplen Zuhörens abzubauen. Denn der ganze Prozess rund um die Lehrstellensuche beinhaltet nicht nur die Einhaltung gewisser Formalitäten, dem Gerechtwerden verschiedener Ansprüchen des Arbeitsmarktes und der Einhaltung zeitlicher Fristen. Vielmehr erfordert es eine tiefgreifende und ernsthafte Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, Stärken, Vorlieben, Ansprüchen und Zielen. Dass dies (über)fordernd sein kann, vor allem in einer Lebensphase, in der es oft mehr offene Fragen als Antworten gibt, liegt auf der Hand.

Aus der Sicht der Jugendarbeitenden ist es deshalb wichtig, sich diesen Anliegen und Fragen anzunehmen und die Jugendlichen bestmöglich auf allen Ebenen – auch ausserhalb der Schule – zu begleiten und sie darin zu unterstützen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Freitag, 12.10.2018Schongau

Kilbi: Ein gelungenes Fest für Gross und Klein

Text und Bild: fabienne Hunziker

Was für ein Prachtstag! Für den diesjährigen Schonger Kilbitag zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Ob bei Kaffee und Kuchen, einem feinen Raclette oder einem kühlen Bier, die zahlreichen Besucher genossen das gemütliche Beisammensein in vollen Zügen.

Den Kilbibatzen loszuwerden war an diesem Sonntag wahrlich kein Problem. Das Angebot an den Ständen der Dorfvereine lockte jeden Besucher an und sorgte schliesslich überall für fröhliche Gesichter. Die Glücksräder wurden eifrig gedreht und die Lose gingen weg wie warme Weggli. Es wurden Ballone in den Himmel geschickt, Feuerwehrfische gefischt, Bälle geworfen und Mohrenköpfe gefangen. Die süssen Lebkuchen, die beliebten Spielsachen sowie Karussell und Hüpfburg durften an diesem Tag natürlich auch nicht fehlen. In der Mehrzweckhalle genossen die Grossen Kaffee und Kuchen während die Kleinen das spannende Spieleangebot nutzten. Die Kilbi war einmal mehr ein voller Erfolg für alle Beteiligten.

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Freitag, 12.10.2018Reinach

Neueröffnung eines Piano-Showrooms in Menziken

Text und Bild: Jennifer Loosli

Pünktlich zum 2-jährigen Firmenjubiläum eröffnet Musik Grossenbacher an der Hauptstrasse 57 in Menziken einen neuen Showroom. Ab dem 1. Dezember 2018 stehen dort diverse Tasteninstrumente und Zubehöre im Angebot.

Im kleinen aber feinen Laden von Heinz Grossenbacher in Reinach wird der Platz langsam knapp mit den vielen Pianos, Gitarren, Geigen und allem Zubehör, das dazu gehört. Deshalb entschied sich Heinz für einen Showroom in Menziken mit neuen und gebrauchten Pianos und E-Pianos. Rund 10 Klaviere werden zum Verkauf angeboten, wie auch Klavierlampen, Stühle, Mikrofone oder Kopfhörer. Am 1. Dezember 2018 wird auf das neue Ladenlokal an der Hauptstrasse 57 angestossen. Natürlich mit musikalischer Begleitung und leckerem Apéro, wie man es von Heinz gewohnt ist. Am Tag der offenen Tür wird auch Sandra Gurtner von Gurtner Treuhand anzutreffen sein. Sie wird ihrer Tätigkeit in den selben Räumlichkeiten nachgehen. Der neue Showroom kann zu Beginn nur auf Voranmeldung betreten werden. Das Hauptgeschäft von Musik Grossenbacher in Reinach wird im Anschluss keine Tasteninstrumente mehr führen, wird aber das Sortiment anderweitig ausbauen. Denn neu steht Heinz Grossenbacher auch als Alhambra-Gitarren-Stützpunkt zur Verfügung.

Dienstag, 09.10.2018Beinwil am See

Konzertabend des Jodelchörlis Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Das Jodlerchörli Beinwil am See begrüsst Sie herzlich zum diesjährigen Jahreskonzert am Samstag, 20. Oktober 2018 im Löwensaal Beinwil am See. Türöffnung ist um 18.30 Uhr, Konzertbeginn um 20.00 Uhr.

Unter der Leitung unseres Dirigenten Martin Flury aus Gunzwil haben wir ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Umrahmt werden unsere Vorträge von den Wynentaler-Örgeler in Grossformation und dem Nachwuchstalent Sämi Klein aus Mosen. Das Echo vom Gehren sorgt für Tanz und Stimmung.

Für das leibliche Wohl verwöhnen wir Sie aus unserer Jodlerküche und einem feinen Dessert vom Kuchenbuffet. Mit etwas Glück gewinnen Sie einen tollen Preis aus der grossen Tombola.

Kommen Sie an unser Konzert im Löwensaal Beinwil am See und verbringen Sie ein paar gemütliche Stunden mit uns!

Met eme chräftige Jutz

Jödlerchörli Beinwil am See

Dienstag, 09.10.2018Seengen

Gesellige Runde mit dem Gemeinderat

Text und Bild: jennifer loosli

In den Räumlichkeiten der Pascal Weber Gartenbau GmbH und der Elektro Holliger AG trafen sich Seenger und Seengerinnen zum 5. Informationsanlass «De Gmeindrot be de Lüt». Die Bevölkerung tauschte sich untereinander und vor allem mit dem Gemeinderat aus.

Die Mitglieder des Gemeinderates standen an diesem Abend der interessierten Bevölkerung für Informationen und Anliegen zur Verfügung. Gemeindeammann Jörg Bruder bat die Bevölkerung, auf den Gemeinderat zuzukommen, wenn offene Fragen im Raum stehen. Es werde alles so gut wie möglich beantwortet, wenn sie dazu befugt seien, die Bevölkerung zu informieren. «Rufen Sie uns ungeniert und bestellen Sie eine Bratwurst beim Gemeinderat, dafür sind wir heute da», wie Gemeindeammann Jörg Bruder die Anwesenden aufforderte. Zuerst wurde konsumiert und dann diskutiert. Und so wurden die Anwesenden vom Gesamtgemeinderat mit einer leckeren Bratwurst vom Grill und einer Scheibe Brot bedient. Dazu gab es natürlich Wein vom Weingut Lindenmann. Anschliessend ging es über zu angeregten Diskussionen über verschiedenste Themen die die Seenger beschäftigten. Wie der Gestaltungsplan der Poststrasse bis hin zum Generationenweg. Eine niederschwellige und gemütliche Runde mit dem Gemeinderat Seengen.

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Dienstag, 09.10.2018Beinwil am See

Ein Geschenk für die Familie und für Jason

Text und Bild: Eing.

Immer vor der Adventszeit steht das Böjuer Kerzenziehen auf dem Programm. Wer hier Kerzen macht, tut in diesem Jahr nicht nur sich selber etwas Gutes. Der Erlös geht nämlich an eine Familie in der Region.

Der traditionelle Böjuer Familienanlass hat sich schon immer auch einem guten Zweck verschrieben. In diesem Jahr hat das Team beschlossen, dass der Gewinn aus dem Kerzenziehen vollumfänglich an die Familie von Jason Haller in Gränichen gespendet wird.

Der querschnittsgelähmte junge Mann lebt aktuell im Altersheim. Seine Familie kann sich den notwendigen Umbau des Hauses (noch) nicht leisten. Die regionale Solidarität ist gross, nun möchte auch das Kerzenziehen-Team seinen Beitrag leisten. «Es fehlt nicht mehr viel, dann kann die Familie ihr Heim rollstuhlgängig ausbauen», erklärt Präsidentin Nicole Trottmann. «Vielleicht reicht es mit dem Geld aus Böju.»

Damit lohnt sich ein Besuch am Böjuer Kerzenziehen also doppelt: Wer am 17. und 18. November im Keller der Turnhalle Steineggli auftaucht und beim Kerzenziehen oder dem Abend-Event «Kerz die Nacht» dabei ist, der hilft Jason Haller und seiner Familie. Der eigenen Familie kann man anschliessend wundervolle Kreationen aus Wachs schenken.

Und schliesslich tut man auch sich selber etwas Gutes. Kinder können kreativ arbeiten und schätzen das grosse Angebot an Kerzen und Fackeln. Die Eltern schätzen das gemütliche Beisammensein und das feine kulinarische Angebot im legendären Café Docht. Das alles macht das Böjuer Kerzenziehen zu dem, was es ist: Einem der beliebtesten Familien-Events der Region, seit Jahrzehnten.

Der Besucheraufmarsch am Böjuer Kerzenziehen ist gross. Zum Schluss sei deshalb dieser Tipp von Nicole Trottmann erwähnt: «Es lohnt sich, möglichst früh da zu sein. Dann hat es am meisten Platz an den Wachstöpfen und Arbeitstischen.»

Wer sich und seine Kinder auf den Besuch am Kerzenziehen vorbereiten möchte, der kann dies online ganz einfach tun. Das gesamte Angebot und viele weitere Informationen finden sich im Internet unter www.kerz.li oder auch auf Facebook.

Dienstag, 09.10.2018Gontenschwil

Kennen Sie Rahel Fritschi ... die neue Sozialdiakonin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Rahel lebt seit Anfang Jahr mit ihren drei Kindern im Gontenschwiler Pfarrhaus und unterrichtet die Gontenschwiler und Zetzwiler Kinder in Sachen Religion und christlichen Glauben. Mit offenem und herzlichem Wesen geht sie auf alt und jung zu und ihr Händedruck bezeugt, dass jedermann ohne Voreingenommenheit willkommen und wahrgenommen ist.

Rahel, was genau sind deine Aufgaben in unserer Gemeinde?
Ich bin für den Religionsunterricht von der dritten bis zur neunten Klasse, inklusive Konfirmation, zuständig. Dazu gehören der Aufbau des Freizeitangebots im Bereich Kinder und Jugendliche, wie auch Gottesdienste und Seelsorge zu meinen Aufgaben.

Wie sah deine Ausbildung zur Sozialdiakonin aus?
Ich habe vier Jahre lang ein Vollzeitstudium am theologisch-diakonischen Seminar (TDS) in Aarau absolviert. Danach schloss ich mit dem Bachelor in Theologie und Soziale Arbeit in der Kirche ab. Dazu gehörten drei Praktika in Gemeinden und sozialen Institutionen. Begonnen habe ich meinen beruflichen Werdegang aber mit dem KV. Danach arbeitete ich während zwei Jahren in Zürich für eine Menschenrechtsorganisation.

Welches ist im beruflichen Alltag deine grösste Herausforderung?
Da gibt es zwei Sachen: Zum einen wirklich neue Leute für die Kirche zu begeistern und zu gewinnen. Zum anderen die Sozialdiakonie zu leben. Mein Beruf ist Berufung. Berufliche und private Beziehungen vermischen sich, was sehr schön ist. Man ist allerdings nie mehr bloss Privatperson.

Was kannst du uns zum Kinderspieltag sagen, der am Sonntag, 21. Oktober, stattfinden wird?
Das Konzept sieht vor, dass Kinder zwischen fünf und elf Jahren einen Tag lang Kirche auf lustige und spannende Art kennen lernen. Für die Kinder bietet sich so die Möglichkeit, biblische Geschichten zu erleben, was früher die Aufgabe der Sonntagsschule unserer Kirche war. Diesen Spieltag wollen wir dreimal pro Jahr durchführen. Weitere Informationen zum Anlass am 21. Oktober können im Inserat dieses Dorfheftlis entnommen werden.

Ist dieser Tag ausschliesslich für reformierte Kirchgemeindemitglieder bestimmt?

Nein, alle sind willkommen!

Hast du noch weitere Pläne, wie du Eltern und Kinder vermehrt in der Kirchgemeinde einbinden möchtest?

Ja, ich möchte mich vermehrt mit dem Team, welches das «Fiire met de Chliine» leitet, vernetzen. Und ich werde regelmässig generationsübergreifende Familiengottesdienste veranstalten.

Was ist deine Überzeugung, wenn es um die Begleitung von Kindern zum christlichen Glauben geht?
Ich freue mich, mit den Kindern ein Stück ihres Weges unterwegs zu sein und ihnen zu zeigen, dass sie bedingungslos geliebt werden und wertvoll sind. Sie dürfen so auch Gott als Vater kennenlernen, der für uns da ist. Schlussendlich und zusammenfassend versuche ich ihnen zu vermitteln, dass wir untereinander diese Nächstenliebe leben sollen.

Wie erklärst du deinen Kindern die Bibel?
Für mich ist die Bibel voller Geschichten über Menschen, die auf unterschiedlichste Art mit Gott unterwegs gewesen sind. Das ist es, was ich meinen Kindern aufzeige.

Welche Eigenschaft schätzt du an dir am meisten?
Meine positive und fröhliche Art. Ich gehe aufs Leben und die Menschen zu, ohne grosse Erwartungen.

Worauf freust du dich, wenn du in die Zukunft schaust?
Ich freue mich auf viele spannende Begegnungen mit Menschen aus unseren Dörfern und, dass die Kirche wieder ein Ort wird, wo man Freundschaft pflegt und füreinander da ist.

Dienstag, 09.10.2018Meisterschwanden

Trachtengruppe Meisterschwanden auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 11. August 2018 besammelte sich eine Gruppe gutgelaunter Reisender bei der Bushaltestelle Oberdorf, bereit eine neue Region zu entdecken. Via Lenzburg und Zürich ging die Reise in sehr gut besetzten Zügen nach Chur.

Hier trennten sich die Wege. Die «gemütliche» Gruppe fuhr mit dem Postauto weiter nach Flims, spazierte gemütlich rund um den Laaxer-See und genoss ein feines Mittagessen. Die Wandervögel nahmen die Rhätische Bahn Richtung Versam. Unsere Reiseleiterin brachte es doch fertig, dass sie statt für den Samstag, für den Sonntag Billette Chur – Versam ausdruckte. Aber dank einem freundlichen Kondukteur, durften wir mit diesem eigentlich ungültigen Billett nach Versam reisen. Die Wanderschuhe fest zuschnüren und schon starteten wir unsere Wanderung durch die Rheinschlucht entlang dem Rhein nach Valendas-Sagogn. Die beeindruckenden Felsformationen begleiteten uns und öfters mussten wir einen Halt einschalten, nur um die Gegend zu bewundern. Nach 1 ½ Stunden trafen wir in Valendas-Sagogn ein. Nach einem kurzen Mittagessen, es standen sehr scharfe Würste auf der Speisekarte, fuhren wir weiter via Illanz nach Flims. Im altehrwürdigen Sunstar Alpine Hotel waren für uns Zimmer reserviert. Die Werbung des Hotels konnten wir voll und ganz unterstützen: Einzigartige, ruhige und idyllische Lage am Waldrand in der Nähe des Caumasees. Die grosszügige Lobby und die heimelige Bar laden zum Verweilen ein. Hier kommt der Bündner Stil des Hauses besonders gut zur Geltung. Das Erlebnisbad (4 x 5 m) mit Sprudelbank, Massagedüsen und Wasserfall, Sauna, Dampfbad und Ruheraum
mit Tepidarium bieten beste Erholung. Wir genossen den Begrüssungsapéro des Hotels und durften uns anschliessend zuerst am Vorspeisenbuffet mit Salat, Wurstwaren, Suppe und sonstigen Köstlichkeiten gefolgt von einem warmen Buffet mit feinen Bündnerspezialitäten bedienen. Der krönende Abschluss bildete das Dessertbuffet mit Früchten, Käse, Torten und einer feinen gebrannten Crème. Nach einem Verdauungsspaziergang und einem Absacker an der Bar, krochen wir müde ins Bett. Auch die Live-Musik konnte uns nicht mehr zu einem Tänzchen «überreden». Ein riesiges Zmorgebuffet erwartete uns am Sonntagmorgen. Speck, Eier, Käse, Zopf, Gipfel und, und, und. Keine Wünsche blieben offen. Gut gestärkt wanderten wir gemeinsam an den wunderschönen Caumasee. Anscheinend war der Caumasee dieses Jahr das Top-Ausflugsziel, für den Eintritt in die Badi/Restaurant war Geduld angesagt. So kam es, dass eine Gruppe deshalb weiter um den Caumasee wanderte und gegenüber der Badi ein Bad im See genoss. Einige wanderten ins Dorf retour, Ziel war ein Restaurant, wo es etwas Feines zum Mittagessen geben sollte, aber dem Erzählen nach war auch hier Geduld gefragt, eine Gruppe wartete geduldig in der Schlange, bis sie in die Badi, resp. Restaurant eintreten durften und eine Gruppe wollte unbedingt den Aussichtspunkt Il Spir erkunden. Dem Caumasee entlang führte der Wanderweg zum bekannten Aussichtsturm. Aber auch dort waren wir nicht alleine, erstaunlich wie viele Wanderer und Velofahrer unterwegs waren. Es hat sich aber gelohnt, die Aussicht von Il Spir in die Rheinschlucht ist schlichtweg grandios. Um halb Drei trafen wir uns alle wieder vor dem Hotel, es gab viel zu erzählen und zum Lachen. Leider hiess es dann auch schon wieder: Abmarsch Richtung Postauto und retour ins Unterland.

Voranzeige Trachtenabend Meisterschwanden 2018

Am Samstag, 27. Oktober 2018 und Mittwoch, 31. Oktober 2018 unterhalten die Trachtengruppe Meisterschwanden und die Kindertanzgruppe in der Mehrzweckhalle Eggen in Meisterschwanden Gross und Klein mit ihren Tänzen. Wir freuen uns, dass uns die Formation «Roggehuse-Musig» begleiten wird. In der Pause bieten wir den beliebten Glücksack, gut gefüllt mit Burebrot, Handarbeiten und sonstigen Überraschungen an. Niemand geht leer aus. Das Lustspiel in 2 Akten «Pizza Mistica» von Martin Weber unter der Regie von Arnold Panier wird garantiert Ihre Lachmuskeln strapazieren. Lassen Sie sich überraschen.

Für das leibliche Wohl sorgt ab 18.30 Uhr die Küchencrew unter der Leitung von Hansueli Joost. Flink und freundlich bedient Sie die Musikgesellschaft Meisterschwanden. Das Kuchenbuffet mit seinen feinen Kuchen und Torten öffnet in der Pause. Am Samstag, 27. Oktober 2018 spielt Bödeli im dritten Teil zum Tanz auf. Kassaöffnung ist um 18.30 Uhr, die Vorstellungen beginnen jeweils um 20.00 Uhr. Keine Platzreservation.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Dienstag, 09.10.2018Menziken

Emmelinchen: Für eine kreative Auszeit

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Fehlt Ihnen zu Hause der nötige Platz, um sich kreativ zu verwirklichen? Haben Sie eine Idee und wären froh über ein paar kreative Inputs und Lösungen? Christiane Baumann-Schröder bietet in ihrer Werkstatt in Menziken ihr Know-how, Materialien und Werkzeug für die Umsetzung kreativer Projekte an.

Gemeinsam eine kreative Auszeit geniessen, Projekte verwirklichen und Ideen austauschen. Neben den verschiedenen Kursen, welche von Christiane Baumann jeweils an Samstagen angeboten werden, ist die offene Werkstatt «Emmelinchen» immer mittwochs von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. In kleinen Gruppen von maximal fünf  Kursteilnehmern wird in herzlicher und gemütlicher Atmosphäre gemeinsam gestaltet. Ob mit floralen Materialien, Draht, Holz, Kaltporzellan oder mit Farbe und Pinsel, die Vielfalt der Materialien ist grenzenlos. Mit den Händen Schönes gestalten war schon immer die Leidenschaft der Inhaberin. Der Meisterfloristin ist es ein Anliegen, ihr Wissen und ihr handwerkliches Geschick weitergeben zu können und aufzuzeigen wie wertvoll kreatives Gestalten in jeder Lebensphase sein kann. Die Werkstatt ist für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung geöffnet. Gerne nimmt sich Christiane Baumann auch die Zeit für individuelle Einzelstunden, falls sich jemand in einer Gruppe weniger wohl fühlt. Auf der Facebookseite von EMMELINCHEN-FLORISTIK-KURS-WERKSTATT werden die jeweils aktuellen Kursdaten bekanntgegeben. Anfragen und Anmeldungen werden gerne telefonisch unter 079 200 88 68 entgegengenommen.

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Dienstag, 09.10.2018Leutwil

Roadmovie-Abend mit Beat Schlatter in der MZH

Text und Bild: Eing.

Mit grossem Applaus begrüssten über 80 Zuschauer das Roadmovie-Team und den Filmgast Beat Schlatter. Dank der grosszügigen Unterstützung einiger Sponsoren konnte der Schweizerfilm «Flitzer» gezeigt werden.

Die Kinobar wurde erfolgreich vom Feuerwehrverein Dürrenäsch-Leutwil geführt. Das OK hat sich im Frühling für diesen Film entschieden, obwohl noch einige andere filmische Leckerbissen auf der Liste standen. Zu diesem Zeitpunkt wusste aber noch niemand, dass dies Beat Schlatter nach Leutwil bringt. Mit viel Humor und grossem Wissen unterhielt Beat Schlatter die kleine OK- und Roadmovie-Gruppe schon beim Nachtessen. OK- Präsidentin und abtretende Gemeinderätin Lilly Blank fragte sich bei ihrer Ansprache, ob eventuell durch diesen Film dem einen oder anderen eine Idee käme, auf ähnliche Art und Weise die Gemeindekasse aufzufüllen. Sie rief die Zuschauer auf nach dem Film nicht sofort nach Hause zu «flitzen», sondern an der Bar nachzusehen, ob man schon Wetten abschliessen könne. Der Film hat zu vielen Lachern geführt und es tat gut, eine so bunt gemischte Zuschauergruppe völlig entspannt zu sehen. Beat Schlatter gab mit viel Freude Antworten auf Zuschauerfragen und hatte die eine oder andere amüsante Geschichte anzufügen. Mit einem kleinen Geschenk und einem grossen Dankeschön wurde der Schauspieler verabschiedet. Es war ein toller Abend! Dank an die Sponsoren: Gloor u. Baumann AG für die Filmrechte / Zirkusschule Capriola / Bruno Gloor, de Hafner vo Lüpu und Hotel Restaurant Hallwyl in Seengen.

Dienstag, 09.10.2018Leutwil

Der finale Schuss ist gefallen

Text und Bild: Fabienne Huber

Die Schiessanlage, welche seit 1988 in Betrieb ist, hat ausgedient. Um sich gebührend von der Anlage zu verabschieden, gaben die anwesenden Mitglieder der SG Leutwil einen letzten Schuss auf ein und dieselbe Scheibe ab. Eine Scheibe, die einen Ehrenplatz im Vereinshaus erhalten wird.

Den allerletzten Schuss durfte das älteste Vereinsmitglied abfeuern. Max Bolliger (geb. 1944) ist dem Schiesssport seit rund 57 Jahren treu. Mit grosser Begeisterung genoss er die Ehre des allerletzten Schusses auf die Scheibe Nummer 1. Max Bolliger war folglich schon bei der Umstellung zur elektronischen Anlage dabei. Geschossen wird immer noch gleich, die Bearbeitung der Daten und Handhabung einer Anlage wurde jedoch in den letzten Jahren modernisiert. Die Anlage der Firma Polytronic aus dem Jahre 1988 ist veraltet, Reparaturen und auch die Beschaffung von Ersatzteilen erwies sich zunehmend als schwierig. Der positiv einstimmige Entscheid der Gemeindeversammlung zum Kredit zur Anschaffung einer neuen Anlage, war somit der Startschuss für die Vorbereitungen des Vorstandes. Die drei verfügbaren Varianten, welche alle von Schweizer Firmen produziert werden, wurden sorgfältig in ihren Vor- und Nachteilen verglichen und geprüft. Nach einer Besichtigung in Melchnau fiel der Entscheid auf die Anlage Sintro der Firma Imetron AG aus dem Bernbiet. Um das hohe Niveau der SG Lüpu und auch die Zukunft des Nachwuchses mit den Jung- schützen weiter optimal beizubehalten, war dieser Schritt unumgänglich. Bei einem feinen Nachtessen bestehend aus «Mouchen-Salat», «100er Gschnätzletes» und einem Sorbet mit dem Namen «Kalterwischt», wurde der Abschluss der diesjährigen Schiesssaison und der letzte Schuss gebührend gefeiert. Präsidentin Angelica Weiss freut sich mit allen Vereinsmitgliedern auf die kommende Saison und auf die neue, moderne Anlage.

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Dienstag, 09.10.2018Haustier

Entwurmung bei Hunden und Katzen

Bild: Zvg.

Würmer gehören sicher nicht zu den Themen, mit denen man sich gerne beschäftigt. Für Tierhalter ist das jedoch unerlässlich, denn Würmer sind häufige Parasiten unserer Haustiere. Sie gefährden nicht nur die Gesundheit Ihrer Haustiere, sondern können auch bei uns Menschen, vor allen bei Kindern, unangenehme oder sogar lebensbedrohliche Erkrankungen verursachen.

Wie infizieren sich Tiere mit Würmern?
Würmer können auf unterschiedlichen Wegen übertragen werden.

  • Je nach Wurmart kann sich das Tier bereits im Mutterleib oder über die Muttermilch anstecken.
  • Am häufigsten werden Würmer über das Maul oder die Nahrung übertragen. Beim Fressen von Beutetieren, Schnuppern oder Lecken von Fäkalien oder infiziertem Kot, gelangen mikroskopisch kleine Eier oder Wurmlarven unbemerkt in den Verdauungstrakt des Tieres und wachsen dort heran. Wurmeier sind weit verbreitet und können nahezu überall vorkommen, z. B. im Garten, auf der Wiese, auf Spielplätzen oder in Wäldern. Eier, die an Schuhen anhaften, können auch in Wohnungen und Häuser getragen werden.
  • Auch durch das Verschlucken infizierter Flöhe können die Würmer aufgenommen werden. Der Floh dient in diesem Fall als Überträger infektiöser Larven.
  • Im südlichen Europa können auch Stechmücken für die Übertragung bestimmter Wurmarten verantwortlich sein. Mit dem Klimawandel und der Ausbreitung der Stechmücken wächst auch die Möglichkeit, dass es bei uns zu Infektionen mit diesen Würmern kommen kann.

Vorbeugung und Entwurmung

Durch eine konsequente, regelmässige Entwurmung (4 Mal pro Jahr oder auch öfter) können die Risiken für Tier und Tierhalter verringert werden. Für Hund und Katze stehen verschiedene Mittel in Form von Spritzen, Pasten, Tabletten oder Spot-On (zum Auftragen auf die Haut) zur Verfügung.

Zusätzlich sollte man viel Wert auf gute Hygiene legen. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Kinder nach jedem Kontakt mit Tieren die Hände waschen. Offensichtlich mit Kot verunreinigte Spielplätze sollten prinzipiell gemieden werden.

Bei Fragen oder Unklarheiten, wenden Sie sich bitte an uns oder Ihren Tierarzt. Wir beraten Sie gerne!

Autor: Tierarztpraxis Opher Berger, Schorenstrasse 11a, 5734 Reinach

Dienstag, 09.10.2018Beinwil am See

Zeitreisen empfiehlt den Film «Apfel und Vulkan»

Text: Eing., Bild: Website Apfelundvulkan.com

Das Werk der Beinwiler Filmemacherin Nathalie Oestreicher erlebt am 18. Oktober die Heimpremiere im Rahmen eines Salongesprächs im TaB Atelierkino in Reinach.

Am Donnerstag, 18. Oktober um 20.15 Uhr zeigt das Atelierkino TaB in Reinach den Film «Apfel und Vulkan» von Nathalie Oestreicher. Darin begeben sich die in Beinwil am See wohnhafte Filmemacherin und ihre Freundin Fabienne in die Welt der Erinnerungen und des Vergessens. Fabienne, um sich aufs Sterben vorzubereiten. Nathalie, um sich dem Leben zu stellen. Nathalie Oestreicher gelingt ein sehr persönlicher und berührender Film über den Tod, Erinnerungen, Familie und Freundschaft. Einfühlsam und überraschend, traurig und beglückend zugleich. Nach dem Film findet ein Salongespräch statt. Maurice Velati (SRF Radio-Moderator) wird sich mit der Regisseurin Nathalie Oestreicher über Film und Thema unterhalten und sich den Fragen aus dem Publikum annehmen. Platzreservationen und weitere Informationen auf der Homepage des TaB.

Die Mitglieder des Vereins Zeitreisen Beinwil am See können den Film bei allen Vorführungen zum reduzierten Eintrittspreis von 12 Franken besuchen; einfach an der Kasse die Zeitreisen-Mitgliedschaft erwähnen.

Dienstag, 09.10.2018Beinwil am See

Die Schulpflege nimmt Fahrt auf.

Text und Bild: Eing.

Mitte September planten wir von der Schulpflege gemeinsam mit dem Schulleiter Rolf Liechti ein Arbeitswochenende. Der Samstag begann früh, denn ein Teil von uns machte sich mit dem E-Bike auf den Weg zum Tagungsort in Nottwil. Ähnlich des teilweise tief über dem Boden schwebenden Nebels in dem das Morgenlicht glitzerte, zeigten sich unsere Erwartungen auf die Zusammenarbeit noch etwas unklar. Wir kannten uns noch nicht gut und alle sehen ihre Wahl als Pflicht zum Engagement für unser Dorf und unsere Schule.

Bereits nach dem ersten intensiven Halbtag wurde klar, dass wir uns alle für eine verlässliche Schule engagieren wollen, die sich an den Stärken der Beteiligten ausrichtet, dynamisch ist und qualitativ hochstehende Bildung macht. Dass Bildung und Natur einander bedingen und die Kinder auf ein Leben als Teil dieses Planeten vorbereitet werden sollen, ist für alle eine logische Richtschnur. Den nächsten Halbtag nutzten wir, um uns und unsere Stärken kennenzulernen und Aufgaben und Zuständigkeiten zu verteilen.

Mit einer engagierten, kompetenten Schulleitung, die unser Vertrauen geniesst, können wir es uns als Schulpflege erlauben steuernd im Hintergrund zu wirken. Durch viel schulisches, pädagogisches und planerisches Fachwissen im Gremium ist dieser Austausch für die Schulleitung als operative Leitung hilfreich und unterstützend. Den Abend verbrachten wir gemeinsam, was Raum für die Beziehungspflege und das Kennenlernen bot.

Den Sonntag nutzten wir um anfallende Themen zu beraten. Die Diskussionen untereinander und mit der Schulleitung waren geprägt von gegenseitigem Respekt und einem starken spürbaren Feuer für die Schule Beinwil am See. Unsere Schule soll ein Ort sein, in welchem Lernen Freude macht und gegenseitiger Respekt gelebt wird.

Im Verlauf der anderthalb Tage haben sich die Nebel nicht nur auf den Feldern gelichtet, sondern auch in Bezug auf unsere Zusammenarbeit. Die Grundlagen unserer Arbeit wurden sichtbar: Respekt, Entwicklung, Sicherheit, Herz, Kopf und Hand. Die gesamte Schulführung ist motiviert gemeinsam auf den Weg zu gehen und unsere Schule zu einem einladenden Bildungsort zu machen, wo sich alle einbringen, wohlfühlen und entwickeln können.

Dienstag, 09.10.2018Seengen

Alles fürs Kind bei der Kinderkleiderbörse Biene Maya

Text und Bild: jennifer loosli

Die Kinderkleiderbörse Biene Maya bietet ihren Kunden ein breites Angebot an qualitativ hochwertigen Secondhandartikeln zu günstigen Preisen. Das Angebot reicht von Kinderkleidern über Spielsachen, Kinderbücher, Kinderwagen, Kindermobiliar bis zu saisonalen Sportartikeln.

Schon neun Jahre führt Maya Wüthrich ihre Kinderkleiderbörse «Biene Maya» in Seengen. Seit Juni diesen Jahres findet man die Börse neu an der Schulstrasse 11 in Seengen, mit grösseren Räumen und einem noch grösseren Angebot. Von Babyspielsachen bis hin zu Gesellschaftsspielen für Teenager, Schuhe von ganz klein bis zur Grösse 43 und alles was eine Mutter benötigt, wenn der Nachwuchs bald das Licht der Welt erblickt. Mit diesem grossen Angebot hilft Maya Wüthrich mit ihren drei fleissigen Mitarbeiter-Bienen sozial schwachen und bedürftigen Familien. Sozialämter, die Familienberatungsstelle Lenzburg und diverse Gemeinden sind immer wieder froh, wenn sie mit Maya zusammenarbeiten können, um an eine breite Auswahl an qualitativ hochwertigen Secondhandartikeln zu günstigen Preisen zu kommen. Neu gibt es eine Geschenk-Ecke mit Artikeln, die Kunden aus der Umgebung selbst genäht, gebastelt oder auch gekocht haben. Jeder kann sein eigenes Tablar mieten und die Produkte in der Börse ausstellen und verkaufen. Wer langsam schon ans Skifahren denkt und noch keine geeigneten Skischuhe für die Kinder gefunden hat, sollte unbedingt bei der Kleiderbörse Biene Maya vorbeischauen, denn ab jetzt gibt es alles rund um den Wintersport. Warenannahmen erfolgen nur auf Voranmeldung! Maximal zwei Tragtaschen pro Person werden angenommen und die Ware muss sauber, einwandfrei und komplett sein. Mehr Infos zu Öffnungszeiten und den vielen Artikeln, die zu kaufen sind, gibt es auf www.boerse-seengen.ch

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Dienstag, 09.10.2018Hallwil

Turnfahrt

Text und Bild: Eing.

Blauer Himmel, strahlende Sonne, perfekter könnte unsere Turnfahrt in den Jura nicht beginnen! Jörg unser Chauffeur wird uns mit dem Merz-Bus sicher durch den Asphaltdschungel führen.

Der Geräuschkulisse entsprechend haben wir Frauen uns viel zu erzählen und schon bald stehen wir vor dem Museé D’Horlogerie in Le Locle. Eine kompetente Madame führt uns durch das Reich der Uhren und Werke, welche von den technischen Fortschritten und dem Erfindungsgeist ihrer Konstrukteure zeugen.

Nach diesem Erlebnis freuen wir uns auf das Mittagessen im Restaurant Relais du Roselet, eine Stiftung für alte und bedrohte Pferde. Satt, auch ein wenig müde, fahren wir zu unserem Hotel «Cristal» in Saignelégier, dessen Wellness und Relaxprogramm wir nun nach Lust und Laune in Anspruch nehmen. Auch der schönste Tag neigt sich dem Ende zu und bald nach dem Abendessen löst sich die Runde auf.

Am nächsten Morgen wappnen wir uns für die Wanderung. Rucksäcke, Sonnenbrillen, Trinkflaschen, alles was Frau so braucht. Jörg bringt uns nach Tramelan, wo unser Marsch zurück nach Saignelégier beginnt. Saftige Weiden, lichte Baumgruppen abwechselnd mit dunklen Tannen, grasende Kühe und neugierige Pferde, die sich gerne streicheln lassen, säumen unseren Weg. Bei kurzer Rast entlang des Moorsees Etang de la Gruyère lässt uns die Schönheit der Natur demütig verstummen.

In der lauschigen Auberge de la Couronne geniessen wir Speis und Trank, bevor wir die letzte Etappe in Angriff nehmen.

Auf der Heimfahrt lassen wir das wunderschöne Wochenende Revue passieren und freuen uns bereits auf nächstes Jahr!

Vielen Dank Erica fürs Organisieren, Marianne für den komfortablen Bus und natürlich allen die mit Freude dabei waren!

Dienstag, 09.10.2018Region

Willkommen in Peters neuem Gwürzsack

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Umzug ist geschafft. Das Team von Peters Gwürzsack hat sein Sortiment, welches über 500 Gewürze und Gewürzmischungen, diverse Delikatessen wie Öle, Essige und Tees umfasst, eingepackt und an den neuen Standort an der Hauptstrasse in Reinach gezügelt.

Seit dem 2. Oktober ist an der Hauptstrasse 22 keine Wolle mehr, sondern fein duftendes Gewürz zu finden. Das Team hat sich im ehemaligen Wulle Hus 22 neu eingerichtet und freut sich darauf seine Kunden künftig dort zu begrüssen. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 2009 konnten Patricia und Markus Peter das Angebot stetig erweitern. Gemeinsam mit Esther Loosli legt das Ehepaar Peter grossen Wert auf Qualität. Die Produzenten werden jeweils besucht und die Lieferanten sehr sorgfältig ausgesucht. Das Fachgeschäft für Gewürze entwickelte sich im Laufe der Jahre mehr und mehr zu einem Delikatessen-und Spezialitätengeschäft. Die kreativen Geschenkideen sind bei den Kunden sehr beliebt. Ob für Firmenanlässe, Jubiläen, Geburtstage oder Weihnachten, die individuell wählbaren Sets aus feinen Köstlichkeiten passen zu jedem Anlass. Der neue Standort ist zentral gelegen und dank vier Kundenparkplätzen sehr gut erreichbar.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Dienstag, 09.10.2018Hallwil

SG Hallwil: Aus unserem Vereinsleben

Text und Bild: Eing.

Die SG Hallwil schloss die Schiesssaison 2017/2018 mit dem Endschiessen und dem Absenden ab. Peter Schörg wurde erneut Vereinsmeister.

Erfreulicherweise bestritten am 22. September 2018 nebst den Aktiven auch etliche Mitglieder der Armbrustschützen Seon den Wettkampf. Sehr gute Resultate lieferte auch der Jugendschütze Tom Hermann. So konnten 19 Schützinnen und Schützen rangiert werden.

Bereits am 28. September traf sich die SG Hallwil zum Absenden im Schützenbeizli. Nach dem Apéro und einem feinen Nachtessen fand das Rangverlesen der Jahresmeisterschaft und des Endschiessens statt. Der grosszügige Gabentisch reichte für alle. Nebst Wanderpreisen und gravierten Gläsern gingen viele Flaschen Wein, feinste Fleischstücke und würziger Käse, aber auch einige Barpreisen an die Teilnehmer/-innen. Niemand kam mit leeren Händen nach Hause. Nach einem feinen Dessert wurde noch lange über gute Resultate und über verlorene Punkte gefachsimpelt.

Es ist sehr erfreulich, dass 14 Schützinnen und Schützen die Jahresmeisterschaft geschossen haben. Diese Vereinsmitglieder sind die Stützen der SG Hallwil. Ohne diese «Angefressenen» könnte der Verein nicht leben.

Der Vorstand dankt an dieser Stelle allen, die uns irgendwie gut gesinnt waren. Wir denken da auch an die wertvolle Mithilfe von Nichtschützinnen und Nichtschützen und an unsere Sponsoren. Wir danken auch der Hallwiler Behörde für die konstruktive Zusammenarbeit und die Unterstützung unseres Vereins.

Möchten Sie bei uns mitmachen? Nehmen Sie mit einem Vereinsmitglied Kontakt auf.

Mehr Resultate und mehr Informationen:
www.sghallwil.ch

Dienstag, 09.10.2018Zetzwil

STV Zetzwil: Alle Jahre wieder ein Highlight

Text und Bild: Eing.

Für Alt und Jung, auf der Bühne und vor der Bühne. Die Turnerabende in Zetzwil verbinden die Generationen und bereiten Freude. Hinter den Kulissen ist ein Team für Konzept und Umsetzung dieser Abende verantwortlich.

Gerne erinnern wir uns zurück an die letzten Turnerabende. Es ist ein tolles Gefühl, wenn alles geklappt hat, das Publikum applaudiert und wir auf der Bühne Spass haben. Die Erinnerung weilt nicht lange in unseren Köpfen und schon bald geht es wieder daran neue Ideen und Konzepte für die nächsten Abende zu entwerfen.

Die Turnerabende finden alljährlich im November statt. Bereits im darauffolgenden Jahr, wenn der Schnee geschmolzen ist und die Temperaturen langsam ansteigen, beginnen die ersten Vorbereitungen. Wenn es draussen schön ist, treffen sich Vereinsmitglieder vom Turnverein und Damenturnverein zum Bräteln oder auf einen Brunch und diskutieren über Organisation, Themenwahl und Konzepte. Die Diskussion wird geleitet und wir verwenden Werkzeuge wie das Brainstorming um so viele Inputs wie möglich zu sammeln. Ideenreichtum und Fantasie sind wichtig, schliesslich wollen wir das Publikum jedes Jahr aufs Neue begeistern. Dieses Treffen ist der Startschuss der Vorbereitungen, das sogenannte Kick-Off-Meeting.

Etwas weniger kreativ geht es im Organisationskomitee zu und her. Das «OK» ist für die Planung und Umsetzung verantwortlich und ist in verschiedene Ressorts eingeteilt. Die jeweiligen Ressortleiter kümmern sich um die zugewiesenen Aufgabenbereiche, wie Marketing & Sponsoring, Festwirtschaft, Finanzen, Personal, etc.

Eine richtige Ideenschmiede ist die Sketchgruppe. Sehr wichtig: Hier werden neben den Sketches auch der Ablauf, die Geschichte koordiniert und konzipiert, also das Rahmenprogramm rund um die Darbietungen. Die Sketches sorgen zwischen den turnerischen Darbietungen für Auflockerung und Betätigung der Lachmuskeln.

Ja, hinter den Kulissen wird tatsächlich viel gearbeitet, damit am Abend alles reibungslos läuft. Daneben wird natürlich noch viel geübt und geschwitzt während den Turnstunden. Die Reigenverantwortlichen sind jedes Jahr wieder aufs Neue gefordert, phantasievolle Darbietungen einzustudieren und auf die Bühne zu bringen.

Wir sind stolz auf unsere Vereine und auf unsere sportlichen Leistungen. Das wollen wir Jahr für Jahr dem Publikum mitgeben und die Freude rüberbringen. So sind wir auch dieses Jahr wieder voll motiviert, an den Turnerabenden vom 3. und 10. November unser Bestes zu geben und für ein weiteres Highlight in unserer Vereinsgeschichte zu sorgen.

Dienstag, 09.10.2018Gesundheit

Das Belegarztsystem

Bild: ZVG.

Ein Belegarzt ist ein Spezialarzt mit eigener Praxis, der im Spital operiert und dort seine Patienten auch betreut. Er nutzt sozusagen die Operationskapazitäten und pflegerischen Ressourcen des Spitals, um seine Patienten zu behandeln.

Der Vorteil für die Patienten besteht darin, dass der gleiche Arzt sowohl mit dem Patienten zusammen den Behandlungsplan erstellt, als auch ggf. die Operation durchführt und die stationäre Behandlung mitbetreut. Im Spital wird der Patient täglich vom Belegarzt visitiert und dieser übernimmt auch die Betreuung nach dem stationären Aufenthalt mit wiederkehrenden Terminen in der Praxis bis zum Ende der Behandlung.

Dies hat den Vorteil, dass die gesamte Behandlung des Patienten in einer Hand ist und nicht ständige Übergaben des Patienten zwischen Kollegen durchgeführt werden müssen. Der Patient hat während der gesamten Behandlung immer EINEN Ansprechpartner.

Der Belegarzt informiert idealerweise in regelmässigen Abständen den Hausarzt, der jeweils einen Bericht nach der ersten Konsultation, nach einer etwaigen Operation und nach Abschluss einer Behandlung erhält. Ebenso ist der Belegarzt zuständig für eventuelle Bescheinigungen für den Arbeitgeber, für Versicherungsanfragen und auch für die Einholung von Kostengutsprachen z. B. für weitere Therapieformen (z. B. Physiotherapie, Rehabilitation, etc.).

Die Vorteile gelten natürlich auch für den ambulanten Bereich. Viele Operationen müssen heute von Seiten des Gesetzgebers ambulant durchgeführt werden (z. B. die meisten Kniegelenksspiegelungen, Leistenbruchoperationen oder die operative Behandlung von Krampfadern). Hier läuft es prinzipiell genauso. Der Belegarzt stellt die Indikation zusammen mit dem Patienten in der Praxis, organisiert die ambulante Operation, operiert den Patienten, schaut nach der Operation persönlich nach ihm, ist erster Ansprechpartner (mit Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit) bis zur 1. Kontrolle in der Praxis (meist am 1. Tag nach der Operation) und auch danach.

Zusammengefasst hat also das Belegarztsystem für den Patienten nur Vorteile. Auch entfallen natürlich die zur Zeit wegen der «Chefarztaffäre» kritisierten Vorgänge. Der Patient wird IMMER von seinem gewählten Belegarzt operiert, «Abrechnungstricks» entfallen, sind in diesem System eigentlich gar nicht möglich.

Dr. Michael Kettenring

Dienstag, 09.10.2018Reinach

Männer U17-Nationalteam: Das ist Tim Döbelis Ziel

Text und Bild: Jennifer Loosli

Tim Döbeli, ein junger, kluger und sehr talentierter Mann, der seine Ziele vor Augen hat und dafür viel Zeit investiert. Nicht nur er selbst, die ganze Familie Döbeli ist durch Tim zum Unihockeysport gekommen und keiner könnte mehr ohne leben.

Mit vier Jahren hielt Tim das erste mal einen Unihockeystock in der Hand und von da an liess er ihn nicht mehr los. Dem Verein Lok Reinach blieb er von da an neun Jahre lang treu und trainierte fleissig, um immer besser zu werden. Die ganze Familie Döbeli zog nach und ist nun seit vielen Jahren beim Unihockey Verein Lok Reinach. Assistenztrainer ist Vater Remo bei den Herren, Mutter Gabriela und Tochter Linda trainieren die Junioren E1, wobei das jüngste Familienmitglied Robin selbst bei den Junioren E1 trainiert. Tim hatte sein Ziel vor Augen, er wollte sich weiterhin verbessern und immer weiter aufsteigen. Vor einem Jahr nahm er dann am Trainingslager der U15 teil. Regelmässig gibt es Zusammenzüge und Teilnahmen an den U15-Trophy (Nationales Turnier mit allen U15-Teams). Die U15 ist eine Auswahlstufe von swiss unihockey und wird kantonal organisiert. Mit der Gründung dieser Auswahlmannschaft erhalten talentierte und motivierte Spieler aus dem Kanton Aargau die Eintrittsmöglichkeit in die Auswahlstruktur und damit die Chance, auf eine regionale oder nationale Unihockeykarriere. Und tatsächlich, der Trainer des Sportvereins Wiler-Ersigen (SVWE) kam auf Tim zu und lud ihn zu einem Probetraining ein. Tim lieferte sauber ab, wurde im Club aufgenommen und spielt nun seit Mai 2018 bei der U16 vom SV Wiler-Ersigen. Ein Engagement, das mit einem intensiven Zeitaufwand verbunden ist. Viermal in der Woche trainiert der Reinacher in Solothurn und einmal beim Lok Reinach. Die Zeit, die Tim neben der Schule in den Sport investiert, ist also kein Zuckerschlecken.

Dankbar ist der Reinach Bezirksschüler, dass er im Besitz einer «Swiss Olympic Talent Card» ist. Diese gibt es aber nicht für jeden. Sie wird nach einem national organisierten Selektionstag nur den besten Athletinnen und Athleten ausgehändigt. Sportler mit dieser Talentkarte erhalten Erleichterungen in Form von Zeit im Schulalltag und in der Lehre, welche dann für Trainingszwecke genutzt werden kann. Daher nimmt Tim montags nicht an der Doppelstunde Sport teil und ist dienstags vom Französisch suspendiert, damit er pünktlich beim Training erscheint. Für den jungen Sportler heisst es im Sommer, wie auch im Winter, wortwörtlich immer am Ball zu bleiben. Im Sommer trainieren die «Unihockeyaner» oft im Freien an ihrer Schnelligkeit, Ausdauer und der Kraft. Hingegen wird in den Wintermonaten an der Ballführung und der Technik in der Halle gefeilt. Um immer in Form zu bleiben, absolviert Tim eigenständig Kraftübungen zuhause oder übt im Keller an seiner Ballfertigkeit. Der 14-Jährige hat sich voll und ganz dem Unihockeysport verschrieben. Für ihn ist es wichtig, in einem Team zu spielen, das zusammenhält und an einem Strang zieht. Ihm gefällt vor allem die Geselligkeit und Kameradschaft des SV Wiler-Ersigen. Aber auch im Verein selber wird darauf geachtet, dass persönliche Fähigkeiten und die Eigenverantwortung der Sportler gefördert werden. Seit kurzem ist der Reinacher, mit der Nummer 23 auf dem Rücken, beim «next generation» Programm des SVWE dabei. Tim kann somit bei den Trainings der U18-Akademie mittrainieren. Mit dem Projekt «next generation» will der SVWE ausgewählte Spieler gezielt an die NLA-Mannschaft heranführen. Diese Spieler werden durch den SVWE ausgewählt und erhalten einen Vertrag. Im Visier hat Tim Döbeli den Aufstieg in die U17-Nationalmannschaft. Die Auswahl dafür findet im Frühling 2019 statt, wofür sich der ehrgeizige Sportler tagtäglich vorbereitet. Hierbei wird gezielt bei jenen Spielerinnen und Spielern investiert, welche auf dem Weg zur Nationalspielerin oder zum Nationalspieler sind. Tim ist offiziell in die Wiler-Saison gestartet, das erste Cupspiel des Bernercups stand auf dem Programm. Als Gegner wurden dem U16-Team aus Wiler die U21 Wizards Bern Burgdorf zugelost. Wiler gewann 13 zu 0 und liess den Gegnern keine Chance. Tim durfte sich 8 Scorerpunkte gutschreiben, mit 4 Toren sowie 4 Assists verhalf er Wiler zum Sieg.

Dienstag, 09.10.2018Region

Sicherheit im Elektrobereich: Tophinke Elektro-Kontroll AG

Text und Bild: Jennifer Loosli

Sehr viele Elektro-Installationen werden nicht nur täglich, sondern andauernd genutzt. Ihre Funktionstüchtigkeit wird vorausgesetzt. Das soll auch so sein, bedarf aber regelmässig einer professionellen Kontrolle. Darin liegt die Stärke der Tophinke Elektro-Kontroll AG aus Hochdorf.

Die Tophinke Elektro-Kontroll AG erledigt sämtliche Kontrollarbeiten im Zusammenhang mit der Überprüfung von Elektroanlagen in Wohnbauten, Industrie, Grossanlagen, sowie für das Immobilienportfolio von Liegenschaften. Neben den «normalen» Kontrollen darf die Tophinke Elektro-Kontroll AG durch ihre «Swiss Accreditiation» Kontrollen durchführen, wofür sonst sehr wenige Unternehmen die Befugnis dazu haben. Das sind zum Beispiel: Militäranlagen, klassifizierte unterirdische Munitions- und Tankanlagen des Militärs oder medizinisch genutzte Räume. Damit nicht nur der Raum Luzern und Umgebung abgedeckt ist, betreibt die Tophinke Elektro-Kontroll AG Niederlassungen in den Kantonen Aargau und Zürich (Muri, Meisterschwanden, Zürich-Oerlikon). Zum Nutzen ihrer Kundschaft verfügen die vier Mitarbeiter über langjährige Erfahrung und Ausbildung. Sie garantieren eine neutrale und objektive Beurteilung der Elektroanlage. Mit einer Netzanalyse werden allfällige Probleme in der Stromversorgung sichtbar gemacht. Dadurch können Massnahmen getroffen und vorhersehbare Ausfälle oder Störungen verhindert werden.

Mehr Informationen zur Tophinke Elektro-Kontroll AG aus Hochdorf: www.tophinke.ch

Dienstag, 09.10.2018Menziken

Hallenbad Menziken: Etwas Tolles entsteht

Text und Bild: Thomas Moor

Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern in der Regel immer etwas länger, sagt man. Das gilt auch für das Hallenbad Menziken, obwohl dort ja kein Wunder entsteht. Vielmehr verfügt Menziken nach der Sanierung wieder über ein Hallenbad, das sowohl technisch als auch punkto Sicherheit gesehen wieder up to date ist und den heutigen Anforderungen entspricht – verbunden mit einigen Neuerungen (Kinderplanschbecken, Rutschbahn, Unterwasserbeleuchtung etc.).

Die Sanierungsarbeiten laufen an allen Fronten auf Hochtouren, wie ein Rundgang zusammen mit Gemeinderat Hans Heinrich Leuzinger und Planer Thomas Weber von der Energie- und Haustechnik Weber AG zeigte. Es wird gehämmert, gebohrt, geschweisst, verputzt was das Zeug hält. Rund fünf Wochen ist man mit den Arbeiten in Verzug, so, dass die geplante Eröffnung vom 6. Dezember ins Wasser fällt und auf den 12. Januar verschoben werden musste. Es waren statische Probleme in Zusammenhang mit der Erdbebensicherheit, die allen einen dicken Strich durch den Zeitplan gemacht haben und zusätzliche bauliche Massnahmen erforderten. Diesbezüglich mussten nach zusätzlichen Überprüfungen beispielsweise Wände mit zusätzlichen Wandscheiben und Klebearmierungen verstärkt werden sowie Betonstützen unterhalb der Garderoben entsprechend angepasst werden. Mit Materialien (z.B. spezielle Stahlanfertigungen), welche nicht ab Stange und subito erhältlich waren. Gemäss Hans Heinrich Leuzinger wird das von der Gemeindeversammlung genehmigte Budget von 5 Millionen Franken deswegen aber nicht überschritten. Und weil gut Ding Weile haben will und Geduld Rosen bringt, dürfen sich die Besucher auf ein Hallenbad im neuen und zeitgemässen Kleid mit zusätzlichem Planschbecken für die kleinen Besucher und einer 40 Meter langen Rutschbahn freuen. Im Fokus der Sanierung stand neben der Modernisierung auch die Werterhaltung speziell bei den Nebenräumen wie dem Innenkaffee, den Duschen oder etwa den Umkleideräumen. Auch der ökologische Gedanke hat man bei der Sanierung grosse Aufmerksamkeit geschenkt. So zum Beispiel beim neu erstellten Spülwasserbecken im Untergeschoss oder der Beleuchtung, bei welcher man auf Energiesparlampen setzt. Dass eine Sanierung in dieser Dimension mit hohen Kosten verbunden ist, versteht sich von selbst. «Eine Sanierung im Fall Menziken sei aber nach wie vor sinnvoll», wie Thomas Weber aus Überzeugung sagt. Die Sanierung schlage mit 5 Millionen Franken zu Buche, bei einem Neubau in dieser Grösse müsste man gut und gerne mit Kosten von 20 Millionen rechnen, so Weber, der in Sachen Planung von Hallenbadsanierungen schweizweit eine Kapazität ist. Natürlich freut auch er sich auf jenen Moment, wenn das Hallenbad wieder seiner Bestimmung übergeben werden kann. Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun. Und alle beteiligten Handwerker packen mit grossem Einsatz an, damit am 5. Januar das Hallenbad seine Türen zum Tag der offenen Tür öffnen kann.

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Dienstag, 09.10.2018Reinach

Täglich als Dienstleister der Gemeinde unterwegs

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Gemeinsam mit der Unterstützung eines 8-köpfigen Teams leitet Beat Gutzwiller den Werkdienst in Reinach seit 2 Jahren.

Die Aufgaben in den Werkdiensten haben sich in den letzten Jahren stark verändert, so Beat Gutzwiller und Stv. Roland Wey. Mit Veränderungen des Klimas oder auch zunehmenden Bevölkerungszahlen beispielsweise, werde dies auch in Zukunft so bleiben und mache diese Tätigkeit stets abwechslungsreich und spannend. Die Mitarbeiter des Werkdienstes weisen sich vor allem durch ihre Flexibilität und Vielseitigkeit aus. Ein Mix aus Handwerkern wie Maler, Gärtner, Maurer oder auch Landwirten und Mechaniker bilden ein optimales Team für alle Einsatzgebiete. Gerne würde der Werkdienst Reinach im nächsten Jahr auch einen Lernenden als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ ausbilden. Voraussetzungen für diesen Beruf sind vor allem handwerkliches Geschick, vielseitiges Interesse und Flexibilität. Die Mitarbeiter stellen oft ein wichtiges Bindeglied zwischen Bevölkerung und Gemeindeorganisation dar. Anliegen werden ernst genommen und gerne bearbeitet. Beat Gutzwiller schätzt die gute und kollegiale Zusammenarbeit mit der Gemeinde und auch den Schulen sehr. Auch seitens der Bevölkerung erfahre man eine grosse Wertschätzung für ihre tägliche Arbeit. Neben der alltäglichen Routine wie den Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten an öffentlichen Plätzen, dem Friedhofsunterhalt samt Erdbestattungen, dem Winterdienst oder der Abfallentsorgung, zählen auch die Pflege der Sportanlagen, Reparaturen an den über 200 Sitzbänken oder die Hilfe bei Umzügen in den Schulhäusern zu den Aufgaben des Werkdienstes.

Dienstag, 09.10.2018Leutwil

Vorstellung Eva Hammesfahr

Text und Bild: Eing.

Als neu gewählte Gemeinderätin möchte ich mich kurz vorstellen:

Ich heisse Eva Hammesfahr, bin 1967 geboren und seit 1995 in Leutwil wohnhaft. Mit meiner Familie, die meinen Mann Carlo Vercelli, 4 Kinder und viele Tiere umfasst, bin ich an der Birrwilerstrasse 15 zu Hause.

Nach meinem Studium der Sprach- und Literaturwissenschaft absolvierte ich ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft. Über 20 Jahre war ich in der Finanzbranche tätig und habe mich vor 10 Jahren selbständig gemacht. Im Rahmen meiner Mandate bei KMU, Genossenschaften und Verbänden übernehme ich derzeit diverse Aufgaben in den Bereichen Buchhaltung, Controlling, Organisation und Kommunikation.

Leutwil ist ein kleines Dorf mit wenig Infrastruktur, aber sehr grosser Lebensqualität, was Ruhe, Erholung und gute Atmosphäre angeht. Es bietet den Ausgleich zum oft hektischen Alltag. Ich fühle mich hier sehr wohl und möchte mich als Gemeinderätin mit meinem Engagement für die Zukunft von Leutwil einsetzen. Ich bin mir bewusst, dass die Rahmenbedingungen für die Gemeindeentwicklung keinen grossen Spielraum bieten. Entwicklung ist jedoch auch in kleinen Schritten möglich. Daran möchte ich mit meinen Kollegen/-innen im Gemeinderat arbeiten.

Dienstag, 09.10.2018Leutwil

80 Jahre Landfrauen Leutwil

Text und Bild: Eing.

Gut gelaunt, unternehmungslustig und vor allem möglichst stilgerecht gekleidet, trafen sich am 1. Septembermorgen 34 Landfrauen zu einer Überraschungsreise zum 80. Geburtstag.

Interessante Gespräche kreuz und quer durch die Sitzreihen des Cars der Firma Merz liessen darauf schliessen, dass sich Landfrauen in ihrer Freizeit gar viel zu erzählen haben. Nach einer angenehmen Fahrt, die uns aber mehr und mehr trübes Wetter bescherte, erreichten wir die Schaukäserei in Affoltern im Emmental. Hier verpflegten sich die meisten erst einmal mit Kaffee und dem obligaten Gipfeli, um sich anschliessend gestärkt in den Käseeinkauf zu stürzen! Bepackt mit wohlriechendem Notproviant führte uns der Weg weiter den Berg hinan Richtung Lüderenalp. Dort erwartete uns dichter Nebel und tiefe Temperaturen, die uns diesen Sommer absolut fremd geworden waren. Bei einem warmen, feinen Mittagessen heiterte sich gar manches durchgefrorene Gemüt vereinzelter Trachtenfrauen wieder auf.

Gesättigt und in rätselnder Erwartung steuerten wir das nächste Ziel an. Wie könnte es auch anders sein – Landfrauen, die gerne kochen und backen? Ein Halt in der Chrömli-Hochburg «Kambly» in Truebschachen ist für jedermann ein «Muss». Weil unseren bereits strapazierten Mägen nicht mehr all zu viel zugemutet werden konnte, füllten wir Einkaufstaschen mit diversen, süssen Seelentröstern, mit denen auch die Daheimgebliebenen überrascht werden sollten.

Einen schönen Tag, mit interessanten Begegnungen und Gesprächen, liessen wir im Restaurant Linde ausklingen. Bei Veronika Fuhrer bedanken wir uns ganz herzlich für die Organisation und freuen uns schon jetzt auf den nächsten erwähnenswerten Geburtstag!

Dienstag, 09.10.2018Meisterschwanden

Silberschmuckkurs

Text und Bild: Eing.

Im letzten Jahr ist dieser Kurs des Frauenvereins Meisterschwanden auf grossen Anklang gestossen. Daher möchte man nun allen, die es verpasst haben, aus Altem Neues entstehen zu lassen, nochmal eine Gelegenheit bieten, daran teilzunehmen.

Aus Silbergabeln oder einem Silberlöffel kann ein schöner Anhänger, Armreif oder Ring entstehen. Bringen Sie ihr altes Silberbesteck mit und hauchen Sie diesen Teilen durch biegen, hämmern, schneiden und schleifen neues Leben ein. Es besteht auch die Möglichkeit bei der Kursleiterin, Ruth Schafroth, Besteck aus ihrem Sortiment zu erwerben.

Die Kursdaten sind am 23. Oktober von 19.00 bis 22.00 Uhr oder am 24. Oktober von 14.00 bis 17.00 oder 19.00 bis 22.00 Uhr. Kurslokal ist das Schuelhüsli in Tennwil und die Kurskosten betragen (exkl. Material) 55.–. Da mit scharfem Werkzeug gearbeitet wird, ist die Versicherung Sache der Teilnehmer. Anmeldungen bitte bis 17. Oktober an: Maja Müller, 056 667 17 85 oder mueller.hugo@bluewin.ch. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.

Der Vorstand des Frauenvereins freut sich auf viele handwerksfreudige Frauen (auch Nichtmitglieder und Männer sind herzlich willkommen).

Dienstag, 09.10.2018Dürrenäsch

Jugi Dürrenäsch am Kreisjugitag Aarau-Kulm

Text und Bild: Eing.

Über 500 Kinder nahmen am diesjährigen Jugitag in Hirschthal teil. Am frühen Morgen tummelten sich darunter auch rund 25 Mädchen der Jugi Dürrenäsch auf den Wettkampfanlagen.

Am Sonntagmorgen stand der Leichtathletik-Mehrkampf auf dem Programm, er beinhaltete Ballwurf, 3er-Hupf und 60-m-Sprint. Nachdem die Mädchen jeweils in den Mittwochtrainings sehr motiviert trainiert haben, waren sie nun also bereit, ihre volle Leistung zu zeigen. In ihren Gruppen wanderten sie von Disziplin zu Disziplin und erzielten auch nicht selten ihre persönlichen Bestresultate. Auf der Rangliste sind viele Topergebnisse ausfindig zu machen. Josja Keller (Jahrgang 2006) und Jael Meyer (Jahrgang 2008) landeten jeweils auf dem 4. Platz in ihrer Kategorie. Unter den jüngsten Teilnehmerinnen belegte Enaira Steiner (Jahrgang 2011) mit dem 5. Rang ebenfalls einen Spitzenplatz. Das sind nur einige der Resultate, alle Jugimädchen haben ihr Bestes präsentiert und sich von ihrer sportlichsten und ambitioniertesten Seite gezeigt. Das Leiterteam ist sehr stolz auf euch und euren Einsatz, macht weiter so!

Nach dem Mittagessen ging es dann frisch gestärkt weiter mit den Spielen. Die älteren Mädchen gaben auf dem Minivolleyballfeld alles und belegten schlussendlich den sehr guten 2. Schlussrang. Auch im Völkerball lief es rund und beide Dürrenäscher Teams kämpften sich auf den 3. Rang vor.

Wir erlebten also einen schönen, auch etwas anstrengenden Tag und alle konnten nach dem Rangverlesen unverletzt und glücklich nach Hause fahren. An dieser Stelle nochmals herzliche Gratulation an alle und auch ein grosses Dankeschön an die zahlreichen Fans und Fahrer!

Dienstag, 09.10.2018Schongau

Schonger Musig auf Reisen in Einsiedeln

Text und Bild: Eing.

Die Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft Schongau machten sich am Samstag, 22. September, auf zur zweitägigen Vereinsreise. Mit zwei Kleinbussen ging die Reise Richtung Kanton Schwyz los. Was die Schonger an diesem Wochenende genau erwartete, wussten sie nicht. Auch nach mehrmaligem Nachfragen wollte das Organisationsteam keinen geringsten Hinweis zur Reise machen. Nun blieb also nur abwarten und hoffen, dass das Organisationsteam selber wusste, wo es denn überhaupt hinging.

Auf der Passhöhe Ibergeregg legten die Schonger eine Mittagspause ein. Weiter ging es anschliessend bis zum Sihlsee, wo die Musikantinnen und Musikanten eine spannende Führung durch einen Bunker erhielten. Dieser Bunker wurde früher zur Bewachung des angelegenen Tals verwendet.

Zum Znacht bestiegen die Schonger ein kleines Schiff auf dem Sihlsee, die MS Angelika. Bei einem feinen Fondue genossen sie die Rundfahrt in dem kleinen aber gemütlichen Schiff. Nach dem Znacht machten die Musikantinnen und Musikanten das Nachleben von Einsiedeln unsicher und liessen so den Tag gesellig ausklingen.

Am Sonntag früh ging es auf in die Milchmanufaktur zum Brunch. Hier liessen sich die Schonger ein grosses, herzhaftes Zmorgenbuffet schmecken. Um nichts von diesem grosszügigen Buffet zu verpassen, standen sogar die Langschläfer pünktlich auf. Anschliessend erkundeten die Musikantinnen und Musikanten die schöne Stadt Einsiedeln. Dabei durfte die Besichtigung der Skisprungschanze und der Klosterkirche natürlich nicht fehlen.

Am Nachmittag machten sich die Schonger bereits schon wieder auf die Rückreise. Bevor die Reise aber definitiv nach Hause ging, gab es noch einen Zwischenstopp auf dem Raten. Bei herrlicher Aussicht mit Blick auf den Ägerisee, tankten die Musikantinnen und Musikanten die letzten Sonnenstrahlen dieses wunderbaren Wochenendes.

Dienstag, 09.10.2018Reinach

Estermann’s Photo- und Bürobedarf AG in Reinach

Text und Bild: Eing.

Seit rund 30 Jahren betreut Herr Norbert Estermann persönlich die Kunden im Bürogeräte-Bereich. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Kopier-, Druck- und Scan-Bereich ist er der kompetente Ansprechpartner für Service- und Reparatur-Arbeiten sowie für Evaluationen/Beratung und für rasche und unkomplizierte Installationen von Neugeräten. Reparatur-Arbeiten werden hauptsächlich direkt beim Kunden erledigt, damit der Kunde ohne lange Unterbrüche weiterarbeiten kann. Dank der regionalen Ausrichtung ist die Reaktionszeit sehr kurz. Ersatzteile sowie Verbrauchsmaterial (Toner, Trommel etc.) werden im neuen Service-Fahrzeug stets mitgeführt. Hat Ihr Drucker/Kopierer einen Service nötig, dann rufen Sie an unter Tel. 062 772 40 60 oder 041 920 12 12. Gerne steht Ihnen Norbert Estermann sowie das ganze Estermann’s Team zur Seite.

Freitag, 05.10.2018Dürrenäsch/Leutwil

Jungbürgerfeier Dürrenäsch-Leutwil

Text und Bild: Eing.

Zwölf Jungbürger/-innen der Jahrgänge 1999 und 2000 der beiden Gemeinden Dürrenäsch und Leutwil folgten der Einladung zur Jungbürgerfeier vom 21. September 2018 und besammelten sich im Gemeindehaus Dürrenäsch.

Nach einem herzlichen Willkomm durch die Behördenvertreter ermunterte Gemeindeammann Andrea Kuzma in ihrer kurzen Ansprache die Jungbürger/-innen, sich nebst der Freude über die mit der Volljährigkeit eröffnete Möglichkeit, den Fahrausweis zu erlangen, auch die Gelegenheit zu nutzen, sich aktiv am politischen Geschehen zu engagieren. So freue sie bzw. Gemeindeammann Monika Müller sich beispielsweise, die jungen Stimmberechtigten inskünftig an der Gemeindeversammlung begrüssen zu dürfen. Während der Fahrt nach Lenzburg, wo die Jungbürger/-innen und die Gemeinderäte in der Kletterhalle des Kraftreaktors erwartet wurden, ergaben sich bereits fröhliche Gespräche. Nach ein paar grundsätzlichen Instruktionen und ersten Gehversuchen an der Wand, wagten sich die einen bereits in beinahe atemberaubende Höhen, immer natürlich entsprechend durch versierte Instruktoren gesichert. Verschiedene Schwierigkeitsgrade und Kletterpartien, die es in sich hatten, forderten Konzentration und Ausdauer. Begeisterung und Freude über das Erreichte strahlte aus den Gesichtern der Kletternden. Anerkennung und Bewunderung durch die nichtkletternden Zuschauer waren ihnen zudem gewiss. Für kulinarische Stärkung sorgte anschliessend der Hämmerli Palace. Im romantisch eingerichteten Saal liess es sich sehr wohl sein. Das ungezwungene Beisammensein wurde ebenso geschätzt, wie die unterhaltsamen Gespräche. Mit der Rückfahrt nach Dürrenäsch klang der gelungene Abend aus. Die alle zwei Jahre stattfindende Jungbürgerfeier Dürrenäsch-Leutwil wird alternierend von den Gemeinden Leutwil und Dürrenäsch organisiert, dieses Jahr vom Gemeinderat Dürrenäsch.

Freitag, 05.10.2018Region

Höchstes Geschmacks- und Genusserlebnis

Text und Bild: Jennifer loosli

Die Macher des Whiskyschiffes Hallwilersee, «Seventeen Drams», luden auch dieses Jahr zum Degustieren und Kaufen von hunderten Whiskys ein. Die Gäste kamen teilweise sogar in den Genuss von limitierten Whiskyflaschen.

Das Whiskyschiff Hallwilersee ist die exklusivste Whiskymesse im Mittelland und findet jeweils an zwei Tagen (Freitag und Samstag) im September auf zwei grossen Schiffen der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee und im Hotelsaal des Seehotels Hallwil in Beinwil am See statt. Organisiert wird der Anlass durch den Whiskyclub Seventeen Drams aus Burg. Insgesamt 18 Aussteller waren dieses Jahr anwesend und boten verschiedenste hochstehende und spezielle Whiskys und Whisky-Biere zum Degustieren an. Die Auswahl des flüssigen Goldes war vielfältig und für jeden Whiskyliebhaber hatte es einen edlen Tropfen dabei. Neben Raritäten hatten viele auch einheimische Whiskys im Angebot. Nach dem Degustieren konnten die interessierten Gäste bei Live-Shows den Profis der Distillerie Seetal über die Schultern schauen oder zusehen, wie die erfahrene Torcedora Maria Caridad Sanchez Illas aus Cuba exquisite Villiger-1888-Cigarren aus erlesenem Tabak rollte. Dieses Jahr brachte Nicola Riske, Brand Ambassadorin von Highland Park, einige Klassiker, aber auch Neuheiten von Highland Park mit, darunter eine neue Einzelfassabfüllung «Switzerland» Single Cask Series.

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Freitag, 05.10.2018Leutwil

Dorfmeisterschaft der SG Leutwil

Text und Bild: Eing.

An zwei Samstagen im September führte die Schützengesellschaft ihre Dorfmeisterschaft, die langsam zur Tradition werden sollte, durch. Bestens vorbereitet und motiviert erwarteten wir die ersten Teilnehmer.

Leider aber hielt sich der Ansturm, vor allem am ersten Schiesstag, in Grenzen. Trotzdem gaben auch Nichtschützen unter fachkundiger Anleitung ihr Bestes und freuten sich, zusammen mit ihren Betreuern, über jeden Treffer!

Am 2. Samstag, zwischen 15 und 16 Uhr, traten dann die 6 Bestplatzierten (höchste Punktzahl errechnet aus 3 Stichen) zum Ausstich an. Unter den zahlreichen Zuschauern stieg die Spannung, während dem bei den betreffenden Schützen höchste Konzentration angesagt war. Durch starke Nerven, gutes Sehvermögen und etwas Glück kristallisierten sich nach und nach die Sieger heraus: 1. Hanspeter Gloor; 2. Tamara Vock; 3. Sophie Baumann. Herzliche Gratulation!

Wer beim Zobigstich oder beim Glücksstich, welchen Platz belegt und wie gross das Fleischstück durch die Treffer auf die Sauscheibe ausfällt, erfahren die Teilnehmer bei einem gemütlichen Nachtessen am 2. November beim Absenden.

freitag, 05.10.2018Reinach

Starcamp: Viele Torjubel im Reinacher Moos

Text und Bild: Thomas Moor

Und wieder zappelte ein Ball im Netz, der Jubel ist grenzenlos! Abklatschen da, umarmen dort. Szenen und Emotionen, wie sie der Fussball immer wieder treffend zu vermitteln vermag. Auch im Starcamp der SAFP für Kids im Alter zwischen 6 und 15 Jahren, welches jeweils in der ersten Woche der Herbstferien auf dem Sportplatz im Reinacher Moos stattfindet. Veranstaltet wird das Camp bereits zum siebten Mal vom FC Menzo Reinach unter dem Campverantwortlichen Giuseppe Pignatelli. Fussball steht hier nicht nur für sportliche Betätigung, sondern auch für Spass und unvergessliche Erlebnisse – zusammen mit verschiedensten Menschen, was auch die Stiftung Lebenshilfe in Reinach auf den Plan gerufen hat. Nach der Premiere im letzten Jahr, hat sie sich nämlich erneut für das Camp engagiert und ist mit 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Stiftung im Moos eingelaufen, um dort um Tore und Punkte zu kämpfen. «Eine gute Sache», wie Betreuer Beat Gautschi sagte. Diesbezüglich will er weiterhin am Ball bleiben und für die Zukunft eventuell weitere Stiftungen für diesen Anlass begeistern. Den Kids (rund 30 Teilnehmer) und den Menschen mit Beeinträchtigungen standen im Camp erfahrene Trainer zur Seite.

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Freitag, 05.10.2018Meisterschwanden

Bring-/Holtag des Elternvereins und der ref. Kirche

Text und Bild: Eing.

Mitte September fand beim Kirchgemeindehaus der reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden bereits zum achten Mal der beliebte Bring- und Holtag statt. Das Wetter spielte auch dieses Jahr wieder mit.

So konnten die Organisatoren, der Elternverein Meisterschwanden/Tennwil und die ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden, den Anlass im Freien durchführen. Dies bedeutete genügend Platz zum Aufstellen und Stöbern. Darüber war man auch dieses Jahr wieder sehr froh, brachten doch noch mehr Leute als die letzten Jahre nicht mehr gebrauchte, aber funktionstüchtige Dinge vorbei oder holten sie ab. Während gewissen Zeiten kam das Team kaum nach, die gebrachten Spielsachen, Gläser, Taschen, Dekoartikel, Bücher, Elektrogeräte, usw. auf den Tischen schön zu präsentieren, bevor sie einen neuen Besitzer fanden. Wer vom Stöbern eine Pause brauchte, verpflegte sich im gemütlichen Bistro mit feinem Kuchen oder einem Spezialhotdog, um sich gestärkt wieder ins Getümmel zu stürzen. Viele grosse und kleine Besucher fanden in diesem regen Treiben eine neue Errungenschaft und gingen damit glücklich nach Hause.

Finanziell unterstützt wird dieser bereits weitherum bekannte Anlass von den Gemeinden Meisterschwanden, Fahrwangen und Sarmenstorf.

Freitag, 05.10.2018Beinwil am See

Herbst-Ausstellung im Antiquariat Eichenberger

Text und Bild: Eing.

«Gestochen scharf – Ein Blick in die Welt der Illustration & Graphik». Unter diesem Motto lädt das Antiquariat Johannes Eichenberger in Beinwil am See vom 27. Oktober bis 25. November zu einer faszinierenden Reise durch die Jahrhunderte ein.

Beginn der Ausstellung am Samstag, 27. Oktober um 18 Uhr: Apéro mit Klangbildern des Gitarrenduos Michaela Röllin und Andreas Freuler. Am Sonntag, 11. November ab 14.30 steht das Bilderbuch im Mittelpunkt, Tabea Marti erzählt eine Bildergeschichte und gestaltet anschliessend mit den grossen und kleinen Zuhörern (ab 4 Jahren) ein kleines Bilderbuch. Sonntag, 18. November ab 14.30 Uhr: Die Künstlerin Anita Mendler zeigt anhand von eigenen Arbeiten und Werken ihrer Tochter Anna Deér Gestaltungs- und Illustrationstechniken der Gegenwart, während das Antiquariat Beispiele aus 7 Jahrhunderten vorstellt. Sonntag 25. November um 11 Uhr: Im Mittelpunkt steht der Aargauer Künstler Felix Hoffmann (1911–1975) und seine Bilderbuch-Illustrationen. Marco Caduff erzählt ein Märchen für Erwachsene, an der Gitarre Jerry Rojas. Die Veranstaltungen klingen jeweils mit einem Apéro aus.

Öffnungszeiten: 27. Oktober bis 25. November: Täglich geöffnet (inkl. Sonntage) von 14.00 bis 19.00 Uhr. Weitere Informationen auf: www.kulturimantiquariat.ch

Buch– und Kunstantiquariat Johannes Eichenberger KLG, Aarauerstrasse 12 (vis-à-vis Bahnhof), 5712 Beinwil am See, Tel. 062 771 44 21

Freitag, 05.10.2018Hallwil

Aufruf für den Hallwiler Dorf Adventsfenster-Kalender

Text und Bild: Eing.

Bereits jetzt dürfen wir Sie gluschtig machen, am Hallwiler Dorf-Adventsfenster-Kalender mit zu machen. Wir freuen uns, wenn wieder genügend BastlerInnen mit einem Fenster oder Sujet den diesjährigen Kalender gestalten helfen. Neu werden wir dieses Jahr keine gemeinsamen Spatziergänge machen. Bei den Fenstern die am Dienstag und Freitag geöffnet werden, gibt es dafür einen Apéro. Die Fenster werden auf Wunsch verteilt.

Anmeldungen werden ab sofort bis am 4. November 2018 gerne entgegen genommen.
Organisation: Frauenverein Hallwil

Informationen und Anmeldungen:

Eva Suter-Huber                    
Wannenmoos 373                                          
5705 Hallwil                       
Tel. 062 777 61 11     
oder 062 777 46 60                                     

Oliver Springer 
Tal 200
5705 Hallwil
Tel. 062 558 65 66

Elisabeth Urech
Breiten 79
5705 Hallwil
Tel. 062 777 39 72
oder 062 889 14 31

Freitag, 05.10.2018Boniswil

Medienclub live in Boniswil

Text und Bild: Eing.

Was machen wir mit dem Handy und was macht das Handy mit uns? Zu diesem topaktuellen Thema moderiert Franz Fischlin ein Podiumsgespräch.

Auf dem Podium sind:

  • Pascal Marquardt, Lehrer Primarschule Boniswil
  • Marc Aeschbach, Student Politikwissenschaften und Soziologie, Boniswil
  • Larissa Hauser, Fachfrau für Suchtfragen, Winterthur

Ebenfalls zum Mitdiskutieren eingeladen ist das Publikum im Saal.

Franz Fischlin sehen wir oft am Fernsehen beim Moderieren der Tagesschau oder des Medienclubs. Er ist Journalist und ein ausgewiesener Medienfachmann. Durch seine anspruchsvolle berufliche Tätigkeit beim Schweizer Fernsehen ist es für ihn ein Muss für die Entwicklung und die Tendenzen in der Medienwelt à jour zu sein. Heute zeigt sich je länger je mehr, dass das Smartphone in diesem Medienumfeld ein starker und einflussreicher Player geworden ist. Die rasante technologische Entwicklung hat in Kommunikation, Information und Werbung zu ungeahnten Möglichkeiten geführt. Es stellt sich die Frage nach dem Einfluss dieses Fortschrittes auf uns als Individuen und auf die gesamte Gesellschaft. Eine Frage, über die es sich vertieft nachzudenken lohnt. Das Podiumsgespräch und die Diskussion mit dem Publikum sollen dazu anregen.

Der Verein ZUKUNFT BONISWIL und Franz Fischlin freuen sich auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Freitag, 05.10.2018Leutwil

Instandstellung Fussweg Bachstrasse–Häglisrainstrasse

Text und Bild: Eing.

Wie schon öfters in den letzten Jahren hat sich der Bevölkerungsschutz Seetal auf Anfrage der Gemeinde Leutwil dieses Jahr der Instandstellung eines Fussweges angenommen. Dieser steile Weg mit einer Treppe vom Ende der Bachstrasse hinauf zur Häglisrainstrasse war in sehr schlechtem Zustand. Die Treppentritte waren verschoben, drohten abzurutschen und das Geländer war derart am Zerfallen oder schon weggebrochen, dass man den Weg vor allem als ältere Person kaum mehr begehen konnte. Ausserdem wird dieser Weg täglich von der Kindern der «Häx» als Schulweg genutzt.

Schon einige Wochen vor dem Wiederholungskurs trafen sich das Kommando und der zuständige Gemeinderat zu einer Besichtigung. Die Situation wurde dokumentiert und anschliessend das notwendige Baumaterial bestellt. Am 4. September starteten die Spezialisten des Bevölkerungsschutzes Seetal mit den Arbeiten. Das alte marode Geländer wurde durch eine stabile und sichere Konstruktion ersetzt, welche bestimmt viele Jahre halten wird. An den kritischen Stellen wurden die Tritte durch verankerte Stämme gegen das Abrutschen gesichert und der Weg mit Kies aufgebessert. Nun kann man diesen Weg wieder ohne Risiko begehen, was bestimmt viele Wanderfreunde erfreuen wird.
Mit dieser Wegsanierung konnten zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen werden: Der Bevölkerungsschutz hatte eine anspruchsvolle Aufgabe für die Mannschaft, bei welcher sich Mensch und Material im konkreten Einsatz bewähren mussten und die Gemeinde kam erneut zu einer günstigen Sanierung des Weges.    
Und das Resultat ist auch dieses Mal äusserst erfreulich. Der Bevölkerungsschutz hat ganze Arbeit geleistet und den Weg mit viel Fleiss und technischem Geschick innerhalbe der beiden WK-Tage komplett saniert. Vom ausgezeichneten Ergebnis konnte sich die Gemeinde bereits überzeugen.

Der Gemeinderat Leutwil möchte sich an dieser Stelle beim Bevölkerungsschtuz Seetal ganz herzlich für den tollen Einsatz und die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken !

Mittwoch, 26.09.2018Dürrenäsch

Fritz Winkler hat im Falkenstein alles im Griff

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Ob privat, in einem Verein oder auch am Arbeitsplatz: Fritz Winkler aus Dürrenäsch mag keine halben Sachen. Was er anpackt, erledigt er mit viel Herzblut und Genauigkeit. Der vielfältige und abwechslungsreiche Beruf als Leiter technischer Dienst macht ihm sehr viel Spass.

Seit rund vier Jahren arbeitet Fritz Winkler in der Altersresidenz Falkenstein in Menziken. Mit der Leitung des technischen Dienstes gibt es immer viel zu tun. Das kommt dem 55 -jährigen sehr entgegen. Vor allem die Abwechslung und die immer wieder neuen Herausforderungen machen diesen Beruf so spannend. Eine Herausforderung stellte auch der Erweiterungsbau der Altersresidenz dar. Der Umbau erforderte viel Einsatz und Flexibilität. Als Geschäftsleitungsmitglied konnte er an den Workshops der Baukommission teilnehmen und somit auch seine Ideen einbringen. Die zahlreichen Abnahmen, das Zügeln von einzelnen Bereichen, wie auch die Inbetriebnahmen neuer Geräte, verlangten ihm, zusätzlich zu den Routineaufgaben, einiges ab. Die vielen Protokolle und Dokumente zu bearbeiten und abzulegen, erforderten auch im Büro zusätzlichen Einsatz. Der darauffolgende Hitzesommer erschwerte dann schliesslich auch die Gartenpflege der neugestalteten Anlage. Seit dem 1. September kann er auf die Unterstützung eines Mitarbeiters im 80%-Pensum zählen. In regelmässigen Abständen erhält er auch tatkräftige Hilfe von Zivilschützern. Fritz Winkler schätzt die gute Zusammenarbeit an seinem Arbeitsplatz sehr. Die Pflege notiert die Anliegen der Bewohner und leitet diese an ihn weiter. Nur so sei ein reibungsloser und idealer Ablauf gewährleistet. Ob die Instandhaltung der sanitären Anlagen, das Bestuhlen von Aktivitätsräumen, wie auch der Gartenunterhalt, der Brandschutz oder die allgemeine Sicherheit gehören zu seinem täglichen Aufgabengebiet. Täglich erfährt er von Bewohnern und Besuchern eine grosse Wertschätzung. Für diese ist Winkler sehr dankbar. Es sei Balsam für die Seele, die Bestätigung, das Richtige zu tun, verleihe ihm stetig neue Energie und Motivation.

Mit vielen Jahren Berufserfahrung in spannenden Betrieben auf dem Bau konnte er sehr viel profitieren. Auf Grund seiner Faszination zu der Schweizer Bergwelt, zog es ihn schon in jungen Jahren immer wieder ins schöne Bündnerland. Als sich schliesslich die Möglichkeit ergab, eine Arbeitsstelle in Klosters anzunehmen, zögerte er nicht. Sein Plan war, nach ca. drei Jahren zurück ins Unterland zu kehren und das elterliche Bauernhaus umzubauen. Als dann jedoch eine weitere attraktive berufliche Herausforderung in Davos auf ihn zukam, nahm er auch diese gerne an. Die Möglichkeit, in Davos kleine und grössere Träume aus Holz, für verschiedenste Bauherren zu erfüllen, war auch sein Traum. Die währschaften, massiven alten Holzhäuser zu restaurieren und umzubauen gefiel ihm sehr. Insgesamt verbrachte der Dürrenäscher 6 Jahre im Bündnerland. Neben dem Arbeiten mit Holz frönte der Dürrenäscher auch einer weiteren Leidenschaft. Das Turnen und das Vereinsleben begleiteten ihn viele Jahre. In Dürrenäsch wie auch in Davos war er Mitglied im Turnverein und leitete mehrere Jahre auch die Jugendriege. Insgesamt war er rund 30 Jahre lang, davon auch einige Jahre als Präsident, im Turnverein aktiv. Das Leben sei nicht immer bis ins Detail planbar, so Fritz Winkler. Private wie auch berufliche Veränderungen können für bevorstehende Entscheidungen manchmal prägend sein. Oft wird es Zeit für etwas Neues, wenn die Zeit reif und man um einige Lebenserfahrungen reicher ist, sollte man schliesslich auf sein Bauchgefühl hören. Zurück im Unterland, nach sechs Jahren in einem Holzbaubetrieb, erhielt Fritz Winkler die spannende Chance die Schreinereiwerkstatt in einer Institution in Seon zu leiten. Auf einem langen Spaziergang entschied er sich schliesslich dafür, diese Stelle anzunehmen. Nach der Schreinerei wechselte er zum technischen Dienst und absolvierte berufsbegleitend die Ausbildung zum Hauswart mit eidg. Fachausweis. Rund 15 Jahre lang war er in Seon tätig.

Um den Kopf zu «lüften», nachzudenken und zur Erholung, bieten Fahrradtouren und Spaziergänge den idealen Ausgleich zum Arbeitsalltag. Anstrengende Bergtouren stehen nicht mehr an erster Stelle, er habe sich in den letzten Jahren vom Bergfloh mehr zu einem Genusswanderer entwickelt. Im Winter verbringt er viel Zeit auf den Skis und geniesst somit die schöne Bergwelt noch immer in vollen Zügen. Momentan erfüllt er sich mit dem Erwerb des grossen Töffbillets einen weiteren Traum.

Mittwoch, 26.09.2018Kinderapotheke

Vom Winde angeweht

Bild: ZVG

Eines bleibt selten allein. Meistens ist es gerade eine Serie und etliche sind nach und nach betroffen, bis dann wieder eine Weile Ruhe einkehrt.

Die Rede ist von Kindern, die unter Windpocken, den Wilden Blattern, leiden. Es fängt mit einigen roten Pünktchen an, die schnell zu unangenehm juckenden Pusteln werden. Manchmal bleibt es bei wenigen, doch meistens ist der kleine Körper übersät mit ihnen. Schuld ist ein Virus, das sich, wie der Name verrät, schnell wie der Wind verbreiten kann. Ist erst ein Kind infiziert, dauert es etwa 10 bis 14 Tage bis die Windpocken beim Nächsten ausbrechen. In der Regel verläuft die Erkrankung ohne grössere Probleme für das Kind, lediglich starker Juckreiz und gelegentlich leichtes Fieber prägen das Erscheinungsbild. Doch gerade der Juckreiz kann sehr, sehr unangenehm sein und beeinträchtigt das Wohlbefinden des Kindes enorm. Damit später keine Narben entstehen, sollte möglichst nicht gekratzt werden. Dafür gibt es Schäume und Tinkturen, die punktuell oder auch flächig aufgetragen werden können. Vielleicht braucht es auch ein Medikament zum Einnehmen, welches das Jucken reduziert. Ihre kinderapotheke weiss Rat.

Doch einfach nur harmlos sind die Windpocken nicht. Steckt sich eine schwangere Frau oder ein Mensch an, dessen Immunsystem beeinträchtigt ist, können die Folgen dramatisch sein. Daher ist es zwingend nötig, dass ein an Windpocken erkranktes Kind zu Hause bleibt, solange es ansteckend ist, d. h. so lange die Pusteln nicht abgeheilt und trocken sind. Überstanden ist die Krankheit meistens nach etwa 10 Tagen, doch wirklich ausgeheilt ist sie eigentlich nicht. Die Viren sind für dieses Mal in Schach gehalten, doch schlummern sie in den Nervenenden. Jahre oder sogar Jahrzehnte später, im fortgeschrittenen Erwachsenenalter, können sie unter Umständen wieder zum Leben erwachen und machen sich als unangenehme, sehr schmerzhafte Gürtelrose bemerkbar. Daher wäre es am besten, man bekäme die früher für komplett harmlos gehaltenen Windpocken gar nicht erst. So gesehen wäre die Impfung der Kinder die beste Lösung.

Haben Sie eine Frage oder brauchen Sie Unterstützung für Ihr Kind, kommen Sie in Ihre kinderapotheke.

Sabine Brentrup, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 26.09.2018Gontenschwil

20 Jahre: Jetzt kann der HUWA-Chef jubilieren

Text und Bild: Thomas Moor

Meistens sind es ja die Mitarbeiter, die für ihre langjährige Firmentreue geehrt werden und so den Sprung in die lokale Presse schaffen. Für einmal gibt es ein erfreuliches Jubiläum aus der Chef-Etage zu vermelden. Sämi Hunziker, Patron der Firma HUWA, feiert sein 20-Jähriges.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Das kann niemand besser beurteilen, als der Inhaber der R. Hunziker AG in Gontenschwil, Samuel Hunziker. Und wenn von der Gontenschwiler Firma die Rede ist, spricht man im Volksmund kurz und bündig von der HUWA. Ein Name, der schweizweit in vieler Leute Munde, oder besser gesagt in vieler Leute Waschküchen ist. Seit über 100 Jahren werden in Gontenschwil Waschmaschinen der Marke HUWA produziert. Qualität und Langlebigkeit, verbunden mit Bedienerfreundlichkeit, sind die Markenzeichen der HUWA-Waschmaschinen und -Wäschetrockner. Werte, denen Samuel Hunziker als Firmeninhaber in dritter Generation ebenfalls verpflichtet ist.

Sein handwerkliches Rüstzeug holte sich Hunziker bei der Firma Erowa AG in Reinach. Dort machte er die Lehre als Maschinenmechaniker in Fachrichtung Werkzeugbau. «Ein genialer Lehrbetrieb», wie Samuel Hunziker zurückblickt. Nach der Lehrer besuchte er die Handelsschule und schloss diese mit Erfolg ab. Weiter folgten diverse Verkaufsschulen, um für den Einstieg in den Familienbetrieb gerüstet zu sein. Auf den Lorbeeren ausruhen kam für den jungen Berufsmann nicht in Frage. Innovativ, zielstrebig, offen für Neues und der in die Zukunft gerichtete Blick, sind ganz offensichtlich Gene, die dem heutigen Geschäftsführer damals schon in die Wiege gelegt wurden.

Am 1. Oktober 1998 war es dann soweit: Samuel Hunziker trat in den Familienbetrieb ein. «Tätig war ich in der Blechbearbeitung», wie er erklärt. Zudem war er zuständig für das Programmieren der Maschinen. Mit modernen CNC-Stanzmaschinen und -Abkanntpressen war man auf dem modernsten Stand der Technik und auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Etwas, was auch heute noch Gültigkeit hat. Will man im hartumkämpften Orchester der Waschmaschinenanbieter eine der ersten Geigen spielen, ist stehenbleiben nämlich strengstens verboten. Und so gesehen stand der Gontenschwiler Betrieb immer wieder für Investitionen und Innovationen. Aber auch Offenheit für Neues. So wie Samuel Hunziker, als er 2001 in einen Blitz-Serviceeinsatz musste. «Von der Elektronik hatte ich damals noch keine grosse Ahnung», wie er zugibt. Dieses Blatt hat sich in der Zwischenzeit längstens geändert. Mit learning by doing hat er sich ein fundiertes Fachwissen angeeignet, das ihn heute zu einem kompetenten Servicetechniker macht. Und so ist der Chef für Ferienablösungen und wenn das Arbeitsvolumen extrem hoch ist, immer wieder im Aussendienst anzutreffen. Der Service und die hohe Verfügbarkeit sind ebenfalls ein typisches HUWA-Markenzeichen. Die Servicedienstleistungen wurden sogar im Konsumentenmagazin K-Tipp gelobt. Apropos Lob: Damit geizt Samuel Hunziker, der zusammen mit seiner Frau Sarah die Firma 2011 übernommen hat, ebenfalls nicht. Als Gründe für den Firmenerfolg sieht er unter anderem nämlich die vielen langjährigen Mitarbeiter. Heute besteht die Belegschaft aus 15 Fachkräften inklusive Teilzeitangestellten. Pro Jahr verlassen rund 800 bis 1000 Waschmaschinen und Wäschetrockner den Hauptsitz im Gontenschwiler Industriegebiet. Unter anderem auch die sparsamste bodenbefestigte HUWA-Waschmaschine, die 2012 als Weltneuheit gefeiert werden konnte.

Mittwoch, 26.09.2018Menziken

Aktiv für eine vielfältige Pflanzen- und Vogelwelt

Text und Bild: Thomas Moor

Eine vielfältige und intakte Tier- und Pflanzenwelt in der Region: Dafür setzt sich der Natur- und Vogelschutzverein Menziken-Burg ein und leistet zusammen mit seinen Mitgliedern jahrein, jahraus viele Arbeitseinsätze in Fronarbeit – zum Wohle der Natur.

«Es sind lokale Einsätze, die wir als Verein leisten», sagt Präsident Martin Schmid. Neophytenbekämpfung, Clean-Up-Day, diverse Pflegeeinsätze in Menziken oder auf der Burg sind nur einige Aktivitäten, welche das vielfältige Jahresprogramm füllen. Natürlich nicht zu vergessen das Leeren, Kontrollieren und eventuell das Neuaufhängen von Nistkästen. Nistkästen, welche von Beisitzer Hansuli Christen in der Werkstatt auf der Burg hergestellt werden. «Als Pensionär habe ich gäbig Zeit dafür», wie er bescheiden sagt. Und ein Blick in die Holzgestelle zeigt, dass es an Nachschub nicht mangelt. Feinsäuberlich sind die Nistkästchen nach Vogelarten gestapelt: Meisen, Mauer- und Alpen-Segler, Bachstelzen, Wasseramsel, Grauschnäpper, Waldkauz, etc. Ja, sogar für Fledermäuse hat es Behausungen, in welchen der gefiederte und geflügelte Nachwuchs sicher schlüpfen kann. Rund 300 Nistkästen hängen in den Wäldern von Menziken und Burg, aber auch an Häusern, bei welchen die Nistmöglichkeiten für Mauersegler einer Renovation zum Opfer fielen. «Das Holz für die Nistkästen spendet uns die Firma Herzog und je nach Bedarf sägt uns der Sagiverein Menziken ein Baumstämmli», wie Nistkastenbauer Christen sagt. Überhaupt sei die Unterstützung grossartig, welche der Verein erfahren dürfe, wie Präsident Martin Schmid sagt. Finanzielle Unterstützung gab es in diesem Jahr nämlich durch den Büromöbelhersteller Haworth und durch den Gemeinnützigen Frauenverein Menziken-Burg. In der Öffentlichkeit ist der Verein ebenfalls präsent und zum Beispiel fester Bestandteil des Heimhandwerker- und Trödlermarktes. In diesem Jahr wurde dort gemeinsam ein grosses Wildbienenhotel gebaut.

Mittwoch, 26.09.2018Seengen

Award für Chestonag Automation AG

Text und Bild: Thomas Moor

2012 wurde die Chestonag Automation AG Seengen beim 6. Aargauer Unternehmenspreis vom Aargauischen Gewerbeverband und von der Aargauischen Kantonalbank mit dem 1. Rang ausgezeichnet. Jetzt gab es für das innovative Seenger Unternehmen einen weiteren Award.

«Herzlich willkommen bei Chestonag Automation AG». Diese Grussbotschaft steht beim Eingang zum Firmengebäude am Wächterweg 4 in Seengen. Diese ist natürlich speziell an die Besucher und die Mitarbeiter gerichtet. Aber nicht nur. Speziell willkommen geheissen wurde kürzlich auch der Swiss Arbeitgeber Award, welcher der Chestonag AG im Zentrum Paul Klee in Bern verliehen wurde. Mit über 46 000 Rückmeldungen aus 140 Unternehmen der Schweiz und Lichtenstein hat die grösste Mitarbeiterbefragung der Schweiz bei der 18. Auflage einen neuen Teilnehmerrekord geknackt. Themen der Mitarbeiterbefragung zum diesem Award waren unter anderem der Arbeitsinhalt, Strukturen und Abläufe, Zusammenarbeit, Umgang mit Veränderungen, Geschäftsleitung, Führung durch die Vorgesetzten, Mitarbeiterförderung und Vergütung. Die Chestonag Automation AG Seengen belegte in der Kategorie 50 bis 99 Mitarbeitende hinter der Cascade Hotel & Bolero Restaurante Luzern und vor dem Casino Bad Ragaz den zweiten Rang. «Ein schöner Erfolg mit einer speziellen Bedeutung, weil die Beurteilung durch die Mitarbeiter erfolgte», wie Geschäftsführer Reto Bader anlässlich einer Presseorientierung sagte. Grund genug für ihn und die Geschäftsleitung, bei einem Feierabendbier und einer Grillbratwurst diesen Erfolg zu feiern.

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Mittwoch, 26.09.2018Beinwil am See

Kant. Einzelfinal für Jungschützen in Hausen

Text und Bild: Eing.

Die 60 besten Jungschützen und Junioren U15 aus den Vereinen des Aargauer Schiesssportverbandes AGSV haben sich für den Kant. Einzelfinal qualifiziert. Am Samstag, 8. September 2018 durften wir mit zwei von unseren Böjuer Jungschützen, Jonas Wyss und Ivo Eberle, nach Hausen fahren, um am Final teilzunehmen.

Nach der Anreise, der Begrüssung und dem Munitionsfassen kam dann doch die Nervosität zum Vorschein und das Schiessen fiel nicht ganz so leicht wie zu Hause auf dem Heimstand. Aber trotzdem erzielten unsere beiden Jungschützen in der Vorrunde die sehr guten Resultate von 90 und 88 Punkten. Als erstes zeigte Ivo Eberle sein Können. Nach den ersten 6 Einzelschüssen konnte er ein Zwischentotal von 52 aufweisen, danach in der Serie steigerte er sich nochmals und erreichte tolle 90 Schlusspunkte. Er liess es sich natürlich nicht nehmen beim Aufstehen den Spruch (mit einem Augenzwinkern) los zu werden: «Und das alles nur im Pulli und ohne Schiessjacke».

Jonas Wyss wollte dieses Resultat natürlich toppen und lag nach den ersten 6 Einzelschüssen mit 56 Punkten sehr gut im Rennen. Leider lief es in der Serie dann nicht mehr ganz so gut wie zuvor und das Schlussresultat lag bei 88 und er verpasste damit den Ausstich nur knapp.

Den Ausstich unter den vielen Augenpaaren zu bewältigen, die einen beim Schiessen ganz genau beobachten, das braucht viel Nervenstärke. Diese bewies Ivo und erreichte nochmals das gute Resultat von 84 Punkten. Danach warteten wir gespannt auf das Rangverlesen. Ivo Eberle erreichte den tollen 6. Schlussrang und Jonas den guten 19. von total 45 angetretenen Schützen und Schützinnen.

Wir Jungschützenleiter sind sehr stolz auf euch. Gut gemacht und weiter so.

Mittwoch, 26.09.2018Region

Alterswohnprojekt Lindenmatt: E gfreuti Sach!

Text und Bild: Thomas Moor

Die Sonne lachte und zauberte den vielen Besuchern von Fahrwangen, Meisterschwanden und Umgebung ebenfalls ein Strahlen ins Gesicht. Ja, es war ein Freudentag. In Fahrwangen wurde das Alterswohnprojekt der Wohnbaugenossenschaft Oberes Seetal feierlich eingeweiht und gesegnet.

«Es ist ein Freudentag für unser Dorf», wie Gemeindeammann und Spitex-Vorstands-Präsident Patrick Fischer sagte. WGOS-Präsident Dani Kühne seinerseits richtete seine Dankesworte an all jene, die zum guten Gelingen des Baus beigetragen haben. Bezahlbaren Wohnraum für ältere Menschen zu schaffen war und ist das Ziel der Wohnbau-Genossenschaft Oberes Seetal. Dieses Ziel wurde mit dem Alterswohnprojekt «Lindenmatt» zweifellos erreicht. Mehr noch: Den Neubau in höchstem Mass ins Orts- und Umgebungsbild mit seiner Form und entsprechenden Materialien einzupassen, ist perfekt gelungen. Im Neubau eingezogen ist auch die Spitex Oberes Seetal. Sie hat im Parterre ihren operativen Stützpunkt bezogen und kann von dort aus auch Bedürfnisse der Hausbewohner abdecken. Freude herrschte also allenthalben. Auch, als die Damen des Seniorenturnens den Rollator aus der Garage holten und mit den mobilen Gehhilfen zur Feier des Tages einen Reigen zu «Theo, wir fahrn nach Lodz» und «Rock Around The Clock» aufführten. Im Anschluss wurde der Neubau von den Pfarrerinnen der beiden Landeskirchen, Dorothea Wey und Nica Spreng, gesegnet. Danach ging es für alle Interessierten auf Besichtigungstour der noch freien Musterwohnungen.

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Mittwoch, 26.09.2018Beinwil am See

MuKi/VaKi-Turnen

Text und Bild: Eing.

Soll ich euch ein Geheimnis verraten? Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber pünktlich um neun Uhr geht vom Herbst bis Frühling am Samstagmorgen in der Turnhalle Steineggli die Sonne auf.

«Grüezi metenand, alli gänd sech d’Hand ...». Wir, die kleinen Turnmäuse vom MuKi-/VaKi-Turnen starten zusammen mit Mami, Papi, Grossmuetti, Grossvati, Gotti oder Götti, unsere Turnstunde mit einem fröhlichen Lied. Danach erleben wir viele verschiedene Dinge: Reisen zusammen zu den Eisbären oder in den Dschungel, helfen den Weihnachtsmäusen bei ihren Vorbereitungen, stampfen wie die Elefanten kreuz und quer durch die Halle, schleichen wie die Indianer, sind wilde Piraten oder kriegen Besuch von der kleinen Hexe. Wir messen uns bei Staffetten, schaukeln an den Ringen, üben Purzelbäume und noch vieles mehr. Am allerliebsten aber Klettern die Kinder über Hindernisse, balancieren über Bänke, kriechen durch Tunnel und Springen von einem Hindernis auf die dicke Matte. Wer fängt den schönsten Fisch? Wie kriegen wir das Zauberschloss auf? Schafft es Mami oder Papi über die Wackelbrücke? Natürlich machen wir auch Spiele, jagen einander durch die Halle, spielen «Müsli im Hüsli» und probieren immer wieder Neues aus.

Bevor wir die Turnstunde dann beenden, darf ein Fingervers, ein Kitzelspruch oder eine Massage nicht fehlen. Es gibt doch nicht Schöneres als zusammen mit Mami oder Papi zu lachen und zu schmusen. Mit unserem Schlusslied «s’Torne esch fertig ...» ist die Lektion dann endgültig vorbei, es gibt noch eine Überraschung aus der Schatztruhe und die Kinder verabschieden sich zufrieden. Während die Kleinen raus gehen in die Garderobe, stürmen auch bereits die grossen Turnmäuse in die Halle, denn auch sie wollen in die Fantasiewelt entführt werden. Wie schaffen sie die Aufgaben?

Nach zwei Stunden ist es dann auch schon wieder vorbei und der MuKli-Bär schaut allen nochmals nach, wenn sie nach Hause gehen und freut sich schon auf die nächste Lektion. Was werden wir dann wohl erleben? Wohin entführt uns unsere Fantasie? Klappt alles? Viele Fragen, aber eines ist klar: Es gibt nichts Schöneres als glänzende und glückliche Kinderaugen.

Möchtest auch du bei uns mitmachen, dann freuen wir uns alle auf dich. Wir haben noch ein paar wenige Plätze frei.

Vom Samstag, 03. November 2018 bis 13. April 2019 geben wir wieder alles. Mehr Infos findest du auf unserer Homepage www.stv-beinwilamsee.ch.

Mittwoch, 26.09.2018Seengen

Interessanter Autoherbst in der Schlossgarage Seengen

Text und Bild: Thomas Moor

Der Autoherbst hat wieder ganz viel zu bieten. Natürlich auch in der Schlossgarage in Seengen. Dort wurden anlässlich einer Herbstausstellung Neuheiten und bestehende und bewährte Fahrzeuge der Marken Toyota und Suzuki gezeigt.

Die Marke Toyota ist klar: Die gehört zum Seenger Garagenbetrieb ganz einfach wie das Salz zur Suppe. Vor einigen Jahren hat René Lüthi zusätzlich die Marke Suzuki als Ergänzung an Bord geholt. Eine Marke, die durch Kompaktheit, Sportlichkeit, Effizienz und natürlich mit 4x4-Antrieb auftrumpfen kann. Gerade auch in den kleinen Klassen. Anlässlich der Herbstausstellung konnten René Lüthi und sein Verkaufs- und Kundendienstmitarbeiter, Michael Steffen, die Ikone des 4x4-Antriebs, den Suzuki Jimny, im neuen Kleid präsentieren. Der Jimny, der bereits in 4. Generation auf dem Markt ist, erlebt ein Revival. Ein Facelifting erhielt Toyotas Kleiner, der Aygo. Ihm wurde unter anderem ein umfangreiches Sicherheitssystem-Update spendiert. Der Schwerpunkt bei der Marke Toyota bilden nach wie vor die Hybrid-Modelle, die technisch auf einem sehr hohen Level angesiedelt sind. Nicht von ungefähr ist Toyota Pionier in Sachen Hybridantrieb. Suzuki hat aber auch auf die Überholspur gewechselt. Mit Platz 1 und 2 in der Auto-Umweltrangliste für Allradfahrzeuge demonstrieren die Modelle Swift und Ignis die wegweisende Innovationskraft des Suzuki-Mild-Hybridantriebes.

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Mittwoch, 26.09.2018Meisterschwanden

11. Rocknacht: Top-Job nicht nur von den Bands

Text und Bild: Thomas Moor

Tätsch, Päng, Meräng! Auch die 11. Ausgabe der Rocknacht Tennwil hat wieder gepasst. Mit dem Line up im Jahr 1 nach dem 10-Jährigen hatten die Macher der Rocknacht wieder einen guten Riecher und ein goldenes Händchen.

Auch wenn die von vielen heiss erwartete Deutsche Band Souldrinker aus gesundheitlichen Gründen für die Rocknacht schweren Herzens und kurzfristig Forfait geben musste, gab es nur eine Devise. Und die hiess: The Show must go on! Und mit ihr ging erwartungsgemäss die Post ab. Und das bereits am Freitag. Kein Wunder bei diesem Line up. Noch selten war das Festivalzelt am Auftaktabend derart gut gefüllt mit erwartungsfrohen Rock-, Hardrock- und Metalfans. Neben DEGREED und GODS OF SILENCE liess CRYSTALL BALL aus der Innerschweiz ein Melodic-Rockset vom Stapel, das die Stimmung prächtig anheizte. Weitere Highlights waren THE POODLES aus Schweden und am zweiten Festivaltag CORE LEONI, COLDSPELL, TRI STATE CORNER und SOULS REVIVAL. Der Erfolg der Rocknacht steht und fällt nicht nur alleine mit den attraktiven Musik-Acts, sondern auch mit einem grossen Helferteam, welches für den Auf- und Abbau besorgt ist und auch die Festwirtschaft auf Trab hält. Sie alle haben auch in diesem Jahr wieder einen Top-Job gemacht.

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Mittwoch, 26.09.2018Meisterschwanden

Das Buffet ist eröffnet: Genuss pur im Seehotel Delphin

Text und Bild: Thomas Moor

Darauf haben die Liebhaber von Meeresfrüchten und einheimischen Fischen sehnlichst gewartet. Jetzt ist wieder angerichtet. Und wie. Im Seehotel Delphin hat die Saison des beliebten Meeresfrüchte- und Fisch-Buffets begonnen. Ein Erlebnis für Gaumen und Auge.

Das Auge isst mit! Und einmal mehr trifft dieses Sprichwort voll ins Schwarze. Das Auge wandert über das üppige Buffet von Meeresfrüchten und einheimischen Fischen und kann sich kaum satt sehen. Kulinarische Köstlichkeiten, die eine Symbiose mit der Deko bilden, liegen da – pfiffig angerichtet – auf dem Präsentierteller. Geräucherte Süsswasser- und Meeresfische, verschiedene Muscheln, Fisch- und Crevettenspiesschen, Sushi, Sashimi, Fisch- und Hummersuppe, pochierte, gebratene und gebackene Fische und vieles mehr. Der Mund wird wässrig. Höchste Zeit, sich einen Teller zu angeln und von den Köstlichkeiten, die Chefkoch Bart Meijer zusammen mit seiner Küchen-Crew aus dem Ärmel gezaubert hat, zu kosten. Das Buffet ist eröffnet! Ja, die Liebhaber von Meeresfrüchten und einheimischen Fischen, können diesen Moment jeweils kaum erwarten, bestätigt Gastgeber Claude Fischer. Zu diesem Buffet wird siebenmal vom September bis April geladen, jeweils am Freitagabend. 50 bis 120 Personen im Schnitt lassen sich von der Delphin-Crew verwöhnen – à discrétion und zum Preis von Fr. 82.50 pro Person. In diesem Preis ist auch ein feines Dessert zum krönenden Abschluss inbegriffen. Immer vorausgesetzt natürlich, dass sich im Bauch dann noch ein freies Plätzchen finden lässt.

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Mittwoch, 26.09.2018Boniswil

Jugendfest 2019 – Zeichnungswettbewerb für Logo

Text und Bild: Eing.

Das OK hatte beschlossen, einen Zeichnungswettbewerb durchzuführen, um ein Logo für das Fest unter dem Motto «Zeitreise» zu erhalten. Die Schülerinnen und Schüler in Boniswil wurden daher um ihre Mithilfe gebeten. Obwohl die kreative Arbeit in die Sommerferien fiel, haben folgende Kinder ein Sujet eingereicht: Alisha Aeschbach (6. Kl.), Nils Keller (6. Kl.), Dénise Boss (6. Kl.), Vanessa Aeschbach (4. Kl.), Valerie Boss (4. Kl.), Anouk Hess (4. Kl.), Noemi Schanz (2. Kl.) und Dario Schanz (1. Kl.).

Den Kindern wird für die tollen Ideen und schönen Vorschläge herzlich gedankt. Als Dankeschön erhalten sie Gratisfahrten für den Lunapark am Jugendfest! Zum Gewinnerbild und somit offiziellen Logo des Festes wurde dasjenige von Anouk Hess erkoren, Gratulation!

Informationen zum Jugendfest können Sie jeweils dem Dorfheftli oder der Gemeinde-Webseite entnehmen (www.boniswil.ch).

Mittwoch, 26.09.2018Beinwil am See

Der Jugendchor Seetal in Hollywood

Text und Bild: Eing.

Ein Chorweekend als Filmstar erleben: Ein vielversprechendes Abenteuer stand auf dem Programm! Ohne Auftrittsdruck reisten 50 Chormitglieder und das Kernteam voller Erwartung in die Jugi Schaffhausen.

Vier Kurzfilme mit Themen Vampir, Mafia und Kriminalfälle standen auf dem Programm. Story Besprechung, Drehorte und Kostüme auswählen, Schminken, Mittagessen und schon wurden die ersten Szenen gedreht. Der Ehrgeiz packte alle, stand doch die Oscarprämierung auf dem Spiel. Die Spannung stieg und die Film-Première mit Oscarverleihung war unglaublich stimmungsvoll und von einem fantastischen Applaus begleitet, welcher auch die Sieger bestimmte.

Die Profi-Filmcrew «Filmevent.com» und Schauspieler leisteten ganze Arbeit, ob Dracula, Mafiosi oder Detektiv, das Erlebnis mit Nomination und Prämierung war intensiv und grossartig. Die anschliessenden Gesangseinlagen am Lagerfeuer und in der Jugi berührten sehr und beschlossen den stimmungsvollen Abend. Der Besuch vom Rheinfall mit Bootsfahrt am Sonntag rundete das Weekend ab. Mit einem kräftigen Zigi Zagi an den Organisator vom Weekend, Helmut Kaiser, und dem Jugendchorsong wurde das Projektjahr 2018 mit Gesang abgeschlossen.

Das JCS-Projekt 2019 ist in Vorbereitung und Jugendliche ab Jahrgang 2007 können sich anmelden. Die Platzzahl ist beschränkt und es zählt für Neumitglieder die Eingangsreihenfolge.

Jugendchor Seetal 2019

Anmeldung für Chorlagerwoche 20. – 27. April 2019 auf www.jugendchor-seetal.ch
Infoevent in Seon: 16. Februar 2019
Galakonzert Löwensaal Beinwil am See: 27. April 2019

Mittwoch, 26.09.2018Beinwil am See

Seit 1970 fest verankert in Böju – Die Firma LPM AG

Text und Bild: Jennifr Loosli

Albert Romer gründete 1968 die Firma LPM in Dürstelen ZH. In den letzten 50 Jahren ist viel passiert, die Firma ist gewachsen, hat ihren Standort in Beinwil am See ausgebaut und das Prüfangebot auf über 140 Verfahren erweitert. Das Jubiläum wurde mit einem zweitägigen Fest im Löwensaal gefeiert.

Durch den Schweizer Nationalstrassenbau wuchs in den Sechzigerjahren das Bedürfnis, die Baustoffqualität und Dauerhaftigkeit einzelner Objekte von aussenstehenden Fachleuten prüfen zu lassen. Von da an begann die Erfolgsgeschichte der Firma LPM AG (Labor für Prüfung und Materialtechnologie). Heute decken über 140 verschiedene Verfahren die Nachfrage nach Prüfungen von Frisch- und Festbeton, Mörtel und Mauerwerk ab. 1993 erhielt die Unternehmung vom Eidgenössischen Amt für Messwesen die Akkreditierung als Prüfstelle für Baustoffe, Bautenschutzsysteme und Industriefussböden. 1996 übernahmen fünf Kaderleute und externe Baufachleute die Firma und führten sie in eine erfolgreiche Zukunft. Heute werden rund 30 Mitarbeitende in der LPM AG beschäftigt und am zweitägigen Jubiläumsfest wurde auf sie angestossen! Am Freitag wurden die langjährigen Kunden zu einem Apéro und anschliessendem Nachtessen eingeladen. Rund 150 Gäste kamen dabei in den Genuss des Fachvortrags «Explosives Abplatzen von Betonoberflächen», welches die neusten Forschungsergebnisse zum Brandverhalten von Beton thematisierte. Beim Mitarbeiterfest am Samstag wurde den Freunden und Verwandten die Firma an Rundgängen vorgestellt. Beim Spaghettiplausch im Löwensaal diskutierten die rund 140 Gäste vom Samstag angeregt darüber, was die LPM AG alles macht. An beiden Abenden liessen die Mitarbeiter und Gäste das 50. Jubiläum der LPM AG in der Kaffee- und Bierbar am Geschäftssitz bis in die frühen Morgenstunden ausklingen.

Mittwoch, 26.09.2018Leutwil

Für einmal hatte Leutwil ein Kino in der Turnhalle

Text und Bild: Jennifer loosli

Jeden Herbst fährt der Verein «Roadmovie» während neun Wochen durch die Schweiz und besucht 36 Dörfer in allen Sprachregionen, die kein Kino in naher Umgebung haben. An diesem schönen Septembernachmittag wurde die Mehrzweckhalle Leutwil für einmal in ein Kino verwandelt.

Wer kann schon sagen, dass er während des Unterrichts ins Kino durfte? Die Leutwiler und Boniswiler Kinder hatten an diesem Nachmittag das Privileg, sieben lustige, informative und altersgerechte Kurzfilme in der Mehrzweckhalle zu geniessen. Mit der 80-minütigen Vorführung ausgewählter Schweizer Kurzfilme brachte das Team von Roadmovie dem jungen Publikum das Medium Film näher. Nach jedem Film wurden die Kinder mit einbezogen und sollten Fragen dazu beantworten. Beim Animationsfilm «Cats & Dogs» sollten die Kinder raten, wie viele Zeichnungen/Bilder es dazu benötigte. Was denken Sie, wie viele Bilder ein sechsminütiger Film beinhaltet? Es sind tatsächlich über 10 000 Zeichnungen, die im Film gezeigt werden! Die Schüler lernten auch vieles über Pixel, Filmrollen und Tonspuren. Eine Pause darf natürlich an einem Kinonachmittag auch nicht fehlen. Im Sonnenschein knabberten die Kids Popcorn mit grossem Grinsen im Gesicht. Am Abend gab es eine öffentliche Filmvorführung des Schweizer Films «Flitzer» für Erwachsene und Jugendliche aus der Gemeinde sowie der Umgebung. Beat Schlatter war selbst vor Ort und beantwortete zum Schluss viele Fragen des Publikums.

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Mittwoch, 26.09.2018Seengen

Seit bald 40 Jahren wird in Seengen fein gekocht

Text und Bild: jennifer loosli

Die Hobbyköche Seengen treffen sich seit 1980 immer einmal im Monat in den Räumlichkeiten der Seenger Kochschule und zaubern gemeinsam leckere Gerichte. Von traditionellen Gerichten bis hin zu Krokodil wurde alles schon fein säuberlich auf dem Teller angerichtet.

Viele Köche verderben den Brei – papperlapapp, aber nicht bei den Hobbyköchen Seengen. Einmal im Monat bereiten die 22 Mitglieder ein Drei-Gang-Gericht zu. Hier treffen Männer zwischen 41 und 83 Jahren, Gärtner, Friseure, Ex-Swissair-Piloten und Pensionierte aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch das gibt jedes mal guten Gesprächsstoff. Vier der Mitglieder sind seit dem ersten Mal, als die Hobbyköche gegründet wurden, mit dabei. Einer der Herren ist jeweils zuständig, ein Gericht inklusive Rezept zu suchen, die gesamten Zutaten einzukaufen und das Gericht selbst im voraus einmal zu kochen. Die Lebensmittel werden im Dorf selber und der nahen Umgebung gekauft. «Wir kochen mit regionalen und saisonalen Produkten und unterstützen somit unsere Bauern und Ladenbesitzer in Seengen und Umgebung». Wenn die Männer dann die Räumlichkeiten der Kochschule Seengen betreten, liegen alle Zutaten auf den vier Kochstationen bereit. Dieses mal war Ueli Lüscher zuständig für die Rezeptauswahl und traf damit voll den Geschmacksnerv der anderen. «Wow, das ist ja ein super Gericht!» hörte man es durch die Küche flüstern. Es wird in Teams gekocht. Und auf los gehts los! Rüebli werden geschält, Eierschwämmli gesäubert und das Fleisch mariniert. Jeder hat eine Aufgabe, die er fasst und diese super umsetzt, da gehört auch das Abwaschen mit dazu. Doch auch beim Abwasch hatten die Herren sichtlich Spass untereinander und es wurde fröhlich weiter gewitzelt. Eine der grösseren Herausforderungen der Köche ist es, zeitgleich fertig zu werden. Schliesslich gehört das gemeinsame Essen einfach dazu. An einem grossen Tisch geniessen die Herren die selbst gekochten Gerichte mit einem passenden Glas Wein. Es wird diskutiert und gelacht, man spürt die Harmonie zwischen ihnen und die gemeinsame Leidenschaft zum Essen und Kochen. Das Resultat konnte sich beim Treffen im September mehr als sehen lassen! Die Teigrüebli mit Eiersalat und Herbstsalatgarnitur zur Vorspeise mundeten genau so gut wie das Rehfilet mit Portwein-Orangen-Sauce und Herbstpolenta. Zum Abschluss gab es dann passend zum Herbst ein Vermicelles. Die Hobby-Köche Seengen sind der Gemeinde sehr dankbar, dass sie die Räumlichkeiten nutzen dürfen: «Es ist nicht selbstverständlich, dass wir umsonst hier kochen können» so Karl Bruder, Präsident der Hobby-Köche.

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Dienstag, 25.09.2018Zetzwil

20-Jahr-Jubiläum: Showtime «made by Kiener»

Text und Bild: Thomas Moor

Es war wieder einmal eine jener Shows, die eine unverkennbare Handschrift trug, in der enorm viel Herzblut drinsteckte und die ganz viele choreographische Rosinen beinhaltete. Chrigi Kiener, Inhaberin vom Tanz- und Fitnessträffponkt in Zetzwil feierte das 20-Jahr-Firmenjubiläum.

Und? Ja, es fägt auch nach 20 Jahren noch. Temperamentvoll, kienermässig eben. Wieviele Tanzshows und Tanzmeisterschaften sie mit ihren Girls in den letzten 20 Jahren besucht hat, ist beeindruckend. Die Foto-Galerie auf der grossen LED-Wand gab einen Einblick in ihr unermüdliches Schaffen und in eine wortwörtlich bewegende Firmengeschichte. «Das sind aber längst nicht alle Shows», wie sie trocken sagte und wieder hinter der Bühne verschwand. «Es geit nämli glii loos», wie sie in ihrem sympathischen Bernerdialekt sagte. Los zu einer Jubiläumsproduktion, für welche sie im Januar begonnen hatte, das Drehbuch zu schreiben und für die in den letzten vier Monaten jeden Sonntag hart trainiert wurde. Rausgekommen ist wieder eine beeindruckende und fantastische Show mit dem Titel «Zrugg i d Gägewart», bei welcher rund 100 Darstellerinnen und Darsteller zu musikalischen Ohrwürmern der verschiedenen Zeitepochen tanzten. Die Etappenziele gab dabei Prof. Einstein (Jochen «Struppi« Roth) mit den «4 Schwestern» (einer Girl-Gang) vor. Mit einer solarbetriebenen Zeitmaschine flog das Quintett in die Steinzeit und über die antike Römerzeit ins Mittelalter, in die Barock- und Rokkokozeit etc. und wieder «Zrugg i d Gägewart». Eindrücklich, wie die verschiedenen Tanztrends umgesetzt wurden. Für den optischen Blickfang sorgten zudem immer wieder die Kostüme, die auf die verschiedenen Epochen abgestimmt waren.

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Dienstag, 25.09.2018Reinach

Argentinischer Grillabend im Gasthof Homberg

Text und Bild: Jennifer Loosli

In Argentinien ist «Asado» eine Tradition. Kurz nach dem Mittag beginnt das Ritual. Das Feuerholz wird ausgewählt, das Feuer entzündet und die erste Runde Getränke ausgeschenkt. Das argentinische Ritual fand dieses Wochenende im Gasthof Homberg in Reinach statt.

Saftige, aromatische und zarte Entrecôte-Angus-Beef-Stücke gab es am argentinischen Grillabend im Gasthof Homberg zu geniessen. Der Grillmeister Nino Panciotto bereitete diese Gaumenfreuden auf dem Holzkohle-Grill nach traditioneller argentinischer Art zu. Bei konstanter Glut wurde das Fleisch sanft grilliert. Hier ist es wichtig, dass die Glut nicht zu heiss ist, wenn das Fleisch auf den Grill kommt. Die feinen Raucharomen der Holzkohle verleihen dem Fleisch einen zusätzlichen, einzigartigen, feinen Geschmack. Mit Salz und Pfeffer wird das Fleisch traditionell gewürzt, doch Nino verfeinerte die Gewürzmischung zusätzlich mit ein wenig Chili, Paprika-Pulver und Olivenöl. Ein guter «Asado» ist keine Sache von wenigen Minuten, manchmal kann es ein paar Stunden dauern. Während dieser Zeit wird über alles mögliche gesprochen. Es gibt keinen günstigeren Zeitpunkt für ein Gespräch zwischen Freunden. Das Menü bestand aus einem kleinen Salat zur Vorspeise, zur Hauptspeise das individuell angebratene Entrecôte mit Pommes frites und Gemüse inklusive Nachservice. Die Gäste genossen ein paar fröhliche Stunden im Gasthof Homberg bei wunderbaren Grilladen und einem guten Glas Wein.

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Dienstag, 25.09.2018Seengen

Die Kunst Energie fliessen zu lassen

Text und Bild: jennifer loosli

Verena Schiess bietet seit September 2018 im Haus am Kreuzplatz in Seengen Akupunkt-Massagen an. Die Akupunkt-Massage nutzt den Energiefluss im Körper, um Dysbalancen auszugleichen, die natürliche Selbstregulationskräfte zu stärken und Körper und Seele zu harmonisieren.

Als Handwerk-Lehrerin ist und war sich Verena Schiess aus Villmergen gewohnt, tagtäglich mit den Händen zu arbeiten. Deshalb absolvierte sie diverse Kurse zur Akupunkt-Massage und bot zwei Jahre lang Therapien zu Hause in Villmergen an. Nach ihrer Pensionierung diesen Jahres, entschied sie sich dazu, selbstständig zu werden und feierte am 21.9. 2018 die Eröffnung ihres Praxisraumes im Haus am Kreuzplatz in Seengen. Rund 30 interessierte Personen besuchten Verena Schiess in ihrem Therapieraum an diesem Abend. Das Echo war durchwegs positiv, es entstanden lebhafte Gespräche und der eine oder andere Termin für Besucher, die Verdauungsstörungen, Fehlhaltungen oder viel Unruhe verspüren, wurde vereinbart. Akupunkt-Massage zielt auf einen Ausgleich von energetischen Dysbalancen hin. Diese können durch äussere oder innere Einflüsse hervorgerufen werden und die Gesundheit und das Wohlbefinden stören. Durch die ganzheitliche Harmonisierung des Energieflusses sowie das Erreichen einer optimalen Entspannung werden funktionelle Störungen positiv beeinflusst. Nach dem Entstören von Narben und dem Lösen von Gelenksblockaden kann die Energie wieder frei zirkulieren.

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Dienstag, 25.09.2018Region

Sinnvolle Lebensmittelabgabe

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Kistenweise Gemüse, Früchte, Brot und Backwaren, Vegiprodukte sowie Fleisch, Wurst und Käse finden seit einiger Zeit den Weg ins alte Kirchgemeindehaus Unterkulm. Nicht mehr frisch genug für den Verkauf im Laden, aber zu schade um weggeworfen zu werden. Die Idee von Verwenden statt Verschwenden wird hier jeden Freitag von 14.30 bis 16.00 Uhr eins zu eins umgesetzt.

Die Initiatorin Rosmarie Hochuli aus Oberkulm sprüht vor Enthusiasmus. «Foodwaste» habe ihr vor drei Jahren den Deckel gelupft. Aktiv geworden, sei sie beim Verantwortlichen der Migros-Genossenschaft Aare in Schönbühl auf offene Ohren gestossen. Unter Einhaltung der gegebenen Richtlinien erhält der Verein seither die Lebensmittel der Migros. Wertvolle Unterstützung habe sie auch durch den Gemeinderat Oberkulm erfahren. So sei das Pilotprojekt gestartet und der Verein gegründet worden. Am Anfang habe sie die Stände einfach bei sich zuhause installiert und mit der Lebensmittelabgabe angefangen. Die Lebensmittel bezieht der Verein ebenfalls von Aldi und Denner Unterkulm. Seit kurzem bereichern auch die feinen Backwaren der Bäckerei Sollberger die bunte Auslage. Um die Kühlkette nicht zu unterbrechen, stehen Kühlboxen bereit. Angesprochen werden sollen Grossfamilien, Studenten, Alleinerziehende, Working-Poor und Sozialhilfebezüger. Einfach alle, die in engen finanziellen Verhältnissen leben. Auf den Gemeindekanzleien können Mitgliederkarten bezogen werden. Das Ganze werde unbürokratisch und unkompliziert gehandhabt. Der Unkostenbetrag für eine Tasche voller Lebensmittel, nach Wunsch zusammen gestellt, beträgt Fr. 2.–. Es gibt auch den Gönnerausweis, welcher dem Verein hilft, seine Unkosten zu decken. Der neue Slogan des Vereins lautet «ökologisch – wertvoll – einfach – gut». Die siebzehn Helfer arbeiten auf freiwilliger Basis, erhalten jedoch eine Benzinentschädigung und werden jährlich zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Zudem werden alle Unkosten vergütet. In Zukunft soll vermehrt an Werbung und Vereinswachstum gearbeitet werden. «Angesichts des Klimawandels müssen wir alle umdenken, unseren Beitrag leisten und aufhören gute Lebensmittel wegzuwerfen», meint Rosmarie Hochuli. «Wir müssen auf nichts verzichten, wenn wir verantwortungsvoll mit unseren Lebensmitteln und Ressourcen umgehen. Tiere sollen nicht mehr im Abfall landen und krumme Rüebli ebenfalls nicht!»

Dienstag, 25.09.2018Boniswil

Urchig ging es zu und her im Saalbau Boniswil

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Musikgesellschaft Boniswil lud zu leckeren «Spagetthi à discrétion» und dem legendären Theaterstück «Urchigi Choscht» ein. Das herrliche Lustspiel strapazierte die Lachmuskeln der vielen Besucher im Saalbau Boniswil.

Nach einem ausverkauften Samstag füllte sich sonntags der Saal abermals und die Musikgesellschaft Boniswil durfte zahlreiche Gäste verköstigen und unterhalten. Das Lustspiel in zwei Akten von Hans Wälti, der am Samstagabend auch im Saalbau anwesend war, ist ein Theater, das jedem, der die Natur und vor allem die Bergwelt liebt, gefallen hat. Der Bergbauer Franz Matter, Käthi seine urchige Magd und der trollige Knecht Xaver kamen in Schwierigkeiten. Es drohte ihnen der Verkauf des schönen Hofes, weil der Bergbauer mit finanziellen Problemen konfrontiert wurde. Der Viehhändler Karl Bruder, der gerne für einen guten Bergkaffee auf den Hof zu Besuch kommt, ermunterte den Bauern, nicht aufzugeben. Er werde ihm reiche Leute vermitteln, die gerne von der Stadt in die Berglandschaft flüchten möchten, um hier ein paar Tage Ferien geniessen zu können. Käthi und Xaver waren skeptisch von der Idee, Stadtleute einzuladen und haderten mit ihrem Schicksal. Die städtischen Besucher, Metzgermeister Peter Grossmann und die Wirtin Anna Müller, wollten ein grosses Hotel und einen Skilift für viele Touristen erbauen. Die Verbundenheit zu ihrem Bergheimetli bei Bauer Franz Matter schweisste den Knecht und die Magd im Kampf gegen die Ausbaupläne dennoch zusammen. Nur gut, dass auch der Viehhändler Karl Bruder des Bauers erste grosse Liebe, Rösli Huber, auf den Hof brachte und ihm zu einer späten Liebe und zur Rettung des Hofes verhalf.

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Dienstag, 25.09.2018Seengen

Renato liess alle hinter sich und holte die Gold-Medaille

Text und Bild: jennifer loosli

An den diesjährigen SwissSkills bewies Renato Meier aus Seengen, dass er mit Abstand der Beste in seiner Berufskategorie ist. Renato setzte sich gegen insgesamt neun Plattenleger/-innen durch und holte sich verdient die Gold-Medaille.

Vom 12. bis 16. September fanden auf dem Expo-Gelände in Bern die SwissSkills 2018 statt. Während diesen vier Tagen traten qualifizierte Plattenleger/-innen, die die Lehre absolvierten und unter 21 Jahren sind, am nationalen Wettbewerb in Bern an und durften ihr Können unter Beweis stellen. Einer der Teilnehmer war der 21-jährige Renato Meier aus Seengen. Zwei Wände sollten nach einem vorgegebenen Bauplan umgesetzt werden. Fliese um Fliese verlegte Renato, um das vorgegebene Muster eines Schweizerkreuzes und des Berner-Wappens abzubilden. Viel Geschick, Präzision und Konzentration legte Renato an den Tag. Mit viel handwerklichem Geschick stellte er auf der gegenüberliegenden Seite die Kul-Scharif-Moschee ab, welche in Kazan (Russland) steht. Dort werden 2019 die WorldSkills stattfinden, an welcher ausgewählte Schweizer/-innen teilnehmen werden. Renato selbst weiss noch nicht, ob er teilnehmen kann. Die Meldung der Teilnehmenden an den WorldSkills Competitions in Russland erfolgt durch die Organisationen der Arbeitswelt an die Stiftung SwissSkills. Von der Arbeitsvorbereitung bis hin zum Verlegen und Füllen der Fugen hatte der junge Plattenleger vier Tage Zeit. 18 Stunden benötigte Renato für die zwei Wandbeläge und 4 Stunden für den Bodenbelag. Kurz zu kämpfen hatte der Seenger mit dem komplizierten Rundschnitt, aber auch der gelang ihm schlussendlich, dank viel Erfahrung, sehr gut. Unterstützung erhielt er während den vier Tagen von seiner Familie. «An einem Tag kam sogar die ganze Bude nach Bern, um mir die Daumen zu drücken. Das gab mir viel Energie, um nochmal alles zu geben». Die farbigen Wände wurden von einem Expertenteam bewertet, welches das Zeitmanagement, die handwerklichen Fähigkeiten, die genauen Masse und den Umgang mit der stressigen Situation beurteilten. Renato meisterte all diese Kriterien mit Bravour und gewann somit die Gold-Medaille.

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Dienstag, 25.09.2018Beinwil am See

Das Paradies im Löwensaal-Foyer

Text und Bild: Peter Eichenberger

Traditionsgemäss wurden die Jubilare von Beinwil am See ins Foyer eingeladen. 17 Jubilare wurden durch den Gemeinderat eingeladen, 9 waren mit dabei. Das Foyer war wie jedes Jahr sehr schön durch die Landfrauen Böju dekoriert worden. Das Jodlerchörli sowie die Musikgesellschaft erfreuten die Jubilare mit ihren Darbietungen.

Frau Jacqueline Widmer begrüsste die gutgelaunten Gäste. Auch hier blieb Frau Widmer der Tradition treu. Mit der Geschichte vom Paradies hörten die Anwesenden von einer kleinen Palme in der Wüste, die nicht zufrieden war. Diese kleine Palme hörte von Reisenden, wie viel schöner der Ort war, in der diese Menschen lebten. Es soll sogar Orte geben, an denen es vier Jahreszeiten gibt und etwas, das man Schnee nennt. Die kleinen Palme möchte auch gerne in einem solchen Land leben. Sicher haben auch die betagten Jubilare Wünsche, die manchmal in Erfüllung gehen. Der Wunsch der kleinen Palme ging in Erfüllung. Sie wurde in einem schönen Garten in einen Topf gepflanzt. Der Sommer war wunderbar für die kleine Palme. Doch dann folgte der Herbst, und die kleine Palme begann furchtbar zu frieren. Der Schnee, von dem sie in der Wüste gehört hat, biss ihr in die Wedel. Da wurde die kleine Palme ein letztes Mal verpflanzt, in einen Botanischen Garten. Sie erholte sich gut. Doch wenn sie durch das Glasfenster schaute, erinnerte sie sich an das Leben in der Oase. Am Ende der Geschichte war es ruhig im Foyer. Sicher dachten viele, dass Wünsche nicht immer in Erfüllung gehen und man zufrieden sein sollte, an dem Ort, wo wir Wurzeln geschlagen haben. Frau Widmer kam aber nicht mit leeren Händen. Auch dieses Jahr bekamen die neun Geburtstagskinder ein süsses Geschenk. Bei einem Gespräch lobte eine Teilnehmerin diesen Anlass. Sie freute sich schon im Vorfeld, dass sie wieder einmal dem Alltagstrott entfliehen konnte. Nach bester Unterhaltung durch die beiden Dorfvereine und der freundlichen Bedienung durch die Landfrauen endete dieser Jubilaren-Anlass. Die Jubilare im 2019 dürfen sich auf eine weitere Auflage dieses beliebten Anlasses freuen.

Freitag, 21.09.2018Region

Grosses Interesse am Erzähltal Nr. 10

Text: Thomas Moor, Bild: ZVG

Die Region aargauSüd bringt es speziell einmal im Jahr auf den Punkt. Genauer: Auf den gelben Punkt. Er ist das Markenzeichen des Erzähltals, welches das 10-Jährige feiern konnte und in den letzten Jahren zum eigentlichen Leuchtturm der Region gewachsen ist. Der von den Verbandsgemeinden aargauSüd getragene Event lockte bei der Jubiläumsausgabe wieder Heerscharen von Zuhörern an jene Orte, wo spannende Geschichte erzählt wurden und interessante Persönlichkeiten aus ihrem Leben und von ihren Tätigkeiten, Hobbies, Leidenschaften etc. berichteten.

Bericht Beinwil am See: Susanne Wille

Bericht Reinach: Ludwig Suter

Bericht Zetzwil: ARGUS

Freitag, 21.09.2018Beinwil am See

Erzähltal: Susanne Wille

Text und Bild: Thomas Moor

Alle Ohren der Region sind jeweils auf jene Geschichtenerzähler gerichtet, die im Rahmen des Erzähltals ihren Auftritt haben. Am Bettagsonntag gesellten sich geschätzte 900 000 Ohren (450 000 Hörer) schweizweit dazu. Radio SRF1 mit der beliebten Sonntags-Talksendung «Persönlich» gastierte im Beinwiler Löwensaal. Moderator Christian Zeugin empfing Journalistin und SRF-Moderatorin Susanne Wille (10 vor 10) und Thomas Amstutz (Ceo Feldschlösschen). Die beiden Gäste erzählten Spannendes aus ihrem Leben, über ihren Werdegang, ihren beruflichen Alltag etc. und zogen die Besucher in ihren Bann.

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Freitag, 21.09.2018Reinach

Erzähltal: Ludwig Suter

Text und Bild: Peter Siegrist

Der Auftritt von Ludwig Suter aus Beromünster in der Reinacher Gemeindebibliothek war «Erzähltal» in Reinkultur. Der Grafiker aus Beromünster erzählte frisch und frank von seinen Erfahrungen beim Gestalten von Büchern und Broschüren. Auf humorvolle Art gab er den über 50 Zuhörenden einen Einblick in seine Buchwerkstatt und zeigte auf, welche Hürden bei solchen Projekten zu nehmen sind. Ludwig Suter ist jedoch nicht nur als Buchautor, Grafiker und Illustrator bekannt. Seit Jahren begeistert er als erzählender Nachtwächter in Beromünster und Luzern viele Menschen auf Rundgängen durch den Flecken und durch die Stadt. Das Bibliotheksteam Reinach hatte mit der Einladung Suters eine gute Wahl getroffen, jeder Stuhl, selbst die bereitgestellten Festbänke in der Bibliothek waren alle besetzt.

Freitag, 21.09.2018Zetzwil

Erzähltal: ARGUS

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wenn im sicherheitspolizeilichen Einsatz überdurchschnittliche Professionalität gefordert ist, kommt die Sondereinheit ARGUS zum Zug. Daniel Heggli arbeitete viele Jahre bei der SE ARGUS und erlebte unglaubliche Geschichten, die er am Erzähltal im Zetzwiler Gemeindesaal zum Besten gab. Wenn die Polizei bei besonders heiklen Themen keine Lösung findet, wie z.B. bei einer Festnahme bewaffneter oder schizophrener Personen, wird die Sondereinheit ARGUS zugezogen. «Ein Einsatz ist erst erfolgreich, wenn kein Blut vergossen und niemand getötet wurde» so Heggli. Alle Actionszenen in Krimiserien bei denen der Täter durch einen abgefeuerten Schuss durch ein Fenster geschleudert wird, habe nichts mehr mit der Realität zu tun. Es ist viel Vorbereitung und Disziplin bei der Sondereinheit Argus gefragt. Hierfür sind absolutes Teamwork, eine optimale Kommunikation und eine perfekte körperliche und geistige Fitness gefordert. Im Alltag leisten sie alle normalen Polizeidienst und werden im Ernstfall hinzugezogen. Ebenfalls verantwortlich ist die ARGUS für Personen- und Begleitschutzeinsätze für Bundesräte, Politiker etc. Auch dabei sind sie bei Rückführungen von Flüchtlingen, Sitrak-Transporten, wobei Gefängnisinsassen aus dem Sicherheitstrakt ins Spital gebracht werden müssen oder befreien Geiseln aus gefährlichen Situationen. Ein sehr gut besuchter Vortrag der unglaublich spannend war und jeden einzelnen Zuhörer staunen liess!

Freitag, 21.09.2018Menziken

Herbsttagung der Gemeindeammänner im Falkenstein

Text und Bild: Jennifer Loosli

Zum Auftakt der diesjährigen Herbsttagung lud die Residenz Falkenstein ASANA AG alle Gemeindeammänner des Bezirks Kulm ein. Mit einem interessanten Rundgang wurde den Gemeindeammännern die Institution ein Stück näher gebracht.

Gemeindeammann Erich Bruderer hiess in der schönen Residenz für Wohnen und Pflege Falkenstein in Menziken alle herzlich willkommen. «Es ist wunderbar, dass alle den Weg nach Menziken gefunden haben und ich freue mich nun auf einen gemeinsamen Rundgang durch die alten und neuen Gemäuer» so Erich Bruderer. Ursula Gnädiger, die Geschäftsleiterin des Falkensteins, führte die Gemeindeammänner durch die drei Gebäude und erzählte interessante Details dazu. Martin Heiz, Gemeindeammann von Reinach, ergänzte Ursula Gnädigers Informationen teilweise mit lustigen Fakten aus früheren Zeiten. Zum Ende der Führung gab es einen leckeren Apéro, während man sich untereinander austauschte. Das Treffen der Gemeindeammänner dient jeweils dem Informationsaustausch. Was die Themen dieses Informationsaustausches waren, entzieht sich unserer Kenntnis, da das Gespräch ohne Presse, hinter verschlossenen Türen im Huus 74 stattgefunden hat.

Freitag, 21.09.2018Gontenschwil

Erzähltal: Pilotenleben

Text und Bild: Eing.

Der Begriff Erzähltag machte auch an diesem Anlass seinem Namen alle Ehre: Zwei erfahrene Piloten – Werner Frey und Dominik Simmen – erzählten auf unterhaltsame Weise aus ihrem Berufsalltag. Ein rundum gelungener Anlass.

Ursula Kaufmann, Präsidentin der Kulturkommission Gontenschwil, konnte im Saal des Restaurants Geisshof rund 80 Personen begrüssen. Sie führte ausgezeichnet und auf lockere Art und Weise durch den Anlass.

Am Tisch sassen zwei erfahrene Berufspiloten: Auf der einen Seite Werner Frey, ein ehemaliger Gontenschwiler. Er hat sein ganzes Berufsleben in der Fliegerei verbracht. Er arbeitete als Helikopterpilot und anschliessend war er als Linienpilot auf der ganzen Welt unterwegs. Heute ist er 69-jährig und pensioniert. Auf der anderen Seite sass der erst 28-jährige Dominik Simmen, ebenfalls ein Gontenschwiler. Er ist sehr jung in die Fliegerei eingestiegen und arbeitet heute als Basisleiter und Instruktor bei der Airport Helicopter AHB AG in Neudorf LU. Dominik hat seine vielversprechende berufliche Karriere noch vor sich. Bei beiden Piloten wurde der faszinierende Traum vom Fliegen Wirklichkeit. So erzählten die beiden spannenden Persönlichkeiten ausführlich aus ihrem Pilotenleben.

Die Zuhörer vernahmen wie ihre fliegerische Vorschulung verlief, wie sie mit sichtlichem Stolz ihren ersten Alleinflug unternahmen und ihr Pilotenbrevet in Empfang nehmen durften. So konnten sie ihre spannende Pilotenlaufbahn starten. Dazu gehört natürlich nicht nur die eigentliche Flugzeit, sondern auch die minutiösen Vorbereitungen auf jeden einzelnen Flug. Der aufmerksame Zuhörer merkte sofort, in der Fliegerei wird nichts dem Zufall überlassen. Mit einem Schmunzeln erzählten die beiden Piloten auch die eine oder andere spannende Reminiszenz aus ihrem Flugalltag. Schliesslich konnten auch die Zuhörer ihre eigenen Frage stellen und erhielten natürlich aus berufenem Munde eine fundierte Antwort.

«Würden Sie die Pilotenlaufbahn wiederum ergreifen?», fragte Ursula Kaufmann zum Schluss der Erzählrunde. Beide Piloten waren sich einig. Sie würden sofort und ohne zu Zögern wieder diese Laufbahn einschlagen. Fliegen fasziniert halt.

Beim anschliessenden Apéro, den die Kulturkommission offerierte, nutzten viele Besucher die Gelegenheit, die beiden Piloten auch persönlich kennenzulernen. Bald lockte der auf der nahen Wiese des benachbarten Landwirtschaftsbetriebs stationierte Helikopter Robinson RH22 die Besucher ins Freie. Da durfte natürlich das eine oder andere Erinnerungsfoto nicht fehlen.

Freitag, 21.09.2018Polizei

«LOVE SCAM» Tatort - Internet

Text: ZVG., Bild: Pixabay

Betrügerinnen und Betrüger legen immer wieder grosse Kreativität an den Tag und es werden ständig neue Betrugsmaschen und Tricks erfunden.

Aus rechtlicher Sicht spricht man von Betrug, wenn jemand in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt. Die rechtliche Definition gilt für die unterschiedlichsten Anwendungen von Betrug: auf der Strasse, an der Haustüre, per Post oder am Telefon aber auch mit Hilfe von E-Mails und generell im Internet.

Viele Betrüger und Betrügerinnen nutzen das Internet für ihre kriminellen Taten – immer öfter und mit Erfolg. Das Internet hilft ihnen dabei, ähnlich wie beim Phishing, effizient über die Landesgrenzen hinweg zu handeln, an mögliche Opfer zu gelangen und gleichzeitig die Spuren zu verwischen.

Love Scam / Romance Scam:
Betrüger und Betrügerinnen geben sich unter falschen Identitäten in Partnerbörsen und in sozialen Netzwerken als verliebte Verehrerinnen und Verehrer aus. Sie umwerben die Opfer mit Komplimenten und Liebesschwüren und versuchen anschliessend, ihnen mit rührseligen Geschichten Geld aus der Tasche zu ziehen.

  • Zahlen Sie niemals Geld an Menschen, die Sie nicht persönlich – d.h. aus dem Offline-Leben kennen
  • Stellen Sie kritische Fragen
  • Bleiben Sie so anonym wie möglich
  • Verschicken Sie keine intimen Bilder oder Videos von sich

Typische Opfermerkmale: Betrügerinnen und Betrüger nutzen gezielt menschliche Schwächen aus, und Schwächen hat bekanntlich jeder einmal! Dazu gehören im Besonderen Gier, Naivität, Ignoranz, Dickköpfigkeit, Arroganz oder Liebesbedürftigkeit.

Typische Betrugssituationen: Wer sich gerade in einer persönliche Krise befindet, unter Stress oder Zeitdruck steht, gerade euphorisch vor Glück oder über etwas sehr betrübt ist, unbedingt Geld braucht oder ein grosses Bedürfnis nach Liebe, Zuwendung und Anerkennung hat, sollte sich vor Betrügerinnen und Betrügern in Acht nehmen und Angebote oder Kontakte besonders kritisch prüfen.

Falls Sie Opfer eines Betrugs wurden:
Schämen Sie sich nicht! Sammeln Sie Beweismittel und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Bleiben Sie sicher – auch im Internet.
Ihre Regionalpolizei.


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Freitag, 21.09.2018Meisterschwanden

Jubiläum und Flohmarkt der Ludothek Fahrwangen

Text und Bild: Eing.

Im August 2018 hat das Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen der Ludothek Fahrwangen begonnen. Ein ganzes Jahr lang wird es immer wieder Sonderaktionen geben. Die Hauptattraktion zum Jubiläum findet im Rahmen des Spielsachen-Flohmarktes statt.

Der alljährliche Flohmarkt findet dieses Jahr am 27.10. 2018 von 10.00 bis 14.00 Uhr in der Mehrzweckhalle in Fahrwangen statt. Dabei werden Spiele und Spielsachen von der Ludothek günstig abgegeben. Aus Spenden bietet die Ludothek auch Bücher für Klein und Gross, DVDs, CDs und Nippes zum Verkauf an. Das Highlight für die Kinder beim Flohmarkt ist der Verkauf von eigenen Spielsachen auf mitgebrachten Decken. Da fanden schon Gross und Klein neue Schätze. Der Erlös kommt der Ludothek in Form von neuen Spielen und dem Unterhalt zu Gute.

Anlässlich des Jubiläums haben die Besucher die Möglichkeit an einem Gewinnspiel teilzunehmen und am Glücksrad zu drehen. Für die Kinder gibt es Luftballons und Tattoos. Und natürlich darf auch ein Geburtstagskuchen nicht fehlen.

Bei der Ludothek können Eltern gegen eine Gebühr die Spiele, Spielsachen und Fahrzeuge vier Wochen lang ausleihen. Wer dies regelmässig nutzen möchte, hat mit einem Jahresabo für 20 Franken nur geringe Kosten. Aber auch ohne ein Abonnement ist die Ausleihe möglich, wenn es beispielsweise beim Kindergeburtstag etwas Besonderes sein soll, oder wenn Enkelkinder zu Besuch kommen.

Die Ludothek Fahrwangen ist auf die Unterstützung von engagierten Mitarbeitern angewiesen. Wenn Sie Freude am Spielen haben und das Ludo-Team gerne ergänzen möchten, kommen Sie während der Ausleihe unverbindlich zum Schnuppern vorbei. Die Ludothek befindet sich im Schulhaus Variel gegenüber der Bibliothek.

Neue Öffnungszeiten:
im 2-Wochen-Rhythmus: Mi., 13.30–15.00 Uhr
Do., 17.00–18.30 Uhr
Im 4-Wochen-Rhythmus: Sa., 9.30–11.00 Uhr

Offene Samstage: 3. November, 1. Dezember, 12. Januar 2019

Während den Schulferien bleibt die Ludothek geschlossen.

Die aktuellen Daten sind auf unserer Website www.ludothek-fahrwangen.ch und auf Facebook nachzulesen.

Freitag, 21.09.2018Beinwil am See

Rauchende Colts und eine geheimnisvolle Prinzessin

Text und Bild: Eing.

Ganz im Zeichen der Filmmusik steht die 24. Konzertsaison von musiXmaX: Vom amerikanischen Western, über den Krieg der Sterne bis zum japanischen Zeichentrickfilm – mit dieser Bandbreite dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Wiederum treffen sich seit Ende August rund 60 Amateur-Musikantinnen und -Musikanten, vorwiegend aus der Region Aargau, in Niederlenz, um in nur zwei Monaten anspruchsvolle konzertante Blasmusik-Werke einzustudieren Auch 2018 leitet der bekannte Dirigent Roland Fröscher aus Belp das musiXmaX-Orchester.

Erst die mitreissende Filmmusik macht das Kino zum Erlebnis, dies seit den Anfängen des Tonfilms bis heute. Eine breite Palette facettenreicher Melodien aus mehr als einem halben Jahrhundert Filmgeschichte, vom Wilden Westen bis zum Fernen Osten, präsentiert das Konzertprogramm 2018 von «The Cowboys Overture» (Williams/Curnow) über «Red Pony Suite» (Copland), «Star Wars Saga» (Williams/de Meij), «How To Train Your Dragon» (Powell/Moren) bis hin zu «Princess Mononoke» (Hisaishi/Morita). Natürlich darf auch der bekannte Komponist Philip Sparke nicht fehlen: Wo wäre ein Kinobesuch nicht passender als in der Filmhochburg New York: «A Weekend In New York» stimmt beschwingt aufs Filmerlebnis ein.

Wir freuen uns, Sie in Beinwil am See begrüssen zu dürfen: Sonntag, 28. Oktober 2018, 18.30 Uhr im Löwensaal. Siehe auch www.musixmax.ch

Freitag, 21.09.2018Hallwil

Faltbare Einkaufstaschen nähen

Text: Eing., Bild: Pixabay

Wir treffen uns im Vereinszimmer und nähen uns praktische und faltbare Einkaufstaschen

Wann: Mittwoch, 17. Oktober, 19 Uhr
Kosten: Fr. 10.–, Nichtmitglieder Fr. 15.–
Material: Fr. 5.– bis 10.–

Wenn möglich eigene Nähmaschine mitnehmen.

Info und Anmeldung: Ruth Schwegler, 062 777 37 06, schwegler.anton@bluewin.ch

Freitag, 21.09.2018Beinwil am See

Clean-Up-Day 2018

Text und Bild: Eing.

Bei prächtigem Spätsommerwetter marschierten knapp 70 kleine und grosse Helfer, ausgestattet mit Abfallsack und Greifzange durchs Dorf.

Auch am diesjährigen Clean-Up-Day durfte der Elternverein Böju viele motivierte Familien begrüssen, welche mit ihrem Kommen aktiv ein Zeichen gegen das Littering setzten. Während 1 1/2 Std. wurde mit guter Laune die Umgebung von herumliegendem Abfall, wie Glasflaschen, Büchsen, Papier und vor allem Zigarettenstummel befreit. Nach getaner Arbeit wurden alle mit einer feinen Wurst vom Grill belohnt, welche vom Gemeinderat offeriert wurde. In geselliger Runde wurde noch lange geplaudert, während die Kinder friedlich spielten. Ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden, welche an diesem Event teilnahmen und einen wertvollen Beitrag für die Sauberkeit unserer Umwelt leisteten.

Mittwoch, 19.09.2018

Andrea Barth wird die neue Gemeindeschreiberin

Text und Bild: Eing.

Vor einigen Monaten wurde bekannt, dass Roland Suter nach vier Jahren die Gemeindeverwaltung in Hallwil verlassen wird. Schnell war eine Nachfolgerin gefunden: Stellvertreterin Andrea Barth übernimmt ab dem 1. November 2018 den Job als Gemeindeschreiberin.

Die Verwaltungslehre absolvierte Andrea Barth bei der Gemeinde Hunzenschwil. Nach der intensiven und lehrreichen Zeit in Hunzenschwil wechselte sie als Verwaltungsangestellte zur Gemeinde Niederlenz und arbeitete dort auf der Gemeindekanzlei und Einwohnerkontrolle. Als ein Jahr später die Stelle der stellvertretenden Gemeindeschreiberin in Hunzenschwil frei wurde, kehrte Andrea Barth mit knapp 20 Jahren zu ihrem Lehrbetrieb zurück. Die abwechslungsreichen Arbeiten in einer öffentlichen Verwaltung gefallen ihr. Scheinbar habe sie schon als Kind im Primarschulalter «Bürofräulein» gespielt und geäussert, dass sie einmal Gemeindeschreiberin werden möchte. Mit der Geburt ihres ersten Kindes zog sie sich aus dem Berufsleben zurück und widmete sich dem Muttersein. Ganz weg war sie nie, hat sie doch immer wieder verschiedene kleinere Vertretungen wahrgenommen oder Büroarbeiten für Externe erledigt. Der Wunsch nach einem geregelten Berufsleben wuchs und so hat sie vor drei Jahren den Wiedereinstieg gewagt. Seither arbeitet sie als Gemeindeschreiber-Stellvertreterin in Hallwil. Zusammen mit ihren drei Kindern wohnt die 37-Jährige in Staufen. Den Arbeitsweg nach Hallwil legt sie teilweise sogar mit dem Fahrrad zurück. Denn sportlich ist die neue Gemeindeschreiberin auch: Sie ist aktiv im Turnverein Hendschiken dabei, geht gerne in der Natur joggen, ist auf dem Bike im Wald oder im Winter auf den Langlaufskis anzutreffen. Zwischendurch spielt sie Theater und schlüpft so in verschiedene Rollen. Wenn die in Hendschiken aufgewachsene Andrea Barth die Türe in ihr Büro öffnet, trifft sie auf ein vielseitiges Arbeitsgebiet. Genau diese Vielseitigkeit sowie den Kontakt mit der Bevölkerung in allen Lebenslagen gefallen ihr.

Zu den Hauptaufgaben von Andrea Barth gehören Vorbereitungs-, Koordinations- und Vollzugsarbeiten. Sie ist das neue Bindeglied zwischen der Bevölkerung und dem Gemeinderat. Der Bevölkerung steht sie als Ansprech- und Vertrauensperson zur Verfügung. Den Gemeinderat wird sie beratend unterstützen. Das breite Tätigkeitsgebiet auf einer kleinen Verwaltung wie Hallwil gefällt Andrea Barth. Es macht die Arbeit attraktiv und abwechslungsreich. Den Kontakt mit den Leuten, für sie bei Sorgen und Problemen da zu sein und sie konstruktiv zu unterstützen, mit ihnen aber auch schöne Momente teilen zu können, das schätzt sie an ihrem Berufsalltag besonders. Die Menschen hinter den Bezeichnungen ändern sich, doch alles andere wird laufen wie vorher. «Es wird sich nicht viel verändern, wir sind ein gut eingespieltes Team», so Andrea Barth. Sie freut sich auf die neue Herausforderung. Neu ins Verwaltungsteam wird Manuel Dietiker aus Niederlenz stossen. Er wird ab dem 1. November 2018 die Stellvertretung der Gemeindeschreiberin übernehmen. Wenn jemand Neues kommt, geht meistens auch jemand. Roland Suter, der vor vier Jahren das Amt des Gemeindeschreibers in Hallwil angetreten hat, verlässt die Gemeinde, um in selber Funktion in Niederlenz tätig zu sein. Damit kehrt der 36-jährige zu seinem «Ursprung» zurück. Er wohnt nach wie vor in Möriken-Wildegg, wo er vor knapp 20 Jahren bereits seine Verwaltungslehre absolvieren konnte. Roland Suter blickt dankbar auf die Zeit in Hallwil zurück. «Spannend und abwechslungsreich sei sie gewesen», meint er. In den letzten Jahren konnte Roland Suter berufliche Erfahrungen sammeln und auch freundschaftliche Kontakte aufbauen, was ihm besonders positiv in Erinnerung bleiben wird. Dafür bedankt er sich bei der Haubuer-Bevölkerung, dem Gemeinderat und dem Verwaltungsteam herzlich.

Mittwoch, 19.09.2018Region

Neue Lehrpersonen

Text und Bild: Eing.

Miriam Terragni
Die Schweizerin studierte an der Musikhochschule Basel bei G. Hildenbrand sowie bei P.-L. Graf und schloss mit dem Solistendiplom bei F. Renggli ab. Weitere Impulse folgten während ihres Studienjahres in Paris bei P.-Y. Artaud und P. Racine. Die Gewinnerin zahlreicher nationaler und internationaler Preise ist Soloflötistin des Argovia Philharmonic. Produktionen für Radio und TV sowie zwei CDs mit ihrer Pianistin C. Sarasin unterstreichen ihre Vielseitigkeit. Zusätzlich erteilt die ausgebildete Mentaltrainerin und Hypnotherapeutin Kurse für Lehrpersonen und Musiker. Sie unterrichtet in Allschwil, Reinach und Laufen und übernimmt für ein Jahr eine Stellvertretung in Hitzkirch.

Christa Hellmüller
Ich freue mich sehr darauf, ab diesem Schuljahr an der Musikschule Hitzkirch die Celloklasse zu unterrichten! Es macht mir Spass, Kinder und Erwachsene verschiedenen Alters auf dem Weg mit dem Cello und der Musik zu begleiten und begeistern. Ich bin gebürtige Thunerin, habe dann in Luzern bei Christian Poltera den Pädagogik-Master sowie den Performance-Master abgeschlossen und lebe jetzt in Kriens. Zusätzlich unterrichte ich an der Musikschule Beinwil am See und an der Kanti Beromünster. Neben dem Unterrichten gebe ich Konzerte, z.B. im Duo CHELO, oder auch in verschiedenen anderen Formationen. In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport, treffe mich mit Freunden und bin gerne in der Natur.

Gisela Leitlein
Ab diesem Schuljahr darf ich den Kinderchor der Musikschule Hitzkirch leiten, worauf ich mich sehr freue, kann doch das gemeinsame Singen für das weitere Leben prägend sein. Aufgewachsen bin ich in Stuttgart und wohne seit 1996 mit meiner Familie in Meisterschwanden. Nach der Ausbildung zur Kirchenmusikerin studierte ich Musikpädagogik mit Hauptfach Rhythmisch-Musikalische Erziehung. Weiterführende Gesangsstudien und ein Primarschullehrerstudium ergänzten meine Ausbildung. Von 1991 bis 2003 unterrichtete ich in verschiedenen Musikschulen Musikgrundschule, Klavier, Blockflöte und leitete einen Kinderchor. Seit 2000 bin ich Kirchenmusikerin in Hitzkirch und leite verschiedene Chöre.

Mittwoch, 19.09.2018Seengen

Club 88 Seengen im Berner Oberland

Text und Bild: Eing.

Einmal nicht mit Rucksack, dafür mit Handtäschli, machten die Frauen des Club 88 ihren Ausflug ins Berner Oberland. Wenn die Frauen verreisen, dann wollen sie es gemütlich haben und die Kameradschaft pflegen. Die SBB reservieren leider keine Plätze, wenn man nicht ein Gruppenbillett vorweisen kann.

Alle hatten nämlich eine günstige Tageskarte besorgt. Aus diesem Grund erstürmten die Frauen bereits in Luzern den Speisewagen, um bei Kaffee, Gipfeli und nachfolgendem Apéro bequem über den Brünig nach Interlaken zu reisen.

Die extra gebuchte Schifffahrt erster Klasse auf dem Thunersee war schon wettermässig ein absoluter Höhepunkt. Nach dem Mittagessen an Bord der MS Stadt Thun genossen die Clubfrauen Wohlfühlmomente auf dem Oberdeck bei leichtem Fahrtwind und angenehmen Temperaturen. Eine Art Liegestühle gab es da zum Relaxen oder für ein Nickerchen. Das lautlose Gleiten im türkisgrünen Wasser verbreitete ein Feeling wie in der Karibik. Frei war die Sicht auf die grünen Hänge vom Beatenberg mit Niederhorn und den markanten Einschnitt des Justistales. Die Dörfer am Thunersee, vor allem Sigriswil, zeigen eine wohltuende Harmonie von braunen Chalets, die von keinen betonierten Bausünden entstellt wird. Über der Bucht von Spiez herrscht der Niesen, diese aussergewöhnlich klare Pyramide. Er ist in der Thunersee-Landschaft der auffälligste Berg und vom ganzen Seebecken aus überall klar zu erkennen.

In Thun kam Leben in die Frauengruppe. Die Zähringerstadt an der Aare mit der Bälliz-Insel und den Holzbrücken bot Gelegenheit zum Stöbern, Flanieren und Verweilen. Es gibt viele schicke Boutiquen und trendige Shops. Beeindruckend sind die Lauben und Hochtrottoirs in der Altstadt und vor allem der imposante Rathausplatz mit seinen historischen Bauten. Thun bot so viel Interessantes, dass die Abfahrtszeit für die Heimreise immer wieder hinausgeschoben wurde.

Mittwoch, 19.09.2018Schongau

Männerriegenreise nach Elm

Text und Bild: Eing.

Keine Reise ohne Fortbildung, denn der erste Halt der zwölfköpfigen Reisegruppe galt der Besichtigung der Holzbau AG Tschopp am Tag der offenen Tore in Hochdorf. Anlass dazu bot die neue Produktionshalle und die mit modernsten Maschinen automatisierte Herstellung der Bauteile.

Am späteren Nachmittag glaubte unser Chauffeur der erfreulichen Meteoprognose, die aufgelockerte Bewölkung versprach, uns jedoch über den Klausenpass eine Fahrt in Regen und Nebel bescherte. Nichts desto trotz erreichten wir das Reiseziel Elm dennoch zu vorgesehener Zeit und bezogen im Gasthaus Segnes unsere heimelige Herberge.

Nach der morgendlichen Stärkung erwartete uns eine unterhaltsame und eindrückliche Führung durch die einzige noch bestehende, über 100-jährige Schiefertafelfabrik (Museum) der Schweiz. Mit Enthusiasmus erzählte uns der Führer vom Schieferabbau, vom verheerenden Bergsturz (11. Sept. 1818), der Schiefertafelherstellung, die in 32 Arbeitsgängen erfolgte und den Niedergang des einst so blühenden Handwerks. Die zweckmässigen einfachen Gerätschaften und die immer noch betriebsbereiten Werkmaschinen lassen die Besucher den Werdegang der Schiefertafel hautnah erleben. Erstaunlich, wie in den niedrigen, dunklen und engen Arbeitsräumen ideenreich und innovativ gearbeitet wurde. Es lebe die ehrwürdige Schiefertafelgeneration.

Besondere Aufmerksamkeit weckte ein dicker Band aus dem Jahre 1929, in dem alle Gemeinden der Schweiz aufgeführt sind. Darin sind wichtige Personen wie Gemeindepräsident, Gemeindeschreiber und Hebamme sowie Handwerksbetriebe, wie Sägerei, Küferei, Wagnerei, Sennerei, Schuhmacher oder Spezereien verzeichnet.

Ebenso begeistert erfuhren wir über die geologische und sagenhafte Entstehung des berühmtesten Loches der Welt. Leider haben dichte Nebelschwaden den Blick zum Martinsloch, wo jeweils Ende September und Mitte März die Sonne auf den Kirchturm von Elm scheint, verhindert.

Eine Reise mit angemessener körperlicher Betätigung gehört selbstverständlich ebenfalls zum Reiseprogramm. Mit der Begehung des Elmer-Citro-Quellenweges, auf dem die Wanderer eine wunderbare Sicht auf das Dorf Elm und den Talboden geniessen können, erfüllte sich der sportliche Anspruch. Zur Belohnung wartete am Ende des Bergweges in einem kühlen Bottich ein erfrischendes Elmer Citro auf die rüstigen Wanderer.

Die Heimfahrt führte auf direktem Weg in die Linde Müswangen, wo wir uns mit einem stärkenden Nachtessen von der erlebnisreichen Ausfahrt verabschiedeten.

Unserem umsichtigen Chauffeur und Reiseleiter Markus danken wir ganz herzlich für den gelungenen Ausflug.

Mittwoch, 19.09.2018Beinwil am See

In einer anderen Welt

Text und Bild: Eing.

Die Region Oberengadin stand beim Klassenlager der Gemeindeschule Beinwil im Fokus: Rega, Muottas Muragl, Morteratschgletscher, Giovanni Segantini und das Thema Wasser beschäftigten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a und der 5./6b-Klasse.

Es muss nicht immer Kaviar sein: Das Oberengadin, im speziellen St. Moritz, wird unreflektiert oft mit den Reichen dieser Welt in Verbindung gebracht. Dass dies nur einen kleinen Teil des täglichen Lebens im Engadin ausmacht, bekamen die Schülerinnen und Schüler der 6a und der 5./6b aus Böju im September beim Klassenlager in Samedan aufgezeigt. Nach vierstündiger Fahrt mit dem Car der Firma Merz wurde am ersten Tag das Patrizierhaus der Stadt Lenzburg im alten Dorfteil des Oberengadiner Hauptortes erreicht. Die Unterkunft bot den 36 Kindern und den Erwachsenen beste Bedingungen. Köchin Daniela Diala verwöhnte mit Hilfe ihrer Tochter Nenna die Lagerteilnehmer wunderbar. Da auch das Wetter mitmachte, durften alle eine herrliche Woche erleben. Sie brachte den Kindern viel Neues und Faszinierendes, vor allem aber eine den meisten (noch) unbekannte Region näher. Eine etwas andere Welt. Christoph Zumsteg, Lehrer der Klasse 6a, war mit seinem bereits dritten Klassenlager in Samedan hoch zufrieden. Unterstützt wurden er und Ueli Meister (5./6b) vor Ort u. a. auch von Peter Eichenberger.

Nach einem Foto-OL am Montag in Samedan, stand am Dienstag mit der Führung durch die Rega-Basis am Flugplatz der erste Höhepunkt auf dem Programm. Ein Film bot zudem Einblicke in die Arbeit der Rega. Mit dem Zug ging es anschliessend Richtung RhB-Station Morteratsch, wo zu Fuss der rund einstündige Weg zum Gletscher unter die Füsse genommen wurde. Eindrücklich die verschiedenen Tafeln, auf denen der jeweilige Gletscherstand in den letzten 100 Jahren angezeigt wurde. Auch die Moränen gaben Hinweise auf den grossen Rückgang beim Morteratschgletscher.

Der Mittwoch stand im Zeichen von Muottas Muragl und Pontresina. Mit der Drahtseilbahn fuhren die Klassen auf 2456 m über Meer, wo der Skulpturenpark besichtigt und die «Segantinilandschaft» gezeichnet wurden. Der weltbekannte grandiose Blick über die Oberengadiner Seenlandschaft beeindruckte. Die Berge mit den weissen Riesen wie Piz Palü oder Piz Bernina vor Augen, ging es auf der Wanderung in rund drei Stunden hinunter nach Pontresina. Die Lawinenverbauungen am Berg und der 7,5 Mio. teure Schutzwall sagten einiges aus über die Gefahrenlage des bekannten Kurortes.

Der Besuch des Segantini-Museums in St. Moritz war am Donnerstagmorgen angesagt. Museumsführerin Ursi Fuchs erklärte im Kuppelsaal die grossen Werke «Werden – Sein – Vergehen» und Giovanni-Segantinis-Maltechnik. Mit eigenen Zeichnungen/Malereien durften sich die Schüler Sujets ausdenken und die Strichtechnik anwenden. Voll von Eindrücken verliessen die Kinder nach zehn Uhr das Museum. Mit der Fahrt im Engadin-Bus entlang der wunderschönen Oberengadiner Seen erreichte die Gruppe Maloja, wo Wissenswertes über die Wasserscheide am Piz Longhin (Inn – Rhein – Po) und über den alten Schmugglerpfad Murettopass (Flüchtlingsroute im Zweiten Weltkrieg) zu erfahren war. Im Turm Belvedere ob Maloja wurde bei einer Pro-Natura-Ausstellung viel zum Thema Wasser vermittelt und die Gletschermühlen stiessen bei den Kindern auf reges Interesse.

Am Donnerstagabend stand ein «Bunter Abend» auf dem Programm und am Freitagmorgen hiess es vor allem «Unterkunft putzen». Um 11 Uhr fuhr der Merz-Car wieder Richtung Unterland, mit dem obligaten Halt im Heidiland. Superpünktlich um 16.15 Uhr traf der Bus mit den 36 Kindern und der Lagerleitung wohlbehalten beim Chrosihus in Böju ein. Mit vielen glücklichen Kindern nach einer Woche voller starker Eindrücke in einer der schönsten Regionen unseres Landes.

Bericht: Stephan Kiener
Fotos: Stephan Kiener, Peter Eichenberger

Mittwoch, 19.09.2018Menziken

Ein Stück Schweizer Industriegeschichte

Text und Bild: fabienne Hunziker

Namen wie Barry, Susi, Pony, Indiana Bill, Edelweiss oder Güggel findet man gepaart mit aufwendig und schön gestalteten Bildern auf den alten Verpackungsschachteln von Zigarren und Stumpen. Plakat- und Verpackungsgestaltungen, welche in der heutigen Zeit teilweise unvorstellbar wären.

Kinder auf Zigarrenverpackungen und Werbeplakaten mit Slogans wie «Fördert die Arbeit» oder «Hebt das Wohlbefinden». Damit wurden Zigarren und Tabakwaren vor rund 150 Jahren beworben. In den Jahren ab 1838 begann die Zigarrenindustrie in der Region stetig zu wachsen und liess damit einen weltweit wichtigen Industriestandort entstehen. Als sich die Baumwoll- und Webindustrie auf Grund der mit Wasserkraft betriebenen Webstühlen in andere Regionen der Schweiz verlagerte, musste ein neuer Wirtschaftszweig gefunden werden. Sogar amerikanische Soldaten, welche 1861 im Krieg im Einsatz waren, wurden mit Stumpen aus dem Wynen- und Seetal beliefert. In über 150 Fabriken fanden rund 4500 Männer und Frauen ein gesichertes Einkommen. Das Stumpenland florierte während vieler Jahre. Nicht nur die Herstellung der Zigarren selbst, sondern auch die Verpackungsindustrie und die Weiterentwicklung der Maschinen, welche zum Rollen der Zigarren benötigt wurden, konnten teilweise in der näheren Umgebung gebaut werden. Einen spannenden und lehrreichen Einblick in die Geschichte dieser Industrie bietet das Tabakmuseum aargauSüd in Menziken. Die umfangreiche Sammlung, welche in der ehemaligen Kapelle gezeigt wird, ist sehr beeindruckend. Detailgenau kann der Besucher die Herstellung und Verarbeitung verschiedenster Zigarren und Stumpen nachvollziehen. Welcher Tabak eignet sich wofür? Woher kommt der verwendete Tabak? Wo wurden welche Zigarren hergestellt? Ein Team von Freiwilligen nimmt die Besucher gerne mit auf die Reise in die Vergangenheit und auch durch die Geschichte der Entstehung des Museums. Das Museum ist jeden ersten Sonntag im Monat (ausser Juli und August) von 10.00 bis 12.00 Uhr für alle Besucher geöffnet. Auch für Apéros, Firmenanlässe oder einer Zigarrenverkostung in der gemütlichen Smokerlounge können individuelle Termine vereinbart werden.

Mittwoch, 19.09.2018Schongau

Anpfiff zum 40. Dorfturnier

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Bereits zum 40. Mal fand das beliebte Dorfturnier statt. Die ehrgeizigen Teams kickten Anfang September um Ruhm und Ehre. Auch das gemütliche Beisammensein kam am Abend mit dem Barbetrieb nicht zu kurz. Der Sonntag war für die Schüler reserviert. Bei schönstem Wetter wurden eifrig viele Tore geschossen.

Seit 1978 findet das traditionelle Dorfgrümpelturnier jedes Jahr statt. Längst treten nicht mehr nur Mannschaften aus dem Dorf gegeneinander an. Teams wie die lokalen Hobbykickers, los alcoholicos aus Horgen oder Olympia Däniken nahmen am Turnier teil. Die Frauenquote in den Teams war eher niedrig, obwohl doch die Damentore doppelt zählten. Bei schönstem Wetter konnten die spannenden Spiele ausgetragen werden. Während die Erwachsenen am Samstag unermüdlich um Siege kämpften, kamen die Schüler am Sonntag zum Einsatz. Die ehrgeizigen Kinder standen den Erwachsenen in Sachen Kampfgeist natürlich in nichts nach. Für die feine Verpflegung der Fussballer sorgte das eingespielte Team des Turnvereins. Das Team Olympia Däniken gewann vor der lokalen Mannschaft FC blue fire und SV Drina aus Hausen bei Brugg. Das Schülerturnier, in welchem die Kinder als Nationalteams an den Start gingen, wurde vom orangen Team dominiert. Team Holland gewann vor der Schweiz und Brasilien. Wohl für viele Fussballfans ein Wunschresultat für die nächste WM.

Mittwoch, 19.09.2018Seengen

Der Herbst und die Kürbis-Saison stehen vor der Tür

Text und Bild: jennifer loosli

Das weit herum bekannte Herbstfest der Familie Remund fand diesen September zum achten Mal auf ihrem Hof in Seengen statt. Hauptattraktion: natürlich die vielen Kürbisse, die es auch dieses Jahr wieder in grossen Mengen zu bestaunen und zu kaufen gab.

Bei diesem Wetter hatte man das Gefühl, dass man sich noch im Sommer befindet, doch als die Gäste bei der Familie Remund auf dem Hof eintrafen, merkten sie schnell, dass der Herbst naht. Zierkürbisse in diversen Farben und Formen, Spooktacular- oder Full-Moon-Kürbisse zierten den ganzen Hof in Seengen. Mit 300 Gramm bis zu 20 Kilogramm schweren Exemplaren konnten sich Kürbissuppenliebhaber oder Halloween-Freunde mit diversen Kürbissorten eindecken. Gegenüber dem Kürbis-Paradies wurden die Besucher von einer grossen Auswahl an Hofprodukten empfangen: Früchte, Gemüse, Sirup, Kürbisbier, Konfi, Buurebrot und Butterzöpfe. Neu gab es sogar eigens angepflanzte Süsskartoffeln, welche grossen Anklang bei den Besuchern fanden. Zum Fest gehörten auch diverse Aussteller aus der Region, welche ihre Produkte ebenfalls zum Verkauf anboten. Um Mami eine Freude für Zuhause zu bereiten, durften die Kids mit der Fellnähgruppe Meisterschwanden ihre eigenen Kürbisse lustig verzieren. Viele Gäste genossen in der Sonne eine Kürbissuppe aus dem Feuerkessel und dazu eine leckere Bratwurst vom Grill. Begleitet wurde der Festbetrieb vom Platzkonzert der Liebegger Buuremusig, das den sonnig warmen Tag abrundete.

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Mittwoch, 19.09.2018Beinwil am See

Von Friesenzug bis Brautfahrt auf dem Hallwilersee

Text und Bild: Peter Eichenberger

Wie jedes Jahr führte der Ortsbürgerverein Beinwil am See den traditionellen Dorfumgang durch. In diesem Jahr wurden die Besucher auf den «Sagenweg» mitgenommen. Vor einiger Zeit hat der Verkehrs- und Kulturverein Böju auf den neuen Bänkli einen QR-Code montiert. Mit einem Mobiltelefon kann dieser QR-Code gescannt und die Erzählungen gestartet werden.

31 Personen hörten auf dem Löwenplatz etwas über die Geschichte von Beinwil am See. Unter den Zuhörer war auch Karl Gautschi, der Autor des Buches «Beinwil am See». Herr Gautschi konnte noch viele Ergänzungen zum Gehörten anbringen.

Nach einem Fussmarsch in die Rankstrasse erwartete die Besucher die Geschichte vom Friesenzug, der, wenn die Friesen Heimweh hatten, die Gräber im Breitholz besuchte und dann mit einer goldenen Kutsche durch das Geisterhaus an der Rankstrasse fuhren.

Nach einem längeren Fussmarsch erreichte die illustre Schar den dritten QR-Code. Hier wurde eine Geschichte vom Böjuer «Chäppeli» erzählt. Einziger Überrest der abgebrochenen Kapelle ist die Glocke, die heute noch im alten Schulhaus hängt und alle vier Jahre das Jugendfest einläutet. Auch hängt eine Wappenscheibe im Foyer der reformierten Kirche Beinwil am See.

Nach kurzer Zeit erreichten die Gäste das Seeufer. Hier wurde die Sage vom Schwimmer von Beinwil am See erzählt. Dieser Schwimmer überquerte den See, um seine Geliebte zu besuchen, erreichte das andere Ufer nach 30 Minuten. Als Orientierungshilfe stellte seine Lisa jeweils eine Kerze im Schlafzimmerfenster auf. Doch es nahm kein gutes Ende, der Schwimmer ertrank im Hallwilersee.

Der letzte QR-Code ist am Willibach. Die Brautfahrt auf dem Hallwilersee erzählt, wie eine Hochzeitsgesellschaft, die nach Reinach zur Trauung wollten, auf schlimme Art im Hallwilersee ertrank. Seit dieser Zeit, aber besonders wenn das Wetter umschlägt, hört man am Ufer ein wehmütiges Rufen. Auch wird behauptet, dass wenn jemand im See ertrinkt, man in den Wellen, die der Sturm ans Ufer schlägt, einen Kopf auftauchen sehe.

Nach diesen Sagen und der Wanderung wurde den Besuchern beim Bauernhof «Hess» ein Znüni vom Vorstand des Ortsbürgervereins Böju serviert.

Dienstag, 18.09.2018Reinach

Bei der Ford-Wyna-Garage lag der neue Focus im Fokus

Text und Bild: Thomas Moor

Blütenreinweiss stand er da – im sportlich eleganten Kleid. Beim «meet an greet» auf der Baustelle der neuen Wyna Garage in Reinach war der Fokus der Besucher speziell auf den neuen Ford Focus gerichtet.

Die Baustelle an der Sandgasse bot Gelegenheit, die Ford-Neuheit ins Rampenlicht zur rücken und ihn der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Focus als ST-Line macht (wie der Neubau übrigens auch) zweifellos eine gute Figur. «Da ist Ford wieder ein ganz grosser Wurf gelungen», wie Ford-Wyna-Garage-Betriebsleiter Christoph Schmutz sagt. Äusserlich kann der Focus der vierten Generation schon einmal punkten. Und auch unter dem Blechkleid gehts modern und innovativ zu und her. Punkto Verarbeitung, Ausstattung und Sicherheit lässt Ford auch beim neuen Focus nichts anbrennen. Schlüsselloses zusteigen und starten des Motors, adaptives Fahrverhalten, Einparkhilfe, Smartphoneanbindung: Die Innovationen liessen sich beliebig «fordführen». Freuen darf man sich auch auf die Kombiversion, die für nächsten Sommer angekündigt ist. Jetzt schon da ist eine umfangreiche, wintertaugliche 4x4-Fahrzeugpalette sowie der neue sportliche Fiesta ST.

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Dienstag, 18.09.2018Gontenschwil

Supermoto: Eine grosse Kiste erfolgreich gestemmt

Text und Bild: Thomas Moor

Für jeden etwas dabei – ob für Fahrer oder für Zuschauer: Die Schweizer Supermoto-Szene sorgte Mitte September für Action und spektakulären Motorsport. Gontenschwil wurde zu einem Mekka für Motorsportbegeisterte. Die insgesamt rund 4000 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Ihnen wurde packender Rennsport auf der anspruchsvollen Strecke im Industriegebiet Mättenfeld praktisch nonstop geboten. Dass die Schweizer Supermoto-Szene überhaupt in Gontenschwil gastieren konnte, lag zum einen an den Firmeninhabern, die geschlossen grünes Licht für diesen Sportanlass gegeben haben. Nicht zu vergessen der GS-Club Oberwynental, der mit rund 100 Freiwilligen (inkl. Gastro-Team) eine grosse Kiste bravourös gestemmt und viel Schweiss und Herzblut in den Anlass investiert hat. «Die Rückmeldungen waren bisher alle positiv», wie OK-Präsident Ruedi Märki einen Tag nach der Veranstaltung sagte. Und auch Schweizer Supermoto-Crack Daniel Müller aus Muri sprach – stellvertretend für wohl alle Fahrer – von einer Topveranstaltung. «Das Fazit unmittelbar nach den zwei Renntagen fällt positiv aus», wie Ruedi Märki betont. Ob es eine Zweitauflage geben wird, liess er noch offen. Zuerst müsse alles sauber abgeschlossen sein und alle Zahlen auf dem Tisch liegen, wie er realistisch und richtig sagte.

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Dienstag, 18.09.2018Dürrenäsch

Es gab viele technische Informationen

Text und Bild: Eing.

Das Wochenende der Männerriegen-Reise war gespickt mit vielen interessanten Besichtigungen und noch viel mehr kulinarischen Höhepunkten.

Pünktlich um 7.45 Uhr starteten die 22 Teilnehmer zur diesjährigen Männerriegen-Reise. Der 1. Kaffeehalt wurde im Restaurant Bürgi in Pfyn eingelegt. Neben feinen Gipfeli und Kaffee konnte man noch Schokoladen-Produkte aus eigener Produktion geniessen. Weiter ging die Fahrt Richtung Meersburg, wo man mit der Fähre Richtung Friedrichshafen übersetzte. Ein feines Mittagessen wurde im Restaurant des Zeppelinmuseums eingenommen. Anschliessend konnte man eine interessante Führung unter fachkundiger Leitung im Zeppelinmuseum geniessen. Hier erfuhr man viele technische Details über die Luftschiff-Luftfahrt von der Entstehung bis heute. Die Fahrt ging weiter durch den Bregenzer-Wald Richtung Egg ins Hotel Schettereggerhof. Nach dem Zimmerbezug und Apéro liess man den Abend bei einem feinen Nachtessen ausklingen. Der Morgen danach startete leider mit Regen und Nebel, weshalb die 3-stündige Wanderung ins Wasser fiel. So fuhren alle gemeinsam nach Bezau. Von dort ging es mit der Luftseilbahn nach Baumgarten. Aber auch hier war das Wetter nicht viel freundlicher, so dass man sich kurzerhand zur kleinen Rundwanderung mit Zwischenhalt im Bergrestaurant entschied. Im Panoramarestaurant gab es ein feines Mittagsmahl und einen guten Tropfen. Nach so viel Kulinarik ging es mit der Luftseilbahn wieder ins Tal, mit dem Bus weiter nach Schwarzenberg. Hier stand eine Fahrt mit der Dampfbahn «Wälderbähnle Schwarzenberg-Bezau» auf dem Programm. Nach so vielen schönen Eindrücken machten sich die 22 Teilnehmer auf die Heimreise. Es war wieder einmal eine tolle Reise. Einen herzlichen Dank an den Chauffeur Werni und den Reiseorganisator Kurt.

Dienstag, 18.09.2018Seengen

Munteres Gegenständeraten in der Alten Schmitte

Text und Bild: jennifer loosli

In 25 Jahren sammelt sich viel Material an, das hat auch der Verein Alte Schmitte aus Seengen bemerkt. Zum 25. Jubiläum haben die Vereinsmitglieder auserwählte Kulturgüter aus ihrem Fundus in einer Jubiläums-Ausstellung gezeigt.

Auf sieben Tischen wurde 1/10 des gesamten Inventares der Alten Schmitte ausgestellt. Keiner der Gegenstände aus «der guten alten Zeit» war beschriftet. «Die Arbeits- und Haushaltsgeräte sind bewusst nicht beschriftet, da die Besucher mit Hilfe einer vorgefertigten Liste die Gegenstände zuordnen sollen. Was ist was? Somit kommen die Besucher miteinander ins Gespräch und können in alten Zeiten schwelgen» so Jörg Bruder, Vereinspräsident der Alten Schmitte. Und das taten die Gäste der Vernissage auch. An den beiden September-Wochenenden wurde in den oberen Stockwerken der Alten Schmitte geschichtsträchtiges Kulturgut ausgestellt. Von alten Federhaltern über Flachs-Hechel zu einem Doppel-Wiegemesser – alles Gegenstände die bis zu 150 Jahre alt sind und unseren Urgrosseltern zur täglichen Arbeit im Haushalt und auf dem Feld nützlich waren. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeitsgeräte bäuerlicher oder handwerklicher Herkunft sind Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche, die aber, gemessen an heutiger Entwicklung, gar nicht so weit weg sind.

Aber nicht nur die ausgestellten Objekte sind geschichtsträchtig, auch die Alte Schmitte selbst: Das Gebäude wurde 1774 im Oberdorf von Seengen erbaut und 1880 von Samuel Häusermann erworben. Ein Jahr darauf erblickte sein Sohn, Hans Häusermann, das Licht der Welt, auch bekannt als «Schmittenhans». Hans erlernte das Schmiedehandwerk von seinem Vater und übernahm 1916 die Schmiede. Durch seine Handwerkskunst und seinen regsamen Geist ist er als Original weit über die Dorfgrenze hinaus bekannt. Er verstarb 1948 und von 1959 an war das Gebäude meist unbewohnt und zerfiel langsam. Dank dem Beschluss der Gemeindeversammlung 1990 wurde die Schmiede von der Gemeinde erworben und renoviert. Drei Jahre später wurde der Verein «Alte Schmitte» Seengen gegründet, zur Belebung der kulturellen Szene im Dorfleben. Jährlich organisiert der Verein drei kulturelle Anlässe und Wechselausstellungen in den sanft renovierten Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken. Auf Voranmeldung kann in der ursprünglichen Schmitte das alte Schmiedehandwerk miterlebt werden. Schmittesäli, Schmittestübli und das Dachgeschoss mit einer kleinen Kochnische können auch für Ausstellungen, Seminare oder Veranstaltungen gemietet werden. Die frühere Wohnung mit Original-Möbelierung kann im Erdgeschoss besichtigt werden. Die Betriebskommission und der Vorstand setzen sich aus 15 Leuten zusammen und rund 200 Personen sind Mitglied im Verein Alte Schmitte. Der Alten Schmitte kann man nur noch viele weitere tolle Jahre wünschen und hoffen, dass sie weiterhin mit viel Leben und wunderbaren Gegenständen gefüllt wird.

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Dienstag, 18.09.2018Schongau

Feuerwehrmarsch mit Weitsicht

Text und Bild: Melanie Wydler

Am 15. September fand der Kantonale Feuerwehrmarsch Luzern in Schongau statt. Rund 200 Teilnehmer genossen die wunderschöne Tour mit zahlreichen Verpflegungsständen und einer Überraschung auf dem Top of Lindenberg.

Verraten wurde es nicht, aber Spekulationen gab es viele um das Highlight, die Überraschung, auf dem höchsten Punkt der Route. Um es heraus zu finden, gab es nur eins: marschieren bis zum Top of Lindenberg. Sehen konnte man es nicht sofort, aber hören. Da stand sie, eine 18 Meter hohe Hebebühne, die die Teilnehmer über die Baumwipfel brachte und ihnen eine unvergessliche und wunderbare Sicht über das ganze Seetal bot.

Insgesamt erstreckte sich die Route auf rund 13 Kilometern und führte von der Schongauer Mehrzweckhalle über Rüdikon und die Payerhöfe auf den Top of Lindenberg. Über Oberschongau und die Kneippanlage mit Barfussweg am Erusbach ging es wieder zurück zum Startpunkt. Rund 200 Teilnehmer genossen die wunderschöne Tour mit zahlreichen Verpflegungsständen. Darunter marschierten nicht nur Angehörige der Feuerwehr, sondern auch viele Ortsansässige und Familien mit Kindern mit.

Am Ziel angekommen wartete ein Spaghetti-Plausch und Kuchenbuffet auf die hungrigen Teilnehmer. Für die Kinder standen viele Spielmöglichkeiten auf dem Schulhofareal zur Verfügung und ein Bar-Wagen lud die Erwachsenen zum Verweilen ein. Wer wollte da schon nach Hause gehen!

Was ist ein Feuerwehrmarsch?
Der Feuerwehrmarsch des Kantons Luzern ist eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung, die alle Angehörigen der Feuerwehr sowie alle Interessierten einlädt, einen gemeinsamen Marsch zu bestreiten. In erster Linie steht die Pflege der Kameradschaft der Wehren untereinander im Vordergrund. Dies spiegelt sich auch im Wettbewerb wider, denn hier gewinnt nicht etwa der schnellste, sondern die grösste Mannschaft – ganz nach dem Motto «Dabei sein ist alles!». Der Marsch wird jedes Jahr durch eine andere Feuerwehr durchgeführt. Dieses Jahr gebührte die Ehre der RegioWehr Aesch.

Dienstag, 18.09.2018Region

Fenster für Ihr Projekt – alles ist möglich!

Text und Bild: Eing.

Planen Sie einen Neubau oder die Renovation Ihres Wohnhauses? Dann ist die Frage über die Ausführung der Fenster von zentraler Bedeutung. Schliesslich entscheiden Sie damit über die Energieeffizienz und auch über die Ästhetik Ihrer Liegenschaft.

Die Firma Stutz Fensterbau-Schreinerei AG aus Schongau produziert seit über 60 Jahren Fenster in der eigenen Werkstatt. Durch diese langjährige Erfahrung und das grosse Know-how der Mitarbeiter können die Fenster problemlos und zeitnah für den individuellen Einsatzzweck gefertigt und montiert werden. Perfekt unter Beweis gestellt wurde dies am Projekt «Wohnen am Aabach» in Ermensee. Hier wurde der Neubau eines Mehrfamilienhauses und eines Doppeleinfamilienhauses realisiert. Vor diesen beiden Neubauten steht das «Haus Roggwiler», welches im kantonalen Bauinventar als erhaltenswertes Objekt eingestuft ist. Für dessen Renovation mussten deshalb einzelne Bauteile, wie z.B. die Fenster, mit der Denkmalpflege besprochen werden. Die Neubauten ergänzen sich zusammen mit diesem bestehenden Gebäude zu einem harmonischen, gut in den Dorfkern integrierten Gesamtbild.

Die Fenster der beiden Projekte unterscheiden sich stark in ihrem Erscheinungsbild. Bei den Neubauten wurde vor allem auf grosszügige Glasflächen und schlanke Profile gesetzt, womit ein maximaler Lichteinfall ermöglicht wird. Hebe-Schiebe-Türen im Wohnbereich schaffen ein komfortables Wohngefühl und ergeben einen fliessenden Übergang von drinnen nach draussen. Wohingegen das Augenmerk bei den Fenstern für das «Haus Roggwiler» vor allem auf die korrekte antike Ansicht gelegt wurde. Mit abgeschrägten Profilen und aufgesetzten Holzsprossen passen sich die Fenster optimal an das historische Objekt an. Naturholz und ein heller Holzanstrich ergänzen das Fassadenbild ideal. In der technischen Ausführung erfüllen jedoch alle Fenster mühelos die neusten Anforderungen. Bei allen Objekten wurde Schallschutzglas und Sicherheitsglas eingesetzt. Flügelüberschlagsdichtungen erzeugen eine optimale Dichtigkeit und halten den Minergie-Standard ein.

Die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG setzt bei der Herstellung der Fenster ausserdem auf 100% Schweizer Holz. Lassen Sie sich über die Ausführungsmöglichkeiten Ihrer Fenster beraten, es lohnt sich!

Weitere Informationen: www.fensterstutz.ch und www.wohnenamaabach.ch

Dienstag, 18.09.2018Region

Jubiläum: Argovia Immobilien stach feierlich in See

Text und Bild: Thomas Moor

Persönlich, engagiert, professionell und zuverlässig: Das sind Eigenschaften, mit welchen die Argovia Immobilien GmbH aus Birrwil ihre Kunden beim Verkauf, der Vermittlung und der Vermietung von Immobilien begleitet. Und das bereits seit 10 Jahren. Zum Jubiläum lud Thomas Amsler zu einer Schiffsrundfahrt mit Apéro riche auf den Hallwilersee ein.

An Bord der MS Seerose befand sich eine illustre Gästeschar, um auf das runde Jubiläum anzustossen. Im Kreise treuer Kunden, Geschäftspartner, Freunde. Angestossen wurde auch auf Heinz Amsler und seine Lebensgefährtin Kathi Zwissler. Sie sind die Wegbereiter der kleinen aber feinen Immobilien-Firma. Sie haben 2008 das Fundament und damit die Basis für das erfolgreiche Unternehmen gelegt und in der hart umkämpften Immobilienbranche ganz viele Visitenkarten in Form von Top-Arbeit deponiert. In seiner Ansprache bedankte sich Thomas Amsler bei seinem Vater und dessen Lebenspartnerin für ihr grosses Engagement. Ein wichtiger Mosaikstein sei auch seine Frau Marlies, die ihm in seiner Tätigkeit als Geschäftsführer Unterstützung und den notwendigen Rückhalt zukommen lässt. Die Leidenschaft für Immobilien könne er in seinem Beruf ausleben, wie er betonte. Wobei Ehrlichkeit immer an erster Stelle stehe. Die Zusammenarbeit mit der Argovia Immobilien GmbH schätzt auch René Heggli, der per 1. September die Leitung der NAB-Geschäftsstelle Aarau übernommen hat. Er bedankte sich für die überaus angenehme Zusammenarbeit mit den Amslers.

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Freitag, 14.09.2018Leutwil

Mit dem Elektro-Drahtesel durchs Emmental

Text und Bild: Eing.

Eine anschauliche Gruppe Frauen vom Frauenturnverein Leutwil folgte der Einladung der Reiseleiterin Marianne zur diesjährigen Turnfahrt. Mit dem Bus und Zug über Aarau und Bern erreichte man in Kürze Langnau i. E.

Dort wartete das Empfangskomitee der Gruppe «Auto-Fussvolk-1-Tagesreise» auf uns. Nach der Übernahme der E-Bikes, einer kurzen Einführung und schnellem Tenuewechsel, radelten die gutgelaunten Damen Richtung Kambly in Trubschachen los. Leider wurde man von einigen Regentropfen begleitet, aber was soll's, schliesslich macht Regen schön ... oder so. Also «Greeng abe ond durch». Nach den feinen Güetzis, die man in der Kambly probieren durfte und den gekauften Mitbringseln, machte man sich wieder auf den Weg. Und siehe da, die Sonne zeigte sich und der Wettergott hatte doch Erbarmen mit den Aargauerfrauen. Die Radlergruppe trennte sich wieder von der Gruppe Fussvolk. Helm angeschnallt, Motörli eingeschaltet und lets go. «Obsi und nedzi» führte der Weg durch die wunderschöne Landschaft, vorbei an verschiedenen Kirchlein, Bauernhöfen und sattgrünen Wiesen.

In Escholzmatt war eine Stärkung fällig, mit gefülltem Bauch und neuer Energie fuhr man dem Etappenziel zu. Angekommen in Entlebuch, gab man die lieb gewonnenen Velos ungern wieder ab und fuhr mit dem Zug nach Langnau i. E. zurück.

Dort traf man sich wieder mit dem Fussvolk und freute sich bereits auf das gemeinsame Nachtessen zum Austausch. Todmüde und nach Verabschiedung der «Auto-Fussvolk»-Gruppe freute man sich auf das wohlverdiente Bett, denn am nächsten Tag stand eine Wandertour auf den Napf bevor. Teilweise gut ausgeschlafen, liess man sich nach dem Morgenessen mit dem Bus auf die Lüderenalp chauffieren. Rucksack am Rücken, Wanderstöcke ausgefahren, marschierte man über Stock und Stein in wunderschöner Natur und teilweise mit bester Rundsicht zur Lushütte. Nach kurzem Auftanken nahm man den Teil zum Napf unter die Füsse. Von da führte eine Bergstrasse hinunter zur Busstation Mettlenalp, wo wir per ÖV über Luzern nach Leutwil gebracht wurden.

Zum krönenden Abschluss traf man sich noch mit dem Fussvolk im Restaurant Linde und konnte sich gegenseitig rege austauschen.

Freitag, 14.09.2018Beinwil am See

Böjuer Räbeliechtliumzug

Text: Eing., Bild: Archiv Dorfheftli

Wiederum findet im Unterdorf der Räbeliechtliumzug statt. Kindergarten und 1. bis 3. Klasse, angeführt durch die Fackelträger der 6. Klasse, ziehen vom Alten Schulhaus via Seehaldenstrasse, Muttenstrasse durchs Häxewäldli und wieder zurück zum Schulhaus. Nach einem gemeinsamen Abschluss mit zwei Liedern, erhalten die Kinder vom Elternrat einen kleinen Imbiss mit einem Sirup, wofür Schüler und Lehrerschaft schon jetzt ganz herzlich danken. Nach Abmarsch des Umzugs können sich die Erwachsenen das Warten mit einem Glühwein und Hot Dog vor der Alten Turnhalle verkürzen.

Datum: Montag, 5. November 2018
Verschiebedatum: Dienstag, 6. November 2018
Abmarsch: 18.00 Uhr beim Gemeindehausplatz

Freitag, 14.09.2018Seengen

Restaurant «Friedau»

Text und Bild: Eing.

Südlich der Fabrik Hegnauer (heute Alesa) standen Wohnhaus und Scheune des Johann Liechti, alt Wirt. Die Gebäude waren mit dem Restaurant Liechti (später «Friedau») verbunden. Sein Sohn Ernst, der gelernter Metzger war, hatte im Schopf ein Schlachtlokal mit Fleischverkauf eingerichtet, das sich aber als ungenügend erwies.10
Später wurde im besagten Gebäudeteil eine Kegelbahn eingerichtet. Nach Johann Liechti übernahm Fritz Holliger aus Boniswil das Restaurant mit Kegelbahn. 1955 verkaufte er die «Friedau» an Karl Gautschi-Burger, Landwirt und Gärtner aus Hallwil. Seine Frau Marie erwarb das Wirtepatent und war eine gütige Wirtin. Karl Gautschi modernisierte die Kegelbahn (Automat). Gemütliche Stunden verbrachten Jung und Alt im Kegelbahnstübli.
Das Restaurant «Friedau» war eine typische Dorfbeiz ohne Speisekarte. Um dennoch hungrige Mäuler zu stopfen, hatte Marie Gautschi stets ein Stück Speck oder heisse Würstli anzubieten. Die Wirtshausgäste waren vor allem einfache Leute aus dem Dorf oder der näheren Umgebung. Zu den Stammgästen gehörten auch Dorforiginale wie Fritz Wacker (de Schnörri-Wacker vo de Säugass) oder der Alesa-Arbeiter Walter Hübscher, genannt «Molotow». Walter Hübscher war der einzige Pensionär am Mittagstisch der Familie Gautschi. Die «Friedau» war auch das Stammlokal des «Glühwürmli-Vereins».
Leider verstarb Karl Gautschi 1963 allzu früh. Seine Frau Marie führte das Restaurant noch bis 1965 weiter. Sie verkaufte die Liegenschaft an Giulio Manazza, der die Gaststube in eine Bar umbaute. Diese wurde auf den Namen seiner Ehefrau getauft. Darum heisst das weitherum bekannte Lokal «Susy-Bar» und dies nun schon über 50 Jahre. Nach dem Tod ihres Ehegatten Giulio führte Susanne Manazza einige Zeit die Bar allein weiter. Heute widmet sie sich wieder vermehrt ihrem Hobby als Keramikerin. Für die Bar hat sie einen Geranten gefunden, der aber seinem eigenen Beruf nachgeht. Den Barbetrieb führen für ihn Barmaids mit Wirtepatent.

10 Häusermann Fritz, Die alten Häuser noch … Erinnerungen von F. Häusermann, Seengen, in: Heimatkunde aus dem Seetal 64 (1991) S. 5–32 und 65 (1992) S. 63–82.

Freitag, 14.09.2018Schongau

«Ich bin so, wie ich bin und du bist so, wie du bist»

Text und Bild: Eing.

Dieses Jahresmotto hat die Offene Jugendarbeit Hitzkirchertal ausgewählt, es hört sich so einfach, eigentlich klar an, aber was bedeutet dies eigentlich? Wie im Auftrag, der Strategie 2022 festgehalten, steht die Förderung der Identität der einzelnen Jugendlichen, aber auch die Unterstützung von Vielfalt im Zentrum der «alltäglichen» Offenen Jugendarbeit des Hitzkirchertals.

Das Team der Offenen Jugendarbeit Hitzkirchertal begleitet junge Menschen während der intensiven Zeit ihrer individuellen Identitätsfindung, wo es darum geht, herauszufinden «wer bin ich?». Erst wenn wir wissen, wer wir sind, was uns wichtig ist, was unsere Ziele sind, erst dann erleben wir unser Leben als sinnvoll und spannend, fühlen wir uns als ich. Diese Fragen begleiten uns Menschen ein Leben lang, aber während der Pubertät und Adoleszenz drängen sie unaufhaltsam ins Bewusstsein. Die Offene Jugendarbeit Hitzkirchertal bietet für all diese Fragen Räume innerhalb von Angeboten und Projekten an, wo sich Jugendliche ausprobieren, erfahren und mitgestalten können.

Ein fortlaufendes, längerfristiges Projekt ist die Neugestaltung des Jugendreffs Joy durch die Jugendlichen selber, wo sie ihre Ideen partizipativ umsetzen und durch ihr kreatives Mitwirken, ihre vielfältigen Fähigkeiten und Talente entdecken und einbringen lernen. Während dem Sommerprojekt malten und gestalteten Jugendliche ihre Räume weiter, dabei kreierte ein Mädchen mit Regenbogen-Schmetterlingen die Wand in der Ecke des Chillraumes, oberhalb des Pultes.

Dieses von ihr gewählte Motiv verdeutlicht das Jahresmotto sehr schön; wir leben in einer polaren Welt, wo eingeteilt wird in «männlich und weiblich», normal und nicht der Norm entsprechend, usw.. Die regenbogenfarbenen Schmetterlinge zeigen aber, dass es viel mehr gibt und dass genau dies zum Leben gehört und die bereichernde Vielfalt ausmacht.

Respekt gegenüber dieser Vielfalt, ob bezüglich Religionen, ethnischer Herkunft, sozialem Status, Hautfarbe, Geschlecht oder geschlechtlicher Orientierung, dies liegt der Offenen am Herzen und diese Toleranz lebt das Team vor und fördert sie auch durch klare Regeln, Diskussionen und Auseinandersetzungen mit den Jugendlichen.

Eine akzeptierende und ressourcenorientierte Atmosphäre und Treffkultur ermöglicht es den jungen Menschen, sich selber so anzunehmen wie sie sind, Ängste und Vorurteile gegenüber «Fremdem» abzubauen.

Verschiedenste Projekte fliessen in die Monatsplanungen ein, welche das Jahresmotto ebenfalls gezielt aufnehmen. Mehr Infos dazu sind auf der Homepage www.jugendarbeit-hitzkirchertal.ch zu finden.

Eltern und andere Interessierte sind herzlich eingeladen am Hitzkircher Herbstmarkt beim Stand der Offenen Jugendarbeit Hitzkirchertal und Joy selbst vorbeizuschauen. Die Jugendlichen und das Team freuen sich auf Begegnungen mit ganz verschiedenen Menschen.

Freitag, 14.09.2018Seengen

Ein starkes Team für alle Fälle

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste. Seit 26 Jahren widmet sich Alex Siegrist allen anfallenden Unterhalts- und Instandhaltungsarbeiten in Seengen.

In diesem Jahr haben sich die Prioritäten für Alex Siegrist und sein Team teilweise etwas verschoben. Das Rasenmähen in den Badis stand in diesem Sommer nicht an erster Stelle, während dafür die Sanitäranlagen häufiger gereinigt und der Abfall häufiger entsorgt werden musste. Das Wasser spielte generell eine wichtige Rolle in diesem trockenen Sommer. Auf Grund des vernünftigen Umgangs mit dem Wasser seitens der Bevölkerung konnte jedoch eine Wasserknappheit verhindert werden, lobt Alex Siegrist, welcher auch das Amt des Brunnenmeisters inne hat. Auch die grosszügigen Bepflanzungen, welche jeweils von Adi Müller mit viel Herzblut gestaltet werden, konnten stets mit Quellwasser der zahlreichen Dorfbrunnen gewässert werden. Beim Thema Wasserversorgung wird eng mit Meisterschwanden und Seon kooperiert. Die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden ist in vielen Belangen enorm wichtig. Der informative Austausch mit umliegenden Gemeinden habe sich in den letzten Jahren enorm verbessert, der Dörfligeist, wie er noch vor 20 Jahren herrschte, spüre man heute glücklicherweise nicht mehr. Bei Personalengpässen, dem Ausleihen von Gerätschaften oder der Strassenreinigung ist man sich gegenseitig gerne behilflich. Um von besseren Konditionen zu profitieren, werden auch grössere Anschaffungen regelmässig gemeinsam getätigt. Die geselligen Jahrestreffen der Gemeindewerke werden immer rege besucht und die Teilnehmerzahl wächst von Jahr zu Jahr. Die Arbeit bei einem Gemeindewerk erfordert sehr viel Engagement und Flexibilität der Mitarbeiter. Spontane Einsätze bei Gewitter, heftigem Schneefall oder Rohrbrüchen sind keine Seltenheit. Nicht alles sei so gut planbar, wie beispielsweise die Organisation der Marktstände, das Ablesen der Wasseruhren oder die Betreuung des Entsorgungswesens. Rund eine bis zwei Stunden pro Tag verbringt Alex Siegrist mit administrativen Aufgaben. Sitzungen mit Gemeinde oder Kanton, Rapporte oder Offerten gehören ebenfalls zum Aufgabengebiet eines Werkhofleiters. Das Gemeindewerk Seengen ist auch ein Lehrbetrieb und konnte, seit es den Beruf in dieser Form als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ gibt, mit Ausnahmen von einem Jahr immer einen Lernenden ausbilden. Ein spannender und sehr abwechslungsreicher Beruf mit Zukunft.

Freitag, 14.09.2018Seengen

Freischaren verwöhnten ihre Sponsoren und Gönner

Text und Bild: Thomas Moor

Freischaren schlafen nie. Auch in der manöverfreien Zeit nicht. Und so hallte es Anfang September «Schtärne … Feufi» durch den Wald beim Seenger Tanzplatz. Mit ihrem Schlachtruf markierten die unermüdlichen Kämpfer nicht nur Präsenz. Nein, sie luden auch zum Sponsoren- und Gönnerfest.

Die Holzkohle-Grillbatterie, quasi das Bräunungsstudio für die unvergleichlich saftigen Poulets der Läublis, war voll bestückt. Poulets, mit welchen die Sponsoren und Gönner der Freischaren Seengen an jenem Abend verwöhnt wurden. Ein Anlass, der an diesem Septemberabend Premiere hatte und ca. alle zwei bis vier Jahre durchgeführt werden soll, wie Freischaren-Präsident Stephan Büchli durchblicken liess. Es soll ein Dankeschön für die finanzielle Unterstützung sein. Der Rückhalt in der Bevölkerung ist sehr gross. 89 Gönner und 12 Sponsoren konnten nach einem ersten Aufruf mit ins Boot geholt werden. Zudem haben zehn Prozent der Bevölkerung am Manöver 2016 teilgenommen. «Das Vereinsleben in Seengen funktioniert», wie der Präsident feststellte. Der illustren Gästeschar wohnte an diesem Abend u.a. auch eine Freischaren-Delegation aus Lenzburg bei. Im beflaggten Militär-Jeep fuhr sie beim Seenger Tanzplatz vor. Einen fulminanten Auftritt hatte der Überraschungsgast. Der Tambourenverein Lenzburg, der sein 100-Jahr-Jubiläum feiert, gab unter der Führung von Sektionsleiter Sascha Holliger eine eindrückliche Kostprobe seines Könnens ab. Schtärne ... Feufi, das war stark!

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Freitag, 14.09.2018Boniswil

Boniswiler Senioren auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Ein perfekter Tag mit wunderschönem Wetter erwartete die Boniswiler Senioren. Die Reise führte diesmal an den Brienzersee und an den Vierwaldstättersee.

Am Mittwoch, den 5. September bestiegen 92 Senioren auf dem Schulhausplatz Boniswil die beiden grossen Merz-Cars, nachdem sie die Namenskärtli und die beiden Essens- und Zvierikärtli in Empfang genommen hatten. Die Reise führte über Rothrist, Langenthal, Sumiswald, Thun bis nach Iseltwald am Brienzersee. Im Strandhotel am Schiffssteg gab es köstliche Fischknusperli für die einen und ebenso feines Poulet-Gschnetzletes für die anderen. Zwischen Suppe und Hauptgang erfuhr man in einem interessanten Bericht viel Neues über die Gegend und über das Strandhotel, wobei Aktuelles, aber auch vergangene Zeiten thematisch aufgegriffen wurde. Mit einem Blick aus dem Fenster konnte man jeweils die Passagierschiffe beim Anlegen und Wegfahren verfolgen. Die Organisatorin Silvia Gebhard begrüsste besonders die 20 über 80-jährigen Mitreisenden mit einem kleinen Geschenk. Mit 94 und 93 Jahren war das Ehepaar Wieland wiederum als ältester Mann und älteste Frau dabei. Diesmal erhielten die Zweitältesten, Oskar Bruder mir 90 Jahren und Anni Aeschbach mit 87 Jahren, ein besonderes Geschenkli.

Nach dem Glacé-Dessert ging die Fahrt weiter über den Brünig nach Stansstad, wo auf der Terrasse des «Hotel Winkelried» Kuchen, Sandwiches und Kaffee serviert wurde. Und nochmals gab es abschliessend eine herrliche Fahrt heimwärts, meistens über Land, bis man um 19.15 Uhr glücklich in Boniswil landete.

Es war ein herrlicher Tag, der zum Glück unfallfrei verlief, so dass die beiden begleitenden Samariterinnen arbeitslos waren und die Reise ebenfalls geniessen konnten.

Freitag, 14.09.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Allgemeine Kurse

Weidenflechten – Dreidimensionales Herz AL-537. Datum: Sa., 27. Oktober. Zeit: 08.00 – 11.30 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 25.–) und/oder
Weidenflechten – 1-2 Windlichter AL-538. Datum: Sa., 27. Oktober. Zeit: 13.30 – 17.00 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 20.– pro Windlicht). Kursort: Ehrenbolgen 1, 6027 Römerswil. Leitung: Christa Felder. Anmeldeschluss: 11.10.2018.

Gesundheitskurse

Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik GE-545. Daten: 10x donnerstags ab 23. August. Zeit: 18.50 – 19.50 Uhr. Kosten: Fr. 150.–.
NIA - getanzte Lebensfreude GE-539. Daten: 10x mittwochs ab 22. August; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Pilates GE-540. Daten: 10x donnerstags ab 23. August; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Kraft der inneren Ruhe GE-541. Meditation mit Klangschalen. Daten: 10x mittwochs ab 24. Oktober. Zeit: 18.30 – 20.00 Uhr. Kosten: 230.–.

Sprachkurse

Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch.

Zusätzliche Kurse (nicht im Programm enthalten): Englisch für Anfänger/-innen: Dienstag, 17.45 – 19.15 Uhr. Englisch Pre-Intermediate (focus on convers): Freitag, 10.00 – 11.30 Uhr
Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen

Die Jungsteinzeit – Grundwissen zum Leben der «Pfahlbauer» vor 8000 bis 4000 Jahren in der Schweiz
Vor 80 Jahren wurden am Ufer des Baldeggersees grössere archäologische Grabungen durchgeführt. In der Seeematt in Hitzkirch, im Seezopf bei Retschwil und in Baldegg kamen 1938-39 jungsteinzeitliche Dörfer mit reichem Fundmaterial zum Vorschein. Populär wird diese Periode auch Pfahlbauerzeit genannt. Othmar Wey, Archäologe und Dozent an der Uni Bern, vermittelt in einer dreiteiligen Vortragsserie Basiswissen zur Jungsteinzeit in der Schweiz. Donnerstage, 08./15./22.11.2018, jeweils 19.30 bis 21.00 Uhr. Schulhaus Mosen, Kosten Fr. 80.–. Anmeldung beim Sekretariat bis spätestens 22.10.2018.

Führung durch die Rega-Basis
Besichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld. Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können. Samstag, 26. 01. 2019, 15.00 – 17.00 Uhr. Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr. Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt). Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Freitag, 14.09.2018Meisterschwanden

Medewo feiert 35-jähriges Firmenjubiläum

Text und Bild: Eing.

Vom Karton über den Druckverschlussbeutel bis zum Brotsäckli – die Welt der Verpackung ist vielfältig! Das beweist auch das Sortiment des Verpackungsspezialisten Medewo. 2018 feiert das Familienunternehmen mit Sitz in Meisterschwanden sein 35-jähriges Jubiläum

Dass aus seinem Unternehmen eine internationale Firmengruppe mit drei Standorten in Europa und über 170 Mitarbeitern werden würde, damit hatte der Gründer Karl Meier nicht gerechnet: «Ich war von Anfang an von meiner Idee überzeugt, aber einen solchen Erfolg hätte ich mir nie vorstellen können», erinnert sich der heute 80-Jährige. Meiers Idee? 1981 erwirbt der damals noch angestellte Einkäufer rund 300 000 Druckverschlussbeutel. Mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Frau Antonia verkauft er diese in der Schweiz in kleinen Einheiten weiter, wobei das Wohnhaus des Ehepaars in Wohlen als Bürogebäude und die Garage als Lager dient. Ein Verpackungsspezialist im Nebenberuf ist Karl Meier nicht geblieben. 1983 beschliesst er die Selbstständigkeit zu wagen und gründet die Einzelfirma Medewo (kurz für «Meier de Wohlen»). 35 Jahre später bietet Medewo als Firmengruppe unter den Marken Medewo (für Transportverpackungen) und Rausch (für Lebensmittelverpackungen) Geschäftskunden mehr als 5 000 Produkte für das manuelle Verpacken. Ausserdem ist das Familienunternehmen auf individuelle Verpackungen spezialisiert, die ganz nach den Wünschen der Kunden gefertigt werden. Nachhaltig zu handeln ist für die Firma nicht nur in Bezug auf die Mitarbeitenden zentral. Als erster Vollsortimenter im Bereich manuelle Verpackungen lässt sich die Firmengruppe 2015 mit all ihren Standorten PEFC™- und FSC®-zertifizieren. «Uns ist es wichtig, dass die Rohstoffe unserer Verpackungen ressourcenschonend sind. Um bei Kartonagen und Papier eine nachhaltige Waldwirtschaft zu fördern, haben wir uns zertifizieren lassen», so Schett. Einer von vielen Erfolgen der vergangenen 35 Jahre, auf die es sich anzustossen lohnt! Am ersten September-Wochenende lud Medewo daher die Mitarbeitenden aller Standorte zu einem Geburtstagsfest in der Bodenseeregion ein. Mit einem abwechslungsreichen Tagesprogramm, z.B. einem Vortag der Extrembergsteigerin Evelyne Binsack, und feinem Abendessen feierten die Kolleginnen und Kollegen gemeinsam das Jubiläum – und das wohlverdient, wie Sigmund Schett weiss: «Ohne unsere Mitarbeitenden wäre der Erfolg der vergangenen Jahre nicht möglich gewesen. Unser neuer Slogan, den wir just im Jubiläumsjahr eingeführt haben, lautet «Damit Verpackung verbindet». Das wollen wir nicht nur mit unseren Kunden, sondern auch im gemeinsamen Miteinander leben.»

Freitag, 14.09.2018Schongau

La Leche League: Stilltreffen im Seetal

Text: Eing.

Alle Mütter, Väter und am Stillalltag Interessierte sind zum Austausch am Stilltreffen in Hochdorf oder Gelfingen eingeladen. Es kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein, sich mit Menschen auszutauschen und gemeinsame Erfahrungen zu teilen.

Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Hochdorf: Datum: Montag, 15. Oktober, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Schulhaus Weid, Hochdorf, Eingang Sagenbachstrasse, im Hauswirtschaftszimmer
Gelfingen: Datum: Dienstag, 27. November, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung:
Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen unter www.stillberatung.ch

Mittwoch, 12.09.2018Menziken

Das Menziker Spatze-Näscht im farbigen Kleid

Text und Bild: Thomas Moor

Professionelle Kinderbetreuung: Das steht im Mittelpunkt des Vereins Kindertagesstätte Menziken . Was die Kinderkrippe Spatze-Näscht und die Tagesstruktur PICK zu bieten haben, konnte man sich am Tag der offenen Tür von einem engagierten Team zeigen lassen.

Die Kronen lagen bereit und mit ihnen ganz viel Dekomaterial um den Kopfschmuck zu verzieren. Die Kinder, die mit ihren Eltern zum Tag der offenen Tür der KITA Menziken kamen, durften sich nicht nur deswegen wie kleine Prinzessinnen und kleine Könige fühlen. Paradiesische, ja eben fast königliche Verhältnisse wird ihnen in der Kinderkrippe Spatze-Näscht und in der Tagesstruktur Pick geboten. Das ehemalige Menziker Pfarrhaus bietet nämlich eine ideale Infrastruktur, um die Kinder in einer familiären Atmosphäre betreuen zu können. Unterteilt ist die KITA in die Kinderkrippe Spatze-Näscht für Kinder im Alter ab 3 Monaten bis Kindergarten und in die Tagesstruktur PICK für Kinder ab Kindergarten bis Schulaustritt. Vom Erdgeschoss bis hinauf unters Dach stehen liebevoll eingerichtete Räume und Zimmer zur Verfügung. Diese erhielten erst kürzlich einen neuen Anstrich, der einen zusätzlichen Farbtupfer in den Alltag bringt. Freude herrscht auch bei Kita-Leiterin Elina Nurmi Galliker. Zusammen mit ihrem 16-köpfigen Team (Fachfrauen Betreuung Kind) sorgt sie dafür, dass die Kinder bestens aufgehoben und professionell betreut sind. «Wo Ihre Kinder zu Hause sind, wenn Sie nicht zu Hause sind» wird dem KITA-Slogan hier mehr als gerecht.

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Mittwoch, 12.09.2018Menziken

Das musikalische Duo: David und Jonathan Zipperle

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wie der Vater, so der Sohn. Dieses Sprichwort trifft auf David und Jonathan Zipperle absolut zu. Die beiden sind von Grund auf musikalischer Natur und leben für die Musik! Eigens komponierte David Zipperle verschiedene Werke, die auf seiner CD «Souvenirs» zu hören sind.

1979 in Meran (Italien) geboren, begann der heute 39-jährige, im Alter von neun Jahren mit dem Gitarrenspiel. Mit der Zeit wurde David klar, dass Gitarre spielen seine grösste Leidenschaft ist und er dies beruflich ausüben möchte. Mit 16 Jahren trat er ins Konservatorium «C. Monteverdi» von Bozen, in die Klasse von Walter Zanetti ein. Nach dem Diplom im Jahr 2001 kehrte er Italien den Rücken und reiste nach Basel, um in der Konzertklasse von Walter Feybli und der Kompositionsklasse von Balz Trümpy weiter zu studieren. 2004 schloss er den Master of Performance in Basel mit Auszeichnung ab. Schon während des Studiums gab Zipperle zahlreiche Solokonzerte und besuchte Meisterkurse bei Konzertgitarristen mit Rang und Namen, wie David Russell, Oscar Ghiglia, Alvaro Pierri und Aniello Desiderio. Er ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe, darunter Bacoli (2003), Lamporecchio und Mondoví (2005). 2012 wurde ihm der Kulturpreis Preis der Stadt Saluzzo (Italien) zugesprochen. Er gab bereits Konzerte in der Schweiz, in Italien, Deutschland, Ungarn, Dubai und Portugal. Als Solist war er schon mit dem Elfenau Orchester Bern, dem Orchesterverein Rheinfelden, dem Haydn-Orchester und dem Konservatoriumsorchester Bozen zu hören. 2004 ist für David Zipperle und seine Frau aus einem weiteren Grund ein besonders Jahr: Ihr Sohn Jonathan erblickte das Licht der Welt. David Zipperle erhält seine erste Festanstellung als Gitarrenlehrer an der Regionalen Musikschule Gelterkinden und bald darauf auch an der Kreismusikschule Seengen. Seit 7 Jahren unterrichtet er nun an der Musikschule der Stadt Zug und gibt seine Leidenschaft zur Musik an die jungen Menschen weiter.

Jonathans Freude zur Musik entdeckte die Familie Zipperle schon sehr früh: Seine aussergewöhnliche musikalische Begabung wurde schon im zarten Alter von zweieinhalb Jahren gefördert. Im Unterricht von Martin Rüttimann in Zürich lernte er das Geigenspiel nach der Suzuki-Methode. Die Suzuki-Methode ist ein Musikerziehungskonzept, das bereits Kindern im sehr jungen Alter den direkten Einstieg in den Instrumentalunterricht ermöglicht. Man bezeichnet sie auch als «Muttersprachen-Methode», die analog zur Spracherziehung auf Auswendiglernen mit Hilfe von Hören, Beobachten und Nachahmen basiert und zunächst auf Notenlesen verzichtet. Die Fortschritte von Jonathan waren derart grandios, dass sich David auch beruflich näher mit der Suzuki-Methode zu beschäftigen begann, schliesslich eine dreijährige berufsbegleitende Weiterbildung zum Suzuki-Lehrer für Gitarre absolvierte und heute diese Methode sehr erfolgreich an der Musikschule Zug anwendet. Jonathan trat erstmals als Solist mit einem Orchester auf als er nur sieben Jahre alt war. Weitere Konzertauftritte im Duo mit seinem Vater folgten, mit der Violingruppe von Martin Rüttimann gastierte er in berühmten schweizer Konzertsälen, wie der Tonhalle Zürich oder dem Casino Basel. Seit 2013 ist er Schüler von Emilie Haudenschild in der Talentförderung der Musikakademie Basel. Er ist mehrfacher Preisträger verschiedener Jugendmusikwettbewerbe in der Schweiz, Italien und Frankreich. Nach seinem Bezirksschulabschluss in Menziken besucht er nun das AKAD College in Zürich, wo er die Klasse Kunst und Sport besucht. So hat er genügend Freiraum für die Musik und wird auf die Matura vorbereitet. Jonathan und David haben in den letzten Jahren ständig ihr gemeinsames Repertoire erweitert und die Magie aus der Kombination der beiden Saiteninstrumente für sich entdeckt. Für beide ist Musik eine Sprache, die sehr vielfältig ist und Gefühle übermittelt. Einer ihrer grossen Zukunftswünsche wäre es mal ein Doppelkonzert mit einem Orchester aufzuführen. David Zipperle ist ständig am Arrangieren von virtuosen Stücken für ihr Duo. So sind in den letzten Jahren zahlreiche Arrangements von Stücken von Sarasate, Tartini und Schostakowitsch entstanden und nun erstmals auch mit Gitarre zu hören! Für Konzerte sind die beiden immer zu haben und freuen sich, Ihnen Gefühle und wunderbare Melodien zu vermitteln. Mehr zu den beiden Musikern auf www.davidzipperle.com.

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Mittwoch, 12.09.2018Menziken

Beim Blauring Menziken läuft immer etwas

Text und Bild: Thomas Moor

In über 300 Gemeinden in der Schweiz gaben Gruppen vom Jungwacht Blauring (Jubla) Einblick in ihre Angebote. Auch der Blauring Menziken war mit von der Partie und lud alle interessierten Mädchen ab der 2. Klasse zu einem Schnupper- und Kennenlern-Tag in die Doppelturnhalle ein.

Schatzsuche, bräteln, malen, basteln, kochen, eine Schnitzelgjad veranstalten, nationale Anlässe besuchen etc.: Die Aktivitäten in der Blauringgruppe sind actionreich und spannend. Auch in Menziken. Dafür sorgen die drei Leiterinnen Xenia Zingg, Céline Schöni und Nadine Thommen. Für den nationalen Jublatag hat man sich für sportliche Aktivitäten in der Turnhalle entschieden. Etwas, was den Kids ganz offensichtlich grossen Spass bereitete. Nicht zuletzt natürlich auch wegen dem Zvieri, der aus Xenia Zinggs Backstube kam. «Mädchen ab der zweiten Klasse und unabhängig von der Konfession können zu uns kommen», wie sie erklärt. Zusammen mit ihren Leiterkolleginnen ist sie verantwortlich dafür, dass die Mädchen am Samstagnachmittag zusammen unvergessliche Augenblicke erleben können. Das ist das Ziel des Blaurings, zu welchem auch Prominente wie Sängerin Eliane Müller, Marathonläufer Viktor Röthlin oder Kabarettist Emil Steinberger schon angehörten. Bereits zu dieser Zeit stand der Blauring für Freizeitspass und Lebensschule. Treffpunkt des Menziker Blaurings ist das katholische Pfarreiheim St. Anna. Dort, wo jeweils das Kerzenziehen stattfindet. Bei diesem Anlass stehen die Blauringmädchen jeweils mit ihrem Kerzen-Kafi im Einsatz. Das Leiterteam freut sich immer über neue Gesichter. Kontakt: blauring.menziken@hotmail.com

Mittwoch, 12.09.2018Zetzwil

Zum dritten Mal wurde bis frühmorgens gefeiert

Text und Bild: Jennifer Loosli

Aus der Idee einer kleinen «gemütlichen» Veranstaltung wurde eine über die Kantonsgrenze hinaus bekannte Party mit internationalen DJs wie Tanja La Croix oder Flava & Stevenson. Auch dieses Jahr reisten Menschen aus der ganzen Schweiz nach Zetzwil und waren von der Party begeistert.

Zum dritten Mal in Folge wurde am ersten September-Wochenende in Zetzwil bis in die frühen Morgenstunden in der Turnhalle und der Gaudistube gefeiert. Unglaubliche 2 000 Personen besuchten am 7. und 8. September die Party «After Sun Zetzbu». An den beiden Abenden waren jeweils 70 Personen für das Wohl der Gäste im Einsatz. Davon gehören rund 60 dem Verein an. Unterstützt wurden sie durch freiwillige Helfer, dem Turnverein sowie dem Damenturnverein Zetzwil. Die Party wie auch der Verein sind rasant gewachsen: Vor drei Jahren zählte der Verein ca. 30 Mitglieder, was in nur zwei Jahren verdoppelt werden konnte. Auch weiterentwickelt hat sich die Party. Während den letzten zwei Jahren haben fünf Vereinsmitglieder einen einwöchigen Intensiv-Barkurs absolviert. Gelernte Drinks wie Pina Colada, Caipirinha oder den After Sun Spezial wurden an der «Cocktailbar» frisch und vor den Augen der Gäste perfekt gemixt und präsentiert. An den anderen Bars im Aussenbereich, der Gaudistube und der Turnhalle konnten die Partygäste Zwätschge, Gin Tonic, Smirnoff und viele weitere Getränke bestellen. Während in der Gaudistube Willy Tell und Freshalpin die ältere Generation zum Mitschunkeln und Mitsingen brachten, heizten diverse DJs, wie T-Grant & Sam Louis, James Loudly und Mat & Mark, die Stimmung in der Turnhalle an. Für jede Generation gab es die passende Musik und tolles Ambiente. Die Stimmung der Gäste war nicht zu stoppen und somit wurde gefeiert was das Zeug hält.

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Mittwoch, 12.09.2018Zetzwil

Auf den Spuren von «Sherlock Holmes»

Text und Bild: Eing.

Am 1. September frühmorgens versammelten sich die munteren Frauen vom FTV Zetzwil am Bahnhof und reisten mit dem Zug ins Berner Oberland. Obwohl das Wetter nichts Gutes zu verheissen mochte, war die Stimmung bestens.

Erste Station war Grindelwald und schon bald war klar, dass der Wetterprophet heute kein Einsehen mit den fünfzehn Turnerinnen haben würde. Nichts desto trotz bestiegen die Frauen die Gondeln zur Bergstation Grindelwald-First. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Gipfeli wurden die Regensachen montiert. Einige deckten sich im Souvenirladen noch mit Regenschirmen und Pelerinen ein, um bestmöglich gegen das garstige Wetter gerüstet zu sein. Mehr oder weniger wasserdicht eingepackt machten sich die Frauen auf den Panoramaweg Richtung Grosse Scheidegg. Der guten Stimmung konnte das Wetter jedoch in keinster Weise etwas anhaben, obwohl zeitweise das Wasser nicht nur von oben, sondern auch von der Seite und manchmal auch aus allen Richtungen gleichzeitig kam. Bei einigen Wanderinnen war schon bald klar, dass die Schuhe und Regensachen nicht mehr ganz so wasserdicht waren wie erhofft, da jedes Imprägnierungsmittel bei solchen Bedingungen an die Grenze kommt. Mit einem Schluck aus der mitgebrachten Schlummertrunkflasche wurde jedoch für Wärme von innen gesorgt. Und wie sagte die Reiseleiterin Rita: «Auch der Regen ist schön, wenn man die Sonne im Herzen hat». Und so trotzten die Frauen dem garstigen Wetter und nach knapp anderthalb Stunden erreichten sie das rettende und trockene Berghotel Grosse Scheidegg. Nach dem Mittagessen wurden die Schuhe und die Hosenbeine an den Wanderhosen, welche unterdessen etwas trocknen konnten, wieder montiert. Da leider keine Wetterbesserung in Sicht war, beschlossen die Frauen spontan, für den Weg in die Rosenlaui-Gletscherschlucht das Postauto zu besteigen, damit man nicht gleich wieder tropfnass wurde. Der anschliessende Rundgang in der Schlucht mit den tosenden Wasserfällen war sehr imposant und der Weg führte durch Tunnels und etliche Stufen 115 Meter hinauf und anschliessend durch den Bergwald hinunter ins geschichtsträchtige Restaurant Rosenlaui, wo sich die Frauen erneut etwas trocknen und bei Kaffee und feinem Kuchen wieder stärken konnten. Das Postauto fuhr die Gruppe anschliessend nach Meiringen in die Übernachtungsunterkunft. Nach einer warmen Dusche und wieder in trockenen Kleidern und Schuhen genossen die Frauen ein feines Nachtessen in der gegenüberliegenden Pizzeria. In der hotelnahen Bar liessen die Frauen dann zu guter Letzt in gemütlicher und lustiger Runde nochmals den Tag Revue passieren.

Ein Blick aus dem Fenster und es war klar, dass Petrus am zweiten Tag ein Einsehen mit den Frauen hatte und der Regenschutz im Rucksack bleiben konnte. Mit der nostalgischen Reichenbachfall-Bahn fuhren die Frauen zu den 120 Meter hohen Reichenbachfällen, dort wo der Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle den Ort fand, um seinen Helden Sherlock Holmes im Kampf gegen Professor Moriarty den eigenen Tod inszenieren zu lassen. Anschliessend folgte, nach dem Alpsegen von Rita, der steile Aufstieg hinauf ins Gasthaus Zwirgi, wo ein feines Mittagessen auf die Frauen wartete. Die anschliessende rasante Fahrt mit den Monster Trottis wieder hinunter nach Meiringen vermochte die Turnerinnen zu begeistern und löste hörbare Freudenjuchzer aus. Nach einem feinen Dessert in einer Meiringer Bäckerei machte sich die Frauenschar wieder auf den Heimweg. Beim Umsteigen wurde den Frauen nochmals einiges abverlangt. In kürzester Zeit mussten sie vom vordersten in den zweitletzten Wagen der meterlangen Zugkomposition auf einem anderen Peron umsteigen. Nichts desto trotz kamen schlussendlich zufriedene und dankbare Frauen wieder in Zetzwil an. Ein grosser Dank geht an die beiden Organisatorinnen Rita und Bernadette. Sie haben den Frauen eine wunderschöne Reise geboten, welche allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Mittwoch, 12.09.2018Beinwil am See

Team Beinwil gewinnt regionales Volg Dorfturnier

Text und Bild: Eing.

Am 9. September trafen sich 22 Mannschaften mit über 200 Kindern zum dritten von insgesamt 4 regionalen Qualifikationsturnieren des Volg Dorfturniers 2018 in Gerlafingen. Darunter auch eine kleine aber feine Mannschaft aus Beinwil am See, welche in der Kategorie 2008–2010 um Ruhm und Ehre spielte. Und wie sie das taten! Ohne ein einziges Gegentor schlossen sie die Gruppenspiele auf dem ersten Platz ab und hatten dadurch den Vorteil, dass sie im Halbfinale auf einen vermeintlich schwächeren Gegner stossen würden.

Wie immer gelten aber bei solchen «KO-Spielen» eigene Regeln und so war dann auch der von grossem Einsatz geprägte Halbfinal eine enge Angelegenheit. Nach Ablauf der Spielzeit stand es 0:0 und ein Penaltyschiessen musste über den Finaleinzug entscheiden. In diesem Penaltyschiessen zeigten die Kids aus «Böju» Nerven aus Stahl und bezwangen Günsberg eiskalt. Der fünfte und letzte Schütze musste gar nicht mehr anlaufen. Auch dank den Superparaden unseres Penaltykillergoalies Yannik Nehrbass. Mit einem 3:1 Sieg im Penaltyschiessen war der viel umjubelte Einzug ins grosse Finale Tatsache geworden! Dort wartete mit Othmarsingen aber ein starker Gegner.

Die Freude und Nervosität stieg von Minute zu Minute bei den Spielern, wie bei den vielen anwesenden Eltern. Als die Böju-Kickers dann noch zur offiziellen Hymne der Champions League einlaufen durften, war die Spannung definitiv nicht mehr zu toppen.

Der Final startete mit einem lauten Pfiff des Schiedsrichters und das Böju-Team schien doch etwas überwältigt von der Finalatmosphäre, denn nach nicht einmal einer Minute lag der Ball bereits im Böjuer Tor – zum ersten Mal überhaupt an diesem Turnier. Sichtlich geschockte Gesichter schauten verdutzt in die Runde. Ein so früher Rückstand war eine echte Hypothek – dauerte das Finalspiel doch nur 12 Minuten. Aber die Seetaler gaben nicht auf und kämpften sich Schritt für Schritt und Pass für Pass ins Spiel zurück. Zwei Minuten vor Schluss fiel dann der erlösende und viel umjubelte Ausgleichstreffer durch Aid Kadriu und nur eine Minute später, hatten die Böjuer sogar die Riesenchance zum direkten Siegtreffer auf dem Fuss. Der gegnerische Torhüter war aber gut und so stand es zum Schluss 1:1. Wieder Penaltyschiessen!!!

Und dieses Mal war der Gegner ein anderes Kaliber und schoss ebenfalls stark. Nach fünf Penaltyrunden standen es immer noch unentschieden 3:3. Beide Teams hatten also zwei verschossene Penalties zu beklagen. Ab jetzt entschied jeder Schuss über Sieg oder Niederlage – über riesengrosse Freude oder tiefe Enttäuschung. Die Schützen sechs und sieben beider Teams scheiterten jeweils an den guten Torhütern. Die Fingernägel waren mittlerweile kaum mehr vorhanden und die Köpfe aller Spieler und Fans hoch rot angelaufen. Der 8. Othmarsinger Schütze lief an und verschoss … Wieder war die Tür zum grossen Turniersieg weit offen. Doch wer hatte den Mut, diesen vielleicht alles entscheidenden Penalty zu schiessen? Es war Silvan Huber, der diese grosse Verantwortung übernahm, den Ball auf den Punkt setzte, anlief und den Ball souverän in den Maschen versenkte. Jetzt gab es kein Halten mehr. Die Böjuer-Fankurve und alle Spieler, Trainer, Assistenten, Physiotherapeuten, Teamärzte, Spielerpsychologen, Konditionstrainer, Goalietrainer, Team-Köche stürzten sich in einen kollektiven Freudentaumel und durften nur ein paar Minuten später den riesigen Pokal und die glänzenden Goldmedaillen entgegennehmen. Was für ein Erfolg! Was für eine tolle Mannschaftsleistung!

In den nächsten Wochen geht der gewonnene Pokal innerhalb der Spielergruppe auf Reise. Aber in ein paar Wochen steht er vielleicht schon im Volg-Lädeli in Böju und kann dort dann jeden Tag von allen bewundert werden …

Mittwoch, 12.09.2018Region

Druckerei Urs Zuber AG vielseitig und offen für Neues

Text und Bild: jennifer Loosli

Klimaneutrales Drucken, umfangreiche grafische Produkte und der persönliche Kontakt zu Ihren Kunden, das beschreibt die Urs Zuber AG aus Reinach genau. Ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit über 40 Jahren Erfahrung, das für moderne Lösungen und einwandfreie Qualität steht.

Gedruckte Wörter und Bilder vermitteln seit Jahrhunderten Wissen, Informationen, Emotionen und Geschichten. Mit viel Engagement entwickelt und verwandelt das Team der Urs Zuber AG die Ideen ihrer Kunden zu einem hochwertigen Druckprodukt. Dank dem breiten Angebot an Drucksachen kann die Urs Zuber AG jegliche Kundenwünsche erfüllen und realisieren. 2017 wurde das Sortiment erweitert. Durch die Übernahme von Haller Repro bietet die Urs Zuber AG grossformatige Scans, Banner oder auch Plotten und Falten von Bauplänen an. Um Kunden den Bestellprozess von Flyern, Prospekten und Plakaten zu vereinfachen, gibt es neu einen Online-Shop. Von Visitenkarten über Flyer bis hin zu Diplomarbeiten können diverse Drucksachen auf www.urszuber.ch einfach bestellt werden. Ist der Auftrag in der Druckerei angekommen, legt die Urs Zuber AG grossen Wert auf umweltbewusstes Arbeiten und Produzieren. Täglich achtet das eingespielte Team darauf, dass Ressourcen eingespart und auf Wunsch klimaneutral gedruckt wird. Mit gleichem Verfahren wird auch das Dorfheftli produziert. Wer seine Vorstellungen vorzugsweise in einem persönlichen Beratungsgespräch bespricht, wird nach wie vor gerne besucht oder an der Neudorfstrasse 10 in Reinach herzlich in Empfang genommen. Urs Zuber AG, das Sinnbild von modernen Lösungen, mit dem Prädikat «Printed in Switzerland».

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10% Rabatt für Ihre erste Onlinebestellung, mit dem Code: WX73uZp
gültig ab Warenwert von CHF 100.– / gültig bis 31.12.2018

Mittwoch, 12.09.2018Region

Die Urs Haller AG präsentierte sich im neuen Kleid

Text und Bild: fabienne Hunziker

Keinesfalls das Blaue vom Himmel, aber das Gelbe vom Ei oder ein Lila das Laune macht. Die Urs Haller AG in Aesch verspricht Schwarz auf Weiss ein ganzheitliches Konzept mit rotem Faden. Seit 1978 bietet das Unternehmen als Maler, Gipser und Trockenbauer die ganze Farbpalette an Dienstleistungen an.

Zum 40-jährigen Jubiläum gönnte sich die Urs Haller AG in Aesch ein neues Gewand. Das neue Logo wurde den Kunden und Gästen am Tag der offenen Tür feierlich präsentiert. Dass Weiss sehr ausdrucksstark und keinesfalls langweilig ist, bewies das gutgelaunte Team, welches die Gäste an diesem Tag in den passenden neuen Shirts begrüsste. Beim Rundgang durch Showroom und Betrieb standen die qualifizierten Mitarbeiter für Auskünfte gerne zur Verfügung. Für die musikalische Unterhaltung und das Geburtstagsständchen sorgte die Musikgesellschaft Aesch-Mosen. Ebenfalls ein gemütliches Ambiente bot das Ländler-Trio Chrüz und Quer. Zahlreiche Kunden und Gäste genossen den schönen Tag bei einer feinen Wurst und netten Gesprächen. Die Urs Haller AG bietet seit vielen Jahren, nebst Maler- und Gipserarbeiten, umfassende Konzepte für Renovationen oder Umbauten an. Mit kompletten Bauführungen, Analysen von Bauschäden und Sanierungen konnte das Angebot der Firma stetig erweitert werden. Die Firma ist stolz darauf, gemeinsam mit ihren Kunden für jedes Projekt stets die optimale Komplettlösung zu finden.

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Mittwoch, 12.09.2018Dürrenäsch

Pflegeeinsatz Weiher Weid und Chüeloch

Text und Bild: Jennifer Loosli

Der Natur- und Vogelschutzverein ist ein Netzwerk von Fachkräften für ein engagiertes Handeln in der Natur. Die Mitglieder sind für die Erhaltung, Neuschaffung und den Schutz von vielfältigen Lebensräumen mit den darin lebenden Lebewesen verantwortlich.

Das waren in der Vergangenheit und sind auch in der Gegenwart und Zukunft die vordringlichsten Ziele des Vereins. 1930 bildete sich der Natur- und Vogelschutzverein. Mit den Jahren gab es viele Zusammenarbeiten mit Partnervereinen der umliegenden Gemeinden. Am 7. September wurde mit vielen freiwilligen Helfern im Weiher Weid und Chüeloch Unkraut gejätet, das viel zu hohe Gras geschnitten und Steinhaufen erstellt. Alles wurde wieder auf Vordermann gebracht, damit der Glögglifrosch wieder ein Zuhause hat, um sich zu paaren und neues Leben zu erschaffen. «Du bisch en Glögglifrösch!» Viele Leute, die jemanden so bezeichnen, wissen nicht, dass es ein Tier gibt, das aufgrund seines glockenhellen, flötenden Rufes Glögglifrosch genannt wird. Auch Geburtshelferkröte wird der Froschlurch genannt. Die Landlebensräume sind wärmebegünstigt und weisen gleichzeitig zahlreiche bodenfeuchte Verstecke auf, z. B. unter Steinplatten, in Steinhaufen oder Erdlöchern. Damit sich die Geburtshelferkröte wieder wohl fühlt, haben viele freiwillige Helfer an diesem Tag 1½ Stunden alles gegeben und den Weiher Weid und das Chüeloch in Dürrenäsch gesäubert. Seit 15 Jahren werden diese beiden Orte vom Natur- und Vogelschutzverein gepflegt. Nach getaner Arbeit gab es für die vielen Helfer, während gemütlichen Beisammensein, zum Dank noch eine leckere Verpflegung.

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Dienstag, 11.09.2018Meisterschwanden

Dog-Turnier in Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Spannung. Taktik. Glück. – Das beste Team gewinnt.

Das variantenreiche Brettspiel «Dog» begeistert Jung und Alt. Messen Sie Ihr Können am ersten Dog Turnier in Meisterschwanden am Freitag, 26. Oktober 2018 ab 19.00 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus.
Anmeldung paarweise oder einzeln. Wird einzeln angemeldet, dann erfolgt eine Zuteilung des Partners.
Mindestalter 14 Jahre. Unkostenbeitrag Fr. 10.- pro Person.
Spielregeln sowie Anmeldemöglichkeit sind auf unserer Webseite elternverein-5616.ch publiziert.

Organisiert wird der Abend vom Elternverein Meisterschwanden/Tennwil

Dienstag, 11.09.2018Meisterschwanden

Kino im Stroh 2018 / Voranzeige Bring-und Holtag

Text und Bild: Eing.

Nach einer zweijährigen Pause fand Ende August wieder das Kino im Stroh auf dem Mooshof in Tennwil statt.

Viele junge Kinobesucher, teils in Begleitung ihrer Eltern, suchten sich auf den Strohballen ihren Platz aus. Wissend, dass es auf diesen «Kinostühlen» auch pieksen kann, kamen viele gut ausgerüstet mit Decken ins Kino, um gestärkt mit Popcorn, Chips und Getränken gespannt die Filme zu schauen. Am Nachmittag zeigten wir zuerst den Film «SING». Ein lustiger musikalischer Film, bei dem ein Koala eine tierische Casting-Show organisiert um sein Theater zu retten. Am frühen Abend spukte der «Gespensterjäger» über die Leinwand. Ein Junge, eine Gespensterjägerin und das nette Schleimgespenst Hugo machen sich zu dritt auf, die Welt zu retten.
Je später der Abend dauerte umso kühler wurde es in der gemütlich eingerichteten Scheune. Trotzdem liessen es sich die Besucher nicht nehmen um sich mit feinem Kuchen oder verschiedenen feinen Grilladen zu verköstigen und das gemütliche Beisammensein im Mooshof zu geniessen.

Elternverein Meisterschwanden/Tennwil mit Unterstützung der Familien König & Widmer vom Mooshof in Tennwil

Bring-und Holtag vom Samstag, 22. September 18

Am 22. September 18 findet bereits zum 8. Mal in Zusammenarbeit mit dem Elternverein und der ref. Kirchgemeinde auf dem Areal des ref. Kirchgemeindehauses ein Bring- und Holtag statt.
Von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr können gebrauchsfähige und funktionstüchtige Gegenstände gratis gebracht und abgeholt werden. Fürs Bringen wird ein kleiner Unkostenbeitrag an die Entsorgung von Fr. 2.-/Familie erhoben.
Wir freuen uns, wenn Sie zahlreich zum «Stöbern» kommen, in unserem Beizli Kuchen oder Hot Dogs geniessen und einfach an diesem lebhaften, kunterbunten Morgen dabei sind.

Weitere Informationen unter www.kirchweg5.ch oder www.elternverein-5616.ch


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