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Gemeindewappen
Freitag, 21.09.2018Beinwil am See

Susanne Wille

Text und Bild: Thomas Moor

Alle Ohren der Region sind jeweils auf jene Geschichtenerzähler gerichtet, die im Rahmen des Erzähltals ihren Auftritt haben. Am Bettagsonntag gesellten sich geschätzte 900 000 Ohren (450 000 Hörer) schweizweit dazu. Radio SRF1 mit der beliebten Sonntags-Talksendung «Persönlich» gastierte im Beinwiler Löwensaal. Moderator Christian Zeugin empfing Journalistin und SRF-Moderatorin Susanne Wille (10 vor 10) und Thomas Amstutz (Ceo Feldschlösschen). Die beiden Gäste erzählten Spannendes aus ihrem Leben, über ihren Werdegang, ihren beruflichen Alltag etc. und zogen die Besucher in ihren Bann.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

freitag, 21.09.2018Reinach

Ludwig Suter

Text und Bild: Peter Siegrist

Der Auftritt von Ludwig Suter aus Beromünster in der Reinacher Gemeindebibliothek war «Erzähltal» in Reinkultur. Der Grafiker aus Beromünster erzählte frisch und frank von seinen Erfahrungen beim Gestalten von Büchern und Broschüren. Auf humorvolle Art gab er den über 50 Zuhörenden einen Einblick in seine Buchwerkstatt und zeigte auf, welche Hürden bei solchen Projekten zu nehmen sind. Ludwig Suter ist jedoch nicht nur als Buchautor, Grafiker und Illustrator bekannt. Seit Jahren begeistert er als erzählender Nachtwächter in Beromünster und Luzern viele Menschen auf Rundgängen durch den Flecken und durch die Stadt. Das Bibliotheksteam Reinach hatte mit der Einladung Suters eine gute Wahl getroffen, jeder Stuhl, selbst die bereitgestellten Festbänke in der Bibliothek waren alle besetzt.

Freitag, 21.09.2018Zetzwil

ARGUS

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wenn im sicherheitspolizeilichen Einsatz überdurchschnittliche Professionalität gefordert ist, kommt die Sondereinheit ARGUS zum Zug. Daniel Heggli arbeitete viele Jahre bei der SE ARGUS und erlebte unglaubliche Geschichten, die er am Erzähltal im Zetzwiler Gemeindesaal zum Besten gab. Wenn die Polizei bei besonders heiklen Themen keine Lösung findet, wie z.B. bei einer Festnahme bewaffneter oder schizophrener Personen, wird die Sondereinheit ARGUS zugezogen. «Ein Einsatz ist erst erfolgreich, wenn kein Blut vergossen und niemand getötet wurde» so Heggli. Alle Actionszenen in Krimiserien bei denen der Täter durch einen abgefeuerten Schuss durch ein Fenster geschleudert wird, habe nichts mehr mit der Realität zu tun. Es ist viel Vorbereitung und Disziplin bei der Sondereinheit Argus gefragt. Hierfür sind absolutes Teamwork, eine optimale Kommunikation und eine perfekte körperliche und geistige Fitness gefordert. Im Alltag leisten sie alle normalen Polizeidienst und werden im Ernstfall hinzugezogen. Ebenfalls verantwortlich ist die ARGUS für Personen- und Begleitschutzeinsätze für Bundesräte, Politiker etc. Auch dabei sind sie bei Rückführungen von Flüchtlingen, Sitrak-Transporten, wobei Gefängnisinsassen aus dem Sicherheitstrakt ins Spital gebracht werden müssen oder befreien Geiseln aus gefährlichen Situationen. Ein sehr gut besuchter Vortrag der unglaublich spannend war und jeden einzelnen Zuhörer staunen liess!

Freitag, 21.09.2018Menziken

Herbsttagung der Gemeindeammänner im Falkenstein

Text und Bild: Jennifer Loosli

Zum Auftakt der diesjährigen Herbsttagung lud die Residenz Falkenstein ASANA AG alle Gemeindeammänner des Bezirks Kulm ein. Mit einem interessanten Rundgang wurde den Gemeindeammännern die Institution ein Stück näher gebracht.

Gemeindeammann Erich Bruderer hiess in der schönen Residenz für Wohnen und Pflege Falkenstein in Menziken alle herzlich willkommen. «Es ist wunderbar, dass alle den Weg nach Menziken gefunden haben und ich freue mich nun auf einen gemeinsamen Rundgang durch die alten und neuen Gemäuer» so Erich Bruderer. Ursula Gnädiger, die Geschäftsleiterin des Falkensteins, führte die Gemeindeammänner durch die drei Gebäude und erzählte interessante Details dazu. Martin Heiz, Gemeindeammann von Reinach, ergänzte Ursula Gnädigers Informationen teilweise mit lustigen Fakten aus früheren Zeiten. Zum Ende der Führung gab es einen leckeren Apéro, während man sich untereinander austauschte. Das Treffen der Gemeindeammänner dient jeweils dem Informationsaustausch. Was die Themen dieses Informationsaustausches waren, entzieht sich unserer Kenntnis, da das Gespräch ohne Presse, hinter verschlossenen Türen im Huus 74 stattgefunden hat.

Freitag, 21.09.2018Gontenschwil

Pilotenleben

Text und Bild: Eing.

Der Begriff Erzähltag machte auch an diesem Anlass seinem Namen alle Ehre: Zwei erfahrene Piloten – Werner Frey und Dominik Simmen – erzählten auf unterhaltsame Weise aus ihrem Berufsalltag. Ein rundum gelungener Anlass.

Ursula Kaufmann, Präsidentin der Kulturkommission Gontenschwil, konnte im Saal des Restaurants Geisshof rund 80 Personen begrüssen. Sie führte ausgezeichnet und auf lockere Art und Weise durch den Anlass.

Am Tisch sassen zwei erfahrene Berufspiloten: Auf der einen Seite Werner Frey, ein ehemaliger Gontenschwiler. Er hat sein ganzes Berufsleben in der Fliegerei verbracht. Er arbeitete als Helikopterpilot und anschliessend war er als Linienpilot auf der ganzen Welt unterwegs. Heute ist er 69-jährig und pensioniert. Auf der anderen Seite sass der erst 28-jährige Dominik Simmen, ebenfalls ein Gontenschwiler. Er ist sehr jung in die Fliegerei eingestiegen und arbeitet heute als Basisleiter und Instruktor bei der Airport Helicopter AHB AG in Neudorf LU. Dominik hat seine vielversprechende berufliche Karriere noch vor sich. Bei beiden Piloten wurde der faszinierende Traum vom Fliegen Wirklichkeit. So erzählten die beiden spannenden Persönlichkeiten ausführlich aus ihrem Pilotenleben.

Die Zuhörer vernahmen wie ihre fliegerische Vorschulung verlief, wie sie mit sichtlichem Stolz ihren ersten Alleinflug unternahmen und ihr Pilotenbrevet in Empfang nehmen durften. So konnten sie ihre spannende Pilotenlaufbahn starten. Dazu gehört natürlich nicht nur die eigentliche Flugzeit, sondern auch die minutiösen Vorbereitungen auf jeden einzelnen Flug. Der aufmerksame Zuhörer merkte sofort, in der Fliegerei wird nichts dem Zufall überlassen. Mit einem Schmunzeln erzählten die beiden Piloten auch die eine oder andere spannende Reminiszenz aus ihrem Flugalltag. Schliesslich konnten auch die Zuhörer ihre eigenen Frage stellen und erhielten natürlich aus berufenem Munde eine fundierte Antwort.

«Würden Sie die Pilotenlaufbahn wiederum ergreifen?», fragte Ursula Kaufmann zum Schluss der Erzählrunde. Beide Piloten waren sich einig. Sie würden sofort und ohne zu Zögern wieder diese Laufbahn einschlagen. Fliegen fasziniert halt.

Beim anschliessenden Apéro, den die Kulturkommission offerierte, nutzten viele Besucher die Gelegenheit, die beiden Piloten auch persönlich kennenzulernen. Bald lockte der auf der nahen Wiese des benachbarten Landwirtschaftsbetriebs stationierte Helikopter Robinson RH22 die Besucher ins Freie. Da durfte natürlich das eine oder andere Erinnerungsfoto nicht fehlen.

Freitag, 21.09.2018Polizei

«LOVE SCAM» Tatort - Internet

Text: ZVG., Bild: Pixabay

Betrügerinnen und Betrüger legen immer wieder grosse Kreativität an den Tag und es werden ständig neue Betrugsmaschen und Tricks erfunden.

Aus rechtlicher Sicht spricht man von Betrug, wenn jemand in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt. Die rechtliche Definition gilt für die unterschiedlichsten Anwendungen von Betrug: auf der Strasse, an der Haustüre, per Post oder am Telefon aber auch mit Hilfe von E-Mails und generell im Internet.

Viele Betrüger und Betrügerinnen nutzen das Internet für ihre kriminellen Taten – immer öfter und mit Erfolg. Das Internet hilft ihnen dabei, ähnlich wie beim Phishing, effizient über die Landesgrenzen hinweg zu handeln, an mögliche Opfer zu gelangen und gleichzeitig die Spuren zu verwischen.

Love Scam / Romance Scam:
Betrüger und Betrügerinnen geben sich unter falschen Identitäten in Partnerbörsen und in sozialen Netzwerken als verliebte Verehrerinnen und Verehrer aus. Sie umwerben die Opfer mit Komplimenten und Liebesschwüren und versuchen anschliessend, ihnen mit rührseligen Geschichten Geld aus der Tasche zu ziehen.

  • Zahlen Sie niemals Geld an Menschen, die Sie nicht persönlich – d.h. aus dem Offline-Leben kennen
  • Stellen Sie kritische Fragen
  • Bleiben Sie so anonym wie möglich
  • Verschicken Sie keine intimen Bilder oder Videos von sich

Typische Opfermerkmale: Betrügerinnen und Betrüger nutzen gezielt menschliche Schwächen aus, und Schwächen hat bekanntlich jeder einmal! Dazu gehören im Besonderen Gier, Naivität, Ignoranz, Dickköpfigkeit, Arroganz oder Liebesbedürftigkeit.

Typische Betrugssituationen: Wer sich gerade in einer persönliche Krise befindet, unter Stress oder Zeitdruck steht, gerade euphorisch vor Glück oder über etwas sehr betrübt ist, unbedingt Geld braucht oder ein grosses Bedürfnis nach Liebe, Zuwendung und Anerkennung hat, sollte sich vor Betrügerinnen und Betrügern in Acht nehmen und Angebote oder Kontakte besonders kritisch prüfen.

Falls Sie Opfer eines Betrugs wurden:
Schämen Sie sich nicht! Sammeln Sie Beweismittel und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Bleiben Sie sicher – auch im Internet.
Ihre Regionalpolizei.


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Freitag, 21.09.2018Meisterschwanden

Jubiläum und Flohmarkt der Ludothek Fahrwangen

Text und Bild: Eing.

Im August 2018 hat das Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen der Ludothek Fahrwangen begonnen. Ein ganzes Jahr lang wird es immer wieder Sonderaktionen geben. Die Hauptattraktion zum Jubiläum findet im Rahmen des Spielsachen-Flohmarktes statt.

Der alljährliche Flohmarkt findet dieses Jahr am 27.10. 2018 von 10.00 bis 14.00 Uhr in der Mehrzweckhalle in Fahrwangen statt. Dabei werden Spiele und Spielsachen von der Ludothek günstig abgegeben. Aus Spenden bietet die Ludothek auch Bücher für Klein und Gross, DVDs, CDs und Nippes zum Verkauf an. Das Highlight für die Kinder beim Flohmarkt ist der Verkauf von eigenen Spielsachen auf mitgebrachten Decken. Da fanden schon Gross und Klein neue Schätze. Der Erlös kommt der Ludothek in Form von neuen Spielen und dem Unterhalt zu Gute.

Anlässlich des Jubiläums haben die Besucher die Möglichkeit an einem Gewinnspiel teilzunehmen und am Glücksrad zu drehen. Für die Kinder gibt es Luftballons und Tattoos. Und natürlich darf auch ein Geburtstagskuchen nicht fehlen.

Bei der Ludothek können Eltern gegen eine Gebühr die Spiele, Spielsachen und Fahrzeuge vier Wochen lang ausleihen. Wer dies regelmässig nutzen möchte, hat mit einem Jahresabo für 20 Franken nur geringe Kosten. Aber auch ohne ein Abonnement ist die Ausleihe möglich, wenn es beispielsweise beim Kindergeburtstag etwas Besonderes sein soll, oder wenn Enkelkinder zu Besuch kommen.

Die Ludothek Fahrwangen ist auf die Unterstützung von engagierten Mitarbeitern angewiesen. Wenn Sie Freude am Spielen haben und das Ludo-Team gerne ergänzen möchten, kommen Sie während der Ausleihe unverbindlich zum Schnuppern vorbei. Die Ludothek befindet sich im Schulhaus Variel gegenüber der Bibliothek.

Neue Öffnungszeiten:
im 2-Wochen-Rhythmus: Mi., 13.30–15.00 Uhr
Do., 17.00–18.30 Uhr
Im 4-Wochen-Rhythmus: Sa., 9.30–11.00 Uhr

Offene Samstage: 3. November, 1. Dezember, 12. Januar 2019

Während den Schulferien bleibt die Ludothek geschlossen.

Die aktuellen Daten sind auf unserer Website www.ludothek-fahrwangen.ch und auf Facebook nachzulesen.

Freitag, 21.09.2018Beinwil am See

Rauchende Colts und eine geheimnisvolle Prinzessin

Text und Bild: Eing.

Ganz im Zeichen der Filmmusik steht die 24. Konzertsaison von musiXmaX: Vom amerikanischen Western, über den Krieg der Sterne bis zum japanischen Zeichentrickfilm – mit dieser Bandbreite dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Wiederum treffen sich seit Ende August rund 60 Amateur-Musikantinnen und -Musikanten, vorwiegend aus der Region Aargau, in Niederlenz, um in nur zwei Monaten anspruchsvolle konzertante Blasmusik-Werke einzustudieren Auch 2018 leitet der bekannte Dirigent Roland Fröscher aus Belp das musiXmaX-Orchester.

Erst die mitreissende Filmmusik macht das Kino zum Erlebnis, dies seit den Anfängen des Tonfilms bis heute. Eine breite Palette facettenreicher Melodien aus mehr als einem halben Jahrhundert Filmgeschichte, vom Wilden Westen bis zum Fernen Osten, präsentiert das Konzertprogramm 2018 von «The Cowboys Overture» (Williams/Curnow) über «Red Pony Suite» (Copland), «Star Wars Saga» (Williams/de Meij), «How To Train Your Dragon» (Powell/Moren) bis hin zu «Princess Mononoke» (Hisaishi/Morita). Natürlich darf auch der bekannte Komponist Philip Sparke nicht fehlen: Wo wäre ein Kinobesuch nicht passender als in der Filmhochburg New York: «A Weekend In New York» stimmt beschwingt aufs Filmerlebnis ein.

Wir freuen uns, Sie in Beinwil am See begrüssen zu dürfen: Sonntag, 28. Oktober 2018, 18.30 Uhr im Löwensaal. Siehe auch www.musixmax.ch

Freitag, 21.09.2018Hallwil

Faltbare Einkaufstaschen nähen

Text: Eing., Bild: Pixabay

Wir treffen uns im Vereinszimmer und nähen uns praktische und faltbare Einkaufstaschen

Wann: Mittwoch, 17. Oktober, 19 Uhr
Kosten: Fr. 10.–, Nichtmitglieder Fr. 15.–
Material: Fr. 5.– bis 10.–

Wenn möglich eigene Nähmaschine mitnehmen.

Info und Anmeldung: Ruth Schwegler, 062 777 37 06, schwegler.anton@bluewin.ch

Freitag, 21.09.2018Beinwil am See

Clean-Up-Day 2018

Text und Bild: Eing.

Bei prächtigem Spätsommerwetter marschierten knapp 70 kleine und grosse Helfer, ausgestattet mit Abfallsack und Greifzange durchs Dorf.

Auch am diesjährigen Clean-Up-Day durfte der Elternverein Böju viele motivierte Familien begrüssen, welche mit ihrem Kommen aktiv ein Zeichen gegen das Littering setzten. Während 1 1/2 Std. wurde mit guter Laune die Umgebung von herumliegendem Abfall, wie Glasflaschen, Büchsen, Papier und vor allem Zigarettenstummel befreit. Nach getaner Arbeit wurden alle mit einer feinen Wurst vom Grill belohnt, welche vom Gemeinderat offeriert wurde. In geselliger Runde wurde noch lange geplaudert, während die Kinder friedlich spielten. Ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden, welche an diesem Event teilnahmen und einen wertvollen Beitrag für die Sauberkeit unserer Umwelt leisteten.

Mittwoch, 19.09.2018

Andrea Barth wird die neue Gemeindeschreiberin

Text und Bild: Eing.

Vor einigen Monaten wurde bekannt, dass Roland Suter nach vier Jahren die Gemeindeverwaltung in Hallwil verlassen wird. Schnell war eine Nachfolgerin gefunden: Stellvertreterin Andrea Barth übernimmt ab dem 1. November 2018 den Job als Gemeindeschreiberin.

Die Verwaltungslehre absolvierte Andrea Barth bei der Gemeinde Hunzenschwil. Nach der intensiven und lehrreichen Zeit in Hunzenschwil wechselte sie als Verwaltungsangestellte zur Gemeinde Niederlenz und arbeitete dort auf der Gemeindekanzlei und Einwohnerkontrolle. Als ein Jahr später die Stelle der stellvertretenden Gemeindeschreiberin in Hunzenschwil frei wurde, kehrte Andrea Barth mit knapp 20 Jahren zu ihrem Lehrbetrieb zurück. Die abwechslungsreichen Arbeiten in einer öffentlichen Verwaltung gefallen ihr. Scheinbar habe sie schon als Kind im Primarschulalter «Bürofräulein» gespielt und geäussert, dass sie einmal Gemeindeschreiberin werden möchte. Mit der Geburt ihres ersten Kindes zog sie sich aus dem Berufsleben zurück und widmete sich dem Muttersein. Ganz weg war sie nie, hat sie doch immer wieder verschiedene kleinere Vertretungen wahrgenommen oder Büroarbeiten für Externe erledigt. Der Wunsch nach einem geregelten Berufsleben wuchs und so hat sie vor drei Jahren den Wiedereinstieg gewagt. Seither arbeitet sie als Gemeindeschreiber-Stellvertreterin in Hallwil. Zusammen mit ihren drei Kindern wohnt die 37-Jährige in Staufen. Den Arbeitsweg nach Hallwil legt sie teilweise sogar mit dem Fahrrad zurück. Denn sportlich ist die neue Gemeindeschreiberin auch: Sie ist aktiv im Turnverein Hendschiken dabei, geht gerne in der Natur joggen, ist auf dem Bike im Wald oder im Winter auf den Langlaufskis anzutreffen. Zwischendurch spielt sie Theater und schlüpft so in verschiedene Rollen. Wenn die in Hendschiken aufgewachsene Andrea Barth die Türe in ihr Büro öffnet, trifft sie auf ein vielseitiges Arbeitsgebiet. Genau diese Vielseitigkeit sowie den Kontakt mit der Bevölkerung in allen Lebenslagen gefallen ihr.

Zu den Hauptaufgaben von Andrea Barth gehören Vorbereitungs-, Koordinations- und Vollzugsarbeiten. Sie ist das neue Bindeglied zwischen der Bevölkerung und dem Gemeinderat. Der Bevölkerung steht sie als Ansprech- und Vertrauensperson zur Verfügung. Den Gemeinderat wird sie beratend unterstützen. Das breite Tätigkeitsgebiet auf einer kleinen Verwaltung wie Hallwil gefällt Andrea Barth. Es macht die Arbeit attraktiv und abwechslungsreich. Den Kontakt mit den Leuten, für sie bei Sorgen und Problemen da zu sein und sie konstruktiv zu unterstützen, mit ihnen aber auch schöne Momente teilen zu können, das schätzt sie an ihrem Berufsalltag besonders. Die Menschen hinter den Bezeichnungen ändern sich, doch alles andere wird laufen wie vorher. «Es wird sich nicht viel verändern, wir sind ein gut eingespieltes Team», so Andrea Barth. Sie freut sich auf die neue Herausforderung. Neu ins Verwaltungsteam wird Manuel Dietiker aus Niederlenz stossen. Er wird ab dem 1. November 2018 die Stellvertretung der Gemeindeschreiberin übernehmen. Wenn jemand Neues kommt, geht meistens auch jemand. Roland Suter, der vor vier Jahren das Amt des Gemeindeschreibers in Hallwil angetreten hat, verlässt die Gemeinde, um in selber Funktion in Niederlenz tätig zu sein. Damit kehrt der 36-jährige zu seinem «Ursprung» zurück. Er wohnt nach wie vor in Möriken-Wildegg, wo er vor knapp 20 Jahren bereits seine Verwaltungslehre absolvieren konnte. Roland Suter blickt dankbar auf die Zeit in Hallwil zurück. «Spannend und abwechslungsreich sei sie gewesen», meint er. In den letzten Jahren konnte Roland Suter berufliche Erfahrungen sammeln und auch freundschaftliche Kontakte aufbauen, was ihm besonders positiv in Erinnerung bleiben wird. Dafür bedankt er sich bei der Haubuer-Bevölkerung, dem Gemeinderat und dem Verwaltungsteam herzlich.

Mittwoch, 19.09.2018Region

Neue Lehrpersonen

Text und Bild: Eing.

Miriam Terragni
Die Schweizerin studierte an der Musikhochschule Basel bei G. Hildenbrand sowie bei P.-L. Graf und schloss mit dem Solistendiplom bei F. Renggli ab. Weitere Impulse folgten während ihres Studienjahres in Paris bei P.-Y. Artaud und P. Racine. Die Gewinnerin zahlreicher nationaler und internationaler Preise ist Soloflötistin des Argovia Philharmonic. Produktionen für Radio und TV sowie zwei CDs mit ihrer Pianistin C. Sarasin unterstreichen ihre Vielseitigkeit. Zusätzlich erteilt die ausgebildete Mentaltrainerin und Hypnotherapeutin Kurse für Lehrpersonen und Musiker. Sie unterrichtet in Allschwil, Reinach und Laufen und übernimmt für ein Jahr eine Stellvertretung in Hitzkirch.

Christa Hellmüller
Ich freue mich sehr darauf, ab diesem Schuljahr an der Musikschule Hitzkirch die Celloklasse zu unterrichten! Es macht mir Spass, Kinder und Erwachsene verschiedenen Alters auf dem Weg mit dem Cello und der Musik zu begleiten und begeistern. Ich bin gebürtige Thunerin, habe dann in Luzern bei Christian Poltera den Pädagogik-Master sowie den Performance-Master abgeschlossen und lebe jetzt in Kriens. Zusätzlich unterrichte ich an der Musikschule Beinwil am See und an der Kanti Beromünster. Neben dem Unterrichten gebe ich Konzerte, z.B. im Duo CHELO, oder auch in verschiedenen anderen Formationen. In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport, treffe mich mit Freunden und bin gerne in der Natur.

Gisela Leitlein
Ab diesem Schuljahr darf ich den Kinderchor der Musikschule Hitzkirch leiten, worauf ich mich sehr freue, kann doch das gemeinsame Singen für das weitere Leben prägend sein. Aufgewachsen bin ich in Stuttgart und wohne seit 1996 mit meiner Familie in Meisterschwanden. Nach der Ausbildung zur Kirchenmusikerin studierte ich Musikpädagogik mit Hauptfach Rhythmisch-Musikalische Erziehung. Weiterführende Gesangsstudien und ein Primarschullehrerstudium ergänzten meine Ausbildung. Von 1991 bis 2003 unterrichtete ich in verschiedenen Musikschulen Musikgrundschule, Klavier, Blockflöte und leitete einen Kinderchor. Seit 2000 bin ich Kirchenmusikerin in Hitzkirch und leite verschiedene Chöre.

Mittwoch, 19.09.2018Seengen

Club 88 Seengen im Berner Oberland

Text und Bild: Eing.

Einmal nicht mit Rucksack, dafür mit Handtäschli, machten die Frauen des Club 88 ihren Ausflug ins Berner Oberland. Wenn die Frauen verreisen, dann wollen sie es gemütlich haben und die Kameradschaft pflegen. Die SBB reservieren leider keine Plätze, wenn man nicht ein Gruppenbillett vorweisen kann.

Alle hatten nämlich eine günstige Tageskarte besorgt. Aus diesem Grund erstürmten die Frauen bereits in Luzern den Speisewagen, um bei Kaffee, Gipfeli und nachfolgendem Apéro bequem über den Brünig nach Interlaken zu reisen.

Die extra gebuchte Schifffahrt erster Klasse auf dem Thunersee war schon wettermässig ein absoluter Höhepunkt. Nach dem Mittagessen an Bord der MS Stadt Thun genossen die Clubfrauen Wohlfühlmomente auf dem Oberdeck bei leichtem Fahrtwind und angenehmen Temperaturen. Eine Art Liegestühle gab es da zum Relaxen oder für ein Nickerchen. Das lautlose Gleiten im türkisgrünen Wasser verbreitete ein Feeling wie in der Karibik. Frei war die Sicht auf die grünen Hänge vom Beatenberg mit Niederhorn und den markanten Einschnitt des Justistales. Die Dörfer am Thunersee, vor allem Sigriswil, zeigen eine wohltuende Harmonie von braunen Chalets, die von keinen betonierten Bausünden entstellt wird. Über der Bucht von Spiez herrscht der Niesen, diese aussergewöhnlich klare Pyramide. Er ist in der Thunersee-Landschaft der auffälligste Berg und vom ganzen Seebecken aus überall klar zu erkennen.

In Thun kam Leben in die Frauengruppe. Die Zähringerstadt an der Aare mit der Bälliz-Insel und den Holzbrücken bot Gelegenheit zum Stöbern, Flanieren und Verweilen. Es gibt viele schicke Boutiquen und trendige Shops. Beeindruckend sind die Lauben und Hochtrottoirs in der Altstadt und vor allem der imposante Rathausplatz mit seinen historischen Bauten. Thun bot so viel Interessantes, dass die Abfahrtszeit für die Heimreise immer wieder hinausgeschoben wurde.

Mittwoch, 19.09.2018Schongau

Männerriegenreise nach Elm

Text und Bild: Eing.

Keine Reise ohne Fortbildung, denn der erste Halt der zwölfköpfigen Reisegruppe galt der Besichtigung der Holzbau AG Tschopp am Tag der offenen Tore in Hochdorf. Anlass dazu bot die neue Produktionshalle und die mit modernsten Maschinen automatisierte Herstellung der Bauteile.

Am späteren Nachmittag glaubte unser Chauffeur der erfreulichen Meteoprognose, die aufgelockerte Bewölkung versprach, uns jedoch über den Klausenpass eine Fahrt in Regen und Nebel bescherte. Nichts desto trotz erreichten wir das Reiseziel Elm dennoch zu vorgesehener Zeit und bezogen im Gasthaus Segnes unsere heimelige Herberge.

Nach der morgendlichen Stärkung erwartete uns eine unterhaltsame und eindrückliche Führung durch die einzige noch bestehende, über 100-jährige Schiefertafelfabrik (Museum) der Schweiz. Mit Enthusiasmus erzählte uns der Führer vom Schieferabbau, vom verheerenden Bergsturz (11. Sept. 1818), der Schiefertafelherstellung, die in 32 Arbeitsgängen erfolgte und den Niedergang des einst so blühenden Handwerks. Die zweckmässigen einfachen Gerätschaften und die immer noch betriebsbereiten Werkmaschinen lassen die Besucher den Werdegang der Schiefertafel hautnah erleben. Erstaunlich, wie in den niedrigen, dunklen und engen Arbeitsräumen ideenreich und innovativ gearbeitet wurde. Es lebe die ehrwürdige Schiefertafelgeneration.

Besondere Aufmerksamkeit weckte ein dicker Band aus dem Jahre 1929, in dem alle Gemeinden der Schweiz aufgeführt sind. Darin sind wichtige Personen wie Gemeindepräsident, Gemeindeschreiber und Hebamme sowie Handwerksbetriebe, wie Sägerei, Küferei, Wagnerei, Sennerei, Schuhmacher oder Spezereien verzeichnet.

Ebenso begeistert erfuhren wir über die geologische und sagenhafte Entstehung des berühmtesten Loches der Welt. Leider haben dichte Nebelschwaden den Blick zum Martinsloch, wo jeweils Ende September und Mitte März die Sonne auf den Kirchturm von Elm scheint, verhindert.

Eine Reise mit angemessener körperlicher Betätigung gehört selbstverständlich ebenfalls zum Reiseprogramm. Mit der Begehung des Elmer-Citro-Quellenweges, auf dem die Wanderer eine wunderbare Sicht auf das Dorf Elm und den Talboden geniessen können, erfüllte sich der sportliche Anspruch. Zur Belohnung wartete am Ende des Bergweges in einem kühlen Bottich ein erfrischendes Elmer Citro auf die rüstigen Wanderer.

Die Heimfahrt führte auf direktem Weg in die Linde Müswangen, wo wir uns mit einem stärkenden Nachtessen von der erlebnisreichen Ausfahrt verabschiedeten.

Unserem umsichtigen Chauffeur und Reiseleiter Markus danken wir ganz herzlich für den gelungenen Ausflug.

Mittwoch, 19.09.2018Beinwil am See

In einer anderen Welt

Text und Bild: Eing.

Die Region Oberengadin stand beim Klassenlager der Gemeindeschule Beinwil im Fokus: Rega, Muottas Muragl, Morteratschgletscher, Giovanni Segantini und das Thema Wasser beschäftigten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a und der 5./6b-Klasse.

Es muss nicht immer Kaviar sein: Das Oberengadin, im speziellen St. Moritz, wird unreflektiert oft mit den Reichen dieser Welt in Verbindung gebracht. Dass dies nur einen kleinen Teil des täglichen Lebens im Engadin ausmacht, bekamen die Schülerinnen und Schüler der 6a und der 5./6b aus Böju im September beim Klassenlager in Samedan aufgezeigt. Nach vierstündiger Fahrt mit dem Car der Firma Merz wurde am ersten Tag das Patrizierhaus der Stadt Lenzburg im alten Dorfteil des Oberengadiner Hauptortes erreicht. Die Unterkunft bot den 36 Kindern und den Erwachsenen beste Bedingungen. Köchin Daniela Diala verwöhnte mit Hilfe ihrer Tochter Nenna die Lagerteilnehmer wunderbar. Da auch das Wetter mitmachte, durften alle eine herrliche Woche erleben. Sie brachte den Kindern viel Neues und Faszinierendes, vor allem aber eine den meisten (noch) unbekannte Region näher. Eine etwas andere Welt. Christoph Zumsteg, Lehrer der Klasse 6a, war mit seinem bereits dritten Klassenlager in Samedan hoch zufrieden. Unterstützt wurden er und Ueli Meister (5./6b) vor Ort u. a. auch von Peter Eichenberger.

Nach einem Foto-OL am Montag in Samedan, stand am Dienstag mit der Führung durch die Rega-Basis am Flugplatz der erste Höhepunkt auf dem Programm. Ein Film bot zudem Einblicke in die Arbeit der Rega. Mit dem Zug ging es anschliessend Richtung RhB-Station Morteratsch, wo zu Fuss der rund einstündige Weg zum Gletscher unter die Füsse genommen wurde. Eindrücklich die verschiedenen Tafeln, auf denen der jeweilige Gletscherstand in den letzten 100 Jahren angezeigt wurde. Auch die Moränen gaben Hinweise auf den grossen Rückgang beim Morteratschgletscher.

Der Mittwoch stand im Zeichen von Muottas Muragl und Pontresina. Mit der Drahtseilbahn fuhren die Klassen auf 2456 m über Meer, wo der Skulpturenpark besichtigt und die «Segantinilandschaft» gezeichnet wurden. Der weltbekannte grandiose Blick über die Oberengadiner Seenlandschaft beeindruckte. Die Berge mit den weissen Riesen wie Piz Palü oder Piz Bernina vor Augen, ging es auf der Wanderung in rund drei Stunden hinunter nach Pontresina. Die Lawinenverbauungen am Berg und der 7,5 Mio. teure Schutzwall sagten einiges aus über die Gefahrenlage des bekannten Kurortes.

Der Besuch des Segantini-Museums in St. Moritz war am Donnerstagmorgen angesagt. Museumsführerin Ursi Fuchs erklärte im Kuppelsaal die grossen Werke «Werden – Sein – Vergehen» und Giovanni-Segantinis-Maltechnik. Mit eigenen Zeichnungen/Malereien durften sich die Schüler Sujets ausdenken und die Strichtechnik anwenden. Voll von Eindrücken verliessen die Kinder nach zehn Uhr das Museum. Mit der Fahrt im Engadin-Bus entlang der wunderschönen Oberengadiner Seen erreichte die Gruppe Maloja, wo Wissenswertes über die Wasserscheide am Piz Longhin (Inn – Rhein – Po) und über den alten Schmugglerpfad Murettopass (Flüchtlingsroute im Zweiten Weltkrieg) zu erfahren war. Im Turm Belvedere ob Maloja wurde bei einer Pro-Natura-Ausstellung viel zum Thema Wasser vermittelt und die Gletschermühlen stiessen bei den Kindern auf reges Interesse.

Am Donnerstagabend stand ein «Bunter Abend» auf dem Programm und am Freitagmorgen hiess es vor allem «Unterkunft putzen». Um 11 Uhr fuhr der Merz-Car wieder Richtung Unterland, mit dem obligaten Halt im Heidiland. Superpünktlich um 16.15 Uhr traf der Bus mit den 36 Kindern und der Lagerleitung wohlbehalten beim Chrosihus in Böju ein. Mit vielen glücklichen Kindern nach einer Woche voller starker Eindrücke in einer der schönsten Regionen unseres Landes.

Bericht: Stephan Kiener
Fotos: Stephan Kiener, Peter Eichenberger

Mittwoch, 19.09.2018Menziken

Ein Stück Schweizer Industriegeschichte

Text und Bild: fabienne Hunziker

Namen wie Barry, Susi, Pony, Indiana Bill, Edelweiss oder Güggel findet man gepaart mit aufwendig und schön gestalteten Bildern auf den alten Verpackungsschachteln von Zigarren und Stumpen. Plakat- und Verpackungsgestaltungen, welche in der heutigen Zeit teilweise unvorstellbar wären.

Kinder auf Zigarrenverpackungen und Werbeplakaten mit Slogans wie «Fördert die Arbeit» oder «Hebt das Wohlbefinden». Damit wurden Zigarren und Tabakwaren vor rund 150 Jahren beworben. In den Jahren ab 1838 begann die Zigarrenindustrie in der Region stetig zu wachsen und liess damit einen weltweit wichtigen Industriestandort entstehen. Als sich die Baumwoll- und Webindustrie auf Grund der mit Wasserkraft betriebenen Webstühlen in andere Regionen der Schweiz verlagerte, musste ein neuer Wirtschaftszweig gefunden werden. Sogar amerikanische Soldaten, welche 1861 im Krieg im Einsatz waren, wurden mit Stumpen aus dem Wynen- und Seetal beliefert. In über 150 Fabriken fanden rund 4500 Männer und Frauen ein gesichertes Einkommen. Das Stumpenland florierte während vieler Jahre. Nicht nur die Herstellung der Zigarren selbst, sondern auch die Verpackungsindustrie und die Weiterentwicklung der Maschinen, welche zum Rollen der Zigarren benötigt wurden, konnten teilweise in der näheren Umgebung gebaut werden. Einen spannenden und lehrreichen Einblick in die Geschichte dieser Industrie bietet das Tabakmuseum aargauSüd in Menziken. Die umfangreiche Sammlung, welche in der ehemaligen Kapelle gezeigt wird, ist sehr beeindruckend. Detailgenau kann der Besucher die Herstellung und Verarbeitung verschiedenster Zigarren und Stumpen nachvollziehen. Welcher Tabak eignet sich wofür? Woher kommt der verwendete Tabak? Wo wurden welche Zigarren hergestellt? Ein Team von Freiwilligen nimmt die Besucher gerne mit auf die Reise in die Vergangenheit und auch durch die Geschichte der Entstehung des Museums. Das Museum ist jeden ersten Sonntag im Monat (ausser Juli und August) von 10.00 bis 12.00 Uhr für alle Besucher geöffnet. Auch für Apéros, Firmenanlässe oder einer Zigarrenverkostung in der gemütlichen Smokerlounge können individuelle Termine vereinbart werden.

Mittwoch, 19.09.2018Schongau

Anpfiff zum 40. Dorfturnier

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Bereits zum 40. Mal fand das beliebte Dorfturnier statt. Die ehrgeizigen Teams kickten Anfang September um Ruhm und Ehre. Auch das gemütliche Beisammensein kam am Abend mit dem Barbetrieb nicht zu kurz. Der Sonntag war für die Schüler reserviert. Bei schönstem Wetter wurden eifrig viele Tore geschossen.

Seit 1978 findet das traditionelle Dorfgrümpelturnier jedes Jahr statt. Längst treten nicht mehr nur Mannschaften aus dem Dorf gegeneinander an. Teams wie die lokalen Hobbykickers, los alcoholicos aus Horgen oder Olympia Däniken nahmen am Turnier teil. Die Frauenquote in den Teams war eher niedrig, obwohl doch die Damentore doppelt zählten. Bei schönstem Wetter konnten die spannenden Spiele ausgetragen werden. Während die Erwachsenen am Samstag unermüdlich um Siege kämpften, kamen die Schüler am Sonntag zum Einsatz. Die ehrgeizigen Kinder standen den Erwachsenen in Sachen Kampfgeist natürlich in nichts nach. Für die feine Verpflegung der Fussballer sorgte das eingespielte Team des Turnvereins. Das Team Olympia Däniken gewann vor der lokalen Mannschaft FC blue fire und SV Drina aus Hausen bei Brugg. Das Schülerturnier, in welchem die Kinder als Nationalteams an den Start gingen, wurde vom orangen Team dominiert. Team Holland gewann vor der Schweiz und Brasilien. Wohl für viele Fussballfans ein Wunschresultat für die nächste WM.

Mittwoch, 19.09.2018Seengen

Der Herbst und die Kürbis-Saison stehen vor der Tür

Text und Bild: jennifer loosli

Das weit herum bekannte Herbstfest der Familie Remund fand diesen September zum achten Mal auf ihrem Hof in Seengen statt. Hauptattraktion: natürlich die vielen Kürbisse, die es auch dieses Jahr wieder in grossen Mengen zu bestaunen und zu kaufen gab.

Bei diesem Wetter hatte man das Gefühl, dass man sich noch im Sommer befindet, doch als die Gäste bei der Familie Remund auf dem Hof eintrafen, merkten sie schnell, dass der Herbst naht. Zierkürbisse in diversen Farben und Formen, Spooktacular- oder Full-Moon-Kürbisse zierten den ganzen Hof in Seengen. Mit 300 Gramm bis zu 20 Kilogramm schweren Exemplaren konnten sich Kürbissuppenliebhaber oder Halloween-Freunde mit diversen Kürbissorten eindecken. Gegenüber dem Kürbis-Paradies wurden die Besucher von einer grossen Auswahl an Hofprodukten empfangen: Früchte, Gemüse, Sirup, Kürbisbier, Konfi, Buurebrot und Butterzöpfe. Neu gab es sogar eigens angepflanzte Süsskartoffeln, welche grossen Anklang bei den Besuchern fanden. Zum Fest gehörten auch diverse Aussteller aus der Region, welche ihre Produkte ebenfalls zum Verkauf anboten. Um Mami eine Freude für Zuhause zu bereiten, durften die Kids mit der Fellnähgruppe Meisterschwanden ihre eigenen Kürbisse lustig verzieren. Viele Gäste genossen in der Sonne eine Kürbissuppe aus dem Feuerkessel und dazu eine leckere Bratwurst vom Grill. Begleitet wurde der Festbetrieb vom Platzkonzert der Liebegger Buuremusig, das den sonnig warmen Tag abrundete.

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Mittwoch, 19.09.2018Beinwil am See

Von Friesenzug bis Brautfahrt auf dem Hallwilersee

Text und Bild: Peter Eichenberger

Wie jedes Jahr führte der Ortsbürgerverein Beinwil am See den traditionellen Dorfumgang durch. In diesem Jahr wurden die Besucher auf den «Sagenweg» mitgenommen. Vor einiger Zeit hat der Verkehrs- und Kulturverein Böju auf den neuen Bänkli einen QR-Code montiert. Mit einem Mobiltelefon kann dieser QR-Code gescannt und die Erzählungen gestartet werden.

31 Personen hörten auf dem Löwenplatz etwas über die Geschichte von Beinwil am See. Unter den Zuhörer war auch Karl Gautschi, der Autor des Buches «Beinwil am See». Herr Gautschi konnte noch viele Ergänzungen zum Gehörten anbringen.

Nach einem Fussmarsch in die Rankstrasse erwartete die Besucher die Geschichte vom Friesenzug, der, wenn die Friesen Heimweh hatten, die Gräber im Breitholz besuchte und dann mit einer goldenen Kutsche durch das Geisterhaus an der Rankstrasse fuhren.

Nach einem längeren Fussmarsch erreichte die illustre Schar den dritten QR-Code. Hier wurde eine Geschichte vom Böjuer «Chäppeli» erzählt. Einziger Überrest der abgebrochenen Kapelle ist die Glocke, die heute noch im alten Schulhaus hängt und alle vier Jahre das Jugendfest einläutet. Auch hängt eine Wappenscheibe im Foyer der reformierten Kirche Beinwil am See.

Nach kurzer Zeit erreichten die Gäste das Seeufer. Hier wurde die Sage vom Schwimmer von Beinwil am See erzählt. Dieser Schwimmer überquerte den See, um seine Geliebte zu besuchen, erreichte das andere Ufer nach 30 Minuten. Als Orientierungshilfe stellte seine Lisa jeweils eine Kerze im Schlafzimmerfenster auf. Doch es nahm kein gutes Ende, der Schwimmer ertrank im Hallwilersee.

Der letzte QR-Code ist am Willibach. Die Brautfahrt auf dem Hallwilersee erzählt, wie eine Hochzeitsgesellschaft, die nach Reinach zur Trauung wollten, auf schlimme Art im Hallwilersee ertrank. Seit dieser Zeit, aber besonders wenn das Wetter umschlägt, hört man am Ufer ein wehmütiges Rufen. Auch wird behauptet, dass wenn jemand im See ertrinkt, man in den Wellen, die der Sturm ans Ufer schlägt, einen Kopf auftauchen sehe.

Nach diesen Sagen und der Wanderung wurde den Besuchern beim Bauernhof «Hess» ein Znüni vom Vorstand des Ortsbürgervereins Böju serviert.

Dienstag, 18.09.2018Reinach

Bei der Ford-Wyna-Garage lag der neue Focus im Fokus

Text und Bild: Thomas Moor

Blütenreinweiss stand er da – im sportlich eleganten Kleid. Beim «meet an greet» auf der Baustelle der neuen Wyna Garage in Reinach war der Fokus der Besucher speziell auf den neuen Ford Focus gerichtet.

Die Baustelle an der Sandgasse bot Gelegenheit, die Ford-Neuheit ins Rampenlicht zur rücken und ihn der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Focus als ST-Line macht (wie der Neubau übrigens auch) zweifellos eine gute Figur. «Da ist Ford wieder ein ganz grosser Wurf gelungen», wie Ford-Wyna-Garage-Betriebsleiter Christoph Schmutz sagt. Äusserlich kann der Focus der vierten Generation schon einmal punkten. Und auch unter dem Blechkleid gehts modern und innovativ zu und her. Punkto Verarbeitung, Ausstattung und Sicherheit lässt Ford auch beim neuen Focus nichts anbrennen. Schlüsselloses zusteigen und starten des Motors, adaptives Fahrverhalten, Einparkhilfe, Smartphoneanbindung: Die Innovationen liessen sich beliebig «fordführen». Freuen darf man sich auch auf die Kombiversion, die für nächsten Sommer angekündigt ist. Jetzt schon da ist eine umfangreiche, wintertaugliche 4x4-Fahrzeugpalette sowie der neue sportliche Fiesta ST.

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Dienstag, 18.09.2018Gontenschwil

Supermoto: Eine grosse Kiste erfolgreich gestemmt

Text und Bild: Thomas Moor

Für jeden etwas dabei – ob für Fahrer oder für Zuschauer: Die Schweizer Supermoto-Szene sorgte Mitte September für Action und spektakulären Motorsport. Gontenschwil wurde zu einem Mekka für Motorsportbegeisterte. Die insgesamt rund 4000 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Ihnen wurde packender Rennsport auf der anspruchsvollen Strecke im Industriegebiet Mättenfeld praktisch nonstop geboten. Dass die Schweizer Supermoto-Szene überhaupt in Gontenschwil gastieren konnte, lag zum einen an den Firmeninhabern, die geschlossen grünes Licht für diesen Sportanlass gegeben haben. Nicht zu vergessen der GS-Club Oberwynental, der mit rund 100 Freiwilligen (inkl. Gastro-Team) eine grosse Kiste bravourös gestemmt und viel Schweiss und Herzblut in den Anlass investiert hat. «Die Rückmeldungen waren bisher alle positiv», wie OK-Präsident Ruedi Märki einen Tag nach der Veranstaltung sagte. Und auch Schweizer Supermoto-Crack Daniel Müller aus Muri sprach – stellvertretend für wohl alle Fahrer – von einer Topveranstaltung. «Das Fazit unmittelbar nach den zwei Renntagen fällt positiv aus», wie Ruedi Märki betont. Ob es eine Zweitauflage geben wird, liess er noch offen. Zuerst müsse alles sauber abgeschlossen sein und alle Zahlen auf dem Tisch liegen, wie er realistisch und richtig sagte.

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Dienstag, 18.09.2018Dürrenäsch

Es gab viele technische Informationen

Text und Bild: Eing.

Das Wochenende der Männerriegen-Reise war gespickt mit vielen interessanten Besichtigungen und noch viel mehr kulinarischen Höhepunkten.

Pünktlich um 7.45 Uhr starteten die 22 Teilnehmer zur diesjährigen Männerriegen-Reise. Der 1. Kaffeehalt wurde im Restaurant Bürgi in Pfyn eingelegt. Neben feinen Gipfeli und Kaffee konnte man noch Schokoladen-Produkte aus eigener Produktion geniessen. Weiter ging die Fahrt Richtung Meersburg, wo man mit der Fähre Richtung Friedrichshafen übersetzte. Ein feines Mittagessen wurde im Restaurant des Zeppelinmuseums eingenommen. Anschliessend konnte man eine interessante Führung unter fachkundiger Leitung im Zeppelinmuseum geniessen. Hier erfuhr man viele technische Details über die Luftschiff-Luftfahrt von der Entstehung bis heute. Die Fahrt ging weiter durch den Bregenzer-Wald Richtung Egg ins Hotel Schettereggerhof. Nach dem Zimmerbezug und Apéro liess man den Abend bei einem feinen Nachtessen ausklingen. Der Morgen danach startete leider mit Regen und Nebel, weshalb die 3-stündige Wanderung ins Wasser fiel. So fuhren alle gemeinsam nach Bezau. Von dort ging es mit der Luftseilbahn nach Baumgarten. Aber auch hier war das Wetter nicht viel freundlicher, so dass man sich kurzerhand zur kleinen Rundwanderung mit Zwischenhalt im Bergrestaurant entschied. Im Panoramarestaurant gab es ein feines Mittagsmahl und einen guten Tropfen. Nach so viel Kulinarik ging es mit der Luftseilbahn wieder ins Tal, mit dem Bus weiter nach Schwarzenberg. Hier stand eine Fahrt mit der Dampfbahn «Wälderbähnle Schwarzenberg-Bezau» auf dem Programm. Nach so vielen schönen Eindrücken machten sich die 22 Teilnehmer auf die Heimreise. Es war wieder einmal eine tolle Reise. Einen herzlichen Dank an den Chauffeur Werni und den Reiseorganisator Kurt.

Dienstag, 18.09.2018Seengen

Munteres Gegenständeraten in der Alten Schmitte

Text und Bild: jennifer loosli

In 25 Jahren sammelt sich viel Material an, das hat auch der Verein Alte Schmitte aus Seengen bemerkt. Zum 25. Jubiläum haben die Vereinsmitglieder auserwählte Kulturgüter aus ihrem Fundus in einer Jubiläums-Ausstellung gezeigt.

Auf sieben Tischen wurde 1/10 des gesamten Inventares der Alten Schmitte ausgestellt. Keiner der Gegenstände aus «der guten alten Zeit» war beschriftet. «Die Arbeits- und Haushaltsgeräte sind bewusst nicht beschriftet, da die Besucher mit Hilfe einer vorgefertigten Liste die Gegenstände zuordnen sollen. Was ist was? Somit kommen die Besucher miteinander ins Gespräch und können in alten Zeiten schwelgen» so Jörg Bruder, Vereinspräsident der Alten Schmitte. Und das taten die Gäste der Vernissage auch. An den beiden September-Wochenenden wurde in den oberen Stockwerken der Alten Schmitte geschichtsträchtiges Kulturgut ausgestellt. Von alten Federhaltern über Flachs-Hechel zu einem Doppel-Wiegemesser – alles Gegenstände die bis zu 150 Jahre alt sind und unseren Urgrosseltern zur täglichen Arbeit im Haushalt und auf dem Feld nützlich waren. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeitsgeräte bäuerlicher oder handwerklicher Herkunft sind Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche, die aber, gemessen an heutiger Entwicklung, gar nicht so weit weg sind.

Aber nicht nur die ausgestellten Objekte sind geschichtsträchtig, auch die Alte Schmitte selbst: Das Gebäude wurde 1774 im Oberdorf von Seengen erbaut und 1880 von Samuel Häusermann erworben. Ein Jahr darauf erblickte sein Sohn, Hans Häusermann, das Licht der Welt, auch bekannt als «Schmittenhans». Hans erlernte das Schmiedehandwerk von seinem Vater und übernahm 1916 die Schmiede. Durch seine Handwerkskunst und seinen regsamen Geist ist er als Original weit über die Dorfgrenze hinaus bekannt. Er verstarb 1948 und von 1959 an war das Gebäude meist unbewohnt und zerfiel langsam. Dank dem Beschluss der Gemeindeversammlung 1990 wurde die Schmiede von der Gemeinde erworben und renoviert. Drei Jahre später wurde der Verein «Alte Schmitte» Seengen gegründet, zur Belebung der kulturellen Szene im Dorfleben. Jährlich organisiert der Verein drei kulturelle Anlässe und Wechselausstellungen in den sanft renovierten Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken. Auf Voranmeldung kann in der ursprünglichen Schmitte das alte Schmiedehandwerk miterlebt werden. Schmittesäli, Schmittestübli und das Dachgeschoss mit einer kleinen Kochnische können auch für Ausstellungen, Seminare oder Veranstaltungen gemietet werden. Die frühere Wohnung mit Original-Möbelierung kann im Erdgeschoss besichtigt werden. Die Betriebskommission und der Vorstand setzen sich aus 15 Leuten zusammen und rund 200 Personen sind Mitglied im Verein Alte Schmitte. Der Alten Schmitte kann man nur noch viele weitere tolle Jahre wünschen und hoffen, dass sie weiterhin mit viel Leben und wunderbaren Gegenständen gefüllt wird.

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Dienstag, 18.09.2018Schongau

Feuerwehrmarsch mit Weitsicht

Text und Bild: Melanie Wydler

Am 15. September fand der Kantonale Feuerwehrmarsch Luzern in Schongau statt. Rund 200 Teilnehmer genossen die wunderschöne Tour mit zahlreichen Verpflegungsständen und einer Überraschung auf dem Top of Lindenberg.

Verraten wurde es nicht, aber Spekulationen gab es viele um das Highlight, die Überraschung, auf dem höchsten Punkt der Route. Um es heraus zu finden, gab es nur eins: marschieren bis zum Top of Lindenberg. Sehen konnte man es nicht sofort, aber hören. Da stand sie, eine 18 Meter hohe Hebebühne, die die Teilnehmer über die Baumwipfel brachte und ihnen eine unvergessliche und wunderbare Sicht über das ganze Seetal bot.

Insgesamt erstreckte sich die Route auf rund 13 Kilometern und führte von der Schongauer Mehrzweckhalle über Rüdikon und die Payerhöfe auf den Top of Lindenberg. Über Oberschongau und die Kneippanlage mit Barfussweg am Erusbach ging es wieder zurück zum Startpunkt. Rund 200 Teilnehmer genossen die wunderschöne Tour mit zahlreichen Verpflegungsständen. Darunter marschierten nicht nur Angehörige der Feuerwehr, sondern auch viele Ortsansässige und Familien mit Kindern mit.

Am Ziel angekommen wartete ein Spaghetti-Plausch und Kuchenbuffet auf die hungrigen Teilnehmer. Für die Kinder standen viele Spielmöglichkeiten auf dem Schulhofareal zur Verfügung und ein Bar-Wagen lud die Erwachsenen zum Verweilen ein. Wer wollte da schon nach Hause gehen!

Was ist ein Feuerwehrmarsch?
Der Feuerwehrmarsch des Kantons Luzern ist eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung, die alle Angehörigen der Feuerwehr sowie alle Interessierten einlädt, einen gemeinsamen Marsch zu bestreiten. In erster Linie steht die Pflege der Kameradschaft der Wehren untereinander im Vordergrund. Dies spiegelt sich auch im Wettbewerb wider, denn hier gewinnt nicht etwa der schnellste, sondern die grösste Mannschaft – ganz nach dem Motto «Dabei sein ist alles!». Der Marsch wird jedes Jahr durch eine andere Feuerwehr durchgeführt. Dieses Jahr gebührte die Ehre der RegioWehr Aesch.

Dienstag, 18.09.2018Region

Fenster für Ihr Projekt – alles ist möglich!

Text und Bild: Eing.

Planen Sie einen Neubau oder die Renovation Ihres Wohnhauses? Dann ist die Frage über die Ausführung der Fenster von zentraler Bedeutung. Schliesslich entscheiden Sie damit über die Energieeffizienz und auch über die Ästhetik Ihrer Liegenschaft.

Die Firma Stutz Fensterbau-Schreinerei AG aus Schongau produziert seit über 60 Jahren Fenster in der eigenen Werkstatt. Durch diese langjährige Erfahrung und das grosse Know-how der Mitarbeiter können die Fenster problemlos und zeitnah für den individuellen Einsatzzweck gefertigt und montiert werden. Perfekt unter Beweis gestellt wurde dies am Projekt «Wohnen am Aabach» in Ermensee. Hier wurde der Neubau eines Mehrfamilienhauses und eines Doppeleinfamilienhauses realisiert. Vor diesen beiden Neubauten steht das «Haus Roggwiler», welches im kantonalen Bauinventar als erhaltenswertes Objekt eingestuft ist. Für dessen Renovation mussten deshalb einzelne Bauteile, wie z.B. die Fenster, mit der Denkmalpflege besprochen werden. Die Neubauten ergänzen sich zusammen mit diesem bestehenden Gebäude zu einem harmonischen, gut in den Dorfkern integrierten Gesamtbild.

Die Fenster der beiden Projekte unterscheiden sich stark in ihrem Erscheinungsbild. Bei den Neubauten wurde vor allem auf grosszügige Glasflächen und schlanke Profile gesetzt, womit ein maximaler Lichteinfall ermöglicht wird. Hebe-Schiebe-Türen im Wohnbereich schaffen ein komfortables Wohngefühl und ergeben einen fliessenden Übergang von drinnen nach draussen. Wohingegen das Augenmerk bei den Fenstern für das «Haus Roggwiler» vor allem auf die korrekte antike Ansicht gelegt wurde. Mit abgeschrägten Profilen und aufgesetzten Holzsprossen passen sich die Fenster optimal an das historische Objekt an. Naturholz und ein heller Holzanstrich ergänzen das Fassadenbild ideal. In der technischen Ausführung erfüllen jedoch alle Fenster mühelos die neusten Anforderungen. Bei allen Objekten wurde Schallschutzglas und Sicherheitsglas eingesetzt. Flügelüberschlagsdichtungen erzeugen eine optimale Dichtigkeit und halten den Minergie-Standard ein.

Die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG setzt bei der Herstellung der Fenster ausserdem auf 100% Schweizer Holz. Lassen Sie sich über die Ausführungsmöglichkeiten Ihrer Fenster beraten, es lohnt sich!

Weitere Informationen: www.fensterstutz.ch und www.wohnenamaabach.ch

Dienstag, 18.09.2018Region

Jubiläum: Argovia Immobilien stach feierlich in See

Text und Bild: Thomas Moor

Persönlich, engagiert, professionell und zuverlässig: Das sind Eigenschaften, mit welchen die Argovia Immobilien GmbH aus Birrwil ihre Kunden beim Verkauf, der Vermittlung und der Vermietung von Immobilien begleitet. Und das bereits seit 10 Jahren. Zum Jubiläum lud Thomas Amsler zu einer Schiffsrundfahrt mit Apéro riche auf den Hallwilersee ein.

An Bord der MS Seerose befand sich eine illustre Gästeschar, um auf das runde Jubiläum anzustossen. Im Kreise treuer Kunden, Geschäftspartner, Freunde. Angestossen wurde auch auf Heinz Amsler und seine Lebensgefährtin Kathi Zwissler. Sie sind die Wegbereiter der kleinen aber feinen Immobilien-Firma. Sie haben 2008 das Fundament und damit die Basis für das erfolgreiche Unternehmen gelegt und in der hart umkämpften Immobilienbranche ganz viele Visitenkarten in Form von Top-Arbeit deponiert. In seiner Ansprache bedankte sich Thomas Amsler bei seinem Vater und dessen Lebenspartnerin für ihr grosses Engagement. Ein wichtiger Mosaikstein sei auch seine Frau Marlies, die ihm in seiner Tätigkeit als Geschäftsführer Unterstützung und den notwendigen Rückhalt zukommen lässt. Die Leidenschaft für Immobilien könne er in seinem Beruf ausleben, wie er betonte. Wobei Ehrlichkeit immer an erster Stelle stehe. Die Zusammenarbeit mit der Argovia Immobilien GmbH schätzt auch René Heggli, der per 1. September die Leitung der NAB-Geschäftsstelle Aarau übernommen hat. Er bedankte sich für die überaus angenehme Zusammenarbeit mit den Amslers.

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Freitag, 14.09.2018Leutwil

Mit dem Elektro-Drahtesel durchs Emmental

Text und Bild: Eing.

Eine anschauliche Gruppe Frauen vom Frauenturnverein Leutwil folgte der Einladung der Reiseleiterin Marianne zur diesjährigen Turnfahrt. Mit dem Bus und Zug über Aarau und Bern erreichte man in Kürze Langnau i. E.

Dort wartete das Empfangskomitee der Gruppe «Auto-Fussvolk-1-Tagesreise» auf uns. Nach der Übernahme der E-Bikes, einer kurzen Einführung und schnellem Tenuewechsel, radelten die gutgelaunten Damen Richtung Kambly in Trubschachen los. Leider wurde man von einigen Regentropfen begleitet, aber was soll's, schliesslich macht Regen schön ... oder so. Also «Greeng abe ond durch». Nach den feinen Güetzis, die man in der Kambly probieren durfte und den gekauften Mitbringseln, machte man sich wieder auf den Weg. Und siehe da, die Sonne zeigte sich und der Wettergott hatte doch Erbarmen mit den Aargauerfrauen. Die Radlergruppe trennte sich wieder von der Gruppe Fussvolk. Helm angeschnallt, Motörli eingeschaltet und lets go. «Obsi und nedzi» führte der Weg durch die wunderschöne Landschaft, vorbei an verschiedenen Kirchlein, Bauernhöfen und sattgrünen Wiesen.

In Escholzmatt war eine Stärkung fällig, mit gefülltem Bauch und neuer Energie fuhr man dem Etappenziel zu. Angekommen in Entlebuch, gab man die lieb gewonnenen Velos ungern wieder ab und fuhr mit dem Zug nach Langnau i. E. zurück.

Dort traf man sich wieder mit dem Fussvolk und freute sich bereits auf das gemeinsame Nachtessen zum Austausch. Todmüde und nach Verabschiedung der «Auto-Fussvolk»-Gruppe freute man sich auf das wohlverdiente Bett, denn am nächsten Tag stand eine Wandertour auf den Napf bevor. Teilweise gut ausgeschlafen, liess man sich nach dem Morgenessen mit dem Bus auf die Lüderenalp chauffieren. Rucksack am Rücken, Wanderstöcke ausgefahren, marschierte man über Stock und Stein in wunderschöner Natur und teilweise mit bester Rundsicht zur Lushütte. Nach kurzem Auftanken nahm man den Teil zum Napf unter die Füsse. Von da führte eine Bergstrasse hinunter zur Busstation Mettlenalp, wo wir per ÖV über Luzern nach Leutwil gebracht wurden.

Zum krönenden Abschluss traf man sich noch mit dem Fussvolk im Restaurant Linde und konnte sich gegenseitig rege austauschen.

Freitag, 14.09.2018Beinwil am See

Böjuer Räbeliechtliumzug

Text: Eing., Bild: Archiv Dorfheftli

Wiederum findet im Unterdorf der Räbeliechtliumzug statt. Kindergarten und 1. bis 3. Klasse, angeführt durch die Fackelträger der 6. Klasse, ziehen vom Alten Schulhaus via Seehaldenstrasse, Muttenstrasse durchs Häxewäldli und wieder zurück zum Schulhaus. Nach einem gemeinsamen Abschluss mit zwei Liedern, erhalten die Kinder vom Elternrat einen kleinen Imbiss mit einem Sirup, wofür Schüler und Lehrerschaft schon jetzt ganz herzlich danken. Nach Abmarsch des Umzugs können sich die Erwachsenen das Warten mit einem Glühwein und Hot Dog vor der Alten Turnhalle verkürzen.

Datum: Montag, 5. November 2018
Verschiebedatum: Dienstag, 6. November 2018
Abmarsch: 18.00 Uhr beim Gemeindehausplatz

Freitag, 14.09.2018Seengen

Restaurant «Friedau»

Text und Bild: Eing.

Südlich der Fabrik Hegnauer (heute Alesa) standen Wohnhaus und Scheune des Johann Liechti, alt Wirt. Die Gebäude waren mit dem Restaurant Liechti (später «Friedau») verbunden. Sein Sohn Ernst, der gelernter Metzger war, hatte im Schopf ein Schlachtlokal mit Fleischverkauf eingerichtet, das sich aber als ungenügend erwies.10
Später wurde im besagten Gebäudeteil eine Kegelbahn eingerichtet. Nach Johann Liechti übernahm Fritz Holliger aus Boniswil das Restaurant mit Kegelbahn. 1955 verkaufte er die «Friedau» an Karl Gautschi-Burger, Landwirt und Gärtner aus Hallwil. Seine Frau Marie erwarb das Wirtepatent und war eine gütige Wirtin. Karl Gautschi modernisierte die Kegelbahn (Automat). Gemütliche Stunden verbrachten Jung und Alt im Kegelbahnstübli.
Das Restaurant «Friedau» war eine typische Dorfbeiz ohne Speisekarte. Um dennoch hungrige Mäuler zu stopfen, hatte Marie Gautschi stets ein Stück Speck oder heisse Würstli anzubieten. Die Wirtshausgäste waren vor allem einfache Leute aus dem Dorf oder der näheren Umgebung. Zu den Stammgästen gehörten auch Dorforiginale wie Fritz Wacker (de Schnörri-Wacker vo de Säugass) oder der Alesa-Arbeiter Walter Hübscher, genannt «Molotow». Walter Hübscher war der einzige Pensionär am Mittagstisch der Familie Gautschi. Die «Friedau» war auch das Stammlokal des «Glühwürmli-Vereins».
Leider verstarb Karl Gautschi 1963 allzu früh. Seine Frau Marie führte das Restaurant noch bis 1965 weiter. Sie verkaufte die Liegenschaft an Giulio Manazza, der die Gaststube in eine Bar umbaute. Diese wurde auf den Namen seiner Ehefrau getauft. Darum heisst das weitherum bekannte Lokal «Susy-Bar» und dies nun schon über 50 Jahre. Nach dem Tod ihres Ehegatten Giulio führte Susanne Manazza einige Zeit die Bar allein weiter. Heute widmet sie sich wieder vermehrt ihrem Hobby als Keramikerin. Für die Bar hat sie einen Geranten gefunden, der aber seinem eigenen Beruf nachgeht. Den Barbetrieb führen für ihn Barmaids mit Wirtepatent.

10 Häusermann Fritz, Die alten Häuser noch … Erinnerungen von F. Häusermann, Seengen, in: Heimatkunde aus dem Seetal 64 (1991) S. 5–32 und 65 (1992) S. 63–82.

Freitag, 14.09.2018Schongau

«Ich bin so, wie ich bin und du bist so, wie du bist»

Text und Bild: Eing.

Dieses Jahresmotto hat die Offene Jugendarbeit Hitzkirchertal ausgewählt, es hört sich so einfach, eigentlich klar an, aber was bedeutet dies eigentlich? Wie im Auftrag, der Strategie 2022 festgehalten, steht die Förderung der Identität der einzelnen Jugendlichen, aber auch die Unterstützung von Vielfalt im Zentrum der «alltäglichen» Offenen Jugendarbeit des Hitzkirchertals.

Das Team der Offenen Jugendarbeit Hitzkirchertal begleitet junge Menschen während der intensiven Zeit ihrer individuellen Identitätsfindung, wo es darum geht, herauszufinden «wer bin ich?». Erst wenn wir wissen, wer wir sind, was uns wichtig ist, was unsere Ziele sind, erst dann erleben wir unser Leben als sinnvoll und spannend, fühlen wir uns als ich. Diese Fragen begleiten uns Menschen ein Leben lang, aber während der Pubertät und Adoleszenz drängen sie unaufhaltsam ins Bewusstsein. Die Offene Jugendarbeit Hitzkirchertal bietet für all diese Fragen Räume innerhalb von Angeboten und Projekten an, wo sich Jugendliche ausprobieren, erfahren und mitgestalten können.

Ein fortlaufendes, längerfristiges Projekt ist die Neugestaltung des Jugendreffs Joy durch die Jugendlichen selber, wo sie ihre Ideen partizipativ umsetzen und durch ihr kreatives Mitwirken, ihre vielfältigen Fähigkeiten und Talente entdecken und einbringen lernen. Während dem Sommerprojekt malten und gestalteten Jugendliche ihre Räume weiter, dabei kreierte ein Mädchen mit Regenbogen-Schmetterlingen die Wand in der Ecke des Chillraumes, oberhalb des Pultes.

Dieses von ihr gewählte Motiv verdeutlicht das Jahresmotto sehr schön; wir leben in einer polaren Welt, wo eingeteilt wird in «männlich und weiblich», normal und nicht der Norm entsprechend, usw.. Die regenbogenfarbenen Schmetterlinge zeigen aber, dass es viel mehr gibt und dass genau dies zum Leben gehört und die bereichernde Vielfalt ausmacht.

Respekt gegenüber dieser Vielfalt, ob bezüglich Religionen, ethnischer Herkunft, sozialem Status, Hautfarbe, Geschlecht oder geschlechtlicher Orientierung, dies liegt der Offenen am Herzen und diese Toleranz lebt das Team vor und fördert sie auch durch klare Regeln, Diskussionen und Auseinandersetzungen mit den Jugendlichen.

Eine akzeptierende und ressourcenorientierte Atmosphäre und Treffkultur ermöglicht es den jungen Menschen, sich selber so anzunehmen wie sie sind, Ängste und Vorurteile gegenüber «Fremdem» abzubauen.

Verschiedenste Projekte fliessen in die Monatsplanungen ein, welche das Jahresmotto ebenfalls gezielt aufnehmen. Mehr Infos dazu sind auf der Homepage www.jugendarbeit-hitzkirchertal.ch zu finden.

Eltern und andere Interessierte sind herzlich eingeladen am Hitzkircher Herbstmarkt beim Stand der Offenen Jugendarbeit Hitzkirchertal und Joy selbst vorbeizuschauen. Die Jugendlichen und das Team freuen sich auf Begegnungen mit ganz verschiedenen Menschen.

Freitag, 14.09.2018Seengen

Ein starkes Team für alle Fälle

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste. Seit 26 Jahren widmet sich Alex Siegrist allen anfallenden Unterhalts- und Instandhaltungsarbeiten in Seengen.

In diesem Jahr haben sich die Prioritäten für Alex Siegrist und sein Team teilweise etwas verschoben. Das Rasenmähen in den Badis stand in diesem Sommer nicht an erster Stelle, während dafür die Sanitäranlagen häufiger gereinigt und der Abfall häufiger entsorgt werden musste. Das Wasser spielte generell eine wichtige Rolle in diesem trockenen Sommer. Auf Grund des vernünftigen Umgangs mit dem Wasser seitens der Bevölkerung konnte jedoch eine Wasserknappheit verhindert werden, lobt Alex Siegrist, welcher auch das Amt des Brunnenmeisters inne hat. Auch die grosszügigen Bepflanzungen, welche jeweils von Adi Müller mit viel Herzblut gestaltet werden, konnten stets mit Quellwasser der zahlreichen Dorfbrunnen gewässert werden. Beim Thema Wasserversorgung wird eng mit Meisterschwanden und Seon kooperiert. Die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden ist in vielen Belangen enorm wichtig. Der informative Austausch mit umliegenden Gemeinden habe sich in den letzten Jahren enorm verbessert, der Dörfligeist, wie er noch vor 20 Jahren herrschte, spüre man heute glücklicherweise nicht mehr. Bei Personalengpässen, dem Ausleihen von Gerätschaften oder der Strassenreinigung ist man sich gegenseitig gerne behilflich. Um von besseren Konditionen zu profitieren, werden auch grössere Anschaffungen regelmässig gemeinsam getätigt. Die geselligen Jahrestreffen der Gemeindewerke werden immer rege besucht und die Teilnehmerzahl wächst von Jahr zu Jahr. Die Arbeit bei einem Gemeindewerk erfordert sehr viel Engagement und Flexibilität der Mitarbeiter. Spontane Einsätze bei Gewitter, heftigem Schneefall oder Rohrbrüchen sind keine Seltenheit. Nicht alles sei so gut planbar, wie beispielsweise die Organisation der Marktstände, das Ablesen der Wasseruhren oder die Betreuung des Entsorgungswesens. Rund eine bis zwei Stunden pro Tag verbringt Alex Siegrist mit administrativen Aufgaben. Sitzungen mit Gemeinde oder Kanton, Rapporte oder Offerten gehören ebenfalls zum Aufgabengebiet eines Werkhofleiters. Das Gemeindewerk Seengen ist auch ein Lehrbetrieb und konnte, seit es den Beruf in dieser Form als Fachmann Betriebsunterhalt EFZ gibt, mit Ausnahmen von einem Jahr immer einen Lernenden ausbilden. Ein spannender und sehr abwechslungsreicher Beruf mit Zukunft.

Freitag, 14.09.2018Seengen

Freischaren verwöhnten ihre Sponsoren und Gönner

Text und Bild: Thomas Moor

Freischaren schlafen nie. Auch in der manöverfreien Zeit nicht. Und so hallte es Anfang September «Schtärne … Feufi» durch den Wald beim Seenger Tanzplatz. Mit ihrem Schlachtruf markierten die unermüdlichen Kämpfer nicht nur Präsenz. Nein, sie luden auch zum Sponsoren- und Gönnerfest.

Die Holzkohle-Grillbatterie, quasi das Bräunungsstudio für die unvergleichlich saftigen Poulets der Läublis, war voll bestückt. Poulets, mit welchen die Sponsoren und Gönner der Freischaren Seengen an jenem Abend verwöhnt wurden. Ein Anlass, der an diesem Septemberabend Premiere hatte und ca. alle zwei bis vier Jahre durchgeführt werden soll, wie Freischaren-Präsident Stephan Büchli durchblicken liess. Es soll ein Dankeschön für die finanzielle Unterstützung sein. Der Rückhalt in der Bevölkerung ist sehr gross. 89 Gönner und 12 Sponsoren konnten nach einem ersten Aufruf mit ins Boot geholt werden. Zudem haben zehn Prozent der Bevölkerung am Manöver 2016 teilgenommen. «Das Vereinsleben in Seengen funktioniert», wie der Präsident feststellte. Der illustren Gästeschar wohnte an diesem Abend u.a. auch eine Freischaren-Delegation aus Lenzburg bei. Im beflaggten Militär-Jeep fuhr sie beim Seenger Tanzplatz vor. Einen fulminanten Auftritt hatte der Überraschungsgast. Der Tambourenverein Lenzburg, der sein 100-Jahr-Jubiläum feiert, gab unter der Führung von Sektionsleiter Sascha Holliger eine eindrückliche Kostprobe seines Könnens ab. Schtärne ... Feufi, das war stark!

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Freitag, 14.09.2018Boniswil

Boniswiler Senioren auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Ein perfekter Tag mit wunderschönem Wetter erwartete die Boniswiler Senioren. Die Reise führte diesmal an den Brienzersee und an den Vierwaldstättersee.

Am Mittwoch, den 5. September bestiegen 92 Senioren auf dem Schulhausplatz Boniswil die beiden grossen Merz-Cars, nachdem sie die Namenskärtli und die beiden Essens- und Zvierikärtli in Empfang genommen hatten. Die Reise führte über Rothrist, Langenthal, Sumiswald, Thun bis nach Iseltwald am Brienzersee. Im Strandhotel am Schiffssteg gab es köstliche Fischknusperli für die einen und ebenso feines Poulet-Gschnetzletes für die anderen. Zwischen Suppe und Hauptgang erfuhr man in einem interessanten Bericht viel Neues über die Gegend und über das Strandhotel, wobei Aktuelles, aber auch vergangene Zeiten thematisch aufgegriffen wurde. Mit einem Blick aus dem Fenster konnte man jeweils die Passagierschiffe beim Anlegen und Wegfahren verfolgen. Die Organisatorin Silvia Gebhard begrüsste besonders die 20 über 80-jährigen Mitreisenden mit einem kleinen Geschenk. Mit 94 und 93 Jahren war das Ehepaar Wieland wiederum als ältester Mann und älteste Frau dabei. Diesmal erhielten die Zweitältesten, Oskar Bruder mir 90 Jahren und Anni Aeschbach mit 87 Jahren, ein besonderes Geschenkli.

Nach dem Glacé-Dessert ging die Fahrt weiter über den Brünig nach Stansstad, wo auf der Terrasse des «Hotel Winkelried» Kuchen, Sandwiches und Kaffee serviert wurde. Und nochmals gab es abschliessend eine herrliche Fahrt heimwärts, meistens über Land, bis man um 19.15 Uhr glücklich in Boniswil landete.

Es war ein herrlicher Tag, der zum Glück unfallfrei verlief, so dass die beiden begleitenden Samariterinnen arbeitslos waren und die Reise ebenfalls geniessen konnten.

Freitag, 14.09.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Allgemeine Kurse

Weidenflechten – Dreidimensionales Herz AL-537. Datum: Sa., 27. Oktober. Zeit: 08.00 – 11.30 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 25.–) und/oder
Weidenflechten – 1-2 Windlichter AL-538. Datum: Sa., 27. Oktober. Zeit: 13.30 – 17.00 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 20.– pro Windlicht). Kursort: Ehrenbolgen 1, 6027 Römerswil. Leitung: Christa Felder. Anmeldeschluss: 11.10.2018.

Gesundheitskurse

Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik GE-545. Daten: 10x donnerstags ab 23. August. Zeit: 18.50 – 19.50 Uhr. Kosten: Fr. 150.–.
NIA - getanzte Lebensfreude GE-539. Daten: 10x mittwochs ab 22. August; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Pilates GE-540. Daten: 10x donnerstags ab 23. August; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Kraft der inneren Ruhe GE-541. Meditation mit Klangschalen. Daten: 10x mittwochs ab 24. Oktober. Zeit: 18.30 – 20.00 Uhr. Kosten: 230.–.

Sprachkurse

Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch.

Zusätzliche Kurse (nicht im Programm enthalten): Englisch für Anfänger/-innen: Dienstag, 17.45 – 19.15 Uhr. Englisch Pre-Intermediate (focus on convers): Freitag, 10.00 – 11.30 Uhr
Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen

Die Jungsteinzeit – Grundwissen zum Leben der «Pfahlbauer» vor 8000 bis 4000 Jahren in der Schweiz
Vor 80 Jahren wurden am Ufer des Baldeggersees grössere archäologische Grabungen durchgeführt. In der Seeematt in Hitzkirch, im Seezopf bei Retschwil und in Baldegg kamen 1938-39 jungsteinzeitliche Dörfer mit reichem Fundmaterial zum Vorschein. Populär wird diese Periode auch Pfahlbauerzeit genannt. Othmar Wey, Archäologe und Dozent an der Uni Bern, vermittelt in einer dreiteiligen Vortragsserie Basiswissen zur Jungsteinzeit in der Schweiz. Donnerstage, 08./15./22.11.2018, jeweils 19.30 bis 21.00 Uhr. Schulhaus Mosen, Kosten Fr. 80.–. Anmeldung beim Sekretariat bis spätestens 22.10.2018.

Führung durch die Rega-Basis
Besichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld. Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können. Samstag, 26. 01. 2019, 15.00 – 17.00 Uhr. Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr. Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt). Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Freitag, 14.09.2018Meisterschwanden

Medewo feiert 35-jähriges Firmenjubiläum

Text und Bild: Eing.

Vom Karton über den Druckverschlussbeutel bis zum Brotsäckli – die Welt der Verpackung ist vielfältig! Das beweist auch das Sortiment des Verpackungsspezialisten Medewo. 2018 feiert das Familienunternehmen mit Sitz in Meisterschwanden sein 35-jähriges Jubiläum

Dass aus seinem Unternehmen eine internationale Firmengruppe mit drei Standorten in Europa und über 170 Mitarbeitern werden würde, damit hatte der Gründer Karl Meier nicht gerechnet: «Ich war von Anfang an von meiner Idee überzeugt, aber einen solchen Erfolg hätte ich mir nie vorstellen können», erinnert sich der heute 80-Jährige. Meiers Idee? 1981 erwirbt der damals noch angestellte Einkäufer rund 300 000 Druckverschlussbeutel. Mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Frau Antonia verkauft er diese in der Schweiz in kleinen Einheiten weiter, wobei das Wohnhaus des Ehepaars in Wohlen als Bürogebäude und die Garage als Lager dient. Ein Verpackungsspezialist im Nebenberuf ist Karl Meier nicht geblieben. 1983 beschliesst er die Selbstständigkeit zu wagen und gründet die Einzelfirma Medewo (kurz für «Meier de Wohlen»). 35 Jahre später bietet Medewo als Firmengruppe unter den Marken Medewo (für Transportverpackungen) und Rausch (für Lebensmittelverpackungen) Geschäftskunden mehr als 5 000 Produkte für das manuelle Verpacken. Ausserdem ist das Familienunternehmen auf individuelle Verpackungen spezialisiert, die ganz nach den Wünschen der Kunden gefertigt werden. Nachhaltig zu handeln ist für die Firma nicht nur in Bezug auf die Mitarbeitenden zentral. Als erster Vollsortimenter im Bereich manuelle Verpackungen lässt sich die Firmengruppe 2015 mit all ihren Standorten PEFC™- und FSC®-zertifizieren. «Uns ist es wichtig, dass die Rohstoffe unserer Verpackungen ressourcenschonend sind. Um bei Kartonagen und Papier eine nachhaltige Waldwirtschaft zu fördern, haben wir uns zertifizieren lassen», so Schett. Einer von vielen Erfolgen der vergangenen 35 Jahre, auf die es sich anzustossen lohnt! Am ersten September-Wochenende lud Medewo daher die Mitarbeitenden aller Standorte zu einem Geburtstagsfest in der Bodenseeregion ein. Mit einem abwechslungsreichen Tagesprogramm, z.B. einem Vortag der Extrembergsteigerin Evelyne Binsack, und feinem Abendessen feierten die Kolleginnen und Kollegen gemeinsam das Jubiläum – und das wohlverdient, wie Sigmund Schett weiss: «Ohne unsere Mitarbeitenden wäre der Erfolg der vergangenen Jahre nicht möglich gewesen. Unser neuer Slogan, den wir just im Jubiläumsjahr eingeführt haben, lautet «Damit Verpackung verbindet». Das wollen wir nicht nur mit unseren Kunden, sondern auch im gemeinsamen Miteinander leben.»

Freitag, 14.09.2018Schongau

La Leche League: Stilltreffen im Seetal

Text: Eing.

Alle Mütter, Väter und am Stillalltag Interessierte sind zum Austausch am Stilltreffen in Hochdorf oder Gelfingen eingeladen. Es kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein, sich mit Menschen auszutauschen und gemeinsame Erfahrungen zu teilen.

Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Hochdorf: Datum: Montag, 15. Oktober, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Schulhaus Weid, Hochdorf, Eingang Sagenbachstrasse, im Hauswirtschaftszimmer
Gelfingen: Datum: Dienstag, 27. November, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung:
Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen unter www.stillberatung.ch

Mittwoch, 12.09.2018Menziken

Das Menziker Spatze-Näscht im farbigen Kleid

Text und Bild: Thomas Moor

Professionelle Kinderbetreuung: Das steht im Mittelpunkt des Vereins Kindertagesstätte Menziken . Was die Kinderkrippe Spatze-Näscht und die Tagesstruktur PICK zu bieten haben, konnte man sich am Tag der offenen Tür von einem engagierten Team zeigen lassen.

Die Kronen lagen bereit und mit ihnen ganz viel Dekomaterial um den Kopfschmuck zu verzieren. Die Kinder, die mit ihren Eltern zum Tag der offenen Tür der KITA Menziken kamen, durften sich nicht nur deswegen wie kleine Prinzessinnen und kleine Könige fühlen. Paradiesische, ja eben fast königliche Verhältnisse wird ihnen in der Kinderkrippe Spatze-Näscht und in der Tagesstruktur Pick geboten. Das ehemalige Menziker Pfarrhaus bietet nämlich eine ideale Infrastruktur, um die Kinder in einer familiären Atmosphäre betreuen zu können. Unterteilt ist die KITA in die Kinderkrippe Spatze-Näscht für Kinder im Alter ab 3 Monaten bis Kindergarten und in die Tagesstruktur PICK für Kinder ab Kindergarten bis Schulaustritt. Vom Erdgeschoss bis hinauf unters Dach stehen liebevoll eingerichtete Räume und Zimmer zur Verfügung. Diese erhielten erst kürzlich einen neuen Anstrich, der einen zusätzlichen Farbtupfer in den Alltag bringt. Freude herrscht auch bei Kita-Leiterin Elina Nurmi Galliker. Zusammen mit ihrem 16-köpfigen Team (Fachfrauen Betreuung Kind) sorgt sie dafür, dass die Kinder bestens aufgehoben und professionell betreut sind. «Wo Ihre Kinder zu Hause sind, wenn Sie nicht zu Hause sind» wird dem KITA-Slogan hier mehr als gerecht.

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Mittwoch, 12.09.2018Menziken

Das musikalische Duo: David und Jonathan Zipperle

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wie der Vater, so der Sohn. Dieses Sprichwort trifft auf David und Jonathan Zipperle absolut zu. Die beiden sind von Grund auf musikalischer Natur und leben für die Musik! Eigens komponierte David Zipperle verschiedene Werke, die auf seiner CD «Souvenirs» zu hören sind.

1979 in Meran (Italien) geboren, begann der heute 39-jährige, im Alter von neun Jahren mit dem Gitarrenspiel. Mit der Zeit wurde David klar, dass Gitarre spielen seine grösste Leidenschaft ist und er dies beruflich ausüben möchte. Mit 16 Jahren trat er ins Konservatorium «C. Monteverdi» von Bozen, in die Klasse von Walter Zanetti ein. Nach dem Diplom im Jahr 2001 kehrte er Italien den Rücken und reiste nach Basel, um in der Konzertklasse von Walter Feybli und der Kompositionsklasse von Balz Trümpy weiter zu studieren. 2004 schloss er den Master of Performance in Basel mit Auszeichnung ab. Schon während des Studiums gab Zipperle zahlreiche Solokonzerte und besuchte Meisterkurse bei Konzertgitarristen mit Rang und Namen, wie David Russell, Oscar Ghiglia, Alvaro Pierri und Aniello Desiderio. Er ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe, darunter Bacoli (2003), Lamporecchio und Mondoví (2005). 2012 wurde ihm der Kulturpreis Preis der Stadt Saluzzo (Italien) zugesprochen. Er gab bereits Konzerte in der Schweiz, in Italien, Deutschland, Ungarn, Dubai und Portugal. Als Solist war er schon mit dem Elfenau Orchester Bern, dem Orchesterverein Rheinfelden, dem Haydn-Orchester und dem Konservatoriumsorchester Bozen zu hören. 2004 ist für David Zipperle und seine Frau aus einem weiteren Grund ein besonders Jahr: Ihr Sohn Jonathan erblickte das Licht der Welt. David Zipperle erhält seine erste Festanstellung als Gitarrenlehrer an der Regionalen Musikschule Gelterkinden und bald darauf auch an der Kreismusikschule Seengen. Seit 7 Jahren unterrichtet er nun an der Musikschule der Stadt Zug und gibt seine Leidenschaft zur Musik an die jungen Menschen weiter.

Jonathans Freude zur Musik entdeckte die Familie Zipperle schon sehr früh: Seine aussergewöhnliche musikalische Begabung wurde schon im zarten Alter von zweieinhalb Jahren gefördert. Im Unterricht von Martin Rüttimann in Zürich lernte er das Geigenspiel nach der Suzuki-Methode. Die Suzuki-Methode ist ein Musikerziehungskonzept, das bereits Kindern im sehr jungen Alter den direkten Einstieg in den Instrumentalunterricht ermöglicht. Man bezeichnet sie auch als «Muttersprachen-Methode», die analog zur Spracherziehung auf Auswendiglernen mit Hilfe von Hören, Beobachten und Nachahmen basiert und zunächst auf Notenlesen verzichtet. Die Fortschritte von Jonathan waren derart grandios, dass sich David auch beruflich näher mit der Suzuki-Methode zu beschäftigen begann, schliesslich eine dreijährige berufsbegleitende Weiterbildung zum Suzuki-Lehrer für Gitarre absolvierte und heute diese Methode sehr erfolgreich an der Musikschule Zug anwendet. Jonathan trat erstmals als Solist mit einem Orchester auf als er nur sieben Jahre alt war. Weitere Konzertauftritte im Duo mit seinem Vater folgten, mit der Violingruppe von Martin Rüttimann gastierte er in berühmten schweizer Konzertsälen, wie der Tonhalle Zürich oder dem Casino Basel. Seit 2013 ist er Schüler von Emilie Haudenschild in der Talentförderung der Musikakademie Basel. Er ist mehrfacher Preisträger verschiedener Jugendmusikwettbewerbe in der Schweiz, Italien und Frankreich. Nach seinem Bezirksschulabschluss in Menziken besucht er nun das AKAD College in Zürich, wo er die Klasse Kunst und Sport besucht. So hat er genügend Freiraum für die Musik und wird auf die Matura vorbereitet. Jonathan und David haben in den letzten Jahren ständig ihr gemeinsames Repertoire erweitert und die Magie aus der Kombination der beiden Saiteninstrumente für sich entdeckt. Für beide ist Musik eine Sprache, die sehr vielfältig ist und Gefühle übermittelt. Einer ihrer grossen Zukunftswünsche wäre es mal ein Doppelkonzert mit einem Orchester aufzuführen. David Zipperle ist ständig am Arrangieren von virtuosen Stücken für ihr Duo. So sind in den letzten Jahren zahlreiche Arrangements von Stücken von Sarasate, Tartini und Schostakowitsch entstanden und nun erstmals auch mit Gitarre zu hören! Für Konzerte sind die beiden immer zu haben und freuen sich, Ihnen Gefühle und wunderbare Melodien zu vermitteln. Mehr zu den beiden Musikern auf www.davidzipperle.com.

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Mittwoch, 12.09.2018Menziken

Beim Blauring Menziken läuft immer etwas

Text und Bild: Thomas Moor

In über 300 Gemeinden in der Schweiz gaben Gruppen vom Jungwacht Blauring (Jubla) Einblick in ihre Angebote. Auch der Blauring Menziken war mit von der Partie und lud alle interessierten Mädchen ab der 2. Klasse zu einem Schnupper- und Kennenlern-Tag in die Doppelturnhalle ein.

Schatzsuche, bräteln, malen, basteln, kochen, eine Schnitzelgjad veranstalten, nationale Anlässe besuchen etc.: Die Aktivitäten in der Blauringgruppe sind actionreich und spannend. Auch in Menziken. Dafür sorgen die drei Leiterinnen Xenia Zingg, Céline Schöni und Nadine Thommen. Für den nationalen Jublatag hat man sich für sportliche Aktivitäten in der Turnhalle entschieden. Etwas, was den Kids ganz offensichtlich grossen Spass bereitete. Nicht zuletzt natürlich auch wegen dem Zvieri, der aus Xenia Zinggs Backstube kam. «Mädchen ab der zweiten Klasse und unabhängig von der Konfession können zu uns kommen», wie sie erklärt. Zusammen mit ihren Leiterkolleginnen ist sie verantwortlich dafür, dass die Mädchen am Samstagnachmittag zusammen unvergessliche Augenblicke erleben können. Das ist das Ziel des Blaurings, zu welchem auch Prominente wie Sängerin Eliane Müller, Marathonläufer Viktor Röthlin oder Kabarettist Emil Steinberger schon angehörten. Bereits zu dieser Zeit stand der Blauring für Freizeitspass und Lebensschule. Treffpunkt des Menziker Blaurings ist das katholische Pfarreiheim St. Anna. Dort, wo jeweils das Kerzenziehen stattfindet. Bei diesem Anlass stehen die Blauringmädchen jeweils mit ihrem Kerzen-Kafi im Einsatz. Das Leiterteam freut sich immer über neue Gesichter. Kontakt: blauring.menziken@hotmail.com

Mittwoch, 12.09.2018Zetzwil

Zum dritten Mal wurde bis frühmorgens gefeiert

Text und Bild: Jennifer Loosli

Aus der Idee einer kleinen «gemütlichen» Veranstaltung wurde eine über die Kantonsgrenze hinaus bekannte Party mit internationalen DJs wie Tanja La Croix oder Flava & Stevenson. Auch dieses Jahr reisten Menschen aus der ganzen Schweiz nach Zetzwil und waren von der Party begeistert.

Zum dritten Mal in Folge wurde am ersten September-Wochenende in Zetzwil bis in die frühen Morgenstunden in der Turnhalle und der Gaudistube gefeiert. Unglaubliche 2 000 Personen besuchten am 7. und 8. September die Party «After Sun Zetzbu». An den beiden Abenden waren jeweils 70 Personen für das Wohl der Gäste im Einsatz. Davon gehören rund 60 dem Verein an. Unterstützt wurden sie durch freiwillige Helfer, dem Turnverein sowie dem Damenturnverein Zetzwil. Die Party wie auch der Verein sind rasant gewachsen: Vor drei Jahren zählte der Verein ca. 30 Mitglieder, was in nur zwei Jahren verdoppelt werden konnte. Auch weiterentwickelt hat sich die Party. Während den letzten zwei Jahren haben fünf Vereinsmitglieder einen einwöchigen Intensiv-Barkurs absolviert. Gelernte Drinks wie Pina Colada, Caipirinha oder den After Sun Spezial wurden an der «Cocktailbar» frisch und vor den Augen der Gäste perfekt gemixt und präsentiert. An den anderen Bars im Aussenbereich, der Gaudistube und der Turnhalle konnten die Partygäste Zwätschge, Gin Tonic, Smirnoff und viele weitere Getränke bestellen. Während in der Gaudistube Willy Tell und Freshalpin die ältere Generation zum Mitschunkeln und Mitsingen brachten, heizten diverse DJs, wie T-Grant & Sam Louis, James Loudly und Mat & Mark, die Stimmung in der Turnhalle an. Für jede Generation gab es die passende Musik und tolles Ambiente. Die Stimmung der Gäste war nicht zu stoppen und somit wurde gefeiert was das Zeug hält.

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Mittwoch, 12.09.2018Zetzwil

Auf den Spuren von «Sherlock Holmes»

Text und Bild: Eing.

Am 1. September frühmorgens versammelten sich die munteren Frauen vom FTV Zetzwil am Bahnhof und reisten mit dem Zug ins Berner Oberland. Obwohl das Wetter nichts Gutes zu verheissen mochte, war die Stimmung bestens.

Erste Station war Grindelwald und schon bald war klar, dass der Wetterprophet heute kein Einsehen mit den fünfzehn Turnerinnen haben würde. Nichts desto trotz bestiegen die Frauen die Gondeln zur Bergstation Grindelwald-First. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Gipfeli wurden die Regensachen montiert. Einige deckten sich im Souvenirladen noch mit Regenschirmen und Pelerinen ein, um bestmöglich gegen das garstige Wetter gerüstet zu sein. Mehr oder weniger wasserdicht eingepackt machten sich die Frauen auf den Panoramaweg Richtung Grosse Scheidegg. Der guten Stimmung konnte das Wetter jedoch in keinster Weise etwas anhaben, obwohl zeitweise das Wasser nicht nur von oben, sondern auch von der Seite und manchmal auch aus allen Richtungen gleichzeitig kam. Bei einigen Wanderinnen war schon bald klar, dass die Schuhe und Regensachen nicht mehr ganz so wasserdicht waren wie erhofft, da jedes Imprägnierungsmittel bei solchen Bedingungen an die Grenze kommt. Mit einem Schluck aus der mitgebrachten Schlummertrunkflasche wurde jedoch für Wärme von innen gesorgt. Und wie sagte die Reiseleiterin Rita: «Auch der Regen ist schön, wenn man die Sonne im Herzen hat». Und so trotzten die Frauen dem garstigen Wetter und nach knapp anderthalb Stunden erreichten sie das rettende und trockene Berghotel Grosse Scheidegg. Nach dem Mittagessen wurden die Schuhe und die Hosenbeine an den Wanderhosen, welche unterdessen etwas trocknen konnten, wieder montiert. Da leider keine Wetterbesserung in Sicht war, beschlossen die Frauen spontan, für den Weg in die Rosenlaui-Gletscherschlucht das Postauto zu besteigen, damit man nicht gleich wieder tropfnass wurde. Der anschliessende Rundgang in der Schlucht mit den tosenden Wasserfällen war sehr imposant und der Weg führte durch Tunnels und etliche Stufen 115 Meter hinauf und anschliessend durch den Bergwald hinunter ins geschichtsträchtige Restaurant Rosenlaui, wo sich die Frauen erneut etwas trocknen und bei Kaffee und feinem Kuchen wieder stärken konnten. Das Postauto fuhr die Gruppe anschliessend nach Meiringen in die Übernachtungsunterkunft. Nach einer warmen Dusche und wieder in trockenen Kleidern und Schuhen genossen die Frauen ein feines Nachtessen in der gegenüberliegenden Pizzeria. In der hotelnahen Bar liessen die Frauen dann zu guter Letzt in gemütlicher und lustiger Runde nochmals den Tag Revue passieren.

Ein Blick aus dem Fenster und es war klar, dass Petrus am zweiten Tag ein Einsehen mit den Frauen hatte und der Regenschutz im Rucksack bleiben konnte. Mit der nostalgischen Reichenbachfall-Bahn fuhren die Frauen zu den 120 Meter hohen Reichenbachfällen, dort wo der Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle den Ort fand, um seinen Helden Sherlock Holmes im Kampf gegen Professor Moriarty den eigenen Tod inszenieren zu lassen. Anschliessend folgte, nach dem Alpsegen von Rita, der steile Aufstieg hinauf ins Gasthaus Zwirgi, wo ein feines Mittagessen auf die Frauen wartete. Die anschliessende rasante Fahrt mit den Monster Trottis wieder hinunter nach Meiringen vermochte die Turnerinnen zu begeistern und löste hörbare Freudenjuchzer aus. Nach einem feinen Dessert in einer Meiringer Bäckerei machte sich die Frauenschar wieder auf den Heimweg. Beim Umsteigen wurde den Frauen nochmals einiges abverlangt. In kürzester Zeit mussten sie vom vordersten in den zweitletzten Wagen der meterlangen Zugkomposition auf einem anderen Peron umsteigen. Nichts desto trotz kamen schlussendlich zufriedene und dankbare Frauen wieder in Zetzwil an. Ein grosser Dank geht an die beiden Organisatorinnen Rita und Bernadette. Sie haben den Frauen eine wunderschöne Reise geboten, welche allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Mittwoch, 12.09.2018Beinwil am See

Team Beinwil gewinnt regionales Volg Dorfturnier

Text und Bild: Eing.

Am 9. September trafen sich 22 Mannschaften mit über 200 Kindern zum dritten von insgesamt 4 regionalen Qualifikationsturnieren des Volg Dorfturniers 2018 in Gerlafingen. Darunter auch eine kleine aber feine Mannschaft aus Beinwil am See, welche in der Kategorie 2008–2010 um Ruhm und Ehre spielte. Und wie sie das taten! Ohne ein einziges Gegentor schlossen sie die Gruppenspiele auf dem ersten Platz ab und hatten dadurch den Vorteil, dass sie im Halbfinale auf einen vermeintlich schwächeren Gegner stossen würden.

Wie immer gelten aber bei solchen «KO-Spielen» eigene Regeln und so war dann auch der von grossem Einsatz geprägte Halbfinal eine enge Angelegenheit. Nach Ablauf der Spielzeit stand es 0:0 und ein Penaltyschiessen musste über den Finaleinzug entscheiden. In diesem Penaltyschiessen zeigten die Kids aus «Böju» Nerven aus Stahl und bezwangen Günsberg eiskalt. Der fünfte und letzte Schütze musste gar nicht mehr anlaufen. Auch dank den Superparaden unseres Penaltykillergoalies Yannik Nehrbass. Mit einem 3:1 Sieg im Penaltyschiessen war der viel umjubelte Einzug ins grosse Finale Tatsache geworden! Dort wartete mit Othmarsingen aber ein starker Gegner.

Die Freude und Nervosität stieg von Minute zu Minute bei den Spielern, wie bei den vielen anwesenden Eltern. Als die Böju-Kickers dann noch zur offiziellen Hymne der Champions League einlaufen durften, war die Spannung definitiv nicht mehr zu toppen.

Der Final startete mit einem lauten Pfiff des Schiedsrichters und das Böju-Team schien doch etwas überwältigt von der Finalatmosphäre, denn nach nicht einmal einer Minute lag der Ball bereits im Böjuer Tor – zum ersten Mal überhaupt an diesem Turnier. Sichtlich geschockte Gesichter schauten verdutzt in die Runde. Ein so früher Rückstand war eine echte Hypothek – dauerte das Finalspiel doch nur 12 Minuten. Aber die Seetaler gaben nicht auf und kämpften sich Schritt für Schritt und Pass für Pass ins Spiel zurück. Zwei Minuten vor Schluss fiel dann der erlösende und viel umjubelte Ausgleichstreffer durch Aid Kadriu und nur eine Minute später, hatten die Böjuer sogar die Riesenchance zum direkten Siegtreffer auf dem Fuss. Der gegnerische Torhüter war aber gut und so stand es zum Schluss 1:1. Wieder Penaltyschiessen!!!

Und dieses Mal war der Gegner ein anderes Kaliber und schoss ebenfalls stark. Nach fünf Penaltyrunden standen es immer noch unentschieden 3:3. Beide Teams hatten also zwei verschossene Penalties zu beklagen. Ab jetzt entschied jeder Schuss über Sieg oder Niederlage – über riesengrosse Freude oder tiefe Enttäuschung. Die Schützen sechs und sieben beider Teams scheiterten jeweils an den guten Torhütern. Die Fingernägel waren mittlerweile kaum mehr vorhanden und die Köpfe aller Spieler und Fans hoch rot angelaufen. Der 8. Othmarsinger Schütze lief an und verschoss … Wieder war die Tür zum grossen Turniersieg weit offen. Doch wer hatte den Mut, diesen vielleicht alles entscheidenden Penalty zu schiessen? Es war Silvan Huber, der diese grosse Verantwortung übernahm, den Ball auf den Punkt setzte, anlief und den Ball souverän in den Maschen versenkte. Jetzt gab es kein Halten mehr. Die Böjuer-Fankurve und alle Spieler, Trainer, Assistenten, Physiotherapeuten, Teamärzte, Spielerpsychologen, Konditionstrainer, Goalietrainer, Team-Köche stürzten sich in einen kollektiven Freudentaumel und durften nur ein paar Minuten später den riesigen Pokal und die glänzenden Goldmedaillen entgegennehmen. Was für ein Erfolg! Was für eine tolle Mannschaftsleistung!

In den nächsten Wochen geht der gewonnene Pokal innerhalb der Spielergruppe auf Reise. Aber in ein paar Wochen steht er vielleicht schon im Volg-Lädeli in Böju und kann dort dann jeden Tag von allen bewundert werden …

Mittwoch, 12.09.2018Region

Druckerei Urs Zuber AG vielseitig und offen für Neues

Text und Bild: jennifer Loosli

Klimaneutrales Drucken, umfangreiche grafische Produkte und der persönliche Kontakt zu Ihren Kunden, das beschreibt die Urs Zuber AG aus Reinach genau. Ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit über 40 Jahren Erfahrung, das für moderne Lösungen und einwandfreie Qualität steht.

Gedruckte Wörter und Bilder vermitteln seit Jahrhunderten Wissen, Informationen, Emotionen und Geschichten. Mit viel Engagement entwickelt und verwandelt das Team der Urs Zuber AG die Ideen ihrer Kunden zu einem hochwertigen Druckprodukt. Dank dem breiten Angebot an Drucksachen kann die Urs Zuber AG jegliche Kundenwünsche erfüllen und realisieren. 2017 wurde das Sortiment erweitert. Durch die Übernahme von Haller Repro bietet die Urs Zuber AG grossformatige Scans, Banner oder auch Plotten und Falten von Bauplänen an. Um Kunden den Bestellprozess von Flyern, Prospekten und Plakaten zu vereinfachen, gibt es neu einen Online-Shop. Von Visitenkarten über Flyer bis hin zu Diplomarbeiten können diverse Drucksachen auf www.urszuber.ch einfach bestellt werden. Ist der Auftrag in der Druckerei angekommen, legt die Urs Zuber AG grossen Wert auf umweltbewusstes Arbeiten und Produzieren. Täglich achtet das eingespielte Team darauf, dass Ressourcen eingespart und auf Wunsch klimaneutral gedruckt wird. Mit gleichem Verfahren wird auch das Dorfheftli produziert. Wer seine Vorstellungen vorzugsweise in einem persönlichen Beratungsgespräch bespricht, wird nach wie vor gerne besucht oder an der Neudorfstrasse 10 in Reinach herzlich in Empfang genommen. Urs Zuber AG, das Sinnbild von modernen Lösungen, mit dem Prädikat «Printed in Switzerland».

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10% Rabatt für Ihre erste Onlinebestellung, mit dem Code: WX73uZp
gültig ab Warenwert von CHF 100.– / gültig bis 31.12.2018

Mittwoch, 12.09.2018Region

Die Urs Haller AG präsentierte sich im neuen Kleid

Text und Bild: fabienne Hunziker

Keinesfalls das Blaue vom Himmel, aber das Gelbe vom Ei oder ein Lila das Laune macht. Die Urs Haller AG in Aesch verspricht Schwarz auf Weiss ein ganzheitliches Konzept mit rotem Faden. Seit 1978 bietet das Unternehmen als Maler, Gipser und Trockenbauer die ganze Farbpalette an Dienstleistungen an.

Zum 40-jährigen Jubiläum gönnte sich die Urs Haller AG in Aesch ein neues Gewand. Das neue Logo wurde den Kunden und Gästen am Tag der offenen Tür feierlich präsentiert. Dass Weiss sehr ausdrucksstark und keinesfalls langweilig ist, bewies das gutgelaunte Team, welches die Gäste an diesem Tag in den passenden neuen Shirts begrüsste. Beim Rundgang durch Showroom und Betrieb standen die qualifizierten Mitarbeiter für Auskünfte gerne zur Verfügung. Für die musikalische Unterhaltung und das Geburtstagsständchen sorgte die Musikgesellschaft Aesch-Mosen. Ebenfalls ein gemütliches Ambiente bot das Ländler-Trio Chrüz und Quer. Zahlreiche Kunden und Gäste genossen den schönen Tag bei einer feinen Wurst und netten Gesprächen. Die Urs Haller AG bietet seit vielen Jahren, nebst Maler- und Gipserarbeiten, umfassende Konzepte für Renovationen oder Umbauten an. Mit kompletten Bauführungen, Analysen von Bauschäden und Sanierungen konnte das Angebot der Firma stetig erweitert werden. Die Firma ist stolz darauf, gemeinsam mit ihren Kunden für jedes Projekt stets die optimale Komplettlösung zu finden.

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Mittwoch, 12.09.2018Dürrenäsch

Pflegeeinsatz Weiher Weid und Chüeloch

Text und Bild: Jennifer Loosli

Der Natur- und Vogelschutzverein ist ein Netzwerk von Fachkräften für ein engagiertes Handeln in der Natur. Die Mitglieder sind für die Erhaltung, Neuschaffung und den Schutz von vielfältigen Lebensräumen mit den darin lebenden Lebewesen verantwortlich.

Das waren in der Vergangenheit und sind auch in der Gegenwart und Zukunft die vordringlichsten Ziele des Vereins. 1930 bildete sich der Natur- und Vogelschutzverein. Mit den Jahren gab es viele Zusammenarbeiten mit Partnervereinen der umliegenden Gemeinden. Am 7. September wurde mit vielen freiwilligen Helfern im Weiher Weid und Chüeloch Unkraut gejätet, das viel zu hohe Gras geschnitten und Steinhaufen erstellt. Alles wurde wieder auf Vordermann gebracht, damit der Glögglifrosch wieder ein Zuhause hat, um sich zu paaren und neues Leben zu erschaffen. «Du bisch en Glögglifrösch!» Viele Leute, die jemanden so bezeichnen, wissen nicht, dass es ein Tier gibt, das aufgrund seines glockenhellen, flötenden Rufes Glögglifrosch genannt wird. Auch Geburtshelferkröte wird der Froschlurch genannt. Die Landlebensräume sind wärmebegünstigt und weisen gleichzeitig zahlreiche bodenfeuchte Verstecke auf, z. B. unter Steinplatten, in Steinhaufen oder Erdlöchern. Damit sich die Geburtshelferkröte wieder wohl fühlt, haben viele freiwillige Helfer an diesem Tag 1½ Stunden alles gegeben und den Weiher Weid und das Chüeloch in Dürrenäsch gesäubert. Seit 15 Jahren werden diese beiden Orte vom Natur- und Vogelschutzverein gepflegt. Nach getaner Arbeit gab es für die vielen Helfer, während gemütlichen Beisammensein, zum Dank noch eine leckere Verpflegung.

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Dienstag, 11.09.2018Meisterschwanden

Dog-Turnier in Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Spannung. Taktik. Glück. – Das beste Team gewinnt.

Das variantenreiche Brettspiel «Dog» begeistert Jung und Alt. Messen Sie Ihr Können am ersten Dog Turnier in Meisterschwanden am Freitag, 26. Oktober 2018 ab 19.00 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus.
Anmeldung paarweise oder einzeln. Wird einzeln angemeldet, dann erfolgt eine Zuteilung des Partners.
Mindestalter 14 Jahre. Unkostenbeitrag Fr. 10.- pro Person.
Spielregeln sowie Anmeldemöglichkeit sind auf unserer Webseite elternverein-5616.ch publiziert.

Organisiert wird der Abend vom Elternverein Meisterschwanden/Tennwil

Dienstag, 11.09.2018Meisterschwanden

Kino im Stroh 2018 / Voranzeige Bring-und Holtag

Text und Bild: Eing.

Nach einer zweijährigen Pause fand Ende August wieder das Kino im Stroh auf dem Mooshof in Tennwil statt.

Viele junge Kinobesucher, teils in Begleitung ihrer Eltern, suchten sich auf den Strohballen ihren Platz aus. Wissend, dass es auf diesen «Kinostühlen» auch pieksen kann, kamen viele gut ausgerüstet mit Decken ins Kino, um gestärkt mit Popcorn, Chips und Getränken gespannt die Filme zu schauen. Am Nachmittag zeigten wir zuerst den Film «SING». Ein lustiger musikalischer Film, bei dem ein Koala eine tierische Casting-Show organisiert um sein Theater zu retten. Am frühen Abend spukte der «Gespensterjäger» über die Leinwand. Ein Junge, eine Gespensterjägerin und das nette Schleimgespenst Hugo machen sich zu dritt auf, die Welt zu retten.
Je später der Abend dauerte umso kühler wurde es in der gemütlich eingerichteten Scheune. Trotzdem liessen es sich die Besucher nicht nehmen um sich mit feinem Kuchen oder verschiedenen feinen Grilladen zu verköstigen und das gemütliche Beisammensein im Mooshof zu geniessen.

Elternverein Meisterschwanden/Tennwil mit Unterstützung der Familien König & Widmer vom Mooshof in Tennwil

Bring-und Holtag vom Samstag, 22. September 18

Am 22. September 18 findet bereits zum 8. Mal in Zusammenarbeit mit dem Elternverein und der ref. Kirchgemeinde auf dem Areal des ref. Kirchgemeindehauses ein Bring- und Holtag statt.
Von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr können gebrauchsfähige und funktionstüchtige Gegenstände gratis gebracht und abgeholt werden. Fürs Bringen wird ein kleiner Unkostenbeitrag an die Entsorgung von Fr. 2.-/Familie erhoben.
Wir freuen uns, wenn Sie zahlreich zum «Stöbern» kommen, in unserem Beizli Kuchen oder Hot Dogs geniessen und einfach an diesem lebhaften, kunterbunten Morgen dabei sind.

Weitere Informationen unter www.kirchweg5.ch oder www.elternverein-5616.ch

Donnerstag, 06.09.2018Dürrenäsch

STV Dürrenäsch am Kreisspieltag

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 19. August 2018, fand auf dem Sportplatz Unterkulm der Kreisspieltag des Kreisturnverbandes Aarau-Kulm statt.

Am diesjährigen Kreisspieltag traten fünf Mannschaften aus Dürrenäsch bei den Volleyballspielen an. So trafen wir uns am frühen Sonntagmorgen vor der Turnhalle Dürrenäsch und fuhren mit den Autos, noch ein bisschen müde, aber motiviert, den kurzen Trip nach Unterkulm. Angekommen begrüsste uns eine positive und kameradschaftliche Atmosphäre. Auch die Festwirtschaft war schon in Betrieb, so, dass wir uns vor dem Spiel noch mit einem leckeren Frühstück, bestehend aus Nussgipfeli und Kaffee, verwöhnen lassen konnten. Durch Dehnen und Runden springen brachten wir auch unsere Muskeln noch auf Trab. Gut gestärkt und fokussiert waren wir somit startklar. Ab 08.30 Uhr ging es für unsere Damen- und Mixed-Mannschaften mit Volleyballspielen los. Die brennende Sonne sorgte zusätzlich fürs Schwitzen und das Moto hiess: Sonnenbrille, Sonnenhut und Sonnencrème! Zur Abkühlung gegen die Hitze konnte man sich zwischen den Spielen ganz viel Glace kaufen. Nach dem intensiven Morgen, freuten wir uns mit knurrendem Magen aufs Mittagessen. Um 14.30 Uhr ging es dann auch schon wieder weiter, die letzten Matches vor dem Finale! Leider mit zwei verletzten Spielern weniger im Team, dafür voll mit Energie getankt, wagten wir uns auch an die nächsten Herausforderungen. Am Zuschauerrand motivierten uns viele zujubelnde Besucher, was uns zusätzlich stärkte. Nach den Spielen hiess es abwarten und nochmals eine Glace essen. Gespannt hörten wir zu, als man die Rangspiele verkündete. Leider hat es für unsere Damen-Mannschaften nicht gereicht, aber dafür kämpft Dürrenäsch-Mixed 1 im Finale um den 1 und 2 Platz und Dürrenäsch-Mixed 2 um den 3 und 4 Platz! Gebannt schauten wir am Rand des Volleyballfeldes den Teams beim Finalspiel zu. Trotz einem langem Tag und grosser Hitze gaben sie nochmals Vollgas. Vor der Rangverkündigung schossen wir noch ein Mannschaftsfoto als Erinnerung. Der Jubel war gross, denn Dürrenäsch durfte zwei Mal stolz auf dem Podest stehen. In der Kategorie Volleyball Mixed hat Dürrenäsch-Mixed 1 das Finalspiel für sich entschieden und Dürrenäsch-Mixed 2 den dritten Rang ergattert. Einen erlebnisreichen und sportlichen Tag erlebt, machten wir uns zufrieden auf den Heimweg.

Donnerstag, 06.09.2018Meisterschwanden

Elternverein: Adventshaus in Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Wer gestaltet ein Adventsfenster vom neuen Adventshaus?

Neu gibt es in diesem Jahr auf dem Dorfplatz ein Adventshaus mit 24 Fenstern. Wir suchen für diese neuartigen Fenster kreative Gestalter/-innen. Ob alleine, als Familie oder Gruppe, wir freuen uns über viele, tolle Ideen.

Interessenten melden sich bitte bis am Montag, 15. Oktober 2018, bei Jacqueline Erni, jacqueline.erni@elternverein-5616.ch, 079 708 74 73.

Herzlichen Dank an alle bereitwilligen Helfer/-innen.

Donnerstag, 06.09.2018Meisterschwanden

Fünf Jahre Fusspflegestudio Happy-Feet in Tennwil

Text und Bild: Eing.

Seit fünf Jahren betreibe ich mit Freude und Hingabe mein Fusspflegestudio in Tennwil (rollstuhlgängig). Vielen Dank an meine Kundinnen und Kunden für ihre Treue und das Vertrauen, das sie mir in den vergangenen Jahren entgegengebracht haben.

Unsere Füsse tragen uns ein ganzes Leben lang. Schenken wir ihnen die nötige Beachtung? Gepflegte Füsse sind das Resultat regelmässiger, professioneller Fusspflege und gesunde Füsse tragen entscheidend zu gutem Wohlbefinden bei. Geben Sie Ihren Füssen eine Chance und besprechen Sie mit mir Ihre Wünsche und Probleme.

Termine sind auch am Abend oder am Wochenende möglich. Sind Sie nicht mehr gut zu Fuss unterwegs, dann hole ich Sie gerne ab und bringe Sie danach auch wieder zurück.

Mein Angebot:

  • Fussbad
  • Nägel zurückschneiden
  • dicke Nägel abtragen
  • eingewachsene Nägel, Nagelfalz behandeln
  • Hornhaut abtragen und Druckstellen behandeln
  • entspannende Fussmassage
  • nach Wunsch Nägel lackieren
Donnerstag, 06.09.2018Meisterschwanden

235 Teilnehmende beim 50. Hallwilerseeschwimmen

Text und Bild: Jennifer Loosli

Eine Schwimmdistanz von 1.6 km, 22 Grad warmes Wasser und 235 Teilnehmende. Am Samstag, 1. September, fand das 50. Volksschwimmen im Hallwilersee statt. Trotz kühler Witterung erfreute sich der beliebte Anlass vieler Teilnehmer und Besucher.

Auf den ersten Blick machte der Besuch im Strandbad Seerose in Meisterschwanden einen seltsamen Eindruck. Die vielen Teilnehmer des 50. Hallwilerseeschwimmens trugen eine halbe Stunde vor dem Start dicke Kleider, die nicht an den vergangenen Hochsommer erinnerten. «Der Wasserstand nach diesem Sommer ist sehr tief, liebe Sportler. Eventuell müsst ihr am Schluss noch 100 Meter laufen», witzelte Markus Kuster, Präsident des Vereins SLRG Hallwilersee. Gemeindeamman Ueli Haller verkündete stolz, dass das Volksschwimmen, trotz teilweise schlechten Wetterverhältnissen, in den 50 Jahren noch nie abgesagt werden musste! Mit der MS Delphin und MS Hallwil ging es für die 235 Teilnehmer zur Badi Birrwil und von dort direkten Weges zurück zum Strandbad Seerose in Meisterschwanden. Begleitet wurden die Schwimmerinnen und Schwimmer von Booten und insgesamt 40 Helfern, die bei einem Notfall bereit waren, sofort einzugreifen. Die Schwimmer hatten im Wasser wärmere Temperaturen als an der Luft! 22 Grad Wassertemperatur wurde an diesem Tag gemessen, die Aussentemperatur lag bei knappen 13 Grad. Die Schwimmer und Schwimmerinnen gaben alles, um möglichst schnell auf der gegenüberliegenden Seeseite anzukommen, doch einer zog an allen vorbei und überquerte den See in 22:22 Minuten. Cyrill Hess aus Schinznach Bad, 35 Jahre alt, gewann schon das 3. Mal das Hallwilerseeschwimmen. Das Jubiläumsschwimmen wurde nach der Siegerehrung mit frischen Bratwürsten und leckeren Drinks gebührend gefeiert!

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Donnerstag, 06.09.2018Region

Coiffure Hollywood: Ein Prosit zum 10-Jährigen

Text und Bild: Thomas Moor

Runde Jubiläen sind da, um gefeiert zu werden. Das gilt auch für Coiffure Hollywood in Menziken. Dort können Sandra Haas und Rosa Ritzmann mit ihren Kunden auf das 10-Jährige anstossen.

«Wir haben eine treue Kundschaft», wie die beiden Coiffeusen dankbar sagen. Die zwei Powerfrauen empfangen ihre Kunden mit einem beruflichen Rucksack, der mit ganz viel Fachwissen, Weiterbildungen und Berufserfahrung gefüllt ist. Bedient werden sowohl Damen als auch Herren. Egal ob für angesagte Frisurentrends für kurze oder lange Haare, Hochzeitsfrisuren, Haarverlängerungen oder das Färben der Haare: bei Coiffure Hollywood ist man an der richtigen Adresse. Geöffnet ist der Salon Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8.00 – 11.30 Uhr und 13.30 – 18.00 Uhr, Donnerstag wegen Altersheimbesuch erst ab 16.30 – 18.00 Uhr und am Samstag von 8.00 – 14.00 Uhr durchgehend.

Donnerstag, 06.09.2018Region

Fussball verbindet: Starcamp vom 1. bis 5. Oktober

Text und Bild: PD

Bereits zum achten Mal veranstaltet der FC Menzo Reinach ein Fussballcamp für Kids. Auch dieses Jahr gilt: Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahre und erwachsene Personen mit einer physischen oder kognitiven Beeinträchtigung sind herzlich willkommen.

Die SAFP (Swiss Association of Football Players) organisiert gemeinsam mit dem FC Menzo Reinach und der Stiftung Lebenshilfe eine neuartige Zusammenarbeit für ein Fussballcamp. Zum zweiten Mal wird das Fussballcamp parallel für Kids und Menschen mit einer Beeinträchtigung organisiert. Den beiden Gruppen stehen erfahrene und qualifizierte Trainer, sowie speziell ausgebildete Begleiter für Menschen mit Beeinträchtigung zur Seite, welche die Fussballbegeisterten den ganzen Tag begleiten und unterstützen. Während die Trainingsbetriebe parallel zueinander ablaufen, wird das Mittagessen gemeinsam eingenommen.

Show Respect

Unterstützt wird das Fussballcamp von dem gemeinnützigen Verein Show Respect, welcher sich von dieser Idee von Beginn an sehr begeistert zeigte. «Der Fussball ist und war schon immer ein verbindendes Ereignis. Es vereint nicht nur Spass, Erlebnisse und Erfahrungen, sondern auch die Menschen miteinander. Und die Förderung von Respekt von und für Menschen aller Art ist eines der Hauptziele unseres Vereins», meint Antonio Iacovazzo, Verantwortlicher für Show-Respect-Projekte.

Letztes Jahr wurde das Starcamp zum ersten Mal in dieser Form durchgeführt. Es war für alle Beteiligten ein einmaliges Erlebnis mit vielen eindrücklichen und wunderschönen Erlebnissen. Das letztjährige, erfolgreiche Camp hat uns dazu bewogen, auch dieses Jahr wieder diese Plattform an zu bieten. Während fünf Tagen haben begeisterte Fussballfans wieder die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu bewegen und die Freude am Fussball auszuleben. Zum krönenden Abschluss zeigen die Teilnehmer/-innen ihr Können in einem Finalspiel und sicher wird der eine oder andere Fussballstar für eine Autogrammstunde den Weg ins Moos nach Reinach finden.

Anmeldung:
www.starcamp.ch/starcamp-2018-menzo-reinach

Für Fragen: 078 898 97 19, Joao Paiva (Ex-Fussballprofi)

Vorschau / Autogrammstunde: 19. September 2018, 19.00 Uhr, im Moos
mit Tomislav Puljic (FC Vaduz, ex FCL) und
mit Milan Vilotic (St. Gallen, ex GCZ und ex YB)

Donnerstag, 06.09.2018Region

Herbstdegustation bei Schüwo war ein voller Erfolg

Text und Bild: Jennifer Loosli

Als grosses Danke an die treue Kundschaft, veranstaltet die Schüwo Trink-Kultur in Wohlen immer im Frühling und Herbst eine Weindegustation. Auch Neukunden sind herzlich eingeladen, 120 auserlesene Weine und Spirituosen zu degustieren.

Ein Getränkesortiment mit über 6000 Produkten erwartet Kunden im Schüwo «Trink-Kultur seit 1946» in Wohlen. Darunter 2300 Weine aus der ganzen Welt, die zum Stöbern und Entdecken einladen! Damit hat die Firma Schüwo schweizweit die grösste Auswahl an Weinen und Getränken. Als Dankeschön an die treue Kundschaft und natürlich an interessierte Weinliebhaber fand die WEinladung am 1. September von 10 bis 17 Uhr statt. Primitivo di Manduria, Heida AOC Grand Métral Provins Wallis oder Riserva Merlot Ticino DOC, für jede Geschmacksrichtung gab es einen passenden Wein. Dazu gab es auch noch Degustationsrabatte von 10% bis 30%. In der Lagerhalle präsentierten die anwesenden Winzer an 13 Ständen 120 auserlesene Weine und Spirituosen, wie auch Delikatessen, Käse und Spezialitäten. Nach ein paar Gläsern Wein meldet sich irgendwann aber auch der kleine Hunger. Die Foodbags Company AG aus Olten verpflegte die Gäste mit Rüebliwickeln, Poulet-Fajitas oder Süsskartoffel-Sesamsticks.
Schüwo: Das grosse Durstlöscher- und Genussparadies ist immer wieder einen Besuch wert, denn man hat nie alles gesehen!

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Donnerstag, 06.09.2018Dürrenäsch

Junge Naturforscher und Abenteurer im Wald

Text und Bild: Eing.

Immer kurz nach den Sommerferien geht es los: Der Jugendplauschtag von Natur im Seetal lädt zu Spiel und Spass in der Natur ein. Gespannt auf die diesjährigen Posten machten wir uns auf den Weg. Gegen hundert andere kleine Abenteurer erwarteten uns. Gemeinsam eroberten wir die Umgebung um die Egliswiler Reithalle mit Fangis und Maisstängelkämpfen bis das offizielle Programm startete.

Los ging es für uns mit dem Posten mit Heimvorteil. Das Dürrenäscher Team vom Natur- und Vogelschutzverein bot uns einen echten Knaller. Eine faszinierende Petflaschenschleuder zog jedes Kind in ihren Bann. Wie weit fliegt meine Flasche? Mit wieviel Wasser gefüllt erreicht sie den besten Flug? Ebenso spannend war die Überquerung des Bachgrabens auf hohem Seil. Mit Klettergurt gesichert, wurde diese Seilbrücke zur mutigen Herausforderung, die jeder Dürrenäscher, jede Dürrenäscherin mit Bravour bestand. Weitaus mehr zu lachen gab es an den Hängenden Hosen. Hier stellte sich die Frage, wer am längsten an einem der drei Paar Jeans hängen kann.

Durch den Wald gerannt, kamen wir nach kurzem Weg zum nächsten Posten. Ein Riesen-Waldpflanzen-Memory erwartete uns. Die echten Pflanzen dazu hatten wir im Wald auch bald gefunden. Um einiges schlauer liefen wir den Posten an, wo wir mit Entscheidungsfragen herausfinden mussten, welches Tier sich auf dem Bild auf unserem Rücken befand. Diese Aufgabe gab einiges zu Lachen. Weiter gestalteten wir unsere Waldkarte, erforschten die Lebewesen im Weiher unter dem Binokular und testeten unseren Geruchsinn in einem Quiz. Pünktlich zur Mittagspause setzte ein kurzer Regenschauer ein. Unter dem schützenden Vordach der Reithalle stärkten wir uns mit feiner Pasta für die weiteren Posten. Das mit einem Vogel aus Schokolade geschmückte Guetzli zum Dessert begeisterte Gross und Klein. Um viele Eindrücke reicher und mit müden Beinen machten wir uns auf den Heimweg.

Es war ein cooler Tag in bester Gesellschaft. Wir vom Natur- und Vogelschutzverein Dürrenäsch freuen uns bereits auf nächstes Jahr.

Donnerstag, 06.09.2018leutwil

Instruktion Defibrillator

Text und Bild: Eing.

Beim Schulhaus befindet sich neu ein Defibrillator. Für die Bevölkerung wird der Umgang mit diesem lebensrettenden Gerät an der Feuerwehr-Hauptübung vom Samstag, 3. November 2018, um 14 Uhr, vorgeführt. Bitte reservieren Sie sich dieses Datum, damit auch Sie für den Notfall vorbereitet sind!

Donnerstag, 06.09.2018Meisterschwanden

1. Dorfmärt des Frauenvereines

Text und Bild: Eing.

Zum ersten Mal fand ein Dorfmarkt statt. Ziel des Frauenvereins Meisterschwanden, der Organisatorin dieses Anlasses, war, dass der Dorfplatz belebt und genutzt wird. Leider spielte das Wetter nicht so mit, so dass alles etwas zusammenrückten.

15 verschiedene Verkäufer haben sich angemeldet, um ihre Ware anzubieten. Die Auswahl war sehr vielfältig. Nebst Blumenarrangements, fand man Töpferwaren, Betonzwerge, kunstvoll gestaltete Steine und vieles mehr an selbsthergestellten Produkten. Wussten sie, dass es echten Meisterschwandner Honig und Wein gibt? Beides wurde interessiert zur Kenntnis genommen. Auch das Degustieren an den Weinständen fehlte nicht. Abwechslung brachte auch die Bibliothek mit einer Bücherauswahl und die Frauen der Fellnähgruppe präsentierten kuschelige Tiere und Schals aus Kaninchenfell. Den Anbietern ging es in erster Linie nicht darum, viel zu verkaufen, sondern, dass selbst hergestellte Produkte aus dem Dorf oder der Gegend bekannt gemacht werden. Nebst den Verkaufstischen, welche geschützt unter den Zelten standen, war auch ein Märtkafi eingerichtet. Der Vorstand des Frauenvereins sorgte für das leibliche Wohl der Besucher/-innen und fleissige Bäckerinnen sorgten für ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Bei einem Gewinnspiel standen schöne Preise zur Auswahl. Nochmals herzlichen Dank an alle Gabenspender. Der Erlös des Kafis und des Spiels gehen vollumfänglich dem gemeinnützigen Frauenverein zu. Die Vorstandsmitglieder mit ihren Helferinnen werden wieder alle über 80-jährigen vom Dorf an ihrem Geburtstag und alle Altersheimbewohner/-innen vor Weihnachten mit sinnigen Geschenken überraschen. Auch die Kleinsten werden beschenkt, erhält doch jedes Neugeborene ein Paar selbstgestrickte Finkli. Alle Beteiligten und Besucher waren sich einig, dieser Dorfmarkt war ein gelungener Anlass und es sollen noch weitere folgen.

Donnerstag, 06.09.2018Beinwil am See

Adventsgeschichten in der Bibliothek Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Der Verein Zeitreisen und die Schul- und Gemeindebibliothek Beinwil am See laden Gross und Klein zur «Geschichten-Werkstatt» ein.

Die Tage werden kürzer und damit die Zeit für Geschichten länger. Wir vom Verein Zeitreisen und der Schul- und Gemeindebibliothek Beinwil am See suchen persönliche Weihnachtsgeschichten, Erinnerungen an die Adventszeit, ob in der Jugend, zu Hause oder bei den Grosseltern. Bräuche, Einmaliges oder Wiederkehrendes, Heutiges und Vergangenes … Alles was die Advents- und Weihnachtszeit speziell machte oder immer noch macht.

In der Geschichten Werkstatt im Oktober bringen wir gemeinsam mit den Teilnehmenden die eingesammelten schriftlichen oder mündlichen Geschichten in eine passende Form. An einem Adventssonntag werden diese weihnachtlichen «Kleinode» in stimmungsvollem Ambiente präsentiert.

Alle, ob Kinder, Jugendliche, Erwachsene, sind herzlich eingeladen mit persönlichen Texten, Gedanken und Erinnerungen mitzumachen! Alles hat Platz: Schönes, Emotionales, Humorvolles, aber auch Nachdenkliches. Wir freuen uns ab sofort auf viele Beiträge, Einreicheschluss ist Mitte Oktober.

Weitere Informationen zur Geschichten-Werkstatt (Ablauf, Termine und Anmeldung): Tel. 062 771 33 30 (Patrizia Rehmann, Hallwilstrasse 23, 5712 Beinwil am See) oder E-Mail: zeitreisenbeinwilamsee@bluewin.ch

Donnerstag, 06.09.2018Region

Personelle Veränderungen im Rote Leu Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

Seit Jahren hat sich Christine Urech, zum Wohle der Gäste, mit grossem Einsatz um den Rote Leu gekümmert. Nach über 7 Jahren wird sie sich nun weiter orientieren. Sehr gerne bedanken wir uns an dieser Stelle bei «Frau Leu» und würdigen ihr tolles Engagement während der gesamten Zeit.

Nach dem unerwarteten und plötzlichen Ausfall infolge eines Motorradunfalles von Christine Urech, war es die Aufgabe, den Rote Leu möglichst ohne Unterbrechung offen zu halten. Glücklicherweise hat sich in der Person von Frau Rahel Haller eine junge Servicefachfrau bereit erklärt, die Aufgabe anzupacken und sich in ihrer spontanen, interessierten Art als «Springer» für den Leu zur Verfügung gestellt. Nach Wochen der Einarbeitung und nach Übertragung diverser Verantwortungen konnten wir nun Frau Haller für die Zukunft im Rote Leu gewinnen – so hat sich die eigentliche Zwischenlösung zur Lösung entwickelt. Frau Haller lernte das Servicehandwerk und war bei Käthy und Otto Gerber in der Krone Lenzburg und im Seehotel in Beinwil am See tätig.

Wir sind überzeugt, mit ihr eine versierte, junge Frau mit Freude am Beruf gewonnen zu haben. Rahel Haller wird mit ihrem Team bewährtes weiterführen, sowie mit jugendlichen Ideen frischen Wind einbringen.

Christine und Willy Nyffenegger


Liebe Gäste:
Für Ihre Treue, die unzähligen Begegnungen mit all den schönen und interessanten Stunden möchte ich mich ganz herzlich bedanken! Viele schöne Erinnerungen werden mich an eine erlebnisreiche Leu-Geschichte erinnern. Viel Gesundheit und Alles Gute wünsche ich Ihnen!

Christine Urech

Donnerstag, 06.09.2018Leutwil

Gmeindrot bi de Lüüt

Text und Bild: Eing.

Am Montag, 20. August 2018, lud der Gemeinderat die Bevölkerung des Dorfes zu einem ungezwungenen Zusammensein in die Waldhütte Zalvis Leutwil ein. Ungefähr 20 Personen sind der Einladung gefolgt und haben sich für einen engagierten und regen Austausch mit dem Gemeinderat eingefunden.

Nach einer kurzen Begrüssung durch Frau Gemeindeamman Monika Müller, wurde bei einer Wurst und einem Glas Wein angeregt diskutiert. Den erschienenen Dorfbewohnern spürte man aus den Gesprächen an, dass ihnen das Wohl unseres Dorfes am Herzen liegt.

Für den Gemeinderat war es eine ausgezeichnete Möglichkeit, den Puls der Bevölkerung zu spüren. Aus einigen Gesprächen ist wertvoller Input für die weitere Dorfentwicklung oder auch zu punktuellen Problemen eingegangen.

Auch wenn der Gemeinderat mit etwas mehr Beteiligung gerechnet hat, wird er den Anlass wiederholen. Vielleicht wurde der Anlass auch zu wenig publiziert.

Allen Teilnehmern möchte der Gemeinderat ganz herzlich für die wertvollen Gespräche und das Engagement danken.

Donnerstag, 06.09.2018Region

Vom Sagihof ins Hochhaus – Erfolgreiche Eröffnungsfeier für das ProFIT-Team

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die erfahrenen und erfolgreichen Fitnesscenterbetreiber Rosmarie und Thomas Wüst waren überwältigt von den zahlreichen Besuchern. Die Freude über das volle Haus mit so vielen Kunden, Bekannten, Freunden und auch interessierten neuen Gesichtern war riesig.

Während einige interessierte Besucher die Führung durch den grosszügig gestalteten Fitness- und Gesundheitsbereich genossen, liessen es sich andere nicht nehmen, für einmal feine Apérohäppchen an der Fitnessbar zu geniessen. An der Theke daneben wurden bereits fleissig neue Termine vereinbart und offene Fragen beantwortet. Da die neue Infrastruktur sehr modern eingerichtet ist und der Zugang neu mit Chip-Armbändern funktioniert, muss jeder Kunde für den individuellen Zugang freigeschaltet werden. Vorbei also die Zeiten der einfachen Papierchärtli. Das bewährte und qualifizierte Team freut sich gemeinsam mit ihren Kunden auf den Neustart, so herrschte wie gewohnt eine herzliche und lockere Atmosphäre. Ein Ziel von Rosmarie Wüst ist es, diese schönen Räumlichkeiten in Menziken mit dem ProFIT Fitness-und Gesundheitscenter wieder mit ganz viel positiver Energie zu füllen.

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Donnerstag, 06.09.2018Gontenschwil

In Gontenschwil waren die Cowboys und Countrygirls los

Text und Bild: Jennifer Loosli

Michèle Hennig ist begeistert von dieser neuen Methode, welche den Kundinnen und Kunden dauerhaft zu gesundem und glänzendem Haar verhilft. Mit Inhaltsstoffen aus der Natur, der bereits im Haar vorhandenen Substanz Keratin und der richtigen Anwendung, ist es möglich, fantastische Ergebnisse zu erzielen.

Botox für ihr Haar? Die revolutionäre Weltneuheit in der Coiffeurbranche macht dasselbe für das Haar, was Botox für die Haut macht. Durch den Anti-Aging-Effekt wird die Struktur geglättet. Die tierversuchsfreie und natürliche Produktelinie beinhaltet Granatapfelextrakt, Moringa (afrik. Baum) und die Haareigensubstanz Keratin. Mit einem Vorbereitungshampoo wird die Cuticula (oberste Schicht) des Haares geöffnet, der ph-Wert des Haares angepasst und somit gezielt dafür vorbereitet, die darauffolgenden Wirkstoffe optimal aufnehmen zu können. Ausserdem wird von Michèle Hennig und ihrem, für diese Technik ebenfalls ausgebildetem Team, im Vorfeld eine Haarmessung durchgeführt, um den Vorher-Nachhereffekt noch besser zu dokumentieren. Der «Keratin Filler» der Schweizer Firma Trinity Haircare, stärkt das Haar von innen heraus, schützt es vor UV-Strahlen, verleiht ihm Glanz und eine bessere Stabilität. Mit einer Air-Brush-Pistole wird der Wirkstoff aufgetragen und vorsichtig in die geöffnete Haaroberfläche einmassiert. Die Abschlussbehandlung, welche die selben natürlichen Inhaltsstoffe aufweist und zusätzlich mit pflegender Sheabutter ergänzt wurde, erfolgt in Form einer Haarmaske. Durch das «Auffüllen» des haareigenen Keratins, kann von Umwelteinflüssen, Meerwasser oder Färbemitteln strapaziertem Haar, neue Energie, Kraft und Volumen verliehen werden. Um ein spürbares Ergebnis über Monate hinweg zu erzielen, sind ca. drei bis vier Sitzungen notwendig. Für detaillierte Auskünfte und Informationen zu dieser Neuheit steht das kompetente Coiffure-Peter-Team gerne zur Verfügung.

Donnerstag, 06.09.2018Zetzwil

Zetzwiler Männerriegen-Reise in den Schwarzwald

Text und Bild: Eing.

Bei kühler Witterung trafen sich 16 Reiselustige zur Männerriegen-Reise. Zum Kaffeehalt wurde die Reisegruppe im Gasthof der Brauerei «Waldhaus» in Weilheim erwartet. Der Höhepunkt des Tages war die spezielle Männer-Führung in der badischen Staatsbrauerei «Rothaus» in Grafenhausen.

Die mit kalkfreiem Quellwasser gebrauten sechs Biersorten wurden zuerst nur in der Theorie vorgestellt. Wie das viel gepriesene «Tannenzäpfle» tatsächlich mundet, konnte erst beim Mittagessen im Rothaus-Gasthof getestet werden, wo ein gleichnamiger, deftiger Landteller serviert wurde.

Der zwischenzeitlich einsetzende Regen und die tiefen Temperaturen auf knapp 1000 Metern Höhe schlugen Gott sei Dank nicht auf die Moral der Männerturner, sondern lediglich auf deren Sitzleder. Nach der ausgedehnten Mittagspause und dem Shop-Besuch auf dem grosszügigen Rothaus-Gelände folgte ein gemütlicher Kaffeehalt in Feldberg-Bärental, wo die berühmten Schwarzwäldertorten degustiert wurden.

Wegen des schlechten Wetters wurden die Mehrbettzimmer im Hotel Forest in Titisee vorzeitig bezogen. Die anfängliche Skepsis gegenüber dem eher auf junge Leute ausgerichteten Hotel wich rasch. Dank den separaten «Kinder-Zimmern» und den warmen Radiatoren stieg der Zufriedenheits-Barometer rasch wieder nach oben. Die angekündigte Flaniermeile in Titisee war auch schon besser besucht, um so erfreuter war die Reisegruppe, einen gemeinsamen Platz im Trockenen gefunden zu haben, um sich einen ausgedehnten Apéro zu genehmigen. Das im Restaurant «Sonneck» zahlreich aufgebotene Servierpersonal bemühte sich, beim Nachtessen alle Wünsche möglichst im Eiltempo zu erfüllen. Nach dem kurzen Verdauungs-Spaziergang traf man sich erneut im Apéro-Restaurant, um den Abend bis zum Betriebsschluss auszukosten. Zurück im Hotel wurden kurzerhand der Aufenthaltsraum, ähnlich einer gemütlichen Bauernhausstube, sowie der dortige Biervorrat beschlagnahmt. Der vorher im Kurort Titisee eingekaufte Schwarzwälder-Schinken und die Wurstwaren vermochten nicht mehr ganz vertilgt zu werden. Einmalig, nach Mitternacht begab sich die ganze Reisegruppe geschlossen in die vorgewärmten Wohnungen im Nebengebäude des Hotels.

Auch das Frühstücksbuffet übertraf alle Erwartungen vollends. Die Wanderfreudigen fuhren nach Hinterzarten und machten bei trockenem Wetter einen Rundmarsch durch die Ravennaschlucht, während der Rest der Gruppe den Titisee umwanderte. Anschliessend traf man sich zum feinen Essen mit Dessert im Landgasthof «Adler» in Strittberg-Höchenschwand, bevor die beiden zuverlässigen Chauffeure nach zwei intensiven Tagen die Männerturner wieder in Zetzbu ablieferten. Ein grosses Dankeschön gilt dem diesjährigen Reise-Organisator Hans Wiederkehr.

Donnerstag, 06.09.2018Meisterschwanden

Die Musikgesellschaft im Berner Oberland

Text und Bild: Eing.

Eine Musikerreise ohne Instrumente, das gab es noch nie. Meistens hatte man am Zielort Konzertverpflichtungen und wo die Blasmusik spielt, hat es auch gleich eine Schar Zuhörer. Reisen mit Gepäck und Instrumenten ist heutzutage mit dem ÖV viel zu umständlich.

Die Zeit für den Zugswechsel einer Gruppe von über dreissig Personen mit Sack und Pack reicht nicht. Dieses Jahr reiste die Musikgesellschaft Meisterschwanden trotzdem per ÖV nach Interlaken, aber diesmal ohne Instrumente. Das heisst nun aber nicht, dass das Umsteigen bequemer vorstatten ging, im Gegenteil, die reservierten Plätze im Zug waren so knapp, dass sich die Gruppe überall verteilen musste. Das Wetter spielte gar nicht mit. Es regnete ziemlich auf Harder-Kulm, dem Hausberg von Interlaken, und statt der Oberländer Viertausender sah man rundum nur Nebel.

Interlaken ist der Ferienort vieler Nationen. Vermummung beherrscht die Strassenszene und kulinarisch stehen vor allem die Gäste aus Asien und Arabien im Fokus. Die tiefhängenden Regenwolken konnten die Meisterschwander nicht davon abhalten, durch die Prachtsstrasse der feudalen Hotels und Läden zu flanieren und zu staunen, was da alles vermarktet wird: von folkloristischem Edelkitsch, lächerlichem Krimskrams über Alphörnli aus Schoggi und Jungfrauspitzli mit Zuckerguss bis zu Uhren und Schmuck der teuersten Preisklasse! Die Reisegruppe aus Meisterschwanden war im Hotel Bernerhof sehr gut aufgehoben und das Gefühl, dass man sich dort über Schweizergäste freute, täuschte nicht. Über Nacht besserte sich sogar das Wetter. Auf der Thunersee-Schifffahrt konnte man die einzigartige Landschaft vorüberziehen lassen und zugleich ein feines Mittagessen mit Dessert geniessen. Eiger, Mönch und Jungfrau sowie die Blüemlisalp hatten ihre Wolkendecken abgeschüttelt und erstrahlten in blendendem Weiss. Den Aufenthalt in der Zähringerstadt Thun benützten fast alle für einen Bummel zur Bälliz-Insel. Dort waren kühne Wellenreiter beim Balance-Spiel im tosenden Wasser der Aare die Attraktion. Die Musikreise ist auch ohne Instrumente eine gesellige Angelegenheit. Den Organisatorinnen Annelies und Lotte ein herzliches Dankeschön!

Donnerstag, 06.09.2018Region

Eine neue Haartherapie – Jetzt bei Coiffure Peter

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Michèle Hennig ist begeistert von dieser neuen Methode, welche den Kundinnen und Kunden dauerhaft zu gesundem und glänzendem Haar verhilft. Mit Inhaltsstoffen aus der Natur, der bereits im Haar vorhandenen Substanz Keratin und der richtigen Anwendung, ist es möglich, fantastische Ergebnisse zu erzielen.

Botox für ihr Haar? Die revolutionäre Weltneuheit in der Coiffeurbranche macht dasselbe für das Haar, was Botox für die Haut macht. Durch den Anti-Aging-Effekt wird die Struktur geglättet. Die tierversuchsfreie und natürliche Produktelinie beinhaltet Granatapfelextrakt, Moringa (afrik. Baum) und die Haareigensubstanz Keratin. Mit einem Vorbereitungshampoo wird die Cuticula (oberste Schicht) des Haares geöffnet, der ph-Wert des Haares angepasst und somit gezielt dafür vorbereitet, die darauffolgenden Wirkstoffe optimal aufnehmen zu können. Ausserdem wird von Michèle Hennig und ihrem, für diese Technik ebenfalls ausgebildetem Team, im Vorfeld eine Haarmessung durchgeführt, um den Vorher-Nachhereffekt noch besser zu dokumentieren. Der «Keratin Filler» der Schweizer Firma Trinity Haircare, stärkt das Haar von innen heraus, schützt es vor UV-Strahlen, verleiht ihm Glanz und eine bessere Stabilität. Mit einer Air-Brush-Pistole wird der Wirkstoff aufgetragen und vorsichtig in die geöffnete Haaroberfläche einmassiert. Die Abschlussbehandlung, welche die selben natürlichen Inhaltsstoffe aufweist und zusätzlich mit pflegender Sheabutter ergänzt wurde, erfolgt in Form einer Haarmaske. Durch das «Auffüllen» des haareigenen Keratins, kann von Umwelteinflüssen, Meerwasser oder Färbemitteln strapaziertem Haar, neue Energie, Kraft und Volumen verliehen werden. Um ein spürbares Ergebnis über Monate hinweg zu erzielen, sind ca. drei bis vier Sitzungen notwendig. Für detaillierte Auskünfte und Informationen zu dieser Neuheit steht das kompetente Coiffure-Peter-Team gerne zur Verfügung.

Donnerstag, 06.09.2018Leutwil

Einwohnerverein Leutwil

Text und Bild: Eing.

Am 30. August 2018 wiederbelebte der über achtzigjährige Hans Gloor den Einwohnerverein. Die Zeit blieb nicht stehen, was sich in der Sitzordnung der Mitglieder und in der Form zur Entstehung von etwas Neuem widerspiegelte.

Weitere Mitglieder ab 16 Jahren sind willkommen, um Leutwil aktiv und innovativ in die Zukunft zu steuern.

Donnerstag, 06.09.2018Region

Manger Mode verrät zwei wichtige Trends

Text und Bilder: Eing.

Modisch interessierte Frauen sind bereits seit Tagen unterwegs und schauen sich die neusten Kollektionen an. Bei Manger Mode kristallisieren sich zwei wichtige Trends für die noch frische Saison heraus.

Mix and Match
Beim neuen Mix-and-Match-Trend werden riesige Punkte mit Galonstreifen und Messaging-Shirts kombiniert. Dabei liegt der Fokus auf den kleinen Details und die Farben bleiben monochrom. Wer es noch frecher mag, geht einen Schritt weiter und nennt den Trend Mix no Match. Da kombiniert man Muster oder Materialien, die eigentlich nicht zusammengehen und fügt sie zu einem stimmigen Outfit mit Spannung zusammen. Wenn Sie es gerne ausprobieren möchten, nehmen Sie sich Zeit und eine kompetente Modeberaterin, denn dieser Trend setzt viel Mut und Können voraus – macht aber umso mehr Spass.

Darling Red
Darling Red erinnert an einen strahlenden Herbstanfang. Aufregende Farben werden in Kombination mit dunkleren Beige- und Grautönen zum Highlight! Neben leuchtenden Rottönen, findet man wunderschöne Grünnuancen von Olive bis Tannengrün und verschiedene Gelbvarianten. Endlich sind die langersehnten Farben zurück.

Das Team von Manger Mode freut sich, Sie beim Entdecken der neuen Farben und Trends zu begleiten.

Herzlich Willkommen.

Donnerstag, 06.09.2018Seengen

Jubiläumsausstellung Verein Alte Schmitte Seengen

Text und Bild: Eing.

Im Laufe der 25 Jahre hat sich viel Material angesammelt, das von der Alten Schmitte gehortet und nun laufend inventarisiert wird. Alle Gegenstände stammen aus Seengen. Für die Ausstellung wird aus diesem Fundus eine spezielle Wahl getroffen und in den Räumen der Alten Schmitte präsentiert.

Die Gerätschaften lassen ein Stück Zeitgeschichte aufleben, wie unsere Vorfahren gelebt und den Alltag bewältigt haben. Sie lassen uns eintauchen ins Leben unserer Grosseltern, als die tägliche Arbeit in Haus und auf dem Feld mit viel Mühsal verbunden war. In der Zeit vor Kühlschrank und Gefriertruhe war die Haltbarmachung von Gemüse und Früchten eine besondere Herausforderung für die Hausfrau. Die «gute alte Zeit» war gar nicht immer so gut. Sie war vor allem anstrengend und geprägt durch viel Handarbeit, drinnen wie draussen.

Aber jedes Ding im täglichen Leben hatte seinen Platz und seine Bezeichnung. Wer weiss noch, was eine Wäschezange ist, ein Gülleschüeffi oder ein Garnhaspel? Viele Haushalte hatten damals einen eigenen Kaffeeröster, der die Bedeutung dieses Getränks im damaligen Leben dokumentiert. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeitsgeräte bäuerlicher oder handwerklicher Herkunft sind Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche, die aber, gemessen an heutiger Entwicklung, gar nicht so weit weg ist.

Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, 14. September 2018, 19.30 Uhr, mit der Vernissage. An den Samstagen, 15. und 22. September 2018 ist sie geöffnet von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. An den Sonntagen, 16. und 23. September 2018 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 06.09.2018Meisterschwanden

Jungbürgerfeier

Text und Bild: Eing.

Am Freitagabend, 24. August 2018, fand die Jungbürgerfeier statt. Wie in den vergangenen Jahren, wurde die Feier für die 18-Jährigen der Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden und Sarmenstorf gemeinsam organisiert. Nach einer kurzen Festansprache begann der Apéro auf dem Pausenplatz der Schulanlage Eggen. Dabei richteten die jeweiligen Behördenvertreter einige Worte an die jungen Erwachsenen. Anschliessend konnte die Region Oberes Seetal an Bord der MS Delphin von einer anderen Perspektive erlebt werden. Bei einem Nachtessen und einem anschliessenden Dessertbuffet wurden die neuen Stimmbürger verköstigt und auf den «Ernst des Lebens» vorbereitet. Dabei fanden angeregte und humorvolle Gespräche zwischen den Behördenmitgliedern und den Jungbürgern statt.

In Meisterschwanden erreichen in diesem Jahr 41 Jugendliche die Volljährigkeit.

Donnerstag, 06.09.2018Menziken

Nach «Feeling Good» folgt «Feeling Better»

Text und Bild: Thomas Moor

Was ist die Steigerung von «Feeling Good»? Genau: «Feeling Better». Und unter diesem Titel steigt am 22. September im Gemeindesaal Menziken ein weiteres Big-Band-Konzert vom Feinsten.

Dass es ein zweites Mal geben würde, war für Bandleader Beat Theiler nach der Feuertaufe seines Big-Band-Projektes «Feeling Good» im September 2016 sonnenklar. Es war nur eine Frage der Zeit. Und diese ist nun gekommen. Liebhaber von Big-Band-Musik dürfen sich wieder auf eine Konzertgenuss pur freuen. Die Proben laufen auf Hochtouren. Die Füsse wippen, die Finger schnippen – es swingt, funkt und rockt. Und vor allem: Es kommt gut! Sehr gut sogar. Bandleader Beat Theiler mit seiner Band (Mitglieder der Saxophonband «Sturzgeburt», der Musig Mänzike und der Feldmusik Hochdorf) verpassen den Stücken Takt für Takt den letzten Feinschliff. Glen Miller, Ray Charles werden die Besucher ebenso begeistern wie Earth Wind & Fire, Herbie Hancock, Stevie Wonder oder Bruno Mars, etc. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 06.09.2018Reinach

2. Wahlgang: Julius Giger bereit für den Gemeinderat

Text und Bild: Thomas Moor

Der zweite Wahlgang für den freigewordenen Sitz im Reinacher Gemeinderat steht kurz bevor. Am 23. September wird entschieden, wer der Nachfolger des zurückgetretenen Thomas Brem wird. Nach seinem Glanzresultat im 1. Wahlgang bleibt auch Kandidat Julius Giger am Ball.

Am Ball bleiben bringt es bei Julius Giger perfekt auf den Punkt. Da wäre einmal die sportliche Seite des Gemeinderatskandidaten, welche in den Jugendjahren bei den Junioren des FC Gunzwil begonnen hatte und bis in die erste Mannschaft des heutigen 2.-Liga-Vereins führte. Mit seinen 54 Jahren ist Giger immer noch am Ball. Aktuell spielt er in den Reihen der Seniorenmannschaft des FC Beinwil am See.
Zurück vom Fussballplatz an die Urne: Seine 326 Stimmen, welche er im ersten Wahlgang um den freien Gemeinderatssitz erzielt hat, haben ihn überrascht und natürlich gleichzeitig gefreut. «Für mich war klar, dass ich unter diesen Voraussetzungen am Ball bleibe und gerne für den zweiten Wahlgang antreten werde», wie Giger sagt. Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen und Bodenständigkeit sind nur drei von vielen Charakteren, welche Julius Giger auszeichnen. Als Entlebucher in Beromünster aufgewachsen ist Giger als Luzerner vor 26 Jahren nach Reinach gezogen. «Ich wurde hier sofort gut aufgenommen», wie er sagt. Kein Wunder, liebt er doch die Geselligkeit. Lustig und gemütlich darf es in Gigers Freizeit gerne zu und her gehen. Diesbezüglich spielen bei ihm ohne Frage Entlebucher-Gene mit.

Offen auf die Leute zugehen und die Kontaktfreudigkeit sind dabei die weiteren positive Seiten des zweifachen Familienvaters. «Das hat auch mit meinem Beruf zu tun, dass ich in der Freizeit gerne in Gesellschaft bin», wie Giger sagt. An seinem Arbeitsplatz ist er nämlich auf sich alleine gestellt, hat keine Personen um sich, obwohl er ganz viele im Rücken hat – getrennt durch ganz viel Technik. Giger ist nämlich Lokführer im Personenverkehr. Ja, er hat den Traumberuf ganz vieler Knaben. Nach seiner Lehre als Automechaniker hat sich Julius Giger bei der SBB in Luzern zum Lokführer ausbilden lassen. Am Tag der Arbeit, dem 1. Mai dieses Jahres, konnte er bereits sein 30-Jahr-Jubiläum feiern. Vom Depot Luzern fährt er Züge auf dem gesamtschweizerischen Streckennetz. Ein Beruf, der mit ganz viel Verantwortung verbunden ist. Und während er beruflich bedingt auf Schienen fährt und die Weichen von anderen Leuten gestellt werden, möchte Giger in der Politik auf kommunaler Ebene gerne mit Weitsicht und mit dem Blick nach links und rechts mithelfen, auf dem Gemeindegebiet von Reinach Weichen zu stellen. Im Team wohlverstanden. Das hat er übrigens schon einmal mit Erfolg gemacht. Von 2004 bis 2009 war er Mitglied der Schulpflege Reinach. Mit spannenden Aufgaben und vielen interessanten Tätigkeiten sei dieses Amt verbunden gewesen, wie Giger zurückblickt. Bevor er sich für die Kandidatur für den Gemeinderat entschieden hat, fand selbstverständlich eine offen Diskussion innerhalb der Familie mit seiner Frau Isabelle und den Söhnen Pascal (20, Maurer), Alain (19, Logistiker) statt. Speziell seine Frau Isabelle war für Julius Giger ein wichtiger Entscheidungsträger. «Sie muss voll und ganz hinter meinem politischen Engagement stehen», wie er sagt.

Diese Unterstützung hat Giger übrigens auch von seiner Arbeitgeberin, der SBB. Sie untertsützt Personen, welche sich für politische Ämter auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene zur Verfügung stellen. Auch in Sachen Arbeitsplan-Einteilung zeigt sich die SBB in solchen Fällen flexibel. So, dass für Julius Giger das Amt als Gemeinderat mit keinen terminlichen Problemen verbunden wäre. Neben Beruf und Politik ist für den Reinacher auch die Freizeit wichtig. Dabei spielt die Natur eine wichtige Rolle. So geht er beispielsweise gerne in die Pilze und schätzt dabei die Ruhe im Wald. Auch das Velofahren hat er dank des E-Bikes zusammen mit seiner Frau Isabelle entdeckt und geniesst Touren im Naherholungsgebiet Wynen- und Seetal. Zu Gigers Hobbys zählen zudem das Jassen und das Tanzen. Speziell der Line-Dance hat es ihm angetan. Mit seiner Frau kocht er zudem gerne ab zu. «Allerdings nur als Handlanger», wie er festhält. Nichts hält er – gerade auch politisch – vom eigenen Süppchen kochen. Vielmehr würde er sich freuen, wenn er sich im Gemeinderat als innovatives und offenes Teammitglied für die Gemeinde einbringen könnte.

Donnerstag, 06.09.2018Meisterschwanden

Frauenverein: Vereinsreise ins Freilichtmuseum

Text und Bild: Eing.

Mit dem Kleincar gings Richtung Zentralschweiz. Den verschiedenen Seen entlang erreichte man den Brünig und kurz danach standen die Frauen vor dem Eingang zum Ballenberg. In kleinen Gruppen machte man sich, auf die über 100 Wohn- und Wirtschaftsbauten aus der ganzen Schweiz zu entdecken.

Auf dem Spaziergang trifft man eine Vielzahl Nutzpflanzen, Gemüsearten und Heilkräuter an. In einigen Gebäuden sind Handwerker/-innen anzutreffen, die mit alten Geräten traditionelle Arbeiten ausführen. «Cool, die Kuh ist los», so der Titel der Sonderausstellung. In einer Scheune konnte man allerlei Wissenswertes über die Kühe erfahren. Natürlich sind auch die übrigen Tiere nicht zu vergessen. Über 250 heimische Bauernhoftiere sind dort anzutreffen und gackern, meckern und grunzen um die Wette. Das Wetter meinte es gut. Bei strahlendem Sonnenschein kam man beim Rundgang durch das sehr weitläufige Gelände ins Schwitzen. Bevor es wieder zurück ins Seetal ging, trafen sich die Frauen noch zu einem gemeinsamen Abschluss mit einem vom Verein spendierten Getränk im Gasthaus Wilerhorn. Es kam zu vielen ah’s und oh’s, als man sah, was jede noch eingekauft hatte. Alle Beteiligten waren der Meinung, es war ein gelungener Ausflug, da der Ballenberg zu jeder Zeit auf besondere Weise fasziniert.

Vorschau nächster Anlass: Schmuck aus Silberbesteck: 23./24.10.2018 abends und 24.10.2018 nachmittags. Weitere Infos folgen.

Donnerstag, 06.09.2018

Theater «Urchigi Choscht» der MG Boniswil

Text und Bild: Eing.

In diesem herrlichen Lustspiel werden nicht nur die Lachmuskeln strapaziert. Nein, jedem, der die Natur und vor allem die Bergwelt liebt, der leidet hier mit, wenn der Bergbauer Franz Matter, sein trolliger Knecht Xaver und die urchige Magd in Schwierigkeiten kommen. Weil der Bergbauer mit finanziellen Problemen konfrontiert wird, ermuntert ihn der Viehhändler Karl Bruder, nicht aufzugeben. Er werde ihm reiche Leute vermitteln, welche bei ihm Ferien geniessen möchten.

Ob das gut geht? Vor allem Käthi und Xaver hadern mit dem Schicksal. Sie wollen mit allen Mitteln das «Bergheimetli» vor fremdem Einfluss schützen. Wie das geschieht, sei hier noch nicht verraten.

Spaghetti à discrétion SFr.: 15.–
Familientag: Wir bieten Ihnen Sonderkonditionen betreffend dem Eintrittspreis (Eintritt für Kinder gratis), dem Essen (Spaghetti à discrétion für Kinder pro Altersjahr 1.–) und Vorstellung (wir haben für Ihre Kinder eine Betreuung organisiert, damit Sie die Vorstellung geniessen können. Wir haften nicht für Schäden und Unfälle).

Urchigi Choscht, Lustspiel in zwei Akten von Hans Wälti

Regie: Georg Bussmann
Maske: Nadine Frey
Souffleuse: Anita Keller

Personen:
Franz Matter, Bergbauer Georg Bussmann
Xaver, Sein Knecht Andy Bolliger
Käthi, Seine Magd Marina Keller
Peter Grossmann, Metzgermeister Röbi Stierli
Rosa Huber, Hotelbesitzerin Brigitte Bolliger
Anna Müller, Wirtin Lore Siegrist
Karl Bruder, Viehhändler Andreas Huber



Vorankündigungen für musikalische Anlässe der MG Boniswil:
So., 9. Dezember: Adventskonzert, Kirche Seengen
So., 16. Dezember: Jubilarenständchen

Fr., 12. und Sa., 13. April 2019:
Unterhaltungsabende

Donnerstag, 06.09.2018Schongau

Best Service-Award für Pneu-Egger-Team Schongau

Text und Bild: Thomas Moor

Gute Mitarbeiter seien das Kapital einer Firma, sagt man. Stimmt! Den Beweis hat das Team der Pneu Egger AG Schongau eindrücklich erbracht. Im Rahmen eines Mystery-Projektes zur Erhebung von Dienstleistungsqualitäten holte die Crew mit Markus Weibel den Best-Service-Award 2018.

Der Auszeichnungsspiegel im Pneu-Egger Standort Schongau wächst. Zwei Awards für Podestplätze in den letzten zwei Jahren hängen bereits an der Wand. Jetzt gesellt sich die Sieger-Auszeichnung 2018 dazu. Die Krönung, bravo! Markus Weibel und sein Team dürfen stolz sein. 156 Tests an 41 Standorten haben in der Zeit von April bis Juni stattgefunden, durchgeführt durch eine auf Mystery-Shopping spezialisierte Firma und deren geschultes Personal. Das allgemeine Erscheinungsbild der Firma, die Kundenfreundlichkeit, der Pneu-und Auto-Service, der Auftritt am Telefon und beim Empfang, der Umgang mit den Kunden allgemein: Das alles sind Punkte, welche von den verdeckten Kunden geprüft und bewertet wurden. Ihre Sache hat das Pneu-Egger-Team wieder sehr gut gemacht. Gemäss der Studie konnte man sich gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent-Punkte steigern. Sehr gut! Ein freundliches Auftreten und eine kompetente Beratung: Darauf legt Markus Weibel grossen Wert. Überhaupt erhalten die Kunden bei der Pneu Egger AG in Schongau eine ganze Menge geboten. Zum einen alles komplett rund ums Rad. Und zwar von der Karette bis zum LKW. Aber auch für den Fahrzeug-Service aller Marken lohnt sich ein Boxenstopp in Schongau immer. Zubehör rund ums Fahrzeug kann dort in einem der grössten Pneu-Egger-Showrooms gekauft werden. Und bald steht der Winter wieder vor der Türe. Die Winterpneu-Vorbereitungen laufen deshalb bereits wieder. Und für einen Fahrzeug-Wintercheck sind die Service-Award-Gewinner immer ready.

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Donnerstag, 06.09.2018Zetzwil

20-jähriges Tanz- und Fitness-Träffponkt Jubiläum!

Text und Bild: Eing.

Der Tanz- und Fitness-Träffponkt feiert sein 20-jähriges Studio-Jubiläum! Zu diesem Anlass hat Chrigi Kiener, TFT-Inhaberin, eine ganz spezielle Tanztheatergeschichte geschrieben und diese mit Hilfe von ihren Instruktor/-innen und rund 100 Darsteller/-innen einstudiert! Es wird getanzt und geschauspielert! Zu bekannten Chart-Hits und Musik aus den verschiedenen Zeitepochen, werden die Zuschauer eine fantastische Geschichte erleben.
Mit «Zrugg i d’Gägewart» werden die Zuschauer mit Professor Einstein und den «4 Schwestern», einer Girl-Gang, mit einer solarbetriebenen Zeitmaschine in die verschiedenen Tanzepochen fliegen. Auf dieser Reise erleben die fünf Reisenden so einige Abenteuer! Wenn Sie wissen wollen, ob die fünf am Schluss doch noch ins Jahr 2018 zurückfliegen, dann kommen Sie in eine der zwei Vorstellungen und lassen Sie sich überraschen!
Die Festwirtschaft mit Verpflegungsmöglichkeit vor und nach der Vorstellung wird von der MR Zetzwil, dem FTV Zetzwil und dem Club 80 geführt. Nach der Vorstellung startet der Barbetrieb und um Mitternacht gibts eine spezielle Show! Wir freuen uns auf viele Zuschauer!

Die Vorstellungen sind am Freitag, 21. 9. und Samstag, 22. 9. jeweils um 20.15 Uhr in der Mehrzweckhalle Zetzwil. Vorverkauf Samstag, 15.9. ab 10.00 Uhr im Studio Zetzwil.

Donnerstag, 06.09.2018Schongau

Im Werkdienst gibt es immer etwas zu tun

Text und Bild: fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste. Seit 2013 erledigt René Kottmann die anfallenden Aufgaben auf dem Schongauer Gemeindegebiet.

Für die Arbeiten im Werkdienst braucht es vor allem vielseitig talentierte und engagierte Mitarbeiter. Die Verantwortung und Planung des Winterdienstes, die Abfallentsorgung, die Wuhrpflicht oder auch Unterhaltsarbeiten an Strassen und Wanderwegen gehören zu den täglichen Aufgaben von René Kottmann. Der gelernte Landwirt arbeitet seit über fünf Jahren in der damals entstandenen Funktion als Werkdienstleiter. In einem 75%-Pensum hegt und pflegt er das Gemeindegebiet. René Kottmann, welcher früher beruflich auch als Chauffeur oder mit der Häckselmaschine unterwegs war, ist heute neben der Arbeit für die Gemeinde auch leidenschaftlicher Heidelbeerproduzent. Rund 500 Stauden der blauen Beere bewirtschaftet er gemeinsam mit seiner Frau. Den grünen Daumen braucht er auch bei seiner Arbeit, denn für das Gemeindegebiet ist er dafür zuständig, sich für die Bekämpfung des Feuerbrandes und der Neophyten einzusetzen. Damit auch die Naherholungsgebiete optimal in Schuss bleiben, kümmert sich René Kottmann auch gerne um die Kneippanlage am Erusbach und das Gebiet im Gitzitobel. An seiner Arbeit schätzt er die Möglichkeit der freien Arbeitseinteilung, den Austausch mit Gemeinde und Bevölkerung sowie die Arbeit im Freien. Natürlich hat auch dieser Beruf seine Schattenseiten, wie beispielsweise die Erdbestattungen oder oft auch die Aufgabe als Wasenmeister. Bei toten Haustieren kann er, da er seit einem halben Jahr mit einem Chiplesegerät ausgerüstet ist, die Halter oft schnell ermitteln. Der Überbringer der schlechten Nachricht zu sein, sei leider keine schöne Aufgabe.

Donnerstag, 06.09.2018Meisterschwanden

Praxis für Therapie und Individualpsychologie

Text und Bild: Jennifer Loosli

Manchmal kommt man an seine Grenzen im Leben. Es fordert sehr viel Energie und Kraft, sich wieder aufzuraffen. In solchen Momenten braucht man Ermutigung und einen Perspektivenwechsel. Hierbei begleitet und berät Claudia Fischer aus Meisterschwanden am Mattenweg 34 ihre Kundinnen und Kunden mit Therapie und Beratung.

Ehrenamtlich arbeitete Claudia Fischer in der Schweiz und dem Ausland im sozialen Bereich. In diversen Institutionen holte sie sich die Erfahrung und das Know-how für ihre heutige Selbstständigkeit. Die diplomierte Kunsttherapeutin und Individual Psychologische Beraterin bietet Personen- und Lösungsorientiertes Malen an. Durchs Malen, also aktiv handelnd, kann der Klient zu einer Veränderung kommen. Ziel der Kunsttherapie ist die breite Ressourcenaktivierung und Förderung der Selbstregulation des Menschen auf geistiger, seelischer, körperlicher und sozialer Ebene. Kunsttherapie fördert und sensibilisiert die Sinneswahrnehmung des Menschens. Claudia Fischer integriert medizinische Diagnosen, ergänzt durch eigene Beobachtungen und Erhebungen in ihrer Arbeit. Auch erstellt sie Therapiekonzepte zum jeweiligen Kunden und dokumentiert das therapeutische Vorgehen systematisch. Sie begleitet aktiv die Malenden in ihrem Entwicklungsprozess. Diese Therapieform kann man überall anwenden. Zum Beispiel bei Kindern, Erwachsenen, Menschen mit einer körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung, betagte Menschen, Kranken und Gesunden. Vorallem Burnout- und Depressions-Patienten behandelt Claudia oft mit dieser Therapieform und erzielte gute Resultate. Es beruhigt die Menschen und fördere die Konzentration, denn die muss voll und ganz beim Gemälde sein. Die Arbeit mit Menschen im Therapie-Bereich sei wie Detektiv-Arbeit und jeden Tag wieder faszinierend. Es mache grosse Freude, Menschen zu begleiten, ihre Lebensmuster zu erkennen und ihren persönlichen Entwicklungsprozess zu unterstützen.
Man könnte meinen, solche Therapien werden vielfach von Frauen beansprucht. Dem ist bei Claudia Fischers Therapie und Beratung nicht so! Sehr viele Männer, darunter auch junge Erwachsene getrauen sich immer mehr in eine Therapie zu gehen. Es braucht vielleicht Überwindung. Es lohnt sich aber: Der Gewinn, mehr Lebensqualität und Freude im Leben.

Donnerstag, 06.09.2018Seengen

Wohnen am Badweg wird wie wohnen im Paradies

Text und Bild: Thomas Moor / ZVG.

Alt und Neu im Einklang – genial gelöst und umgesetzt: Willkommen in der Wohnüberbauung «am Badweg» in Seengen, einer Wohnidylle mit geschichtlichem Hintergrund, einer Top-Aussicht auf Hallwilersee und Berge. Das Projekt besticht durch klassischen Charme, gepaart mit modernem Stil.

Keine Frage: Die Lage ist nicht nur einmalig, sie ist auch unverbaubar. Kommt hinzu, dass Seengen als Wohnort begehrt ist und deshalb bei vielen ganz oben auf der Wunschliste steht. Diese Tatsache dürfte sich mit dem Projekt «am Badweg» weiter verstärken. Dass nicht alles, was alt ist, dem Erdboden gleichgemacht werden muss, beweist die Steiner AG aus Worblaufen-Bern als Projektentwicklerin eindrücklich. Das historische Seenger Badhaus, das einst auch als Gasthaus diente, erlebt seinen zweiten Frühling. Die Fassade wird nach denkmalpflegerischen Vorgaben bewahrt und das Innere des Gebäudes komplett entkernt und erneuert. Eine Herkulesaufgabe! Drei grosszügige und modern gestaltete Wohnungen mit 4,5 bis 5,5 Zimmern bietet dieses Gebäude. Ihm angeschlossen, getrennt durch einen grosszügigen Garten, wird dann der neue Wohnkomplex stehen, in welchem sich insgesamt elf Eigentumswohnungen mit 3,5 und 4,5 Zimmern befinden. Die nach Süden ausgerichteten Fensterfronten sorgen für viel Licht in den modern und grosszügig gestalteten Räumen. Zu den Wohnungen gehören nicht nur ein geräumiger Wohn-, Ess- und Kochbereich, sondern auch eine verglaste Loggia, ein Balkon sowie ein direkter privater Zugang zur Tiefgarage. Ebenfalls zu überzeugen weiss die hochwertige Ausstattung. Die Wohnungen erfreuen sich bereits jetzt während der Bauphase eines regen Interesses. Neben einigen Reservationen sind bereits sieben Wohneinheiten verkauft. Die Bautätigkeiten verlaufen nach Plan. So, dass die Wohnungen im September 2019 bezogen werden können. Am Freitag, 14. September 2018, findet ab 16 Uhr eine freie Besichtigung der Baustelle statt. Besucher sind herzlich willkommen.

Donnerstag, 06.09.2018Beinwil am See

Sieger sind beim «Schnellster Böjuer» alle

Text und Bild: Jennifer Loosli

Mehr als 200 Teilnehmende waren um den Titel des «schnellsten Böjuer» und der «schnellsten Böjuerin» angetreten. Mit viel sportlicher Begeisterung und Engagement starteten die Kids und wurden lautstark vom Publikum angefeuert.

Von Jahrgang 2017 bis 1983 und älter waren am «Schnellster Böjuer» 2018 alle Alterskategorien vertreten. 209 Teilnehmende und trockenes, gutes Laufwetter – trotz angekündigtem Gewitter – machten den Laufwettbewerb zu einem ganz besonderen Anlass! Die Böjuer Kids gaben alles, um möglichst weit zu kommen und im Finale gegen die härtesten Gegner zu laufen. Die Aufregung vor dem Start war den kleinen und grossen Sportlerinnen und Sportlern aber deutlich anzusehen. Die einen hatten sich zur Beruhigung einen Glücksbringer mitgebracht, die anderen spielten Fussball oder übten sich zum Aufwärmen im Radschlagen. «Die schnellste Böjuerin / der schnellste Böjuer wird alljährlich vom STV Beinwil am See durchgeführt, was einiges an Engagement und Aufwand bedeutet. In der gemütlichen Festbeiz konnten sich die Läufer ein kühles Getränk oder auch eine kleine Süssigkeit nach dem Lauf gönnen. Die beiden schnellsten Böjuer waren Selina Wick (2003) mit einer Zeit von 11.57 und Merlin Halter (2005) mit 11.56. Die beiden nahmen stolz die grossen Pokale entgegen!

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Donnerstag, 06.09.2018Boniswil

Jugendfest: Einladung zur Dekorationssitzung

Text: Eing., Bild: Archiv Dorfheftli

Das Jugendfest findet vom 28. bis 30. Juni 2019 statt. Natürlich möchten wir das Dorf gemäss unserem Motto «Zeitreise» feierlich schmücken und sind wie immer auf die Mithilfe der Quartiere angewiesen. Gerne stellen wir Ihnen unser neues Konzept vor und laden alle Interessierten zu einem Treffen am Mittwoch, 17. Oktober 2018, 19.30 Uhr, in den Saalbau ein.

Ansprechpersonen von Seiten des OKs sind Denise Schanz und Eva Müller (062/777 39 63, muellerev@hotmail.com).

Wir freuen uns auf viele kreative Köpfe!

Dienstag, 04.09.2018Seengen

El-Ki-Singen / Musical-Kurs der Kreismusikschule

Text und Bild: Eing.

Die Kreismusikschule Seengen und die Regionale Musikschule Oberes Seetal bieten auch dieses Schuljahr (Klein-)Kindern von eineinhalb bis 12 Jahren einen spielerischen Einstieg in die Welt der Musik, mit dem Eltern-Kind-Singen und dem Musical-Kurs «Di chli Häx».


Eltern-Kind-Singen
Eingeladen sind Kinder im Alter von 1½ bis 4 Jahren mit einer vertrauten Begleitperson. Der nächste Kurs findet statt vom 16. Oktober bis 18. Dezember 2018 (10x), jeweils am Dienstag von 09.30 bis 10.15 Uhr. Bei genügend Anmeldungen finden zwei Kurse statt: 09.00 – 09.45 Uhr und 10.00 – 10.45 Uhr. Kursort: Musikzimmer, Gemeindehaus Sarmenstorf. Die Kosten betragen Fr. 150.00 (10 Lektionen), 2. Kind gratis.

Musical-Kurs «Di chli Häx»
In sieben Musical-Proben beschäftigen wir uns intensiv mit «de chline Häx». Wir singen, tanzen und studieren verschiedene Choreografien ein. Wer bereits ein Instrument spielt, darf dieses mitnehmen. Der Höhepunkt ist natürlich ein grosser Auftritt für Eltern, Freunde und Bekannte! Eingeladen sind Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Der Kurs findet statt vom Freitag, 28. September bis 23. November 2018, 13.30 – 14.15 Uhr. Kursort: Fahrwangen, Schulhaus. Die Kosten betragen 1. Kind: Fr. 150.00, inkl. Requisiten, 2. Kind: Fr. 140.00, inkl. Requisiten, 3. Kind: Fr. 135.00, inkl. Requisiten.

Anmeldungen werden gemäss Eingang berücksichtigt. Annette Flury ist in der Region keine Unbekannte. Neben unzähligen Musikprojekten für Kinder jeden Alters steht sie auch selber immer wieder in verschiedenen Rollen auf der Bühne.

Weitere Infos und Anmeldung:
www.schule-seengen.ch > Musikschule oder direkt bei der Musikschulleiterin Marina Geissbühler unter 079 415 01 30.

Dienstag, 04.09.2018Schongau

Herzlich willkommen!

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Unter dem Motto «Kennenlernen» haben Gemeindepräsident Thierry Kramis und der Gemeinderat zum Neuzuzügertreffen in die Aula eingeladen. Jeder Besucher erhielt von Gemeinderätin Ruth Keller ein Namensschild und so stand einem unkomplizierten Kennenlernen nichts mehr im Weg.

Das Eintreffen der Gäste wurde von den Klängen von zwei jungen Saxophonistinnen begleitet. Rund 40 neue Bürger haben an der Willkommensfeier teilgenommen. Nach kurzen Begrüssungsworten des Gemeindepräsidenten wurde schliesslich fröhlich auf das neue «zu Hause» angestossen. Mit «Wo wohne der denn?» oder «We lang send ehr denn scho do?», entstanden sofort die ersten interessanten Gespräche. Nach einigen informativen Eckdaten über die Organisation der Gemeinde, die Vereinsaktivitäten sowie die Vorstellung des Gemeinderates stand auch schon das Abendessen auf dem Programm. Zwischen Hauptgang und Dessert kamen die Neuzuzüger in den Genuss des Films «So lange die Mühle mahlt». Der Gemeinderätin Ruth Keller, ist es mit der Planung des Abends gelungen, einen gemütlichen und ungezwungenen Anlass zu organisieren.

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Dienstag, 04.09.2018Reinach

Thomas Flühmann hat sein Ziel klar im Visier

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am 23. September wird über die Nachfolge des zurückgetretenen Thomas Brem entschieden. Beim ersten Wahlgang hat Thomas Flühmann das Ziel nur um ganz wenige Stimmen verpasst. Klar fokussiert blickt der ausgeglichene Familienvater nun dem 2. Wahlgang entgegen.

Seit fast 40 Jahren ist der begeisterte Schütze Mitglied der Schützengesellschaft in Reinach, davon bereits seit 27 Jahren im Vorstand. Die Ruhe und Ausgeglichenheit, welche beim Schiessen zu guten Resultaten führt, sind auch in der Politik und dem privaten Alltag von grossem Nutzen. Ruhige und vor allem nicht zwei linke Hände zu haben, hat der in Reinach aufgewachsene Thomas Flühmann schon in den Jugendjahren gelernt. Bereits während seiner Lehre als Maschinenmechaniker bei der Firma Villiger in Pfeffikon waren handwerkliches Geschick und das Treffen wohlüberlegter Entscheidungen von Vorteil. Defekte Haushaltsgeräte oder handwerkliche Lösungen für Haus und Garten umzusetzen, bereiten ihm also keine Sorgen und machen ihm nach wie vor viel Spass. Thomas Flühmann freut sich über die Tatsache, dass er stets auf die Unterstützung seiner lieben Frau Manuela zählen darf und sein 17-jähriger Sohn mit der Ausbildung zum Polymechaniker ebenfalls einen handwerklichen und praktischen Beruf erlernt. Auch die 20-jährige Tochter ist beruflich sehr erfolgreich unterwegs und befindet sich momentan in einem Studium an der Höheren Fachschule. Die Familie bezeichnet der 57-jährige Reinacher auch als sein Hobby. Die Freizeit mit der Familie zu verbringen, spannende Diskussionen zu führen und die 90-jährige Mutter, welche immer noch selbständig in der Nachbarschaft wohnt zu unterstützen, machen ihn zu einem dankbaren und ausgeglichenen Menschen.

Die Eigenschaft, welche er an sich selbst am meisten schätzt, ist seine ruhige Wesensart. Er hört gerne zu, beobachtet, analysiert und diskutiert. Thomas Flühmann hat immer ein offenes Ohr für andere Meinungen und Argumente. Er mag keine «Schnellschüsse», ob in der Politik, im Schützenhaus oder im Berufsalltag. Mit der nötigen Gelassenheit, welche auch durch eine gewisse Lebenserfahrung entsteht, lässt sich alles im Leben besser meistern. Nach zwei Jahren Berufserfahrung und einer Zusatzausbildung entschied Thomas Flühmann seinen Vater im elterlichen Betrieb zu unterstützen. Nach einem Praktikum als Champignonzüchter in Herisau und 5 Jahre Berufserfahrung in Full-Reuental kehrte er schliesslich definitiv wieder nach Reinach zurück. Schon bald konnte der elterliche Betrieb unter seiner Leitung vergrössert werden. Zehn Jahre hat Thomas Flühmann die Champignonzucht erfolgreich geführt. Der Verlust seines Vaters im Jahre 1992, nur ein Jahr nach der Vergrösserung des Betriebs, erforderte schliesslich wichtige Massnahmen und Entscheidungen. Um eine optimale Zukunft zu gewährleisten, welche eine weitere Vergrösserung darstellte und damit eine weitere, womöglich nicht stemmbare Herausforderung darstellte, entschied sich Flühmann für den Verkauf der Firma. Noch zwei Jahre war er für die neue Firma tätig, als es für ihn Zeit wurde, sich beruflich neu zu orientieren.

Sein Fundament als Mechaniker führte ihn in die Firma Mibelle in Buchs. Nach und nach konnte er sich als Gruppenleiter und Schichtleiter weiterentwickeln. Seit fast fünfzehn Jahren ist er nun in dieser Firma tätig. Die Aufgaben im Datenmanagement, der Qualitätssicherung und der Prüfung machen ihm sehr viel Spass. Obwohl auch diese Arbeit eher kopflastig ist, geniesst er trotzdem seine zusätzlichen Aufgaben als Vizepräsident und Sekretär der Schützengesellschaft Zetzwil. Die Suche nach einem Ersatzmitglied führten ihn in die Finanzkommission in Reinach. Mit viel Engagement befasst sich Thomas Flühmann mit «seinem» Dorf. Die Zukunft von Reinach mitzugestalten, Perspektiven zu schaffen und Lösungen zu finden sind genau seine Materie. Das Wohl und die Sicherheit der Bevölkerung liegen ihm sehr am Herzen. Die Jugend müsse seiner Meinung nach mehr ins Gesellschaftsleben eingebunden werden. Die Zukunft soll mit und für die Jugendlichen gestaltet werden. Reinach muss finanziell gesund und der Standort attraktiv bleiben. Die Entstehung neuer Arbeitsplätze, sowie optimale Voraussetzungen für bestehende Firmen zu schaffen oder zu bewahren, sei ein wichtiger Grundpfeiler für die Atttraktivität einer erfolgreichen, lebenswerten und zukunftsorientierten Gemeinde. In der SVP ist Thomas Flühmann seit rund 4 Jahren engagiert. Durch viele Gespräche und spannenden Diskussionen mit Partei- und Schützenkollegen kam schliesslich auch die Kandidatur für den Gemeinderat zustande. Optimistisch schaut Thomas Flühmann in die Zukunft und behält sein Ziel stets klar vor Augen.

Dienstag, 04.09.2018Schongau

Schulnachrichten

Text: Eing., Bild: Website Schongau

Schulbeginn
Am 13. August hat das neue Schuljahr, nach den langen Sommerferien mit fantastischem Wetter und Rekordtemperaturen, wieder begonnen. 106 Kinder besuchen zur Zeit unsere Schule. Aus der ehemaligen Bibliothek ist über die Ferienzeit ein wunderbar eingerichteter Unterrichtsraum für die Basisstufe «blau» entstanden. Die Struktur und die Verteilung der Schüler präsentiert sich im aktuellen Schuljahr wie folgt:

Klassenbezeichnung / Anz. Kinder / Klassenlehrpersonen:

  • Basisstufe gelb / 18 Kinder / Agi Brunner, Heidi Barrett, Tabea Imlig
  • Basisstufe grün / 19 Kinder / Chantal Häfliger, Deborah Blättler
  • Basisstufe blau / 19 Kinder / Susanne Vonlaufen, Lara Schuler, Jennita Rhyner
  • 3./4. Klasse / 25 Kinder / Elisabeth Stutz, Patrizia Spörri
  • 5./6. Klasse / 25 Kinder / Michelle Rohrer


Jahresmotto

Das Schuljahr 2018/2019 steht unter dem Motto: «Alli machid mit – mer bliibid fit».
Wir alle wissen, dass Bewegung ein natürliches Bedürfnis von Kindern und der Schlüssel zu einem gesunden Selbstbewusstsein ist. Unser Jahresmotto soll neben Sport auch die geistige Fitness meinen. Wir wollen im kommenden Schuljahr mit verschiedenen Aktionen den Teamgedanken fördern. Alle sollen miteinbezogen und dabei nicht nur der Körper trainiert, sondern auch das Sozialverhalten gefördert werden.


Veröffentlichung von Fotos
Im Zeitalter digitaler Medien werden Bilder oft verwendet ohne dass man sich Gedanken darüber macht, wie die rechtliche Situation aussieht. In der Schweiz wird das Recht am eigenen Bild als Teil des allgemeinen Persönlichkeitsrechts verstanden. Die Regelungen in der verschiedenen Situation sind nicht immer eindeutig. Von der Schule aus veröffentlichen wir regelmässig Texte und Fotos von Schulanlässen im Dorfheftli oder platzieren Artikel unter «Aktuelles» auf der Gemeindehomepage. Wir halten uns dabei an die Empfehlungen der Dienststelle Volksschulbildung. Der Datenschutzbeauftragte schreibt in einem Merkblatt folgendes:
Damit Fotos von Schulkindern im Internet veröffentlicht werden dürfen, muss eine Einwilligung der abgebildeten Person oder ihres gesetzlichen Vertreters eingeholt werden. Auf eine Einwilligung kann allerdings verzichtet werden, wenn es sich um eine Menschenansammlung handelt oder die abgebildeten Schulkinder oder Lehrpersonen lediglich Beiwerk neben einem Gebäude oder einer Landschaft sind. Zum Beispiel wäre dies der Fall, wenn an einem Schulbazar ein Foto mit einem Überblick gemacht würde, auf welchem einzelne Besucher erkennbar sind. Klassenfotos und Bilder von kleineren Gruppen im Unterricht gelten normalerweise nicht als Menschenansammlung, da die Darstellung der einzelnen Gruppenmitglieder im Vordergrund steht.

Die Handhabung an der Schule Schongau ist so, dass wir vorgängig das Einverständnis der Eltern zum Thema Veröffentlichung von Fotos einholen. Neben den  Fotos im Dorfheftli und auf der Gemeindewebsite, platzieren wir einen grossen Teil der gemachten Bilder in einem passwortgeschützen Bereich. Dieser wird den Eltern via den entsprechenden Anmeldeinformationen zugänglich gemacht.

Ich möchte Sie an dieser Stelle auch noch auf die Gefahren von WhatsApp und Co sensibilisieren.  Ein schönes Foto von einem Schulanlass ist mit dem Smartphone schnell gemacht und kann auch direkt in die sozialen Netzwerke gestellt werden. Den meisten ist aber dabei nicht bewusst, wie schnell und leicht diese von uns nur mit privaten Personen geteilten Inhalte weiterverbreitet werden können. Im Prinzip kann WhatsApp diese auch verkaufen! Beachten Sie also auch hier den Grundsatz des Rechtes am eigenen Bild, wenn Sie Fotos mit allenfalls anderen beteiligten Kindern auf den sozialen Medien teilen.


Begabungs- und Begabtenförderung
Begabungsförderung kennt viele Formen. Begabungsförderung geschieht dort, wo Schülerinnen und Schüler im Unterricht ihre Stärken und Interessen eingeben können und so ihren Begabungen nachgehen. Das geschieht sicher oft im Unterricht aber besonders bei der Freiarbeit, der freien Tätigkeit, beim Projektunterricht oder bei einem Portfoliobeitrag. Die Begabungsförderung ist auch Teil der Integrativen Förderung, wenn Themen im Unterricht mit herausfordernden Aufgaben angereichert werden. Neu in diesem Schuljahr ist das Gefäss der Begabtenförderung. Sie findet eine Lektion pro Woche statt und wird von Deborah Blättler und Peter Studer im Teamteaching unterrichtet. Die Angebote werden in verschiedenen Sequenzen über das Jahr verteilt. Je nach Sequenz wird ein anderer Schwerpunkt gesetzt z.B. eher mathematisch, logische, strategische Themen, sprachliche Lerninhalte oder der Schwerpunkt liegt im gestalterisch-musischen Bereich.

Montag, 03.09.2018Leutwil

Miguel Ohara Motta: Ein ehrgeiziger, junger Mann

Text und Bild: Jennifer Loosli

Er ist 13 Jahre jung, besucht die 2. Klasse der Bezirksschule in Seengen und ist ambitionierter Sänger und Sportler. Ein Jugendlicher, der fleissig für seine grossen Ziele und Träume trainiert, um weit zu kommen.

Miguel Ohara Motta entdeckte seine Leidenschaft zu Gitarren schon im zarten Alter von 3 Jahren. Papa war damals sein grosses Vorbild. Während Agileu Motta Gitarre spielte, kritzelte Miguel Notenblätter mit eigens kreierten Noten voll. Mama Thais lernte ihren Mann Agileu an der Schola Cantorum Basiliensis kennen, weil auch sie musikalisch begabt ist und seit vielen Jahren auf hohem Niveau Geige spielt. Durch seine Mutter inspiriert, versuchte sich Miguel auch an der Geige. Er wurde und wird immer noch mit diversen Instrumentalunterrichten gefördert. Nebst der Gitarre und Geige erlernt er seit einem Jahr zusätzlich das Klavierspielen in der Kreismusikschule Seengen. Aber auch mit seiner Stimme verzauberte er schon viele Zuhörer an Konzerten. Im letzten Juli sang er ein Konzert in der Abbaye du Thoronet (Südfrankreich) und am 14. August war er zusammen mit seinem Vater im Rahmen von «Liturgie und Musik» in der Hofkirche Luzern als Solist zu hören. Er singt seit 4 Jahren als Chorsänger und Solist in der Lenzburger Kantorei, deren Schwerpunkt der Chorgesang für Kinder und Jugendliche ist. Zweimal in der Woche besucht er den Singunterricht bei Kristine Jaunalksne und Victor Soares in Lenzburg. Am schweizerischen Jugendmusikwettbewerb «Entrada» gewann Miguel in seiner Kategorie den 1. Preis im klassischen Sologesang (alte Musik vor 1750). Aktuell wird er am 14. September um 17.15 Uhr mit seiner ganzen Familie in der katholischen Kirche in Seon während dem Gottesdienst Lieder aus dem 13. Jahrhundert vorspielen. An dieser Stelle herzliche Einladung an alle Gottesdienstbesucher und Gäste! Miguel ist aber nicht nur im musikalischen Bereich sehr ambitioniert, auch im Sport gibt er Vollgas: Den 1. Platz erreichte Miguel dieses Jahr beim «De schnellst Aarauer» und 2 Pokale holte er beim «De schnellst Lüpuer» Kategorie 2005 und «De schnellst Drüwiler». Seit mehr als einem Jahr ist er Vereinsmitglied beim BTV Aarau Athletics und trainiert zweimal wöchentlich Sprints und Hürdenläufe, um für neue Wettbewerbe besser zu werden.

Montag, 03.09.2018Gontenschwil

Kennen Sie René Bolliger ... den Schiedsrichter?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

René, was ist Fussball für dich?
Fussball nimmt in meinem Leben einen grossen Stellenwert ein. Dieses Hobby begleitet meine Familie und mich schon seit Langem. Die Kinder sind mit Fussball gross geworden und meine Frau hat sich auch immer dafür interessiert. Während eines Spiels schaue ich aber jeweils mehr auf den Schiri, als auf die Spieler. Fussball bedeutet für mich seit fünfzehn Jahren, als Schiedsrichter aktiv zu sein.

Gibt es etwas, das dich an der diesjährigen WM speziell gefreut hat?
Das waren vor allem die tollen Schiedsrichterleistungen. Aber auch, dass die WM gut organisiert war.

Was hat dich eher gestört oder befremdet?
Die vorgetäuschten Verletzungen der Spieler. Aber auch der VAR (video assistant referee), welcher während dem Spiel eingesetzt wird, um die Fehlentscheide des Schiris zu korrigieren. Diese minimieren sich somit, was natürlich wichtig ist, weil es ja bekanntlich um sehr viel Geld geht. Anderseits verlieren die Schiedsrichter dadurch an Autorität, was nicht nur Vorteile hat.

Wäre an einer WM dabei zu sein, der absolute Wunschtraum eines Schiedsrichters?
Für einen jungen, ambitionierten Spitzenschiri sicher. Bei mir ist dieser Zug jedoch längst abgefahren.

Welche Schiedsrichterpersönlichkeit beeindruckt dich speziell und weshalb?
Pierluigi Collina und Massimo Busacca waren früher meine Idole. Die beiden haben mich absolut beeindruckt mit ihren meist fehlerlosen Leitungen der Spiele.

Womit motivierst du junge Leute, eine Schiedsrichterausbildung anzustreben?
Die meisten Junioren wollen natürlich lieber Fussballspielen als Schiedsrichtern. Als Verein muss man aber pro zwei Mannschaften einen Schiedsrichter stellen. So müssen wir regelmässig Junge motivieren, sich ausbilden zu lassen. Mit Argumenten wie «Lebensschule» und «Persönlichkeitsentwicklung» kann man sie in diesem Alter nicht wirklich begeistern. Was zählt sind dann schon eher die finanziellen Aussichten. Die Entschädigung pro Spiel liegt zwischen achtzig und hundert Franken, was natürlich neben dem Lehrlingslohn einen schönen Zustupf bedeutet.

Wie aufwändig ist die Ausbildung?
Nach einem dreitägigen Kurs ist man bereits offizieller Schiedsrichter. Dann fängt der junge Schiedsrichter bereits mit dem Leiten der Spiele von C-Junioren an. Während der ersten Partien ist jeweils ein Coach anwesend, der den Neuschiedsrichter betreut. Es werden auch regelmässig obligatorische Kursabende veranstaltet, die Wissen und neue Regeln vermitteln.

Gibt es eine wichtige Lebenserfahrung, die du vor allem dank deinem Amt als Schiedsrichter gelernt hast?
Als Schiedsrichter musst du zweiundzwanzig Charaktere unter einen Hut bringen, was nicht immer einfach ist. Am Ende des Spiels sind elf davon glücklich und die restlichen elf enttäuscht. Vor allem habe ich gelernt, in hektischen Situationen ruhig zu bleiben und ohne Vorurteile auf die Menschen zuzugehen.

Was kannst du uns über Gewalt gegen Schiedsrichter sagen?
In seltenen Fällen sind Schiris im Aargau körperlich attackiert worden. Diese Vergehen werden mit hohen Bussen und langen Sperren bestraft. Verbal muss man sich allerdings einiges anhören. Geht es unter die Gürtellinie, wehre ich mich mit gelben und roten Karten. Junge Schiedsrichter müssen sich jeweils mehr gefallen lassen, weil ihnen die Routine fehlt und sie sich noch nicht so gut durchsetzen können.

Der FC Gontenschwil will sich ab nächster Saison vermehrt der Nachwuchsförderung widmen. Wie sieht das konkret aus?
Wir sind mit zehn Juniorenteams (A- bis G-Junioren) in die neue Saison gestartet. Ziel ist es auch, ältere Junioren in die erste Mannschaft einzubauen, da viele Spieler im aktuellen 2.-Liga-Kader im Seniorenalter, also über dreissig Jahre alt sind.

Wie sieht für dich ein perfekter Sommertag aus?
Einen Match anschauen oder selber leiten. Ich bin aber auch sehr gerne mit offenen Augen in der Natur unterwegs und erfreue mich an neu entdeckten Vogelarten und Schmetterlingen.

Montag, 03.09.2018Reinach

Theatergruppe Tandem: Ein tolles Sextett gibt Vollgas

Text und Bild: Thoams moor

Bereits seit 25 Jahren ist die Theatergruppe Tandem in Reinach ein sicherer Wert für beste Unterhaltung. Das ist auch bei der Jubiläumsausgabe wieder der Fall. «Viktor in Nööte» heisst der Bauernschwank in drei Akten, den die Theatergruppe beim Jubiläum im Saalbau aufführt.

Und da ist Schenkelklopfer-Alarm angesagt. Wenn Viktor Luginbüel in Nöten ist, passieren in der guten Stube der Luginbüels nämlich ganz seltsame Dinge. Die Theaterfreunde dürfen sich an den beiden Wochenenden vom 7. und 8. September sowie vom 14. und 15. September im Saalbau Reinach wiederum auf eine geballte Ladung bester Theaterkost freuen. Und dies obwohl einige bekannte Tandemianer in diesem Jahr eine schauspielerische und schöpferische Pause eingelegt haben und deshalb «nur» im Hintergrund wirken. Zu ihnen gehört auch Rolf Rubin, der bereits zum 25. Mal mit von der Partie ist. Aber eben: Auch er ist nicht auf der Bühne. In den Proben hat er ab und zu Regie geführt, obwohl der Posten des Regisseurs im Programm gar nicht aufgeführt ist. «Stimmt», sagt Rubin. Einen Regisseur oder eine Regisseurin gibt es nicht. Und weil man für diesen Posten keine fremde Person engagieren wollte, sei er dann und wann in die Bresche gesprungen und habe den Akteuren auf der Bühne Tipps gegeben. Selbstkritik und Verbesserungsvorschläge haben die Schauspielerinnen und Schauspielern während den intensiven Proben selber einfliessen lassen. Mit Erfolg, wie bereits die Hauptprobe gezeigt hat. Das Schauspieler-Sextett legt sich mächtig ins Zeug, um einen erneuten Angriff auf Lachmuskeln und Tränendrüsen zu starten.

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Montag, 03.09.2018Beinwil am See

40 Jahre: Bei Coiffure Silvia ist man in guten Händen

Text und Bild: Thomas Moor

40 Jahre erfolgreiche Geschäftstätigkeit: Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Seit vier Jahrzehnten betreibt Silvia Hunziker einen Coiffure-Salon für Damen und Herren. Und: Sie ist noch kein bisschen müde. Am 1. September feierte sie mit ihren Kunden das runde Jubiläum.

Top motiviert und mit ganz viel Freude am Beruf: So steht Silvia Hunziker auch nach 40-jähriger Selbständigkeit noch jeden Tag in ihrem Coiffure-Salon an der Wührimattstrasse 14 in Beinwil am See. Stolz? Ja, darf sie zurecht sein. Die Stammkundschaft ist gross und die vollen Terminbücher sprechen eine deutliche Sprache. Die Terminbücher – vierzig an der Zahl – hat sie allesamt archiviert. Wer wann bei ihr die Haare schneiden, eine Dauerwelle machen oder die Haare färben liess, könnte sie also jederzeit zurückverfolgen. Weiter nicht verwunderlich, dass Kunde Nummer 1 ebenfalls noch präsent ist. «Es war eine Kundin. Am 1. August 1978 um 8.30 Uhr hat sie auf dem Stuhl in meinem Salon – damals im Reinacher Sonnenberg – Platz genommen», wie die gelernte Damen-Coiffeuse erzählt. Es war der Startschuss in eine Selbständigkeit, die bis zum heutigen Tag bilderbuchmässig verlief. Natürlich ganz nach dem Motto: Ohne Fleiss kein Preis. Dass sie Coiffeuse werden wollte, wusste Silvia Hunziker übrigens bereits im Kindergarten. Richtig so – man kann berufliche Pläne schliesslich nicht früh genug schmieden. Dass sie in der Zwischenzeit eine Coiffeuse mit Leib und Seele ist, bekommen ihre Kunden immer wieder aufs Neue zu spüren. Professionalität steht bei ihr immer an erster Stelle. Kunden (85% Damen, 15% Herren) sind in ihrem Salon mit den drei Plätzen – ob beim Haareschneiden, für eine neue Frisur oder für eine Farb- und Stilberatung – immer in guten Händen. Nicht zuletzt auch darum, weil Silvia Hunziker jährlich Ausbildungen besucht und so mit den aktuellen Trends locker Schritt halten kann. «Das inspiriert und bringt zusätzliche Motivation», wie sie sagt. Und Motivation, gepaart mit den fachlichen Updates bringen schlussendlich jenen Erfolg, den Silvia Hunziker auch nach 40 Jahren noch feiern kann. Dazu beigetragen hat auch Margrit Möller, die als Coiffeuse 20 Jahre lang in den Diensten von Coiffure Silvia stand.

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Montag, 03.09.2018Menziken

Feuerwehrleute zu Gruppenführern ausgebildet

Text und Bild: Thomas Moor

Führen und kontrollieren: Das sind zwei von vielen Eigenschaften, über die ein Feuerwehr-Gruppenführer verfügen muss. Ob im Ernstfall oder bei Übungen. Das Rüstzeug bekommen die Aspiranten anlässlich von Gruppenführerkursen, wie sie die AGV (Aargauische Gebäudeversicherung) durchführt. Ein solcher fand Ende August in Menziken statt. Unter der Leitung von Kurskommandant Andy Baumann und Vize Thomas Meyer sowie 10 Klassenlehrern wurden 68 Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer aus dem ganzen Kanton Aargau in der Brandbekämpfung, im Rettungsdienst und in technischer Hilfeleistung geschult und ausgebildet. So, dass sie in ihren Feuerwehren als Chefin oder Chef einer Gruppe wirken können. Weiter galt es für die Teilnehmer zwei Lektion zu halten, für welche sie den einen Auftrag im Vorbereitungskurs, den anderen im Hauptkurs erhalten hatten. Damit noch nicht genug: Informationen wurden zu den Themen Erwachsenenbildung, Menschenführung, Reglementkenntnisse, Backdraft und Flash-Over (Rauchgasexplosion) sowie Debriefing vermittelt. Ein prallgefüllter Aufgabenkatalog also, den es zu bewältigen galt. In Menziken wurden ihnen von der Gemeinde, von Firmen und Privaten verschiedene Übungsobjekte zur Verfügung gestellt und damit beste Voraussetzungen geboten. «Menziken und das OK der Feuerwehr Oberwynental unter der Leitung von Hanspeter Gautschi bieten für diese Ausbildung immer wieder ideale Bedingungen», wie Vize-Kurskommandant Thomas Meyer am Abschlusstag sagte.

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Montag, 03.09.2018Reinach

Neustart für Coiffeur Art Scissors

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Bea Leuenberger ist sehr glücklich über die Möglichkeit, ihren Salon «Art Scissors» nun an der Breitestrasse 23 in Reinach weiterführen zu können. Nach turbulenten Zeiten im Reinacher Oberdorf kehrte wieder Ruhe ein und entspannten Coiffeurbesuchen steht nichts mehr im Weg.

Im Gebäude des ehemaligen Salons Maro hat sie mit Parkplätzen und der rollstuhlgängigen Lokalität die ideale Lösung gefunden. Für Bea Leuenberger fühlt es sich ein bisschen an, wie die Ruhe nach dem Sturm. Die Baustelle rund um den Lindenplatz und der Bärenkreuzung waren eine echte Herausforderung für den Einfraubetrieb. Leider fielen der Neugestaltung der Kreuzung ihre Kundenparkplätze zum Opfer, ein unzumutbarer Zustand für Bea Leuenberger. Ihr Geschäft soll gut erreichbar sein und die Kunden sollen sich bei ihr wohlfühlen und entspannen können. Damit die seit über 4 Jahren selbständige Coiffeuse stets am Ball bleibt, stehen jedes Jahr aktuelle Weiterbildungen auf der Agenda. Auch am neuen Standort dominiert frisches Hellgrün. Im freundlich und hell gestalteten Salon freut sich Bea Leuenberger nun darauf, bekannte und neue Gesichter begrüssen zu dürfen. In herzlicher Atmosphäre wurde die Wiedereröffnung mit treuen Kunden, Freunden und Verwandten gefeiert.

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Montag, 03.09.2018Beinwil am See

Der neue Volvo V60: Mehr als nur ein Hingucker

Text und Bild: Thomas Moor

Hochwertig, robust, sicher! Die Merkmale des neuen Volvo V60 liessen sich beliebig ergänzen. Erwähnenswert ist auch das dynamische und sportliche Outfit des neuen schwedischen Kombis, der bei Fischer Automobile AG in Beinwil am See präsentiert wurde und zur Probefahrt bereitsteht.

Keine Frage: Die schwedischen Kombi waren in unseren Breitengraden schon immer beliebt, wie ein Blick in die Verkaufszahlen zeigt. «Fahrer von Familienkombis sind für uns eine wichtige Zielgruppe und haben deshalb Tradition», wie aus der Volvo-Zentrale zu erfahren ist. Das kann auch Christian Fischer von der Fischer Automobile AG in Beinwil am See nur bestätigen. Der neue Volvo V60 sei ein Auto mit durchwegs optimalen Proportionen und in bewährter Volvo-Qualität, wie er anlässlich der Präsentation sagte. Ein Auto mit Traummassen, aber natürlich auch mit ganz vielen inneren Werten. Über die Sicherheit müssen grundsätzlich nicht gross Worte verloren werden. Die stimmt und überzeugt auch beim neuen Volvo auf der ganzen Linie. Auch das Platzangebot lässt keine Wünsche offen. Der Volvo V60 sei nicht nur für Familien, sondern auch für Flottenkunden eine sehr gute Wahl, wie Fischer betonte. Und die Modellvielfalt ist beeindruckend. Der V60 ist als Diesel, Benziner und Plug-in-Hybrid, als Front- und Allradantriebler, geschaltet sowie als Automat erhältlich. Und erhältlich heisst bei Volvo: Sofort lieferbar! Für ein erstes Kennnenlernen steht bei Fischer Automobile AG ein V60 zur Probefahrt bereit.

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Montag, 03.09.2018Gesundheit

Die Knochenbruchheilung

Bild: ZVG.

Ein Knochen besteht aus einer sehr festen Aussenschicht, der Kortikalis. Das innere des Knochens besteht aus Knochenbälkchen, der Spongiosa, die nach Zug- und Druckkräften ausgerichtet sind. Es ist gut von der Natur eingerichtet, dass Knochen heilen kann. Für andere Gewebe wie Nervenfasern oder Knorpel trifft dies leider nicht vollumfänglich zu.

Es gibt 2 Arten der Knochenbruchheilung. Die primäre gibt es quasi nur als Folge einer operativen perfekten Annäherung der beiden Knochenbruchenden. Die Knochenbälkchen und die Kortikalis verbinden sich und mit der Zeit richten sich die Bälkchen auch wieder nach den Zug- und Druckkräften aus.

Bei der sekundären Knochenbruchheilung liegt noch ein kleiner Spalt zwischen den Bruchenden vor oder es ist anfangs noch etwas Bewegung zwischen den gebrochenen Anteilen möglich. Dann resultiert ein sogenannter Kallus. Dieser ist eine Art die Knochenenden umgebende Manschette, erst aus Bluterguss, später aus Knochen. Schliesslich richten sich auch bei dieser Form der Bruchheilung die Knochenbälkchen wieder entsprechend der von aussen wirkenden Kräfte aus und der Kallus baut sich ab. Es dauert meist nur etwas länger.

Keinesfalls heisst das, dass die primäre Knochenheilung immer «besser» sein muss als die sekundäre. In vielen Fällen – so bei Trümmerbrüchen oder im Schaftbereich von Knochen – ist eine sekundäre Heilung der primären sogar überlegen.

Wichtig für den Traumatologen ist, dass er eine verzögerte Knochenbruchheilung wahrnimmt und auch ihre Ursache erkennt. Ursache kann z.B. eine verminderte Durchblutung der Knochenbruchenden sein oder zuviel Bewegung zwischen denselben. Im ersten Fall besteht die Therapie beispielsweise in einer «Anfrischung» des Knochens, evtl. kombiniert mit einer Transplantation von körpereigenen Knochenbälkchen aus dem Beckenknochen, im zweiten Fall in einer besseren Fixierung der Knochenbruchenden, meist durch eine nochmalige Verplattung oder Verschraubung.

Um diese Verzögerungen oder Probleme während der Knochenbruchheilung zu erkennen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen, müssen regelmässige Röntgenkontrollen durchgeführt werden. Zudem heilt nicht nur jeder Knochen unterschiedlich schnell, sondern auch die verschiedenen Teile desselben Knochens heilen verschieden.

Dr. Michael Kettenring

Montag, 03.09.2018Kinderapotheke

Was juckt denn da?

Bild: ZVG

Die lauen Sommernächte sind vorbei, doch noch immer ärgern uns verschiedene Plagegeister. Wenn uns Mücken überfallen oder die Wespen uns feine Frühherbstfrüchte streitig machen wollen, wissen wir was zu tun ist. Liegt keine Allergie vor, bei der bereits ein einzelner Stich lebensgefährlich werden kann, lindern juckreizstillende, abschwellende Crèmes und Tabletten oder auch homöopathische Globuli unser Leiden.

Doch nicht immer sind es obige Insekten, die unangenehmen Juckreiz hinterlassen. Es kommt durchaus vor, dass wir von Tierchen befallen werden, die eigentlich lieber auf einem anderen Lebewesen, z.B. auf Enten, Katzen oder Hunden gelandet wären.

Sind es die sogenannten Entenflöhe, die man sich leicht beim Schwimmen oder Plantschen im nächsten See einfangen kann, ist dies zwar unangenehm, aber nicht weiter schlimm, da der Mensch kein geeigneter Wirt für die Larven ist. Diese sterben schnell ab, doch die juckenden Papeln plagen vor allem Kinder sehr. Eine simple, aber wirksame Massnahme ist, die Haut nach dem Bad gut mit einem Frotteetuch abzurubbeln. So entfernt man schon die meisten dieser Parasiten. Haben sich dennoch ein paar festgesetzt, hilft Ihnen Ihre kinderapotheke, die Symptome zu lindern.

Allerdings sind es auch manchmal unsere herzigen Vierbeiner, die uns unliebsame Gäste ins Haus bringen. Gerade Kinder nehmen Hund und Katze beim Streicheln und Kuscheln gerne auf den Schoss oder lassen sie gar zum Füssewärmen ins Bett. Sind die Haustiere nicht vorbeugend mit einem Antiflohmittel behandelt, wie es sie in der Apotheke gibt, hinterlassen sie durchaus auch einmal Flöhe, die auf der Suche nach Nahrung auch das Blut des Menschen nicht verschmähen.

Dann ist wichtig, die Haustiere zu entflohen und alle Orte, an denen sie sich gerne aufhalten, zu säubern und mit einem Antiparasitenspray zu behandeln.

Sind Sie gebissen oder gestochen worden, wenden Sie sich wieder am besten an Ihre kinderapotheke. Dort beraten wir Sie gerne und helfen Ihnen, rasch beschwerdefrei zu werden.

Sabine Brentrup, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 29.08.2018Schongau

Spannendes Cupschiessen SG Schongau

Text und Bild: Eing.

Am 24. August, bei sommerlichen Temperaturen aber bedecktem Himmel, trafen sich 20 Aktivschützen und 6 Jungschützen zum diesjährigen Cupschiessen.

Gemäss Reglement qualifizieren sich 3/4 der Schützen und 3/4 der Jungschützen für die 2. Runde. Erstmals konnten die Ausgeschiedenen den spannenden Wettkampf via Bildschirm in der Schützenstube mitverfolgen. Bei max. 50 Punkten schossen Werner Stucki mit 48 Punkten und der Jungschütze Dario Furrer mit 46 Punkten die Tageshöchstresultate. Trotzdem schafften sie es nicht ins Finale. Die hohen Anforderungen der Schützen mit zugelosten Gegnern und Scheiben über insgesamt 6 Runden ohne Probeschuss waren anspruchsvoll, jeder Punkt zählte. Auf dem 3. und 4. Platz landeten schliesslich Claire Stähli und Bruno Kretz. Um den 1. und 2. Platz kämpften Stefan Bütler und Josef Furrer, 63. Dieses Duell gewann Stefan Bütler und wurde somit als Cupsieger 2018 gefeiert. Als bester Jungschütze qualifizierte sich Tim Kottmann. Gemütliches Beisammensein in der Schützenstube rundete diesen gelungenen Abend ab.

Mittwoch, 29.08.2018Leutwil

TV Lüpu: Sommerfest & Berbuer Bärg Battle

Text und Bild: Eing.

Der Turnverein Leutwil ist auch während den Sommermonaten sehr aktiv. Während den Sommerferien durften die Turnerinnen und Turner des TV Lüpu von einem abwechslungsreichen Sommerprogramm profitieren. Nebenbei wurde aber auch fleissig das Sommerfest organisiert. Aus der Grundidee, einen Sponsorenanlass der Jugikinder für die Beschaffung von neuen Wettkampfdresses durchzuführen, entstand am 31. Juli auf dem Schulareal ein kleines, gemütliches Fest für die Bevölkerung, kombiniert mit einem Sponsorenlauf der Jugendriegen. Der Turnverein Leutwil möchte sich bei allen Gottis, Göttis und anderen Verwandten und Bekannten für ihr Sponsoring zugunsten der neuen Turndresses für die beiden Jugis herzlichst bedanken.

Am 4. August 2018 führte der STV Birrwil bei der Waldhütte Birrwil erstmals das Berbuer Bärg Battle durch. Obwohl nicht wirklich bekannt war, was einem auf dem Berbuer Bärg erwartete, meldete sich der Turnverein Leutwil mit drei 6er-Teams an. Infolge einer kleinen Panne etwas zu spät, trafen die teilnehmenden Turnerinnen und Turner kurz nach 13 Uhr bei der Waldhütte in Birrwil ein und die Spiele konnten beginnen. Während des ganzen Nachmittags wurde an verschiedenen Posten Geschicklichkeit, Ausdauer, Wissen und blindes Vertrauen auf die Probe gestellt. Nach einem feinen Nachtessen und der Siegerehrung wurde bis spät in die Nacht hinein ausgiebig gefeiert und mit den anderen Teams angestossen.

Ein grosses Dankeschön an den STV Birrwil für die Durchführung. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Mittwoch, 29.08.2018Reinach

Reinach feierte: Kreisel Lindenplatz

Text und Bild: Thoams Moor

Kaum war das Regionale Freizeithaus Onderwerch feierlich eröffnet worden, folgte der nächste Paukenschlag beim Lindenplatz. Hier lagen die geschliffenen Scheren für das Durchschneiden des Bandes beim neuen Kreisel bereit. Regierungsrat Stephan Attiger war nach Reinach gekommen, um zusammen mit Gemeindeammann Martin Heiz und im Beisein der Bevölkerung die zwei Bänder in den Reinacher- und den Kantons-Farben zu durchschneiden. Der Kreisel sei ein Meilenstein in Sachen Gestaltung des Strassenraums, wie Attiger sagte. Ein erfolgreiches Projekt, das sich bereits bewährt hat. Er sei froh, dass die Verkehrsführung funktioniert. Schliesslich galt es, einige Hürden zu meistern. So zum Beispiel die Einfahrt aus Richtung Pfeffikon oder etwa der Engpass beim Schneggen. Das Entfernen des letzten Stücks WSB-Geleise war so gesehen nur Formsache. Der Kreisel mit dem Platz beim Gemeindehaus habe dank der Pflästerung und den neu gepflanzen Bäumen eine Aufwertung erfahren, wie Stephan Attiger sagte. Und der Verzicht auf Kreiselschmuck bringe die Schönheit der historischen Gebäude optimal zur Geltung.

Dass Reinach mit dem Bau des Kreisels Lindenplatz und der Umgebung Gemeindehaus schöner geworden sei, strich auch Gemeindeammann Martin Heiz in seiner Rede heraus. Auch er gab seiner Freude Ausdruck über das Endergebnis, das von einer langen Planungsphase und einer relativ kurzen Realisierungsphase geprägt war. Eines allerdings verheimlichte er nicht: Das Projekt habe Nerven gekostet. Dabei drehte er das Rad kurz zurück in jene Zeit, als an der Gemeindeversammlung über den Kreisel abgestimmt wurde und sich da und dort Opposition gebildet hatte. Nun: Der dreiarmige Kreisel sei die beste Lösung und habe sich bereits bewährt, wie er anfügte. Obwohl die Pfeffiker, welche Richtung Aarau fahren wollen, jetzt eine Ehrenrunde im Kreisel drehen müssen und ihr GPS entsprechend programmieren müssten. Kein GPS benötigte Ruedi Weber vom Menziker Trolerhof. Mit seinem Motorradgespann drehte er mit Martin Heiz im Seitenwagen und Stephan Attiger als Sozius ein paar Ehrenrunden im Kreisel.

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Mittwoch, 29.08.2018Reinach

Reinach feierte: Onderwerch

Text und Bild: Fabienne Hunziker

«Reinach feiert»: Unter diesem Motto stand das Wochenende vom 25. August. Und wenn in Reinach gefeiert wird, dann richtig. Gründe dazu gab es an diesem Datum ja bekanntlich gerade zwei. Mit der Eröffnung des regionalen Freizeithauses «Onderwerch» wurde der Festreigen lanciert.

Im Rahmen von «Reinach feiert», wurde auch das neue Freizeithaus an der Unterwerkstrasse eröffnet. Um ein Konzept wie dieses zu realisieren, braucht es vor allem den Impuls einzelner Personen, eine gute Infrastruktur und viele engagierte Helfer. Mit Herz und Hand haben rund hundert Freiwillige an diesem Projekt gearbeitet. Drei Viertel der Handwerker waren Jugendliche und Lernende. Auch der junge Bauführer war noch in seiner Ausbildung. Für Marc Hunziker vom Architekturbüro Gautschy entwickelte sich diese Aufgabe als eine Art persönliche Diplomarbeit. Während einige Räume bereits als Band- und Tanzräume vermietet sind, stehen andere für Partys, Konzerte, temporäre Vereinsaktivitäten, Kurse oder Projekte jederzeit zur Verfügung. Kreativität und Zusammenleben stehen in diesem Haus klar im Vordergrund, betont Meinrad Dörig, Fachstellenleiter Jugend aargauSüd. Das Haus soll 16- bis 25-Jährigen die Möglichkeit bieten, sich vorwiegend selbst zu organisieren und gemeinsam tolle Projekte zu verwirklichen. Um Ideen zu verwirklichen und die Vernetzung zu fördern, steht ein Co-Working-Raum zur Verfügung. Regierungsrat Urs Hoffmann betonte, wie wichtig es für die Region Oberes Wynental war, mit einem solchen Konzept auf Veränderungen in der Bevölkerung und den damit entstandenen Herausforderungen zu reagieren. Das Freizeithaus ist genau auf das Leben in ländlichem Raum zugeschnitten und mit der Lage ausserhalb von Wohnquartieren ideal gelegen.

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Mittwoch, 29.08.2018

Reinach feierte: Metzgergass-Fescht

Text und Bild: Jennifer Loosli

Es ist legendär und war ebenfalls Bestandteil des Festwochenendes: das Metzgergass-Fescht. Die drei örtlichen Vereine, die Läufergruppe Homberg, der Kochclub Röschtischüfeler und der Skiclub Reinach, bewirteten die Gäste, die in Scharen ins Festzelt und in die Schürbar strömten. Dort ging die Post ab! Kulinarisch wurden die Besucher mit bewährten Käse-Spätzli, Wurst-Käsesalat oder Filetwürfel an Pilzrahmsauce mit hausgemachten Spätzli verwöhnt. Die Friteusen und Bratpfannen liefen wortwörtlich heiss. Für die Kuchenliebhaber gab es selbstgemachte Cheesecakes, Erdbeer- und Schwarzwäldertorten. Aber nicht nur kulinarisch gab es alles, was das Herz begehrte. Auch das flüssige Angebot, das von Wein über Bier bis hin zu leckeren Cocktails und Drinks führte, konnte sich sehen lassen. Bis tief in die Nacht gab es in der wunderschön dekorierten und rustikalen Schürbar musikalische Unterhaltung von DJ Kusi und DJ Turi. Jeder der gerne das Tanzbein schwingt, war in der Schürbar am richtigen Ort. Bis in den frühen Morgen wurde gefeiert, gelacht und getanzt. Am Samstag ging es dann in die zweite Festrunde.

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Mittwoch, 29.08.2018Menziken

Theater im Gewächshaus Menziken

Text und Bild: Eing.

Im Gewächshaus von Gärtner Uetz in Menziken blüht es diesen September ganz besonders bunt. Für einmal sind es aber keine Pflanzen, die ihre Knospen austreiben, sondern eine neue Theatergruppe für junge Erwachsene, die die Halle zum Blühen bringt.

SeelaWy (sprich c’est la vie) heisst die neue Theatergruppe, die sich aus vierzehn jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren aus dem See- und Wynental zusammensetzt. Die grösstenteils ehemaligen Theaterspielerinnen und Theaterspieler der Schultheatergruppen Beinwil am See, der Kreisschule Homberg und der Schule Seon verband den Wunsch, auch nach der Schule weiter Theater spielen zu können. Da es für diese Altersstufe in der Region aber kein spezielles Angebot gab, haben sich die jungen Erwachsenen die Not zur Tugend gemacht und eine neue Gruppe ins Leben gerufen. Seit Oktober 2017 wird donnerstagabends in Reinach geprobt. Als im November am Ende einer Probe plötzlich der Titel «Die Schönheit des Scheiterns» im Raum stand, war sofort allen klar, dass diese vier Worte die Grundlage für das neue Stück bilden würden. Ausgehend von diesem Titel hat sich die Gruppe über Wochen intensiv mit dem Scheitern auseinandergesetzt.

Das Stück «Die Schönheit des Scheiterns» erzählt die Geschichte der Patienten und Mitarbeiter der Grünen Oase, einem modernen Therapiezentrum für gescheiterte Menschen. Von dort sollen die Gestrandeten so rasch wie möglich in den Alltag zurückgeführt werden. Weil dieser Prozess aus Kostengründen nie schnell genug vonstatten gehen kann, wartet die Grüne Oase mit einer medizinischen Revolution auf: Ein neues Heilmittel auf pflanzlicher Basis soll diesen Prozess so beschleunigen, dass das Scheitern bald nicht mehr als Problem der Gesellschaft wahrgenommen wird. Der erste Test mit diesem Medikament steht unmittelbar bevor. Doch mit der ersten Anwendung treten Nebenwirkungen auf, mit denen keiner hätte rechnen können, weder die Patienten noch die Angestellten. Den Zuschauer erwartet im Gewächshaus von Gärtner Uetz ein humorvoller Theaterabend zum Nachdenken.

14./15./16./21./22. September, Abendkasse und Bar ab 19.30 Uhr, Spielbeginn 20.15 Uhr.
Preis: Fr. 20.– / Fr. 25.–
Vorverkauf: Wyna Buchhandlung 062 771 79 71.

Infos: www.seelawy.jimdo.com

Mittwoch, 29.08.2018Reinach

Sybille Hochuli – unterwegs für das EWS

Text und Bild: jennifer Loosli

Wissen Sie, wer in Ihrer Gemeinde den Strom abliest? Vielen ist diejenige Person nicht bekannt und dennoch gibt es sie, die zahlreichen Ableser, die alljährlich den Verbrauch von Wärme, Strom und Wasser in Schweizer Wohnungen und Häusern ablesen.

Bei den meisten Unternehmen muss der Ableser keine bestimmten fachlichen Qualifikationen erfüllen. Vor der Auftragsvergabe findet allerdings für die neuen Ableser in der Regel zunächst eine Schulung durch das Dienstleistungsunternehmen statt. Auf jeden Fall ist es aber sinnvoll, ein Gefühl für Technik zu haben. Ausserdem sind die Ableser in den Haushalten vor Ort tätig und haben laufend mit Menschen zu tun – entsprechend wichtig sind ein freundliches Auftreten und ein gepflegtes Äusseres. Im Regelfall lassen sich die Arbeitszeiten recht flexibel einteilen. Wichtig ist, dass die Aufträge, die man bekommt, innerhalb der festgelegten Zeitspanne erfüllt werden. Der Nebenjob als Ableser hängt vom Ablese-Rhythmus ab. In Reinach und Menziken findet die Jahresablesung im Dezember/Januar statt. Durch eine ehemalige Mitarbeiterin der EWS Energie AG ist Sybille Hochuli zu dieser Tätigkeit gekommen. Die gebürtige Reinacherin liesst den Strom in ihrer Wohngemeinde Reinach und der Nachbargemeinde Menziken nun seit mehr als 10 Jahren regelmässig ab. Sybille Hochuli nutzt ihre freie Zeit neben ihrem zweiten Job für diese Tätigkeit. Mit ihrem Fahrrad, zu Fuss oder auch mal mit dem Töffli, wenn es das Wetter zulässt, fährt sie die Wege zu den verschiedenen Häusern ab.

Da bei vielen Häusern im Innern abgelesen werden muss, ist sie darauf angewiesen, dass die Leute auch zu Hause sind und ihr Zutritt zum Stromkasten gewähren. Gewisse Haus- und Wohnungseigentümer sind teilweise skeptisch, wenn jemand vor der Tür steht und den Strom ablesen möchte. Deshalb tragen alle Stromableser beim EWS eine Identifikationskarte bei sich um sich ausweisen zu können. Sybille hat in all den Jahren als Ableserin schon viele lustige, aber auch spezielle Momente beim EWS erlebt, die sie nicht mehr vergessen wird: Sie wurde schon in einem Keller eingesperrt, ein Hund kam auf sie zugerannt und biss sie ins Bein oder im Lift ist sie auch schon stecken geblieben. Jedes Jahr machen das Dorfheftli und die Kundenzeitschrift «LocalPower» die Bevölkerung darauf aufmerksam, wann die Ableseperiode wieder beginnt. Auch bei Wohnungswechsel und Umzügen ist es wichtig, dass Sybille Hochuli hinzugezogen wird, um die Genauigkeit der Daten sicherzustellen. Aus diesem Grund hat die Reinacherin auch oft an den Zügelterminen, die meist auf den April, Juli und Oktober fallen, einige Aufgaben zu erledigen. Im Gegensatz zu früher, wo alles schriftlich festgehalten wurde, werden heute alle Daten elektronisch an das EWS übermittelt. Alles habe Vor- und Nachteile, so Sybille Hochuli, weniger Papierkrieg zwar, jedoch hat das Ablesegerät in den Wintermonaten manchmal zu kalt und deshalb teilweise kleine Störungen. Sybille gefällt bei dieser Tätigkeit vor allem der Kontakt zu den Menschen und dass man das Dorf mit all seinen verborgenen Winkeln sehr gut kennen lernt.

Mittwoch, 29.08.2018Meisterschwanden

Jugilager Hergiswil bei Willisau

Text und Bild: Eing.

Am 6. August trafen sich 35 Kinder zwischen 7 und 15 Jahren, 8 Leiterpersonen und 2 Köchinnen der Jugendriege Meisterschwanden für das Jugilager, welches alle 2 Jahre stattfindet. Mit dem Reisecar fuhr man von Meisterschwanden nach Hergiswil bei Willisau.

Alle waren gutgelaunt, topmotiviert und etwas aufgeregt vor der bevorstehenden Sportwoche. Ebenfalls war dieses Jahr eine weitere Herausforderung, dass wir zum ersten Mal selber kochen mussten. Dafür haben wir jedoch extra zwei Spitzenköchinnen mitgenommen. Nach der Ankunft und dem Einrichten in den Schlafsälen bekam jedes Jugikind eine Trinkflasche der Jugi Meisti, damit in den nächsten Tagen auch genügend getrunken wird. Am Nachmittag führten wir bei sehr warmem Wetter ein Spielturnier durch. Gegen Abend machte man sich dann auf den Weg, um den Chrütlihäxli-Lilli-Gwonder-Weg zu erkunden. Wegen des Feuerverbotes transportierten unsere Köchinnen die grillierten Würste direkt zum Spielplatz.

Um 6.45 Uhr wurden die Kinder mit lauter Musik geweckt. Nach dem Frühstuck standen am Dienstag folgende Sportlektionen auf dem Plan: Inlineskates-Unihockey, Baden im Freibad, Geräteturnen, Aerobic, Basketball, Fussball, Unihockey, Springseil und ein Foto-OL in Willisau. Nach einem Spaghetti-Plausch bekamen alle das obligate Lager-T-Shirt und das Gruppenfoto wurde geknipst. Danach konnte man den Abend beim Königsspiel Kubb, Mölkky, Tischtennisrundlauf oder beim Fussballspielen ausklingen lassen.

Traditionsmässig fand am Mittwoch die Wanderung statt. Nachdem die Lunch-Brote gestrichen und die Wanderschuhe montiert waren, machten wir uns auf die Rundwanderung durch das kräuterreiche Napfgebiet nach Willisau. Das Wetter spielte mit und wir erwischten einen wunderschönen Sonnentag. Daher durfte eine Abkühlung mit Wasserpistolen oder einem Glace natürlich nicht fehlen. Die Leiter sind extrem stolz auf alle Jugikinder, da sie rund 18 Kilometer bergauf und bergab wanderten. Als Belohnung gab es dann Hamburger und Pommes frites zum Nachtessen. Etwas gemütlicher war dann der Abend: ein Kinoabend mit Popcorn zum Film «Sing».

Am Donnerstag wurde wieder fleissig geturnt. Lektionen wie Parcours, Jägerball, Lacrosse, Leichtathletik, Geräteturnen, Tanzen, Foto-OL in Willisau, Inlineskaten und Baden im Freibad standen auf dem Programm. Beim traditionellen bunten Abend traten diverse Gruppen bei unterhaltsamen Spielen gegeneinander an. Dieses Jahr konnten sich die Leiter knapp vor den Kids durchsetzen.

Am Freitag war dann grosses Packen und Aufräumen angesagt. Kaum vorstellbar, wie viele Kleider und andere Sachen sich nach 5 Tagen in einem Massenlager finden lassen … Damit einige Leiter alles sauber machen konnten, spielten die anderen Leiterpersonen mit den Kindern nochmals diverse Spiele. Nach dem Mittagessen und einem weiteren Glace machte man sich auf den Nachhauseweg. Müde und glücklich kamen wir am Freitagabend in Meisterschwanden an, wo die Eltern bereits auf ihre Kids warteten. Alle Jugikinder und Leiterpersonen waren sich einig, ein Teil eines unvergesslich tollen Lagers gewesen zu sein, welches von Fabienne Joost und Sabrina Siegrist wiederum perfekt organisiert wurde. Ein herzliches Dankeschön an alle Leiter für den unermüdlichen Einsatz und an unseren beiden Köchinnen Gabi Caduff und Yvonne Siegrist für das kulinarische Verwöhnen.

Wir freuen uns bereits auf eine Neuauflage im 2020!

Dienstag, 28.08.2018Seengen

Mit Motivation ins Schuljahr 2018/19

Text und Bild: Eing.

Rund 480 Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse Primar bis zur Oberstufe sind zusammen mit ihren Lehrpersonen ins Schuljahr 2018/19 gestartet. Der «Cup Song», einem Becher-Rap im Hip-Hop-Style, diente dabei als Grundlage für ein Rhythmusspektakel der besonderen Art auf dem Pausenplatz in Seengen. Unter Anleitung schafften es die Schülerinnen und Schüler, mit Unterstützung der Lehrpersonen, gemeinsam den Cup-Song zu starten und auch gemeinsam zu beenden. Ein Gemeinschaftsgefühl, das hoffentlich auch während des ganzen Schuljahres unter dem Motto «Machs mit Motivation möglich» andauern wird. Das Schuljahresmotto 2018/2019 wurde aus dem Schülerrat der Oberstufe heraus entwickelt. Der Schulstart wurde mit einer Drohne aus sicherer Distanz fotografiert und gefilmt.

Dienstag, 28.08.2018Dürrenäsch

Die ref. Kirchgemeinde lädt zum Musical ein

Text und Bild: Eing.

60 Kinder führen am 5. Oktober um 19.30 Uhr das Musical «Vom Saulus zum Paulus» in der Mehrzweckhalle in Leutwil auf.

Erlebe die spannende Geschichte, wie der Christenverfolger Saulus von seinem hohen Ross fällt und darauf zum Apostel Paulus wird, der das Christentum bis nach Europa bringt. Die Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch lädt Gross und Klein herzlich ein. Eintritt frei, freiwillige Kollekte.

Montag, 27.08.2018Seengen

Gute Musik, feiner Fisch und viel Sonnenschein

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Auch in diesem Jahr lud die Musikgesellschaft Seengen zum Fischessen. Bereits zum 24. Mal fand dieser beliebte Anlass statt. Bei angenehmer Temperatur und Sonnenschein konnte das Frühschoppenkonzert im Aussenbereich der Firma Hauri durchgeführt werden.

Für Dirigent Markus Wismer war das Konzert am Sonntagmorgen sein Abschiedskonzert. Präsident Daniel Hauser bedankte sich bei Markus Wismer für die Zusammenarbeit und überreichte im Namen aller Mitglieder einen Präsentkorb mit Feinem aus der Region. Ebenfalls nutzte Daniel Hauser die Gelegenheit, sich bei den Sponsoren und der Familie Hauri zu bedanken, welche jedes Jahr die Lokalität zur Verfügung stellt. Nach dem Musizieren war von den Musikanten voller Einsatz in der Küche, am Buffet und auch im Service gefordert. Einmal mehr war der Fisch, ob als Filet oder zu feinen Knusperli verarbeitet, hervorragend zubereitet und kam bei allen Gästen sehr gut an. Das gluschtige Kuchenbuffet lud dazu ein, auch den Spätsommernachmittag gemütlich zu geniessen. Immer wieder gelang es «Bödeli», die Besucher mit bekannten Liedern zum Mitschunkeln und Mitsingen zu animieren. Während am Samstagabend die Tanzfläche vor allem von den Grossen genutzt wurde, waren es am Sonntagmorgen die Kinder, welche die nötige Energie zum Tanzen aufwiesen.

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Montag, 27.08.2018Menziken

Und funktioniert: Jugendkeller Starlight hoch im Kurs

Text und Bild: Thomas Moor

Die Pizza räkelt sich im Ofen, die Pommes brutzeln in der Friteuse und am Eingang zum Jugendkeller Startlight in Menziken bildete sich eine beachtliche Warteschlage. Das Jugendkeller-Team ist an allen Fronten gewappnet und bereit für einen Ansturm.

Die Sommerferien sind vorbei, it’s Disco-Time und damit auch Zeit, die Türen zum Jugendkeller Starlight im katholischen Pfarreiheim St. Anna in Menziken zu öffnen. «Vor vier Jahren haben wir die Leitung des Jugendkellers übernommen», wie Madeleine Bättig erzählt. Zusammen mit Barbara Weber ist sie heute für die Leitung des Jugendkellers verantwortlich. Frauenpower, welche vorzüglich funktioniert. Zusammen natürlich mit dem engagierten Kernteam, welches aus rund 12 Jugendlichen besteht und für die Aufsicht und Ordnung im Jugendkeller und für den Disco- und den Kioskbetrieb verantwortlich ist. Die Teamarbeit, etwas für die Jugendlichen zu machen und als DJ für Sound zu sorgen, sind einige Gründe, warum sich die Starlight-Teammitglieder so ins Zeug zu legen. Das Konzept funktioniert, der Jugendkeller ist wieder «in». Vierzig bis sechzig Jugendliche ab der 5. Klasse bis Schulaustritt kommen durchschnittlich jeweils ins Starlight. Sie peilen den Jugendkeller an, um mit ihren Kolleginnen und Kollegen Spiel, Spass und geselliges Zusammensein zu geniessen. Geniessen heisst aber auch, klare Regeln einzuhalten. Bezüglich Tabak- und Alkoholkonsum herrscht absolute Nulltoleranz. Das habe sich bewährt und werde auch befolgt. «Wir haben bisher keinen einzigen Vorfall gehabt», wie Madeleine Bättig sagt. Sie hat zudem mit Freude festgestellt, dass die Jugendlichen den Jugendkeller Starlight regelmässig besuchen. Es sind Schülerinnen und Schüler aus Menziken, Burg und neu aus Reinach. Endlich ist auch beim nördlichen Gemeindenachbar angekommen, dass auch Reinacher Jugendliche ab der 5. Klasse bis zum Schulaustritt im Starlight willkommen sind. Der Jugendkeller wird auch in der Bevölkerung wahrgenommen. Das gesamte Starlight-Team machte mit seinen bisherigen, engagierten Einsätzen am Jugendfest 2015 und am Dorffest mit Tour-de-Suisse-Start 2017 beste Reklame für den Jugendkeller.

Termine und Informationen unter www.jugendkeller-starlight.ch

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Montag, 27.08.2018Hallwil

Das neue Landi-Kafi ist auch zur Mittagszeit ein Hit

Text und Bild: Thomas Moor

«Mehr als ein Laden»: Treffender könnte der Slogan des Landi-Marktes Hallwil nicht sein. Der Landi-Markt, welcher zur Genossenschaft Landi Unteres Seetal gehört, wurde nämlich für die Kunden mit einer attraktiven Investition weiter aufgewertet.

Den Einkauf so attraktiv wie möglich zu gestalten, war schon immer das Ziel der Landi Unteres Seetal. Mit der Realisierung des Landi-Kafis auf der Südseite des Landi-Marktes Hallwil wurde nun ein weiterer Meilenstein realisiert. Nach einer dreimonatigen Bauzeit wurde das Kafi feierlich eröffnet. Klar, dass der Gwunder bei allen gross war und sich viele einen Augenschein nehmen wollten. Für den Landi-Markt sei das Kafi eine Aufwertung, wie Präsident Reinhard Gloor bei der offiziellen Eröffnung sagte. Er bedankte sich bei allen Handwerkern für den Einsatz, der trotz Ferienzeit reibungslos funktioniert hat. Das Ergebnis ist sehr schön geworden und kann sich sehen lassen. Ziel sei es, das Kafi zu einem Treffpunkt zu machen. Speziell auch zur Mittagszeit. In einer Kühlvitrine werden ganz viele Fertigmahlzeiten angeboten, welche man sich in der Mikrowelle aufwärmen kann. Piccata Milanese, Poulet Stroganoff, Hörnli und Ghackets, Penne all Arabiata um nur einige zu nennen. Auch Salate, Sandwiches, Müesli und natürlich Getränke findet man im Angebot. Die Geschicke des Kafis leitet Elsi Rupp.

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Montag, 27.08.2018Region

Schröder AG: Breitgefächert, individuell, kompetent

Text und Bild: Thomas Moor

Jeden Tag Höchstleistungen auf allen Ebenen zu erbringen: Das steht im Vordergrund der Schröder AG, Architektur und Baumanagement. Mit dieser Philosophie, gepaart mit breitem Know-how, verwirklicht das Menziker Unternehmen für seine Kunden Wohnträume, die keine Wünsche offen lassen.

Nein, es ist nicht vermessen, die Dienstleistungen der Schöder AG als Sorglospaket zu bezeichnen. Denn: Bei der Planung und Ausführung von Bauvorhaben, bei Projekt- und Baumanagements, bei Bauherrenberatungen und -vertretungen oder bei Generalunternehmer-Aufträgen treten das Geschäftsführerpaar Tobias und Suzana Schröder zusammen mit Daniel Sommerhalder, Benno Kägi, Lotti Schaffner und Lehrling Chris Hagmann als kompetentes, eingespieltes und engagiertes Team auf. «Hochwertige Architektur mit nachhaltigen Materialien, abgestimmt auf die persönlichen Wünsche und das Budget der Kunden», fasst Tobias Schröder einen Aspekt der Unternehmensphilosophie zusammen. Offene und transparente Kommunikation mit den verschiedenen Schnittstellen, insbesondere auch mit den Kunden, ist eines von vielen wichtigen Mosaiksteinchen, die zu einem erfolgreichen Bauprojekt führen. So, wie das Menziker Unternehmen schon einige in seiner Referenzliste vorweisen kann. Und zwar sowohl Ein- und Mehrfamilienhäuser, als auch Gewerbe- und Industriebauten sowie An- und Umbauten. «Viele interessante Projekte sind derzeit am Laufen und weitere neue sind bereits in der Pipeline», wie Tobias Schröder die erfreuliche Auftragslage umschreibt. Im Fokus steht bei ihm immer eine qualitätsvolle Baukultur, Kostenkontrolle und Energiebewusstsein. Die gesammelten Erfahrungen der letzten sechs Geschäftsjahre und die vielen Kontakte mit Handwerkern und Lieferanten lässt man in die weiteren Bauprojekte einfliessen. Das gilt selbstverständlich auch für die Bereiche Innenarchitektur und Feng Shui, wo Suzana Schröder Farben, Formen, Licht und Materialien stilvoll und sicher in Einklang bringt. Die Anfragen, die sehr oft aus Weiterempfehlungen erfolgen, sind eine Bestätigungen für die Top-Arbeit, welche die Schröder AG mit Sitz im Businesscenter Menziken Tag für Tag liefert.

Montag, 27.08.2018Region

Eltern-Kind-Singen

Text: Eing.

Das Eltern-Kind-Singen ist ein Angebot für Kinder zwischen 2 und 4 Jahren und ihre Eltern oder Grosseltern. Durch Singen, Musizieren und Bewegen werden alle Sinne angesprochen und das Kind wird in seiner gesamten Entwicklung gefördert. Der Kurs wird im Herbst und im Frühling durchgeführt.

Start Herbstkurs: 24. Oktober 2018
Unterrichtsform: ca. 8 Kinder mit ihren Begleitpersonen
Kursdauer: 9 Wochen je 45 Minuten
Kurszeiten: Mittwoch, 9.15–10.00 / 10.15–11.00 Uhr
Kursort: Singsaal Trottenmatt Hitzkirch
Kurskosten: Fr. 115.– pro Kind
Kursleitung Ruth Mosimann-Mattmann
Anmeldung an Ruth Mosimann-Mattmann, E-Mail: rmattmann@hotmail.com

Montag, 27.08.2018Beinwil am See

5. Beinwiler Junior-Triathlon

Text und Bild: Eing.

Nach fünf heissen Sommerferienwochen war die Luft am Morgen des 11. August angenehm kühl, kühler sogar als der See. Ideale Bedingungen für die 5. Austragung des Beinwiler Junior-Triathlon.

Entsprechend gross war der Andrang. Über 30 Kinder rannten, radelten und schwammen um die Wette. Das bewährte Team in den Wechselzonen bei der alten Badi wurde verstärkt durch neue Helferinnen und Helfer. Im Wasser sorgten wiederum zwei Rettungsschwimmerinnen für Sicherheit. Zahlreiche Eltern und Schaulustige feuerten die Kinder an.

Getreu dem Motto, dass Mitmachen wichtiger ist als Siegen, nahm am Schluss jedes Kind einen Pokal entgegen. Tagessieger wurde dieses Jahr Linus Hedlund aus Reinach, gefolgt von Rasmus Huber und Silvan Huber. Das schnellste Mädchen war Julia Barth, gefolgt von Marika Huber und Sophia Stephan.

Die beiden Initianten Stephan Oetiker und Mark Schwyter freuen sich über das grosse Echo und danken den bereitwilligen Eltern für Mithilfe und Kuchenspenden. Das Datum des 6. Beinwiler Junior-Triathlons steht bereits fest: Samstag, 10. August 2019.

Montag, 27.08.2018Meisterschwanden

Neuzuzügeranlass auf dem Hallwilersee

Text und Bild: Jennifer Loosli

Im Laufe der Jahre 2016 bis 2018 sind viele Menschen nach Meisterschwanden gezogen. Um die Neuzuzüger in ihrer neuen Wohngemeinde willkommen zu heissen, veranstaltete die Gemeinde Meisterschwanden einen Neuzuzügeranlass auf dem Hallwilersee.

Viele neue und unbekannte Gesichter auf dem Schulhausplatz Eggen in Meisterschwanden. Begrüsst wurden die Neuzuzüger von der Gemeindeverwaltung und alle erhielten als Geschenk eine Stoffeinkaufstasche. «Wir heissen Sie alle in der Sonnenstube des Kantons Aargau herzlich wilkommen», so Gemeindepräsident Ueli Haller. Die Gemeinde sei erfreut, dass so viele neue Gesichter in Meisterschwanden zu sehen seien. Die Gemeinde möchte mit dem Neuzuzügeranlass herausfinden, wer hinter den neuen Gesichtern steckt und Wertschätzung gegenüber der Bevölkerung zeigen. Nach der Ansprache vom Gemeindepräsidenten wurde die Bevölkerung gebeten, sich hinunter zum Schiffsteg Delphin zu begeben, vorbei an Europas schönster Turnhalle mit bester Seesicht, um anschliessend eine gemütliche Schiffsfahrt auf dem Hallwilersee zu geniessen. Am Schiffsteg warteten Vertreter der über 40 Vereine, die es in Meisterschwanden gibt, um ihre Vereine vorzustellen. Bei einem leckeren Apéro riche lernten sich die Meisterschwandner untereinander näher kennen und knüpften gleich neue Kontakte. Während der Fahrt auf dem Hallwilersee, bei wunderschönem Sonnenuntergang, kamen der Jodlerclub, die Meitli-Sonntags-Vereinigung, der FC Meisterschwanden, die VC Los Unidos und viele weitere Vereine, um den Neuzuzügern die Vereinswelt schmackhaft zu machen. Flyer, kleine Geschenke und Infobroschüren wurden an allen Tischen verteilt. Die Kinder wurden während der ganzen Fahrt von der Kita Meisterschwanden spielerisch und künstlerisch betreut. Glückliche und farbige Kindergesichter waren überall auf der MS Delphin zu sehen. Ein toller und gemütlicher Abend ging zu Ende, als das Schiff sich langsam wieder dem Schiffsteg näherte. Für jeden gab es beim verlassen des Schiffes noch eine süsse Überraschung.

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Montag, 27.08.2018Region

ANB Boumi AG: Präzision und Hightech made in Burg

Text und Bild: Thomas Moor

Von aussen unscheinbar, im Innern jede Menge Hightech, Präzision und Know-how: Die Rede ist von der Firma ANB Boumi AG an der Sandgasse 33 in Burg – seit 27 Jahren Spezialistin für Werkzeug- und Formenbau sowie Draht- und Senk-Erosion.

Technisch immer auf Draht sein ist für die Firma von Andreas Baumgartner essenziell. Draht ist denn auch ein passendes Stichwort, welches in Zusammenhang mit dem funkenerosiven Schneiden für extrem geringe Schnittbreiten eine zentrale Bedeutung hat. «Sobald Bohren, Drehen oder Fräsen bei Metallteilen nicht mehr möglich ist, sind wir gefragt», wie Andreas Baumgartner verrät. 1991 hat er seine Firma an der Winkelstrasse in Reinach gegründet. Eine Senkerodier- und eine Drahterodiermaschine sowie eine Fräsmaschine für die Elektrodenherstellung gehörten damals zum technischen Startkapital. Die grosse Nachfrage nach Baumgartners Präzision und Qualitätsstandard haben dazu geführt, dass die Firma zum einen in grössere Räumlichkeiten dislozierte und zum anderen auch maschinell bedeutenden Zuwachs bekam. Up to Date sein ist in dieser Branche von zentraler Bedeutung. Über 20 CNC-gesteurte Präzisionsmaschinen für die Bearbeitung von Metall und eine hochmoderne Koordinaten-Messmaschine Zeiss O-Inspect inkl. Weisslichtsensor, stehen bei der Burger Firma heute im Einsatz. Und was vor 27 Jahren mit einem Ein-Mann-Betrieb begonnen hat, ist aktuell eine Firma, die 15 Vollzeitmitarbeiter, 2 Teilzeitmitarbeiter und 2 Lehrlinge (Polymechaniker) beschäftigt. Alles Fachkräfte aus der Metallbaubranche. Knifflige Feinarbeiten sind ihr Spezialgebiet. So müssen sie zum Beispiel mit den CAD-Daten der Kunden die Bearbeitung an den Maschinen programmieren und die Arbeitsabläufe einschliesslich Aufspannen, Messen etc. festlegen. Sie übernehmen dabei eine hohe Verantwortung, denn viele der Teile sind teilweise vom Kunden vorgefertigte Werkstücke, welche schon bei der Anlieferung einen sehr hohen Wert besitzen.

Ein «Mü» besser sein als die Konkurrenz, ist das Ziel der ANB Boumi AG. So gehört es zum Alltag, Produkte wie zum Beispiel Prüflehren für die Medizinaltechnik mit einer Konturgenauigkeit von 0,002 mm herzustellen. Weitere im Auftrag produzierte Teile finden unter anderem in der Antriebstechnik, der Kraftwerksindustrie, der Aviatik, in der Energietechnik, in der Uhrenindustrie, im Turbinen- und Maschinenbau, beim Teilchenbeschleuniger im PSI (Paul Scherrer Institut) oder in der Rüstungsindustrie Verwendung. Die ISO-Zertifizierung gehört dabei längst zum Firmenstandard. Die Auftragslage sei sehr gut, wie Andreas Baumgartners Sohn Roger bestätigt. Er hat die Geschäftsführung unter sich, sein Bruder Martin ist für die Lehrlingsausbildung verantwortlich. Und während die Produktion bei unserem Besuch auf Hochtouren läuft, sind Handwerker damit beschäftigt, den südseitigen Erweiterungsbau fertigzustellen. «Mehr Platz ist dringend nötig», wie Andreas Baumgartner die positiven Folgen von Präzision und Qualität made in Burg erklärt.

Montag, 27.08.2018Polizei

Geisterfahrer

Text und Bild: Zvg.

Geisterfahrer sind Lenkende, die auf Autobahnen oder anderen richtungsgetrennten Strassen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahren. Pro Jahr ereignen sich in der Schweiz rund 14 Unfälle mit sieben Schwerverletzten und zwei Getöteten (Durchschnitt 2011 bis 2015).

Unfälle sind also selten, deren Folgen jedoch sehr schwer. Unfälle sowie Meldungen über Geisterfahrten sind über das gesamte Autobahnnetz verteilt, es gibt kaum Häufungen.

Ursache einer Geisterfahrt ist nicht nur, wie gemeinhin angenommen, eine Verwechslung einer Autobahn-Einfahrt/-Ausfahrt. Die Statistik zeigt, dass ebenso viele Geisterfahrten durch ein Wendemanöver auf der Autobahn beginnen. Die bauliche Sicherheit aller Ein- und Ausfahrten von Autobahnen hat demnach nur eine beschränkte Wirkung.

Das Problem von Geisterfahrern wird vermutlich überschätzt. Dazu beitragen dürfte unter anderem, dass am Radio viel häufiger vor Geisterfahrern gewarnt wird, als tatsächlich Unfälle geschehen (etwa im Verhältnis 11:1). Darüber hinaus zeigt sich, dass gemeldete Geisterfahrten sehr selten zu Unfällen führen, beziehungsweise selten einem Geisterfahrer-Unfall eine Meldung vorausgegangen ist.

Tipps:

  • Hören Sie Radio und schalten Sie die Verkehrsmeldungen immer ein.
  • Falls eine Meldung über einen Geisterfahrer erfolgt, befolgen Sie die Empfehlungen (rechts fahren, nicht überholen).
  • Melden Sie unverzüglich der Polizei (117), falls Sie einen Geisterfahrer sichten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder einem anderen Thema? Melden Sie sich auf Ihrem Polizeiposten.

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Montag, 27.08.2018Schongau

Im Fachgeschäft Schriber schlägt dein Näh-Herz höher!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Zubehör zum Nähen, Bügeln, sogar alles rund ums Kaffeetrinken, findet man im Fachgeschäft R. Schriber Elektro-Stoffe AG an der Kirchbühlstrasse 2a in 5630 Muri. Hier beraten Sie von Montag bis Samstag die zwei charmanten und hilfsbereiten Damen: Chantal Hasler und Doris Gratwohl.

Viele kreative Projekte brauchen einfach das richtige Werkzeug. Bei R. Schriber Elektro-Stoffe AG findet sich allerlei Nähzubehör, das auch optisch für den besonderen Schliff sorgt. Also ran an alles, was das Nähen leichter macht: Fäden, Scheren, Knöpfe, Gurte, Textilkleber, Bänder und viele weitere Helferlein! Bedruckter, buntgewebter oder beschichteter Baumwollstoff, coole Jeans, robuster Blachenstoff, leichte Leinen, kuscheliger Sweat oder gar den weissen Magic Jersey Stoff, der in der Sonne farbig wird. R. Schriber hat mehr als 1001 Zubehörartikel für jede DIY-Idee und Näharbeit in Muri, Hochdorf und Reinach. Aber nicht nur Zubehör zum Nähen gibt es zu erwerben – die Maschinen, die es ermöglichen, individuelle Shirts, Taschen oder Etuis zu kreieren: Die Bernina-Nähmaschinen. Seit über 40 Jahren ist die Firma Schriber offizieller Verteter für Bernina-Nähmaschinen. Im Herbst profitieren die Kunden vom Spezialangebot der neusten Bernina 485: anstelle CHF 2285.– für nur CHF 1985.–. Alle diejenigen, die endlich mal ein selbstgenähtes Kleidungsstück machen möchten, sind beim «offenen Nähen» am Mittwochabend am richtigen Ort. Hier sind Anfänger wie auch Fortgeschrittene herzlich willkommen. Workshops werden immer am letzten Dienstag im Monat von 14.00 bis 18.00 Uhr angeboten. Im Oktober werden Pyjama-Hosen für sich oder die Kinder genäht. Ein Besuch im Fachgeschäft lohnt sich also definitiv! Seit neustem kann man Faden, Nadel, Haushaltsgeräte oder auch Geschenkgutscheine im Online Shop schnell und einfach bestellen: www.shop.rschriber.ch

Montag, 27.08.2018Region

Im Fachgeschäft Schriber schlägt dein Näh-Herz höher!

Text und Bild: jennifer Loosli

Zubehör zum Nähen, Bügeln, sogar alles rund ums Kaffeetrinken, findet man im Fachgeschäft R. Schriber Elektro-Stoffe AG an der Neudorfstrasse 2 in Reinach. Hier beraten Sie von Montag bis Samstag die zwei charmanten und hilfsbereiten Damen: Jolanda Zihlmann und Doris Baumann.

Viele kreative Projekte brauchen einfach das richtige Werkzeug. Bei R. Schriber Elektro-Stoffe AG findet sich allerlei Nähzubehör, das auch optisch für den besonderen Schliff sorgt. Also ran an alles, was das Nähen leichter macht: Fäden, Scheren, Knöpfe, Gurte, Textilkleber, Bänder und viele weitere Helferlein! Bedruckter, buntgewebter oder beschichteter Baumwollstoff, coole Jeans, robuster Blachenstoff, leichte Leinen, kuscheliger Sweat oder gar den weissen Magic Jersey Stoff, der in der Sonne farbig wird. R. Schriber hat mehr als 1001 Zubehörartikel für jede DIY-Idee und Näharbeit in Reinach, Hochdorf und Muri. Aber nicht nur Zubehör zum Nähen gibt es zu erwerben – die Maschinen, die es ermöglichen, individuelle Shirts, Taschen oder Etuis zu kreieren: Die Bernina-Nähmaschinen. Seit über 40 Jahren ist die Firma Schriber offizieller Verteter für Bernina-Nähmaschinen. Im Herbst profitieren die Kunden vom Spezialangebot der neusten Bernina 485: anstelle CHF 2285.– für nur CHF 1985.–. Alle diejenigen, die endlich mal ein selbstgenähtes Kleidungsstück machen möchten, sind beim «offenen Nähen» am Dienstagabend am richtigen Ort. Hier sind Anfänger wie auch Fortgeschrittene herzlich willkommen. Workshops werden immer am 1. Dienstag im Monat von 14.00 bis 18.00 Uhr angeboten. Im Oktober werden Pyjama-Hosen für sich oder die Kinder genäht. Ein Besuch im Fachgeschäft lohnt sich also definitiv! Seit neustem kann man Faden, Nadel, Haushaltsgeräte oder auch Geschenkgutscheine im Online Shop schnell und einfach bestellen: www.shop.rschriber.ch

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Montag, 27.08.2018Reinach

Im Fotostudio vor der Kamera!

Text und Bild: Eing.

Bitte lächeln! … Und schon bist du in unserer Kinderwoche mit dabei. Alles dreht sich ums Fotografieren! Klick! Ein Bildchen da, ein Bildchen dort. Alles wird ins rechte Licht gerückt. Also: Bitte recht freundlich!

Jesus hat sich uns in einprägsamen Bildern vorgestellt. ICH BIN … der Weg, das Brot, das Licht, der Hirte … Gemeinsam öffnen wir dieses Fotoalbum … und greifen natürlich auch selber zur Kamera. Dafür steht uns ein eigenes Fotostudio zur Verfügung, in dem wir uns verkleiden und mittels Greenscreen und Laptop in die kühnsten Träume versetzen können. Als Prinzessin auf ein Schloss? Oder als Indianer in den Wilden Westen? Deine Ideen sind gefragt!

Daneben erwarten dich in der zweiten Herbstferienwoche spannende Geschichten, Lieder, Bastelarbeiten, ein Postenlauf, ein Ausflug in den Wald und natürlich an jedem Morgen ein feines Znüni. Einen Einblick in unsere Aktivitäten erhältst du, wenn du dich auf unserer Homepage (www.egwynental.ch) umschaust. Dort findest du auch die Einladung mit allen wichtigen Informationen und den Anmeldetalon. Wir freuen uns, wenn du mit dabei bist!

Eckdaten: Evangelische Gemeinde Wynental, Aarauerstrasse 42, 5734 Reinach; 10. bis 14. Oktober 2018: Mi. bis Fr.: 09.00 bis 11.45 Uhr, Sa.: 09.00 bis 15.00 Uhr, So.: freiwilliges Familienprogramm (09.30 Uhr). Kostenlose Teilnahme für alle Kinder vom grossen Kindergarten bis und mit 6. Klasse. Anmeldeschluss: 30. September.

Montag, 27.08.2018Region

Herbst – ideale Voraussetzungen für Neupflanzungen

Text und Bild: Eing.

Der lange, heisse Sommer hat nun doch noch dem Herbst Platz gemacht – die Nächte sind kühler und die Luft klarer. Jetzt ist die ideale Pflanzzeit für alle, die den Garten erweitern oder verändern möchten.

Früher pflanzte man hauptsächlich im Herbst an. Da jetzt aber beinahe alle Pflanzen in Töpfen kultiviert und verkauft werden, können viele Stauden, Gehölze und auch Obstbäume problemlos auch im Frühling oder gar im Sommer gepflanzt werden – und doch ist der Herbst trotz allem immer noch die beste Pflanzzeit.

Ideale Wärme- und Feuchtigkeitsverhältnisse
Für im Frühling gepflanzte Gehölze ist die Zeit oft zu kurz, um richtig anzuwurzeln, bevor sie den grössten Teil der Energie in den Austrieb investieren müssen und der Sommer macht der Pflanzung aufgrund von Hitze und Trockenheit einen Strich durch die Rechnung. Da ist der Herbst perfekt: Der Boden ist noch gut durchwärmt vom Sommer, es ist nicht mehr zu heiss und die Niederschläge nehmen normalerweise wieder zu.

Wichtige Wurzelbildung
Wasser und Nährstoffe werden von der Pflanze durch die Wurzeln aufgenommen. Es ist ideal, wenn sie bereits ab Herbst anwurzeln kann und somit im Frühjahr für die neue Wachstumsperiode mit Nährstoffen versorgt und bestens gewappnet ist. Der Wurzelstock verbindet sich gut mit der Erde und die Gefahr des Austrocknens reduziert sich.

Unsere Fachleute beraten Sie gerne
Lassen Sie sich bezüglich Sorte, Standortwahl und idealer Pflanzzeit von unseren Fachleuten beraten, damit Sie möglichst viel und lange Freude an Ihren Gartenpflanzen haben. Auch alle anderen Herbstarbeiten wie Schneiden und Einwintern erledigen wir gerne für Sie, fachgerecht und mit der nötigen Erfahrung.

Rasenpflege im Herbst

Auch der Rasen hat in vielen Gärten über die heisse Sommerzeit ziemlich gelitten und der Wassermangel lässt sich oft nicht genügend ausgleichen. Hier braucht es richtige Pflege, passende Unkrautbekämpfung, Düngung, Nachsaat oder vielleicht sogar eine Totalsanierung – auch dafür ist jetzt die ideale Zeit. Wir beraten Sie gerne.


Seetaler Gartenbau AG
Grünaustrasse 24
5712 Beinwil am See
www.seetalergartenbau.ch

Mittwoch, 22.08.2018Gontenschwil

Ein Trio für alle Fälle

Text und Bild: fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Gemeinsam mit der Unterstützung von Martin Haller und Matthias Richner leitet Markus Gloor das Bauamt seit über 4 Jahren.

Zu tun gibt es für die Mitarbeiter der Gemeindewerkdienste immer etwas. Die verschiedenen Jahreszeiten machen diesen Beruf sehr abwechslungsreich. Unterhaltsarbeiten rund um die öffentlichen Gebäude, der Gewässerunterhalt oder auch die Mithilfe bei Erdbestattungen erfordern den Einsatz des Bauamtes das ganze Jahr. Je nach Saison ist oft das Wetter der Taktgeber. Bei heftigen Gewittern oder Schneefällen muss schnell reagiert werden. Nicht alle Aufgaben sind exakt planbar, jedoch mache dies den Beruf immer wieder spannend, so der Bauamtsvorsteher und gelernte Maurer, Markus Gloor. Rund 40 Stunden beträgt der Aufwand, die 53 km Gemeinde- und Kantonsstrassen mit der Wischmaschine zu reinigen. Während diese Aufgabe meist recht gut planbar ist, erfordert der Winterdienst natürlich mehr spontanen Einsatz. Die Herausforderung darin besteht in den über 200 Metern Höhendifferenz des höchsten Punktes im Brünnelichrüz und des tiefsten bei der Kläranlage. Dass da die Schneeverhältnisse variieren können, liegt auf der Hand. Da die Vorgaben des reduzierten Winterdienstes eingehalten werden müssen, ist es nicht immer einfach, allen Bürgern auf die Schnelle gerecht zu werden. Nach den Sommerferien stand die Unkrautvernichtung an Strassen und Wegrändern an. Die Mischung aus Heisswasser, Essig und Kokosfettsäure ermöglicht den Bauämtern eine umweltfreundliche und effektive Bekämpfung ohne Chemie. Nach dem Informationsaustausch mit benachbarten Bauämtern und Gärtnern sowie Besichtigungen und Vorführungen dieses Geräts, wird dieses nun in diversen Gemeinden erfolgreich eingesetzt.

Mittwoch, 22.08.2018Gontenschwil

Rein ins kühle Nass: Gutenberg-Jüngerinnen getauft

Text und Bild: Thomas Moor

Die Druckerbranche ist einem steten Wandel unterzogen. Eine schöne Tradition bleibt gottseidank unverändert: die Gautschete. Kürzlich wurde der alte Buchdrucker- und Schriftsetzerbrauch beim Drucksachenexpress/Schüch-Verlag AG in Gontenschwil feierlich zelebriert.

Die Kirchturmuhr schlug vier Uhr nachmittags, als die Packer im Drucksachenexpress und in der Schüch-Verlag AG ihres Amtes walteten. Im Visier hatten sie die beiden Lehrabgänger, Polygrafin Carolina Schöpfer und Printmedien-Verarbeiterin Jennifer Ortiz Buitrago. Nein, für sie gab es kein Entkommen. Sie wurden in einen Postpäckliwagen verfrachtet und dann ging es zum Ort des Geschehens. Genauer: Zu einem wunderschön blauen Kinderpool, wo ein kühles Bad – oder eben die Gautschete – auf die beiden wartete. Nachdem die Packer die beiden Damen ins kühle Nass befördert hatten, waltet Hanspeter Hagmann als Gautschmeister seines Amtes. «Packt an! Lasst seinen Corpus Posteriorum fallen auf diesen nassen Schwamm, bis triefen seine beiden Ballen. Der durstigen Seele gebt ein Sturzbad obendrauf. Das ist dem Sohne Gutenbergs die beste Tauf», wie er vor versammelter Schar verlauten liess. Mit der Gautschete werden den Lehrlingen die schlechten Gewohnheiten aus der Lehrzeit abgewaschen, wie es eine Überlieferung besagt. Die Gewohnheiten von Carolina Schöpfer und Jennifer Ortiz Buitrago dürften so schlecht nicht sein. Beide bleiben dem Drucksachenexpress und der Schüch-Verlag AG nämlich weiterhin erhalten.

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Mittwoch, 22.08.2018Menziken

Mehr als nur ein Tankstellenshop

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der beliebte Shop in der Hofmatt Garage in Menziken steht unter neuer Leitung. Hanspeter Walser, welcher früher seine eigene Tankstelle im Rheintal führte, legt grossen Wert darauf, den Kunden ein optimales und frisches Sortiment anzubieten.

Seit dem 1. Juli steht der Shop unter der Leitung von Hanspeter Walser. Der gebürtige Bündner führte rund dreissig Jahre lang seine eigene Tankstelle im Rheintal. Er weiss also, worauf es ankommt. Wichtig für den Erfolg sind ein gut funktionierendes Team und ein breites Sortiment. Im Dreischichtbetrieb sind 8 Mitarbeiter im Einsatz. Ob Znünitreffpunkt für Handwerker, das Kafi nach dem Zmittag oder auch für das Feierabendbier ist der Hofmatt-Shop ein sehr beliebter Treffpunkt geworden. Das Team kann täglich auf seine Stammgäste zählen. Neben ofenfrischem Brot, hausgemachten Faustbroten und originellen Geschenkartikeln für Spontane, ist Hanspeter Walser auch stolz darauf, Wurstwaren sowie Käse und Eier von Bauern aus der Region anbieten zu können. Die Unabhängigkeit bietet dem Shopleiter die Möglichkeit, das Sortiment stetig den Kundenwünschen anzupassen und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu bieten. Um rund 150 Artikel hat er das Sortiment in den letzten zwei Monaten bereits erweitert.

Mittwoch, 22.08.2018Zetzwil

Bergwanderung Natur- und Vogelschutzverein

Text und Bild: Eing.

Am Samstag Mitte August, kurz nach 8 Uhr, trafen sich 13 erwartungsvolle Vereinsmitglieder zwischen Windelalter und AHV am Bahnhof Zetzbu. Heuer waren wir etwas weniger Leute, da die Musikgesellschaft eine eigene 2-tägige Unternehmung machte.

Während uns Bahn und Bus gemütlich ins Klöntal chauffierten, genossen wir den mitgebrachten Apéro. Hinter dem See in Klöntal Plätz wendet das Postauto auf dem Parkplatz der gleichnamigen Beiz. Das WC dort war winzig, die feinen Menu-Portionen riesig!

Gestärkt machten wir uns auf den wunderschönen, fast immer im kühlen Schatten gelegenen Wanderweg am Südufer entlang ans untere Ende des Sees. Unterwegs kamen uns diverse andere Vereinsreisen entgegen, und wir staunten über die vielen vorbildlich angelegten Umleitungen, die abgerutschte Wälder und ausgeschwemmte Bäche nötig machten. Wegen der allgemeinen Trockenheit waren die Bächli nun ganz zahm. Die Kinder fanden sogar noch einen kleinen Schneerest bei einem hohen Wasserfall. Drei Unentwegte wagten sich ins angenehm erfrischende Wasser des ganz gefüllten Stausees, während der Jüngste friedlich im Rückentraggestell einschlummerte: Jeder geniesst auf seine Art …

Durch die Badepause und wegen den Jüngsten mit den kurzen Beinen brauchten wir etwas länger und verpassten unseren Bus um 5 Minuten. Wir überbrückten die Wartezeit auf den nächsten mit einem feinen Coupe im Restaurant Rhodannenberg neben dem Staudamm mit traumhafter Aussicht auf den Klöntalersee, während die Kleinsten den grossen Spielplatz unsicher machten.

Wegen der Verspätung, den müden Kindern und den zu heissen Temperaturen im Tal beschlossen wir, auf den geplanten Spaziergang über die Hurdener Holzbrücke zu verzichten und kamen so schlussendlich sogar eine halbe Stunde früher als geplant nach Hause. Man sieht, wir sind immer sehr spontan.

Mittwoch, 22.08.2018Menziken

Kandidatenvorschläge für die Prix-Menzo-Verleihung

Text und Bild: Eing.

Anlässlich des Neujahrsapéros im Gemeindesaal Menziken wird durch den Verkehrsverein der Prix Menzo verliehen. Der Vorstand wählt Personen aus der Gemeinde aus, die sich still und leise für das Wohl der Bevölkerung einsetzen.

Die bisherigen Preisträger sind Frau Sara Bucher, Herr Max Habermacher, Herr Karl Hirt, Frau Vreni Dätwyler, Herr Peter Siegrist, Frau Susi Merz, Frau Coni Härri, OK Ferienpass, OK Mutterschiff, Weihervereinigung, Sagimannschaft, Freunde der Lise, Frau Neeltle Weber, Frau Ruth Wyss sowie Frau Cornelia Siegrist.

Und nun sind Sie gefragt. Nennen Sie Personen mit Wohnsitz in Menziken, die sich für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen, Freiwilligenarbeit leisten oder in anderer Form Gutes für die Mitmenschen tun und in Ihren Augen eine kleine Anerkennung verdient hätten. Der Vorstand des Verkehrsvereins wird aus den Vorschlägen die Preisträger auswählen und die Gewinner werden am kommenden Neujahrsapéro den Prix Menzo in Empfang nehmen können.

Wir zählen auf Sie und sind gespannt auf Ihre Vorschläge!

Ebenfalls findet eine Ehrung für besondere Leistungen, sei es beim Sport, Musik oder auf anderen Gebieten statt. Die erfolgreichen Personen werden durch den Gemeinderat Menziken geehrt und erhalten ein Anerkennungsgeschenk. Für den kommenden Neujahrsapéro werden nun Einwohner von Menziken gesucht, die im Jahr 2018 einen Aargauer- oder Schweizer-Meistertitel oder einen EM- oder WM-Titel erreicht haben. Um ihre Leistung zu würdigen, werden die Namen der erfolgreichen Personen benötigt.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge für beide Ehrungen mit Name, Adresse und Grund für die Nominierung bis Ende September an den Verkehrsverein Menziken, Postfach 347, 5737 Menziken. Die Namen der Personen für besondere Leistungen werden dann an den Gemeinderat weitergeleitet.

Vergessen Sie nicht, Ihre eigenen Personalien aufzuschreiben. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Mittwoch, 22.08.2018Seengen

Samariterverein: Vereinsreise

Text und Bild: Eing.

07.26 Uhr ab Poststrasse, hiess es auf der Einladung unserer Präsidentin zur Samariterreise 2018, plus ein Geschenk für CHF 5.–, +/- 10 Rappen. Alle 11 Teilnehmer waren gespannt, was das wohl auf sich haben mochte. Mit Gepäck für einen 2-Tagesausflug starteten sie in Richtung Melchsee-Frutt. Für das Frühstück im Zug war mit herrlichem Zopf gesorgt, sogar ein Apéro wurde offeriert, was alle sehr freute.

4-Seen-Wanderung hiess das Programm der Seenger Samariter. In Melchsee-Frutt wurden sie von der Hochebene, eingebettet in die herrliche Bergwelt, begrüsst. Nach der offerierten Kaffeerunde ging es los. Die erste Etappe der Wanderung führte bis zum Mittag gemütlich zum Tannalpsee. Mit dem mitgebrachten Picknick stärkten wir uns für die nächste Etappe. Petrus hatte ein Herz und hielt einen perfekten Mix aus Wolken und Sonne parat, was richtiges Wanderfeeling aufkommen liess.

Nach der anfänglich gemütlichen Strecke in Richtung Tannalp ging es teilweise recht steil an der Flanke des Berges entlang hinunter zur Engstlenalp. Der Baustil des zugehörigen Nostalgiehotels erinnert an alte Zeiten, wo man mit Maultieren vorbei zog und Station machte, so wie auch die Wanderer aus Seengen. Nach dem Bezug der nostalgischen Zimmer und Besichtigung der 3-Minutendusche auf dem Stockwerk überlegten sich beim Apéro alle, wie sie sich am besten die Dusch-Zeit einteilen sollen, ohne schaumbedeckt zum Abendessen zu erscheinen. Wir waren uns einig – so geht Wassersparen!

Unsere Gruppe genoss das superleckere Nachtessen, das keine Wünsche offen lies. Alle nutzten die Gelegenheit für einen spannenden und interessanten Austausch unter Vereinskollegen.

Natürlich warteten alle auf die Verteilung der Geschenke. Die Präsente wurden hin und her sowie nach links und rechts verschoben, je nach Ergebnis der drei Würfel. Ein kurzweiliges Spiel in dem jeder für sich auf das allerschönste Päckli hoffte. Am Ende waren alle mehr als zufrieden mit ihren Schätzen. Der letzte Blick aus dem Fenster zeigte eine dicke Nebelwand und Regen, bevor sich alle zur Nachtruhe begaben.

Wir hofften auf die positiven Prognosen der Meteorologen, die uns nicht enttäuschten. Am nächsten Morgen erwartete uns zum Frühstück stahlblauer Himmel und Sonne satt. Nach dem Besuch der Schaukäserei sowie dem Bergkäse im Rucksack, brachen wir in Richtung Jochpass auf. Der Pass wurde in alten Zeiten von Saumkolonnen benutzt, um Waren vom Kloster Engelberg ins bernische Innertkirchen und weiter nach Italien zu transportieren. Ein Teil unserer Gruppe ging den Weg zu Fuss auf 2222 m, der andere Teil genoss die Fahrt mit der Seilbahn zur Jochpasshütte. Zwei noch nicht müde Samariter machten sich zu Fuss in Richtung Trübsee auf. Die anderen bevorzugten die Sesselbahn.

Wir liessen unsere Blicke von der Bahn aus über den türkisblauen Trübsee schweifen und entschlossen uns spontan, denselben zu Fuss zu umrunden. Der Engelberger Hausberg Tiltlis war im Fokus. Seine Gipfelregion ist von einem Gletscher bedeckt, der wegen der intensiven Sonneneinstrahlung mit Vlies abgedeckt wird, um ihn vor dem Abschmelzen zu schützen. Die grosse Titlisbahn brachte uns von Trübsee nach Engelberg, wo die Zeit mit Flanieren im autofreien Dorfkern und einem herrlichen Mittagessen schnell verflog. Wir stiegen in den mehr als voll besetzten Zug zurück nach Luzern und ins Seetal. Nach einer etwas turbulenten Rückreise liessen wir, müde und mit schönen Erinnerungen, den Sonntagabend im Restaurant Rebstock ausklingen.

Mittwoch, 22.08.2018Haustier

«Happy Frido»

Bild: Zvg.

Auf der Strasse im benachbarten Seetal sehen die drei jungen Leute beim Vorbeifahren ein schwarzes Kätzchen davon humpeln. Ihr Gewissen verbietet es Ihnen, einfach weiterzufahren und sie können den kleinen schwarzen Kater gut in die Hand nehmen. Per Notfalldienstorganisation (die benachbarten Praxen leisten füreinander abwechslungsweise Notfalldienst) rufen sie bei uns an und bringen das herzige, 600 Gramm leichte Katerli in die Praxis.

Das linke Vorderbein ist gelähmt und hängt schlaff am Körper. Ausser Zeckenbefall sieht der Kleine gesund aus und auch der Leukosetest ist o.k. Das Bein scheint nicht gebrochen, trotzdem machen wir ein Röntgenbild, um uns abzusichern. Für die Lähmung ist vermutlich ein Abriss der Nervenwurzel, welche das gesamte Bein versorgt, verantwortlich (Abriss des Plexus brachialis). Dies geschieht bei Unfällen, wenn das Vorderbein vom Körper gegen aussen gerissen wird. Die Zecke am Schwanz schmerzt mehr als das Bein und nach Zeckenentfernung wird der Kleine vorerst mal mit Entzündungshemmern und Vitaminen versorgt.

Da wir nicht wissen, worher das Katerli stammt, ob er überhaupt ein zu Hause bei Menschen hat, telefonieren wir mit der Tierärztin aus der Ortschaft, wo er gefunden wurde und tragen ihn auf der offiziellen Homepage für gefundene oder vermisste Tiere ein (www.stmz.ch). Eine kleine Chance besteht, dass die Nervenverletzung heilen könnte, und wir finden im Tierheim einen Platz, wo für «Fridolin» (so wird er im Tierheim getauft) gesorgt wird. Fridolin entwickelt sich prächtig und gewöhnt sich immer mehr an die gelähmte Gliedmasse. Er klettert und springt umher und hat einen gesunden Appetit. Als sich trotz Behandlung aber beim Bein kein Fortschritt zeigt und sich kein Besitzer meldet, planen wir gemeinsam mit dem Tierheim, einen neue/-n Besitzer/-in zu finden, welche/-r mit Fridolins Handicap leben kann, und wenn diese/-r gefunden ist, das gelähmte Bein von einem Chirurgen amputieren zu lassen. Im Allgemeinen sind wir sonst eher zurückhaltend mit Amputationen der Vordergliedmasse, weil auf den Vorderbeinen 2/3 des Gewichtes lasten. In diesem Fall aber sind wir zuversichtlich, dass der Kater mit diesem Handicap eine gute Lebensqualität haben wird, weil er leicht ist, mit der Behinderung aufwachsen und es als normal erleben wird. Das hängende Bein wäre nur im Weg und würde das verbleibende Bein mit mehr Gewicht belasten, weshalb eine Amputation von Vorteil ist.

Letzte Woche haben wir nun «Happy Frido» die Fäden gezogen und er ist in seinem neuen Zuhause eingezogen, wo er auch mit drei Beinen 100% Katze sein darf.

Autor: Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Küng, 6215 Beromünster

Dienstag, 21.08.2018Dürrenäsch

Eine gelungene Feier für die Metzgerei Scherrer

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Nach 39 Jahren Geschäftstätigkeit schliesst die Metzgerei Scherrer am 25. August ihre Tore. Zu Ehren des Metzger Ehepaars Marianne und Erwin Scherrer lud die Familie Kunden, Bekannte und Freunde am 18. August zu einer kleinen Feier ein.

Was als kleine Feier begann, entpuppte sich bald als ein gemütliches Dorffest. Die ersten Bratwürste brutzelten bereits auf dem Grill, als Marianne und Erwin Scherrer um 11 Uhr noch die letzte Kundschaft des Tages bedienten. 1979 begannen die beiden mit einem Geschäft in Küngoldingen. Der Überraschungsbesuch des ersten Lehrlings aus dieser Zeit, Roland Hefti, war somit wohl die rührendste
Begegnung an diesem Tag. Im Jahre 1986 wurde schliesslich die Metzgerei in Dürrenäsch eröffnet. «Eigentlich haben wir immer gearbeitet und nebenbei noch vier Buben grossgezogen», berichtet Marianne Scherrer. Das Ehepaar freute sich riesig über die zahlreich erschienenen Gäste und genoss es sichtlich, in dieser Atmosphäre mit allen Bekannten auf eine gute Zukunft anzustossen. Am meisten freut sich das Ehepaar darauf, die Freizeit ab sofort spontaner gestalten zu können. Sie freuen sich auf kleine Reisen und Ausflüge, auch gemeinsam mit den Enkelkindern. Für das gelungene, festliche Ambiente sorgten ebenfalls die Ständchen der Musikgesellschaft Dürrenäsch.

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Dienstag, 21.08.2018Dürrenäsch

Die Kraft der Kräuter

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Von wegen: Dagegen ist kein Kraut gewachsen! Tatsächlich ist für jedes Wehwehchen ein Kraut gewachsen. An den Tagen des offenen Gartens zeigte Angie Neuhaus, wo die «Chrüterpower» herkommt. Angie Neuhaus verarbeitet ihre Heilkräuter zu Crèmes, Salben, Sprays und feinen Lebensmitteln.

Wahrlich ein kleines Paradies findet man im Garten an der Mittelsedelstrasse 20. An den Tagen des offenen Gartens gab die ganzheitliche Phytotherapeutin Angie Neuhaus, in duftender und liebevoll gestalteter Umgebung, allen Interessierten gerne fachkundige Auskunft. Entscheidend für die Ernte und Verarbeitung der Heilpflanzen, ist neben dem Wetter und der Tageszeit, auch das Stadium, in welchem sich die Pflanze gerade befindet. Die Wildbienen etwas zu beobachten kann durchaus hilfreich sein, so Angie Neuhaus. Die willkommenen kleinen Helfer zeigen ihr ganz konkret, bei welcher Pflanze «etwas los» ist und welche sich in voller Reife befindet. In Handarbeit werden die beliebten Produkte mit auserlesenen Blüten und Blättern hergestellt. Der Essig aus Kapuzinerkresse, welcher das Immunsystem im Winter optimal stärkt, oder auch die Ringelblumen- oder Spitzwegerichsalben sind bei den Kunden sehr beliebt. Mit der Ausbildung in Pflanzenheilkunde und einer medizinischen Grundausbildung kann Angie Neuhaus auf ein umfangreiches Wissen zurückgreifen. Die positiven Rückmeldungen und Erfahrungen mit Menschen und Tieren bestärken sie immer wieder aufs Neue darin, das Richtige zu tun. Die Arbeit für und mit der Natur ist sehr wichtig. Signale erkennen, sowie den Pflanzen Raum und Zeit lassen. In den Wintermonaten entwickelt sie jeweils neue Ideen oder gestaltet neue Dekoelemente, welche dem Garten seine zauberhafte Individualität verleihen.

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Dienstag, 21.08.2018Zetzwil

BMX-Club Zetzbu: Heisses Jubiläumswochenende

Text und Bild: Thomas Moor

30 Jahre, ein schönes Jubiläum! Klar: Das darf, ja das soll gefeiert werden. So sahen es auch die Verantwortlichen des BMX-Club Zetzbu. Anlässlich des 7. Laufs zur Deutschweizermeisterschaft wurde ein Jubiläumsfest mit verschiedenen Aktivitäten organisiert. Und auch der Sport kam nicht zu kurz.

Am Freitag brachten der Soli-Beck aus Gontenschwil mit seinem Pizza-Ofen und das DJ-Duo Top-Sound die Festivitäten schon einmal auf Betriebstemperatur, bevor am Tag zwei die regionale Band Stranded Heroes ein, zwei Briketts nachlegte. Der Sonntag gehörte dann ganz den jugendlichen BMX-Heissspornen, welche am Sonntag das Schlussbouquet zündeten. Dies auf einer Bahn, auf welcher seit 20 Jahren Rennen ausgetragen werden. Diese wurde für den Jubiläumsanlass ein weiteres Mal in einen Topzustand gebracht. Dabei stach speziell die geteerte Steilwandkurve nach der Startgerade ins Auge. «Die haben wir rund einen Monat vor dem Anlass auf Vordermann gebracht», wie Markus Steiger sagte. Er gehört nicht nur zu den Teammitgliedern der ersten BMX-Stunde, sondern ist auch ehemaliger Präsident und Club-Mitglied, das als Helfer im Einsatz stand, um den Jugendlichen die Ausübung ihres Sportes unter Wettkampfbedingungen zu ermöglichen. Auf einer perfekten Anlage, die sich im aktuellen Zustand als sehr schnell erwies. Klar, dass die Zetzbuer BMXler eine gute Figur abgeben wollten. Was sie auch taten. Während der amtierende Europameister Jules Kasper die Vorläufe dominierte, musste er sich im Final vom Emmentaler Ben Lüthi geschlagen geben. Sein Bruder, Louis Kasper, liess in seiner Kategorie nichts anbrennen und fuhr einen souveränen Sieg nach Hause. Ebenfalls aufs Podest fuhr in derselben Kategorie Clubkollege Mike Scherz. Weitere Zetzbuer-Podestplätze gab es durch Nick Haller, Nico Frey, Fabio Ceschiat und Gian Loris Rompietti.

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Montag, 20.08.2018Meisterschwanden

Privatschule Sonnenweg – wo Kinder aufblühen

Text und Bild: Eing.

Im August 2018 öffnete die Privatschule Sonnenweg in Meisterschwanden die Türen für ihr zweites Schuljahr. Bereits 14 Kinder der 1. bis 3. Klasse besuchen die Schule und die Anfragen nehmen stetig zu. Das zukunftsweisende Konzept ist so erfolgreich, dass im Sommer 2019 eine zweite Lerngruppe eröffnet wird.

Die Privatschule Sonnenweg stellt das Kind mit seinen Bedürfnissen ins Zentrum. Obwohl sie nach kantonalem Lehrplan arbeitet, erlaubt sie eine gezielte Förderung der Kinder nach individuellen Neigungen und Begabungen. Hochbegabten wird es nicht langweilig und persönliche Interessen können fächerübergreifend vertieft werden.

Es herrscht eine stressfreie Lernatmosphäre ohne Hausaufgaben, Prüfungen und Noten. Der innere Antrieb treibt die Kinder zu Höchstleistungen ohne äusseren Zeit- und Leistungsdruck. Durch die Erfolgserlebnisse wird das zentrale Selbstvertrauen gestärkt. Sie arbeiten im eigenen Lernrhythmus an offenen Aufträgen. Vielfach erledigen sie den Pflichtstoff vorzeitig und gehen fliessend zu dem des folgenden Schuljahres über oder es bleibt Zeit für eigenmotivierte Aktivitäten. Letztes Jahr besuchte die Mehrheit der Erst- und Zweitklässler freiwillig und mit viel Spass den Englischunterricht, der eigentlich erst ab der 3. Klasse zum Pflichtprogramm gehört.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Projektarbeit. In der anregenden Lernumgebung im Schulraum und draussen in der Natur können sich die Kinder selbstbestimmt betätigen und kreativ entfalten. Das motiviert die Kinder zu selbstständigem Denken und Handeln. Sie lernen früh, Entscheide zu treffen und praktische Probleme selber zu lösen – gefragte Kompetenzen in der heutigen Berufswelt!

In der altersdurchmischten Gruppe herrscht ein sozial friedliches Klima. Die Kinder gehen neben dem konzentrierten, individuellen Arbeiten vielen kollektiven Tätigkeiten nach. Sie helfen mit bei der Zubereitung des gemeinsamen Mittagessens und unternehmen regelmässig themenbezogene Erlebnisausflüge, wie zum Beispiel eine Übernachtung im Tipi-Zelt mit Lagerfeuer zum Thema Indianer.

In den wöchentlichen naturnahen Aktivitäten im Schulgarten, im Wald, am See oder bei Tieren wird kindgerecht Wissen vermittelt. In der daraus entstehenden Lerngemeinschaften können besonders die sensibleren Kinder leichter Vertrauen aufbauen und Hemmungen abbauen. Allfällige Konflikte werden in Begleitung der Lehrpersonen konstruktiv ausgetragen. Beides fördert die Sozialkompetenz.

Die meisten Schüler/-innen dürfen schon ab der 1. Klasse in diese fruchtbare Lernkultur hineinwachsen. Ab 2021 ist geplant, den Sonnenweg mit einem Oberstufenangebot (Real-, Sekundar- und Bezirksschule) zu erweitern. Die Eltern freuen sich, wenn ihre Kinder die Lernbegeisterung bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit aufrechterhalten können, bestenfalls ihr ganzes Leben lang.

Montag, 20.08.2018Menziken

Frauenverein überraschte Schüler mit Pausenweggen

Text und Bild: Thomas Moor

Was für eine schöne, was für eine sympathische Aktion. Am ersten Mittwoch nach den Sommerferien lachte den Menziker und Burger Schülern nicht nur wettermässig die Sonne. Auch was das Znüni in der Morgenpause betraf, herrschte an diesem Morgen eitel Sonnenschein.

Verantwortlich dafür war wiederum der Gemeinnützige Frauenverein Menziken/Burg, der die Schülerinnen und Schüler auf den verschiedenen Pausenplätzen in Menziken und auf der Burg mit Pausenweggen überraschte. Das traditionelle Pausenweggenverteilen feierte in diesem Jahr übrigens bereits das Zehnjährige. Eine runde Sache und eine schöne Aktion, die mittlerweile zum festen Bestandteil im Tätigkeitsprogramm des Frauenvereins gehört. 800 Pausenweggen hat die Conditorei Fischer im Auftrag des Frauenvereins produziert und goldgelb gebacken. So richtig gluschtig zum Reinbeissen. Das sahen auch die Schülerinnen und Schüler so. Manch einer liess das trockene Knäckebrot, die Banane oder den Apfel wieder diskret in seiner Znünibox verschwinden, um der luftigen Pausenwegge den Vorrang zu geben. Wen wunderts. Das feine Kleinbrotgebäck ging wieder weg wie warme Weggli. Und das Danke der Schülerinnen und Schüler war dem Frauenverein sicher.

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Montag, 20.08.2018Zetzwil

Bauamtsvorsteher mit Leib und Seele

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Seit 17 Jahren ist Brunnenmeister Peter Hirt im Bauamt in Zetzwil tätig.

Neben den täglichen Aufgaben, wie dem allgemeinen Unterhalt des Gemeindegebietes, ist Peter Hirt als Brunnenmeister auch dafür zuständig, dass das Wasser überall und in optimalen Mengen richtig fliesst. Regelmässig werden die Wasserstände der Reservoirs Wuest und Mairüti sowie das Stauwehr im Moos vor Ort überprüft. In seinem Büro im Werkhof hat der 58-Jährige die Wassersteuerung auch auf dem Bildschirm genau unter Kontrolle. Im 24-Std.-Pikettdienst erhält er jeweils einen Alarm, falls irgendwo etwas nicht stimmt. Nicht selten kommt es also vor, dass Kontrollen und Massnahmen auch mitten in der Nacht durchgeführt werden müssen. Peter Hirt lobt die Mithilfe der Bevölkerung, welche vorbildlich, auch ohne offizielle Aufforderung zur Einschränkung, Wasser gespart hat. Einmal mehr wurde diesen Sommer wieder bewusst, wie kostbar unser Wasser ist. Die regelmässigen Kontrollen, dass bei keiner Leitung Wasser «verloren» geht, sind deshalb sehr wichtig. Die Unterstützung und gute Zusammenarbeit mit der Gemeindekanzlei, dem Forstamt wie auch mit Ruedi Kasper und dem Schulhausabwart Didi Häfeli schätzt er sehr. Auch die Kommunikation mit den benachbarten Bauämtern sei sehr wichtig und funktioniere grossartig. Regelmässig werden Kurse gemeinsam besucht und Erfahrungen ausgetauscht. Ob Sommer oder Winter, der Frühaufsteher geniesst die Selbständigkeit und die Abwechslung in seinem Beruf. Ob Mähen im Sommer, Bachufer bewirtschaften oder auch der Winterdienst, Peter Hirt ist mit viel Freude bei der Arbeit. Hinweise und Anliegen der Bevölkerung nimmt er gerne persönlich entgegen. Während er sich den einen selbst widmen kann, muss er für andere, gemeinsam mit der Gemeindekanzlei, eine Lösung finden. Neben Gärtner, Brunnenmeister und Strassenbauer ist er so oft auch als vermittelnde Kontaktperson zwischen Anwohnern und Gemeinde tätig. Als Ausgleich zum beruflichen Alltag geniesst er im Sommer Ausflüge mit dem Velo und die wertvolle Zeit mit seinen Enkelkindern.

Montag, 20.08.2018Seengen

Hypi-KMU-Treffpunkt in der Bäsewirtschaft Roos

Text und Bild: jennifer Loosli

Schützen Sie sich und ihre Unternehmung gut genug gegen Cyber-Angriffe? Oder wissen Sie, welches die neuen Wirtschafts-Trends im 21. Jahrhundert sind? Diese und viele weitere Fragen wurden beim Hypi-KMU-Treffpunkt in Seengen geklärt.

«Willkommen im 21. Jahrhundert» hiess es, als Reto Huenerwadel (Leiter HLB Asset Management Hypothekarbank Lenzburg AG) ausführlich über das Wirtschaftswachstum, die Arbeitslosenquoten in der Schweiz und der ganzen Welt, wie auch über die Leitzinsen der Zentralbanken sprach. Gespannt aber auch skeptisch hörten die vielen KMU-Inhaber zu und stellten interessante Fragen zum Ende des Referates. Beim zweiten Vortrag spitzten die Zuhörer ihre Ohren noch mehr: Ein Thema, das viele interessierte oder von welchem sie selber schon betroffen waren. Markus Säuberli (IT- und Cyber-Sicherheitsexperte von sITss) erzählte alles wichtige rund um «Cybersicherheit – Technik vs. Mensch». 98% der Unternehmen sind KMU und bilden das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Die Wahrscheinlichkeit, dass KMU Opfer von Cyber-Attacken werden, ist hoch. Fragen, wie ein Cyber-Angriff erfolgt oder wie man sich schützen kann, wurden geklärt! Zahlreiche Tipps gab Markus Säuberli den KMUs mit auf den Weg, um sich und seine Mitarbeitenden gut zu schützen. Im Anschluss an diese beiden Referate stand bei Bier und Brezeln das Networking und gemütliches Zusammensein im Vordergrund.

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Montag, 20.08.2018Meisterschwanden

Dora Häusermann und Hansrudolf Sigrist – unterwegs für das AEW

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wissen Sie, wer in Ihrer Gemeinde den Strom abliest? Vielen ist diejenige Person nicht bekannt und dennoch gibt es sie, die zahlreichen Ableser, die alljährlich den Verbrauch von Wärme, Strom und Wasser in Schweizer Wohnungen und Häusern ablesen.

Bei den meisten Unternehmen muss der Ableser keine bestimmten fachlichen Qualifikationen erfüllen. Vor der Auftragsvergabe findet allerdings für die neuen Ableser in der Regel zunächst eine Schulung durch das Dienstleistungsunternehmen statt. Auf jeden Fall ist es aber sinnvoll, ein Gefühl für Technik zu haben. Ausserdem sind die Ableser in den Haushalten vor Ort tätig und haben laufend mit Menschen zu tun – entsprechend wichtig sind ein freundliches Auftreten und ein gepflegtes Äusseres. Im Regelfall lassen sich die Arbeitszeiten recht flexibel einteilen. Wichtig ist, dass die Aufträge, die man bekommt, innerhalb der festgelegten Zeitspanne erfüllt werden. Der Nebenjob als Ableser ist saisonabhängig, in Tennwil und Meisterschwanden ist dies jeweils im Dezember der Fall. Für die beiden Gemeinden sind Dora Häusermann (Tennwil) und Hansrudolf Sigrist (Meisterschwanden) zuständig. Durch einen Kollegen, der beim AEW arbeitete, ist Dora Häusermann zu dieser Tätigkeit gekommen. 29 Jahre lang las sie den Strom in Meisterschwanden und Tennwil ab.

Gesundheitshalber wurde nun das Gebiet gespaltet und Hansrudolf Sigrist kam letztes Jahr dazu. Viele Jahre Erfahrung bringt er in diesen Job mit. Für das AEW Bremgarten las er die Zähler im Freiamt ab und war gleichzeitig Allrounder in der Firma. Beide nutzen nun ihre Rentnerzeit für diese Tätigkeit. Mit dem Fahrrad oder zu Fuss fahren sie die Wege zu den verschiedenen Häusern in Tennwil und Meisterschwanden ab. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind nicht immer die einfachsten, da die meisten Menschen nicht zuhause sind und das Wetter nicht immer das beste ist. Da heisst es: Sich warm kleiden und hoffen, dass die Strassen nicht rutschig sein werden.

Jedes Jahr macht die Gemeindeverwaltung die Bevölkerung darauf aufmerksam, wann die Ableseperiode wieder beginnt. Auch bei Wohnungswechseln und Umzügen ist es wichtig, dass Dora Häusermann und Hansrudolf Sigrist hinzugezogen werden, um die Genauigkeit der Daten sicherzustellen. Aus diesem Grund haben sie auch oft an den Zügelterminen einige Aufgaben zu erledigen. Alle 3 Monate gehört auch das Ablesen von Baustrom, Photovoltaikanlagen, Leistungen und Restaurants zu Hansrudolfs Aufgaben. 2/3 der Stromkästen sind Aussenkästen und etwa 1/3 müssen im Innern abgelesen werden, deshalb sind die beiden Stromableser darauf angewiesen, dass die Leute auch zu Hause sind und ihnen Zutritt zum Stromkasten gewähren. Wenn ein Mieter zwei bis drei Mal hintereinander nicht zuhause war, wird eine Karte in den Briefkasten geworfen. Der Stromverbraucher wird daraufhin aufgefordert, die Zahlen selber abzulesen und an das AEW Aarau weiterzuleiten. Nicht nur die Stromkästen haben sich in den Jahren verändert, auch die Anzahl der Häuser. Vor 29 Jahren, als Dora mit dem Ablesen angefangen hat, waren es ca. 600 bis 800 Stromkästen in Tennwil und Meisterschwanden. Heute sind es rund 1800 Zähler, die man in den beiden Wohngemeinden findet! Im Gegensatz zu früher, wo alles schriftlich festgehalten wurde, werden die Daten heute elektronisch an das AEW übermittelt. Alles habe Vor- und Nachteile, so Dora, weniger Papierkrieg zwar, jedoch sei dafür die Übersicht mit den übermittelten Daten oft etwas schwieriger. Hansrudolf findet die Digitalisierung eine tolle Sache! Das Gerät meldet sich sofort, wenn die Zahlen eine zu grosse Differenz aufweisen, somit können viele Fehler vermieden und es kann effizienter gearbeitet werden. Dora, wie auch Hansrudolf, gefällt bei dieser Tätigkeit vor allem der Kontakt zu den Menschen und dass man das Dorf mit all seinen verborgenen Winkeln sehr gut kennen lernt. Es mache Spass, die Menschen aus früheren Zeiten wieder zu sehen und lustige Gespräche über Schabernack in den Jugendzeiten zu führen.

Montag, 20.08.2018Region

Regina Mutzner bietet Raum zum Atmen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Atmung ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Dass sich aber bewusstes Atmen auf viele Bereiche in Körper und Geist positiv auswirkt, erfährt man erst, wenn man genau auf seinen Körper hört. Mit der bewährten Atemtherapie kann ein achtsamer Umgang mit sich selbst geübt und somit das Wohlbefinden und die Gesundheit gesteigert werden.

Die Atemtherapie nach Middendorf, nach welcher Regina Mutzner arbeitet, hat sich bereits über viele Jahrzehnte bewährt. Diese Therapieform wurde bereits um 1945 von Ilse Middendorf in Deutschland entwickelt und somit passt diese Atemtherapie optimal in den Alltag in unseren Breitengraden. Die erfolgreiche Komplementärtherapie wurde sehr früh in den entstandenen Dachorganisationen und Branchenverbänden aufgenommen, die meisten Krankenkassen beteiligen sich daher an den Kosten, falls eine Zusatzversicherung für Komplementärmedizin vorhanden ist. Mit dieser Methode kann die diplomierte Atemtherapeutin mit Biologiestudium ihr grosses medizinisches und naturwissenschaftliches Fachwissen, ihre Lebenserfahrung, wie auch die Empathie optimal verbinden. Gerne begibt sie sich gemeinsam mit ihren Klienten auf den Weg zu einer achtsameren Atmung. Im Schwaderhof in Birrwil empfängt Regina Mutzner ihre Klienten in einem hellen und ruhig eingerichteten Raum. Der «Atemraum am See» ist bewusst ausgewählt und bietet eine fantastische und beruhigende Aussicht auf den See. Die Klienten sollen bei ihr entspannen können, egal wo im Leben sie gerade stehen, egal was sie belastet und in welcher Situation sie sich in diesem Moment befinden. Regina Mutzner betont, dass die Therapie immer im Miteinander stattfindet. Gemeinsam soll das Gute aktiviert und gestärkt werden, sei es in Einzelsitzungen, wie auch in Gruppen. Mit aktiver oder passiver Bewegung und verbesserter Atmung kann die Genesungskompetenz sowie die Körperwahrnehmung enorm gesteigert werden. Wenn der Mensch sich selbst besser spürt, weiss er auch, was ihm gut tut. Regina Mutzner arbeitet vor allem mit erwachsenen Personen, welche beispielsweise unter Atemproblemen, Stress, Burnout, Verspannungen oder chronischen Beschwerden leiden. Auch hochsensiblen Personen kann sie wertvolle Übungen zeigen, welche den Alltag erleichtern. Eine bessere Wahrnehmung des eigenen Körpers, die bewusste Atmung sowie mehr Achtsamkeit im Alltag steigern die Lebensqualität jedes Menschen.

Mittwoch, 15.08.2018Beinwil am See

«Sack und Pack» für eine gute Sache

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Startschuss ist in Form eines knallenden Sektkorkens gefallen. Der Vorstand des Vereins «Sack & Pack» feierte mit allen Helfern und den geladenen Gästen die Neueröffnung der Materialstelle in der Fabrik. Mit einem feinen Apéro wurde auf gute Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Zukunft angestossen.

Als Präsidentin Beatrix Arnold von Margrit Mosimann angefragt wurde, ob sie sich denn vorstellen könnte, dieses Projekt mitzugestalten, zögerte sie nicht. Sie erfuhr, dass im Vorfeld schon viel Vorarbeit geleistet wurde und war begeistert. Es bestand bereits eine Arbeitsgruppe, Abklärungen wurden getroffen und auch an Inventar war schon Einiges vorhanden. Gerne übernahm sie das Amt der Präsidentin. Gemeinsam mit Margrit Mosimann in der operativen Leitung und den Vorstandsmitgliedern Sarah Mosimann und Daniel Eichenberger wurde schliesslich am 17. April der Verein «Sack & Pack» offiziell gegründet. In Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und Sozialstellen soll die Möglichkeit bestehen, Familien mit Säuglingen und Kleinkindern bei Bedarf mit Kleidern und anderen nützlichen Utensilien unterstützen zu können. Beatrix Arnold bedankte sich ganz herzlich bei allen anwesenden Gästen, Gönnern, Spendern und Helfern. Da die Materialstelle des Schweizerischen Weissen Kreuzes in Dürrenäsch aufgelöst wurde, konnte der Verein nun einen grossen Teil dieses Inventars übernehmen. Margrit Mosimann ist sehr glücklich und dankbar über diesen Umstand. Auch die Spenden und die grosszügige Mitarbeit von Freunden und Bekannten im Vorfeld bezeichnet sie als grosses Geschenk. Sie freut sich darauf, die Idee des Weissen Kreuzes in der Fabrik nun weiterführen und damit jungen Familien helfen zu können.

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Mittwoch, 15.08.2018Seengen

Gottesdienst zum Ferienende

Text und Bild: Eing.

Das grosse Wiedersehen in der Kirche Seengen bereitete den Beteiligten der Erlebniswoche «Jona» am Sonntag vor Schulbeginn viel Freude. Die gute Stimmung von der Erlebniswoche, die Anfang der Sommerferien stattgefunden hatte, strömte so auch auf die Gottesdienstgemeinde über.

Den Familiengottesdienst unter der Leitung von Pfarrerin Susanne Meier-Bopp gestalteten die Kinder der Erlebniswoche zusammen mit den jugendlichen Hilfsleiterinnen und Hilfsleitern und dem erwachsenen Leitungsteam. Eine Band aus jungen Leiterinnen und Leitern begleitete den Gottesdienst musikalisch, in dem die Kinder die Jona-Geschichte mit einem kleinen Theater vor bunten Kulissen noch einmal aufleben liessen.

Für einen gemütlichen Abschluss sorgte das Zusammensein mit Wurst und Brot beim Kirchgemeindehaus. Zudem gaben die Kinder einige Lagerschlager zum Besten und die Diashow mit Bildern aus der Erlebniswoche liess schöne Erinnerungen wiederaufkommen, während ein Schattentheater für tolle Unterhaltung sorgte.

Mittwoch, 15.08.2018Region

Zu Besuch beim WYNAexpo-Gast im Hasliberg

Text und Bild: Jennifer Loosli

Hoch hinaus will man auch mit der der WYNAexpo 2019 (2. bis 5. Mai im Reinacher Moos) wieder. Bereits ein erstes Mal Höhenluft schnupperte das erweiterte OK um Christian Schweizer und Matthias Haller, als man dem Tourismuspartner, Bergbahnen Meiringen-Hasliberg, zusammen mit Hauptsponsor AKB und Sponsor EWS localPower auf dessen Einladung einen Besuch abstattete.

Das Leuchtfeuer der Region (das Motto der WYNAexpo) wurde auf 2250 Meter über Meer auf Planplatten nicht entfacht. Vielmehr wurde es, weil auf einer Blache verewigt, entrollt. Mit von der Partie war auch Simon Schmid, Verantwortlicher für Marketing und Verkauf bei den Bergbahnen. Er empfing die Delegation aus dem Unterland in einer Ferienregion, welche zu allen Jahreszeiten jede Menge zu bieten hat. Skisportler, Wanderer, Erwachsene, Jugendliche, Kinder: Für sie alle hat der Hasliberg viele Trümpfe im Ärmel. Übrigens auch kulinarisch. Einen Gipfel des Genusses erlebte die Wynaexpo-Truppe in Form eines Brunchbuffets im Alpentower. Zum Dessert gabs für die Aargauer Gäste von Simon Schmid eine Extraportion Honig in Form von vielen beachtlichen Details rund um das Bahnnetz, die Wanderwege sowie das Freizeit- und Erholungsangebot. Unbestritten ist, dass der Hasliberg sehr beliebt ist und für die Feriengäste in den letzten Jahren 30 Millionen Franken in die Infrastruktur investiert hat. Für die kleinen Feriengäste ist der Hasliberg natürlich mit dem «Muggenstutz» und mit der Zwergengeschichte, die aus der Feder von Simon Schmids Mutter Susanne stammen, verbunden. Meiringen-Hasliberg hat aber weit mehr zu bieten. So ist zum Beispiel das Wandern stets ein purer Genuss und ein Wohlfühlerlebnis inmitten einer intakten Natur. Im Winter steht für Schneesportler ein Skigebiet bereit, das durch 60 Kilometer abwechslungsreiche Pisten und 13 Transportanlagen erschlossen ist und eine perfekte Grundlage für ein tolles Wintererlebnis bietet. Was die attraktive Ferienregion sonst noch bietet, können die Besucher an der WYNAexpo 2019 erleben.

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Mittwoch, 15.08.2018Beinwil am See

Jugendarbeit Beinwil am See-Birrwil: Nikky ist da!

Text und Bild: Eing.

Als Jugendarbeiterin in Beinwil am See und Birrwil findest du mich in der Anlaufstelle beim Container vor der Schulanlage Steineggli. Diese ist jeweils am Mittwoch zwischen 14.00 und 17.30 Uhr und am Freitag zwischen 15.00 und 17.00 Uhr geöffnet. Termine kannst du auch ausserhalb der Öffnungszeiten mit mir vereinbaren.

Du kannst nach Lust und Laune vorbeikommen, chillen, Musik hören, Freunde treffen, quatschen, spielen oder kreativ sein. Jeden letzten Freitag im Monat wird die Jugendbar in der katholischen Kirche weitergeführt. Es bietet sich die Möglichkeit, bei lauter Musik zu töggeln, dabei einen Hot Dog zu verzehren und der Fifa-Meister des Abends auf der Playstation 4 zu werden. Also ob chillen an der Playse oder tanzen bis der Arzt kommt, its up to you!

Haben du und deine Freunde die Idee, eine Party zu veranstalten, möchtet ihr einen Film drehen, möchtest du dich einmal im sprayen, rappen usw. üben, oder hast sonst eine verrückte Idee? Ich unterstütze dich/euch bei der Umsetzung!

Brauchst du Hilfe bei einem kniffligen Anliegen oder einem Problem? Ob bei der Lehrstellensuche, bei schwierigen Themen, liegt dir etwas auf dem Herzen? Hast du eine Frage, die du mit jemandem besprechen möchtest, der nichts ausplaudert? Ich habe Schweigepflicht und ein offenes Ohr für dich. Chum verbii, zusammen finden wir eine Lösung.

Ich bin eine lebens- und reisefreudige Holländerin, die schon seit Jahren in der Schweiz lebt. Erst in den Bergen, dann in der Region Baden und nun freue ich mich, das schöne Seetal besser kennen zu lernen. Ich stehe offen zu fast allem und freue mich in Böju und Berbu mit euch zusammen zu zocken, kreieren, Sport zu treiben, Lösungen zu finden und natürlich auch mit euch zu schwatzen. Möchtest du gleich mit mir Kontakt aufnehmen, dann findest du hier meine Kontaktangaben:

Jugendarbeit Beinwil am See / Birrwil
Nikky Scheijen
Soziokulturelle Animateurin i. A.
Schulhaus Steineggli
5712 Beinwil am See

Erreichbarkeit: Mittwoch bis Freitag
079 926 44 08 (Whatsapp/Signal) per September
nikky.scheijen@vjf.ch
jugendarbeit-beinwil-birrwil.ch, vjf.ch

Dienstag, 14.08.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Allgemeine Kurse

Weidenflechten – Dreidimensionales Herz AL-537
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 08.00–11.30 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 25.–)
und/oder

1-2 Windlichter AL-538
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 13.30–17.00 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 20.– pro Windlicht)
Kursort: Ehrenbolgen 1, 6027 Römerswil
Leitung: Christa Felder
Anmeldeschluss: 11.10.2018

Gesundheitskurse

Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik GE-544. Daten: 10x donnerstags ab 23. August. Zeit: 17.30 – 18.30 Uhr. Kosten: Fr. 150.–.
Wirbelsäulengymnastik GE-545. Daten: 10x donnerstags ab 23. August. Zeit: 18.50 – 19.50 Uhr. Kosten: Fr. 150.–.
NIA - getanzte Lebensfreude GE-539: Daten: 10x mittwochs ab 22. August; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Pilates GE-540: Daten: 10x donnerstags ab 23. August; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Kraft der inneren Ruhe GE-541. Meditation mit Klangschalen. Daten: 10x mittwochs ab 24. Oktober. Zeit: 18.30 – 20.00 Uhr. Kosten: 230.–.
Aquapower mit Rebecca GE-546. Medical-Fokus Bauch und Rücken. Daten: 11x donnerstags ab 6. September. Zeit: 13.20 – 14.05 Uhr. Kosten: 275.– inkl. Eintritt.

Sprachkurse

Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch: Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen

Literaturabend – «Der letzte Schnee»
Wir diskutieren über das neue Buch des erfolgreichen Bündner Autors Arno Camenisch, geschrieben in jenem Gemisch aus Hochdeutsch, ein wenig Bündner Dialekt und einigen romanischen Einsprengseln, das ihn berühmt gemacht hat. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch. Leitung: Helene Büchler-Mattmann. Montag, 17. 09. 2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–.

Die Jungsteinzeit – Grundwissen zum Leben der «Pfahlbauer» vor 8000 bis 4000 Jahren in der Schweiz
Vor 80 Jahren wurden am Ufer des Baldeggersees grössere archäologische Grabungen durchgeführt. In der Seeematt in Hitzkirch, im Seezopf bei Retschwil und in Baldegg kamen 1938-39 jungsteinzeitliche Dörfer mit reichem Fundmaterial zum Vorschein. Populär wird diese Periode auch Pfahlbauerzeit genannt. Othmar Wey, Archäologe und Dozent an der Uni Bern, vermittelt in einer dreiteiligen Vortragsserie Basiswissen zur Jungsteinzeit in der Schweiz. Donnerstage, 08./15./22.11.2018, jeweils 19.30 bis 21.00 Uhr. Schulhaus Mosen, Kosten Fr. 80.–. Anmeldung beim Sekretariat bis spätestens 22.10.2018.

Führung durch die Rega-Basis
Besichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld. Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können. Samstag, 26. 01. 2019, 15.00 – 17.00 Uhr. Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr. Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt). Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Dienstag, 14.08.2018Beinwil am See

FC Böju bleibt am Ball – mit neuem Dress und Dorfheftli

Text und Bild: Thomas Moor

Das Dorfheftli ist nicht nur im Briefkasten aller Böjuer Haushaltungen. Ab sofort ist die kleine Zeitung auch auf der Brust eines jeden Fussballspielers der 1. Mannschaft. Die «Seebuben», wie die Fussballer auch genannt werden, durften zum Saisonbeginn ein neues Dress in Empfang nehmen.

Wenn das keine Motivationsspritze ist. Die Elf um Trainer Andi Hediger ist jedenfalls bis in die Zehenspitzen motiviert und hungrig, in der Vorrunde der neuen Meisterschaft mit soliden Leistungen an der Spitze mitzumischen. Übrigens nicht nur die Spieler der 1. Mannschaft, sondern auch Gemeindeammann Peter Lenzin erhielt ein Dorfheftli-Trikot. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, hat FCB-Präsident Martin Hintermann in der Person des amtierenden Gemeideammanns Peter Lenzin allerdings keine Jahrhundertverpflichtung getätigt. Heisst konkret, dass Peter Lenzin mit der Rückennummer 70 nie als Spieler mit den Seebuben einlaufen wird. Eine Überraschung war das Trikot für den Gemeindeammann alleweil. Nicht zuletzt auch, weil auf dem Rücken neben der Zahl 70 zum runden Geburtstag auch «beinwilamsee.ch» steht. Ein Link der auf die Gemeinde-Website hinweist. Das ist nicht etwa ein Sponsoring, wie Martin Hintermann betonte. Vielmehr sei es eine Geste an die Gemeinde, welche die Sportanlagen immer vorbildlich in Schuss hält und jüngst zusammen mit der Gemeindeversammlung den Umbau des Fussballplatzes (Baustart voraussichtlich im September) möglich gemacht hat.

Dienstag, 14.08.2018Gontenschwil

Generationen im Klassenzimmer Gontenschwil

Text und Bild: Eing.

Pro Senectute Aargau engagiert sich schon einige Jahre für den generationenübergreifenden Austausch. Mit dem Angebot «Generationen im Klassenzimmer» wird dieser Austausch in Zusammenarbeit mit den Schulen aktiv gefördert.

Seniorinnen und Senioren nehmen als Freiwillige regelmässig am normalen Unterricht teil. Im Vordergrund steht dabei die Beziehung zwischen den Generationen innerhalb des schulischen Rahmens. Pro Senectute Aargau und die Schule Gontenschwil informieren an der Veranstaltung vom Donnerstag, 20. September 2018, 16.30 Uhr, in der Aula der Schule Gontenschwil über das Angebot und hoffen, zahlreiche ältere Menschen für ein freiwilliges Engagement zu begeistern.

Schon in den Neunzigerjahren starteten erste Schulklassen Versuche mit Seniorinnen und Senioren als freiwillige Helfer in Schule, Hort und Kindergarten. Brücken bauen zwischen Kindern und Senioren – dieser Gedanke steckt hinter dem Angebot «Generationen im Klassenzimmer», das Pro Senectute Aargau zwischenzeitlich in mehreren Gemeinden durchgeführt hat. In Reinach, Teufenthal, Birrwil, Schmiedrued-Walde und weiteren Gemeinden im Kanton Aargau ist dieses Angebot bereits erfolgreich gestartet worden.

Eine Seniorin, ein Senior besucht regelmässig jeweils an einem halben Tag pro Woche eine Schulklasse. Bei dieser unentgeltlichen Freiwilligenarbeit begegnen sich somit drei Generationen in der Schule. Für alle Beteiligten steht dabei die Bereicherung auf der Beziehungsebene im Vordergrund. Die Kinder erhalten eine zusätzliche Bezugsperson und die Seniorinnen und Senioren werden als unterstützende Klassenbegleitung geschätzt. Zeit, Geduld, unterschiedliche Lebenserfahrungen, Spontaneität, Lebhaftigkeit und Neugier sind zentrale Faktoren dieser Begegnung. Ein Lebenskundeunterricht, wie er realer nicht sein könnte.

Interessiert?
Sind Sie durch den Artikel für diese Art Freiwilligenarbeit im Klassenzimmer neugierig geworden? Dann sollten Sie die Informationsveranstaltung nicht verpassen. Alle interessierten Seniorinnen und Senioren sind angesprochen und können sich für den Einsatz im Klassenzimmer melden.

Nähere Auskünfte zum Angebot erhalten Sie auch bei der zuständigen Schulleiterin Brigitte Gautschi, Tel.: 062 773 23 55 oder bei Pro Senectute Aargau in Reinach, Verena Scheurer, Tel.: 062 771 09 04.

Informationsveranstaltung:
Datum: Donnerstag, 20. September 2018
Zeit: 16.30 Uhr
Ort: Aula Schule Gontenschwil

Montag, 13.08.2018Gontenschwil

MG-Waldfest: Das isch Musig!

Text und Bild: Thomas Moor

Immer etwas Spezielles: Das ist das Waldfest der MG Gontenschwil im Brünnelichrüz. «Darf man nicht verpassen», wie es einer von vielen Besuchern auf den Punkt brachte.

Mit dem traditionellen Waldgottesdienst wurde der Sonntag gestartet. Ein Gottesdienst, der von Sozialdiakonin Rahel Fritschi gehalten wurde und im Zeichen der Taufe von Alexander Maurer stand. Währenddessen lag hinter dem Festzelt bereits ein feiner Duft in der Luft. Löwen-Wirt Alfred Bolliger mit Grosskind Fabio war daran, Suppe mit Spatz zuzubereiten. 70 Kilo Fleisch, 22 Kilo Gemüse. Damit Küche und Service wie geschmiert liefen, stand neben den Mitgliedern der Musikgesellschaft auch der Satus Gontenschwil im Einsatz. Eine Zusammenarbeit, die auch bei der jüngsten Ausgabe wieder perfekt harmonierte. Musikalisch wurde das Waldfest von der MG Gontenschwil und der MG Zetzwil umrahmt. Wobei die Gontenschwiler Musiker Margrit Leutwyler zu ihrem 90. Geburtstag ein spezielles Ständchen spielten.

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Montag, 13.08.2018Dürrenäsch

Im Grillcenter waren kleine Grillmeister in Action

Text und Bild: Thomas Moor

Für jedes Bedürfnis und für jeden Geschmack: Das Grillcenter in Dürrenäsch hat mit Bestimmtheit den passenden Grill. Ob gross, klein, mit Holzkohle, Gas oder mit Pellets betrieben. In Grillkursen lernt man die Möglichkeiten dieser Alleskönner auszuschöpfen. Im August standen Kids am «Herd».

Es dürfte einige Kids geben, denen das Ende der Sommerferien nicht besonders geschmeckt haben dürfte. Ganz anders jene, welche im Grillcenter im Möbelhaus Comodo den Grillkurs im Rahmen des Ferienspass Menziken/Burg besucht hatten. Da ging es überaus heiss und schmackhaft zu und her. Und eines vorweg: Der Grillnachwuchs ist in den Startlöchern. Mit ihrem Können widerlegten sie eindrücklich, dass viele Köche den Brei verderben würden. Auf dem Menüplan standen Einhornpizza, Cheeseburger mit Ketchup und zum Dessert Popcorn mit Schoggi. Ausnahmslos alles auf dem Grill zubereitet. Auch das Ketchup. Die Lieblings-Würzsauce Nummer 1 bei den Kindern wurde von den zwei saucenverantwortlichen Teilnehmern mit Liebe gerührt, kritisch degustiert und weltmeisterlich abgeschmeckt. Überhaupt herrschte an allen Stationen emsiges Treiben und Fingerfertigkeit. Da war eine Truppe am Werk, die das Grillieren offenbar im Blut hat. Merke also: Grillieren ist definitiv nicht mehr nur Männersache. Die Freude am Outdoorkochen, das bei Kindern natürlich nur unter Aufsicht Erwachsener erfolgen sollte, wurde von den Grillcenter-Profis Silvia Seiler, Albert Hunziker und Andrea Hunziker als Springerin auf eine tolle Art und Weise vermittelt.

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Montag, 13.08.2018Region

Gönne deinem Geschmackssinn mal was Neues

Text und Bild: Jennifer Loosli

Magic Drinks in Reinach bietet eine grosse Auswahl an Bier, Mineralwasser, Softdrinks, Fruchtsäften, Spirituosen sowie ausgewählten Weinen aus der ganzen Welt. Das Angebot richtet sich ganz klar nach den Bedürfnissen der Kunden und jeder Spezialwunsch wird auf Anfrage ermöglicht.

Das Kundenprofil von Magic Drinks ist vielseitig: Gastronomie, Altersheime, Firmen, Events, Privatkunden etc. Jeder Kunde ist einzigartig und benötigt eine individuelle Betreuung. Daniel Jörg kennt sich bestens mit Getränken aus und berät jeden einzelnen Kunden seit Jahren fachlich kompetent. Zu seinen Grosskunden gehören die WG Sana und viele namhafte Gastrobetriebe, aber auch Privatpersonen können bei seinem Rampenverkauf jegliche Getränke erwerben. Vom einfachen Knutwiler Wasser zu seltenem Prosecco über Skorpion Tequila findet man bei Daniel Jörg an der Aarauerstrasse 29 in Reinach alles, was man in herkömmlichen Shops nicht findet. Aber auch selbstgebrauter Cocktail-Likör stellt Dani her. In einem Tag befüllt er bis zu 600 Flaschen mit Sex on the Beach, Pina Colada und vielen weiteren exotischen Geschmäckern. Alles was er dazu braucht, kommt aus der Region – also ein richtiger «Swiss Cocktail». Mit seinen selbstgemachten Cocktails und allen anderen Getränken in seinem grossen Lager beliefert Magic Drinks Privatpersonen mit kleinen Mengen aber auch jedes grosse Fest. Von A bis Z wird hier alles organisiert und geliefert, damit Sie ihr Fest in vollen Zügen geniessen können.

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Montag, 13.08.2018Leutwil

Bauamt: Eine spannende Aufgabe für Marco Hunziker

Text und Bild: fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Seit Anfang des Jahres übernimmt Marco Hunziker die anfallenden Aufgaben im Bauamt Leutwil.

Seit dem 1. Januar 2018 ist der gelernte Maurer Marco Hunziker mit einem 60-%-Pensum im Dienste der Gemeinde Leutwil tätig. Dem Teufenthaler kommt die Vielfalt, welche dieser Job mit sich bringt, sehr entgegen. Er mag die Abwechslung, den Kontakt zu der Bevölkerung, wie auch die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat. Da diese Stelle neu geschaffen wurde, entstehen noch ab und zu Herausforderungen, die eine gute Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, den Verantwortlichen der Gemeinde, wie auch mit dem Schulhausabwart Daniel Leutwyler erfordern. Gemeinsam werden ideale Lösungen für alle Anliegen gesucht. Marco Hunziker ist sehr dankbar für die Unterstützung von Daniel Leutwyler, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Gemeinde überall bestens Bescheid weiss. In einem kleineren Dorf kennt man sich, Marco Hunziker freut sich über die direkten Begegnungen mit der Bevölkerung und nimmt Anregungen, wie auch Lob und Kritik dankend an. Als gelernter Maurer ist es ihm möglich, viele Reparaturarbeiten oder kleinere Sanierungen, für welche vorher ein Unternehmen beauftragt werden musste, selbst zu erledigen. Mit dem seit Februar vorhandenen Fahrzeug ist er nun in allen Jahreszeiten optimal mobil und somit effizienter. Oft sind in diesem Beruf Flexibilität und schnelles Handeln erforderlich, so Marco Hunziker. Das Wetter spiele oft eine entscheidende Rolle in der Arbeitsplanung. Vor allem im Winter kann es durchaus vorkommen, dass das Wetter den Tagesablauf vorgibt. Zu seinen Tätigkeiten gehören neben Unterhaltsarbeiten, dem Betreuen der Entsorgungsstation oder dem Revidieren der Geräte auch administrative Aufgaben, wie beispielsweise das Einholen von Offerten. Auch die Zusammenarbeit mit den umliegenden Bauämtern ist in vielen Bereichen sinnvoll und ermöglicht einen konstruktiven Austausch über die Dorfgrenze hinaus. Einen Ausgleich zur Arbeit beim Bauamt findet der ausgebildete Medizinische Fitnesstrainer in seiner Tätigkeit im Fitnessstudio oder bei der entspannenden Pflege seiner Koi-Fische. Marco Hunziker freut sich auch weiterhin auf die gute Zusammenarbeit mit Bevölkerung und Gemeinde.

Montag, 13.08.2018Seengen

Restaurant «Eichberg»

Text und Bild: HVS.

Der «Eichberg» oberhalb von Seengen war im Mittelalter ein sogenannter Steckhof, d.h. ein Sonderhof, der wirtschaftlich von der Gemeinde getrennt war und auch die Dreifelderwirtschaft betrieb. Ende des 14. Jahrhunderts verfügten die Herren von Büttikon über das Gut Eichberg. 1389/1404 kam es in den Besitz der Schlossherren von Hallwyl, die das alte Bauernhaus zu ihrem Jagdhaus machten. Später verpachteten sie jedoch den Hof an verschiedene Lehnmänner 7.

Der Lehnmann verpflichtete sich bei Antritt des Lehens, die Äcker und Wiesen zu säubern und auf dem Eichberg zu wohnen. Ab dem 15. Jahrhundert waren das drei Generationen der Familie Schilling von Seengen, danach Familie Siegrist. Auch die Eigentümer wechselten oft. Im 18. Jahrhundert war der «Eichberg» im Besitz des waadtländischen Junkers von Goumoens, der eine von Hallwyl zur Frau hatte. Im Jahr 1760 ging der Hof Eichberg durch Tausch gegen den Landsitz Brestenberg an Junker Ludwig von Breitenlandenberg über. Für einige Zeit war der Eichberg im Besitz der Familie Hegnauer von Seengen, bevor er über die Erben Nussberger an die Gattin von Oberst und Bezirksamtmann Franz Marti von Othmarsingen ging (Vater der bekannten Dichterin Sophie Haemmerli-Marti). Das Gut Eichberg umfasste damals ca. 80 Jucharten Land. Oberst Marti erwarb den Landsitz ums Jahr 1890 von seiner Frau, mit der er in 2. Ehe verheiratet war. In seiner Zeit wurden Neu- und Umbauten vorgenommen, die Sommerwirtschaft vergrössert und die bald weithin renommierte Heilanstalt mit Badekuren erstellt. Sogar eine Fischzucht kam hinzu, wofür man das Wasser mittels künstlichem Damm zur Nordflanke des Eichberges leitete. Oberst Marti hatte damit eine Art Tourismus ins Seetal geholt 8.

Wahrscheinlich nach dem Tod von Oberst Marti kam das historische Gut in den Besitz der Gebrüder Gerhard und Hektor Ammann von Aarau. Ob der Eichberg von ihnen selber oder von einem Pächter bewirtschaftet wurde, war nicht zu erfahren. Frühere Seenger Bürger erwähnten eine Vorgänger-Familie mit Namen Lüthy. Sicher ist, dass die Eheleute Paul Arnold und Maria-Rosa Probst-Affolter im Jahre 1935 den Gutshof im Pachtverhältnis übernahmen. Schon damals standen eine moderne Scheune mit Doppelhallenstall und eine grosse Geräteremise zur Verfügung. Die Familie Probst war während 25 Jahren Pächterin auf dem Eichberg. In dieser Zeit kamen ihre sieben Kinder zur Welt, die alle die Schulen in Seengen besuchten. Sie erlebten eine intensive Jugend auf dem Eichberg, standen doch als Zeugen einstiger Glanzzeiten drei Luxuskarossen für Abholdienste mit der Aufschrift «Hotel Pension Eichberg» in der Scheune. Damit liessen sich spannende Wildwestspiele inszenieren.

Nach den Kriegsjahren wurde das Sommerhaus samt Lusthalle, Metzgerei und Schmiede abgerissen. Der damalige Kantonsarchäologe Dr. Bosch identifizierte das Baujahr des noch bestehenden Bauernhauses auf das Jahr 1548 9. Das Kurhaus wurde oft von Militär, Sport- und Ferienlagern belegt. Einkünfte hatte der Eichberg durch den Betrieb von Milchwirtschaft, Schweine- und Pferdezucht sowie durch Obst-, Gemüse- und Getreideanbau. In der Gaststube des Bauernhauses waren Getränke zu haben und im Winter fand eine Metzgete statt. Dank guter Budgetierung und streng geführter Buchhaltung wurden stets schwarze Zahlen geschrieben, trotz der Experimentierfreudigkeit von Vater Paul Arnold Probst. Er war gelernter Bauer, geschickter Handwerker und Metzger und kreierte unermüdlich Ideen zum Überleben des Gutsbetriebes Eichberg.
1959 kauften das Ehepaar Johannes und Rosina Mahler-Ott mit Sophie Odermatt-Ott die Liegenschaft und gründeten die ursprüngliche «Gutsbetrieb und Kurhaus Eichberg AG». In den vergangenen Jahrzehnten ist ein moderner Betrieb mit drei Zweigen entstanden, welche durch drei Kinder von Johannes und Rosina Mahler-Ott geleitet wurden: Hans-Ulrich Mahler-Leuthard (Landwirtschaft), Elisabeth Wengenmaier-Mahler (Kurhaus und Restaurant) und Emanuel Mahler-Wuhrmann (Biologischer Gemüseanbau). Die Eichberg Seengen AG wird heute als Gesundheits- und Ferienhotel, Speiserestaurant, Bio-Gemüsebau mit Bio-Hofladen von der jungen Generation Mahler und Wengenmaier geführt. Aus den baufälligen, abgelegenen Gebäuden von einst ist ein erfolgreiches Unternehmen an prächtiger Aussichtslage entstanden.

7: Die Kunstdenkmäler des Kt. Aargau, Bd. II, Basel 1953, S. 195.
8: Über Oberst Marti siehe: Byland Margrit, Eine knorrige Persönlichkeit, in: Heimatkunde aus dem Seetal Nr. 67, 1994, S. 26 – 31.
9: Kunstdenkmäler S. 195: «Das Mauerwerk dürfte von 1548 stammen.» Diese Jahreszahl fand Dr. Bosch an einem Fenstersturz, der aber schon bei der Herausgabe des Kunstdenkmäler-Bandes verschwunden war. Private Familien-Chronik im Besitz von Herrn Christian Probst, undatiert (um 2010).

Montag, 13.08.2018Beinwil am See

Ein gelungener Abschluss für eine klangvolle Woche

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Sängerverband Seetal SSV lud zum Abschluss der Singwoche zu einem Konzert in die ref. Kirche Beinwil am See ein. Während einer Woche studierten die 30 teilnehmenden Sängerinnen und Sänger auf dem Rügel gemeinsam eine vielfältige Auswahl an Liedern ein.

Heinz Lüscher begrüsste die zahlreichen Besucher und bedankte sich herzlich bei Franziska Lieder und Martin Kutruff für deren Leitung. Der Seetal Sängerverband SSV zählt 9 Chöre mit rund 190 Sängerinnen und Sängern. Zum Thema «Love is all around» wurden im Tagungshaus Rügel Werke aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Sprachen eingeübt. Vom 5. bis 9. August konnte jeder Interessierte teilnehmen. Die Leitung dieser Singwoche übernahm die ausgebildete Sängerin Franziska Lieder, welche das Publikum mit zwei zauberhaften Solis begeisterte. Martin Kutruff, welcher unter anderem den Männerchor in Seon leitet und ausgebildeter Organist ist, trug ein aussergewöhnliches Orgelsolo vor. Das abwechslungsreiche Repertoire an Chorliedern kam bei den Besuchern sehr gut an. Heinz Lüscher freut sich bereits auf die nächste Ausführung der Singwoche, welche vom 4. bis 8. August 2019 stattfinden wird. Nach dem Konzert waren alle Besucher herzlich zu einem Apéro eingeladen.

Montag, 13.08.2018Region

Praxis für Ernährungs-Psychologie und Mental Coaching

Text und Bild: Eing.

«Menschen in herausfordernden Situationen zu begleiten, hat mich schon immer fasziniert», sagt Eva Baumann, dipl. Ernährungs-Psychologische Beraterin und dipl. Mental Coach. Die Klientinnen und Klienten empfängt sie in ihrer Praxis am Gheiweg 11 in Seengen. Über ihre Angebote spricht die über viele Jahre im psychosozialen Bereich ausgebildete Beraterin im nachfolgenden Interview.

Welches sind Ihre Zielkunden und deren Themen?
«Ich berate grundsätzlich Klientinnen und Klienten aus allen Altersgruppen, von Jugendlichen ab Oberstufenalter bis Senioren. Dabei sind die Themen ganz unterschiedlich. Hauptsächlich kommen Menschen mit Gesundheits- und Gewichtsthemen in meine Praxis. Viele zur Gewichtsreduktion, andere leiden an einer Essstörung und möchten dem Essen wieder unbelastet begegnen. Auch Senioren interessieren sich oft, mit welcher Ernährungsweise sie gesund und vital bleiben. Wieder anderen hat der Arzt empfohlen, sich ihrem Gewicht anzunehmen, um ernährungsbedingten Krankheiten vorzubeugen.»

Was ist der Unterschied im Vergleich zu Diätprogrammen?
«Im Gegensatz zu Diätprogrammen setzt die Ernährungs-Psychologische Beratung nicht nur beim Gewicht (Symptom) an, sondern bei der Ursache, sprich beim Verhalten. Dabei wird der Mensch ganzheitlich erfasst, was zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung und damit zum langfristigen Erfolg führt. Sind einem die individuellen Essimpulse bewusst, steht einer genussvollen Ernährungsweise ohne Jojo-Effekt nichts im Weg.

Was hat es mit dem Mental Coaching auf sich?
«Wir alle sind heutzutage grossem Leistungsdruck ausgesetzt. Mit Jugendlichen gehe ich oftmals Prüfungsängste oder Motivationsthemen an. Andere Menschen stossen immer wieder bei denselben Themen an persönliche Grenzen, und möchten diese überwinden. Obwohl die ernährungsbezogenen und mentalen Bedürfnisse unterschiedlich sind, ist eines immer gleich: Es wird eine Verhaltensänderung angestrebt.»

Finden die Beratungen immer im Einzelsetting statt?
«Nicht nur. Ich biete auch Gruppenberatungen, Kurse und Referate an. Bei Firmen leite ich häufig Seminare im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.»

Was ist denn noch speziell zu erwähnen?
«Meine sechsjährige Beratungserfahrung sowie mein Wissen fundieren auf langjährigen Ausbildungen. Ich bin Mitglied beim Berufsverband Ernährungs-Psychologische Beratung Schweiz und bei der Schweiz. Gesellschaft für Beratung. Die Leistungen der Ernährungs-Psychologischen Beratung sind Krankenkassen anerkannt.»

Montag, 13.08.2018Region

Das ist Ihre Chance: Gehen Sie gratis ins Museum

Text und Bild: Eing.

Singen Sie im Aargau in einem Chor? Tanzen Sie in der Trachtentanzgruppe oder spielen Sie in einem Musikverein? Engagieren Sie sich in einem Kultur- oder Theaterverein? Helfen Sie bei der Organisation eines Festivals mit? Dann gehen Sie gratis ins Museum!

Bis zum 31. März 2019 können alle im Aargau tätigen Kulturfreiwilligen 50 Aargauer Museen kostenlos entdecken. Mit dabei sind Museen, Schlösser, Ausstellungshäuser und Kulturinstitutionen aus dem ganzen Kanton – von Mumpf bis Muri und von Zofingen bis Zurzach. Im Seetal lädt zum Beispiel das schöne Schloss Hallwyl ein, gratis durch die Räume und die Geschichte der ehemaligen Schlossherren und -damen zu streifen. Aktuell erwartet Sie eine Wunderkammer mit lauter Kuriositäten und Geschichten zum umtriebigen Hans von Hallwyl. Nebst allen anderen beteiligten Museen laden Sie ab Herbst in Lenzburg zudem das Museum Burghalde sowie das Stapferhaus mit neuen Ausstellungen zum Gratisbesuch ein.

Allein oder im Verein auf Entdeckungsreise
Sie können sowohl alleine als auch mit dem ganzen Verein auf Entdeckungsreise gehen. Die Teilnahme ist ganz einfach: Den ausgefüllten Teilnahmetalon im Wunschmuseum an der Kasse abgeben und schon kanns losgehen. Den Talon können Sie entweder auf der Eingeladen-Webseite herunterladen oder direkt im Museum am Empfang verlangen. Die Anzahl Besuche ist nicht beschränkt.

Dankeschön
Mit dieser Aktion möchte der Kanton all jenen Danke sagen, die mit ihrem freiwilligen Engagement einen wichtigen Beitrag zu einem vielfältigen Kulturleben im Aargau leisten. Und davon gibt es rund um den Hallwilersee viele: Frauen- und Männerchöre, Trachtengruppen, Theatervereine, Landfrauenvereine, Musikgesellschaften und Kulturvereine. Nun werden all diese vielen engagierten Menschen als Dankeschön ins Museum eingeladen. Seien Sie Gast!

Alle Infos auf www.eingeladen.ch

Montag, 13.08.2018Meisterschwanden

«Meisti 66» am Gymnastikfestival 2018 in Riccione

Text und Bild: Eing.

Schon bald nach unserem Auftritt in Oslo tauchte die Frage auf: Was machen wir 2018? Unsere beiden Leiterinnen Karin Trottmann und Sylvia Lindenmann gingen auf die Suche und fanden etwas ganz Spezielles: Das internationale Gymnastikfestival «Festival del Sole» vom 1. bis 7. Juli 2018 in Riccione/Italien.

Es findet alle 2 Jahre statt und nur mit viel Glück kann man dort teilnehmen. Die ersten 1000 Vereine, die sich anmelden, dürfen ihr Können zeigen. Dank der Geduld von Ralph von Arx, die Anmeldung war alles andere als einfach, ergatterte er für uns einen Startplatz. Flugs stellte Karin mit Unterstützung von Sylvie eine neue Gymnastik zusammen. Etwas ganz anderes sollte es sein. Sie trafen mit ihrer Auswahl, ein Musikstück aus «Grease», voll und ganz unseren Geschmack. Innerhalb von nur 6 Monaten studierten wir die Gymnastik ein. Und am Sonntag, 1. Juli startete das Abenteuer «Riccione». Wir leisteten uns ein gutes Hotel im Zentrum. Der Strand war nicht weit und die Hotelküche verwöhnte uns mit feinem italienischem Essen. Aber halt … eigentlich wollten wir ja in Riccione unser Können zeigen. Also der Reihe nach: Am Sonntagabend fand traditionellerweise die Parade zur Haupttribüne «Roma» statt, gefolgt von der Eröffnungsfeier. Am Montagmorgen früh starteten wir mit dem Training in der Arena Giardini. Dann hiess es warten, die Sonne meiden, genügend Trinken. Am 2. Juli 2018, um 21.05 Uhr, durften wir zum ersten Mal unsere Aufführung zeigen. Am Dienstag in etwa der gleiche Ablauf, gegen Mittag das Training auf der Bühne «Arena Roma», naja ein bisschen wärmer war es schon und der Schweiss lief in Strömen, erholen und auf den abendlichen Auftritt warten. Gegen 21.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Arena Roma um die anderen Schweizer Gruppen zu unterstützen. Um 22.00 Uhr hinter der Bühne umziehen, aufwärmen, bereitstellen und schon folgte die Ansage: «Meisterschwanden 66» Switzerland. Hinter uns hörten wir das Meer rauschen, am Horizont war ein Gewitter im Anmarsch, vor uns eine grosse Anzahl Zuschauer, eine sehr spezielle Stimmung. Nervöser als am Vorabend betraten wir die Bühne. Die Musik begann, es folgten die ersten Posen und Schritte … und tatsächlich, wir haben geschafft, was vor uns noch keiner Vorführung gelungen ist, die Zuschauer begannen zu klatschen. Es trug uns durch die ganze Vorführung und am Schluss wurden wir mit tosendem Applaus belohnt. Dieses Hühnerhautfeeling kann man nicht beschreiben. Das ist der Lohn für all die Trainings. Die restlichen Tage verbrachten wir gemütlich am Strand, im Städtchen und mit einem Ausflug nach San Marino. Ein ganz dickes Dankeschön an unsere beiden Leiterinnen und an all die Heinzelmännchen im Hintergrund. Es war toll in Riccione.

Montag, 13.08.2018Seengen

Vereinsreise der Seniorenturner Seengen

Text: Eing., Bild: © LA Maison du Gruyère

An der Vereinsreise vom Mittwoch, 11. Juli, haben 16 Seniorenturner, die beiden Turnleiterinnen sowie 15 Gäste teilgenommen.

Nach der Abfahrt um 7.30 Uhr gab es beim Zwischenhalt in Düdigen einen feinen Znünikaffee mit Gipfel. Nachher Weiterfahrt nach Pringy (Nähe Gruyères) zur Besichtigung der Schaukäserei «La Maison du Gruyère», wo man über Kopfhörer auf einem Rundgang die Zubereitung des Gruyère-Käses detailliert mitverfolgen konnte. Hinter einer Verglasung auf der Galerie sah man in den moderenen Fabrikationsraum, was sich von der Milch bis zum Käse abspielt. Nach dieser sehr informativen Sicht in die Käsezubereitung, die ja heute meist mechanisch abläuft und nicht so wie früher, als noch alles in schweisstreibender Handarbeit ausgeführt wurde. In einem langen, tunnelartigen Lagerraum sind die Käselaibe (ca. 7000 Stück!) sauber in Gestellen eingelagert.

Nach dem Rundgang fuhren wir ins Städtchen Gruyères, wo wir im Restaurant «La Fleur de Lys» ein feines Mittagessen einnahmen. Nachmittags dann die Weiterfahrt – zumeist über Land – nach Fribourg, Schwarzenburg, Worb und Ersigen. Vor der Heimfahrt konnten wir im Restaurant «Rudswilbad» in Ersigen ein individuell vorbestelltes, gutes «Zobig» geniessen.

Nach dieser schönen Rundreise, bei bestem und auch nicht zu heissem Wetter, sind wir um ca. 20 Uhr mit einigen schönen und neuen Eindrücken reicher, wieder in Seengen angekommen.

Montag, 13.08.2018Boniswil

Aufruf zum Trinkwassersparen – Bewässerungsverbot

Text: Eing., Bild:

Am 25. Juli 2018 hat der Gemeinderat zum sparsamen Verbrauch von Trinkwasser aufgerufen. Einerseits ist der Aufruf nicht überall erhört worden, andererseits hat sich seither die Situation aufgrund der andauernden Trockenheit und der grossen Hitze zugespitzt. Der Gemeinderat hat beschlossen, zur Gewährung der Versorgungssicherheit mit Trinkwasser gestützt auf § 9 des Wasserreglements folgende einschränkende Massnahmen zu verfügen.

Ab sofort ist die Verwendung von Trinkwasser verboten für:

  • Bewässern von Rasenflächen
  • Einsatz von automatischen Sprengern für Hecken und Sträucher (am besten gar nicht bewässern)
  • Auffüllen von Schwimmbecken
  • Autowaschen

Pflanzungen in Gemüse- und Ziergärten dürfen nur gezielt bewässert werden. Der Einsatz von Sprengern ist auch hier untersagt. Das Verbot gilt bis zum Widerruf durch die Behörde.

Die Behörde verweist auf die akute Brandgefahr infolge der Trockenheit. Sollte die Feuerwehr – was niemand hofft – die Löschreserve verwenden müssen, könnte die Situation sehr eng werden.

Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung durch einen verantwortungsbewussten, umsichtigen und sparsamen Umgang mit dem Trinkwasser ihren persönlichen Beitrag zur Bewältigung dieser extremen Situation zu leisten. Der sorgsame Umgang mit dem hohen Gut Wasser ist wichtiger denn je. Die Behörde dankt sehr dafür.

Gemeinderat Boniswil

Dienstag, 07.08.2018Beinwil am See

Heisse Temperaturen und viele heisse Töffli

Text und Bild: Thomas Moor

Die Böjuer Töfflitruppe Seckuropfer, die im Juli beim 9. Red-Bull-Alpenbrevets in Sarnen zur «Gang of the Year» gekrönt wurde, lud Anfang August zum 5. Töfflitreffen mit anschliessender 2-Seen-Rundfahrt ein. Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwiesen dem Veranstalter die Ehre.

Wer an diesem Augustsonntag Abkühlung suchte, begab sich entweder in den Wald, in die Badi oder in den See. Nicht zu vergessen jene, die sich auf den Sattel ihres Töfflis schwangen, Beinwil am See anvisierten und sich auf der Fahrt den Wind um die Ohren säuseln liessen. Ganz wie früher. Rund 400 Töfflibuebe, darunter auch ganz viele Töfflimeitli, fuhren mit ihren Schnäpperli knatternd auf dem Gemeindehausplatz vor und verzückten dabei nicht nur jene, die sowieso schon Benzin im Blut hatten. Da wurden Mofas der verschiedensten Marken in vielen Arbeitsstunden wieder auf Vordermann und in Originalzustand gebracht oder zu glitzernden und strahlenden Hightechgefährten gemacht. Bei anderen wiederum war die Patina der vergangenen Jahrzehnte unübersehbar, was dem Charme aber überhaupt keinen Abbruch tat. In der Festwirtschaft fanden viele Fachgespräche statt und «Me & The Operators» sorgten mit Livesound für einen perfekten Start in einen weiteren Bilderbuchsonntag.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 06.08.2018Polizei

Schulbeginn

Text und Bild: Zvg.

Für viele beginnt wieder der normale Arbeits- oder Schulalltag. Aber Vorsicht! Für einige Kinder ist es der erste Schul- oder Kindergartentag. Jedes Kind, das bei Schulanfang 2018 zum ersten Mal den Weg zur Schule oder in den Kindergarten unter die Füsse nimmt, wird vom TCS oder der Polizei kostenlos eine Sicherheitsweste erhalten. So werden auch dieses Jahr mehr als 80 000 Kinder das gelbe Gilet anziehen. Ziel dieser Aktion: Die Kinder sollen auf dem Schulweg sichtbarer werden und damit ihre eigene Sicherheit erhöhen.

Jedes Jahr verunfallen 530 Kinder als Fussgänger im Strassenverkehr – 6 davon tödlich. Als Fahrer müssen Sie am Fussgängerstreifen ganz anhalten. Um die Sicherheit der Kinder zu erhöhen, verteilt der TCS in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Polizeikorps jährlich 80000 gelbe Leuchtwesten.

Am Fussgängerstreifen immer ganz anhalten
Weil Kinder Distanzen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen schwerer abschätzen können, lernen sie in der Schule, dass sie einen Fussgängerstreifen nicht betreten sollen, bevor die Räder eines Fahrzeuges völlig still stehen. Viele Fahrzeuglenker wissen das nicht und halten nicht ganz an. Manche machen ein Handzeichen oder betätigen die Lichthupe, was von den Kindern falsch verstanden werden kann und sie unvorsichtig werden lässt.

Richtiges Verhalten
Wenn ein Fahrzeuglenker ein Kind sieht, das die Strasse überqueren will, muss er ganz anhalten und nicht nur abbremsen. Wussten Sie, dass Kinder, die jünger als siebenjährig sind, 3 bis 4 Sekunden benötigen, um ein stehendes Auto von einem langsam fahrenden zu unterscheiden? Dass das Unfallrisiko für Kinder zwischen 6 und 9 Jahren doppelt so hoch ist, wie für Erwachsene? Oder dass Kinder in Begleitung von Kameraden sich auf dem Schulweg risikofreudiger verhalten, als wenn sie allein unterwegs sind?

Gefahren von Elterntaxis
In diesem Zusammenhang appellieren wir einmal mehr an die Eltern schulpflichtiger Kinder, sich mit dem Schulweg ihrer Kinder so auseinanderzusetzen, dass der Weg zum Kindergarten oder zur Schule möglichst zu Fuss bewältigt werden kann. «Taxifahrten» zur Schule hindern die Kinder daran, die Gefahren des Strassenverkehrs kennenzulernen. Sie schränken ihre Möglichkeiten ein, richtiges Verhalten zu trainieren. Zudem gefährden sie andere Kinder durch gefährliche Manöver im Schulhausbereich.

Einen sicheren und guten Start ins neue Schuljahr – Ihre Regionalpolizei.

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Montag, 06.08.2018Meisterschwanden

Aufruf zum Wassersparen / Bewässerungsverbot

Text: Eing., Bild: Pixabay

Die Quellerträge von Meisterschwanden sind aufgrund der enormen Trockenheit eingebrochen und die Leistungskapazität beim Grundwasserpumpwerk Delphin ist momentan erreicht.

Der Wasserbedarf ist aufgrund der Gartenbewässerung dramatisch angestiegen, so dass die Versorgungssicherheit nur mit Einschränkungen der Bewässerung der privaten Grundstücke gewährleistet werden kann.
Die Gemeinde hat die Bewässerung des Sportplatzes und der Schulanlage bereits eingestellt.

Nachdem sich in den nächsten Tagen keine ergiebigen Regenfälle abzeichnen, ist die Bevölkerung von Meisterschwanden und Tennwil aufgerufen, mit dem Wasser sparsam umzugehen.

Gestützt auf § 18 des Wasserreglements Meisterschwanden wird vom Gemeinderat ab Freitag, 3. August 2018, 17.00 Uhr, das Bewässern von Rasenflächen und das Neubefüllen von Schwimmbädern wie auch das Autowaschen verboten.

Die Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen bleibt weiterhin eingeschränkt möglich.

Sobald diese Massnahme aufgehoben wird, werden wir Sie wieder informieren.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:

Werkbetriebe Meisterschwanden: 079 464 23 44
Gemeindekanzlei Meisterschwanden: 056 676 66 66

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Meisterschwanden, 2. August 2018

Der Gemeinderat

Montag, 06.08.2018Reinach

1.-August-Brunch auf dem Rigiblickhof

Text und Bild: Eing.

Die Sonne liess dieses Jahr definitiv nicht mit sich geizen und verwöhnte uns ein weiteres Mal beim Vorbereiten, Brunchen und Aufräumen des 1.-August-Brunches.

Rund 200 Brunchgäste und ein paar Hände voll Kinder, durch jene auch unsere im Stall freilaufenden Kühe in den Genuss von Nonstop-Futterzugabe beglückt wurden, durften wir begrüssen.

Auf dem Buffet stand pünktlich um neun Uhr in der früh alles bereit, was das «Bruncherherz» begehrte – regional und saisonal, fast alles hausgemacht – und so viel, dass bestimmt kein Gast hungrig heimkehren musste. Und dies so richtig schweizerisch umrahmt vom «Echo vom Riedberg»

Wir sagen Danke für das Vertrauen! Viele Stammgäste, Bekannte, «Hiesige» und Auswärtige fanden den Weg auf den Rigiblickhof in Reinach.

Ein spezieller Dank geht aber an unsere Freunde, die uns auch im 12. Jahr wieder mit ihrer Zeit und einem super Einsatz unterstützten. Ja, ohne sie ist ein Brunch gar nicht machbar. Danke! Schön, dass es euch gibt.

Und für all jene, die gerne auch unter dem Jahr einmal bei uns Gast sind, ist dies im kleinen Rahmen auf unserer Heuböni möglich. Infos dazu auf rigiblickhof.ch.

Wir freuen uns auf Sie und vielleicht bis bald oder bis zum nächsten Mal.
Vic + Yvonne Leutwyler mit William, Carolin und Sämi

Montag, 06.08.2018Schongau

La Leche League: Stilltreffen im Seetal

Text: Eing.

Alle Mütter, Väter und am Stillalltag Interessierte sind zum Austausch am Stilltreffen in Hochdorf oder Gelfingen eingeladen. Es kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein, sich mit Menschen auszutauschen und gemeinsame Erfahrungen zu teilen.

Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Hochdorf
Datum: Montag, 17. September, 20 bis ca. 22 Uhr.
Ort: Schulhaus Weid, Hochdorf, Eingang Sagenbachstrasse, im Hauswirtschaftszimmer

Gelfingen
Datum: Dienstag, 25. September, 9 bis ca. 11 Uhr.
Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung:
Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31 Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen unter www.stillberatung.ch

Montag, 06.08.2018Reinach

Sportlager der BSG Reinach

Text und Bild: Peter Eichenberger

Wie in den vergangenen Jahren, absolvierte die Behinderten Sportgruppe Reinach das traditionelle Sportlager in Flüeli Ranft. 20 Sportlerinnen und Sportler sowie die sechs Begleitpersonen erlebten ein heisses Lager.

Am Montag fand die erste Turnstunde statt. Matias Nurmi verstand es, trotz der Hitze in der Halle, die Sportler zu begeistern. Nach einem feinen Essen, gekocht von «Zihl-Mägu» und Kari Hofmann, spielte die illustre Gesellschaft am Nachmittag in Sarnen noch Minigolf. Am Abend wollten natürlich alle die Mondfinsternis miterleben. Das Warten begann. Um 22 Uhr war aber Nachtruhe und die Mondfinsternis fand ohne die BSG Reinach statt. Gegen 23 Uhr sahen aber einige Leiter doch noch den Abschluss dieser Mondfinsternis.

Der Dienstag stand unter dem Motto «Das Wandern ist des Müllers Lust». Die Fahrt führte zunächst nach Engelberg und dann mit der Luftseilbahn nach Ristis. Eine Gruppe wanderte in der näheren Umgebung und genoss die herrliche Bergwelt. Die andere Gruppe bereitete das Mittagessen vor. Auch hier wurde die Tradition beibehalten und es gab Cervelat vom Grill. Auch eine Fahrt mit der Rodelbahn am Nachmittag durfte nicht fehlen.

Am Mittwochmorgen war wieder Fitness mit Matias angesagt. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Lager war eine Kutschenfahrt in Giswil. So viele strahlende Gesichter erfreuten die Leiterinnen und Leiter besonders.

Am Donnerstag besuchte die BSG Reinach das Fitnesscenter in Sarnen. Wiederum leitete Edith vom TopGym Center diese Stunde. Auch hier floss der Schweiss in Strömen. Belohnt wurde die Gruppe aber am Nachmittag mit «Lädele» im Einkaufscenter Stans. Am Abend sahen jassbegeisterte Lagerteilnehmer den «Donnschtig-Jass».

Am Freitagmorgen fand eine weitere Turnstunde statt. Nach dem Mittagessen fuhren die Lagerteilnehmer nach Brienz und danach mit dem Schiff nach Iseltwald. Die grosse Hitze hielt die Leute von einem langen Spaziergang ab und schon bald hörte man fröhliches Lachen aus einer lauschigen Seeterrasse.

Am Samstag durften die Sportler nach dem Brunch wählen, welchen Aktivitäten sie nachgehen wollten. Die erste Gruppe fuhr zum Turnen in die Rütimatteli-Turnhalle. Die zweite Gruppe blieb im Lagerhaus, hörte Musik oder spielte Tischfussball und Pingpong. Die dritte Gruppe stieg in die Ranft und besuchte den Aufenthaltsort von Bruder Klaus. Am Abend wurde der grosse Aufenthaltsraum im Lagerhaus zur Disco umfunktioniert. Doch vielen war es zu heiss in dieser Disco und sie genossen den Abend draussen auf der Terrasse.

Nach dem Morgenessen am Sonntag übernahmen die Leiter Jeanette Isele und Matias Nurmi die Sportler, damit die restlichen Leiter, Gisela Girsberger, Mägi Leu, Urs Cueni und Peter Eichenberger das Lagerhaus auf Hochglanz reinigen konnten. Eine Leiterin, Nicole Weber, musste bereits am Donnerstag zurückfahren, um ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Ein tolles und lustiges Lager ging viel zu schnell zu Ende, und die Eltern und Betreuer konnten am Nachmittag die müden, aber glücklichen Sportlerinnen und Sportler in Empfang nehmen. Ein Dankeschön gehört auch den vielen Sponsoren, unter anderem «Denk an mich», die Ferien und Freizeit für Behinderte unterstützen. Eine weitere Auflage des Sportlagers folgt im 2019.

Montag, 06.08.2018Boniswil

1.-August-Brunch in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Gemeinde Boniswil lud am 1. August zum Brunch ein. Bereits um 10 Uhr füllten sich die Festbänke, bis bald kaum mehr Sitzplätze frei waren. Vom Kleinkind bis zum fast Hundertjährigen fanden sich die Dorfbewohner ein.

Die Musikgesellschaft Boniswil erfüllte mit einem währschaften und reichhaltigen Brunch-Buffet vielfältige kulinarische Erwartungen. Für 15 Franken durfte man sich bedienen, bis man satt war. Da wurden Spiegelei mit Rösti und Speck, Käseplatte, Früchte, Brot, Birchermüesli usw. geboten.

Es herrschte auf dem Schulhausparkplatz eine fröhliche Stimmung bei diesem prächtigen, heissen Sommerwetter unter den schattigen, grossen und passend roten Sonnenschirmen. Der neu als Nachfolger in den Gemeinderat gewählte Marc Schmuziger sprach ein kurzes Grusswort zu den Anwesenden und dankte der Musikgesellschaft herzlich für ihren grossen Einsatz. Schliesslich wurde auf Wunsch aus dem Publikum zum Schweizerpsalm angestimmt und die erste Strophe gesungen.

Gegen 13 Uhr wurde der Festplatz langsam aufgeräumt, und mancher musste sich mit einem Fussmarsch nach Hause ein paar Kalorien wieder abarbeiten.

Montag, 06.08.2018Hallwil

Den Haubuern wurde ein Brunch offeriert

Text und Bild: Eing.

Die Gemeinde Hallwil hat ihre Einwohnerinnen und Einwohner am 1. August zu einem Brunch eingeladen. In den letzten Jahren war es Tradition, dass die Gemeinde auf dem Haldenhof zu Gast war.

Nachdem der Hofbesitzer Oskar Urech nun aber per 31. Juli 2018 nach Wiliberg umgezogen ist und in der Moosersagi eine neue Wirkungsstätte gefunden hat, musste nach einem neuen Veranstaltungsort gesucht werden. Auf dem grossen Landiareal ist der Gemeinderat fündig geworden.

131 Personen konnten bei wunderbarem Wetter, im Schatten des Landigebäudes, ein herrliches und vielseitiges Morgenessen mit allem Drum und Dran geniessen. Das Team von Elsi Rupp hat hier Grossartiges geleistet. Die Gemeinderätin Susanne Stumpf hiess die Gäste willkommen und wünschte unter dem Motte «Geniessen, Zusammensein und Freundschaften pflegen» einen schönen Bundesfeiertag.

Als dann die Sonne ihre heissen Strahlen auch auf den Festplatz brennen liess, suchten sich die allermeisten Hallwiler Bundesfeiergäste zu Hause oder woanders ein Schattenplätzchen und genossen dort weiterhin den freien Sommertag.

Mittwoch, 01.08.2018Schongau

Gelungenes Musiklager der juniors brass seetal

Text und Bild: Eing.

Bereits zum 14. Mal trafen sich die Mitglieder der 2005 gegründeten juniors brass seetal zu ihrem alljährlichen Musiklager in Mitten der Schulferien. Zum 6. Mal verbrachten die Jungmusikantinnen und Musikanten der Schonger Musig und der Musikgesellschaft Aesch-Mosen eine tolle und abwechslungsreiche Woche in Buochs NW.

Am Sonntag, 22. Juli fanden sich die rund 35 musikbegeisterten Kinder und Jugendlichen zu einer intensiven Lagerwoche im Trachtenhaus in Buochs ein. Das Ziel war es bis zum Ende der Woche ein komplettes Konzertprogramm einzustudieren und den Konzertbesuchern an den bevorstehenden fünf Lagerkonzerten präsentieren zu können. Mit 11 geplanten Stücken wurden die Anforderungen an die diesjährigen Lagerteilnehmer aufgrund der hitzereichen Wetterprognose keines Wegs tiefer gesteckt als in den vergangen Jahren. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, standen an den ersten beiden Lagertagen hauptsächlich Registerproben an. Bei diesen ging es darum, die Schwierigkeiten in den einzelnen Registern möglichst schnell zu bewältigen, damit die verschiedenen Stimmen danach in den Gesamtproben zu einem grossen Ganzen geformt werden konnten.

Nach den ersten zwei intensiven Probetagen stand am Dienstagnachmittag ein erster etwas gelassener Teil des Musiklagers an. Schliesslich wollte die Lagerleitung nebst den vielen Proben auch gesellige Dinge unternehmen, um so den Gruppenzusammenhalt zu fördern und den Spass und die Freude an der ganzen Woche nicht zu verlieren. Daher verbrachte man den Dienstagnachmittag in der Badi in Buochs und genoss das schöne Wetter und die Abkühlung im Vierwaldstättersee.

Nach einem weiteren intensiven Tag stand am Mittwochabend der zweite Ausflug an. Mit dem Postauto fuhren die nichts ahnenden Lagerteilnehmer auf den Bürgenstock und begaben sich da auf den aussichtsreichen Felsenweg Richtung Ennetbürgen. Nach ca. einer Stunde Wanderung wurde das Ziel erreicht und man war auf der Südseite des Bürgenstocks 400m über Ennetbürgen angelangt. Nach einem wunderbar angerichteten Burgerplausch begab sich die Truppe auf einer gemeinsamen Nachtwanderung wieder zurück ins Lagerhaus.

Am Donnerstag und Freitag standen die letzten Gesamtproben an und unter der musikalischen Leitung von Pascal Koller wurden die Stücke so lange geprobt bis man für das bevorstehende Konzert am Freitagabend in Buochs bereit war. Das Wetter spielte wie bereits die ganze Woche mit und das Konzert war ein voller Erfolg. Sowohl die angereisten Fans als auch die Besucher des Campings waren begeistert von der dargebotenen Leistung. Den Abend liess man mit einigen Lagerspielen gemütlich ausklingen und schaffte so einen tollen Lagerabschluss.

Um das Lagerhaus in einem genauso sauberen und guten Zustand zurückzugeben wie man es angetroffen hatte, mussten am Samstagmorgen alle beim Putzen mit anpacken. Um 11:00 Uhr war dann die 14. Ausgabe des Musiklagers bereits wieder vorüber und die Kinder wurden von Ihren Eltern abgeholt. Am Sonntagabend stand das zweite und offizielle Abschlusskonzert in Aesch an. Ein weiteres Mal konnten die Erwartungen der vielen Konzertbesucher erfüllt werden und die Juniors ernteten viel Applaus und Lob. Am Mittwochmorgen fand das dritte von insgesamt fünf Abschlusskonzerten statt. Auch wenn die Musik am 1.August-Brunch in Schongau nicht direkt im Vordergrund stand, konnte man den vielen Brunch-Besuchern eine willkommene Abwechslung bieten und die Jungmusik einem breiten Publikum präsentieren.

Die letzten beiden Lagerkonzerte finden am Dorfturnier in der Badi Aesch (1. September, 20.30 Uhr) und am Schlossfest im Schloss Heidegg in Gelfingen (8. September, 13.00 Uhr) statt. Natürlich hofft die juniors brass seetal auch bei diesen beiden Anlässe auf tatkräftige Unterstützung ihrer Fans und Angehörigen.

Mittwoch, 01.08.2018Schongau

Spaghettiplausch, wahrlich «de Plausch»

Text und Bild: Eing.

Der erste gemeinsame Spaghettiplausch der zusammengeschlossenen Samaritervereine von Schongau und Aesch-Mosen zum neuen Verein Samariter AeschPlus war ein grosser Erfolg. Die Gäste liessen es sich am 23. Juni schmecken.

Der erste grössere Anlass der Samariter AeschPlus war ein Erfolg, die Teams arbeiteten Hand in Hand und lernten sich so noch besser kennen. Der Verein steht unter dem Co-Präsidium von Franz Weibel aus Schongau und Angela Häberli aus Aesch.

Italianità und somit ein bisschen Vorferienfreude kam unweigerlich bei den Besuchern des Spaghettiplauschs in der Mehrzweckhalle Schongau auf. Der Saal war von den Samaritern in den italienischen Nationalfarben wunderschön dekoriert. Hunger – kein Problem, denn Spaghetti und fünf verschiedene Saucen standen à discrétion zur Verfügung. Das wurde von den Gästen sehr geschätzt, so konnte jede Sauce einzeln gekostet werden – Bolognese, Napoli, Cinque Pì, Carbonara und Pesto. Spaghetti Carbonara war der absolute Renner. Komplimente bekam die Küchenmannschaft von vielen Gästen, kein Wunder, denn die Saucen hätten es mit denjenigen eines Spitzenkochs aufnehmen können. Zum Café crème oder einem Samariterkafi konnte Kuchen oder ein frisches, vor Ort zubereitetes Erdbeertörtchen genossen werden. Hungrig ging also niemand nach Hause und bestimmt freuen sich die Besucher schon jetzt, wenn es in zwei Jahren wieder heisst: Die Samariter AeschPlus laden zum Spaghettiplausch in Schongau ein.

Lust auch eine Samariterin, ein Samariter zu werden? Die nächste Vereinsübung findet am Mittwoch, 12. September um 20 Uhr im Singsaal der Schule Aesch statt.

Mittwoch, 01.08.2018Schongau

Musikschule Hitzkirch

Text und Bild: Eing.

Der Unterricht im Musikschuljahr 2018/2019 beginnt ab dem 20. August 2018.

Glanzvolle Teilnahme der Regionalen Jugendmusik Hitzkirch am Schaffhauser Kantonal-Musikfest 2018
Am 16. Juni besuchte die RJMH das Kantonal-Musikfest in Stein am Rhein. Mit 85,67 Punkten im Aufgabenstück erreichten die Hitzkircher in der 3. Stärkeklasse Harmonie das höchste Resultat, das Selbstwahlstück wurde mit sehr guten 79,67 Punkten bewertet. Dies bedeutete den glanzvollen 2. Schlussrang. Anschliessend durften die jungen Musikantinnen und Musikanten auf dem Rathausplatz ein lautstark bejubeltes Platzkonzert darbieten.

Mittwoch, 01.08.2018Schongau

Wandergruppe auf dem Lindenberg

Text und Bild: Eing.

Die Wandergruppe marschiert nicht nur, sondern lernt dabei noch einiges, sei es über die Flora oder die Fauna. Auf der letzten Wanderung gab es noch viel Interessantes über das Badhaus zu erfahren. Das ist ein Überbleibsel von der Römervilla in der Nähe von Bettwil. Die römische Villa im Murimooshaus. Die Römer wussten auch schon, wo es am Schönsten ist. An dieser Stelle danken wir Keller Hans für die vielen Interessanten Infos.

Auch Lust bekommen, dann meldet euch bei: Steiger, 041 917 29 73 / 079 586 46 42.

Mittwoch, 01.08.2018Meisterschwanden

Frauenverein Meisterschwanden

Text: Eing., Bild: Freilichtmuseum Ballenberg

Ausflug Ballenberg
Der Frauenverein Meisterschwanden führt Sie zu über 100 Wohn- und Wirtschaftsbauten aus der ganzen Schweiz ins Freilichtmuseum Ballenberg. In den Gebäuden sind Handwerkerinnen und Handwerker anzutreffen, die mit alten Werkzeugen und Geräten traditionelle Arbeiten ausführen. Und die über 250 Bauernhoftiere – die gesamte Palette der einheimischen Nutztierarten – beleben den Ballenberg auf eindrückliche Weise. Die diesjährige Sonderausstellung ist der Kuh gewidmet. Soviel sei verraten: Es ist eine vielfältige, tief wurzelnde und manchmal komplizierte Beziehung. Treffpunkt und Abfahrt ist am 23. August 2018 um 09.00 Uhr bei der ehem. Post. Der Car führt die Gruppe direkt vor den Eingang und so bleibt genügend Zeit das Gelände zu entdecken. Das Mittagessen kann individuell in einem der Restaurants oder als Picknick eingenommen werden. Die Fahrt- und Eintrittskosten richten sich nach der Zahl der Teilnehmer (ca.70.–). Um ca. 19.00 Uhr trifft der Car wieder in Meisterschwanden ein. Der Vorstand freut sich über viele interessierte Frauen. Männer sowie Nichtmitglieder sind ebenfalls herzlich willkommen.
Anmeldung bitte bis 16. August 2018 an: Maja Müller, 056 667 17 85 oder mueller.hugo@bluewin.ch

1. Dorfmarkt in Meisterschwanden
Der Frauenverein führt am 1. September 2018, mit dem Ziel den Dorfplatz zu beleben, einen Dorfmarkt durch. Jedermann/-frau hat die Möglichkeit mitzuwirken. Haben Sie zuviel Gemüse im Garten, haben Sie selbstgemachte Konfi, Sirups oder Brote oder ein Hobby, welches Sie gerne vorstellen möchten? Dem Angebot sind keine Grenzen gesetzt. Dann können Sie an den gratis zur Verfügung gestellten Tischen ihre Ware verkaufen/tauschen/verschenken. Jeder handelt in eigener Regie.

Der Frauenverein ist mit einem Märtkafi mit dabei. Bei Kaffee und Kuchen soll ein gemütlicher Austausch stattfinden. Fürs Märtkafi und den Auf- und Abbau werden noch freiwillige Helfer/-innen benötigt.
Wer Interesse hat, einen Marktstand zu betreiben oder mitzuhelfen, meldet sich bitte bis zum 16. August 2018 bei: Ursula Erni 078 872 45 82 oder ursula.erni@bluewin.ch
Der Vorstand freut sich auf viele Verkäuferinnen und Besucher.

Mittwoch, 01.08.2018Meisterschwanden

Kino im Stroh im Mooshof in Tennwil

Text: Eing., Bild: Website Elternverein Meisterschwanden

Am 25. August findet wieder das Kino im Stroh statt, welches vom Elternverein Meisterschwanden / Tennwil durchgeführt wird.

Auch dieses Jahr zeigen wir wieder zwei Filme. Zuerst einen für die Jüngeren, um 16.00 Uhr, «SING», anschliessend für die etwas Älteren, um 19.00 Uhr, «Gespensterjäger».

Die Türöffnung ist um 15.30 Uhr.
Wiederum kann man sich in der gemütlichen Festwirtschaft mit feinen Grilladen oder Kuchen verköstigen. Dies natürlich auch während oder nach den Filmen.

Falls sich die Eltern die Filme nicht ansehen möchten, sind sie herzlich in der Festwirtschaft willkommen, genauso wie Gäste, die die Gesellschaft und das Ambiente des Mooshofes geniessen möchten.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.elternverein-5616.ch. Wir freuen uns auf viele kleine und grosse Kinobesucher!

Mittwoch, 01.08.2018Seengen

Erlebniswoche «Jona» der reformierten Kirche

Text und Bild: Eing.

Es waren fünf wunderbare Tage in der diesjährigen Erlebniswoche, die traditionell in der ersten Schulferienwoche im und ums Kirchgemeindehaus und Schulhaus Seengen stattfindet.

Das schöne Wetter lud zu viel friedlicher Zeit unter freiem Himmel ein und sorgte für eine fröhliche Stimmung der zahlreich angemeldeten Kinder, der vielen aufgestellten jugendlichen Hilfsleiter und natürlich auch des motivierten Leiterteams.

Die Morgenfeier gab jeweils den Startschuss in die erlebnisreichen Tage. Mit der Erzählung der Geschichte des «Jona», einer tollen Leiterband und viel schönem Gesang, verging die Zeit wie im Flug. Nach der Morgenfeier konnten die Kinder täglich abwechselnd in den fünf Gruppenateliers Töpfern, Basteln, Spiele, Musik und Dessert ihr Bestes geben, bevor Pfarrerin Susanne Meier-Bopp mit dem «Gong» zum Mittagessen auf der grossen Wiese einlud.

Nach der Mittagspause mit freiem Spiel warteten weitere Erlebnisse auf die Kinder: Unter anderem ein liebevolles Schattentheater (Wiederholung nach dem Familien-Gottesdienst am 12. August 2018), Vorträge eines Hallwilersee-Rangers und eines Fischers, sowie ein cooles Geländespiel im Wald.

Mit der Abendreise am Donnerstag, welche die Lagerschar von knapp über 100 Personen von Hilfikon nach Seengen führte, fand die Krönung der Woche statt. Am Freitag hiess es dann leider schon wieder Abschied nehmen, aber gleichzeitig auch bereits für die nächste Erlebniswoche im 2019 einzuladen …

Wer gerne mehr über die Geschichte von «Jona» erfahren und Einblick in die Erlebniswoche sehen und hören möchte, ist herzlich eingeladen zum Familien-Gottesdienst am Sonntag, 12. August 2018, um 10.00 Uhr in der reformierten Kirche Seengen.

Mittwoch, 01.08.2018Seengen

Musikgesellschaft: Fischessen mit Unterhaltung

Text und Bild: Eing.

Am Wochenende vom 25./26. August lädt Sie die Musikgesellschaft Seengen zum traditionellen Fischessen ein. Das Fest findet auf dem Areal von Bruno Hauri Transporte in Seengen statt. Dabei wird, nebst den im Seetal als Insider-Tipp gehandelten Fisch-Spezialitäten, viel Musik und Unterhaltung für die ganze Familie geboten.

Bei schönem Wetter besteht die Möglichkeit, die leckeren Eglifilets, die fangfrischen Knusperli, sowie Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel zu geniessen. Sollte der Wettergott uns nicht gut gesinnt sein, so findet der Anlass in der thematisch eingerichteten Halle auf dem Festplatz statt. Die Küchenmannschaft lädt Sie dazu gerne am Samstag ab 17.00 Uhr und am Sonntag zum Mittagessen ab 11.30 Uhr ein. Für musikalische Unterhaltung am Samstag und Sonntagmittag sorgt «Bödeli». Am Sonntag um 10.30 Uhr werden die Mittagsgäste mit dem klassischen Frühschoppenkonzert der Musikgesellschaft Seengen empfangen. Wer erinnert sich nicht gerne an die gemütliche Feststimmung bei unserem letztjährigen Fischessen? Aus diesem Grund freut sich die Musikgesellschaft Seengen, Sie auch dieses Jahr zu verwöhnen und Ihnen und Ihrer Familie ein musikalisch und kulinarisch einmaliges Wochenende zu bieten.

Weitere Infos: http://mgseengen.ch/fischessen/

Mittwoch, 01.08.2018Seengen

Ausstellung in der Alten Schmitte: Übers Leben zur Kunst

Text und Bild:  Jennifer loosli

Vier engagierte junge Künstlerinnen, die sich durch eine gemeinsame Freundin gefunden haben, kreieren zusammen eine Kunstausstellung in der Alten Schmitte in Seengen. Am 1. und 2. September 2018 kann die Ausstellung mit Malereien, Fotografien und Skulpturen bestaunt werden.

Wenn sich eine Illustratorin, eine Fotografin und zwei Malerinnen treffen, kann nur eine ganz kreative Geschichte daraus entstehen! Die vier Frauen aus Seengen, Suhr und Aarau lernten sich durch Karin Schmied kennen, die selber mit Keramik arbeitet und wussten sogleich, dass sie zusammen eine tolle Kunstausstellung auf die Beine stellen könnten! Und das tun die vier Künstlerinnen nun auch. Mit geballter Kreativpower kreieren, gestalten und designen die vier Frauen Malereien aus Öl- und Acrylfarben oder Ölkreiden, wie auch faszinierende Fotografien. In der Kunstausstellung in der Alten Schmitte Seengen dreht sich an diesen zwei Ausstellungstagen alles um die Natur und die Tierwelt. Dafür sind bisher abstrakte Himmelsbilder von Beatrice Berchtold und Karin Bossard, Fotografien von ruhigen, stillen Landschaften und Blumen von Karin Furter und auf grossen Leinwänden Tierbilder von Elena Schmied entstanden. Die vier Künstlerinnen wollen damit die Menschen darauf aufmerksam machen, dass viele kreative Menschen in nächster Umgebung wohnen und sich auf Aufträge freuen würden. Für alle Besucher soll die Ausstellung «Übers Leben zur Kunst» auch eine Inspiration und Aufmunterung sein, selbst mal wieder die Kamera oder den Pinsel in die Hand zu nehmen. Ein tolles Team das sich gegenseitig unterstützt und die Kunstszene mit schönen Ideen auffrischen möchte! Am 1. und 2. September 2018 von 11.00 bis 18.00 Uhr können die Malereien, Fotografien und Skulpturen bestaunt und erworben werden.

Dienstag, 31.07.2018Schongau

«De Hobbypuur»– Die Proben sind in vollem Gange

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Premiere des Theaterstücks des Kirchenchors findet am Samstag 13. Oktober statt. Das Ensemble nutzte die Gelegenheit der Sommerferien, die Bühne mitsamt Kulisse für die Proben nutzen zu können. Noch gibt es Einiges zu üben, doch das Grundgerüst für das ländliche Lustspiel steht.

«Du besch mer no chli z´lieb – pforr de chli aa!», «Louf noch dem Satz noch links» oder «noch dere Szene chasch de Chaschte grad zue tue». So klangen einige Anweisungen von Regisseurin Irma Muff bei der Theaterprobe. Mit Hilfe der Textbücher laufen die Proben auf Hochtouren. Gemeinsam wird an Technik, Mimik und Gestik gefeilt. Welche Bewegung wirkt wann am besten? Wann ist der richtige Zeitpunkt, um die Stimme zu erheben? Änderungen und Ideen werden besprochen und von Irma Muff notiert. Der Schnaps, welcher fast in jedes ländliche Lustspiel gehört, kommt momentan noch aus der Petflasche und die Eierschachteln sind noch leer. «De Hobbypuur» von Annelies Lischer ist eine Kömödie in drei Akten. Die verwöhnten Städter gegen die bescheidenen Bauern. Oder vielleicht doch nicht? Mit Geflunker, kreativen Ideen und einem Schnaps versucht jede Partei an ihr Ziel zu gelangen. Moderne Gewohnheiten treffen auf alte Weisheiten. Mit Handschlag werden Vereinbarungen getroffen, mit dem Smartphone werden Beweisbilder gemacht. Bis zur ersten Hauptprobe Ende September werden die Texte wie auch die Kostüme sitzen. Die Theatergruppe freut sich bereits jetzt auf gelungene Aufführungen und zahlreiche Besucher.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Dienstag, 31.07.2018Boniswil

MuKi-Turnen in Boniswil

Text und Bild: Eing.

Noch geniessen wir die schönen Sommertage – doch schon bald kommt wieder eine kühlere Jahreszeit und mit ihr die lang ersehnte, neue MuKi-Saison.

Nach den Herbstferien starten wir wieder mit abwechslungsreichen, spannenden und sportlichen Turnstunden mit hoffentlich vielen neuen MuKi-Kindern und ihrer elterlichen Begleitung. Kinder ab zwei Jahren erhalten Mitte August automatisch eine Einladung mit Anmeldeformular (Stichtag ist der 31. Juli, eine Teilnahme ist möglich bis zum Kindergarteneintritt).

Wir – das sind Denise Schanz und Tatjana Keller aus Boniswil – sind noch immer angesteckt mit dem MuKi-Fieber und freuen uns auf die bevorstehende Saison. Mit der Teilnahme am Turnerabend im November und dem Jugendfestumzug im Frühling 2019 gibt es zwei grosse Highlights, die auf uns warten. Neu treffen wir uns jeweils freitags von 8.45 bis 9.45 Uhr, mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten …

Wer wohl sonst noch mit uns in die Turnhalle kommen wird?

Dienstag, 31.07.2018Boniswil

Der neue Gemeinderat stellt sich vor

Text und Bild: Eing.

Bei der Ersatzwahl vom 1. Juli für die zurückgetretene Gemeinderätin Karin Koch, habe ich im ersten Wahlgang das absolute Mehr erhalten, worüber ich sehr glücklich bin und allen danken möchte, die mir mit ihrer Stimme ihr Vertrauen geschenkt haben. Gerne möchte ich mich kurz vorstellen, damit Sie besser wissen, wer als neues Mitglied im Gemeinderat von Boniswil Einzug gehalten hat.

Nach Boniswil kam ich mit meiner Frau, Tochter und Sohn im Jahre 2004 von Zürich her. Wir hatten uns in ein Haus mitten im Dorf verliebt, und da ich die Möglichkeit erhielt, bei einem Psychiater in Lenzburg als Psychotherapeut zu arbeiten, war der Entschluss schnell gefasst. Wir haben ihn nicht bereut, denn wir wurden im Dorf herzlich aufgenommen und unsere Kinder fanden sehr gute Verhältnisse vor, um ihre Schulen und Ausbildungen weiterzuführen. Als Bürger von Aarau fühlte ich mich im Aargau schnell wohl und die sanfte Ländlichkeit des Seetals war für uns genau das Richtige. Meine Frau fand an der Heilpädagogischen Schule Lenzburg eine Anstellung als Musiktherapeutin und teilt ihre musiktherapeutische Praxis mit meiner Praxis im Gleis 1 in Lenzburg. Weitere Klientinnen und Klienten betreue ich in Strengelbach sowie in Bern. Daneben führe ich in Boniswil einen Buchverlag, der sich der achtsamen Literatur und Musik widmet.

Achtsamkeit bedeutet für mich eine offene Art und Weise, der Welt zu begegnen, um daraus nachhaltige, lebensdienliche Schritte zu verwirklichen. Die Probleme unserer Welt sind ja so komplex geworden, dass sie sich mit einer von Partikularinteressen geleiteten Lebenshaltung nicht mehr lösen lassen. Da braucht es eine Kultur, die weniger von Dafür und Dawider sondern von Gemeinwohl und Lebensdienlichkeit bestimmt wird: wo Innerlichkeit ebenso wichtig ist, wie Äusserlichkeit, Mitgefühl ebenso wie Recht und Ordnung. Auf Boniswil gemünzt, ist mir deshalb Offenheit und Dialog wichtig. Boniswil soll sich als lebenswerter Ort weiterentwickeln, wo alle Bewohner sich willkommen fühlen – vom Säugling bis zum Betagten, vom Bürger bis zum Heimatlosen. Und natürlich soll der wunderbare Lebensraum, in welchem wir hier leben dürfen, erhalten und gepflegt werden. Dazu braucht es nicht nur Regelungen und Gesetze, sondern vor allem eine Beziehung zu dem, was uns umgibt: zu Mensch wie auch Mitwelt.

Ich bin froh, in meinem Ressort die Kultur, die Vereine und Vereinigungen begleiten zu dürfen, die gerade solche Begegnungen pflegen. Manche unter ihnen darf ich noch kennenlernen und freue mich bereits darauf. Weil wir im Gemeinderat über die Geschäfte immer gemeinsam entscheiden, werde ich mich auch bei «ressortfremden» Themen, wie z.B. die Sanierung der Seengerstrasse, einbringen können. Ich bin zuversichtlich, dass der Gemeinderat hier mit dem Kanton zusammen eine zukunftsweisende Lösung verwirklichen kann, in der auch schwächere Verkehrsteilnehmerinnen und Teilnehmer sich sicher fühlen können.

Nur schon diese beiden Bereiche zeigen, wie spannend und gleichzeitig verantwortungsvoll ein politisches Mandat auf Gemeindeebene ist. Ich bin mir bewusst, dass es dabei durchaus verschiedene Interessen geben kann, die aufeinandertreffen. Auch da möchte ich mich um einen sorgsamen Umgang bemühen, der von gegenseitigem Wohlwollen und Vertrauen getragen ist.

Mit sommerlichen Grüssen
Ihr Marc Schmuziger

Dienstag, 31.07.2018Region

Das Heisswasser aus dem Hahn für Tee oder Suppe

Text und Bild:  Jennifer loosli

Auf die Schnelle eine heisse Suppe kochen ohne die Pfanne in die Hand zu nehmen? Geht ganz einfach mit einer Armatur von Soda Fresh of Switzerland aus dem Seoner Industriequartier Birren. Mit über 30 Jahren Erfahrung beraten Urs und sein 10-köpfiges Team gerne Privat- wie auch Geschäftspersonen.

Alles aus einem Wasserhahn: Kaltes, kochendes und mit Kohlensäure versetztes Wasser. Dies macht die Firma Soda Fresh of Switzerland aus Seon möglich! Kombi- und Single-Armaturen, Tisch- oder auch Standgeräte, mit denen schnell frisches sprudelndes Tafelwasser zubereitet werden kann. Soda Fresh ist das führende Schweizer Unternehmen im wachsenden Sodamarkt. Seit 1992 beschäftigen sie sich mit Sprudelwasser. Mit über 30 Jahren Erfahrung rund um die Aufbereitung von Trinkwasser ist Urs Jäger ein Profi in seinem Métier. Ein grosser Meilenstein wurde vor 1½ Jahren gelegt. In einem Ausstellungs-, Beratungs- und Kompetenz-Zentrum können sich Kunden über die neusten Entwicklungen in diesem Gebiet informieren und die Geräte ausprobieren. Im Showroom werden auch Konkurrenzprodukte gezeigt, diese sind viel lauter, als die Geräte von Soda Fresh, denn diese hört man gar nicht. Im neuen Ausstellungsraum können sich die Bauherren und Hauseigentümer direkt ein Bild von den Armaturen machen. Auch wichtig ist es Urs Jäger, dass wir auf unsere Umwelt achten! Die Firma bietet ausgezeichnete Produkte, die dank umweltfreundlicher Technik und Basis die Natur nicht belasten. Sämtliche Entwicklungen von Soda Fresh zielen daraufhin, den CO²-Ausstoss zu reduzieren. Schweizer Qualität wird gross geschrieben: Wo Schweizer Kohlensäure draufsteht, ist auch Schweizer Kohlensäure drin. Informieren Sie sich, welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen, im eigenen Heim aufbereitetes Wasser aus dem Hahn zu beziehen: www.soda-fresh.ch

Dienstag, 31.07.2018Hallwil

Reisebericht von der Seniorenreise vom 7. Juni

Text und Bild: Eing.

Pünktlich um 9 Uhr startete die Fahrt mit dem Merz-Reisecar. 35 Senioren begleiteten mich heute. Zuerst ging es auf der Autobahn Richtung Biel. Dann fuhren wir durch die Jura-Freiberge, vorbei an dichten Wäldern und saftigen Wiesen. Beeindruckt durch die schöne Landschaft genossen wir alle die Fahrt. In Le Roselet, Stiftung für das Pferd, angekommen, ging es direkt auf die Terrasse, um von dort die vielen Pferde auf dem Trockenplatz zu beobachten. Nach dem feinen Mittagessen ging die Reise über Saignelégier – Delémont – Laufen weiter nach Münchenstein. Dort im Restaurant Seegarten, im Park im Grünen, genossen wir ein feines Stück Torte zum Kaffee. Danach verweilten wir noch ein wenig im schönen Park, genossen die Sonne und machten uns dann auf den Heimweg.

Wir danken der Gemeinde Hallwil ganz herzlich, dass sie uns den Ausflug alljährlich ermöglicht.

Dienstag, 31.07.2018Hallwil

Frauenverein am Kochen und auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Kurs spannender kochen mit Wildkräutern
Neun interessierte Frauen trafen sich an einem herrlichen Frühsommermorgen zum gemeinsamen Wildkräutersammeln und -kochen. Unter der Leitung von Moni Näf machten wir uns zuerst auf in Richtung Aabach, um Kräuter zu sammeln. Bereits hinter dem Schulhaus fanden wir die ersten essbaren Kräuter. Nach über einer Stunde hatten wir von Klee über Knoblauchrauke, Mohn, Wegerich bis zur Kamille eine bunte Palette gesunder Kräuter gefunden. Nun ging es in der Küche ans Kochen. Moni hat uns zwölf Rezepte mitgebracht, die wir nun in Gruppen kochten. Am Schluss konnten wir am hübsch gedeckten Tisch Brennesselsuppe, Wildkräuter im Backteig, Frischkäse-Kräuterbällchen, Wildkräuter-Polenta, Gundelreben-After-Eight etc. geniessen. Wir konnten viel lernen über die Vielfalt und den Nutzen der Kräuter, die vor unserer Haustüre wachsen.

Frauenvereinsreise in die Ostschweiz
Bereits vor sieben Uhr wurden wir vom Minibus von Merz Carreisen in Hallwil erwartet. Unser Ziel war die Straussenfarm in Mörschwil. Via Winterthur, teils über Land, machten wir in Seuzach einen Kaffeehalt, bevor es an den Bodensee weiter ging. Auf dem Bauernhof der Familie Eberle angekommen, wurden wir von Cornel durch den Betrieb geführt und erfuhren viel über seine verschiedenen Standbeine von der Rinderhaltung, Lämmeraufzucht, Obstbau bis zu den Straussen. Diese grossen Vögel imponierten uns sehr. Sind sie doch eher scheu, aber trotzdem sehr neugierig und keck. Wir konnten auch frisch geschlüpfte Mini-Straussen bewundern. Nach der sehr interessanten Führung und einem Stopp im Hofladen, bei dem das eine oder andere Straussenei gepostet wurde, fuhren wir weiter nach Staad. Dort wurden wir im Weissen Rössli erwartet. Auf der herrlichen Gartenterrasse direkt am See konnten wir unser feines Mittagessen geniessen. Frisch gestärkt ging unsere Reise nach Konstanz weiter. Dort hatten wir Zeit zur freien Verfügung, die auf verschiedenste Weise genutzt wurde. Nach einem ereignisreichen Tag trafen wir am frühen Abend wieder zu Hause ein.

Dienstag, 31.07.2018Leutwil

Mauersegler-Nistkästen am Schulhaus Leutwil

Text und Bild: Eing.

In den Sommerferien wurde die Fassade des Leutwiler Schulhauses neu gestrichen und somit das ganze Gebäude eingerüstet. Das war die Gelegenheit zuoberst an den Giebel zu gelangen.

Denn Dani Leutwyler, der Schulhausabwart, hatte seit Jahren Mauersegler entdeckt, die in der Giebelspitze einen Einschlupf gefunden hatten, um zu brüten. So holte er bei der Gemeindebehörde die Erlaubnis ein, Nistkästen zu montieren, damit weitere Mauerseglerpaare die Möglichkeit haben zu brüten.

Sicher haben Sie die wendigen Flugkünstler schon gesehen oder gehört. In den Morgen- oder Abendstunden fliegen sie im Verbund rasant und schrill rufend um die Häuser. Die Mauersegler, im Volksmund spricht man von «Spiiren», sind Langstreckenzieher, das heisst, sie sind nur von Ende April bis Anfang August bei uns zum Brüten. Dann ziehen sie über die Sahara bis ins südliche Afrika, sie fliegen bis zu 12 000 km, um dort den Winter zu verbringen. Im März treten sie wieder die weite Reise Richtung Norden an, um in Europa zu brüten. Die meiste Zeit verbringen die Segler im Flug, als Insektenfresser holen sie sich ihre Nahrung in der Luft, ebenso schlafen sie im Flug.

Dani Leutwyler und Philipp Knechtli montierten im Juli an der ostseitigen Fassade ganz oben am Gibel sechs Kästen. Der Natur- und Vogelschutzverein Dürrenäsch kam für die Kosten auf. Nun hoffen wir, dass die Mauersegler im kommenden Frühling die Nistkästen annehmen werden und über Jahre am selben Ort brüten, denn sie sind stark an den einmal ausgewählten Standort gebunden.

Dienstag, 31.07.2018Leutwil

Es war «Spitze»!

Text und Bild: Eing.

Überwältigt von einem unerwarteten Abschiedsfest mit Schülern, Eltern und Ehemaligen trat ich meine Pension an. Einige Prüfungen, die ich vorgängig mehr oder weniger gut hinter mich gebracht habe, ermöglichten mir nun den Eintritt in den «Club der alten Schachteln». Allen Helfern, so z.B. den Landfrauen, die zu diesem, für mich unübertroffenen Anlass beigetragen haben, sage ich: Ganz, ganz herzlichen Dank!

Gar vieli Chind han i unterrichtet,
aber do dervo händ scho anderi brichtet.
Jetz han i vo dere Schuel Abschied gnoh,
langi Zyt han i scho träumt dervo.

Am Mittwoch vor Schuelschluss, do isch es denn gscheh,
vieli sind cho, wo i scho lang nümm ha gseh.
Alli händ sich mit mir zäme über d`Pension riesig gfreut
und schiints heig kei Mönsch sis Erschiine bereut.

Zersch han i no müesse e Fahrprüefig bestoh,
ersch denn händ`s mi i «Club vo de alte Schachtle» entloh.
D`Chind händ mir mit em e Lied no erklärt,
dass sich au en Rentner no ab und zue bewährt.

I möcht allne Schüeler und de Ehemalige danke,
bi euch han i immer wieder chönne uftanke.
Au wenn`s für euch jetz komisch tönt
und i mängisch e chly z`viel ha ume g`stöhnt.

Im Gmeindrot, de Schuelpfleg, de Bevölkerig säg i:
Danke viel mol, dass i so lang ha dörfe bi euch sy.
Do bin i glücklech gsy und has au gnosse,
au wenn i öppe chly scharf ha gschosse.

E bsundere Dank goht aber a s`Schuelhuus Team,
für vieli bliibt so öppis nämli es Läbe lang e «Dream».
De Ufwand für mich, wo dir uf euch händ gnoh,
wird i mine Erinnerige no lang, lang bestoh.

Eure Brigitta Baumann

Dienstag, 31.07.2018Leutwil

Abschiedsfest für Brigitta Baumann

Text und Bild: Eing.

In der letzten Woche vor den Sommerferien wurde Brigitta Baumann von der Primarschule Leutwil mit einem Überraschungsfest verabschiedet.

Der Schulleiter Herr Wieser hat unsere Lehrerin nach der grossen Pause ins Restaurant Linde gelockt, damit wir heimlich alles für die Überraschung vorbereiten konnten. Als sie dort ein Gespräch führten, haben wir schnell alles aufgebaut – Tische und Stühle aufgestellt, Essen und Trinken aufgetischt. Dann kamen die Gäste: Behördenmitglieder, unsere Eltern, ehemalige Schülerinnen und Schüler. Auf die Sekunde genau kehrte Herr Wieser mit Frau Baumann zurück. Ihre Reaktion war unglaublich, denn sie war sehr überrascht.

Mit einem gemeinsamen Lied der Schüler und Kindergärtner fing die Feier an. Danach folgte ein Gedicht von uns Viertklässlern. Herr Wieser und Frau Müller würdigten das lange Schaffen von Frau Baumann. Anschliessend hatte unsere Lehrerin eine Fahrtauglichkeitsprüfung zu absolvieren. Wir tauschten sozusagen die Rollen, denn wir Schüler schlüpften in die Rolle der Tester. Wir hatten einen Parcours aufgestellt, Frau Baumann musste diesen ohne Unfall bestehen. Sie kämpfte sich mit ihrem Kartonauto durch viele Verkehrshindernisse und hat die Prüfung bestanden! Es konnte ihr ein gutes Abschlusszeugnis ausgestellt werden.

Zum Schluss beschrieb Herr Leutwiler die Lehrtätigkeit von Frau Baumann in einem Gedicht. Die vielen alten Klassenfotos, die gezeigt wurden, unterstrichen eindrücklich, wie lange vierundzwanzig Jahre wirklich sind. Alle Schüler und Kindergärtner sangen noch einmal im Chor. Bei herrlichem Sommerwetter und mit einem feinen Imbiss auf dem Pausenplatz unter der Linde klang das Fest für Frau Baumann aus.

Wir bedanken uns bei den Landfrauen, Herrn Leutwiler und Herrn Hunziker. Sie halfen uns, damit die Überraschung gelingen konnte.

4. Klasse: Alina, Dominic, Fabian, Flurina, Laurin M., Laurin S., Leo, Livio, Merlin, Mirjam, Nils, Pascal, Ronja, Somea.

Dienstag, 31.07.2018Leutwil

Erlebnisbesuch bei A.Vogel, Bioforce, Roggwil/TG

Text und Bild: Eing.

Die alljährliche Sommerreise des FTV Leutwils führte dieses Jahr an einen lehrreichen Ort. Mit Zug, Bus und Postauto erreichten die gespannten Frauen das Zentrum von A.Vogel, Bioforce, in Roggwil.

Nach dem mitgebrachten Apéro und der Begrüssung der Referentin gings weiter zur Kurzvorstellung von A.Vogel und seiner Philosophie und wie aus der Heilpflanze das Heilmittel entsteht. Ganz spannend war es zu erfahren, was die verschiedenen Heilkräuter alles bewirken. Fragen wurden gestellt und super beantwortet, sogar mit praktischen Gesundheitstipps und die Zeit verflog im Nu, so, dass man fast das Mittagessen vergass. Im Gewächshaus erwartete uns ein schön gedeckter Tisch und ein vitalstoffreiches 3-Gang-Menü sättigte die Mägen der Frauen. Danach gings weiter zum Rundgang durch den Schaugarten, wo man einen Einblick in die Heilpflanzenkulturen und in der Produktionsanlage in die Verarbeitung der Pflanzen erhielt. Nach dem Rundgang hatte man die Gelegenheit, im Shop allerlei guttuende Mittel einzukaufen und durfte sogar noch eine Geschenktasche mit nach Hause nehmen. Nach all diesen vielen Eindrücken fuhr die Gruppe nach St. Gallen und gönnte sich vor dem Weiterreisen noch einen feinen Drink. Dieser interessante und abwechslungsreiche Tag wird noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Dienstag, 31.07.2018Dürrenäsch

Rolf Lüscher leitet das Bauamt seit 15 Jahren

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Mit der Unterstützung von Hans Bertschi leitet Rolf Lüscher das Bauamt bereits seit 15 Jahren.

Für Mitarbeiter eines Bauamtes gibt es immer etwas zu tun. Die Arbeit ist abwechslungsreich und vielseitig, dazu sind spontane und flexible Einsätze auch oft am Wochenende nötig. Zu den wöchentlichen Routinen gehören die Verantwortung und Bewirtschaftung der ganzen Entsorgung, die Unterhaltspflege der Parkanlagen und des Friedhofs, sowie der Unterhalt der Bachläufe. Auch die Bekämpfung der sich ausbreitenden Neophyten (gebietsfremde Pflanzen) steht sein einigen Jahren ebenfalls auf dem Sommerprogramm. Jährlich wird mit der Landwirtschaftskommission besprochen, welche Strassen mit neuem Kies gefüllt werden müssen. Auch mit dem Ressortleiter des Gemeinderats wird jeweils beraten, welche Strassen an welchen Stellen repariert werden müssen, um grössere Schäden im folgenden Winter zu vermeiden. Um die Wasserversorgung im Dorf immer optimal zu gewährleisten, braucht es einige Reinigungsarbeiten. Das Dorf wird in vier Sektoren aufgeteilt, um die Kanalisation zu spülen und allfällige Schäden in den Leitungen festzustellen. Die Reinigung und Instandhaltung des Regenklärbeckens wird ebenfalls vom Bauamt erledigt. Rolf Lüscher, welcher nach 33 Jahren auf dem Bau zum Bauamt wechselte, bereut diesen Schritt in keinster Weise. Es war eine schöne Zeit, jedoch möchte er nicht mehr zurück. Den Kontakt zu der Bevölkerung schätzt er sehr. Er ist froh über die Unterstützung von Hans Bertschi, der in einem 20%-Pensum ebenfalls für das Bauamt tätig ist. Es gäbe oft Aufgaben, die zwei zusätzliche Hände verlangen. Hecken schneiden, die Bachuferbewirtschaftung oder auch das Aufhängen der Fahnen sind nur einige davon. Rolf Lüscher widmet sich zweimal im Jahr auch der Ablesung der Strom- und Wasserzähler. Im Juli und Dezember, wie oft auch an den Zügelterminen ist er zur Stelle, um die Genauigkeit der Daten sicherzustellen. Rund sechs Arbeitstage benötigt er pro Ableseperiode um alle Daten zu erfassen. Für diese Aufgabe sind meistens Abend- und Samstagseinsätze nötig, da noch nicht alle Häuser mit Aussenkästen ausgestattet sind. Für Rolf Lüscher ist dies aber kein Problem, schliesslich ist er sich Sondereinsätze gewohnt. Heftige Regen- oder Schneefälle richten sich schliesslich auch nicht nach seinen Arbeitszeiten.

Dienstag, 31.07.2018Zetzwil

Frühschoppenkonzert im Gasthof Bären

Text und Bild: Eing.

Rund ein Jahr nach dem letzten Frühschoppenkonzert im grossen Zelt beim Gasthof Bären in Zetzwil wurde am Sonntag, 08.07.2018, wieder geschunkelt, gesungen und gelacht. Die Staufbergmusikanten lockten auch dieses Jahr wieder sehr viele Besucher und Fans an und sorgten für eine gute und ausgelassene Stimmung im grossen Festzelt.

Schnell waren die Bänke gefüllt und es wurden noch zusätzliche Tische und Bänke auf der Wiese aufgestellt. Nach einem gelungenen Konzert bot Beny Huber, Sängerin der Staufbergmusikanten, die Bären-Wirtin Ruth Hunziker zu sich nach vorne auf die Bühne. Nebst dem Dank für diesen grossartigen Anlass durfte Ruth Hunziker zu ihrem heutigen Geburtstag die besten Glückwünsche und einen bunten Blumenstrauss entgegennehmen. Im Anschluss an das Konzert der Staufbergmusikanten erzählte Res Mäder, ehemaliger Homberg-Wirt, welcher auch im Einsatz war, einige Witze und sorgte damit für Lacher und einen kräftigen Applaus.

Als Theo Duss und Roli Kurzo von den Swissboys light die Gäste im Zelt mit einem lauten «Heia-Heia» begrüssten, wurde heiter mitgesungen, geschunkelt und getanzt. Stefan Lobsiger, Pfarrer der Gemeinden Zetzwil und Gontenschwil, unterstützte mit Klarinette, Ruth Hunziker und Res Mäder mit Schweizerörgeli und Akkordeon.

Alle Helfer waren gefordert, sei es der Service und die Crew am Buffet, die dafür sorgten, dass niemand auf dem Trockenen sass, oder das Team am Grill, welches mit Steaks, Würsten, Pommes und Fischknusperli – welche von Zihl-Max frisch gebacken wurden – für das leibliche Wohl sorgten. Wer mehr Lust auf ein Sonntagsmenü hatte, kam auch nicht zu kurz und konnte Braten, Nudeln und Gemüse geniessen. Ein grosses und vielfältiges Dessertbuffet rundete das Ganze ab.

Ein herzliches Dankeschön an den Küchenchef vom Bären, Günther Klemm, für den grossartigen Einsatz und der geleisteten Arbeit im Vorfeld und während des Anlasses! Ein grosses Dankeschön geht an die zahlreichen fleissigen, starken und unermüdlichen Helferinnen und Helfer rund um das Bärenteam, welche ehrenamtlich während fünf Jahren in Folge ein grossartiges und sehr gelungenes Fest auf die Beine stellten. Der Aufwand darf nicht unterschätzt werden und beginnt für viele schon einige Tage, wenn nicht Wochen im Voraus und endet erst einige Tage nach diesem Anlass.

Dienstag, 31.07.2018Region

Gemütlicher Treffpunkt im mittleren Wynental

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Selbstverständlich hat das «Kafi Bündten» im Alterszentrum in Oberkulm viel mehr zu bieten als Kaffee. Zum Znüni, zum Zmittag und auch zum Zvieri lädt das Bündten-Team bei diesen sommerlichen Temperaturen gerne auch zum gemütlichen Verweilen unter der schönen Pergola ein.

Ein gemütliches Kafi zum Zusammensitzen, Kontakte pflegen, Apéro trinken und einfach geniessen. Susanne Härdi vom Alterszentrum mittleres Wynental freut sich gemeinsam mit ihrem Team über das vielfältige Angebot, welches sie für ihre Gäste in den letzten Jahren stetig ausbauen konnten. Der Handwerker-Znüni-Pass ist ebenso beliebt wie die feinen Mittagsmenues oder die saisonal hausgemachten Erdbeertörtli. Das Kafi Bündten bietet alle zwei Wochen gemütliche Nachmittage mit musikalischer Unterhaltung. Diese Anlässe werden nicht nur von den Bewohnern sehr geschätzt. Das Restaurant hat 365 Tage geöffnet und richtet auf Anfrage gerne auch grössere Anlässe wie Vereinstreffen, Geburtstage oder Familienfeiern aus. Der grosszügige Aussenbereich, welcher mit einer schönen schattenspendenden Pergola gestaltet ist, bietet einen idealen und ruhigen Platz um einen Blick in die gluschtige Glacé- und Coupekarte zu werfen, oder ein erlesenes Glas Wein zu geniessen. Mit dem Erweiterungsbau wird dem Küchenteam künftig eine grosszügigere Küche zur Verfügung stehen. Susanne Härdi sieht positiv in die Zukunft und freut sich sehr, dass sich das kreative Küchen- und Serviceteam dann noch mehr entfalten kann.

Dienstag, 31.07.2018Region

After Sun 2018

Text und Bild: Eing.

Es war eine mutige Idee, die 2016 von einer Gruppe junger Erwachsener aus der Region in die Tat umgesetzt wurde: Eine grosse Party für Jung und Alt erschaffen – die Partyreihe «After Sun» war geboren.

Aus der Gruppe junger Erwachsener ist ein funktionierender Verein mit rund 60 fleissigen Mitgliedern entstanden. Dass es auch dieses Jahr eine Ausgabe des «After Sun» gibt, ist gar keine Frage mehr. Die dritte Ausgabe steigt am 7. und 8. September 2018 in Zetzwil. Inzwischen ist der Anlass eine feste Grösse in der Region und bestimmt schon in vielen Agenden eines breit gefächerten Publikums fett angestrichen. Im vergangenen Jahr tummelten sich an zwei Abenden rund 1700 Partygänger auf dem Festgelände. Wenn es nach den Veranstaltern geht, soll diese Zahl dieses Jahr noch höher ausfallen.

Um dieses Ziel zu erreichen, dürfen sich die Gäste am Freitag auf das DJ-Duo «Flava & Stevenson» und am Samstag auf die Top-DJane «Tanja la Croix» freuen. Wer weniger auf House-Musik zählt, kommt sicherlich nicht zu kurz. Denn auch dieses Jahr wird Volksrocker «Willy Tell» die Stimmung in der Gaudistube am Freitag zum Kochen bringen. Am Samstag sorgt die Gruppe «FreshAlpin» aus Österreich für gute Laune. Speziell für alle Besucher, die sich mit einer Mahlzeit stärken wollen, wird in der Gaudistube Raclette serviert. Auch an einem Grillstand wird es an der After Sun nicht fehlen.

Keine schlechte Idee also, sich bereits früh genug ein Ticket zu sichern: ab sofort möglich unter www.eventfrog.ch. Weitere Infos finden Sie unter www.after-sun.ch.

Dienstag, 31.07.2018Reinach

Papa Moll wurde herzlich im Bärenmarkt empfangen

Text und Bild: Jennifer Loosli

Im Kino war der liebenswerte, tollpatschige Papa Moll ein voller Erfolg. Im Bärenmarkt Reinach aber der noch viel grössere! Die Kinder warteten alle gespannt auf Papa Moll und waren total aus dem Häuschen, als sie ihn sahen. Spass war an diesem Nachmittag garantiert.

Viele glückliche Gesichter waren an diesem wunderbaren Sommernachmittag vor dem Bärenmarkt in Reinach zu sehen. Alle Kinderaugen waren auf ihn gerichtet: Papa Moll. Der Star des Nachmittags stellte sich gleich selbst hinter die Bar und kreierte mit den Kindern leckere und gesunde Frucht-Smoothies. Aus Ananas, Äpfeln, Melonen und vielen weiteren Früchten konnte jedes Kind seinen individuellen Smoothie herstellen. Es wurde geschnippelt, püriert und die eigene Smootie-Flasche mit lustigen Stickern verziert. Papa Moll zauberte aber nicht nur Smoothies, sondern alberte mit den Kindern umher. Da wurde der Einkaufswagen schnell zum Rennauto umfunktioniert und umhergerast. Aber auch viele Fotos durften die Kleinen mit ihrem Idol schiessen oder eine Autogrammkarte mit nach Hause nehmen. Nach der Begegnung mit dem tollpatschigen Papa Moll und spannenden Bastelaktionen konnten die Kinder beim Mal-Wettbewerb teilnehmen und lässige Preise für die ganze Familie gewinnen. Papa Moll schickt die Gewinnerfamilie dieses Jahr inklusive einer Übernachtung ins Alpamare. Ein Familien-Eintritt ins Schongiland, Papa-Moll-Bücher oder Puzzles sind weitere Preise.

Dienstag, 31.07.2018Menziken

Artfremde Pflanzen – Verbreitung und damit verbundene Probleme

Text und Bild: Eing.

Obwohl seit Jahrzehnten ein grosses Thema, verstehen beim Wort Neophyten viele nur Bahnhof. Auf allen Ebenen finden deshalb schweizweit Informations- und Beratungstage statt, um die Bevölkerung zu informieren und auf die Problematik der gebietsfremden, speziell invasiven Pflanzen hinzuweisen.

Viele dieser Pflanzen und Sträucher sind recht schön anzuschauen, locken Insekten an, bieten ihnen Nektar und erwecken dadurch den Eindruck ein sinnvoller Bestandteil unserer natürlichen Umgebung zu sein. Schmetterlinge können sich am Sommerflieder jedoch nur eine kleine Zwischenverpflegung holen, müssen aber für ihre Nachkommen (Raupen) andere Pflanzen suchen, da die Blätter für sie ungeniessbar sind. Die Sträucher produzieren unzählige Samen, welche durch den Wind verbreitet werden. Diese Samen gedeihen dann als Nebenerscheinung in unseren Blumentöpfen und wachsen aus kleinsten Ritzen zwischen den Steinen. Besonders deutlich erkennt man solche Kolonien entlang von Autobahnen und Eisenbahnlinien, wo ein fast andauernder Luftzug herrscht. Auf gleiche Weise verbreiten sich die Kanadischen Goldruten (Bild). Diese bilden zusätzlich im Boden ein hartnäckiges Wurzelgeflecht mit unterirdischen Trieben, welche nach dem Entfernen nur schwer verrotten.

Kirschlorbeer (Lorbeerkirsche) entwickelt nach der Blüte dunkle Früchte, welche von Vögeln verzehrt, und so weiter verbreitet werden. Dadurch entstehen, quasi gratis, neue Gebüsche und Hecken, welche anfänglich als immergrüne Pflanzen praktisch erscheinen mögen. Will man sie später entfernen, stösst man auf heftigen Widerstand, da aus den Wurzelstöcken und den Ausläufern immer wieder neue Büsche entstehen. Nach demselben Prinzip verbreitet sich auch der Runzelblättrige Schneeball (Bild), dessen Blätter rauh und matt aussehen und deren Blattunterseite grau und behaart ist. Auch diese Sträucher werden heute nicht mehr verkauft, sondern werden in vielen Gärten noch toleriert, da sie wie geschenkt daherkommen und nicht übel aussehen. Die Pflanzenblätter können zudem allergische Reaktionen auslösen.

Leider machen Wind und Vögel mit der Verbreitung dieser invasiven Neophyten vor unseren Wäldern nicht halt, und der Forstdienst muss sich mehr und mehr mit den Angriffen aus unserer Zivilisation auseinandersetzen, was grundsätzlich mit Aufräumarbeit verglichen werden muss. Besonders deutlich stechen diese gebietsfremden Pflanzen im Winter hervor, wenn die einheimischen Laubbäume keine Blätter tragen.

Besondere Aufmerksamkeit und entsprechende Vorsicht verlangen: Ambrosia, Asiatischer Knöterich und Essigbaum.

Wer sich zum Thema genauer informieren will, findet unter der Internetadresse www.pollenn.ch wertvolle Tipps und Unterstützung für die eigene Liegenschaft. Siehe auch: www.pollenn.ch – Stadt Uster, www.neophyten-schweiz.ch

In Zusammenarbeit mit der Naturschutzkommission Menziken

Dienstag, 31.07.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Allgemeine Kurse

Schweisskurs – hartes Eisen weich wie Butter AL-489
Daten: Sa, 08. und 15. September 2018
Zeit: 09.00–16.00 Uhr, Kosten: Fr. 340.–
Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon Leitung: Peter Schneebeli

Weidenflechten – Dreidimensionales Herz AL-537
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 08.00–11.30 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 25.–)
und/oder

1-2 Windlichter AL-538
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 13.30–17.00 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 20.– pro Windlicht)
Kursort: Ehrenbolgen 1, 6027 Römerswil
Leitung: Christa Felder
Anmeldeschluss: 11.10.2018

Gesundheitskurse

Alle Gesundheitskurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt!

Wirbelsäulengymnastik GE-542
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 17.30–18.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–                  

Wirbelsäulengymnastik GE-543
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 18.50–19.50 Uhr, Kosten: Fr. 150.– 

Wirbelsäulengymnastik GE-544
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2018
Zeit: 17.30–18.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Wirbelsäulengymnastik GE-545
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2017
Zeit: 18.50–19.50 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

NIA – getanzte Lebensfreude GE-539
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 18.30–19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Pilates GE-540
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2018
Zeit: 18.20–19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Kraft der inneren Ruhe GE-541 – Meditation mit Klangschalen
Daten: 10 x mittwochs, ab 24. Oktober 2018
Zeit: 18.30–20.00 Uhr
Kosten: Fr. 230.–

Aquapower mit Rebecca GE-546 – Medical-Fokus Bauch und Rücken
Daten: 11 x donnerstags, ab 06. September 2018
Zeit: 13.20–14.05 Uhr,
Kosten: Fr. 275.– inkl. Eintritt

Sprachkurse in Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch

Detaillierte Angaben zu allen Kursen unter: www.vhs-hitzkirch.ch, Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00, E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen

Literaturabend – «Der letzte Schnee»
Zwei ältere Männer, Paul und George, stehen an ihrem alten Schlepplift, der einst Weltklasse war. Aber jetzt bleibt die Kundschaft aus und so philosophieren sie über den fehlenden Schnee, über die aussterbenden Bündner Dörfer und das Verschwinden der guten alten Zeiten. Wir diskutieren über das neue Buch des erfolgreichen Bündner Autors Arno Camenisch, geschrieben in jenem Gemisch aus Hochdeutsch, ein wenig Bündner Dialekt und einigen romanischen Einsprengseln, das ihn berühmt gemacht hat. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch
Leitung: Helene Büchler-Mattmann 
Montag, 17.09.2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–

Die Jungsteinzeit – Grundwissen zum Leben der «Pfahlbauer» vor 8000-4000 Jahren in der Schweiz
Vor 80 Jahren wurden am Ufer des Baldeggersees grössere archäologische Grabungen durchgeführt. In der Seeematt in Hitzkirch, im Seezopf bei Retschwil und in Baldegg kamen 1938–39 jungsteinzeitliche Dörfer mit reichem Fundmaterial zum Vorschein. Populär wird diese Periode auch Pfahlbauerzeit genannt. Othmar Wey, Archäologe und Dozent an der Uni Bern, vermittelt in einer dreiteiligen Vortragsserie Basiswissen zur Jungsteinzeit in der Schweiz.
Donnerstage, 08./15. und 22.11.2018, jeweils 19.30–21.00 Uhr
Schulhaus Mosen, Kosten Fr. 80.–
Anmeldung beim Sekretariat bis spätestens 22.10.2018.

Führung durch die Rega-BasisBesichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld.
Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können.
Samstag, 26.01. 2019, 15.00–17.00 Uhr
Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr
Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt)
Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Dienstag, 31.07.2018Beinwil am See

Der Plattenstrasse-Flohmarkt findet zum 2. Mal statt

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 8. September darf von 11.00 bis 16.00 Uhr an der Plattenstrasse in Beinwil am See wieder gestöbert, gefunden, degustiert und gekauft werden.

Im September 2017 hatte der Plattenstrasse-Flohmarkt in Beinwil am See seine erfolgreiche Premiere. Organisiert von Raffaella Sauter vom Bioladen Gsund&Guet, TaB und Freunden, geht der bunte Markt dieses Jahr am 8. September von 11.00 bis 16.00 Uhr in die zweite Runde. Angeboten wird Allerlei, wie Secondhand-Kleider, Antiquitäten, Trödel, Bücher, Comics, Instrumente, Schallplatten, CDs und DVDs, Blumen, Selbstgemachtes und, und, und … Aber auch Feines aus dem Bereich Essen und Trinken von kleinen Produzenten gibt es an verschiedenen Ständen zu entdecken. Live-Musik und weitere Attraktionen (u. a. Filmvorführungen, Programm folgt) warten entlang der Plattenstrasse auf Gross und Klein. Mit eigenem Beizli zuständig für das allgemeine kulinarische Wohl ist, wie im vergangenen Jahr, das Team des Restaurants Platte um Jeannette Soland.

Wer gerne selbst mit einem Stand dabei sein möchte, es sind noch Plätze frei! Anfragen und Anmeldungen per E-Mail (info@naturkostlaedeli.ch) oder Telefon (062 771 47 67) bei Gsund&Guet, Plattenstrasse 26, 5712 Beinwil am See.

Dienstag, 31.07.2018Gesundheit

Physiotherapie

Bild: Zvg

Hüpfen und Anderes macht wieder Spass: Die Physiotherapeuten des Spitals Menziken betreuen, begleiten und beraten Patienten fachkompetent, welche an Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Nervensystems oder an Krankheiten der inneren Organe leiden. Weiter spezialisieren sie sich durch jährliche Weiterbildungen in verschiedenen Fachbereichen, um das Therapieangebot einerseits zu erweitern und andererseits stets auf dem neusten wissenschaftlichen Stand zu bleiben.

Beckenbodentraining nach dem bewährten BeBo® Konzept - in der Gruppe oder in Einzeltherapie
Für viele Frauen und Männer ist ihr Beckenboden ein eher unbekanntes Körpergebiet. Wussten Sie, dass der Beckenboden mitverantwortlich ist für unser Körpergefühl, unsere Haltung, unsere Figur und somit auch für unser inneres und äusseres Erscheinungsbild? Die meisten wissen, wie sie z. B. ihre Bauchmuskeln trainieren können. Eher unbekannt ist dagegen, wo der Beckenboden liegt oder wie er trainiert werden kann. Der Beckenboden ist der muskulöse Boden der Beckenhöhle beim Menschen. Das Beckenbodentraining richtet sich an Frauen, die nach einer Geburt oder im Alter Probleme mit einer Inkontinenz haben. Durch das richtige Alltagsverhalten und gezieltes Beckenbodentraining kann diese Problematik angegangen werden. Ein «gesunder» Beckenboden wirkt sich ausserdem positiv auf den Rücken, die Haltung und das Sexualleben aus. Somit kann das Beckenbodentraining auch präventiv angewendet werden. Der Vorteil einer Gruppentherapie liegt weiter auch darin, dass die Teilnehmenden nicht nur von den Anregungen des Physiotherapeuten profitieren, sondern gemachte Erfahrungen im vertrauten Rahmen gegenseitig ausgetauscht werden können.

Auch für Männer
Die Einzeltherapie für den Beckenboden richtet sich gleichermassen an Männer, wie auch an Frauen. Neben diversen Übungen haben Sie im Spital Menziken die Möglichkeit sich mit Biofeedback- und Elektrostimulationsmethode behandeln zu lassen. Hierbei wird eine Sonde eingeführt, welche die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur misst und visuell darstellt. Dabei kann die eigene Muskelanspannung auf dem Bildschirm beobachtet werden, was den Lernprozess beschleunigt. Bei der Methode durch Elektrostimulation wird ein kleiner Impuls abgegeben, wodurch wahrgenommen werden kann, wie sich das richtige Anspannen vom Beckenboden anfühlt.

Kontakt und Anmeldung über das Sekretariat der Physiotherapie: 062 765 31 91 oder angela.afonso@spitalmenziken.ch, bei Fragen werden Sie an einen Physiotherapeuten vermittelt.

Asana Gruppe
Spital Menziken
5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Dienstag, 31.07.2018Kinderapotheke

Wenn das Verdauungssystem aus dem Lot gerät

Bild: ZVG

Gerade noch ist das Kind quietschfidel, in der nächsten Sekunde erbricht es, hat Durchfall oder gar beides zusammen. Für das Kind ist das oft eine erschreckende Situation. Für die Eltern bedeutet dies trösten und sich kümmern, aber auch Wäsche und Hände waschen im Dauertakt. Dazu kommt die Sorge um das Kind. So unangenehm der Brechdurchfall ist, in den meisten Fällen ist die Erkrankung unproblematisch und hört nach ein paar Tagen von selbst wieder auf. Erbrechen und Durchfall kommen bei Kindern in jedem Alter häufig vor. Sie reagieren oft bereits auf Kleinigkeiten, denn der kindliche Magen ist noch sehr empfindlich. Ein zu kaltes Getränk, verdorbene Lebensmittel, zu viel durcheinander gegessen, Vorfreude und besondere Erlebnisse gehören zu den oft harmlosen Ursachen der Erbrechen. Der Verzehr von zu viel Obst kann Durchfall auslösen.

Durchfall kann aber auch eine typische Begleiterscheinung beim Zahnen, bei Erkältungen, z.B. einer Mittelohrentzündung, oder anderen fieberhaften Infekten sein. Der Brechdurchfall wird meist durch Viren ausgelöst. In der Regel dauert das Erbrechen 1 bis 2 Tage, während der Durchfall noch einige Tage länger anhält. Dabei birgt das Erbrechen wegen des hohen Flüssigkeitsverlustes meist das grösste Risiko. Durch fehlende Flüssigkeitsaufnahme kann es zur Austrocknung des Körpers kommen, was besonders bei Kleinkindern schnell lebensbedrohlich werden kann. Daher ist die wichtigste Massnahme der Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes. Das Kind muss viel trinken, am besten immer wieder in kleinen Mengen. In der kinderapotheke sind fertige Trinklösungen erhältlich, die alle wichtigen Mineralstoffe, Wasser und Zucker enthalten. Wenn das Kind nicht trinken will, verabreichen Sie die Lösung mit dem Löffel oder mit einer Spritze (ohne Nadel) in den Mund. Nach 3 bis 4 Stunden ist der Körper des Kindes in der Regel wieder mit Flüssigkeit versorgt. Säuglinge sollen weiter gestillt werden. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr ist häufiges Händewaschen und besondere Sauberkeit oberstes Gebot. Und: Kinder mit Brechdurchfall müssen zu Hause bleiben. Beobachten Sie das Kind gut, denn Verschlechterungen können schnell gehen. Lassen Sie sich in der kinderapotheke beraten und begleiten. Oder suchen Sie gegebenenfalls einen Arzt auf.

Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Dienstag, 31.07.2018Region

Erlebnisreiche Sommerferien mit dem Ferienspass

Text und Bild: Eing.

Schon sind die letzten Kurse des Ferienspass Homberg 2018 zu Ende. Zurück bleiben viele Erinnerungen und Eindrücke und natürlich die Vorfreude auf den nächsten Sommer! Auch in diesen Sommerferien haben viele Kurse, Ausflüge und Events die schulfreien Tage zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

Danke allen, die teilgenommen haben. Es hat Spass gemacht mit euch!

Herzlichen Dank auch an alle Kursleiter/-innen, Helfer/-innen und an unsere treuen und grosszügigen Sponsoren, die den Kindern diese vielseitigen und tollen Erlebnisse möglich gemacht haben!

Dienstag, 31.07.2018Region

Seit Mitte Juni fliesst «s’Rynecher Bier»

Text und Bild: Eing.

Am 16. Juni öffnete die «BrauGarage» neben dem Reinacher Hotel Schneggen und dem Gemeindehaus ihre Türen. Seither fliessen «s‘Rynecher Bier» und weitere Sorten.

Nach dem kompletten Umbau des kleinen Gebäudes hat Fritz Züger mit seiner Partnerin, Franziska Meyer, Mitte Juni die «BrauGarage» mit angegliedertem Biergarten eröffnet. Liebhaber von handwerklichem Bier kommen in der ehemaligen, kleinen Autogarage voll auf ihre Rechnung. Täglich fliessen aus dem grossen Zapfhahn nebst dem Rynecher Bier fünf bis sieben weitere Sorten kreativ hergestellter Biere von mild über herb bis dunkel.

Köstliche Verpflegung
Passend dazu zaubert Franziska Meyer kulinarisch passende Köstlichkeiten aus der kleine Küche: Bierbrottaschen, Rynecher Chäschüechli, Bretzel und Weisswürste. Zur Ergänzung locken selber hergestellte Muffins mit einem Kaffee. Der Umbau des Gebäudes befindet sich in der Schlussphase. Bald steht im Obergeschoss auf Reservation ein Raum für Gruppen zur Verfügung.

Vorläufig wird «s’Rynecher Bier» noch bei «RabenBrau» in Gränichen gebraut. Nach den Sommerferien ist dann auch die Brauanlage in Reinach betriebsbereit. Damit können die Gäste der «BrauGarage» einmal alle zwei Wochen den Braubetrieb verfolgen. Im lauschigen Biergarten finden im September an Sonntagnachmittagen Platzkonzerte mit frischer Blasmusik statt. Dazu gibts Rynecher Bier vom Zapfhahn, Pouletspiesse, Weisswürste und Bretzel. Aktuelle Informationen zu den Konzerten sind im Internet unter www.braugarage-reinach.ch zu finden.

Feierabendbeiz
Wirt und Brauer Fritz Züger will die «BrauGarage» in Reinach als täglich geöffnete Feierabendbeiz positionieren. Die gleichermassen gemütliche wie ungewöhnliche Schenke ist von Montag bis Donnerstag ab 17 Uhr bis zirka 22 Uhr geöffnet, am Freitag bis 23 Uhr. Am Samstag geht das Bier von 16 bis 23 Uhr und am Sonntag von 16 bis zirka 21 Uhr über den Tresen. Zurzeit ist eine Teilzeitstelle frei mit einem Pensum von 40 Prozent. Weitere Auskünfte dazu sind ebenfalls im Internet zu finden.

Dienstag, 31.07.2018Beinwil am See

4 Herren unterwegs für die Gemeinde Beinwil am See

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wissen Sie, wer in Ihrer Gemeinde den Strom abliest? Vielen ist diejenige Person nicht bekannt und dennoch gibt es sie, die zahlreichen Ableser, die alljährlich den Verbrauch von Wärme, Strom und Wasser in Schweizer Wohnungen und Häusern ablesen.

Bei den meisten Unternehmen muss der Ableser keine bestimmten fachlichen Qualifikationen erfüllen. Vor der Auftragsvergabe findet allerdings für die neuen Ableser in der Regel zunächst eine Schulung durch das Dienstleistungsunternehmen statt. Auf jeden Fall ist es aber sinnvoll, ein Gefühl für Technik zu haben. Ausserdem sind die Ableser in den Haushalten vor Ort tätig und haben laufend mit Menschen zu tun – entsprechend wichtig sind ein freundliches Auftreten und ein gepflegtes Äusseres. Im Regelfall lassen sich die Arbeitszeiten recht flexibel einteilen. Wichtig ist, dass die Aufträge, die man bekommt, innerhalb der festgelegten Zeitspanne erfüllt werden. Jedes Jahr macht die Gemeindeverwaltung die Bevölkerung im Dorfheftli darauf aufmerksam, wann die Ableseperiode wieder beginnt. Meist brauchen sie zwischen zwei und drei Wochen, das heisst ca. 4 Minuten pro Haus, um in allen Häusern in Beinwil den Strom abzulesen. Der Nebenjob als Ableser ist saisonabhängig, in Beinwil am See ist dies zweimal im Jahr der Fall (Sommer und Winter). In Böju übt diese Tätigkeit nicht nur eine Person aus, sondern gleich vier: Werner «Zadi» Hintermann (6 Jahre), Urs Wälti (seit 4 Jahren), Mario Gobbi (4 Jahre), und Franz Estermann (2½ Jahre) sind als Stromableser in Böju unterwegs. Werner Hintermann liesst selbst keine Zähler mehr ab. Er ist Zählermanager und tippt die Zahlen der drei Stromableser in das Abrechnungsprogramm ein. Die vier Herren nutzen ihre Rentnerzeit für diese Tätigkeit. Mit Fahrrad, Auto oder Roller fahren sie die Wege zu den verschiedenen Häusern ab. Da bei vielen Häusern im Innern abgelesen werden muss, sind sie darauf angewiesen, dass die Leute auch zu Hause sind und ihnen Zutritt zum Stromkasten gewähren. Da gab es teilweise schon witzige Bekanntschaften. Urs sollte einer Dame helfen, ihre Leintücher zusammenzufalten oder die Kindersicherung einer Waschmaschine zu entriegeln. Teilweise müsse der Keller fast umgestellt werden, damit sie an den Stromkasten heran kommen. Doch erwähnen müssen die Stromableser von Böju auch, dass 99% der Menschen sehr freundlich und verständnisvoll seien. Auch bei Wohnungswechseln und Umzügen ist es wichtig, dass die drei hinzugezogen werden, um die Genauigkeit der Daten sicherzustellen. Aus diesem Grund haben die Böjuer auch oft an Zügelterminen einige Aufgaben zu erledigen. Im Gegensatz zu früher, wo alles schriftlich festgehalten wurde, werden heute einige Daten elektronisch an die Gemeinde übermittelt. Alles habe Vor- und Nachteile, so Werner, weniger Papierkrieg zwar, jedoch sei dafür die Übersicht mit den übermittelten Daten oft etwas schwieriger. Allen dreien gefällt bei dieser Tätigkeit vor allem der Kontakt zu den Menschen und dass man das Dorf mit all seinen verborgenen Winkeln sehr gut kennen lernt.

Dienstag, 31.07.2018Beinwil am See

Alle wollten noch einmal Sandlädeli-Luft schnuppern

Text und Bild: Thomas Moor

Seit 45 Jahren geschlossen, aber nicht in Vergessenheit geraten: Das Sandlädeli an der Sandstrasse 52 A in Beinwil am See wurde dank Franziska und Christian Hänni sowie «Zeitreisen Beinwil am See» aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst. Was für eine emotionale Reise in die Vergangenheit!

«Jesses neii, das isch jo de Wahsinn.» Dora Zimmerli-Gloor traute ihren Augen kaum, als sie das für drei Tage wieder zum Leben erweckte Lädeli an der Sandstrasse 52 A betrat. Die Regale waren fast wie früher mit Liebe und exakter Ausrichtung mit allerlei Lebensmitteln und Artikeln für den täglichen Gebrauch gefüllt. Übrigens nicht nur zur Zierde. «Diese Artikel kann man kaufen», wie Franziska und Christian Hänni, die Hausbesitzer und Gastgeber sagten. Sie haben das Dickicht vor dem Haus gelichtet und den Laden für die Öffentlichkeit wieder auf Vordermann gebracht. Und die Leute kamen in Scharen, um ganz viele schöne Erinnerungen rund um den Quartierladen von Alice und Emil Gloor-Köhli wieder wach werden zu lassen. Alte Liebe rostet nicht! Wie wahr. Viele Anekdoten wusste dabei die eingangs erwähnte Dora Zimmerli-Gloor zu erzählen. Sie ist die Tochter der damaligen Ladenbesitzerin, ist mit dem Sandlädeli gross geworden und hat damals viel Zeit im Ladenlokal verbracht.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 30.07.2018Zetzwil

Kennen Sie Aloisia Volmering ... die neue Zetzwiler Bürgerin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Aloisia Volmering und ihr Ehemann Norbert wurden an der letzten Gemeindeversammlung eingebürgert. «Wir sind keine Rosinenpicker und geben deshalb das deutsche Bürgerrecht ab» war eine Aussage des Paares. Aloisia bringt sich bereits in der Kulturkommission ein. Man konnte sie an den Sommerserenaden im Wuhr kennen lernen. Sie hat keine Mühe, vor vielen Menschen zu sprechen. Aus diesem Grund nahm sie auch die Anfrage des Gemeinderates für die Bundesfeieransprache an.

Aloisia, was gab den Ausschlag für deine Erstaugustrede?
Erst war ich einfach überrascht über die Anfrage des Gemeinderates. Ich bat um ein paar Tage Bedenkzeit. Bald war mir klar, dass ich die Chance nutzen wollte und dass mein Hauptthema «Die Schweiz aus der Sicht eines Neubürgers» sein würde.

Was ist dir sonst noch wichtig im Leben?
Selbstzufriedenheit ist mir sehr wichtig. Auch Offenheit untereinander und Kritikfähigkeit haben für mich grosse Bedeutung. Dann natürlich mit meinem Partner zusammen eine gute Zeit zu haben mit gemeinsamen Unternehmungen und Interessen.

Wo kommst du ursprünglich her?
Ich komme aus Nordrhein-Westfalen. Ich bin in Biemenhorst, einem sehr kleinen und ländlichen Ortsteil von Bocholt, einer Stadt an der deutsch-holländischen Grenze, aufgewachsen. Da ist alles topfeben. Die höchste Erhebung ist die Mülldeponie (lacht).

Was war der Grund für den Umzug in die Schweiz?
Mein Mann wurde 1987 von einer Schweizer Firma angeworben. Wir haben daraufhin den Wohnsitz mit unseren zwei kleinen Kindern auf die deutsche Seite von Rheinfelden verlegt. Als für uns klar war, dass wir bleiben würden, zogen wir nach Küngoldingen. Dort wohnten wir bis vor acht Jahren. Als dort immer mehr Hochhäuser gebaut wurden und das Ländliche der Gemeinde immer mehr verloren ging, wechselten wir nach Zetzwil.

Was waren die grossen Herausforderungen in deinem Leben?

Der Umzug an die Schweizer Grenze mit zwei kleinen Kindern, ohne ein hilfreiches Umfeld und weit weg von Zuhause, war eine Riesenherausforderung. Auch Bildung war in meiner Jugend schwierig zu handhaben. Auf dem Land gab es nur wenig Möglichkeiten für eine gute Ausbildung. Ich habe eine Lehre als Maschinenbauzeichnerin absolviert. Zeitgleich habe ich mein Fachabitur in Abendschule erworben. Im Anschluss danach habe ich ein Betriebswirtschaftsstudium als Fernstudium plus einem Jahr an der Wirtschaftsuniversität absolviert. Ich habe mir alles auf dem zweiten Bildungsweg aneignen müssen. Das ist aber alles lange her. Inzwischen bin ich eine pensionierte Schulleiterin.

Womit kann man deine absolute Begeisterung wecken?
Alles, was mit Kultur zu tun hat: Musik, klassisches Theater. Dann auch die Natur mit Flora und Fauna sowie die Berge. Ich liebe es, draussen meine Seele baumeln zu lassen und zu geniessen. Ich habe für Birdlife Vogelbeobachtungen gemacht und für das Naturama an der Renaturierung der Aue Chly Rhy mitgearbeitet.

Was könntest du in deinem Leben am ehesten entbehren?
Am ehesten kann ich darauf verzichten, noch viel im Rampenlicht zu stehen. Diese Zeit ist vorbei. Es darf jetzt alles ruhiger werden.

Worauf freust du dich am meisten, wenn du an die Zukunft denkst?
Darauf, dass mein Mann in ein paar Jahren auch pensioniert wird und dass die Einbürgerung bald durch ist.

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?
Ja, da liegt tatsächlich Eines. Ich lese zwar nie im Bett. Es ist ein Reiseführer über den Spreewald in Ostdeutschland.

Wie fühlst du dich jetzt nach der Einbürgerung in Zetzwil?
Wir fühlen uns jetzt schon als Schweizer, obwohl es noch nicht offiziell ist. Für uns ist klar, dass hier unsere Heimat ist und wir hier bleiben wollen. Deshalb auch die Abgabe des deutschen Bürgerrechts.

Montag, 30.07.2018Gontenschwil

Kennen Sie Ruedi Bolliger ... den Altfriedensrichter?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Ruedi Bolliger steht noch heute auf und meldet sich zu Wort, wenn ihm etwas gegen den Strich geht. Den grössten Teil seiner Lebenszeit verbrachte er am Gontenschwiler «Stadtbach» und die Aussage am Ende seiner Amtszeit, dass «die schmutzigsten Geschäfte von jenen Menschen gemacht werden, die mit allen Wassern gewaschen sind», bestätigt den Philosophen in ihm. Gleichzeitig sprüht er vor Vitalität und der Schalk springt ihm aus seinen Augen.

Ruedi, was sind die hauptsächlichen Aufgaben eines Friedensrichters?
Der Friedensrichter schlichtet und vermittelt, wenn es um das Zivilrecht geht. Er ist da, um bei Vertragsrechten, Vermögensforderungen und Ehrverletzungen Klarheit zu schaffen. Er ist die Erstinstanz für Kostenerhebung, Zuständigkeitsabklärung und Fallverwaltung. Bei Bedarf leitet er ein Verfahren ein. Vorher hört er aber zu, schlichtet, versucht nachhaltige Lösungen zu finden und teure Prozesse abzuwenden. Für das Strafrecht ist der Friedensrichter heutzutage nicht mehr zuständig.

Was hast du daneben beruflich gemacht?
Ich war Schreiner und habe mich später noch zum Holztechniker weiter gebildet. Bei Florian Weber gestaltete ich Arztpraxen und Labors. Die letzten Arbeitsjahre war ich in der Alu Menziken beschäftigt. Meine Abteilung schloss aber ihre Tore vor meinem Rentenalter. Ich wurde frühzeitig pensioniert und habe mir danach, auf Anregung meiner Ehefrau, zuhause eine Werkstatt eingerichtet. In dieser arbeite ich heute noch gern.

Welche persönlichen Eigenschaften muss ein Friedensrichter mitbringen?
Gerechtigkeitssinn, Verschwiegenheit, Menschlichkeit und Vorbildfunktion. Beim Holz habe ich gelernt mit «Chnörzen» umzugehen. Als Friedensrichter habe ich diese dann unter den Menschen wieder gefunden.

Welches waren die schwierigen Momente als Friedensrichter?
Erbschaftsstreite waren jeweils schwierig zu führen. Auch Nachbarschaftsstreite wegen Bäumen waren immer sehr emotional. Da werfen sich die Leute «Schlötterlig» an den Kopf wegen Schattenwurf und Holzwert eines Baumes. Diese Streitigkeiten haben mit dem verdichteten Bauen zugenommen. Auch über 150-jährige Grundbucheinträge, welche den heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen, machen die Arbeit komplex und bedürfen oft unentgeltlicher Rechtsberatung.

Was war spannend und hat dir Freude bereitet?
Das Friedensrichteramt war für mich eine Lebensschule. Es gab zu meiner Zeit viel Ermessensspielraum für den Friedensrichter und man hatte mehr Möglichkeiten um gemeinsam nachhaltige Lösungen zu finden. Jedes Verfahren, das mit einem Vergleich abgeschlossen werden konnte, war für mich ein Erfolgserlebnis.

Hattest du einen beruflichen Wunschtraum?
Ich wäre gerne Bauer oder Pianist geworden. Beides habe ich mir im Alter ein wenig erfüllt. Ich habe mir nach der Pensionierung ein Pferd gekauft. Mit dem Rössli Arabell hatte ich eine besondere Mensch-Tier-Verbindung. Reiten und Fahren über Felder und durch Wälder, waren schönste Naturerlebnisse. Heute bin ich noch Mitglied der Nostalgie Kavallerie Schwadron 1972 als Museumshandwerker. Auch den Pianisten habe ich ein bisschen verwirklicht. Ich habe irgendwann ein Klavier gekauft, nehme seither Klavierunterricht und übe fast täglich. Irgendwann möchte ich mich noch an einen Flügel setzen können (schmunzelt).

Was ist für dich eine bedeutende Errungenschaft der letzten Jahrzehnte für die Menschheit?
Durch die rasante Entwicklung der elektronischen Hilfsmittel ist unser Leben, auch dank Teilzeitarbeit, viel flexibler und freier geworden.

Worauf freust du dich, wenn du am Morgen aufwachst?
Auf das Riesengeschenk des Lebens.

Was sind für dich die grossen Herausforderungen im Alter?
Mein Vorsatz lautet: Statt dem Leben mehr Tage, den Tagen mehr Leben zu geben.

Was hat dich in letzter Zeit beeindruckt?
Das war der Vortrag einer Theologin über den «Mut zum unzeitgemässen Leben». Themen wie Demut, Achtsamkeit, Gelassenheit und Dankbarkeit haben mich dabei sehr angesprochen. Diese sind tiefgründig und begleiten mich nun.

Gibt es etwas, das du dir wünschst?
Ich wünschte mir einen regelmässigen Austausch unter alleinstehenden Frauen und Männern zu Themen des Lebens. Dieser müsste von einer örtlichen Organisation, z.B. von der Kirche, ins Leben gerufen werden.

Was könntest du heute am ehesten entbehren oder abgeben?
Übermässiger Konsum. Mich bringt die Einfachheit im Leben weiter. Mein Haus würde ich abgeben, wenn ich meine Schreinerwerkstatt betreiben könnte.

Was ist für dich die Frage aller Fragen?
Wie viel Wachstum verträgt unsere Region? Der quantitative kommt leider immer noch vor dem qualitativen Wachstum.

Montag, 30.07.2018Menziken

Tolle Erlebnisse mit dem Ferien(s)pass Menziken/Burg

Text und Bild: Eing.

Die Ferien(s)pass Zeit ist wieder vorbei. Die Schüler haben lustige, spielerische und spannende Momente erlebt. Sie durften wandern, Tiere entdecken, basteln, Sportarten schnuppern, Zaubertricks erlernen, LKW fahren, fischen, Schokolade giessen, tanzen, klettern und vieles mehr.

Diese vielfältigen Angebote wurden ermöglicht durch geschätzte Anbieter, Helfer und Freiwilige, durch Vereine und die Gemeinden Menziken und Burg und natürlich durch unsere Sponsoren. Im Namen der Kinder und des OK Ferien(s)pass Menziken/Burg, vielen herzlichen Dank.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Montag, 30.07.2018Gesundheit

Die chirurgische Ausbildung

Bild: Archiv Dorfheftli

Operieren ist ein Handwerk. Um dieses zu erlernen, braucht es eine lange intensive Ausbildung, gute Lehrer und auch etwas Talent. Die Ausbildung beginnt mit dem Erwerb der theoretischen Grundlagen im mindestens sechs Jahre dauernden Medizinstudium, wobei die ersten beiden Jahre hauptsächlich die naturwissenschaftlichen Grundlagen gelehrt, danach alle Teilbereiche der Medizin angeschnitten werden. Im letzten Jahr des Studiums absolviert man ein Praktikum an einem Spital mit den Fächern Chirurgie, Innere Medizin und einem Wahlfach.

Nach dem Abschlussexamen ist man zwar Arzt, hat aber bisher chirurgisch-handwerklich allenfalls mal einen Wundhaken gehalten und steht erst am Anfang einer Ausbildung, die noch viele – zum Facharzt mindestens sechs – Jahre dauert, ohne eine sich danach noch anschliessende Spezialisierung von mehreren Jahren.

Dies gilt natürlich auch für fast alle anderen Facharztausbildungen in der Medizin. In dieser Facharztausbildung wird man in der Chirurgie durch viele Assistenzen langsam ans eigene Operieren herangeführt, welches man dann mit leichten Eingriffen, natürlich immer unter Anleitung eines erfahrenen Chirurgen, beginnt. Hat man den für die Facharztreife geforderten «Katalog» durchoperiert, kann man frühestens nach sechs Jahren die Prüfung ablegen und darf fortan ohne Aufsicht durch einen erfahrenen Chirurg eigenständig operieren.

Meist erfolgt jedoch noch eine Spezialisierung von mehreren Jahren, z.B. in der Traumatologie, mit gleichem Prozedere: anschauen, mitmachen, unter Aufsicht selbst operieren. Auch danach erfolgt wiederum eine Prüfung.

Durch den Erwerb der handwerklichen Fertigkeiten hat man jedoch nur eine Teilkompetenz der Chirurgie erlangt. Die viel schwieriger zu erreichende ist die richtige «Indikationsstellung». Das heisst, zu entscheiden, wer von einer Operation profitiert und wer nicht. Und bei welchem Patienten welches Operationsverfahren anzuwenden ist, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Das Erlangen dieser Kompetenz ist ein Prozess, der viel länger dauert als die handwerklichen Fähigkeiten aufzubauen und der viel mit Erfahrung zu tun hat.

Eigentlich wie in vielen anderen Berufssparten auch.

Leider finden heute immer weniger junge Studienabsolventen in die Chirurgie. Es ist immer noch wenig vereinbar mit Teilzeitarbeit, vor allem während der Facharztausbildung, aber auch danach.

Hier ist es an den grossen Ausbildungskliniken, Arbeitszeitmodelle zu etablieren, die es z.B. auch Frauen ermöglichen – 70 % der Medizinabsolventen sind heute Frauen – in die Chirurgie zu gehen.

Dr. Michael Kettenring

Montag, 30.07.2018Region

Ein Jubiläumsjahr für die Garage Gloor AG

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die erfolgreiche VW-Vertretung in Gontenschwil kann in diesem Jahr neben 60 Jahre Betriebsjubiläum und 70 Jahre VW-Import in der Schweiz auch die internen Jubiläen der treuen Mitarbeiter feiern.

Für ein erfolgreiches Unternehmen braucht es kompetente Mitarbeitende und gute Teamarbeit. Roland Gloor schätzt die Arbeit seiner treuen Mitarbeiter sehr und betont wie wertvoll es ist, wenn diese dem Unternehmen über Jahrzehnte treu bleiben. Bereits seit 40 Jahren wartet und repariert Rolf Bolliger die Fahrzeuge kompetent. Er blieb über all die Entwicklungen im Fahrzeugbau stetig am Ball und verfügt somit über sehr wertvolle Erfahrungswerte. Stefan Hascher arbeitet seit 10 Jahren im Betrieb und ist im Kundendienst und der Werkstatt als Serviceleiter tätig. Wo handwerklich gearbeitet wird, fallen auch administrative Aufgaben an. Seit 10 Jahren ist Ruth Frey für die Administration und den Empfang zuständig. Um diese Jubiläen gebührend zu feiern und den Mitarbeitenden für ihren Einsatz zu danken, ist bereits ein interner Anlass geplant. Neben den laufenden Sonderangeboten von VW Schweiz, möchte Roland Gloor in diesem Jahr auch seinen treuen Kunden mit zusätzlichen Aktionen danken. Der persönliche Kontakt und das Vertrauen haben einen grossen Stellenwert in dieser Branche. Für die Garage Gloor AG ist neben den Serviceleistungen und dem Verkauf von PKW und Nutzfahrzeugen auch die Vermietung von Transportern und Kleinbussen ein wichtiges Segment. Für den Wochenendausflug oder einen Tag auf dem Bike beispielsweise, wurde vor kurzem ein VW Multivan in die Mietflotte aufgenommen. Mit Markise, Veloträger, Stühlen und Tisch ausgestattet, der ideale Begleiter für Ausflüge und kurze Reisen. Mit einfachem Aufwand bietet das praktische Fahrzeug eine sehr komfortable Schlafmöglichkeit. Der 2.0 TDI DSG Multivan Freestyle mit 150 PS ist ausserdem mit Navigationsgerät und einer Anhängerkupplung ausgestattet. Zu den aktuellen und neuen Modellen wie dem VW T-Roc, dem VW Polo oder dem ab Herbst 2018 erhältlichen VW Touareg gibt das kompetente Team der Garage Gloor AG gerne detaillierte Auskunft.

Montag, 30.07.2018Boniswil

Jugendfest 2019 – Einladung zur 1. Beizlisitzung

Text: Eing

Das Jugendfest in Boniswil findet vom 28. bis 30. Juni 2019 unter dem Motto «Zeitreise» statt. Es soll wie letztes Mal ein Festgelände mit verschiedenen Beizlis entstehen. Gerne laden wir alle Interessierten zu einer ersten Information auf Dienstag, 11. September 2018, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal ein.

Ansprechpersonen von Seiten des OKs sind Daniel Hunziker, Vorsteher Gemeindewerk und Monika Hermann, Gemeinderätin (moni.hermann@bluewin.ch).

Wir freuen uns auf viele gute Ideen!

Montag, 30.07.2018Schongau

60 Mann/Frau leisten professionelle Löscharbeit

Text: Eing., Bild: Website Regiowehr Aesch

Wir, Familie Wechsler-Schoch vom Oberschongauer Pfarrhaus, möchten der Regiowehr Aesch und allen dafür ausgerückten Männern und Frauen, sowie dem Samariterverein Schongau von ganzem Herzen danken! Wir sind überwältigt von Eurer absolut professionellen Arbeit, Eurem schnellen Einsatz, Eurer Rettung unseres schönen Hauses, aber auch dankbar für so viele, liebe und aufbauende Worte.

DANKE FÜR EURE HILFE!!!

Montag, 30.07.2018Haustier

Zecken-Alarm!

Bild: Pixelio.de

Dieses Jahr sind Zecken besonders aktiv. Wie das Bundesamt für Gesundheit BAG meldet, sind auch im Kanton Aargau die Ansteckungen mit dem gefährlichen Enzephalitis-Virus (FSME), der von Zecken übertragen wird, auf dem Vormarsch!

Zecken sind blutsaugende Parasiten, welche Menschen und Tiere befallen können. Sie gehören zu den Spinnentieren und leben in Bodennähe. Sie «lauern» im Unterholz, auf Gräsern, Büschen und Sträuchern. Zwischen März und November sind sie besonders aktiv.

In Europa gibt es vor allem drei Zeckenarten:

  • Der gemeine Holzbock: lebt als Freilandzecke in Wäldern, Parks, hohen Wiesen und Wegrändern und kann sowohl Kleintiere wie auch Menschen befallen
  • Die braune Hundezecke: befällt bevorzugt den Hund
  • Die Auwaldzecke: befällt vor allem grosse Haus- und Wildsäugetiere, aber auch Hunde.

Der eigentliche Zeckenstich ist relativ harmlos und kann zu Rötung, Juckreiz und Schwellung führen. Gefährlich sind die Erkrankungen, die von infizierten (!) Zecken übertragen werden. Dazu gehören:

  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine durch das FSME-Virus ausgelöste Krankheit, die bei Patienten zu einer Hirnhaut- oder Gehirn-Entzündung führen und tödlich enden kann.
  • Borreliose, eine durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöste Infektionskrankheit. Die Bakterien können bei Infizierten jedes Organ, das Nervensystem und die Gelenke sowie das Gewebe befallen.
  • weitere Krankheiten: es gibt noch viele weitere Krankheiten, die von Zecken übertragen werden können, dazu gehören Babesiose, Ehrlichiose und Anaplasmose.

Schutz vor Zecken
Schützen Sie sich und Ihren Liebling vor Zeckenbefall:

  • Impfung: der Mensch kann sich gegen FSME impfen lassen, nicht aber gegen Borreliose. Beim Hund ist es gerade umgekehrt: für den Hund gibt es eine Impfung gegen Borreliose, nicht aber eine gegen FSME.
  • Geschlossene und deckende Kleidung, v.a. lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen
  • Auftragen eines Antizeckenmittels (verleiht einen vorübergehenden Schutz)
  • Meiden von hohem Gras, Gebüsch und Unterholz (insbesondere feuchte Stellen)
  • Nach jedem Aufenthalt in der Natur den Körper nach Zecken absuchen
  • Haustiere regelmässig mit entsprechenden Mitteln gegen Parasitenbefall behandeln

Was tun bei Zeckenbefall?
Entfernen Sie die Zecke so schnell als möglich, denn Keime überträgt sie erst nach mehreren Stunden des Blutsaugens. Je früher sie aus der Haut kommt, desto geringer ist also die Gefahr zu erkranken. Fassen Sie die Zecke mit einer Pinzette, Zeckenzange oder einem Zeckenhaken möglichst nahe der Bissstelle und ziehen Sie sie langsam nach oben heraus.

Vorsicht: niemals Öl oder ähnliches verwenden, denn dadurch erhöht sich die Gefahr einer Erregerübertragung. Aber vor allem: keine Panik! Nicht alle Zecken sind Krankheitsträger! Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Tierarzt, wenn Sie nach einem Zeckenbiss ungewöhnliche Symptome feststellen.

Tierarztpraxis Opher Berger, Schorenstrasse 11a, 5734 Reinach

Montag, 30.07.2018Menziken

Gesucht: Neue Mitglieder für die Kirchenpflege

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am 25. November 2018 finden im Rahmen der Gemeindewahlen auch die Kirchgemeindewahlen statt. Bei dieser Gesamterneuerungswahl stellt sich Ruth Steiner der Wahl zur Präsidentin. Da zwei Mitglieder ihre Funktion in der Kirchenpflege per Ende Jahr beenden, werden dringend neue Mitglieder gesucht.

«Es wäre sehr schade, wenn für die Aufgaben der Kirchenpflege Menziken-Burg ein Kuratorium errichtet würde», sagt Ruth Steiner, welche sehr engagiert auf der Suche nach neuen Mitgliedern ist. Denn ist die gesetzliche Mindestanzahl von vier ehrenamtlichen Kirchenpflegemitgliedern unterschritten, wäre dies die Konsequenz. Alle Personen, welche der reformierten Kirche angehören und mindestens 16 Jahre alt sind, können Kirchenpfleger werden. Ab dem 12. August ist das Sekretariat der Kirchgemeinde wieder zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Corinne Rupp und Jolanda Furrer erteilen interessierten Personen gerne Auskunft zum Amt. Ruth Steiner freut sich über alle Interessierten, welche auf sie zukommen und das Gespräch suchen. Die Ressorts werden für die kommende Amtsperiode 2019 bis 2022 neu aufgeteilt. Jedes Mitglied soll seine Stärken einsetzen, wo es kann und wo es ihm Freude macht. Der zeitliche Aufwand ist je nach Ressort unterschiedlich, jedoch sind in der Regel rund 12 Sitzungen im Jahr geplant. Die Anwesenheit und Mitarbeit beim Abendmahl oder Anlässen wie dem alljährlichen Basar können ebenfalls zu den Aufgaben gehören. Ruth Steiner war zwölf Jahre lang Sonntagsschullehrerin und hat die stetigen Veränderungen in Familien und auch in der Kirche miterlebt. Die modern gestalteten Familiengottesdienste, sowie die klassischen Gottesdienste liegen ihr sehr am Herzen. Die Kirche soll für alle suchenden Menschen offen sein.

Montag, 30.07.2018Menziken

Wieder ein toller Event: Mutterschiff Openair legendair

Text und Bild: Thomas Moor

Mutterschiff Openair, legendair! Die 16. Ausgabe ist bereits wieder Geschichte. Die Leinen sind los, das Mutterschiff hat sich aus seinem Heimathafen verabschiedet. Applaus für einen weiteren tollen Event, der sich erfolgsmässig nahtlos an die vorherigen Austragungen einreiht!

Immer wenn man glaubt, das Ende der Fahenstange sei erreicht, schüttelt die Crew des Menziker Openairs Mutterschiff «ganz frech» weitere Trümpfe aus dem Ärmel und legt noch, zwei, drei Schippen nach. Nicht nur, was die musikalischen Acts betrifft. Mit Death by Chocolate, Churchhill, Erwin und Edwin u.a. hatte man wieder so etwas von einem goldenen Händchen. Auch wenn es um die Gestaltung des Geländes im Herzog-Areal geht, übertreffen sich die Mutterschiff-Macher von Jahr zu Jahr aufs Neue. Eine ganze Menge Holz hat die Mutterschiff-Besatzung nämlich auch für die jüngste Ausgabe wieder verbaut – mit Fantasie, Kreativität und ganz viel Herzblut. Die Besucher staunten und die Bands waren von der Kulisse restlos begeistert. Kein Wunder forderten alle Bands, die am Freitag auf der Hauptbühne auftraten, vom Publikum einen Spezialapplaus für die Mutterschiff-Crew. Diese hat mit ihrem Einsatz eindrücklich bewiesen, dass aus etwas Kleinem etwas ganz Feines werden kann. Dabei werden auch die Jüngsten unter den Openair-Besuchern jeweils speziell willkommen geheissen. Mit Sandkasten, Schaukel, Rutschbahn, Kinderschminken und nicht zuletzt natürlich dem Konzert mit Christian Schenker, der ein wunderbares Gespür für die Welt der Kinder hat. Der bunte Mix zeichnet das Menziker Openair Jahr für Jahr aus. Farbe ins Mutterschiff brachte bei der 16. Ausgabe auch das Künstler-Duo Mira Tschaeni und Michael Husmann, welches während der drei Festivaltage ein grosses Gemälde gestalteten. Dass auch der Kleinkunst Platz eingeräumt wird, spricht für die innovative Mutterschiff-Crew.

Jakob Heymann, dem Liedermacher aus Bremen, fiel die Ehre zu, das Openair 2018 anlässlich der Kleinkunstnacht am Donnerstag zu eröffnen und die Besucher an Bord willkommen zu heissen. Wortgewandt, facettenreich und mit viel Gefühl präsentierte der Gewinner des Oltner Kabarett-Castings die Höhen und Tiefen des Menschseins und die Vielfältigkeit des Lebens. Danach war die Reihe an Mr. Kontrabass, Musik-Kabarettist Philipp Galizia. Der Freiämter wusste mit seinem Programm «Nachtschatten» und Geschichten rund um die mysteriöse Bahnhöfli-Bar, mit Wortwitz und minimaler Gestik zu überzeugen. Begleitet wurde er am Piano von Alois Bürger. Fazit: «Mutti» zeigte sich auch bei der jüngsten Ausgabe wieder von seiner besten Seite. In diesem Sinne: Schiff ahoi!

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 30.07.2018Meisterschwanden

Eggendampfer

Text und Bilder: Eing.

Wir gratulieren zum erfolgreichen Schulabschluss:

3. Real a (Titelbild)

3. Sek. a:



3. Sek. b:



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