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Freitag, 15.12.2017Kinderapotheke

Immuntherapie mit Spenglersan

Bild: ZVG

Der Begründer der Immuntherapie mit Spenglersan, Carl Spengler, war nicht nur begeisterter Sportler und Stifter des Davoser Spengler Cups, sondern auch Arzt und Forscher. Über Jahrzehnte erforschte er Anfang des 20. Jahrhunderts die Tuberkulose und beschäftigte sich damit verbunden intensiv mit unserem Immunsystem. Viele Faktoren dieses faszinierenden, aber auch sehr komplexen Organsystems wurden gar erst in seiner Forschungszeit entdeckt.

Anlässlich der «spanischen Grippe», der Grippeepidemie 1918, entwickelte er mit den sogenannten «Spenglersanen» ein damals völlig neues Therapiekonzept zur Modulation des Immunsystems. Das wohl bekannteste war damals und ist auch heute noch das Arzneimittel Virus influencae A comp., mit dem er den Krankheitsverlauf wesentlich verkürzen und erleichtern konnte. Auch zur Prophylaxe setzte er es schon damals mit grossem Erfolg ein.

Bei diesen «Spenglersanen» handelt es sich um abgeschwächte und stark verdünnte Krankheitserreger, die das Immunsystem im Akutfall unterstützen, oder mittels regelmässiger Anwendung auf sanfte Weise stimulieren und für den Ernstfall trainieren. Sehr gut bekannte Anwendungsgebiete sind Erkältungen, grippale Infekte, Lippenherpes oder Heuschnupfen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl anderer Einsatzmöglichkeiten für «Spenglersane» – wir beraten Sie dazu gerne in Ihrer kinderapotheke!

«Spenglersane» wirken über die Haut respektive Schleimhaut. Sie können dadurch sehr einfach für die ganze Familie, bei Kindern bereits ab dem Säuglingsalter, und genauso für Frauen in der Schwangerschaft eingesetzt werden. Sei es in Form eines Mund- oder Nasensprays oder durch Einreiben in der Ellenbeuge – gemeinsam finden wir die für Sie und Ihre Familienmitglieder passende Lösung.

Mirjam Balimann, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 15.12.2017Reinach

Reges Markttreiben beim Bahnhof in Reinach

Text und Bild: jennifer Loosli

Trotz schlechten Wetterverhältnissen wurde der Markt an der Bahnhofstrasse in Reinach von vielen gut gelaunten Gästen besucht. Es herrschte reges Treiben am Markt und die Besucher genossen das Flanieren entlang der Marktstände.

Die Schnäggeschränzer luden die Gäste in ihr warmes Zelt ein, um mit einem Glühwein oder nicht-alkoholischen Getränk anzustossen. Die Metzgerei Burkard grillte gut riechende Bratwürste und die Valiant Bank verteilte heisse Getränke und Süssigkeiten. Die kulinarische Seite hielt also für die Marktbesucher diverse Köstlichkeiten und Klassiker bereit: Glühwein, Punsch, Bratwurst, Raclette, Suppe und Co. Nebst Essen gab es Deko-Artikel bei Schärer & Co., Holzschalen, warme Mützen und vieles mehr. Auch die Töffchläuse ratterten dieses Jahr wieder durch die Bahnhofs-Meile. Dieses mal leider nicht mit ihren Harleys, weil das Wetter es nicht zuliess. Dafür mit ihren Quads und kleinen Traktoren, die sie wunderbar weihnachtlich schmückten. Immer wieder ein Publikumsmagnet, wenn die Wyna-Valley Freebiker vorbei kommen. Die Herzen schlugen bei den Kids höher, als sie das Karussell sahen oder sich beim Coiffure Hunziker schminken lassen konnten. Die Reinacher lassen sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen, nur weil es regnet! Der Sonntag am Bahnhof war gut besucht und ein Treffpunkt für Jung und Alt.

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Freitag, 15.12.2017Schongau

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text: Eing.

Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-512
Dieser exklusive Kurs bietet die Möglichkeit, Kerzenständer, Gartenobjekte, Feuerkörbe o.Ä. herzustellen. Daten: Sa., 17. und 24. März 2018, Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr. Kosten: Fr. 340.– . Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli, Schlosser.

Schriftenkurse für Erwachsene AL-513
Wir beginnen mit der eigenen Handschrift und entwickeln sie weiter ... mit Schwung ... lieber eckig oder rund ... auch mal zusammenhängend ... damit ein eigenes Schriftbild weiterentwickelt werden kann. Kennenlernen von sechs bis acht Schriftbildern – mit Mustern und Verzierungen schmücken – Stiftkunde – Schreiben mit Text. Daten: Do., 19. 04., 24. 05. und 21. 06. 2018. Zeit: 19.30 – 22.00 Uhr. Kosten: Fr. 180.– inkl. Material. Kursort: Schulhaus Mosen. Leitung: Doris Scherrer.

Allgemeine Kurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Pilates GE-515: Daten: 8x donnerstags, ab 22. Februar 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Wirbelsäulengymnastik GE-516: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 17.30 – 18.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Literaturabend: «Hier können Sie im Kreis gehen»
Im Alter von 91 Jahren täuscht Johannes Kehr Demenz vor und kommt ins Pflegeheim. Er will gewappnet sein, wenn er bald nicht mehr über sein Leben wird bestimmen können. Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit des Pflegepersonals; dabei schaut er auf Stationen seines langen Lebens zurück, welches fast das ganze 20. Jahrhundert umfasst. Ein literarisch feinfühliges Debut, beobachtungsstark und intensiv. Wir diskutieren über den Roman von Frédéric Zwicker (Nagel & Kimche, 2016, 159 Seiten). In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek. Leitung: Markus Diebold. Montag, 05. 03. 2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–.

Von Menschen und Gärten
Literarischer Vortrag mit Sarah Fasolin, Journalistin. Sarah Fasoloin, die Autorin von «Gartenreiseführer Schweiz» und «Traumgärten der Schweiz. Menschen und die Gärten ihres Lebens» erzählt von ihrer 7-monatigen Reise durch die spektakulärsten Gärten der Schweiz. Mit schönen Bildern, Musik und zugleich fachlichem Tiefgang berichtet sie die Beziehung zwischen Menschen und ihren Gärten. Sie zeigt, warum Gärten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Montag, 23. 04. 2018, 19.30 Uhr, Blumen Röthlin, Hitzkirch, Kosten Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 07. 04. 2018.

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern
Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16. 06. 2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–.
Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19. 05. 2018.

Freitag, 15.12.2017Beinwil am See

Die Poststelle soll im Zentrum von Böju bleiben

Text und Bild: Jennifer Loosli

3100 Einwohner wohnen in Beinwil am See. Davon haben 2120 die Petition «Unsere Post soll bleiben» unterschrieben! Die Gemeinde Beinwil kämpft dafür, dass die Poststelle im Zentrum von Beinwil bestehen bleibt.

Die elektronische Kommunikation und die gestiegene Mobilität führen dazu, dass sich das Verhalten der Postkunden kontinuierlich verändert. Heute werden vermehrt Postdienstleistungen rund um die Uhr nachgefragt und Postgeschäfte werden von immer mehr Kunden auf elektronischem Weg erledigt. Daher wird das Netz kontinuierlich weiter entwickelt, um den veränderten Kundenbedürfnissen auch künftig gerecht werden zu können. Pünktlich zur Weihnachtszeit übergab der Gemeinderat ein kleines Geschenk an die Post. 2120 Stimmen kamen bei der Petition «Unsere Post soll bleiben» zusammen. Weil die Nutzung der örtlichen Poststelle auf einem unbefriedigenden Niveau liegt, soll die Poststelle in Beinwil am See geschlossen werden. An einem anderen Standort, in einer anderen Dimension und neuen Partnern aber wieder eröffnet werden. Leider aber nicht mehr am Zentrumsplatz von Beinwil am See. «Mit Sparen kann man keine Firma retten», so der Gemeindeamman Peter Lenzin. Es wurde vom Gemeinderat vorgeschlagen, im Postschalter ein SBB-Reisezenter oder einen kleinen Kiosk zu integrieren, um wieder mehr Gewinn erzielen zu können. Noch ist nichts entschieden! Die Post wird weiterhin mit den betroffenen Gemeinden zusammen arbeiten und so gut es geht auf die Wünsche eingehen, um den verschiedenen Anspruchsgruppen gerecht zu werden.

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Freitag, 15.12.2017Menziken

Karl Weber: Ein Blick zurück auf das alte Menziken

Text und Bild: Thomas Moor

Als «Mechu Samelis Adolfe Karl III.» ist er der Mehrheit der Menziker Bevölkerung wohl nicht bekannt – als «Spengler-Kari» dann doch schon eher. Die Rede ist von Karl Weber, der an der Neuen Bahnhofstrasse 15 einen Spengler- und Sanitärbetrieb führte, den er vor zehn Jahren stilllegte.

Ein weiterer Traditionsbetrieb also, den er in seine Liste aufnehmen musste. Eine Liste mit Menziker Betrieben und Liegenschaften, die von der Bildfläche und aus dem Ortsbild verschwunden sind. Dass Webers Spenglerei- und Sanitärbetrieb nicht von der vierten Generation weitergeführt wurde, hatte seinen einfachen Grund. Webers Sohn hatte zwar Spengler gelernt, sich beruflich dann aber anders orientiert und ein Osteopathie-Studium gemacht. Heute führt dieser eine eigene Praxis. «Ein Nachfolger familienseitig war also nicht in Sicht, dafür ein Übernahmeangebot für die Geschäftsliegenschaft durch das örtliche Elektrounternehmen Hediger». Eine Lösung, die für Weber über alles gesehen besser nicht hätte sein können.

Die einzigartige Vielfalt von früher
Man müsse nach vorne schauen, wie es heute immer und überall wieder heisst. Und trotzdem lohnt sich auch ein Blick in die Vergangenheit durchaus. So wie es Karl Weber 2007 gemacht hatte, als er den Schlüssel zu seiner Firma, die er 1974 von seinem Vater Karl übernommen hatte, zum letzten Mal drehte. Ja, das waren noch Zeiten, als sein Vater und vor ihm sein Grossvater den Spenglereibetrieb führten und der Amerikanerhof, wie das Gebäude südlich des Menziker Bahnhofs hiess, mit seiner Kolonialwarenhandlung (bis in die Siebzigerjahre) auf der einen Seite und der Kaffeerösterei auf der anderen Seite, in voller Blüte stand. So, wie viele andere Menziker Betriebe auch. «Wieviele florierende Geschäfte es damals gab, habe ich erst im Verlaufe meiner Recherche richtig wahrgenommen», wie Karl Weber sagt. Eine Tatsache, welche auch das Pulikum seiner Vortragsreihe «Heiteres, Kurioses und Ernstes aus alt Menziken» immer wieder in grosses Staunen versetzte. 20 Lebensmittelläden, 24 Landwirte, 9 Bäckereien, 5 Metzgereien, 7 Schuhmacher, 6 Kleidergeschäfte, 5 Arztpraxen, 2 Taxi- und Carunternehmen sowie eine Puppenklinik hat er gezählt. Menziken hatte in der Tat einiges zu bieten. Übrigens figurieren am Ende von Spengler-Karis Liste auch noch 20 Mäusefänger. Eine heitere und nicht ganz ernst gemeinte Kategorie, bei welcher ihm die Lacher der Zuhörer jeweils sicher sind.

Grosses Interesse an der Menziker Geschichte
Strasse für Strasse hat er in Menziken abgeklappert und sich jene Gebäude und Handwerkerbetriebe aufgelistet, die im Dorf ansässig waren, heute aber verschwunden sind. Auch umgebaute Gebäude hat er sich akribisch notiert. Alle gesammelten Daten hat er anschliessend auf seinen grossen Ortsplan übertragen. Auf diesem befinden sich nun die verschiedenfarbigen Punkte für Laden- und Gewerbebetriebe, die nicht mehr existieren, für noch bestehende gewerblich genutzte Gebäude und für Neubauten. Innerhalb eines Jahres hatte er alle Daten unter Dach und Fach. Das Resultat ist eindrücklich: 170 Betriebe sind von der gewerblichen Landkarte verschwunden. An ganz viele hat Spengler-Kari noch Kindheitserinnerungen. Genau so, wie an deren Besitzer, über welche er ebenfalls viele Anekdoten zu erzählen weiss. Nicht zuletzt auch dank Informationen, welche ihm aus der Bevölkerung zugetragen wurden. Gerne hätte er sich noch weitere Informationen via des damals noch existierenden Handwerker- und Gewerbevereins Menziken verschaffen wollen. «Aber da ist nirgends ein Archiv, geschweige denn noch Unterlagen vorhanden». Sein Werk sei längst nicht mehr aktuell, wie Spengler-Kari betont. Vor zehn Jahren hat er einen Schlussstrich unter seine Nachforschungen gezogen. «Die Situation hat sich in dieser Zeit natürlich weiter verändert», wie er sagt. Mit dem Erzähltal-Auftritt 2017 im reformierten Kirchgemeindehaus hat Karl Weber seine Vortragsserie, die am 14. Oktober 2011 anlässlich des Ortsbürgeranlasses zusammen mit Historiker Peter Siegrist selig im Menziker Gemeindesaal seine Premiere hatte, nun beendet. Überrascht sei er gewesen ob des grossen Publikumaufmarsches. Erstaunlich auch, wieviele junge Zuhörer sich für die Geschichte von alt Menziken interessierten.

Freitag, 15.12.2017Reinach

Erhard Basler - einst Schreiner, heute Künstler

Text und Bild: jennifer Loosli

Er besass 30 Jahre lang eine eigene Schreinerei in Hunzenschwil. Malte nebenbei aber leidenschaftlich gerne. Heute malt er nur noch und zwar Portraits von Komponisten und Musikern von früher. Jedes ein Einzelstück mit einem individuellen, selber gemachten und farblich angepassten Rahmen.

Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Cecilia Bartoli. Alles berühmte Komponisten und Musiker aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Diese und viele mehr porträtiert Erhard Basler seit 15 Jahren in seinem Atelier in Pfeffikon. Die grosse Leidenschaft, das Malen, erkannte der gebürtige Suhrer mit 16 Jahren. Er fing an, sich Kunstbücher zu kaufen und erlernte Tag für Tag neue Techniken. Er besuchte nie eine Kunstschule oder Zeichnungskurse. Autodidaktisch eignete er sich die wichtigsten Themen an. Las jedes Kunstbuch durch. Begann während dem Malen zu interpretieren, fing künstlerisch an zu denken und zu handeln. Am Anfang befasste er sich mit Landschaften und Stillleben. Damals spachtelte er die vielen verschiedenen Farben auf die Leinwände. Heute benutzt er Pinsel und Ölfarben für seine Portraits. Etwas anderes als alle anderen wollte er malen. Auf die Idee mit den Portraits kam er, als er begann klassische Musik zu hören. Er selbst sei überhaupt nicht musikalisch! Er höre den Musikern lieber zu, als selbst Musik zu machen. Es sei aber wichtig, die Komponisten und Musiker gut zu kennen, um sie zeichnen zu können. Er befasst sich mit jedem einzelnen Künstler. Seiner Mimik, der Haltung, den Augen. Während dem Malen der Komponisten müsse aber totale Stille um ihn herum sein. Er höre lieber klassische Musik in seiner Freizeit, mit einem Glas Rotwein in der Hand. Für eines seiner Werke braucht er 30 bis 40 Stunden. Er legt die Bilder aber auch gerne ein paar Tage beiseite. Somit sieht er wieder Details, die noch ausgebessert werden können.

Erhard Basler brachte eines Tages ein Instrument zum Schätzen zu «Musik Grossenbacher» in Reinach. So kamen Heinz Grossenbacher und Erhard Basler ins Gespräch. Der 87-Jährige durfte seine Kunstwerke für ein Wochenende ausstellen und bestaunen lassen. Die Umgebung bei Musik Grossenbacher war wie für die Gemälde geschaffen! Die verschiedenen Blockflöten, Geigen und Ukulelen waren perfekt für die Gemälde der Musiker und Komponisten. 32 Kunstwerke stellte Erhard Basler an der Vernissage aus, die auch gekauft werden konnten.

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Freitag, 15.12.2017Hallwil

50. Chlauschlöpfwettbewerb in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 10. Dezember fand in Hallwil auf dem Schulhausplatz zum 50. Mal der Chlauschlöpfwettbewerb statt. Dabei liessen sich Geisslechlöpfer und Zuschauer nicht von Sturm und Regen abhalten.

Dieses Wettchlöpfen war ein ganz Besonderes, denn es war genau das 50. Mal, dass dieser Brauch in Hallwil durchgeführt wurde. Das erste Hallwiler Chlauswettchlöpfen fand im Jahr 1968 beim Bahnhof statt. Allerdings herrschten wahrscheinlich an den vergangenen Anlässen kaum je so stürmische und regnerische Wetterbedingungen, wie an diesem Sonntag. Dies hinderte jedoch niemanden, dieses Jubiläum mit Freude durchzuführen. 37 Teilnehmer/-innen nahmen an diesem Wettbewerb teil. Verschiedene Alterskategorien vom Kindes- bis zum Rentenalter traten gegeneinander an, Mädchen und Frauen chlöpften in einer eigenen Kategorie. Drei erfahrene Chlöpfer amteten als Juroren und bewerteten die Wettkämpfer, sodass am Schluss eine Rangliste erstellt werden konnte. Dabei wurde unter anderem auf folgende Kriterien geachtet: Der Stand des Chlöpfers sollte weder blockiert noch unruhig sein und sich im vorgezeichneten Kreis von einem Meter befinden. Die Geissel sollte möglichst horizontal gezogen werden und darf mit dem Boden nicht in Berührung kommen. Die Knallgeräusche der Geissel müssen rhythmisch, etwa gleich laut und in nicht zu rascher Geschwindigkeit erfolgen.

In der Turnhalle befand sich eine Festwirtschaft, wo man bestens mit Essen und Trinken vom Trachtenverein Hallwil versorgt wurde. Nachdem der Organisator Andreas von Burg die Ranglisten erstellt hatte, fand zum Schluss die Siegerehrung statt. Die Gewinner dieses Wettbewerbes massen sich mit weiteren Geisslechlöpfern aus der Umgebung am 17. Dezember am 26. regionalen Chlaus- Chlöpf-Wettkampf in Lenzburg. Am 14. Dezember trafen sich die Geisslechlöpfer noch einmal vor dem Schützen Stübli in Hallwil, um ein letztes Mal die Geisseln zu schwingen. Während die Chlausen durchs Dorf jagten, gaben die Geisslechlöpfer an verschiedenen Standorten im Dorf ihr Können zu zweit, zu dritt und zu viert zum Besten.

Von bösen Geistern und dem Samichlaus …
Das Chlauschlöpfe dürfte ein Überbleibsel germanischer Traditionen sein. Nach altem Volksglauben sollte das Knallen der Geisseln die bösen Totendämonen vertreiben, die man besonders um die winterliche Sonnenwendzeit fürchtete. Eine Sage erzählt zudem, dass die Lenzburger Jugend ihren Samichlaus einst so verärgert hatten, dass er schwor, sich für immer in den Goffersberg zu verkriechen. Nun müssen die Burschen jedes Jahr mit lauten Peitschenknallen den Samichlaus wieder aus seiner Höhle hervorlocken, damit er auch pünktlich zum Chlausmärt die Kinder beschenken kann.

Freitag, 15.12.2017Menziken

«Alles fahrt Schi - Schi fahrt die ganzi Nation»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Ski- und Snowboardsaison ist da und bei Urs Zeder vom Waldegg Sport an der Sonnmattstrasse in Menziken wird wieder präpariert, gewachst, geschliffen und verkauft. Urs und Max Zeder haben alle Hände voll zu tun und nehmen sich trotzdem für jeden Kunden Zeit für eine optimale Beratung.

Jedes Jahr kommen mit dem ersten Schnee auch die zahlreichen Kunden zu Urs Zeder. Die Zeit der Skilager und Skiferien steht vor der Tür und eine grosse Auswahl an Carvingskis, Snowboards, Helmen und Schuhen steht bereit. Seit der Kindheit ist Urs Zeder vom Skisport fasziniert und bis heute mit voller Leidenschaft dabei. Seit 19 Jahren präpariert er die Bretter aller Art und gibt sein Fachwissen gerne an die treue Kundschaft weiter. Für jede Altersklasse wird man bei Waldegg Sport fündig. Eine grosse Auswahl an Markenskis von Head, Nordica, Atomic und elan kann getestet, gemietet und gekauft werden. Urs Zeder ist froh über die tatkräftige Unterstützung seines Vaters Max der seit 25 Jahren im Betrieb tätig ist. Auch die Anschaffung des Schleifautomaten «Montana Challenge» war eine sehr gute Investition, sind es doch rund 1200 Skis pro Saison die zu präparieren und zu pflegen sind. Das Angebot, die gemieteten Skis nach der Nutzung mit einem attraktiven Preis käuflich zu erwerben ist bei den Kunden sehr beliebt. Auch für Kinder ist das Mieten einer Ausrüstung für das Skilager sehr gefragt, verändern sich doch Grösse und Gewicht im Wachstum stetig.

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Freitag, 15.12.2017Reinach

Daniel Harder: Packende Buchvernissage im Spital

Text und Bild: Thomas Moor

Erfreulich, wie sich der Saal im Menziker Spital füllte. Die Buchvernissage von Daniel Harders Werk «Leben retten. In der Luft. Am Boden. Seit 50 Jahre.» war ein Publikumsmagnet. Für den in Reinach aufgewachsenen Harder war es ein Heimspiel, bei welchem er wieder viele bekannte Gesichter traf.

«Der Name Harder verbindet die Region und das Spital», wie Menzikens Gemeindeammann Annette Heuberger einleitend sagte. Sie führt das Interview mit Daniel Harder, der seit 50 Jahren im Rettungswesen tätig ist – 21 Jahre davon aktiv in der Luftrettung. Wie es dazu kam und wie sich das Rettungswesen veränderte, von dramatischen Einsätzen und dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod, aber auch welch schöne Situationen er erlebte, schilderte er nicht nur in seinem Buch, sondern auch bei seinem Abstecher im Spital Menziken.

«Blaulicht-Junkie» hat etwas an sich
Den Wunsch seiner Mutter, konnte Daniel Harder nicht erfüllen. Wenn es nämlich nach ihr gegangen wäre, hätte ihr Sohn eine Lehre zum Bahnhofvorstand machen sollen. Er aber schlug den Spital- und Rettungswesen-Weg ein. Was ja durchaus auf der Hand lag. 1957 wurde nach einer Geldsammelaktion des kaufmännischen Vereins der Region und der Unterstützung des Spitals Menziken ein VW-Krankenwagen angeschafft. Damit war das erste Rettungsteam der Region geboren. Und: Der Betrieb und die Koordination wurden Daniel Harders Vater anvertraut. Er, der es nämlich eine «Sauerei» fand, dass Kranke und Verletzte in den Fünfzigerjahren mit einem Karren ins Spital gestossen wurden. Ab seinem 12. Altersjahr sei er mit seinem Papa bei Einsätzen mitgefahren, durfte jeweils die Sirene manuell betätigen und wurde so mit dem Rettungswesenvirus infiziert. Dass er jüngst von einer Zeitung als Blaulicht-Junkie betitel worden sei, könne nicht ganz von der Hand gewiesen werden. Übrigens auch seine Mutter half tatkräftig mit. «Sie war, als sie 1963 den Führerschein gemacht hatte, mit Bestimmtheit die erste Krankenwagenfahrerin der Region – wenn nicht national», wie Harder anlässlich der Vernissage sagte. Beeindruckend sei, wie sich der Rettungsdienst verändert habe. Waren es vor Jahren rudimentäre Krankentransporte, befindet sich in Krankenwagen und Helis heute Hightech-Medizin. Die Struktur im Rettungswesen sei heute auf einem sehr hohen Stand.

Sonnen- und Schattenseiten des Rettungswesen
Nach seiner Ausbildung zum Psychiatrie- und Narkosepfleger arbeitete Harder in der Anästhesie im Spital Interlaken, als Leiter des spitaleigenen Rettungsdienstes und als Mitarbeiter der Rega. Noch heute ist der 62-Jährige Abteilungsleiter Anästhesie im Spital Interlaken und immer noch aktiv im Ambulanzrettungsdienst tätig. Schwerpunkt seines Buches bildete die Zeit bei der Rega. Mit 22 Jahren trat er in den Heli-Rettungsdienst ein, welchem er 21 Jahre angehörte. Zuerst nahm er medizinische Aufgaben wahr, mit der Zeit wurde er zu einem zuverlässigen Flughelfer mit medizinischen Kompetenzen. Bei 850 Einsätzen war Harder mit an Bord und liess sich in dieser Zeit zusätzlich zum Windenmann ausbilden. Jeder Einsatz war in seiner Art eigen. Da gab es Rettung mit Happyend, dort gab es Einsätze, wo alle Bemühungen leider keine Früchte trugen. Viele dieser Einsätze sind in seinem Buch beschrieben. Ein Buch, das er gar nicht geplant hatte. Er sei ja kein Autor. Seine Berufung und seinen Job sieht er auch heute noch im Operationssaal.

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Freitag, 15.12.2017Schongau

La Leche League: Wenn Babys mit dem Essen anfangen

Text und Bild: Eing.

Die Einführung von fester Nahrung ist ein Meilenstein im Zusammenleben mit einem Baby. Dass dieser Start nicht immer so verläuft, wie es im Buch steht, haben schon viele Eltern erfahren.

Manche lieben den Brei heiss, andere mögen eher «Fingerfood» und wieder andere Kinder lassen sich Zeit, bis sie sich wirklich für feste Kost interessieren.
Für das kommende Stilltreffen sind Eltern mit ihren Babys und Kleinkindern sowie alle Interessierten eingeladen. Wir freuen uns auch über die Teilnahme von Eltern, die diesen Schritt bereits hinter sich haben und ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Die anwesenden Stillberaterinnen stehen beratend zur Seite und geben Informationen weiter.
Hochdorf: Datum: Montag, 15. Januar, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Schulhaus Weid (Hauswirtschaftszimmer)

Gelfingen: Datum: Dienstag, 30. Januar, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31, Pascale Horat- Schwab, 041 910 08 85

Weitere Informationen unter www.lalecheleague.ch

Freitag, 15.12.2017Schwiizerdüütsch

Im nöie Johr

Jänner
Der Januar ist seit 153 vor Christus im römischen Kalenderjahr der erste Monat. Die Bezeichnung ist auf «Ianuarius» zurückzuführen, benannt nach dem altitalienischen Gott Janus, der mit seinen zwei Gesichtern, als der Gott der Türen und Tore, der Ein- und Ausgänge dargestellt wird, womit der Januar den Eintritt (den Beginn) ins neue Jahr kennzeichnet. Die Form «Jänner» stammt von der spätlateinischen Variante «Ienarius» ab, wird aber, seit es durch das gelehrtere Januar verdrängt wurde, immer weniger gebraucht, wir werden moderner. Der Ausdruck «Feber» für Februar ist schon fast ganz verschwunden. Die veraltete Namensform Hartung oder Hartmonat für den «Jänner», bezieht sich auf den hartgefrorenen Schnee, das Eis, welches im Januar vielerorts anzutreffen ist.

Bärzeli
Der Bärzeli ist ein Winterbrauch, der jeweils am 2. Januar (Bärzelitag, Berchtoldstag) stattfindet. Nachdem er früher im ganzen Seetal anzutreffen war, wird er heute nur noch in Hallwil ausgeübt. Am Bärzelitag wird die Bevölkerung von Hallwil durch den Krach der «Bärzelibuebe» auf die Strasse gerufen. Am Nachmittag treten die «Bärzeli» aus dem «Metzgerhüüsli» aus. Die «Bärzelis» sind in ursprüngliche Gewänder gekleidet und mit «Söiblootere» (Schweinsblasen) und «Rären» (Rätschen) ausgerüstet. Unter Anderen gibt es «de Hobuschpöönig, de Tannreesig, de Stächpaumig und de Schtroumaa». Mit viel Lärm und unter stacheligen Umarmungen, wünschen die Umzügler den Zuschauern «es guets Nöis» (ein gutes neues Jahr), ein Besuch lohnt sich immer. Und nein, es gibt keinen heiligen Berchtold und der «Bärzelitag» ist auch kein kirchlicher Feiertag, der Berchtoldstag leitet sich aus den alten Wörtern «berchten, berchtelen» ab, was soviel wie heischen, schmausen und verkleidet umherziehen bedeutet.

S’Jännerloch
Der Begriff «Jännerloch» ist laut Duden kein globales Phänomen, sondern ist nur in der deutschsprachigen Schweiz und in wenigen Teilen Österreich gebräuchlich. Es beginnt gewöhnlich nach der Festzeit und dauert bis zu den Winterferien. Und, das finanzielle Loch ist eine moderne Erfindung, nach Weihnachten kein Geld mehr zu haben ist erst so richtig ausgiebig möglich, seit Bancomaten und Kreditkarten kommentarloses Schuldenmachen erlauben, was sich dann mit der Rechnung im Januar rächt. Ein Loch im Geldbeutel, ein Loch im Konto, gibt ein Loch im Bauch. Möglicherweise bietet die dunkle Jahreszeit einfach zu viele Möglichkeiten, um über unsere Sorgen und Ängste nachzudenken, man kehrt in sich und findet all das wieder, was man das vergangene Jahr über verdrängt hat.

En Chouscht
Wau, «hypokauste», das ist griechisch und bedeutet, von unten heizen und das ist der Ursprung für unsere «Chouscht». So schnell kann man griechisch, unten wird geheizt und oben sitzt man auf den warmen «Chachle», den Kacheln.

Und au die guete Vorsätz, wo’mer fürs nöi’e Johr g’macht het, wärdid übere Huufe g’rüehrt und das isch jo schliesslech ou Rechtig, en guete Plan isch nur den en guete Plan, wenn er cha g’änderet wärde und ou e kei Vorsatz z’ha isch schlussändlech en Vorsatz …

Welche Woche als erste Kalenderwoche des neuen Jahres gilt, hängt vom Wochentag des 1. Januars ab, wenn er auf Montag bis Donnerstag fällt, gehört er zur ersten Kalenderwoche des neuen Jahres, da diese Woche dann mindestens vier Tage im neuen Jahr hat.
Mittwoch, 13.12.2017Menziken

Musizierende Kindergärtler sorgten für viel Freude

Text und Bild: Thomas Moor

Musik verbindet und kennt weder Landesgrenzen noch sprachliche Barrieren. Das weiss auch Erika Zipperle, Kindergärtnerin an der Menziker Myrtenstrasse. Zusammen mit den fünf- bis sechsjährigen Kindern studiert sie für den Weihnachtsmarkt an der Bahnhofstrasse seit Jahren ein Konzert ein.

Wenn sich am Südende des Menziker Bahnhofs eine Menschentraube bildet, liegt es daran, dass sich die Kinder des Kindergarten Myrtenstrasse zu ihrem Konzert formiert haben – warm eingepackt mit aufgesetzten Chlausmützen. Beim jüngsten Auftritt durfte zudem etwas nicht fehlen: die braunen, gelben, blauen, roten und schwarzen Ukulelen. Konzentriert griffen die Mädchen und Knaben in die Saiten und sorgten für den Rhythmus. Unterstützt wurden sie dabei von ihren «Gspähnli», welche den Chor bildeten. Einstudiert hatten sie bekannte Kinderlieder, welche mit viel Applaus bedacht wurden.

Mittwoch, 13.12.2017Seengen

Bergquiz: AKB spielte Christchind

Text und Bild: Thomas Moor

Berge versetzen wollte die AKB Seengen nicht, Berge erraten lassen, allerdings schon: Letzteres war nämlich Aufgabe des Bergquiz, welches Barbara Stutz mit ihrem Team für den Seenger Christchindlimärt 2017 lancierte und damit Erfolg hatte.

Mit dem Quiz, das aus der Feder von Kundenberaterin Miranda Schärer stammte, traf man bei den Christchindlimärt-Besuchern voll ins Schwarze. Am AKB-Stand herrschte nämlich ein reges Treiben und Rätselraten. Fast 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (rund 40 mehr als im Vorjahr) beteiligten sich am Wettbewerb, bei welchem es galt, vier vorgegebene Schweizer Bergnamen den vier auf einem Plakat gezeigten Bergfotos zuzuordnen. Gefragt waren die Namen des Piz Bernina, Titlis, Eiger und Matterhorn. Noch vor Weihnachten konnte die AKB in der Niederlassung Seengen ein vorweihnächtliches Zeichen setzen und schon einmal Christchindli spielen. «Bei uns sind alle Sieger», wie Niederlasssungsleiterin Babara Stutz bei der Preisverleihung betonte. Dabei meinte sie natürlich nicht nur die drei Gewinner, sondern auch die Kunden der Aargauischen Kantonalbank AKB ganz allgemein. Hoch hinaus gehen dürfen speziell Stefan Thalmann (Boniswil), Nadine Deiss (Hendschiken, vertreten durch René Haller) und Erwin Fischer (Seengen), welche je zwei Tageskarten vom Skigebiet Engelberg-Titlis und damit ein Vorweihnachtsgeschenk in Empfang nehmen durften.

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Mittwoch, 13.12.2017Dürrenäsch

Adventssingen und Konzert in Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

Am 2. Adventssonntag lud der Trachtenchor Seetal Dürrenäsch zum traditionellen, offenen Singen ins Kirchgemeindehaus Dürrenäsch ein und konnte ein besinnliches, abwechslungsreiches Programm bieten.

Die Präsidentin, Hannelore Mörgeli, durfte eine grosse Besucherschar begrüssen, die trotz des aufgekommenen, garstigen Schnee-Regen-Sturms den Weg zum gemeinsamen Singen auf sich genommen hatte. Der Hackbrettvirtuose, Albin Rohrer, begann mit dem Andachtsjodler, dann sang der Chor stimmenweise mit ein, bis alle vier Stimmen erklangen, von forte bis piano. So stimmte sich der Saal ein auf die Lieder, die teilweise mit der Orgel und dem Hackbrett begleitet und vom Trachtenchor mit dem Publikum gesungen wurden. Die Kurzgeschichte vom illustren, geschmückten Weihnachtsbaum, dessen Kugeln und kurioser Schmuck sich unterhalten, brachte das Publikum zum Schmunzeln. Das Konzert mit Hackbrett und Cello mit Appenzeller Tönen, Romanze, Rumba und dem Stück «Der 3. Mann» zeigte das Können von Albin Rohrer und Kathrin Regli und wurde vom Publikum mit grossem Applaus gewürdigt. Der Chor zeigte mit dem Vortrag des Liedes «La sera sper il lag», dass er auch in der Landessprache Rätoromanisch singen kann.

Eine Uraufführung konnten die Zuhörer auch erleben, denn unter dem Motto «Lueged vo Bärge und Bach» spielte das Hackbrett den Choral 147 von J. S. Bach und der Chor sang dazwischen «Lueged vo Bärge und Tal», ein wirklich sehr gelungenes Experiment. Nach der Verabschiedung und dem Dank der Präsidentin an alle helfenden Hände, die Kirchgemeinde und an die Chormitglieder, durften sich die Besucher an die festlich gedeckten Tische begeben und sich genüsslich an der Vielfalt der Weihnachtsguetzli zu Kaffee oder Tee hermachen. Ein sehr gut gelungener Anlass, unter der Leitung von Kathrin Regli, die dazu an Orgel und Cello spielte, fand so sein Ende und die leergeregneten Strassen waren nicht mehr gefährlich für die Heimreise.

Mittwoch, 13.12.2017Menziken

Weihnachtsmarkt: Menziker Schüler gaben Vollgas

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Einsatz der Schülerinnen und Schüler, aber auch der zuständigen Lehrpersonen. Sie sorgten gemeinsam dafür, dass der Weihnachtsmarkt der Schule Menziken an der Bahnhofstrasse mit einem vielfältigen Angebot aufwartete.

Es war wieder eine Vielfalt an tollen Geschenkideen in Form von Bastel- und Handarbeitsartikeln, welche in jeder Wohnung für den vorweihnächtlichen Hingucker sorgen. Auch gekocht und gebacken wurde im Vorfeld des Marktes fleissig. Magenbrot, Krachmandeln, Guetzli, Konfitüren und vieles andere mehr wurde zum Verkauf angeboten. Eine Schulklasse war sogar live beschäftigt, aus 22 Kilo Zopfteig Knöpfe zu formen. Mit Feuereifer wurde der Teig ausgewallt, geformt und mit Eigelb bestrichen. Anschliessend wurden die Zopfteigknöpfe im mobilen Backofen goldgelb gebacken. Kulinarisch gab der Weihnachtsmarkt wieder einiges her. Klar: Die traditionelle Grillbratwurst und die Marroni durften nicht fehlen. Das feine Risotto, Crêpes, Pommes und Hot Dogs sorgten für das Kontrastprogramm. Ein spezieller Hit war das Fondue aus der Gamelle, das man sich am offenen Feuer selber zubereiten und geniessen konnte.

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Mittwoch, 13.12.2017Seengen

Ausgezeichnete Seenger Weine

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Um die edlen Tropfen zu probieren und sich vor den Festtagen mit feinen Weinen eindecken zu können, lud das Weingut Lindenmann in Seengen während drei Tagen zur Degustation ein. Die erlesenen Weine, der Schnaps und die Treberwürste waren hoch im Kurs.

Am diesjährigen Wettbewerb «Goldener Aargauer Weingenuss» wurden Anfang Dezember sechs von Thomas Lindenmanns Weinen mit Bestnoten ausgezeichnet. Aus 150 Rot- und Weissweinen von 40 Aargauer Weinbetrieben wurden unter anderem Weine wie der Muscat 2015, der Riesling Sylvaner 2015 oder der Rosé Pinot Noir 2015 ausgezeichnet. Die erlesenen Weine kamen bei den zahlreichen Besuchern sehr gut an. Degustiert werden konnten natürlich auch alle anderen Sorten wie Chardonnay, Barrique Cuvée oder auch ein Merlot. Christina Lindenmann und das Verkaufsteam hatten alle Hände voll zu tun. Die mit viel Liebe gestalteten Geschenkkörbe, welche mit auserlesenen Weinen zusammengestellt sind, boten sich als ideale Weihnachtsgeschenke an. Die zur Jahreszeit passenden Treberwürste waren sehr beliebt und wie Christina Lindenmann verriet, schauten einige Besucher mehrmals vorbei, um diese Spezialität zu geniessen. Mit Thomas Lindenmann, welcher seine Weine natürlich in- und auswendig kennt, konnte über die erlesenen Weine diskutiert werden. Die Weindegustation beim Seenger Weingut war einmal mehr ein gelungener Anlass um den eigenen Weinkeller aufzufüllen und die edlen Tropfen zu probieren.

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Mittwoch, 13.12.2017Beinwil am See

Oh du schöner Böjuer Christchindlimärt

Text und Bild: Thomas Moor

Die Landschaft ganz leicht überzuckert, eisige Temperatur und über 30 Aussteller mit einem umfangreichen Angebot: Auf dem Pausenplatz des Steineggli-Schulhauses herrschte eine vorweihnächtliche Stimmung. Oh du schöner Christchindlimärt!

Und diese Stimmung schwappte auch auf die benachbarte Brockenstube über. Bevors nämlich an den Böjuer Christchindlimärt ging, statteten viele dem Chrosihus zuerst einen Besuch ab, wo die Zeichen mit Kugeln, Kerzenhaltern und allerlei anderen Dekos ebenfalls auf Weihnachten standen. Danach war das Eintauchen in die Vielfalt von weihnächtlichen Geschenkartikeln und kulinarischen Köstlichkeiten am Christchindlimärt angesagt. Die Aussteller brachten mit ihrem Warenmix auch in diesem Jahr wieder Leben und entsprechend Abwechslung in den vom Gewerbeverein Beinwil und Birrwil organisierten Markt. Am Marroni- und am Glühweinstand dampfte es unaufhaltsam und ein feiner Duft breitete sich aus. Zwischen dem Einkauf von Geschenken und dem Sonntagszopf bot sich die Gelegenheit, sich mit Gemüsesuppe, Raclette, Grillbratwurst, Pilzspätzli, Crêpe, oder anderen Köstlichkeiten zu stärken. Daneben wurde der Christchindlimärt einmal mehr zu einem Ort, wo man sich gerne trifft, um eine paar gesellige Stunden zu verbringen. Auch wurde die Gelegenheit beim Schopf gepackt, sich einen Christbaum zu sichern. Für musikalische Weihnachtsstimmung war wieder ein Bläserensemble der MG Beinwil am See besorgt.

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Mittwoch, 13.12.2017Boniswil

Ein «bewegter Advent» bei den Senioren in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Gespannt trafen die Boniswiler Senioren zum Seniorentreff am 12.12.17 im Gemeindesaal Boniswil ein. Eingeladen hatte die Reformierte Kirchgemeinde, und zwar zu einem Überraschungsprogramm unter dem Thema «Bewegter Advent».

Man traf sich um 14 Uhr im weihnächtlich geschmückten Gemeindesaal. Nebst den 30 Boniswiler Senioren, hatte auch eine Gruppe Frauen Platz genommen, die sich zusammen mit den Leiterinnen Catherine Schmid und Franziska Mösching mit internationalen Tänzen fit halten.

Welche Überraschung – schon zu Beginn wurden alle Anwesenden zum Tanzen und sich Bewegen aufgerufen. Und welch noch grössere Überraschung – fast alle machten mit, bis der Saal fast zu klein wurde. Da wurden zuerst eine Polonaise, dann Reigentänze zu ganz verschiedenen internationalen Melodien eingeübt und dann eifrig durchgetanzt. Da es an Männern etwas mangelte, wurden kurzerhand ein paar Frauen mit einem gelben Band zu «Männer» verwandelt. Es war lustig und unterhaltsam, so dass die Regie-Anweisungen manchmal von den Spässen übertönt wurden.

Nach diesem Fitnessprogramm hatten sich die Besucher eindeutig ein Zvieri verdient. Mit einem Eingeklemmten in Grittibänz-Form, Lebkuchen und Getränken stärkten sich die Tänzer und blieben noch längere Zeit in Gesprächen vertieft gemütlich an den festlichen Tischen sitzen.

Jeweils am Montagmorgen um 9.30 Uhr können Interessierte im reformierten Kirchgemeindehaus Meisterschwanden, unter dem Angebot von Pro Senectute, das Tanzbein zu internationalen Klängen schwingen.

Montag, 11.12.2017Zetzwil

Eröffnung «Mis Tröimli» in Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Wenn Kindheitsträume in Erfüllung gehen, entstehen neue Räume, wie jener im alten Landi-Laden in Zetzwil. Coni Haller hat den grosszügigen Raum mit viel Inspiration zu ihrem Refugium gemacht. Die Eröffnung lockte zahlreiche Gäste aus der Region herbei, die durch die originelle Ansammlung aus Kuriosem, Altem und Kreativem flanierten.

Die quirlige Coni Haller ist in der Region bekannt, weil sie neunzehn Jahre lang als Fachfrau Aktivierung im AZO arbeitete. Auf Grund ihrer Hörbehinderung, welche mit einem Hörgerät ausgeglichen wird, ist sie auf Sichtkontakt angewiesen. Daneben sprudelt die lebensfrohe Künstlerin vor Ideen. Sie möchte, dass die Menschen in ihren Laden kommen, einfach, um herein zu schauen. Kein Kaufzwang, dafür am grossen Stubentisch Platznehmen und Verweilen. Altes wieder zu aktivieren, ist ihr wichtig. Die Fünfziger-Jahre sind ihre Leidenschaft, was sie im Umkleideraum und in der stylischen Toilette auf originelle Art umgesetzt hat. Schräge Vögel aus der Töpferecke und Secondhand-Mode in grossen Grössen finden ebenso Platz, wie die Plattform, welche sie einheimischem Kunsthandwerk bieten möchte. Daneben lebt sie ihre karitative Ader aus und wird alles, was sie im zugemieteten, ehemaligen Kühlraum an Trödel verkauft, dem Blindenhund-Verein zukommen lassen. Öffnungszeiten und Warenannahme: Do./Fr. 14.00 – 18.30 / Sa. 10.00 – 16.00

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Montag, 11.12.2017Menziken

Bremer Stadtmusikanten – ein voller Erfolg

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 19. November 2017, hat die «Musig Mänzike» unter der Leitung ihres Dirigenten Bernhard Fischer die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten als offenes Projekt-Konzert aufgeführt. Das Konzert fand im vollbesetzten Saal des reformierten Kirchgemeindehauses in Menziken statt.

Im Frühling dieses Jahres entstand die Idee, ein Konzert auf die Beine zu stellen und dies öffentlich auszuschreiben. Als Hauptkonzertteil sollte das Märchen der Bremer Stadtmusikanten aufgeführt werden. Unter anderem wurden ehemalige Musikantinnen und Musikanten sowie Musikschüler dazu eingeladen, an diesem Konzert mitzumachen. Zur grossen Freude des Vereins haben sich diverse Personen gemeldet, welche nun während drei Monaten in den Reihen der «Musig Mänzike» beim Projekt «Bremer Stadtmusikanten» mitmusiziert haben. Schnell sind aktive Vereinsmitglieder, Ehemalige und Musikschüler zu einem harmonischen Orchester zusammengewachsen.

In rund 45 Minuten wurde das Märchen der Bremer Stadtmusikanten erzählt. Als Erzähler konnte kein Geringerer als der reformierte Menziker Pfarrer Mario Gaiser gewonnen werden. Er konnte mit seiner packenden Art sowohl die Kinder wie auch die erwachsenen Zuhörer begeistern. Das Orchester begleitete und ergänzte die Geschichte mit seinen Klängen perfekt. Mit weiteren interessanten Stücken und einigen Zugaben wurde das Konzert abgerundet.

Die temporäre Zusammenarbeit mit verschiedensten Personen kann als voller Erfolg bezeichnet werden. Wer sich vorstellen kann, auch einmal bei einem Projekt der «Musig Mänzike» mitzumachen, ist herzlich willkommen. Als nächste Meilensteine stehen die Jahreskonzerte am 23. und 24. März 2018 auf dem Programm.

Montag, 11.12.2017Gontenschwil

Klein aber Fein: Der Adventsmarkt beim Museum

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Zum Abschluss der diesjährigen Ausstellungszeit des Dorfmuseums Gontenschwil hat sich die Museumskommission entschieden, einen Adventsmarkt zu organisieren.

In zwei Zelten boten über zehn Aussteller ihre handgefertigten Produkte zum Verkauf an. Es wurde genäht, getöpfert, gebacken, gemalt, gestaltet und kreiert. Strahlende Gesichter überall. Die Aussteller waren sichtlich erfreut darüber, ihre mit viel Herzblut gefertigten Produkte im heimischen Dorf präsentieren zu können und sie genossen gemeinsam mit den Besuchern die persönliche Atmosphäre im Zelt. Die Museumskommission betrieb einen Grillstand mit feinen Würsten und Marroni. Im beheizten Zelt sowie im Museum konnte man der kalten Bise etwas entfliehen und warme Getränke geniessen. Den «Gluscht» nach Süssem konnte mit frisch gebackenen Berliner der Bäckerei Sollberger natürlich auch gestillt werden. René Würgler, der Leiter des Dorfmuseums war sehr erfreut darüber, dass die Besucher so zahlreich erschienen sind. Er bedankt sich im Namen der Museumskommission auch ganz herzlich bei den kreativen Ausstellern für ihren Einsatz. Der Museumskommission gelang es, mit dieser ersten Ausgabe eines Adventmarktes, einen sehr schönen Anlass zu organisieren, der bei der Bevölkerung grossen Anklang fand.

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Montag, 11.12.2017Reinach

Bunt und kreativ mit der Stiftung Lebenshilfe

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Stiftung Lebenshilfe zeigte ihre kunsthandwerklichen Arbeiten in einer Weihnachtsausstellung im Saalbau und lud herzlich dazu ein, auch die angebotenen Dienstleistungen der Stiftung kennenzulernen.

Mit einem feinen Lebkuchen aus dem Restaurant & Hotel zum Schneggen wurde man bereits am Eingang herzlich begrüsst. Eine Auswahl an ausgewählten, kulinarischen Delikatessen wurden im Foyer zum Verkauf angeboten. Mit Kaffee und Kuchen konnte man es sich im Obergeschoss gemütlich machen und ausgewählte Menüs wurden im Saal angeboten.
Das Angebot der handgefertigten Produkte war sehr vielfältig und die Kreativität der Künstler und Handwerker beeindruckend.
Die farbenfrohen Bilder und Karten, die sorgfältig hergestellten Keramikschalen oder die sehr beliebten Insektenhotels, die Produkte wurden von den Klienten mit sehr viel Fleiss und Sorgfalt hergestellt. Die Auswahl der Produkte welche in den eigenen Werkstätten produziert werden, ist sehr umfangreich, es reicht von nützlichen Alltagsgegenständen wie Seife oder Duschgels bis hin zu dekorativen Elementen wie Kerzen oder Keramik oder modischen Accessoires. Die gelungene Weihnachtsausstellung wurde sehr gut besucht und die fachkundigen Mitarbeiter nahmen sich für Fragen und Informationen für jeden Interessenten Zeit.

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Montag, 11.12.2017Seengen

Ref. Kirche: «De Himmel chunnt uf d’Erde»

Text und Bild: Eing.

Welch feierlicher 1. Advent in der reformierten Kirche Seengen! Die Kinder des Kolibri-Chors bereiteten sich seit den Herbstferien fleissig und voller Freude auf diesen Feiertag vor, bastelten und gestalteten die Theaterkulissen wie auch die Kirchendekoration - und übten ihre Theaterszenen sowie viele schöne Lieder ein.

«De Himmel chunnt uf d’Erde» wurde mit viel Gesang und in heiteren Szenen vor zahlreich erschienenem Kirchenpublikum gespielt. Eine erfrischende Weihnachtsgeschichte über den etwas anderen Engel Zaela. Diese Engelsgestalt, die ihre Haare nicht gekämmt und in einem schmutzigen Engelsgewand wieder einmal zu spät zur Engelsversammlung erscheint und daher zunächst nicht mit den anderen Engeln mit zur Erde mitreisen kann, berührte die Zuschauer auf witzige Art und Weise. Die Geschichte nimmt im Stall von Bethlehem ihr schönes Ende, wo Maria und Josef nicht nur überglücklich über die Geburt ihres Sohnes sind, sondern sich auch über die vielen Besucher und die Engelsschar freuen, insbesondere über den etwas speziellen Engel Zaela. Fazit: Es darf auch Menschen geben, die etwas anders sind als «gewöhnlich».

Montag, 11.12.2017Meisterschwanden

Sympathischer und farbiger Adventsfensterauftakt

Text und Bild: Thomas Moor

Wer ist doch nicht gerne die Nummer 1? Mit ihrem Angebot hat sich die Physiotherapie und MTTZ Bugmann diesbezüglich klar positioniert. Auch mit den traditionellen Adventsfenstern war man in diesem Jahr wieder die Nummer 1 und bot den Besuchern einen farbigen und sympathischen Auftakt.

Für die Kunden da sein: Das ist für Sylvia Bugmann und ihrem Team von der Physiotherapie und MTTZ Bugmann in Meisterschwanden täglicher Job und Berufung, die sie mit Leidenschaft und Freude ausüben. Und dieses innere Feuer kann auch nach Feierabend weiterlodern. Zum Beispiel beim Adventsfensterbrauch, der vom Elternverein Meisterschwanden organisiert wird. Eine gute Sache wie Sylvia und Wilfred Bugmann jeweils finden, auf Anfrage wieder spontan zusagten. Zusammen mit ihrem Sohn Marius kreierten sie das wunderschöne, farbige Fenster mit Maria und Jesuskind, welches beim Eingang zur Physiotherapie aufgestellt wurde. Damit aber nicht genug: Es wurde zusätzlich gekocht und gebacken. Alle Besucher wurden mit einer feinen Mehlsuppe mit Käse, Glühwein, Punsch, Speckzopf und Weihnachtsgebäck verwöhnt. Der Auftakt wurde so zu einem sympathischen Fest der Begegnung, bei welchem der MTTZ-Teamspirit so richtig spür- und erlebbar wurde.

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Montag, 11.12.2017Reinach

OTTO´S: Neue Düfte und Pflegeprodukte

Text und Bild: Eing.

Sind Sie auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk? Bei OTTO’S finden Sie es mit Sicherheit. Das innovative Schweizer Familienunternehmen hat sein Sortiment an Markenparfüms dieses Jahr nochmals erweitert.

Darunter dürfen Marken wie Armani, Boss, Dior, Lancôme oder Paco Rabanne natürlich nicht fehlen. «Nina Ricci L’Air du Temps Femme Eau de Toilette Vapo 50 ml» gibt’s für 34.90 statt 92.90 Franken. Neben den begehrten Klassikern stehen aber auch aktuelle Düfte zur Wahl, auch diese wesentlich günstiger als bei den meisten bekannten Parfümanbietern. «Hugo Boss The Scent Homme Eau de Toilette Vapo 100 ml» ist bei OTTO’S für 59.90 statt 105 Franken zu haben.

Neu bietet OTTO’S zudem ein wechselndes Sortiment an hochwertigen Pflegeprodukten von Biotherm, Vichy, Estée Lauder oder Clinique. «Clinique Dramatically Different Moisturizing Lotion+ 125 ml» kostet 39.90 statt 75 Franken.

Übrigens: Die Markenparfüms und Pflegeprodukte sind auch im Onlineshop unter www.ottos.ch erhältlich.

Montag, 11.12.2017Seengen

Der Christchindlimärt: Seengens Königsdisziplin

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Seenger zum Christchindlimärt einladen, erstrahlt nicht nur die Schulstrasse und der Vorplatz der Mehrzweckhalle in weihnächtlichem Glanz. Auch bei Alt und Jung sind leuchtende Augen und strahlende Gesichter Standard. Der Christchindlimärt macht einfach Lust auf Weihnachten.

Auch nach über 20 Austragungen ist dieser Vorweihnachtsmarkt ungebrochen auf Höhenflug. Bei den Besuchern genau so, wie bei den Ausstellern. Und: Der Christchindlimärt ist so etwas wie Seengens Königsdisziplin. In diesem Jahr speziell auch deshalb, weil das Motto den «Heiligen Drei Königen» gewidmet war. Und so wurden die Märt-Besucher wie gewohnt wie Königinnen und Könige empfangen. In diesem Jahr unter anderem von über 80 Ausstellerinnen und Ausstellern, die wieder mit einem vielfältigen Angebot und festlich dekorierten Ständen der Schulstrasse einen vorweihnächtlichen Anstrich gaben. Wer auf Weihnachtsshopping-Tour war und für seine Lieben Geschenke posten wollte, wurde beim grossen Angebot einmal mehr fündig. Genähte Taschen, «Glismets ond Ghöglets», Fellnähprodukte, Türschmuck, Adventskränze, zartschmelzende Pralinen und herrliches Birebrot, Schmuck, Perlen, Holzkunst aus Arvenholz, Lichtkugeln, Schalen aus Keramik, Glasmalerei und vieles andere mehr: Man hatte beim Gschänkliposten wieder buchstäblich die Qual der Wahl.
Auch kulinarisch gesehen ist die Tafel am Seenger Christchindlimärt immer üppig gedeckt. Ohne das Jodlerkafi, den Glühwein, die Chässchnitte und das Chnoblibrot der Jodler und der Trachtengruppe geht einfach gar nichts. Fester Bestandteil waren in diesem Jahr ebenfalls wieder die Klassiker, wie die frisch produzierten Berliner und die Zigerkrapfen vom Beck Hächler. Diese Köstlichkeiten gehörten neben Raclettebrot, Risotto, Älplermagronen, Crêpes, Waffeln, Bretzeli etc. wieder zu den kulinarischen Rennern im Aussenbereich, wo sich auch die Schüler mächtig ins Zeug legten. Im Märtstübli in der Mehrzweckhalle wurden die Märtbesucher mit herrlichen Gerichten aus der Eichbergküche verwöhnt.
Und während die Besucher aus Nah und Fern entlang der Marktstände schlenderten, übten sich die Seenger Mädchen und Knaben wettkampfmässig in verschiedenen Kategorien beim Geisselchlöpfen auf dem Schulhausplatz. «Chlauschlöpfen» heisst der Wettbewerb und hat in Seengen speziell beim Christchindlimärt Tradition. Und apropos Chlaus: Auch ihn zog es wieder nach Seengen, um all jene Kinder mit einem Chlaussäckli zu belohnen, welche ihn und den Schmutzli mit einem Versli überraschten.

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Montag, 11.12.2017Dürrenäsch

DTV Dürrenäsch: Ü35 Dürrenäsch

Text: Eing., Bild: Facebookseite DTV Dürrenäsch

Wir freuen uns, der Dorfbevölkerung Dürrenäsch unser neues Angebot vorstellen zu dürfen. Ein paar der älteren DTV-Turnerinnen werden an der GV im Januar 2018 aus dem DTV austreten. Dies aus erfreuflichem Grund - viele Junge sind regelmässig am Montag in der Halle, so dass es oft schwierig ist, ein Programm durchzuführen, bei dem alle Platz haben in der Turnhalle. Aber auch aus jahrgangstechnischen Gründen ist es für den Abschied Zeit geworden.

Schon länger haben ehemalige DTV-Frauen angekündigt, dass sie auch gerne wieder turnen möchten. Im Frauenturnverein sahen sie sich allerdings nicht. Zwar ist die Gruppe ebenfalls schon lange aktiv und hat ein tolles Angebot, aber der Altersunterschied ist etwas gross und somit sind die Interessen und Ansprüche an eine Turnstunde recht unterschiedlich.

Nun haben wir uns im 2017 zwei Mal getroffen und dabei ist unser Ü35 für Frauen zustandegekommen. Schön ist, dass auch ehemalige Turnerinnen, die aus verschiedenen Gründen den DTV verlassen haben, nun wieder zu uns stossen. Auch neue Gesichter dürfen wir in unserer Gruppe begrüssen. Unser Ziel ist es, einmal in der Woche zusammen zu turnen. Dies soll möglichst polysportiv und unkompliziert sein. Wir sind nicht mehr beim STV gemeldet und daher kein Verein, sondern eine Interessengruppe. Wir fühlen uns den Vereinen und dem Dorf Dürrenäsch verbunden. Daher möchten wir auch zukünftig an Dorf- oder Jugendfesten mithelfen und am Dorfleben aktiv teilnehmen.

Wir treffen uns am Dienstagabend um 20 Uhr in der Turnhalle Hallwil. Leider konnten wir in der Dürrenäscher Turnhalle keinen passenden Termin finden, aber was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden. Wir freuen uns auf unseren sportlichen Abend und auf das gesellige Ausklingen nach dem Turnen.

Falls sich weitere Ü35-Frauen angesprochen fühlen, Vorbeikommen und Reinschnuppern ist jederzeit möglich. Weitere Informationen bei Nicole Lüscher-Arcari 079 463 23 09 und Sandra Regli 079 404 61 93.

Montag, 11.12.2017Hallwil

Räbeliechtli auf dem Schulhausplatz

Text und Bild: Andreas Walker

Im November sind die Nächte lang und der Winter steht vor der Tür. Eine Jahreszeit, in der viele Räbeliechtliumzüge stattfinden, um die dunklen Nächte mit Lichtern zu erhellen.

Der Ursprung dieses Brauches liegt teilweise im Dunkeln. Wahrscheinlich suchten die Menschen in früheren Zeiten mit diesen Lichtern Schutz vor den dunklen Mächten. Am Abend des 9. November fand der alljährliche Räbeliechtliumzug auch in Hallwil statt. Vom Kindergarten bis zur 6. Klasse schnitzten die Schülerinnen und Schüler die traditionellen Räbeliechtli. Während die Kleinen die durch Kerzen erleuchteten Räbeliechtli trugen, durften die Kinder der 5. und 6. Klasse die Fackeln tragen. So erschienen in der Dunkelkeit die Räbeliechtli wie Sterne. Auf dem Schulhausplatz brannte zudem ein Feuer, an dem man sich wärmen konnte. Nach dem Singen der Lieder konnte man sich verpflegen. Der Frauenverein Hallwil sorgte dabei für das Essen. Die «Räbe» ist eine Zuckerrübe mit weissem Fruchtfleisch und violetter Haut. Früher war sie ein wichtiges Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung. Die Mahlzeit füllte den Magen und schonte den Geldbeutel. Ein typisches Aargauergericht ist der «Rääbebappe», eine Mahlzeit, bei der die Räben wie Kartoffelstock zubereitet werden.

Montag, 11.12.2017Schongau

Kaderausflug der RegioWehr Aesch

Text und Bild: Eing.

Mit sehr viel Vorfreude fuhr das Kader der RegioWehr Aesch am Samstag, 18. November, zur Besichtigung der Rega-Basis nach Erstfeld. Pünktlich um 13.00 Uhr stand unser Feuerwehrkamerad und Privatchauffeur, René Kottmann, mit einem gemieteten Reise-Car vor dem Magazin Schongau bereit.

20 Kameradinnen und Kameraden sind der Einladung des Kommandanten gefolgt. Die restlichen 15 Personen konnten leider aufgrund von Terminkollisionen nicht am Ausflug teilnehmen. Um 14.30 Uhr wurden wir von Herr Banholzer, einem pensionierten Rettungsspezialisten der Rega, empfangen. Seine ersten Worte lauteten: «Leider musste der Regahelikopter vor einer Viertelstunde zu einem Rettungseinsatz. Aber wenn wir Glück haben, kommt dieser noch vor unserer Abreise zurück».

Gespannt folgten wir alle dem Vortrag von Andy Banholzer. Noch während des Vortrages hörten wir plötzlich von weitem den herannahenden Heli. Wir eilten dann alle in den Hangar, um den landenden Heli zu bewundern. Da man nie weiss, wie schnell dieser eindrückliche Helikopter des Typs «AgustaWestland Da Vinci» wieder zu einem Notfall gerufen wird, durften wir gleich als nächstes den Heli besichtigen. Und tatsächlich, nach ca. 15 Minuten ertönte plötzlich ein Notruf. Mit eindrücklicher Coolness kam die 3-köpfige Besatzung aus ihrem Pausenraum, schob den Heli ins Freie und flog 3 Minuten nach dem Notruf wieder weg.

Anschliessend an eine kurze Pause durften wir noch einen Film über die Rega und ihre Tätigkeiten anschauen. Nach einer sehr interessanten Besichtigung der Rega-Basis Erstfeld, fuhren wir schliesslich um 16.30 Uhr wieder Richtung Seetal, um dann bei einem gemütlichen Nachtessen die Kameradschaft zu pflegen.

Montag, 11.12.2017Leutwil

Ein Event für Gross und Klein: Cherze vo s’Merze

Text und Bild: Thomas Moor

Im November und Dezember feiern die Kerzenziehen landauf, landab Hochkonjunktur. Und es gibt sie als grosse und als kleine Events. Zu letzteren gehört das Kerzenziehen bei der Familie Merz an der Birrwilerstrasse 1 in Leutwil. Klein, fein, beliebt und familiär trifft es am besten.

Ursprünglich war das beliebte Kerzenziehen in Leutwil das Kind des RMV Leutwil (Rad- und Motorradfahrerverein). Den Verein in seiner ursprünglichen Form gibt es nicht mehr, das Kerzenziehen allerdings schon noch. «Die Rechauds und alle dafür nötigen Utensilien sind voll funktionstüchtig und noch vorhanden», wie Marianne Merz sagt und das Kerzenziehen nun schon seit mehreren Jahren auf privater Basis durchführt. Am 1. Adventssonntag liefen bei der Familie Merz die Rechaudplatten wieder heiss, Parafin schmolz man beinahe im Akkord und mit Pigment wurde schliesslich die nötige Farbe ins Spiel gebracht. Und so dauerte es auch nicht lange, bis Jung und Alt im zum Kerzenziehlokal umgebauten Carport eintrudelte, sich einen Docht fasste und Kerzen in verschiedensten Formen entstehen liess. Zu finalen Kunstwerken verziert wurden sie schlussendlich von Gabi Merz, die sich mit künstlerischer Ader und sicherer Hand ans Werk machte. Mit Kaffee, Punsch und Gebäck konnte man den sonntäglichen, künstlerischen Abstecher ausklingen lassen.

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Montag, 11.12.2017Seengen

Jahreskonzert der Musikgesellschaft Seengen

Text : Eing., Bild: Website MG Seengen

Am Wochenende vom 19. und 20. Januar 2018 begrüsst Sie die Musikgesellschaft Seengen in der Mehrzweckhalle zu ihrem Jahreskonzert.

Unter dem Motto «Heimat», entführen Sie die Musikantinnen und Musikanten auf eine Reise zu Melodien und Rhythmen, wovon Ihnen viele bekannt sein dürften. Märsche, Ländler und Volkslieder, auch moderne Konzertliteratur runden den Konzertabend ab. Nach dem Samstags-Konzert spielt «Notabene» – die etwas andere Band zum Tanz auf.

Am Freitag verpflegen wir Sie an der Selbstbedienung und am Samstag mit unserem Musikantenbuffet à discrétion. An beiden Konzertabenden bietet unsere Tombola attraktive Preisen an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Montag, 11.12.2017Schongau

Ein Töfflifahrer der Meisterklasse

Text und Bild: Graziella Jämsä

Am 9. Dezember wurde Dario Lütolf offiziell zum Vize-Schweizermeister der Kategorie M1 gekürt. Der 22-jährige ist stolz auf den Titel, betrachtet es gleichzeitig als Herausforderung und verrät, was alles hinter dem Erfolg steckt.

«Angefangen hat es klassisch», erinnert sich Dario Lütolf. «Ich habe mit 14 Jahren mein erstes Töffli bekommen und seither fahre ich.» Doch er tut mehr. Dario Lütolf befasst sich mit der Technik, beginnt an den Motoren herumzuschrauben. «Ich finde es toll, zu experimentieren und das Ergebnis selbst testen zu können.» Damit ist er nicht alleine, seine Brüder Orlando und Moreno teilen die Faszination. Das Trio ist federführend bei der Gründung des Töffli-Clubs Schongau. Und schon bald findet in der Luzerner Gemeinde das erste Rennen statt. «Es gab damals noch nicht viele Möglichkeiten, sich zu messen, der Töffli-Club wollte eine schaffen.» Die siebte Ausgabe des Rennens in diesem Jahr ist für Dario Lütolf gut gelaufen. Sein Gesicht strahlt bei der Erinnerung. «Zuhause auf den ersten Platz zu fahren, ist etwas ganz Besonderes.» Ausserdem hat er 2017 an sechs weiteren Rennen in der ganzen Schweiz teilgenommen. Ein Aufwand, der allein nicht zu bewältigen wäre. «Ich bin sehr froh, dass meine Brüder mich immer unterstützen, organisatorisch und als Mechaniker.» Ihr Erfolgsrezept? Jeder wisse um die Stärken des anderen, wisse wer welche Situation am besten im Griff habe. «Ich betrachte die Rennen als gemeinsamen Erfolg.» Auch seine Freundin begleite ihn zu den Wettkämpfen. «Ich habe bisher eigentlich nur positive Rückmeldungen von den Menschen erfahren», resümiert er. Was tut er, wenn er sich nicht mit seinen Töffli befasst? Der gelernte Landwirt schmunzelt: «Da ist schon noch Platz für anderes.» An erster Stelle der Beruf, der wieder mit seinen Brüdern verknüpft ist. „Ich arbeite in der Zimmerei, welche die beiden leiten. Und in der Freizeit spiele ich Unihockey und bin Mitglied bei der Feuerwehr. Die kommende Töffli-Saison hat er fest im Blick. «Ich möchte schon Meister werden», bringt Dario Lütolf sein Ziel unverkrampft auf den Punkt. Sicherlich werden ihm nicht nur Schongauerinnen und Schongauer auf dem Weg zu seinem Ziel die Daumen drücken.

Freitag, 08.12.2017Schongau

Konzert der vier Chöre: Himmlisch geerdet

Text und Bild: Eing.

Gisela Leitlein gab bei der Ansprache zum Hauptkonzert in der Kirche Hitzkirch am 26. November 2017 zu, dass der Titel «himmlisch geerdet» widersprüchlich klingt; aber in der Kirchenmusik ist dem nicht unbedingt so: die Werke sind jeweils als Himmelslob geschrieben, die Chöre lassen diese Werke für die Menschen auf der Erde erklingen.

Bereits in den Gottesdiensten vom 25. (Schongau) und 26. (Aesch) wurden einige Stücke aus dem Konzert aufgeführt. Alle 16 Stücke in diesen Gottesdiensten aufzuführen hätte jedoch den zeitlichen Rahmen gesprengt. So waren die Chöre unter der Leitung und musikalisch hochstehenden Mitwirkung (Gesangs- und Klarinettensoli, Orgelbegleitung) ihrer vier Laura Kramis, Gisela Leitlein, Katharina Oberson und Marie-Louise Wipf gespannt, wer denn alles nach Hitzkirch zur Aufführung des ganzen Programms kommen würde. Alle waren freudig überrascht, als sich die Kirche mehr und mehr füllte, sogar mit einigen Zuhörern, welche bereits in den Gottesdiensten von Aesch und Schongau gewesen waren. Passend zum Konzerttitel starteten die Chöre mit Stücken von zeitgenössischen – meist englischen – Komponisten auf der Empore, sozusagen im Himmel. Für den Kanon und den Adventsjodler kamen alle summend die Treppen herab und sangen als Übergang zur «Erde» im Kirchenschiff, die Zuhörer umgebend. Das war wohl nicht nur für die Zuhörer, sondern auch für die Sänger/-innen ungewohnt, aber im positiven Sinne speziell. Die letzten Lieder wurden dann auf der Treppe zum Altar dargeboten, was schon eher wieder dem Gewohnten entspricht.

Die stehenden Ovationen am Schluss des Konzerts waren eine rührende und wunderschöne Belohnung für die zahlreichen Probestunden. Ein herzliches Dankeschön vom Schongauer Kirchenchor – im Namen aller vier Chöre – für dieses tolle Echo, die finanzielle Unterstützung durch die Kollekten und die positiven Rückmeldungen.

Wir werden hoffentlich noch lange «himmlische Klänge» für die «Erdenmenschen» singen können und freuen uns auf alle, welche uns zuhören und die wir vielleicht sogar zum Mitsingen im Chor motivieren können.

Freitag, 08.12.2017Reinach

Janari, Uhren und Schmuck, feierte Jubiläum

Text und Bild: Thomas Moor

Es war ein reges Kommen und Gehen und vor allem ein herzliches Gratulieren. Das hat sich die Familie Gül auch redlich verdient. Mit ihrem Uhren- und Schmuckfachgeschäft an der Hauptstrasse 59 in Reinach konnten sie zusammen mit ihren Kunden auf das15-Jahr-Jubiläum anstossen.

Wer kennt es nicht: Die Zeit vergeht wie im Flug. Erst war da doch noch die Bijouterie Meister, dann die Bijouterie Hinteregger, dann zog Janari Uhren und Schmuck in das Ladenlokal an der Hauptstrasse 59 in Reinach. Und seit 15 Jahren gehört das Fachgeschäft auf dem Platz Reinach zu einem sicherer Wert und zu einem festen Bestandteil von Reinachs Fachgeschäften. «Ich staune selber, wie schnell die Zeit hier verflogen ist», wie Nargis Gül sagte und mit ihrem Mann Garbis, Sohn Aris und natürlich der grossen Kundschaft auf das Jubiläum anstiess. In den vergangenen Jahren konnte man sich hier in Reinach mit einem breiten Uhren- und Schmuckangebot fest verankern. Nicht nur im Hauptgeschäft selber, sondern auch an unzähligen Messen und Modeschauen in der Region, wo man auf seine Qualitäten aufmerksam machen konnte. Und zu diesen Qualitäten gehört bis heute auch die kompetente und seriöse Beratung, von welchen an den beiden Jubiläumstagen ebenfalls rege Gebrauch gemacht wurde. Unzähligen Kunden, welche nicht nur aus der Region stammen, konnte man eine Freude machen. Sei es mit einem Ring, einer Kette, einem Armband, einer Uhr, Ohrringen, einem selbstgefertigten Unikat oder einem Pandora-Schmuckstück aus dem reichhaltigen Angebot. Ganz wichtig ist den Güls, dass sie auf die Wünsche der Kunden eingehen und ihnen in jeder Phase beratend zur Seite stehen. Als Dank für die Treue können sich die Kunden noch bis 31. Dezember an einem Gewinnspiel beteiligen, wo es sieben wertvolle Preise zu gewinnen gibt.

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Freitag, 08.12.2017Beinwil am See

Böjuer Kerzenziehen: Spenden für das Dorf

Text und Bild: Eing.

Einen solchen Grossandrang wie 2017 hat das Kerzenziehen im Seetaler Dorf noch kaum erlebt. Die vielen kleinen und grossen Besucherinnen und Besucher ermöglichen nun auch etwas weihnächtliche Nächstenliebe.

Rund 200 Kilogramm Wachs haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Wochenende des 18. und 19. November in Beinwil am See verarbeitet. Vor allem am Sonntagnachmittag war der Keller der Steineggli-Turnhalle proppenvoll.

Inzwischen haben die Verantwortlichen des Böjuer Kerzenziehens Bilanz gezogen. Nicole Trottmann zeigt sich sehr zufrieden. Die Investitionen in neue Gerätschaften hätten sich gelohnt. «Die Luft im Keller war viel besser als in anderen Jahren, die modernen Wachstöpfe funktionieren bestens.»

Auch für die Ausgabe 2019 will das Kerzenziehen-Team weiter an seinem Angebot feilen. «Wir werden mehr Platz schaffen für Leute, welche ihre Kerzen kunstvoll schnitzen wollen», erklärt Trottmann. Diese Verzierungen sind eines der vielen speziellen Angebote am Böjuer Kerzenziehen: Daneben setzt man weiterhin auf verschiedene Wachsfarben, gegossene Kerzen in allen Formen und selber gemachte Fackeln.

Trotz weiterer Investitionen in die eigene Infrastruktur kann das Kerzenziehen-Team in diesem Jahr wieder Geld spenden. 2000 Franken gehen an die Kinderspitex und an den Elternverein Böju. Dieser kann mit dem Geld ein Bänkli auf dem Skaterplatz neben der Schule installieren.

Nicht nur der Event «Kerzenziehen» und «Kerz die Nacht» am Samstagabend bietet also einen sinnvollen Zeitvertreib für Kinder und Jugendliche – auch die Einnahmen aus diesem freiwilligen Engagement im Dorf kommen jetzt den nachfolgenden Generationen zu Gute.

Freitag, 08,12.2017Menziken

Samichlaus und Schmutzli machten bei der Badi Halt

Text und Bild: Thomas Moor

Eine gute Planung ist die halbe Miete. Das wissen auch Samichlaus und Schmutzli. Damit sie ihren vollbepackten Termin-Kalender bis am 6. Dezember pünktlich abarbeiten konnten, kamen sie bereits am Sonntag, 3. Dezember aus dem dunklen Tannenwald heraus und schalteten vor dem Hallenbad in Menziken einen ersten Zwischenhalt ein. Dort wurden sie von Mitgliedern der Badi-Kommission und Personal des Badi-Teams empfangen. Auch die Kinder, die mit ihren Eltern gekommen waren, standen bereits in den Startlöchern, um dem Samichlaus ein Versli aufzusagen. Wobei es vielen von ihnen im entscheidenden Moment dann doch gänzlich die Sprache verschlug, obwohl ihnen der Samichlaus gut zuredete. Alles halb so schlimm, hatten doch Samichlaus und Schmutzli ein Herz für alle und verteilten grosszügig Lebkuchen, Mandarinen und Nüsse. Grosszügig zeigte man sich auch gegenüber allen Anwesenden. Glühwein, Punsch und Lebkuchen gab es nämlich für alle gratis. Eine sympathische Aktion der Badi Menziken, die jedem Kind unter 10 Jahren und in Begleitung einer erwachsenen Person an diesem Sonntag zusätzlich den Eintritt ins Hallenbad schenkte.

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Freitag, 08.12.2017Reinach

Jahreskonzert der Musikgesellschaft Reinach

Text und Bild: Andreas Walker

Mit einer musikalischen Reise durch Italien gab die Musikgesellschaft Reinach ihr Jahreskonzert unter der Leitung des Dirigenten Peter Streit.

Der Saalbau in Reinach war gut besucht und die Besucherinnen und Besucher voller Erwartungen, die an diesem Abend nicht enttäuscht wurden. Das Konzert wurde mit dem «Florentiner Marsch» von Julius Fucík eröffnet. Die Reise führte weiter mit Melodien aus bekannten italienischen Westernfilmen mit der Musik von Ennio Morricone oder der Tarantella, ein aus Süditalien stammender Volkstanz. Die Ansagerin Corinne Bächthold führte gekonnt durch das umfassende Programm.
Vor der Pause gab das Jugendblasorchester unter der Leitung des Dirigenten Rudolf Lehnherr einige Musikstücke zum Besten und zeigte ihr beeindruckendes Können. Die jungen Musiker ernteten einen grossen Applaus und spielten noch zwei Zugaben.

Im zweiten Teil des Konzerts erklang die Melodie «Gonna fly now» von Bill Conti aus dem Film «Rocky», sowie eine weitere Komposition von Ennio Morricone zum Film Cinema Paradiso. Schliesslich folgten einige italienische Hits wie «Piu bella cosa» von Eros Ramazotti, «Gloria» von Umberto Tozzi, «Azzurro» von Adriano Celetano und weitere Melodien. Den Abschluss bildete das Lied «Quando, Quando, Quando» von Tony Renis. Nach langem Applaus gab es auch hier noch eine Zugabe.

Was die Musikgesellschaft als musikalischen Leckerbissen präsentierte, wurde durch die originelle italienische Dekoration noch verfeinert. Der Hintergrund der Bühne erstrahlte in den italienischen Farben grün-weiss-rot. Zuvorderst auf der Bühne stand links ein Tisch mit einer Flasche Wein und einem Boccalino darauf. Auf der rechten Seite prangte ein älteres Modell einer hellblauen Vespa mit doppeltem Sattel.

Vor und nach dem Konzert konnten die Besucherinnen und Besucher italienische Gerichte wie Lasagne oder Pizzaküchlein geniessen. Ein rundum passender farbiger und warmer südländischer Abend, der im Gegensatz zum grauen und regnerischen Novemberwetter draussen stand.

Freitag, 08.12.2017Seengen

Es ist wieder Leben und Licht im Märliwald

Text und Bild: Thomas Moor

Alle Jahre wieder, ertönen Weihnachtslieder und das Leuchten im zauberhaften Märliwald an der Seenger Unterdorfstrasse darf auch nicht fehlen. Ihr Kinderlein kommet und ihr Erwachsenen auch! Was es da zu sehen, entdecken und zu hören gibt, begeistert alle. Und zwar täglich von 16.15 bis 21.15 Uhr – noch bis am 27. Dezember.

Es ist immer wieder erstaunlich und fantastisch, mit welch grossem Engagement und mit wieviel Herzblut der Märliwald an der Unterdorfstrasse jeweils aufgebaut wird. Und was die Mitglieder des Vereins Märliwald auf der 500 Quadratmeter grossen Fläche Jahr für Jahr veranstalten, versetzt jeden Besucher in Staunen. Der überdimensionale, winkende und mit Luft gefüllte Samichlaus ist schon von weitem zu sehen. Er macht auf die zauberhafte Märchenlandschaft aufmerksam, in welcher ganz viele Samichläuse das Zepter übernommen haben. Ob Ski fahrend, schnarchend, tanzend, telefonierend, kletternd, Geschichten erzählend: Die rund 30 Figuren – darunter Reh, Hirsch, Schaf, Eisbär, Esikmos und Co. – tummeln sich in der Landschaft. Kurz: Im Märliwald ist wieder ganz viel los und es gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Dass der Verein immer wieder Komplimente bekommt, ist ein verdienter Lohn für die grossen Bemühungen. Natürlich freut man sich auch speziell, wenn dann und wann auch ein Batzen als Zustupf in den dafür aufgestellten Spendenkässeli landet.

Freitag, 08.12.2017Hallwil

Weihnachtsguetzli backen

Text und Bild: Eing.

Am Dienstagabend, den 28. November 2017 war es wieder soweit: 7… nein 8…. Nein, zu zehnt standen wir in der Schulhausküche in Hallwil.

Eva Sutter hatte, wie auch schon in den letzten Jahren, ca. 22 kg Guetzliteig vorbereitet, damit wir dann auch gleich mit auswalen, ausstechen und Kugeln formen beginnen konnten.

Schnell waren wir 5 Grüppli wie fleissige Bienchen. Und Eva schob Blech für Blech in die heissen Öfen und war dafür besorgt, keine anbrennen zu lassen. Wir hatten Spass und durften dann auch Brunsli, Mailändeli, Spekulatius, Zimtsterne, Spitzbuben, verschiedene Sablés, Vanillekipferl, Mokkakugeln, Rosinenhöckli, Nussstängeli mit nach Hause nehmen. Etwas müde, aber zufrieden kehrten wir mit gefüllten Guetzlibüchsen nach Hause und erfreuten dann unsere Familien mit dem fein duftenden Inhalt.

Vielen Dank dir Eva, Für die Vorbereitung, die, wie wir alle wissen, sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Ein guter, auf die Adventszeit einstimmender Abend, ging vorüber und die Vorfreude auf nächstes Jahr ... bestimmt wieder!

Freitag, 08.12.2017Beinwil am See

Gründung Verein Zeitreisen

Text und Bild: Eing.

Der jüngste Verein in Beinwil am See ist geboren. Am 2. Dezember fand die Gründungsversammlung für den Verein Zeitreisen Beinwil am See statt. Im Kunstantiquariat von Hannes Eichenberger wurde im passenden Ambiente der Grundstein für das etwas andere Museum gelegt.

Geschichte und Geschichten lebendig werden lassen und gemeinsam mit der Bevölkerung das alte und neue Dorfleben entdecken und erleben, dies und noch vieles mehr wie Events, kulturelle Veranstaltungen und Wechselausstellungen sind ein Herzensprojekt für die Initianten des Vereins, um wertvolles Wissen von früher und heute lebendig zu erhalten.

Doch eigentlich hat die Geschichte schon viel früher begonnen, nämlich anlässlich eines Dorfumgangs, geführt von Ursus Merz, im September 2016. Damals wurde die Idee geweckt, Beinwiler Geschichten und Dokumente zu sammeln und zu erhalten, einen Begegnungsraum für Zeitzeugen und Interessierte zu schaffen, eine Brücke zu bauen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Mit dieser Vision sprudelten die ersten Ideen und nach intensiver und sorgfältiger Arbeit im Hintergrund, gestützt durch Gemeinde und Ortsbürger, ist der Verein jetzt bereit für die Öffentlichkeit.

Das lebendige Museum, nicht statisch an einen Raum gebunden, die ganze Gemeinde als Ausstellungsbühne – ein ehrgeiziges Projekt – umso interessanter und vielfältiger in der Realisierung. Mitglieder und Geschichten, Schatzhüter und aktive Mitreisende sind herzlich willkommen. Weitere Informationen und Berichte zu den Aktivitäten des Vereins folgen in den nächsten Ausgaben des Dorfheftlis. Kontakt: zeitreisenbeinwilamsee@bluewin.ch.

Freitag, 08.12.2017Zetzwil

Ref. Kirche: Besinnliche Senioren-Adventsfeier

Text und Bild: Elsbeth haefeli

Die Senioren von Gontenschwil und Zetzwil nützen die Angebote ihrer Kirchgemeinde und besuchten zahlreich die stimmungsvolle Feier, welche diesmal in der Kirche stattfand. Musik und Geschichten passten perfekt zu diesem winterlich kalten Samstagnachmittag.

Heinz Schiess, Kirchenpflege, begrüsste locker und humorvoll zur diesjährigen Senioren-Adventsfeier und Hanspeter Schüpfer, Sozialdiakon, hielt eine kurze Andacht mit Gedanken zu den Liedern und Gebeten des Psalmenbuchs.

Die musikalische Verantwortung lag in den Händen von Regula Burger (Orgel, Klavier) und Christoph Zimmerli (Querflöte). Die beiden bekannten Musikgrössen begleiteten, bis vor Kurzem, während vieler Jahre die Gottesdienste der evangelisch reformierten Kirche Menziken. Ihre mitgebrachten Melodien boten eine perfekte Symbiose zwischen Akustik und Instrumenten. Klassische Stücke wechselten sich ab mit besinnlichen Weihnachtsliedern von hier und lebhaften aus fremden Ländern. Es war ein Leichtes, sich von den Klängen wegtragen zu lassen. Mit dem Lied «Oh, du fröhliche Weihnachtszeit», welches zum Mitsingen einlud, war die Adventszeit definitiv im Kirchenschiff angekommen.

Sonja Maurer las zwischen den Musikblöcken eingängige volkstümliche Geschichten vor. Etwa die Geschichte des Freiämter Mundartdichters Josef Villiger «E Nase voll Früemäss», welche die unterschiedlichsten menschlichen Duftnoten aufsteigen liess und mit der Erkenntnis endete: «Wo’s mönschelet isch ou der Herrgott deheime»! Oder «E günstige Wiehnachtsboum», eine Schmunzelgeschichte vom Feinsten. Als letztes die Weihnachtsfabel in welcher die unterschiedlichsten Tiere Vorstellungen und ihre äusserst menschlichen Bedürfnisse an das Weihnachtsfest diskutierten. Zum Schluss erschien der Esel mit der Frage, ob die Menschen wohl noch wüssten, dass das Kind das Wichtigste sei?

Nach dem Kanon «Dona nobis pacem» wurden alle Beteiligten mit süssen Geschenken versehen und mit den übrigen Gästen zum Zvieri ins Kirchgemeindehaus eingeladen, wo bereits die SATUS-Frauen an der Kaffeemaschine und mit adventlich gedeckten Tischen warteten, um diese stimmungsvolle Feier ausklingen zu lassen.

Freitag, 08.12.2017Meisterschwanden

Kindertagesstätte Meisterschwanden: Nothelferkurs

Text und Bild: Eing.

«Wie gehe ich an eine Notfallsituation heran? Was ist bei einem Sturz zu tun? Wie/wen muss ich alarmieren? Kann ich etwas falsch machen …?»

Diese und noch mehr Fragen stellten sich die Mitarbeiterinnen der Kita Meisterschwanden, als sie sich am 4. November 2017 für den Nothelferkurs trafen. Gemeinsam mit zwei Ausbildnerinnen des Schweizer Instituts für Rettungsmedizin, kurz SIRMED, wurde diesen Fragezeichen auf den Grund gegangen und das bereits vorhandene Wissen aufgefrischt.

Begonnen hat dieser spannende Morgen mit einem Theorieteil. Die Ausbildnerinnen schilderten diverse Notfallsituationen, zu denen alle gemeinsam das Vorgehen besprachen. Nach einer kurzen Pause, in der alle Eindrücke verarbeitet und die Theorie verinnerlicht wurde, widmete sich das Team dem praktischen Teil. In verschiedenen Kleingruppen wurde das Durchführen von Beatmungs- und Reanimationsmassnahmen an Übungspuppen geübt. Während dieser Zeit standen die beiden Expertinnen von SIRMED mit Rat und Tat zur Seite.

Es war ein lehrreicher und intensiver Morgen welcher den Mut und die Sicherheit zum Handeln stärkte.
Natürlich hoffen aber alle, dass die neuen Fähigkeiten möglichst nie angewendet werden müssen.

Freitag, 08.12.2017Reinach

Letzter Rapport des «alten» RFO aargauSüd

Text und Bild: Eing.

Alles war wie gewohnt: An einem Donnerstagabend trafen sich die Mitglieder des Regionalen Führungsorgans aargauSüd in der Bereitstellungsanlage Meyermatt in Reinach zum letzten der vier jährlichen Rapporte. Und dennoch lag eine spezielle Stimmung in der Luft.

Die Traktandenliste liess nicht weiter aufhorchen: Es wurden Infos aus dem Jahresrapport des Kantonalen Führungsstabs weitergegeben; die aktuelle Lage in den Fachbereichen Polizei, Feuerwehr, Technische Betriebe, Gesundheitswesen, Zivilschutz, Naturgefahren, Medien und Verwaltungen erörtert; Rückblick auf das vergangene und Ausblick auf das kommende Jahr gehalten. Und dennoch: Ein Punkt wies auf die besondere Bedeutung der Sitzung hin: «Stand Fusio 2018». Bekanntlich fusionieren die Zivilschutzorganisationen (ZSO) aargauSüd und Wynental per Anfang nächsten Jahres. Da das Gebiet eines Regionalen Führungsorgans (RFO) stets deckungsgleich ist mit jenem der entsprechenden ZSO, wird folglich auch das RFO Richtung Norden erweitert. Und somit hiess dies nichts anderes, als dass das RFO aargauSüd in seiner heutigen Form zum letzten Mal zusammentraf.
Die anstehenden Veränderungen nahmen vier Mitglieder zum Anlass, um ihren Dienst im RFO zu quittieren. Es sind dies Dieter Holliger und Adrian Sulzer (je zwölf Dienstjahre), Markus Müller (neun Dienstjahre) und Heinz Grossenbacher (vier Dienstjahre). Sie alle wurden beim anschliessenden Nachtessen im «Gasthof zum Schneggen» standesgemäss verabschiedet, und ihr langjähriger Einsatz mit einem feinen Tropfen verdankt. Abschied nehmen hiess es ebenso für den Präsidenten des begleitenden Gemeindeverbandes, Hans-Peter Steiner, welcher 12 Jahre unermüdlich für die Belange des bisherigen Verbandes Bevölkerungs- und Zivilschutz aargauSüd einstand. Ebenfalls wird der Stabschef Joe Habermacher nicht mehr in dieser Charge im RFO mitarbeiten. Er wird jedoch weiterhin als Koordinator zwischen der ZSO und dem RFO zur Verfügung stehen.
Per 1.1.2018 nimmt nun das neue RFO aargauSüd, dessen Gebiet sich von der Burg talwärts bis nach Gränichen erstreckt, seinen Betrieb auf. Für Kontinuität ist nicht nur dadurch gesorgt, dass die Leitung bei Harald Sigel verbleibt; auch zahlreiche Mitglieder der beiden bisherigen RFOs werden weiter im Dienst der Verbandsgemeinden stehen. Veränderungen gibt es im räumlichen Bereich: Neuer Führungsstandort des RFOs wird der Kommandoposten Juch in Unterkulm sein. Die Leitung des fusionierten Gemeindeverbandes Bevölkerungs- und Zivilschutz aargauSüd obliegt dem Gemeindeammann der neuen Standortgemeinde Teufenthal, Urs Lehner.

Freitag, 08.12.2017Menziken

Der Chlaus ist unterwegs

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Auch dieses Jahr konnte in der kath. Kirche St. Anna in Menziken der Samichlaus besucht werden, bevor er mit den Schmutzlis und den bepackten Eseln loszog, um die Familien zu besuchen.

In der Kirche lauschten die Kinder gespannt der spannenden Geschichte des Pfarrers. Mit Hilfe der Eltern sang die Kinderschar einige Lieder und wartete stets gespannt darauf, wann denn nun der Chlaus eintrifft. Die mutigsten Kinder traten vor und sagten ihre einstudierten Versli auf. Dass gemeinsam Vieles leichter geht, dachten sich wohl die beiden Mädchen als sie händehaltend dem Samichlaus gar ein Lied vortrugen. Schliesslich wurde der laute Ruf der Kinder vom Samichlaus erhört. Die Kinder durften mit den vom Schmutzli mitgebrachten Holzklötzen gemeinsam einige Türme bauen. Nach der Segnung des Pfarrers begannen die Kinderaugen zu leuchten, als sie vor der Kirche einen weiteren Schmutzli mit den beiden Eseln antrafen. Gemeinsam wurden der vom Chlausteam offerierte Punsch und Glühwein genossen, bis man schliesslich den Chlaus mit seinen Gehilfen wieder verabschiedete und ihm für seinen weiten und anstrengenden Weg alles Gute wünschte.

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Freitag, 08.12.2017Seengen

Zweites DOG-Turnier in der Alten Schmitte

Text und Bild: Eing.

Winterzeit ist Spielzeit und in Gesellschaft zudem viel gemütlicher, unterhaltsamer und spannender. Im Januar geht es in Seengen wieder um das DOG-Spiel. Der Frauenverein lädt zu seinem zweiten Turnier ein. DOG? Nein, das ist kein Hund. DOG ist ein äussert spannendes Brettspiel. Gespielt wird paarweise mit Karten und Brett.

Wenn du Freude am Gesellschaftsspiel hast und über strategisches Geschick verfügst sowie ein guter Teamplayer bist, dann reserviere dir den Sonntagnachmittag, 14. Januar 2018. Gespielt wird in der Alten Schmitte in Seengen von 13.30 bis ungefähr um 17.30 Uhr. Das Turnier ist für alle, die gerne DOG spielen. Ein Profi muss man nicht sein, es genügt und ist von Vorteil, wenn man die Spielregeln kennt. Bei Bedarf wird im Vorfeld ein Einführungsabend für alle Anfängerinnen und Anfänger organisiert.

Die Anmeldung, die paarweise oder einzeln erfolgen kann, findet man unter www.frauenverein-seengen.ch. Es wird ein Unkostenbeitrag von 10.00 Franken pro Person eingezogen (inklusiv einer kleinen Verpflegung). Anmeldeschluss: 9. Januar 2018.

Der Frauenverein Seengen freut sich auf einen spannenden Spiel-Nachmittag.

Freitag, 08.12.2017Gontenschwil

Musikgottesdienst mit Swiss Boys light und Taufe

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Einen Gottesdienst der besonderen Art gab es zum ersten Advent in der Kirche Gontenschwil zu erleben. Nicht nur eine Taufgesellschaft und die üblichen treuen Gottesdienstbesucher, sondern auch gleich noch die Fangemeinschaft von Theo Duss und Roli Kurzo hatte Pfarrer Stefan Lobsiger zu begrüssen.

Mit der ersten, am Adventskranz brennenden Kerze, läuteten die beiden Swiss Boys Light ihr Kirchenkonzert mit dem Lied «Ländlerträumereien» ein. Damit gaben sie auch die feierliche und besinnliche Tonart dieses Vormittags bekannt,welchen sie zusammen mit Ruth Hunziker, der fidelen Bärenwirtin, und Christian Gander aus Niederrohrdorf,gestalteten. Gander hatte seine Löffel dabei, um den volkstümlichen Melodien noch mehr Takt zu vermitteln, wie auch das Schacher-Sepplilied, welches er überzeugend und original sang. Mit der Heimwehmelodie und dem Lineliwalzer ging es flott weiter. Das beliebte Amazing Grace, wie eine humorvolle und doch tiefgründige Kurzpredigt von Theo Duss, sowie eine stille Minute für persönliche Fürbitten kamen an diesem Morgen zum Zug. Pfarrer Lobsiger hatte sich gut auf den Gottesdienst für Menschen vorbereitet, die sonst wohl den Sonntagmorgen anders verbringen, als in die Kirche zu gehen. «Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt wird nicht mehr in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.» Darum gehe es im Glauben, erklärte er anhand des Bibeltextes aus Joh, 8. Er startete seinen Teil des kirchlichen Anlasses mit dem Lied «Macht hoch die Tür, die Tür macht weit» und liess die Gemeinde ohne musikalische Begleitung leise singen und ankommen.

Die Aussage aus Lukas 17, 20-30 «Der Tag des Herrn kommt» nahm Lobsiger als Anlass zu erklären, dass die Frage nicht lautet: «WANN? sondern WIE bereiten wir uns darauf vor?» Wir leben in einer besonderen Zeit, in einer Entscheidungszeit und Endzeit, erläuterte er eindringlich. Und der Tag des Herrn wird die Ergänzung zum Urknall sein.
Dass auch gleich eine Taufe gefeiert werden konnte,bereicherte den Adventsgottesdienst auf wunderbare Art. Die Freude von Lynn über die Taufe ihrer kleinen Schwester liess den Pfarrer bemerken: sie hat schon so vieles begriffen! Dem aufmerksamen Täufling gab er unter anderem mit: Gott steht hinter dir und schaut zu dir. Gott steht aber auch vor dir und lockt dich, der Stimme des guten Hirten Jesus zu folgen und so immer tiefer auf Gott vertrauen zu lernen. Musikalisch ging es in der Kirche auch nach Gottesdienstende noch munter weiter. Swiss Boys Light spielte verstärkt mit Ruth Hunziker und Stefan Lobsiger weiter im kirchenschiff, wo sich spontan einige Paare zum Tanzen einfanden. Inzwischen ging es im Kirchenkaffee im angrenzenden Kirchgemeindehaus gemächlicher zu und her. Es wurde diskutiert und resümiert über Möglichkeiten und Chancen der heutigen Kirchgemeinde. Die traditionellen Kirchgänger fanden, dass ein solch lebhafter Gottesdienst jederzeit Platz hat, auch in der Adventszeit, wenn das Spirituelle an den anderen Sonntagen nicht zu kurz kommt.

Freitag, 08.12.2017Leutwil

Dankeschön für die Wahl als Gemeindeammann

Text und Bild: eing.

Für die motivierende Unterstützung vor-während-nach des Wahlkampfes, für das erfreuliche Wahlergebnis und für die unzähligen, überraschenden Gratulationen möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Ihr entgegengebrachtes Vertrauen unterstützt mich, die grosse Herausforderung für unser Dorf zielorientiert anzunehmen. Die Verantwortung meines Amtes ist mir bewusst und ich werde alles daran setzen, dass Sie, als Lüpuerinnen und Lüpuer, mit Ihrer neuen Frau Gemeindeammann zufrieden sein werden. Den vielen Erwartungen werde ich mit tatkräftigem Engagement und einer dankbaren Freude entgegentreten. Nun wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest.

Monika Müller

Freitag, 08.12.2017Meisterschwanden

Turnerabende 2017 in Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Unter dem Motto «s Gheimnis vom Erfolg» entführte uns der STV Meisterschwanden Backstage von Tele Seetal. Leider waren die Einschaltquoten vom Tele Seetal in den Keller gesunken und mit einer eindrücklichen Abstimmung, ohne Gegenstimmen, wurden Sparmassnahmen im personellen Bereich beschlossen. Ob das gut geht?

Zuerst konnten sich aber unsere Aktionäre in der dekorierten Mehrzweckhalle mit Speis und Trank stärken. Da keine Dividenden ausbezahlt wurden, mussten sie für einmal selber für ihr Essen aufkommen. Mit den 28 Mädchen und einem Turner des Jugi Vereinsgeräteturnens startete das neue Konzept des Tele Seetals am Schulstufenbarren. Auch die Märchenabteilung, dargestellt vom Kitu, fand im neuen Konzept einen Sendeplatz. Uups, Wasserrohrbruch im Gebäude ... Kein Problem, das ElKi half mit seinen Ersatzrohren gerne weiter. Ein Regionalfernsehen ohne Wettervorhersage, unmöglich. Kompetent und gewitzt moderierten die Jugi Mittel «s Wätter vo morn». Mit der Übertragung des Eurovision-GYM-Contests, Schulstufenbarrenübung der aktiven Turnerinnen (zum ersten Mal in ihren neuen Turndresses), wagte sich das Tele Seetal sogar auf das internationale Parkett. Aber was macht ein fauler Abwart, der lieber kalten Kaffee trinkt und Pausen liebt? Ja, der zählt auf seine kleinen, gelben Helferlein. Danke liebe Jugi klein, dass ihr den Abwart so tatkräftig unterstützt habt. Der letzte Auftritt der Kleinfeldgymnastik-Gruppe der aktiven Turnerinnen und Turner – und das auch noch arbeitend. Mit Besen und Staubwischer zeigten sie nochmals ihr grosses Können. Danke, dass ihr die Bühne besenrein hinterlassen habt.

Was ist ein Fernsehsender ohne «Bauer, ledig, sucht»? Mit diesem Reigen turnten sich die aktiven Turner in die Herzen der Zuschauer. Gottlob gibt es dann auch noch die starken Gerüstbauer der aktiven Turner, die hinter der Bühne alles wieder auf Vordermann brachten. Mit dem «Supertalent hinter der Bühne» zeigten die Mädchen der Gymnastik- und Geräteturnabteilung wie sie sich für den grossen Auftritt vorbereiten. Früher war es «Fit mit Jack», heute «Enorm in Form-TV» mit den aktiven Turnerinnen, die eine schweisstreibende Aerobic einstudiert hatten. Ach früher war es … nein, Meisti 66 träumte nicht von früher, mit der Gymnastik- und Steppeinlage zeigten sie, dass sie hier und heute ihre Auftritte geniessen und immer noch fit sind. «Metenand statt Gägenand», unter diesem Motto stand der Reigen der grossen Jugi. Hoffentlich werden sich unsere Zuschauer und alle Turner und Turnerinnen daran erinnern, dass miteinander immer besser ist als gegeneinander. Mit einem Salsa bescherten uns die «Friends zum Zwöite» südamerikanische Rhythmen und einen Hauch Sommer. Und dann endlich Feierabend mit Fyrobe-Bier, mit Pyramiden auf Festbänken und Tanzeinlagen der aktiven Turnerinnen und Turner. Eine anstrengende Zeit mit Tele Seetal geht zu Ende. Wir sind überzeugt, dass das Team mit Pascal Bucher, Janine Fischer, German Ettlin, Fabienne Joost und Jenny Stadelmann, das Tele Seetal gerettet hat und die Zukunft wieder steigende Zuschauerzahlen zeigen wird.

Ein grosses Dankeschön an all unsere Sponsoren, unsere Helfer Backstage, alle Leiter, die wieder eindrückliche Vorführungen einstudiert haben, unseren Abwart, sowie der Gemeinde Meisterschwanden, die uns die Mehrzweckhalle unentgeltlich zur Verfügung stellt.

Mittwoch, 06.12.2017Seengen

Rundes Jubiläum: 20 Jahre Hobbyköchinnen Seengen

Text und Bild: Thomas Moor

Happy Birthday! Die Hobbyköchinnen Seengen durften jüngst auf ihren 20. Geburtstag anstossen. Zu ihrem Jubiläumskochen luden sie die leidenschaftliche Köchin und Rezeptautorin Claudia Casarramona ein. Nach ihren kreativen Rezepten wurde mit der grossen Kelle angerichtet.

Einmal im Monat treffen sie sich zum gemeinsamen Kochen: die Hobbyköchinnen Seengen. Und das seit genau 20 Jahren. «Kochen mit Genuss und Zeit», lautet das Motto, welches mit Herzblut zelebriert wird und auch beim Jubiläumskochen zum Ausdruck gebracht wurde. Da stehen tolle Köchinnen am Herd, welche mit Liebe, Fantasie ausgefallene Kochideen umsetzen und fantastische Menus auf die Teller zaubern. Auf die wunderschön weihnächtlich dekorierte Tafel kamen Gerichte welche aus der Rezeptfeder von Claudia Casarramona (Hauswirtschaftslehrerin, Rezeptautorin und leidenschaftliche Tüftlerin) stammen. Sie begleitete die Seenger Köchinnen durch den Abend. Und das Menü hatte es in sich: Weichspeckbirnen mit Brie, Salbeiblätter und Landrauchschinken als Apéro; Stangensellerie mit Apfelgel, Avocadopüree und gebeiztem Lachs zusammen mit Ziegenkäse gefüllte Randentaschen als Amuse; Pilztartelletes mit Salat, dazu Jakobsmuscheln vom heissen Stein mit Kürbis als Vorspeise, Lammrücken mit Süsskartofffeln (Püree und Würfel), Datteln und Baumnüssen als Hauptgang. Den krönenden Abschluss machten dann ein Kokos-Mousse, ein Mandarinen-Sorbet, begleitet von frischem Lebkuchen. Die beiden Hobbyköchinnnen-Initiantinnen und Frauen der ersten Stunde, Jolanda Holliger und Verena Hofstetter erhoben zusammen mit ihren Kolleginnen die Gläser auf 20 Jahre Hobbyköchinnen und auf einen gelungenen Jubiläumsabend. Auf weitere 20 Jahre!

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Mittwoch, 06.12.2017Leutwil

Saisonabschluss bei den Schützen

Text und Bild: eing.

Am 17. November lud die SG Leutwil alle aktiven Schützen sowie die Teilnehmer der Dorfmeisterschaft zum Absenden ein. In der wiederum mit viel Liebe hergerichteten Schützenstube genossen fast 50 mehr oder weniger leidenschaftliche Schützen, nach einem, je nach Wunsch zubereiteten Apéro, ein feines Nachtessen. Die Hüttenwartin Yvonne konnte auch den anspruchsvollsten Gourmet absolut zufriedenstellen.

Während des gemütlichen Beisammenseins wurden nach und nach die Geheimnisse über die Platzierungen in den verschiedenen Stichen gelüftet:
Wie es der Name schon sagt, trafen die Sieger des Glücksstichs nicht nur gut, das Glück stand ihnen zudem noch bei! Sie wurden mit einem wunderbaren Geschenkkorb beglückt. 1. Baumann Lukas; 2. Neeser Werner; 3. Droschl Dieter
Beim Zobigstich durften sich als 1. Beat Stauber, 2. Sophie Baumann und 3. Hanspeter Gloor beklatschen lassen.
Beim Fleischstich erhielt jeder Teilnehmer ein feines Stück Fleisch. Die grössten Stücke gingen aber an: Dieter Neuenschwander, 1. Platz; Dieter Dössegger, 2. Platz; Rolf Gloor, 3. Platz.

Im Weiteren kämpften auch Dreiergruppen um Essensgutscheine: 1. Angelika Weiss, Christian Rauch und Dieter Droschl; 2. Daniel Weise, Sophie Baumann, Lukas Baumann; 3. Joachim Merz, Dieter Dössegger, Leandro Dössegger.

Bei einem kurzen Rückblick auf den Ausstich der Dorfmeisterschaft, bei dem die besten sechs Schützen gegeneinander antreten mussten, verspürte man noch einmal die grosse Spannung, die während des Wettkampfes bei Zuschauern und Schützen aufgekommen war. Die zufriedenen Sieger waren schlussendlich: 1. Dieter Dössegger; 2. Werner Neeser; 3. Sophie Baumann.

Bei der Jahresmeisterschaft profilierte sich einmal mehr Hanspeter Gloor als überragender Sieger, 2. Dieter Neuenschwander, 3. Dieter Dössegger.

Mit einem gemütlichen Abend wurde die Saison 2017 abgeschlossen und alle freuen sich jetzt schon, viele Schützenfreunde im Januar beim Pouletflügelessen wieder begrüssen zu dürfen!

Mittwoch, 06.12.2017Dürrenäsch

Schwestern mit einer grossen Leidenschaft – Segeln!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Taktik, Strategie, Geschwindigkeit. Das beschreibt den Sport den Samira (16 Jahre) und Natascha Rast (15 Jahre) aus Dürrenäsch ausüben. Segeln ist ihre grosse Leidenschaft, mit der sie viele Erfolge feiern dürfen. Denn sie trainieren sehr hart für ihren Erfolg und bald sogar gemeinsam.

Jeden Mittwochabend geht die Reise für Samira und Natascha nach Thun. Auf dem Thunersee trainieren die beiden mindestens einmal die Woche, bauen ihre Fähigkeiten aus und gehen ihrer grössten Leidenschaft nach – dem Segeln. Alles begann damit, dass die beiden als kleine Mäd- chen immer mit aufs Segelboot von Mama und Papa durften. Am Anfang konnten sie ihren Eltern mithelfen beim Segeln und irgendwann wollten sie alleine ans Steuer. Die Mädchen wurden 2012 für die Segelschule angemeldet und seither ist das Feuer entfacht! Zuerst im regionalen Kader, danach im Nationalkader. Und es ging immer weiter bergauf bei den beiden Kanti-Schülerinnen. Die Beiden trainieren sehr intensiv auf Schweizer Seen wie auch auf internationalen Gewässern mit dem Schweizer Nationalkader.

Natascha holte im August 2017 die Silbermedaille bei der Optimisten-EM. Noch nie zuvor hat ein/e Schweizer/in an einer Optimisten-EM einen besseren Rang erzielt! Mit diesem grandiosen Erfolg, den sie auf dem Schwarzen Meer in Bourgas (Bulgarien) erzielt hat, beendet sie ihre Zeit in dieser Klasse. Jetzt wartet die nächst grössere Segelklasse auf Nata- scha – der 420er. Alleine wird sie aber nicht auf der 420er-Jolle zu sehen sein. Natascha wird ab 2018 mit ihrer Schwester Samira die nächsten He- rausforderungen annehmen. Das grosse Ziel der beiden ist die Europameisterschafts-Qualifikation 2018! Die beiden Dürrenäscherinnen sind hochtalentiert, motiviert und bereit, jeden Tag hart für ihre Zielerreichung zu arbeiten!

Dieses Jahr gewannen Natascha und Samira nicht nur grosse Pokale, sondern wurden auch das ganze Jahr vom nationalen TalentPool von Swiss Sailing begleitet. Beide sind seit zwei Jahren im TalentPool aufgenommen. Dafür muss man nebst guten Regattaresultaten während des Jahres auch jährlich wieder eine Talentprüfung absolvieren. 66 hochtalentierte Seglerinnen und Segler sind offizielle Mitglieder im Swiss Sailing Team 2018: 11 Athleten in der Elite, davon allein 6 im Nationalteam sowie 14 erfolgsversprechende Nachwuchsathleten, wobei auch Samira und Natascha dazu gehören. Darüber hinaus werden im kommenden Jahr über 40 Schweizer Talente im sogenannten Talentpool umfangreich gefördert. Samira wird Weihnachten und Silvester nicht in der kalten Schweiz verbringen, sondern im warmen Australien, genauer in Perth. Denn dort finden im Dezember die Weltmeisterschaften statt, die sie mit ihrer Partnerin in Angriff nimmt. Hierfür haben sich vier Teams aus der Schweiz qualifiziert, die drei Wochen zusammen in Perth verbringen werden. Samira glaubt an sich und ihre Partnerin Sophie Mosegaard und schätzt ihre Chancen gut ein. Sie werden ihr Bestes geben, um weit vorne zu landen! Zwei Sportlerinnen, die schon viel erreicht haben in ihrem Leben und bestimmt noch viele weitere Titel für die Schweiz holen werden! Man kann den beiden nur Glück wünschen, damit sie im Jahr 2018 in ihrer 420er-Jolle weit kommen werden!

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Montag, 04.12.2017Meisterschwanden

Eigenwerk – Eine glänzende Neueröffnung

Text und Bild: fabienne Hunziker

Die beiden Geschäfte für Wohnaccessoires und Blumen der Stiftung Gärtnerhaus Meisterschwanden wurden unter dem Namen Eigenwerk in Fahrwangen zusammengefügt. Die Neueröffnung wurde in adventlichem Glanz gefeiert.

Der grosse Tag ist gekommen. Die Türen des Eigenwerks am Bärenplatz 1 in Fahrwangen wurden geöffnet. In der Zusammenarbeit mit Architekten, dem kreativen Team des Blumenladens, Klienten des Integrationszentrums sowie der stiftungseigenen Schreinerei wurde ein sehr schöner und moderner Laden gestaltet. Im neuen Eigenwerk finden die Kunden nun Eigenkreationen aus dem Kreativatelier und der Schreinerei, sowie attraktive Floristik unter einem Dach. Die Neueröffnung wurde mit einer bezaubernden Adventsausstellung gefeiert. Bereits kurz nach Türöffnung waren die neugierigen Besucher sehr zahlreich erschienen. Das Eigenwerk-Team Manuela Schaufelberger, Anna Käser, Esther Haller und Melanie Rohner hatten alle Hände voll zu tun und waren stolz, in der neuen Umgebung bekannte und neue Gesichter zu begrüssen. Im Hinterhof knackte ein wärmendes Feuer und bot den Besuchern an, Kaffee und Kuchen in schöner winterlichen Atmosphäre zu geniessen. Der Start ist gelungen und die Kunden waren mehr als begeistert.

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Montag, 04.12.2017Reinach

Tanz Treff für den guten Zweck

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Brigit Bolliger, die Organisatorin des beliebten Tanz Treffs und Präsidentin der Kirchgemeinde Reinach- Leimbach lud zur Benefiz-Gala in das Kirchgemeindehaus in Reinach ein.

Nicht ganz fünfzig … aber 48 Tanzbegeisterte folgten der Einladung von Brigit Bolliger. Feines Essen zu geniessen, die Seele baumeln zu lassen, zu tanzen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun, so die Idee von Brigit Bolliger. Mit der tatkräftigen Unterstützung ihres Mannes, den beiden Töchtern sowie Rösli und Kurt Merz wurden die Teilnehmer bewirtet. Das von Brigit und Markus Bolliger fantastisch zubereitete Buffet lud definitiv zum Geniessen ein. Der Erlös dieser Benefiz-Gala geht an den Sozialfond der reformierten Kirche sowie an das Hilfswerk für Rumänien von Hedy Hofmann. Hedy Hofmann berichtete über ihre Reisen nach Rumänien und erläuterte wo und von welchen Menschen dieses Geld benötigt wird. Die Gesangsgruppe Ten Sing überraschte mit einem erfrischenden Auftritt und begeisterte das Publikum mit ihrer Gesangseinlage. Brigit Bolligers Begeisterung und ihrem Einsatz für all die organisatorischen Dinge, die es für so einen Anlass zu erledigen gibt, ist es zu verdanken, dass dieser rundum gelungene Abend stattfinden konnte. Die Freude war ihr ins Gesicht geschrieben, sie bedankte sich sehr herzlich bei allen Anwesenden und genoss den Abend mit spannenden Begegnungen und Gesprächen.

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Montag, 04.12.2017Beinwil am See

Absenden: «Zahltag» für die Böjuer Schützen

Text und Bild: Thomas Moor

Ende Feuer! Der Schlussstrich unter die Schiesssaison 2017 ist gezogen, die Punkte sind zusammengezählt. Zeit also, zum traditionellen Absenden zu schreiten. Dieses ging im Restaurant Platte über die Bühne, wo die Böjuer Schützen von Jeannette Soland und ihrem Team hervorragend verköstigt wurden.

25 Aktive (darunter vier Damen) konnte Präsident Jürg Weber im Restaurant Platte begrüssen und auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, die zwar von einem verhängnisvollen Blitzschlag begleitet war. Dieser legte in diesem Sommer die Scheiben 1 bis 4 der Schiessanlage Murweid Menziken ausser Gefecht. Da die Firma Sius AG keine Ersatzteile mehr hat und die Anlage aus diesem Grund nicht mehr reparierbar ist, kommt man um die Anschaffung neuer Scheiben nicht herum. Ein Kostenpunkt von knapp 100 000 Franken, den die Versicherung nach eingehenden Abklärung übernimmt. Ende Februar 2018 soll mit der Installation begonnen werden, so, dass im März mit dem Schiessbetrieb auf der neuen Trefferanzeige losgelegt werden kann. Ein «Sahnehäubchen» also, das der Präsident bereits vor der Vorspeise servieren konnte. Und ein weiteres reichte er mit der Erfolgsmeldung vom Gruppensieg von Beinwil am See 2 beim Bezirksfinal in Oberkulm nach. Die siegreiche Gruppe mit Manuela Hintermann, Christian Hunziker, Steffen Landorff, Franz Estermann und Martin Eichenberger holte den Wanderpreis im Feld D nach sechs Jahren Unterbruch wieder nach Beinwil am See. Und mit einer Top-Leistung brillierte Beinwil am See 1 im Rahmen der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft, wo man erst vor der letzten Qualifikationshürde scheiterte. Ein Resultat, das man seit 11 Jahren nicht mehr erreicht hat.

Zwischen den einzelnen kulinarischen Gängen fand dann das eigentliche Absenden des Endschiessens, der Jahresmeisterschaft und der verschiedenen Spezialstiche statt. Dabei durfte sich u. a. auch Martin Eichenberger freuen. Er holte sich nämlich im Canada-Cup mit 96 Punkten den Goldkranz mit einem hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt auf Andreas Baumgartner und Jürg Weber. Baumgartner wiederum schwang beim Kantonalstich obenaus. Mit 97 Punkten konnte er sich als Sieger feiern lassen. Kurt Haller und Hans Weber folgten mit je 96 Punkten auf den Rängen zwei und drei.

Endschiessen 2017
Eine erfolgreiche Saison hat Kurt Haller hinter sich mit seinen Siegen beim Hans-Husistein-Stich, dem Gabenstich und dem Freistich konnte er sich mit drei Rangpunkten als souveräner Meister des Endschiessens feiern lassen. Um vier respektive zehn Punkte distanzierte er seine direkten Verfolger Andreas Baumgartner und Jürg Weber.

Gabenstich 2017
Er erfreut sich grosser Beliebtheit: der Gabenstich. Kein Wunder, liegen doch für die Schützen grosszügige Fleischpreise bereit. Wer sich allerdings die besten Stücke sichern will, sollte zum Kreis der 100er- oder 99er-Schütze gehören. Wie obenerwähnt, legte Kurt Haller die Latte sehr hoch an. Mit vier 100ern aus 10 Schüssen legte er den Grundstein zu seinem Sieg mit 988 Punkten. Andreas Baumgartner folgte mit knappen zwei Punkten Rückstand. Sechs Punkten zurück gesellte sich Jörg Weber aufs Siegerpodest. Die weiteren Rangierten: 4. Hans Weber, 5. Elias Grütter, 6. Steffen Landorff, 7. Hans Schärer, 8. Josef Kündig, 9. Alfons Gmeiner, 10. Hans Haller.

Auszug aus der Rangliste Freistich:
1. Kurt Haller, 2. Hans Schärer, 3. Andreas Baumgartner, 4. Elias Grütter, 5. Alfons Gmeiner, 6. Hans Weber, 7. Jürg Weber, 8. Heinz Barth, 9. Hans Haller, 10. Christian Hunziker.

Auszug aus der Rangliste Hans-Husistein-Stich:
1. Kurt Haller, 2. Andreas Baumgartner, 3. Jürg Weber, 4. Josef Kündig, 5. Hans Schärer, 6. Franz Estermann, 7. Heinz Barth, 8. Martin Baumgartner, 9. Hans Haller, 10. Hans Weber.

Jahresmeisterschaft 2017
Mit Spannung wurde die Rangverkündigung der Jahresmeisterschaft 2017 erwartet. Als konstantester und treffsicherster Schütze entpuppte sich einmal mehr Andreas Baumgartner. Mit 1018 Punkten, 4,29 Punkte mehr als im Vorjahr, holte er sich in der Endabrechnung auch in diesem Jahr wieder den Wanderpokal. Zu ihm aufs Podest gesellten sich Kurt Haller als Zweiter (Gewinner eines Glases) mit 1008.50 Punkten und Hans Weber als Dritter (Gewinner eines Weinkühlers) mit 1000.15 Punkten. Die weiteren Rangierten: 4. ex aequo Alfons Gmeiner und Jürg Weber 980 Punkte, 6. Hans Schärer 969.80 Punkte, 7. Christian Hunziker 967.13 Punkte, 8. Elias Grütter 965.00 Punkte. Josef Kündig 962.87 Punkte, 10. Hans Haller 962.53 Punkte, 11. Ernst Wethli 960.97 Punkte, 12. Franz Estermann 955.53 Punkte, 13. Heinz Barth 953.78 Punkte, 14. Christian Kuoni 948.07 Punkte, 15. Martin Eichenberger 936.00 Punkte, 16. Werner Hunziker 935.82 Punkte, 17. Steffen Landorff 930.77 Punkte, 18. Manuela Hintermann 929.46 Punkte, 19. Maja Grüter 901.76 Punkte, 20. Peter Sommerhalder 891.00 Punkte, 21. Riccarda Alig 831.39 Punkte.

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Montag, 04.12.2017Menziken

Komplettsanierung an der Pilatusstrasse in Menziken

Text und Bild: Eing.

In neuem und unverkennbarem Gewand präsentiert sich die frisch sanierte Fassade der Liegenschaft Pilatusstrasse 12/14 in Menziken, in welcher von April bis Oktober 2017 die umfangreichen Sanierungsarbeiten anhielten.

Ein Grossteil der Mieterinnen und Mieter blieb während dieser anspruchsvollen Umbauzeit im Haus wohnen. Das war für alle Beteiligten, von der Planung und Bauleitung über die Geschäftsstelle bis zu den Mieterfamilien, eine grosse Herausforderung. Denn nebst der energetischen Sanierung der Gebäudehülle wurden die 12 Mietwohnungen komplett erneuert. Für die beauftragten Unternehmen war der Zeitplan äusserst sportlich, mussten doch sämtliche Innenausbauarbeiten in drei übereinanderliegenden Wohnungen innerhalb von nur gerade fünf Wochen abgeschlossen sein. Nur dank dem guten Mitwirken aller Beteiligten konnte der vorgegebene Zeitplan eingehalten und die ersten drei fertig gestellten Wohnungen im Juni bezogen werden.

Die neuen Küchen und Nasszellen entsprechen nun dem heutigen Standard und wurden mit einem harmonischen Farb- und Materialkonzept gestaltet. Raumhohe Fenster und Glastüren erhellen die Zimmer auf der Westseite des Gebäudes. Die vergrösserten neuen Balkone erstrecken sich westseitig über die ganze Gebäudelänge. Mit diesem Umbau ist es der Wohnbaugenossenschaft Stierenberg gelungen, Mieterinnen und Mietern attraktive und komfortable Wohnungen zu einem bezahlbaren Mietzins anzubieten.

Dass sich die Wohnbaugenossenschaft Stierenberg in den letzten 50 Jahren zu dem entwickeln konnte, was sie heute ist, ist dem umsichtigen Handeln von Vorstand und Geschäftsstelle zu verdanken. In den letzten 50 Jahren ist die Genossenschaft nachhaltig gewachsen, was nicht zuletzt das Verdienst aller Genossenschafterinnen und Genossenschafter, Mieterinnen und Mieter ist, die im Vertrauen in das Unternehmen über all die Jahre hinweg die Liegenschaften mit Leben erfüllen.

Lucija und Bozo Kesten
Hauswarte und langjährige Bewohner der Liegenschaft Pilatusstrasse 12/14 haben die Bauleitung während der ganzen Sanierungsphase mit viel Insiderwissen tatkräftig mitunterstützt.

Montag, 04.12.2017Beinwil am See

Floristik mit Herz

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Sylvia Lüscher vom Blueme-Chäller in lud gemeinsam mit Uschi Oehen zur adventlichen Ausstellung ein.

Mitten im Wohnquartier an der Grünaustrasse in Böju versteckt sich eine wahrhaftige Perle. Der «Blueme-Chäller» von Sylvia Lüscher. Der kleine aber sehr feine Blumenladen strahlt in adventlichem Glanz. Gemeinsam mit Uschi Oehen lud Sylvia Lüscher zu ihrer Ausstellung ein. Die floralen Werkstücke wurden mit viel Herz und Charme kreiert. Die Leidenschaft für ihre Arbeit ist deutlich zu spüren. Sie freuten sich sehr über die zahlreichen Besucher in ihrem kleinen Reich und so wurde freudig begrüsst, beraten, eingepackt und verkauft. Die Kunden wurden am Ausstellungswochenende herzlich zu Kaffee und Kuchen in den Wintergarten eingeladen. Ob klassisches Rot, Rosa oder schlicht in Weiss: Die ausgewählten Accessoires wie Windlichter, die kleinen «Chläusli» und die hübschen Engel sind harmonisch mit den Kerzengestecken arrangiert. Die Materialien wie Beton, Holz im Shabby-Chic-Stil, Glas oder mattes Metall passen hervorragend zu den winterlichen Grüntönen der Koniferen, Christrosen oder Zapfen. Die Kunden waren begeistert von der vielseitigen Ausstellung welche die beiden Damen mit viel Charme kreiert und präsentiert haben.

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Montag, 04.12.2017Seengen

Externe Schulevaluation Schule Seengen

Text und Bild: Eing.

Im Zuge der externen Schulevaluation (3. Zyklus) wurde der Einsatz der Schule Seengen für einen modernen und wirkungsorientierten Bildungsbereich bestätigt. Der Schlussbericht der externen Schulevaluation (ESE) liegt den Schulverantwortlichen vor. Bereits zum 3. Mal stehen an der Schule Seengen alle Ampeln auf «Grün».

(Urs Bögli) – Die ESE-Beauftragten überprüfen im Auftrag des Departements für Bildung, Kultur und Sport (BKS) die Qualität der Aargauer Schulen aus einer unabhängigen Perspektive. Die Evaluation wird von der Fachstelle Externe Schulevaluation der Pädagogischen Hochschule FHNW durchgeführt. Nach den Jahren 2005 und 2012 wurde die Schule Seengen bereits im 3. Zyklus überprüft, alle Ampeln standen jeweils auf «Grün».

Im Juni 2017 fanden die schriftlichen Vorbefragungen statt. Alle Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler (SuS) sowie Eltern wurden mit einem elektronischen Fragebogen befragt. Anfang September besuchte dann ein Expertenteam der Fachhochschule für zwei Tage die Schule Seengen und interviewte Eltern- und Schüler/-innengruppen, Lehrpersonen, Schulsozialarbeit, Sekretariat, Hauswart, Schulpflege und die Schulleitung. Überprüft wurden die Bereiche Schul- und Unterrichtsklima, die Elternkontakte, die Betreuungs- und Aufsichtsfunktion, das Arbeitsklima für Lehrpersonen, die Schulführung und das Qualitätsmanagement.
Die Evaluation überprüft die grundlegenden Anforderungen, die an eine funktionsfähige Schule gerichtet werden und von einer funktionsfähigen Schule als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Die Ergebnisse werden in den Ampelfarben Grün, Gelb und Rot ausgedrückt. In Seengen stehen alle Ampeln auf Grün.

Kernaussagen der Evaluation

Schulklima
Schüler/-innen und Eltern erleben das Zusammenleben und das Verhältnis zwischen Schüler/-innen und Lehrpersonen sehr positiv. Die Schüler/-innen besuchen die Schule und den Unterricht gern und fühlen sich von den Lehrpersonen im Allgemeinen beim Lernen gut unterstützt.

Vielfalt an Lernangeboten
Als grosse Stärke der Schule Seengen wird die Vielfalt an zusätzlichen Lernangeboten (breites Freifachangebot) neben dem regulären Unterricht wahrgenommen. Dabei stechen vor allem die Kombination und das Zusammenspiel von schulischen (Lernpavillon/Lernatelier) und ausserschulischen Angeboten (Mittagstisch, Schulsport und Kreismusikschule) besonders heraus.

Der multifunktionale Lernpavillon stösst bei Eltern, Schüler/-innen und Lehrpersonen auf gros-sen Anklang. Er bietet sich als ruhiger Ort des Lernens an, der allen zur Verfügung steht. Das Begabungsförderungsprojekt «Forschung – Einstein – Seengen» bietet auch besonders begabten und motivierten Schüler/-innen eine vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung mit einem individuellen Forschungsthema. Dieses Angebot steht auch den Schüler/-innen der Nachbargemeinden offen.

Schulführung
Die Zusammenarbeit innerhalb der Schulführungsverantwortlichen funktioniert gut. Gemeinsam mit den Lehrpersonen setzt sich die Schulführung für eine moderne und wirkungs orientierte Bildung ein.

Die Eltern fühlen sich mit ihren Anliegen von der Schulleitung ernst genommen. Ab und zu wären jedoch, bei speziellen Vorkommnissen, raschere Handlungsabläufe auf allen Ebenen wünschenswert.

Zusammengefasst kann festgehalten werden, dass sämtliche involvierten Ebenen, Schüler/-innen, Lehrpersonen, Eltern, Schulleitung und Schulpflege sehr gut zusammenarbeiten und sich stark für eine moderne und wirkungsorientierte Bildung an der Schule Seengen einsetzen.

Weiterentwicklung der Schule Seengen
Selbst wenn alle Ampeln auf «Grün» stehen, gibt es immer wieder Verbesserungsmöglichkeiten in den Bereichen Kommunikation, Schulentwicklung und im Qualitätsmanagement. So wurden vereinzelt von den Eltern «grosse Blockzeiten», klarere Informationen der Lehrpersonen oder eine restriktivere Handhabung der Regeln im Umgang mit elektronischen Medien gewünscht.

Die Schulpflege Seengen und die Schulleitung werden sich zusammen mit den Lehrpersonen mit den Ergebnissen des Berichtes vertieft auseinandersetzen und Entwicklungs- und Verbesserungsmassnahmen festlegen. Dabei sind sie auch auf die konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern angewiesen.

Montag, 04.12.2017Meisterschwanden

Elternverein: Adventsfenster

Text und Bild: Eing.

Auch in diesem Jahr wird in der Adventszeit im Dorf von Meisterschwanden/Tennwil jeden Tag ein Adventsfenster geöffnet. Liebevoll geschmückte, verzierte Fenster oder Plätze stimmen auf Weihnachten ein.

Bei fast allen Fenstern wird am Eröffnungsabend von den Gastgebern ein Umtrunk offeriert (von 17.30 bis ca. 19.00 Uhr). Man freut sich auf fröhliche Begegnungen in der Vorweihnachtszeit. Die Fenster sind ab dem Eröffnungsabend jeweils von 17.30 bis 22.00 Uhr beleuchtet und können bis am 6. Januar besucht werden. Die Gastgeber der Adventsfenster finden sie auf www.elternverein-5616.ch/Adventsfenster

Wir wünschen eine besinnliche Adventszeit!

Montag, 04.12.2017Reianch

Weihnachten im Bärenmarkt: Schöne Bescherung

Text und Bild: Eing.

Bis am Samstag, 23. Dezember locken jede Menge tolle Aktionen für Gross und Klein sowie attraktive Rabatte der Mieter die Besucher in den Bärenmarkt. Einen besonderen Höhepunkt gibt es am Tag vor Heiligabend: Bei einem warmen Glühwein und Shoppingvergnügen bis um 22.00 Uhr können stressfrei die letzten Geschenke besorgt werden. Zusätzlich winken tolle Preise beim grossen Weihnachts-Wettbewerb!

Das Schönste an Weihnachten? Natürlich die Vorfreude! Das weiss auch der Bärenmarkt und versüsst das Warten von Montag, 4. bis Samstag, 23. Dezember mit vielen Aktionen und Geschenken für seine grossen und kleinen Gäste. Und am Sonntag, 17. Dezember findet sogar noch ein regionaler Weihnachtsmarkt im Center statt!

Weihnachtlich gewinnen
Als einzigartige Geschenkidee eignen sich die Gewinne beim Weihnachtswettbewerb. Wie wäre es etwa mit einer besonderen Zeit für Gourmets im Art-Deco-Zimmer oder einem Brunch im Hotel Montana? Auch Skitageskarten für die Mythenregion oder Nachtschlitteln mit Fondueplausch locken beim Wettbewerb. Wer kein Glück hat, muss nicht traurig sein: Im Weihnachtsmagazin des Bärenmarkts finden sich viele attraktive Bons der Mieter, mit denen man echte Weihnachtsschnäppchen schiessen kann.

Bastelspass zum Fest
Die lieben Kleinen dürfen sich neben einem persönlichen Besuch vom Samichlaus am Mittwoch, 6. Dezember über jede Menge coole Bastelaktionen freuen: So dürfen am die Kids am Mittwoch, 13. Dezember Schneekugeln mit ihrem eigenen Foto verzieren und am Mittwoch, 20. Dezember Bettflaschen bemalen. Zu guter Letzt gibt es am 23. Dezember die Möglichkeit, tolle Kerzen zu ziehen. So kommt garantiert Festtagsstimmung auf!

Chance für letzte Besorgungen
Wer bis dahin noch keine Chance hatte, alle Geschenke zusammen zu bekommen, hat am 23. Dezember beim Night Shopping noch bis 22.00 Uhr die Möglichkeit, dies nachzuholen. Und damit so kurz vor dem Fest kein Stress aufkommt, sorgt der Bärenmarkt in Zusammenarbeit mit Emmi mit Glühwein und Raclette vor Ort für beste Stimmung! In diesem Sinne: Ein frohes und besinnliches Fest!

Montag, 04.12.2017Leutwil

Missionsbazar der ref. Kirchgemeinde

Text und Bild: eing.

Stabübergabe der Organisation und Verantwortung des Missionsbazars der ref. Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch

Die zurücktretende Bazarleiterin Evelyne Tschanz blickt zurück
Während acht Jahren durfte ich den Missionsbazar in der Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch organisieren. Ich kam über die Kirchenpflege dazu. Weil ich gerne organisiere, machte ich es auch über meine Kirchenpflege-Zeit hinaus.
Jedes Jahr braucht es viele Helfer. Für mich war wichtig, die Leute zu kennen und persönlich anzufragen. Ich hatte das Glück, jedes Jahr genügend Leute zu finden, seien es solche, die schon lange helfen oder die neu einsteigen. Ohne all die Langjährigen, die neue Leute einführen, ginge es nicht. Mir war auch wichtig, während dem Bazar bei allen Helfern vorbei zu schauen, ob alles klappt oder ob Engpässe bestehen etc.

Zur Vorbereitung, die schon im Frühjahr anfängt, braucht es viele Dinge, grössere und kleinere, wie Flyer gestalten oder jemand zu haben, der es besser kann als ich. Auch Anregungen von Servicemitarbeitern, aus der Küche oder vom Kuchenbuffet etc. nahm ich gerne entgegen.

Die Zusammenarbeit macht es aus. Die beste Organisation hilft nichts, wenn all die vielen Helfer und Helferinnen fehlen, die ihre Zeit investieren. Ich bin froh, dass Ruedi Sager nun die Organisation und Verantwortung übernimmt. Ich wünsche ihm viel Freude dabei. Danken möchte ich allen, die während meiner Amtszeit im Vorder- oder Hintergrund mitgeholfen haben.

Der neue Bazarleiter und seine Motivation
Mit dem Missionsbazar seit Jahrzehnten verbunden, bin ich jährlich mit unserem Team beim Zubereiten der legendären Vermicelles vor Ort. Die traditionelle Veranstaltung von Ende November soll auch zukünftig der herausragende Anlass im Jahresprogramm unserer reformierten Kirchgemeinde sein. Deshalb habe ich die Anfrage gerne angenommen, ab dem nächsten Jahr die Leitung zu übernehmen.

Es ist der Tag, wo Menschen unserer beiden Dörfer und von auswärts sich zusammenfinden und den Nachmittag miteinander verbringen. Die Möglichkeiten an Essen, Standbesuchen, Kaufen und Vergnügen sind viele. Es ist sowohl für Familien und Kinder, für Frau und Mann immer eine Verlockung, das Portemonnaie zu öffnen, und sich mit dem Kauf von viel Selbstgemachtem aus der Küche und Handwerklichem flinker Bastelfrauen einzudecken. Dank diesem überwältigenden Angebot gelangte der Bazar zu einer weit über unsere Kirchgemeinde hinaus besonderen Berühmtheit. Das grosse, uneigennützige Engagement vieler Gemeindeglieder bezweckt mit dem Erlös, bedürftigen Menschen über geeignete Hilfswerke im In- und Ausland konkret zu helfen. Abrundend dient der Missionsbazar auch zum Bau des Reiches Gottes, indem die Gemeinschaft und das Miteinander gelebt werden können. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe.

Montag, 04.12.2017Reinach

Jubiläums-Festkonzert in der Ref. Kirche Reinach

Text: Eing., Bild: Website Ref. Kirchgemeinde Reinach-Leimbach

25 Jahre gemeinsame Advents-Konzerte des ref. Kirchenchors Reinach und des Frauechilechors Bremgarten mit der Cäcilienmesse am Samstag, 16. Dezember, Konzert in der Kirche Reinach um 20 Uhr und Sonntag, 17. Dezember, Konzert Stadtkirche Bremgarten 17 Uhr.

Ein aussergewöhnlicher Event erwartet die Musikliebhaber am 16. Dezember in der ref. Kirche Reinach. Es ist ein Zeichen besonderer Wertschätzung, dass sich zwei Chöre über so lange Zeit zusammenfinden und jedes Jahr zusammen musizieren.

Vor dem festlichen Hauptwerk erklingen zwei Werke für Solovioline und Orchester: Das Violinkonzert in d-Moll von Mendelssohn und die bekannte «Meditation» aus der Oper «Thais» von Jules Massenet. Als Solist konnte der international bekannte, italienische Violinist Giovanni Barbato gewonnen werden.

Die «Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile», im Deutschen meist kurz Cäcilienmesse genannt, ist eine Messe von Charles Gounod für drei Solostimmen, vierstimmigen Chor, Orchester und Orgel. Sie ist der heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik, gewidmet. Sie wurde am 22. November 1855, dem Jahrestag der Hl. Cäcilia, uraufgeführt. Der damals ebenfalls anwesende Komponist Camille Saint-Saëns schrieb später: Die Aufführung der Cäcilienmesse rief eine Art Benommenheit hervor. Diese Einfachheit, diese Grösse, dieses reine Licht, das sich über die Musikwelt wie eine Dämmerung breitete, setzte die Leute sehr in Erstaunen: Man fühlte, dass hier ein Genie tätig gewesen war, glänzende Strahlen gingen von dieser Messe aus, zunächst war man geblendet, dann berauscht und schliesslich überwältigt.

Hervorragende Solisten, Aurélie Jarjaye, Sopran, Davide Galassi, Tenor, Yves Brühwiler, Bass, das Berufsorchester «I suonatori stravaganti» und die verstärkten zwei Chöre werden das Konzert zu einem Ereignis der besonderen Art machen.

Wir freuen uns, Sie an einem der zwei Konzerte begrüssen zu dürfen! Der Eintritt ist frei. Kollekte zur Deckung der grossen Unkosten.

Montag, 04.12.2017Gontenschwil

Paul Lüthi AG: 70 Jahre und immer noch in Form

Text und Bild: Thomas Moor

Wo «Swiss Quality» draufsteht, ist auch «Swiss Quality» drin. Schweizer Qualität, die ihren Ursprung in Gontenschwil hat und die die hohen Ansprüche von Industriebetrieben und namhaften Firmen weit über die Landesgrenzen hinaus erfüllt. Die Rede ist von der Paul Lüthi AG an der Hinterdorfstrasse. Im Dezember kann sie auf bereits 70 erfolgreiche und bewegte Firmenjahre zurückblicken.

Bestimmt kennen Sie die oft zitierte Geschichte vom einfachen Tellerwäscher, der mit seinem Einsatz und seinem Willen die Berufsleiter beharrlich erklommen und Karriere gemacht hat. Gut: Tellerwäscher war der Firmengründer Paul Lüthi zwar nicht. Vielmehr war er ein handwerklich begabter Mensch mit einem grossen technischen Verständnis. Paul Lüthi hat zu Beginn seiner beruflichen Karriere Bockleitern produziert und verkauft. Am 21. Dezember 1947 hat er die Einzelfima Paul Lüthi gegründet und den Grundstein für eine erfolgreiche Ära gelegt. Und zwar an jenem Ort, wo die Firma noch heute steht. Inzwischen ist diese natürlich zu einem stattlichen Firmenkomplex gewachsen, der äusserlich zwar ganz unspektakulär wirkt, hinter der Fassade aber jede Menge Hightech und eben Schweizer Qualität birgt und zu einem kleinen und feinen Unternehmen gewachsen ist, das sich national und international unter anderem durch seine Vielseitigkeit einen Namen gemacht hat.

Mit Know-how und Qualität zum Erfolg
Nicht zuletzt auch dank Kurt Lüthi, der die Firma 1970 in zweiter Generation von seinem verstorbenen Vater übernommen hatte. Holztableau-Rahmen für Elektriker gehörten in den 70er-Jahren zum Kerngeschäft. Und wie heisst es doch so schön: Innovative Leute braucht die Wirtschaft. Und so gab es für Kurt Lüthi kein Treten an Ort. Vielmehr stellte er mit seinem Know-how und seiner Weitsichtigkeit die Weichen Richtung moderne Produktion aber auch Richtung Wettbewerbsfähigkeit. Was zur Folge hatte, dass in die technische Aufrüstung mit der 1. CNC-Fräsmaschine «Fil» und dem Anbau für eine CNC-Abteilung investiert wurde. Die Paul Lüthi AG hat sich in der Folge zu einer Spezialfirma im technischen Modell-, Prototypen und Formenbau sowie in der Präzisionstechnik entwickelt, welche ihre Trümpfe in den verschiedensten industriellen Bereichen ausspielen kann. So werden in Gontenschwil Formen für den Maschinenbau, Giesserei-Modelle, Präzisionsteile, Kleinserien, Composite-Teile, Blechformungswerkzeuge, Thermoformwerkzeuge und vieles andere mehr produziert. Sogenannte Tiefziehformen für die Automobilindustrie waren speziell in den 90er-Jahren eines der Hauptgeschäfte des Gontenschwiler Unternehmens.

Ein Super-Team im Rücken
Heute produziert man Formen, Modelle und Werkzeuge aus verschiedensten Werkstoffen wie Holz, Kunststoff, Aluminium, Kohlefaser etc. im Auftrag für die Flugzeubranche, die Auto- und Medizinalindustrie, den Turbinenbau und vieles andere mehr. Aber auch im Rennsport (Motorrad und Automobil) steckt da und dort ein Stück Paul Lüthi AG drin. Zu Glanzzeiten des Schweizer Formel-1-Rennstalls Sauber drehte auch ein Stück Technik «made in Gontenschwil» seine Runden. Wer am Ball und damit konkurrenzfähig bleiben will, kommt um Investitionen in die Infrastruktur nicht herum. «Investitionen in die CNC-Frästechnik – heute mit vier CNC-3D- und einer CNC-5-Achsen-Maschine – waren bei uns immer ein Thema», wie die heutige Inhaberin Jeannette Hänggi-Lüthi sagt. Sie hatte, nachdem ihr Vater Kurt im Juni 1993 unerwartet starb, die operative Geschäftsführung übernommen. «Ich wollte das Lebenswerk meines Vaters nicht aufgeben.» Vor allem wollten aber sie und ihre Mutter Katharina, welche die Firma damals über Nacht übernahm, niemanden auf die Strasse stellen. Heute beschäftigt die Paul Lüthi AG 13 Fachkräfte. In der Produktion rekrutieren sich diese aus den Berufsbildern Formenbauer und Polymechaniker. Sie habe ein sehr gutes Team im Rücken, wie Jeannette Hänggi-Lüthi sagt und anfügt, dass die Firma auf der Suche nach Verstärkung durch eben solche Fachkräfte ist. Mit Michael Gautschi steht ihr ein technischer Betriebsleiter zur Seite, der vor Ideen sprüht und ein Macher ist. Ein absoluter Glücksfall also.

Auch ein Weltmeister aus der Firma Lüthi
Als hervorragende Lehrlingsausbildnerin ist die Gontenschwiler Firma ebenfalls bekannt. 2001 hat der Reinacher Christian Brunner bei der Berufsweltmeisterschaft in Seoul den WM-Titel bei den technischen Modellbauern geholt. Gontenschwil scheint ganz und gar ein Weltmeistermacher-Dorf zu sein, in welchem Top-Qualität an erster Stelle steht.

Montag, 04.12.2017Boniswil

Politik und Schule in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am Dienstag, 28. November 2017, durften die Boniswiler Sechstklässler an der Gemeindeversammlung Boniswil teilnehmen. Es wurde ein happiges, aber trotzdem vielfältiges Lehrstück für die Schüler.

Die 6. Klasse von Hans-Dieter Lüscher war von Gemeinderätin Silvia Gebhard an zwei Mittwoch-Vormittagen in zwei intensiven, aber niederschwelligen politischen Lektionen auf diesen Abend vorbereitet worden. Aufmerksam verfolgten die Schüler den Ablauf der Gemeindeversammlung im gut gefüllten Saalbau. Dank ganz verschiedener Traktanden während dieser zwei Stunden, konnten sie erleben, wie diskutiert wird, wie Anträge gestellt werden und in welcher Reihenfolge darüber abgestimmt wird, wie ein Kredit genehmigt wird, wie man eine Vorlage vorstellt und wie eingebürgert wird.

Mit einer sehr schönen Verabschiedung würdigte Gemeindeammann Gérald Strub die Arbeit der zurücktretenden Gemeinderätinnen Silvia Gebhard und Heidi Villiger.

Wir freuen uns, wenn die Sechstklässler in sechs Jahren, im 2023, als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auch selber an Abstimmungen teilnehmen – und dies fehlerfrei, damit die Stimme gültig ist. Und wir hoffen natürlich, dass sie an Gemeindeversammlungen teilnehmen werden, da sie ja jetzt bestens wissen, wie das geht.

Montag, 04.12.2017Meisterschwanden

Elternverein: Kerzenziehen

Text und Bild: Eing.

Wie jedes Jahr, konnte man sich Mitte November beim Kerzenziehen auf die vorweihnachtliche Zeit einstimmen. Der Anlass, organisiert vom Elternverein Meisterschwanden/Tennwil, war von Klein und Gross wieder sehr gut besucht. Vielleicht lag es am kalten und nassen Wetter, das die Gäste animierte geduldig um die warmen Wachstöpfe zu stehen und zu beobachten, wie die gezogenen Kerzen immer mehr Gestalt annahmen. Braucht es doch immer viel Geduld, bis aus dem Docht, anfänglich nur mit wenig Wachs bedeckt, die Form einer Kerze entsteht.

Nebst vielen farbigen Kerzenkreationen wurden auch dieses Jahr wieder viele Bienenwachskerzen gezogen. So wurden rund 7 kg Bienenwachs und 100 kg Paraffin für die farbigen Kerzen gebraucht. Die Kerzen konnten am Ende auf Wunsch geschnitzt und verziert werden. Wer sich nicht selbst getraute, dem wurde mit Freude geholfen. So entstanden wieder unzählige wunderbare Kunstwerke!

Während die Kerzen immer mal wieder auskühlen mussten, konnte man sich in der Kaffeestube mit feinem Kuchen oder kleinen warmen Snacks stärken und das gemütliche Beisammensein geniessen.

Auf unserer Website www.elternverein-5616.ch können Sie sich die Fotos vom Kerzenziehen anschauen.

Montag, 04.12.2017Seengen

200 Räben beleuchteten die Alte Schmitte

Text und Bild: Eing.

Der November ist für viele Leute der unbeliebte, düstere Herbstmonat. Trotzdem hat er Glanzlichter zu bieten und diese schimmern besonders intensiv in der dunklen Nacht. Traditionelle Umzüge mit Räbeliechtli gehören zu den Lichtbräuchen, die den Übergang zwischen Spätherbst und Winterzeit symbolisch markieren.

Die leuchtenden Räben werden von Kindern durch die Strassen getragen. Der alte Brauch des Lichterumzuges zu Winterbeginn inspirierte auch die Leute vom Verein Alte Schmitte Seengen. Sie dachten sich eine besondere Überraschung aus.

Die «Schmitteler» sind bekannt für ihre spontanen Einsätze. Am Anfang sind die Ideen fast nicht realisierbar. Doch wenn der Funke zündet und auf die Beteiligten überspringt, sind alle mit Elan dabei. Den Gedanken, die Schmitte beim Räbeliechtliumzug mit Räben ringsum zu beleuchten, hatte man schon im Sommer. Bei der Berechnung, wie viele Räben das brauchen würde, liess die Begeisterung ziemlich nach. Dann kam der Zeitpunkt, wo entschieden werden musste und siehe da, man packte die Aufgabe an.

Praktisch vollzählig versammelten sich die «Schmitteler» mit Helfern in Remunds Garage an der Sarmenstorferstrasse, bewaffnet mit allerhand Schnitz- und Ritzwerkzeug für die Feinbearbeitung und zum Einritzen von Mond, Sternen oder Herzchen als Sujets. 200 Räben mussten am Samstagmorgen vor dem Umzug bearbeitet werden und weil die technisch versierten Männer extra ein Apparätchen konstruiert hatten für die Schnellaushöhlung, ging die Arbeit zügig voran. Es war eine lustige Gesellschaft, die sich zum gemeinsamen Arbeiten eingefunden hatte. Während die Hände immer zu tun hatten, liess es sich locker und amüsant plaudern. Das Aushöhlmaterial wurde übrigens nicht für «Räbebappe» verwendet. Remunds Kühe freuten sich bestimmt über das saftige Futter.

Das Aufstellen am Umzugsabend auf Simsen und Treppen rund um die alte Schmitte nahm einige Zeit in Anspruch. Das leuchtende Ergebnis belohnte den Einsatz. Nach getaner Arbeit in der Kälte stärkten sich die «Schmitteler» mit dampfender Gemüsesuppe, heissen Würstli und Brot. Das Schmittensäli bei Kerzenlicht bot den behaglichen Rahmen dazu und einmal mehr war der gute Zusammenhalt spürbar.

Montag, 04.12.2017Haustier

Schokoladenvergiftung beim Hund

Bild: ZVG

Alle Jahre wieder … besonders in der Weihnachtszeit oder zu Ostern lauert die süsse Gefahr! Es kommt es zu Vergiftungen bei Hunden, weil der Familienhund sich über die Schokolade seiner Besitzer hergemacht oder jemand aus Unwissenheit und gut gemeint Schokolade an den Hund verfüttert hat.

Die Dosis macht das Gift!
Schokolade enthält Kakao und Kakao enthält die Verbindung Theobromin, eine Substanz, die dem Koffein sehr ähnlich ist. Theobromin ist für Hunde und andere Haustiere in bestimmten Dosen toxisch. Verschiedene Schokoladensorten enthalten unterschiedliche Mengen an Theobromin. Kakao, Kochschokolade, Bitterschokolade und dunkle Schokolade enthalten am meisten Theobromin, während Milchschokolade und weisse Schokolade einen kleineren Anteil an Theobromin aufweisen. Im Allgemeinen gilt: Je mehr Kakaofeststoffe in einem Produkt enthalten sind, desto mehr Theobromin ist vorhanden und desto gefährlicher ist das Produkt für Ihren Hund.

Die Toxizität von Theobromin ist dosisabhängig, was bedeutet, dass die Gefahr einer Vergiftung beim Verzehr von Schokolade von der Art der Schokolade, der Menge und der Grösse Ihres Hundes abhängt. Das heisst: eine 100-g-Tafel Milchschokolade kann bei einem 10 kg schweren Hund bereits erste Vergiftungserscheinungen auslösen, während dieselbe Menge dunkle Schokolade im schlechtesten Fall (z.B. bei herzkranken Hunden oder Epileptikern) sogar tödlich wäre. Auch das Füttern kleiner Mengen Schokolade kann gefährlich sein! Wenn ein Hund immer wieder Schokolade in kleineren Mengen bekommt, kann das zum lebensbedrohlichen Problem werden. Der Hund kann, im Gegensatz zum Menschen das giftig wirkende Theobromin der Schokolade nur sehr langsam abbauen. Kommt immer wieder neues Theobromin dazu, steigt die Konzentration im Blut immer mehr an. Eine schleichende Vergiftung droht.

Symptome bei einer Schokoladenvergiftung äussern sich unter anderem durch:
• Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen
• Unruhe, Zittern
• schwankendem Gang, Schwäche
• Krämpfe
• vermehrtes Harnabsetzen, Inkontinenz
• schnelle Atmung, Atemnot
• Kreislaufprobleme bis hin zum Kreislaufzusammenbruch, begingt durch Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen

Erste Symptome können ca. 2 bis 4 Stunden nach Einnahme auftreten. In der Regel zeigen die Hunde zuerst Magen-Darm-Symptome wie Übelkeit oder Durchfall und entwickeln erst etwas später Kreislaufprobleme und neurologische Symptome, wenn sich das Theobromin im Blut angereichert hat.

Was tun, wenn mein Hund Schokolade erwischt hat?
Wenn Sie vermuten, oder Gewissheit haben, dass Ihr Hund Schokolade gefressen hat, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt zu einem Tierarzt auf lassen sich beraten.
Am besten nehmen Sie die Schokoladen-Verpackung zur Hand. Anhand der aufgenommenen Schokoladenmenge, der -art und des Körpergewichtes Ihres Tieres kann der Tierarzt ermitteln, ob für Ihren Liebling eine Gefahr besteht.

Prognose
Eine Schokoladenvergiftung ist immer ein medizinischer Notfall, wo es gilt, möglichst schnell zu handeln.

Leider gibt es kein Gegengift. Der Tierarzt kann nur dekontaminieren, also entgiften. Das heisst, er wird die Aufnahme des Giftes aus dem Magen-Darm-Trakt stoppen unter anderem durch das Herbeiführen von Erbrechen und des Weiteren die Ausscheidung des bereits aufgenommenen Giftes fördern.

Je schneller ein vergiftetes Tier beim Tierarzt ist, umso grösser ist die Überlebenswahrscheinlichkeit und somit die Chance auf einen glimpflichen Ausgang der Vergiftung.

Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte an uns oder Ihren Tierarzt. Wir beraten Sie gerne!

Autor: Tierarztpraxis Opher Berger, 5734 Reinach

Montag, 04.12.2017Zetzwil

Zweimal Silber und Gold für die Metzgerei Ulmann AG

Text und Bild: Jennifer Loosli

Eine Leidenschaft, die sich ausbezahlt hat. An der MEFA (Metzgerfleisch-Fachausstellung) hat die Metzgerei Ulmann AG aus Zetzwil mit ihren Wurstwarenprodukten zweimal Silber und zweimal Gold abgestaubt! Wir gratulieren dem ganzen Team zu diesem grandiosen Endergebnis.

Und die Gewinner sind: Das Wienerli, die Bauernbratwurst, der Ofenfleischkäse und die Hombergsalami aus Zetzwil! Die Metzgerei Ulmann AG an der Hauptstrasse 181 ist bekannt für die qualitativ hochstehenden Fleischprodukte. An der Metzgerfleisch-Fachausstellung in Basel wurden vier eingereichte Produkte mit Medaillen ausgezeichnet. Gold erhielten die Bauernbratwurst und die Hombergsalami. Silber das Wienerli und der Ofenfleischkäse. Ein grandioses Ergebnis, das die Metzgerei Ulmann AG erzielt hat. Ca. 800 Wurstwarenprodukte aus der ganzen Schweiz musste die Fachjury bewerten. Die Produkte wurden auf Geruch, Geschmack und Verarbeitung bewertet. Wer nun das Gefühl hat, das sei nur Felix Ulmann zu verdanken, der täuscht sich. Da war jede Menge Teamwork mit im Spiel. Die Teilnahme am Wettbewerb war für das ganze Team der Metzgerei Ulmann AG ein riesengrosser Ansporn und die Auszeichnung ein verdienter Lohn.

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Montag, 04.12.2017Boniswil

Die Adventszeit leuchtet im Dorf

Text und Bild: Silvia Gebhard

Ein Ort, wo es im Dorf in der Adventszeit ganz besonders strahlt und leuchtet, ist an der Seengerstrasse 8, im Blumenatelier «Fabelhaft-IN» von Irene Nöthiger. Es ist eine Augenweide, durch den Ausstellungsraum zu gehen.

Während ringsum in der ganzen Gegend die Weihnachtsausstellungen sich vermehren und immer grösser werden, kann man in der Boniswiler Weihnachtsausstellung sagen «klein, aber fein».
Mit viel Liebe sind verschiedene Ecken, Wände oder Möbel mit einem Thema gestaltet. Da ist eine edle Zusammenstellung in Weiss mit Glitzerbäumchen, Kugeln, Gläsern, Eisbären und kleinen Büsten. Auf der anderen Seite ist ein Weihnachtswald mit Rehen, Eulen, Kerzengestecken in warmen Erdfarben und hängenden Ranken gestaltet. Zauberhaft ist der Teil in Rot aufgebaut, mit kostbaren Schneekugeln, wunderhübschen Fliegenpilzen und weiteren Überraschungen.

Eine Spezialität von «Fabelhaft-IN» ist, nebst traditionellem Ausschmücken, die ausgefallene Dekoration bei speziellen Anlässen. Das zeigt sich auch in der Gestaltung im grünen Raum, wo allerlei Fabelwesen, Gestecke, Kerzen im geheimnisvollen Licht ganz speziell zur Geltung kommen. Kurz gesagt, man muss wohl mehr als einmal vorbeikommen, um alles zu entdecken, was da geboten wird.

Am 15. Dezember bietet «Fabelhaft-IN» ein Adventsfenster an und freut sich auf regen Besuch.

Freitag, 01.12.2017Seengen

Herbstmarkt-Sammelaktion

Text und Bild: Eing.

Für die grosse und tatkräftige Unterstützung bei meinem Wahlkampf bedanke ich mich bei allen Wählern, Spendern, Besuchern und vor allem bei meiner Familie und meinen Freunden.

Bei der Herbstmarkt-Sammelaktion vom 7.11.2017 wurden 500.– gesammelt, welche vollumfänglich der Schule Seengen überwiesen werden, um für die Zukunft der Jugend von Seengen verwendet zu werden.

Die Kandidatur als Gemeinderat und der Wahlkampf waren für mich eine tolle Erfahrung, geprägt durch viele neue Kontakte, interessante und vielseitige Gespräche und den Einblick in politische Themen.

Ich wünsche den gewählten Gemeinderäten von Seengen viel Erfolg und Freude an der Ausführung des Gemeinderatsamtes.

Persönlich engagiere ich mich weiter für Seengen und seine Bevölkerung. Sascha Kessler

Freitag, 01.12.2017Beinwil am See

Kunstgalerie Frischherz in Beinwil am See

Text und Bild: Thomas Moor

Mit ihrern Kunstwerken begeistert Judith Frischherz ein breites Publikum. Auch anlässlich der jüngsten Ausstellung. In ihrer Kunstgalerie in der ehemaligen Chrischonakirche an der Kirchstrasse 17 präsentierte sie Werke (Bilder und Skulpturen) aus ihrem breiten Schaffen.

Dass die Malerei ihr Leben ist, wurde beim Rundgang durch die Galerie ganz offensichtlich. Die 30 Jahre Malerei hinterlässt nicht nur für sie, sondern auch für die Betrachter und Kunstliebhaber ihrer Werke jeweils positive Spuren. Wobei die ausgestellten Bilder (Grossformate bis 160 x 200 cm sowie auch kleinere Formate) und Skulpturen natürlich nur ein Bruchteil ihrer umfassenden Arbeiten waren. Ihr Ziel ist es, mit ihrer Kunst jene Menschen anzusprechen, die sich für bezaubernde Formen und ergreifende Farbklänge begeistern.
Ideen holt sie sich dabei aus der Natur und setzt sie als realistische oder abstrakte Bildkompositionen um. Dabei wendet sie verschiedene Techniken wie Acryl, Aquarell, Mixed-Medien, Pastell, Öl, Kreide und Powertex an. Als Kunstdozentin an Malkursen in der Schweiz und im benachbarten Ausland betreibt sie gleichzeitig ihre einzigartige mobile Malschule mit dem Namen Malschule-Art. In Beinwil am See finden die Kurse im grosszügigen Galerieraum statt. Fünftages- und Dreitageskurse bietet sie in Acrylmalerei (abstrakt, experimentell, frei) und in Strukturarbeit (Sand, Beton, Powertex) an. Infos auch auf ihren Websites www.kunst-galerie-frischherz.ch und www.malschule-art.ch

Freitag, 01.12.2017Gontenschwil

Unsere Gastregion an der Gwärbi 2018

Text und Bild: Eing.

Die Moosalpregion und der Ferienort Bürchen liegen im Kanton Wallis, in wunderschöner und sonniger Terrassenlage über dem Rhonetal und dem Knotenpunkt Visp. Dank der intakten Natur, ihrem Bergpanorama, den atemberaubenden Aussichtspunkten und vielen Sommer- und Wintererlebnissen, hat sich die Region zu einer kleinen, aber feinen Feriendestination entwickelt.

Aufgrund der zentralen Lage und der guten ÖV-Erschliessung eignet sich die Region auch ideal für Tagesausflüge. Dabei gelten vor allem die Bürchner- oder Moosalp als beliebte Ausflugsziele. Die Moosalpregion liegt im Herzen des Oberwallis und ist von allen Himmelsrichtungen sehr gut erschlossen und mit dem Privatauto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln einfach und in kürzester Zeit zu erreichen.

Wintererlebnisse zum Entdecken
Im Skigebiet Bürchen-Törbel geniessen Wintersportler neben ausgezeichnet präparierten Pisten auch zahlreiche Winterwanderwege und Schneeschuhtrails, Langlaufloipen und rasante Schlittelstrecken. Und das alles in einer schon fast märchenhaften und sonnenverwöhnten Winterlandschaft. Im grossen Kinderparadies erlernen Kids und begeisterte Wintersportler das Fahren auf der weissen Pracht einfach und schnell. Ebenso warten viele spannende Erlebnisse wie der Kinder-Schneetöffpark, die Snowtubing-Bahnen, eine Speedpiste und eine Rennstrecke mit Zeitanzeige auf Kinder und Familie. Und das Beste, Kinder unter 9 Jahren bezahlen auf allen Anlagen nur CHF 5.00 pro Tag.

Naturquelle für Geist und Körper
Mit der unberührten Naturlandschaft, der sauberen Bergluft und einem eindrücklichen Panorama lockt die Moosalpregion auch im Sommer zahlreiche Gäste aller Altersklassen nach Bürchen. Wanderwege, Bikestrecken, verschiedene Themen-Lehrpfade und viele Aussichtspunkte mit atemberaubendem Blick auf die Walliser Bergwelt bieten dem Gast ein sehr breites Angebot. Wandern, Biken oder einfach nur Zeit verbringen entlang der Suonen oder farbenprächtigen Alpwiesen und Wäldern, begleitet von Kühen oder Schafen, lassen die Seele so richtig entspannen und machen die Ferien zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.moosalpregion.ch

Freitag, 01.12.2017Reinach

Im Frühling auf ein Prosit mit Rynecher Bier

Text und Bild: Eing.

Ab 1. Mai fliesst in der «BrauGarage» neben dem Reinacher Schneggen «s’Bier vo Rynech». Nach dem Umbau der Liegenschaft der Gemeinde Reinach, richtet der Gränicher Fritz Züger eine Brauerei mit einem kleinen Gasthausbetrieb ein.

Züger will im Frühling mit der «BrauGarage» eine kleine, aber feine Gasthausbrauerei eröffnen. Die Liegenschaft im Besitz der Gemeinde Reinach liegt an der Hauptstrasse 70a mitten im Zentrum der Oberwynentaler Metropole. «Dort richten wir einen geselligen Treffpunkt ein», verspricht der Gränicher Bierbrauer, seit 13 Jahren bekannt mit der Marke «RabenBrau». Im Erdgeschoss mit der Brauerei sind die Sitzplätze beschränkt. Aber für Gruppen, Firmen und Vereine entsteht im Obergeschoss ein grösserer Raum, der bei Bedarf auch für Anlässe und Präsentationen rund um die Brauerei genützt werden kann. Im Sommer lädt der angegliederte Biergarten zum gemütlichen Verweilen.

Aargauer Bierkultur
«In der BrauGarage wollen wir die Aargauer Kultur der kleinen Bierbrauereien fördern», erzählt Fritz Züger von seinen Plänen. Er kann sich vorstellen, bis zu 8 verschiedene Biersorten der aktuell über 50 Aargauer Brauereien auszuschenken. Im Zentrum der neuen Gasthaus-Brauerei steht jedoch «s’Bier vo Rynech». Der Brauer verrät dazu fachmännisch: «Es wird ein süffiges, eher mild gehopftes, naturtrübes, mit einer obergärigen Hefe hergestelltes Bier sein.» Darüber hinaus spricht Züger voller Vorfreude von der Imbisskarte mit verschiedensten schmackhaften Speisen auf der Basis von bierigen Rohstoffen. Die Palette mit einfachen, selber zubereiteten Gerichten reicht von Flammkuchen über gefüllte Brottaschen bis zu eigenen Chäschüechli-Varianten.

Gönner und Mitarbeiter gesucht
Unternehmer Fritz Züger will den Innenausbau mit Hilfe von Gönnern finanzieren. Freunde der Bierkultur können so das lokale Handwerkertum mit einem finanziellen Beitrag direkt unterstützen und damit ein Teil der unverwechselbaren BrauGarage werden. Als Geschenkidee zu Weihnachten eignet sich eine Gönnerschaft ebenfalls. Der innovative Bierbrauer freut sich zusammen mit der Oberwynentaler Bevölkerung auf die Eröffnung Ende April, Anfang Mai mit vorgängiger «Hauptprobe» für die Gönner. Nebst der Suche nach finanzieller Unterstützung läuft zurzeit auch die Rekrutierung von flexiblen Mitarbeitern für den Betrieb der kleinen BrauGarage. Weitere Informationen sind im Internet auf www.braugarage-reinach.ch zu finden.

Freitag, 01.12.2017Gontenschwil

Live Multivision Norwegen und Hurtigruten

Text und Bild: Eing.

Der bekannte Schweizer Reportagen-Fotograf, Corrado Filipponi, reiste tausende Kilometer der zerklüfteten Küste entlang, über die Inselwelten der Lofoten, Vesteralen und Senja bis ins Licht der Mitternachtssonne am Nordkap. Wie immer trifft er sich für seine gut recherchierten Reportagen mit der lokalen Bevölkerung und war im Winter im Pasviktal mit einem Husky-Gespann unterwegs. Er hat Lachszuchten am Hardangerfjord besucht oder hat sich im Süden mit dem bekannten Adlermann, Ole Martin Dahle, getroffen und auch dort viel Zeit mit ihm verbracht. Norwegen war die allererste Reise von Filipponi im Jahr 1989 und da hat in der Virus für dieses Land gepackt. Durch seine wunderschönen Bilder und die kurzweiligen Erzählungen konnte er auch das Publikum in der Mehrzweckhalle Gontenschwil begeistern.

Freitag, 01.12.2017Zetzwil

Wer hätte gerne Weihnachtspost?

Text und Bild: Jennifer Loosli

Dieses Jahr drehte sich bei der Adventsausstellung in der Schürmatt Zetzwil alles um das Thema Weihnachtspost. Der Briefkasten dazu stand schon bereit. Nebst Weihnachtspost gab es von Hand hergestellte Weihnachtsaccessoires aus Holz, Wolle, Stoff und vielen weiteren Materialien.

Die Schürmatt in Zetzwil veranstaltet schon viele Jahre einen Adventsmarkt. Anfangs nur klein – nun richtig gross! Das Schöne an diesem Adventsmarkt – es ist alles von Hand und mit viel Liebe hergestellt. Die Klienten ab 18 Jahren dürfen in diversen Ateliers ihrer Kreativität und handwerklichen Geschicklichkeit freien Lauf lassen. In diesen Beschäftigungsstätten wurden unter Leitung der Betreuer Schneidbretter aus Holz, Schminktaschen aus Stoff oder Schalen aus Ton angefertigt. Die Klienten waren teilweise sichtlich aufgeregt, dass nun ihre selbstgemachten Stücke verkauft werden. Alles war bis ins kleinste Detail geplant und dekoriert. Nebst Adventskränzen konnten Kinder und Erwachsene vor dem Markt Kerzen mit Bienenwachs ziehen und sich ein Säckli Marroni gönnen. Wenn die Weihnachtseinkäufe getätigt waren, konnte sich jeder im Restaurant Apunto weiter verpflegen lassen. Dieses hatte durchgehend für die Besucher des Marktes geöffnet. Das Thema Weihnachtspost machte aus jedem einen kleinen Schriftsteller. Blätter, Stifte und Stempel lagen schon bereit. Der persönliche Brief konnte verfasst werden. Wer hätte denn nun Freude an Weihnachtspost? Genau! Der beste Freund, die Mama oder der Grossvater. Alle Briefe, die sich die Klienten gegenseitig geschrieben hatten, wurden mit etwas Süssem selbstständig untereinander verteilt. Es war ein Markt der viele Besucher und grosse Unterstützung verdient hatte. Denn jeder hatte Freude an etwas Handgemachten.

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Freitag, 01.12.2017Reinach

Ein Kinoabend der anderen Art

Text und Bild: Jennifer Loosli

Das Kino TaB in Reinach war bis zum letzten Platz ausgebucht, denn die Mobiliar Generalagentur in Reinach veranstaltete einen Kinoabend der anderen Art. Von allen Jungkunden zwischen 16 und 26 Jahren durften 100 einen reichhaltigen Apéro geniessen und entspannt den Kinostreifen «Mord im Orient Express» sehen.

Im Theater am Bahnhof trudeln immer mehr junge Menschen ein. Der Grund? Die Mobiliar lud alle Jungkunden im Alter von 16 bis 26 Jahren zu einem Kinoabend ein. Marcia Lang begrüsste jeden der Mobiliar-Kunden persönlich. Vanessa Schätti und Lena Röthlin bewirteten die Gäste an der Bar beim Eingang mit Cola, Bier und Prosecco. Vor dem Film gab es ein reichhaltiges Buffet der Bäckerei Sollberger aus Gontenschwil. Während dem Apéro unterhielten sich die Versicherungsmitarbeiter mit den Kunden, schossen Fotos am Fotoautomaten, tranken zusammen ein Bier und genossen den Kundenkontakt.
Der Kinosaal war bis zum letzten Platz ausgebucht! Adrian Meier bedankte sich bei den Kunden für die Treue und dass sich an diesem Abend so viele die Zeit genommen haben, um zusammen einen geselligen Abend zu verbringen. Der Mobiliar ist es wichtig, die Kundenbindung zu pflegen und etwas zurück geben zu können. Eine schöne Geste der Mobiliar. Es sind auch neue Jugend-Events geplant für die nächsten Jahre! Die Kunden können also gespannt sein, was als nächstes auf dem Programm steht. Na dann! Hat jeder sein Popcorn? Gut, dann einsteigen und los geht die Fahrt in den Orient. Film ab!

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Mittwoch, 29.11.2017Seengen

Chestonag Automation AG: 30 Jahre Qualität und Innovation

Text und Bild: Thomas Moor

Ein Baum wurde im Rahmen des 30-Jahr-Jubiläums am Dorfeingang bereits gepflanzt. Pflöcke hat die Chestonag Automation AG in der bisherigen Firmengeschichte aber schon ganz viele eingeschlagen. Hohe Qualität, Innovation und Know-how zeichnen das Seenger Unternehmen aus.

Von nichts kommt nichts. Oder: Ohne Fleiss kein Preis. Das sind zwei Redensarten oder Sprichwörter, die auch auf die Chestonag Automation AG zutreffen. Einen Preis gab es für die Seenger Firma 2012 – und das ausgerechnet zum 25. Geburtstag. Im Rahmen des KMU-Wettbewerbes der AKB und des AGV konnte die damalige Geschäftsleitung den ersten Preis in der Kategorie Dienstleistungs- und Handelsunternehmen in Empfang nehmen. Ein Preis, zu welchem alle Mitarbeiter beitrugen. Das macht stolz, keine Frage.

Mit Teamwork zum Erfolg
Stolz ist die Chestonag Automation AG ganz allgemein darauf, was man bis heute geschafft und erreicht hat. Als Selbstverständlichkeit erachtet man den bisher erzielten Erfolg allerdings nicht. Glück gehöre auch dazu. Als Firma vom schmalen Grat des Erfolges zu stürzen, sei gross. Eine entscheidende Rolle spielen die gute, treue Kundschaft und vor allem die engagierten, verantwortungsbewussten und kompetenten Ingenieure, Informatiker und Elektroniker. Sie sind es, welche den Erfolg ausmachen, wie Geschäftsführer Reto Bader betont. Man leiste sehr viel für die Kunden. Diese wiederum schätzen die schnelle Reaktionszeit und die Kompetenz eines jeden einzelnen Mitarbeiters. Kompetenz als wichtiger Mosaikstein in der erfolgreichen Firmengeschichte. Diese habe man nicht einfach – sie entwickle sich über Jahre, wie man der Firmenbroschüre entnehmen kann. «Besser statt grösser» lautet zudem die Unternehmensphilosophie. Und dieser sei man verpflichtet. «Wir streben nicht Wachstum um jeden Preis an», sagt Reto Bader. Gewachsen ist das Seenger Unternehmen zwar stetig. Rund 3000 Projekte wurden in den letzten 30 Jahren in der Deutschschweiz und dem angrenzenden Welschland und Tessin umgesetzt. In Sachen Prozessleittechnik gehört man zu den Branchenleadern in der Deutschschweiz. Zu den Haupttätigkeitsgebieten gehört unter anderem die kommunale Versorgung und Entsorgung wie Abwasserreinigungsanlagen, Wasserwerke und Kehrrichtverbrennungsanlagen, aber auch die Gebäudeautomation und Kälteerzeugung, Energietechnik sowie Industrieautomation. Ganz viel Know-how und Entwicklung der Chestonag Automation AG steckt zum Beispiel in der Wasserversorgung Zürich, der Zwilag Würenlingen AG (Zwischenlager aktive Abfälle), der Wasserversorgung der Stadt Bern, dem Coop Logistikzentrum Schafisheim und vielen anderen mehr.
Die Leistungsbereitschaft und der Unternehmergeist der Mitarbeitenden ist sehr hoch, was wiederum an der Firmenstruktur liegt. Mehr als die Hälfte der Belegschaft ist Teilhaber der Firma. Aktien erhalten Mitarbeiter, die über 30 Jahre alt sind und mehr als 5 Jahre bei der Chestonag arbeiten. Ein Modell, das sich bestens bewährt hat. Verfügt das Unternehmen doch über langjährige Mitarbeiter. «Die Fluktuation ist sehr gering», wie Reto Bader sagt.

Kurz und bündig

  • Firmengründung 1987 in Möriken
  • Sitz in Seengen, Beteiligung an der Sipeco im Tessin.
  • 63 Mitarbeitende, davon 8 bis 10 Lernende.
  • Seit der Gründung wurden ca. 10 000 Steuersysteme mit rund 6 Millionen Ein- und Ausgängen realisiert.
  • Mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden sind an der Firma beteiligt. Externe Beteiligungen gibt es nicht.

Die neue Geschäftsleitung

  • Reto Bader, Geschäftsführer
  • Daniela Fleck, Leiterin Finanzen und Administration
  • Philipp Stark, Leiter Projekte
  • Reto Steinmann, Leiter Entwicklung

Markus Möhl und Peter Bruderer werden weiterhin bei Chestonag Automation AG arbeiten und als Präsident und Vizepräsident des Verwaltungsrates greifbar und engagiert bleiben.

Mittwoch, 29.11.2017Menziken

Advent in seiner schönsten Form bei Blueme Ruth

Text und Bild: Thomas Moor

Bühne frei für eine wunderschöne Adventszeit! Ruth Steiner von Blueme Ruth in Menziken hat den roten Teppich dafür auf dem Dachboden ihres Hauses ausgerollt. Hier findet man kreative Adventsfloristik, welche jeden Raum als Dekoelement wunderbar aussehen lässt.

Ein kräftiges Rot, ein zartes Rosa und ein blütenreines Weiss: Das sind die Farben, welche bei Blueme Ruth an der Föhrenstrasse 3 in Menziken für die floristischen Adventskreationen das Rennen gemacht haben. Dass sie diesbezüglich einen guten Riecher gehabt hat, zeigten die bisherigen Rückmeldungen der Kunden. Rückmeldungen, die auch in diesem Jahr wieder an viele Komplimente geknüpft waren. Ihren Kränzen und Gestecken hat sie mit Ästen und allerlei Holz die Form gegeben. Anstelle von Tannästen verwendet sie Koniferen, weil sie nichts Schlimmeres findet, als wenn die «tannigen» Vorweihnachtsboten ihre Nadeln verlieren. Das Ausgarnieren ihrer Kunstwerke erfolgt dann als Abschluss mit natürlichen Materialien, deren Bandbreite von schlicht bis edel reicht. «Ich mache das, was die Kunden erfreut», wie Ruth Steiner sagt. Und mit ihrer Kreativität und ihren Kreationen liegt sie goldrichtig. Den Geschmack der Kunden hat sie auch mit der neuesten Ausstellung wieder getroffen. Ruth Steiner ist nicht nur für ihren Stil und ihre Kreativität bekannt, sondern auch für die Frische ihrer Produkte. Obwohl sie sich bereits im August mit der Adventszeit auseinandersetzt, fertigt sie ihre Kränze und Gestecke natürlich erst ganz kurz vor der Ausstellung an. Für eine längere Haltbarkeit lassen sich die Adventskreationen von Blueme Ruth mit Wasser giessen oder besprühen.

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Mittwoch, 29.11.2017Schongau

Diese kulinarische Tradition begeisterte

Text und Bild: Graziella Jämsä

Frische Blut-, Leber- und Bauernbratwürste, Rippli, Söischnörrli oder Speck, dazu Sauerkraut, Apfelschnitze sowie Kartoffeln in den verschiedensten Varianten – die Metzgete im Gasthaus Kreuz lockte Geniesser von überall her nach Schongau.

1994 hat Anita Brechbühl-Kottmann das Gasthaus Kreuz übernommen. Doch schon vor Ort aufgewachsen, erinnert sie sich gut, wie früher gemetzget wurde. «Wir Kinder waren neugierig und haben auch auf dem Hof von Nachbarn immer alles genau beobachtet.» Heute darf man ohne eigenes Schlachthaus nicht mehr metzgen. Darum kauft die Wirtin Blut, Leber, Speck und Schulterfleisch für die Herstellung der Würste ein. «Das Wursten ist ein richtiges Familienprojekt», bemerkt Anita Brechbühl-Kottmann mit einem Lächeln. «Da helfen meine Eltern Josy und Marti ebenso mit, wie mein Sohn Dominic.» Schweinsblut, Milch, Rahm und Gewürze werden in einem Topf bis zur richtigen Temperatur erhitzt, um dann in einen Darm abgefüllt zu werden. Mit Klammern werden die einzelnen Würste abgeteilt, der Darm dazwischen durchgeschnitten, wandern sie in den Steamer, damit die Masse stocken kann. Die Abläufe werden bei Leber- oder Bauernbratwurst an die jeweiligen Zutaten angepasst. «Kommen dann die Gäste, werden die Würste kurz in der Pfanne genussfertig gemacht», erklärt die Wirtin. Sie freute sich mit der Metzgete Hungrige aus dem nahen Seetal ebenso zu begeistern wie die Weitgereisten. Die liebevoll gedeckten Tische und das herzliche Service-Team machten den Besuch im Gasthaus Kreuz zu einem Erlebnis, von dem die Gäste noch lange schwärmen werden. Anita Brechbühl-Kottman lächelt wieder, bevor sie hinzufügt: «Und genau für diese Zufriedenheit lohnt sich jeder Einsatz.»

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Mittwoch, 29.11.2017Beinwil am See

Adventsmarkt im Schafstall

Text und Bild: Jennifer loosli

Eine vorweihnachtliche Atmosphäre, die den Besuchern im Schwaderhof Birrwil geboten wurde. Man konnte richtig in die Bauernhofwelt eintauchen. Schafe, die einen begrüssten, frisch gebackenes Brot, das man schon von weitem roch, Honig, Alpkäse und vieles mehr!

17 Jahre nun schon veranstaltet der Schwaderhof in Birrwil den Adventsmarkt mit viel Liebe zum Detail. Während drei Tagen kann man sich von der schönen Advents- und Weihnachtswelt inspirieren lassen. Dabei wurde der Schafstall in einen schön eingerichteten Adventsmarkt umgewandelt. Wer seine Einkäufe erledigt hatte, konnte in der Kaffeestube nebenan ein heisses Getränk zu sich nehmen und ein Stück Wähe oder Kuchen geniessen. Auch die kleinsten unter uns kamen nicht zu kurz am Adventsmarkt! Mit Bienenwachs Kerzen ziehen und in einer Märlistube konnten sich die Kinder beschäftigen, bis «s`Mami und de Papi» selber gemachte Töpferwaren, Würste, Schnaps oder Brot eingekauft hatten. Astrid und Hans Nussbaum legen grossen Wert auf selber und frisch hergestellte Produkte. Das spürte die Kundschaft beim Betreten des Adventmarktes sofort.

Wer gerne auch in den Genuss von frisch gebackenem Brot, Süssmost und Konfitüren kommen möchte, kann jeden Freitag von 14.00 - 18.30 Uhr im Hofladen im Schwaderhof 10 in Birrwil einkaufen.

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Mittwoch, 29.11.2017Meisterschwanden

Unterstützung für den Jugendplauschtag im Seetal

Text und Bild: Graziella Jämsä

Der Ruderclub Hallwilersee hat in der Tradition der Plauschregatta eine Pause eingelegt. Stattdessen haben die Junioren ein Benefiz-Rudern für einen guten Zweck auf die Beine gestellt – und wer, wenn nicht die Natur sollte davon profitieren?

«Fürs Rudern auf dem Wasser zu sein, heisst immer auch die Natur zu geniessen», waren sich RC-Präsident Rolf Lüscher und der Medienverantwortliche Marc Déverin einig. Darum habe sich der Vorstand über die Idee der Junioren, für einen guten Zweck zu rudern, gefreut. Gina Hunziker, welche die Jugend bei der symbolischen Spendenübergabe in Meisterschwandens Seerose vertrat, erklärte: «25 Mitglieder haben mit ihrem sportlichen Einsatz 2500 Franken gesammelt.» Diese Spende kommt den acht Seetaler Naturschutzvereinen zugute, die einmal pro Jahr gemeinsam den Jugendplauschtag organisieren. «Die Summe sichert uns diese Form der Nachwuchsförderung für mehrere Jahre», bedankte sich Peter Bohn, Präsident vom Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal, welcher die Unterstützung zusammen mit Kassiererin Marlene Rey im Namen aller entgegennahm. Ziel des Anlasses sei es, dass Mädchen und Buben von der dritten bis zur sechsten Klasse draussen Spiel wie Sport geniessen und fast nebenbei Wissenswertes über die Natur erfahren. «Dieses Jahr waren 80 Kinder im Flurenwald Meisterschwandens unterwegs», schilderte Peter Bohn. «Und es ist immer wieder schön, ihre Begeisterung mitzuerleben. Darum sind wir sehr dankbar für die Finanzspritze durch den Ruderclub, die wir gerecht aufteilen werden.» Was der RC sich im kommenden Jahr einfallen lassen wird, ist noch nicht beschlossen. «Doch das Engagement unserer Junioren hat uns sehr bewegt», sagte Marc Déverin. «Wie auch immer ein kommender Event aussehen mag, wir möchten ihn nur zu gerne im selben Sinne weiterführen.»

Mittwoch, 29.11.2017Menziken

Basar der reformierten Kirche: Einfach eine gute Sache

Text und Bild: Thomas Moor

Da waren wieder ganz viele Heinzelmännchen, resp. Heinzelfrauen und gute Seelen am Werk, um dem Basar der reformierten Kirchgemeinde Menziken-Burg jenes Gesicht zu geben, welches die Bevölkerung jeweils in Scharen in den Saal des Kirchgemeindehauses lockt.

Für viele Menzikerinnen und Menziker gehört der Basar der reformierten Kirchgemeinde zu einem Pflichttermin. Nicht nur darum, weil es ein schönes Fest der Begegnung ist, sondern auch darum, weil mit dem Erlös gemeinnützige Institutionen unterstützt werden. Insgesamt 7600 Franken waren es im letzten Jahr. Kauffreude machte sich deshalb auch bei der jüngsten Ausgabe wieder breit. Kein Wunder, war das Angebot wieder vielfältig. Da waren wieder ganz viele gute Seelen am Werk, um dem Basar jenes Gesicht zu geben, welches die Leute jeweils in Scharen in den Saal des Kirchgemeindehauses lockt. Da wurde gestrickt, gebastelt und gekränzelt, was das Zeug hergab. Traditionell punkt elf Uhr wurden die Türen zu jenem Paradies geöffnet, wo die Erzeugnisse von Handwerk in seinen verschiedensten Facetten zum Kauf angeboten wurden. Strick- und Bastelartikel, Backwaren und Adventsfloristik: Das Angebot war wiederum gross. Während dem die einen zuerst einen Rundgang entlang der Marktstände machten, um sich mit Geschenken oder dem herrlichen Sonntagszopf einzudecken, schickten sich andere wiederum daran, die Verpflegung vorzuziehen und eines der feinen Menüs aus der Küche von Elisabeth und Res Mäder zu bestellen. Schweinsbraten mit Spätzli und Gemüse oder Älplermagronen mit Apfelmus standen auf der Menükarte. Zu einem Muss gehört bei den Besuchern natürlich auch der Griff in die Löslikiste, wartete doch Kirchenpflegepräsident Arnold Schori wieder mit einer reichhaltigen Tombola auf.

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Mittwoch, 29.11.2017Beinwil am See

Die offene Fabrik war wieder eine Wundertüte

Text und Bild: Thomas Moor

Kann eine Fabrik eigentlich auch eine Wundertüte sein? Ja, kann sie durchaus. Das hat das Beispiel der offenen Fabrik (ehemals Täfeli Halter) an der Hombergstrasse 4 direkt hinter dem Böjuer Bahnhof gezeigt. Auf einem Rundgang gab es wieder viel zu entdecken und zu bewundern.

Dass die Kreativität hier Hochkonjunktur hat, ist unübersehbar. Egal auf welcher Etage man sich befindet – immer gibt es Neues zu entdecken. Keine Frage: Der Firmenmix macht es aus. Dieser stimmt – vom Parterre bis unters Dach. Oder um es anders zu sagen: Diese «Ussteller» sind en «Ufsteller». Sie präsentierten sich wieder von ihrer besten und kreativsten Seite. Angefangen bei den Schmuckstücken, welche im Goldschmiedeatelier filygran von Lydia Wolf entstehen. Astrid Zehnder von der Secondhand-Markenboutique freute sich, dass sie den Besuchern unter anderem ihre eigene neue Taschen- und Necessaire-Kollektion zeigen konnte. Seinen Höhepunkt erreichte das Kreativbarometer dann im Fabrik-Atelier von Claudia Müller und Bernarda Souto. Türschilder, Betonschalen, Schmuck (unter anderem aus Silberbesteck) und den etwas anderen floristischen Adventskreationen entstehen in ihrem Atelier. Für interessierte Bildermaler gab Elfie Marinello Einblick in ihr Atelier. Erfreulich: Auch die Jugend mischte mit und öffnete die Türen zum Jugendraum Bossem. Kulinarisch wurden die Besucher unter anderem mit Hörnli und Ghacktem sowie einer Linsen-Bolognese verwöhnt.

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Montag, 27.11.2017Boniswil

Laternen-Umzug der Spielgruppe Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Bereits zum 7. Mal lud Tonja Haefeli die Familienmitglieder ihrer Spielgruppenkinder um 18 Uhr zum Laternenumzug ein. Eine erstaunlich grosse Gruppe von 180 Personen fand sich beim Schulhaus Boniswil ein und marschierte bis zur vorbereiteten Feuerstelle im Untermoos.

Die Spielgruppenleiterin Tonja Haefeli betreut jeweils von Montag- bis Freitagmorgen, in den Räumen der ehemaligen Post an der Seengerstrasse, 44 Vorschulkinder, davon sind 25 Kinder von Boniswil. Ihr Rüstzeug dazu holt sie sich in verschiedenen Weiterbildungskursen.

Bereits im Vorfeld hatte Tonja Haefeli während einer Woche mit den 2- bis 4-jährigen Kindern fleissig mit Milchtüten gebastelt. Es wurde geschmirgelt, geklebt und gemalt, bis schliesslich eine grosse Laternen-Schildkrötenfamilie entstand.

Natürlich brauchte es für die ganze Vorbereitung des Abends einige Helfer, Familienmitglieder und Freunde, die auch am Ziel des Umzugs drei tolle Feuer herrichteten, Bänke und Tische aufstellten und beim Verteilen von Kürbissuppe, Wienerli, Brot, Lebkuchen, Tee und Glühwein mitmachten. So blieben denn die Gäste auch gemütlich beisammen, bis sich um 20 Uhr die letzten verabschiedeten und auf den mit Kerzen beleuchteten Heimweg machten.

Der Umzug ist offenbar sehr beliebt. Er dient zur Vertiefung des Kontaktes unter den Familien, aber auch zur Gruppenleiterin, und ist mittlerweile bereits jährliche Tradition geworden. Die Kinder und die Eltern schätzen dies sehr.

Montag, 27.11.2017Gesundheit

Totalendoprothese oder Teilprothese am Knie

Bild: ZVG

Das Kniegelenk ist das grösste Gelenk des Menschen. Es besteht aus 3 Hauptanteilen, Kompartimente genannt. Ein Kompartiment zwischen dem Ober- und Unterschenkel innen, das Kompartiment zwischen beiden Knochen aussen und dasjenige zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen.

Von einer Arthrose, also von einem zunehmenden Knorpelverlust mit sich daraus ergebender Entzündung und Schmerzen im Kniegelenk, sind nicht immer alle 3 Kompartimente gleichhäufig und in gleichem Ausmass betroffen. Nicht selten ist nur der innere Anteil zwischen Ober- und Unterschenkelknochen betroffen, die anderen 2 Kompartimente womöglich gar nicht oder nur sehr diskret. In diesen Fällen macht es Sinn über einen Teilersatz des Kniegelenkes nachzudenken.

Teilgelenke haben den Vorteil, dass man die Kniemechanik, welche man mit einer Vollprothese ändert, indem man das vordere Kreuzband entfernen muss (alle sonstigen Bänder verbleiben auch bei der Vollprothese), beibehalten kann. Die sogenannte Roll-Gleitbewegung des natürlichen Kniegelenkes bleibt dank dem Erhalt des vorderen Kreuzbandes intakt. Andersherum darf man einen Teilgelenkersatz auch nur bei funktionierendem vorderen Kreuzband einbringen.

Teilgelenke bieten sich unter genannten Voraussetzungen vor allem für jüngere Patienten mit noch hohem Aktivitätsniveau an. Die Haltbarkeit ist etwa 10 bis 15 Jahre, also wahrscheinlich etwas kürzer, wie die einer Vollprothese, aber der Wechsel von einer Teilprothese auf eine Vollprothese ist meist kein Problem - ganz im Gegensatz zu einem Wechsel einer «grossen» Endoprothese.

Die Operation jedoch ist keinesfalls einfacher oder gar komplikationsloser, eher im Gegenteil. Das exakte Ausmass der Gelenkflächenentfernung und das Einstellen der richtigen Bandspannung sind schwieriger als bei einem totalen Gelenkflächenersatz.

Wenn jedoch alles funktioniert – von der richtigen Auswahl des Patienten bis zur optimalen Operation – ist die Patientenzufriedenheit und das Aktivitätsniveau im Durchschnitt höher.

Wie vieles in der Chirurgie und Orthopädie ist die Entscheidung für oder gegen eine Teilprothese immer eine individuelle Entscheidung und muss von Patient und Chirurg zusammen getroffen werden.

Dr. Michael Kettenring

Freitag, 24.11.2017Seengen

Grünes Licht für die Sanierung Post - und Schulstrasse

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Um die interessierte Bevölkerung noch besser über die Anträge für die Kredite der Sanierung der Post- und Schulstrasse zu informieren, bot der Gemeinderat vor der Gemeindeversammlung eine öffentliche Projektorientierung an.

Damit sich die Bevölkerung ein Bild über das umfangreiche Bauvorhaben machen konnte, bestand die Möglichkeit, sich in der Aula die Pläne genauer anzusehen. Die verantwortlichen Projektverfasser der Franz Bitterli & Partner und Flury Bauingenieure AG Oftringen waren vor Ort. Für Informationen und Antworten standen auch Vertreter der kommunalen und kantonalen Behörden zur Verfügung.
Der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. November 2017 wurden die Kredite für die Sanierung der Post- und Schulstrasse beantragt. Offensichtlich hat diese Orientierung positive Wirkung gezeigt. Den Krediten von zusammen rund 6.7 Mio. Franken wurde zugestimmt. Der zu leistende Gemeindebeitrag an die Sanierung der Poststrasse, inklusive Werkleitungen, wird die Gemeindekasse mit 3.9 Mio. Franken belasten. Für die Sanierung der Schulstrasse wurde einem Kredit von 2.8 Mio. Franken zugestimmt. Der Baustart ist für 2020 geplant. Für die Sanierung der Poststrasse sind rund eineinhalb Jahre Bauzeit berechnet und für die Erneuerung der Schulstrasse ist ein Jahr geplant.

Freitag, 24.11.2017Gontenschwil

Kennen Sie Ramona Bolliger ... die Bäcker-Weltmeisterin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Seit ihrem überwältigenden Sieg an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi ist Ramona weit über das Wynental hinaus bekannt. Sie gab unzählige Interviews vor Presse und Fernsehen, Bundesrat Schneider-Ammann schüttelte ihr die Hand und die Gemeinde Gontenschwil empfing sie am 21. Oktober mit einer weltmeisterlichen Willkommensparty in der Mehrzweckhalle. Nun beantwortet die zielstrebige Weltmeisterin dem Dorfheftli noch ein paar Fragen, die bisher (vielleicht) nicht gestellt wurden.

Ramona, wie hast du es nach der einzigartigen und bewegten Zeit an den WorldSkills geschafft, wieder auf den Boden des normalen Lebens zurück zu finden?
Als ich heimkam, freute ich mich zuerst über meine Ferien und genoss die Zeit mit meinem Hund. Der interessiert sich nicht, ob ich an der Weltmeisterschaft war oder nicht. Ansonsten fühlte ich mich ein wenig wie in einem unwirklichen Traum. Mit der Arbeit bin ich aber schnell wieder angekommen.

Du hast sehr viel geübt für die WM. Wie muss man sich das vorstellen?
Mit dem Üben habe ich bereits im August 2016 angefangen. Das heisst, ich entwickelte Rezepte, buk Brot und Süssgebäck, gefüllt und ungefüllt. Urs Röthlin, mein Coach, stellte mich auch immer wieder vor neue Herausforderungen und gab mir Inputs. Am Wettkampf selber gab es verschiedene Überraschungsaufgaben, eine davon war, dass man eine zuvor unbekannte Zutat zu einer Füllung verarbeiten musste.

Für eine solche Herausforderung braucht es ausserordentliche mentale Stärke. Wo hast du dir diese geholt?
Ich konnte mit dem Mentaltraining nicht so viel anfangen. Ich glaube, es liegt daran, dass ich schon öfters in Prüfungssituationen und Wettkämpfen steckte und gelernt habe, wie ich mich in schwierigen Situationen verhalten muss.

Abu Dhabi ist für uns hier ein sehr exotischer Ort auf der Weltkarte. Was hast du vom Land selber gesehen?
Also, ich würde nicht dorthin auswandern. Zur Vorbereitung verbrachten wir zwei Tage lang in einem Resort, in Al Ain, im sogenannten «Precamp». Von dort sah man in die Wüste. Das Treffen mit allen anderen Kandidaten fand ebenfalls in der Wüste, in einer Beduinenstadt, mit einem Barbecue statt. Das war sehr schön! Sonst habe ich nichts vom Land gesehen.

Hast du auch etwas über die Stellung der Frau in den Arabischen Emiraten gelernt?
Sie sind halt alle verhüllt. Wir lebten sehr abgeschirmt in einer geschlossenen Gemeinschaft und mussten einfach darauf achten, dass unsere Kleidung nicht freizügig war. Sonst bestand keine Möglichkeit, sich mit dem Land und den Sitten zu befassen.

Sind bleibende Freundschaften entstanden?
Das wird sich noch herausstellen, ich hoffe es aber sehr. Ich habe ungefähr mit allen, mit denen ich mich verständigen konnte, die Handynummern ausgetauscht.

Das duale Berufssystem, Berufsschule und Lehrbetrieb, wie wir es in der Schweiz kennen, ist in vielen Ländern unbekannt. Hast du Erfahrungen gemacht mit anderen Nationen und ihren Bildungssystemen?
Wir hatten nur wenig Zeit zum Reden. Mir fiel allerdings auf, dass viele der anderen Nationalitäten kaum handwerkliche Berufserfahrung mitbrachten. Sie gehen zur Schule und machen einen Abschluss. Danach haben sie hauptsächlich für den Wettkampf trainiert.

Du bist Bäcker-Konditorin sowie gelernter Koch. Was ist dein Motor, der dich in deinen jungen einundzwanzig Jahren antreibt und begeistert?
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Ich brauche einfach immer wieder etwas zu tun. Ich hatte bisher immer genügend Zeit und Energie für neue Ziele und Herausforderungen.

Was hat dir diese Weltmeisterschaft persönlich gebracht?
Viele haben das Gefühl, die WM sei herausgeworfenes Geld und Zeitverschwendung. Der Bäckerberuf hat allgemein einen schlechten Ruf in unserer Gesellschaft. Ich denke, ich konnte mit meiner Teilnahme und meinem Sieg etwas für die Aufwertung des Berufsbildes tun. Alle meinen, man müsse hauptsächlich früh aufstehen. Dabei stimmt das gar nicht mehr. Mit der heutigen Technik kann man vieles vorbereiten und muss nicht mehr um drei Uhr morgens in der Backstube stehen.

Was würdest du einem jungen Menschen raten, der sich für nichts so richtig begeistern und entscheiden kann?
Es ist für mich relativ schwierig, mich da hinein zu versetzen. Ich würde aber sagen: sich auf sich selber konzentrieren, positiv denken, realistische Ziele setzen und dran bleiben. Etwas zu erreichen macht unglaublich Spass.

Wie geht es bei dir beruflich weiter?
Momentan habe ich keine grossen neuen Ziele. Ich werde weiter an der Fachschule Richemont arbeiten, wo es sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten und Fachkurse gibt. Eventuell werde ich auch wieder bei einem Auslandsprojekt mitmachen, wie letztes Jahr in China.

Freitag, 24.11.2017Meisterschwanden

Matinee-Ständchen zum 80. Geburtstag

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 12. November trafen sich die Jubilarinnen und Jubilare von Meisterschwanden und Fahrwangen beim reformierten Kirchgemeindehaus um einen feierlichen Apéro zu geniessen.

Zum Auftakt spielte die Musikgesellschaft Meisterschwanden wohlwollende und schöne Musikstücke, welche die Anwesenden in Freude versetzten. Anschliessend überbrachten die Gemeinderäte von Meisterschwanden und Fahrwangen, welche durch Gemeinderat Marcel Meyer und Gemeindeammann Patrick Fischer vertreten waren, die besten Grüsse und Wünsche.

Alle anwesenden Jubilarinnen und Jubilare erhielten von der Gemeinde ein schönes Badetuch und einen edlen Tropfen Wein geschenkt, welches sehr grosse Freude auslöste.

Danach spielte nochmals die Musikgesellschaft Meisterschwanden mit populären und klassischen Rhythmen, welches für die Besucher beste Unterhaltung war. Die Zuhörer wurden durch die Landfrauen Oberes Seetal mit Köstlichkeiten und einem Glas Wein verwöhnt.

Der Gemeinderat Meisterschwanden bedankt sich ganz herzlich bei der Musikgesellschaft Meisterschwanden und bei den Landfrauen Oberes Seetal, die einen solch schönen und tollen Anlass ermöglichen.

Freitag, 24.11.2017Schongau

La Leche League: Stilltreffen Seetal

Text und Bild: Eing.

La Leche League wurde vor 60 Jahren gegründet, um allen Müttern, die ihre Babys stillen wollen, Informationen und Ermutigung zu geben, hauptsächlich durch persönliche Hilfe. Während sie die Betreuung durch das Gesundheitspersonal ergänzt, betont die La Leche League die einzigartige Bedeutung einer Hilfe von Mutter zu Mutter.

Durch sie können junge Mütter die Bedürfnisse ihrer Babys besser kennenlernen und erfahren, wie diese am besten erfüllt werden können. Der Austausch am Stilltreffen kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein. Manche Mütter schöpfen nach dem Besuch wieder neuen Mut und fühlen sich bestärkt in ihrer Rolle als Mutter. Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.
Gelfingen: Datum: Dienstag, 30. Januar, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid), Gelfingen. Thema: Brei, Fingerfood und Co.

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31, Pascale Horat- Schwab, 041 910 08 85

Weitere Informationen unter www.lalecheleague.ch.

Freitag, 24.11.2017Beinwil am See

Das Gesicht hinter dem Marronistand in Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Seit Generationen sind sie die kulinarischen Boten des Herbstes und ihr Duft in der Luft versüsst derzeit jeden Stadtbummel. Nicht nur in der Stadt, sondern auch in Beinwil am See verteilt Hanspeter Haug den Duft von frischen Marroni!

Alles begann mit 20 Jahren mit der Anstellung bei einem Marroni-Verkäufer. Hanspeter Haug arbeitete ein paar Jahre als Angestellter, legte dann aber eine Pause ein. Für ihn war aber klar, dass er irgendwann seinen eigenen Marroni-Stand besitzen möchte und daher machte er sich vor ca. 10 Jahren selbstständig. Getroffen hat man ihn lange in Sursee auf dem Martignyplatz oder am Sempachersee im Trechter.
Heute ist für ihn das Marroni-Verkaufen ein Nebenerwerb. Momentan hat er seinen Stand jeden Mittwoch und Sonntag in Beinwil am See vor dem Volg-Laden. Dort verkauft er immer mittwochs von 14 bis 19 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr Marroni. Klassisch mit Holzkohle bereitet er seine feinen Marroni zu. Die Holzkohle gibt den Marroni den speziellen Duft, der jeder mag. Noch bis Anfang März kann man die feinen Marroni in Böju bei Hanspeter kaufen. Übrigens: Marroni sind ausserordentlich gesunde Gelegenheitssnacks. Fett- und kalorienarm, verfügen sie gleichzeitig über wertvolle Nährstoffe.

Freitag, 24.11.2017Leutwil

Die Landfrauen reisten in den Schwarzwald

Text und Bild: eing.

SUPER und wieder war es so weit. Die Landfrauen füllten ihre Privatautos und reisten in den Schwarzwald. In diesem Jahr genossen sie vom 16. bis 20. November ihre schon traditionellen Wellnesstage.

Die Reise führte nach Boondorf, wo sie im Hotel Schwarzwald abstiegen. Hier genossen sie verschiedene Angebote. Von der Lymphdrainage über Ganzkörper- oder Gesichtsbehandlungen sowie Klangschalentherapie – es war einfach nur zum Geniessen.

Auch das Shoppen und das Pausemachen sowie das gute Essen genossen sie mit vollem Bewusstsein. In diesem Jahr waren es 15 Frauen. Sie alle freuen sich auf das nächste Jahr und grüssen alle, die zu Hause geblieben sind.

Freitag, 24.11.2017Gontenschwil

Kerzenziehen in den Werkstätten Bünte

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den Werkstätten Bünte in Gontenschwil lädt die Stiftung Schürmatt zum öffentlichen Kerzenziehen ein. Die Farbe und der Duft der zum Abkühlen aufgehängten Kerzen verraten gleich, dass diese aus Bienenwachs hergestellt wurden.

Ein kalter Winterabend ohne brennende Kerzen ist fast unvorstellbar. Eine wärmende Lichtquelle bringt eine heimelige Stimmung in jedes Zuhause. Kerzen sind sehr beliebte Weihnachtsgeschenke für die Eltern, Grosseltern, Gottis oder Göttis. Ein bisschen Wärme in Form einer Kerze zu verschenken, macht immer Freude. Ob als Kind oder Erwachsener, etwas Selbstgemachtes zu verschenken, macht jeden glücklich. Der Stolz in den Kinderaugen, wenn sie etwas Handgemachtes präsentieren dürfen, ist unbezahlbar. Die Stiftung Schürmatt, welche in den Werkstätten Bünte in Gontenschwil mit ihren Klienten sehr vielseitig kreativ ist, bietet das Kerzenziehen für alle Interessierten an. Mit viel Freude und Geduld haben auch die Klienten an ihren Kerzen gearbeitet. Die mit Bienenwachs gefüllten Pfannen stehen bereit. Jeweils am Mittwochnachmittag, noch bis zum 20. Dezember können zwischen 13.00 und 17.00 eigene Kerzen gezogen werden.

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Freitag, 24.11.2017Dürrenäsch

Möbelhaus Comodo AG: Wettbewerb zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Anlässlich des Comodo-Festes – zum 17-jährigen Bestehen – wurde ein Wettbewerb durchgeführt. Der 1. Preis geht an Felix Stauffacher aus Reinach, der 2. Preis an Esther Gerber aus Teufenthal und der 3. Preis an Sandro Leutwyler aus Reinach.

Die Einkaufsgutscheine im Wert von 300.00, 200.00 und 100.00 Franken wurden bei einem gemütlichen Apéro übergeben. Weitere zehn glückliche Gewinner haben je einen Zwanzig-Franken-Gutschein erhalten.

Herzliche Gratulation den Gewinnerinnen und Gewinner!

Wir wünschen unseren Kundinnen und Kunden eine schöne Adventszeit.

WOW, d’Freud isch gross,
das isch jo ganz famos,
für de 2. Pris, nämlech ganzi 200 Franke,
möchti euch vo ganzem Härze danke,
de schöni Brief, es isch eso und blibt derbi,
isch für mi e wahnsinnig tolle Ufsteller gsi!

Obwohl i nid gärn im Vordergrund stoh gar als Star,
bini gärn derbi a de Prisübergab am 22.11., das isch ganz klar,
mini Ichäuf bi euch wärde mi nie reue,
tue i mi doch scho häftig uf die bstellte Sache freue!

Aber no git’s für d’Handwärcher no rächt viel ztue,
es isch bald schwierig, eso lang z’warte i aller Rueh!

Viele, viele härzleche Dank,
i finde am 22.11. ganz sicher dr Comodo-Rank!

Esther, die Glücklechi ...

Montag, 22.11.2017Menziken

Paradiese für Flora und Fauna

Text und Bild: Thomas Moor

In Menziken gibt es mehrere Naturschutzgebiete, wo Flora und Fauna prächtig gedeihen. Die Naturschutzkommission und freiwillige Helfer hegen und pflegen diese natürlichen Lebensräume. Wir stellen Ihnen diese Gebiete vor. Den Abschluss dieser Serie macht das Naturschutzgebiet Hamburgareal.

Weiher sind üppig bewachsen. Die lichtlose Tiefe ermöglicht es der vielfältigen Pflanzenwelt auf dem Weihergrund «Fuss zu fassen». Und weil in einem Weiher oft räuberische Fische fehlen, entwickelt und gedeiht hier die Tierwelt ebenfalls ganz prächtig. Unterschlupf-, Nist- und Nahrungsmöglichkeiten sind in einer Vielzahl vorhanden.
Das zeigt auch das Beispiel vom Naturschuztgebiet Hamburggrube/Russirain. Naturschutzgebiet in der Hamburggrube? Das werden sich bestimmt jetzt viele fragen. Kein Wunder. Zwischen einem Moränenwall und einem Gehölzrand befindet sich dieses Gebiet gut geschützt und fast unsichtbar in der Südostecke des Areals. In den Jahren 1982 und 1987 wurden dort zwei Tümpel erstellt. Sie sind unter anderem Lebensraum für die verschiedenen Froscharten, welche hier heimisch sind. Grasfrösche laichen im März, gefolgt von Erdkröten und Wasserfröschen. Auch die Artenvielfalt an Insekten ist gross. Um dem natürlichen Verlandungsprozess der Tümpel entgegenzuwirken, wird die Ufervegetation und die Magerwiese einmal im Jahr ausgelichtet.
Weitere Auskünfte über den Naturschutz auf Gemeindegebiet erteilt Kommissionspräsident Christoph Aeschbach gerne unter Tel. 079 716 70 40.

Mittwoch, 22.11.2017Leutwil

TV Lüpu schaut zurück

Text und Bild: eing.

Bisher war das Jahr 2017 ein sehr abwechslungsreiches Jahr für den Turnverein. Ein Highlight war sicherlich das kantonale Turnfest in Muri im Juni. Aber die Lüpuer Turnerinnen und Turner sind ja bekanntlich vielseitig und so liessen sie die Turntaschen auch einmal zuhause und tauschten die Turnkleidung am Zugpferdetag und am Jugendfest gegen eine Kochschürze ein. Aber nicht nur die «Grossen» waren aktiv. Die beiden Jugendriegen studierten fleissig neue Übungen ein und zeigten grossartige Leistungen am Plauschwettkampf und am Jugitag.

Die Turnhallentüren stehen für Neugierige immer offen. Melde Dich bei einem Mitglied oder schau einfach einmal vorbei. Die Trainingszeiten findest Du unter www.tv-leutwil.ch. Der Turnverein Leutwil wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern eine schöne Weihnachtszeit und freut sich darauf, den Einen oder Anderen am Turnerabend am 19. und 20. Januar 2018 begrüssen zu dürfen.

Mittwoch, 22.11.2017Seengen

Mit viel Liebe zum Detail

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Passion, die die beiden zusammengebracht hat – Blumen! Sarah Walti und Fabienne Walti führen seit dem 10. April 2017 gemeinsam die Blumenwerkstatt in Seengen. Im November luden sie zu einem adventlichen Stimmungsabend in ihre kleine, aber feine Blumenwerkstatt ein.

Rosen, Orchideen, Kerzen, Adventskränze. Alles was das Dekoherz begehrt, gibt es in der Blumenwerkstatt an der Steinbrunnengasse 9 in Seengen zu finden. Ein wunderschön eingerichteter, kleiner Laden, wartet darauf, entdeckt zu werden, wobei es für jeden Geschmack ein eigens angefertigtes Stück dabei hat. Hier gibt es nicht nur einfache Blumensträusse, sondern Gestecke die mit Wohnaccessoires kombiniert werden und mit viel Liebe zum Detail arrangiert sind. Alle Frauen unter uns, die nebst Blumen auch Schmuck und Handtaschen lieben, kommen in der Blumenwerkstatt nicht zu kurz! Denn es werden neben Blumen auch Armbänder, Halsketten, Handtaschen und vieles andere, dass das Frauenherz höher schlagen lässt, angeboten! Gekonnt in Szene gesetzt wurden Adventskränze mit tollen Farben wie Altrosa, knalligen Orangetönen und klassisch in winterlichem Weiss mit Tannenästen und Christbaumkugeln. Natürlich dürfen um diese Jahreszeit auch keine Rentiere, Samichlauszwerge und kleine Weihnachtsbäume fehlen. Man spürte die Weihnachtszeit förmlich!

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Mittwoch, 22.11.2017Hallwil

Hallwiler Dorf-Adventskalender 2017

Text: Eing., Bild: Fotolia

Auch dieses Jahr können wir Ihnen den Hallwiler Dorf-Adventskalender präsentieren. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein weiteres Fenster / Sujet beleuchtet, bis am 24. Dezember ein vollständiger Kalender in unserem Dorf erstrahlt. Die ganze Pracht kann, jeweils zwischen 17.00 und 22.00 Uhr, bis am 2. Januar 2018 bestaunt werden. An dieser Stelle einen ganz herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer!

Am Donnerstag, 28. Dezember 2017 machen wir für alle Interessierten den gemeinsamen Adventsfenster-Spaziergang. Wir werden je eine Hälfte des Kalenders besichtigen.

Treffpunkt 18.00 Uhr beim Schulhaus: Besichtigung der Fenster Nr. 13 bis Nr. 24, anschliessend aufwärmen und gemütliches Beisammensein im Vereinszimmer mit Suppe Kaffee und Kuchen. Wir freuen uns, wenn viele Interessierte bei einem Abendspaziergang die Fenster bewundern.

Eine schöne Adventszeit wünschen Ihnen alle Advents-Fenster-Beteiligten.

Nr. 13: Familie O. Urech, Haldenhof
Nr. 14: Familie Luginbühl, Engenbühl 66
Nr. 15: Familie Strebel, Engenbühl 330
Nr. 16: Müller Christian + Meier Barbara, Weiheracker 246
Nr. 17: Familie Suter-Huber, Wannenmoos 373
Nr. 18: Familie Mieschbühler, Wannenmoos 408
Nr. 19: Ute Tschira, Wannenmoos 385
Nr. 20: Familie Siemensmeyer, Sonnhalde 338
Nr. 21: Familie Dux Wolf, Sonnhalde 314
Nr. 22: Familie Vogel, Sonnhalde 152
Nr. 23: Familie Katharina Schatzmann, Sonnhalde 137
Nr. 24: Schule Hallwil

Mittwoch, 22.11.2017Seengen

Schlank und gesund mit bodyformhoch2

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der diplomierten Ernährungsberaterin Cornelia Bruder liegt das Wohlbefinden und eine gesunde Ernährung ihrer Kunden am Herzen.

Seit September diesen Jahres bietet die sympathische Seengerin ein ganzheitliches Konzept in diversen Ernährungfragen an. An der Bergstrasse 1a in Seengen begrüsst sie ihre Kunden in einem separaten Bereich ihres Wohnhauses. Die gelernte Hotel- und Restaurationsfachfrau begegnete auf ihrem Weg vielen Menschen mit individuellen Bedürfnissen in Sachen Ernährung. Durch diese und eigene Erfahrungen mit Allergien und Intoleranzen wurde ihr bewusst, wie wichtig die Wahl der Nahrungsmittel für den Alltag ist. Die Seengerin entschloss sich, eine Ausbildung als Diplomierte Ernährungsberaterin an der Bénédict-Schule in Zürich zu absolvieren, um die Ursachen besser zu verstehen, und sie an Kunden weitergeben zu können. Veränderte Arbeitssituationen, andere Lebensmittel oder weniger Bewegung können unseren Körper stark belasten.

Die Zahl der betroffenen Menschen, welche an Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, steigt stetig. Den Betroffenen fällt es oft nicht leicht, mit dieser Veränderung, welche den ganzen Alltag stark beeinflussen kann, umzugehen. Die Unterstützung in Form einer Beratung kann deshalb natürlich sehr hilfreich sein. Egal in welcher Lebenssituation sich ihre Kunden befinden, sei es als Kind, Erwachsener, Schwangere, Allergiegeplagte oder Übergewichtige, Cornelia Bruder begleitet sie gerne auf dem Weg zu einer positiven Veränderung. Das Konzept von Cornelia Bruder, «bodyformhoch2» beinhaltet neben der Beratung auch die Möglichkeit der gemeinsamen Bewegung und des gemeinsamen Einkaufs von geeigneten Lebensmitteln. Gemeinsam fällt ja bekanntlich vieles leichter. Cornelia Bruder ist es wichtig, ihre Kunden auf dem Weg zu einem gesunden und fitten Leben individuell und kompetent zu begleiten und steht gerne als persönlicher Coach zur Verfügung.

Mittwoch, 22.11.2017Gontenschwil

Job Scout 5728: Der STV als Stellenvermittler

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der STV Gontenschwil zeigte an der diesjährigen Turnshow unter dem Motto «Job Scout 5728» ein paar spannende Ideen für mehr Schwung im Berufsleben.

Sind Sie auf Jobsuche? Der STV Gontenschwil zeigte an der diesjährigen Turnshow unter dem Motto «Job Scout 5728» ein paar spannende Ideen um Schwung in das Berufsleben zu bringen. Mit einem Mix aus Tanz, Gymnastik und Geräteturnen präsentierte die STV-Familie einen sehr unterhaltsamen Abend. Dass der Bäcker früh aus den Federn muss, zeigten die Kleinsten des Vereins. Mit Bäckermützen und Handtüchern wirbelte die Gruppe des Mukiturnens in der Backstube umher. Ein grosser Spass für Gross und Klein. Wie schwungvoll und kunterbunt der Beruf des Malers sein kann, führte die Geräteturnriege vor. Mit viel Eleganz, Kraft und Elan zeigten die Mädchen ihre einstudierten Übungen am Stufenbarren und am Boden. Bei der Jugi wächst die Zukunft und so wurde mit Gummistiefeln, Rasenmähern und Giess-
kannen getanzt. Dass man auch im Alter noch fit und munter sein kann, bewiesen die Frauen und so wurde der Rollator kurzerhand zur Seite geschoben und dann wurde «losgerockt». Ob strahlende kleine Matrosinnen auf hoher See, Mechanikerinnen in Überhosen oder Coiffeusen die mit ihren Outfits an die 30er-Jahre erinnern, der STV bot eine grandiose Turnshow. Traumjob Superheld? Bei den STV-Männern ging dieser Wunsch in Erfüllung und so tanzte Spiderman mit Superman und Indiana Jones mit Hulk. Die anspruchsvollen Elemente am Stufenbarren oder dem Trampolin wurden von den Turnern elegant und gekonnt vorgeführt. Auch die Lachmuskeln wurden beansprucht. Die Sketches mit kleinen Seitenhieben in diverse Richtungen brachten das Publikum während der ganzen Vorstellung stets zum Lachen. Mit viel Training, Herzblut und Energie gelang es dem STV Gontenschwil eine tolle Turnshow zu präsentieren.

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Mittwoch, 22.11.2017Seengen

Gespensternacht im Schloss Hallwyl

Text und Bild: Jennifer Loosli

Einen gruseligen Abend im richtigen Ambiente verbringen? Am 16. November 2017 bot das Wasserschloss Hallwyl in Seengen mit der Gespensternacht den passenden Rahmen dazu. Lieder wie «Der Tod des Mädchen» oder «Wiegenlied, Lieder und Tänze des Todes» wurden vorgetragen.

Halloween ist ja schon vorbei, aber nirgendwo gruselt es sich besser als in einem Schloss in der Dunkelheit. Jeder, der es unheimlich mag, war an diesem Abend bestens aufgehoben. Die Gäste kamen in den unheimlichen Mauern des Schlosses in den Genuss von schauerlichen Gesängen und Galgenliedern. Die Gesellschaft mit uralter Tradition organisierte die Gespensternacht. Sie unterstützt als Förderverein das schönste Wasserschloss der Schweiz und das Museum, das sich darin befindet. Die Familie von Hallwyl war Mitglied der Turniergesellschaft zum Falken und Fisch. Hier schlossen sich im 15. Jahrhundert turnierfähige Adelige zusammen, um den ritterlichen Zweikampf zu pflegen. Auf dem Schlachtfeld bot sich dazu kein Anlass mehr, da die Kämpfe zunehmend durch Fusstruppen und Ritterheere entschieden wurden. Adelige wollten sich auf diese Weise von «neureichen» Kaufleuten und Stadtbürgern abgrenzen. Heute hat jeder, ungeachtet von Stand und Reichtum, die Möglichkeit zum Wohlergehen dieses besonderen Kulturdenkmals beizutragen und Mitglied zu werden. Am 16. November 2017 wurden Moritaten und Galgenlieder aus dem klassischen Repertoire von Gaudenz W. Wigger (Bass), Chiara Kräuchi (Sopran) und Emanuel Steffen (Klavier/Gitarre) gesungen.

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Mittwoch, 22.11.2017Reinach

Sternenzauber bei Art Floral

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Für adventliche Blumenkreationen hat das Team von Art Floral an der Hauptstrasse in Reinach seine Verkaufsausstellung eröffnet.

Wie der Name des Blumengeschäfts verrät findet man hier wahrhaftig florale Kunst. Die zahlreichen Werkstücke in Pastelltönen, winterlichem Weiss oder klassisch in Gold sind hier definitiv von Künstlerinnen hergestellt. Sandra Roth und ihr Team gestalten Gebundenes, Gestecktes, Modernes und Klassisches. Ob natürliche Holzelemente kombiniert mit rostigem Orange, mattes Weiss mit zartem Rosa oder frisches Hellgrün welches die zarte Christrose anbietet. Die adventliche Farb-
palette kennt keine Grenzen. Auch in Form und Material werden zahlreiche Ideen sehr kreativ umgesetzt. Individuell für jeden Einrichtungsstil gibt es etwas Passendes. Man findet Kränze, gestaltet aus getrockneten Fruchtständen, leuchtende florale Kugeln, die an Schneebälle erinnern und auch die klassische Baumkugel wird gekonnt in Szene gesetzt. Der traditionelle Adventskranz hat längst nicht ausgedient, doch das Angebot der adventlichen Blumenbinderei hat natürlich viel mehr zu bieten. Das Floristenteam fertigt täglich neue Werkstücke an und bis zum 24. Dezember ist die Verkaufsausstellung täglich zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

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Mittwoch, 22.11.2017Beinwil am See

Böjuer Gewerbekarussell nimmt langsam Fahrt auf

Text und Bild: Thomas Moor

Der Handwerker- und Gewerbeverein Beinwil/Birrwil beschreitet neue Wege! Um sich der breiten Öffentlichkeit zeigen zu können, wurde das Gewerbekarussell ins Leben gerufen, welches am Samstag, 5. Mai 2018 stattfinden wird. Anlässlich eines Infoabendes wurden Details preisgegeben.

Das starke und vielfältige Böjuer Gewerbe darf und soll sich zeigen. Keine Frage. Die Durchführung einer Gewerbeausstellung im herkömmlichen Sinn wurde aber anlässlich der GV 2016 begraben. Aufwand und Ertrag stehen in keinem Verhältnis, wie die Zahlen schonungslos aufzeigten. Aus diesem Grund wurde der Vorstand damit beauftragt, ein Komitee zu bilden, um ein mögliches Nachfolgeprojekt – ähnlich einem Tag der offenen Tür – anlässlich der GV 2017 zu präsentieren.
Nun: Geboren ist das Gewerbekarussell. Dieses wurde allen interessierten Gewerbetreibenden anlässlich eines Infoabends im Seehotel Hallwil durch das OK mit Reto, Grütter als Präsident, Michael Galli als Vize, Daniel Frei als Finanzchef, Heinz Barth als Werbeverantwortlicher und André Suter als Aktuar vorgestellt. Und dieses Karussell beginnt sich langsam zu drehen. Mit Transportmitteln wie einer strassentauglichen Zugkomposition und einem Kleinbus sollen die Besucher des Gewerbkarussells bequem zu den verschiedenen Betrieben chauffiert werden. Mögliche Haltestellen (mit speziellen Bänkli signalisiert) werden noch definiert. Angedacht sind diese bei grösseren Betrieben, bei welchen sich andere Gewerbetreibende an diesem Tag mit einem Stand einmieten können. Die Standkosten (drei verschiedenen Grössen) sind vergleichsweise moderat. Am Samstagabend soll in der Festwirtschaft (geplant in der Haerry & Frey AG) ein Dorffest mit gemütlichem Beisammensein und Unterhaltung über die Bühne gehen. Gleich nebenan bei Baumann Holzbau entsteht mit der Gwärbler-Bar ein tendenziell ebenfalls beliebter Treffpunkt. Als Zahlungsmittel kommt unter anderem der Goldthaler (Wert 5 Franken) zum Einsatz. Dieser wird von den Gewerbetreibenden statt eines Getränkebons an Besucher verteilt.

Miitwoch, 22.11.2017Menziken

Bistro Businesscenter: Hansjörg Baumann übernimmt

Text und Bild: Thomas Moor

Ab Januar 2018 weht im Bistro Businesscenter in Menziken ein frischer Wind. Das beliebte Café steht dann unter der Führung des Beinwiler Backwarenspezialisten Hansjörg Baumann. Bekannt als innovativer Bäcker wird er mit seinem Team die Gäste mit ganz vielen neuen Köstlichkeiten verwöhnen.

«Für Baumanns Backspezialitäten fahre ich Meilenweit». Diese Aussage hört man immer wieder von Kunden, welche die Produkte aus der Beinwiler Backstube über alles lieben. Dabei handelt es sich natürlich längst nicht nur um die weltberühmte Merzkugel. Sie gilt zwar als eines der «süssen Zugpferde» aus Baumanns Angebot. Der innovative Bäcker-Konditor hat aber weit mehr zu bieten. Mit seinen Kleingebäcken und seinen Spezialbroten, welche dank langer Teigführung ein unvergleichliches Aroma erhalten und lange haltbar sind, ist er ebenfalls in aller Leute Munde. Baumanns
Holzofenbrote, aber auch die Butterzöpfe sind auf der Beliebtheitsskala bei den Kunden ganz oben angesiedelt. Das soll auch im Bistro Businesscenter in Menziken so bleiben. Dort will Baumann zwar nicht alles auf den Kopf stellen, ein neuer Wind soll aber klar spürbar sein. «Endlich kann ich den Handwerkern so richtig anständige Faustbrote für ihren Znüni produzieren – gefüllt mit ordentlich Fleisch», wie Baumann sagt. Sein Ziel ist es, ihnen ein faires Lunchpaket bereitzustellen – gefüllt mit einem Sandwich, einer Frucht, einem Schoggistängeli und einem Getränk. Dabei steht die Verwendung von regionalen Produkten (Fleisch, Käse, Yoghurt etc.) im Vordergrund. Die Mittagsmenüs sollen auf einfacher Basis angeboten werden. So etwa in der Währung von Schüblig, Hamburger, Handy-Toast, Hot Dog, Wähen, sowie frischen Salaten mit selbstgemachter Sauce. Mit seinen 25 Innenplätzen, den 26 Aussenplätzen mit Lounge und Stehplätzen im Sommer soll das Bistro weiterhin ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt bleiben. Jeweils ab 15.30 Uhr ist Knusperzeit. Dann nämlich sorgt Hansjörg Baumann mit seinem unvergleichlichen Holzofenbrot für ofenfrischen Nachschub. Und wer sich ein Bild vom neuen Angebot machen will, ist am Samstag, 13. Januar herzlich zu einem Willkommensapéro eingeladen.

Mittwoch, 22.11.2017Leutwil

Weihnachten für alle

Text und Bild: eing.

Alle sind herzlich eingeladen, das Weihnachtsfest in Gesellschaft zu feiern. Wir freuen uns über die Teilnahme von Einzelpersonen, Ehepaaren, Familien gleich welchen Alters. Gemeinsam ein feines Essen geniessen, singen, feiern und gemütliche Stunden miteinander verbringen.

Sonntag, 24. Dezember 2017 im Kirchgemeindehaus Dürrenäsch ab 17.15 Uhr
Im Voraus besteht die Möglichkeit, den Familiengottesdienst um 16.30 Uhr im Kirchgemeindehaus oder im Anschluss die Christnachtfeier um 22.15 Uhr in der Kirche Leutwil zu besuchen. Ein Fahrdienst wird organisiert (bitte melden).

Wir freuen uns auf Eure Anmeldung!
Debora & Michael Baumann-Mettler
Sozialdiakonin Rahel Brand

Bitte um Anmeldung bis Samstag, 19. Dezember 2017 bei:
Ref. Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch
Sozialdiakonin Rahel Brand, Dorfstrasse 7, 5725 Leutwil, 062 777 23 15, rahel.brand@ag.ref.ch

Mittwoch, 22.11.2017Hallwil

Wiehnachtschindli ist am 24./25. Dezember unterwegs

Text und Bild: Eing.

Bitte melden Sie sich für den Besuch noch bis am 15. 12. 2017 bei der Gemeindekanzlei an. Mit genauer Angabe der Adresse, vorzugsweise per E-Mail: gemeinde@hallwil.ch, oder Telefon: 062 777 30 10.

Die Routen:
24. Dezember, ab 16.00 Uhr

Bahnhofstrasse – Dürrenäscherstr. Ost – Engenbühl – Sonnhalde – Wannenmoos – Mürbe – Kofer – Grossackerstrasse – Grossackerweg – Dürrenäscherstr. West – Weiheracker – Weihermatt – Seetalstr. 85 – Dürrenäscherweg – Breiten –Mülisacker – Steinmattweg – Käsereistrasse.

25. Dezember, ab 16.00 Uhr
Langjucharten – Friedhofweg – Rüchlig – Hübel – Tal – Rebenhübel – Seetalstr. West – Weid – Kappelen – Mühlematt – Seetalstr. Ost – Delle – Zelglistrasse – Bettacker – Ausserdorf – Seengerstrasse – Haldenweg – Kommunalgebäude.

Mittwoch, 22.11.2017Menziken

Simsalabim zeigt sich von seiner zauberhaften Seite

Text und Bild: Thomas Moor

Die Mailänderli und Donuts waren gebacken, die Krachmandeln in die Gläser abgepackt und der Speckzopf war aufgeschnitten. Und ganz wichtig: Das Verkaufsgeschäft präsentierte sich wie aus dem Truckli. Kurz: Es war alles bereit für eine grossartige Eröffnung von Patrizia Siegrists Simsalabim.

Erfrischend, welch spannendes Leben in den ehemaligen Kiosk beim Menziker Bahnhof eingekehrt ist. Mit ihrem Fachgeschäft Simsalabim hat Patrizia Siegrist nach der Züglete vom Chleiderbudeli an der Reinacher Hochhauskreuzung hinauf nach Menziken an die Neue Bahnhofstrasse einen Volltreffer gelandet. Und vor allem hält sie eine unglaublich grosse Auswahl an Accessoires für den Wohn- und Gartenbereich sowie eine Geschenkabteilung für ihre Kunden bereit. Keine Frage: Hier ist guter Gechmack zu Hause. Dieser Meinung waren auch all jene, welche anlässlich der drei Eröffnungstage den Verkaufsladen genau unter die Lupe nahmen und für den zauberhaften Auftritt ausnahmslos ehrliche Komplimente am Laufmeter deponierten. In der Tat ist gleich auf den ersten Blick ersichtlich, dass Patrizia Siegrist ganz viel Herzblut nicht nur in das vielfältig Sortiment, sondern auch in dessen Präsentation steckte. Im Moment taucht man ein in eine stilvolle Adventsstimmung, die von unterschiedlichen Accessoires, Kränzen, Farben und Materialien begleitet wird, die ganz einfach Lust auf das vorweihnächtliche Dekorieren der Wohnung und das Schenken macht. Und wer Patrizia Siegrist kennt, weiss, dass sie den natürlichen Farbtönen und Materialien sehr viel Platz einräumt und mit entsprechenden Artikeln für das gewisse Etwas sorgt.

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Mittwoch, 22.11.2017Beinwil am See

Ein «Lieder-Strauss» vom Frauenchor Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Das Motto des diesjährigen Frauenchorkonzerts war «Lieder-Strauss». Männer denken jetzt wohl an feines, saftiges Straussenfilet und Frauen an einen Strauss voller Rosen, den sie von ihren Männern geschenkt bekommen. Beides stimmt nicht, dafür gab es aber umso schönere Lieder wie «Rot sind die Rosen» zu hören.

Der Löwensaal wurde am Freitagabend eingehüllt von wunderschönen Frauenstimmen des Frauenchors Beinwil am See! Unter dem diesjährigen Motto «Lieder-Strauss» boten die Damen einen gemütlichen und entspannten Abend für jedermann. «Ich will keine Schokolade», «Can-Can» oder «Lustige Kutschfahrt» wurden vom Frauenchor gesungen und dabei das Publikum aufgefordert mitzusingen oder mitzusummen. Eine tolle Stimmung, die aufkam, als der ganze Löwensaal beim Refrain von «Rot sind die Rosen» mitsang. Vor der Aufführung und während der Pause konnten sich die Besucher mit feinen Speisen vom Seehotel Hallwil verwöhnen lassen und sich auf ein reichhaltiges Kuchenbuffet freuen! Während der Pause konnte nicht nur geschlemmt, sondern auch «Lösli» für die grosse Tombola gekauft werden. Der Chor wurde von Franziska Brunner mit feinen Harfenklängen und am Klavier von Sabine Bachmann musikalisch begleitet. Sonja Küpfer führte das Publikum mit ihrer Moderation durch den Abend. Nach der Pause kam der Männerchor an die Reihe. Die Männer gaben Lieder wie «Santiano» und «Mein kleiner, grüner Kaktus» zum Besten. Schlussendlich sangen die beiden Chöre zusammen das «Champagner-Lied» und «Second Walz».

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Mittwoch, 22.11.2017Meisterschwanden

Vereinsauflösung Gemischter Chor

Text: Eing., Bild: Fotolia

In Fahrwangen wurde 1916, mitten im 1. Weltkrieg, ein «Gemischter Chor» gegründet. In Meisterschwanden entstand ein solcher erst 1933. Dieser fusionierte 1947 mit dem Männerchor zum «Sängerbund». Wohl schon damals unter dem Druck schwindender Mitgliederzahlen, schlossen sich die Chöre der beiden Gemeinden 1973 zusammen und nannten sich ab 1976 «Gemischter Chor Fahrwangen-Meisterschwanden».

Unter dieser Bezeichnung war der Chor die letzten 40 Jahre in den beiden Dörfern bekannt und beteiligte sich, als Beitrag zum Gemeindeleben, regelmässig an der Gestaltung von Gottesdiensten und organisierte kulinarische Anlässe. Aber: Alles hat seine Zeit. Eine Standortbestimmung Anfang Jahr zeigte, dass der Chor, infolge absehbarer alters- und arbeitsbedingter Austritte nicht weiter bestehen kann, zumal die Neumitglieder-Werbeversuche der vergangenen Jahre erfolglos blieben. So sagten wir den alljährlichen Brunch kurzfristig ab und beendeten unsere Aktivitäten mit der Mitwirkung im Gottesdienst des Suppentages in der reformierten Kirche Meisterschwanden. Ein letztes Mal konnte Franziska Lieder, unsere Dirigentin der vergangenen fünf Jahre, mit uns ein dem kleinen Chor angepasstes Liedgut vortragen und Freude bereiten. Mit der Generalversammlung vom 26. Oktober 2017 wurde der Verein nun endgültig aufgelöst. Wir sind uns bewusst, dass den Gemeinden und uns etwas verloren geht, aber das Rad der Zeit lässt sich nicht aufhalten. Tröstlich mag sein, dass die Auflösung unseres Vereines nicht eine Absage ans Singen ist. Es wird immer noch viel gesungen, aber nicht mehr gerne in einer Vereinsstruktur. Bevorzugt werden heute zeitlich begrenzte Projekte oder spezielle Genres. Wir danken allen Einwohnern und den Passivmitgliedern, die uns in den vergangenen Jahren unterstützten, sei es mit dem Jahresbeitrag, mit dem Besuch des Risottos in der Waldhütte oder des Valentins-Brunches. Ein Dank geht auch an Mägi Melliger, die den Verein während 20 Jahren mit viel Engagement im Vorstand vertrat und während 10 Jahren präsidierte. Ebenfalls 20 Jahre Vorstandsarbeit leistete Heidi Ming. Sie hat zudem den beliebten Risotto und den Brunch ins Leben gerufen und jedes Jahr, mit grossem Einsatz, hauptverantwortlich organisiert.

Mittwoch, 22.11.2017Reinach

Maison fleur & flair: Beerenstarke Adventsfloristik

Text und Bild: Thomas Moor

Florieren und brillieren: Das Team von Maison fleur & flair an der Hauptstrasse 42 in Reinach machts vor. Speziell auch in der Vorweihnachtszeit. Denn das ist die Zeit, wo die Floristinnen um Rosanna Gabriel und Zoe Hintermann ebenfalls alle Register ziehen und so richtig aufblühen.

Man darf sie ruhig Künstlerinnen nennen. In diesem Jahr warten die kreativen Floristinnen mit beerenstarken Adventskreationen auf. Beerenfarben geben bei den floristischen Kunstwerken in diesem Jahr nämlich den Farbton an. Natürlich ist es nicht nur die Farbe, welche die Kunden in den Bann zieht. Für «Aaaahs» und «Oooohs» und ganz allgemein wieder für ganz viele Komplimente sorgen die Adventskränze und -gestecke, welche wieder aus ganz vielen natürlichen Materialien entstanden und zusammen mit den Gefässen und Untersätzen einen grandiosen Auftritt haben. Showtime! Im Maison fleur & flair wird die Adventsfloristik gebührend ins Rampenlicht gestellt.Ein Blickfang ist auch eine Robe, die Marianne Ulmann aus ganz vielen einzelnen Laubblättern «geschneidert» hat. So oder so lohnt sich ein Besuch im Maison fleur & flair. Und mal ehrlich: Ein Adventskranz oder ein Adventsgesteck bildet ganz einfach den Mittelpunkt der Vorweihnachtszeit.

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Montag, 20.11.2017Menziken

Annette Heuberger: Langweilig wird mir sicher nicht!

Text und Bild: Thomas Moor

Als Menziker Gemeindeammann biegt Annette Heuberger mit Riesenschritten auf die Zielgerade ein. 16 Jahre Amtszeit im Gemeinderat – davon 12 Jahre als Ammann – seien genug, wie sie findet und ihr politisches Amt an den Nagel hängt. Zu Gunsten eines frischen Windes in der Gemeindepolitik.

Nein, amtsmüde sei sie nicht, wie Annette Heuberger klarstellt. Und der Rücktritt sei auch kein kurzfristiger Entscheid gewesen. Wenn man aber neue Ideen zulassen will, müsse man neuen Köpfen Platz machen. Zudem sei das Aufhören am schönsten, solange man noch Freude hat. Und diese ist tatsächlich ungebrochen.
In ihrem Büro im zweiten Stock des Gemeindehauses herrscht jedenfalls nach wie vor emsiges Treiben. Die Zeichen bei unserem Treffen stehen überhaupt nicht auf Kehrausstimmung und die Tagesgeschäfte laufen normal wie üblich. Da ein Dossier studieren, dort ein Mail beantworten oder eine telefonische Auskunft geben. Als Gemeindeammann ist man eine gefragte Person. Und: Dieses Amt erfordert viel Zeit. Ein bezahlter 50%-Job, in welchen die Menzikerin ganz viel mehr Zeit, investiert hat – zum Wohle der Gemeinde, und aus Freude an der Sache und an der Politik.

Wie die Jungfrau zum Kinde
Politik ist ihr offenbar in die Wiege gelegt worden. Schon ihr Grossvater und ihr Vater waren sehr engagiert. Wie der Vater, so die Tochter, also! Politisch hat Annette Heuberger das Pferd von hinten aufgezäumt. Zum Grossratssitz kam sie wie die Jungfrau zum Kinde. Als Listenfüller gedacht, wurde die gelernte Krankenschwester für die LdU zuerst als 1. Ersatz gewählt, rutschte dann als Nachfolgerin von Dr. med. Samuel Meier, der in die Bundespolitik wechselte, ins Kantonsparlament, welchem sie von 1991 bis 2001 angehörte. 2001 erfolgte dann die Wahl in den Menziker Gemeinderat als Nachfolgerin von Rosmarie Peyer, vier Jahre später dann die Ammann-Nachfolge an Stelle von Jörg Zubler.

Erfolg und Vertrauensbeweis
Das Politisieren auf Gemeindeebene habe sie immer mit Genugtuung erfüllt und fasziniert. Angesprochen auf ihre Höhepunkte und erreichte Ziele während ihrer Amtszeit, nennt Annette Heuberger spontan keine Einzelbeispiele. Sie sieht sich auch nicht als Einzelkämpferin «Alles, was wir im Team erreicht haben und alle Geschäfte, die wir vor der Bevölkerung durchgebracht haben, waren für uns ein Erfolg und zugleich ein Vertrauensbeweis.» Dass die Arrondierung des Waagareals in ihrer Amtszeit nicht unter Dach und Fach gebracht werden konnte, bedauert sie. Eine gute Sache sei aber zum Beispiel die Feuerwehrfusion gewesen, die sehr gut gegriffen hat, funktioniert und auch Freude mache. Zum perfekten Glück fehle jetzt nur noch das gemeinsame Magazin.
Einen guten Draht und ein offenes Ohr hat Annette Heuberger auch zur Bevölkerung. Da gab es ganz viele Momente, wo Sorgen, Bedenken und Anliegen von einzelnen Bürgern ausserhalb des Gemeindehauses, besprochen und geklärt werden konnten. «Die viele Begegnungen anlässlich von Besuchen bei Jubilaren in der Gemeinde haben mich immer mit Freude erfüllt.» Dankbar sei sie auch ihrer Familie, welche sie immer unterstützt und ihr den Rücken freigehalten habe.

Gute Steuerzahler und Arbeitsplätze
Jetzt langsam leert sich ihre Agenda. Die Termine werden weniger. Nein, in ein Loch falle sie nicht. Zu sehr liebt sie ihre Hobbys: die Natur, die Hunde, das Kochen etc. Und beim Aargauer Ortsbürgerverband bleibt sie im Vorstand. Und was wünscht sie sich für die Gemeinde Menziken? «Gute Steuerzahler und gute Arbeitsplätze», wie sie ohne lange zu überlegen antwortet. Das Dorfheftli wünscht Annette Heuberger für die Zukunft alles Gute.

Montag, 20.11.2017Schwiizerdüütsch

... eifach es Chrömli

Chrömli
So viele Namen wie es gibt, so einfach ist manchmal die Erklärung dazu. «Es Chrömli»: ein Keks, was ganz einfach die eingedeutschte Schreibweise vom englischen «cakes», ein Kuchen, ist. «Es Guetzli oder Güetsi»: ein kleines Stück von Etwas Gutem, «es Stückli Guets ebe», oder «es Chräpfli» in der Innerschweiz, ganz einfach ein kleiner Krapfen, «es Zigerchräpfli». «En Chrom» kommt tatsächlich aus dem deutschen Kram, ein Allgemeinbegriff für unwichtige Kleinigkeiten. Ist die Kleinigkeit noch etwas kleiner, dann kommt das «li» zum Tragen, dann wird aus dem «Chrom» es «Chrömli». Übersetzt bedeutet dann, «en Chrom» ganz einfach ein Kram und «es Chrömli» ist demzufolge ein Krämchen oder ein Krämlein, so entstehen doch über die Grenzen neue Wörter.

Mailänderli
Das ist das klassische schweizerdeutsche Weihnachtsgebäck. Seit bald 300 Jahren ist das «Mailänderli» in der Schweiz unter diesem Namen bekannt. Interessanterweise eben nur in der Schweiz. Ob der Name tatsächlich etwas mit der Herkunft zu tun hat, ist zwar ungewiss, aber es gibt eine schöne Geschichte dazu. Vor schon bald 600 Jahren wurde eine Delegation von Eidgenossen nach Mailand zu einem Fürsten eingeladen. Unter anderem hatten die Schweizer in Scheiben gebackene «Guetsli» als Gastgeschenk dabei. Dem Fürsten mundete dieses «Chrömli» so sehr, dass es fortan zum Standardrepertoir der adeligen Küche gehörte. Viele Jahre später verheiratete sich eine Nachfahrin des Fürstenhofes ins Elsass, natürlich nahm sie das Rezept mit und schon bald wurde daraus das französische «Gateau de Milan», der Kuchen aus Mailand. Der Weg zurück in die Schweiz war nur noch eine Frage der Zeit und so wurde das kleine Stück Kuchen aus Mailand unser «Mailänderli».

Bruunsli
Ich glaube, das bringen nur wir Schweizer fertig, die Endung «li» passt einfach zu jedem Wort. Aber beginnen wir von vorne: Seit dem 18. Jahrhundert kennt man das «Bruunsli», meistens als Basler Braunes bezeichnet und ja, die Schokolade macht das «Bruunsli» braun, doch es ist ja nicht eifach nur «bruun» oder eben braun, es ist «öppis bruuns» und zwar «es bruuns Chrömli». Einfach das «li» hinten angehängt und schon haben wir unser «Bruunsli». Auf deutsch übersetzt würde das irgendwie Brauneslein, oder Braunchen bedeuten, aber das wäre ja dann eher ein «no-go». Ach ja, es wird üblicherweise «Brunsli» geschrieben und trotzdem wird das «u» lange betont, egal, hauptsache «es isch guet».

Chräbeli
Die Form gibt dem Badener Chräbeli seinen Namen, die Kralle von Katzen, Hunden oder Vögeln hinterlassen auf der Haut eine Kratzwunde, das heisst auf schweizerdeutsch «Chräbu oder Chräbel». Mit den spitzen und leicht gekrümmten Zacken des Anisgebäcks kann man jederzeit jemandem einen solchen «Chräbel» zufügen. Ihn «chräble ebe», was übrigens nicht mit «chräbele» zu verwechseln ist. «Chräbele» ist die zärtliche Variante von «chräble», kraulen eben. Und nun ganz einfach ein «li» an den «Chräbel» gehängt, fertig ist das «Chräbeli», das Kratzerchen.

Irgendwie ben ich jo scho no froh, sind die Eidgenosse siinerziit uf Meiland greiset, wenn die uf Wien wäre, de würdi das Chrömli jo Wienerli heisse und Ehrewort, d’Wäut wäri nümme die Gliichi, wen es Wienerli jetzt plötzlech es Chrömli wär, oder?

… und so unwechtig die Chrömli jetzt ou immer sind, so unverzichtbar sind si doch, was wär de d’Wiehnecht ohni de Duft nach Chrömli, Zimmet‘schtärne und Chräbeli, grad ganz egal, wohär de Name ou immer chunnt …
Montag, 20.11.2017Meisterschwanden

Seetaler Senioren zu Besuch in der Umweltarena

Text und Bild: Eing.

«Die Umweltarena wurde ohne staatliche Finanzmittel gebaut», erzählt Urs Döbeli, einer der Mitarbeitenden mit unüberhörbarem Stolz. Der Sarmenstörfer zeigt sich erfreut, dass eine Gruppe aus dem Seetal ihn in seinem Arbeitsbereich besucht und er sie durch das grosszügige Gebäude führen kann.

Die Umweltarena wurde von einem visionären Geschäftsmann finanziert, der umweltverantwortliches Verhalten in unserer Gesellschaft voranbringen will. Rasch merkten die Seetaler Senioren, dass Urs Döbeli voll in seinem Element war, als er die Gruppe durch die interaktive Ausstellung führte. Biodiversität, Recycling, Kilowattstunden, Haushaltgeräte, energieautarke Gebäude, Elektroautos, Ernährung, Foodwaste und viele andere Themen werden informativ und spannend präsentiert. Das grosse Hintergrundwissen des Umweltarena-Mitarbeiters kommt zur Geltung, wenn er Fragen der Teilnehmenden beantwortet. Die Umweltarena in Spreitenbach ist von einem riesigen Dach mit Solarpanels bedeckt; diese liefern mehr Strom, als im ganzen Gebäude benötigt wird und sie beheizen sogar einen Pool. Für die Sensibilisierung in ökologische, umweltrelevante und energiesensible Fragen bietet diese Ausstellung so viele Aspekte, dass man fast überfordert ist. Wie gut, dass auch ein Restaurant eingebaut wurde, so kann sich die Gruppe Zeit für eine Pause nehmen, bevor ein freier Rundgang ansteht, bei welchem ein Ausstellungsbereich, der einen besonders interessiert, noch genauer angeschaut wird. Eine riesige Fülle an Informationen lädt zum Verweilen ein. Und wer sich darauf einlässt, wird zu Hause die eine oder andere Gewohnheit über den Haufen werfen und neue Impulse umsetzen.

Auf der Fahrt zurück ins Seetal fielen den Senioren natürlich die vielen Autos auf, in denen nur ein Fahrer sass, im Vergleich zu den Autos der Umweltarena-Besucher, die voll besetzt waren. Da hat umweltschonendes Verhalten schon ein wenig Einzug gehalten.

Freitag, 17.11.2017Boniswil

Die Trachtengruppe lud zum Raclette-Abend ein

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Trachtengruppe Boniswil lud am 11. November 2017 zu einer gemütlichen Raclette-Stubete ein. Nebst den Mitgliedern der Trachtengruppen Boniswil, Hallwil und Beinwil half auch der Männerturnverein beim Servieren und im Küchen- oder im Buffetbereich mit.

Trotz des Hudelwetters füllte sich der Saalbau mit fortschreitendem Abend immer mehr. Es kamen Käseliebhaber auch aus der weiteren Umgebung zum Raclette-Schmaus. Natürlich trug die «Husmusig Effige» ebenfalls zur guten Stimmung im Saal bei.

Wer noch ein Plätzchen im Bauch fand, konnte es mit einem Stück Torte vom bunten Dessert-Buffet füllen, so dass jeder bis spätestens um 22 Uhr satt und zufrieden den Heimweg antreten konnte.

Freitag, 17.11.2017Reinach

Schadenfrei durch den Winter

Text und Bild: Eing.

Der langersehnte Schnee freut Wintersportler – und bringt einige Verpflichtungen mit sich: Rutscht jemand auf Ihrem vereisten Hauszugang aus, haften Sie als Hauseigentümer. Auch Ferienhausbesitzer und Autofahrer sollten ein paar Regeln beachten.

Trotz Schnee und Kälte im Winter sind einige Autofahrer mit Sommerpneus unterwegs. Das ist auch ohne Glatteis gefährlich – kalte Temperaturen reichen aus, damit Sommerreifen nicht mehr optimal greifen und sich der Bremsweg verlängert. Das ASTRA empfiehlt eine Profiltiefe von 4 mm. Wenn wegen schlechter oder ungenügender Bereifung ein Schaden passiert, kann die Versicherung die Zahlung kürzen oder beim Fahrer Geld zurückfordern.

Gefährlich: Guckloch in der Frontscheibe
Scheibenkratzer und Schneebesen gehören im Winter in jedes Auto. Befreien Sie mit dem Besen das Fahrzeug von Schnee und kratzen Sie die ganzen Scheiben frei. Wer nur einen Teil freischaufelt oder durch ein Guckloch aus dem Auto schaut, muss mit einer Busse oder dem Entzug des Führerausweises rechnen. Die Versicherung kann auch in diesem Fall die Leistungen kürzen oder die Kosten vom Versicherten zurückfordern.

Vereister Vorplatz und Dachlawine
Gebäudeeigentümer sind dazu angehalten, ihr Grundstück so zu warten, dass niemand zu Schaden kommt. Räumen Sie deshalb Vorplatz und Gehweg. Denn stürzt ein Fussgänger, haftet der Gebäudeeigentümer. So ist es auch bei Dachlawinen – diese können geparkte Autos beschädigen oder Passanten verletzen. Mit Schneefangrechen oder Schneerückhaltern auf dem Dach können Sie Dachlawinen grösstenteils verhindern. Eine gute Gebäudeisolation verhindert zudem die Eiszapfenbildung. Kommt dennoch eine Drittperson zu Schaden, springt die Haftpflichtversicherung ein.

Ferienhaus: Wasserleitung eingefroren
Wird Wasser zu Eis, nimmt es ein grösseres Volumen ein und kann Rohre sprengen. Anfällig sind Ferienhäuser, die über längere Zeit unbewohnt sind. Beim Auftauen entsteht der Schaden: auslaufendes Wasser beschädigt Einrichtung und Böden. Stellen Sie deshalb Wasserleitungen in unbeheizten Räumen ab und entleeren Sie die Rohre. Schalten Sie Heizkörper nie ganz aus, auch wenn die Liegenschaft leer steht. Falls trotz erfüllter Sorgfaltspflicht eine Leitung gefriert, kommt die Gebäudewasser-Versicherung für Schäden am Gebäude und die Hausratversicherung für beschädigtes Mobiliar auf.

Bei Fragen sind wir unter reinach@mobiliar.ch oder 062 765 44 44 gerne für Sie da.

Freitag, 17.11.2017Boniswil

Frauenverein: Workshops mit Barbara Denzler

Text und Bild: Eing.

Gleich vier Kurse durfte ich in den vergangen drei Wochen in Boniswil geben. Mit viel Engagement setzte sich Silvia Schmid vom Frauenverein für einen reibungslosen Ablauf ein.

Jeder Workshop-Abend, den ich mit einer anderen Gruppe verbringen durfte, hat mir persönlich viel Spass gemacht. Jedes Mal entstanden durch Leidenschaft tolle Ring-Unikate. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
Liebe Silvia, vielen Dank für deine tolle, unkomplizierte Unterstützung während den Kursen und natürlich ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmerinnen.

Freitag, 17.11.2017Meisterschwanden

Autohus AG Sarmenstorf: So geht Autoabliefern

Text und Bild: Thomas Moor

Der Autokauf inklusive Fahrzeugablieferung und Schlüsselübergabe soll für den Kunden zu einem speziellen Erlebnis werden. Im Autohus AG Sarmenstorf ist das jedenfalls so. Mit einem neuen Ablieferungscenter setzt man in Sachen Kundenfreundlichkeit und Kundenpflege neue Massstäbe.

Die Strategie im Autohus AG ist klar definiert. Hier will man den Kunden leidenschaftlich anders bedienen und betreuen. Oder wie es Geschäftsführer Reto Stadler auf den Punkt bringt: «So schnell ein Auto zwischen Tür und Angel verkaufen funktioniert heute nicht mehr.» Und so wurde in der Renault- und Mazda-Vertretung in ein neues Ablieferungscenter investiert, in welchem der Kunde die Aufbereitung seines Fahrzeuges hautnah miterleben kann, bevor ihm das Fahrzeug erklärt und die Schlüssel überreicht werden. Mit der 300 Quadratmeter grossen Auslieferungszone ist das Autohus der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus. Jedenfalls bis heute. Hinten die Aufbereitungszone, wo das neue Fahrzeug auf Hochglanz getrimmt wird und im vorderen Bereich des Centers der Ablieferungsbereich mit einer Lounge: Mit dem Abschluss des Kaufvertrages und mit dem roten Seidentuch, in welches das Fahrzeug gehüllt wird, geht in der Autohus AG die Zeremonie erst richtig los. Für die professionelle Fahrzeugaufbereitung wurde ein Angestellter in einem Theorie- und Praxiskurs auf Vordermann gebracht und mit dem «Bachelor of Polish» ausgezeichnet. Mit dem neuen 300m2 grossen Auslieferungscenter ist das Autohus Sarmenstorf ein Kompetenzzentrum, welches sich zusätzlich aus 400m2 Werkstatt, 400m2 Showroom und 600m2 Pneuhotel zusammensetzt.

Freitag, 17.11.2017Kinderapotheke

Wenn an Weihnachten die Lichtlein brennen …

Bild: ZVG

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und damit steigen bei uns in der Apotheke wieder die Beratungen rund um Verbrennungen. Sei es beim Guetzli-Backen mit Mami oder beim Kerzen anzünden mit Papi – mögliche Quellen für Verbrennungen gibt es in der Weihnachtszeit einfach mehr. Ermahnen, aufmerksam sein ist ganz klar die Devise, und dennoch passiert es immer wieder. Perfekt, wenn man eine gut ausgestattete Hausapotheke hat und auch noch weiss, was man bei Verbrennungen tun kann und soll.

Als erste Sofortmassnahme gilt immer: Ruhe bewahren und die betroffene Hautstelle mit Leitungswasser mindestens 15 Minuten kühlen. Dies mindert den Schmerz und das Ausmass der Verbrennung generell. Falls die Verbrennung mit Kleidern abgedeckt ist, lassen Sie diese und kühlen Sie mitsamt den Textilien. Keinesfalls sollte Eis aufgelegt werden.

Nach der ersten Aufregung sollte man das Ausmass und den Schweregrad der Verbrühung oder Verbrennung einschätzen, um die weitere Behandlung abschätzen zu können. Als Faustregel für die Beurteilung der verbrannten Körperoberfläche gilt die Handflächenregel: Die Handfläche inklusive der Finger des Betroffenen entspricht 1% seiner Körperoberfläche. Grundsätzlich gilt, dass jede Verbrennung, die grösser als die Handfläche ihres Kindes ist, durch eine Fachperson versorgt werden sollte. Verbrennungen im Gesicht, im Bereich der Genitalien und im Bereich der Gelenke der Hand oder des Fusses sollten durch einen Arzt behandelt werden. Diese Abklärung können Sie in jedem Fall auch in der Apotheke machen lassen. Bringen Sie hierzu Ihr Kind, am besten mitsamt Kühlverband, zu uns oder senden Sie uns ein Photo. Leichte Verbrennungen können Sie gut selber behandeln. Gerne zeigen wir Ihnen bei dieser Gelegenheit, wie Sie am besten vorgehen können. Leider stimmt das Sprichwort «Gebrannte Kinder fürchten das Feuer» bei Kindern im Vorschulalter oft nicht. Vorsicht ist deshalb immer geboten.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ungetrübte Festtage!

Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 17.11.2017Boniswil

Fondue-Zeit und Gemütlichkeit

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 14. November 17 durften sich die Boniswiler Senioren mit einem feinen Fondue auf die kalte Jahreshälfte einstimmen lassen. Die Kirchgemeinde Seengen lud zum Essen und zur Gemeinschaft in den Gemeindesaal Boniswil ein.

Über 30 Senioren waren der Einladung gefolgt und genossen die feine Käsespeise und das gluschtige Glacé-Dessert. Man hatte sich schon länger nicht mehr in diesem Rahmen getroffen und so gab es viel zu erzählen.

Wie immer liess man sich von der liebevollen Bedienung durch die Pfarrfamilie verwöhnen. Das treue, dreiköpfige Helferteam – Isabelle Jacob, Rita Sagarra und Maja Schmid – unterstützte sie und sorgte fortlaufend für sauberes Geschirr und Pfannen. Ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden.

Freitag, 17.11.2017Schwiizerdüütsch

... e chli ume’schnöigge

verhebe
Ein wahres Multitalent, so typisch schweizerisch und eigentlich gar nicht ins Deutsche zu übersetzen. Verheben hat in Deutschland die Bedeutung etwas ungeschickt oder falsch heben und sich damit selbst schaden. Eine Aufgabe vornehmen und daran scheitern, ja, damit wäre bei uns eher «überlüpfe» gemeint. Schauen wir einmal, ob ein paar Satzbeispiele dazu «verhebe». Sind die neu gekauften Schuhe wasserdicht, so «verhebe si», das Wetter «verhebet» über das Wochenende, so bleibt es schön und regnet nicht. «Das verhet ned», man kann es drehen und wenden wie man will, es wird nicht funktionieren und das Gegenteil davon, «das verhebet», dann wird es funktionieren. Egal was, «verhebe» kann für alles verwendet werden. Die neue Frisur «verhebet», sie passt und das Alibi für Samstagnacht «verhebet», auf der Bank die neue Anlagestrategie «verhebet» und die genannten Beispiele «verhebe» genau so. So nach dem Motto, wenn wir Schweizer etwas umsetzen, dann wird das «ebe scho verhebe»…

gäch
Jäh, steil, rasch eintretend, plötzlich, eilig. «Das isch gäch», so einfach der Satz aussieht, ist er gar nicht. Sagt mir jemand: «das isch gäch» meint er damit vielleicht, der Weg ist steil abfallend oder stark ansteigend. Bin ich von einem Ereignis überrascht und ich finde das verrückt, was passiert ist, so sage ich «wou das isch gäch». Tritt mir jemand zu nahe, beleidigt er mich sogar, dann kommt mir dieser «gäch». Eine scharfe Kurve ist ein «gäche Egge», es «gächs Wochenändi» war eher anschtrengend und es war viel los. So hat «gäch» noch viele Bedeutungen, der Ursprung liegt im Wort «gache», was in Etwa schnell, ungestüm bedeutet und früher eigentlich bei schnell eintretenden Krankheiten verwendet wurde.

schnöigge
Auch «schnäugge» oder «schneugge», abgeleitet von schnuppern, schnüffeln bei Tieren. Besonders bei den Schweinen, wenn sie mit ihren Rüsseln im Dreck nach Eicheln suchen, da wird «ordeli g’schnöiget, grunzt und g’rüsslet». «Im Chuchigänterli schnäugge» meint im Küchenkasten herumstöbern, suchen, ob nicht irgendwo noch was Feines zu finden ist, dito in einem Laden «ich ha nochli umegschnäugget und es nöis Chleidli tünterlet». Jaja, der klassische Effekt, ich habe eigentlich Nichts gesucht und trotzdem Etwas gefunden und natürlich habe ich es auch gekauft, obwohl ich es gar nicht brauche.

verplämperle
Verplempern meint im Zusammenhang mit Zeit oder Geld: verschleudern, verschwenden, vertrödeln, vergeuden. «Plampen» ist der Ursprung, wenn Etwas herunterhängt, baumelt und so ist auch das schwankende oder schlendernde gehen damit gemeint. Man «verplämperlet» die Zeit mit langsam gehen. Der eher ältere und heute nicht mehr gebräuchliche Ausdruck «verplampe», was so viel wie verschütten, vergiessen meint, steht dahinter. Wenn man beim gemeinsamen Essen, beim Schöpfen aus der Schüssel etwas vom Haferbrei verschüttete, verschwendete eben, sagte der Hausherr, «du hesch s’Ässe verplampet». Ob nun der Begriff Pampe dazu in Beziehung steht, wer weiss, zumindest gehört für mich der Haferbrei nicht gerade zu den bevorzugten Abendessen. Ich hätte damals sicher auch damit «umeplämperlet», um es etwas niedlicher auszudrücken.

Umeschnäugge oder wenn eine sini Schnäugge überall ineschteckt, so isch das en G’wundernas, Eine wo heimlech schpioniert und umeschnüfflet, heijo, mer sött sini Schnäugge ebe ned überall ine‘schtecke, es cha de guet sii, dass‘mer eis uf d'Schnäugge verwütscht.

Eis isch doch sicher, wenn mer e chli gäch dur s‘Dorf düre fahrt, de isch es will mer’s pressant het, ned wills rüüdig schteil isch, aber sind’mer doch ehrlech, mängisch isch es schon no gäch, wie gäch mäng Eine derhär chunnt, tja, und ich wünsche öich en ned au zu gäche Tag.
Mittwoch, 15.11.2017Menziken

Kerzenziehen erfreute sich grosser Beliebtheit

Text und Bild: Thomas Moor

Nach einem Jahr Unterbruch wurde im katholischen Pfarreiheim in Menziken das Kerzenziehen wieder zu neuem Leben erweckt. Ein guter Entscheid, wie sich an den zwei Tagen zeigte. Jung und Alt machte sich auf, um einen oder mehrere Dochte in die Paraffinbäder zu tauchen.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Und wenn es eines ist, das man selber hergestellt hat, dann ist es doppelt schön. Während zweier Tage hatte man Gelegenheit, im katholischen Pfarreiheim an der Mühlebühlstrasse in Menziken seine Kerze selber zu ziehen. Nach einem Jahr Pause hat ein engagiertes Team den Ofen wieder angemacht und mit dem Paraffinschmelzen begonnen. Die Leute kamen in Scharen. Familien mit Kind und Kegel sowie ganze Gruppen von Mädchen und Knaben deckten sich mit einem Docht ein, um ihn in die verschiedenfarbigen Paraffinbäder zu tauchen und mitzuverfolgen, wie die Kerze langsam wächst und Formen annimmt. In der Rangliste der Geschenklihitparade nimmt die Kerze nach wie vor einen Spitzenplatz ein, wie auch die Mutter, welche mit ihren zwei Kindern zum Kerzenziehen gekommen ist, bestätigte. «Gotte und Götti werden sich bestimmt freuen», wie sie ergänzte. Bestimmt auch deshalb, weil man die Kerze als krönenden Abschluss vom kreativen Dekoteam noch mit Rosen, Ornamenten oder sogar mit dem Pingu verzieren lassen konnte. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten am Freitag und Samstag die Blauringmädchen im Kerzencafé.

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Mittwoch, 15.11.2017Meisterschwanden

Distillerie Seetal beantwortete brennende Fragen

Text und Bild: Thomas Moor

Die Schweiz brennt! Unter diesem Titel luden 45 Brennereien in der ganzen Schweiz zu einem Tag der offenen Brennereien ein, um den Kunden einen Einblick in die Produktion von edlen Schweizer Bränden zu geben und um den Brennmeistern bei der Arbeit über die Schultern blicken zu können.

Was heisst brennen? Was wird gebrannt? Wie werden die typischen Düfte eingefangen? Auf alle diese und viele weitere brennende Fragen bekam man eine Antwort. In der Distillerie Seetal GmbH in Hohenrain standen Renato Belleri und Klaus Hasler den Besuchern Red und Anwort. Landläufig würde man sagen, dass die Distillerie Seetal eine kleine aber feine Brennerei sei. «Klasse statt Masse» nennen es die Macher, zu welchen neben Klaus Hasler und Renato Belleri auch Christian Hasler, Joe Baumli und Sepp Elmiger gehören. «Wir sind eine echte Manufaktur», wie Belleri betont. In der kleinen Brennerei im Weiler Unterebersol werden nämlich alle Arbeiten wie das Abfüllen, Etikettieren etc. von Hand erledigt. Nachdem alle erforderlichen Kriterien für das Betreiben einer Brennerei erfüllt waren, wurde unter dem Brennhafen 2010 zum ersten Mal angefeuert. Heute entstehen eine Vielzahl von Edelbränden und Likören aus Früchten, welche zu 98 Prozenten aus Früchten von regionalen Bauern entstehen und die man auch im Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse 16 in Hochdorf kaufen kann. Weitere Infos unter www.distillerie-seetal.ch

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Mittwoch, 15.11.2017Schongau

Mit den Räbeliechtli durch die dunkle Nacht

Text und Bild: Graziella Jämsä

Traditionell werden in Schongau Väter und Kinder zum Schnitzen der Herbstrüben geladen. Lehrpersonen und der Club der Familien kümmern sich um Organisatorisches, damit grosse und kleine Künstler ihr Werk stolz beim Umzug durch die Gemeinde vorführen können.

«Auf dem Sportplatz ist es dunkel genug, da seh ich mein Licht besser, Papi darf ich?» Kaum hatte er gefragt, war der kleine Bursche auch schon losgerannt. Begeistert betrachtete er seine Räbe und hielt sie in die Höhe. Doch er brauchte sich nicht lange auf diese Örtlichkeit zu beschränken. Denn kurz vor 18 Uhr standen Buben und Mädchen der Basisstufe, aus der Spielgruppe und dem Mukiturnen vor dem Gemeindehaus bereit für den Umzug. Als das Licht der Strassenlaternen erlosch, setzte sich die Gruppe in Bewegung. Und sie wurde schon erwartet. Überall am Strassenrand standen Eltern, Freunde und Anwohner. «Ich finde es schön, dass diese Tradition gepflegt wird», erklärte eine Zuschauerin. «Solche Ereignisse unterscheiden das Dorfleben von städtischer Hektik.» Sie war nicht die Einzige, die den Umzug bis zum Volg begleitete, um sich das kleine Konzert mit Räbeliechtli-Songs anzuhören. Wer die Aufführung ein zweites Mal geniessen wollte, der marschierte mit zurück zur Schule, wo in der Turnhalle bereits die Verpflegung vorbereitet war und es sich wunderbar über die eigenen Räbeliechtli-Erinnerungen parlieren liess.

Mittwoch, 15.11.2017Hallwil

Apfelaktion vom Gewerbeverein Seetal

Text und Bild: Eing.

Am 08.11.2017 wurde mittlerweile traditionell die Apfelspendenaktion vom Gewerbeverein Seetal durchgeführt. Verantwortlich für dieses vitaminreiche Znüni waren die Vorstandsmitglieder vom GVS, Herr Fritz Stadler (Stadler Architekten AG aus Boniswil) und Herr Franz Roth (Maler Roth AG aus Seengen).

Die Schüler haben dieses Geschenk gerne angenommen und die sehr gut schmeckenden Früchte mit Freude gegessen. «Das ist eine vorbildliche Aktion vom Gewerbeverein, weil sie damit die gesunde Ernährung unserer Schüler fördern», so die Schulleiterin, Frau Edith Kottmann. Zum Schluss durften natürlich auch die Lehrer der Primarschule Hallwil das Obst probieren. Schule und Gewerbeverein freuen sich schon jetzt auf den nächsten Apfeltag in 2018.

Mittwoch, 15.11.2017Leutwil

Raclette-Plausch der Trachtengruppe Leutwil

Text und Bild: eing.

Passend zum traditionellen Raclette-Plausch der Leutwiler Trachtenleute sorgte Petrus am ersten Novembersonntag für ideales Stuben-Wetter.

In der erfreulich voll besetzten Mehrzweckhalle genoss man miteinander einen unterhaltsamen Sonntag bei herrlich mundenden Raclette-Portionen und mit einem feinen Tropfen Wein.

Das Jodel-Duett Julia und Luzia Müller aus Reinach mit der Begleitung von Martin Flury am Akkordeon sorgte mit seinen klangreinen Jodellieder für Stimmung die unter die Haut ging. Mit ihren Vorträgen gelang es den jungen Jodlerinnen das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Bis zum Einmarsch der Kindertanzgruppe Leutwil unterhielt Martin Flury mit dem Akkordeon. Zur Melodie «Miteinander tanzen» sorgten anschliessend die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer der Trachtengruppe für einen farbenfröhlichen Einmarsch. Mit dem Dreiertanz «Mels grüsst Eichstätt» hatte jeder der drei Knaben gleich zwei Tänzerinnen, sie meisterten ihre Führung glänzend. Für die von der Appenzeller Streichmusik Alder gespielte Polka «Birewegge, Chäs und Brot» hatte man Volkstanzschritte und Figuren, wie sie die Erwachsenen tanzen, gelernt. Das Üben hatte sich gelohnt, zur grossen Freude der Kinder verlangte das Publikum eine Wiederholung. Mit dem «Tatzelwurm» kamen danach die Akteure in den Genuss ihres Lieblingstanzes.

Vom Vorstand der Trachtengruppe wurde der Einsatz für den Nachwuchs verdankt. Die Eltern der Kinder überraschten die Leiterinnen mit Birewegge, Chäs und Wy … Einer der Tänzer überreichte den Leiterinnen sogar noch etwas selbstgebasteltes samt süssem Inhalt.

Nun konnte man sich nochmals auf Jodel-Lieder von Julia und Luzia freuen, auch sie wurden um eine Zugabe gebeten, den beiden talentierten Jodlerinnen zuzuhören war Balsam für die Seele.

Feine Torten und Kuchen und Spezial-Kaffees wie Trachte-, Schümli- und Linggsfüessler-Kafi sorgten für den süssen Abschluss des geselligen Nachmittags.

Mittwoch, 15.11.2017Seengen

Leuchtende Räben überall

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Wenn die Strassenlaternen gelöscht werden, man von Weitem fröhliche Kinderlieder hört und warme Lichter die Gassen erleuchten, ist es November und natürlich «Räbeliechtli- Ziit».

Auch dieses Jahr zogen die Kinder mit ihren sorgfältig geschnitzten Räben durch die nächtlichen Seenger Strassen. Die Kinderschar, welche von den Tambouren angeführt wurde, erleuchtete die dunklen Strassen mit ihren schönen Räbeliechtli. Die traditionellen, passenden Lieder wurden von den Kindern lautstark zum Besten gegeben. Die wartenden Kindergartenkinder standen aufgeregt beim roten Haus bereit, um von den beim Schulhaus gestarteten Kindern, abgegeholt zu werden. Das Lichtermeer wurde grösser und die fröhlichen Stimmen lauter. Der Duft der leicht angebrannten Rübe, wenn man das schwere Räbeliechtli etwas schief hält, weckte Kindheitserinnerungen. Die Kinder zeigten voller Stolz und mit leuchtenden Augen ihre individuell gestalteten Räbeliechtli.
Vorbei an den Besuchern, Verwandten und Bekannten, die sich zahlreich am Wegesrand versammelt haben, führte der Weg gegen Ende der Route schliesslich auch an der alten Schmitte vorbei. Ein sehr harmonisches Bild ergab sich aus der mit zahlreichen Räbeliechtli geschmückten Fassade des alten Hauses und den vorbeiziehenden Kindern. Das Dorf stand ganz im Zeichen des Räbeliechtli. Das Kuchenbuffet war bereit und so wurde der Abend für die Seenger Kinder noch etwas mehr versüsst.

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Mittwoch, 15.11.2017Beinwil am See

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text und Bild: Eing.

Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-512
Dieser exklusive Kurs bietet die Möglichkeit, Kerzenständer, Gartenobjekte, Feuerkörbe o. Ä. herzustellen. Daten: Sa., 17. und 24. März 2018, Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr. Kosten: Fr. 340.– . Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli, Schlosser.

Schriftenkurse für Erwachsene AL-513
Wir beginnen mit der eigenen Handschrift und entwickeln sie weiter ... mit Schwung ... lieber eckig oder rund ... auch mal zusammenhängend ... damit ein eigenes Schriftbild weiterentwickelt werden kann. Kennenlernen von sechs bis acht Schriftbildern – mit Mustern und Verzierungen schmücken – Stiftkunde – Schreiben mit Text. Daten: Do., 19. 04., 24. 05. und 21. 06. 2018. Zeit: 19.30 – 22.00 Uhr. Kosten: Fr. 180.– inkl. Material. Kursort: Schulhaus Mosen. Leitung: Doris Scherrer.

Allgemeine Kurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Pilates GE-515: Daten: 8x donnerstags, ab 22. Februar 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 120.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Literaturabend: «Hier können Sie im Kreis gehen»
Im Alter von 91 Jahren täuscht Johannes Kehr Demenz vor und kommt ins Pflegeheim. Er will gewappnet sein, wenn er bald nicht mehr über sein Leben wird bestimmen können. Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit des Pflegepersonals; dabei schaut er auf Stationen seines langen Lebens zurück, welches fast das ganze 20. Jahrhundert umfasst. Ein literarisch feinfühliges Debut, beobachtungsstark und intensiv. Wir diskutieren über den Roman von Frédéric Zwicker (Nagel & Kimche, 2016, 159 Seiten). In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek. Leitung: Markus Diebold. Montag, 05. 03. 2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–.

Von Menschen und Gärten
Literarischer Vortrag mit Sarah Fasolin, Journalistin. Sarah Fasoloin, die Autorin von «Gartenreiseführer Schweiz» und «Traumgärten der Schweiz. Menschen und die Gärten ihres Lebens» erzählt von ihrer 7-monatigen Reise durch die spektakulärsten Gärten der Schweiz. Mit schönen Bildern, Musik und zugleich fachlichem Tiefgang berichtet sie die Beziehung zwischen Menschen und ihren Gärten. Sie zeigt, warum Gärten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Montag, 23. 04. 2018, 19.30 Uhr, Blumen Röthlin, Hitzkirch, Kosten Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 07. 04. 2018.

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern
Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16. 06. 2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–.
Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19. 05. 2018.

Mittwoch, 15.11.2017Menziken

Gemeindehaus erhält Erdgas-Anschluss

Text und Bild: Eing.

Mehr als hundert Jahre nach Errichtung erlebt das geschichtsträchtige Menziker Gemeindehaus dank Erdgas/Biogas eine umweltfreundliche Energiewende in ihrem Heizungskeller. Mit dem eingangs erwähnten Energieträger kann die CO2-Belastung um mehr als ein Drittel gesenkt werden.

Aufgrund der alten und sanierungsbedürftigen Ölheizung der Schulanlagen und Gemeindeverwaltung beschloss der Gemeinderat Menziken im Mai 2016, ein Energiekonzept mit Variantenvergleich für verschiedene Heizsysteme erstellen zu lassen. Wegen der geforderten hohen Vorlauftemperaturen kamen schliesslich nur zwei Heizsysteme für die Wärmeerzeugung in Frage: Eine Holzheizung oder eine Erdgas-/Biogasheizung. Beim Kostenvergleich wurde schnell klar, dass die Variante Holzheizung wegen ihrer hohen Investitions- und Unterhaltskosten gegenüber der kostengünstigeren Variante Erdgas/Biogas benachteiligt war.

Erdgas/Biogas ist umweltfreundlicher als Öl
Ursprünglich sollten lediglich die alten Ölbrenner durch neue Erdgasbrenner ausgetauscht werden. Die beiden Heizkessel waren aber altersbedingt in einem so schlechten Zustand, dass man sich für eine komplette Sanierung der Anlage entschied. Die Initialkosten sind zwar höher, langfristig ist es jedoch die wirtschaftlichere und umweltfreundlichere Lösung. Mit dem Energieträger Erdgas/Biogas kann die CO2-Belastung um mehr als ein Drittel gesenkt werden.

Erdgas-Niederdrucknetz weiter ausgebaut
Zeitgleich zum Gemeindehaus-Projekt begann Wynagas im März 2016 mit dem Ausbau des Erdgas-Niederdrucknetzes in Menziken West, an welchem das Gemeindehaus angeschlossen wurde. Dieses führt mit einer Länge von zirka 1.5 Kilometer ab dem Fischer Areal via Ölbergstrasse, Herkulesstrasse bis hin in die Kirchstrasse Richtung Burg. Die Fertigstellung dieser Erschliessung inklusive Anschluss Gemeindehaus und Schulhäuser erfolgte diesen Sommer, so dass die Heizung am 30. August rechtzeitig für die kommende Heizperiode in Betrieb genommen werden konnte. Der Ausbau des Erdgas- Niederdrucknetzes bietet weiteren Kunden entlang der Gasleitung die Möglichkeit, ihre Heizung von Öl auf das umweltfreundliche Erdgas/Biogas umzustellen.

Geschichtsträchtiges Haus
Die Verwaltung war bis zum Bau des Gemeindehauses im 1862/63 errichteten Schulhaus untergebracht. Erst als gegen Ende des Jahrhunderts akuter Platzmangel herrschte, wurde 1897 die Erstellung eines Gemeindehauses mit Schulräumen und einer Turnhalle beschlossen, welche auch als Gemeindesaal genutzt werden konnten. 1902 begannen die Bauarbeiten und am 29. Mai 1904 fand die Einweihung statt.

Mittwoch, 15.11.2017Gontenschwil

«Ich goh met minere Latärne ...»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

«... ond mini Latärne met mer. Am Himmel lüchte d’Stärne, do onde lüchte mer.» Auch in diesem Jahr waren die sorgfältig geschnitzten Räbeliechtli zu bestaunen. Voller Stolz und mit leuchtenden Augen von den Gontenschwiler Kindern getragen.

Man spürt die Vorfreude der Kinder, endlich ihre geschnitzten Räben durch den dunklen Abend tragen zu dürfen. Jede Räbe ist einzigartig in ihrer Form und Gestaltung. Nach ursprünglicher Tradition, die letzte Räbenernte mit einem fröhlichen Umzug durch die Dorfgassen zu feiern, werden die Strassen auch heute noch mit den warmen Lichtern erhellt. Voller Freude singen die Kinder die traditionellen Melodien der bekannten Räbelichtli-Lieder. Die Verwandten und Bekannten sind zahlreich erschienen um dieses schöne, alljährliche Ereignis zu bestaunen. Nach dem Umzug konnte man den schönen Abend mit einem heissen Punsch, einer Wurst vom Grill oder einem Hot Dog ausklingen lassen.

Mittwoch, 15.11.2017Beinwil am See

Ein Auftakt voller Zwischentöne

Text und Bild: Eing.

Seidenweich und butterzart. Das Peter Schärli Trio und Glenn Ferris spielten Jazz vom Feinsten und begeisterten das Publikum. Der Premiere-Auftritt ist eine Ansage. Kultur im Seetal hat fortan einen weiteren Namen: Konservi Seon.

Schon vor der Türöffnung um 18 Uhr tauchen die ersten Gäste auf und beleben das Gewerbeareal am nördlichen Dorfeingang von Seon. Das Holz in der Feuerschale lodert und der kugelrunde Mond legt einen sanften Schimmer auf die Giebel der Häuser. An einem prangt der Schriftzug «Konservi Seon». Er verweist auf eine Zeit, als hier die Konservenfabrik Hero Erbsli und Rüebli eindoste. Tempi passati. Die Helden heute heissen Glenn Ferris, Peter Schärli, Thomas Dürst und Hans-Peter Pfammatter und diesem Quartett fällt an diesem denkwürdigen Abend die Aufgabe zu, einen neuen Veranstaltungsort einzuweihen oder, vielleicht treffender formuliert, einzublasen. «Das letzte Mal, dass uns eine solche Ehre zuteilwurde, liegt lange zurück», sagt Trompeter Peter Schärli. Damals hiess Russland noch UdSSR, und es galt, irgendwo im Riesenreich ein Lenin-Museum einzuweihen. «Wir tranken ruppigen Wodka, und vielleicht spielten wir deshalb auch so. Heute hingegen kriegen wir feinen Wein, und ich glaube, wir tönen auch ganz gut.» Und wie! Es ist, als würde Glenn Ferris seine Posaune streicheln. Er entlockt ihr gurrende Töne und perlende Läufe und verwandelt hartes Blech in weiches Holz. «Je älter wir werden, umso mehr macht uns das Musizieren Freude», sagt Peter Schärli, «denn es könnte ja das letzte Mal gewesen sein ...»

Die Kulturjournalistin Monika Schärer, sie führt durch den Abend, spricht von dreissig Jahren, seit denen Peter Schärli auf der Bühne steht. «Es sind vierzig», korrigiert Schärli. «Er scheint einfach alterslos», kontert Schärer.

Man lässt sich‘s gutgehen in der Konservi, in den Sofas und Sesseln, an den Hochtischen und an der Weinbar, mit den kleinen Speisen, zubereitet von Klaus-Dieter Bahnsen, der sich viele Jahre in Orselina GaultMillau-Punkte erkocht hatte und an diesem Abend ein Comeback gibt, wenn auch auf kleinerem Feuer. Obwohl der Anlass mit hundert Gästen ausverkauft ist, bleibt viel Platz und Luft und Lauffreiheit. Und so kann sich denn auch der unvergleichliche Sound des Peter Schärli Trios und dessen Mitspieler Glenn Ferris ganz und gar entfalten. Es braucht kein geschultes Ohr, um zu erkennen, wie gut es in dieser Büchse klingt und schwingt – «tonhallenmässig». Der Applaus ist lang und herzlich, die Zugabe grosszügig. So kann es weitergehen, so soll es weitergehen. Bald schon in diesem Theater – mit Patrick Frey und seinem Solostück «Dormicum».

Montag, 13.11.2017Zetzwil

Anschluss an die ARA Oberwynental

Text und Bild: Jennifer Loosli

Der Vorstand der ARA Gontenschwil-Zetzwil informierte zusammen mit Vertretern der Abteilung für Umwelt und der Holinger AG über das Anschlussprojekt an die ARA Oberwynental. Darüber wird an der Einwohnergemeindeversammlung am 24. November 2017 abgestimmt.

Am Informationsabend im Gemeindesaal Zetzwil wurde über den Anschluss Gontenschwil und Zetzwil an die ARA Oberwynental informiert. Der Abend war gut besucht und viele interessierten sich für das neue Vorhaben. Vizeammann Bruno Ellenberger aus Gontenschwil gab Informationen zur bisherigen Situation und dass jetzt etwas unternommen werden muss. Reto Bannier vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt gab Inputs zum ganzheitlichen Konzept, den gesetzlichen Vorgaben und Vorteilen eines Zusammenschlusses. Denn je grösser eine Kläranlage ist, desto weniger Kosten werden auf die Einwohner abgewälzt, deshalb wäre dieser Zusammenschluss ein gutes Vorhaben. Weitere positive Aspekte eines Zusammenschlusses seien, dass der Betrieb stabiler und flexibler wird. Störfälle können durch mehr Arbeitskräfte schneller und besser behoben werden. Die Anlage von Gontenschwil und Zetzwil wird nicht mehr ausgebaut, weil es günstiger wird, wenn Abwasserleitungen in die ARA Oberwynental gezogen werden. Hinzu kommt, dass es eine bessere Reinigungsleistung des Abwassers geben und der Betrieb dadurch nachhaltiger wird. Wieso denn ausgerechnet eine Partnerschaft mit der ARA Oberwynental? Die Klärungsanlage wurde ganz neu ausgebaut und hatte dieses Jahr die Neueröffnung. Durch den Ausbau ist diese ARA auf dem neusten Stand. Dieser Anschluss wird zum richtigen Zeitpunkt vollzogen, denn es würden grössere Investitionen infolge unbefriedigender Qualität des gereinigten Abwassers der ARA Gontenschwil anstehen.

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Montag, 13.11.2017Beinwil am See

Räbeliechtli, Punsch, Fackeln und Glühwein in Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Aufgeregtes Geplapper, schöne Räben und leuchtende Kinderaugen. Wie immer im November stand der Räbeliechtliumzug von Böju auf dem Plan! Stolz präsentierten die Kindergartenkinder und Schüler ihre Räbeliechtli und Fackeln.

Der Räbeliechtli-Umzug fand auch dieses Jahr wieder im Unterdorf Beinwil am See statt. Der Böjuer Kindergarten und die 1. bis 3. Klasse, angeführt durch die Fackelträger der 6. Klasse, zogen vom Alten Schulhaus via Seehaldenstrasse und Muttenstrasse durchs Häxewäldli und wieder zurück zum Schulhaus. Sehr viele Eltern, Freunde und Verwandte kamen zum Alten Schulhaus um den Kindern bei dieser schönen Tradition zuzuschauen und sie zu unterstützen. Die Kinder waren sichtlich aufgeregt und konnten es nicht abwarten endlich loszulaufen! Teilweise wurde sogar schon an den fantasievoll geschnitzten Räben geknabbert, weil sie nicht mehr warten konnten. Dann, die Kirchenglocke schlägt 18:00 Uhr. Endlich geht es los! Nach Abmarsch der Schüler und Kindergärtner konnten die Erwachsenen einen Tee, Glühwein oder Hot Dog vor dem Kindergarten Vorstadt geniessen. Die Verpflegung wurde dieses Jahr vom Elternrat Beinwil am See organisiert und durchgeführt. Nach dem Marsch durch Böju wurden zum Abschluss gemeinsam noch zwei Lieder gesungen. Die Kinder bekamen danach einen kleinen Imbiss und einen wärmenden Tee.

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Montag, 13.11.2017Meisterschwanden

Gemeinsam entstanden traumhafte Räbeliechtli

Text und Bild: Graziella Jämsä

Formen ausstechen, aushöhlen, Kerze einsetzen – es ist nicht einfach das Kunstwerk zum Leuchten zu bringen. Darum werden die Kindergartenkinder Meisterschwandens von Oberstufenschülern unterstützt. So sind schon die Vorbereitungen zum Räbeliechtli-Umzug ein Ereignis.

«Willst du lieber den Stern oder die Tanne?» Zwischen den beiden Burschen liegen gute zehn Jahre Altersunterschied. Doch der Sekler wartete nicht nur geduldig, bis sich der Kleine entschieden hatte, er zeigte ihm genau, wie das Ausstechen der Form funktioniert. An einem anderen Tisch versuchte ein Mädchen gerade zu erklären, wie dank Kreuzschlitzschraubenzieher kleine Sterne auf der Räbe entstehen sollten. Die anfängliche Scheu von Buben und Mädchen des Kindergartens Regenbogen wich schnell. «Ich kann das auch!» Schon steckte der Löffel zum Aushöhlen in der Räbe. Wie gut, dass Kindergärtnerin Theres Dätwyler zu Beginn festgelegt hatte, dass das Aushöhlen die Schlussaufgabe sei. Die Bilderlandschaft auf dem Äusseren der Räbe war heil geblieben. «Das Schöne an dieser Tradition ist das Miteinander, zu sehen wie sich Gross und Klein finden», sagte die Kindergärtnerin. Tanja Spuler, Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache, nickte zustimmend. Jetzt musste es nur noch ganz schnell dunkel werden, damit die Räbeliechtli auch das Publikum verzaubern konnten.

Montag, 13.11.2017Menziken

Räbeliechtli brachten Wärme in die Novembernacht

Text und Bild: Thomas Moor

Leuchtende Räbeliechtli und Laternen, leuchtende Kinderaugen: Das macht doch Freude! Der Menziker Kindergarten und die Unterstufe brachten Anfang November auf sympathische Art Licht ins Dunkel. Der traditionelle Räbeliechtliumzug stand auf dem Programm und lockte wieder viele Schaulustige an die Umzugsroute, die vom Primarschulhaus via Bahnhofstrasse, Boden- und Myrtenstrasse in den Spitalpark führte. Begleitet wurde der Umzug von der Repol. Für zusätzliche Sicherheit sorgte zudem die Verkehrsgruppe der Feuerwehr Oberwynental. Sichtlich stolz präsentierten die Kinder ihre mit viel Fantasie geschnitzten Räben und gebastelten Laternen. Im Spital wurden der leuchtende Tatzelwurm von einem Alphorntrio und einem Quartett der Musikgesellschaft empfangen. Gemeinsam wurden traditionelle Räbeliechtlilieder angestimmt. Der Gemeinnützige Frauenverein Menziken/Burg bot Wienerli mit Brot an und das Asana Spital Menziken offerierte Tee für alle.

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Montag, 13.11.2017Reinach

Fotoklub Reinach kürte seine Marathonsieger

Text und Bild: Thomas Moor

Offen für Neues: Das ist der Fotoklub Reinach, welcher auf eine lange Vereinsgeschichte zurückblicken kann und heute rund 40 Mitglieder zählt. Mit einer neuen Herausforderung ging man im September an den Start: Den vereinsinternen Fotomarathon, welcher in Luzern durchgeführt wurde.

Fotomarathon? Nein, die begeisterten Fotografinnen und Fotografen mussten an jenem Samstag im September keine 42,195 Kilometer rennen. Trotzdem brachte der anspruchsvolle Marathon das eine oder andere Fotoklubmitglied ins Schwitzen. Acht Themen galt es in einer Zeit von fünf Stunden mit je einem Bild fotografisch umzusetzen und zwar in der Reihenfolge, wie sie von der Jury vorgegeben wurde. Die Einzelthemen wurden erst im Verlaufe des Fotomarathons bekanntgegeben. Beim Zieleinlauf durften auf den ausgehändigten Speicherkarten also nur acht Fotos sein. Ohne Bildbearbeitung, versteht sich. Die Themen Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Zeitlos, Rhythmus, Humor, Alltag und Freiheit galt es kreativ, stimmig und am besten überraschend einzufangen und umzusetzen. Eine echte Herausforderung und eine anspruchsvolle Aufgabe, wie auch die Jury anlässlich der Siegerehrung im Saal des reformierten Kirchgemeindehauses in Menziken fand. Sie setzte sich aus Lydia Segginger (Fotografin Luzern), Hans Burger (Fotofachgeschäft Reinach) und Christoph Burger (Photography and more Menziken) zusammen. Nach Vergabe ihrer Punkte kürte sie Rita Müller aus Ermensee zur Siegerin, dicht gefolgt von Peter Siegrist aus Reinach und Annarös Steiner aus Menziken.

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Montag, 13.11.2017Seengen

AKB-Herbstforum mit vielen News aus erster Hand

Text und Bild: Thomas Moor

Konjunkturentwicklung und Wirtschaftsprognosen aus erster Hand sowie News zur Harmonisierung des Zahlungsverkehrs ISO20022: Das alles gab es anlässlich des Herbstforums in der «Sporthalle Hallwyl» mit anschliessendem Apéro vom Hotel und Speiserestaurant Hallwyl Seengen.

Die drei Gewerbevereine Seetal, Beinwil am See/ Birrwil und Seon luden ihre Mitglieder zusammen mit der Aargauischen Kantonalbank AKB zum 3. Herbstforum ein. Ein lebendiger Anlass soll es sein, wo man gerne hingeht, wie Dieter Bruttel, Regionaldirektor AKB, in seiner Begrüssung sagte und sich bei Barbara Stutz, Niederlassungsleiterin Seengen und Martin Bolliger, Präsident Gewerbeverein Seetal für ihr Engagement im Vorfeld dieses Forums bedankte. AKB-Chefökonom Marcel Koller informierte die Anwesenden über die Konjunkturentwicklung und die globale Wirtschaftslage.

Mit Spannung wurde auch das Referat von René Burger, Leiter Basisdienstleistungen AKB, zur Harmonisierung des Zahlungsverkehr ISO 20022 erwartet. Die internationale Standardisierung und Digitalisierung erfordere einen effizienten Zahlungsprozess, welcher zwischen den Finanzinstituten und ihren Kunden vereinfacht werden soll und die Bereiche Überweisungen, Lastschriften, Avisierungen, Kontoauszüge und Einzahlungsscheine umfasst. Im Zuge der Harmonisierung werden die heute rund sieben verschiedenen Einzahlungsscheine von der Bildfläche verschwinden. Der neue Einzahlungsschein heisst dann neu «Zahlteil QR-Rechnung» und ist durch einen grossen QR-Code, der alle wichtigen Zahlungsinformationen beinhaltet, geprägt. Die QR-Rechnung wird ab Januar 2019 schweizweit eingeführt.

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Montag, 13.11.2017Schongau

Auftritte unserer Musikschüler im Dezember 2017

Text und Bild: Eing.

Samstag, 2. Dezember 2017, 17.30 Uhr: Samichlauseinzug Innenhof Kommende Hitzkirch mit Schülern von Geri Amrein, Blechbläser
Sonntag, 3. Dezember, 10.00 Uhr, 1. Advent: Adventsfeier KAB Hitzkirch in der Kirche Hitzkirch mit Schülern von Rita Elmiger, Blockflöte
Sonntag, 3. Dezember, 17.00 Uhr 1. Advent: Adventsfeier Kirche Hitzkirch mit dem Kinderchor, Leitung: Rea Hunziker
Dienstag, 5. Dezember, 19.00 Uhr: Samichlauseinzug in Mosen mit Schülern von Geri Amrein, Blechbläser
Sonntag, 10. Dezember, 17.00 Uhr: 2. Advent, Adventsfeier Kirche Hitzkirch mit Schülern von Adelheid Lichtsteiner (Blockflöte oder Gesang) und Urs Unternährer (Keyboard)
Sonntag, 17. Dezember, 17.00 Uhr: 3. Advent, Adventsfeier Kirche Hitzkirch mit RJMH-Piccolo, Leitung: Elmar Lang.

Freitag, 10.11.2017Dürrenäsch

Ein Haus, das wegen eines Autobrandes Feuer fängt

Text und Bild: jennifer Loosli

Ein Mann erstarrt neben seinem brennenden Auto! Durch das brennende Auto loderte das Feuer bis zum Haus nebenan. Der Figurant litt unter einer Rauchvergiftung. Die Übungsleitung der Feuerwehr Mittleres Wynental war gespannt, wie die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil diese Alarmübung angehen wird.

Das Kommando der Feuerwehr Mittleres Wynental organisierte eine Alarmübung für die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil. Diese fand in der Halle von Max Faes in Dürrenäsch statt. In der mit Rauch gefüllten Halle befand sich eine weitere verletzte Person, die gefunden und gerettet werden musste. Kurz nachdem der Alarm ausgelöst wurde, kam der erste Feuerwehrmann und betreute die Person mit Rauchvergiftung. Die Schläuche wurden ausgerollt und als erstes der Brand am Auto gelöscht! Nach und nach organisierten sich die Männer um das Gebäude und fingen an auch diesen Brand zu löschen. Eine Gruppe mit Atemschutzmasken ging währenddessen in die Halle voller Rauch und suchte die vermisste Person. Im Anschluss wurde die Alarmübung mit allen beteiligten besprochen. Die Teamarbeit und der Wille wurden gelobt, die Leitungen waren gut verlegt und der Verkehr wurde, so wie es sein muss, geregelt. Dafür müsse an der Motivation und der Kommunikation gearbeitet werden, denn das Verständigen ist eines der wichtigsten Führungsinstrumente während einem Einsatz.

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Freitag, 10.11.2017Seengen

Turnende Vereine: Turnerabend 5707+

Text und Bild: Jennifer Loosli

Ein Turnerabendmotto der anderen Art! Die Familie Hugentobler schaute den ganzen Abend in den Fernseher und kündete so die jeweiligen Turnenden Vereine an. Von Bauer ledig sucht über Western bis zu den Schlümpfen wurden alle Fernsehserien und Filme turnend dargestellt.

Vergesst RTL und Pro Sieben! Der Turnverein Seengen zeigte das wirklich gute Fernsehprogramm auf ihre ganz eigene Art und Weise. An zwei Tagen gaben die Turnenden Vereine ihr Können zum Besten. Auf der Bühne wie aber auch in der Küche, Kasse oder an der Bar. Am Freitag- und Samstagabend gab es vor der Vorstellung ein feines «Znacht» und nach der Aufführung Kaffee und Kuchen. Der Turnerabend bot dieses Jahr ein vielseitiges und unterhaltsames Programm, das die Zuschauerinnen und Zuschauer in der ausverkauften Mehrzweckhalle Seengen immer wieder Zugaben fordern liess. Mit individuellen Verkleidungen visualisierten sie die vielen verschiedenen Fernsehserien und Filme. Der Turnerabend wurde von der Kleinen Jugi als Schlümpfe verkleidet eröffnet, weil Mia, die Enkeltochter der Hugentoblers, die Schlümpfe sehen wollte. Nach und nach kamen mehr Familienmitglieder der Hugentoblers zum Vorschein. Jeder davon wollte natürlich eine andere Serie sehen, deshalb gab es ab und an Streit um die Fernbedienung. Damit aber auch jeder wusste, wie das Wetter in nächster Zeit wird, tanzten der FTV und MTV Seengen das Wetter vor, der TV Gemischt suchte sich untereinander bei Bauer ledig sucht einen neuen Partner und die Jugi Mädchen regten alle vor dem Bildschirm an, sich bei ihrer Fitnessshow mit zu bewegen. Schlussendlich konnte jeder den Turnerabend geniessen, denn es hatte für jeden etwas dabei! Ein farbenfroher, unterhaltsamer und lustiger Abend!

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Freitag, 10.11.2017Menziken

Cooler Nachmittag für die Kids im Starlight

Text und Bild: Thomas Moor

Es ist kurz nach 15 Uhr und der Jugendkeller Starlight im katholischen Pfarreiheim Menziken ist bereits ein Tollhaus. Heute ist Kinderdisco in zwei Etappen für die Erst- und Zweitklässler danach für die Dritt- und Viertklässler, organisiert vom Elternrat. Ein speziell cooler Nachmittag für die Kids.

Lachen, kreischen, johlen: Der Jugendkeller ist gefüllt mit ausgelassener Stimmung. Wo man hinschaut, sind fröhliche Gesichter auszumachen. Rund siebzig Erst- und Zweitklässler haben die Tanzfläche und die Räume mit den Spielkästen in Beschlag genommen. Mädchen und Knaben liefern sich heisse Duelle am Fussball-Töggelikasten. Drumherum haben sich Fanparteien formiert, welche ihre Mannschaft kräftig anfeuern und in Freudentaumel ausbrechen, wenn Tore fallen.
Die Kinderdisco ist jeweils ein spezieller Anlass für die Kinder. Das macht sich auch optisch bemerkbar. Man hat sich auch für den jüngsten Anlass wieder «herausgeputz». Punkto Outfit hat man da und dort die schönsten Stücke aus dem Kleiderschrank geholt. Aber längst nicht nur die Mädchen legen dabei Wert auf ihr Äusseres. Auch Knaben ziehen zum Teil alle Register und machen mit aufgesetzten Sonnenbrillen und dem Gel im Haar ebenfalls eine gute Figur.
Gute Figur und vor allem ganze Arbeit macht auch das Team, des Menziker Elternrates. Im Vorfeld wird fleissig gebacken, um das Kuchenbuffet mit vielen unterschiedlichen Leckereien zu bestücken, welche sich die Kids für einen Franken kaufen können. Überhaupt ist das Engagement des Elternrates riesengross, um den Schulkindern Spiel und Spass bieten zu können. Zweimal im Jahr findet die Kinderdisco statt und auch der Veloparcours gehört zum festen Bestandteil des Aktivitätenprogramms. Bei diversen Anlässen der Schule Menziken hilft der Elternrat ebenfalls tatkräftig mit. Ganz nach dem Slogan in seinem Logo «Zusammen schaffen wirs».

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Freitag, 10.11.2017Dürrenäsch

Grosser Auftritt für die Treberwurst und das Raclette

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, ist jene Zeit gekommen, wo Treberwurst und Raclette wieder ihren grossen Auftritt haben. Auch bei Erich Gugelmann vom gleichnamigen Rebbau in Dürrenäsch. Entsprechend gross ist jeweils auch die Nachfrage.

Ja, das Treberwurstessen zieht die Leute von weit her an. Die Original-Terberwürste, die Erich Gugelmann über die Dorfmetzgerei Scherrer bezieht, sind einfach ein Gedicht. Die mit dem grünen Gütesiegel müssen es sein. Etwas anderes kommt beim Dürrenäscher Rebbauer nicht in die Pfanne. Also – ausser dem Traubentrester natürlich. Dieser stammt aus dem eigenen Ertrag. «Von den blauen Trauben, weil diese für einen intensiven Geschmack sorgen», wie Gugelmann präzisiert und wieder einen Blick in die Pfannen wirft, wo die Würste im Sud garen und ihre unvergleichliche Geschmacksnote erhalten. 22 Kilo Treberwürste wurden im letzten Jahr während zweier Tage verzehrt. Und in etwa mit der gleichen Menge rechnet er auch in diesem Jahr. Serviert wird die Treberwurst zusammen mit Dörrbohnen und Salzkartoffeln. Hoch im Kurs ist jeweils auch das Raclette aus Rohmilch. 16 Kilo liess Raclettechef Dieter Blum dahinschmelzen. Auch er rechnet wieder mit dem gleichen Absatz. Wie in den vergangenen Jahren können Marlies und Erich Gugelmann auf ein bewährtes Helferteam zählen, das weiss, wie der Hase läuft.

Angesprochen auf den Frühlingsfrost in den Rebbergen sagt Gugelmann, dass man mit einem blauen Auge davongekommen sei, obwohl die Schäden massiv waren. Die Reben hätten sich zum Teil aber sehr gut erholt, wieder Triebe gemacht und sich im Verlaufe des Sommers im Blattwerk sehr gut entwickelt. Der Ertrag dürfte rund ¼ unter dem Schnitt der letzten Jahre liegen. Mit den Oechslegraden bin ich jedoch sehr zufrieden. 92 und mehr sind es gewesen», wie er sagt, die ersten Treberwürste in Scheiben schneidet und auf dem Teller anrichtet. Die ersten Gäste sind eingetroffen und ab jetzt läufts rund.

Freitag, 10.11.2017Leutwil

25 Jahre Hauswart Daniel Leutwiler

Text und Bild: eing.

Lehrpersonen und alle Schulkinder überraschten Daniel Leutwiler am 1.11.2017 und dankten ihm mit einem eigens komponierten Lied und persönlichen Kartengrüssen, welche zu einem Plakat zusammengefügt wurden, für die langjährige, tadellose Arbeit und seine immer fröhliche und kollegiale Art. In den Dank eingeschlossen war auch Ehefrau Susi, welche jeweils in den Sommerferien bei der Grossreinigung tatkräftig Hand anlegt.

Schulpflege, Schulleitung und das Lehrerteam gratulieren Dani herzlich zu seinem Arbeitsjubiläum und freuen sich auf die weitere hervorragende Zusammenarbeit

Freitag, 10.11.2017Menziken

Erweiterungsbau: Falkenstein rollte roten Teppich aus

Text und Bild: Thomas Moor

Am 10. Juni 2016 war die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau Haus C in der Altersresidenz Falkenstein. Ein Meilenstein! Jetzt – also kapp eineinhalb Jahre danach – konnte für Bewohner und Angehörige für die Besichtigung des fertigen Bauwerks der rote Teppich ausgerollt werden.

Es sei ein grossartiger Tag und eine wahre Freude, wie Geschäftsleiterin Ursula Gnädinger in der fast vollbesetzten Cafeteria mit Speisesaal den Anwesenden sagte und das gelungene Bauwerk mit den auf verschiedenen Etagen stationierten Abteilungen vorstellte. Speziell strich sie die schöne Aussicht und den Aussenbereich an. Das neue Haus C fügt sich nahtlos an das bestehende Haus B und perfekt in die Umgebung. Beide Häuser sind durch eine Passage miteinander verbunden. Der Haupteingang der Residenz Falkenstein befindet sich jetzt im neuen Haus C. Dort wurde – eine Woche nach der offiziellen Schlüsselübergabe – nun der rote Teppich für alle Bewohner und deren Angehörigen ausgerollt. «Ihr seid die Ersten, welche das fertige Bauwerk besichtigen dürft», wie Ursula Gnädinger freudig sagte. Sie erhielt von den Bewohnern schon ganz viele Komplimente. Komplimente, welche die Geschäftsleiterin den Architekten und auch ihrem Team machte. Sie könne auf bewährte und kompetente Leute zurückgreifen, wie sie sagte. Für ihren Effort überreichte sie Haustechniker Fritz Winkler und Mary Greber ein Präsent. Ein Apéro riche rundete die Besichtigung ab.

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Freitag, 10.11.2017Menziken

Gewerbe trifft Schüler

Text und Bild: Jennifer Loosli

«Gewerbe trifft Schülerinnen und Schüler». Unter diesem Motto startet der HAGO Handwerker- und Gewerbeverein Oberwynental und HGV Handwerker- und Gewerbeverein zusammen mit der Kreisschule Homberg die Schnuppertage für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse.

Die Woche vom 30.10. bis 3.11.2017 war den vielen Berufen in unserer Region gewidmet! Bei über 20 verschiedenen Unternehmen konnten Schülerinnen und Schüler den Fachfrauen und -männern über die Schultern schauen. Von der Floristin bis zum Metzger waren alle Berufe abgedeckt. Jeder durfte während 1 ½ bis 2 Stunden sein Handwerk den Schülern zeigen und ihnen damit die Berufswahl ein wenig vereinfachen.

Nicht nur dastehen und zuschauen durften die neugierigen Schüler, sondern auch selber Hand anlegen! Bei Metzger Bolliger in Reinach zum Beispiel, konnten sie Markus Bolliger beim Wienerli herstellen helfen und am Schluss daraus auch noch ihr eigenes Wienerli im Teig rollen.

In der Firma Metall Service in Menziken erfuhren die Schüler von Adrian Geiregger alles über die vielseitigen Verwendungszwecke von Aluminium und anderer Metalle. Bei dem Betriebsrundgang wurden den Schülern die Abläufe des Logistikerberufs nähergebracht. Ein Lernender schilderte seine Aufgaben sehr praxisnah. Um Einblicke in die Berufe des Mechanikpraktikers, Poly- und Produktionsmechanikers zu bekommen, wurden die Schüler anschliessend im Betrieb der Eichenberger Gewinde AG in Burg begrüsst.

Alex Baumann stellte seine Unternehmung Baumann Holzbau-Innenausbau AG vor. Hier wurden die Berufe Zimmermann und Schreiner den Schülern näher gebracht. Das Ingenieurbüro Makiol & Wiederkehr aus Beinwil am See informierte die Schüler zusätzlich über Studiengänge die nach einer Lehre zur Auswahl stehen würden. Nach dem Rundgang durften alle Schüler einen eigenen kleinen Verstärker für ihr Handy schreinern.

Freitag, 10.11.2017Reinach

Gewerbe trifft Schüler

Text und Bild: Jennifer Loosli

«Gewerbe trifft Schülerinnen und Schüler». Unter diesem Motto startet der HAGO Handwerker- und Gewerbeverein Oberwynental und HGV Handwerker- und Gewerbeverein zusammen mit der Kreisschule Homberg die Schnuppertage für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse.

Die Woche vom 30.10. bis 3.11.2017 war den vielen Berufen in unserer Region gewidmet! Bei über 20 verschiedenen Unternehmen konnten Schülerinnen und Schüler den Fachfrauen und -männern über die Schultern schauen. Von der Floristin bis zum Metzger waren alle Berufe abgedeckt. Jeder durfte während 1 ½ bis 2 Stunden sein Handwerk den Schülern zeigen und ihnen damit die Berufswahl ein wenig vereinfachen.

Nicht nur dastehen und zuschauen durften die neugierigen Schüler, sondern auch selber Hand anlegen! Bei Metzger Bolliger in Reinach zum Beispiel, konnten sie Markus Bolliger beim Wienerli herstellen helfen und am Schluss daraus auch noch ihr eigenes Wienerli im Teig rollen.

In der Firma Metall Service in Menziken erfuhren die Schüler von Adrian Geiregger alles über die vielseitigen Verwendungszwecke von Aluminium und anderer Metalle. Bei dem Betriebsrundgang wurden den Schülern die Abläufe des Logistikerberufs nähergebracht. Ein Lernender schilderte seine Aufgaben sehr praxisnah. Um Einblicke in die Berufe des Mechanikpraktikers, Poly- und Produktionsmechanikers zu bekommen, wurden die Schüler anschliessend im Betrieb der Eichenberger Gewinde AG in Burg begrüsst.

Alex Baumann stellte seine Unternehmung Baumann Holzbau-Innenausbau AG vor. Hier wurden die Berufe Zimmermann und Schreiner den Schülern näher gebracht. Das Ingenieurbüro Makiol & Wiederkehr aus Beinwil am See informierte die Schüler zusätzlich über Studiengänge die nach einer Lehre zur Auswahl stehen würden. Nach dem Rundgang durften alle Schüler einen eigenen kleinen Verstärker für ihr Handy schreinern.

Freitag, 10.11.2017Beinwil am See

Gewerbe trifft Schüler

Text und Bild: Jennifer Loosli

«Gewerbe trifft Schülerinnen und Schüler». Unter diesem Motto startet der HAGO Handwerker- und Gewerbeverein Oberwynental und HGV Handwerker- und Gewerbeverein zusammen mit der Kreisschule Homberg die Schnuppertage für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse.

Die Woche vom 30.10. bis 3.11.2017 war den vielen Berufen in unserer Region gewidmet! Bei über 20 verschiedenen Unternehmen konnten Schülerinnen und Schüler den Fachfrauen und -männern über die Schultern schauen. Von der Floristin bis zum Metzger waren alle Berufe abgedeckt. Jeder durfte während 1 ½ bis 2 Stunden sein Handwerk den Schülern zeigen und ihnen damit die Berufswahl ein wenig vereinfachen.

Nicht nur dastehen und zuschauen durften die neugierigen Schüler, sondern auch selber Hand anlegen! Bei Metzger Bolliger in Reinach zum Beispiel, konnten sie Markus Bolliger beim Wienerli herstellen helfen und am Schluss daraus auch noch ihr eigenes Wienerli im Teig rollen.

In der Firma Metall Service in Menziken erfuhren die Schüler von Adrian Geiregger alles über die vielseitigen Verwendungszwecke von Aluminium und anderer Metalle. Bei dem Betriebsrundgang wurden den Schülern die Abläufe des Logistikerberufs nähergebracht. Ein Lernender schilderte seine Aufgaben sehr praxisnah. Um Einblicke in die Berufe des Mechanikpraktikers, Poly- und Produktionsmechanikers zu bekommen, wurden die Schüler anschliessend im Betrieb der Eichenberger Gewinde AG in Burg begrüsst.

Alex Baumann stellte seine Unternehmung Baumann Holzbau-Innenausbau AG vor. Hier wurden die Berufe Zimmermann und Schreiner den Schülern näher gebracht. Das Ingenieurbüro Makiol & Wiederkehr aus Beinwil am See informierte die Schüler zusätzlich über Studiengänge die nach einer Lehre zur Auswahl stehen würden. Nach dem Rundgang durften alle Schüler einen eigenen kleinen Verstärker für ihr Handy schreinern.

Freitag, 10.11.2017Boniswil

Entspannen sie sich legen sie die Füsse hoch

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die diplomierte Fusspflegerin Fabiola Moroge aus Boniswil kümmert sich gerne um ihre müden und beanspruchten Füsse. Im umfassenden Angebot gibt es für jeden etwas, um sich von Kopf bis Fuss verwöhnen zu lassen.

Die Winterzeit, wo uns unsere Füsse meist warm verpackt durch den hektischen Alltag tragen steht vor der Tür. Gönnen sie ihnen und ihren Füssen eine Auszeit und lassen sie sich verwöhnen. Vor zwanzig Jahren begann die gelernte Pflegehelferin Fabiola Moroge als Nailistin und konzentrierte sich vorwiegend auf die Verschönerung von Hand- und Fussnägeln. Inspiriert durch ihre Kundschaft, erweiterte sie ihr Angebot stetig. Seit der Ausbildung zur dipl. Fusspflegerin (SFPV) kümmert sie sich nun auch kompetent um stark beanspruchte oder gesunde Füsse.
Gönnen sie sich eine Fussreflexzonenmassage, ein Body-detox-Elektrolysefussbad zur ganzheitlichen Reinigung und Entschlackung ihres Körpers, oder lassen sie sich unerwünschte Haare entfernen. Mit Waxing oder Sugaring ist es möglich auf zwei effiziente Arten störende Haare zu entfernen. Um stetig am Ball zu bleiben und das Angebot weiter auszubauen hat Fabiola Moroge vor Kurzem eine Ausbildung in Aromamassage abgeschlossen. Mit dieser Massage für Gesicht und Körper werden die Sinne mit ätherischen Ölen angeregt. Verschenken sie Verwöhnmomente - Gerne stellt Frau Moroge ihnen einen individuellen Geschenkgutschein aus. Die Bezahlung ist mit allen gängigen Zahlungsmitteln möglich. Falls sie in der Mobilität eingeschränkt sind, wird auch ein Fahrdienst angeboten oder die Behandlungen kann bei ihnen zu Hause durchgeführt werden.

Freitag, 10.11.2017Kinderapotheke

Aromatherapie

Bild: ZVG

Die kühle Jahreszeit steht vor der Tür und wir freuen uns schon auf die verführerischen Düfte der Weihnachtszeit – oder vielleicht auch auf die erfrischend klärenden Düfte des Eukalyptus und Thymian? Wussten Sie, dass all diese Düfte nicht nur angenehm riechen, sondern auch eine medizinische Wirkung auf uns Menschen haben? Genutzt wird dieses Wissen in der sogenannten Aromatherapie. Dabei wird mit hochwertigen ätherischen Ölen von verschiedenen Pflanzen gearbeitet. Diese können inhaliert oder zur Beduftung eines Raumes verwendet werden, eine Anwendung, die wohl den meisten bekannt ist. Doch auch ein Körperöl, angereichert mit ätherischen Ölen, oder ein Bad können Wunder wirken. Eine breite Auswahl an hochwertigen Basis ölen steht Ihnen zur Verfügung, wenn Sie Ihr individuelles Körperöl nach eigener Rezeptur mischen möchten. Natürlich übernehmen wir das Mischen auch gerne für Sie.

Insbesondere bei Kindern eignet sich die Aromatherapie sehr gut. Ein wichtiges Öl für die Kleinen ist zum Beispiel das der Mandarine. Es beruhigt, löst Ängste und spendet Geborgenheit. Bei Erkältungen ist der Einsatz z. B. von Weisstanne oder Ravintsara empfehlenswert. Die Atemwege werden befreit und durch die teilweise desinfizierende Wirkung heilen die Beschwerden schneller ab.

Natürlich können die Öle auch einfach für ein gutes Raumklima eingesetzt werden. Wie herrlich, wenn es im Winter nach Orange oder Zimt riecht! Düfte, die einem ein Gefühl von Wärme vermitteln und eine gemütliche Atmosphäre schaffen.

Am besten kommen Sie gleich selber bei uns vorbei und lassen sich von unserem Sortiment inspirieren!

Am 23. und 24. November widmen wir uns anlässlich unserer Drogerietage noch intensiver diesem Thema. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Heidi Roos
Pharma-Assistentin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 10.11.2017Schongau

Der Schützenkönig 2017 heisst Adrian Bütler

Text und Bild: eING.

Mit dem traditionellen Endschiessen ging die erfolgreiche Schiesssaison der Schützen von Schongau zu Ende. Am Samstag, 28. Oktober fand das Absenden im Rest. Kreuz statt. Zu Beginn wurde eine feine Metzgete serviert, bei der sich jeder nach Lust und Laune bedienen konnte. Mit vollem Magen konnten sich anschliessend die Schützinnen und Schützen zurücklehnen und gespannt das Absenden verfolgen.

Das Absenden wurde gestartet mit Kranzschiessen, welche die Schützen während des Jahres absolvieren konnten. Es waren dies: Der Kanadier-Stich und der Sektions-Stich.

Danach ging es los mit dem Absenden des Kranzstiches:
1. Bütler Adrian 53 Punkte
2. Stucki Werner 52 Punkte
3. Bütler Stefan 47 Punkte

Den Sie + Er–Stich konnte nur als Paar geschossen werden. 10 Paare haben diesen Stich geschossen.
1. Bütler Isabelle + Adrian 71 Punkte
2. Haas Rita + Furrer Xaver 68 Punkte
3. Radtke Larissa + Bättig Manuel 68 Punkte

Wer bei diesen hervorragenden Resultaten nicht mitwirken konnte, versuchte es im Glückstich. Da wissen die Schützen nicht vor dem Absenden, wie sich die Berechnung zusammensetzt. In diesem Jahr wurden bei einem geraden Jahrgang, die ungeraden Schüsse zusammengezählt. Ebenfalls musste jeder Schütze würfeln. Die Differenz der beiden Würfel ergab den Multiplikationsfaktor.
1. Leu Alfred 872 Punkte
2. Stadelmann Simon 834 Punkte
3. Furrer Sybille 756 Punkte

Die jüngsten Teilnehmer konnten sich im Juniorenstich messen. Auch diese Jahr hat Furrer Josy die Pokale für die Erstplatzierten gesponsert.
1. Furrer Dario 43 Punkte
2. Stutz Kevin 43 Punkte
3. Müller Kenny 41 Punkte
4. Huwiler Adrian 41 Punkte

Die 8 Frauen stellten ihr Können beim Wyberstich unter Beweis.
1. Hübscher Conny 42 Punkte
2. Furrer Sybille 41 Punkte
3. Muheim Andrea 41 Punkte

Im Seniorenstich hatten die Männer in diesem Jahr keine Change.
1. Stähli Claire 47 Punkte
2. Furrer Josef 44 Punkte
3. Stutz Marcel 43 Punkte
4. Stucki Werner 43 Punkte

Im Gruppenstich haben sich in diesem Jahr 9 Gruppen gemessen.
1. Schongau Süd 280 Punkte (Stutz André, Muheim Andrea, Stucki Werner, Kottmann Tim)
2. Panzermäher 265 Punkte (Moos Kurt, Radtke Larissa, Stutz Kevin, Weibel Michael)
3. Hühnerhaufen 261 Punkte (Weibel Johann, Moos Dominic, Meier Urs, Stutz Marcel)

Der Höhepunkt des Endschiessens war der Sau-Stich.
1. Stutz Theo 274 Punkte
2. Bütler Adrian 267 Punkte
3. Stucki Werner 266 Punkte

Wer beim Schützenkönig mitmachen möchte, musste auch im Zinnstich gut schiessen.
1. Moos Kurt 391 Punkte
2. Bütler Adrian 390 Punkte
3. Bütler Stefan 385 Punkte

Was wäre ein Endschiessen ohne Schützenkönig. Dazu muss der Kranzstich, der Kranznachdoppel, 3mal der Saustich und 5 Zinnstiche geschossen werden.
1. Bütler Adrian 239.1 Punkte
2. Stucki Werner 222.3 Punkte
3. Moos Dominic 221.2 Punkte

Im Anschluss an das Absenden, wurden bei einer gemütlichen Runde noch die einzelnen Resultate gefeiert.

Freitag, 10.11.2017Seengen

Wahlkampf in Seengen, für den zweiten Wahlgang vom Sonntag, 26. November

Text und Bild: Eing.

Der Herbstmarkt in Seengen wurde von den Gemeinderatskandidaten aktiv genutzt, um sich persönlich und die politischen Ziele bei der Bevölkerung vorzustellen.

Sascha Kessler engagierte sich erstmals gar mit einem eigenen Stand am Herbstmarkt, verkaufte Mandelgipfel der Bäckerei Hächler und Kaffee, um sich und seine politischen Ziele der Bevölkerung von Seengen vorzustellen.

Obwohl das Wetter grau und nass war, fanden sich zahlreiche Bewohner, Gewerbler, aktive Gemeinderäte, Verwaltungs- und Behördenmitglieder am Stand ein und es ergaben sich interessante und positive Gespräche.

Der Gewinn dieser Aktion wird vollumfänglich für die Zukunft der Jugend von Seengen gespendet. Wie viel Geld bei der Aktion zusammen gekommen ist und an wen das Geld gespendet wird, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe des Dorfheftli.

Mittwoch, 08.11.2017Gontenschwil

Kirchenbazar Gontenschwil und Zetzwil

Text und Bild:Elsbeth Haefeli

Der regnerische Missionssonntag füllte über Mittag den herbstlich geschmückten Kirchgemeindesaal in Gontenschwil und bescherte der kreativen Frauengruppe und ihren Helfern alle Hände voll zu tun. Hackbraten und Kartoffelgratin fanden reissenden Absatz und Anlass zu zahlreichen Komplimenten. Unterstützung fand dieses Jahr die „Offene Tür“ in Riehen, ein christlicher Verein für Lebenshilfe.

Dieser Verein leistet praktische Hilfe für junge und ältere Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Form von verschiedenen Lebens- und Wohngemeinschaften inmitten von Riehen. Seminare, Beratungen, ein Jugendtreff sowie eine Schreinerei bieten den Rahmen rund um das gesamtheitliche und überkonfessionelle Werk. Ein bunter Strauss aus Wettbewerb, Schuhputzstation und musikalischen Beilagen machten diesen Sonntag zu einem äusserst gemütlichen Anlass. Gleichzeitig waren im Untergeschoss die Kostbarkeiten der kreativen Frauengruppe ausgestellt. Wollsocken, Engel in allen Variationen, Fotokarten, Backwaren und Adventsdekorationen liessen die Kasse klingeln. Wo Menschen gemeinsam etwas bewirken wollen, lässt man sich gerne nieder und geht aufeinander zu. Das zeigte sich einmal mehr an diesem bereichernden Tag der Kirchgemeinde Gontenschwil–Zetzwil.

Mittwoch, 08.11.2017Boniswil

2.Wahlgang Gemeinderat

Text und Bild: Eing.

Im 1. Wahlgang der Gemeinderatswahlen hat Karin Koch das absolute Mehr um lediglich eine Stimme verfehlt. Dieses tolle Ergebnis hat sie ermutigt, beim 2. Wahlgang nochmals anzutreten. In einem Interview verrät sie, was sie an ihrem Wohnort schätzt und was sie ihren Wählerinnen und Wählern zu bieten hat.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Karin Koch: Die Entwicklung unseres attraktiven und lebenswerten Dorfes liegt mir sehr am Herzen, dazu würde ich gerne meinen Beitrag leisten. Ich bin flexibel in der Gestaltung meines Alltages, habe zeitliche Ressourcen und verfüge über eine grosse Lebenserfahrung als Familien- und Berufsfrau.

Wie würden Sie Boniswil einem Ortsunkundigen beschreiben?
Boniswil ist am wunderschönen Hallwilersee gelegen. Eingebettet in die prächtige Natur bietet das Dorf eine gute Infrastruktur mit der Schule, der Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie einem regen, vielfältigen Vereinsleben. Für mich ist Boniswil das perfekte Familiendorf – ich lebe mit meinem Mann und unseren beiden Söhnen seit bald 9 Jahren hier.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Als kreativer Kopf bringe ich mich gerne im Team ein und spüre eine grosse Motivation, etwas für die Allgemeinheit zu bewegen. Ich bin eine gute Zuhörerin und freue mich über soziale Kontakte zu Alt und Jung. Mit Effizienz und Zielstrebigkeit gehe ich an die mir gestellten Aufga-
ben heran, bin kompromissbereit, ohne das eigent-
liche Ziel aus den Augen zu verlieren.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Boniswil zukommen?
In Boniswil herrscht aktuell eine rege Wohnbau-Tätigkeit. Es scheint mir wichtig, die gute Infrastruktur aufrecht zu erhalten, ja sogar auszubauen. Ich denke da unter anderem an sichere Schulwege, die Schaffung eines Begegnungsplatzes für die Dorfbevölkerung oder die familienergänzende Kinderbetreuung. Mit einem vielseitigen, abwechslungsreichen Angebot wird Boniswil an Attraktivität und Wohnqualität weiter zulegen.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderätin erwarten?
Gemeinsam mit der neu gewählten Gemeinderätin Monika Hermann möchte ich die Boniswiler Frauen angemessen im Gremium vertreten. Über eine Wahl würde ich mich sehr freuen und werde mich dann mit grossem Engagement für die Anliegen der gesamten Dorfbevölkerung einsetzen.

Montag, 06.11.2017Dürrenäsch

Simulierter Brand in Dürrenäsch

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Alarmmeldung ging wie folgt an die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil: Brand Mittel im 1. UG Keller. Nun ist schnelles Handeln angesagt! Die Feuerwehr rückte sofort aus und meisterte die Hauptübung sehr gut.

Die Feuerwehrmänner und -frauen wurden von Beat Merz, Patrick Gloor, und Bruno Gloor gebrieft und auf die Übung vorbereitet. Im Wohnhaus Deubelbeiss in Dürrenäsch fand die Hauptübung, mit Schwergewicht Rettungsdienst, statt. Dann hiess es, die Umgebung auszukundschaften. Denn das Haus war sehr verwinkelt und gleich daneben ein steil abfallender Hang. Auch die fünf Personen und der Hund mussten heil aus dem Haus geborgen werden.
Zweite Herausforderung: Das Haus ist nur durch einen kleinen Weg zu erreichen und der erste Hydrant befindet sich ziemlich weit weg. Keine einfache Aufgabe. Die Übungsleiter beobachteten die Einsatzleiter, das Kader und die Mannschaft ganz genau! Jeder Schritt wurde dokumentiert und schlussendlich gemeinsam besprochen. Nach erfolgreichem Abschluss der Übung wurde diese ausgewertet. Gemeinsam wurde konstruktive Kritik geübt. Wie Beat Merz am Schluss sagte: «Eine gelungene Übung an einem Freitagabend!»

Montag, 06.11.2017Gontenschwil

Gwärbi 2018 vom 5. bis 8. April 2018

Text und Bild: Jennifer loosli

Schon bald öffnet die innovative und erlebnisreiche Gwärbi in Zetzwil ihre Türen. In zwei Zelten und auf dem Aussengelände werden die Aussteller, mit viel Liebe zum Detail, ihre Produkte und Dienstleistungen, den Besuchern präsentieren.

Diverse Shows und Auftritte umrahmen das Programm der Ausstellung. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen die Bars und Restaurants der Ausstellung. Auch ein Grill- und ein Magenbrotstand im Aussenbereich erfüllen die Wünsche der Gäste.

Das OK-Team

Bereits zum zweiten Mal hat sich Martin Bolliger als OK-Chef zur Verfügung gestellt. Die Vorbereitungen laufen bereits seit längerer Zeit und das Organisationskomitee, Martin Bolliger, Matthias Hediger (Finanzen), Tanja Wiederkehr (Sekretariat), Stefanie Sollberger (Gastregion und Events), Sascha Sollberger (Werbung), Stefan Widmer (Verkehr und Sicherheit) und Jörg Bolliger (Bauwesen und Infrastruktur), engagieren sich für eine erlebnisreiche und innovative Gewerbeausstellung 2018 in Zetzwil.

Die Gastregion ...
Auch dieses Jahr haben wir eine wunderbare Gastregion gefunden, jedoch werden wir diese erst in der nächsten Ausgabe preisgeben. Wir werden bis zur Ausstellung jeden Monat einen kleinen Bericht im Dorfheftli machen und Sie über weitere News informieren.

Montag, 06.11.2017Meisterschwanden

Trachtengruppe – «Schlau muess mer sii»

Text und Bild: Fabienne Huber

Der Grund dafür, dass auf der Bühne die geflochtenen Zöpfe umherwirbeln, die Schuhsohlen glühen und im Publikum herzhaft gelacht werden kann, ist der gelungene Unterhaltungsabend der Trachtengruppe Meisterschwanden.

Mit « Wy vum Steinersteg », einem Schottischen Tanz, begleitet von der «Roggehuse-Musig» wurde der Abend eröffnet. Nach einer Polka waren dann bald auch die kleineren Tänzer an der Reihe. Mit viel Energie und Spass wirbelten die Kinder über die Bühne. Die Mädchen strahlten in ihren schönen Trachten um die Wette. Auch dem einzigen Bub der Gruppe machte es sichtlich grossen Spass mitzutanzen.
Nach einer Pause konnte es schliesslich mit dem humorvollen Theaterstück «Schlau muess mer sii» von Fritz Klein losgehen. Wegen der Geldgier des Schoggitalerfabrikanten Rolf Pfund, gerieten er und seine Familie in lustige und verzwickte Situationen. Die verzweifelte Tochter Manuela Pfund, gespielt von Präsidentin Vreni Häfliger, war doch sehr verzweifelt als sie am Altar von ihrem Bräutigam verlassen wurde. Nach vielen Bemühungen der Mutter Valeria, gespielt von Edith Häusermann, klärte sich dann schliesslich Vieles auf. Die bissigen Sprüche der kleineren Schwester Jasmin und die verschmitzten Kommentare des Grosis, gespielt von Doris Häusermann, waren unverzichtbar für dieses Stück. Rolf Pfund, gespielt von Arnold Panier, welcher auch Regie führte, hatte oft einige Sorgenfalten auf der Stirn und spielte den nicht ganz ehrlichen Schoggifabrikanten hervorragend. Ein herrliches Theater in dem glücklicherweise am Schluss alle zufrieden waren und dann doch noch beide Töchter unter die Haube kamen.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 06.11.2017Reinach

AAR bus+bahn: Angebotserweiterung Verkaufsstelle

Text und Bild: Eing.

AAR bus+bahn bietet in Reinach weiterhin persönliche und kompetente Beratung und Verkauf vor Ort an. Neu wird den Fahrgästen und der Bevölkerung auch ein vielseitiges und umfassendes Kiosksortiment angeboten, dies alles unter einem Dach.

Der Einkauf aus dem Sortiment «öffentlicher Verkehr» (nationale und internationale Billette, Abonnemente, Freizeitreisen, Städtereisen, Gruppenreisen, .etc.) erfolgt vermehrt über elektronische Absatzkanäle. Der dadurch verbundene Umsatzrückgang gefährdet zunehmend die Existenz von offenen Verkaufsstellen. Damit AAR bus+bahn auch der Bevölkerung von Reinach weiterhin diese Dienstleistung anbieten kann, erfolgt nun eine Sortimentserweiterung mittels Integration des Kiosks.

Längere Öffnungszeiten
Nebst der Sortimentserweiterung werden auch die Öffnungszeiten ausgedehnt:
Montag bis Freitag: 06.00 bis 20.00 Uhr, durchgehend
Samstag: 07.00 bis 18.00 Uhr, durchgehend
Sonntag: 08.00 bis 18.00 Uhr, durchgehend

Wiedereröffnung 6. Dezember 2017
Die Wiedereröffnung der Verkaufsstelle ist am Mittwoch, 06. Dezember 2017. An diesem Tag erwarten die Kundinnen und Kunden spezielle Angebote und Attraktionen:

Attraktionen
11.30 bis 14.00 Uhr: Emmi-Raclette-Degustation
14.00 bis 18.00 Uhr: Hilcona-Glücksrad
Ganzer Tag: Wettbewerb mit attraktiven Preisen

Spezielle Angebote
Vom 06. bis 15. Dezember 2017 profitieren Sie täglich von verschiedenen Aktionen.

Montag, 06.11.2017Boniswil

Laternenumzug in Boniswil

Text und Bild: Eing.

Dieses Jahr wird in Boniswil ein Laternenumzug stattfinden. Die Kindergarten- und Schulkinder bis zur 6. Klasse werden am Dienstag, 14. November 2017 um 18.00 Uhr (Verschiebedatum bei Schlechtwetter: Donnerstag, 16.11.2017 / 18.00 Uhr) in der Steinarena beim Schulhaus Lieder singen, bevor sie sich mit ihren selbstgebastelten Laternen auf den Weg durch das Dorf begeben.

Die Umzugsroute führt via Schulstrasse – Altweg – Alte Seetalstrasse – Dörflistrasse – Seeweg wieder zurück zum Schulhaus. Nach dem Eintreffen beim Schulhaus erhalten die Kinder und Erwachsenen eine Verpflegung. Danach werden die Schulkinder in die Obhut der Eltern entlassen.

Die Kinder und Lehrpersonen freuen sich über viele Zuschauer.

Montag, 06.11.2017Leutwil

Silbermedaille von Miguel Ohara Motta

Text und Bild: eing.

Im Mai diesen Jahres gewann Miguel Ohara Motta den 1. Platz in seiner Kategorie beim «Schnellster Zwoiwiler» in Boniswil. Dank diesem Sieg wurde er für den Kantonalen Swiss Athletics Sprint Final in Windisch qualifiziert und gewann dort die Silbermedaille.

Am 17. September durfte er am Schweizer Finale in Chiasso teilnehmen und kam auch von dort nicht leer zurück, denn er gewann auch da die Silbermedaille (nur 2 Hundertstel Sekunden langsamer als der Erstplatzierte!). Wir gratulieren Miguel für seine tolle Leistung!

Montag, 06.11.2017Meisterschwanden

Winterzeit – Spielplauschzeit

Text und Bild: Eing.

Bereits ist es eine lieb gewordene Tradition, dass die Landfrauen Oberes Seetal die beliebten Spielplausch-Tage organisieren. Wie immer ab Oktober, wenn die Tage wieder kürzer und kühler werden, treffen sich spielbegeisterte Erwachsene im Läsi-Huus Fahrwangen.

Es kann aus einem breiten Angebot an altbekannten oder auch ganz neuen Gesellschaftsspielen ausgesucht werden. Vorkenntnisse werden keine gebraucht, da alles geduldig erklärt wird. Und wenn jemand ein tolles Spiel hat, aber keine Mitspieler, so findet man hier begeisterte Gleichgesinnte. Gewinner werden keine gekürt, denn die Spielzeit steht ganz unter dem Motto: gemütliche und lustige Stunden miteinander verbringen.

Wer den Start in die Spielsaison verpasst hat, erhält, jeweils freitags, am 17. November und 15. Dezember 2017 oder 19. Januar, 16. Februar und 16. März 2018 eine weitere Chance. Gespielt wird jeweils von 14 bis 16 Uhr und von 19.30 bis 23.00 Uhr im Läsi-Huus Fahrwangen.

Montag, 06.11.2017Gontenschwil

Kennen Sie Felix Halter ... den Chiropraktor?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Felix Halter ist eine Frohnatur, die man nicht nur seines Berufes wegen kennt, sondern auch wegen seiner vielseitigen Interessen. In der Garage stehen einige selbst restaurierte Oldtimer und in seiner Freizeit war er früher oft mit der Filmkamera unterwegs. Er ist dankbar, dass er mit siebzig Jahren seinen Beruf immer noch ausüben kann.

Herr Halter, was würden Sie dem amerikanischen Präsidenten raten, falls Sie dazu die Möglichkeit hätten?
Da ist Hopfen und Malz verloren, da gibt es nur «Trump first».

Womit kann man Ihre absolute Begeisterung wecken?
Mit Errungenschaften, welche mit kurzen Entscheidungswegen und möglichst wenig Sitzungen zustande gebracht wurden.

Was war, in Ihren Augen, die unnötigste Erfindung der letzten fünfzig Jahre?
Das heutige Zebrastreifen-Gesetz, welches von einigen unserer Politiker erfunden wurde. Seither darf einem jedermann, ohne ein Zeichen zu geben, vor die Haube «tschalpen». Jetzt, bei Dunkelheit und Nässe, wieder besonders aktuell!

Was wird man in hundert Jahren über die jetzige Epoche sagen?
Sie waren lustig, diese Menschen – sie werden einen Film sehen mit Mickey Mouse, Goofy und Donald Trump (frei nach Ludwig Hirsch!).

Wie könnten, Ihrer Meinung nach, unsere Krankenkassenkosten am ehesten ins Lot gebracht werden?
Indem weniger spezialärztliche und teure Untersuchungen angeordnet würden. Aber in der heutigen Erwartungsgesellschaft wird dies halt von den Patienten verlangt. Ich hatte mal eine Patientin, welcher innert zwei Tagen vier MRIs verordnet wurden! Wer bezahlt das alles? Dann all diese Gesundheitssendungen, in denen immer die neusten Geräte vorgestellt werden – das weckt Interesse und Begehrlichkeiten. Jeder Einzelne sollte mehr Eigenverantwortung für Körper und Gesundheit übernehmen.

Was tun Sie für Ihre Gesundheit?
Bewegung ist das halbe Leben. Trotz einiger Bewegung an meinem Arbeitsplatz mache ich drei Mal pro Woche eine Stunde einen zügigen Marsch im Brünnelichrüz. Ich gehe ziemlich schnell, so sechs km in der Stunde, wie ein Gestörter. Manchmal auch mit Taschenlampe sehr früh am Morgen. Auch bei der Gartenarbeit nehme ich nicht zu sehr Rücksicht auf den Rücken, denn durch die Belastungen werden mehr Knochenbälkchen produziert – das beste Mittel gegen Osteoporose! Übrigens musste ich mich schon mit siebzehn Jahren bei einem Chiropraktor in Luzern behandeln lassen. Er hat mein Interesse für diesen Beruf geweckt. Ich habe ihn letzthin in Meggen besucht, um ihm zu dafür zu danken. Er ist inzwischen neunundneunzig Jahre alt und hat bis vor vier Jahren noch Golf gespielt!

In welcher Hinsicht hat sich im Laufe Ihres Lebens Ihre Einstellung zu den Menschen verändert?
Ich nehme mir inzwischen bei meiner Arbeit mehr Zeit für den Menschen selber und nicht nur für seine Krankheit.

Was waren die grossen Herausforderungen in Ihrem Leben?
Das Studium in Chicago. Es hat mich geprägt und es hat mir aufgezeigt, dass wir Schweizer dort nur eine kleine Nummer sind. Dort lernte ich übrigens auch meine Frau kennen. Die allergrösste Herausforderung fand jedoch nach ihrem Tod, vor sieben Jahren, statt. Danach musste ich mein Leben umstellen. Ich musste plötzlich haushalten, kochen, waschen und bügeln. Aber meine liebe Frau hatte mich, zum Glück, noch in die wichtigsten Sachen eingeweiht. Und zudem sind dies alles neue Herausforderungen, welche man anpacken und sich an den Fortschritten erfreuen kann.

Gibt es einen Traum, den Sie in der Zukunft noch verwirklichen möchten?
Ich durfte schon eine ganze Anzahl Interessens-Phasen durchleben. Irgendwann geht mir vielleicht der Stoff aus. Aber, kommt Zeit, kommt Rat. Ich werde sehen, was das Leben für mich noch bereit hält. Am meisten Befriedigung brachte mir in den letzten Jahren meine Arbeit in der Praxis. Da sehe ich viele dankbare Patienten, welche mir das Gefühl geben, für jemanden da zu sein und eine Aufgabe zu erfüllen. Das ist viel wichtiger als alle Hobbys zusammen. Und jetzt, im Pensionsalter, macht die Arbeit noch viel mehr Spass als früher, denn damals musste ich arbeiten – heute darf ich es tun!

Wie stehen Sie zu Ihrem eigenen Sterben?
Ich möchte den Tod gerne bis an mein Lebensende hinaus schieben. Er kommt dann noch früh genug, wer weiss, vielleicht morgen schon. Wenn mich der Sensemann dann mal abholt, werde ich nicht mit ihm hadern. Ich mache nämlich jetzt schon Überzeit und nehme diese dankend an. Während vieler Jahre haben wir an Silvester mit Freunden aufs Neue Jahr angestossen und einander für die Zukunft vor allem Gesundheit gewünscht. Von den fünf Teilnehmenden sind inzwischen alle verstorben. Mich haben sie alleine zurück gelassen. Und so mache ich mir nicht mehr allzu viele Sorgen über die Zukunft, sondern bin dankbar für jeden neuen Tag, den ich ohne irgendwelche Hiobs-Botschaft erleben darf.

Ich wünsche Ihnen allen eine frohe und gesegnete Zeit! (Ende Wort zum Sonntag)

Montag, 06.11.2017Zetzwil

Nur ein Wort braucht es: «Tanndlibar»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Man kennt ihn durch seine «Tanndlibar», die jedes Jahr um dieselbe Zeit im Dezember geöffnet hat. Der Mann, der für seinen Hof und die Weihnachtsbäume lebt! Rudolf Kasper aus Zetzwil. Ein richtiger Allrounder!

Ein Mann der alles im Griff hat, ob im Stall bei seinen Pferden, auf dem Feld bei den Zuckerrüben oder bei seinen Tannenbäumen in «Zetzbu». Ein Allrounder, dieser Mann! Vor 18 Jahren begann er die ersten eigenen Tannen zu pflanzen und konnte danach nicht mehr damit aufhören. Es wurden immer und immer mehr. Heute besitzt er auf zwei Anlagen in Zetwil zwischen 9000 und 10000 Tannen, alles verschiedene Arten. Die meistvertretene Tanne ist die Nordmanntanne. Unter den Rot-, Weiss- und Nordmanntannen sind die meisten mit farbigen Bändern markiert. Diese Kennzeichnen die Grösse, die Qualität und somit auch den Preis. Diese Tannen werden ab mitte Novemeber an diverse Abnehmer verkauft.

Ab dem 9. Dezember kann man bei «Rüedu» Weihnachtsbäume erwerben. Aber nicht nur Weihnachtsbäume, sondern auch Schnittgrün, Deko- und Deck-Äste sind im Angebot. Neben den vielen Aufgaben, die er auf dem Hof zu bewältigen hat, betreibt er immer im Dezember seine «Tanndlibar». Hier wird während einem Monat miteinander gegessen, getrunken und gelacht! Ein richtiger Treffpunkt vor der Weihnachtszeit, um mit Freunden anzustossen und Zeit zu verbringen. Nicht nur solche, die Rudolf Kasper kennen kommen vorbei, sondern immer mehr Leute, die davon gehört haben und sich selber ein Bild davon machen wollen. Eine schöne Tradition, die schon 12 Jahre und hoffentlich noch ganz lange anhält.

Montag, 06.11.2017Beinwil am See

«Chum doch mal verbi!»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Hier stehen die Jugendlichen im Fokus. Eine tolle Anlaufstelle für Jugendliche bietet die Jugendarbeit Beinwil am See / Birrwil. Gemeinsame Projekte zu verwirklichen, sich auszutauschen oder sich gemeinsam zu bewegen, steht hier im Vordergrund.

Seit zwei Jahren hat Lukrecija Kocmanic stets ein offenes Ohr für «ihre» Teenies. Mit viel Engagement ist sie da, um die Jugendlichen zu unterstützen, mit ihnen etwas zu bewirken und zu entwickeln. Frau Kocmanic vom Verein Jugend und Freizeit, arbeitet eng mit anderen Organisationen und Vereinen, wie dem Elternrat und dem Elternverein zusammen. Das grosse Netzwerk über welches sie verfügt, ist von sehr grossem Nutzen, wenn es um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geht. In der Pilotphase des Projektes Jugendarbeit Beinwil am See / Birrwil konnten so schon viele verschiedene Events und Projekte umgesetzt werden.
Der neue Skaterplatz direkt neben dem Container bietet eine gute Gelegenheit sich zu bewegen und Spass zu haben. Die Möglichkeit bei anderen Vereinen Skateboards und Schoner auszuleihen, bietet so allen Kids die Möglichkeit das Skaten auszuprobieren. Im Oktober wurde dann ein Samstag unter dem Motto «Pimp up Skaterplatz» gestaltet. Professionelle Handwerker nahmen sich die Zeit, um mit den Teenies den Skaterplatz etwas «aufzumotzen» oder umzugestalten. Diese Gelegenheit bietet den Jugendlichen auch die Möglichkeit sich die Berufe dieser Handwerker genauer anzusehen und Fragen zu stellen. Das Angebot ist riesig, immer wieder entstehen neue Ideen für und mit den Kids. Die Mädchen waren vom Siebdruck begeistert und die Jungs fanden es cool, einmal das Computerspiel Minecraft auf der Beamerleinwand zu spielen. Grossen Anklang findet auch immer die offene Turnhalle in Birrwil welche in der Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein entstanden ist.
Einmal im Monat, jeweils am Freitagabend findet die Jugendbar statt. Die Jugendlichen können zusammensitzen, sich austauschen, Musik hören, Spiele spielen oder einfach ein bisschen «sein».
Nicht immer sind grosse Aktionen geplant, es soll den Jugendlichen auch möglich sein, sich einfach beim Container aufzuhalten, einen Ausgleich zum Schulalltag zu haben oder zu relaxen. Im «Containerkiosk» können Getränke und auch kleine Süssigkeiten günstig gekauft werden, so, dass das Taschengeldbudget nicht allzu strapaziert wird. Wasser und Früchte gibt es umsonst, die süssen Sachen werden zum Verkauf angeboten.
Immer im Sommer wird jeweils einen Beachfun in der Beinwiler Badi eingerichtet. Es können Spiele und Utensilien für das Spielen am See ausgeliehen und benutzt werden. Frau Kocmanic hofft, dass dieses Angebot im nächsten Jahr noch etwas mehr ausgebaut werden kann und somit noch öfters statt finden wird. Ein riesiger Erfolg war auch die Teilnahme am «erzähltal» in diesem Jahr. Es hat den Kindern mega Spass gemacht, ihre Geschichten zu schreiben und aufzunehmen. Dass diese Geschichten dann von Teilnehmenden per QR-Code an den Bänkli angehört werden konnten, war eine tolle Idee. Immer wieder wird gemeinsam gekocht, gestaltet und ausprobiert. Den Jugendlichen wird natürlich nicht immer alles bereitgestellt. Das Lernen von Eigeninitiative und Selbstverantwortung soll klar gefördert werden. Die Ideen und Vorschläge werden geprüft, besprochen und es wird definiert, was es zur Umsetzung braucht. Luki, wie Lukrecija Kocmanic genannt wird, findet meistens eine Lösung. Im Gespräch mit ihr spürt man gleich die Leidenschaft für ihren Beruf und den Einsatz, den sie bereit ist, in dieser Tätigkeit zu leisten. Sie schafft Rahmenbedingungen, unterstützt, und treibt Material auf. Ihre Aufgabe ist es auch, an Sitzungen teilzunehmen und sich beispielsweise auch mit Impuls aargauSüd oder der Jugendarbeit Lenzburg auszutauschen. Beim diesjährigen Kerzenziehen wird Luki auch wieder mit dem Jugendmobil dabei sein. Am 15. Dezember wird das mit den Jugendlichen und dem Elternverein gestaltete Adventsfenster präsentiert.

Der Elternverein Böju und der Elternrat Böju bitten um Unterstützung:
In der Gemeindeversammlung vom Freitag 10. November stimmen die Bürgerinnen und Bürger von Beinwil am See und Birrwil über die definitive Einführung der Jugendarbeit ab.

Der Elternverein Böju und der Elternrat befürworten und unterstützen diesen Antrag erneut!
Die Jugendarbeit leistet seit 3 Jahren einen wertvollen und abwechslungsreichen Beitrag in der Freizeitgestaltung der Jugendlichen. Verschiedene Projekte wie «Summerbeachfun» in der Badi, Teilnahme mit den Teenagern an den Jugendkulturtagen, Mithilfe bei der Revidierung der Skaterelemente auf dem Skaterplatz, um nur einige zu nennen, werden mit viel Engagement und Begeisterung durchgeführt.

Wir bitten Sie, mit einem erneuten «Ja» an der Gemeindeversammlung der Weiterführung der äusserst sinnvollen und geschätzten Jugendarbeit zuzustimmen!

Montag, 06.11.2017Seengen

«Feins vom Söili»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Auch in diesem Herbst war es in der Bäse Wirtschaft Roos in Seengen wieder an der Zeit für die beliebte Metzgete – mit leckeren Würsten, herzhaften Beilagen und auserlesenen Weinen.

Bauernbratwurst, Blut- und Leberwurst, einen Metzgerteller und leckere Beilagen. Ob Salat, hausgemachte Rösti, Pommes oder das sehr beliebte Sauerkraut, es gab für jeden etwas Feines. Dank den zahlreichen Reservationen war die Wirtschaft an diesem Abend sehr schnell mit hungrigen Gästen gefüllt. Die «Dekorationssöili» auf den Tischen hatten gut lachen, ihnen gings ja schliesslich nicht an den Kragen. Zu den feinen Würsten und den herzhaften Beilagen passend, wurden von Petra und Rolf Sandmeier auch auserlesene Weine angeboten. Je nach Geschmack konnte man also einen Tropfen aus der Region, aus Italien oder auch aus Frankreich zu seinem gewählten Fleisch geniessen. Mit viel Herzlichkeit und Freude wurde man in der beliebten «Bäsebeiz» mit Postkartenaussicht vor der Haustür empfangen und bedient. Für die Dessertliebhaber standen auch Leckereien wie Vermicelles oder Eiscafé auf der Karte, um dem Abend einen süssen Abschluss zu verleihen.

Montag, 06.11.2017Gontenschwil

Fischessen der SG Gontenschwil und SG Unterkulm

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Gemeinsam veranstalten die beiden Schützengesellschaften über zwei Wochenenden das traditionelle und beliebte Fischessen im Schützenhaus Unterkulm. Die Fischküche der beiden Vereine ist inzwischen so bekannt, dass Gäste aus der ganzen Schweiz den Weg auf sich nehmen, um sich die vorzüglichen Sempachersee-Balchen nicht entgehen zu lassen. Dass das Besondere nicht nur die Fische, sondern auch die Zubereitungsart ist, leuchtet jedem ein, der diese Delikatesse kostet.

Seit bald fünfzehn Jahren schiessen die SG Unterkulm und die SG Gontenschwil im gleichen Schützenhaus. Die Lärmschutzverordnung des Kantons zwang damals die Gontenschwiler das Schiessen im eigenen Schützenhaus aufzugeben. 2003 schloss man sich der SG Unterkulm an. Trotz unterschiedlicher Vereinskulturen ergänzen sich die beiden Organisationen bestens. Man schiesst und arbeitet Hand in Hand. Der nächste Anlass für lizenzierte Schützen ist das Brandholzschiessen in Unterkulm am 25. November und am 2.und 3. Dezember 2017.

Noch im 19. Jahrhundert wurde in allen drei Dorfteilen Gontenschwils geschossen. Dies zeigen im Archiv aufbewahrte Einladungsschreiben zu den Schiessanlässen jener Jahre auf. Unsichere Zeiten waren der Grund für diese krachende Freizeitbeschäftigung. 1846 wurde die SG Gontenschwil gegründet und 1921 das Schützenhaus im Barei gebaut. Allerdings ist bekannt, dass bereits 1665 ein Schützenhaus im Unterdorf stand.

Zurück zu den Fischen! Die routinierte Crew in Küche und Service verwöhnt ihre Gäste am Wochenende vom 10. bis 12. November nochmals mit ihren Leckerbissen und freut sich auf zahlreiche Fischliebhaber.

Montag, 06.11.2017Meisterschwanden

E bi Millione vo Jahr ned da gsi ... es esch ou gange!

Text und Bild: Eing.

Am Freitagabend war der Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart zusammen mit dem Musiker Matthias Mueller zu Gast in der Bibliothek Meisterschwanden.

«dichter Klang» – so ihr Programmtitel – nahm die zahlreich erschienene Zuhörerschaft vom ersten Moment an mit auf eine rasante Reise durch witzige, treffende, heitere, besinnliche, ernsthafte, traurige, volkstümliche Lyrik, die Müller-Drossaart in immer wechselnden Dialekten und Rollen gekonnt und packend vortrug. Texte von bekannten und weniger bekannten Dichtern wie Joachim Ringelnatz, Franz Hohler, Ernst Eggimann, Shakespeare, Erich Kästner, Ernst Burren und vielen anderen, auch eigenes aus «Zittrigi Fäkke». Begleitet wurde diese Vielfalt wunderbar durch Klarinette oder Saxophon, die immer wieder Stimmung aufnahmen, verstärkten oder auch überleiteten zu neuen Inhalten. Ein Genuss der Sonderklasse! Der anschliessende Apéro liess den wunderbaren Abend angenehm ausklingen.

Montag, 06.11.2017Beinwil am See

Böjuer Kerzenziehen: «Ausgang für alle»

Text und Bild: Eing.

Was sollen die Kinder nur wieder basteln zu Weihnachten? Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Denn am 18. und 19. November findet wieder das legendäre Böjuer Kerzenziehen statt. Übrigens überhaupt nicht nur für Kinder!

Kerzen sind eine hübsche Dekoration, Kerzen bringen angenehmes Licht in die winterliche Stube. Und Kerzen sind ein ideales Weihnachtsgeschenk für Jung und Alt. Bereits seit 1981 veranstaltet ein Team von Freiwilligen deshalb das Böjuer Kerzenziehen.

Inzwischen ist das Angebot enorm gewachsen, Langeweile kommt auch bei «Stammkunden» nicht auf: Aus acht Wachsfarben kann man wählen, neben dem klassischen Kerzenziehen kann man auch kunstvolle Kerzen giessen und schliesslich gibt es auch 2017 wieder die beliebten Fackeln. Ein kleines Team von Spezialistinnen schnitzt zudem von Hand Blumen und andere Muster in die Kerzen.

Die Organisatoren haben ihr Angebot auch in diesem Jahr weiterentwickelt. Neue Wachstöpfe ersetzen die alten Geräte und machen das Kerzenziehen für Kinder noch einfacher. Eine bessere Technik für «Ballonkerzen» macht es möglich, schöne Deko-Halbkugeln aus Wachs herzustellen. Damit ist auch klar: Die kreative Arbeit im Keller der Turnhalle Steineggli ist längst nicht nur für Kinder spannend.

Zudem werden im Café Docht auch in diesem Jahr wieder kulinarische Leckereien geboten. Man munkelt, dass es erwachsene Besucherinnen und Besucher gibt, die das Kerzenziehen vor allem deswegen besuchen …

Das Kerzenziehen ist am Samstag, 18.11.2017, von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr. Zudem können Nachtschwärmer natürlich auch in diesem Jahr bei Drinks und Sound ihre Kunstwerke gestalten - «Kerz die Nacht» am Samstagabend ab 22 Uhr hat sich inzwischen zu einem Ausgang-Geheimtipp entwickelt.

Im letzten Jahr wurden am Böjuer Kerzenziehen rund 200 Kilogramm Wachs in Kunstwerke verwandelt. Die Gewinne verwendet das Team jeweils für wohltätige Zwecke oder – wie in diesem Jahr – für neue Anschaffungen zugunsten des Kerzenziehens. Das Geld fliesst also quasi an die Kundschaft zurück. Ein Grund mehr, dass man am 18. oder 19. November seinen kreativen Tatendrang, Hunger und Durst im Steineggli-Keller stillen sollte.

Montag, 06.11.2017Meisterschwanden

Praxis für Therapie und Individualpsychologie

Text und Bild: Jennifer loosli

Manchmal kommt man an seine Grenzen im Leben. Es fordert sehr viel Energie und Kraft, sich wieder aufzuraffen. In solchen Momenten braucht man Ermutigung und einen Perspektivenwechsel. Hierbei begleitet und berät Claudia Fischer aus Meisterschwanden im Mattenweg 34 ihre Kunden und Kundinnen mit Therapie und Beratung.

Ehrenamtlich arbeitete Claudia Fischer in der Schweiz und dem Ausland im sozialen Bereich. Doch mit der Zeit wollte sie selbstständig etwas aufbauen und gründete ihre Firma. Ihr Weg sollte aber weiterhin im Sozialen weitergehen. Sie absolvierte eine 3-jährige Ausbildung als Individual-Psychologische Beraterin AFI und danach ging sie an die Institution für Humanistische Kunsttherapie in Zürich. Durch diese Ausbildungen bietet sie Personen- und Lösungsorientiertes Malen an. Durchs Malen, also aktiv handelnd, kann der Klient zu einer Veränderung kommen. Der Maltherapeut begleitet aktiv die Malenden in ihrem Entwicklungsprozess. Diese Therapieform kann man überall anwenden. Zum Beispiel bei Kindern, Erwachsenen, Menschen mit einer körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung, betagte Menschen, Kranken und Gesunden. Die Arbeit mit Menschen im Therapie-Bereich sei wie Detektiv-Arbeit und jeden Tag wieder faszinierend. Es mache grosse Freude, Menschen zu begleiten, ihre Lebensmuster zu erkennen und ihren persönlichen Entwicklungsprozess zu unterstützen. Bei Claudia Fischer sind alle Altersklassen willkommen, vor allem Kinder mit der Erkrankung ADHS reagieren sehr gut auf die Maltherapie. Es beruhige sie und fördere die Konzentration, denn die muss voll und ganz beim Gemälde sein.

Wenn Claudia nicht mit ihrer eigenen Kundschaft beschäftigt ist, arbeitet sie in einer Klinik als Stellvertretung für Kunsttherapien. Hierbei werden viele Burnout- und Depressions- Patienten behandelt. Man könnte meinen, solche Therapien werden vielfach von Frauen beansprucht. Dem ist bei Claudia Fischers Therapie und Beratung nicht so! Sehr viele Männer, darunter auch junge Erwachsene getrauen sich immer mehr in eine Therapie zu gehen. Es braucht vielleicht Überwindung. Es lohnt sich aber: Der Gewinn, mehr Lebensqualität und Freude im Leben.

Montag, 06.11.2017Zetzwil

Kennen Sie Heinz Hossli ... den Bergsteiger?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Heinz Hosslis Leidenschaft sind die Berge. Dort holt er sich die Kraft für die Arbeit und den Alltag. Er ist ein zurückhaltender Mensch und mag keinen Rummel um seine Person. Deshalb war es nicht ganz einfach, ihn für dieses Interview zu gewinnen. Es sind aber die leisen Menschen, die gehört werden sollen!n!

In unserer Chäsi hing längere Zeit ein Gipfelbild von dir. Du hattest ein unglaubliches Leuchten in deinen Augen. Was ging da in dir vor?
Du meinst das Gipfelfoto vom Dom?! Diese Bergtour war sehr speziell, es war meine erste grosse Tour kurz nach dem Tourenleiterkurs, auf den höchsten Berg der Schweiz mit 4545 m. ü. M.

Meine Teilnehmer waren alle Bergwanderer, keine Tourengänger, wie Sigi Hell, der auch mit von der Partie war und eine ganz besondere Geschichte zu erzählen weiss. Es war eine sehr lange und anstrengende Tour und wir waren alle stolz auf dem Gipfel zu sein. War es doch für die meisten der erste Viertausender! Es war einfach ein erhebender Moment.

Wie lange bist du schon Bergsteiger und wie kamst du zu diesem Hobby?
Angefangen hat alles im Jahr 2000. Da fragte mich ein Baustellenmitarbeiter, ob ich ihm helfen könne, Baumaterial in eine SAC-Hütte zu transportieren. Als ich dann dort oben war, hat es mich gepackt. Ich bin danach zwei Jahre zum Steileisklettern und auf Sommer-Hochtouren mitgegangen und begann schon bald einfache Bergtouren selbstständig zu leiten. Das Sustenhorn war eine dieser Touren. 2005 absolvierte ich die SAC-Tourenleiter-Ausbildung Sommer 1. Das alpine Bergsteigen ist die Königsdisziplin im Bergsport.

Welches sind Touren, die dich hauptsächlich ansprechen?
Über jede meiner vielen Gipfelbesteigungen gibt es eine Anekdote zu erzählen. Ich mag kombinierte Touren von leicht bis sehr schwierig. Kombiniert heisst Fels, Eis und Gletscher. Mein absoluter Lieblingsberg ist das Finsteraarhorn, der höchste Berner Gipfel. Mit ihm habe ich mich fünf Jahre lang beschäftigt, Bücher gelesen, Karten und Schlüsselstellen studiert, bevor ich ihn als meine erste grosse und lange Tour selbst führte. Inzwischen durfte ich bereits dreimal bei seinem Gipfelkreuz stehen (siehe Foto).

Bist du jeweils allein unterwegs oder hast du Partner?
In schwierigem «Gelände» ist man vorteilhaft zu zweit am Seil, um zügig voran zu kommen. Auf firnbedeckten Gletschern sollten, wenn möglich, mindestens Dreierseilschaften gebildet werden. Wenn Hobbybergsteiger solo auf Gletschern unterwegs sind, nennen wir sie «Spaltenfutter» oder «Crampi».

In den letzten Jahren bin ich immer mit meinem guten Freund und Seilkameraden Roland unterwegs.

Was kannst du sonst über die Gefahren des Bergsteigens sagen?
Früher wurde gewalkt und gewandert. Heute will man nach einer Schnellbleiche hohe Berge bezwingen. Ohne Vorbereitung und Grundwissen sind viele in den Alpen unterwegs, es ist verwunderlich, dass nicht noch mehr schwere Unfälle zu beklagen sind. Um ein guter Bergsteiger zu werden braucht es viel Tourenerfahrung und Weiterbildungskurse bei den Profis. Die Verhältnisse ändern sich jeden Tag. Gletscherspalten, Permafrost und Steinschlag sind ständig begleitende, objektive Gefahren, die nie unterschätzt werden dürfen. Ein erfahrener Alpinist zeigt Stärke, wenn er Gefahren rechtzeitig erkennt, richtig einschätzt, und sich notfalls auch nur wenige Meter unter dem Gipfel zum Rückzug entscheidet. Es geht darum, ein Bauchgefühl für heikle Verhältnisse und Situationen zu entwickeln.

Was ist deine besondere Herausforderung als SAC-Tourenleiter?
Am liebsten gehe ich mit Anfängern «z’Bärg». Die Begeisterung wecken und die Freude der Teilnehmenden zu spüren bekommen, wenn sie nach dem Wochenende wieder heimfahren, ist sehr befriedigend. Es entstehen auch Freundschaften und sogar Seilpartnerschaften dabei. Das ist einfach toll. Gletschergrundkurse sind für mich auch immer eine besondere Herausforderung. Das ewige Eis ist mein Element.

Warst du auch mal im Ausland bergsteigen?
2009 war ich in Bolivien. Nach einer Akklimatisation von zehn Tagen stiegen wir auf 6500 m. ü. M. hoch. Ein einzigartiges Erlebnis. Die Akklimatisationszeit ist das A + O des Höhenbergsteigens.

Wie hat sich deine Einstellung zur Natur oder zum Leben im Laufe der Jahre verändert?
Ich habe ein völlig anderes Verhältnis zur Natur und zur Wildnis bekommen. Inzwischen werde ich grantig, wenn jemand in den Bergen einen Zigarettenstummel wegwirft.

Ich erfahre auch immer wieder, wie viel Kraft mir das Bergsteigen gibt, obwohl ich nach ein paar Tagen in den Bergen fix und fertig bin. Meine Seele braucht jeweils zwei Tage, bis sie wieder hier ankommt. Mir wurde in den letzten Jahren bewusst, dass man sehr wenig Materielles braucht, um Zufriedenheit zu empfinden.

Wie sehen deine Ziele für die Zukunft aus?
Mein Ziel ist, alle achtundvierzig Viertausender der Schweiz zu besteigen. Auf einigen war ich schon mehrmals. Es fehlen noch sieben.

Was ist Zetzwil für dich?
Es ist ein kleines, sympathisches Dorf. Früher verbrachte ich den Sommer monatelang mit meinen Geissen und Ponys im Engadin auf einem Maiensäss und half beim Bergheuet. Inzwischen bin ich einfach gern daheim, wo man sich kennt und grüsst. Ich bin ein sehr heimatverbundener Mensch und werde kaum jemals von hier wegziehen.

Montag, 06.11.2017Seengen

Showtime für abtretende Feuerwehrkameraden

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Feuerwehr Seengen zur Hauptübung einlädt, ist Action angesagt. 08/15 geht hier nicht. Und so wurde die jüngste Ausgabe wieder zu einem Spektakel, welches drei abtretenden Kameraden gewidmet war. Dramatisches Drehbuch und spektakuläre Choreographie inklusive.

Sich immer neu erfinden, ist ein schwieriges Unterfangen. So scheint es zumindest. Für gewisse Teile der Feuerwehr Seengen offenbar nicht. Hauptübungen sind hier immer etwas Spezielles. Und was da für die Hauptübung 2017 aus dem Hut gezaubert wurde, war wieder ganz grosses Kino. Oder: Der ganz normale «Wahnsinn», der die Handschrift von Peter Sandmeier (Moderator der Hauptübung) und Mario und Pascal Bruder am Regiepult trug.
Der Schauplatz beim Schulhaus war hergerichtet, als die drei abtretenden Gladiatoren mit dem Bucher-Einachser in die Arena chauffiert wurden. Was für ein Strahlen auf den Gesichtern der drei gestandenen Feuerwehrmänner. Adi Müller, 24 Dienstjahre; Markus Rohrer, 23 Dienstjahre; Christian Mühlheim, 22 Dienstjahre, davon 7 Jahre als Kommandant. 69 Dienstjahre und gleichzeitig 69 Jahre Kameradschaft nahmen auf dem bereitgestellten roten Sofa Platz. Von diesem aus und zusätzlich aus luftiger Höhe im Korb der ADL vom Stützpunkt Muri hatten die drei dann eine perfekte Aussicht auf jenen Platz, wo die Übungseinsätze von 9 Teilen der Feuerwehr Seengen über die Bühne gingen. Der Feuerwehrverein, die Jugendfeuerwehr, die Verkehrsgruppe, der Atemschutz, die Wasserwehr, die Ölwehr, die Motorspritzengruppe, der Samariterverein sowie die Apéro- Crew, welche für das leibliche Wohl der Bevölkerung nach der Übung sorgte, liefen oder fuhren in die Arena ein, um ihr Können zu demonstrieren. Sie begeisterten speziell auch die Bevölkerung, welche wie üblich wieder in Scharen erschienen war und live mitverfolgen konnte, wie der abtretende Kommandant zu «The Final Countdown» den Buzzer drückte und eine weitere aussergewöhnliche Hauptübung (seine letzte) nach rund eineinhalb Stunden beenden durfte.

Montag, 06.11.2017Seengen

Musikgesellschaft Seengen auf Tour

Text und Bild: Eing.

Am Wochenende vom 7./8. Oktober startete eine vielköpfige Reisegruppe aus Mitgliedern und Angehörigen zur Musikreise in Richtung Greyerzerland. Der langsam erwachende Tag versprach, trotz einzelner Nebelbänken und frischen Temperaturen, ideales Reisewetter. Schon bald erreichten wir unser erstes Etappenziel, das historische Städtchen Laupen.

Nach einem Morgenkaffee erwartete uns bereits der erste Höhepunkt, auf einem stillgelegten Teilstück der ehemaligen Sensetalbahn stand eine ausreichende Anzahl Velodraisinen zur Abfahrt bereit. Die im morgendlichen Schatten von Reifglätte glänzenden Schienen führten mangels Antriebs- oder Bremswirkung zu etlichen unerwünschten, auch amüsanten Kontakten auf dem Gleis, aber die nötige körperliche Antriebskraft erwärmte die von der Kälte starren Hände. Anschliessend ging die Fahrt weiter durch den Sensegraben und bald erreichten wir den idyllisch gelegenen Schwarzsee. Der herrlich warme Sonnenschein lud manchen Reiseteilnehmer zu einem appetitanregenden Bummel am Wasser, oder zum Aperitif ins Gartenrestaurant ein. Am Nachmittag gings in die Bergwelt. Mit der Sesselbahn erstiegen wir die Riggisalp und nach kurzer Wanderung trafen wir beim Berghaus ein, wo bei bester Unterhaltung durch das vereinseigene Brass-Quintet manches «Kaffee avec» genossen wurde. Den Rückweg bewältigten die Mutigen mit gemieteten Monster-Trottis, wobei die Schnellsten die Höhendifferenz in spektakulärer Schussfahrt zurücklegten. Nach abwechslungsreicher Weiterfahrt entlang des Lac de Gruère war der Marktflecken Bulle das Tagesziel. Jetzt war die Zeit da, die zum Teil brachliegenden französischen Sprachkenntnisse aufzufrischen und nach einem traditionellen Fonduegenuss, Unterhaltung nach Freiburger Art zu geniessen.

Der zweite Reisetag diente zur gemütlichen Rückreise über den wenig bekannten Jaunpass, durch das reizvolle Simmental, via Brünig zurück ins heimatliche Seetal. Alle Teilnehmer der vergangenen Musikreise 2017 bedanken sich herzlich beim Organisator Bruno Sandmeier, für den Einblick in den zweisprachigen Sensebezirk, für die tolle Unterhaltung und nicht zuletzt die gelungene Auswahl der Gaststätten.

Montag, 06.11.2017Hallwil

Hauptübung der Feuerwehr Boniswil-Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am Abend des 27. Oktober fand die Feuerwehrhauptübung der Feuerwehr Boniswil-Hallwil bei der Reithalle Hallwyl statt. Das Schwergewicht der Übung lag auf der Rettung von Mensch und Tier, sowie auf das Löschen eines Brandes.

Dabei war folgende fiktive Situation gestellt: Es brennt im unteren Teil der Reithalle, wo sich Pferde im Stall befinden. Eine Familie im oberen Stockwerk ist vom Feuer eingeschlossen. Die Frau hat versucht die Scheibe einzuschlagen, sich dabei verletzt und blutet stark. Der Mann ist verwirrt und in Panik, der Sohn hat den Kopf angeschlagen – er wird später bewusstlos.

Das Feuerwehrauto fährt ein und beleuchtet mit einem Scheinwerfer das Gebiet. Über eine Leiter steigen die Feuerwehrleute und Sanitäter durchs Fenster, um erste Hilfe zu leisten und schliesslich die Familie zu evakuieren. Gleichzeitig wird der Brand gelöscht. Übungsleiterin Karin Helfenstein rapportiert am Schluss die Übung und deklariert sie als erfüllt. Sie dankt der Familie Siegrist, die sich für diese Übung zur Verfügung gestellt hat. Einsatzleiter Roland Boss und Kommandant Roger Zingg sind ebenfalls zufrieden mit der gesamten Übung.

Freitag, 03.11.2017Seengen

Girls und Gigolos verzückten das TonArt-Publikum

Text und Bild: Thomas Moor

Wie kann man ein Konzertpublikum begeistern? Mit Girls? Ja. Mit Gigolos? Auch. Aber schlussendlich sorgte beim Seenger Chor TonArt Qualität und das breite Repertoire, welches vom klassischen Bereich bis hin zu aktuellen Rock- und Pop-Songs reicht, für das gewisse Etwas und den guten Ton.

Auch das neue Konzertprogramm, moderiert von TonArt-Mitglied Roland Kehl, hat den Geschmack des Publikums wieder voll getroffen. Ein Grund dafür ist nicht nur die Qualität der verschiedenen Chorstimmen. Auch der Schwierigkeitsgrad der Lieder steigt von Jahr zu Jahr. Treten an Ort gibt es für den Dirigenten Helmut Seeg nicht. Seit Sommer 2011 leitet er den gemischten Seenger Chor und hat ihm mit seinem Engagement eine Form verliehen, die der Schweizer Chorszene und dem Publikum viel Freude bereitet. Diese Tonart kommt einfach gut an. Und zwar so gut, dass man nach den erfreulichen Zuschauerzahlen 2016 das Konzert heuer an drei Abenden zur Aufführung brachte.

Beim anspruchsvollen Programm kamen die Zuhörer in der Aula des Schulhauses Seengen in den Genuss von fünf A-Capalla-Beiträgen wie etwa den Ohrwürmen «Girls, Girls, Girls» von den Sailors, «One More Night» von Phil Collins oder «Something Stupid» von Frank Sinatra. Speziell punkten konnte Chormitglied Gilles Kaufmann. Mit seinem erfrischenden Soloauftritt in «Just a Gigolo» hatte er sowohl die weiblichen als auch die männlichen Zuhörer im Sack. Farbtupfer setzten zudem die hochtalentierte Pianistin Marina Vaselyeva und die sieben Mädchen, welche in «When I’m Gone» für die Perkussion mit Trinkbechern sorgten.

Freitag, 03.11.2017Menziken

Schlussübung mit Knacknuss

Text und Bild: Thomas Moor

Noch einmal alles geben musste die Feuerwehr Oberwynental anlässlich der Schlussübung. Nicht zuletzt auch wegen der Knacknuss, die Übungsleiter Mike Tanner auf Lager hatte.

Während nämlich die Brandbekämpfung und die Personenrettung im Firmengebäude der mechanischen Werkstätte der Herbert Wirz AG an der Nordstrasse unter Einsatzleiter Pitsch Siegrist koordiniert und wunschgemäss abliefen, bahnte sich ein Unheil auf dem Baugrüst des gegenüberliegenden Mehrfamilienhauses an der Pilatusstrasse an. Dort stand nämlich ein Paparazzi (ein Figurant), der den Einsatz der Feuerwehr aus luftiger Höhe fotografierte und einen Schwächeanfall erlitt. Für die Sanitätsmannschaft galt es, die Person schonend auf die Bahre zu betten und diese mittels ADL sicher auf den Boden zu bringen. Der Transfer der Bahre vom Baugerüst auf den Korb der ADL entpuppte sich dabei aber als veritable Knacknuss, welche von den Beteiligten schlussendlich bravourös gemeistert wurde. Ein «Erfüllt» gab es bei der Schlussbesprechung für alle Beteiligten, wobei Verbesserungespotenzial an der eigenen Sicherheit festgestellt wurde. Im Anschluss an die Übung konnten folgende Jubiläen gefeiert werden: 25 Jahre Reto Eichenberger, Giuseppe Carbonara, Stefan Bühlmann; 20 Jahre Claudio Weber; 15 Jahre Urs und Pitsch Siegrist; 10 Jahre Thomas Hirsbrunner, Thomas Roth, Carola Hitz, Martin Rupp, Ramon Kislig, David Erban.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Freitag, 03.11.2017Hallwil

Mittwinterbräuche an der Haubuer Chilbi 2018

Text und Bild: Jennifer loosli

«Chlausjage» und «Wiehnechts-Chindli» sind seit Gedenken immer in Hallwil durchgeführt worden – und zwar ohne Unterbruch. Damit es so weiter geht, treffen sich jedes Jahr alle Mitglieder des Brauchtums und besprechen miteinander wie dieses Jahr die Bräuche durchgeführt werden.

Nicht nur «Chlausjage» und «Wiehnechts-Chindli» werden weiterhin als Brauchtum gepflegt und weitergeführt sondern auch «Chlauschlöpfe, Bärzeli, Silväschter-Trösche» und das «Silväschter Füür.» Deshalb wurde am letzten Donnerstag im Oktober die Brauchtumssitzung einberufen und besprochen wer was und wie organisiert. Speziell in diesem Jahr ist sicher, dass man «50 jahre Chlauswettchlöpfe Hallwil» feiern darf. Nicht nur die Bräuche wurden untereinander besprochen. Alle Vertreter der verschiedenen Vereine von Hallwil stiessen später an die Sitzung dazu, weil die Haubuer Chilbi 2018 gleich auch noch geplant wurde. Das Komitee der Haubuer Chilbi möchte, dass die Bräuche von Hallwil an der Chilbi in irgendeiner Form vorkommen. Deshalb wurden die Vereine mit den Bräuchen zusammen geschlossen und besprochen ob dies miteinander harmoniert. Wer nun schlussendlich mit wem welches Projekt aufziehen wird, kann man an der Haubuer Chilbi 2018 sehen.

Diese schönen, alten Winterbräuche müssen weiterhin gepflegt und ausgeführt werden. So soll lebendiges Volksgut erhalten bleiben. So sagte einst Willi Urech, Gemeindeamman von Hallwil (1966-1975) «Tradition pflegen, heisst nicht Asche aufbewahren, sondern Glut am Glühen halten!»

Freitag, 03.11.2017Beinwil am See

Alle Jahre wieder ... zunehmend mit dem selben Baum

Text und Bild: Eing.

Jedes Jahr werden in der Schweiz über 1 Million Christbäume verkauft und nach den Festtagen wieder entsorgt. Langsam - aber deutlich erkennbar – kündigt sich in den Haushalten ein Wandel an. Da die künstlichen Weihnachtsbäume immer mehr dem Original ähneln, eine super Qualität haben und zudem preislich immer attraktiver werden, kaufen sich immer mehr Schweizerinnen und Schweizer einen solchen Weihnachtsbaum. Einer der grössten Anbieter auf dem Schweizer Markt ist der Onlineshop www.greendeco.ch - mit Sitz an der Luzernerstrasse 24 in Beinwil am See.

Der Markt ist ganz klar im Wachstum – berichtet der Geschäftsinhaber von Greendeco.ch – Niklaus Hartmann. Am Anfang waren es hauptsächlich Gewerbetreibende, die solche Bäume kauften. Die Bäume aus Kunststoff werden nun aber auch in privaten Haushalten immer beliebter.

Die Vorteile liegen auf der Hand: So lässt sich der Baum jedes Jahr nach dem Weihnachtsfest einfach verräumen und im nächsten Jahr bequem wieder hervorholen. Zudem nadeln die Bäume nicht. Mühsames Staubsaugen nach dem Weihnachtsfest ist also nicht nötig. Für die Modelle aus Plastik spricht die lange Haltbarkeit. Sie verlieren ihre Nadeln nicht, und bei bedachtsamem Gebrauch kann man sie viele Jahre lang wiederverwenden. «Wir sind spezialisiert auf sehr hochwertig und natürlich aussehende Weihnachtsbäume», sagt Hartmann, der sich in diesem Gebiet mittlerweile sehr gut auskennt. Besonders hochwertig und echt aussehend ist die sogenannte PE-Spritzguss-Qualität! Das Wort Spritzguss leitet sich aus der Herstellungstechnik der einzelnen Tannenzweige ab. Wodurch eine perfekte «Kopie» jeder einzelnen Zweige entsteht, die kaum vom echten Produkt zu unterscheiden ist.

Greendeco.ch hat einen Showroom, wo alle Bäume ausgestellt sind. Interessierte können gerne vorbeikommen und direkt vor Ort bestellen. Öffnungszeiten auf Voranmeldung (062 552 06 00) sind von Montag bis Freitag und ohne Voranmeldung jeweils an folgenden Samstagen morgens ab 9.00 Uhr: 18. November, 2. und 16. Dezember. Bestellungen werden natürlich auch online unter www.greendeco.ch entgegen genommen.

Freitag, 03.11.2017Dürrenäsch

Jubiläumsfeierlichkeiten in Dürrenäsch

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Das Möbelhaus Comodo AG feierte sein 17-jähriges und das mkc Mega Küchencenter sein 10-jähriges Wiegenfest. Am letzten Oktoberwochende luden beide Firmen Kunden und Interessierte zu einem gemeinsamen Tag der offenen Tür.

Die Tage werden kürzer und die Zeit der gemütlichen Stunden zu Hause in der Wärme steht vor der Tür. Höchste Zeit, es sich drinnen so richtig behaglich einzurichten. Im Eingangsbereich des Möbelhauses trifft man auf winterliche und adventliche Dekorationsideen. Die stetig erweiterte und immer saisonal gestaltete Abteilung für Wohnaccessoires, macht richtig Lust auf lange Winterabende zu Hause oder auch darauf, Schönes zu verschenken. Ausgewähltes aus Keramik oder Holz, Kerzen, Windlichter oder Vasen, man findet alles, um schöne Akzente zu setzen. Das Schlafen wie auf Wolke sieben macht das Luftbett möglich. Gerne wird man kompetent beraten und kann sich zur Probe hinlegen. Neben den massiven Holzbetten aus Buche, Kirsch- oder Nussbaumholz, die auf Grund ihrer Holzstruktur auch Unikate sind, findet man die mit natürlichem Inhalt gefüllten Kissen, die je nach gewünschter Festigkeit an ihre Bedürfnisse angepasst werden können. In der Wohnzimmerabteilung sind Bilder der Aarauer Künstlerin Bettina Heizmann ausgestellt. Die Künstlerin ist sehr erfreut darüber, dass sich ihre Bilder in nur wenigen Minuten platzieren liessen, da sie sehr schön zu den verschiedenen ausgestellten Wohnzimmereinrichtungen passen.

Im Mega Küchencenter glänzt es hier und leuchtet es da. Die glänzenden Arbeitsflächen von modernem und eher kühl wirkendem Design im Kontrast zu heimeligem aber nicht minder modernem Holzdesign. Die gesetzten Highlights in Form von Lichtschläuchen, setzen jede neue Küche in Szene. Dezent unter der Kante der Arbeitsfläche montiert und in der Farbe verstellbar, schaffen diese indirekten Lichtquellen eine sehr schöne Atmosphäre. Das Küchencenter bietet eine Mega-Auswahl, je nach Bedarf grosszügige Familienküchen, aber auch kompaktere und kleinere Lösungen. Bei Fragen zur Funktionalität der Küchengeräte, den modernen Möglichkeiten der Abluftsysteme, Abzugshauben oder dem Ofen mit intelligenter Tür die sich versenken lässt, wird man im Küchencenter sehr kompetent beraten. Ein Genuss für den Gaumen an diesen Tagen der offenen Tür war das von Koch André Hediger nach «sous-vide»-Art zubereitete Gemüse. Der Koch erklärte und demonstrierte die Vorgehensweise in der Ausstellungsküche und bot die Köstlichkeiten zum Probieren an. Das Gemüse wurde mit feinen Gewürzen vakuumiert und im Steamer schonend gegart. Das Gemüse nimmt den feinen Geschmack der Kräuter auf diese Art sehr gut auf. Das Gemüse wird später einfach im Beutel im Wasserbad erhitzt. Eine gute Variante, Speisen «vorzukochen» und für ca. drei Wochen haltbar zu machen. Ideal wenns mal schnell gehen und gesund sein soll.

Freitag, 03.11.2017Zetzwil

Feuerwehrmorgen in der Schule Zetzwil

Text und Bild: Eing.

Sätze der Zweitklässler und Drittklässler über den Feuerwehrmorgen in der Schule Zetzwil:

Mir hat es gefallen, in dem Feuerwehrauto mitzufahren. (Jules)

Die Feuerwehr war da und wir durften mit dem Schlauch spritzen. Als wir fest gespritzt haben, hat es einen Regenbogen gegeben. (Tim)

Wir haben das Feuerwehrauto angeschaut und sie haben sogar einen grossen Ventilator angelassen. (Debora)

Die Fahrt und das Spritzen mit dem Schlauch haben mir sehr gefallen. Das war ein sehr schöner Tag. (Lian)

Marc war sehr erstaunt, was wir alles über die Feuerwehr wussten! Er zeigte uns den Ventilator, mit ihm kann man Rauch wegpusten. (Adriana)

Am Interessantesten fand ich als wir mit dem Feuerwehrschlauch spritzen durften. Übrigens, im Wassertank im Löschauto hat es 2500 Liter Wasser. (Tiana)

Wir konnten auf den Fahrersitz in dem grossen Feuerwehrauto sitzen. (Julia St.)

Die drei Feuerwehrmänner kamen mit dem Löschfahrzeug und mit dem Mannschaftswagen. Sie haben uns viele Sachen gezeigt, zum Beispiel die Schläuche und Funkgeräte. (Julia M.)

Wir haben für die Feuerwehr noch zwei Plakate gemalt. Die Feuerwehrmänner haben sich sehr gefreut. Roman sagte: Ein Plakat wird in Gontenschwil aufgehängt und das andere in Zetzwil. (Saskia)

Später durften wir sogar spritzen! Dann hat es einen schönen Regenbogen gegeben. Ich kletterte auf einen Baum und so konnte ich die Regenbogen noch besser sehen! (Seraina)

Freitag, 03.11.2017Gontenschwil

Der Profi im Tiefbau: Die Steiner AG

Text und Bild: Jennifer loosli

Die Steiner AG beschäftigt sich mit verschiedenartigen Böden und Baumethoden, welche Spezialmassnahmen im Tiefbau erfordern. Sie unterstützt jeden bei seinen Bauvorhaben. Für Leistungsfähige Maschinen-Infrastruktur und breites Know-how ist die Steiner AG bekannt.

Momentan arbeitet die Steiner AG an einer Wohnüberbauung in Safenwil. Hier werden Baugrubensicherungsarbeiten im Umfang von rund 3000 m² Spritzbeton und ca. 8000 m² Erdanker verbaut. Ebenso werken sie zeitgleich an einem anderen Standort. In Rotkreuz werden Pfählungsarbeiten an einem Neubauprojekt ausgeführt.

Durch ihre überschaubare Firmengrösse und die sehr lösungsorientierte Denkweise sind sie für Kunden ein unkomplizierter Ansprechpartner. Auf die immer komplexer werdenden Anforderungen im Baugewerbe erarbeitet die Steiner AG zusammen mit den Projektbeteiligten optimale Lösungen. Sie besitzt einen Maschinenpark, mit dem sie kleine wie auch grosse Aufträge ausführen kann. Die Steiner AG ist in der gesamten deutschsprachigen Schweiz tätig und hat ihren Werkhof in Gontenschwil. Die Büroräumlichkeiten befinden sich aber in Schöftland. Für einen Einsatz mittlerer Grösse benötigen die Mitarbeiter der Steiner AG ca. 4 – 8 Arbeitswochen. Es kann aber bei Grossen Baustellen bis zu 3 – 6 Monat dauern.

Zu den Spezialitäten der Unternehmung gehören: Spritzbetonarbeiten, Ausführung von Anker und Rückverankerungen, erstellen von Nagelwänden und vielem mehr. Teilweise kommt aber auch ein Spezialist an seine Grenzen. Dies war der Fall bei der Sanierung einer Tiefgarage mit fast 1000 Einstellplätzen und nur 2.20 m Arbeitshöhe. Aber auch bei schwierigen Verhältnissen findet die Steiner AG eine geeignete Lösung.
Zu den meistvertretenen Kunden gehören Ingenieure, Architekten, Geologen, Baufirmen und Privatpersonen.

Freitag, 03.11.2017Polizei

Dringlichkeitsfahrten

Bild: Pixelio

Viele Verkehrsteilnehmer verhalten sich falsch oder gar unberechenbar, wenn sie im Rückspiegel ein Fahrzeug mit Blaulicht erkennen. Ein häufiger Fehler ist beispielsweise das abrupte Abbremsen. Dies könnte einerseits eine Auffahrkollision auslösen und anderseits das Einsatzfahrzeug behindern. Wer unüberlegt rechts ranfährt, kann eine Kollision mit Velofahrern, Fussgängern, Bäumen etc. verursachen oder allenfalls eine Einfahrt versperren, in die das Einsatzfahrzeug einbiegen muss. Die richtige Reaktion kann man also lernen, indem man sich vorher einige Gedanken zum Erstfall macht.

Verhalten im normalen Strassenverkehr:
Wenn Sie ein Einsatzfahrzeug bemerken, sollten Sie zuerst eruieren, woher die Sirenen kommen und in welche Richtung sich die Fahrzeuge bewegen. Denken Sie auch daran, dass bei grösseren Einsätzen mehrere Fahrzeuge hintereinander fahren könnten. Auf einspurigen Strassen müssen Sie soweit möglich nach rechts ausweichen. Fahren Sie Ihr Fahrzeug erst wieder in den normalen Strassenverkehr zurück, wenn alle Einsatzfahrzeuge vorbei sind. Um diesen anzuzeigen, in welche Richtung Sie ausweichen, müssen Sie stets einen Blinker setzen. Wenn sich das Einsatzfahrzeug bereits auf derselben Höhe wie Sie befindet, bremsen Sie nicht abrupt ab, sondern verlangsamen Sie die Fahrt und lassen Sie das Einsatzfahrzeug wenn nötig einscheren. Sollte Ihnen sogar einmal ein Einsatzfahrzeug entgegenkommen, dann müssen Sie sofort das Tempo verringern, wiederum nach rechts ausweichen oder gegebenenfalls anhalten.

Verhalten an Ampeln:
Wer sich bei grün vor einer Ampel befindet, muss auf seine Vorfahrt verzichten und den Einsatzfahrzeugen den Vortritt gewähren. Einsatzfahrzeuge verringern vor den Ampeln immer ihre Geschwindigkeit. Dies tun sie aber nicht, um jemandem der Grün hat den Vortritt zu gewähren, sondern um zu kontrollieren, ob in die Kreuzung gefahrlos eingefahren werden kann. Wer bei Rot an der Ampel steht und bemerkt, wie sich Einsatzfahrzeuge von hinten nähern, soll versuchen, soweit wie möglich nach rechts auszuweichen, wenn es der Verkehr zulässt. Sollten Sie dabei die Rotlichtkamera auslösen, bleiben Sie straflos – melden Sie sich bei der Polizei, wenn sie trotzdem eine Busse erhalten. Auch hier muss aber wieder aufgepasst werden, dass keine Velofahrer oder Fussgänger in Gefahr gebracht werden. Genau gleich müssen sich Fussgänger und Velofahrer an die genannten Regeln halten. Sie müssen ebenfalls auf ihren Vortritt verzichten und die Einsatzfahrzeuge passieren lassen.

Bei Fragen zum Thema, wenden Sie sich an Ihren nächsten Polizeiposten.

Ihre Regionalpolizei.


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg
Mittwoch, 01.11.2017Dürrenäsch

«Locker vom Hocker» - Musikabend der MG Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

«Furioso» beschreibt in der Musiksprache den wilden, rasenden und stürmischen Charakter eines Musikstücks. «Furioso», so heisst aber auch das Blechbläserensemble der Musikschulen Seon und Dürrenäsch, welches am Samstag, 28. Oktober 2017 unter der Leitung von Lukas Scherrer den diesjährigen Musikabend der Musikgesellschaft Dürrenäsch eröffnet hat. Obwohl die 16 Schüler im Alter von 9 bis 14 Jahren teilweise erst seit etwas mehr als einem Jahr auf ihrem Blasinstrument unterrichtet werden, vermochten sie die Zuhörer mit ihrer grossen Spielfreude und ihrem Können zu beeindrucken.

Nach der jungen und wilden «Vorband» übernahmen die Musikanten der MG Dürrenäsch und ihr neuer Dirigent Erwin Schnider die Bühne. Dem Motto getreu, «Locker vom Hocker», zeigten sie in der ersten Konzerthälfte, welche Vielfalt die Blasmusik zu bieten hat: Auf die pompös klassische Eröffnung mit «Cortège from Mlada» folgte ein gleichzeitig wunderschöner wie auch wilder musikalischer Flug mit einer Propellermaschine. Mit «One Moment in Time» der legendären Whitney Houston liess sich das Publikum vom Hocker hauen, bevor der Tubist Urs Scherrer als erster Solist des Abends zu einem Picknick mit einem Teddybären einlud. Zum Schluss des ersten Teils wurden die Zuhörer mit der bekannten Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauss gedanklich ins Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker versetzt. In der zweiten Konzerthälfte bewiesen die Dürrenäscher Humor: Der Hornist Erwin Scherrer, welcher mit Schweissbändern und Sportflasche ausgerüstet eine musikalische Spitzenleistung erwarten liess, benötigte bloss einen einzigen Ton und eine grosse Prise Humor, um das Publikum im «Solo Secondo» zum Lachen zu bringen. Im nicht ganz ernst gemeinten Marsch Nr. 2001b überraschten er und seine Musikkameraden mit unerwarteten akustischen und visuellen Elementen – es wurde geküsst, gepfiffen und geschnarcht. Einen musikalischen Höhepunkt setzten die beiden Kornettisten Sara Keller und Lukas Scherrer. Mit unglaublich flinken Fingern jagten sie sich in «Hunting Scene» hinterher, was von den Zuhörern mit viel Applaus belohnt wurde. Der Moderator Leonz Frank, welcher mit Witz und eigener Dichtkunst durch den Abend geführt hatte, erinnerte das Publikum zum Abschluss an die bevorstehende längste Nacht des Jahres. Die Aussicht auf eine zusätzliche Stunde Schlaf liess viele Konzertbesucher noch etwas länger beim Schlummertrunk in der Musikbar verweilen. Wer sich wohl mit dem Tombola-Hauptpreis, einem Alpenrundflug, auf den Nachhauseweg gemacht hat?

Mittwoch, 01.11.2017Hallwil

Wünschen Sie den Besuch vom Wiehnechts-Chindli?

Text und Bild: eing.

Der Brauch: Wir sind eine Gruppe von sieben Mädchen, die nach einem alten Brauch an den beiden Weihnachtstagen von Haus zu Haus ziehen. Bei den Familien singen wir ein Weihnachtslied und verteilen selbst gebackene Weihnachtschrömli.

Freuen Sie sich auch auf den besinnlichen Brauch vom Wiehnachtschindli? Dann freuen wir uns auf Ihre Anmeldung. Wenn Sie die Mädchen nicht empfangen möchten, bitten wir Sie, sich abzumelden.

Mit Ihrer Anmeldung helfen Sie uns, dass die Mädchen die Familien auf den jeweiligen Routen zu angemessenen Zeiten besuchen können.

Vielen Dank für ihre Mithilfe.
Brauchtumskommission Hallwil
Verantwortliche Wiehnechts-Chindli

Die Routen:
24. Dezember, ab 16 Uhr
Bahnhofstrasse – Dürrenäscherstr. Ost – Engenbühl – Sonnhalde – Wannenmoos – Mürbe – Kofer – Grossackerstrasse – Grossackerweg – Dürren-
äscherstr. West – Weiheracker – Weihermatt – Seetalstr. 85 – Dürrenäscherweg – Breiten – Mülisacker – Steinmattweg – Käsereistrasse.

25. Dezember, ab 16 Uhr
Langjucharten – Friedhofweg – Rüchlig – Hübel – Tal – Rebenhübel – Seetalstr. West – Weid – Kappelen – Mühlematt – Seetalstr. Ost– Delle – Zelglistrasse – Bettacker – Ausserdorf – Seengerstrasse – Haldenweg – Kommunalgebäude.

An-/Abmeldung:
Bitte melden Sie sich bis am 14.12.2017 bei der Gemeindekanzlei. Mit genauer Angabe der Adresse, vorzugsweise per Mail an: gemeinde@hallwil.ch, oder Tel. 062 777 30 10.

Mittwoch, 01.11.2017Meisterschwanden

Stiftung Gärtnerhaus eröffnet «Eigenwerk»

Text und Bild: Thomas Moor

Kräfte bündeln und Synergien nutzen: Das ist eine Philosophie, welche in der Stiftung Gärtnerhaus in Meisterschwanden gelebt wird. Das Blumengeschäft und der Bereich Wohnaccessoires spannen zusammen und werden als gemeinsames Verkaufsgeschäft den Bärenplatz 1 in Fahrwangen beleben.

Vorfreude sei ja bekanntlich die schönste Freude, wie man immer wieder hört. Und tatsächlich ist die Vorfreude bei Manuela Schaufelberger und Anna Käser riesengross. Die beiden sind die Co-Leiterinnen des neuen Verkaufsladens mit dem Namen «Eigenwerk». Ein Ort, wo sich die wunderschönen floristischen Kreationen und die kreativen Wohnaccessoires aus der eigenen Schreinerei vereinen und wunderbar ergänzen. Die perfekte Plattform für die vielfältigen und bei den Kunden beliebten Gärtnerhaus-Produkte! Präsentiert werden sie im neuen Verkaufsgeschäft auf einer Fläche von rund 95 m2, welche zusätzlich durch einen grosszügigen Aussenbereich ergänzt wird. Mit der Fusion der beiden Bereiche will man nicht nur Kräfte bündeln, sondern ganz gezielt auch den Bärenplatz in Fahrwangen beleben. Zur Zeit laufen die Ausbauarbeiten des neuen Verkaufslokales auf Hochtouren. Gewisse Arbeitsbereiche lassen sich bereits jetzt erahnen. Zum Beispiel dort, wo saisonale Sträusse und Gestecke entstehen. Hier hat der Kunde die Möglichkeit, den Klienten bei ihrer Arbeit über die Schultern blicken zu können. Es sei aber kein «zur Schau stellen» der Klienten, wie die Geschäftsleitung ausdrücklich betont.
Der neue Verkaufsladen wird am 24. November eröffnet. Ein Datum, auf welches man sich doppelt freuen darf. Denn an diesem Tag erfolgt auch der Startschuss zur dreitägigen Adventsausstellung, welche unter dem Motto «Flockentanz» steht. Manuela Schaufelberger, Anna Käser und die Klienten setzen alle Hebel in Bewegung, ein stimmungsvolles Ambiente zu schaffen. Ein Besuch des neuen Verkaufslokales lohnt sich also gleich doppelt.

Mittwoch, 01.11.2017Gontenschwil

1. Adventsmarkt beim Dorfmuseum Gontenschwil

Text: Eing., Bild: pixelio

Die Museumskommission hat sich entschlossen, in diesem Jahr die Ausstellungszeit um einen Monat zu verlängern. Als Jahresabschluss organisieren wir am Samstag, 02. Dezember 2017 einen Adventsmarkt beim Museum. In zwei Zelten werden über zehn einheimische Aussteller ihre handgefertigten Arbeiten zum Verkauf anbieten.

Die Museumskommission betreibt eine Festwirtschaft mit Grillstand, verschiedenen Getränken, inkl. Kaffee, sowie, wie immer am letzten Öffnungstag, heisse Marroni und Glühwein. Die süssen Gelüste werden durch die Bäckerei Sollberger mit frisch zubereiteten Berlinern abgedeckt! Der Adventsmarkt beginnt um 16.00 Uhr und endet um ca. 21.00 Uhr, gleichzeitig ist auch das Museum geöffnet und die Ausstellung «Puppenstuben und Modelltraktoren» ein letztes Mal zu sehen. Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Das Museumsjahr 2018 beginnt am Samstag, 03. März 2018 mit der Vernissage einer neuen Ausstellung.

Mittwoch, 01.11.2017Seengen

Familienergänzende Kinderbetreuung in Seengen

Text und Bild: Jennifer loosli

Im Juni 2016 wurde das Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung angenommen. Zur Umsetzung des neuen Gesetzes, setzte der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe ein. Sie entwarfen ein Kinderbetreuungs- und Elternbeitragsreglement.

An der Orientierungsversammlung für «familienergänzende Kinderbetreuung» wurden alle Elternteile über das neue Gesetz, das am 17. November 2017 an der Einwohnergemeindeversammlung beantragt wird, informiert. Die Gemeinde hat demnach die Aufgabe, den Zugang zu einem bedarfsgerechten Angebot an familienergänzender Betreuung von Kindern bis zum Abschluss der Primarschule sicherzustellen. Die Eltern müssen sich aber einkommensabhängig an den Kosten beteiligen. Die Gemeinde setzte zur Umsetzung dieses Gesetzes eine Arbeitsgruppe aus Gemeinderat und Vertretern der Schulpflege zusammen. Begleitet wurde dies von Frau Béa Bieber, Fachstelle Kinder & Familie. Diese Arbeitsgruppe war beauftragt die organisatorischen wie auch räumlichen Fragen zu klären. Deshalb wurde im Februar 2017 eine Bedarfsabklärung durchgeführt. 334 Fragebögen wurden an Eltern mit Kindern verschickt. Die Rücklaufquote war erfreulich hoch: 63% (210 Stück). Die Angebote sind für Kindergarten- und Primarschüler bis und mit 6. Klasse.
Der Mittagstisch, der jetzt schon an der Schule Seengen angeboten wird, kann auch von Oberstufenschülern besucht werden. Nebst dem Mittagstisch der schon vorhanden ist, wird die Tagesstruktur von der Gemeinde angeboten und bedarfsgerecht per August 2018 ausgebaut. Die Randstunden die es bisher gab werden durch Früh- und Nachmittagsbetreuung abgelöst. Weil die Eltern nur 4 Wochen und die Kinder 12 Wochen Ferien haben, wird ein zusätzliches Angebot für Ferienbetreuung angeboten. Zu den neu definierten Tagesstrukturen gehören: Frühbetreuung, Nachmittagsbetreuung, Mittagstisch und Ferienbetreuung. Die Frühbetreuung garantiert die Betreuung vor dem Schulunterricht ab 7:00 Uhr. Der Mittagstisch Betreuung über die Mittagsstunden. Die Nachmittagsbetreuung ist nach dem Schulunterricht für die Betreuung der Kinder zuständig. Hier wird es zwei Module geben: Frühnachmittagsmodul bis 15.00 Uhr und das Spätnachmittagsmodul deckt den Zeitraum von 15.00 bis 18.00 Uhr ab. Hier wird Wert auf bedarfsgerechte Betreuungszeit gelegt, damit die Eltern auch bis am Abend arbeiten können.

Mittwoch, 01.11.2017Dürrenäsch

Leuchtende Augen, leuchtende Räben

Text und Bild: Thomas Moor

«Räbeliechtli, Räbeliechtli,  wo gasch hii? I die dunkli Nacht,  ohni Schtärneschii, da mues mis Liechtli sii.» Die Strophen zu den bekanntesten Räbenliechtli-Liedern wurden bereits vor dem Start zum Dürrenäscher Räbenliechtli-Umzug von den Kindern fleissig angestimmt. Die Texte sassen. Und die wunderschön geschnitzten Räben wurden mit Stolz präsentiert. In der Tat kannte die Fantasie der Kindergärtler und der Schülerinnen und Schüler beim Aushöhlen und Schnitzen keine Grenzen. Klar, dass Sterne, Tännchen und Halbmond in der Motiv-Hitparade immer noch ganz vorne liegen. Aber längst haben sie von modernen Motiven, Fantasiefiguren und auch den wunderschön geschnitzten Vornamen der Künstlerinnen und Künstler Gesellschaft erhalten. Das war natürlich auch in Dürrenäsch so. Da wurden Kunstwerke am laufenden Band produziert und präsentiert. Und weil der Räbenliechtliumzug genau auf Halloween fiel, kamen auch die traditionellen Kürbisse dank den Sechstklässlern ebenfalls zu ihren Auftritten. Auf zwei Handwagen zogen sie die schaurig schönen und gruseligen Fratzen durchs Dorf. Und während sich der Räbenliechtliumzug bei völliger Dunkelheit in Bewegung setzte, wurden auf dem Pausenplatz fleissig Würste gebraten – für das gemütliche Beisammensein nach dem Umzug, welches zusätzlich musikalisch umrahmt wurde.

Mittwoch, 01.11.2017Leutwil

Rudolf (Ruedi) Hirt, Kandidat Gemeindammann

Text und Bild: eing.

Als ich vor zehn Jahren mit meiner Familie auf der Suche nach Bauland hier in Leutwil fündig wurde, habe ich mich sofort in diesen Flecken Erde verliebt. Mir war schon damals klar, dass ich mich gerne für dieses Dorf und seine Einwohner einsetzen, an der Zukunft und der Dorfpolitik mitarbeiten möchte. «Liefere statt lafere», war mein Motto.

Als im Jahr 2012 ein Sitz im Gemeinderat frei wurde, habe ich mich zur Wahl aufstellen lassen. Seit nun mehr knapp 6 Jahren bin ich in diesem Amt tätig, 2,5 Jahre davon als Vizeamman. Die Aufgabe macht mir auch heute noch grossen Spass, fordert und erfüllt mich. Diese Zeit im Gemeinderat, in den Kommissionen (Zivilschutz, Repol, Feuerwehr, Forst), in denen ich eingebunden bin, hat mir einen grossen und vollen Rucksack an Erfahrungen und wichtige Kontakte eingebracht. Die Arbeit als Vizeamman hat mir Einblicke in das Amt des Ammanns gewährt. So kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass ich weiss, was da auf mich zukommen wird. Auch durch meinen beruflichen Werdegang als Informatikabteilungsleiter in der Credit Suisse, welche dieses Engagement vollumfänglich unterstützt, sehe ich mich für das Amt des Ammans geeignet. Personalführung (Organisationen zwischen 20 und 100 Personen), konstruktive Kommunikation, Budgetverantwortung (aktuell knapp 10 Mio CHF) und konsensorientierte Lösungen sind für mich alltägliche Aufgaben. Mauscheleien, falsche Versprechungen und Verschaffung von Vorteilen durch Indiskretionen sind mir ein Graus.

Auch die aktive Mitarbeit in der Kirchgemeinde, wo meine Familie und ich die Licht- und Tontechnik im Kirchgemeindehaus Dürrenäsch betreuen, ist wertvoller Teil unseres Lebens.

Fakt ist, dass die Gemeinde im Bereich der Kosten keinen grossen Spielraum mehr hat. Weit mehr als die Hälfte unseres Budgets wird in der Zwischenzeit durch den Kanton bestimmt. Wir müssen auf der Einnahmenseite vorwärts arbeiten, das heisst, qualitatives, mässiges, für das Dorf verkraftbares Wachstum generieren, um gute Steuerzahler nach Leutwil zu holen. Es wird unabdingbar, vorhandene Baulandreserven möglichst schnell baureif zu machen, um den Zuzug von neuen Bürgern zu ermöglichen. Ein weiterer wichtiger Punkt wird es sein, die finanzielle Situation im Griff zu behalten, trotz sinkendem Finanzausgleich. Dazu sollte die Zusammenarbeit, der Austausch und der Nutzen von gemeinsamen Ressourcen mit den Nachbargemeinden wo sinnvoll erweitert werden.

Für beide erwähnte Punkte gilt für ein kleines Dorf wie Leutwil, beweglich und aktiv zu bleiben. Frühzeitig agieren nicht reagieren, wenn es zu spät ist, muss das Ziel sein.

Sehr wichtig ist meines Erachtens auch, dass Leutwil die Schule im Dorf behalten kann. Nach dem Verlust der Post und des Dorfladens wäre der Verlust der Schule für das Dorf ein herber Schlag und das Dorf würde massiv an Attraktivität verlieren. Und nicht zuletzt müssen wir unseren Vereinen Sorge tragen, welche einen wertvollen Beitrag zu unserem Dorfleben beitragen.

Sollte mir die Leutwiler Bevölkerung ihr Vertrauen schenken, wird es mir ein grosses Anliegen sein, das Dorf in eine sichere Zukunft zu führen. Es wäre mir eine grosse Ehre, wenn ich als Ammann Leutwil und seine Einwohner auf dem Weg in die Zukunft leiten und begleiten dürfte.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen.
Rudolf Hirt

Montag, 30.10.2017Boniswil

Dank GVS: Schüler durften in den süssen Apfel beissen

Text und Bild: Thomas Moor

Herbstzeit ist Erntezeit und damit auch die Zeit der vielen reifen Früchte. Jetzt heisst es wieder «Vorhang auf für Apfel & Co.». Eine spezielle Plattform gibt der Gewerbeverein Seetal dem Apfel mit der Pausenapfelaktion in Schulen verschiedener Mitgliedsgemeinden.

Schulleiter Daniel Wieser steht bereit und nimmt die zwei Vorstandsmitglieder des Gewerbevereins Setal in Empfang. Franz Roth und Fritz Stadler hissen die GVS-Flaggen und stellen drei Kisten mit saftigen Äpfeln von der Landi Hallwilersee auf den bereitgestellten Tisch. Man ist für den grossen Ansturm gerüstet. Die Pausenapfelaktion ist so etwas wie ein Kulturbatzen, den der Gewerbeverein Seetal der Schuljugend in fruchtiger Form seit einigen Jahren jeweils nach den Herbstferien auf den Pausenplätzen der Mitgliedergemeinden Seengen, Boniswil, Hallwil, Dürrenäsch, Fahrwangen und Meisterschwanden verteilt. Eine Aktion, die bei den Schulleitungen gut ankommt, wie Terminkoordinator Fritz Stadler bestätigt. Und auch die Schülerinnen und Schüler greifen jeweils herzhaft zu, um sich einen dieser rot- oder gelbbackigen Vitamin- und Mineralstoffspender aus der Kiste zu angeln. Verständlich: Man beisst ja viel lieber in den süssen als in den sauren Apfel. Kommt hinzu, dass der aufbauende und vitaminreiche Apfel als ideale Pausenverpflegung gilt.

Montag, 30.10.2017Schongau

Gemütliche Geselligkeit als Hauptgewinn

Text und Bild: Graziella Jämsä

Kurz vor 20 Uhr ging es in der Aula lebhaft zu. Das Plauschlotto, welches der Frauenverein Schongau organisiert, ist für viele Mitglieder ein fester Termin. «Spannung, tolle Preise und das Zusammensein gehören zum Erfolgsrezept», verriet eine der Teilnehmerinnen.

«Guten Abend, herzlich willkommen, wir freuen uns, dass so viele Mitglieder zum Plauschlotto gekommen sind», begrüsste Vreni Ebneter die Teilnehmerinnen. Zusammen mit Yvonne Weibel, Corinne Basler, Veronika Kretz und Vreni Ebneter bildet sie das Vorstandsteam des Frauenvereins Schongau. Und dieses hatte nicht nur für die Einrichtung der Aula sondern auch für die kulinarischen Preispakete gesorgt. In wenigen Worten wurde der Umgang mit den Lottokarten erklärt und schon langte Corinne Basler in der Stofftasche nach der ersten Zahl. Kaum zehn Minuten später schallte es zum ersten Mal durch den Raum: «Lotto!» Das Spielglück blieb den Damen hold, doch mehr als das stand für die meisten die Geselligkeit im Zentrum des Abends. Dieses Miteinander prägt das vielseitige Vereinsprogramm das ganze Jahr hindurch. Sei dies bei einem kirchlichen Engagement wie der Fastensuppe, Generalversammlung, Vereinsreise oder dem bald vor der Türe stehenden Weihnachtsbasteln mit den Schulkindern. Neugierige finden den Frauenverein Schongau seit kurzem auch im Internet. Auf www.frauenverein-schongau.ch stehen Einladungen für kommende Anlässe ebenso wie redaktionelle Beiträge zu vergangenen Veranstaltungen. «Selbstverständlich beantworten wir Fragen zu Angeboten wie Babysitting oder Tauf- und Weisssonntagskleidung oder Treffen gerne persönlich», sind sich die Vorstandsfrauen einig. «Wir freuen uns auf viele interessierte Besucherinnen, sei dies im Internet oder direkt vor Ort.»

Montag, 30.10.2017Gontenschwil

Präsidentenkonferenz im Brünnelichrüz

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Um den Veranstaltungskalender der Gontenschwiler Vereine zu erstellen und die Daten miteinander abzugleichen, trafen sich die Vereinspräsidenten im Waldhaus Brünnelichrüz.

Die Bleistifte sind gespitzt, die Agenden geöffnet. Die Vereinspräsidenten haben sich zur alljährlichen Präsidentenkonferenz getroffen, um die Termine des kommenden Jahres zusammenzutragen. Ursula Kaufmann, Präsidentin der Kulturkommission, führt die grösste Agenda des Abends.Sie trägt die genannten Daten für den Veranstaltungskalender der Gemeinde zusammen. Die Präsenzliste wird ausgefüllt und die Konferenz kann beginnen. Woche für Woche des nächsten Jahres wird besprochen. Der erste Event steht natürlich schon fest, am 1. Januar wird am Neujahrsapéro das neue Jahr eingeläutet.

Wer braucht wann welche Räumlichkeiten? Wo gibt es Terminkollisionen? Reicht die Aula oder wird die Mehrzweckhalle benötigt? Diese Konferenz bietet einen gemütlichen Rahmen um genau diese Fragen zu beantworten. Die Köpfe zusammenstecken und zu diskutieren macht hier sehr viel Sinn und erleichtert Abläufe in der Jahresplanung der Gemeinde. Die Frage von Roman Soland, ob noch jemand die Feuerwehr brauche, wurde mehrheitlich verneint, weil man ja hoffe, man brauche sie nicht. Natürlich war dies nicht ganz ernst gemeint, denn tatsächlich muss in der Planung auch berücksichtigt werden, wenn ein Parkdienst benötigt wird. Tatsächlich ist auch die Mitwirkung des Bauamtes, des Hauswartes oder des Bühnenmeisters an diesem Abend sinnvoll.

Von Blutspenden des Samaritervereins, Konzerten des Musikgesellschaft bis hin zu den Öffnungszeiten des Museums wurde alles sorgfältig in den Kalender eingetragen.

Nach dem offiziellen Teil des Abends waren alle eingeladen eine Cervelat zu bräteln. Die anwesenden Vereinspräsidenten nutzten die Gelegenheit um Ideen auszutauschen, die Wichtigkeit dieses Anlasses zu besprechen und angeregt zu diskutieren. Man unterhielt sich über Erfahrungen der letzten Jahre und Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft.

Montag, 30.10.2017Hallwil

Frauenverein: Weihnachts-Chrömli backen

Text: Eing., Bild: Pixelio

Haben Sie auch keine Lust alleine Zuhause Weihnachts-Chrömli zu backen? Wir haben die Lösung: Der Frauenverein Hallwil lädt Sie herzlich zum gemeinsamen Chrömli backen ein.

Ablauf: In ungezwungener Runde heissen wir die Adventszeit willkommen und werden unter der Leitung von Eva Suter die Chrömli gemeinsam ausstechen und backen. Es werden ca. 8 verschiedene Sorten Teig vorhanden sein. Am Schluss wird die süsse Pracht aufgeteilt, ca. 1,5 – 2 kg pro Person.

Datum: Dienstag 28. November 2017
Ort: Schulhausküche Hallwil
Dauer: 18.00 – ca. 22.00 Uhr
Kosten: ca. Fr. 20.— bis 25.—
Mitbringen: Chrömlidosen
Teilnehmer: Es ist jede/r Frau/Mann herzlich willkommen

Anmeldung bis am: 21. November 2017

Informationen und Anmeldungen:

Eva Suter-Huber
Wannenmoos 373, 5705 Hallwil Tel. Privat: 062 777 61 11
Tel. Gesch. 062 777 46 60

Elisabeth Urech
Breiten 79, 5705 Hallwil
Tel. Privat: 062 777 39 72
Tel. Gesch.: 062 889 14 31

Montag, 30.10.2017Hallwil

Frauenverein: Dorf-Adventskalender

Text und Bild: Eing.

Es fehlen noch die letzten Teilnehmer/-innen für den diesjährigen Dorfadventskalender. Wir hoffen noch auf Anmeldungen bis am 11. November 2017.

Ab dem 1. Dezember wird wieder jeden Abend bis am 24. Dezember, bei einer anderen Familie ein liebevoll gestaltetes Fenster oder Sujet, die dunklen Winterabende erleuchten.

Am Dienstag, 12. und am Donnerstag, 28. Dezember ab 18.00 Uhr machen wir für alle Interessierten gemeinsame Adventsfenster-Spaziergänge. Wir werden jeweils eine Hälfte des Kalenders besichtigen. Am Schluss kann man sich im Vereinszimmer mit Suppe, Kaffee und Kuchen wieder aufwärmen.

Die Liste aller Teilnehmer erhalten sie mit separatem Flugblatt.

Eine schöne Adventszeit wünschen Ihnen alle Advents-Fenster-Beteiligten.

Anmeldungen an:
Elisabeth Urech, Tel. Privat: 062 777 39 72,
Tel. Geschäft: 062 889 14 31
Eva Suter-Huber, Tel. Privat: 062 777 61 11,
Tel. Geschäft: 062 777 46 60

Freitag, 27.10.2017Gontenschwil

Die nächste Generation im Bad Schwarzenberg

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der heimelige Gasthof am Waldrand wird ab November 2017 an die nächste Generation übergeben. Die beiden Wirtepaare freuen sich auf eine erfolgreiche Zukunft.

Seit 1973 bewirtet Dieter Roth seine Gäste im Gasthof Bad Schwarzenberg in Gontenschwil, seit 1980 gemeinsam mit seiner Frau Rita. Seit 2015 wird der Wirt in der Küche von seiner Tochter Fabienne unterstützt. Fabienne Böll-Roth und ihr Mann Flavio Böll, gelernter Metzger, werden den Gasthof ab 1.11.2017 weiterführen. Flavio Böll aus Dagmersellen hat in Reiden den Beruf des Metzgers erlernt und war bis vor Kurzem als Abteilungsleiter Gastro bei der Firma Bell tätig.
Fabienne Böll-Roth hat das Kochhandwerk im Seehotel Hallwil erlernt. Nach diversen Stationen in Form von Saisonstellen in Celerina oder Klosters, führte der Weg der ehrgeizigen Gontenschwilerin in die Küche von Armin Amrein. Als Küchenchef im Restaurant «Le Club» auf dem Bürgenstock wurde Armin Amrein mit 17 Gault-Millau-Punkten und einem Michelin-Stern ausgezeichnet.
Fabienne Böll erzählt, dass sie diese intensive Zeit sehr genossen hat und enorm viel von dessen Können profitieren konnte. Die Details und Präsentation der Gerichte, die Perfektion und ein starkes Fundament für die zukünftige Arbeit in jeder Küche. Auch ein Aufenthalt in London steht im beeindruckenden Lebenslauf von Fabienne Böll. Dem Koch, dem auch die englische Königsfamilie vertraut, dem Schweizer Anton Mosimann, konnte sie drei Monate über die Schulter schauen und in seiner Küche mitarbeiten. Um ihren Horizont auch ausserhalb der Küche zu erweitern, absolvierte sie die Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich. Um das zusätzlich Erlernte auch anzuwenden, waren nun auch diverse Stationen in anderen Gastrobereichen an der Reihe, unter anderem auch im Restaurant Wilhelm Tell in Luzern. Das frisch verheiratete Paar freut sich auf seine Zukunft im Bad Schwarzenberg. Dieter und Rita Roth werden sich nicht sofort in den Ruhestand zurückziehen und den beiden jungen Wirtsleuten gerne mit Rat und Tat unterstützend zur Seite stehen. Fabienne Böll-Roth ist glücklich darüber ihr «Zuhause» in bewährter Tradition mit ihrem Mann weiterführen zu können. Das Team bleibt in bisheriger Form bestehen, wofür sie sehr dankbar sind. Das neue Wirtepaar freut sich auf spannende Begegnungen mit Stammgästen und auf diejenigen, die es noch werden.

Freitag, 27.10.2017Reinach

Benefiz-Gala TanzTreff im Kirchgemeindehaus

Text und Bild: Eing.

Auf Initiative der Präsidentin Brigit Bolliger startete die Kirchenpflege im Frühjahr einen monatlichen TanzTreff im Kirchgemeindehaus. Die begeisterte Tänzerin setzte sich hin und trug unzählige geeignete Musikstücke zusammen, welche ab Computer abgespielt werden. Zum krönenden Abschluss des Jahres wird nun der TanzTreff etwas glamouröser gestaltet: Am Freitag, 24. November findet im Kirchgemeindehaus ein Benefiz-Gala-TanzTreff mit Schlemmerbuffet statt.

Auf die Frage, wie die Idee dazu entstanden sei, antwortet die Organisatorin: «Vor rund fünf Jahren wurden wir von Freunden aus Salzburg an den Frühlingsball in Bad Reichenhall eingeladen. Diese festliche Stimmung, die wunderschönen Roben der Frauen und das ganze Ambiente hatten mich so in ihren Bann gezogen, dass mich der Wunsch, in Reinach eine Gala-Veranstaltung zu organisieren, seitdem nicht mehr losgelassen hatte. Und da wir selber, die Metzgerei Bolliger, Catering anbieten, warfen wir natürlich an jenem Frühlingsball auch einen Blick hinter das Buffet und stellten fest, dass wir den kulinarischen Bereich mühelos würden abdecken können.»

Auch wer nicht tanzen kann oder will, ist herzlich eingeladen, einen gemütlichen Abend in festlicher Atmosphäre und mit einem feinen Essen zu verbringen. Das Vorspeisenbuffet lockt mit Crevettencocktail, Forellen- und Lachsplatte, Rohfleisch, Antipasti, ToMozza- und Früchtespiessli, Käse und Gemüse-Dip. Zum Hauptgang werden Roastbeef mit Sauce Béarnaise, Schweinsbraten vom Nierstück, Kartoffelgratin, Reis und Gemüse gereicht, und das umfangreiche Dessertbuffet setzt dem Ganzen noch ein Sahnehäubchen auf.

Der Eintritt ist frei. Für das Essen (inkl. Getränke, ohne Wein) werden Fr. 65.– pro Person gerechnet, wobei ein Teil davon vom Caterer in die Kollekte eingelegt wird. Der Erlös geht zur einen Hälfte an ein Projekt der ortsansässigen Hedy Hofmann, welche persönlich notleidende Menschen in Rumänien unterstützt. Die andere Hälfte kommt dem Sozialfonds der ref. Kirchgemeinde Reinach-Leimbach zu Gute. Dieser hilft bedürftigen Menschen aus unserer Umgebung. «Mir war es ein spezielles Anliegen, Projekte und Menschen vor unserer Haustüre zu unterstützen», so Bolliger. Anmeldungen sind erforderlich an brigit.bolliger@ref-reinach.ch

Nähere Auskünfte erteilt die Organisatorin jederzeit gerne, oder auf www.ref-reinach.ch.

Freitag, 27.10.2017Gontenschwil

Z’Gondischwiu e de Pinte, det get’s gueti Metzgete!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Blut-, Leber- und Bratwürste, Züngli, Speck, Rösti, und, und, und … da schlägt das Herz jedes Fleischliebhabers höher! Ende Oktober fand die beliebte Metzgete im Restaurant Pinte in Gontenschwil statt.

Eine Metzgete zählt zu den ältesten der Schweizer Traditionen. Früher wurden im Herbst diejenigen Tiere geschlachtet, welche man nicht durch den Winter füttern konnte. Alle Produkte, die nicht haltbar gemacht werden konnten, mussten sofort verzehrt werden. Dazu zählen vor allem das Blut, aus welchem Blutwurst gemacht wurde und wird, sowie die Innereien, die vorwiegend in Leberwürsten verwertet werden. Heute wird an der Metzgete typischerweise nur Schweinefleisch gegessen, dafür aber alle Erzeugnisse, also zusätzlich auch Schnitzel, Koteletts, Kopfbäggli, Züngli und Bratwürste. Käthi Gütiger betreibt das Restaurant Pinte in Gontenschwil nun schon 14 Jahre. Aber nicht nur die Metzgete ist ein Grund in der Pinte essen zu gehen. Sie ist berühmt für ihre guten Cordon bleus. Vor allem, weil es die Cordon bleus in ganz vielen verschiedenen Variationen gibt und auch hier kommt jeder auf seine Kosten. Wer jetzt Lust auf Metzgete bekommen hat, kann sich auf die Nächste im November freuen! Am 29. und 30. November sowie am 1. Dezember wird wieder geschlemmt. Kleiner Insider Tipp.: Als Dessert ist das feine Vermicelles zu empfehlen!

Die gutbürgerliche Küche wird von vielen geschätzt! Käthi Gütiger und ihr Team geben deshalb jeden Tag alles, um die Wünsche ihrer Gäste auf den Tisch zu bringen.

Freitag, 27.10.2017Boniswil

Betreuung von Asylsuchenden in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Seit dem Herbst 2015 beherbergt und begleitet Boniswil – wie alle anderen Gemeinden – eine vorgeschriebene Anzahl von Asylsuchenden. Dank der Mithilfe von engagierten Boniswilern gelang dies bist jetzt auf eine engagierte Art in einem «Götti-System».

Die erste fünfköpfige Familie traf im September 2015 ein und bezog eine kleine Wohnung an der Seengerstrasse. Betreut wurde sie seither von Heinz Schaffner, unterstützt durch Gemeinderätin Silvia Gebhard.

Ein Jahr später kam eine vierköpfige Familie dazu, welche ein älteres Haus an der Seetalstrasse bezog. Das Ehepaar Bruno und Hedy Deppeler begleitete sie intensiv.

Schliesslich kam im August 17 eine dreiköpfige Familie nach Boniswil und wird vom Ehepaar Thomas Frei und Ursula Wiederkehr betreut.

Ein intensives Gespräch mit allen Betreuern fand am 20.10. statt. Der Rückblick zeigte, dass für die Flüchtlingsfamilien die traumatischen Erlebnisse während der Flucht und auch die verschiedenen Wohnungswechsel in der Schweiz sehr belastend waren. Körperlicher und psychischer Stress gehen nicht spurlos an diesen Menschen vorbei. Die ganze Habe, ihre Kultur, Sprache, Familienstruktur, alles ist weg.
Die Betreuer hatten viele schwierige Situationen zusammen mit ihren Schützlingen durchzustehen. Dabei zeigte sich, dass jene, die engagiert die Sprache erlernen, am meisten Aussicht auf Erfolgserlebnisse und Integration haben.

Besonders dankbar wurde von den Betreuern auf das grosse Engagement der Schule Boniswil und Seengen hingewiesen. Von den Lehrern und der Schulleitung kam eine grosse Offenheit, Kreativität, Verständnis und Unterstützung entgegen. Auch die Gemeindeverwaltung, Gemeindeschreiber und Gemeinderat standen unkompliziert mit Rat und Tat zur Seite.

Die Betreuer sähen es als Chance, die Asylsuchenden – und zwar speziell auch die Frauen – im Dorf mit Freiwilligen-Arbeit zu beschäftigen und damit sowohl die Integration als auch das Deutschlernen zu fördern. Für kreative Angebote ist man sehr offen.

Als zuständige Gemeinderätin dankte Silvia Gebhard den Betreuern mit einer Einladung zu einem anschliessenden Essen im «La Deliziosa». Dieser Einsatz ist nicht selbstverständlich und auch unbezahlbar. Vorteilhaft ist, wenn ein Ehepaar als Mann und Frau diese Aufgabe übernehmen kann.

Freitag, 27.10.2017Menziken

Die ChanSoNetten ganz persönlich

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Zum 10-jährigen Jubiläum lud der Chor zum Konzert mit anschliessendem Apéro ein. In der Aula in Oberkulm präsentierten die netten Sängerinnen ausgewählte Lieder ihres umfangreichen Repertoires.

Seit zehn Jahren gibt es den Chor der Sängerinnen aus dem Oberwynental, die ChanSoNetten. Es fanden zwei Konzerte mit anschliessendem Apéro statt, um das Jubiläum gebührend mit den zahlreichen Besuchern zu feiern. Die Präsidentin Carmen Kettenring begrüsste das Publikum und lud es dazu ein, einer Spezialsendung des Nachtexpress zu lauschen. Die Rolle des Radiomoderators übernahm Werner Sommerhalder, den sich die Chordamen netterweise vom Männerchor Burg «ausleihen» durften. Das Konzert wurde in Form eines Wunschkonzertes gestaltet. Die Musikwünsche der einzelnen Sängerinnen erhielt der Moderator Werni per Telefon, per Brief oder per E-Mail.
Ganz persönliche Anekdoten und Erlebnisse wurden so mit dem Liedwunsch vorgetragen. Die Präferenzen sind so verschieden, wie auch die Frauen und ihre Geschichten. Das Repertoire der ChanSoNetten ist beeindruckend, es wurden Lieder mit französischen, englischen oder auch deutschen Texten vorgetragen. Das Lied «Der Wind» welches sich Mareili wünschte, wurde schliesslich zur Ehre ihrer langjährigen Treue im Chor, als Zugabe ein zweites Mal gesungen. Sie war es auch, die die ChanSoNetten vor zehn Jahren zu diesem Namen führte. Vielleicht war es eben dieser besungene Wind, der ihr diese Idee zuflüsterte.
Fröhliche Melodien wie die von «Lollipop», den etwas «zungenbrecherischen» Text über die Ziege mit Zahnweh, sowie ein mazedonisches Volkslied wurden mit viel Charme und Humor präsentiert. Der Chor bedankte sich bei der Dirigentin Andrea Moser, die sich sehr über die Blumen freute, für die langjährige und gute Zusammenarbeit.

Freitag, 27.10.2017Reinach

Kunstmaler Hediger in der Galerie Del Mese-Fischer

Text und Bild: Peter Siegrist

Der Reinacher Kunstmaler Kurt Hediger feierte am 6. November seinen 85. Geburtstag. Gegenwärtig stellt er in der Galerie Del Mese-Fischer in Meisterschwanden bis am 3. Dezember rund hundert bis heute ungesehene Bilder aus.

Der Reinacher Kunstmaler Kurt Hediger hat für seine neueste Ausstellung rund hundert Gemälde ausgewählt. 1957 steht auf der Rückseite des ältesten der Bilder. Eine Landschaft aus Rothrist ist’s. Dort ist Kurt Hediger aufgewachsen. Seit über 60 Jahren hält der Maler unermüdlich auf Leinwand und in Skizzenbüchern fest, was ihn bewegt, was ihm auffällt. Farben, Formen, Lichtstimmungen und Gesichtszüge von Menschen.
Kurt Hediger blickt auf ein bewegtes Künstlerleben zurück, das ihn in ganz verschiedene Regionen der Schweiz, ins Ausland und in andere Kontinente geführt hat. Er hat sich nie ausschliesslich einer Disziplin gewidmet, sondern er hat mit seiner nie erloschenen Neugierde und Schaffenskraft immer die ganze Vielfalt gesucht. Die Vielfalt der Jahreszeiten, die Vielfalt von Stillleben und die Vielfalt des Ausdrucks in menschlichen Gesichtern. Auch die für Hediger charakteristischen Winterlandschaften fehlen in der Ausstellung nicht. «Malen im Winter, das hat sich ergeben», sagt Hediger. «Der Schnee, die völlig anderen Strukturen der verschneiten Landschaft haben mich immer bewegt.»
Hediger hielt sich in jüngeren Jahren häufig im Ausland auf. So malte er in Paris, in Wien und Prag. Auch in Griechenland hat er gelebt und gearbeitet. Für ihn besonders unvergesslich sind die Reisen nach Südamerika 1977 und 1980. Einige Bilder mit ihren eigenen, intensiven Farben aus dieser Epoche zeigt er jetzt in Meisterschanden.
Kurt Hediger hat in den vergangenen 60 Jahren regelmässig in verschiedenen Galerien in der Schweiz, in Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien ausgestellt. Und natürlich wiederholt in der Nähe, in Aarau, Rothrist, Gontenschwil, Lenzburg und Zürich.
Kurt Hediger verschweigt nicht, dass ihn heute gesundheitliche Einschränkungen, welche ihm das Alter auferlegt, daran hindern, so zu arbeiten, wie er es sich eigentlich wünschte. Doch er arrangiert sich, beschränkt sich auf kleinere Formate, arbeitet vermehrt zu Hause im Atelier. In seinen Skizzenbüchern findet sich ein grosser Fundus zum Aufgreifen. Als Atelier- oder Ausstellungsbesucher gerät man ins Staunen, wenn man erlebt, wie Hediger praktisch bei all seinen Bildern und Skizzen noch viele Details zu deren Entstehung präsent hat. Das Malen sei seine Passion, durchdringe sein Leben. Das erklärt auch seinen Wunsch: «Ich möchte meine Neugierde behalten und malen können, so lange, bis mir dann einst der Pinsel aus den Händen fällt.»

Freitag, 27.10.2017Beinwil am See

Börse für die kleinen und grossen Schnäppchenjäger

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kinder durften ihre alten Spielsachen selber verkaufen und somit ihr Sackgeld ein wenig aufbessern. Während dessen die Eltern in der Kaffeestube viele Leckereien geniessen konnten. Der Elternverein Beinwil am See organisierte diesen gut besuchten Nachmittag.

Wir alle sollten mehr an unsere Umwelt denken und auch mal wieder gebrauchte Kleider oder Spielzeug mit dem schon gespielt wurde, kaufen. Diesem Ansatz folgte der Elternverein Beinwil am See und organisierte eine Spielzeug- und Kleiderbörse.

Am Vorabend wurde zuhause mit den Eltern diskutiert wie viel Geld für jedes einzelne Kleiderstück oder Spielzeug verlangt werden kann. Am nächsten Tag durften die Kinder dann endlich alles verkaufen. Eine gute Sache diese Spielzeug- und Kleiderbörse. So lernen die Kinder sich von ihren alten Sachen zu trennen und mit dem eingenommenen Geld vielleicht auch wieder etwas Neues kaufen zu können.
Im Löwensaal Beinwil am See war an diesem Nachmittag reges tun. Sehr viele Kinder waren anwesend und verkauften auf ihren selbst mitgebrachten Wolldecken ihre Kinderhörbücher, Barbies, Autos und Kleider. Die Eltern halfen natürlich mit, wenn sie gebraucht wurden. Für das leibliche Wohl der Eltern wurde auch gesorgt. Sie konnten gemütlich in der Kaffeestube sitzen und sich mit anderen austauschen oder viele verschiedene Gebäcke geniessen.

Es war schön zu sehen wie die Kinder in ihre kleinen Portemonnaies mit ihrem Sackgeld schauten und zweimal überlegten ob sie die letzte 10er-Note wirklich noch ausgeben wollen oder nicht. Für die Eltern war es nicht nur toll in der Kaffeestube die Ruhe zu geniessen, sondern auch Kleider für Erwachsene zu kaufen. Denn auch Tische konnten gemietet werden im Löwensaal und dort weitere Artikel verkauft werden. An den meisten Tischen waren dann natürlich die Erwachsenen vertreten. Für jeden Schnäppchenjäger war also was dabei. Da können wir nur hoffen das es bald wieder eine Börse geben wird.

Freitag, 27.10.2017Gontenschwil

Ramona Bolliger blieb in der Hitze Abu Dhabis cool

Text und Bild: Thomas Moor

Andere Voraussetzungen als bei uns in der Schweiz, traf Ramona Bolliger in Abu Dhabi – dem Austragungsort der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills an. Ein Faktor war, trotz klimatisierter Halle, die Hitze. Ramona blieb aber auch in dieser Situation cool und zog ihr Ding durch.

Eigentlich, so wie es die engsten Vertrauten vermutet haben. Einer dieser engsten Vertrauten ist ihr Coach Urs Röthlin, Experte und Leiter Bäckerei an der Fachschule Richemont in Luzern. Er hat Ramona Bolliger während der zweijährigen Vorbereitungsphase mit Rat und Tat unterstützt und begleitet. Die Leistung zum richtigen Zeitpunkt abzurufen sei neben der eisernen Disziplin eine der Stärken von Ramona, wie er sagte. Ins gleiche Horn stösst auch ihr Lehrmeister Kevin Sollberger. «Ramona war während der Ausbildung bei uns immer sehr wissbegierig und hat immer etwas mehr gemacht als die anderen. Ihre Kreativität hat sie speziell bei Tortendekos jeweils unter Beweis gestellt.»
Ehrgeizig, neugierig, zielstrebig, kreativ und fachlich bestens ausgebildet: Aus diesem Holz sind Weltmeister geschnitzt. Keine Frage. Nervös während des Wettkampfes sei sie nicht gewesen, wie sie sagte. Die Mentaltrainings im Vorfeld hatten ihre Wirkung also nicht verfehlt. Trotzdem hatte sie das Gefühl, dass sie nach dem ersten Tag Vollgas geben müsse. Und das gab sie denn auch. Mit ihrem kreativen Backwarensortiment, das in vielen Bereichen von einer raffinierten Zweifarbigkeit geprägt war, überzeugte sie die Jury. Sie hievte Ramona Bolliger zusammen mit drei weiteren Teilnehmern verdient zuoberst aufs WM-Podest. Klar, dass die Freude über WM-Gold bei Ramona riesengross ist. «Diese werde ich über mein Bett hängen, damit ich sie jeden Tag sehen kann», wie sie sagte.

Mittwoch, 25.10.2017Gontenschwil

Weltmeisterlicher Empfang für Ramona Bolliger

Text und Bild: Thomas Moor

20 Medaillen, 11 Weltmeistertitel und weltweit Rang 2 an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi. Die bisher erfolgreichste Schweizer Bilanz, zu welcher auch die Gontenschwiler Bäckerin Ramona Bolliger mit ihrem WM-Titel beitrug und gebührend empfangen wurde.

Weltmeisterlich ist nicht nur Ramonas Leistung, sondern auch das, was die Gontenschwiler in kürzester Zeit für die Weltmeisterin auf die Beine gestellt haben. Da wurden von allen Seiten alle Register für eine rauschende Feier gezogen.
Vom Weltmeistertitel habe sie in einer Sitzung erfahren, wie Renate Gautschy in ihrer Ansprache sagte. In Sitzungen werde sie vom Gemeindeschreiber in aller Regel nur in Katastrophenfällen angerufen. Nun: Die Katastrophe erwies sich ja dann als eine freudige Botschaft. Überwältigt war Ramona Bolliger. «Was ihr da für mich organisiert habt, ist einfach top», wie sie sagte. Und: «Fiire chönnd d Gondischwiler eifach», wie sie es die ganze Welt via Social Media wissen liess.
Gemeindammann Renate Gautschy zollte der jungen Berufsfrau grossen Respekt für die Leistungen, welche sie in ihrer noch jungen Karriere erbracht hat. «Wir sind alle sehr stolz auf Ramona», wie auch AGV-Präsident Kurt Schmid sagte und sich über WM-Gold sichtlich freute. Ramona sei ein Aushängeschild für unser Bildungssystem, wie er anfügte.

Mittwoch, 25.10.2017Boniswil

Alte, liebgewonnene Tradition wird weitergeführt

Text: Eing. Bild: Pixelio

Nach den überaus positiven Reaktionen aus dem vergangenen Jahr haben die Christbaumfreunde entschieden den Weihnachtsbaumverkauf in der Gemeinde auch in diesem Jahr wieder durchzuführen.

Die Boniswiler haben den Anlass geschätzt, auch wenn nicht jeder auf der Suche seines Wunschbaumes fündig wurde. Es wäre schön, wenn sich auch in diesem Jahr wieder eine grosse Zahl der Bevölkerung auf dem Schulhausplatz trifft, entweder um den Weihnachtsbaum zu kaufen oder um sich untereinander auszutauschen und einen Moment innezuhalten.

Nach dem Testlauf im Vorjahr möchte man noch mehr auf die Bedürfnisse eingehen und nebst den europäischen Bäumen auch eine kleine Auswahl an einheimischen Bäumen bereitstellen. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen!

Wann: Samstag, 16. Dezember 2016
Zeit: 11 bis 13 Uhr
Ort: Schulhausparkplatz

Mittwoch, 25.10.2017Haustier

Enten im Bauch

Bild: ZVG

Bereits seit 3 Tagen erbricht der 4-jährige Mischlingsrüde nun schon. Die Fresslust ist ihm nicht vergangen und er zeigt sich daneben ganz munter, aber regelmässig erbricht er das Futter wieder. «Ist Ihnen aufgefallen, dass vielleicht ein Spielzeug oder Gegenstand fehlt, mit welchem der Hund häufig spielt?» fragt der Tierarzt. Weil dies nicht der Fall ist, wird zur Sicherheit Blut untersucht und eine Behandlung gegen Magenentzündung eingeleitet.

Die Blutresultate sind unauffällig, jedoch ruft die Besitzerin am übernächsten Tag an und teilt mit, dass ihr Hund nach kurzer Besserung nun wiederum erbreche und zusätzlich appetitlos sei. Nach der Überweisung an eine Tierklinik für eine Magenspiegelung erhalten wir bereits am Nachmittag den Bericht, dass dem Hund zwei unbeschädigte Gummi-Entchen aus dem Magen entfernt wurden! Das Verschwinden der zwei Gummi-Enten aus dem Brunnen vor dem Haus geschah offensichtlich unbemerkt.

Häufig sind es junge Tiere, welche beim Spielen etwas Unverdauliches verschlucken. Solange der Fremdkörper im Magen bleibt, ist die Situation nicht dramatisch. Wandert der Gegenstand aber in den Darm und bleibt dort stecken, so verschlechtert sich der Allgemeinzustand schnell und es sind Appetitlosigkeit, Erbrechen, fehlender Kotabsatz und ein schmerzhafter verspannter Bauch festzustellen. Meistens ist dann ein chirurgisches Vorgehen nötig um den Fremdkörper aus dem Darm zu entfernen. So geschehen auch bei dem unverbesserlichen Husky, welcher immer Steine gefressen hat und daher schon zum dritten Mal am Darm operiert werden musste. Nicht jeder verschluckte Fremdkörper macht aber Probleme. Erstaunlich, was sich alles durch den Darm schlängeln kann. Nebst Socken und grossen Knochen sind auch schon ganze Gummischaber-Kellen wieder hinten raus gekommen. Um die natürliche Passage zu erleichtern und den Darm zu schützen, empfiehlt sich dem Hund Sauerkraut und Kartoffelstock zu füttern, solange er keine ernsthaften Symptome zeigt. Bei Katzen sind es öfters auch lineare Fremdkörper (Faden oder Schnur), die verschluckt werden, was ebenfalls zu einem Darmverschluss führen kann, weil sich der Darm girlandenartig am Faden aufwickelt.

P. Curschellas
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