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Donnerstag, 26.05.2016Meisterschwanden

Gemeinsame Philosophie führte zum erfolgreichen Abschluss

Text und Bild: eingesandt

Mit der Aktienübernahme der Kurhotel Bad Ramsach AG von Gabi Kälin an die Balance Hotels AG von Inhaber und Unternehmer Felix Suhner am 24. Mai 2016 erweitert sich die feine, familiengeführte Schweizer Hotelgruppe um ein weiteres Hotel.

Felix Suhner und Gabi Kälin sind sich einig, dass das Kurhotel Bad Ramsach, idyllisch im Tafeljura des Kantons Baselland gelegen, perfekt in die Kette der Balance Hotels passt. Das traditionsreiche Kurhotel wurde in den letzten 52 Jahren von der inzwischen verstorbenen Mutter der Eigentümerin Gabi Kälin kontinuierlich geführt. Und es waren genau die seit vielen Jahren gelebte Philosophie des Kurhotels Bad Ramsach sowie seine Kernwerte wie Gastronomie, Wellness und Ambiance sowie die Grösse und Lage – nur 10 Minuten von der Autobahn entfernt –, die Felix Suhner und Gabi Kälin zusammen und schliesslich zum erfolgreichen Abschluss führten.

Somit reiht sich das Kurhotel Bad Ramsach bestens in die anderen vier Familienbetriebe der Balance Hotels AG ein, die mit viel Liebe, Hingabe und Professionalität geführt werden. Alle Häuser haben eine gemeinsame Philosophie und werden unter den gleichen Werten gelebt und geführt. Wichtige Fakten also, die automatisch Synergieeffekte für die ganze Gruppe bilden. Die kleine, familiengeführte Hotelkette ist noch eine der wenigen in privater Schweizer (Hotelier-) Hand.

Mit dem Kauf des geschichtsträchtigen Kurhotels Bad Ramsach in Häfelfingen werden vorläufig keine Veränderungen nach aussen getätigt, da es ein Aktienverkauf sei. Ein gutes Zeichen für die rund 70, meist langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hotels.

Die Philosophie der Balance Hotels ist geprägt durch die Lebenshaltung und die leistungsorientierte Weiterentwicklung der Betriebe im Sinne von «das Gute leben» in Balance. In diesem Sinne wird Felix Suhner, gemeinsam mit seinem Balance Hotels Team, den neuen Betrieb stufenweise renovieren, um für die Gäste eine frische Wohlfühloase im Kurhotel Bad Ramsach zu schaffen. Auch notwendig ist, dass das malerisch im Grünen gelegene Schweizer Heilbadhotel wieder erfolgreich geführt wird.

Für diese zukünftigen Aufgaben braucht es einen ausgeprägten Aufbau- und Durchhaltewillen und die Optik eines langfristigen, nachhaltigen Denkens. In den Balance Hotels sind Liegenschaft und Betriebsmanagement in einer Kultur vereint.

Das anerkannte Schweizer Heilbad Bad Ramsach wurde bereits im 15. Jahrhundert erstmals erwähnt. Ramsen heisst übersetzt «dort, wo der Bärlauch wächst». Nach einem Grossbrand im Jahr 1966 wurde es im Folgejahr wieder komplett neu gebaut.

Das Kurhotel Bad Ramsach verfügt über 69 Zimmer, die mit ihren Panoramafenstern den Blick in die Weiten des Elsass und Schwarzwalds freigeben, zudem über eine moderne Gastronomie und über Möglichkeiten für Seminare und Bankette. Ein Wellness- und Gesundheitsbereich, Kosmetik und Fitness gehören auch dazu. Besonderes Markenzeichen des Kurhotels Bad Ramsach ist die seit über 500 Jahren tätige Hausquelle. Im hoteleigenen Hallenbad kann man bei 34 Grad in diesem Heilwasser schwimmen oder sich mit dem eigenen anerkannten Ramsacher Mineralwasser erfrischen.

Zu den familiengeführten Balance Hotels gehört das Seerose Resort & Spa in Meisterschwanden (AG), das gerade vom deutschen Gala Magazin für sein innovatives Wellness-Konzept mit dem Gala Wellness Award ausgezeichnet wurde, das Bad Bubendorf Hotel in Bubendorf (BL), das Sonne Seehotel in Eich (LU) und die Mürset Restaurants in Aarau (AG).

Ansprechperson für weitergehende Auskünfte:
Felix Suhner
Balance Hotels
Seerosenstrasse 1
CH-5616 Meisterschwanden
Tel. direkt: 056 676 68 90
Mail: felix.suhner@balancehotels.ch

Donnerstag, 26.05.2016Seengen

70 Jahre alt und kein bisschen ballmüde

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Sonne strahlte, als die 350 Mitglieder des SC Seengen sich an ihrem Geburtstag zum Fotoshooting auf dem Musterplatz trafen. Ehrenmitglieder, Freunde und Familien waren gekommen, um gemeinsam auf die Sportler anzustossen.

«Auf 70 Jahre zurückblicken zu können, ist eine beachtliche Leistung», gratulierte Gianni Asquini im Namen des Seenger Gemeinderates. Und der Verein sei nicht nur auf sportlicher Ebene aktiv. Man freue sich auch immer wieder über die Unterstützung bei Anlässen wie Jugendfest oder Freischarenmanöver. «Weiterhin hopp Seengen und die besten Wünsche.» Während die Erwachsenen sich die Wartezeit auf den Match SC Seengen 1a gegen FC Buchs 2 mit einem Abendessen vom Grill verkürzten, vergnügten sich Kinder und Jugendliche allüberall beim Fussball. Die EB-Junioren spielten sich warm, während die Seenger D-Junioren gegen Sarmenstorf antraten. Kurz nach 20 Uhr versammelten sich die Gäste entlang des Clubhausbalkons oder direkt am Spielfeldrand. Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts. Aber kurz vor dem Schlusspfiff schoss sich der SC Seengen zum 3:3. Präsident Dieter Böhm freute sich: «So halten wir unsere Verfolger auf Distanz.» Der perfekte Auftakt für die nächsten 70 Jahre Vereinsgeschichte.

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Donnerstag, 26.05.2016Seengen

Das Rundumwohlfühlpaket für zuhause

Text und Bild: Graziella Jämsä

Irene Scherrer ist mit «Tiroca – Geschenke, Wohnaccessoires, Bettwaren» an die Steinbrunnengasse 9 umgezogen. In den hellen, offenen Räumen findet sich alles, was Wohnen schöner macht.

«Mit gesundem Schlaf startet man gut in den Tag», lautet einer von Irene Scherrers Grundsätzen. Darum freut sie sich mit Airsleep eines der individuellsten Systeme überhaupt anbieten zu können. «Nichts ist ergonomisch anpassungsfähiger als Luft», erklärt die Geschäftsinhaberin. «Die Wirbelsäule wird perfekt gestützt, ohne dass an einer anderen Stelle Druck ausgeübt werden muss.» Kombiniert mit Kissen und Duvets von Dinova oder Billerbeck stehe der Erholung nichts im Wege. «Selbstverständlich führe ich die passenden Bezüge, damit das Schlafvergnügen auch etwas fürs Auge ist.» Die kleine Pause zwischendurch geniesst man einfach in einem Fatboy-Sitzsack, den Duft einer Yankee Candle schnuppernd. Nicht zu vergessen die verschiedenen Dekorationsgegenstände – vom niedlichen Engel über das hölzerne Tablett bis zum stabilen Windlicht. Die Produktauswahl richtet sich nach Irene Scherrers zweitem Grundsatz: «Höchste Qualität bringt langfristig Freude.» – «Sei das, wenn man etwas für sich selbst kauft oder weil man ein Geschenk für einen lieben Freund sucht», ist Irene Scherrer überzeugt. Gerne nehme sie sich Zeit für die Beratung, und könne ein Wunsch nicht sofort erfüllt werden, versuche sie diesen unter anderem über eine Bestellung einzulösen. «Bei Tiroca findet man alles, um sich zuhause rundum wohlzufühlen», fasst Irene Scherrer zusammen. Mit einem Lächeln fügt sie hinzu: «Und dank dem Umzug an die Steinbrunnengasse 9 kann ich meiner Kundschaft auch genug Parkplätze bieten.»

www.tiroca.ch

Donnerstag, 26.05.2016Reinach

Suppe, Seife, Seelenheil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Dieses Motto stand auf unserem kleinen Geschenk, das wir als Heilsarmee an der WYNAexpo an die Besucher abgaben. Einige öffneten es eifrig und bissen hinein: Ups! Das war ja kein Schöggeli, sondern eine kleine Seife!

Die Heilsarmee Aargau Süd zeigt sich dieses Jahr etwas häufiger in der Öffentlichkeit, da sie ihr 125-Jahr-Jubiläum feiert. Im Januar durften wir beim Bärenmärt Reinach einen Suppentag durchführen und jedem interessierten Passanten eine Suppe aus dem riesigen Kochtopf anbieten. Damit will die Heilsarmee zeigen, dass sie den Menschen in materieller Not hilft, und zwar nicht nur wie damals der Gründer William Booth mit Suppe, sondern umfassender mit Lebensmittelabgabe, Notunterkunft, Finanzüberbrückung, begleitetes Wohnen, Beratung.

An der WYNAexpo gab es die kleine Seife als Zeichen, dass wir den Menschen Wertschätzung entgegenbringen und mit ihnen zusammen Möglichkeiten und Wege finden. Die Würde jedes Menschen steht im Zentrum.

Um den Menschen aber ganzheitlich zu helfen, ist es unser Ziel, ihnen auf dem Weg zu einer wiederhergestellten Gottesbeziehung zu helfen. Jesus hat durch sein Sterben am Kreuz diesen Weg zu Gott wieder frei gemacht. Wir sind überzeugt, dass in der Gottesbeziehung ein Geheimnis der Heilung von Beziehungen und der Heilung der Seele von Verletzungen liegt: das Seelenheil. Deshalb laden wir Interessierte gerne zu unseren öffentlichen Gottesdiensten an der Stumpenbachstrasse ein. Hilfe erhält jedoch jedermann, unabhängig von seinem Glauben oder davon, ob sich jemand für Jesus interessiert oder nicht.

Donnerstag, 26.05.2016Region

Blick hinter die Kulissen der Fischerei Hallwilersee

Text und Bild: Graziella Jämsä

Richard Stadelmann ist Fischer von Kindsbeinen an. «Am See sein, in freier Natur, die Arbeit im Team – das geniesse ich sehr», beschreibt er seine Faszination. Gute Gründe, zusammen mit seiner Frau Nicole Räber die Fischerei von Heinz und Rita Weber zu übernehmen. Weil dieser Wechsel zu Jahresbeginn viele neugierig gemacht hat, luden die vier zum Apéro vor Ort.

Beinahe dreissig Jahre Berufserfahrung in einen Vortrag packen? Heinz Weber hat diese Herausforderung mit Bravour gemeistert. Er kombinierte Informationen über das Ökosystem Hallwilersee mit der Schilderung von Arbeitsabläufen der Fischerei. Schwebenetze oder die dazugehörigen Schwimmer konnten nicht nur betrachtet, sondern auch in die Hand genommen werden. Nicht zu vergessen die Aufzucht von Felchen und Hechten, zu der die drei Netzfischereien durch den Kanton verpflichtet worden sind. «Die Aufzucht ist notwendig. Ohne Einzugreifen würde der Fischbestand im See massiv sinken. Einflüsse auf das Ökosystem, wie beispielsweise jener der Blutalge, sind eine Herausforderung», schilderte Heinz Weber. Sein Wissen über Abläufe und Gegebenheiten wird er in den kommenden Monaten an seinen Nachfolger weitergeben, während Nicole Räber sich um den kaufmännischen Part kümmert.

Auf den theoretischen Vortrag folgte der praktische Teil. Zusammen mit Richard Stadelmann fuhr das Publikum nach einem kurzen Spaziergang hinaus aufs Floss, um sich dort die Jungfelchen in den Netzgehegen genauer anzusehen. Richard Stadelmann erklärte: «Ausserdem gibt es für die Gäste eine kleine Überraschung. Sie sind es, die heute Abend die Tiere in die Freiheit entlassen dürfen.» In strahlender Abendsonne eroberten sich eine Million Felchen den Hallwilersee.

Donnerstag, 26.05.2016Böju

UNESCO-Welterbetage in der Schweiz: Pfahlbauten Beinwil am See

Text und Bild: eingesandt

Die 3000 bis 6000 Jahre alten Seeufersiedlungen Beinwil-Ägelmoos und Seengen-Riesi im Hallwilersee sind die einzigen UNESCO-Welterbestätten im Kanton Aargau. Anlässlich des nationalen Welterbetages wird am 12. Juni 2016 in Beinwil am See ein interaktives und informatives Mitmachangebot für Jung und Alt angeboten.

Als Teil des Welterbes «Palafittes – Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» wurden die Seeufersiedlung Beinwil-Ägelmoos und Seengen-Riesi im Jahr 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Neben den Welterbestätten Ägelmoos und Riesi gelten vier weitere Seeufersiedlungen im Hallwilersee als sog. assoziierte Fundstellen. Aus dem UNESCO-Label ergibt sich die Verpflichtung, die Fundstellen mit angemessenen Methoden zu überwachen und rechtzeitig Schutzmassnahmen zu ergreifen, damit diese Zeugnisse der Menschheitsgeschichte auch künftigen Generationen erhalten bleiben.

Die Fundstelle Ägelmoos nimmt eine Fläche von rund 650 m2 ein. Sie liegt heute in einem Flachwasserbereich in Ufernähe. In prähistorischer Zeit lag der Wasserspiegel tiefer als heute. Die Siedlung befand sich damals auf einer Insel oder Halbinsel. Da die Kulturschichten im Ägelmoos stellenweise stark exponiert sind, finden seit 2005 periodische Erosionskontrollen statt. Im Frühjahr 2015 führte die Kantonsarchäologie Aargau eine digital gesteuerte sogenannte Fächerecholot-Vermessung durch. Damit konnte man die Fundstelle zum ersten Mal komplett vermessen. Die Daten stellen eine wichtige Grundlage dar, damit die fortschreitende Erosion beobachtet werden kann. Aktuell plant die Kantonsarchäologie Aargau gemeinsam mit den Unterwasserarchäologen der Stadtarchäologie Zürich Schutzmassnahmen, die 2017 umgesetzt werden sollen.

Anlässlich der nationalen UNESCO-Welterbetage vom 11./12. Juni 2016 bietet die Kantonsarchäologie Aargau gemeinsam mit dem Museum Burghalde Lenzburg, der Steinzeitwerkstatt Boniswil, den Hallwilersee-Rangers und der Abteilung Landschaft und Gewässer des Kantons am Sonntag, 12. Juni ein interaktives und informatives Mitmachangebot für Jung und Alt. Feuerschlagen, prähistorische Werkzeuge herstellen, Führungen und eine virtueller Tauchgang zur Fundstelle Ägelmoos sind nur einige der Attraktionen, mit denen Interessierten die prähistorischen Pfahlbauten im Hallwilersee näher gebracht werden. Der Anlass findet von 11:00 bis 16:00 Uhr in unmittelbarer Nähe der Fundstelle Beinwil-Ägelmoos, beim Grillplatz «Teufi» direkt am Seeuferweg statt.

Donnerstag, 26.05.2016Menziken

Schon seit fünf Jahren lässt die Schröder AG Wohnträume wahr werden

Text: Graziella Jämsä, Bild: ZVG

In Seon realisiert das Unternehmen gerade ein facettenreiches Einfamilienhaus. Der Neubau einer Auto- und Wohnmobilhalle auf dem ehemaligen Schlör-Areal geht in die Endrunde, während in Boswil an- und umgebaut wird. Wer individuellen Rundumservice sucht, ist bei der Schröder AG genau richtig.

«Hochwertige Architektur mit nachhaltigen Materialien, abgestimmt auf die persönlichen Wünsche und das Budget unserer Kunden», fasst Tobias Schröder von der Geschäftsführung einen Aspekt der Unternehmensphilosophie zusammen. Flexibel und mit viel Spass an der Arbeit begegne man den Herausforderungen, die der Prozess des Bauens mit sich bringe. Ein Engagement, das beeindruckt. «Immer öfter bekommen wir Anfragen, weil uns jemand empfohlen hat oder die Betreffenden ein fertiges Projekt von uns gesehen haben. Eine wunderbare Bestätigung.» Unter anderem aus diesem Grund wird das eingespielte Team um Tobias und Suzana Schröder, Daniel Sommerhalder, Benno Kägi und Lotti Schaffner im August erweitert. «Chris Hagmann beginnt dann seine Ausbildung als Zeichner EFZ Fachrichtung Architektur bei uns.» Lehrlinge ins Unternehmen zu holen, hat für Tobias Schröder etwas mit Weitsicht zu tun. «Die Schröder AG will nicht nur heute und morgen Wohnträume wahr werden lassen. Wir wollen unseren Kunden langfristig verlässlich zur Seite stehen.» Wenn die Mitarbeitenden nicht gerade als Ansprechpartner in den Bereichen Bau- und Projektmanagement, Innenarchitektur, Budgetplanung oder Kostenkontrolle agieren, wird die Schröder AG ausserdem den Bereich der Generalunternehmungen künftig noch stärker gewichten. «Die gesammelten Erfahrungen der ersten fünf Geschäftsjahre, Kontakte mit Lieferanten und Handwerkern – all das können wir als Generalunternehmer in ein Bauwerk einfliessen lassen.»

www.schroeder-ag.ch

Donnerstag, 26.05.2016Dürrenäsch

Eine kleine Nachtmusik

Text und Bild: Graziella Jämsä

Der Natur- und Vogelschutzverein Dürrenäsch betreut unter anderem den Tümpel bei der Kiesgrube neben der Waldhütte. Vereinspräsident Markus Peter nimmt Neugierige mit auf eine nächtliche Entdeckungstour.

Die Dämmerung scheint die Kaulquappen nicht zu beeindrucken, sie tummeln sich munter weiter. «Aus denen werden Erdkröten», erklärt Markus Peter. Ein paar Schritte weiter schöpft er Wasser aus dem Tümpel und hält das Glas gegen das Licht. Da schwimmt neben den schwarzen Geschöpfen ein grünes Exemplar von gut der doppelten Grösse. «Ein zukünftiger Grasfrosch.» Nur knapp unter der Wasseroberfläche ist eine Libelle im Larvenstadium unterwegs. «Den Tümpel gibt es wahrscheinlich seit die Ortsbürgergemeinde mit dem Kiesabbau begonnen hat.» 2013 habe man den Weiher saniert. «Das heisst ausgebaggert und den Grund mit einer Lehmschicht ausgestattet, damit das Gewässer im Sommer nicht mehr austrocknet.» Die Gruppe wird still, lauscht in die beginnende Dunkelheit. Glockenartige Töne von verschiedenen Seiten ergeben eine Melodie mit ganz eigenem Charme. «Das ist die Geburtshelferkröte.», sagt Markus Peter, der die Tiere im Rahmen des Amphibienmonitorings seit Jahren zählt. Die Ergebnisse belegen, dass die Art langfristig gesehen vom Kiesabbau profitiert hat. «Aber im Gegensatz zu anderen Arten legt das Weibchen den Laich nicht in einem Gewässer ab. Stattdessen kümmert sich das Männchen um den Nachwuchs. Es wickelt sich die Laichschnüre um die Hinterbeine.» Sei es für die Kaulquappen Zeit zu schlüpfen, begebe sich das Tier einfach zum nächsten Gewässer. «Das Timing ist ein Wunder der Natur.» Ihren Spitznamen verdanke die Geburtshelferkröte dem charakteristischen Ruf während der Paarungszeit. «Im Volksmund wird sie nämlich einfach Glögglifrosch genannt.»

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Dienstag, 24.05.2016Reinach

Lindenhof – ein Ort der Begegnung

Text: Graziella Jämsä, Bild: ZVG

Die Linde ist der Baum des Glücks und das Zentrum der neu entstehenden Überbauung Lindenhof im Herzen von Reinach. 63 Wohnungen in vier Gebäuden werden zum Zuhause von Singles, Ehepaaren, Senioren und jungen Familien.

Wer hier wohnt, erlebt von allem das Beste. Die vier geradlinigen Baukörper mit ihren eingezogenen Loggien vermitteln städtisches Flair. Die Farbe der Wohnhäuser A, B und C ist schlichtes Steingrau. Das Wohn- und Geschäftshaus D funkelt durch die Fassadenstelen im Spektrum der Grundfarben, nimmt die Buntheit der Umgebung mit auf. Der grosszügige Platz in der Mitte ermöglicht eine gute Besonnung bei urbanem Charakter. Die gepflanzte Linde macht den Hof zum lebendigen Begegnungsort.

Die einzelnen Stockwerke aller Gebäude sind schwellenlos und hindernisfrei konzipiert. Die Wohnungen sind über Treppenhäuser sowie Fahrstühle erschlossen. Sie entsprechen Minergiestandard und verfügen über Komfortlüftung. Die Autos der Lindenhof-Bewohner sind in der Tiefgarage untergebracht. Besuchern stehen Aussenparkplätze zur Verfügung. Was die Grundrisse betrifft, lassen sich die Räume in die Bereiche Wohnen, Kochen und Essen sowie Schlafen gliedern. Der hochwertige Innenausbau zeichnet sich sowohl durch die verwendeten Materialien wie auch die eingebauten Haushaltsgeräte aus. Je nach Lage betritt man vom Wohn- und Essraum mit offener Küche die Loggia oder den Garten. Die Privatgärten werden durch Hecken gut abgeschirmt sein, davor laden Sitzmauern zum Verweilen ein. Bewohner der Attikawohnungen geniessen auf der weitläufigen Dachterrasse ungestört die Sonne.

Die Linde in der Mitte der Überbauung wird nicht allein als Treffpunkt dienen. Am südöstlichen Rand des Lindenhofs wird ein Spielplatz entstehen, wo Buben und Mädchen sich ungestört austoben können. Die Bäckerei-Konditorei Schulz eröffnet im Erdgeschoss von Haus D ein Café. Ob klassischer Butterzopf, Florida Pie im amerikanischen Stil oder frischer Espresso, das regional bekannte wie etablierte Unternehmen wird seine Gäste begeistern. Die attraktive Lage mit genügend Parkplätzen wird nicht nur Lindenhof-Bewohner anziehen.

«Die zentrale Lage des Lindehofs macht Singles, Paaren, Senioren oder jungen Familien das Leben gleichermassen einfach», erklärt Isabel Abate, die sich als Mitarbeiterin der Verit Immobilien AG um die Erstvermietungen kümmert. Das betreffe zum einen die unterschiedlichen Wohnungsgrössen. «Zum anderen ist die Infrastruktur der Überbauung so vielseitig, dass sie unterschiedlichste Bedürfnisse erfüllt – und das langfristig», ist Isabel Abate überzeugt. Alle grundlegenden Wege sind kurz gehalten.

Dienstag, 24.05.2016Meisterschwanden

Mörderische Geschichten auf dem Hallwilersee

Text und Bild: Graziella Jämsä

Zum sechsten Mal hat das Literaturschiff abgelegt. Und mit dem Thema Schweizer Krimi haben die organisierenden Bibliotheken Beinwil am See, Birrwil, Fahrwangen, Meisterschwanden, Seengen, Seon, Sarmenstorf, Hohenrain, Hitzkirch sowie Hochdorf den richtigen Riecher bewiesen.

Ein Mann will seine Frau mit Arsen vergiften. Er geht schlafen und geniesst die Gedanken an eine Zukunft als Single. Ahnt er doch nicht, dass seine Frau ihre Mordpläne bereits ausgeführt hat. Die Lacher schallten durch das Schiff und es blieben nicht die einzigen. Autorin Mitra Devi begeisterte nicht nur mit ihren Rechercheschilderungen aus der Gerichtsmedizin. Die ganz persönlichen Macken der Menschen sorgten für unerwartete Wendungen in ihren Geschichten. Dabei beschränkte sie sich nicht auf eine Form. Mitra Devi brachte die Verbrechen in Versform ebenso glaubwürdig unter wie in Kurzgeschichten und Romanen.

Langsam wurde es dunkel auf dem See, als Zuhörerinnen und Zuhörer der Heldin aus Michael Theurillats Roman «Wetterschmöcker» begegneten. Die gelesene Passage barg kein Verbrechen. Doch die Schwäche der Frau, ihre Unruhe hatten etwas Packendes. Und der gutgekleidete Geschäftsmann machte keinesfalls den Eindruck eines hilfreichen Retters. Bis die Gäste den «Wetterschmöcker» ganz verschlingen können, dauert es noch einen Moment, doch auf ein Autogramm von Michael Theurillat müssen sie nicht verzichten. «Sie finden auf den Tischen Flyer mit dem Titelbild des Buches, diese können sie mit der Adresse versehen als Bestellscheine verwenden. Und ich liefere die signierten Bücher dann gerne aus», versprach der Autor. Wer nicht so lange warten wollte, freute sich über eine Manuskript-Seite mit Michael Theurillats Unterschrift.

Dienstag, 24.05.2016Boniswil

Frauenverein: Rückblick auf das 1. Halbjahr 2016

Text und Bild: eingesandt

Tanzabend

Der Tanzabend zum Jahresauftakt ist zur Tradition geworden. Nebst sanften und rassigen Rhythmen genossen die Tanzpaare ein köstliches Dinner. Werner Eichenberger von der Tanzschule Eichenberger in Frick begleitete durch den beschwingten und beswingten Abend.

Kafichränzli im Altersheim Seon

Der Einladung des FVB konnten beinahe alle Boniswiler Bewohnerinnen und Bewohner folgen. Ob Aktuelles oder Geschichten aus vergangenen Zeiten: Es gab viel zu erzählen und die Zeit verflog im Nu. Die Gäste wurden zum Abschied mit einem floralen Frühlingsgruss beschenkt.

Töpfern für Kinder und Erwachsene

Unter der Leitung von Esther Griner entstanden wunderbare Unikate. Ob filigran, rustikal, glasiert oder naturbelassen: Alle Teilnehmenden kreierten mit Hingabe und Ausdauer ihre ganz persönlichen Werke.

Veloflickkurs für Kinder

Die Teilnehmerzahl war so hoch wie noch nie zuvor. Interessiert und motiviert wurde praktiziert, montiert, repariert und poliert. Viel Wissenswertes vermittelte Roland Fischer, 2-Rad-Sport Fischer, Seon, und die 20 Kinder konnten sich nach dem zweistündigen Kurs mit ihren frisch geputzten Fahrrädern auf den Heimweg begeben.

Frühlingsmarkt mit Spielzeugbörse

Entgegen allen Wettervorhersagen begleitete Sonnenschein den farbenfrohen und gut besuchten Markt! Die Akkordeongruppe der Musikschule Seengen und die Bonijongler waren eine unterhaltende Bereicherung und erfreuten die Besucherinnen und Besucher ausserordentlich. Ob Hot-Dog, Raclette, Pasta oder syrische Spezialitäten: Das kulinarische Angebot war vielfältig und wurde mit feinen Kuchen und Waffeln abgerundet.

Offene Gärten Moosbreite

Infolge Terminkollision mit dem Jugendfest Seengen wird der Anlass nicht durchgeführt.

VORSCHAU: Musikalische Matinee

Bitte reservieren Sie sich den Sonntag, 28. August 2016. Ab 11 Uhr nimmt Sie die Band ela ela mit auf eine melancholische, melodiöse und virtuose Reise nach Griechenland. Freiwillige Kollekte. Der Anlass findet nur bei schönem Wetter statt. Detaillierte Angaben folgen.

Wir freuen uns auf Sie!

Das Programm für das 2. Halbjahr gelangt nach den Sommerferien in die Boniswiler Haushaltungen.

Dienstag, 24.05.2016Reinach

Neuer Allround-Truck für den Hoch- und Tiefbauspezialisten Hüsler AG

Text und Bild: eingesandt

Pünktlich zur WYNAexpo – der Regionalmesse im oberen Wynental Ende April 2016 – konnte die Geschäftsleitung Umberto Amsler und Thomas Hüsler der Hüsler AG Reinach einen neuen Euro-6-LKW in Betrieb nehmen.

Beim Grundfahrzeug handelt es sich um einen 4-achsigen Scania G490 CB 8x4 der Scania Schweiz AG aus Emmen. Komplettiert wird das vielseitige Nutzfahrzeug durch ein Schnellwechselsystem, einer gewichtsoptimierten 2-Seiten-Kippmulde «MammutMatic» der neusten Generation sowie einer vielseitigen Ladebrücke aus dem Hause LANZ+MARTI AG Sursee.

Sehr zur Freude des Chauffeurs Heinz Habermacher, der am Tag zuvor ein bisschen wehmütig «seinen» mittlerweile 16-jährigen Scania CB 6x4 und tagtäglichen Weggefährten in Emmen zurücklassen musste. Überhaupt haben die Nutzfahrzeuge bei Hüslers eine hohe Lebenserwartung; mögen sich ältere Semester aus dem Wynental und Michelsamt gerne an den orangen Pfeil – einen Scania-Hauber LT 111 – aus den achtziger Jahren erinnern.

Ähnlich ihrem Firmenleitspruch «Ein Baupartner, der begeistert!» waren Hüslers begeistert von ihren Nutzfahrzeug- und Aufbaupartner über das reibungslos durchlaufene Projekt.

Wir alle wünschen dem Chauffeur Heinz Habermacher «allzeit gute Fahrt».

www.hueslerag.ch

Dienstag, 24.05.2016Meisterschwanden

Einfach, unkompliziert und möglichst hilfreich

Text und Bild: Graziella Jämsä

Mit der Einweihung des Dorfzentrums hat auch die Mütter- und Väterberatung ein eigenes Zuhause bekommen. In dem hellen Zimmer steht ein grosser Tisch, wo die Babies gewogen und gemessen werden. Es gibt einen Spielbereich für ältere Geschwister und Regale mit Informationsmaterial für die jungen Eltern.

«Die Mütter- und Väterberatung hat vom Kanton den Auftrag der Gesundheitsförderung bei Kindern bis zum fünften Lebensjahr», erklärt Christina Ambühl, Mütter- und Väterberaterin in Meisterschwanden. Aus diesem Grund werden ihr die Neugeborenen regelmässig vom Zivilstandsamt gemeldet. «So kann ich den Eltern gratulieren und anbieten bei einem ersten Besuch die Leistungen der Mütter- und Väterberatungsstelle vorzustellen.» Später kämen die Eltern mit den Kindern ins Dorfzentrum. Jeden ersten Mittwoch und dritten Donnerstag im Monat können Gesprächstermine vereinbart werden. «Dabei kann Abstillen ebenso Thema sein wie die Eifersucht eines Geschwisterchens. Fragen gibt es schliesslich zu den verschiedenen Facetten des Familienalltags.» Das Gesagte werde absolut vertraulich behandelt. Es gehe darum, Eltern zu unterstützen. «Der mahnende Zeigefinger, den manche mit der Beratungsstelle assoziieren, ist nicht unser Anliegen.» Viel wichtiger sei Christina Ambühl, dass Mütter und Väter sich trauten, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Neue Projekte wie die Gruppenberatung sollen Schwellenängste abbauen. «Die Eltern lernen sich untereinander kennen und das eröffnet neue Möglichkeiten.»

Vielen sei nicht bewusst, dass die Arbeit der Mütter- und Väterberatung nicht mit dem ersten Geburtstag der kleinen Schützlinge ende. «Eine Frau, die mit dem Baby nicht bei uns war, kann sich auch bei uns melden, wenn beispielsweise der dreijährige Bub Schwierigkeiten mit der Nachtruhe hat.» Das Leben mit Kindern stelle Eltern täglich vor Herausforderungen. «Einfach, unkompliziert und möglichst hilfreich wollen wir Vätern und Müttern den Rücken stärken. Damit sie das Familienleben samt Herausforderungen jeden Tag geniessen können», fasst Christina Ambühl ihre Aufgaben zusammen.

Montag, 23.05.2016Seengen

Ein verlässlicher Trainingspartner

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob Erkundungsgang über die Trainingsfläche, Groupfitness-Angebot oder Gesundheitstest – beim Tag der offenen Tür im Meditopcenter gab es viel zu erleben.

Lucio Carlucci freute sich: «Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Leute ein Bild vom Meditopcenter machen möchten.» Die Kombination von Physiotherapie, Osteopathie, Gesundheits- und Fitnesstraining überzeuge als Konzept wie auch in der Praxis. «Nach Probetraining oder Informationsgespräch haben sich nicht wenige direkt eingeschrieben, weil sie langfristig etwas für ihr Wohlbefinden tun wollen.» Das sei einer der Gründe, warum Antonia Burger und er sich entschlossen hätten, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten. «Treue Kundschaft wie Neugierige sollten gleichermassen sehen, dass die Kontinuität im Center gewährleistet ist. Wir wollen ein verlässlicher Trainingspartner sein. Die Kunden sollen von der einzigartigen Kombination des Angebotes profitieren.» Und das dank erweiterter Öffnungszeiten künftig auch am Sonntag von 9 bis 13 Uhr.

www.meditop.ch

Montag, 23.05.2016Zetzbu

De schnällscht Zetzbuer 2016

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Bei schönstem Frühlingswetter konnte das diesjährige Wettrennen auf dem Rasen beim Turnplatz stattfinden.

Zweiundneunzig Kinder mit den Jahrgängen 2001 bis 2011 holten sich ihre Startnummern. Freude am Wettkampf war ringsum zu spüren. Eltern, Grosseltern und Freunde waren mit dabei und gaben dem Anlass den festlichen Rahmen. Die Festbänke auf dem Platz waren voll besetzt und die Grilladen fanden guten Anklang. Viele benützten diesen Abend, um den Sommer und seine Geselligkeit einzuläuten.

«De schnällscht Zetzbuer» wird alljährlich von Turnverein und Damenturnverein durchgeführt, was einiges an Engagement und Aufwand bedeutet. Vor mehr als zehn Jahren, als der Schulsporttag aus der Agenda der Schule verschwand, organisierten die turnenden Vereine erstmals den «Dorfsporttag». Dieser fand jeweils an einem Sonntag statt. Dazu gehörten ein Brunch und Spiele, eine Art Dorfolympiade. Eltern und Kinder massen sich untereinander. Als das Interesse dafür abnahm, wurde «de schnällscht Zetzbuer» ins Leben gerufen. So viel Initiative ist bewunderungswürdig und verdient ein grosses Dankeschön von der ganzen Dorfbevölkerung.

Die zwei schnellsten Zetzbuer hätten die Möglichkeit, an der Aargauer Meisterschaft teilzunehmen. Diese beiden heissen in diesem Jahr Hyre Mulaj und Rrezart Maliqaj. Wer weiss, vielleicht nehmen die beiden jungen Leute ihre Chance wahr und man hört irge

Freitag, 20.05.2016Zetzbu

«Perskinol», diese Textsammlung hilft gegen Lesemangel

Text und Bild: Graziella Jämsä

Wie vermittelt man Schülerinnen und Schülern möglichst viele literarische Facetten? Hannes Leo Meier hat mit seinen Sechstklässlern eine Textsammlung verfasst. Und um dieses Ereignis angemessen zu feiern, luden die jungen Autoren zur Vernissage in den Mehrzweckraum der Schule Zetzwil.

«Wir waren auf einem Ausflug», erinnert sich Hannes Leo Meier. «Da haben die Schüler gesehen, wie sich jemand die Füsse mit Perskindol eingerieben hat. Sie fanden den Namen samt Logo toll, prädestiniert als Titel ihres Buches.» Er habe dann erklärt, dass man nicht einfach eine bestehende Marke adaptieren könne. Und das «d» wegzulassen sei ebenfalls nicht ausreichend. «Perskindol ist schliesslich ein Heilmittel. Daraufhin haben sie mir erklärt, Perskinol sei ein Mittel gegen Lesemangel. So stand der Titel fest.» In der Sammlung finden sich Erlebnisse des Zukunftstages, Interviews und frei Erfundenes. Die vorgelesenen Geschichten ernteten zahlreiche Lacher und kräftigen Applaus. Langsam wich die Nervosität der Mädchen und Jungen. Sie genossen die Rede von Autor Markus Kirchhofer, der ihr Buch als erster gelesen hatte, sowie den Gedichtvortrag ihres Lektors Walter Zuberbühler. Bei der Verabschiedung wiesen die beiden Moderatorinnen nicht nur aufs gemütliche Beisammensein im Anschluss hin, sondern auch auf den Verkaufsstand im Hintergrund. An diesem Abend musste darum keiner der Gäste unter Lesemangel leiden.

Freitag, 20.05.2016Reinach

Durch die Kraft der Fantasie ist ein zauberhaftes Stück entstanden

Text und Bild: Graziella Jämsä

Das tapfere Schneiderlein trifft das Nadelöhr nicht mehr und Frau Holle kommt ohne Rollator nicht von der Stelle. Da stimmt etwas nicht im Märchenreich. Ob die Menschen mehr darüber wissen? Die Theatergruppe der Kreisschule Homberg enterte mit «Wenn ihr wollt ist es ein Märchen» sehr erfolgreich die Bühne des TaB.

Die Idee, sich mit dem Thema Märchen zu befassen, hatte Theaterpädagoge Manfred Stenz. «Und wir fanden das so cool, dass wir am Anfang alle eine Märchenfigur spielen wollten», schildert eine Schülerin der Theatergruppe die Startphase. Richtig spannend wurde es, als Prinzessin und Co. sich im Reich der Menschen umzuhören begannen. Sie stellten fest, dass es immer mehr Menschen an Fantasie fehlt, der Lebenskraft der Märchengestalten. «Nicht zu vergessen die vier Bösen zwischen den Welten», wirft Manfred Stenz ein. Schülerinnen wie Schüler auf und neben der Bühne nicken zustimmend. Ihre Begeisterung hat auch schwierige Probemomente überdauert. «Als Schauspieler müssen wir uns aufeinander verlassen können», sind sie sich einig, wenn man sie nach Lerninhalten des Unterrichts fragt. «Ein bisschen Text lernen geht nicht.» – «Ohne Licht oder Ton funktioniert gar nichts.» – «Selbstvertrauen lernt man auch auf der Bühne», fügt ein Mädchen hinzu, bevor ein Mitspieler zusammenfasst: «Wir lernen hier fürs Leben.» Und schon stellen sie die Stühle weg, lassen das Bühnenbild, das eben noch einen Pausenplatz zeigte, zum Garten werden. Was wünschen sie sich vom Publikum? «Es wäre schön, wenn sich Zuschauerinnen und Zuschauer richtig auf das Stück einlassen, die Fantasie geniessen. Wie heisst es doch am Ende jedes Märchens: Und sie lebten glücklich und zufrieden.»

Eine Bildergalerie der Proben finden Sie auf unserer Facebookseite.

Donnerstag, 19.05.2016Menziken

Hypothekarbank Lenzburg: ab Dezember neu im Sagihof Menziken

Text und Bild: Thomas Moor

Im März 2012 wurden die Gläser im Rahmen der Geschäftsstelleneröffnung der Hypothekarbank Lenzburg in Menziken freudig erhoben. Bald gibt es wieder einen Grund zum Feiern. Im Dezember 2016 bezieht die «Hypi» ihren definitiven Standort im Sagihof in Menziken.

Der Pavillon zwischen Gemeindehaus und Waaggebäude gehört also schon bald der Vergangenheit an. Obwohl: Gewöhnt hatte man sich sehr schnell an diesen Komplex. Viel wichtiger aber ist, dass die Hypothekarbank Lenzburg definitiv in Menziken angekommen ist. Das haben die vielen positiven Reaktionen gezeigt, welche seit der Geschäftsstelleneröffnung im Frühling 2012 eingegangen sind. «Wir sind hier wirklich sehr gut aufgenommen worden», wie Geschäftsstellenleiterin Susanne Hofmann sagt. Sie freut sich über den definitiven Standort, der im Dezember im Sagihof bezogen werden kann. Und natürlich auch darüber, dass man in Menziken bleibt. «Bei der Suche nach einem geeigneten Standort war uns wichtig, dass wir im Zentrum bleiben konnten», wie Susanne Hofmann erklärt.

Einen geradezu idealen Standort hat man jetzt mit den Räumlichkeiten im Sagihof gefunden – nur einen Steinwurf vom Pavillon entfernt. Dort, wo die Valiant bis 2011 ihren Geschäftsstellensitz hatte. Zur Zeit ist man dort mit Ausbauarbeiten beschäftigt. Es soll etwas Innovatives, Kundenfreundliches, Helles und Modernes entstehen. Die umfassenden Dienstleistungen der Hypothekarbank bleiben dabei selbstverständlich bestehen. Auch werden die Kunden weiterhin vom bewährten Team betreut und beraten. Eine weitere Dienstleistung bildet die 24-Stunden-Bargeldversorgung mit Einzahlfunktion. Der nahtlose Übergang in die neue Geschäftsstelle soll dann im Dezember erfolgen.

Donnerstag, 19.05.2016Dürrenäsch

Schwimmen, Planschen und Geniessen in idyllischer Umgebung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Das Schwimmbad Hofmatt könnte kaum schöner liegen. Leicht am Hang, den Wald im Hintergrund und in dekorativen Töpfen hat Astrid Stocker Blumen gepflanzt. Seit drei Jahren kümmert sie sich um Kiosk und Beizlibetrieb in der Badi. Da fehlt Wasserratten nur noch eines zum Glück: ganz viel Sonne.

«Eigentlich hat meine Schwester mich drauf gebracht», schildert Astrid Stocker, wenn man sie nach dem Impuls für ihre Tätigkeit fragt. «Sie managt seit 25 Jahren eine Badi in der Nähe von Basel. «Und ich war lange ihre rechte Hand.» Doch irgendwann wurde der tägliche Fahrweg von Birrwil nach Basel zu viel. «Genau in jener Zeit suchte Dürrenäsch jemanden, der sich im Schwimmbad Hofmatt um die kulinarischen Bedürfnisse der Gäste kümmert.» Astrid Stocker bewirbt sich und ist dieses Jahr die dritte Saison im Einsatz. Was ist ihr Erfolgsrezept? «Pizzabrot, Hamburger, Pommes frites und Salatteller, neben Badi-Hit und Planschbecken», sprudelt es aus ihr hervor. Hinter den klangvollen Namen stecken Wurstsalat und Chicken Nuggets mit Pommes frites. «Nicht zu vergessen natürlich Glace.»

Mitte Mai ist noch einiges einzukaufen. «An heissen Tagen tummeln sich schon mal 200 Gäste im Schwimmbad Hofmatt, da möchte ich so gut wie möglich vorbereitet sein.» In der Mittagszeit käme ihr Mann Toni herauf, um seine Pause im Beizli der Frau zu verbringen. «Wenn sehr viel zu tun ist, packt er mit an, und wir beide verschieben die Pause auf den Abend.» Was ist für sie das Schönste an ihrer Arbeit? «Wir haben Gäste jeden Alters – von der Grossmutter bis zum Kleinkind – und der Umgang ist respektvoll. Die Leute sind richtig lieb.» Astrid Stocker lächelt bei diesen Worten. Das Wasser vor Augen zu haben und selbst in der Küche oder am Grill zu stehen, macht ihr gar nichts aus. «Ich bin nicht die typische Wasserratte. Schwimmen ist keines meiner Hobbys», erklärt Astrid Stocker mit einem Schmunzeln und fügt hinzu: «Die idyllische Umgebung geniesse ich aber mindestens genauso wie die Gäste.»

Donnerstag, 19.05.2016Seengen

«Kunterbunt» wird das Jugendfest mit Freischarenmanöver

Text und Bild: Thomas Moor

Unter dem Namen «Kunterbunt» steht das Seenger Jugendfest vom 18. Juni 2016, bei welchem auch das alle acht Jahre stattfindende Freischarenmanöver über die Bühne geht. Ein Blick ins Festprogramm zeigt, dass das Motto «Kunterbunt» treffender nicht sein könnte.

Im ganzen Dorf wird gebastelt, gezimmert, gehämmert, geschweisst, geschraubt und gekränzelt. Soll heissen: Die Vorbereitungen auf ein grossartiges und farbiges Fest laufen auf Hochtouren. Die Seenger Bevölkerung, die Schule, die Vereine und Institutionen sind seit längerem im Festfieber.

So hat auch Freischarengeneral Il Grandioso Adriano Capo di Gerbiverdi y Geranio y Tagetas mit seinem Gefolge zum Spatenstich für seine Freischarenburg geladen (Bild oben). Bei strömendem Regen und im Kampf gegen die «Eisheiligen». Nun: Für den 18. Juni ist er guten Mutes, dass ihm die meteorologische Unterstützung von Petrus sicher ist und die Sonne im Kampf gegen die Kadetten lachen wird. Am Samstagnachmittag um 15.00 Uhr wird sich der Freischarenumzug in Bewegung setzen. Der Höhepunkt erfolgt mit dem Manöver auf dem Gelände im Gebiet Musterplatz/Schlattwald.

Das kunterbunte Jugendfest beginnt bereits am Freitagmorgen mit Aktivitäten für die Kindergärtler und Primarschüler. Unüberhörbar wird dann am Freitagabend um 21.00 Uhr mit dem Zapfenstreich ins Jugendfestwochenende gestartet. Ein Wochenende, wo sich Höhepunkte Schlag auf Schlag folgen. Einer ist der Jugendfestumzug, welcher sich ab 10.00 Uhr beim Startort Egliswilerstrasse in Bewegung setzt und die Zuschauer, welche die Umzugsroute jeweils in Scharen säumen, faszinieren wird. Der Kreativität wurden auch für die jüngste Ausgabe von allen Seiten keine Grenzen gesetzt. Der Samstagnachmittag ist bis zum Beginn des Freischarenumzuges ganz für die Schüleraktivitäten reserviert. Ab 18.00 Uhr finden kunterbunte Auftritte von Schülerinnen und Schülern statt und auf der Festbühne ist musikalische Unterhaltung u. a. mit der Band M-Day angesagt. Diverse Festbeizli von örtlichen Vereinen laden zum Geniessen und gemütlichen Beisammensein ein. Freuen darf man sich auch auf das Jahreskonzert der Kreismusikschule Seengen, welches am Sonntag, 19. Juni, um 11.00 Uhr in der Mehrzweckhalle startet.

Donnerstag, 19.05.2016Seengen

Nach 49 Jahren Mühle Seengen geht Hanspeter Jordi in Pension

Text und Bild: Thomas Moor

Mitarbeiter wie ihn kann man sich nur wünschen! Dessen sind sich Matthias und Thomas Häusermann von der Mühle Seengen einig. Auch wenn sie ihn nicht gern ziehen lassen, müssen sie sich von Hanspeter Jordi trennen. 49 Jahre lang war er in der Seenger Mühle ein Müller von altem Schrot und Korn. Jetzt freut er sich auf die Pension und den neuen Lebensabschnitt.

Ja, einiges werde er bestimmt vermissen: Den direkten Kontakt zu den Bauern, zu Kunden, zu Vertretern, zu den Arbeitskollegen und nicht zuletzt zum Müli-Stübli – dem Znüniraum, südseitig gelegen, mit wunderbarer Aussicht auf den See und die Berge. Aber auch die neuen Aussichten sind natürlich nicht zu verachten, und so freut Hanspeter Jordi auch auf den neuen Lebensabschnitt. Er, der schon so etwas wie zum Mühle-Inventar gehörte, wird sein «Müllerchäppi» an den berühmten Nagel hängen.

Die Mühle war Teil seines bisherigen Lebens. Wen wunderts. Schliesslich ist er neben dem Seenger Betrieb am Gerbeweg aufgewachsen und hat dort als Schüler ausgeholfen und sich so etwas Sackgeld verdient. Nach der Schule hat er im Betrieb von Vater und Grossvater Häusermann die Lehre als Müller absolviert. Seine Art und seine Qualitäten wurden schon damals von seinem Arbeitgeber erkannt und geschätzt, und so holte man Hanspeter Jordi nach absolvierter Rekrutenschule wieder zurück in die Mühle. Am Anfang in der Müllerei tätig, war er auch für die Lehrlingsausbildung zuständig, übernahm den Posten in der Futterabteilung und war ein sicherer Wert bei der Fruchtannahme.

Tausende von Tonnen Dinkel habe er geröllt, wie Matthias und Thomas Häusermann erzählen. Vor allem sei er aber ein Arbeitnehmer gewesen, der immer zur Stelle und die Pünktlichkeit in Person war. Neuem stand Jordi immer offen gegenüber. Auch damals, als die analoge Mühle auf Computersteuerung umgestellt wurde. «Die Arbeit hat mir immer Spass bereitet, obwohl nicht immer alles Crèmeschnitte war», wie Jordi resümiert und sich nun auf die Zeit mit Freunden und Bekannten, aufs Reisen, Wandern und Velofahren freut. «Langweilig wird es mir bestimmt nicht», wie er abschliessend sagt.

Donnerstag, 19.05.2016Seengen

Umweltfreundliches Heizen mit der RS Wärmepumpentechnik GmbH

Text und Bild: Thomas Moor

An die umweltfreundliche Technik hat Roger Strebel schon damals geglaubt, als das Heizen mit Wärmepumpen noch in den Kinderschuhen steckte. Und er sollte recht behalten. 1997 gründete er seine eigene Firma in Muri. 2010 verlegte er den Frimensitz nach Seengen und ist seither im Gebäude der Alesa AG eingemietet.

Über Arbeit kann sich Roger Strebel nicht beklagen. Seit der Selbständigkeit zeigte das Auftragsvolumen stetig nach oben. Und dass er ein gefragter Mann ist, kommt nicht von ungefähr. «Die Deutschen waren uns mit ihrem Fachwissen um Welten voraus», wie Strebel erzählt. Er muss es ja wissen. Schliesslich arbeitete er mit Herstellern und Lieferanten nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa zusammen. Zudem besuchte er als gelernter Heizungsmonteur die Fachhochschule Karlsruhe, wo er sich zum Kältetechniker (Kältetechnik ist ein Bestandteil der Wärmepumpentechnik) ausbilden liess.

In der Werkstatt in Seengen trifft man Roger Strebel nicht häufig an. «Ich bin oft unterwegs, weil ich in der ganzen Schweiz tätig bin.» Heute im Welschland, morgen im Bündnerland: Roger Strebel ist ein gefragter Mann, wenn es um Wärmepumpentechnik geht. Gerade in der Heizperiode, wenn er zu Störungsbehebungen und Reparaturarbeiten gerufen wird. Die Reparatur und die Instandstellung von Wärmepumpen – egal welcher Marken – bildet den Schwerpunkt von Strebels Arbeit. Auch das Planen und Montieren von Wärmepumpen, Klimanalagen sowie Solar- und Photovoltaikanlagen gehören zu seinen Stärken. Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler ist die Inbetriebnahme von Grossanlagen in der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland. Für diese Arbeiten wird er meistens direkt von den Herstellern oder Lieferanten aufgeboten, zu welchen er engen Kontakt pflegt. Und vor allem wissen diese, dass sie mit Strebel einen kompetenten Mann vor Ort haben, der über das nötige Fachwissen verfügt. Fachwissen, das er sich immer wieder mit Schulungen im Ausland aneignet. Dass er dabei während einer Woche irgendwo im Ausland die Schulbank drückt, kommt oft vor. Denn: Nicht nur die technische Seite der Geräte erfordert Weiterbildung. Auch die Software wird ständig aktualisiert. Updates werden Strebel von den verschiedenen Herstellern immer wieder zugespielt, welche für eine Diagnose bei Störungen, Wartungen etc. unabdingbar sind. «Das ist wie wenn man heute mit dem Auto in die Garage geht, die Motorelektronikschnittstelle mit einem Computer verbindet und eine Störung oder eine Fehleranzeige mit dem Diagnosegerät lokalisiert», sagt Strebel. Dass er ein gefragter Mann auf dem Gebiet der Wärmepumpentechnologie ist, zeigt auch die Tatsache, dass der Seenger Wärmepumpen-Techniker diversen Installationsfirmen als Berater für die Planung und Ausführung zur Seite steht.

Mittwoch, 18.05.2016Reinach

Wyna Mode feierte Geburtstag

Text und Bild: Graziella Jämsä

Den passenden Blazer zum Lieblingsshirt? Eine strahlend leuchtende Halskette zum Kleid? Oder Unterwäsche, die schön anzusehen und gleichzeitig bequem ist? All dies und noch viel mehr findet sich seit fünf Jahren in der Wyna Mode.

Therese Dössegger liebt ihre Arbeit. «Kleidung ist etwas, das jeder braucht. Doch wenn der Schnitt perfekt passt und die Farbe das Gesicht strahlen lässt, dann macht das Spass, dann werden Hose, Pulli oder Kleid zu etwas Besonderem.» Und genau dieses Besondere bietet Therese Dössegger ihren Kundinnen in Beratung und Sortiment seit fünf Jahren. Ein guter Grund zum Feiern, fand die Inhaberin und lud Mitte Mai zum Umtrunk.

Zahlreiche Frauen nutzten die Gelegenheit. «Die vielen Gratulationen, die guten Wünsche – es war einfach schön», schwärmt Therese Dössegger. «Ich bin einfach dankbar für die Treue meiner Kundinnen. Sie zeigt mir, dass die Beratung, das Engagement geschätzt wird.» Fragt man Therese Dössegger nach Wünschen für die Zukunft, muss sie nicht lange überlegen: «Gesundheit für meine Kundinnen und für mich. Damit wir die schönen Seiten der Mode noch lange geniessen können.»

Mittwoch, 18.05.2016Zetzbu

Kennen Sie Hans «Housi» Hächler … den Maler?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Hans Hächler arbeitet seit 45 Jahren im Malergeschäft Döbeli in Unterkulm. Noch heute übt er seinen Beruf gerne aus. Er hat zudem das ganze Leben mit seiner Familie in Zetzwil verbracht.

Hans, wie bist du zu deinem Beruf gekommen?
Ich wusste lange Zeit nicht, was ich lernen sollte. Wegen eines Nachbarn, der ebenfalls Maler war, kam ich auf den Geschmack. Ich absolvierte bei Max Döbeli die Lehre. Werner, mein jetziger Chef war damals noch mein Oberstift. Kurze Zeit nach meiner Ausbildung wurde das Zetzwiler Schulhaus komplett umgebaut. Maler Döbeli erhielt diesen Grossauftrag. Wir renovierten das ganze Gebäude in den Siebzigerjahren von oben bis unten. Für mich war dies sehr speziell, weil ich kurz davor noch dort zur Schule ging.

Was macht deinen Beruf so interessant?
Er ist äusserst vielseitig. Am Morgen bin ich jeweils kurz in der Werkstatt. Danach bin ich unterwegs bei Kunden. Durch meine Arbeit lerne ich viele Menschen kennen. Es kommt vor, dass mir die Kunden bereits am ersten Tag ihren Hausschlüssel in die Hand drücken und mir auch gleich noch die Kaffeemaschine erklären. Dieses Vertrauen ist einfach toll. Ich tapeziere und arbeite gerne mit farblichen Spezialeffekten. Ich kann mit meinen Farben Häuser und Wohnungen verschönern. Die Kunden freuen sich und mir gibt das eine grosse Befriedigung.

Gab es in deinem Leben Zeiten, in denen es dich beruflich oder privat in die Ferne zog?
Du weisst, wie es ist in Zetzwil. Es gibt einige Ur-Zetzbuer, die nie weggehen würden. Da gehöre ich auch dazu. Beruflich hatte ich vor etwa dreissig Jahren die Möglichkeit, für den Kanton im Unterhalt zu arbeiten. Ich entschied mich dann dagegen, weil für mich das Umfeld bei Maler Döbeli einfach perfekt war.

Worauf freust du dich am meisten, wenn du an deine Zukunft denkst?
Ich freue mich auf die Zeit nach meiner Pensionierung, wobei ich nicht radikal mit Arbeiten aufhören werde.

Worauf in deinem Leben bist du besonders stolz?
Auf meine Familie.

Hast du dich während deiner Berufsjahre weitergebildet?
Ich habe oft im Winter, wenn die Arbeit es zuliess, Fachkurse absolviert, zum Beispiel über neue Spritztechniken, Farben mit Spezialeffekten und Marmorieren oder Vergolden. Der vergoldete Hahn auf dem Zetzwiler Kirchlein ist das Resultat einer solchen Weiterbildung. Ich konnte diese Arbeit mit meinem Seniorchef ausführen.

Was ist Zetzwil für dich?
Mein Umfeld, meine Familie, Freunde und Kollegen sind hier. Ich fühle mich hier zuhause.

Mittwoch, 18.05.2016Zetzbu

Ausbau der K332 mit Gehweg, Radstreifen und Neubau Wynabrücke

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Das Thema des Abends interessierte offenbar und so erschienen zahlreiche Zuhörer aus beiden betroffenen Gemeinden, Gontenschwil und Zetzwil, im Gemeindesaal Zetzwil.

Gemeinderat Jürg Maurer verglich in seiner Begrüssungsrede das Projekt K332 mit dem Gotthard-Basistunnel. Beide Projekte benötigten eine jahrzehntelange Planungsphase. Er übergab das Wort an die beiden Herren Christoph Schaerer, Ingenieur und Projektverfasser, und Martin Meier, Projektleiter des Departementes Bau, Verkehr und Umwelt.

Meier übernahm die Vorstelllung des Projektes, welches nun bereit zur Veröffentlichung sei. Es ging dabei um den Ausbau der K332 im Ausserortsbereich Gontenschwil und im Innerortsbereich Zetzwil. Der Belag habe inzwischen vierzig Jahre standgehalten und müsse erneuert werden. Geplant sind eine Kernfahrbahn mit beidseitigen Radstreifen, mit lärmoptimiertem Fahrbahnbelag sowie ein einseitiger Gehweg. Die Strasse wird im Innerortsbereich, inklusive Trottoir, von sechs auf neun Meter verbreitert.

Die Wynabrücke mit Baujahr 1938 – ebenfalls sehr in die Jahre gekommen – wird abgebrochen. Lediglich der untere Teil wird als Kleintierdurchgang erhalten. Eine Aluminiumkonstruktion wird für Sicherheit und Statik sorgen. Auch die Hochwassersituation wird mit dem Neubau verbessert, erklärte Ingenieur Schaerer. Auf der Gontenschwilerseite wird der Schrägweg zur kantonalen Radroute ausgebaut. Gemeindeeigene Projekte wie der Netzverbund der Wasserleitung, welcher die Notversorgung sichert und die bewegungsgesteuerte Strassenbeleuchtung, welche mehr Sicherheit, weniger Lichtverschmutzung und Energieverbrauch bringt, sind ebenfalls Teil des Projekts.

Das ehrgeizige Ziel, das Ganze innerhalb von sechs Monaten zu verwirklichen, bedingt eine Vollsperrung der K332 während vier Monaten. Die Umfahrung wird über Gontenschwil und Leimbach erfolgen. Der Schwerverkehr wird über den Schrägweg umgeleitet.

Die Kosten werden dekretsmässig aufgeteilt. Für die Gemeinde Zetzwil bedeutet dies eine Beteiligung von rund Fr. 580 000.–. Die anteilsmässigen Kosten für die Beleuchtung betragen zusätzlich Fr. 35 000.– und für die Wasserleitung Fr. 76 000.–.

Als nächstes wird nun die Projektausschreibung in beiden Gemeinden sowie Gespräche mit allen Grundeigentümern folgen. Bei Projektgutheissung könne im nächsten Jahr bereits alles unter Dach und Fach gebracht werden.

Bei der anschliessenden Diskussion ging es vor allem um die Effizienz des lärmoptimierten Fahrbahnbelags und um die Gehwegbreite. Die Anwohner konnten sich gleich vor Ort anhand der Pläne ein Bild machen und Fragen stellen. Die beiden Herren Schaerer und Meier boten der interessierten Bevölkerung eine Orientierungsversammlung voller Information, Kompetenz und Klarheit.

Mittwoch, 18.05.2016Reinach

Indische Küche in der Linde Rustica geniessen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Seit gut einem Jahr begeistert Sivaramalingam Uthayakumar im Lokal an der Neudorfstrasse in Reinach die Gäste. Durch die grosse Nachfrage haben indische Gerichte heute ihren eigenen Platz auf der Speisekarte.

Frische, selbstgemachte Pasta, Pizza, Cordon bleu, Fisch – als Sivaramalingam Uthayakumar im April 2015 die Linde Rustica übernommen hat, setzte er den Schwerpunkt auf italienische Küche. Hatte er sich doch als Angestellter im Hotel Metzgern in Sarnen, in Wilens Wilerbad und weiteren Lokalen der Innerschweiz gute Kenntnisse erworben. Currys, Pilaws, Papadams und Chutneys gab es beim indischen Buffet jeden ersten Sonntag im Monat. «Doch die Kunden haben mich immer wieder angesprochen, fragten, warum ich nicht öfter indisch koche», schildert der gebürtige Sri Lanker. «Sie erklärten mir, italienische Gerichte bekämen sie in unterschiedlichen Lokalen. Aber ein gutes Tandoori beispielsweise sei in der Region kaum zu finden.»

Sivaramalingam Uthayakumar entschied, das indische Buffet in einer etwas kleineren Ausführung auch wochentags während der Mittagszeit anzubieten. «Selbstverständlich braucht ein Cordon-bleu-Liebhaber auch künftig nicht auf sein Leibgericht zu verzichten», verspricht er. Vielleicht habe ein Gast gerade keine Lust auf indische Speisen. «Dann sucht er sich ein Mittagessen einfach aus unseren Menüs aus und wir kochen à la carte.» Das strahlende Lächeln und die ausgesprochene Freundlichkeit sind das Markenzeichen des Restaurantinhabers. «Zufriedene Gäste sind das höchste Ziel überhaupt», ist seine Überzeugung. Und er ist dankbar für all die positiven Rückmeldungen. «Immer wieder fotografiert jemand das Buffet oder seinen Teller und stellt das Bild mit einer Empfehlung auf Facebook. Das ist mindestens ebenso schön, wie am Ende der Mittagszeit die leeren Schüsseln und Platten vom Buffet zu räumen.» Einen ersten Eindruck vom Lokal können Neugierige im Internet unter www.linde-pizza.ch gewinnen. «Oder sie bestellen sich gleich ihr Lieblingsgericht zum Abendessen», schlägt Sivaramalingam Uthayakumar mit einem Lächeln vor.

Dienstag, 17.05.2016Dürrenäsch

Verkehrs- und Verschönerungsverein Dürrenäsch

Text und Bild: eingesandt

Am Samstag, 7. Mai hat der Vorstand des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Dürrenäsch (VVD) seine Bänkli, Brunnen und Grillstellen für den Frühling und Sommer bereit gemacht.

Jedes Jahr muss das Gras mehrmals gemäht werden. Die Bänkli müssen gereinigt, geschliffen und neu gestrichen werden. In den Brunnentrögen setzen Algen an, welche entfernt werden. Anschliessend wird alles gründlich gereinigt.

Der VVD lädt alle, die unterwegs sind, ein, die Einrichtungen rege zu benützen. Die Vorstandsmitglieder bitten alle Benutzer, nach dem Aufenthalt die Örtlichkeiten in ordentlichem Zustand zurückzulassen und ihren Abfall mitzunehmen, die nächsten Besucher schätzen es. Erfreulicherweise waren im letzten Jahr keine Vandalen unterwegs, es war nichts beschädigt.

Der Verkehrs-und Verschönerungsverein wünscht allen schöne und gemütliche Stunden in der schönen Dürrenäscher Natur.

Dienstag, 17.05.2016Meisterschwanden

«Wetten, dass ich schneller bin?»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Von Wetterkapriolen lassen sich wahre Sportler nicht aufhalten. So freuten sich die turnenden Vereine, die den Wettkampf «Schnellster Meisterschwandner und schnellste Meisterschwandnerin» organisiert haben, über 90 Anmeldungen.

Die einen spielten Fussball, um sich aufzuwärmen. Die anderen liefen mit den jüngeren Geschwistern schon einmal vorsorglich die ganze Strecke ab. Oder sie liessen sich vom Vater, der sie begleitete, im Bezug auf die beste Startpositon beraten. «Wetten, dass ich schneller bin?» Herausfordernd sahen sich die Kameraden an. «Das können wir herausfinden», lautete die Antwort, und schon rannten die Buben los, weit abseits der signalisierten Strecke, aber darum nicht weniger engagiert. Als dann der offizielle Start angekündigt wurde, warteten die jungen Sportler gut aufgewärmt auf den Anpfiff. Wer nicht gerade selbst im Einsatz war, feuerte Freundinnen und Kameraden so laut wie möglich an. Oder er rannte gleich neben dem Läufer her. Den Titel des schnellsten Meisterschwandners errang am Ende des Wettkampfs Micha Müller, schnellste Meisterschwandnerin wurde Joy Steck.

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Dienstag, 17.05.2016Seengen

Dolmetscher historischer Schriften

Text und Bild: Graziella Jämsä

In einer Zeit von SMS und E-Mails werden immer seltener Briefe geschrieben. Doch vermittelt die Korrespondenz aus der Vergangenheit Bilder eines historischen Lebensalltags. Das gilt auch für die Familie von Hallwyl. Damit Sprache und Schrift der Revolutionszeit nicht zum Hindernis werden, transkribieren Freiwillige die Dokumente.

Fotos, alte Zeitungen, Werbetafeln – Geschichte lebendig werden zu lassen ist Fritz Springers Leidenschaft. Und das geht weit über die Sammlung im Seenger Zuhause hinaus. Seit zwei Jahren transkribiert Fritz Springer als einer von 15 Freiwilligen Briefe aus der Zeit der Franziska Romana von Hallwyl. «Das bedeutet zum einen, den Text aus der alten in die heutige Schrift umzusetzen», erklärt Fritz Springer. «Zum anderen müssen Ausdrücke, die es nicht mehr gibt, adäquat umschrieben oder gar erklärt werden.» An einheitliche Schriftzeichen sei dabei nicht zu denken. «Die Buchstaben unterscheiden sich zeitlich und regional. Nicht zu vergessen die persönlichen Ausprägungen, schliesslich handelt es sich um Handschriften.» Fritz Springer findet sowohl das Umsetzen ins heutige Deutsch wie auch die historischen Inhalte spannend. «Da klingt sogar die Absage eines Aufschubs an einen Schuldner lustig.» Einen Zeitplan für die Bearbeitung der gut 2000 Dokumente gibt es nicht. Fritz Springer sitzt dennoch beinahe täglich an den Texten. «Es schult das Auge für die Schriftbilder, so fällt die Umsetzung leichter.» Dass er mit zwei Bildschirmen arbeite, sei eine weitere Erleichterung. «Wofür man früher verschiedene Nachschlagewerke brauchte, das googelt man heute einfach.»

Selbstverständlich tauschen sich die Transkribierenden auch untereinander aus. «Wir treffen uns einmal im Monat beim Schloss Hallwyl. Dann stellen die einen ihre Ergebnisse vor, die anderen stellen Fragen, oder wir versuchen, vor Ort eine Transkription zu erarbeiten.» Neugierige können sich übrigens auch übers Internet von den Fortschritten der Transkribierenden überzeugen. Auf www.archivprojekt.weebly.com finden sich die bereits übertragenen Dokumente ebenso wie literarische Hinweise zur Figur der Franziska Romana und Arbeitshilfen für die Freiwilligen. Was Fritz Springer bei der Übersetzung der Schriften noch begegnet, wird sich zeigen. Seine Begeisterung für Geschichte ist auf jeden Fall ansteckend.

Dienstag, 17.05.2016Region

Auf den Frühling angestossen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Urs Haller AG in Aesch hat Kunden und Nachbarn zu einem besonderen Apéro eingeladen. Denn neben köstlichen Weinen vom Gut Klosterhof gab es Spannendes über Lehmputz, Aufwertung von Möbeln und Trends der Wohnflächengestaltung kennenzulernen.

«Der Anlass ist eine Premiere», erklärten Fabian und Sascha Haller, die das Unternehmen im vergangenen Jahr von ihrem Vater Urs Haller übernommen haben. «Er ist gleichzeitig ein Dankeschön an unsere Kunden und bietet uns die Möglichkeit, Trends der Branche vorzustellen.» Diesmal konnten sich die Gäste davon überzeugen, dass der Einsatz von Lehm als Putz mehr als zeitgemäss ist. «Lehm ist atmungsaktiv, absorbiert Feuchtigkeit und hat so in mehrfacher Hinsicht positiven Einfluss aufs Raumklima – mal ganz abgesehen von der variablen Optik.» Baustellenleiterin Michèle Keller zeigte, wie sich kleinere Löcher zuhause ausbessern lassen oder Möbel mit einem neuen Anstrich aufgewertet werden. Oder man liess sich von den verschiedenen Musterplatten im Showroom zu Veränderungen der eigenen vier Wände inspirieren. Bei einem Glas Wein vom Gut Klosterhof liess sich trefflich auf die Eindrücke anstossen. «Wir freuen uns über den gelungenen Auftakt und haben schon viele Ideen für die kommenden Frühlingsapéros», sind sich Fabian und Sascha Haller einig.

www.urs-haller.ch

Freitag, 13.05.2016Meisterschwanden

Ups, tätsch, bumm

Text und Bild: eingesandt

Der Samariterverein Fahrwangen-Meisterschwanden war turnusgemäss mit der Durchführung der Feldübung 2016 an der Reihe. Die Nachbarsamaritervereine Aesch-Mosen, Bettwil, Sarmenstorf und Schongau fanden sich am 29. April um 18.30 Uhr zum Apéro bei der Mehrzweckhalle Fahrwangen ein.

Ca. 100 Samariterinnen und Samariter, Gäste, Behördenvertreter, Delegationen und Help-Mitglieder absolvierten einen Postenlauf mit dem Thema Ups, tätsch, bumm. An fünf Posten wurden die Teilnehmer von Fachpersonen unterrichtet, mussten aktiv Hilfe leisten und situationsgerecht handeln.

Der Fahrlehrer frischte das Thema Vortritt auf. Der Polizist erläuterte den Ablauf nach einem Verkehrsunfall und lehrte das korrekte Ausfüllen des Europäischen Unfallprotokolls. Bei nachgestellten Unfällen übten die Samariter das Abnehmen des Helmes, den richtigen Transport mit der Bahre und den Umgang mit Unfallopfern.

Nach der Arbeit kehrte man zum gemütlichen Teil in der Mehrzweckhalle ein. Bei einem feinen Nachtessen fand man Zeit zum Plaudern und gegenseitigen Kennenlernen. Für Auflockerung sorgte die Vorführung der Line-Dance-Gruppe The Last Hope Saloon. Beim Workshop konnten alle einen einfachen Line Dance einstudieren und zu mitreissender Countrymusik tanzen. Mit einem feinen Dessert vom reichhaltigen Büffet liess man den Abend ausklingen.

Das OK des Samaritervereins Fahrwangen-Meisterschwanden blickt auf eine gelungene Feldübung zurück und dankt allen Helfern und Teilnehmern.

Freitag, 13.05.2016Meisterschwanden

Generalversammlung des Frauenvereins

Text und Bild: eingesandt

Zur 114. Generalversammlung des Frauenvereins konnte die Präsidentin Regine Remund 42 Mitglieder und Gäste im Gasthof Löwen begrüssen und willkommen heissen.

Gleich zu Beginn wurde in einer Schweigeminute ehrend den verstorbenen Mitgliedern gedacht. Das Protokoll der GV 2015 wurde mit grossem Applaus verdankt. Diskussionslos passierte die Rechnung 2015, die mit einer Vermögenszunahme abschloss. Herzlichen Dank der Kassierin Maja Müller für die sauber und korrekt geführte Buchhaltung.

Im Jahresrückblick der Präsidentin wurde unter anderem erwähnt: Mithilfe am Kuchenbuffet der MG Ende März; der beliebte Erdbeerschmaus im Mai im Restaurant Hallwyl, Seengen; Ausflug in den bekannten Rosengarten in Tann/Schenkon im August; zum wiederholten Mal der Kurs für das individuelle Bearbeiten von altem Silberbesteck zu hübschem Schmuck im September; der begehrte Adventskranz- und Gesteck-Kurs im November; Besuch des Christkindlimärts in Rapperswil-Jona im Dezember.

Unter Traktandum «Mutationen» standen vier Todesfälle und zwei Austritte zwei Neueintritten gegenüber.

Bei den Wahlen konnte die seit der GV 2015 vakante Stelle mit Ursula Erni besetzt werden. Die Kassierin Maja Müller, Vizepräsidentin und Aktuarin Lucile Wipf sowie die Beisitzerin Edith Häusermann wurden bestätigt.

Die Präsidentin Regine Remund wurde ebenfalls mit Applaus wiedergewählt. Sie signalisierte für das Jahr 2017 ihren Rücktritt. Die Rechnungsrevisorinnen Barbara Fleischer und Dolores Britschgi stellen sich weiterhin für ihr Amt zur Verfügung. In einer nächsten Sitzung werden die Ämter im Vorstand neu verteilt. Bei 104 Geburtstags-Jubilarinnen und -Jubilaren (80 Jahre und darüber) machte der Vorstand mit den sechs Helferinnen Besuche und erfreute sie mit einem Geschenk. 2015 erblickten 30 Buben und Mädchen das Licht der Welt. Den Eltern mit den Neugeborenen wurde gratuliert und mit herzigen handgestrickten Finkli eine Freude bereitet. Die Pensionärinnen und Pensionäre, welche ihren Lebensabend in verschiedenen Alters- und Pflegeheimen verbringen, wurden zu Weihnachten mit einem Präsent besucht. Dies wird immer sehr geschätzt, bringen solche Besuche doch Abwechslung in den oft beschwerlichen Alltag.

Das Jahresprogramm sieht wie folgt aus: Erdbeer-Schmaus im Restaurant Hallwyl, Seengen am Dienstag, 7. Juni 2016, 15.00 Uhr direkt, oder Abfahrt beim Volg Meisterschwanden um 14.45 Uhr und Schulhüsli Tennwil. Anmeldungen nimmt Maja Müller, Tel. 056 667 17 85, bis 4. Juni gerne entgegen. Im September/Oktober wird «italienische Küche» angeboten, genauere Angaben folgen später. Im Oktober ist ein Ausflug nach Steinhausen vorgesehen. Im November finden wieder Adventsdekorationen, Kränze und Gestecke hoffentlich viele Liebhaberinnen. Bitte Publikation beachten. Zur Auffrischung der englischen Sprache bieten wir alle vierzehn Tage (ausser Ferien) Englischlektionen an. Auskunft unter Tel. 056 667 22 49 (R.Remund), schnuppern ist jederzeit erlaubt.

Im Kleidercontainer bei der Entsorgungsstation Huetli wurden 9189 kg Altkleider und Schuhe deponiert, daraus resultiert ein Betrag von Fr. 918.90 für die Vereinskasse 2016. Herzlichen Dank den Spendern. Unter Traktandum «Verschiedenes» dankte die Präsidentin dem gesamten Vorstand für die wertvolle Mitarbeit und das Mittragen, allen Mitgliedern und Spenderinnen/Spendern, dem Gemeinderat, den Finkli- und Sockenstrickerinnen – überhaupt all jenen Personen, welche den Verein in irgendeiner Weise unterstützen und kräftig mithelfen, am gleichen Strick zu ziehen.

Im Anschluss an die GV verstand es Harry Wild aus Boniswil, auf unterhaltsame und amüsante Weise die Lachmuskeln der Anwesenden zu lockern. Mit Kurzgeschichten und Versen führte er gekonnt durch sein Metier.

Mit einem erfrischenden Dessert klang der Abend aus.

Donnerstag, 12.05.2016Meisterschwanden

Hitzewelle brachte dem Strandbad Seerose mehr als 34 000 Gäste

Text und Bild: Graziella Jämsä

Wetter, Verkehrsaufkommen und Differenzen mit dem Pächter haben den Verwaltungsrat des Strandbades Seerose im vergangenen Jahr vor Herausforderungen gestellt. Wie gut diese gemeistert worden sind, zeigte sich an der Generalversammlung.

«2015 war laut Meteorolgen der zweitbeste Sommer mit dem drittwärmsten August seit Messbeginn», schilderte Verwaltungsratspräsident Dieter Studer. «Uns bescherte diese Hitzewelle 34 357 Eintritte.» Ein solcher Besucheransturm fordere alle Beteiligten. Um die Parksituation zu stabilisieren, habe man zum einen den Platz mit Rasengittersteinen und Schotterrasen neu befestigt. Beim Sportplatz Obermoos gebe es einen «Überlaufparkplatz». Und der Verkehrsdienst zu Spitzenzeiten solle ein Wildparken so gut als möglich verhindern. «So lange wir die Sicherheit der Gäste gewährleisten können, wollen wir die Kapazität jedoch nicht einschränken», erklärte Dieter Studer. Die Tatsache dass man im vergangenen Jahr vor grösseren Unfällen verschont geblieben ist, stützt die Taktik.

Leider entwickelte sich das Engagement von Pächter Rainer Suter nicht wie erwartet. Seine gastronomischen Vorstellungen deckten sich nicht mit jenen vieler langjähriger Gäste. Nach verschiedenen Konfrontationsmomenten habe man sich entschieden das Pachtverhältnis zum Ende der Saison aufzulösen. Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich nicht einfach. «Nach zahlreichen Gesprächen mit verschiedenen Bewerbern haben wir uns für Kurt Freudemann und Karin Schmitz als neue Pächter entschieden.» Als langjähriger Bademeister in der Seerose kenne Freudemann Gewohnheiten und Wünsche der Gäste. «Wir freuen uns mit Kurt Freudemann und Karin Schmitz, wenn das Strandbadrestaurant wieder ein gemütlicher Treffpunkt wird, wo man sich an lauen Sommerabenden verwöhnen lassen kann.» Die 104 Aktionärsvertreter applaudierten. Und sie würdigten die Arbeit des Verwaltungsrates an diesem Abend noch in mehrfacher Hinsicht. Zum einen erteilten sie einstimmig Entlastung. Zum anderen wurde der gesamte Verwaltungsrat, ebenso wie Revisor Roger Haas, für die kommende Periode 2016 bis 2018 wiedergewählt. Der Sommer kann kommen.

Donnerstag, 12.05.2016Menziken

Ein Hoch über dem 6. Menzo Treff

Text und Bild: Thomas Moor

Über das Wetter zu sprechen sei langweilig? Stimmt definitiv nicht. Das können die Besucher des 6. Menzo Treff nur bestätigen. Im Menziker Gemeindesaal wurden sie von Josef Bürgler in den Bann gezogen und bestens unterhalten.

Wehe, wenn er losgelassen! Ja, wenn Josef Bürgler, Päsident des meteorologischen Vereins Innerschwyz, übers Wetter spricht und zwischendurch einen Witz zum Besten gibt, dann gibt es einiges zu lachen und zu schmunzeln. Vor einer gefühlten Rekordbesucherzahl verlas er die Wetterprohezeiungen der Muota-thaler Wetterschmöcker wie etwa von Ameisenhaufenhöckler Horat Martin, von Frauenschwarm «s’Muusers Märtel», von «Tannenzäpfler» Holdener Alois oder vom «kuurligen Choge» Hediger Kari. Die Erfolgsquote der Besten liege etwa bei 80 Prozent, wie er sagte und dem Publikum nicht gross Hoffnungen auf einen schönen Sommer machen konnte. Das sehen alle Wetterschmöcker etwa gleich. «Seichwetter» herrsche im Juni, nasser Pflotsch im Juli. Es gäbe aber auch Phasen, in welchen das Badewasser wegen der Hitze nach Fussschweiss rieche. Herbst sei tendenziell schön.

Keine Frage, die Wetterschmöcker nehmen ihre Aufgabe ernst. Und dass das Wetter hoch im Kurs ist, zeigen auch die Zahlen. Über 4000 Mitglieder zählt der 1947 gegründete meteorologische Verein und an einer Generalversammlung sind im Schnitt 800 Personen anwesend. Das mache die Suche nach einer geeigneten Lokalität zu einer Herausforderung, wie Josef Bürgler sagte. Im Menziker Gemeindesaal waren die Platzverhältnisse trotz Rekordbesucherzahl immer noch mehr als grosszügig und geradezu ideal, um den Apéro zu geniessen, zu welchem Frau Gemeindeammann Annette Heuberger einlud, und auch wie gemacht, um das Netzwerk zu pflegen.

Mittwoch, 11.05.2016Haubu

Schulbibliothek

Text und Bild: eingesandt

«Wenn chömmer endli i d’Bibliothek go Büecher lese?» – So oder ähnlich tönte es im letzten Herbst in den Schulhausgängen. Die Schulbibliothek blieb für eine Grossräumung über mehrere Wochen geschlossen.

Hunderte von Büchern wurden mit vielen fleissigen Händen aus der Bibliothek getragen, durchstöbert, verlesen, durchblättert, ausgemistet, entsorgt, Zimmer ausgeräumt, umgestellt, Platz geschaffen, Tablare geschrubbt, Bücher wieder reingetragen, aufgestellt, eingereiht und markiert.

Etliche der veralteten Bücher mussten entsorgt werden. Einige konnten jedoch mit grossem Dank an ein Kinderheim weiterverschenkt werden.

Nun hiess es, neue Bücher auswählen, bestellen, auspacken, einfassen, markieren, in Computer einlesen und einsortieren. Die Bücher-Wunschliste wird von den Kindern immer noch rege genutzt.

Unterdessen «chömmer endli i d’Bibliothek go Büecher lese». Es ist jeweils eine Freude zu sehen, wie sich die Kinder zwischen den Büchern tummeln, sich auf Kissen gemütlich einnisten und ihre Nasen in die Bücher stecken. Die Zahl der ausgeliehenen Bücher steigt und steigt und die Nachfrage nach den wenigen DVDs in der Schulbibliothek ist verschwindend klein geworden.

Allen, die mit helfenden Händen und finanzieller Unterstützung dazu beigetragen haben, den Schulkindern diesen Lesespass zu ermöglichen, sei hier ein herzliches Dankeschön geschenkt.

Claudia Vogel
Schulbibliothek Hallwil

Mittwoch, 11.05.2016Lüpu

DTV Leutwil auf Fuchsjagd in Zürich

Text und Bild: eingesandt

Zur diesjährigen Handtäschlireise trafen sich kürzlich 8 muntere Turnerinnen an der Bushaltestelle. Via Lenzburg erreichte die Truppe schon bald Zürich.

Ohne Kaffee läuft nichts – so getan und ausgerüstet mit den Details zur Jagd, trennte man sich von der zweiten Gruppe, die einen Zoobesuch bevorzugte. Die Foxtrail-Gruppe machte sich auf den Weg zum ersten Posten des Trails Ikarus: Es ging mit dem Tram Richtung Escher-Wyss-Platz. Nun war aufpassen, lesen, kombinieren und aufspüren der Fährte gefragt. Die Botschaften an den Posten waren teilweise ziemlich clever versteckt. Auf einer Brücke kam die Nachricht durch einen Spiegel am Aussengeländer zum Vorschein, an einer Holztreppe konnte man durch eine Schublade unter dem Tritt weiteres vernehmen, ein rosarotes Haus war geschmückt mit einem kürbisähnlichen Schmuck auf dem Dach. Nach dieser Sucherei ging es auf Rädern vorwärts, aber schon nach der 3. Station hiess es umsteigen. Leider entkam uns der Fuchs nur knapp, vor unserer Nase fuhr die Seilbahn Rigiblick ab. Also konnten wir etwas verschnaufen und Kräfte sammeln. Auf der Fahrt nach oben mussten Buchstaben gesammelt werden, die zuletzt einen Strassennamen ergaben und unsere Richtung anzeigten. Man musste sich Farbbänder merken, die am nächsten Posten eine Zahlkombination ergaben. Wiederum brauchte man diesen Code, um ein Schloss zu knacken und Eintritt in ein Häuschen zu erhalten. Via Veloantrieb betätigte man eine Lichtmaschine, welche die nächste Aufgabe hervorzauberte. Ein Rohr musste mit Wasser vom 2 Meter entfernten Brunnen gefüllt werden. Da erschien wieder eine Zahl, die uns weiterhalf. Dem Fuchs immer noch dicht auf den Fersen kam man an wunderschönen grünen Plätzchen vorbei, mit Blick auf den See, den Uetliberg – sogar die Schneeberge waren zu sehen. Von der Tramhaltestelle Zoo fuhr man zur ETH. Dort zeigte uns Aristoteles den weiteren Weg. Auf der Traminsel beim Central verriet uns die Leitstelle der Verkehrsbetriebe via Lautsprecherdurchsage, dass an der Bahnhofstrasse soeben ein Fuchs auf den Geleisen sei. Lustig waren die Reaktionen der Touristen, die gar nicht sicher waren, ob das jetzt sogar stimmen könnte. An der Bahnhofstrasse angelangt, war der Fuchs nirgends zu sehen. Ob er wohl shoppen gegangen ist ...? Auf jeden Fall war unser Trail leider schon zu Ende und man freute sich auf einen «ghörigen» Apéro.

Durchs Niederdorf marschierte die Truppe zur Sechseläutenwiese, um mit den Zoobesuchern in einem netten Lokal das Mittagessen einzunehmen. Frisch gestärkt schlenderten die fidelen 8 dem See entlang bis zum Zürihorn. Das Tram fuhr uns wieder ein Stück retour und man flanierte noch in der Altstadt wo einiges entdeckt wurde. Nach einem Abschlusstrunk traten die Turnerinnen den Heimweg an. Mit Zug und Bus kamen alle bei bester Laune in Leutwil an. Ob sich der Fuchs etwa hier versteckt hält? Wer weiss, Augen auf.

Dienstag, 10.05.2016Haubu

Ein Buurezmorge wie aus dem Bilderbuch

Text und Bild: Graziella Jämsä

20 Kilogramm Zopf, 25 Kilogramm Brot, 20 Liter Orangensaft, 220 Eier und vieles mehr hatten die Mitglieder der Damenriege Hallwil in ein wunderbares Buffet verwandelt. Die Gäste liessen es sich genüsslich schmecken.

«Eigentlich bräuchte ich einen Fotoapparat, jetzt muss halt das Natel herhalten», erklärte Ueli Roth und verewigte die liebevoll gestalteten Fleisch- und Käseplatten. Sein Bruder hatte ihn zum Zmorge nach Hallwil eingeladen, «aber so beeindruckend habe ich mir das nicht vorgestellt.» Auch die Tischdekoration begeisterte die Gäste, da blühten Blumen aus umgenutzten Nespresso-Kapseln in allen Farben. Während die einen noch staunten, gingen in der Küche die ersten Bestellungen ein und die fleissigen Damen bereiteten Rösti, Spiegeleier und Speck zu. «Als wir vor 26 Jahren mit dem Buurezmorge gestartet sind, konnten wir noch nicht von der Infrastruktur der heutigen Küche profitieren», erinnert sich Präsidentin Marianne Merz mit einem Schmunzeln. Auch von einer Abwaschmaschine habe man bestenfalls träumen können. Doch dem Engagement hat das keinen Abbruch getan. Mittlerweile hat die Damenriege nicht nur Gäste aus der eigenen Gemeinde, die Buurezmorge-Fans kommen auch aus Scherz und Othmarsingen. «Es gibt nichts Schöneres als zufrieden strahlende Gesichter.»

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Dienstag, 10.05.2016Menziken

Vorverkauf für das Mutterschiff Openair hat gestartet

Text und Bild: eingesandt

Am 29. und 30. Juli werden am Mutterschiff Openair in Menziken wieder unterschiedlichste Musicacts von nah und fern zu hören sein. Nebst internationalen Musikern wie Wallis Bird versprechen auch der 16-jährige Bieler Nachwuchsrapper Nemo oder Lokalmatador und Rocker Cris Rellah ein Festival, das für jeden Geschmack etwas dabei hat. Tickets für den Musikevent sind ab jetzt online erhältlich.

Nur noch gut zwei Monate, dann wird Menziken wieder mit guter Musik beschallt: Die 14. Ausgabe des Mutterschiff Openairs geht am 29. und 30. Juli auf dem gemütlichen Herzog-Areal über die zwei Bühnen und überzeugt mit einem vielseitigen Line-up.

Wie es sich die Stammbesucher bereits von dem Aargauer Musikfestival gewohnt sind, bietet das Mutterschiff Jahr für Jahr eine bunte Auswahl an musikalischen Leckerbissen. So werden in diesem Sommer sowohl internationale Musikgrössen wie die irische Sängerin Wallis Bird mit ihrem facettenreichen Musikrepertoire als auch die schweizerisch-kenianische Combo Muthoni The Drummer Queen mit ihrem Mix aus Rap, Drum und gefühlvollem Gesang die Hauptbühne rocken.

Dienstag, 10.05.2016Boniswil

Familie Hussein aus Syrien

Text: Heinz Schaffner, Bild:ZVG

Seit 1. Sept. 2015 ist Familie Hussein in unserem Dorf. Silvia Gebhard (Gemeinderätin, Soziales) und Heinz Schaffner (pens. Bezirkschullehrer) betreuen seither die Familie, das sind: Mahmoud (52) und Ehan (42) mit ihren 3 Kindern Brin (18), Briar (8) und Berhat (6). Die Familie kam im Frühling 2014 in die Schweiz und landete nach Aufenthalten in Basel, Buchs AG, Untersiggenthal und Murgenthal in Boniswil.

Für die Eltern gibt es abwechslungsweise – jemand muss für die beiden Knaben zuhause sein – Deutsch-Integrationskurse in Aarau. Brin besucht das 10. Schuljahr, ebenfalls in Aarau, und darf – wegen guter Leistungen – ein zweites Jahr anhängen. Briar geht in die 2. Klasse von Tanja Bereuter und Berhat besucht den Kindergarten bei Franziska Horni und Christine Geissberger. An dieser Stelle möchte ich den betreffenden Lehrpersonen ein grosses Kompliment machen für ihre integrative Arbeit, dazu gehört auch Hans Studler, der Briar hilft, die Defizite in Mathe etc. aufzuarbeiten.

Ich kenne die Familie inzwischen recht gut und doch – so glaube ich – haben wir oft kaum eine Vorstellung, wie es ist, wenn man seine Heimat verlassen muss. Die Husseins sind kurdische Muslime, sie lebten in Damaskus. Dort waren sie eine Minderheit neben den arabischen Muslimen. Sie sprechen also Kurdisch und Arabisch und lernen in der Schweiz unsere Landessprache. Die beiden Knaben sind gut integriert in ihren Klassen. Brin spricht und versteht schon sehr gut Deutsch. Mahmoud ist ein sehr liebenswürdiger Vater. Ehan, die Mutter, würde – wenn dies möglich wäre – am liebsten schon morgen in ihre Heimat zurückkehren.

Die Familie ist absolut orientiert, was in Syrien passiert. Obwohl die Kämpfe etwas nachgelassen haben, ist die Situation nach wie vor unvorstellbar schwierig. Kürzlich hat mir Mahmoud angedeutet, dass er manchmal den Kopf kaum frei bekomme, um Deutsch zu lernen, wegen der Sorge um Verwandte und Bekannte in Syrien. Die Familie ist dankbar, hier in Boniswil zu sein, obwohl der Kontakt mit der Bevölkerung wegen der Sprachprobleme nicht einfach ist. Einige Leute sind hilfreich auf uns zugekommen mit Kleidern, Möbeln, Sprachangeboten ... Zudem haben die Husseins das Glück, nette Nachbarn zu haben. Ich habe der Familie gesagt, dass ich einen Bericht fürs Dorfheftli schreiben werde. «Was wünscht ihr euch von den Boniswilern?», habe ich sie gefragt. Der 6-jährige Berhat würde gern Gitarre spielen, Briar möchte mit Kollegen zusammen Fussball spielen. Brins Berufstraum ist Krankenschwester. Und die Eltern? Mahmoud ist der Fels in der Brandung. Er ist glücklich, wenn er sieht, dass es seinen Kindern gut geht.

Liebe Boniswilerinnen und Boniswiler, wenn Sie eine Idee haben, wie Sie die Familie Hussein unterstützen möchten, so wenden Sie sich an Silvia Gebhard (062 777 23 54, silvia_gebhard@bluewin.ch) oder an mich (062 777 52 63, heinzschaffner@hispeed.ch). Besten Dank!

Heinz Schaffner

Und ausserdem ...

Schwiizerdüütsch mit em Feusibär

Früecher het mer de Chind, wo de Öpfu ned so «suuber» abe g’ässe händ, g’seit: «Muesch uuf’passe, schüsch chunnt denn de Gürbsi-Biisser, und de frisst de die chliine Chind!» Uiuiui, das wär hüt sicher verbote.

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