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Mittwoch, 20.09.2017Beinwil am See

Als man sich auf dem Sand noch «selber versorgte»

Text und Bild: Peter Eichenberger

Wie in den vergangenen Jahren führte der Ortsbürgerverein Beinwil am See auch in diesem Jahr einen Dorfumgang durch. Am Bettagsamstag versammelte sich eine grosse Anzahl Leute beim «Alten Löwen», an der Kreuzung Feld- und Sandstrasse, zum zweiten Teil des Dorfumganges im Gebiet Sandstrasse. Unter den Teilnehmern waren auch der Gemeindeammann Peter Lenzin und die Gemeinderätin Jacqueline Widmer.

Ursus Merz war erstaunt über die vielen Interessierten, die bei einigermassen schönem Wetter den Weg zum Oberhof fanden. Gleich zum Beginn dieser Führung wusste Ursus Merz Interessantes zu den ersten Häusern. Wer die frühere Verbindungsstrasse von Mosen nach Beinwil benützte, wurde im Zollhaus, gegenüber dem «Alten Löwen», abgefangen und musste für bestimmte Waren ein Zollgeld bezahlen. Beide markanten Häuser, das «Zollhaus» und der «Alte Löwen» sind bis heute in einem guten Zustand.

Weiter auf der Sandstrasse stehen die Häuser fast wie zur Berner Herrschaft. Bei der Kreuzung Hofmattstrasse/Sandstrasse stehen ebenfalls noch die alten Häuser. Ursus Merz erzählte vom früheren Schlittelweg. Dieser begann in der Hofmatt, von den «Böjuer» wird diese Strasse «Vedokter» genannt und führte über das Bahngeleis und die Hauptstrasse ins Gässli und weiter unter dem einstigen Bauernhof «Rank-Amme» in die Rankstrasse. Vorbei am «Stampfihüssli» in die Seestrasse und beim Dampfersteg auf den zugefrorenen See.

Bis vor wenigen Jahren gab es an der Sandstrasse noch diverse Geschäfte. So zum Beispiel die Sattlerei Merz oder die legendäre «Sandmetzg». Beim Umbau der Sandmetzg achtete der Besitzer darauf, dass die Aussenfassade im Originalzustand blieb. Gegenüber der Metzgerei gab es ein Kolonialwaren-Laden. Dieser Lebensmittelladen wurde von Alice und Emil Gloor-Köhli geführt. Im Buch «Vergangen und fast vergessen» kann interessantes über dieses Lädeli nachgelesen werden.

Wie in den vergangenen Jahren zeigte Ursus Merz den Teilnehmer auch Fotos zu den jeweiligen Häusern und ihren Bewohner. Weiter ging der Dorfumgang in Richtung Süden. Es ist erstaunlich wieviel Ursus Merz über dieses Gebiet in Erfahrung bringen konnte. Auf die Frage wie er diesen Dorf umgang plante, meinte er: «Ich wende etwa 60 bis 80 Stunden auf, damit ich den Leuten etwas Gescheites erzählen kann»! Dass dies stimmt, zeigt auch, dass es jedes Jahr mehr Teilnehmer an diesem traditionellen Dorfumgang gibt. Beim Bauernhof von Urs und Esther Weber wurde die illustre Gesellschaft vom Vorstand des Ortsbürgervereins mit Bratwürsten vom Grill bewirtet.

Mittwoch, 20.09.2017Seengen

Remunds Kürbisse lockten wieder viele Besucher an

Text und Bild: Peter Siegrist

Bühne frei für Speise- und Zierkürbisse hiess es bei der Familie von Ueli und Astrid Remund auf ihrem Hof beim Brestenberg. Die zusätzlichen Aussteller und das Helferteam verleihen dem Hoffest mit ihrem Engagement jeweils eine spezielle Note und eine Charmen, der immer wieder beeindruckt.

Zum siebten Mal haben Astrid und Ueli Remund zum Kürbisfest auf ihrem Hof in Seengen eingeladen. Wenn Kürbisse so schön orange leuchten, wie an diesem Hofmarkt, dann ist das ein untrügliches Zeichen, dass der Herbst nah ist. Remunds kultivieren rund 30 Sorten Speisekürbisse. Von 200 Gramm bis zu 20 Kilogramm schwer sind die einzelnen Exemplare. Dazu gesellen sich noch unzählige Zierkürbisse, welche nicht essbar, aber dafür gut geeignet für Herbstdekorationen sind. Auch mit einer grossen Auswahl an Hofprodukten, wie Früchte, Gemüse, Sirup, Konfi, Buurebrot und vielem anderem mehr konnte man sich eindecken. Zum Hoffest gehören jeweils auch die verschiedenen Attraktionen für die kleinen Besucher. Nicht zu vergessen die Festwirtschaft, wo die feine Kürbissuppe und die Grilladen reissenden Absatz finden.

Montag, 18.09.2017Reinach

16. Bücher-Café in Pfeffikon am Samstag, 21. Oktober

Text und Bild: Eing.

Das Pfeffiker Bücher-Café, welches jeweils im Frühling und im Herbst angeboten wird, hat sich seinen festen Platz im Veranstaltungskalender vieler Oberwynentaler und Michelsämter gesichert. Nicht nur bei Bücherfreunden. Das Konzept ist einfach: Lesefreudige können am Vormittag ihre nicht mehr benötigten Bücher bringen und am Nachmittag bei Kuchen und Kaffee neue Literatur zu einem minimalen Preis erwerben.

Haben Sie Bücher oder Hör-CDs in gutem Zustand, die sie nicht mehr brauchen? Dann bringen Sie diese am Vormittag zwischen 10.00 und 11.30 Uhr bei der Mehrzweckhalle in Pfeffikon vorbei. Musik-CDs, Silva- und Mondobücher sowie Lexiken nehmen wir leider nicht mehr entgegen, da für diese keine Nachfrage besteht.

Am Nachmittag von 13.30 bis 16.00 Uhr haben Sie dann Gelegenheit, nach Herzenslust im grossen Second-Hand-Bücherangebot zu schmökern und dabei Romane, Krimis, Sach- und Jugendbücher zu erwerben. Für nur einen Franken pro Buch können sich alle Leseratten mit einem Wintervorrat an Lektüre eindecken. Das Angebot ist riesig und bestimmt ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Zum anschliessenden Verweilen und geselligem Beisammensein verwöhnen wir Sie gerne in unserer kleinen Kaffeestube. Viele gluschtige, selbstgebackene Kuchen und Torten warten darauf, probiert zu werden und eine feine Tasse Kaffee rundet Ihren Besuch bei uns im Bücher-Café ab.

Nebst dem Büchercafé findet zum dritten Mal ein kleiner Regiomarkt statt. Angeboten werden verschiedene landwirtschaftliche Produkte aus der Region wie z.B. Feines aus Schafsmilch, Verschiedenes aus dem Bauerngarten, Honig von fleissigen Stierenberger-Bienen und vieles mehr. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt der Angebote.

Der Reinerlös des Pfeffiker Bücher-Cafés dient wie immer einem guten Zweck. Dieses Jahr darf sich die Sterbebegleitung/der Besuchsdienst Michelsamt auf einen «Zustupf» in die Kasse freuen.

Schauen Sie vorbei, es lohnt sich bestimmt. Wir freuen uns auf Sie.

Montag, 18.09.2017Zetzwil

FTV Zetzwil auf Vereinsreise

Text und Bild: Eing.

Den Frauenturnverein Zetzwil führte die diesjährige Vereinsreise für drei Tage ins Wallis. Mit dem Car ging die Reise am Freitagmorgen früh los. Nach einem Kaffeehalt in Murten wurden die 22 Turnerinnen in der Ölmühle in Sévery, in die einzelnen Schritte der traditionellen Herstellung von Nussöl eingeführt. Im kleinen Lädeli wurde anschliessend ein Aperitif serviert und wer wollte, konnte sich mit Backmischungen, Dippsaucen und Ölen eindecken

Auf der Route Corniche ging die Fahrt weiter durch die Weinberge am Genfersee und die wunderschönen Ortschaften Epesses – Chexbres – St. Saphorin und Vevey bis nach Sion. Dort angekommen, genoss man nach dem Zimmerbezug noch etwas den warmen Sommernachmittag im schönen Altstädtchen, bevor die Frauen in die Rebberge oberhalb von Sion chauffiert wurden. In der Domaine Charles Bonvin genossen die Turnerinnen bei fantastischer Aussicht auf einem Adlerhorst eine Weindegustation und anschliessend ein feines Raclette à discrétion.

Der zweite Tag führte nach Le Châtelard. Dort brachten drei verschiedene Schienenbahnen die Frauen auf die Höhe von 1970 Metern über Meer zum Stausee Lac D’Emosson. Ein Wermutstropfen war das trübe und regnerische Wetter, womit die fantastischen Aussichten leider verwehrt geblieben sind. Die vorgesehenen Aktivitäten mussten deshalb abgeändert werden und so machte sich die ganze Frauengruppe zu Fuss auf den Weg Richtung Cabane du Vieux-Emosson. Nach einem ersten, etwas flacheren Streckenteil wurden einige Frauen von der Wirtin mit dem Auto zur Cabane befördert. Mittlerweile hatte es draussen angefangen zu schneien, aber der guten Stimmung brachte auch dies keinen Abbruch und als Ruth Hunziker ihr Örgeli zur Hand nahm, wurde mitgesungen und mitgeschaukelt und dem schlechten Wetter getrotzt. Das Nachtessen genoss die Frauenschar im Hotel, bevor zu Fuss noch etwas durch die Stadt geschlendert wurde. Einige machten sogar noch einen Marsch aufs schön beleuchtete Château de Valère.

Am Sonntag besuchten die Frauen in St. Léonard den grössten natürlichen unterirdischen See in Europa. Ein Führer ruderte durch die Gewölbe der Grotte und erzählte etwas über die Geschichte des Sees. Anschliessend ging die Fahrt weiter via Aigle – Col des Mosses ins schöne Städtchen Gruyère. Via Autobahn ging die Heimreise zügig voran und so erreichte eine zufriedene Frauenschar mit vielen schönen Eindrücken und lustiger gemeinsam verbrachter Zeit Zetzwil. Der Organisatorin, Claudia Walz, sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich gedankt.

Montag, 18.09.2017Reinach

La Dolce Vita Alzbach: Da werden Gaumenfreuden wach

Text und Bild: Tomas Moor

Die italienische Küche bietet mit ihrer Vielfalt genussvolle Gaumenfreuden. Und diese kann man nicht nur bei unseren südlichen Nachbarn geniessen, sondern auch hier in unseren Breitengraden. Zum Beispiel im La Dolce Vita Alzbach, an der Alzbachstrasse 10 in Reinach.

Pasta, Pizza, Fisch, Fleisch, Antipasti und vieles andere mehr: Einfach lecker, was die italienische Küche alles zu bieten hat. Und wenn es dann noch von Köchen zubereitet wird, deren Liebe durch den Magen geht, steht einem kulinarischen Höhenflug und einem himmlischen Genuss eigentlich nichts mehr im Weg.
Zwar macht sich der Sommer langsam aber sicher daran, sein Feld zu räumen, nicht aber Pino Urso, Jesus Lopez und das La-Dolce-Vita-Team, welche die Gäste in ihrem Restaurant auch in der bevorstehenden kühleren Jahreszeit gerne mit südländischen Köstlichkeiten verwöhnt. Aus diesem Grund tanken die beiden Gastgeber noch bis am 15. Oktober neue Kräfte. Danach geht es wieder mit Elan ans Werk – zusammen mit der typisch italienischen Gastfreundschaft und einer Speisekarte, die weit mehr als nur kulinarische Genüsse aus «Viva Italia» zu bieten hat. Akzente werden nämlich auch mit Spezialitäten aus Spanien und der Schweiz gesetzt. Ein Traum sind zum Beispiel die verschiedenen Gerichte, welche die Liebhaber von Wildspezialitäten immer wieder ins Schwärmen bringen. Das Wild schafft es im La Dolce Vita Alzbach sogar auf eine spezielle Herbstpizza, die mit Wildschweingeschnetzeltem und Steinpilzen aufwartet. Das La Dolce Vita Alzbach ist auch bekannt für seine abwechslungsreichen Tagesmenüs. Nicht zu vergessen die hausgemachten Gelati, die das Sahnehäubchen eines jeden Besuchs im Reinacher Gastrobetrieb sind.

Montag, 18.09.2017Schongau

Wie unterstütze ich mein Kind beim Üben?

Text und Bild: Eing.

Das Erlernen eines Instrumentes ist ein langer und zeitaufwändiger Weg. Wer nicht bereit ist, täglich zu üben, verliert schnell Freude und Motivation. Für all jene, die sich aber auf diesen Weg einlassen, winken als Lohn Glück und Zufriedenheit – manchmal ein Leben lang.

Hier ein paar Tipps zum Üben:

  • Legen Sie die Übezeit zusammen mit Ihrem Kind fest. Erstellen Sie einen Tagesplan, der den Tagesablauf der ganzen Familie mit berücksichtigt. Das Kind sollte in Ruhe, ohne Störung durch Radio oder Fernsehen, wenn möglich immer am gleichen Ort üben können.
  • Tägliches Üben ist wichtig, gerade auch über das Wochenende. Regelmässige Abwesenheit über das ganze Wochenende bedeutet einen massiven Unterbruch und hemmt den Fortschritt.
  • Unterstützen Sie Ihr Kind beim Einhalten der Übungszeit, aber ohne ständige Ermahnungen. Lob ist der grösste Ansporn zum Üben!
  • Versuchen Sie Ihrem Kind klar zu machen, dass auch bei der besten Lehrperson Fortschritte nur bei täglichem Üben erreicht werden.
  • Bei jungen Schülern und Schülerinnen ist es von Vorteil, wenn sich zeitweise jemand beim Üben dazusetzt, bei kleinen Fortschritten lobt oder Hilfestellungen gibt. Der wiederholte Besuch einer Unterrichtslektion ist wichtig, um Einblicke in die Arbeitsweise der Lehrperson zu bekommen und sich über Übetechniken zu informieren.
  • Motivieren, loben, aufmuntern, Interesse und Freude zeigen, gehört zu jedem Alter.
  • Unterstützen Sie gemeinsames Musizieren, das Mitspielen in Ensembles und Orchestern, Kammermusik, ganz besonders auch in der Familie.
  • Geben Sie Ihrem Kind Vorbilder: grössere Kinder, die das gleiche Instrument spielen, faszinierende Musikerinnen und Musiker, die es im Konzert erleben kann. Besuchen Sie Musikschulkonzerte.
  • Rechnen Sie mit Krisen, aber geben Sie nicht gleich auf. Eigentliche Fortschrittssprünge lösen sich ab mit stagnierenden Phasen. Auch Motivation und Freude sind nicht immer gleich gross. Besonders wertvoll ist es, wenn ein Kind in diesem Auf und Ab jemanden hat, der es begleitet, der auch mal durchträgt und aushält, und der sich mitfreut.

Montag, 18.09.2017Dürrenäsch

Waldrundgang in Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

Am Nachmittag des 9. Septembers fand in Dürrenäsch turnusgemäss alle 4 Jahre ein Waldrundgang statt, zu dem die Gemeinde Dürrenäsch und die Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon eingeladen hatte. Trotz trüben Wetters erschienen zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Zu Beginn wurden die Anwesenden vom Gemeinderat von Dürrenäsch, Werner Schlapbach, begrüsst. Danach wurden drei Gruppen gebildet, die verschiedene Stationen besuchten, an welchen jeweils interessante Informationen über den Wald und seine Lebewesen zu hören waren. Etwa über die Geburtshelferkröte, deren Bestand in der Schweiz stark gefährdet ist, diverse Vogelarten oder die Beschaffenheit des Bodens. Ausführlich wurde der Zustand des Waldbodens mit dem momentanen Zustand des Waldes in Verbindung gebracht. Da man Rottannen als Bauholz verwendet, wurden diese in den letzten über 100 Jahren überall angepflanzt und verdrängten damit andere Baumarten. Weil die Rottanne mit ihren Wurzeln an der Oberfläche bleibt, sind die Nährstoffe im oberen Teil des Bodens zurückgegangen. Auffällig ist auch, dass bei starken Stürmen jeweils viele Rottannen dem Wind zum Opfer fallen. Obwohl das Problem erkannt wurde, wird es lange Jahre dauern, bis sich andere Baumarten ihren Lebensraum wieder zurückerobert haben.

Zum Schluss erläuterte der Förster, Marcel Hablützel, warum es eben sehr wichtig ist, dass der Mensch Sorge trägt zum Wald. Während Generationen konnte die Gesellschaft vom Wald und den Erlösen aus dem Wald leben. Der Preiszerfall beim Holz, Witterungsextreme und neu auftretende Baumerkrankungen setzen jedoch dem Wald sehr stark zu. Deshalb wurde die Volksinitiative «JA! für euse Wald» lanciert. Diese Volksinitiative will das aargauische Waldgesetz ändern, indem der Kanton dazu verpflichtet wird, jährlich 25 Franken pro Kantonseinwohner in den Wald zu investieren. Dadurch würden die Beiträge, die der Aargau an die Waldpflege zahlt, jährlich von 5 Millionen auf 16 Millionen Franken ansteigen. Dieses Geld soll in «zweckgebundene Leistungen» investiert werden. Will heissen: naturschutzbedingte Nutzungsverzichte oder Pflegemassnahmen, die nachhaltige Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit für die Jungwaldpflege und Pflegemassnahmen im Schutzwald. Auch Leistungen zugunsten der Erholung der Bevölkerung sollen finanziell abgegolten werden. Am Schluss des Rundganges wurde ein Grosshacker mit Spalter demonstriert. Diese Maschine verarbeitet Holz, das nicht für die Herstellung von Brettern geeignet ist, zu Hackschnitzel, welche bei grossen Wärmeverbünden in Heizenergie umgewandelt wird. Ist ein Baumstamm zu dick, wird er zuerst gespalten. Pünktlich mit dem einsetzenden Regen konnten sich die Anwesenden im Festzelt bei der Waldhütte vor der Nässe in Sicherheit bringen, nachdem ihnen zuvor am Grill eine Bratwurst mit Brot und ein Getränk offeriert worden war.

Montag, 18.09.2017Reinach

Gebietsübergreifender Zivilschutz-WK

Text und Bild: Eing.

Bekanntlich fusionieren die Zivilschutzorganisationen aargauSüd und Wynental per Anfang 2018 zu einer Einheit. Doch bereits jetzt wurde die Zusammenarbeit über die bald der Vergangenheit angehörenden Verbandsgrenzen hinweg geprobt, in einem WK mit dem sinnigen Titel «Melange».

Das Übungsszenario für das Führungsunterstützungspersonal sah ein schweres Erdbeben mit Epizentrum in Oberkulm vor, welches jedoch auch das Gontenschwiler Industriegebiet sowie die Stiftung Schürmatt in Zetzwil schwer in Mitleidenschaft gezogen hatte. Wenn auch das Wynental nicht zu den besonders gefährdeten Erdbebengebieten gehört, bot das Übungsszenario doch eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen den bald zusammengehörenden Zivilschutzorganisationen zu trainieren.
Da ein Ziel das Kennenlernen und die Zusammenarbeit innerhalb der ab 2018 operativen neuen ZSO aargauSüd (mit Gebiet von Menziken bis Gränichen) war, wurden Führungsunterstützungs-Einheiten der ZSO Wynental im Reinacher Kommandoposten Meyermatt eingesetzt, während ihre Pendants der ZSO aargauSüd den KP Juch in Unterkulm kennenlernten. Zusätzlich waren Erkundungstrupps in den Schadengebieten in Gontenschwil, Oberkulm und Zetzwil im Einsatz. Nicht als Teil der Übung, aber bereits gemeinsam, sichtete, erfasste und katalogisierte der Kulturgüterschutz als Pilotprojekt in der katholischen Kirche Menziken wertvolle Reliquien.
Die Angehörigen der drei Unterstützungszüge der bisherigen ZSO aargauSüd wurden an verschiedenen Tagen per Alarm aufgeboten, um unter realistischen Bedingungen einen nächtlichen Gebäudeeinsturz mit Personenbergungen zu meistern. Die Arbeitsplätze auf dem Areal der Aluminium Extrusion AG, je in Reinach und Menziken, sowie dem Chrosiplatz in Beinwil am See wurden auch dazu genutzt, den Umgang mit schwerem Gerät an realen Objekten zu trainieren, welche in letzter Konsequenz dann auch rückgebaut wurden.
Eine Parforceleistung erbrachte die Logistik und insbesondere deren Fahrer, welche unentwegt und bis spätnachts die Zivilschutz-Angehörigen zwischen Gemeinden, Arbeitsplätzen und den Zivilschutzanlagen hin und her transportierten. Ebenso verstand es die Küchenmannschaft, eine Hundertschaft an hungrigen Mäulern bestens zu verpflegen.
Des Weiteren wurden turnusgemäss die periodischen Schutzraumkontrollen, hauptsächlich in den Gemeinden Burg und Menziken, durchgeführt. Gruppen der Betreuereinheiten waren in den Altersheimen Dankensberg und Falkenstein sowie in der Lebenshilfe Reinach im Einsatz.

Montag, 18.09.2017Seengen

Reisen und Ferien: Gut, gibts Burgturm Reisen AG

Text und Bild: Thomas Moor

Mit Elan ist man bei der Burgturm Reisen AG Seengen ins 10. Betriebsjahr gestartet. Für Inhaber Roland Frey trotz florierendem Geschäftsgang kein Grund, abzuheben. Ganz im Gegensatz zu seiner Kundschaft: Diese hebt mit dem Seenger Reiseanbieter immer wieder gerne ab. Mit gutem Grund.

Im multimedialen Zeitalter, wo Ferien per Tastendruck gebucht werden können und die Last-Minute-Angebote im Minutentakt auf dem Computer erscheinen, scheint die Luft für Reisebüros dünn geworden zu sein. Stimmt nicht! Jedenfalls nicht für die Burgturm Reisen AG. «Weil Leute zu uns kommen, welche auf eine gute und umfassende Beratung setzen», wie Roland Frey sagt. Discountangebote sucht man bei ihm vergebens. Viel mehr sind es die individuellen und massgeschneiderten Ferien- und Reiseangebote, mit welchen er bei seiner Kundschaft punktet. Und wenn einer eine Reise tut, hat er im Falle einer Buchung durch die Burgturm Reisen AG viel Positives zu erzählen. Das wiederum generiert genau jene positive Mund-zu-Mund-Propaganda, welche für das Unternehmen Gold wert ist. Nicht von ungefähr kommen die Kunden deshalb von weit ausserhalb der Kantonsgrenze nach Seengen, um sich von den beiden Reisespezialisten Roland Frey und Nadine Lang seriös und kompetent beraten zu lassen. «Ich will den Kunden direkt beraten und ihn auch spüren», wie der Reisespezialist sagt. Gerade bei Spezialarrangements sieht Roland Frey die Chancen für sein Reisebüro. So organisiert er seit gut sechs Jahren geführte Reisen für Kleingruppen durch Thailand, Kambodscha, Vietnam und Myanmar etc. «Asien ist für uns wie eine zweite Heimat», wie er sagt. Und mit «uns» ist auch Roland und Barbara Freys Tochter Brenda gemeint. Sie ist während der Hauptsaison die deutschsprechende Reiseleiterin bei Mellow Adventures vor Ort und hat – um Land und Leute besser kennenzulernen – sechs Monate in einem Hotel in Phuket gearbeitet. Zu weiteren Spezialitäten zählen Geschäftsreisen oder die mit vielen Highlights gespickte Harley-Reise durch die USA, welche in Zusammenarbeit mit der Seoner Fahrschule Läuppi durchgeführt wird. Weitere Informationen unter: www.burgturmreisen.ch

Montag, 18.09.2017Hallwil

Exclusiv Car-HiFi macht Autoradios fit für DAB+

Text und Bild: Thomas Moor

Schon bald schlägt den analogen UKW-Sendern das letzte Stündchen. Ab 2019 beginnt eine regionale Teilabschaltung und ab 2024 herrscht schweizweit Funkstille. Der neue Standard ist die digitale Technologie DAB+. Obwohl DAB+ bereits in vieler Leute Munde ist, ist es längst noch nicht in allen Radioempfängern. Speziell nicht in Autoradios.

Während man zu Hause das herkömmliche Gerät mit einem DAB+-Empfänger ganz einfach ersetzt, stellt sich die Frage, was mit den fest verbauten Radios in Autos und anderen Fahrzeugen geschieht. Gemäss Schätzungen hat alleine die Zahl der Occasions-PKW die 2-Millionengrenze erreicht. Fahrzeuge mit UKW-Radios, die auf DAB+ umgerüstet werden wollen. Hier ist die ganze Sache komplex und benötigt für das Umrüsten entsprechendes Know-how von Fachleuten. Wie dasjenige des auf Mobilelektronik spezialisierte Unternehmen Exclusiv Car-HiFi GmbH aus Hallwil. Inhaber Sandro Angeloni verfügt mit seiner Firma über eine 30-jährige, praxisorientierte Erfahrung in den Bereichen Beratung, Einbau und Verkauf von Mobilelektroniksystemen. Und auch für DAB und DAB+ ist man zu einem Kompetenzcenter der ersten Stunde gewachsen. «Bereits seit dem Jahr 2000 sind wir spezialisiert für das Nach- und Aufrüsten von Autoradios für DAB/DAB+», wie Angeloni sagt. Er sieht in der neuen digitalen Übertragungstechnologie nur Vorteile. Zum Beispiel das grössere Senderangebot und die bessere Tonqualität. Zudem braucht DAB+ weniger Energie als das herkömmliche UKW und ist nicht zuletzt wegen der geringeren Strahlung ökologischer.

Vom umfassenden Fachwissen der Firma Exclusiv Car-HiFi GmbH profitiert die Automobilindustrie, aber auch Private. «Wir arbeiten eng mit den Automobil-Importeuren zusammen», wie Sandro Angeloni sagt. Dazu zählen unter anderem die AMAG, Emil Frey, Renault, Dacia, Ford etc. Vom Kompetenzcenter in Hallwil aus werden massgeschneiderte und integrierte Lösungen angeboten. Auch DAB+-Schulungen für das Automobilgewerbe bietet das Hallwiler Unternehmen in Zusammenarbeit mit der WEER GmbH an. Damit nicht genug: Das DAB+-Helpdesk der SRG ist mit der Hallwiler Firma eng verknüpft. Zudem ist Sandro Angeloni damit beschäftigt, ein schweizweites Händlernetz mit Stützpunkten aufzubauen. Infos: www.dab-plus-inside.ch

Freitag, 15.09.2017Menziken

Menziker Paradiese für Flora und Fauna

Text und Bild: Thomas Moor

Haben Sie gewusst: In Menziken gibt es mehrere Naturschutzgebiete, wo Flora und Fauna prächtig gedeihen. Die Naturschutzkommission und freiwillige Helfer hegen und pflegen diese natürlichen Lebensräume. Wir stellen Ihnen diese Gebiete vor. In diesem Monat das Gebiet Schwyzerhübel.

Naturschutzgebiete sind wichtiger denn je. Sie bieten Tieren und Pflanzen aller Art die notwendigen Lebensräume und tragen so zum Erhalt einer artenreichen Kulturlandschaft bei. So auch der Schwyzerhübel. Er wurde 1987 unter Schutz gestellt und 1993 in die Bau- und Nutzungsordnung (BN0) aufgenommen. Mit der Auflage «das Areal als Lebensraum für schutzwürdige Pflanzen und Tiere herzurichten». Der Schwyzerhübel liegt etwas versteckt und gut geschützt von einem Wäldchen am Südrand der Gemeinde, kurz nach dem ehemaligen Bahndamm, direkt an der Genze zum Kanton Luzern am Radweg Menziken – Beromünster. In den Jahren 2007 bis 2012 wurde er nach den Plänen der NSK zu einem vielseitigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere mit Teichen umgestaltet. Das Areal bietet unter anderem Amphibien, Reptilien, Bienen, Tag- und Nachtfaltern, Fliegen, Libellen, Käfern, Heuschrecken, Spinnen etc. einen wichtigen Lebensraum. Um diese Lebewesen nicht zu sehr zu stören, ist es wichtig, dass sich Besucher auf den dafür vorgesehenen Pfaden bewegen und sich an die Hinweise auf den aufgestellten Tafeln halten. Auch die Pflanzenwelt hält mit Wiesen-, Ruderal-, Sumpf- und Wasserpflanzen eine sehenswerte Vielfalt bereit. Einmal im Jahr stehen Pflegearbeiten durch die Naturschutzkommission, das Bauamt und freiwillige Helfer auf dem Programm. Für den ersten Einsatz trifft man sich am 30. September um 8.30 Uhr und um 13.30 Uhr beim Gemeindewerkhof Russirain. Der Einsatz dauert bis 11.30 Uhr und am Nachmittag bis ca. 16.00 Uhr.
Für alle Helfer gibt es ein Znüni/Zvieri. Auskunft erteilt Kommissionspräsident Christoph Aeschbach unter Telefon 079 716 70 40.

Freitag, 15.09.2017Dürrenäsch

Die Zeit ist reif. JA für den Abbruch des Beck-Bertschi-Haus. Ja für einen Ersatzneubau.

Text: Eing., Bild: Archiv KiD Kultur in Dürrenäsch

Die Diskussion um die Nutzung/Gestaltung der Zone für öffentliche Bauten in Dürrenäsch mit dem Kreditantrag von CHF 70‘000 für den Abbruch des Beck-Bertschi-Haus (BBH) hat komische Formen: Vereinzelte Stimmen wollen den Bürgern mit Flugblatt und Zeitungsartikel weismachen, dass die Gemeinde die Aufgabe haben solle, das BBH zu erhalten. Die Argumente sind sehr subjektiv und emotional einseitig.

Architektur
Das BBH ist ein bau- und nutzungstechnisch ausgedientes Fossil. Das Haus weist keine architektonische Einzigartigkeit auf, die höher zu wertende museumsartige Erhaltungsmassnahmen rechtfertigen könnte. Jede symmetrische Fassadengestaltungen wirkt an sich schön... Die Biedermeier-Architektur des BBH ist eine Form des Klassizismus für Wohnbauten. Bei einer Umnutzung des Gebäudes hat aus meiner Sicht die Biedermeier-Architektur keine Berechtigung mehr. Im Weiteren ist eine Wohnbaute, welche in der Zone für öffentliche Bauten an einer Verkehrsachse steht, sicherlich falsch positioniert. Ich bin der Meinung, dass das im Rahmen der Revision der BNO (von der kantonalen Denkmalpflege) geforderte Schutzziel - bauhistorischer Wertes des BBH und somit eine Substanzerhaltung - die notwendigen Dorfentwicklung nicht behindern darf. Der laufende Architekturwettbewerb nimmt sich professionell der Aufgabe der Architekturgestaltung des Neubaus von Schulräumen anstelle des BBH an. Aus den eingegangenen Lösungen wird ein professionelles vom souverän eingesetztes Gremium die beste Lösung zur Weiterbearbeitung auswählen.

Endlich ein Ende des strukturellen Flickwerkes der Gemeindebauten

Die beschränkten Ressourcen der Einwohnergemeinde müssen sorgfältig bewirtschaftet werden. Die gemeindeeigene Baugrundfläche wird durch einige Zwänge eingeschränkt (Bach, Strassenabstand, steile Hanglage etc.). Das alte Wohnhaus BBH wurde für die strukturelle Entwicklung der Gemeindebauten in die Zone für öffentliche Bauten integriert. Nun sind wir soweit, dass die weit vorausschauende Übernahme des Gebäudes dem geplanten Zweck zugeführt werden soll. Wir brauchen heute eine gut strukturierte Schulanlage. Wir wollen ein starkes Zeichen setzt, dass wir ein lebendiges Dorf mit eigener Schule bleiben, für Familien, Kultur und Wirtschaft. Eine gut strukturierte Schulanlage entsteht nicht, wenn einfach in die letzten verbleibenden Freiflächen Schulräume einflickt werden. Es ist Zeit, nutzungsorientiert die notwendigen Schul- und Nebenräume zu positionieren und daraus eine dem Dorf entsprechende wohlgeformte Schulanlage zu entwickeln. Das BBH hat seine Lebenszeit längst überschnitten und muss nun durch zeitgemässe Bebauung ersetzt werden.

Wir wollen Dürrenäsch ein Gesicht geben.
Dürrenäsch ist im Grundzug ein Strassendorf. Das heisst, dass das Leben und die Verkehrswege nicht durchmischt sind. Die verschiedenen Nutzungsbereiche als Beispiel das Gewerbe-Areal Korki genannt, stossen an die Strasse an. Das öffentliche und kulturelle Leben findet meistens in und um die Schul- und Sportanlagen statt. Das darf auch architektonisch wahrgenommen werden! Der Ersatzneubau des BBH definiert nun den Beginn und die Ecke des Schul- Sport- und Gemeindequartiers. Das ist ein Teil der Aufgaben im laufenden Architektur-Wettbewerbsverfahren Schulraum+. Auszug aus dem Wettbewerbsprogramm: 10.3 Ortsbild / Erscheinungsform Die charakteristische Gestaltung des Beck-Bertschi-Hauses (Parz. 93), des bestehenden Schulhauses (Parz. 92) und der MZH (Par. 92) ist zu bewahren, Defizite zu beheben und Mehrwerte zu schaffen. Auf die Dorfbildgestaltung wird grosser Wert gelegt. Die Gebäude sollen als Einheit und öffentliche Bauten wahrgenommen werden können. Es wird eine hohe räumliche und architektonische Qualität erwartet Gegner der Abstimmungsvorlage „Abbruch des BBH“ sind wohl der Ansicht, dass die heutigen Architekten weniger fähig sind als diejenigen im 18. Jahrhundert...

Jetzt sind die Heimat- und Kulturschützer dran:
Die alte Dürrenäscher Feuerwehrspritze musste durch ein Feuerwehrauto ersetzt werden – obwohl sie doch schön und ein Zeitzeuge ist. - Ein privater Verein hat sie gerettet und in einer würdigen Umgebung gelagert. Das BBH kann anstelle eines Abbruchs auch ab- und andernorts wieder aufgebaut werden. Heimat-und Kulturschützer dürfen das BBH sicher übernehmen und in würdiger Umgebung wieder aufbauen. Die Gemeinde beteiligt sich mit einem „Kulturbeitrag“ von CHF 70‘000.- am Abbau des Gebäudes, sofern der Abstimmungsvorlage am 24. September die Zustimmung gegeben wird. Heimatschützer, bewerbt euch für die Übernahme des BBH und bietet ein geeignetes Grundstück an, um das Gebäude neu aufzubauen.

Ein JA für den Abbruch des Beck-Bertschi-Haus

Martin Ottlik, ein Dürrenäscher, der hier lebt und wirkt.

Freitag, 15.09.2017Zetzwil

2. Arbeitstag beim Natur- und Vogelschutzverein

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 9. 9. 2017, trafen sich am Vormittag 10 Erwachsene und 3 junge Vereinsmitglieder zum Arbeitstag im Wuhr. Da der Forstbetrieb letztes Jahr einige alte Bäume fällen musste, gelangt nun mehr Sonnenschein auf den Waldboden und dieser lässt Gestrüpp und Büsche üppig spriessen.

Die zum Teil sehr stark zugewucherten Fusswege mussten mit schwerem Gerät ausgeholzt werden. Mit Rückenbläser und Laubrechen wurde der Finish gemacht. Nach über 2 Stunden waren wir von Schweiss und Nieselregen durchweicht und mit dem Ergebnis der Arbeiten zufrieden. Nun steht einem Besuch im wunderschönen Naherholungsgebiet nichts mehr im Weg. Nach getaner Arbeit stärkten sich alle beim ausgiebigen Znüni: heisse Rauchwürste, Brot und Flüssiges wurden restlos vertilgt. Auch die Nussstengel fehlten nicht.

Vielen Dank an alle fleissigen Helfer in und um die Wuhrhütte und im ganzen Park! Es ist schön zu sehen, dass auch bei widrigem Wetter immer wieder so viele mit dabei sind! Der Wuhrpark ist für jedermann frei zugänglich (Parkplätze beim Schützenhaus). Wer die Hütte mieten möchte, kann sich beim Hüttenwart Theodor Roth melden.

Voranzeige:
Am Freitag, 1. Dezember ab 18.00 findet der Chlaushock statt. Das ist dann auch schon wieder der letzte Anlass im 2017. Das Grillgut muss selber mitgebracht werden, der Rest ist vorhanden. Wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend und viele alte und neue Gesichter!

Ansonsten findet man unsere Aktivitäten jederzeit im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Gemeinde Zetzbu.

Freitag, 15.09.2017Reinach

Dormann Fahrzeugbedarf AG: Eine sehr gute Wahl

Text und Bild: Thomas Moor

Service- und Zubehörteile für Personenwagen, Lastwagen und Baumaschinen, Werkzeuge für die Werkstatt, Pflegeprodukte und vieles andere mehr: Seit 1979 ist die Dormann Fahrzeugbedarf AG ein zuverlässiger und kompetenter Partner und Lieferant für das Garagengewerbe und die Industrie.

1500 Pneus sind soeben angeliefert worden. Die Regale sind prallvoll. «Herbst und Winter sind jene Jahreszeiten, in welchen das Geschäft besonders gut läuft», wie Geschäftsführer Dominic Gaugler sagt. Kann kommen, was mag – auch das Batterielager ist entsprechend gut dotiert. Mit geladenen Batterien sind auch die 15 Mitarbeiter der Firma tagtäglich am Werk. Alles Leute, die vom Fach sind und in den Bereichen Einkauf, Verkauf (Innen- und Aussendienst), Lieferdienst, Versand, Service und Lagerbewirtschaftung tätig sind. «Wir legen Wert darauf, unseren Kunden eine Top-Beratung und einen Top-Service zu bieten», so Dominic Gaugler. Dabei wird auch grosser Wert auf Markenartikel auf allen Ebenen gelegt. Das ist übrigens eines von vielen Markenzeichen der Reinacher Firma. Neben dem breiten Angebot, natürlich. Über 10 000 Artikel umfasst das Warenlager, welches sich über verschiedene Etagen erstreckt. Da ist von A wie Abdeckband bis Z wie Zündschloss alles erhältlich, was für Fahrzeuge, Werkstatt für Reparaturen und Service benötigt wird. Neben dem mobilen Lieferdienst für die Region Aargau-Luzern-Zug, das Gebiet Mittelland-Bern und Zürich-Ostschweiz, wird die bestellte Ware auch via Postversand in die ganze Schweiz verschickt. «Bis vier Uhr Nachmittags bestellt, am anderen Tag zugestellt» lautet dabei die Devise. Im Gegensatz zum Laden, der fünfeinhalb Tage die Woche geöffnet ist (Öffnungszeiten unter www.dormann.ch), kann man die gewünschten Artikel im Web-Shop rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr einkaufen. Für Händler hält die Dormann Fahrzeugbedarf AG immer wieder interessante Aktionen bereit. Sie ist aber nicht nur im Beraten und Verkaufen stark, sondern bietet mit einer hausinternen Abteilung auch Hand, wenn Service- und Reparaturarbeiten bei Geräten wie Schlagschraubern etc. anfallen.

Freitag, 15.09.2017Reinach

Hairstyling Elisa: Traditionell, modern und trendig

Text und Bild: Thomas Moor

Es gibt Momente im Leben, da begibt man sich gern in fremde Hände. Zum Beispiel um sich die Haare schneiden und sich eine neue Frisur verpassen zu lassen – egal ob traditionell oder trendig. Dafür ist der Salon Hairstyling Elisa an der Alzbachstrasse 4 in Reinach genau die richtige Adresse.

Zusammen mit ihrem Team (Manuela Alkaya und Larissa Ott als Lernende) deckt Elizabeta Spaqaj ein breites Spektrum ab, wenn es um Haarschneidetechniken und um Frisuren geht. Und genau so vielfältig wie das Angebot, ist auch die Kundschaft, welche sich von Elisas Hairstyling-Team bedienen lässt. Da zählt das Kleinkind ebenso dazu, wie die Rentnerin im hohen Alter. «Ich bin dankbar aber auch glücklich, dass ich auf eine grosse und treue Stammkundschaft zählen darf», wie Elisa sagt. Ihr ist es wichtig, dass sie in ihrem Salon mit vier Arbeitsplätzen möglichst alle Kundenwünsche erfüllen und abdecken kann. Und so ist zum Beispiel die doch schon etwas in die Jahre gekommene Dauerwelle in ihrem Salon nach wie vor gefragt. Was wiederum zeigt, dass der Kunde (selbstverständlich ist auch die Kundin gemeint) hier König ist. Das Team um Elisa hat nicht nur die Gabe, das Coiffeurhandwerk perfekt zu beherrschen, sondern auch die Kunden und ihre Wünsche zu spüren. Das heisst, dass die Coiffeusen auch beratend zur Seite stehen, wenn es um eine neue Frisur geht. Angesichts der Tatsache, dass die Kleidermode und die Frisuren eng miteinander verknüpft sind, haben neulancierte Trends in der heutigen Zeit Hochkonjunktur.

«Spannend», wie Elizabeta findet und die Fühler immer entsprechend ausgestreckt hat. «Heute kann man dank Socialmedia schnell auf neue Trends reagieren und diese in das Angebot einfliessen lassen», wie die innovative Coiffeuse sagt. Kommt hinzu, dass sie sich auch in Kursen von Haarpflegeproduzent und -lieferant Wella weiterbildet. Zur Zeit seien die Färbetechniken «Balayage» und «Ombré» angesagt. Bei der «Balayage» werden einzelne Strähnen gefärbt, während der Ansatz unbehandelt bleibt. Bei «Ombré» werden zu einem dunklen Haaransatz hellere Haarspitzen kombiniert.
Elisas Hairstyling, welches im September bereits auf acht erfolgreiche Jahre zurückblicken kann, ist auch eine perfekte Adresse für Hochsteck- und Brautfrisuren. Dank viel Kreativität und Herzblut entstehen zauberhafte Kreationen, die jeder Dame schmeicheln. Grundsätzlich arbeitet Elizabeta auf Anmeldung.

Freitag, 15.09.2017Gesundheit

Wussten Sie, dass am Spital Menziken Diabetesberatungen angeboten werden?

Bild: ZVG

Ziel der Beratungen
«Den Diabetes so weit wie möglich selbst in die Hand nehmen», dies ist für ALLE Beteiligten ein grosses Anliegen. Zusammen mit dem Spital Menziken bietet diabetesaargau individuelle angepasste Beratungen an, damit die Betroffenen (wenn nötig zusammen mit deren Angehörigen) den Umgang mit Diabetes im Alltag selbst bewältigen können. An erster Stelle bei den Beratungen sind immer die Ratsuchenden mit ihren Anliegen und Fragen zum Diabetes. Aber auch die ganzheitliche Betreuung zur Erhaltung der Lebensqualität, sowie die Verhütung von krankheitsbedingten Spätfolgen stehen bei den Beratungen im Zentrum.

Eine umfassende Diabetestherapie strebt die diplomierte Diabetesberaterin in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen (Haus)-Arzt an. Damit dieses Beratungsangebot in der Nähe genutzt werden kann, bietet Frau Maria Wilders, Diabetesfachfrau Höfa 1 und Pflegefachfrau HF, regelmässig am Spital Menziken Sprechstunden an.

Angebot durch diabetesaargau am Spital Menziken
Die Sprechstunden finden wöchentlich am Dienstag am Spital Menziken statt. Terminvereinbarungen können unter der Telefonnummer von diabetesaargau (062 824 72 01) vereinbart werden.

Asana Gruppe
Spital Menziken
5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch


Mittwoch, 13.09.2017Menziken

Rettungsdienst: «Zwillinge» feierlich eingeweiht

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Meilenstein in der Geschichte des Asana-Spitals Menziken. Es kommt ja wirklich nicht alle Tage vor, dass auf einen Schlag gleich zwei neue, identische Rettungsfahrzeuge mit modernster Infrastruktur eingeweiht werden können. Und dies im Jahr des Spitaljubliläums notabene.

Vertreter der RePol, der Kapo, Kadervertreter der Feuerwehr und Mitarbeiter des Spitals waren eingeladen, zwei neue Rettungsfahrzeuge auf Basis des Mercedes Sprinter 316 Bluetec, welche von Pfarrer Mario Gaiser gesegnet wurden, zu besichtigen. Ausrüstung sei nicht alles, aber ohne Ausrüstung sei alles nichts, wie Hans-Peter Wyss, Leiter Rettungsdienst und Notfallorganisation, sagte und sich bei der Spitalleitung, welche das Geld für die neuen Fahrzeuge gesprochen hat, bedankte. Eine gute Ausrüstung ermögliche eine gute Arbeit. Diese wiederum wird von einer unglaublich guten und entsprechend ausgebildeten Rettungscrew rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr verrichtet. Darauf darf das Spital Menziken stolz sein. Die Fahrzeuge wurden genau nach den Wünschen und Bedürfnissen des Menziker Rettungsdienstes ausgerüstet. «Dabei gab auch die Crew wertvolle Inputs», wie Wyss sagte.

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Mittwoch, 13.09.2017Seengen

Waldumgang auch im Zeichen einer Wachtablösung

Text und Bild: Thomas Moor

Das Interesse am Waldumgang 2017 des Forstbetriebes Rietenberg war trotz misslicher Wetterverhältnisse sehr gross. Ein Aufsteller. Das Thema war «Der Wald als Energielieferant». Und: Es war Heinz Bruders letzter Waldumgang als Revierförster. Ab Neujahr übernimmt die 6. Generation Bruder.

Vor 31 Jahren habe er das Försteramt von seinem Vater Hans übernommen, wie Heinz Bruder sagte. Er war übrigens bereits die 5. Förstergeneration Bruder. Ende Jahr tritt er in den verdienten Ruhestand. An seine Stelle tritt sein Sohn Matthias und damit die 6. Generation Bruder. Der Wald scheint so etwas wie das Brot der Bruders zu sein. Selbstverständlich steckt da aber viel mehr hinter dem anspruchsvollen Job als Revierförster. Fachwissen und ganz viel Herzblut, um nur zwei Eigenschaften zu nennen. Das hat man auch am diesjährigen Waldumgang wieder gespürt.
Toporganisiert war er – der Rundgang, welcher beim Seenger Schnitzelschopf startete und über dessen Entstehung und Entwicklung Seengens Gemeindeammann Jörg Bruder interessante Details zu berichten wusste. Interessant und actiongeladen ging es an den verschiedenen Posten weiter. Zum Beispiel mit dem Holzernteverfahren mit einer Live-Baumfällaktion und dem anschliessenden Aufarbeiten und der Sortierung nach Längen und Durchmesser. Und dann gab es noch Schnitzel à discrétion. Nicht als Verpflegung, sondern als wertvoller Energielieferant. Wie Holzschnitzel produziert werden, zeigte die Safenwiler Firma Hirter & Tschanz AG mit grobem Geschütz. Ein 40-Tonnen-Monster verschlingt alles vom Ast bis zum dicken Baustamm und produziert 150 Kubik Schnitzel in der Stunde, welche über ein Wurfgebläse in einen weiteren LKW mit Schubbodencontainer geblasen werden. Die Wertschöpfung dieses Holzes wird genau berechnet, bevor es gehackt wir, wie Heinz Bruder erklärte und im gleichen Atemzug auch die Pionierarbeit Seengens in Sachen Schnitzelheizung lobte.
Abnehmer der Schnitzel sind neben Seengen (Alesa, Schulhaus und AFZ), auch Dintikon, Villmergen (Mühlen), Bremgarten, Seon und Private. Insgesamt beläuft sich das Volumen auf über 9000 m3, was 5241 Ster Holz entspricht. Dafür, dass der Energievorrat Wald weiterhin gewährleistet ist, sorgt das Forstpersonal, welches eine Fläche von 1020 Hektaren Wald bewirtschaftet. «Unser Wald ist trotz äusseren Einflüssen wie etwa dem Eschenwelkebefall oder der Trockenheit im Schuss», wie Matthias Bruder attestierte. Er übernimmt per 1. Januar die Stelle des Revierförster von seinem Vater. Er wurde von der Betriebskommission in einem harten Auswahlverfahren gegen ebenfalls starke Mitbewerber für diese Aufgabe gewählt. Seine Kenntnisse vom Forstrevier und seine Vorbereitung für den neuen Betriebsplan mit dem Leistungsplan an den Forstbetrieb mit der Pflege und Bewirtschaftung haben schlussendlich den Ausschlag für seine Wahl gegeben.

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Mittwoch, 13.09.2017Menziken

Das Asana-Spital war ein grosser Publikumsmagnet

Text und Bild: Thomas Moor

Der 19-Punkte Plan des Asana-Spitals Menziken war eine wahrer Publikumsmagnet. 19 Stationen beinhaltete nämlich der Rundgang im Rahmen des 115-Jahr-Jubiläums und dem damit verbundenen Tag der offenen Tür.

Und dieser Tag der offenen Tür hatte einmal mehr Spannendes für die Besucher auf Lager. Die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Spitals zu werfen, machte wieder viele aus der näheren und weiteren Umgebung neugierig. Auf einem spannenden Rundgang erhielt man einen Einblick in die moderne Gesundheitsversorgung von heute. Zudem stand den Besuchern bestens ausgebildetes Fachpersonal Red und Antwort. Einblick erhielt man in den Operationssaal, die Physiotherapie, den Notfall, das Rettungswesen und in die anderen Abteilungen. Zudem konnte man verschiedenen Fachvorträgen des Ärztepersonal beiwohnen oder sich im Aussenbereich von der Rega-Crew den Rettungshelikopter erklären lassen. Im grossen Zelt auf der Südseite ging es nostalgisch zu und her. Und das ganz speziell kulinarisch. Dort standen nämlich Gnagi, Kutteln, Sauschwänzli, Sauöhrli, Hafenchabis auf der Speisekarte. Auch die kleinen Besucher kamen voll auf ihre Kosten. Sie konnten sich schminken, sich einen verzierten Gips verpassen lassen oder sich auf der neusten Errungenschaft, der Hüpfburg in Form eines Rettungswagens, austoben.

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Mittwoch, 13.09.2017Seengen

Frauenturnverein: Wanderung nach Tiefencastel

Text und Bild: Eing.

Wer kennt schon die Gegend um Obervaz im Bündnerland, am sonnigen Südhang über der Schynschlucht, abseits von Touristenströmen? Ein eigentliches Dorf Obervaz existiert nicht, der Ort umfasst nebst Lenzerheide die kleinen Dörfer Lain, Muldain und Zorten.

Dort wo die Bauzonen der nahen Ferienmetropole aufhören, beginnen Schönheit und der kulturhistorische Wert des Gebietes. Die kleinen Orte wirken ursprünglich und sind noch kaum durch Bausünden entstellt. Im Gebiet herrschten einst die mächtigen Herren von Vaz, schon wegen der Lage am Schnittpunkt historischer Wege. Es ist eine interessante Gegend mit prächtigem Ausblick auf die südlichen Bündner Berge, sofern das Wetter mitmacht. Sonnenbrillen brauchte es nicht, das war den Frauen des FTV Seengen schnell klar. Eher war mit Regentropfen als mit Schweissperlen zu rechnen. Auf der Lenzerheide fielen Schneeflocken wie im Winter und man fragte sich, ob sich die weite Reise in winterliche Höhen lohnt, nur um Nebel, überzuckerte Tannenwipfel und weisse Bergkuppen zu sehen. Zuerst waren alle froh, im kleinen Wirtschäftli in Lain einzukehren und zu beraten. Es regnete, nicht heftig, aber stetig, doch man war ja ausgerüstet mit Regenschutz und konnte die Wanderung wagen. Die Gruppe wählte den direkten Abstieg nach Zorten, wo sich der Nebel lichtete. Dann folgten alle dem Fussweglein zum Weiler Nivagl und von dort einem Feldweg bequem geradeaus bis Alvaschein. Als trockenen Ort für den Lunchhalt bot sich nur das Bushüsli an. Lange verweilen wollte man nicht, es war kühl und windig. Beim zügigen Marschieren kamen die Frauen aber schnell wieder auf Betriebstemperatur. Man folgte den Wegweisern St. Peter Mistail. Das kleine Kirchlein ist eine historische Kostbarkeit, versteckt im Wald über der Schynschlucht. Es präsentiert sich nicht einfach so, es will erwandert werden. Die ehemalige Klosterkirche stammt aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts und gilt als älteste Kirche der Schweiz, weil sie baulich nahezu unverändert geblieben ist. Ein kurzer Besuch im Innern und nachdem der Regen aufgehört hatte, auch ein Fotoshooting von aus-sen, waren unumgänglich, bevor man die letzte Etappe bis Tiefencastel in Angriff nahm.

Montag, 11.09.2017Beinwil am See

Jahreskonzert des Jodlerchörli Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Das Jodlerchörli Beinwil am See begrüsst Sie herzlich zum diesjährigen Jahreskonzert am Samstag, 21. 10. 2016. Türöffnung ist um 18.30 Uhr, Konzertbeginn um 20.00 Uhr.

Unter der Leitung unseres Dirigenten Martin Flury aus Gunzwil, haben wir ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Umrahmt werden unsere Vorträge vom Panflötenensemble Panelodie Reinach und das Schwyzerörgeliquartett Kolibri sorgt für Tanz und Stimmung. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Wir verwöhnen Sie aus unserer Jodlerküche und einem feinen Dessert vom Kuchenbuffet. Mit etwas Glück gewinnen Sie einen tollen Preis aus der grossen Tombola. Kommen Sie an unser Konzert im Löwensaal Beinwil am See und verbringen Sie ein paar gemütliche Stunden mit uns!

Montag, 11.09.2017Beinwil am See

Elternverein lud zum Clean-up-day

Text und Bild: Eing.

Der Elternverein Böju lud dieses Jahr zum nationalen Clean-up-day in Beinwil am See ein. Gegen 20 Familien trotzten dem garstigen Wetter und machten bei dieser grossen Aufräumaktion mit.

«Bewaffnet» mit Zange und Müllsack streiften die knapp 60 grossen und kleinen Helfer durch`s Dorf und packten alles Mögliche und Unmögliche ein. Von Aludosen und Glasflachen über loses Papier wurde auch ein herrenloser, kaputter Plastikstuhl im Gebüsch geborgen.

Vor allem die Kinder waren sehr überrascht, was ihre Zeitgenossen so einfach in der Natur entsorgten und äusserten immer wieder ihren Unmut darüber. Nichts desto trotz oder gerade deshalb halfen sie sehr motiviert und engagiert mit und präsentierten anschliessend stolz ihre Fundstücke. Nach getaner Arbeit wurde der Anlass bei Wurst und Brot, gesponsert von der Gemeinde, abgerundet.

Der Elternverein Böju möchte sich herzlich bei allen Helfern, die sich am diesjährigen Clean-up-day beteiligt haben, um gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Littering zu setzen, für ihren grossen Einsatz bedanken.

Montag, 11.09.2017Gontenschwil

Obere Egg gesperrt wegen Autounfall und Hausbrand

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte den mittelschweren Unfall, welcher eine Familie mit drei verletzten Kindern und den Brand einer Holzscheune zur Folge hatte. Was täuschend echt aussah, war in Wirklichkeit die Hauptübung der Feuerwehr Gontenschwil-Zetzwil.

Kommandant Roman Soland hatte sich eine knifflige Übung für seine Leute ausgedacht. Sie hatten mit engen Strassenverhältnissen, steilem Gelände und überzeugenden Figuranten fertig zu werden. Die Situation zeigte drei ineinander verkeilte Autos, aus welchen verletzte Kinder und ihre hysterische Mutter geborgen werden mussten. Gleichzeitig musste das Löschen der schwelenden Holzwand des betroffenen Wohnhauses sowie die Verkehrsregelung koordiniert werden.

Einsatzleiter, Offiziere und Gruppenleiter hatten sich innerhalb nützlicher Frist eine gute Übersicht geschaffen und teilten ihre Truppen effizient ein. So war die Kontrolle über die Situation bald hergestellt. Dies bestätigte der Kommandant während seiner Auswertung am Schluss der Übung. Er lobte seine topmotivierten Leute und wies vereinzelt auf Verbesserungspotential für den Ernstfall hin. Für den gemütlichen Teil des Abends durften sich die Feuerwehrleute zu einem Essen ins Bad Schwarzenberg verschieben. Dort konnten vom Kommandanten Soland Sdt Bruno Wiederkehr für fünfundzwanzig Jahre, Wm Marc Weber für einundzwanzig Jahre und Sdt Karin Stauber für neun Jahre Feuerwehr geehrt und entlassen werden. Im Rückblick auf das letzte Jahr begrüsste er zwölf Neueintritte und wies gleich auf Aktivitäten und Kurse des nächsten Jahres hin. Die Werbung auf der eigenen Facebook-Seite und die fabelhafte Kameradschaft brachten in den letzten Jahren eine neue Generation und erfreulichen Aufschwung in die Reihen der Feuerwehr Gontenschwil-Zetzwil, was während der Übung für die Zuschauer gut ersichtlich war.

Montag,11.09.2017Boniswil

Gemeinderatsausflug in die Romandie

Text und Bild: Silvia Gebhard

«Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen», so auch der Gemeinderat Boniswil. Nach längerem Doodlen und Suchen einigte man sich schliesslich auf den Samstag, 2. September 2017. Endlich konnte man die traditionelle, alle 4 Jahre stattfindende Reise antreten.

Frühmorgens kurz vor sieben trafen sich die 5 Gemeinderäte mit Gemeindeschreiber und ih-ren Partnern am Bahnhof Boniswil. Alles klappte dank der Organisation von Gemeindeamman Gérald Strub bestens. Im Speisewagen nach Neuchâtel wurde sogar ein Frühstück serviert, was aber erst dank der tüchtigen Mithilfe von Gérald Strub richtig klappte.

In Môtiers, einem Zentrum der Absinth-Produktion, war der Besuch des «Absinth-Haus» ein erster Höhepunkt. Auch für Abstinente ist die Ausstellung mit einem Rückblick in die Problematik der Schnapsbrennerei, deren Verbot und dessen Umgehung und späteren Aufhebung sehr interessant. Eine Degustation des Wermut-Schnapses gehörte natürlich auch dazu.

Weiter ging es per Autofahrt zum Restaurant «Le Soliat» auf 1386 m, in der Nähe des Creux-du-Van, wo man gemeinsam in den Fondue-Caquelons rührte und die Käsespeise genoss. Nach einem kurzen Aufstieg in die Höhe zum weiten Rundblick und in den Felsenkessel mit den Kalksteinschichten ging es bald weiter zu den Asphaltminen von Travers, in denen bis 1986 noch gearbeitet wurde. Mit Helmen und Taschenlampen ausgerüstet, konnte man den Alltag von schwer arbeitenden Menschen, aber auch Pferden, in diesen 6 Grad kühlen Höhlen nachempfinden. Der Asphalt war weltbekannt und wurde z.B. auf den Strassen von London, Paris und auch New York verwendet. Für den berühmten, in Asphalt gekochten Schinken im «Café des Mines» blieb leider keine Zeit. Der Zug führte uns über Neuenburg zurück bis nach Lenzburg. In der im Sommer 2017 eröffneten Brasserie «Barracuda» sass man nochmals beim Nachtessen beisammen, um dann schliesslich mit dem «Seetaler» nach Boniswil zurückzukehren, wo sich um 22 Uhr die letzten verabschiedeten.

Montag, 11.09.2017Zetzwil

After Sun Zetzbu 2017

Text und Bild: ELSbeth Haefeli

Mehr als tausend Partygäste folgten der Einladung des jungen Vereins After Sun Zetzbu zu ihrem zweiten Mega-Event in der Mehrzweckhalle Zetzwil. Viele mussten abgewiesen werden, obwohl der Anlass um einen zweiten Abend erweitert wurde. Das OK hatte zusammen mit den dreiundsechzig Mitgliedern auch dieses Mal einen gewaltigen Aufwand betrieben, um Sicherheit und Spass für Junge und Ältere zu gewährleisten.

Vor den geladenen Apérogästen sprach Gemeindeammann Thomas Brändle den jungen Leuten seinen Respekt für das Superkonzept und die Professionalität aus mit welcher sie den Grossanlass bereits im letzten Jahr durchgeführt hatten. Als das Gesuch dafür erstmals auf dem Gemeinderatstisch lag, habe er zuerst etwas leer geschluckt. Er sei aber unendlich erleichtert gewesen, dass die Mehrzweckhalle nach dem letzten Anlass noch da stand und man dem Verein das Vertrauen als Vorschuss ausgesprochen habe. Klar, dass der Gemeinderat auch dem diesjährigen Gesuch zugestimmt habe. Er sei sich auch bewusst, dass man damit den Anwohnern viel Lärm und Verkehr zumute. Die Akzeptanz in der Bevölkerung sei aber gross und so bleibe der tollen Truppe nur noch eine grossartige Party zu wünschen.

Präsident Luca Zanatta dankte anschliessend allen Sponsoren, Gönnern, Anwohnern und den Behörden für das Vertrauen. Er holte sein OK auf die Bühne und bedankte sich auch bei ihnen allen, sowie den übrigen After-Sun-Members, persönlich für ihren grossen Einsatz. Das Festgelände mit Zelt, Aussenbar und MZH belebte sich erst mit dem Eindunkeln richtig. Dann aber strömten die Gäste so zahlreich herbei, dass die Stimmung in der Gaudihütte mit der Band FreshAlpin aus Österreich und in der Halle mit den diversen DJ’s immer ausgelassener und fröhlicher wurde. Auch der Vorabend mit Volksrocker Willy Tell und der Bravo-Hits-Arena war bereits ein Publikumsmagnet. Ein günstiges Zweitages-Ticket bot die Möglichkeit, das Fest an beiden Tagen zu besuchen. Der Verein ist bereits so im Dorfleben integriert, dass man sich gegenseitig aushilft. Der Turnverein war im Festzelt am Servieren und im Gegenzug werden die After-Sun-Members am nächsten Turnerabend mitarbeiten.

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Montag, 11.09.2017Reinach

Theatergruppe Tandem: Action im Männerkloster

Text und Bild: Thomas Moor

Mönche in braunen Kutten, grobmaschig gestrickten Socken und Sandalen: Dieses Bild ist uns durchaus vertraut. Aber Mönche am Babywickeln? Geht gar nicht? Doch das geht. Die Theatergruppe Tandem machte es mit ihrer jüngsten Aufführung im Saalbau möglich.

Und die jüngste Produktion «s Chlöschterleche Windelchind» (eine Komödie in drei Akten von Jochen Wiltschko) stand unter der Regie des langjährigen aktiven Theaterspielers Rolf Hunziker. Eine Idealbesetzung. Weiss doch der «alte Theaterfuchs», auf was es ankommt. Für seine Premiere als Regisseur wurde ein Stück mit turbulentem Inhalt gewählt, der von Laienschauspielern alles abverlangte. Den Mönchen im Kloster wurde nämlich ein Ei (Verzeihung, ein Baby) in die Krippe gelegt, welches im Männerorden für viel Aufregung, wilde Spekulationen und im Saalbau für viel gute Unterhaltung sorgte. Denn Mönche beim Babywickeln gehören doch eher in die Schublade «aussergewöhnlich». Dass in den Aufführungen der Theatergruppe Tandem verbal die Fetzen fliegen, ist Standard und fast ein Muss. Und so ging man auch bei der jüngsten Aufführung nicht zimperlich miteinander um. So wurde Haushälterin Rosa Schramm von den Herren der Schöpfung zum Beispiel als Klosterdrache und die Mönche von Frau Schramm als Kuttenheinis betitelt. Dass das Baby nicht die einzige «Baustelle» im Kloster war, machte die Aufführung natürlich zusätzlich sehenswert.

Freitag, 08.09.2017Menziken

Herrliches Risotto bei der Spitex Menziken-Burg

Text und Bild: Thomas Moor

Der nationale Spitextag am ersten Septemberwochenende stand ganz im Zeichen des neuen Slogans «Überall für alle» und zahlreicher, zusätzlicher Aktivitäten. Die Spitex Menziken-Burg servierte vor dem Gemeindehaus ein herrlich duftendes Risotto mit Steinpilzen und Grillwürstchen.

Der nationale Anlass hatte auch bei der Spitex zum Zweck, die Besucher wieder einmal auf die vielfältigen Angebote durch fachlich geschultes Personal aufmerksam zu machen. Das ganze stand unter dem neuen Motto «Überall für alle». Das heisst, dass alle Menschen – unabhängig von Alter und Wohnort – Spitex-Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Dazu zählen neben Grund- und Behandlungspflege auch Onko-Spitex, Palliative Care, Psychiatrie-Spitex, Kinder-Spitex, Mütter- und Väterberatung noch ganz viele andere Angebote, über die man sich informieren konnte. In der Gemeindesaal-Küche war Spitex-Mitarbeiterin Esther Ottiger für die Zubereitung des herrlichen Risottos zuständig, das den Besuchern zusammen mit Grillwürstli und Getränken gratis serviert wurde.

Freitag, 08.09.2017Schongau

Handwerker auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Zum 150-jährigen Jubiläum gönnte sich der Handwerkerverein einen 2-tägigen Vereinsausflug in die Sonnenstube der Schweiz. So folgten am Samstag 26. August 28 gut gelaunte Vereinsmitglieder bei strahlendem Wetter der Einladung des Handwerkervereins.

Mit zwei Kleinbussen ging die Reise in Richtung Tessin. Einen ersten Zwischenhalt legten wir bei der sagenumwobenen Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht ein. Danach ging die Fahrt weiter über die alte Gotthard-Passstrasse auf den Gotthardpass zur beeindruckenden Gotthard-Festung. Diese historische Bunkeranlage wurde zwischen 1941 und 1945 gebaut. Die Unterkünfte der Festung boten für ca. 420 Mann Platz. Die Anlage verteilt sich auf zwei Ebenen, welche mit dem Schrägaufzug, der «Metro del Sasso» verbunden sind. Man hat den Eindruck, die Festung wäre eben erst verlassen worden. Von den Mannschaftsräumen, den technischen Errungenschaften der damaligen Zeit, bis hin zu den original Geschützen, alles ist noch vorhanden. In der Sonderausstellung Kristallwelt konnte man wunderschöne Bergkristalle besichtigen und sich über die Arbeit der Strahler informieren.

Nach einem gemütlichen Picknick an wärmender Sonne fuhren wir weiter nach Locarno, wo wir unsere Unterkunft bezogen und nachher ein feines Nachtessen und einen guten Tessiner Tropfen genossen. Den lauen Sommerabend liessen wir mit einem Stadtbummel in Locarno ausklingen.

Frisch gestärkt ging es am Sonntag weiter auf den Monte Ceneri und von dort hoch mit der Luftseilbahn auf die Alpe Foppa am Monte Tamaro. Auf uns wartete nun eine tolle Bergwanderung. Hoch oben wurden wir mit einer wunderschönen Rundsicht belohnt. Zurück bei der Alp Foppa liessen wir es uns nicht nehmen die futuristische Kirche Santa Maria Degli Angeli von Mario Botta zu bestaunen.

Nach vielen vergnüglichen Stunden und schönen Eindrücken kehrten wir wieder zurück nach Schongau.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die beiden Organisatoren Markus Weibel und Roli Kretz für die perfekt organisierte Reise.

Freitag, 08.09.2017Meisterschwanden

Gemeindewahlen Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Am 24. September wird in der Schweiz gewählt. In Meisterschwanden muss der Gemeinderat neu besetzt werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass der Gemeinderat mit kompetenten Persönlichkeiten besetzt werden kann.

Vor uns liegen wichtige Entwicklungen, die nicht nur Meisterschwanden allein betreffen, sondern je länger je mehr müssen regionale Aufgaben in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden gelöst werden. Damit die Interessen unserer Gemeinde gebührend vertreten werden können, ist es unerlässlich, dass die Mitglieder des Gemeinderates in Meisterschwanden verwurzelt sind. Mit Frau Priska Notter stellt sich eine Kandidatin zur Wahl, die diesen Anforderungen in jeder Beziehung vollumfänglich genügt. Ihre Kompetenz hat sie auch in ihrem beruflichen Werdegang eindrücklich unter Beweis gestellt. Was es ebenfalls zu berücksichtigen gilt, ist, dass der Ortsteil Tennwil traditionell im Gemeinderat vertreten ist. Mit Christoph Häusermann steht ein im Dorf aufgewachsener junger Mann, mit ausgezeichneten Voraussetzungen zur Wahl. Frau Priska Notter und Christoph Häusermann verdienen Ihre Stimme.

Andreas Fischer, Meisterschwanden

Montag, 06.09.2017Schongau

Besuch in der neuen Hütte Unterkirchholz

Text und Bild: Graziella Jämsä

Mehr als ein Jahr hat der Jagdverein Diana geplant, gebaut und eingerichtet. Jetzt ist das Zuhause für Jägerinnen und Jäger fertig – der perfekte Zeitpunkt für eine kleine Feier, fanden die Mitglieder und luden Freunde wie Neugierige zu einem Besuch vor Ort.

«Die Aufgaben eines Jägers gehen weit über die Jagd an sich hinaus», erklärte Obmann Martin Kottmann. So lerne jemand, der die Jagdprüfung ablegen wolle, Wild-, Jagd- und Waldkunde, befasse sich mit Brauchtum, sowie Krankheiten von Pflanzen und Tieren. «Ein Wissen, das die Sichtweise verändert», darin sind sich die Mitglieder des Vereins Diana einig. Gerne gaben sie Neugierigen, die zur Besichtigung der neuen Jagdhütte Unterkirchholz gekommen waren, einen Einblick. Als Beispiel für verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen wurde Tannen- und Fichtenholz aus der Region verarbeitet. «Ende 2015 haben wir den Boden gegossen, Anfang 16 mit der Holzverarbeitung begonnen und gebaut», schildert Martin Kottmann. Küchenzeile, Holzofen, Toilette und Kühlraum für das Wild machen das Gebäude perfekt. «Ein Ort, der über das Praktische hinausgeht, Platz für Kameradschaft alter und neuer Mitglieder bietet», sagte Martin Kottmann und wieder waren sich alle einig.

Mittwoch, 06.09.2017Seengen

«Auf meinen Bildern soll was los sein»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Florian Stucki ist ein aufmerksamer Beobachter. Und was ihm auffällt – egal ob Mensch, Technik oder Natur – hält er gerne fotografisch fest. Zu den Werken des Drittklässlers gehört auch eine Storchenschar auf dem Gelände der reformierten Kirchgemeinde Seengen.

«Die Störche sind mir während eines Fussballtrainings aufgefallen», schildert Florian Stucki. Also habe er danach seine Sachen nach Hause gebracht und so schnell wie möglich die Kamera geholt. «Zum einen fand ichs spannend, dass es so viele waren», erklärt der junge Fotograf. «Zum anderen habe ich versucht einen der Störche während des Flugs abbilden zu können.» Auch Christian Siegrist, Präsident des Natur- und Vogelschutzvereins Seengen, hat die Störche beobachtet: «Wenn man die Temperaturentwicklung anschaut, liegt die Vermutung nahe, dass sie auf dem Weg in den Süden waren. Doch eine so grosse Schar habe ich noch nie gesehen. Florian Stucki freut sich darum über seine Bilder. Er stresst sich nicht mit der Suche nach neuen Sujets. Hat er doch eine klare Vorstellung, wenn er zur Kamera greift: «Auf meinen Bildern soll was los sein.» Ausserdem sei die Rolle als Fotograf sowieso nicht seine liebste. «Noch besser ist es, selbst in Action fotografiert zu werden.»

Mittwoch, 06.09.2017Meisterschwanden

Feierliche Enthüllung durch Gotte und Götti

Text und Bild: Graziella Jämsä

Kurz bevor sich die Meitlisonntag-Vereinigung Meisterschwanden auf dem Dorfplatz versammelte, verschwanden die Wolken vom Himmel. So als wollten nicht nur zahlreiche Vereins- und Gemeindevertreter, sondern die Sonne persönlich die neue Standarte willkommen heissen.

«Etwas, das wir nie vergessen werden, sind unsere ersten Meitlitage 1987. Es war so kalt, dass der Umzug ohne Musik stattfand», erinnerte Heidi Eichenberger vom Landgasthof Löwen in ihrer Rede. Seither haben das Wirtepaar und die Meitlisonntag-Vereinigung viel zusammen erlebt. «Darum war klar, dass wir, mein Mann Christian und ich, uns als Gotte und Götti für eine neue Standarte einsetzen wollen. Hoffen wir doch, dass wir noch viele Meitlitage gemeinsam feiern.» Zum Marsch der Musikgesellschaft wurde auf der Bühne der Mehrzweckhalle feierlich die Standarte enthüllt. Auf reiner Seide prangt leuchtend Handgesticktes. «Genauso, wie wir es uns gewünscht haben», freute sich Delphine Schmitt, Präsidentin der Meitlisonntag-Vereinigung und lud die Gäste ein, sich das Prunkstück während der Feier genauer zu betrachten.

Mittwoch, 06.09.2017Boniswil

Sie wünscht sich zwei Frauen im Gemeinderat

Text und Bild: Eing.

Angetrieben vom steten Drang ihren Horizont zu erweitern, hat sich Karin Koch entschieden für den Gemeinderat zu kandidieren. Rainer Sommerhalder hat ihr in einem persönlichen Informationsgespräch die Aufgaben erklärt und sie mit seiner Begeisterung für das Amt angesteckt.

Aufgewachsen in Brugg, hat Karin Koch die Schulen dort und in Aarau besucht. Seit bald neun Jahren lebt die Familie (Ehemann Wolfgang und die Teenager Leo und Max) in Boniswil. Der dörfliche Charakter, die Einbettung in die Natur mit der Nähe zum See sowie die gute Infrastruktur tragen dazu bei, dass sich die Vier sehr wohl fühlen. Als berufstätige Mutter war Karin Koch auf eine Betreuung ausserhalb der Schule angewiesen und so hat sie sich während fünf Jahren für den Verein Mittagstisch als deren Präsidentin engagiert.
«Beruflich habe ich mir vor zwei Jahren den Traum der Selbstständigkeit erfüllt» erzählt sie mit ein wenig Stolz. Als ausgebildete Immobilienbewerterin verfügt sie über eine 25-jährige Berufserfahrung im Bank- und Immobilienbereich. In all ihren Tätigkeiten hat sie die Teamarbeit als grosse Bereicherung empfunden. «Lernen Kompromisse einzugehen ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren» lautet ihre Maxime im Beruf, die ihr sicherlich auch in Hinblick auf ein solches Amt nützlich sein wird. Mit Zielstrebigkeit und der nötigen Effizienz möchte sie an die neue Aufgabe heran treten und dabei auch immer andere Meinungen und Blickwinkel zulassen. Ihr heutiger Berufs- und Familienalltag lässt einen grossen Gestaltungsfreiraum mit viel Flexibilität zu. Als Einfrau-Betrieb möchte Karin Koch wieder mehr soziale Kontakte wahrnehmen und sich aktiv in einem Team einbringen. Die Entwicklung dieses attraktiven und lebenswerten Dorfes liegt ihr sehr am Herzen. Ihren Ausgleich findet sie beim Lesen eines guten Buches, wenn sie mit dem Hund draussen in der Natur unterwegs ist oder im Winter beim Skifahren.
Angesprochen auf ihr Wunsch-Ressort ist sie offen. Aufgrund des beruflichen Hintergrundes und ihrer Interessenlage könne sie sich die künftige Arbeit in den Bereichen Bau, Energie und Kultur vorstellen. Gemeinsam mit der Kandidatur von Monika Hermann möchte sie dazu beitragen, dass der Frauenanteil im Rat beibehalten wird. Bei einer Wahl werde sie sich mit grossem Engagement für die Anliegen der Boniswilerinnen und Boniswiler einsetzen.

Mittwoch, 06.09.2017Seengen

Kreismusikschule Seengen

Text und Bild: Eing.

Ein neuer Akkkordeon-Lehrer an der Kreismusikschule Seengen Nach seinem Studium in Klagenfurt wohnte und unterrichtete Herr Jan Kubis bis vor Kurzem noch in Österreich. Seit August wohnt er nun in Seengen und bildet sich – zusätzlich zum Unterricht an der KMS – intensiv weiter auf dem Schwyzerörgeli und in der Schweizer Musik. Jan Kubis unterrichtet auch Theorie (z. B. Jazz) und leitet ein Akkordeon-Orchester in der Region. Wir freuen uns, mit Herrn Kubis einen motivierten, bestens ausgebildeten Akkordeonlehrer gefunden zu haben, der sich den Unterricht von Kindern im Vorschulalter, wie auch von Jugendlichen und Erwachsenen, gewohnt ist. Jan Kubis ist nicht nur ein absoluter Vollblut-Musikpädagoge, sondern auch ein äusserst engagierter Musiker, der regelmässig mit verschiedenen Projekten auftritt. Wir freuen uns auf eine inspirierende Zusammenarbeit mit ihm!

Aktuelle Angebote Die Kreismusikschule Seengen hat ein neues Angebot für Kinder im Alter von ca. 4 bis 12 Jahren im Programm: ein Musical-Kurs, der alle 14 Tage stattfindet. In 10 Musical-Proben wird zum Thema «Bauernhof» gesungen, getanzt und verschiedene Choreografien einstudiert. Kinder, die bereits ein Instrument spielen, dürfen dieses integrieren. Der Höhepunkt ist zuletzt ein grosser Auftritt für Eltern, Freunde und Bekannte. Start ist am Freitag, 27.10.17, jeweils 13.30 – 15.00 Uhr im Schulhaus in Fahrwangen. Anmeldungen bis spätestens 29. September 2017.

Es finden auch dieses Jahr wieder zwei Blöcke Elki-Singen statt. Diese können unabhängig besucht werden (alle zwei Kurse nacheinander oder auch nur einzelne Kurse). Für jeden Kurs ist eine separate Anmeldung nötig. Der 1. Block beginnt am 17. Oktober 2017, Schulanlage Fahrwangen, jeweils am Dienstag von 09.30 bis 10.15 Uhr. Anmeldeschluss ist spätestens 3 Wochen vor Kursbeginn. Für weitere Informationen zu den beiden Kursangeboten stehen Frau Marina Geissbühler (Musikschulleiterin, 079 415 01 30) oder Frau Annette Flury-Jegge (Lehrperson, 079 343 26 89) gerne zur Verfügung. Anmeldeformulare und weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage: www.schule-seengen.ch -> Musikschule

Mittwoch, 06.09.2017Meisterschwanden

Der Herausforderer hiess Hallwilersee

Text und Bild: Graziella jämsä

«Heute werden alle nass, da entscheide ich mich gerne gegen den Regen», erklärte eine Teilnehmerin des Hallwilerseeschwimmens. Die SLRG freute sich, dass trotz Wetterkapriolen fast 200 Anmeldungen eingegangen sind.

Kurz nach halb elf sah man im Strandbad Seerose in Meisterschwanden überall strahlende Gesichter. Schwimmerinnen und Schwimmern schien es nichts auszumachen, dass sie sich bis zum Start in Pullis oder Jacken warmhalten mussten. Die Seetemperatur von 22 Grad kam dieser Vorfreude zusätzlich entgegen. Aber auch die 60 Helferinnen und Helfer zeigten sich gutgelaunt. «Ein Jahr vor dem 50. Geburtstag können wir uns mit KWC wieder über einen Hauptsponsor freuen», erklärte Markus Kuster, Präsident der SLRG Hallwilersee. «Ausserdem werden im Vorfeld des Jubiläums die RFID-Bänder getestet. Diese sollen die Registrierung vereinfachen und damit die Sicherheit verbessern.» Gemeinderat Fritz Früh, der aufgrund einer Sportverletzung in diesem Jahr nicht selber teilnehmen konnte, gratulierte allen zu ihrem Einsatz und wünschte: «Guten Schwumm!» Dem schlossen sich Nils und Lynn an, die ihre Mutter Sandra Bütler mit je einer Rose erwarteten. Und bis es soweit war, feuerten sie voller Enthusiasmus die ankommenden Sportlerinnen und Sportler an.

Mittwoch, 06.09.2017Zetzwil

Der Turnverein besucht eine Holunderblütenteebrauerei

Text und Bild: Eing.

Am Samstagmorgen traf sich der STV Zetzwil bei der Turnhalle zur Turnfahrt 2017. Der Platz mit den Fahrrädern wurde zu knapp berechnet, so mussten wir improvisieren. Die Reise startete mit Verspätung. Mit zwei Bussen und 12 vollmotivierten Turnern ging die Fahrt bis zur Raststätte bei Winterthur.

Nach einem ausgiebigen Frühstück folgte die Weiterreise in den Kanton Thurgau. In Homburg erwarteten uns Pfeilbogen-, Tomahawk-, Blasrohr- sowie Armbrustpistolenschiessen-Wettkämpfe.Mit viel Eifer stellten wir unsere Fähigkeiten unter Beweis. Nach einem umkämpften Final setzte sich Günter Hell durch, der wahre Robin Hood! Die Reise ging weiter nach Unterstammheim, wo wir eine Holunderblütenteebrauerei besuchten. Nach einem spannenden Rundgang mit interessanten Fakten zur Herstellung von Holunderblütentee gab es ein feines Mittagessen. Holunderblütentee konnten wir so viel anzapfen wie wir wollten, sodass die Stimmung immer besser wurde. Die Wanderung zu unserer Unterkunft auf dem Campingplatz in Wagenhausen war sehr anspruchsvoll. Nach dem Einrichten der Unterkunft brauchten fast alle eine Erfrischung im Rhein. Zwei Herren brauchten anstelle der Erfrischung eine Runde Kartenspiel mit Campingbewohnern, inklusive einer neuen Frisur. Der ganze Verein war schon bald auf dem ganzen Campingareal sehr beliebt. Das Nachtessen genossen wir in einer Pizzeria in Stein am Rhein. Der eine oder andere war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so fit. Ob wohl das Verfalldatum der Pizza oder Cola abgelaufen waren? Am Sonntag betätigten wir uns sportlich. Mit neuer Energie (oder Frisur) war eine Fahrradtour auf dem Programm. Die Route ging von Wagenhausen bis an den Untersee, von dort mit dem Schiff auf die deutsche Seite und wieder zurück. Kurz nachdem wir mit dem Schiff auf der deutschen Seite anlegten, wurde bemerkt, dass auf der anderen Seeseite ein Rucksack vergessen wurde. Wir warteten auf das nächste Schiff, damit der Besitzer das verlorene Gepäckstück wieder in Empfang nehmen konnte. Auf dem Rückweg mussten wir einem uns unbekannten, verletzten Fahrradfahrer helfen und eine Ambulanz rufen. Nachdem wir auch diese Hürde bewältigt hatten, konnten wir mit einem guten Gefühl die Heimreise antreten. Es war ein Tag im Namen des Holunderblütentees, denn auf Bier hatte wirklich niemand Lust.

Mittwoch, 06.09.2017Menziken

Gewichtiger Transport: Kam ein chs-Modulhaus gefahren

Text und Bild: Thomas Moor

Dass man zügelt, ist keine Seltenheit. Dass man aber ein Haus zügelt, kommt selten vor. Ausser, man hat sich für ein chs-Modulhaus entschieden. Anfang September war Premiere. Das erste Modulhaus wurde mit einem Schwertransport an seinen Bestimmungsort gefahren.

Ein aufregender Moment für Christian Schweizer von chs-Modulhaus, Reinach. «Die Nervosität steigt», sagte er kurz bevor sich die Polizeieskorte und der erste Schwertransport vom Areal der Firma Herzog Holz AG Richtung Falkenstein in Bewegung setzten. Mit dem Burger Bauplaner Roberto di Mercurio hatte Schweizer einen «Leidensgenossen». Auch für ihn als Planer war es ein sehr emotionaler Moment. Von der ersten Skizze bis zu diesem Tag der «Züglete» seien drei Jahre vergangen. Fast täglich sei er auf dem Herzog-Areal gewesen um den Fortschritt beim Bau der zwei Module für das 3½-Zimmerhaus zu verfolgen. Rund zwei Monate Bauzeit nahm das Modulhaus, welches zu 85 Prozent aus Schweizer Fichte besteht, in Anspruch. Jetzt hofften alle als grande Finale auf einen reibungslosen Transport an die Jakob-Irmiger-Strasse. Mit den Schwertransportprofis der Firma Senn aus Oftringen waren Leute an der Arbeit, welche ihr Handwerk verstehen und die beiden rund 17 Tonnen schweren Element (Grundmasse 4,34 m breit, 11,5 m lang) sicher am Bestimmungsort absetzten.

Mittwoch, 06.09.2017Schongau

Club der Familien am Kinderweg in Benzenschwil

Text und Bild: Eing.

Am wahrscheinlich letzten, richtig heissen Sommertag diesen Jahres, am Mittwoch, 30.08.2017, fuhren 12 Familien gemeinsam nach Benzenschwil zum Kinderweg.

Freudig erreichte man nach einem kurzen Fussmarsch den doch deutlich kühleren Wald. Neugierig erkundeten die Kinder die verschiedenen Posten entlang des Weges. Da fand man unter anderem ein Waldlabyrinth, Kletterspielplätze und einen Barfussweg. Besonders intensiv wurde die riesige Holzkugeli-Bahn erkundet.

Weiter ging es entlang dem Bach zur Feuerstelle, wo bereits ein Feuer auf unsere Würste und Schlangenbrote wartete. Nach ausgiebigem Zvieri wurde im Bach gebadet, ein Schlammbad genossen und sogar bereits für Weihnachten vorgesorgt. Näheres wird an dieser Stelle nicht verraten!

Langsam wurde dann auch der Rest des Rundweges unter die Füsse genommen und am letzten Spielplatz nochmals ausgetobt, bevor man glücklich und zufrieden nach Schongau zurückfuhr. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für den gelungenen Nachmittag.

Mittwoch, 06.09.2017Reinach

«Gwünn din Traum»: Davon träumt Martin Heiz

Text und Bild: Eing.

«Gwünn din Traum» heisst es noch bis zum Samstag, 16. September im Bärenmarkt Reinach: Allen Besucherinnen und Besuchern winken an Spielkonsolen tolle Sofortgewinne und echte Traumpreise. Zur Eröffnung erzählte Reinachs Gemeindeammann Martin Heiz am Dienstag, 5. September im Traum-Talk von seinen Wünschen für die Gemeinde und die Red Lions – und verriet, was sein grösster Albtraum ist.

Seit fast 30 Jahren ist Martin Heiz Gemeindeammann von Reinach. Klar, dass er da auch im Bärenmarkt ein und aus geht. Grund genug, ihn zur Eröffnung der «Gwünn din Traum»-Tage im Einkaufszentrum zum Traum-Talk zu bitten.

(Alb-)träume eines Politikers
Ist das Amt des Gemeindeammanns sein Traumjob? Was macht Reinach zur Traumgemeinde? Welcher war der schönste Moment in der Karriere des FDP-Politikers und welcher der schwierigste? All diese Fragen beantwortete Martin Heiz im Talk.

Natürlich äusserte er sich auch zum neuen Erstliga-Eishockeyteam Red Lions Reinach, und verriet unter anderem, dass er sich so oft wie möglich die Heimspiele in der Eishalle ansehen werde. Und er verriet mit einem Augenzwinkern auch einen seiner grossen Wünsche: «Ich wünsche mir pünktliche und grosse Steuerzahler».

Traumpreise zu gewinnen
Seit gestern können alle Besucherinnen und Besucher des Bärenmarkts an den Spielkonsolen jede Menge Sofortpreise und Rabattgutscheine, aber auch echte Traumpreise gewinnen. Als Hauptpreise winken ein SUV Peugeot 3008 Allure THP im Wert von 39’550 Franken und drei Traumreisen von Kontiki im Wert von je 10’340 Franken. Dazu gibt es im Social-Media-Wettbewerb die Erfüllung eines persönlichen Traums im Wert von maximal 10’000 Franken zu gewinnen. Die «Gwünn din Traum»-Tage dauern noch bis zum Samstag, 16. September.

Mittwoch, 06.09.2017Dürrenäsch

Zäme veruse!

Text und Bild: Eing.

Spiel und Spass in der Natur verheisst alljährlich der Jugendplauschtag der acht Vereine von Natur im Seetal. Der Natur- und Vogelschutzverein Dürrenäsch reiste mit 17 Kindern zwischen der 3. und 6. Klasse nach Meisterschwanden in den Wald. Dort erwarteten uns nicht nur Fernrohre, Stafetten und motivierte Postenleiter ...

Bereits beim ersten Posten waren wir sofort mittendrin. Die Kinder wühlten im Kompost auf der Suche nach Würmern und Insekten. Die gesammelten Funde wurden unter dem Mikroskop intensiv untersucht. Plötzlich riesengross und nah, wirkt so ein Tausendfüssler sehr faszinierend und wertvoll. Mit Entsetzen und Erstaunen liessen wir die Tiere in der Wildnis wieder frei, um uns auf den Weg zum nächsten Posten zu machen. So sammelten wir Punkte bei der nächsten Aufgabe, durch unsere Tierkenntnisse und dank der Geschicklichkeit der Kinder.

Nach feiner Pasta und Vogelnestli-Dessert befand sich die Dürrenäscher Bande bald in einem ernsthaften Tannzapfenkampf um die Waldherrschaft. Der Dorfehrgeiz wurde weiter befeuert mit der erfolgreich niedrigen Summe der Schläge beim Wald-Minigolf.

Unterwegs wurde geschwärmt vom dreiteiligen Stafettenlauf, der Kopf und Beine beanspruchte. Ebenfalls begeistert erzählten die Kinder von der Erfahrung am gespannten Seil in luftiger Höhe. Zwischen Bäumen konnten sie so einmal den Blickwinkel von einigen Waldbewohnern einnehmen. Bald war dadurch auch der verpasste Preis beim Wettkampf um den höchsten Holzscheiterturm vergessen.

Zäme veruse ist ein Motto, das hält was es verspricht. Der Jugendplauschtag bietet viel Natur, Erlebnisse und Gemeinschaft und entlässt die Kinder verschwitzt, schmutzig und munter nach Hause.

Mittwoch, 06.09.2017Leutwil

Herbstsammlung der Pro Senectute

Text UND Bild: EIng.

Sechs Mal führten wir in den letzten Jahren, nach einem längeren Unterbruch, die Herbstsammlung der Pro Senectute mit einer Haussammlung durch, mit zunehmendem Erfolg, jedoch verbunden mit einem grossen Aufwand.

Letztes Jahr verteilte ich die Spendenaufrufe für die Herbstsammlung 2016 persönlich im Dorf. Auf diesem Wege bedanke ich mich ganz herzlich für den erfreulichen Betrag von Fr. 2130.–, der von Ihnen aufs Konto der Pro Senectute einbezahlt wurde. Erfahrungsgemäss sinken die Spenden rapid, wenn man die Haussammlung aufgibt. Dieses Jahr werden die Couverts mit dem Einzahlungsschein für die Herbstsammlung im ganzen Bezirk per Post verschickt. Ich bitte Sie, trotz den vielen Spendenaufrufen, die ins Haus «flattern», ein besonderes Augenmerk auf dieses Couvert von der Pro Senectute mit dem Titel «agieren statt reagieren» zu haben und wiederum wohlwollend einen Betrag für ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu entrichten. Ein herzliches Dankeschön im Voraus!

Dieses Jahr feiert die Stiftung Pro Senectute ihren 100 Geburtstag. 1917 ging der Erste Weltkrieg seinem Ende zu. Die durchschnittliche Lebenserwartung in der Schweiz betrug für Frauen 57, für Männer 54 Jahre. Soziale Netzwerke oder eine Altersvorsorge gab es nicht. Die oftmals grosse materielle Not alter Menschen führte vor 100 Jahren zur Gründung der Stiftung «Für das Alter» – die heutige Pro Senectute. Im Aargau engagieren sich neben rund 65 Festangestellten in den Beratungsstellen und der Geschäftsstelle über 1700 Mitarbeitende in den Dienstleistungsbereichen und Freiwillige für diese Stiftung. Diese freut sich, auch in Zukunft Menschen mit Fachkompetenz und Empathie auf ihrem Weg des Älterwerdens zu begleiten

Aus Anlass des 100. Geburtstages findet am Mittwoch, den 13. September 2017 eine Roadshow auf dem Bahnhofplatz in Aarau und am Mittwoch, den 27. September 2017 auf dem Bahnhofplatz in Baden statt. Sie dauert beide Male von 11 bis 19 Uhr. Zwei Tage später, am 29. September 2017, ist der «Tag der älteren Menschen», an welchem an verschiedenen Orten im Kanton Standaktionen durchgeführt werden. Alle Leute im Alter von 60 + sind herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen und sich über die Angebote der Pro Senectute zu informieren. Von Herzen wünsche ich Ihnen allen noch viele goldene
Herbsttage!

Die Pro Senectute Ortsvertreterin:
Christine Gloor-Kunz

Mittwoch, 06.09.2017Meisterschwanden

Information zur geplanten Umlegung des Abwassersammelkanals im Bereich Seehalde

Text und Bild: Eing.

Im Gebiet der «Äussere Seehalde» verläuft ein öffentlicher Abwassersammelkanal der Gemeinde Meisterschwanden. Der Sammelkanal mit Durchmesser von einem Meter leitet das gesamte Schmutzwasser des südlichen Seefelds, wie auch der Seehaldenstrasse und des Alpenblicks zum Bachtobel, wo es im Anschluss an das Abwasserviadukt des Verbandkanals (ARA Hallwilersee) übergeben wird. Beim Bau der Leitung vor ca. 50 Jahren wurde die Leitung mit einem minimalen Gefälle von 0.046% quer durch das Landwirtschaftsland verlegt. Aufgrund der damaligen technischen Möglichkeiten, wie wohl auch den Baukosten, wurde die Leitung in der vorherrschenden Hanglage entlang der natürlichen Höhenkurve verlegt.

Dies führt zwischenzeitlich zum Problem, da die Leitung heute quer durch die Bauzone und noch über unbebaute Grundstücke führt. Eine Umlegung der Lage der Leitung im Hang gestaltet sich insofern schwierig, dass die Leitung nur bergwärts verlegt werden kann, da sie bei einer talgartigen Verlegung aus dem Terrain ragen würde. Weiter ist eine Umlegung mit dem vorhandenen minimalen Gefälle von 0.046% stark eingeschränkt, da die Höhen am Anfang und am Ende der Leitung nicht veränderbar sind. Im vorliegenden Fall ist die Einwohnergemeinde als Leitungseigentümer im Grundstück nur geduldet und muss bei einem entsprechenden Bauvorhaben auf eigene Kosten weichen (Art. 693 Abs. 2 ZGB).

Aktuell liegt ein Baugesuch auf der Parzelle 997 vor, weshalb der Gemeinderat mögliche Optionen für eine Umlegung auf der betroffenen Parzelle unter Einbezug aller noch zu bebauenden Nachbarparzellen klärt. Gleichzeitig werden auch möglichen Lösungen mit dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt Abwasserreinigung und Siedlungsentwässerung des Kantons Aargau vorbesprochen, welches einer Umlegung der öffentlichen Leitung zustimmen muss. Der Gemeinderat wird an der Gemeindeversammlung vom 9. November 2017 einen entsprechenden Kreditantrag für die Umlegung traktandieren.

Der Gemeinderat

Montag, 04.09.2017Boniswil

Boniswiler Senioren auf Berg- und Kriegspfaden

Text und Bild: Silvia Gebhard

91 Senioren hatten sich für die Reise nach Engelberg am 30. August 2017 angemeldet, 6 mussten leider absagen. Die restlichen 85 liessen sich geduldig mit dem Namen anschreiben, bevor sie in die zwei auf dem Schulhausplatz bereitstehenden, grossen Cars einsteigen durften.

Ein Himmelsgeschenk war der strahlend sonnige Tag, aber ebenso all die fröhlichen Gesichter und die angeregten Gespräche während des ganzen Tages.

Nach 2 Stunden wunderschöner Fahrt durch die Landschaft, wurde die grosse Gruppe auf der «Bänklialp» in Engelberg mit einem feinen Mittagessen empfangen. Gemeinderätin und Organisatorin Silvia Gebhard hiess nun alle zusammen herzlich willkommen. Zwischendurch konnte man während des Essens den schönen Blick auf Engelberg geniessen.

Bald ging es weiter mit Sempach als Ziel. Unterdessen hatte sich ein Krieger in alter Uniform dazugesellt, ein weiterer stieg vor Sempach in den zweiten Bus dazu. Nun gab es eine gemütliche Fahrt durch das Städtchen Sempach mit interessanten Erläuterungen der beiden «alten Krieger».

Bei der «Wirtschaft zur Schlacht» wurden die Kapelle und das Winkelried-Denkmal erklärt und bestaunt, bevor es zum gluschtigen Zvieri ging. Gemeinderätin Silvia Gebhard durfte die älteren Jahrgänge ehren, zuerst alle ab 80 Jahre. Der älteste Mann, Werner Hiltpold (1930), und die älteste Frau, Anna Aeschbach (1931), wurden zusätzlich geehrt und beschenkt.

Erfrischt und gestärkt nahm man die letzte Etappe in Angriff und erreichte um 18.00 Uhr Boniswil.

Mit grosser Dankbarkeit, dass man so viel Schönes sehen durfte und den Einsatz der beiden begleitenden Samariterinnen nie gebraucht hatte, gingen alle nach Hause. Es war der letzte heisse Sommertag, und er wird hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Montag, 04.09.2017Menziken

Mit Biss in den Wahlkampf-Endspurt

Text und Bild: Thomas Moor

Der Wahlkampf für die Sitze im Menziker Gemeinderat geht langsam aber sicher in die letzte Runde. Da wird von den Kandidaten noch einmal alles mobilisiert, um die Wählerschaft und vor allem alle Unentschlossenen hinter sich scharen zu können

Mit Biss und einem süssen Nachgeschmack gingen dabei die beiden bisherigen SVP-Vertreter Hans Heinrich Leuzinger und Andreas Mäder ans Werk. Am ersten September-Samstag bezogen sie vor dem Menziker Einkaufscenter Menzo-Markt Stellung, um den Wählerinnen und Wählern Red und Antwort zu stehen und ihnen etwas mit auf den Weg zu geben. Nein, keine Cumulus-Punkte. Vielmehr bekamen sie einen Flyer und ein kulinarisches «Bhaltis» in Form einer feinen Nussstange. Und obwohl viele Leute im samstäglichen Einkaufsstress-Modus waren, fanden doch viele gute Gespräche statt. Und die 150 für diesen Event bestellten Nussstangen gingen jedenfalls weg wie warme Weggli.

Montag, 04.09.2017Reinach

Lotus-Rundfahrt: Grosser Tag für Lebenshilfe-Klienten

Text und Bild: Thomas Moor

Eine Lotusfahrt, die ist lustig – eine Lotusfahrt, die ist schön! Davon können die Klienten der Stiftung Lebenshilfe Reinach wahrhaftig ein Lied singen. Bereits zum zehnten Mal fand am ersten September-Samstag die Ausfahrt mit den schnittigen Sportwagen statt.

So viel Freude in den Augen, so viel Freude in den Stimmen: Sehr eindrücklich wars, wie sich die Klienten der Stiftung Lebenshilfe Reinach auf die Rundfahrt mit den Lotus-Sportwagen freuten. Aus der ganzen Schweiz waren die Lotus-Piloten mit 19 schnittigen Sportwagen (neuer Rekord!) nach Reinach gekommen, um den Teilnehmern anlässlich des Jubiläumsanlasses wieder ein unvergessliches Erlebnis bieten zu können. Bevor es «Anschnallen» zu den zwei geplanten Rundfahrten hiess, bedankte sich Thomas Oetiker, Stiftungsratspräsident der Stiftung Lebenshilfe, bei den Fahrern für das Engagement und das grosse Herz, das sie für diesen Event jeweils an den Tag legen.

Lebenshilfe Klient Dinu Christen hatte für die beiden Initianten Heini Emmenegger und Reto Straub als Dank ein Bild gemalt, welches auf der Rückseite mit schriftlich festgehaltenen Eindrücken von verschiedenen Teilnehmern versehen war. «Die Autos sind so tief, man kann fast den Boden berühren», «Cool! Schnell um die Kurve! Sehr schnell!» oder «Lotusfahren ist etwas schönes für mich» stand da geschrieben. Und die Begeisterung war auch bei der jüngsten Ausgabe wieder bei allen grenzenlos.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 04.09.2017Region

Garage Kohler AG Teufenthal: Viva Italia!

Text und Bild: Thomas Moor

Wer auf 40 Jahre erfolgreiche Firmentätigkeit zurückblicken kann, darf zu Recht stolz sein. So wie die Garage Kohler AG Teufenthal. Mit den Markenvertretungen Fiat und Abarth sowie der Servicestelle für Alfa Romeo und Fiat Nutzfahrzeuge hat man auf die italienische Karte gesetzt. Mit Erfolg!

Viva Italia! Temperament, Sportlichkeit aber auch Komfort und Sicherheit: Die Marken Fiat und Abarth (und damit natürlich auch die Garage Kohler AG an der Dorfstrasse 4 in Teufenthal) haben für jeden Geschmack und (fast) alle Bedürfnisse das passende Fahrzeug auf Lager. Die italienischen Autobauer warten denn auch immer wieder mit attraktiven Sondermodellen auf. Alleine schon deswegen lohnt sich der Besuch im Garagenbetrieb, welcher von Martin Kohler vor 40 Jahren als Einmannbetrieb mit einer Werkstatt in einem Bauernhaus gegründet wurde. Speziell an frühere Zeiten erinnert zur Zeit das Kultfahrzeug Fiat 500 in der Aniversario-Ausführung. Die «Knutschkugel», wie der 500er auch genannt wird, zieht die Blicke genau so auf sich, wie die sportlichen «Geschwister» aus der Sportabteilung von Abarth.

Neben den verschiedenen 500er-Sonderserien sticht speziell auch der neue Abarth 124 ins Auge. Ein Spider, der Sportlichkeit und den Frischluftfahrspass vereint, wie wohl kein anderes Modell. Natürlich wollen diese, wie die Fahrzeuge der Marke Alfa Romeo, für welche die Garage Kohler AG offizieller Servicepartner ist, von Zeit zu Zeit gewartet werden. Dafür steht eine moderne Werkstatt und bestens ausgebildetes Fachpersonal bereit. Vom Einmannbetrieb ist Teufenthaler Garagenbetrieb als Offizieller Fiat- und Abarth-A-Vertreter übrigens auf einen stattlichen Betrieb von 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen. Ein Kompetenzzentrum, das auch auf dem Nutzfahrzeug- und Wohnmobilsektor seine Stärken ausspielen kann und über eine grossdimensionierte Werkstatt verfügt, in welcher sämtliche Fahrzeuge geprüft und gewartet werden. Im Angebot steht auch ein Mietbus für neun Personen (Ausweis Kat. B), welcher sich für verschiedendste Personentransporte und Anlässe eignet.

Infos unter: www.garagekohler.ch.

Montag, 04.09.2017Dürrenäsch

«Tabuala rasa» mit dem Beck-Bertschi-Haus?

Text: Eing., Bild: Archiv KiD Kultur in Dürrenäsch

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Dürrenäsch
Zweifellos soll unser Dorf eine gute, intakte und attraktive Schule mit entsprechender Infrastruktur anbieten können, das ist unbestritten und für die Zukunft einer Gemeinde bedeutsam. Erlaubt sei hierbei aber die Frage: Muss dies auf Kosten eines massiven Eingriffs ins Dorfkernbild geschehen? Die Erläuterungen des Gemeinderates zur Urnenabstimmung sind gleichzusetzen mit «Tabula rasa» für das Beck-Bertschi-Haus. «Tabula rasa» bedeutet: Radikal und unnachsichtig, Ordnung oder Klarheit ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen und das Beck-Bertschi-Haus eliminieren. Will oder kann sich unser Dorf das leisten?


Als langjähriges Mitglied der Heimatschutzkommission und als ehemaliger Präsident der Kulturkommission KiD Dürrenäsch erlebte ich anlässlich verschiedener Veranstaltungen u.a. zur Geschichte unseres Dorfes immer wieder, wie sich viele Einwohnerinnen und Einwohner erstaunt, ja entsetzt zeigten, wie sorglos und unachtsam, ja respektlos zu Gunsten eines Pseudo-Modernismus in unserm Dorf mit altehrwürdigen, prägenden Bauten umgegangen wurde. Viele bedauern und finden es beschämend, was wir in den 1950er und 60er Jahren in unserem Dorf niedergerissen haben. Die Postkarte oben zeigt, zugegeben, eine etwas überzeichnete Harmonie unseres Dorfkerns um 1900. Aus dieser Epoche und an dieser Stelle stehen jetzt nur noch das Beck-Bertschi-Haus und das Schulhaus als Zeitzeugen. Selbstverständlich bringen andere Bedürfnisse und Erneuerungen grössere Veränderungen und Verluste mit sich. Aber die Ansicht verdeutlicht, was wir an spezieller Bausubstanz aus dieser Zeit verloren und durch fragwürdige Bauten ersetzt haben.

Wieder stehen wir vor einem weiteren, tatsächlich wegweisenden Eingriff und treffen möglicherweise nochmals ähnlich fatale Entscheidungen, wie in früheren Jahren: Wir reissen einfach ab! Einzelne Kriterien dafür sind nachvollziehbar, aber, wenn das Beck-Bertschi-Haus «wegradiert» wird, verliert unser Dorf eines seiner letzten markanten, historisch und architektonisch würdigen Gebäude im Dorfkern. Dem relativ gut situierten Dürrenäsch würden «Architekturzeugen» aus früherer Zeit im Zentrum gut anstehen, andere, weniger gut betuchte Gemeinden könnten uns diesbezüglich als Vorbild dienen.

Aus meiner Sicht ist es auch bedauerlich, dass der Gemeinderat, gemäss seinen Erläuterungen zur Urnenabstimmung, offensichtlich schnell handeln möchte, u.a. weil mit der Totalrevision der Nutzungsplanung das Haus, gemäss Bauinventar der Denkmalpflege, als kommunales Gebäude mit Substanzschutz festgesetzt werden soll, d.h. dass das Beck-Bertschi-Haus zukünftig nicht mehr zurückgebaut/abgerissen werden darf. Für mich ist es nachvollziehbar, aber unverständlich, dass der Gemeinderat möglicherweise auch aus diesem Grund überstürzt handeln will, ohne vorher integrative Gesamtlösungen zu entwickeln und vorzulegen. Erst recht ein weiteres Zeichen, dieses Gebäude zu erhalten und durch intelligente, kreative Planung in ein Gesamtkonzept Schulraum zu integrieren! Dass sich das Haus in seiner Grundstruktur nicht für die Nutzung von eigentlichen Schulräumen eignet, ist unschwer nachvollziehbar. Aus meiner Sicht gibt es verschiedene Möglichkeiten der Integration von z.B. Konferenzraum / Sitzungszimmer, Bibliothek, Planungsraum für Lehrpersonen, Kopierraum, Kleingruppenräume etc. in diesem Gebäude. Ja, vielleicht eignet sich das Beck-Bertschi-Haus mit seinen speziellen Raummöglichkeiten dafür ganz gut. Im Schulhaus würden dadurch neue räumliche Konstellationen gegeben und mit einem Umbau ergäben sich Optimierungen. Selbstverständlich verursacht eine Renovation, resp. eine Umnutzung hohe Kosten, besonders auch deshalb, weil während Jahrzehnten die Gemeinde das Haus dahinvegetieren liess ... Sarkastisch gesehen, könnte man ja das Schulhaus auch noch abreissen, respektive «zurückbauen», dann hätten die Planer freie Hand für einen innovativen Zukunftsbau, nur, wäre dies das Beste für unsere Schuljugend? Ob die Kinder in neuen Räumen besser, optimierter und nachhaltiger lernen würden? Dazu gibt es verschiedene interessante Studien, leider sind darin diesbezüglich keine neuen, revolutionären Erkenntnisse ausgewiesen. Was aber, wenn unsere Schüler/-innen der Primarschule im Rahmen von Optimierungsmassnahmen des Kantons nach der Fertigstellung der Bauten z.B. nach Seon «pilgern» müssten und unser Neubau mit «leeren» Schulräumen bestückt ist? Viele Unsicherheiten, zu wenig differenzierte Planungsunterlagen und Recherchen bilden keine seriöse Grundlage noch rechtfertigen diese einen Rückbau des Beck-Bertschi-Hauses. Eine intakte Schule, gesunde Dorfvereine und eine aufgeschlossene Dorfgemeinschaft sind nicht gekoppelt an die «Eliminierung» des Beck-Bertschi-Hauses. Ich erwarte von Planerinnen und Planern einen etwas respektvolleren, würdigeren und kreativeren Umgang mit letzten Zeugen aus einer früheren Zeit. Auch dazu sind wir für die Zukunft einer nächsten Generation verpflichtet. Gründe genug, dass ich mich für ein klares NEIN an der Urnenabstimmung zum Rückbaukredit von Fr. 70`000.– des Beck-Bertschi-Hauses entschieden habe.

Hermann Graser, ehemaliger Präsident KiD, Kulturkommission Dürrenäsch

Montag, 04.09.2017Meisterschwanden

Bring- und Holtag vom Samstag, 23. September 2017

Text: Eing., Bild: Pixelio

Am Samstag, 23. September findet der beliebte Bring- und Holtag auf dem Areal der reformierten Kirche in Meisterschwanden, von 10 bis 13 Uhr statt (Annahme der Ware von 9.30 bis 12.00 Uhr). Organisiert wird dieser Anlass von der ref. Kirchgemeinde und dem Elternverein Meisterschwanden / Tennwil. Finanziell unterstützt werden sie von den Gemeinden Meisterschwanden, Fahrwangen und Sarmenstorf.

An diesem Morgen hat man wieder die Möglichkeit, gebrauchsfähige, saubere und funktionstüchtige Gegenstände, wie z.B. Geschirr, Bücher, Sportartikel, Spielzeug, funktionierende Elektrogeräte oder kleine Möbelstücke vorbei zu bringen. Pro Familie wird ein kleiner Unkostenbeitrag von Fr. 2.– (für allfällige Entsorgung) bezahlt.

Natürlich ist jedermann gerne zum «Stöbern», oder um eine neue Errungenschaft abzuholen herzlich willkommen! Dies natürlich kostenlos.
Auch ist wieder für Verpflegung im Beizli gesorgt. So kann man sich mit einem feinen Hot Dog oder etwas Süssem vom Kuchenbuffet verpflegen.

Weitere Informationen unter: www.kirchweg5.ch oder www.elternverein-5616.ch

Montag, 04.09.2017Beinwil am See

Gelb oder schwarz, das ist die Frage

Text und Bild: Peter Eichenberger

Tratitionsgemäss lud der Gemeinderat Beinwil am See die Jubilare die im Jahr 2017 den 85. 90. 95. oder 100. Geburtstag feiern können, ins Foyer des Löwensaales ein. Mit sichtlichem Stolz eröffnete Jacqueline Widmer diesen besonderen Anlass.

Sie übergab aber sofort dem Männerchor Beinwil am See das Wort oder besser gesagt die Stimme. Mit dem Lied «So ein Tag» eröffneten die Männer den Liederreigen. Natürlich durfte das Lied «Happy Birthday» nicht fehlen. Mit ihren kräftigen Stimmen trug der Männerchor ebenfalls zum guten Gelingen dieses Abends bei. Regina Brunner unterhielt die Jubilare mit ihrem Akkordeon. Mit grossem Applaus wurde Frau Brunner das schöne Spiel gedankt.

Auch eine grosse Tradition ist, dass die Landfrauen von Beinwil am See, die Jubilaren verwöhnen. Der Apéro wurde mit viel Liebe vorbereitet und serviert. Wie in den vergangenen Jahren las die Gemeindrätin Jacqueline Widmer den anwesenden Gästen eine Geschichte vor. Diesmal von der gelben und schwarzen Tüte. Frau Widmer erzählte von der gelben Tüte, in der alle glücklichen Sachen aus dem Leben festgehalten sind. In die Schwarzen kommen schlechte Sachen, wie Unglück, Schmerz und schlimme Erinnerungen. «Werfen wir die schwarze Tüte weg und füllen die Gelbe», heisst das Motto!

Nach dieser eindrücklichen Geschichte, erfreuten Frau Brunner und der Männerchor die Jubilaren wieder mit Musik und Gesang. Als grosse Überraschung konnte Jacqueline Widmer Frau Hunziker vorstellen. Sie wird im 2017 100 Jahre alt. Fröhlich und zufrieden nahm die sehr gut gekleidete Jubilarin die Gratulationen entgegen. Das Geheimnis, dass Frau Hunziker 100 Jahre alt geworden ist, verriet Jacqueline Widmer natürlich auch: Ein Bier sowie bis vor einigen Jahren, schwimmen im Hallwilersee, ist das Geheimnis. Alle Mitwirkenden hatten riesig Spass die Jubilaren an diesem Abend zu verwöhnen. Viel zu schnell vergingen diese schönen Stunden im Löwenfoyer.

Montag, 04.09.2017Reinach

Fussball verbindet: Starcamp vom 2. bis 6. Oktober

Text und Bild: PD

Bereits zum siebten Mal veranstaltet der FC Menzo Reinach ein Fussballcamp für Kids. Für dieses Jahr haben sich die Veranstalter jedoch etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Nicht nur Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren, sondern auch erwachsene Personen mit einer physischen oder kognitiven Beeinträchtigung sind herzlich willkommen.

Die SAFP (Swiss Association of Football Players) organisiert gemeinsam mit dem FC Menzo Reinach und der Stiftung Lebenshilfe eine neuartige Zusammenarbeit für ein Fussballcamp. Neu wird das Fussballcamp parallel für Kids und Menschen mit einer Beeinträchtigung organisiert. Den beiden Gruppen stehen erfahrene und qualifizierte Trainer, sowie speziell ausgebildete Begleiter für Menschen mit Beeinträchtigung zur Seite, welche die Fussballbegeisterten den ganzen Tag begleiten und unterstützen. Während die Trainingsbetriebe parallel zueinander ablaufen, wird das Mittagessen gemeinsam eingenommen.

Show Respect
Unterstützt wird das Fussballcamp von dem gemeinnützigen Verein Show Respect, welcher sich von dieser Idee von Beginn an sehr begeistert zeigte. «Der Fussball ist und war schon immer ein verbindendes Ereignis. Es vereint nicht nur Spass, Erlebnisse und Erfahrungen, sondern auch die Menschen miteinander. Und die Förderung von Respekt von und für Menschen aller Art ist eines der Hauptziele unseres Vereins», meint Antonio Iacovazzo, Verantwortlicher für Show-Respect-Projekte. Annemarie Fries, Präsidentin des FC Menzo Reinach betont zudem: «Wir wollen allen Beteiligten etwas bieten. Ein Abenteuer, das sicherlich allen unglaubliche Freude bereiten wird.» Auch Monika Landmann, Bereichsleiterin Bildung bei der Stiftung Lebenshilfe, ist davon überzeugt, dass dies ein sehr erfolgreiches Camp wird: «Gerne wirken wir bei diesem wundervollen Projekt mit und bieten begeisterten Fussballfans bei uns die Möglichkeit, an diesem Camp teilzunehmen.»

Am letzten Tag des Camps organisiert der Aargauische Fussballverband (AFV) einen Apéro und bietet somit der Öffentlichkeit die Gelegenheit, um sich auszutauschen und die Woche fröhlich abzuschliessen. Die Teilnehmer selbst haben dann die Möglichkeit, Autogramme von Fussballstars zu ergattern und zum krönenden Abschluss ist noch ein kurzes Fussballspiel mit den Promis geplant.

Match und Apéro mit Überraschungsgästen: Fussballplatz im Moos in Reinach
Datum: Freitag, 06. Oktober, Zeit: 14 Uhr

Montag, 04.09.2017Beinwil am See

4. Beinwiler Junior-Triathlon

Text und Bild: Eing.

Der heisse Sommer schloss dieses Jahr mit einer verregneten Woche. Trotz des rauen Wetters rannten, radelten und schwammen am 12. August, dem letzten Samstag der Sommerferien, 25 Kinder um die Wette. Das bewährte Team in den Wechselzonen bei der alten Badi wurde verstärkt durch neue Helferinnen und Helfer aus dem Dorf. Im Wasser sorgten wiederum zwei Mitglieder des SLRG für Sicherheit. Zahlreiche Eltern und Schaulustige feuerten die Kinder an und sorgten dafür, dass sie im Ziel wieder schnell trocken wurden und warm bekamen.

Getreu dem Motto, dass Mitmachen wichtiger ist als Siegen, nahm am Schluss jedes Kind einen Pokal entgegen. Die Tagessiege gingen dieses Jahr ins Zihl: Rasmus Huber war der schnellste bei den Jungs und seine Schwester Marika Huber war das schnellste Mädchen.

Stephan Oetiker und Mark Schwyter, die beiden Initianten, ziehen trotz des wechselhaften Wetters eine durchwegs positive Bilanz. Ein herzliches Dankeschön den bereitwilligen Eltern für Mithilfe und Kuchenspenden. Das Datum des 5. Beinwiler Junior Triathlons steht bereits fest: Samstag, 11. August 2018.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Hannes Bopp

Text und Bild: Eing.

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Hannes Bopp, SP. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät er in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Hannes Bopp: Seengen ist meine Heimat seit Kindertagen und liegt mir am Herzen! Im offenen Pfarrhaus aufgewachsen, erlebte ich den Einsatz für die Allgemeinheit und das Wohlergehen aller als bereichernd. Meine berufliche und freiwillige Tätigkeit im Öffentlichen Gemeinwesen wurde da vorgespurt. Mit der Einbindung der SP Ortspartei würde an der erfolgreichen Zusammensetzung des Seenger Rates festgehalten.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?

Ich könnte dieser Person das Seenger-Lied vorsingen … und ergänzen, dass sich meine Heimat zu einem stattlichen, modernen Dorf entwickelt hat, gekennzeichnet durch ein leistungsfähiges Gewerbe, gute Einkaufsmöglichkeiten, eine starke Schule, eine lebendige Kirche und aktive Vereine.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Humor, Gerechtigkeitssinn, Solidarität und Offenheit prägen mein Wesen. Meine berufliche Tätigkeit fordert Hartnäckigkeit, aber durchaus auch Augenmass und Verständnis

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?

Das Angebot der Schule wird durch Spardruck, oder aktuell durch die Bez-Standortfrage in Frage gestellt. Der Handlungsspielraum der Gemeinden wird enger, Aufgaben werden vielschichtiger und zunehmend von «Oben» delegiert, der finanzielle Druck wächst. Oder grösser gedacht, die gesamtgesellschaftliche Entwicklung macht auch im Seetal nicht Halt, damit wird ein vermehrtes Miteinander in der Region immer wichtiger.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?
Seengen soll sich weiter entwickeln und dabei seine Identität bewahren, eine Brücke bauen zwischen Tradition und Moderne in Solidarität mit den Schwächeren. Ich setze mich für gesunde Finanzen, menschen- und familienfreundliche Lösungen in Schule, Gewerbe und Verkehr sowie den
achtsamen Umgang mit der Natur ein. Und das am liebsten in einem starken Team.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Beat Jung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Beat Jung, parteilos. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät er in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Beat Jung: Auf Gemeindeebene kann man nicht nur etwas bewirken. Man erlebt Veränderungen, wie beispielsweise den Bau eines Gebäudes, selbst mit und kann Freude daran haben. Das macht es zu einer spannenden Aufgabe.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?

Es ist eine wunderschöne Gemeinde am See mit einem klassischen Dorfkern. Traditionen werden gepflegt, sei dies in Betrieben oder im Vereinsleben. Und ebenso ausgewogen ist die Infrastruktur, also eine Gemeinde mit hoher Lebensqualität.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Ich habe schon einiges erlebt und gemeistert. Dieser Erfahrungsschatz ermöglicht eine emotionale Stabilität. Kombiniert mit meiner Bodenständigkeit, Weitsichtigkeit und einer grossen Portion Motivation wäre ich für das Amt sicher gut gewappnet.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
In der Gemeinde herrscht seit längerem Bauboom. Das daraus resultierende Wachstum in Schule oder Verkehr will bewältigt sein, soll die Lebensqualität nicht leiden. Und auch die Finanzen werden nicht einfacher, da der Kanton immer mehr Aufgaben an die Gemeinde weitergibt.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?

Durch den beruflichen Hintergrund würde mich selbstverständlich das Ressort Liegenschaften interessieren. Aber auch die damit zusammenhängenden Themen wie Gemeindewerk, Abfallbeseitigung und Strassenunterhalt finde ich spannend. Unabhängig vom Aufgabengebiet möchte ich ein vertrauenswürdiger Gemeinderat mit offenem Ohr für die Bevölkerung sein, der Kritik ernst nimmt, sich aber von unterschiedlichen Meinungen nicht aus dem Konzept bringen lässt.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Sascha Kessler

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Sascha Kessler, parteilos. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät der neu Kandidierende in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Sascha Kessler: Man könnte sagen, es ist der Wunsch die Welt zu verbessern. Gleichzeitig möchte ich Seengen fit für die Zukunft machen, technische Entwicklungen sollten die Gemeinde nicht unvorbereitet treffen.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?

Ich lebe erst seit 2017 in Seengen. So gehe ich selbst noch jeden Tag auf Entdeckungsreise in diesem kleinen Paradies auf Erden. Die Nähe zur Natur wirkt befreiend, ist der Gegenpol zur Hektik von Städten wie Zürich oder Luzern. Dabei bietet die lokale Infrastruktur alles, was der Mensch im Alltag braucht.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Wer mich kennt, weiss, ich bin offen, direkt und gerechtigkeitsliebend. Ich habe immer Lust, Neues zu lernen. Für die Bildung meiner eigenen Meinung nehme ich mir Zeit, so kann ich andere umso besser überzeugen.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
Die Gemeinde ist in den vergangenen 17 Jahren um über 50 Prozent gewachsen. Will man, dass Seengen auch künftig als attraktiv angesehen wird, muss man die technische Entwicklung ebenso im Auge behalten. Lokale Unternehmen sollen von überregionalen Entwicklungen profitieren können. So können sie langfristig auf dem Markt bestehen

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?

Ich betrachte die Arbeit des Gemeinderats als eine Dienstleistung am Volk. So will ich die Bedürfnisse von Seengerinnen und Sengern kennenlernen, um ihnen möglichst lösungsorientiert Rechnung zu tragen. Mit konstruktiver Kompromissbereitschaft will ich die Entstehung von Entscheidungen ermöglichen. Die behördliche Verschwiegenheit ist für mich selbstverständlich.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Peter Sandmeier

Text und Bild: Eing.

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür: Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Peter Sandmeier, SVP. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät der neu Kandidierende in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?

Peter Sandmeier: Ich stelle mich für den Gemeinderat zur Verfügung, weil mir die Zukunft Seengens am Herzen liegt. Als Ortsbürger möchte ich meinen Teil zur positiven Entwicklung unseres Dorfes beitragen.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?
Seengen ist einer der schönsten Orte im Seetal. Ein wunderbarer Ort zum Wohnen mit direktem Zugang zum Hallwilersee. Die Gemeinde verfügt über einen gesunden Finanzhaushalt und einen attraktiven Steuerfuss. Unser Dorf bietet dank unseren Gewerbetreibenden vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Familien schätzen unser Schulsystem, das den Kindergarten bis zur Oberstufe beinhaltet.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Ich bin innovativ, kreativ und dennoch bodenständig. Mir liegt sachliches Handeln auf Basis des gesunden Menschenverstandes am Herzen. Ich arbeite ziel- und lösungsorientiert und verfüge über ein gutes Mass an Führungserfahrung.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
Die Entwicklung unseres Dorfes begleiten. Bei allen Modernisierungen darf man nicht vergessen, dem kulturellen Brauchtum Sorge zu tragen. Den ländlichen Dorfcharakter bewahren. Was den Verkehr betrifft, wird es einiges zu tun geben. Des weiteren sollte die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden gefördert werden.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?
Unabhängig von Ressort oder Aufgabe werde ich mich immer voll für die vereinbarten Ziele einsetzen. Gemeinsam mit den anderen Räten werde ich Lösungen anstreben, die das Neue ebenso stärken, wie das Traditionelle erhalten. Seengerinnen und Seenger werden bei allem, was zu tun ist, immer im Mittelpunkt stehen.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die neuen Kandidaten stellen sich vor: Eli Wengenmaier

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Gesamterneuerungswahlen stehen vor der Tür. Für den Seenger Gemeinderat kandidiert Eli Wengenmaier, parteilos. Was er an seinem Wohnort schätzt und was er Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, verrät er in einem Interview.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?

Eli Wengenmaier: Ich möchte die Gegenwart und die Zukunft mitgestalten und das schon recht gut aufgestellte Dorf Seengen in der Führung als Gemeinderat aktiv unterstützen.

Wie würden Sie Seengen einem Ortsunkundigen beschreiben?
Seengen ist eine Perle am unteren Ende des Hallwilersees. Seengen verfügt über eine sehr gute Infrastruktur mit ÖV-Anbindung, allen Schulstufen, vielfältigen Sportmöglichkeiten, verschiedenen touristischen Attraktionen, zahlreichen Arbeitsplätzen, Einkaufsmöglichkeiten und einer hohen Wohn- und Lebensqualität. Seengen ist ein Ort, an dem man sich wohl fühlt!

Was zeichnet Sie als Person aus?
Als Unternehmer und Arbeitgeber mit klassischer beruflicher Laufbahn bin ich es gewohnt, täglich anzupacken. Auftretende «Probleme» sind für mich Herausforderungen, denen ich mich mit positiver Haltung stelle und sie als Chance für Lösungen sehe. Ich bin politisch neutral und kann somit auf die Sache bezogen konzentriert arbeiten.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Seengen zukommen?
Als Vater von drei Kindern ist es mir wichtig, dass Seengen fit für die Herausforderungen der Zukunft ist. Dies umfasst Bildung, Infrastruktur, Arbeitsplätze, Steuerattraktivität und viele andere Punkte.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderat erwarten?
Ich vertrete eine sachliche und gerade Linie. Ich unterstütze eine pragmatische, effiziente und zielorientierte Arbeitsweise des Gemeinderates und aller Verwaltungsbereiche. Ich werde einstehen für das lokale Gewerbe und sichere Arbeitsplätze, die zeitgemässe Entwicklung unseres Dorfes und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das Wohl von Seengen und seinen Einwohnern ist für mich zentral!

Freitag, 01.09.2017Meisterschwanden

Unternehmerapéro mit interessantem Rundgang

Text und Bild: Thomas Moor

Auch die zweite Ausgabe des Unternehmerapéros unter dem Titel «Politik trifft Wirtschaft» stiess in Meisterschwanden wiederum auf grosses Interesse. «Dieser Anlass soll zur Tradition werden», wie Gemeindepräsident Ueli Haller in seiner Begrüssung sagte.

Dass die Wirtschafts- und Arbeitsgemeinde Meisterschwanden einiges zu bieten hat, zeigt sich unter anderem am Beispiel der Firma Tanner & Co. AG. Sie war Gastgeberin des zweiten Unternehmerapéros und gab einen interessanten Einblick in ihre unternehmerischen Tätigkeiten. Nicht nur der «Wow-Movie», welcher im Rahmen einer einleitenden und gut verpackten Firmenpräsentation (der Verpackungsspezialist lässt grüssen) gezeigt wurde, sondern auch der Neubau – das Solution-Center – sorgte bei den Teilnehmern ganz allgemein für einen Wow-Effekt. Wie Technik und Emotionen hier vereint wurden, ist ganz grosses Kino. «Wir setzen auf die Zukunft Schweiz und bekennen uns zum Standort Meisterschwanden», wie Serge Tanner sagte und zusammen mit den Mitarbeitern eindrücklich zeigte, wie Verpacken mit den Technologien Banderolieren, Stretchen, Umreifen, Schrumpfen und Kleben geht. Auch wie Wachstum funktioniert, zeigt das innovative Unternehmen am Beispiel der Mitarbeiterzahlen. Waren es zum Beispiel 1994 14 Mitarbeiter, lassen heute 130 Fachleute ihr Know-how in die Firma einfliessen – 100 davon am Werkplatz Meisterschwanden. Schweizerisch, leistungsstark, ganzheitlich und verlässlich sind Markenwerte, welche das Unternehmen auszeichnen. Den Abschluss des Events bildete ein Apéro riche, bei welchem weitere angeregte Gespräche stattfanden.

Freitag, 01.09.2017Meisterschwanden

Chile-Fescht: Eine bunte Party für Alt und Jung

Text und Bild: Eing.

200 Jahre Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen – wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist! Am Wochenende vom 26. bis 27. August organisierte aus diesem Anlass ein siebenköpfiges OK ein Fest für Jung und Alt in und um Kirche und Kirchgemeindehaus.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Fest am Samstag um 13.00 Uhr mit einem unkonventionellen Festakt eröffnet. Die Zeit der Grussworte wurde auf eine Minute pro Redner eingeschränkt und gestoppt. Wer sich nicht daran hielt, sollte mit einer speziellen Aufgabe «bestraft» werden. Da sich alle Gemeindeammänner an die Vorgaben hielten, mussten die beiden Pfarrpersonen, Nica Spreng und Philipp Nanz, eine Spezialaufgabe lösen. Philipp Nanz hielt eine Ansprache mit dem Mund voller Petit Beurre und Nica Spreng stellte bei ihrer Aufgabe, dem Bullriding, sogar den Tagesrekord auf. Am Nachmittag stand ein Plauschwettkampf auf dem Programm, bei dem acht Teams aus den Dörfern gegeneinander antraten und sich in den verschiedensten Disziplinen messen konnten. Als Sieger konnte sich das Team des Turnvereins Fahrwangen beweisen. Auch für die kleineren Festgänger gab es Spiel und Spass. Sie konnten einen von der Jungschar organisierten Plauschparcours absolvieren.

Ein weiteres Highlight folgte am Abend mit der Aufführung der Theater-Eigeninszenierung «S’ chunnt scho guet». Das Stück, geschrieben von Heinz Deubelbeiss, erzählte von der Gründung der Kirchgemeinde unter den schwierigen Umständen der damaligen Zeit. Insgesamt 18 Darstellerinnen und Darsteller, von der Primarschülerin bis zum Senior, wirkten mit. Die einzelnen Theaterszenen wurden stimmungsvoll von volkstümlichen Klarinetten- und Klavierklängen, gespielt von Ariane Deubelbeiss und Hedy Müller, begleitet. Später am Abend begeisterte die Band «Adams Wedding» mit ihrer sympathischen Art und fröhlichen Folkklängen. Dazu wurden an der «Wunder-Bar» leckere Cocktails serviert.

Während des ganzen Weekends konnten sich die Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer interaktiven Ausstellung intensiver mit der Entstehungsgeschichte der Kirchgemeinde auseinandersetzen. Diese Ausstellung führte einen auch an sonst verborgene Orte wie in den Kohlenkeller unter der Kirche oder auf den Kirchturm.

Am Sonntag wurde weiter gefeiert. Mit einem Festtagsgottesdienst, welcher durch fetzige Jazzmusik des Quartetts BM-Kollektiv untermalt wurde, wurde der Festsonntag gestartet. In diesem kreativen und bunten Gottesdienst predigten die beiden Pfarrpersonen über den Leitsatz der Kirchgemeinde «Nahe bei Gott, nahe bei den Menschen». Nach dem Mittagessen mit jazziger Live-Musik-Untermalung und der Zweitaufführung des Theaters klang das Fest im Verlaufe des Nachmittags bei Kaffee und Kuchen aus.

Freitag, 01.09.2017Menziken

Ein Highlight zum Start ins Berufsleben

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Berufslehre erfolgreich abzuschliessen ist ein wichtiger Schritt – der HAGO belohnt die drei besten Absolventen und einen glücklichen Losgewinner mit einem Helikopterrundflug. In diesem Jahr konnte dieser bei strahlendem Sonnenschein genossen werden.

«Ich wusste gar nicht, dass mein Chef mich hier angemeldet hat und war völlig überrascht als der Anruf kam», Liam Fineron, der bei AVC Heiz Multimediaelektroniker gelernt hat, strahlte übers ganze Gesicht. «Was für eine tolle Idee vom HAGO, mal was ganz anderes.» Er war für den Helikopterrundflug ausgelost worden. Die besten Abschlussnoten hatten Philippe Leutwyler (Eichenberger Gebäudetechnik), Tamara Kistner (Bäckerei Hofmann) und Natascha Schärer (Neue Aargauer Bank) erzielt. «Und wir möchten euch mit diesem Event zu euren Leistungen gratulieren», sagte Adrian Meier, Präsident des Handwerker- und Gewerbevereins Oberwynental bei der Begrüssung auf dem Flugplatz Luzern-Beromünster. «Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und dass ihr euren Berufsweg weiterhin so erfolgreich gestalten könnt, wie ihr es bei der Prüfung gezeigt habt.» Anschliessend ergriff Peter Fessler, Pilot des airport-helicopter-Teams das Wort und besprach mit den Jugendlichen die mögliche Flugroute. Der Vorschlag, das eigene Wohnhaus einmal von oben betrachten zu können, gefiel ihnen, ebenso die neue Perspektive auf die Schlösser Lenzburg und Hallwil. Schnell hatte man Platz gefunden und die Maschine erhob sich Richtung Sonne.

Freitag, 01.09.2017Seengen

Die Geheimnisse von Konjunktur und Internet

Text und Bild: Graziella Jämsä

100 Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Gelegenheit beim zweiten Hypi KMU-Treff in der Bäsewirtschaft Roos in Seengen dabei zu sein. Die Situation auf dem einheimischen Markt, die Chancen des World Wide Web und Networking waren die Themen des Abends.

Wo steht der Euro in zwei Jahren? Eine Frage, mit welcher Reto Huenerwadel, Leiter HBL Asset Management der Hypothekarbank Lenzburg AG, vorsichtig umging. «Eine Zahl halte ich in diesem Zusammmenhang nicht für sinnvoll. Denn diese kann sich morgen schon ändern.» Stattdessen zeigte er anhand von Konsumentenstimmung, Arbeitslosenquote, Einkaufsmanagerindex und weiteren statistischen Werten die positiven Entwicklungen auf. «Dass der Schweizer Markt sich nicht so schnell beeinflussen lässt, wie europäische Nachbarn, ist eine Mentalitätsfrage.» Über die Chancen im Internet sprach Sam Steiner, Inhaber der Web-Agentur alike. Anhand eines durchschnittlichen KMU-Unternehmens hatte er eine fiktive Firma entworfen, deren Marketingverantwortlicher die Website verändern wollte. So schmunzelten die Gäste entspannt über die Antworten des Beispiel-CEO, der sich nach anfänglicher Skepsis überzeugen liess. Das Nutzen von Google-Anzeigen, sozialen Medien als Datenquelle und automatisiertem E-Mail-Marketing gab beim anschliessenden Apéro einiges zu diskutieren – Networking wie aus dem Bilderbuch.

Freitag, 01.09.2017Meisterschwanden

Frauenverein Meisterschwanden: Ausflug zur Bözenegg

Text: Eing., Bild: Pixelio

Der diesjährige Ausflug des Frauenvereins ist sehr abwechslungsreich. Zuerst geht es in die Bözenegg zur Röstifarm. Dort wird individuell in gemütlicher Runde das Mittagessen eingenommen. Die Auswahl der verschiedenen Rösti-Gerichte ist gross und sicherlich wird für alle etwas glustiges dabei sein.

Danach geht die Fahrt weiter nach Schinznach Dorf. Hier im Gartenzenter Zulauf bleibt genügend Zeit durch die wunderbare Pflanzenwelt zu schlendern. Der Baumschulpark mit dem idyllischen See sowie das Bonsaicenter sorgen für zusätzliche Abwechslung. Ein süsses Dessert dazu einen feinen Kaffee wird für eine entspannte und einmalige Stimmung sorgen. Treffpunkt ist am Dienstag, 26. September 2017 um 10.30 Uhr beim Volg oder beim Schuelhüsli Tennwil. Wir fahren mit Privat-PW, für eine Mitfahrgelegenheit ist gesorgt. Der Vorstand freut sich auf viele interessierte Frauen, auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Anmeldung bitte bis 19.09.17 an Lucile Wipf ab 19.00 Uhr: 056 667 22 16 oder wipf.lucile@gmx.ch. Vorschau: 05.12.2017 Besuch Weihnachtsmarkt in Basel

Freitag, 01.09.2017Dürrenäsch

Kindergarten und Primarschule: Neue Lehrpersonen

Text und Bild: Eing.

Peter Streit
Mit dem 1. August diesen Jahres durfte ich einen neuen Stein in mein Lebens-Mosaik einbauen: ich habe die Stelle als Schulleiter in Dürrenäsch angetreten. Ich habe mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass ich diese Arbeit übernehmen darf und bin jetzt voll des Dranges diese Aufgabe auch gut zu meistern. Meine letzten 15 Arbeitsjahre habe ich primär in der Schule Aarau verbracht, wo ich auf der Sekundarstufe 1 als Fachlehrperson für Mathematik und Naturwissenschaften tätig war. In dieser Zeit habe ich mich stetig weitergebildet. So besuchte ich den Nachdiplomkurs «Ausbildung der Ausbildenden zur Förderung des pädagogischen Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien im Unterricht», habe den Master in «Schulischer Heilpädagogik» erworben und schliesslich die Ausbildung zur «Praxislehrperson» absolviert. Vor gut zwei Jahren konnte ich dann erstmals Schulleiterluft schnuppern, als ich den Schulleiter der Oberstufe während seiner Intensivweiterbildung vertreten konnte. Dies war gleichzeitig die Initialzündung, mich für die Ausbildung zum Schulleiter an der Fachhochschule Nordwestschweiz anzumelden. Meine restlichen Stunden verbringe ich als Leiter des Fachbereichs ICT an der Schule Aarau, als Musiker, in meinem Garten und nicht zuletzt mit meiner Frau und meinen zwei Kindern, welche mir zudem den Blick von der Elternseite her auf die Schule ermöglichen.

Simone Gubler
Eine dreiwöchige Stellvertretung im Kindergarten Dürrenäsch hat gereicht, um mich von diesem Dorf, den Kindern, dem Team sowie auch der gesamten Atmosphäre des Kindergartens zu überzeugen. Ich freue mich sehr, ab diesem Schuljahr als Klassenlehrperson im Kindergarten Rägeboge unterrichten zu dürfen. Mein Name ist Simone Gubler, ich bin 24 Jahre jung und komme aus Zetzwil. Vor einem Jahr habe ich das Studium als Kindergarten- und Unterstufenlehrperson an der Pädagogischen Hochschule in Luzern abgeschlossen. Anschliessend arbeitete ich als Stellvertretung in verschiedenen Kindergärten und Unterstufenklassen. In meiner Freizeit bewege ich mich gerne, sei es in der Halle beim Team-Aerobic und Volleyball oder in der Natur beim Wandern und Schwimmen. Ein weiterer Ausgleich zum Alltag finde ich beim Backen oder Lesen. Meine erste «eigene» Klasse auf ihrem Entwicklungsweg begleiten zu dürfen ist für mich sehr spannend und ich freue mich auf viele erlebnisreiche, interessante und farbenfrohe Stunden im Kindergarten Rägeboge.

Danièle Jeger
Ich heisse Danièle Jeger, bin 27 Jahre alt und habe ursprünglich eine Berufslehre als Autolackiererin absolviert. Im Anschluss arbeitete ich einige Jahre auf diesem Beruf. Nach einem einjährigen Praktikum in einem Schülerhort, habe ich mich entschieden, meine Laufbahn zu ändern. So begann ich 2015 mit dem Studium zur Kindergarten- und Unterstufenlehrerin, welches ich im nächsten Sommer abschliessen werde. Ich freue mich, dieses Jahr zwei Morgen mit den Kindern des Kindergartens Sunnestrahl verbringen zu dürfen. Die Arbeit macht grossen Spass und ermöglicht es mir, Gelerntes aus der Ausbildung endlich in die Praxis umzusetzen. Ausserdem schätze ich es sehr, von der langjährigen Erfahrung meiner Stellenpartnerin Nadja Hänggli profitieren zu können und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr. Wenn ich mich nicht an der Pädagogischen Hochschule in Brugg oder im Kindergarten in Dürrenäsch befinde, verbringe ich gerne Zeit mit Familie und Freunden. Zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen gehören wandern, lesen, Sport und Städtereisen. Ich freue mich sehr auf das bevorstehende Jahr mit den Kindern.

Stéphanie Bütler
Endlich ist es soweit, das Studium ist beendet und ich kann voller Neugier und Motivation meine erste Stelle an der 4./5 Klasse in Dürrenäsch antreten und mein Gelerntes an die Kinder weitergeben. Mein Name ist Stéphanie Bütler und ich wohne im Seetal in Aesch. Meine obligatorische Schulzeit absolvierte ich im Kanton Aargau. Ich verbringe gerne Zeit mit meiner Familie und Freunden, geniesse Velotouren am See entlang und liebe es verschiedene Städte zu bereisen. Seit meiner Kindheit war es mein grösster Wunsch Lehrerin zu werden. Den herausfordernden Schuljahren blicke ich gespannt entgegen und freue mich auf viele schöne Momente in Dürrenäsch.

Beatrice Kürsteiner
Grüezi miteinander! Mein Name ist Beatrice Kürsteiner und ich unterrichte in diesem Schuljahr einen Teil der 4. und 5. Klasse. Ich habe diesen Sommer meine Ausbildung abgeschlossen und durfte nun in Dürrenäsch meine erste Stelle antreten. Ich wohne in Suhr und es gefällt mir besonders gut, da man viele Rückzugsorte in der Natur findet. Ursprünglich bin ich aus Graubünden. Ich bin in Arosa aufgewachsen. Daher ist es nicht fern, dass ich eine passionierte Wintersportlerin bin. In meiner Freizeit liebe ich es, Sport zu treiben. Nebst dem Wintersport spiele ich noch Volleyball und gehe gerne Schwimmen. Ich interessiere mich auch für Kultur und lerne gerne Menschen aus anderen Ländern kennen. Der Austausch mit anderen Kulturen hat mein Leben bereichert. Ich kann daher sagen, dass ich sehr offen bin und auch immer bereit neue Dinge zu entdecken. Daher freue ich mich gemeinsam mit meiner Klasse hier in Dürrenäsch die Berufswelt zu entdecken.

 

Mittwoch, 30.08.2017Reinach

Estermann’s Photo- und Bürobedarf AG: OKI-Partner

Text und Bild: Eing.

Als Fachhandelspartner von OKI ist Estermann’s Photo- und Bürobedarf AG mit Standorten in Reinach, Beromünster und Sursee der Türöffner zum Erfolg.

Die neue OKI-Farbdruck-Serie C-853/873 bis Format A3 eröffnet ganz speziell den kleineren KMU-Betrieben neue Möglichkeiten. Dank der Vielseitigkeit (Farbkopierer, Farbdrucker, Farbscanner, Fax, alles bis Format A3) zu sehr interessanten Konditionen, können Baupläne, Präsentationen etc. zu niedrigen Druckkosten im gewünschten Format kopiert, gedruckt und gescannt werden. Das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis erlaubt es speziell Kleinunternehmen, konkurrenzfähig zu bleiben und im Printing-Bereich alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

Zudem profitiert der Kunde von unserer unverbindlichen Offertstellung, einer seriösen Beratung und einem kompetenten Liefer- und Installationsservice.
Weitere Infos finden Sie unter: www.buerobedarf-estermann.ch

Mittwoch, 30.08.2017Menziken

Neue Feuerwehr-Gruppenführer ausgebildet

Text und Bild: Thomas Moor

56 Feuerwehrangehörige aus dem ganzen Kanton Aargau liessen sich in Menziken während einer intensiven Woche zu Gruppenführern ausbilden. Auf dem Ausbildungsplan standen neben Brandbekämpfung auch Rettungsdienst und technische Hilfeleistung. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung sind die Kursteilnehmer nun in der Lage, in ihren Feuerwehren als Chef oder Chefin einer Gruppe im Einsatz und innerhalb von Übungen zu wirken. Übrigens ist dieser Kurs nicht nur Männersache. «Die Frauenquote steigt von Jahr zu Jahr», wie Kurskommandant Andreas Baumman aus Unterentfelden erfreut feststellte. Zusammen mit acht Feuerwehrinstruktoren als Klassenlehrer hat er auch in diesem Jahr in Menziken wieder eine hervorragende Ausgangslage und Topbedingungen angetroffen. «Die Kursorganisation durch die Feuerwehr Oberwynental war wieder auf einem sehr hohen Niveau und vorbildlich», wie er ergänzte. Speziell erfreut zeigte er sich, dass der Kurs ohne Unfälle über die Bühne gebracht werden konnte.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 30.08.2017Beinwil am See

Beinwiler Ea-Junioren im neuen Dress

Text und Bild: Thomas Moor

Man kann im Leben nicht immer gewinnen. Das haben auch die Nachwuchsfussballer des FC Beinwil am See erfahren. Zwar konnten die Ea-Junioren beim Spiel gegen die Ed-Junioren des FC Wohlen mit neuen Dress (gesponsort von Dorfheftli, «die Mobiliar» Generalagentur Reinach, Adrian Meier, und den Ortsbürgern Beinwil am See) einlaufen. Mit einem Blitzstart und zwei Toren schossen sich die engagiert kämpfenden Böjuer denn auch in Führung, mussten des bessere Ende aber doch klar dem Freiämter Nachwuchs überlassen. Aber: Das nächste Spiel und die nächste Chance kommen bestimmt.

Mittwoch, 30.08.2017Zetzwil

Open House im Tanz- und Fitness-Träffponkt

Text und Bild: Elsbeth HAefeli

Wortwörtlich im grünen Bereich zeigte sich das ganze Wochenende, welches Gelegenheit bot, das neue Studio von Christine Kiener kennenzulernen. Ein wahres Feuerwerk an Musik, Tanz und Kulinarik begleitete die Gäste beide Tage durch den Anlass.

Wer die Vollbluttänzerin kennt, weiss, dass sie mit ihrer Crew zusammen einmalige Events auf die Beine zu stellen vermag. Dies ist ihr auch jetzt wieder gelungen. Die Shows, welche regelmässig durchgeführt wurden, durften die Zuschauer durch die grossen, geöffneten Fenster des neu erstellten Studios verfolgen. Interessante Vorführungen durch das Kursprogramm, vorgestellt durch die jeweiligen Instruktoren/-innen, welche auch gleich humorvoll Werbung für ihre Sache machten, ergänzten das Ganze auf kurzweilige Art. Unter Zeltdächern konnte man sich aus fantastischen Thai-Kochtöpfen verwöhnen lassen und gemütlich sitzen bleiben.
Eine zauberhafte Zeitreise tänzerisch präsentiert, in kreativen Kostümen, rasanten Rhythmen und wechselnden Stilrichtungen begeisterte das Publikum am Samstagabend und liess immer wieder Zwischenapplaus ertönen. Das neue, in hellem grün gehaltene Studio ist so konzipiert, dass an den Geräten trainiert und davon abgetrennt, Tanz- und Fitnesskurse durchgeführt werden können. Das Training an den Geräten wird von der erfahrenen Fitnesstrainerin Christine Kiener jeweils persönlich beaufsichtigt und gesundheitsschonend eingesetzt. Der Kreis, in dem die Geräte angeordnet sind, macht Sinn und wird auch so genützt. Ab sofort finden offene und geführte Trainingszeiten statt, tagsüber unbegrenzt und abends etwas eingeschränkter. Dies alles zu attraktiven Konditionen. Weitere Informationen auf www.tanzfit.ch

Mittwoch, 30.08.2017Gontenschwil

Chörli-Fescht des gemischten Chors Gontenschwil

Text und Bild: Elsbeth HAefeli

Es war ein äusserst gemütlicher Sonntag mit «Älperlermagrone usem Chessi» und «dezwösche Gsangsilage». So lautete die Ankündigung des Chörlifestes, welches alle zwei Jahre beim Restaurant Helvetia stattfindet.

Singen befreit und öffnet die Seele. Dies ist das Motto des fröhlichen Chors, der nicht nur singen sondern auch noch wirten kann. Das bewiesen die Mitglieder zusammen mit der Vezi-Wirtin Maria Joller. Nachdem alle Gäste kulinarisch aufs Beste versorgt waren, stimmten die Sängerinnen und Sänger als erstes das Happy Birthday an. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen hatte sich herum gesprochen, dass das anwesende Gemeindeoberhaupt Renate Gautschy genau an diesem Sonntag Geburtstag hatte. Zum frohen Mitsingen luden anschliessend unter anderem «Ganz de Pape», «Alperose» und «Sierra Madre» ein. Das beliebte «Itsi bitsi Strandbikini» vertrieb dann nicht nur die dunklen Wolken am Himmel, sondern garantiert auch für eine Weile alle Sorgen der zahlreichen Sonntagsgäste.

Mittwoch, 30.08.2017Meisterschwanden

Helden der Zeit in der Café Bar Speuzli

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor drei Jahren hat Deborah Zimmerli das Lokal an der Hauptstrasse in Meisterschwanden übernommen. Das Konzept erwies sich als Rundumerfolg. Heute wirtet sie länger, als je ein Pächter vor ihr. Der perfekte Grund eine Geburtstagsparty zu feiern.

Hinter dem Motto «Helden der Zeit» steht eine Geschichte. «Ein Gast zeigte mir einmal frustriert das Loch in seinem Wollpullover. Ich fragte ihn, ob er es eilig habe. Denn wenn nicht, würde ich den Pulli kurz nähen.» Deborah Zimmerli hielt einen Moment inne, bevor sie weitersprach. «Seine Freude über die kleine Geste war so gross, dass er mir mit einem Kompliment dankte. Er sagte, Menschen wie mich hätte man früher als Helden bezeichnet.» Eine Szene, die ihr im Gedächtnis blieb. «Als die Party näherrückte, dachte ich über den Begriff des Helden nach. Ich erinnerte mich an Comicfiguren wie Sailor Moon und fand, Helden der Zeit passe perfekt.» Auch die Gäste zeigten sich begeistert. Da stiess Rotkäppchen mit Papa Schlumpf an, während Batwoman bei den Blues Brothers nach Geränkewünschen fragte. Und DJ Super Mario erhielt Besuch von seinem Namensvetter, der sich vom Häftling einen AC/DC-Song wünschte. Super Woman strahlte übers ganze Gesicht: «Ich danke meinen Gästen für eine Nacht der Helden.»

Mittwoch, 30.08.2017Menziken

Die Koffer als Bühne

Text und Bild: Graziella Jämsä

Eine etwas andere Kunsthandwerksausstellung gab es auf dem Trolerhof in Menziken zu sehen. Vierzehn kreative Köpfe sind angereist, um buchstäblich im Gepäck ihren Schmuck, ihre Taschen, Schilder und vieles mehr anzubieten.

«Wir wollten Menschen, die handwerklich tätig sind, die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten zu zeigen», schilderten Therese Limacher und Heinz Seiler ihre Ursprungsidee. «Der Koffer als Präsentationsform hat dabei verschiedene Zwecke.» Zum einen sei der Platz begrenzt, weswegen man sich umso sorgfältiger Gedanken über die Produkte mache, die man mitnehmen wolle. «Gleichzeitig gestaltet man den Koffer mit.» Ihre Idee schlug ein. «Dies ist schon der vierte Markt. Und immer noch, haben wir mehr Anfragen als wir berücksichtigen können.» Es gebe Aussteller, die wären gerne jedes Mal dabei. «Doch wir möchten nach Möglichkeit für Abwechslung sorgen. So haben wir nie zwei Teilnehmer, die das gleiche verkaufen.» Die Besucher wissen die Vielseitigkeit der Koffer-Trouvaillen zu schätzen. Den Pluspunkt der Örtlichkeit sind sich die Organisatoren sehr bewusst. «Wir sind dankbar, die Scheune des Trolerhofs nutzen zu dürfen. So können unsere Gäste einkehren, wenn sie sich satt gesehen haben. Und die Restaurantbesucher schauen vielleicht spontan bei uns rein. Das Miteinander in dem liebevollen Ambiente macht den Anlass so besonders.»

Mittwoch, 30.08.2017Menziken

Grossandrang bei der Ausbaubesichtigung

Text und Bild: Thomas Moor

Die Arbeiten beim Erweiterungsbau der Altersresidenz Falkenstein sind im vollen Gange. Bei der Umgebung und beim Innenausbau. Einen Überblick über den Stand der Dinge konnte man sich anlässlich der Besichtigung eines Musterzimmers verschaffen.

Das Interesse an der Altersresidenz Falkenstein ist riesengross. Das war bereits bei der Rohbaubesichtigung so und auch bei der jüngsten Ausbaubesichtigung strömten die Leute bereits vor der offiziellen Türöffnung in Scharen ins «Falki». Gespannt waren sie natürlich auf das Musterzimmer, welches zur Dokumentation der Wohnlichkeit mit einem Bett, einem Tisch und Stühlen ausgestattet wurde. Es ist eines von insgesamt 33 Bewohnerzimmer mit einer Fläche von zwanzig Quadratmetern Wohnfläche, einer Nasszelle von vier Quadratmetern und einem Balkon von fast sieben Quadratmetern, von wo sich den Bewohnern eine herrliche Aussicht auf Menziken, Burg und das Wynental offenbart. Erfreut über das Interesse zeigt sich auch Geschäftsleiterin Ursula Gnädinger, welche beim Empfang alle Hände voll zu tun hatte. Ausgebucht sei man allerdings noch nicht, wie sie signalisierte. Im November 2017 wird der Erweiterungsbau bezugsbereit sein. Bis dahin gibt es noch viel zu tun, wie man als Besucher ebenfalls unschwer feststellen konnte.

Mittwoch, 30.08.2017Region

Volley-Schweizermeister spielt in Reinach

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 17. September, veranstaltet SV Volley Wyna ein Volleyballhighlight der Extraklasse und holt den letztjährigen Schweizermeister und Cupsieger Volley Amriswil nach Reinach. Um 15 Uhr wird das NLA-Team gegen seinen Ligakonkurrenten Volley Luzern in einem Freundschaftsspiel antreten. Umrahmt wird das Top-Spiel von einem Kids-Event, einem exklusiven Volleyballtraining für Kinder und Jugendliche sowie einem Foodcorner mit leckeren Snacks und Getränken.

Bereits im letzten Oktober hat SV Volley Wyna als Einstimmung auf den Saisonstart ein NLA-Spiel organisiert. Über 300 Volleyballliebhaber fieberten damals beim Match zwischen Volley Luzern und Volley Schönenwerd mit. Auch in diesem Herbst möchte der Wynentaler Verein seinen Fans, Gönnern, Sponsoren und allen Volleyballinteressierten aus der Region erneut ein solches sportliches Highlight bieten. Deshalb veranstaltet der Club am Sonntag, 17. September, bereits zum zweiten Mal ein kostenloses Freundschaftsspiel zwischen dem letztjährigen Schweizermeister und Cupsieger Volley Amriswil und dem NLA-Team Volley Luzern in der Turnhalle Pfrundmatt in Reinach.

Ab 15 Uhr werden sich die beiden NLA-Herrenmannschaften gegeneinander messen und Volleyball auf höchstem Niveau präsentieren. Bei beiden Teams sind Spieler dabei, die einst das SV Volley Wyna-Trikot trugen. Für das Luzerner Team werden der ehemalige SV Volley Wyna-Präsident Jörg Gautschi (Libero) sowie der Menziker Luca Müller (Annahme) auf dem Feld stehen und für Amriswil tritt der 19-jährige Menziker Marko Kesten an.

Kids-Event und Training für Kinder bis 15 Jahre
Das NLA-Spiel wird von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet. Um 10.30 Uhr wartet auf alle Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre ein exklusives Volleyballtraining mit den Top-Spielern von Volley Luzern. Eine einmalige Chance, mit Profispielern zu trainieren und einen Einblick in den beliebten Ballsport zu erhalten. Danach folgt um 12.30 Uhr ein Kids-Event der etwas anderen Art. Dabei dürfen alle Kinder ein Auto des Hauptsponsors Fischer Automobile AG bunt und ganz nach ihrem Geschmack bemalen. Doch auch die älteren Besucher gehen natürlich nicht leer aus. Auf sie warten unter anderem eine vielfältige Festwirtschaft, ein Wettbewerb mit attraktiven Preisen sowie eine Autoausstellung mit den neusten Volvo-Modellen. Am besten markieren Sie den Sonntag, 17. September bereits heute rot in Ihrer Agenda.

Mittwoch, 30.08.2017Boniswil

«Ich möchte mich für Boniswil einsetzen»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Sie ist mit Politik aufgewachsen und kennt Boniswil wie ihre Westentasche – jetzt kandidiert Monika Hermann-Urech selbst für den Gemeinderat. Was sie Wählerinnen und Wählern zu bieten hat, schildert sie in einem Gespräch.

«Boniswil ist für mich mein Zuhause. Hier bin ich aufgewachsen. Sogar während der paar Jahre, in denen ich auswärts gelebt habe, war ich als Mitglied des Damenturnvereins mindestens einmal die Woche vor Ort.» Monika Hermann-Urech lächelt bei der Erinnerung. Mittlerweile ist sie selbst Mutter von zwei Kindern und arbeitet Teilzeit im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde Lenzburg. Doch sie hat noch Kapazität. «Tom und Mia werden immer selbstständiger, sind immer länger in der Schule. Ich habe Lust mich zu engagieren.»

Das politische Engagement ihres Vaters inspirierte sie schon als Kind. «Nicht zu vergessen, habe ich meine kaufmännische Ausbildung auf der Gemeindeverwaltung Fahrwangen absolviert sowie danach Grund- und Spezialkurs Fachrichtung Gemeindeschreiber besucht.» Hinzu kam der Grundkurs für die Führung eines Zivilstandsamtes. Monika Hermann-Urech kennt die Abläufe der Verwaltung, war sie doch mehrere Jahre als Stadtschreiber-Stellvertretung und Zivilstandsbeamtin in Bremgarten tätig. «Ich weiss, wie viel Zeit Veränderungen brauchen. Umso wichtiger ist es mir, mich für die Gemeinde einzusetzen. Das Gefühl in Boniswil zu Hause zu sein, sollen noch viele andere geniessen können.»

Könnte man sich sein Ressort wünschen, würde sie sich Schule und Soziales aussuchen. «Hier habe ich das grösste Interesse und Wissen. Doch was einem an Kenntnissen in anderen Ressorts fehlt, erarbeitet man sich.» Monika Hermann-Urech hat sich ihre Kandidatur gut überlegt und mit der Familie abgesprochen. Warum tritt sie nicht für eine bestimmte Partei an? «Gerade auf Gemeindeebene finde ich es wichtig sachbezogen zu arbeiten. Da können Zugehörigkeiten in manchen Fällen kontraproduktiv sein.» Welche Eigenschaften werden sie als Gemeinderätin auszeichnen? «Ich bin teamfähig und werde mit der Verschwiegenheit agieren, die es in der Kollegialitätsbehörde braucht. Menschen stehen für mich im Zentrum. Ich nehme die Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern ernst. In einem anständigen Miteinander wird man Lösungen finden.»

Mittwoch, 30.08.2017Zetzwil

Ausflug der Waking-Gruppe Zetzwil

Text und Bild: Eing.

Anstelle des wöchentlichen Walkingträffs auf der Wandfluh/Buholz erkundeten wir Walker/-innen den Zugerberg. 19 Frauen und Männer starteten gutgelaunt und bei bestem Wetter Richtung Zug. Die Bahn brachte uns auf den Zugerberg.

Wir wählten die Route «Hase», welche uns eineinhalb Stunden durch die fantastische Wald- und Moorlandschaft führte. Bei einem feinen Mittagessen auf der Gartenterrasse im Restaurant Vordergeissboden genossen wir das schöne und warme Wetter. Die Zugerbergbahn brachte uns zurück nach Zug. Am Nachmittag buchten wir eine Stadtführung. Herr Remy, präsentierte uns die Stadt auf sehr interessante Weise. Wir starteten beim Zytturm. Der Zytturm zeigt auch Monat, Mondstand, Wochentag und Schaltjahr an. Erbaut wurde er als Durchlass im ältesten Mauerring der Stadt Zug. Später waren in ihm das Gefängnis und die Feuerstube. Heute ist der 52 Meter hohe Turm für jedermann begehbar. Als Motiv für die Stadtgründung galt lange Zeit die verkehrsgünstige Lage am Handelsweg von Zürich nach Norditalien über den Gotthard, der über den Zugersee nach Immensee von dort nach Küssnacht und weiter über den Vierwaldstättersee führen sollte. Herr Remy führte uns zum Rathaus, weiter zum See mit Blick auf den Tower und anschliessend besuchten wir die Kirche St. Michael. Leider verstrich die Zeit viel zu schnell. Wir erfuhren viel Interessantes über die Stadt. Eine Gruppe versüsste sich den Nachmittag im Erfinderhaus der Kirschtorte, der Bäckerei Treichler, in Zug. Der Rest der Gruppe machte sich sofort auf den Heimweg.

Ein herzliches Dankeschön an Hans, welcher die Kosten der Bahnbillette auf den Zugerberg übernahm, ebenfalls ein «Merci» an Kurt für die Organisation!

Wenn nun jemand Lust verspürt, ebenfalls an diesen wöchentlichen Träffs teilzunehmen, irgendwo einen Walkingkurs absolviert hat, kann jederzeit bei uns einsteigen. Daten sind unter www.zetzwil.ch/walking einzusehen.

Mittwoch, 30.08.2017Menziken

Börse Oberwynental

Text und Bild: Eing.

Der gemeinnützige Frauenverein führt wie jedes Jahr seine traditionelle Börse durch. Wir vermitteln für Sie Kinderkleider, Spielsachen, Kinderbücher, Schuhe und Babyartikel. Hier kann man sich mit Fehlendem eindecken oder uns nicht mehr Gebrauchtes zum Verkauf vorbeibringen.

Wer hat Lust seine Sachen selber zu verkaufen? Melden Sie sich bei uns, wir bieten auch Tische für Selbstverkäufer an. Aus Kapazitätsgründen ist die Anzahl Tische begrenzt.

Die Börse findet am Samstag, 28. Oktober 2017 von 10.00 bis 14.00 Uhr statt. Waren, die zum Verkauf angeboten werden, können am Freitag, 27. Oktober von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal Menziken abgegeben werden.

Der Unkostenbeitrag beträgt Fr. 5.–, ab 20 Verkaufsstücken Fr. 10.–. Die Auszahlung und die Rückgabe der nicht verkauften Waren findet am Samstag nach dem Verkauf von 15.30 bis 17.00 Uhr statt.

Selbstverkäufer dürfen Ihren Tisch am Samstagmorgen ab 9.00 Uhr einrichten. Die Tischmiete beträgt Fr. 5.–. Am Freitag und Samstag ist unser Börsenbistro geöffnet.

Für die Kinder gibt es am Samstag um 10 Uhr und um 11.30 Uhr ein kleines Puppentheater der Marionettenbühne Pulcinella von und mit Theresa Limacher aus Menziken. Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher. Kontakt und weitere Infos: www.sgf-menziken.ch oder 076 469 94 44 (Sandra Peter, Tonja Benz).

Mittwoch, 30.08.2017Reinach

TaB startet mit einer Uraufführung in die neue Saison

Text und Bild: Peter Siegrist

Am 23. September eröffnet das Kulturhaus Theater am Bahnhof in Reinach die Saison 2017/18 mit einer Premiere. Das Theater Salto & Mortale zeigt seine neue Produktion «Ping Pong». Theaterleiter Clo Bisaz ist selber Ensemblemitglied und hat dadurch ein Heimspiel.

Die beiden Leiter des TaB, Clo Bisaz (Bühne) und Bruno Maurer (Kino) präsentieren das neue Saisonprogramm gemeinsam. Gleich zwei Premieren stehen während der ersten Saisonhälfte 2017/18 auf dem Programm. Zur Eröffnung wird am 23. September das Theater «Salto & Mortale» seine neue Produktion «Ping Pong» uraufführen. Ein Theaterstück von Autor und Regisseur Adrian Meyer, an dessen Inhalt zu Beginn die Reinacher 5. Klässler von Lehrer Stefan Lienhard mitarbeiten durften. Das Stück erzählt aus dem Leben von zwei Freunden und einer Schwester, von Spass und Streit, Heimweh und Sehnsucht. Gespielt wird das Stück von Martina Binz, Clo Bisaz und Birkan Çam.
Am 25. November gehört die Bühne Stefan Heuss. «Die grössten Schweizer Patente» setzt Heuss, der bekannte Erfinder skurriler Geräte, als Titel. Das Genre Musiktheater ist vertreten mit Jaap Achterberg, Nikolaus Schmid und Andrea Zogg als Spieler sowie Luca Ramell, Marco Schädler als Musiker. Sie treten auf mit «Settembrini», einer szenischen Jagdprüfung.
Das TaB spannt wieder Fäden zu regionalen Künstlern. So liest am 5. November der Oberkulmer Autor, Markus Kirchhofer, Kurzgeschichten und unveröffentlichte Gedichte. Begleitet wird er von Martin Spielmann auf der Gitarre. Die bekannte Hackbrettspielerin Barbara Schirmer aus Walde tritt gemeinsam mit Christian Zehnder (Stimme, Gesang) im Programm «Lausch» auf. Weiter sind zwei Solokünstler auf der TaB-Bühne zu erleben: Der Radiomoderator, Autor und Musikliebhaber Reeto von Gunten spielt sein Programm «Single» und am 9. Dezember ist der Appenzeller Kabarettist Simon Enzler mit «Primatsphäre» zu Gast in Reinach.
Auch bewährte Anlässe werden weitergeführt. So zum Beispiel «Tangototal im TaB», eine Milonga mit Film, Konzert und Tanz. Und der Film und Partyanlass zum Jahresende «Tanz den Weihnachtsspeck weg!» fehlt natürlich auch nicht.
Das Atelier Kino zeigt neben dem regulären Programm an vier Donnerstagabenden ganz besondere Kultfilme wie «Night On Earth» von Jim Jarmusch oder «La Grande Bellezza» von Paolo Sorrentino. Weitergeführt wird auch das Nachmittagskino. Jeweils am letzten Montag im Monat werden dieses Jahr Schweiz-Klassiker gezeigt. Nach der Vorstellung lädt das Café Wynestübli zu Kaffee und Kuchen ein.
Die Kinder werden im Kinderprogramm «TaB*urettli» einmal zu einem Film und zu einer Kinderdisko oder einfach zum Spielen und Geschichtenhören eingeladen. Am 17. Dezember erzählt Clo Bisaz in «Zimtsterne und Schneeflocken» wieder Adventsgeschichten.

Montag, 28.08.2017Gontenschwil

Kunterbuntes Spielplatzfest

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Begeistert bastelten und spielten kleinere und grössere Piraten unter schattenspendenden Sonnenschirmen auf dem Gelände des Piratenspielplatzes. Die Spielplatzkommission hatte ein vielfältiges Angebot zusammengestellt, welches auch die wilderen unter den jungen Seeräubern ansprach.

Farbenfrohe Vogelhäuschen, wilde Steckenpferde, geniale PET-Vasen und etwas gruselige Spinnenmagnete entstanden an diesem Samstagnachmittag zum Thema «bunte Tierwelt». Wem dies alles zu wenig Bewegung bot, konnte sich daneben an einem Postenlauf oder im Pool bei Wasserballonspielen austoben. Als Spezialgast fand sich Manuela Lanz mit einer ihrer Bernhardinerhündinnen und deren zehnwöchigem Welpen ein. Beide Tiere liessen sich von den Kindern bereitwillig das Fell zerzausen.

Die Spielplatzkommission hat sich vor kurzem neu gebildet. Sie besteht aus fünf innovativen jungen Frauen, welche die Obhut über den beliebten Treffpunkt für Kinder und Eltern aus Gontenschwil, aber auch aus umliegenden Gemeinden, haben. Präsidentin Andrea Bilgerig berichtet, dass der Spielplatz erneuert werden soll. Die Gemeinde zieht mit und die Budgetverhandlungen laufen. Man träumt von einem neuen, prächtigen, grossen Schiff. Das alte Piratenschiff, welches vor Jahren in der Holzwerkstatt Murimoos entstand, ist, wie auch die anderen Geräte auf dem Platz, in die Jahre gekommen. Leider wird der Platz auch hin und wieder von jugendlichen Vandalen heimgesucht. Diese haben vergessen, dass sie vor Jahren selber auch gerne dort spielten. Aber die Spiele und die Interessen verändern sich. Man trifft sich immer noch dort, weil es leider keine andere, passendere Lösung gibt.
Sponsor war dieses Jahr die Schreinerei Bolliger. Sie spendete grosszügigerweise Holzbrettchen für die Bastelarbeiten.

Montag, 28.08.2017Beinwil am See

SVP: Gemeinderatswahlen Legislatur 2018 – 2021

Für den Gemeinderat kandidieren der bisherige Christoph Giger und als zusätzlicher neuer Kandidat Remo Gloor.

Remo Gloor hat Jahrgang 1986, ist in Leutwil aufgewachsen, verheiratet und wohnt seit 2011 in Beinwil am See. Nach der Schule absolvierte er eine Lehre als Landschaftsgärtner, danach wechselte er zum Beruf des Strassentransportfachmanns, absolvierte eine Weiterbildung zum Strassentransportdisponenten und arbeitet heute als Chauffeur und Lehrlingsausbilder in Beinwil am See. Er ist politisch sehr interessiert und verfolgt die Entwicklung im Dorf mit viel Herzblut. Er engagiert sich deshalb schon länger in der örtlichen Feuerwehr als Gruppenführer, war aktiver Schwinger und war im Vorstand des Schwingklubs Kulm. Er ist zusammen mit seinem Arbeitgeber bereit, die nötige Freizeit in dieses Amt zu investieren.

In Beinwil am See sind weitere grosse Bauprojekte, sprich Neubau Werkhof/Bauamt, ein neues Gemeindehaus usw. aufgegleist, welche noch über mehrere Jahre andauern. Allein schon deswegen wäre eine Blutauffrischung im Gemeinderat gut und erlaubt in absehbarer Zukunft einen reibungslosen Wissenstransfer auf neue Gemeinderäte. Die SVP Böju empfiehlt Ihnen die beiden Kandidaten in den Gemeinderat zu wählen.

Montag, 28.08.2017Zetzwil

Bergwanderung von Musikgesellschaft und NVVZ

Text und Bild: Eing.

Wenn zwei eine Reise tun … Am letzten Samstag im August, kurz vor 8 Uhr, traf sich ein Dutzend erwartungsvoller Vereinsmitglieder am Bahnhof Zetzbu. Während uns WSB, SBB und BLS pünktlich ins Simmental chauffierten, genossen wir den mitgebrachten Apéro und lasen unterwegs noch einen Göttibub auf.


In Zweisimmen brauchte die MOB mit ihrem Kaisermanöver etwas länger, bis wir einsteigen konnten, aber dafür reisten wir im gediegenen Golden Pass Classic Wagen fast wie vor 100 Jahren nach Gstaad – jedoch mit Klimaanlage. Das Postauto wartete schon und in Gsteig war dann der gemütliche Teil fürs erste zu Ende. Wobei der Weg zur Sanetschbahn nur kurz ist. An der Talstation erfuhren wir dann, dass die Auberge oben geschlossen ist! Über den Grund dafür gab es verschiedene Aussagen … Wir disponierten um und konnten oben dann wenigstens einen offerierten Kaffee geniessen. Die Patronne meinte, sie erwarte jeden Tag die Bewilligung um wieder eröffnen zu können! Statt nur gut 1 Stunde um den Sanetschsee wanderten wir halt nun 2 Stunden bei herrlichem Wetter über den Sanetschpass zum Hotel Sanetsch und bestaunten unterwegs die fantastische Aussicht, die Kühe und die Schwemmlandschaft nach dem heftigen Gewitter in der vorangegangenen Nacht. Am Ziel genossen wir ein Fondue und/oder ein Dessert, bevor wir mit dem einzigen Postauto des Tages auf abenteuerlicher Fahrt das fast 1700 Höhenmeter tiefer gelegene Sion erreichten. Im Zug nach Bern war für uns ausserplanmässig in der 1. Klasse reserviert, so konnten wir die müden Glieder schon unterwegs auskurieren und erreichten Zetzbu nach einem letzten Schlumi in Aarau erst nach 23 Uhr.


Montag, 28.08.2017Menziken

11 403 Exemplare: Disli der Schlüsselanhänger-Held

Text und Bild: Thomas Moor

9000 Schlüsselanhänger waren es vor zwei Jahren bei der Eröffnung seines Schlüsselanhänger-Museums. Jetzt ist die 11 000er-Marke geknackt und Disli (mit bürgerlichem Namen Matthias Vogt) sammelt vollgas weiter und die Besucher seines Museum staunen immer wieder.

Den ersten (von seiner Mutter aus dem Jahre 1979) und den schönsten Anhänger (von Bergsteiger Reinhold Messner) sind in einer Glasvitrine ausgestellt. Der Rest hängt sauber und militärisch ausgerichtet an Wänden und Dachbalken. Schlüsselanhänger, soweit das Auge reicht! 11403 Exemplare waren es am Tag der offenen Tür. Was da alles für Exponate im Estrich des «Maschine-Huus» im Gebäude der PfanniTech GmbH am Rüteliweg Burg zu sehen waren, brachte die Besucher wieder in grosses Staunen. «Wow» und «Krass» war immer wieder zu hören und Komplimente erhielt Disli en masse. Und bei Fragen wusste er zu jedem Schlüsselanhänger eine Geschichte zu erzählen. Und während er mit Führungen beschäftigt war, sorgte sich sein Helferteam um das leibliche Wohl der Gäste.

Montag, 28.08.2017Leutwil

Tolle Turnfahrt rund um Elm

Text und Bild: Eing.

Am morgen früh (5.30 Uhr) schlichen sich 10 Turnerinnen des Frauenturnvereins Leutwil auf leisen Sohlen zur Bushaltestelle. Auf gings zur diesjährigen Turnfahrt nach Elm. Mit dem Bus nach Lenzburg und weiter mit dem Zug via Zürich, Ziegelbrücke, Schwanden, bestieg man den Bus bis nach Kies.

Weiter mit der Luftseilbahn gondelte die Gruppe auf die Mettmenalp. Im sehr schönen Berghotel Mettmen gönnten sich die Frauen Kaffee und Gipfeli und anschliessend marschierte man dem Garichtistausee entlang zur Kärpfbrücke. Dort trennten sich die Wege, die eine Gruppe nahm den Weg hoch hinauf zum Wildmadfurggeli 2292 m.ü.M. und steil hinab nach Ämpächli 1485 m.ü.M. unter die Füsse, den Weg nach Elm gönnten sie sich mit der Gondelbahn. Der Rest wanderte auf der anderen Seite des Garichtistausees zurück ins Berghotel wo man sich einen Apéro gönnte, bevor es mit der Luftseilbahn und mit dem Bus zurück nach Landesplattenberg ging. Von dort wanderten die fidelen Frauen der Sernf entlang bis nach Elm. Im Hotel Sonne wo auch das Nachtlager war, traf man wieder mit der anderen Gruppe zusammen und wusste sich allerhand schönes zu erzählen. Frisch gestylt freuten sich die Frauen auf einen warmen Znacht und prosteten sich auf den gelungenen schönen Tag zu. Nach einem gemütlichen Abend und vielen Lachern begann die wohlverdiente Nachtruhe.

Gut gestärkt in den neuen Tag begaben sich alle auf den Elmer-Citro-Quellenweg, dort erfuhr man anhand der Wissenstafeln spannendes über das Mineralwasser. Nicht nur das, da konnten sich doch die Frauen an einem unvergesslichen Naturspektakel einer Gruppe Alpakas erfreuen. Zum Schluss wurde man am Elmer-Citro-Brunnen mit einem gut gekühlten Fläschli belohnt. Mit dem Bus gings weiter zur nächsten Etappe, von Obererbs stieg man in den Höhenweg ein, der nach Ämpächli führte. Im Älpli wurde für unser leibliches Wohl gesorgt, wieder mit der Gondelbahn zurück nach Elm kehrten die Frauen zu einem Coupé nochmals in der Sonne ein. Schon musste man den Heimweg antreten, der mit Bus, Zug und wieder Bus zu bewältigen war. Gutgelaunt entstieg man in Leutwil dem Bus und liess im Restaurant Linde die gelungene Turnfahrt, gespickt mit viel Wetterglück, ausklingen. Herzlichen Dank an Monika für die tolle Turnfahrt.

Montag, 28.08.2017Seengen

«Ich würde mich über ganz viele Neugierige freuen»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Am 17. September feiert die reformierte Kirchgemeinde in Seengen die Installation von Pfarrerin Sandra Karth. Sie freut sich auf die Aufgaben der Jugendkirche, das Beleben des Treffs und all die Begegnungen, die im Gemeindealltag auf sie zukommen.

Wie ist der Berufswunsch Pfarrerin entstanden? Sandra Karth lacht zuerst bevor sie antwortet: «Das ist eine Frage, die immer wieder gestellt wird.» Zuerst habe sie eigentlich Lehrerin werden wollen. «Doch als ich nach dem Abitur ein Jahr in Neuseeland verbracht habe, wuchs die Idee ein duales Managementstudium zu absolvieren.» Die Suche nach dem Ausbildungsplatz gestaltete sich schwierig. In dieser Zeit habe sie der Jugendpfarrer angesprochen, in dessen Gemeinde sie sich während ihres Auslandaufenthaltes engagierte: «Ob ich schon mal mit dem Gedanken gespielt hätte, Jugendpfarrerin zu werden? Das wäre doch eine Aufgabe für mich.» Je mehr sie sich mit dem Gedanken befasst habe, umso klarer wurde die Entscheidung für den Beruf. Sandra Karth studierte in Basel, Zürich und Bern, absolvierte ihr Vikariat in Frenkendorf-Füllinsdorf. «Während dem Vikariat sah ich die Stellenausschreibung für Seengen und jetzt freue ich mich, dass alles so gekommen ist.» Dass ihr als Pfarrerin die Jugend so am Herzen liege, hänge vielleicht mit den eigenen Erfahrungen zusammen. «In der Kirchgemeinde, die ich als Teenager erlebt habe, gab es keinen Platz für mich und meine Altersgenossen.» Selbst der Vorschlag, sie würde zusammen mit ihrer Freundin einen Treff auf die Beine stellen, habe keine Zustimmung gefunden. «Wir haben uns daraufhin in anderen Gemeinden umgesehen. Die Chance auf Begegnung hatte unsere damalige Pfarrerin vertan.» Sie selbst wolle genau das anders machen. «Die aktive Auseinandersetzung mit Fragen zu Gott und dem Glauben ist ein Geschenk – unabhängig von möglichen Antworten.» Das gelte nicht nur für das Miteinander mit Jugendlichen. «Ich würde mich über ganz viele Neugierige freuen», sagt Sandra Karth. «Gerade junge Erwachsene, die Lust haben neue Ideen fürs Gemeindeleben auszuprobieren.» Ein Projekt für den Jugendtreff hat bereits Form angenommen. «Wir werden alkoholfreie Cocktails mixen und anbieten, wozu auch eine Schulung für mögliche Barkeeper gehört.» Ist sie nervös, wenn sie an ihre Installation denkt? Wieder lacht Sandra Karth: «Überhaupt nicht, ich bin voller Vorfreude. In welchem anderen Beruf hat man schon die Gelegenheit einen Neubeginn so wunderbar zu feiern?»

Montag, 28.08.2017Schongau

Schützen: Die neue Trefferanzeige ist ein Volltreffer

Text und Bild: Thomas Moor

Störungsanfällig und hohe Unterhaltskosten: Für die Trefferanzeige aus dem Jahr 1991 hatte das letzte Stündchen geschlagen. Ersetzt wurde sie dank erfolgreicher Spendenaktion durch eine Anzeige der neuesten Generation. Die Schiessanlage Schongau ist damit wieder up to date.

Das war Grund genug, alle Spender zu einem Apéro einzuladen und ihnen die neue, moderne Anlage, eine Sius SA 9004, zu präsentieren. Präsident Dominic Moos bedankte sich bei all jenen, welche die Investition mit ihrem finanziellen Engagement ermöglicht hatten. Allen voran Alfred Leu, der als 88-jähriges Aktivmitglied tief in die Tasche griff und so etwas wie den Startschuss zur Spendenaktion für die 120 000-Franken-Investition gab. Auch die Gemeinde steuerte 20 000 Franken bei. «Und die Spendersuche war ebenfalls von Erfolg gekrönt», wie Lukas Bättig erfreut sagte. Er hatte den Lead innerhalb des Beschaffungsteams übernommen. Auch die Schützen legten sich kräftig ins Zeug. Rund 200 Stunden Fronarbeit wurden geleistet, wobei vor allem Ruedi Stähli und Burkart Stutz als «Tätschmeister» der Arbeitsgruppe glänzten und sogar die Techniker des Trefferanzeigelieferanten verblüfften. Mit dem Schützenfest 2018 möchte man ebenfalls einen schönen Batzen für die neue Trefferanzeige erwirtschaften. Dann wird sich die Anlage unter Volllast bewähren müssen.

Freitag, 25.08.2017Meisterschwanden

Der Militärschiessverein am AG-Kantonalschützenfest

Text und Bild: Eing.

Das Aargauische Kantonale Schützenfest Zofingen 2017 findet Tradition gemäss jeweils zwei Jahre nach dem eidgenössischen Schützenfest statt.

So wurde es ernst für die Schützen des Militärschiessvereins Meisterschwanden am Sonntag, den 25. Juni 2017. Das Festzentrum und der Hauptschiessstand waren in Zofingen. Mit Unterstützung durch die umliegenden Schiessplätze konnte uns Sportbetreibenden ein reibungsloser Wettkampf geboten werden. Der MSV hat sich für die Schiessanlage in Brittnau entschieden, wo auch am Freitag vor dem Sektionstag die Liegend Meisterschaft absolviert wurde. Drei Vereinsmitglieder hatten sich dazu angemeldet und konnten ausnahmslos die begehrte Auszeichnung (grosse oder kleine Meisterschaftsmedaille) erreichen.

Am Sonntag in der Früh ging es dann los für den gesamten Verein. Wie meistens an solchen Anlässen, ist die Anspannung gross, was sich zum Teil in den Ergebnissen wiederspiegelt. Die Einen sind über sich hinaus gewachsen, den anderen lief es mässig. In der Gesamtbilanz können wir jedoch auf ein super erfolgreiches Schützenfest zurückblicken, denn bis kurz vor Schluss des kantonalen Schützenfestes 2017, am Sonntag den 2. Juli um 16.30 Uhr (Schluss war 17 Uhr) ist unser Verein auf dem hervorragenden 3. Platz in der 3. Kategorie platziert. Um 16.45 Uhr wurden wir dann noch auf den 4. Rang von 61 Sektionen verwiesen. Wir gratulieren der Schützengesellschaft Hunzenschwil, die uns mit 0,213 Punkten geschlagen hat. Das von uns erreichte Durchschnittsresultat von 92,532 Punkten ist dennoch ein absolut hervorragendes Resultat.

Als Präsident des MSV Meisterschwanden gratuliere ich meinen Sportkameraden/-innen zu den erzielten Kranzergebnissen und wünsche ihnen Allen weiterhin viele Mouchen.

Ein weiterer Höhepunkt in unserem Vereinsleben sind die traditionellen Bergschiessen auf 100-Meter-Distanz. Jedes Jahr besucht der MSV Meisterschwanden zwei dieser Anlässe. An diesen Schützenfesten wird, nebst der sportlichen Herausforderung, dem Pflegen des Vereinslebens grosse Bedeutung geschenkt.

Haben wir mit diesem Beitrag Ihr Interesse an unserem Verein resp. unserer Sportart geweckt, dann kommen Sie doch unverbindlich an einem Trainingsabend vorbei, der meistens am Mittwoch auf unserem Schiessstand Disnähren in Meisterschwanden stattfindet, und lassen sich von unserem tollen Vereinsleben überzeugen. Alle Angaben zu unserem Verein finden Sie auf unserer neu eingerichteten Website www.msv-meisterschwanden.ch.

Freitag, 25.08.2017Polizei

Die Polizei rückt auch bei Ertrinkungsunfällen aus

Bild: ZVG

2,8 Millionen Schweizerinnen und Schweizer baden, schwimmen und haben Spass im Nass. Jährlich verletzen sich dabei 12 000 Personen, rund 20 ertrinken – davon ca. 16 im offenen Gewässer, 2 im Schwimmbad und einzelne beim Wasserspringen. Die Unfallrate hängt vom Badewetter ab.

Sommerzeit bedeutet Spass. Baden, Schwimmen und Schlauchbootfahren gehören in den warmen Tagen zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen. Die Gefahren im Wasser werden aber oftmals unterschätzt.

Gut schwimmen können allein genügt nicht – im Wasser sollten auch Energiereserven und Gesundheit im grünen Bereich liegen. Schätzen Sie deshalb Ihre Fähigkeiten richtig ein, insbesondere beim Baden und Schwimmen in unbeaufsichtigten Gewässern, und benutzen Sie eine Auftriebshilfe.
Mit diesen Tipps schwimmen Sie obenauf:

  • Überprüfen Sie, ob Sie «wasserfit» sind. Lernen Sie schwimmen und schicken Sie Ihre Kinder in Schwimmkurse, wo sie den Wasser-Sicherheits-Check WSC absolvieren und Wasserkompetenz erwerben können. Schauen Sie sich dazu das Video auf wsc.bfu.ch an.
  • Informieren Sie sich über das Gewässer, in dem Sie baden möchten. Bleiben Sie am Meer im freigegebenen Bereich zwischen den Flaggen, am besten an den überwachten Stränden. Schwimmen Sie bei Zweifel an Ihrem Gesundheitszustand nur in einem überwachten Bad.
  • Behalten Sie Kinder am und im Wasser immer im Auge, Kleine in Griffnähe (max. 3 Schritte entfernt) auch wenn diese Schwimmhilfen tragen oder bereits etwas schwimmen können.
  • Beachten Sie die 6 Baderegeln der SLRG.
  • Tragen Sie beim Bootfahren gut sitzende Rettungswesten und verzichten Sie auf Alkohol. Beim Bootfahren gelten die gleichen Alkoholgrenzwerte wie im Strassenverkehr (0,25 mg/l) beachten Sie die Flussregeln der SLRG.

Weitere nützliche Informationen finden Sie immer unter www.bfu.ch

Ihre Regionalpolizei


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg
Freitag, 25.08.2017Reinach

Ein kleines, ein grosses Jubiläum und ein toller Markt

Text und Bild: Thomas Moor

Man soll die Feste (oder Jubiläen) feiern wie sie fallen. Das haben sich auch Brigitte Siegrist und Erika Huber vom Atelier Fabuloso an der Alzbachstrasse 46 in Reinach gesagt. Ihr Dreijähriges haben sie mit einem Kunsthandwerkmarkt und zusammen mit Max Siegrists 30-Jahr-Firmenjubiläum gefeiert.

Ein kleines Jubiliäum, ein grosses Jubiläum und ein toller Markt: So lässt sich doch bestens feiern. Auch deshalb, weil Brigitte Siegrist auf drei erfolgreiche Jahre ihres Geschäfts für trendige Geschenke und Accessoires zurückblicken kann. «Es bereitet uns einfach Freude, kreativ zu sein», wie sie und Erika Huber sagen. Zudem fanden sie, dass nach dem Adventsmarkt vor zwei Jahren die Zeit für einen zweiten Markt eigentlich längst fällig sei. Und so trafen die vielen Besucher auf ein Kunsthandwerk-Angebot, das vielseitiger nicht hätte sein können.
Wieviel Leidenschaft hinter den Arbeiten von Brigitte Siegrist und Erika Huber stecken, sieht man im wunderschön eingerichteten Laden. Ein Eldorado für all jene, die ein kreatives Geschenk, ein Mitbringsel suchen oder sich selber eine Freude bereiten wollen. Da wird man mit hundertprozentiger Sicherheit fündig. Duftsachen, Strickwaren, aus Beton gegossene Gefässe und Figuren, welche anschliessend in Handarbeit bemalt werden: die Auswahl ist schier unerschöpflich. Genauso gross wie die Freude am Teamwork und am Umsetzen von immer wieder neuen Ideen. Wie solche aussehen, zeigten die fantasievoll dekorierten Maurerkübel zum 30-Jahr-Jubiläum von Max Siegrist, welcher mit seiner Firma eine Top-Adresse für Kundenmaurerei, Cheminée- und Ofenbau sowie Plattenbeläge ist.

Freitag, 25.08.2017Menziken

Neue Modelle an der Geburtstagsausstellung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor 25 Jahren hat Jörg Stalder die Hofmatt-Garage in Menziken übernommen. 2007 kam der Tankstellenshop dazu und vor fünf Jahren die grosszügigen Ausstellungsräume. Viele gute Gründe um zusammen mit Stammkunden und Neugierigen in den Opel-Herbst hineinzufeiern.

«Der Crossland X ist das Auto für den Alltag – viel Platz im Inneren, dennoch nicht zu breit und darum wunderbar wendig», pries Jörg Stalder, Inhaber der Hofmatt-Garage eines der beiden Opel-Modelle, das an der Jubiläumsausstellung fleissig Probe gefahren wurden. Und beim Insignia GS geriet er noch mehr ins Schwärmen. «Die fortschrittliche Technik und seine Kapazität machen ihn zu einem Auto der Oberklasse. Er bietet Fahrspass in jeder Situation.» Der eidgenössisch diplomierte Automechaniker hat es genossen mit der treuen Kundschaft auf den 25. Geburtstag der Garage anzustossen. Für die Zukunft wünscht sich Jörg Stalder vor allem Beständigkeit. «Die kommenden Jahre mit dem Team, das wir jetzt haben, weiterarbeiten zu können, das wäre wirklich wunderbar.»

Freitag, 25.08.2017Zetzwil

Die Zetzbuer BMXler mischten ganz vorne mit

Text und Bild: Thomas Moor

Ob auf nationalen oder internationalen Pisten: Die jungen Heisssporne des BMX-Clubs Zetzwil (darunter auch Mädchen) mischen immer vorne in den Ranglisten mit. Klar, dass sie auch bei ihrem Heimrennen, dem 5. Lauf zur Deutschschweizermeisterschaft, eine gute Figur machen wollten.

Die Besucher entlang der Zetzbuer BMX-Piste kamen in den Genuss von vielen packenden Vorlauf- und Final-Rennen. 161 Fahrerinnen und Fahrer hatten sich für diesen Meisterschaftslauf in Zetzwil eingeschrieben. Darunter 21 Cracks vom BMX-Club Zetzbu, die – wie nicht anders zu erwarten – die Kette vor Heimpublikum ganz ordentlich rauchen liessen und Podestplätze im Visier hatten. Solche holten sich zum Beispiel Nico und Luca Frey oder Chiara Dobler. Nach ihrem WM-Auftritt im Amerika waren die Blicke auf die Kasper-Brüder Jules und Louis gerichtet. Und die wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Während Jules Kasper seine Kategorie souverän gewann, musste sich sein Bruder Louis in einem packenden Finish nur knapp von Kip Stauffacher vom BMX-Club Volketswil geschlagen geben.

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Freitag, 25.08.2017Gontenschwil

Im Universum der Ponys zu Hause

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor mehr als 30 Jahren haben Doris Unselds Eltern den Ponyhof Schwarzenberg eröffnet. Heute sorgt sie zusammen mit ihrem Team dafür, dass Kinder, Erwachsene, Behinderte und Nichtbehinderte diesen Ort der Begegnung geniessen können.

«Die einen Kinder besuchen bei uns Kurse, die anderen sind hier in den Ferien. Wir bieten therapeutisches Reiten für alle Altersgruppen. Und wir bilden aus.» Hinter jedem einzelnen Aspekt, den die Heilpädagogin und Leiterin Doris Unseld so knapp zusammenfasst, stehen ganze Welten. Gilt es doch zuallererst einmal die 20 Ponys zu versorgen, die auf dem Hof Schwarzenberg leben. Damit sich die Tiere bei schönem Wetter in der heissen Mittagszeit ausruhen können, beginnt der Arbeitstag schon um 6 Uhr. Kein Problem für Magali Frigerio und Angelika Isch, die auf dem Ponyhof eine Ausbildung absolvieren. Doris Unseld hat massgeblich an der Entwicklung des Berufsbildes Pferdewart mitgewirkt. Diese dauert zwei Jahre. Während dieser Zeit lernt man alles über die Pflege der Pferde und deren Gesunderhaltung, wozu selbstverständlich auch Stall- und Umgebungsarbeiten gehören. Eine Grundausbildung im Reiten selbst sei natürlich auch wünschenswert. «Wir verbinden die aktuellen Ereignisse auf dem Hof mit dem Lernstoff», erklärt Pädagogin Nina Hunziker. Würden beispielsweise Fohlen geboren, behandle man die biologischen Abläufe. Müssten Ponys für einen Transport verladen werden, gehe es um Verhaltensformen. «Einige unserer Auszubildenden besuchen auch die Kurse im Strickhof.» Mehr als 30 IV-Lehrlinge haben in den vergangenen Jahren auf dem Ponyhof ihr Ausbildungsglück gefunden und sind heute im Arbeitsmarkt integriert. Mit einem Lächeln fügt Doris Unseld hinzu: «Im Moment hätten wir noch einen Platz frei. Wer also Pferde liebt und sich im Miteinander von Mensch und Natur einbringen möchte, kann sich melden.» Gibt es noch andere Wünsche? «Dass wir so weiterarbeiten können, um als Ort der Begegnung erhalten zu bleiben.»

Mittwoch, 23.08.2017Region

Eine Ehrung für die jungen Berufsleute

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ein gelungener Lehrabschluss ist die beste Startrampe in die Berufstätigkeit. Darum vergibt der Gewerbeverein Seetal nicht nur Preise an Auszubildende mit der Note 5 und besser, er lädt sie auch zu einer kleinen Feier. Diesmal wurde in der Bäsewirtschaft Roos angestossen.

«Manchmal ist das Leben ganz schön gemein. Verliert nicht den Glauben. Was hat mich motiviert, immer weiter zu machen? Ich liebte, was ich tat – und das ist das einzig Wichtige. Ihr müsst die eine Sache finden, die ihr liebt – sowohl im Job als auch im Privatleben.» Mit diesem Steve-Jobs-Zitat gratulierte Martin Bolliger, Präsident des Gewerbevereins Seetal den Jugendlichen bei der gemeinsamen Feier in der Bäsewirtschaft Roos in Seengen. «Ihr könnt sehr stolz darauf sein, dass ihr einen wichtigen Lebensabschnitt wie eure Ausbildung mit einer Note von 5 und besser krönen konntet.» Mit strahlenden Gesichtern nahmen Michelle Leimgruber, Lea Fischer, Janick Gloor, Chantal Ott und Ronan Sommer die Gutscheine in Empfang, während die Vertreter der Lehrbetriebe im Hintergrund applaudierten. «Alex Landfried und Janis Spätig, die heute nicht hier sein können, erhalten ihre Auszeichnung zugestellt», versprach Martin Bolliger. Der Präsident des Gewerbevereins zeigte sich ebenso wie die weiteren anwesenden Mitglieder über die Zukunftspläne der jungen Berufsleute beeindruckt. Ob Matur, Anschlussstudium oder Verbleib im Lehrbetrieb – die Jugendlichen schienen die Steve-Jobs-Maxime bereits für sich umgesetzt zu haben. «Ein solches Engagement kommt nicht von ungefähr, es ist das Zusammenwirken von Lehrbetrieb und Auszubildenden. Und weil wir das belohnen möchten, bitten wir auch in Zukunft darum, dass uns die erfolgreichen Abschlüsse gemeldet werden», betonte Martin Bolliger. Zuhörerinnen und Zuhörer nickten, bevor man gemeinsam das Glas auf den Moment des Erfolgs erhob.

Mittwoch, 23.08.2017Menziken

Eine gute Sache: Der Jugendkeller Starlight bewegt

Text und Bild: Thomas Moor

Wer sie sind, was sie tun und wohin sie wollen: Darüber informierte das Führungs- und Kernteam des Jugendkellers Starlight im katholischen Pfarreiheim in Menziken anlässlich des Tages der offenen Tür. Das Starlight ist ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse bis zum Schulaustritt.

Nicht nur mit dem Jugendkelller sorgt das Kernteam, welches aus Jugendlichen besteht, für positive Schlagzeilen. Auch mit engagierter Öffentlichkeitsarbeit werden positive und sympathische Zeichen gesetzt. Der Schlüsselanhängerverkauf, der eigene Stand anlässlich des Dorffestes und der Tour de Suisse 2017, Mithilfe am Kirchenfest sind nur einige von vielen Aktivitäten, bei welcher sich die Starlight-Crew positiv in Szene gesetzt hat. Das gilt auch für die Arbeit im Jugendkeller. «Das Kernteam besteht aus acht Jugendlichen, welche ihre entsprechende Aufgabe wahrnehmen», wie Toni Bättig anlässlich des Tages der offenen Tür den Jugendlichen und ihren Eltern sagte. Den motivierten Jugendlichen werden Führungsaufgaben und soziale Führungskompetenzen übertragen. Dabei können sie jederzeit auf die Unterstützung des immer anwesenden Leiterteams, welches aus Erwachsenen besteht, zurückgreifen. Unter den festgelegten Strukturen steht der Jugendkeller mit einer reinen Weste da. Bei Alkohol und Nikotin herrscht die absolute Nulltoleranzgrenze und auch die übrige Hausordnung wird streng gehandhabt. «Betreffend Littering und Lärm hatten wir bisher keine Reklamation», wie Toni Bättig erfreut sagte. Der Jugendkeller Starlight (geöffnet jeden zweiten Freitag im Monat) ist ein Treffpunkt für Jugendliche verschiedener Konfessionen im Sinne von Integration und Wertevermittlung. Weitere Infos unter www.jugendkeller-starlight.ch

Mittwoch, 23.08.2017Leutwil

Spannende Holzruecke-Wettkämpfe

Text und Bild: Thomas Moor

«Hüst, hott, vorwärts»: Diese Kommandos dominierten das Gebiet rund um den Bergmatthof von Gerold Gloor in Leutwil. Mit zwei «pferrückten Tagen» hat Markus «Eichi» Eichenberger zusammen mit seinen Helfern das zweite Holzrücke-Turnier mit internationaler Beteiligung organisiert.

Die vielen Zuschauer konnten dabei hautnah miterleben, wie die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Pferd beim Holzrücken funktioniert. Ein beeindruckendes Teamwork, das nur von wenigen, ruhig erteilten Kommandi lebt. Für die Pferde (Kaltblutpferde) und deren Halter galt es, Baumstämmme um und über Hindernisse zu ziehen. So, wie sie bei der Arbeit im Wald auch auftreten können. So waren auf dem Parcours Tennisbälle zu dehen, welche auf Holzrugeln platziert waren. Das war nicht etwa eine Hommage an Roger Federer. Vielmehr symbolisierten sie den Jungwuchs, den es mit der nötigen Vorsicht zu umschiffen galt. Neben den Profis konnten sich die Einsteiger (unter ihnen auch Damen) in einer separaten Prüfung am Samstag messen. Dabei erhielten sie wertvolle Tipps von Markus Eichenberger. Leistungsfähigkeit war auch in der Festwirtschaft gefragt, die vom STV Leutwil geführt wurde.lassen.

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Mittwoch, 23.08.2017Reinach

Unterwegs in und um Jericho

Text und Bild: Eing.

Zusammen mit Josua und seinen Leuten sind die Teilnehmer der diesjährigen Kinderwoche auf abenteuerlichen Wegen unterwegs.

Die beiden Männer werden aus dem Schlaf gerissen. Gerade hat es an der Türe ihrer Gastgeberin geklopft. Schnell ins Versteck! Man darf sie nicht entdecken. Schliesslich sind sie als Kundschafter ihres Anführers Josua heimlich nach Jericho gekommen. «Sei stark und mutig! Denn mit dir ist der Herr.» Würde sich das Versprechen, das Gott Josua gegeben hatte, als wahr erweisen, oder würde das Unternehmen bereits jetzt scheitern?

Wir verraten es dir noch nicht. Spätestens in unserer Kinderwoche aber werden wir das Geheimnis lüften, in der zweiten Herbstferienwoche, wenn es zusammen mit Josua heisst: Mutig vorwärts! Es erwarten dich spannende Geschichten, Lieder, Bastelarbeiten, ein Postenlauf, ein Ausflug in den Wald und natürlich an jedem Morgen ein feines Znüni. Einen Einblick in unsere Aktivitäten erhältst du, wenn du dir auf unserer Homepage (www.egwynental.ch) den Film zu unserer letztjährigen Kinderwoche anschaust. Dort findest du auch die Einladung mit allen wichtigen Informationen und dem Anmeldetalon. Wir freuen uns, wenn du mit dabei bist!

Eckdaten: Evangelische Gemeinde Wynental, Aarauerstrasse 42, 5734 Reinach; 11. – 15. Oktober 2017: Mi. – Fr.: 09.00 bis 11.45 Uhr, Sa.: 09.00 – 15.00 Uhr, So.: freiwilliges Familienprogramm (09.30 Uhr). Kostenlose Teilnahme für alle Kinder vom grossen Kindergarten bis und mit 6. Klasse. Anmeldeschluss: 27. September.

Mittwoch, 23.08.2017Hallwil

Der Treffpunkt für gesellige Gourmets

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Aabach Sänger feierten Premiere, aber nicht mit einem neuen Gesangsprogramm, sondern mit einem kulinarischen Event: Sie luden zum Fischessen. Auf dem Parkplatz des Schützen-Pub Hallwil begeisterten sie die Gäste mit leckerem Balchen und hervorragender Stimmung.

«Der Balchen war immer die Attraktion der Waldfest-Speisekarte», schilderte Amedeo Baldo, Präsident der Aabach Sänger. «Also haben wir uns gedacht, wir verleihen dieser Tradition mit dem Fischessen einen neuen Rahmen.» Die Mitglieder waren aufgeregt. Die Eröffnung des liebevoll geschmückten Zeltes am Samstag um 10 Uhr erwies sich als etwas früh. Doch als die Uhrzeiger an die zwölf heranrückten, trudelten die Gäste langsam ein. Walter Rymann liess fleissig Balchen ins Öl plumpsen, während Heinz Kerschberger als Küchengehilfe, einen Salatteller nach dem anderen vorbereitete. «Jetzt fängts an richtig Spass zu machen», erklärten die servierenden Sängerinnen und Sänger mit strahlenden Gesichtern. Als Dirigent Maik Brüggmann eintrudelte, wurden die Speisenden zum Publikum einer kleinen Choreinlage. Auch am Sonntag kamen die ersten Hungrigen zur Mittagszeit. «Dafür hatten wir bis zum Schluss kaum leere Plätze im Zelt», sagte Amedeo Baldo und fügte hinzu: «Die Premiere des Fischessens ist auf jeden Fall gelungen. Und wir haben bereits erste Anmeldungen für eine mögliche Fortsetzung im kommenden Jahr.»

Mittwoch, 23.08.2017Menziken

Neues Mehrzweckfahrzeug erfolgreich im Einsatz

Text und Bild: Thomas Moor

Stillstand ist Rückstand! Und so bleibt auch der Menziker Werkdienst nicht stehen. In gewissen Zeitabständen müssen deshalb Maschinen und Fahrzeuge ausgemustert und durch neue modernere und effizientere ersetzt werden. Neu steht ein Isuzu-Mehrzweckfahrzeug im Einsatz.

Das bisherige Fahrzeug – der Toyota Pick-up, den man damals als Occasionsfahrzeug vom Forstamt erworben hatte – ist in die Jahre gekommen, bietet nicht die erforderliche Fläche für Losetransporte und hätte für die bevorstehende Inspektion aufwändig repariert werden müssen. Zeit also, sich für ein neues Fahrzeug umzusehen. Handlich, wendig, sauber und mit Doppelbereifung: Das Anforderungsprofil bei der Evaluation eines neuen Mehrzweckfahrzeuges war noch vielfältiger und wurde unter anderem auch vom Menziker Werkdienst-Team bei allen Testkandidaten genau unter die Lupe genommen. Das Rennen machte ein Isuzu 3,5 Tonnen von der Garage M. Marano AG aus Reinach. «Dieses Fahrzeug hat die geforderten Kriterien am besten erfüllt», wie Ueli Rindlisbacher bei der Schlüsselübergabe sagte. Das Fahrzeug mit 3-Liter-Dieselmotor, 150 PS und Automatikgetriebe gehört in Sachen Sauberkeit (AdBlue-Abgasreinigungs-Technik) mit dem Euro-6-Standard zur neusten Generation. Mit der Doppelbereifung und dem dreiseitigen
Kippaufbau erfüllt er die Anforderungen nicht nur bei der Bach- und Heckenpflege auf Gemeindegebiet hervorragend. Für den Winterdienst sei das neue Mehrzweckfahrzeug aber nicht vorgesehen, wie Gemeinderat Ueli Rindlisbacher in seinen Ausführungen erklärte. Die Anhängelast ist auf 3,5 t, die Nutzlast auf 850 kg ausgelegt. «Auch die Sicherheit wird bei Isuzu-Nutzfahrzeugen mit ABS, ESP und Doppelairbag gross geschrieben», wie Michele Marano bei der Fahrzeugübergabe sagte.

Mittwoch, 23.08.2017Zetzwil

Kennen Sie Daniel Heggli ... den Ammann-Kandidaten?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Daniel Heggli stellt sich, nach dem Rücktritt von Thomas Brändle, zur Wahl als Gemeinderat und Gemeindeammann. Er lebt mit seiner Familie seit mehreren Jahren in Zetzwil, arbeitet bei der Kantonspolizei als Dienstchef und ist in der Freizeit oft mit seinem Hund oder mit dem Bike anzutreffen.

Dani, was ist deine Motivation für dieses Amt?
Seit bald dreissig Jahren arbeite ich bei der Kantonspolizei Aargau. Das Amt bietet mir die Möglichkeit, mit 54 Jahren etwas Neues anzupacken und meinen Horizont zu erweitern, ohne den Beruf wechseln zu müssen, der mir sehr wichtig ist. Ausserdem würde ich mich gerne für meine Wohngemeinde einsetzen. Insbesondere an den Gemeindeversammlungen konnte ich persönlich miterleben, wie gut die Gemeinde funktioniert. Der Gemeinderat geniesst bei der Bevölkerung grosses Vertrauen, was mich bei meinem Wunsch, diesem eingespielten Gremium anzugehören, bestärkt und zuversichtlich macht.

Wie viel Zeit und welche Kompetenzen bringst du mit?
In meiner beruflichen Funktion kann ich meine Arbeitszeit sehr flexibel gestalten und dem Amt als Gemeindeammann weitgehend anpassen. Den Umstand, dass ich gelegentlich nachts und an den Wochenenden arbeite, erachte ich als grossen Vorteil. So kann ich während der Woche Termine wahrnehmen oder vor Ort an Besprechungen teilnehmen.Als langjähriger Vorgesetzter bei der Kantonspolizei bin ich es gewohnt, Krisen zu bewältigen und flexibel auf ungewohnte Ereignisse zu reagieren. Ich habe auch gelernt, Verantwortung zu übernehmen und langfristig zu planen. Polizeiarbeit ist ausgesprochene Teamarbeit und Kommunikation ein Dauerthema. Die dabei gemachten Erfahrungen werden mir im Gemeinderat sicherlich von grossem Nutzen sein.

Wie würdest du deinen Charakter beschreiben?
Unbestritten bin ich ein Bewegungsmensch. Ich mag es, beschäftigt zu sein und mitzugestalten. Im Team gelte ich als handlungsorientiert. Gerne halte ich mich unter Menschen auf, mag aber die ganz grosse Masse nicht sonderlich. Was zeichnet in deinen Augen einen guten Gemeindeammann aus? Er schafft es, die Gemeindefinanzen im Lot zu halten – schmunzelt. Ein guter Gemeindeammann ist volksverbunden, für alle Gemeindemitglieder ansprechbar und verbindlich. Man kann sich auf ihn verlassen und er ist sich der grossen Verantwortung bewusst. In erster Linie setzt er sich für das Gemeindewohl ein und fokussiert den Gemeinderat auf die wesentlichen Geschäfte.

Du stehst zweimal auf dem Abstimmungsformular, nämlich als Gemeinderat und dann noch als Gemeindeammann. Was geschieht, falls du nur für das Gemeinderatsamt, nicht aber für den Gemeindeammann genügend Stimmen erhältst?
Als Gemeindeammann gewählt zu werden, erachte ich alles andere als eine Selbstverständlichkeit, zumal ich noch nicht Mitglied im Gemeinderat bin. Ehrlich gesagt, wäre es von mir doch auch vermessen, davon auszugehen, dass ich diesen beachtlichen Vertrauensvorschuss in jedem Fall von der Wählerschaft bekomme. Die Freude und Dankbarkeit wären jedoch gross. Sollte ich nicht gewählt werden, würde die Welt für mich nicht untergehen. Sicherlich würde ich den neuen Gemeindeammann tatkräftig unterstützen und meine zugeteilten Ämter mit unverminderter Freude und Interesse wahrnehmen

Wie kritikfähig bist du?
Die Möglichkeit, Kritik anzubringen, ist ein besonderes Gut, das leider nicht in allen Ländern dieser Erde akzeptiert wird. Kritik gehört somit zu einer gut funktionierenden Gesellschaft. Schlussendlich trägt sie oftmals zu einer Verbesserung der Situation bei. Wichtig ist mir, dass Kritik konstruktiv und fair geäussert wird. Kritik im Rücken des Betroffenen halte ich für unwürdig und verurteile ich ganz besonders.

Was macht in deinen Augen eine gesunde Gemeinde aus?
In einer gesunden Gemeinde haben unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse ihren Platz. Auch herrscht ein ausgewogenes Verhältnis bezüglich Altersgruppen, Ethnien und Arbeitsplätzen im Dorf. Es gibt verschiedene Vereine, die gut besucht werden und sich aktiv am Dorfleben beteiligen. Selbstverständlich hat eine gesunde Gemeinde die Finanzen im Griff.

Wie hat sich deine Sicht auf die Menschen im Laufe deiner beruflichen Tätigkeit verändert?
Ich bin zur Einsicht gekommen, dass man den Menschen nicht grundlegend ändern kann. Jeder Mensch hat seine Berechtigung auf dieser Erde. Als Polizist darf ich das Handeln der Menschen nicht verurteilen. In dieser Beziehung ist Nüchternheit und Professionalität verlangt. Ich darf jedoch von jedem Menschen erwarten, dass er sich an die Gesetze und die Gepflogenheiten hält, die im Land seines Aufenthaltes gelten. Ich wünschte mir, mehr Menschen hätten die Voraussetzungen und Möglichkeiten, ein Leben zu führen, wie wir es in unserer westlichen Welt kennen.

Was ist deine wichtigste Lebenserfahrung?
Nichts geht über die Gesundheit.Wie und wo holst du dir Langsamkeit in dein Leben?
Ich könnte jetzt behaupten, auf den Spaziergängen mit meiner Frau und Jemima, unserer Hündin. In Wirklichkeit suche ich die Langsamkeit noch zu wenig. Ich will mich jedoch bessern und habe mich aktuell für den vom Arbeitgeber angebotenen Workshop «Erholungstraining» angemeldet. Vielleicht lerne ich da, mich etwas zu entschleunigen

Setze fort: Wenn Zetzwil mich in den Gemeinderat und als Gemeindeammann wählt, werde ich ...
... mich hoffentlich als stützendes Mitglied des Gemeinderates erweisen.

Montag, 21.08.2017Leutwil

Kinderwoche der ref. Kirche Leutwil-Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

«Unterwegs mit Paulus» hiess das Thema der Kinderwoche der reformierten Kirchgemeinde Dürrenäsch. Auf vielfältige Weise gingen über vierzig Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren in der letzten Ferienwoche auf die Spuren von Paulus: Es wurde gebacken, gebastelt, Papier geschöpft. Im Workshop «physikalische Experimente» wurde sogar Knete selbst hergestellt und eingefärbt. Ein weiteres Highlight war das Ponyreiten. Nicht einmal das nasskalte Regenwetter am zweiten Tag konnte die Kinder davon abhalten, mit Regenjacken bewaffnet durch Dürrenäsch zu kutschieren.

Viele Jungleiter begleiteten die Kinderwoche. Jeden Tag präsentierten sie den Kindern ein kurzweiliges Theater, bei dem es um die Geschichte von Paulus ging. Die Kinder erlebten seine spannende Veränderung von Saulus zu Paulus mit. Seine Flucht aus Damaskus. Und die vielen Menschen, die er auf seinen Missionsreisen kennenlernte. Besonders imponierte, wie Paulus im Gefängnis sang, als die Situation aussichtslos schien.

«Oft hilft es zu singen und Gott zu loben, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht.», erklärte Sozialdiakonin Rahel Brand in der Predigt am Sonntagmorgen. Dieser wurde zum Abschluss der Woche von den Kindern mitgestaltet. Zur anschliessenden Teilete waren alle eingeladen.

Leiter und Kinder waren sich einig: Die Kinderwoche war ein voller Erfolg! Und Katechetin Salome Blum meint: «Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!»

Montag, 21.08.2017Seengen

FDP Seengen für 5er-Ticket bei Gemeinderatswahl

Text: Eing., Bild: Pixelio.

Der Vorstand der Seenger Freisinnigen hat mehrheitlich beschlossen, neben den wiederkandidierenden FDP-Vertretern, Jörg Bruder und Regula Hechler, auch die beiden SVP-Kandidaten, Thomas Lindenmann (bisher) und Peter Sandmeier, sowie den Kandidaten der SP, Hannes Bopp, zu unterstützen. Ausschlaggebend für diesen Entscheid war die Absicht, durch den Einbezug von Vertretern aller Ortsparteien zum Wohl der Gemeinde eine harmonische Zusammenarbeit im Gemeinderat sicherzustellen. Als Gemeindeammann unterstützt die FDP ihren bewährten bisherigen Vertreter Jörg Bruder sowie Thomas Lindenmann als Viceammann.

Montag, 21.08.2017Meisterschwanden

Feldschützen Tennwil am AG-Kantonalschützenfest

Text und Bild: Eing.

Am Sonntag, 18. Juni, reisten 14 Schützinnen und Schützen mit Uelis Oldtimer-VW-Bus nach Kölliken ans Aargauische Kantonalschützenfest. Leider gelangen uns im Vereinsstich nicht die gewünschten Resultate, dennoch kehrten wir am Abend mit Erfolg nach Tennwil / Meisterschwanden zurück. Alle Teilnehmer erreichten den begehrten Kranz vom Kantonalfest, was nicht selbstverständlich ist, Bravo!!!!

Montag, 21.08.2017Seengen

WaDe-Club: Holzbrücken-Wanderung im Emmental

Text und Bild: Eing.

Zu den Aktivitäten des WaDe-Clubs gehört die Wanderung im Sommer. Ein eigentliches Ziel hatte man nicht, einzig den Wunsch an die Wanderleitung: Nicht zu hoch hinauf, eher geradeaus, aber mit Einkehrmöglichkeiten! Eine Flusswanderung – das wäre doch die Lösung! Aber wo? Dank Emmental Tourismus wurde man fündig und stiess auf den Holzbrücken-Weg, den es sowohl entlang der Ilfis als auch an der oberen Emme gibt.

Per Bahn und Bus reisten die WaDe-Clübler an den Ausgangsort Eggiwil. Das obere Emmental ist landschaftlich ein Bijou mit saftigen Weiden und Wiesen, prächtigen Bauerngütern und schattigen Wäldern. Das Tal bietet zum Wandern seine einzigartige Holzbrücken-Landschaft geradezu an. Allein an der oberen Emme, zwischen Eggiwil und Schüpbach, gibt es sieben alte, intakte Holzbrücken. Die älteste davon ist die Horbenbrücke, erbaut 1834, als erste ohne Pfeiler und in einem Bogen erstellt. Sie überstand das Hochwasser von 1837 unbeschädigt, wie es schon Jeremias Gotthelf dokumentierte. Es gibt keine bessere Gelegenheit, die sehenswerte Wohn- und Baukultur dieser Talschaft zu entdecken, als zu Fuss. Die altehrwürdigen Bauernhäuser mit ihren breit ausladenden Dächern, aber auch die gedeckten Holzbrücken zeugen von einer früher schon weit entwickelten Zimmermannskunst. Zudem fielen überall liebevoll gehegtes «Meiiezüüg» an den Häusern und gepflegte «Pflanzblätze» mit Blumen und Gemüse auf.

Zeitlich fügte sich die Mittagsrast ganz gut ins Wander-Programm ein. Die Seenger kehrten etwa auf halber Strecke auf dem Wielandhof im Weiler Horben ein, wo Bäuerin Salome auf Vorbestellung schmackhafte Plättli mit Käse, Trockenfleisch und knusprigem Brot auftischte. Im Schatten unter dem breiten Dach liess man es sich wohl sein und löschte den Durst mit Plagöri- und Hagu-Hans-Bier aus der einheimischen «Aemme-Braui». Gestärkt mit Speis und Trank nahmen die Wa-De-Clübler die letzte Etappe bis Schüpbach in Angriff. Die Brückentour entlang des Flussufers und durch schattige Auenwälder war ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

Montag, 21.08.2017Reinach

Mit leuchtenden Fahnen ins Erzähltal

Text und Bild: Graziella Jämsä

Nur noch wenige Wochen bis in den 12 Verbandsgemeinden von aargauSüd impuls und in der Gastregion Ruedertal eine Welt der Geschichten entsteht. Auch die Werbung wird im Gebiet gefertigt, 400 Fahnen sind in der Werkstatt der Stiftung Lebenshilfe entstanden.

Auf der einen Seite liegen zurechtgeschnittene Papiere auf denen ein gelber Punkt fürs Erzähltal vom 15. bis zum 17. September leuchtet. Auf der anderen Seite warten schmale Hölzer darauf zu kleinen Fahnenmasten verarbeitet zu werden. «Damit das Falten und Festkleben 400 Mal sauber funktioniert, bauten wir zuerst eine Montagehilfe», erklärt Urs Zimmerli, Leiter der Servicegruppe Technik in den Werkstätten der Stiftung Lebenshilfe. «Das vereinfacht den Vorgang und stellt die einheitliche Arbeitsweise sicher.» Zwei Mitarbeitende haben sich mit viel Enthusiasmus um die Werbung fürs Erzähltal gekümmert. «Und sie werden sich sicher auch freuen, wenn sie ihrem Werk später begegnen», sagt Urs Zimmerli. «Ob bei Schuh- und Lederwarenproduktion, in der Holzverarbeitung oder unserer Gruppe – es ist immer ein Höhepunkt der Tätigkeit, wenn man sehen kann, wo das Hergestellte verwendet wird.» Bei internationalen Aufträgen könne es durchaus sein, dass die Produkte mal in einer Berichterstattung am Fernsehen zu sehen seien. Mit einem Schmunzeln fügt Urs Zimmerli hinzu: «Darüber unterhält man sich dann gerne in den Arbeitspausen.» Wer sich auf den Veranstaltungen des Erzähltals tummeln werde, könne er nicht sagen. «Die Anlässe finden in der Freizeit der Mitarbeitenden statt, da sind wir nicht involviert. Doch den einen oder anderen haben die gelben Fahnen sicher schon zum genaueren Studium des Programms inspiriert.»

Montag, 21.08.2017Schongau

Ein roter Teppich für gelungenes Miteinander

Text und Bild: Graziella Jämsä

«Hand in Hand förenand» heisst das neue Motto fürs kommende Schuljahr in Schongau. Mädchen und Buben der Basisstufe bekamen neue Paten und auch musikalisch weht ein frischer Wind durch die verschiedenen Räume.

«Wir sind eine Schule der lebendigen Traditionen», sagt Rolf Basler, der die Nachfolge von Leiter Fritz Unternährer angetreten hat. Der gelernte Elektro-Ingenieur war während neun Jahren Präsident der Schulpflege und kennt viele Kinder durch sein Engagement bei Traktor Schongau. An der Eröffnungsfeier begrüsste er sie alle mit einer kleinen Geschichte. Passend zum Jahresmotto «Hand in Hand förenand» stellte er Mädchen und Buben ein Hilfsprojekt in Tansania vor. Ein eindrückliches Beispiel für eine Tradition des Miteinander folgte, als Fünft- und Sechstklässler stolz mit den ihnen anvertrauten Patenkindern über den roten Teppich schritten. «Hand in Hand», das Koreana 1988 zur Olympiade herausgebracht hatten, hatte man in das Lied des neuen Jahres verwandelt. Und bei einer Stempelaktion auf dem Schulhausplatz verewigten die Kinder ihre Handabdrücke auf Stofffahnen, die, sobald sie getrocknet sind, die Lernumgebung zieren werden.

Montag, 21.08.2017Meisterschwanden

Begrüssungsmorgen der Schule vom Freitag, 18. August 2017

Text und Bild: Eing.

Der Begrüssungsmorgen stand inhaltlich unter dem diesjährigen Schuljahresmotto «Ich und du». Vor den Sommerferien haben wir in der 3. und 4. Klasse Zeichnungen zu diesem Motto anfertigen lassen und dann das Werk von Jannis Bauer als Logo des Schuljahres 2017/18 ausgewählt. Jannis besuchte im vergangenen Schuljahr die dritte Klasse. Wir gratulieren ihm an dieser Stelle ganz herzlich! Das Thema «Ich und du» unterstützt die gesamte Schule während des laufenden Schuljahres und erlaubt sehr viel Gestaltungsraum.

Rosmarie Lüem, Schulleiterin

Freitag, 18.08.2017Gontenschwil

Firobe-Chile mit den zwei wandernden Flüchtlingen

Text: Elsbeth Haefeli, Bild: ZVG:

Die Gottesdienstbegleitgruppe der Kirchgemeinde Gontenschwil-Zetzwil hat auch für die nächste Ausgabe der «Firobe-Chile» interessanten Besuch eingeladen. Sie empfängt am Freitag, 15. September um 19 Uhr die beiden afghanischen Flüchtlinge Hamid Jafari und Mohammed Rasuli, bekannt aus Presse und Fernsehen, in der Kirche Gontenschwil.

Etwas Sinnvolles tun und aktiv an der Integration zu arbeiten, während sie auf ihren Visumsentscheid warten. Das war die Idee der beiden sympathischen jungen Männer. Einen Monat lang waren sie auf rund 1000 km durch alle Regionen der Schweiz unterwegs. Sie erzählen von ihrem Leben in der Heimat, von ihrer Flucht und den Schwierigkeiten und Erlebnissen während ihrer Wanderschaft.

Die musikalische Begleitung erfolgt durch das neu gegründete Klarinetten-Trio ZAARGO. Ein kleiner Imbiss im Zetzwiler Pfarrhaus wird anschliessend Gelegenheit geben, alle Beteiligten kennenzulernen. Einblick in die Wanderroute der zwei Wanderer auf www.aufgehen.ch

Freitag, 18.08.2017Seengen

Sondernutzungsplan: Seengen ist wieder à jour

Text und Bild: Thomas Moor

Seengen wird neu definiert. Jedenfalls was den neuen Sondernutzungsplan «Kernzone/Dorfzone» betrifft. An einem Orientierungsabend wurde die Bevölkerung in der Mehrzweckhalle über die Neuerungen aus erster Hand von Gemeinderat Gianni Asquini, Paul Keller (arcoplan klg) und Philipp Husistein (Husistein & Partner AG) informiert.

«Ich bin froh, dass ich mein Werk innerhalb meiner Amtszeit sauber zu Ende bringen konnte», wie der abtretende Gemeinderat Gianni Asquini, Ressortverantwortlicher unter anderem für die Sondernutzungsplanung, nach der Orientierungsversammlung sagte. Ein Werk, das eine Überarbeitung nötig hatte. Der Überbauungsplan «Ortskernplanung» stammt nämlich aus dem Jahre 1994. Drei Bearbeitungsvarianten standen zu Beginn der Planung zur Diskussion, wobei man sich schlussendlich für eine «sanfte Aktualisierung» und eine massvolle Überarbeitung der Ortskernplanung entschied – immer mit dem Fokus, den dörflichen Charakter zu wahren. Das schlanke Planwerk berücksichtigt die öffentlichen und privaten Interessen gleichermassen ausgewogen und lässt im Hinblick auf künftige Bauvorhaben die nötigen Handlungsspielräume offen. Der Sondernutzungsplan «Kernzone/Dorfzone» umfasst wie bisher den Bearbeitungsperimeter entlang der Schul-, Oberdorf-, Post- und Egliswilerstrasse. Neu aufgenommen wurde je eine Bautiefe entlang der Steinbrunnengasse. Aus dem Planungsbericht geht hervor, dass die Baulinien im Wesentlichen nur noch entlang der Strassen aus der bisherigen Ortskernplanung beibehalten, angepasst oder wo nötig neu festgelegt werden. Rückwärtige Baulinien werden aufgehoben. Das Mitwirkungsverfahren wird per 12. September abgeschlossen, danach geht das Planwerk zur kantonalen Vorprüfung. Nach einem Einwendungsverfahren erfolgt dann die Beschlussfassung durch den Gemeinderat und die Genehmigung durch die kantonale Behörde.

Freitag, 18.08.2017Meisterschwanden

Skiclub: Wanderung hoch über dem Baldeggersee

Text und Bild: Eing.

Was macht ein Skiclub im Sommer? Wandern! Das braucht aber nicht dort zu sein, wo man im Winter über verschneite Hänge flitzt. Zum gemütlichen Wandern mit Anhang gibt es auch im heimischen Seetal geeignete Wege und erst noch mit prächtiger Aussicht. Die Wanderer vom Skiclub Meisterschwanden liessen sich per Linienbus von Hitzkirch aus auf den Lindenberg bringen.

Nach dem Startkaffee in der «Linde» Müswangen folgte die Gruppe dem Strässchen südwärts über die Müswanger Allmend. Es war frisch und zügig da oben. Riesige Flächen mit Kabis- und Kohlköpfen gab es zu bestaunen, schöne gepflegte Einzelhöfe und nachdem sich die Regenwolken verzogen hatten, öffnete sich sogar der Blick ins Luzernische Seetal. Etappenziel war die Ruine Nünegg bei Lieli. Im Burggraben bei der Brötli-Stelle machten die Skiclübler Mittagsrast. Bald brutzelten Plätzli und Würste auf dem Grill.

Die Burg Lieli oder «Nünegg», aufgrund ihrer charakteristischen Form mit neun Ecken, galt als Stammsitz der Herren von Lieli. In den Wirren des Sempacherkrieges 1386 wurde die Burg zerstört und nicht mehr aufgebaut. Im Laufe der Zeit zerfiel sie und wurde mit Gestrüpp überwuchert. Mit der Restaurierung zwischen 2014 – 2016 durch den Kanton Luzern konnte die Anlage für die kommenden Generationen gerettet werden und die Ruine steht nun als wichtiger Zeitzeuge da. Sogar der ehemalige Turm kann bestiegen und die herrliche Sicht auf den Baldeggersee, wie sie sich einst den Herren von Lieli bot, genossen werden.

Die Skiclub-Wanderer machten sich wieder auf die «Socken» abwärts durch den Wald zum Schloss Heidegg. Dort gibt es halb verdeckt einen Einstieg ins idyllische Bachtobel, wo es gurgelt und rauscht und das Weglein über kleine Brücken, Stege, Wasserfälle und um Felsblöcke führt. Am Schluss können sich müde Füsse im Kaltwasser der Kneippanlage erholen. Fast nur ein Spaziergang war es nun noch bis zum Bahnhof Hitzkirch, aber vorher kehrte die durstige Gruppe in Richensee zu einem kühlen Trunk ein.

Freitag, 18.08.2017Gontenschwil

Kennen Sie Christian Peter ... das Schulpflegemitglied?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Schulpflege ist die Aufsichtsbehörde über die Schule. Sie überwacht nach Weisungen des Schulgesetzes den Unterricht, den Schulbetrieb und die Organisation der Schule. Es ist schwierig geworden, Leute zu motivieren, ihre Zeit und Kraft für diese Themen einzusetzen. Christian Peter ist seit einem guten halben Jahr Mitglied der Schulpflege Gontenschwil.

Christian, was hat dich bewogen, dich für dieses nicht ganz einfache Amt zur Verfügung zu stellen?
Ich hatte mich für die letzten Grossratswahlen aufstellen lassen und offenbar konnten sich einige an mich erinnern und fragten mich, ob ich nicht Interesse an einem Schulpflegeamt hätte. Ich entschied mich dann dafür. Allerdings mehr aus dem Gedanken heraus, dass es ja irgendjemand machen muss. Ausser mir war in diesem Moment keiner da, der sich zur Verfügung stellte.

Was sind deine Aufgaben, deine Ressorts?

Ich bin für das Ressort Kommunikation verantwortlich. Darunter fällt in erster Linie die Öffentlichkeitsarbeit. Ich sehe mich daher als eine Schnittstelle zwischen Öffentlichkeit und Schule. Als ich neu dabei war, veranstalteten wir z.B. einen Informationsabend für Eltern, wo über die aktuellen Vorgänge in der Schule berichtet wurde. Zudem umfasst mein Ressort auch die Organisation des nächsten Jugendfests.

Welches sind schwierigere Entscheide, die du mittragen musst?

Beschlüsse, bei denen es um finanzielle Aufwände für ein Kind und um das Kindswohl geht. Das sind schwierige Entscheide und Abwägungen. Dabei geht es ja auch immer um Gelder der öffentlichen Hand.

Welches sind die erfreulichen Momente deiner Arbeit?
Das kürzlich stattgefundene Schulschlussessen mit den Schulen Leimbach und Zetzwil. Ein paar Kinder haben an diesem Anlass für Lehrer und Behörden musiziert. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich spürte wie unglaublich viel Lebensfreude in diesen Kindern steckt.

Wo kannst du Hilfe holen, wenn du mal nicht weiter weisst?
Bisher gab es noch keine unlösbaren Schwierigkeiten. Sollte es aber mal soweit kommen, könnte ich mich natürlich mit den anderen Schulpflegemitgliedern austauschen.

Was lernst du für dich persönlich dabei?
Ich merke, dass in einer Gemeinde nichts einfach von selbst läuft. Es braucht immer jemanden, der sich dafür einsetzt. Ich bekomme einen tieferen Einblick in unser Schulsystem, was als Aussenstehender so nicht möglich wäre.

Wie hat sich die Schule seit deiner eigenen Schulzeit verändert?
Von meinem Alter her, bin ich der Schule noch relativ nah. Meine Schulzeit war geprägt durch reine Wissensvermittlung. Heute wird zusätzlich Wert auf die Förderung von sozialen Fähigkeiten und Integration gelegt.

Fahre fort:« In Zukunft wird die Schulpflege …
… genau den Job machen, den sie bis anhin machte».

Was wünschst du dir von den Gontenschwiler Eltern?
Ich wünsche mir als Mensch, nicht als Schulpflegemitglied, dass sich die Kinder geliebt fühlen dürfen. Das schaffen die meisten Eltern. Manchmal hindern Stress im Alltag oder sonstige Umstände die Eltern, dies ihren Kindern zu vermitteln. Schön wäre, wenn sie sich dann jeweils besinnen könnten, dass ihre Kinder ein Geschenk sind und nicht nur zusätzlicher Aufwand. Und dass sie in diesem Bewusstsein neue Energie für ihre Aufgabe als Eltern schöpfen könnten.

Freitag, 18.08.2017Seengen

Club 88: Regenwanderung im Hochstuckli-Gebiet

Text und Bild: Eing.

Wetterfest muss man sein, wenn man bei so schlechten Prognosen auf Wanderschaft gehen will. Doch abgemacht, ist abgemacht, da gibt es nichts zu rütteln. Schliesslich musste man früher an Turnfesten auch bei miesem Wetter bis zum Schluss ausharren. Schon auf der Hinfahrt von Luzern über Arth-Goldau nach Sattel SZ glaubten die Clubfrauen, dass der Regen aufhören würde, doch das war eine Täuschung.

Das Gemütliche und die Freundschaft kamen nicht zu kurz, im Gegenteil, der Regen vermochte die gute Stimmung nicht zu trüben. Allerdings fragten sich wahrscheinlich die Leute im nebligen Mostelberg bei Sattel, was die Frauengruppe wohl bei diesem Wetter hier oben zu suchen hatte. Der Angestellte der Gondelibahn war jedenfalls sehr gesprächig, konnte aber auch keine besseren Aussichten prophezeien. Dafür mundete die Mittagsverpflegung im Mostler’s Bergbeizli herrlich, wo die Clubfrauen die einzigen Gäste waren. Schon einmal hier oben, waren alle bereit für eine verkürzte Wanderung im Regen. Eingehüllt in lange Mäntel und Kapuzen hatte die Gruppe grosse Ähnlichkeit mit einer Prozession, die sich durch Nebel und Regen bewegte. Es war nicht allein der Wirkung vom Kafi Schnaps zuzuschreiben, dass sich ausnahmslos alle über die Hängebrücke, den Skywalk mit seinen 374 Metern Spannweite, getrauten. In der Mitte der Strecke kam nämlich noch der Talwind dazu und machte das Gehen schwierig, wie auf einem Schiff mit starkem Seegang.

Auf dem Herrenboden lichtete sich der Nebel ein wenig, aber leider nicht genug. Eigentlich jammerschade, hätte man von dort die Zacken der Mythen gleich vor der Nase gehabt und weiter oben ins Tal des Lauerzersees schauen können. Dafür öffnete sich der Blick hinunter ins Aegerital und nach Morgarten. Die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges nutzten die Frauen für den Besuch des einheimischen «Buurä Märcht» in Sattel, wo es Käse, Confi und Leckereien zu kaufen gibt.

Freitag, 18.08.2017Meisterschwanden

Unkompliziert und mit viel Begeisterung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Sie wollen Sport treiben, aber alleine macht es keinen Spass? Doch für das Engagement in einem Verein fehlt ihnen die Zeit? Kein Problem, «Turnen für alle» bietet Fitness für sie und ihn unabhängig von Alter oder Kondition. Ein Besuch vor Ort.

Seine Anfänge hatte das Gesundheitsturnen, wie das Angebot früher genannt wurde, im Jahr 1965. «Damals traf man sich im Saal des Hotels Bären in Fahrwangen», hat Annemarie Müller recherchiert. «Als das 1973 abgerissen worden ist, zog die Gruppe nach Meisterschwanden in die alte Turnhalle um.» Und hier ist sie, ebenso wie die Freude an der Bewegung, bis heute zu Hause. Immer mittwochs, abgesehen von Feiertagen und Schulferien, trifft man sich um 20 Uhr. Wer durch berufliche oder private Gegegebenheiten nicht weiss, wie oft er teilnehmen kann, zahlt vor Ort fünf Franken für Fünfviertelstunden Sport. Mit 80 Franken ist man ein halbes, mit 160 Franken ein ganzes Jahr dabei. Die Leitung hat Anita Weber. «Zu gutgelaunten Klängen gibt es Übungen für Bauch, Beine und Po», schildert die ausgebildete Fitness- und Wellnesstrainerin. Die Muskulatur des ganzen Körpers solle gestrafft und gestärkt werden. Mit einem Schmunzeln fügt Anita Weber hinzu: «Bevor wir zu den Entspannungsübungen schreiten können.» Ihr Gesichtsausdruck verrät, der Spassfaktor kommt bei allem Schwitzen keinesfalls zu kurz. Auch die jahrelange Treue vieler Turnenden, zeigt wie sehr das unkomplizierte Miteinander geschätzt wird. Alles dreht sich um Bewegung, ohne Vereinsstrukturen, ohne Verpflichtungen.
Wer jetzt neugierig geworden ist, aber noch die eine oder andere Frage hat, kann sich an Ruth Frey wenden. Sie ist telefonisch unter 056 667 07 36 oder per E-Mail an ruth.frey@comput.ch erreichbar. «Wir freuen uns auf viele neue Gesichter», ist sich die Gruppe einig.

Freitag, 18.08.2017Haustier

Hyperthyreose der Katze

Bild: ZVG

«Dixie hat so stark abgenommen, aber sie frisst doch so viel. Hat sie vielleicht Würmer?» fragt uns die Besitzerin der 15-jährigen, dreifarbigen Hauskatze. Sie habe bereits mehrmals entwurmt, aber keine Würmer gefunden. Dixie sei zwar etwas ruhelos und vernachlässige die Fellpflege, sei aber sonst sehr munter. Tatsächlich hatte Dixie innerhalb eines halben Jahres mehr als 1 kg an Gewicht verloren, ihr Herzschlag war pochend und die Herzfrequenz zu hoch.

Wenn Katzen älter werden, und das ist mit dem medizinischen Fortschritt und der verbesserten Lebensqualität heutzutage immer häufiger der Fall, so haben wir es auch häufiger mit Alterserkrankungen zu tun. Eine dieser Erkrankungen, die «Hyperthyreose» (Überfunktion der Schilddrüse) hatten wir bei Dixie im Verdacht und daher eine Blutuntersuchung vorgeschlagen, bei welchem versucht wird, die häufigsten Alterserkrankungen auszuschliessen oder eben zu diagnostizieren. Der sogenannte Alterscheck wird in etwa ab dem 10. Lebensjahr empfohlen, um eine mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Die Untersuchung kann gut anlässlich einer Jahresimpfung geschehen, wenn das Tier zuvor 12 Stunden gefastet wurde. Neben dem Schilddrüsenwert werden dabei auch Nieren- und Leberwerte, Blutzucker und weitere relevante Blutwerte bestimmt. Bei Dixie war dann tatsächlich der Schilddrüsenwert (T4 oder Thyroxin) erhöht, was meistens durch einen gutartigen Tumor der Schilddrüse (diese befindet sich hinter dem Kehlkopf) verursacht wird. Da die betroffenen Katzen meistens schon älter sind, empfiehlt sich eine nicht invasive Therapie mit Medikamenten. Die kleinen rosa Pillen sehen ganz hübsch und schmackhaft aus, sind aber trotzdem gar nicht so einfach 2x täglich zu verabreichen. Dies führt manchmal zur alternativen Behandlung mit einer in der Ohrmuschel-Innenseite einzureibenden Salbe. Chirurgie oder Strahlentherapie werden selten eingesetzt, da diese Therapieformen viel aufwändiger sind. Dixie jedenfalls geht es mit den bunten Tabletten sehr gut. Sie hat wieder ihr Normalgewicht von 4.5 kg erreicht und feierte diesen Frühling ihren 17. Geburtstag.

P. Curschellas, Kleintierpraxis Dr.Küng, Beromünster

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Mittwoch, 16.08.2017Beinwil am See

Dankensberg: EDMUND machte das Rennen

Text und Bild: Thomas Moor

Im Rahmen des geplanten Um- und Erweiterungsbaus des Alters- und Pflegeheims Dankensberg Beinwil am See wurde ein Projektwettbewerb im selektiven Verfahren durchgeführt. Jetzt steht der Sieger fest. «And the winner is ... EDMUND.» Die Arbeit eines Zürcher Architekturbüros.

Es sei ein spannendes und interessantes Verfahren gewesen, wie Stiftungsratspräsident Hans Schärer sagte. Teilnahmeberechtigt waren Architekturbüros aus der ganzen Schweiz. Rekordverdächtige 83 Bewerbungsunterlagen wurden eingereicht, welche nach einer Präqualifikation auf sieben Teilnehmer reduziert wurden. Ihre Aufgabe war es, den Um- und Erweiterungsbau nach verschiedenen, vorgegebenen Kriterien zu projektieren, wobei die Bau- und Betriebskosten eine zentrale Rolle spielten. Aber auch auf die Erhaltung des schönen Grünraumes wurde ein gewichtiges Augenmerk gelegt. Je zwei Architekturbüros aus den Kantonen Aargau, Zürich und Basel sowie einem Nachwuchsbüro ebenfalls aus dem Kanton Zürich präsentierten interessante Lösungen. «Phänomenal», wie es Jurymitglied William Steinmann auf den Punkt brachte. Die Ausgangslage sei hervorragend, wie er anfügte. Durch ein Beurteilungsgremium, bestehend aus Sachpreis- und Fachpreisrichter, wurden die eingereichten Projekte seriös begutachtet und hinsichtlich der baurechtlichen Grundlagen und der Einhaltung des Raumprogramms analysiert und rangiert.

Das Rennen machte das Projekt EDMUND des Zürcher Architekturbüros Fiechter & Salzmann, welches einstimmig zum Sieger gekürt wurde. Bis Ende Oktober gilt es für das Siegerteam, noch einige Feinjustierung an ihrem Projekt vorzunehmen. Wenn alles rund läuft (besonders mit der Finanzierung), soll der Baustart des 13-Millionenprojektes im Herbst 2018 fallen. In der ersten Phase wird das Gründerhaus (Haus A) aus dem Jahr 1921, für welches der Kanton die Betriebsbewilligung nicht mehr erteilte, rückgebaut. An seine Stelle kommt der Neubau zu stehen. Danach soll der Umbau und die Renovation von Haus B erfolgen. In seiner neuen Form wird der «Dankensberg» dann in allen Belangen up to date sein und über 60 Betten (heute 53 + 1 Ferienzimmer) und eine moderne Infrastruktur verfügen.

Mittwoch, 16.08.2017Hallwil

Gemeinsam den Boden für Neues geschaffen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Im Februar hat Edith Kottmann die Stelle als Schulleiterin in Hallwil angetreten. Wie sie mit den Herausforderungen des ersten halben Jahres umgegangen ist und was sie sich für die Zukunft der Schule wünscht, schilderte sie in einem Gespräch.

Als Edith Kottmann ihr Büro im Schulhaus in Hallwil bezog, war in den Medien viel über die personellen Wechsel und damit verbundene Schwierigkeiten berichtet worden. Welche Tätigkeit prägte diese Zeit? «Ich führte Gespräche auf allen Ebenen», erinnert sich Edith Kottmann mit einem freundlichen Lächeln. «Mit Lehrpersonen, Eltern, Behörden – ich wollte so genau wie möglich wahrnehmen, was die Menschen beschäftigte und welche Veränderungen sie sich wünschten.» Von Vorteil sei dabei sicherlich gewesen, dass mit Schulsozialarbeiter Alessandro Mani eine zusätzliche Anlaufstelle für Eltern gewährleistet gewesen sei. «Denn da neben der administrativen Führung der Schule, Qualitätsmanagement und Personalführung meine Aufgaben sind, wäre ich nicht immer die richtige Ansprechpartnerin gewesen. Die Schulsozialarbeit war die Verbindung.»

Mittlerweile sei das Team wieder komplett. Ein befristeter Arbeitsvertrag sei vor den Ferien ausgelaufen. Und auch die geplante Klasseneinteilung bedinge noch Ressourcen. «So freuen wir uns auf drei neue Gesichter im Team.» Edith Kottmann hat sich in Hallwil gut eingelebt. Mitbewohner des liebevoll eingerichteten Büros ist Grosspudel DJ. «Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie die Kinder auf ihn reagieren. Und wie allein seine Anwesenheit so manche Aufgeregtheit beruhigt.» Schön sei auch zu sehen, dass Lehrerinnen und Lehrer ihre Unterrichtsvorbereitungen im Gebäude vor Ort träfen. «Das Schulhaus lebt.» In den kommenden Monaten werde es darum gehen, Hallwil wieder in den Drüwiler Schulverband einzugliedern. Die anstehenden Wahlen, die auch zwei neue Schulpflegsmitglieder bedeuten, sieht Edith Kottmann bei allen möglichen Schwierigkeiten auch als Chance. Die Begeisterung für ihre Arbeit verleiht auch schwierigen Themen eine gewisse Leichtigkeit. «Altersgemischtes Lernen finde ich faszinierend, gerade in einer Zeit, in der viele Kinder allein aufwachsen.» Was wünscht sie sich für Hallwil? «Lehrerinnen und Lehrer sollen einen guten Boden haben, auf dem man gemeinsam Visionen entwickeln kann.»

Mittwoch, 16.08.2017Gontenschwil

Ein klangvolles Waldfest im Brünnelichrüz

Text und Bild: Graziella Jämsä

Seit bald 60 Jahren lädt die MG Gontenschwil zum Traditionsanlass im Grünen. Speis, Trank und geselliges Beisammensein kombiniert mit viel Musik in strahlendem Sonnenschein begeisterte die zahlreichen Gäste.

Peterli und sein Grossvater gingen gemeinsam spazieren. Der Opa erklärte dem Kleinen verschiedenes über die Natur und schnappte sich ganz in Gedanken einen Grashalm, um darauf herumzukauen. «Jetzt kriegen wir ein neues Auto», freute sich Peterli. Der Grossvater verstand dies nicht. So erklärte der Bub: «Mama hat gesagt, wenn der Opa ins Gras beisst, gibts ein neues Auto.» Pfarrer Stefan Lobsiger erntete fröhliches Gelächter für seinen Einstiegswitz. Nicht nur die Gäste im Festzelt lauschten aufmerksam der Predigt zum Thema «Lass Gras drüberwachsen», auch die Helfer an Getränketresen und Kochtopf hörten mit. Die Musikgesellschaft verkürzte mit ihrem Frühschoppenkonzert die Wartezeit bis zu Suppe und Spatz. Mit rund 300 Portionen Suppe, Grillgut und Dessertbuffet sorgte man dafür, dass niemand hungrig nach Hause gehen musste. Und selbstverständlich mussten die Gäste auch beim Essen nicht auf Musik verzichten. Als die Mitglieder der MG Gontenschwil mit Servieren beschäftigt waren, spielte die Musikgesellschaft Zetzwil auf.

Mittwoch, 16.08.2017Dürrenäsch

Der Obstbaum ist die Poesie der Landwirtschaft

Text und Bild: Graziella Jämsä

Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen – 4000 Bäume sind es insgesamt. Friedrich Walti kennt jeden von ihnen persönlich. Er hat sie alle gepflanzt, geschnitten, gepflegt, vor Unkraut wie vor Schädlingen bewahrt. Und seine Begeisterung wächst immer mit.

Wann hat er seine Liebe zu Bäumen eigentlich entdeckt? Friedrich Walti lacht laut, bevor er antwortet: «Die war einfach immer da.» Daran änderte auch ein Jahr KV nichts. «Meine Eltern gaben den Impuls für diese Lehre. Aber man stelle sich vor: Es ist Mai oder Juni, die Sonne strahlt durchs Fenster und man selbst sitzt drinnen.» Der 52-Jährige schüttelt sich heute noch beim Gedanken daran. «Das habe ich einfach nicht ausgehalten.» Stattdessen lässt er sich in der Baumschule Zulauf in Schinznach-Dorf zum Baumschulist ausbilden, lernt von der Aufzucht bis zum Veredeln alles zum Wohl der Pflanzen. Hochstämmer haben es ihm angetan, darum kultiviert er die Exemplare auf dem elterlichen Hof liebevoll. «Sie sind die Schönheiten der Natur. Wer sich schon mal die Zeit genommen hat, einen blühenden Kirsch- oder Apfelbaum zu betrachten, weiss genau, wovon ich spreche», erklärt Friedrich Walti.

Spontan verweist er auf Korbinian Aigner, einen katholischen Pfarrer aus Bayern. Dieser habe sogar während seiner Zeit im KZ Apfelkerne gesät. «Die kleinen Bäumchen hat eine Krankenschwester aus dem KZ geschmuggelt. Und die eine Sorte, die er später in Freiheit auch tatsächlich wieder kultivierte, ist nach ihm benannt worden.» Eines der wichtigsten Zitate des Pfarrers sei für ihn «Der Obstbaum ist die Poesie der Landwirtschaft». So verwundert es nicht, dass Friedrich Walti 1995 seine eigene Baumschule eröffnete. Bauern, Privatpersonen, Gärtner und auch andere Baumschulen gehören zu seiner Kundschaft. Doch bevor sich diese über den Zuwachs im heimischen Garten freuen können, dauert es mehrere Jahre. «Und wenn mir das Wetter in dieser Zeit einen Sturm bietet, dann kann es sein, dass ich noch einmal von vorne anfangen muss.» Friedrich Walti sagt dies mit fröhlicher Selbstverständlichkeit. Er stellt sich den Herausforderungen der Natur mit Respekt. Neben der Baumschule schuf er im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit Pro Spezia Rara und der Stiftung Kultur Landschaft Aare-Seetal das Arboretum, einen Baumgarten mit verschiedenen, seltenen Obstsorten zu Studienzwecken und zum Erhalt derselben. «Wir haben immer wieder Naturschutzvereine zu Gast», sagt Friedrich Walti und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: «Aber eigentlich reicht die Zeit nie, um den Leuten wirklich alles zu zeigen, was es zu entdecken gäbe.»

Auf die Schönheit der Natur anstossen
Sein Vater, der ihm sehr viel mehr als einfach denselben Namen mitgegeben hat, war weit über das Seetal hinaus als Bauerndichter bekannt. «Die Arbeit draussen inspirierte ihn, seine Beobachtungen waren seine Schreibimpulse.» Mehr als 60 Bücher, Romane wie Gedichtbände, sind dabei entstanden. Friedrich Walti erinnert sich gar an den Besuch eines deutschen Fernsehteams. «Mein Vater war als Gast bei Robert Lembke eingeladen. Und wenn die Leute den Beruf erraten hatten, wurde ja immer ein kleines Portrait gezeigt, dass sie damals auf dem Hof bei uns drehten.» Damals führt noch viel weiter zurück, ist die Familie doch schon seit sicher 500 Jahren in Dürrenäsch zu Hause. «Und was die Gebäude betrifft, geht man sogar davon aus, dass hier einst ein römischer Wachturm stand», schildert Friedrich Walti. Sein Wissen sprudelt nur so aus ihm heraus, unverkrampft lässt er die Geschichte verschiedenster Lebensbereiche vor den Augen der Zuhörer Form gewinnen. Die Rettung einer Sorte, wie der gelben Zwetschge Gränichens, wird zum Abenteuer, obwohl man sie erst an diesem Tag kennengelernt hat. Friedrich Waltis Begeisterung ist ansteckend.

Über die Zukunft von Hof und Unternehmen macht er sich nur begrenzt Gedanken. Er geniesst die niemals endende Arbeit draussen in der Baumschule. «Natürlich wäre es schön, wenn jemand sich auch später um die verschiedenen Arten kümmerte. Aber keiner weiss, was der Morgen bringt. Darum lieber an einem sonnigen Tag draussen mit Freunden auf die Schönheit der Natur anstossen.»

Mittwoch, 16.08.2017Menziken

Bei CreaBad werden traumhafte Badezimmer real

Text und Bild: Graziella Jämsä

Von der Wanne über den Schrank unter dem Waschbecken bis zu Sanitär oder Plattenleger – Firmengründer Markus Wetter und sein CreaBad-Team sind die Ansprechpartner, wenn aus der Nasszelle eine Wellness-Oase werden soll.

«Alles beginnt mit einem ausführlichen Gespräch», erklärt Markus Wetter. Bei einem Neubau genügen dazu die Grundrisse, bei einem Umbau oder einer Sanierung trifft man sich am besten vor Ort. So kann sich der gelernte Sanitärplaner einen Eindruck über die Gegebenheiten verschaffen, erfährt, wo sich Anschlüsse befinden, oder in welchem Alter die Leitungen sind. Nicht zu vergessen der persönliche Geschmack, was Farben und Materialien angehen. Mit den gesammelten Fakten begibt er sich an den Schreibtisch, um in mehreren Schritten individuelle Badezimmerträume zu entwerfen. Diese stellt er den Kundinnen und Kunden in einem zweiten Gespräch vor.

In einem nächsten Schritt erfolgt das besondere Erlebnis: Im Ausstellungsraum am Gässli 6 in Menziken kann das zukünftige Badezimmer bereits das erste Mal virtuell betreten werden. Möglich macht dies eine Virtual Reality Brille in Kombination mit einem Computerprogramm. So wird das geplante Badezimmer praktisch betretbar. Kundinnen und Kunden können sich direkt zwischen Badewanne, Badmöbel und Dusche bewegen, anstelle auf einem Plan die Distanzen abschätzen zu müssen. Gefällt die Farbe der Platten nicht, kann diese durch ein paar Tastendrücke ausgewechselt werden. Wenn das Badezimmer wunschgemäss geplant und ausgestattet ist, wird die Zusammenarbeit mit allen notwendigen Handwerkern in die Wege geleitet. «Wir organisieren den Umbau wie ein Generalunternehmen. Wir verkaufen die Einrichtung und managen die Realisierung», fasst Markus Wetter zusammen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann unter der Tel.-Nr. 062 773 80 66 einen Termin vereinbaren. «Oder Interessierte besuchen unseren Stand an der Gwärbi Schöftland vom 14. bis zum 17. September. Dort kann man die Virtual Reality Brille ausprobieren, verschiedenste Wellness Oasen entdecken und sich inspirieren lassen, fügt Markus Wetter mit einem einladenden Lächeln hinzu.

Mittwoch, 16.08.2017Zetzwil

Farbenzauber aus der Natur

Text und Bild: Graziella Jämsä

Leuchtendes Blond, kräftiges Rot oder facettenreiches Braun – bei Coiffure Peter, dem Team für Haarpflege und Frisuren, sind Pflanzenfarben mehr als ein Trend. «Wir wollen die natürliche Schönheit unserer Kundinnen und Kunden leuchten lassen» lautet das Firmencredo.

«Immer mehr Menschen wünschen sich Produkte ohne Chemie», weiss Michèle Hennig, Inhaberin von Coiffure Peter an der Hauptstrasse 29 in Unterkulm. «Einerseits, weil man den klassisch chemischen Haarfarben aus dem Weg gehen möchte, andererseits weil die Vielfalt natürlicher Farben etwas sehr Beeindruckendes an sich hat.» Kamille, Weizen, Rote Bete, Walnuss und viele andere Pflanzen liefern heute die Ausgangsstoffe für biologische Haarfärbemittel. «Ein Vorteil der Produkte ist sicher, dass die eigene Haarfarbe mit der gewählten Nuance verschmilzt, ohne das Haar selbst zu strapazieren. Das heisst, der klassische Ansatz entsteht gar nicht.»
Die ersten grauen oder weissen Haare werden nuanciert wie ein sehr weines Méches-Bildniss. «Selbstverständlich beraten wir unsere Kundinnen und Kunden auch bei der Wahl des passenden Haarschnitts», sagt Michèle Hennig und gerät ins Schwärmen: «Man stelle sich beispielsweise eine kastanienrote Kurzfrisur vor.» Die stetige Weiterbildung, die bei Coiffure-Peter seit Jahren gepflegt werde, sei zudem ein Vorteil. «Durch den Erfahrungsschatz können wir verlässliche Angaben machen.» Die tiertestfreien Produkte, hauptsächlich von Schweizer Firmen, seien ein zusätzlicher Beitrag zum Wohlfühlfaktor. Michèle Hennig bringt das Credo auf den Punkt: «Ein Besuch bei uns, soll wie ein kleiner Wellness-Urlaub sein. Wir nehmen uns Zeit, um herauszufinden, was Kundin und Kunde sich wünschen. Wenn sie sich dann mit strahlenden Gesichtern auf den Heimweg machen, sind wir zufrieden.»

Mittwoch, 16.08.2017Meisterschwanden

Wie Wilhelm Tell Gast im Arbeiterstrandbad wurde

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Lesung am See gehört seit über zehn Jahren zum Veranstaltungsprogramm, das die Kulturkommission auf die Beine stellt. Eine Radiosendung inspirierte Präsidentin Brigitta Mazzocco die Literaturpreisträgerin Annette Hug einzuladen.

«Brigitta und ich kennen uns durch unsere Arbeit im VPOD schon seit vielen Jahren. Über ihre Anfrage für die Lesung habe ich mich sehr gefreut», schilderte Annette Hug, wie sie nach Meisterschwanden gekommen war. «Und schliesslich hat auch das Arbeiterstrandbad einen gewerkschaftlichen Hintergrund.» Die Idee für ihr Buch «Wilhelm Tell in Manila», das sie an diesem Abend vorstellte, hatte sie viele Jahre mit sich herumgetragen. Als Studentin in Manila lernte Annette Hug José Rizal kennen. «Er ist der Nationalheld der Philippinen. Sein Bild prangt auf Münzen, Briefmarken und vielem mehr.» Der Arzt und Schriftsteller sei 1861 geboren und wurde 1896 wegen seiner politischen Aktivitäten gegen die Regierung durch Spanien hingerichtet. Warum setzte sie José Rizals Geschichte mit Wilhelm Tell in Verbindung? «Rizals Bruder war Schiller-Fan. Er inspirierte ihn, nicht zuletzt auch wegen seiner Studienzeit in Heidelberg, sich mit dem Stück auseinanderzusetzen.»

Annette Hug recherchiert für das Buch die Lebensgeschichte Rizals, betrachtet Wilhelm Tell aufgrund dessen Übertragung in Tagalog neu. Sechs Jahre schrieb sie an der Verknüpfung der Lebensgeschichten, die mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet worden ist. Die Passagen, welche sie für die Lesung ausgesucht hatte, zeigten, wie anspruchsvoll sich Vielsprachigkeit auf eine Landschaftsbeschreibung auswirken kann. Da ist vom Vierwaldstätter Meer die Rede, da geht der Föhn hin und der Monsun fort oder die Natur empört sich. Das Publikum im kleinen Saal des Hauptgebäudes fühlte sich in ferne Welten versetzt. Annette Hug verknüpfte die Vielzahl der gesammelten Fakten so geschickt, dass die historischen Gestalten zum Leben erweckt wurden. Verschiedene Gäste waren aus Neugier auf die Literaturpreisträgerin zur Lesung gekommen. Und nicht wenige erkoren «Wilhelm Tell in Manila» an diesem Abend zu ihrer nächsten Lektüre. «Wer weiss, vielleicht finde ich dann unseren Nationalhelden auch wieder ein Stück interessanter», erklärte eine Zuhörerin.

Mittwoch, 16.08.2017Dürrenäsch

EM-Silbermedaille für Natascha Rast

Text und Bild: Eing.

Natascha Rast aus Dürrenäsch gewinnt die Silbermedaille an der Optimisten-Europameisterschaft auf dem Schwarzen Meer in Bulgarien.

In der ersten Augustwoche fand die Europameisterschaft der kleinsten Segelschiffklasse, der Optimisten, auf dem Schwarzen Meer in Bourgas (Bulgarien), statt. In einer Vorselektion haben sich 7 Schweizer/-innen für die EM qualifiziert, darunter auch Natascha Rast (14) aus Dürrenäsch. An der EM haben insgesamt 261 Segler/-innen aus 43 Nationen teilgenommen.

In 10 Rennläufen an 5 Tagen galt es, die gesamte gelernte Taktik, Strategie, Geschwindigkeit, Mentalstärke und Cleverness auf dem Wasser einzusetzen. Nach einem ersten verpassten Start gelang es Natascha dann doch, ihre ganze Stärke zu zeigen und sie konnte sich nach und nach von Platz 35 über 13 und 7 nach vorne arbeiten bzw. segeln. An einem an Hochspannung nicht zu überbietenden letzten Segeltag konnte sie sich – auch dank etwas Glück – auf den 2. Schlussrang (3. Rang Overall) setzen und gewann verdient die Silbermedaille für sich persönlich und für die Schweiz.

Natascha schreibt auch noch gleich Schweizer Geschichte. Noch nie zuvor hat ein/e Schweizer/-in an einer Optimisten-EM einen besseren Rang erzielt! Sie hat sich diese Medaille mehr als verdient, trainiert sie doch seit einigen Jahren sehr intensiv auf Schweizer Seen sowie international mit dem Schweizer Nationalkader.

Zusammen mit dem tollen Erfolg, dass sie in der Saison 2016/17 das beste Schweizermädchen ist, ist dies der krönende Abschluss ihrer Optimistenzeit. Sie wird nun auf die nächst grössere Segelklasse, den 420er, wechseln und dort ebenfalls versuchen, an ihren bisherigen Erfolgen anzuknüpfen.

Mittwoch, 16.08.2017Menziken

350-Jahr-Feier: Es «Siegristete» auf dem Berghof

Text und Bild: Eing.

Die Idee stammt vom leider verstorbenen PR- und Werbeberater sowie Dorfchronisten Peter «PS» Siegrist: Ein Treffen der Siegristen-Familien auf den Berghöfen Menziken-Burg aus Anlass des 350-Jahr-Jubiläums. Ein durchwegs erfreulicher Anlass, bei welchem auch das Wetter mitspielte.

Erfreulich viele Siegristen (60 Erwachsene, 8 Kinder und 8 Babys) fanden sich zu einem Wiedersehen oder zu einem ersten Beschnuppern im Oberwynental, genauer auf dem Berghof von Marietta und Jörg Siegrist ein. Deren Hof – genauer gesagt die Scheune – wurde mit viel Liebe zum Detail in einen festlichen Treffpunkt verwandelt. Im Zentrum des Interesses stand unter anderem der Stammbau, der im Vorfeld des Anlasses erstellt und auf eine breite Blache ausgedruckt wurde. Im Laufe des Tages wurden die familiären Verästelungen mit Fotos der entsprechenden Familienmitgliedern bestückt. Zu diesem Zweck kam die gute alte und unverwüstliche Polaroidkamera zum Einsatz.
Auf grosses Interesse stiess auch die Ahnengalerie, welche mit Fotos aus den verschiedenen Siegrist-Archiven zusammengestellt und in währschaften Holzrahmen präsentiert wurden.
Kulinarische Köstlichkeiten und ganz viele gute Gespräche und Begegnungen rundeten das Siegristen-Treffen auf den Berghöfen ab.

Mittwoch, 16.08.2017Kinderapotheke

Unterwegs mit Homöopathie

Bild: ZVG

Langsam neigt sich die Sommerzeit zu Ende, der Herbst blickt schon um die Ecke. Es ist die Zeit, die zum Wandern einlädt, oder an der frischen Luft Sport zu treiben, ohne dass die sommerliche Hitze uns schon vorher den Schweiss auf die Stirn treten lässt. Doch leider gibt es dabei immer wieder Situationen, die uns den Spass verderben können. Schnell ist ein Fuss umgeknickt, wir stürzen oder stossen uns. Gerade unsere Kinder toben ja gerne miteinander; da kann es auch einmal die eine oder andere Prellung geben.

Wie gut, wenn man dann Arnica-Kügelchen dabei hat! Die kleinen Helfer bewirken neben der Schmerzlinderung schnell ein Abschwellen der Stossstellen. Sollten blaue Flecken hartnäckig bleiben, können Ledum-Kügelchen helfen. Beide erwähnten Mittel sind homöopathische Arzneimittel, die in diesen Fällen schnell und zuverlässig wirken.

Ungeliebte Begleiter unseres Outdoor-Vergnügens sind lästige Plagegeister wie Mücken und gerade zur Birnen- und Zwetschgenzeit auch Wespen, die gerne von den süssen Früchten naschen. Fühlen sie sich von uns Menschen gestört, stechen sie erbarmungslos zu und hinterlassen einen heftigen Schmerz, die Einstichstelle wird rot und schwillt an.

Was tun? Liegt keine Allergie vor, ist ein solcher Stich zumeist harmlos, wenn auch unangenehm. Gerade unsere Kinder leiden sehr unter einer solchen Attacke. Als Sofortmassnahme kann zunächst eine aufgeschnittene Zwiebel aufgelegt werden. Falls zur Hand, sind homöopathische Globuli mit dem Wirkstoff Apis das Mittel der Wahl. Zusätzlich kann ein kühlendes Gel sehr gute Dienste leisten. Diese Arzneimittel helfen, dass die rote schmerzende Beule bald schon vergessen sein kann und wir ungetrübt das Draussensein wieder geniessen können.

In jedem Fall sind Sie in der kinderapotheke herzlich willkommen und wir nehmen uns dem geplagten Kind – und natürlich auch Ihnen – gerne an.

Sabine Brentrup
Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 16.08.2017Schongau

Neue Lehrpersonen an der Musikschule

Text und Bild: Eing.

Gabriel Miranda, geboren 1989 in Madrid, besuchte dort die spanisch-deutsche Grundschule und studierte nach der Matura 4 Semester Germanistik. Im Alter von fünf Jahren begann er an der Suzuki-Schule in Madrid Violine zu spielen. In seinem Hauptfach, klassische moderne Violine, erlangte er bei Ina Dimitrowa Bachelor und Master in Pädagogik an der Hochschule Luzern und bei Shirly Laub den Master spécialisé am Conservatoire Royale in Brüssel. Daneben besuchte er diverse Meisterkurse. Der breit interessierte Musiker bildete sich auch in Barock-Violine, Flamenco, Bratsche und Jazz-Violine weiter und beginnt im September 2017 ein CAS in Interpretation und Performance Jazz. Als Kammer- und Orchestermusiker spielt er unter anderem im 21st Century Symphony Orchestra, dem Neuen Orchester Basel und er ist Konzertmeister des Orchestervereins Entlebuch. Unterrichtserfahrung mit Kindern und Jugendlichen sammelte er als Violinlehrer unter anderem an der Musikschule Oberägeri und mit den BaBeL Strings in Luzern.

Yi Ding wurde in Peking geboren und ist in China aufgewachsen. Nach den Grundschulen in Peking absolvierte sie das Musikgymnasium in Shenyang. Nach mehrjährigen Horn-Kursen in Wien, Weimar und Düsseldorf kehrte sie nach Peking zurück und erlangte dort am «China Conservatory» 2011 das Musikerdiplom. In dieser Zeit spielte sie u. A. als Zuzügerin im China National Symphony Orchestra und dem Orchester der chinesischen Oper. Von 2010 bis 2012 war sie Mitglied im Profiblasorchester «Dunshan Symphonic Wind Orchestra» in Beijing. Im Jahr 2012 verlegte sie den Wohnsitz in die Schweiz und erlangte 2014 den «Master of Arts in Music Performance» am «Conservatorio della Svizzera Italiana» in Lugano. Es folgte eine pädagogische Ausbildung zur Sprachlehrerin Chinesisch (Mandarin) in Peking. Seither wohnt Yi Ding in der Stadt Luzern und ist in der ganzen Deutschschweiz, vorwiegend in der Zentralschweiz, als freischaffende Musikerin, Hornlehrerin und Chinesischlehrerin engagiert.

Mittwoch, 16.08.2017Reinach

Ausflug der Behindertensportgruppe Reinach

Text und Bild: Eing.

Der alle zwei Jahre stattfindende Ausflug der Behindertensportgruppe Reinach führte in diesem Jahr in den Tierpark Lange Erlen nach Basel.

Ein ganzer Car voll aufgestellter Menschen machte sich am 12. August 2017 auf den Weg nach Basel. Die Vorfreude war riesig. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung im Car.

Nach der Fahrt über die nebelverhangene Staffelegg wurde unser Ziel Basel erreicht und der Tierpark Lange Erlen präsentierte sich bereits mit den ersten Sonnenstrahlen. Das Beobachten der verschiedenen Tiere bereitete den Teilnehmerinnen und Teilnehmern riesige Freude. Als besonderes Highlight galten die Affen.

Bei einem feinen Mittagessen wurde viel geschwatzt und gelacht. Natürlich durfte auch der obligate Souveniers-Einkauf nicht fehlen. Manch hübsches Plüschtier, Cap oder Schlüsselanhänger fanden einen Besitzer.

Pünktlich um 16.45 Uhr kam der Car wieder in Reinach an. Die Bilanz des wunderschönen Tages: Es wurde viel gelacht, geredet und gesehen. Viele wunderschöne Bilder und Eindrücke werden die Teilnehmer hoffentlich noch lange in ihrem Alltag begleiten. Wir freuen uns alle jetzt schon auf den nächsten Ausflug. Zum Schluss, gehört ein riesen grosses Dankeschön unserem Begleiterteam und dem Chauffeur Christian, die uns alle zielsicher von Ort zu Ort geführt haben.

Mittwoch, 16.08.20107Schongau

La Leche League: Stilltreffen Seetal

Text und Bild: Eing.

Der Auftrag der Stillberaterinnen der La Leche League ist es, weltweit Müttern beim Stillen zu helfen, indem ihnen Unterstützung, Ermunterung, Information und Weiterbildung von Mutter zu Mutter angeboten wird. Es soll auch ein besseres Verständnis des Stillens gefördert werden, als einem wichtigen Element in der gesunden Entwicklung von Mutter und Kind.

Ein Austausch unter Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation, wie er vom Stilltreffen der La Leche League angeboten wird, kann sehr wohltuend und bestärkend sein. Es werden Themen rund ums Stillen, um den Beginn der festen Nahrung, ums Schlafen und Wachen, Tragen, Abstillen besprochen. Die anwesenden Stillberaterinnen stehen beratend zur Seite und geben Informationen weiter.

Treffen in Hochdorf: Montag, 18. September 2017, 20.00 bis ca. 22.00 Uhr. Ort: Schulhaus Weid, Hochdorf, Eingang Sagenbachstrasse, im Hauswirtschaftszimmer

Treffen in Gelfingen: Dienstag, 26. September 2017, 9.00 bis ca. 11.00 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid), Gelfingen.

Anmeldung nicht erforderlich, Teilnahme kostenlos.

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen: www.lalecheleague.ch

Montag, 14.08.2017Beinwil am See

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 1. Semester

Computerkurs mit Pirmin Lenherr
Eigene Homepage erstellen mit WordPress IN-488
Daten: Mi., 08./15./22. und 29. November 2017. Zeit: 19.00 – 21.00 Uhr, Kosten Fr. 240.–.

Allgemeine Kurse:
Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-489: Daten: Sa., 16. und 23. September 2017. Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr, Kosten: Fr. 340.–. Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli.

Diese Kurse werden laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik AL-491: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht! Wirbelsäulengymnastik AL-492: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 19.00 – 20.00 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht! Wirbelsäulengymnastik AL-493: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten Fr. 135.–. NIA - getanzte Lebensfreude AL-490: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–. Pilates AL-494: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen
Literaturabend – «Hagard»
Ein paar pflaumenblaue Ballerinas sind schuld, dass ein Mann Ende vierzig innerhalb zweier Tage aus seinem soliden, geordneten Leben an den Rand der eigenen Vernichtung gerät. Wie kommt es, dass ihn weder vernünftige Argumente, noch familiäre und geschäftliche Verpflichtungen zurückhalten können? Wir reflektieren und diskutieren. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch. Leitung: Helene Büchler-Mattmann. Montag, 18.09.2017, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Eintritt Fr. 10.–.

Spezialanlass mit Beni Thurnheer
Von A-Z mit Beni «Aus dem Leben eines Fernsehstars». Beni Thurnheer erzählt aus seinem spannenden und ereignisreichen Leben als Sportmoderator und Fernsehstar. Ein vergnüglicher und interessanter Abend, pure Unterhaltung garantiert! Donnerstag, 02.11.2017, 19.30 Uhr, Pfarreiheim Hitzkirch, Eintritt Fr. 15.–.

Sträucher und Rosen schneiden – so machts der Profi
Was, wenn der Sommer längst vorbei ist und der Winterschnitt bevorsteht? Erfahren Sie unter fachkundiger Anleitung von Barbara Jurt, dipl. Landschaftsarchitektin FH, wie’s geht, damit Ihr Garten in voller Blüte steht und alles im grünen Bereich ist. Samstag, 18.11. 2017, 09.00 – 11.00 Uhr. Treffpunkt vor dem Schulhaus Trottenmatt, Hitzkirch, Kosten: Fr. 25.–. Anmeldung beim Sekretariat bis 12.11.2017.

Freitag, 11.08.2017Hallwil

Frauenverein: Einladung zum Herbstkranz-Kurs

Text und Bild: Eing.

Unter der Leitung von Blanche Urech binden oder stecken wir am Mittwoch, 27. September 2017 ab 19.00 Uhr im Vereinszimmer Hallwil herbstliche Kränze für an die Tür oder auf den Tisch. Mit verschiedenen Naturmaterialien wie Hortensien, Moos, Beeren, Lianen etc. gestaltet jede Teilnehmerin ihren eigenen individuellen Kranz. Die Kränze werden auf Strohreifen gebunden oder in Weidenkränzen in Steckmoos gesteckt. Es können auch beide Kränze kreiert werden. Der Kurs kostet inkl. Material für einen Kranz: Mitglieder Fr. 55.– / Nichtmitglieder Fr. 60.–, ein zweiter Kranz kostet Fr. 38.–. Alle Materialien werden von der Kursleiterin mitgebracht. Mitbringen, Rebschere und evtl. Gartenhandschuhe. Bitte bis am 20. September 2017 anmelden bei: Lisi Urech, Tel. G. 062 889 14 31, Tel. P. 062 777 39 72

Freitag, 11.08.2017Gesundheit

Die Ballenzehe

Bild: ZVG

Die Ballenzehe (Hallux valgus) stellt die häufigste Vorfussdeformität dar, die zur Vorstellung bei einem Orthopäden führt. Es handelt sich hierbei um eine zunehmende Fehlstellung der Grosszehe in Richtung Kleinzehen, bei gleichzeitiger Abweichung des ersten Mittelfussknochens Richtung Fussinnenrand. Dies führt zu den typischen, schmerzhaften Druckstellen durch das Schuhwerk. Die Patienten sind dadurch im Alltag in ihren körperlichen Aktivitäten oft erheblich eingeschränkt.

Frauen leiden häufiger unter einer Ballenzehe als Männer. Die Entstehung der Erkrankung wird aber durch mehrere Faktoren begünstigt. So können z.B. Schuhe mit hohem Absatz der Erkrankung Vorschub leisten, wenn eine familiäre Veranlagung besteht. Auch können Achsfehlstellungen der Beine oder Knick-Senkfussfehlstellungen die Entstehung begünstigen.

Anhand der geschilderten Beschwerden, der körperlichen Untersuchung und Mithilfe von Röntgenuntersuchungen des Fusses unter Belastung erfasst der Orthopäde das Stadium der Erkrankung.

Im Frühstadium können allgemeine Massnahmen die Beschwerden noch in ausreichendem Masse lindern und das Fortschreiten der Erkrankung verzögern. Der Arzt berät hinsichtlich Belastungsanpassung oder Wahl geeigneter Hilfsmittel, des geeigneten Schuhwerkes oder einer Schuhzurichtung. Auch kommen entzündungshemmende Schmerzmedikamente oder Salben zum Einsatz. In bestimmten Fällen kann begleitende Physiotherapie mit Muskelkräftigungs- und Dehnungsübungen sinnvoll sein.

In fortgeschrittenen Stadien kann die Operation die Achsfehlstellung korrigieren, einen Funktionsgewinn herbeiführen und vor allem die Schmerzsituation verbessern. Die Auswahl der richtigen Operationsmethode ist abhängig von der Ausprägung der Fehlstellung. Die Operation wird in der Regel im Rahmen eines kurzen Krankenhausaufenthaltes in Teilnarkose durchgeführt. Anschliessend erfolgt die Behandlung mit einem Spezialverband und die frühzeitige Mobilisation an Gehstützen mit Teilbelastung des Beines. Die Belastungssteigerung ist abhängig vom Operationsverfahren und dem individuellen Verlauf, kann in der Regel aber nach 2 Wochen erfolgen.

Dr. med. Bernd Heinrich

Freitag, 11.08.2017Beinwil am See

Reformierte Kirchen Beinwil am See und Buchs-Rohr

Text: Eing., Bild: Fotolia

Pfarrer Andreas Pauli verlässt auf Ende November das Pfarramt in Buchs und stellt sich in der Kirchgemeinde Beinwil am See zur Wahl.

Als Nachfolge für Frau Maria Dôka, die am 1. Dezember 2017 in Pension gehen wird, kann die Pfarrwahlkommission der Kirchenpflege Beinwil am See schon nach kurzer Zeit einen neuen Pfarrer zur Wahl vorgeschlagen. Es ist Andreas Pauli von der Kirchgemeinde Buchs-Rohr. Die Wahl erfolgt an der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 19. November 2017. Für die Kirchgemeinde Beinwil besteht die Möglichkeit, Pfarrer Pauli am 27. August und 22. Oktober persönlich kennenzulernen. Der Arbeitsbeginn ist auf den 1. Dezember 2017 vorgesehen. Die Kirchenpflege freut sich auf eine zukünftige Zusammenarbeit.

Damit verlässt Pfr. Andreas Pauli das Pfarramt Buchs. Die Kirchenpflege Buchs-Rohr bedauert diesen Wechsel. Hat er doch mit seinem Schwerpunkt Diakonie und Integration gute Impulse in das Leben der Kirchgemeinde gebracht. Sie dankt bereits schon heute für den grossen Einsatz und wünscht Pfarrer Pauli am neuen Wirkungsort viel Erfolg. Der Termin für den Abschiedsgottesdienst wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Mittwoch, 09.08.2017Leutwil

Projekt «Sackgeld-Jobbörse»

Text: Eing., Bild: Fotolia

Mit den Jugendarbeitsstellen Lenzburg, Lotten und Seon wird die Jugendarbeit Seengen nach den Sommerferien eine Sackgeld-Jobbörse betreiben. Eine Umfrage an der Schule Seengen hat ergeben, dass sich die SuS (Schülerinnen und Schüler) der Oberstufe aus allen Schulgemeinden eine Vermittlungsplattform für Ferien- oder Sackgeldjobs wünschen.

Geschätzte Bewohnerinnen und Bewohner aus Leutwil, Sie können z. B. Einkaufen, Handy- und Computer-Unterstützung, Rasen mähen, etc. den SuS aus der Oberstufe anbieten. Diese Arbeiten werden sodann mit der Jugendarbeiterin fachlich begleitet (z. B. die Anmeldung der Jugendlichen mit geregelter Versicherung, eine faire Bezahlung im Stundenlohn).

Alle Anmeldungen gehen zur Jugendarbeiterin und erfolgen über die JugendApp, die Jugendarbeitsstelle (sabrina.leber@schule-seengen.ch / 079 558 54 59) oder über den in der Septemberausgabe des Dorfheftli publizierten Talon, den Sie bitte der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 12, 5725 Leutwil, zukommen lassen.

Mittwoch, 09.08.2017Beinwil am See

Runde Geburtstagsfeier mit Musik und Geknatter

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn schon eine Geburtstagsparty steigen lassen, dann richtig. Das sagte sich der Töffliclub «Seckuropfer Böju» und liess am Vorabend zum 4. Töfflitreffen in der alten Turnhalle eine Party steigen, bei welcher drei Bands einheizten. Am Sonntag gaben dann Hunderte von Töfflifahrer den Ton an.

Guten musikalischen Geschmack bewiesen die Verantwortlichen der Party zum 5. Geburtstag am Samstagabend auf jeden Fall. Mit «Me & The Operators», «Shades of Purple» und «Betty & The Surf-Maniacs» war man breit aufgestellt, um allen Geschmäckern etwas zu bieten. Den Musikern der zwei ersten Bands wäre es zu wünschen gewesen, wenn sich vor der Bühne noch etwas mehr Zuhörer formiert hätten. Viele der Partygänger zogen es allerdings vor, die gesellige Runde bei Bierchen und Köstlichkeiten vom Grill vor der alten Turnhalle unter freiem Himmel abzuhalten. In den Genuss der Musik kam man auch dort.

Musik anderer Art war dann am Sonntag Trumpf. Dann gaben die Mofas den Ton. Das 4. Böjuer Töfflitreffen lockte wieder Hunderte von Töfflifahrern aus der halben Schweiz nach Beinwil am See. Und wie es sich für die jungen und älteren Töfflibuebe und Töfflimeitli gehört, montierten viele ihre Uniform, welche aus mit Stickern dekorierten Jeansjacken, mit Fransen behangenen und Nieten bestückten Lederjacken sowie dem traditionellen alten Halbschalenhelm bestand. Nicht zu vergessen die fahrbaren Untersätze der Marken Sachs, Prior, DKW & Co., die zum Teil in aufwändiger Freizeitarbeit restauriert wurden und in Beinwil als wahre Bijous zu bewundern waren. Die Töffliszene lebt. Herrlich! Und mit ihr wurden im grossen Fahrzeugpark hinter dem Gemeindehaus ganz viele Jugenderinnerungen wach. Ein eindrückliches Bild präsentierte sich den Besuchern, als sich die Töffliszene in der Häsigasse zur Startaufstellung für die Zwei-Seen-Rundfahrt formierte und anschliessend mit Geknatter den Weg unter die Räder nahm.

Bildergalerien auf unserer Facebookseite: Samstag, Sonntag

Mittwoch, 09.08.2017Menziken

Eine Bronzemedaille krönt sein Engagement

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vier Mal hat Patrick Stalder an der Schweizerischen Mathematik-Olympiade teilgenommen und zweimal an der Europäischen, bevor er in diesem Jahr zur Internationalen nach Rio de Janeiro reiste. Er kehrte als Bester des Schweizer Teams und mit vielen wertvollen Erfahrungen zurück.

Kann man einem Laien die mathematischen Aufgaben einer Internationalen Olympiade überhaupt erklären? Patrick Stalder schmunzelt bevor er mit einem Vergleich antwortet: «Das ist, also ob man jemandem 1000 Werkzeuge und ebenso viele Bauteile gäbe, um anschliessend daraus einen Motor zu bauen.» Er selbst hat sich seine Kenntnisse nicht nur an Bezirks- und Kantonsschule erarbeitet. «Mein Mathe-Lehrer an der Kanti hat mir den Vorschlag mit der Olympiade gemacht und dazu gehören mehrere Trainings», erinnert sich der angehende Physik-Student. Dass er an den ersten Wettkämpfen nicht gleich mit überragenden Leistungen glänzte, versetzte seiner Begeisterung für das Fach höchstens temporäre Dämpfer. «Man muss Erfahrungen sammeln, um sich tatsächlich gut platzieren zu können.» Ausserdem mache der Austausch mit anderen Mathe-Begeisterten Spass. Er freut sich, dass er sich mit der vierten Teilnahme für die Internationale Olympiade qualifizieren konnte. «Es war meine letzte Chance, denn man darf nur mitmachen, wenn man unter 20 ist und noch kein Studium besucht.» Mit einer Auszeichnung nach Hause zu kommen, damit hatte er nicht gerechnet. «Durch die Zeit im Militär konnte ich weniger üben, musste auf ganze Trainings verzichten. Da ist der Erfolg umso schöner.» Im Herbst wird er sein Physik-Studium an der ETH Lausanne antreten. «Eine verwandte Disziplin, das erste Studienjahr ist sehr ähnlich», erklärt er die Wahl seines Fachs. Und je nachdem wie viel Zeit ihm daneben bleibe, wolle er sich im Verein der Schweizerischen Mathematik-Olympiade engagieren. Denn die Teilnahme an einer solchen würde er jederzeit weiterempfehlen. «Ob Biologie, Geographie oder Informatik – wenn ein Schüler eine Vorliebe für ein bestimmtes Fach hat und sich mit dem reinen Unterricht unterfordert fühlt, dann ist eine Olympiade eine gute Herausforderung.» Und wenn man früh genug anfange, habe man Zeit, sich die verschiedenen Wettkampfstufen zu erarbeiten. Eine Medaille als Erfolgssymbol habe sicherlich ideelen Wert. «Aber sie macht sich bestimmt auch in Bewerbungen gut», gibt Patrick Stalder mit einem Lächeln zu Bedenken.

Montag, 07.08.2017Reinach

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung

Text und Bild: Peter EIchenberger

Wie jedes Jahr besuchte die Behinderten Sportgruppe Reinach AG (BSG) den PluSport-Tag in Magglingen. Dieser Grossanlass fand bereits zum 56. Mal statt. Mit dem Car fuhr die illustre Schar in Richtung Magglingen. Besorgt schauten die Sportler immer wieder an den Himmel. Hält das Wetter? Auch in diesem Jahr war es für einige Sportler das erste Mal.

Nach der Ankunft im «Mekka des Sportes» übergab die Präsidentin der BSG Reinach, Gisela Girsberger, die Sportler den Betreuern mit den Wünschen: Toi,toi,toi. Immer mehr dunkle Wolken zogen vorbei, aber der Regen blieb noch aus. Nach dem Einturnen verteilten sich die Sportler auf die verschiedenen Wettkampfplätze. Die Sportler von Reinach begannen mit «Fit+Fun». Es standen drei Disziplinen mit je sechs Aufgaben auf dem Programm. Die BSG Reinach belegte im Schlussklassament gute Ränge. Etwas Pech hatte Kevin Hunziker. Ausgerechnet bei seiner Paradedisziplin regnete es so stark, dass der Wettkampf unterbrochen werden musste. Nach einigen Minuten ging es weiter. Kevin übersprang die Latte auf einer Höhe von 1,25 m. Mit Ballweitwurf, Speerwerfen und Weitsprung ging es nach dem Regen weiter. Die Mittagspause verbrachten die Sportler im Foyer der grossen Halle. Wer eine Bratwurst, Hamburger oder Pommes frites wollte, musste, wie jedes Jahr, lange an der Ausgabestelle anstehen. Nach dem Mittagessen standen noch verschiedene Ballspiele auf dem Programm. Auch das Fussballspiel am Nachmittag, zwischen dem FC Nationalrat und den Promis von PluSport, hat bereits eine grosse Tradition. In diesem Jahr gewann der Nationalrat.

Eindrücklich sind auch die Zahlen, die jedes Jahr einen solchen Grossanlass ermöglichen: 1500 Teilnehmer nehmen an diesem Sportfest teil. Über 1000 Helfer ermöglichen dieses Fest. Nach einem erlebnisreichen Tag nahmen die Mitglieder der BSG Reinach den Heimweg ins Wynental beziehungsweise ins Seetal unter die «Räder». Die Sportler waren sich einig: «Es isch super gsi!»

Montag, 07.08.2017Reinach

Vorsorgen und gleichzeitig Steuern sparen

Text und Bild: Eing.

Wer in die Säule 3a einzahlt, kann Steuern sparen – und für die Zeit nach dem Erwerbsleben vorsorgen. Um bereits bei der nächsten Steuerrechnung zu profitieren, bleibt noch bis Ende Jahr Zeit, eine Säule 3a abzuschliessen.

Immer weniger Erwerbstätige bezahlen für immer mehr Rentner AHV-Beiträge. Deshalb ist es sinnvoll, für die Zeit nach dem Erwerbsleben selbst vorzusorgen – und dabei Steuern zu sparen. Wer noch bis Ende Jahr eine Säule 3a abschliesst, kann den einbezahlten Betrag schon bei der nächsten Steuererklärung angeben und profitieren.

Auch für Teilzeitangestellte und Selbständige
Angestellte (auch Teilzeit), die Mitglied einer Pensionskasse sind, können ihr steuerbares Einkommen um bis zu 6768 Franken jährlich verringern. Wer nicht bei einer Pensionskasse ist, um 20 Prozent seines Einkommens oder maximal 33 840 Franken. Erwerbstätige Frauen können bis 69, erwerbstätige Männer bis 70 steuerbegünstigte Beiträge in die Säule 3a einzahlen.

Berufliche Vorsorge: freiwillige Beiträge
Angestellte fragen am besten bei ihrer Pensionskasse nach, ob sie freiwillig zusätzliche Beträge einzahlen können. Damit profitieren sie doppelt: Nach der Pensionierung von einer höheren Rente – und schon jetzt durch geringere Steuern. Denn auch solche Beiträge führen zu Steuerreduktionen, wenn sie auf der Steuererklärung deklariert werden.

3a oder 3b – was passt besser?
Die gebundene Vorsorge bietet mit der Säule 3a Steuervorteile – Sie können die Prämien direkt vom steuerbaren Einkommen abziehen. Bei der Säule 3b hingegen sind die Abzugsmöglichkeiten kantonal verschieden. Lassen Sie sich deshalb beraten, bevor Sie sich entscheiden.

Bank oder Versicherung?
Es gibt zwei Formen: die gebundene Vorsorgepolice bei der Versicherung oder das Vorsorgekonto bei der Bank. Man liest oft, dass es interessanter ist, sein Geld bei einer Bank anzulegen und für die Deckung der Risiken eine Versicherungspolice abzuschliessen. Je nach persönlicher Lebenssituation stimmt das nicht: Heutzutage sind bei der Rendite nur geringe Unterschiede festzustellen und auch die Steuerbelastung für die beiden 3a-Lösungen sind gleich geregelt.
Bei der Vorsorge handelt es sich um ein komplexes Thema, das nach individuellen Lösungen verlangt. Deshalb lohnt es sich, die persönliche Situation genau zu analysieren. Gerne helfen wir Ihnen dabei.

Sie erreichen uns unter reinach@mobiliar.ch oder Telefon 062 765 44 44.

Montag, 07.08.2017Leutwil

Die Leutwiler Schützen in Wettkampfstimmung

Text und Bild: eing.

Anfang Juni führte die SG Hallwil auf dem Schiessstand Dürrenäsch das traditionelle Feldschiessen durch. Scharen von eingefleischten Schützen, wie auch von absoluten Grünschnäbeln kämpften um mehr oder weniger Punkte. Einmal mehr führte dieser Anlass zu einem gemütlichen und interessanten Zusammentreffen von Jung und Alt.

Während sich die einen über ein überragendes Resultat freuten, waren andere ganz einfach stolz über ihren Mut zum Schiessen. Die SG Leutwil bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz, vor allem den Teilnehmern des Sportschiesskurses, die vollzählig am Feldschiessen mitgekämpft haben. Zu guter Letzt durften die Lüüpuer mit Marco Lüscher den Sieger mit 71 von 72 Punkten auf dem Schiessplatz Dürrenäsch feiern. Herzliche Gratulation!

Am Samstagmorgen, 24. Juni, fuhr ein Grossteil der schiessbegeisterten Lüüpuer zum Schiessstand nach Kölliken, wo jeder Beteiligte versuchen wollte, am Aarg. Kantonalschützenfest die Scheiben nur im Zentrum zu löchern. Die Stimmung war gut, aber die Nerven lagen zum Teil blank. Die einen wollten ihre Schüsse möglichst früh los werden, andere wiederum verweilten erst bei Kaffee, Gipfeli und einem beruhigenden Gespräch.

Im Schiessstand selber konnte man bis aufs Äusserste ausgerüstete Schützen beobachten, die sich in der Konzentrationsphase befanden, mit gespannten oder genugtuenden Blicken die Resultate ihrer Vorgänger beäugten oder mit strahlenden, beziehungsweise enttäuschten Gesichtern ihr eigenes Standblatt studierten. Sogar die erfolgreichsten Schützen hätten sich ein noch besseres Resultat gewünscht. Schlussendlich belegte die SG Leutwil den hervorragenden 5. Rang im Vereinsstich. Nebst vielen erwähnenswerten Resultaten muss die Leistung von Marco Lüscher hervorgehoben werden. Er belegte mit 992 Punkten im Nachdoppel den 1. Platz. Einmal mehr herzliche Gratulation!

Wir möchten alle Interessierten darauf aufmerksam machen, dass die Schützengesellschaft «rund» um das Lüüpuer Jugendfest wiederum eine Dorfmeisterschaft durchführen wird. Reservieren Sie sich also heute schon die beiden Daten: Samstag, 16. und Samstag, 30. September 2017. Wir freuen uns auf schöne Begegnungen und einen friedlichen Wettkampf!

Montag, 07.08.2017Meisterschwanden

«Meisti66» went to Oslo

Text und Bild: Eing.

Die Gymnastikgruppe «66» (16 Turnerinnen und 10 Turner) bereitete sich schon seit über einem Jahr unter der Leitung von Karin Trottmann und Sylvia Lindenmann auf das Abenteuer «World Gym for Life Challenge» in Vestfold Tønsberg vom 26. bis 30. Juli 2017 vor.

Was ist «Gym for Life Challenge»? «Gym for Life Challenge» – die Gelegenheit durch Bewegung, Freunde aus der Welt des Turnens zu vereinigen, gemeinsam zu lernen, zu turnen, zu lachen und zu geniessen. Gym for Life Challenge ist eine Veranstaltung der FIG (Fédération Internationale de Gymnastique), an welcher die teilnehmenden Gruppen Gold, Silber oder Bronze gewinnen können. Jeder Teilnehmer darf sich eine Medaille um den Hals hängen.

Am Montag, 24. Juli 2017 reiste unsere ganze Truppe mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an den Flughafen Zürich. Nachdem wir endlich fertig eingecheckt hatten, brachte uns der Extraflieger nach Sandefjord. Ein kurzer Marsch zu unserem Car und schon ging es weiter, Richtung Oslofjord Convention Center. Au weiah, wir landeten auf einer riesigen Baustelle. Sind wir hier wirklich am richtigen Ort? Der Transferbus wendete auf dem grossen Platz vor dem Center und wir konnten aussteigen. Und siehe da, plötzlich entdeckten wir den Fjord, die hunderten von kleinen Übernachtungshäuser und die wunderschöne Landschaft rund um diese Ferienanlage. Ja, wir waren angekommen. Das Abenteuer konnte starten. Rasch wurden die Häuschen bezogen, das Nötigste ausgepackt und schon durften wir im Freien einen feinen Apéro geniessen, gefolgt von feiner Pasta, zubereitet von den «Ragazzis». Ungewohnt, um 11 Uhr nachts, war es immer noch hell ... so verpassten wir schon am ersten Abend die Nachtruhe. Am Dienstagnachmittag war Training im Nachbarort angesagt. Nochmals konnten wir unsere Vorführung durchturnen und Kleinigkeiten ausmerzen. Leider fiel verletzungshalber ein Turner aus, bald war klar… er konnte auch am Mittwoch bei unserem grossen Auftritt nicht teilnehmen. Was nun? Karin brachte es fertig, uns am Mittwochmorgen, nur 8 Stunden von unserem Wettkampf ideal mit einem Zusatztraining einzustimmen. Flugs wurden die Positionen geändert, dort eine Lücke geschlossen und hier noch etwas geändert. Kurz retour in die Unterkunft, etwas essen und den Wettkampfdress bereitlegen, denn die Hauptprobe im Convention Center stand auf dem Programm. Zum ersten Mal standen wir nun auf dieser Bühne. Es kribbelte bereits schon tief im Bauch, die erste Hürde, den Paravant ohne Beschädigung auf die Bühne bringen, kostete Nerven, aber es klappte.

Dadurch, dass König Harald von Norwegen den Event Gym for Life eröffnete, waren natürlich schon bei der Hauptprobe vor der Halle und in der Halle zahlreiche Sicherheitsleute mit Hunden anwesend. Um das Gehör der Hunde zu schonen, konnten wir unsere Vorführung nur zu sehr leiser Musik turnen. Na ja, es klappte nicht schlecht, nur das Erstaunen war sehr gross, als bemerkt wurde, dass ein Jupe nicht die richtige Farbe und Form hatte. Hatte doch tatsächlich eine Turnerin vergessen, den Jupe vom ersten «Altenteil» abzuziehen. Das Gelächter war riesig. Ab jetzt ging es Schlag auf Schlag: Retour in die Unterkunft, Wettkampfdress wieder vorbereiten, etwas essen, Schminken und schon machten wir uns auf den Weg zur Eröffnungsfeier. Nach der Eröffnungsfeier husch, husch ins Aufwärmzelt, Wettkampfdress anziehen, einlaufen, WC-Stopp, Make-up und Perücke nochmals richten und schon wechselten wir in die Wartezone. Es kribbelte im ganzen Körper, geht es, geht es nicht? Dort muss noch…. Hoffentlich klappt dieses Akroelement ... Ich darf den Jupe nicht vergessen ... Eine Menge Gedanken, die einem so kurz vor einem Auftritt durch den Kopf schiessen. Nun es ist so weit ... wir marschieren stolz hinter der Schweizer Fahne ein und stellten uns bereit. Die Musik startete und endlich durften wir zeigen, was uns Karin und Sylvia in unzähligen Trainings beigebracht haben. Unsere Vorführung mit dem Umkleiden und den rassigen Steppnummern in Verbindung mit gymnastischen und akrobatischen Elementen gepaart, kam beim Publikum sehr gut an, wir erhielten sogar Szenenapplaus. Und eigentlich ja, die zwei Stürze aus dem Paravant, da links und rechts, passten ins Bild. Nun waren wir gespannt, welche Auszeichnung wir erhalten werden. Endlich, wir durften uns wieder im Bereitstellungsraum einreihen, jetzt ging es los, der Einmarsch in die Halle und wieder das gespannte Warten. Endlich wurden Sylvia und Karin die Medaillen überreicht und der Speaker verkündete: «Meisti 66» – Silver Medal. Unsere Freude war riesengross, wir haben es nach 4 Jahren nochmals geschafft und uns die silberne Medaille erturnt. Ab sofort konnten wir unseren Aufenthalt in Norwegen nur noch geniessen: Sei es mit Ausflügen, besuchen von Vorführungen, feinen Nachtessen am Strand oder in der Stadt, mit Velofahren und Wandern, mit Baden im Meer oder einfach beim Relaxen. Viele Bekanntschaften mit anderen Teilnehmern, sei es aus der Schweiz oder aus einem anderen teilnehmenden Land wurden geknüpft. Leider hiess es schon bald: Koffer packen. Einige «66-ler» reisten in Norwegen weiter und genossen noch Ferientage, der grosse Teil reiste aber am Sonntag wieder retour in die Schweiz

Als Team erreichten wir ein Traumresultat in Norwegen, Teile von diesem Team organisierten rund um dieses Abenteuer für uns noch Ausflüge, Finanzierungen, Kostüme, Paravants, Apéros, Trainings, Trainingsorte und, und, und ... Kurz und bündig: Danke vellmol. Ein dickes Dankeschön auch all unseren Sponsoren und Spendern, die uns diesen tollen Wettkampf in Norwegen ermöglicht haben. Ach übrigens, die Turnerin, die bei der Hauptprobe den Jupe vergass abzuziehen, zog diesen Jupe bei der Vorführung aus, aber hopperla, jetzt blieben die verflixten Gummischuhe an den Steppschuhen ...

Montag, 07.08.2017Reinach

Sportlager der BSG Reinach in Flüeli-Ranft

Text und Bild: Peter Eichenberger

Die sechs Leiter organisierten ein umfassendes Wochenprogramm und das Küchenteam sorgte die ganze Woche für kulinarische Köstlichkeiten. Die 22 Teilnehmer erlebten eine Woche mit diversen sportlichen Aktivitäten und spannenden Ausflügen. Wie jedes Jahr kamen die Teilnehmer in den Genuss der Stiftung «Denk an mich». Diese Institution unterstützt Behinderte in Freizeit und Ferien. Den freiwilligen Helfern, die dieses Lager, aber auch die Freizeitaktivitäten unter dem Jahr leisten, dankt die Präsidentin der BSG Reinach, Gisela Girsberger, ganz herzlich.

Bei der Abfahrt am Sonntag war das Wetter noch voller Sonnenschein. Mit vollgepackten Koffern und guter Laune startete die Lagergruppe Richtung Obwalden. In Flüeli-Ranft angekommen, erkundeten die Teilnehmer als erstes das Lagerhaus.

Leider war die Woche vom köstlichen Nass mehr als verwöhnt worden. Aber sehen wir es sportlich, der Regen tat allen gut.

Am Montag war die erste Turnstunde und am Nachmittag fuhr die ganze Gruppe nach Stans zum «lädele». Die Leiter meisterten die Verschiebungen der Tage mit Bravour. Eine zweite Runde im Turnen war am Dienstag angesagt, und am Nachmittag fuhren die Lagerteilnehmer mit einem Dampfschiff auf dem Vierwaldstättersee. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Lager war der Besuch im Zirkus Knie in Luzern. Die ganze Gruppe wurde durch den Zirkus Knie für diese Vorstellung eingeladen.Der Donnerstag stand im Zeichen von Sport und Erholung. Am Morgen besuchten die gutgelaunten Sportler das TopGym-Fitnesscenter in Sarnen.
Am Freitag war eigentlich eine leichte Wanderung auf das Brunni vorgesehen. Leider liess es aber die doch kühle Temperatur nicht zu. So beschloss das Leiterteam einen Besuch im Freilichtmuseum Ballenberg. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie die Leute früher gelebt haben. Die Zeit verging wie im Fluge. Plötzlich roch es nach Feuer und Würsten. Da waren die Lagerteilnehmer nicht mehr zu halten. Die Cervelats waren bereits auf dem Grill. Als Abschluss dieses Festmales gab es «Schoggi-Bananen». Die vorbeiziehenden Parkbesucher beneideten die Gruppe um dieses feine Dessert. Der Höhepunkt war eine Kutschenfahrt für alle Sportler.

Der Samstag wurde nochmals benutzt für die Fitness. In der Turnhalle «Rütelimatt» konnten die Damen und Herren die Kalorien verbrennen. Am Nachmittag besuchte die illustre Gesellschaft die Schlucht, wo Bruder Klaus gelebt hat. Das traditionelle Lotto am Abschlussabend durfte natürlich nicht fehlen. Alle freuten sich über die gewonnenen Preise.

Am Sonntag hiess es Abschied nehmen. Die Teilnehmer kehrten mit einem Lächeln, neuen Freunden und vielen schönen Erfahrungen nach Hause zurück.

Montag, 07.08.2017Menziken

Kirchturmkugel mit einem «Dorfheftli» für die Ewigkeit

Text und Bild: Thomas Moor

Der Turm der reformierten Kirche Menziken erstrahlt wieder in neuem Glanz und mit ihm natürlich auch die vergoldete Kugel, in welcher wieder diverse Zeitdokumente schlummern. Unter anderem auch das Dorfheftli.

Wie aus dem Truckli offenbarten sich Kirchenpflegepräsident Arnold Schori, jene Dokumente, die man in der Kugel vorfand, nachdem sie am 16. Mai 2017 zu Restaurationszwecken von der Kirchturmspitze geholt wurde. Unter anderem das wunderschöne und handgeschriebene Protokoll über die Entstehung der Kirchgemeinde Menziken-Burg. Jetzt haben alle diese alten Dokumente in der restaurierten Kugel «Gesellschaft» bekommen. Und damit diese für die Nachwelt möglichst lange erhalten bleiben, wurden sie wieder sorgfältig verpackt und in einer Plastikbox deponiert. Aus dieser wurde dann ein mit Packpapier umwickeltes Päckli geschnürt. Für die Nachwelt wurden Dokumente mit Angaben zur Kirchgemeinde, zum 125-Jahr-Jubiläum und der Amtseinsetzung von Pfarrer Mario Gaiser, diverse Berichte, Unterlagen zur Kirchturmsanierung 2017, eine alte und neue Zwanzigernote, eine Jubiläumsschrift, ein Menziker Ortsplan, eine Ausgabe des «Wynentaler Blattes», eine Ausgabe des «Menziker Dorfheftlis», Ausgabe Juli 2017, sowie ein USB-Stick mit digitalen Daten bereitgelegt. Für die Montage der Kugel waren Andreas Sägesser und Markus Faden von der für Kirchentechnik spezialisierten Firma «muribaer» verantwortlich.

Montag, 07.08.2017Seengen

Fischessen der Musikgesellschaft Seengen

Text und Bild: Eing.

Am Wochenende vom 26./27. August lädt Sie die Musikgesellschaft Seengen zum traditionellen Fischessen ein. Das Fest findet auf dem Areal von Bruno Hauri Transporte in Seengen statt. Dabei wird, nebst den im Seetal als Insidertipp gehandelten Fischspezialitäten, viel Musik und Unterhaltung für die ganze Familie geboten.

Bei schönem Wetter besteht die Möglichkeit, die leckeren Eglifilets, die fangfrischen Knusperli sowie Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel zu geniessen. Sollte der Wettergott uns nicht gut gesinnt sein, so findet der Anlass in der thematisch eingerichteten Halle auf dem Festplatz statt. Die Küchenmannschaft lädt Sie dazu gerne am Samstag ab 17.00 Uhr und am Sonntag zum Mittagessen ab 11.30 Uhr ein. Für musikalische Unterhaltung am Samstag und Sonntagmittag sorgt «Charley». Am Sonntag um 10.30 Uhr werden die Mittagsgäste mit dem klassischen Frühschoppenkonzert der Musikgesellschaft Seengen empfangen. Wer erinnert sich nicht gerne an die gemütliche Feststimmung bei unserem letztjährigen Fischessen? Aus diesem Grund freut sich die Musikgesellschaft Seengen, Sie auch dieses Jahr zu verwöhnen und Ihnen und Ihrer Familie ein musikalisch und kulinarisch einmaliges Wochenende zu bieten.

Montag, 07.08.2017Zetzwil

Mitglied für die Schulpflege gesucht

Text und Bild: Eing.

Wir suchen ab 2018 ein neues Schulpflegemitglied. Wir richten uns an Zetzwiler Persönlichkeiten, welche … … eine positive Einstellung zur Schule haben, … Interesse an pädagogischen Fragen mitbringen, … Organisationstalent und Kreativität besitzen, … belastbar, diskret und verschwiegen sind, … Kritik- und Teamfähigkeit beweisen, … den Willen haben, Verantwortung zu übernehmen, … gewillt sind, einen Teil ihrer Freizeit für dieses Amt zur Verfügung zu stellen. Der Einsatz lohnt sich! Als Schulpflegerin oder Schulpfleger können Sie sich für günstige Rahmenbedingungen für Schüler, Eltern, Lehrpersonen und die Schulleitung einsetzen und so einen Beitrag zu einer optimalen Schulkultur in unserem Dorf beitragen. Wahlvorschläge können bei der Gemeindekanzlei eingereicht werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne:
Simone Gloor, Präsidentin Schulpflege Zetzwil, Sonnenrain 617, Tel.: 062 773 16 20, E-Mail: simone.gloor@schulen-aargau.ch

Montag, 07.08.2017Seengen

Unterwegs mit dem «verlorenen Sohn»

Text und Bild: Eing.

Viele Kinder der reformierten Kirchgemeinde Seengen nahmen in der ersten Sommerferienwoche an der Erlebniswoche teil. Über 100 Personen – darunter auch zahlreiche jugendliche Hilfsleiter und erwachsene Leiter – machten sich dieses Jahr drinnen und draussen zusammen mit dem «verlorenen Sohn» auf den Weg hinaus in die weite Welt und dann doch wieder zurück nach Hause..

Die Morgenfeier mit viel Gesang, Musik und Theater liess die Kinder etappenweise die biblische Geschichte hören und erfahren. Und während sich der verlorene Sohn in der weiten Welt immer einsamer fühlte, wuchs die Gruppe der Kinder und Leiter in gemeinsamen Aktivitäten immer mehr zusammen: So suchten die Kinder nach Spuren des verlorenen Sohns bei einer Schnitzeljagd im Wald, andere bereiteten ein feines Dessert oder Zvieri vor und auch gemeinsam gesungen wurde reichlich.

Die Kinder durften erfahren, wie schön es ist, wenn man sich geborgen fühlt, in der Gemeinschaft mit lieben Menschen und bei Gott. Ein Höhepunkt der Woche bildete die Abendwanderung, die von Hallwil nach Seengen führte. Gebrätelt wurde bei einem Bauernhof in Hallwil und beim Abschluss im Kirchgemeindehaus feierten die Teilnehmer die Rückkehr des verlorenen Sohnes mit Tanz.

Unter der Leitung von Pfarrerin Susanne Meier-Bopp bereiteten die Kinder auch den Erlebniswochengottesdienst vor, der am letzten Sonntag der Sommerferien, am 13. August, um 10 Uhr stattfinden wird.

Zum Gottesdienst in der Kirche Seengen und dem anschliessenden Bräteln sind alle herzlich eingeladen.

Freitag, 04.08.2017Zetzwil

Malschule aargauSüd mit neuen Kursen

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Pünktlich auf den Herbst ist die Malschule aargauSüd in Reinach bereit, ihr neues und vielseitiges Kursangebot im hellen Atelier und rund um das Schloss Heidegg zu starten. In die Ruhe kommen und Freude am schöpferisch tätig sein, indem man sich mit Farben und Strukturen beschäftigt. Dies vermitteln die Künstlerinnen ihren kleinen und grossen Kunden.

Die Malschule von Bernadette Hirschier besteht bereits seit einigen Jahren an der Hauptstrasse 22 in Reinach. Seit einem Jahr arbeitet Sara Hell aus Zetzwil mit und vermittelt ihr Wissen und die Freude an Farben Kindern und Erwachsenen. Die Ausbildung zur Kunstpädagogin absolvierte sie in Luzern am Kunstseminar, wo sie Bernadette Hirschier kennenlernte.

«Ich kann nicht zeichnen». Wer hat dies nicht schon von sich selber behauptet? Während eines Malkurses lernt man, sich in die Farben einzufühlen, diese richtig zu sehen und anhand verschiedener Techniken und Motiven Bilder auf Papier und später auf die Staffelei zu bringen. Die Kursleiterinnen gehen dabei individuell auf Bedürfnisse und Fähigkeiten der Teilnehmer ein. Besonders bei den Jüngsten wird auf das kindlich Unschuldige geachtet und im Tempo berücksichtigt.

Therapeutische Einflüsse und Wohlbefinden ergeben sich von selbst, indem man sich in Ruhe auf Farben und Formen einlässt, schöpferisch tätig ist. Das gemeinsame und ungezwungene Malen mit Gleichgesinnten beflügelt, inspiriert und macht unter der kundigen Führung auch in der freien Natur Spass. Die Materialen sind jeweils in den Kurskosten inbegriffen. Weitere Infos siehe unter www.malschule-aargausued.ch und im Inserat in dieser Ausgabe.

Freitag, 04.08.2017Boniswil

Es gedeiht im «Gemeindegarten»

Text und Bild: Silvia Gebhard

Seit längerer Zeit lag das Areal beim Gemeindehaus Boniswil ungenutzt als Rasenfläche da. Nun zeigt sich wieder, was da gedeihen kann.

Jahrelang hatten Harry und Margrit Wild dieses Stück Land bearbeitet und manch verschiedene Gemüse und Früchte ernten können. Nach deren Pensionierung wurde es der Schule zur Verfügung gestellt. Leider war die Betreuung schwierig, da über das Wochenende und während der Ferienzeit kaum jemand zur Verfügung stand.
Nun aber hat sich Mahmoud Hussein, der seit 2015 als Asylsuchender mit seiner Familie in Boniswil wohnt, mit Herzblut und Eifer an die Arbeit gemacht und kreativ einen sehr ansprechenden Pflanzblätz gestaltet. Die Gartenarbeiten tun ihm gut und lenken ihn von seinen Sorgen ab.

Da Mahmoud aber nicht alles für seine Familie verwenden kann, stellt er die Produkte gerne der Nachbarschaft und dem Dorf zur Verfügung. Falls Sie ein Kistli mit Inhalt beim Gemeindehaus entdecken, mit dem Hinweis «Gratis zum Mitnehmen, Gruss aus dem Gemeindegarten von Mahmoud Hussein», dann dürfen Sie gerne von den Produkten, die dort liegen, mitnehmen.

Freitag, 04.08.2016Gesundheit

Chirurgische Notfallversorgung

Bild: Pixabay

Die chirurgische Notfallversorgung am Spital Menziken funktioniert über das Belegarztsystem. Jeder der bisher drei chirurgischen Belegärzte – das heisst Chirurgen mit eigener Praxis, welche am Spital Menziken operieren – hat eine Woche durchgehend 24 Stunden Dienst und ist in dieser Zeit auf Pikett.

Will heissen, hat ein den Patienten aufnehmender Assistenzarzt Fragen zu Diagnostik und Therapie, kontaktiert er den Belegarzt, der dann Anweisungen zum weiteren Vorgehen erteilt, gegebenenfalls den Patienten selbst untersucht oder bei notwendigen Operationen (z.B. Blinddarm, verschobene Knochenbrüche etc.) diese durchführt.

Möchte ein Patient einen anderen behandelnden Chirurgen als den gerade diensthabenden zum Beispiel wegen eines schon bestehenden, vertrauensvollen Arzt-Patient-Verhältnisses, ist dies aufgrund der guten Kollegialität kein Problem. Die Assistenzärzte sind angewiesen, dann denjenigen Arzt zu kontaktieren, den der Patient wünscht. Meist (ausser im Urlaub) ist dieser auch erreichbar und kann die Behandlung übernehmen.

Genauso verhält es sich bei nochmaligen Konsultationen. Ist eine nochmalige Kontrolle nach der Notfallbehandlung bei einem Spezialarzt für Chirurgie oder Traumatologie notwendig, darf der Patient natürlich selbst wählen, wohin er sich in Behandlung begibt. Er ist keineswegs verpflichtet, sich an den gerade diensthabenden Chirurgen zu wenden.

In den meisten Fällen ist eine Weiterbehandlung beim Hausarzt vorgesehen. Hier besteht jedoch das Problem, das viele Patienten gar keinen Hausarzt mehr haben. Einerseits weil es leider immer weniger Hausärzte gibt, andererseits weil zum Beispiel nach einem Wohnortwechsel noch kein neuer Hausarzt gefunden wurde. Diese Patienten dürfen natürlich weiter zum diensthabenden Chirurgen oder einem chirurgischen Kollegen ihrer Wahl zur Kontrolle kommen, um ihnen eine kurzfristige Hausarztsuche, die meist schwierig ist, zu ersparen.

Ausnahmsweise können Patienten natürlich auch im Spital kontrolliert werden. Muss beispielsweise eine Wunde, die freitags versorgt wurde, am Sonntag kontrolliert werden, wird der Patient nochmals ins Spital bestellt.

Dies sollte jedoch die Ausnahme bleiben, um nicht noch höhere Kosten für die Gesundheitsversorgung zu generieren.

Abschliessend möchte ich noch darauf hinweisen, dass sich Patienten zu den normalen Praxisöffnungszeiten auch direkt in der Praxis zu einer Notfallbehandlung anmelden können. Unsere geschulten MPAs können nach Rücksprache mit uns einen sofortigen oder kurzfristigen Termin vergeben.

Dr. med. Michael Kettenring

Freitag, 04.08.2017Schwiizerdüütsch

... wenn eine en Lätsch zieht

Trämbu
«En Trämbu mache» oder «en Lätsch zieh». Auf deutsch wäre die Beschreibung in etwa so: Schmollmund, Hängemaul oder ein weinerliches Gesicht ziehen. Wahrscheinlich ist das Wort aus dem Begriff «trämelen, tremelen» entstanden, was eine Arbeit schlapp und murrend verrichten bedeutet. Ist ja aber auch irgendwie logisch, ich hätte auch einen Hängemund, wenn ich schlapp und murrend arbeiten soll.

umeplegere
Sitzen oder liegen wir faul herum und geniessen wir dieses süsse Nichtstun, dann sind wir am «plegere». Das interessante Wort hat eine etwas gruselige Herkunft: «Plegere» geht auf den Balg zurück, ein alter Begriff für die frisch abgezogene Haut oder das Fell eines Tieres. Im wahrsten Sinne des Wortes bedeutet also «umeplegere» nichts Anderes als auf der faulen Haut herumliegen. Vielleicht ist der Zusammenhang tatsächlich auf den müffeligen Duft zurückzuführen, der sich im Zimmer nach einem «Plegertag» breitmacht

nätsche
An jemandem seine üble Laune auslassen, widerreden, zanken, brummen, einfach unzufrieden herumnörgeln, viel Aufheben um Etwas machen. Der Ausdruck geht zurück auf «chnatsche»: hörbar kauen, schmatzend essen, gleich wie das eher bekannte «chätsche», mit viel Geräusch essen. Früher wurde das «nätsche» eher als plaudern und plappern über Andere während dem Essen gebraucht, hatte also eigentlich einen sympathischen Hintergrund. Wird nun also während dem «chätsche», dem Essen, noch dazu gesprochen und herumgenörgelt, so kann man sich vorstellen, dass das «es ordeligs Gnätsch» geben wird.

futtere
Seinen Unwillen über eine Person äussern, schimpfen, fluchen, poltern. Auch als halblautes schimpfen und unwirsch antworten bekannt. Abgeleitet wurde das Wort aus dem französischen «foudroyer» was in Etwa blitzen und donnern bedeutet. So gesehen ergibt «futtere» eigentlich ein schönes Bild, blitzend und donnernd reden.

schnädergfrässig
Ein wunderschönes, zweiteiliges Wort. Zusammengesetzt aus «schnädere», schnattern wie die Gänse, im Sinne von «wäffele», was auf gut Deutsch mit maulen zu übersetzen wäre und «gfrässig», gerne viel fressend, oder etwas freundlicher, viel essend, einen guten Appetit haben. Trifft jetzt also der hungrige Mensch auf eine Speise die ihm gar nicht passt, blutiges Fleisch als Beispiel, und er «wäffelet» und schnattert und will das Essen partout nicht haben, so ist er eben «schnädergfrässig». Jaja, man isst, was auf den Tisch kommt, da wird nicht rumgemault und schon gar nicht herumgeschnattert.

Wenn jetzt auso öpper bem fuettere futteret, denn dörft er definitiv mit em Fuetter ned zfride sii, er isch ebe schnädergfrässig. Huuuu, das git den es cheibe Gnätsch, und der Eint oder Ander wird en Trämbu mache …

Heijo, der Eint wott kei Gmües und der Ander sicher kein Chnobli im Salot, besch Du ou mängisch e chli schnädergfrässig? Und wie isch es de bem trinke? Git’s eigentlech de Begriff schnädergsüffig?
Freitag,04.08.2017Leutwil

Sommerreise zur Blumeninsel Mainau

Text und Bild: eing.

Wie immer, wenn der FTV Leutwil auf Reisen geht, begann man die Sommerreise mit viel Schalk im Gepäck. Im Bus nach Lenzburg wurden die Frauen lachend und herzlich vom Chauffeur begrüsst und dieser hätte uns am liebsten ins Berner Oberland chauffiert.

Im Zug über Zürich nach Konstanz wurden wir, wie gewohnt, von Silvia mit etwas Süssem verwöhnt. Bevor dann in Konstanz das Schiff bestiegen wurde, gönnten sich die Frauen eine Kaffeepause und auf dem Schiff schlürften sie einen feinen Apéro. Vorbei an den Pfahlbauten in Unteruhldingen erreichte man in Kürze den Schiffssteg auf der Mainau. Die Insel ist ein einzigartiger, riesiger Park, in dem sich eine schöne Schlosskirche, herrliche Rosengarten, tropische Gewächshäuser und ein altes Barockschloss finden. In der Ausstellung «Mathematik zum Anfassen» konnte man miträtseln und ausprobieren – dies wurde rege genutzt. Bald schon war das Mittagessen angesagt, welches wir von einem humorvollen Kellner serviert bekamen. Das Schmetterlingshaus ist eine weitere Attraktion, wie auch die italienische Blumen-Wassertreppe, Blumentiere oder der Streichelzoo. Die ganze Insel ist einfach ein kleines, schön gepflegtes Paradies auf Erden. Leider hat alles ein Ende und die fidelen Frauen mussten schon wieder die Heimreise antreten, welche mit dem Schiff über Konstanz an den Ausgangsort führte.

Freitag, 04.08.2017Seengen

Liebe Seengerinnen, liebe Seenger

Text und Bild: Eing.

Es freut mich sehr, Ihnen die nächsten, geplanten Projekte der öffentlichen Jugendarbeit in Seengen und mich als die neue Jugendarbeiterin von Ihrer Gemeinde vorstellen zu dürfen.


Seit April 2017 bin ich bei Ihnen in der Gemeinde Seengen als Jugendarbeiterin mit einem 25 %-Pensum tätig. Ebenso arbeite ich noch mit einem 25 %-Pensum an der Schule Seengen als Schulsozialarbeiterin.

Mein Name ist Sabrina Leber. An der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten habe ich die Ausbildung in Sozialer Arbeit absolviert und begleitete nebst Jugendlichen auch Menschen mit einer Beeinträchtigung, Menschen in Arbeitslosigkeit und Menschen, welche von der gesetzlichen immateriellen und materiellen Hilfe Unterstützung brauchten. Zusätzlich zu meiner Tätigkeit in der Sozialen Arbeit bin ich als Clownin in sozialen und therapeutischen Institutionen unterwegs.

Gemeinsam mit der Jugendkommission der Gemeinde Seengen haben wir folgende Schwerpunkte für das Jahr 2017 in der Jugendarbeit festgelegt:

  • Gestaltung eines Logos für die Jugendarbeit
  • Einführung der Sackgeldbörse
  • Die Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde für und mit dem Jugendtreff sowie
  • die Weiterführung der offenen Turnhalle

Zusammen mit den Jugendarbeitsstellen Lenzburg, Lotten (Schafisheim) und Seon, wird die Jugendarbeit Seengen nach den Sommerferien eine Sackgeld-Job-Börse betreiben. Die Sackgeldbörse fördert den Generationendialog sowie die berufliche und kulturelle Partizipation der Jugendlichen in ihrer Wohnortgemeinde. Haben Sie kleinere oder grössere Arbeiten zu Hause oder in der Firma, welche Jugendliche erledigen könnten? Planen Sie die Arbeiten und setzen Sie diese mit Hilfe von Jugendlichen um. Damit können die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe erste Arbeitserfahrungen sammeln, sowie Begegnungen verschiedener Lebenswelten dadurch ermöglicht werden.

Die offene Turnhalle für die Jugendlichen soll auch diesen Winter in den Monaten November und Dezember 2017 sowie Januar und Februar 2018 wieder durchgeführt werden. Die Jugendlichen haben bei der offenen Turnhalle die Möglichkeit, einen Freitagabend im Monat mit sportlichen Aktivitäten zu verbringen. Ein kleiner Kiosk mit Getränken und Snacks wird für das leibliche Wohl sorgen. Ebenso ist die Idee da, auch wieder DJs einzuladen, welche Musik während des Sports auflegen werden.

Wie stellen Sie den Kontakt zu mir her: Kommen Sie ins Büro im Schillinghaus, schreiben Sie mir eine E-Mail auf sabrina.leber@schule-seengen.ch
und/oder kontaktieren Sie mich über folgende Telefonnummer: 079 558 54 59 (auch WhatsApp).

Ich freue mich auf viele, spannende Begegnungen mit Ihnen.

Herzliche Grüsse, Sabrina Leber

Freitag, 04.08.2017Kinderapotheke

Wenn die Seele leidet

Bild: ZVG

Für viele Kinder beginnt in diesen Tagen wieder ein wichtiger Abschnitt. Die Einen kommen in den Kindergarten, die Anderen in die Schule, viele auch «nur» eine Schulrunde weiter. Was bei einigen Kindern ein freudiges Kribbeln auslöst, kann anderen regelrechte Bauch- oder Kopfschmerzen bereiten. Nicht selten kommen Schlafstörungen dazu. Dauert der Zustand länger an, nehmen die Schulleistungen ab, was das Kind noch mehr belastet und schlussendlich zu einer negativen Spirale führt.

Die spezialisierten Mitarbeiterinnen der kinderapotheke kennen diese Probleme und unterstützen Sie gerne. Mit Erfolg empfehlen wir in solchen Situationen individuell zusammengestellte Bachblütenmischungen.

Im Gegensatz zu den anderen Heilmitteln der Schulmedizin, der Spagyrik, aber auch Homöopathie wirken die Bachblüten ausschliesslich auf der seelischen Ebene. Sie können also auch sonst zu jeder anderen Therapie dazu kombiniert werden – immer dann, wenn es unsere Seele schwer hat und (mit)leidet.

In einem persönlichen Gespräch mit dem Kind in einem unserer Betreuungsräume versuchen wir, die grundlegenden Probleme oder Unsicherheiten des Kindes herauszukristallisieren. Die zu den Schilderungen passenden Bachblüten helfen dem Kind, die innere Balance wieder zu finden und negative Gefühle in positive umzuwandeln. Manchmal ist bereits eine einzige Mischung, beziehungsweise die Therapie von 10 bis 14 Tagen ausreichend, um die Probleme zu lösen. Manchmal lösen sich Hindernisse auf und es tauchen neue «Baustellen» auf. Dann ist es Zeit für eine neue, angepasste Mischung.

Die Bachblüten-Mischungen fertigen wir je nach Tagesstruktur und Vorlieben des Kindes in Form eines Sprays oder in Form von Tropfen an.

Wir von der kinderapotheke freuen uns auf die strahlenden Kinder, die bald wieder stolz mit ihren bunten Schultaschen unterwegs sind. Wir wünschen Ihrem Kind viel Erfolg und Freude beim Schuleintritt oder beim Neustart nach den Sommerferien.

Barbara Kursawe
Apothekerin und Bachblüten-Therapeutin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 04.08.2017Zetzwil

Frühschoppenkonzert im Gasthof Bären

Text und Bild: Eing.

Mitte Juli ging es rund um den Gasthof Bären in Zetzwil wieder los mit den Vorbereitungen. Wie bereits in den letzten Jahren fand das Frühschoppenkonzert der Staufberg-Musikanten statt und viele fleissige, ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz.

Der Auftakt machte am Samstagabend die Bar, die von Daniel Morgenegg und seinem Team betrieben wurde. Es lief vorwiegend 80er-Jahre-Sound, dazu wurde getanzt, gelacht, gefeiert, gesungen und getrunken. Die Gäste genossen die lockere und lustige Atmosphäre in der Scheune bis in die Morgenstunden. Besonderen Anklang bei den Gästen fand auch die «Acher-Schiene» mit Öpfeler-Shötli.

Am Sonntagmorgen in der Früh ging es bereits wieder los. Der eine oder andere hatte wohl noch etwas Nachwehen vom vorigen Abend. Die Gäste trafen scharenweise ein, sodass kurzerhand freiwillige Helfer als Parkplatzeinweiser zum Einsatz kamen. Bald waren die Tische bis auf den letzten Platz besetzt und das Konzert der Staufberg-Musikanten konnte beginnen. Zusätzlich wurden Tische und Stühle aus dem Bärensaal draussen aufgestellt. «Jetzt fehlt nur noch das Parkett, die Wanduhr, das Klavier und der gesamte Bärensaal steht draussen auf der Wiese» so das Zitat von Dani Morgenegg. Nachdem die Staufberg-Musikanten bereits für gute Stimmung sorgten, ging es gleich weiter mit den Swissboys-Light. Theo Duss und Roli Kurzo sorgten für Unterhaltung. Heiter wurde gesungen, geschunkelt, getanzt und gelacht.

Das Servicepersonal war stark gefordert, damit niemand auf dem trockenen sitzen blieb. Mit Steaks, Würsten, Fischknusperli, Pommes, einem Menü sowie einem vielfältigen Dessertbuffet blieb niemand hungrig. Gleich drei bekannte Köche sorgten für das leibliche Wohl: Günther Klemm – der Bären-Koch, Max Hintermann – ehemaliger Zihl-Wirt und Res Mäder – ehemaliger Homberg-Wirt. Letzterer gab zusammen mit Ruth Hunziker noch sein musikalisches Können auf dem Akkordeon inklusive Gesang zum Besten.

Rundum ein sehr gelungenes Juli-Wochenende, welches über 400 Besucher anlockte.

Ohne den Einsatz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer rund um Ruth Hunziker, Ueli und Annelies Morgenegg und Daniel Morgenegg wäre jedoch so ein grosser Anlass unmöglich gewesen. Allen ein ganz herzliches Dankeschön.

Freitag, 04.08.2017Seengen

Alex Siegrist: 25 Jahre im Dienst der Gemeinde

Text und Bild: Thomas Moor

Der Nationalfeiertag war für Alex Siegrist ein spezieller Tag. Nicht nur weil die Schweiz jubilierte. Vor 25 Jahren trat er nämlich seine Stelle beim Seenger Gemeindewerk an – vom ersten Tag an als Werkleiter. Anlässlich eines Apéros gratulierten ihm Arbeitskollegen und Behörden zu seinem Jubiläum.


Was er damals an seinem ersten Arbeitstag gemacht hat, weiss Alex Siegrist heute noch ganz genau. «Damals war Aufräumen von der Bundesfeier, die auch auf dem Eichberg stattgefunden hatte, angesagt», wie er erzählt. Über das, was im Jahr 1992 national und international für Schlagzeilen gesorgt hatte, wusste Gemeindeammann Jörg Bruder als Einleitung in seiner Rede anlässlich des Apéros zu Ehren des Jubilars zu berichten. Musikalisch landetet Dr. Alban mit «It’s my Life» einen Hit. My Life könnte durchaus auch Parallelen zwischen dem Gemeindewerk und Alex Siegrist aufweisen. Jedenfalls hat der Jubilar seine Handschrift in all den Jahren deutlich hinterlassen.

Nicht zuletzt auch wegen seines Teams. Dieses sei nur so gut wie sein Chef selber, wie Jörg Bruder weiter bemerkte. Zu diesem Team zählen heute fünf Personen. Also nur zwei mehr als vor 25 Jahren. Das zeigt wie schlank und effizient das Gemeindewerk unter Siegrists Führung funktioniert. Dass nämlich in den letzten 25 Jahren in Seengen einiges gegangen ist, weiss keiner besser als der Jubilar selber. Als er seine Stelle antrat, zählte das Dorf rund 2100 Einwohner. Heute sind es fast 4000. Das Dorf ist gewachsen und mit ihm auch die Infrastruktur, namentlich das Strassennetz. Für deren Instandhaltung sind er und sein Team vom Gemeindewerk verantwortlich. Gerade in strengen Wintern sei es arbeitsintensiv, die öffentlichen Verkehrswege in Schuss zu halten. Denn neben dem motorisierten Einsatz ist auch heute noch nach wie vor viel Handarbeit angesagt.

Das Resultat der Handarbeit bekommt die Seenger Bevölkerung immer wieder zu sehen. Zum Beispiel bei der Bepflanzung der vielen Rabatten, der Pflege und dem Unterhalt von öffentlichen Plätzen und Anlagen. Und so sieht das Dorf immer «putzt ond gstrählt» aus. Dass er dabei auf ein Superteam zählen kann, erfüllt den Jubilaren mit Stolz. Speziell strich Gemeindeammann Jörg Bruder auch die Sauberkeit am See heraus, welche unter anderem ebenfalls eine Visitenkarte des Gemeindewerkes ist. Die gute Zusammenarbeit und der Austausch mit benachbarten Gemeindewerken ist ebenfalls ein Verdienst von Alex Siegrist.

Ein Höhepunkt in seiner Zeit als Leiter Gemeindewerk war der Bau und die Eröffnung der modernen Entsorgungsstelle in der Gerbi, wo Seengen Pioniergeist im Recyclingwesen bewiesen hat. Sein Job als Werkleiter und Brunnenmeister erfordert von Siegrist neben Hand- auch sehr viel Kopfarbeit. Zudem prägen die administrativen Arbeiten heute seinen Arbeitsalltag mehr als früher. Für seine geleisteten Dienste durfte er ein Kuvert in Empfangen nehmen. Und weil hinter jedem starken Mann auch eine starke Frau steht, überreichte Jörg Bruder Elvira Siegrist einen wunderschönen Blumenstrauss.

Mittwoch, 02.08.2017Beinwil am See

4. Beinwiler Junior-Triathlon

Am Samstag, 12. August um 10 Uhr fällt der Startschuss bei der alten Badi in der Steinismatt, Beinwil am See. Buben und Mädchen vom Kindsgi bis zur 6. Klasse rennen, radeln und schwimmen um die Wette. Wobei Mitmachen und Spass haben, mehr zählen, als die gemessene Zeit. Für Nichtschwimmer mit Flügeli und LikeaBike-Fahrerinnen gibt es einen eigenen Parcours. Und beim Junior-Triathlon erhalten alle einen Pokal. Die Initianten Stephan Oetiker und Mark Schwyter freuen sich über die Teilnahme von Kindern aus der ganzen Region. Das OK wird unterstützt von zahlreichen Eltern aus dem Dorf und von zwei Mitgliedern des SLRG, welche für Sicherheit im Wasser sorgen.

Anmeldung vor Ort von 9 bis 10 Uhr; Startgeld, Verpflegung und Pokal kosten 5 Franken pro Kind. Bitte Schwimmzeug, Velo und Helm mitbringen. Es gibt keine Autozufahrt, bitte Parkplatz beim Strandbad benützen. Der Triathlon findet nur bei stabiler Witterung statt. Tel 1600 gibt Auskunft.

Mittwoch, 02.08.2017Gontenschwil

Bundesfeier in der grossen Arena

Text und Bild: EIng.

Traditionell konnte Frau Gemeindeammann Renate Gautschy bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Gontenschwilerinnen und Gontenschwiler in der grossen Arena begrüssen.

Gespannt lauschten die Besucher anschliessend dem Festredner, Michael Lipp, war er doch vielen Einheimischen unbekannt, obwohl er seit vielen Jahren als Deutscher in Gontenschwil lebt. Er sei aber angekommen, wie er sagt und auch unseren Dialekt verstehe er ausgezeichnet, man brauche also nicht hochdeutsch mit ihm zu sprechen, betonte er.

Jazzig untermalten die Musiker «Echo vom Hündler» und die Musikgesellschaft Gontenschwil die Feierlichkeiten.

Für das leibliche Wohl sorgte der Gemischtenchor Gontenschwil.

Mittwoch, 02.08.2017Gesundheit

«Offene Türen» anlässlich des Jubiläums 115 Jahre «Krankenasyl Oberwynen- und Seetal»

Bild: ZVG

Anlässlich seines Jubiläumsjahres, wird das Spital Menziken am 9. September 2017 von 10.00 bis 16.00 Uhr die Bevölkerung zum Tag der offenen Tür einladen. Die 115 Jahre, welche seit der Eröffnung vergangen sind, geben Anlass, einerseits zurück- und gleichzeitig auch vorwärtszuschauen. Erleben Sie historische Momente und modernen Spitalalltag. Erfahren Sie, wie sich das ehemalige «Krankenasyl» gemausert hat und heute für unsere Patientinnen und Patienten ein umfassendes medizinisches, therapeutisches und pflegerisches Leistungsspektrum anbietet, wobei dieser immer an Erster Stelle des Handelns sein soll.

Während sich der historische Teil im grossen Zelt befindet, welches für verschiedene Aktivitäten im September im Park aufgestellt sein wird, erhalten Sie Einblick in die heutige Versorgung auf einem spannenden Rundgang durch unser Spital. Zu entdecken gibt es den Operationssaal, den Bereich der Physiotherapie, den Notfall, die neuen Rettungswagen und Bettenstation. Erhalten Sie Informationen zu unserem Ambulatorium, zur Arbeitswelt und Berufsbildung, sowie zu Angeboten des Pflegeheims und vielem mehr. Weiter werden laufend Fachvorträge von internen Ärzten und Belegärzten geboten.

Die «historisch angehauchte Chilbi» in unserem Spitalpark wird zum Schlendern einladen. Kulinarisch können Sie sich im Zelt von einem breiten «Buffet wie anno dazumal» verwöhnen lassen. Natürlich gibt es auch für Kinder viel zu entdecken. Wie wäre es zum Beispiel, sich einen echten Gips anlegen zu lassen und diesen anschliessend nach Lust und Laune zu bemalen? In einen Löwen oder Schmetterling kann man sich im Nu beim Kinderschminken verwandeln lassen. Kleine Fischer werfen ihre Angelruten in unserem Gehbad aus. Und für alle Energiebündel steht eine sehr spezielle Hüpfburg zum Austoben bereit. Reservieren Sie sich schon heute den 9. September 2017 und freuen Sie sich auf viele unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse im Spital Ihrer Nähe!

Asana Gruppe AG
Spital Menziken
Spitalstrasse 1, 5737 Menziken
Tel. 062 765 31 31

Mittwoch, 02.08.2017Reinach

Bundesfeier: Volles Haus im Forstwerkhof

Text und Bild: Thomas Moor

Zur traditionellen Bundesfeier lud die Gemeinde Reinach in den Forstwerkhof. Und obwohl sich zu Festbeginn ein Gewitter über der Region entlud, kamen die Leute in Scharen.

Mag es am feinen Essen der Metzgerei Bolliger (Schweinsbraten, Kartoffelgratin, Grillwürste), an der Mithilfe des SC Reinach, an der Festrednerin, an der musikalischen Unterhaltung durch «Musiker Walter» und die MG Reinach oder am Feuerwerk gelegen haben? Von allem ein bisschen. Der Mix macht es jeweils aus, wie viele der Besucher sagten. Das zeigt auch, dass die Reinacher Bundesfeier eine schöne Tradition ist. Für die Pflege der vielen Traditionen in unserem Land machte sich auch Festrednerin und Grossrätin Stefanie Heimgartner stark. Als Städterin sei sie übrigens gerne aufs Land nach Reinach gekommen, wie sie zu Beginn ihrer Rede sagte. Die in Baden wohnhafte Powerfrau ist Präsidentin der SVP Frauen Aargau und Präsidentin des Einwohnerrates von Baden, war unter anderem während eineinhalb Jahren für die Schweizer Armee im Kosovo im Einsatz und kann einen umfangreichen beruflichen Rucksack vorweisen. Einsame Klasse war einmal mehr das Höhenfeuer und das gigantische Feuerwerk, welche das Schlussbouquet der Bundesfeier bildeten.

Mittwoch, 02.08.2017Menziken

Menziker feierten den 1. August im Ischlag

Text und Bild: Thomas Moor

Anlässlich der Bundesfeier im Menziker Ischlag gab wiederum die Musikgesellschaft Concordia den Ton an. Das heisst: Sie zeichnete sowohl für die Verpflegung als auch die musikalische Umrahmung verantwortlich.

Mit Steak, Würsten, Salat und einem Kuchenbuffet wurden die Festbesucher auch bei der jüngsten Ausgabe wieder verwöhnt. Als Festrednerin musste Gemeindeammann Annette Heuberger noch einmal «in die Hosen». Da im Herbst eine Kampfwahl um das Gemeideammann-Amt stattfindet, ging sie davon aus, dass sich die Bewerber um die Ansprache reissen würden. Dem war aber nicht so. «Ich bin somit die Notlösung und hoffe, dass sie das verkraften können», wie sie sagte. Annette Heuberger wies darauf hin, dass man gemeinsam einiges erreichen kann. Das habe das Dorffest und der Start zur 3. Etappe der Tour de Suisse gezeigt. Von nichts komme nichts und zum Nulltarif gebe es heute gar nichts mehr. Jede und Jeder sei ein wichtiges Puzzleteil damit unser Dorf, unser Kanton und unser Land weitergebracht werden könne.

Mittwoch, 02.08.2017Beinwil am See

Bundesfeier: Farbenfroh in den 1. August

Text und Bild: Thomas Moor

Der Männerchor Böju sorgt nicht nur mit Gesang für einen kulturellen Farbtupfer im Dorf. Als Gastgeber der Bundesfeier doppelten die Sänger nach und zeigten, dass sie auch hier Spitze sind. Nicht zu vergessen natürlich die Böjuer Landfrauen, die im Vorfeld der Bundesfeier die Backöfen auf Hochtouren laufen liessen. Mit ihrem Engagement und dem vielfältigen und leckeren Kuchenbuffet trugen sie ebenfalls zum guten Gelingen der Bundesfeier bei. Zuerst durften die Festbesucher eine Gratis-Grillwurst fassen, während dem die Jungmannschaft schon fleissig mit dem Abfeuern von Knallkörpern beschäftigt war. Bevor unter dem Lead des Männerchors gemeinsam zum Schweizer Psalm angestimmt wurde, bedankte sich Gemeindeammann Peter Lenzin speziell bei der Landbesitzerfamilie Urs Weber für ihr Entgegenkommen. Den farbigen Abschluss der Feier bildeten die Heissluftballone, welche die Festbesucher in den Nachthimmel steigen liessen sowie das 1.-Augustfeuer und ein Feuerwerk.

Mittwoch, 02.08.2017Schongau

Volles Haus beim 1. August-Brunch

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Zum fünften Mal haben die Mitglieder der Kreaktiv-Werkstatt zum 1. August-Brunch in die Turnhalle geladen. Das kleine Jubiläum wurde von einem Gästerekord gekrönt. Mehr als 200 Schongerinnen und Schonger genossen das reichhaltige Buffet und das gemütliche Beisammensein.

Die Mitglieder der Kreaktiv-Werkstatt und ihre Helferinnen und Helfer haben ganze Arbeit geleistet. Kaum betraten die Gäste die Turnhalle, huschte ihnen ein Lächeln übers Gesicht. Überall standen Sonnenblumen, die Tische waren liebevoll gedeckt und das Buffet in der Mitte des Raumes liess keine Wünsche offen. Verschiedenste Brotsorten, süsses Gebäck, Rösti, Eier, Speck, Fruchtsalat und vieles mehr warteten darauf verspiesen zu werden.

«Früher einmal wurde der 1. August mit Abendunterhaltung der Musikgesellschaft gefeiert», erinnerte sich Claudia Balzli-Leone. Dann sei es einige Jahre still gewesen. «Wir fanden der 1. August sei ein guter Anlass für entspannte Geselligkeit. Und der Brunch war etwas Neues.» Schon im ersten Jahr seien mehr als 100 Schongerinnen und Schonger gekommen. «Und seit die juniors brass seetal bei uns konzertiert, haben wir noch einmal an Publikum gewonnen», freute sich die Präsidentin der Kreaktiv-Werkstatt über den neuen Rekord zum Jubiläum.

Mittwoch, 02.08.2017Seengen

Heimat ist da, wo man sich wohlfühlt

Text und Bild: Graziella Jämsä

Bei schönstem Wetter hat Seengen in den 1. August hineingefeiert. Ein Abend mit viel Musik, kurzweiliger Festrede und malerischem Lampionumzug zum Höhenfeuer zeigte, wie schön gelebte Tradition sein kann.

«Ich bin vor 50 Jahren nach Niederlenz gezogen, aber Seengen ist immer meine Heimat geblieben.» Gertrud Plancherel warf einen liebevollen Blick auf den Hallwilersee bevor sie hinzufügte: «Und welcher Anlass könnte sich besser dazu eignen nach Hause zu kommen, als der Geburtstag der Schweiz.» Wie sie waren viele Heimweh-Seengerinnen und -seenger an diesem Abend Gäste von aktuell in der Gemeinde Wohnenden. Und so lauschten sie gespannt auf die Rede von Schulleiter Urs Bögli, der sich mit dem Thema befasst hatte. «Was ist Heimat? Wo fängt sie an? Wo hört sie auf? Ich möchte meine Gedanken nicht auf die üblichen Klischees von Kühen und Käse reduzieren. Ich möchte den Begriff weiter fassen.» Betrachte man den Bundesbrief, werde man einerseits feststellen, dass er mit 17 Zeilen von beeindruckender Kürze sei. «Gleichzeitig haben die Grundaussagen von Unabhängigkeit, Selbstbehauptung und der Verantwortung jedes einzelnen für die Gemeinschaft nach wie vor Gültigkeit.» Füreinander und Miteinander fange bei jedem einzelnen an. Dank dieser Grundsätze habe die Schweiz viel erreicht.

Man brauche sich nur einmal mit Freunden über den besten Platz zum Leben und Altwerden unterhalten. «Schon spricht man über Familie, Sicherheit, Kultur oder ein tolles Seenger Jugendfest, über die Heimat, wo man hingehört.» Sebastian, der in Seengen zur Schule geht, zündete auf Urs Böglis Geheiss hin, einen Vulkan an. «Diesen Vulkan widme ich allen Kindern und Jugendlichen, die gerne etwas wagen und bewegen. Ich widme ihn allen Festbesuchern, die stolz auf unsere Heimat sind und sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die Schweiz trotz Abhängigkeiten in grösstmöglicher Freiheit bestehen kann.» Das gemeinsame Singen der Nationalhymne war der perfekte Höhepunkt für die engagierte Festrede. Und die Zeit bis zum Lampionumzug verging mit der Musik der «Stranded Heroes» wie im Flug. Gross und Klein machten sich gutgelaunt auf den Weg zum Höhenfeuer.

Mittwoch, 02.08.2017Boniswil

1.-August-Brunch in Boniswil

Text und Bild: Andreas Walker

Am Vormittag des 1. August lud die Gemeinde Boniswil zu einem Brunch auf dem Schulhausplatz ein. Etwa 150 Gäste trafen sich bei schönstem Sommerwetter zum gemütlichen Beisammensein. Am Brunch anwesend waren auch die Mitglieder des Gemeinderats von Boniswil.

Dieses Jahr wurde der Anlass vom Turnverein Boniswil unter der Leitung von Andreas Hegnauer organisiert. Begleitet wurde der Brunch durch Handorgelklänge. Unter zahlreichen schattenspendenden Sonnenschirmen genossen die Gäste das reichhaltige Buffet bei hochsommerlichem, schönem Wetter.

Der traditionelle Anlass findet dieses Jahr zum 10. Mal in dieser Art statt, wobei er sich immer grösserer Beliebtheit erfreut, was die stets steigenden Besucherzahlen zeigen.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, brunchen die Gäste im grossen Saalbau, wie dies vor einem Jahr der Fall war. Die Gemeinderätin Silvia Gebhard dankte am Schluss allen Mitwirkenden für ihr Engagement. Am Schluss der Feier wurde von allen die Nationalhymne gesungen.

Montag, 31.07.2017Hallwil

1.-August-Brunch in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am Vormittag des 1. August lud die Gemeinde Hallwil zu einem Brunch auf dem Haldenhof ein. Rund 80 Gäste fanden sich bei schönstem Sommerwetter ein, wo unter einem grossen Zelt ein reichhaltiges Buffet angeboten wurde.

In zwei grossen Bratpfannen bereiteten zwei Köche Rösti mit Spiegeleier und Speck zu. Der Einkaufs- und Erlebnisbauernhof unter der Leitung von Oskar Urech veranstaltet von Mitte Mai bis Oktober jeweils am Sonntag ein Buurezmorge, zudem wird noch eine Besenbeiz betrieben. So war er prädestiniert dazu, am 1. August den Bundesfeier-Brunch zu organisieren. Oskar Urech und Heidi Mosimann arbeiteten mit einem 8-köpfigen Team zusammen, um die Wünsche der Gäste an diesem Tag zu erfüllen. Am Brunch anwesend waren auch die Mitglieder des Gemeinderats von Hallwil. Begleitet wurde der Anlass von der Musik «Mörwil-Örgeler» aus Möriken-Wildegg.

«Liebi Hallwilerinne, liebi Hallwiler, liebi Gäscht, liebs Team vom Haldehof

Scho wieder isch es Johr voller uf und ab im Läbe vo Haubu verbii – und mir dörfed hüt am 1. Augschte wieder do ufem Haldehof zum Brunch zäme sii. Es sind die Momänt, womer de Zämehalt vom Dorf cha gschpühre, die Momänt womer sech i Erinnerige und spannende Gspröch cha verlühre.

Gmeinschaft – en Gruppe vo Mönsche wo zäme läbt und schafft – und sich zom Wohl vo allne au immer wieder zämerafft. Die Gmeinschaft ufem Haldehof schafft hüt für alli wo de Ihladig gfolgt sind – für alt und jung, für chli und gross und alli euri Chind. Eusi Gmeinschaft vom Dorf wämmer hege und pflege immer wieder neu.

Ich danke em Haldehofteam im Name vo allne und en schöne Nationalfiirtig wünsch ich eu!»

1.-August-Rede von Susanne Stumpf, Gemeinderätin

Mittwoch, 02.08.2017Hallwil

Weizenfeld in Hallwil abgebrannt

Text: Andreas Walker, Bild: Daniel Rudolf

Am Nachmittag des 18. Juli brannte in Hallwil ein Weizenfeld ab. Der Brand hatte einen Grosseinsatz der Feuerwehr Boniswil-Hallwil zur Folge. Diese hatte den Brand zwar schnell im Griff, dennoch ist das zwei Hektaren grosse Feld zerstört worden.

Zum Brand kam es, als der Landwirt um 15 Uhr mit dem Traktor und einer angehängten Strohballenpresse das Feld mähte. Nur wenig später bemerkte er, dass beim Anhänger ein Feuer entstanden war. Darauf fuhr der Landwirt an den Feldrand und koppelte den Traktor ab. Das trockene Wetter und ein warmer Wind sorgten dafür, dass sich das Feuer sehr schnell ausbreitete. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden dürfte etwa 200 000 Franken betragen. Als Grund für den Brand wird eine technische Ursache vermutet. Der Wind trieb das Feuer zu einem Wohngebiet, wo die Anwohner mit Gartenschläuchen Wasser spritzten, um das Fortschreiten des Feuers und damit die gewaltige Hitze einzudämmen. Zurück blieb eine schwarze, verbrannte Fläche, worin teilweise noch Inseln von Weizenhalmen standen. Feldbrände treten regelmässig als Lauffeuer auf und sind relativ leicht zu löschen. Ein Risiko stellt hier allerdings die rasche Ausbreitung dar. Im Juli sind bereits mehrere Kornfelder in der Schweiz beim Mähen in Brand geraten. So etwa am 23. Juni bei Rudolfingen (ZH), am 4. Juli in Bösingen (FR), am 17. Juli in Unterstammheim (ZH) und am 17. Juli in Lyssach (BE). Ursachen solcher Brände sind oft ein durch den Mähdrescher ausgelöster Funkenschlag.

Mittwoch, 02.08.2017Beinwil am See

Dankensberg: Abgeschlossene Berufsabschlüsse

Schon seit einigen Jahren bietet die Stiftung Dankensberg in Beinwil am See jungen, interessierten Menschen Ausbildungsmöglichkeiten in diversen Berufsgruppen an. Auch in diesem Jahr dürfen wir drei erfolgreichen Absolventen gratulieren.

Stiftungsrat, Heimleitung und alle Mitarbeiter gratulieren den drei aufgestellten Berufsleuten ganz herzlich und wünschen ihnen auf dem weiteren Lebensweg viel Freude und Erfolg in ihrem Beruf!


Um- und Erweiterungsbau

Es ist soweit … die Stiftung Dankensberg ist in Planung vom Um- und Erweiterungsbau. Das Haus A mit Baujahr 1921 wird durch einen Neubau ersetzt. Vorgesehen ist, dass anschliessend auch das Haus B saniert wird. Die Bewohnerzimmer und die Infrastruktur entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Die Vorbereitungs- und Planungsarbeiten waren anspruchsvoll und sehr zeitintensiv. Durch unser schmales Budget können leider gewisse Wünsche nicht realisiert werden. Nichts desto trotz wurde der Wettbewerb für den Ersatz des A-Hauses gestartet. Die Resonanz auf unsere Ausschreibung war sehr gross, es haben sich über 80 Architekturbüros beworben. Die Entscheidung, welche Architekturbüros in die engere Wahl kommen, war für die Jury nicht einfach. Am 15. Juni 2017 wurden sieben Projekte erfolgreich juriert, nun steht der Sieger fest. Projektbesichtigung / Öffnungszeiten

An folgenden Daten können die ausgewählten Projekte im Mehrzwecksaal der Stiftung Dankensberg öffentlich besichtigt werden:
Donnerstag, 17. August, 16.30 – 19.00 Uhr
Freitag, 18. August, 16.30 – 19.00 Uhr
Samstag, 19. August, 10.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 02.08.2017Gontenschwil

Kennen Sie Markus Müller ... den Ratskandidaten?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

In Gontenschwil kommt Bewegung in die Gesamterneuerungswahl vom 24. September 2017. Markus Müller stellt sich als Sprengkandidat zur Wahl in den Gemeinderat. Er ist 51 Jahre alt und in Gontenschwil geboren. Beruflich hat er sich vor kurzem selbständig gemacht. Er ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Seine Partei ist die SVP.

Markus, was ist deine Motivation für dieses Amt?
Ich bin seit 32 Jahren aktiv in unserer Gemeinde. Feuerwehr, Finanzkommission und RFO aargauSüd waren meine Wirkungskreise. Eigentlich wollte ich mich nun zurückziehen. Nach etlichen Gesprächen mit der Bevölkerung in denen ich mehrmals gefragt wurde, ob ich mich nicht als Gemeinderat aufstellen lassen möchte, habe ich mich, nach längeren Überlegungen und Rücksprachen mit meiner Familie, zu diesem Schritt entschieden.

Welche Kompetenzen und wie viel Zeit bringst du mit?
Ich habe einen grossen Bezug zur Dorfbevölkerung und gute Kenntnis über die Gemeinderechnung. Beruflich und zeitlich bin ich, als selbständiger Gebäudemanager, sehr flexibel und immer in der Nähe.

Wie würdest du deinen Charakter beschreiben?

Ich bin geduldig, humorvoll, zuverlässig und zielorientiert. Das sind meine Stärken.

Was verkörpert in deinen Augen ein ausgezeichneter Gemeinderat?
Ressortkenntnis, Einsatz und Interesse an der Gemeinde. Zügig Lösungen zu suchen, sowie Teamfähigkeit und zukunftsorientiertes Denken.

Wie kritikfähig bist du?
Sehr! Auf Grund von Kritik kann sich der Mensch verbessern.

Was zeichnet in deinen Augen eine gesunde Gemeinde aus?
Finanzielle Stärke, intakte Infrastruktur (Schulen, Läden, Restaurants, usw.) und vernünftig wachsende Einwohnerzahlen. Solide Industrie mit attraktiven Arbeitsplätzen und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr gehören dazu.

Wie hat sich deine Sicht auf die Menschen im Laufe deiner bisherigen Tätigkeiten verändert?

Ich habe heute mehr Verständnis für die Menschen und ihre Schwächen.

Was ist deine wichtigste Lebenserfahrung?
In meiner Jugend war ich nie ein Superschüler. Später habe ich begriffen, dass man im Leben ganz viel erreichen kann, wenn man den Willen und die Begeisterung dafür mitbringt.

Womit beschäftigt sich der private Markus Müller?
Gartenarbeit, meine alte Vespa, jodeln und singen sind mein Ausgleich. Früher habe ich noch Theater gespielt. Da die Kinder inzwischen gerne ihre eigenen Wege gehen, haben meine Frau und ich wieder mehr Zeit für gemeinsame Unternehmungen, was wir sehr schätzen.

Worüber kannst du dich so richtig freuen?
Ich freue mich über alltägliche Kleinigkeiten und Begegnungen, die mir ans Herz gehen. Auch, dass ich jeden Tag aufstehen und arbeiten kann. Ich freue mich auch über Tage, an denen ich nichts tun muss.

Setze fort: Wenn Gontenschwil mich in den Gemeinderat wählt, werde ich ...
... mich mit aller Energie einsetzen, meine Ressorts pflichtbewusst ausführen und immer ein offenes Ohr für die Dorfbevölkerung haben. Ich werde mich zusammen mit Behörden und Abteilungen gemeinsam engagieren, um bei Problemen gute Lösungen zu finden. Ich möchte in der Gemeinde das eine oder andere bewegen.

Mittwoch, 02.08.2017Zetzwil

Erweiterung Tanz- und Fitness-Träffponkt Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Aus Platzgründen musste die engagierte Tanz- und Fitnesstrainerin Christine Kiener ihre Tanzkurse in den letzten Jahren vermehrt auswärts halten. Mit dem neuen Raum hat sie sich nun, nebst dem zusätzlichen Kursraum, gleich noch ein neues Standbein geschaffen, welches nun bereit für die Eröffnung ist.

Im hinteren Teil des grosszügigen und luftigen Kursraumes entstand in wohltuenden Grüntönen ein kleines aber feines Fitnessstudio. Die Geräte sind im Kreis angeordnet und werden auch so genützt. Hauptsächlich, aber nicht nur für Frauen gedacht, wird Christine Kiener in ihre Geräte einführen und mit ihrer langjährigen Erfahrung darauf achten, dass diese sinnvoll und gesundheitsschonend eingesetzt werden. Der ganze Ablauf wird mit Licht gesteuert und mit Musik untermalt. So ist ein kleines, übersichtliches und persönlich betreutes Studio zu günstigen Konditionen entstanden. Ab September werden offene und geführte Trainingszeiten, tagsüber unbegrenzt und abends etwas eingeschränkter, angeboten. Die Kursteilnehmer haben bereits jetzt die Möglichkeit, die neuen Geräte auszuprobieren. Neu ins Programm aufgenommen wurden auch Line Dance, Zumba mixed (Fitness, Toning) sowie weitere Tanzkurse.

Mehr Informationen zum Eröffnungsanlass und zu den Kursen siehe Inserat in dieser Ausgabe und auf der Website www.tanzfit.ch

Mittwoch, 02.08.2017Schongau

Grund zu feiern für die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG

Text Und Bilder:Eing.

Es hat sich einiges getan, seit Fridolin Stutz im Jahre 1883 mit einem Rechenmacherbetrieb den Grundstein für die heutige Werkstatt gelegt hat. Der Familienbetrieb in Schongau produziert nun seit 60 Jahren Fenster, Haustüren und Schiebetüren für individuelle Kundenansprüche.

Tag der offenen Tür
(Eing.) – Zur Feier des 60-jährigen Firmenjubiläums öffnet die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG während einer zweitätigen Ausstellung ihre Türen. Am 15. und 16. September erhalten Besucher vor Ort einen Einblick in die Produktion und lernen den Herstellungsprozess der Fenlife-Produkte kennen. Für das 60-Jahre-Jubiläum wurde zudem ein neues Logo kreiert, welches den innovativen Firmenauftritt unterstreicht.

60 Jahre Erfahrung – 60 Jahre Freude am Produkt!
Das gut eingespielte Team um Geschäftsinhaber Godi Stutz hat sich auf den Fensterersatz im Renovationsbereich spezialisiert. Alle Arbeitsschritte zur Herstellung der Fenster werden mit eigenen Mitarbeitern in der Werkstatt in Schongau durchgeführt. Auch das eigene Montageteam besticht durch langjährige Erfahrung im Um- und Neubau und garantiert eine saubere Ausführung der Arbeiten. Das Fenster ist eines der nachhaltigsten Elemente eines Hauses und spielt sowohl optisch als auch technisch eine grosse Rolle. Um auf die unterschiedlichsten Ansprüche im Um- und Neubau eingehen zu können, hat die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG zusammen mit drei weiteren Schweizer Fensterbauern das modular aufgebaute Holz-Metall-Fenstersystem Fenlife entwickelt. Ein Schweizer Qualitätsfenster, das flexibel an alle Kundenansprüche angepasst werden kann. Damit eine gleichbleibend hohe Qualität und ein professioneller Service geboten werden können, wurde im Jahr 2016 ein neues Fensterbearbeitungscenter in Betrieb genommen. Dies ermöglicht nebst einer schnelleren Produktion auch eine grössere und vielfältigere Produkteauswahl für die Kundschaft. Das Team von Fenster Stutz freut sich über Ihren Besuch und zeigt Ihnen gerne den Betrieb!

Mittwoch, 02.08.2017Reinach

Auf dieser Bühne gehts huschhusch ins Grab

Text: Graziella Jämsä, Bild: zVg.

Diesmal hat sich theateraberbitte einen Krimi ausgesucht. Genauer gesagt zeigt das Ensemble im Huus 74 in Menziken eine Kriminalkomödie im britischen Stil. «huschhusch ins grab» heisst das facettenreiche Stück, in welchem dem Publikum mehr als nur ein Rätsel geboten wird.

«Häufig kommen gute Krimis mit wenig Schauspielern aus», weiss Raschid Kayrooz. «Doch wir wollten möglichst ein Stück für das ganze Team von theateraberbitte.» So hat man «Tiptoe Through the Tombstones» von Norman Robbins ausgesucht, welches Raschid Kayrooz gemeinsam mit Berbel Holliger in Mundart übersetzte. «Dabei haben wir die örtlichen Gegebenheiten ebenso miteinbezogen wie gesellschaftliche Entwicklungen.» Weil britischer Humor auf deutsch nicht direkt funktioniere, habe man ganze Textpassagen in Spielsequenzen umgewandelt. Zusätzlich hätten räumliche Veränderungen das Stück beeinflusst. «Wir haben uns vor den Bauarbeiten zum heutigen Huus 74 für den Spielort in Menziken entschieden», erinnert sich Rolf Krättli. «Heute ist der Bühnenraum kleiner, das heisst unsere Zuschauerinnen und Zuschauer werden die Familie Graber quasi persönlich kennenlernen.» Denn deren Mitglieder sind von Anwalt Blättler zu einer Testamentseröffnung ins Jagdhaus geladen worden. Ein Zusammentreffen mit mörderischen Folgen. «Und das betrifft nicht allein die Familie», verrät Raschid Kayrooz. «Es wird vergiftet, erschlagen, erstochen und vieles mehr», fügt er mit einem Schmunzeln hinzu. Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Schauspielerinnen und Schauspieler, denn jeder Tod sei anders. «Doch vor Blut braucht sich das Publikum nicht zu fürchten. Dieses Requisit kommt bei uns nicht zum Einsatz.» Selbstverständlich wird an dieser Stelle nichts über Täter verraten. «Von Jugendlichen bis Senioren laden wir alle herzlich ein, sich das Stück zur Verbrechensaufklärung anzusehen.»

Mittwoch, 02.08.2017Zetzwil

Kennen Sie Ilse Hüni ... die Naturschützerin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Frau Hüni kennt man im Dorf dank ihrer grossen naturwissenschaftlichen Kenntnisse und auf Grund ihrer Mitarbeit bei der Dorfchronik vor einigen Jahren. Ihre Anliegen sind der Schutz seltener Pflanzen und der Vogelwelt. Sie ist mit offenem Blick und grosser Begeisterung in der Natur unterwegs.

Frau Hüni, Sie sind nicht gebürtige Zetzwilerin. Woher stammen Sie und wann zogen Sie in unsere Gemeinde?

Ich bin vor 80 Jahren in Wien geboren und aufgewachsen. Zusammen mit meinem Mann lebte ich später in Suhr und 1979 zogen wir nach Zetzwil. Ich wollte Ruhe und Ausblick und fand das alles hier.

Wie entstand Ihre Leidenschaft für die Natur?

Die Begeisterung für die Natur bekam ich schon als Kind von meinen Eltern mit. Pflanzen und Natur waren bei uns immer eine Selbstverständlichkeit. Meine Mutter zog Ende des Krieges selber Heilpflanzen, welche mein Vater in seiner Apotheke zu Tinkturen und Salben verarbeitete.

Arbeiten Sie bei der Nutzungsplanung unserer Gemeinde mit?

Ich habe meine Ideen eingebracht. Bei der letzten Nutzungsplanung in den 80er-Jahren wurde ich von Alt-Gemeindeschreiber Hirt hinzugezogen. Zusammen mit meinem Mann habe ich damals das Landschaftsinventar erstellt, welches auch heute noch Gültigkeit hat.

Womit beschäftigen Sie sich momentan?

Als freiwillige Mitarbeiterin der Vogelwarte Sempach habe ich während der letzten fünf Jahre am neuen Brutvogelatlas mitgearbeitet. Dabei ging es um das Erfassen aller Vögel vom Hallwilersee über Menziken und Reinach, sowie vom Ruedertal bis nach Kulm. Für den Bund bin ich mit der «Roten Liste» der vom Aussterben bedrohten Pflanzen beschäftigt.

Was müsste vermehrt gefördert werden?
Die Landwirtschaft steht unter grossem Druck. Um noch existieren zu können, müssen die Felder und Wiesen so intensiv bewirtschaftet und gedüngt werden, dass für Vögel und Insekten kaum mehr Raum und Zeit bleibt, um zu brüten oder überhaupt zu existieren. Der Einsatz von Herbiziden und Insektiziden in der Schweiz ist exorbitant. Die Lebensräume für Vögel und Insekten werden immer weniger. Es bräuchte mehr Biobetriebe, mehr Biodiversität.

Auf der Egg gibt es ein Hüsli mit einer Schiessscharte. Ich weiss, dass Sie die Geschichte dazu kennen.
Auf der Egg bestand bis weit ins 19. Jahrhundert hinein ein Weinberg. Das dazu gehörende Rebhüsli gibt es heute noch. Vom Weg aus kaum zu erkennen gleicht es einem Steinhaufen. Durch den Ausguck, die Schiessscharte, haben die Besitzer nachts auf ihren Rundgängen, mit Flinten bewaffnet und unter dem Begriff «Trübli hüten» ihren Weinberg vor Dieben beschützt. So lautet die Überlieferung.
(Anmerkung der Schreiberin: Frau Hüni hat noch viel Spannendes über den Rebberg zu berichten, was hier leider den Rahmen sprengen würde.)

Was hat es mit dem Findling auf sich, welcher 2006 im Weieracher bei Grabarbeiten zum Vorschein kam?
Ein Einwohner machte mich auf den grossen Stein am Rand des Ackers aufmerksam. Ich habe ihn danach wissenschaftlich überprüfen lassen. Es war ein grosser eiszeitlicher Stein mit Muschelein-
schlüssen, ursprünglich aus der Innerschweiz stammend. Ein seltener Fund! Ich habe ihn fotografiert und in der Ortsgeschichte Zetzwil (S. 20) publizieren lassen. Leider ist er inzwischen spurlos verschwunden.

Gibt es einen Platz in Zetzwil, der Ihnen besonders am Herzen liegt?

Wir haben hier einen der wenigen Frauenschuhstandorte im Wynental sowie ein bedeutsames Vorkommen von seltenen Purpurorchideen.

Was genau sind Flurnamen?
Auf diese stiessen wir anlässlich des Landschaftsinventars. Gewisse Begriffe gehen zurück bis in die Besiedlungsgeschichte der Menschheit. Die «Schweini» hat zum Beispiel nichts mit Schweinen zu tun, sondern mit dem Schwinden oder Mindern von Holz.

Wie wichtig ist das Grünau-Biotop für Vögel und Insekten?
Das Biotop hat inzwischen leider kaum noch Bedeutung für die Natur. Es ist ungepflegt und verwahrlost

Was beschäftigt Sie nach 60 Jahren Einsatz für den Naturschutz?

Ich spüre eine gewisse Beklemmung, wenn ich an die Zukunft denke. Es tut weh zu sehen, wie die Schönheit der Natur vergeht. Der Mensch nimmt alles in Besitz und merkt es gar nicht. Allerdings zeigen die letzten zwölf Eiszeiten, dass Pflanzen, Tiere und Kulturen kommen und gehen. Auch die nächste Eiszeit wird irgendwann kommen und den ganzen Krempel wegschieben. Im Hinblick auf die geologischen Zeiträume wird alles relativiert und bietet Hoffnung auf Veränderung.

Wie kann man sich Wissen rund um Natur- und Vogelschutz aneignen?
Birdlife bietet interessante Kurse an, die auch regional durchgeführt werden. Mein grosser Wunsch wäre, dass jemand mein Erbe weiterträgt und sich für diese wichtigen Themen einsetzt.

Mittwoch, 02.08.2017Boniswil

Feuerwehrreise 2017

Text und Bild: Eing.

Am Samstagmorgen trafen wir uns voller Vorfreude am Bahnhof. Da wir am Flughafen Zürich die Flughafenfeuerwehr besichtigen wollten, wurde angekündigt, dass wir durch eine Sicherheitskontrolle gehen müssen und deshalb die ID brauchen.

Beim Einsteigen in den Zug stellte sich heraus, dass bei jemandem unerklärlicherweise die ID aus dem Portemonnaie verschwunden war. Aufgrund dessen eilte er nach Hause, konnte die ID jedoch nicht finden. Dafür aber den Reisepass. Den Zug hatte er trotzdem verpasst, er konnte sich jedoch eine Fahrgemeinschaft an den Flughafen organisieren. Anstatt 15 Personen waren wir also noch 14. Beim genauen Durchzählen fiel jedoch auf, dass noch jemand fehlte. Ihn trafen wir anschliessend am Bahnhof Lenzburg wieder. Er stand eine Stunde zu früh in Hallwil am Bahnhof und fuhr einfach schon mal nach Lenzburg. Weiter nahmen wir den Zug Richtung Flughafen. Dort angekommen mussten wir bis zur Feuerwehr noch ein ganzes Stück gehen. Für die eine der beiden Organisatorinnen stellte das Gehen ein grösseres Problem dar, da sie sich im Vorfeld der Reise einen Zeh gebrochen hatte. Mit einem Kickboard konnte sie sich allerdings super fortbewegen. Darauf war ihr der Neid der anderen sicher. Also auf das Kickboard, nicht den gebrochenen Zeh. Da die beiden Organisatorinnen den Weg nicht kannten, waren sie auf die tatkräftige Unterstützung der anderen und GoogleMaps angewiesen. Wir schafften es aber pünktlich anzukommen und Alexander, der Berufsfeuerwehrmann, erwartete uns schon.

Bei der Sicherheitsinstruktion erfuhren wir, wie wir uns zu verhalten haben, wenn das Horn ertönt. Den Einsatzkräften bleiben nämlich nur 20 Sekunden Zeit um Auszurücken und wir wollten ja nicht Gefahr laufen, von ihnen überrannt zu werden. Da wir ja alle die ID oder den Pass dabei hatten, konnten wir anschliessend durch die Sicherheitskontrolle gehen. Wir wurden durch den Torbogen mit den Metalldetektoren geschickt und unsere Jacken und Taschen wurden ebenfalls kontrolliert. Nur die Ausweise, die wollte niemand sehen. Dann endlich durften wir in die Fahrzeughalle. Die Führung begann mit einer sehr eindrücklichen Demonstration des Flugfeldlöschfahrzeuges. Anschliessend durften wir alle Fahrzeuge anschauen und uns auch hineinsetzen. Zum Abschluss der Führung konnten wir aus dem Tower der ehemaligen Einsatzzentrale einen Blick aus der Vogelperspektive auf den Flughafen werfen. Wir erfuhren sehr viele interessante und auch nützliche Informationen, zum Beispiel wie man die WC-Tür in einem Flugzeug von aussen öffnet oder dass das Löschmittel Nummer eins dieser Feuerwehr zwei 5-dl-Wasserflaschen sind.

Da die Führung so interessant war und durch unsere Fragen länger dauerte, verpassten wir unseren Zug Richtung Hemishofen. Das Tram, welches wir stattdessen nahmen, fuhr wegen einer Baustelle nicht alle Haltestellen an. Wir mussten darum einen Umweg über den Hauptbahnhof machen. Das war allerdings gar nicht schlimm, denn so hatten wir ein paar wenige Minuten Zeit, Biernachschub und einen Strohhut zu kaufen. Dieser erwies sich auch gegen das Regenwetter als sehr dienlich. Endlich in Hemishofen angekommen, hatten wir nochmals einen kurzen Spaziergang vor uns, bevor wir auf dem Bolderhof ankamen. Dort gab es sofort Znacht, da wir von der langen Zugfahrt ziemlich hungrig waren. Nach dem Essen forderten wir uns im Nageln heraus. Zum Glück wissen wir nicht nur mit dem Hammer, sondern auch mit Feuer umzugehen und so schafften wir es, mit nassen Zeitungen und grossen Holzscheiten ein Lagerfeuer zu entfachen. Mit mehr oder weniger jugendfreien Erzählungen genossen wir in geselliger Runde den Abend.

Wir stellten fest, dass es sich auch im Regen prima um ein Feuer sitzen lässt. Wenn man aufsteht, muss man sich halt nur wieder auf den gleichen Platz setzen, so bleibt wenigstens die Hose trocken. Auf diesem Bauernhof gibt es zwei wunderschöne, romantische Sternguckersilos. Im Stroh liess es sich allerdings auch ganz bequem schlafen. Wir hatten sogar noch Gesellschaft durch den Hofhund. In der Nacht sind nur zwei Personen über ihn drüber gestolpert. Am Morgen war sehr früh schon Tagwache, da es um sieben Uhr bereits Zmorge gab. Ausser einem ging es eigentlich allen ziemlich gut. Nach eingehender Diskussion stellte sich heraus, dass dieser vermutlich nicht an Bio gewöhnt ist und alles halb so schlimm gewesen wäre, wenn der Whisky vom Vorabend nicht Bio gewesen wäre. Nachdem alle die Rucksäcke wieder gepackt und das ganze Stroh aus den Kleidern geschüttelt hatten, ging es per ÖV nach Unterstammheim zum nächsten Bauernhof. Wir durften dort beim Bierbrauen selbst Hand anlegen. Zudem konnten wir die Gläser immer wieder mit diesem vorzüglichen Bier füllen. Bei der Bierolympiade stellte sich heraus, dass bei unserer Feuerwehr im Gummistiefel-Weitwurf und Bierhumpen-Stossen definitiv noch Verbesserungspotential vorhanden ist. Am Mittag erhielten wir zur Stärkung ein wohlverdientes Bierfondue. Im Anschluss gabs nochmals ein paar sehr interessante Eindrücke ins Bierbrauen, bevor wir uns wieder zum Bahnhof und auf den Heimweg begaben. Jetzt müssen wir nur noch ausdiskutieren, wer unser selbst gebrautes Bier in Unterstammheim abholen darf. Es soll nämlich möglichst viel davon im Magazin ankommen und nicht schon auf dem Heimweg getrunken werden.

Mittwoch, 02.08.2017Haustier

Hundespass im kühlen Nass

Bild: ZVG

Ob an heimischen Seen, einem Bach oder Fluss, oder auch in den Sommerferien am Meer, viele Hunde lieben es, im Wasser zu toben. An heissen Sommertagen bietet das kühle Nass eine willkommene Abkühlung für Ihren Vierbeiner.

Nicht alle Hunde können schwimmen!
Es gibt Rassen, die durch ihren Körperbau oder ihre Behaarung nicht oder nur mit grossen Schwierigkeiten schwimmen können, so z.B der Basset Hound, Bulldoggen oder Möpse. Andere Rassen, wie z.B. Labradore, Golden Retriever etc., wurden extra für die Wasserarbeit gezüchtet. Sie lieben das Wasser von Natur aus.

Gewöhnen Sie Ihren Hund an Wasser und bringen Sie ihm das Schwimmen bei.
Hunde verausgaben sich sehr schnell im Wasser und können ihre Kräfte nicht richtig einteilen. Auch Hunde, die gut schwimmen, geraten mitunter in Schwierigkeiten. Es ertrinken immer wieder Hunde durch Erschöpfung, Unterkühlung oder Panik. Sicherheit bietet in so einem Fall die Schwimmweste für den Hund. Auf einem Boot oder Floss sollte Ihr Hund immer eine Schwimmweste tragen!

Sicherheitstipps beim Schwimmen mit dem Hund
Hunde sind in Sachen Sicherheit von ihrem Halter abhängig! Lassen Sie nur gesunde Hunde schwimmen. Hunde mit Herzerkrankungen, offenen Wunden oder einer Ohrenentzündung etc. müssen am Ufer bleiben.

  • Lassen Sie Ihren Hund niemals unbeaufsichtigt am oder im Wasser!
  • Das Schwimmen mit vollem Magen ist tabu!
  • Langsames heranführen ans kühle Nass bei heissen Temperaturen.
  • Den Hund nie an Orten mit starker Strömung schwimmen lassen!
  • Wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Hund schwimmen, immer darauf achten, dass er Sie mit seinen Krallen nicht verletzten kann.
  • Achten Sie auf Glasscherben oder spitze Gegenstände im oder am Wasser.
  • Pfützen und stehende Gewässer können Bakterien (Leptospiren) beherbergen. Lassen Sie deshalb ihren Hund weder daraus trinken noch darin baden. Wir empfehlen Ihnen, den Hund gegen Leptospirose impfen zu lassen.
  • Nehmen Sie für Ihren Hund immer genügend Trinkwasser mit!
  • Nach einem Bad im Meer sollten Sie den Hund immer kurz abspülen.
  • Trocknen Sie die Ohren Ihres Hundes nach dem Schwimmen gut ab, um Reizungen und Infektionen vorzubeugen.
  • Jagdhunde und junge Hunde, die Wasservögel jagen, sollten in der Nähe von Gewässern immer an der Leine gehalten werden. Bringen Sie Ihrem Hund bei, dass er nur mit ihrer Zustimmung ins Wasser darf.
Beachten Sie Badeverbote und nehmen Sie Rücksicht auf andere Badegäste an Orten, an denen das Schwimmen mit Hunden erlaubt ist.

Mittwoch, 02.08.2017Menziken

Das war ein bunter und heisser Ferien(s)pass

Text und Bild: Thomas Moor

Neues kommt, Altbewährtes bleibt – und so hatte der Menziker Ferien(s)pass auch in diesem Jahr für die Kids wieder viel Spannendes auf Lager. Immer zum Dauerbrenner gehört das fantasievolle Bemalen von Abfallmulden bei Entsorgungsspezialist Lustenberger und der Besuch bei der Feuerwehr.

Wenn ein Dutzend Jung-Picassos im Rahmen des Menziker Ferien(s)passes zu Pinsel und Farbe greifen, wird es bunt. Dann erhalten die Mulden der Entsorgungsfirma Lustenberger Menziken GmbH an der Grubenstrasse 5 jeweils einen neuen fantasievollen Anstrich und werden so zu Kunstwerken. Farbtöpfe, Pinsel und Farben standen in Hülle und Fülle bereit. Und als die Plastikhandschuhe übergestülpt waren, gab es für die jungen Künstler kein Halten mehr. Die Mädchen und Knaben liessen ihrer Fantasie wieder freien Laufen, wobei die einen eher für das Feine, andere wiederum für das Grobe zuständig waren. Egal: Am Schluss standen wieder Kunstwerke da, welche alle Beteiligten mit Stolz erfüllte. Wie es bei Handwerkern Tradition ist, kamen auch die malenden Kids in den Genuss eines Znüni.
Znünitime war auch beim Besuch der Feuerwehr Oberwynental angesagt. Zuvor gab es für die Mädchen und Buben einen heissen Auftakt. Bei der Brandbekämpfung respektive Annäherung eines Feuers mittels Wasservorhang oder beim Löschen eines Friteusenbrandes durften sie selber Hand anlegen. Auch die verschiedenen Feuerwehrfahrzeuge lernten sie auf spielerische Art kennen und erhielten Einblick in den Sanitätsdienst. Im Korb der Autodrehleiter konnten sie zudem abheben und Menziken einmal aus der Vogelperspektive betrachten.

Mittwoch, 02.08.2017Boniswil

Die SVP Boniswil präsentiert ihre Kandidaten

Text und Bild: Graziella Jämsä

Gesundes Wachstum, nachhaltige Energiegewinnung und ein lebendiges Miteinander – dies sind nur einige Ziele der SVP Ortspartei. Um diese in Boniswil konstruktiv umzusetzen, stellen sich gleich mehrere Mitglieder für die unterschiedlichen Ämter im Ort zur Wahl.

Im Gemeinderat entstehen durch den Rücktritt von Heidi Villiger, FDP, und Silvia Gebhard, parteilos, Vakanzen. Die Ortspartei freut sich, dass sich neben Vizeammann Roland Balmer neu auch Dietmar Schrödinger zur Wahl stellt. «Ich bin vor elf Jahren nach Boniswil gezogen und fühlte mich vom ersten Moment an wohl», erinnert sich Dietmar Schrödinger. Der diplomierte Experte für Anästhesie und Intensivpflege, der gerade die Ausbildung zum diplomierten OP-Manager absolviert, bringt sich gerne ein. Sei dies wie einst in der Feuerwehr oder wie aktuell als Vizepräsident der Fernsehanlage Boniswil (BFG) oder im Regionalen Führungsstab Seetal (RFO Seetal). «Wir tragen die Verantwortung dafür, die Schönheit unseres Lebensumfeldes zu erhalten», ist Dietmar Schrödinger überzeugt. Er möchte sich für ein verantwortungsvolles Wachstum der Gemeinde einsetzen. Ortsansässige Firmen sollen gestärkt und neue Unternehmen bei der Ansiedlung unterstützt werden. «Vereine, die wertvolle Jugendarbeit leisten, brauchen den Rückhalt von offizieller Seite ebenso, wie Senioren sicher sein möchten, dass ihre Anliegen nicht vergessen gehen.» Im Gespräch mit Roland Balmer habe er sich im Vorfeld über die möglichen Herausforderungen des Amtes informiert. «Boniswil liegt mir am Herzen. Und so würde ich mich freuen, zum Wohle der Gemeinde beitragen zu können.»

Als neues Mitglied für die Finanzkommission hat die SVP Andrea Eisenegger nominiert. Beruflich ist sie als Technische Operationsfachfrau HF in der Hirslanden Klinik Aarau tätig. Neben ihrer Zuständigkeit für den Fachbereich Orthopädie und Reparaturmanagement, absolvierte sie im Fernstudium eine Bürolehre. Ein Instruktionslehrgang für Auszubildende sowie der Basiskurs Management für Pflegeberufe gehören ebenfalls zu ihrem Portfolio. Initiativ und motiviert möchte sich Andrea Eisenegger in der FiKo engagieren. In der Steuerkommission stellen sich Beat Bättig und Heiri Dössegger für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Dasselbe gilt für Hansruedi Holliger im Wahlbüro sowie als Stimmenzähler.

Wer Andrea Eisenegger und Dietmar Schrödinger gerne besser kennenlernen möchte, hat dazu am 31. August die perfekte Gelegenheit. Die SVP Boniswil lädt zum Wahlauftakt-Apéro vor der Valiant Bank gegenüber dem Volg. Von 18 bis 20 Uhr stehen die Kandidaten gerne für Fragen und spannende Diskussionen zur Verfügung.

Mittwoch, 02.08.2017Reinach

Erlebnisreiche Sommerferien mit dem Ferienspass

Text und Bild: Eing.

Schon sind die letzten Kurse des Ferienspass Homberg 2017 zu Ende. Zurück bleiben viele Erinnerungen und Eindrücke und natürlich die Vorfreude auf den nächsten Sommer! Auch in diesen Sommerferien haben viele Kurse, Ausflüge und Events die schulfreien Tage zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

Danke allen, die teilgenommen haben. Es hat Spass gemacht mit euch!

Herzlichen Dank auch an alle Kursleiter/-innen, Helfer/-innen und an unsere treuen und grosszügigen Sponsoren, die den Kindern diese vielseitigen und tollen Erlebnisse möglich gemacht haben!

Mittwoch, 02.08.2017Meisterschwanden

Ein Geburtstagswochenende für Gross und Klein

Text und Bild: Graziella Jämsä

Theater, Musik, Kinderparcours, Plauschwettkampf, Ausstellung und vieles mehr hat sich das OK zur Feier des 200-jährigen Bestehen der reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen einfallen lassen. Am 26. und 27. August «esch Ziit zum Fiire!».

Im Juni 1817 beschloss der Grosse Rat, dass Fahrwangen und Meisterschwanden eine eigene Kirchgemeinde, unabhängig von Seengen, gründen dürfen. Doch was hat die Menschen bei der Planung bewegt? Was steckt hinter der zweiten Tür des Kirchgebäudes? Und wer hat welche Aufgabe übernommen? Antworten auf diese Fragen gibt das Theaterstück «Es chunnt scho guet», welches Heinz Deubelbeiss für das Jubiläum verfasst und inszeniert hat. 18 Schauspielerinnen und Schauspieler üben schon fleissig für die Vorstellungen am Samstagabend 20 Uhr und am Sonntag um 13.30 Uhr. Aber auch die interaktive Ausstellung «Unsere Kirche – einst und jetzt» lädt an beiden Tagen zur Entdeckungsreise in der Geschichte. «Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz», verrät Mirjam Häusermann vom siebenköpfigen OK-Team. Die Festbeiz öffnet am Samstag um 12 Uhr ihre Türen. Um 13 Uhr wird gemeinsam auf den Geburtstag angestossen. Beinahe parallel zum Kinder-Parcours gibt es einen Plauschwettkampf mit Bull Riding, Bungee Run und Wasserspielen. Zu diesem Spass können sich fünfköpfige Teams aus Vereinen und Quartieren noch bis zum 16. August bei Heiner Lindenmann anmelden. «Das geht sowohl telefonisch unter 056 667 25 84 oder per E-Mail an heiner.lindenmann@sunrise.ch.» Für Musik sorgen «Adams Wedding» und das Jazz-Quartett BM. Mit strahlendem Lächeln fügt Mirjam Häusermann hinzu: «Man könnte noch so viel übers Programm erzählen, doch am besten kommt man einfach vorbei und feiert mit.»

Montag, 31.07.2017Beinwil am See

«Löwenkonzerte» Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die Vielfalt des Aargauer Musikschaffens ist weit über die Grenzen des Kantons bekannt. Klingende Botschafter der orchestralen Musik sind dabei das in Rheinfelden beheimatete vitale Capriccio Barockorchester, das sich der schillernden Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verschrieben hat. Am Künstlerhaus Boswil zu Hause ist das vor Ideen sprühende Kammerorchester CHAARTS mit guter Musik jeder Couleur. Im ganzen Kanton zu Hause schliesslich ist das grosse, innovative Symphonieorchester argovia philharmonic, das die ganze Breite der symphonischen Musik mit Bravour darbietet.

Alle drei Orchester stehen für das reiche professionelle Musikschaffen des Kulturkantons Aargau. Über die verführerische Akustik und das reizvolle Ambiente des Löwensaals in Beinwil am See und dank der Unterstützung durch den Kanton und die Gemeinde Beinwil finden die drei Klangkörper nun erstmals in einer gemeinsamen Konzertreihe zusammen. Und damit das Publikum die musikalische Vielfalt in voller Gänze erleben kann, wurde das neue «Löwenabo» geschaffen. Mit dem Löwenabo geniesst das Publikum vier völlig unterschiedliche, hochkarätige Konzerte mit einem Preisvorteil von 20% auf den Einzelkartenpreis. Auch die anderen Abo-Vorteile sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Den Anfang dieser neuen, exklusiven Abo-Reihe im Löwensaal macht im September die argovia philharmonic Big Band unter der Leitung von Mister Big-Band schlechthin, Pepe Lienhard. Im November stehen die beliebten «Vier Jahreszeiten» des argentinischen Tango-Komponisten Astor Piazzolla auf dem Programm, gespielt von Chaarts, Solist an der Violine ist der Aargauer Sebastian Bohren. Ebenfalls gespielt werden Werke von Antonin Dvorak und Martin Wettstein. Das argovia philharmonic spielt dann im März sein im Löwensaal unterdessen schon zur Tradition gewordenes Symphoniekonzert, in diesem Jahr unter der Leitung des international renommierten Schweizer Dirigenten Matthias Bamert, zusammen mit der jungen Cellistin Laura van der Heijden, auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Dvorak und Franck. Im vierten Löwenkonzert im April schliesst das Capriccio Barockorchester den ersten Zyklus dieser aussergewöhnlichen Konzertreihe im Löwensaal mit Werken von Bach, Gluck, Mozart und Haydn.

Informationen/Tickets: www.loewenkonzerte.ch

Montag, 31.07.2017Menziken

Neues Mehrzweckfahrzeug: Der Hans der kanns

Text und Bild: Thomas Moor

Blumengeschmückt, voll im Saft und vor allem vielfältig einsetzbar: Das ist Hans, das neue Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Oberwynental, welches im Beisein von Behördenvertretern, Mitgliedern benachbarter Feuerwehren und der interessierten Bevölkerung eingeweiht wurde.

Neue Besen kehren bekanntlich immer besser und so war es für Pedro nur eine Frage der Zeit bis er das Feld räumen und einem Jüngeren (sprich Hans) den Platz freimachen musste. Pedro, das Zugkraftfahrzeug der Marke Mowag, hatte schliesslich bereits stolze 27 Jahre auf dem Buckel. Jetzt ist die Zeit von Hans gekommen. Und der Hans, der kanns. Beim neuen Fahrzeug handelt es sich um einen Fiat Fullback 2,4 Liter mit 180 PS, zuschaltbarem 4x4 Antrieb und Automatikgetriebe. Der von der Garage Kohler AG in Teufenthal gelieferte Pickup verfügt über eine Doppelkabine, die fünf Personen Platz bietet. Mit einer Anhängelast von 3,1 Tonnen verfügt der Fiat über genügend Kraft, um zukünftig den neuen Grosslüfter ziehen zu können. Kommandant Reto Eichenberger erwähnte in seiner Rede, dass dieses Fahrzeug nur dank eines Erbanteiles, welches der inzwischen verstorbene Hans Eichenberger aus Reinach der Feuerwehr Oberwynental in seinem Testament überschrieben hatte, angeschafft werden konnte. Der Kommandant bedankte sich bei der Beschaffungskommission und bei allen am Umbau beteiligten Firmen, welche ganze Arbeit geleistet haben.

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