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Freitag, 18.08.2017Gontenschwil

Firobe-Chile mit den zwei wandernden Flüchtlingen

Text: Elsbeth Haefeli, Bild: ZVG:

Die Gottesdienstbegleitgruppe der Kirchgemeinde Gontenschwil-Zetzwil hat auch für die nächste Ausgabe der «Firobe-Chile» interessanten Besuch eingeladen. Sie empfängt am Freitag, 15. September um 19 Uhr die beiden afghanischen Flüchtlinge Hamid Jafari und Mohammed Rasuli, bekannt aus Presse und Fernsehen, in der Kirche Gontenschwil.

Etwas Sinnvolles tun und aktiv an der Integration zu arbeiten, während sie auf ihren Visumsentscheid warten. Das war die Idee der beiden sympathischen jungen Männer. Einen Monat lang waren sie auf rund 1000 km durch alle Regionen der Schweiz unterwegs. Sie erzählen von ihrem Leben in der Heimat, von ihrer Flucht und den Schwierigkeiten und Erlebnissen während ihrer Wanderschaft.

Die musikalische Begleitung erfolgt durch das neu gegründete Klarinetten-Trio ZAARGO. Ein kleiner Imbiss im Zetzwiler Pfarrhaus wird anschliessend Gelegenheit geben, alle Beteiligten kennenzulernen. Einblick in die Wanderroute der zwei Wanderer auf www.aufgehen.ch

Freitag, 18.08.2017Seengen

Sondernutzungsplan: Seengen ist wieder à jour

Text und Bild: Thomas Moor

Seengen wird neu definiert. Jedenfalls was den neuen Sondernutzungsplan «Kernzone/Dorfzone» betrifft. An einem Orientierungsabend wurde die Bevölkerung in der Mehrzweckhalle über die Neuerungen aus erster Hand von Gemeinderat Gianni Asquini, Paul Keller (arcoplan klg) und Philipp Husistein (Husistein & Partner AG) informiert.

«Ich bin froh, dass ich mein Werk innerhalb meiner Amtszeit sauber zu Ende bringen konnte», wie der abtretende Gemeinderat Gianni Asquini, Ressortverantwortlicher unter anderem für die Sondernutzungsplanung, nach der Orientierungsversammlung sagte. Ein Werk, das eine Überarbeitung nötig hatte. Der Überbauungsplan «Ortskernplanung» stammt nämlich aus dem Jahre 1994. Drei Bearbeitungsvarianten standen zu Beginn der Planung zur Diskussion, wobei man sich schlussendlich für eine «sanfte Aktualisierung» und eine massvolle Überarbeitung der Ortskernplanung entschied – immer mit dem Fokus, den dörflichen Charakter zu wahren. Das schlanke Planwerk berücksichtigt die öffentlichen und privaten Interessen gleichermassen ausgewogen und lässt im Hinblick auf künftige Bauvorhaben die nötigen Handlungsspielräume offen. Der Sondernutzungsplan «Kernzone/Dorfzone» umfasst wie bisher den Bearbeitungsperimeter entlang der Schul-, Oberdorf-, Post- und Egliswilerstrasse. Neu aufgenommen wurde je eine Bautiefe entlang der Steinbrunnengasse. Aus dem Planungsbericht geht hervor, dass die Baulinien im Wesentlichen nur noch entlang der Strassen aus der bisherigen Ortskernplanung beibehalten, angepasst oder wo nötig neu festgelegt werden. Rückwärtige Baulinien werden aufgehoben. Das Mitwirkungsverfahren wird per 12. September abgeschlossen, danach geht das Planwerk zur kantonalen Vorprüfung. Nach einem Einwendungsverfahren erfolgt dann die Beschlussfassung durch den Gemeinderat und die Genehmigung durch die kantonale Behörde.

Freitag, 18.08.2017Meisterschwanden

Skiclub: Wanderung hoch über dem Baldeggersee

Text und Bild: Eing.

Was macht ein Skiclub im Sommer? Wandern! Das braucht aber nicht dort zu sein, wo man im Winter über verschneite Hänge flitzt. Zum gemütlichen Wandern mit Anhang gibt es auch im heimischen Seetal geeignete Wege und erst noch mit prächtiger Aussicht. Die Wanderer vom Skiclub Meisterschwanden liessen sich per Linienbus von Hitzkirch aus auf den Lindenberg bringen.

Nach dem Startkaffee in der «Linde» Müswangen folgte die Gruppe dem Strässchen südwärts über die Müswanger Allmend. Es war frisch und zügig da oben. Riesige Flächen mit Kabis- und Kohlköpfen gab es zu bestaunen, schöne gepflegte Einzelhöfe und nachdem sich die Regenwolken verzogen hatten, öffnete sich sogar der Blick ins Luzernische Seetal. Etappenziel war die Ruine Nünegg bei Lieli. Im Burggraben bei der Brötli-Stelle machten die Skiclübler Mittagsrast. Bald brutzelten Plätzli und Würste auf dem Grill.

Die Burg Lieli oder «Nünegg», aufgrund ihrer charakteristischen Form mit neun Ecken, galt als Stammsitz der Herren von Lieli. In den Wirren des Sempacherkrieges 1386 wurde die Burg zerstört und nicht mehr aufgebaut. Im Laufe der Zeit zerfiel sie und wurde mit Gestrüpp überwuchert. Mit der Restaurierung zwischen 2014 – 2016 durch den Kanton Luzern konnte die Anlage für die kommenden Generationen gerettet werden und die Ruine steht nun als wichtiger Zeitzeuge da. Sogar der ehemalige Turm kann bestiegen und die herrliche Sicht auf den Baldeggersee, wie sie sich einst den Herren von Lieli bot, genossen werden.

Die Skiclub-Wanderer machten sich wieder auf die «Socken» abwärts durch den Wald zum Schloss Heidegg. Dort gibt es halb verdeckt einen Einstieg ins idyllische Bachtobel, wo es gurgelt und rauscht und das Weglein über kleine Brücken, Stege, Wasserfälle und um Felsblöcke führt. Am Schluss können sich müde Füsse im Kaltwasser der Kneippanlage erholen. Fast nur ein Spaziergang war es nun noch bis zum Bahnhof Hitzkirch, aber vorher kehrte die durstige Gruppe in Richensee zu einem kühlen Trunk ein.

Freitag, 18.08.2017Gontenschwil

Kennen Sie Christian Peter ... das Schulpflegemitglied?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Schulpflege ist die Aufsichtsbehörde über die Schule. Sie überwacht nach Weisungen des Schulgesetzes den Unterricht, den Schulbetrieb und die Organisation der Schule. Es ist schwierig geworden, Leute zu motivieren, ihre Zeit und Kraft für diese Themen einzusetzen. Christian Peter ist seit einem guten halben Jahr Mitglied der Schulpflege Gontenschwil.

Christian, was hat dich bewogen, dich für dieses nicht ganz einfache Amt zur Verfügung zu stellen?
Ich hatte mich für die letzten Grossratswahlen aufstellen lassen und offenbar konnten sich einige an mich erinnern und fragten mich, ob ich nicht Interesse an einem Schulpflegeamt hätte. Ich entschied mich dann dafür. Allerdings mehr aus dem Gedanken heraus, dass es ja irgendjemand machen muss. Ausser mir war in diesem Moment keiner da, der sich zur Verfügung stellte.

Was sind deine Aufgaben, deine Ressorts?

Ich bin für das Ressort Kommunikation verantwortlich. Darunter fällt in erster Linie die Öffentlichkeitsarbeit. Ich sehe mich daher als eine Schnittstelle zwischen Öffentlichkeit und Schule. Als ich neu dabei war, veranstalteten wir z.B. einen Informationsabend für Eltern, wo über die aktuellen Vorgänge in der Schule berichtet wurde. Zudem umfasst mein Ressort auch die Organisation des nächsten Jugendfests.

Welches sind schwierigere Entscheide, die du mittragen musst?

Beschlüsse, bei denen es um finanzielle Aufwände für ein Kind und um das Kindswohl geht. Das sind schwierige Entscheide und Abwägungen. Dabei geht es ja auch immer um Gelder der öffentlichen Hand.

Welches sind die erfreulichen Momente deiner Arbeit?
Das kürzlich stattgefundene Schulschlussessen mit den Schulen Leimbach und Zetzwil. Ein paar Kinder haben an diesem Anlass für Lehrer und Behörden musiziert. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich spürte wie unglaublich viel Lebensfreude in diesen Kindern steckt.

Wo kannst du Hilfe holen, wenn du mal nicht weiter weisst?
Bisher gab es noch keine unlösbaren Schwierigkeiten. Sollte es aber mal soweit kommen, könnte ich mich natürlich mit den anderen Schulpflegemitgliedern austauschen.

Was lernst du für dich persönlich dabei?
Ich merke, dass in einer Gemeinde nichts einfach von selbst läuft. Es braucht immer jemanden, der sich dafür einsetzt. Ich bekomme einen tieferen Einblick in unser Schulsystem, was als Aussenstehender so nicht möglich wäre.

Wie hat sich die Schule seit deiner eigenen Schulzeit verändert?
Von meinem Alter her, bin ich der Schule noch relativ nah. Meine Schulzeit war geprägt durch reine Wissensvermittlung. Heute wird zusätzlich Wert auf die Förderung von sozialen Fähigkeiten und Integration gelegt.

Fahre fort:« In Zukunft wird die Schulpflege …
… genau den Job machen, den sie bis anhin machte».

Was wünschst du dir von den Gontenschwiler Eltern?
Ich wünsche mir als Mensch, nicht als Schulpflegemitglied, dass sich die Kinder geliebt fühlen dürfen. Das schaffen die meisten Eltern. Manchmal hindern Stress im Alltag oder sonstige Umstände die Eltern, dies ihren Kindern zu vermitteln. Schön wäre, wenn sie sich dann jeweils besinnen könnten, dass ihre Kinder ein Geschenk sind und nicht nur zusätzlicher Aufwand. Und dass sie in diesem Bewusstsein neue Energie für ihre Aufgabe als Eltern schöpfen könnten.

Freitag, 18.08.2017Seengen

Club 88: Regenwanderung im Hochstuckli-Gebiet

Text und Bild: Eing.

Wetterfest muss man sein, wenn man bei so schlechten Prognosen auf Wanderschaft gehen will. Doch abgemacht, ist abgemacht, da gibt es nichts zu rütteln. Schliesslich musste man früher an Turnfesten auch bei miesem Wetter bis zum Schluss ausharren. Schon auf der Hinfahrt von Luzern über Arth-Goldau nach Sattel SZ glaubten die Clubfrauen, dass der Regen aufhören würde, doch das war eine Täuschung.

Das Gemütliche und die Freundschaft kamen nicht zu kurz, im Gegenteil, der Regen vermochte die gute Stimmung nicht zu trüben. Allerdings fragten sich wahrscheinlich die Leute im nebligen Mostelberg bei Sattel, was die Frauengruppe wohl bei diesem Wetter hier oben zu suchen hatte. Der Angestellte der Gondelibahn war jedenfalls sehr gesprächig, konnte aber auch keine besseren Aussichten prophezeien. Dafür mundete die Mittagsverpflegung im Mostler’s Bergbeizli herrlich, wo die Clubfrauen die einzigen Gäste waren. Schon einmal hier oben, waren alle bereit für eine verkürzte Wanderung im Regen. Eingehüllt in lange Mäntel und Kapuzen hatte die Gruppe grosse Ähnlichkeit mit einer Prozession, die sich durch Nebel und Regen bewegte. Es war nicht allein der Wirkung vom Kafi Schnaps zuzuschreiben, dass sich ausnahmslos alle über die Hängebrücke, den Skywalk mit seinen 374 Metern Spannweite, getrauten. In der Mitte der Strecke kam nämlich noch der Talwind dazu und machte das Gehen schwierig, wie auf einem Schiff mit starkem Seegang.

Auf dem Herrenboden lichtete sich der Nebel ein wenig, aber leider nicht genug. Eigentlich jammerschade, hätte man von dort die Zacken der Mythen gleich vor der Nase gehabt und weiter oben ins Tal des Lauerzersees schauen können. Dafür öffnete sich der Blick hinunter ins Aegerital und nach Morgarten. Die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges nutzten die Frauen für den Besuch des einheimischen «Buurä Märcht» in Sattel, wo es Käse, Confi und Leckereien zu kaufen gibt.

Freitag, 18.08.2017Meisterschwanden

Unkompliziert und mit viel Begeisterung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Sie wollen Sport treiben, aber alleine macht es keinen Spass? Doch für das Engagement in einem Verein fehlt ihnen die Zeit? Kein Problem, «Turnen für alle» bietet Fitness für sie und ihn unabhängig von Alter oder Kondition. Ein Besuch vor Ort.

Seine Anfänge hatte das Gesundheitsturnen, wie das Angebot früher genannt wurde, im Jahr 1965. «Damals traf man sich im Saal des Hotels Bären in Fahrwangen», hat Annemarie Müller recherchiert. «Als das 1973 abgerissen worden ist, zog die Gruppe nach Meisterschwanden in die alte Turnhalle um.» Und hier ist sie, ebenso wie die Freude an der Bewegung, bis heute zu Hause. Immer mittwochs, abgesehen von Feiertagen und Schulferien, trifft man sich um 20 Uhr. Wer durch berufliche oder private Gegegebenheiten nicht weiss, wie oft er teilnehmen kann, zahlt vor Ort fünf Franken für Fünfviertelstunden Sport. Mit 80 Franken ist man ein halbes, mit 160 Franken ein ganzes Jahr dabei. Die Leitung hat Anita Weber. «Zu gutgelaunten Klängen gibt es Übungen für Bauch, Beine und Po», schildert die ausgebildete Fitness- und Wellnesstrainerin. Die Muskulatur des ganzen Körpers solle gestrafft und gestärkt werden. Mit einem Schmunzeln fügt Anita Weber hinzu: «Bevor wir zu den Entspannungsübungen schreiten können.» Ihr Gesichtsausdruck verrät, der Spassfaktor kommt bei allem Schwitzen keinesfalls zu kurz. Auch die jahrelange Treue vieler Turnenden, zeigt wie sehr das unkomplizierte Miteinander geschätzt wird. Alles dreht sich um Bewegung, ohne Vereinsstrukturen, ohne Verpflichtungen.
Wer jetzt neugierig geworden ist, aber noch die eine oder andere Frage hat, kann sich an Ruth Frey wenden. Sie ist telefonisch unter 056 667 07 36 oder per E-Mail an ruth.frey@comput.ch erreichbar. «Wir freuen uns auf viele neue Gesichter», ist sich die Gruppe einig.

Freitag, 18.08.2017Haustier

Hyperthyreose der Katze

Bild: ZVG

«Dixie hat so stark abgenommen, aber sie frisst doch so viel. Hat sie vielleicht Würmer?» fragt uns die Besitzerin der 15-jährigen, dreifarbigen Hauskatze. Sie habe bereits mehrmals entwurmt, aber keine Würmer gefunden. Dixie sei zwar etwas ruhelos und vernachlässige die Fellpflege, sei aber sonst sehr munter. Tatsächlich hatte Dixie innerhalb eines halben Jahres mehr als 1 kg an Gewicht verloren, ihr Herzschlag war pochend und die Herzfrequenz zu hoch.

Wenn Katzen älter werden, und das ist mit dem medizinischen Fortschritt und der verbesserten Lebensqualität heutzutage immer häufiger der Fall, so haben wir es auch häufiger mit Alterserkrankungen zu tun. Eine dieser Erkrankungen, die «Hyperthyreose» (Überfunktion der Schilddrüse) hatten wir bei Dixie im Verdacht und daher eine Blutuntersuchung vorgeschlagen, bei welchem versucht wird, die häufigsten Alterserkrankungen auszuschliessen oder eben zu diagnostizieren. Der sogenannte Alterscheck wird in etwa ab dem 10. Lebensjahr empfohlen, um eine mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Die Untersuchung kann gut anlässlich einer Jahresimpfung geschehen, wenn das Tier zuvor 12 Stunden gefastet wurde. Neben dem Schilddrüsenwert werden dabei auch Nieren- und Leberwerte, Blutzucker und weitere relevante Blutwerte bestimmt. Bei Dixie war dann tatsächlich der Schilddrüsenwert (T4 oder Thyroxin) erhöht, was meistens durch einen gutartigen Tumor der Schilddrüse (diese befindet sich hinter dem Kehlkopf) verursacht wird. Da die betroffenen Katzen meistens schon älter sind, empfiehlt sich eine nicht invasive Therapie mit Medikamenten. Die kleinen rosa Pillen sehen ganz hübsch und schmackhaft aus, sind aber trotzdem gar nicht so einfach 2x täglich zu verabreichen. Dies führt manchmal zur alternativen Behandlung mit einer in der Ohrmuschel-Innenseite einzureibenden Salbe. Chirurgie oder Strahlentherapie werden selten eingesetzt, da diese Therapieformen viel aufwändiger sind. Dixie jedenfalls geht es mit den bunten Tabletten sehr gut. Sie hat wieder ihr Normalgewicht von 4.5 kg erreicht und feierte diesen Frühling ihren 17. Geburtstag.

P. Curschellas, Kleintierpraxis Dr.Küng, Beromünster

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Mittwoch, 16.08.2017Beinwil am See

Dankensberg: EDMUND machte das Rennen

Text und Bild: Thomas Moor

Im Rahmen des geplanten Um- und Erweiterungsbaus des Alters- und Pflegeheims Dankensberg Beinwil am See wurde ein Projektwettbewerb im selektiven Verfahren durchgeführt. Jetzt steht der Sieger fest. «And the winner is ... EDMUND.» Die Arbeit eines Zürcher Architekturbüros.

Es sei ein spannendes und interessantes Verfahren gewesen, wie Stiftungsratspräsident Hans Schärer sagte. Teilnahmeberechtigt waren Architekturbüros aus der ganzen Schweiz. Rekordverdächtige 83 Bewerbungsunterlagen wurden eingereicht, welche nach einer Präqualifikation auf sieben Teilnehmer reduziert wurden. Ihre Aufgabe war es, den Um- und Erweiterungsbau nach verschiedenen, vorgegebenen Kriterien zu projektieren, wobei die Bau- und Betriebskosten eine zentrale Rolle spielten. Aber auch auf die Erhaltung des schönen Grünraumes wurde ein gewichtiges Augenmerk gelegt. Je zwei Architekturbüros aus den Kantonen Aargau, Zürich und Basel sowie einem Nachwuchsbüro ebenfalls aus dem Kanton Zürich präsentierten interessante Lösungen. «Phänomenal», wie es Jurymitglied William Steinmann auf den Punkt brachte. Die Ausgangslage sei hervorragend, wie er anfügte. Durch ein Beurteilungsgremium, bestehend aus Sachpreis- und Fachpreisrichter, wurden die eingereichten Projekte seriös begutachtet und hinsichtlich der baurechtlichen Grundlagen und der Einhaltung des Raumprogramms analysiert und rangiert.

Das Rennen machte das Projekt EDMUND des Zürcher Architekturbüros Fiechter & Salzmann, welches einstimmig zum Sieger gekürt wurde. Bis Ende Oktober gilt es für das Siegerteam, noch einige Feinjustierung an ihrem Projekt vorzunehmen. Wenn alles rund läuft (besonders mit der Finanzierung), soll der Baustart des 13-Millionenprojektes im Herbst 2018 fallen. In der ersten Phase wird das Gründerhaus (Haus A) aus dem Jahr 1921, für welches der Kanton die Betriebsbewilligung nicht mehr erteilte, rückgebaut. An seine Stelle kommt der Neubau zu stehen. Danach soll der Umbau und die Renovation von Haus B erfolgen. In seiner neuen Form wird der «Dankensberg» dann in allen Belangen up to date sein und über 60 Betten (heute 53 + 1 Ferienzimmer) und eine moderne Infrastruktur verfügen.

Mittwoch, 16.08.2017Hallwil

Gemeinsam den Boden für Neues geschaffen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Im Februar hat Edith Kottmann die Stelle als Schulleiterin in Hallwil angetreten. Wie sie mit den Herausforderungen des ersten halben Jahres umgegangen ist und was sie sich für die Zukunft der Schule wünscht, schilderte sie in einem Gespräch.

Als Edith Kottmann ihr Büro im Schulhaus in Hallwil bezog, war in den Medien viel über die personellen Wechsel und damit verbundene Schwierigkeiten berichtet worden. Welche Tätigkeit prägte diese Zeit? «Ich führte Gespräche auf allen Ebenen», erinnert sich Edith Kottmann mit einem freundlichen Lächeln. «Mit Lehrpersonen, Eltern, Behörden – ich wollte so genau wie möglich wahrnehmen, was die Menschen beschäftigte und welche Veränderungen sie sich wünschten.» Von Vorteil sei dabei sicherlich gewesen, dass mit Schulsozialarbeiter Alessandro Mani eine zusätzliche Anlaufstelle für Eltern gewährleistet gewesen sei. «Denn da neben der administrativen Führung der Schule, Qualitätsmanagement und Personalführung meine Aufgaben sind, wäre ich nicht immer die richtige Ansprechpartnerin gewesen. Die Schulsozialarbeit war die Verbindung.»

Mittlerweile sei das Team wieder komplett. Ein befristeter Arbeitsvertrag sei vor den Ferien ausgelaufen. Und auch die geplante Klasseneinteilung bedinge noch Ressourcen. «So freuen wir uns auf drei neue Gesichter im Team.» Edith Kottmann hat sich in Hallwil gut eingelebt. Mitbewohner des liebevoll eingerichteten Büros ist Grosspudel DJ. «Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie die Kinder auf ihn reagieren. Und wie allein seine Anwesenheit so manche Aufgeregtheit beruhigt.» Schön sei auch zu sehen, dass Lehrerinnen und Lehrer ihre Unterrichtsvorbereitungen im Gebäude vor Ort träfen. «Das Schulhaus lebt.» In den kommenden Monaten werde es darum gehen, Hallwil wieder in den Drüwiler Schulverband einzugliedern. Die anstehenden Wahlen, die auch zwei neue Schulpflegsmitglieder bedeuten, sieht Edith Kottmann bei allen möglichen Schwierigkeiten auch als Chance. Die Begeisterung für ihre Arbeit verleiht auch schwierigen Themen eine gewisse Leichtigkeit. «Altersgemischtes Lernen finde ich faszinierend, gerade in einer Zeit, in der viele Kinder allein aufwachsen.» Was wünscht sie sich für Hallwil? «Lehrerinnen und Lehrer sollen einen guten Boden haben, auf dem man gemeinsam Visionen entwickeln kann.»

Mittwoch, 16.08.2017Gontenschwil

Ein klangvolles Waldfest im Brünnelichrüz

Text und Bild: Graziella Jämsä

Seit bald 60 Jahren lädt die MG Gontenschwil zum Traditionsanlass im Grünen. Speis, Trank und geselliges Beisammensein kombiniert mit viel Musik in strahlendem Sonnenschein begeisterte die zahlreichen Gäste.

Peterli und sein Grossvater gingen gemeinsam spazieren. Der Opa erklärte dem Kleinen verschiedenes über die Natur und schnappte sich ganz in Gedanken einen Grashalm, um darauf herumzukauen. «Jetzt kriegen wir ein neues Auto», freute sich Peterli. Der Grossvater verstand dies nicht. So erklärte der Bub: «Mama hat gesagt, wenn der Opa ins Gras beisst, gibts ein neues Auto.» Pfarrer Stefan Lobsiger erntete fröhliches Gelächter für seinen Einstiegswitz. Nicht nur die Gäste im Festzelt lauschten aufmerksam der Predigt zum Thema «Lass Gras drüberwachsen», auch die Helfer an Getränketresen und Kochtopf hörten mit. Die Musikgesellschaft verkürzte mit ihrem Frühschoppenkonzert die Wartezeit bis zu Suppe und Spatz. Mit rund 300 Portionen Suppe, Grillgut und Dessertbuffet sorgte man dafür, dass niemand hungrig nach Hause gehen musste. Und selbstverständlich mussten die Gäste auch beim Essen nicht auf Musik verzichten. Als die Mitglieder der MG Gontenschwil mit Servieren beschäftigt waren, spielte die Musikgesellschaft Zetzwil auf.

Mittwoch, 16.08.2017Dürrenäsch

Der Obstbaum ist die Poesie der Landwirtschaft

Text und Bild: Graziella Jämsä

Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen – 4000 Bäume sind es insgesamt. Friedrich Walti kennt jeden von ihnen persönlich. Er hat sie alle gepflanzt, geschnitten, gepflegt, vor Unkraut wie vor Schädlingen bewahrt. Und seine Begeisterung wächst immer mit.

Wann hat er seine Liebe zu Bäumen eigentlich entdeckt? Friedrich Walti lacht laut, bevor er antwortet: «Die war einfach immer da.» Daran änderte auch ein Jahr KV nichts. «Meine Eltern gaben den Impuls für diese Lehre. Aber man stelle sich vor: Es ist Mai oder Juni, die Sonne strahlt durchs Fenster und man selbst sitzt drinnen.» Der 52-Jährige schüttelt sich heute noch beim Gedanken daran. «Das habe ich einfach nicht ausgehalten.» Stattdessen lässt er sich in der Baumschule Zulauf in Schinznach-Dorf zum Baumschulist ausbilden, lernt von der Aufzucht bis zum Veredeln alles zum Wohl der Pflanzen. Hochstämmer haben es ihm angetan, darum kultiviert er die Exemplare auf dem elterlichen Hof liebevoll. «Sie sind die Schönheiten der Natur. Wer sich schon mal die Zeit genommen hat, einen blühenden Kirsch- oder Apfelbaum zu betrachten, weiss genau, wovon ich spreche», erklärt Friedrich Walti.

Spontan verweist er auf Korbinian Aigner, einen katholischen Pfarrer aus Bayern. Dieser habe sogar während seiner Zeit im KZ Apfelkerne gesät. «Die kleinen Bäumchen hat eine Krankenschwester aus dem KZ geschmuggelt. Und die eine Sorte, die er später in Freiheit auch tatsächlich wieder kultivierte, ist nach ihm benannt worden.» Eines der wichtigsten Zitate des Pfarrers sei für ihn «Der Obstbaum ist die Poesie der Landwirtschaft». So verwundert es nicht, dass Friedrich Walti 1995 seine eigene Baumschule eröffnete. Bauern, Privatpersonen, Gärtner und auch andere Baumschulen gehören zu seiner Kundschaft. Doch bevor sich diese über den Zuwachs im heimischen Garten freuen können, dauert es mehrere Jahre. «Und wenn mir das Wetter in dieser Zeit einen Sturm bietet, dann kann es sein, dass ich noch einmal von vorne anfangen muss.» Friedrich Walti sagt dies mit fröhlicher Selbstverständlichkeit. Er stellt sich den Herausforderungen der Natur mit Respekt. Neben der Baumschule schuf er im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit Pro Spezia Rara und der Stiftung Kultur Landschaft Aare-Seetal das Arboretum, einen Baumgarten mit verschiedenen, seltenen Obstsorten zu Studienzwecken und zum Erhalt derselben. «Wir haben immer wieder Naturschutzvereine zu Gast», sagt Friedrich Walti und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: «Aber eigentlich reicht die Zeit nie, um den Leuten wirklich alles zu zeigen, was es zu entdecken gäbe.»

Auf die Schönheit der Natur anstossen
Sein Vater, der ihm sehr viel mehr als einfach denselben Namen mitgegeben hat, war weit über das Seetal hinaus als Bauerndichter bekannt. «Die Arbeit draussen inspirierte ihn, seine Beobachtungen waren seine Schreibimpulse.» Mehr als 60 Bücher, Romane wie Gedichtbände, sind dabei entstanden. Friedrich Walti erinnert sich gar an den Besuch eines deutschen Fernsehteams. «Mein Vater war als Gast bei Robert Lembke eingeladen. Und wenn die Leute den Beruf erraten hatten, wurde ja immer ein kleines Portrait gezeigt, dass sie damals auf dem Hof bei uns drehten.» Damals führt noch viel weiter zurück, ist die Familie doch schon seit sicher 500 Jahren in Dürrenäsch zu Hause. «Und was die Gebäude betrifft, geht man sogar davon aus, dass hier einst ein römischer Wachturm stand», schildert Friedrich Walti. Sein Wissen sprudelt nur so aus ihm heraus, unverkrampft lässt er die Geschichte verschiedenster Lebensbereiche vor den Augen der Zuhörer Form gewinnen. Die Rettung einer Sorte, wie der gelben Zwetschge Gränichens, wird zum Abenteuer, obwohl man sie erst an diesem Tag kennengelernt hat. Friedrich Waltis Begeisterung ist ansteckend.

Über die Zukunft von Hof und Unternehmen macht er sich nur begrenzt Gedanken. Er geniesst die niemals endende Arbeit draussen in der Baumschule. «Natürlich wäre es schön, wenn jemand sich auch später um die verschiedenen Arten kümmerte. Aber keiner weiss, was der Morgen bringt. Darum lieber an einem sonnigen Tag draussen mit Freunden auf die Schönheit der Natur anstossen.»

Mittwoch, 16.08.2017Menziken

Bei CreaBad werden traumhafte Badezimmer real

Text und Bild: Graziella Jämsä

Von der Wanne über den Schrank unter dem Waschbecken bis zu Sanitär oder Plattenleger – Firmengründer Markus Wetter und sein CreaBad-Team sind die Ansprechpartner, wenn aus der Nasszelle eine Wellness-Oase werden soll.

«Alles beginnt mit einem ausführlichen Gespräch», erklärt Markus Wetter. Bei einem Neubau genügen dazu die Grundrisse, bei einem Umbau oder einer Sanierung trifft man sich am besten vor Ort. So kann sich der gelernte Sanitärplaner einen Eindruck über die Gegebenheiten verschaffen, erfährt, wo sich Anschlüsse befinden, oder in welchem Alter die Leitungen sind. Nicht zu vergessen der persönliche Geschmack, was Farben und Materialien angehen. Mit den gesammelten Fakten begibt er sich an den Schreibtisch, um in mehreren Schritten individuelle Badezimmerträume zu entwerfen. Diese stellt er den Kundinnen und Kunden in einem zweiten Gespräch vor.

In einem nächsten Schritt erfolgt das besondere Erlebnis: Im Ausstellungsraum am Gässli 6 in Menziken kann das zukünftige Badezimmer bereits das erste Mal virtuell betreten werden. Möglich macht dies eine Virtual Reality Brille in Kombination mit einem Computerprogramm. So wird das geplante Badezimmer praktisch betretbar. Kundinnen und Kunden können sich direkt zwischen Badewanne, Badmöbel und Dusche bewegen, anstelle auf einem Plan die Distanzen abschätzen zu müssen. Gefällt die Farbe der Platten nicht, kann diese durch ein paar Tastendrücke ausgewechselt werden. Wenn das Badezimmer wunschgemäss geplant und ausgestattet ist, wird die Zusammenarbeit mit allen notwendigen Handwerkern in die Wege geleitet. «Wir organisieren den Umbau wie ein Generalunternehmen. Wir verkaufen die Einrichtung und managen die Realisierung», fasst Markus Wetter zusammen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann unter der Tel.-Nr. 062 773 80 66 einen Termin vereinbaren. «Oder Interessierte besuchen unseren Stand an der Gwärbi Schöftland vom 14. bis zum 17. September. Dort kann man die Virtual Reality Brille ausprobieren, verschiedenste Wellness Oasen entdecken und sich inspirieren lassen, fügt Markus Wetter mit einem einladenden Lächeln hinzu.

Mittwoch, 16.08.2017Zetzwil

Farbenzauber aus der Natur

Text und Bild: Graziella Jämsä

Leuchtendes Blond, kräftiges Rot oder facettenreiches Braun – bei Coiffure Peter, dem Team für Haarpflege und Frisuren, sind Pflanzenfarben mehr als ein Trend. «Wir wollen die natürliche Schönheit unserer Kundinnen und Kunden leuchten lassen» lautet das Firmencredo.

«Immer mehr Menschen wünschen sich Produkte ohne Chemie», weiss Michèle Hennig, Inhaberin von Coiffure Peter an der Hauptstrasse 29 in Unterkulm. «Einerseits, weil man den klassisch chemischen Haarfarben aus dem Weg gehen möchte, andererseits weil die Vielfalt natürlicher Farben etwas sehr Beeindruckendes an sich hat.» Kamille, Weizen, Rote Bete, Walnuss und viele andere Pflanzen liefern heute die Ausgangsstoffe für biologische Haarfärbemittel. «Ein Vorteil der Produkte ist sicher, dass die eigene Haarfarbe mit der gewählten Nuance verschmilzt, ohne das Haar selbst zu strapazieren. Das heisst, der klassische Ansatz entsteht gar nicht.»
Die ersten grauen oder weissen Haare werden nuanciert wie ein sehr weines Méches-Bildniss. «Selbstverständlich beraten wir unsere Kundinnen und Kunden auch bei der Wahl des passenden Haarschnitts», sagt Michèle Hennig und gerät ins Schwärmen: «Man stelle sich beispielsweise eine kastanienrote Kurzfrisur vor.» Die stetige Weiterbildung, die bei Coiffure-Peter seit Jahren gepflegt werde, sei zudem ein Vorteil. «Durch den Erfahrungsschatz können wir verlässliche Angaben machen.» Die tiertestfreien Produkte, hauptsächlich von Schweizer Firmen, seien ein zusätzlicher Beitrag zum Wohlfühlfaktor. Michèle Hennig bringt das Credo auf den Punkt: «Ein Besuch bei uns, soll wie ein kleiner Wellness-Urlaub sein. Wir nehmen uns Zeit, um herauszufinden, was Kundin und Kunde sich wünschen. Wenn sie sich dann mit strahlenden Gesichtern auf den Heimweg machen, sind wir zufrieden.»

Mittwoch, 16.08.2017Meisterschwanden

Wie Wilhelm Tell Gast im Arbeiterstrandbad wurde

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Lesung am See gehört seit über zehn Jahren zum Veranstaltungsprogramm, das die Kulturkommission auf die Beine stellt. Eine Radiosendung inspirierte Präsidentin Brigitta Mazzocco die Literaturpreisträgerin Annette Hug einzuladen.

«Brigitta und ich kennen uns durch unsere Arbeit im VPOD schon seit vielen Jahren. Über ihre Anfrage für die Lesung habe ich mich sehr gefreut», schilderte Annette Hug, wie sie nach Meisterschwanden gekommen war. «Und schliesslich hat auch das Arbeiterstrandbad einen gewerkschaftlichen Hintergrund.» Die Idee für ihr Buch «Wilhelm Tell in Manila», das sie an diesem Abend vorstellte, hatte sie viele Jahre mit sich herumgetragen. Als Studentin in Manila lernte Annette Hug José Rizal kennen. «Er ist der Nationalheld der Philippinen. Sein Bild prangt auf Münzen, Briefmarken und vielem mehr.» Der Arzt und Schriftsteller sei 1861 geboren und wurde 1896 wegen seiner politischen Aktivitäten gegen die Regierung durch Spanien hingerichtet. Warum setzte sie José Rizals Geschichte mit Wilhelm Tell in Verbindung? «Rizals Bruder war Schiller-Fan. Er inspirierte ihn, nicht zuletzt auch wegen seiner Studienzeit in Heidelberg, sich mit dem Stück auseinanderzusetzen.»

Annette Hug recherchiert für das Buch die Lebensgeschichte Rizals, betrachtet Wilhelm Tell aufgrund dessen Übertragung in Tagalog neu. Sechs Jahre schrieb sie an der Verknüpfung der Lebensgeschichten, die mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet worden ist. Die Passagen, welche sie für die Lesung ausgesucht hatte, zeigten, wie anspruchsvoll sich Vielsprachigkeit auf eine Landschaftsbeschreibung auswirken kann. Da ist vom Vierwaldstätter Meer die Rede, da geht der Föhn hin und der Monsun fort oder die Natur empört sich. Das Publikum im kleinen Saal des Hauptgebäudes fühlte sich in ferne Welten versetzt. Annette Hug verknüpfte die Vielzahl der gesammelten Fakten so geschickt, dass die historischen Gestalten zum Leben erweckt wurden. Verschiedene Gäste waren aus Neugier auf die Literaturpreisträgerin zur Lesung gekommen. Und nicht wenige erkoren «Wilhelm Tell in Manila» an diesem Abend zu ihrer nächsten Lektüre. «Wer weiss, vielleicht finde ich dann unseren Nationalhelden auch wieder ein Stück interessanter», erklärte eine Zuhörerin.

Mittwoch, 16.08.2017Dürrenäsch

EM-Silbermedaille für Natascha Rast

Text und Bild: Eing.

Natascha Rast aus Dürrenäsch gewinnt die Silbermedaille an der Optimisten-Europameisterschaft auf dem Schwarzen Meer in Bulgarien.

In der ersten Augustwoche fand die Europameisterschaft der kleinsten Segelschiffklasse, der Optimisten, auf dem Schwarzen Meer in Bourgas (Bulgarien), statt. In einer Vorselektion haben sich 7 Schweizer/-innen für die EM qualifiziert, darunter auch Natascha Rast (14) aus Dürrenäsch. An der EM haben insgesamt 261 Segler/-innen aus 43 Nationen teilgenommen.

In 10 Rennläufen an 5 Tagen galt es, die gesamte gelernte Taktik, Strategie, Geschwindigkeit, Mentalstärke und Cleverness auf dem Wasser einzusetzen. Nach einem ersten verpassten Start gelang es Natascha dann doch, ihre ganze Stärke zu zeigen und sie konnte sich nach und nach von Platz 35 über 13 und 7 nach vorne arbeiten bzw. segeln. An einem an Hochspannung nicht zu überbietenden letzten Segeltag konnte sie sich – auch dank etwas Glück – auf den 2. Schlussrang (3. Rang Overall) setzen und gewann verdient die Silbermedaille für sich persönlich und für die Schweiz.

Natascha schreibt auch noch gleich Schweizer Geschichte. Noch nie zuvor hat ein/e Schweizer/-in an einer Optimisten-EM einen besseren Rang erzielt! Sie hat sich diese Medaille mehr als verdient, trainiert sie doch seit einigen Jahren sehr intensiv auf Schweizer Seen sowie international mit dem Schweizer Nationalkader.

Zusammen mit dem tollen Erfolg, dass sie in der Saison 2016/17 das beste Schweizermädchen ist, ist dies der krönende Abschluss ihrer Optimistenzeit. Sie wird nun auf die nächst grössere Segelklasse, den 420er, wechseln und dort ebenfalls versuchen, an ihren bisherigen Erfolgen anzuknüpfen.

Mittwoch, 16.08.2017Menziken

350-Jahr-Feier: Es «Siegristete» auf dem Berghof

Text und Bild: Eing.

Die Idee stammt vom leider verstorbenen PR- und Werbeberater sowie Dorfchronisten Peter «PS» Siegrist: Ein Treffen der Siegristen-Familien auf den Berghöfen Menziken-Burg aus Anlass des 350-Jahr-Jubiläums. Ein durchwegs erfreulicher Anlass, bei welchem auch das Wetter mitspielte.

Erfreulich viele Siegristen (60 Erwachsene, 8 Kinder und 8 Babys) fanden sich zu einem Wiedersehen oder zu einem ersten Beschnuppern im Oberwynental, genauer auf dem Berghof von Marietta und Jörg Siegrist ein. Deren Hof – genauer gesagt die Scheune – wurde mit viel Liebe zum Detail in einen festlichen Treffpunkt verwandelt. Im Zentrum des Interesses stand unter anderem der Stammbau, der im Vorfeld des Anlasses erstellt und auf eine breite Blache ausgedruckt wurde. Im Laufe des Tages wurden die familiären Verästelungen mit Fotos der entsprechenden Familienmitgliedern bestückt. Zu diesem Zweck kam die gute alte und unverwüstliche Polaroidkamera zum Einsatz.
Auf grosses Interesse stiess auch die Ahnengalerie, welche mit Fotos aus den verschiedenen Siegrist-Archiven zusammengestellt und in währschaften Holzrahmen präsentiert wurden.
Kulinarische Köstlichkeiten und ganz viele gute Gespräche und Begegnungen rundeten das Siegristen-Treffen auf den Berghöfen ab.

Mittwoch, 16.08.2017Kinderapotheke

Unterwegs mit Homöopathie

Bild: ZVG

Langsam neigt sich die Sommerzeit zu Ende, der Herbst blickt schon um die Ecke. Es ist die Zeit, die zum Wandern einlädt, oder an der frischen Luft Sport zu treiben, ohne dass die sommerliche Hitze uns schon vorher den Schweiss auf die Stirn treten lässt. Doch leider gibt es dabei immer wieder Situationen, die uns den Spass verderben können. Schnell ist ein Fuss umgeknickt, wir stürzen oder stossen uns. Gerade unsere Kinder toben ja gerne miteinander; da kann es auch einmal die eine oder andere Prellung geben.

Wie gut, wenn man dann Arnica-Kügelchen dabei hat! Die kleinen Helfer bewirken neben der Schmerzlinderung schnell ein Abschwellen der Stossstellen. Sollten blaue Flecken hartnäckig bleiben, können Ledum-Kügelchen helfen. Beide erwähnten Mittel sind homöopathische Arzneimittel, die in diesen Fällen schnell und zuverlässig wirken.

Ungeliebte Begleiter unseres Outdoor-Vergnügens sind lästige Plagegeister wie Mücken und gerade zur Birnen- und Zwetschgenzeit auch Wespen, die gerne von den süssen Früchten naschen. Fühlen sie sich von uns Menschen gestört, stechen sie erbarmungslos zu und hinterlassen einen heftigen Schmerz, die Einstichstelle wird rot und schwillt an.

Was tun? Liegt keine Allergie vor, ist ein solcher Stich zumeist harmlos, wenn auch unangenehm. Gerade unsere Kinder leiden sehr unter einer solchen Attacke. Als Sofortmassnahme kann zunächst eine aufgeschnittene Zwiebel aufgelegt werden. Falls zur Hand, sind homöopathische Globuli mit dem Wirkstoff Apis das Mittel der Wahl. Zusätzlich kann ein kühlendes Gel sehr gute Dienste leisten. Diese Arzneimittel helfen, dass die rote schmerzende Beule bald schon vergessen sein kann und wir ungetrübt das Draussensein wieder geniessen können.

In jedem Fall sind Sie in der kinderapotheke herzlich willkommen und wir nehmen uns dem geplagten Kind – und natürlich auch Ihnen – gerne an.

Sabine Brentrup
Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Mittwoch, 16.08.2017Schongau

Neue Lehrpersonen an der Musikschule

Text und Bild: Eing.

Gabriel Miranda, geboren 1989 in Madrid, besuchte dort die spanisch-deutsche Grundschule und studierte nach der Matura 4 Semester Germanistik. Im Alter von fünf Jahren begann er an der Suzuki-Schule in Madrid Violine zu spielen. In seinem Hauptfach, klassische moderne Violine, erlangte er bei Ina Dimitrowa Bachelor und Master in Pädagogik an der Hochschule Luzern und bei Shirly Laub den Master spécialisé am Conservatoire Royale in Brüssel. Daneben besuchte er diverse Meisterkurse. Der breit interessierte Musiker bildete sich auch in Barock-Violine, Flamenco, Bratsche und Jazz-Violine weiter und beginnt im September 2017 ein CAS in Interpretation und Performance Jazz. Als Kammer- und Orchestermusiker spielt er unter anderem im 21st Century Symphony Orchestra, dem Neuen Orchester Basel und er ist Konzertmeister des Orchestervereins Entlebuch. Unterrichtserfahrung mit Kindern und Jugendlichen sammelte er als Violinlehrer unter anderem an der Musikschule Oberägeri und mit den BaBeL Strings in Luzern.

Yi Ding wurde in Peking geboren und ist in China aufgewachsen. Nach den Grundschulen in Peking absolvierte sie das Musikgymnasium in Shenyang. Nach mehrjährigen Horn-Kursen in Wien, Weimar und Düsseldorf kehrte sie nach Peking zurück und erlangte dort am «China Conservatory» 2011 das Musikerdiplom. In dieser Zeit spielte sie u. A. als Zuzügerin im China National Symphony Orchestra und dem Orchester der chinesischen Oper. Von 2010 bis 2012 war sie Mitglied im Profiblasorchester «Dunshan Symphonic Wind Orchestra» in Beijing. Im Jahr 2012 verlegte sie den Wohnsitz in die Schweiz und erlangte 2014 den «Master of Arts in Music Performance» am «Conservatorio della Svizzera Italiana» in Lugano. Es folgte eine pädagogische Ausbildung zur Sprachlehrerin Chinesisch (Mandarin) in Peking. Seither wohnt Yi Ding in der Stadt Luzern und ist in der ganzen Deutschschweiz, vorwiegend in der Zentralschweiz, als freischaffende Musikerin, Hornlehrerin und Chinesischlehrerin engagiert.

Mittwoch, 16.08.2017Reinach

Ausflug der Behindertensportgruppe Reinach

Text und Bild: Eing.

Der alle zwei Jahre stattfindende Ausflug der Behindertensportgruppe Reinach führte in diesem Jahr in den Tierpark Lange Erlen nach Basel.

Ein ganzer Car voll aufgestellter Menschen machte sich am 12. August 2017 auf den Weg nach Basel. Die Vorfreude war riesig. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung im Car.

Nach der Fahrt über die nebelverhangene Staffelegg wurde unser Ziel Basel erreicht und der Tierpark Lange Erlen präsentierte sich bereits mit den ersten Sonnenstrahlen. Das Beobachten der verschiedenen Tiere bereitete den Teilnehmerinnen und Teilnehmern riesige Freude. Als besonderes Highlight galten die Affen.

Bei einem feinen Mittagessen wurde viel geschwatzt und gelacht. Natürlich durfte auch der obligate Souveniers-Einkauf nicht fehlen. Manch hübsches Plüschtier, Cap oder Schlüsselanhänger fanden einen Besitzer.

Pünktlich um 16.45 Uhr kam der Car wieder in Reinach an. Die Bilanz des wunderschönen Tages: Es wurde viel gelacht, geredet und gesehen. Viele wunderschöne Bilder und Eindrücke werden die Teilnehmer hoffentlich noch lange in ihrem Alltag begleiten. Wir freuen uns alle jetzt schon auf den nächsten Ausflug. Zum Schluss, gehört ein riesen grosses Dankeschön unserem Begleiterteam und dem Chauffeur Christian, die uns alle zielsicher von Ort zu Ort geführt haben.

Mittwoch, 16.08.20107Schongau

La Leche League: Stilltreffen Seetal

Text und Bild: Eing.

Der Auftrag der Stillberaterinnen der La Leche League ist es, weltweit Müttern beim Stillen zu helfen, indem ihnen Unterstützung, Ermunterung, Information und Weiterbildung von Mutter zu Mutter angeboten wird. Es soll auch ein besseres Verständnis des Stillens gefördert werden, als einem wichtigen Element in der gesunden Entwicklung von Mutter und Kind.

Ein Austausch unter Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation, wie er vom Stilltreffen der La Leche League angeboten wird, kann sehr wohltuend und bestärkend sein. Es werden Themen rund ums Stillen, um den Beginn der festen Nahrung, ums Schlafen und Wachen, Tragen, Abstillen besprochen. Die anwesenden Stillberaterinnen stehen beratend zur Seite und geben Informationen weiter.

Treffen in Hochdorf: Montag, 18. September 2017, 20.00 bis ca. 22.00 Uhr. Ort: Schulhaus Weid, Hochdorf, Eingang Sagenbachstrasse, im Hauswirtschaftszimmer

Treffen in Gelfingen: Dienstag, 26. September 2017, 9.00 bis ca. 11.00 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid), Gelfingen.

Anmeldung nicht erforderlich, Teilnahme kostenlos.

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen: www.lalecheleague.ch

Montag, 14.08.2017Beinwil am See

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 1. Semester

Computerkurs mit Pirmin Lenherr
Eigene Homepage erstellen mit WordPress IN-488
Daten: Mi., 08./15./22. und 29. November 2017. Zeit: 19.00 – 21.00 Uhr, Kosten Fr. 240.–.

Allgemeine Kurse:
Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-489: Daten: Sa., 16. und 23. September 2017. Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr, Kosten: Fr. 340.–. Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli.

Diese Kurse werden laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik AL-491: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht! Wirbelsäulengymnastik AL-492: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 19.00 – 20.00 Uhr, Kosten Fr. 150.–. Ausgebucht! Wirbelsäulengymnastik AL-493: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten Fr. 135.–. NIA - getanzte Lebensfreude AL-490: Daten: 10x mittwochs, ab 23. August 2017; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–. Pilates AL-494: Daten: 10x donnerstags, ab 24. August 2017; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen
Literaturabend – «Hagard»
Ein paar pflaumenblaue Ballerinas sind schuld, dass ein Mann Ende vierzig innerhalb zweier Tage aus seinem soliden, geordneten Leben an den Rand der eigenen Vernichtung gerät. Wie kommt es, dass ihn weder vernünftige Argumente, noch familiäre und geschäftliche Verpflichtungen zurückhalten können? Wir reflektieren und diskutieren. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch. Leitung: Helene Büchler-Mattmann. Montag, 18.09.2017, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Eintritt Fr. 10.–.

Spezialanlass mit Beni Thurnheer
Von A-Z mit Beni «Aus dem Leben eines Fernsehstars». Beni Thurnheer erzählt aus seinem spannenden und ereignisreichen Leben als Sportmoderator und Fernsehstar. Ein vergnüglicher und interessanter Abend, pure Unterhaltung garantiert! Donnerstag, 02.11.2017, 19.30 Uhr, Pfarreiheim Hitzkirch, Eintritt Fr. 15.–.

Sträucher und Rosen schneiden – so machts der Profi
Was, wenn der Sommer längst vorbei ist und der Winterschnitt bevorsteht? Erfahren Sie unter fachkundiger Anleitung von Barbara Jurt, dipl. Landschaftsarchitektin FH, wie’s geht, damit Ihr Garten in voller Blüte steht und alles im grünen Bereich ist. Samstag, 18.11. 2017, 09.00 – 11.00 Uhr. Treffpunkt vor dem Schulhaus Trottenmatt, Hitzkirch, Kosten: Fr. 25.–. Anmeldung beim Sekretariat bis 12.11.2017.

Freitag, 11.08.2017Hallwil

Frauenverein: Einladung zum Herbstkranz-Kurs

Text und Bild: Eing.

Unter der Leitung von Blanche Urech binden oder stecken wir am Mittwoch, 27. September 2017 ab 19.00 Uhr im Vereinszimmer Hallwil herbstliche Kränze für an die Tür oder auf den Tisch. Mit verschiedenen Naturmaterialien wie Hortensien, Moos, Beeren, Lianen etc. gestaltet jede Teilnehmerin ihren eigenen individuellen Kranz. Die Kränze werden auf Strohreifen gebunden oder in Weidenkränzen in Steckmoos gesteckt. Es können auch beide Kränze kreiert werden. Der Kurs kostet inkl. Material für einen Kranz: Mitglieder Fr. 55.– / Nichtmitglieder Fr. 60.–, ein zweiter Kranz kostet Fr. 38.–. Alle Materialien werden von der Kursleiterin mitgebracht. Mitbringen, Rebschere und evtl. Gartenhandschuhe. Bitte bis am 20. September 2017 anmelden bei: Lisi Urech, Tel. G. 062 889 14 31, Tel. P. 062 777 39 72

Freitag, 11.08.2017Gesundheit

Die Ballenzehe

Bild: ZVG

Die Ballenzehe (Hallux valgus) stellt die häufigste Vorfussdeformität dar, die zur Vorstellung bei einem Orthopäden führt. Es handelt sich hierbei um eine zunehmende Fehlstellung der Grosszehe in Richtung Kleinzehen, bei gleichzeitiger Abweichung des ersten Mittelfussknochens Richtung Fussinnenrand. Dies führt zu den typischen, schmerzhaften Druckstellen durch das Schuhwerk. Die Patienten sind dadurch im Alltag in ihren körperlichen Aktivitäten oft erheblich eingeschränkt.

Frauen leiden häufiger unter einer Ballenzehe als Männer. Die Entstehung der Erkrankung wird aber durch mehrere Faktoren begünstigt. So können z.B. Schuhe mit hohem Absatz der Erkrankung Vorschub leisten, wenn eine familiäre Veranlagung besteht. Auch können Achsfehlstellungen der Beine oder Knick-Senkfussfehlstellungen die Entstehung begünstigen.

Anhand der geschilderten Beschwerden, der körperlichen Untersuchung und Mithilfe von Röntgenuntersuchungen des Fusses unter Belastung erfasst der Orthopäde das Stadium der Erkrankung.

Im Frühstadium können allgemeine Massnahmen die Beschwerden noch in ausreichendem Masse lindern und das Fortschreiten der Erkrankung verzögern. Der Arzt berät hinsichtlich Belastungsanpassung oder Wahl geeigneter Hilfsmittel, des geeigneten Schuhwerkes oder einer Schuhzurichtung. Auch kommen entzündungshemmende Schmerzmedikamente oder Salben zum Einsatz. In bestimmten Fällen kann begleitende Physiotherapie mit Muskelkräftigungs- und Dehnungsübungen sinnvoll sein.

In fortgeschrittenen Stadien kann die Operation die Achsfehlstellung korrigieren, einen Funktionsgewinn herbeiführen und vor allem die Schmerzsituation verbessern. Die Auswahl der richtigen Operationsmethode ist abhängig von der Ausprägung der Fehlstellung. Die Operation wird in der Regel im Rahmen eines kurzen Krankenhausaufenthaltes in Teilnarkose durchgeführt. Anschliessend erfolgt die Behandlung mit einem Spezialverband und die frühzeitige Mobilisation an Gehstützen mit Teilbelastung des Beines. Die Belastungssteigerung ist abhängig vom Operationsverfahren und dem individuellen Verlauf, kann in der Regel aber nach 2 Wochen erfolgen.

Dr. med. Bernd Heinrich

Freitag, 11.08.2017Beinwil am See

Reformierte Kirchen Beinwil am See und Buchs-Rohr

Text: Eing., Bild: Fotolia

Pfarrer Andreas Pauli verlässt auf Ende November das Pfarramt in Buchs und stellt sich in der Kirchgemeinde Beinwil am See zur Wahl.

Als Nachfolge für Frau Maria Dôka, die am 1. Dezember 2017 in Pension gehen wird, kann die Pfarrwahlkommission der Kirchenpflege Beinwil am See schon nach kurzer Zeit einen neuen Pfarrer zur Wahl vorgeschlagen. Es ist Andreas Pauli von der Kirchgemeinde Buchs-Rohr. Die Wahl erfolgt an der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 19. November 2017. Für die Kirchgemeinde Beinwil besteht die Möglichkeit, Pfarrer Pauli am 27. August und 22. Oktober persönlich kennenzulernen. Der Arbeitsbeginn ist auf den 1. Dezember 2017 vorgesehen. Die Kirchenpflege freut sich auf eine zukünftige Zusammenarbeit.

Damit verlässt Pfr. Andreas Pauli das Pfarramt Buchs. Die Kirchenpflege Buchs-Rohr bedauert diesen Wechsel. Hat er doch mit seinem Schwerpunkt Diakonie und Integration gute Impulse in das Leben der Kirchgemeinde gebracht. Sie dankt bereits schon heute für den grossen Einsatz und wünscht Pfarrer Pauli am neuen Wirkungsort viel Erfolg. Der Termin für den Abschiedsgottesdienst wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Mittwoch, 09.08.2017Leutwil

Projekt «Sackgeld-Jobbörse»

Text: Eing., Bild: Fotolia

Mit den Jugendarbeitsstellen Lenzburg, Lotten und Seon wird die Jugendarbeit Seengen nach den Sommerferien eine Sackgeld-Jobbörse betreiben. Eine Umfrage an der Schule Seengen hat ergeben, dass sich die SuS (Schülerinnen und Schüler) der Oberstufe aus allen Schulgemeinden eine Vermittlungsplattform für Ferien- oder Sackgeldjobs wünschen.

Geschätzte Bewohnerinnen und Bewohner aus Leutwil, Sie können z. B. Einkaufen, Handy- und Computer-Unterstützung, Rasen mähen, etc. den SuS aus der Oberstufe anbieten. Diese Arbeiten werden sodann mit der Jugendarbeiterin fachlich begleitet (z. B. die Anmeldung der Jugendlichen mit geregelter Versicherung, eine faire Bezahlung im Stundenlohn).

Alle Anmeldungen gehen zur Jugendarbeiterin und erfolgen über die JugendApp, die Jugendarbeitsstelle (sabrina.leber@schule-seengen.ch / 079 558 54 59) oder über den in der Septemberausgabe des Dorfheftli publizierten Talon, den Sie bitte der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 12, 5725 Leutwil, zukommen lassen.

Mittwoch, 09.08.2017Beinwil am See

Runde Geburtstagsfeier mit Musik und Geknatter

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn schon eine Geburtstagsparty steigen lassen, dann richtig. Das sagte sich der Töffliclub «Seckuropfer Böju» und liess am Vorabend zum 4. Töfflitreffen in der alten Turnhalle eine Party steigen, bei welcher drei Bands einheizten. Am Sonntag gaben dann Hunderte von Töfflifahrer den Ton an.

Guten musikalischen Geschmack bewiesen die Verantwortlichen der Party zum 5. Geburtstag am Samstagabend auf jeden Fall. Mit «Me & The Operators», «Shades of Purple» und «Betty & The Surf-Maniacs» war man breit aufgestellt, um allen Geschmäckern etwas zu bieten. Den Musikern der zwei ersten Bands wäre es zu wünschen gewesen, wenn sich vor der Bühne noch etwas mehr Zuhörer formiert hätten. Viele der Partygänger zogen es allerdings vor, die gesellige Runde bei Bierchen und Köstlichkeiten vom Grill vor der alten Turnhalle unter freiem Himmel abzuhalten. In den Genuss der Musik kam man auch dort.

Musik anderer Art war dann am Sonntag Trumpf. Dann gaben die Mofas den Ton. Das 4. Böjuer Töfflitreffen lockte wieder Hunderte von Töfflifahrern aus der halben Schweiz nach Beinwil am See. Und wie es sich für die jungen und älteren Töfflibuebe und Töfflimeitli gehört, montierten viele ihre Uniform, welche aus mit Stickern dekorierten Jeansjacken, mit Fransen behangenen und Nieten bestückten Lederjacken sowie dem traditionellen alten Halbschalenhelm bestand. Nicht zu vergessen die fahrbaren Untersätze der Marken Sachs, Prior, DKW & Co., die zum Teil in aufwändiger Freizeitarbeit restauriert wurden und in Beinwil als wahre Bijous zu bewundern waren. Die Töffliszene lebt. Herrlich! Und mit ihr wurden im grossen Fahrzeugpark hinter dem Gemeindehaus ganz viele Jugenderinnerungen wach. Ein eindrückliches Bild präsentierte sich den Besuchern, als sich die Töffliszene in der Häsigasse zur Startaufstellung für die Zwei-Seen-Rundfahrt formierte und anschliessend mit Geknatter den Weg unter die Räder nahm.

Bildergalerien auf unserer Facebookseite: Samstag, Sonntag

Mittwoch, 09.08.2017Menziken

Eine Bronzemedaille krönt sein Engagement

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vier Mal hat Patrick Stalder an der Schweizerischen Mathematik-Olympiade teilgenommen und zweimal an der Europäischen, bevor er in diesem Jahr zur Internationalen nach Rio de Janeiro reiste. Er kehrte als Bester des Schweizer Teams und mit vielen wertvollen Erfahrungen zurück.

Kann man einem Laien die mathematischen Aufgaben einer Internationalen Olympiade überhaupt erklären? Patrick Stalder schmunzelt bevor er mit einem Vergleich antwortet: «Das ist, also ob man jemandem 1000 Werkzeuge und ebenso viele Bauteile gäbe, um anschliessend daraus einen Motor zu bauen.» Er selbst hat sich seine Kenntnisse nicht nur an Bezirks- und Kantonsschule erarbeitet. «Mein Mathe-Lehrer an der Kanti hat mir den Vorschlag mit der Olympiade gemacht und dazu gehören mehrere Trainings», erinnert sich der angehende Physik-Student. Dass er an den ersten Wettkämpfen nicht gleich mit überragenden Leistungen glänzte, versetzte seiner Begeisterung für das Fach höchstens temporäre Dämpfer. «Man muss Erfahrungen sammeln, um sich tatsächlich gut platzieren zu können.» Ausserdem mache der Austausch mit anderen Mathe-Begeisterten Spass. Er freut sich, dass er sich mit der vierten Teilnahme für die Internationale Olympiade qualifizieren konnte. «Es war meine letzte Chance, denn man darf nur mitmachen, wenn man unter 20 ist und noch kein Studium besucht.» Mit einer Auszeichnung nach Hause zu kommen, damit hatte er nicht gerechnet. «Durch die Zeit im Militär konnte ich weniger üben, musste auf ganze Trainings verzichten. Da ist der Erfolg umso schöner.» Im Herbst wird er sein Physik-Studium an der ETH Lausanne antreten. «Eine verwandte Disziplin, das erste Studienjahr ist sehr ähnlich», erklärt er die Wahl seines Fachs. Und je nachdem wie viel Zeit ihm daneben bleibe, wolle er sich im Verein der Schweizerischen Mathematik-Olympiade engagieren. Denn die Teilnahme an einer solchen würde er jederzeit weiterempfehlen. «Ob Biologie, Geographie oder Informatik – wenn ein Schüler eine Vorliebe für ein bestimmtes Fach hat und sich mit dem reinen Unterricht unterfordert fühlt, dann ist eine Olympiade eine gute Herausforderung.» Und wenn man früh genug anfange, habe man Zeit, sich die verschiedenen Wettkampfstufen zu erarbeiten. Eine Medaille als Erfolgssymbol habe sicherlich ideelen Wert. «Aber sie macht sich bestimmt auch in Bewerbungen gut», gibt Patrick Stalder mit einem Lächeln zu Bedenken.

Montag, 07.08.2017Reinach

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung

Text und Bild: Peter EIchenberger

Wie jedes Jahr besuchte die Behinderten Sportgruppe Reinach AG (BSG) den PluSport-Tag in Magglingen. Dieser Grossanlass fand bereits zum 56. Mal statt. Mit dem Car fuhr die illustre Schar in Richtung Magglingen. Besorgt schauten die Sportler immer wieder an den Himmel. Hält das Wetter? Auch in diesem Jahr war es für einige Sportler das erste Mal.

Nach der Ankunft im «Mekka des Sportes» übergab die Präsidentin der BSG Reinach, Gisela Girsberger, die Sportler den Betreuern mit den Wünschen: Toi,toi,toi. Immer mehr dunkle Wolken zogen vorbei, aber der Regen blieb noch aus. Nach dem Einturnen verteilten sich die Sportler auf die verschiedenen Wettkampfplätze. Die Sportler von Reinach begannen mit «Fit+Fun». Es standen drei Disziplinen mit je sechs Aufgaben auf dem Programm. Die BSG Reinach belegte im Schlussklassament gute Ränge. Etwas Pech hatte Kevin Hunziker. Ausgerechnet bei seiner Paradedisziplin regnete es so stark, dass der Wettkampf unterbrochen werden musste. Nach einigen Minuten ging es weiter. Kevin übersprang die Latte auf einer Höhe von 1,25 m. Mit Ballweitwurf, Speerwerfen und Weitsprung ging es nach dem Regen weiter. Die Mittagspause verbrachten die Sportler im Foyer der grossen Halle. Wer eine Bratwurst, Hamburger oder Pommes frites wollte, musste, wie jedes Jahr, lange an der Ausgabestelle anstehen. Nach dem Mittagessen standen noch verschiedene Ballspiele auf dem Programm. Auch das Fussballspiel am Nachmittag, zwischen dem FC Nationalrat und den Promis von PluSport, hat bereits eine grosse Tradition. In diesem Jahr gewann der Nationalrat.

Eindrücklich sind auch die Zahlen, die jedes Jahr einen solchen Grossanlass ermöglichen: 1500 Teilnehmer nehmen an diesem Sportfest teil. Über 1000 Helfer ermöglichen dieses Fest. Nach einem erlebnisreichen Tag nahmen die Mitglieder der BSG Reinach den Heimweg ins Wynental beziehungsweise ins Seetal unter die «Räder». Die Sportler waren sich einig: «Es isch super gsi!»

Montag, 07.08.2017Reinach

Vorsorgen und gleichzeitig Steuern sparen

Text und Bild: Eing.

Wer in die Säule 3a einzahlt, kann Steuern sparen – und für die Zeit nach dem Erwerbsleben vorsorgen. Um bereits bei der nächsten Steuerrechnung zu profitieren, bleibt noch bis Ende Jahr Zeit, eine Säule 3a abzuschliessen.

Immer weniger Erwerbstätige bezahlen für immer mehr Rentner AHV-Beiträge. Deshalb ist es sinnvoll, für die Zeit nach dem Erwerbsleben selbst vorzusorgen – und dabei Steuern zu sparen. Wer noch bis Ende Jahr eine Säule 3a abschliesst, kann den einbezahlten Betrag schon bei der nächsten Steuererklärung angeben und profitieren.

Auch für Teilzeitangestellte und Selbständige
Angestellte (auch Teilzeit), die Mitglied einer Pensionskasse sind, können ihr steuerbares Einkommen um bis zu 6768 Franken jährlich verringern. Wer nicht bei einer Pensionskasse ist, um 20 Prozent seines Einkommens oder maximal 33 840 Franken. Erwerbstätige Frauen können bis 69, erwerbstätige Männer bis 70 steuerbegünstigte Beiträge in die Säule 3a einzahlen.

Berufliche Vorsorge: freiwillige Beiträge
Angestellte fragen am besten bei ihrer Pensionskasse nach, ob sie freiwillig zusätzliche Beträge einzahlen können. Damit profitieren sie doppelt: Nach der Pensionierung von einer höheren Rente – und schon jetzt durch geringere Steuern. Denn auch solche Beiträge führen zu Steuerreduktionen, wenn sie auf der Steuererklärung deklariert werden.

3a oder 3b – was passt besser?
Die gebundene Vorsorge bietet mit der Säule 3a Steuervorteile – Sie können die Prämien direkt vom steuerbaren Einkommen abziehen. Bei der Säule 3b hingegen sind die Abzugsmöglichkeiten kantonal verschieden. Lassen Sie sich deshalb beraten, bevor Sie sich entscheiden.

Bank oder Versicherung?
Es gibt zwei Formen: die gebundene Vorsorgepolice bei der Versicherung oder das Vorsorgekonto bei der Bank. Man liest oft, dass es interessanter ist, sein Geld bei einer Bank anzulegen und für die Deckung der Risiken eine Versicherungspolice abzuschliessen. Je nach persönlicher Lebenssituation stimmt das nicht: Heutzutage sind bei der Rendite nur geringe Unterschiede festzustellen und auch die Steuerbelastung für die beiden 3a-Lösungen sind gleich geregelt.
Bei der Vorsorge handelt es sich um ein komplexes Thema, das nach individuellen Lösungen verlangt. Deshalb lohnt es sich, die persönliche Situation genau zu analysieren. Gerne helfen wir Ihnen dabei.

Sie erreichen uns unter reinach@mobiliar.ch oder Telefon 062 765 44 44.

Montag, 07.08.2017Leutwil

Die Leutwiler Schützen in Wettkampfstimmung

Text und Bild: eing.

Anfang Juni führte die SG Hallwil auf dem Schiessstand Dürrenäsch das traditionelle Feldschiessen durch. Scharen von eingefleischten Schützen, wie auch von absoluten Grünschnäbeln kämpften um mehr oder weniger Punkte. Einmal mehr führte dieser Anlass zu einem gemütlichen und interessanten Zusammentreffen von Jung und Alt.

Während sich die einen über ein überragendes Resultat freuten, waren andere ganz einfach stolz über ihren Mut zum Schiessen. Die SG Leutwil bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz, vor allem den Teilnehmern des Sportschiesskurses, die vollzählig am Feldschiessen mitgekämpft haben. Zu guter Letzt durften die Lüüpuer mit Marco Lüscher den Sieger mit 71 von 72 Punkten auf dem Schiessplatz Dürrenäsch feiern. Herzliche Gratulation!

Am Samstagmorgen, 24. Juni, fuhr ein Grossteil der schiessbegeisterten Lüüpuer zum Schiessstand nach Kölliken, wo jeder Beteiligte versuchen wollte, am Aarg. Kantonalschützenfest die Scheiben nur im Zentrum zu löchern. Die Stimmung war gut, aber die Nerven lagen zum Teil blank. Die einen wollten ihre Schüsse möglichst früh los werden, andere wiederum verweilten erst bei Kaffee, Gipfeli und einem beruhigenden Gespräch.

Im Schiessstand selber konnte man bis aufs Äusserste ausgerüstete Schützen beobachten, die sich in der Konzentrationsphase befanden, mit gespannten oder genugtuenden Blicken die Resultate ihrer Vorgänger beäugten oder mit strahlenden, beziehungsweise enttäuschten Gesichtern ihr eigenes Standblatt studierten. Sogar die erfolgreichsten Schützen hätten sich ein noch besseres Resultat gewünscht. Schlussendlich belegte die SG Leutwil den hervorragenden 5. Rang im Vereinsstich. Nebst vielen erwähnenswerten Resultaten muss die Leistung von Marco Lüscher hervorgehoben werden. Er belegte mit 992 Punkten im Nachdoppel den 1. Platz. Einmal mehr herzliche Gratulation!

Wir möchten alle Interessierten darauf aufmerksam machen, dass die Schützengesellschaft «rund» um das Lüüpuer Jugendfest wiederum eine Dorfmeisterschaft durchführen wird. Reservieren Sie sich also heute schon die beiden Daten: Samstag, 16. und Samstag, 30. September 2017. Wir freuen uns auf schöne Begegnungen und einen friedlichen Wettkampf!

Montag, 07.08.2017Meisterschwanden

«Meisti66» went to Oslo

Text und Bild: Eing.

Die Gymnastikgruppe «66» (16 Turnerinnen und 10 Turner) bereitete sich schon seit über einem Jahr unter der Leitung von Karin Trottmann und Sylvia Lindenmann auf das Abenteuer «World Gym for Life Challenge» in Vestfold Tønsberg vom 26. bis 30. Juli 2017 vor.

Was ist «Gym for Life Challenge»? «Gym for Life Challenge» – die Gelegenheit durch Bewegung, Freunde aus der Welt des Turnens zu vereinigen, gemeinsam zu lernen, zu turnen, zu lachen und zu geniessen. Gym for Life Challenge ist eine Veranstaltung der FIG (Fédération Internationale de Gymnastique), an welcher die teilnehmenden Gruppen Gold, Silber oder Bronze gewinnen können. Jeder Teilnehmer darf sich eine Medaille um den Hals hängen.

Am Montag, 24. Juli 2017 reiste unsere ganze Truppe mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an den Flughafen Zürich. Nachdem wir endlich fertig eingecheckt hatten, brachte uns der Extraflieger nach Sandefjord. Ein kurzer Marsch zu unserem Car und schon ging es weiter, Richtung Oslofjord Convention Center. Au weiah, wir landeten auf einer riesigen Baustelle. Sind wir hier wirklich am richtigen Ort? Der Transferbus wendete auf dem grossen Platz vor dem Center und wir konnten aussteigen. Und siehe da, plötzlich entdeckten wir den Fjord, die hunderten von kleinen Übernachtungshäuser und die wunderschöne Landschaft rund um diese Ferienanlage. Ja, wir waren angekommen. Das Abenteuer konnte starten. Rasch wurden die Häuschen bezogen, das Nötigste ausgepackt und schon durften wir im Freien einen feinen Apéro geniessen, gefolgt von feiner Pasta, zubereitet von den «Ragazzis». Ungewohnt, um 11 Uhr nachts, war es immer noch hell ... so verpassten wir schon am ersten Abend die Nachtruhe. Am Dienstagnachmittag war Training im Nachbarort angesagt. Nochmals konnten wir unsere Vorführung durchturnen und Kleinigkeiten ausmerzen. Leider fiel verletzungshalber ein Turner aus, bald war klar… er konnte auch am Mittwoch bei unserem grossen Auftritt nicht teilnehmen. Was nun? Karin brachte es fertig, uns am Mittwochmorgen, nur 8 Stunden von unserem Wettkampf ideal mit einem Zusatztraining einzustimmen. Flugs wurden die Positionen geändert, dort eine Lücke geschlossen und hier noch etwas geändert. Kurz retour in die Unterkunft, etwas essen und den Wettkampfdress bereitlegen, denn die Hauptprobe im Convention Center stand auf dem Programm. Zum ersten Mal standen wir nun auf dieser Bühne. Es kribbelte bereits schon tief im Bauch, die erste Hürde, den Paravant ohne Beschädigung auf die Bühne bringen, kostete Nerven, aber es klappte.

Dadurch, dass König Harald von Norwegen den Event Gym for Life eröffnete, waren natürlich schon bei der Hauptprobe vor der Halle und in der Halle zahlreiche Sicherheitsleute mit Hunden anwesend. Um das Gehör der Hunde zu schonen, konnten wir unsere Vorführung nur zu sehr leiser Musik turnen. Na ja, es klappte nicht schlecht, nur das Erstaunen war sehr gross, als bemerkt wurde, dass ein Jupe nicht die richtige Farbe und Form hatte. Hatte doch tatsächlich eine Turnerin vergessen, den Jupe vom ersten «Altenteil» abzuziehen. Das Gelächter war riesig. Ab jetzt ging es Schlag auf Schlag: Retour in die Unterkunft, Wettkampfdress wieder vorbereiten, etwas essen, Schminken und schon machten wir uns auf den Weg zur Eröffnungsfeier. Nach der Eröffnungsfeier husch, husch ins Aufwärmzelt, Wettkampfdress anziehen, einlaufen, WC-Stopp, Make-up und Perücke nochmals richten und schon wechselten wir in die Wartezone. Es kribbelte im ganzen Körper, geht es, geht es nicht? Dort muss noch…. Hoffentlich klappt dieses Akroelement ... Ich darf den Jupe nicht vergessen ... Eine Menge Gedanken, die einem so kurz vor einem Auftritt durch den Kopf schiessen. Nun es ist so weit ... wir marschieren stolz hinter der Schweizer Fahne ein und stellten uns bereit. Die Musik startete und endlich durften wir zeigen, was uns Karin und Sylvia in unzähligen Trainings beigebracht haben. Unsere Vorführung mit dem Umkleiden und den rassigen Steppnummern in Verbindung mit gymnastischen und akrobatischen Elementen gepaart, kam beim Publikum sehr gut an, wir erhielten sogar Szenenapplaus. Und eigentlich ja, die zwei Stürze aus dem Paravant, da links und rechts, passten ins Bild. Nun waren wir gespannt, welche Auszeichnung wir erhalten werden. Endlich, wir durften uns wieder im Bereitstellungsraum einreihen, jetzt ging es los, der Einmarsch in die Halle und wieder das gespannte Warten. Endlich wurden Sylvia und Karin die Medaillen überreicht und der Speaker verkündete: «Meisti 66» – Silver Medal. Unsere Freude war riesengross, wir haben es nach 4 Jahren nochmals geschafft und uns die silberne Medaille erturnt. Ab sofort konnten wir unseren Aufenthalt in Norwegen nur noch geniessen: Sei es mit Ausflügen, besuchen von Vorführungen, feinen Nachtessen am Strand oder in der Stadt, mit Velofahren und Wandern, mit Baden im Meer oder einfach beim Relaxen. Viele Bekanntschaften mit anderen Teilnehmern, sei es aus der Schweiz oder aus einem anderen teilnehmenden Land wurden geknüpft. Leider hiess es schon bald: Koffer packen. Einige «66-ler» reisten in Norwegen weiter und genossen noch Ferientage, der grosse Teil reiste aber am Sonntag wieder retour in die Schweiz

Als Team erreichten wir ein Traumresultat in Norwegen, Teile von diesem Team organisierten rund um dieses Abenteuer für uns noch Ausflüge, Finanzierungen, Kostüme, Paravants, Apéros, Trainings, Trainingsorte und, und, und ... Kurz und bündig: Danke vellmol. Ein dickes Dankeschön auch all unseren Sponsoren und Spendern, die uns diesen tollen Wettkampf in Norwegen ermöglicht haben. Ach übrigens, die Turnerin, die bei der Hauptprobe den Jupe vergass abzuziehen, zog diesen Jupe bei der Vorführung aus, aber hopperla, jetzt blieben die verflixten Gummischuhe an den Steppschuhen ...

Montag, 07.08.2017Reinach

Sportlager der BSG Reinach in Flüeli-Ranft

Text und Bild: Peter Eichenberger

Die sechs Leiter organisierten ein umfassendes Wochenprogramm und das Küchenteam sorgte die ganze Woche für kulinarische Köstlichkeiten. Die 22 Teilnehmer erlebten eine Woche mit diversen sportlichen Aktivitäten und spannenden Ausflügen. Wie jedes Jahr kamen die Teilnehmer in den Genuss der Stiftung «Denk an mich». Diese Institution unterstützt Behinderte in Freizeit und Ferien. Den freiwilligen Helfern, die dieses Lager, aber auch die Freizeitaktivitäten unter dem Jahr leisten, dankt die Präsidentin der BSG Reinach, Gisela Girsberger, ganz herzlich.

Bei der Abfahrt am Sonntag war das Wetter noch voller Sonnenschein. Mit vollgepackten Koffern und guter Laune startete die Lagergruppe Richtung Obwalden. In Flüeli-Ranft angekommen, erkundeten die Teilnehmer als erstes das Lagerhaus.

Leider war die Woche vom köstlichen Nass mehr als verwöhnt worden. Aber sehen wir es sportlich, der Regen tat allen gut.

Am Montag war die erste Turnstunde und am Nachmittag fuhr die ganze Gruppe nach Stans zum «lädele». Die Leiter meisterten die Verschiebungen der Tage mit Bravour. Eine zweite Runde im Turnen war am Dienstag angesagt, und am Nachmittag fuhren die Lagerteilnehmer mit einem Dampfschiff auf dem Vierwaldstättersee. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Lager war der Besuch im Zirkus Knie in Luzern. Die ganze Gruppe wurde durch den Zirkus Knie für diese Vorstellung eingeladen.Der Donnerstag stand im Zeichen von Sport und Erholung. Am Morgen besuchten die gutgelaunten Sportler das TopGym-Fitnesscenter in Sarnen.
Am Freitag war eigentlich eine leichte Wanderung auf das Brunni vorgesehen. Leider liess es aber die doch kühle Temperatur nicht zu. So beschloss das Leiterteam einen Besuch im Freilichtmuseum Ballenberg. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie die Leute früher gelebt haben. Die Zeit verging wie im Fluge. Plötzlich roch es nach Feuer und Würsten. Da waren die Lagerteilnehmer nicht mehr zu halten. Die Cervelats waren bereits auf dem Grill. Als Abschluss dieses Festmales gab es «Schoggi-Bananen». Die vorbeiziehenden Parkbesucher beneideten die Gruppe um dieses feine Dessert. Der Höhepunkt war eine Kutschenfahrt für alle Sportler.

Der Samstag wurde nochmals benutzt für die Fitness. In der Turnhalle «Rütelimatt» konnten die Damen und Herren die Kalorien verbrennen. Am Nachmittag besuchte die illustre Gesellschaft die Schlucht, wo Bruder Klaus gelebt hat. Das traditionelle Lotto am Abschlussabend durfte natürlich nicht fehlen. Alle freuten sich über die gewonnenen Preise.

Am Sonntag hiess es Abschied nehmen. Die Teilnehmer kehrten mit einem Lächeln, neuen Freunden und vielen schönen Erfahrungen nach Hause zurück.

Montag, 07.08.2017Menziken

Kirchturmkugel mit einem «Dorfheftli» für die Ewigkeit

Text und Bild: Thomas Moor

Der Turm der reformierten Kirche Menziken erstrahlt wieder in neuem Glanz und mit ihm natürlich auch die vergoldete Kugel, in welcher wieder diverse Zeitdokumente schlummern. Unter anderem auch das Dorfheftli.

Wie aus dem Truckli offenbarten sich Kirchenpflegepräsident Arnold Schori, jene Dokumente, die man in der Kugel vorfand, nachdem sie am 16. Mai 2017 zu Restaurationszwecken von der Kirchturmspitze geholt wurde. Unter anderem das wunderschöne und handgeschriebene Protokoll über die Entstehung der Kirchgemeinde Menziken-Burg. Jetzt haben alle diese alten Dokumente in der restaurierten Kugel «Gesellschaft» bekommen. Und damit diese für die Nachwelt möglichst lange erhalten bleiben, wurden sie wieder sorgfältig verpackt und in einer Plastikbox deponiert. Aus dieser wurde dann ein mit Packpapier umwickeltes Päckli geschnürt. Für die Nachwelt wurden Dokumente mit Angaben zur Kirchgemeinde, zum 125-Jahr-Jubiläum und der Amtseinsetzung von Pfarrer Mario Gaiser, diverse Berichte, Unterlagen zur Kirchturmsanierung 2017, eine alte und neue Zwanzigernote, eine Jubiläumsschrift, ein Menziker Ortsplan, eine Ausgabe des «Wynentaler Blattes», eine Ausgabe des «Menziker Dorfheftlis», Ausgabe Juli 2017, sowie ein USB-Stick mit digitalen Daten bereitgelegt. Für die Montage der Kugel waren Andreas Sägesser und Markus Faden von der für Kirchentechnik spezialisierten Firma «muribaer» verantwortlich.

Montag, 07.08.2017Seengen

Fischessen der Musikgesellschaft Seengen

Text und Bild: Eing.

Am Wochenende vom 26./27. August lädt Sie die Musikgesellschaft Seengen zum traditionellen Fischessen ein. Das Fest findet auf dem Areal von Bruno Hauri Transporte in Seengen statt. Dabei wird, nebst den im Seetal als Insidertipp gehandelten Fischspezialitäten, viel Musik und Unterhaltung für die ganze Familie geboten.

Bei schönem Wetter besteht die Möglichkeit, die leckeren Eglifilets, die fangfrischen Knusperli sowie Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel zu geniessen. Sollte der Wettergott uns nicht gut gesinnt sein, so findet der Anlass in der thematisch eingerichteten Halle auf dem Festplatz statt. Die Küchenmannschaft lädt Sie dazu gerne am Samstag ab 17.00 Uhr und am Sonntag zum Mittagessen ab 11.30 Uhr ein. Für musikalische Unterhaltung am Samstag und Sonntagmittag sorgt «Charley». Am Sonntag um 10.30 Uhr werden die Mittagsgäste mit dem klassischen Frühschoppenkonzert der Musikgesellschaft Seengen empfangen. Wer erinnert sich nicht gerne an die gemütliche Feststimmung bei unserem letztjährigen Fischessen? Aus diesem Grund freut sich die Musikgesellschaft Seengen, Sie auch dieses Jahr zu verwöhnen und Ihnen und Ihrer Familie ein musikalisch und kulinarisch einmaliges Wochenende zu bieten.

Montag, 07.08.2017Zetzwil

Mitglied für die Schulpflege gesucht

Text und Bild: Eing.

Wir suchen ab 2018 ein neues Schulpflegemitglied. Wir richten uns an Zetzwiler Persönlichkeiten, welche … … eine positive Einstellung zur Schule haben, … Interesse an pädagogischen Fragen mitbringen, … Organisationstalent und Kreativität besitzen, … belastbar, diskret und verschwiegen sind, … Kritik- und Teamfähigkeit beweisen, … den Willen haben, Verantwortung zu übernehmen, … gewillt sind, einen Teil ihrer Freizeit für dieses Amt zur Verfügung zu stellen. Der Einsatz lohnt sich! Als Schulpflegerin oder Schulpfleger können Sie sich für günstige Rahmenbedingungen für Schüler, Eltern, Lehrpersonen und die Schulleitung einsetzen und so einen Beitrag zu einer optimalen Schulkultur in unserem Dorf beitragen. Wahlvorschläge können bei der Gemeindekanzlei eingereicht werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne:
Simone Gloor, Präsidentin Schulpflege Zetzwil, Sonnenrain 617, Tel.: 062 773 16 20, E-Mail: simone.gloor@schulen-aargau.ch

Montag, 07.08.2017Seengen

Unterwegs mit dem «verlorenen Sohn»

Text und Bild: Eing.

Viele Kinder der reformierten Kirchgemeinde Seengen nahmen in der ersten Sommerferienwoche an der Erlebniswoche teil. Über 100 Personen – darunter auch zahlreiche jugendliche Hilfsleiter und erwachsene Leiter – machten sich dieses Jahr drinnen und draussen zusammen mit dem «verlorenen Sohn» auf den Weg hinaus in die weite Welt und dann doch wieder zurück nach Hause..

Die Morgenfeier mit viel Gesang, Musik und Theater liess die Kinder etappenweise die biblische Geschichte hören und erfahren. Und während sich der verlorene Sohn in der weiten Welt immer einsamer fühlte, wuchs die Gruppe der Kinder und Leiter in gemeinsamen Aktivitäten immer mehr zusammen: So suchten die Kinder nach Spuren des verlorenen Sohns bei einer Schnitzeljagd im Wald, andere bereiteten ein feines Dessert oder Zvieri vor und auch gemeinsam gesungen wurde reichlich.

Die Kinder durften erfahren, wie schön es ist, wenn man sich geborgen fühlt, in der Gemeinschaft mit lieben Menschen und bei Gott. Ein Höhepunkt der Woche bildete die Abendwanderung, die von Hallwil nach Seengen führte. Gebrätelt wurde bei einem Bauernhof in Hallwil und beim Abschluss im Kirchgemeindehaus feierten die Teilnehmer die Rückkehr des verlorenen Sohnes mit Tanz.

Unter der Leitung von Pfarrerin Susanne Meier-Bopp bereiteten die Kinder auch den Erlebniswochengottesdienst vor, der am letzten Sonntag der Sommerferien, am 13. August, um 10 Uhr stattfinden wird.

Zum Gottesdienst in der Kirche Seengen und dem anschliessenden Bräteln sind alle herzlich eingeladen.

Freitag, 04.08.2017Zetzwil

Malschule aargauSüd mit neuen Kursen

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Pünktlich auf den Herbst ist die Malschule aargauSüd in Reinach bereit, ihr neues und vielseitiges Kursangebot im hellen Atelier und rund um das Schloss Heidegg zu starten. In die Ruhe kommen und Freude am schöpferisch tätig sein, indem man sich mit Farben und Strukturen beschäftigt. Dies vermitteln die Künstlerinnen ihren kleinen und grossen Kunden.

Die Malschule von Bernadette Hirschier besteht bereits seit einigen Jahren an der Hauptstrasse 22 in Reinach. Seit einem Jahr arbeitet Sara Hell aus Zetzwil mit und vermittelt ihr Wissen und die Freude an Farben Kindern und Erwachsenen. Die Ausbildung zur Kunstpädagogin absolvierte sie in Luzern am Kunstseminar, wo sie Bernadette Hirschier kennenlernte.

«Ich kann nicht zeichnen». Wer hat dies nicht schon von sich selber behauptet? Während eines Malkurses lernt man, sich in die Farben einzufühlen, diese richtig zu sehen und anhand verschiedener Techniken und Motiven Bilder auf Papier und später auf die Staffelei zu bringen. Die Kursleiterinnen gehen dabei individuell auf Bedürfnisse und Fähigkeiten der Teilnehmer ein. Besonders bei den Jüngsten wird auf das kindlich Unschuldige geachtet und im Tempo berücksichtigt.

Therapeutische Einflüsse und Wohlbefinden ergeben sich von selbst, indem man sich in Ruhe auf Farben und Formen einlässt, schöpferisch tätig ist. Das gemeinsame und ungezwungene Malen mit Gleichgesinnten beflügelt, inspiriert und macht unter der kundigen Führung auch in der freien Natur Spass. Die Materialen sind jeweils in den Kurskosten inbegriffen. Weitere Infos siehe unter www.malschule-aargausued.ch und im Inserat in dieser Ausgabe.

Freitag, 04.08.2017Boniswil

Es gedeiht im «Gemeindegarten»

Text und Bild: Silvia Gebhard

Seit längerer Zeit lag das Areal beim Gemeindehaus Boniswil ungenutzt als Rasenfläche da. Nun zeigt sich wieder, was da gedeihen kann.

Jahrelang hatten Harry und Margrit Wild dieses Stück Land bearbeitet und manch verschiedene Gemüse und Früchte ernten können. Nach deren Pensionierung wurde es der Schule zur Verfügung gestellt. Leider war die Betreuung schwierig, da über das Wochenende und während der Ferienzeit kaum jemand zur Verfügung stand.
Nun aber hat sich Mahmoud Hussein, der seit 2015 als Asylsuchender mit seiner Familie in Boniswil wohnt, mit Herzblut und Eifer an die Arbeit gemacht und kreativ einen sehr ansprechenden Pflanzblätz gestaltet. Die Gartenarbeiten tun ihm gut und lenken ihn von seinen Sorgen ab.

Da Mahmoud aber nicht alles für seine Familie verwenden kann, stellt er die Produkte gerne der Nachbarschaft und dem Dorf zur Verfügung. Falls Sie ein Kistli mit Inhalt beim Gemeindehaus entdecken, mit dem Hinweis «Gratis zum Mitnehmen, Gruss aus dem Gemeindegarten von Mahmoud Hussein», dann dürfen Sie gerne von den Produkten, die dort liegen, mitnehmen.

Freitag, 04.08.2016Gesundheit

Chirurgische Notfallversorgung

Bild: Pixabay

Die chirurgische Notfallversorgung am Spital Menziken funktioniert über das Belegarztsystem. Jeder der bisher drei chirurgischen Belegärzte – das heisst Chirurgen mit eigener Praxis, welche am Spital Menziken operieren – hat eine Woche durchgehend 24 Stunden Dienst und ist in dieser Zeit auf Pikett.

Will heissen, hat ein den Patienten aufnehmender Assistenzarzt Fragen zu Diagnostik und Therapie, kontaktiert er den Belegarzt, der dann Anweisungen zum weiteren Vorgehen erteilt, gegebenenfalls den Patienten selbst untersucht oder bei notwendigen Operationen (z.B. Blinddarm, verschobene Knochenbrüche etc.) diese durchführt.

Möchte ein Patient einen anderen behandelnden Chirurgen als den gerade diensthabenden zum Beispiel wegen eines schon bestehenden, vertrauensvollen Arzt-Patient-Verhältnisses, ist dies aufgrund der guten Kollegialität kein Problem. Die Assistenzärzte sind angewiesen, dann denjenigen Arzt zu kontaktieren, den der Patient wünscht. Meist (ausser im Urlaub) ist dieser auch erreichbar und kann die Behandlung übernehmen.

Genauso verhält es sich bei nochmaligen Konsultationen. Ist eine nochmalige Kontrolle nach der Notfallbehandlung bei einem Spezialarzt für Chirurgie oder Traumatologie notwendig, darf der Patient natürlich selbst wählen, wohin er sich in Behandlung begibt. Er ist keineswegs verpflichtet, sich an den gerade diensthabenden Chirurgen zu wenden.

In den meisten Fällen ist eine Weiterbehandlung beim Hausarzt vorgesehen. Hier besteht jedoch das Problem, das viele Patienten gar keinen Hausarzt mehr haben. Einerseits weil es leider immer weniger Hausärzte gibt, andererseits weil zum Beispiel nach einem Wohnortwechsel noch kein neuer Hausarzt gefunden wurde. Diese Patienten dürfen natürlich weiter zum diensthabenden Chirurgen oder einem chirurgischen Kollegen ihrer Wahl zur Kontrolle kommen, um ihnen eine kurzfristige Hausarztsuche, die meist schwierig ist, zu ersparen.

Ausnahmsweise können Patienten natürlich auch im Spital kontrolliert werden. Muss beispielsweise eine Wunde, die freitags versorgt wurde, am Sonntag kontrolliert werden, wird der Patient nochmals ins Spital bestellt.

Dies sollte jedoch die Ausnahme bleiben, um nicht noch höhere Kosten für die Gesundheitsversorgung zu generieren.

Abschliessend möchte ich noch darauf hinweisen, dass sich Patienten zu den normalen Praxisöffnungszeiten auch direkt in der Praxis zu einer Notfallbehandlung anmelden können. Unsere geschulten MPAs können nach Rücksprache mit uns einen sofortigen oder kurzfristigen Termin vergeben.

Dr. med. Michael Kettenring

Freitag, 04.08.2017Schwiizerdüütsch

... wenn eine en Lätsch zieht

Trämbu
«En Trämbu mache» oder «en Lätsch zieh». Auf deutsch wäre die Beschreibung in etwa so: Schmollmund, Hängemaul oder ein weinerliches Gesicht ziehen. Wahrscheinlich ist das Wort aus dem Begriff «trämelen, tremelen» entstanden, was eine Arbeit schlapp und murrend verrichten bedeutet. Ist ja aber auch irgendwie logisch, ich hätte auch einen Hängemund, wenn ich schlapp und murrend arbeiten soll.

umeplegere
Sitzen oder liegen wir faul herum und geniessen wir dieses süsse Nichtstun, dann sind wir am «plegere». Das interessante Wort hat eine etwas gruselige Herkunft: «Plegere» geht auf den Balg zurück, ein alter Begriff für die frisch abgezogene Haut oder das Fell eines Tieres. Im wahrsten Sinne des Wortes bedeutet also «umeplegere» nichts Anderes als auf der faulen Haut herumliegen. Vielleicht ist der Zusammenhang tatsächlich auf den müffeligen Duft zurückzuführen, der sich im Zimmer nach einem «Plegertag» breitmacht

nätsche
An jemandem seine üble Laune auslassen, widerreden, zanken, brummen, einfach unzufrieden herumnörgeln, viel Aufheben um Etwas machen. Der Ausdruck geht zurück auf «chnatsche»: hörbar kauen, schmatzend essen, gleich wie das eher bekannte «chätsche», mit viel Geräusch essen. Früher wurde das «nätsche» eher als plaudern und plappern über Andere während dem Essen gebraucht, hatte also eigentlich einen sympathischen Hintergrund. Wird nun also während dem «chätsche», dem Essen, noch dazu gesprochen und herumgenörgelt, so kann man sich vorstellen, dass das «es ordeligs Gnätsch» geben wird.

futtere
Seinen Unwillen über eine Person äussern, schimpfen, fluchen, poltern. Auch als halblautes schimpfen und unwirsch antworten bekannt. Abgeleitet wurde das Wort aus dem französischen «foudroyer» was in Etwa blitzen und donnern bedeutet. So gesehen ergibt «futtere» eigentlich ein schönes Bild, blitzend und donnernd reden.

schnädergfrässig
Ein wunderschönes, zweiteiliges Wort. Zusammengesetzt aus «schnädere», schnattern wie die Gänse, im Sinne von «wäffele», was auf gut Deutsch mit maulen zu übersetzen wäre und «gfrässig», gerne viel fressend, oder etwas freundlicher, viel essend, einen guten Appetit haben. Trifft jetzt also der hungrige Mensch auf eine Speise die ihm gar nicht passt, blutiges Fleisch als Beispiel, und er «wäffelet» und schnattert und will das Essen partout nicht haben, so ist er eben «schnädergfrässig». Jaja, man isst, was auf den Tisch kommt, da wird nicht rumgemault und schon gar nicht herumgeschnattert.

Wenn jetzt auso öpper bem fuettere futteret, denn dörft er definitiv mit em Fuetter ned zfride sii, er isch ebe schnädergfrässig. Huuuu, das git den es cheibe Gnätsch, und der Eint oder Ander wird en Trämbu mache …

Heijo, der Eint wott kei Gmües und der Ander sicher kein Chnobli im Salot, besch Du ou mängisch e chli schnädergfrässig? Und wie isch es de bem trinke? Git’s eigentlech de Begriff schnädergsüffig?
Freitag,04.08.2017Leutwil

Sommerreise zur Blumeninsel Mainau

Text und Bild: eing.

Wie immer, wenn der FTV Leutwil auf Reisen geht, begann man die Sommerreise mit viel Schalk im Gepäck. Im Bus nach Lenzburg wurden die Frauen lachend und herzlich vom Chauffeur begrüsst und dieser hätte uns am liebsten ins Berner Oberland chauffiert.

Im Zug über Zürich nach Konstanz wurden wir, wie gewohnt, von Silvia mit etwas Süssem verwöhnt. Bevor dann in Konstanz das Schiff bestiegen wurde, gönnten sich die Frauen eine Kaffeepause und auf dem Schiff schlürften sie einen feinen Apéro. Vorbei an den Pfahlbauten in Unteruhldingen erreichte man in Kürze den Schiffssteg auf der Mainau. Die Insel ist ein einzigartiger, riesiger Park, in dem sich eine schöne Schlosskirche, herrliche Rosengarten, tropische Gewächshäuser und ein altes Barockschloss finden. In der Ausstellung «Mathematik zum Anfassen» konnte man miträtseln und ausprobieren – dies wurde rege genutzt. Bald schon war das Mittagessen angesagt, welches wir von einem humorvollen Kellner serviert bekamen. Das Schmetterlingshaus ist eine weitere Attraktion, wie auch die italienische Blumen-Wassertreppe, Blumentiere oder der Streichelzoo. Die ganze Insel ist einfach ein kleines, schön gepflegtes Paradies auf Erden. Leider hat alles ein Ende und die fidelen Frauen mussten schon wieder die Heimreise antreten, welche mit dem Schiff über Konstanz an den Ausgangsort führte.

Freitag, 04.08.2017Seengen

Liebe Seengerinnen, liebe Seenger

Text und Bild: Eing.

Es freut mich sehr, Ihnen die nächsten, geplanten Projekte der öffentlichen Jugendarbeit in Seengen und mich als die neue Jugendarbeiterin von Ihrer Gemeinde vorstellen zu dürfen.


Seit April 2017 bin ich bei Ihnen in der Gemeinde Seengen als Jugendarbeiterin mit einem 25 %-Pensum tätig. Ebenso arbeite ich noch mit einem 25 %-Pensum an der Schule Seengen als Schulsozialarbeiterin.

Mein Name ist Sabrina Leber. An der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten habe ich die Ausbildung in Sozialer Arbeit absolviert und begleitete nebst Jugendlichen auch Menschen mit einer Beeinträchtigung, Menschen in Arbeitslosigkeit und Menschen, welche von der gesetzlichen immateriellen und materiellen Hilfe Unterstützung brauchten. Zusätzlich zu meiner Tätigkeit in der Sozialen Arbeit bin ich als Clownin in sozialen und therapeutischen Institutionen unterwegs.

Gemeinsam mit der Jugendkommission der Gemeinde Seengen haben wir folgende Schwerpunkte für das Jahr 2017 in der Jugendarbeit festgelegt:

  • Gestaltung eines Logos für die Jugendarbeit
  • Einführung der Sackgeldbörse
  • Die Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde für und mit dem Jugendtreff sowie
  • die Weiterführung der offenen Turnhalle

Zusammen mit den Jugendarbeitsstellen Lenzburg, Lotten (Schafisheim) und Seon, wird die Jugendarbeit Seengen nach den Sommerferien eine Sackgeld-Job-Börse betreiben. Die Sackgeldbörse fördert den Generationendialog sowie die berufliche und kulturelle Partizipation der Jugendlichen in ihrer Wohnortgemeinde. Haben Sie kleinere oder grössere Arbeiten zu Hause oder in der Firma, welche Jugendliche erledigen könnten? Planen Sie die Arbeiten und setzen Sie diese mit Hilfe von Jugendlichen um. Damit können die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe erste Arbeitserfahrungen sammeln, sowie Begegnungen verschiedener Lebenswelten dadurch ermöglicht werden.

Die offene Turnhalle für die Jugendlichen soll auch diesen Winter in den Monaten November und Dezember 2017 sowie Januar und Februar 2018 wieder durchgeführt werden. Die Jugendlichen haben bei der offenen Turnhalle die Möglichkeit, einen Freitagabend im Monat mit sportlichen Aktivitäten zu verbringen. Ein kleiner Kiosk mit Getränken und Snacks wird für das leibliche Wohl sorgen. Ebenso ist die Idee da, auch wieder DJs einzuladen, welche Musik während des Sports auflegen werden.

Wie stellen Sie den Kontakt zu mir her: Kommen Sie ins Büro im Schillinghaus, schreiben Sie mir eine E-Mail auf sabrina.leber@schule-seengen.ch
und/oder kontaktieren Sie mich über folgende Telefonnummer: 079 558 54 59 (auch WhatsApp).

Ich freue mich auf viele, spannende Begegnungen mit Ihnen.

Herzliche Grüsse, Sabrina Leber

Freitag, 04.08.2017Kinderapotheke

Wenn die Seele leidet

Bild: ZVG

Für viele Kinder beginnt in diesen Tagen wieder ein wichtiger Abschnitt. Die Einen kommen in den Kindergarten, die Anderen in die Schule, viele auch «nur» eine Schulrunde weiter. Was bei einigen Kindern ein freudiges Kribbeln auslöst, kann anderen regelrechte Bauch- oder Kopfschmerzen bereiten. Nicht selten kommen Schlafstörungen dazu. Dauert der Zustand länger an, nehmen die Schulleistungen ab, was das Kind noch mehr belastet und schlussendlich zu einer negativen Spirale führt.

Die spezialisierten Mitarbeiterinnen der kinderapotheke kennen diese Probleme und unterstützen Sie gerne. Mit Erfolg empfehlen wir in solchen Situationen individuell zusammengestellte Bachblütenmischungen.

Im Gegensatz zu den anderen Heilmitteln der Schulmedizin, der Spagyrik, aber auch Homöopathie wirken die Bachblüten ausschliesslich auf der seelischen Ebene. Sie können also auch sonst zu jeder anderen Therapie dazu kombiniert werden – immer dann, wenn es unsere Seele schwer hat und (mit)leidet.

In einem persönlichen Gespräch mit dem Kind in einem unserer Betreuungsräume versuchen wir, die grundlegenden Probleme oder Unsicherheiten des Kindes herauszukristallisieren. Die zu den Schilderungen passenden Bachblüten helfen dem Kind, die innere Balance wieder zu finden und negative Gefühle in positive umzuwandeln. Manchmal ist bereits eine einzige Mischung, beziehungsweise die Therapie von 10 bis 14 Tagen ausreichend, um die Probleme zu lösen. Manchmal lösen sich Hindernisse auf und es tauchen neue «Baustellen» auf. Dann ist es Zeit für eine neue, angepasste Mischung.

Die Bachblüten-Mischungen fertigen wir je nach Tagesstruktur und Vorlieben des Kindes in Form eines Sprays oder in Form von Tropfen an.

Wir von der kinderapotheke freuen uns auf die strahlenden Kinder, die bald wieder stolz mit ihren bunten Schultaschen unterwegs sind. Wir wünschen Ihrem Kind viel Erfolg und Freude beim Schuleintritt oder beim Neustart nach den Sommerferien.

Barbara Kursawe
Apothekerin und Bachblüten-Therapeutin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 04.08.2017Zetzwil

Frühschoppenkonzert im Gasthof Bären

Text und Bild: Eing.

Mitte Juli ging es rund um den Gasthof Bären in Zetzwil wieder los mit den Vorbereitungen. Wie bereits in den letzten Jahren fand das Frühschoppenkonzert der Staufberg-Musikanten statt und viele fleissige, ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz.

Der Auftakt machte am Samstagabend die Bar, die von Daniel Morgenegg und seinem Team betrieben wurde. Es lief vorwiegend 80er-Jahre-Sound, dazu wurde getanzt, gelacht, gefeiert, gesungen und getrunken. Die Gäste genossen die lockere und lustige Atmosphäre in der Scheune bis in die Morgenstunden. Besonderen Anklang bei den Gästen fand auch die «Acher-Schiene» mit Öpfeler-Shötli.

Am Sonntagmorgen in der Früh ging es bereits wieder los. Der eine oder andere hatte wohl noch etwas Nachwehen vom vorigen Abend. Die Gäste trafen scharenweise ein, sodass kurzerhand freiwillige Helfer als Parkplatzeinweiser zum Einsatz kamen. Bald waren die Tische bis auf den letzten Platz besetzt und das Konzert der Staufberg-Musikanten konnte beginnen. Zusätzlich wurden Tische und Stühle aus dem Bärensaal draussen aufgestellt. «Jetzt fehlt nur noch das Parkett, die Wanduhr, das Klavier und der gesamte Bärensaal steht draussen auf der Wiese» so das Zitat von Dani Morgenegg. Nachdem die Staufberg-Musikanten bereits für gute Stimmung sorgten, ging es gleich weiter mit den Swissboys-Light. Theo Duss und Roli Kurzo sorgten für Unterhaltung. Heiter wurde gesungen, geschunkelt, getanzt und gelacht.

Das Servicepersonal war stark gefordert, damit niemand auf dem trockenen sitzen blieb. Mit Steaks, Würsten, Fischknusperli, Pommes, einem Menü sowie einem vielfältigen Dessertbuffet blieb niemand hungrig. Gleich drei bekannte Köche sorgten für das leibliche Wohl: Günther Klemm – der Bären-Koch, Max Hintermann – ehemaliger Zihl-Wirt und Res Mäder – ehemaliger Homberg-Wirt. Letzterer gab zusammen mit Ruth Hunziker noch sein musikalisches Können auf dem Akkordeon inklusive Gesang zum Besten.

Rundum ein sehr gelungenes Juli-Wochenende, welches über 400 Besucher anlockte.

Ohne den Einsatz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer rund um Ruth Hunziker, Ueli und Annelies Morgenegg und Daniel Morgenegg wäre jedoch so ein grosser Anlass unmöglich gewesen. Allen ein ganz herzliches Dankeschön.

Freitag, 04.08.2017Seengen

Alex Siegrist: 25 Jahre im Dienst der Gemeinde

Text und Bild: Thomas Moor

Der Nationalfeiertag war für Alex Siegrist ein spezieller Tag. Nicht nur weil die Schweiz jubilierte. Vor 25 Jahren trat er nämlich seine Stelle beim Seenger Gemeindewerk an – vom ersten Tag an als Werkleiter. Anlässlich eines Apéros gratulierten ihm Arbeitskollegen und Behörden zu seinem Jubiläum.


Was er damals an seinem ersten Arbeitstag gemacht hat, weiss Alex Siegrist heute noch ganz genau. «Damals war Aufräumen von der Bundesfeier, die auch auf dem Eichberg stattgefunden hatte, angesagt», wie er erzählt. Über das, was im Jahr 1992 national und international für Schlagzeilen gesorgt hatte, wusste Gemeindeammann Jörg Bruder als Einleitung in seiner Rede anlässlich des Apéros zu Ehren des Jubilars zu berichten. Musikalisch landetet Dr. Alban mit «It’s my Life» einen Hit. My Life könnte durchaus auch Parallelen zwischen dem Gemeindewerk und Alex Siegrist aufweisen. Jedenfalls hat der Jubilar seine Handschrift in all den Jahren deutlich hinterlassen.

Nicht zuletzt auch wegen seines Teams. Dieses sei nur so gut wie sein Chef selber, wie Jörg Bruder weiter bemerkte. Zu diesem Team zählen heute fünf Personen. Also nur zwei mehr als vor 25 Jahren. Das zeigt wie schlank und effizient das Gemeindewerk unter Siegrists Führung funktioniert. Dass nämlich in den letzten 25 Jahren in Seengen einiges gegangen ist, weiss keiner besser als der Jubilar selber. Als er seine Stelle antrat, zählte das Dorf rund 2100 Einwohner. Heute sind es fast 4000. Das Dorf ist gewachsen und mit ihm auch die Infrastruktur, namentlich das Strassennetz. Für deren Instandhaltung sind er und sein Team vom Gemeindewerk verantwortlich. Gerade in strengen Wintern sei es arbeitsintensiv, die öffentlichen Verkehrswege in Schuss zu halten. Denn neben dem motorisierten Einsatz ist auch heute noch nach wie vor viel Handarbeit angesagt.

Das Resultat der Handarbeit bekommt die Seenger Bevölkerung immer wieder zu sehen. Zum Beispiel bei der Bepflanzung der vielen Rabatten, der Pflege und dem Unterhalt von öffentlichen Plätzen und Anlagen. Und so sieht das Dorf immer «putzt ond gstrählt» aus. Dass er dabei auf ein Superteam zählen kann, erfüllt den Jubilaren mit Stolz. Speziell strich Gemeindeammann Jörg Bruder auch die Sauberkeit am See heraus, welche unter anderem ebenfalls eine Visitenkarte des Gemeindewerkes ist. Die gute Zusammenarbeit und der Austausch mit benachbarten Gemeindewerken ist ebenfalls ein Verdienst von Alex Siegrist.

Ein Höhepunkt in seiner Zeit als Leiter Gemeindewerk war der Bau und die Eröffnung der modernen Entsorgungsstelle in der Gerbi, wo Seengen Pioniergeist im Recyclingwesen bewiesen hat. Sein Job als Werkleiter und Brunnenmeister erfordert von Siegrist neben Hand- auch sehr viel Kopfarbeit. Zudem prägen die administrativen Arbeiten heute seinen Arbeitsalltag mehr als früher. Für seine geleisteten Dienste durfte er ein Kuvert in Empfangen nehmen. Und weil hinter jedem starken Mann auch eine starke Frau steht, überreichte Jörg Bruder Elvira Siegrist einen wunderschönen Blumenstrauss.

Mittwoch, 02.08.2017Beinwil am See

4. Beinwiler Junior-Triathlon

Am Samstag, 12. August um 10 Uhr fällt der Startschuss bei der alten Badi in der Steinismatt, Beinwil am See. Buben und Mädchen vom Kindsgi bis zur 6. Klasse rennen, radeln und schwimmen um die Wette. Wobei Mitmachen und Spass haben, mehr zählen, als die gemessene Zeit. Für Nichtschwimmer mit Flügeli und LikeaBike-Fahrerinnen gibt es einen eigenen Parcours. Und beim Junior-Triathlon erhalten alle einen Pokal. Die Initianten Stephan Oetiker und Mark Schwyter freuen sich über die Teilnahme von Kindern aus der ganzen Region. Das OK wird unterstützt von zahlreichen Eltern aus dem Dorf und von zwei Mitgliedern des SLRG, welche für Sicherheit im Wasser sorgen.

Anmeldung vor Ort von 9 bis 10 Uhr; Startgeld, Verpflegung und Pokal kosten 5 Franken pro Kind. Bitte Schwimmzeug, Velo und Helm mitbringen. Es gibt keine Autozufahrt, bitte Parkplatz beim Strandbad benützen. Der Triathlon findet nur bei stabiler Witterung statt. Tel 1600 gibt Auskunft.

Mittwoch, 02.08.2017Gontenschwil

Bundesfeier in der grossen Arena

Text und Bild: EIng.

Traditionell konnte Frau Gemeindeammann Renate Gautschy bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Gontenschwilerinnen und Gontenschwiler in der grossen Arena begrüssen.

Gespannt lauschten die Besucher anschliessend dem Festredner, Michael Lipp, war er doch vielen Einheimischen unbekannt, obwohl er seit vielen Jahren als Deutscher in Gontenschwil lebt. Er sei aber angekommen, wie er sagt und auch unseren Dialekt verstehe er ausgezeichnet, man brauche also nicht hochdeutsch mit ihm zu sprechen, betonte er.

Jazzig untermalten die Musiker «Echo vom Hündler» und die Musikgesellschaft Gontenschwil die Feierlichkeiten.

Für das leibliche Wohl sorgte der Gemischtenchor Gontenschwil.

Mittwoch, 02.08.2017Gesundheit

«Offene Türen» anlässlich des Jubiläums 115 Jahre «Krankenasyl Oberwynen- und Seetal»

Bild: ZVG

Anlässlich seines Jubiläumsjahres, wird das Spital Menziken am 9. September 2017 von 10.00 bis 16.00 Uhr die Bevölkerung zum Tag der offenen Tür einladen. Die 115 Jahre, welche seit der Eröffnung vergangen sind, geben Anlass, einerseits zurück- und gleichzeitig auch vorwärtszuschauen. Erleben Sie historische Momente und modernen Spitalalltag. Erfahren Sie, wie sich das ehemalige «Krankenasyl» gemausert hat und heute für unsere Patientinnen und Patienten ein umfassendes medizinisches, therapeutisches und pflegerisches Leistungsspektrum anbietet, wobei dieser immer an Erster Stelle des Handelns sein soll.

Während sich der historische Teil im grossen Zelt befindet, welches für verschiedene Aktivitäten im September im Park aufgestellt sein wird, erhalten Sie Einblick in die heutige Versorgung auf einem spannenden Rundgang durch unser Spital. Zu entdecken gibt es den Operationssaal, den Bereich der Physiotherapie, den Notfall, die neuen Rettungswagen und Bettenstation. Erhalten Sie Informationen zu unserem Ambulatorium, zur Arbeitswelt und Berufsbildung, sowie zu Angeboten des Pflegeheims und vielem mehr. Weiter werden laufend Fachvorträge von internen Ärzten und Belegärzten geboten.

Die «historisch angehauchte Chilbi» in unserem Spitalpark wird zum Schlendern einladen. Kulinarisch können Sie sich im Zelt von einem breiten «Buffet wie anno dazumal» verwöhnen lassen. Natürlich gibt es auch für Kinder viel zu entdecken. Wie wäre es zum Beispiel, sich einen echten Gips anlegen zu lassen und diesen anschliessend nach Lust und Laune zu bemalen? In einen Löwen oder Schmetterling kann man sich im Nu beim Kinderschminken verwandeln lassen. Kleine Fischer werfen ihre Angelruten in unserem Gehbad aus. Und für alle Energiebündel steht eine sehr spezielle Hüpfburg zum Austoben bereit. Reservieren Sie sich schon heute den 9. September 2017 und freuen Sie sich auf viele unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse im Spital Ihrer Nähe!

Asana Gruppe AG
Spital Menziken
Spitalstrasse 1, 5737 Menziken
Tel. 062 765 31 31

Mittwoch, 02.08.2017Reinach

Bundesfeier: Volles Haus im Forstwerkhof

Text und Bild: Thomas Moor

Zur traditionellen Bundesfeier lud die Gemeinde Reinach in den Forstwerkhof. Und obwohl sich zu Festbeginn ein Gewitter über der Region entlud, kamen die Leute in Scharen.

Mag es am feinen Essen der Metzgerei Bolliger (Schweinsbraten, Kartoffelgratin, Grillwürste), an der Mithilfe des SC Reinach, an der Festrednerin, an der musikalischen Unterhaltung durch «Musiker Walter» und die MG Reinach oder am Feuerwerk gelegen haben? Von allem ein bisschen. Der Mix macht es jeweils aus, wie viele der Besucher sagten. Das zeigt auch, dass die Reinacher Bundesfeier eine schöne Tradition ist. Für die Pflege der vielen Traditionen in unserem Land machte sich auch Festrednerin und Grossrätin Stefanie Heimgartner stark. Als Städterin sei sie übrigens gerne aufs Land nach Reinach gekommen, wie sie zu Beginn ihrer Rede sagte. Die in Baden wohnhafte Powerfrau ist Präsidentin der SVP Frauen Aargau und Präsidentin des Einwohnerrates von Baden, war unter anderem während eineinhalb Jahren für die Schweizer Armee im Kosovo im Einsatz und kann einen umfangreichen beruflichen Rucksack vorweisen. Einsame Klasse war einmal mehr das Höhenfeuer und das gigantische Feuerwerk, welche das Schlussbouquet der Bundesfeier bildeten.

Mittwoch, 02.08.2017Menziken

Menziker feierten den 1. August im Ischlag

Text und Bild: Thomas Moor

Anlässlich der Bundesfeier im Menziker Ischlag gab wiederum die Musikgesellschaft Concordia den Ton an. Das heisst: Sie zeichnete sowohl für die Verpflegung als auch die musikalische Umrahmung verantwortlich.

Mit Steak, Würsten, Salat und einem Kuchenbuffet wurden die Festbesucher auch bei der jüngsten Ausgabe wieder verwöhnt. Als Festrednerin musste Gemeindeammann Annette Heuberger noch einmal «in die Hosen». Da im Herbst eine Kampfwahl um das Gemeideammann-Amt stattfindet, ging sie davon aus, dass sich die Bewerber um die Ansprache reissen würden. Dem war aber nicht so. «Ich bin somit die Notlösung und hoffe, dass sie das verkraften können», wie sie sagte. Annette Heuberger wies darauf hin, dass man gemeinsam einiges erreichen kann. Das habe das Dorffest und der Start zur 3. Etappe der Tour de Suisse gezeigt. Von nichts komme nichts und zum Nulltarif gebe es heute gar nichts mehr. Jede und Jeder sei ein wichtiges Puzzleteil damit unser Dorf, unser Kanton und unser Land weitergebracht werden könne.

Mittwoch, 02.08.2017Beinwil am See

Bundesfeier: Farbenfroh in den 1. August

Text und Bild: Thomas Moor

Der Männerchor Böju sorgt nicht nur mit Gesang für einen kulturellen Farbtupfer im Dorf. Als Gastgeber der Bundesfeier doppelten die Sänger nach und zeigten, dass sie auch hier Spitze sind. Nicht zu vergessen natürlich die Böjuer Landfrauen, die im Vorfeld der Bundesfeier die Backöfen auf Hochtouren laufen liessen. Mit ihrem Engagement und dem vielfältigen und leckeren Kuchenbuffet trugen sie ebenfalls zum guten Gelingen der Bundesfeier bei. Zuerst durften die Festbesucher eine Gratis-Grillwurst fassen, während dem die Jungmannschaft schon fleissig mit dem Abfeuern von Knallkörpern beschäftigt war. Bevor unter dem Lead des Männerchors gemeinsam zum Schweizer Psalm angestimmt wurde, bedankte sich Gemeindeammann Peter Lenzin speziell bei der Landbesitzerfamilie Urs Weber für ihr Entgegenkommen. Den farbigen Abschluss der Feier bildeten die Heissluftballone, welche die Festbesucher in den Nachthimmel steigen liessen sowie das 1.-Augustfeuer und ein Feuerwerk.

Mittwoch, 02.08.2017Schongau

Volles Haus beim 1. August-Brunch

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Zum fünften Mal haben die Mitglieder der Kreaktiv-Werkstatt zum 1. August-Brunch in die Turnhalle geladen. Das kleine Jubiläum wurde von einem Gästerekord gekrönt. Mehr als 200 Schongerinnen und Schonger genossen das reichhaltige Buffet und das gemütliche Beisammensein.

Die Mitglieder der Kreaktiv-Werkstatt und ihre Helferinnen und Helfer haben ganze Arbeit geleistet. Kaum betraten die Gäste die Turnhalle, huschte ihnen ein Lächeln übers Gesicht. Überall standen Sonnenblumen, die Tische waren liebevoll gedeckt und das Buffet in der Mitte des Raumes liess keine Wünsche offen. Verschiedenste Brotsorten, süsses Gebäck, Rösti, Eier, Speck, Fruchtsalat und vieles mehr warteten darauf verspiesen zu werden.

«Früher einmal wurde der 1. August mit Abendunterhaltung der Musikgesellschaft gefeiert», erinnerte sich Claudia Balzli-Leone. Dann sei es einige Jahre still gewesen. «Wir fanden der 1. August sei ein guter Anlass für entspannte Geselligkeit. Und der Brunch war etwas Neues.» Schon im ersten Jahr seien mehr als 100 Schongerinnen und Schonger gekommen. «Und seit die juniors brass seetal bei uns konzertiert, haben wir noch einmal an Publikum gewonnen», freute sich die Präsidentin der Kreaktiv-Werkstatt über den neuen Rekord zum Jubiläum.

Mittwoch, 02.08.2017Seengen

Heimat ist da, wo man sich wohlfühlt

Text und Bild: Graziella Jämsä

Bei schönstem Wetter hat Seengen in den 1. August hineingefeiert. Ein Abend mit viel Musik, kurzweiliger Festrede und malerischem Lampionumzug zum Höhenfeuer zeigte, wie schön gelebte Tradition sein kann.

«Ich bin vor 50 Jahren nach Niederlenz gezogen, aber Seengen ist immer meine Heimat geblieben.» Gertrud Plancherel warf einen liebevollen Blick auf den Hallwilersee bevor sie hinzufügte: «Und welcher Anlass könnte sich besser dazu eignen nach Hause zu kommen, als der Geburtstag der Schweiz.» Wie sie waren viele Heimweh-Seengerinnen und -seenger an diesem Abend Gäste von aktuell in der Gemeinde Wohnenden. Und so lauschten sie gespannt auf die Rede von Schulleiter Urs Bögli, der sich mit dem Thema befasst hatte. «Was ist Heimat? Wo fängt sie an? Wo hört sie auf? Ich möchte meine Gedanken nicht auf die üblichen Klischees von Kühen und Käse reduzieren. Ich möchte den Begriff weiter fassen.» Betrachte man den Bundesbrief, werde man einerseits feststellen, dass er mit 17 Zeilen von beeindruckender Kürze sei. «Gleichzeitig haben die Grundaussagen von Unabhängigkeit, Selbstbehauptung und der Verantwortung jedes einzelnen für die Gemeinschaft nach wie vor Gültigkeit.» Füreinander und Miteinander fange bei jedem einzelnen an. Dank dieser Grundsätze habe die Schweiz viel erreicht.

Man brauche sich nur einmal mit Freunden über den besten Platz zum Leben und Altwerden unterhalten. «Schon spricht man über Familie, Sicherheit, Kultur oder ein tolles Seenger Jugendfest, über die Heimat, wo man hingehört.» Sebastian, der in Seengen zur Schule geht, zündete auf Urs Böglis Geheiss hin, einen Vulkan an. «Diesen Vulkan widme ich allen Kindern und Jugendlichen, die gerne etwas wagen und bewegen. Ich widme ihn allen Festbesuchern, die stolz auf unsere Heimat sind und sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die Schweiz trotz Abhängigkeiten in grösstmöglicher Freiheit bestehen kann.» Das gemeinsame Singen der Nationalhymne war der perfekte Höhepunkt für die engagierte Festrede. Und die Zeit bis zum Lampionumzug verging mit der Musik der «Stranded Heroes» wie im Flug. Gross und Klein machten sich gutgelaunt auf den Weg zum Höhenfeuer.

Mittwoch, 02.08.2017Boniswil

1.-August-Brunch in Boniswil

Text und Bild: Andreas Walker

Am Vormittag des 1. August lud die Gemeinde Boniswil zu einem Brunch auf dem Schulhausplatz ein. Etwa 150 Gäste trafen sich bei schönstem Sommerwetter zum gemütlichen Beisammensein. Am Brunch anwesend waren auch die Mitglieder des Gemeinderats von Boniswil.

Dieses Jahr wurde der Anlass vom Turnverein Boniswil unter der Leitung von Andreas Hegnauer organisiert. Begleitet wurde der Brunch durch Handorgelklänge. Unter zahlreichen schattenspendenden Sonnenschirmen genossen die Gäste das reichhaltige Buffet bei hochsommerlichem, schönem Wetter.

Der traditionelle Anlass findet dieses Jahr zum 10. Mal in dieser Art statt, wobei er sich immer grösserer Beliebtheit erfreut, was die stets steigenden Besucherzahlen zeigen.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, brunchen die Gäste im grossen Saalbau, wie dies vor einem Jahr der Fall war. Die Gemeinderätin Silvia Gebhard dankte am Schluss allen Mitwirkenden für ihr Engagement. Am Schluss der Feier wurde von allen die Nationalhymne gesungen.

Montag, 31.07.2017Hallwil

1.-August-Brunch in Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am Vormittag des 1. August lud die Gemeinde Hallwil zu einem Brunch auf dem Haldenhof ein. Rund 80 Gäste fanden sich bei schönstem Sommerwetter ein, wo unter einem grossen Zelt ein reichhaltiges Buffet angeboten wurde.

In zwei grossen Bratpfannen bereiteten zwei Köche Rösti mit Spiegeleier und Speck zu. Der Einkaufs- und Erlebnisbauernhof unter der Leitung von Oskar Urech veranstaltet von Mitte Mai bis Oktober jeweils am Sonntag ein Buurezmorge, zudem wird noch eine Besenbeiz betrieben. So war er prädestiniert dazu, am 1. August den Bundesfeier-Brunch zu organisieren. Oskar Urech und Heidi Mosimann arbeiteten mit einem 8-köpfigen Team zusammen, um die Wünsche der Gäste an diesem Tag zu erfüllen. Am Brunch anwesend waren auch die Mitglieder des Gemeinderats von Hallwil. Begleitet wurde der Anlass von der Musik «Mörwil-Örgeler» aus Möriken-Wildegg.

«Liebi Hallwilerinne, liebi Hallwiler, liebi Gäscht, liebs Team vom Haldehof

Scho wieder isch es Johr voller uf und ab im Läbe vo Haubu verbii – und mir dörfed hüt am 1. Augschte wieder do ufem Haldehof zum Brunch zäme sii. Es sind die Momänt, womer de Zämehalt vom Dorf cha gschpühre, die Momänt womer sech i Erinnerige und spannende Gspröch cha verlühre.

Gmeinschaft – en Gruppe vo Mönsche wo zäme läbt und schafft – und sich zom Wohl vo allne au immer wieder zämerafft. Die Gmeinschaft ufem Haldehof schafft hüt für alli wo de Ihladig gfolgt sind – für alt und jung, für chli und gross und alli euri Chind. Eusi Gmeinschaft vom Dorf wämmer hege und pflege immer wieder neu.

Ich danke em Haldehofteam im Name vo allne und en schöne Nationalfiirtig wünsch ich eu!»

1.-August-Rede von Susanne Stumpf, Gemeinderätin

Mittwoch, 02.08.2017Hallwil

Weizenfeld in Hallwil abgebrannt

Text: Andreas Walker, Bild: Daniel Rudolf

Am Nachmittag des 18. Juli brannte in Hallwil ein Weizenfeld ab. Der Brand hatte einen Grosseinsatz der Feuerwehr Boniswil-Hallwil zur Folge. Diese hatte den Brand zwar schnell im Griff, dennoch ist das zwei Hektaren grosse Feld zerstört worden.

Zum Brand kam es, als der Landwirt um 15 Uhr mit dem Traktor und einer angehängten Strohballenpresse das Feld mähte. Nur wenig später bemerkte er, dass beim Anhänger ein Feuer entstanden war. Darauf fuhr der Landwirt an den Feldrand und koppelte den Traktor ab. Das trockene Wetter und ein warmer Wind sorgten dafür, dass sich das Feuer sehr schnell ausbreitete. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden dürfte etwa 200 000 Franken betragen. Als Grund für den Brand wird eine technische Ursache vermutet. Der Wind trieb das Feuer zu einem Wohngebiet, wo die Anwohner mit Gartenschläuchen Wasser spritzten, um das Fortschreiten des Feuers und damit die gewaltige Hitze einzudämmen. Zurück blieb eine schwarze, verbrannte Fläche, worin teilweise noch Inseln von Weizenhalmen standen. Feldbrände treten regelmässig als Lauffeuer auf und sind relativ leicht zu löschen. Ein Risiko stellt hier allerdings die rasche Ausbreitung dar. Im Juli sind bereits mehrere Kornfelder in der Schweiz beim Mähen in Brand geraten. So etwa am 23. Juni bei Rudolfingen (ZH), am 4. Juli in Bösingen (FR), am 17. Juli in Unterstammheim (ZH) und am 17. Juli in Lyssach (BE). Ursachen solcher Brände sind oft ein durch den Mähdrescher ausgelöster Funkenschlag.

Mittwoch, 02.08.2017Beinwil am See

Dankensberg: Abgeschlossene Berufsabschlüsse

Schon seit einigen Jahren bietet die Stiftung Dankensberg in Beinwil am See jungen, interessierten Menschen Ausbildungsmöglichkeiten in diversen Berufsgruppen an. Auch in diesem Jahr dürfen wir drei erfolgreichen Absolventen gratulieren.

Stiftungsrat, Heimleitung und alle Mitarbeiter gratulieren den drei aufgestellten Berufsleuten ganz herzlich und wünschen ihnen auf dem weiteren Lebensweg viel Freude und Erfolg in ihrem Beruf!


Um- und Erweiterungsbau

Es ist soweit … die Stiftung Dankensberg ist in Planung vom Um- und Erweiterungsbau. Das Haus A mit Baujahr 1921 wird durch einen Neubau ersetzt. Vorgesehen ist, dass anschliessend auch das Haus B saniert wird. Die Bewohnerzimmer und die Infrastruktur entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Die Vorbereitungs- und Planungsarbeiten waren anspruchsvoll und sehr zeitintensiv. Durch unser schmales Budget können leider gewisse Wünsche nicht realisiert werden. Nichts desto trotz wurde der Wettbewerb für den Ersatz des A-Hauses gestartet. Die Resonanz auf unsere Ausschreibung war sehr gross, es haben sich über 80 Architekturbüros beworben. Die Entscheidung, welche Architekturbüros in die engere Wahl kommen, war für die Jury nicht einfach. Am 15. Juni 2017 wurden sieben Projekte erfolgreich juriert, nun steht der Sieger fest. Projektbesichtigung / Öffnungszeiten

An folgenden Daten können die ausgewählten Projekte im Mehrzwecksaal der Stiftung Dankensberg öffentlich besichtigt werden:
Donnerstag, 17. August, 16.30 – 19.00 Uhr
Freitag, 18. August, 16.30 – 19.00 Uhr
Samstag, 19. August, 10.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 02.08.2017Gontenschwil

Kennen Sie Markus Müller ... den Ratskandidaten?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

In Gontenschwil kommt Bewegung in die Gesamterneuerungswahl vom 24. September 2017. Markus Müller stellt sich als Sprengkandidat zur Wahl in den Gemeinderat. Er ist 51 Jahre alt und in Gontenschwil geboren. Beruflich hat er sich vor kurzem selbständig gemacht. Er ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Seine Partei ist die SVP.

Markus, was ist deine Motivation für dieses Amt?
Ich bin seit 32 Jahren aktiv in unserer Gemeinde. Feuerwehr, Finanzkommission und RFO aargauSüd waren meine Wirkungskreise. Eigentlich wollte ich mich nun zurückziehen. Nach etlichen Gesprächen mit der Bevölkerung in denen ich mehrmals gefragt wurde, ob ich mich nicht als Gemeinderat aufstellen lassen möchte, habe ich mich, nach längeren Überlegungen und Rücksprachen mit meiner Familie, zu diesem Schritt entschieden.

Welche Kompetenzen und wie viel Zeit bringst du mit?
Ich habe einen grossen Bezug zur Dorfbevölkerung und gute Kenntnis über die Gemeinderechnung. Beruflich und zeitlich bin ich, als selbständiger Gebäudemanager, sehr flexibel und immer in der Nähe.

Wie würdest du deinen Charakter beschreiben?

Ich bin geduldig, humorvoll, zuverlässig und zielorientiert. Das sind meine Stärken.

Was verkörpert in deinen Augen ein ausgezeichneter Gemeinderat?
Ressortkenntnis, Einsatz und Interesse an der Gemeinde. Zügig Lösungen zu suchen, sowie Teamfähigkeit und zukunftsorientiertes Denken.

Wie kritikfähig bist du?
Sehr! Auf Grund von Kritik kann sich der Mensch verbessern.

Was zeichnet in deinen Augen eine gesunde Gemeinde aus?
Finanzielle Stärke, intakte Infrastruktur (Schulen, Läden, Restaurants, usw.) und vernünftig wachsende Einwohnerzahlen. Solide Industrie mit attraktiven Arbeitsplätzen und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr gehören dazu.

Wie hat sich deine Sicht auf die Menschen im Laufe deiner bisherigen Tätigkeiten verändert?

Ich habe heute mehr Verständnis für die Menschen und ihre Schwächen.

Was ist deine wichtigste Lebenserfahrung?
In meiner Jugend war ich nie ein Superschüler. Später habe ich begriffen, dass man im Leben ganz viel erreichen kann, wenn man den Willen und die Begeisterung dafür mitbringt.

Womit beschäftigt sich der private Markus Müller?
Gartenarbeit, meine alte Vespa, jodeln und singen sind mein Ausgleich. Früher habe ich noch Theater gespielt. Da die Kinder inzwischen gerne ihre eigenen Wege gehen, haben meine Frau und ich wieder mehr Zeit für gemeinsame Unternehmungen, was wir sehr schätzen.

Worüber kannst du dich so richtig freuen?
Ich freue mich über alltägliche Kleinigkeiten und Begegnungen, die mir ans Herz gehen. Auch, dass ich jeden Tag aufstehen und arbeiten kann. Ich freue mich auch über Tage, an denen ich nichts tun muss.

Setze fort: Wenn Gontenschwil mich in den Gemeinderat wählt, werde ich ...
... mich mit aller Energie einsetzen, meine Ressorts pflichtbewusst ausführen und immer ein offenes Ohr für die Dorfbevölkerung haben. Ich werde mich zusammen mit Behörden und Abteilungen gemeinsam engagieren, um bei Problemen gute Lösungen zu finden. Ich möchte in der Gemeinde das eine oder andere bewegen.

Mittwoch, 02.08.2017Zetzwil

Erweiterung Tanz- und Fitness-Träffponkt Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Aus Platzgründen musste die engagierte Tanz- und Fitnesstrainerin Christine Kiener ihre Tanzkurse in den letzten Jahren vermehrt auswärts halten. Mit dem neuen Raum hat sie sich nun, nebst dem zusätzlichen Kursraum, gleich noch ein neues Standbein geschaffen, welches nun bereit für die Eröffnung ist.

Im hinteren Teil des grosszügigen und luftigen Kursraumes entstand in wohltuenden Grüntönen ein kleines aber feines Fitnessstudio. Die Geräte sind im Kreis angeordnet und werden auch so genützt. Hauptsächlich, aber nicht nur für Frauen gedacht, wird Christine Kiener in ihre Geräte einführen und mit ihrer langjährigen Erfahrung darauf achten, dass diese sinnvoll und gesundheitsschonend eingesetzt werden. Der ganze Ablauf wird mit Licht gesteuert und mit Musik untermalt. So ist ein kleines, übersichtliches und persönlich betreutes Studio zu günstigen Konditionen entstanden. Ab September werden offene und geführte Trainingszeiten, tagsüber unbegrenzt und abends etwas eingeschränkter, angeboten. Die Kursteilnehmer haben bereits jetzt die Möglichkeit, die neuen Geräte auszuprobieren. Neu ins Programm aufgenommen wurden auch Line Dance, Zumba mixed (Fitness, Toning) sowie weitere Tanzkurse.

Mehr Informationen zum Eröffnungsanlass und zu den Kursen siehe Inserat in dieser Ausgabe und auf der Website www.tanzfit.ch

Mittwoch, 02.08.2017Schongau

Grund zu feiern für die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG

Text Und Bilder:Eing.

Es hat sich einiges getan, seit Fridolin Stutz im Jahre 1883 mit einem Rechenmacherbetrieb den Grundstein für die heutige Werkstatt gelegt hat. Der Familienbetrieb in Schongau produziert nun seit 60 Jahren Fenster, Haustüren und Schiebetüren für individuelle Kundenansprüche.

Tag der offenen Tür
(Eing.) – Zur Feier des 60-jährigen Firmenjubiläums öffnet die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG während einer zweitätigen Ausstellung ihre Türen. Am 15. und 16. September erhalten Besucher vor Ort einen Einblick in die Produktion und lernen den Herstellungsprozess der Fenlife-Produkte kennen. Für das 60-Jahre-Jubiläum wurde zudem ein neues Logo kreiert, welches den innovativen Firmenauftritt unterstreicht.

60 Jahre Erfahrung – 60 Jahre Freude am Produkt!
Das gut eingespielte Team um Geschäftsinhaber Godi Stutz hat sich auf den Fensterersatz im Renovationsbereich spezialisiert. Alle Arbeitsschritte zur Herstellung der Fenster werden mit eigenen Mitarbeitern in der Werkstatt in Schongau durchgeführt. Auch das eigene Montageteam besticht durch langjährige Erfahrung im Um- und Neubau und garantiert eine saubere Ausführung der Arbeiten. Das Fenster ist eines der nachhaltigsten Elemente eines Hauses und spielt sowohl optisch als auch technisch eine grosse Rolle. Um auf die unterschiedlichsten Ansprüche im Um- und Neubau eingehen zu können, hat die Stutz Fensterbau-Schreinerei AG zusammen mit drei weiteren Schweizer Fensterbauern das modular aufgebaute Holz-Metall-Fenstersystem Fenlife entwickelt. Ein Schweizer Qualitätsfenster, das flexibel an alle Kundenansprüche angepasst werden kann. Damit eine gleichbleibend hohe Qualität und ein professioneller Service geboten werden können, wurde im Jahr 2016 ein neues Fensterbearbeitungscenter in Betrieb genommen. Dies ermöglicht nebst einer schnelleren Produktion auch eine grössere und vielfältigere Produkteauswahl für die Kundschaft. Das Team von Fenster Stutz freut sich über Ihren Besuch und zeigt Ihnen gerne den Betrieb!

Mittwoch, 02.08.2017Reinach

Auf dieser Bühne gehts huschhusch ins Grab

Text: Graziella Jämsä, Bild: zVg.

Diesmal hat sich theateraberbitte einen Krimi ausgesucht. Genauer gesagt zeigt das Ensemble im Huus 74 in Menziken eine Kriminalkomödie im britischen Stil. «huschhusch ins grab» heisst das facettenreiche Stück, in welchem dem Publikum mehr als nur ein Rätsel geboten wird.

«Häufig kommen gute Krimis mit wenig Schauspielern aus», weiss Raschid Kayrooz. «Doch wir wollten möglichst ein Stück für das ganze Team von theateraberbitte.» So hat man «Tiptoe Through the Tombstones» von Norman Robbins ausgesucht, welches Raschid Kayrooz gemeinsam mit Berbel Holliger in Mundart übersetzte. «Dabei haben wir die örtlichen Gegebenheiten ebenso miteinbezogen wie gesellschaftliche Entwicklungen.» Weil britischer Humor auf deutsch nicht direkt funktioniere, habe man ganze Textpassagen in Spielsequenzen umgewandelt. Zusätzlich hätten räumliche Veränderungen das Stück beeinflusst. «Wir haben uns vor den Bauarbeiten zum heutigen Huus 74 für den Spielort in Menziken entschieden», erinnert sich Rolf Krättli. «Heute ist der Bühnenraum kleiner, das heisst unsere Zuschauerinnen und Zuschauer werden die Familie Graber quasi persönlich kennenlernen.» Denn deren Mitglieder sind von Anwalt Blättler zu einer Testamentseröffnung ins Jagdhaus geladen worden. Ein Zusammentreffen mit mörderischen Folgen. «Und das betrifft nicht allein die Familie», verrät Raschid Kayrooz. «Es wird vergiftet, erschlagen, erstochen und vieles mehr», fügt er mit einem Schmunzeln hinzu. Eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für Schauspielerinnen und Schauspieler, denn jeder Tod sei anders. «Doch vor Blut braucht sich das Publikum nicht zu fürchten. Dieses Requisit kommt bei uns nicht zum Einsatz.» Selbstverständlich wird an dieser Stelle nichts über Täter verraten. «Von Jugendlichen bis Senioren laden wir alle herzlich ein, sich das Stück zur Verbrechensaufklärung anzusehen.»

Mittwoch, 02.08.2017Zetzwil

Kennen Sie Ilse Hüni ... die Naturschützerin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Frau Hüni kennt man im Dorf dank ihrer grossen naturwissenschaftlichen Kenntnisse und auf Grund ihrer Mitarbeit bei der Dorfchronik vor einigen Jahren. Ihre Anliegen sind der Schutz seltener Pflanzen und der Vogelwelt. Sie ist mit offenem Blick und grosser Begeisterung in der Natur unterwegs.

Frau Hüni, Sie sind nicht gebürtige Zetzwilerin. Woher stammen Sie und wann zogen Sie in unsere Gemeinde?

Ich bin vor 80 Jahren in Wien geboren und aufgewachsen. Zusammen mit meinem Mann lebte ich später in Suhr und 1979 zogen wir nach Zetzwil. Ich wollte Ruhe und Ausblick und fand das alles hier.

Wie entstand Ihre Leidenschaft für die Natur?

Die Begeisterung für die Natur bekam ich schon als Kind von meinen Eltern mit. Pflanzen und Natur waren bei uns immer eine Selbstverständlichkeit. Meine Mutter zog Ende des Krieges selber Heilpflanzen, welche mein Vater in seiner Apotheke zu Tinkturen und Salben verarbeitete.

Arbeiten Sie bei der Nutzungsplanung unserer Gemeinde mit?

Ich habe meine Ideen eingebracht. Bei der letzten Nutzungsplanung in den 80er-Jahren wurde ich von Alt-Gemeindeschreiber Hirt hinzugezogen. Zusammen mit meinem Mann habe ich damals das Landschaftsinventar erstellt, welches auch heute noch Gültigkeit hat.

Womit beschäftigen Sie sich momentan?

Als freiwillige Mitarbeiterin der Vogelwarte Sempach habe ich während der letzten fünf Jahre am neuen Brutvogelatlas mitgearbeitet. Dabei ging es um das Erfassen aller Vögel vom Hallwilersee über Menziken und Reinach, sowie vom Ruedertal bis nach Kulm. Für den Bund bin ich mit der «Roten Liste» der vom Aussterben bedrohten Pflanzen beschäftigt.

Was müsste vermehrt gefördert werden?
Die Landwirtschaft steht unter grossem Druck. Um noch existieren zu können, müssen die Felder und Wiesen so intensiv bewirtschaftet und gedüngt werden, dass für Vögel und Insekten kaum mehr Raum und Zeit bleibt, um zu brüten oder überhaupt zu existieren. Der Einsatz von Herbiziden und Insektiziden in der Schweiz ist exorbitant. Die Lebensräume für Vögel und Insekten werden immer weniger. Es bräuchte mehr Biobetriebe, mehr Biodiversität.

Auf der Egg gibt es ein Hüsli mit einer Schiessscharte. Ich weiss, dass Sie die Geschichte dazu kennen.
Auf der Egg bestand bis weit ins 19. Jahrhundert hinein ein Weinberg. Das dazu gehörende Rebhüsli gibt es heute noch. Vom Weg aus kaum zu erkennen gleicht es einem Steinhaufen. Durch den Ausguck, die Schiessscharte, haben die Besitzer nachts auf ihren Rundgängen, mit Flinten bewaffnet und unter dem Begriff «Trübli hüten» ihren Weinberg vor Dieben beschützt. So lautet die Überlieferung.
(Anmerkung der Schreiberin: Frau Hüni hat noch viel Spannendes über den Rebberg zu berichten, was hier leider den Rahmen sprengen würde.)

Was hat es mit dem Findling auf sich, welcher 2006 im Weieracher bei Grabarbeiten zum Vorschein kam?
Ein Einwohner machte mich auf den grossen Stein am Rand des Ackers aufmerksam. Ich habe ihn danach wissenschaftlich überprüfen lassen. Es war ein grosser eiszeitlicher Stein mit Muschelein-
schlüssen, ursprünglich aus der Innerschweiz stammend. Ein seltener Fund! Ich habe ihn fotografiert und in der Ortsgeschichte Zetzwil (S. 20) publizieren lassen. Leider ist er inzwischen spurlos verschwunden.

Gibt es einen Platz in Zetzwil, der Ihnen besonders am Herzen liegt?

Wir haben hier einen der wenigen Frauenschuhstandorte im Wynental sowie ein bedeutsames Vorkommen von seltenen Purpurorchideen.

Was genau sind Flurnamen?
Auf diese stiessen wir anlässlich des Landschaftsinventars. Gewisse Begriffe gehen zurück bis in die Besiedlungsgeschichte der Menschheit. Die «Schweini» hat zum Beispiel nichts mit Schweinen zu tun, sondern mit dem Schwinden oder Mindern von Holz.

Wie wichtig ist das Grünau-Biotop für Vögel und Insekten?
Das Biotop hat inzwischen leider kaum noch Bedeutung für die Natur. Es ist ungepflegt und verwahrlost

Was beschäftigt Sie nach 60 Jahren Einsatz für den Naturschutz?

Ich spüre eine gewisse Beklemmung, wenn ich an die Zukunft denke. Es tut weh zu sehen, wie die Schönheit der Natur vergeht. Der Mensch nimmt alles in Besitz und merkt es gar nicht. Allerdings zeigen die letzten zwölf Eiszeiten, dass Pflanzen, Tiere und Kulturen kommen und gehen. Auch die nächste Eiszeit wird irgendwann kommen und den ganzen Krempel wegschieben. Im Hinblick auf die geologischen Zeiträume wird alles relativiert und bietet Hoffnung auf Veränderung.

Wie kann man sich Wissen rund um Natur- und Vogelschutz aneignen?
Birdlife bietet interessante Kurse an, die auch regional durchgeführt werden. Mein grosser Wunsch wäre, dass jemand mein Erbe weiterträgt und sich für diese wichtigen Themen einsetzt.

Mittwoch, 02.08.2017Boniswil

Feuerwehrreise 2017

Text und Bild: Eing.

Am Samstagmorgen trafen wir uns voller Vorfreude am Bahnhof. Da wir am Flughafen Zürich die Flughafenfeuerwehr besichtigen wollten, wurde angekündigt, dass wir durch eine Sicherheitskontrolle gehen müssen und deshalb die ID brauchen.

Beim Einsteigen in den Zug stellte sich heraus, dass bei jemandem unerklärlicherweise die ID aus dem Portemonnaie verschwunden war. Aufgrund dessen eilte er nach Hause, konnte die ID jedoch nicht finden. Dafür aber den Reisepass. Den Zug hatte er trotzdem verpasst, er konnte sich jedoch eine Fahrgemeinschaft an den Flughafen organisieren. Anstatt 15 Personen waren wir also noch 14. Beim genauen Durchzählen fiel jedoch auf, dass noch jemand fehlte. Ihn trafen wir anschliessend am Bahnhof Lenzburg wieder. Er stand eine Stunde zu früh in Hallwil am Bahnhof und fuhr einfach schon mal nach Lenzburg. Weiter nahmen wir den Zug Richtung Flughafen. Dort angekommen mussten wir bis zur Feuerwehr noch ein ganzes Stück gehen. Für die eine der beiden Organisatorinnen stellte das Gehen ein grösseres Problem dar, da sie sich im Vorfeld der Reise einen Zeh gebrochen hatte. Mit einem Kickboard konnte sie sich allerdings super fortbewegen. Darauf war ihr der Neid der anderen sicher. Also auf das Kickboard, nicht den gebrochenen Zeh. Da die beiden Organisatorinnen den Weg nicht kannten, waren sie auf die tatkräftige Unterstützung der anderen und GoogleMaps angewiesen. Wir schafften es aber pünktlich anzukommen und Alexander, der Berufsfeuerwehrmann, erwartete uns schon.

Bei der Sicherheitsinstruktion erfuhren wir, wie wir uns zu verhalten haben, wenn das Horn ertönt. Den Einsatzkräften bleiben nämlich nur 20 Sekunden Zeit um Auszurücken und wir wollten ja nicht Gefahr laufen, von ihnen überrannt zu werden. Da wir ja alle die ID oder den Pass dabei hatten, konnten wir anschliessend durch die Sicherheitskontrolle gehen. Wir wurden durch den Torbogen mit den Metalldetektoren geschickt und unsere Jacken und Taschen wurden ebenfalls kontrolliert. Nur die Ausweise, die wollte niemand sehen. Dann endlich durften wir in die Fahrzeughalle. Die Führung begann mit einer sehr eindrücklichen Demonstration des Flugfeldlöschfahrzeuges. Anschliessend durften wir alle Fahrzeuge anschauen und uns auch hineinsetzen. Zum Abschluss der Führung konnten wir aus dem Tower der ehemaligen Einsatzzentrale einen Blick aus der Vogelperspektive auf den Flughafen werfen. Wir erfuhren sehr viele interessante und auch nützliche Informationen, zum Beispiel wie man die WC-Tür in einem Flugzeug von aussen öffnet oder dass das Löschmittel Nummer eins dieser Feuerwehr zwei 5-dl-Wasserflaschen sind.

Da die Führung so interessant war und durch unsere Fragen länger dauerte, verpassten wir unseren Zug Richtung Hemishofen. Das Tram, welches wir stattdessen nahmen, fuhr wegen einer Baustelle nicht alle Haltestellen an. Wir mussten darum einen Umweg über den Hauptbahnhof machen. Das war allerdings gar nicht schlimm, denn so hatten wir ein paar wenige Minuten Zeit, Biernachschub und einen Strohhut zu kaufen. Dieser erwies sich auch gegen das Regenwetter als sehr dienlich. Endlich in Hemishofen angekommen, hatten wir nochmals einen kurzen Spaziergang vor uns, bevor wir auf dem Bolderhof ankamen. Dort gab es sofort Znacht, da wir von der langen Zugfahrt ziemlich hungrig waren. Nach dem Essen forderten wir uns im Nageln heraus. Zum Glück wissen wir nicht nur mit dem Hammer, sondern auch mit Feuer umzugehen und so schafften wir es, mit nassen Zeitungen und grossen Holzscheiten ein Lagerfeuer zu entfachen. Mit mehr oder weniger jugendfreien Erzählungen genossen wir in geselliger Runde den Abend.

Wir stellten fest, dass es sich auch im Regen prima um ein Feuer sitzen lässt. Wenn man aufsteht, muss man sich halt nur wieder auf den gleichen Platz setzen, so bleibt wenigstens die Hose trocken. Auf diesem Bauernhof gibt es zwei wunderschöne, romantische Sternguckersilos. Im Stroh liess es sich allerdings auch ganz bequem schlafen. Wir hatten sogar noch Gesellschaft durch den Hofhund. In der Nacht sind nur zwei Personen über ihn drüber gestolpert. Am Morgen war sehr früh schon Tagwache, da es um sieben Uhr bereits Zmorge gab. Ausser einem ging es eigentlich allen ziemlich gut. Nach eingehender Diskussion stellte sich heraus, dass dieser vermutlich nicht an Bio gewöhnt ist und alles halb so schlimm gewesen wäre, wenn der Whisky vom Vorabend nicht Bio gewesen wäre. Nachdem alle die Rucksäcke wieder gepackt und das ganze Stroh aus den Kleidern geschüttelt hatten, ging es per ÖV nach Unterstammheim zum nächsten Bauernhof. Wir durften dort beim Bierbrauen selbst Hand anlegen. Zudem konnten wir die Gläser immer wieder mit diesem vorzüglichen Bier füllen. Bei der Bierolympiade stellte sich heraus, dass bei unserer Feuerwehr im Gummistiefel-Weitwurf und Bierhumpen-Stossen definitiv noch Verbesserungspotential vorhanden ist. Am Mittag erhielten wir zur Stärkung ein wohlverdientes Bierfondue. Im Anschluss gabs nochmals ein paar sehr interessante Eindrücke ins Bierbrauen, bevor wir uns wieder zum Bahnhof und auf den Heimweg begaben. Jetzt müssen wir nur noch ausdiskutieren, wer unser selbst gebrautes Bier in Unterstammheim abholen darf. Es soll nämlich möglichst viel davon im Magazin ankommen und nicht schon auf dem Heimweg getrunken werden.

Mittwoch, 02.08.2017Haustier

Hundespass im kühlen Nass

Bild: ZVG

Ob an heimischen Seen, einem Bach oder Fluss, oder auch in den Sommerferien am Meer, viele Hunde lieben es, im Wasser zu toben. An heissen Sommertagen bietet das kühle Nass eine willkommene Abkühlung für Ihren Vierbeiner.

Nicht alle Hunde können schwimmen!
Es gibt Rassen, die durch ihren Körperbau oder ihre Behaarung nicht oder nur mit grossen Schwierigkeiten schwimmen können, so z.B der Basset Hound, Bulldoggen oder Möpse. Andere Rassen, wie z.B. Labradore, Golden Retriever etc., wurden extra für die Wasserarbeit gezüchtet. Sie lieben das Wasser von Natur aus.

Gewöhnen Sie Ihren Hund an Wasser und bringen Sie ihm das Schwimmen bei.
Hunde verausgaben sich sehr schnell im Wasser und können ihre Kräfte nicht richtig einteilen. Auch Hunde, die gut schwimmen, geraten mitunter in Schwierigkeiten. Es ertrinken immer wieder Hunde durch Erschöpfung, Unterkühlung oder Panik. Sicherheit bietet in so einem Fall die Schwimmweste für den Hund. Auf einem Boot oder Floss sollte Ihr Hund immer eine Schwimmweste tragen!

Sicherheitstipps beim Schwimmen mit dem Hund
Hunde sind in Sachen Sicherheit von ihrem Halter abhängig! Lassen Sie nur gesunde Hunde schwimmen. Hunde mit Herzerkrankungen, offenen Wunden oder einer Ohrenentzündung etc. müssen am Ufer bleiben.

  • Lassen Sie Ihren Hund niemals unbeaufsichtigt am oder im Wasser!
  • Das Schwimmen mit vollem Magen ist tabu!
  • Langsames heranführen ans kühle Nass bei heissen Temperaturen.
  • Den Hund nie an Orten mit starker Strömung schwimmen lassen!
  • Wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Hund schwimmen, immer darauf achten, dass er Sie mit seinen Krallen nicht verletzten kann.
  • Achten Sie auf Glasscherben oder spitze Gegenstände im oder am Wasser.
  • Pfützen und stehende Gewässer können Bakterien (Leptospiren) beherbergen. Lassen Sie deshalb ihren Hund weder daraus trinken noch darin baden. Wir empfehlen Ihnen, den Hund gegen Leptospirose impfen zu lassen.
  • Nehmen Sie für Ihren Hund immer genügend Trinkwasser mit!
  • Nach einem Bad im Meer sollten Sie den Hund immer kurz abspülen.
  • Trocknen Sie die Ohren Ihres Hundes nach dem Schwimmen gut ab, um Reizungen und Infektionen vorzubeugen.
  • Jagdhunde und junge Hunde, die Wasservögel jagen, sollten in der Nähe von Gewässern immer an der Leine gehalten werden. Bringen Sie Ihrem Hund bei, dass er nur mit ihrer Zustimmung ins Wasser darf.
Beachten Sie Badeverbote und nehmen Sie Rücksicht auf andere Badegäste an Orten, an denen das Schwimmen mit Hunden erlaubt ist.

Mittwoch, 02.08.2017Menziken

Das war ein bunter und heisser Ferien(s)pass

Text und Bild: Thomas Moor

Neues kommt, Altbewährtes bleibt – und so hatte der Menziker Ferien(s)pass auch in diesem Jahr für die Kids wieder viel Spannendes auf Lager. Immer zum Dauerbrenner gehört das fantasievolle Bemalen von Abfallmulden bei Entsorgungsspezialist Lustenberger und der Besuch bei der Feuerwehr.

Wenn ein Dutzend Jung-Picassos im Rahmen des Menziker Ferien(s)passes zu Pinsel und Farbe greifen, wird es bunt. Dann erhalten die Mulden der Entsorgungsfirma Lustenberger Menziken GmbH an der Grubenstrasse 5 jeweils einen neuen fantasievollen Anstrich und werden so zu Kunstwerken. Farbtöpfe, Pinsel und Farben standen in Hülle und Fülle bereit. Und als die Plastikhandschuhe übergestülpt waren, gab es für die jungen Künstler kein Halten mehr. Die Mädchen und Knaben liessen ihrer Fantasie wieder freien Laufen, wobei die einen eher für das Feine, andere wiederum für das Grobe zuständig waren. Egal: Am Schluss standen wieder Kunstwerke da, welche alle Beteiligten mit Stolz erfüllte. Wie es bei Handwerkern Tradition ist, kamen auch die malenden Kids in den Genuss eines Znüni.
Znünitime war auch beim Besuch der Feuerwehr Oberwynental angesagt. Zuvor gab es für die Mädchen und Buben einen heissen Auftakt. Bei der Brandbekämpfung respektive Annäherung eines Feuers mittels Wasservorhang oder beim Löschen eines Friteusenbrandes durften sie selber Hand anlegen. Auch die verschiedenen Feuerwehrfahrzeuge lernten sie auf spielerische Art kennen und erhielten Einblick in den Sanitätsdienst. Im Korb der Autodrehleiter konnten sie zudem abheben und Menziken einmal aus der Vogelperspektive betrachten.

Mittwoch, 02.08.2017Boniswil

Die SVP Boniswil präsentiert ihre Kandidaten

Text und Bild: Graziella Jämsä

Gesundes Wachstum, nachhaltige Energiegewinnung und ein lebendiges Miteinander – dies sind nur einige Ziele der SVP Ortspartei. Um diese in Boniswil konstruktiv umzusetzen, stellen sich gleich mehrere Mitglieder für die unterschiedlichen Ämter im Ort zur Wahl.

Im Gemeinderat entstehen durch den Rücktritt von Heidi Villiger, FDP, und Silvia Gebhard, parteilos, Vakanzen. Die Ortspartei freut sich, dass sich neben Vizeammann Roland Balmer neu auch Dietmar Schrödinger zur Wahl stellt. «Ich bin vor elf Jahren nach Boniswil gezogen und fühlte mich vom ersten Moment an wohl», erinnert sich Dietmar Schrödinger. Der diplomierte Experte für Anästhesie und Intensivpflege, der gerade die Ausbildung zum diplomierten OP-Manager absolviert, bringt sich gerne ein. Sei dies wie einst in der Feuerwehr oder wie aktuell als Vizepräsident der Fernsehanlage Boniswil (BFG) oder im Regionalen Führungsstab Seetal (RFO Seetal). «Wir tragen die Verantwortung dafür, die Schönheit unseres Lebensumfeldes zu erhalten», ist Dietmar Schrödinger überzeugt. Er möchte sich für ein verantwortungsvolles Wachstum der Gemeinde einsetzen. Ortsansässige Firmen sollen gestärkt und neue Unternehmen bei der Ansiedlung unterstützt werden. «Vereine, die wertvolle Jugendarbeit leisten, brauchen den Rückhalt von offizieller Seite ebenso, wie Senioren sicher sein möchten, dass ihre Anliegen nicht vergessen gehen.» Im Gespräch mit Roland Balmer habe er sich im Vorfeld über die möglichen Herausforderungen des Amtes informiert. «Boniswil liegt mir am Herzen. Und so würde ich mich freuen, zum Wohle der Gemeinde beitragen zu können.»

Als neues Mitglied für die Finanzkommission hat die SVP Andrea Eisenegger nominiert. Beruflich ist sie als Technische Operationsfachfrau HF in der Hirslanden Klinik Aarau tätig. Neben ihrer Zuständigkeit für den Fachbereich Orthopädie und Reparaturmanagement, absolvierte sie im Fernstudium eine Bürolehre. Ein Instruktionslehrgang für Auszubildende sowie der Basiskurs Management für Pflegeberufe gehören ebenfalls zu ihrem Portfolio. Initiativ und motiviert möchte sich Andrea Eisenegger in der FiKo engagieren. In der Steuerkommission stellen sich Beat Bättig und Heiri Dössegger für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Dasselbe gilt für Hansruedi Holliger im Wahlbüro sowie als Stimmenzähler.

Wer Andrea Eisenegger und Dietmar Schrödinger gerne besser kennenlernen möchte, hat dazu am 31. August die perfekte Gelegenheit. Die SVP Boniswil lädt zum Wahlauftakt-Apéro vor der Valiant Bank gegenüber dem Volg. Von 18 bis 20 Uhr stehen die Kandidaten gerne für Fragen und spannende Diskussionen zur Verfügung.

Mittwoch, 02.08.2017Reinach

Erlebnisreiche Sommerferien mit dem Ferienspass

Text und Bild: Eing.

Schon sind die letzten Kurse des Ferienspass Homberg 2017 zu Ende. Zurück bleiben viele Erinnerungen und Eindrücke und natürlich die Vorfreude auf den nächsten Sommer! Auch in diesen Sommerferien haben viele Kurse, Ausflüge und Events die schulfreien Tage zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

Danke allen, die teilgenommen haben. Es hat Spass gemacht mit euch!

Herzlichen Dank auch an alle Kursleiter/-innen, Helfer/-innen und an unsere treuen und grosszügigen Sponsoren, die den Kindern diese vielseitigen und tollen Erlebnisse möglich gemacht haben!

Mittwoch, 02.08.2017Meisterschwanden

Ein Geburtstagswochenende für Gross und Klein

Text und Bild: Graziella Jämsä

Theater, Musik, Kinderparcours, Plauschwettkampf, Ausstellung und vieles mehr hat sich das OK zur Feier des 200-jährigen Bestehen der reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen einfallen lassen. Am 26. und 27. August «esch Ziit zum Fiire!».

Im Juni 1817 beschloss der Grosse Rat, dass Fahrwangen und Meisterschwanden eine eigene Kirchgemeinde, unabhängig von Seengen, gründen dürfen. Doch was hat die Menschen bei der Planung bewegt? Was steckt hinter der zweiten Tür des Kirchgebäudes? Und wer hat welche Aufgabe übernommen? Antworten auf diese Fragen gibt das Theaterstück «Es chunnt scho guet», welches Heinz Deubelbeiss für das Jubiläum verfasst und inszeniert hat. 18 Schauspielerinnen und Schauspieler üben schon fleissig für die Vorstellungen am Samstagabend 20 Uhr und am Sonntag um 13.30 Uhr. Aber auch die interaktive Ausstellung «Unsere Kirche – einst und jetzt» lädt an beiden Tagen zur Entdeckungsreise in der Geschichte. «Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz», verrät Mirjam Häusermann vom siebenköpfigen OK-Team. Die Festbeiz öffnet am Samstag um 12 Uhr ihre Türen. Um 13 Uhr wird gemeinsam auf den Geburtstag angestossen. Beinahe parallel zum Kinder-Parcours gibt es einen Plauschwettkampf mit Bull Riding, Bungee Run und Wasserspielen. Zu diesem Spass können sich fünfköpfige Teams aus Vereinen und Quartieren noch bis zum 16. August bei Heiner Lindenmann anmelden. «Das geht sowohl telefonisch unter 056 667 25 84 oder per E-Mail an heiner.lindenmann@sunrise.ch.» Für Musik sorgen «Adams Wedding» und das Jazz-Quartett BM. Mit strahlendem Lächeln fügt Mirjam Häusermann hinzu: «Man könnte noch so viel übers Programm erzählen, doch am besten kommt man einfach vorbei und feiert mit.»

Montag, 31.07.2017Beinwil am See

«Löwenkonzerte» Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die Vielfalt des Aargauer Musikschaffens ist weit über die Grenzen des Kantons bekannt. Klingende Botschafter der orchestralen Musik sind dabei das in Rheinfelden beheimatete vitale Capriccio Barockorchester, das sich der schillernden Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verschrieben hat. Am Künstlerhaus Boswil zu Hause ist das vor Ideen sprühende Kammerorchester CHAARTS mit guter Musik jeder Couleur. Im ganzen Kanton zu Hause schliesslich ist das grosse, innovative Symphonieorchester argovia philharmonic, das die ganze Breite der symphonischen Musik mit Bravour darbietet.

Alle drei Orchester stehen für das reiche professionelle Musikschaffen des Kulturkantons Aargau. Über die verführerische Akustik und das reizvolle Ambiente des Löwensaals in Beinwil am See und dank der Unterstützung durch den Kanton und die Gemeinde Beinwil finden die drei Klangkörper nun erstmals in einer gemeinsamen Konzertreihe zusammen. Und damit das Publikum die musikalische Vielfalt in voller Gänze erleben kann, wurde das neue «Löwenabo» geschaffen. Mit dem Löwenabo geniesst das Publikum vier völlig unterschiedliche, hochkarätige Konzerte mit einem Preisvorteil von 20% auf den Einzelkartenpreis. Auch die anderen Abo-Vorteile sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Den Anfang dieser neuen, exklusiven Abo-Reihe im Löwensaal macht im September die argovia philharmonic Big Band unter der Leitung von Mister Big-Band schlechthin, Pepe Lienhard. Im November stehen die beliebten «Vier Jahreszeiten» des argentinischen Tango-Komponisten Astor Piazzolla auf dem Programm, gespielt von Chaarts, Solist an der Violine ist der Aargauer Sebastian Bohren. Ebenfalls gespielt werden Werke von Antonin Dvorak und Martin Wettstein. Das argovia philharmonic spielt dann im März sein im Löwensaal unterdessen schon zur Tradition gewordenes Symphoniekonzert, in diesem Jahr unter der Leitung des international renommierten Schweizer Dirigenten Matthias Bamert, zusammen mit der jungen Cellistin Laura van der Heijden, auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Dvorak und Franck. Im vierten Löwenkonzert im April schliesst das Capriccio Barockorchester den ersten Zyklus dieser aussergewöhnlichen Konzertreihe im Löwensaal mit Werken von Bach, Gluck, Mozart und Haydn.

Informationen/Tickets: www.loewenkonzerte.ch

Montag, 31.07.2017Menziken

Neues Mehrzweckfahrzeug: Der Hans der kanns

Text und Bild: Thomas Moor

Blumengeschmückt, voll im Saft und vor allem vielfältig einsetzbar: Das ist Hans, das neue Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Oberwynental, welches im Beisein von Behördenvertretern, Mitgliedern benachbarter Feuerwehren und der interessierten Bevölkerung eingeweiht wurde.

Neue Besen kehren bekanntlich immer besser und so war es für Pedro nur eine Frage der Zeit bis er das Feld räumen und einem Jüngeren (sprich Hans) den Platz freimachen musste. Pedro, das Zugkraftfahrzeug der Marke Mowag, hatte schliesslich bereits stolze 27 Jahre auf dem Buckel. Jetzt ist die Zeit von Hans gekommen. Und der Hans, der kanns. Beim neuen Fahrzeug handelt es sich um einen Fiat Fullback 2,4 Liter mit 180 PS, zuschaltbarem 4x4 Antrieb und Automatikgetriebe. Der von der Garage Kohler AG in Teufenthal gelieferte Pickup verfügt über eine Doppelkabine, die fünf Personen Platz bietet. Mit einer Anhängelast von 3,1 Tonnen verfügt der Fiat über genügend Kraft, um zukünftig den neuen Grosslüfter ziehen zu können. Kommandant Reto Eichenberger erwähnte in seiner Rede, dass dieses Fahrzeug nur dank eines Erbanteiles, welches der inzwischen verstorbene Hans Eichenberger aus Reinach der Feuerwehr Oberwynental in seinem Testament überschrieben hatte, angeschafft werden konnte. Der Kommandant bedankte sich bei der Beschaffungskommission und bei allen am Umbau beteiligten Firmen, welche ganze Arbeit geleistet haben.

Montag, 31.07.2017Gontenschwil

Dorfmuseum Gontenschwil

Text und Bild: Eing.

Nach den Sommerferien beginnt am 03. September der zweite Teil der Ausstellungssaison 2017. Nach wie vor ist die Sonderausstellung «Puppenstuben und Modelltraktoren» zu sehen. Bis vor den Sommerferien war diese Ausstellung sehr gut besucht. Der Höhepunkt war natürlich am der Internationale Museumstag am 21. Mai, mit 55 echten Traktoren zum Bestaunen und ca. 200 Besuchern.

Am 3. September haben wir wieder Grund zum Feiern.

Im Jahre 2015 wurde bei Grabarbeiten im Zusammenhang mit den Gleisanpassungen der WSB bei der Endmoräne ein Gletschermühlestein aus der letzten Eiszeit gefunden. Dank der grossen Umsicht eines Angestellten konnte dieser vor dem Abtransport in eine Deponie gerettet werden. Nach einer Besichtigung und Abklärungen durch einen Fachmann war klar, dass dieser Stein Seltenheitswert hat und einen besonderen Platz verdient. Die Museumskommission hat beschlossen, diesen Stein vor dem Museum zu platzieren. Die Vorbereitungsarbeiten sind soweit abgeschlossen, dass er kurz vor der Einweihung am Sonntag, 03. September versetzt werden kann. Zur Einweihungsfeier werden Frau Gemeindeammann Renate Gautschy und Max Zurbuchen von der Steinzeit Werkstatt in Boniswil anwesend sein und mit ihren Ansprachen dem Anlass einen würdigen Rahmen verleihen. Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen.

Die Museumskommission führt eine kleine Festwirtschaft mit verschiedenen Getränken, Wurst und Brot, sowie Kaffee und Kuchen und freut sich auf eine grosse Besucherzahl.

Voranzeige:
Nachdem nun im zweiten Jahr das Museum im Sommer 2 Monate nicht geöffnet ist, haben wir uns entschlossen die Saison nicht schon im November zu beenden. Deshalb wird das Museum auch am Samstag 02. Dezember 2017 offen sein. Gleichzeitig organisiert die Museumskommission zum ersten Mal beim Museum einen Adventsmarkt mit mehreren Ausstellern. Ab 16.00 bis ca. 21.00 Uhr wird Marktbetrieb und das Museum geöffnet sein.

Montag, 31.07.2017Menziken

Mutterschiff Openair: Geniale Jubiläumsausgabe!

Text und Bild: Thomas Moor

Gut, besser, Mutterschiff! Die Jubiläumsausgabe des kleinen und feinen Openairs auf dem Menziker Herzog-Areal war einmal mehr genial. Der Kapitän und seine Crew gingen vor Anker, um mit ihrer gewohnten Toparbeit auch 2017 wieder ein Zeichen zu setzen. Ein neuer Besucherrekord war der verdiente Lohn.

Das Menü war sensationell. Sowohl kulinarisch als auch kulturell wurde wieder für jeden Geschmack etwas geboten. Abwechslung macht das Leben bekanntlich süss und das Mutterschiff Openair erfolgreich und sympathisch. Mehr als ein Dutzend Künstlerinnen und Künstler sorgten bei der 15. Ausgabe auf der Haupt- und Nebenbühne während dreier Tage für beste Unterhaltung und Stimmung. Gestartet wurde übrigens schon am Donnerstag mit einem Special unter dem Namen «Kleinkunst & Dine». Nationalen, regionalen und internationalen Künstlern aus verschiedenen Genres eine Auftrittmöglichkeit zu geben ist das, was sich die Mutterschiffcrew schon immer auf die Fahne geschrieben hat.

Der Erfolg gibt ihr Recht. Punkten kann das Mutterschiff bei den Besuchern aber nicht nur mit dem musikalischen Programm. Wie das Areal der Baufirma Herzog jeweils in ein familiäres Openairgelände verwandelt wird und allenthalben für «Ahhh»-Erlebnisse sorgt, verdient ganz viel Applaus. Da steckt viel Herzblut drin. «Falbala» – die Bar in Form eines Schiffrumpfes mit gesetztem Anker, die Holzwendeltreppe, die hinauf zu den Zuschaueretagen führt, der farbig beleuchtete Wasserfall, die raffinierte Besucherlounge und vieles andere mehr: Was da im Vorfeld gezimmert und aufgestellt wird, ist schlichtweg grossartig und hält die Vorfreude auf das nächste «Mutti» (neben den tollen Erinnerungen natürlich) permanent am Köcheln.

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Montag, 31.07.2017Seengen

Ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur

Text und Bild: Graziella Jämsä

Der Lebensraum Aabach stand dieses Jahr im Zentrum des Rangertages. Gemeinsam mit Natur und Umwelt Boniswil stellten die Hallwilersee Ranger nicht nur die Artenvielfalt vor. Zwei Fernrohre ermöglichten faszinierende Einblicke und am Basteltisch entstanden goldene Souvenirs.

«Wo soll der Biber hin?» Bruno Fürst, leitender Hallwilersee Ranger trug das Präparat vorsichtig vom Auto zum Info-Zelt. «Hier», Silvia Rey winkte, nahm den Biber in Empfang und arrangierte zusammen mit ihrem Kollegen Peter Wyss das Material auf dem Tisch. Währenddessen liess sich Peter Häfliger von den Mitgliedern des Vereins Natur und Umwelt Boniswil für den Blick durchs Fernrohr begeistern. Schon beobachteten Neugierige die Szenerie, die ersten Gespräche enstanden. «Der Aabach ist zum Baden, Bootfahren und aktuell zum Stand-up-Paddeln sehr beliebt. Die Zahl der Gäste steigt stetig. Doch nicht viele von ihnen befassen sich mit dem Gewässer als Lebensraum», hat Bruno Fürst festgestellt. Darum wolle man den Rangertag nutzen, um beispielsweise verschiedene Vogelarten und ihre Bedürfnisse oder den Biber vorzustellen. «Selbstverständlich spielen auch Fische, Insekten und unzählige weitere Arten in dem Ökosystem eine Rolle. Es lassen sich jedoch nie alle zeigen.» Wichtig sei ihm die Sensibilisierung der Menschen. «Am Aabach ist die Zahl der Brutvögel in den vergangenen zehn Jahren um 90 Prozent gesunken. Das ist erschreckend.» Diese Entwicklungen gelte es zu thematisieren, zu beobachten. So liege am Stand auch ein Fragebogen für Aabach-Gäste bereit, der Fahrtwege und Aktitvitäten erfasst. «Das Bewusstsein ist die Grundlage für funktionierende Schutzmassnahmen – für ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur.»

Freitag, 14.07.2017Schongau

Zeit für spannende Entdeckungen

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Wissenswertes übers Raumklima erfahren und bei einem Glas Wein interessante Gespräche führen? Beim Sommerapéro der Urs Haller AG in Aesch war genau dies möglich. Die Gäste zeigten sich begeistert und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

«In Badezimmern oder Kellern ist Feuchtigkeit eigentlich immer ein Thema», erklärte Fabian Haller, der gemeinsam mit seinem Bruder Sascha die Urs Haller AG führt. «Wir möchten zeigen, mit welchen Massnahmen man Schimmel vorbeugen oder ihn im Notfall bekämpfen kann.» Das zweite Thema lag den Gästen des Sommerapéros buchstäblich zu Füssen. Statt einer Holzterrasse hatte das Urs-Haller-Team einen Weg gebaut, der von ungepflegt über geputzt bis zu frisch geölt führte. Aber selbstverständlich konnte man sich auch im Showroom inspirieren lassen. «Das sieht super aus», die Betrachterin winkte ihren Mann heran und wies auf die Musterplatte «Meteore». In diesem Fall war er nicht einverstanden, doch in der Begeisterung fürs Unternehmen waren sie sich einig. «Erst wurde bei unserem Haus die Fassade gestrichen. Das hat uns so gefallen, dass wir uns ebenfalls zu Renovationen der Wohnräume entschlossen haben. Und wenn wir jetzt Komplimente bekommen, empfehlen wir sie jederzeit weiter.»

Freitag, 14.07.2017Schwiizerdüütsch

Es Reisli i d’Innerschwiiz

Nimmt man sich einmal «es Schutzli Ziit», ein bisschen Zeit, und besucht das wunderschöne Nidwalden im Herzen der Schweiz, so ist man bald mit dem nidwaldner Dialekt konfrontiert und während man das «Dui» doch schnell als unser Du versteht, wird es mit Begriffen wie «Syyweli» für Ferkel oder «fleite» für winken, schon schwieriger. Ein «Härdwäslig» ist ein Erdklumpen, eine «dunkelchriidigi Nacht» ist stockfinster und möchte jemand ein «Zwächili» so meint er ein Handtuch.

Tiirligiiger
Das ist doch ganz einfach zu übersetzen, ein Türengeiger. Noch keine Idee? Wenn die Türe quietscht und durch ständiges Öffnen und Schliessen wie ein Geigenkonzert tönt. Wwenn es sich bei dieser geigenden Türe um die WC-Türe handelt, ja dann, dann hat man eben den «Tiirligiiger», den Durchfall.

Ofetori
Kartoffelstock wird mit Butter, Eier und Käse gemischt, mit «Schpäckwürfeli» belegt und im Ofen überbacken, bis der «Nidwaud’ner Ofetori» eine goldgelbe Farbe angenommen hat. Preiswert, sehr schmackhaft, einfach zuzubereiten und zusammen mit frischem Salat oder als Beilage zu einem Fleischgericht serviert, ist der «Ofetori» sehr vielseitig zu geniessen. Und weil das Gericht durch das Ofentor, die Ofentüre, rein und wieder raus muss, erklärt sich der Name ganz von selbst.

g’hirme
Ein «Hirmi» ist ein Ruheplätzchen, besonders, oder gerade, an Bergpfaden, eine Vorrichtung zum Ausruhen. Das kann ein Stein oder eine Bank sein – oftmals sogar gedeckt. Das Tatwort dazu «hirme» oder «g’hirme» bedeutet also sich ausruhen, vor Müdigkeit eine kurze Rast einlegen, «g’ruihe» wäre das bei uns. Die Herkunft ist nicht klar beschrieben, wahrscheinlich sind aber die Begriffe wie Mühe und müde aus demselben Ursprung entstanden.

kollatze
Auch als «challatze oder kallatz’ne» bekannt. Der Ursprung liegt im lateinischen «collationem» was in Etwa, ein Essen für mehrere Personen vorbereiten, bedeutet. Daraus wurde im Italienischen der Ausdruck «colazione» für Frühstück. Weil «colazione» nun doch ein schwieriges Wort ist, wurde daraus das nidwaldnerische «kollatze», im Sinne von zusammen frühstücken, «zäme z’Mörgele ebe». Das war aber nicht immer so: Früher wurde «kallatze» eher als kleiner Imbiss vor dem eigentlichen Essen, durchaus mit Getränken, verwendet, «es Aperöli ebe». Um 1560 wurde folgender Satz niedergeschrieben: «Im Wirtshüs han’i vor’em heimgoh no eppis g’chalatzet» und 1616 merkte ein Pfarrer an: «es sollet auch die Wirt an Fyrtägen, ob das der Gottsdienst üis ist, niemanden zu chalatzen geben». Tja, dass waren noch Zeiten, nix «Aperöli» bis dass die Kirche aus war.

Es Reissäckli isch es grüens Boueletäschli wo für d’Froue und Manne zur Nidwaudner Tracht derzue g’hört, es Säckli wo’mer mit uf d’Reis nimmt, wenn mer haut underwägs isch, isch doch no gäbig. Und sit das Säckli ebe zur Tracht g’hört, säge d’Tschifeler (d’Obwaudner) i de Nidwaudner ebe Reissäckler.


Es Fazeneetli (fazzoletto), es Nastuech, zeigt wie nöch d’Nidwaudner a Italie sind, s’rote Nastuech isch en Beschtandteil vo de Tracht und die ledige Manne löhnd’s amigs äxtra zum Hosebumper lo use hange, heijo, vo nüüt chunnt nüüt …
Freitag, 14.07.2017Polizei

Verhalten in einem Kreisel

Bild: ZVG

Rund, oval, drei oder vier Ausfahrten, doppelspurig, Lichtsignalanlage und Querung der Eisenbahn usw. Wir erklären Ihnen das richtige Verhalten im Kreisverkehr.

Was sagt das Gesetz?
Gemäss Artikel 41b der Verkehrsregelverordnung muss der Führer vor der Einfahrt in einen Kreisverkehrsplatz die Geschwindigkeit mässigen und den im Kreis von links herannahenden Fahrzeugen den Vortritt lassen. Bei der Einfahrt in den Kreisverkehrsplatz und, sofern kein Fahrstreifenwechsel erfolgt, bei der Fahrt im Kreis, muss der Führer die Richtung nicht anzeigen. Das Verlassen des Kreises muss jedoch angezeigt werden. Im Kreisel dürfen Velofahrer vom Gebot des Rechtsfahrens - auch bei Kreiseln mit mehreren Fahrstreifen - abweichen und in der Mitte der Fahrbahn fahren.

In den Kreisel einfahren:

  • Verlangsamen Sie vor dem Kreisel die Geschwindigkeit, seinen Sie bremsbereit.
  • Beim Einfahren in einen Kreisel müssen Sie kein Zeichen geben, da keine Richtungsänderung erfolgt.
  • Schauen Sie primär nach links, ob sich ein vortrittsberechtigtes Fahrzeug nähert. Gewähren Sie den Fahrzeugen von links den Vortritt, auch wenn diese noch nicht im Kreisel sind. Der von links kommende Fahrzeuglenker darf nicht behindert werden.
  • Fürs Einspuren bei Kreiseln mit mehreren Fahrstreifen benützen Sie den rechten Fahrstreifen, wenn Sie den Kreisel an der ersten oder zweiten Ausfahrt verlassen. Für alle anderen Ausfahrten bleiben Sie auf dem linken Fahrstreifen.

Den Kreisel verlassen:

  • Das Verlassen des Kreisels müssen Sie anzeigen.
  • Schneiden Sie anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere Zweiradfahrern, nicht den Weg ab.
  • Wenn Sie im Kreisel den Fahrstreifen wechseln müssen, um den Kreisel zu verlassen, dann haben Sie keinen Vortritt. Zeigen Sie allfällige Fahrstreifenwechsel an.

Wichtig:
Nicht einfach «Chopf abe ond dore», verlangsamen vor dem Kreisel! Nehmen Sie Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer!

Ihre Regionalpolizei


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg
Freitag, 14.07.2017Boniswil

Boniswiler Teilnahme am Interkulturfest in Aarau

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 1. Juli 2017 fand in der Alten Reithalle in Aarau das zweite Interkulturfest statt. Über 70 Organisationen beteiligten sich mit ganz verschiedenen Aktivitäten.

Es herrschte eine festliche, inspirierende Atmosphäre mit Musik, Tanz, Theater, Workshops, internationalem Essen, aber auch Präsentationen von Anlaufstellen für Integrationswillige.

Auch Boniswil war vertreten. Masami Hiltpold-Koikeda, die als Japanerin mit einem Schweizer verheiratet ist und schon viele Jahre in Boniswil wohnt, faltete zusammen mit Gross und Klein wundersame Origami-Figuren und trug so Fern-
östliches bei.

Brin Hussein, die älteste Tochter unserer Asylantenfamilie, führte zusammen mit anderen Jungen, die noch nicht lange in der Schweiz leben, ein selbst erarbeitetes Theater vor. Dabei ging es um die aktuellsten Probleme und Anliegen der Jungen und wie sie sich besser integrieren können. Alle versuchten mutig, sich in deutscher Sprache auszudrücken. Der Besuch dieses Anlasses hatte sich gelohnt. Die Vielfalt der Kulturen und das friedliche Zusammensein hat bestimmt für jeden Beteiligten positive Auswirkungen.

Freitag, 14.07.2017Seengen

Literatur ist eine internationale Sprache

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Veranstaltungen des Seetaler Poesiesommers widmen sich leisen Momenten – der Sprache, der bildenden Kunst, ja, besonderen Augenblicken des Lebens überhaupt. Das ist nicht auf die Schweiz begrenzt. Eine Begegnung mit Jonas und Maria Modig aus Schweden.

Sie sind nicht das erste Mal in der Schweiz. «Mit 17 Jahren war ich hier für einen Sprachaufenthalt», erzählt Jonas Modig. «Darüber hast du ein Gedicht geschrieben», wirft Maria Modig ein. Er nickt. «Ich habe schon früh in Gedichtform gedacht. Und die Freude am Spiel mit Worten ist geblieben.» Doch Jonas Modig entscheidet sich erst einmal für die Laufbahn als Anwalt. Sein juristisches Wissen bringt ihn in die Verlagsbranche. «Ich wurde zum Verleger.» Seine Frau lernte er in Teenagerjahren kennen, doch noch wird kein Paar aus den beiden. Sie studiert Philosophie und Pädagogik, hat in der Position des Management Consultant viel mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Jonas und Maria Modig bleiben einander gewogen.

Als sie ihre Ehe beenden will, sucht sie Rat bei Jonas Modig. In dieser Zeit der Veränderung wachsen sie zusammen. In der gemeinsamen Familiengeschichte bekommt das Schreiben für jeden seinen individuellen Platz. 2004 verliert das Paar einen ihrer Söhne durch den Tsunami. Das tragische Ereignis verstärkt das Bedürfnis sich schreibend auszudrücken zusätzlich. Jonas Modig veröffentlicht nach vielen Jahren wieder einen Gedichtband. Maria Modig plant einen Ratgeber für schwierige Lebenssituationen. «Doch als ich das Konzept beisammen hatte, war es der Plot für einen Roman.» Das Paar hat ein gemeinsames Büro. «Das geht gut, auch wenn sich die Arbeit an Belletristik und Lyrik natürlich unterscheiden», sagt Jonas Modig. Bei einem Anlass am rumänischen Institut in Stockholm lernen sich Ueli Suter und Jonas Modig kennen.

Der Organisator des Poesiesommers fragt den schwedischen Autor, ob er in der Schweiz aus seinen Werken lesen würde. «Als er mir von der Arbeit seiner Frau erzählt hat und davon, dass ihr Roman ‹Das ferne Leuchten› gerade auf Deutsch übersetzt worden ist, habe ich die Chance genutzt und beide Autoren eingeladen.» Die Modigs freuen sich, am Festival mitzuwirken. «Der Austausch über die Landesgrenzen hinaus, ist elementar wichtig. Er hilft sich weiterzuentwickeln, niemals stehenzubleiben», betont Jonas Modig. Maria Modig nickt zustimmend und fügt hinzu: «Und wenn wie hier die Vertreter verschiedener Kunstformen zusammenarbeiten, so fördert dies auch das Verständnis für die individuellen Arbeitsweisen. Das ist für die Zukunft wichtig.»

Freitag, 14.07.2017Leutwil

Leutwils Landfrauen wandern um den Hallwilersee

Text und Bild: eing.

Warum in die Ferne schweifen, wenn man die schönste Landschaft vor der Haustüre hat, dachten sich die Leutwiler Landfrauen. So planten sie ihren Ausflug rund um den Hallwilersee und wurden mit schönstem Reisewetter belohnt.

Die Männer zeigten eine grandiose Leistung am Barren, für welche sie mit der Note 8.82 belohnt wurden. Der zweite Wettkampfteil war der Fachtest Allround, wo sich das Team ein 7.61 erspielte. Als letzte Gymnastik-Kleinfeld-Gruppe des Freitags zeigten die Frauen eine super Darbietung und ernteten dafür ein 8.43. Das ergibt eine Gesamtnote von 24.86 und den 60. Schlussrang von den 110 Vereinen in der 4. Stärkeklasse. Eine solch gute Gesamtnote haben wir schon lange nicht mehr erreicht.

Freitagabend und alle Disziplinen bereits bestritten? Ja, nun konnten wir das Fest einfach nur noch geniessen. Den Samstagmorgen nutzten wir, um die anderen Vereine bei ihren Disziplinen anzufeuern. Aber am Nachmittag zogen uns die steigenden Temperaturen dann doch in die Badi. Eine kurze Abkühlung im Wasser war genau das Richtige, bevor am Abend in den verschiedenen Festzelten ausgiebig gefeiert wurde. Nach der Schlussfeier am Sonntag machten wir uns dann langsam wieder auf den Rückweg nach Lüpu.

Ein grosses Dankeschön an Beat Merz, der den TV-Lüpu-Schilter zum Festgelände transportierte und an Matias Baumann, welcher Traktor und Wagen zur Verfügung stellte, um unser Gepäck und die benötigten Sachen sicher nach Muri zu bringen. Natürlich auch «MERCI VELLMOL» an alle Turnerinnen und Turner für ihren Einsatz während des Trainings und am Wettkampf selbst. Mit einer so tollen Truppe macht Sport gleich noch viel mehr Spass!

Freitag, 14.07.2017Boniswil

Abschlussparty – Boniswiler Schüler feierten

Text und Bild: Eing.

Am 6. Juli 2017 fand in Boniswil die Abschlussparty für die Primarschüler statt. Da grundsätzlich kein Fest vorgesehen war, schlossen sich einige Mamis kurzfristig zusammen und bildeten ein Eltern-OK. Tatkräftige Unterstützung fanden sie im neuen Schulleiter Herr Daniel Wieser. Die Teilnahme an der Feier war für die Kinder freiwillig und es haben sich erfreulicherweise fast alle dazu angemeldet. Sie warteten chic zurecht gemacht um 19.00 Uhr voller Vorfreude auf Einlass.

Im bunt geschmückten Saalbau hatten die Kinder Gelegenheit, verschiedene Tischspiele auszuprobieren, an der Schleudermaschine ein Sugus zu fangen, sich beim Bowlen und am Töggelikasten zu messen oder einfach zu «chillen». Im Untergeschoss war die Disco eingerichtet und an der Bar konnten feine Drinks genossen werden. Hier lag das Zepter für gute Stimmung bei der Abschlussklasse. Das Restaurant wurde in eigener Regie von den 4. Klässlern betrieben. Die feinen Kuchen, welche die 5. Klasse beisteuerte, verhalfen nach einer Verschnaufpause wieder zum nötigen Zuckerschub.

Im Nu war die Zeit vorbei und die jüngeren Kinder wurden um 21.30 Uhr in die Obhut ihrer Eltern entlassen. Die Älteren durften den Abend noch etwas länger auskosten. Es war ein sehr gelungener Anlass und die fröhlichen Kinderaugen beim Adieu sagen dankten es.

Donnerstag, 13.07.2017Seengen

Letzte Zeugnisübergabe auf dem Hallwilersee

Text und Bild: Thomas Moor

Es war immer eine schöne Tradition: die Zeugnisübergabe auf dem Hallwilersee. Insgesamt 25 Mal – davon 14 Mal mit der Schule Seengen – stach Schulleiter Urs Bögli jeweils mit Schulabgängern, Lehrpersonen und Eltern «in See» um diesen speziellen Moment speziell feiern zu können.

Diese schöne Tradition geht jetzt zu Ende, weil zukünftig eine gemeinsame Feier (Sereal und Bez.) durchgeführt wird und die Schiffe auf dem Hallwilersee für diesen Anlass zu klein wären. «Wir sind zusammen auf der letzten gemeinsamen Fahrt. Beim Aussteigen werdet ihr in einen neuen Lebensabschnitt entlassen», wie er die Passagiere, an Bord der «Brestenberg» begrüsste. Quasi: Auf zu neuen Ufern! Für Bögli beinhaltet das Schiff verschiedene Symboliken, die sich ideal für die Zukunft dieser jungen Menschen verwenden liessen. So sei jetzt jeder sein eigener Kapitän, welcher sein persönliches Schiff durch alle Gewässer bei Wellen, Sturm, Gegenwind aber auch bei Sonnenschein selber steuern müsse.

Die stürmischen Zeiten seien mit dem Abschluss der Volksschule nämlich nicht zu Ende. Deshalb gelte es auch die eine oder andere Kursänderungen vorzunehmen. Fexibilität, manchmal auch Mut, seien für die Zukunft gefragt. Und für diese wünschte er den Schulabgängerinnen und Schulabgängern möglichst viele Sonnentage und Rückenwind. Neben dem ersehnten Abschlusszeugnis erhielten sie beim Verlassen des Schiffes zusätzlich eine Rose.

Donnerstag, 13.07.2017Seengen

Unterhaltsame Abschlussfeier der Bez.-Klassen

Text und Bild: Eing.

Mit einer stilvollen Schlussfeier wurden die 50 Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen B4a und B4b am Mittwoch der letzten Schulwoche in der Mehrzweckhalle verabschiedet. Schon beim ersten Lied «Happy» spürten die zahlreichen Anwesenden das grosse Engagement der austretenden Schüler.

Der Stufenleiter, Theo Wyss, wies in seinen Begrüssungsworten auf die grossen Veränderungen der letzten vier Jahre hin. Vor ziemlich genau vier Jahren hätten die damaligen Sechstklässler als Knaben und Mädchen die erste Kennenlernlektion besucht und jetzt würden sie als junge Damen und Herren aus der obligatorischen Schulzeit entlassen. Die gemeinsam durchlebten, prägenden Jahre würden sie noch während Jahrzehnten in Erinnerung behalten, ja, bei der einen oder anderen Klassenzusammenkunft wieder aufleben lassen.

Die Präsidentin des Vereins Ehemaliger Bezirksschüler, Frau Barbara Jordi, richtete persönliche Worte an die Austretenden und ermunterte sie, flexibel zu bleiben. Es sei wichtig, die richtige Einstellung zu haben und mutig zu sein, neue Wege zu gehen, wenn man spüre, dass der Weg nicht mehr stimme. Auch der Schulleiter, Urs Bögli, ermunterte die Schülerinnen und Schüler, daran zu glauben, dass man allein mit der Vorstellungskraft Berge versetzen kann, ähnlich wie Sir Roger Bannister, der als erster Mensch die Meile unter vier Minuten gelaufen sei. Die Vorstellung, dass er diesen Rekord brechen könnte, sei für ihn eine entscheidende Triebkraft gewesen.

Bevor die Zeugnisse verteilt wurden, trugen ein paar der Austretenden mit musikalischen Beiträgen, mit einem Rap, der die Schulzeit auf ironische Art beschrieb, selbst mit Reden zur lebendigen und unterhaltsamen Abschlussfeier bei. Die besonders erfolgreichen Schüler mit einem Notendurchschnitt von 5.1 und mehr erhielten als Erkennung ihrer Leistung einen Kinogutschein. Nach der Feier waren alle zu einem gemütlichen Apéro eingeladen.

Donnerstag, 13.07.2017Reinach

Kreiselbau Lindenplatz: 5. und 6. Phase ist eingeläuet

Text und Bild: Thomas Moor

Die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Kreiselbau beim Lindenplatz sind weiter in vollem Gange. Zu Beginn der Sommerferien wurde die 5. /6. Phase «Abschnitt Nord» eingeläutet, welche für die Verkehrsteilnehmer inklusive Fussgänger neue Situationen mit sich bringt.

Wer die Baustelle im Gebiet Lindenplatz/Bären passiert, sieht ganz viel Rot, aber auch Weiss. Die typischen Farben der Bauabsperrlatten, welche die Grossbaustelle sichern und auch als Leitsystem für den Strassenverkehr dienen. Der Ausbau ist in eine neue Phase getreten. Zeitlich sei man sechs Wochen im Rückstand, wie Michael Reinhard, Projektleiter Abteilung Tiefbau beim Kanton sagte. Unvorhergesehene Erschwernisse hätten mitunter zu diesem Umstand beigetragen. Deshalb musste auch das Ziel der Fertigstellung, welche auf Ende 2017 geplant gewesen war, revidiert und auf den März 2018 verschoben werden. Trotzdem sei man mit dem bisherigen Verlauf zufrieden und die Bauarbeiter seien hochmotiviert und engagiert. Diese sind zur Zeit daran, den nördlichen Abschnitt der Hauptstrasse (zuerst die ostseitige Fahrbahn) zu erneuern und unter anderem auch die letzten WSB-Schienenstücke auszugraben und zu entsorgen. Auch in dieser Phase erfolgt die Verkehrsführung im Einbahnregime und ohne Lichtsignalanlage. Das heisst: Der Verkehr Richtung Aarau rollt an der Baustelle vorbei auf der Hauptstrasse. Der Verkehr Richtung Menziken und Pfeffikon wird via Färber-, Breite- und Pfeffikerstrasse umgeleitet. Der Verkehr aus der Pfeffikerstrasse Richtung Aarau wird via Gemeindehausvorplatz um den Kreisel geführt.

Die Bauarbeiten haben auch Auswirkungen auf die Fussgänger. So ist der Fussgängerstreifen beim Bären aufgehoben. Fusswege und die Fussgängerstreifen Stumpenbachstrasse und Schneggen sind entsprechend signalisiert. Im Sinne einer unfallfreien Phase sind die Fussgänger gebeten, diese Signalisationen zu befolgen. Eine ebenfalls wichtige Änderung hat sich bei der Bahnhofstrasse ergeben. Diese wird wieder im Gegenverkehr geführt und die beiden Bushaltestellen «Reinach AG, Bahnhof» werden ebenfalls wieder in beiden Richtungen bedient.

Mittwoch, 12.07.2017Boniswil

Hier sollen möglichst viele Tiere Unterschlupf finden

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Kleintierpraxis HallMa AG ist für die naturnahe Gestaltung ihres Firmenareals in Boniswil von der Stiftung Natur und Wirtschaft ausgezeichnet worden. Praxisgründer Markus Haller gibt auf einer kleinen Führung Einblick in das von ihm gepflegte Ökosystem.

«Als wir im Jahr 2000 hier eingezogen sind, wuchsen im Garten zahlreiche Exoten», erinnert sich Markus Haller mit einem Schmunzeln. Doch er habe sukzessive Strauch um Strauch, Pflanze um Pflanze ausgetauscht. Eine Weiterbildung zur Ökologie des Siedlungsraumes habe das ihre zu seiner Auswahl einheimischer Gewächse beigetragen. «Ausserdem bin ich Hobbyornithologe. Und Vögel zu beobachten, verrät einem viel über den Zustand eines Ökosystems.» Nach abgesteckten Blumenbeeten sucht man darum in Markus Hallers Garten vergebens. Stattdessen fallen einem auf dem 500 Quadratmeter grossen Areal neben Erd- oder Totholzflächen auch Haufen grosser und kleiner Steine auf. «Genau, denn auf Ruderal- also Rohbodenflächen fühlen sich viel mehr Arten wohl als auf kultivierter Erde.» Er schaffe Voraussetzungen fürs Pflanzenwachstum, beobachte gut, was gedeihe und greife ein, wenn er etwas eindämmen oder fördern wolle. «Ich nenne das selektiv jäten.» In dieser Umgebung fühlen sich verschiedenste Insekten wohl. Zitronenfalter und Schwalbenschwanz streifen fröhlich um die wilden Karden.

Markus Haller zeigt auf kleine Löcher im Boden. «Über die Wildbienen freue ich mich beispielsweise sehr.» Er weist auf das Fenster seines Sprechzimmers. «Und von dort aus kann ich den Distelfinken zuschauen.» Die Stiftung Natur und Wirtschaft hat er durch einen Vortrag kennengelernt. «Und angemeldet habe ich mich, weil ich damit auf die Hintergründe meiner Gartengestaltung aufmerksam machen kann.» Sei er doch nicht immer vor Ort, um Spaziergängern Fragen zur ungewohnt aussehenden Szenerie zu beantworten. «Die Infotafeln ist ein Anfang.» Die Motivation für sein Engagement bringt er auf den Punkt: «Wir Menschen beanspruchen sehr viel Raum. Ich möchte der Natur so viel Raum wie möglich zurückgeben. Hier sollen möglichst viele Tiere Unterschlupf finden.»

Mittwoch, 12.07.2017Dürrenäsch

Ein Kurzurlaub im Paradies

Text und Bild: Graziella Jämsä

Zum Tag des offenen Gartens hat Chrüterpower-Gründerin Angela Neuhaus an die Mittelsedelstrasse in Dürrenäsch eingeladen. In spannenden Führungen stellte die ganzheitliche Phytotherapeutin verschiedene Kräuter und Heilpflanzen vor.

Ein kleiner Zwerg bei drei wunderschönen Torbögen wies Gästen den Weg in den Garten. Am kleinen Teich konnten Kaulquappen und Frösche beobachtet werden. «Von unserem Brunnen mit Quellwasser haben wir einen Bach zum Teich gezogen, damit alles in Bewegung bleibt und nicht überhitzt», schilderte Angela Neuhaus. Es sei beeindruckend wie schnell sich Tiere und Pflanzen ansiedelten. «Sie zu beobachten ist eine wundervolle Feierabendbeschäftigung.» Ein paar Schritte weiter begegneten den Besuchern Rosmarin, Gingko und Sonnenhut. Dazwischen standen verschiedene Skulpturen und Schmucksteine. «Ein Teil der Dekorationen kreieren meine Mutter und ich während der Wintermonate.» Denn wenn auch die Natur ruhe, beschäftige sie der Garten stetig. «Sei es bei der Verarbeitung der Pflanzen oder wenn ich mir überlege, was ich ansiedeln möchte.» Die ganzheitliche Phytotherapeutin freute sich über das Interesse der Besucher: «Es ist schön, meine Erfahrungen in Sachen Pflanzenheilkunde weitergeben zu können.»

Mittwoch, 12.07.2017Leutwil

Pferdestärken pur am 2. Holzrücke-Turnier in Leutwil

Text und Bild: Thomas Moor

Teamwork, Geschicklichkeit und Pferdestärken: Diese Kombination verspricht wieder ganz viele spannende Wettkämpfe. Zu erleben in Leutwil am 19. und 20. August dank Markus «Eichi» Eichenberger . Zu Gast auf dem Bergmatthof von Gerold Gloor organisiert er dort das 2. Holzrücke-Turnier. Mensch und Pferd als eingespieltes Gespann bei der Arbeit. Das war einmal. Leider sieht das Alltagsbild heute etwas anders aus. Vorbei die Zeiten, als beim Mähen, Säen und Pflügen auf dem Feld oder beim Holzrücken Pferde – oder «Habertraktoren», wie sie auch genannt wurden – vor die schwere Last gespannt wurden. Markus Eichenberger allerdings setzt – neben vielen anderen Gleichgesinnten aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland – auch heute noch auf das Arbeitstier Pferd.

Was dieses zu leisten im Stande ist, können die Besucher des 2. Holzrücke-Turniers am Wochenende vom 19. und 20. August auf dem Bergmatthof hautnah miterleben. Bei vielen Arbeiten sei der Einsatz mit Pferdekraft ökologisch sinnvoller und nachhaltiger, wie Markus Eichenberger überzeugt ist. Speziell beim Holzrücken im Wald. Und wie dieses funktioniert, wird bei verschiedenen Prüfungen gezeigt. Am Samstag steht neben dem Holzrücken mit Einspännern auch eine Einsteigerprüfung sowie das Finale im einspännigen Holzrücken auf dem Programm. Am Sonntag findet die Königsdisziplin, das zweispännige Holzrücken, und der Teamwettkampf statt. Während des Feldgottesdienstes findet für die Kinder die Sonntagsschule im Wald mit Ponyreiten statt. Unterstützt wird Organisator Markus Eichenberger vom TV Leutwil (Festwirtschaft) und vom Feuerwehrverein Leutwil-Dürrenäsch. Am Samstag um 20.30 Uhr haben die Alphornbläsergruppe Leutwil im Festzelt einen Auftritt. Der Eintritt während beider Wettkampftage ist frei.

Infos unter www.hofzumbusch.ch

Montag, 10.07.2017Reinach

Eine Auswahl, die zu neuen Taten inspiriert

Text und Bild: Graziella Jämsä

Im August startet das nächste Programm der Volkshochschule Wynental. Der Vorstand hat sich für Mitglieder und Neugierige einiges einfallen lassen. Ob Beatboxen, ein Englischkurs vor Ort in Yorkshire oder ein sozialer Stadtrundgang in Zürich – die Entdeckungsreise lohnt sich.

Wer eine Sprache lernen will, tut dies am besten vor Ort. Diesen Grundsatz setzt die Volkshochschule Wynental mit «English Conversation - Discover Yorkshire» im neuen Programm direkt um. «Wir sind sehr gespannt», erklärte Hans Käser, Vizepräsident des vhs-Vorstandes bei der Präsentation der Kurse. «Eine Reise ins Ausland war noch nie Teil eines unserer Angebote. Aber wir hoffen natürlich, dass unsere Begeisterung Interessierte zur Anmeldung inspiriert.»
Diese Freude gilt allen Programmkomponenten gleichermassen. Es gibt die Publikumslieblinge wie das Feuerlaufen auf dem Trolerhof oder die Besichtigung von Skyguide, die selbstverständlich wieder dabei sind. «Der Blick hinter die Kulissen des Schweizer Radio und Fernsehens verbinden wir diesmal mit dem Besuch des Literaturclubs», verriet Dominik Dössegger. «Nicht zu vergessen der Kurs zur Technik im Auto», fügte Jürg Zimmermann hinzu.

Die kommende Generation darf sich über Vocal Percussion, wie das Beatboxen auch genannt wird, freuen. Die kantonsübergreifenden Spektrum-Vorträge haben sich in den vergangenen Jahren gut etabliert und sind darum wieder mit vier Highlights vertreten. «Die Lokalität trägt ebenso zur gesprächigen Atmosphäre bei, wie die spannenden Themen», schilderte Bernhard Irrgang. «Beispielsweise hat das neue Buch vom Theologen Josef Hochstrasser einiges zu reden gegeben.» Die Computeria für Seniorinnen und Senioren wird durchgeführt. «Doch die Besucherzahlen sind im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Jetzt muss sich zeigen, ob das temporär war, oder ob das Interesse generell abnimmt», präzisierte Brigitte Spengler. Im Gegenzug dazu wolle man öfter auf kurzfristige Ausflüge und Vorträge setzen. «Die Fondation Beyeler feiert ihr Jubiläum mit einer Monet-Ausstellung. Der Ausflug, den wir dazu organisiert haben, ist sehr gut angenommen worden. Und solche Anlässe wollen wir, wenn möglich berücksichtigen.» Die Schilderungen des vhs-Vorstandes machten klar: Die Ideen gehen den einzelnen Mitgliedern noch lange nicht aus. «Im Gegenteil», bekräftigten sie einhellig. «Es gibt bereits eine Liste mit Vorschlägen, die wir in diesem Jahr nicht mehr unterbringen konnten. Man darf also neugierig bleiben.»

Montag, 10.07.2017Schongau

Gemütliches Beisammensein kann sehr lehrreich sein

Text Und Bilder: Graziella Jämsä

Der Schonger Gemeinderat möchte mit den ortsansässigen Gewerbetreibenden einen offenen Gedankenaustausch pflegen. Darum lädt er regelmässig zum Treff, zu dem auch eine Firmenbesichtigung gehört. Diesmal stellte Geschäftsführer Markus Weibel die Pneu Egger-Filiale vor.

Wer bei Pneu Egger bisher ausschliesslich an Reifen dachte, der hatte bei der Filialführung von Markus Weibel einiges zu staunen. Von der Auswahl an Felgen über die Erfindung der Reifenkissen bis zum Dienstleistungskatalog der alle Reparaturen an einem Auto umfasst. «Ausserdem haben wir im vergangenen September als Pilotfiliale begonnen, unsere Auftragspapiere durch Tablet-Verwendung zu ersetzen», schilderte Markus Weibel. Nach dem Ausmerzen zahlreicher Kinderkrankheiten sei man heute so weit, dass man Mitarbeiter anderer Filialen schule. «Was selbstverständlich neue Herausforderungen mit sich bringt, wenn sich die Zahl der Systemnutzer verdoppelt.» Und den Aspekt des Ausser-Haus-Service dürfe man bei diesen Entwicklungen auch nicht vergessen. «Das ist ein Sektor, der sicherlich noch wachsen wird.»

Mit einer Vielzahl von neuen Eindrücken wechselten die Geschäftsleute den Schauplatz. Im Hof des Schongiland empfing sie Thomas Müller zum sommerlichen Abendessen mit leckerem Grillgut und frischen Salaten. Nachdem der erste Hunger gestillt war, sprachen die Gemeinderäte Fredy Stutz-Huber und Thierry Kramis über Entwicklungen in Schongau. Selbstverständlich sei Land fürs Gewerbe ein Thema. «Wir wollen aber auch Stimmbürger wie Gewerbe mit ihren Anliegen besser abholen, in dem wir Prozesse vereinheitlichen und damit vereinfachen.» Im Ortsmarketing sei man gerade dabei die Vorschläge einer eigens zusammengestellten Arbeitsgruppe zu sichten. Gemeindepräsident Thierry Kramis betonte: «Kommt auf uns zu, wenn es Fragen gibt. Ich schätze direkte Kommunikation. Nachdem ich heute das erste Mal am Gewerbestamm dabei war, werde ich dem Rat vorschlagen, diesen Anlass zu einem jährlichen zu machen.» Und der spontane Applaus zeigte klar, wie sehr die Gewerbetreibenden die Möglichkeit zum Austausch schätzten.

Montag, 10.07.2017Boniswil

Die Musikgesellschaft auf Quartiertournée

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Musikgesellschaft Boniswil besuchte die Dorfbewohner in ihrem Quartier – wie immer unter der kompetenten Leitung von Dieter Siegrist. Festbänke, Tische sowie Verpflegung aus dem Kühlwagen brachte sie gleich selber mit.

Nach den Konzerten im Dinkelhof, am Rütiweg und in Alliswil im Juni 2017, wurden zum krönenden Abschluss die Pfaffenhaldener am Freitagabend, den 7. Juli auf dem Wendeplatz mit Musik beglückt. 40 Gäste genossen die Klänge bei Mineral, Bier und Wein. Ein Nachbar brachte gar einen ganzen Käse und hobelte ihn gleich vor Ort.
Schliesslich wünschte die Musikgesellschaft allen eine gute Sommerzeit und gesellte sich zu den Zuhörern. Gegen den späteren Abend wurde alles aufgeräumt und viele folgten noch der Einladung zur Pfaffenhalde 17, wo alle mit Grillwurst und Getränk verwöhnt wurden. Bis in die späten bzw. frühen Stunden wurde noch weiter gefeiert. Der nächste öffentliche Anlass wird das Theater am 16. und 17. September sein.

Ein herzliches Dankeschön an die Musikgesellschaft für ihr Engagement im und fürs Dorf.

Montag, 10.07.20107Meisterschwanden

1. Platz: Slalom Windsurfing, Kat. Super-Grandmaster!

Text und Bild: Eing.

Am diesjährigen Marco Polo Cup vom 1. und 2. Juli 2017 am Walensee gewann Adrian Schenk (SUI-75 SCCS/WISCH) vom «WISCH Windsurfclub Hallwilersee» in der Kategorie Slalom Super-Grandmaster den ersten Platz. Der Club gratuliert ganz herzlich zu diesem Sieg und wünscht seinen Regattafahrern weiterhin eine erfolgreiche Windsurfsaison 2017!

Weitere Informationen rund ums Windsurfen: www.wisch.ch

Freitag, 07.07.2017Menziken

Paradiesisch: Der neue Naturspielplatz beim Malhüsli

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Paradies für die Kinder der Spielgruppe Malhüsli in Menziken. Der naturnahe Spielplatz, welcher in den Frühlingsferien realisiert wurde, lädt zum Werken und Spielen bei jedem Wetter ein. Vor den Sommerferien wurde er nun offiziell eingeweiht.
Es wurde gehämmert, gesägt, geklettert, gebaut und auch die Rutschbahn wurde in Dauerbeschlag genommen. Die Kinder hatten es am Einweihungstag streng. Vor allem aber haben sie es schön hier. Der neue, naturnahe Spielplatz der Spielgruppe Malhüsli ist das neue Paradies der Kleinen. «Wir sind hier jeden Tag und bei jedem Wetter mit den Kindern anzutreffen», wie die Spielgruppenleiterinnen Brigitte Oetliker, Karin Lienhard und Doris Bolliger sagen. Die Kinder sollen Naturmaterialien erleben und die Kreativität stärken können. Lehm, Steine, Geröll, Kies, Holzrugel, Äste zum Klettern und vieles andere mehr stehen ihnen dabei zur Verfügung.
Nach der schriftlichen Zusage durch den Gemeinderat fand in den Frühlingsferien der Baustart durch das Bauamt Menziken statt. Das tolle Projekt wurde von der Gemeinde, dem Bauamt, dem Forstamt, dem Naturama und regionalen Firmen mir grossem Engagement unterstützt.

Freitag, 07.07.2017Schongau

Gratulation zu den Prüfungserfolgen

Text Und Bilder: Eing.

Im Maschinenhof gibt es diesen Sommer gleich zwei Prüfungserfolge zu feiern. Kevin Weibel hat seine Ausbildung als Landmaschinenmechaniker EFZ bei Paul Mosimann Landmaschinen in Bettwil mit gutem Erfolg bestanden. Philipp Weibel hat berufsbegleitend die Nachholbildung als Landwirt EFZ am BBZN in Schüpfheim erfolgreich abgeschlossen. Wir wünschen euch beiden viel Befriedigung und Erfolg in euren Berufen und auf dem weiteren Lebensweg viel Glück und Freude.
Mami, Papi, Raphael, Stefanie

Freitag, 07.07.2017Leutwil

TV Lüpu am Kantonalen Turnfest 2017 in Muri

Text und Bild: eing.

Kaum war der Turnerabend vorbei, begannen auch schon die Vorbereitungen für die Teilnahme am diesjährigen Turnfest. Nach intensiven Trainingswochen war es dann am Wochenende vom 22. bis 24. Juni 2017 soweit. 20 Turnerinnen und Turner reisten am Freitagmorgen nach Muri, wo bereits am Nachmittag die Wettkämpfe stattfanden.

Die Männer zeigten eine grandiose Leistung am Barren, für welche sie mit der Note 8.82 belohnt wurden. Der zweite Wettkampfteil war der Fachtest Allround, wo sich das Team ein 7.61 erspielte. Als letzte Gymnastik-Kleinfeld-Gruppe des Freitags zeigten die Frauen eine super Darbietung und ernteten dafür ein 8.43. Das ergibt eine Gesamtnote von 24.86 und den 60. Schlussrang von den 110 Vereinen in der 4. Stärkeklasse. Eine solch gute Gesamtnote haben wir schon lange nicht mehr erreicht.

Freitagabend und alle Disziplinen bereits bestritten? Ja, nun konnten wir das Fest einfach nur noch geniessen. Den Samstagmorgen nutzten wir, um die anderen Vereine bei ihren Disziplinen anzufeuern. Aber am Nachmittag zogen uns die steigenden Temperaturen dann doch in die Badi. Eine kurze Abkühlung im Wasser war genau das Richtige, bevor am Abend in den verschiedenen Festzelten ausgiebig gefeiert wurde. Nach der Schlussfeier am Sonntag machten wir uns dann langsam wieder auf den Rückweg nach Lüpu.

Ein grosses Dankeschön an Beat Merz, der den TV-Lüpu-Schilter zum Festgelände transportierte und an Matias Baumann, welcher Traktor und Wagen zur Verfügung stellte, um unser Gepäck und die benötigten Sachen sicher nach Muri zu bringen. Natürlich auch «MERCI VELLMOL» an alle Turnerinnen und Turner für ihren Einsatz während des Trainings und am Wettkampf selbst. Mit einer so tollen Truppe macht Sport gleich noch viel mehr Spass!

Freitag, 07.07.2017Gontenschwil

Die fünfte Generation des Geisshofs feiert Jubiläum

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor zwanzig Jahren hat Thomas Hunziker das Restaurant Geisshof in Gontenschwil von seinen Eltern übernommen. Aus diesem Anlass hat der gelernte Koch ein besonderes Menü kreiert, das die Gäste den ganzen August über geniessen können.

«Die erste Generation der Hunzikers betrieb im Sommer auf dem Bauernhof Landwirtschaft und führte im Winter das Restaurant», schildert Thomas Hunziker, der den Geisshof in fünfter Generation übernommen hat. Später habe man den Besitz aufgeteilt. «Mein Onkel bekam den Hof, meine Eltern das Restaurant.» Und sie führten den Geisshof mit grosser Leidenschaft. Regelmässig wurden die baulichen Gegebenheiten weiterentwickelt. Thomas Hunziker zählt auf: «Eingang, Toilettenanlage, Gartenrestaurant, Küche, Heizung, das Restaurant selbst – es ist alles auf dem neusten Stand.» Mit dem Entschluss nach der Schule eine Kochlehre zu absolvieren, war für den jungen Mann auch klar, dass er in die Fussstapfen der Eltern treten wollte.

Wie würde er das Lokal einem Neugierigen beschreiben? «Es ist ein Ausflugsrestaurant im Grünen mit einer Speisekarte, auf der sich klassische Gerichte neben saisonalen Genüssen und Fischspezialitäten finden.» Äusserst beliebt sei beispielsweise der Geisshofteller: Drei Schweinefilets mit unterschiedlichen Sossen, Gemüse und nach Wunsch Pommes frites oder Nudeln.

Für das aktuelle Jubiläum hat Thomas Hunziker ein besonderes Menü kreiert. «Denn legt man die Feier auf einen bestimmten Tag, ist immer jemand enttäuscht, weil er nicht dabei sein kann. So haben die Gäste vom 3. bis zum 28. August die Möglichkeit, sich Zeit für den feierlichen Genuss zu nehmen.» Den Auftakt machen ein Prosecco oder ein alkoholfreier Hugo, und auch für Vorspeise, Hauptgang und Dessert stehen immer zwei Varianten zur Auswahl. Was würde sich Thomas Hunziker für die Zukunft des Geisshofs wünschen? «Heute sind meine Mutter Margrit, meine Schwester Esther und ich im Betrieb. Mein Neffe befindet sich in der Ausbildung zum Koch – er könnte also die sechste Generation Hunzikers im Restaurant stellen.» Darum wünsche er sich weiterhin so viele freundliche Gäste, wie er sie in den vergangenen Jahren habe bewirten dürfen. «Auf dass sich die Tradition der Gastfreundschaft fortsetze.»

Freitag, 07.07.2017Menziken

inMovement: Lebensqualität dank Simone Elsasser

Text und Bild: Thomas Moor

Sind Sie auf der Suche nach Lebensfreude, Gelassenheit, Entspanntheit und wollen Sie ihrem Körper etwas Gutes tun? Dann sind Sie bei Simone Elsasser von inMovement in Menziken an der richtigen Adresse. Mit ihrem Wissen und Angebot gibt sie Menschen wieder ein Stück Lebensqualität.

Das Studio inMovement mit neugestaltetem Kursraum am Holunderweg 5 in Menziken steht für Gesundheit und Fitness. «Mein Weg ist geprägt vom Interesse und der Freude an der inneren und äusseren Bewegung», wie Simone Elsasser sagt. Klein hat sie angefangen. Inzwischen erfreut sich ihr Studio erfreulich grosser Nachfrage. Als ausgebildete Mentaltrainerin, Meditationslehrerin, diplomierte Wellnesstrainerin und diplomierte Gesundheitsmasseurin, Reiki (1. und 2. Grad) bietet sie eine breite Auswahl an Kursen für Körper, Geist und Seele an. Ganz einfach darum, weil ihr das Wohlbefinden der Gesellschaft am Herzen liegt.

Da jeder Mensch einzigartig ist, ist es ihr ein grosses Anliegen, die Behandlungen und Beratungen auf seine persönlichen Bedürfnisse abzustimmen.
Inzwischen hat auch die Stressbewältigung ihren festen Platz in ihrem Angebot eingenommen. Denn klar ist: Leistungsdruck im Beruf, allgemeine Hektik im Alltag und im Privatleben gehen nicht bei allen spurlos vorbei. Simone Elsasser legt grossen Wert darauf, jene Leute, die deswegen zu ihr kommen, dort abzuholen, wo es akut ist. Das heisst, dass sie sich mit dem Stresslevel ihrer Klienten in Einzelsitzungen intensiv auseinandersetzt und Lösungsvorschläge, Wünsche und Ziele ausarbeitet. Immer zusammen mit dem Klienten. «Dieses Teamwork funktioniert nur, wenn mein Gegenüber bereit ist, Eigenverantwortung zu übernehmen», wie sie erklärt und anfügt, dass die Freude gross ist, wenn sie Menschen abholen kann, bevor sie in ein Burnout fallen. Das Gesamtpaket, das sie ihren Kunden anbietet, stimmt und die Erfolge zeigen, dass ihre seriöse Arbeit auf fruchtbaren Boden fällt.

Eng verknüpft mit der Stressbewältigung ist die Achtsamkeit und die Entspannung. Leichter und bewusster durchs Leben zu gehen, will heute gelernt sein. Wichtig zu wissen ist, wo man im Leben steht und was um einen herum passiert. Das wird mit verschiedenen Achtsamkeitsübungen erlernt. Übungen, die kompatibel sowohl für den beruflichen als auch für den privaten Alltag sind. Die Konzepte für ihre Kurse erarbeitet Simone Elsasser selber. Die Kurs werden ab mindestens vier und mit maximal sieben Personen durchgeführt. Krankenkassenanerkannt ist inMovement nicht, dafür sind die Preise moderat. Alles zu Angebot und Kursprogramm unter www.inmovement.ch

Freitag, 07.07.2017Gontenschwil

Neuvermessung und Katastererneuerung

Text und Bild: EIng.

Die Grundbuchvermessung der Gemeinde Gontenschwil wurde in den Jahren 1907 bis 1912 erstellt. Damit verfügte Gontenschwil als erste Gemeinde im Wynental über eine rechtsverbindliche und anerkannte Vermessung – noch vor Einführung des schweizerischen Zivilgesetzbuches ZGB.

In den folgenden Jahrzehnten wurden sämtliche Änderungen an den Eigentumsgrenzen sowie an Gebäude- und Infrastrukturanlagen im Grundbuchplan eingetragen und nachgeführt. Auf der auf Karton aufgezogenen Leinwand wurde mit Tusche und Reisfeder gezeichnet, radiert, koloriert und Flächenberechnungen durchgeführt. Dabei war der Grundbuchplan aber nicht nur Zeichnungsträger, sondern er hatte auch rechtsverbindlichen Charakter. Der auf dem Grundbuchplan dargestellte Grenzverlauf wurde als richtig vermutet und hatte Rechtskraft. Entsprechend hoch waren bereits damals die Anforderungen an die zeichnerischen Qualitäten der Vermessungszeichner und an das exakte und korrekte Arbeiten des Geometers und seiner Mitarbeitenden. Von der Einführung der EDV in den 1990er Jahren und der damit verbundenen Digitalisierung war natürlich auch die Grundbuchvermessung betroffen.

Mit der Reform der amtlichen Vermessung (RAV93) wurden auf Stufe Bund die rechtlichen Grundlagen sowie der Standard AV93 definiert und das Ziel formuliert, dass die amtliche Vermessung der gesamten Schweiz innert nützlicher Frist flächendeckend digital zur Verfügung stehen muss. Auch hier übernahm Gontenschwil wieder eine Vorreiterrolle im Wynental. Rund neunzig Jahre nach der Erstvermessung verfügte Gontenschwil 2001 als eine der Ersten über eine digitale Vermessung. Um möglichst rasch und kostengünstig zu digitalen Daten zu kommen, wurden die aktuellen Grundbuchpläne mit einer einfachen Katastererneuerung (EKE) in den digitalen Zustand überführt. Eine korrekte Entzerrung und Bereinigung der alten Vermessungsgrundlagen war beim EKE-Verfahren aber nicht vorgesehen. Die im Grundbuch eingetragen Liegenschaftsflächen blieben folglich bestehen und konnten sich von den technischen Flächen der amtlichen Vermessung unterscheiden.

Mit der aktuell laufenden Vermarkungsrevision (VR) und Neuvermessung (NV) im erweiterten Baugebiet wird die korrekte Entzerrung des alten Vermessungswerkes nachgeholt und die vollständige Digitalisierung nach dem Standard AV93 abgeschlossen. Hierzu werden sämtliche Eigentumsgrenzen festgelegt und die Grenzzeichen neu aufgenommen. Damit verfügt jeder Grenzpunkt über einen exakten Koordinatenwert und die Situation vor Ort deckt sich im cm-Bereich mit den berechneten Daten der amtlichen Vermessung. Da eine Neuvermessung (NV) mit vorgängiger Vermarkungsrevision (VR) sehr aufwendig und kostenintensiv ist, wird die amtliche Vermessung ausserhalb der Bauzone mit einer Katastererneuerung (KE) bearbeitet. Die Arbeiten der Vermarkungsrevision und Neuvermessung sind weitgehend abgeschlossen. Die Arbeiten für die Katastererneuerung müssen bis 2019 beendet sein. Nach der kantonalen Genehmigung und der Anerkennung durch den Bund werden die neuen Grundstücksflächen im Grundbuch eingetragen.

Freitag, 07.07.20107Meisterschwanden

Rocknacht Tennwil: Drei Festivaltage zum Jubiläum

Text und Bild: Eing.

Das Festival Rocknacht Tennwil feiert dieses Jahr sein 10-Jahr-Jubiläum. Grund genug, dieses Jubiläum an drei Festivaltagen zu zelebrieren. Vom 21. bis 23. September 2017 heisst es wieder «Let’s Rock» in Tennwil. Dabei kommen nicht nur Fans aus der rockigen Ecke voll auf ihre Kosten .

Der Donnerstag, 21. September 2017 gilt als der offizielle Jubiläums-Abend der 10. Ausgabe der Rocknacht Tennwil. Die Musikgesellschaft Meisterschwanden wird das Festwochenende eröffnen. Die Musikantinnen und Musikanten werden sicherlich Notenblätter mit rockigen Melodien aufschlagen. Lassen wir uns überraschen. Ebenfalls mit von der Partie sind GRUUF DIGGER, eine absolute Newcomer-Band. Sie wird an der Rocknacht zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne auftreten und ihre Songs zum Besten geben. Schlager mit Stromgitarren liefert SCHLAGRAHM zum Abschluss des ersten Abends. Kompromisslose Gitarrenwände und Evergreens aus dem Schlager-Himmel lassen jedes Rocker- und Schlagerherz höher schlagen.

Der 2. Festival-Tag, der Freitag, 22. September 2017, steht ganz im Zeichen der Schweizer Rock- und Metalszene. MAD SOX aus Solothurn und SILENT CIRCUS aus Neuenhof machen den Auftakt und geben mit Crossover, Metalcore und melodisch harter Rockmusik den musikalischen Steilpass an die alt bekannten Gesichter von THE ORDER, welche den Wasen bereits 2012 und 2013 gerockt haben. Die Luke dicht machen zum Abschluss MAXXWELL aus Luzern, die ihr erstes Gastspiel in Tennwil 2011 gaben.

Der Samstag, 23. September 2017, startet mit WIELANDER aus dem Kanton Obwalden. WIELANDER ist die neue Band um Sänger Martin Wieland. Stil: moderner Heavy Metal. Weiter gehts mit MAVERICK. Das ist grandioser Kick-Ass-Rock aus Belfast (Nordirland). Zum ersten Mal in der Schweiz und im Gepäck ihr zweites Album «Big Red», welches am 26. August 2016 veröffentlicht wurde. Danach übernimmt die Band HARTMANN das Zepter. Nach 2012 dürfen sich die Fans wieder auf einen unvergesslichen Gig freuen. Als Headliner der 10. Rocknacht Tennwil steht ECLIPSE auf der Bühne. Die schwedische Band um Sänger Erik Martensson zelebriert klassischen Hardrock mit starker AOR-Schlagseite. Das Schlussfeuerwerk zündet XII GALLON OVERDOSE mit einer grandiosen Show und Hardrock pur.
Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

Freitag, 07.07.2017Reinach

Discountfit Fitnesscenter in Reinach eröffnet

Text und Bild: Thomas Moor

Zwanzig Standorte in der Schweiz, weit über 25 000 begeisterte Mitglieder, 365 Tage im Jahr und 17 Stunden am Tag offen. Das alles tönt beeindruckend. Jetzt hat die Fitnesscenterkette Discountfit in Reinach eine weitere Filiale nach dem Selbstbedienungskonzept eröffnet.

Unten günstig, oben günstig. An der Aarauerstrastrasse 28, dort wo auch Detailhandelsunternehmer Otto’s eine von über 100 Filialen betreibt, hat das Fitnesscenter Discountfit im ersten Obergeschoss sein gesamtschweizerisch 20. Trainingscenter eröffnet. Für sensationelle 39 Franken im Monat (bei einer Mindestdauer von 12 Monaten) gibt es im neueröffneten Center Fitness und Lifestyle quasi à discrétion. «Diesen unschlagbaren Preis können wir unseren Mitgliedern deshalb bieten, weil wir bewusst auf betreutes Trainieren und teure Zusatzangebote wie Wellness, Sauna und Kurse verzichten», wie Inhaber René Ruch erklärt. Bei den Gerätschaften werden allerdings keine Abstriche gemacht. Zur Top-Ausstattung gehören deshalb nur Trainingsgeräte der neuesten Generation der Marken Technogym und Paramount direkt aus Los Angeles.

Rund 100 Maschinen stehen auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern und sind in Gruppen angeordnet. Quasi Inseln, bei welchen eine Palme in der Mitte steht. Der Wohlfühleffekt habe in seinen Studios einen hohen Stellenwert, wie Reto Ruch, der schon 25 Jahre in der Fitnessbranche tätig ist, ergänzt. Der mediterrane Touch auch mit der warmen Farbgebung zieht sich deshalb durch alle Studios und das Selbstbedienungskonzept liege im Trend. Der Grossteil der Mitglieder sei sowieso keine Anfänger mehr. Und wenn dann doch jemand eine Einführung beansprucht, kann man einen ausgebildeten Personaltrainer buchen. Dieser ist für eine Stunde mit 49 Franken bar zu zahlen. Als Mitglied erhält man einen Badge, mit welchem man täglich von 6 Uhr morgens bis 23 Uhr abends Zutritt zum Studio hat. Für Infos und Aboeinschreibung steht Personal jeweils montags von 18 bis 19 Uhr, mittwochs 19 bis 20 Uhr und samstags von 11 bis 12 Uhr im Einsatz.

Freitag, 07.07.2017Seengen

Alles im Griff dank der Stutz Kran AG

Text und Bild: Graziella Jämsä

Eine Balkonverglasung muss in die dritte Etage, ein Baum soll gefällt und transportbereit gemacht werden oder das Haus wird aufgestockt – in all diesen Fällen und vielen weiteren hilft Armin Stutz gerne weiter.

Mit zwanzig Jahren gründete Armin Stutz zusammen mit einem Partner die Zimmerei Stadelmann & Stutz AG. Der gelernte Zimmermann sammelte Erfahrungen auf unzähligen Baustellen, gleichzeitig faszinierten ihn Transportfragen und Kranarbeiten zusehends. In der Mitte des Lebens entscheidet er sich darum zu einem beruflichen Neustart. «Die stetige Weiterbildung im Bezug auf die Führung der unterschiedlichen Geräte war sicher nützlich», schildert Armin Stutz.
Er bietet Kranarbeiten mit Knickausleger bis maximal 30 Meter, ist mit einer 3-Tonnen-Seilwinde und unterschiedlichen Greifern ausgestattet. «Beispielsweise kann ich mit dem Baumfällgreifer eine Tanne dank Säge Stück für Stück zerlegen und die Teile sofort aufladen.» Auf diese Weise bleibe einem Förster das Klettern und Manövrieren in über 20 Metern Höhe erspart. «Ein Plus an Sicherheit, das nicht zu unterschätzen ist.»

Aber auch der Transport einer Balkonverglasung ist für die Stutz Kran AG mit dem Vakuumhebegerät kein Problem. Armin Stutz ergänzt: «Nicht zu vergessen Mulden und Paletten.» Um dem Bedürfnis nach Rundumservice auf dem Bau Rechnung zu tragen, liefert er Splitt, Flachdachrundkies und Substrate für Begrünungen in Big-Bag-Säcken. «Das spart Kosten und vereinfacht die Abläufe.» Wer statt eines Krans einen Gabelstapler braucht, kann bei der Stutz Kran AG einen solchen samt LKW-Zentralachsenanhänger oder Sachentransportanhänger mieten.
Armin Stutz freut sich, über die Zahl der Aufträge, die er seit Firmengründung Ende vergangenen Jahres übernehmen durfte. «Vielen bin ich durch die Zimmerei bekannt, das ist sicher ein Vorteil.» Allen anderen stelle er sich und das Dienstleistungsangebot seiner Firma gerne vor. «Ein Anruf unter 079 223 91 32 genügt. Denn am Schönsten ist es, wenn man Neugierige durch einen perfekt ausgeführten Auftrag überzeugen kann.»

Freitag, 07.07.2017Reinach

Geräteriege erfolgreich am Aargauer Kantonalturnfest

Text und Bild: Eing.

Vereinswettkampf Jugend: Knapp am Treppchen vorbei
Am 15.06.17 starteten wir, die Geräteriege SVR Reinach, am Kantonalturnfest in Muri. Die Stimmung am Turnfest war super und das Wetter spielte auch mit! Wir waren alle sehr nervös, dennoch bereiteten wir uns auf unseren ersten Wettkampf, der am Boden stattfand, vor. Um 10:12 Uhr war es dann soweit und wir erturnten uns am Boden die Note 8.86 von insgesamt 10 Punkten. Weiter ging es für uns um 11:48 Uhr mit unserem Schulstufenbarrenprogramm. Wieder waren alle sehr nervös, dennoch hat sich dies gelohnt! Am Stufenbarren erreichten wir eine super Note: 9.36! Als letztes war dann der Hindernislauf an der Reihe. Mit einer Schlussnote von 8.78 und einer Bestzeit von 30.75 Sekunden war der Wettkampf für uns zu Ende.

Wir genossen unseren restlichen Tag in der Badi und hatten eine tolle Zeit zusammen! Einige blieben noch bis 19.00 Uhr in Muri, um am Rangverlesen und an der Schlussfeier dabei zu sein. Mit einer Endnote von 27.00 von total 30 möglichen Punkten erreichten wir den 4. Rang von total 37 Klassierten! Schade, knapp am Treppchen vorbei, jedoch können wir mit unserer Leistung sehr zufrieden sein!

Geräteturnen zu Zweit, Aktive:
Silber für Steffi und Nadine Einen Tag nach unserem Vereinswettkampf starteten Stephanie Vock und Nadine Hunziker im Geräteturnen zu Zweit. Die Geräte, an denen sie turnten, waren der Boden und der Schulstufenbarren. Der Wettkampf verlief super, und sie erreichten am Boden eine Punktzahl von 9.77! Am Schulstufenbarren erzielten sie ebenfalls eine super Note: 9.47! Von total 24 Klassierten erreichten die beiden mit der Gesamtpunktzahl von 19.24 den hervorragenden 2. Rang! Für diese super Leistung gratulieren wir ihnen ganz herzlich!

Freitag, 07.07.2017Region

Sommerzeit – Ausflugszeit!

Text und Bild: Eing.

Wenn die Tage am längsten sind, die Sonne hoch am Himmel steht und uns die lauen Nächte dazu verführen, ist ein Ausflug in das Seetal besonders reizvoll. Sei es alleine, paarweise, als Familie oder fröhliche Gruppe. Natürlich beginnt und endet eine Reise mit dem Regionalbus Lenzburg!

Stets besonderes Highlight ist ein Ausflug an den Hallwilersee. Ab Bahnhof Lenzburg erreicht man mit der Buslinie 395 das Schloss Hallwyl. Das ist eines der schönsten und romantischsten Wasserschlösser in der Schweiz. Dabei verbreitet die idyllische Lage am Aabach und die malerische Umgebung mit Wald und Wiesen einen besonderen Charme. Entlang dem Seeufer, erreicht man zu Fuss den Hallwilersee. Den einzigen See in der Schweiz der sich in Ufernähe umwandern lässt. Spannende Ausflugsvorschläge sind unter seetaltourismus.ch zu finden.

Steigen Sie ein!
Der Regionalbus Lenzburg hat für Sie immer den passenden Bus! Ob Familienausflug, Klassenzusammenkunft, Vereins- oder Schulreise – ein gelungener Ausflug beginnt und endet mit dem richtigen Transport. Feiern Sie die Feste wie sie fallen. Mit uns geniessen es bestimmt alle Gäste! Prost. Pendeldienste und Transferfahrten für Tagungen, Generalversammlungen, Sportveranstaltungen, Dorffeste oder Firmenjubiläen zählen zu unseren Spezialitäten. Rufen Sie uns an, 062 886 10 00, oder besuchen Sie unsere Website www.rbl.ch.

Freitag, 07.07.2017Dürrenäsch

«Summer X Party»-Helferreise zum 10.

Text und Bild: Eing.

Wenn die «Summer X»-Crew eine Reise macht, dann spielt meistens auch das Wetter mit. Das war bei der jüngsten Helferreise wieder der Fall. Strahlender Sonnenschein, eine aufgestellte Truppe und gute Laune, verbunden mit kulinarischen und kulturellen Rosinen: Was will man mehr?.

Am Mittag des 17. Junis ging es für die Summer X-Crew bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein auf Helferreise – bereits zum 10. Mal! Nach einer kurzen Carfahrt nach Bremgarten wurde im Restaurant «El Mosquito» Mittagsrast eingelegt. 65 Helferinnen und Helfer wurden mit frischen Drinks und mexikanischen Köstlichkeiten verwöhnt.
Gestärkt ging es danach weiter ins Birrfeld, wo gegen Abend Trauffer und Andreas Gabalier für ausgelassene Stimmung und Unterhaltung sorgten. Gekleidet in Dirndl und Lederhosen passte das «Summer X»-Team hervorragend ins Bild auf dem Birrfeld und machte eine gute Figur!

Ein perfekter Sommerabend begleitet von feinstem Volks-Rock’n’Roll neigte sich dem Ende zu. Nach der Veranstaltung kehrte die Truppe gemeinsam mit dem Car nach Hause zurück.

Freitag, 07.07.2017Gontenschwil

Kennen Sie Javier Conde … den FiKo-Kandidaten?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli.

Eine Finanzkommission besteht aus fünf stimmberechtigten Personen mit Wohnsitz in der betreffenden Gemeinde. Ihre Aufgaben sind die sachliche Kenntnisnahme mit Diskussion des vom Gemeinderat vorgeschlagenen Budgets und sie prüft den Rechnungsabschluss mit Externen. In Gontenschwil haben bereits vor einiger Zeit die FiKo-Mitglieder angekündigt, dass sie nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren werden. Javier Conde stellt sich, momentan als einzige Person, für die nächste Amtsperiode zur Wahl.

Javier, was sind deine Kompetenzen in Sachen Finanzen?
Zu Beginn meiner Berufsjahre habe ich das KV mit Berufsmatur absolviert. Später kam die Ausbildung zum Versicherungsfachmann mit eidg. FA dazu. Momentan schliesse ich gerade das Studium zum Versicherungswirtschafter HF ab. Zudem habe ich Erfahrung in Unternehmens- und Vorsorgeberatung.

Was ist deine Motivation für dieses Amt?
Ich bin im Oberwynental aufgewachsen und vor einigen Jahren mit meiner Partnerin hierher gezogen. Wir haben ein Haus gekauft und eine Familie gegründet. Vor drei Jahren wurde ich hier in Gontenschwil eingebürgert. Ich möchte jetzt meinen Beitrag leisten und etwas zurückgeben. Ich freue mich darauf neue Kontakte zu knüpfen und hier Wurzeln zu schlagen.

Wie viel Einfluss hat deiner Meinung nach die Höhe des Steuerfusses auf den Zuzug neuer Einwohner?
Dieser spielt sicher eine Rolle als Entscheidungskomponente. Wichtiger sind aber die Infrastruktur einer Gemeinde. Das Gesamtpaket muss stimmen.

Welche Gedanken gehen dir durch den Kopf, wenn du deine Steuerrechnung erhältst?
Natürlich mache ich auch keine Freudensprünge. Aber alles, was wir haben, muss finanziert werden. Ich denke da an Strassenunterhalt, Schule, Gesundheit, Verkehr und Sicherheit.

Das Rechnungsbüchlein der Gemeinde ist für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Wie kann sich ein Bürger ohne Vorwissen in diesen Zahlen zurecht finden?
(lacht) Das ist wirklich nicht ganz einfach. Wenn man sich dafür interessiert, muss man sich intensiv damit auseinandersetzen. An der Gemeindeversammlung hat man auch Gelegenheit Fragen zu stellen. Da steht der Gemeinderat gerne Rede und Antwort.
Die gesamte Finanzkommission hat demissioniert. Welche Fähigkeiten braucht, deiner Meinung nach, ein Finanzkommissionsmitglied?
Es braucht dazu weder einen Finanzcrack noch eine Parteizugehörigkeit. Es braucht einfach Neugierde und die Freude sich in der Gemeinde einzubringen. Ich möchte Leute jeden Alters ermutigen, sich zur Verfügung zu stellen.

Wie stellst du dir die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat vor?
Ich setze auf Konstruktivität und auf lösungsorientierte Diskussionen. Das ist für mich das A und O einer Zusammenarbeit. Auch die Zusammenarbeit mit den Fachleuten der Verwaltung stelle ich mir so vor.

Könntest du dir vorstellen selber einmal Gemeinderat zu werden?
Momentan habe ich andere Ziele im Leben. Die berufliche Karriere steht im Vordergrund und familiär bin ich inzwischen auch gut versorgt. Aber, sag niemals nie!

Welche Angebote der Gemeinde schätzt du speziell?
Für Kinder und Familien finde ich Sportplatz, Piratenspielplatz und die Spazierwege sensationell. Auch Neujahrsapéro, SBB-Tageskarten und Recyclinghof überzeugen mich. Sinnvoll finde ich auch die beiden Kindergärten in unserem langgezogenen Dorf. Das gewährt den Kindern einen kurzen und sicheren Weg.

Was müsste von der Gemeinde noch vermehrt geboten werden?
Da kommt mir höchstens der Internetauftritt in den Sinn. Dieser scheint mir etwas in die Jahre gekommen zu sein. Allerdings müssten natürlich auch die Nachfrage und die Mittel dafür da sein. Ich finde, dass im Rahmen des Möglichen in unserer Gemeinde wirklich viel geschieht.

Was ist Gontenschwil für dich?
Die Heimat. Ich freue mich, hier ein Haus gefunden zu haben, in dem wir als Familie fernab der hektischen Welt leben können.

Freitag, 07.07.2017Reinach

Mit Hugo ins Herbstlager

Text und Bild: Eing.

Hallo, ich bin Hugo, Forscher und zukünftiger Profi-Erfinder. Ich liebe Kuchen und baue mir deshalb eine Muffin-Back-Maschine, den Cake-Bake2017S. Leider funktioniert diese noch nicht richtig, weshalb ich dringend DEINE Hilfe brauche. Ich freue mich auf ein spannendes Abenteuer mit dir und wer weiss, was in dieser Woche sonst noch passieren wird!
Bis bald, dein Hugo


Wie jedes Jahr fährt der Cevi Reinach ins Herbstlager, welches unter J&S durchgeführt wird. In diesem Jahr wurden wir vom Entdecker Hugo angefragt, der dringend unsere Hilfe braucht. Wir reisen vom 2. bis 7. Oktober 2017 nach Wengen im Kanton Bern. Es sind alle Kinder von der 3. bis 6. Klasse im Schuljahr 2017/18 willkommen. Der Lagerbetrag beträgt 250.–, bei Geschwistern ist eine Preisreduktion möglich. Nähere Infos folgen nach der Anmeldung, welche verbindlich ist.

Anmeldungsflyer liegen im reformierten Kirchgemeindehaus in Reinach auf, oder auf www.cevi-reinachag.ch. Anmeldeschluss ist der 1. September 2017. Bei weiteren Fragen melden Sie sich bitte beim Lagerleiter Michael Stirnemann, 079 963 00 22.

Möchtest du unverbindlich an einem CEVI-Samstagnachmittag bei uns reinschnuppern? Kein Problem! Einfach unserem Jahresprogramm unter www.cevi-reinachag.ch folgen und vorbeikommen.

Freitag, 07.07.20107Schongau

La Leche League: Stilltreffen macht keine Ferien

Text und Bild: Eing.

Auch zum Stilltreffen im Sommer sind wieder interessierte Mütter und Väter mit ihren Babys und Kleinkindern eingeladen. Das Juli-Stilltreffen von Hochdorf findet bei Familie Kurmann statt, da in den Ferien das Schulhaus Weid in Hochdorf geschlossen bleibt.

Es werden Themen ums Stillen, den Start mit Essen, Schlafen und Wachen, Tragen, Abstillen besprochen. Der Austausch von Erfahrungen unter Müttern und Vätern in einer ähnlichen Lebenssituation kann sehr wohltuend sein. Die anwesenden Stillberaterinnen stehen beratend zur Seite und geben Informationen weiter. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Treffen in Hochdorf: 17. Juli 2017, 20.00 bis ca. 22.00 Uhr bei Amelie und Christian Kurmann, Schützenfeld 8, 6280 Hochdorf.

Treffen in Gelfingen: 25. Juli 2017, 9.00 bis ca. 11.00 Uhr im Haus der Familie Schmid, Oberfeld 1, 6284 Gelfingen.

Auskunft und telefonische Stillberatung: Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen: www.lalecheleague.ch

Freitag, 07.07.2017Beinwil am See

s’Böjuer Räbemannli vom Wygart

Text und Bild: Eing.

Bereits im Jahre 2016 habe ich, Peter Eichenberger, ein Kurztheater über «Der Schatz im Böjuer Chäppeli» geschrieben und mit Jugendlichen im Rahmen von «Erzähltal» aufgeführt.

Ich bin nun am Schreiben eines weiteren Theaters mit dem Titel: «s’Böjuer Räbemannli vom Wygart». 1955 wurde diese Geschichte im «Echo vom Homberg» gedruckt. Ich hatte Gelegenheit die Geschichte zu fotografieren.

Nun möchte ich wissen, wer war dieser Max Eichenberger, wer kennt diese Geschichte und gibt es Dokumente davon?

Für Ihre Mithilfe und jeden Input bin ich sehr dankbar. Peter Eichenberger: p.eichenberger@bluewin.ch

Donnerstag, 06.07.2017Seengen

Seengen feierte 25 Jahre Jugend und Hund

Text und Bild: Andreas Walker

Am 25. Juni fand in Seengen ein Teamwettkampf statt: 120 Personen mit ihren Hunden feierten das Jubiläum «25 Jahre Jugend und Hund». Der Anlass fand bei idealen Wetterbedingungen statt. Nachdem in der Nacht eine Gewitterfront durchgezogen war, herrschten am Tag bei bewölktem Himmel angenehme Sommertemperaturen.

Auf dem Fussballplatz Seengen und Umgebung waren zahlreiche Parcours installiert, die von begeisterten Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 20 Jahren absolviert wurden. Bei diesen Parcours mussten sowohl Mensch als auch Hund auf spielerische Weise verschiedene Aufgaben bewältigen. Etwa beim Osternest-Parcours, wo die Teilnehmer/-innen unter anderem einen Hut mit einem Osternest darauf trugen und unter einem Tor mit ihrem Hund durchschlüpfen mussten. Hier war in doppeltem Sinne Geschicklichkeit gefragt. Durch sichere Balance durften keine Eier vom Hut fallen, zudem sollte der Hund verschiedene Durchgänge und Tunnels in einer bestimmten Reihenfolge passieren. Bei jedem Posten wurde eine Rangliste erstellt und am Schluss der Rang aus allen Parcours bestimmt.

Mit Freude den Umgang mit Hunden lernen
Ursula Känel Kocher, Präsidentin der Kommission Jugend und Hund der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) ist mit den Besucherzahlen sehr zufrieden. «Es haben sich 120 Teilnehmer/-innen angemeldet. Damit ist die maximale Teilnehmerzahl erreicht». 40 Mannschaften massen bei diesen Parcours ihr Geschick und Können mit ihren Hunden. Betreut wurden die Kids von 33 brevetierten Jugend und Hund-Leitenden, die früher selbst an diesen Wettkämpfen teilgenommen haben. Die Kynologie beinhaltet die Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten der Haushunde. Die Ausbildungsziele von Jugend und Hund vermitteln ein breites kynologisches Allgemeinwissens, der verantwortungsvolle Umgang mit dem Hund sowie die Beziehungsförderung zwischen Hund und Kind. Dabei stehen die Freude und der Spass im Umgang mit dem Hund im Vordergrund. Um 11.45 Uhr fand eine kurze Jubiläumsfeier mit dem Zentralpräsident Hansueli Beer der SKG statt. Er betonte bei seiner Ansprache, wie wichtig im Zeitalter des Internets und der sozialen Medien ein realer Kontakt zwischen Jugendlichen und Kindern sei. Zahlreiche Gäste waren ebenfalls anwesend und genossen das Risotto, das von zwei Köchen in riesigen Töpfen zubereitet wurde.

Donnerstag, 06.07.2017Seengen

Neues Feuerwehrfahrzeug und massiv Geld gespart

Text und Bild: Thomas Moor

Stolze 37 Jahre hatte der VW-Bus der Verkehrgruppe der Feuerwehr Seengen auf dem Buckel. Jetzt ist die Wachablösung erfolgt. Im Einsatz steht neu ein Citroën Jumper. Ein Fahrzeug, bei welchem zwei Mitglieder der Feuerwehr Hand angelegt und so massiv Geld gespart haben.

Jedes Ding an seinem Ort, erspart viel Müh und böse Wort. Entsprechend sieht es im Fond des neuen Fahrzeuges der Verkehrsgruppe der Feuerwehr Seengen aus. Triopan, Pillonen, Signalisationstafeln, Warnblinklichter und vieles andere mehr. Alles hat im Citroën seinen Platz. «Übersichtlich und logisch angeordnet, so wie ich es gewünscht habe», wie Roger Lämmli, Chef der Verkehrsgruppe sagt. Seine Wünsche wurden von seinen beiden Feuerwehrkameraden Pascal Zürcher und Mario Bruder umgesetzt. Die beiden haben sich dem «Innenausbau» des Occasionsfahrzeuges angenommen. Ein Engagement im Umfang von 80 Arbeitsstunden, welche die Gemeinde mit 2000 Franken zu stehen kam. «Die auf Feuerwehrautos spezialisierte Firma Brändle hat den Umbau für 12 000 Franken offeriert», wie Kommandant Christian Mühlheim sagt. Man rechne also: 10 000 Franken gespart. Mit diesem Einsatz hat die Feuerwehr gezeigt, dass sie nicht nur Brände bekämpfen, sondern auch massiv sparen kann. Sogar der Lichtbalken ist eine Low-Budget-Variante. Das heisst, dass es sich um ein Occasionsteil handelt, welches auf einem Polizeiauto seinen Dienst versehen hat. Auch die Teile für den Innenausbau konnte man bei der Firma Brändle zu Spezialkonditionen beziehen.

Jetzt kann die Verkehrsgruppe wieder aus dem Vollen Schöpfen, wie es Christian Mühlheim treffend sagte und sich bei allen Beteiligten bedankte, speziell auch bei René Lüthi von der Schlossgarage Seengen für sein Engagement. Gemeinderat Thomas Lindemann zollte den Feuerwehrmännern Respekt. «Wir haben eine Feuerwehr, auf die wir stolz sein können», wie er sagte.

Donnerstag, 06.07.2017Reinach

District 12: Aktuelle Bikes für fast jedes Budget

Text und Bild: Thomas Moor

Der Sommer ist da und mit ihm ist die Bikesaison in vollem Gange. Wer ein neues Bike benötigt, sein bestehendes einem Check oder einem Service unterziehen möchte, ist im Sportshop District 12 an der Aarauerstrasse 12 an der richtigen Adresse. Im Juli erwartet die Kunden zudem eine spezielle Aktion.

Der Juli steht nämlich ganz im Zeichen vom Würfeln. Mit einem Würfel kann man sich beim Kauf eines Bikes bis zu 6 % Rabatt erwürfeln, beim Zubehör darf man sich zwei Würfel behändigen und hat damit die Chance 12 % zu gewinnen. Natürlich verschenken die Inhaber Jonny Bolliger, Sandy und Rolf Merz Rabatte nicht einfach so. «Wir wollen der Kundschaft damit nicht zuletzt auch für die Treue danken, welche wir seit der Eröffnung erfahren durften», wie die drei sagen. Der Start sei erfolgreich verlaufen und man habe festgestellt, dass der Fachhandel offenbar noch geschätzt werde. Es sei da und dort eine gewisse Schwellenangst festgestellt worden, die aber völlig unbegründet sei. Jonny Bolliger, Inhaber und Geschäftsführer, betont, dass im District 12 Velos in fast allen Preiskategorien erhältlich sind.

Nicht alle Bikes befinden sich in der oberen Preisklasse. Im Angebot ist z.B. auch das E-Moutainbike von Wheeler, welches im Kassensturz im April den Testsieg errungen hat. Up to date ist man ebenfalls in der Werkstatt. «Wir führen Reparaturen und Services von Velos aller Marken durch», wie Rolf Merz betont. Ziel sei es, dass die Reparaturen innerhalb von zwei Arbeitstagen ausgeführt seien. Auch auf der Event-
ebene ist der Startschuss gefallen. Im Juli und August finden die ersten Fahrtechnik-Kurse statt, im September geht es dann für ein Downhill-Weekend auf die Lenzerheide. Beschrieb und Anmeldung sind online unter www.district12.ch. Vom 31. Juli bis 7. August bleibt das Geschäft geschlossen.

Donnerstag, 06.07.2017Boniswil

Ein weinendes und ein lachendes (GFB-)Auge

Text und Bild: Eing.

Die Generalversammlung der Genossenschaft Fernsehanlage Boniswil vom 9. Mai 2017 stand ganz im Zeichen von Veränderungen.

Kerstin Bertschi hat nach 20 Jahren engagierten Einsatzes ihr Amt als Aktuarin/Sekretärin zur Verfügung gestellt. Rosmarie Lüscher hat ihr Amt als Kassierin nach 6 Jahren tollen Einsatzes ebenfalls zur Verfügung gestellt. Ein grosses Dankeschön an Kerstin und Rosmarie für Euren Einsatz!

Als Nachfolgerinnen stellten sich Esther Waldy (Kassierin) und Monika Zürcher (Aktuarin/Sekretärin) zur Wahl. Beide wurden einstimmig in den Vorstand gewählt. Wir wünschen Esther und Monika einen guten Start und «viel gfreuts».

Weitere Veränderungen betreffen die Abonnenten und die Genossenschafter der GFB sehr direkt
Die Generalversammlung hat allen Anträgen vom Vorstand bezüglich der Anpassungen der Gebühren an die veränderte Marktlage stattgegeben:
Die monatliche Betriebsgebühr für Abonnenten wird ab 2017 um CHF 3.00 auf CHF 27.00 erhöht.
Weitere Preisanpassungen betreffend der Anschluss- und Betriebsgebühren von Neubauten wurden bewilligt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an Monika Zürcher, Tel. 079 720 00 86, gfboniswil@hispeed.ch.

Informationen zu Ihrem Antennenanschluss und zu den aktuellen Angeboten und Sonderaktionen der UPC erhalten Sie bei TV – Hi-Fi – Video U. Baumann AG, Urs Baumann, Tel. 062 777 55 77

Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!
Der Vorstand GFB

PS:
Live-Sport-Fan aufgepasst:
Ab diesem Sommer siehst du Eishockey exklusiv über dein Kabelnetz – mit MySports bei UPC!

Donnerstag, 06.07.2017Reinach

Theatergruppe Tandem: Neuer Vorstand

Text und Bild: Eing.

An der 24. Generalversammlung der Theatergruppe Tandem Reinach wurde der Vorstand neu gewählt. Rolf Rubin wird das Vereinsschiff neu steuern.

Nach 6 Jahren gab Petra Maurer das Amt der Präsidentin weiter an Rolf Rubin. Petra Maurer übernimmt neu das Amt der Aktuarin. Der Kassier Markus Hauri bleibt weiterhin im Amt. Neu konnten Karin Meier als Vize-Präsidentin und Damian Käppeli als Beisitzer gewonnen werden.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Vorstandsmitgliedern für das grosse Engagement, welches sie für den Verein immer an den Tag legen.
Die Theatergruppe ist bereits wieder fleissig am Proben, damit wir Ihnen im September vier unterhaltsame Abende bieten können.

Wir freuen uns jetzt schon auf Sie, als unser Publikum. News finden Sie wie immer auf der Website unter www.theatergruppe-tandem.ch

Donnerstag, 06.07.2017Gesundheit

Schneiden oder nicht schneiden

Bild: ZVG

Schneiden oder nicht schneiden – diese Entscheidung ist in der Chirurgie nicht immer leicht. Manchmal ist sie das: Wird die Diagnose einer akuten Blinddarmentzündung, eines Oberschenkelbruches oder einer operativ behandelbaren, bösartigen Erkrankung gestellt, besteht die Notwendigkeit zur Operation.

Kann man jedoch Krankheiten oder Verletzungen mit einem chirurgischen Eingriff gut behandeln, hat aber auch befriedigende Ergebnisse ohne Operation, sieht die Entscheidungsfindung schon anders aus.

Bei einem Einklemmungssyndrom an der Schulter, einem sogenannten Schulterimpingment beispielsweise betragen die Erfolgsraten nach Operation, bei der man den einklemmenden Sehnenansätzen mehr Platz verschafft, ca. 85 – 90%.
Behandelt man die gleiche Erkrankung konservativ, das heisst mit ein bis zwei Injektionen unter den Schulterdachknochen mit anschliessender Physiotherapie und Instruktion eines Heimprogramms, kann man von einer Erfolgsrate von ca. 70 bis 75% ausgehen.

Hier ist die Erfolgsaussicht für die Operation zwar höher, man operiert jedoch jeden 6. bis 10. Patienten vergeblich, das heisst, man erreicht ein für den Patienten nicht befriedigendes Ergebnis. Bei einer konservativen Therapie kann man in diesem Beispiel 3 von 4 Patienten gut behandeln, dem vierten könnte man ja dann immer noch zu einer Operation raten. Abgesehen davon, dass man mit einer Operation die Beschwerden des Patienten auch deutlich vergrössern kann.

Auch bei noch unterschiedlicheren prozentualen Erfolgsergebnissen tendiere ich klar dazu, wo immer man eine akzeptable Aussicht auf eine Heilung ohne Operation hat, sollte man diesen Weg favorisieren.

Ich sehe leider auch in meiner Praxis immer wieder Fälle, die vor allem am Schultergelenk zu schnell operiert wurden. Und leider gibt es hier auch eine Stadt-/Landverteilung. Dort, wo viele Schulterchirurgen auf einen begrenzten Raum kommen, wie in grösseren Städten, ist die Operationsrate deutlich höher als anderswo. Dies ist – wie ich schon in mehreren Artikeln angemerkt habe - kein Ruhmesblatt für unsere Zunft.

Letztendlich ist die Entscheidungsfindung –schneiden oder nicht schneiden – ein Prozess zwischen Arzt und Patient, bei welchem auch noch andere Kriterien, wie Dauer der Rekonvaleszenz und Arbeitsunfähigkeit, Alter, sportliche Betätigung, soziales Umfeld etc. eine Rolle spielen.

Dr. med. Michael Kettenring

Donnerstag, 06.07.2017Reinach

Ein bunter Vogel und viele attraktive Preise

Text und Bild: Eing.

Von Montag, 17. bis Samstag, 29. Juli steht der Bärenmarkt Reinach ganz im Zeichen des berühmtesten bunten Vogels des Landes! Die Globi-Roadshow zum Thema «Globi auf dem Bauernhof» bietet viele Attraktivitäten für kleine und grosse Fans des geschwätzigen Papageis. Zudem gibt es Preise im Wert von insgesamt 140 000 Franken zu gewinnen.

Von Montag, 17. bis Samstag, 29. Juli 2017 verwandelt sich der Bärenmarkt in Reinach in Globis Bauernhof. Das Center wird passend dekoriert und natürlich kommt auch Globi höchstpersönlich vorbei. Beim ersten Besuch am Mittwoch, 19. Juli hat er seine Freundin Globine dabei, beim zweiten Termin am Mittwoch, 26. Juli hat der Vogel seine Schüchternheit dann abgelegt und kommt allein. Zusätzlich freuen sich kleine Fans über tolle Kinderaktivitäten wie einen Photobus, in dem sie sich mit ihrem Liebling abknipsen lassen können, Kinderschminken, Bastelspass oder Mostpressen.

Tolle Wettbewerbs-Preise
Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Eine Vorlage für den Kinder-Mal-Wettbewerb findet sich im Center-Magazin. Als Hauptpreise winken eine unvergessliche Piratenparty im Wert von 2000 Franken in Knie’s Kinderzoo in Rapperswil und ein Gutschein über 1500 Franken von Panda Kindermöbel in Hunzenschwil. Daneben gibt es Sommer-Familienkarten und Familienskipässe von den Bergbahnen Engstligenalp, Globi-Malbücher, von Maestrani Schweizer Schokoladen, Tageskarten auf dem Netz der Zentralbahn und Überraschungsgeschenke von Panda Kindermöbel zu gewinnen.

Aber auch die Grossen kommen nicht zu kurz. Sie können sich an den Slotmaschinen im Center Sofortpreise der Mieter und Partner erspielen. Und haben die Möglichkeit, bei einem Wettbewerb grossartige Preise zu gewinnen. Es winken zum Beispiel Skiferien für die ganze Familie in der Berglodge Ristis Brunni Engelberg, eine Führerstandsfahrt über den Brünig mit der Zentralbahn oder eine 12-Kilo-Jahresration Schoggi von Maestrani Schweizer Schokoladen. Bei so süssen Aussichten ist ein Besuch im Bärenmarkt Reinach während der Globi-Tage Pflicht!

Donnerstag, 06.07.2017Zetzwil

Bunt wie das Leben selbst

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Stiftung Schürmatt in Zetzwil hat zum Sommerfest geladen und keiner blieb zu Hause. Gross und Klein genossen es, über das liebevoll geschmückte Gelände zu flanieren, zu spielen, Musik zu hören und draussen zu speisen.

Werner Sprenger, Direktor der Stiftung Schürmatt, stand auf dem Platz neben dem Festzelt und grüsste nach allen Seiten. «Zum Sommerfest kommen nicht nur die Familien unserer Klientinnen und Klienten. Da besuchen uns ehemalige Mitarbeitende ebenso wie Anwohner aus Zetzwil und den Nachbarorten.» So erklärte Werner Sprenger die Vielzahl der Gäste nach der Eröffnung um 11 Uhr. Er freute sich sichtlich über das Interesse am Traditionsanlass. Die Stiftung biete Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit kognitiver oder körperlicher Beeinträchtigung Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsmöglichkeiten. «Um den individuellen Bedürfnissen eines jeden gerecht zu werden, braucht es einen geschützten Rahmen.» Spontane Besuche seien eher selten. «Doch am Sommerfest ist Zeit für alle Begegnungen, die im Alltag oft zu kurz kommen oder schlicht nicht möglich sind.»

Und die über 300 Mitarbeitenden sorgten für unzählige Überraschungen auf dem Gelände. Das begann mit dem Schürmatt-Batzen, den die Gäste in der Wechselstube eins zu eins erstehen konnten. Sorgsam packten Buben und Mädchen ihre eigene Währung in die Hosentaschen, um an ihrer Wunschstation jeweils einen Batzen hervorzukramen. Die einen rannten zum Karussell, die anderen stürmten in Richtung Hüpfburg. Da konnte man sich in Handbike-Fahren üben, Schoggiküsse schleudern oder riesige Seifenblasen erschaffen. Das Holzgerüst auf dem Spielplatz bot kleinem Publikum die beste Aussicht auf die Band Loreley. «Wir sind jedes Jahr hier», sagte ein Paar aus Dürrenäsch. «Es gibt immer wieder Neues zu entdecken.» Eine Ergänzung zur Kaffeepause gab es am Kuchenbuffet. Ausserdem lockten zur Mittagszeit leckere Grilldüfte. Denn frisch gestärkt, liess sich wunderbar die Kletterwand erobern oder das ferngesteuerte Auto durch den Parcours manövrieren – nur nach Hause gehen, das war definitiv kein Thema.

Donnerstag, 06.07.2017Hallwil

Grümpelturnier des Turnvereins Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am 1. Juli fand in Hallwil zum 26. mal das jährliche Grümpelturnier statt. 25 Fussballmannschaften aus der Region traten gegeneinander an. Das Hallwiler Grümpelturnier ist ein Fussballturnier, bei dem zwar am Schluss eine Rangliste der Mannschaften erstellt wird, jedoch klar der Spass im Vordergrund steht. Dieser Leitsatz stand denn auch auf den T-Shirts, die jeder Teilnehmer bekam: «All Johr gmüetlech».

Als das Grümpelturnier Ende der 80er-Jahre von zwei Jugendlichen in Hallwil gegründet wurde, spielten gerade einmal eine Handvoll Mannschaften gegeneinander. Innerhalb eines Vierteljahrhunderts ist dieser Anlass immer grösser geworden. Er wird jährlich vom Turnverein Hallwil organisiert. Der Kassier Thomas Bucher erklärt: «Es soll ein Anlass für die Leute vom Dorf sein, um miteinander in Kontakt zu kommen. Das Grümpelturnier im Sommer bildet den Gegenpol zum Brauchtum im Winter. Wichtig sind die Sponsoren des Gewerbes, die diesen Anlass unterstützen und damit überhaupt ermöglichen». Für die Gewinner gab es attraktive Preise wie etwa Früchtekörbe, Taschen oder einen Grill. In einem grossen Zelt neben dem Fussballplatz konnten sich Teilnehmer und Besucher in der Festwirtschaft unter anderem mit leckeren Grilladen verpflegen. Ab 18 Uhr war schliesslich die Grümpi-Bar geöffnet, wo es feine Drinks und gute Musik gab.

Donnerstag, 06.07.2017Beinwil am See

Petition: Unsere Post soll bleiben

Text und Bild: Eing.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition fordern von der Post CH AG, dass die Poststelle Beinwil am See erhalten bleibt.

Mit rund 3100 Einwohnerinnen und Einwohnern ist unsere Gemeinde lebendig und attraktiv für Bevölkerung und Gewerbe. Die Poststelle Beinwil am See ist ein wichtiger Teil davon und liegt im Zentrum unserer Gemeinde. Bei einer Schliessung der Poststelle müssten viele treue Postkundinnen und Postkunden auf verschiedene Postdienstleistungen verzichten. Das wäre ein klarer Abbau des Service public.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition unterstützen den Beinwiler Gemeinderat sich bei der Post gegen eine mögliche Schliessung der Poststelle oder eine Umwandlung in eine Postagentur einzusetzen.

Eine Petition darf von allen Personen (unabhängig von Alter, Wohnort und Nationalität) unterzeichnet werden. Die Unterzeichnenden übernehmen keinerlei Verpflichtungen. Leere Formulare sind auf der Gemeindekanzlei oder auf der Website www.beinwilamsee.ch erhältlich und dürfen beliebig kopiert werden. Vollständig oder teilweise ausgefüllte Formulare bitte bis 31. August 2017 der Gemeindekanzlei Beinwil am See abgeben.

Donnerstag, 06.07.2017Reinach

SG Reinach: Neue Scheibenanlage ist ein Volltreffer

Text und Bild: Thomas Moor

Die neue Scheibenanlage beim Schiessstand Sonnenberg Reinach ist wieder up to date und vor allem ein Volltreffer. Das konnten die vielen Anwesenden bei der offiziellen Eröffnung mit eigenen Augen sehen und die neue Anlage im Rahmen des Behördenschiessens gleich selber testen.

Die Feuertaufe und den ersten Ansturm hat die neue Scheibenanlage beim Schützenhaus Sonnenberg mit Bravour bestanden. Das Behördenschiessen als Auftakt zum Jugendfest 2017 und das Schiessen der Schuljugend einen Tag später gingen sehr gut über die Bühne. Nicht zuletzt natürlich wegen der zehn elektronischen Scheiben der Firma Polytronic, welche im Rahmen der Erneuerung der Scheibenanlage eingebaut wurden. Erfreut und dankbar zeigte sich der Präsident der Schützengesellschaft Reinach, Werner Augstburger junior, im Vorfeld des Banddurchschnittes, welcher von Gemeindeammann Martin Heiz ausgeführt wurde.

Der Start zum Umbau erfolgte im März. Dabei wurden die alten Antriebe der acht Laufscheiben Gewehr und Pistole 50 Meter durch neue Antriebsaggregate und neue Steuerungen ersetzt. Damit ist das Schiessen mit den kombinierten Scheiben nach wie vor möglich. Zusätzlich wurden aber zehn elektronische Polytronic-Scheiben eingebaut, welche bei den Sport- und Nachwuchsschützen keine Wünsche offen lassen. Die Modernisierung der Anlage kostete 115 000 Franken. An diesen Kosten beteiligte sich der Swisslos-Sportfonds und die Gemeinde Reinach mit knapp einem Drittel. Der Restbetrag wurde durch Spenden und Sponsoren abgedeckt. Nicht zu vergessen natürlich, die Mitglieder, welche für ihre Anlage viel Fronarbeit geleistet haben.

Donnerstag, 06.07.2017Seengen

Alte Schmitte: 4. Entenrennen im Schlosspark

Text und Bild: Eing.

Prächtiges Wetter, strahlende Gesichter, vergnügte Kinder, schattige Plätze unter Bäumen mit Verpflegungsmöglichkeiten bei der improvisierten Festwirtschaft, was will man mehr? Bessere Voraussetzungen kann man sich gar nicht wünschen. Trotz letztjährigem Unterbruch war das Entenrennen wieder ein voller Erfolg.

Nicht nur die Kinder waren mit Eifer dabei, sogar die Väter wurden vom Rennfieber gepackt und verfolgten den Lauf der kippsicheren Rennenten im Krebsenbach. Schon manches Entlein wurde trotz guter Platzierung bei den Stromschnellen so durchgewirbelt, dass die verlorene Zeit nicht mehr aufzuholen war. Die Stimme am Megaphon feuerte an und machte das Rennen erst recht spannend. Total wurden etwa fünfzehn Läufe mit je 20 Rennenten gestartet. Kein Wunder, ging der Vorrat an Gummi-Entli, die an die Kinder verschenkt wurden, langsam zur Neige. Die Sieger jeden Laufes durften beim Glacéwagen eine Schleckglacé abholen.

Das Entenrennen, das der Verein Alte Schmitte Seengen extra für die Kinder organisiert, ist bereits zu einer liebgewonnen Tradition geworden.

Donnerstag, 06.07.20107Meisterschwanden

Bei diesem Turnier bekam der Fussball Flügel

Text und Bild: Graziella Jämsä

Seit mehr als 25 Jahren lädt der Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal zum Vögeli-Turnier. «Gemeinsam draussen etwas unternehmen», lautet die Maxime der Organisatoren. «Denn wer die Natur bewusst geniesst, der setzt sich auch für sie ein.»

Der Ausdruck «sich warmlaufen» wirkte am Wochenende des Vögeli-Turniers aufgrund der hohen Temperaturen ungewollt komisch. Doch davon zeigten sich die Jugendlichen unbeeindruckt. Bevor die 38 Mannschaften auf den Spielfeldern gegeneinander antraten, legten sie Sprints hin, dribbelten fleissig oder übten Pässe. Währenddessen das Publikum die jungen Fussballspielerinnen und -spieler fleissig anfeuerte. Peter Bohn, Präsident von Natur- und Vogelschutz Oberes Seetal, beobachtete die Szenerie sichtlich erfreut. «Für uns als Organisatoren ist diese Begeisterung ein wunderbares Dankeschön.» Und wer einmal vergesse, wem das Turnier seinen Namen verdanke, der brauche nur die Spielenden zu beobachten. «Sie verleihen dem Fussball Flügel, was wir immer wieder möglich machen wollen. Gleichzeitig sind sie der potentielle Nachwuchs für den Natur- und Vogelschutz, da passt Vögeli-Turnier doch wunderbar.»

Donnerstag, 06.07.20107Meisterschwanden

Wer zu uns kommt, soll sich rundum wohlfühlen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob Frühstück für Handwerker, vielseitiges Mittagsbuffet oder gepflegtes Abendessen – Marlis und Werner Bangerter lassen sich im Restaurant Traube immer wieder Neues für ihre Gäste einfallen. Das gilt für Speisekarte und Veranstaltungsprogramm gleichermassen.

Die Terrasse des Restaurants Traube könnte einem Bilderbuch entsprungen sein. Da gibt es die Lounge mit bequemer Couch für den gemütlichen Kaffee-Genuss. An den Tischen finden Familien oder kleinere Gruppen zum Essen Platz, während die lange Tafel unter dem Baldachin mit Kronleuchter zu grösseren Feiern einlädt. Die zahlreichen Blumentöpfe vermitteln das Gefühl von Garten. «Wenn dann noch das Fleisch auf dem Grill brutzelt, ist das Glück perfekt», erklärt Marlis Bangerter mit einem strahlenden Lächeln und Werner Bangerter nickt zustimmend. Aber auch drinnen hat das Paar eine einladende Atmosphäre geschaffen. Das warme Hellgelb, liebevolle Deko-Elemente und eine Auswahl an Spielen ergeben das Wohlgefühl eines Wohnzimmers.

2013 haben Marlis und Werner Bangerter die Pacht für das Lokal am Kirchrain 2 in Meisterschwanden übernommen. Ihr Credo: «Vom Bankdirektor bis zum Büezer ist in der Traube jeder willkommen und soll sich rundum wohlfühlen.» Dafür lässt sich das erfahrene Wirtepaar einiges einfallen. «Die Küche ist während unserer Öffnungszeiten durchgehend in Aktion. Zudem entwickeln wir unsere Speisekarte stetig weiter.» Ein Aspekt seien saisonale Produkte. Ausserdem inspirierten beispielsweise spezielle Gästebedürfnisse zu gänzlich neuen Angeboten. Aktuell sei das Mittagsbuffet dienstags von 11.30 bis 13.30 Uhr. «Verschiedenste Salate, Fleisch, Ravioli, Frühlingsrollen, Pommes frites, Gemüsereis – so dass jeder seinen persönlichen Wohlfühlteller zusammenstellen kann.»

Am 21. Juli steht ein Spaghetti-Plausch auf dem Programm. Und im September gibt es in der Traube Live-Musik. «Wir freuen uns auf die B-Shakers, die mit ihren Rockabilly-Klängen Gäste unterschiedlichsten Alters begeistern.» Man darf gespannt sein, was Marlis und Werner Bangerter an weiteren Aktivitäten für die Traube planen. Ob Kulinarisches oder Kulturelles, sie sind mit so viel Herzblut für ihre Gäste im Einsatz, da wird jeder Restaurant-Besuch zum Hochgenuss.

Donnerstag, 06.07.2017Haustier

Vierbeiniges Feriensouvenir

Bild: ZVG

Zugegeben: Es zeugt von der unendlichen Tierliebe vieler Menschen, wenn sie bei den leidenden, kranken oder misshandelten Tieren, die sie in fremden Ländern antreffen, nicht einfach wegschauen. Jedoch enden gut gemeinte Rettungsaktionen nicht immer wie gewünscht. Ein Tier aus den Ferien mit nach Hause zu nehmen, muss gut überlegt und geplant sein.

Informieren Sie sich über die Einreisebestimmungen, weil Sie sich bei einem illegalen Import von Heimtieren straffällig machen, und dabei riskieren, dass das importierte Tier in der Schweiz dann amtlich angeordnet euthanasiert werden muss. Vor allem in südlichen Ländern sind die Tiere von teils unheilbaren Krankheiten befallen, welche auch für den Menschen, insbesondere Kinder, ansteckend und gefährlich sein können. Vielleicht finden Sie eine Tierschutzorganisation vor Ort, die sich mit Ihrer finanziellen Unterstützung um die Situation kümmert, oder sie unterstützen aus der Schweiz seriöse Tierschutzorganisationen oder Vermittlungsstellen.

Wenn Sie sich aber schon immer ein Haustier gewünscht haben, keine eigenen Hunde und Katzen haben, und ein Tier nicht nur aus karitativen Zwecken adoptieren möchten, so müssen Sie sich zuerst absichern, dass kein Besitzer Anspruch auf das Tier erhebt. Danach ist der Gang zum Tierarzt für einen gründlichen Untersuch mit Blutuntersuch (bei Hunden) unverzichtbar. Das Tier muss mit einem Microchip identifiziert und mindestens 3 Wochen vor der Einreise in die Schweiz gegen Tollwut geimpft werden, was im zu erstellenden Heimtierpass eingetragen wird. Bei zwei Wochen Ferienaufenthalt wird das schon schwierig. An der Grenze muss das Tier verzollt und in der Schweiz durch einen Tierarzt in der Datenbank Amicus eintragen werden, nachdem Sie sich als Hundehalter auf der Gemeinde registriert haben. Oft sind die Findeltiere schlecht sozialisiert und durch ihre unglückliche Lebensgeschichte geprägt. Auf die neuen Besitzer wartet also eine grosse Aufgabe.

Seriöse Organisationen, welche Tiere aus dem Ausland in die Schweiz vermitteln, verhelfen zwar dem Einzeltier zu einem besseren Leben, aber ändern leider oft nichts an der prekären Situation im Herkunftsland.

Und da wäre noch die Geschichte der Italien-Heimkehrer, die den Hund, welcher jeden Tag am Strand streunte und so anhänglich war, mit in die Schweiz nahmen. Hier stellte sich dann nach dem Ablesen des Microchips heraus, dass der Hund einem holländischen Feriengast am gleichen Strand gehörte, welcher ihn bereits vermisste. An der Raststätte zwischen der Schweiz und Holland fand dann die Rückgabe statt.

Mittwoch, 05.07.2017Leutwil

Ein spannender Krimiabend mit der 5. und 6. Klasse

Text und Bild: eing.

Lisa und Toni verbringen die Ferien bei ihrer adligen Tante im englischen Landschloss Redmountain Castle. Von ihrem unsympathischen, jüngst geehelichten Gatten bekommt die Tante ein wertvolles Bild geschenkt, welches eines Morgens verschwunden ist. Wer war´s?

Vom Chauffeur über den Butler, den Dienstmädchen, dem Gärtner und der Köchin sind alle verdächtig, wie es sich für einen spannenden Kinderkrimi gehört. Diese Kurzinfo zum Kinderkrimi «Ein klarer Fall?» macht Lust auf mehr. Und davon durften die Zuschauer an einem sommerlichen Mittwochabend dann auch mehr geniessen. In viermonatiger Vorbereitungszeit haben die Schüler der 5. und 6. Klasse unter der Leitung von Pascal Marquardt einen liebevoll, spritzig, pointierten und spannend inszenierten Krimi auf der Bühne der Mehrzweckhalle von Leutwil dargeboten. Jede der Figuren wurde detailliert ausgearbeitet. Seien es die zwei Kinderdetektive Lisa und Toni, die liebenswerte Gräfin, der arrogante Graf, der selbstverliebte Künstler, der geheimnisvolle, stumme Gärtner, die hysterische Lucy, die umtriebige Köchin, der Bulle, der Chauffeur oder auch die beiden unzertrennlichen Dienstmädchen. In jeder Rolle spürte man sehr genau, dass sich die Kids sehr deutlich mit ihrem Text und ihrer Figur auseinandergesetzt haben.

Diese Auseinandersetzung der Figuren fand sich auch in den jeweiligen Kostümen wieder. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Mitwirkenden hinter den Kulissen. Da sind die Kulissenbauer, der Souffleur, der Erzähler und die im Dunkeln herumschleichenden, schwarz gewandeten Detektive. Auch auf die Hintergrundmusik und die nötige Geräusch- und Lichtkulisse wurde Wert gelegt. Mit ihrer Darbietung begeisterten und fesselten die Kinder die Zuschauer und entlocktem dem Publikum auch einige herzhafte Lacher. Ein klarer Fall! Die Vorstellung war ein voller Erfolg. Nach der Theateraufführung wurde den Gästen allerlei Kuchen, Kaffee und Getränke angeboten. Ein wahrhaft vergnüglicher Abend, den Herr Marquardt da mit seinen Schülern dargeboten hat. Leider war diese Theatervorstellung für Pascal Marquardt auch eine Abschiedsvorstellung. Er hat sich entschieden die Schule Leutwil auf das neue Schuljahr zu verlassen und sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Wir bedauern diesen Schritt sehr. Mit Herrn Marquardt verliert die Schule Leutwil einen hervorragenden Lehrer. Wir wünschen Pascal Marquardt für seine berufliche und private Zukunft nur das Beste und bedanken uns ganz herzlich für seinen grossen und wertvollen Einsatz an unserer Schule und für unsere Kinder.

Mittwoch, 05.07.2017Zetzwil

Wuhrfest der Musikgesellschaft mit Waldgottesdienst

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Um ein Haar wäre das beliebte Wuhrfest ins Wasser gefallen. Der nächtliche Regen setzte aber rechtzeitig aus und hinterliess der Festgemeinde trockene Bänke und ein angenehm frisches Klima. Nichtsdestotrotz fanden sich die Besucher zuerst eher spärlich ein. Die Anwesenden kamen dafür in den ganzheitlichen Genuss dieses besonderen Anlasses im Wuhrpark.

Ein Gottesdienst ist nicht jedermanns Sache. Wenn dann das Wetter noch nicht eindeutig in die sonnige Richtung zielt, dreht sich wohl mancher nochmal um und verpasst so einiges an guten Gedanken am Sonntagmorgen.

Das Geläut der Kuhglocken auf der Weide wurde kurz vor zehn Uhr durch die Glockenklänge des nahen Kirchleins ergänzt. Pfarrer Stefan Lobsiger brachte eine starke und gut verständliche Predigt mit, welche er mit Versen aus Matthäus 6 erläuterte: «Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte, und euer Vater im Himmel ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern?» Seine besondere Begegnung mit einem Buchfink und dem anschliessenden Nachschlagen im Buch, welches Tierbegegnungen erklärt, zeigte ihm auf, dass er seine persönliche Botschaft ausschmücken, ausfeilen und immer noch besser ausgestalten muss, wenn er damit Gott dienen will. Diese Erkenntnis nahm er zum Anlass, den Zuhörern aufzuzeigen, dass wir alle jeden Tag Gottesbotschaften aus der Natur erhalten. Es braucht Achtsamkeit, um sie zu erkennen. Und jeder von uns sollte versuchen, diese Einladungen Gottes zu erfassen, für sich zu deuten und dann als Botschaft nach aussen zu tragen.

Die Musikgesellschaft Zetzwil hat auch dieses Jahr wieder ein gemütliches und familiäres Fest auf die Beine gestellt. Anton Graber wies in seiner Begrüssung auf die reichhaltige Tombola und den traditionellen, heissen Beinschinken mit Kartoffelsalat hin. Während des Gottesdienstes und nach dem Mittag begleiteten die Musiker/-innen unter der Leitung von Lukas Haefely mal fröhlich, mal besinnlich die Feier. Nachdem sich pünktlich aufs Mittagessen hin die Festbänke doch noch füllten, war die MGZ mit der Festwirtschaft ausgelastet. Währenddessen sorgte die MG Gontenschwil für Unterhaltung aus ihrem eigenen Repertoire. Die Zusammenarbeit der beiden Musikgesellschaften ist inzwischen selbstverständlich geworden und funktioniert freundschaftlich und unkompliziert. Die Grilladen fanden so grossen Anklang, dass man Metzger Ulmann kurz nach Mittag kräftig in sein Fahrrad tretend und mit einem Sack voller Bratwürste unterm Arm auf dem Weg zum Wuhrfest begegnen konnte.

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