Logo Dorfheftli
Gemeindewappen
Dienstag, 28.06.2016Meisterschwanden

Matinee-Ständchen zum 80. Geburtstag

Text und Bild: eingesandt

Am Sonntag, 26. Juni 2016 trafen sich die Jubilarinnen und Jubilare der Gemeinden Fahrwangen und Meisterschwanden beim reformierten Kirchgemeindehaus, um einen feierlichen Apéro zu geniessen.

Das schöne und sonnige Wetter führte zusätzlich zu einer tollen Atmosphäre. Zum Auftakt spielte die Musikgesellschaft Meisterschwanden wohlwollende und schöne Musikstücke, welche die Anwesenden in Freude versetzte. Anschliessend überbrachten die Gemeinderäte von Fahrwangen und Meisterschwanden, welche durch Gemeindeammann Patrick Fischer und Gemeinderat Marcel Meyer vertreten waren, die besten Grüsse und Wünsche.

Alle anwesenden Jubilarinnen und Jubilare erhielten von der Gemeinde ein schönes Badetuch und einen edlen Tropfen Wein geschenkt, welches sehr grosse Freude auslöste.

Danach spielte nochmals die Musikgesellschaft Meisterschwanden mit populären und klassischen Rhythmen, welches für die Besucher beste Unterhaltung war.

Anschliessend wurden alle von den Landfrauen mit Köstlichkeiten und einem Glas Wein verwöhnt.

Es ist schön zu erkennen, dass der inzwischen traditionelle Jubilarenanlass der beiden Gemeinden Fahrwangen und Meisterschwaden beliebt ist.

Der Gemeinderat Meisterschwanden bedankt sich ganz herzlich bei der Musikgesellschaft Meisterschwanden und bei den Landfrauen Oberes Seetal, die einen solch schönen und tollen Anlass ermöglichen.

Dienstag, 28.06.2016Reinach

WYNAexpo 2016 hinterlässt bäumige Spuren

Text und Bild: Thomas Moor

«Bäume wachsen nicht in den Himmel», wie ein altes Sprichwort besagt. In Reinach schon. Dafür sorgt das WYNAexpo-OK, welches mit der Gewerbeschau 2016 im Reinacher Moos für neue Rekorde sorgte und der Gemeinde quasi als Schlussbouquet zwei Bäume schenkte.

Dass die jüngste Ausgabe der WYNAexpo neue Rekorde (Ausstellerrekord, Flächenrekord, Besucherrekord) setzte, ist hinlänglich bekannt. «Daher gilt es noch einmal Danke zu sagen», wie OK-Chef Christian Schweizer sagte. Unter anderem auch der Standortgemeinde Reinach. Für die letzten Austragungen der Gewerbeschau hätten aus baulichen Gründen immer wieder Äste, Sträucher, Hecken oder sogar ganze Bäume weichen müssen. Deshalb habe sich das OK für eine «Wiedergutmachung an der Natur» entschieden. Im Rahmen des Landschaftsschutzprojekts wurde mit der Unterstützung der Gartenbaufirma Perrinjaquet bei der Ortseingangstafel an der Beinwilerstrasse ein Baumpaar (Stieleiche und Winterlinde) gepflanzt. Seitens der Gemeinde bedankte sich Werkmeister Peter Züsli für diese tolle Geste.

Dienstag, 28.06.2016Reinach

BSG Reinach: Schwimmmeisterschaft in Kloten

Text und Bild: Peter Eichenberger

Drei Einzeltitel und Staffelsilber am 18. Juni in Kloten – Die Schwimmgruppe des BSG Reinach blickt auf eine erfolgreiche Schwimmmeisterschaft zurück.

«Olé, olé!», sang David überglücklich auf seiner Siegerrunde. Soeben erhielten die Staffelschwimmer eine Silbermedaille. Obwohl die Schwimmer bereits geduscht und bereit für die Heimreise waren, durften sie doch noch auf das Siegerpodest. Mit grosser Freude und unter tobendem Applaus bekamen David, Michael, Jürgen und Roger eine Medaille umgehängt.

Etwas nervös und ein bisschen müde ging es schon frühmorgens los nach Kloten. Während die meisten im Freistil über 25 m und 50 m antraten, versuchten sich einige in der Kategorie Brust und Rücken. Darunter auch Michael, welcher erst kurz vor der Rennanmeldung entschieden hatte, im Rückenschwimmen anzutreten.

Hochkonzentriert war Michael an den Start geschlendert, dann ging es los. Und wie! Michael katapultierte sich vom Startbock weg und legte ein enorm hohes Tempo vor. Der bald 30-Jährige liess nicht locker und zog sein Tempo die vollen 25 m durch. Verdient, wenn auch ein bisschen überrascht über seine starke Leistung, erhielt Michael die Goldmedaille.

Am Nachmittag, schon ein bisschen ausgepumpt, paddelte Michael über 50 m auf den dritten Platz und Roger schaffte es über 50 m Brust auf den zweiten Platz. Nicht alle erreichten ihren grossen Traum einer Medaille! Dennoch freuten sie sich mit den anderen und werden beim nächsten Wettkampf wieder ihr Bestes geben.

Dienstag, 28.06.2016Dürrenäsch

Musikalischer Blumenstrauss für Jubilare

Text und Bild: Thomas Moor

In den Genuss eines besonderen Konzertes kamen alle Dürrenäscher Jubilare, die in diesem Jahr den 75. oder 90. Geburtstag feiern können. Von der Musikgesellschaft wurden sie (und alle Dorfbewohner auch) zum Sommerabend- und Jubilarenkonzert in die Mehrzweckhalle eingeladen.

Es war ein musikalischer Blumenstrauss, der bei den Jubilaren mit Bestimmtheit nie verwelken wird. «Seit rund sieben Jahren gratulieren wir den Jubilaren auf diese Weise», wie Präsidentin Melanie Scherrer sagte. Der Einladung der Musikgesellschaft leisteten acht der dreizehn «Geburtstagskinder» Folge. Von Melanie Scherrer durften sie neben den besten Wünschen ein mit Pralinen gefülltes Schokoladenherz in Empfang nehmen. Im Anschluss spielte die Musikgesellschaft ein «Hoch soll’n sie leben» mit dem Stück Geburtstagsparty. Nicht nur mit diesem Stück begeisterte sie die Zuhörer in der vollen Mehrzweckhalle, sondern auch mit Polkas ebenso wie mit rockigen Rhythmen. Ohne Hemmungen und frisch wurde auch das Lied Hemmige des Berner Troubadours Mani Matter vorgetragen. Und nicht fehlen durfte das Stück For Ever, mit welchem die MG Dürrenäsch im Eidgenössischen in Montreux auftrat. Mit Rang drei in der Parademusik und Rang 5 in der Konzertmusik gab es zwei Topresultate. Die letzten unter der Leitung von Dirigent Christoph Bolliger. Per Ende Jahr wird er den Verein nämlich verlassen.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Dienstag, 28.06.2016Meisterschwanden

«Eine unfallfreie Fahrt und zufriedene Gäste sind das Wichtigste.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Heinz Häusermann und Manfred Siegrist sind seit 40 Jahren auf dem Hallwilersee unterwegs. Die beiden Schiffsführer erinnern sich nicht nur an ihre ersten Schiffe, sondern auch an die Gäste verschiedener Generationen. Ein Gespräch auf der MS Hallwil.

Wie sind Sie zur Schifffahrtsgesellschaft gekommen?
Manfred Siegrist: Ich wollte eigentlich die Stifti als Rheinmatrose machen. Aber davon waren meine Eltern nicht begeistert. Also habe ich Stromer gelernt. Den Kontakt zur SGH hat mein Vater hergestellt. Er arbeitete mit einem Kapitän aus Seengen zusammen, der mich auf meine Anfrage hin im Betrieb einführte.
Heinz Häusermann: Ich bin durch meinen Bruder zur SGH gekommen, der ist mittlerweile sogar schon 47 Jahre mit dabei. Und die Ausbildung zum Maler war auch ganz praktisch, haben wir doch früher auch regelmässig die Schiffe gestrichen.

Was fasziniert Sie an der Tätigkeit des Schiffsführers?
Manfred Siegrist: Die Nähe zur Natur. Und als Angestellter der SGH wirds nie langweilig. Während im Winter Büroarbeiten und Schiffsunterhalt auf dem Programm stehen, freut man sich im Frühling schon langsam auf die erste Fahrt.
Heinz Häusermann: Ich bin hauptamtlich im Strafvollzug in Lenzburg tätig. So erlebe ich die Schifffahrt als Ausgleich. Die Landschaft, das Wetter, die Ruhe auf dem See – das ist immer wieder schön.

Erinnern Sie sich an besondere Momente?
Heinz Häusermann: Da fällt einem vieles ein. Beispielsweise der Moment, als zwischen Beinwil und der Seerose ein Segelschiff gekentert ist. Der Schiffskörper stand kopf, darunter ein kleiner Junge, den wir glücklicherweise retten konnten.
Manfred Siegrist: Weisst du noch, wie Eltern ihr Kind auf dem Schiff vergessen haben und wir im Schloss Hallwyl anrufen mussten?

Das klingt, als müssten Sie gegen Katastrophen auf See gewappnet sein. Wie wird mit Notfällen umgegangen?
Manfred Siegrist: Das Erste-Hilfe-Wissen beherrschen wir selbstverständlich, denn Kreislaufschwächen oder Allergieattacken kommen nicht selten vor.
Heinz Häusermann: Schlimmer ist es, wenn wir gar nicht viel tun können ausser so schnell wie möglich einen Hafen anzusteuern, wo ein Notfallwagen wartet.
Manfred Siegrist: Solche Erlebnisse werden dann durch gemeinsame Feierabendgespräche der Schiffsführer verarbeitet.
Heinz Häusermann: Nur haben die mit den Jahren etwas abgenommen.

Wie sahen solche Freizeitmomente denn früher aus?
Manfred Siegrist: Während andere ins Kino oder die Disco gingen, waren wir am Samstag- oder Sonntagabend beim Schifffahrts-Stammtisch im Delphin.
Heinz Häusermann (lacht bei der Erinnerung): Ja, wir haben auch die Freizeit miteinander verbracht. Während heute viele nach ihrem Einsatz schnellstmöglichst den Heimweg antreten.
Manfred Siegrist: Aber auch sonst hat sich einiges geändert.

Meinen Sie die Technik?
Manfred Siegrist: Ja, damals bestand eine Werkzeugkiste aus Hammer und Schraubenziehern.
Heinz Häusermann: Und die Technik auf dem Schiff basierte auf 24 Volt, heute sind Computer integriert.
Manfred Siegrist (nickt): Der technische Fortschritt ist riesig.

Hat das einen Einfluss darauf, was man heute braucht, wenn man Schiffsführer werden möchte?
Manfred Siegrist: Ich würde eine handwerkliche beziehungsweise eine technische Berufsausbildung empfehlen. Denn wir helfen nach wie vor bei der Wartung, reparieren, was möglich ist, selbst.
Heinz Häusermann: Manchmal steht man in der Führungskabine und Kinder linsen durch die Tür hinein. Ganz Neugierige fragen mich, was ein Kapitän alles können muss. Wenn ich dann die Zeit habe, gebe ich schon mal meine Mütze ab und heisse die Kinder, sich vors Steuerrad zu stellen, um selbst Kapitän des Schiffes zu sein. Diese Erinnerung kann ihnen niemand nehmen.

Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft auf dem Hallwilersee?
Manfred Siegrist: Gesundheit, damit ich die Verantwortung als Schiffsführer noch viele Jahre übernehmen kann.
Heinz Häusermann (nickt zustimmend): Und was den Alltag der Schifffahrt als solche betrifft: Eine unfallfreie Fahrt und zufriedene Gäste sind das Wichtigste.

Dienstag, 28.06.2016Böju

Konfirmationslager 2016

Text und Bild: Peter Eichenberger

Am 3. Juni um 16.30 Uhr war es so weit. Alle trafen sich auf dem Chrosihusplatz in Böju, wo auch schon unsere Begleitpersonen Heinz Lüscher und Peter Eichenberger auf uns warteten, um in unser gemeinsames Konflager nach Caslano (Tessin) zu fahren.

Schnell verstauten alle ihr Gepäck im Bus und mit fröhlicher Stimmung ging die Reise los. Trotz langer und staureicher Fahrt wurde es nie langweilig, und schon gar nicht ruhig in unserem kleinen Bus. Die Stimmung war super und die Vorfreude auf das gemeinsame Wochenende riesig. Nach etwa dreieinhalb Stunden, als wir unser Ziel schon so gut wie erreicht hatten, hielten wir an einem kleinen, schönen Ort in der Nähe von Caslano an, um am Luganer See in einer kleinen Pizzeria essen zu gehen. Das Wetter spielte zum Glück mit, sodass wir draussen direkt am Seeufer essen konnten. Es war wunderschön. Nach dem leckeren Abendessen machten wir uns endlich auf den Weg in unser Hotel, um unsere Zimmer zu beziehen. Es war schon spät, doch es dauerte noch lange, bis alle wirklich schliefen ;-)

Am nächsten Tag besuchten wir den Markt in Ponte Tresa, der knapp über der Grenze zu Italien liegt. Nachdem wir frei dort einkaufen und uns umschauen konnten, fuhren wir mit einem Schiff nach Lugano. Die Fahrt dorthin war sehr lange, aber auch sehr schön. In Lugano konnten wir dann in Gruppen frei die Stadt erkunden und shoppen gehen. Da das Wetter sonnig und warm war, beschlossen ein paar von uns, das Mittagessen am Seeufer zu geniessen. Am späten Nachmittag fuhren wir dann mit dem Zug wieder zurück nach Caslano zu unserem Hotel. Da es sehr warm war und alle nach der Stadttour eine kleine Erfrischung gebrauchen konnten, vertrieben wir uns die Zeit bis zum Abendessen am Pool und am See, die gleich bei unserem Haus lagen. Das Bowlen nach dem Abendessen machte viel Spass und rundete den schönen Tag wunderbar ab.

Am Sonntagmorgen war es dann Zeit, um nach Hause zu fahren. Schliesslich machten wir eine letzte Pause auf dem verschneiten Gotthard, bevor wir dann wenig später wieder zu Hause waren. Es war ein unvergesslich tolles Lager, an das wir uns noch alle lange erinnern werden.

Dienstag, 28.06.2016Reinach/Menziken

Feuerwehr probte Ernstfall im Altersheim Sonnenberg

Text und Bild: Thomas Moor

Das Sirenengeheul am letzten Juni-Samstag in Reinach und Menziken hatte zum Glück nur Übungscharakter. Die Feuerwehr Oberwynental wurde im Rahmen einer Gesamtübung zum Rettungsdienst und zur Brandbekämpfung ins Altersheim Sonnenberg in Reinach gerufen.

Für die vielen Anwesenden war es einmal mehr beruhigend zu sehen, wie professionell die Feuerwehr im Ereignisfall wie dem Brand im Altersheim reagiert und agiert. Nicht nur, dass sie nach der Alarmierung schnell auf dem Brandplatz war, sondern dass die Befehle durch Einsatzleiter David Leibundgut klar erteilt und von den Gruppenführern und der Mannschaft entsprechend ausgeführt und umgesetzt wurden. «Das hat mir sehr gut gefallen», wie Übungsleiter und Vizekommandant Mike Hunziker in der anschliessenden Übungsbesprechung sagte. Im Dachgeschoss wurde eine Person im Rollstuhl mit der neuen Autodrehleiter gerettet, zudem standen eine Personenrettung im 1. OG und die Tierrettung im Aussenbereich auf dem Programm. Und als ob damit noch nicht genug wäre, gab es auf der Neudorfstrasse vor dem Altersheim einen inszenierten Gafferunfall, bei welchem die Strassenrettung mit den hydraulischen Werkzeugen und die Sanität zum Einsatz kamen. Einen guten Job machte neben den Atemschutztrupps auch die Jugendfeuerwehr, welche Teil der Gesamtübung war. Für die Zuschauer kommentierte Kommandant und Übungsleitergehilfe Reto Eichenberger das Geschehen.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Dienstag, 28.06.2016Reinach

«Wanderbuch Aargau» von Peter Siegrist erschienen

Text und Bild: Thomas Moor

Das Wandern ist des Müllers Lust und auch die des Peter Siegrist aus Reinach, pensionierter AZ-Redaktor und immer noch aktiver Journalist und Fotograf. Im vergangenen Jahr hat er den Kanton Aargau auf verschiedenen Etappen durchquert und seine Wanderungen in Wort und Bild festgehalten. Erschienen ist im AT-Verlag ein 190 Seiten starker Führer mit 36 Wandervorschlägen. Das Werk, das in jeden Rucksack gehört, trägt den Titel «Wanderbuch Aargau» und wurde im Museum Schneggli anlässlich der offiziellen Buchvernissage, zu welcher die Wynabuchhandlung in Reinach einlud, vorgestellt.

Ob der Autor während der Wanderungen so ins Schwitzen kam, wie die Gäste anlässlich der Buchvernissage, entzieht sich unseren Kenntnissen. Der erste Hitzetag des Jahres sorgte dafür, dass unter dem Dach des Museum Schneggli die eine oder andere Schweissperle von der Stirn gewischt werden musste. Nun: Peter Siegrist ist im letzten Jahr zu seinen Wandertouren aufgebrochen. Manchmal mit Freunden, manchmal mit Bekannten, aber auch viel alleine.

Peter Siegrist hat für sein Werk 36 Wanderungen im Ostaargau, Westaargau, im Fricktal und im Freiamt ausgewählt. Dabei hat er die Schönheiten der Natur und die Sehenswürdigkeiten der verschiedenen Gegenden fotografisch festgehalten. Die Wanderrouten hat er nicht etwa nur nach Ortschaften und Weilern aufgelistet. Vielmehr hat er die Wanderrouten in unterhaltsame Texte verpackt und diese zusätzlich mit viel Wissenswertem rund um «Land und Leute» angereichert und zum Teil auch die kulturellen Seiten beleuchtet. Rund 7000 beeindruckende Fotos entstanden. Die besten 225 haben den Sprung in sein Buch geschafft. Sämtliche Wanderungen sind auf dem entsprechenden Wanderkartenausschnitt eingezeichnet. Angaben zu Wanderzeit, Distanz, Höhendifferenz, Ausgangs- und Endpunkt sind in Kurzform übersichtlich aufgelistet.

Die Idee dieses Wanderbuches basiert auf dem Leserwandern der Aargauer Zeitung, welches sich seit sechs Jahren grosser Beliebtheit erfreut. Auf insgesamt 125 Etappen entdeckten bisher Tausende von Wanderinnen und Wanderer die Schönheiten unseres Kantons. Thomas Röthlin (ehem. Chefredaktor Stv. und Leiter Ressort Aargau und Regionen) blickte in seiner Laudatio auf die Entstehung des Leserwanderns zurück. Was man früher dem VW-Käfer nachsagte, gilt auch für das Leserwandern: Die Aktion läuft und läuft und läuft. Bleibt zu hoffen, dass dies auch für das Wanderbuch zutrifft, das übrigens auch eine wunderbare Schulreisevorlage sein könnte.

Eine Bildergalerie der Vernissage finden Sie auf unserer Facebookseite.

Dienstag, 28.06.2016Böju

Den Titel als Schnellste im Dorf verteidigt

Text und Bild: eingesandt

Das Podest des 8. schnellsten Böjuers war ein Abbild der 7. Austragung. 184 Kinder und Jugendliche traten an, um auszumachen, wer die Schnellsten im Dorf sind. Aber auch dieses Jahr sprang niemand schneller als Julia Eichenberger (11.90) und Mirco Friedli (10.25). Beide verteidigten ihren Titel von 2015 erfolgreich – und dies bei herausfordernden 32,5 Grad.

Als Erstes starteten die kleinsten Böjuerinnen und Böjuer, die Piccolini. Unter ihnen auch Matteo Redaelli, der mit nicht mal 2 Jahren der wohl jüngste Springer in der Geschichte des Laufes ist. Mutig machten er und seine Kolleginnen und Kollegen sich auf die 60 Meter lange Strecke. Mal schneller, mal etwas langsamer kamen alle von ihnen ins Ziel und sicherten sich den ersten grossen Applaus des Publikums.

Ambitionierter waren die Sprinterinnen und Sprinter der höheren Jahrgänge: Oftmals kam es auf Hundertstelsekunden an, wer von ihnen ins Final weiter durfte. Den Pokal in die Höhe stemmen durften dieselben wie im Vorjahr: Julia Eichenberger (11.90) und Mirco Friedli (10.25) verteidigten ihre Spitzenposition im Super-Final.

Etwas eng auf dem Podest wurde es bei der Teamwertung: Hier gewannen – nomen est omen – die «Champions» mit Mirco und Dario Friedli, Tas Urech und Jonas Wick vor den «Böju Stars» mit Noelia Zängerle, Lila Schwab, Antoinette Schwyter und Selina Wick.

Zum ersten Mal erhielten auch die Klassen mit den meisten Sprinterinnen und Sprinter ein Diplom. Mit einer 75-Prozent-Beteiligung haben dies die Klassen 2/3b von Marianne Zimmermann und 4b von Silvan Zürcher auch mehr als verdient. Auf sie wartet in der kommenden Woche eine Überraschung.

Montag, 27.06.2016Meisterschwanden

Seniorenreise

Text und Bild: eingesandt

Was haben 912 Kubikmeter Wasserfliessmenge pro Sekunde mit einer Seniorenreise zu tun?

Je nach Gesichtspunkt lässt sich diese Frage kulinarisch, touristisch oder erzählerisch beantworten. Kulinarisch insofern, als die technische Information mit Kreide auf eine kleine Tafel gekritzelt war, die an der Wand jenes Restaurants hing, bei dem Seniorinnen und Senioren aus dem Seetal einen Zvierihalt einlegten. Touristisch lässt sich die Frage so beantworten, dass es sich um die aktuelle Wassermenge am 24. Juni 2016 handelt, die den Rheinfall in selten gesehene Wassermassen eintaucht und dazu beiträgt, dass die Schaulustigen sich am Ufer nur so drängen. Erzählerisch lässt sich festhalten, dass die Chauffeure von drei Cars der Firma Eurobus die Reisegruppe von über 140 Personen an lieblichen Gegenden vorbei nach Donaueschingen brachten. Das Wetter war eine Überraschung sondergleich, die Sonne brachte die Farben des Frühsommers zum Leuchten.

Die Stadtkirche von Donaueschingen ist nach Johannes dem Täufer benannt, und zwar schon seit Hunderten von Jahren. Als Schutzpatron zeichnet ihn die Aufgabe aus, auf Jesus Christus hinzuweisen, ihm den Weg zu den Menschen zu öffnen und selber in den Hintergrund zu treten, ja die Bühne für einen Grösseren frei zu machen. Dazu gab Pfarrer Philipp Nanz einige Episoden aus der Bauzeit der in böhmischem Barock entworfenen Stadtkirche zum Besten, die unter das Kapitel «Pleiten, Pech und Pannen» zu zählen sind. Diakon und Gemeindeleiter Christoph Heldner hob den Wert jedes Einzelnen in der Gemeinschaft hervor. Er erwähnte die Bemerkung einer puzzlebegeisterten Person, die bei einem 3000er-Puzzle ein einziges Teil trotz allem Suchen nicht fand – ein Stück Himmel. Er strich heraus, dass in einer Gemeinschaft jeder für den andern ein Stück Himmel ist.

Gleich neben der Kirche ist seit römischer Zeit die Donauquelle lokalisiert. «Was, nur ein Wasserbecken mit Naturboden?», könnte man erstaunt fragen. Doch frisch renoviert ist das Gemäuer, welches das Becken zusammenhält, aus dem das Wasser über 2840 Kilometer durch Europa fliesst und dann als mächtiger Strom ins Schwarze Meer einmündet. Beim anschliessenden Mittagessen stärkte sich die Gruppe für eine weitere Reiseetappe. Wassermassen in anderen Dimensionen gab es dann am Nachmittag zu bestaunen, und zwar beim Rheinfall. «In den letzten Tagen konnten wir beobachten, wie der Felskopf neben dem Hauptfelsen immer mehr von den Wassermassen überspült wurde, jetzt sieht man den Felsen nicht mehr», erzählte eine Einheimische.

Montag, 27.06.2016Reinach

In der Natur zu Hause

Text und Bild: Graziella Jämsä

«Als ich anfing, war ein Wald ein Holzproduktionsbetrieb. Heute hat sich zum einen die Wahrnehmung des Waldes verändert, zum anderen wollen ihn viele Menschen für die Freizeitgestaltung nutzen. So entstehen immer neue Herausforderungen.» Und diesen begegnet Ueli Wanderon, Leiter des Forstbetriebs aargauSüd, seit 40 Jahren mit Begeisterung.

«Im April 1976 hat alles angefangen», erinnert sich Ueli Wanderon. «Zuerst die Ausbildung zum Forstwart, im Anschluss verschiedene Praktika.» Diese wecken bei Wanderon schnell die Lust sich weiterzubilden «Als Forstwart bist du Handwerker, der nach Jahreszeiten und Anweisungen arbeitet.» Mehr über Organisatorisches, Finanzen, Maschinen und Betriebsplanung gab es im Försterstudium in Lyss. Nur zehn Jahre nach Lehrbeginn übernimmt er das Forstamt Reinach, das heute zusammen mit Beinwil am See, Birrwil, Burg, Leimbach und Menziken den Forstbetrieb aargauSüd bildet. Die Naturverbundenheit des Vaters habe ihn geprägt. «Pflanzen kennenlernen, Tiere beobachten, Pilze sammeln oder bräteln – wir waren oft gemeinsam draussen.» Ueli Wanderon interessiert das Ökosystem Wald. «Die Maschinen, die damals für viele sehr wichtig waren, habe ich eher zweckorientiert betrachtet. Und heute haben die technischen Gerätschaften einen anderen Stellenwert.»

Eine von vielen Veränderungen im Berufsumfeld Forst. Der Computer habe Aspekte wie Budget und Jahresplanung erleichtert. «Und als das Geoinformationssystem beim Kanton eingeführt werden sollte, wurden die ersten Gehversuche in unserem Betrieb gemacht.» Für Ueli Wanderon ist die stetige Weiterentwicklung eine Selbstverständlichkeit. «Neues muss nicht per se besser sein. Aber wenn ich es nicht ausprobiere, mich nicht damit auseinandersetze, kann ich gar nicht beurteilen, welche Veränderungen ein System bewirkt.» Diese Haltung möchte er künftigen Forstwarten und Förstern mitgeben. «Ich war gerade Förster in Reinach geworden, da suchte man jemanden der Berufskunde in Brugg unterrichtet. Das hat mich gereizt.» Er absolviert die notwendigen Pädagogik-Module und erobert die Klassenzimmer. «Die Fragen der Auszubildenden halten mein Wissen lebendig.» Könne er nicht aus dem Stegreif antworten, bitte er um Recherchezeit bis zum nächsten Treffen im Unterricht. «Dann gehe ich der Sache nach, erkundige mich bei Kollegen, schliesslich will ich sicher sein, dass meine Antworten den Kern der Sache treffen.»

Montag, 27.06.2016Boniswil

Schlaue Köpfe und flinke Füsse beim Boniswiler Sporttag

Text und Bild: Graziella Jämsä

Alles in Bewegung mit dem STV Boniswil – die einen gingen beim Postenlauf durch die Gemeinde auf Entdeckungsreise, die anderen traten beim «schnellsten Boniswiler» zum Kräftemessen an.

Ein Wegweiser, der versteckt ist, ein Puzzle, das einen Parkplatz zeigt, oder Ballwurf nach Buchstaben – für den ersten Postenlauf durch Boniswil hat sich der STV ganz schön was einfallen lassen. Chiara und Salome haben es ausprobiert. Die Idee vom Parcours gefällt ihnen gut: «Aber ein bisschen schwieriger hätten die Rätsel noch sein dürfen.» Insgesamt haben sich 40 Teilnehmende auf den Weg gemacht. «Zur Premiere ein schöne Zahl», fand Sarah Suter vom Vorstand. «Vor allem, wenn man das Wetter bedenkt.» Den Titel des schnellsten Boniswilers hat sich Robin Grossenbacher erlaufen, die schnellste Boniswilerin heisst Lea Molzahn. «Kommendes Jahr dürfen die Sieger des Rennens einen neuen Titel mit nach Hause nehmen», verrät STV-Präsident Andreas Hegnauer. «Denn Boniswil, Hallwil und Leutwil werden künftig gemeinsam De schnällscht Drüwiler küren.» Die Premiere dieses Anlasses wird am 20. Mai 2017 in Boniswil stattfinden. «Damit möchten wir einer Tradition zu neuem Leben verhelfen und sie auch für künftige Generationen erhalten.»

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 27.06.2016Lüpu

Man gönnt sich ja sonst nichts

Text und Bild: eingesandt

Unter diesem Motto zogen kürzlich 7 Turnerinnen des DTV Leutwil aus dem verschlafenen Dorf los. Gut gelaunt, voller Tatendrang und Erwartungen Neues zu erleben, begann man die Reise in den frühen Morgenstunden.

Die 4-tägige Reise führte nach Stockholm. Nach guter Ankunft und dem Zimmerbezug marschierte man mit Schirm, Charme und viel Humor los. In Gamla Stan, der Altstadt mit dem besonderen Touch, kleinen malerischen Gässchen, den Windschiefen Häusern, Souvenirläden und natürlich etlichen «Touris», begann das Erkunden Stockholms. Im Vasamuseum bestaunte man das im 17. Jahrhundert gesunkene Schiff, das erst nach 333 Jahren aus dem Meeresgrund geborgen und fast ein halbes Jahrhundert lang restauriert wurde. Das Königsschloss, Stadthaus, Rathaus, den Ericsson Globe mit Sky View, die Markthalle, den Kaknästurm (kombinierter Aussichts- und Richtfunkturm), eine Schifffahrt nach Vaxholm, eine Insel im Stockholmer Schärengarten und zu guter Letzt das Schloss Drottningholm, Wohnsitz des schwedischen Königspaares, all das waren eindrückliche Sehenswürdigkeiten.

Die Geselligkeit, Essen, Trinken und Jassen kamen natürlich nicht zu kurz. Man liess sich richtig verwöhnen. Sogar ein Elch musste auf den Teller und wurde mit einem «vorzüglich» gelobt. Leider verging die Zeit viel zu schnell und man ist sich einig, so etwas muss unbedingt wiederholt werden.

An dieser Stelle gebührt der Reiseleitung Frau «Hausermän» ein herzliches Dankeschön.

Freitag, 24.06.2016Böju

«Ich wünsche euch alles Glück der Erde auf eurem weiteren Weg.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Stiftung Dankensberg in Beinwil am See hat es sich zur Tradition gemacht, ihre Auszubildenden nach Lehrabschluss bei einem kleinen Apéro zu ehren. Umso schöner, wenn alle Jugendlichen erfolgreich waren wie in diesem Jahr.

«Als ich in die Ferien gefahren bin, lagen die Ergebnisse eurer Prüfungen noch nicht vor. Ich habe keinen Moment gezweifelt und jetzt euren Erfolg mit euch feiern zu können, ist einfach schön», sagte Monika Schäuble, Leiterin des Alters- und Pflegeheims, bei ihrer kleinen Ansprache. Die Stiftung sehe die Förderung künftiger Fachkräfte als eine wichtige Aufgabe an. Das Engagement der Ausbildungsverantwortlichen sei in diesem Zusammenhang nicht zu unterschätzen. «Sie begleiten die Jugendlichen durch den Alltag, in beruflicher und schulischer Hinsicht. Das ist eine grosse Leistung.» Und so weit als möglich würden die eigenen Auszubildenden nach Lehrabschluss auch in der Stiftung untergebracht. Nur sei das leider nicht immer möglich. «Umso wichtiger ist dieser gemeinsame Moment.» Mit einem strahlenden Lächeln überreichte die Heimleiterin Sabine Merz (Fachfrau Gesundheit EFZ), Olivia Galbiati (Assistentin Gesundheit und Soziales EBA) und Judith Sommer (Fachfrau Hauswirtschaft) einen wunderschönen Blumenstrauss. «Und weil wir dachten, dass die Herren mit Floralem vielleicht nicht so viel anfangen können, haben wir einen Korb mit süssen Sachen zusammengestellt.» Diese nahmen Mark Gagulic (Fachmann Betriebsunterhalt EFZ) und Abdu Muawiya (Gebäudereiniger EBA) nur allzu gerne entgegen. Monika Schäuble drückt den Jugendlichen die Daumen. «Ich hoffe, dass ihr an kommenden Arbeitsplätzen in guter Atmosphäre Berufserfahrung sammeln könnt und weitere schulische Wege von Erfolg gekrönt werden. Ich wünsche euch alles Glück der Erde auf eurem weiteren Weg.» Hans Schärer, Präsident des Stiftungsrates, konnte nicht an der Feier teilnehmen. Doch Monika Schäuble übermittelte seine Gratulation und die guten Wünsche.

Freitag, 24.06.2016Menziken

Steiger Velo- und Sportshop: Die «Züglete» ist in vollem Gange

Text und Bild: Thomas Moor

«Es gibt viel zu tun, packen wirs an». So lautet zur Zeit das Motto von Marcel, Käthi und Fabio Steiger vom Velo- und Sportshop in Menziken. Die Zelte am Sagiweg 4 werden abgebrochen, der Umzug ins neue Domizil an der Risistrasse 1A Menziken läuft auf Hochtouren. Ab Dienstag, 2. August werden die Kunden im neuen grosszügigen Ladenlokal empfangen. Der Wow-Effekt bleibt garantiert nicht aus.

1A lautet die Hausnummer am neuen Geschäftssitz unmittelbar beim Menzokreisel und 1A ist auch die 28-jährige Fachkompetenz sowie das Angebot der Top-Markenartikel. Beratung und Service natürlich inklusive. Passt also! Und was speziell passt, sind natürlich die räumlichen Gegebenheiten. Die Ladenfläche ist mit rund 200 m2 auf das Doppelte angewachsen, was die Möglichkeit für eine luftige und lockere Präsentation bietet. Die engen Platzverhältnisse sind passé. «Die Ladeneinrichtung ist komplett neu, wobei das meiste von uns geplant wurde», wie Käthi und Marcel Steiger sagen. Das gilt auch für den Elite-Shop der Velomarke Specialized, der ein spezielles Einkaufserlebnis für anspruchsvolle Radfahrer in den Bereichen Bikes, Bekleidung und Zubehör bietet. Dem Einkaufserlebnis durch alle angebotenen Sportbereiche steht nichts mehr im Wege. Da kommen auch Wanderer und Skifahrer auf ihre Rechnung. Eine Änderung hat der Wintersportbereich erfahren. «Skimode bieten wir nicht mehr an. Das Kerngeschäft konzentriert sich hier auf Ski, Skischuhe, Service und Vermietung», so Marcel Steiger. Die Stärke von Steiger Velo- und Sportshop liegt auch im umfassenden Multifunktionssportbereich. Und natürlich beim Service und der Reparatur von Bikes, zu welchen auch die boomenden E-Bikes (Flyer, Specialized, Scott) gehören. Das Herzstück bildet dafür die grosszügige und modern eingerichtete Werkstatt. Zwei grosse Lagerräume, die eine hohe Verfügbarkeit der Artikel gewähren, runden die Vorzüge des neuen Geschäftes, welches übrigens nur einen Steinwurf von jenem Haus liegt, in welchem Marcel Steiger mit seinem Velogeschäft 1993 eingemietet war. Am Samstag, 13. August findet ein Tag der offenen Tür mit Attraktionen für alle Interessierten statt.

Freitag, 24.06.2016Lüpu/Dürrenäsch

Waldfest am 14. August mit dem Feuerwehrverein Dürrenäsch-Leutwil

Text: Thomas Moor, Bild: Thomas Moor, ZVG

Das Leutwiler Waldfest soll wieder aufleben. Gut zehn Jahre sind es her, seit dieser Anlass für die Bevölkerung aus Leutwil und Umgebung durchführt wurde. Am 14. August erlebt das Waldfest eine Neuauflage.

Die Männerriege war der letzte Dorfverein, der das Leutwiler Waldfest vor gut zehn Jahren organisiert und durchgeführt hat. Seither herrschte Funkstille.

Jetzt soll das Waldfest in der Waldhütte im «Zalvis» wiederbelebt werden. Der Feuerwehrverein Dürrenäsch-Leutwil hat an seiner Generalversammlung beschlossen, für die Organisation und Durchführung dieses Anlasses das Zepter in die Hand zu nehmen.

Dabei steht das gemütliche Beisammensein von Jung und Alt im Vordergrund. «Ein idealer Anlass für die ganze Familie», wie Beat Merz, Präsident des Feuerwehrvereins, präzisiert. Dass man sich am Waldfest verpflegen kann, versteht sich von selbst. Für die Festwirtschaft wird ein Zelt aufgestellt.

Auch für Unterhaltung ist an diesem Sonntag gesorgt. Die Musikgesellschaft Leutwil spielt um 11.15 Uhr zu einem Ständchen auf. Zudem setzt sie den musikalischen Rahmen beim Waldfestgottesdienst mit Pfarrer Michael Freiburghaus, der um 10.15 Uhr beginnt.

Verschiedene Spiele mit der Kübelspritze, eine Mohrenkopfschleuder und der Weitwurf mit dem Vogt-Strahlrohr runden den Plauschteil des Waldfestes ab. Festbeginn ist um 9.30 Uhr.

Der Feuerwehrverein Dürrenäsch-Leutwil freut sich auf viele Besucher.

Freitag, 24.06.2016Reinach

Die Volkshochschule Wynental bietet ein Feuerwerk des Wissens

Text und Bild: Graziella Jämsä

«Wer neugierig ist, lernt, wer lernt, bleibt neugierig, er hat nie ausgelernt.» Dieses Zitat von Alfred Selacher beschreibt, was den vhs-Vorstand beim Kreieren eines neuen Programms umtreibt.

«Wir dürfen auf ein erfolgreiches Kursjahr zurückblicken», erklärt Ursi Matthias, Präsidentin des vhs-Vorstands. Die kantonsübergreifenden Spektrum-Vorträge seien ebenso gut angenommen worden wie die Senioren-Computeria und die Computeria für Frauen. «Die Besichtigung von Skyguide, dem Schweizer Flugsicherungszentrum in Dübendorf, ist nach wie vor sehr beliebt. Der Ausflug ist, ähnlich wie das Feuerlaufen, immer sehr schnell ausgebucht.» Darum seien die Angebote natürlich auch im neuen Jahresprogramm wieder vertreten.

«Ausserdem gibt es sehr viel Neues zu entdecken, beispielsweise die Kulturreise in den Bezirk Surselva.» Die einzigartigen Landschaften entlang des Vorderrheins, die moderne Kapelle Sogn Benedetg und die Klosterkirche Disentis werden unter anderem auf dieser Exkursion zu sehen sein. «Guido Bühlmann, ehemals Dozent am Kantonalen Seminar Luzern, ist als kunsthistorisch versierter Reiseleiter bekannt.» Ebenfalls ein bekannter Referent ist Ernst Wyrsch. Der ehemalige Hotelier und heutige Motivationstrainer wird zum Thema «Weniger Aufwand, mehr Erfolg – mit der Ja-Philosophie raus aus dem Hamsterrad» sprechen. Wer sich für Ökologie interessiert, darf sich auf einen Besuch der Umwelt Arena in Spreitenbach freuen. Oder er lernt bei Fabienne Weber, wie man den Kühlschrank leerkocht, um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken.

Ein kulturelles Highlight in der Region ist das Erzähltal. Ein Konservator wird an diesem Wochenende Neugierige zur magischen Nacht bitten. «Und wer keine Lust hat, sich Sektor 1 von Karl's kühner Gassenschau alleine anzusehen, der geht einfach mit der Volkshochschule Wynental auf die Reise», rät Ursi Matthias. Eine sehr komfortable Reise, denn bei vhs-Ausflügen steht jeweils ein Car bereit. «Wir haben festgestellt, dass Teilnehmende die Unkompliziertheit dieses Rundumangebotes zu schätzen wissen. Eine abendliche Rückreise wird nicht durch einen Zugsausfall oder Verspätungen verkompliziert.» Einem Schwelgen in der Fülle Lernmöglichkeiten steht also nichts im Wege, das neue Programm der Volkshochschule Wynental startet schon nach den Sommerferien.

Donnerstag, 23.06.2016Menziken

Mehr als 100 Mädchen und Buben beim Badi-Fest

Text und Bild: Graziella Jämsä

Mit guter Teamarbeit lässt sich viel erreichen: Die Kassenfrauen der Badi Menziken und der Elternrat machten es vor. Sie stellten einen Spieleparcours auf die Beine, der die Kinder begeisterte.

Käthi Bislin freute sich. Hatte das Team der Kassenfrauen bei der Premiere des Badi-Festes im vergangenen Jahr 70 Anmeldungen, waren es in diesem Jahr schon über 100. «Es zeigt, wie viel in Gang kommt, wenn man sich für etwas Gutes einsetzt.» Gemeinsam mit dem Elternrat habe man sich darum viele schöne Überraschungen für den Spieleparcours überlegt. Selbstverständlich geht es im Sommer einer Fussball-Europameisterschaft auch ums Toreschiessen. So riefen sich an einem Posten vor allem die Buben verschiedene Ratschläge zu: «Du musst näher rangehen.» – «Und mit dem Fuss ganz leicht unter den Ball.» – «Goal!» So schnell kann etwas Training wirken. Tempo war beim Sackhüpfen gefragt. Da halfen die Anfeuerungsrufe aus dem Publikum weiter. Am nächsten Posten verkündete ein Junge: «Ich halte den einfach fest.» Er legte eine Hand an den Frisbee auf seinem Kopf und betrat das Tau. Preisgelder gab es für den Balanceakt nicht zu gewinnnen. Aber mit einem süssen Geschenk im Gepäck werden viele Kinder auf dem Nachhauseweg schon vom Badi-Fest im nächsten Jahr geträumt haben.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Donnerstag, 23.06.2016Meisterschwanden

Ein rundum sonniges Willkommen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Für seine Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger hat sich Meisterschwanden etwas Besonderes einfallen lassen. Statt einer schlichten Vorstellungsrunde, haben Gemeinderat, Behörden, Vereinsdelegationen und die neuen Einwohner gemeinsam eine Schifffahrt unternommen.

Mit gerade mal sieben Wochen interessierte sich der jüngste Teilnehmer des Neuzuzügeranlasses noch nicht für Vereine oder Behörden. Dafür nutzten Mikes Eltern und die 150 Gäste auf der MS Seetal die Gelegenheit, sich mit Gemeindevertretern oder Delegationen unterschiedlicher Vereine über deren Projekte zu unterhalten. Beim Apéro riche erfuhr man so, was es mit dem Meitlisonntag auf sich hat, wann der Elternverein zum Kerzenziehen lädt oder auch dass die Gemeinde einen eigenen Sozialdienst hat. Am Bug erwartete Birgit Hunkeler von der reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen die jüngeren Schiffsreisenden zum Geschichtenlesen und gemeinsamen Basteln. «Der Abend der Begegnungen», den Gemeindepräsident Ueli Haller in seiner Begrüssungsrede sich und allen Gästen gewünscht hat, ist wunderbar gelungen. Oder wie es eine Neuzuzügerin ausdrückte: «Wie könnte man anders, als sich hier wohlzufühlen.»

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Dienstag, 21.06.2016Haubu/Boniswil

Feuerwehrreise 2016

Text und Bild: eingesandt

Am Samstagmorgen haben wir uns, ausgerüstet mit Regenjacken und Schirmen, am Bahnhof Hallwil getroffen und sind in den Zug Richtung Luzern gestiegen.

In Luzern hatten wir eine halbe Stunde Aufenthalt. Zeit genug, um ein kleines Frühstück zu geniessen, einen Hotdog oder so. In Stans stiegen wir nach einem kurzen Fussmarsch in die Standseilbahn aus dem Jahre 1893 ein. Dort lernten wir unsere neuen Freunde aus Hongkong kennen. Selbstverständlich erklärten wir ihnen auch, dass wir von der Feuerwehr sind. Um aufs Stanserhorn zu kommen, stiegen wir in Kälti in die Cabriobahn um. Auf dem offenen Oberdeck kamen die Regenschirme zum Einsatz. Trotzdem genossen wir den atemberaubenden Blick in den Nebel.

Auf dem Stanserhorn wanderten einige von uns auf den Gipfel. Dort erlebten wir den Kraftort mit 22 000 Bovis-Einheiten. Die Aussicht von dort war etwa die gleiche wie von der Cabriobahn: Alles um uns herum war weiss. In der Zwischenzeit konnte unser Organisator eine spontane Vorführung und Erklärung der umliegenden Berge und Täler organisieren. Der Ranger erzählte uns noch von der alten Bahn und zeigte verschiedene Filme und Fotos. So lernten wir, dass früher Kühe für den Autobahnunterhalt gebraucht wurden. Mit grossem Hunger begaben wir uns ins Drehrestaurant, um feine Älpermaccaroni mit Apfelmus zu essen. Die Köche hatten alle Hände voll zu tun, um uns satt zu bekommen. Während des Essens zeigte sich das Wetter ein bisschen freundlicher und zwischen den Wolken und dem Nebel konnten wir sogar den Hallwilersee entdecken.

Pünktlich zu Beginn unserer Wanderung begann es aber zu regnen. Geplant war ein Marsch Richtung Wirzweli und von dort mit der Bahn nach Dallenwil an den Bahnhof. Der Weg war aber wegen eines Bergrutsches und Schnee gesperrt. So durfte sich unser Organisator auf die Schnelle eine neue Route überlegen. Neuer Plan war, nach Wiesiberg und von dort aufs Wirzweli zu marschieren. Frohen Mutes und mit sehr guter Laune starteten wir die Wanderung. Es stellte sich schnell heraus, dass es schwieriger war als erwartet. Es war ziemlich steil und der Boden war durch den Regen völlig durchnässt und dementsprechend rutschig. Einige von uns bekundeten damit ziemlich Mühe und durften die Wanderung mit dreckigen und nassen Hosen fortsetzen. Dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, eher im Gegenteil. In Wiesiberg angekommen, sahen wir den steilen Weg, welcher aufs Wirzweli führt. Wir waren uns schnell einig, dass wir dort nicht mehr hochwandern. Denjenigen, welchen die zurückgelegte Strecke am meisten zugesetzt hatte, fuhren mit einer kleinen Gondelbahn ins Tal nach Dallenwil. Die anderen wanderten dorthin. In einer Beiz am Bahnhof trafen wir uns wieder. Bei sehr guter Stimmung, schon fast Partylaune, warteten wir auf unseren Zug. Im Zug wurden die Rucksäcke geleert. Es wurden noch die ganzen Reste der mitgebrachten Zwischenverpflegungen gegessen und getrunken.

Wieder zurück im Magazin Hallwil erwartete uns ein wunderschön gedeckter Tisch. Die Bratwürste lagen schon auf dem Grill und der Salat stand schon bereit. So liessen wir die ereignisreiche Reise gemütlich ausklingen. Vielen Dank an Roger Zingg für die Organisation der Reise und Hans Baumann und seine Frau für das super Nachtessen im Magazin.

Dienstag, 21.06.2016Böju

Jugendchor Seetal zu Besuch im Bundeshaus

Text und Bild: Eingesandt

Der Jugendchor Seetal ist nach Bern gereist und durfte dort sogar hinter geheime Türen blicken. Die Kids brachten eine kleine Abwechslung in den Arbeitsalltag prominenter Aargauer.

Voller Vorfreude machten sich 40 Jugendchor-Mitglieder am Mittwochnachmittag auf nach Bern. Das engagierte Chorgotti, Ständerätin Pascale Bruderer, hatte ihr Versprechen eingelöst und die ganze Gruppe ins Bundeshaus eingeladen. Natürlich wollten die Kids gut vorbereitet sein und übten deshalb schon fleissig im Car für ihr «Ständli».

In Bern angekommen, mussten alle erst einmal durch die Sicherheitskontrolle, was für viele Kids ein ungewohntes Erlebnis war. Zum Glück ist ein Chor aber nur mit seinen Stimmen bewaffnet – es konnten deshalb alle Jugendlichen problemlos passieren. Drinnen wartete schon die Ständerätin. Mit einem Lächeln stellte man fest, dass sie stolz ihr Jugendchor-Shirt trug.

Dienstag, 21.06.2016Menziken

EM-Fussballfest der Primarschule Menziken

Text und Bild: eingesandt

Die Lehrerschaft der 3. bis 6. Primarschule Menziken und der Elternrat der Schule Menziken haben am Mittwoch, 15. Juni 2016, gemeinsam ein EM-Fest für die Schüler/-innen und deren Familien organisiert.

Ab 17 Uhr konnten die Kinder an der von der Schreinerei Kurt Fehlmann (wohnderland.ch) gesponserten Torwand wie die Fussballprofis üben. Wer Lust hatte, konnte sich ein EM-Wappen auf die Wangen malen lassen oder sich beim Büchsenschiessen, Kreidemalen oder einem der anderen Spiele vergnügen. Um 18.00 Uhr wurde dann live der Match Schweiz–Rumänien auf Grossleinwand im Festzelt im Innenhof des Schulhauses übertragen. Die Stimmung war trotz des immer wieder starken Regens sehr fröhlich und alle verfolgten gespannt und gut gelaunt den spannenden Fussballmatch. In der Pause gab es Tanzeinlagen von Lehrerschaft und Schüler/-innen sowie vom Schulsport. Die vielen Besucher konnten sich an den verschiedenen Ständen mit vielen köstlichen Sachen verpflegen. Das Angebot war sehr vielfältig, sogar ein spezielles EM-Guetzli war im Angebot. Das Fest war nach dem Match Schweiz–Rumänien offiziell beendet, mussten doch die Schülerinnen und Schüler am nächsten Morgen – wenn ausnahmsweise auch etwas später – wieder zur Schule. Es war toller Anlass mit toller Stimmung.

Dienstag, 21.06.2016Böju

Netzwasserleitung Beinwil am See – Birrwil eingeweiht

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Meilenstein! Er hat die stolze Länge von 560 Metern und nennt sich Netzwasserleitung. Diese wurde zwischen dem Industriegebiet Beinwil am See und dem Zelgli in Birrwil realisiert. Kürzlich fand die Einweihung statt.

Viele zufriedene Gesichter waren beim Pump- und Kontrollschacht, dem Herzstück dieser Wasserverbindung an der Zelglistrasse in Birrwil, auszumachen. Es sei zwar ein vergleichsweise kleines Projekt, welches für die beiden Gemeinden aber von enormer Bedeutung sei, sagte Beinwils Vizeammann und Ressortvorsteher Matthias Räber. Die Netzwasserleitung dient den beiden Nachbarn als Wasserversorgung in Notsituationen und in Spitzenzeiten. Obwohl die Gemeinde Birrwil über genug Wasser verfügt, gab sie die Initialzündung für den Bau dieser Verbindungsleitung. «Dieser Anstoss hat einiges ins Rollen gebracht», so Matthias Räber. Und ganz wichtig: Alle beteiligten Parteien hätten am gleichen Strick gezogen. So hat man zum Beispiel auch Menziken als Wasserlieferant von Beinwil am See gleich zu Beginn an den Tisch geholt, um Abklärungen hinsichtlich Wasserlieferung zu treffen und Verträge zu aktualisieren. Dieses überkommunale Projekt habe auf einer fairen Partnerschaft und Vertrauen basiert. «Ein Gärtlidenken gab es nicht», wie Matthias Räber ergänzte. Chancen in gemeindeübergreifenden Arbeiten sieht auch Birrwils Gemeindeammann Verena Christen. «Das ist die Zukunft», wie sie sagte. Dank kompetenten Fachleute und einer Top-Zusammenarbeit konnte die Leitung in kurzer Zeit realisiert werden. «Wir haben das Projekt gemeinsam angepackt, duchgezogen und es ist gut gekommen», wie Matthias Räber abschliessend sagte und mit allen Beteiligten zu Recht das Glas erheben konnte.

Dienstag, 21.06.2016Menziken

Neuer Pop-Soul aus dem Aargau

Text und Bild: eingesandt

Mal soulig, mal funkig oder gar rockig, aber immer authentisch – seit vier Jahren verpacken die Menziker Geschwister Daniela und Michael Heiniger unter dem Bandnamen Silverblue ihre Erlebnisse, Emotionen und Erfahrung in zweistimmigen Popsongs. Nun veröffentlicht das Duo ihre erste EP «In my Room» und präsentiert darauf nicht nur seine enorme musikalische Bandbreite, sondern auch seine starke Bindung zum Heimatdorf Menziken.

Die Liebe zur Musik kommt bei dem Geschwisterduo Silverblue nicht von ungefähr. Schon seit frühester Kindheit kamen Daniela und Michael Heiniger mit Grössen wie Queen, Michael Jackson oder auch den Beatles in Berührung und gaben ihre ersten Konzerte im Badzimmer des Elternhauses zum Besten. «Musizieren ist ein Teil unserer Familie und wird aktiv gelebt und gefühlt», erzählen die Geschwister lächelnd. So erstaunt es auch nicht, dass irgendwann die Idee einer eigenen Band aufkeimte. «Im Laufe der Zeit bemerkten wir, dass wir musikalisch nicht nur sehr gut harmonieren, sondern uns auch perfekt ergänzen», erklärt Daniela Heiniger, die mit ihrem gefühlvollen Gesang in vielen Silverblue-Songs die zweite Stimme übernimmt.

Erste EP überzeugt mit musikalischer Vielfalt

Diese Harmonie ist auch auf der ersten EP des Geschwisterduos hör-, wenn nicht sogar spürbar. So sind alle fünf Stücke der CD «In my Room» zweistimmig gehalten und überzeugen mit einer enormen musikalischen Vielfalt. Von eher poppig im Anfangssong In my Room über fast schon rockig in Lucidity bis zu gefühlvoll und ruhiger in One more time. Auch ihre starke Bindung zum Heimatdorf Menziken hat das Geschwisterpaar auf der ersten EP im letzten Song verewigt. «Das Menziker Waidli-Quartier bedeutet für uns Heimat und unseren tollen Erinnerungen an diesen Ort wollten wir mit Home Ausdruck verleihen», verraten die beiden.

Musik ist und bleibt das Ventil der Aargauer zu sein und so überrascht es auch nicht, warum ihre erste EP den eigentümlichen Namen «In my Room» trägt: «Wenn wir uns in unserer Musikblase bzw. in unserem Room befinden, vergessen wir alles um uns herum und alle Probleme der Welt spielen für einen Moment keine Rolle mehr.» Live kann man in die «Musikblase» von Silverblue ab nächstem Herbst eintauchen und das Duo auf diversen Bühnen in der Region erleben.

Genauere Konzertdaten finden Sie auf der Webseite www.silverblue.ch, wo auch die neue EP «In my Room» erhältlich ist.

Dienstag, 21.06.2016Dürrenäsch

Landfrauenreise ins Muggiotal

Text und Bild: eingesandt

Am Samstagmorgen, den 4.6.2016 begaben sich 16 Landfrauen und 8 «Nicht-Landfrauen» von Dürrenäsch auf die 2-tägige Reise ins Muggiotal.

Mit der Hoffnung, dass das Wetter im Tessin besser ist, fuhr der Car um 8 Uhr los. 3 Stunden und ein feines Mittagessen später schien tatsächlich die Sonne und es wurde richtig schön warm. Nach dem Essen erwartete uns eine 3-stündige Führung durch den Park der Breggia-Schluchten. Der Park grenzt an 4 Gemeinden (Balerna, Castel San Pietro, Morbio Inferiore und Morbio Superiore) und ist 1,5 km2 gross. Nach einem anstrengenden Aufstieg bei schwülwarmem Wetter konnten wir eine herrliche Aussicht über das Tal geniessen bis hin zu unserem Nachbarland Italien. Die rote Kirche aus dem 14. Jahrhundert lud uns ein, ein wenig zu verweilen, bevor es wieder weiterging. Auf dem Rückweg konnten wir uns verzaubern lassen von der Vielfalt der Pflanzen und Tierwelt, die in diesem Park heimisch sind. Einige dieser Pflanzen und Tiere (sie liessen sich nicht blicken) stehen sogar auf der roten Liste und sind daher geschützt. Den Weg entlang des Flusses Breggia konnten wir verschiedene Gesteinsarten bestaunen, die zum Teil vor 190 Millionen von Jahren entstanden sind. Voller Eindrücke kehrten wir zurück zum Car, der uns ins Dorf Sagno chauffierte, wo ein Nachtessen und unser Nachtlager auf uns wartete.

Nach dem Frühstück durften wir im Dorf Bruzella eine Mühle aus dem 13. Jahrhundert besichtigen. Diese Mühle wurde vor 20 Jahren umgebaut und seither wird dort wieder Mehl produziert, und zwar nur mit Wasserkraft. Zuerst durften wir den regionalen Käse würzen, formen und einpacken. Anschliessend gab es eine Führung durch die Mühle, und am Schluss gab es für jede noch ein Pack frischgemahlenes Polentamehl. Zum Mittagessen wurden wir in der Ortschaft Capolago erwartet. Nachdem alle noch ein wenig Sonne am Luganersee getankt hatten hiess es wieder: einsteigen bitte! Nach einer gemütlichen Fahrt und einem Wetterwechsel nach dem Gotthardtunnel sind wir glücklich und erschöpft wieder in Dürrenäsch angekommen. Wir freuen uns auf die nächste Reise und danken ganz herzlich dem Carunternehmen für die wunderbare Reise.

Montag, 20.06.2016Seengen

Stärne ... feufi! Wieder siegten die Kadetten

Text und Bild: Thomas Moor

Stärne ... feufi! Wieder wurde nichts mit dem Sieg der Freischaren über die Kadetten.

Dabei hatte Il Grandioso Adriano Capo di Gerbiverdi y Geranio y Tagetas alle Vorkehrungen getroffen, um die Neuauflage des Freischarenmanövers gegen die Kadetten zu gewinnen. Alle hatte er um sich geschart: die Tibeter, die Piraten, die Gallier, die Wikinger, die Chinesen, die Indianer, die neuseeländischen Ureinwohner und wie sie alle hiessen. Einzig das Glück hatte er nicht auf seiner Seite, um die Kadetten mit Hauptmann Christoph Bruder an der Spitze zu bezwingen. Dafür wurde wieder ein Freilichtspektakel geboten, das den vielen Zuschauern in bester Erinnerung bleiben wird. Wie übrigens der Umzug im Vorfeld des Manövers auch. «Die spinnen, die Seenger» sagte ein Seenger, als er sah, mit welch grobem Geschütz allenthalben aufgefahren wurde. Und tatsächlich wurde die Latte in Sachen Kreativität und Umsetzung wieder höher gelegt. Kurz: einfach grandioso!

Montag, 20.06.2016Seengen

Jugendfest: Bunt, bunter, kunterbunt!

Text und Bild: Thomas Moor

Wehe, wenn in Seengen am Vortag des Jugendfestes die Scheunentore, Garagen- und Werkstatttüren geöffnet werden – dann wird das Ausmass der Arbeiten, welche in den verschiedenen Quartieren im Vorfeld hinter verschlossenen Türen stattgefunden haben, jeweils so richtig sichtbar.

Die über die Strasse gespannten Festbögen und die umgesetzten Arbeiten zum Jugendfestmotto «kunterbunt» waren wieder eine wahre Augenweide und ein Feuerwerk an Kreativität. Kurz: Seengen präsentierte sich als Wundertüte. Auch der Jugendfestumzug machte da dem Motto «kunterbunt» alle Ehre. Die vielen Zuschauer entlang der Umzugsroute kamen in den Genuss von 57 farbigen, mit viel Liebe gestalteten Themen und Sujets. Die Schule, Vereine und Institutionen hatten sich fein herausgeputzt und ins farbige Festtagskleid gestürzt. Verschiedene Schüleraktivitäten, sieben von Vereinen geführte Festbeizli und ein Lunapark rundeten das Jugendfest ab.

Montag, 20.06.2016Meisterschwanden

Grosser Applaus für die Musikgesellschaft Meisterschwanden

Text und Bild: Graziella Jämsä

Alle guten Dinge sind drei, denn mit drei Stücken ist die MG am Eidgenössischen Musikfest in Montreux angetreten. Und mit dreimal «gut» in der Bewertung sind sie nach einem klangvollen Wochenende heimgereist.

Schützen, Turner, Meitli, Mitglieder des Gemeinderates, Freunde, Verwandte und Neugierige – sie alle waren zum Empfang der Musikgesellschaft auf den Dorfplatz gekommen. «Die Spannung vor dem Auftritt war gross», berichtete Präsident Oliver Fischer. «Schliesslich liegt die letzte Teilnahme an einem Eidgenössischen 25 Jahre zurück.» Doch nach einem nervösen Start sei der Auftritt rundum gelungen. «Wozu das Flügelhorn-Solo von Lina Haller ebenso beigetragen hat wie der grossartige Einsatz unseres Dirigenten Christian Brunner», fügte Oliver Fischer hinzu. Oder wie es Gemeindepräsident Ueli Haller in seiner kurzen Ansprache treffend formulierte: «Die Teilnahme am Musikfest ist mehr als ein Entschluss. Es braucht viel Zeit für zusätzliche Proben. Ein Engagement, das es neben den Einsätzen in und für die Gemeinde zu würdigen gilt.»

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 20.06.2016Boniswil

Politik in der Schule

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 15. Juni 2016 senkte sich das Durchschnittsalter während der Gemeindeversammlung in Boniswil schlagartig um etwa einen Sechstel! Das war keine Zauberei, sondern die Folge eines Besuches der Boniswiler Fünftklässler mit ihrer Lehrerin Helen Wieser.

Sie hatten an drei Mittwochmorgen Besuch von Gemeinderätin und ehemaligen Lehrerin Silvia Gebhard, welche mit den Schülern die einfachen Spielregeln der Politik unter die Lupe nahm. Vor allem die Mitsprache auf Gemeindeebene, das Einholen der dörflichen Informationen im Internet wurde genauer angeschaut. Aber auch die Regierung auf Kantonal- und Bundesebene wurde kurz gestreift.

Da die dritte Lektion gerade vor der Abstimmung vom 5. Juni war, durften die Schüler selber ein echtes Stimmkuvert öffnen und erfahren, wie man ausfüllen sollte und was man keinesfalls machen darf, da sonst die Stimmen ungültig werden. Die meisten Stimmbürger stimmen brieflich ab. Dabei ist darauf zu achten, dass die Stimmkarte unterschrieben ist, dass alle Stimmzettel, die man abgeben will, im beigelegten (neuerdings gelochten) Kuvert liegen und das Kuvert zugeklebt ist, dass Stimmkarte und verschlossenes Kuvert im grossen, am Anfang vorsichtig geöffneten Kuvert wieder hineingelegt werden und dieses Kuvert auch zugeklebt ist.

Gemeinderätin Silvia Gebhard erklärte die Traktanden der Gemeindeversammlung vom 15. Juni, schaute mit den Schülern das Abstimmungsbüchlein an und zeigte, dass auch sie bei den Einwohnerzahlen und bei den Klassenlisten in den Rechenschaftsberichten vorkommen. Das heisst, eine Gemeindeversammlung betrifft jeden Einwohner persönlich.

Um etwa 21 Uhr ging die Versammlung zu Ende und so konnten alle, auch die Schüler, sich am Apéro beteiligen, welcher von Gemeinderätin Heidi Villiger organisiert und von Urs Geissbühler und Monique Siegrist bereitgestellt wurde.

Wir freuen uns, wenn das Interesse der jungen Generation geweckt wurde und sie sich an der Gemeindepolitik in ein paar wenigen Jahren beteiligt. Jetzt wüsste man ja schliesslich, wie es geht.

Montag, 20.06.2016Haubu

Frauenvereinsreise zum Rheinhafen in Basel

Text und Bild: eingesandt

Die Entscheidungen des Herrn Petrus sind mir doch ein Rätsel. Er ist betreffend Regen, Temperaturen und Sonnenschein auf dem Holzweg.

Nichtsdestotrotz fanden am Morgen früh um 7.45 Uhr 18 Frauen und ein Herr den Weg zum Parkplatz beim Restaurant Schützenstübli, wo schon der kleine Merz-Bus auf uns wartete. Alle gut gelaunt und munter, chauffierte uns Roman zum Kafihalt nach Frick ins Restaurant Platanenhof, wo die Tische gedeckt und die Gipfeli parat auf uns warteten.

Frisch gestärkt gings weiter zum Rheinhafen Basel. Auch dort wurden wir schon erwartet und mit einem kleinen Film und der interessanten Führung mit Museumsbesuch konnten wir einen Einblick in die vielfälltige Arbeit mit den verschiedenen Materialien nehmen. Bei der Führung war es sogar ziemlich trocken, der Himmel hielt die Schleusen ziemlich zu! Die schweizerischen Rheinhäfen sind besorgt für eine funktionierende und zukunftsgerichtete Verkehrsinfrastruktur (Schiff, Bahn, Strasse).

Nun meldete sich der Magen. Nach einer kurzen Fahrt in die Stadt war ein grosser Tisch im Restaurant Spitz schon für uns bereit. Eine liebevoll gestaltete Menükarte, eigens für den Frauenverein kreiert, zeigte, was uns kulinarisch erwartete, und wir genossen das feine Essen. Eine Stunde zur freien Verfügung ging schnell vorbei und weiter gings nach Frenkendorf zum Ausstellungsbesuch des Läckerli Huus. Der schöne Laden lud zum Einkaufen ein und mit mehr oder weniger gefüllten Taschen wurde der letzte Teil unserer Reise in Angriff genommen.

Durch schöne Landschaften auf und ab trafen wir um 18.30 Uhr wieder in Haubu ein. Ein letztes Foto und in alle Richtung verstreut gingen alle nach Hause. Schön wars!

Montag, 20.06.2016Böju

Erfolgreiche Probe für den Ernstfall auf See

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ein Sportboot und ein Kursschiff der Schifffahrtsgesellschaft sind kollidiert, es gibt sieben Verletzte und Öl auf dem Wasser. So weit das Übungsszenario, dem sich der Motorbootclub-Hallwilersee und der Seerettungsdienst zusammen mit Feuerwehr, Gewässerpolizei, SLRG, SGH, der Bootswerft Männich und dem Rettungsdienst Neeser stellten.

Als erstes ist der Seerettungsdienst vor Ort. Die Besatzung zieht die über Bord gegangene Frau aus dem See, stillt Blutungen und legt Verbände. Die Gewässerpolizei ist unterwegs, wegen des auslaufenden Öls wurde die Feuerwehr Aarau informiert. Mittlerweile trifft ein Boot der Werft Männich ein. Die beiden Männer werden gebeten, die Sanitäter beim Schiffsteg Delphin abzuholen und zu den Verletzten zu bringen. «Ich denke, im Ernstfall würden die Sanitäter wahrscheinlich rennen», vermutet Nils. Der Elfjährige beobachtet die Seerettungsübung aufmerksam. Max findet die Schläuche, welche die Feuerwehr für die Ölwehr aufbläst, spannender. «Und wie die Verletzten geschminkt wurden, sieht schon sehr echt aus.» Der Zustand eines Patienten verschlechtert sich rapide, die Rettungssanitäterin fordert den Rettungshelikopter an. Doch dieser ist bereits zu einem echten Notfall ausgerückt. Das Blaulicht kommt nicht zum Einsatz, als die Verletzten an Land gebracht werden, endet die Übung. Das Fazit fällt positiv aus. «Der einzige Fehler ist bei der ersten Alarmierung der Seerettung passiert», erklärt Kapitän Ueli Haller. Die falsch hinterlegte Nummer sei umgehend korrigiert worden. «Damit hat die Kommunikation zwischen den verschiedenen Einsatzkräften funktioniert und darauf kommt es an.»

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 20.06.2016Zetzbu

Faszination in Schwarz und Weiss

Text und Bild: Graziella Jämsä

Schach fördert die Konzentration, schult Kombinatorik, Taktik und Durchhaltewillen. Viele gute Gründe für Jonathan Wieland und Hannes Leo Meier, mit ihren Klassen an der Primarschule Zetzwil das Schachspiel zu erlernen. An einem Turnier stellten sie ihr Können unter Beweis.

Ein halbes Jahr haben sie geübt, jetzt schütteln sich 32 Mädchen und Buben ernsthaft die Hände, bevor sie den ersten Zug auf dem Schachbrett machen. «Es macht Spass und man lernt dabei.» – «Man übt Mathe, ohne dass es Mathe ist.» Schülerinnen und Schüler sind so schachbegeistert, dass sie sogar die Spielpausen während des Turniers für eine Partie gegen Vater oder Grossmutter nutzen – obwohl die Gäste eigentlich als Zuschauer gekommen sind. Höhepunkt ist aber ganz klar das Simultanturnier gegen Emil Klaus. Er ist Erstligaspieler des Schachclubs Lenzburg, war bereits Aargauer Meister und blickt auf viele Jahre Schacherfahrung zurück. Die Schüler können sich kaum vorstellen, wie man 20 Partien zur gleichen Zeit im Kopf haben kann. «Würden sie es merken, wenn wir mogeln?», will darum einer wissen. «Ja, ich denke, das würde ich», antwortet Emil Klaus ruhig. Die Gesichter werden noch ernster und die jungen Schachspieler erweisen sich als würdige Gegner. Die Lehrer sind zufrieden: «Der Anlass ist ein voller Erfolg, den wir vielleicht schon im kommenden Jahr fortsetzen.»

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 20.06.2016Menziken

Altersresidenz Falkenstein: Grosser Zirkus und Grundsteinlegung

Text und Bild: Thomas Moor

Gleich doppelte Freude herrscht in der Altersresidenz Falkenstein: Da wäre einmal das Jubiläum «75 Jahr Altersresidenz Falkenstein» und zum anderen erfolgte die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau.

Noch stand sie etwas verlassen und vor allem leer da: die Kupferkassette mit dem gravierten Schild «Grundsteinlegung, 10.06.2016». Das sollte sich aber schnell ändern. Denn Geschäftsleiterin Ursula Gnädinger war mit einem Korb voller Überraschungen zum Ort des Geschehens gekommen. Im Beisein von Nachbarn, Bewohnern, Vertretern des Spitalvereins, der Baukommission, des Architektenteams und der Bauleitung legte sie diverse Gegenstände wie Mehl, Reis, Kaffee, Gewürze, aber auch Zeitungen (darunter auch eine aktuelle Ausgabe des Dorfheftli), ein Tonamulett, Baupläne, Unternehmerliste etc. in die Kassette, bevor sie verschlossen und anschliessend von den Vorstandsmitgliedern des Spitalvereins, Hans Jörg Elsasser, Thomas Staub und Samuel Wiederkehr, einbetoniert wurde. «Dieser Akt symbolisiere den Abschluss der Planungsphase und der Beginn der Bauphase», wie Wiederkehr sagt. Und: Es sei schön zu sehen, wie das Bauwerk nun Schritt für Schritt entstehe, ergänzte Architekt Andreas Graf. Nach dem offiziellen Akt prosteten sich die geladenen Gäste bei Häppchen auf eine erfolgreiche und hoffentlich unfallfreie Bauzeit an.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 20.06.2016Meisterschwanden

Arbeitseinsatz im Saastal

Text und Bild: eingesandt

Was, so etwas gibt es noch?! Die Kollegen von Jan Bumann, Leiter des Werkhofs von Saas-Grund, machten grosse Augen und äussersten sich erstaunt, als sie von ihm erfuhren, dass eine Gruppe von 14 Senioren eine Woche lang im Dorf im Einsatz stand und dafür von der Gemeinde keinen Rappen erhielt, ja dass die Senioren selber für Kost und Unterkunft bezahlten. Das erzählte Jan Bumann am Schlussabend, als er mit der Seniorengruppe am Tisch sass und auf die vergangene Einsatzwoche im Juni Rückschau hielt.

Was war vorausgegangen? Acht rüstige Seetaler Senioren hatten zusammen mit sechs Senioren aus der Ostschweiz Anfang Juni eine Woche lang im Dorf einen Sozialeinsatz geleistet. In enger Zusammenarbeit mit Jan Bumann entfernten und entsorgten sie alte, morsch gewordene Zäune. Für diese Arbeit hatte Jan Bumann 2 bis 3 Tage eingeplant. Das Seniorenteam packte so geschickt und effizient an, dass schon am Ende des ersten Tages die Aufgabe erfüllt war. Jan wollte den Schwung und das Können dieser Leute nutzen und so brachte er die Idee ein, an die Stelle der entfernten Zäune könnten neue eingesetzt werden. Diese Aufgabe hatte er eigentlich erst für September vorgesehen, weil dann der Zivilschutz von Visp vorbeikommt. Und wenn die Ideen sprudeln, dann gleich richtig: So sollte eine mutwillig zerstörte Feuerstelle beim Kinderspielplatz wieder aufgebaut, ein ausgewaschenes Strassenstück auf der Alp wieder eingekiest und Alpweiden gesäubert werden; auch die Mithilfe beim Aufstellen eines riesigen Festzeltes war gefragt. Unverdrossen packten die Senioren die neu zugeteilten Aufgaben an. Auch wenn das Aufbauen der Zäune etwas länger dauerte als das Abreissen, so waren alle Aufgaben bis Ende der Woche abgeschlossen.

Anders als in früheren Jahren, als sich die Gruppe vor allem auf der Alp oder weit ausserhalb des Dorfes bei ihren Arbeiten aufhielt, waren die Senioren dieses Mal im Dorfkern beschäftigt. So verfolgten Einheimische deren Tätigkeit interessiert. Dankende, ja lobende Worte waren mehrmals zu hören. Auch wenn in der «Üsserschwiiz» das Wetter sich eher von der unfreundlichen Seite zeigt, so erlebte das Team neben Wolken recht viel Sonne. Vor dem schönsten, sonnedurchstrahlten Tag aber ging es auch durch Regen. Die Stimmung untereinander war sehr gut. Die Aufgaben sehen, zielführende Vorgehensweisen überlegen, gekonnt anpacken, einander in die Hand arbeiten – das zeichnete diese Gruppe aus.

Die ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen plant jeweils vor der Touristensaison einen Arbeitseinsatz in Saas-Grund, der nächste ist für Ende Mai des kommenden Jahres vorgesehen.

Donnerstag, 16.06.2016Lüpu

Ein fast 70 Jahre alter Schatz lag unter der grossen Dorflinde

Text und Bild: eingesandt

Die rund 60-jährige Linde auf dem Leutwiler Dorfplatz ist Geschichte und was darunter lag auch. Denn: Bei der Ausgrabung des Baumstrunkes Anfang Juni kamen Text- und Fotodokumente vom 27. März 1947, dem Tag des festlichen Pflanzaktes dieser Linde, zum Vorschein.

Nun sind sie also da im Gemeinderatszimmer, bereits in einen Bilderrahmen mit schützendem Glas gelegt: Eine mit Schreibmaschine verfasste Urkunde sowie eine Postkarte vom Schulhaus mit Linde und verschiedenen Ansichten des stolzen Baumes, welcher geschätzte dreihundert Jahre auf dem Buckel hatte, bevor er krankheitshalber 1947 gefällt werden musste. Und wenn diese Zeitzeugen wie aus dem Truckli aussehen, ist das nicht übertrieben. «Die Dokumente sind wirklich alle unversehrt und lagen in Packpapier gewickelt in der rund dreissig Zentimeter langen und verzinnten Kupferhülse», wie Walter Scheurer mit grosser Freude erzählt.

Den heissen Tipp, dass ein Schatz unter dem Wurzelwerk der alten Linde lagern könnte, bekam Walter Scheurer von zwei Personen nach der Gemeindeversammlung im September 2014, als die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger grünes Licht für die Neugestaltung des Dorfplatzes gaben. Deshalb war für ihn wichtig das beim Ausgraben des Baumstrunkes mit grösster Vorsicht zu Werke gegangen wurde. Zuerst wurde das Erdreich rund um den Strunk freigelegt, ehe er vorsichtig zur Seite gekippt wurde. Allerdings wurde man im Wurzelwerk nicht fündig. Also ging die Suche weiter. Faszinierend dabei, welch Fingerspitzengefühl der Maschinist mit dem Bagger walten liess, und im Verlauf der weiteren Grabungsarbeiten auf einen ungewöhnlichen Widerstand stiess: eine Kupferhülse. Mit der Eisensäge wurde das eine Ende dieser Hülse aufgeschnitten, und zum Vorschein kamen die eingangs erwähnten Text- und Fotodokumente.

In der Urkunde vom 27. März 1947 steht folgender Text:

Donnerstag, 16.06.2016Reinach

Vier neue Ehrenmitglieder beim SV Volley Wyna

Text und Bild: Eingesandt

Die Generalversammlung des SV Volley Wyna am letzten Samstag stand ganz im Zeichen der Dankbarkeit. Nicht nur der ehemalige Präsident Jörg Gautschi, sondern auch drei weitere ehemalige Vorstandsmitglieder wurden für ihren jahrelangen Vereinseinsatz mit einer Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Ausserdem will sich der Verein bei Fans und Sponsoren in der kommenden Saison mit einem besonderen Event für den jahrelangen Support bedanken.

Zum ersten Mal führte der im letzten Jahr neugewählte Präsident Andy Gautschi durch die Generalversammlung des SV Volley Wyna und durfte auf ein durchaus erfolgreiches Amtsjahr zurückblicken. Denn erstmals seit 2004 schaffte eine Damenmannschaft des Wynentaler Volleyballvereins wieder den Aufstieg in die 2. Liga und kann sich im nächsten Jahr gegen die besten Volleyballerinnen im Kanton Aargau messen. Doch nicht nur sportlich, sondern auch finanziell kann der Verein zufrieden mit der vergangenen Saison 15/16 sein und einen Gewinn im vierstelligen Bereich verzeichnen.

NLA-Spiel am 11. September in der Pfrundmatte

Nachdem der gesamte Vorstand mit Applaus für ein weiteres Amtsjahr bestätigt wurde, entschied der Verein an der GV, dass er in dieser Saison einen ganz besonderen Event auf die Beine stellen und seinen Fans und Sponsoren etwas für den jahrelangen Support zurückgeben möchte: Am Sonntag, 11. September holt der SV Volley Wyna deshalb das NLA-Team von Volley Top Luzern für ein Testspiel gegen einen Nationalliga A-Gegner nach Reinach. Volleyballliebhaber aus der Region sollten sich dieses Datum also bereits jetzt rot in der Agenda markieren und dürfen sich auf einen sportlichen Leckerbissen in der Pfrundmatt freuen.

Gedankt wurde auch vier Vereinsmitgliedern für ihren jahrelangen und stets motivierten Einsatz im SV Volley Wyna. So wurde Jörg Gautschi für seine siebenjährige Tätigkeit als Präsident und sein enthusiastisches und jahrzehntelanges Wirken im Verein die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Als Ehrenmitglieder des SV Volley Wyna dürfen sich seit der GV auch Markus Augstburger, Marco Läubli und Thoby Heiniger bezeichnen, die allesamt jahrelang im Vorstand tätig waren und so intensiv den Verein mitgestalteten. Nach dem amtlichen Teil liessen die anwesenden Mitglieder den Abend bei feinen Grilladen, Salatbuffet und Desserts ausklingen. Ab Oktober wird der Verein mit seinen 12 Mannschaften in die neue Saison starten und auch wieder spannende Heimrunden in der Pfrundmattturnhalle in Reinach bestreiten.

Mittwoch, 15.06.2016Meisterschwanden

Die Schifffahrtsgesellschaft kann gut gewappnet in See stechen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Eine Generalversammlung an Land ist für die Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG etwas Besonderes. Neben der Zukunft der MS Fortuna standen verschiedene Statutenänderungen auf der Traktandenliste.

«Wenn die Aktionäre auf drei verschiedenen Schiffen untergebracht sind, vergisst man, wie viele Menschen es eigentlich sind», bemerkte eine Frau und sah sich staunend in der Mehrzweckhalle Meisterschwanden um. Verwaltungsratspräsident Jürg Roth führte die 415 Personen, die 1068 Aktien vertraten, speditiv durch die Traktandenliste. Ein Thema war das älteste Schiff der Gesellschaft, die MS Fortuna. «Die leichtere Bauweise mit genieteten Platten wird sehr wahrscheinlich die nächste technische Kontrolle 2018 nicht bestehen», erklärte Jürg Roth. Doch die SGH brauche weiterhin fünf Schiffe – nicht zuletzt, um die Kursfahrten zu gewährleisten. Darum wurden die Anforderungen an ein neues Schiff festgelegt. Mit sechseinhalb Metern Breite und 32 Metern Länge soll es rund 200 Personen aufnehmen. «Bei der ersten Variante ist das Oberdeck komplett überdacht, kann aber bei schönem Wetter auf Freiluft umgebaut werden.» Bei der zweiten Variante sei ein Teil des Oberdecks überdacht, während der dritte Vorschlag ohne Überdachung geplant worden ist. Bei allen Modellen sei das Hauptdeck voll behindertengerecht. Ohne Gegenstimme gaben die Aktionäre grünes Licht für den Schiffsneubau, so dass der Verwaltungsrat alle notwendigen Abklärungen für das Zweieinhalbmillionenprojekt treffen kann. Ebenfalls angenommen wurde die Umwandlung der Inhaberaktien in Namenaktien. Der Absatz über eine mögliche Rückumwandlung wurde gestrichen. Bekanntmachungen werden künftig direkt an bekanntgegebene Versandadressen geschickt. «Diese Vereinbarungen vereinfachen die Eingangskontrolle an künftigen Generalversammlungen.»

Einen Einblick ins Tagesgeschäft der SGH gab Geschäfsführer Ueli Haller: «Die Kombitickets für Schifffahrt und Eintritt ins Schloss Hallwil erfreuen sich grosser Beliebtheit.» Und neben den kulinarischen Sonderfahrten sei auch die MS Fortuna als Fondue-Schiff beim Restaurant Schifflände sehr gut angekommen. «Das zeigt uns, was für eine grosse Rolle der Gastrobereich mittlerweile spielt.» Ueli Haller beendete seinen Jahresbericht mit einem Dank: «Machbar ist dieses vielfältige Angebot nur, weil sich unsere Mitarbeitenden jeden Tag voll und ganz für die Gäste der SGH einsetzen.»

Montag, 13.06.2016Meisterschwanden

«Gleichgewicht ist Lebensfreude.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Kraft und Gleichgewicht sind die Basis sicherer Mobilität in jedem Alter. «Und weil das zentrale Themen unserer Arbeit sind, haben wir uns der Kampagne Sicher stehen – sicher gehen vom Schweizerischen Physiotherapieverband angeschlossen», erklärt Sylvia Bugmann, Inhaberin des MTTZ in Meisterschwanden.

«Kaum etwas ist schwieriger, als die eigene Mobilität einzuschätzen», weiss Sylvia Bugmann. Unbewusst entwickle der Körper bei Schmerzen oder muskulären Einschränkungen Ausweichsbewegungen. «Vielleicht stützt man sich schnell ab, nachdem man im Garten Unkraut ausgerissen hat, oder man zieht das ebene Trottoir dem Kiesweg vor», gibt die diplomierte Physiotherapeutin zwei Alltagsbeispiele. Sicher stehen – sicher gehen wolle zum einen das Bewusstsein fürs Thema schaffen. «Zum anderen wollen wir zeigen, wie man seine Mobilität langfristig geniessen kann.» Medizinische Messgeräte zur Analyse der Wirbelsäule und des Gleichgewichts bilden eine langfristige Grundlage für den Trainingsplan. Rumpfstabilität, Muskulatur sowie Beweglichkeit der Gelenke im Bezug auf die Extremitäten seien weitere Aspekte. «Gemeinsam bespricht man Wünsche, Ziele und die möglichen Schritte dazu.»

Walter Lindenmann, Irene Allensbach und Elsbeth Avanzini haben schon viele positive Erfahrungen gesammelt. «Die gute Laune im Trainingsraum motiviert mich immer wieder», sagt Irene Allensbach. «Die verschiedenen Geräte machen Spass», findet Elsbeth Avanzini. Und als Walter Lindenmann das Programm einem jeden weiterempfiehlt, nicken die Frauen zustimmend. Sylvia Bugmann fasst ihre Erfahrungen in einem Satz zusammen: «Gleichgewicht ist Lebensfreude. Der Tanz zum Hochzeitstag, ein morgendlicher Spaziergang am Hallwilersee – sich vital und sicher fühlen. Das zu ermöglichen ist der Hintergrund der Kampagne.» Gerne geben Sylvia Bugmann und ihr Team Interessierten Auskunft zum Konzept und beantworten Fragen. «Einfach anrufen und einen Kennenlern-Termin vereinbaren», lädt die MTTZ-Inhaberin ein.

www.mttz.ch

Montag, 13.06.2016Dürrenäsch

Das Kirchgemeindehaus in Dürrenäsch ist 40 Jahre alt geworden

Text und Bild: Graziella Jämsä

1976 hat die reformierte Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch ihr neues Gebäude eingeweiht. Gestern ist der Geburtstag mit Festgottesdienst, Grillzmittag, Ausstellung und Orgelkonzert begangen worden.

Drei Anläufe hat es gebraucht, bevor die reformierte Gemeinde neben der Kirche in Leutwil ein zweites Gebäude in Dürrenäsch bekommen hat. «Die Notwendigkeit hatte sich während der Kirchenrenovation 1963 zwar gezeigt», schildert Martin Brunner, Präsident der Kirchenpflege, in seinem Rückblick. Die älteren Gemeindemitglieder schmunzeln. «Aber erst 1974 hat die Kirchgemeindeversammlung den Entwurf angenommen. Nach einem Jahr Bauzeit stand das Gebäude, und heute feiern wir all die Ereignisse, die in und durch dieses Haus möglich geworden sind.» Extra zum Jubiläum angereist ist Paul Hunziker. Er hatte die Gemeinde 1977 als Pfarrer übernommen und sie beinahe 30 Jahre lang begleitet. «Ich kann nur staunen und danken. Der Herr hat dieses Haus gesegnet.» Pfarrer Michael Freiburghaus und Sozialdiakonin Rahel Brand haben sich für die Predigt mit der Zahl 40 in der Bibel befasst. Die Zeit zwischen Gottesdienst und Orgelkonzert verging bei Grillplausch und guten Gesprächen. Die Frage nach der Zukunft beantwortet Martin Brunner schlicht: «Wir können nur bitten und danken, dass sich die kommenden Jahre ebenso vielfältig wunderbar zeigen wie die bisherigen.»

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 13.06.2016Seengen

Jagdhornbläser Hallwyl begeisterten bei der Matinee

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Jagdhornbläser Hallwyl unter der Leitung von Erhard Windisch ihre Fürst-Pless- und Parforce-Hörner ergreifen, bleibt das Echo nicht aus. Das Echo in Form eines grosssen Zuschaueraufmarsches, wie er anlässlich der Matinee auf dem Schloss Hallwyl stattfand.

«Die Qualität unserer Vorträge konnten wir in den letzten Jahren stetig steigern», wie ein Jagdhornbläser das wachsende Publikumsinteresse erklärte. Die fröhlichen Jagdhornbläser: So hiess übrigens nicht nur eines der 18 Stücke, welche den Zuhörern in drei Blöcken vorgetragen wurde. Die Fröhlichkeit – genauer die Spielfreude – zog sich wie ein roter Faden durch die Matinee. Dies, obwohl Petrus seinen Tränen während des Konzertes freien Lauf liess. Und so mischten sich unter die bunten Regenschirme des Publikums ebenso bunte Klänge, welche vom Marsch über die Polka bis hin zum Walzer reichten. «Wir freuen uns, dass wir in unseren Reihen drei aktive Damen haben. Sie sorgen dafür, dass wir auch optisch ein anständiges Bild abgeben», wie Obmann Werner Sonderegger aus Sarmenstorf in seiner Begrüssung sagte.

Ein «anständiges Bild» geben die Jagdhornbläser auch bei Wettbewerben ab. Am 29. eidgenössischen Jagdhornbläserfest in Solothurn erzielten sie vor einem Jahr Rang drei in ihrer Kategorie. Für Begeisterung sorgen sie bei all ihren Auftritten. Und so war es weiter nicht verwunderlich, dass sie auch bei der Matinee um zwei Zugaben nicht herum kamen.

Und ausserdem ...

Wir ziehen um

Am 29. und 30. Juni bleibt unsere Redaktion wegen Umzugs (2 Stockwerke höher) geschlossen. Freiwillige Helfer oder Znünibringer sind natürlich willkommen ;-)

Schwiizerdüütsch mit em Feusibär

En Beschimpfig wird umso gröber und ugattliger, je meh dass d’Intelligänz vom Beleidiger abnimmt, so g’seh sött’mer mit eim, wo wüeschti Wort seit, doch ehnder Verbarme ha, anschtatt sich dröber z’ärgere, oder ned?

zur Rubrik ...

Wetter Reinach

meteoblue.com

Kontakt

Dorfheftli GmbH
Hauptstrasse 2
5734 Reinach
062 765 60 00
dorfheftli@artwork.ch