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Dienstag, 21.02.2017Beinwil am See

Generalversammlung des Jödlerchörlis

Text und Bild: eingesandt

Mitte Februar fand die 64. Generalversammlung des Jodlerchörlis Beinwil am See statt.

Der Präsident, Dominic Gaugler konnte nach einem feinen Nachtessen 11 Vereinsmitglieder, 1 Ehrenmitglied und 5 Gäste begrüssen. Zu unserer grossen Freude durften wir 2 Neumitglieder im Chörli willkommen heissen.

Mit spannenden Worten wurde der Jahresbericht verlesen. Unter der neuen Leitung von Martin Flury haben wir mit viel Freude das Vereinsjahr in Angriff genommen. Ein Höhepunkt war sicher der Jodlerabend im Löwensaal. Aber auch das Mitgestalten des Erntedankfestes auf dem Hof von Familie Eichenberger an der Zihlstrasse und das Adventskonzert in der reformierten Kirche waren spezielle Anlässe.

Für die Zukunft wünschen wir uns neue Mitglieder, um in absehbarer Zeit an einem Jodlerfest teilnehmen zu können. Darum: ineluege, usprobiere, muetig si ond Fröid ha dra! Wir singen immer am Freitag, 20.00 Uhr im Schulhaus Steineggli in Beinwil am See. Auskunft gibt gerne der Präsident Dominic Gaugler, 079 346 50 28. Wir freuen uns, dich bald in unserem Kreis zu begrüssen.

Dienstag, 21.02.2017Zetzwil

38. Generalversammlung des Frauenturnvereins

Text und Bild: Eingesandt

Die Präsidentin des Frauenturnvereins Zetzwil, Simone Gloor, begrüsste zur 38. Generalversammlung im Restaurant Bären 34 Turnerinnen und 5 Gäste. Nach dem feinen Nachtessen konnten die Traktanden zügig abgehandelt werden. Das Protokoll und der Jahresbericht wurden mit Applaus genehmigt und den Verfasserinnen verdankt. Die vom Vorstand beantragte Statutenänderung betreffend Herabsetzung der Amtsdauer auf ein Jahr wurde diskussionslos genehmigt.

Unter dem Traktandum Mutationen konnte erfreulicherweise Susi Märki mit grossem Applaus in den Verein aufgenommen werden. Mit Bedauern musste die Präsidentin die Demission von Esther Meier-Lüthy aus dem Vorstand verkünden. Sie stellt sich nicht mehr als Vizepräsidentin und technische Leiterin der Ü35-Frauen zur Wiederwahl. Esther wird eine grosse Lücke hinterlassen. Der Verein ist aber froh, dass sie trotzdem wie bis anhin die Turnstunden der Ü35-Frauen im Wechsel mit Monika Frey leiten wird. Die Präsidentin dankte ihr für den unermüdlichen Einsatz im Vorstand und als Anerkennung ihrer sehr geschätzten Tätigkeit wurde ihr ein Gutschein für einen Kreativtag überreicht. Als neues Mitglied für den Vorstand konnte Manuela Erismann gefunden werden. Sie wird von Ruth Haldemann das Amt der Beisitzerin übernehmen, da diese als neue Vizepräsidentin amten wird. Die restlichen Mitglieder und die Revisorinnen haben sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung gestellt. Die Tagespräsidentin Rita Märki führte die Wahlen durch und alle wurden mit Applaus in ihre Ämter gewählt.

Die von Claudia Walz sauber geführte und von der Versammlung einstimmig genehmigte Jahresrechnung weist eine Vermögensabnahme von rund Fr. 4500.– aus. Dies vor allem, weil neue Vereins-T-Shirts angeschafft wurden und die Einnahmen der Helfereinsätze erst im neuen Rechnungsjahr gutgeschrieben wurden.

Jahresprogramm 2017

Auf dem Jahresprogramm steht noch bis Ende März das offene Winterfit-Training, welches jeweils zusätzlich von ca. sieben bis zehn Nichtmitgliedern besucht wird. Kurzfristig wurde bei der Ü35-Gruppe ein Skiweekend organisiert und im Mai ist ein Fototermin für ein neues Vereinsfoto geplant. Selbstverständlich dürfen auch das Bräteln vor den Sommerferien, der Kreisspieltag, die dreitägige Vereinsreise ins Wallis sowie die Weihnachtsfeier nicht fehlen. Es ist vorgesehen, dass eine Gruppe des FTV für die Turnerabende vom 4. und 11. November einen Reigen einstudieren wird. Im Januar folgt die Schnurballnight und im Februar dann wieder die alljährliche Generalversammlung.

Langjährige Mitglieder geehrt

Auch in diesem Jahr konnten ein paar Turnerinnen für ihre langjährige Vereinstreue geehrt werden. Bei den Ü50-Frauen wurden Ruth Hunziker und Alice Hell für 10 Jahre geehrt, bei der jüngeren Gruppe ist Brigitte Müller ebenfalls so lange aktiv dabei. Bei den Ü50-Frauen konnte der Vorstand Heidi Huggenberger und Annelies Morgenegg für 35 Jahren und Heidi Leutwiler sogar für 40 Jahre Aktivmitgliedschaft auszeichnen. Die anwesenden Turnerinnen durften je einen Gutschein entgegen nehmen. Für fleissigen Turnstundenbesuch mit drei oder weniger Absenzen haben bei den Ü50-Frauen Vreni Morgenegg, Elsi Gloor, Ruth Haldemann und Ruth Heiniger das obligate Dusch­mittel erhalten. Bei den Ü35-Frauen waren es Claudia Walz und Brigitte Müller.

Wer sich vom neuen Jahresprogramm angesprochen fühlt oder beim Winterfit mitmachen möchte, ist in den Turnstunden am Mittwoch herzlich willkommen. Die Ü50-Frauen bewegen sich von 18.30 bis 20.00 Uhr, die Ü35-Frauen von 20.00 bis 21.45 Uhr.

Dienstag, 21.02.2017Zetzwil

Vereins-Skiweekend der Männerriege

Text und Bild: Eingesandt

Mit viel Wasser vom Himmel und ohne Kaffeehalt reiste ein Dutzend Männerriegler nach Andermatt, wo wir die Skiutensilien montierten und so rechtzeitig auf den fahrplanmässigen Zug Richtung Oberalp wechselten.

Den offiziellen Morgenkaffee genossen wir im Restaurant Piz Calmot unserer Weekend-Herberge. Mit dem neu erstellten 6-Sesseli führte die erste Bergfahrt in die SkiArena Andermatt–Sedrun und dies notabene bei herrlichem Sonnenschein. Super präparierte Pisten luden zum «gemütlichen» Fahren – oftmals ohne Halt – ein.

Erst ein langersehnter obligater Apérohalt im Palas konnte unsere sportlichen Abfahrten unterbrechen. Das angeschlagene Tempo wurde auch im Barhüsli beibehalten und nur mit Daumendrücken für Wendy und Michelle unterbrochen. Das so hinausgezögerte Mittagessen, nun bei Schneefall und reduzierten Sichtverhältnissen, konnte nur mit Dieni-Schnitzel gelöst werden.

Mit den «letzten» Bergfahrten kehrten wir von der Sedruner Seite wieder auf den Oberalp zu unserer Unterkunft. Nach einem späten, aber äusserst ausgiebigen Nachtessen spielten Jung gegen Alt Schieber, und der Rest versuchte sein Glück oder Pech bei «Hose abe».

Das obligate Mitternachtsplättli mit Dorf-Speck, Salami und anderen Würsten wurde dieses Jahr mit Käse sogar ausgebaut und mit Jagdwasser abgerundet.

Wie bereits ein Jahr zuvor, war für Samstag nebst 20 cm Neuschnee auch Sonnenschein pur angesagt. So standen wir bereits ab neun Uhr auf unseren Latten. Die doch bereits arg strapazierten Oberschenkel konnten wir auch am Tag zwei einzig bei ausgiebigen Apérohalten wieder auffrischen.

Erst nach Liftschluss bestiegen wir den Zug für nur eine Station, bevor dann unser tolles Vereinsweekend vom Nätschen mit der obligaten Talabfahrt mit Rucksack und ab und zu notwendigen «Rämplern» noch abgerundet wurde.

Ein Dankeschön gilt unserem Organisator Dani, «Eier-Ueli» und unseren beiden Busfahrern Patrick und Res, welche uns wiederum sicher nach Zetzbu zurückbrachten.

Dienstag, 21.02.2017Gontenschwil

Mit HUWA macht das Wäschewaschen Spass

Text und Bild: Thomas Moor

Lang lebe die HUWA-Waschmaschine! Das ist nicht etwa ein frommer Wunsch, sondern Tatsache. HUWA-Maschinen werden in Gontenschwil seit über 100 Jahren produziert und bestechen durch ihre Qualität und die Langlebigkeit.

Tatsächlich: Die Langlebigkeit und die Qualität sind zwei typische Eigenschaften, mit welchen sich die Waschmaschinen und Tumbler (früher wasserbetriebene Waschmaschinen und Wäscheschleudern) aus Gontenschwil in zwei Worten umschreiben lassen. Und wenn man behauptet, hinter jeder zufriedenen Hausfrau stehe ein glücklicher Mann, mag das zwar stimmen. Man darf jedoch die Waschmaschine nicht vergessen. Nicht dass jetzt die Vermutung aufkommt, Waschen würde zu den absoluten Lieblingsbeschäftigungen der Hausfrau zählen. Aber: Mit HUWA-Waschmaschinen macht das Wäschewaschen mehr Spass. Kürzere und immer bessere Waschprogramme sind unter anderem mitverantwortlich dafür. In Sachen Innovationen ist man bei der Waschmaschinenfabrik R. Hunziker AG in der Tat nie stehengeblieben. Investitionen in die Entwicklung und in die Modernisierung der Produktionsstätte sind in hohem Masse verantwortlich dafür, dass die Firma auch nach über 100 Jahren noch floriert. Wohlverstanden als kleiner Player, umgeben von grossen Marken und Discountern. Das Bügel-Finishprogramm als Weltneuheit 2014 oder die Photovoltaikanlage auf dem Firmendach vor zwei Jahren, mit welcher 85 Prozent des Strombedarfs mit Sonnenenergie abgedeckt wird, sind nur zwei von unzähligen Beispielen.

Das alleine macht den Erfolg aber noch nicht aus. «Unsere Dienstleistungen und die Kundennähe tragen ebenfalls zum Erfolg bei», wie Samuel und Sarah Hunziker überzeugt sind. Sie leiten die Geschicke der Firma mit 15 Mitarbeitern (inkl. Teilzeitstellen) in dritter Generation seit sechs Jahren. Zum ganz grossen Plus zählen dabei die Servicedienstleistungen, welche auch im Konsumentenmagazin K-Tipp gelobt wurden, nachdem die elfjährige Waschmaschine einer Kundin nach einem Defekt unbürokratisch gratis repariert wurde. Auf die Kundezufriedenheit wird viel Wert gelegt. Das beginnt jeweils schon bei der Beratung, welche im Showroom in Gontenschwil oder im Rahmen einer der grossen Schweizer Messen stattfindet. Rund 12 000 Kunden und rund 15 000 im Einsatz stehende Waschmaschinen sprechen eine deutliche Sprache. Und dass der Chef bei Service- oder Reparaturarbeiten persönlich vorbeikommt, wird von den Kunden sehr geschätzt. Samuel Hunziker ist dabei kein Weg zu weit. Das hat er in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. Zum Beispiel als er einen Einsatz in der SAC-Hütte Bächlital oberhalb des Grimselstausees mit dem Heli oder sogar in Kambodscha (verbunden mit einer Ferienreise) hatte.

www.huwa.ch

Dienstag, 21.02.2017Gontenschwil

Berufs-WM 2017 in Abu Dhabi mit Ramona Bolliger

Text und Bild: Thomas Moor

Keine Frage: Sie ist spitze! Ramona Bolliger war mit der Gesamtnote 5,6 beste Bäcker-Konditorin im Aargau, nahm an der Schweizermeisterschaft teil und gewann an der 45. Europameisterschaft der Bäckerjugend die Silbermedaille. Jetzt steht für sie die Berufs-WM in Abu Dhabi auf dem Programm.

Über 1300 junge Berufsleute aus 76 Nationen werden vom 14. bis 19. Oktober im arabischen Emirat Abu Dhabi in 50 Berufen um den Weltmeistertitel kämpfen. Ein gewichtiges Wörtchen will auch die gelernte Bäcker-Konditorin Ramona Bolliger aus Gontenschwil mitreden. Sie ist Mitglied des Schweizer Teams, welches aus 37 jungen Berufsleuten besteht. «Es ist für mich eine Ehre und eine einmalige Chance, dass ich für die Weltmeisterschaft selektioniert wurde», wie sie strahlend sagt. Vor rund einem Jahr hat sie von ihrer Teilnahme erfahren. Eine Selektion, die nicht von ungefähr kommt. Als beste Bäcker-Konditorin 2014 im Kanton Aargau durfte sie an der Schweizermeisterschaft teilnehmen. Der Wettkampf fand in jener Zeit statt, als sie bereits in der Zusatzausbildung als Köchin steckte. Frauenpower total! Mit einer beeindruckenden Leistung krönte sie ihren Einsatz zudem an der Berufs-EM 2016 im deutschen Weinheim, wo sie Silber gewann.

Ehrgeizig, neugierig, zielstrebig, kreativ und fachlich bestens ausgebildet: Aus diesem Holz sind erfolgreiche junge Berufsleute wie Ramona Bolliger geschnitzt. Dem kann auch Kevin Sollberger von der gleichnamigen Dorfbäckerei beipflichten. «Ramona war immer sehr wisssbegierig und hat immer etwas mehr gemacht als die anderen und hat ihre Kreativität unter anderem mit Tortendekos eindrücklich unter Beweis gestellt», wie Sollberger zurückblickt. Und das innere Feuer für den Bäcker-Konditor-Beruf lodert bei Ramona Bolliger unaufhaltsam weiter. Sie schätzt die Vielfalt, welche der Beruf zu bieten hat und dass sie ihre eigenen Ideen verwirklichen kann. Seit Januar steckt sie in den Vorbereitungsarbeiten. Ideale Bedingungen dafür findet sie dabei bei ihrer neuen Arbeitgeberin, der Bäckerfachschule Richemont in Luzern. Betreut wird sie dort von Urs Röthlin, Experte und Abteilungsleiter Bäckerei. Er wird Ramona in der Funktion als Coach nach Abu Dhabi begleiten. Wie das Arbeitsprogramm dort aussehen wird, weiss die WM-Teilnehmerin allerdings noch nicht. An der EM musste sie Gross- und Kleinbrote, Hefesüssteig- und Plundergebäcke sowie ein Schaustück produzieren. Nach diesem Programm trainiert sie zur Zeit vier bis acht Mal im Monat. Natürlich mit dem Ziel, für die Schweiz eine Medaille zu holen. Die Dorfheftliredaktion wünscht der WM-Teilnehmerin schon heute viel Erfolg und gutes Gelingen.

Montag, 20.02.2017Zetzwil/Gontenschwil

Kennen Sie Melanie Moor-Hirt ... die Jugendarbeiterin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die fröhliche und quirlige Melanie ist in Zetzwil geboren und zusammen mit zwei Brüdern aufgewachsen. Inzwischen ist sie verheiratet und lebt in Erlinsbach. Ihr Beruf bringt sie aber immer wieder in unsere Gemeinde. Sie arbeitet als Katechetin und Jugendarbeiterin für die ev.-ref. Kirchgemeinde Gontenschwil/Zetzwil.

Melanie, was sind die Aufgaben einer Katechetin?
Als Katechetin unterrichte ich die 1. und 2. Klasse in Religion. Es geht dabei um den ersten spielerischen Kontakt mit der Bibel. Wir nehmen zum Beispiel die Geschichten rund um Josef, Daniel, David und den Turmbau zu Babel durch. Ich erhielt letztes Jahr diese Stelle mit dem Ziel, ein neues Konzept zu erarbeiten, weil die Teilnahme der Kinder in den letzten Jahren stark abgenommen hatte. Wir wollten das Programm wieder attraktiver gestalten, um die Kinder und ihre Eltern zu motivieren. Das ist uns zum Glück auch gelungen.

Was sind deine Aufgaben als Jugendarbeiterin?
Ich helfe bei der Vorbereitung und Durchführung des Konfirmandenlagers. Das letztjährige Krippenspiel habe ich selber geschrieben und gemeinsam mit Sozialdiakon Roland Hämmerle und den Kindern umgesetzt. Das Projekt «Fiire met de Chliine+» vom Samstag untersteht meiner Leitung und ist die Ergänzung zum Anlass der jüngsten Kinder am Freitag. Da geht es um christliche Grundwerte und das Erleben von Gemeinschaft auf spielerische Art. Dank Rolands guten Kontakten konnte ich nun auch Teenies aus beiden Gemeinden motivieren, dabei mitzuarbeiten. Am Missionsbasar im Herbst bin ich fürs Kinderprogramm zuständig.

Wie bist du zu diesem Beruf gekommen?
Ich bin Quereinsteigerin. Seit meinem vierzehnten Altersjahr war ich in unserer Kirchgemeinde ehrenamtlich als Blungschileiterin tätig. Später habe ich in Bern an der HKB Kunst studiert. Dazu gehörte auch Pädagogik und Kunstgeschichte. Als Kunstlehrerin ist es allerdings schwierig, gleich nach dem Studium eine feste Anstellung zu finden. So arbeite ich als Stellvertretung an diversen Schulen. Weil man mich hier kannte und die Kirchenpflege wusste, dass die Zusammenarbeit zwischen mir und Roland Hämmerle gut funktioniert, wurde ich angefragt und aus obigen Gründen eingestellt.

Wie schaffst du es, die heutigen Kinder für die Bibelgeschichten zu interessieren?
Bei den Erst- und Zweitklässlern ist es überhaupt nicht schwierig, weil sie noch mit offenen und interessierten Augen durch die Welt gehen. Gleichzeitig versuche ich den Unterricht mit ihrer persönlichen Welt zu verknüpfen und sie einzubeziehen. Sie sind jeweils mit ganzem Eifer dabei.

Welche Projekte gibt es dieses Jahr für die Kinder der beiden Gemeinden?
Aus personellen und finanziellen Gründen musste leider in diesem Frühling der beliebte Ferienplausch gestrichen werden. Ein besonderes Projekt ist das «Fiire met de Chliine» für die Kleineren und gleichzeitig für die Grösseren, welches am 10. Juni im Brünnelichrüz stattfindet.

Was ist dir wichtig in deinem Leben?
Ich brauche Herausforderungen und gleichzeitig brauche ich auch immer wieder Momente der Ruhe für mich persönlich. Ich möchte mir bewusst Zeit nehmen für meine Mitmenschen.

Was macht dich traurig?
Was mich betrübt, ist, dass die Menschen egoistischer geworden sind und jeder nur für sich schaut. Die Nächstenliebe kommt aus Zeitgründen leider oft zu kurz in unserer Gesellschaft.

Was würdest du tun, wenn du ein Jahr lang Ferien hättest?
Ich würde eine Weltreise machen. Bisher bin ich meistens im Norden gereist. Die Kultur und die Menschen in Asien und Afrika würden mich reizen, wenn ich eine lange Reise planen könnte.

Welches Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?
Während meines Studiums musste ich viel Literarisches und Theoretisches lesen. Zur Entspannung lese ich aus diesem Grund gerade gerne Nora Roberts.

Angenommen du wärst Bundesrätin. Welche politischen Ziele würdest du sofort in Angriff nehmen?
Zum einen würde ich sehr Richtung alternativer Energien drängen und die Flüchtlingsfrage finde ich auch nicht geklärt. Wobei ich da auf die Schnelle keine Lösung wüsste.

Montag, 20.02.2017Region

Die Helpis feierten ihren fünften Geburtstag

Text und Bild: Graziella Jämsä

Was tun, wenn ein Schulkamerad stürzt? Für die Jungsamariter von Help Hallwilersee kein Problem. Bei ihren Übungen lernen sie, wie man richtig auf die Pannen des Alltags reagiert. Einen kleinen Einblick boten sie Familien, Freunden und Neugierigen am Jubiläumsanlass.

«Einfach liegen bleiben, gleich wirst du rumgetragen», hiess eine Jungsamariterin den Buben, den sie kurzerhand vom Besucher zum Patienten erklärt hatte. Der Kleine klammerte sich an die Hand der Mutter. Doch als sich der Notfalltransport in Bewegung setzte, fand er plötzlich Gefallen an seiner Rolle. Am nächsten Posten spielte Hanke Nobbenhuis vom Kantonalverband die Bewusstlose und liess sich in Seitenlage manövrieren, während im Vorraum zur Mehrzweckhalle Fahrwangen mit präparierten Brillen verschiedene Sehschwächen erlebbar gemacht wurden. «Spielerisch Erste Hilfe lernen, gemeinsam etwas erleben und sich austoben – das ist die Vision von Help Hallwilersee», erklärte Franziska Buri.

Getragen von den Samaritervereinen Fahrwangen-Meisterschwanden, Seengen, Sarmenstorf, Seon und Egliswil sowie unterstützt von Gönnern wie dem Samariterverein Bettwil und der Feuerwehr Oberes Seetal freuten sich die Helpis über verschiedene Programme. «2017 steht unter dem Motto ‹Fernsehprogramm› – von SwissDinner übers Sportpanorama bis zum Tigerentenclub.» Doch Help Hallwilersee bietet auch einiges für Nichtmitglieder. «Beispielsweise organisieren wir in Seengen analog zum Buch ‹Erste Hilfe mit Globi› einen Kurs für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren. Oder wir machen bei Ferienpässen mit.» Für die Zukunft von Help Hallwilersee wünscht sich Franziska Buri vor allem eines: «Dass Kinder und Jugendliche sich weiterhin mit so viel Begeisterung bei uns engagieren wie bisher.»

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Montag, 20.02.2017Beinwil am See

Eine Zeitmaschine und Klänge aus der neuen Welt

Text: eingesandt, Bild: Pixabay

In einer pittoresken Landschaft wie die rund um den Hallwilersee kann man sich das Märchen «Die Zeitmaschine», das der Schweizer Geschichtenerzähler Jürg Steigmeier zusammen mit dem argovia philharmonic vorbringen wird, ohne weiteres vorstellen:

Ein König wünschte sich schon seit langem eine Tochter, doch blieb ihm die Geburt des Mädchens lange vergönnt. Schon sieben Söhne erblickten das Licht der Welt und der König wurde immer trauriger. Eines Tages entschied er, alle Söhne umzubringen, wenn das Königshaus endlich eine Prinzessin erhielte. Kurz darauf gebar die Königin tatsächlich ein Mädchen und die Prinzen bangten um ihr Leben. Sie beschlossen, von zu Hause wegzulaufen, und fanden auf ihrer langen Flucht ein verzaubertes Schloss vor. Hätten sie gewusst, dass sie dort auf noch mehr Schwierigkeiten treffen würden, hätten sie es wohl nicht betreten … Wie Jürg Steigmeier die Zeitmaschine, die auf der Bühne stehen wird, in die Geschichte einbaut und wie das Blechbläserensemble des argovia philharmonic die Musikstücke einflechtet, kann man am 11. März in Beinwil am See und am 12. März in Villmergen enträtseln. Das Familienkonzert eignet sich für Gross und Klein und empfiehlt sich für Kinder ab 5 Jahren.

Weniger märchenhaft, doch umso verblüffender ist die Besetzung des Symphoniekonzerts, das am 22. März in Villmergen und am 25. März in Beinwil am See zu hören sein wird. Der kaum zwanzigjährige Andrea Cellacchi, der vor einem Jahr den Holzblaswettbewerb «The Muri Competition 2016» gewonnen hat, spielt zusammen mit dem argovia philharmonic Mozarts Konzert für Fagott und Orchester in B-Dur KV 191 (186e). Dass sich das Orchester die Förderung junger Solisten auf die Fahne geschrieben hat, ist seit den ausverkauften Januarkonzerten mit Sebastian Bohren und Chiara Enderle kein Geheimnis mehr. Besonders beeindruckend ist das Spiel des Fagottisten, zumal er sich noch in der Ausbildung an der Berner Hochschule der Künste befindet und das Konzert zu den ersten Solokonzerten gehört, die W. A. Mozart überhaupt komponiert hat. Es steht also noch in der Tradition der unterhaltsamen barocken Bläserkonzerte: Reizende humoristische Effekte und klangliche Wirkungen fordern die solistischen Qualitäten eines jeden Fagottisten heraus, ohne dabei die lyrischen Linien ausser Acht zu lassen. Unter dem Motto «Neue Welt» erklingen auch Dvoráks 9. Symphonie und Bernsteins Three Ance Episodes aus «On the Town». Weitere Informationen finden Sie auf www.argoviaphil.ch.

Familienkonzerte

Sa., 11.03.17, 15.00 Uhr
Beinwil am See, Löwensaal

So.,12.03.17, 15.00 Uhr
Villmergen, Kirchgemeindehaus

Symphoniekonzerte

Mit Andrea Cellacchi (Fagott), Rune Bergmann (Leitung) und dem argovia philharmonic

Mi., 22.03.17, 19.30 Uhr
Villmergen, röm.-kath. Kirche

Sa., 25.03.17, 19.30 Uhr
Beinwil am See, Löwensaal

Montag, 20.02.2017Boniswil/Hallwil

Senioren-Filmnachmittag

Text und Bild: Silvia Gebhard

Gut 50 Seniorinnen und Senioren von Hallwil und Boniswil liessen sich zu einem Nachmittag mit Filmvorführung und währschaftem Zvieri einladen. Den Weltrekord auf dem Hallwilersee wollte man sich nicht entgehen lassen.

Am Mittwochnachmittag, 15. Februar 2017 lud die reformierte Kirchgemeinde die Senioren erneut zu einem Treffen ein. Pfarrer Jan Niemeier begrüsste die interessierten Gäste zu diesem «temporeichen» Nachmittag und übergab das Wort an Heinz Bertschi aus Lenzburg.

1998 stiess Heinz Bertschi erstmals auf einen Zeitungsartikel zum Thema Hallwilersee-Weltrekord. Da wurde doch auf dem Hallwilersee am 17. September 1938 Geschichte geschrieben. Sir Malcom Campbell erreichte mit seinem selbst konstruierten Rennboot, dem BLUEBIRD K3, mit 2500 PS eine Geschwindigkeit von 210.67 km/h, was damals der Weltrekord war. Er wurde gross gefeiert, und doch geriet diese Geschichte vom Hallwilersee bald wieder in Vergessenheit.

Auch Heinz Bertschi befasste sich erst einige Jahre später genauer damit. Da das Internet damals noch nicht viel bot, holte er seine Informationen von Zeitungsarchiven, Bibliotheken und vor allem auch von persönlichen Kontakten. Mit der Zeit kam immer mehr Material dazu, auch vier Originalfotos, die er voller Stolz dem Publikum zeigte. Schliesslich kam noch Originalfilmmaterial dazu. So entstand ein Dokumentarfilm mit Kurzberichten von Zeitzeugen, Originalfilmaufnahmen, Fotos, Dokumenten und sogar Tonspuren vom grossen Tag des Weltrekords.

Nach der Filmvorführung und weiteren Ausführungen und Antworten auf Fragen ging es zum kulinarischen Teil des Nachmittags. Verschiedene Helferinnen servierten eine währschafte Suppe mit Wursträdli-Einlage und Brot dazu. Ein abschliessendes Dessert mit feinem Fruchtsalat und Kaffee rundete diesen interessanten Nachmittag ab.

Ein herzliches Dankeschön geht an die reformierte Kirchgemeinde mit Pfarrer Jan Niemeier, die während des Winterhalbjahres jeden Monat einen Anlass für die Senioren anbietet. Der letzte Anlass dieser Runde in Boniswil findet am 28. März 2017 mit Margrit Kaufmann statt.

Montag, 20.02.2017Meisterschwanden

Solution Center: Eröffnung mit Wow-Effekt

Text und Bild: Graziella Jämsä

Mit dem neuen Beratungs- und Besucherzentrum läutet die Tanner & Co. AG in Meisterschwanden eine neue Ära ein. Das markante Gebäude mit dem über 500 Quadrater grossen Showroom steht ganz im Zeichen der Begegnung.

«Ich möchte einzigartige Erlebnisse schaffen, interessante Treffpunkte, die immer wieder zu einem Besuch animieren. Und zwar für Kunden, Lieferanten, Partner und Mitarbeitende gleichermassen», erklärte Serge Tanner, CEO der ATS-Tanner-Gruppe, bei der Eröffnung des neuen Solution Centers. Kaum ein Jahr dauerten die Bauarbeiten für das Gebäude, das mit rund 30 Tonnen eingesetztem Fensterglas spannende Einblicke bietet. Neugierige können im Showroom die Technologien zum Banderolieren, Stretchen, Umreifen, Schrumpfen und Kleben genauer in Augenschein nehmen. Prägnante Zitate an der History-Wall ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen der Unternehmensgeschichte. Die Gäste der Eröffnungsfeier zeigten sich fasziniert. «Genau so ein Aktionspack hatte ich gestern in der Hand», bemerkte ein Besucherin. «Aber über die Notwendigkeit von individuellen Banderolen habe ich mir da keine Gedanken gemacht.» Ein anderer beobachtete genau, wie der Roboter mit der Stretchfolie hantierte, während wieder andere sich vor allem für die technische Infrastruktur in den Büros interessierten. «Mit warmen Farben und natürlichen Materialien, die auch Schulungsräume und Cafeteria prägen, wollten wir für unsere Mitarbeitenden eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen», schilderte Serge Tanner. «Ist doch das neue Solution Center auch ein Bekenntnis zum Standort Meisterschwanden. Gemeinsam haben wir die Basis für den zukünftigen Erfolg geschaffen.»

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Montag, 20.02.2017Gontenschwil

«Wir sind eines der grössten Netzwerke weltweit.»

Text und Bild: Gaziella Jämsä

Mehr als 100 Landfrauen aus dem Bezirk Kulm sind zur Tagung nach Gontenschwil gekommen. Auf der Traktandenliste stand nicht nur das Programm für das Jahr 2017. Im Vorstand standen und stehen Veränderungen an.

«Während der letzten Sitzung des Kernvorstandes haben wir das Thema Wahlen aufgegriffen», schilderte Präsidentin Hanni Gloor. Sie selbst möchte 2018 nicht mehr antreten. «Ich finde nach zwei Amtsperioden wird es Zeit für frischen Wind.» Aber auch bei Aktuarin Karin Nyf–feler stünden Veränderungen an. «Um mehr Zeit für die Kinder zu haben, stellt sie ihr Amt im Bezirksvorstand zur Verfügung. Und wir sind ebenso froh wie dankbar, euch Maya Müller für die Nachfolge vorschlagen zu können.» Mit grossem Applaus wurde die Landfrau aus Unterkulm im Amt willkommen geheissen. Verena Kaspar wird sich als Kassierin weiterhin um die Finanzen kümmern und mit ihren prägnanten Kommentaren das Jahresbudget zum vergnüglichen Thema machen. Neben Gemeindeammann Renate Gautschy war auch Lotti Baumann, die Präsidentin der Aargauer Landfrauen, für ein Grusswort vor Ort. «Es wird Zeit, falsche Bescheidenheit abzulegen und uns bewusst zu präsentieren», ermutigte sie die Zuhörerinnen. «Wir haben es verdient mit der Vielfalt unserer Tätigkeiten wahrgenommen zu werden, sind wir doch eines der grössten Netzwerke weltweit.» Nach Abschluss der offiziellen Traktandenliste sorgten die 1. und 2. Primarschulklasse von Katrin Stöckli und Irene Müller zusammen mit Karin Heiz von der Musikgrundschule fürs musikalische Unterhaltungsprogramm. Aber auch die 4. und 5. Klasse von Thomas Müller hatten sich etwas Klangvolles einfallen lassen.

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Donnerstag, 16.02.2017Meisterschwanden

Treffpunkt International – von Mensch zu Mensch

Text und Bild: Graziella Jämsä

Alle zwei Wochen lädt die reformierte Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen Menschen mit Migrationshintergrund zum Nachtessen ein. Es ist eine Zeit der Begegnung jenseits aller Sprachbarrieren.

Es ist Mittwochabend kurz vor sieben Uhr. In der Küche des Kirchgemeindehauses treffen Cécile Frick und Karin Geissbühler die letzten Vorbereitungen. «Man hofft immer, dass man genug hat», erklärt Karin Geissbühler mit einem Schmunzeln. «Weil man nie weiss, wie viele kommen.» Cécile Frick nickt: «Erinnerst du dich an den Abend, als wir gut 50 Leute waren?» – «Oh ja.» Die beiden lachen. «Aber es sind doch alle satt geworden.» Entstanden ist die Idee für den Treffpunkt International 2015. Pfarrerin Nica Spreng und Sozialdiakon Andreas Müller nahmen mit Behörden umliegender Gemeinden Kontakt auf, um herauszufinden, wo Unterstützung im sozialen Bereich Sinn machen würde. «Wir beschlossen daraufhin, einen alle zwei Wochen stattfindenden Treff einzurichten, der den Asylsuchenden die Möglichkeit gibt, sich untereinander zu vernetzen und mit Menschen aus den Dörfern ins Gespräch zu kommen», schildert Andreas Müller. Die Kirchenglocken schlagen sieben, der Deutschunterricht endet, mehrere Türen öffnen sich und die Kinder erobern den Hausflur. Langsam trudeln die Erwachsenen ein. Die Frauen umarmen sich. «Wie geht es dir?» – «Schönes Tuch.» – «Das Essen riecht gut.» Die Gespräche pendeln zwischen Schweizerdeutsch und Schriftsprache. Wo das nicht ausreicht, nimmt man Hände und Füsse, greift zu Block und Stift oder nutzt das Handy als Übersetzer.

Der Umgang ist unkompliziert, familiär. Man behält gemeinsam die lebhaften Kinder im Auge. An einem Tisch unterhält man sich über die Nachrichten aus Afghanistan, an einem anderen Tisch werden Guetzli-Rezepte diskutiert. Käthi Pang, die sich seit Beginn für den Treffpunkt engagiert, gibt auch Deutsch. «Wenn man weiss, wie schwer die ersten Worte sind, macht es umso mehr Freude, die Fortschritte der einzelnen zu beobachten.» Sie wird einen Moment nachdenklich, bevor sie weiterspricht: «Ganz zu schweigen von all dem, was einem die Begegnungen selbst lehren – es ist einfach ein Geschenk.»

Donnerstag, 16.02.2017Reinach

Schön sein mit Konzept

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor kurzem hat Yvonne Swiatek mit «Medical Beauty Concept» ein Kosmetikstudio der besonderen Art eröffnet. Sie kombiniert das Fachwissen um Schönheit und Gesundheit mit den neuesten Hightechgeräten – für Veränderungen, die glücklich machen.

Wer bei «Medical Beauty Concept» unpersönliche Räumlichkeiten voller Maschinen befürchtet, wird mehr als positiv überrascht. Als erstes nimmt sich Yvonne Swiatek nämlich viel Zeit für ein Beratungsgespräch. «Der eine stört sich an Pigmentflecken, die andere an Cellulite oder Couperose, wieder jemand kämpft mit Falten – gemeinsam mit Kunden und Kundinnen wird das Ziel der Behandlung festgelegt und ein Behandlungsplan erstellt», schildert die Unternehmerin. Ausserdem würden verschiedene Gesundheitsaspekte abgeklärt, um zu entscheiden, welche Geräte überhaupt zum Einsatz kommen könnten. «Nur schon die Einnahme von Aspirin, einem blutverdünnend wirkendem Medikament, spielt eine Rolle.»

Nach dem Gespräch geht es in einen der beiden grosszügig geschnittenen Behandlungsräume. Mit flexiblen Liegen, farbverändernden Lichtquellen zur Entspannung und ausgesuchten Bildern sind diese liebevoll eingerichtet. «Es ist ein ganzheitliches Wellness-Erlebnis», betont Yvonne Swiatek. «Kommt beispielsweise der CryoJett gegen unerwünschtes Fettgewebe zum Einsatz, dauert das gut eine Stunde. In dieser Zeit sollen sich Kundinnen und Kunden entspannen können.» Das Gerät ist eine von drei Apparaturen, die Yvonne Swiatek mit viel Bedacht einsetzt. Die Aktivierung der Lipolyse der Fettzellen mittels Temperaturunterschieden wird zusätzlich durch Elektrostimulation unterstützt. Andere medizinische Geräte ermöglichen neben Ultraschall oder Microdermabrasion eine Narben- oder Schwangerschaftsstreifen-Reduktion. «Die Zellen erhalten quasi eine Erinnerung an ihre ursprüngliche Programmierung. Haben sie sich erneuert, entsteht ein deutlich vitaleres Hautbild.» Mit einem Lächeln fasst Yvonne Swiatek ihr umfangreiches Angebot zusammen: «Zaubern kann ich nicht, aber wenn Kunde oder Kundin etwas Geduld mitbringen, mache ich fast alles möglich.»

www.medical-beauty-concept.com

Donnerstag, 16.02.2017Meisterschwanden

Felix Suhner ist «Hotelier des Jahres 2016»

Text und Bild: Thomas Moor

Was für eine Ehre und Lohn für Weitsicht, Innovation, Mut und unternehmerisches Flair. Felix Suhner wurde an der Hotelfachschule Lausanne zum «Hotelier des Jahres 2016» gekürt. Auch der Gemeinderat Meisterschwanden würdigte Suhners Erfolg mit einer speziellen Auszeichnung.

«Das Gute leben». Das ist die Philosophie von Felix Suhners Balance-Hotel-Gruppe mit vier Hotels (Seerose Resort & Spa Meisterschwanden, Hotel Bad Bubendorf, Seehotel Sonne Eich, Quellhotel Bad Ramsach) und einem Gastrobetrieb (Restaurant Mürset Aarau). Keine Frage: Felix Suhner ist Vollblut-Hotelier und erfolgreicher Unternehmer von der Scheitel bis zur Sohle. Neben zehn weiteren Kandidaten und Kandidatinnen war er für den Award «Hotelier des Jahres 2016» nominiert. Nachhaltige Managementleistung, Profitabilität, klare Handschrift, Innovation, Originalität, Risikobereitschaft, positives Image in der Branche und Kundenbezug waren Kriterien, welche von der elfköpfigen Jury beurteilt und bewertet wurden. «Die Jury war vor allem von Felix Suhners unternehmerischem Flair überzeugt, einerseits beim Aufbau einer Hotelgruppe, dann aber ganz besonders auch bei der Umsetzung von sehr herausfordernden Projekten. Das braucht nicht nur viel Energie und Know-how, sondern auch Mut», wie Jurypräsident André Witschi meinte.

Felix Suhner freute sich nicht nur über den Siegerpreis – eine wertvolle Special-Edition-Uhr von Eventpartner Hublot –, sondern auch über die Tatsache, dass ein inhabergeführter Familienbetrieb schlussendlich das Rennen machte. «Es macht auch wirklich Spass, die Hotelgruppe ständig weiterzuentwickeln», wie der stolze Preisträger sagt und sich auch über die Urkunde freut, welche ihm der Gesamtgemeinderat von Meisterschwanden für seine ausserordentlichen Leistungen überbrachte. «Es ist eine Ehre für Meisterschwanden und wir sind stolz auf dich», wie Gemeindeammann Ueli Haller anlässlich einer kleinen Feier sagte.

Mittwoch, 15.02.2017Boniswil

Skilager 2017 der Schulen Birrwil und Boniswil

Text und Bild: Eingesandt

Am Skilager 2017 der Schulen Birrwil und Boniswil nehmen 28 Kinder teil. Am Montagmorgen, 30. Januar startet unser Reisecar mit 17 Boniswiler Kindern und 11 Kindern aus Birrwil sowie dem 7-köpfigen Leiterteam die Reise Richtung Stoos.

Reise zum und vom Skilager

Bereits um 08.30 Uhr kommen wir im Schlattli in Schwyz–Muotatal an, um von da mit der Stoosbahn in den beliebten Skilagerort zu fahren. Kinder und Leiter helfen beim Umladen des Gepäcks vom Reisecar in den Transportwagen der Stoosbahn. Danach können alle ihre Skikarten in Empfang nehmen und die Reise auf den Stoos startet in die letzte Etappe. Corinne Neukom von der Schulpflege Boniswil begleitet uns am ersten Tag im Skilager. Am Freitagnachmittag, am letzten Tag des Skilagers, ist das Wetter uns freundlich gesinnt und die Sonne lacht mehrheitlich über dem Stoos. So fahren die Kinder am Sternegg bis um 16.00 Uhr Ski, wo schliesslich alle zusammen die Heimreise antreten.

Mittwoch, 15.02.2017Region

Fugen – unscheinbar und doch sehr wichtig

Text und Bild: Graziella Jämsä

Wo in der Wohnumgebung unterschiedliche Elemente, beispielsweise Badewanne und Wand, aufeinandertreffen, schützt Dichtungsmaterial die Übergänge. Fugenfuchs Robert Himmler weiss, wann ein Materialwechsel zum guten Wohnklima beiträgt – und vieles mehr.

«Jedes Haus ist in Bewegung», erklärt Firmengründer Robert Himmler. «Das heisst Fugen sind einer permanenten Belastung ausgesetzt.» Darum müsse man diese Übergänge, die längst nicht nur zwischen Plättli in Bad oder Küche eine Rolle spielen, gut im Auge behalten. «Bei Fenstern und Türen geht es auch um Isolation, was das Heizen mitbeeinflusst.» Ausserdem dringe durch löchrige oder rissige Fugen Feuchtigkeit ein. «Über längere Zeit verteilt sich diese und zieht die Wände hoch. Schimmelpilz ist die gesundheitsgefährdende Folge.» Es lohne sich, ältere Übergänge zu prüfen und – ebenso wie neue – regelmässig zu ersetzen. «Das kann gestalterisch genutzt werden», verrät der Fugenfuchs. «Denn das Dichtungsmaterial gibt es in allen erdenklichen Farben.»

Seinen Erfahrungsschatz verdankt Robert Himmler zahlreichen Jahren als Fugentechniker bei einer renommierten Fugenfirma. «Jetzt möchte ich mein Wissen als Selbständiger, ob im Neubau oder bei Wartungsarbeiten, einsetzen» Das Seetal liege dem jungen Familienunternehmen besonders am Herzen. «Wir haben hier viel Unterstützung erfahren. Und für die sind wir sehr dankbar», schildert Barbara Himmler, die sich ums Büro kümmert. Der knapp dreijährige Mateo will einmal die Nachfolge im Betrieb antreten. Seinen Berufswunsch kommuniziert er klar: «Ich werde Fugenspezialist.» Mit einem Schmunzeln fügt Robert Himmler hinzu: «Bis es so weit ist, stehe ich bei Fragen zu Fugen oder Abdichtungen gerne zur Verfügung. Einfach anrufen und Termin vereinbaren.»

Mittwoch, 15.02.2017Meisterschwanden

Die Hallwilersee Apotheke bietet das Rundumpaket

Text und Bild: Graziella Jämsä

«Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen» – für Margrit Hartmann und ihr Team ist dies mehr als ein Slogan. «Es ist die Grundlage jeder Beratung», erklärt die diplomierte Apothekerin. «Auf uns können sich Kundinnen und Kunden verlassen.»

Der eine kämpft mit Schnupfen. Die andere hat Mühe einzuschlafen. Bei einem Kleinkind schuppt sich die Haut. Ein Senior leidet unter Verdauungsschwierigkeiten. «In all diesen Fällen ist unsere Apotheke die richtige Anlaufstelle und bietet für alle Gesundheitsfragen eine individuelle Lösung an», erklärt Margrit Hartmann, Geschäftsführerin der Hallwilersee Apotheke in Meisterschwanden. In einem ausführlichen Beratungsgespräch wird die Form aller Beschwerden sowie die Einnahme bisheriger Medikamente abgeklärt. «Im zweiten Schritt schlagen wir eine passende Therapie vor.» Und diese könne ebenso aus dem pharmazeutischen wie aus dem phytotherapeutischen Bereich stammen oder natürlich kombiniert werden. «Homöopathie, Schüssler-Salze, Ceres, Spagyrik – unser Angebot ist ebenso individuell wie unsere Kundschaft.» Bei chronischen Erkrankungen, welche die Einnahme mehrerer Produkte erfordern, würden selbstverständlich die Medikamente im Wochenblister für die Kunden gerichtet. «So bleibt es für den Kunden überschaubarer.»

Aber auch wer in gesunden Zeiten präventiv tätig sein möchte, ist in der Hallwilersee Apotheke richtig. «Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin, Sonetik-Hörberatung oder Darmkrebsvorsorge sind nur einige mögliche Themen für einen Gesundheitscheck, welche in separaten Betreuungsräumen durchgeführt werden.» Eine neue Dienstleistung ist netCare. Dies ist eine vertiefte Abklärung durch die Apothekerin anhand von wissenschaftlich fundierten Abläufen. In einem persönlichen Gespräch im Betreuungszimmer erhält der Kunde eine erweiterte Therapiemöglichkeit, auch zu Randzeiten und ohne Voranmeldung. Somit ist die Apotheke erste Anlaufstelle bei Gesundheitsproblemen und die Kosten im Gesundheitswesen können gesenkt werden. Sechs Tage die Woche hat die Hallwilersee Apotheke am Dorfplatz geöffnet. Fehlt ein Produkt im Regal, kann dank zwei Lieferungen täglich umgehend Abhilfe geschafft werden. Über die Zufahrt der Lindenmattstrasse erreicht man bequem die ebenerdig gelegenen Gratisparkplätze hinter dem Gebäude. Und wer nicht mobil ist, profitiert vom kostenlosen Lieferservice. Mit einem Lächeln fügt Margrit Hartmann hinzu: «Wir freuen uns, wenn wir als Gesundheitscoach helfen können.

www.apotheke.ch/hallwilersee

Mittwoch, 15.02.2017Region

Blanc Ofen- und Cheminéebau ist am Puls der Zeit

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ob Kachelofen, ein neues Gesicht fürs Badezimmer, keramische Platten oder Natursteinbeläge – Blanc Ofen- und Cheminéebau in Seon ist seit 80 Jahren der perfekte Ansprechpartner. Das Team realisiert Wohnträume in Einfamilien- wie Mehrfamilienhäusern.

Als Otto Blanc sich 1937 zur Selbstständigkeit entschied, heizte man in den meisten Haushaltungen mit Holz. «Heute wird das Cheminée genutzt, weil man Lust hat, gemütlich ums Feuer zu sitzen», erklärt Philippe Blanc. Er leitet das Unternehmen in der dritten Generation und weiss: Kundinnen und Kunden wünschen sich Vielseitigkeit.

«Selbstverständlich beraten wir gerne bei der Auswahl des perfekten Schwedenofens oder machen das Cheminée im Wohnzimmer zum baulichen Schmuckstück. Aber wir haben noch mehr zu bieten.» Gerne verleihe man einem in die Jahre gekommenen Badezimmer ein neues Gesicht. «Statt Badewanne lieber eine grosszügige Dusche, ein farbiges Glasmosaik an der Wand oder ein neuer Bodenbelag – alles kein Problem.» Naturstein könne drinnen und draussen verwendet werden. «Ein aktueller Trend sind Keramikplatten in Holzoptik. Durch sie ist ein widerstandsfähiger Belag gewährleistet, dem auch lebhafte Haustiere nichts anhaben können. Gleichzeitig bekommt der Raum eine angenehm heimelige Atmosphäre.»

Handwerk und Hightech

Um auch künftig alle Kundenwünsche realisieren zu können, ist stetige Weiterbildung für das achtköpfige Team eine Selbstverständlichkeit. Der Maschinenpark gewährleistet technische Flexibilität. «Unsere Firmengeschichte zeigt, traditionelles Handwerk und Hightech widersprechen sich nicht. Zuverlässigkeit und hohe Qualitätsstandards sind unser Credo.» Werte, welche Blanc Ofen- und Cheminéebau schon an viele Lehrlinge weitergegeben hat. «Was früher eine Ausbildung war, wurde allerdings mittlerweile in mehrere Berufsbilder aufgeteilt», sagt Philippe Blanc. Mit einem Lächeln fügt er hinzu: «Das Verbindende ist die Freude an der Gestaltung. Es ist schön zu sehen, wie der eigenen Hände Arbeit ein ganzes Wohnambiente beeinflusst. Was also die Zukunft auch bringen mag, wir gestalten mit.»

www.blanc-ofenbau.ch

Dienstag, 14.02.2017Meisterschwanden

Generalversammlung der Musikgesellschaft

Text: Eingesandt, Bild: Thomas Moor

Präsident Oliver Fischer begrüsste am 10. Februar 2017 im Gasthof Löwen 29 Anwesende zur Generalversammlung. Im abgelaufenen Vereinsjahr waren leider 3 Austritte zu verzeichnen, so dass der Mitgliederbestand noch bei 26 aktiven Musikantinnen und Musikanten liegt.

Für fast lückenlosen Probenbesuch durften zwei Mitglieder mit einem Präsent und Applaus belohnt werden. In seinem anschliessenden Jahresbericht blickte der Präsident auf ein sehr ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Besondere Anlässe waren das erfolgreiche Jahreskonzert mit Theater und das eidg. Musikfest in Montreux mit gleichzeitiger Vereinsreise. Erwähnenswert sind auch das bewährte und erfolgreiche Fischessen, das Vorbereitungskonzert zum Eidgenössischen sowie das Adventskonzert mit dem gemischten Chor. Im Vorstand demissionierte die Kassierin Conny Fischer, wobei sie nochmals über ein positives Rechnungsergebnis berichten konnte. Mit Luca Joho als neuen Kassier konnte der Vorstand wieder komplettiert werden. Die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt. Ebenfalls mit grossem Applaus wurde der Dirigent Christian Brunner für ein weiteres Jahr bestätigt.

An der letztjährigen Generalversammlung wurde entschieden, die über 50 Jahre alten Vereinsstatuten zu überarbeiten. Die dazu einberufene Kommission nahm die Anpassungen vor und die GV stimmte nun den neuen Statuten diskussionslos zu.

Der nächste grosse Anlass im Jahre 2017 ist das bevorstehende Jahreskonzert vom 24. und 25. März. Dabei wird wie im letzten Jahr ein Theater aufgeführt. Als zweiten Höhepunkt im Jahre 2017 kann die Teilnahme am aargauischen Musiktag in Tägerig am 11. Juni genannt werden. Am Musiktag dürfen Jakob Fischer und André Brunner die Auszeichnungen als CISM-Veteranen für 60 Jahre aktives Musizieren entgegennehmen. Nebst dem traditionellen Fischessen vom 16./17. September sind noch einige weitere Auftritte geplant.

Montag, 13.02.2017Reinach

Fenster-Center AG: Das Center für grosse Ansprüche

Text und Bild: Thomas Moor

Der rote Internorm-Teppich ist für die Kunden der Fenster-Center AG in Reinach ausgerollt. Das war zwar schon immer so. Seit März 2015 ist der Showroom im südlichen Gebäudekomplex des Reisportgebäudes an der Aarauerstrasse 29.

Showroom und Administration wurden im Jahr 2015 von Lager und Werkstatt im gleichen Gebäude erfolgreich losgekoppelt. Geschäftsinhaber Dieter Hunziker zieht eine positive Bilanz. «Mit diesem Schritt und dem neuen Showroom sind wir in der Lage, unseren Kunden mehr Produkte und vor allem mehr Fenstertypen zu zeigen.» Er verweist dabei auf einen neuen Fenstertyp mit der Bezeichnung KF 500, welcher mit schlankeren Profilen und einem speziellen einbruchshemmenden Verschluss der Widerstandsklasse 2 versehen ist und neu im Sortiment ist. Auch die Vorteile einer Hebeschiebetüre kann er dank eines vorgefertigten Models in der Ausstellung eins zu eins demonstrieren. Das sind natürlich nur zwei Beispiele von vielen andern. Die Expansion hat auch interne Vorteile mit sich gebracht. Dank des Platzgewinns in der Werkstatt konnten nämlich Prozesse rund um die Arbeitsvorbereitungen weiter optimiert werden. Erhöht hat sich auch die Lagerkapazität, die sich positiv auf die Verfügbarkeit der Produkte auswirkt.

Die Fenster-Center AG hat nicht nur den Durchblick, wenn es um Fenster aus Kunststoff oder Holz/Metall geht. Dieter Hunziker ist mit seiner Firma auch Türöffner für Interessenten von Haustüren, welche hohe Qualitätsansprüche haben und Langlebigkeit voraussetzen. Auch eine grosse Auswahl an Beschlägen, Glas- und Farbmustern, Profilen und Fensterläden aus Alu findet man in der grosszügig gestalteten und lichtdurchfluteten Ausstellung.

www.fenster-center.ch

Montag, 13.02.2017Boniswil

Gemeinderat befasst sich mit der Bus-Petition

Text: Graziella Jämsä, Bild: ZVG

Anfang Januar machte Thomas Schörg auf www.petitio.ch den Vorschlag, die Buslinie 395 solle am Abend bis Boniswil verlängert werden. Jetzt liegen die Zahl der Unterstützenden sowie mehrere Artikel der Aargauer Zeitung vor. Der Gemeinderat hat mit der Faktenklärung begonnen.

Die drei letzten Busse der Linie 395 fahren am Abend auf ihrem Weg durchs Seetal nur bis zum Schloss Hallwyl. Danach fährt der Bus leer weiter nach Boniswil, wo er die Rückreise nach Lenzburg antritt. Ein Vorgehen, welches der Boniswiler Thomas Schörg gerne ändern würde. Er ist der Meinung, da die Busse sowieso durch die Gemeinde kommen, könne man die Linie doch bis zum Bahnhof Boniswil verlängern. Mitstreiter für seine Idee suchte er Anfang Januar online auf www.petitio.ch. Die Aargauer Zeitung begleitete die Aktion durch mehrere Artikel. Während der 30-tägigen Veröffentlichung auf der Internetplattform sind insgesamt 118 Unterstützende zusammengekommen. Und mittlerweile ist auch das Informationsschreiben in der Gemeindekanzlei Boniswil eingetroffen. Jetzt wird sich der Gemeinderat mit dem Thema befassen. «Zum einen werden wir prüfen, was die Motivation der Unterstützenden der Petition sein könnte», erklärt Ammann Gérald Strub. Ausserdem werde man den im Artikel genannten Kosten nachgehen. «Diese haben wir so nicht zusammengetragen, weil wir eine Verlängerung des Kurses bisher nicht geprüft haben.» Selbstverständlich werde man auch die Nutzerzahlen in die Recherchen miteinbeziehen. Denn eine Weiterführung des Kurses würde sicherlich Kosten mit sich bringen und solche müsse ein Gemeinderat gegenüber der Boniswiler Bevölkerung auch vertreten können. «Erst wenn alle Informationen vorliegen, werden wir über ein weiteres Vorgehen befinden», erklärt Gérald Strub. «Jetzt eine Antwort zu geben, wäre einfach verfrüht und würde damit auch dem Thema an sich nicht gerecht.»

Montag, 13.02.2017Region

Holz in Topform dank von Atzigen Schreiner

Text: Thomas Moor, Bild: ZVG

Mit Küchen und allgemeinen Schreinerarbeiten begeistert die Firma von Atzigen Schreiner aus Leimbach Kundinnen und Kunden. Der regionale Handwerksbetrieb setzt mit Effizienz und Flexibilität immer wieder Zeichen.

Das Von-Atzigen-Trio, das sind Josef, Urs und Toni von Atzigen. Gemeinsam bilden sie den harten Kern der erfolgreichen Schreinerei, die sich seit 1978 mit der Bearbeitung von Holz in allen Facetten auseinandersetzt. 2001 hat die Firma die heutige Produktionswerkstatt in Leimbach bezogen. Dort befindet sich auch der grosszügige Showroom – ein wahres Küchenparadies. Eindrucksvoll belegen die gezeigten Musterküchen professionelle Funktionalität, Wohnlichkeit und die hohen Qualitätsstandards des Schreinereibetriebes.

Die Firma von Atzigen Schreiner fertigt jede Küche individuell. Bei der Realisierung ihrer persönlichen Kochoase sind Kunden in den besten Händen. Alles beginnt mit einer Bedarfsabklärung. Kundinnen und Kunden werden kompetent beraten und selbstverständlich versucht das Team der Schreinerei, alle Wünsche wahr werden zu lassen. Doch die Funktionalität der Küche steht immer klar im Vordergrund. Beim Planen wird auf eine optimale Raumausnutzung geachtet. Der künftige Benutzer hat freie Wahl bei den elektrischen Geräten und bei Griffen, Frontabdeckungen, Arbeitsflächen oder Armaturen findet er das für ihn Passende in einem umfangreichen Angebot. Erfahrungsschatz und Qualität bestimmen beim Leimbacher Unternehmen auch den Arbeitsschritt der Montage. Die Schreiner legen ein flottes Tempo vor. Standardküchen sind in der Regel innerhalb von zwei Tagen fertig montiert. Danach ist das Von-Atzigen-Team kompetenter Partner bei Service, Unterhalt oder Reparatur.

Wer durch die Schönheit der Küche zu weiteren Veränderungen in Haus oder Wohnung inspiriert wird, kann mit Türen, Schränken und nicht zu vergessen Badezimmermöbeln weitermachen. Sideboards, Garderoben oder Einbauschränke lassen den Raum grosszügig wirken. Trotz häufig beschränkter Platzverhältnisse sind Wäsche oder Kosmetikartikel bequem untergebracht.

www.vonatzigenschreiner.ch

Montag, 13.02.2017Gontenschwil

Valiant: Stark, kompetent und einfach Bank

Text: Thomas Moor, Bild: ZVG

Wer als Team 45 Jahre Bankerfahrung in die Waagschale werfen kann, hat für seine Kunden in der Tat eine ganze Menge zu bieten. Das trifft auf die Valiant-Geschäftsstelle Gontenschwil zu, wo die Kunden von Matthias Hediger, Heidi Kaspar und Susanne Haller betreut und bedient werden.

In der Tat steckt in diesem kompetenten Trio jede Menge Fachwissen und Elan. Elan, der auch mit dem Redesign des Valiant-Auftrittes eine neue Bedeutung erhalten hat. «wir sind einfach bank.» lautet der neue Slogan. Einfach Bank – aber natürlich auch ein bisschen mehr. «Gontenschwil hat so etwas wie eine Bankentradition», wie Matthias Hediger erklärt. Er ist seit 2008 Geschäftsstellenleiter und erfreut darüber, dass die Valiant an der Dorfstrasse 709 in Gontenschwil gut verankert sowie regional vernetzt ist und mit attraktiven, einfachen und verständlichen Produkten rund ums Geld in den Bereichen Anlagen, Finanzierungen, Vorsorge, Zahlen und Sparen für Private und KMU aufwarten kann. «Hier erhalten die Kunden alles aus einer Hand», wie es Hediger auf den Punkt bringt und ergänzt, dass viele Angebote überarbeitet und den Kundenbedürfnissen angepasst wurden. Angebote, die an Attraktivität keine Wünsche offen lassen.

Das gilt auch für die Digitalisierung (z. B. Kontoeröffnung via Tablet, Handy oder PC), welche im Geschäft rund ums Geld unlängst Einzug gehalten hat und dem Konsumverhalten angepasst und weiterentwickelt wird. Natürlich nicht etwa deshalb, weil man die Kunden vom Schalter fernhalten möchte. Die persönliche Beratung und damit der Kundenkontakt liegen Matthias Hediger und seinem Team sehr am Herzen. «Das ist eine unserer Stärken und nach wie vor das A und O», wie er überzeugt sagt. Die Bargeld-Schalter sind fünf halbe Tage in der Woche geöffnet (Bankomat: 24-Std.-Betrieb), Beratungen sind jedoch ganztags vor Ort in Gontenschwil möglich. Wobei die Bankfachleute Dienstleiter sind, welche gerne bereit sind, mit ihren Kunden auch nach Feierabend einen Termin zu vereinbaren – getreu dem anderen Valiant-Slogan «einfach mehr zeit für ihre bedürfnisse.».

Donnerstag, 09.02.2017Region

Dart: «Elite Jäger» holten den Schweizermeisterkübel

Text und Bild: Thomas Moor

Sie waren nicht nur anlässlich der Schweizermeisterschaft in Kreuzlingen parat, sondern trumpften während der ganzen Saison mit Spitzenleistungen auf. Die Spieler der «Elite Jäger» aus dem Oberwynental holten sich den Meisterkübel verdient. Mit Köpfchen und mit goldenen Händchen.

«Chomm bring ihn hei!» – Pokale stechen im Trainingslokal im Löwensaal in Pfeffikon einige ins Auge. Einer aber überstrahlt alle: Es ist jener, welche die «Elite Jäger» anlässlich der Schweizermeisterschaft 2017 in Kreuzlingen gewannen. Der Meisterpokal! Dreizehn Begegnungen entschieden sie klar für sich, eine endete unentschieden. «Gegen diese Mannschaft mussten wir im Final noch einmal antreten», wie Mannschafts-Captain Thomas Röthlisberger sagte. Bei dieser Begegnung machten die Elite Jäger dann ihrem Namen noch einmal alle Ehre und machten den Sack zu. Die Konstanz und die mentale Stärke der sieben Spieler trugen zu diesem grossartigen Erfolg bei. Mentale Ausdauer, Hand- und Augenkoordination sind wichtige Faktoren, welche über Sieg und Niederlage entscheiden. Diese werden von den Mannschaftsmitgliedern denn auch entsprechend trainiert. Was wiederum zeigt, dass der Dartsport mit Beizensport gar nichts am Hut hat. Damit liesse sich kein Blumentopf gewinnen. Auch international nicht. Und internationales Parkett betreten die «Elite Jäger» im slowenischen Terme Olimia. Dort findet vom 20. bis 27. August die Europameisterschaft statt. Als Schweizermeister hat sich das Team um Thomas Röthlisberger direkt qualifiziert. Für diese EM-Abenteuer ist die Mannschaft auf der Suche nach Sponsoren, welche helfen, die sportliche Mission finanziell zu unterstützen, und damit indirekt auch helfen, den Dartsport in der Region populär zu machen. Das ist auch das Ziel von Thomas Röthlisberger, der sich mit diversen Projekten für die Jugendförderung einsetzen wird.

Dienstag, 07.02.2017Schwiizerdüütsch

En rüüdigi Hundsverlochete

Rüüdig

Zum Glück verstehen wir das im angrenzenden Aargau auch, denn eigentlich kann das fast nur ein Luzerner oder eine Luzernerin sagen: rüüdig. Der Begriff ist auch schwierig zu erklären, man kann das Wort rüüdig eigentlich nicht übersetzen. Es bedeutet, dass etwas mehr ist als nur das Normale: besser, schöner, grösser. En rüüdigi Fasnacht könnte als eine geile oder Mega-Fasnacht übersetzt werden. Es het rüüdig vill Lüüt g’ha würde bedeuten, es waren mehr Menschen als üblich anwesend. Tja, gar nicht so einfach, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Ursprung von rüüdig auf räudig, von Krätzmilben befallen, zurückgeht, man also damit eine Hautkrankheit meinte. Nun, vielleicht passt das ja zur Fasnacht. Nach ein paar durchgefeierten Nächten fühlt man sich eventuell wie von der Krätzmilbe befallen, oder wie man dem Kopfweh in diesem Moment dann auch immer sagen möchte.

Dienstag, 07.02.2017Haustier

Aszites: Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle

Bild: ZVG

Aszites ist die medizinische Bezeichnung für die Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle. Dies kann zu Symptomen wie Erbrechen, Bauchbeschwerden oder Appetitlosigkeit führen. Es kommt vor, dass kranke Katzen (auch Hunde) in reduziertem Allgemeinzustand bei uns vorgestellt werden. Sie sind abgemagert, haben aber eine sichtlich gefüllte Bauchhöhle.

Ursachen

Die Ursachen der Aszites können vielfältig sein, entsprechend variiert auch deren Behandlungsmethode. Wasseransammlungen finden wir bei verschiedenen entzündlichen Prozessen oder Krankheiten.

Beispiele:

Montag, 06.02.2017Gesundheit

Das Schultereckgelenk

Bild: ZVG

Das Schultereckgelenk ist die Verbindung zwischen Schulterdachknochen (Akromion) und Schlüsselbein (Clavicula). Die beiden Knochen sind mit Knorpel überzogen, der sich jedoch vor allem bei körperlich arbeitenden Menschen und bei Sportlern mit den Jahren abnutzt.

Hierbei kommt es wie an jedem anderen Gelenk schliesslich zu einem knöchernen Reiben zwischen den beiden Gelenkpartnern, was dann die Schmerzen verursacht. Es bilden sich teilweise Knochenanbauten, welche dann den Lauf der darunter gelegenen Sehnen beeinflussen oder gar zu Sehnenrissen führen können. Oberhalb der Schulter ist dann häufig ein schmerzhafter «Knubbel» tastbar, welcher teilweise druckschmerzhaft ist, aber auch schon in Ruhe Beschwerden verursachen kann.

Diagnostisch hilft ein normales Röntgenbild weiter, der Druckschmerz über dem Gelenk ist richtungsweisend, vor allem bei Bewegung des Armes zur Gegenseite hin. Eine Kernspintomografie ist nicht unbedingt erforderlich.

Zur Behandlung einerseits, aber auch als diagnostische Massnahme erfolgt eine Infiltration des kleinen Gelenkes mit einem schnell wirksamen Schmerzmittel, ggf. mit etwas Cortison zur Verlängerung des schmerzreduzierenden Effekts. Dies zur Sicherstellung der Treffgenauigkeit unter einem fahrbaren Röntgengerät, einem sogenannten C-Bogen. Diese Massnahme erfolgt ambulant durch mich im Spital Menziken im Anschluss an meine Operationstage (Dienstag/Donnerstag). Sollten die Beschwerden komplett zurückgehen, ist quasi der Beweis erbracht, dass die Beschwerden vom gespritzten Schultereckgelenk herrühren. In vielen Fällten kann dann durch lokale Kühlung, Einnahme von Schmerzmitteln und Applikation von entzündungshemmenden Salben (dort hilft Salbe, an der übrigen Schulter sonst nicht) ein Zustand erreicht werden mit dem man gut zurechtkommt.

Sollten die Beschwerden allerdings wieder auftreten, verbleibt als letzte Massnahme die Operation. Bei dieser wird arthroskopisch, d. h. per Schlüssellochtechnik, der äussere Rand des Schlüsselbeins (ca. 5 bis 6 mm) mit einer kleinen Fräse weggenommen. Danach sollten Schulterdachknochen und Schlüsselbein sich nicht mehr berühren und so die Schmerzen sich deutlich reduzieren. Manchmal bildet sich jedoch im Gelenk selbst eine Narbe aus, die dann wiederum Beschwerden verursachen kann. Unter Umständen ist dann nochmals eine Infiltration notwendig.


Dr. med. Michael Kettenring
Facharzt FMH für Chirurgie und Unfallchirurgie

Montag, 06.02.2017Kinderapotheke

Mikronährstoffe bei Kindern

Bild: ZVG

Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig für Gross und Klein, das ist uns allen bekannt. Sie sind unabdingbar für diverse Stoffwechselvorgänge im Körper, sie beugen Krankheiten vor, indem sie das Immunsystem unterstützen, und sie können bei verschiedenen Krankheitsbildern wie beispielsweise Allergien, Asthma, ADHS/ADS oder Kopfschmerzen eine positive Wirkung haben.

Obwohl uns ein riesiges Angebot an Nahrungsmitteln umgibt, treten Fehl- und Mangelernährungen häufiger auf, als man denkt. Diese werden oft erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt, wenn die körpereigenen Reserven total erschöpft sind.

Mit dem Essen von vielen Früchten und Gemüse ist es nicht getan. Es ist entscheidend, dass die Aufnahme und Verarbeitung der Mikronährstoffe im Körper richtig funktionieren. Diese Prozesse sind abhängig von verschiedenen biochemischen Faktoren, werden aber auch durch unsere Umwelt und unsere Lebensumstände beeinflusst.

Nebst dem Schulalltag inklusive Hausaufgaben gehören Freizeitaktivitäten im Verein oder Sportclub sowie das Abmachen mit Freunden zum Routineprogramm – all das stellt grosse Anforderungen an den Körper unserer kleinen Mitmenschen und kann sie schon mal aus dem Gleichgewicht werfen. Weil der Körper sich noch im Wachstum befindet und folglich einen erhöhten Bedarf an diversen Mikronährstoffen hat, ist es umso wichtiger, für eine optimale Versorgung und Aufnahme der Mikronährstoffe zu sorgen.

Um einen Überblick über die Nährstoffbedürfnisse Ihres Kindes zu bekommen, eignet sich die Methode der Haarmineralanalyse sehr gut. Dabei werden dem Kind einige Haare abgeschnitten, die dann zur Analyse ins Labor geschickt werden. Mit dieser schmerzfreien Methode kann man aufzeigen, wie die individuellen Mikronährstoffdepots im Körper gefüllt sind und wo noch Nachholbedarf oder eine Überversorgung besteht.

Mit den individuellen Mischungen von Microcare können wir auf alle Bedürfnisse eingehen. Anhand der Analysenresultate oder einem vertieften Beratungsgespräch stellen wir die persönliche Mischung zusammen. Die neuartige Granulatform schmeckt gut und kann problemlos geschluckt werden.

Gerne beraten wir Sie bei Fragen zum Thema persönlich und unterstützen Sie bei der Therapie.


Mirjam Balimann, Apothekerin und
Heidi Roos, Pharma-Assistentin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 06.02.2017Menziken

Das Mutterschiff feiert drei Tage Jubiläum

Text und Bild: Eingesandt

Zur Feier des 15. Jubiläums lädt das Mutterschiff-Openair vom 27. bis 29. Juli 2017 an drei Tagen auf das Herzog-Areal in Menziken ein. Nebst der üblichen Schiffsreise quer durch unterschiedliche Musikrichtungen wird die Jubiläumsaugabe bereits am Donnerstag mit einer Kleinkunstnacht eröffnet.

Bereits zum 15. Mal verwandelt sich das kleine Herzog-Areal in Menziken vom 27. bis 29. Juli in ein Mekka für Liebhaber von gemütlicher Atmosphäre und guter Musik. Das muss gebührend gefeiert werden. Deshalb hat sich das Mutterschiff für sein Jubiläum etwas ganz Besonderes einfallen lassen und das Festival kurzerhand um einen Abend verlängert. In diesem Sommer dürfen sich die Besucher also nicht nur auf ein vielseitiges Musik-Line-Up, sondern am Donnerstag, 27. Juli auch auf Schweizer Kabarettisten und Satiriker freuen. Ganz nach dem Motto «Kleinkunst am Mutterschiff».

Für den Auftakt ihrer Jubiläumsausgabe konnte die Schiffscrew gleich zwei grössere Fische aus der Schweizer Kleinkunstszene an Land ziehen. Sowohl die Gewinnerinnen des letztjährigen Oltner Kabarett-Castings 9 Volt Nelly als auch der durch seine Watson-Videos bekannt gewordene Satiriker und Spoken-Word-Künstler Renato Kaiser werden das Publikum zum Lachen, aber auch Grübeln bringen. Bissig, gesellschaftskritisch und mit herrlich schwarzen Humor. Auch musikalisch wird das 15. Mutterschiff-Openair nicht enttäuschen. Als Hauptact am Freitag sorgen The Moorings für ordentlich Stimmung. Das französische Quintett ist dafür bekannt, ihr Publikum mit einem energiegeladenen Mix aus Celtic Folk und Alternative Rock zu begeistern. Irische Klänge treffen dabei auf feinsten Punk. Etwas folkiger, aber nicht weniger tanzbar präsentiert am Samstag die Walliser Band Macaô ihre französischen Songs auf der Hauptbühne. Ordentlich einheizen wird am Freitag auch das Gypsy Sound System Orchestra mit seiner Balkan- und Worldmusic.

Wer es lieber ein bisschen ruhiger mag, ist auf der Nebenbühne gut aufgehoben. Am Freitag wird dort die Wahlzürcherin Katharina Busch mit ihren leichten Popsongs verzaubern und am Samstag folgt der St. Galler Singer-Songwriter JulDem mit träumerischem Folk-Pop. Auch sonst ist am Mutterschiff die nationale Musikszene mit Acts wie den Zürcher Indie-Rockern von Manolo Panic, der Solothurner Singer-Songwriterin Elena Gerster oder der schweizerdeutschen Biotechno-Combo Tigershead gut vertreten. Es gilt, sich also das letzte Juli-Wochenende vom 27. bis 29. Juli besonders dick in der Agenda anzustreichen.

Montag, 06.02.2017Meisterschwanden

Der fleissige Allrounder im Hintergrund

Text und Bild: Graziella Jämsä

Am 1. März feiert Urs Fischer Jubiläum: 20 Jahre Hausabwart in der Schule Meisterschwanden. Ein Umfeld, dessen stetige Veränderungen er gelassen beobachtet getreu seinem Motto: «Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben».

«Gross geworden bin ich als Sohn eines Bauern. Aber statt die Nachfolge auf dem heimischen Hof antreten zu wollen, habe ich mich auf dem Bau engagiert», schildert Urs Fischer, wenn man ihn nach seinem Berufsweg fragt. Er lernte Lastwagen fahren, das Führen eines Krans, die Bedienung von Betonmischmaschinen. «Ich habe mich Stück für Stück hochgearbeitet», erinnert er sich mit einem Lächeln. «Ich war an den Bauarbeiten für die Schule noch mitbeteiligt. Ein klarer Vorteil für die spätere Tätigkeit als Hauswart.» Auch dieses Aufgabengebiet erobert er Stück für Stück. «Reinigung ist nur ein Teil. Als Hausabwart trage ich auch die Verantwortung für das Funktionieren der Technik, für Entsorgung und gepflegte Grünflächen.»

Bei Sonnenschein draussen zu sein, habe er immer sehr genossen. Weniger Freude macht Urs Fischer das zunehmende Littering auf dem Gelände. «Ich finde, es hat etwas Respektloses, einfach alles liegen zu lassen. Vor allem, wenn doch die Infrastruktur mit Mülleimern vorhanden wäre.» Dafür klappe die Zusammenarbeit unter den Hausabwarten gut. Nur schon die Gerätschaften fürs Fensterputzen aufzubauen, wäre allein ein kaum zu bewältigender Kraftakt. «Nicht zu vergessen die Unterstützung von den Werkbetrieben der Gemeinde. Ein Anruf genügt, schon ist jemand unterwegs. Das ist nicht selbstverständlich.» Auf die Frage, was er nach seiner Pensionierung im Juni vermissen werde, überlegt er einen Moment, bevor er antwortet: «Den regelmässigen Kontakt zu den verschiedenen Vereinen. Sie durch die funktionierende Infrastruktur in der Halle bei ihren Aktivitäten unterstützen zu können, ist schön.» Doch er freue sich darauf, Zeit für sich und seine Frau zu haben. Sein strahlendes Lächeln spricht Bände. Und es gibt wohl kaum jemanden, der dem fleissigen Allrounder im Hintergrund nicht viel Sonnenschein wünschen würde. Auf dass er die Zeit im Grünen nach der Pensionierung in vollen Zügen geniessen möge.

Mittwoch, 01.02.2017Dürrenäsch

Kinderkonzert der MG Dürrenäsch

Text und Bild: eingesandt

Es gibt ein Land, das heisst Schlummerland. In diesem Land ist für alle Menschen das Schlafen das Wichtigste. Die Schlummerländer glauben, dass jemand, der gut schlafen kann, immer fröhlich ist und einen klaren Kopf bewahrt. Deshalb machen sie auch denjenigen zum König, der am besten schläft. Doch was ist zu tun, wenn die Tochter eben dieses Königs auf einmal nicht mehr schlafen kann, weil sie schlecht träumt?

Wer am Freitag, 17. März 2017, um 18.15 Uhr in der Dürrenäscher Turnhalle das Kinderkonzert der Musikgesellschaft besucht, wird die Antwort auf diese Frage erfahren. Erstmals werden die musikalischen Beiträge der Musikgesellschaft Dürrenäsch sowie des im letzten Jahr neu gegründeten Brass-Ensembles «Furioso Seon–Dürrenäsch» nämlich abwechselnd durch die Erzählung eines Märchens ergänzt.

Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit, die verschiedenen Instrumente der Brass-Band genauer anzusehen und gar selbst auszuprobieren. Die Musikantinnen und Musikanten möchten den Kindern so ihre Begeisterung für das Musizieren weitergeben und sie zum Lernen eines Instrumentes motivieren. Entscheidet sich ein Dürrenäscher Kind für das Erlernen eines Blechblasinstruments, kann es den Unterricht in Dürrenäsch besuchen – die Musikgesellschaft stellt das Instrument zur Verfügung und übernimmt einen Teil des Elternbeitrags. Bei Fragen gibt die Präsidentin Melanie Scherrer gerne Auskunft.

Zum Konzert eingeladen sind nicht nur Kinder. Auch ihre Eltern, Grosseltern, Gottis und Göttis sind herzlichen willkommen. Die Musikgesellschaft Dürren­äsch freut sich auf viele Zuhörerinnen und Zuhörer!

Dienstag, 31.01.2017Menziken

Jahresbericht 2016 der Sagi-Vereinigung

Text und Bild: Eingesandt

Wie immer im Januar traf sich der Vorstand zur alljährlichen Planungssitzung, die diesmal das 30. Betriebsjahr nach der Renovation im Jahre 1986 einläuten sollte. Es wurden keine besonderen Festivitäten geplant. Ein grosser Bericht erschien Anfang April im Wynentaler Blatt. Darin wurde das einzigartige Gemeinde-Kulturgut der Öffentlichkeit in Erinnerung gerufen.

Die Saison begann am 2. April mit dem ersten öffentlichen Sagen. Zuvor musste sich die Sagi-Mannschaft mit einem beschädigten Lager des Wasserrades zu befassen, dessen Reparatur aber rechtzeitig erledigt werden konnte. Neben den öffentlichen Vorführungen, jeweils am ersten Samstag in den Monaten April bis Oktober, wurde unsere «alte Dame» auch am Schweizer Mühlentag sowie am Menziker Trödlermarkt in Schwung gebracht. Auch Vorführungen für unsere Schule waren im Programm. Am Aufräumtag kam dann die Stilllegung für die wohlverdiente Winterpause. Mit dem Abschlussessen für die Sager und ihre Partner endete das Betriebsjahr 2016. Dank umsichtiger Wartung lief die Sagi auch diese Saison ohne Probleme.

Leider verstarb im Herbst 2016 ein aktives Mitglied unserer Sagi-Mannschaft. Markus Dätwyler-Fischer konnte seine Kenntnisse im historischen Maschinenbau viel zu wenig einbringen, kam er doch erst gut 1½ Jahre vorher in unsere Equipe. Wir werden Markus in bester Erinnerung behalten.

Als neues Mitglied für unsere Sagi-Mannschaft stiess Kurt Bolliger aus Gontenschwil zu uns.

An der Sitzung im Januar 2017 wurden auch die Kassenbewegungen begutachtet und genehmigt.

Der Vorstand mit dem Präsidenten Karl Stutz, dem Sagi-Obmann Roy Weber, dem Kassier Markus Dätwyler, dem Beisitzer Christian Maurer und der Sekretärin Ruth Hintermann wird das Zepter ein weiteres Jahr führen.

Es sei hier wieder einmal erwähnt, dass die Sagi-Vereinigung Menziken auf ihre Mitglieder angewiesen ist und für eine Mitgliederwerbung sehr dankbar ist.

Im April beginnt die Saison 2017 mit dem ersten öffentlichen Sagen. Höhepunkte werden wieder der Schweizer Mühlentag am 27. Mai und das Dorffest mit Trödlermarkt und Tour-de-Suisse-Start vom 9. bis 12. Juni sein, wo unsere «alte Dame» am Samstag kräftig mitradeln wird.

Dank sei zum Schluss der Sagi-Mannschaft für ihren Einsatz ausgesprochen. Dank aber auch den Besuchern mit ihrem Interesse an unserer historischen Sagi Menziken.

Dienstag, 31.01.2017Hallwil

«Mir gefällt die Vielseitigkeit.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ruedi Urech ist Werkhofleiter in Hallwil. Als solcher kümmert er sich neben Strassenunterhalt, Friedhofsbepflanzung oder Wasserversorgung auch um Rastplätze und vieles mehr, was das Leben in der Gemeinde schöner macht.

Welcher Beruf bietet die beste Grundlage für die unterschiedlichen Aufgaben eines Werkhofmitarbeiters? Ruedi Urech lacht, bevor er antwortet: «Ich bin Landwirt, aber mittlerweile handelt es sich bei meiner Anstellung um ein eigenes Berufsbild, und das ist sicher gut.» Zu seinem Pflichtenheft gehören Strassenunterhalt, Kanalisation, das Einsammeln des Kehrichts inklusive Robidog und Wasserversorgung. «Rasen mähen, Friedhofsbepflanzung, Feuerstellen instand halten», führt Urech die Liste fort. Einen Favoriten hat er nicht. «Mir gefällt die Vielseitigkeit und das Draussensein. Ich bin nicht der Typ fürs Büro. Am PC sitzen, wenn die Sonne scheint, dafür kann ich mich nicht begeistern. Lieber belade ich meinen Traktor mit dem nötigen Werkzeug und mache mich auf zum Rasenmähen.»

Auf negative Momente angesprochen, merkt er ganz ruhig an: «Auf das Entfernen von Schmierereien an Häuserwänden könnte ich verzichten.» Auch Littering sei ein unerfreulich aktuelles Thema. «Vor allem entlang der Seetalstrasse häufen sich Flaschen und Verpackungen.» Aus der Ruhe bringen lässt sich Ruedi Urech davon nicht. Rückmeldungen aus der Bevölkerung schätzt er. «Eine Frau hat sich einmal an einer Gemeindeversammlung für den gut gepflegten Rasen auf dem Friedhofsgelände bedankt. So etwas zu hören, ist schon schön.» Aber auch Kritik nehme er aufmerksam entgegen. «So kann man sich stetig verbessern.» Sein Vorgänger Gerhard Huber hat das Amt des Werkhofleiters viele Jahre bis zur Pensionierung ausgeübt. «Das wäre doch eine schöne Aussicht», sagt Ruedi Urech auf seine Zukunftswünsche angesprochen. «Dafür setze ich mich immer wieder gerne ein.» Mit fröhlichen Lächeln schaltet er das Licht im Büro aus und macht sich auf den Weg nach draussen.

Montag, 30.01.2017Menziken

Eusi Region – Euses Spital

Text und Bild: asana Gruppe AG Spital Menziken

Physiotherapie am Asana Spital Menziken

Das Angebot

Die Physiotherapie des Spitals Menziken betreut, behandelt und berät Patienten während des Aufenthaltes im Spital sowie auch in der anschliessenden, ambulanten Phase der Therapie. Die ambulanten sowie stationären physiotherapeutischen Leistungen sind von den Krankenkassen anerkannt.

Behandlungen

Die Physiotherapie behandelt gezielt innerhalb des Spitals zwei Bereiche: zum einen die Patienten der interdisziplinären Akutabteilung mit dem Schwerpunkt Chirurgie, Orthopädie, Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, und zum anderen Teil die Patienten der Übergangspflege und die Bewohnenden des Pflegeheims. Auch im Bereich der Demenz- und palliativen Betreuung bietet die Physiotherapie zusätzliche Behandlungen an.

Unser Behandlungsangebot ist in der Region umfangreich aufgestellt. Unter anderem bieten wir folgende Therapien an: die allgemeine Physiotherapie, manuelle Lymphdrainage, neurologische Behandlungen, manuelle Therapien, Gruppentherapien, Massagetherapien, Triggerpunkttherapien, Dry Needling, ergonomische Beratungen, Sturzprophylaxe, Inkontinenzbehandlungen, Elektro- Laser- Wärme- und Ultraschalltherapien, Wassertherapie im Gehbad und viele mehr.

Montag, 30.01.2017Leutwil

Pouleflügeliessen der Schützen ist ein Volltreffer

Text und Bild: Thomas Moor

Volles Haus! Das konnten die Lüüpuer Schützen beim ersten von vier Pouletflügeliessen verzeichnen. Die 56 Plätze in der wunderschön aufgetischten und heimeligen Schützenstube waren restlos ausgebucht, die Friteusen draussen im Küchenzelt liefen heiss. Genau so muss es sein!

Anbrennen lassen die Schützen und ihre Helfer bei diesem Anlass gar nichts. Alles ist jeweils bereit für den grossen Ansturm, alle Helferinnen und Helfer auf ihren Posten und bereit für den grossen Ansturm. «Ohne Voranmeldung ist kein Platz zu ergattern», wie Dieter Neuenschwander erzählt und die ersten Plätze kurz nach Türöffnung zuweist. Derweil hat Küchenchef Marco Lüscher mit Gehilfe die mit Gas betriebenen Friteusen draussen im Küchenzelt bereits in Betrieb genommen. Das Mise en Place mit dem Vorfritieren ist Gold wert. Der Nachschub funktioniert perfekt. Schliesslich gibts Pouletflügeli und Pommes à discrétion – oder wie auf dem Flyer steht «bis dä Ranze platzt». Der Rekordverzehr eines Gastes liegt bei 33 Pouletflügeli. Auch «über die Gasse» flattern Flügelibestellungen in die Küche, wobei die meisten (Private, Vereine, Firmen) das Menü mit einem Salat, Flügeli, Pommes, drei Saucen sowie einem Dessert in geselliger Runde geniessen. An den Freitagen, 03./17. Februar und 10. März, ab 18.00 Uhr finden weitere Flügeliessen statt.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 30.01.2017Reinach

Pemag Treuhand AG: Steuerklärungen und Buchhaltungen nach Mass

Text und Bild: Thomas Moor

Der Abgabetermin für die Steuererklärung rückt wieder näher. Dass das Ausfüllen der entsprechenden Formulare nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen von Herrn und Frau Schweizer gehört, ist kein Geheimnis. Gut, dass es dafür Treuhandfirmen wie die Pemag Treuhand AG in Reinach gibt.

Damit signalisiert die Pemag Treuhand AG, dass sie auch für Private eine zuverlässige und kompetente Partnerin ist. Die weiteren Bereiche wie Buchhaltungen, Steuern, Revisionen, Unternehmensberatung, Liegenschaftsverwaltung und Agrar-Treuhand und -Beratung runden das Portefeuille der Treuhandspezialisten mit Geschäftssitzen in Reinach und Sursee ab. Am Standort Reinach bietet ein siebenköpfiges Team Dienstleistungen nach Mass an und unterstützt die Kunden in allen Finanzbelangen zuverlässig und kompetent.

Seit dem Start 1974 – damals noch mit Schwerpunkt Agrar-Treuhand und Agrar-Beratung – hat man sich weiter zu einem bedeutenden Dienstleistungsbetrieb in den Bereichen Buchhaltung, Steuern, Revisionen, Unternehmensberatung für KMU und Landwirtschaftsbetriebe in zahlreichen Kantonen der Schweiz entwickelt. «Laufend sind Weichen zu stellen, um den künftigen Weg vorzubereiten», wie Christian Zumbühl und Alex Pfiffner in der neusten Ausgabe ihres Magazines «Pemag-Info» schreiben. Weichen, die so gestellt werden sollten, dass die Arbeit der Kunden Früchte trägt. «Dafür bilden wir uns stetig weiter. Damit wir für unsere Kunden immer auf dem aktuellsten Stand sind, beobachten wir zudem mögliche Veränderungen ganz genau», wie Christian Zumbühl, dipl. Ing. Agronom FH, ergänzt. Das gilt auch für Firmengründungen, bei welcher die Pemag Treuhand AG abklärend, beratend und betreuend Hilfe leistet. Mit fundiertem Know-how übernimmt die Pemag Treuhand AG auch die Verwaltung von Liegenschaften wie für Stockwerkeigentümergemeinschaften vom Zahlungsverkehr bis hin zur Betriebskostenabrechnung und Buchhaltung.

www.pemag.ch

Freitag, 27.01.2017Beinwil am See

Beinwil am See wird um 11 Mietwohnungen reicher!

Text und Bild: Eingesandt

An zentraler Lage an der Plattenstrasse in Beinwil am See entsteht ein Mehrfamilienhaus mit elf Mietwohnungen. Die Nähe zum Zentrum mit Bahnhof, Einkaufsmöglichkeiten, Schule und Gemeindeverwaltung ist gleichermassen ideal für junge Familien, Singles und Menschen im dritten Lebensabschnitt.

Der ansprechende Wohnblock bietet ein wohldurchdachtes und ansprechendes Raumkonzept, gepaart mit einem hochwertigen Ausbau­standard (beispielsweise verfügt jede Wohnung über eine eigene Waschmaschine und Tumbler), eine Tiefgarage sowie einen Lift in alle Etagen. Das Wohnungsangebot umfasst insgesamt drei 3,5-Zimmer-Wohnungen mit extragrossem Balkon, drei 3,5-Zimmer-Wohnungen mit je zwei Balkonen sowie drei geräumige 4,5-Zimmer-Wohnungen, verteilt auf die drei Wohngeschosse Parterre bis und mit 2. Obergeschoss. Des Weiteren entstehen im Dachgeschoss eine 3,5-Zimmer-Wohnung mit Loggia und eine 4,5-Zimmer-Wohnung mit immenser Dachterrasse.

Momentan befindet sich das Bauvorhaben im Rohbau und schon bald wird mit dem Innenausbau begonnen. Ziel ist es, dass die schönen Wohnungen ab 01. Juli 2017 an die Mieterschaft übergeben werden können. Die Bauherrschaft «Platte Böju AG» – bestehend aus einer Privatperson sowie zwei regionalen Unternehmen, welche im Baubereich tätig sind - legt grossen Wert auf eine hohe Qualität bei der Bauausführung. Für die Umsetzung sorgt die mit der Architektur und Bauleitung beauftragte Aabau GmbH aus Seengen. Mit den einzelnen Handwerksarbeiten sind Unternehmer aus der Region, mit denen schon seit Jahren eine rege und vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht, betraut. Interessierte können sich über das Wohnungsangebot auf der eigens für die Überbauung eingerichteten Website www.hallwilerseeluft.ch informieren und unter 079 888 40 13 einen Termin für einen persönlichen Rundgang durch die neuen Räume vereinbaren.

Freitag, 27.01.2017Beinwil am See

Neue Form von Gottesdiensten in Böju

Text und Bild: Peter Eichenberger

Der Mitgliederschwund in den Kirchen ist zum Teil auch in der ref. Kirchgemeinde Beinwil am See spürbar. Wie sollen die Gottesdienste in der Zukunft geschaltet werden? Wie können die Leute wieder zurück in die Kirche kommen?

Diese Frage stellte sich die Sozialdiakonin Andrea Kwiring Suter immer wieder. So rief sie in Beinwil am See eine Projektgruppe ins Leben, die auf diese Fragen eine Antwort geben sollte. Die Projektgruppe erarbeitete 12 Veranstaltungen und Gottesdienste im neuen Kleid. Am 22. Januar gab es keinen Gottesdienst, dafür um 17.00 Uhr ein Taizé-Gebet. Diese Form lehnt sich eng an die Liturgie der ökumenischen Kommunität von Taizé Burgenland in Frankreich an.

Charakteristisch ist die ständige Wiederholung der sehr einfach gehaltenen Verse. Schnell prägen sich die hauptsächlich Lob- und Dankverse ein. Die warmen Farben in der Kirche, die vielen Kerzen tragen dazu bei, dass man sich schnell wohlfühlt. Dadurch entsteht gerade eine sehr meditative Stimmung. Bewusst wurde diese schlichte Form mit Musik, Liedern, gesprochenen Gebeten, Lesung, einen längeren Stille und Kerzenritual gewählt. Dies schenkt uns Zeit zur eigenen Besinnung.

Die Kirchenbesucher erlebten mit dieser Form einen ausserordentlich schönen und besinnlichen Abend. Die Projektgruppe war erstaunt, dass so viele Besucher an diesem ersten Versuch teilnahmen. Beim anschliessenden Kirchenkaffee konnte noch weiter über diese Form diskutiert werde. Die Besucher bekamen auch Gelegenheit, sich in einer Umfrage zu dieser Form zu äussern. Man darf also gespannt sein, wie die restlichen neuen Formen von Gottesdiensten und Veranstaltungen gestaltet werden.

Der nächste Anlass, der «worship-Gottesdienst», findet übrigens am Sonntag, 26. Februar, um 10.00 Uhr in der ref. Kirche statt. Dabei steht vor allem der Lobpreis im Vordergrund.

Der Lobpreis ist eigentlich eine zeitgenössische, musikalische und gesungene Ausdrucksform zu Ehren Gottes. Es wird also viel gesungen, vielleicht auch (noch) unbekannte Lieder. Eine übliche Predigt fällt weg, die christliche Botschaft wird aber in Form eines kleinen Theaters verkündet.

Freitag, 27.01.2017Meisterschwanden

malermeister meier – mehr als Fachmann für Farben

Text und Bild: Eingesandt

Wer Fassaden oder Innenräume gestalten will, ist bei der malermeister meier GmbH in Meisterschwanden an der richtigen Adresse. Seit 20 Jahren bietet die innovative Firma neben dem klassischen Malerhandwerk auch kleinere Gipserarbeiten sowie Spezialarbeiten wie Spanndecken, Nassraumbeschichtungen und weitere Highlights an.

Eine moderne, zeitgerechte Dienstleistung bilden die Spanndecken (seit über 15 Jahren, 1000-fach bewährt). Sei es eine alte, dunkle Täferdecke, eine schadhafte Weissputzdecke oder einfach eine miserable Raumakustik. Für all das haben wir damit die saubere, schnelle Lösung in vielfachen Varianten, lassen Sie sich überraschen.

Neben der Tätigkeit als fachlicher Berater bei Fassadensanierungen und Innenrenovationen sind wir für den Kunden vor allem auch der Ansprechpartner für Gestaltung. Sei es mit farblichen Akzenten und Konzepten, der Verwendung von innovativen Anwendungen wie Nassraumbeschichtungen, fugenlosen mineralischen Bodenbelägen, Natursteinpaneelen etc.

Der Erfahrungsschatz der letzten zwei Jahrzehnte, die langjährigen Mitarbeiter, motivierte Auszubildende – gepaart mit geeignetem Werkzeug- und Maschinenpark – lassen auch Sie profitieren. Auf www.malermeister-meier.ch entdecken Sie mehr!

Vielleicht haben Sie Lust, uns kennenzulernen ... wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Freitag, 27.01.2017Menziken

Die Menziker Schülerfasnacht wird zauberhaft

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn Scharen von maskierten Kindern zusammen mit bunten Konfetti um die Wette tanzen, sich fröhliches Lachen mit musikalischen Klängen vermischt, kann es gut sein, dass man sich mitten im Fasnachtsgeschehen im Pfarreiheim St. Anna in Menziken befindet.

Dort findet nämlich jedes Jahr die beliebte Schülerfasnacht statt. So auch am Samstag, 25. Februar. Wenn die letzten Handgriffe im Zusammenhang mit der Saaldekoration gemacht sind, werden um 13.30 die Türen zum Saal geöffnet. Dann nehmen Clowns, Cowboys, Spidermans, Prinzessinnen, Feen, Engel und Co. den Saal in Beschlag und geben sich ein farbiges Stelldichein. Natürlich dürfen dann auch die Konfettischlachten nicht fehlen. Nicht nur dort werden sich die Kinder ins Zeug legen. Auch in Sachen Verkleidung werden jeweils alle Register gezogen und der Fantasie freien Lauf gelassen. Schliesslich wollen alle Kinder bei der Jury punkten. Als Höhepunkt des Nachmittags erfolgt nämlich die Maskenprämierung, bei welcher es in den Kategorien Einzelmasken und Gruppen tolle Preise zu gewinnen gibt. Übrigens können sich die Kinder auch schminken lassen.

An schrägen Tönen fehlt es ebenfalls nicht. Die Schnäggeschränzer werden bei ihrem Auftritt die grossen und kleinen Fasnachtsfans begeistern. Für musikalische Unterhaltung sorgt aber auch DJ Dani. Wie in den letzten Jahren kann man sich im Pfarrheim mit Getränken und Esswaren zu günstigen Preisen eindecken.

Freitag, 27.01.2017Reinach/Menziken

Drei Siege in der letzten grossen Heimrunde

Text und Bild: Eingesandt

Am vergangenen Wochenende durfte sich der regionale Volleyballverein SV Volley Wyna über drei Siege an der letzten grossen Heimrunde dieser Saison freuen. Sowohl das erste Damen- als auch das erste Herrenteam durften triumphieren.

Am vergangenen Samstag, 21. Januar wurde das Publikum in der Pfrundmatthalle definitiv nicht enttäuscht. Vor allem beim Match der ersten Damenmannschaft durften die Zuschauer ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen verfolgen. Denn obwohl sich die Damen 1 in den ersten zwei Sätzen klar gegen die Kontrahentinnen von Kanti Baden geschlagen geben mussten, konnte das Team im Laufe des Matchs ihre Kräfte wieder vollständig abrufen und sich enorm steigern. So gingen der dritte und vierte Satz auf das Konto des SV Volley Wyna und Kanti Baden trat vermehrt unsicher und unkonzentriert auf. Schlussendlich überraschte es nicht, dass Wyna auch den fünften Satz für sich entscheiden und sich somit zwei Saisonpunkte sichern konnte. Aktuell belegen die Damen 1 einen guten fünften Platz im Mittelfeld der Tabelle.

Klarer Sieg für Herren 1

Auch die erste Herrenmannschaft vom SV Volley Wyna musste sich gegen Spieler aus Baden beweisen. Im Gegensatz zu den Damen machten sich es die Herren jedoch von Beginn weg einfach und liessen ihren Kontrahenten nur wenig Chancen. Mit einem klaren 3:0 holten sie sich schlussendlich auch die verdienten drei Saisonpunkte und befinden sich momentan auf dem sechsten Tabellenplatz. Dem Beispiel der Herren folgte auch das Mixed 1 und sichert sich so aktuell den zweiten Rang im Tableau.

Weniger rosig sah es für die Juniorinnen U23 und die Damen 2 in der 3. Liga Classic aus. Obwohl die Juniorinnen ein gutes Match zeigten und in einigen Sätzen gar über längere Zeit gegen Dynamo SeeWy führten, konnten sie die gute Teamleistung nicht konstant aufrechterhalten und mussten sich am Schluss mit 0:3 geschlagen geben.

Auch das zweite Damenteam zeigte durchaus Stärke in ihrem Spiel und holte sich einen verdienten Satz gegen Seon. Für mehr reichte es schlussendlich leider aber nicht.

Beide Mannschaften, Damen und Juniorinnen, belegen aktuell den letzten Tabellenplatz, allerdings kann noch vieles in der Rückrunde passieren. Man darf gespannt bleiben.

volleywyna.ch

Freitag, 27.01.2017Seengen

Die Seenger haben eine Vorzeigeapotheke

Text und Bild: Thomas Moor

Hell, freundlich, einladend, modern und grosszügig: So präsentiert sich die TopPharm-Apotheke in den Räumlichkeiten der neuen Liegenschaft an der Unterdorfstrasse 7 A in Seengen. Nicht nur die Kunden sind voll des Lobes, auch das TopPharm-Team mit Dr. pharm. Peter Schmid ist begeistert.

«Die Räumlichkeiten und Infrastruktur am alten Standort an der Schulstrasse 13 haben den heutigen Bedürfnissen nicht mehr genügt», sagt Peter Schmid und freut sich darüber, dass nach sechsjähriger Planungs- und Bauarbeit nur knapp einen Steinwurf von der alten Apotheke ein neues und grosszügiges Ladenlokal bezogen werden konnte. Nicht zuletzt auch wegen der Parkplätze, welche den Kunden jetzt zur Verfügung stehen. Und wenn man einen Grossverteiler im selben Haus hat, sei das wunderbar, wie Peter Schmid mit Blick auf die erfreuliche Kundenfrequenz sagt.

Wer die Apotheke betritt, wird wie bisher von einem freundlichen und kompetenten Team von Pharmaassistentinnen und Apothekerinnen begrüsst und beraten. Neu befindet man sich in einer offenen und angenehmen Umgebung, die durch die Material- und Farbwahl positiv mitgeprägt wird. Und wer sich in der Apotheke umschaut, wird schnell feststellen, dass das Sortiment umfangreicher geworden ist. «Wir sind längst nicht mehr nur Dienstleister in der medizinischen Grundversorgung», wie Peter Schmid festhält. Vielmehr ist die Seenger TopPharm-Apotheke auch ein Kompetenzzentrum für Bereiche wie etwa Wellness, Ernährung, Dermokosmetik etc. Die Kundenfreundlichkeit wird zudem mit verschiedenen Diskretionszonen für vertiefte Beratungsgespräche, einer Blutdruckmessecke sowie einem geschlossenen Beratungsraum neu definiert. Mit dem Bezug des neuen Ladenlokals hat man sich auch vom typischen Bild des Schubladenapothekers verabschiedet. Das heisst: Medikamente sind nicht mehr in den typischen Ausziehschubladen im Laden. Neu befinden sie sich in einer Art Hochregallager im Keller und werden auf Abruf mittels eines Roboterarmes auf ein Förderband gelegt, welches zum Produkteauswurf im Laden führt.

In Handarbeit befüllt werden allerdings immer noch die Wochenblister (Durchdrückpackung) für die tägliche Medikamentenverabreichung für das Altersheim in Seon. Eine Dienstleistung, die auch für Private inklusive Hauslieferdienst angeboten wird. Ganz neu sind die fünf Medikamentenabholfächer ausserhalb des Ladenlokals. Nach Rezeptausführung und Beratung durch das Apothekenpersonal erhält der Kunde einen Code, mit dem er später zu einer beliebigen Zeit rund um die Uhr sein Medikament abholen kann.

www.apotheke.ch/seengen/

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