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Montag, 05.12.2016Meisterschwanden

Ein Wohlfühlpaket für die perfekte Haarpracht

Text und Bild: Graziella Jämsä

Im Dorfzentrum Meisterschwanden hat Coiffeuse Corina Siegrist ihren eigenen Salon eröffnet. Ihr grosses Fachwissen, die individuelle Beratung und ausgewählte Produkte machen den Besuch von Coiffure Corina zum Vergnügen.

Im Zentrum des hell eingerichteten Salons steht ein grosser Tisch mit zwei Sesseln. In den Regalen an den Wänden finden sich Pflegeprodukte und Farbangebote von joico. Waschplatz und Lavabo sind an den Seiten platziert. Coiffure Corina hat alles, was die talentierte Coiffeuse braucht, um Haarträume wahr werden zu lassen. Für die 26-Jährige ist ihr Beruf Berufung. Nach der Ausbildung in Villmergen hat sie an verschiedenen Stationen Erfahrungen gesammelt. Unter anderem lernte sie dabei die Produktelinie von joico kennen und schätzen. «Gleichzeitig ist der Wunsch nach der Selbstständigkeit gewachsen», erinnert sich Corina Siegrist. Heute ist sie für joico als Edukatorin tätig, wenn sie nicht im eigenen Salon steht. Was ist für sie die Grundlage einer perfekten Frisur? «Die Basis ist immer Beratung», erklärt die Coiffeuse. «Im Gespräch schildern mir Kundinnen und Kunden ihre Vorstellungen.» Nach einer Analyse des Haars wähle sie anschliessend die passenden Produkte. «Es geht nicht nur um Pflege, sondern um Stärkung der Struktur. Erst durch die Schönheit von gesundem Haar werden Farben und Frisuren perfekt.»

Die Öffnungszeiten von Coiffure Corina richten sich von Donnerstag bis Samstag nach den Wünschen der Kundschaft. «Einfach anrufen und einen Termin vereinbaren», lädt Corina Siegrist ein. Das Wohlfühlpaket für die perfekte Haarpracht lasse sich auch jederzeit verschenken. «Gerne fülle ich Gutscheine nach Wunsch aus, damit im neuen Jahr alle Frisurträume wahr werden können.»

Montag, 05.12.2016Menziken

Elisabeth Mäder: Menzikens 6000. Einwohnerin

Text und Bild: Thomas Moor

Menziken hat einwohnermässig die 6000er-Marke geknackt. Verantwortlich dafür war Elisabeth Mäder, die Mitte Oktober zusammen mit ihrem Mann Res in ihr Elternhaus im Maihusenquartier eingezogen ist. In einer kleinen Feier wurden ihr Blumen und ein Willkommensgeschenk überreicht.

«Man weiss offenbar auch im Alter, wo es am schönsten ist», wie Menzikens Gemeindeammann Annette Heuberger sagte und sichtlich erfreut war, dass die runde Einwohnerzahl gerade auf Elisabeth Mäder gefallen war. Ein spezieller Anlass! «Dreizehn Jahre haben wir gebraucht, bis die Einwohnerzahl von damals 5087 jetzt bei 6000 angekommen ist.

Für die Mäders ist es ein Heimkommen. Elisabeth ist in Menziken aufgewachsen und hier zur Schule gegangen. Von 1977 bis 1988 war sie zusammen mit ihrem Mann Res Gastgeber auf dem Trolerhof. Dort führte er auch den angegliederten Bauernbetrieb. Bauer sei sein ursprünglicher Beruf gewesen, wie er präzisierte. Die Wirteausbildung habe er erst später gemacht. Oft hat Elisbeth den «Karren geschmissen», wenn ihr Mann auf dem Feld oder im Stall war. Als eingespieltes Team waren sie aber unschlagbar. Dass sie erstklassige Gastgeber und Wirtsleute mit Herzblut waren, haben sie nicht nur im Trolerhof bewiesen, sondern auch an ihrer zweiten Wirkungsstätte, dem Gasthaus Homberg hoch über Reinach. «Das war dann schon eine ganz andere Nummer», wie Res Mäder zurückblickte. Dass sie ihre Sache gut machten, zeigten die vielen Gäste, die aus der ganzen Schweiz auf den Homberg kamen. Wer nämlich Gemütlichkeit, Geselligkeit und Freundlichkeit gepaart mit feiner, gutbürgerlicher Küche suchte, war bei den Mäders genau an der richtigen Adresse. Im Mai 2016 ging dann auch die Ära Homberg/Mäder zu Ende. «Mehr als vierzig Jahre kann man nicht Vollgas geben», wie die Mäders sagen und jetzt einen Gang runterschalten. Tätig bleiben sie weiterhin als private Dienstleiter im Gastrobereich. Zudem bleibt jetzt auch für die grosse Leidenschaft, das Töfffahren, mehr Zeit.

Montag, 05.12.2016Region

Seeblick Kosmetik und Hairstyling: «Individuell, schön und elegant»

Text: Thomas Moor, Bild: ZVG

Dass man sich in Michèle Forrers Seeblick Kosmetik und Hairstyling in Birrwil wohlfühlt, hat viele gute Gründe. Die eidgenössisch diplomierte Coiffeuse und diplomierte Kosmetikerin empfängt ihre Kunden mit einem ganzheitlichen Angebot von Kopf bis Fuss, Professionalität und Freundlichkeit.

Schön, wenn man die Früchte der vielen Aus- und Weiterbildungen ernten kann. Der Stamm vieler zufriedener Kunden ist nämlich stetig gewachsen. Das Paket, das Michèle Forrer rund um Kosmetik, Haut- und Fusspflege sowie Beinmassage geschnürt hat, überzeugt durchs Band. Hautanalyse, Gesichtsbehandlungen, Fuss- und Beinpflege, Typenberatung: Wer in Sachen Wohlbefinden zauberhafte Momente erleben möchte, ist bei Michèle Forrer definitiv in guten Händen. Dazu zählt auch das Hairstyling. Als eidg. dipl. Coiffeuse bietet sie seit einem Jahr alles von Farbe über Mêches bis hin zu Dauerwelle an – für Damen, Herren und Kinder. Nicht nur mit ihrer kompetenten Arbeit kommt Michèle Forrer bei ihren Kunden an. Es ist auch das Zeitnehmen und das Zuhören, das von den Kunden geschätzt wird und den Besuch bei Seeblick Kosmetik auf angenehme Weise abrunden. Ihre vielseitigen Dienstleistungen rund um das körperliche Wohlbefinden stellt sie unter den passenden Slogan «Individuell, schön und elegant».

Auf den Lorbeeren ruht sie sich nicht aus. Zu sehr ist die Branche in Bewegung. Aus- und Weiterbildungen sind für die Birrwilerin selbstverständlich – immer darauf bedacht, ihren Kunden das Beste bieten zu können. Jüngste Beispiele dafür sind die dauerhafte und schmerzarme Haarentfernung, die sie seit April mit einem speziellen IPL-Gerät anbietet, und die onkologische Kosmetik. Als eine der ersten zertifizierten onkologischen Kosmetikerinnen im Aargau hat sich Michèle Forrer das nötige fachspezifische Hintergrundwissen angeeignet und sich auf Kunden spezialisiert, die durch Zytostatika, Chemo- oder Strahlentherapie eine ganz spezielle Hautpflege benötigen. Oft sind Trockenheit, Juckreiz, Rötungen, Entzündungen etc. die Folge und benötigen eine spezielle Behandlung mit entsprechenden Pflegeprodukten, die unbedingt reizarm und frei von Konservierungsmitteln und Mineralölen sein müssen. Durch diese Behandlung wird der Haut wieder ihre ganz natürliche Ausgeglichenheit zurückgegeben. «Die Haut ist der Spiegel der Seele», wie sie sagt. Arztpraxen, Apotheken und speziell das Brustzentrum eines Kantonsspitals sind denn auch begeistert vom Angebot und dem Engagement von Michèle Forrer, die ihrerseits glücklich ist und zu Recht findet, dass sie Krebspatienten damit etwas Gutes tun kann.

Mehr zum vielfältigen Angebot unter www.seeblick-kosmetik.ch

Montag, 05.12.2016Seengen

Weingut Lindenmann: Sechsmal Gold für Brestenberger Weine

Text und Bild: Thomas Moor

Aus zwei mach drei! Die beliebte Weindegustation mit Treberwurstessen im Dezember wurde neu von zwei auf drei Tage ausgebaut. Mit Erfolg. Erfolgreich waren auch die Brestenberger Weine, mit welchen das Weingut Lindenmann sechs Golddiplome gewann.

Wenn die Lindenmanns im Dezember jeweils zur Weindegustation mit Treberwurstessen einladen, ist der Ansturm riesengross. «Wir haben deshalb zum ersten Mal den Donnerstagabend in das Degustationswochenende integriert, um die Spitzenfrequenz am Freitagabend vielleicht etwas brechen zu können», wie Thomas Lindenmann sagte. Ein Versuch, der sich gelohnt hatte. Kamen doch bereits am Donnerstagabend sehr viele Leute, um die feinen Brestenberger Tropfen zu kosten und den Degustationsabend mit einer feinen Treberwurst mit Kartoffelsalat und Lauchgemüse zu krönen. Der Donnerstagabend war für das Weingut Lindemann auch eine Krönung in anderer Hinsicht. Denn im Rahmen der Aargauer Weinprämierung «Goldener Weingenuss» konnte Thomas Lindenmann in Aarau sechs Diplome abholen. Und zwar für den Riesling-Sylvaner, den Pinot Noir, den Blanc de Noir, den Rosé, den Muscat (alle Jahrgang 2015) sowie den Cuvée Barrique 2014. Degustatoren aus der ganzen Schweiz beurteilten rund 150 Weine (neun davon vom Weingut Lindemann).

Thomas Lindenmann rechnet auch mit einem feinen Tropfen Jahrgang 2016. In Sachen Mehltau und Kirschessigfliege sei man mit einem blauen Auge davongekommen und der schöne Herbst habe zu einem guten Ergebnis beigetragen, sodass man sich bereits jetzt schon auf die nächste Degustation freuen darf.

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Freitag, 02.12.2016Reinach

Strahlender Sonnenschein zum Chlausbesuch

Text und Bild: Graziella Jämsä

An über 80 Ständen wurde auf dem Warenmarkt in Reinach alles angeboten, was das Leben schöner macht. Wärmende Mützen, kulinarische Köstlichkeiten und Adventsschmuck sorgten neben dem Besuch vom Samichlaus für Vorweihnachtsstimmung.

«Du muesch mitcho.» Mit eindringlichem Blick zog der Bub seine Mutter am Ärmel. Er war nicht der Einzige, der sich vom Auftritt des rotgewandeten Chlaus und seines Schmutzlis beeindruckt zeigte. Obwohl die Mutter ihn begleitete, begrüsste er die beiden stumm. Die Erwachsenen trauten sich zwar zum Gespräch mit dem Schmutzli, doch ihre Lieder trugen sie nur im Duett vor. Die Erinnerung an die verschiedenen Versli erwies sich, unabhängig vom Alter, als Herausforderung. Dabei freute sich der Samichlaus über Darbietungen aller Art und schlug als Alternative zum Gedicht schon mal einen Kopfstand vor. Aber selbstverständlich posierte er auch gerne für ein gemeinsames Foto mit den Marktbesuchern, wenn diese fragend ihre Handys in die Höhe streckten. So hatten die Chlausfans eine Erinnerung, wenn die verteilten Leckereien wie Nüsse oder Mandarinen längst verspiesen waren.

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Freitag, 02.12.2016Schule Drüwil

Wechsel in der Schulleitung Drüwil

Text und Bild: Eingesandt

Nach fünf Jahren als engagierter Schulleiter des Drüwiler Schulverbandes wird Herr Peter Felder ab dem 1. Februar 2017 einer neuen beruflichen Herausforderung nachgehen. Für seinen geschätzten Einsatz, die gute Zusammenarbeit und die kompetente operative Leitung bedanken sich die Schulpflegen herzlich und wünschen Herrn Felder für seine weitere berufliche Karriere viel Erfolg. Im Rahmen der Nachfolgeregelung wurden die zur Verfügung stehenden Stellenprozente nun neu auf die Dörfer aufgeteilt. Herr Daniel Wieser wird somit ab 1. Februar 2017 die Leitung der Schulen Boniswil und Leutwil übernehmen. Für Hallwil konnte Frau Edith Kottmann gewonnen werden. Sie wird die Schule vor Ort mit einem Pensum von 30% in Co-Leitung zu Boniswil/Leutwil führen. Gerne stellt sich die neue operative Leitung des Drüwilerverbundes nachfolgend vor:

Daniel Wieser, Schulleitung Boniswil und Leutwil

Aufgewachsen in Zürich, wohne ich seit gut 30 Jahren mit meiner Frau auf dem Mutschellen. Unsere beiden erwachsenen Kinder sind ausgezogen. Beruflich war ich ursprünglich als Berufsschullehrer für Allgemeinbildung und Sport tätig und habe dann eine Berufsschulabteilung in Zürich geleitet. In diese Zeit fielen auch ein Nachdiplomstudium Unternehmensführung und eine Coachingausbildung an. Kurz vor der Jahrtausendwende habe ich mich selbstständig gemacht und dann v. a. im Berufsbildungswesen gearbeitet. Seit 10 Jahren bin ich nun als Schulleiter im Kanton Aargau tätig, vorerst teilzeitlich, seit knapp zwei Jahren vollamtlich. So werde ich weiterhin auch die Schule Uezwil leiten.Als Hobby bezeichne ich die Gemeindepolitik, ich bin Vizeammann meiner Wohngemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg. Ausserdem halte ich mich sehr gerne im Tessin auf, spiele Golf und fahre Ski. Ich freue mich auf meine Arbeit an der Schule Drüwil und danke der Schulpflege für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Edith Kottmann, Schulleitung Hallwil

Ich bin Mutter von zwei nun erwachsenen Kindern. Die neu gewonnene Freizeit geniesse ich am liebsten unterwegs im Wohnmobil mit meinem Mann und dem neusten Familienmitglied, Grosspudel DJ. «When nothing goes right, go left» ziert nicht nur die Rückseite unseres Wohnmobils, sondern es beschreibt auch eine wichtige Eigenschaft von mir. Ich versuche immer, mein Bestes zu geben, und wenn ein Problem nicht lösbar erscheint, müssen neue Wege eingeschlagen werden, um zu einer innovativen Lösung zu kommen. In der Zeit als Kindergärtnerin, Lehrperson für Einschulungsklasse und Deutsch als Zweitsprache sowie als Schulleiterin konnte ich diesbezüglich viele Erfahrungen sammeln und ich habe die Freude an diesem facettenreichen Beruf nie verloren. Ich bin gespannt und voller Vorfreude auf meine Aufgabe an der Schule Drüwil und freue mich auf die neue Herausforderung.

Die Schulpflegen von Boniswil, Leutwil und Hallwil wünschen Frau Kottmann und Herrn Wieser einen gelungenen Start und freuen sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Freitag, 02.12.2016Menziken

Eusi Region – Euses Spital

Text und Bild: asana Gruppe AG Spital Menziken

Angebote Geburtenabteilung und Wochenbett

Die Geburtenabteilung

In einem der beiden Geburtenzimmer begleiten unsere erfahrenen und kompetenten Hebammen und Fachärzte für Geburtshilfe die gebärenden Frauen. Mit viel Einfühlungsvermögen und Individualität unterstützen wir junge Mütter vor, während und nach der Geburt in einem familiären Rahmen. Die Hebamme kontrolliert den Geburtsverlauf und bietet neben schulmedizinischer Betreuung auch alternative Methoden wie Aromatherapie, Homöopathie und Akupunktur an.

Durch das gegenseitige Vertrauen sehen wir die Möglichkeit für die werdenden Eltern, die Geburt ihres Kindes als einzigartig zu erleben. Unsere Geburtenzimmer sind mit Gebärhocker, bunten Tüchern, Bällen und einer Badewanne zum Entspannen oder Gebären ausgestattet. Ausserdem lädt unser schöner Park mit Kneipp- und Gehgarten dazu ein, die Wehen in Bewegung besser verarbeiten zu können.

Das Wochenbett

Die ersten Tage nach der Geburt ist eine Zeit des gegenseitigen Kennenlernens und der Anpassung an die neue Situation. Unsere Wöchnerinnen werden von uns nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen unterstützt und liebevoll in die neue Familiensituation begleitet. Wir helfen die Babypflege durchzuführen und zeigen, wie man das neue Baby mit Kinästhetik in seinen Bedürfnissen und Bewegungen unterstützen kann. Unsere hellen und liebevoll eingerichteten Zimmer ermöglichen eine wunderbare Erholung für Mutter und Baby. In unseren speziellen Rooming-in-Bettli sind die Babys rund um die Uhr in der Nähe ihrer Eltern, um so eine intensive Bindung aufzubauen. Damit der Vater des Kindes keine Minute verpasst, besteht gegen Vergütung die Möglichkeit, das Wochenbett im Familienzimmer zu verbringen.

Frauen können auch dann für die Geburt und das Wochenbett ins Spital Menziken eintreten, wenn sie während der Schwangerschaft von einer externen Gynäkologin oder einem externen Gynäkologen betreut wurden. Anmeldungen für die Informationsveranstaltung oder eine persönliche Begehung nehmen unsere Hebammen unter der Nummer 062 765 32 95 gerne entgegen.

Asana Gruppe AG
Spital Menziken
5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Freitag, 02.12.2016Menziken

Fashion-House «PA Superstore»

Text und Bild: Eingesandt

«Oha! Das kann doch nicht sein!» – «So was gibt’s in Menziken?» – «Das hätte ich nie erwartet!». Dies sind nur einige Komplimente, die Kunden beim Eintreten ins Fashion-House «PA Super Store» an der Bahnhofstrasse in Menziken verlauten lassen. Beim Eintreten eröffnet sich dem Kunden eine weitere Überraschung, die in den Räumlichkeiten nebenan zu finden ist. Aha! offensichtlich gibt’s dort zielorientiertes «Personaltraining»!

Eine Flut von Farbe, Wärme und Freundlichkeit weht dem Kunden beim Betreten des Geschäftslokals PA Super Store entgegen. Schnell erkennt man, dass jeder Kunde, egal aus welcher Gesellschaftsschicht oder Herkunft, freundlich und offenherzig von den Geschäftsinhabern willkommen geheissen wird. Schlendert man danach in aller Ruhe zwischen den Kleiderständern hindurch, eröffnet sich dem Kunden eine Modewelt, die auch in Grossstädten kaum zu finden ist. Ein Blick auf die Preisschilder bestätigt, dass für jedes Budget ein passendes Outfit zu finden ist.

Tatsächlich ist die Moderichtung speziell und doch tragbar. Dies ist auch das Ziel der Geschäftsinhaber, Peter und Ajoke Harewood. Die Mode soll gefallen und die Individualität des Kunden unterstreichen. Klassische Einzelteile für die Dame und den Gentleman, coole Hoodies, Tops und Caps für Jugendliche. Freizeit- und Golfschuhe runden das Angebot ab.

Gestartet haben Peter und Ajoke Harewood im April 2012 mit einem kleinen Fitnessstudio in Reinach. Im Oktober 2014 kam das in bescheidenem Rahmen gestaltete Modegeschäft hinzu, welches Ajoke Harewood mit ihren Fähigkeiten als gelernte Detailhandelsfachfrau und langjähriges Model unter Beweis stellte. Schon bald erkannten die Geschäftsinhaber, dass die Nachfrage zunahm und ihr Angebot auf positive Reaktionen stiess. Hier galt es nun, eine Lücke in der Fashionszene zu füllen. Im Juli 2015 entschied man sich, die Räumlichkeiten an die Bahnhofstrasse in Menziken zu verlegen. Hier konnten beide Firmen unter einem Dach geführt und das Angebot in einer Schaufensterfront präsentiert werden. Bereits können die Geschäftsleute nebst den Einheimischen auch Kunden aus den Kantonen Bern, Zürich, Basel und Luzern sowie Deutschland und den USA zu ihren Stammkunden zählen. Als mehrjährig erfahrener Fitnessinstruktor und Personaltrainer, Mentalcoach, Train the Trainer und Golflehrer hat sich Peter Andrew Harewood einen Namen gemacht, der weit über die Grenzen des Wynentals reicht. Als Personaltrainer geht er gezielt auf die Bedürfnisse des einzelnen Kunden ein und schon nach kurzer Zeit sind bei seinen Clienten Veränderungen spür- und sichtbar. Nebst seinem Einsatz als Personaltrainer entwirft er die hauseigene PA Golf- und Freizeit-Collection. Das aussergewöhnliche, freche Design findet seit 2005 seine Anhänger in der Golfszene.

Eine zusätzliche Dienstleistung ist der DPD-Pickup-Service! Hier können Kunden effizient ihre Pakete zu kostengünstigen Konditionen aufgeben oder abholen.

Infos:
www.pa-superstore.ch
www.pa-one-2-one.ch

Freitag, 02.12.2016Beinwil am See

Jugend- und Dorffest 2017

Text und Bild: eingesandt

Vom 16. bis 18. Juni 2017 findet auf dem Areal des Schulhauses Steineggli das Jugend- und Dorffest unter dem Motto «Böju zeigt die Superstars» statt. An dieser Stelle werden wir Sie monatlich über den Stand der Vorbereitungen informieren.

So entstand das Logo für das Jugend- und Dorffest 2017

Nach dem Grundgedanken «gemeinsam zum Ziel» haben sich 120 Schüler und Schülerinnen an den Zeichnungswettbewerb fürs Jugendfestlogo gewagt. Die freiwilligen Künstler und Künstlerinnen wurden in anonyme, altersdurchmischte Sechsergruppen eingeteilt.

Die Kleinsten im Kindergarten begannen anschliessend das Projekt und gestalteten je einen Teil eines Blattes passend zum Jugendfestmotto «Böju zeigt die Superstars». Jede Zeichnung durchlief daraufhin alle Klassenstufen und wurde dort wiederum vom nächsten Kind weiterbearbeitet. Ziel pro Gruppe war es, ein Gemeinschaftswerk zu erstellen, bei welchem sich die einzelnen Beiträge vermischen und zu einem Ganzen zusammenwachsen.

Dank der fleissigen und kreativen Kinder entstanden auf diesem Weg 22 tolle Bilder, die sich trotz nicht ganz leichter Aufgabe definitiv sehen lassen können.

Unterstützen Sie das Jugend- und Dorffest und erhalten Sie dafür einen personalisierten Holzstern!

Haben Sie Lust, das Böjuer Jugend- und Dorffest als Privatperson zu unterstützen? Dann werden Sie für Fr. 100.– Gönner und erhalten dafür einen Stern aus Holz! Der Ortsbürgerverein Böju spendet einen Baum, welcher vom Forstamt aargauSüd in handliche Stücke zerkleinert wird, aus welchen die Schreinerei Eichenberger, Muttenstrasse, die Sterne aussägt. Unser Dekorationsteam wird den Stern mit Ihrem gewünschten Namen versehen, sodass Sie eine bleibende Erinnerung haben. Möchten Sie Gönner werden und einen Stern erhalten? Oder möchten Sie die Gönnerschaft und den Stern jemandem zu Weihnachten schenken? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme und Ihre Bestellung. Sie erreichen uns per E-Mail (rebekka.glanzmann@bluewin.ch) oder telefonisch (062 772 05 79).

Danke, dass Sie uns unterstützen!

OK Jugendfest 2017

Donnerstag, 01.12.2016Menziken

Gokart: Loris Bruno hat seine erste Saison hinter sich

Text: Thomas Moor, Bild: ZVG

Wehe, wenn sie losgelassen, die junge Wilden! Jene Jugendlichen, die sich im Kartsport ihre Sporen abverdienen, um vielleicht einmal an der Tür zur Formel 1 anzuklopfen. Vorher gilt es aber, sich in unteren Ligen zu empfehlen. Zum Beispiel im Kartsport, wo der Menziker Schüler Loris Bruno 2016 in seine erste Saison startete.

Dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, war auch dem Menziker Schüler vor dem Saisonstart im französischen Mirecourt klar. Geschenke gibts keine. Und schon gar nicht in der hart umkämpften Meisterschaft der Rotax Max Challenge, die weltweit in über 50 Ländern ausgetragen wird. Loris Bruno startete in der Kategorie Junior, in welcher 13- bis 16-jährige auf Punktejagd gehen.

Kalt geduscht wurde Loris bei seinem ersten Renneinsatz nur von Petrus, der am Renntag die Schleusen öffnete. Mit der Konkurrenz konnte er nämlich ganz gut mithalten. Dies obschon die Rennstrecke für ihn neu war und er seinen Kart noch nie in einem Regenrennen bewegt hatte. Bravourös deshalb, weil er sein Renngerät (im Gegensatz zu einiger seiner Konkurrenten) immer auf der Strecke halten konnte und als siebter von zwölf Teilnehmern die Zielflagge sah. Mit seinem Auftakt war der Menziker zufrieden, was ihn auch für das zweite Rennen am Pfingstmontag in Wohlen zuversichtlich stimmte. Gegen die starke Konkurrenz musste er sich den 6. Rang aber auch hier hart erkämpfen. Ein Rang, auf den er auch beim dritten Rennen (7 Laghi Pavia) abonniert war. «Es geht je länger desto besser», wie er sagte.

Dass Loris schliesslich nur drei der insgesamt sechs Meisterschaftsläufe bestreiten konnte, lag daran, dass zwei Rennen mit familiären Terminen kollidierten. Bei einem Rennen musste er passen, weil sein Vater einen Arbeitsunfall hatte. Und ohne ihn ging so gut wie gar nichts, da er Chauffeur, Betreuer und Mechaniker, in einer Person war und mit seinem Engagement zum gelungenen sportlichen Debut seines Sohnes beitrug. Genauso wie die Sponsoren, die ihm den Einstieg in diese Kartmeisterschaft überhaupt erst ermöglichten. «Rund 20 000 Franken sind für eine Kartsaison fällig», wie Gianluca Bruno sagt. Zu Loris’ Sponsoren zählte die Wyna-Garage, Menziken; HUWA, Gontenschwil; Emil Frey, Safenwil; Rentalux, Menziken; PfanniTech GmbH, Burg; Mediarts, Oberkulm. «Dafür bin ich sehr dankbar», wie er sagt und bereits Pläne für die nächste Saison schmiedet. Dann nämlich möchte er noch einmal in derselben Meisterschaft und Kategorie an den Start gehen. Immer natürlich vorausgesetzt, das er das nötige Kleingeld zusammenbringt. «Deshalb wäre es schön, wenn ich noch weitere Sponsoren ins Boot holen könnte.»

www.lorisbruno.ch

Donnerstag, 01.12.2016Meisterschwanden

Kleider aus früheren Zeiten gesucht!

Text und Bild: Eingesandt

Es ist noch nicht lange her, da reisten wir nach Kapstadt an die «2rd World Gym for Life Challenge 2013». Viele wunderschöne Erlebnisse und Eindrücke durften wir damals nach Hause nehmen.

Als nun im Sommer die Ausschreibung zur 3rd World Gym for Life Challenge eintraf, war es nach kurzer Diskussion klar: Ja, wir wollen nochmals richtig durchstarten, viel Zeit ins Training investieren und auf Freizeit verzichten. Mit der Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft Vereinsturnen 2015 in Yverdon erturnten wir uns die Möglichkeit der Bewerbung für diesen Anlass. Und tatsächlich wir haben uns für die Teilnahme an der 3rd World Gym for Life Challenge in Vestfold Tønsberg vom 26. bis 30. Juli 2017 qualifiziert. Unsere Leiterinnen Karin Trottmann und Sylvia Lindenmann erarbeiteten ein Konzept für unseren Wettkampf. Mutig wagten sie den Schritt ins Neuland. Wir werden in Vestfold Tønsberg nicht eine klassische Gymnastikvorführung zeigen – nein, wir ziehen Steppschuhe an und werden die in unzähligen Stunden gelernten Steppschritte in einer orginell verpackten Vorführung zeigen. Unter dem Motto 50+, oh, là, là! Träume nicht von früher, lebe heute werden wir uns von gebrechlichen, älteren Personen in eine rassige Truppe mit schicken Kleidern verwandeln, die zum Ohrwurm Puttin’ on the Ritz steppen wird.

Nun gelangen wir mit einer Bitte an Sie alle: Die schicken Kleider besitzen wir, nur die Kleider für den 1. Teil unserer Vorführung fehlen uns. Können Sie uns weiterhelfen? Wir suchen Kleider für Frau und Mann (z. B. von Ihren Eltern, Grosseltern), die sonst in den Kleidersack wandern. Die Kleidungsstücke werden in den Nähten aufgetrennt und mit Klettverschlüssen versehen, so dass wir uns in Sekundenschnelle verwandeln können. Bitte nehmen Sie doch mit uns Kontakt auf (Sylvia Lindenmann, 056 667 25 84 oder Ursi Joost, 056 667 37 86). Wir holen die Kleidungsstücke auch gerne ab. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Donnerstag, 01.12.2016Meisterschwanden

Trachtenabend

Text und Bild: Eingesandt

Die Trachtengruppe Meisterschwanden durfte am Samstag, 29. Oktober 2016 und Mittwoch, 2. November 2016 in der herbstlich geschmückten Mehrzweckhalle eine grosse Anzahl Gäste, darunter auch sehr viele Vereinsdelegationen, zum Unterhaltungsabend mit Theater begrüssen. Schon im liebevoll geschmückten Foyer duftete es herrlich nach Sauerkraut und Schinkli. Die Musikgesellschaft bediente unsere Gäste flink und freundlich.

Die Tänzerinnen und Tänzer der Trachtengruppe unter der Leitung von Marianne Häfliger, begleitet von den beliebten und bekannten Suhrer Ländlerfünde, starteten mit dem wunderschönen alten Tanz Bärnermutz. Die Präsidentin Vreni Häfliger begrüsste anschliessend die Gäste mit humorvollen Worten. Es folgte der Schottisch Am Bärgheuet. Hühnerhaut-Feeling ist beim Einmarsch unserer Kindertanzgruppe unter der Leitung von Bea Fischer angesagt. Es ist jedes Mal ein grosses Erlebnis, wenn die Mädchen hübsch frisiert in ihren Trachten stolz durch die Gänge zwischen den Tischreihen in der Mehrzweckhalle einmarschieren. Schon ihren ersten Tanz durften sie zweimal zeigen.

Mit dem Fox Blyb gsund u zwäg und dem Walzer Eigernordwand zeigten die Trachtenleute zwei neuere Tänze. Der Walzer gefiel dem Publikum so gut, dass sie diesen am Samstag noch ein 2. Mal zeigen durften. Mit dem Kindertanz Pflotschnass tanzten sich die Mädchen in die Herzen der Zuschauer. Als Dankeschön für den grossen Applaus folgte der Lieblingstanz (nicht nur von den Mädchen!) Der Tatzelwurm.

Als Abschluss des 1. Programmteils stand der Schottisch nach der bekannten Melodie Im Oergelihuus auf dem Programm. Bei diesem rassigen Tanz mit all den vielen Drehungen wirbelten die Röcke nur so.

Traditionsgemäss geht beim Kauf der Lose vom Glücksack niemand leer aus. Feine Burenbrote, Zöpfe, wunderschöne Handarbeiten, Kerzen und vieles mehr warteten auf die glücklichen Gewinner.

Nach der Pause zeigten uns die Theaterleute unter der Regie von Arnold Panier die Komödie Älplerläbe. Wer sich das Leben auf der Alp als ruhig und beschaulich vorstellt, wird bald eines Besseren belehrt. Da wimmelt es ja von wild um sich schiessenden Kriminellen und kurligen, mannstollen Frauengestalten. Bergbauer Seppli (Arnold Panier) liebt seine Frau Resi (Doris Häusermann) aus tiefstem Herzen, nur die Kühe kommen halt an erster Stelle ... Das Model Clarissa, dargestellt von Daniela Scheidegger, hätte eigentlich auf der Alp ein Fotoshooting, ach wie unhygienisch. Der Ganove Edi (Georg Bussmann) hat so gar kein Verständnis für seinen tolpatschigen Komplize Leopold (Matthias Fischer). Die zwei Schwestern Berti (Vreni Häfliger) und Trudi (Edith Häusermann), auf der Suche nach dem geeigneten Ehemann, versuchten nicht gerade zimperlich Ganove Edi und Leopold von ihren Vorzügen zu überzeugen. Gottlob konnte Esoterikerin Kalina Luna (Bea Schöni) mit «Om» und Hüftschwung die Situation ein wenig beruhigen.

Als Souffleuse half Marianne Häfliger über kleine Texthänger und Ramona Panier schminkte die Darsteller perfekt.

Als dritter Programmteil unterhielt uns Bödeli am Samstag mit Tanzmusik. Fleissig wurde das Tanzbein geschwungen.

Wir danken dem zahlreich erschienen Publikum für seinen Besuch. Die Auftritte haben wir genossen und freuen uns schon auf unsere nächsten Unterhaltungsabende im 2017. Ein ganz grosses Dankeschön auch an all unsere fleissigen Helfern im Hintergrund, an die Musikgesellschaft für den Service und an Urs Fischer für seine tatkräftige Unterstützung beim Aufstellen und Abräumen.

Mittwoch, 30.11.2016Boniswil

Der neue Boniswiler Gemeinderat heisst Rainer Sommerhalder

Text und Bild: Graziella Jämsä

Er lebt seit 16 Jahren mit seiner Familie in Boniswil, ist seit fast 30 Jahren Journalist bei der Aargauer Zeitung und engagierte sich bei Lok Reinach weit mehr als nur ein bisschen. Rainer Sommerhalder mag langfristige, weitsichtige Projekte und Strategien. Eine von vielen nützlichen Eigenschaften, die er in sein neues Amt einbringen will.

«Das soll uns erst einmal einer nachmachen», freute sich Josef Högger, Präsident des Vereins «Zukunft Boniswil», beim Gratulations-Apéro in der Bibliothek. «Wir haben mit Rainer Sommerhalder einen Kandidaten gestellt und er erhält im ersten Wahlgang 164 Stimmen. Ein guter Grund für einen Blumenstrauss.» Diesen überreichte Tonja Haefeli einem strahlenden Rainer Sommerhalder. Das Wahlergebnis nimmt er als positives Startsignal, gleichzeitig legt er für künftige Aufgaben eine äusserst pragmatische Haltung an den Tag. «Immer weniger Leute engagieren sich in der Kommunalpolitik, wodurch die Menge der Aufgaben für die Einzelnen ständig wächst. Dem sollte man, wann immer möglich, Einhalt gebieten.» Er sprach mit seiner Familie, mit seinem Arbeitgeber und nicht zuletzt mit dem amtierenden Ammann Gérald Strub. Auf dieser Informationsgrundlage entschied er sich zur Kandidatur. Wünsche, was die Ressorts betrifft, hat er nicht. «Als jüngstes Gemeinderatsmitglied stelle ich keinerlei Ansprüche.» Seine Stärke sei die Kommunikation. «Nicht nur als Präsident der Personalkommission der AZ-Medien ging es darum, Lösungen für mehrere Parteien zu finden.» Auch als Vorstandsmitglied des Unihockey-Clubs Lok Reinach habe er häufiger vermittelt. «Diese Erfahrungen werden mir sicher auch als Gemeinderat zugute kommen.» Doch in allererster Linie gehe es ab Januar darum, sich einzuarbeiten und Dossierkenntnisse aufzubauen. «Ich weiss gern, wovon ich rede», sagt Rainer Sommerhalder mit einem Schmunzeln. Er freue sich auf alles, was es zu lernen gebe.

Wie würde er einem Ortsunkundigen sein Engagement erklären? Boniswil biete die Schönheit des Landlebens mit der Nähe zur Natur. «Und beim Spazierengehen grüsst man sich, das Miteinander ist persönlich, hat Charakter. Das schätze ich sehr. Dafür möchte ich mich einsetzen.» Der neue Gemeinderat hält nachdenklich einen Moment inne, bevor er fortfährt. «Damit wir bei allen politischen Herausforderungen eine Strategie des Agierens statt des Reagierens pflegen können.»

Mittwoch, 30.11.2016Meisterschwanden

Eggendampfer

Text und Bild: eingesandt

Adventsmarkt an der Schule Meisterschwanden

Schon seit Wochen wurde in den Schulzimmern und Werkräumen gebastelt, beraten und Vorbereitungen getroffen für den Adventsmarkt, der alle zwei Jahre in der Schulanlage Eggen stattfindet.

Dann, am 24. November, der grosse Tag des Adventsmarktes! Bereits vor der Mittagspause standen die Tische in der Mehrzweckhalle und auf dem Pausenplatz bereit. Nach dem Mittag ging es darum, die Tische zu attraktiven Verkaufsständen umzugestalten. Schliesslich möchten alle Klassen ihre Waren allesamt verkaufen. Auch Esswaren und Getränke sollen die Besucher grosszügig konsumieren. Um 18 Uhr wurden die Türen geöffnet und der Verkauf konnte beginnen. Empfangen wurden die Besucher in der weihnächtlich dekorierten Schulanlage vom Raclettestand und vom Hotdog-Verkauf vis-à-vis. Ebenfalls stieg einem der Duft von feinen Waffeln und leckeren Churros in die Nase. Der Pizzaofen im Schulhausgarten lief auf Hochtouren.

In der Mehrzweckhalle wurden Weihnachtskarten, Kugeln aus Naturmaterialien, Schlüsselbretter aus Schwemmholz, Vasen, Weihnachtsgestecke, Baumanhänger, verzierte Nivea-Dosen, Schutzengel, Holzschachteln, Gewürzständer, Anzündhilfen, Streichholzschachteln, Abwaschbürsten, kulinarische Köstlichkeiten und vieles mehr angepriesen.

Es war schön, zu beobachten, wie viele Leute den Weg an den Adventsmarkt gefunden hatten. Mancher Franken wechselte den Besitzer. Es gab Klassen, die waren bereits vor «Ladenschluss» komplett ausverkauft. Wir danken allen herzlich, die den Adventsmarkt unterstützt haben. Vom Gewinn wird 50 % der Stiftung Theodora gespendet. Die restlichen 50 % fliessen in die Klassenkassen.

Dienstag, 29.11.2016Leutwil

Absenden der SG Leutwil

Text und Bild: eingesandt

Am 28. Oktober führte die SG Leutwil in der gemütlichen Schützenstube das Absenden der Jahresmeisterschaft sowie der Dorfmeisterschaft 2016 durch. Zahlreich sind sie erschienen, die «Fastprofis», aber auch die gutgelaunten Gelegenheitsschützen.

Alle wurden auf dem von einem Wärme spendenden Feuer erhellten Vorplatz empfangen. Marco, der Organisator dieses Abends, offerierte jedem Teilnehmer einen weissen Glühwein aus dem «Chochchessi». Anschliessend dislozierten alle in die mit viel Liebe dekorierte Schützenstube. Unsere Hüttenwartin Yvonne verwöhnte uns dort mit einem gluschtigen Nachtessen. Zwischen den verschiedenen Gängen wurden dann die diversen Ranglisten bekannt gegeben.

Mit der Dorfmeisterschaft, übrigens ein Novum bei den Leutwiler Schützen, beabsichtigte man, in geselligem Rahmen einen Wettkampf durchzuführen, bei dem auch «Nicht-Fachkundige» eine Chance auf einen Volltreffer haben sollten. Im Nachhinein durften sich dann auch alle über einen errungenen Preis freuen: ein feines Nachtessen, ein Stück Fleisch oder einen Pokal.

Zobig-Stich 1. Gloor Hanspeter
2. Stauber Beat
3. Neuenschwander Dieter

Dorf-Stich
1. Walti Markus
2. Müller Silvio
3. Baumann Brigitta

Fleisch-Stich
1. Lüscher Marco
2. Neuenschwander Dieter
3. Vock Tamara

Gruppen-Stich:
1. Gloor Hanspeter, Gloor Ramun, Gloor Ladina

Den Ausstich, der unter den besten acht Schützen ausgetragen wurde, konnte Marco Lüscher für sich entscheiden vor Werner Neeser und Joachim Merz.

Die Spannung stieg bei den Aktivschützen natürlich vor der Verkündigung der Jahresmeisterschaft-Rangliste: Mit 1004,1 Punkten erkämpfte sich Hanspeter Gloor den 1. Platz und durfte einen neuen wunderschönen Wanderpreis in Empfang nehmen. Weitere Platzierungen: 2. Marco Lüscher, 3. Dieter Neuenschwander, 4. Dieter Dössegger, 5. Tamara Vock.

Ausgezeichnet wurde auch Janosh Hofmann für seinen lückenlosen Besuch des Sportschiesskurses.

Dienstag, 29.11.2016Zetzwil

Lange Winterabende – Zeit für Bücher und Spiele aus der Bibliothek

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Wenn es früh dunkel wird und die eher düsteren Wochenenden locken, drinnen zu bleiben, liegt der Gedanke nah, sich wieder einmal in der Sofaecke in einer spannenden Geschichte zu verlieren.

Die Gemeindebibliothek im Untergeschoss des Schulhauses hat sich mit den Neuheiten dieses Winters eingedeckt. Wer gerne hin und wieder in einem Buch blättert und nicht nur über E-Book liest, darf sich gerne unverbindlich umsehen und die Bücher zu einem kleinen jährlichen Unkostenbeitrag ausleihen.

Auf dem Bücherbord finden sich die neuen historischen Romanen von Iny Lorentz, Ulrike Schweikert und Astrid Fritz. Lucinda Rileys dritter Band Die Schattenschwester sowie die Fortsetzung der Clifton-Saga Im Schatten unserer Wünsche von Jeffrey Archer und die Autobiographie von Phil Collins. Die Nachkriegszeit ist Thema im Roman Bühlerhöhe von Brigitte Glaser. Sie schreibt über Deutschland im Jahr 1952, ein Land, das neu beginnen muss, und über zwei starke Charaktere mit geheimnisvoller Aura. Jan-Philip Sendker hat mit Am Ende der Nacht wieder einen packenden Roman geschaffen, in welchem es um die Macht der Liebe, die Angst vor Verlust und die Kraft der Menschlichkeit geht. Krimiliebhaber kommen bei Joy Fielding (Die Schwester), Eric Berg (Die Schattenbucht), Petra Ivanov (Täuschung) und Charlotte Link (Die Entscheidung) auf ihre Kosten. Freunde von Lori Nelson finden den dritten Roman Und nebenan warten die Sterne der hervorragenden Schriftstellerin.

Wer gerne mit Familie, Freunden und Kindern spielt, wird sich über die neue Spielauswahl freuen. Die Neuheiten konnten bereits kürzlich am Spielemorgen kennengelernt und ausprobiert werden. Der Anlass wurde von Eltern, Grosseltern und Kindern genutzt, um sich mit Hilfe der Bibliothekarinnen mit den Spielen vertraut zu machen. Die Neuheiten heissen zum Beispiel Rübenrally für kleine Kinder, Savanne für Familien sowie Gravity Maze, das knifflige Logik-Labyrinth für Kinder und Erwachsene.

Die Bibliothek ist montags von 18 bis 19.30 Uhr und samstags von 10 bis 11.30 Uhr geöffnet. Während der Schulferien bleibt sie geschlossen.

Dienstag, 29.11.2016Reinach

Der Leidenschaft für Tennis ein Zuhause geben

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die einen wollen es ausprobieren. Für andere ist es ein liebgewordenes Hobby. Und wieder anderen ist es zum Beruf geworden – sie alle sind bei Tennis Reinach genau richtig. Die Pächter Slobodan und Kim Mavrenski geben einen Einblick in den Hallenalltag.

Modifizierte Isolationen, neue Böden, frische Farben und passendes Mobiliar sind der Anfang. «Mit dem Deckenlicht am Eingang sowie den Duschen geht es weiter», schildert Slobodan Mavrenski. «Nicht zu vergessen die Schilder», fügt er hinzu. Das leuchtende Grün des Logos soll farbliches Leitmotiv der Anlage werden. Mit dem Wilson-Shop macht das Pächterpaar die Infrastruktur komplett. «Auf der Suche nach dem passenden Racket können da erst einmal verschiedene getestet werden. Ausserdem stehen praktische Kleidung und Accessoires der aktuellen Kollektion zur Auswahl.»

Slobodan und Kim Mavrenski haben in den ersten beiden Monaten der Pacht schon viel auf die Beine gestellt. Ihre Motivation ist die Begeisterung für den Sport. «Ich habe als Kind mit dem Plastikschläger im Wohnzimmer angefangen», erinnert er sich mit einem Schmunzeln. Nach der Ausbildung im Sportcenter Leuggern spielte er mehrere Jahre als Profi. «Dann wurde ich Kadertrainer beim Aargauischen Tennisverband, bevor ich eine eigene Tennisschule gründete.» Auch Kim Mavrenski war Profispielerin und gab im eigenen Betrieb Unterricht. Mittlerweile hat das Paar aus zwei eins gemacht: die Tennisschule Mavrenski. «Und mit Tennis Reinach haben die Schule und unsere Leidenschaft für den Sport so etwas wie ein Zuhause bekommen», freuen sie sich. Mit einem vielseitigen Angebot möchten sie ein breites Publikum ansprechen. «Ein Aspekt davon beinhaltet die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 23 Uhr sowie am Samstag von 8 bis 18 Uhr und am Sonntag von 8 bis 16 Uhr.» Ausserdem werden in Tennis Reinach Gutscheine angeboten. Kim Mavrenski erklärt: «Das kann spezifiziert sein für Unterricht, Shop oder den Platz. Wer sich nicht festlegen möchte, wählt einen Wertgutschein.» Ein Bespannungsservice komplettiert den Leistungskatalog. «Selbstverständlich beraten wir gerne, was die Wahl der Saiten betrifft, wenn der Schläger komplett neu bespannt wird.»

Wer sich von zuhause aus einen ersten Eindruck verschaffen möchte, kann dies auf www.tennis-reinach.ch tun. Slobodan Mavrenski kümmert sich persönlich um aktuelles Bildmaterial. Wie sieht die Zukunftsvision des Paares für Tennis Reinach aus? «Wir möchten die Begeisterung für den Sport, der uns am Herzen liegt, weitergeben. Gross und Klein sollen sich bei uns wohlfühlen.»

Dienstag, 29.11.2016Boniswil

Räbeliechtliumzug des Kindergartens sowie der 1. und 2. Klasse

Text und Bild: Silvia Gebhard

So wie es alle zwei Jahre Tradition ist, fand auch in Boniswil am 17. November wieder der Räbeliechtliumzug statt. Mit grossem Fleiss waren die Räben von den Kindergärtlern und den Kindern der beiden untersten Primarschulklassen ausgehöhlt und verziert worden.

Um 18 Uhr war es so weit. Die Kinder, Lehrer und Zuschauer versammelten sich in der Steinarena hinter dem neuen Schulhaus. Bis endlich gesungen werden konnte, mussten bereits verschiedene Kerzen in den Räbelaternen wieder neu belebt bzw. angezündet werden, was einige Geduld erforderte.

Bald tönten aber aus rund 40 Kinderkehlen die Herbst- und Räbeliechtli-Lieder mit E-Piano-Begleitung.

Eifrig ging es anschliessend in Zweierkolonne zum Umzug durchs Dorf, zuerst ins Oberdorf, durch den Altweg, dann über die Barriere, der Bahn entlang und schliesslich von der Mühlematt wieder Richtung Schulhaus. Eltern, Geschwister, Angehörige und Schulkameraden säumten die Wege. Überall wurde beim Passieren die Strassenbeleuchtung abgeschaltet, sodass eine schöne Stimmung aufkam.

Beim Schulhaus warteten schliesslich dampfender Tee und heisse Würstchen mit Brot auf durchfrorene, hungrige Kinder und Erwachsene. Man genoss den Znacht, die Gespräche und das Zusammensein, bevor jeder mit seiner Familie wieder nach Hause ging.

Den Lehrpersonen sei gedankt, dass sie auch ausserhalb der Schulzeit immer wieder zum Dorfleben beitragen.

Dienstag, 29.11.2016

TdS-Etappenstart und Dorffest: Mänzike get Vollgas

Text und Bild: Thomas Moor

Mänzike get Vollgas! Das Fest rund um den Start zur dritten Etappe der Tour de Suisse hat einen Namen bekommen. Die Namensgebung erfolgte in einer Konsultativabstimmung im Rahmen des zweiten öffentlichen Infoabends im Gemeindesaal Menziken.

Tour de Menzo, Menzo im Velofieber und Mänzike get Vollgas standen als Festnamen zur Auswahl. Die Teilnehmer des zweiten Infoabends entschieden sich für letztgenannte Version. Ein Festname, den sich auch das Kern-OK des Etappenstartes zur Tour de Suisse gleich auf die Fahne schrieb. Mit Vollgas müsse man sich jetzt an die weiteren Vorbereitungsarbeiten machen, wie OK-Präsident Felix Matthias die rund 60 Anwesenden (darunter der Gesamtgemeinderat) wissen liess. Der Zeitplan bis zum Etappenstart am Montag, 12. Juni sei nämlich sportlich. Vor allem gilt es noch Sponsoren ins Boot zu holen. Franz Steiger, Verantwortlicher Finanzen, präsentierte die drei Pakete (Platinum, Gold und Silver), welche für die Geldgeber geschnürt wurden und entsprechend differenzierte Dienstleistungen enthalten.

Dass der Start definitiv mitten im Dorf (vis-à-vis Gemeindehaus) erfolgt, sei vom Technischen Direktor der Tour de Suisse, Kurt Betschart, ebenso bestätigt worden, wie die zweite Durchfahrt. Die Route der Zusatzschlaufe ist aber weiterhin unklar und wird im Januar kommuniziert. Erfreut zeigte sich Felix Matthias über die 49 Inputs mit Aktivitätsvorschlägen von Privaten und Vereinen, die nach dem ersten Infoabend eingegangen waren. Das Grobkonzept des Festes sieht einen Konzertabend am Freitag, ein Beizlifest im Dorfkern am Samstag, ökumenischer Gottesdienst, Brunch und Dorfolympiade am Sonntag, Etappenstart der Tour de Suisse und Schulanlass am Montag vor. Für Ideen und Anregungen hat das OK immer ein offenes Ohr. Ein Festzelt mit bis zu 600 Sitzplätzen soll auf der Nordseite des Gemeindehauses aufgestellt werden. Dass Menziken hinter dem Anlass steht und Vollgas gibt, haben die vielen schon zugesicherten Mithilfen (Mensch und Maschinen) gezeigt. Auch die Vakanz der Gastro-Koordination im Dorffest-OK konnte besetzt werden. Ex-Hombergwirt Res Mäder hat sich zur Freude aller spontan zur Verfügung gestellt.

Dienstag, 29.11.2016Menziken

«Ich freue mich darauf, in einem Schulleiterteam zu arbeiten.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Kommenden Februar tritt Peter Felder in der Schulleitung Menziken die Nachfolge von Monika Jung-Fehlmann an. Sein Zuständigkeitsbereich umfasst Unterstufe, Kleinklasse, Werkjahr und heilpädagogische Angebote. Sein Ziel ist es, die Gegebenheiten so gut wie möglich kennen zu lernen. «Damit die Ressourcen genutzt werden können.»

Seinen Berufsweg hat der Familienvater in einem Wolhusener KMU-Betrieb begonnen. Doch 1996 entschloss er sich für einen Richtungswechsel, absolvierte Schulungen in pädagogischer Richtung. 16 Jahre arbeitete er im Schul- und Wohnzentrum Schachen, einer Institution, die unter anderem lernbehinderte Kinder pädagogisch fördert. Im Zentrum Hohenrain sammelte er weitere Erfahrungen, bevor er 2012 die Schulleitung von «Drüwil» (Boniswil, Leutwil, Hallwil) übernahm. «Hier habe ich gelernt, dass weniger manchmal mehr ist», erklärt Peter Felder. Ein Schulleiter solle nur so viel Einfluss nehmen wie nötig. «Wenn er die Mitarbeitenden sowie ihre Fähigkeiten kennt, kann er ihnen Rückhalt geben, wenn sie ihre Ressourcen nutzen.» Getreu dem Motto «Wenn etwas funktioniert, mach mehr davon».

Was sind für ihn die Pluspunkte seiner neuen Stelle in Menziken? «Ich freue mich darauf, in einem Schulleiterteam zu arbeiten.» Er könne seine Einschätzung mit Bruno Schaller und Gertrud Galliker-Tönz besprechen, bevor allfällige Entscheidungen getroffen würden. «Gleichzeitig gibt es immer einen Ansprechpartner, einen Gemeinderat, eine Schulpflege, ein Lehrkollegium.» Wie schätzt er die Unterschiede der lokalen Gegebenheiten ein? «Vergleicht man die Gemeinden, ist die multikulturelle Vielfalt in Menziken sicher grösser als in Boniswil, Leutwil und Hallwil.» Ein Aspekt, der ihm sicherlich zugute komme. «Denn betrachtet man das buntgemischte Miteinander wieder als Ressource, eröffnen sich verschiedenste Möglichkeiten.» Peter Felder, der privat als Marathonläufer Kondition und Durchstehvermögen schulte, hält auch beruflich nichts von Langeweile. «Ich bin gerne in Bewegung», sagt der Schulleiter. Darum auch der Abschied aus dem Seetal. «Die Struktur ist an ihre Grenzen gekommen und ich wollte den Weg freimachen für neue Lösungsansätze.» Peter Felder hält einen Moment inne, bevor er weiterspricht: «Gleichzeitig bin ich dankbar für den Einsatz der Mitarbeitenden. Eine Erfahrung, die mich darin bestärkt, neue Begegnungen zu schätzen. Ich freue mich auf all die neuen Leute, die ich in Menziken kennenlernen darf, gleichermassen.»

Dienstag, 29.11.2016Zetzwil

Adventsausstellung an der Hinterdorfstrasse

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Seit mehr als fünfzehn Jahren findet im Schopf von Rosmarie und Kurt Hirt jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit eine kleine, aber feine Adventsausstellung statt.

Angefangen hatte Rosmarie allein. Ihre Kinder hatten sie motiviert, die kreativen Kerzengestecke, welche sie als Friedhofsgärtnerin so gekonnt herstellte, auch auszustellen. Bereits nach zwei Jahren kamen weitere Interessentinnen dazu. Seither stellen jeweils sechs Künstlerinnen verschiedener Fachrichtungen aus der Region ihre weihnachtlichen Gegenstände aus. Der einfache Schopf mit seinen Backsteinmauern und den Wänden aus Holzschwarten verleiht dem Ganzen eine wohltuende und friedvolle Atmosphäre. Draussen stehen grosse Holzsterne und zu deren Füssen Rosmaries Auswahl an Christrosen. Die kleine Festwirtschaft mit dem unverkennbaren Glühmost und Luzerner Lebkuchen wird von Ehemann Kurt betreut. Überhaupt sei der Aufwand nur möglich, weil die Familie und auch Freunde mit Herz und Leidenschaft dabei sei, sagt Rosmarie.

Dienstag, 29.11.2016Region

40 Jahre Natur- und Vogelschutzverein Oberes Seetal NVOS

Text und Bild: Eingesandt

1976, das Jahr, als die Rolling Stones im Hallenstadion Massen von Fans in Ekstase versetzten, brachte ein Gartenbaulehrling aus Fahrwangen einen weit unbedeutenderen Stein ins Rollen. Kurt Werder suchte Gleichgesinnte und gründete mit ihnen zusammen den Vogel- und Naturschutzverein.

Als unmündiger Präsident brauchte er seinen Vize hauptsächlich für Beglaubigungen. An präsidialer Seite wirkte ein kaufmännisch versierter Aktuar. In kurzer Zeit war alles aufgegleist, was einen funktionstüchtigen Verein ausmacht. Die jeweils bei Sitzungsbeginn vorgelesenen handschriftlichen Protokolle erfüllten ihren Zweck, und überhaupt wurde der Administration wenig Bedeutung beigemessen, um bewusst möglichst viele Ressourcen für die wesentlichen Aufgaben einzusetzen.

Der starke Zuwachs an Mitgliedern war einerseits auf das Wohlwollen der Bevölkerung und der Behörden unseren Zielsetzungen gegenüber zu begründen und anderseits dem Umstand, dass man sich ausser der Beitragszahlung zu keinen Tätigkeiten verpflichtete. Man konnte also ruhigen Gewissens die Aktivmitgliedschaft mit dem Ausfüllen des Einzahlungsscheines bekunden und es dabei bewenden lassen. Immerhin entstand mit der Zeit neben dem Vorstand ein kleiner Kern von Tatkräftigen, welcher bereit war, Hand anzulegen. Die periodischen Naturpflegeeinsätze konnten so bewältigt werden.

Nach und nach wurde das Jahresprogramm durch mehr oder weniger naturschutzbezogene Inhalte bereichert. Etwa die Vogelexkursionen mit Schulklassen, die Jugenderlebnistage, der populäre Schüler-Fussballanlass, genannt Vögeli-Turnier, und der ausserordentlich beliebte Jahresausflug.

Viele thematische Exkursionen führten zu vertieftem Wissen über die Artenvielfalt in unserer schönen, aber auch zerstörungsanfälligen Umwelt. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass sich Vereinsmitglieder in zeitintensiven Kursen zu Experten ausbilden liessen und somit selber unzählige Exkursionen durchführen konnten.

Grossprojekte wurden seit der Erstellung des Lochrainbiotopes nicht mehr viele ausgeführt. Eines aber wurde schweizweit berühmt. Margrit Kobelts Igelstation. Sie hatte die Idee im Vorstand eingebracht und mit unglaublichem Aufwand verwirklicht. Seit einigen Jahren betreibt sie die Station losgelöst vom Verein mit wachsendem Aufwand. Das Erstellen eines Schwalbenhotels bildete für das laufende Vereinsjahr ein Höhepunkt. Die Einweihung wurde zu einem kleinen Volksfest auf dem Bauernhofgelände der sehr gastfreundlichen Familie Hünerfauth. Besonders der Auftritt des Falkners mit seinen beiden Jägern bereicherte das Jubiläum.

Die Pflege bestehender Objekte erforderte periodisch grossen Einsatz. Einige ausgezeichnet begabte Kräfte leisteten da Knochenarbeit. Jeder Arbeiter schätzte jeweils die gute Betreuung durch den Vorstand. Die Wertschätzung fand ihren jeweiligen Höhepunkt beim Helferessen.

Peter Bohn, Marlene Rey und James Gurtner sind ein sehr effizientes und erfolgreiches Vorstandsteam. Peter Bohn als umsichtiger Präsident fände es wunderbar, wenn sich etwa zwei Vereinsmitglieder zur Übernahme leitender Funktionen aufraffen könnten. Die Hoffnung ist da und alle sollen es sich merken, dass mit diesem Vorstand eine erfreuliche und beglückende Zusammenarbeit gewiss ist. Die vierzigjährige, in eigener Küche entstandene Signeteule würde dir, liebe Kandidatin oder dir lieber Kandidat, freudig zublinzeln, solltest du den Schritt wagen.

www.natur-im-seetal.ch

Dienstag, 29.11.2016Seengen

Chlausklöpfer klöpften um die Wette

Text und Bild: Thomas Moor

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das gilt auch für jene, die das Chlausklöpfen erlernen wollen, um beim Wettklöpfen am Seenger Christchindlimärt teilnehmen zu können.

An zwei Übungssamstagen im November besteht für alle Jugendlichen (Mädchen und Buben) sowie auch für ältere Interessierte die Möglichkeit, sich von erfahrenen Chlausklöpfern in die Geheimnisse des Geisselklöpfens einzuweihen und alles Wichtige über den alten Brauch zu erfahren. Davon machten auch in diesem Jahr wieder viele Gebrauch.

Wer ein eingefleischter Chlausklöpfer ist, fiebert natürlich dem Tag X entgegen. Genauer gesagt dem Wettklöpfen im Rahmen des Christchindlimärts. Dann nämlich gilt es ernst. Bevor es allerdings losgeht, wird noch einmal fleissig die Geissel geschwungen und da und dort durch einen Spezialisten noch ein neuer Zwick montiert, der für den Knall verantwortlich ist. Der Knall ist aber nur ein Kriterium, welches beim rund 30 Sekunden dauernden Auftritt von drei Experten bewertet wird. Das allgemeine Auftreten, die Standfestigkeit, die Bewegung der Füsse und des Oberkörpers oder die Regelmässigkeit des Knalls sind ebenfalls Punkte, auf welche ein Augenmerk gelegt wird und für die Rangierung (siehe Rangliste unten) entscheidend sind.

Dienstag, 29.11.2016Boniswil

Turnerabend in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am Wochenende vom 25./26. November lud der Turnverein Boniswil zu einem sehr unterhaltsamen Abend ein, an welchem alle Turnerinnen und Turner, vom kleinsten bis zum grössten, ihre Künste zeigten. Auch eine tolle Männer-Turngruppe aus Dürrenäsch war dabei.

Aber seit wann gibt es ein neues Hotel am Kreisel in Boniswil? Und was da alles angeboten wird – vom Einer- zum Zweierzimmer bis zum Massenschlag und sogar zur Hochzeitssuite, Wellness, Massagen, kulinarische Betreuung – allerdings auf etwas seltsame Art.

Gekonnt führte ein Moderationsteam von drei jungen Frauen mit viel Humor und ganzem Körpereinsatz durch das Programm. Dabei wurden die Lachmuskeln des Publikums tüchtig trainiert. Über die eingespielten Kurzfilme konnte man sich ebenso köstlich amüsieren.

Als Erste kamen die Muki-Kinder mit ihren Eltern per Koffer angereist. Die Jugi-Knaben, die Jugi-Mädchen und die Jugi Oberstufe zeigten ihr turnerisches und tänzerisches Können. Die Damen- und die Männerturngruppe zeigten mit gekonnten Übungen am Boden und am Barren, was sie drauf hatten.

Anscheinend soll sich auch ein Kreiselgeist im neuen Hotel Kreisel – sprich «altem Schulhaus» – einen Spass daraus machen, die Gäste zu erschrecken. Nicht verwunderlich also, dass es sogar einen Geistertanz im UV-Licht gab. Auch die Männerriege zeigte viel Humor mit ihrem Bademantel-Cancan-Tanz.

Am Schluss des Abends, gegen Mitternacht, nachdem alle Teller leergegessen und dann auch noch die Lospreise verteilt waren, konnte man feststellen: ein wirklich gelungener, unterhaltsamer Abend, der da für das Auge, die Ohren und auch für den Magen geboten wurde. Ein Dank geht an all die engagierten, vorwiegend jungen Leiter der verschiedenen Turnabteilungen.

Montag, 28.11.2016Zetzwil

Was für ein Musical! Singend und tanzend in die Weihnachtszeit

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn Christine Kiener vom Tanz- und Fitnessträffponkt Zetzwil etwas in Angriff nimmt, hat das Hand und Fuss. Das war schon immer so, auch bei ihrem jüngsten Projekt. Mit ihrem Weihnachtsmusical «A special Christmas» hat sie dem Publikum in Zetzwil ein ganz grosses Geschenk beschert. Mit Mäscheli und allem Drumherum. Einfach perfekt!

Da hat sie wieder einmal eine ganz grosse Kiste aus dem Ärmel gezaubert. Wobei «gezaubert» natürlich der falsche Ausdruck ist. Vielmehr steckten seit dem Sommer intensive und aufwändige Vorbereitungen und Proben hinter dem Musical, dessen Geschichte ebenfalls aus der Feder von Christine Kiener stammt. «Im Alleingang wäre meine Idee nicht umsetzbar gewesen», wie sie sagt und ihrem Team mit Antonia Kohler, Linda Speck, Margrit Maurer, Debi Kiener und Jochen Roth im gleichen Atemzug dankt und ein Kränzchen windet.

Dem Publikum wurde anlässlich von vier Vorstellungen eine spezielle Weihnachtsgeschichte präsentiert. Zu bekannten Hits, die für dieses Musical extra umgetextet wurden, erzählten die rund 80 Darstellerinnen und Darsteller eine Geschichte aus dem realen Leben und rund um Musicalstar Valerie Bond, die ihr Umfeld und speziell ihre engste Mitarbeiterin Anna tyrannisierte und Verehrer Michael ausnutzte. Zu einem Sinneswandel kam sie erst nach einigen einschneidenden Vorfällen, die schlussendlich aber positive Auswirkung auf ihre Weihnachtsshow hatte. Und natürlich auf den Inhalt von Kieners Weihnachtsmusical, das mit unterhalterischem Wert sowie mit tänzerischen und schauspielerischen Topleistungen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen überzeugte. Da waren alle mit Herzblut bei der Sache und sorgten für Begeisterung. Zur Krönung des Abends wurde das Publikum mit einem speziellen Leckerbissen verwöhnt. Mit einer actiongeladenen Zugabe fegten die Jungs der Funky Breaker Crew, die Dance Company, die Speck Sisters, Debi Kiener und die Discoqueen Chrigi Kiener noch einmal über die Bühne. Mit speziellem Lichtequipment war die Firma Event AG am Start und rückte die Hauptakteure ins beste Licht.

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Montag, 28.11.2016Reinach

Grosser Applaus für die Finalteilnehmenden beim Schweizerquiz

Text und Bild: Graziella Jämsä

725 Jahre Eidgenossenschaft bieten viel Stoff für Fragen aus Politik, Geschichte, Geographie und Allgemeinbildung. Auf dieser Grundlage hat René Fuchs eine Ausstellung sowie einen Wettkampf im Reinacher Museum Schneggli organisiert. Es winkten goldene Preise.

Die drei Teams aus Reinach, Beromünster und Beinwil am See haben sich gutgelaunt zum Finale eingefunden. Während die einen sich mit Google schlaugemacht hatten, schworen die anderen aufs Zeitunglesen. «Aber die Hauptsache an sich ist das Mitmachen», erklärte Markus Giger. Leider haben das nicht viele so unverkrampft gesehen. Doch René Fuchs, der das Schweizerquiz konzipierte, nahm es sportlich. «Auch wenn die Hemmungen der Leute zu gross waren, habe ich doch viel Interesse für die Idee an sich erfahren.» Die Unternehmen der Umgebung, die er für die Ausstellung angefragt hatte, seien sofort an Bord gewesen. «Dafür bin ich sehr dankbar.» So moderierte er voll motiviert und mit viel Witz das Finale des Schweizerquiz. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich das Team Reinach im Wissensgebiet Geschichte an die Spitze und konnte die Position halten. Hans-Peter Urech und Markus Läser freuten sich über ein Goldvreneli, während die anderen Mitspieler Reka-Checks einheimsten. Die drei Goldvreneli, welche unter den Ausstellungsbesuchern ausgelost wurden, gehen an:

  • Silvio Bertschi, 5735 Pfeffikon
  • Elsbeth Merz-Julier, 5734 Reinach
  • Andres Rüesch, 5736 Burg.

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Montag, 28.11.2016Seengen

Christchindlimärt: Die Leute kamen wieder in Scharen

Text und Bild: Thomas Moor

Die Vorfreude auf den Seenger Christchindlimärt muss riesengross gewesen sein. Nicht anders ist es zu erklären, dass beim Start um Punkt drei Uhr am Nachmittag auf der Schulsstrasse bereits reges Treiben herrschte. Und zwar von Besuchern die bereits den Marktständen entlang flanierten.

Natürlich haben auch die Aussteller alle Hände voll zu tun. Vor allem jene, die mit einem kulinarischen Angebot aufwarten. Und dieses ist auch bei der jüngsten Ausgabe nicht zu knapp gehalten. Da konnten Hunger und Gelüste gleichsam gestillt werden. Die Pfadfinder waren fleissig am Zwiebelschneiden für das Risotto, beim Stand vom Chäsparadies hat das Käseschmelzen für die feinen Raclettebrote eingesetzt, in der Gulaschsuppe des Vereins Märliwald Seengen wurde gleichmässig gerührt, die Berliner und Zigerkrapfen schwammen in der Friteuse, und im Bräter der NAB brutzelten die Marroni friedlich vor sich hin. Nichts liess man anbrennen. Auch bei jenen nicht, die Crêpes, gefüllte Waffeln, Bratwürste, Chnoblibrot oder was auch immer im Angebot hatten. Kafi Güx, Punsch und Glühwein fehlten ebenfalls nicht. Die durften als Christchindlimärt-Klassiker nicht fehlen.«Da weiss man ja gar nicht mehr, was man essen soll», wie eine Besucherin sagte. Sie, wie viele andere, freute sich aber auch über das vielfältige und kreative Angebot, welches der 21. Christchindlimärt auch wieder zu bieten hatte.

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Montag, 28.11.2016Reinach

Zauberhaftes Zirkuserlebnis in einem Zelt der Klänge

Text und Bild: Graziella Jämsä

Wagemutige Instrumenteakrobatik, filigranes Notenjonglieren, clowneske Einlagen und Vieles mehr bot die Musikgesellschaft in ihrer Vorstellung. 200 Zuschauerinnen und Zuschauer fühlten sich die Manege versetzt.

Manch ein Erwachsener hat sie vielleicht vergessen, aber das jüngere Publikum sah sie sofort: Sägespähne und Konfetti. Sie zierten zwar die Tischdekoration statt des Fussbodens, doch mit ihnen zu spielen, blieb reizvoll. Und mit aufgesetzten Clownsnasen war das Motiv fürs Erinnerungsfoto ebenfalls gegeben. Die MG stand dem verkleideten Publikum in nichts nach: Das Orchester bot dank Perücken, Krawatten und Fliegen ein buntes Bild. Es erklangen Der Einzug der Gladiatoren, Oh mein Papa, Pink Panther und Monty Python’s Flying Circus. «Einfach wunderbar» flüsterte eine Zuhörerin ergriffen. «Man fühlt sich mit jedem Stück etwas mehr in die Manege versetzt.» Die engagierten Clowns sowie die sehr selbstständigen Raubtiere trugen das Ihre zum Programm bei. Nicht zu vergessen die liebevoll getextete Moderation von Zirkus-Direktorin Corinne Bächtold. Da folgte man der Aufforderung von MG-Präsident Werner Streit nur zu gerne und blieb nach dem Konzert sitzen und stiess miteinander auf die gelungene Vorstellung an.

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Montag, 28.11.2016Seengen

Überraschungsfeier zum Jubiläum

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vier Mitarbeitende Seengens sind zwischen zehn Jahren und einem Vierteljahrhundert für die Gemeinde tätig. Ein solches Engagement ist nicht selbstverständlich. Gemeindeammann Jörg Bruder ehrte die Jubilare mit einer sehr persönlichen Rede.

Elisabeth Wiederkehr ist seit zehn Jahren Sachbearbeiterin im Steueramt. «Sie betreut die Auszubildenden, lernt neue Programme, kennt sich mit Grundstücksschätzungen aus und begegnet den Menschen mit freundlicher Offenheit», würdigte Jörg Bruder. Ebenfalls seit zehn Jahren ist Roger Lämmli als Hauswart tätig. «Mir kommt es vor, als hättest du die Stelle erst gestern angetreten, kennen wir uns doch seit unserer Jugend. Wie dankbar bin ich, dass die Qualität unserer Anlagen bei dir in besten Händen ist.»

Ursula Wetli, Sachbearbeiterin in der Finanzverwaltung, hatte bei der Übergabe des Blumenstrausses beinahe Tränen in den Augen. «Ich arbeite normalerweise freitags nicht und wurde extra gebeten zu kommen, weil die beiden Leitenden wichtige Aufgaben auswärts hätten. Ich bin total überrascht von dem Empfang für die Jubilare, vielen Dank», erklärte sie mit strahlendem Lächeln.

Am längsten in Seengen tätig ist Gemeindeschreiber Hans Schlatter. Als er das Amt 1990 übernommen hat, zählte die Ortschaft 2064 Einwohner. Nach 25 Jahren hat sich die Zahl beinahe verdoppelt. In dieser bewegten Zeit seien die Talente des Gemeindeschreibers Seengen eine Stütze gewesen, wie Jörg Bruder erklärte. «Er hat alles im Griff, er ist unparteiisch, loyal und überlässt nichts dem Zufall. Er ist der beste Geschäftsführer, den sich eine Gemeinde wünschen kann.» Oder mit den Worten Hans Schlatters: «Seengen ist toll, hier ist immer etwas los und gemeinsam entwickelt man sich in Richtung Zukunft. Da macht es Spass Gemeindeschreiber zu sein.»

Und was ist Seengens Geheimnis für langjährige Mitarbeitende? Mit einem schelmischen Lächeln antwortete Ammann Jörg Bruder: «Wertschätzung, Selbstverantwortung an attraktiven Arbeitsplätzen sowie eine angenehme Zusammenarbeit mit den Behörden.» Betrachtete man die zufriedenen Gesichter beim Apéro, konnten sie den Erfolg des Rezepts durchgehend bestätigen.

Montag, 28.11.2016Menziken

Basar im Kirchgemeindehaus war wieder gut besucht

Text und Bild: Thomas Moor

Der Schal sass, der Adventskranz gefiel, das Tombolalösli zog und das Mittagessen mundete. Was will man also mehr? Ein volles Haus vielleicht noch? Oh ja, das war dem Basar der Kirchgemeinde Menziken-Burg in der Tat beschieden.

Die Leute kamen nämlich pünktlich auf den Elfuhrglockenschlag ins Kirchgemeindehaus. Nach dem Lösen des Essensbons ging es für die meisten Leute aber zuerst auf den Rundgang entlang der Marktstände. Dort wartete ein Füllhorn an Strick- und Bastelartikeln sowie gluschtige Backwaren auf die Käuferschaft. Hochbetrieb herrschte bei den Bauernbroten und Sonntagszöpfen. Einen dieser Klassiker wollten sich die meisten als Erstes sichern. Am Stand nebenan gabs dann auch gleich noch den passenden Aufstrich in Form von selbstgemachter Konfitüre. Dann führte der Weg an den Stand mit den fanatsievollen Adventskränzen und Adventsgestecken, die den Käufern in der Adventszeit jeweils viel Freude bereiten. Wie ein Magnet wirkten auch wieder die Strick- und Bastelartikel, welche in liebevoller Handarbeit hergestellt wurden. Nicht zu vergessen die reichhaltige Tombola, deren Reihen mit den Preisen sich schnell einmal lichteten. Ja, die Lösli sind immer ein Renner. Ein Renner war auch das Mittagessen, das von den ehemaligen Hombergwirtsleuten Lisbeth und Res Mäder zubereitet wurde. Die Freude darüber war Kirchenpflegepräsident Arnold Schori ins Gesicht geschrieben. Natürlich auch darüber, dass mit dem Erlös jeweils viele regionale und überregionale Institutionen unterstützt werden können. Im letzten Jahr zum Beispiel mit fast 9000 Franken. Nicht zuletzt auch dank der vielen Helferinnen und Helfern im Hintergrund.

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Montag, 28.11.2016Hallwil

«Ich finde es schön, den Menschen eine Freude zu machen.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

An Heiligabend und dem ersten Weihnachtstag machen sie sich auf den Weg: Das Wiehnachts-Chindli zusammen mit seinen Sängerinnen. Sie besuchen die Menschen zuhause, beschenken sie mit einem Lied und Selbstgebackenen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Es ist Mittagszeit, doch eine Gruppe Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren probt im Mehrzweckraum der Schule Seengen «Haben Engel wir vernommen». Francesco Bettamin bespricht mit den jungen Hallwilerinnen, was für ihren Vortrag wichtig ist. «Wenn ihr den Liedtext auswendig könnt, ist es einfacher sich zu konzentrieren. Dann bringen euch weder ein schreiendes Baby noch ein Natelklingeln aus dem Konzept. Das macht die Stimmung besinnlicher.» Zustimmendes Nicken jener Mädchen, die schon im vergangenen Jahr mitgemacht haben. Warum engagieren sie sich überhaupt für den Brauch? «Es macht Spass, von Haus zu Haus zu gehen, um dort vorzusingen», erklärt Ira. «Es ist, als würde man den Leuten etwas schenken», sagt Jenni. «Ich finde es schön, den Menschen eine Freude zu machen», fasst Banusha zusammen und die anderen nicken zustimmend. Fällt es ihnen schwer geheim zu halten, wer sich unter den weissen Schleiern des Wiehnachts-Chindli verbirgt? Lisas Strategie lautet: «Wenn einer fragt, sage ich einfach, dass es ihn nichts angehe.» Die Übungsstunde ist fast vorbei. Schnell wird das nächste Treffen vereinbart. Und es stehen noch einige Aufgaben an. Beispielsweise die Haushaltungen abtelefonieren, die sich nicht bei der Gemeinde an- beziehungsweise abgemeldet haben.

Die Routen werden vor den Feiertagen abgelaufen. Entlang der Strecke Kommunalgebäude – Haldenweg – Seengerstrasse – Ausserdorf – Bettacker – Zelglistrassse – Delle – Seetalstr. Ost – Mühlematt – Weid – Kappelen – Seetalstr. West – Rebenhübel –Tal – Hübel – Langjucharten – Friedhofweg – Rüchlig dürfen sich die Anwohner am 24. Dezember auf das Wiehnachts-Chindli freuen. Am 25. Dezember steht die Route Käsereistrasse – Steinmattweg – Breiten – Mülisacker – Dürrenäscherstr. Ost – Weihermatt – Seetalstr. 85 – Weiheracker – Dürrenäscherstr. West – Grossacker – Kofer – Mürbe – Wannenmoos – Sonnhalde – Engenbühl – Bahnhofstrasse auf dem Programm.

Montag, 28.11.2016Menziken

Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt im Huus74

Text und Bild: Thomas Moor

Er war als kleiner Weihnachtsmarkt deklariert, kam aber ganz gross heraus und stand bei den vielen Besucher ganz hoch im Kurs. Im Huus74 (Bed & Breakfast) an der Hauptstrasse in Menziken hielt die Weihnachtszeit vor dem ersten Adventsonntag während zweier Tage auf stimmungsvolle Art und Weise Einzug.

Da war der Samichlaus, der mit seinem Esel zwischen zwei Tannenbäumen den Weg ins Weihnachtsparadies wies. Aber auch die Lichtgirlanden, die dem Huus74 «umgehängt» wurden, versprühten Charme und waren leuchtendes Beispiel für eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit. Die Ahhs und Ohhs waren jedenfalls schon vor dem Haus zu hören und fanden im Raum der Kulturbühne ihre Fortsetzung. Dort hatten zehn Aussteller, die meisten von ihnen Kunstschaffende, die Verkaufstische mit ihrem vielfältigen Angebot bestückt, das von Betonartikel über Keramik bis hin zu Glasperlenschmuck reichte. Da traf sich eine geballte Ladung an Kreativität auf engstem Raum. Kein Wunder, wurde der Rundgang denn auch für viele Besucher zu einer «Poschti-Tour» für die ersten Weihnachtsbescherungen. Draussen köchelte am Freitagabend in der Zwischenzeit ein feines Pot auf feu, für welches das Menziker Jeep-Owner-Team mit entsprechender Gerätschaft Stellung bezogen hatte. Am Samstag gab es für die Besucher dann Marroni und Glühwein.

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Montag, 28.11.2016Zetzwil

Die Stiftung Schürmatt feiert ihre Jubilare

Text und Bild: eingesandt

Am 17. November 2016 lud die Stiftung Schürmatt ihre Jubilare und Diplomierten zum gemeinsamen Anstossen auf die langjährige Zusammenarbeit oder auf das erworbene Diplom ein. 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feierten im Restaurant Apunto in Zetzwil bei einem köstlichen Nachtessen 340 Dienstjahre sowie 9 Diplome.

In der Stiftung Schürmatt hatten in diesem Jahr 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Dienstjubiläum. Einer Mitarbeiterin durfte gar zum vierzigsten Jubiläum gratuliert werden.

Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, unterstützt die Stiftung Schürmatt ihre Mitarbeitenden mit internen Kursen, aber auch externen Weiterbildungsmöglichkeiten. Vom Einstiegskurs Agogis über CAS Leiten von Teams bis hin zur Sozialpädagogin HF haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahr 2016 ein weites Spektrum an Weiterbildungen abgeschlossen.

Die Stiftung Schürmatt gratuliert allen Jubilaren und Diplomierten und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Montag, 28.11.2016Beinwil am See

Alle (zwei) Jahre wieder

Text und Bild: eingesandt

Alle zwei Jahre veranstaltet die Schule Beinwil am See den traditionellen Adventsmarkt beim Alten Schulhaus. Dieses Jahr fand er am Freitag, 25. November, statt.

Bereits wochenlang vorher waren viele eifrige Kinder und Lehrpersonen der drei Kindergärten sowie der Unter- und Mittelstufe emsig mit den Vorbereitungen, Bastelarbeiten und der Organisation des Marktes beschäftigt. Da wurden köstliche Teesorten, Gewürzöle und Traubengelee kreiert, Festtagsdekorationen wie Tee- und Windlichter, Sterngirlanden, Weihnachtskugeln aus diversen Knöpfen, Kuschelkissen und Weihnachtskarten gestaltet, praktische Alltagshelfer wie Cheminee-Anzünder, Schlüsselanhänger, Magnete, Pflaster-Etuis und Portemonnaies hergestellt.

Ab 17.00 Uhr strömten die Besucherinnen und Besucher trotz leichten Regens auf den Platz beim Alten Schulhaus und bestaunten und kauften die von den Kindern mit viel Ausdauer und Liebe angefertigten kleinen Kunstwerke. Auch für kulinarische Verwöhnmomente war gesorgt, denn einige Klassen verkauften Bratwürste, Suppe, Punsch und Glühwein.

Der Erlös kommt nach jedem Markt einem anderen Projekt zugute. In diesem Jahr spendet die Schule Beinwil am See das Geld der Stiftung «Learn to learn». Ihr Zweck ist es, in Nepal Schulen zu beraten, Lehrpersonen auszubilden, Unterrichtsmaterial wie Schulbücher, Hefte und Schreibzeug zu kaufen und den Unterricht professioneller zu gestalten.

Bereits jetzt freuen sich die Kinder und Lehrpersonen der Schule darauf, Eltern und Einwohner/-innen der Gemeinde Beinwil zur Neuauflage des Marktes im Jahr 2018 wieder begrüssen zu dürfen.

Freitag, 25.11.2016Gontenschwil

«Ich freue mich, wenn ich Menschen begeistern kann.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Ursula Erismann liebt Bücher. Diese Leidenschaft machte sie zur regelmässigen Besucherin der Bibliothek Gontenschwil. «Und als eine Vakanz im Team bestand, hat man mich angesprochen», erinnert sie sich. Das ist jetzt über 10 Jahre her. Ein Besuch im Buchstabenparadies.

Auf der Fensterbank stehen die aktuellen Werke von Matthias Zschokke, Peter Stamm und Henning Mankell. «Ausserdem habe ich gestern das neue Buch von Lucinda Riley besorgt», erklärt Ursula Erismann mit einem strahlenden Lächeln. Die gelernte Schneiderin hat nicht nur die Grundausbildung, sondern auch den Kurs zur Leitung der Bibliothek absolviert. «Das war total spannend. Von Öffentlichkeitsarbeit bis Bücherreparieren war alles dabei.» Doch ihre Motivation geht weit über das rein Fachliche hinaus. Sie kennt die Präferenzen vieler Besucherinnen und Besucher. «Wenn ich für die Neuanschaffungen recherchiere, denke ich nicht selten: Das könnte Frau Sowieso gefallen. Oder das wäre etwas für den Herrn, der immer samstags kommt.» Noch schöner sei es allerdings, wenn die Lesenden sie nach einer Empfehlung fragen und so etwas völlig Neues entdecken. «Oder wenn ich als Bibliotheksleiterin eine Einführung für die Kindergartenkinder mache und miterlebe, wie die Kleinen in den Bilderbüchern versinken.» Ursula Erismann hält nichts von literarischem Standesdünkel, ein grosser Titel allein beeindruckt sie nicht. «Lesen ist Vergnügen. Das Eintauchen in eine fremde Welt. Das hat viel mit den persönlichen Interessen zu tun. Ich freue mich einfach, wenn ich die Menschen begeistern kann.» Mit ein Grund, warum sie sich auch in der Kulturkommission engagiert. «Das erleichtert die Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte.» Die jüngste Lesung mit Carlo Meier, dem Schöpfer der Kaminski-Kids, bescherte ihr ausserdem eine schöne Überraschung. «Ich war nach der Lesung in den Ferien und bei meiner Rückkehr in die Bibliothek stellte ich fest, dass von den siebzehn Büchern des Autors nur noch eines im Regal stand. Was für eine Freude.»

Angenommen eine Fee stünde vor ihr und sie hätte drei Wünsche frei – einen für sich, einen für die Bibliothek und einen für Gontenschwil, was würde sie sich wünschen? «Für mich selbst ganz klar Gesundheit», antwortet Ursula Erismann. «Viele begeisterte Besucher wünsche ich der Bibliothek. Und für Gontenschwil ...» – sie sinniert eine Weile. «Gontenschwil ist einfach schön, da ist ein Wunsch gar nicht so leicht unterzubringen.» Es ist noch einen Moment still. «Ein Café!», ruft Ursula Erismann aus. «Ein Café, wo man sich gerne trifft und das vielleicht zum Veranstaltungsort für die nächste Lesung werden könnte.»

Donnerstag, 24.11.2016Meisterschwanden

Alec Leu: Junioren-Doppel-Schweizermeister in Kickboxing

Text und Bild: eingesandt

Die vergangene Meisterschaftssaison ist für den zwölfjährigen in Meisterschwanden wohnhaften Alec Leu überaus erfolgreich verlaufen. Anlässlich des letzten Meisterschaftsturnieres in Zürich konnte sich der junge Kampfsportler mit dem Turniergewinn gleich zwei Titel sichern.

In der Kategorie Point Fight Boys –155 cm (Semi-Contact) erreichte er den Gewinn des Schweizermeistertitels gegen eine starke Konkurrenz vornehmlich aus dem eigenen Club, Kickboxing Wohlen, auf der Ziellinie im letzten Finalkampf. In der Kategorie Light Contact Juniors –150 cm reichte dagegen ein zweiter Turnierplatz komfortabel zum Titelgewinn.

Alec Leu betreibt bereits seit einigen Jahren Kampfsport. Angefangen hat er mit Judo, welches er inzwischen beim Ju-Jitsu & Judo Club in Brugg trainiert, dem Club, der an die letzten Olympischen Spiele in Rio ebenfalls einen Judokämpfer entsenden konnte. Zwischenzeitlich war er Mitglied des Aargauer Juniorenkantonalkaders.

Der Vorliebe für schnelle Angriffs- und Gegenangriffstechniken entsprechend begann Alec vor vier Jahren zusätzlich mit dem Training bei Kickboxing Wohlen unter der fachkundigen Leitung von Rocco Cipriano, Träger des fünften Dans (Schwarzgurt) und zweifachem Ex-Weltmeister im Kickboxing. Neben 3 bis 5 wöchentlichen intensiven Trainingseinheiten führten die Kampferfahrungen der Teilnahme an nationalen und internationalen Kampfsportturnieren im In- und Ausland Alec zu immer besseren Wettkampfresultaten. Dabei spielte neben dem Talent vor allem auch die mentale Stärke eine entscheidende Rolle. Obwohl erst in der dritten Meisterschaftsaison teilnehmend, gelang Alec nun dieser Doppelerfolg gegen eine starke Konkurrenz, die diese Disziplinen teilweise schon deutlich länger ausübt. Alec durfte die Glückwünsche und die Meisterschaftsdiplome aus der Hand des Präsidenten des schweizerischen Kickboxverbandes, Beat Richner, entgegennehmen.

Seit diesem Jahr ist Alec ebenfalls Teammitglied der Schweizer Juniorennationalmannschaft im Light Contact, wo er die Schweiz an internationalen Wettkämpfen vertritt.

Nicht fehlen durfte natürlich eine kleine Meisterfeier zuhause in Meisterschwanden, wo der frischgebackene Doppel-Schweizermeister von rund fünfzig Fans frenetisch mit Kuhglockengeläut und Schweizerfähnchen begrüsst wurde.

Wir dürfen gespannt bleiben, wie sich dieses junge Talent inskünftig am Firmament des inländischen und internationalen Kampfsports entwickeln wird.

Donnerstag, 24.11.2016Reinach

Herzlich willkommen im Gautschi-Park in Reinach

Text: Graziella Jämsä, Bild: ZVG

Wo einst die Unternehmerfamilie Gautschi ihr Zuhause und die Spinnweberei errichtet hat, entsteht heute ein Wohnpark für junge Familien, Singles und Menschen im dritten Lebensabschnitt gleichermassen. Schon bald wird die autofreie Parkanlage ergrünen und das Gartenkonzept nicht mehr nur auf dem Reissbrett, sondern in Realität begeistern.

Auf dem 8880 Quadratmeter grossen Areal rund um die historische Villa Gautschi realisiert die VAREM AG in fünf Gebäuden Wohnungen und 6 Reiheneinfamilienhäuser. Die Häuser D und E entsprechen einander im Aufbau und Grundrissen, untergebracht sind darin je 7 Wohnungen mit 4.5 beziehungsweise 5.5 Zimmern. In Haus F befinden sich 11 Wohnungen, darunter stehen drei 3.5-Zimmer-Appartments zum Verkauf. Hochwertige Materialien wie Echtholzparkett, elektrisch bedienbare Rafflamellen als Sonnenschutz, Küche in Hochglanz mit Küchengeräten von V-ZUG und Fenster in stilvoller, langlebiger Holz-Metall-Ausführung tragen das Ihre zum perfekten Wohngefühl bei. «Selbstverständlich haben zukünftige Eigentümer die Möglichkeit, die Ausstattung mitzubestimmen», erklärt Ruth Schmid, die als Mitarbeiterin der VAREM DEVELOPMENT AG Interessierte durch die Räume begleitet. Im Réduit sind die Anschlüsse für Waschmaschine und Tumbler untergebracht. «Gerne kümmern wir uns auf Wunsch auch um die Anschaffung dieser Gerätschaften » Die Attika-Wohnungen haben sich bereits als sehr begehrt erwiesen. Wer sich eine solche wünscht, sollte möglichst rasch mit der VAREM DEVELOPMENT AG Kontakt aufnehmen. Besucher des Tags der offenen Tür, die sich wegen der nachbarschaftlichen Lage der Gebäude Gedanken machten, erläuterte Ruth Schmid das spezielle Gartenkonzept der Überbauung. Schon bald werde der Blick aus den Fenstern ins Grüne gehen. Grosszügige Rasenflächen neben Schilf und hochwachsenden Gräsern trennen die privaten und öffentlichen Flächen voneinander. Die zweifarbigen Aussenfassaden der Neubauten ergeben zusammen mit den Pflanzen und dem historischen Gebäude einen harmonischen Gesamteindruck. Fahrzeuge finden in der geräumigen Tiefgarage Platz, der Gautschi-Park ist verkehrsfrei. Die Besucherparkplätze befinden sich auf dem Vorplatz zur Wohnanlage. Für den kleinen Einkauf zwischendurch kann man das Auto stehenlassen und zu Fuss gehen. Auch die Bushaltestelle ist keine fünf Minuten vom Gautschi-Park entfernt.

Begegnungsort

Zentraler Mittelpunkt für das soziale Miteinander wird die Gautschi-Villa sein. Nach einer aufwändigen und sorgfältigen Renovierung ist der Kindergarten im 1. OG bereits bezogen worden. Ausserdem sind in dem Gebäude fünf Mietwohnungen untergebracht und schon bald soll das Restaurant eröffnet werden. Gross und Klein können sich auf dem liebevoll gestalteten Abenteuerspielplatz austoben. Ein Zierbrunnen sowie die vorgesehenen Pflanzentröge mit mehrstämmigen Schlangenahornen, welche im Herbst zu einem eindrücklichen Farbenspiel erblühen, runden das Bild ab. Ebenso werden um die Tröge herum Holzroste als Sitzgelegenheit plaziert.

Und die Wohnträume im Gautschi-Park werden sehr schnell Wirklichkeit. Eine Besichtigung von Wohnungen und Reiheneinfamilienhäusern ist jederzeit möglich. Ist die Ausstattung einmal bestimmt, dauert es nur wenige Wochen bis der Innenausbau realisiert ist. Wer einen Besichtigungstermin vereinbaren möchte oder noch Fragen zum Wohnpark hat, dem steht Ruth Schmid von der VAREM DEVELOPMENT AG unter 041 566 76 76 gerne zur Verfügung.

www.gautschi-park.ch

Donnerstag, 24.11.2016Gontenschwil

Hüttengaudi des STV Gontenschwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Der Gedanke des STV, anstelle des üblichen Turnerabends mit einer Hüttengaudi alle zwei Jahre neue Wege zu gehen, ist offensichtlich eine gute Idee. Der Raclette-Plausch am Vorabend sei ein Selbstläufer, aber bei der Hüttengaudi sei man nicht sicher gewesen, ob sie Anklang finden würde. Dank grosszügiger Sponsoren konnte der Anlass nun aber zum zweiten Mal durchgeführt werden.

Im Laufe des Abends zeigte sich dann ganz klar, dass diese Art Anlass den Geschmack des Publikums trifft. Süsse Dirndl mit attraktiven Balkonen, Lederhosen mit feschen Wadln und fröhliche rot-weisse Bluserl tummelten sich in der festlichen Mehrzweckhalle. Die stilechte Dekoration mit dem rustikalen Gartenzaun und den langen karierten Schleifen an der Decke passte perfekt zum Motto. Die Surprise Band aus Roggwil überzeugte mit Musik und Gesang aus allen Bereichen und riss mit ihren Stücken von Anfang an mit. Von Country über Rock und Schlager bis zum modernen Salsa boten sie den Gästen alles, was begeisterte Tänzer auf die Tanzfläche holt. Diese füllte sich dann im Laufe des Abends immer mehr. Auch Bar und Festwirtschaft fanden Anklang und waren gut besucht. Es war eine vergnügliche Party für Junge und Ältere, die hoffentlich in zwei Jahren wiederholt werden wird.

Mittwoch, 23.11.2016Zetzwil

Kennen Sie Albert Jud ... den ältesten Zetzwiler?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

In Aussicht auf seine Pensionierung und weil er einen Ort gesucht hatte, an welchem es nur wenig Nebel gibt, hat er 1983 in Zetzwil ein Haus bauen lassen und ist mit seiner Frau hierher gezogen. Er wird am 9. Dezember fünfundneunzig Jahre alt. Seine Augen zeugen von einem wachen Geist und seine Lebensgeschichte hört sich sehr bewegt an. Sein Sohn bestätigt, dass Albert Jud immer noch voller Tatendrang sei. Sein Körper beschere ihm allerdings inzwischen die eine oder andere Altersbeschwerde.

Albert, wie geht es dir heute?
Es geht mir gut. Ich habe mein hohes Alter ohne wesentliche Schwierigkeiten erreicht.

Was waren wichtige Stationen in deinem Leben?
Ich bin in Will SG geboren und dort auf dem Hof meiner Eltern zusammen mit zehn Geschwistern aufgewachsen. Meine Lehr- und Arbeitsjahre als Metzger führten mich quer durch die Schweiz bis an den Genfersee. Einen Teil der Kriegsjahre verbrachte ich wieder daheim und half auf dem Hof. Bei Hero Fleischwaren arbeitete ich fünfundzwanzig Jahre lang als Abteilungsleiter. Mit meiner Frau habe ich eine Tochter und zwei Söhne. Sie ist 1998 gestorben und meine spätere Lebenspartnerin wohnt jetzt, nach einer grossen Operation, in einem Altersheim im Kanton Thurgau. Anfang nächsten Jahres zieht mein ältester Sohn zu mir, worauf ich mich sehr freue.

Wie äussert sich der Tatendrang, welchen dein Sohn beschrieben hat?
Ich habe vor kurzem die Treppe zum Haus neu machen lassen und einen Sonnenschirm gekauft. Ich pflege meinen Teich mit sechs herrlichen Kois darin, mache mir mein Frühstück und mein Abendessen selber und spaziere ums Haus. Ich lese viel und gern, wobei mir mein Augenlicht inzwischen Beschwerden bereitet.

Wie hast du die Zeit nach deiner Pensionierung verbracht?
Ich habe oft auf dem Hof von Arthur Burgherr (Försterturi) geholfen und für einen Pferdemetzger Fleisch verkauft.

Was rätst du jemandem, der halb so alt ist wie du?
Nie aufgeben!

Was hat dich im Leben geprägt?
Ich war immer ein Optimist und es war mir immer wichtig, eigenständig zu handeln und zu entscheiden.

Was ist in deinen Augen die wichtigste Erkenntnis der Menschheit in den letzten Jahrzehnten?
Die Erkenntnis, dass man der Umwelt Sorge tragen muss. Jeder Einzelne muss für sich Massnahmen treffen.

Auf welche Erfindung hätte die Menschheit in deinen Augen besser verzichtet?
Auf die Globalisierung.

Was würdest du heute mit einer Lottomillion machen?
Ich würde sie für die Umwelt einsetzen.

Was ist für dich Glauben?
Das Wichtigste ist, an sich selber und an seine Möglichkeiten zu glauben. Es gibt sicher eine höhere Macht. Aber, der Mensch muss sein Schicksal selber in die Hand nehmen und das Beste daraus machen.

Mit welcher Persönlichkeit möchtest du dich gerne einmal unterhalten? Und worüber?
Mit Papst Franziskus. Ich würde mit ihm über seine Möglichkeiten diskutieren, die schrecklichen Glaubenskriege zu unterbrechen.

Hast du einen Traum, den du noch erfüllt haben möchtest?
Ich danke dem Herrgott für jeden einzelnen Tag, den er mir noch schenkt, und ich akzeptiere alles, was kommt. Es ist nicht selbstverständlich, dieses Alter zu erreichen. Das Alter kann man sich nicht verdienen. Es ist ein Geschenk!

Machst du dir Gedanken über deinen eigenen Tod?
Wenn es so weit ist, werde ich bereit und dankbar sein, für alles was war. Der Tod bereitet mir keine Angst.

Wofür bist du sonst noch dankbar?
Ich bin sehr dankbar, dass ich von meinen Kindern und von meinen lieben Nachbarn so gut betreut werde.

Was ist Zetzwil für dich?
Es ist meine zweite und letzte Heimat.

Mittwoch, 23.11.2016Region

Eine Degustation, die Vergnügliches und Lehrreiches perfekt verband

Text und Bild: Graziella Jämsä

Rund 200 Weine und Spirituosen standen bei der Degustation der Weinhandlung am Küferweg in Seon zum Probieren bereit. Neugierige konnten bei Verkostungen und Tischgesprächen einen Blick hinter die Kulissen werfen.

«Der Genuss eines Weines ist etwas Emotionales», findet Markus Schamberger, Geschäftsführer der Weinhandlung am Küferweg. «Habe ich ihn beispielsweise auf einer Reise gekostet, verbinde ich Erlebtes und Erfahrenes mit dem Tropfen.» Aus diesem Grund lädt man in Seon nicht allein zur traditionellen Degustation ein. Mit mehr als einem Dutzend Produzenten aus Italien, Frankreich, Spanien und der Schweiz hatten die Gäste des Anlasses Fachleute vor sich, die ihnen allfällige Fragen gerne beantworteten. Die geführten Degustationen und Tischgespräche mit Winzern sollten dazu zusätzliche Inspiration liefern. Wurde doch die Walliser Winzerin Marie-Thérèse Chappaz 2015 als Lord of Wine ausgezeichnet. Und wer sich nach dem Anlass doch lieber in aller Stille schlau machen wollte, der freute sich über das neue Küferweg-Weinbuch 2017, das man als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnte. Selbstverständlich kann das Küferweg Weinbuch weiterhin jederzeit im Laden in Seon bezogen werden.

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www.kueferweg.ch

Mittwoch, 23.11.2016Beinwil am See

Die schönsten Facetten des Vorweihnachtszaubers

Text und Bild: Graziella Jämsä

Unter dem Motto «Kunst harmoniert mit Glanz» zeigten das Team von Blumen Lavendula in Beinwil am See und Künstlerin Rita Zellweger eine inspirierend lebendige Adventsausstellung.

«Tiefes Grün, leuchtendes Rot, strahlendes Weiss – die klassischen Farben spielen bei uns eine grosse Rolle, selbstverständlich alles frisch gesteckt oder gebunden», umschrieb Maya Siegrist-Ineichen das Konzept hinter den unzähligen Schönheiten im Blumen Lavendula. Und damit nicht genug, durch die Bilder von Rita Zellweger, die ihr Atelier seit Januar im Geschäft hat, bekam die Ausstellung eine zusätzliche Seite. «Das einzig festgelegte waren die Farbpaletten, ansonsten habe ich mich von Farben, Formen und Umgebung inspirieren lassen», schilderte Rita Zellweger. Umrahmt von unterschiedlichen Gestecken, beleuchtet von Kerzen, sind Stilleben entstanden, welche die Ausstellungsbesucher nur allzu gerne fürs heimische Wohnzimmer in die Tasche gepackt hätten. Die Bilder hängen noch bis Ende Dezember, einem Besuch zu Lavendula Geschäftszeiten steht also nichts im Wege.

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Mittwoch, 23.11.2016Leutwil

Missionsbazar der ref. Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch

Text und Bild: eingesandt

Unter dem üblichen Motto MITENAND – FÜRENAND strömten am 19. November 2016, wie in all den Jahren zuvor, zahlreiche Besucher aus nah und fern an den beliebten und weitherum bekannten Missionsbazar nach Leutwil in die Mehrzweckhalle.

Nachdem wir letztes Jahr einen Blick hinter die Kulissen der sogenannten Werkgruppe warfen, möchten wir dieses Jahr die Arbeiten rund um die Verpflegung beleuchten.

Vom diesjährigen Gesamterlös von rund 27 000.– geht ca. ein Viertel auf das Konto Verpflegung. Man könnte abgewandelt sagen: «Verkauf geht durch den Magen.» Demzufolge ist das legendäre Menu Riz Casimir und Salat sowie das obligate Vermicelles und Kuchenbuffet immer wieder ein Renner.

Einige Zahlen zur Verpflegungsverarbeitung: 12 kg Reis, 24 kg Fleisch, 10 kg Salat und 34 kg Vermicellespüree werden für ca. 220 Essen benötigt. Rund 40 Freiwillige stehen dafür in der Küche, am Kuchenbuffet und im Service im Einsatz.

Der Reinerlös geht dieses Jahr an folgende Projekte:

  • Sojamilchprojekt in Nordkorea der HMK (Hilfe für Mensch und Kirche)
  • Bau der evangelischen Kirche in Tarshiha, Israel
  • Mission am Nil, Schulzentrum Adi Quala, Eritrea
Dienstag, 22.11.2016Reinach

Weihnachten im Bärenmarkt

Text und Bild: Eingesandt

«Von drauss’ vom Walde komm ich her; ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!» Von Montag, 5. bis Samstag, 24. Dezember herrscht dieses Motto im Bärenmarkt in Reinach. Mit vielen tollen Aktionen versetzt das Center Gross und Klein in die richtige Festtagsstimmung.

Überall duftet es nach Lebkuchen und anderen Leckereien und die Kinderaugen beginnen zu leuchten. Die Vorweihnachtszeit ist mindestens genauso schön wie das Weihnachtsfest selbst. Deshalb bringt der Bärenmarkt in Reinach seine Besucher von Montag, 5. Dezember bis Samstag, 24. Dezember mit vielen tollen Aktionen in die richtige Stimmung.

Weihnachtstimmung für jedermann

Weihnachtsengel bringen samstags am 17. und 24. Dezember noch mehr Festtagsstimmung in den Bärenmarkt. Ein besonderes Highlight ist der Weihnachtsmarkt, den das Einkaufszentrum am Sonntag, 18. Dezember, von 10.00 bis 17.00 arrangiert. Mit Glühwein, Leckereien und allerlei Handgemachtem lässt sich die Vorfreude auf das Fest wunderbar geniessen. Und wer in letzter Minute Weihnachtsgeschenke besorgen muss, kann das im Bärenmarkt noch am Freitag, 23. Dezember nach Feierabend tun: Dann ist nämlich bis um 22.00 Uhr Nightshopping mit Kerzenziehen und Raclette-Plausch angesagt. So fehlt garantiert kein Päckli unterm Christbaum.

Das Dorfheftli ab Januar 2017 auch in Gontenschwil

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