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Montag, 22.11.2017Menziken

Paradiese für Flora und Fauna

Text und Bild: Thomas Moor

In Menziken gibt es mehrere Naturschutzgebiete, wo Flora und Fauna prächtig gedeihen. Die Naturschutzkommission und freiwillige Helfer hegen und pflegen diese natürlichen Lebensräume. Wir stellen Ihnen diese Gebiete vor. Den Abschluss dieser Serie macht das Naturschutzgebiet Hamburgareal.

Weiher sind üppig bewachsen. Die lichtlose Tiefe ermöglicht es der vielfältigen Pflanzenwelt auf dem Weihergrund «Fuss zu fassen». Und weil in einem Weiher oft räuberische Fische fehlen, entwickelt und gedeiht hier die Tierwelt ebenfalls ganz prächtig. Unterschlupf-, Nist- und Nahrungsmöglichkeiten sind in einer Vielzahl vorhanden.
Das zeigt auch das Beispiel vom Naturschuztgebiet Hamburggrube/Russirain. Naturschutzgebiet in der Hamburggrube? Das werden sich bestimmt jetzt viele fragen. Kein Wunder. Zwischen einem Moränenwall und einem Gehölzrand befindet sich dieses Gebiet gut geschützt und fast unsichtbar in der Südostecke des Areals. In den Jahren 1982 und 1987 wurden dort zwei Tümpel erstellt. Sie sind unter anderem Lebensraum für die verschiedenen Froscharten, welche hier heimisch sind. Grasfrösche laichen im März, gefolgt von Erdkröten und Wasserfröschen. Auch die Artenvielfalt an Insekten ist gross. Um dem natürlichen Verlandungsprozess der Tümpel entgegenzuwirken, wird die Ufervegetation und die Magerwiese einmal im Jahr ausgelichtet.
Weitere Auskünfte über den Naturschutz auf Gemeindegebiet erteilt Kommissionspräsident Christoph Aeschbach gerne unter Tel. 079 716 70 40.

Mittwoch, 22.11.2017Leutwil

TV Lüpu schaut zurück

Text und Bild: eing.

Bisher war das Jahr 2017 ein sehr abwechslungsreiches Jahr für den Turnverein. Ein Highlight war sicherlich das kantonale Turnfest in Muri im Juni. Aber die Lüpuer Turnerinnen und Turner sind ja bekanntlich vielseitig und so liessen sie die Turntaschen auch einmal zuhause und tauschten die Turnkleidung am Zugpferdetag und am Jugendfest gegen eine Kochschürze ein. Aber nicht nur die «Grossen» waren aktiv. Die beiden Jugendriegen studierten fleissig neue Übungen ein und zeigten grossartige Leistungen am Plauschwettkampf und am Jugitag.

Die Turnhallentüren stehen für Neugierige immer offen. Melde Dich bei einem Mitglied oder schau einfach einmal vorbei. Die Trainingszeiten findest Du unter www.tv-leutwil.ch. Der Turnverein Leutwil wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern eine schöne Weihnachtszeit und freut sich darauf, den Einen oder Anderen am Turnerabend am 19. und 20. Januar 2018 begrüssen zu dürfen.

Mittwoch, 22.11.2017Seengen

Mit viel Liebe zum Detail

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Passion, die die beiden zusammengebracht hat – Blumen! Sarah Walti und Fabienne Walti führen seit dem 10. April 2017 gemeinsam die Blumenwerkstatt in Seengen. Im November luden sie zu einem adventlichen Stimmungsabend in ihre kleine, aber feine Blumenwerkstatt ein.

Rosen, Orchideen, Kerzen, Adventskränze. Alles was das Dekoherz begehrt, gibt es in der Blumenwerkstatt an der Steinbrunnengasse 9 in Seengen zu finden. Ein wunderschön eingerichteter, kleiner Laden, wartet darauf, entdeckt zu werden, wobei es für jeden Geschmack ein eigens angefertigtes Stück dabei hat. Hier gibt es nicht nur einfache Blumensträusse, sondern Gestecke die mit Wohnaccessoires kombiniert werden und mit viel Liebe zum Detail arrangiert sind. Alle Frauen unter uns, die nebst Blumen auch Schmuck und Handtaschen lieben, kommen in der Blumenwerkstatt nicht zu kurz! Denn es werden neben Blumen auch Armbänder, Halsketten, Handtaschen und vieles andere, dass das Frauenherz höher schlagen lässt, angeboten! Gekonnt in Szene gesetzt wurden Adventskränze mit tollen Farben wie Altrosa, knalligen Orangetönen und klassisch in winterlichem Weiss mit Tannenästen und Christbaumkugeln. Natürlich dürfen um diese Jahreszeit auch keine Rentiere, Samichlauszwerge und kleine Weihnachtsbäume fehlen. Man spürte die Weihnachtszeit förmlich!

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Mittwoch, 22.11.2017Hallwil

Hallwiler Dorf-Adventskalender 2017

Text: Eing., Bild: Fotolia

Auch dieses Jahr können wir Ihnen den Hallwiler Dorf-Adventskalender präsentieren. Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag ein weiteres Fenster / Sujet beleuchtet, bis am 24. Dezember ein vollständiger Kalender in unserem Dorf erstrahlt. Die ganze Pracht kann, jeweils zwischen 17.00 und 22.00 Uhr, bis am 2. Januar 2018 bestaunt werden. An dieser Stelle einen ganz herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer!

Am Donnerstag, 28. Dezember 2017 machen wir für alle Interessierten den gemeinsamen Adventsfenster-Spaziergang. Wir werden je eine Hälfte des Kalenders besichtigen.

Treffpunkt 18.00 Uhr beim Schulhaus: Besichtigung der Fenster Nr. 13 bis Nr. 24, anschliessend aufwärmen und gemütliches Beisammensein im Vereinszimmer mit Suppe Kaffee und Kuchen. Wir freuen uns, wenn viele Interessierte bei einem Abendspaziergang die Fenster bewundern.

Eine schöne Adventszeit wünschen Ihnen alle Advents-Fenster-Beteiligten.

Nr. 13: Familie O. Urech, Haldenhof
Nr. 14: Familie Luginbühl, Engenbühl 66
Nr. 15: Familie Strebel, Engenbühl 330
Nr. 16: Müller Christian + Meier Barbara, Weiheracker 246
Nr. 17: Familie Suter-Huber, Wannenmoos 373
Nr. 18: Familie Mieschbühler, Wannenmoos 408
Nr. 19: Ute Tschira, Wannenmoos 385
Nr. 20: Familie Siemensmeyer, Sonnhalde 338
Nr. 21: Familie Dux Wolf, Sonnhalde 314
Nr. 22: Familie Vogel, Sonnhalde 152
Nr. 23: Familie Katharina Schatzmann, Sonnhalde 137
Nr. 24: Schule Hallwil

Mittwoch, 22.11.2017Seengen

Schlank und gesund mit bodyformhoch2

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der diplomierten Ernährungsberaterin Cornelia Bruder liegt das Wohlbefinden und eine gesunde Ernährung ihrer Kunden am Herzen.

Seit September diesen Jahres bietet die sympathische Seengerin ein ganzheitliches Konzept in diversen Ernährungfragen an. An der Bergstrasse 1a in Seengen begrüsst sie ihre Kunden in einem separaten Bereich ihres Wohnhauses. Die gelernte Hotel- und Restaurationsfachfrau begegnete auf ihrem Weg vielen Menschen mit individuellen Bedürfnissen in Sachen Ernährung. Durch diese und eigene Erfahrungen mit Allergien und Intoleranzen wurde ihr bewusst, wie wichtig die Wahl der Nahrungsmittel für den Alltag ist. Die Seengerin entschloss sich, eine Ausbildung als Diplomierte Ernährungsberaterin an der Bénédict-Schule in Zürich zu absolvieren, um die Ursachen besser zu verstehen, und sie an Kunden weitergeben zu können. Veränderte Arbeitssituationen, andere Lebensmittel oder weniger Bewegung können unseren Körper stark belasten.

Die Zahl der betroffenen Menschen, welche an Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, steigt stetig. Den Betroffenen fällt es oft nicht leicht, mit dieser Veränderung, welche den ganzen Alltag stark beeinflussen kann, umzugehen. Die Unterstützung in Form einer Beratung kann deshalb natürlich sehr hilfreich sein. Egal in welcher Lebenssituation sich ihre Kunden befinden, sei es als Kind, Erwachsener, Schwangere, Allergiegeplagte oder Übergewichtige, Cornelia Bruder begleitet sie gerne auf dem Weg zu einer positiven Veränderung. Das Konzept von Cornelia Bruder, «bodyformhoch2» beinhaltet neben der Beratung auch die Möglichkeit der gemeinsamen Bewegung und des gemeinsamen Einkaufs von geeigneten Lebensmitteln. Gemeinsam fällt ja bekanntlich vieles leichter. Cornelia Bruder ist es wichtig, ihre Kunden auf dem Weg zu einem gesunden und fitten Leben individuell und kompetent zu begleiten und steht gerne als persönlicher Coach zur Verfügung.

Mittwoch, 22.11.2017Gontenschwil

Job Scout 5728: Der STV als Stellenvermittler

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der STV Gontenschwil zeigte an der diesjährigen Turnshow unter dem Motto «Job Scout 5728» ein paar spannende Ideen für mehr Schwung im Berufsleben.

Sind Sie auf Jobsuche? Der STV Gontenschwil zeigte an der diesjährigen Turnshow unter dem Motto «Job Scout 5728» ein paar spannende Ideen um Schwung in das Berufsleben zu bringen. Mit einem Mix aus Tanz, Gymnastik und Geräteturnen präsentierte die STV-Familie einen sehr unterhaltsamen Abend. Dass der Bäcker früh aus den Federn muss, zeigten die Kleinsten des Vereins. Mit Bäckermützen und Handtüchern wirbelte die Gruppe des Mukiturnens in der Backstube umher. Ein grosser Spass für Gross und Klein. Wie schwungvoll und kunterbunt der Beruf des Malers sein kann, führte die Geräteturnriege vor. Mit viel Eleganz, Kraft und Elan zeigten die Mädchen ihre einstudierten Übungen am Stufenbarren und am Boden. Bei der Jugi wächst die Zukunft und so wurde mit Gummistiefeln, Rasenmähern und Giess-
kannen getanzt. Dass man auch im Alter noch fit und munter sein kann, bewiesen die Frauen und so wurde der Rollator kurzerhand zur Seite geschoben und dann wurde «losgerockt». Ob strahlende kleine Matrosinnen auf hoher See, Mechanikerinnen in Überhosen oder Coiffeusen die mit ihren Outfits an die 30er-Jahre erinnern, der STV bot eine grandiose Turnshow. Traumjob Superheld? Bei den STV-Männern ging dieser Wunsch in Erfüllung und so tanzte Spiderman mit Superman und Indiana Jones mit Hulk. Die anspruchsvollen Elemente am Stufenbarren oder dem Trampolin wurden von den Turnern elegant und gekonnt vorgeführt. Auch die Lachmuskeln wurden beansprucht. Die Sketches mit kleinen Seitenhieben in diverse Richtungen brachten das Publikum während der ganzen Vorstellung stets zum Lachen. Mit viel Training, Herzblut und Energie gelang es dem STV Gontenschwil eine tolle Turnshow zu präsentieren.

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Mittwoch, 22.11.2017Seengen

Gespensternacht im Schloss Hallwyl

Text und Bild: Jennifer Loosli

Einen gruseligen Abend im richtigen Ambiente verbringen? Am 16. November 2017 bot das Wasserschloss Hallwyl in Seengen mit der Gespensternacht den passenden Rahmen dazu. Lieder wie «Der Tod des Mädchen» oder «Wiegenlied, Lieder und Tänze des Todes» wurden vorgetragen.

Halloween ist ja schon vorbei, aber nirgendwo gruselt es sich besser als in einem Schloss in der Dunkelheit. Jeder, der es unheimlich mag, war an diesem Abend bestens aufgehoben. Die Gäste kamen in den unheimlichen Mauern des Schlosses in den Genuss von schauerlichen Gesängen und Galgenliedern. Die Gesellschaft mit uralter Tradition organisierte die Gespensternacht. Sie unterstützt als Förderverein das schönste Wasserschloss der Schweiz und das Museum, das sich darin befindet. Die Familie von Hallwyl war Mitglied der Turniergesellschaft zum Falken und Fisch. Hier schlossen sich im 15. Jahrhundert turnierfähige Adelige zusammen, um den ritterlichen Zweikampf zu pflegen. Auf dem Schlachtfeld bot sich dazu kein Anlass mehr, da die Kämpfe zunehmend durch Fusstruppen und Ritterheere entschieden wurden. Adelige wollten sich auf diese Weise von «neureichen» Kaufleuten und Stadtbürgern abgrenzen. Heute hat jeder, ungeachtet von Stand und Reichtum, die Möglichkeit zum Wohlergehen dieses besonderen Kulturdenkmals beizutragen und Mitglied zu werden. Am 16. November 2017 wurden Moritaten und Galgenlieder aus dem klassischen Repertoire von Gaudenz W. Wigger (Bass), Chiara Kräuchi (Sopran) und Emanuel Steffen (Klavier/Gitarre) gesungen.

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Mittwoch, 22.11.2017Reinach

Sternenzauber bei Art Floral

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Für adventliche Blumenkreationen hat das Team von Art Floral an der Hauptstrasse in Reinach seine Verkaufsausstellung eröffnet.

Wie der Name des Blumengeschäfts verrät findet man hier wahrhaftig florale Kunst. Die zahlreichen Werkstücke in Pastelltönen, winterlichem Weiss oder klassisch in Gold sind hier definitiv von Künstlerinnen hergestellt. Sandra Roth und ihr Team gestalten Gebundenes, Gestecktes, Modernes und Klassisches. Ob natürliche Holzelemente kombiniert mit rostigem Orange, mattes Weiss mit zartem Rosa oder frisches Hellgrün welches die zarte Christrose anbietet. Die adventliche Farb-
palette kennt keine Grenzen. Auch in Form und Material werden zahlreiche Ideen sehr kreativ umgesetzt. Individuell für jeden Einrichtungsstil gibt es etwas Passendes. Man findet Kränze, gestaltet aus getrockneten Fruchtständen, leuchtende florale Kugeln, die an Schneebälle erinnern und auch die klassische Baumkugel wird gekonnt in Szene gesetzt. Der traditionelle Adventskranz hat längst nicht ausgedient, doch das Angebot der adventlichen Blumenbinderei hat natürlich viel mehr zu bieten. Das Floristenteam fertigt täglich neue Werkstücke an und bis zum 24. Dezember ist die Verkaufsausstellung täglich zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

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Mittwoch, 22.11.2017Beinwil am See

Böjuer Gewerbekarussell nimmt langsam Fahrt auf

Text und Bild: Thomas Moor

Der Handwerker- und Gewerbeverein Beinwil/Birrwil beschreitet neue Wege! Um sich der breiten Öffentlichkeit zeigen zu können, wurde das Gewerbekarussell ins Leben gerufen, welches am Samstag, 5. Mai 2018 stattfinden wird. Anlässlich eines Infoabendes wurden Details preisgegeben.

Das starke und vielfältige Böjuer Gewerbe darf und soll sich zeigen. Keine Frage. Die Durchführung einer Gewerbeausstellung im herkömmlichen Sinn wurde aber anlässlich der GV 2016 begraben. Aufwand und Ertrag stehen in keinem Verhältnis, wie die Zahlen schonungslos aufzeigten. Aus diesem Grund wurde der Vorstand damit beauftragt, ein Komitee zu bilden, um ein mögliches Nachfolgeprojekt – ähnlich einem Tag der offenen Tür – anlässlich der GV 2017 zu präsentieren.
Nun: Geboren ist das Gewerbekarussell. Dieses wurde allen interessierten Gewerbetreibenden anlässlich eines Infoabends im Seehotel Hallwil durch das OK mit Reto, Grütter als Präsident, Michael Galli als Vize, Daniel Frei als Finanzchef, Heinz Barth als Werbeverantwortlicher und André Suter als Aktuar vorgestellt. Und dieses Karussell beginnt sich langsam zu drehen. Mit Transportmitteln wie einer strassentauglichen Zugkomposition und einem Kleinbus sollen die Besucher des Gewerbkarussells bequem zu den verschiedenen Betrieben chauffiert werden. Mögliche Haltestellen (mit speziellen Bänkli signalisiert) werden noch definiert. Angedacht sind diese bei grösseren Betrieben, bei welchen sich andere Gewerbetreibende an diesem Tag mit einem Stand einmieten können. Die Standkosten (drei verschiedenen Grössen) sind vergleichsweise moderat. Am Samstagabend soll in der Festwirtschaft (geplant in der Haerry & Frey AG) ein Dorffest mit gemütlichem Beisammensein und Unterhaltung über die Bühne gehen. Gleich nebenan bei Baumann Holzbau entsteht mit der Gwärbler-Bar ein tendenziell ebenfalls beliebter Treffpunkt. Als Zahlungsmittel kommt unter anderem der Goldthaler (Wert 5 Franken) zum Einsatz. Dieser wird von den Gewerbetreibenden statt eines Getränkebons an Besucher verteilt.

Miitwoch, 22.11.2017Menziken

Bistro Businesscenter: Hansjörg Baumann übernimmt

Text und Bild: Thomas Moor

Ab Januar 2018 weht im Bistro Businesscenter in Menziken ein frischer Wind. Das beliebte Café steht dann unter der Führung des Beinwiler Backwarenspezialisten Hansjörg Baumann. Bekannt als innovativer Bäcker wird er mit seinem Team die Gäste mit ganz vielen neuen Köstlichkeiten verwöhnen.

«Für Baumanns Backspezialitäten fahre ich Meilenweit». Diese Aussage hört man immer wieder von Kunden, welche die Produkte aus der Beinwiler Backstube über alles lieben. Dabei handelt es sich natürlich längst nicht nur um die weltberühmte Merzkugel. Sie gilt zwar als eines der «süssen Zugpferde» aus Baumanns Angebot. Der innovative Bäcker-Konditor hat aber weit mehr zu bieten. Mit seinen Kleingebäcken und seinen Spezialbroten, welche dank langer Teigführung ein unvergleichliches Aroma erhalten und lange haltbar sind, ist er ebenfalls in aller Leute Munde. Baumanns
Holzofenbrote, aber auch die Butterzöpfe sind auf der Beliebtheitsskala bei den Kunden ganz oben angesiedelt. Das soll auch im Bistro Businesscenter in Menziken so bleiben. Dort will Baumann zwar nicht alles auf den Kopf stellen, ein neuer Wind soll aber klar spürbar sein. «Endlich kann ich den Handwerkern so richtig anständige Faustbrote für ihren Znüni produzieren – gefüllt mit ordentlich Fleisch», wie Baumann sagt. Sein Ziel ist es, ihnen ein faires Lunchpaket bereitzustellen – gefüllt mit einem Sandwich, einer Frucht, einem Schoggistängeli und einem Getränk. Dabei steht die Verwendung von regionalen Produkten (Fleisch, Käse, Yoghurt etc.) im Vordergrund. Die Mittagsmenüs sollen auf einfacher Basis angeboten werden. So etwa in der Währung von Schüblig, Hamburger, Handy-Toast, Hot Dog, Wähen, sowie frischen Salaten mit selbstgemachter Sauce. Mit seinen 25 Innenplätzen, den 26 Aussenplätzen mit Lounge und Stehplätzen im Sommer soll das Bistro weiterhin ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt bleiben. Jeweils ab 15.30 Uhr ist Knusperzeit. Dann nämlich sorgt Hansjörg Baumann mit seinem unvergleichlichen Holzofenbrot für ofenfrischen Nachschub. Und wer sich ein Bild vom neuen Angebot machen will, ist am Samstag, 13. Januar herzlich zu einem Willkommensapéro eingeladen.

Mittwoch, 22.11.2017Leutwil

Weihnachten für alle

Text und Bild: eing.

Alle sind herzlich eingeladen, das Weihnachtsfest in Gesellschaft zu feiern. Wir freuen uns über die Teilnahme von Einzelpersonen, Ehepaaren, Familien gleich welchen Alters. Gemeinsam ein feines Essen geniessen, singen, feiern und gemütliche Stunden miteinander verbringen.

Sonntag, 24. Dezember 2017 im Kirchgemeindehaus Dürrenäsch ab 17.15 Uhr
Im Voraus besteht die Möglichkeit, den Familiengottesdienst um 16.30 Uhr im Kirchgemeindehaus oder im Anschluss die Christnachtfeier um 22.15 Uhr in der Kirche Leutwil zu besuchen. Ein Fahrdienst wird organisiert (bitte melden).

Wir freuen uns auf Eure Anmeldung!
Debora & Michael Baumann-Mettler
Sozialdiakonin Rahel Brand

Bitte um Anmeldung bis Samstag, 19. Dezember 2017 bei:
Ref. Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch
Sozialdiakonin Rahel Brand, Dorfstrasse 7, 5725 Leutwil, 062 777 23 15, rahel.brand@ag.ref.ch

Mittwoch, 22.11.2017Hallwil

Wiehnachtschindli ist am 24./25. Dezember unterwegs

Text und Bild: Eing.

Bitte melden Sie sich für den Besuch noch bis am 15. 12. 2017 bei der Gemeindekanzlei an. Mit genauer Angabe der Adresse, vorzugsweise per E-Mail: gemeinde@hallwil.ch, oder Telefon: 062 777 30 10.

Die Routen:
24. Dezember, ab 16.00 Uhr

Bahnhofstrasse – Dürrenäscherstr. Ost – Engenbühl – Sonnhalde – Wannenmoos – Mürbe – Kofer – Grossackerstrasse – Grossackerweg – Dürrenäscherstr. West – Weiheracker – Weihermatt – Seetalstr. 85 – Dürrenäscherweg – Breiten –Mülisacker – Steinmattweg – Käsereistrasse.

25. Dezember, ab 16.00 Uhr
Langjucharten – Friedhofweg – Rüchlig – Hübel – Tal – Rebenhübel – Seetalstr. West – Weid – Kappelen – Mühlematt – Seetalstr. Ost – Delle – Zelglistrasse – Bettacker – Ausserdorf – Seengerstrasse – Haldenweg – Kommunalgebäude.

Mittwoch, 22.11.2017Menziken

Simsalabim zeigt sich von seiner zauberhaften Seite

Text und Bild: Thomas Moor

Die Mailänderli und Donuts waren gebacken, die Krachmandeln in die Gläser abgepackt und der Speckzopf war aufgeschnitten. Und ganz wichtig: Das Verkaufsgeschäft präsentierte sich wie aus dem Truckli. Kurz: Es war alles bereit für eine grossartige Eröffnung von Patrizia Siegrists Simsalabim.

Erfrischend, welch spannendes Leben in den ehemaligen Kiosk beim Menziker Bahnhof eingekehrt ist. Mit ihrem Fachgeschäft Simsalabim hat Patrizia Siegrist nach der Züglete vom Chleiderbudeli an der Reinacher Hochhauskreuzung hinauf nach Menziken an die Neue Bahnhofstrasse einen Volltreffer gelandet. Und vor allem hält sie eine unglaublich grosse Auswahl an Accessoires für den Wohn- und Gartenbereich sowie eine Geschenkabteilung für ihre Kunden bereit. Keine Frage: Hier ist guter Gechmack zu Hause. Dieser Meinung waren auch all jene, welche anlässlich der drei Eröffnungstage den Verkaufsladen genau unter die Lupe nahmen und für den zauberhaften Auftritt ausnahmslos ehrliche Komplimente am Laufmeter deponierten. In der Tat ist gleich auf den ersten Blick ersichtlich, dass Patrizia Siegrist ganz viel Herzblut nicht nur in das vielfältig Sortiment, sondern auch in dessen Präsentation steckte. Im Moment taucht man ein in eine stilvolle Adventsstimmung, die von unterschiedlichen Accessoires, Kränzen, Farben und Materialien begleitet wird, die ganz einfach Lust auf das vorweihnächtliche Dekorieren der Wohnung und das Schenken macht. Und wer Patrizia Siegrist kennt, weiss, dass sie den natürlichen Farbtönen und Materialien sehr viel Platz einräumt und mit entsprechenden Artikeln für das gewisse Etwas sorgt.

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Mittwoch, 22.11.2017Beinwil am See

Ein «Lieder-Strauss» vom Frauenchor Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Das Motto des diesjährigen Frauenchorkonzerts war «Lieder-Strauss». Männer denken jetzt wohl an feines, saftiges Straussenfilet und Frauen an einen Strauss voller Rosen, den sie von ihren Männern geschenkt bekommen. Beides stimmt nicht, dafür gab es aber umso schönere Lieder wie «Rot sind die Rosen» zu hören.

Der Löwensaal wurde am Freitagabend eingehüllt von wunderschönen Frauenstimmen des Frauenchors Beinwil am See! Unter dem diesjährigen Motto «Lieder-Strauss» boten die Damen einen gemütlichen und entspannten Abend für jedermann. «Ich will keine Schokolade», «Can-Can» oder «Lustige Kutschfahrt» wurden vom Frauenchor gesungen und dabei das Publikum aufgefordert mitzusingen oder mitzusummen. Eine tolle Stimmung, die aufkam, als der ganze Löwensaal beim Refrain von «Rot sind die Rosen» mitsang. Vor der Aufführung und während der Pause konnten sich die Besucher mit feinen Speisen vom Seehotel Hallwil verwöhnen lassen und sich auf ein reichhaltiges Kuchenbuffet freuen! Während der Pause konnte nicht nur geschlemmt, sondern auch «Lösli» für die grosse Tombola gekauft werden. Der Chor wurde von Franziska Brunner mit feinen Harfenklängen und am Klavier von Sabine Bachmann musikalisch begleitet. Sonja Küpfer führte das Publikum mit ihrer Moderation durch den Abend. Nach der Pause kam der Männerchor an die Reihe. Die Männer gaben Lieder wie «Santiano» und «Mein kleiner, grüner Kaktus» zum Besten. Schlussendlich sangen die beiden Chöre zusammen das «Champagner-Lied» und «Second Walz».

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Mittwoch, 22.11.2017Meisterschwanden

Vereinsauflösung Gemischter Chor

Text: Eing., Bild: Fotolia

In Fahrwangen wurde 1916, mitten im 1. Weltkrieg, ein «Gemischter Chor» gegründet. In Meisterschwanden entstand ein solcher erst 1933. Dieser fusionierte 1947 mit dem Männerchor zum «Sängerbund». Wohl schon damals unter dem Druck schwindender Mitgliederzahlen, schlossen sich die Chöre der beiden Gemeinden 1973 zusammen und nannten sich ab 1976 «Gemischter Chor Fahrwangen-Meisterschwanden».

Unter dieser Bezeichnung war der Chor die letzten 40 Jahre in den beiden Dörfern bekannt und beteiligte sich, als Beitrag zum Gemeindeleben, regelmässig an der Gestaltung von Gottesdiensten und organisierte kulinarische Anlässe. Aber: Alles hat seine Zeit. Eine Standortbestimmung Anfang Jahr zeigte, dass der Chor, infolge absehbarer alters- und arbeitsbedingter Austritte nicht weiter bestehen kann, zumal die Neumitglieder-Werbeversuche der vergangenen Jahre erfolglos blieben. So sagten wir den alljährlichen Brunch kurzfristig ab und beendeten unsere Aktivitäten mit der Mitwirkung im Gottesdienst des Suppentages in der reformierten Kirche Meisterschwanden. Ein letztes Mal konnte Franziska Lieder, unsere Dirigentin der vergangenen fünf Jahre, mit uns ein dem kleinen Chor angepasstes Liedgut vortragen und Freude bereiten. Mit der Generalversammlung vom 26. Oktober 2017 wurde der Verein nun endgültig aufgelöst. Wir sind uns bewusst, dass den Gemeinden und uns etwas verloren geht, aber das Rad der Zeit lässt sich nicht aufhalten. Tröstlich mag sein, dass die Auflösung unseres Vereines nicht eine Absage ans Singen ist. Es wird immer noch viel gesungen, aber nicht mehr gerne in einer Vereinsstruktur. Bevorzugt werden heute zeitlich begrenzte Projekte oder spezielle Genres. Wir danken allen Einwohnern und den Passivmitgliedern, die uns in den vergangenen Jahren unterstützten, sei es mit dem Jahresbeitrag, mit dem Besuch des Risottos in der Waldhütte oder des Valentins-Brunches. Ein Dank geht auch an Mägi Melliger, die den Verein während 20 Jahren mit viel Engagement im Vorstand vertrat und während 10 Jahren präsidierte. Ebenfalls 20 Jahre Vorstandsarbeit leistete Heidi Ming. Sie hat zudem den beliebten Risotto und den Brunch ins Leben gerufen und jedes Jahr, mit grossem Einsatz, hauptverantwortlich organisiert.

Mittwoch, 22.11.2017Reinach

Maison fleur & flair: Beerenstarke Adventsfloristik

Text und Bild: Thomas Moor

Florieren und brillieren: Das Team von Maison fleur & flair an der Hauptstrasse 42 in Reinach machts vor. Speziell auch in der Vorweihnachtszeit. Denn das ist die Zeit, wo die Floristinnen um Rosanna Gabriel und Zoe Hintermann ebenfalls alle Register ziehen und so richtig aufblühen.

Man darf sie ruhig Künstlerinnen nennen. In diesem Jahr warten die kreativen Floristinnen mit beerenstarken Adventskreationen auf. Beerenfarben geben bei den floristischen Kunstwerken in diesem Jahr nämlich den Farbton an. Natürlich ist es nicht nur die Farbe, welche die Kunden in den Bann zieht. Für «Aaaahs» und «Oooohs» und ganz allgemein wieder für ganz viele Komplimente sorgen die Adventskränze und -gestecke, welche wieder aus ganz vielen natürlichen Materialien entstanden und zusammen mit den Gefässen und Untersätzen einen grandiosen Auftritt haben. Showtime! Im Maison fleur & flair wird die Adventsfloristik gebührend ins Rampenlicht gestellt.Ein Blickfang ist auch eine Robe, die Marianne Ulmann aus ganz vielen einzelnen Laubblättern «geschneidert» hat. So oder so lohnt sich ein Besuch im Maison fleur & flair. Und mal ehrlich: Ein Adventskranz oder ein Adventsgesteck bildet ganz einfach den Mittelpunkt der Vorweihnachtszeit.

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Montag, 20.11.2017Menziken

Annette Heuberger: Langweilig wird mir sicher nicht!

Text und Bild: Thomas Moor

Als Menziker Gemeindeammann biegt Annette Heuberger mit Riesenschritten auf die Zielgerade ein. 16 Jahre Amtszeit im Gemeinderat – davon 12 Jahre als Ammann – seien genug, wie sie findet und ihr politisches Amt an den Nagel hängt. Zu Gunsten eines frischen Windes in der Gemeindepolitik.

Nein, amtsmüde sei sie nicht, wie Annette Heuberger klarstellt. Und der Rücktritt sei auch kein kurzfristiger Entscheid gewesen. Wenn man aber neue Ideen zulassen will, müsse man neuen Köpfen Platz machen. Zudem sei das Aufhören am schönsten, solange man noch Freude hat. Und diese ist tatsächlich ungebrochen.
In ihrem Büro im zweiten Stock des Gemeindehauses herrscht jedenfalls nach wie vor emsiges Treiben. Die Zeichen bei unserem Treffen stehen überhaupt nicht auf Kehrausstimmung und die Tagesgeschäfte laufen normal wie üblich. Da ein Dossier studieren, dort ein Mail beantworten oder eine telefonische Auskunft geben. Als Gemeindeammann ist man eine gefragte Person. Und: Dieses Amt erfordert viel Zeit. Ein bezahlter 50%-Job, in welchen die Menzikerin ganz viel mehr Zeit, investiert hat – zum Wohle der Gemeinde, und aus Freude an der Sache und an der Politik.

Wie die Jungfrau zum Kinde
Politik ist ihr offenbar in die Wiege gelegt worden. Schon ihr Grossvater und ihr Vater waren sehr engagiert. Wie der Vater, so die Tochter, also! Politisch hat Annette Heuberger das Pferd von hinten aufgezäumt. Zum Grossratssitz kam sie wie die Jungfrau zum Kinde. Als Listenfüller gedacht, wurde die gelernte Krankenschwester für die LdU zuerst als 1. Ersatz gewählt, rutschte dann als Nachfolgerin von Dr. med. Samuel Meier, der in die Bundespolitik wechselte, ins Kantonsparlament, welchem sie von 1991 bis 2001 angehörte. 2001 erfolgte dann die Wahl in den Menziker Gemeinderat als Nachfolgerin von Rosmarie Peyer, vier Jahre später dann die Ammann-Nachfolge an Stelle von Jörg Zubler.

Erfolg und Vertrauensbeweis
Das Politisieren auf Gemeindeebene habe sie immer mit Genugtuung erfüllt und fasziniert. Angesprochen auf ihre Höhepunkte und erreichte Ziele während ihrer Amtszeit, nennt Annette Heuberger spontan keine Einzelbeispiele. Sie sieht sich auch nicht als Einzelkämpferin «Alles, was wir im Team erreicht haben und alle Geschäfte, die wir vor der Bevölkerung durchgebracht haben, waren für uns ein Erfolg und zugleich ein Vertrauensbeweis.» Dass die Arrondierung des Waagareals in ihrer Amtszeit nicht unter Dach und Fach gebracht werden konnte, bedauert sie. Eine gute Sache sei aber zum Beispiel die Feuerwehrfusion gewesen, die sehr gut gegriffen hat, funktioniert und auch Freude mache. Zum perfekten Glück fehle jetzt nur noch das gemeinsame Magazin.
Einen guten Draht und ein offenes Ohr hat Annette Heuberger auch zur Bevölkerung. Da gab es ganz viele Momente, wo Sorgen, Bedenken und Anliegen von einzelnen Bürgern ausserhalb des Gemeindehauses, besprochen und geklärt werden konnten. «Die viele Begegnungen anlässlich von Besuchen bei Jubilaren in der Gemeinde haben mich immer mit Freude erfüllt.» Dankbar sei sie auch ihrer Familie, welche sie immer unterstützt und ihr den Rücken freigehalten habe.

Gute Steuerzahler und Arbeitsplätze
Jetzt langsam leert sich ihre Agenda. Die Termine werden weniger. Nein, in ein Loch falle sie nicht. Zu sehr liebt sie ihre Hobbys: die Natur, die Hunde, das Kochen etc. Und beim Aargauer Ortsbürgerverband bleibt sie im Vorstand. Und was wünscht sie sich für die Gemeinde Menziken? «Gute Steuerzahler und gute Arbeitsplätze», wie sie ohne lange zu überlegen antwortet. Das Dorfheftli wünscht Annette Heuberger für die Zukunft alles Gute.

Montag, 20.11.2017Schwiizerdüütsch

... eifach es Chrömli

Chrömli
So viele Namen wie es gibt, so einfach ist manchmal die Erklärung dazu. «Es Chrömli»: ein Keks, was ganz einfach die eingedeutschte Schreibweise vom englischen «cakes», ein Kuchen, ist. «Es Guetzli oder Güetsi»: ein kleines Stück von Etwas Gutem, «es Stückli Guets ebe», oder «es Chräpfli» in der Innerschweiz, ganz einfach ein kleiner Krapfen, «es Zigerchräpfli». «En Chrom» kommt tatsächlich aus dem deutschen Kram, ein Allgemeinbegriff für unwichtige Kleinigkeiten. Ist die Kleinigkeit noch etwas kleiner, dann kommt das «li» zum Tragen, dann wird aus dem «Chrom» es «Chrömli». Übersetzt bedeutet dann, «en Chrom» ganz einfach ein Kram und «es Chrömli» ist demzufolge ein Krämchen oder ein Krämlein, so entstehen doch über die Grenzen neue Wörter.

Mailänderli
Das ist das klassische schweizerdeutsche Weihnachtsgebäck. Seit bald 300 Jahren ist das «Mailänderli» in der Schweiz unter diesem Namen bekannt. Interessanterweise eben nur in der Schweiz. Ob der Name tatsächlich etwas mit der Herkunft zu tun hat, ist zwar ungewiss, aber es gibt eine schöne Geschichte dazu. Vor schon bald 600 Jahren wurde eine Delegation von Eidgenossen nach Mailand zu einem Fürsten eingeladen. Unter anderem hatten die Schweizer in Scheiben gebackene «Guetsli» als Gastgeschenk dabei. Dem Fürsten mundete dieses «Chrömli» so sehr, dass es fortan zum Standardrepertoir der adeligen Küche gehörte. Viele Jahre später verheiratete sich eine Nachfahrin des Fürstenhofes ins Elsass, natürlich nahm sie das Rezept mit und schon bald wurde daraus das französische «Gateau de Milan», der Kuchen aus Mailand. Der Weg zurück in die Schweiz war nur noch eine Frage der Zeit und so wurde das kleine Stück Kuchen aus Mailand unser «Mailänderli».

Bruunsli
Ich glaube, das bringen nur wir Schweizer fertig, die Endung «li» passt einfach zu jedem Wort. Aber beginnen wir von vorne: Seit dem 18. Jahrhundert kennt man das «Bruunsli», meistens als Basler Braunes bezeichnet und ja, die Schokolade macht das «Bruunsli» braun, doch es ist ja nicht eifach nur «bruun» oder eben braun, es ist «öppis bruuns» und zwar «es bruuns Chrömli». Einfach das «li» hinten angehängt und schon haben wir unser «Bruunsli». Auf deutsch übersetzt würde das irgendwie Brauneslein, oder Braunchen bedeuten, aber das wäre ja dann eher ein «no-go». Ach ja, es wird üblicherweise «Brunsli» geschrieben und trotzdem wird das «u» lange betont, egal, hauptsache «es isch guet».

Chräbeli
Die Form gibt dem Badener Chräbeli seinen Namen, die Kralle von Katzen, Hunden oder Vögeln hinterlassen auf der Haut eine Kratzwunde, das heisst auf schweizerdeutsch «Chräbu oder Chräbel». Mit den spitzen und leicht gekrümmten Zacken des Anisgebäcks kann man jederzeit jemandem einen solchen «Chräbel» zufügen. Ihn «chräble ebe», was übrigens nicht mit «chräbele» zu verwechseln ist. «Chräbele» ist die zärtliche Variante von «chräble», kraulen eben. Und nun ganz einfach ein «li» an den «Chräbel» gehängt, fertig ist das «Chräbeli», das Kratzerchen.

Irgendwie ben ich jo scho no froh, sind die Eidgenosse siinerziit uf Meiland greiset, wenn die uf Wien wäre, de würdi das Chrömli jo Wienerli heisse und Ehrewort, d’Wäut wäri nümme die Gliichi, wen es Wienerli jetzt plötzlech es Chrömli wär, oder?

… und so unwechtig die Chrömli jetzt ou immer sind, so unverzichtbar sind si doch, was wär de d’Wiehnecht ohni de Duft nach Chrömli, Zimmet‘schtärne und Chräbeli, grad ganz egal, wohär de Name ou immer chunnt …
Montag, 20.11.2017Meisterschwanden

Seetaler Senioren zu Besuch in der Umweltarena

Text und Bild: Eing.

«Die Umweltarena wurde ohne staatliche Finanzmittel gebaut», erzählt Urs Döbeli, einer der Mitarbeitenden mit unüberhörbarem Stolz. Der Sarmenstörfer zeigt sich erfreut, dass eine Gruppe aus dem Seetal ihn in seinem Arbeitsbereich besucht und er sie durch das grosszügige Gebäude führen kann.

Die Umweltarena wurde von einem visionären Geschäftsmann finanziert, der umweltverantwortliches Verhalten in unserer Gesellschaft voranbringen will. Rasch merkten die Seetaler Senioren, dass Urs Döbeli voll in seinem Element war, als er die Gruppe durch die interaktive Ausstellung führte. Biodiversität, Recycling, Kilowattstunden, Haushaltgeräte, energieautarke Gebäude, Elektroautos, Ernährung, Foodwaste und viele andere Themen werden informativ und spannend präsentiert. Das grosse Hintergrundwissen des Umweltarena-Mitarbeiters kommt zur Geltung, wenn er Fragen der Teilnehmenden beantwortet. Die Umweltarena in Spreitenbach ist von einem riesigen Dach mit Solarpanels bedeckt; diese liefern mehr Strom, als im ganzen Gebäude benötigt wird und sie beheizen sogar einen Pool. Für die Sensibilisierung in ökologische, umweltrelevante und energiesensible Fragen bietet diese Ausstellung so viele Aspekte, dass man fast überfordert ist. Wie gut, dass auch ein Restaurant eingebaut wurde, so kann sich die Gruppe Zeit für eine Pause nehmen, bevor ein freier Rundgang ansteht, bei welchem ein Ausstellungsbereich, der einen besonders interessiert, noch genauer angeschaut wird. Eine riesige Fülle an Informationen lädt zum Verweilen ein. Und wer sich darauf einlässt, wird zu Hause die eine oder andere Gewohnheit über den Haufen werfen und neue Impulse umsetzen.

Auf der Fahrt zurück ins Seetal fielen den Senioren natürlich die vielen Autos auf, in denen nur ein Fahrer sass, im Vergleich zu den Autos der Umweltarena-Besucher, die voll besetzt waren. Da hat umweltschonendes Verhalten schon ein wenig Einzug gehalten.

Freitag, 17.11.2017Boniswil

Die Trachtengruppe lud zum Raclette-Abend ein

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Trachtengruppe Boniswil lud am 11. November 2017 zu einer gemütlichen Raclette-Stubete ein. Nebst den Mitgliedern der Trachtengruppen Boniswil, Hallwil und Beinwil half auch der Männerturnverein beim Servieren und im Küchen- oder im Buffetbereich mit.

Trotz des Hudelwetters füllte sich der Saalbau mit fortschreitendem Abend immer mehr. Es kamen Käseliebhaber auch aus der weiteren Umgebung zum Raclette-Schmaus. Natürlich trug die «Husmusig Effige» ebenfalls zur guten Stimmung im Saal bei.

Wer noch ein Plätzchen im Bauch fand, konnte es mit einem Stück Torte vom bunten Dessert-Buffet füllen, so dass jeder bis spätestens um 22 Uhr satt und zufrieden den Heimweg antreten konnte.

Freitag, 17.11.2017Reinach

Schadenfrei durch den Winter

Text und Bild: Eing.

Der langersehnte Schnee freut Wintersportler – und bringt einige Verpflichtungen mit sich: Rutscht jemand auf Ihrem vereisten Hauszugang aus, haften Sie als Hauseigentümer. Auch Ferienhausbesitzer und Autofahrer sollten ein paar Regeln beachten.

Trotz Schnee und Kälte im Winter sind einige Autofahrer mit Sommerpneus unterwegs. Das ist auch ohne Glatteis gefährlich – kalte Temperaturen reichen aus, damit Sommerreifen nicht mehr optimal greifen und sich der Bremsweg verlängert. Das ASTRA empfiehlt eine Profiltiefe von 4 mm. Wenn wegen schlechter oder ungenügender Bereifung ein Schaden passiert, kann die Versicherung die Zahlung kürzen oder beim Fahrer Geld zurückfordern.

Gefährlich: Guckloch in der Frontscheibe
Scheibenkratzer und Schneebesen gehören im Winter in jedes Auto. Befreien Sie mit dem Besen das Fahrzeug von Schnee und kratzen Sie die ganzen Scheiben frei. Wer nur einen Teil freischaufelt oder durch ein Guckloch aus dem Auto schaut, muss mit einer Busse oder dem Entzug des Führerausweises rechnen. Die Versicherung kann auch in diesem Fall die Leistungen kürzen oder die Kosten vom Versicherten zurückfordern.

Vereister Vorplatz und Dachlawine
Gebäudeeigentümer sind dazu angehalten, ihr Grundstück so zu warten, dass niemand zu Schaden kommt. Räumen Sie deshalb Vorplatz und Gehweg. Denn stürzt ein Fussgänger, haftet der Gebäudeeigentümer. So ist es auch bei Dachlawinen – diese können geparkte Autos beschädigen oder Passanten verletzen. Mit Schneefangrechen oder Schneerückhaltern auf dem Dach können Sie Dachlawinen grösstenteils verhindern. Eine gute Gebäudeisolation verhindert zudem die Eiszapfenbildung. Kommt dennoch eine Drittperson zu Schaden, springt die Haftpflichtversicherung ein.

Ferienhaus: Wasserleitung eingefroren
Wird Wasser zu Eis, nimmt es ein grösseres Volumen ein und kann Rohre sprengen. Anfällig sind Ferienhäuser, die über längere Zeit unbewohnt sind. Beim Auftauen entsteht der Schaden: auslaufendes Wasser beschädigt Einrichtung und Böden. Stellen Sie deshalb Wasserleitungen in unbeheizten Räumen ab und entleeren Sie die Rohre. Schalten Sie Heizkörper nie ganz aus, auch wenn die Liegenschaft leer steht. Falls trotz erfüllter Sorgfaltspflicht eine Leitung gefriert, kommt die Gebäudewasser-Versicherung für Schäden am Gebäude und die Hausratversicherung für beschädigtes Mobiliar auf.

Bei Fragen sind wir unter reinach@mobiliar.ch oder 062 765 44 44 gerne für Sie da.

Freitag, 17.11.2017Boniswil

Frauenverein: Workshops mit Barbara Denzler

Text und Bild: Eing.

Gleich vier Kurse durfte ich in den vergangen drei Wochen in Boniswil geben. Mit viel Engagement setzte sich Silvia Schmid vom Frauenverein für einen reibungslosen Ablauf ein.

Jeder Workshop-Abend, den ich mit einer anderen Gruppe verbringen durfte, hat mir persönlich viel Spass gemacht. Jedes Mal entstanden durch Leidenschaft tolle Ring-Unikate. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
Liebe Silvia, vielen Dank für deine tolle, unkomplizierte Unterstützung während den Kursen und natürlich ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmerinnen.

Freitag, 17.11.2017Meisterschwanden

Autohus AG Sarmenstorf: So geht Autoabliefern

Text und Bild: Thomas Moor

Der Autokauf inklusive Fahrzeugablieferung und Schlüsselübergabe soll für den Kunden zu einem speziellen Erlebnis werden. Im Autohus AG Sarmenstorf ist das jedenfalls so. Mit einem neuen Ablieferungscenter setzt man in Sachen Kundenfreundlichkeit und Kundenpflege neue Massstäbe.

Die Strategie im Autohus AG ist klar definiert. Hier will man den Kunden leidenschaftlich anders bedienen und betreuen. Oder wie es Geschäftsführer Reto Stadler auf den Punkt bringt: «So schnell ein Auto zwischen Tür und Angel verkaufen funktioniert heute nicht mehr.» Und so wurde in der Renault- und Mazda-Vertretung in ein neues Ablieferungscenter investiert, in welchem der Kunde die Aufbereitung seines Fahrzeuges hautnah miterleben kann, bevor ihm das Fahrzeug erklärt und die Schlüssel überreicht werden. Mit der 300 Quadratmeter grossen Auslieferungszone ist das Autohus der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus. Jedenfalls bis heute. Hinten die Aufbereitungszone, wo das neue Fahrzeug auf Hochglanz getrimmt wird und im vorderen Bereich des Centers der Ablieferungsbereich mit einer Lounge: Mit dem Abschluss des Kaufvertrages und mit dem roten Seidentuch, in welches das Fahrzeug gehüllt wird, geht in der Autohus AG die Zeremonie erst richtig los. Für die professionelle Fahrzeugaufbereitung wurde ein Angestellter in einem Theorie- und Praxiskurs auf Vordermann gebracht und mit dem «Bachelor of Polish» ausgezeichnet. Mit dem neuen 300m2 grossen Auslieferungscenter ist das Autohus Sarmenstorf ein Kompetenzzentrum, welches sich zusätzlich aus 400m2 Werkstatt, 400m2 Showroom und 600m2 Pneuhotel zusammensetzt.

Freitag, 17.11.2017Kinderapotheke

Wenn an Weihnachten die Lichtlein brennen …

Bild: ZVG

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und damit steigen bei uns in der Apotheke wieder die Beratungen rund um Verbrennungen. Sei es beim Guetzli-Backen mit Mami oder beim Kerzen anzünden mit Papi – mögliche Quellen für Verbrennungen gibt es in der Weihnachtszeit einfach mehr. Ermahnen, aufmerksam sein ist ganz klar die Devise, und dennoch passiert es immer wieder. Perfekt, wenn man eine gut ausgestattete Hausapotheke hat und auch noch weiss, was man bei Verbrennungen tun kann und soll.

Als erste Sofortmassnahme gilt immer: Ruhe bewahren und die betroffene Hautstelle mit Leitungswasser mindestens 15 Minuten kühlen. Dies mindert den Schmerz und das Ausmass der Verbrennung generell. Falls die Verbrennung mit Kleidern abgedeckt ist, lassen Sie diese und kühlen Sie mitsamt den Textilien. Keinesfalls sollte Eis aufgelegt werden.

Nach der ersten Aufregung sollte man das Ausmass und den Schweregrad der Verbrühung oder Verbrennung einschätzen, um die weitere Behandlung abschätzen zu können. Als Faustregel für die Beurteilung der verbrannten Körperoberfläche gilt die Handflächenregel: Die Handfläche inklusive der Finger des Betroffenen entspricht 1% seiner Körperoberfläche. Grundsätzlich gilt, dass jede Verbrennung, die grösser als die Handfläche ihres Kindes ist, durch eine Fachperson versorgt werden sollte. Verbrennungen im Gesicht, im Bereich der Genitalien und im Bereich der Gelenke der Hand oder des Fusses sollten durch einen Arzt behandelt werden. Diese Abklärung können Sie in jedem Fall auch in der Apotheke machen lassen. Bringen Sie hierzu Ihr Kind, am besten mitsamt Kühlverband, zu uns oder senden Sie uns ein Photo. Leichte Verbrennungen können Sie gut selber behandeln. Gerne zeigen wir Ihnen bei dieser Gelegenheit, wie Sie am besten vorgehen können. Leider stimmt das Sprichwort «Gebrannte Kinder fürchten das Feuer» bei Kindern im Vorschulalter oft nicht. Vorsicht ist deshalb immer geboten.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ungetrübte Festtage!

Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 17.11.2017Boniswil

Fondue-Zeit und Gemütlichkeit

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am 14. November 17 durften sich die Boniswiler Senioren mit einem feinen Fondue auf die kalte Jahreshälfte einstimmen lassen. Die Kirchgemeinde Seengen lud zum Essen und zur Gemeinschaft in den Gemeindesaal Boniswil ein.

Über 30 Senioren waren der Einladung gefolgt und genossen die feine Käsespeise und das gluschtige Glacé-Dessert. Man hatte sich schon länger nicht mehr in diesem Rahmen getroffen und so gab es viel zu erzählen.

Wie immer liess man sich von der liebevollen Bedienung durch die Pfarrfamilie verwöhnen. Das treue, dreiköpfige Helferteam – Isabelle Jacob, Rita Sagarra und Maja Schmid – unterstützte sie und sorgte fortlaufend für sauberes Geschirr und Pfannen. Ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden.

Freitag, 17.11.2017Schwiizerdüütsch

... e chli ume’schnöigge

verhebe
Ein wahres Multitalent, so typisch schweizerisch und eigentlich gar nicht ins Deutsche zu übersetzen. Verheben hat in Deutschland die Bedeutung etwas ungeschickt oder falsch heben und sich damit selbst schaden. Eine Aufgabe vornehmen und daran scheitern, ja, damit wäre bei uns eher «überlüpfe» gemeint. Schauen wir einmal, ob ein paar Satzbeispiele dazu «verhebe». Sind die neu gekauften Schuhe wasserdicht, so «verhebe si», das Wetter «verhebet» über das Wochenende, so bleibt es schön und regnet nicht. «Das verhet ned», man kann es drehen und wenden wie man will, es wird nicht funktionieren und das Gegenteil davon, «das verhebet», dann wird es funktionieren. Egal was, «verhebe» kann für alles verwendet werden. Die neue Frisur «verhebet», sie passt und das Alibi für Samstagnacht «verhebet», auf der Bank die neue Anlagestrategie «verhebet» und die genannten Beispiele «verhebe» genau so. So nach dem Motto, wenn wir Schweizer etwas umsetzen, dann wird das «ebe scho verhebe»…

gäch
Jäh, steil, rasch eintretend, plötzlich, eilig. «Das isch gäch», so einfach der Satz aussieht, ist er gar nicht. Sagt mir jemand: «das isch gäch» meint er damit vielleicht, der Weg ist steil abfallend oder stark ansteigend. Bin ich von einem Ereignis überrascht und ich finde das verrückt, was passiert ist, so sage ich «wou das isch gäch». Tritt mir jemand zu nahe, beleidigt er mich sogar, dann kommt mir dieser «gäch». Eine scharfe Kurve ist ein «gäche Egge», es «gächs Wochenändi» war eher anschtrengend und es war viel los. So hat «gäch» noch viele Bedeutungen, der Ursprung liegt im Wort «gache», was in Etwa schnell, ungestüm bedeutet und früher eigentlich bei schnell eintretenden Krankheiten verwendet wurde.

schnöigge
Auch «schnäugge» oder «schneugge», abgeleitet von schnuppern, schnüffeln bei Tieren. Besonders bei den Schweinen, wenn sie mit ihren Rüsseln im Dreck nach Eicheln suchen, da wird «ordeli g’schnöiget, grunzt und g’rüsslet». «Im Chuchigänterli schnäugge» meint im Küchenkasten herumstöbern, suchen, ob nicht irgendwo noch was Feines zu finden ist, dito in einem Laden «ich ha nochli umegschnäugget und es nöis Chleidli tünterlet». Jaja, der klassische Effekt, ich habe eigentlich Nichts gesucht und trotzdem Etwas gefunden und natürlich habe ich es auch gekauft, obwohl ich es gar nicht brauche.

verplämperle
Verplempern meint im Zusammenhang mit Zeit oder Geld: verschleudern, verschwenden, vertrödeln, vergeuden. «Plampen» ist der Ursprung, wenn Etwas herunterhängt, baumelt und so ist auch das schwankende oder schlendernde gehen damit gemeint. Man «verplämperlet» die Zeit mit langsam gehen. Der eher ältere und heute nicht mehr gebräuchliche Ausdruck «verplampe», was so viel wie verschütten, vergiessen meint, steht dahinter. Wenn man beim gemeinsamen Essen, beim Schöpfen aus der Schüssel etwas vom Haferbrei verschüttete, verschwendete eben, sagte der Hausherr, «du hesch s’Ässe verplampet». Ob nun der Begriff Pampe dazu in Beziehung steht, wer weiss, zumindest gehört für mich der Haferbrei nicht gerade zu den bevorzugten Abendessen. Ich hätte damals sicher auch damit «umeplämperlet», um es etwas niedlicher auszudrücken.

Umeschnäugge oder wenn eine sini Schnäugge überall ineschteckt, so isch das en G’wundernas, Eine wo heimlech schpioniert und umeschnüfflet, heijo, mer sött sini Schnäugge ebe ned überall ine‘schtecke, es cha de guet sii, dass‘mer eis uf d'Schnäugge verwütscht.

Eis isch doch sicher, wenn mer e chli gäch dur s‘Dorf düre fahrt, de isch es will mer’s pressant het, ned wills rüüdig schteil isch, aber sind’mer doch ehrlech, mängisch isch es schon no gäch, wie gäch mäng Eine derhär chunnt, tja, und ich wünsche öich en ned au zu gäche Tag.
Mittwoch, 15.11.2017Menziken

Kerzenziehen erfreute sich grosser Beliebtheit

Text und Bild: Thomas Moor

Nach einem Jahr Unterbruch wurde im katholischen Pfarreiheim in Menziken das Kerzenziehen wieder zu neuem Leben erweckt. Ein guter Entscheid, wie sich an den zwei Tagen zeigte. Jung und Alt machte sich auf, um einen oder mehrere Dochte in die Paraffinbäder zu tauchen.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Und wenn es eines ist, das man selber hergestellt hat, dann ist es doppelt schön. Während zweier Tage hatte man Gelegenheit, im katholischen Pfarreiheim an der Mühlebühlstrasse in Menziken seine Kerze selber zu ziehen. Nach einem Jahr Pause hat ein engagiertes Team den Ofen wieder angemacht und mit dem Paraffinschmelzen begonnen. Die Leute kamen in Scharen. Familien mit Kind und Kegel sowie ganze Gruppen von Mädchen und Knaben deckten sich mit einem Docht ein, um ihn in die verschiedenfarbigen Paraffinbäder zu tauchen und mitzuverfolgen, wie die Kerze langsam wächst und Formen annimmt. In der Rangliste der Geschenklihitparade nimmt die Kerze nach wie vor einen Spitzenplatz ein, wie auch die Mutter, welche mit ihren zwei Kindern zum Kerzenziehen gekommen ist, bestätigte. «Gotte und Götti werden sich bestimmt freuen», wie sie ergänzte. Bestimmt auch deshalb, weil man die Kerze als krönenden Abschluss vom kreativen Dekoteam noch mit Rosen, Ornamenten oder sogar mit dem Pingu verzieren lassen konnte. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten am Freitag und Samstag die Blauringmädchen im Kerzencafé.

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Mittwoch, 15.11.2017Meisterschwanden

Distillerie Seetal beantwortete brennende Fragen

Text und Bild: Thomas Moor

Die Schweiz brennt! Unter diesem Titel luden 45 Brennereien in der ganzen Schweiz zu einem Tag der offenen Brennereien ein, um den Kunden einen Einblick in die Produktion von edlen Schweizer Bränden zu geben und um den Brennmeistern bei der Arbeit über die Schultern blicken zu können.

Was heisst brennen? Was wird gebrannt? Wie werden die typischen Düfte eingefangen? Auf alle diese und viele weitere brennende Fragen bekam man eine Antwort. In der Distillerie Seetal GmbH in Hohenrain standen Renato Belleri und Klaus Hasler den Besuchern Red und Anwort. Landläufig würde man sagen, dass die Distillerie Seetal eine kleine aber feine Brennerei sei. «Klasse statt Masse» nennen es die Macher, zu welchen neben Klaus Hasler und Renato Belleri auch Christian Hasler, Joe Baumli und Sepp Elmiger gehören. «Wir sind eine echte Manufaktur», wie Belleri betont. In der kleinen Brennerei im Weiler Unterebersol werden nämlich alle Arbeiten wie das Abfüllen, Etikettieren etc. von Hand erledigt. Nachdem alle erforderlichen Kriterien für das Betreiben einer Brennerei erfüllt waren, wurde unter dem Brennhafen 2010 zum ersten Mal angefeuert. Heute entstehen eine Vielzahl von Edelbränden und Likören aus Früchten, welche zu 98 Prozenten aus Früchten von regionalen Bauern entstehen und die man auch im Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse 16 in Hochdorf kaufen kann. Weitere Infos unter www.distillerie-seetal.ch

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Mittwoch, 15.11.2017Schongau

Mit den Räbeliechtli durch die dunkle Nacht

Text und Bild: Graziella Jämsä

Traditionell werden in Schongau Väter und Kinder zum Schnitzen der Herbstrüben geladen. Lehrpersonen und der Club der Familien kümmern sich um Organisatorisches, damit grosse und kleine Künstler ihr Werk stolz beim Umzug durch die Gemeinde vorführen können.

«Auf dem Sportplatz ist es dunkel genug, da seh ich mein Licht besser, Papi darf ich?» Kaum hatte er gefragt, war der kleine Bursche auch schon losgerannt. Begeistert betrachtete er seine Räbe und hielt sie in die Höhe. Doch er brauchte sich nicht lange auf diese Örtlichkeit zu beschränken. Denn kurz vor 18 Uhr standen Buben und Mädchen der Basisstufe, aus der Spielgruppe und dem Mukiturnen vor dem Gemeindehaus bereit für den Umzug. Als das Licht der Strassenlaternen erlosch, setzte sich die Gruppe in Bewegung. Und sie wurde schon erwartet. Überall am Strassenrand standen Eltern, Freunde und Anwohner. «Ich finde es schön, dass diese Tradition gepflegt wird», erklärte eine Zuschauerin. «Solche Ereignisse unterscheiden das Dorfleben von städtischer Hektik.» Sie war nicht die Einzige, die den Umzug bis zum Volg begleitete, um sich das kleine Konzert mit Räbeliechtli-Songs anzuhören. Wer die Aufführung ein zweites Mal geniessen wollte, der marschierte mit zurück zur Schule, wo in der Turnhalle bereits die Verpflegung vorbereitet war und es sich wunderbar über die eigenen Räbeliechtli-Erinnerungen parlieren liess.

Mittwoch, 15.11.2017Hallwil

Apfelaktion vom Gewerbeverein Seetal

Text und Bild: Eing.

Am 08.11.2017 wurde mittlerweile traditionell die Apfelspendenaktion vom Gewerbeverein Seetal durchgeführt. Verantwortlich für dieses vitaminreiche Znüni waren die Vorstandsmitglieder vom GVS, Herr Fritz Stadler (Stadler Architekten AG aus Boniswil) und Herr Franz Roth (Maler Roth AG aus Seengen).

Die Schüler haben dieses Geschenk gerne angenommen und die sehr gut schmeckenden Früchte mit Freude gegessen. «Das ist eine vorbildliche Aktion vom Gewerbeverein, weil sie damit die gesunde Ernährung unserer Schüler fördern», so die Schulleiterin, Frau Edith Kottmann. Zum Schluss durften natürlich auch die Lehrer der Primarschule Hallwil das Obst probieren. Schule und Gewerbeverein freuen sich schon jetzt auf den nächsten Apfeltag in 2018.

Mittwoch, 15.11.2017Leutwil

Raclette-Plausch der Trachtengruppe Leutwil

Text und Bild: eing.

Passend zum traditionellen Raclette-Plausch der Leutwiler Trachtenleute sorgte Petrus am ersten Novembersonntag für ideales Stuben-Wetter.

In der erfreulich voll besetzten Mehrzweckhalle genoss man miteinander einen unterhaltsamen Sonntag bei herrlich mundenden Raclette-Portionen und mit einem feinen Tropfen Wein.

Das Jodel-Duett Julia und Luzia Müller aus Reinach mit der Begleitung von Martin Flury am Akkordeon sorgte mit seinen klangreinen Jodellieder für Stimmung die unter die Haut ging. Mit ihren Vorträgen gelang es den jungen Jodlerinnen das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Bis zum Einmarsch der Kindertanzgruppe Leutwil unterhielt Martin Flury mit dem Akkordeon. Zur Melodie «Miteinander tanzen» sorgten anschliessend die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer der Trachtengruppe für einen farbenfröhlichen Einmarsch. Mit dem Dreiertanz «Mels grüsst Eichstätt» hatte jeder der drei Knaben gleich zwei Tänzerinnen, sie meisterten ihre Führung glänzend. Für die von der Appenzeller Streichmusik Alder gespielte Polka «Birewegge, Chäs und Brot» hatte man Volkstanzschritte und Figuren, wie sie die Erwachsenen tanzen, gelernt. Das Üben hatte sich gelohnt, zur grossen Freude der Kinder verlangte das Publikum eine Wiederholung. Mit dem «Tatzelwurm» kamen danach die Akteure in den Genuss ihres Lieblingstanzes.

Vom Vorstand der Trachtengruppe wurde der Einsatz für den Nachwuchs verdankt. Die Eltern der Kinder überraschten die Leiterinnen mit Birewegge, Chäs und Wy … Einer der Tänzer überreichte den Leiterinnen sogar noch etwas selbstgebasteltes samt süssem Inhalt.

Nun konnte man sich nochmals auf Jodel-Lieder von Julia und Luzia freuen, auch sie wurden um eine Zugabe gebeten, den beiden talentierten Jodlerinnen zuzuhören war Balsam für die Seele.

Feine Torten und Kuchen und Spezial-Kaffees wie Trachte-, Schümli- und Linggsfüessler-Kafi sorgten für den süssen Abschluss des geselligen Nachmittags.

Mittwoch, 15.11.2017Seengen

Leuchtende Räben überall

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Wenn die Strassenlaternen gelöscht werden, man von Weitem fröhliche Kinderlieder hört und warme Lichter die Gassen erleuchten, ist es November und natürlich «Räbeliechtli- Ziit».

Auch dieses Jahr zogen die Kinder mit ihren sorgfältig geschnitzten Räben durch die nächtlichen Seenger Strassen. Die Kinderschar, welche von den Tambouren angeführt wurde, erleuchtete die dunklen Strassen mit ihren schönen Räbeliechtli. Die traditionellen, passenden Lieder wurden von den Kindern lautstark zum Besten gegeben. Die wartenden Kindergartenkinder standen aufgeregt beim roten Haus bereit, um von den beim Schulhaus gestarteten Kindern, abgegeholt zu werden. Das Lichtermeer wurde grösser und die fröhlichen Stimmen lauter. Der Duft der leicht angebrannten Rübe, wenn man das schwere Räbeliechtli etwas schief hält, weckte Kindheitserinnerungen. Die Kinder zeigten voller Stolz und mit leuchtenden Augen ihre individuell gestalteten Räbeliechtli.
Vorbei an den Besuchern, Verwandten und Bekannten, die sich zahlreich am Wegesrand versammelt haben, führte der Weg gegen Ende der Route schliesslich auch an der alten Schmitte vorbei. Ein sehr harmonisches Bild ergab sich aus der mit zahlreichen Räbeliechtli geschmückten Fassade des alten Hauses und den vorbeiziehenden Kindern. Das Dorf stand ganz im Zeichen des Räbeliechtli. Das Kuchenbuffet war bereit und so wurde der Abend für die Seenger Kinder noch etwas mehr versüsst.

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Mittwoch, 15.11.2017Beinwil am See

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2017/18, 2. Semester

Text und Bild: Eing.

Schweisskurs – hartes Eisen, weich wie Butter AL-512
Dieser exklusive Kurs bietet die Möglichkeit, Kerzenständer, Gartenobjekte, Feuerkörbe o. Ä. herzustellen. Daten: Sa., 17. und 24. März 2018, Zeit: 09.00 – 16.00 Uhr. Kosten: Fr. 340.– . Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon. Leitung: Peter Schneebeli, Schlosser.

Schriftenkurse für Erwachsene AL-513
Wir beginnen mit der eigenen Handschrift und entwickeln sie weiter ... mit Schwung ... lieber eckig oder rund ... auch mal zusammenhängend ... damit ein eigenes Schriftbild weiterentwickelt werden kann. Kennenlernen von sechs bis acht Schriftbildern – mit Mustern und Verzierungen schmücken – Stiftkunde – Schreiben mit Text. Daten: Do., 19. 04., 24. 05. und 21. 06. 2018. Zeit: 19.30 – 22.00 Uhr. Kosten: Fr. 180.– inkl. Material. Kursort: Schulhaus Mosen. Leitung: Doris Scherrer.

Allgemeine Kurse
Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich: NIA - getanzte Lebensfreude GE-514: Daten: 8x mittwochs, ab 21. Februar 2018; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 120.–. Pilates GE-515: Daten: 8x donnerstags, ab 22. Februar 2018; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 120.–.

Sprachkurse in Deutsch für Fremdsprachige, Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch
Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Literaturabend: «Hier können Sie im Kreis gehen»
Im Alter von 91 Jahren täuscht Johannes Kehr Demenz vor und kommt ins Pflegeheim. Er will gewappnet sein, wenn er bald nicht mehr über sein Leben wird bestimmen können. Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit des Pflegepersonals; dabei schaut er auf Stationen seines langen Lebens zurück, welches fast das ganze 20. Jahrhundert umfasst. Ein literarisch feinfühliges Debut, beobachtungsstark und intensiv. Wir diskutieren über den Roman von Frédéric Zwicker (Nagel & Kimche, 2016, 159 Seiten). In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek. Leitung: Markus Diebold. Montag, 05. 03. 2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–.

Von Menschen und Gärten
Literarischer Vortrag mit Sarah Fasolin, Journalistin. Sarah Fasoloin, die Autorin von «Gartenreiseführer Schweiz» und «Traumgärten der Schweiz. Menschen und die Gärten ihres Lebens» erzählt von ihrer 7-monatigen Reise durch die spektakulärsten Gärten der Schweiz. Mit schönen Bildern, Musik und zugleich fachlichem Tiefgang berichtet sie die Beziehung zwischen Menschen und ihren Gärten. Sie zeigt, warum Gärten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Montag, 23. 04. 2018, 19.30 Uhr, Blumen Röthlin, Hitzkirch, Kosten Fr. 20.–. Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 07. 04. 2018.

Werftführung Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV), Luzern
Langjährige nautische und technische Mitarbeiter im Ruhestand führen Sie durch die Werft, eine der grössten der Schweiz und vermitteln Ihnen viel Wissens- und Sehenswertes rund um den Schiffsbau. Sie erhalten dabei Einblicke in die verschiedenen technischen Betriebe und mit etwas Glück erfahren Sie Interessantes über ein allfälliges Projekt. Zudem kommen Sie in den Genuss, eines der legendären Dampfschiffe genauer zu besichtigen. Samstag, 16. 06. 2018, 10.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden). SGV-Werft Shiptec, Werftestrasse 5, 6005 Luzern. Anfahrt individuell. Treffpunkt: Treppenaufgang beim Empfang, Kosten: Fr. 20.–.
Anmeldung beim Sekretariat erforderlich bis spätestens 19. 05. 2018.

Mittwoch, 15.11.2017Menziken

Gemeindehaus erhält Erdgas-Anschluss

Text und Bild: Eing.

Mehr als hundert Jahre nach Errichtung erlebt das geschichtsträchtige Menziker Gemeindehaus dank Erdgas/Biogas eine umweltfreundliche Energiewende in ihrem Heizungskeller. Mit dem eingangs erwähnten Energieträger kann die CO2-Belastung um mehr als ein Drittel gesenkt werden.

Aufgrund der alten und sanierungsbedürftigen Ölheizung der Schulanlagen und Gemeindeverwaltung beschloss der Gemeinderat Menziken im Mai 2016, ein Energiekonzept mit Variantenvergleich für verschiedene Heizsysteme erstellen zu lassen. Wegen der geforderten hohen Vorlauftemperaturen kamen schliesslich nur zwei Heizsysteme für die Wärmeerzeugung in Frage: Eine Holzheizung oder eine Erdgas-/Biogasheizung. Beim Kostenvergleich wurde schnell klar, dass die Variante Holzheizung wegen ihrer hohen Investitions- und Unterhaltskosten gegenüber der kostengünstigeren Variante Erdgas/Biogas benachteiligt war.

Erdgas/Biogas ist umweltfreundlicher als Öl
Ursprünglich sollten lediglich die alten Ölbrenner durch neue Erdgasbrenner ausgetauscht werden. Die beiden Heizkessel waren aber altersbedingt in einem so schlechten Zustand, dass man sich für eine komplette Sanierung der Anlage entschied. Die Initialkosten sind zwar höher, langfristig ist es jedoch die wirtschaftlichere und umweltfreundlichere Lösung. Mit dem Energieträger Erdgas/Biogas kann die CO2-Belastung um mehr als ein Drittel gesenkt werden.

Erdgas-Niederdrucknetz weiter ausgebaut
Zeitgleich zum Gemeindehaus-Projekt begann Wynagas im März 2016 mit dem Ausbau des Erdgas-Niederdrucknetzes in Menziken West, an welchem das Gemeindehaus angeschlossen wurde. Dieses führt mit einer Länge von zirka 1.5 Kilometer ab dem Fischer Areal via Ölbergstrasse, Herkulesstrasse bis hin in die Kirchstrasse Richtung Burg. Die Fertigstellung dieser Erschliessung inklusive Anschluss Gemeindehaus und Schulhäuser erfolgte diesen Sommer, so dass die Heizung am 30. August rechtzeitig für die kommende Heizperiode in Betrieb genommen werden konnte. Der Ausbau des Erdgas- Niederdrucknetzes bietet weiteren Kunden entlang der Gasleitung die Möglichkeit, ihre Heizung von Öl auf das umweltfreundliche Erdgas/Biogas umzustellen.

Geschichtsträchtiges Haus
Die Verwaltung war bis zum Bau des Gemeindehauses im 1862/63 errichteten Schulhaus untergebracht. Erst als gegen Ende des Jahrhunderts akuter Platzmangel herrschte, wurde 1897 die Erstellung eines Gemeindehauses mit Schulräumen und einer Turnhalle beschlossen, welche auch als Gemeindesaal genutzt werden konnten. 1902 begannen die Bauarbeiten und am 29. Mai 1904 fand die Einweihung statt.

Mittwoch, 15.11.2017Gontenschwil

«Ich goh met minere Latärne ...»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

«... ond mini Latärne met mer. Am Himmel lüchte d’Stärne, do onde lüchte mer.» Auch in diesem Jahr waren die sorgfältig geschnitzten Räbeliechtli zu bestaunen. Voller Stolz und mit leuchtenden Augen von den Gontenschwiler Kindern getragen.

Man spürt die Vorfreude der Kinder, endlich ihre geschnitzten Räben durch den dunklen Abend tragen zu dürfen. Jede Räbe ist einzigartig in ihrer Form und Gestaltung. Nach ursprünglicher Tradition, die letzte Räbenernte mit einem fröhlichen Umzug durch die Dorfgassen zu feiern, werden die Strassen auch heute noch mit den warmen Lichtern erhellt. Voller Freude singen die Kinder die traditionellen Melodien der bekannten Räbelichtli-Lieder. Die Verwandten und Bekannten sind zahlreich erschienen um dieses schöne, alljährliche Ereignis zu bestaunen. Nach dem Umzug konnte man den schönen Abend mit einem heissen Punsch, einer Wurst vom Grill oder einem Hot Dog ausklingen lassen.

Mittwoch, 15.11.2017Beinwil am See

Ein Auftakt voller Zwischentöne

Text und Bild: Eing.

Seidenweich und butterzart. Das Peter Schärli Trio und Glenn Ferris spielten Jazz vom Feinsten und begeisterten das Publikum. Der Premiere-Auftritt ist eine Ansage. Kultur im Seetal hat fortan einen weiteren Namen: Konservi Seon.

Schon vor der Türöffnung um 18 Uhr tauchen die ersten Gäste auf und beleben das Gewerbeareal am nördlichen Dorfeingang von Seon. Das Holz in der Feuerschale lodert und der kugelrunde Mond legt einen sanften Schimmer auf die Giebel der Häuser. An einem prangt der Schriftzug «Konservi Seon». Er verweist auf eine Zeit, als hier die Konservenfabrik Hero Erbsli und Rüebli eindoste. Tempi passati. Die Helden heute heissen Glenn Ferris, Peter Schärli, Thomas Dürst und Hans-Peter Pfammatter und diesem Quartett fällt an diesem denkwürdigen Abend die Aufgabe zu, einen neuen Veranstaltungsort einzuweihen oder, vielleicht treffender formuliert, einzublasen. «Das letzte Mal, dass uns eine solche Ehre zuteilwurde, liegt lange zurück», sagt Trompeter Peter Schärli. Damals hiess Russland noch UdSSR, und es galt, irgendwo im Riesenreich ein Lenin-Museum einzuweihen. «Wir tranken ruppigen Wodka, und vielleicht spielten wir deshalb auch so. Heute hingegen kriegen wir feinen Wein, und ich glaube, wir tönen auch ganz gut.» Und wie! Es ist, als würde Glenn Ferris seine Posaune streicheln. Er entlockt ihr gurrende Töne und perlende Läufe und verwandelt hartes Blech in weiches Holz. «Je älter wir werden, umso mehr macht uns das Musizieren Freude», sagt Peter Schärli, «denn es könnte ja das letzte Mal gewesen sein ...»

Die Kulturjournalistin Monika Schärer, sie führt durch den Abend, spricht von dreissig Jahren, seit denen Peter Schärli auf der Bühne steht. «Es sind vierzig», korrigiert Schärli. «Er scheint einfach alterslos», kontert Schärer.

Man lässt sich‘s gutgehen in der Konservi, in den Sofas und Sesseln, an den Hochtischen und an der Weinbar, mit den kleinen Speisen, zubereitet von Klaus-Dieter Bahnsen, der sich viele Jahre in Orselina GaultMillau-Punkte erkocht hatte und an diesem Abend ein Comeback gibt, wenn auch auf kleinerem Feuer. Obwohl der Anlass mit hundert Gästen ausverkauft ist, bleibt viel Platz und Luft und Lauffreiheit. Und so kann sich denn auch der unvergleichliche Sound des Peter Schärli Trios und dessen Mitspieler Glenn Ferris ganz und gar entfalten. Es braucht kein geschultes Ohr, um zu erkennen, wie gut es in dieser Büchse klingt und schwingt – «tonhallenmässig». Der Applaus ist lang und herzlich, die Zugabe grosszügig. So kann es weitergehen, so soll es weitergehen. Bald schon in diesem Theater – mit Patrick Frey und seinem Solostück «Dormicum».

Montag, 13.11.2017Zetzwil

Anschluss an die ARA Oberwynental

Text und Bild: Jennifer Loosli

Der Vorstand der ARA Gontenschwil-Zetzwil informierte zusammen mit Vertretern der Abteilung für Umwelt und der Holinger AG über das Anschlussprojekt an die ARA Oberwynental. Darüber wird an der Einwohnergemeindeversammlung am 24. November 2017 abgestimmt.

Am Informationsabend im Gemeindesaal Zetzwil wurde über den Anschluss Gontenschwil und Zetzwil an die ARA Oberwynental informiert. Der Abend war gut besucht und viele interessierten sich für das neue Vorhaben. Vizeammann Bruno Ellenberger aus Gontenschwil gab Informationen zur bisherigen Situation und dass jetzt etwas unternommen werden muss. Reto Bannier vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt gab Inputs zum ganzheitlichen Konzept, den gesetzlichen Vorgaben und Vorteilen eines Zusammenschlusses. Denn je grösser eine Kläranlage ist, desto weniger Kosten werden auf die Einwohner abgewälzt, deshalb wäre dieser Zusammenschluss ein gutes Vorhaben. Weitere positive Aspekte eines Zusammenschlusses seien, dass der Betrieb stabiler und flexibler wird. Störfälle können durch mehr Arbeitskräfte schneller und besser behoben werden. Die Anlage von Gontenschwil und Zetzwil wird nicht mehr ausgebaut, weil es günstiger wird, wenn Abwasserleitungen in die ARA Oberwynental gezogen werden. Hinzu kommt, dass es eine bessere Reinigungsleistung des Abwassers geben und der Betrieb dadurch nachhaltiger wird. Wieso denn ausgerechnet eine Partnerschaft mit der ARA Oberwynental? Die Klärungsanlage wurde ganz neu ausgebaut und hatte dieses Jahr die Neueröffnung. Durch den Ausbau ist diese ARA auf dem neusten Stand. Dieser Anschluss wird zum richtigen Zeitpunkt vollzogen, denn es würden grössere Investitionen infolge unbefriedigender Qualität des gereinigten Abwassers der ARA Gontenschwil anstehen.

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Montag, 13.11.2017Beinwil am See

Räbeliechtli, Punsch, Fackeln und Glühwein in Böju

Text und Bild: Jennifer Loosli

Aufgeregtes Geplapper, schöne Räben und leuchtende Kinderaugen. Wie immer im November stand der Räbeliechtliumzug von Böju auf dem Plan! Stolz präsentierten die Kindergartenkinder und Schüler ihre Räbeliechtli und Fackeln.

Der Räbeliechtli-Umzug fand auch dieses Jahr wieder im Unterdorf Beinwil am See statt. Der Böjuer Kindergarten und die 1. bis 3. Klasse, angeführt durch die Fackelträger der 6. Klasse, zogen vom Alten Schulhaus via Seehaldenstrasse und Muttenstrasse durchs Häxewäldli und wieder zurück zum Schulhaus. Sehr viele Eltern, Freunde und Verwandte kamen zum Alten Schulhaus um den Kindern bei dieser schönen Tradition zuzuschauen und sie zu unterstützen. Die Kinder waren sichtlich aufgeregt und konnten es nicht abwarten endlich loszulaufen! Teilweise wurde sogar schon an den fantasievoll geschnitzten Räben geknabbert, weil sie nicht mehr warten konnten. Dann, die Kirchenglocke schlägt 18:00 Uhr. Endlich geht es los! Nach Abmarsch der Schüler und Kindergärtner konnten die Erwachsenen einen Tee, Glühwein oder Hot Dog vor dem Kindergarten Vorstadt geniessen. Die Verpflegung wurde dieses Jahr vom Elternrat Beinwil am See organisiert und durchgeführt. Nach dem Marsch durch Böju wurden zum Abschluss gemeinsam noch zwei Lieder gesungen. Die Kinder bekamen danach einen kleinen Imbiss und einen wärmenden Tee.

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Montag, 13.11.2017Schongau

Ein Töfflifahrer der Meisterklasse

Text und Bild: Graziella Jämsä

Am 9. Dezember wird Dario Lütolf offiziell zum Vize-Schweizermeister der Kategorie M1 gekürt werden. Der 22-jährige ist stolz auf den Titel, betrachtet es gleichzeitig als Herausforderung und verrät, was alles hinter dem Erfolg steckt.

«Angefangen hat es klassisch», erinnert sich Dario Lütolf. «Ich habe mit 14 Jahren mein erstes Töffli bekommen und seither fahre ich.» Doch er tut mehr. Dario Lütolf befasst sich mit der Technik, beginnt an den Motoren herumzuschrauben. «Ich finde es toll, zu experimentieren und das Ergebnis selbst testen zu können.» Damit ist er nicht alleine, seine Brüder Orlando und Moreno teilen die Faszination. Das Trio ist federführend bei der Gründung des Töffli-Clubs Schongau. Und schon bald findet in der Luzerner Gemeinde das erste Rennen statt. «Es gab damals noch nicht viele Möglichkeiten, sich zu messen, der Töffli-Club wollte eine schaffen.» Die siebte Ausgabe des Rennens in diesem Jahr ist für Dario Lütolf gut gelaufen. Sein Gesicht strahlt bei der Erinnerung. «Zuhause auf den ersten Platz zu fahren, ist etwas ganz Besonderes.» Ausserdem hat er 2017 an sechs weiteren Rennen in der ganzen Schweiz teilgenommen. Ein Aufwand, der allein nicht zu bewältigen wäre. «Ich bin sehr froh, dass meine Brüder mich immer unterstützen, organisatorisch und als Mechaniker.» Ihr Erfolgsrezept? Jeder wisse um die Stärken des anderen, wisse wer welche Situation am besten im Griff habe. «Ich betrachte die Rennen als gemeinsamen Erfolg.» Auch seine Freundin begleite ihn zu den Wettkämpfen. «Ich habe bisher eigentlich nur positive Rückmeldungen von den Menschen erfahren», resümiert er. Was tut er, wenn er sich nicht mit seinen Töffli befasst? Der gelernte Landwirt schmunzelt: «Da ist schon noch Platz für anderes.» An erster Stelle der Beruf, der wieder mit seinen Brüdern verknüpft ist. „Ich arbeite in der Zimmerei, welche die beiden leiten. Und in der Freizeit spiele ich Unihockey und bin Mitglied bei der Feuerwehr. Die kommende Töffli-Saison hat er fest im Blick. «Ich möchte schon Meister werden», bringt Dario Lütolf sein Ziel unverkrampft auf den Punkt. Sicherlich werden ihm nicht nur Schongauerinnen und Schongauer auf dem Weg zu seinem Ziel die Daumen drücken.

Montag, 13.11.2017Meisterschwanden

Gemeinsam entstanden traumhafte Räbeliechtli

Text und Bild: Graziella Jämsä

Formen ausstechen, aushöhlen, Kerze einsetzen – es ist nicht einfach das Kunstwerk zum Leuchten zu bringen. Darum werden die Kindergartenkinder Meisterschwandens von Oberstufenschülern unterstützt. So sind schon die Vorbereitungen zum Räbeliechtli-Umzug ein Ereignis.

«Willst du lieber den Stern oder die Tanne?» Zwischen den beiden Burschen liegen gute zehn Jahre Altersunterschied. Doch der Sekler wartete nicht nur geduldig, bis sich der Kleine entschieden hatte, er zeigte ihm genau, wie das Ausstechen der Form funktioniert. An einem anderen Tisch versuchte ein Mädchen gerade zu erklären, wie dank Kreuzschlitzschraubenzieher kleine Sterne auf der Räbe entstehen sollten. Die anfängliche Scheu von Buben und Mädchen des Kindergartens Regenbogen wich schnell. «Ich kann das auch!» Schon steckte der Löffel zum Aushöhlen in der Räbe. Wie gut, dass Kindergärtnerin Theres Dätwyler zu Beginn festgelegt hatte, dass das Aushöhlen die Schlussaufgabe sei. Die Bilderlandschaft auf dem Äusseren der Räbe war heil geblieben. «Das Schöne an dieser Tradition ist das Miteinander, zu sehen wie sich Gross und Klein finden», sagte die Kindergärtnerin. Tanja Spuler, Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache, nickte zustimmend. Jetzt musste es nur noch ganz schnell dunkel werden, damit die Räbeliechtli auch das Publikum verzaubern konnten.

Montag, 13.11.2017Menziken

Räbeliechtli brachten Wärme in die Novembernacht

Text und Bild: Thomas Moor

Leuchtende Räbeliechtli und Laternen, leuchtende Kinderaugen: Das macht doch Freude! Der Menziker Kindergarten und die Unterstufe brachten Anfang November auf sympathische Art Licht ins Dunkel. Der traditionelle Räbeliechtliumzug stand auf dem Programm und lockte wieder viele Schaulustige an die Umzugsroute, die vom Primarschulhaus via Bahnhofstrasse, Boden- und Myrtenstrasse in den Spitalpark führte. Begleitet wurde der Umzug von der Repol. Für zusätzliche Sicherheit sorgte zudem die Verkehrsgruppe der Feuerwehr Oberwynental. Sichtlich stolz präsentierten die Kinder ihre mit viel Fantasie geschnitzten Räben und gebastelten Laternen. Im Spital wurden der leuchtende Tatzelwurm von einem Alphorntrio und einem Quartett der Musikgesellschaft empfangen. Gemeinsam wurden traditionelle Räbeliechtlilieder angestimmt. Der Gemeinnützige Frauenverein Menziken/Burg bot Wienerli mit Brot an und das Asana Spital Menziken offerierte Tee für alle.

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Montag, 13.11.2017Reinach

Fotoklub Reinach kürte seine Marathonsieger

Text und Bild: Thomas Moor

Offen für Neues: Das ist der Fotoklub Reinach, welcher auf eine lange Vereinsgeschichte zurückblicken kann und heute rund 40 Mitglieder zählt. Mit einer neuen Herausforderung ging man im September an den Start: Den vereinsinternen Fotomarathon, welcher in Luzern durchgeführt wurde.

Fotomarathon? Nein, die begeisterten Fotografinnen und Fotografen mussten an jenem Samstag im September keine 42,195 Kilometer rennen. Trotzdem brachte der anspruchsvolle Marathon das eine oder andere Fotoklubmitglied ins Schwitzen. Acht Themen galt es in einer Zeit von fünf Stunden mit je einem Bild fotografisch umzusetzen und zwar in der Reihenfolge, wie sie von der Jury vorgegeben wurde. Die Einzelthemen wurden erst im Verlaufe des Fotomarathons bekanntgegeben. Beim Zieleinlauf durften auf den ausgehändigten Speicherkarten also nur acht Fotos sein. Ohne Bildbearbeitung, versteht sich. Die Themen Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Zeitlos, Rhythmus, Humor, Alltag und Freiheit galt es kreativ, stimmig und am besten überraschend einzufangen und umzusetzen. Eine echte Herausforderung und eine anspruchsvolle Aufgabe, wie auch die Jury anlässlich der Siegerehrung im Saal des reformierten Kirchgemeindehauses in Menziken fand. Sie setzte sich aus Lydia Segginger (Fotografin Luzern), Hans Burger (Fotofachgeschäft Reinach) und Christoph Burger (Photography and more Menziken) zusammen. Nach Vergabe ihrer Punkte kürte sie Rita Müller aus Ermensee zur Siegerin, dicht gefolgt von Peter Siegrist aus Reinach und Annarös Steiner aus Menziken.

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Montag, 13.11.2017Seengen

AKB-Herbstforum mit vielen News aus erster Hand

Text und Bild: Thomas Moor

Konjunkturentwicklung und Wirtschaftsprognosen aus erster Hand sowie News zur Harmonisierung des Zahlungsverkehrs ISO20022: Das alles gab es anlässlich des Herbstforums in der «Sporthalle Hallwyl» mit anschliessendem Apéro vom Hotel und Speiserestaurant Hallwyl Seengen.

Die drei Gewerbevereine Seetal, Beinwil am See/ Birrwil und Seon luden ihre Mitglieder zusammen mit der Aargauischen Kantonalbank AKB zum 3. Herbstforum ein. Ein lebendiger Anlass soll es sein, wo man gerne hingeht, wie Dieter Bruttel, Regionaldirektor AKB, in seiner Begrüssung sagte und sich bei Barbara Stutz, Niederlassungsleiterin Seengen und Martin Bolliger, Präsident Gewerbeverein Seetal für ihr Engagement im Vorfeld dieses Forums bedankte. AKB-Chefökonom Marcel Koller informierte die Anwesenden über die Konjunkturentwicklung und die globale Wirtschaftslage.

Mit Spannung wurde auch das Referat von René Burger, Leiter Basisdienstleistungen AKB, zur Harmonisierung des Zahlungsverkehr ISO 20022 erwartet. Die internationale Standardisierung und Digitalisierung erfordere einen effizienten Zahlungsprozess, welcher zwischen den Finanzinstituten und ihren Kunden vereinfacht werden soll und die Bereiche Überweisungen, Lastschriften, Avisierungen, Kontoauszüge und Einzahlungsscheine umfasst. Im Zuge der Harmonisierung werden die heute rund sieben verschiedenen Einzahlungsscheine von der Bildfläche verschwinden. Der neue Einzahlungsschein heisst dann neu «Zahlteil QR-Rechnung» und ist durch einen grossen QR-Code, der alle wichtigen Zahlungsinformationen beinhaltet, geprägt. Die QR-Rechnung wird ab Januar 2019 schweizweit eingeführt.

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Montag, 13.11.2017Schongau

Auftritte unserer Musikschüler im Dezember 2017

Text und Bild: Eing.

Samstag, 2. Dezember 2017, 17.30 Uhr: Samichlauseinzug Innenhof Kommende Hitzkirch mit Schülern von Geri Amrein, Blechbläser
Sonntag, 3. Dezember, 10.00 Uhr, 1. Advent: Adventsfeier KAB Hitzkirch in der Kirche Hitzkirch mit Schülern von Rita Elmiger, Blockflöte
Sonntag, 3. Dezember, 17.00 Uhr 1. Advent: Adventsfeier Kirche Hitzkirch mit dem Kinderchor, Leitung: Rea Hunziker
Dienstag, 5. Dezember, 19.00 Uhr: Samichlauseinzug in Mosen mit Schülern von Geri Amrein, Blechbläser
Sonntag, 10. Dezember, 17.00 Uhr: 2. Advent, Adventsfeier Kirche Hitzkirch mit Schülern von Adelheid Lichtsteiner (Blockflöte oder Gesang) und Urs Unternährer (Keyboard)
Sonntag, 17. Dezember, 17.00 Uhr: 3. Advent, Adventsfeier Kirche Hitzkirch mit RJMH-Piccolo, Leitung: Elmar Lang.

Freitag, 10.11.2017Dürrenäsch

Ein Haus, das wegen eines Autobrandes Feuer fängt

Text und Bild: jennifer Loosli

Ein Mann erstarrt neben seinem brennenden Auto! Durch das brennende Auto loderte das Feuer bis zum Haus nebenan. Der Figurant litt unter einer Rauchvergiftung. Die Übungsleitung der Feuerwehr Mittleres Wynental war gespannt, wie die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil diese Alarmübung angehen wird.

Das Kommando der Feuerwehr Mittleres Wynental organisierte eine Alarmübung für die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil. Diese fand in der Halle von Max Faes in Dürrenäsch statt. In der mit Rauch gefüllten Halle befand sich eine weitere verletzte Person, die gefunden und gerettet werden musste. Kurz nachdem der Alarm ausgelöst wurde, kam der erste Feuerwehrmann und betreute die Person mit Rauchvergiftung. Die Schläuche wurden ausgerollt und als erstes der Brand am Auto gelöscht! Nach und nach organisierten sich die Männer um das Gebäude und fingen an auch diesen Brand zu löschen. Eine Gruppe mit Atemschutzmasken ging währenddessen in die Halle voller Rauch und suchte die vermisste Person. Im Anschluss wurde die Alarmübung mit allen beteiligten besprochen. Die Teamarbeit und der Wille wurden gelobt, die Leitungen waren gut verlegt und der Verkehr wurde, so wie es sein muss, geregelt. Dafür müsse an der Motivation und der Kommunikation gearbeitet werden, denn das Verständigen ist eines der wichtigsten Führungsinstrumente während einem Einsatz.

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Freitag, 10.11.2017Seengen

Turnende Vereine: Turnerabend 5707+

Text und Bild: Jennifer Loosli

Ein Turnerabendmotto der anderen Art! Die Familie Hugentobler schaute den ganzen Abend in den Fernseher und kündete so die jeweiligen Turnenden Vereine an. Von Bauer ledig sucht über Western bis zu den Schlümpfen wurden alle Fernsehserien und Filme turnend dargestellt.

Vergesst RTL und Pro Sieben! Der Turnverein Seengen zeigte das wirklich gute Fernsehprogramm auf ihre ganz eigene Art und Weise. An zwei Tagen gaben die Turnenden Vereine ihr Können zum Besten. Auf der Bühne wie aber auch in der Küche, Kasse oder an der Bar. Am Freitag- und Samstagabend gab es vor der Vorstellung ein feines «Znacht» und nach der Aufführung Kaffee und Kuchen. Der Turnerabend bot dieses Jahr ein vielseitiges und unterhaltsames Programm, das die Zuschauerinnen und Zuschauer in der ausverkauften Mehrzweckhalle Seengen immer wieder Zugaben fordern liess. Mit individuellen Verkleidungen visualisierten sie die vielen verschiedenen Fernsehserien und Filme. Der Turnerabend wurde von der Kleinen Jugi als Schlümpfe verkleidet eröffnet, weil Mia, die Enkeltochter der Hugentoblers, die Schlümpfe sehen wollte. Nach und nach kamen mehr Familienmitglieder der Hugentoblers zum Vorschein. Jeder davon wollte natürlich eine andere Serie sehen, deshalb gab es ab und an Streit um die Fernbedienung. Damit aber auch jeder wusste, wie das Wetter in nächster Zeit wird, tanzten der FTV und MTV Seengen das Wetter vor, der TV Gemischt suchte sich untereinander bei Bauer ledig sucht einen neuen Partner und die Jugi Mädchen regten alle vor dem Bildschirm an, sich bei ihrer Fitnessshow mit zu bewegen. Schlussendlich konnte jeder den Turnerabend geniessen, denn es hatte für jeden etwas dabei! Ein farbenfroher, unterhaltsamer und lustiger Abend!

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Freitag, 10.11.2017Menziken

Cooler Nachmittag für die Kids im Starlight

Text und Bild: Thomas Moor

Es ist kurz nach 15 Uhr und der Jugendkeller Starlight im katholischen Pfarreiheim Menziken ist bereits ein Tollhaus. Heute ist Kinderdisco in zwei Etappen für die Erst- und Zweitklässler danach für die Dritt- und Viertklässler, organisiert vom Elternrat. Ein speziell cooler Nachmittag für die Kids.

Lachen, kreischen, johlen: Der Jugendkeller ist gefüllt mit ausgelassener Stimmung. Wo man hinschaut, sind fröhliche Gesichter auszumachen. Rund siebzig Erst- und Zweitklässler haben die Tanzfläche und die Räume mit den Spielkästen in Beschlag genommen. Mädchen und Knaben liefern sich heisse Duelle am Fussball-Töggelikasten. Drumherum haben sich Fanparteien formiert, welche ihre Mannschaft kräftig anfeuern und in Freudentaumel ausbrechen, wenn Tore fallen.
Die Kinderdisco ist jeweils ein spezieller Anlass für die Kinder. Das macht sich auch optisch bemerkbar. Man hat sich auch für den jüngsten Anlass wieder «herausgeputz». Punkto Outfit hat man da und dort die schönsten Stücke aus dem Kleiderschrank geholt. Aber längst nicht nur die Mädchen legen dabei Wert auf ihr Äusseres. Auch Knaben ziehen zum Teil alle Register und machen mit aufgesetzten Sonnenbrillen und dem Gel im Haar ebenfalls eine gute Figur.
Gute Figur und vor allem ganze Arbeit macht auch das Team, des Menziker Elternrates. Im Vorfeld wird fleissig gebacken, um das Kuchenbuffet mit vielen unterschiedlichen Leckereien zu bestücken, welche sich die Kids für einen Franken kaufen können. Überhaupt ist das Engagement des Elternrates riesengross, um den Schulkindern Spiel und Spass bieten zu können. Zweimal im Jahr findet die Kinderdisco statt und auch der Veloparcours gehört zum festen Bestandteil des Aktivitätenprogramms. Bei diversen Anlässen der Schule Menziken hilft der Elternrat ebenfalls tatkräftig mit. Ganz nach dem Slogan in seinem Logo «Zusammen schaffen wirs».

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Freitag, 10.11.2017Dürrenäsch

Grosser Auftritt für die Treberwurst und das Raclette

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, ist jene Zeit gekommen, wo Treberwurst und Raclette wieder ihren grossen Auftritt haben. Auch bei Erich Gugelmann vom gleichnamigen Rebbau in Dürrenäsch. Entsprechend gross ist jeweils auch die Nachfrage.

Ja, das Treberwurstessen zieht die Leute von weit her an. Die Original-Terberwürste, die Erich Gugelmann über die Dorfmetzgerei Scherrer bezieht, sind einfach ein Gedicht. Die mit dem grünen Gütesiegel müssen es sein. Etwas anderes kommt beim Dürrenäscher Rebbauer nicht in die Pfanne. Also – ausser dem Traubentrester natürlich. Dieser stammt aus dem eigenen Ertrag. «Von den blauen Trauben, weil diese für einen intensiven Geschmack sorgen», wie Gugelmann präzisiert und wieder einen Blick in die Pfannen wirft, wo die Würste im Sud garen und ihre unvergleichliche Geschmacksnote erhalten. 22 Kilo Treberwürste wurden im letzten Jahr während zweier Tage verzehrt. Und in etwa mit der gleichen Menge rechnet er auch in diesem Jahr. Serviert wird die Treberwurst zusammen mit Dörrbohnen und Salzkartoffeln. Hoch im Kurs ist jeweils auch das Raclette aus Rohmilch. 16 Kilo liess Raclettechef Dieter Blum dahinschmelzen. Auch er rechnet wieder mit dem gleichen Absatz. Wie in den vergangenen Jahren können Marlies und Erich Gugelmann auf ein bewährtes Helferteam zählen, das weiss, wie der Hase läuft.

Angesprochen auf den Frühlingsfrost in den Rebbergen sagt Gugelmann, dass man mit einem blauen Auge davongekommen sei, obwohl die Schäden massiv waren. Die Reben hätten sich zum Teil aber sehr gut erholt, wieder Triebe gemacht und sich im Verlaufe des Sommers im Blattwerk sehr gut entwickelt. Der Ertrag dürfte rund ¼ unter dem Schnitt der letzten Jahre liegen. Mit den Oechslegraden bin ich jedoch sehr zufrieden. 92 und mehr sind es gewesen», wie er sagt, die ersten Treberwürste in Scheiben schneidet und auf dem Teller anrichtet. Die ersten Gäste sind eingetroffen und ab jetzt läufts rund.

Freitag, 10.11.2017Leutwil

25 Jahre Hauswart Daniel Leutwiler

Text und Bild: eing.

Lehrpersonen und alle Schulkinder überraschten Daniel Leutwiler am 1.11.2017 und dankten ihm mit einem eigens komponierten Lied und persönlichen Kartengrüssen, welche zu einem Plakat zusammengefügt wurden, für die langjährige, tadellose Arbeit und seine immer fröhliche und kollegiale Art. In den Dank eingeschlossen war auch Ehefrau Susi, welche jeweils in den Sommerferien bei der Grossreinigung tatkräftig Hand anlegt.

Schulpflege, Schulleitung und das Lehrerteam gratulieren Dani herzlich zu seinem Arbeitsjubiläum und freuen sich auf die weitere hervorragende Zusammenarbeit

Freitag, 10.11.2017Menziken

Erweiterungsbau: Falkenstein rollte roten Teppich aus

Text und Bild: Thomas Moor

Am 10. Juni 2016 war die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau Haus C in der Altersresidenz Falkenstein. Ein Meilenstein! Jetzt – also kapp eineinhalb Jahre danach – konnte für Bewohner und Angehörige für die Besichtigung des fertigen Bauwerks der rote Teppich ausgerollt werden.

Es sei ein grossartiger Tag und eine wahre Freude, wie Geschäftsleiterin Ursula Gnädinger in der fast vollbesetzten Cafeteria mit Speisesaal den Anwesenden sagte und das gelungene Bauwerk mit den auf verschiedenen Etagen stationierten Abteilungen vorstellte. Speziell strich sie die schöne Aussicht und den Aussenbereich an. Das neue Haus C fügt sich nahtlos an das bestehende Haus B und perfekt in die Umgebung. Beide Häuser sind durch eine Passage miteinander verbunden. Der Haupteingang der Residenz Falkenstein befindet sich jetzt im neuen Haus C. Dort wurde – eine Woche nach der offiziellen Schlüsselübergabe – nun der rote Teppich für alle Bewohner und deren Angehörigen ausgerollt. «Ihr seid die Ersten, welche das fertige Bauwerk besichtigen dürft», wie Ursula Gnädinger freudig sagte. Sie erhielt von den Bewohnern schon ganz viele Komplimente. Komplimente, welche die Geschäftsleiterin den Architekten und auch ihrem Team machte. Sie könne auf bewährte und kompetente Leute zurückgreifen, wie sie sagte. Für ihren Effort überreichte sie Haustechniker Fritz Winkler und Mary Greber ein Präsent. Ein Apéro riche rundete die Besichtigung ab.

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Freitag, 10.11.2017Menziken

Gewerbe trifft Schüler

Text und Bild: Jennifer Loosli

«Gewerbe trifft Schülerinnen und Schüler». Unter diesem Motto startet der HAGO Handwerker- und Gewerbeverein Oberwynental und HGV Handwerker- und Gewerbeverein zusammen mit der Kreisschule Homberg die Schnuppertage für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse.

Die Woche vom 30.10. bis 3.11.2017 war den vielen Berufen in unserer Region gewidmet! Bei über 20 verschiedenen Unternehmen konnten Schülerinnen und Schüler den Fachfrauen und -männern über die Schultern schauen. Von der Floristin bis zum Metzger waren alle Berufe abgedeckt. Jeder durfte während 1 ½ bis 2 Stunden sein Handwerk den Schülern zeigen und ihnen damit die Berufswahl ein wenig vereinfachen.

Nicht nur dastehen und zuschauen durften die neugierigen Schüler, sondern auch selber Hand anlegen! Bei Metzger Bolliger in Reinach zum Beispiel, konnten sie Markus Bolliger beim Wienerli herstellen helfen und am Schluss daraus auch noch ihr eigenes Wienerli im Teig rollen.

In der Firma Metall Service in Menziken erfuhren die Schüler von Adrian Geiregger alles über die vielseitigen Verwendungszwecke von Aluminium und anderer Metalle. Bei dem Betriebsrundgang wurden den Schülern die Abläufe des Logistikerberufs nähergebracht. Ein Lernender schilderte seine Aufgaben sehr praxisnah. Um Einblicke in die Berufe des Mechanikpraktikers, Poly- und Produktionsmechanikers zu bekommen, wurden die Schüler anschliessend im Betrieb der Eichenberger Gewinde AG in Burg begrüsst.

Alex Baumann stellte seine Unternehmung Baumann Holzbau-Innenausbau AG vor. Hier wurden die Berufe Zimmermann und Schreiner den Schülern näher gebracht. Das Ingenieurbüro Makiol & Wiederkehr aus Beinwil am See informierte die Schüler zusätzlich über Studiengänge die nach einer Lehre zur Auswahl stehen würden. Nach dem Rundgang durften alle Schüler einen eigenen kleinen Verstärker für ihr Handy schreinern.

Freitag, 10.11.2017Reinach

Gewerbe trifft Schüler

Text und Bild: Jennifer Loosli

«Gewerbe trifft Schülerinnen und Schüler». Unter diesem Motto startet der HAGO Handwerker- und Gewerbeverein Oberwynental und HGV Handwerker- und Gewerbeverein zusammen mit der Kreisschule Homberg die Schnuppertage für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse.

Die Woche vom 30.10. bis 3.11.2017 war den vielen Berufen in unserer Region gewidmet! Bei über 20 verschiedenen Unternehmen konnten Schülerinnen und Schüler den Fachfrauen und -männern über die Schultern schauen. Von der Floristin bis zum Metzger waren alle Berufe abgedeckt. Jeder durfte während 1 ½ bis 2 Stunden sein Handwerk den Schülern zeigen und ihnen damit die Berufswahl ein wenig vereinfachen.

Nicht nur dastehen und zuschauen durften die neugierigen Schüler, sondern auch selber Hand anlegen! Bei Metzger Bolliger in Reinach zum Beispiel, konnten sie Markus Bolliger beim Wienerli herstellen helfen und am Schluss daraus auch noch ihr eigenes Wienerli im Teig rollen.

In der Firma Metall Service in Menziken erfuhren die Schüler von Adrian Geiregger alles über die vielseitigen Verwendungszwecke von Aluminium und anderer Metalle. Bei dem Betriebsrundgang wurden den Schülern die Abläufe des Logistikerberufs nähergebracht. Ein Lernender schilderte seine Aufgaben sehr praxisnah. Um Einblicke in die Berufe des Mechanikpraktikers, Poly- und Produktionsmechanikers zu bekommen, wurden die Schüler anschliessend im Betrieb der Eichenberger Gewinde AG in Burg begrüsst.

Alex Baumann stellte seine Unternehmung Baumann Holzbau-Innenausbau AG vor. Hier wurden die Berufe Zimmermann und Schreiner den Schülern näher gebracht. Das Ingenieurbüro Makiol & Wiederkehr aus Beinwil am See informierte die Schüler zusätzlich über Studiengänge die nach einer Lehre zur Auswahl stehen würden. Nach dem Rundgang durften alle Schüler einen eigenen kleinen Verstärker für ihr Handy schreinern.

Freitag, 10.11.2017Beinwil am See

Gewerbe trifft Schüler

Text und Bild: Jennifer Loosli

«Gewerbe trifft Schülerinnen und Schüler». Unter diesem Motto startet der HAGO Handwerker- und Gewerbeverein Oberwynental und HGV Handwerker- und Gewerbeverein zusammen mit der Kreisschule Homberg die Schnuppertage für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse.

Die Woche vom 30.10. bis 3.11.2017 war den vielen Berufen in unserer Region gewidmet! Bei über 20 verschiedenen Unternehmen konnten Schülerinnen und Schüler den Fachfrauen und -männern über die Schultern schauen. Von der Floristin bis zum Metzger waren alle Berufe abgedeckt. Jeder durfte während 1 ½ bis 2 Stunden sein Handwerk den Schülern zeigen und ihnen damit die Berufswahl ein wenig vereinfachen.

Nicht nur dastehen und zuschauen durften die neugierigen Schüler, sondern auch selber Hand anlegen! Bei Metzger Bolliger in Reinach zum Beispiel, konnten sie Markus Bolliger beim Wienerli herstellen helfen und am Schluss daraus auch noch ihr eigenes Wienerli im Teig rollen.

In der Firma Metall Service in Menziken erfuhren die Schüler von Adrian Geiregger alles über die vielseitigen Verwendungszwecke von Aluminium und anderer Metalle. Bei dem Betriebsrundgang wurden den Schülern die Abläufe des Logistikerberufs nähergebracht. Ein Lernender schilderte seine Aufgaben sehr praxisnah. Um Einblicke in die Berufe des Mechanikpraktikers, Poly- und Produktionsmechanikers zu bekommen, wurden die Schüler anschliessend im Betrieb der Eichenberger Gewinde AG in Burg begrüsst.

Alex Baumann stellte seine Unternehmung Baumann Holzbau-Innenausbau AG vor. Hier wurden die Berufe Zimmermann und Schreiner den Schülern näher gebracht. Das Ingenieurbüro Makiol & Wiederkehr aus Beinwil am See informierte die Schüler zusätzlich über Studiengänge die nach einer Lehre zur Auswahl stehen würden. Nach dem Rundgang durften alle Schüler einen eigenen kleinen Verstärker für ihr Handy schreinern.

Freitag, 10.11.2017Boniswil

Entspannen sie sich legen sie die Füsse hoch

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die diplomierte Fusspflegerin Fabiola Moroge aus Boniswil kümmert sich gerne um ihre müden und beanspruchten Füsse. Im umfassenden Angebot gibt es für jeden etwas, um sich von Kopf bis Fuss verwöhnen zu lassen.

Die Winterzeit, wo uns unsere Füsse meist warm verpackt durch den hektischen Alltag tragen steht vor der Tür. Gönnen sie ihnen und ihren Füssen eine Auszeit und lassen sie sich verwöhnen. Vor zwanzig Jahren begann die gelernte Pflegehelferin Fabiola Moroge als Nailistin und konzentrierte sich vorwiegend auf die Verschönerung von Hand- und Fussnägeln. Inspiriert durch ihre Kundschaft, erweiterte sie ihr Angebot stetig. Seit der Ausbildung zur dipl. Fusspflegerin (SFPV) kümmert sie sich nun auch kompetent um stark beanspruchte oder gesunde Füsse.
Gönnen sie sich eine Fussreflexzonenmassage, ein Body-detox-Elektrolysefussbad zur ganzheitlichen Reinigung und Entschlackung ihres Körpers, oder lassen sie sich unerwünschte Haare entfernen. Mit Waxing oder Sugaring ist es möglich auf zwei effiziente Arten störende Haare zu entfernen. Um stetig am Ball zu bleiben und das Angebot weiter auszubauen hat Fabiola Moroge vor Kurzem eine Ausbildung in Aromamassage abgeschlossen. Mit dieser Massage für Gesicht und Körper werden die Sinne mit ätherischen Ölen angeregt. Verschenken sie Verwöhnmomente - Gerne stellt Frau Moroge ihnen einen individuellen Geschenkgutschein aus. Die Bezahlung ist mit allen gängigen Zahlungsmitteln möglich. Falls sie in der Mobilität eingeschränkt sind, wird auch ein Fahrdienst angeboten oder die Behandlungen kann bei ihnen zu Hause durchgeführt werden.

Freitag, 10.11.2017Kinderapotheke

Aromatherapie

Bild: ZVG

Die kühle Jahreszeit steht vor der Tür und wir freuen uns schon auf die verführerischen Düfte der Weihnachtszeit – oder vielleicht auch auf die erfrischend klärenden Düfte des Eukalyptus und Thymian? Wussten Sie, dass all diese Düfte nicht nur angenehm riechen, sondern auch eine medizinische Wirkung auf uns Menschen haben? Genutzt wird dieses Wissen in der sogenannten Aromatherapie. Dabei wird mit hochwertigen ätherischen Ölen von verschiedenen Pflanzen gearbeitet. Diese können inhaliert oder zur Beduftung eines Raumes verwendet werden, eine Anwendung, die wohl den meisten bekannt ist. Doch auch ein Körperöl, angereichert mit ätherischen Ölen, oder ein Bad können Wunder wirken. Eine breite Auswahl an hochwertigen Basis ölen steht Ihnen zur Verfügung, wenn Sie Ihr individuelles Körperöl nach eigener Rezeptur mischen möchten. Natürlich übernehmen wir das Mischen auch gerne für Sie.

Insbesondere bei Kindern eignet sich die Aromatherapie sehr gut. Ein wichtiges Öl für die Kleinen ist zum Beispiel das der Mandarine. Es beruhigt, löst Ängste und spendet Geborgenheit. Bei Erkältungen ist der Einsatz z. B. von Weisstanne oder Ravintsara empfehlenswert. Die Atemwege werden befreit und durch die teilweise desinfizierende Wirkung heilen die Beschwerden schneller ab.

Natürlich können die Öle auch einfach für ein gutes Raumklima eingesetzt werden. Wie herrlich, wenn es im Winter nach Orange oder Zimt riecht! Düfte, die einem ein Gefühl von Wärme vermitteln und eine gemütliche Atmosphäre schaffen.

Am besten kommen Sie gleich selber bei uns vorbei und lassen sich von unserem Sortiment inspirieren!

Am 23. und 24. November widmen wir uns anlässlich unserer Drogerietage noch intensiver diesem Thema. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Heidi Roos
Pharma-Assistentin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Freitag, 10.11.2017Schongau

Der Schützenkönig 2017 heisst Adrian Bütler

Text und Bild: eING.

Mit dem traditionellen Endschiessen ging die erfolgreiche Schiesssaison der Schützen von Schongau zu Ende. Am Samstag, 28. Oktober fand das Absenden im Rest. Kreuz statt. Zu Beginn wurde eine feine Metzgete serviert, bei der sich jeder nach Lust und Laune bedienen konnte. Mit vollem Magen konnten sich anschliessend die Schützinnen und Schützen zurücklehnen und gespannt das Absenden verfolgen.

Das Absenden wurde gestartet mit Kranzschiessen, welche die Schützen während des Jahres absolvieren konnten. Es waren dies: Der Kanadier-Stich und der Sektions-Stich.

Danach ging es los mit dem Absenden des Kranzstiches:
1. Bütler Adrian 53 Punkte
2. Stucki Werner 52 Punkte
3. Bütler Stefan 47 Punkte

Den Sie + Er–Stich konnte nur als Paar geschossen werden. 10 Paare haben diesen Stich geschossen.
1. Bütler Isabelle + Adrian 71 Punkte
2. Haas Rita + Furrer Xaver 68 Punkte
3. Radtke Larissa + Bättig Manuel 68 Punkte

Wer bei diesen hervorragenden Resultaten nicht mitwirken konnte, versuchte es im Glückstich. Da wissen die Schützen nicht vor dem Absenden, wie sich die Berechnung zusammensetzt. In diesem Jahr wurden bei einem geraden Jahrgang, die ungeraden Schüsse zusammengezählt. Ebenfalls musste jeder Schütze würfeln. Die Differenz der beiden Würfel ergab den Multiplikationsfaktor.
1. Leu Alfred 872 Punkte
2. Stadelmann Simon 834 Punkte
3. Furrer Sybille 756 Punkte

Die jüngsten Teilnehmer konnten sich im Juniorenstich messen. Auch diese Jahr hat Furrer Josy die Pokale für die Erstplatzierten gesponsert.
1. Furrer Dario 43 Punkte
2. Stutz Kevin 43 Punkte
3. Müller Kenny 41 Punkte
4. Huwiler Adrian 41 Punkte

Die 8 Frauen stellten ihr Können beim Wyberstich unter Beweis.
1. Hübscher Conny 42 Punkte
2. Furrer Sybille 41 Punkte
3. Muheim Andrea 41 Punkte

Im Seniorenstich hatten die Männer in diesem Jahr keine Change.
1. Stähli Claire 47 Punkte
2. Furrer Josef 44 Punkte
3. Stutz Marcel 43 Punkte
4. Stucki Werner 43 Punkte

Im Gruppenstich haben sich in diesem Jahr 9 Gruppen gemessen.
1. Schongau Süd 280 Punkte (Stutz André, Muheim Andrea, Stucki Werner, Kottmann Tim)
2. Panzermäher 265 Punkte (Moos Kurt, Radtke Larissa, Stutz Kevin, Weibel Michael)
3. Hühnerhaufen 261 Punkte (Weibel Johann, Moos Dominic, Meier Urs, Stutz Marcel)

Der Höhepunkt des Endschiessens war der Sau-Stich.
1. Stutz Theo 274 Punkte
2. Bütler Adrian 267 Punkte
3. Stucki Werner 266 Punkte

Wer beim Schützenkönig mitmachen möchte, musste auch im Zinnstich gut schiessen.
1. Moos Kurt 391 Punkte
2. Bütler Adrian 390 Punkte
3. Bütler Stefan 385 Punkte

Was wäre ein Endschiessen ohne Schützenkönig. Dazu muss der Kranzstich, der Kranznachdoppel, 3mal der Saustich und 5 Zinnstiche geschossen werden.
1. Bütler Adrian 239.1 Punkte
2. Stucki Werner 222.3 Punkte
3. Moos Dominic 221.2 Punkte

Im Anschluss an das Absenden, wurden bei einer gemütlichen Runde noch die einzelnen Resultate gefeiert.

Freitag, 10.11.2017Seengen

Wahlkampf in Seengen, für den zweiten Wahlgang vom Sonntag, 26. November

Text und Bild: Eing.

Der Herbstmarkt in Seengen wurde von den Gemeinderatskandidaten aktiv genutzt, um sich persönlich und die politischen Ziele bei der Bevölkerung vorzustellen.

Sascha Kessler engagierte sich erstmals gar mit einem eigenen Stand am Herbstmarkt, verkaufte Mandelgipfel der Bäckerei Hächler und Kaffee, um sich und seine politischen Ziele der Bevölkerung von Seengen vorzustellen.

Obwohl das Wetter grau und nass war, fanden sich zahlreiche Bewohner, Gewerbler, aktive Gemeinderäte, Verwaltungs- und Behördenmitglieder am Stand ein und es ergaben sich interessante und positive Gespräche.

Der Gewinn dieser Aktion wird vollumfänglich für die Zukunft der Jugend von Seengen gespendet. Wie viel Geld bei der Aktion zusammen gekommen ist und an wen das Geld gespendet wird, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe des Dorfheftli.

Mittwoch, 08.11.2017Gontenschwil

Kirchenbazar Gontenschwil und Zetzwil

Text und Bild:Elsbeth Haefeli

Der regnerische Missionssonntag füllte über Mittag den herbstlich geschmückten Kirchgemeindesaal in Gontenschwil und bescherte der kreativen Frauengruppe und ihren Helfern alle Hände voll zu tun. Hackbraten und Kartoffelgratin fanden reissenden Absatz und Anlass zu zahlreichen Komplimenten. Unterstützung fand dieses Jahr die „Offene Tür“ in Riehen, ein christlicher Verein für Lebenshilfe.

Dieser Verein leistet praktische Hilfe für junge und ältere Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Form von verschiedenen Lebens- und Wohngemeinschaften inmitten von Riehen. Seminare, Beratungen, ein Jugendtreff sowie eine Schreinerei bieten den Rahmen rund um das gesamtheitliche und überkonfessionelle Werk. Ein bunter Strauss aus Wettbewerb, Schuhputzstation und musikalischen Beilagen machten diesen Sonntag zu einem äusserst gemütlichen Anlass. Gleichzeitig waren im Untergeschoss die Kostbarkeiten der kreativen Frauengruppe ausgestellt. Wollsocken, Engel in allen Variationen, Fotokarten, Backwaren und Adventsdekorationen liessen die Kasse klingeln. Wo Menschen gemeinsam etwas bewirken wollen, lässt man sich gerne nieder und geht aufeinander zu. Das zeigte sich einmal mehr an diesem bereichernden Tag der Kirchgemeinde Gontenschwil–Zetzwil.

Mittwoch, 08.11.2017Boniswil

2.Wahlgang Gemeinderat

Text und Bild: Eing.

Im 1. Wahlgang der Gemeinderatswahlen hat Karin Koch das absolute Mehr um lediglich eine Stimme verfehlt. Dieses tolle Ergebnis hat sie ermutigt, beim 2. Wahlgang nochmals anzutreten. In einem Interview verrät sie, was sie an ihrem Wohnort schätzt und was sie ihren Wählerinnen und Wählern zu bieten hat.

Warum kandidieren Sie für den Gemeinderat?
Karin Koch: Die Entwicklung unseres attraktiven und lebenswerten Dorfes liegt mir sehr am Herzen, dazu würde ich gerne meinen Beitrag leisten. Ich bin flexibel in der Gestaltung meines Alltages, habe zeitliche Ressourcen und verfüge über eine grosse Lebenserfahrung als Familien- und Berufsfrau.

Wie würden Sie Boniswil einem Ortsunkundigen beschreiben?
Boniswil ist am wunderschönen Hallwilersee gelegen. Eingebettet in die prächtige Natur bietet das Dorf eine gute Infrastruktur mit der Schule, der Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie einem regen, vielfältigen Vereinsleben. Für mich ist Boniswil das perfekte Familiendorf – ich lebe mit meinem Mann und unseren beiden Söhnen seit bald 9 Jahren hier.

Was zeichnet Sie als Person aus?
Als kreativer Kopf bringe ich mich gerne im Team ein und spüre eine grosse Motivation, etwas für die Allgemeinheit zu bewegen. Ich bin eine gute Zuhörerin und freue mich über soziale Kontakte zu Alt und Jung. Mit Effizienz und Zielstrebigkeit gehe ich an die mir gestellten Aufga-
ben heran, bin kompromissbereit, ohne das eigent-
liche Ziel aus den Augen zu verlieren.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf Boniswil zukommen?
In Boniswil herrscht aktuell eine rege Wohnbau-Tätigkeit. Es scheint mir wichtig, die gute Infrastruktur aufrecht zu erhalten, ja sogar auszubauen. Ich denke da unter anderem an sichere Schulwege, die Schaffung eines Begegnungsplatzes für die Dorfbevölkerung oder die familienergänzende Kinderbetreuung. Mit einem vielseitigen, abwechslungsreichen Angebot wird Boniswil an Attraktivität und Wohnqualität weiter zulegen.

Was können Einwohnerinnen und Einwohner von Ihnen als Gemeinderätin erwarten?
Gemeinsam mit der neu gewählten Gemeinderätin Monika Hermann möchte ich die Boniswiler Frauen angemessen im Gremium vertreten. Über eine Wahl würde ich mich sehr freuen und werde mich dann mit grossem Engagement für die Anliegen der gesamten Dorfbevölkerung einsetzen.

Montag, 06.11.2017Dürrenäsch

Simulierter Brand in Dürrenäsch

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Alarmmeldung ging wie folgt an die Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil: Brand Mittel im 1. UG Keller. Nun ist schnelles Handeln angesagt! Die Feuerwehr rückte sofort aus und meisterte die Hauptübung sehr gut.

Die Feuerwehrmänner und -frauen wurden von Beat Merz, Patrick Gloor, und Bruno Gloor gebrieft und auf die Übung vorbereitet. Im Wohnhaus Deubelbeiss in Dürrenäsch fand die Hauptübung, mit Schwergewicht Rettungsdienst, statt. Dann hiess es, die Umgebung auszukundschaften. Denn das Haus war sehr verwinkelt und gleich daneben ein steil abfallender Hang. Auch die fünf Personen und der Hund mussten heil aus dem Haus geborgen werden.
Zweite Herausforderung: Das Haus ist nur durch einen kleinen Weg zu erreichen und der erste Hydrant befindet sich ziemlich weit weg. Keine einfache Aufgabe. Die Übungsleiter beobachteten die Einsatzleiter, das Kader und die Mannschaft ganz genau! Jeder Schritt wurde dokumentiert und schlussendlich gemeinsam besprochen. Nach erfolgreichem Abschluss der Übung wurde diese ausgewertet. Gemeinsam wurde konstruktive Kritik geübt. Wie Beat Merz am Schluss sagte: «Eine gelungene Übung an einem Freitagabend!»

Montag, 06.11.2017Gontenschwil

Gwärbi 2018 vom 5. bis 8. April 2018

Text und Bild: Jennifer loosli

Schon bald öffnet die innovative und erlebnisreiche Gwärbi in Zetzwil ihre Türen. In zwei Zelten und auf dem Aussengelände werden die Aussteller, mit viel Liebe zum Detail, ihre Produkte und Dienstleistungen, den Besuchern präsentieren.

Diverse Shows und Auftritte umrahmen das Programm der Ausstellung. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen die Bars und Restaurants der Ausstellung. Auch ein Grill- und ein Magenbrotstand im Aussenbereich erfüllen die Wünsche der Gäste.

Das OK-Team

Bereits zum zweiten Mal hat sich Martin Bolliger als OK-Chef zur Verfügung gestellt. Die Vorbereitungen laufen bereits seit längerer Zeit und das Organisationskomitee, Martin Bolliger, Matthias Hediger (Finanzen), Tanja Wiederkehr (Sekretariat), Stefanie Sollberger (Gastregion und Events), Sascha Sollberger (Werbung), Stefan Widmer (Verkehr und Sicherheit) und Jörg Bolliger (Bauwesen und Infrastruktur), engagieren sich für eine erlebnisreiche und innovative Gewerbeausstellung 2018 in Zetzwil.

Die Gastregion ...
Auch dieses Jahr haben wir eine wunderbare Gastregion gefunden, jedoch werden wir diese erst in der nächsten Ausgabe preisgeben. Wir werden bis zur Ausstellung jeden Monat einen kleinen Bericht im Dorfheftli machen und Sie über weitere News informieren.

Montag, 06.11.2017Meisterschwanden

Trachtengruppe – «Schlau muess mer sii»

Text und Bild: Fabienne Huber

Der Grund dafür, dass auf der Bühne die geflochtenen Zöpfe umherwirbeln, die Schuhsohlen glühen und im Publikum herzhaft gelacht werden kann, ist der gelungene Unterhaltungsabend der Trachtengruppe Meisterschwanden.

Mit « Wy vum Steinersteg », einem Schottischen Tanz, begleitet von der «Roggehuse-Musig» wurde der Abend eröffnet. Nach einer Polka waren dann bald auch die kleineren Tänzer an der Reihe. Mit viel Energie und Spass wirbelten die Kinder über die Bühne. Die Mädchen strahlten in ihren schönen Trachten um die Wette. Auch dem einzigen Bub der Gruppe machte es sichtlich grossen Spass mitzutanzen.
Nach einer Pause konnte es schliesslich mit dem humorvollen Theaterstück «Schlau muess mer sii» von Fritz Klein losgehen. Wegen der Geldgier des Schoggitalerfabrikanten Rolf Pfund, gerieten er und seine Familie in lustige und verzwickte Situationen. Die verzweifelte Tochter Manuela Pfund, gespielt von Präsidentin Vreni Häfliger, war doch sehr verzweifelt als sie am Altar von ihrem Bräutigam verlassen wurde. Nach vielen Bemühungen der Mutter Valeria, gespielt von Edith Häusermann, klärte sich dann schliesslich Vieles auf. Die bissigen Sprüche der kleineren Schwester Jasmin und die verschmitzten Kommentare des Grosis, gespielt von Doris Häusermann, waren unverzichtbar für dieses Stück. Rolf Pfund, gespielt von Arnold Panier, welcher auch Regie führte, hatte oft einige Sorgenfalten auf der Stirn und spielte den nicht ganz ehrlichen Schoggifabrikanten hervorragend. Ein herrliches Theater in dem glücklicherweise am Schluss alle zufrieden waren und dann doch noch beide Töchter unter die Haube kamen.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 06.11.2017Reinach

AAR bus+bahn: Angebotserweiterung Verkaufsstelle

Text und Bild: Eing.

AAR bus+bahn bietet in Reinach weiterhin persönliche und kompetente Beratung und Verkauf vor Ort an. Neu wird den Fahrgästen und der Bevölkerung auch ein vielseitiges und umfassendes Kiosksortiment angeboten, dies alles unter einem Dach.

Der Einkauf aus dem Sortiment «öffentlicher Verkehr» (nationale und internationale Billette, Abonnemente, Freizeitreisen, Städtereisen, Gruppenreisen, .etc.) erfolgt vermehrt über elektronische Absatzkanäle. Der dadurch verbundene Umsatzrückgang gefährdet zunehmend die Existenz von offenen Verkaufsstellen. Damit AAR bus+bahn auch der Bevölkerung von Reinach weiterhin diese Dienstleistung anbieten kann, erfolgt nun eine Sortimentserweiterung mittels Integration des Kiosks.

Längere Öffnungszeiten
Nebst der Sortimentserweiterung werden auch die Öffnungszeiten ausgedehnt:
Montag bis Freitag: 06.00 bis 20.00 Uhr, durchgehend
Samstag: 07.00 bis 18.00 Uhr, durchgehend
Sonntag: 08.00 bis 18.00 Uhr, durchgehend

Wiedereröffnung 6. Dezember 2017
Die Wiedereröffnung der Verkaufsstelle ist am Mittwoch, 06. Dezember 2017. An diesem Tag erwarten die Kundinnen und Kunden spezielle Angebote und Attraktionen:

Attraktionen
11.30 bis 14.00 Uhr: Emmi-Raclette-Degustation
14.00 bis 18.00 Uhr: Hilcona-Glücksrad
Ganzer Tag: Wettbewerb mit attraktiven Preisen

Spezielle Angebote
Vom 06. bis 15. Dezember 2017 profitieren Sie täglich von verschiedenen Aktionen.

Montag, 06.11.2017Boniswil

Laternenumzug in Boniswil

Text und Bild: Eing.

Dieses Jahr wird in Boniswil ein Laternenumzug stattfinden. Die Kindergarten- und Schulkinder bis zur 6. Klasse werden am Dienstag, 14. November 2017 um 18.00 Uhr (Verschiebedatum bei Schlechtwetter: Donnerstag, 16.11.2017 / 18.00 Uhr) in der Steinarena beim Schulhaus Lieder singen, bevor sie sich mit ihren selbstgebastelten Laternen auf den Weg durch das Dorf begeben.

Die Umzugsroute führt via Schulstrasse – Altweg – Alte Seetalstrasse – Dörflistrasse – Seeweg wieder zurück zum Schulhaus. Nach dem Eintreffen beim Schulhaus erhalten die Kinder und Erwachsenen eine Verpflegung. Danach werden die Schulkinder in die Obhut der Eltern entlassen.

Die Kinder und Lehrpersonen freuen sich über viele Zuschauer.

Montag, 06.11.2017Leutwil

Silbermedaille von Miguel Ohara Motta

Text und Bild: eing.

Im Mai diesen Jahres gewann Miguel Ohara Motta den 1. Platz in seiner Kategorie beim «Schnellster Zwoiwiler» in Boniswil. Dank diesem Sieg wurde er für den Kantonalen Swiss Athletics Sprint Final in Windisch qualifiziert und gewann dort die Silbermedaille.

Am 17. September durfte er am Schweizer Finale in Chiasso teilnehmen und kam auch von dort nicht leer zurück, denn er gewann auch da die Silbermedaille (nur 2 Hundertstel Sekunden langsamer als der Erstplatzierte!). Wir gratulieren Miguel für seine tolle Leistung!

Montag, 06.11.2017Meisterschwanden

Winterzeit – Spielplauschzeit

Text und Bild: Eing.

Bereits ist es eine lieb gewordene Tradition, dass die Landfrauen Oberes Seetal die beliebten Spielplausch-Tage organisieren. Wie immer ab Oktober, wenn die Tage wieder kürzer und kühler werden, treffen sich spielbegeisterte Erwachsene im Läsi-Huus Fahrwangen.

Es kann aus einem breiten Angebot an altbekannten oder auch ganz neuen Gesellschaftsspielen ausgesucht werden. Vorkenntnisse werden keine gebraucht, da alles geduldig erklärt wird. Und wenn jemand ein tolles Spiel hat, aber keine Mitspieler, so findet man hier begeisterte Gleichgesinnte. Gewinner werden keine gekürt, denn die Spielzeit steht ganz unter dem Motto: gemütliche und lustige Stunden miteinander verbringen.

Wer den Start in die Spielsaison verpasst hat, erhält, jeweils freitags, am 17. November und 15. Dezember 2017 oder 19. Januar, 16. Februar und 16. März 2018 eine weitere Chance. Gespielt wird jeweils von 14 bis 16 Uhr und von 19.30 bis 23.00 Uhr im Läsi-Huus Fahrwangen.

Montag, 06.11.2017Gontenschwil

Kennen Sie Felix Halter ... den Chiropraktor?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Felix Halter ist eine Frohnatur, die man nicht nur seines Berufes wegen kennt, sondern auch wegen seiner vielseitigen Interessen. In der Garage stehen einige selbst restaurierte Oldtimer und in seiner Freizeit war er früher oft mit der Filmkamera unterwegs. Er ist dankbar, dass er mit siebzig Jahren seinen Beruf immer noch ausüben kann.

Herr Halter, was würden Sie dem amerikanischen Präsidenten raten, falls Sie dazu die Möglichkeit hätten?
Da ist Hopfen und Malz verloren, da gibt es nur «Trump first».

Womit kann man Ihre absolute Begeisterung wecken?
Mit Errungenschaften, welche mit kurzen Entscheidungswegen und möglichst wenig Sitzungen zustande gebracht wurden.

Was war, in Ihren Augen, die unnötigste Erfindung der letzten fünfzig Jahre?
Das heutige Zebrastreifen-Gesetz, welches von einigen unserer Politiker erfunden wurde. Seither darf einem jedermann, ohne ein Zeichen zu geben, vor die Haube «tschalpen». Jetzt, bei Dunkelheit und Nässe, wieder besonders aktuell!

Was wird man in hundert Jahren über die jetzige Epoche sagen?
Sie waren lustig, diese Menschen – sie werden einen Film sehen mit Mickey Mouse, Goofy und Donald Trump (frei nach Ludwig Hirsch!).

Wie könnten, Ihrer Meinung nach, unsere Krankenkassenkosten am ehesten ins Lot gebracht werden?
Indem weniger spezialärztliche und teure Untersuchungen angeordnet würden. Aber in der heutigen Erwartungsgesellschaft wird dies halt von den Patienten verlangt. Ich hatte mal eine Patientin, welcher innert zwei Tagen vier MRIs verordnet wurden! Wer bezahlt das alles? Dann all diese Gesundheitssendungen, in denen immer die neusten Geräte vorgestellt werden – das weckt Interesse und Begehrlichkeiten. Jeder Einzelne sollte mehr Eigenverantwortung für Körper und Gesundheit übernehmen.

Was tun Sie für Ihre Gesundheit?
Bewegung ist das halbe Leben. Trotz einiger Bewegung an meinem Arbeitsplatz mache ich drei Mal pro Woche eine Stunde einen zügigen Marsch im Brünnelichrüz. Ich gehe ziemlich schnell, so sechs km in der Stunde, wie ein Gestörter. Manchmal auch mit Taschenlampe sehr früh am Morgen. Auch bei der Gartenarbeit nehme ich nicht zu sehr Rücksicht auf den Rücken, denn durch die Belastungen werden mehr Knochenbälkchen produziert – das beste Mittel gegen Osteoporose! Übrigens musste ich mich schon mit siebzehn Jahren bei einem Chiropraktor in Luzern behandeln lassen. Er hat mein Interesse für diesen Beruf geweckt. Ich habe ihn letzthin in Meggen besucht, um ihm zu dafür zu danken. Er ist inzwischen neunundneunzig Jahre alt und hat bis vor vier Jahren noch Golf gespielt!

In welcher Hinsicht hat sich im Laufe Ihres Lebens Ihre Einstellung zu den Menschen verändert?
Ich nehme mir inzwischen bei meiner Arbeit mehr Zeit für den Menschen selber und nicht nur für seine Krankheit.

Was waren die grossen Herausforderungen in Ihrem Leben?
Das Studium in Chicago. Es hat mich geprägt und es hat mir aufgezeigt, dass wir Schweizer dort nur eine kleine Nummer sind. Dort lernte ich übrigens auch meine Frau kennen. Die allergrösste Herausforderung fand jedoch nach ihrem Tod, vor sieben Jahren, statt. Danach musste ich mein Leben umstellen. Ich musste plötzlich haushalten, kochen, waschen und bügeln. Aber meine liebe Frau hatte mich, zum Glück, noch in die wichtigsten Sachen eingeweiht. Und zudem sind dies alles neue Herausforderungen, welche man anpacken und sich an den Fortschritten erfreuen kann.

Gibt es einen Traum, den Sie in der Zukunft noch verwirklichen möchten?
Ich durfte schon eine ganze Anzahl Interessens-Phasen durchleben. Irgendwann geht mir vielleicht der Stoff aus. Aber, kommt Zeit, kommt Rat. Ich werde sehen, was das Leben für mich noch bereit hält. Am meisten Befriedigung brachte mir in den letzten Jahren meine Arbeit in der Praxis. Da sehe ich viele dankbare Patienten, welche mir das Gefühl geben, für jemanden da zu sein und eine Aufgabe zu erfüllen. Das ist viel wichtiger als alle Hobbys zusammen. Und jetzt, im Pensionsalter, macht die Arbeit noch viel mehr Spass als früher, denn damals musste ich arbeiten – heute darf ich es tun!

Wie stehen Sie zu Ihrem eigenen Sterben?
Ich möchte den Tod gerne bis an mein Lebensende hinaus schieben. Er kommt dann noch früh genug, wer weiss, vielleicht morgen schon. Wenn mich der Sensemann dann mal abholt, werde ich nicht mit ihm hadern. Ich mache nämlich jetzt schon Überzeit und nehme diese dankend an. Während vieler Jahre haben wir an Silvester mit Freunden aufs Neue Jahr angestossen und einander für die Zukunft vor allem Gesundheit gewünscht. Von den fünf Teilnehmenden sind inzwischen alle verstorben. Mich haben sie alleine zurück gelassen. Und so mache ich mir nicht mehr allzu viele Sorgen über die Zukunft, sondern bin dankbar für jeden neuen Tag, den ich ohne irgendwelche Hiobs-Botschaft erleben darf.

Ich wünsche Ihnen allen eine frohe und gesegnete Zeit! (Ende Wort zum Sonntag)

Montag, 06.11.2017Zetzwil

Nur ein Wort braucht es: «Tanndlibar»

Text und Bild: Jennifer Loosli

Man kennt ihn durch seine «Tanndlibar», die jedes Jahr um dieselbe Zeit im Dezember geöffnet hat. Der Mann, der für seinen Hof und die Weihnachtsbäume lebt! Rudolf Kasper aus Zetzwil. Ein richtiger Allrounder!

Ein Mann der alles im Griff hat, ob im Stall bei seinen Pferden, auf dem Feld bei den Zuckerrüben oder bei seinen Tannenbäumen in «Zetzbu». Ein Allrounder, dieser Mann! Vor 18 Jahren begann er die ersten eigenen Tannen zu pflanzen und konnte danach nicht mehr damit aufhören. Es wurden immer und immer mehr. Heute besitzt er auf zwei Anlagen in Zetwil zwischen 9000 und 10000 Tannen, alles verschiedene Arten. Die meistvertretene Tanne ist die Nordmanntanne. Unter den Rot-, Weiss- und Nordmanntannen sind die meisten mit farbigen Bändern markiert. Diese Kennzeichnen die Grösse, die Qualität und somit auch den Preis. Diese Tannen werden ab mitte Novemeber an diverse Abnehmer verkauft.

Ab dem 9. Dezember kann man bei «Rüedu» Weihnachtsbäume erwerben. Aber nicht nur Weihnachtsbäume, sondern auch Schnittgrün, Deko- und Deck-Äste sind im Angebot. Neben den vielen Aufgaben, die er auf dem Hof zu bewältigen hat, betreibt er immer im Dezember seine «Tanndlibar». Hier wird während einem Monat miteinander gegessen, getrunken und gelacht! Ein richtiger Treffpunkt vor der Weihnachtszeit, um mit Freunden anzustossen und Zeit zu verbringen. Nicht nur solche, die Rudolf Kasper kennen kommen vorbei, sondern immer mehr Leute, die davon gehört haben und sich selber ein Bild davon machen wollen. Eine schöne Tradition, die schon 12 Jahre und hoffentlich noch ganz lange anhält.

Montag, 06.11.2017Beinwil am See

«Chum doch mal verbi!»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Hier stehen die Jugendlichen im Fokus. Eine tolle Anlaufstelle für Jugendliche bietet die Jugendarbeit Beinwil am See / Birrwil. Gemeinsame Projekte zu verwirklichen, sich auszutauschen oder sich gemeinsam zu bewegen, steht hier im Vordergrund.

Seit zwei Jahren hat Lukrecija Kocmanic stets ein offenes Ohr für «ihre» Teenies. Mit viel Engagement ist sie da, um die Jugendlichen zu unterstützen, mit ihnen etwas zu bewirken und zu entwickeln. Frau Kocmanic vom Verein Jugend und Freizeit, arbeitet eng mit anderen Organisationen und Vereinen, wie dem Elternrat und dem Elternverein zusammen. Das grosse Netzwerk über welches sie verfügt, ist von sehr grossem Nutzen, wenn es um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geht. In der Pilotphase des Projektes Jugendarbeit Beinwil am See / Birrwil konnten so schon viele verschiedene Events und Projekte umgesetzt werden.
Der neue Skaterplatz direkt neben dem Container bietet eine gute Gelegenheit sich zu bewegen und Spass zu haben. Die Möglichkeit bei anderen Vereinen Skateboards und Schoner auszuleihen, bietet so allen Kids die Möglichkeit das Skaten auszuprobieren. Im Oktober wurde dann ein Samstag unter dem Motto «Pimp up Skaterplatz» gestaltet. Professionelle Handwerker nahmen sich die Zeit, um mit den Teenies den Skaterplatz etwas «aufzumotzen» oder umzugestalten. Diese Gelegenheit bietet den Jugendlichen auch die Möglichkeit sich die Berufe dieser Handwerker genauer anzusehen und Fragen zu stellen. Das Angebot ist riesig, immer wieder entstehen neue Ideen für und mit den Kids. Die Mädchen waren vom Siebdruck begeistert und die Jungs fanden es cool, einmal das Computerspiel Minecraft auf der Beamerleinwand zu spielen. Grossen Anklang findet auch immer die offene Turnhalle in Birrwil welche in der Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein entstanden ist.
Einmal im Monat, jeweils am Freitagabend findet die Jugendbar statt. Die Jugendlichen können zusammensitzen, sich austauschen, Musik hören, Spiele spielen oder einfach ein bisschen «sein».
Nicht immer sind grosse Aktionen geplant, es soll den Jugendlichen auch möglich sein, sich einfach beim Container aufzuhalten, einen Ausgleich zum Schulalltag zu haben oder zu relaxen. Im «Containerkiosk» können Getränke und auch kleine Süssigkeiten günstig gekauft werden, so, dass das Taschengeldbudget nicht allzu strapaziert wird. Wasser und Früchte gibt es umsonst, die süssen Sachen werden zum Verkauf angeboten.
Immer im Sommer wird jeweils einen Beachfun in der Beinwiler Badi eingerichtet. Es können Spiele und Utensilien für das Spielen am See ausgeliehen und benutzt werden. Frau Kocmanic hofft, dass dieses Angebot im nächsten Jahr noch etwas mehr ausgebaut werden kann und somit noch öfters statt finden wird. Ein riesiger Erfolg war auch die Teilnahme am «erzähltal» in diesem Jahr. Es hat den Kindern mega Spass gemacht, ihre Geschichten zu schreiben und aufzunehmen. Dass diese Geschichten dann von Teilnehmenden per QR-Code an den Bänkli angehört werden konnten, war eine tolle Idee. Immer wieder wird gemeinsam gekocht, gestaltet und ausprobiert. Den Jugendlichen wird natürlich nicht immer alles bereitgestellt. Das Lernen von Eigeninitiative und Selbstverantwortung soll klar gefördert werden. Die Ideen und Vorschläge werden geprüft, besprochen und es wird definiert, was es zur Umsetzung braucht. Luki, wie Lukrecija Kocmanic genannt wird, findet meistens eine Lösung. Im Gespräch mit ihr spürt man gleich die Leidenschaft für ihren Beruf und den Einsatz, den sie bereit ist, in dieser Tätigkeit zu leisten. Sie schafft Rahmenbedingungen, unterstützt, und treibt Material auf. Ihre Aufgabe ist es auch, an Sitzungen teilzunehmen und sich beispielsweise auch mit Impuls aargauSüd oder der Jugendarbeit Lenzburg auszutauschen. Beim diesjährigen Kerzenziehen wird Luki auch wieder mit dem Jugendmobil dabei sein. Am 15. Dezember wird das mit den Jugendlichen und dem Elternverein gestaltete Adventsfenster präsentiert.

Der Elternverein Böju und der Elternrat Böju bitten um Unterstützung:
In der Gemeindeversammlung vom Freitag 10. November stimmen die Bürgerinnen und Bürger von Beinwil am See und Birrwil über die definitive Einführung der Jugendarbeit ab.

Der Elternverein Böju und der Elternrat befürworten und unterstützen diesen Antrag erneut!
Die Jugendarbeit leistet seit 3 Jahren einen wertvollen und abwechslungsreichen Beitrag in der Freizeitgestaltung der Jugendlichen. Verschiedene Projekte wie «Summerbeachfun» in der Badi, Teilnahme mit den Teenagern an den Jugendkulturtagen, Mithilfe bei der Revidierung der Skaterelemente auf dem Skaterplatz, um nur einige zu nennen, werden mit viel Engagement und Begeisterung durchgeführt.

Wir bitten Sie, mit einem erneuten «Ja» an der Gemeindeversammlung der Weiterführung der äusserst sinnvollen und geschätzten Jugendarbeit zuzustimmen!

Montag, 06.11.2017Seengen

«Feins vom Söili»

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Auch in diesem Herbst war es in der Bäse Wirtschaft Roos in Seengen wieder an der Zeit für die beliebte Metzgete – mit leckeren Würsten, herzhaften Beilagen und auserlesenen Weinen.

Bauernbratwurst, Blut- und Leberwurst, einen Metzgerteller und leckere Beilagen. Ob Salat, hausgemachte Rösti, Pommes oder das sehr beliebte Sauerkraut, es gab für jeden etwas Feines. Dank den zahlreichen Reservationen war die Wirtschaft an diesem Abend sehr schnell mit hungrigen Gästen gefüllt. Die «Dekorationssöili» auf den Tischen hatten gut lachen, ihnen gings ja schliesslich nicht an den Kragen. Zu den feinen Würsten und den herzhaften Beilagen passend, wurden von Petra und Rolf Sandmeier auch auserlesene Weine angeboten. Je nach Geschmack konnte man also einen Tropfen aus der Region, aus Italien oder auch aus Frankreich zu seinem gewählten Fleisch geniessen. Mit viel Herzlichkeit und Freude wurde man in der beliebten «Bäsebeiz» mit Postkartenaussicht vor der Haustür empfangen und bedient. Für die Dessertliebhaber standen auch Leckereien wie Vermicelles oder Eiscafé auf der Karte, um dem Abend einen süssen Abschluss zu verleihen.

Montag, 06.11.2017Gontenschwil

Fischessen der SG Gontenschwil und SG Unterkulm

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Gemeinsam veranstalten die beiden Schützengesellschaften über zwei Wochenenden das traditionelle und beliebte Fischessen im Schützenhaus Unterkulm. Die Fischküche der beiden Vereine ist inzwischen so bekannt, dass Gäste aus der ganzen Schweiz den Weg auf sich nehmen, um sich die vorzüglichen Sempachersee-Balchen nicht entgehen zu lassen. Dass das Besondere nicht nur die Fische, sondern auch die Zubereitungsart ist, leuchtet jedem ein, der diese Delikatesse kostet.

Seit bald fünfzehn Jahren schiessen die SG Unterkulm und die SG Gontenschwil im gleichen Schützenhaus. Die Lärmschutzverordnung des Kantons zwang damals die Gontenschwiler das Schiessen im eigenen Schützenhaus aufzugeben. 2003 schloss man sich der SG Unterkulm an. Trotz unterschiedlicher Vereinskulturen ergänzen sich die beiden Organisationen bestens. Man schiesst und arbeitet Hand in Hand. Der nächste Anlass für lizenzierte Schützen ist das Brandholzschiessen in Unterkulm am 25. November und am 2.und 3. Dezember 2017.

Noch im 19. Jahrhundert wurde in allen drei Dorfteilen Gontenschwils geschossen. Dies zeigen im Archiv aufbewahrte Einladungsschreiben zu den Schiessanlässen jener Jahre auf. Unsichere Zeiten waren der Grund für diese krachende Freizeitbeschäftigung. 1846 wurde die SG Gontenschwil gegründet und 1921 das Schützenhaus im Barei gebaut. Allerdings ist bekannt, dass bereits 1665 ein Schützenhaus im Unterdorf stand.

Zurück zu den Fischen! Die routinierte Crew in Küche und Service verwöhnt ihre Gäste am Wochenende vom 10. bis 12. November nochmals mit ihren Leckerbissen und freut sich auf zahlreiche Fischliebhaber.

Montag, 06.11.2017Meisterschwanden

E bi Millione vo Jahr ned da gsi ... es esch ou gange!

Text und Bild: Eing.

Am Freitagabend war der Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart zusammen mit dem Musiker Matthias Mueller zu Gast in der Bibliothek Meisterschwanden.

«dichter Klang» – so ihr Programmtitel – nahm die zahlreich erschienene Zuhörerschaft vom ersten Moment an mit auf eine rasante Reise durch witzige, treffende, heitere, besinnliche, ernsthafte, traurige, volkstümliche Lyrik, die Müller-Drossaart in immer wechselnden Dialekten und Rollen gekonnt und packend vortrug. Texte von bekannten und weniger bekannten Dichtern wie Joachim Ringelnatz, Franz Hohler, Ernst Eggimann, Shakespeare, Erich Kästner, Ernst Burren und vielen anderen, auch eigenes aus «Zittrigi Fäkke». Begleitet wurde diese Vielfalt wunderbar durch Klarinette oder Saxophon, die immer wieder Stimmung aufnahmen, verstärkten oder auch überleiteten zu neuen Inhalten. Ein Genuss der Sonderklasse! Der anschliessende Apéro liess den wunderbaren Abend angenehm ausklingen.

Montag, 06.11.2017Beinwil am See

Böjuer Kerzenziehen: «Ausgang für alle»

Text und Bild: Eing.

Was sollen die Kinder nur wieder basteln zu Weihnachten? Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Denn am 18. und 19. November findet wieder das legendäre Böjuer Kerzenziehen statt. Übrigens überhaupt nicht nur für Kinder!

Kerzen sind eine hübsche Dekoration, Kerzen bringen angenehmes Licht in die winterliche Stube. Und Kerzen sind ein ideales Weihnachtsgeschenk für Jung und Alt. Bereits seit 1981 veranstaltet ein Team von Freiwilligen deshalb das Böjuer Kerzenziehen.

Inzwischen ist das Angebot enorm gewachsen, Langeweile kommt auch bei «Stammkunden» nicht auf: Aus acht Wachsfarben kann man wählen, neben dem klassischen Kerzenziehen kann man auch kunstvolle Kerzen giessen und schliesslich gibt es auch 2017 wieder die beliebten Fackeln. Ein kleines Team von Spezialistinnen schnitzt zudem von Hand Blumen und andere Muster in die Kerzen.

Die Organisatoren haben ihr Angebot auch in diesem Jahr weiterentwickelt. Neue Wachstöpfe ersetzen die alten Geräte und machen das Kerzenziehen für Kinder noch einfacher. Eine bessere Technik für «Ballonkerzen» macht es möglich, schöne Deko-Halbkugeln aus Wachs herzustellen. Damit ist auch klar: Die kreative Arbeit im Keller der Turnhalle Steineggli ist längst nicht nur für Kinder spannend.

Zudem werden im Café Docht auch in diesem Jahr wieder kulinarische Leckereien geboten. Man munkelt, dass es erwachsene Besucherinnen und Besucher gibt, die das Kerzenziehen vor allem deswegen besuchen …

Das Kerzenziehen ist am Samstag, 18.11.2017, von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr. Zudem können Nachtschwärmer natürlich auch in diesem Jahr bei Drinks und Sound ihre Kunstwerke gestalten - «Kerz die Nacht» am Samstagabend ab 22 Uhr hat sich inzwischen zu einem Ausgang-Geheimtipp entwickelt.

Im letzten Jahr wurden am Böjuer Kerzenziehen rund 200 Kilogramm Wachs in Kunstwerke verwandelt. Die Gewinne verwendet das Team jeweils für wohltätige Zwecke oder – wie in diesem Jahr – für neue Anschaffungen zugunsten des Kerzenziehens. Das Geld fliesst also quasi an die Kundschaft zurück. Ein Grund mehr, dass man am 18. oder 19. November seinen kreativen Tatendrang, Hunger und Durst im Steineggli-Keller stillen sollte.

Montag, 06.11.2017Meisterschwanden

Praxis für Therapie und Individualpsychologie

Text und Bild: Jennifer loosli

Manchmal kommt man an seine Grenzen im Leben. Es fordert sehr viel Energie und Kraft, sich wieder aufzuraffen. In solchen Momenten braucht man Ermutigung und einen Perspektivenwechsel. Hierbei begleitet und berät Claudia Fischer aus Meisterschwanden im Mattenweg 34 ihre Kunden und Kundinnen mit Therapie und Beratung.

Ehrenamtlich arbeitete Claudia Fischer in der Schweiz und dem Ausland im sozialen Bereich. Doch mit der Zeit wollte sie selbstständig etwas aufbauen und gründete ihre Firma. Ihr Weg sollte aber weiterhin im Sozialen weitergehen. Sie absolvierte eine 3-jährige Ausbildung als Individual-Psychologische Beraterin AFI und danach ging sie an die Institution für Humanistische Kunsttherapie in Zürich. Durch diese Ausbildungen bietet sie Personen- und Lösungsorientiertes Malen an. Durchs Malen, also aktiv handelnd, kann der Klient zu einer Veränderung kommen. Der Maltherapeut begleitet aktiv die Malenden in ihrem Entwicklungsprozess. Diese Therapieform kann man überall anwenden. Zum Beispiel bei Kindern, Erwachsenen, Menschen mit einer körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung, betagte Menschen, Kranken und Gesunden. Die Arbeit mit Menschen im Therapie-Bereich sei wie Detektiv-Arbeit und jeden Tag wieder faszinierend. Es mache grosse Freude, Menschen zu begleiten, ihre Lebensmuster zu erkennen und ihren persönlichen Entwicklungsprozess zu unterstützen. Bei Claudia Fischer sind alle Altersklassen willkommen, vor allem Kinder mit der Erkrankung ADHS reagieren sehr gut auf die Maltherapie. Es beruhige sie und fördere die Konzentration, denn die muss voll und ganz beim Gemälde sein.

Wenn Claudia nicht mit ihrer eigenen Kundschaft beschäftigt ist, arbeitet sie in einer Klinik als Stellvertretung für Kunsttherapien. Hierbei werden viele Burnout- und Depressions- Patienten behandelt. Man könnte meinen, solche Therapien werden vielfach von Frauen beansprucht. Dem ist bei Claudia Fischers Therapie und Beratung nicht so! Sehr viele Männer, darunter auch junge Erwachsene getrauen sich immer mehr in eine Therapie zu gehen. Es braucht vielleicht Überwindung. Es lohnt sich aber: Der Gewinn, mehr Lebensqualität und Freude im Leben.

Montag, 06.11.2017Zetzwil

Kennen Sie Heinz Hossli ... den Bergsteiger?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Heinz Hosslis Leidenschaft sind die Berge. Dort holt er sich die Kraft für die Arbeit und den Alltag. Er ist ein zurückhaltender Mensch und mag keinen Rummel um seine Person. Deshalb war es nicht ganz einfach, ihn für dieses Interview zu gewinnen. Es sind aber die leisen Menschen, die gehört werden sollen!n!

In unserer Chäsi hing längere Zeit ein Gipfelbild von dir. Du hattest ein unglaubliches Leuchten in deinen Augen. Was ging da in dir vor?
Du meinst das Gipfelfoto vom Dom?! Diese Bergtour war sehr speziell, es war meine erste grosse Tour kurz nach dem Tourenleiterkurs, auf den höchsten Berg der Schweiz mit 4545 m. ü. M.

Meine Teilnehmer waren alle Bergwanderer, keine Tourengänger, wie Sigi Hell, der auch mit von der Partie war und eine ganz besondere Geschichte zu erzählen weiss. Es war eine sehr lange und anstrengende Tour und wir waren alle stolz auf dem Gipfel zu sein. War es doch für die meisten der erste Viertausender! Es war einfach ein erhebender Moment.

Wie lange bist du schon Bergsteiger und wie kamst du zu diesem Hobby?
Angefangen hat alles im Jahr 2000. Da fragte mich ein Baustellenmitarbeiter, ob ich ihm helfen könne, Baumaterial in eine SAC-Hütte zu transportieren. Als ich dann dort oben war, hat es mich gepackt. Ich bin danach zwei Jahre zum Steileisklettern und auf Sommer-Hochtouren mitgegangen und begann schon bald einfache Bergtouren selbstständig zu leiten. Das Sustenhorn war eine dieser Touren. 2005 absolvierte ich die SAC-Tourenleiter-Ausbildung Sommer 1. Das alpine Bergsteigen ist die Königsdisziplin im Bergsport.

Welches sind Touren, die dich hauptsächlich ansprechen?
Über jede meiner vielen Gipfelbesteigungen gibt es eine Anekdote zu erzählen. Ich mag kombinierte Touren von leicht bis sehr schwierig. Kombiniert heisst Fels, Eis und Gletscher. Mein absoluter Lieblingsberg ist das Finsteraarhorn, der höchste Berner Gipfel. Mit ihm habe ich mich fünf Jahre lang beschäftigt, Bücher gelesen, Karten und Schlüsselstellen studiert, bevor ich ihn als meine erste grosse und lange Tour selbst führte. Inzwischen durfte ich bereits dreimal bei seinem Gipfelkreuz stehen (siehe Foto).

Bist du jeweils allein unterwegs oder hast du Partner?
In schwierigem «Gelände» ist man vorteilhaft zu zweit am Seil, um zügig voran zu kommen. Auf firnbedeckten Gletschern sollten, wenn möglich, mindestens Dreierseilschaften gebildet werden. Wenn Hobbybergsteiger solo auf Gletschern unterwegs sind, nennen wir sie «Spaltenfutter» oder «Crampi».

In den letzten Jahren bin ich immer mit meinem guten Freund und Seilkameraden Roland unterwegs.

Was kannst du sonst über die Gefahren des Bergsteigens sagen?
Früher wurde gewalkt und gewandert. Heute will man nach einer Schnellbleiche hohe Berge bezwingen. Ohne Vorbereitung und Grundwissen sind viele in den Alpen unterwegs, es ist verwunderlich, dass nicht noch mehr schwere Unfälle zu beklagen sind. Um ein guter Bergsteiger zu werden braucht es viel Tourenerfahrung und Weiterbildungskurse bei den Profis. Die Verhältnisse ändern sich jeden Tag. Gletscherspalten, Permafrost und Steinschlag sind ständig begleitende, objektive Gefahren, die nie unterschätzt werden dürfen. Ein erfahrener Alpinist zeigt Stärke, wenn er Gefahren rechtzeitig erkennt, richtig einschätzt, und sich notfalls auch nur wenige Meter unter dem Gipfel zum Rückzug entscheidet. Es geht darum, ein Bauchgefühl für heikle Verhältnisse und Situationen zu entwickeln.

Was ist deine besondere Herausforderung als SAC-Tourenleiter?
Am liebsten gehe ich mit Anfängern «z’Bärg». Die Begeisterung wecken und die Freude der Teilnehmenden zu spüren bekommen, wenn sie nach dem Wochenende wieder heimfahren, ist sehr befriedigend. Es entstehen auch Freundschaften und sogar Seilpartnerschaften dabei. Das ist einfach toll. Gletschergrundkurse sind für mich auch immer eine besondere Herausforderung. Das ewige Eis ist mein Element.

Warst du auch mal im Ausland bergsteigen?
2009 war ich in Bolivien. Nach einer Akklimatisation von zehn Tagen stiegen wir auf 6500 m. ü. M. hoch. Ein einzigartiges Erlebnis. Die Akklimatisationszeit ist das A + O des Höhenbergsteigens.

Wie hat sich deine Einstellung zur Natur oder zum Leben im Laufe der Jahre verändert?
Ich habe ein völlig anderes Verhältnis zur Natur und zur Wildnis bekommen. Inzwischen werde ich grantig, wenn jemand in den Bergen einen Zigarettenstummel wegwirft.

Ich erfahre auch immer wieder, wie viel Kraft mir das Bergsteigen gibt, obwohl ich nach ein paar Tagen in den Bergen fix und fertig bin. Meine Seele braucht jeweils zwei Tage, bis sie wieder hier ankommt. Mir wurde in den letzten Jahren bewusst, dass man sehr wenig Materielles braucht, um Zufriedenheit zu empfinden.

Wie sehen deine Ziele für die Zukunft aus?
Mein Ziel ist, alle achtundvierzig Viertausender der Schweiz zu besteigen. Auf einigen war ich schon mehrmals. Es fehlen noch sieben.

Was ist Zetzwil für dich?
Es ist ein kleines, sympathisches Dorf. Früher verbrachte ich den Sommer monatelang mit meinen Geissen und Ponys im Engadin auf einem Maiensäss und half beim Bergheuet. Inzwischen bin ich einfach gern daheim, wo man sich kennt und grüsst. Ich bin ein sehr heimatverbundener Mensch und werde kaum jemals von hier wegziehen.

Montag, 06.11.2017Seengen

Showtime für abtretende Feuerwehrkameraden

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Feuerwehr Seengen zur Hauptübung einlädt, ist Action angesagt. 08/15 geht hier nicht. Und so wurde die jüngste Ausgabe wieder zu einem Spektakel, welches drei abtretenden Kameraden gewidmet war. Dramatisches Drehbuch und spektakuläre Choreographie inklusive.

Sich immer neu erfinden, ist ein schwieriges Unterfangen. So scheint es zumindest. Für gewisse Teile der Feuerwehr Seengen offenbar nicht. Hauptübungen sind hier immer etwas Spezielles. Und was da für die Hauptübung 2017 aus dem Hut gezaubert wurde, war wieder ganz grosses Kino. Oder: Der ganz normale «Wahnsinn», der die Handschrift von Peter Sandmeier (Moderator der Hauptübung) und Mario und Pascal Bruder am Regiepult trug.
Der Schauplatz beim Schulhaus war hergerichtet, als die drei abtretenden Gladiatoren mit dem Bucher-Einachser in die Arena chauffiert wurden. Was für ein Strahlen auf den Gesichtern der drei gestandenen Feuerwehrmänner. Adi Müller, 24 Dienstjahre; Markus Rohrer, 23 Dienstjahre; Christian Mühlheim, 22 Dienstjahre, davon 7 Jahre als Kommandant. 69 Dienstjahre und gleichzeitig 69 Jahre Kameradschaft nahmen auf dem bereitgestellten roten Sofa Platz. Von diesem aus und zusätzlich aus luftiger Höhe im Korb der ADL vom Stützpunkt Muri hatten die drei dann eine perfekte Aussicht auf jenen Platz, wo die Übungseinsätze von 9 Teilen der Feuerwehr Seengen über die Bühne gingen. Der Feuerwehrverein, die Jugendfeuerwehr, die Verkehrsgruppe, der Atemschutz, die Wasserwehr, die Ölwehr, die Motorspritzengruppe, der Samariterverein sowie die Apéro- Crew, welche für das leibliche Wohl der Bevölkerung nach der Übung sorgte, liefen oder fuhren in die Arena ein, um ihr Können zu demonstrieren. Sie begeisterten speziell auch die Bevölkerung, welche wie üblich wieder in Scharen erschienen war und live mitverfolgen konnte, wie der abtretende Kommandant zu «The Final Countdown» den Buzzer drückte und eine weitere aussergewöhnliche Hauptübung (seine letzte) nach rund eineinhalb Stunden beenden durfte.

Montag, 06.11.2017Seengen

Musikgesellschaft Seengen auf Tour

Text und Bild: Eing.

Am Wochenende vom 7./8. Oktober startete eine vielköpfige Reisegruppe aus Mitgliedern und Angehörigen zur Musikreise in Richtung Greyerzerland. Der langsam erwachende Tag versprach, trotz einzelner Nebelbänken und frischen Temperaturen, ideales Reisewetter. Schon bald erreichten wir unser erstes Etappenziel, das historische Städtchen Laupen.

Nach einem Morgenkaffee erwartete uns bereits der erste Höhepunkt, auf einem stillgelegten Teilstück der ehemaligen Sensetalbahn stand eine ausreichende Anzahl Velodraisinen zur Abfahrt bereit. Die im morgendlichen Schatten von Reifglätte glänzenden Schienen führten mangels Antriebs- oder Bremswirkung zu etlichen unerwünschten, auch amüsanten Kontakten auf dem Gleis, aber die nötige körperliche Antriebskraft erwärmte die von der Kälte starren Hände. Anschliessend ging die Fahrt weiter durch den Sensegraben und bald erreichten wir den idyllisch gelegenen Schwarzsee. Der herrlich warme Sonnenschein lud manchen Reiseteilnehmer zu einem appetitanregenden Bummel am Wasser, oder zum Aperitif ins Gartenrestaurant ein. Am Nachmittag gings in die Bergwelt. Mit der Sesselbahn erstiegen wir die Riggisalp und nach kurzer Wanderung trafen wir beim Berghaus ein, wo bei bester Unterhaltung durch das vereinseigene Brass-Quintet manches «Kaffee avec» genossen wurde. Den Rückweg bewältigten die Mutigen mit gemieteten Monster-Trottis, wobei die Schnellsten die Höhendifferenz in spektakulärer Schussfahrt zurücklegten. Nach abwechslungsreicher Weiterfahrt entlang des Lac de Gruère war der Marktflecken Bulle das Tagesziel. Jetzt war die Zeit da, die zum Teil brachliegenden französischen Sprachkenntnisse aufzufrischen und nach einem traditionellen Fonduegenuss, Unterhaltung nach Freiburger Art zu geniessen.

Der zweite Reisetag diente zur gemütlichen Rückreise über den wenig bekannten Jaunpass, durch das reizvolle Simmental, via Brünig zurück ins heimatliche Seetal. Alle Teilnehmer der vergangenen Musikreise 2017 bedanken sich herzlich beim Organisator Bruno Sandmeier, für den Einblick in den zweisprachigen Sensebezirk, für die tolle Unterhaltung und nicht zuletzt die gelungene Auswahl der Gaststätten.

Montag, 06.11.2017Hallwil

Hauptübung der Feuerwehr Boniswil-Hallwil

Text und Bild: Andreas Walker

Am Abend des 27. Oktober fand die Feuerwehrhauptübung der Feuerwehr Boniswil-Hallwil bei der Reithalle Hallwyl statt. Das Schwergewicht der Übung lag auf der Rettung von Mensch und Tier, sowie auf das Löschen eines Brandes.

Dabei war folgende fiktive Situation gestellt: Es brennt im unteren Teil der Reithalle, wo sich Pferde im Stall befinden. Eine Familie im oberen Stockwerk ist vom Feuer eingeschlossen. Die Frau hat versucht die Scheibe einzuschlagen, sich dabei verletzt und blutet stark. Der Mann ist verwirrt und in Panik, der Sohn hat den Kopf angeschlagen – er wird später bewusstlos.

Das Feuerwehrauto fährt ein und beleuchtet mit einem Scheinwerfer das Gebiet. Über eine Leiter steigen die Feuerwehrleute und Sanitäter durchs Fenster, um erste Hilfe zu leisten und schliesslich die Familie zu evakuieren. Gleichzeitig wird der Brand gelöscht. Übungsleiterin Karin Helfenstein rapportiert am Schluss die Übung und deklariert sie als erfüllt. Sie dankt der Familie Siegrist, die sich für diese Übung zur Verfügung gestellt hat. Einsatzleiter Roland Boss und Kommandant Roger Zingg sind ebenfalls zufrieden mit der gesamten Übung.

Freitag, 03.11.2017Seengen

Girls und Gigolos verzückten das TonArt-Publikum

Text und Bild: Thomas Moor

Wie kann man ein Konzertpublikum begeistern? Mit Girls? Ja. Mit Gigolos? Auch. Aber schlussendlich sorgte beim Seenger Chor TonArt Qualität und das breite Repertoire, welches vom klassischen Bereich bis hin zu aktuellen Rock- und Pop-Songs reicht, für das gewisse Etwas und den guten Ton.

Auch das neue Konzertprogramm, moderiert von TonArt-Mitglied Roland Kehl, hat den Geschmack des Publikums wieder voll getroffen. Ein Grund dafür ist nicht nur die Qualität der verschiedenen Chorstimmen. Auch der Schwierigkeitsgrad der Lieder steigt von Jahr zu Jahr. Treten an Ort gibt es für den Dirigenten Helmut Seeg nicht. Seit Sommer 2011 leitet er den gemischten Seenger Chor und hat ihm mit seinem Engagement eine Form verliehen, die der Schweizer Chorszene und dem Publikum viel Freude bereitet. Diese Tonart kommt einfach gut an. Und zwar so gut, dass man nach den erfreulichen Zuschauerzahlen 2016 das Konzert heuer an drei Abenden zur Aufführung brachte.

Beim anspruchsvollen Programm kamen die Zuhörer in der Aula des Schulhauses Seengen in den Genuss von fünf A-Capalla-Beiträgen wie etwa den Ohrwürmen «Girls, Girls, Girls» von den Sailors, «One More Night» von Phil Collins oder «Something Stupid» von Frank Sinatra. Speziell punkten konnte Chormitglied Gilles Kaufmann. Mit seinem erfrischenden Soloauftritt in «Just a Gigolo» hatte er sowohl die weiblichen als auch die männlichen Zuhörer im Sack. Farbtupfer setzten zudem die hochtalentierte Pianistin Marina Vaselyeva und die sieben Mädchen, welche in «When I’m Gone» für die Perkussion mit Trinkbechern sorgten.

Freitag, 03.11.2017Menziken

Schlussübung mit Knacknuss

Text und Bild: Thomas Moor

Noch einmal alles geben musste die Feuerwehr Oberwynental anlässlich der Schlussübung. Nicht zuletzt auch wegen der Knacknuss, die Übungsleiter Mike Tanner auf Lager hatte.

Während nämlich die Brandbekämpfung und die Personenrettung im Firmengebäude der mechanischen Werkstätte der Herbert Wirz AG an der Nordstrasse unter Einsatzleiter Pitsch Siegrist koordiniert und wunschgemäss abliefen, bahnte sich ein Unheil auf dem Baugrüst des gegenüberliegenden Mehrfamilienhauses an der Pilatusstrasse an. Dort stand nämlich ein Paparazzi (ein Figurant), der den Einsatz der Feuerwehr aus luftiger Höhe fotografierte und einen Schwächeanfall erlitt. Für die Sanitätsmannschaft galt es, die Person schonend auf die Bahre zu betten und diese mittels ADL sicher auf den Boden zu bringen. Der Transfer der Bahre vom Baugerüst auf den Korb der ADL entpuppte sich dabei aber als veritable Knacknuss, welche von den Beteiligten schlussendlich bravourös gemeistert wurde. Ein «Erfüllt» gab es bei der Schlussbesprechung für alle Beteiligten, wobei Verbesserungespotenzial an der eigenen Sicherheit festgestellt wurde. Im Anschluss an die Übung konnten folgende Jubiläen gefeiert werden: 25 Jahre Reto Eichenberger, Giuseppe Carbonara, Stefan Bühlmann; 20 Jahre Claudio Weber; 15 Jahre Urs und Pitsch Siegrist; 10 Jahre Thomas Hirsbrunner, Thomas Roth, Carola Hitz, Martin Rupp, Ramon Kislig, David Erban.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Freitag, 03.11.2017Hallwil

Mittwinterbräuche an der Haubuer Chilbi 2018

Text und Bild: Jennifer loosli

«Chlausjage» und «Wiehnechts-Chindli» sind seit Gedenken immer in Hallwil durchgeführt worden – und zwar ohne Unterbruch. Damit es so weiter geht, treffen sich jedes Jahr alle Mitglieder des Brauchtums und besprechen miteinander wie dieses Jahr die Bräuche durchgeführt werden.

Nicht nur «Chlausjage» und «Wiehnechts-Chindli» werden weiterhin als Brauchtum gepflegt und weitergeführt sondern auch «Chlauschlöpfe, Bärzeli, Silväschter-Trösche» und das «Silväschter Füür.» Deshalb wurde am letzten Donnerstag im Oktober die Brauchtumssitzung einberufen und besprochen wer was und wie organisiert. Speziell in diesem Jahr ist sicher, dass man «50 jahre Chlauswettchlöpfe Hallwil» feiern darf. Nicht nur die Bräuche wurden untereinander besprochen. Alle Vertreter der verschiedenen Vereine von Hallwil stiessen später an die Sitzung dazu, weil die Haubuer Chilbi 2018 gleich auch noch geplant wurde. Das Komitee der Haubuer Chilbi möchte, dass die Bräuche von Hallwil an der Chilbi in irgendeiner Form vorkommen. Deshalb wurden die Vereine mit den Bräuchen zusammen geschlossen und besprochen ob dies miteinander harmoniert. Wer nun schlussendlich mit wem welches Projekt aufziehen wird, kann man an der Haubuer Chilbi 2018 sehen.

Diese schönen, alten Winterbräuche müssen weiterhin gepflegt und ausgeführt werden. So soll lebendiges Volksgut erhalten bleiben. So sagte einst Willi Urech, Gemeindeamman von Hallwil (1966-1975) «Tradition pflegen, heisst nicht Asche aufbewahren, sondern Glut am Glühen halten!»

Freitag, 03.11.2017Beinwil am See

Alle Jahre wieder ... zunehmend mit dem selben Baum

Text und Bild: Eing.

Jedes Jahr werden in der Schweiz über 1 Million Christbäume verkauft und nach den Festtagen wieder entsorgt. Langsam - aber deutlich erkennbar – kündigt sich in den Haushalten ein Wandel an. Da die künstlichen Weihnachtsbäume immer mehr dem Original ähneln, eine super Qualität haben und zudem preislich immer attraktiver werden, kaufen sich immer mehr Schweizerinnen und Schweizer einen solchen Weihnachtsbaum. Einer der grössten Anbieter auf dem Schweizer Markt ist der Onlineshop www.greendeco.ch - mit Sitz an der Luzernerstrasse 24 in Beinwil am See.

Der Markt ist ganz klar im Wachstum – berichtet der Geschäftsinhaber von Greendeco.ch – Niklaus Hartmann. Am Anfang waren es hauptsächlich Gewerbetreibende, die solche Bäume kauften. Die Bäume aus Kunststoff werden nun aber auch in privaten Haushalten immer beliebter.

Die Vorteile liegen auf der Hand: So lässt sich der Baum jedes Jahr nach dem Weihnachtsfest einfach verräumen und im nächsten Jahr bequem wieder hervorholen. Zudem nadeln die Bäume nicht. Mühsames Staubsaugen nach dem Weihnachtsfest ist also nicht nötig. Für die Modelle aus Plastik spricht die lange Haltbarkeit. Sie verlieren ihre Nadeln nicht, und bei bedachtsamem Gebrauch kann man sie viele Jahre lang wiederverwenden. «Wir sind spezialisiert auf sehr hochwertig und natürlich aussehende Weihnachtsbäume», sagt Hartmann, der sich in diesem Gebiet mittlerweile sehr gut auskennt. Besonders hochwertig und echt aussehend ist die sogenannte PE-Spritzguss-Qualität! Das Wort Spritzguss leitet sich aus der Herstellungstechnik der einzelnen Tannenzweige ab. Wodurch eine perfekte «Kopie» jeder einzelnen Zweige entsteht, die kaum vom echten Produkt zu unterscheiden ist.

Greendeco.ch hat einen Showroom, wo alle Bäume ausgestellt sind. Interessierte können gerne vorbeikommen und direkt vor Ort bestellen. Öffnungszeiten auf Voranmeldung (062 552 06 00) sind von Montag bis Freitag und ohne Voranmeldung jeweils an folgenden Samstagen morgens ab 9.00 Uhr: 18. November, 2. und 16. Dezember. Bestellungen werden natürlich auch online unter www.greendeco.ch entgegen genommen.

Freitag, 03.11.2017Dürrenäsch

Jubiläumsfeierlichkeiten in Dürrenäsch

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Das Möbelhaus Comodo AG feierte sein 17-jähriges und das mkc Mega Küchencenter sein 10-jähriges Wiegenfest. Am letzten Oktoberwochende luden beide Firmen Kunden und Interessierte zu einem gemeinsamen Tag der offenen Tür.

Die Tage werden kürzer und die Zeit der gemütlichen Stunden zu Hause in der Wärme steht vor der Tür. Höchste Zeit, es sich drinnen so richtig behaglich einzurichten. Im Eingangsbereich des Möbelhauses trifft man auf winterliche und adventliche Dekorationsideen. Die stetig erweiterte und immer saisonal gestaltete Abteilung für Wohnaccessoires, macht richtig Lust auf lange Winterabende zu Hause oder auch darauf, Schönes zu verschenken. Ausgewähltes aus Keramik oder Holz, Kerzen, Windlichter oder Vasen, man findet alles, um schöne Akzente zu setzen. Das Schlafen wie auf Wolke sieben macht das Luftbett möglich. Gerne wird man kompetent beraten und kann sich zur Probe hinlegen. Neben den massiven Holzbetten aus Buche, Kirsch- oder Nussbaumholz, die auf Grund ihrer Holzstruktur auch Unikate sind, findet man die mit natürlichem Inhalt gefüllten Kissen, die je nach gewünschter Festigkeit an ihre Bedürfnisse angepasst werden können. In der Wohnzimmerabteilung sind Bilder der Aarauer Künstlerin Bettina Heizmann ausgestellt. Die Künstlerin ist sehr erfreut darüber, dass sich ihre Bilder in nur wenigen Minuten platzieren liessen, da sie sehr schön zu den verschiedenen ausgestellten Wohnzimmereinrichtungen passen.

Im Mega Küchencenter glänzt es hier und leuchtet es da. Die glänzenden Arbeitsflächen von modernem und eher kühl wirkendem Design im Kontrast zu heimeligem aber nicht minder modernem Holzdesign. Die gesetzten Highlights in Form von Lichtschläuchen, setzen jede neue Küche in Szene. Dezent unter der Kante der Arbeitsfläche montiert und in der Farbe verstellbar, schaffen diese indirekten Lichtquellen eine sehr schöne Atmosphäre. Das Küchencenter bietet eine Mega-Auswahl, je nach Bedarf grosszügige Familienküchen, aber auch kompaktere und kleinere Lösungen. Bei Fragen zur Funktionalität der Küchengeräte, den modernen Möglichkeiten der Abluftsysteme, Abzugshauben oder dem Ofen mit intelligenter Tür die sich versenken lässt, wird man im Küchencenter sehr kompetent beraten. Ein Genuss für den Gaumen an diesen Tagen der offenen Tür war das von Koch André Hediger nach «sous-vide»-Art zubereitete Gemüse. Der Koch erklärte und demonstrierte die Vorgehensweise in der Ausstellungsküche und bot die Köstlichkeiten zum Probieren an. Das Gemüse wurde mit feinen Gewürzen vakuumiert und im Steamer schonend gegart. Das Gemüse nimmt den feinen Geschmack der Kräuter auf diese Art sehr gut auf. Das Gemüse wird später einfach im Beutel im Wasserbad erhitzt. Eine gute Variante, Speisen «vorzukochen» und für ca. drei Wochen haltbar zu machen. Ideal wenns mal schnell gehen und gesund sein soll.

Freitag, 03.11.2017Zetzwil

Feuerwehrmorgen in der Schule Zetzwil

Text und Bild: Eing.

Sätze der Zweitklässler und Drittklässler über den Feuerwehrmorgen in der Schule Zetzwil:

Mir hat es gefallen, in dem Feuerwehrauto mitzufahren. (Jules)

Die Feuerwehr war da und wir durften mit dem Schlauch spritzen. Als wir fest gespritzt haben, hat es einen Regenbogen gegeben. (Tim)

Wir haben das Feuerwehrauto angeschaut und sie haben sogar einen grossen Ventilator angelassen. (Debora)

Die Fahrt und das Spritzen mit dem Schlauch haben mir sehr gefallen. Das war ein sehr schöner Tag. (Lian)

Marc war sehr erstaunt, was wir alles über die Feuerwehr wussten! Er zeigte uns den Ventilator, mit ihm kann man Rauch wegpusten. (Adriana)

Am Interessantesten fand ich als wir mit dem Feuerwehrschlauch spritzen durften. Übrigens, im Wassertank im Löschauto hat es 2500 Liter Wasser. (Tiana)

Wir konnten auf den Fahrersitz in dem grossen Feuerwehrauto sitzen. (Julia St.)

Die drei Feuerwehrmänner kamen mit dem Löschfahrzeug und mit dem Mannschaftswagen. Sie haben uns viele Sachen gezeigt, zum Beispiel die Schläuche und Funkgeräte. (Julia M.)

Wir haben für die Feuerwehr noch zwei Plakate gemalt. Die Feuerwehrmänner haben sich sehr gefreut. Roman sagte: Ein Plakat wird in Gontenschwil aufgehängt und das andere in Zetzwil. (Saskia)

Später durften wir sogar spritzen! Dann hat es einen schönen Regenbogen gegeben. Ich kletterte auf einen Baum und so konnte ich die Regenbogen noch besser sehen! (Seraina)

Freitag, 03.11.2017Gontenschwil

Der Profi im Tiefbau: Die Steiner AG

Text und Bild: Jennifer loosli

Die Steiner AG beschäftigt sich mit verschiedenartigen Böden und Baumethoden, welche Spezialmassnahmen im Tiefbau erfordern. Sie unterstützt jeden bei seinen Bauvorhaben. Für Leistungsfähige Maschinen-Infrastruktur und breites Know-how ist die Steiner AG bekannt.

Momentan arbeitet die Steiner AG an einer Wohnüberbauung in Safenwil. Hier werden Baugrubensicherungsarbeiten im Umfang von rund 3000 m² Spritzbeton und ca. 8000 m² Erdanker verbaut. Ebenso werken sie zeitgleich an einem anderen Standort. In Rotkreuz werden Pfählungsarbeiten an einem Neubauprojekt ausgeführt.

Durch ihre überschaubare Firmengrösse und die sehr lösungsorientierte Denkweise sind sie für Kunden ein unkomplizierter Ansprechpartner. Auf die immer komplexer werdenden Anforderungen im Baugewerbe erarbeitet die Steiner AG zusammen mit den Projektbeteiligten optimale Lösungen. Sie besitzt einen Maschinenpark, mit dem sie kleine wie auch grosse Aufträge ausführen kann. Die Steiner AG ist in der gesamten deutschsprachigen Schweiz tätig und hat ihren Werkhof in Gontenschwil. Die Büroräumlichkeiten befinden sich aber in Schöftland. Für einen Einsatz mittlerer Grösse benötigen die Mitarbeiter der Steiner AG ca. 4 – 8 Arbeitswochen. Es kann aber bei Grossen Baustellen bis zu 3 – 6 Monat dauern.

Zu den Spezialitäten der Unternehmung gehören: Spritzbetonarbeiten, Ausführung von Anker und Rückverankerungen, erstellen von Nagelwänden und vielem mehr. Teilweise kommt aber auch ein Spezialist an seine Grenzen. Dies war der Fall bei der Sanierung einer Tiefgarage mit fast 1000 Einstellplätzen und nur 2.20 m Arbeitshöhe. Aber auch bei schwierigen Verhältnissen findet die Steiner AG eine geeignete Lösung.
Zu den meistvertretenen Kunden gehören Ingenieure, Architekten, Geologen, Baufirmen und Privatpersonen.

Freitag, 03.11.2017Polizei

Dringlichkeitsfahrten

Bild: Pixelio

Viele Verkehrsteilnehmer verhalten sich falsch oder gar unberechenbar, wenn sie im Rückspiegel ein Fahrzeug mit Blaulicht erkennen. Ein häufiger Fehler ist beispielsweise das abrupte Abbremsen. Dies könnte einerseits eine Auffahrkollision auslösen und anderseits das Einsatzfahrzeug behindern. Wer unüberlegt rechts ranfährt, kann eine Kollision mit Velofahrern, Fussgängern, Bäumen etc. verursachen oder allenfalls eine Einfahrt versperren, in die das Einsatzfahrzeug einbiegen muss. Die richtige Reaktion kann man also lernen, indem man sich vorher einige Gedanken zum Erstfall macht.

Verhalten im normalen Strassenverkehr:
Wenn Sie ein Einsatzfahrzeug bemerken, sollten Sie zuerst eruieren, woher die Sirenen kommen und in welche Richtung sich die Fahrzeuge bewegen. Denken Sie auch daran, dass bei grösseren Einsätzen mehrere Fahrzeuge hintereinander fahren könnten. Auf einspurigen Strassen müssen Sie soweit möglich nach rechts ausweichen. Fahren Sie Ihr Fahrzeug erst wieder in den normalen Strassenverkehr zurück, wenn alle Einsatzfahrzeuge vorbei sind. Um diesen anzuzeigen, in welche Richtung Sie ausweichen, müssen Sie stets einen Blinker setzen. Wenn sich das Einsatzfahrzeug bereits auf derselben Höhe wie Sie befindet, bremsen Sie nicht abrupt ab, sondern verlangsamen Sie die Fahrt und lassen Sie das Einsatzfahrzeug wenn nötig einscheren. Sollte Ihnen sogar einmal ein Einsatzfahrzeug entgegenkommen, dann müssen Sie sofort das Tempo verringern, wiederum nach rechts ausweichen oder gegebenenfalls anhalten.

Verhalten an Ampeln:
Wer sich bei grün vor einer Ampel befindet, muss auf seine Vorfahrt verzichten und den Einsatzfahrzeugen den Vortritt gewähren. Einsatzfahrzeuge verringern vor den Ampeln immer ihre Geschwindigkeit. Dies tun sie aber nicht, um jemandem der Grün hat den Vortritt zu gewähren, sondern um zu kontrollieren, ob in die Kreuzung gefahrlos eingefahren werden kann. Wer bei Rot an der Ampel steht und bemerkt, wie sich Einsatzfahrzeuge von hinten nähern, soll versuchen, soweit wie möglich nach rechts auszuweichen, wenn es der Verkehr zulässt. Sollten Sie dabei die Rotlichtkamera auslösen, bleiben Sie straflos – melden Sie sich bei der Polizei, wenn sie trotzdem eine Busse erhalten. Auch hier muss aber wieder aufgepasst werden, dass keine Velofahrer oder Fussgänger in Gefahr gebracht werden. Genau gleich müssen sich Fussgänger und Velofahrer an die genannten Regeln halten. Sie müssen ebenfalls auf ihren Vortritt verzichten und die Einsatzfahrzeuge passieren lassen.

Bei Fragen zum Thema, wenden Sie sich an Ihren nächsten Polizeiposten.

Ihre Regionalpolizei.


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg
Mittwoch, 01.11.2017Dürrenäsch

«Locker vom Hocker» - Musikabend der MG Dürrenäsch

Text und Bild: Eing.

«Furioso» beschreibt in der Musiksprache den wilden, rasenden und stürmischen Charakter eines Musikstücks. «Furioso», so heisst aber auch das Blechbläserensemble der Musikschulen Seon und Dürrenäsch, welches am Samstag, 28. Oktober 2017 unter der Leitung von Lukas Scherrer den diesjährigen Musikabend der Musikgesellschaft Dürrenäsch eröffnet hat. Obwohl die 16 Schüler im Alter von 9 bis 14 Jahren teilweise erst seit etwas mehr als einem Jahr auf ihrem Blasinstrument unterrichtet werden, vermochten sie die Zuhörer mit ihrer grossen Spielfreude und ihrem Können zu beeindrucken.

Nach der jungen und wilden «Vorband» übernahmen die Musikanten der MG Dürrenäsch und ihr neuer Dirigent Erwin Schnider die Bühne. Dem Motto getreu, «Locker vom Hocker», zeigten sie in der ersten Konzerthälfte, welche Vielfalt die Blasmusik zu bieten hat: Auf die pompös klassische Eröffnung mit «Cortège from Mlada» folgte ein gleichzeitig wunderschöner wie auch wilder musikalischer Flug mit einer Propellermaschine. Mit «One Moment in Time» der legendären Whitney Houston liess sich das Publikum vom Hocker hauen, bevor der Tubist Urs Scherrer als erster Solist des Abends zu einem Picknick mit einem Teddybären einlud. Zum Schluss des ersten Teils wurden die Zuhörer mit der bekannten Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauss gedanklich ins Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker versetzt. In der zweiten Konzerthälfte bewiesen die Dürrenäscher Humor: Der Hornist Erwin Scherrer, welcher mit Schweissbändern und Sportflasche ausgerüstet eine musikalische Spitzenleistung erwarten liess, benötigte bloss einen einzigen Ton und eine grosse Prise Humor, um das Publikum im «Solo Secondo» zum Lachen zu bringen. Im nicht ganz ernst gemeinten Marsch Nr. 2001b überraschten er und seine Musikkameraden mit unerwarteten akustischen und visuellen Elementen – es wurde geküsst, gepfiffen und geschnarcht. Einen musikalischen Höhepunkt setzten die beiden Kornettisten Sara Keller und Lukas Scherrer. Mit unglaublich flinken Fingern jagten sie sich in «Hunting Scene» hinterher, was von den Zuhörern mit viel Applaus belohnt wurde. Der Moderator Leonz Frank, welcher mit Witz und eigener Dichtkunst durch den Abend geführt hatte, erinnerte das Publikum zum Abschluss an die bevorstehende längste Nacht des Jahres. Die Aussicht auf eine zusätzliche Stunde Schlaf liess viele Konzertbesucher noch etwas länger beim Schlummertrunk in der Musikbar verweilen. Wer sich wohl mit dem Tombola-Hauptpreis, einem Alpenrundflug, auf den Nachhauseweg gemacht hat?

Mittwoch, 01.11.2017Hallwil

Wünschen Sie den Besuch vom Wiehnechts-Chindli?

Text und Bild: eing.

Der Brauch: Wir sind eine Gruppe von sieben Mädchen, die nach einem alten Brauch an den beiden Weihnachtstagen von Haus zu Haus ziehen. Bei den Familien singen wir ein Weihnachtslied und verteilen selbst gebackene Weihnachtschrömli.

Freuen Sie sich auch auf den besinnlichen Brauch vom Wiehnachtschindli? Dann freuen wir uns auf Ihre Anmeldung. Wenn Sie die Mädchen nicht empfangen möchten, bitten wir Sie, sich abzumelden.

Mit Ihrer Anmeldung helfen Sie uns, dass die Mädchen die Familien auf den jeweiligen Routen zu angemessenen Zeiten besuchen können.

Vielen Dank für ihre Mithilfe.
Brauchtumskommission Hallwil
Verantwortliche Wiehnechts-Chindli

Die Routen:
24. Dezember, ab 16 Uhr
Bahnhofstrasse – Dürrenäscherstr. Ost – Engenbühl – Sonnhalde – Wannenmoos – Mürbe – Kofer – Grossackerstrasse – Grossackerweg – Dürren-
äscherstr. West – Weiheracker – Weihermatt – Seetalstr. 85 – Dürrenäscherweg – Breiten – Mülisacker – Steinmattweg – Käsereistrasse.

25. Dezember, ab 16 Uhr
Langjucharten – Friedhofweg – Rüchlig – Hübel – Tal – Rebenhübel – Seetalstr. West – Weid – Kappelen – Mühlematt – Seetalstr. Ost– Delle – Zelglistrasse – Bettacker – Ausserdorf – Seengerstrasse – Haldenweg – Kommunalgebäude.

An-/Abmeldung:
Bitte melden Sie sich bis am 14.12.2017 bei der Gemeindekanzlei. Mit genauer Angabe der Adresse, vorzugsweise per Mail an: gemeinde@hallwil.ch, oder Tel. 062 777 30 10.

Mittwoch, 01.11.2017Meisterschwanden

Stiftung Gärtnerhaus eröffnet «Eigenwerk»

Text und Bild: Thomas Moor

Kräfte bündeln und Synergien nutzen: Das ist eine Philosophie, welche in der Stiftung Gärtnerhaus in Meisterschwanden gelebt wird. Das Blumengeschäft und der Bereich Wohnaccessoires spannen zusammen und werden als gemeinsames Verkaufsgeschäft den Bärenplatz 1 in Fahrwangen beleben.

Vorfreude sei ja bekanntlich die schönste Freude, wie man immer wieder hört. Und tatsächlich ist die Vorfreude bei Manuela Schaufelberger und Anna Käser riesengross. Die beiden sind die Co-Leiterinnen des neuen Verkaufsladens mit dem Namen «Eigenwerk». Ein Ort, wo sich die wunderschönen floristischen Kreationen und die kreativen Wohnaccessoires aus der eigenen Schreinerei vereinen und wunderbar ergänzen. Die perfekte Plattform für die vielfältigen und bei den Kunden beliebten Gärtnerhaus-Produkte! Präsentiert werden sie im neuen Verkaufsgeschäft auf einer Fläche von rund 95 m2, welche zusätzlich durch einen grosszügigen Aussenbereich ergänzt wird. Mit der Fusion der beiden Bereiche will man nicht nur Kräfte bündeln, sondern ganz gezielt auch den Bärenplatz in Fahrwangen beleben. Zur Zeit laufen die Ausbauarbeiten des neuen Verkaufslokales auf Hochtouren. Gewisse Arbeitsbereiche lassen sich bereits jetzt erahnen. Zum Beispiel dort, wo saisonale Sträusse und Gestecke entstehen. Hier hat der Kunde die Möglichkeit, den Klienten bei ihrer Arbeit über die Schultern blicken zu können. Es sei aber kein «zur Schau stellen» der Klienten, wie die Geschäftsleitung ausdrücklich betont.
Der neue Verkaufsladen wird am 24. November eröffnet. Ein Datum, auf welches man sich doppelt freuen darf. Denn an diesem Tag erfolgt auch der Startschuss zur dreitägigen Adventsausstellung, welche unter dem Motto «Flockentanz» steht. Manuela Schaufelberger, Anna Käser und die Klienten setzen alle Hebel in Bewegung, ein stimmungsvolles Ambiente zu schaffen. Ein Besuch des neuen Verkaufslokales lohnt sich also gleich doppelt.

Mittwoch, 01.11.2017Gontenschwil

1. Adventsmarkt beim Dorfmuseum Gontenschwil

Text: Eing., Bild: pixelio

Die Museumskommission hat sich entschlossen, in diesem Jahr die Ausstellungszeit um einen Monat zu verlängern. Als Jahresabschluss organisieren wir am Samstag, 02. Dezember 2017 einen Adventsmarkt beim Museum. In zwei Zelten werden über zehn einheimische Aussteller ihre handgefertigten Arbeiten zum Verkauf anbieten.

Die Museumskommission betreibt eine Festwirtschaft mit Grillstand, verschiedenen Getränken, inkl. Kaffee, sowie, wie immer am letzten Öffnungstag, heisse Marroni und Glühwein. Die süssen Gelüste werden durch die Bäckerei Sollberger mit frisch zubereiteten Berlinern abgedeckt! Der Adventsmarkt beginnt um 16.00 Uhr und endet um ca. 21.00 Uhr, gleichzeitig ist auch das Museum geöffnet und die Ausstellung «Puppenstuben und Modelltraktoren» ein letztes Mal zu sehen. Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Das Museumsjahr 2018 beginnt am Samstag, 03. März 2018 mit der Vernissage einer neuen Ausstellung.

Mittwoch, 01.11.2017Seengen

Familienergänzende Kinderbetreuung in Seengen

Text und Bild: Jennifer loosli

Im Juni 2016 wurde das Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung angenommen. Zur Umsetzung des neuen Gesetzes, setzte der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe ein. Sie entwarfen ein Kinderbetreuungs- und Elternbeitragsreglement.

An der Orientierungsversammlung für «familienergänzende Kinderbetreuung» wurden alle Elternteile über das neue Gesetz, das am 17. November 2017 an der Einwohnergemeindeversammlung beantragt wird, informiert. Die Gemeinde hat demnach die Aufgabe, den Zugang zu einem bedarfsgerechten Angebot an familienergänzender Betreuung von Kindern bis zum Abschluss der Primarschule sicherzustellen. Die Eltern müssen sich aber einkommensabhängig an den Kosten beteiligen. Die Gemeinde setzte zur Umsetzung dieses Gesetzes eine Arbeitsgruppe aus Gemeinderat und Vertretern der Schulpflege zusammen. Begleitet wurde dies von Frau Béa Bieber, Fachstelle Kinder & Familie. Diese Arbeitsgruppe war beauftragt die organisatorischen wie auch räumlichen Fragen zu klären. Deshalb wurde im Februar 2017 eine Bedarfsabklärung durchgeführt. 334 Fragebögen wurden an Eltern mit Kindern verschickt. Die Rücklaufquote war erfreulich hoch: 63% (210 Stück). Die Angebote sind für Kindergarten- und Primarschüler bis und mit 6. Klasse.
Der Mittagstisch, der jetzt schon an der Schule Seengen angeboten wird, kann auch von Oberstufenschülern besucht werden. Nebst dem Mittagstisch der schon vorhanden ist, wird die Tagesstruktur von der Gemeinde angeboten und bedarfsgerecht per August 2018 ausgebaut. Die Randstunden die es bisher gab werden durch Früh- und Nachmittagsbetreuung abgelöst. Weil die Eltern nur 4 Wochen und die Kinder 12 Wochen Ferien haben, wird ein zusätzliches Angebot für Ferienbetreuung angeboten. Zu den neu definierten Tagesstrukturen gehören: Frühbetreuung, Nachmittagsbetreuung, Mittagstisch und Ferienbetreuung. Die Frühbetreuung garantiert die Betreuung vor dem Schulunterricht ab 7:00 Uhr. Der Mittagstisch Betreuung über die Mittagsstunden. Die Nachmittagsbetreuung ist nach dem Schulunterricht für die Betreuung der Kinder zuständig. Hier wird es zwei Module geben: Frühnachmittagsmodul bis 15.00 Uhr und das Spätnachmittagsmodul deckt den Zeitraum von 15.00 bis 18.00 Uhr ab. Hier wird Wert auf bedarfsgerechte Betreuungszeit gelegt, damit die Eltern auch bis am Abend arbeiten können.

Mittwoch, 01.11.2017Dürrenäsch

Leuchtende Augen, leuchtende Räben

Text und Bild: Thomas Moor

«Räbeliechtli, Räbeliechtli,  wo gasch hii? I die dunkli Nacht,  ohni Schtärneschii, da mues mis Liechtli sii.» Die Strophen zu den bekanntesten Räbenliechtli-Liedern wurden bereits vor dem Start zum Dürrenäscher Räbenliechtli-Umzug von den Kindern fleissig angestimmt. Die Texte sassen. Und die wunderschön geschnitzten Räben wurden mit Stolz präsentiert. In der Tat kannte die Fantasie der Kindergärtler und der Schülerinnen und Schüler beim Aushöhlen und Schnitzen keine Grenzen. Klar, dass Sterne, Tännchen und Halbmond in der Motiv-Hitparade immer noch ganz vorne liegen. Aber längst haben sie von modernen Motiven, Fantasiefiguren und auch den wunderschön geschnitzten Vornamen der Künstlerinnen und Künstler Gesellschaft erhalten. Das war natürlich auch in Dürrenäsch so. Da wurden Kunstwerke am laufenden Band produziert und präsentiert. Und weil der Räbenliechtliumzug genau auf Halloween fiel, kamen auch die traditionellen Kürbisse dank den Sechstklässlern ebenfalls zu ihren Auftritten. Auf zwei Handwagen zogen sie die schaurig schönen und gruseligen Fratzen durchs Dorf. Und während sich der Räbenliechtliumzug bei völliger Dunkelheit in Bewegung setzte, wurden auf dem Pausenplatz fleissig Würste gebraten – für das gemütliche Beisammensein nach dem Umzug, welches zusätzlich musikalisch umrahmt wurde.

Mittwoch, 01.11.2017Leutwil

Rudolf (Ruedi) Hirt, Kandidat Gemeindammann

Text und Bild: eing.

Als ich vor zehn Jahren mit meiner Familie auf der Suche nach Bauland hier in Leutwil fündig wurde, habe ich mich sofort in diesen Flecken Erde verliebt. Mir war schon damals klar, dass ich mich gerne für dieses Dorf und seine Einwohner einsetzen, an der Zukunft und der Dorfpolitik mitarbeiten möchte. «Liefere statt lafere», war mein Motto.

Als im Jahr 2012 ein Sitz im Gemeinderat frei wurde, habe ich mich zur Wahl aufstellen lassen. Seit nun mehr knapp 6 Jahren bin ich in diesem Amt tätig, 2,5 Jahre davon als Vizeamman. Die Aufgabe macht mir auch heute noch grossen Spass, fordert und erfüllt mich. Diese Zeit im Gemeinderat, in den Kommissionen (Zivilschutz, Repol, Feuerwehr, Forst), in denen ich eingebunden bin, hat mir einen grossen und vollen Rucksack an Erfahrungen und wichtige Kontakte eingebracht. Die Arbeit als Vizeamman hat mir Einblicke in das Amt des Ammanns gewährt. So kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass ich weiss, was da auf mich zukommen wird. Auch durch meinen beruflichen Werdegang als Informatikabteilungsleiter in der Credit Suisse, welche dieses Engagement vollumfänglich unterstützt, sehe ich mich für das Amt des Ammans geeignet. Personalführung (Organisationen zwischen 20 und 100 Personen), konstruktive Kommunikation, Budgetverantwortung (aktuell knapp 10 Mio CHF) und konsensorientierte Lösungen sind für mich alltägliche Aufgaben. Mauscheleien, falsche Versprechungen und Verschaffung von Vorteilen durch Indiskretionen sind mir ein Graus.

Auch die aktive Mitarbeit in der Kirchgemeinde, wo meine Familie und ich die Licht- und Tontechnik im Kirchgemeindehaus Dürrenäsch betreuen, ist wertvoller Teil unseres Lebens.

Fakt ist, dass die Gemeinde im Bereich der Kosten keinen grossen Spielraum mehr hat. Weit mehr als die Hälfte unseres Budgets wird in der Zwischenzeit durch den Kanton bestimmt. Wir müssen auf der Einnahmenseite vorwärts arbeiten, das heisst, qualitatives, mässiges, für das Dorf verkraftbares Wachstum generieren, um gute Steuerzahler nach Leutwil zu holen. Es wird unabdingbar, vorhandene Baulandreserven möglichst schnell baureif zu machen, um den Zuzug von neuen Bürgern zu ermöglichen. Ein weiterer wichtiger Punkt wird es sein, die finanzielle Situation im Griff zu behalten, trotz sinkendem Finanzausgleich. Dazu sollte die Zusammenarbeit, der Austausch und der Nutzen von gemeinsamen Ressourcen mit den Nachbargemeinden wo sinnvoll erweitert werden.

Für beide erwähnte Punkte gilt für ein kleines Dorf wie Leutwil, beweglich und aktiv zu bleiben. Frühzeitig agieren nicht reagieren, wenn es zu spät ist, muss das Ziel sein.

Sehr wichtig ist meines Erachtens auch, dass Leutwil die Schule im Dorf behalten kann. Nach dem Verlust der Post und des Dorfladens wäre der Verlust der Schule für das Dorf ein herber Schlag und das Dorf würde massiv an Attraktivität verlieren. Und nicht zuletzt müssen wir unseren Vereinen Sorge tragen, welche einen wertvollen Beitrag zu unserem Dorfleben beitragen.

Sollte mir die Leutwiler Bevölkerung ihr Vertrauen schenken, wird es mir ein grosses Anliegen sein, das Dorf in eine sichere Zukunft zu führen. Es wäre mir eine grosse Ehre, wenn ich als Ammann Leutwil und seine Einwohner auf dem Weg in die Zukunft leiten und begleiten dürfte.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen.
Rudolf Hirt

Montag, 30.10.2017Boniswil

Dank GVS: Schüler durften in den süssen Apfel beissen

Text und Bild: Thomas Moor

Herbstzeit ist Erntezeit und damit auch die Zeit der vielen reifen Früchte. Jetzt heisst es wieder «Vorhang auf für Apfel & Co.». Eine spezielle Plattform gibt der Gewerbeverein Seetal dem Apfel mit der Pausenapfelaktion in Schulen verschiedener Mitgliedsgemeinden.

Schulleiter Daniel Wieser steht bereit und nimmt die zwei Vorstandsmitglieder des Gewerbevereins Setal in Empfang. Franz Roth und Fritz Stadler hissen die GVS-Flaggen und stellen drei Kisten mit saftigen Äpfeln von der Landi Hallwilersee auf den bereitgestellten Tisch. Man ist für den grossen Ansturm gerüstet. Die Pausenapfelaktion ist so etwas wie ein Kulturbatzen, den der Gewerbeverein Seetal der Schuljugend in fruchtiger Form seit einigen Jahren jeweils nach den Herbstferien auf den Pausenplätzen der Mitgliedergemeinden Seengen, Boniswil, Hallwil, Dürrenäsch, Fahrwangen und Meisterschwanden verteilt. Eine Aktion, die bei den Schulleitungen gut ankommt, wie Terminkoordinator Fritz Stadler bestätigt. Und auch die Schülerinnen und Schüler greifen jeweils herzhaft zu, um sich einen dieser rot- oder gelbbackigen Vitamin- und Mineralstoffspender aus der Kiste zu angeln. Verständlich: Man beisst ja viel lieber in den süssen als in den sauren Apfel. Kommt hinzu, dass der aufbauende und vitaminreiche Apfel als ideale Pausenverpflegung gilt.

Montag, 30.10.2017Schongau

Gemütliche Geselligkeit als Hauptgewinn

Text und Bild: Graziella Jämsä

Kurz vor 20 Uhr ging es in der Aula lebhaft zu. Das Plauschlotto, welches der Frauenverein Schongau organisiert, ist für viele Mitglieder ein fester Termin. «Spannung, tolle Preise und das Zusammensein gehören zum Erfolgsrezept», verriet eine der Teilnehmerinnen.

«Guten Abend, herzlich willkommen, wir freuen uns, dass so viele Mitglieder zum Plauschlotto gekommen sind», begrüsste Vreni Ebneter die Teilnehmerinnen. Zusammen mit Yvonne Weibel, Corinne Basler, Veronika Kretz und Vreni Ebneter bildet sie das Vorstandsteam des Frauenvereins Schongau. Und dieses hatte nicht nur für die Einrichtung der Aula sondern auch für die kulinarischen Preispakete gesorgt. In wenigen Worten wurde der Umgang mit den Lottokarten erklärt und schon langte Corinne Basler in der Stofftasche nach der ersten Zahl. Kaum zehn Minuten später schallte es zum ersten Mal durch den Raum: «Lotto!» Das Spielglück blieb den Damen hold, doch mehr als das stand für die meisten die Geselligkeit im Zentrum des Abends. Dieses Miteinander prägt das vielseitige Vereinsprogramm das ganze Jahr hindurch. Sei dies bei einem kirchlichen Engagement wie der Fastensuppe, Generalversammlung, Vereinsreise oder dem bald vor der Türe stehenden Weihnachtsbasteln mit den Schulkindern. Neugierige finden den Frauenverein Schongau seit kurzem auch im Internet. Auf www.frauenverein-schongau.ch stehen Einladungen für kommende Anlässe ebenso wie redaktionelle Beiträge zu vergangenen Veranstaltungen. «Selbstverständlich beantworten wir Fragen zu Angeboten wie Babysitting oder Tauf- und Weisssonntagskleidung oder Treffen gerne persönlich», sind sich die Vorstandsfrauen einig. «Wir freuen uns auf viele interessierte Besucherinnen, sei dies im Internet oder direkt vor Ort.»

Montag, 30.10.2017Gontenschwil

Präsidentenkonferenz im Brünnelichrüz

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Um den Veranstaltungskalender der Gontenschwiler Vereine zu erstellen und die Daten miteinander abzugleichen, trafen sich die Vereinspräsidenten im Waldhaus Brünnelichrüz.

Die Bleistifte sind gespitzt, die Agenden geöffnet. Die Vereinspräsidenten haben sich zur alljährlichen Präsidentenkonferenz getroffen, um die Termine des kommenden Jahres zusammenzutragen. Ursula Kaufmann, Präsidentin der Kulturkommission, führt die grösste Agenda des Abends.Sie trägt die genannten Daten für den Veranstaltungskalender der Gemeinde zusammen. Die Präsenzliste wird ausgefüllt und die Konferenz kann beginnen. Woche für Woche des nächsten Jahres wird besprochen. Der erste Event steht natürlich schon fest, am 1. Januar wird am Neujahrsapéro das neue Jahr eingeläutet.

Wer braucht wann welche Räumlichkeiten? Wo gibt es Terminkollisionen? Reicht die Aula oder wird die Mehrzweckhalle benötigt? Diese Konferenz bietet einen gemütlichen Rahmen um genau diese Fragen zu beantworten. Die Köpfe zusammenstecken und zu diskutieren macht hier sehr viel Sinn und erleichtert Abläufe in der Jahresplanung der Gemeinde. Die Frage von Roman Soland, ob noch jemand die Feuerwehr brauche, wurde mehrheitlich verneint, weil man ja hoffe, man brauche sie nicht. Natürlich war dies nicht ganz ernst gemeint, denn tatsächlich muss in der Planung auch berücksichtigt werden, wenn ein Parkdienst benötigt wird. Tatsächlich ist auch die Mitwirkung des Bauamtes, des Hauswartes oder des Bühnenmeisters an diesem Abend sinnvoll.

Von Blutspenden des Samaritervereins, Konzerten des Musikgesellschaft bis hin zu den Öffnungszeiten des Museums wurde alles sorgfältig in den Kalender eingetragen.

Nach dem offiziellen Teil des Abends waren alle eingeladen eine Cervelat zu bräteln. Die anwesenden Vereinspräsidenten nutzten die Gelegenheit um Ideen auszutauschen, die Wichtigkeit dieses Anlasses zu besprechen und angeregt zu diskutieren. Man unterhielt sich über Erfahrungen der letzten Jahre und Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft.

Montag, 30.10.2017Hallwil

Frauenverein: Weihnachts-Chrömli backen

Text: Eing., Bild: Pixelio

Haben Sie auch keine Lust alleine Zuhause Weihnachts-Chrömli zu backen? Wir haben die Lösung: Der Frauenverein Hallwil lädt Sie herzlich zum gemeinsamen Chrömli backen ein.

Ablauf: In ungezwungener Runde heissen wir die Adventszeit willkommen und werden unter der Leitung von Eva Suter die Chrömli gemeinsam ausstechen und backen. Es werden ca. 8 verschiedene Sorten Teig vorhanden sein. Am Schluss wird die süsse Pracht aufgeteilt, ca. 1,5 – 2 kg pro Person.

Datum: Dienstag 28. November 2017
Ort: Schulhausküche Hallwil
Dauer: 18.00 – ca. 22.00 Uhr
Kosten: ca. Fr. 20.— bis 25.—
Mitbringen: Chrömlidosen
Teilnehmer: Es ist jede/r Frau/Mann herzlich willkommen

Anmeldung bis am: 21. November 2017

Informationen und Anmeldungen:

Eva Suter-Huber
Wannenmoos 373, 5705 Hallwil Tel. Privat: 062 777 61 11
Tel. Gesch. 062 777 46 60

Elisabeth Urech
Breiten 79, 5705 Hallwil
Tel. Privat: 062 777 39 72
Tel. Gesch.: 062 889 14 31

Montag, 30.10.2017Hallwil

Frauenverein: Dorf-Adventskalender

Text und Bild: Eing.

Es fehlen noch die letzten Teilnehmer/-innen für den diesjährigen Dorfadventskalender. Wir hoffen noch auf Anmeldungen bis am 11. November 2017.

Ab dem 1. Dezember wird wieder jeden Abend bis am 24. Dezember, bei einer anderen Familie ein liebevoll gestaltetes Fenster oder Sujet, die dunklen Winterabende erleuchten.

Am Dienstag, 12. und am Donnerstag, 28. Dezember ab 18.00 Uhr machen wir für alle Interessierten gemeinsame Adventsfenster-Spaziergänge. Wir werden jeweils eine Hälfte des Kalenders besichtigen. Am Schluss kann man sich im Vereinszimmer mit Suppe, Kaffee und Kuchen wieder aufwärmen.

Die Liste aller Teilnehmer erhalten sie mit separatem Flugblatt.

Eine schöne Adventszeit wünschen Ihnen alle Advents-Fenster-Beteiligten.

Anmeldungen an:
Elisabeth Urech, Tel. Privat: 062 777 39 72,
Tel. Geschäft: 062 889 14 31
Eva Suter-Huber, Tel. Privat: 062 777 61 11,
Tel. Geschäft: 062 777 46 60

Freitag, 27.10.2017Gontenschwil

Die nächste Generation im Bad Schwarzenberg

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der heimelige Gasthof am Waldrand wird ab November 2017 an die nächste Generation übergeben. Die beiden Wirtepaare freuen sich auf eine erfolgreiche Zukunft.

Seit 1973 bewirtet Dieter Roth seine Gäste im Gasthof Bad Schwarzenberg in Gontenschwil, seit 1980 gemeinsam mit seiner Frau Rita. Seit 2015 wird der Wirt in der Küche von seiner Tochter Fabienne unterstützt. Fabienne Böll-Roth und ihr Mann Flavio Böll, gelernter Metzger, werden den Gasthof ab 1.11.2017 weiterführen. Flavio Böll aus Dagmersellen hat in Reiden den Beruf des Metzgers erlernt und war bis vor Kurzem als Abteilungsleiter Gastro bei der Firma Bell tätig.
Fabienne Böll-Roth hat das Kochhandwerk im Seehotel Hallwil erlernt. Nach diversen Stationen in Form von Saisonstellen in Celerina oder Klosters, führte der Weg der ehrgeizigen Gontenschwilerin in die Küche von Armin Amrein. Als Küchenchef im Restaurant «Le Club» auf dem Bürgenstock wurde Armin Amrein mit 17 Gault-Millau-Punkten und einem Michelin-Stern ausgezeichnet.
Fabienne Böll erzählt, dass sie diese intensive Zeit sehr genossen hat und enorm viel von dessen Können profitieren konnte. Die Details und Präsentation der Gerichte, die Perfektion und ein starkes Fundament für die zukünftige Arbeit in jeder Küche. Auch ein Aufenthalt in London steht im beeindruckenden Lebenslauf von Fabienne Böll. Dem Koch, dem auch die englische Königsfamilie vertraut, dem Schweizer Anton Mosimann, konnte sie drei Monate über die Schulter schauen und in seiner Küche mitarbeiten. Um ihren Horizont auch ausserhalb der Küche zu erweitern, absolvierte sie die Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich. Um das zusätzlich Erlernte auch anzuwenden, waren nun auch diverse Stationen in anderen Gastrobereichen an der Reihe, unter anderem auch im Restaurant Wilhelm Tell in Luzern. Das frisch verheiratete Paar freut sich auf seine Zukunft im Bad Schwarzenberg. Dieter und Rita Roth werden sich nicht sofort in den Ruhestand zurückziehen und den beiden jungen Wirtsleuten gerne mit Rat und Tat unterstützend zur Seite stehen. Fabienne Böll-Roth ist glücklich darüber ihr «Zuhause» in bewährter Tradition mit ihrem Mann weiterführen zu können. Das Team bleibt in bisheriger Form bestehen, wofür sie sehr dankbar sind. Das neue Wirtepaar freut sich auf spannende Begegnungen mit Stammgästen und auf diejenigen, die es noch werden.

Freitag, 27.10.2017Reinach

Benefiz-Gala TanzTreff im Kirchgemeindehaus

Text und Bild: Eing.

Auf Initiative der Präsidentin Brigit Bolliger startete die Kirchenpflege im Frühjahr einen monatlichen TanzTreff im Kirchgemeindehaus. Die begeisterte Tänzerin setzte sich hin und trug unzählige geeignete Musikstücke zusammen, welche ab Computer abgespielt werden. Zum krönenden Abschluss des Jahres wird nun der TanzTreff etwas glamouröser gestaltet: Am Freitag, 24. November findet im Kirchgemeindehaus ein Benefiz-Gala-TanzTreff mit Schlemmerbuffet statt.

Auf die Frage, wie die Idee dazu entstanden sei, antwortet die Organisatorin: «Vor rund fünf Jahren wurden wir von Freunden aus Salzburg an den Frühlingsball in Bad Reichenhall eingeladen. Diese festliche Stimmung, die wunderschönen Roben der Frauen und das ganze Ambiente hatten mich so in ihren Bann gezogen, dass mich der Wunsch, in Reinach eine Gala-Veranstaltung zu organisieren, seitdem nicht mehr losgelassen hatte. Und da wir selber, die Metzgerei Bolliger, Catering anbieten, warfen wir natürlich an jenem Frühlingsball auch einen Blick hinter das Buffet und stellten fest, dass wir den kulinarischen Bereich mühelos würden abdecken können.»

Auch wer nicht tanzen kann oder will, ist herzlich eingeladen, einen gemütlichen Abend in festlicher Atmosphäre und mit einem feinen Essen zu verbringen. Das Vorspeisenbuffet lockt mit Crevettencocktail, Forellen- und Lachsplatte, Rohfleisch, Antipasti, ToMozza- und Früchtespiessli, Käse und Gemüse-Dip. Zum Hauptgang werden Roastbeef mit Sauce Béarnaise, Schweinsbraten vom Nierstück, Kartoffelgratin, Reis und Gemüse gereicht, und das umfangreiche Dessertbuffet setzt dem Ganzen noch ein Sahnehäubchen auf.

Der Eintritt ist frei. Für das Essen (inkl. Getränke, ohne Wein) werden Fr. 65.– pro Person gerechnet, wobei ein Teil davon vom Caterer in die Kollekte eingelegt wird. Der Erlös geht zur einen Hälfte an ein Projekt der ortsansässigen Hedy Hofmann, welche persönlich notleidende Menschen in Rumänien unterstützt. Die andere Hälfte kommt dem Sozialfonds der ref. Kirchgemeinde Reinach-Leimbach zu Gute. Dieser hilft bedürftigen Menschen aus unserer Umgebung. «Mir war es ein spezielles Anliegen, Projekte und Menschen vor unserer Haustüre zu unterstützen», so Bolliger. Anmeldungen sind erforderlich an brigit.bolliger@ref-reinach.ch

Nähere Auskünfte erteilt die Organisatorin jederzeit gerne, oder auf www.ref-reinach.ch.

Freitag, 27.10.2017Gontenschwil

Z’Gondischwiu e de Pinte, det get’s gueti Metzgete!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Blut-, Leber- und Bratwürste, Züngli, Speck, Rösti, und, und, und … da schlägt das Herz jedes Fleischliebhabers höher! Ende Oktober fand die beliebte Metzgete im Restaurant Pinte in Gontenschwil statt.

Eine Metzgete zählt zu den ältesten der Schweizer Traditionen. Früher wurden im Herbst diejenigen Tiere geschlachtet, welche man nicht durch den Winter füttern konnte. Alle Produkte, die nicht haltbar gemacht werden konnten, mussten sofort verzehrt werden. Dazu zählen vor allem das Blut, aus welchem Blutwurst gemacht wurde und wird, sowie die Innereien, die vorwiegend in Leberwürsten verwertet werden. Heute wird an der Metzgete typischerweise nur Schweinefleisch gegessen, dafür aber alle Erzeugnisse, also zusätzlich auch Schnitzel, Koteletts, Kopfbäggli, Züngli und Bratwürste. Käthi Gütiger betreibt das Restaurant Pinte in Gontenschwil nun schon 14 Jahre. Aber nicht nur die Metzgete ist ein Grund in der Pinte essen zu gehen. Sie ist berühmt für ihre guten Cordon bleus. Vor allem, weil es die Cordon bleus in ganz vielen verschiedenen Variationen gibt und auch hier kommt jeder auf seine Kosten. Wer jetzt Lust auf Metzgete bekommen hat, kann sich auf die Nächste im November freuen! Am 29. und 30. November sowie am 1. Dezember wird wieder geschlemmt. Kleiner Insider Tipp.: Als Dessert ist das feine Vermicelles zu empfehlen!

Die gutbürgerliche Küche wird von vielen geschätzt! Käthi Gütiger und ihr Team geben deshalb jeden Tag alles, um die Wünsche ihrer Gäste auf den Tisch zu bringen.

Freitag, 27.10.2017Boniswil

Betreuung von Asylsuchenden in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Seit dem Herbst 2015 beherbergt und begleitet Boniswil – wie alle anderen Gemeinden – eine vorgeschriebene Anzahl von Asylsuchenden. Dank der Mithilfe von engagierten Boniswilern gelang dies bist jetzt auf eine engagierte Art in einem «Götti-System».

Die erste fünfköpfige Familie traf im September 2015 ein und bezog eine kleine Wohnung an der Seengerstrasse. Betreut wurde sie seither von Heinz Schaffner, unterstützt durch Gemeinderätin Silvia Gebhard.

Ein Jahr später kam eine vierköpfige Familie dazu, welche ein älteres Haus an der Seetalstrasse bezog. Das Ehepaar Bruno und Hedy Deppeler begleitete sie intensiv.

Schliesslich kam im August 17 eine dreiköpfige Familie nach Boniswil und wird vom Ehepaar Thomas Frei und Ursula Wiederkehr betreut.

Ein intensives Gespräch mit allen Betreuern fand am 20.10. statt. Der Rückblick zeigte, dass für die Flüchtlingsfamilien die traumatischen Erlebnisse während der Flucht und auch die verschiedenen Wohnungswechsel in der Schweiz sehr belastend waren. Körperlicher und psychischer Stress gehen nicht spurlos an diesen Menschen vorbei. Die ganze Habe, ihre Kultur, Sprache, Familienstruktur, alles ist weg.
Die Betreuer hatten viele schwierige Situationen zusammen mit ihren Schützlingen durchzustehen. Dabei zeigte sich, dass jene, die engagiert die Sprache erlernen, am meisten Aussicht auf Erfolgserlebnisse und Integration haben.

Besonders dankbar wurde von den Betreuern auf das grosse Engagement der Schule Boniswil und Seengen hingewiesen. Von den Lehrern und der Schulleitung kam eine grosse Offenheit, Kreativität, Verständnis und Unterstützung entgegen. Auch die Gemeindeverwaltung, Gemeindeschreiber und Gemeinderat standen unkompliziert mit Rat und Tat zur Seite.

Die Betreuer sähen es als Chance, die Asylsuchenden – und zwar speziell auch die Frauen – im Dorf mit Freiwilligen-Arbeit zu beschäftigen und damit sowohl die Integration als auch das Deutschlernen zu fördern. Für kreative Angebote ist man sehr offen.

Als zuständige Gemeinderätin dankte Silvia Gebhard den Betreuern mit einer Einladung zu einem anschliessenden Essen im «La Deliziosa». Dieser Einsatz ist nicht selbstverständlich und auch unbezahlbar. Vorteilhaft ist, wenn ein Ehepaar als Mann und Frau diese Aufgabe übernehmen kann.

Freitag, 27.10.2017Menziken

Die ChanSoNetten ganz persönlich

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Zum 10-jährigen Jubiläum lud der Chor zum Konzert mit anschliessendem Apéro ein. In der Aula in Oberkulm präsentierten die netten Sängerinnen ausgewählte Lieder ihres umfangreichen Repertoires.

Seit zehn Jahren gibt es den Chor der Sängerinnen aus dem Oberwynental, die ChanSoNetten. Es fanden zwei Konzerte mit anschliessendem Apéro statt, um das Jubiläum gebührend mit den zahlreichen Besuchern zu feiern. Die Präsidentin Carmen Kettenring begrüsste das Publikum und lud es dazu ein, einer Spezialsendung des Nachtexpress zu lauschen. Die Rolle des Radiomoderators übernahm Werner Sommerhalder, den sich die Chordamen netterweise vom Männerchor Burg «ausleihen» durften. Das Konzert wurde in Form eines Wunschkonzertes gestaltet. Die Musikwünsche der einzelnen Sängerinnen erhielt der Moderator Werni per Telefon, per Brief oder per E-Mail.
Ganz persönliche Anekdoten und Erlebnisse wurden so mit dem Liedwunsch vorgetragen. Die Präferenzen sind so verschieden, wie auch die Frauen und ihre Geschichten. Das Repertoire der ChanSoNetten ist beeindruckend, es wurden Lieder mit französischen, englischen oder auch deutschen Texten vorgetragen. Das Lied «Der Wind» welches sich Mareili wünschte, wurde schliesslich zur Ehre ihrer langjährigen Treue im Chor, als Zugabe ein zweites Mal gesungen. Sie war es auch, die die ChanSoNetten vor zehn Jahren zu diesem Namen führte. Vielleicht war es eben dieser besungene Wind, der ihr diese Idee zuflüsterte.
Fröhliche Melodien wie die von «Lollipop», den etwas «zungenbrecherischen» Text über die Ziege mit Zahnweh, sowie ein mazedonisches Volkslied wurden mit viel Charme und Humor präsentiert. Der Chor bedankte sich bei der Dirigentin Andrea Moser, die sich sehr über die Blumen freute, für die langjährige und gute Zusammenarbeit.

Freitag, 27.10.2017Reinach

Kunstmaler Hediger in der Galerie Del Mese-Fischer

Text und Bild: Peter Siegrist

Der Reinacher Kunstmaler Kurt Hediger feierte am 6. November seinen 85. Geburtstag. Gegenwärtig stellt er in der Galerie Del Mese-Fischer in Meisterschwanden bis am 3. Dezember rund hundert bis heute ungesehene Bilder aus.

Der Reinacher Kunstmaler Kurt Hediger hat für seine neueste Ausstellung rund hundert Gemälde ausgewählt. 1957 steht auf der Rückseite des ältesten der Bilder. Eine Landschaft aus Rothrist ist’s. Dort ist Kurt Hediger aufgewachsen. Seit über 60 Jahren hält der Maler unermüdlich auf Leinwand und in Skizzenbüchern fest, was ihn bewegt, was ihm auffällt. Farben, Formen, Lichtstimmungen und Gesichtszüge von Menschen.
Kurt Hediger blickt auf ein bewegtes Künstlerleben zurück, das ihn in ganz verschiedene Regionen der Schweiz, ins Ausland und in andere Kontinente geführt hat. Er hat sich nie ausschliesslich einer Disziplin gewidmet, sondern er hat mit seiner nie erloschenen Neugierde und Schaffenskraft immer die ganze Vielfalt gesucht. Die Vielfalt der Jahreszeiten, die Vielfalt von Stillleben und die Vielfalt des Ausdrucks in menschlichen Gesichtern. Auch die für Hediger charakteristischen Winterlandschaften fehlen in der Ausstellung nicht. «Malen im Winter, das hat sich ergeben», sagt Hediger. «Der Schnee, die völlig anderen Strukturen der verschneiten Landschaft haben mich immer bewegt.»
Hediger hielt sich in jüngeren Jahren häufig im Ausland auf. So malte er in Paris, in Wien und Prag. Auch in Griechenland hat er gelebt und gearbeitet. Für ihn besonders unvergesslich sind die Reisen nach Südamerika 1977 und 1980. Einige Bilder mit ihren eigenen, intensiven Farben aus dieser Epoche zeigt er jetzt in Meisterschanden.
Kurt Hediger hat in den vergangenen 60 Jahren regelmässig in verschiedenen Galerien in der Schweiz, in Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien ausgestellt. Und natürlich wiederholt in der Nähe, in Aarau, Rothrist, Gontenschwil, Lenzburg und Zürich.
Kurt Hediger verschweigt nicht, dass ihn heute gesundheitliche Einschränkungen, welche ihm das Alter auferlegt, daran hindern, so zu arbeiten, wie er es sich eigentlich wünschte. Doch er arrangiert sich, beschränkt sich auf kleinere Formate, arbeitet vermehrt zu Hause im Atelier. In seinen Skizzenbüchern findet sich ein grosser Fundus zum Aufgreifen. Als Atelier- oder Ausstellungsbesucher gerät man ins Staunen, wenn man erlebt, wie Hediger praktisch bei all seinen Bildern und Skizzen noch viele Details zu deren Entstehung präsent hat. Das Malen sei seine Passion, durchdringe sein Leben. Das erklärt auch seinen Wunsch: «Ich möchte meine Neugierde behalten und malen können, so lange, bis mir dann einst der Pinsel aus den Händen fällt.»

Freitag, 27.10.2017Beinwil am See

Börse für die kleinen und grossen Schnäppchenjäger

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kinder durften ihre alten Spielsachen selber verkaufen und somit ihr Sackgeld ein wenig aufbessern. Während dessen die Eltern in der Kaffeestube viele Leckereien geniessen konnten. Der Elternverein Beinwil am See organisierte diesen gut besuchten Nachmittag.

Wir alle sollten mehr an unsere Umwelt denken und auch mal wieder gebrauchte Kleider oder Spielzeug mit dem schon gespielt wurde, kaufen. Diesem Ansatz folgte der Elternverein Beinwil am See und organisierte eine Spielzeug- und Kleiderbörse.

Am Vorabend wurde zuhause mit den Eltern diskutiert wie viel Geld für jedes einzelne Kleiderstück oder Spielzeug verlangt werden kann. Am nächsten Tag durften die Kinder dann endlich alles verkaufen. Eine gute Sache diese Spielzeug- und Kleiderbörse. So lernen die Kinder sich von ihren alten Sachen zu trennen und mit dem eingenommenen Geld vielleicht auch wieder etwas Neues kaufen zu können.
Im Löwensaal Beinwil am See war an diesem Nachmittag reges tun. Sehr viele Kinder waren anwesend und verkauften auf ihren selbst mitgebrachten Wolldecken ihre Kinderhörbücher, Barbies, Autos und Kleider. Die Eltern halfen natürlich mit, wenn sie gebraucht wurden. Für das leibliche Wohl der Eltern wurde auch gesorgt. Sie konnten gemütlich in der Kaffeestube sitzen und sich mit anderen austauschen oder viele verschiedene Gebäcke geniessen.

Es war schön zu sehen wie die Kinder in ihre kleinen Portemonnaies mit ihrem Sackgeld schauten und zweimal überlegten ob sie die letzte 10er-Note wirklich noch ausgeben wollen oder nicht. Für die Eltern war es nicht nur toll in der Kaffeestube die Ruhe zu geniessen, sondern auch Kleider für Erwachsene zu kaufen. Denn auch Tische konnten gemietet werden im Löwensaal und dort weitere Artikel verkauft werden. An den meisten Tischen waren dann natürlich die Erwachsenen vertreten. Für jeden Schnäppchenjäger war also was dabei. Da können wir nur hoffen das es bald wieder eine Börse geben wird.

Freitag, 27.10.2017Gontenschwil

Ramona Bolliger blieb in der Hitze Abu Dhabis cool

Text und Bild: Thomas Moor

Andere Voraussetzungen als bei uns in der Schweiz, traf Ramona Bolliger in Abu Dhabi – dem Austragungsort der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills an. Ein Faktor war, trotz klimatisierter Halle, die Hitze. Ramona blieb aber auch in dieser Situation cool und zog ihr Ding durch.

Eigentlich, so wie es die engsten Vertrauten vermutet haben. Einer dieser engsten Vertrauten ist ihr Coach Urs Röthlin, Experte und Leiter Bäckerei an der Fachschule Richemont in Luzern. Er hat Ramona Bolliger während der zweijährigen Vorbereitungsphase mit Rat und Tat unterstützt und begleitet. Die Leistung zum richtigen Zeitpunkt abzurufen sei neben der eisernen Disziplin eine der Stärken von Ramona, wie er sagte. Ins gleiche Horn stösst auch ihr Lehrmeister Kevin Sollberger. «Ramona war während der Ausbildung bei uns immer sehr wissbegierig und hat immer etwas mehr gemacht als die anderen. Ihre Kreativität hat sie speziell bei Tortendekos jeweils unter Beweis gestellt.»
Ehrgeizig, neugierig, zielstrebig, kreativ und fachlich bestens ausgebildet: Aus diesem Holz sind Weltmeister geschnitzt. Keine Frage. Nervös während des Wettkampfes sei sie nicht gewesen, wie sie sagte. Die Mentaltrainings im Vorfeld hatten ihre Wirkung also nicht verfehlt. Trotzdem hatte sie das Gefühl, dass sie nach dem ersten Tag Vollgas geben müsse. Und das gab sie denn auch. Mit ihrem kreativen Backwarensortiment, das in vielen Bereichen von einer raffinierten Zweifarbigkeit geprägt war, überzeugte sie die Jury. Sie hievte Ramona Bolliger zusammen mit drei weiteren Teilnehmern verdient zuoberst aufs WM-Podest. Klar, dass die Freude über WM-Gold bei Ramona riesengross ist. «Diese werde ich über mein Bett hängen, damit ich sie jeden Tag sehen kann», wie sie sagte.

Mittwoch, 25.10.2017Gontenschwil

Weltmeisterlicher Empfang für Ramona Bolliger

Text und Bild: Thomas Moor

20 Medaillen, 11 Weltmeistertitel und weltweit Rang 2 an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi. Die bisher erfolgreichste Schweizer Bilanz, zu welcher auch die Gontenschwiler Bäckerin Ramona Bolliger mit ihrem WM-Titel beitrug und gebührend empfangen wurde.

Weltmeisterlich ist nicht nur Ramonas Leistung, sondern auch das, was die Gontenschwiler in kürzester Zeit für die Weltmeisterin auf die Beine gestellt haben. Da wurden von allen Seiten alle Register für eine rauschende Feier gezogen.
Vom Weltmeistertitel habe sie in einer Sitzung erfahren, wie Renate Gautschy in ihrer Ansprache sagte. In Sitzungen werde sie vom Gemeindeschreiber in aller Regel nur in Katastrophenfällen angerufen. Nun: Die Katastrophe erwies sich ja dann als eine freudige Botschaft. Überwältigt war Ramona Bolliger. «Was ihr da für mich organisiert habt, ist einfach top», wie sie sagte. Und: «Fiire chönnd d Gondischwiler eifach», wie sie es die ganze Welt via Social Media wissen liess.
Gemeindammann Renate Gautschy zollte der jungen Berufsfrau grossen Respekt für die Leistungen, welche sie in ihrer noch jungen Karriere erbracht hat. «Wir sind alle sehr stolz auf Ramona», wie auch AGV-Präsident Kurt Schmid sagte und sich über WM-Gold sichtlich freute. Ramona sei ein Aushängeschild für unser Bildungssystem, wie er anfügte.

Mittwoch, 25.10.2017Boniswil

Alte, liebgewonnene Tradition wird weitergeführt

Text: Eing. Bild: Pixelio

Nach den überaus positiven Reaktionen aus dem vergangenen Jahr haben die Christbaumfreunde entschieden den Weihnachtsbaumverkauf in der Gemeinde auch in diesem Jahr wieder durchzuführen.

Die Boniswiler haben den Anlass geschätzt, auch wenn nicht jeder auf der Suche seines Wunschbaumes fündig wurde. Es wäre schön, wenn sich auch in diesem Jahr wieder eine grosse Zahl der Bevölkerung auf dem Schulhausplatz trifft, entweder um den Weihnachtsbaum zu kaufen oder um sich untereinander auszutauschen und einen Moment innezuhalten.

Nach dem Testlauf im Vorjahr möchte man noch mehr auf die Bedürfnisse eingehen und nebst den europäischen Bäumen auch eine kleine Auswahl an einheimischen Bäumen bereitstellen. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen!

Wann: Samstag, 16. Dezember 2016
Zeit: 11 bis 13 Uhr
Ort: Schulhausparkplatz

Mittwoch, 25.10.2017Haustier

Enten im Bauch

Bild: ZVG

Bereits seit 3 Tagen erbricht der 4-jährige Mischlingsrüde nun schon. Die Fresslust ist ihm nicht vergangen und er zeigt sich daneben ganz munter, aber regelmässig erbricht er das Futter wieder. «Ist Ihnen aufgefallen, dass vielleicht ein Spielzeug oder Gegenstand fehlt, mit welchem der Hund häufig spielt?» fragt der Tierarzt. Weil dies nicht der Fall ist, wird zur Sicherheit Blut untersucht und eine Behandlung gegen Magenentzündung eingeleitet.

Die Blutresultate sind unauffällig, jedoch ruft die Besitzerin am übernächsten Tag an und teilt mit, dass ihr Hund nach kurzer Besserung nun wiederum erbreche und zusätzlich appetitlos sei. Nach der Überweisung an eine Tierklinik für eine Magenspiegelung erhalten wir bereits am Nachmittag den Bericht, dass dem Hund zwei unbeschädigte Gummi-Entchen aus dem Magen entfernt wurden! Das Verschwinden der zwei Gummi-Enten aus dem Brunnen vor dem Haus geschah offensichtlich unbemerkt.

Häufig sind es junge Tiere, welche beim Spielen etwas Unverdauliches verschlucken. Solange der Fremdkörper im Magen bleibt, ist die Situation nicht dramatisch. Wandert der Gegenstand aber in den Darm und bleibt dort stecken, so verschlechtert sich der Allgemeinzustand schnell und es sind Appetitlosigkeit, Erbrechen, fehlender Kotabsatz und ein schmerzhafter verspannter Bauch festzustellen. Meistens ist dann ein chirurgisches Vorgehen nötig um den Fremdkörper aus dem Darm zu entfernen. So geschehen auch bei dem unverbesserlichen Husky, welcher immer Steine gefressen hat und daher schon zum dritten Mal am Darm operiert werden musste. Nicht jeder verschluckte Fremdkörper macht aber Probleme. Erstaunlich, was sich alles durch den Darm schlängeln kann. Nebst Socken und grossen Knochen sind auch schon ganze Gummischaber-Kellen wieder hinten raus gekommen. Um die natürliche Passage zu erleichtern und den Darm zu schützen, empfiehlt sich dem Hund Sauerkraut und Kartoffelstock zu füttern, solange er keine ernsthaften Symptome zeigt. Bei Katzen sind es öfters auch lineare Fremdkörper (Faden oder Schnur), die verschluckt werden, was ebenfalls zu einem Darmverschluss führen kann, weil sich der Darm girlandenartig am Faden aufwickelt.

P. Curschellas
Kleintierpraxis Dr. Küng AG, 6215 Beromünster, www.kleintierpraxiskueng.ch

Mittwoch, 25.10.2017

Adventsfenster 2017

Text: Eing. Bild: Pixelio

Bald ist es wieder soweit! Ab dem 1. Dezember wird jeden Abend ein kleines Geheimnis gelüftet. Gehen sie vorbei und bestaunen sie die liebevolle Arbeit der Teilnehmer.

01. Familie Lüscher, Coiffeur 9 Rosenweg 9 *
02. Familie Zürcher, Rütiweg 13 *
03. Familie Baumann, Schmittenackerweg 2 *
04. Familie Schanz, Seeweg 8 *
05. Familie Wüthrich, Leutwilerstrasse11 *
06. STV Boniswil, Turnhalle, MIT CHLAUS *
07. Familien Boss + Aeschbach, Kappelen 9/9A *
08. Familie Meuschke, Seengerstrasse 25 *
09. Familie Zingg, Leutwilerstrasse 16b *
10. Familie Richner, Rütiweg 23 *
11. Familie Müller- Haefeli, Fliederweg 8 *
12. Eva Röder + Raiko Gavric, Rütiweg 7 *
13. Familie Keller, Rosenweg 15 *
14. Familie Aeschbach, Föhrenweg 5 *
15. Fabelhaft-IN, Seengerstrasse 8 *
16. Familie Hediger, Rütiweg 15 *
17. Familie Huser, Eichholzstrasse 16 *
18. Valiant Bank, Dinkelhof 1 *
19. Familie Hintermann, Heuweg 19 *
20. Familien Baumann + Burger, Kappelen 14 *
22. Familie Grossenbacher, Föhrenweg 3 *
24. Boutique Harlekin, Leutwilerstrasse 6

Die Fenster sind von 17.00 bis 22.00 Uhr beleuchtet und können bis am 3. Januar bestaunt werden. * = Bewirtschaftung von 18.00 bis 21.00

Der gemeinsame Spaziergang entlang der Adventsfenster findet am 28. Dezember um 17.00 Uhr statt: Treffpunkt bei der Turnhalle. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

ACHTUNG!!! Nächstes Jahr gibt es eine Adventsfensterpause.

Im Jahr 2019 geht es dann weiter wie gewohnt.

Wir wünschen eine schöne Adventszeit.

Mittwoch, 25.10.2017Menziken

Paradiese für Flora und Fauna

Text und Bild: Thomas Moor

In Menziken gibt es mehrere Naturschutzgebiete, wo Flora und Fauna prächtig gedeihen. Die Naturschutzkommission und freiwillige Helfer hegen und pflegen diese natürlichen Lebensräume. Wir stellen Ihnen diese Gebiete vor. In diesem Monat das Naturschutzgebiet Strossmatt.

Nicht jedes der Menziker Naturschutzgebiete darf betreten werden. In diese Kategorie gehört zum Beispiel das Naturschutzgebiet Strossmatt-Wyssweidring. Es liegt östlich der Wyssweidringstrasse und zählt zu einem kleinflächigen und zum letzten noch erhaltenen Feuchtgebiet auf Menziker Gemeindegebiet. Von der erhöht gelegenen Strasse lässt sich das Gebiet, welches wegen der Trittempfindlichkeit nicht begehbar ist, sehr gut überblicken. Zwei Tafeln geben zudem interessante Auskünfte über die Tier- und Pflanzenwelt, weche rund um den Weiher und auf der Hochstaudenflur beheimatet ist. Die Insektenvielfalt ist hier ganz ausgeprägt. So sind zum Beispiel 90 Bienenarten nachgewiesen. Ein fruchtbarer Boden ist das Gebiet auch für Orchideen. Vor fünf Jahren wurden nicht weniger als 44 Exemplare gezählt. Eine wichtige Regulierungsaufgabe erfüllt das Strossmattbächli, welches überschüssiges Wasser aus dem Hochstaudenried abführt und Fröschen, Kröten, Molchen etc. Lebensraum bietet.
Weitere Auskünfte erteilt Kommissionspräsident Christoph Aeschbach gerne unter Tel. 079 716 70 40.

Mittwoch, 25.10.2017Gesundheit

Wissenswertes zur Schmerztherapie nach Operationen am Spital Menziken

Bild: ZVG

Postoperative Schmerztherapie bedeutet die bestmögliche Schmerzfreiheit nach einer Operation in Bezug auf Lebensqualität und Rekonvaleszenz. Die Optimierung der individuellen Schmerztherapie erfolgt durch die enge Zusammenarbeit von Anästhesie, Pflegefachpersonen und operativen Disziplinen.

Schmerz ist ein sehr individuell empfundenes und häufig unterschätztes Phänomen im Zusammenhang mit Operationen. Schmerzen werden von jedem Menschen anders und in unterschiedlicher Intensität empfunden – doch ist es ein wichtiges und nötiges Warnsymptom, das den Patienten und dessen Körper schützen soll. Der Schmerz als Warnfunktion darf nicht komplett unterdrückt werden, da er, z. B. während der Physiotherapie nach der Operation, ein wichtiger Hinweis auf eine drohende Überbeanspruchung sein kann, welche den Erfolg der Operation gefährden könnte. Durch die standardisierte frühzeitige Erkennung von Schmerzsymptomen und anderen postoperativen Beschwerden wie Kältezittern, Übelkeit und Erbrechen gelingt es uns, schnell zu reagieren und das Wohlbefinden der Patienten wieder herzustellen. Die komplette Schmerzfreiheit ist nicht das Ziel einer Schmerztherapie nach der Operation, sondern den Schmerz so weit zu lindern, dass die Genesung des Patienten gefördert wird und dabei optimale Fortschritte gemacht werden. Regionalanästhesie, Wundinfiltration, patientenkontrollierte Schmerztherapie und Co-Analgetika als moderne schmerztherapeutische Verfahren werden schon sehr erfolgreich am Spital Menziken eingesetzt. Die Patienten können mit Hilfe von Medikamentenpumpen jederzeit selbstständig eine eingestellte Menge an zusätzlichem Schmerzmittel anfordern. Der Patient erhält dann sofort eine genau auf ihn abgestimmte Menge eines Medikamentes, ohne auf die Pflegefachperson oder den Arzt warten zu müssen. Die eingestellte Menge ist so berechnet, dass die Gesundheit des Patienten nicht gefährdet und eine Überdosierung verhindert wird.

Gemeinsam gegen den Schmerz
Dies bedeutet: das interdisziplinäre Fachteam wie Ärzte, Pflege und Physiotherapie arbeiten zusammen mit dem Ziel einer optimalen postoperativen Schmerztherapie. Der durch die Anästhesieabteilung betriebene Schmerzdienst des Spitals Menziken betreut die Patienten nach der Operation durch mehrmalige tägliche Visiten. Der Schmerzdienst ist zudem 24 Stunden im Haus anwesend und kann jederzeit durch die verschiedenen Pflegestationen und auch durch das interne Pflegeheim zur Unterstützung bei zum Beispiel chronischen Schmerzen hinzugezogen werden. Dadurch wird ein optimaler Heilungsprozess unterstützt oder Linderung gewährleistet.

Asana Gruppe, Spital Menziken, 5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31, www.spitalmenziken.ch

Mittwoch, 25.10.2017Schongau

Ein Stelldichein von runden Schönheiten

Text und Bild: Graziella Jämsä

Im Frühjahr hat die Kundschaft des Volg Schongau Samen für roten Speisekürbis geschenkt bekommen. Was aus diesen geworden ist, zeigte sich beim Wettbewerb «Wer erntet den grössten Kürbis?». Und für alle Hungrigen stand köstliche Kürbiscrèmesuppe bereit.

«Ist der wirklich echt?» Mit grossen Augen bestaunte eine Gruppe Buben den neu gebrachten Kürbis. Doch das beeindruckende Exemplar von 53 Kilo war nicht aus einem Volg-Samen entstanden und spielte darum ausserhalb der Konkurrenz. Züchterinnen und Züchter nahmen die Kilounterschiede gelassen. «Ich hab den Samen erst einmal in einem Topf in der Wohnung wachsen lassen, wegen der Schnecken draussen.» Als die Pflanze etwa zehn Zentimeter erreicht habe, sei sie auf dem letztjährigen Komposthaufen gesetzt worden. «Von da an sporadisch gegossen, ist er ganz gut gediehen», erklärte die Teilnehmerin mit einem Lächeln und wies auf ihr Kürbis-Exemplar. Was zum Ende des Wettbewerbs mit den leuchtenden, runden Schönheiten passieren würde, war noch nicht in allen Familien vereinbart. Die einen sprachen sich für Risotto aus, die anderen waren eher für Kuchen während die Dritten von Kürbis als süss-sauer Eingelegtem schwärmten. Für die Suppe, für die das Gemüse ebenfalls bekannt ist, war jedoch bereits gesorgt. Und das ganze Volg-Team sorgte dafür, dass weder Wettbewerbsteilnehmer noch Kundschaft hungrig nach Hause zu gehen brauchten. Hatte doch Ruth Keller die Idee zur Aktion wunderbar auf den Punkt gebracht: «Ein Volg ist nicht nur ein Einkaufsladen – hier begegnen sich die Menschen und das mit Genuss.» Über einen Gutschein für künftiges Volg-Shopping durften sich Jasmin Kretz und Marie-Theres Gauch sowie Nachwuchs-Kürbis-Züchter Dario Sutter freuen.

Mittwoch, 25.10.2017Seengen

Ein Baum für gute Zusammenarbeit

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die Chestonag Automation AG schenkte der Einwohnergemeinde Seengen im Rahmen des 30-jährigen Firmenjubiläums eine Linde. Jeder der von Egliswil nach Seengen fährt, wird an dieser Linde vorbei fahren, denn sie gestaltet nun den Eingang von Seengen.

Markus Möhl sprach vor der Linde zu seinen Arbeitskollegen und der Gemeindevertretung. Er bedankte sich bei der Gemeinde für die tolle Zusammenarbeit seit 2000. Denn seit daher hat die Chestonag Automation AG ihren Standort in Seengen. Es war immer ein Nehmen und Geben. Denn die Chestonag hatte im Lager immer Platz für Gegenstände der Gemeinde. Im Gegenzug waren dafür die Parkplätze im Winter immer gepflügt.

Im innovativen Ingenieurbüro ändert sich nichts und doch ändert sich alles. Die ganze Geschäftsleitung wird durch junge, motivierte Mitarbeiter ausgewechselt. Das Know-how der vorherigen Geschäftsleitung bleibt aber erhalten, denn diese Personen werden weiterhin in anderen Positionen bei der Chestonag arbeiten.
Auch die 3000 erfolgreich umgesetzten Projekte wurden angesprochen. Denn die Chestonag setzt höchste Prioritäten auf effiziente Lösungen. Erfolg ist schlussendlich nur ein Nebenprodukt guter Zusammenarbeit.

Nicht nur die «alte und neue» Geschäftsleitung sprach, sondern auch Gemeindeamman Jörg Bruder hielt eine kurze Rede. Er bedankte sich bei der Unternehmung für die gute Werbung für den Standort Seengen und natürlich für die Arbeitsplätze. Die Firma habe 63 bedeutende Arbeitsplätze geschaffen. Nicht nur dies, sondern auch sechs Ausbildungsplätze, die extrem wertvoll für die Umgebung sind. Er sei sehr stolz, die Chestonag Automation AG schon so lange in Seengen beherbergen zu dürfen.

Mittwoch, 25.10.2017Beinwil am See

Eine Bergwanderung mit dem Jodlerchörli

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Dem Jodlerchörli Beinwil am See gelang es, mit ihrem Unterhaltungsabend eine bunte Mischung aus fröhlichen Melodien und heimeligen Texten zu präsentieren. Der mit dem Schwyzerörgeli- Quartett und dem Panflöten-Ensemble gestaltete Abend, kam beim Publikum sehr gut an.

Den Auftakt zum diesjährigen Jodler-Obe im Löwensaal machte das Schwyzerörgeli-Quartett «KOLIBRI», welches urchige und traditionelle Melodien zum Besten gab. «Jung sy, säg doch zum Läbe all Tag äs fröidigs: Ja!». Das Leben zu bejahen ist keine Altersfrage, sondern eine Herzensfrage. So der Inhalt des ersten Liedes des Abends. Mit viel Humor wurde das Publikum von Alex Eichenberger und Dirigent Martin Flury durch den Abend geführt. Mit etwas anderen bekannten Melodien, wie beispielsweise von Abba oder Peter, Sue und Marc, bildeten die vorgetragenen Stücke des Panflöten-Ensembles «Panelodie» einen guten Kontrast. Dass die Panflöte nicht nur ruhige und sanfte Klänge schafft, bewiesen die drei Frauen mit dem Blues-Brothers-Hit «Sweet Home Chicago».

Der Solistin Regula Kiechle gelang es mit ihrer wundervoll klaren Stimme, jeden im Saal in ihren Bann zu ziehen. Auch ein lauter fröhlicher Juchzer, durfte zum Abschluss nicht fehlen. Der Böjuer Jodel, ein von Martin Flury und Mitgliedern des Chors umgeschriebenes Original aus Haslen, brachte das Publikum zum Schunkeln. Die Kleinformation des Jodlerchörlis stimmte weitere bekannte Melodien zum Mitsingen an. Dass zum «Kafi mit Schnaps» ein «Jass» und ein «Stumpen» gehört, wusste natürlich jeder im Saal, und so wurde fröhlich mitgesungen. Den Abschluss eines gelungenen Abends machte der Gesamtchor, bei welchem auch die Anwesenden anderer Vereinsdelegationen auf die Bühne gebeten wurden.

Mittwoch, 25.10.2017Meisterschwanden

Jugendchor Seetal und Seerose zündeten ein Feuerwerk

Text und Bild: Thomas Moor

Das Projektjahr 2017 des Jugendchors Seetal unter dem Motto «Settig Momänt» ist bereits wieder Geschichte. Zum Abschluss wurde noch einmal ein musikalisches Feuerwerk gezündet. Mit reduzierter Besetzung, aber von unglaublich hoher Qualität. Die Besucher in der Seerose waren begeistert.

Das Team der «Seerose Resort & Spa» tischte gross auf und der Jugendchor Seetal tat es ihm gleich. Und wenn die kulinarische und die musikalische Welt aufeinandertreffen, dann steht einem Genuss – speziell in dieser Kombination – nichts im Weg. Das regionale Lunchbuffet mit dem Jugendchor Seetal in der Seerose Meisterschwanden bildete den Abschluss eines wiederum erfolgreichen Chorjahres. Üppig, abwechslungsreich und raffiniert waren das Vorspeisen-, das Hauptgang- und das Dessertbuffet. Da wurde alles aufgetischt, was das Herz begehrte. Und zwischen den einzelnen Gängen servierte der Jugendchor Seetal unter der Leitung von Sonja Velati noch einmal die Rosinen aus ihrem aktuellen Programm «Settig Momänt». Vollgas! Grossartig war der Auftritt speziell auch deshalb, weil 20 Chormitglieder bei diesem Anlass fehlten und der Chor die fehlenden Stimmen sowohl akustisch als auch qualitativ wettmachte. Da wurde ein Schlussbouquet der Extraklasse geboten. Bravo! Und weil das Ende eines Chorjahres auch der Beginn eines neuen Chorjahres ist, wurde bereits das neue Motto präsentiert. Die Chorreise geht 2018 ins «Traumland».

Mittwoch, 25.10.2017Seengen

Rosenapfel und Apfelrose: Herbstmarkt im Schloss

Text und Bild: Fabienne Huber

Die Mostpresse war in Aktion, ein feiner Rosenduft lag in der Luft und das Angebot regionaler Produkte war sehr vielfältig. Am diesjährigen Herbstmarkt im Schlosshof gab es viel Bekanntes neu zu entdecken.

Der Rosenapfel ist eine alte Apfelsorte - die Apfelrose eine Wildrose mit Apfelduft und essbaren Hagebutten. Schnell stellt man fest, woher der zarte Rosenduft stammt. Eine Rose kann mehr als nur duften und schön aussehen. Am Stand von Blütenschmaus, der Manufaktur für Rosendelikatessen aus Zürich, wird sofort klar, wie umfangreich der Verwendungszweck einer Rose auch in der Küche sein kann. Der Duft macht Lust darauf, einen fruchtigen Salat mit Rosenbalsamico, ein Tiramisu mit Rosenmark oder einen feinen Rosentee zu geniessen. Das Angebot an Delikatessen der zarten Blüte ist sehr vielfältig. Zum Probieren gab es neben den, für viele bestimmt neu entdeckten Produkten aus der Rose, auch Bekanntes. Frisch gepressten Most, Feines von der Biene oder Knackiges aus dem Garten. Das Angebot aus regionalen Hochstammprodukten war sehr vielfältig. Die Stiftungen KLAS und ProSpecieRara Hallwil und Dürrenäsch haben ausserdem eingeladen, an diesem Wochenende alles über das Projekt Wildobst- und Wildrosenarboretum zu erfahren. Mit einem Glas Obstmost, feinen Marroni oder einer Treberwurst konnte man sich natürlich auch genüsslich den Hunger an diesem typischen Herbsttag stillen.

Mittwoch, 25.10.2017Region

Ein Wundergarten für Kinder entsteht

Text und Bild: Eing.

Die Kita Wundergarten in Oberkulm wird Anfang 2018 eröffnet. Die Geschäftsführerin und ihr Team arbeiten mit viel Herzblut und Energie an diesem wunderbaren Projekt.

Mein Name ist Martina Rodriguez, ich arbeite seit zehn Jahren als Kindergärtnerin und habe mit meinem Mann einen kleinen Sohn. Auf der Suche nach einem idealen Kitaplatz, der optimal zu unserem Sohn und zu uns als Familie passt, entstand die Idee, ein eigenes Konzept für eine Kindertagesstätte zu entwickeln. Um das eingehend geprüfte Projekt zu verwirklichen, braucht es optimale Bedingungen. Wir sind glücklich, diese in Oberkulm gefunden zu haben. In Räumen der Firma Faes AG, die uns in manchem Anliegen sehr unterstützt, haben wir den Ort gefunden, an welchem die Kita Wundergarten entstehen kann. Ich kann verstehen, wenn Eltern Kitas gegenüber skeptisch sind. Auch ich war anfangs kritisch. Ich merkte, dass mir die Abwechslung zum Muttersein fehlte und habe zum Ausgleich wieder begonnen zu arbeiten. Die positive Energie die ich daraus schöpfte, wirkte sich auch auf unser Familienleben aus. Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass der Einstieg in den Kindergarten vielen Kindern leichter fällt, wenn sie zuvor eine Kita besucht haben. Die Familienstruktur verändert sich, Grossfamilien werden zu Kleinfamilien. Oft ist es die Realität, dass ein zweites Einkommen notwendig ist. Das familienergänzende Betreuungsgesetz hilft, da die Gemeinden ihr Kinderbetreuungsangebot überarbeiten, und Familien subventionieren müssen. Kinder lernen durch Nachahmen und Experimentieren, Kitas sind deshalb enorm wichtig. Kinder geniessen das gemeinsame kreative und spielerische Tun. Für mich und meinen Mann beginnt die Qualität einer Kita bei der Auswahl der Mitarbeiter. Die Leidenschaft für diesen Beruf und die Motivation dafür, gemeinsam zu wachsen, muss klar im Vordergrund stehen. Wir haben unser eigenes Konzept entwickelt, wo wir mit den Kindern die Natur auf vielen Ebenen und mit allen Sinnen erleben wollen. Mit Waldtagen, Naturexkursionen und Entdeckungen im eigenen Gemüsegarten möchten wir diese Werte mit den Kindern teilen.
Tage der offenen Tür: 2. Dezember und 6. Januar
Infos unter: www.kitawundergarten.ch

Mittwoch, 25.10.2017Hallwil

Willkommen zu einer völlig neuen Beauty-Erfahrung

Text und Bild: Jennifer Loosli

2006 begann die grosse Leidenschaft: das Designen von Fingernägeln. Seither hat Beauty by Kisamano ihre Dienstleistungen immer weiter ausgebaut sowie einen geräumigen und hellen Raum dazu gemietet. Hier werden alle Beauty-Wünsche erfüllt.

Man betritt diesen hellen, grossen Raum, der bestückt ist mit lauter professionellen Geräten und weiss «hier bin ich in guten Händen!». Wohlfühlen wird bei Beauty by Kisamano gross geschrieben. Neu gegründet wurde die Unternehmung «Beauty by Kisamano» 2015 an der Unterdorfstrasse 20 in Seon. Seither werden nicht mehr nur Gel-Nägel designt, sondern eine grosse Palette an verschiedenen Dienstleistungen angeboten: Permanent Make-Up, Vip-Lashes (Wimpern-Extensions) und definitive Haarentfernung. Die Kunden profitieren von der Kraft und Präzision des Vikini-Diodenlasers. Ein Angebot für alle die sich nicht jeden Tag rasieren möchten. Unerwünschte Haare können an allen Körperstellen dauerhaft beseitigt werden, egal bei welchem Haut- und Haartyp. Aber nicht nur verschönern, sondern auch kompetente Hautanalysen mit Beratung erhält man vom medizinischen Fachpersonal.
Lange, dichte und ausdrucksstarke Wimpern sind dagegen der Traum vieler Frauen. Seit einigen Jahren hat sich dieser neueste Trend durchgesetzt: die «Wimpern-Extensions». Wimpern-Extensions verleihen jeder Augenpartie einen völlig natürlichen und neuen Ausdruck! Beauty by Kisamano bietet dazu im Herbst spezielle Aktionen zu Topkonditionen. Mit einer Terminbuchungssoftware auf der Website macht es Beauty by Kisamano ihren Kunden einfach ihre Termine selber einzutragen und zu buchen. Mehr Informationen dazu auf der Homepage www.kisamano-beauty.ch oder auf
Facebook: BeautybyKisamano

Mittwoch, 25.10.2017Gontenschwil

Impuls aargauSüd: Mitwirkung für das RRK 2040

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Impuls aargauSüd hat zur öffentlichen Infoveranstaltung zum Regionalen Raumkonzept 2040 eingeladen. In der Aula in Gontenschwil hat man sich zum Start der Mitwirkung getroffen.

Das Regionale Raumkonzept (RRK 2040) ist ein umfassendes Zukunftsbild für die Region aargauSüd. Das RRK 2040 versteht sich als Koordinationsinstrument der Repla gegenüber dem Kanton und Nachbarregionen, als Führungsinstrument des Regionalplanungsverbandes aargauSüd impuls sowie als Wegleitung für die Planung der Gemeinden. Der Aufbau des RRK 2040 basiert auf einer fundierten Analyse, die sich mit den übergeordneten Grundlagen auseinandersetzt und die Themen Landschaft, Siedlung, Mobilität und Energie umfasst. Den verschiedenen Gemeinden der Region werden je nach Standort und Erreichbarkeit unterschiedliche Aufgaben und Ziele zugeteilt. Mit den Vorteilen jedes Standorts soll effizient, nachhaltig und nützlich umgeganden werden. Das Wohl der gesamten Region soll im Vordergrund stehen. Jede Gemeinde plant und handelt als Teil der Region und übernimmt Verantwortung für die gesamte Region. Das Konzept soll als Leitplanke für eine zukunftsorientierte Entwicklung dienen. Der Inhalt entstand aus den eingegangenen Beiträgen der Gemeindevertreter und den zusammengetragenen Inputs der «runden Tische» von April und Oktober diesen Jahres. Neben konkreteren Erläuterungen welche Gebiete des Wynen- oder Seetals sich weiter in welche Richtungen entwickeln sollen, präsentierte Frau Barbara Gloor, Regionalentwicklung (Metron Raumentwicklung AG), auch Beispiele von andern Aargauer Gemeinden. Die Koordination und Zusammenarbeit aller aargauSüd-Gemeinden ist wichtig, um zufriedenstellende Gesamtlösungen für alle Beteiligten zu erarbeiten. Die Bevölkerung wächst, das Bevölkerungsalter steigt, Arbeitswege oder Wohnbedürfnisse verändern sich - Beispiele zu den Themen die an dieser Infoveranstaltung behandelt wurden. Das RRK 2040 ist einsehbar bei den Gemeinden. Der Start der Mitwirkung ist erfolgt und das Planungsdossier ist auf der Website www.aargausued.ch aufgeschalten.

Mittwoch, 25.10.2017Reinach

Rund 30 Koffer waren wahre Wundertüten

Text und Bild: Thomas Moor

Mit dem ersten Koffermarkt landete der Verein Museum Schneggli einen Volltreffer. Rund 30 Künstlerinnen und Künstler belebten die drei Stockwerke des Museum Schneggli mit einem vielfältigen Abgebot und lockten die Besucher von überall her in die Wynentaler Metropole.

«Ich packe meinen Koffer und nehme mit …». Ja, wer kennt es nicht, dieses beliebte Gesellschaftsspiel. Nun: Rund 30 Künstlerinnen und Künstler aus nah und fern haben ihren Koffer ebenfalls gepackt und sind am zweitletzten Oktoberwochenende nach Reinach an den ersten Koffermarkt ins Museum Schneggli gepilgert, um dort ihr Kunsthandwerk zu zeigen und zu verkaufen. Dort hiess es dann «Sesam öffne dich». Und so verschieden die Koffer waren, so verschieden waren auch deren Inhalte. Eindrücklich, welche Schätze sich da den Besuchern zum Kauf offenbarten. Schmuck, Keramik, Gestricktes aus Wolle, Genähtes aus Stoff, Gegossenes aus Beton, Gedrechseltes aus Holz, Gefaltetes aus Papier, und, und, und. Die Vielfalt war riesengross und die Qualität auf sehr hohem Niveau.

Mittwoch, 25.10.2017Gontenschwil

Modernes und glamouröses Nageldesign

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Aufwendige Verzierungen oder schlichte Akzente, die Nägel, ob an Händen oder Füssen, werden hier als Schmuckstück betrachtet. Bei Glam Nails auf der Oberen Egg in Gontenschwil sind sie im frisch renovierten Studio herzlich willkommen.

Bei Janine Conde stehen Qualität und Ästhetik an erster Stelle. Seit einem Jahr besteht das Nagelstudio Glam Nails in Gontenschwil auf der Oberen Egg. Die zweifache Mutter, welche der Liebe wegen vor fast zehn Jahren aus Luzern nach Gontenschwil gezogen ist, hat sich den Traum vom eigenen Studio erfüllt. Im freundlich und modern eingerichteten Zimmer ihres Wohnhauses erfüllt sie gerne die Kundenwünsche rund um modernes Nageldesign. Um eine optimale Qualität zu gewährleisten, verwendet sie ausschliesslich die hochwertigen Schweizer Produkte von Yves Swiss. Damit die Hände und Füsse auch zu Hause optimal gepflegt werden können, bietet Janine Conde diverse Produkte wie Handmasken, Peelings oder Crèmes zum Verkauf an. Ob Glitzer, Strasssteine oder Verzierungen in Form von kleinen Anhängern – die Ideen sind vielfältig und individuell. Sie legt Wert darauf, die neusten Trends umzusetzen. Ob klassisch dezent für den Alltag oder aufregend ausgefallen: Im Studio Glam Nails sind sie in jedem Fall an der richtigen Adresse. Die Parkiermöglichkeiten vor dem Haus sind beschriftet. Termine erhalten sie bei Janine Conde gerne nach Vereinbarung. Die Bezahlung ist mit allen gängigen Karten möglich.

Mittwoch, 25.10.2017Beinwil am See

Ein grosses Dankeschön an die Bevölkerung

Text und Bild: Eing.

Das Organisationskomitee ist stolz auf einen gelungenen Hallwilerseelauf 2017 zurückblicken zu können. Das trockene Herbstwetter und die angenehmen Lauftemperaturen haben viel zum tollen Sportfest beigetragen!
Der Lauf hat sicher das Image von Beinwil am See und der Region Hallwilersee positiv beeinflusst. Viele Reaktionen von zufriedenen Läuferinnen und Läufern aus der ganzen Schweiz, welche die wunderbare Landschaft und die professionelle Organisation immer wieder erwähnt haben, sind bei uns eingegangen!

Wir sind uns jedoch bewusst, dass der Aufmarsch von über 7000 Sportlerinnen und Sportlern und vielen Zuschauern nicht nur positive Seiten hat und für die Bevölkerung auch Unannehmlichkeiten nach sich gezogen hat.

Das OK Hallwilerseelauf ist bestrebt, die Situation in allen Bereichen laufend zu optimieren.
Wir danken Ihnen für Ihr Wohlwollen und Ihr Verständnis.

OK Hallwilerseelauf

Mittwoch, 25.10.2017Seengen

So sollte jeder Sonntagmorgen starten

Text und Bild: Jennifer Loosli

Zu Beginn nur wenige Besucher und die Trachtengruppe Seengen an den letzten Vorbereitungen für das grosse «Buurezmorge». Doch dann, ein «Hoi» dort, ein «Salü, wie gohts der?» hier. Die Mehrzweckhalle in Seengen füllt sich immer und immer mehr! Ein richtiges Treffen der Seenger.

Grosse Fleisch- und Käseplatten, frischer Kaffee und gut riechendes Brot! Dies und viele andere Leckereien wie Rösti, Speck und Spiegeleier organisierte die Trachtengruppe Seengen für ihr «Buurezmorge». Alles, was das Herz an einem Sonntagmorgen begehrt. In der hellen Mehrzweckhalle waren die Tische wunderbar mit frischen Blumen und farbigen Servietten dekoriert. Einer nach dem anderen betrat die Halle und wurde von den Damen in schönen Trachten in Empfang genommen. Entweder wurde am Buffet herzhaft nach Fleisch, Käse und Brot gegriffen oder bei der Bedienung Rösti mit Speck und Ei bestellt. Frischer Orangen- und Apfelsaft wurde passend zum Frühstück offeriert. Während die Besucher des Buurezmorges in gemütlichem Beisammensein der Familie, Freunden und Verwandten assen, wurde in der Küche fleissig gekocht, gebraten und frische Platten zubereitet. Musikalisch begleitet wurde das Buurezmorge von der Roggehuse-Musik, welche Schweizer Ländlermusik performte. Zum krönenden Abschluss des Buurezmorges gab es eine süsse Aufführung der Kindertanzgruppe in ihren wunderschönen Trachten. Die Kleinen gaben alles und haben jedem in der Halle ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ein gelungener und toller Sonntagmorgen, den die Trachtengruppe Seengen da organisiert hat!

Mittwoch, 25.10.2017Meisterschwanden

Gruss und Dankeschön aus Saint-Claude-de-Diray

Text und Bild: Eing.

Bonjour Meisterschwanden ,
L´arbre est planté .

Lors d´une petite cérémonie , nous avons planté le tilleul samedi matin , le 7 octobre . Il est situé dans le centre du village , près de l´aire de jeux des enfants à 150 m des commerces .

Assistaient la plantation de l´arbre , le Maire avec 5 conseillers municipaux , plusieurs membres du comité et des fidèles du jumelage.

Vous reconnaitrez beaucoup de personnes sur cette photo, en particulier Herbert et Denise Huber ,
amis avec la famille Bourgitteau depuis le début du jumelage, étaient à Saint-Claude . Evidemment ,
c´était symbolique qu´ils soient venus nous rendre visite .

Alors , comme j´ai dit samedi matin aux personnes présentes , cet arbre est un symbole d´amitié de longue durée entre 2 communes .

Merci à la municipalité de Meisterschwanden et merci au comité de jumelage pour ce cadeau .

Amicales salutations
Jean-Michel Maurice

Mittwoch, 25.10.2017Reinach

Eine täuschend echte Rettungsübung im Wald!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Versammlung bei der Knabenrüttihütte in Pfeffikon und die ersten Besprechungen wie alles genau ablaufen soll. Dann Auslöung des Alarms. Eine Knacknuss für die Feuerwehr, denn der Standort wurde nur mit Koordinaten angegeben. Wird das Team in 30 Minuten im Wald in Pfeffikon ankommen oder werden sie doch eher zum Stierenberg in Menziken fahren? Natürlich fand die Feuerwehr Oberwynental den Standort in sehr kurzer Zeit und begann sofort die ersten Massnahmen einzuleiten. Zuerst musste die Lage abgecheckt werden. Wie kommen alle Beteiligten jetzt zu diesem, auf dem Dach liegenden Auto, ohne selbst verletzt zu werden? Wie kriegt man die Unfallopfer aus dem Auto und den Hang hoch, um sie medizinisch betreuen zu können? Alle Einsatz- und Gruppenleiter verschafften sich einen Überblick und schickten ihre Leute los!
Der Stellvertretende Chef Pionier Matthias Haller überlegte sich für die Rettungskräfte eine richtig knifflige Aufgabe! Denn jemanden an einem so steilen Hang und einem eingeklemmten Auto zu bergen, ist nicht so einfach. Der zweite Verunfallte, der sogar seine rechte Hand bei diesem täuschend echten Vorfall verlor, lag weiter unten in den Gebüschen.

Eine Mitarbeitende der Rettungssanitäter rief in den Wald, doch viel kam von den beiden Opfern nicht zurück. Nur leises Gewimmer. Die Rettungsleute gingen sofort zum roten Auto. Nachdem das erste Opfer, Urs Steiner, im Auto soweit gesichert und betreut wurde, gingen die ersten Feuerwehrmänner mit Spreizern, Scheren und Motorsägen zur Unfallstelle. Die Autotür musste weg! Denn nur so konnte der Verunfallten ohne weitere Schäden aus dem Auto geholt werden. Christian Schweizer, der den zweiten Verunfallten simulierte, wurde im Wald medizinisch versorgt. Hier musste eine Rettungssanitäterin Mut beweisen. Denn sie wurde in den dunklen, kalten Wald abgeseilt, damit sie nicht hinunterrutscht und ihr Equipment ohne Problem mitnehmen konnte.
Nach der Rettungsübung wurde alles feinsäuberlich wieder verstaut, die Übung wurde von den Leitern bewertet und danach ging es zurück ins Feuerwehrmagazin nach Menziken.
Dies war eine harte, aber lehrreiche Rettungsübung für die Rettungskräfte des Oberwynental! Wer organisiert denn solche harte, spezielle und ausgefallenen Übungen? Dahinter steckt der Stv.–Chef Pionier Matthias Haller. Nur, war das leider seine letzte Tätigkeit als Stv.–Chef Pionier. Er gibt seinen Posten ab, wird aber weiterhin bei der Feuerwehr seinen Einsatz leisten. Neu wird Christian Siegrist das Amt von Matthias Haller übernehmen und sich bestimmt genauso tolle und ausgefallene Übungsaktionen einfallen lassen wie Matthias.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Mittwoch, 25.10.2017Hallwil

12. Hunde-Military des Kynologischen Vereins Seetal

Text und Bild: Andreas Walker

Am 21. Oktober fand die beliebte Military-Prüfung des Kynologischen Vereins Seetal (KVS) statt. Start und Ziel war bei der Mehrzweckhalle in Hallwil. Auf einer rund acht Kilometer langen Strecke waren zwischen Start und Ziel verschiedene Posten verteilt, an welchen die Teams Punkte sammeln konnten.

Dabei spielte die Laufzeit für die gesamte Strecke keine Rolle, es zählten ausschliesslich die gesammelten Punkte. Die Strecke führte über Feld- und Waldwege im Gebiet Hallwil – ARA –Klubhütte KVS in Seengen – Hallwiler Waldhütte –Hallwiler Badi – Mülisacher – Mehrzweckhalle. Für das leibliche Wohl sorgten ein Verpflegungsposten auf der Strecke, sowie der Spaghetti-Plausch in der Mehrzweckhalle.

Der Begriff Military kommt ursprünglich aus dem Pferdesport. Eine (Pferde-) Military ist eine Vielseitigkeitsprüfung, die aus den Disziplinen Geländeritt, Dressurprüfung und Jagdspringen besteht. Eine (Hunde-) Military ist eine Wanderung, bei der verschiedenste Aufgaben für Hund und/oder Halter/-in zu absolvieren sind. Der Anlass ist kein Hochleistungssport. Vielmehr soll es ein Plausch-Parcours sein, mit dem Ziel, mit seinem Hund einen tollen Tag im Freien zu verbringen. Eine Military ist mit Hunden jeder Ausbildungsstufe, jeden Alters und jeder Grösse durchführbar und bietet eine sinnvolle Abwechslung zum Hunde- und Halteralltag.

Mittwoch, 25.10.2017Gesundheit

PRP-Therapie bei Arthrosen und Sportverletzungen

Bild: ZVG

Als Alternative zu den herkömmlichen Therapien der Arthrose oder von Verletzungen an Sehnen und Bändern ist, aufgrund positiver klinischer Erfahrungen, seit einiger Zeit die PRP- (ACP-) Therapie in den Fokus gerückt.

Während des Heilungsprozesses finden im verletzten oder degenerativ veränderten Gewebe eine Reihe von verschiedenen Vorgängen statt, die in sinnvoller Weise ineinandergreifen. Körpereigene Thrombozyten (= Blutplättchen, Bestandteil des Blutplasmas) fördern und aktivieren dabei den Heilungsprozess über die Freisetzung bestimmter Wachstumsfaktoren-Signalsubstanzen. Durch die PRP-Therapie wird dieser Effekt gezielt verstärkt.

Bei der PRP-Therapie wird eine kleine Menge körpereigenen Blutes (15 ml) mit einer Doppelspritze entnommen, anschliessend aufbereitet (zentrifugiert) und dadurch thrombozytenreiches Plasma hergestellt. Das thrombozytenreiche Plasma enthält die regenerativen sowie arthrose- und entzündungshemmenden Bestandteile des Blutes in erhöhter Konzentration. Er wird mit der Doppelspritze von den anderen Blutbestandteilen abgetrennt und anschliessend in das erkrankte/verletzte Gewebe oder Gelenk injiziert.

Die eingespritzten Thrombozyten beginnen nun, konzentriert an Ort und Stelle Wachstumsfaktoren zu aktivieren, die die Heilungs- und Regenerationsprozesse unterstützen und Schmerzen lindern. Das bei der Behandlung eingesetzte Doppelkammersystem der Spritze ermöglicht sowohl eine sterile Blutentnahme, als auch anschliessend eine sterile Aufbereitung und Injektion der Substanz und bietet daher einen Schutz vor Infektionen.

Ob eine PRP-Therapie infrage kommt, wird im Rahmen eines Sprechstundentermines erörtert. Anschliessend werden die Behandlungstermine vereinbart. Für eine erfolgreiche Therapie sind in der Regel 3 Behandlungen im wöchentlichen Abstand erforderlich.

Anwendungsbereiche der PRP-Therapie:

  • Frische Bandverletzungen, die nicht operiert werden müssen
  • Chronische Sehnenentzündungen (z. B. Tennisellbogen)
  • Bänderriss (z.B. Aussenband am Sprunggelenk)
  • Früh-Arthrose
Montag, 23.10.2017Gesundheit

Neue Tagesklinik am Spital Menziken

Bild: ZVG

Im Spital Menziken wurde eine Tagesklinik mit drei Bettenplätzen eingerichtet. Dies ermöglicht den Patienten bei kleineren, ambulanten Eingriffen einen optimalen Aufenthalt und trägt dem Bedürfnis Rechnung, am selben Tag das Spital wieder verlassen zu können.

Die Patienten treten am Morgen ein und beziehen ihr Bett in der Tagesklinik. Sie können ihre persönlichen Sachen verstauen und sich auf die Operation einstellen. Sie werden durch das Pflegepersonal bis zum operativen Eingriff betreut und nach dem Eingriff überwacht. Nachdem sich der Zustand stabilisiert hat, der Patient schmerzfrei ist und allfällige Therapien besprochen wurden, kann der Patient die Tagesklinik wieder verlassen.

Die ambulanten Patienten haben nach ihrem Austritt die Möglichkeit jederzeit – auch nachts – mit dem Anästhesiearzt Kontakt aufzunehmen, um gesundheitliche Probleme und Fragen zu klären. Somit ist nach der Operation eine vollumfängliche Betreuung sichergestellt. Eltern von Kindern können während des Aufenthaltes in der Tagesklinik auch bei ambulanten Eingriffen vor und nach der Operation immer bei ihrem Kind bleiben. Dadurch wird dem Kind die Angst vor dem Alleinsein genommen und die Eltern können ihr Kind zusammen mit dem Pflegepersonal optimal betreuen.

Das Spital Menziken bietet total neun Überwachungs- oder Behandlungsplätze an. Die Betreuung in der Tagesklinik und im Aufwachraum wird durch speziell geschultes Pflegepersonal sichergestellt, damit auf Veränderungen im Befinden unverzüglich reagiert werden kann.

Somit sind höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards mit der neuen Tagesklinik bei ambulanten Eingriffen oder anderen Dienstleistungen, wie zum Beispiel Infiltrationen oder Infusionstherapien im Spital Menziken professionell und angeboten und die Patienten umfassend betreut.

Asana Gruppe
Spital Menziken, 5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Montag, 23.10.2017Reinach

Manger Mode – Wenn sportliche Kleidung Stil hat

Text und Bild: Eing.

Im Schlabberlock ins Fitness zu gehen, beeinflusst die Trainingsresultate nicht. Oder doch? Immerhin wissen wir inzwischen, dass sich unser Selbstbewusstsein auch auf die körperliche Leistung auswirkt.
Aber persönliche Bestleistungen zu übertreffen, ist nicht der Grund, warum Sportbekleidung mit Stil so beliebt ist. Coole Fitnessmode lässt sich heutzutage auch im Alltag tragen und macht erst noch jünger. Zudem schätzen Frauen den Komfort modischer Leggins ebenso wie die vielen Möglichkeiten zum Kombinieren. Zum Beispiel mit einer Long-Bluse, einem grossen Strickpullover oder eleganten Kleid. Denn damit steht selbst einem Auftritt im Büro oder an einem Fest nichts mehr im Weg.

Männer mögen es natürlich ebenfalls sportlich. Doch Leggins legt ihnen bei Manger Mode sicher niemand in die Garderobe. Dort finden sich eher zeitlose Sakkos aus traditionellem Tweed, die sich variantenreich mit Chinos und Jeans kombinieren lassen. Und weil das lässige Duo «T-Shirt & Jeans» in die Jahre gekommen ist, wartet die aktuelle Kollektion mit Westen auf, die eine attraktive Alternative sind. Stilvoll sportlich heisst bei Manger Mode ohnehin, dass auch Männer geschickt ausgewählte Modeensembles kombinieren. Stoffe aus Naturfasern in Moos- und anderen Grüntönen oder variantenreichen Prints. Und wer seine Sportlichkeit nicht mit banalen Turnschuhen unterstreichen will, wird bei Manger Mode noch in Sneakers oder kernige Lederboots schlüpfen.

Montag, 23.10.2017Menziken

Viele Jubiläums-Highlights in der Wyna Garage AG

Text und Bild: Thomas Moor

90 ist zwar nicht ganz 100, aber absolut Top. 90 Jahre hat nämlich die Marke Renault in der Schweiz auf dem Buckel. Ein Jubiläum, das bei den Renaulthändlern entsprechend gefeiert wird. Unter anderem auch in der Wyna Garage Menziken AG.

Dass Renault mit seiner Modellpalette zur Zeit bestens aufgestellt ist, sorgt bei den Kunden der französischen Automarke allseits für Freude. Und Freude herrscht gerade auch deshalb, weil mit dem Renault Alaskan ein Pickup kurz vor der Lancierung steht. Es wird der erste Pickup sein, den Renault im Angebot hat. Das auf Nissan-Technik basierende Fahrzeug ist für eine Anhängelast von 3,5 Tonnen und einer Nutzlast von 1 Tonne konzipiert.
Mit attraktiven Geburtstagspacketen wartet Renault im Jubiläumsjahr auf. «Renault 90th Anniversary» wird die Sonderserie genannt. Zu den umfangreichen Ausstattungs-Highlights zählen unter anderem und je nach Modell Ledersitzbezüge, Einparkhilfe, Toter-Winkel-Assistent, beheizbare Vordersitze, Navigationssystem, Panorama-Glasdach etc. Zudem werden alle Jubiläumsmodelle, zu welchen der Twingo, der Clio, der Captur, der Megane, der Kadjar, der Espace, der Talisman, der Kangoo und der Zoe gehören, mit speziellen Alufelgen ausgeliefert.

Montag, 23.10.2017Menziken

Wissen schafft Schönheit in Menziken

Text und Bild: Eing.

Wenn ich als Kosmetikerin mit meinem Kosmetikinstitut Erfolg haben will, muss ich mich auf meine Stärken konzentrieren. Denn die Vielzahl an heutigen Angeboten macht die Suche nicht einfacher. Meine Kunden – Frauen und Männer aus allen Schichten – können sich auf mich verlassen, wenn sie Orientierung oder Beratung suchen und Professionalität erwarten.

Über mich: Ich bin ein sehr offener Mensch und lege sehr viel Wert auf Sauberkeit, Pünktlichkeit und Professionalität. Als Brasilianerin lebe ich nun seit mehr als 20 Jahren in der Schweiz und bin hier sehr gut integriert, bin Hausfrau, Mutter und Geschäftsfrau (Power). Für die meisten Brasilianerinnen und Brasilianer sind Schönheit, Pflege und gutes Aussehen Kult. Seit meiner Ausbildung an der Fachschule für Kosmetik Maria Schweizer AG bilde ich mich laufend weiter und folge den neuen Trends und Möglichkeiten.
So bin ich zur Kosmetik gekommen: Gepflegte Leute faszinieren mich. Zudem weiss ich, dass nur eine gesunde Haut eine schöne Haut ist.
Mein Konzept: Dank meiner langen Erfahrung als selbständige Kosmetikerin habe ich eine Produktlinie gesucht, die mehr bietet als normale Kosmetikprodukte und die für eine lange Zeit Wirkung zeigt. Deshalb stehe ich zu 100 Prozent hinter ihr und kann sie mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Die Produktlinie von MedBeauty Swiss hat mich aufgrund ihrer Wirkung, Verträglichkeit und Schweizer Qualität begeistert. Firmengründer ist der Zürcher Dermatologe Dr. med. Harald Gerny, der auf eine 20-jährige Erfahrung in der Entwicklung von modernsten, hochwirksamen Cosmeceuticals zurückblickt. Diese Cosmeceuticals sind medizinische Kosmetikprodukte, deren Wirkung von Medizin und Wissenschaft bewiesen sind.
Ab November ist mein Studio auch eine swiss beauty clinic by Dr. Gerny. Infos und Beratung dazu gebe ich gerne persönlich.
Darauf achte ich besonders: Sauberkeit, Diskretion, Vertrauen und Zufriedenheit. Probleme kann man nur durch eine gute Zusammenarbeit mit der Kundin oder dem Kunden lösen. «Zaubern kann niemand». Nach Absprache berate ich meine Kunden auch ausserhalb der Öffnungszeiten.

Montag, 23.10.2017Menziken

Turnfahrt der Männerriege Menziken 2017

Text und Bild: Eing.

Am 1. September um 6 Uhr morgens traf sich eine Schar Männerriegler bei strömendem Regen auf dem Waagplatz. Doch niemand liess sich die Laune verderben und froh starteten wir Richtung Zug über den Hirzel dem Zürichsee entlang.

Auf der Raststädte «Glarnerland» schalteten wir die erste Rast ein und genossen einen feinen Kaffee mit Gipfeli. Bald danach erreichten wir das schöne Glarnerland und fuhren Richtung Klöntalersee. Unsere sehr schön gelegene Unterkunft, das «Ferienheim Klöntal», liegt ganz oben am Klöntalersee. Nach einem Augenschein der näheren Umgebung gab‘s Kaffee im Hotel Rhodannenberg. Da wurde besprochen, wer welche Wanderung machen will. Ein grosser Teil entschied sich, eine 5-stündige Wanderung unter die Füsse nehmen: Rhodannenberg - Dejen – Schwändeli – Klöntal-Platz. Die anderen umrundeten den See. Petrus hielt sich sehr zurück mit seinen Wassermas-
sen, so, dass wir doch ziemlich trocken von unseren Wanderungen in die Unterkunft zurückkamen. Wunderschöne Wolkenbilder waren auf dem Weg zu beobachten und eine fantastische Bergkulisse. Um 19 Uhr erwartete uns ein feines Abendessen, gespendet aus unserer Kasse. Am Samstag entschied sich nur die Hälfte der Männerriegler die vorgesehene Wanderung ganz zu Fuss zu machen, die anderen zogen es vor, für einen Teil den Bus zu nehmen. Die Tour führte uns nach Hinter Richisan. Von dort wanderten wir wieder ins Tal hinunter. Gut gelaunt trafen wir wieder in unserem Logis ein. Es wurde gejasst und geplaudert, es war eine gute Stimmung. Am Abend lud uns unser Reiseleiter Röbi zu einem feinen Nachtessen ein. Er feierte kürzlich seinen Geburtstag. Wir nahmen die Einladung gerne an und genossen das vorzügliche Menu. Die Getränke übernahm Josef Amrein. Herzlichen Dank! Am Sonntag ging es schon bald ans Aufräumen, mit einem kurzen Spaziergang endete unsere Turnfahrt. Wir danken an dieser Stelle nochmals ganz herzlich Röbi Stolz, der alles so gut vorbereitet und organisiert hat. Es waren schöne Tage im Glarnerland.

Montag, 23.10.2017Gontenschwil

Vorhang auf für Tamara Ascher-Riesen!

Text und Bild: Thomas Moor

Klein ist ihr Atelier, gross ist ihr Fachwissen und noch grösser ist ihr Herzblut und ihr Fingerspitzengefühl, mit welchem sie ihre Firma «Curtains-Colors & More» betreibt. Tamara Ascher-Riesen aus Gontenschwil ist gelernte Innendekorateurin, eidg. dipl. Farbdesignerin und seit 20 Jahren im Metier tätig.

Innenraumbeschattungen, alle Arten von Inneneinrichtungstextilien und Accessoires: Das ist ihre Welt, hier ist sie Zuhause. Zusammen mit Flair und Fachwissen verleiht sie den Räumen ihrer Kunden Persönlichkeit, Wohnlichkeit und nicht zuletzt auch das gewisse Etwas.
Am Anfang einer jeden Einrichtungsaktion steht die persönliche Fachberatung. «Heim- und Objektberatungen biete ich kostenlos bei den Kunden zu Hause, im Büro oder in den gewünschten Objekten an», wie Tamara Ascher-Riesen sagt. Das macht Sinn. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie neben der Beratung unter Berücksichtigung der vorhandenen Gegebenheiten auch die Räumlichkeiten exakt ausmessen kann, um danach eine detaillierte Offerte zu erstellen. Die Vielfalt an Vorhängen und Systemen, Farben, Mustern und Geweben ist schier unbegrenzt. Kriterien wie Akustik, Blickschutz, Ästhetik und Funktionalität spielen heute wichtige Rollen. Damit Kunden diese Vielfalt optisch und physisch erleben können, bringt Tamara Ascher-Riesen jeweils eine umfangreiche Farb- und Materialkollektion mit. «Der Kunde ist mir sehr wichtig und ich gehe gerne auf seine Wünsche ein, um ihm eine optimale Lösung zu bieten», wie die Innendekorateurin sagt und sich jeweils zusammen mit den Kunden über deren neue Wohnsituation ebenfalls freut. Tätig ist Tamara Ascher in der ganzen Deutschschweiz. Termine in ihrem Atelier am Sonnenbergweg 715 sind nur auf Voranmeldung möglich, weil sie viel unterwegs ist. Erst kürzlich durfte sie im Altersheim Rosenberg in Zofingen drei Wohnungen bemustern, welche auf positives Echo stiessen.
Mehr über Tamara Ascher-Riesens Firma und das umfassende Inneneinrichtungsangebot findet man unter www.curtains-colors-and-more.ch.

Montag, 23.10.2017Gontenschwil

Firobe-Chile in der Kirche Gontenschwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Die Firobe-Chile ist ein Projekt der Gottesdienstbegleitgruppe der Kirchgemeinde Gontenschwil- Zetzwil. Die etwas anderen Anlässe sollen Menschen ansprechen, welche sonst kaum jemals die Türschwelle einer Kirche übertreten würden. Der Besuch der beiden afghanischen Flüchtlinge, bekannt aus Presse und Fernsehen, war ein wunderbares Beispiel gegenseitigen Verständnisses und gelebter Integration.

Integration kann und soll auch in der Kirche geschehen. Dass dies möglich ist, zeigten an diesem Abend das grosse Interesse und die zahlreichen Gäste verschiedener Kulturen und Religionen in der Kirche Gontenschwil.

Hamid Jafari und Mohammed Rasuli legten während dreiunddreissig Tagen zu Fuss und per Bike tausend Kilometer rund um die Schweiz zurück, währenddessen sie auf ihren Asylbescheid warteten. Die Schweiz und die Schweizer kennenzulernen war ihr Ziel. Was sie in ihrem Heimatland, auf der Flucht und der Wanderung alles erlebten, erzählten sie in einem spannenden Interview, welches Platz für Betroffenheit aber auch für Lacher bot. Die beiden zeigten Würde, Reife und Zuversicht, welche manchem mit einer ähnlichen Lebensgeschichte abhanden gekommen wäre. Das neu gegründete Klarinetten-Trio ZAARGO umrahmte den Anlass auf wunderbare Weise musikalisch. Beim anschliessenden Kürbissuppe-Essen im Kirchgemeindehaus wurde diskutiert, nachgefragt und Freundschaften geschlossen.

Nächste Firobe-Chile am 17.11.17 um 19 Uhr: Thea Kölliker und ihrer Singgruppe mit Kraftliedern aus verschiedenen Kulturen.

Freitag, 20.10.2017Beinwil am See

Bester Schweizer Geiger im Löwensaal Beinwil am See

Text und Bild: Eing.

Die klassischen Aargauer Profi-Orchester haben die hervorragende Akustik des Löwensaals für sich entdeckt. Mit Sebastian Bohren an der Violine und dem Ensemble CHAARTS folgt am 23. November um 19.30 Uhr der 2. «Streich» der neuen Löwenkonzerte.

Nach dem ausverkauften Auftaktkonzert im September mit dem argovia philharmonic und Pepe Lienhard sind die musikalischen Zutaten nun Opernträume, Tango-Seeligkeit und böhmische Waldidylle für einen wahrhaft inspirierenden Abend. Der Schweizer Komponist Martin Wettstein schrieb «Verdis Traum» als augenzwinkernde Hommage an den berühmten Opernkomponisten und seine Oper «Macbeth». Jede Note Wettsteins stammt aus der Oper, aber diese sind in den 170 Jahren seit ihrer Uraufführung, wie das bei Träumen so üblich ist, ein wenig durcheinander geraten. Heraus gekommen ist eine Opern-Achterbahn in Form eines hochvirtuosen Instrumentalstücks ganz ohne Primadonna.

Die «Jahreszeiten» für Solo-Violine und Streicher von Astor Piazzolla stammen direkt aus der Unterwelt von Buenos Aires, ihren Kneipen, Bars und Etablissements. Piazzollas Leben fand überwiegend dort statt, wo die argentinische Seele zuhause war, was er 1:1 in seine Ode an die Stadt Buenos Aires umgesetzt hat. Die Dvorák-Serenade ist ein Paradestück für jedes hervorragende Streicherensemble, lebensbejahend, schwelgerisch und mit opulent schönen Melodien ist sie der Inbegriff des böhmischen Musikantentums und einer traumhaft ungetrübten Idylle.

Mit den CHAARTS Chamber Artists ist ein am Künstlerhaus Boswil entstandenes und international agierendes Spitzenensemble zu Gast, welches mit diesem Programm im Sommer bereits in China grosse Erfolge vor 8000 Hörern feiern konnte. Sebastian Bohren ist im Aargau aufgewachsen und hat sich rasch unter den besten Instrumentalisten der Schweiz etabliert und ist heute ein gefragter Solist.

Beinwil am See, Löwensaal
Donnerstag, 23. November, 19.30 Uhr
Tickets für CHF 46.–, 40.– oder 36.–
oder im Abo mit 20% Rabatt
www.loewenkonzerte.ch

Freitag, 20.10.2017Meisterschwanden

Frauenverein: Besuch des Weihnachtsmarkt in Basel

Text: Eing., Bild: Pixelio

Die Stadt am Rhein entfaltet in der Adventszeit einen ganz besonderen Charme. Mitten in der Innenstadt, eingebettet in die vorweihnachtlich geschmückte, historische Altstadt, befindet sich der malerische Weihnachtsmarkt auf dem Barfüsserplatz und auf dem Münsterplatz.

Rund 180 Händler und Kunsthandwerker bieten in kleinen, rustikalen Holz-Chalets ihre Waren an. Wer noch nach Geschenkideen sucht, lässt sich am besten vom grossen Angebot und der märchenhaften Stimmung inspirieren. Aber auch für Gaumenfreuden ist gesorgt, sei es mit Waffeln, einer Tasse Glühwein oder den echten Basler Läckerli. Es bleibt sicher noch genügend Zeit um auch im ganzjährig geöffneten Weihnachtsladen Wanner am Spalenberg vorbeizuschauen. Dort findet man eine unzählige Auswahl an Christbaumschmuck von traditionell bis sehr ausgefallen.

Wir fahren mit dem Car am Dienstag, 5. Dezember 2017. Die Fahrkosten richten sich nach Anzahl der Teilnehmer (ca. 40.–). Abfahrt ist um 13 Uhr bei der ehemaligen Post oder 13.10 Uhr beim Schuelhüsli Tennwil. Rückkehr ca. 20 Uhr.

Anmeldung bitte bis 20. November an Lucile Wipf 056 667 22 16 oder wipf.lucile@gmx.ch

Freitag, 20.10.2017Meisterschwanden

Frauenverein: Adventskränze selbst herstellen

Text: Eing., Bild: Pixelio

Der Adventskranz mit seinen vier hellen Kerzen ist ein Symbol für Vorfreude und Besinnlichkeit in der ruhigen Zeit vor Weihnachten. Wenn draussen alles kahl und grau wird, holen wir uns gerne frisches, duftendes Tannengrün als Kranz in die warme Stube.

Um so mehr kann man sich an einem selbst gebastelten Kranz oder einem Gesteck erfreuen. Bereits zur Tradition ist der Anlass des Frauenvereins Meisterschwanden geworden, selbst Adventskränze und -Gestecke herzustellen. Uschi Schwarz, als fachkundige Leiterin, hilft und unterstützt beim Stecken oder Binden und gibt wertvolle Tipps und Anregungen, wie man mit verschiedenem Dekomaterial ein ganz persönliches Kunstwerk herstellen kann. Grünzeug und Tannäste stellt der Frauenverein gratis zur Verfügung. Dekomaterial und Kerzen können mitgebracht werden. Der Anlass findet wiederum im Schuelhüsli Tennwil statt.

Am Dienstagabend, 28. November ab 19 Uhr und Mittwochnachmittag, 29. November ab 14 Uhr und am Abend ab 19 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist platzbedingt beschränkt. Anmeldung bitte bis 17. November an Lucile Wipf 056 667 22 16 oder wipf.lucile@gmx.ch

Freitag, 20.10.2017Reinach

China Chuchi in Reinach – es schmeckt!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Ein Schmaus für den Gaumen, die Spezialitäten der China Chuchi. Denn Frühlingsrollen, Pan Dumplings oder auch die Süss & Sauer Sauce werden in der hauseigenen Küche selber hergestellt und abgeschmeckt.

Der vierköpfige Familienbetrieb aus Hong Kong eröffnete am 24. August 2017 in der Alten Strasse 21 in Reinach die China Chuchi. Vevey Rose, der Geschäftsführerin der China Chuchi, ist es wichtig, dass sie umweltschonend arbeiten. Deshalb wird das nächste Ziel sein, dass die Stammkundschaft ihr eigenes Tupperware in der China Chuchi platzieren kann. Jedes Mal wenn der Kunde bestellt, wird das Essen in sein eigenes Tupperware und nicht in Plastikschalen, die später sowieso im Müll landen, abgefüllt. Chong Leung arbeitet schon seit 30 Jahren, bisher nur in Zürich, als Koch, nun verwöhnt er uns hier in der Umgebung mit seinen Kochkünsten. Denn die China Chuchi liefert ihr Essen auch gerne an seine Kunden aus. Telefonisch, wie aber auch unter www.foodarena.ch oder www.eat.ch, kann man sein Lieblingsgericht bestellen und sich nach Hause liefern lassen. «Es sollte niemandem peinlich sein, alleine essen zu gehen, deshalb haben wir den Tisch gegen die Wand gestellt und jeder kann für sich essen und somit haben wir das Grossstadt-Feeling ein wenig nach Reinach gebracht». Aber alleine essen gehen ist ja nicht witzig, deshalb bietet die China Chuchi auch einen Partyservice an. Entweder feiert man seine Party zu Hause und lässt sich mit leckerem Asiatischen Essen beliefern oder man feiert direkt in der China Chuchi. Platz ist genug, weil die Tische extra so angeordnet sind das viele Gäste Platz haben. Für das Team der China Chuchi ist es jeden Tag eine Freude ihre Kultur an die Menschen in der Umgebung weiterzugeben und ihren Horizont, was das Essen betrifft, zu erweitern. Es lohnt sich, bei der China Chuchi vorbei zu gehen und sein Essen dort abzuholen. Denn es ist günstiger, als sein Essen nachhause liefern zu lassen und die Kundschaft kann die Gerichte in der Asiatischen Umgebung geniessen.

Ab dem 16. Oktober gelten neue Öffnungszeiten. Die China Chuchi hat neu am Montag geschlossen und dafür am Mittwoch von 11 bis 14 Uhr sowie von 17 bis 21.30 Uhr geöffnet, ansonsten bleiben die Öffnungszeiten die gleichen wie bis anhin.

Freitag, 20.10.2017Menziken

Spass am Nass – Aquafit / AquaJogGym

Text und Bild: Eing.

Das vielseitige und effiziente Training im Wasser: Aquafit/AquaJogGym ist ein Bewegungsangebot zu Musik im Wasser um die Ausdauer, die Kraft, die Beweglichkeit und die kognitiven Fähigkeiten zu trainieren.

Aquafit/AquaJogGym eignet sich sowohl für Sportler, welche ein ergänzendes Training absolvieren möchten, als auch für jene, welche aus gesundheitlichen Gründen ein Bewegungsprogramm aufnehmen wollen. Mit Aquafit/AquaJogGym können Sie in jedem Lebensalter beginnen. Durch die Eigenschaften des Wassers ist das Training nicht nur effizient, sondern auch gelenkschonend und für Menschen mit Einschränkungen geeignet. Das Training ist methodisch durchdacht und wird systematisch, gezielt und funktional vermittelt. Nach einer Lektion fühlt man sich trotz vorheriger Anstrengung entspannt und wohl.

Erleben Sie es selbst
Kursbeginn ab 16.10.2017 in der Badi Menziken

  • Montag 15.00 Uhr
  • Dienstag 16.00 Uhr
  • Mittwoch 19.00 Uhr
  • Donnerstag 16.00 Uhr

Melden Sie sich jetzt an
www.spass-am-nass.ch
Tabea Ballmann, Tel. 062 771 61 16

Schweizerische Schwimmschule mit Qualitätslabel aQuality.ch, qualitop-anerkannt bei diverse Krankenkassen

Freitag, 20.10.2017Seengen

Bei Maya Wacker sind nicht nur Babys in guten Händen

Text und Bild: Thomas Moor

Ob gross oder klein: Das Wohl der Kunden steht bei Berufsmasseurin und Fusspflegerin Maya Wacker immer an erster Stelle. Neben der klassischen Massage, Acidose Lymphmassage, Fussreflexzonenmassage und Fusspflege, gewinnt die Craniosacral-Therapie immer mehr an Bedeutung.

Craniosacral – die Therapieform für Babys, Kinder und Erwachsene – hat sich in der Praxis von Maya Wacker fest etabliert. Der Name Craniosacral setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen. Die beiden Pole, Schädel und Kreuzbein, bilden mit den Gehirn- und Rückenmarkhäuten eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit rhythmisch pulsiert, das ganze System in Gang bringt und belebt. Bei der Therapie geht es darum, Blockaden zu lösen und den Körper wieder in den Urzustand zu versetzen. «Ein grosses Anliegen ist mir, werdende Mütter während und auch nach der Schwangerschaft zu begleiten und zu betreuen», wie Maya Wacker sagt. Diese Behandlungsmethode ist sehr gut geeignet, um den Babys zu helfen, schwere, traumatische oder unnatürliche Geburten zu verarbeiten. «Für mich ist es aber wichtig, ein Baby bereits während der Schwangerschaft kennenzulernen, auf diese Weise einen Bezug aufzubauen und ihm einen idealen Start in diese Welt zu ermöglichen.»
Weiterbildungen gehören für sie zur Selbstverständlichkeit. So bietet sie in ihrer Praxis ab November ganz neu auch das Schwangerschafts-Taping an. Überhaupt: Ihre professionelle Arbeit wird in breiten Kreisen geschätzt. So ist sie zu Recht stolz auf die Zusammenarbeit mit Kinderärzten, einer tollen Hebamme und ihrer Nichte Anjulie Wickramasinghe, die in Beinwil am See auf liebevolle Art Schwangerschafts- und Rückbildungsyoga anbietet.

Freitag, 20.10.2017Leutwil

Trachtengruppe am Unspunnenfest in Interlaken

Text und Bild: Eing.

Nach schier unendlichen 11 Jahren war es endlich soweit. Das legendäre Unspunnenfest in Interlaken stand vor der Tür. Aufgeregt und voller Vorfreude traten sechs Mitglieder der Trachtengruppe Leutwil die Reise nach Interlaken an. Am Freitag-Nachmittag stand die schweizerische Delegiertenversammlung auf dem Programm. Nach spannenden News und attraktiven Vorträgen von zukünftigen Veranstaltungen machten wir uns auf Richtung Abendessen.

Das Abendprogramm fand im Kursaal statt. Bei perfekt einstudierten Vorführungen und abwechslungsreich gestalteten freien Tänzen wurden auch die Letzten noch endgültig vom Un- spunnen-Virus befallen. Die Nacht war lang und die Bars waren ebenfalls ziemlich lange geöffnet. Allerdings waren bei sehr vielen die Gedanken an die zwei verbleibenden Tage vorherrschend, weshalb es noch ziemlich viel Schlaf gab. Nach einem stärkenden Frühstück und einem Spaziergang über das Festgelände schweiften viele Blicke immer wieder besorgt gegen den Himmel. Der Regenradar versprach für das Openair-Tanzfest vom Nachmittag nichts Gutes. Die Hoffnung stirbt zuletzt, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleider. Da und dort wurden wunderschöne Swisslos- oder Migros-Pellerinen verteilt. Chic – keine Frage aber so blieben die Trachten vom einsetzenden Regen verschont. Zu Beginn der Polonaise waren wir überzeugt, dass Petrus wohl doch noch ein Einsehen hatte, aber schon zu Beginn des Tanzprogramms wurden die Pellerinen übergezogen. Trotz zum Teil heftigen Regens trotzten die Tänzerinnen und Tänzer den äusseren Bedingungen und bewiesen, dass das echte Unspunnen-Feeling auch nicht von Dauerregen beeinflusst werden kann. Vor dem Nachtessen wurden dann noch da oder dort Trachten getrocknet oder zumindest Socken getauscht, da sich die Nässe nicht gerade positiv auf das Abendprogramm auswirken würde. Frisch gestärkt wurde erneut der Kursaal und sämtliche anschliessenden Sääle gestürmt. Zum grossen Bedauern war der Ansturm der Besucher für die Lokalität viel zu gross und einige zogen enttäuscht zum Abendprogramm ins grosse Festzelt wo die Volksmusikgala lief. Nach ein paar organisatorischen Hinweisen stand endlich wieder tanzen auf dem Programm. Querbeet durch die ganze Schweizer Tanzlandschaft. Auch vor internationalen Tänzen wurde kein Halt gemacht. Erschöpft, aber mit einem Lächeln auf dem Gesicht, schliefen die Tänzerinnen und Tänzer friedlich träumend ein.

Am Sonntagmorgen dann die Gewissheit – ja auch Petrus hat mit uns Trachtenleuten ein Einsehen. Die vielen Stossgebete vom Samstag hatten Wirkung gezeigt und das Wetter hatte sich gewandelt. Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Umzug durchgeführt werden. Sei es als Mitwirkende oder Zuschauer – die Begeisterung über die gelebten Traditionen war enorm gross. Als weiterer Höhepunkt stand noch die Schlussfeier auf dem Programm. Ob man es glaubt oder nicht, aber auf der Tribüne konnte man sich sogar einen Sonnenbrand einfangen. Die Tänzerinnen und Tänzer, Sängerinnen und Sänger, Trichler, Darstellerinnen und Darsteller sowie die Musikerinnen und Musiker liessen die Geschichte von Unspunnen aufleben und sämtliche Beteiligten zeigten eine eindrückliche Show. Nach drei intensiven, anstrengenden, atemberaubenden und eindrücklichen Tagen traten wir schweren Herzens, mit Tränen in den Augen, die Heimreise an. Wir wissen nicht, was in zwölf Jahren ist, aber wir wissen, dass wir im Herzen alle wieder dabei sein werden.

Freitag, 20.10.2017Reinach

Cookies & Dreams: Ein traumhaftes Backparadies

Text und Bild: Thomas Moor

Backen macht Spass – Torten und Cupcakes verzieren auch. Speziell dann, wenn einem in Sachen Backzutaten und Dekoartikel Tür und Tor offenstehen. So, wie im Fachgeschäft Cookies & Dreams, welches Iris Kyburz an der Hauptstrasse 41 in Reinach kürzlich eröffnet hat.

Zuckerbäckerin, Traumfabrikantin, kreative Macherin, der Mensch, das Gesicht und die Seele von Cookies & Dreams nennt sie sich. Und das zu Recht. Die gelernte Konditorin-Confiseurin hat sich mit ihrem Geschäft einen Traum erfüllt und mit ihrem Konzept und dem Angebot bei der Kundschaft einen Volltreffer gelandet. Wenn du es träumen kannst, kannst du es auch tun, wie sie sagt und den Beweis gleich selber erbringt. «Die Eröffnung hier in Reinach war nach dem Umzug von Teufenthal jedenfalls der absolute Wahnsinn», wie sich Iris Kyburz freut. Wahnsinn ist auch das riesige Angebot an Backzutaten wie Backformen, Ausstecher, Cupcakeformen, die vielen verschiedenen Streudekors, Lebensmittelfarben sowie verschiedene Halbfabrikate wie Marzipan, Rollfondant (Mass Ticino), Schokoglasuren und vieles andere mehr. Vieles andere? In der Tat! Das Cookies & Dreams ist auch Eldorado, wenn es um trendige Textilien wie Backhandschuhe, Schürzen, Servietten, Küchentücher oder Geschirr, Verpackungen, Bänder etc. geht. Darum der Rat: Wer ins Cookies & Dreams geht, sollte genügend Zeit einplanen. Punkto Fläche und Angebot hat das Geschäft in Reinach nämlich noch einmal Zuwachs erhalten. Da gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Unter anderem auch für Etageren-Liebhaber. Neues kann man im Reinacher Backparadies aber auch erlernen. Ihr Wissen gibt Iris Kyburz gerne auch in verschiedenen Deko-Kursen weiter, nimmt aber auch gerne Bestellungen für Hochzeits- und Geburtstagstorten entgegen. Die Liebe zu Shabby-Chic-Möbeln ist im Ladenlokal ebenfalls unübersehbar. Das ist die Domäne ihres Mannes, der alte Möbel wieder zu Hinguckern macht und Vintage-Dreams-Workshops anbietet.

Mehr Infos und Öffnungszeiten unter www.coockiesanddreams.ch.

Freitag, 20.10.2017Schongau

Kilbizauber für die ganze Familie

Text und Bild: Graziella Jämsä

Sich einmal ein bisschen fühlen wie ein Feuerwehrmann? Kaffeegenuss in der liebevoll dekorierten Mehrzweckhalle? Oder doch lieber auf der Hüpfburg austoben? All diese Wünsche und noch viele mehr wurden an der Schonger Kilbi wahr.

«Mami darf ich noch mal?» Bittend sah das Mädchen auf dem Karussellpferd ins Publikum nachdem die Glocke das Fahrtende angekündigt hatte. Die Mutter nickte schmunzelnd. «Juhu, dann nehme ich aber die Kutsche.» Mit Begeisterung eroberte die junge Reisende ihren Sitzplatz für die nächste Runde. Einen ganzen Postenlauf hatten Lehrpersonal und Schülerschaft in der Mehrzweckhalle kreiert. Da flogen Gummistiefel und Mohrenköpfe, es wurden Süssigkeiten geangelt und Glücksräder gedreht. Die Unihockey Junioren sammelten für ihre neuen Outfits. 100 Sekunden an der Reckstange hiess das Ziel für die Teilnehmer, die Kraft der Teilnehmerinnen sollte 70 Sekunden halten – berührten die Füsse den Boden eher, bedeutete dies einen Beitrag an die neue Trainingskleidung. Aber was Gross und Klein gleichermassen faszinierte, war das Kilbidrehen. Konzentriert blickten ganze Familien auf die Zahlenkombinationen ihrer Lose und war das Glück ihnen hold, wurde auch der Preis gemeinsam ausgesucht. Oder wie ein Schonger das Festkonzept treffend zusammenfasste: «Die Kilbi in Schongau ist immer einen Besuch wert.»

Freitag, 20.10.2017Reinach

Wyna Garage mit attraktiven Ford-Bewegungsmitteln

Text und Bild: Thomas Moor

Fesche Buam, fesche Autos: Die Wyna Garage in Reinach machte dem Oktoberfest alle Ehre und trumpfte entsprechend gross auf. Die Herbstausstellung stand ganz im Zeichen der grossen Modellvielfalt, die mit Bikes und Skis, präsentiert von der District 12 GmbH, angereichert wurde.

Die Oktoberfestbühne gehörte unter anderem dem Ford Fiesta in der Vignale-Ausführung. Der Fiesta macht nicht Siesta und steht seit 1976 als Dauerbrenner bereits in achter Generation am Start. In der Kürze liegt ja bekanntlich die Würze. Trotz dieses Sprichwortes hat der Fiesta in der Länge erfreulicherweise etwas zugelegt und verleiht dem Evergreen noch mehr Grösse. Design und Dekoelemente sind den Ausstattungsniveaus von Vignale, ST-Line, Titanium und Trends angepasst. Der Fiesta ist in fünf Motorvarianten erhältlich, wobei der Sportler in der Fiestafamilie mit seinem Dreizylindermotor und 140 PS die Muskeln speziell spielen lässt. Ein Fahrzeug, das viel Freude bereitet und bei der Kundschaft entsprechend hoch im Kurs steht. Natürlich freut man sich in der Wyna Garage speziell auf den Eco-Sport, ein Crossover auf Fiesta-Basis, dessen Design angepasst wurde und welcher ausstattungs-, sicherheits- und soundtechnisch aufgerüstet wurde Die Motorenpalette reicht von 100 bis 140 PS. Ford wartet auch mit einer 4x4-Kompetenz auf und bietet Fahrzeuge im SUV-, Van- und Kombisegment. Bei den Nutzfahrzeugen ist man sogar die Nummer 1 in Europa. Kurz: Ford hat für jeden das richtige Ford-Bewegungsmittel.

Freitag, 20.10.2017Seengen

Die Seenger sind Feuer und Flamme fürs Oktoberfest

Text und Bild: Thomas Moor

Wenn die Feuerwehr und der Feuerwehrverein Seengen zum Oktoberfest einladen, lassen sie nichts anbrennen. Da wird alles generalstabsmässig organisiert, um den Besuchern ein Fest im typischen Oktoberfestambiente bieten zu können, verbunden mit kulinarischen Köstlichkeiten. O’zapft is!

Die Poulets nehmen ihre goldgelbe Farbe, das Bier schäumt, Dirndl und Lederhosen sitzen. Es ist nicht nur schön zu sehen, sondern fast auch ein wenig ein Phänomen, wie sich um Punkt zwölf Uhr halb Seengen im Festzelt an den mit Bavariamustern gedeckten Tischen niederlässt, um sich hier zu verköstigen. Oktoberfest ist vergleichbar mit dem Muttertag. Soll heissen: Der Herd zu Hause bleibt kalt. «Mitschuldig» sind unter anderem die Poulets, welche sich am Spiess an der glühenden Holzkohlefront der XXL-Vertikalgrills räkeln – schön langsam, ohne Zeitdruck. Sie waren – neben den Weisswürsten – auch dieses Jahr wieder ein Renner. Das in Dirndl und Lederhosen gekleidete Servicepersonal war flott unterwegs und dank der Bestell-App via Handy lief die Bedienung ratzfatz. Am Abend stand dann neben musikalischer Unterhaltung auch die «Miss-Dirndl-Wahl» auf dem Programm.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Freitag, 20.10.2017Hallwil

Kinderkafi in Hallwil

Text und Bild: Eing.

Der «Verein Kinder in Hallwil» organisiert einige Aktivitäten, die für Familien und Kinder gute Kontaktmöglichkeiten bieten, um sich kennenzulernen. Nebst der gut besuchten Spielgruppe «Zauberkästli», der sportlichen Bewegung im Muki-Turnen, der Kinderdisco, der Frühlings- und Herbstbörse sowie dem gemeinsamen Grillieren im Sommer findet alle zwei Wochen ein Kinderkafi statt.

Währenddem die Kinder erste Erfahrungen im gemeinsamen Spiel sammeln, lernen die Eltern andere Eltern kennen, tauschen sich aus und manchmal entstehen dabei hilfreiche Kontakte oder sogar neue Freundschaften. In der Aula können die Kleinen in Ruhe und sicher auf Entdeckungsreise gehen. Die Krabbelecke ist mit Decke, verschiedenen Spielsachen und Bilderbüchern ausgestattet. Auf einem Mal-Tisch können sich die Kleinen kreativ entfalten.

Wir bieten ein abwechslungsreiches Znüni, bestehend aus Zopf/Brot und Früchten an. Dazu gibt es Kaffee und Sirup für die Kleinen. Für den Unkostenbeitrag von Fr. 5.– pro Familie steht ein Kässeli bereit. Es braucht keine Anmeldung. Eltern, Grossmamis und auch andere Bezugspersonen sind mit ihren Kindern im Alter von null bis fünf Jahren herzlich eingeladen vorbei zu schauen. Wir treffen uns jeweils donnerstags von 09.00 bis 11.00 Uhr in der Aula im Schulhausgebäude. Unsere nächsten Daten sind: 02.11.17, 16.11.17, 30.11.17, 14.12.17

Kommt doch vorbei, wir freuen uns auf euch!
Das Kinderkafi-Team
Infos unter: www.vk-hallwil.ch

Freitag, 20.10.2017Seengen

Mit der Kugelkopfschreibmaschine begann alles!

Text und Bild: Jennifer Loosli

Anna-Maria Ziltener begann am 1. Oktober 1982, also genau vor 35 Jahren, als Schulsekretärin in Seengen zu arbeiten. Heute unvorstellbar, in ihren Anfängen arbeitete sie noch an einem Kinderpult und schrieb ihre Briefe und Formulare mit einer Kugelkopfschreibmaschine.

35 Jahre im selben Betrieb zu arbeiten, eine tolle Leistung! Dies musste natürlich mit einem Apéro für Anna-Maria Ziltener gefeiert werden. Im Sommer 2018 wird Anna-Maria pensioniert. Nach der Pensionierung seien grosse Reisen geplant! Denn sie will fünf bis sechs Wochen durch Amerika reisen. Aber nicht nur Reisen sind schon geplant, sondern auch gewissen Hobbys will die Schulsekretärin wieder intensiver nachgehen. Wie das Porzellan malen und allgemein mehr Zeit der Malerei widmen.
Sie freut sich auf die Zeit nach der Schule, doch am meisten wird sie die ganzen Menschen, die sie tagtäglich um sich herum hatte, vermissen. Es ist nicht einfach nach 35 Jahren im selben Geschäft «Auf Wiedersehen» zu sagen. Auch Schulleiter Urs Bögli wird Anna-Maria vermissen. Das ganze Know-how, das die Schulsekretärin an den Tag legt, sei einfach beeindruckend. Auf jede Frage rund um die Schule Seengen weiss sie Antwort und kann jedem weiterhelfen.
«Wenn es mal schlechte Tage gab in diesen 35 Jahren, dann nur weil der Computer oder die Homepage nicht so wollten wie ich!» so die Schulsekretärin. Dies hört sich nach einer gelungenen und zufriedenen Karriere in der Schule Seengen an.

Freitag, 20.10.2017Gontenschwil

Erzähltal 2017 in Gontenschwil

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 16. September durfte die Kulturkommission zum Erzähltalanlass bei der HUWA einladen. Der passende Ort zum Thema «Erzähltal bewegt». Dreht doch die Wäsche heute nicht mehr nur nach rechts und links, sondern auch vor und zurück. Der Firmeninhaber, Samuel Hunziker, nahm dann auch die zahlreichen Besucher mit auf einen spannenden Rundgang durch die Produktionshalle.

Durch den grossen Besucheraufmarsch wurden kurzerhand zwei Gruppen gemacht. Die Einen durften sich zuerst bei einem kleinen Apéro im Lager stärken. Während die andere Gruppe gebannt zuerst dem Firmenportrait in einem kurzen Film lauschte und anschliessend Samuel Hunziker auf dem Weg durch die Firma folgte.

Da am Samstag nicht gearbeitet wird, lud Samuel Hunziker kurzerhand Interessierte ein, auf Voranmeldung unter der Woche vorbei zu kommen und sich die Arbeiten anzusehen.

Freitag, 20.10.2017Seengen

«De Gmeindrot bi de Lüt» an historischer Stätte

Text und Bild: Thomas Moor

Auch die zweite Ausgabe von «De Gmeindrot bi de Lüt» in diesem Jahr lockte wieder viele interessierte Seengerinnen und Seenger hinauf an die Bergstrasse 10, in den Landmaschinenbetrieb von Ruedi Sandmeier. Dabei gab es für die Besucher auch historische Neuigkeiten zu sehen.

Der wiedergewählte Gemeideammann Jörg Bruder bedankte sich in seiner Begrüssung bei Ruedi Sandmeier für das Gastrecht und bei der Bevölkerung für die Stimmen, die er und seine Ratskollegin und -kollegen erhalten haben. Auch den neugewählten Gemeinderat Eli Wengenmaier hiess er willkommen, bevor er den Ablauf des Abends skizzierte. Dieser sah vor, dass man sich einen Überblick über die Sanierungsarbeiten der Hammerschmiede verschaffen konnte. Mitglieder des Vereins – unter ihnen auch Präsident Jörg Leimgruber – standen Red und Antwort. Für grosses Staunen sorgte unter anderem der neue Wellbaum für die Hebebewegungen der Hämmer und das restaurierte Wasserrad mit vier Metern Durchmesser. Nach dem Rundgang ging es an die Tische in der Werkstatt, wo der Gemeinderat Bratwurst und Brot servierte, um danach mit der Bevölkerung auf Tuchfühlung zu gehen.

Freitag, 20.10.2017Meisterschwanden

Autohus AG Sarmenstorf: Viele heisse Eisen im Feuer

Text und Bild: Thomas Moor

Mit einer umfangreichen Modellpalette der Marken Renault und Mazda wartete die Autohus AG in Sarmenstorf anlässlich der Herbstausstellung auf. Wie innovativ der Garagenbetrieb unter der Führung von Reto Stadler ist, zeigt das neue Autoablieferungscenter, das am Entstehen ist.

Mit den Marken Renault und Mazda deckt das Autohus AG in Sarmenstorf die vielfältigsten Kundenbedürfnisse ab. Dass Renault mit seiner Modellpalette zur Zeit bestens aufgestellt ist, sorgt bei den Kunden der französischen Automarke allseits für Freude. Und Freude herrscht gerade auch deshalb, weil Renault mit dem Alaskan neu Pickup-Territorium betritt. Das auf Nissan-Technik basierende Fahrzeug ist für eine Anhängelast von 3,5 Tonnen und einer Nutzlast von 1 Tonne konzipiert und ausgelegt und steht kurz vor seiner Lancierung.
Mit attraktiven Geburtstagspaketen wartet Renault im Jubiläumsjahr auf. «Renault 90th Anniversary» wird die Sonderserie genannt. Zu den umfangreichen Ausstattungs-Highlights zählen unter anderem und je nach Modell Ledersitzbezüge, Einparkhilfe, Toter-Winkel-Assistent, beheizbare Vordersitze, Navigationssystem, Panorama-Glasdach etc. Zudem werden alle Jubiläumsmodelle, zu welchen der Twingo, der Clio, der Captur, der Megane, der Kadjar, der Espace, der Talisman, der Kangoo und der Zoe gehören, mit speziellen Alufelgen ausgeliefert. Zum momentanen Flaggschiff gehört immer noch der Mittelklasse-SUV Koleos.
Ebenfalls einen SUV mit Charakter hat Mazda mit dem CX-5 im Angebot. Dabei ist der Fokus ganz klar auf den neuen 2,5-Liter-Benziner mit 194 PS gerichtet. Mit sportlichen Karrosserien und Top-Fahrkomfort kann Mazda auch in den übrigen Segmenten Punkten.

Freitag, 20.10.2017Menziken

Burgerabend 2017 mit vielen gesanglichen Highlights

Text und Bild: Thomas Moor

Er ist immer für Überraschungen gut. Und so hält der Burger Männerchor anlässlich des Burger Abends vom11. und 12. November im Gemeindesaal Burg wieder viele Rosinen für das Publikum bereit. Michael Sokoll wird zudem als prominenter Gast in einem Wunschkonzert musikalische Wünsche erfüllen.

Kann man Frauen trauen? Eine provokante Frage zur Position der Geschlechter im täglichen Rollenspiel von Mann und Frau. Das Fazit dieses humorvollen Chorstücks im Schlagerstil der Dreissigerjahre mündet nicht nur in einer überraschenden Erkenntnis, sondern hat dem Männerchor unter der Leitung von Lubomir Rachunek auch gleichzeitig den Titel des bevorstehenden Burgerabends gegeben. Die Proben laufen auf Hochtouren, dem Zufall wird nichts überlassen. Und so verwundert es nicht, dass auch ein detailliertes Drehbuch für den ersten Konzertteil vorliegt, der neben dem Gesang auch theatralische Handlungen beinhaltet. Es stammt aus der Feder von Chrege Lehmann und verspricht beste Unterhaltung. Das bietet auch der zweite Konzertteil, wenn es «Wunschkonzert mit Musiker Michael Sokoll» heisst. Die bewährte Festwirtschaft wird von der Feuerwehr Oberwynental geführt. Essen werden am Samstag ab 18.30 Uhr serviert. Am Sonntag (Türöffnung 13.15 Uhr) gibt es Kuchen und Sandwiches. Der Vorverkauf in der Drogerie/Lebensmittelgeschäft Sommi startet am 30. Oktober.

Mittwoch, 18.10.2017Seengen

Chäs Paradies Seengen: Wow, einfach genial!

Text und Bild: Thomas Moor

Was ist eigentlich die Steigerung von Paradies? Nun: Im Fall von Seengen zweifellos Chäs Paradies. Geschmack, Stil, Präsentation und Angebot: Da stimmt einfach alles. Mit dem Ladenumbau haben Katja und Thomas Rohrer einen Volltreffer gelandet und entsprechend Komplimente eingeheimst.

Endlich: Die Erleichterung war bei Katja und Thomas Rohrer gross, als sie ihrem Ladenprovisorium an der Poststrasse endlich tschüss sagen und die Türen zu ihrem neuen Chäs Paradies für die Kundschaft öffnen konnten. Der Ladenumbau hat Mitte Juli begonnen und konnte termingerecht abgeschlossen werden. Dass hier absolute Profis am Werk waren, zeigte der erste Augenschein. «Wir haben unsere Bedürfnisse angemeldet und bei der Gestaltung keine Vorgaben gemacht», wie die innovativen Geschäftsinhaber sagten und den Ladenbauern ein Kränzchen wanden. Sie haben den Nagel voll auf den Kopf getroffen. Auch bei den Kunden, die voll des Lobes über das neue Ladenkonzept sind. Flächenmässig hat der Laden in Richtung Produktionsraum zugelegt. Rund 70 Quadratmeter (vorher 50) beträgt die Ladenfläche gemäss Thomas Rohrer. «Mit dem Umbau konnten Arbeitsplatz und Arbeitsabläufe optimiert werden.» Die weissen Plättli sind einem heimeligen Holzdesign gewichen, das zusätzlich von einem gelungen Farbkonzept unterstützt wird. Die Produkte können in einem luftigen Ambiente übersichtlich und damit wirkungsvoll präsentiert werden. Auch das Kassensystem wurde modernisiert. Herz des neuen Ladens bildet die Glaskühlvitrine, die den Blick auf 120 verschiedene Käsesorten freigibt. Mit dem Ladenumbau wurde auch das Produkteangebot erweitert. So findet man im Chäs Paradies ebenfalls Tessiner und italienische Spezialitäten wie Risotto, Polenta, Teigwaren etc. Im Zentrum des neuen Ladens werden zudem diverse Geschenke zum Verkauf angeboten, was wiederum zeigt, dass das Chäs Paradies mehr als nur eine Chäsi ist.

Mittwoch, 18.10.2017Beinwil am See

Whiskyschiff: Rendez-vous mit über 500 Whiskys

Text und Bild: Thomas Moor

Zürich ist top, Luzern ist top und in den erlauchten Kreis der beiden Grossstädte gesellt sich auch Beinwil am See. Dieses Whiskyschiff erfreut sich ebenfalls grosser Beliebtheit in der Szene.

Dass dem so ist, ist dem organisierenden Whiskyclub «Seventeen Drams» zu verdanken. Die Mitglieder sind nicht nur Kenner der Szene, sie ziehen jeweils alle Register, wenn es um die Organisation dieses Events geht, welcher Interessierte und Liebhaber aus allen Landesteilen anlockt. Die MS Seetal und die MS Seerose hatten am Beinwiler Steg angelegt, um den Ausstellern eine perfekte Plattform für ihre Produkte zu bieten. Und auch im Seehotel Hallwil hatten weitere Anbieter Position bezogen. «Zwanzig sind es insgesamt», wie Martin Hermann erfreut sagte. Sie boten den Besuchern über 500 Whiskys zur Degustation an. Und die Vielfalt des flüssigen Goldes, hatte wieder für jeden Whiskyliebhaber etwas auf Lager, wobei neben Raritäten auch die einheimischen Whiskys punkten konnten. Höchstes Geschmacks- und Genusserlebnis bieten auch die Brände der Distillerie Seetal, die mit einer Show-Brennerei vor Ort war und sich bei der Arbeit über die Schultern blicken liess.

Mittwoch, 18.10.2017Reinach

Sunrise jetzt auch in Reinach

Text und Bild: Jennifer Loosli

Mit jedem Gerät überall unlimitiert im besten Netz surfen. Dies alles ist seit dem 28.9.2017 im Sunrise Shop in Reinach möglich. Hier wird jeder freundlich empfangen und sofort bedient. Ein offener, moderner Shop der sich in der Lokalität vom ehemaligen Blackout-Gebäude befindet.

Neben dem Bärenmarkt, im Sunrise Shop, wird einem ab dem 11. Oktober 2017 die Aktivierungsgebühr für Simkarten bis Ende Oktober geschenkt. Es lohnt sich also, im Shop in Reinach vorbei zu gehen und von Vorteilen zu profitieren. Harun Sulejmani arbeitet schon seit vielen Jahren bei Sunrise, hat bis jetzt in Wohlen, Aarau und Sursee als Store Manager gearbeitet. Der gebürtige Menziker hat lange dafür gekämpft, dass es in Reinach einen Sunrise Shop geben wird, weil es viele Sunrise-Kunden in der Umgebung Wynen- und Seetal gibt und diese einen weiteren Weg auf sich nehmen mussten, wenn sie sich persönlich beraten lassen wollten. Nun ist er stolzer Store Manager in Reinach. Es ist geplant, dass es vier bis fünf weitere neue Standorte in der Schweiz geben wird. Sunrise baut aus und will sich vor seinen Konkurrenten in gewissen Orten niederlassen. Ein grosses Ziel des neuen Standortes, im ehemaligen Blackout-Gebäude ist es, die bestehenden Kunden weiterhin zufriedenstellend zu betreuen respektive zu beraten und ihnen zur Seite zu stehen, wenn es Probleme gibt. Natürlich steht auch die Akquirierung von neuen Kunden in der Umgebung ganz oben auf der Liste.

Mittwoch, 18.10.2017Meisterschwanden

Gesamterneuerungswahlen Meisterschwanden

Text und Bild: Eing.

Die FDP Ortspartei Meisterschwanden-Tennwil konnte an ihrem Wahlapéro am Sonntag, 24. September 2017 den beiden Kandidaten für den Gemeinderat Dieter Studer und Christoph Häusermann herzlich gratulieren. Zwölf Personen trafen sich, um mit den Gewählten auf den Erfolg anzustossen.

Die FDP gratuliert auch dem Gemeindepräsidenten Ulrich Haller (SVP), Gemeinderat Fritz Früh (parteilos) zur Wiederwahl und Priska Notter (parteilos) zur Wahl in den Gemeinderat. Nach «geschlagener Schlacht» strebt die FDP wieder eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohl der Bevölkerung an.

Die Partei gratuliert auch den gewählten Schulpflegemitgliedern und den bereits in stiller Wahl gewählten Mitgliedern der Finanzkommission, der Steuerkommission und den Stimmenzählern.

Es freut uns, dass die FDP eigene Kandidaten nominieren konnte

  • André Afentoulidis, Finanzkommission
  • Beat Moser und Thomas Wengle, Steuerkommission
  • Bruno Irniger, Stimmenzähler

oder die Nominierung von Parteilosen unterstützen konnte

  • Peter Burgherr und Stephan Schüpbach, Finanzkommission

Einen herzlichen Dank sprechen wir den zurücktretenden FDP-Verteterinnen, Gemeinderätin und Vice-Präsidentin Ariane Roth und Schulpflegepräsidentin Caroline Camenzind, aus.

Die FDP dankt den Wählerinnen und Wählern für die Unterstützung unserer Gemeinderatskandidaten

Mittwoch, 18.10.2017Hallwil

Haldenhof: 50-Jahre-Jubiläum und Ladeneröffnung

Text und Bild: Andreas Walker

Am 30. September feierte der Haldenhof in Hallwil das 50-Jahre-Jubiläum. Während mehrerer Jahrzehnte hat Oskar Urech das Angebot immer mehr ausgebaut.

Vor genau 50 Jahren wurde der Haldenhof in Hallwil gebaut, wo Oskar Urech aufwuchs. 1986 übernahm er den landwirtschaftlichen Betrieb von seinem Vater. Er versuchte laufend, neue Sachen anzubieten und mittlerweile hat er einen Landwirtschaftsbetrieb mit Ackerbau, vorwiegend Mais und Getreide, Sonnenblumen, Kartoffeln, Mastschweine, Mutterkühe und daneben noch den sogenannten Eventbereich mit dem Hofladen.

Angefangen hatte alles 1994 mit einem kleinen Marktstand auf dem Bahnhofareal in Seon. «Wir verkauften dort ein wenig Gemüse», schildert Oskar Urech. Später wurden einige Produkte direkt ab Hof verkauft. Aufwand und Ertrag waren jedoch nicht zufriedenstellend. Er stand vor der Entscheidung, entweder aufzuhören oder das Angebot zu erweitern. So wurde der alte Hofladen aufgebaut, worin das Angebot nach und nach grösser wurde. Mit der Zeit kamen Anfragen von Leuten, die noch spezielle Produkte wünschten. «Wir hatten zum Beispiel ein breites Angebot ann Gemüse, jedoch keine Eier und keine Backwaren. Auf die Nachfragen der Leute, kamen wir diesem Angebot nach. Später kamen Wünsche nach einem Apéro auf dem Hof, was wir ebenfalls umsetzten» erklärt Oskar Urech.

2010 entschloss er sich, ein Labyrinth in seinem Maisfeld zu machen. Parallel dazu wurden Glaces verkauft. Das Ergebnis war jedoch immer noch nicht zufriedenstellend. «Wir hatten zu viel investiert, um aufzuhören und es hatte zu wenig gebracht, um weiterzumachen», resümiert er. Trotzdem beschloss er, an diesem Punkt weiterzumachen.

Im Jahr darauf stellte er den Pavillon auf und es kamen Nachfragen für Geburtstagsfeiern und weitere Anlässe. Seit drei Jahren werden im Sommerhalbjahr jeden Sonntag «Buurezmorge» gemacht. Mittlerweile ist der Pavillon der Renner und das Maislabyrinth eine willkommene Ergänzung. Fast jedes Wochenende kommen noch Gesellschaftsanlässe dazu, wie Familienfeste, Klassentreffen, Vereinsanlässe, Hochzeiten etc. Mittlerweile kommen Gäste aus der ganzen Schweiz. Hat jemand z.B. einen Teil seiner Verwandtschaft in der Region Bern und einen anderen Teil in der Ostschweiz, so ist der Haldenhof für ein solches Familientreffen geradezu optimal. Die zentrale Lage – schweizweit gesehen – und die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr machen den Haldenhof für solche Anlässe zusätzlich attraktiv. «Das Neueste, was wir jetzt anbieten, ist eine Bauerhofolympiade mit Plauschwettkämpfen für Gesellschaften, Firmen und Vereine auf Anmeldung. An diesen Wettkämpfen kann man nageln, Hufeisen werfen, Strohballen laden, Rundballen rollen, Garettenrennen fahren, usw.» fasst Oskar Urech zusammen. Firmen buchen z.B. für «Teambildung» verschiedene Events. «Wir hatten schon Bankprokuristen, die Bäume pflanzten, Banker, die Karotten ernteten, oder Ingenieure, die Brot backten» erzählt er. Neue Kontakte knüpft Oskar Urech jeweils an der Aargauer Messe in Aarau, wo er alle zwei Jahre einen Stand hat und den Haldenhof vorstellt.

50-Jahre-Jubiläum ein neuer Hofladen
Zum 50-Jahre-Jubiläum wurde auch der Laden vergrössert und in einem anderen, renovierten Gebäudeteil neu eröffnet. Im neuen Laden gibt es ein reichhaltiges Angebot an Obst, Gemüse, Backwaren, Eier, Konfitüre usw. Am Dienstag, Freitag und Samstag wird jeweils Brot gebacken, am Samstag zusätzlich Zöpfe und Süsswaren. Jeden ersten Samstag im Monat gibt es frisches Fleisch von den Tieren des Hofes. Ansonsten kann jederzeit tiefgefrorenes Fleisch bezogen werden. «Wir planen neu, Fertigfondues, gedämpfte Karotten zum Aufwärmen etc. Dabei legen wir grundsätzlich Wert darauf, dass die Produkte sind und natürlich sind, das heisst, wenn möglich ohne synthetische Konservierungsmittel hergestellt werden» stellt er klar. Um den Haldenhof zu führen hat Oskar Urech ein tatkräftiges Team, das ihn unterstützt: Das sind seine Partnerin Heidi Mosimann, seine Familie, ein Angestellter und ein Team von Aushilfen, die nach Bedarf Unterstützung leisten – im Gesamten zwischen 15 und 20 Leuten. Der Haldenhof ist somit ein interessantes Beispiel dafür, wie ein Landwirt durch unternehmerisches Handeln sein Angebot auf vielfältige Weise mit der Zeit nach und nach ausgebaut hat. Aktuelle Infos zum Haldenhof unter: www.haldenhof-hallwil.ch

Mittwoch, 18.10.2017Leutwil

Jugend- und Dorffest Leutwil – «schön isch es gsii»

Text und Bild: eing.

Unter einem stahlblauen Himmel und bei strahlendem Sonnenschein feierte Leutwil vom 22. – 24. September 2017 Jugendfest und die Einweihung des neuen Dorfplatzes. Viele positive Rückmeldungen und viele glückliche, strahlende Kindergesichter, die wir an diesem Fest sehen durften, sagen uns: Es war ein rundum gelungenes Fest.

Im Namen des OKs, des Gemeinderates und der Schulpflege bedanken wir uns ganz herzlich für den enormen Einsatz der vielen Helfer an der Front, aber auch im Hintergrund.

Herzlichen Dank den Lehrpersonen der Schule Leutwil, die nebst dem Schulalltag dafür besorgt waren, dass die Kinder einen tollen Beitrag zum offiziellen Festakt leisteten, am Umzug mitwirken konnten und am Samstag einen tollen Spielemorgen erleben durften. Ein herzlicher Dank gilt auch der Kirchgemeinde Leutwil–Dürrenäsch für die Gestaltung des Gottesdienstes vom Sonntag. Ein spezieller Dank gilt all den Vereinen und der Gemeindekanzlei, die mit ihren Festbeizen für das kulinarische Wohl der Festgemeinde besorgt waren.

Alle Vereine von Leutwil führten eine Beiz oder halfen mit. Trotzdem haben sich alle Vereine bereit erklärt auch beim Umzug mitzuwirken. Dank diesem grossen Einsatz war es erst möglich, einen schönen, abwechslungsreichen und phantasievollen Umzug zu gestalten. Vielen Dank dafür!

Ein herzliches Dankeschön gilt auch der Leutwiler Bevölkerung für die zahlreiche Teilnahme am Fest.
Wir hoffen, dass alle, die dieses Fest besucht haben, aber auch alle die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, viele schöne Momente erlebt haben, viele schöne Eindrücke mitnehmen konnten und auch ab und zu denken – «schön isch es gsii»!

Für das OK
Theres Hirt

Mittwoch, 18.10.2017Beinwil am See

Massage mit Blick auf den Hallwilersee

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wenn Sie müde, erschöpft, überfordert oder auch mal am Limit sind, dann sind Sie bei Esthi Frei genau richtig! Esthi bietet jedem eine entspannte Auszeit, mit vielen verschiedenen Massagetechniken. Eine wunderschöne Praxis mit einer noch schöneren Aussicht von der Massageliege aus, auf den Hallwilersee und die Innerschweizer Bergwelt.

Als eine Kollegin vor acht Jahren Esthi fragte, ob sie nicht auch an einem Fussreflexmassage-Kurs teilnehmen wolle, war sie begeistert. Somit begann ihre Leidenschaft – die Massage. Die Fussreflexmassage ist auch heute noch eines ihrer grossen Spezialgebiete, da sie den Mensch ganzheitlich nach Chinesischer Philosophie erfasst. Seit drei Jahren behandelt sie ihre Kunden nun schon in der Wellness + Lifestyle Oase in Beinwil am See. Mit einer Aussicht, die sich jeder nur wünschen kann! Damit sie jeden ihrer Kunden individuell beraten und betreuen kann, achtet sie auf eine persönliche individuelle Art, um genau auf den Kunden eingehen und Bedürfnisse abdecken zu können. Als Diplomierte Wellnessmasseurin bietet sie langjährige Erfahrung im Massagen- und Therapien-Bereich. Damit die Haupt-Massagen wie Klassische und Fussreflex krankenkassenanerkannt sind, absolviert sie noch bis 2019 die Ausbildung zur Diplomierten Berufsmasseurin. Für jeden, der nicht nur eine einzelne Massage buchen will, gibt es die Möglichkeit ein 5er-, 10er- oder 20er-Abonnement zu kaufen, bei dem die Kunden von Vorteilen profitieren können. Bis Ende dieses Jahres gibt es ein einzigartiges Angebot in der Praxis Wellness + Lifestyle: eine einstündige Rücken-Nacken-Massage oder eine Klassische Massage für 100.— und zusätzlich als Geschenk, eine 20–minütige Fussreflexmassage. Diejenigen unter uns, die sich jetzt schon Gedanken machen, was sie ihren Liebsten zu Weihnachten schenken wollen, können bei Wellness + Lifestyle einen selbstgestalteten und mit Liebe verpackten Gutschein bestellen. Esthi Frei: eine sympathische und zuvorkommende Frau, die ihr Handwerk total im Griff hat und jeden kompetent beraten wird.

Mittwoch, 18.10.2017Seengen

Brauchtum: «Chlauschlöpf»-Kurs in Seengen

Text und Bild: Eing.

In der Zeit von November bis Dezember werden in der Region Lenzburg bei einbrechender Dunkelheit die Chlausgeisseln geschwungen. Durch das «Chlauschlöpfe» soll der Samichlaus in seiner Höhle geweckt werden. Weil dies etwas länger dauert, besucht er die Kinder im Bezirk Lenzburg nicht am 6. Dezember, sondern am zweiten Donnerstag im Dezember.

Auch dieses Jahr bietet sich in Seengen wiederum Gelegenheit, die Kunst des «Chlöpfens» zu erlernen. Am Samstag, 4. November (Bündtli) und 11. November (Schulhaus) 2017 jeweils ab 14.00 Uhr finden auf dem Schulhausplatz die traditionellen «Chlauschlöpf»-Kurse statt. Knaben und Mädchen, aber auch ältere Interessenten, die diesen Brauch erlernen möchten, sind herzlich zu diesen Instruktionen auf dem Schulhausplatz eingeladen. Erfahrene Chlöpfer zeigen, wie man die Geissel richtig in die Hand nimmt und wie sie geschwungen werden muss, damit es so richtig «chlöpft». Die Voraussetzung zum richtigen Chlöpfen ist natürlich eine dem Können und der Grösse angepasste Geissel. Auch dazu werden die entsprechenden Ratschläge erteilt.

Weitere Daten für Chlöpfer:
Gemeinsames Chlöpfen: 30. November und 7. Dezember, 19.00 Uhr, Schulhausplatz
Wettchlöpfen Seengen: Samstag, 2. Dezember ab 15.00 Uhr, Schulhausplatz
Abschlusschlöpfen: am Chlausabend, 14. Dezember, ab 19.00 Uhr, Schulhausplatz

Mittwoch, 18.10.2017Schongau

Jublino

Text: Eing.

Am 07. Oktober fand der erste Jublino statt. Stolz durften sechs Leitungspersonen 20 Kinder vom Kindergarten bis zur 3. Primarklasse begrüssen. Bei schönem Wetter wurde gemeinsam die Natur erlebt.

Erste grosse Freude
Um 11 Uhr trafen sich alle Interessierten beim Pfarreiheim in Hitzkirch. Bereits beim ersten Spiel, dem Lumpensack, herrschte gute Laune und alle Teilnehmer waren hoch motiviert. Nach der ersten Aktivität wurden bei einem Spaziergang quer durch den Schulhausplatz Herbstblätter, Steine und Äste gesammelt. Diese wurden anschliessend mit oder auch ohne Hilfe von Leitenden beklebt, bemalt oder auch zusammengebunden.

Mit einem feinen Znüni aus Brot, Schokolade und einem Apfel tankten die Teilnehmenden Energie. Diese wurde benötigt, um anschliessend bei einem Fussball oder einem Hosen-Sack-Spiel alles geben zu können.

Danke und bis zum nächsten Mal
Während dem ganzen Morgen wurde gemeinsam viel gelacht und es herrschte eine super Stimmung.

Das Leitungsteam von Blauring und Jungwacht bedankt sich herzlich für das geschenkte Vertrauen vieler Eltern. Gerne begrüsst das Leitungsteam jeweils am ersten Samstag im Monat, von 9.00 bis 11.00 Uhr Interessierte vom Kindergarten bis in die 3. Primarklasse.

Die Teilnahme ist unverbindlich und es benötigt weder An- noch Abmeldungen. Weitere Informationen finden sich jeweils eine Woche vorher auf den Webseiten.

Mittwoch, 18.10.2017Boniswil

Metzgete des Männerturnvereins

Text und Bild: Silvia GEbhart

Wie schnell doch ein Jahr vergeht. Schon war am 14. Oktober 2017 wieder Metzgete im Saalbau Boniswil. Trotz Hallwilerseelauf und Mosttag im Schloss Hallwil zog es viele Leute zum traditionellen Nachtessen des Männerturnvereins.

Ab 17.30 Uhr kamen die ersten Gäste und der Saalbau füllte sich zusehends. Über zwei Dutzend engagierte Helfer – Mitglieder des Männerturnvereins Boniswil und ihre weiblichen Familienmitglieder – kochten, servierten, räumten ab und sorgten wieder für sauberes Geschirr.

Die Küche wurde gerühmt. Da gab es Blut-, Leber- und Bauernbratwurst, Koteletten, Schüfeli, Dörrbohnen, Rösti, Sauerkraut und natürlich Apfelschnitze – alles mit Zwiebelsauce und Bauernbrot serviert. Ein feines Dessertbuffet rundete das Ganze ab. Wer da noch hungrig blieb, war selber schuld.

Erst am späteren Abend leerte sich der Saal. Es bleibt die Hoffnung, dass es auch nächstes Jahr wieder eine Einladung zur Metzgete gibt.

Mittwoch, 18.10.2017Reinach

Eine Reise nach Mecowil

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Modelleisenbahnclub Oberwynental (MECO) hat zum Dank an seine Sponsoren zum Apéro eingeladen. Im alten Gewerbeschulhaus an der Aarauerstrasse in Reinach, wo der Verein sich regelmässig trifft, wurde bewundert, analysiert und gestaunt.

Es gibt immer viel zu tun in Mecowil. Das Dorf und sein ausserordentlich gutes Bahnverkehrsnetz ist beeindruckend. Ueli Dysli und die Mitglieder des Modelleisenbahnclubs Oberwynental MECO haben eine kleine, attraktive Landschaft erschaffen, welche nicht nur eingefleischte Bahnfans staunen lässt.
Es gibt eine Schaltzentrale, in welcher alles per Computer gesteuert wird, Lautsprecherdurchsagen bei Zugseinfahrten und Kameraüberwachung an unübersichtlichen Stellen. Die moderne Technik ist überall anzutreffen und macht somit dieses Hobby nicht nur für Bahnfans interressant, sondern auch für jeden Strom- und Technikfreak. Viel praktischer als in der grossen Realität ist es natürlich, dass bei einem Notfall die Züge und die Loks auch einfach mal kurz hochgehoben und neu justiert werden können.
Als Dank für die Sponsoren wurde nun zu einem reichhaltigen Apéro eingeladen. Es wurden Ideen ausgetauscht, «gefachsimpelt» und gestaunt. Neue Mitglieder und Interressierte sind immer herzlich willkommen. Damit das Dorf erweitert werden kann, ist Ueli Dysli auch froh um jede neue Unterstützung beim Landschaftsbau.

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