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Donnerstag, 20.04.2017Region

«Guter Wein in lieber Gesellschaft – das ist Genuss.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Kurt und Verena Huwiler sind knapp über 25, als sie den Hof in Aesch übernehmen. Als für den Erhalt der Tierhaltung Investitionen anstehen, entscheiden sich die beiden für eine Neuausrichtung. Heute begeistern die Weine des Klosterhofs Liebhaber weit über die Region hinaus.

«Einst war das Kloster Muri Besitzer unserer Liegenschaft», schildert Kurt Huwiler. «Hier wurde der Zehnte, den Pächter abzuliefern hatten, angenommen und gelagert.» Ein grosser Teil des Klosterhofs sei mit Reben bepflanzt gewesen, auch für die Gebäude zur Verarbeitung der Trauben habe man gesorgt. «Die Trotte, deren Bau 1600 von Abt Johann Jodok Singisen in Auftrag gegeben wurde, ist heute noch erhalten.» Die historischen Hintergründe haben Kurt und Verena Huwiler inspiriert. Auf dem zwei Hektaren grossen Südhang gedeihen Spezialitäten wie die weisse Sorte Sauvignon Blanc oder bei den roten Gamaret, Diolinoir, Malbec, Merlot und Cabernet Dorsa. Nachdem die Ernte zu Beginn auswärts gekeltert wurde, haben die beiden 2010 das über 400-jährige Trottengebäude wieder in Betrieb genommen. «Daraus ergibt sich die Besonderheit, dass wir unser Traubengut, die Maische, nicht pumpen, sondern mit dem natürlichen Gefälle arbeiten.» Die Traubenbeere bleibe unverletzt, der Jungwein gedeihe frei von Grün- und Bitterstoffen. Der Ausbau des Weines erfolge sortenspezifisch im Stahltank oder in Barriquefässern. Logo und Etiketten haben Kurt Huwiler, Titus Eichenberger und Heidi Karrer gemeinsam kreiert. Schlicht, einprägsam und zeitlos schmückt die Beschriftung seither die Flaschen.

Doch das Fachwissen stünde nur für eine Seite. «Wein hat immer etwas mit Begegnung zu tun», ist Kurt und Verena Huwilers Überzeugung. Darum bieten sie regelmässig Degustationen an, veranstalten Führungen für Firmen, Vereine und Gruppen aller Art. «Für solche Anlässe oder auch Geburtstage, Hochzeiten und Familienfeiern haben wir den Gewölbekeller renoviert.» Bis zu 50 Personen finden in dem ebenfalls bald 400 Jahre alten Luzerner Bauernhauskeller Platz. Der heimische Partyservice sorgt dafür, dass Wein und kulinarische Köstlichkeiten perfekt harmonieren. «Guter Wein in lieber Gesellschaft – das ist Genuss.»

Doch das ist längst nicht alles. Weinliebhaber können auf dem Klosterhof die Patenschaft für einen Rebstock übernehmen oder eine solche verschenken. «Während fünf Jahren können Gotte oder Götti die Pflanze beobachten, bekommen einen Eindruck der Prozesse wie Erlesen, Auslauben oder Ernten.» Dieses Wissen verleihe dem Wein eine viel grössere Bedeutung als zuvor.

Was hat sich mit der Konzentration auf den Weinbau für das Paar geändert? «Bei der Tierhaltung wie auch im Ackerbau haben wir quasi für den Zwischenhändler produziert. Jetzt machen wir inklusive Verkauf alles selbst, so erfahren wir sehr viel mehr direkte Wertschätzung», erklärt Kurt Huwiler. Es sei schön zu erleben, wie die Kunden sich in der idyllischen Umgebung des Hofs wohlfühlen. «Daraus entstehen dann auch immer wieder Ideen, welche Gastkünstler an der nächsten Degustation ihr Handwerk zeigen könnten. Oder wie man der Tradition des Lebensbaumes zu neuer Präsenz verhelfen könnte. Kurt und Verena Huwiler wollen mit ihrer Arbeit die Region rund um Aesch stärken. «Die Schönheit vor der eigenen Haustür sollte viel weniger vergessen werden.» Was sich mit dieser Schönheit anfangen lässt, stellen Kurt und Verena Huwiler auf dem Klosterhof mit Sorgfalt, Liebe fürs Detail und Gastlichkeit eindrucksvoll unter Beweis.

www.weingut-klosterhof.ch

Donnerstag, 20.04.2017Reinach

Modernes Wohnen für Singles, Paare und Familien

Text: Gaziella Jämsä, Bild: ZVG

Der Gautschi-Park in Reinach ist ein Neubauprojekt, das moderne Wohnwelten mit einer familienfreundlichen Umgebung verbindet. 27 2,5- bis 4,5-Zimmer-Mietwohnungen und ein Atelier mit ansprechender Aussenfläche sind bezugsbereit.

Die Innenausstattung der Wohnungen punktet mit hochwertigen Materialien wie Echtholzparkett, elektrisch bedienbarer Storen als Sonnenschutz, einer Küche mit V-ZUG-Gerätschaften und grossen Fensterfronten in langlebiger Holz-Metall-Ausführung. Jede Einheit verfügt über einen eigenen Waschturm. Der Ausblick von den grosszügigen Balkonen rundet das angenehme Wohngefühl ab.

Im Aussenbereich begeistern die liebevoll mit Bäumen und Sträuchern gestaltete Parkanlage sowie der vielseitige Abenteuerspielplatz. Das historische Gautschi-Gebäude bildet das Zentrum der Wohnanlage fürs nachbarschaftliche Miteinander. Im ersten Stock ist bereits der Kindergarten in Betrieb. Bald soll ausserdem das Restaurant eröffnet werden. Der Gewölbekeller eignet sich bestens für gesellige Veranstaltungen. Ein Zierbrunnen sowie die vorgesehenen Pflanzentröge runden das Aussenbild ab. Und um die Tröge herum werden Holzroste als Sitzgelegenheiten für den gemütlichen Schwatz platziert.

Fahrzeuge finden in der geräumigen Tiefgarage Platz, für bequeme Erreichbarkeit der Wohnungen sorgt die Liftanlage. Der Gautschi-Park ist verkehrsfrei. Die Besucherparkplätze befinden sich auf dem Vorplatz zur Wohnanlage. Für den kleinen Einkauf zwischendurch kann man das Auto getrost stehen lassen und zu Fuss gehen. Auch die Bushaltestelle ist keine fünf Minuten von der Anlage entfernt. Die Gegebenheiten im Gautschi-Park begeistern Singles, Paare und junge Familien gleichermassen. Das Atelier sowie die 27 Mietwohnungen sind bezugsbereit.

Wer sich nicht schon am Tag der offenen Tür einen Eindruck gemacht hat, vereinbart einfach unter 056 203 50 50 telefonisch oder per Mail an baden@markstein.ch mit den Mitarbeitenden der Markstein AG einen individuellen Besichtigungstermin.

www.gautschi-park.ch

Mittwoch, 19.04.2017Meisterschwanden

Landfrauenverein Oberes Seetal: Vorstandswechsel

Text und Bild: eingesandt

Zur 7. Generalversammlung des Landfrauenvereins Oberes Seetal trafen sich 49 Frauen im Restaurant Bauernhof in Bettwil. Zur Freude aller Anwesenden lag an jedem Platz ein grosses Schoggiherz mit einem Einfränkler darauf.

Die Präsidentin Helen Käslin Roth lieferte sofort die Erklärung. Der Landfrauenverein Oberes Seetal gibt es zwar erst seit der Fusionierung im Jahre 2010, aber die beiden ursprünglichen Vereine sind schon viel älter. Die ersten Kassenbucheinträge des Landfrauenvereins Fahrwangen-Bettwil sind aus dem Jahre 1946/47. Damals betrug der Jahresbeitrag 1 Franken. Aus Anlass des 70-jährigen Bestehens haben alle anwesenden Frauen symbolisch den damaligen Jahresbeitrag zurückerhalten.

Nach dem gemeinsamen Nachtessen führte die Präsidentin zügig durch die GV. Das Protokoll der letzten GV sowie die Jahresrechnung 2016, welche eine Vermögenszunahme auswies, wurden einstimmig angenommen. Anschliessend lauschten alle dem humorvollen Jahresbericht, welcher durch die vielen gezeigten Bilder nochmals in gute Erinnerung gerufen wurde.

Unter dem Punkt Mutationen gedachte man mit einer Schweigeminute den drei verstorbenen Vereinsmitgliedern. Anschliessend wurden mit viel Applaus sechs Neumitglieder im Verein aufgenommen. Auch im Vorstand gab es Änderungen. Gleich zwei Mitglieder traten nach acht Jahren Vorstandstätigkeit zurück. Mit Rita Barandun konnte ein guter Ersatz für das freigewordene Amt als Kassierin gefunden werden. Somit sind nun fünf Frauen im Vorstand, welcher seit der Fusion mit einem Mehrbestand geführt wurde. Alle Vorstandsmitglieder wurden mit viel Applaus für die nächste Amtsperiode gewählt. Zum Schluss wurde das Sommerprogramm 2017 verteilt, das auch in diesem Jahr wieder viele schöne Anlässe zu bieten hat. Auch Nichtmitglieder sind an allen Anlässen herzlich willkommen.

Dienstag, 18.04.2017Zetzwil

Kennen Sie Christina Inderbitzin ... die Frau mit dem indischen Hilfswerk?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Christina ist vor einigen Jahren mit ihrer Familie von Meilen nach Zetzwil gezogen. Kaum jemand weiss, dass die feingliedrige, aber ungemein willensstarke und unermüdliche Frau ein Hilfswerk in Indien leitet.

Christina, wie kam es zur Gründung des Hilfswerks SISA?
Am 26. Februar 1982 habe ich zusammen mit einem indischen Partner die SISA Schweiz gegründet. Der Name setzt sich aus seinen und meinen Initialen zusammen, ergänzt durch Social Activities Association. Aus heutiger Sicht reichlich kompliziert, deshalb einfach SISA.

Was war deine Motivation, dich für etwas so Schwieriges einzusetzen?
Ausschlaggebend waren das Vorbild meines Vaters, meine Verbundenheit zu Indien seit meiner Kindheit sowie die Dankbarkeit für die mir in die Wiege gelegten physischen, psychischen und intellektuellen «Geschenke».

Dienstag, 18.04.2017Seengen

Abendmusik in der Kirche Seengen: «Ein feste Burg»

Text und Bild: Eingesandt

Zur Einstimmung auf die Ostertage trat der Kirchenchor unter der Leitung von Hans Dieter Lüscher mit einem Konzert am Gründonnerstag in der Kirche Seengen auf. «Ein feste Burg ist unser Gott» lautete das Motto, das sich mit verschiedenen Werken auf ein Kirchenlied von Martin Luther bezog.

Zum diesjährigen Lutherjahr nahm sich der Dirigent dieses Themas an, das sich durch das ganze Konzert zog. Zu weiteren Luther-Liedern durften auch die Konzertbesucher mitsingen, und einige taten dies auch mit viel Engagement. Johann Philipp Kriegers (1649–1726) Chorkantate «Ein feste Burg» mit Streichorchester-Begleitung war eine echte Herausforderung für den Kirchenchor Seengen, der mit einigen Gastsängern verstärkt wurde. Doch alle fanden, dass sich der Übungsaufwand gelohnt hatte. Die Kantate mit den verschiedenen Einsätzen erstrahlte und erfreute das zahlreich erschienene Publikum.

Mit drei Lesungen zwischen den Werken stimmten Pfarrerin Susanne Meier-Bopp und Pfarrer Jan Niemeier auf das Lutherjahr ein. Das Orgelkonzert B-dur op. 4 / Nr. 6 von Georg Friedrich Händel wurde von Chorleiter Hans Dieter Lüscher als Orgelsolist und mit den verschiedenen Sätzen vom Streichorchester gespielt. Als besonderen Höhepunkt freuten sich die Sänger/-innen auf Georg Philipp Telemanns Motette «Ein feste Burg ist unser Gott». Das Stück war für den Chor oberste Schwierigkeitsgrenze, doch wurde auch diese schlussendlich gemeistert! Die Zuhörer staunten über die Flexibilität des Seenger Kirchenchores. Es war eine wunderschöne Einstimmung auf die folgenden Ostertage und der Chor darf stolz sein auf die gelungene Aufführung.

Mitwirkende im Orchester: Katharina Knapp, Béatrice Remensberger, Margot Senn (Violine); Margrit Huber, Peter Senn (Viola); Sabine Knapp (Violoncello); Urs Tschopp (Kontrabass); Regula Grehn (Continuo).

Dienstag, 18.04.2017Reinach/Menziken

Solide Saison für den SV Volley Wyna

Text und Bild: Eingesandt

Sowohl das erste Damen- als auch das erste Herrenteam des regionalen Volleyballvereines SV Volley Wyna konnten die Saison 16/17 auf einem soliden 5. Platz in der 2. Liga beenden. Auch die restlichen Mannschaften des SV Volley Wynas können auf eine passable Meisterschaft zurückblicken, einzig das Damenteam 2 muss den Abstieg in die 4. Liga antreten.

Nach dem letztjährigen Aufstieg in die 2. Liga bewies die erste Damenmannschaft des SV Volley Wyna in dieser Saison, dass sie durchaus dem höheren Niveau gewachsen ist. Die Frauen beendeten die Meisterschaft 16/17 auf einem soliden und sicheren 5. Platz. «Es wäre zwar bei einigen Matchs mehr drin gelegen, aber für die erste Saison in der 2. Liga können wir zufrieden sein und darauf aufbauen», erklärt Andreas Gautschi, Coach des Damenteams 1.

Auch das Herrenteam 1 kann auf eine solide Saison zurückblicken. Trotz neuer Spieler und Verletzungspech schloss die Mannschaft die aktuelle Meisterschaft ebenfalls auf einem ansprechenden 5. Tabellenrang ab und behauptet sich somit im guten Mittelfeld der höchsten Regionalliga.

Dienstag, 18.04.2017Meisterschwanden

Die Garage Gut bringt Bewegung

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die Hybrid- und Elektrofahrzeuge von Hyundai waren Stars bei der Frühlingsausstellung der Garage Gut in Meisterschwanden. Ob All-New Hyundai IONIQ oder die neuen Ausführungen von i20 und i30 – die Zukunft der Mobilität zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

Er ist das erste Fahrzeug, das für drei alternativen Antriebssysteme konzipiert wurde: Der All-New Hyundai IONIQ. Als Hybrid, Electric und im Sommer auch als Plug-in erhältlich, ermöglicht das Modell Mobilität mit wenig bis gar keinen CO2-Emissionen. Mit modernem Design ausgestattet, stellt er seine Alltagstauglichkeit jederzeit locker unter Beweis. Aber auch i20 und i30 warten mit Neuerungen auf. «Beispielsweise ist der i30 in der dritten Generation auch mit LED-Licht erhältlich», erklärte Garageninhaber Pius Gut am Wochenende der Frühlingsausstellung. «Das automatische Notbremssystem, der smarte Tempomat, Spurhalte-, Aufmerksamkeits- und Totwinkelassistent sorgen ausserdem für optimale Sicherheit.»

Die gesammelten Eindrücke konnten die Gäste wunderbar bei einer Wurst vom Grill oder einem frischen Frühlingssaft besprechen. Und das Team der Garage Gut beantwortete nicht nur alle technischen Fragen, es kümmerte sich auch darum, dass die Kundschaft von der Aktion «Big Deal» profitierte.

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www.hyundai-swiss.ch

Donnerstag, 13.04.2017Boniswil

«Der Hof bedeutet eine Riesenchance.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Vor Kurzem hat Michael Gloor in Boniswil den Betrieb von Peter Holliger übernommen. Der junge Landwirt startet mit ebenso viel Enthusiasmus wie Realitätssinn. «Ich wünsche nicht gerne. Viel wichtiger finde ich die Frage: Was kann ich mir erarbeiten?»

Schon Michael Gloors Vater ist Landwirt. «Ich habe mir früh Gedanken über die Zukunft unseres Hofes gemacht, doch beruflich wollte ich mir erst einmal ein flexibles Standbein erarbeiten», erklärt der 23-jährige Birrwiler. Also absolvierte er die Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker. Entgegen seinem Plan danach eine gewisse Zeit Erfahrungen zu sammeln, machte er sich gleich daran, den Beruf des Landwirts zu erlernen. «Ich hatte Bedenken, ob es mir gelänge, mich zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf den Schulbesuch einzulassen.» Michael Gloor schmunzelt bei dem kurzen Rückblick. Denn auch aus dem vorgesehenen Auslandsaufenthalt wird nichts. «Vor gut einem Jahr hat Peter Holliger mich angefragt, ob ich mir vorstellen könnte, seinen Betrieb zu übernehmen. Ein Vorschlag, der mich nach anfänglicher Scheu nicht mehr losgelassen hat.» Nach zahlreichen Gesprächen steht das Konzept.

Heute ist Michael Gloor Milchproduzent mit 25 Kühen. Sein Tag beginnt um 5.30 Uhr. Nach dem Melken, Füttern und Misten stehen Gras mähen, Zäune reparieren und vieles mehr auf dem Plan. «Um die Hochstammbäume kümmert sich nach wie vor Peter Holliger. Sie liegen ihm besonders am Herzen und ich habe da noch viel zu lernen.» Michael Gloor will Kälber als Mastrinder weiterziehen. Sein Ziel ist es, den Milchertrag pro Tier zu steigern. Dafür habe er sich auch schon mit einem Futterberater unterhalten. «Der Hof bedeutet eine Riesenchance, für die ich sehr dankbar bin. Ich kenne viele motivierte Jungbauern, doch der Generationenwechsel ist meist kein einfaches Thema.» Er selbst habe im zweiten Lehrbetrieb das Glück gehabt, eine solche Übergabe in bester Form mitzuerleben. «Wenn Erfahrung und Innovation zusammenkommen, dann hat Landwirtschaft Zukunft.» Michael Gloor lässt seinen Blick über die grünen Wiesen schweifen. «Und etwas Schöneres als draussen in der Natur mit Pflanzen und Tieren zu arbeiten, kann ich mir nicht vorstellen.»

Mittwoch, 12.04.2017Menziken

Spatenstich: Am Risiweg entsteht Top-Wohneigentum

Text und Bild: Thomas Moor

Ein schönes Daheim soll es werden, ein Zuhause, das Freude macht: Das versprach Hans Peter Metz von der Firma Usal AG als Bauherrin des Mehrfamilienhauses am Risiweg 7 in Menziken. Anlässlich des Spatenstichs wurde auf ein Objekt angestossen, welches bereits grosses Interesse geweckt hat.

Die Frühlingssonne lachte allen Teilnehmenden des Spatenstichs – speziell aber Hans Peter Metz von der Luzerner Firma Usal AG. Nicht zuletzt darum, weil bereits eine Hand voll Stockwerkeigentümer ebenfalls mit von der Partie waren. Es mache natürlich sehr viel Freude, den Spatenstich unter diesen guten Bedingungen durchführen zu können, wie sich Metz freute. Die CHS Immobilien AG von Christian Schweizer, welche für den Verkauf und die Beratung zuständig ist, hat bereits in der Startphase Zeichen gesetzt und dabei ganze Arbeit geleistet.

Ganze Arbeit wird natürlich auch bei der Realisierung dieses Bauvorhabens an den Tag gelegt. Das Mehrfamilienhaus wird in Massivbauweise und nach den neuesten Standards erstellt. Dabei entstehen acht 4½-Zimmer-Wohnungen, vier 3½-Zimmer-Wohnungen sowie zwei Attikawohnungen. Die moderne Architektur bietet viel Platz und mit den versetzten Balkonen (über 21 m2) ein Maximum an Privatsphäre. Beheizt wird die Liegenschaft mittels einer Erdsonden-Wärmepumpe, welche auch für die Warmwasseraufbereitung verantwortlich ist. Jede Wohnung verfügt über Waschmaschine und Tumbler (im Grundpreis inbegriffen) sowie zwei Nasszellen. Der Innenausbau kann von den Käufern bestimmt werden, wobei die überdurchschnittlichen Budgetpositionen für Küche, Sanitärmaterial und Bodenbeläge viel Spielraum lassen. Die Lage des Objekts ist top. Es liegt an ruhiger, sonniger Lage, in weniger als fünf Gehminuten ist man zudem beim Einkaufen, bei den Schulen oder beim Bahnhof.

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Mittwoch, 12.04.2017Dürrenäsch

Kantonales Unihockeyturnier in Würenlos

Text und Bild: eingesandt

Dank der Qualifikation im Januar in Erlinsbach durften wir mit der U16 am Samstag und der U13 am Sonntag nach Würenlos an das kantonale Unihockeyturnier. Gross war die Motivation bei den beiden Teams.

Die U16 starte mit einer knappen Niederlage gegen die starken Mädchen aus Birrhard. Das entscheidende Goal fiel drei (!) Sekunden vor Spielende. Natürlich war die Enttäuschung nach dem grossen Einsatz gross. Im zweiten Spiel gelang der erste Sieg. Leider kassierten wir dann gegen Dintikon eine unnötige Niederlage – dieses Team hätten wir eigentlich schlagen können. Aber so ist es, manchmal gewinnt nicht das stärkere Team. Im letzten Spiel zeigten die Girls dann noch ihre ganze Klasse und gewannen klar mit 3:0 gegen recht starke Gegnerinnen aus Sulz. Gespannt warteten wir auf Bekanntgabe der Kreuzspiele. Leider reichte es für Dürrenäsch nicht. Mit dem 7. Schlussrang von 14 Teams sind die Mädchen nicht ganz zufrieden. Die Leiterinnen finden aber, dass es ein guter Platz und ein starker Auftritt war von der Mannschaft. Und nächstes Jahr werden die Girls nochmals antreten können und hoffen natürlich, wiederum die Qualifikation für das Kantonale zu schaffen.

Am Sonntag waren dann die Girls der U13 an der Reihe. Sie starteten mit einem 0:0 Unentschieden. Im zweiten Spiel war der Gegner stärker und wir mussten uns mit einer Niederlage geschlagen geben. Das dritte Spiel konnten die Mädchen dann souverän mit 3:1 gewinnen. Da in dieser Kategorie nur die Gruppenersten in die Kreuzspiele kommen, war klar, dass die U13 nicht weiterspielen kann. Trotzdem können auch die U13-Girls auf ihre Leistung sein. Sie belegen den 8. Rang von 15 Teams. Auch für sie gilt: voller Angriff im 2018.

Nebst der sportlichen Leistung ist es schön zu sehen, dass die Mädchen mit viel Spass und Motivation am kantonalen Final teilgenommen haben. Weiter so!

Dienstag, 11.04.2017Seengen

«Wirthschaft Holliger Sämi» hat wieder offen

Text und Bild: eingesandt

Wie alle Jahre wieder öffnet der Rotary Club Lenzburg-Seetal die Tür zur «Wirthschaft Holliger Sämi». Die Rotarier laden alle ein, sich am 20. Mai 2017 in der altehrwürdigen Wirtschaft im Seenger Oberdorf verwöhnen zu lassen.

Die Beiz, die im Jahr 1862 ihre Bewilligung erhielt, gibt es zwar so nicht mehr, doch das Gebäude ist heute noch ein wahres Bijou, mit den aus Kirschbaumholz getäferten Wänden und der gemütlichen «Chouscht».

Für einen Tag steht er nun wieder allen offen. Passend zur Nostalgie des Ortes tischt der Rotary Club Lenzburg-Seetal alte Aargauer Spezialitäten auf, wie das legendäre Holliger-Sämi-Plättli mit Rauchwürstli à la Fräulein Holliger, dazu selbstgebackene Brote von Wolfgang, «Ärbsesuppe» zum «Brestenberger» und Rüeblitorte. Das 3-Gang-Menu – bereits eine kulinarische Tradition – wird ab 18 Uhr serviert. Eröffnet mit einem appetitanregenden Amuse-Bouche aus Wolfgangs Küche, saftige Spare Ribs aus Erhards Smokey Joe mit «Härdöpfelgratin» und zum Dessert «Brönnti Creme».

Von 14 Uhr bis 18 Uhr gibt es wieder die unterhaltende «Stubete» mit den «Suhrer Ländlerfründe».

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind! Mit diesem Anlass leistet der Rotary Club Lenzburg-Seetal einen aktiven Beitrag zum kulturellen Leben in unserer Region. Der Reingewinn fliesst in die Gemeindienstkasse, aus welcher Spontanhilfen in unserem Gebiet und weltweite Grossprojekte unterstützt werden.

Geniessen im «Holliger-Sämi», Samstag, 20. Mai 2017, durchgehend von 12 bis 24 Uhr. Reservationen für das 3-Gang-Menu werden gerne entgegengenommen: Tel 062 767 77 77 (Bürozeiten) oder reservation@holliger-saemi.ch

Dienstag, 11.04.2017Schwiizerdüütsch

... und plötzlech cha’mer änglisch

tschutte

Nein, das hat nichts mit Schutt (Abfall) oder schütten zu tun. Tschutten ist ein Wort das zeigt, wie international doch das Schwiizerdüütsch eigentlich ist, Fussball spielen ist damit gemeint. Tschutten kommt vom englischen to shoot (ausgesprochen: tu schuut ) und bedeutet schiessen, mit dem Ball aufs Tor schiessen, so einfach. Das Fussball spielen (Soccer) kam aus England in die Schweiz, weshalb auch viele Vereine noch englische Namen haben, zum Beispiel die Grasshoppers (Grashüpfer) aus Zürich, die Old Boys (alte Knaben) aus Basel und die Young Boys (junge Knaben) aus Bern.

blöffe

Täuschen, blenden, vielleicht auch betrügen, das macht nur ein Blöffer. Auch hier ist die englische Sprache der Ursprung. Ausgehend von Kartenspielen wie Bridge, Canasta und vor allem Poker fand der Begriff Bluff Eingang in unsere Alltagssprache und beschreibt allgemein eine Form der Täuschung, die gerade den besonderen Reiz dieser Kartenspiele ausmacht, das Vortäuschen eines guten Blattes, um den Gegner zu Fehlern zu verleiten. So wurde also aus der spielerischen Täuschung, der für uns enttäuschende Blöffer, der Angeber oder Grossschnorri ebe.

Dienstag, 11.04.2017Haustier

Augenverletzungen bei Katzen

Bild: ZVG

Eine Augenverletzung wird durch einen Fremdkörper verursacht, der entweder ins Auge eingedrungen ist oder dieses vollständig durchbohrt hat. Wenn Ihre Katze helles Licht meidet, ein Auge zukneift, während das andere geöffnet ist, schielt oder nur einseitig blinzelt, besteht der Verdacht auf eine Verletzung des Auges.

Katzen haben auch ein drittes «Augenlid», eine dicke Membran, die das Auge vor Kratzern und Schmutz schützt. Trotzdem sind Katzenaugen anfällig für Verletzungen. Häufige Ursachen von Augenverletzungen bei Katzen sind:

Dienstag, 11.04.2017Kinderapotheke

Soll ich mein Kind impfen lassen?

Bild: ZVG

Bei der Geburt haben Babys einen gewissen natürlichen «Nestschutz». Abwehrstoffe gegen viele Krankheiten werden noch im Mutterleib übertragen. Danach versorgt die Muttermilch, besonders die Vormilch, das Kind mit diesen wertvollen Schutzstoffen.

Aber spätestens nach wenigen Monaten muss sich der kleine Organismus ein eigenes Abwehrsystem aufbauen. Unterstützen kann man das Kind, indem man sein Abwehrsystem durch eine Impfung zu einer Abwehrreaktion stimuliert.

Impfen ist ein heikles Thema, welches Diskussionen auslösen und manchmal nur mit Schwierigkeiten entspannt thematisiert werden kann. Das Vertrauen in Impfungen wurde durch viele mediale Kontroversen und Gerüchte in den letzten Jahren erschüttert. Ausserdem hat die gute Schutzwirkung der Impfungen dazu geführt, dass Infektionskrankheiten praktisch unsichtbar geworden sind. Impfungen sind das wirksamste Mittel, um Ihr Kind gegen verschiedene potentiell schwere Krankheiten und deren mögliche Komplikationen zu schützen. Sie ahmen eine natürliche Infektion nach, ohne jedoch Krankheitssymptome zu verursachen, und rufen im Körper eine Abwehrreaktion hervor.

Als in den 1950er-Jahren in der Schweiz Impfungen gegen häufige Infektionskrankheiten eingeführt wurden, war der Erfolg enorm. Endlich konnte man sich beispielsweise gegen den Polio-Virus schützen, der die gefürchtete «Kinderlähmung» auslöste. Pocken, eine Geissel der Menschheit, wurde ausgerottet. Die Diphterie, eine oft lebensbedrohliche Atemwegserkrankung, verlor ihren Schrecken sowie auch der Starrkrampf oder Keuchhusten. Die schweren Kinderkrankheiten Masern, Mumps und Röteln wurden mit der Einführung der ersten kombinierten Impfstoffe selten.

Der Schweizerische Impfplan wird vom Bundesamt für Gesundheit, BAG, in Zusammenarbeit mit unabhängigen Experten und Swissmedic erarbeitet. Er wird jährlich aktualisiert und enthält Empfehlungen mit Schemata für verschiedene Alterskategorien und Risikogruppen. Das BAG empfiehlt für Säuglinge und Kinder verschiedene Impfungen gegen Infektionskrankheiten. Wer sein Kind impfen lässt, schützt es und trägt dazu bei, dass diese Krankheiten sich nicht auf andere übertragen und ausbreiten.

Das Team der Toppharm Homberg Apotheke berät Sie gerne persönlich bezüglich Basis- und Nachholimpfungen, beantwortet ihre Fragen und erstellt für Sie einen elektronischen Impfausweis. Mit diesem Hilfsmittel können Lücken in der Impfanamnese festgestellt werden und die häufig schlecht leserlichen oder verloren gegangenen Impfausweise auf Papier ersetzt werden.


Britta Moennig, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke, zertifizierte medinform-kinderapotheke

Dienstag, 11.04.2017Menziken

Rohbaubesichtigung der Altersresidenz Falkenstein

Text und Bild: Thomas Moor

Die Cafeteria war gut besetzt und es duftete nach feiner Gulaschsuppe. Auch auf den Etagen der neuen Pflegestation der Altersresidenz Falkenstein in Menziken herrschte reger Betrieb. Nein, eröffnet ist sie noch nicht. Vielmehr lud die Geschäftsleitung zur Rohbaubesichtigung ein.

Wie der Stand der aktuellen Innenausbauarbeiten ist, konnten die vielen Interessierten auf einem Rundgang hautnah erleben. Und der Gwunder war gross. Was sich dereinst wo befinden wird, war vorerst einmal mit Hinweistafeln ausgeschildert. Trotzdem konnte man jetzt schon sehen, dass hier grosszügige Zimmer entstehen, welche lichtdurchflutet sein werden und die einen wunderbaren Ausblick auf Menziken, Burg und das Wynental offenbaren. Gleiches gilt auch für den Eingangsbereich mit Empfang, wo Lounge, Residenz-Café und Speiserestaurant die Bewohner und Besucher zum Verweilen einladen. Auch hier sorgen die grossen Fensterfronten für viel Tageslicht. Noch gibt es viel zu tun, damit die Bauübergabe der neuen Pflegestation mit 33 neuen Plätzen wie geplant im Oktober erfolgen kann. Vorher (28. August) ist aber noch eine öffentliche Ausbaubesichtigung geplant. «Wir sind auf Kurs», wie Thomas Staub als Verwaltungsratspräsident der Falkenstein Asana AG sagte und sich darüber freut, dass hier etwas Wunderbares entsteht.

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Montag, 10.04.2017Reinach

TaB-Party à la Mutterschiff-Art

Text und Bild: Eingesandt

Am Samstag, 8. April, stimmte das Open Air «Mutterschiff» soundlastig auf ihre diesjährige Jubiläumsausgabe vom 27. bis 29. Juli ein. Im Theater am Bahnhof liess die Crew eine Party à la Mutti-Art steigen.

Zur Feier des 15. Jubiläums verlängert das Open Air «Mutterschiff» sein Festival nicht nur auf drei Tage, sondern lud auch am letzten Wochenende zur Sause ins Reinacher TaB (Theater am Bahnhof) ein. Bei dieser Gelegenheit konnte gleich noch auf den Bohler Award angestossen werden, der dem Team des Menziker Kulturanlasses vor zwei Wochen von der Sebastian Müller AG als Anerkennung für das jahrelange Engagement verliehen wurde.

Nach dem internen Grillieren, mit dem sich das Open-Air-OK bei seinen zahlreichen freiwilligen Helfern bedankte, eröffnete Urban Junior den Abend. Die One-Man-Band aus Zürich brachte mit ihrem eigenwilligen und erfrischenden Electro Clash Trash gute Stimmung ins TaB und erinnerte an das «Mutterschiff» 2005, bei dem sie bereits auf der Bühne stand.

Einstimmung auf den Juli

Auch der zweite Act Fiji liess Erinnerungen an vergangene «Mutterschiffe», genauer gesagt an das Open Air 2013, aufleben. Mit ihrem Elektro-Pop regte das Duo zum Tanzen und Alltagloslassen an. Last, but not least liess die Aarauer Djane Beatween den Abend ausklingen.

Mit der Mutti-Party im TaB stieg die Vorfreude noch mehr auf die kommende Jubiläumsausgabe vom 27. bis 29. Juli. Denn diese enthält nicht nur zum ersten Mal einen Kleinkunstabend mit dem Spoken-Word-Künstler Renato Kaiser und dem Kabarett-Duo 9VoltNelly, sondern wartet auch wie jedes Jahr mit einem bunten Mix unterschiedlichster Musicacts auf. Ob Irish-Punk mit The Moorings, Reggae von der Combo Jamaram oder Rock-Pop der Schweizer Gruppe Macao – am 15. «Mutterschiff» ist für jeden etwas dabei. Kulinarisch wird am Kleinkunstabend ein feierliches Gourmetdinner aus dem Smoker geboten.

Tickets dafür gibt es unter www.petzi.ch.

Montag, 10.04.2017Meisterschwanden

Turnerinnen zauberten Oster-Überraschungen

Text und Bild: Graziella Jämsä

Bauernbrote, Zöpfe, «Tüübli», gefärbte Eier, Blumengestecke – die Mitglieder des Frauenturnens Meisterschwanden hatten sich für ihren Markt im Dorfzentrum einiges einfallen lassen. Ihre Gäste genossen die Pause im samstäglichen Einkaufsgetümmel.

Die einen kauften an diesem Tag in Meisterschwanden ein, weil sie von den Leckereien des Ostermarktes wussten. Die anderen wurden von den Mitgliedern des Frauenturnens überrascht. Doch viele nahmen sich gerne Zeit für eine Pause, genossen eine Tasse Kaffee in netter Gesellschaft und bestaunten die ausgestellten Kunstwerke. Da warteten dank Zwiebelschalen, Rotholz und Kurkuma neu gewandete Eier auf Osterfans. Kuchen- und Tortenstücke wollten den Sonntagnachmittag versüssen, während die mit Hasen verzierten Gestecke etwas längerfristiger für Osterstimmmung sorgen würden. Für musikalische Perlen sorgte Ruth Schmidt-Schwab an der Drehorgel.

«Der Markt hat Tradition», erklärte Brigitte Schlick. «Er findet bereits im 22. Jahr statt.» Begonnen habe man vor dem Restaurant Rütli, dann sei man zur Spenglerei von Werner Fischer umgezogen und seit Eröffnung des neuen Dorfzentrums biete man hier die Waren feil. Was geschieht eigentlich mit den Einnahmen? «Wir haben uns für die Gestaltung der Gymnastikstunden eine Leiterin engagiert – und professionelle Unterstützung kann nicht kostenlos sein.» Auch für die Anschaffung des einen oder anderen Turnutensils sei man gerne gewappnet. «Dafür lassen wir uns gerne etwas einfallen», waren sich die Frauen einig. Und schon wechselten die nächsten Osterschönheiten den Besitzer.

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Montag, 10.04.2017Boniswil

Musikalische Reise durch keltische Ländereien

Text und Bild: Graziella Jämsä

Temperamentvoll, doch mit Raum für Melancholie – «Celtic Dream» lautete das Motto vom Jahreskonzert der MG Boniswil. Im liebevoll geschmückten Saalbau, wo sogar an der Decke Kleeblätter prangten, genossen Jung und Alt irische wie schottische Weisen.

«Wir haben schon länger darüber nachgedacht, ein Programm mit keltischen Stücken zusammenzustellen», erklärte Dirigent Dieter Siegrist. «Dass wir es jetzt mit Gastauftritten von Kevin Dragon am Dudelsack und Tänzerin Christina Farragher krönen durften, macht es umso schöner.» Die Begeisterung der Musikerinnen und Musiker wirkte ansteckend. Die ersten Takte waren kaum gespielt, da wippten schon die Köpfe und klopften die Füsse des Publikums fleissig den Takt mit. Die Grazie von Tänzerin Christina Farragher und das stilechte Outfit von Kevin Dragon blieben nicht die einzigen Höhepunkte des Abends. Die Percussionsgruppe unter der Leitung von Beat Merz hatte sich für ihren Auftritt mit koboldhaften Requisiten ausgestattet. Andreas Huber beeindruckte mit seinem Xylophon-Solo in «Highland Fling» und Dirigent Dieter Siegrist griff zur Flöte.

Alex Gut, Präsident der MG, freute sich über die gut besuchten Jahreskonzerte. «Mit dem Motto ist es uns gelungen, neben unseren treuen Stammgästen auch neue Leute anzusprechen. Vielleicht macht das dem einen oder anderen Lust, sich bei der MG zu engagieren», hofft er. Denn ohne Unterstützung wären solche Abende nicht möglich. «Wir würden uns auf jeden Fall über Nachwuchs freuen», betonte Alex Gut. «Denn an tollen Ideen für kommende Konzerte mangelt es uns nicht.»

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Montag, 10.04.2017Region

Mit Döbeli Sport macht das Laufen Spass

Text und Bild: Thomas Moor

Laufen ist mehr als nur «Gring ache u seckle». Das erfuhren alle, die am Laufevent der Intersport Döbeli Seon, der Pro Pede AG Orthopädie und Podologie Staufen sowie dem Sportfachhändler Asics teilgenommen haben. Als prominenter Gastreferent zog Viktor Röthlin die Teilnehmer in seinen Bann.

Mit dem eingangs erwähnten Zitat startete Viktor Röthlin, Langstreckenläufer und Europameister 2010, zu seinem spannenden Vortrag, der ganz im Zeichen von Bewegung, Laufen, ganzheitlichem und vielseitigem Training, erfolgsversprechenden Trainingsmethoden und auch der Ernährung stand. Die wichtigsten Eckpunkte eines erfolgreichen Trainings sei «Häufigkeit vor Dauer vor Intensität», wie er verriet. Nützliche Tipps und Tricks mit praktischen Anleitungen gab Röthlin im Anschluss an seinen Vortrag an der frischen Luft.

Mit einem ebenfalls spannenden Referat wartete Martin Schiesser von der Intersport Döbeli Seon auf. Mit seinem Textilkonzept hielt er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Laufenden und zeigte, worauf man in Sachen Komfort, Qualität und Funktionalität achten sollte und wo die Trends liegen. Das Schichtenprinzip und Allwetterlösungen waren ebenfalls Themen seiner Ausführungen.

Kenner wissen natürlich, dass Intersport Döbeli Seon eine erstklassige Adresse auch im Running-Bereich ist. Die ideale Bekleidung und den richtigen Schuh bekommt man hier genauso wie eine perfekte Beratung durch geschultes Personal. Laufschuhe der Marke Asics konnten die Teilnehmer des Laufevents vor Ort testen. Und dass der Laufsport beim Seoner Sportgeschäft einen hohen Stellenwert hat, zeigt das Engagement mit der Döbeli-Seetal-Trophy, zu welcher der Lenzburgerlauf, der Baldeggerseelauf und der Staufberglauf zählen.

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www.doebeli-sport.ch

Montag, 10.04.2017Gontenschwil

Landfrauen genossen «Wellness fürs Spiegelbild»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Sie gehen gemeinsam auf Reisen, feiern Feste, bilden sich weiter – bei den Landfrauen Gontenschwil ist immer etwas los. Im Frühlings-Workshop gab Brigitt Honauer individuelle Tipps fürs perfekte Outfit und verriet, wie Einkaufen richtig Spass macht.

«Die einzige Problemzone einer Frau ist der Kopf», schon mit dieser Aussage erntete Brigitt Honauer, diplomierte Farb- und Modestilberaterin, herzafte Lacher. «Denn jede Frau ist schön. Ob gross, ob klein, ob kräftige Beine oder üppige Oberweite – die Frage ist immer: wie ziehe ich mich an? Wie bringe ich mich zur Geltung?» Aufmerksam betrachten die Teilnehmerinnen die Anschauungsbilder, unter ihnen auch Karin Nyffeler, Präsidentin der Landfrauen Gontenschwil und Organisatorin des Abends. Wie ist sie eigentlich auf die Idee für den Workshop gekommen? «Der Landfrauenverband wurde einst gegründet, damit sich die Bäuerinnen einer Region vernetzen konnten.» Weiterbildung in Haus- und Landwirtschaft sowie die Pflege kultureller Traditionen hätten im Vordergrund gestanden. «Selbstverständlich halten wir diese Werte nach wie vor hoch. Doch die Landfrauen gehen mit der Zeit. Bei uns sind Vertreterinnen aller Berufsgattungen und jeden Alters willkommen.»

Die Landfrauen wollen das Zusammensein geniessen, soziale Kontakte knüpfen und stärken, um auf diese Weise das Leben in der Gemeinde mitzugestalten. «Ich freue mich, wenn ich erlebe, wie die Frauen sich gegenseitig unterstützen», schildert Karin Nyffeler. «Wellness fürs Spiegelbild», wie der Workshop von Brigitt Honauer hiess, zeigte sich als gutes Beispiel. Bei der Analyse von Schulterbreite oder Stoffmustern wurde viel gelacht. Brigitt Honauer ermutigte die Gruppe: «Das passende Stück zu finden, kann dauern. Aber es lohnt sich.» Den Gontenschwiler Landfrauen wird bestimmt etwas einfallen. Vielleicht ein Markt zum Kleidertausch oder ein Nähnachmittag? Karin Nyffeler schmunzelt: «Das wird sich zeigen, einfach wieder vorbeikommen.»

Montag, 10.04.2017Beinwil am See

Fischer Automobile AG: Volvo gibt Gas

Text und Bild: Thomas Moor

Es ist angerichtet! Mit einer attraktiven Fahrzeugpalette wartet Volvo und damit auch die Fischer Automobile AG an der Aarauerstrasse in Beinwil am See auf. Volvo wird in allen Bereichen weiterhin Gas geben, verkündete Christian Fischer anlässlich der Frühlingsausstellung.

Von Traktor war früher die Rede, wenn von Volvo gesprochen wurde. Das ist natürlich längst Schnee von gestern. Volvo hat seine Modelle – ob Limousine, Kombi oder SUV – längst schon in wunderschöne Designs mit zeitloser Eleganz verpackt. Das gilt auch für den neuen Volvo XC60 SUV, der am Genfer Automobilsalon Weltpremiere feierte und ca. im September bei den Händlern eintreffen wird. Ein Schwede mit Stil! «Ein topausgestattes Auto, das viel Sicherheit bietet, sportlich daherkommt und mit der Plug-in-Hybrid-Technologie sehr sparsam ist», wie Christian Fischer schwärmt. Auch die Fachwelt spricht nicht vom schönsten, sondern vom allerschönsten SUV. Mit den anderen Herstellern wie BMW, Audi und Mercedes ist Volvo auf Augenhöhe, wie Christian Fischer nach einem ausgiebigen, offiziellen Markentest im SUV-Segment der edlen Mittelklasse feststellen konnte.

Und Volvo bleibt nicht stehen. Bis Ende 2018 soll jedes Modell mit der Plug-in-Hybrid-Technologie ausgestattet sein. Auch auf dem Gebiet des autonomen Fahrens sei Volvo schon sehr weit, wie Christian Fischer sagt. Und bei der Aktualisierung der Modellpalette ist ebenfalls kein Stillstand zu verzeichnen. So soll im Herbst der neue Volvo XC40 präsentiert werden, der in Sachen Elektronik und Informatik neue Massstäbe setzt. Es lohnt sich so oder so, bei Volvo-Händler Fischer einen Boxenstopp einzuschalten. Sei es für den Autoservice, einen Neuwagen- oder Occasionskauf verbunden mit einer Topberatung.

www.fischer-automobile.ch

Montag, 10.04.2017Reinach

«Auf dem Markt ist man näher bei den Leuten.»

Text und Bild: Graziella Jämsä

Hans Wyder ist seit mehr als 30 Jahren Aussteller auf dem Reinacher Markt. Durch kompetente Beratung sorgt er dafür, dass die Kundschaft zur passenden Kopfbedeckung findet. Nicht zu vergessen Spezialangebote wie Stofftaschentücher oder die neuen Strickfleecejacken.

«Jägerhüte, Baseball-Mützen, «Dächlichappe» im britischen Stil oder die klassische Baskenmütze», mit strahlendem Lächeln greift Hans Wyder in die Auslage, um die verschiedenen Exemplare herzuzeigen. «Natürlich haben wir auch Strohhüte für den Sommer», fügt er hinzu bevor er die klassischen Stofftaschentücher oder die beliebten Edelweisshemden im Vorbeigehen zurechtrückt.

Wie kam er zu seinem Geschäft? «Mein Vater hat das Unternehmen 1962 von seinem Onkel übernommen. Und wir Kinder haben an manchem Markt mitgeholfen», erinnert sich Hans Wyder. Diese Erfahrungen hätten ihn erst einmal dazu gebracht, eine Ausbildung zum Maschinenmechaniker zu absolvieren und später als Chauffeur sowie in der Schweizergarde tätig zu werden. «Doch als der Vater in Pension gehen wollte, haben meine Frau Margrit und ich uns fürs Weitermachen entschieden.» Zwei Jahre später hat das Paar zusätzlich den Laden in Rickenbach eröffnet. «Eine gute Ergänzung, aber auf dem Markt ist man näher bei den Menschen.»

Mehrmals pro Jahr steht er darum mit einem Teil des Sortiments in Reinach an der Abzweigung von der Pfeffiker- in die Breitestrasse. «Übrigens immer an derselben Stelle, denn die Menschen gewöhnen sich an so etwas.» Regionale ebenso wie Weitgereiste kämen zum Schwatz oder zum Einkauf. Die Kundennähe habe auch schon zu lustigen Intermezzi geführt. «Wir wohnen neben dem Laden und, eines Abends haben wir vergessen, die Haustür abzuschlies­sen», schildert Hans Wyder. Plötzlich habe nachts jemand im Flur geschrien: «Hans, wo ist mein Hut?» – «Ein Bekannter, der nach dem Gasthofbesuch seine Mütze nicht mehr fand, wollte unbedingt in derselben Nacht eine neue», erinnert sich Hans Wyder mit einem Schmunzeln. Selbstverständlich habe er nicht ohne nach Hause gehen müssen. Eine Anekdote, die für sich spricht. Schon steckt Hans Wyder im nächsten Gespräch. Mit strahlendem Lächeln verleiht er Kundinnen und Kunden gleichermassen «Mut zum Hut».

www.hans-wyder.ch

Donnerstag, 06.04.2017Polizei

Atemalkoholprobe

Bild: ZVG

Die vom Parlament im Rahmen von «Via Sicura» beschlossene beweissichere Atemalkoholprobe im Strassenverkehr wurde am 1. Oktober 2016 eingeführt. Neu wird es auch im Kanton Aargau so umgesetzt.

Zur Feststellung der Fahrunfähigkeit kann bereits heute eine Atemalkoholprobe durchgeführt werden. Das Ergebnis genügt aber nur dann als Beweis, wenn der Wert unter 0,80 Promille liegt und die betroffene Person diesen mit ihrer Unterschrift anerkennt. In anderen Fällen war für den Nachweis der Angetrunkenheit eine Blutprobe nötig.

Heute sind auf dem Markt technisch sehr hochentwickelte Geräte erhältlich, die auch im Bereich von 0,80 Promille oder mehr den Atemalkoholwert beweissicher bestimmen können. Diese werden in zahlreichen EU-Staaten und weiteren Ländern bereits seit längerem eingesetzt. Das Parlament hat deshalb im Juni 2012 im Rahmen von «Via Sicura» beschlossen, dass künftig auch in der Schweiz die Angetrunkenheit im Regelfall mit der Atemalkoholprobe bewiesen wird und eine Blutprobe nur noch bei Verdacht auf Betäubungsmittelkonsum auf Verlangen des Betroffenen oder in Ausnahmefällen nötig ist.

Bei einer Atemalkoholprobe wird gemessen, wie viel Alkohol die betroffene Person in ihrer Atemluft hat (Milligramm Alkohol pro Liter Atemluft; mg/l). Bei einer Blutprobe wird ermittelt, wie viel Alkohol jemand im Blut hat (Gramm Alkohol pro Kilo Blut; g/kg = Promille). Für die beiden Messarten werden somit unterschiedliche Messeinheiten verwendet.

Um den Wert einer Atemalkoholprobe in einer Blutalkoholkonzentration auszudrücken, kann das Ergebnis der Atemalkoholprobe einfach verdoppelt werden:

Missachtung des Alkoholverbots:
Atemalkoholkonzentration 0,05 mg/l
Blutalkoholkonzentration 0,10 Promille

Fahren in angetrunkenem Zustand:
Atemalkoholkonzentration 0,25 mg/l
Blutalkoholkonzentration 0,50 Promille

Fahren mit qualifizierter Alkoholkonzentration:
Atemalkoholkonzentration 0,40 mg/l
Blutalkoholkonzentration 0,80 Promille

Bei Fragen zum Thema Alkoholtests wenden Sie sich an den nächsten Polizeiposten.

Gute und sichere Fahrt!
Ihre Regionalpolizei


Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Donnerstag, 06.04.2017Gesundheit

Meniskus nähen?

Bild: ZVG

Der Meniskus ist eine knorpelige Scheibe, die sich zwischen Ober- und Unterschenkel im Knie befindet. Er ist sozusagen der «Stossdämpfer« des Gelenkes. Im Aussenbereich, wo er an der Gelenkkapsel festgewachsen ist, wird er noch etwas durchblutet (rote Zone). Es folgt eine mittlere Zone (rot-weiss), in der noch etwas Blut ankommt, gefolgt von der weissen Zone, die komplett über die Gelenkflüssigkeit ernährt wird.

Leider können nur Risse in der roten oder rot-weissen Zone genäht werden, weil nur dort eine Heilung stattfinden kann. Dies betrifft vor allem Meniskusrisse bei jungen und mittelalten Patienten, die sich beim Verdrehen des Kniegelenks die Läsion zuziehen. Verschleissrisse befinden sich meistens am Innenrand des Meniskus, also in der weissen Zone, die für eine Heilung nicht zugänglich ist.

Kann der Meniskus genäht werden, stehen heute einige sehr gute Methoden zu Verfügung. Hier vorstellen möchte ich die All-inside-Technik, bei der der Meniskus durch ein kleines Ankersystem wieder an der Kapsel fixiert wird. Nach Aufrauhen der Rissränder zwecks besserer Durchblutung wird der Meniskus mit einer kleinen Nadelpistole durchstochen.

Mit der Nadel werden in zwei Schritten zwei kleine Kunststoffanker hinter die Kapsel «geschossen», die mit einem Faden verbunden sind. Zieht man im Anschluss von der Gelenkseite den Faden an, spannt sich der Faden und der Riss wird komprimiert.

Da Meniskusrisse meistens im hinteren Anteil des Kniegelenkes sind und dort keine Durchstichsysteme, bei denen man von innen komplett nach aussen sticht oder umgekehrt von aussen nach innen, benutzt werden können aufgrund möglicher Nerven- oder Gefässverletzungen, ist man bei der Naht sehr stark auf funktionierende All-inside-Nahttechniken angewiesen. Dies lassen sich die entsprechenden Firmen fürstlich bezahlen. Ein «Schuss» mit der Nahtpistole sozusagen mehrere hundert Franken. Für eine suffiziente Naht braucht man häufig mehrere dieser Ankersysteme, um ein Verschluss des Risses zu bewerkstelligen.

Da der Meniskus wie alle schlecht durchbluteten Gewebe mehrere Wochen Zeit braucht, um zu heilen, darf der Patient 6 Wochen nur mit 20 kg belasten. Während dieser Zeit erfolgt Physiotherapie sowie ein Heimprogramm, welches täglich durchgeführt werden muss. Limitierung der Beugung auf 90 Grad. Anschliessend wird die Belastung des Beines über 4 Wochen gesteigert, ab der 8. Woche darf auf dem Fahrradergometer trainiert werden. Eine komplette Rückkehr zu einem kniebelastenden Sport (z. B. Fussball, Unihockey, Ski) ist meist erst nach einem halben Jahr möglich.


Dr. med. Michael Kettenring
Facharzt FMH für Chirurgie und Unfallchirurgie

Donnerstag, 06.04.2017Menziken

Menziken im Dorffest- und Tour-de-Suisse-Fieber

Text und Bild: Thomas Moor

Das Festfieber für das Dorffest und den Start zur 3. Etappe der Tour de Suisse breitet sich langsam, aber sicher flächendeckend aus. Soll heissen: Die «Festfieberkurve» zeigt steil nach oben und die Vorbereitungen für den viertägigen Anlass laufen auf Hochtouren.

Schon seit Längerem wird kräftig in die Hände gespuckt, um dem Dorffest ein Gesicht zu geben. Und es ist nicht übertrieben, wenn man Menziken in der Zeit vom 9. bis 12. Juni als eine grosse Festhütte bezeichnet. Die Bevölkerung und die Besucher dürfen sich schon heute auf ein Fest freuen, welches punkto Unterhaltung und Aktivitäten für jeden Geschmack etwas zu bieten hat und für einen weiteren Meilenstein in der Dorfgeschichte sorgen wird.

Finale und zugleich Höhepunkt des Festwochenendes bildete der Start zur 3. Etappe der Tour de Suisse am Montag, 12. Juni. Eine Flachetappe, welche in der Bundeshauptstadt endet. All jene Zuschauer, welche die Fahrer- und Teamvorstellungen sowie den Start der Tour verfolgen, kommen in den Genuss eines weiteren Leckerbissens. Nach einer Zusatzschlaufe via Schwarzenbach, Aesch, Meisterschwanden, Seengen, Boniswil, Leutwil, Zetzwil, Gontenschwil, Reinach gibts eine zweite Durchfahrt durch Menziken.

Der Start zu einem bunten und abwechslungsreichen Festwochenende fällt am Freitag. Und dieses Wochenende steht ganz im Zeichen eines abwechslungsgreichen und farbigen Unterhaltungsprogramms, u. a. mit regionalen Bands, der Musikschule und nationalen Volksmusikgrössen im Festzelt und im Gemeindesaal. Mit einem vielfältigen Angebot warten Vereine und Institutionen an ihren Verpflegungsständen auf. Zu einem Ort der Begegnung wird nicht nur das Festzelt: Auch am Trödlermarkt, der Oldtimerschau mit Rundfahrten, beim Schausägen in der Alten Sagi oder an der Modeschau trifft man sich und kann dabei viel Interessantes erleben. Sportlich kann man sich bei der organisierten Velo- und Biketour, beim «Saturday Night Skate & Velo» am Samstag oder beim Stras­senfussballturnier am Sonntag aktiv betätigen. Machen Sie mit bei diesen drei Mobilitätsaktivitäten

Der Sonntag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst, einer Fahnenweihe der Feuerwehrvereinigung «Freunde der Lise». Weitere Details mit Festführer folgen im Mai-Dorfheftli. Ein weiterer Informationsabend für die Bevölkerung findet zudem am 2. Mai um 19.00 Uhr im Gemeindesaal statt.

Dienstag, 04.04.2017Meisterschwanden

Eggendampfer

Text und Bild: eingesandt

Expedition ans Ende der Welt – Schneesportlager KSOS in Samedan

Prachtvolles Wetter erwartete uns dieses Jahr im Schneesportlager in Samedan. Bereits am Sonntag durften wir bei top Verhältnissen auf die Piste. Das diesjährige Motto war «Expedition ans Ende der Welt». So mussten die Teilnehmenden ihre Kenntnisse im Bereich Navigation beweisen oder sie zeigten, dass sie fähig wären, eine Notunterkunft zu bauen. Die Stimmung im Lager war super. Viele Schülerinnen und Schüler machten täglich Fortschritte. Am Dienstag löste der Besuch im St. Moritzer Hallenbad die ärgsten Verspannungen und am Donnerstag konnten sich die Jugendlichen beim Ski- und Snowboardrennen messen. Einige der Jungs staunten nicht schlecht, als ihnen zwei Mädchen die vorderen Plätze wegschnappten. Am Nachmittag wurden dann die Gruppen neu gemischt und die Teilnehmenden durften mit denjenigen Personen fahren, mit denen sie wollten.

Am Schlussabend warfen sich die Schülerinnen und Schüler in Schale. Das Leiterteam servierte, nach einem sensationellen Apéro, das Nachtessen. Dann traten die Gruppen ein weiteres Mal gegeneinander an, um zu schauen, welches Team das Rennen zum Südpol für sich entscheiden würde.

Vielen werden die guten Wintersport-Bedingungen, das feine Essen, die tollen Erlebnisse und vielleicht auch die manchmal etwas kurzen Nächte in Erinnerung bleiben.

Tobias Ruch

Dienstag, 04.04.2017Meisterschwanden

Viel Schwung in den Jugendfest-Vorbereitungen

Text und Bild: Thomas Moor

Von nichts kommt nichts. Und ohne Organisationskomitee sowie vielen freiwillig helfenden Händen geht kein Fest über die Bühne. Auch das Jugendfest Meisterschwanden nicht. Dem Motto «Wunderland» will man vom 30. Juni bis 2. Juli alle Ehre machen. Ein Fest, das viele Besucher anlocken soll.

Die Meisterschwander treiben es bunt. Das Jahresmotto der Schule heisst «kunterbunt» und auch das Jugendfest verspricht einmal mehr ein farbiges Spektakel. «Wunderland« heisst das Motto des Festes, welches vom 30. Juni bis am 2. Juli steigt und von einer «Farbenexplosion» als Festlogo begleitet wird. Diesem will man alle Ehre machen.

Klar deshalb, dass das OK-Team um Andreas Leutwiler mit Hochdruck an der Organisation des dreitägigen Festes arbeitet. Das Wichtigste vorweg: Schönes Wetter sei bereits bestellt, wie an einer Sitzung in Erfahrung zu bringen war. Durchblicken liess man auch, dass das Fest wieder ein Anlass für die ganze Bevölkerung – nicht nur aus dem Dorf selber, sondern aus nah und fern – werden soll. Ein Treffpunkt, wo gute Laune und gemütliches Beisammensein wieder Trumpf sind.

Und mit Höhepunkten haben die Meisterschwander ja noch nie gegeizt. Soll heissen: Die Besucher erwartet wieder einiges. Das Dorf wird wieder in ein festliches Gewand getaucht. Ein Dekorations-Team steckt mitten in den Arbeiten und hat die Bevölkerung zum Mitmachen aufgerufen (siehe unten). Im Zentrum steht das Dekorieren von Zauberstäben, bei welchem auch die Schüler involviert werden.

Der Umzug, der am Samstag um 10.00 Uhr um gestartet wird, bildet einen von vielen Höhepunkten. Man darf schon jetzt wieder gespannt sein auf die kreativen und farbigen Sujets. Farbig geht es auch auf dem Festgelände an der Delphinstrasse zu und her, wo die grosse Festbühne, die verschiedenen Beizli und der Lunapark das Zentrum oder eben das Wonderland bilden. Unterhaltung für Kids und Erwachsene liefern unter anderen «Billy & Benno», «Die frechen Engel» oder Komiker Christian Mark. Ein Feuerwerk mit musikalisch begleiteter Choreografie wird am Samstag gezündet. Das sind nur einige von vielen Attraktionen und Aktivitäten. Bis dahin gibt es viel zu tun. Die Meisterschwander packen es mit Elan an – für ein unvergessliches Fest.

Dienstag, 04.04.2017Leutwil/Dürrenäsch

Schneesportlager 2017 in Engelberg-Trübsee

Text und Bild: eingesandt

Die Primarschulen Dürrenäsch und Leutwil führten auch dieses Jahr wieder ein Schneesportlager durch. Zum ersten Mal fand das Lager während der Schulzeit und nicht mehr in den Frühlingsferien statt. Parallel dazu besuchten die Daheimgebliebenen die schulübergreifende Projektwoche zu verschiedensten Themen.

Bei herrlichstem Wetter mit über zwölf Stunden Sonnenschein täglich und entsprechend grossartigen Pistenverhältnissen fand das wohl beste Skilager der beiden Schulen überhaupt statt. Die herausragende Küche von Otti und Heidi Schwizer versorgte die zehn Leiter sowie die 45 Schülerinnen und Schüler mit täglichen Leckerbissen. Einige der Menüs wurden gar von umliegenden Restaurants gesponsert. An dieser Stelle gebührt dem «Roten Leu» Dürrenäsch sowie dem «Deliziosa» Boniswil ein grosser Dank!

An den Abendunterhaltungen standen Spiel und Spass im Vordergrund. Neben einer abendlichen Fackelwanderung um den Trübsee mit anschliessendem Punsch um das Lagerfeuer, einem Töggeli-Turnier, einer Modeschau und vielen weiteren lustigen Spielen wurde den Kids alles Mögliche geboten. Beim Skirennen Ende Woche konnten mit grossem Ehrgeiz und Motivation Bestleistungen gezeigt werden. Mit der beinahe schon zur Legende gewordenen Lagerschlussparty am Freitagabend setzten die Organisatoren noch einen drauf. Dank Nils Roth (Schüler und Teilnehmer am Skilager) konnte Neo-DJ Dubicorn auf eine tolle Lichtshow inklusive Rauchmaschine zählen. So wird das Lager bei allen noch lange in Erinnerung bleiben.

Es war das vierte und letzte Skilager, welches Pascal Marquardt in dieser Form organisiert und geleitet hat. Er und sein hervorragend harmonierendes Team (mit ständig neuen tollen Leitern) wird es in Zukunft in dieser Form nicht mehr geben, da er die Schule Leutwil in Richtung Boniswil verlässt. Grösster Dank seinerseits geht an Otti und Heidi Schwizer sowie an alle zahlreichen Leiter, welche das Lager während der letzten vier Jahren zu dem gemacht haben, was es letztendlich war. Schlicht und einfach das Beste, das es gibt! Herzlichen Dank an alle!

Montag, 03.04.2017Reinach

Frische Wohnideen fürs heimische Zuhause

Text und Bild: Graziella Jämsä

Sich den Traum vom Wintergarten erfüllen? Den perfekten Sonnenschutz auf der Terrasse oder ein stabiles Treppengeländer installieren? Zur Party fehlen noch Grill und Musik? Bei der Hausmesse auf dem Areal der ATRIUM-design ag gab es Antworten auf all diese Fragen.

Die «Renson Experience Box» sieht aus wie ein mobiles Kino. Doch statt eines Hollywood-Produkts erlebt man im Inneren anhand eines Musterhauses, wie sich bauliche Veränderungen auswirken. Da zeigt sich, wo genau beispielsweise ein geplanter Sonnenschutz seine Schatten wirft. «Ich bin gespannt, wie Kunden auf die bewegte Visualisierung reagieren», erklärte ATRIUM-Geschäftsleiter Willy Claassen.

Auch die anderen Aussteller setzten aufs unmittelbare Erleben. Bei Albert Hunziker vom Grillcenter Dürrenäsch konnten die Gäste das Gelingen der Speisen direkt mitverfolgen. Bei der MEiTOM Metallbau GmbH konnte man Zubehör wie den Garagentorantrieb live testen und verschiedene Geländer inspizieren. Und wer sich über die Landschaftsaufnahme im Eingangsbereich wunderte, dem erklärte Fabian Schönenberg von der Geschäftsleitung AVC Heiz AG gerne beim Näherkommen, dass in diesem Fall der Ausdruck Klangbild perfekt zutraf. Die Hausmesse war voll frischer Ideen fürs heimische Zuhause.

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Montag, 03.04.2017Meisterschwanden

Fusion von Damenturnverein und Turnverein

Text und Bild: Eingesandt

Ausserordentliche Generalversammlungen von Damenturnverein und Turnverein

Zu den diesjährigen ausserordentlichen Generalversammlungen trafen sich der Damenturnverein und der Turnverein Meisterschwanden in der Mehrzweckhalle Eggen. Die ausserordentlichen Generalversammlungen waren nötig, da bei beiden Vereinen über die Fusion von Damenturnverein und Turnverein zu einem Verein abgestimmt wurde.

Der erste Teil der beiden Generalversammlungen fand gemeinsam in der Mehrzweckhalle statt. Da wurde mit einer Powerpoint-Präsentation über die Fusion informiert. Nach der Präsentation war die Diskussion eröffnet. Einzig zum Thema Finanzen gab es einige Fragen. Nachdem alles geklärt war, verschob der Turnverein sich ins UG der Mehrzweckhalle für den restlichen Teil ihrer Versammlung und der Damenturnverein fuhr mit der Versammlung ebenfalls fort.

Die Präsidentin informierte, dass an dieser GV nur das behandelt wird, was das vergangene Turnjahr betrifft.

Der Jahresbericht liess nochmals das letzte Vereinsjahr Revue passieren. Zu den Highlights zählten sicherlich der Kreiscup, welcher wieder in Meisterschwanden stattfand sowie das Regionalturnfest in Leerau. Die Jahresberichte des ElKi, KiTu und der Jugi wurden ebenfalls gutgeheissen. Die Rechnung der Aktiven sowie der Jugendriege wurden einstimmig von der Versammlung genehmigt.

Leider gab es zwei Austritte zu verzeichnen.

Sechs Turnerinnen durften einen Fleisspreis für fleissigen Turnbesuch entgegennehmen. Fünf Turnerinnen durften für 10 Jahre Aktivmitgliedschaft und eine für 15 Jahre Aktivmitgliedschaft geehrt werden. Zudem wurden 3 Turnerinnen für ihre Leistungen und ihren langjährigen Einsatz zugunsten des Vereins zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Beim Turnverein wurde der abtretende Präsident ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt. Allen wurde ein Präsent überreicht.

Beim Traktandum Fusion, welches bereits zu Beginn der GV vorgestellt wurde, gab es keine grös­seren Diskussionen mehr. Beim Damenturnverein benötigte es für die Abstimmung eine Dreiviertelmehrheit, d. h. 75 % aller Stimmen, und beim Turnverein eine Vierfünftelmehrheit (80 %). Beide Vereine stimmten der Fusion einstimmig zu. Somit fände Ende März die erste ordentliche Generalversammlung des neuen Vereins «STV Meisterschwanden» statt, mit der Wahl des neuen Vorstandes, der Genehmigung der neuen Statuten, des Gebührenreglements und des Budgets sowie der Unterzeichnung des Fusionsvertrags.

Zum Schluss liess man das positive Ergebnis bei einem leckeren Apéro ausklingen. (JF)

Montag, 03.04.2017Gontenschwil

GV des Unterstützungsvereins Ponyhof Schwarzenberg

Text und Bild: Eingesandt

Am 17. März 2017 trafen sich Mitglieder, Sponsoren, Freunde und Interessierte zur ordentlichen Generalversammlung des Vereins zur Unterstützung des therapeutischen Reitens und der heilpädagogischen Förderung Behinderter mittels Reiten. Zu Beginn würdigten die Teilnehmenden ihren Ehrenpräsidenten Emil Pfändler, der am 11. Februar 2017 unerwartet verstarb. Der wichtigste Vereinsanlass fand wie jedes Jahr im Restaurant Helvetia in Gontenschwil statt.

Durch die Mitglieder- und Sponsorenbeiträge konnten auch im Vereinsjahr 2016 heilpädagogische Lager und Reitstunden für Behinderte mitfinanziert werden. Durch den Verein werden die Kosten übernommen, welche von den Behinderten selber, deren Angehörigen oder den Heimen und Schulen nicht getragen werden können. Im Jahr 2016 konnte der Verein eine Summe CHF 5740.00 beitragen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Unterstützungsverein und der Besitzerin und Leiterin des Ponyhofs Schwarzenberg, Doris Unseld-Markstaller, ist vertraut. Es wurde einander an den vier Vorstandsitzungen immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Mit einem Sommerfest am 8. Juni 2016 auf dem Ponyhof Schwarzenberg feierte der Verein sein 25-jähriges Jubiläum. Zu Beginn konnten die Gäste auf einem Rundgang den Ponyhof besichtigen. Anschliessend gab es eine Reitvorführung der Feriengäste und zum Schluss genossen alle ein Barbecue in der schön geschmückten Reithalle. Es wurden viele Gespräche über die vergangenen 25 Vereinsjahre geführt.

Ziel des Unterstützungsvereins ist es, das Angebot des Ponyhofs einer grösseren Anzahl von Behinderten zu ermöglichen. Aus diesem Grund ist der Verein weiterhin auf Mitglieder- und Sponsorensuche. Weitere Infos unter www.ponyhof.ch, siehe unter Unterstützungsverein.

Montag, 03.04.2017Reinach

Rentalux GmbH hat nach Reinach disloziert

Text und Bild: Thomas Moor

Die für die Vermietung von Luxus- und Sportwagen bekannte Firma Rentalux GmbH hat ihren bisherigen Standort in Menziken verlassen und in Reinach mit dem Showroom im Glashausgebäude an der Aarauerstrasse 70 (vormals Franz Stadelmann GmbH) neue Räumlichkeiten bezogen.

Im lichtdurchfluteten Showroom stehen sie also: Die Träume auf vier Rädern in Rot, Weiss, Gelb und Anthrazit. Die Palette reicht von Ferrari über Maserati bis hin zum Lamborghini. Luxusautos, welche für die meisten (vorausgesetzt autointeressiert) tatsächlich ein Traum bleiben.

Die Rentalux GmbH ist eine Firma, die solche Träume aber wahr macht. Das heisst, sie vermietet die Sportwagen und bietet dabei massgeschneiderte Pakete in verschiedenen Preiskategorien an. So können die Fahrzeuge während der ganzen Woche stundenweise mit oder ohne Kilometerbegrenzung gemietet werden. Auch Wochenendmietungen oder Mietungen nach Absprache sind möglich. Eine seriöse Beratung ist den Verantwortlichen von Rentalux ein ebeso grosses Anliegen wie der technische Zustand der Fahrzeuge. Diese werden deshalb regelmässig von entsprechenden Markenvertretungen oder vom Schweizer Direktimporteur gewartet.

In der Hitparade der Vermietung stehen die verschiedenen Ferrari-Modelle ganz oben. Sie wie auch die anderen Traumautos werden oftmals als Geschenk oder als Überraschung für einen lieben Menschen gemietet. Aber auch für Fotoshootings (z. B. Modeaufnahmen), Filmwerbung, Hochzeiten etc. werden die Fahrzeuge gebucht. Der Kundenkreis rekrutiert sich aus der ganzen Schweiz, wobei die Ostschweiz stark vertreten ist.

www.rentalux.ch

Montag, 03.04.2017Seengen

Gewerbeverein Seetal ist gut unterwegs

Text und Bild: Thomas Moor

Gute Aussichten offenbarte nicht nur der Eichberg ob Seengen, sondern auch der Gewerbeverein Seetal, der zur 53. Generalversammlung auf den Seenger Hausberg einlud. 78 Anwesende konnte Präsident Martin Bolliger begrüssen und ihnen viel Erfreuliches berichten.

Den Start in den GV-Abend machten der von der Valiant-Bank gesponserte Apéro und das anschliessende Dreigang-Menü aus der Eichberg-Küche. Mit etwas Verspätung aber mit Schwung ging es dann ans Eingemachte – respektive an die zwölf Traktanden. Der Gewerbeverein Seetal sei gut aufgestellt und werde wahrgenommen, wie Präsident Martin Bolliger sagte. Nicht nur wegen des Christchindlimärts, der im letzten Jahr finanziell wieder positiv abschliessen konnte. Die Zusammenarbeit mit dem Lebensraum Lenzburg Seetal, mit dem Aargauischen Gewerbeverband, der Schule und der Öffentlichkeit trägt Früchte. Mit Projekten wie «Go for Work» (Schnuppertage für Schüler), der Lehrlingsauszeichnung, der Pausenapfelaktion an den Schulen der Mitgliedsgemeinden oder dem Herbstforum mit den benachbarten Gewerbevereinen Beinwil am See und Seon und anderen Aktivitäten setzt der GVS immer wieder positive Akzente. Man sei bestrebt, sich von Jahr zu Jahr zu verbessern, so Bolliger.

Von positiven Ergebnissen konnte auch Kassier Thomas Sandmeier berichten. Die Jahresrechnung schloss zur Freude aller mit einem Plus ab. Bei den Mutationen halten sich Austritte (vor allem bedingt durch Geschäftsaufgaben) und Eintritte in etwa die Waage. Neu ist Leutwil zum Gewerbeverein Seetal gestossen. Tagespräsident Peter Sandmeier konnte den Vorstand durch die Versammlung wieder für eine Amtsperiode wiederwählen lassen. Als zusätzliches Mitglied wurde Marc Fricker als Verbindung zu Meisterschwanden und Fahrwangen in den Vorstand gewählt. Während Paul Blaser und Urs Brun zu Freimitgliedern ernannt wurden, erhielten Beat Koch, Franz Roth und Fritz Stadler für ihre Verdienste die Ehrenmitgliedschaft. Mit einem Geschenkkorb wurde auch die Arbeit des zurücktretenden Revisors Hansjörg Hauri verdankt.

Eli Wengenmaier orientiert kurz über die SEGA, welche vom 12. bis 14. Oktober 2018 ihre Tore öffnet. Erste Pflöcke werden in Kürze eingeschlagen, wie er sagte. Den GV-Abend schloss Jörg Kyburz vom Lebensraum Seetal Lenzburg mit einem Kurzreferat.

Montag, 03.04.2017Reinach

Tolle Fordschritte in der Wyna Garage in Reinach

Text und Bild: Thomas Moor

Die Sonne lacht, das Angebot stimmt. Es ist Zeit, sich zu verlieben. Zum Beispiel in eines der attraktiven Modelle von Ford, welche man in der Wyna Garage an der Sandgasse in Reinach anlässlich der Frühlingsausstellung genauer unter die Lupe nehmen und Probe sitzen konnte.

«Wir sind derzeit in allen Segmenten sehr gut aufgestellt», wie Geschäftsführer Christoph Schmutz sagt und damit gar nicht übertreibt. Nicht nur, dass fast jedes grössere Modell aus der Fordfamilie mit 4x4-Antrieb ausgestattet ist. Ford hat allgemein viel zu bieten – unter anderem auch mit der Vignale-Linie (erhältlich bei den Modellen Mondeo, Edge, S-Max, Kuga und Fiesta), die jede Menge Extras und Exklusivitäten mit an Bord hat. Ein Stück Luxus, das es in sich hat. Optisch ist die Vignale-Linie an den Kühlergrills, den speziellen Lackierungen und den Spezialfelgen zu erkennen. «Ganz speziell aber ist das Serviceerlebnis, welches wir unseren Vignale-Kunden bieten», wie Christoph Schmutz sagt. Auf Wunsch des Kunden findet zum Beispiel die Fahrzeugübergabe bei ihm zu Hause statt. Für den Fahrzeugservice wird das Auto beim Kunden zu Hause abgeholt und nach erfolgter Inspektion und Wartung wieder zurückgebracht. Zudem kann sich der Besitzer eines neuen Fords über das sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainmentsystems Sync 3 freuen. Ein System, welches sich wunderbar mit Apple- oder Android-Smartphones verbinden lässt.

Ein gewichtiger Fordschritt kündigt sich im Juni/Juli an. Dann soll der neue Fiesta in der Wyna Garage eintreffen. Ein Kleinwagen, der punkto technische Innovationen in diesem Segment ganz neue Massstäbe setzt. So soll der 3-Zylinder-Motor 200 PS leisten. Tempomat, Toter-Winkel-Assistent, Einparkhilfe etc. sind ebenfalls mit an Bord. Zudem wartet Ford mit einem interessanten Individualisierungspaket für den Fiesta auf.

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www.ford-wyna-garage.ch

Montag, 03.04.2017Reinach

Alles für die perfekte Fahrt in den Frühling

Text und Bild: Graziella Jämsä

Die neuesten Toyota-Modelle begeistern in ihrer Vielfalt. Ob Single, Kleinfamilie oder Fussballmannschaft – bei der Ausstellung in der Garage Brun in Reinach war für jeden etwas dabei. Und selbstverständlich konnten die Schönheiten auch gleich auf einer Probefahrt getestet werden.

«Ein Highlight der Ausstellung ist der neue C-HR», schwärmte Marco Brun, Geschäftsführer der Garage. Dabei handle es sich um ein Crossover-Automobil, das die Sportlichkeit eines Coupés mit dem Raumangebot eines SUV kombiniere. «Sehr innovatives Design und natürlich in Vollhybrid-Technologie erhältlich.» Daneben erwartete die Besucher die zweite Generation des Prius. Beim Prius Plug-in Hybrid wurde die rein elektrische Reichweite auf bis zu 50 Kilometer erweitert. Die Höchstgeschwindigkeit im Elektro-Modus ist neu auf bis zu 135 Stundenkilometer steigerbar. Geladen werden kann die Batterie sowohl über das Solardach als auch an der herkömmlichen Steckdose in der heimischen Garage. «Toyota hat sich sehr viel früher als andere Marken mit der Hybrid-Technik befasst», schilderte Marco Brun. «So kann die Marke heute mit Qualität und Nachhaltigkeit punkten.» Dank des guten Wiederverkaufswertes sind Fans technischer Finessen immer auf dem neuesten Stand.

Neben den unterschiedlichen Toyota-Modellen und Occassionen informierten sich die Gäste im Rahmen der Ausstellung bei den Mitarbeitenden gleich über den Rundumservice der Garage Brun. «Das hauseigene Carrosserie- und Spritzwerk ist dabei ein wertvoller Planungsvorteil», weiss Marco Brun. «Unsere Kunden brauchen sich keine Sorgen um ihre Fahrzeuge zu machen. Wir kümmern uns um alles, sodass der perfekten Fahrt in den Frühling nichts im Wege steht.»

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www.garagebrun.ch

Montag, 03.04.2017Reinach

Ein Paradies: Maison fleur & flair an neuer Adresse

Text und Bild: Thomas Moor

Man muss das Rad ja nicht unbedingt neu erfinden. Man kann durchaus auf der bisherigen erfolgreichen Schiene weiterfahren. Nicht so das Blumenfachgeschäft Maison fleur & flair, das an die Hauptstrasse 42 in Reinach umgezogen ist und noch einmal einen Zacken zugelegt hat.

Es wie das Betreten eines Naturreservates. Als Kunde blüht man im Ladenlokal so richtig auf. Allerdings nicht mehr im «au Louvre». Das ist ja bekanntlich Geschichte. Neu entstehen die floristischen Kunstwerke von Rosanna Gabriel, Zoe Hintermann und Team an der Hauptstrasse 42 (neben Augenoptik Obrist) in Reinach. Hier wird man von einem Lächeln der Natur mit ihren vielen Facetten und von gutem Geschmack empfangen. Sowohl im Innen- wie im Aussenbereich. In gewohnter «Maison fleur & flair»-Manier. Kreativ und erfrischend anders. Und man merkt sofort: Hier wird mit Blüten, Sträussen, Gestecken, Gefässen, vielen Accessoires und mit Kreativität, Fantasie und viel Liebe Stimmung erzeugt, die ganz viel Freude bereitet. Für sich persönlich, zum Schenken und für jeden Anlass. Begeistert sind nicht nur die Kunden. Auch Rosanna Gabriel und Zoe Hintermann freuen sich, dass man die floristischen Kreationen nun an bester Passantenlage zeigen kann und der Zugang zum Laden nun ebenerdig ist.

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Montag, 03.04.2017Region

Neues Leben in der Metzgerhalle

Text und Bild: Graziella Jämsä

Gastfreundschaft, gutbürgerliche Küche mit internationalem Flair, gemütliches Ambiente – all das und mehr wollen Urs Eberhardt und das Ehepaar Buser im Restaurant Metzgerhalle in Fahrwangen bieten. Am 1. April startete das sorgfältig geplante Soft-Opening.

Urs Eberhardt und Andre Buser haben sich im Tessin kennengelernt. «Er war als Koch für eine Sommersaison engagiert, ich absolvierte die Hotelfachschule», erinnert sich Urs Eberhardt. Die Idee eines gemeinsamen Projekts begleitete sie fast ebenso lange. Beide waren national wie international in der gehobenen Hotellerie tätig. «Als die Metzgerhalle ausgeschrieben war, haben Andre und seine Frau Paveena die Lokalität in Augenschein genommen.» Dann sei er auch selbst zur Besichtigung angereist. «Und mit Begeisterung haben wir beschlossen, die Chance zu nutzen.» Eine Dorfbeiz für Fahrwangen, wo das Feierabendbier genossen wird, Vereine sich wohl fühlen, mal ein gepflegter Jass geklopft wird oder man sich zum Abendessen trifft. «Wir wollen zum Zuhause für Geniesser werden», sind sich die Gastronomen einig.

Im April ist das Lokal von Montag bis Freitag geöffnet. Über Mittag will man zwei Menüs sowie Sandwiches anbieten, am Abend eine kleine Karte. «Gute Schweizer Küche, passend zum Namen Metzgerhalle Steaks oder beispielsweise ein Chateaubriand am Abend, nicht zu vergessen die thailändischen Gerichte.» Es sei ein Kennenlernen der Bedürfnisse und Wünsche der Gäste. «Damit wir ab Mai wissen, welche Öffnungszeiten am meisten Sinn machen.» Denn an Ideen für die Zukunft mangelt es dem Trio nicht. Die Säle bieten sich für Hochzeiten und andere Feiern an. «In der ehemaligen Metzgerküche liessen sich Kurse geben oder ein Take-away einrichten.» Urs Eberhard hält einen Moment inne bevor, er mit einem strahlenden Lächeln hinzufügt: «Wir freuen uns auf unsere Gäste.»

Montag, 03.04.2017Reinach

Soirée der Sinne: kulinarisch und modisch top

Text und Bild: Thomas Moor

Der «Soirée der Sinne» hat Initiantin Brigitte Wildi vom Reinacher Modefachgeschäft Intermod in all den Jahren eine unverkennbare Handschrift verpasst – zusammen mit Partnerfirmen, die sie ins Boot geholt hat und die Profis in ihrem Metier sind. Auch bei der jüngsten Ausgabe.

Hinter der Modeschau eines solchen Kalibers steckt ganz viel Arbeit und jede Menge Herzblut. Wer den Gästen Wow-Effekte am laufenden Band servieren kann, der muss sich ganz kräftig in die Arbeit reinknien. Da kamen abwechslungsweise Auge und Gaumen voll auf ihre Rechnung. Nicht zu knapp. Der letzten «Soirée der Sinne» im Oktober 2015 (nach elfjähriger Pause) war ein grosser Erfolg beschieden. «Wir haben offenbar alles richtig gemacht», wie Martin Heiz als Moderator des Abends bei der Begrüssung im frühlingshaft und wunderschön dekorierten Saalbau sagte und dieses Kompliment natürlich Brigitte Wildi weiterreichte. 230 Besucher wollten sich diesen Abend mit seiner einzigartigen Atmosphäre nicht entgehen lassen. Der Saalbau wurde wegen der grossen Nachfrage in seiner ganzen Grösse geöffnet und festlich gedeckt. Was den Weg von den Laufstegen von New York, London, Mailand oder Paris in den eigenen Kleiderschrank finden könnte, präsentierten die Trendmodels aus Österreich. Luftig leichte Stoffe in frühlingshaften Trendfarben sind angesagt, wobei in diesem Jahr auch verschiedenste Muster neben Accessoires wie Schmuck, Uhren und Brillen (Firma Hirt AG) einen grossen Auftritt haben. Auch der Hut ist wieder gross in Mode – sowohl bei Damen als auch bei Herren. Und damit man sogar während eines Anlasses in ein anderes Outfit schlüpfen kann, gibts die trendige Handtasche, die sich in wenigen Sekunden mit wenig Handgriffen in ein vollwertiges Kleid entfalten lässt. Na, klingelts?

Wichtig dabei, dass es sich um tragbare Mode handelt, in welcher man in der Freizeit, im Beruf oder bei festlichen Anlässen eine gute Figur macht. Mode, die bei Indermod Reinach (Damen) oder Kottmann Herrenmode AG in Sursee erhältlich ist. Der «Soirée der Sinne» setzte das Seehotel Hallwil, Beinwil am See, mit einem Viergangmenü die Krone auf. Grossartig, was da in der Küche und auch im Service geleistet wurde. 230 Gäste so zu bewirten, ist zweifellos hohe Schule. Im Service stellte übrigens auch der Männerchor Beinwil am See seine Geschicke unter Beweis und kassierte verdient tosenden Applaus – wie alle teilnehmenden Firmen.

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Montag, 03.04.2017Boniswil

Schmitte Boniswil: Tag der offenen Tür

Text und Bild: Eingesandt

Die Schmitte in Boniswil ist cirka 150 Jahre alt und somit eines der ältesten noch erhaltenen Gebäude im Dorf. Zudem ist der ehemalige Handwerksbetrieb ein beredtes Beispiel für eine frühe Mechanisierung und Diversifizierung: Es wurden nicht nur Pferde beschlagen, sondern auch Wagner- und Schlosserarbeiten ausgeführt. Somit ist die Schmitte Boniswil ein Zeugnis der Industriegeschichte.

Nachdem an der Gemeindeversammlung der Erhalt der Schmitte beschlossen wurde, arbeitete der Gemeinderat einen Vorschlag zur Sanierung und Erhaltung aus. In einer raumgrossen Vitrine soll der alte Betrieb gezeigt und verständlich gemacht werden. Zudem bekämen die Buspassagiere eine wettergeschützte Wartemöglichkeit. Die geplanten Arbeiten an der Schmitte könnten zum grossen Teil mit Freiwilligen geleistet werden. Zugezogene Fachkräfte und Spezialisten würden entlöhnt.

Der Gemeinderat und danach die Gemeindeversammlung hat für die Sanierungs-Arbeiten und Einrichtungen Fr. 100 000.– freigestellt. Soeben hat der Regierungsrat des Kantons Aargau einen Swisslos-Beitrag in der Höhe von Fr. 50 000.– zugesichert. Die Belastung der Gemeinde Boniswil reduziert sich um diesen Betrag. Gegen den Gemeindeversammlungsbeschluss zur Sanierung ist das Referendum ergriffen worden. Am 21. Mai 2017 wird nun an der Urne über die Instandstellung der Schmitte Boniswil abgestimmt.

An einem Tag der offenen Tür am Samstag, 6. Mai 2017, von 11 bis 15 Uhr kann sich die Öffentlichkeit an Ort und Stelle ein Bild machen. Der Projektverfasser Thomas Frei und die IG Hansjakob Suter Sammlung orientieren über den geschichtsträchtigen Raum, die vorgesehene Umgestaltung und die anfallenden Arbeiten. Wer will, kann sich schon heute für die Freiwilligenarbeit einschreiben.

Montag, 03.04.2017Hallwil

Gut besuchte Schafschur

Text und Bild: Andreas Walker

Am 1. April kamen über 500 Schafe unter das Rasiermesser. Bei schönstem Frühlingswetter fand wieder eine grosse Schafschur auf dem Brunner-Bauernhof in Hallwil statt. Viele Besucherinnen und Besucher verfolgten gespannt dieses Ereignis. Die Bauern brachten nach einem organisierten Tagesplan ihre Schafe. Danach durchliefen sie die Schafscher-Station, wo drei Schafscherer in einem rasanten Tempo die Tiere schoren.

Profi-Schafscherer legten grosses Tempo vor

Ein bewundernswertes Tempo legten die drei Profi-Schafscherer Andy-Fuchs aus Weinfelden (TG), Jack Fagan und sein Cousin James Fagan aus Neuseeland bei ihrer Arbeit hin. Nach spätestens drei Minuten war ein Schaf jeweils geschoren und die Wolle lag zum Einsammeln am Boden bereit. Die Schafscherer führt ihr Beruf jeweils in verschiedene Länder. Nach dem Aufenthalt in der Schweiz geht es für die beiden Neuseeländer weiter nach England und danach nach Australien. Sie haben ihr Handwerk in jahrelanger Arbeit trainiert und verfeinert und auch schon am legendären Schafschur-Wettbewerb «Golden Shears» teilgenommen. Die «Golden Shears Championship» wird seit 1961 im Wairarapa-Distrikt in Neuseeland an mehreren Tagen abgehalten. An diesem Wettbewerb wird die Arbeit der Teilnehmer beim Schneiden feiner und langer Wolle sowie eine zweite Schafschur bewertet. Er findet jedes Jahr im März statt und wurde im Jahr 2010 wurde zum fünfzigsten Mal durchgeführt.

Volksereignis Schafschur

Auch in Hallwil wird die Schafschur immer mehr zum Volksereignis. Gerade bei schönem Wetter besuchen viele Leute diesen Anlass und verbinden ihn mit einem Aufenthalt in der «Schöfeler-Beiz», um sich mit Getränken, Salaten, hausgemachten Grillwürsten und weiteren Spezialitäten zu verpflegen. Wer diese Schafschur verpasst hat, kann sich den nächsten Termin am 7. Oktober dafür reservieren.

Freitag, 31.03.2017Info der Feuerwehr

Brandgefahr durch nicht ausgekühlte Asche!

Text und Bild: Eingesandt

Heisse Asche gehört niemals in den Grüncontainer! Die vollständig ausgekühlte Asche muss stets fachgerecht entsorgt werden, nur so kann die Brandgefahr vermieden werden.

Die kommenden lauen Frühlingsabende laden zum Grillieren, Geniessen und Verweilen ein. Doch jeder noch so gemütliche Grillschmaus geht einmal vorbei. Nun geht’s an das Aufräumen und fachgerechte Entsorgen … Gefahren lauern, die einem vielleicht in diesem Moment nicht bewusst sind und die massive Folgen nach sich ziehen könnten.

Wo lauern die Gefahren bei heisser Asche? Wird die Asche nicht vollständig ausgekühlt, besteht die Gefahr, dass sich bei der Entsorgung durch die Bewegung und Luftzufuhr die Asche wieder entfacht und ein Feuer mit gefährlichen Folgen entstehen kann.

Wie muss die Asche gelagert werden? Die Asche muss mindestens 48 Stunden in einem verschliessbaren und nicht brennbaren Behälter (z. B. Ascheeimer) auf einer nicht brennbaren Unterlage zwischengelagert werden. Danach kann sie mit dem Hauskehricht entsorgt werden. Die ausgekühlte Asche gehört nicht in den Grüncontainer. Selbstverständlich gilt dies für sämtliche Arten von Asche.

Beachten Sie diese Schritte bei der Entsorgung ihrer Grillasche, bleibt die Grillparty garantiert in guter Erinnerung.

Freitag, 31.03.2017Zetzwil

Kennen Sie Dieter Hell ... den Metzger?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Am 15. Mai 1957 trat Dieter Hell seine Stelle als Metzger bei Walter Lehner, heute Metzgerei Ulmann, in der Vorstadt an. Er ist seinem Beruf bis heute treu geblieben und feiert nun sein 60. Arbeitsjubiläum. Obschon seine offizielle Pensionierung bereits einige Zeit her ist, sieht man ihn immer noch seinem Beruf nachgehen. Sein offener Blick zeugt von einem hellen Kopf und Gelassenheit scheint eine seiner Stärken zu sein.

Hell ist kein typisches Zetzwiler Geschlecht. Woher stammst du?
Ich bin 1939 in Schlesien geboren. Meine Mutter ist mit uns fünf Kindern 1946 nach Niedersachsen geflohen. Unser Vater, der damals noch im Krieg war, kam später nach.

Wie bist du zu deinem Beruf als Metzger gekommen?
Wir mussten während der Kriegsjahre immer wieder hungern. Der Grund für meine Berufswahl – und auch die meines Bruders – war, dass man als Metzger sicher immer genug zu essen haben würde.

Wann und wie kamst du nach Zetzwil?

Mein Bruder Sigi und meine Schwester kamen als erste hierher. Sie fanden beide eine Stelle in der Metzgerei und im Restaurant Vorstadt bei Walter Lehner. Mit achtzehn Jahren bin ich dann nachgekommen. Leider verstarb bald danach unser Metzgermeister. Seine Frau führte das Geschäft mit unserer Unterstützung weiter, bis Emil Ulmann 1958 den Betrieb übernahm. Ich blieb dreissig Jahre lang bei ihm. Felix Ulmann übernahm 1988 das Geschäft und mich gleich mit.

Freitag, 31.03.2017Boniswil

Ein Seniorennachmittag mit kriminellem Ausgang

Text und Bild: Silvia Gebhard

Pfarrer Jan Niemeier lud die Boniswiler Seniorinnen und Senioren im Namen der reformierten Kirchgemeinde zu einem kriminellen Nachmittag ein. Frau Margrit Kaufmann aus Seon berichtete von ihren Erfahrungen als Bezirksrichterin in Lenzburg.

Am 28. März um 14 Uhr fanden sich gut zwei Dutzend neugierige Besucher bei herrlichem Frühlingswetter im österlich farbig dekorierten Gemeindesaal Boniswil ein. Nach der Begrüssung durch Jan Niemeier stellte sich Frau Margrit Kaufmann mit viel Charme selber als ehemalige Landwirtin und ausgebildete Theologin vor und erklärte den Ablauf ihrer Arbeit als Bezirksrichterin genauer. Aber schliesslich ging es zu ernsthaften, schwierigen und düsteren Themen. Gespannt lauschten die Zuhörer den Schilderungen von Frau Margrit Kaufmann. Da war ein Mann in bestem Alter, der wegen verschiedener Straftaten angeklagt wurde. Man durfte nun raten, welche Strafe er verdient hätte. Dann wurde aus seinem Leben berichtet. Schliesslich durfte man wieder überlegen, ob man nach all diesen Informationen immer noch gleich urteilen würde.

Insgesamt vier Kriminalfälle wurden aufgerollt und ein breites Spektrum der Arbeit am Bezirksgericht gezeigt. Nach diesen fesselnden Berichten liessen sich alle gerne mit belegten Brötchen und mit der feinen Himbeer-Roulade, letztere gespendet von Heinrich Hausmann, und Kaffee verwöhnen. Mit einem herzlichen Dank und einem Blumenstrauss bedankte sich Pfarrer Jan Niemeier bei seinen Helferinnen Rita Sagarra, Isabelle Jacob und Maja Schmid für ihre Mitarbeit. Der nächste Anlass wird erst wieder im Herbst stattfinden. Wir danken auch Jan und Christina Niemeier für die Organisation und Gestaltung dieser Anlässe.

Freitag, 31.03.2017Boniswil

Frauenverein Boniswil: Generalversammlung

Text und Bild: Eingesandt

Wiederwahlen und Verabschiedungen standen auf der Traktandenliste. Der Dank und die Wertschätzung des Gemeinderates, überbracht von Gemeinderätin Silvia Gebhard, rundeten die Generalversammlung ab.

Nebst den jährlich wiederkehrenden Traktanden standen Wiederwahlen und zwei Verabschiedungen auf dem Programm. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder Evi Kratzer Ruile (Aktuarin), Patrizia Cerullo, Barbara Spillmann (Kassierin), Silvia Schmid und Karin Negri (Kontakt: FVB, Alte Seetalstr. 1, 062 893 02 84, k.negri@cdcag.ch) sowie der Revisorinnen Kerstin Bertschi und Yvonne Hunziker erfolgte einstimmig. Ebenso wurden das Protokoll, der Jahresbericht, der Kassabericht und der Jahresbeitrag einstimmig genehmigt.

Das letzte Traktandum war der Verabschiedung von Präsidentin Ursula Wiederkehr Frei und Aktuarin Annelies Hunziker gewidmet. Die Vorstandsmitglieder überraschten die Austretenden mit einer PowerPoint-Präsentation. Ein Rückblick, begleitet von amüsanten und berührenden Texten, vorgetragen von Evi Kratzer. Zuerst wurde Annelies Hunziker verabschiedet. Sie war während 10 Jahren im Vorstand und hatte das Amt der Aktuarin inne, welches sie äusserst gerne wahrnahm. Anschliessend folgte die Verabschiedung von Ursula Wiederkehr Frei. Mit Hingabe und Herzblut war sie während 19 Jahren im Vorstand, davon 9 als Präsidentin. Mit den persönlich abgestimmten Geschenken wurde ihnen nicht nur eine schöne Bescherung zuteil, sondern auch eine grosse Anerkennung. Auf Antrag der Tagespräsidentin Sylvia Leutenegger wurden die beiden Frauen in den Kreis der Ehrenmitglieder einstimmig und mit Standing Ovations aufgenommen.

Freitag, 31.03.2017Hallwil

Pro Senectute: Fitness und Gymnastik

Text und Bild: eingesandt

... ist ein sportliches Angebot der Pro Senectute für Erwachsene 60 plus. Regelmässige und mit Mass betriebene Bewegung in der Gruppe macht auch mit zunehmendem Alter Spass. Es sorgt für Abwechslung, fördert soziale Kontakte und hilft mit, möglichst lange gesund, fit und selbständig zu bleiben.

Unsere Bewegungs- und Sportangebote verstehen sich als ganzheitliche Gesundheitsförderung. Ein wöchentliches Fitness- und Gymnastik-Training zeigt grosse Wirkung: Es bringt Ihren Körper auf Touren und wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus! In vielseitigen Lektionen trainieren Sie Ihre körperliche und geistige Fitness. Mit gezielten Übungen und Spielen wird die Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und das Gedächtnis gefordert und gefördert, somit verbessert.

Das Motto in jeder Lektion ist: Lachen, Leisten und Lernen

In Bewegung bleiben bedeutet somit auch: Wohlbefinden, Lebensqualität und Unabhängigkeit zu erhalten. Wir fördern die geistige und körperliche Selbstkompetenz und Autonomie sowie einen lebenslangen Lernprozess. Das vielseitige und abwechslungsreiche Training wird von anerkannten Erwachsenensport-Leiterinnen gemäss den Richtlinien des Bundesamts für Sport (BASPO) durchgeführt.

Das Training findet neu am Montag von 13.45 bis 14.45 Uhr in der Turnhalle Hallwil statt (ausgenommen in den Schulferien).

Schauen Sie doch herein, eine Schnupperlektion ist jeder Zeit möglich. Wir Leiterinnen, Patrizia und Sonja, freuen uns auf Ihren Besuch. Eine Schnupperlektion ist gratis.

Patrizia Scholtysik
062 892 16 11, scholtysik@swissonline.ch

Sonja Werz- Dietschi
062 777 34 08, sonja.werz@gmail.com

Pro Senectute Aargau
Beratungsstelle Bezirk Lenzburg
Telefon 062 891 77 66

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