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Absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot im Freien im Kanton Aargau

Text: Medienmitteilung Kanton Aargau, Bild: Pixabay

Vertreter der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV), der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) und des Kantonalen Führungsstabs (KFS) haben am Montagnachmittag, 30. Juli 2018, eine erneute Lagebeurteilung der aktuellen Wetterlage und der damit verbundenen Gefahren vorgenommen. Im Kanton Aargau gilt neu die Gefahrenstufe 5 von 5 (sehr grosse Waldbrandgefahr). Die AGV erlässt ab Montag, 30. Juli 2018, 17.00 Uhr ein absolutes Feuerverbot im Freien. Dieses beinhaltet auch ein Feuerwerksverbot im Kantonsgebiet. Auch Höhen- und 1.-August-Feuer werden angesichts der weiter ansteigenden Trockenheit verboten.

Ausbleibende Niederschläge sowie die anhaltende Trockenheit mit weiter ansteigenden Temperaturen für die nächsten Tage verschärfen die Gefahr für Wald- und Flurbrände. Gemäss MeteoSchweiz ist in den kommenden Tagen zudem mit einer Hitzewelle zu rechnen. Aus diesem Grund erlässt die Aargauische Gebäudeversicherung (AGV), gestützt auf das Brandschutzgesetz, ab Montag, 30. Juli 2018, 17.00 Uhr für das ganze Kantonsgebiet ein Feuerverbot im Freien. Das Verbot gilt bis auf Widerruf und betrifft auch private und öffentliche Feuerwerke.

Das Verbot ist notwendig, weil Böden, Felder, Bäume und Büsche ausgetrocknet sind und sich die Brandgefahr weiter erhöht hat. Das Verbot bleibt bis auf Weiteres in Kraft.

Erlaubt ist weiterhin das Grillieren mit Gas- und Elektrogrills. Auch hier ist insbesondere im Umgang mit Gasflaschen Vorsicht geboten.

Die Bevölkerung wird angewiesen, folgende Vorsichtsmassnahmen strikte einzuhalten:

  • Kein Feuern im Freien.
  • Kein Abbrennen von Feuerwerk.
  • Keine brennenden Raucherwaren und Zündhölzer wegwerfen.
  • Beim Grillieren ausschliesslich Gas- und Elektrogrills verwenden.

Durch verantwortungsbewusstes Verhalten trägt die Bevölkerung dazu bei, Brände zu verhindern.

Mehr zum Thema

Merkblatt Trockenheit Gefahrenstufe 5 von 5 (PDF, 573 KB)

Informationen zu Trockenheit – Waldbrandgefahr

www.naturgefahren.ch > Aktuelle Waldbrandgefahr

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Ab sofort gilt im ganzen Kanton Luzern: absolutes Feuerverbot im Freien

Text und Bild: Medienmitteilung Kanton Luzern – Landwirtschaft und Wald

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr weiter an. In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen erlässt der Kanton Luzern für das ganze Kantonsgebiet ein absolutes Feuerverbot im Freien. Dies bedeutet im Hinblick auf den Nationalfeiertag am 1. August auch ein Verbot für das Zünden von Feuerwerk aller Art.

Das hochsommerliche Wetter der letzten Tage mit nur wenigen, unterschiedlich ausgeprägten Niederschlägen verschärft das Waldbrandrisiko weiter. Ab sofort gilt deshalb ein absolutes Feuerverbot im Freien und damit auch ein Feuerwerksverbot.

Dies bedeutet bis auf Widerruf folgende Regelungen:

  • Im ganzen Kanton Luzern ist es verboten, im Freien Feuer zu entfachen.
  • Dies gilt für sämtliche offiziellen und inoffiziellen Feuerstellen, Feuerschalen, Holzkohle- und Einweggrills sowie Cheminées.
  • Es ist verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.
  • Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern aller Art ist verboten. Davon ausgenommen sind polizeilich bewilligte Feuerwerke auf dem See mit einem Abstand zum Ufer von mindestens 200 m.
  • Das Steigenlassen von «Heissluftballonen / Himmelslaternen» (gekaufte oder selbstgebastelte), welche durch offenes Feuer angetriebenen werden, ist generell verboten.
  • Ausgenommen vom Verbot ist das Grillieren mit Gasgrill. Bei starkem Wind ist ganz darauf zu verzichten. Es wird empfohlen, entsprechendes Löschmaterial bereit zu halten.
  • Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot werden polizeilich geahndet. Wer einen Wald- oder Flurbrand verursacht, wird zudem für die daraus entstehenden Kosten für die Bekämpfung und Wiederherstellung belangt.

Es bedarf nun länger andauernder Niederschläge, damit sich die Situation entschärft. Das absolute Feuerverbot gilt deshalb bis auf Widerruf. Die Forstbehörden stehen in Kontakt mit Polizei und Feuerwehr sowie den übrigen Zentralschweizer Kantonen und beobachten die Situation laufend.

Alle relevanten Informationen sind auf der Homepage von Landwirtschaft und Wald www.lawa.lu.ch aktualisiert und aufgeschaltet.

Mittwoch, 15.08.2018Beinwil am See

«Sack und Pack» für eine gute Sache

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Startschuss ist in Form eines knallenden Sektkorkens gefallen. Der Vorstand des Vereins «Sack & Pack» feierte mit allen Helfern und den geladenen Gästen die Neueröffnung der Materialstelle in der Fabrik. Mit einem feinen Apéro wurde auf gute Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Zukunft angestossen.

Als Präsidentin Beatrix Arnold von Margrit Mosimann angefragt wurde, ob sie sich denn vorstellen könnte, dieses Projekt mitzugestalten, zögerte sie nicht. Sie erfuhr, dass im Vorfeld schon viel Vorarbeit geleistet wurde und war begeistert. Es bestand bereits eine Arbeitsgruppe, Abklärungen wurden getroffen und auch an Inventar war schon Einiges vorhanden. Gerne übernahm sie das Amt der Präsidentin. Gemeinsam mit Margrit Mosimann in der operativen Leitung und den Vorstandsmitgliedern Sarah Mosimann und Daniel Eichenberger wurde schliesslich am 17. April der Verein «Sack & Pack» offiziell gegründet. In Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und Sozialstellen soll die Möglichkeit bestehen, Familien mit Säuglingen und Kleinkindern bei Bedarf mit Kleidern und anderen nützlichen Utensilien unterstützen zu können. Beatrix Arnold bedankte sich ganz herzlich bei allen anwesenden Gästen, Gönnern, Spendern und Helfern. Da die Materialstelle des Schweizerischen Weissen Kreuzes in Dürrenäsch aufgelöst wurde, konnte der Verein nun einen grossen Teil dieses Inventars übernehmen. Margrit Mosimann ist sehr glücklich und dankbar über diesen Umstand. Auch die Spenden und die grosszügige Mitarbeit von Freunden und Bekannten im Vorfeld bezeichnet sie als grosses Geschenk. Sie freut sich darauf, die Idee des Weissen Kreuzes in der Fabrik nun weiterführen und damit jungen Familien helfen zu können.

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Mittwoch, 15.08.2018Seengen

Gottesdienst zum Ferienende

Text und Bild: Eing.

Das grosse Wiedersehen in der Kirche Seengen bereitete den Beteiligten der Erlebniswoche «Jona» am Sonntag vor Schulbeginn viel Freude. Die gute Stimmung von der Erlebniswoche, die Anfang der Sommerferien stattgefunden hatte, strömte so auch auf die Gottesdienstgemeinde über.

Den Familiengottesdienst unter der Leitung von Pfarrerin Susanne Meier-Bopp gestalteten die Kinder der Erlebniswoche zusammen mit den jugendlichen Hilfsleiterinnen und Hilfsleitern und dem erwachsenen Leitungsteam. Eine Band aus jungen Leiterinnen und Leitern begleitete den Gottesdienst musikalisch, in dem die Kinder die Jona-Geschichte mit einem kleinen Theater vor bunten Kulissen noch einmal aufleben liessen.

Für einen gemütlichen Abschluss sorgte das Zusammensein mit Wurst und Brot beim Kirchgemeindehaus. Zudem gaben die Kinder einige Lagerschlager zum Besten und die Diashow mit Bildern aus der Erlebniswoche liess schöne Erinnerungen wiederaufkommen, während ein Schattentheater für tolle Unterhaltung sorgte.

Mittwoch, 15.08.2018Region

Zu Besuch beim WYNAexpo-Gast im Hasliberg

Text und Bild: Jennifer Loosli

Hoch hinaus will man auch mit der der WYNAexpo 2019 (2. bis 5. Mai im Reinacher Moos) wieder. Bereits ein erstes Mal Höhenluft schnupperte das erweiterte OK um Christian Schweizer und Matthias Haller, als man dem Tourismuspartner, Bergbahnen Meiringen-Hasliberg, zusammen mit Hauptsponsor AKB und Sponsor EWS localPower auf dessen Einladung einen Besuch abstattete.

Das Leuchtfeuer der Region (das Motto der WYNAexpo) wurde auf 2250 Meter über Meer auf Planplatten nicht entfacht. Vielmehr wurde es, weil auf einer Blache verewigt, entrollt. Mit von der Partie war auch Simon Schmid, Verantwortlicher für Marketing und Verkauf bei den Bergbahnen. Er empfing die Delegation aus dem Unterland in einer Ferienregion, welche zu allen Jahreszeiten jede Menge zu bieten hat. Skisportler, Wanderer, Erwachsene, Jugendliche, Kinder: Für sie alle hat der Hasliberg viele Trümpfe im Ärmel. Übrigens auch kulinarisch. Einen Gipfel des Genusses erlebte die Wynaexpo-Truppe in Form eines Brunchbuffets im Alpentower. Zum Dessert gabs für die Aargauer Gäste von Simon Schmid eine Extraportion Honig in Form von vielen beachtlichen Details rund um das Bahnnetz, die Wanderwege sowie das Freizeit- und Erholungsangebot. Unbestritten ist, dass der Hasliberg sehr beliebt ist und für die Feriengäste in den letzten Jahren 30 Millionen Franken in die Infrastruktur investiert hat. Für die kleinen Feriengäste ist der Hasliberg natürlich mit dem «Muggenstutz» und mit der Zwergengeschichte, die aus der Feder von Simon Schmids Mutter Susanne stammen, verbunden. Meiringen-Hasliberg hat aber weit mehr zu bieten. So ist zum Beispiel das Wandern stets ein purer Genuss und ein Wohlfühlerlebnis inmitten einer intakten Natur. Im Winter steht für Schneesportler ein Skigebiet bereit, das durch 60 Kilometer abwechslungsreiche Pisten und 13 Transportanlagen erschlossen ist und eine perfekte Grundlage für ein tolles Wintererlebnis bietet. Was die attraktive Ferienregion sonst noch bietet, können die Besucher an der WYNAexpo 2019 erleben.

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Mittwoch, 15.08.2018Beinwil am See

Jugendarbeit Beinwil am See-Birrwil: Nikky ist da!

Text und Bild: Eing.

Als Jugendarbeiterin in Beinwil am See und Birrwil findest du mich in der Anlaufstelle beim Container vor der Schulanlage Steineggli. Diese ist jeweils am Mittwoch zwischen 14.00 und 17.30 Uhr und am Freitag zwischen 15.00 und 17.00 Uhr geöffnet. Termine kannst du auch ausserhalb der Öffnungszeiten mit mir vereinbaren.

Du kannst nach Lust und Laune vorbeikommen, chillen, Musik hören, Freunde treffen, quatschen, spielen oder kreativ sein. Jeden letzten Freitag im Monat wird die Jugendbar in der katholischen Kirche weitergeführt. Es bietet sich die Möglichkeit, bei lauter Musik zu töggeln, dabei einen Hot Dog zu verzehren und der Fifa-Meister des Abends auf der Playstation 4 zu werden. Also ob chillen an der Playse oder tanzen bis der Arzt kommt, its up to you!

Haben du und deine Freunde die Idee, eine Party zu veranstalten, möchtet ihr einen Film drehen, möchtest du dich einmal im sprayen, rappen usw. üben, oder hast sonst eine verrückte Idee? Ich unterstütze dich/euch bei der Umsetzung!

Brauchst du Hilfe bei einem kniffligen Anliegen oder einem Problem? Ob bei der Lehrstellensuche, bei schwierigen Themen, liegt dir etwas auf dem Herzen? Hast du eine Frage, die du mit jemandem besprechen möchtest, der nichts ausplaudert? Ich habe Schweigepflicht und ein offenes Ohr für dich. Chum verbii, zusammen finden wir eine Lösung.

Ich bin eine lebens- und reisefreudige Holländerin, die schon seit Jahren in der Schweiz lebt. Erst in den Bergen, dann in der Region Baden und nun freue ich mich, das schöne Seetal besser kennen zu lernen. Ich stehe offen zu fast allem und freue mich in Böju und Berbu mit euch zusammen zu zocken, kreieren, Sport zu treiben, Lösungen zu finden und natürlich auch mit euch zu schwatzen. Möchtest du gleich mit mir Kontakt aufnehmen, dann findest du hier meine Kontaktangaben:

Jugendarbeit Beinwil am See / Birrwil
Nikky Scheijen
Soziokulturelle Animateurin i. A.
Schulhaus Steineggli
5712 Beinwil am See

Erreichbarkeit: Mittwoch bis Freitag
079 926 44 08 (Whatsapp/Signal) per September
nikky.scheijen@vjf.ch
jugendarbeit-beinwil-birrwil.ch, vjf.ch

Dienstag, 14.08.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Allgemeine Kurse

Weidenflechten – Dreidimensionales Herz AL-537
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 08.00–11.30 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 25.–)
und/oder

1-2 Windlichter AL-538
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 13.30–17.00 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 20.– pro Windlicht)
Kursort: Ehrenbolgen 1, 6027 Römerswil
Leitung: Christa Felder
Anmeldeschluss: 11.10.2018

Gesundheitskurse

Diese Kurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt, ein Einstieg ist jederzeit möglich:
Wirbelsäulengymnastik GE-544. Daten: 10x donnerstags ab 23. August. Zeit: 17.30 – 18.30 Uhr. Kosten: Fr. 150.–.
Wirbelsäulengymnastik GE-545. Daten: 10x donnerstags ab 23. August. Zeit: 18.50 – 19.50 Uhr. Kosten: Fr. 150.–.
NIA - getanzte Lebensfreude GE-539: Daten: 10x mittwochs ab 22. August; Zeit: 18.30 – 19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Pilates GE-540: Daten: 10x donnerstags ab 23. August; Zeit: 18.20 – 19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–.
Kraft der inneren Ruhe GE-541. Meditation mit Klangschalen. Daten: 10x mittwochs ab 24. Oktober. Zeit: 18.30 – 20.00 Uhr. Kosten: 230.–.
Aquapower mit Rebecca GE-546. Medical-Fokus Bauch und Rücken. Daten: 11x donnerstags ab 6. September. Zeit: 13.20 – 14.05 Uhr. Kosten: 275.– inkl. Eintritt.

Sprachkurse

Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch: Detaillierte Angaben zu allen Kursen: www.vhs-hitzkirch.ch; Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00; E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen

Literaturabend – «Der letzte Schnee»
Wir diskutieren über das neue Buch des erfolgreichen Bündner Autors Arno Camenisch, geschrieben in jenem Gemisch aus Hochdeutsch, ein wenig Bündner Dialekt und einigen romanischen Einsprengseln, das ihn berühmt gemacht hat. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch. Leitung: Helene Büchler-Mattmann. Montag, 17. 09. 2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–.

Die Jungsteinzeit – Grundwissen zum Leben der «Pfahlbauer» vor 8000 bis 4000 Jahren in der Schweiz
Vor 80 Jahren wurden am Ufer des Baldeggersees grössere archäologische Grabungen durchgeführt. In der Seeematt in Hitzkirch, im Seezopf bei Retschwil und in Baldegg kamen 1938-39 jungsteinzeitliche Dörfer mit reichem Fundmaterial zum Vorschein. Populär wird diese Periode auch Pfahlbauerzeit genannt. Othmar Wey, Archäologe und Dozent an der Uni Bern, vermittelt in einer dreiteiligen Vortragsserie Basiswissen zur Jungsteinzeit in der Schweiz. Donnerstage, 08./15./22.11.2018, jeweils 19.30 bis 21.00 Uhr. Schulhaus Mosen, Kosten Fr. 80.–. Anmeldung beim Sekretariat bis spätestens 22.10.2018.

Führung durch die Rega-Basis
Besichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld. Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können. Samstag, 26. 01. 2019, 15.00 – 17.00 Uhr. Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr. Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt). Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Dienstag, 14.08.2018Beinwil am See

FC Böju bleibt am Ball – mit neuem Dress und Dorfheftli

Text und Bild: Thomas Moor

Das Dorfheftli ist nicht nur im Briefkasten aller Böjuer Haushaltungen. Ab sofort ist die kleine Zeitung auch auf der Brust eines jeden Fussballspielers der 1. Mannschaft. Die «Seebuben», wie die Fussballer auch genannt werden, durften zum Saisonbeginn ein neues Dress in Empfang nehmen.

Wenn das keine Motivationsspritze ist. Die Elf um Trainer Andi Hediger ist jedenfalls bis in die Zehenspitzen motiviert und hungrig, in der Vorrunde der neuen Meisterschaft mit soliden Leistungen an der Spitze mitzumischen. Übrigens nicht nur die Spieler der 1. Mannschaft, sondern auch Gemeindeammann Peter Lenzin erhielt ein Dorfheftli-Trikot. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, hat FCB-Präsident Martin Hintermann in der Person des amtierenden Gemeideammanns Peter Lenzin allerdings keine Jahrhundertverpflichtung getätigt. Heisst konkret, dass Peter Lenzin mit der Rückennummer 70 nie als Spieler mit den Seebuben einlaufen wird. Eine Überraschung war das Trikot für den Gemeindeammann alleweil. Nicht zuletzt auch, weil auf dem Rücken neben der Zahl 70 zum runden Geburtstag auch «beinwilamsee.ch» steht. Ein Link der auf die Gemeinde-Website hinweist. Das ist nicht etwa ein Sponsoring, wie Martin Hintermann betonte. Vielmehr sei es eine Geste an die Gemeinde, welche die Sportanlagen immer vorbildlich in Schuss hält und jüngst zusammen mit der Gemeindeversammlung den Umbau des Fussballplatzes (Baustart voraussichtlich im September) möglich gemacht hat.

Dienstag, 14.08.2018Gontenschwil

Generationen im Klassenzimmer Gontenschwil

Text und Bild: Eing.

Pro Senectute Aargau engagiert sich schon einige Jahre für den generationenübergreifenden Austausch. Mit dem Angebot «Generationen im Klassenzimmer» wird dieser Austausch in Zusammenarbeit mit den Schulen aktiv gefördert.

Seniorinnen und Senioren nehmen als Freiwillige regelmässig am normalen Unterricht teil. Im Vordergrund steht dabei die Beziehung zwischen den Generationen innerhalb des schulischen Rahmens. Pro Senectute Aargau und die Schule Gontenschwil informieren an der Veranstaltung vom Donnerstag, 20. September 2018, 16.30 Uhr, in der Aula der Schule Gontenschwil über das Angebot und hoffen, zahlreiche ältere Menschen für ein freiwilliges Engagement zu begeistern.

Schon in den Neunzigerjahren starteten erste Schulklassen Versuche mit Seniorinnen und Senioren als freiwillige Helfer in Schule, Hort und Kindergarten. Brücken bauen zwischen Kindern und Senioren – dieser Gedanke steckt hinter dem Angebot «Generationen im Klassenzimmer», das Pro Senectute Aargau zwischenzeitlich in mehreren Gemeinden durchgeführt hat. In Reinach, Teufenthal, Birrwil, Schmiedrued-Walde und weiteren Gemeinden im Kanton Aargau ist dieses Angebot bereits erfolgreich gestartet worden.

Eine Seniorin, ein Senior besucht regelmässig jeweils an einem halben Tag pro Woche eine Schulklasse. Bei dieser unentgeltlichen Freiwilligenarbeit begegnen sich somit drei Generationen in der Schule. Für alle Beteiligten steht dabei die Bereicherung auf der Beziehungsebene im Vordergrund. Die Kinder erhalten eine zusätzliche Bezugsperson und die Seniorinnen und Senioren werden als unterstützende Klassenbegleitung geschätzt. Zeit, Geduld, unterschiedliche Lebenserfahrungen, Spontaneität, Lebhaftigkeit und Neugier sind zentrale Faktoren dieser Begegnung. Ein Lebenskundeunterricht, wie er realer nicht sein könnte.

Interessiert?
Sind Sie durch den Artikel für diese Art Freiwilligenarbeit im Klassenzimmer neugierig geworden? Dann sollten Sie die Informationsveranstaltung nicht verpassen. Alle interessierten Seniorinnen und Senioren sind angesprochen und können sich für den Einsatz im Klassenzimmer melden.

Nähere Auskünfte zum Angebot erhalten Sie auch bei der zuständigen Schulleiterin Brigitte Gautschi, Tel.: 062 773 23 55 oder bei Pro Senectute Aargau in Reinach, Verena Scheurer, Tel.: 062 771 09 04.

Informationsveranstaltung:
Datum: Donnerstag, 20. September 2018
Zeit: 16.30 Uhr
Ort: Aula Schule Gontenschwil

Montag, 13.08.2018Gontenschwil

MG-Waldfest: Das sich Musig!

Text und Bild: Thomas Moor

Immer etwas Spezielles: Das ist das Waldfest der MG Gontenschwil im Brünnelichrüz. «Darf man nicht verpassen», wie es einer von vielen Besuchern auf den Punkt brachte.

Mit dem traditionellen Waldgottesdienst wurde der Sonntag gestartet. Ein Gottesdienst, der von Sozialdiakonin Rahel Fritschi gehalten wurde und im Zeichen der Taufe von Alexander Maurer stand. Währenddessen lag hinter dem Festzelt bereits ein feiner Duft in der Luft. Löwen-Wirt Alfred Bolliger mit Grosskind Fabio war daran, Suppe mit Spatz zuzubereiten. 70 Kilo Fleisch, 22 Kilo Gemüse. Damit Küche und Service wie geschmiert liefen, stand neben den Mitgliedern der Musikgesellschaft auch der Satus Gontenschwil im Einsatz. Eine Zusammenarbeit, die auch bei der jüngsten Ausgabe wieder perfekt harmonierte. Musikalisch wurde das Waldfest von der MG Gontenschwil und der MG Zetzwil umrahmt. Wobei die Gontenschwiler Musiker Margrit Leutwyler zu ihrem 90. Geburtstag ein spezielles Ständchen spielten.

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Montag, 13.08.2018Dürrenäsch

Im Grillcenter waren kleine Grillmeister in Action

Text und Bild: Thomas Moor

Für jedes Bedürfnis und für jeden Geschmack: Das Grillcenter in Dürrenäsch hat mit Bestimmtheit den passenden Grill. Ob gross, klein, mit Holzkohle, Gas oder mit Pellets betrieben. In Grillkursen lernt man die Möglichkeiten dieser Alleskönner auszuschöpfen. Im August standen Kids am «Herd».

Es dürfte einige Kids geben, denen das Ende der Sommerferien nicht besonders geschmeckt haben dürfte. Ganz anders jene, welche im Grillcenter im Möbelhaus Comodo den Grillkurs im Rahmen des Ferienspass Menziken/Burg besucht hatten. Da ging es überaus heiss und schmackhaft zu und her. Und eines vorweg: Der Grillnachwuchs ist in den Startlöchern. Mit ihrem Können widerlegten sie eindrücklich, dass viele Köche den Brei verderben würden. Auf dem Menüplan standen Einhornpizza, Cheeseburger mit Ketchup und zum Dessert Popcorn mit Schoggi. Ausnahmslos alles auf dem Grill zubereitet. Auch das Ketchup. Die Lieblings-Würzsauce Nummer 1 bei den Kindern wurde von den zwei saucenverantwortlichen Teilnehmern mit Liebe gerührt, kritisch degustiert und weltmeisterlich abgeschmeckt. Überhaupt herrschte an allen Stationen emsiges Treiben und Fingerfertigkeit. Da war eine Truppe am Werk, die das Grillieren offenbar im Blut hat. Merke also: Grillieren ist definitiv nicht mehr nur Männersache. Die Freude am Outdoorkochen, das bei Kindern natürlich nur unter Aufsicht Erwachsener erfolgen sollte, wurde von den Grillcenter-Profis Silvia Seiler, Albert Hunziker und Andrea Hunziker als Springerin auf eine tolle Art und Weise vermittelt.

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Montag, 13.08.2018Region

Gönne deinem Geschmackssinn mal was Neues

Text und Bild: Jennifer Loosli

Magic Drinks in Reinach bietet eine grosse Auswahl an Bier, Mineralwasser, Softdrinks, Fruchtsäften, Spirituosen sowie ausgewählten Weinen aus der ganzen Welt. Das Angebot richtet sich ganz klar nach den Bedürfnissen der Kunden und jeder Spezialwunsch wird auf Anfrage ermöglicht.

Das Kundenprofil von Magic Drinks ist vielseitig: Gastronomie, Altersheime, Firmen, Events, Privatkunden etc. Jeder Kunde ist einzigartig und benötigt eine individuelle Betreuung. Daniel Jörg kennt sich bestens mit Getränken aus und berät jeden einzelnen Kunden seit Jahren fachlich kompetent. Zu seinen Grosskunden gehören die WG Sana und viele namhafte Gastrobetriebe, aber auch Privatpersonen können bei seinem Rampenverkauf jegliche Getränke erwerben. Vom einfachen Knutwiler Wasser zu seltenem Prosecco über Skorpion Tequila findet man bei Daniel Jörg an der Aarauerstrasse 29 in Reinach alles, was man in herkömmlichen Shops nicht findet. Aber auch selbstgebrauter Cocktail-Likör stellt Dani her. In einem Tag befüllt er bis zu 600 Flaschen mit Sex on the Beach, Pina Colada und vielen weiteren exotischen Geschmäckern. Alles was er dazu braucht, kommt aus der Region – also ein richtiger «Swiss Cocktail». Mit seinen selbstgemachten Cocktails und allen anderen Getränken in seinem grossen Lager beliefert Magic Drinks Privatpersonen mit kleinen Mengen aber auch jedes grosse Fest. Von A bis Z wird hier alles organisiert und geliefert, damit Sie ihr Fest in vollen Zügen geniessen können.

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Montag, 13.08.2018Leutwil

Bauamt: Eine spannende Aufgabe für Marco Hunziker

Text und Bild: fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Seit Anfang des Jahres übernimmt Marco Hunziker die anfallenden Aufgaben im Bauamt Leutwil.

Seit dem 1. Januar 2018 ist der gelernte Maurer Marco Hunziker mit einem 60-%-Pensum im Dienste der Gemeinde Leutwil tätig. Dem Teufenthaler kommt die Vielfalt, welche dieser Job mit sich bringt, sehr entgegen. Er mag die Abwechslung, den Kontakt zu der Bevölkerung, wie auch die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat. Da diese Stelle neu geschaffen wurde, entstehen noch ab und zu Herausforderungen, die eine gute Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, den Verantwortlichen der Gemeinde, wie auch mit dem Schulhausabwart Daniel Leutwyler erfordern. Gemeinsam werden ideale Lösungen für alle Anliegen gesucht. Marco Hunziker ist sehr dankbar für die Unterstützung von Daniel Leutwyler, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Gemeinde überall bestens Bescheid weiss. In einem kleineren Dorf kennt man sich, Marco Hunziker freut sich über die direkten Begegnungen mit der Bevölkerung und nimmt Anregungen, wie auch Lob und Kritik dankend an. Als gelernter Maurer ist es ihm möglich, viele Reparaturarbeiten oder kleinere Sanierungen, für welche vorher ein Unternehmen beauftragt werden musste, selbst zu erledigen. Mit dem seit Februar vorhandenen Fahrzeug ist er nun in allen Jahreszeiten optimal mobil und somit effizienter. Oft sind in diesem Beruf Flexibilität und schnelles Handeln erforderlich, so Marco Hunziker. Das Wetter spiele oft eine entscheidende Rolle in der Arbeitsplanung. Vor allem im Winter kann es durchaus vorkommen, dass das Wetter den Tagesablauf vorgibt. Zu seinen Tätigkeiten gehören neben Unterhaltsarbeiten, dem Betreuen der Entsorgungsstation oder dem Revidieren der Geräte auch administrative Aufgaben, wie beispielsweise das Einholen von Offerten. Auch die Zusammenarbeit mit den umliegenden Bauämtern ist in vielen Bereichen sinnvoll und ermöglicht einen konstruktiven Austausch über die Dorfgrenze hinaus. Einen Ausgleich zur Arbeit beim Bauamt findet der ausgebildete Medizinische Fitnesstrainer in seiner Tätigkeit im Fitnessstudio oder bei der entspannenden Pflege seiner Koi-Fische. Marco Hunziker freut sich auch weiterhin auf die gute Zusammenarbeit mit Bevölkerung und Gemeinde.

Montag, 13.08.2018Seengen

Restaurant «Eichberg»

Text und Bild: HVS.

Der «Eichberg» oberhalb von Seengen war im Mittelalter ein sogenannter Steckhof, d.h. ein Sonderhof, der wirtschaftlich von der Gemeinde getrennt war und auch die Dreifelderwirtschaft betrieb. Ende des 14. Jahrhunderts verfügten die Herren von Büttikon über das Gut Eichberg. 1389/1404 kam es in den Besitz der Schlossherren von Hallwyl, die das alte Bauernhaus zu ihrem Jagdhaus machten. Später verpachteten sie jedoch den Hof an verschiedene Lehnmänner 7.

Der Lehnmann verpflichtete sich bei Antritt des Lehens, die Äcker und Wiesen zu säubern und auf dem Eichberg zu wohnen. Ab dem 15. Jahrhundert waren das drei Generationen der Familie Schilling von Seengen, danach Familie Siegrist. Auch die Eigentümer wechselten oft. Im 18. Jahrhundert war der «Eichberg» im Besitz des waadtländischen Junkers von Goumoens, der eine von Hallwyl zur Frau hatte. Im Jahr 1760 ging der Hof Eichberg durch Tausch gegen den Landsitz Brestenberg an Junker Ludwig von Breitenlandenberg über. Für einige Zeit war der Eichberg im Besitz der Familie Hegnauer von Seengen, bevor er über die Erben Nussberger an die Gattin von Oberst und Bezirksamtmann Franz Marti von Othmarsingen ging (Vater der bekannten Dichterin Sophie Haemmerli-Marti). Das Gut Eichberg umfasste damals ca. 80 Jucharten Land. Oberst Marti erwarb den Landsitz ums Jahr 1890 von seiner Frau, mit der er in 2. Ehe verheiratet war. In seiner Zeit wurden Neu- und Umbauten vorgenommen, die Sommerwirtschaft vergrössert und die bald weithin renommierte Heilanstalt mit Badekuren erstellt. Sogar eine Fischzucht kam hinzu, wofür man das Wasser mittels künstlichem Damm zur Nordflanke des Eichberges leitete. Oberst Marti hatte damit eine Art Tourismus ins Seetal geholt 8.

Wahrscheinlich nach dem Tod von Oberst Marti kam das historische Gut in den Besitz der Gebrüder Gerhard und Hektor Ammann von Aarau. Ob der Eichberg von ihnen selber oder von einem Pächter bewirtschaftet wurde, war nicht zu erfahren. Frühere Seenger Bürger erwähnten eine Vorgänger-Familie mit Namen Lüthy. Sicher ist, dass die Eheleute Paul Arnold und Maria-Rosa Probst-Affolter im Jahre 1935 den Gutshof im Pachtverhältnis übernahmen. Schon damals standen eine moderne Scheune mit Doppelhallenstall und eine grosse Geräteremise zur Verfügung. Die Familie Probst war während 25 Jahren Pächterin auf dem Eichberg. In dieser Zeit kamen ihre sieben Kinder zur Welt, die alle die Schulen in Seengen besuchten. Sie erlebten eine intensive Jugend auf dem Eichberg, standen doch als Zeugen einstiger Glanzzeiten drei Luxuskarossen für Abholdienste mit der Aufschrift «Hotel Pension Eichberg» in der Scheune. Damit liessen sich spannende Wildwestspiele inszenieren.

Nach den Kriegsjahren wurde das Sommerhaus samt Lusthalle, Metzgerei und Schmiede abgerissen. Der damalige Kantonsarchäologe Dr. Bosch identifizierte das Baujahr des noch bestehenden Bauernhauses auf das Jahr 1548 9. Das Kurhaus wurde oft von Militär, Sport- und Ferienlagern belegt. Einkünfte hatte der Eichberg durch den Betrieb von Milchwirtschaft, Schweine- und Pferdezucht sowie durch Obst-, Gemüse- und Getreideanbau. In der Gaststube des Bauernhauses waren Getränke zu haben und im Winter fand eine Metzgete statt. Dank guter Budgetierung und streng geführter Buchhaltung wurden stets schwarze Zahlen geschrieben, trotz der Experimentierfreudigkeit von Vater Paul Arnold Probst. Er war gelernter Bauer, geschickter Handwerker und Metzger und kreierte unermüdlich Ideen zum Überleben des Gutsbetriebes Eichberg.
1959 kauften das Ehepaar Johannes und Rosina Mahler-Ott mit Sophie Odermatt-Ott die Liegenschaft und gründeten die ursprüngliche «Gutsbetrieb und Kurhaus Eichberg AG». In den vergangenen Jahrzehnten ist ein moderner Betrieb mit drei Zweigen entstanden, welche durch drei Kinder von Johannes und Rosina Mahler-Ott geleitet wurden: Hans-Ulrich Mahler-Leuthard (Landwirtschaft), Elisabeth Wengenmaier-Mahler (Kurhaus und Restaurant) und Emanuel Mahler-Wuhrmann (Biologischer Gemüseanbau). Die Eichberg Seengen AG wird heute als Gesundheits- und Ferienhotel, Speiserestaurant, Bio-Gemüsebau mit Bio-Hofladen von der jungen Generation Mahler und Wengenmaier geführt. Aus den baufälligen, abgelegenen Gebäuden von einst ist ein erfolgreiches Unternehmen an prächtiger Aussichtslage entstanden.

7: Die Kunstdenkmäler des Kt. Aargau, Bd. II, Basel 1953, S. 195.
8: Über Oberst Marti siehe: Byland Margrit, Eine knorrige Persönlichkeit, in: Heimatkunde aus dem Seetal Nr. 67, 1994, S. 26 – 31.
9: Kunstdenkmäler S. 195: «Das Mauerwerk dürfte von 1548 stammen.» Diese Jahreszahl fand Dr. Bosch an einem Fenstersturz, der aber schon bei der Herausgabe des Kunstdenkmäler-Bandes verschwunden war. Private Familien-Chronik im Besitz von Herrn Christian Probst, undatiert (um 2010).

Montag, 13.08.2018Beinwil am See

Ein gelungener Abschluss für eine klangvolle Woche

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Der Sängerverband Seetal SSV lud zum Abschluss der Singwoche zu einem Konzert in die ref. Kirche Beinwil am See ein. Während einer Woche studierten die 30 teilnehmenden Sängerinnen und Sänger auf dem Rügel gemeinsam eine vielfältige Auswahl an Liedern ein.

Heinz Lüscher begrüsste die zahlreichen Besucher und bedankte sich herzlich bei Franziska Lieder und Martin Kutruff für deren Leitung. Der Seetal Sängerverband SSV zählt 9 Chöre mit rund 190 Sängerinnen und Sängern. Zum Thema «Love is all around» wurden im Tagungshaus Rügel Werke aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Sprachen eingeübt. Vom 5. bis 9. August konnte jeder Interessierte teilnehmen. Die Leitung dieser Singwoche übernahm die ausgebildete Sängerin Franziska Lieder, welche das Publikum mit zwei zauberhaften Solis begeisterte. Martin Kutruff, welcher unter anderem den Männerchor in Seon leitet und ausgebildeter Organist ist, trug ein aussergewöhnliches Orgelsolo vor. Das abwechslungsreiche Repertoire an Chorliedern kam bei den Besuchern sehr gut an. Heinz Lüscher freut sich bereits auf die nächste Ausführung der Singwoche, welche vom 4. bis 8. August 2019 stattfinden wird. Nach dem Konzert waren alle Besucher herzlich zu einem Apéro eingeladen.

Montag, 13.08.2018Region

Praxis für Ernährungs-Psychologie und Mental Coaching

Text und Bild: Eing.

«Menschen in herausfordernden Situationen zu begleiten, hat mich schon immer fasziniert», sagt Eva Baumann, dipl. Ernährungs-Psychologische Beraterin und dipl. Mental Coach. Die Klientinnen und Klienten empfängt sie in ihrer Praxis am Gheiweg 11 in Seengen. Über ihre Angebote spricht die über viele Jahre im psychosozialen Bereich ausgebildete Beraterin im nachfolgenden Interview.

Welches sind Ihre Zielkunden und deren Themen?
«Ich berate grundsätzlich Klientinnen und Klienten aus allen Altersgruppen, von Jugendlichen ab Oberstufenalter bis Senioren. Dabei sind die Themen ganz unterschiedlich. Hauptsächlich kommen Menschen mit Gesundheits- und Gewichtsthemen in meine Praxis. Viele zur Gewichtsreduktion, andere leiden an einer Essstörung und möchten dem Essen wieder unbelastet begegnen. Auch Senioren interessieren sich oft, mit welcher Ernährungsweise sie gesund und vital bleiben. Wieder anderen hat der Arzt empfohlen, sich ihrem Gewicht anzunehmen, um ernährungsbedingten Krankheiten vorzubeugen.»

Was ist der Unterschied im Vergleich zu Diätprogrammen?
«Im Gegensatz zu Diätprogrammen setzt die Ernährungs-Psychologische Beratung nicht nur beim Gewicht (Symptom) an, sondern bei der Ursache, sprich beim Verhalten. Dabei wird der Mensch ganzheitlich erfasst, was zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung und damit zum langfristigen Erfolg führt. Sind einem die individuellen Essimpulse bewusst, steht einer genussvollen Ernährungsweise ohne Jojo-Effekt nichts im Weg.

Was hat es mit dem Mental Coaching auf sich?
«Wir alle sind heutzutage grossem Leistungsdruck ausgesetzt. Mit Jugendlichen gehe ich oftmals Prüfungsängste oder Motivationsthemen an. Andere Menschen stossen immer wieder bei denselben Themen an persönliche Grenzen, und möchten diese überwinden. Obwohl die ernährungsbezogenen und mentalen Bedürfnisse unterschiedlich sind, ist eines immer gleich: Es wird eine Verhaltensänderung angestrebt.»

Finden die Beratungen immer im Einzelsetting statt?
«Nicht nur. Ich biete auch Gruppenberatungen, Kurse und Referate an. Bei Firmen leite ich häufig Seminare im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.»

Was ist denn noch speziell zu erwähnen?
«Meine sechsjährige Beratungserfahrung sowie mein Wissen fundieren auf langjährigen Ausbildungen. Ich bin Mitglied beim Berufsverband Ernährungs-Psychologische Beratung Schweiz und bei der Schweiz. Gesellschaft für Beratung. Die Leistungen der Ernährungs-Psychologischen Beratung sind Krankenkassen anerkannt.»

Montag, 13.08.2018Region

Das ist Ihre Chance: Gehen Sie gratis ins Museum

Text und Bild: Eing.

Singen Sie im Aargau in einem Chor? Tanzen Sie in der Trachtentanzgruppe oder spielen Sie in einem Musikverein? Engagieren Sie sich in einem Kultur- oder Theaterverein? Helfen Sie bei der Organisation eines Festivals mit? Dann gehen Sie gratis ins Museum!

Bis zum 31. März 2019 können alle im Aargau tätigen Kulturfreiwilligen 50 Aargauer Museen kostenlos entdecken. Mit dabei sind Museen, Schlösser, Ausstellungshäuser und Kulturinstitutionen aus dem ganzen Kanton – von Mumpf bis Muri und von Zofingen bis Zurzach. Im Seetal lädt zum Beispiel das schöne Schloss Hallwyl ein, gratis durch die Räume und die Geschichte der ehemaligen Schlossherren und -damen zu streifen. Aktuell erwartet Sie eine Wunderkammer mit lauter Kuriositäten und Geschichten zum umtriebigen Hans von Hallwyl. Nebst allen anderen beteiligten Museen laden Sie ab Herbst in Lenzburg zudem das Museum Burghalde sowie das Stapferhaus mit neuen Ausstellungen zum Gratisbesuch ein.

Allein oder im Verein auf Entdeckungsreise
Sie können sowohl alleine als auch mit dem ganzen Verein auf Entdeckungsreise gehen. Die Teilnahme ist ganz einfach: Den ausgefüllten Teilnahmetalon im Wunschmuseum an der Kasse abgeben und schon kanns losgehen. Den Talon können Sie entweder auf der Eingeladen-Webseite herunterladen oder direkt im Museum am Empfang verlangen. Die Anzahl Besuche ist nicht beschränkt.

Dankeschön
Mit dieser Aktion möchte der Kanton all jenen Danke sagen, die mit ihrem freiwilligen Engagement einen wichtigen Beitrag zu einem vielfältigen Kulturleben im Aargau leisten. Und davon gibt es rund um den Hallwilersee viele: Frauen- und Männerchöre, Trachtengruppen, Theatervereine, Landfrauenvereine, Musikgesellschaften und Kulturvereine. Nun werden all diese vielen engagierten Menschen als Dankeschön ins Museum eingeladen. Seien Sie Gast!

Alle Infos auf www.eingeladen.ch

Montag, 13.08.2018Meisterschwanden

«Meisti 66» am Gymnastikfestival 2018 in Riccione

Text und Bild: Eing.

Schon bald nach unserem Auftritt in Oslo tauchte die Frage auf: Was machen wir 2018? Unsere beiden Leiterinnen Karin Trottmann und Sylvia Lindenmann gingen auf die Suche und fanden etwas ganz Spezielles: Das internationale Gymnastikfestival «Festival del Sole» vom 1. bis 7. Juli 2018 in Riccione/Italien.

Es findet alle 2 Jahre statt und nur mit viel Glück kann man dort teilnehmen. Die ersten 1000 Vereine, die sich anmelden, dürfen ihr Können zeigen. Dank der Geduld von Ralph von Arx, die Anmeldung war alles andere als einfach, ergatterte er für uns einen Startplatz. Flugs stellte Karin mit Unterstützung von Sylvie eine neue Gymnastik zusammen. Etwas ganz anderes sollte es sein. Sie trafen mit ihrer Auswahl, ein Musikstück aus «Grease», voll und ganz unseren Geschmack. Innerhalb von nur 6 Monaten studierten wir die Gymnastik ein. Und am Sonntag, 1. Juli startete das Abenteuer «Riccione». Wir leisteten uns ein gutes Hotel im Zentrum. Der Strand war nicht weit und die Hotelküche verwöhnte uns mit feinem italienischem Essen. Aber halt … eigentlich wollten wir ja in Riccione unser Können zeigen. Also der Reihe nach: Am Sonntagabend fand traditionellerweise die Parade zur Haupttribüne «Roma» statt, gefolgt von der Eröffnungsfeier. Am Montagmorgen früh starteten wir mit dem Training in der Arena Giardini. Dann hiess es warten, die Sonne meiden, genügend Trinken. Am 2. Juli 2018, um 21.05 Uhr, durften wir zum ersten Mal unsere Aufführung zeigen. Am Dienstag in etwa der gleiche Ablauf, gegen Mittag das Training auf der Bühne «Arena Roma», naja ein bisschen wärmer war es schon und der Schweiss lief in Strömen, erholen und auf den abendlichen Auftritt warten. Gegen 21.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Arena Roma um die anderen Schweizer Gruppen zu unterstützen. Um 22.00 Uhr hinter der Bühne umziehen, aufwärmen, bereitstellen und schon folgte die Ansage: «Meisterschwanden 66» Switzerland. Hinter uns hörten wir das Meer rauschen, am Horizont war ein Gewitter im Anmarsch, vor uns eine grosse Anzahl Zuschauer, eine sehr spezielle Stimmung. Nervöser als am Vorabend betraten wir die Bühne. Die Musik begann, es folgten die ersten Posen und Schritte … und tatsächlich, wir haben geschafft, was vor uns noch keiner Vorführung gelungen ist, die Zuschauer begannen zu klatschen. Es trug uns durch die ganze Vorführung und am Schluss wurden wir mit tosendem Applaus belohnt. Dieses Hühnerhautfeeling kann man nicht beschreiben. Das ist der Lohn für all die Trainings. Die restlichen Tage verbrachten wir gemütlich am Strand, im Städtchen und mit einem Ausflug nach San Marino. Ein ganz dickes Dankeschön an unsere beiden Leiterinnen und an all die Heinzelmännchen im Hintergrund. Es war toll in Riccione.

Montag, 13.08.2018Seengen

Vereinsreise der Seniorentuner Seengen

Text: Eing., Bild: © LA Maison du Gruyère

An der Vereinsreise vom Mittwoch, 11. Juli, haben 16 Seniorenturner, die beiden Turnleiterinnen sowie 15 Gäste teilgenommen.

Nach der Abfahrt um 7.30 Uhr gab es beim Zwischenhalt in Düdigen einen feinen Znünikaffee mit Gipfel. Nachher Weiterfahrt nach Pringy (Nähe Gruyères) zur Besichtigung der Schaukäserei «La Maison du Gruyère», wo man über Kopfhörer auf einem Rundgang die Zubereitung des Gruyère-Käses detailliert mitverfolgen konnte. Hinter einer Verglasung auf der Galerie sah man in den moderenen Fabrikationsraum, was sich von der Milch bis zum Käse abspielt. Nach dieser sehr informativen Sicht in die Käsezubereitung, die ja heute meist mechanisch abläuft und nicht so wie früher, als noch alles in schweisstreibender Handarbeit ausgeführt wurde. In einem langen, tunnelartigen Lagerraum sind die Käselaibe (ca. 7000 Stück!) sauber in Gestellen eingelagert.

Nach dem Rundgang fuhren wir ins Städtchen Gruyères, wo wir im Restaurant «La Fleur de Lys» ein feines Mittagessen einnahmen. Nachmittags dann die Weiterfahrt – zumeist über Land – nach Fribourg, Schwarzenburg, Worb und Ersigen. Vor der Heimfahrt konnten wir im Restaurant «Rudswilbad» in Ersigen ein individuell vorbestelltes, gutes «Zobig» geniessen.

Nach dieser schönen Rundreise, bei bestem und auch nicht zu heissem Wetter, sind wir um ca. 20 Uhr mit einigen schönen und neuen Eindrücken reicher, wieder in Seengen angekommen.

Montag, 13.08.2018Boniswil

Aufruf zum Trinkwassersparen – Bewässerungsverbot

Text: Eing., Bild:

Am 25. Juli 2018 hat der Gemeinderat zum sparsamen Verbrauch von Trinkwasser aufgerufen. Einerseits ist der Aufruf nicht überall erhört worden, andererseits hat sich seither die Situation aufgrund der andauernden Trockenheit und der grossen Hitze zugespitzt. Der Gemeinderat hat beschlossen, zur Gewährung der Versorgungssicherheit mit Trinkwasser gestützt auf § 9 des Wasserreglements folgende einschränkende Massnahmen zu verfügen.

Ab sofort ist die Verwendung von Trinkwasser verboten für:

  • Bewässern von Rasenflächen
  • Einsatz von automatischen Sprengern für Hecken und Sträucher (am besten gar nicht bewässern)
  • Auffüllen von Schwimmbecken
  • Autowaschen

Pflanzungen in Gemüse- und Ziergärten dürfen nur gezielt bewässert werden. Der Einsatz von Sprengern ist auch hier untersagt. Das Verbot gilt bis zum Widerruf durch die Behörde.

Die Behörde verweist auf die akute Brandgefahr infolge der Trockenheit. Sollte die Feuerwehr – was niemand hofft – die Löschreserve verwenden müssen, könnte die Situation sehr eng werden.

Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung durch einen verantwortungsbewussten, umsichtigen und sparsamen Umgang mit dem Trinkwasser ihren persönlichen Beitrag zur Bewältigung dieser extremen Situation zu leisten. Der sorgsame Umgang mit dem hohen Gut Wasser ist wichtiger denn je. Die Behörde dankt sehr dafür.

Gemeinderat Boniswil

Dienstag, 07.08.2018Beinwil am See

Heisse Temperaturen und viele heisse Töffli

Text und Bild: Thomas Moor

Die Böjuer Töfflitruppe Seckuropfer, die im Juli beim 9. Red-Bull-Alpenbrevets in Sarnen zur «Gang of the Year» gekrönt wurde, lud Anfang August zum 5. Töfflitreffen mit anschliessender 2-Seen-Rundfahrt ein. Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwiesen dem Veranstalter die Ehre.

Wer an diesem Augustsonntag Abkühlung suchte, begab sich entweder in den Wald, in die Badi oder in den See. Nicht zu vergessen jene, die sich auf den Sattel ihres Töfflis schwangen, Beinwil am See anvisierten und sich auf der Fahrt den Wind um die Ohren säuseln liessen. Ganz wie früher. Rund 400 Töfflibuebe, darunter auch ganz viele Töfflimeitli, fuhren mit ihren Schnäpperli knatternd auf dem Gemeindehausplatz vor und verzückten dabei nicht nur jene, die sowieso schon Benzin im Blut hatten. Da wurden Mofas der verschiedensten Marken in vielen Arbeitsstunden wieder auf Vordermann und in Originalzustand gebracht oder zu glitzernden und strahlenden Hightechgefährten gemacht. Bei anderen wiederum war die Patina der vergangenen Jahrzehnte unübersehbar, was dem Charme aber überhaupt keinen Abbruch tat. In der Festwirtschaft fanden viele Fachgespräche statt und «Me & The Operators» sorgten mit Livesound für einen perfekten Start in einen weiteren Bilderbuchsonntag.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 06.08.2018Polizei

Schulbeginn

Text und Bild: Zvg.

Für viele beginnt wieder der normale Arbeits- oder Schulalltag. Aber Vorsicht! Für einige Kinder ist es der erste Schul- oder Kindergartentag. Jedes Kind, das bei Schulanfang 2018 zum ersten Mal den Weg zur Schule oder in den Kindergarten unter die Füsse nimmt, wird vom TCS oder der Polizei kostenlos eine Sicherheitsweste erhalten. So werden auch dieses Jahr mehr als 80 000 Kinder das gelbe Gilet anziehen. Ziel dieser Aktion: Die Kinder sollen auf dem Schulweg sichtbarer werden und damit ihre eigene Sicherheit erhöhen.

Jedes Jahr verunfallen 530 Kinder als Fussgänger im Strassenverkehr – 6 davon tödlich. Als Fahrer müssen Sie am Fussgängerstreifen ganz anhalten. Um die Sicherheit der Kinder zu erhöhen, verteilt der TCS in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Polizeikorps jährlich 80000 gelbe Leuchtwesten.

Am Fussgängerstreifen immer ganz anhalten
Weil Kinder Distanzen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen schwerer abschätzen können, lernen sie in der Schule, dass sie einen Fussgängerstreifen nicht betreten sollen, bevor die Räder eines Fahrzeuges völlig still stehen. Viele Fahrzeuglenker wissen das nicht und halten nicht ganz an. Manche machen ein Handzeichen oder betätigen die Lichthupe, was von den Kindern falsch verstanden werden kann und sie unvorsichtig werden lässt.

Richtiges Verhalten
Wenn ein Fahrzeuglenker ein Kind sieht, das die Strasse überqueren will, muss er ganz anhalten und nicht nur abbremsen. Wussten Sie, dass Kinder, die jünger als siebenjährig sind, 3 bis 4 Sekunden benötigen, um ein stehendes Auto von einem langsam fahrenden zu unterscheiden? Dass das Unfallrisiko für Kinder zwischen 6 und 9 Jahren doppelt so hoch ist, wie für Erwachsene? Oder dass Kinder in Begleitung von Kameraden sich auf dem Schulweg risikofreudiger verhalten, als wenn sie allein unterwegs sind?

Gefahren von Elterntaxis
In diesem Zusammenhang appellieren wir einmal mehr an die Eltern schulpflichtiger Kinder, sich mit dem Schulweg ihrer Kinder so auseinanderzusetzen, dass der Weg zum Kindergarten oder zur Schule möglichst zu Fuss bewältigt werden kann. «Taxifahrten» zur Schule hindern die Kinder daran, die Gefahren des Strassenverkehrs kennenzulernen. Sie schränken ihre Möglichkeiten ein, richtiges Verhalten zu trainieren. Zudem gefährden sie andere Kinder durch gefährliche Manöver im Schulhausbereich.

Einen sicheren und guten Start ins neue Schuljahr – Ihre Regionalpolizei.

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Montag, 06.08.2018Meisterschwanden

Aufruf zum Wassersparen / Bewässerungsverbot

Text: Eing., Bild: Pixabay

Die Quellerträge von Meisterschwanden sind aufgrund der enormen Trockenheit eingebrochen und die Leistungskapazität beim Grundwasserpumpwerk Delphin ist momentan erreicht.

Der Wasserbedarf ist aufgrund der Gartenbewässerung dramatisch angestiegen, so dass die Versorgungssicherheit nur mit Einschränkungen der Bewässerung der privaten Grundstücke gewährleistet werden kann.
Die Gemeinde hat die Bewässerung des Sportplatzes und der Schulanlage bereits eingestellt.

Nachdem sich in den nächsten Tagen keine ergiebigen Regenfälle abzeichnen, ist die Bevölkerung von Meisterschwanden und Tennwil aufgerufen, mit dem Wasser sparsam umzugehen.

Gestützt auf § 18 des Wasserreglements Meisterschwanden wird vom Gemeinderat ab Freitag, 3. August 2018, 17.00 Uhr, das Bewässern von Rasenflächen und das Neubefüllen von Schwimmbädern wie auch das Autowaschen verboten.

Die Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen bleibt weiterhin eingeschränkt möglich.

Sobald diese Massnahme aufgehoben wird, werden wir Sie wieder informieren.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:

Werkbetriebe Meisterschwanden: 079 464 23 44
Gemeindekanzlei Meisterschwanden: 056 676 66 66

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Meisterschwanden, 2. August 2018

Der Gemeinderat

Montag, 06.08.2018Reinach

1.-August-Brunch auf dem Rigiblickhof

Text und Bild: Eing.

Die Sonne liess dieses Jahr definitiv nicht mit sich geizen und verwöhnte uns ein weiteres Mal beim Vorbereiten, Brunchen und Aufräumen des 1.-August-Brunches.

Rund 200 Brunchgäste und ein paar Hände voll Kinder, durch jene auch unsere im Stall freilaufenden Kühe in den Genuss von Nonstop-Futterzugabe beglückt wurden, durften wir begrüssen.

Auf dem Buffet stand pünktlich um neun Uhr in der früh alles bereit, was das «Bruncherherz» begehrte – regional und saisonal, fast alles hausgemacht – und so viel, dass bestimmt kein Gast hungrig heimkehren musste. Und dies so richtig schweizerisch umrahmt vom «Echo vom Riedberg»

Wir sagen Danke für das Vertrauen! Viele Stammgäste, Bekannte, «Hiesige» und Auswärtige fanden den Weg auf den Rigiblickhof in Reinach.

Ein spezieller Dank geht aber an unsere Freunde, die uns auch im 12. Jahr wieder mit ihrer Zeit und einem super Einsatz unterstützten. Ja, ohne sie ist ein Brunch gar nicht machbar. Danke! Schön, dass es euch gibt.

Und für all jene, die gerne auch unter dem Jahr einmal bei uns Gast sind, ist dies im kleinen Rahmen auf unserer Heuböni möglich. Infos dazu auf rigiblickhof.ch.

Wir freuen uns auf Sie und vielleicht bis bald oder bis zum nächsten Mal.
Vic + Yvonne Leutwyler mit William, Carolin und Sämi

Montag, 06.08.2018Schongau

La Leche League: Stilltreffen im Seetal

Text: Eing.

Alle Mütter, Väter und am Stillalltag Interessierte sind zum Austausch am Stilltreffen in Hochdorf oder Gelfingen eingeladen. Es kann eine wertvolle Hilfe im Alltag mit Babys und Kleinkindern sein, sich mit Menschen auszutauschen und gemeinsame Erfahrungen zu teilen.

Das Stilltreffen ist eine Gesprächsrunde, die von einer erfahrenen Stillberaterin geleitet wird. Der Besuch ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Hochdorf
Datum: Montag, 17. September, 20 bis ca. 22 Uhr.
Ort: Schulhaus Weid, Hochdorf, Eingang Sagenbachstrasse, im Hauswirtschaftszimmer

Gelfingen
Datum: Dienstag, 25. September, 9 bis ca. 11 Uhr.
Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung:
Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31 Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85
Weitere Informationen unter www.stillberatung.ch

Montag, 06.08.2018Reinach

Sportlager der BSG Reinach

Text und Bild: Peter Eichenberger

Wie in den vergangenen Jahren, absolvierte die Behinderten Sportgruppe Reinach das traditionelle Sportlager in Flüeli Ranft. 20 Sportlerinnen und Sportler sowie die sechs Begleitpersonen erlebten ein heisses Lager.

Am Montag fand die erste Turnstunde statt. Matias Nurmi verstand es, trotz der Hitze in der Halle, die Sportler zu begeistern. Nach einem feinen Essen, gekocht von «Zihl-Mägu» und Kari Hofmann, spielte die illustre Gesellschaft am Nachmittag in Sarnen noch Minigolf. Am Abend wollten natürlich alle die Mondfinsternis miterleben. Das Warten begann. Um 22 Uhr war aber Nachtruhe und die Mondfinsternis fand ohne die BSG Reinach statt. Gegen 23 Uhr sahen aber einige Leiter doch noch den Abschluss dieser Mondfinsternis.

Der Dienstag stand unter dem Motto «Das Wandern ist des Müllers Lust». Die Fahrt führte zunächst nach Engelberg und dann mit der Luftseilbahn nach Ristis. Eine Gruppe wanderte in der näheren Umgebung und genoss die herrliche Bergwelt. Die andere Gruppe bereitete das Mittagessen vor. Auch hier wurde die Tradition beibehalten und es gab Cervelat vom Grill. Auch eine Fahrt mit der Rodelbahn am Nachmittag durfte nicht fehlen.

Am Mittwochmorgen war wieder Fitness mit Matias angesagt. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Lager war eine Kutschenfahrt in Giswil. So viele strahlende Gesichter erfreuten die Leiterinnen und Leiter besonders.

Am Donnerstag besuchte die BSG Reinach das Fitnesscenter in Sarnen. Wiederum leitete Edith vom TopGym Center diese Stunde. Auch hier floss der Schweiss in Strömen. Belohnt wurde die Gruppe aber am Nachmittag mit «Lädele» im Einkaufscenter Stans. Am Abend sahen jassbegeisterte Lagerteilnehmer den «Donnschtig-Jass».

Am Freitagmorgen fand eine weitere Turnstunde statt. Nach dem Mittagessen fuhren die Lagerteilnehmer nach Brienz und danach mit dem Schiff nach Iseltwald. Die grosse Hitze hielt die Leute von einem langen Spaziergang ab und schon bald hörte man fröhliches Lachen aus einer lauschigen Seeterrasse.

Am Samstag durften die Sportler nach dem Brunch wählen, welchen Aktivitäten sie nachgehen wollten. Die erste Gruppe fuhr zum Turnen in die Rütimatteli-Turnhalle. Die zweite Gruppe blieb im Lagerhaus, hörte Musik oder spielte Tischfussball und Pingpong. Die dritte Gruppe stieg in die Ranft und besuchte den Aufenthaltsort von Bruder Klaus. Am Abend wurde der grosse Aufenthaltsraum im Lagerhaus zur Disco umfunktioniert. Doch vielen war es zu heiss in dieser Disco und sie genossen den Abend draussen auf der Terrasse.

Nach dem Morgenessen am Sonntag übernahmen die Leiter Jeanette Isele und Matias Nurmi die Sportler, damit die restlichen Leiter, Gisela Girsberger, Mägi Leu, Urs Cueni und Peter Eichenberger das Lagerhaus auf Hochglanz reinigen konnten. Eine Leiterin, Nicole Weber, musste bereits am Donnerstag zurückfahren, um ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Ein tolles und lustiges Lager ging viel zu schnell zu Ende, und die Eltern und Betreuer konnten am Nachmittag die müden, aber glücklichen Sportlerinnen und Sportler in Empfang nehmen. Ein Dankeschön gehört auch den vielen Sponsoren, unter anderem «Denk an mich», die Ferien und Freizeit für Behinderte unterstützen. Eine weitere Auflage des Sportlagers folgt im 2019.

Montag, 06.08.2018Boniswil

1.-August-Brunch in Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Gemeinde Boniswil lud am 1. August zum Brunch ein. Bereits um 10 Uhr füllten sich die Festbänke, bis bald kaum mehr Sitzplätze frei waren. Vom Kleinkind bis zum fast Hundertjährigen fanden sich die Dorfbewohner ein.

Die Musikgesellschaft Boniswil erfüllte mit einem währschaften und reichhaltigen Brunch-Buffet vielfältige kulinarische Erwartungen. Für 15 Franken durfte man sich bedienen, bis man satt war. Da wurden Spiegelei mit Rösti und Speck, Käseplatte, Früchte, Brot, Birchermüesli usw. geboten.

Es herrschte auf dem Schulhausparkplatz eine fröhliche Stimmung bei diesem prächtigen, heissen Sommerwetter unter den schattigen, grossen und passend roten Sonnenschirmen. Der neu als Nachfolger in den Gemeinderat gewählte Marc Schmuziger sprach ein kurzes Grusswort zu den Anwesenden und dankte der Musikgesellschaft herzlich für ihren grossen Einsatz. Schliesslich wurde auf Wunsch aus dem Publikum zum Schweizerpsalm angestimmt und die erste Strophe gesungen.

Gegen 13 Uhr wurde der Festplatz langsam aufgeräumt, und mancher musste sich mit einem Fussmarsch nach Hause ein paar Kalorien wieder abarbeiten.

Montag, 06.08.2018Hallwil

Den Haubuern wurde ein Brunch offeriert

Text und Bild: Eing.

Die Gemeinde Hallwil hat ihre Einwohnerinnen und Einwohner am 1. August zu einem Brunch eingeladen. In den letzten Jahren war es Tradition, dass die Gemeinde auf dem Haldenhof zu Gast war.

Nachdem der Hofbesitzer Oskar Urech nun aber per 31. Juli 2018 nach Wiliberg umgezogen ist und in der Moosersagi eine neue Wirkungsstätte gefunden hat, musste nach einem neuen Veranstaltungsort gesucht werden. Auf dem grossen Landiareal ist der Gemeinderat fündig geworden.

131 Personen konnten bei wunderbarem Wetter, im Schatten des Landigebäudes, ein herrliches und vielseitiges Morgenessen mit allem Drum und Dran geniessen. Das Team von Elsi Rupp hat hier Grossartiges geleistet. Die Gemeinderätin Susanne Stumpf hiess die Gäste willkommen und wünschte unter dem Motte «Geniessen, Zusammensein und Freundschaften pflegen» einen schönen Bundesfeiertag.

Als dann die Sonne ihre heissen Strahlen auch auf den Festplatz brennen liess, suchten sich die allermeisten Hallwiler Bundesfeiergäste zu Hause oder woanders ein Schattenplätzchen und genossen dort weiterhin den freien Sommertag.

Mittwoch, 01.08.2018Schongau

Gelungenes Musiklager der juniors brass seetal

Text und Bild: Eing.

Bereits zum 14. Mal trafen sich die Mitglieder der 2005 gegründeten juniors brass seetal zu ihrem alljährlichen Musiklager in Mitten der Schulferien. Zum 6. Mal verbrachten die Jungmusikantinnen und Musikanten der Schonger Musig und der Musikgesellschaft Aesch-Mosen eine tolle und abwechslungsreiche Woche in Buochs NW.

Am Sonntag, 22. Juli fanden sich die rund 35 musikbegeisterten Kinder und Jugendlichen zu einer intensiven Lagerwoche im Trachtenhaus in Buochs ein. Das Ziel war es bis zum Ende der Woche ein komplettes Konzertprogramm einzustudieren und den Konzertbesuchern an den bevorstehenden fünf Lagerkonzerten präsentieren zu können. Mit 11 geplanten Stücken wurden die Anforderungen an die diesjährigen Lagerteilnehmer aufgrund der hitzereichen Wetterprognose keines Wegs tiefer gesteckt als in den vergangen Jahren. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, standen an den ersten beiden Lagertagen hauptsächlich Registerproben an. Bei diesen ging es darum, die Schwierigkeiten in den einzelnen Registern möglichst schnell zu bewältigen, damit die verschiedenen Stimmen danach in den Gesamtproben zu einem grossen Ganzen geformt werden konnten.

Nach den ersten zwei intensiven Probetagen stand am Dienstagnachmittag ein erster etwas gelassener Teil des Musiklagers an. Schliesslich wollte die Lagerleitung nebst den vielen Proben auch gesellige Dinge unternehmen, um so den Gruppenzusammenhalt zu fördern und den Spass und die Freude an der ganzen Woche nicht zu verlieren. Daher verbrachte man den Dienstagnachmittag in der Badi in Buochs und genoss das schöne Wetter und die Abkühlung im Vierwaldstättersee.

Nach einem weiteren intensiven Tag stand am Mittwochabend der zweite Ausflug an. Mit dem Postauto fuhren die nichts ahnenden Lagerteilnehmer auf den Bürgenstock und begaben sich da auf den aussichtsreichen Felsenweg Richtung Ennetbürgen. Nach ca. einer Stunde Wanderung wurde das Ziel erreicht und man war auf der Südseite des Bürgenstocks 400m über Ennetbürgen angelangt. Nach einem wunderbar angerichteten Burgerplausch begab sich die Truppe auf einer gemeinsamen Nachtwanderung wieder zurück ins Lagerhaus.

Am Donnerstag und Freitag standen die letzten Gesamtproben an und unter der musikalischen Leitung von Pascal Koller wurden die Stücke so lange geprobt bis man für das bevorstehende Konzert am Freitagabend in Buochs bereit war. Das Wetter spielte wie bereits die ganze Woche mit und das Konzert war ein voller Erfolg. Sowohl die angereisten Fans als auch die Besucher des Campings waren begeistert von der dargebotenen Leistung. Den Abend liess man mit einigen Lagerspielen gemütlich ausklingen und schaffte so einen tollen Lagerabschluss.

Um das Lagerhaus in einem genauso sauberen und guten Zustand zurückzugeben wie man es angetroffen hatte, mussten am Samstagmorgen alle beim Putzen mit anpacken. Um 11:00 Uhr war dann die 14. Ausgabe des Musiklagers bereits wieder vorüber und die Kinder wurden von Ihren Eltern abgeholt. Am Sonntagabend stand das zweite und offizielle Abschlusskonzert in Aesch an. Ein weiteres Mal konnten die Erwartungen der vielen Konzertbesucher erfüllt werden und die Juniors ernteten viel Applaus und Lob. Am Mittwochmorgen fand das dritte von insgesamt fünf Abschlusskonzerten statt. Auch wenn die Musik am 1.August-Brunch in Schongau nicht direkt im Vordergrund stand, konnte man den vielen Brunch-Besuchern eine willkommene Abwechslung bieten und die Jungmusik einem breiten Publikum präsentieren.

Die letzten beiden Lagerkonzerte finden am Dorfturnier in der Badi Aesch (1. September, 20.30 Uhr) und am Schlossfest im Schloss Heidegg in Gelfingen (8. September, 13.00 Uhr) statt. Natürlich hofft die juniors brass seetal auch bei diesen beiden Anlässe auf tatkräftige Unterstützung ihrer Fans und Angehörigen.

Mittwoch, 01.08.2018Schongau

Spaghettiplausch, wahrlich «de Plausch»

Text und Bild: Eing.

Der erste gemeinsame Spaghettiplausch der zusammengeschlossenen Samaritervereine von Schongau und Aesch-Mosen zum neuen Verein Samariter AeschPlus war ein grosser Erfolg. Die Gäste liessen es sich am 23. Juni schmecken.

Der erste grössere Anlass der Samariter AeschPlus war ein Erfolg, die Teams arbeiteten Hand in Hand und lernten sich so noch besser kennen. Der Verein steht unter dem Co-Präsidium von Franz Weibel aus Schongau und Angela Häberli aus Aesch.

Italianità und somit ein bisschen Vorferienfreude kam unweigerlich bei den Besuchern des Spaghettiplauschs in der Mehrzweckhalle Schongau auf. Der Saal war von den Samaritern in den italienischen Nationalfarben wunderschön dekoriert. Hunger – kein Problem, denn Spaghetti und fünf verschiedene Saucen standen à discrétion zur Verfügung. Das wurde von den Gästen sehr geschätzt, so konnte jede Sauce einzeln gekostet werden – Bolognese, Napoli, Cinque Pì, Carbonara und Pesto. Spaghetti Carbonara war der absolute Renner. Komplimente bekam die Küchenmannschaft von vielen Gästen, kein Wunder, denn die Saucen hätten es mit denjenigen eines Spitzenkochs aufnehmen können. Zum Café crème oder einem Samariterkafi konnte Kuchen oder ein frisches, vor Ort zubereitetes Erdbeertörtchen genossen werden. Hungrig ging also niemand nach Hause und bestimmt freuen sich die Besucher schon jetzt, wenn es in zwei Jahren wieder heisst: Die Samariter AeschPlus laden zum Spaghettiplausch in Schongau ein.

Lust auch eine Samariterin, ein Samariter zu werden? Die nächste Vereinsübung findet am Mittwoch, 12. September um 20 Uhr im Singsaal der Schule Aesch statt.

Mittwoch, 01.08.2018Schongau

Musikschule Hitzkirch

Text und Bild: Eing.

Der Unterricht im Musikschuljahr 2018/2019 beginnt ab dem 20. August 2018.

Glanzvolle Teilnahme der Regionalen Jugendmusik Hitzkirch am Schaffhauser Kantonal-Musikfest 2018
Am 16. Juni besuchte die RJMH das Kantonal-Musikfest in Stein am Rhein. Mit 85,67 Punkten im Aufgabenstück erreichten die Hitzkircher in der 3. Stärkeklasse Harmonie das höchste Resultat, das Selbstwahlstück wurde mit sehr guten 79,67 Punkten bewertet. Dies bedeutete den glanzvollen 2. Schlussrang. Anschliessend durften die jungen Musikantinnen und Musikanten auf dem Rathausplatz ein lautstark bejubeltes Platzkonzert darbieten.

Mittwoch, 01.08.2018Schongau

Wandergruppe auf dem Lindenberg

Text und Bild: Eing.

Die Wandergruppe marschiert nicht nur, sondern lernt dabei noch einiges, sei es über die Flora oder die Fauna. Auf der letzten Wanderung gab es noch viel Interessantes über das Badhaus zu erfahren. Das ist ein Überbleibsel von der Römervilla in der Nähe von Bettwil. Die römische Villa im Murimooshaus. Die Römer wussten auch schon, wo es am Schönsten ist. An dieser Stelle danken wir Keller Hans für die vielen Interessanten Infos.

Auch Lust bekommen, dann meldet euch bei: Steiger, 041 917 29 73 / 079 586 46 42.

Mittwoch, 01.08.2018Meisterschwanden

Frauenverein Meisterschwanden

Text: Eing., Bild: Freilichtmuseum Ballenberg

Ausflug Ballenberg
Der Frauenverein Meisterschwanden führt Sie zu über 100 Wohn- und Wirtschaftsbauten aus der ganzen Schweiz ins Freilichtmuseum Ballenberg. In den Gebäuden sind Handwerkerinnen und Handwerker anzutreffen, die mit alten Werkzeugen und Geräten traditionelle Arbeiten ausführen. Und die über 250 Bauernhoftiere – die gesamte Palette der einheimischen Nutztierarten – beleben den Ballenberg auf eindrückliche Weise. Die diesjährige Sonderausstellung ist der Kuh gewidmet. Soviel sei verraten: Es ist eine vielfältige, tief wurzelnde und manchmal komplizierte Beziehung. Treffpunkt und Abfahrt ist am 23. August 2018 um 09.00 Uhr bei der ehem. Post. Der Car führt die Gruppe direkt vor den Eingang und so bleibt genügend Zeit das Gelände zu entdecken. Das Mittagessen kann individuell in einem der Restaurants oder als Picknick eingenommen werden. Die Fahrt- und Eintrittskosten richten sich nach der Zahl der Teilnehmer (ca.70.–). Um ca. 19.00 Uhr trifft der Car wieder in Meisterschwanden ein. Der Vorstand freut sich über viele interessierte Frauen. Männer sowie Nichtmitglieder sind ebenfalls herzlich willkommen.
Anmeldung bitte bis 16. August 2018 an: Maja Müller, 056 667 17 85 oder mueller.hugo@bluewin.ch

1. Dorfmarkt in Meisterschwanden
Der Frauenverein führt am 1. September 2018, mit dem Ziel den Dorfplatz zu beleben, einen Dorfmarkt durch. Jedermann/-frau hat die Möglichkeit mitzuwirken. Haben Sie zuviel Gemüse im Garten, haben Sie selbstgemachte Konfi, Sirups oder Brote oder ein Hobby, welches Sie gerne vorstellen möchten? Dem Angebot sind keine Grenzen gesetzt. Dann können Sie an den gratis zur Verfügung gestellten Tischen ihre Ware verkaufen/tauschen/verschenken. Jeder handelt in eigener Regie.

Der Frauenverein ist mit einem Märtkafi mit dabei. Bei Kaffee und Kuchen soll ein gemütlicher Austausch stattfinden. Fürs Märtkafi und den Auf- und Abbau werden noch freiwillige Helfer/-innen benötigt.
Wer Interesse hat, einen Marktstand zu betreiben oder mitzuhelfen, meldet sich bitte bis zum 16. August 2018 bei: Ursula Erni 078 872 45 82 oder ursula.erni@bluewin.ch
Der Vorstand freut sich auf viele Verkäuferinnen und Besucher.

Mittwoch, 01.08.2018Meisterschwanden

Kino im Stroh im Mooshof in Tennwil

Text: Eing., Bild: Website Elternverein Meisterschwanden

Am 25. August findet wieder das Kino im Stroh statt, welches vom Elternverein Meisterschwanden / Tennwil durchgeführt wird.

Auch dieses Jahr zeigen wir wieder zwei Filme. Zuerst einen für die Jüngeren, um 16.00 Uhr, «SING», anschliessend für die etwas Älteren, um 19.00 Uhr, «Gespensterjäger».

Die Türöffnung ist um 15.30 Uhr.
Wiederum kann man sich in der gemütlichen Festwirtschaft mit feinen Grilladen oder Kuchen verköstigen. Dies natürlich auch während oder nach den Filmen.

Falls sich die Eltern die Filme nicht ansehen möchten, sind sie herzlich in der Festwirtschaft willkommen, genauso wie Gäste, die die Gesellschaft und das Ambiente des Mooshofes geniessen möchten.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.elternverein-5616.ch. Wir freuen uns auf viele kleine und grosse Kinobesucher!

Mittwoch, 01.08.2018Seengen

Erlebniswoche «Jona» der reformierten Kirche

Text und Bild: Eing.

Es waren fünf wunderbare Tage in der diesjährigen Erlebniswoche, die traditionell in der ersten Schulferienwoche im und ums Kirchgemeindehaus und Schulhaus Seengen stattfindet.

Das schöne Wetter lud zu viel friedlicher Zeit unter freiem Himmel ein und sorgte für eine fröhliche Stimmung der zahlreich angemeldeten Kinder, der vielen aufgestellten jugendlichen Hilfsleiter und natürlich auch des motivierten Leiterteams.

Die Morgenfeier gab jeweils den Startschuss in die erlebnisreichen Tage. Mit der Erzählung der Geschichte des «Jona», einer tollen Leiterband und viel schönem Gesang, verging die Zeit wie im Flug. Nach der Morgenfeier konnten die Kinder täglich abwechselnd in den fünf Gruppenateliers Töpfern, Basteln, Spiele, Musik und Dessert ihr Bestes geben, bevor Pfarrerin Susanne Meier-Bopp mit dem «Gong» zum Mittagessen auf der grossen Wiese einlud.

Nach der Mittagspause mit freiem Spiel warteten weitere Erlebnisse auf die Kinder: Unter anderem ein liebevolles Schattentheater (Wiederholung nach dem Familien-Gottesdienst am 12. August 2018), Vorträge eines Hallwilersee-Rangers und eines Fischers, sowie ein cooles Geländespiel im Wald.

Mit der Abendreise am Donnerstag, welche die Lagerschar von knapp über 100 Personen von Hilfikon nach Seengen führte, fand die Krönung der Woche statt. Am Freitag hiess es dann leider schon wieder Abschied nehmen, aber gleichzeitig auch bereits für die nächste Erlebniswoche im 2019 einzuladen …

Wer gerne mehr über die Geschichte von «Jona» erfahren und Einblick in die Erlebniswoche sehen und hören möchte, ist herzlich eingeladen zum Familien-Gottesdienst am Sonntag, 12. August 2018, um 10.00 Uhr in der reformierten Kirche Seengen.

Mittwoch, 01.08.2018Seengen

Musikgesellschaft: Fischessen mit Unterhaltung

Text und Bild: Eing.

Am Wochenende vom 25./26. August lädt Sie die Musikgesellschaft Seengen zum traditionellen Fischessen ein. Das Fest findet auf dem Areal von Bruno Hauri Transporte in Seengen statt. Dabei wird, nebst den im Seetal als Insider-Tipp gehandelten Fisch-Spezialitäten, viel Musik und Unterhaltung für die ganze Familie geboten.

Bei schönem Wetter besteht die Möglichkeit, die leckeren Eglifilets, die fangfrischen Knusperli, sowie Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel zu geniessen. Sollte der Wettergott uns nicht gut gesinnt sein, so findet der Anlass in der thematisch eingerichteten Halle auf dem Festplatz statt. Die Küchenmannschaft lädt Sie dazu gerne am Samstag ab 17.00 Uhr und am Sonntag zum Mittagessen ab 11.30 Uhr ein. Für musikalische Unterhaltung am Samstag und Sonntagmittag sorgt «Bödeli». Am Sonntag um 10.30 Uhr werden die Mittagsgäste mit dem klassischen Frühschoppenkonzert der Musikgesellschaft Seengen empfangen. Wer erinnert sich nicht gerne an die gemütliche Feststimmung bei unserem letztjährigen Fischessen? Aus diesem Grund freut sich die Musikgesellschaft Seengen, Sie auch dieses Jahr zu verwöhnen und Ihnen und Ihrer Familie ein musikalisch und kulinarisch einmaliges Wochenende zu bieten.

Weitere Infos: http://mgseengen.ch/fischessen/

Mittwoch, 01.08.2018Seengen

Ausstellung in der Alten Schmitte: Übers Leben zur Kunst

Text und Bild:  Jennifer loosli

Vier engagierte junge Künstlerinnen, die sich durch eine gemeinsame Freundin gefunden haben, kreieren zusammen eine Kunstausstellung in der Alten Schmitte in Seengen. Am 1. und 2. September 2018 kann die Ausstellung mit Malereien, Fotografien und Skulpturen bestaunt werden.

Wenn sich eine Illustratorin, eine Fotografin und zwei Malerinnen treffen, kann nur eine ganz kreative Geschichte daraus entstehen! Die vier Frauen aus Seengen, Suhr und Aarau lernten sich durch Karin Schmied kennen, die selber mit Keramik arbeitet und wussten sogleich, dass sie zusammen eine tolle Kunstausstellung auf die Beine stellen könnten! Und das tun die vier Künstlerinnen nun auch. Mit geballter Kreativpower kreieren, gestalten und designen die vier Frauen Malereien aus Öl- und Acrylfarben oder Ölkreiden, wie auch faszinierende Fotografien. In der Kunstausstellung in der Alten Schmitte Seengen dreht sich an diesen zwei Ausstellungstagen alles um die Natur und die Tierwelt. Dafür sind bisher abstrakte Himmelsbilder von Beatrice Berchtold und Karin Bossard, Fotografien von ruhigen, stillen Landschaften und Blumen von Karin Furter und auf grossen Leinwänden Tierbilder von Elena Schmied entstanden. Die vier Künstlerinnen wollen damit die Menschen darauf aufmerksam machen, dass viele kreative Menschen in nächster Umgebung wohnen und sich auf Aufträge freuen würden. Für alle Besucher soll die Ausstellung «Übers Leben zur Kunst» auch eine Inspiration und Aufmunterung sein, selbst mal wieder die Kamera oder den Pinsel in die Hand zu nehmen. Ein tolles Team das sich gegenseitig unterstützt und die Kunstszene mit schönen Ideen auffrischen möchte! Am 1. und 2. September 2018 von 11.00 bis 18.00 Uhr können die Malereien, Fotografien und Skulpturen bestaunt und erworben werden.

Dienstag, 31.07.2018Schongau

«De Hobbypuur»– Die Proben sind in vollem Gange

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Premiere des Theaterstücks des Kirchenchors findet am Samstag 13. Oktober statt. Das Ensemble nutzte die Gelegenheit der Sommerferien, die Bühne mitsamt Kulisse für die Proben nutzen zu können. Noch gibt es Einiges zu üben, doch das Grundgerüst für das ländliche Lustspiel steht.

«Du besch mer no chli z´lieb – pforr de chli aa!», «Louf noch dem Satz noch links» oder «noch dere Szene chasch de Chaschte grad zue tue». So klangen einige Anweisungen von Regisseurin Irma Muff bei der Theaterprobe. Mit Hilfe der Textbücher laufen die Proben auf Hochtouren. Gemeinsam wird an Technik, Mimik und Gestik gefeilt. Welche Bewegung wirkt wann am besten? Wann ist der richtige Zeitpunkt, um die Stimme zu erheben? Änderungen und Ideen werden besprochen und von Irma Muff notiert. Der Schnaps, welcher fast in jedes ländliche Lustspiel gehört, kommt momentan noch aus der Petflasche und die Eierschachteln sind noch leer. «De Hobbypuur» von Annelies Lischer ist eine Kömödie in drei Akten. Die verwöhnten Städter gegen die bescheidenen Bauern. Oder vielleicht doch nicht? Mit Geflunker, kreativen Ideen und einem Schnaps versucht jede Partei an ihr Ziel zu gelangen. Moderne Gewohnheiten treffen auf alte Weisheiten. Mit Handschlag werden Vereinbarungen getroffen, mit dem Smartphone werden Beweisbilder gemacht. Bis zur ersten Hauptprobe Ende September werden die Texte wie auch die Kostüme sitzen. Die Theatergruppe freut sich bereits jetzt auf gelungene Aufführungen und zahlreiche Besucher.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Dienstag, 31.07.2018Boniswil

MuKi-Turnen in Boniswil

Text und Bild: Eing.

Noch geniessen wir die schönen Sommertage – doch schon bald kommt wieder eine kühlere Jahreszeit und mit ihr die lang ersehnte, neue MuKi-Saison.

Nach den Herbstferien starten wir wieder mit abwechslungsreichen, spannenden und sportlichen Turnstunden mit hoffentlich vielen neuen MuKi-Kindern und ihrer elterlichen Begleitung. Kinder ab zwei Jahren erhalten Mitte August automatisch eine Einladung mit Anmeldeformular (Stichtag ist der 31. Juli, eine Teilnahme ist möglich bis zum Kindergarteneintritt).

Wir – das sind Denise Schanz und Tatjana Keller aus Boniswil – sind noch immer angesteckt mit dem MuKi-Fieber und freuen uns auf die bevorstehende Saison. Mit der Teilnahme am Turnerabend im November und dem Jugendfestumzug im Frühling 2019 gibt es zwei grosse Highlights, die auf uns warten. Neu treffen wir uns jeweils freitags von 8.45 bis 9.45 Uhr, mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten …

Wer wohl sonst noch mit uns in die Turnhalle kommen wird?

Dienstag, 31.07.2018Boniswil

Der neue Gemeinderat stellt sich vor

Text und Bild: Eing.

Bei der Ersatzwahl vom 1. Juli für die zurückgetretene Gemeinderätin Karin Koch, habe ich im ersten Wahlgang das absolute Mehr erhalten, worüber ich sehr glücklich bin und allen danken möchte, die mir mit ihrer Stimme ihr Vertrauen geschenkt haben. Gerne möchte ich mich kurz vorstellen, damit Sie besser wissen, wer als neues Mitglied im Gemeinderat von Boniswil Einzug gehalten hat.

Nach Boniswil kam ich mit meiner Frau, Tochter und Sohn im Jahre 2004 von Zürich her. Wir hatten uns in ein Haus mitten im Dorf verliebt, und da ich die Möglichkeit erhielt, bei einem Psychiater in Lenzburg als Psychotherapeut zu arbeiten, war der Entschluss schnell gefasst. Wir haben ihn nicht bereut, denn wir wurden im Dorf herzlich aufgenommen und unsere Kinder fanden sehr gute Verhältnisse vor, um ihre Schulen und Ausbildungen weiterzuführen. Als Bürger von Aarau fühlte ich mich im Aargau schnell wohl und die sanfte Ländlichkeit des Seetals war für uns genau das Richtige. Meine Frau fand an der Heilpädagogischen Schule Lenzburg eine Anstellung als Musiktherapeutin und teilt ihre musiktherapeutische Praxis mit meiner Praxis im Gleis 1 in Lenzburg. Weitere Klientinnen und Klienten betreue ich in Strengelbach sowie in Bern. Daneben führe ich in Boniswil einen Buchverlag, der sich der achtsamen Literatur und Musik widmet.

Achtsamkeit bedeutet für mich eine offene Art und Weise, der Welt zu begegnen, um daraus nachhaltige, lebensdienliche Schritte zu verwirklichen. Die Probleme unserer Welt sind ja so komplex geworden, dass sie sich mit einer von Partikularinteressen geleiteten Lebenshaltung nicht mehr lösen lassen. Da braucht es eine Kultur, die weniger von Dafür und Dawider sondern von Gemeinwohl und Lebensdienlichkeit bestimmt wird: wo Innerlichkeit ebenso wichtig ist, wie Äusserlichkeit, Mitgefühl ebenso wie Recht und Ordnung. Auf Boniswil gemünzt, ist mir deshalb Offenheit und Dialog wichtig. Boniswil soll sich als lebenswerter Ort weiterentwickeln, wo alle Bewohner sich willkommen fühlen – vom Säugling bis zum Betagten, vom Bürger bis zum Heimatlosen. Und natürlich soll der wunderbare Lebensraum, in welchem wir hier leben dürfen, erhalten und gepflegt werden. Dazu braucht es nicht nur Regelungen und Gesetze, sondern vor allem eine Beziehung zu dem, was uns umgibt: zu Mensch wie auch Mitwelt.

Ich bin froh, in meinem Ressort die Kultur, die Vereine und Vereinigungen begleiten zu dürfen, die gerade solche Begegnungen pflegen. Manche unter ihnen darf ich noch kennenlernen und freue mich bereits darauf. Weil wir im Gemeinderat über die Geschäfte immer gemeinsam entscheiden, werde ich mich auch bei «ressortfremden» Themen, wie z.B. die Sanierung der Seengerstrasse, einbringen können. Ich bin zuversichtlich, dass der Gemeinderat hier mit dem Kanton zusammen eine zukunftsweisende Lösung verwirklichen kann, in der auch schwächere Verkehrsteilnehmerinnen und Teilnehmer sich sicher fühlen können.

Nur schon diese beiden Bereiche zeigen, wie spannend und gleichzeitig verantwortungsvoll ein politisches Mandat auf Gemeindeebene ist. Ich bin mir bewusst, dass es dabei durchaus verschiedene Interessen geben kann, die aufeinandertreffen. Auch da möchte ich mich um einen sorgsamen Umgang bemühen, der von gegenseitigem Wohlwollen und Vertrauen getragen ist.

Mit sommerlichen Grüssen
Ihr Marc Schmuziger

Dienstag, 31.07.2018Region

Das Heisswasser aus dem Hahn für Tee oder Suppe

Text und Bild:  Jennifer loosli

Auf die Schnelle eine heisse Suppe kochen ohne die Pfanne in die Hand zu nehmen? Geht ganz einfach mit einer Armatur von Soda Fresh of Switzerland aus dem Seoner Industriequartier Birren. Mit über 30 Jahren Erfahrung beraten Urs und sein 10-köpfiges Team gerne Privat- wie auch Geschäftspersonen.

Alles aus einem Wasserhahn: Kaltes, kochendes und mit Kohlensäure versetztes Wasser. Dies macht die Firma Soda Fresh of Switzerland aus Seon möglich! Kombi- und Single-Armaturen, Tisch- oder auch Standgeräte, mit denen schnell frisches sprudelndes Tafelwasser zubereitet werden kann. Soda Fresh ist das führende Schweizer Unternehmen im wachsenden Sodamarkt. Seit 1992 beschäftigen sie sich mit Sprudelwasser. Mit über 30 Jahren Erfahrung rund um die Aufbereitung von Trinkwasser ist Urs Jäger ein Profi in seinem Métier. Ein grosser Meilenstein wurde vor 1½ Jahren gelegt. In einem Ausstellungs-, Beratungs- und Kompetenz-Zentrum können sich Kunden über die neusten Entwicklungen in diesem Gebiet informieren und die Geräte ausprobieren. Im Showroom werden auch Konkurrenzprodukte gezeigt, diese sind viel lauter, als die Geräte von Soda Fresh, denn diese hört man gar nicht. Im neuen Ausstellungsraum können sich die Bauherren und Hauseigentümer direkt ein Bild von den Armaturen machen. Auch wichtig ist es Urs Jäger, dass wir auf unsere Umwelt achten! Die Firma bietet ausgezeichnete Produkte, die dank umweltfreundlicher Technik und Basis die Natur nicht belasten. Sämtliche Entwicklungen von Soda Fresh zielen daraufhin, den CO²-Ausstoss zu reduzieren. Schweizer Qualität wird gross geschrieben: Wo Schweizer Kohlensäure draufsteht, ist auch Schweizer Kohlensäure drin. Informieren Sie sich, welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen, im eigenen Heim aufbereitetes Wasser aus dem Hahn zu beziehen: www.soda-fresh.ch

Dienstag, 31.07.2018Hallwil

Reisebericht von der Seniorenreise vom 7. Juni

Text und Bild: Eing.

Pünktlich um 9 Uhr startete die Fahrt mit dem Merz-Reisecar. 35 Senioren begleiteten mich heute. Zuerst ging es auf der Autobahn Richtung Biel. Dann fuhren wir durch die Jura-Freiberge, vorbei an dichten Wäldern und saftigen Wiesen. Beeindruckt durch die schöne Landschaft genossen wir alle die Fahrt. In Le Roselet, Stiftung für das Pferd, angekommen, ging es direkt auf die Terrasse, um von dort die vielen Pferde auf dem Trockenplatz zu beobachten. Nach dem feinen Mittagessen ging die Reise über Saignelégier – Delémont – Laufen weiter nach Münchenstein. Dort im Restaurant Seegarten, im Park im Grünen, genossen wir ein feines Stück Torte zum Kaffee. Danach verweilten wir noch ein wenig im schönen Park, genossen die Sonne und machten uns dann auf den Heimweg.

Wir danken der Gemeinde Hallwil ganz herzlich, dass sie uns den Ausflug alljährlich ermöglicht.

Dienstag, 31.07.2018Hallwil

Frauenverein am Kochen und auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Kurs spannender kochen mit Wildkräutern
Neun interessierte Frauen trafen sich an einem herrlichen Frühsommermorgen zum gemeinsamen Wildkräutersammeln und -kochen. Unter der Leitung von Moni Näf machten wir uns zuerst auf in Richtung Aabach, um Kräuter zu sammeln. Bereits hinter dem Schulhaus fanden wir die ersten essbaren Kräuter. Nach über einer Stunde hatten wir von Klee über Knoblauchrauke, Mohn, Wegerich bis zur Kamille eine bunte Palette gesunder Kräuter gefunden. Nun ging es in der Küche ans Kochen. Moni hat uns zwölf Rezepte mitgebracht, die wir nun in Gruppen kochten. Am Schluss konnten wir am hübsch gedeckten Tisch Brennesselsuppe, Wildkräuter im Backteig, Frischkäse-Kräuterbällchen, Wildkräuter-Polenta, Gundelreben-After-Eight etc. geniessen. Wir konnten viel lernen über die Vielfalt und den Nutzen der Kräuter, die vor unserer Haustüre wachsen.

Frauenvereinsreise in die Ostschweiz
Bereits vor sieben Uhr wurden wir vom Minibus von Merz Carreisen in Hallwil erwartet. Unser Ziel war die Straussenfarm in Mörschwil. Via Winterthur, teils über Land, machten wir in Seuzach einen Kaffeehalt, bevor es an den Bodensee weiter ging. Auf dem Bauernhof der Familie Eberle angekommen, wurden wir von Cornel durch den Betrieb geführt und erfuhren viel über seine verschiedenen Standbeine von der Rinderhaltung, Lämmeraufzucht, Obstbau bis zu den Straussen. Diese grossen Vögel imponierten uns sehr. Sind sie doch eher scheu, aber trotzdem sehr neugierig und keck. Wir konnten auch frisch geschlüpfte Mini-Straussen bewundern. Nach der sehr interessanten Führung und einem Stopp im Hofladen, bei dem das eine oder andere Straussenei gepostet wurde, fuhren wir weiter nach Staad. Dort wurden wir im Weissen Rössli erwartet. Auf der herrlichen Gartenterrasse direkt am See konnten wir unser feines Mittagessen geniessen. Frisch gestärkt ging unsere Reise nach Konstanz weiter. Dort hatten wir Zeit zur freien Verfügung, die auf verschiedenste Weise genutzt wurde. Nach einem ereignisreichen Tag trafen wir am frühen Abend wieder zu Hause ein.

Dienstag, 31.07.2018Leutwil

Mauersegler-Nistkästen am Schulhaus Leutwil

Text und Bild: Eing.

In den Sommerferien wurde die Fassade des Leutwiler Schulhauses neu gestrichen und somit das ganze Gebäude eingerüstet. Das war die Gelegenheit zuoberst an den Giebel zu gelangen.

Denn Dani Leutwyler, der Schulhausabwart, hatte seit Jahren Mauersegler entdeckt, die in der Giebelspitze einen Einschlupf gefunden hatten, um zu brüten. So holte er bei der Gemeindebehörde die Erlaubnis ein, Nistkästen zu montieren, damit weitere Mauerseglerpaare die Möglichkeit haben zu brüten.

Sicher haben Sie die wendigen Flugkünstler schon gesehen oder gehört. In den Morgen- oder Abendstunden fliegen sie im Verbund rasant und schrill rufend um die Häuser. Die Mauersegler, im Volksmund spricht man von «Spiiren», sind Langstreckenzieher, das heisst, sie sind nur von Ende April bis Anfang August bei uns zum Brüten. Dann ziehen sie über die Sahara bis ins südliche Afrika, sie fliegen bis zu 12 000 km, um dort den Winter zu verbringen. Im März treten sie wieder die weite Reise Richtung Norden an, um in Europa zu brüten. Die meiste Zeit verbringen die Segler im Flug, als Insektenfresser holen sie sich ihre Nahrung in der Luft, ebenso schlafen sie im Flug.

Dani Leutwyler und Philipp Knechtli montierten im Juli an der ostseitigen Fassade ganz oben am Gibel sechs Kästen. Der Natur- und Vogelschutzverein Dürrenäsch kam für die Kosten auf. Nun hoffen wir, dass die Mauersegler im kommenden Frühling die Nistkästen annehmen werden und über Jahre am selben Ort brüten, denn sie sind stark an den einmal ausgewählten Standort gebunden.

Dienstag, 31.07.2018Leutwil

Es war «Spitze»!

Text und Bild: Eing.

Überwältigt von einem unerwarteten Abschiedsfest mit Schülern, Eltern und Ehemaligen trat ich meine Pension an. Einige Prüfungen, die ich vorgängig mehr oder weniger gut hinter mich gebracht habe, ermöglichten mir nun den Eintritt in den «Club der alten Schachteln». Allen Helfern, so z.B. den Landfrauen, die zu diesem, für mich unübertroffenen Anlass beigetragen haben, sage ich: Ganz, ganz herzlichen Dank!

Gar vieli Chind han i unterrichtet,
aber do dervo händ scho anderi brichtet.
Jetz han i vo dere Schuel Abschied gnoh,
langi Zyt han i scho träumt dervo.

Am Mittwoch vor Schuelschluss, do isch es denn gscheh,
vieli sind cho, wo i scho lang nümm ha gseh.
Alli händ sich mit mir zäme über d`Pension riesig gfreut
und schiints heig kei Mönsch sis Erschiine bereut.

Zersch han i no müesse e Fahrprüefig bestoh,
ersch denn händ`s mi i «Club vo de alte Schachtle» entloh.
D`Chind händ mir mit em e Lied no erklärt,
dass sich au en Rentner no ab und zue bewährt.

I möcht allne Schüeler und de Ehemalige danke,
bi euch han i immer wieder chönne uftanke.
Au wenn`s für euch jetz komisch tönt
und i mängisch e chly z`viel ha ume g`stöhnt.

Im Gmeindrot, de Schuelpfleg, de Bevölkerig säg i:
Danke viel mol, dass i so lang ha dörfe bi euch sy.
Do bin i glücklech gsy und has au gnosse,
au wenn i öppe chly scharf ha gschosse.

E bsundere Dank goht aber a s`Schuelhuus Team,
für vieli bliibt so öppis nämli es Läbe lang e «Dream».
De Ufwand für mich, wo dir uf euch händ gnoh,
wird i mine Erinnerige no lang, lang bestoh.

Eure Brigitta Baumann

Dienstag, 31.07.2018Leutwil

Abschiedsfest für Brigitta Baumann

Text und Bild: Eing.

In der letzten Woche vor den Sommerferien wurde Brigitta Baumann von der Primarschule Leutwil mit einem Überraschungsfest verabschiedet.

Der Schulleiter Herr Wieser hat unsere Lehrerin nach der grossen Pause ins Restaurant Linde gelockt, damit wir heimlich alles für die Überraschung vorbereiten konnten. Als sie dort ein Gespräch führten, haben wir schnell alles aufgebaut – Tische und Stühle aufgestellt, Essen und Trinken aufgetischt. Dann kamen die Gäste: Behördenmitglieder, unsere Eltern, ehemalige Schülerinnen und Schüler. Auf die Sekunde genau kehrte Herr Wieser mit Frau Baumann zurück. Ihre Reaktion war unglaublich, denn sie war sehr überrascht.

Mit einem gemeinsamen Lied der Schüler und Kindergärtner fing die Feier an. Danach folgte ein Gedicht von uns Viertklässlern. Herr Wieser und Frau Müller würdigten das lange Schaffen von Frau Baumann. Anschliessend hatte unsere Lehrerin eine Fahrtauglichkeitsprüfung zu absolvieren. Wir tauschten sozusagen die Rollen, denn wir Schüler schlüpften in die Rolle der Tester. Wir hatten einen Parcours aufgestellt, Frau Baumann musste diesen ohne Unfall bestehen. Sie kämpfte sich mit ihrem Kartonauto durch viele Verkehrshindernisse und hat die Prüfung bestanden! Es konnte ihr ein gutes Abschlusszeugnis ausgestellt werden.

Zum Schluss beschrieb Herr Leutwiler die Lehrtätigkeit von Frau Baumann in einem Gedicht. Die vielen alten Klassenfotos, die gezeigt wurden, unterstrichen eindrücklich, wie lange vierundzwanzig Jahre wirklich sind. Alle Schüler und Kindergärtner sangen noch einmal im Chor. Bei herrlichem Sommerwetter und mit einem feinen Imbiss auf dem Pausenplatz unter der Linde klang das Fest für Frau Baumann aus.

Wir bedanken uns bei den Landfrauen, Herrn Leutwiler und Herrn Hunziker. Sie halfen uns, damit die Überraschung gelingen konnte.

4. Klasse: Alina, Dominic, Fabian, Flurina, Laurin M., Laurin S., Leo, Livio, Merlin, Mirjam, Nils, Pascal, Ronja, Somea.

Dienstag, 31.07.2018Leutwil

Erlebnisbesuch bei A.Vogel, Bioforce, Roggwil/TG

Text und Bild: Eing.

Die alljährliche Sommerreise des FTV Leutwils führte dieses Jahr an einen lehrreichen Ort. Mit Zug, Bus und Postauto erreichten die gespannten Frauen das Zentrum von A.Vogel, Bioforce, in Roggwil.

Nach dem mitgebrachten Apéro und der Begrüssung der Referentin gings weiter zur Kurzvorstellung von A.Vogel und seiner Philosophie und wie aus der Heilpflanze das Heilmittel entsteht. Ganz spannend war es zu erfahren, was die verschiedenen Heilkräuter alles bewirken. Fragen wurden gestellt und super beantwortet, sogar mit praktischen Gesundheitstipps und die Zeit verflog im Nu, so, dass man fast das Mittagessen vergass. Im Gewächshaus erwartete uns ein schön gedeckter Tisch und ein vitalstoffreiches 3-Gang-Menü sättigte die Mägen der Frauen. Danach gings weiter zum Rundgang durch den Schaugarten, wo man einen Einblick in die Heilpflanzenkulturen und in der Produktionsanlage in die Verarbeitung der Pflanzen erhielt. Nach dem Rundgang hatte man die Gelegenheit, im Shop allerlei guttuende Mittel einzukaufen und durfte sogar noch eine Geschenktasche mit nach Hause nehmen. Nach all diesen vielen Eindrücken fuhr die Gruppe nach St. Gallen und gönnte sich vor dem Weiterreisen noch einen feinen Drink. Dieser interessante und abwechslungsreiche Tag wird noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Dienstag, 31.07.2018Dürrenäsch

Rolf Lüscher leitet das Bauamt seit 15 Jahren

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Mit der Unterstützung von Hans Bertschi leitet Rolf Lüscher das Bauamt bereits seit 15 Jahren.

Für Mitarbeiter eines Bauamtes gibt es immer etwas zu tun. Die Arbeit ist abwechslungsreich und vielseitig, dazu sind spontane und flexible Einsätze auch oft am Wochenende nötig. Zu den wöchentlichen Routinen gehören die Verantwortung und Bewirtschaftung der ganzen Entsorgung, die Unterhaltspflege der Parkanlagen und des Friedhofs, sowie der Unterhalt der Bachläufe. Auch die Bekämpfung der sich ausbreitenden Neophyten (gebietsfremde Pflanzen) steht sein einigen Jahren ebenfalls auf dem Sommerprogramm. Jährlich wird mit der Landwirtschaftskommission besprochen, welche Strassen mit neuem Kies gefüllt werden müssen. Auch mit dem Ressortleiter des Gemeinderats wird jeweils beraten, welche Strassen an welchen Stellen repariert werden müssen, um grössere Schäden im folgenden Winter zu vermeiden. Um die Wasserversorgung im Dorf immer optimal zu gewährleisten, braucht es einige Reinigungsarbeiten. Das Dorf wird in vier Sektoren aufgeteilt, um die Kanalisation zu spülen und allfällige Schäden in den Leitungen festzustellen. Die Reinigung und Instandhaltung des Regenklärbeckens wird ebenfalls vom Bauamt erledigt. Rolf Lüscher, welcher nach 33 Jahren auf dem Bau zum Bauamt wechselte, bereut diesen Schritt in keinster Weise. Es war eine schöne Zeit, jedoch möchte er nicht mehr zurück. Den Kontakt zu der Bevölkerung schätzt er sehr. Er ist froh über die Unterstützung von Hans Bertschi, der in einem 20%-Pensum ebenfalls für das Bauamt tätig ist. Es gäbe oft Aufgaben, die zwei zusätzliche Hände verlangen. Hecken schneiden, die Bachuferbewirtschaftung oder auch das Aufhängen der Fahnen sind nur einige davon. Rolf Lüscher widmet sich zweimal im Jahr auch der Ablesung der Strom- und Wasserzähler. Im Juli und Dezember, wie oft auch an den Zügelterminen ist er zur Stelle, um die Genauigkeit der Daten sicherzustellen. Rund sechs Arbeitstage benötigt er pro Ableseperiode um alle Daten zu erfassen. Für diese Aufgabe sind meistens Abend- und Samstagseinsätze nötig, da noch nicht alle Häuser mit Aussenkästen ausgestattet sind. Für Rolf Lüscher ist dies aber kein Problem, schliesslich ist er sich Sondereinsätze gewohnt. Heftige Regen- oder Schneefälle richten sich schliesslich auch nicht nach seinen Arbeitszeiten.

Dienstag, 31.07.2018Zetzwil

Frühschoppenkonzert im Gasthof Bären

Text und Bild: Eing.

Rund ein Jahr nach dem letzten Frühschoppenkonzert im grossen Zelt beim Gasthof Bären in Zetzwil wurde am Sonntag, 08.07.2018, wieder geschunkelt, gesungen und gelacht. Die Staufbergmusikanten lockten auch dieses Jahr wieder sehr viele Besucher und Fans an und sorgten für eine gute und ausgelassene Stimmung im grossen Festzelt.

Schnell waren die Bänke gefüllt und es wurden noch zusätzliche Tische und Bänke auf der Wiese aufgestellt. Nach einem gelungenen Konzert bot Beny Huber, Sängerin der Staufbergmusikanten, die Bären-Wirtin Ruth Hunziker zu sich nach vorne auf die Bühne. Nebst dem Dank für diesen grossartigen Anlass durfte Ruth Hunziker zu ihrem heutigen Geburtstag die besten Glückwünsche und einen bunten Blumenstrauss entgegennehmen. Im Anschluss an das Konzert der Staufbergmusikanten erzählte Res Mäder, ehemaliger Homberg-Wirt, welcher auch im Einsatz war, einige Witze und sorgte damit für Lacher und einen kräftigen Applaus.

Als Theo Duss und Roli Kurzo von den Swissboys light die Gäste im Zelt mit einem lauten «Heia-Heia» begrüssten, wurde heiter mitgesungen, geschunkelt und getanzt. Stefan Lobsiger, Pfarrer der Gemeinden Zetzwil und Gontenschwil, unterstützte mit Klarinette, Ruth Hunziker und Res Mäder mit Schweizerörgeli und Akkordeon.

Alle Helfer waren gefordert, sei es der Service und die Crew am Buffet, die dafür sorgten, dass niemand auf dem Trockenen sass, oder das Team am Grill, welches mit Steaks, Würsten, Pommes und Fischknusperli – welche von Zihl-Max frisch gebacken wurden – für das leibliche Wohl sorgten. Wer mehr Lust auf ein Sonntagsmenü hatte, kam auch nicht zu kurz und konnte Braten, Nudeln und Gemüse geniessen. Ein grosses und vielfältiges Dessertbuffet rundete das Ganze ab.

Ein herzliches Dankeschön an den Küchenchef vom Bären, Günther Klemm, für den grossartigen Einsatz und der geleisteten Arbeit im Vorfeld und während des Anlasses! Ein grosses Dankeschön geht an die zahlreichen fleissigen, starken und unermüdlichen Helferinnen und Helfer rund um das Bärenteam, welche ehrenamtlich während fünf Jahren in Folge ein grossartiges und sehr gelungenes Fest auf die Beine stellten. Der Aufwand darf nicht unterschätzt werden und beginnt für viele schon einige Tage, wenn nicht Wochen im Voraus und endet erst einige Tage nach diesem Anlass.

Dienstag, 31.07.2018Region

Gemütlicher Treffpunkt im mittleren Wynental

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Selbstverständlich hat das «Kafi Bündten» im Alterszentrum in Oberkulm viel mehr zu bieten als Kaffee. Zum Znüni, zum Zmittag und auch zum Zvieri lädt das Bündten-Team bei diesen sommerlichen Temperaturen gerne auch zum gemütlichen Verweilen unter der schönen Pergola ein.

Ein gemütliches Kafi zum Zusammensitzen, Kontakte pflegen, Apéro trinken und einfach geniessen. Susanne Härdi vom Alterszentrum mittleres Wynental freut sich gemeinsam mit ihrem Team über das vielfältige Angebot, welches sie für ihre Gäste in den letzten Jahren stetig ausbauen konnten. Der Handwerker-Znüni-Pass ist ebenso beliebt wie die feinen Mittagsmenues oder die saisonal hausgemachten Erdbeertörtli. Das Kafi Bündten bietet alle zwei Wochen gemütliche Nachmittage mit musikalischer Unterhaltung. Diese Anlässe werden nicht nur von den Bewohnern sehr geschätzt. Das Restaurant hat 365 Tage geöffnet und richtet auf Anfrage gerne auch grössere Anlässe wie Vereinstreffen, Geburtstage oder Familienfeiern aus. Der grosszügige Aussenbereich, welcher mit einer schönen schattenspendenden Pergola gestaltet ist, bietet einen idealen und ruhigen Platz um einen Blick in die gluschtige Glacé- und Coupekarte zu werfen, oder ein erlesenes Glas Wein zu geniessen. Mit dem Erweiterungsbau wird dem Küchenteam künftig eine grosszügigere Küche zur Verfügung stehen. Susanne Härdi sieht positiv in die Zukunft und freut sich sehr, dass sich das kreative Küchen- und Serviceteam dann noch mehr entfalten kann.

Dienstag, 31.07.2018Region

After Sun 2018

Text und Bild: Eing.

Es war eine mutige Idee, die 2016 von einer Gruppe junger Erwachsener aus der Region in die Tat umgesetzt wurde: Eine grosse Party für Jung und Alt erschaffen – die Partyreihe «After Sun» war geboren.

Aus der Gruppe junger Erwachsener ist ein funktionierender Verein mit rund 60 fleissigen Mitgliedern entstanden. Dass es auch dieses Jahr eine Ausgabe des «After Sun» gibt, ist gar keine Frage mehr. Die dritte Ausgabe steigt am 7. und 8. September 2018 in Zetzwil. Inzwischen ist der Anlass eine feste Grösse in der Region und bestimmt schon in vielen Agenden eines breit gefächerten Publikums fett angestrichen. Im vergangenen Jahr tummelten sich an zwei Abenden rund 1700 Partygänger auf dem Festgelände. Wenn es nach den Veranstaltern geht, soll diese Zahl dieses Jahr noch höher ausfallen.

Um dieses Ziel zu erreichen, dürfen sich die Gäste am Freitag auf das DJ-Duo «Flava & Stevenson» und am Samstag auf die Top-DJane «Tanja la Croix» freuen. Wer weniger auf House-Musik zählt, kommt sicherlich nicht zu kurz. Denn auch dieses Jahr wird Volksrocker «Willy Tell» die Stimmung in der Gaudistube am Freitag zum Kochen bringen. Am Samstag sorgt die Gruppe «FreshAlpin» aus Österreich für gute Laune. Speziell für alle Besucher, die sich mit einer Mahlzeit stärken wollen, wird in der Gaudistube Raclette serviert. Auch an einem Grillstand wird es an der After Sun nicht fehlen.

Keine schlechte Idee also, sich bereits früh genug ein Ticket zu sichern: ab sofort möglich unter www.eventfrog.ch. Weitere Infos finden Sie unter www.after-sun.ch.

Dienstag, 31.07.2018Reinach

Papa Moll wurde herzlich im Bärenmarkt empfangen

Text und Bild: Jennifer Loosli

Im Kino war der liebenswerte, tollpatschige Papa Moll ein voller Erfolg. Im Bärenmarkt Reinach aber der noch viel grössere! Die Kinder warteten alle gespannt auf Papa Moll und waren total aus dem Häuschen, als sie ihn sahen. Spass war an diesem Nachmittag garantiert.

Viele glückliche Gesichter waren an diesem wunderbaren Sommernachmittag vor dem Bärenmarkt in Reinach zu sehen. Alle Kinderaugen waren auf ihn gerichtet: Papa Moll. Der Star des Nachmittags stellte sich gleich selbst hinter die Bar und kreierte mit den Kindern leckere und gesunde Frucht-Smoothies. Aus Ananas, Äpfeln, Melonen und vielen weiteren Früchten konnte jedes Kind seinen individuellen Smoothie herstellen. Es wurde geschnippelt, püriert und die eigene Smootie-Flasche mit lustigen Stickern verziert. Papa Moll zauberte aber nicht nur Smoothies, sondern alberte mit den Kindern umher. Da wurde der Einkaufswagen schnell zum Rennauto umfunktioniert und umhergerast. Aber auch viele Fotos durften die Kleinen mit ihrem Idol schiessen oder eine Autogrammkarte mit nach Hause nehmen. Nach der Begegnung mit dem tollpatschigen Papa Moll und spannenden Bastelaktionen konnten die Kinder beim Mal-Wettbewerb teilnehmen und lässige Preise für die ganze Familie gewinnen. Papa Moll schickt die Gewinnerfamilie dieses Jahr inklusive einer Übernachtung ins Alpamare. Ein Familien-Eintritt ins Schongiland, Papa-Moll-Bücher oder Puzzles sind weitere Preise.

Dienstag, 31.07.2018Menziken

Artfremde Pflanzen – Verbreitung und damit verbundene Probleme

Text und Bild: Eing.

Obwohl seit Jahrzehnten ein grosses Thema, verstehen beim Wort Neophyten viele nur Bahnhof. Auf allen Ebenen finden deshalb schweizweit Informations- und Beratungstage statt, um die Bevölkerung zu informieren und auf die Problematik der gebietsfremden, speziell invasiven Pflanzen hinzuweisen.

Viele dieser Pflanzen und Sträucher sind recht schön anzuschauen, locken Insekten an, bieten ihnen Nektar und erwecken dadurch den Eindruck ein sinnvoller Bestandteil unserer natürlichen Umgebung zu sein. Schmetterlinge können sich am Sommerflieder jedoch nur eine kleine Zwischenverpflegung holen, müssen aber für ihre Nachkommen (Raupen) andere Pflanzen suchen, da die Blätter für sie ungeniessbar sind. Die Sträucher produzieren unzählige Samen, welche durch den Wind verbreitet werden. Diese Samen gedeihen dann als Nebenerscheinung in unseren Blumentöpfen und wachsen aus kleinsten Ritzen zwischen den Steinen. Besonders deutlich erkennt man solche Kolonien entlang von Autobahnen und Eisenbahnlinien, wo ein fast andauernder Luftzug herrscht. Auf gleiche Weise verbreiten sich die Kanadischen Goldruten (Bild). Diese bilden zusätzlich im Boden ein hartnäckiges Wurzelgeflecht mit unterirdischen Trieben, welche nach dem Entfernen nur schwer verrotten.

Kirschlorbeer (Lorbeerkirsche) entwickelt nach der Blüte dunkle Früchte, welche von Vögeln verzehrt, und so weiter verbreitet werden. Dadurch entstehen, quasi gratis, neue Gebüsche und Hecken, welche anfänglich als immergrüne Pflanzen praktisch erscheinen mögen. Will man sie später entfernen, stösst man auf heftigen Widerstand, da aus den Wurzelstöcken und den Ausläufern immer wieder neue Büsche entstehen. Nach demselben Prinzip verbreitet sich auch der Runzelblättrige Schneeball (Bild), dessen Blätter rauh und matt aussehen und deren Blattunterseite grau und behaart ist. Auch diese Sträucher werden heute nicht mehr verkauft, sondern werden in vielen Gärten noch toleriert, da sie wie geschenkt daherkommen und nicht übel aussehen. Die Pflanzenblätter können zudem allergische Reaktionen auslösen.

Leider machen Wind und Vögel mit der Verbreitung dieser invasiven Neophyten vor unseren Wäldern nicht halt, und der Forstdienst muss sich mehr und mehr mit den Angriffen aus unserer Zivilisation auseinandersetzen, was grundsätzlich mit Aufräumarbeit verglichen werden muss. Besonders deutlich stechen diese gebietsfremden Pflanzen im Winter hervor, wenn die einheimischen Laubbäume keine Blätter tragen.

Besondere Aufmerksamkeit und entsprechende Vorsicht verlangen: Ambrosia, Asiatischer Knöterich und Essigbaum.

Wer sich zum Thema genauer informieren will, findet unter der Internetadresse www.pollenn.ch wertvolle Tipps und Unterstützung für die eigene Liegenschaft. Siehe auch: www.pollenn.ch – Stadt Uster, www.neophyten-schweiz.ch

In Zusammenarbeit mit der Naturschutzkommission Menziken

Dienstag, 31.07.2018Region

VHS Hitzkirch: Kursprogramm 2018/19, 1. Semester

Text: Eing.

Allgemeine Kurse

Schweisskurs – hartes Eisen weich wie Butter AL-489
Daten: Sa, 08. und 15. September 2018
Zeit: 09.00–16.00 Uhr, Kosten: Fr. 340.–
Kursort: Atelier im Loch, 5703 Seon Leitung: Peter Schneebeli

Weidenflechten – Dreidimensionales Herz AL-537
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 08.00–11.30 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 25.–)
und/oder

1-2 Windlichter AL-538
Datum: Sa, 27. Oktober 2018
Zeit: 13.30–17.00 Uhr, Kosten: Fr. 75.– (plus Material Fr. 20.– pro Windlicht)
Kursort: Ehrenbolgen 1, 6027 Römerswil
Leitung: Christa Felder
Anmeldeschluss: 11.10.2018

Gesundheitskurse

Alle Gesundheitskurse werden bei Bedarf laufend fortgesetzt!

Wirbelsäulengymnastik GE-542
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 17.30–18.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–                  

Wirbelsäulengymnastik GE-543
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 18.50–19.50 Uhr, Kosten: Fr. 150.– 

Wirbelsäulengymnastik GE-544
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2018
Zeit: 17.30–18.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Wirbelsäulengymnastik GE-545
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2017
Zeit: 18.50–19.50 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

NIA – getanzte Lebensfreude GE-539
Daten: 10 x mittwochs, ab 22. August 2018
Zeit: 18.30–19.30 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Pilates GE-540
Daten: 10 x donnerstags, ab 23. August 2018
Zeit: 18.20–19.20 Uhr, Kosten: Fr. 150.–

Kraft der inneren Ruhe GE-541 – Meditation mit Klangschalen
Daten: 10 x mittwochs, ab 24. Oktober 2018
Zeit: 18.30–20.00 Uhr
Kosten: Fr. 230.–

Aquapower mit Rebecca GE-546 – Medical-Fokus Bauch und Rücken
Daten: 11 x donnerstags, ab 06. September 2018
Zeit: 13.20–14.05 Uhr,
Kosten: Fr. 275.– inkl. Eintritt

Sprachkurse in Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch

Detaillierte Angaben zu allen Kursen unter: www.vhs-hitzkirch.ch, Sekretariat Volkshochschule Hitzkirch, Manuela Wildisen, Hämikon, Telefon 041 917 48 00, E-Mail: contact@vhs-hitzkirch.ch

Veranstaltungen

Literaturabend – «Der letzte Schnee»
Zwei ältere Männer, Paul und George, stehen an ihrem alten Schlepplift, der einst Weltklasse war. Aber jetzt bleibt die Kundschaft aus und so philosophieren sie über den fehlenden Schnee, über die aussterbenden Bündner Dörfer und das Verschwinden der guten alten Zeiten. Wir diskutieren über das neue Buch des erfolgreichen Bündner Autors Arno Camenisch, geschrieben in jenem Gemisch aus Hochdeutsch, ein wenig Bündner Dialekt und einigen romanischen Einsprengseln, das ihn berühmt gemacht hat. In Zusammenarbeit mit der Gemeindebibliothek Hitzkirch
Leitung: Helene Büchler-Mattmann 
Montag, 17.09.2018, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek Kommende Hitzkirch, Kosten Fr. 10.–

Die Jungsteinzeit – Grundwissen zum Leben der «Pfahlbauer» vor 8000-4000 Jahren in der Schweiz
Vor 80 Jahren wurden am Ufer des Baldeggersees grössere archäologische Grabungen durchgeführt. In der Seeematt in Hitzkirch, im Seezopf bei Retschwil und in Baldegg kamen 1938–39 jungsteinzeitliche Dörfer mit reichem Fundmaterial zum Vorschein. Populär wird diese Periode auch Pfahlbauerzeit genannt. Othmar Wey, Archäologe und Dozent an der Uni Bern, vermittelt in einer dreiteiligen Vortragsserie Basiswissen zur Jungsteinzeit in der Schweiz.
Donnerstage, 08./15. und 22.11.2018, jeweils 19.30–21.00 Uhr
Schulhaus Mosen, Kosten Fr. 80.–
Anmeldung beim Sekretariat bis spätestens 22.10.2018.

Führung durch die Rega-BasisBesichtigung der Basis mit Helihangar in Erstfeld.
Die Einsatztätigkeit der Rega ist so vielfältig wie die Schweizer Landschaft und die Kontinente dieser Erde. Sie werden die Basis in Erstfeld besuchen und mit einem Referat sowie einem Film viel Wissenswertes über die Rega erfahren. Sollte der Helikopter nicht im Einsatz sein, werden Sie auch diesen besichtigen können.
Samstag, 26.01. 2019, 15.00–17.00 Uhr
Abfahrt mit Car ab Hitzkirch um 13.45 Uhr, Rückfahrt ca. 17.15 Uhr
Kosten: Fr. 32.– (inkl. Carfahrt)
Anmeldung beim Sekretariat bis 07.01.2019.

Dienstag, 31.07.2018Beinwil am See

Der Plattenstrasse-Flohmarkt findet zum 2. Mal statt

Text und Bild: Eing.

Am Samstag, 8. September darf von 11.00 bis 16.00 Uhr an der Plattenstrasse in Beinwil am See wieder gestöbert, gefunden, degustiert und gekauft werden.

Im September 2017 hatte der Plattenstrasse-Flohmarkt in Beinwil am See seine erfolgreiche Premiere. Organisiert von Raffaella Sauter vom Bioladen Gsund&Guet, TaB und Freunden, geht der bunte Markt dieses Jahr am 8. September von 11.00 bis 16.00 Uhr in die zweite Runde. Angeboten wird Allerlei, wie Secondhand-Kleider, Antiquitäten, Trödel, Bücher, Comics, Instrumente, Schallplatten, CDs und DVDs, Blumen, Selbstgemachtes und, und, und … Aber auch Feines aus dem Bereich Essen und Trinken von kleinen Produzenten gibt es an verschiedenen Ständen zu entdecken. Live-Musik und weitere Attraktionen (u. a. Filmvorführungen, Programm folgt) warten entlang der Plattenstrasse auf Gross und Klein. Mit eigenem Beizli zuständig für das allgemeine kulinarische Wohl ist, wie im vergangenen Jahr, das Team des Restaurants Platte um Jeannette Soland.

Wer gerne selbst mit einem Stand dabei sein möchte, es sind noch Plätze frei! Anfragen und Anmeldungen per E-Mail (info@naturkostlaedeli.ch) oder Telefon (062 771 47 67) bei Gsund&Guet, Plattenstrasse 26, 5712 Beinwil am See.

Dienstag, 31.07.2018Gesundheit

Physiotherapie

Bild: Zvg

Hüpfen und Anderes macht wieder Spass: Die Physiotherapeuten des Spitals Menziken betreuen, begleiten und beraten Patienten fachkompetent, welche an Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Nervensystems oder an Krankheiten der inneren Organe leiden. Weiter spezialisieren sie sich durch jährliche Weiterbildungen in verschiedenen Fachbereichen, um das Therapieangebot einerseits zu erweitern und andererseits stets auf dem neusten wissenschaftlichen Stand zu bleiben.

Beckenbodentraining nach dem bewährten BeBo® Konzept - in der Gruppe oder in Einzeltherapie
Für viele Frauen und Männer ist ihr Beckenboden ein eher unbekanntes Körpergebiet. Wussten Sie, dass der Beckenboden mitverantwortlich ist für unser Körpergefühl, unsere Haltung, unsere Figur und somit auch für unser inneres und äusseres Erscheinungsbild? Die meisten wissen, wie sie z. B. ihre Bauchmuskeln trainieren können. Eher unbekannt ist dagegen, wo der Beckenboden liegt oder wie er trainiert werden kann. Der Beckenboden ist der muskulöse Boden der Beckenhöhle beim Menschen. Das Beckenbodentraining richtet sich an Frauen, die nach einer Geburt oder im Alter Probleme mit einer Inkontinenz haben. Durch das richtige Alltagsverhalten und gezieltes Beckenbodentraining kann diese Problematik angegangen werden. Ein «gesunder» Beckenboden wirkt sich ausserdem positiv auf den Rücken, die Haltung und das Sexualleben aus. Somit kann das Beckenbodentraining auch präventiv angewendet werden. Der Vorteil einer Gruppentherapie liegt weiter auch darin, dass die Teilnehmenden nicht nur von den Anregungen des Physiotherapeuten profitieren, sondern gemachte Erfahrungen im vertrauten Rahmen gegenseitig ausgetauscht werden können.

Auch für Männer
Die Einzeltherapie für den Beckenboden richtet sich gleichermassen an Männer, wie auch an Frauen. Neben diversen Übungen haben Sie im Spital Menziken die Möglichkeit sich mit Biofeedback- und Elektrostimulationsmethode behandeln zu lassen. Hierbei wird eine Sonde eingeführt, welche die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur misst und visuell darstellt. Dabei kann die eigene Muskelanspannung auf dem Bildschirm beobachtet werden, was den Lernprozess beschleunigt. Bei der Methode durch Elektrostimulation wird ein kleiner Impuls abgegeben, wodurch wahrgenommen werden kann, wie sich das richtige Anspannen vom Beckenboden anfühlt.

Kontakt und Anmeldung über das Sekretariat der Physiotherapie: 062 765 31 91 oder angela.afonso@spitalmenziken.ch, bei Fragen werden Sie an einen Physiotherapeuten vermittelt.

Asana Gruppe
Spital Menziken
5737 Menziken
Telefon 062 765 31 31
www.spitalmenziken.ch

Dienstag, 31.07.2018Kinderapotheke

Wenn das Verdauungssystem aus dem Lot gerät

Bild: ZVG

Gerade noch ist das Kind quietschfidel, in der nächsten Sekunde erbricht es, hat Durchfall oder gar beides zusammen. Für das Kind ist das oft eine erschreckende Situation. Für die Eltern bedeutet dies trösten und sich kümmern, aber auch Wäsche und Hände waschen im Dauertakt. Dazu kommt die Sorge um das Kind. So unangenehm der Brechdurchfall ist, in den meisten Fällen ist die Erkrankung unproblematisch und hört nach ein paar Tagen von selbst wieder auf. Erbrechen und Durchfall kommen bei Kindern in jedem Alter häufig vor. Sie reagieren oft bereits auf Kleinigkeiten, denn der kindliche Magen ist noch sehr empfindlich. Ein zu kaltes Getränk, verdorbene Lebensmittel, zu viel durcheinander gegessen, Vorfreude und besondere Erlebnisse gehören zu den oft harmlosen Ursachen der Erbrechen. Der Verzehr von zu viel Obst kann Durchfall auslösen.

Durchfall kann aber auch eine typische Begleiterscheinung beim Zahnen, bei Erkältungen, z.B. einer Mittelohrentzündung, oder anderen fieberhaften Infekten sein. Der Brechdurchfall wird meist durch Viren ausgelöst. In der Regel dauert das Erbrechen 1 bis 2 Tage, während der Durchfall noch einige Tage länger anhält. Dabei birgt das Erbrechen wegen des hohen Flüssigkeitsverlustes meist das grösste Risiko. Durch fehlende Flüssigkeitsaufnahme kann es zur Austrocknung des Körpers kommen, was besonders bei Kleinkindern schnell lebensbedrohlich werden kann. Daher ist die wichtigste Massnahme der Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes. Das Kind muss viel trinken, am besten immer wieder in kleinen Mengen. In der kinderapotheke sind fertige Trinklösungen erhältlich, die alle wichtigen Mineralstoffe, Wasser und Zucker enthalten. Wenn das Kind nicht trinken will, verabreichen Sie die Lösung mit dem Löffel oder mit einer Spritze (ohne Nadel) in den Mund. Nach 3 bis 4 Stunden ist der Körper des Kindes in der Regel wieder mit Flüssigkeit versorgt. Säuglinge sollen weiter gestillt werden. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr ist häufiges Händewaschen und besondere Sauberkeit oberstes Gebot. Und: Kinder mit Brechdurchfall müssen zu Hause bleiben. Beobachten Sie das Kind gut, denn Verschlechterungen können schnell gehen. Lassen Sie sich in der kinderapotheke beraten und begleiten. Oder suchen Sie gegebenenfalls einen Arzt auf.

Barbara Kursawe, Apothekerin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Dienstag, 31.07.2018Region

Erlebnisreiche Sommerferien mit dem Ferienspass

Text und Bild: Eing.

Schon sind die letzten Kurse des Ferienspass Homberg 2018 zu Ende. Zurück bleiben viele Erinnerungen und Eindrücke und natürlich die Vorfreude auf den nächsten Sommer! Auch in diesen Sommerferien haben viele Kurse, Ausflüge und Events die schulfreien Tage zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

Danke allen, die teilgenommen haben. Es hat Spass gemacht mit euch!

Herzlichen Dank auch an alle Kursleiter/-innen, Helfer/-innen und an unsere treuen und grosszügigen Sponsoren, die den Kindern diese vielseitigen und tollen Erlebnisse möglich gemacht haben!

Dienstag, 31.07.2018Region

Seit Mitte Juni fliesst «s’Rynecher Bier»

Text und Bild: Eing.

Am 16. Juni öffnete die «BrauGarage» neben dem Reinacher Hotel Schneggen und dem Gemeindehaus ihre Türen. Seither fliessen «s‘Rynecher Bier» und weitere Sorten.

Nach dem kompletten Umbau des kleinen Gebäudes hat Fritz Züger mit seiner Partnerin, Franziska Meyer, Mitte Juni die «BrauGarage» mit angegliedertem Biergarten eröffnet. Liebhaber von handwerklichem Bier kommen in der ehemaligen, kleinen Autogarage voll auf ihre Rechnung. Täglich fliessen aus dem grossen Zapfhahn nebst dem Rynecher Bier fünf bis sieben weitere Sorten kreativ hergestellter Biere von mild über herb bis dunkel.

Köstliche Verpflegung
Passend dazu zaubert Franziska Meyer kulinarisch passende Köstlichkeiten aus der kleine Küche: Bierbrottaschen, Rynecher Chäschüechli, Bretzel und Weisswürste. Zur Ergänzung locken selber hergestellte Muffins mit einem Kaffee. Der Umbau des Gebäudes befindet sich in der Schlussphase. Bald steht im Obergeschoss auf Reservation ein Raum für Gruppen zur Verfügung.

Vorläufig wird «s’Rynecher Bier» noch bei «RabenBrau» in Gränichen gebraut. Nach den Sommerferien ist dann auch die Brauanlage in Reinach betriebsbereit. Damit können die Gäste der «BrauGarage» einmal alle zwei Wochen den Braubetrieb verfolgen. Im lauschigen Biergarten finden im September an Sonntagnachmittagen Platzkonzerte mit frischer Blasmusik statt. Dazu gibts Rynecher Bier vom Zapfhahn, Pouletspiesse, Weisswürste und Bretzel. Aktuelle Informationen zu den Konzerten sind im Internet unter www.braugarage-reinach.ch zu finden.

Feierabendbeiz
Wirt und Brauer Fritz Züger will die «BrauGarage» in Reinach als täglich geöffnete Feierabendbeiz positionieren. Die gleichermassen gemütliche wie ungewöhnliche Schenke ist von Montag bis Donnerstag ab 17 Uhr bis zirka 22 Uhr geöffnet, am Freitag bis 23 Uhr. Am Samstag geht das Bier von 16 bis 23 Uhr und am Sonntag von 16 bis zirka 21 Uhr über den Tresen. Zurzeit ist eine Teilzeitstelle frei mit einem Pensum von 40 Prozent. Weitere Auskünfte dazu sind ebenfalls im Internet zu finden.

Dienstag, 31.07.2018Beinwil am See

4 Herren unterwegs für die Gemeinde Beinwil am See

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wissen Sie, wer in Ihrer Gemeinde den Strom abliest? Vielen ist diejenige Person nicht bekannt und dennoch gibt es sie, die zahlreichen Ableser, die alljährlich den Verbrauch von Wärme, Strom und Wasser in Schweizer Wohnungen und Häusern ablesen.

Bei den meisten Unternehmen muss der Ableser keine bestimmten fachlichen Qualifikationen erfüllen. Vor der Auftragsvergabe findet allerdings für die neuen Ableser in der Regel zunächst eine Schulung durch das Dienstleistungsunternehmen statt. Auf jeden Fall ist es aber sinnvoll, ein Gefühl für Technik zu haben. Ausserdem sind die Ableser in den Haushalten vor Ort tätig und haben laufend mit Menschen zu tun – entsprechend wichtig sind ein freundliches Auftreten und ein gepflegtes Äusseres. Im Regelfall lassen sich die Arbeitszeiten recht flexibel einteilen. Wichtig ist, dass die Aufträge, die man bekommt, innerhalb der festgelegten Zeitspanne erfüllt werden. Jedes Jahr macht die Gemeindeverwaltung die Bevölkerung im Dorfheftli darauf aufmerksam, wann die Ableseperiode wieder beginnt. Meist brauchen sie zwischen zwei und drei Wochen, das heisst ca. 4 Minuten pro Haus, um in allen Häusern in Beinwil den Strom abzulesen. Der Nebenjob als Ableser ist saisonabhängig, in Beinwil am See ist dies zweimal im Jahr der Fall (Sommer und Winter). In Böju übt diese Tätigkeit nicht nur eine Person aus, sondern gleich vier: Werner «Zadi» Hintermann (6 Jahre), Urs Wälti (seit 4 Jahren), Mario Gobbi (4 Jahre), und Franz Estermann (2½ Jahre) sind als Stromableser in Böju unterwegs. Werner Hintermann liesst selbst keine Zähler mehr ab. Er ist Zählermanager und tippt die Zahlen der drei Stromableser in das Abrechnungsprogramm ein. Die vier Herren nutzen ihre Rentnerzeit für diese Tätigkeit. Mit Fahrrad, Auto oder Roller fahren sie die Wege zu den verschiedenen Häusern ab. Da bei vielen Häusern im Innern abgelesen werden muss, sind sie darauf angewiesen, dass die Leute auch zu Hause sind und ihnen Zutritt zum Stromkasten gewähren. Da gab es teilweise schon witzige Bekanntschaften. Urs sollte einer Dame helfen, ihre Leintücher zusammenzufalten oder die Kindersicherung einer Waschmaschine zu entriegeln. Teilweise müsse der Keller fast umgestellt werden, damit sie an den Stromkasten heran kommen. Doch erwähnen müssen die Stromableser von Böju auch, dass 99% der Menschen sehr freundlich und verständnisvoll seien. Auch bei Wohnungswechseln und Umzügen ist es wichtig, dass die drei hinzugezogen werden, um die Genauigkeit der Daten sicherzustellen. Aus diesem Grund haben die Böjuer auch oft an Zügelterminen einige Aufgaben zu erledigen. Im Gegensatz zu früher, wo alles schriftlich festgehalten wurde, werden heute einige Daten elektronisch an die Gemeinde übermittelt. Alles habe Vor- und Nachteile, so Werner, weniger Papierkrieg zwar, jedoch sei dafür die Übersicht mit den übermittelten Daten oft etwas schwieriger. Allen dreien gefällt bei dieser Tätigkeit vor allem der Kontakt zu den Menschen und dass man das Dorf mit all seinen verborgenen Winkeln sehr gut kennen lernt.

Dienstag, 31.07.2018Beinwil am See

Alle wollten noch einmal Sandlädeli-Luft schnuppern

Text und Bild: Thomas Moor

Seit 45 Jahren geschlossen, aber nicht in Vergessenheit geraten: Das Sandlädeli an der Sandstrasse 52 A in Beinwil am See wurde dank Franziska und Christian Hänni sowie «Zeitreisen Beinwil am See» aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst. Was für eine emotionale Reise in die Vergangenheit!

«Jesses neii, das isch jo de Wahsinn.» Dora Zimmerli-Gloor traute ihren Augen kaum, als sie das für drei Tage wieder zum Leben erweckte Lädeli an der Sandstrasse 52 A betrat. Die Regale waren fast wie früher mit Liebe und exakter Ausrichtung mit allerlei Lebensmitteln und Artikeln für den täglichen Gebrauch gefüllt. Übrigens nicht nur zur Zierde. «Diese Artikel kann man kaufen», wie Franziska und Christian Hänni, die Hausbesitzer und Gastgeber sagten. Sie haben das Dickicht vor dem Haus gelichtet und den Laden für die Öffentlichkeit wieder auf Vordermann gebracht. Und die Leute kamen in Scharen, um ganz viele schöne Erinnerungen rund um den Quartierladen von Alice und Emil Gloor-Köhli wieder wach werden zu lassen. Alte Liebe rostet nicht! Wie wahr. Viele Anekdoten wusste dabei die eingangs erwähnte Dora Zimmerli-Gloor zu erzählen. Sie ist die Tochter der damaligen Ladenbesitzerin, ist mit dem Sandlädeli gross geworden und hat damals viel Zeit im Ladenlokal verbracht.

Eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebookseite.

Montag, 30.07.2018Zetzwil

Kennen Sie Aloisia Volmering ... die neue Zetzwiler Bürgerin?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Aloisia Volmering und ihr Ehemann Norbert wurden an der letzten Gemeindeversammlung eingebürgert. «Wir sind keine Rosinenpicker und geben deshalb das deutsche Bürgerrecht ab» war eine Aussage des Paares. Aloisia bringt sich bereits in der Kulturkommission ein. Man konnte sie an den Sommerserenaden im Wuhr kennen lernen. Sie hat keine Mühe, vor vielen Menschen zu sprechen. Aus diesem Grund nahm sie auch die Anfrage des Gemeinderates für die Bundesfeieransprache an.

Aloisia, was gab den Ausschlag für deine Erstaugustrede?
Erst war ich einfach überrascht über die Anfrage des Gemeinderates. Ich bat um ein paar Tage Bedenkzeit. Bald war mir klar, dass ich die Chance nutzen wollte und dass mein Hauptthema «Die Schweiz aus der Sicht eines Neubürgers» sein würde.

Was ist dir sonst noch wichtig im Leben?
Selbstzufriedenheit ist mir sehr wichtig. Auch Offenheit untereinander und Kritikfähigkeit haben für mich grosse Bedeutung. Dann natürlich mit meinem Partner zusammen eine gute Zeit zu haben mit gemeinsamen Unternehmungen und Interessen.

Wo kommst du ursprünglich her?
Ich komme aus Nordrhein-Westfalen. Ich bin in Biemenhorst, einem sehr kleinen und ländlichen Ortsteil von Bocholt, einer Stadt an der deutsch-holländischen Grenze, aufgewachsen. Da ist alles topfeben. Die höchste Erhebung ist die Mülldeponie (lacht).

Was war der Grund für den Umzug in die Schweiz?
Mein Mann wurde 1987 von einer Schweizer Firma angeworben. Wir haben daraufhin den Wohnsitz mit unseren zwei kleinen Kindern auf die deutsche Seite von Rheinfelden verlegt. Als für uns klar war, dass wir bleiben würden, zogen wir nach Küngoldingen. Dort wohnten wir bis vor acht Jahren. Als dort immer mehr Hochhäuser gebaut wurden und das Ländliche der Gemeinde immer mehr verloren ging, wechselten wir nach Zetzwil.

Was waren die grossen Herausforderungen in deinem Leben?

Der Umzug an die Schweizer Grenze mit zwei kleinen Kindern, ohne ein hilfreiches Umfeld und weit weg von Zuhause, war eine Riesenherausforderung. Auch Bildung war in meiner Jugend schwierig zu handhaben. Auf dem Land gab es nur wenig Möglichkeiten für eine gute Ausbildung. Ich habe eine Lehre als Maschinenbauzeichnerin absolviert. Zeitgleich habe ich mein Fachabitur in Abendschule erworben. Im Anschluss danach habe ich ein Betriebswirtschaftsstudium als Fernstudium plus einem Jahr an der Wirtschaftsuniversität absolviert. Ich habe mir alles auf dem zweiten Bildungsweg aneignen müssen. Das ist aber alles lange her. Inzwischen bin ich eine pensionierte Schulleiterin.

Womit kann man deine absolute Begeisterung wecken?
Alles, was mit Kultur zu tun hat: Musik, klassisches Theater. Dann auch die Natur mit Flora und Fauna sowie die Berge. Ich liebe es, draussen meine Seele baumeln zu lassen und zu geniessen. Ich habe für Birdlife Vogelbeobachtungen gemacht und für das Naturama an der Renaturierung der Aue Chly Rhy mitgearbeitet.

Was könntest du in deinem Leben am ehesten entbehren?
Am ehesten kann ich darauf verzichten, noch viel im Rampenlicht zu stehen. Diese Zeit ist vorbei. Es darf jetzt alles ruhiger werden.

Worauf freust du dich am meisten, wenn du an die Zukunft denkst?
Darauf, dass mein Mann in ein paar Jahren auch pensioniert wird und dass die Einbürgerung bald durch ist.

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?
Ja, da liegt tatsächlich Eines. Ich lese zwar nie im Bett. Es ist ein Reiseführer über den Spreewald in Ostdeutschland.

Wie fühlst du dich jetzt nach der Einbürgerung in Zetzwil?
Wir fühlen uns jetzt schon als Schweizer, obwohl es noch nicht offiziell ist. Für uns ist klar, dass hier unsere Heimat ist und wir hier bleiben wollen. Deshalb auch die Abgabe des deutschen Bürgerrechts.

Montag, 30.07.2018Gontenschwil

Kennen Sie Ruedi Bolliger ... den Altfriedensrichter?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Ruedi Bolliger steht noch heute auf und meldet sich zu Wort, wenn ihm etwas gegen den Strich geht. Den grössten Teil seiner Lebenszeit verbrachte er am Gontenschwiler «Stadtbach» und die Aussage am Ende seiner Amtszeit, dass «die schmutzigsten Geschäfte von jenen Menschen gemacht werden, die mit allen Wassern gewaschen sind», bestätigt den Philosophen in ihm. Gleichzeitig sprüht er vor Vitalität und der Schalk springt ihm aus seinen Augen.

Ruedi, was sind die hauptsächlichen Aufgaben eines Friedensrichters?
Der Friedensrichter schlichtet und vermittelt, wenn es um das Zivilrecht geht. Er ist da, um bei Vertragsrechten, Vermögensforderungen und Ehrverletzungen Klarheit zu schaffen. Er ist die Erstinstanz für Kostenerhebung, Zuständigkeitsabklärung und Fallverwaltung. Bei Bedarf leitet er ein Verfahren ein. Vorher hört er aber zu, schlichtet, versucht nachhaltige Lösungen zu finden und teure Prozesse abzuwenden. Für das Strafrecht ist der Friedensrichter heutzutage nicht mehr zuständig.

Was hast du daneben beruflich gemacht?
Ich war Schreiner und habe mich später noch zum Holztechniker weiter gebildet. Bei Florian Weber gestaltete ich Arztpraxen und Labors. Die letzten Arbeitsjahre war ich in der Alu Menziken beschäftigt. Meine Abteilung schloss aber ihre Tore vor meinem Rentenalter. Ich wurde frühzeitig pensioniert und habe mir danach, auf Anregung meiner Ehefrau, zuhause eine Werkstatt eingerichtet. In dieser arbeite ich heute noch gern.

Welche persönlichen Eigenschaften muss ein Friedensrichter mitbringen?
Gerechtigkeitssinn, Verschwiegenheit, Menschlichkeit und Vorbildfunktion. Beim Holz habe ich gelernt mit «Chnörzen» umzugehen. Als Friedensrichter habe ich diese dann unter den Menschen wieder gefunden.

Welches waren die schwierigen Momente als Friedensrichter?
Erbschaftsstreite waren jeweils schwierig zu führen. Auch Nachbarschaftsstreite wegen Bäumen waren immer sehr emotional. Da werfen sich die Leute «Schlötterlig» an den Kopf wegen Schattenwurf und Holzwert eines Baumes. Diese Streitigkeiten haben mit dem verdichteten Bauen zugenommen. Auch über 150-jährige Grundbucheinträge, welche den heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen, machen die Arbeit komplex und bedürfen oft unentgeltlicher Rechtsberatung.

Was war spannend und hat dir Freude bereitet?
Das Friedensrichteramt war für mich eine Lebensschule. Es gab zu meiner Zeit viel Ermessensspielraum für den Friedensrichter und man hatte mehr Möglichkeiten um gemeinsam nachhaltige Lösungen zu finden. Jedes Verfahren, das mit einem Vergleich abgeschlossen werden konnte, war für mich ein Erfolgserlebnis.

Hattest du einen beruflichen Wunschtraum?
Ich wäre gerne Bauer oder Pianist geworden. Beides habe ich mir im Alter ein wenig erfüllt. Ich habe mir nach der Pensionierung ein Pferd gekauft. Mit dem Rössli Arabell hatte ich eine besondere Mensch-Tier-Verbindung. Reiten und Fahren über Felder und durch Wälder, waren schönste Naturerlebnisse. Heute bin ich noch Mitglied der Nostalgie Kavallerie Schwadron 1972 als Museumshandwerker. Auch den Pianisten habe ich ein bisschen verwirklicht. Ich habe irgendwann ein Klavier gekauft, nehme seither Klavierunterricht und übe fast täglich. Irgendwann möchte ich mich noch an einen Flügel setzen können (schmunzelt).

Was ist für dich eine bedeutende Errungenschaft der letzten Jahrzehnte für die Menschheit?
Durch die rasante Entwicklung der elektronischen Hilfsmittel ist unser Leben, auch dank Teilzeitarbeit, viel flexibler und freier geworden.

Worauf freust du dich, wenn du am Morgen aufwachst?
Auf das Riesengeschenk des Lebens.

Was sind für dich die grossen Herausforderungen im Alter?
Mein Vorsatz lautet: Statt dem Leben mehr Tage, den Tagen mehr Leben zu geben.

Was hat dich in letzter Zeit beeindruckt?
Das war der Vortrag einer Theologin über den «Mut zum unzeitgemässen Leben». Themen wie Demut, Achtsamkeit, Gelassenheit und Dankbarkeit haben mich dabei sehr angesprochen. Diese sind tiefgründig und begleiten mich nun.

Gibt es etwas, das du dir wünschst?
Ich wünschte mir einen regelmässigen Austausch unter alleinstehenden Frauen und Männern zu Themen des Lebens. Dieser müsste von einer örtlichen Organisation, z.B. von der Kirche, ins Leben gerufen werden.

Was könntest du heute am ehesten entbehren oder abgeben?
Übermässiger Konsum. Mich bringt die Einfachheit im Leben weiter. Mein Haus würde ich abgeben, wenn ich meine Schreinerwerkstatt betreiben könnte.

Was ist für dich die Frage aller Fragen?
Wie viel Wachstum verträgt unsere Region? Der quantitative kommt leider immer noch vor dem qualitativen Wachstum.

Montag, 30.07.2018Menziken

Tolle Erlebnisse mit dem Ferien(s)pass Menziken/Burg

Text und Bild: Eing.

Die Ferien(s)pass Zeit ist wieder vorbei. Die Schüler haben lustige, spielerische und spannende Momente erlebt. Sie durften wandern, Tiere entdecken, basteln, Sportarten schnuppern, Zaubertricks erlernen, LKW fahren, fischen, Schokolade giessen, tanzen, klettern und vieles mehr.

Diese vielfältigen Angebote wurden ermöglicht durch geschätzte Anbieter, Helfer und Freiwilige, durch Vereine und die Gemeinden Menziken und Burg und natürlich durch unsere Sponsoren. Im Namen der Kinder und des OK Ferien(s)pass Menziken/Burg, vielen herzlichen Dank.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Montag, 30.07.2018Gesundheit

Die chirurgische Ausbildung

Bild: Archiv Dorfheftli

Operieren ist ein Handwerk. Um dieses zu erlernen, braucht es eine lange intensive Ausbildung, gute Lehrer und auch etwas Talent. Die Ausbildung beginnt mit dem Erwerb der theoretischen Grundlagen im mindestens sechs Jahre dauernden Medizinstudium, wobei die ersten beiden Jahre hauptsächlich die naturwissenschaftlichen Grundlagen gelehrt, danach alle Teilbereiche der Medizin angeschnitten werden. Im letzten Jahr des Studiums absolviert man ein Praktikum an einem Spital mit den Fächern Chirurgie, Innere Medizin und einem Wahlfach.

Nach dem Abschlussexamen ist man zwar Arzt, hat aber bisher chirurgisch-handwerklich allenfalls mal einen Wundhaken gehalten und steht erst am Anfang einer Ausbildung, die noch viele – zum Facharzt mindestens sechs – Jahre dauert, ohne eine sich danach noch anschliessende Spezialisierung von mehreren Jahren.

Dies gilt natürlich auch für fast alle anderen Facharztausbildungen in der Medizin. In dieser Facharztausbildung wird man in der Chirurgie durch viele Assistenzen langsam ans eigene Operieren herangeführt, welches man dann mit leichten Eingriffen, natürlich immer unter Anleitung eines erfahrenen Chirurgen, beginnt. Hat man den für die Facharztreife geforderten «Katalog» durchoperiert, kann man frühestens nach sechs Jahren die Prüfung ablegen und darf fortan ohne Aufsicht durch einen erfahrenen Chirurg eigenständig operieren.

Meist erfolgt jedoch noch eine Spezialisierung von mehreren Jahren, z.B. in der Traumatologie, mit gleichem Prozedere: anschauen, mitmachen, unter Aufsicht selbst operieren. Auch danach erfolgt wiederum eine Prüfung.

Durch den Erwerb der handwerklichen Fertigkeiten hat man jedoch nur eine Teilkompetenz der Chirurgie erlangt. Die viel schwieriger zu erreichende ist die richtige «Indikationsstellung». Das heisst, zu entscheiden, wer von einer Operation profitiert und wer nicht. Und bei welchem Patienten welches Operationsverfahren anzuwenden ist, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Das Erlangen dieser Kompetenz ist ein Prozess, der viel länger dauert als die handwerklichen Fähigkeiten aufzubauen und der viel mit Erfahrung zu tun hat.

Eigentlich wie in vielen anderen Berufssparten auch.

Leider finden heute immer weniger junge Studienabsolventen in die Chirurgie. Es ist immer noch wenig vereinbar mit Teilzeitarbeit, vor allem während der Facharztausbildung, aber auch danach.

Hier ist es an den grossen Ausbildungskliniken, Arbeitszeitmodelle zu etablieren, die es z.B. auch Frauen ermöglichen – 70 % der Medizinabsolventen sind heute Frauen – in die Chirurgie zu gehen.

Dr. Michael Kettenring

Montag, 30.07.2018Region

Ein Jubiläumsjahr für die Garage Gloor AG

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die erfolgreiche VW-Vertretung in Gontenschwil kann in diesem Jahr neben 60 Jahre Betriebsjubiläum und 70 Jahre VW-Import in der Schweiz auch die internen Jubiläen der treuen Mitarbeiter feiern.

Für ein erfolgreiches Unternehmen braucht es kompetente Mitarbeitende und gute Teamarbeit. Roland Gloor schätzt die Arbeit seiner treuen Mitarbeiter sehr und betont wie wertvoll es ist, wenn diese dem Unternehmen über Jahrzehnte treu bleiben. Bereits seit 40 Jahren wartet und repariert Rolf Bolliger die Fahrzeuge kompetent. Er blieb über all die Entwicklungen im Fahrzeugbau stetig am Ball und verfügt somit über sehr wertvolle Erfahrungswerte. Stefan Hascher arbeitet seit 10 Jahren im Betrieb und ist im Kundendienst und der Werkstatt als Serviceleiter tätig. Wo handwerklich gearbeitet wird, fallen auch administrative Aufgaben an. Seit 10 Jahren ist Ruth Frey für die Administration und den Empfang zuständig. Um diese Jubiläen gebührend zu feiern und den Mitarbeitenden für ihren Einsatz zu danken, ist bereits ein interner Anlass geplant. Neben den laufenden Sonderangeboten von VW Schweiz, möchte Roland Gloor in diesem Jahr auch seinen treuen Kunden mit zusätzlichen Aktionen danken. Der persönliche Kontakt und das Vertrauen haben einen grossen Stellenwert in dieser Branche. Für die Garage Gloor AG ist neben den Serviceleistungen und dem Verkauf von PKW und Nutzfahrzeugen auch die Vermietung von Transportern und Kleinbussen ein wichtiges Segment. Für den Wochenendausflug oder einen Tag auf dem Bike beispielsweise, wurde vor kurzem ein VW Multivan in die Mietflotte aufgenommen. Mit Markise, Veloträger, Stühlen und Tisch ausgestattet, der ideale Begleiter für Ausflüge und kurze Reisen. Mit einfachem Aufwand bietet das praktische Fahrzeug eine sehr komfortable Schlafmöglichkeit. Der 2.0 TDI DSG Multivan Freestyle mit 150 PS ist ausserdem mit Navigationsgerät und einer Anhängerkupplung ausgestattet. Zu den aktuellen und neuen Modellen wie dem VW T-Roc, dem VW Polo oder dem ab Herbst 2018 erhältlichen VW Touareg gibt das kompetente Team der Garage Gloor AG gerne detaillierte Auskunft.

Montag, 30.07.2018Boniswil

Jugendfest 2019 – Einladung zur 1. Beizlisitzung

Text: Eing

Das Jugendfest in Boniswil findet vom 28. bis 30. Juni 2019 unter dem Motto «Zeitreise» statt. Es soll wie letztes Mal ein Festgelände mit verschiedenen Beizlis entstehen. Gerne laden wir alle Interessierten zu einer ersten Information auf Dienstag, 11. September 2018, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal ein.

Ansprechpersonen von Seiten des OKs sind Daniel Hunziker, Vorsteher Gemeindewerk und Monika Hermann, Gemeinderätin (moni.hermann@bluewin.ch).

Wir freuen uns auf viele gute Ideen!

Montag, 30.07.2018Schongau

60 Mann/Frau leisten professionelle Löscharbeit

Text: Eing., Bild: Website Regiowehr Aesch

Wir, Familie Wechsler-Schoch vom Oberschongauer Pfarrhaus, möchten der Regiowehr Aesch und allen dafür ausgerückten Männern und Frauen, sowie dem Samariterverein Schongau von ganzem Herzen danken! Wir sind überwältigt von Eurer absolut professionellen Arbeit, Eurem schnellen Einsatz, Eurer Rettung unseres schönen Hauses, aber auch dankbar für so viele, liebe und aufbauende Worte.

DANKE FÜR EURE HILFE!!!

Montag, 30.07.2018Haustier

Zecken-Alarm!

Bild: Pixelio.de

Dieses Jahr sind Zecken besonders aktiv. Wie das Bundesamt für Gesundheit BAG meldet, sind auch im Kanton Aargau die Ansteckungen mit dem gefährlichen Enzephalitis-Virus (FSME), der von Zecken übertragen wird, auf dem Vormarsch!

Zecken sind blutsaugende Parasiten, welche Menschen und Tiere befallen können. Sie gehören zu den Spinnentieren und leben in Bodennähe. Sie «lauern» im Unterholz, auf Gräsern, Büschen und Sträuchern. Zwischen März und November sind sie besonders aktiv.

In Europa gibt es vor allem drei Zeckenarten:

  • Der gemeine Holzbock: lebt als Freilandzecke in Wäldern, Parks, hohen Wiesen und Wegrändern und kann sowohl Kleintiere wie auch Menschen befallen
  • Die braune Hundezecke: befällt bevorzugt den Hund
  • Die Auwaldzecke: befällt vor allem grosse Haus- und Wildsäugetiere, aber auch Hunde.

Der eigentliche Zeckenstich ist relativ harmlos und kann zu Rötung, Juckreiz und Schwellung führen. Gefährlich sind die Erkrankungen, die von infizierten (!) Zecken übertragen werden. Dazu gehören:

  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine durch das FSME-Virus ausgelöste Krankheit, die bei Patienten zu einer Hirnhaut- oder Gehirn-Entzündung führen und tödlich enden kann.
  • Borreliose, eine durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöste Infektionskrankheit. Die Bakterien können bei Infizierten jedes Organ, das Nervensystem und die Gelenke sowie das Gewebe befallen.
  • weitere Krankheiten: es gibt noch viele weitere Krankheiten, die von Zecken übertragen werden können, dazu gehören Babesiose, Ehrlichiose und Anaplasmose.

Schutz vor Zecken
Schützen Sie sich und Ihren Liebling vor Zeckenbefall:

  • Impfung: der Mensch kann sich gegen FSME impfen lassen, nicht aber gegen Borreliose. Beim Hund ist es gerade umgekehrt: für den Hund gibt es eine Impfung gegen Borreliose, nicht aber eine gegen FSME.
  • Geschlossene und deckende Kleidung, v.a. lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen
  • Auftragen eines Antizeckenmittels (verleiht einen vorübergehenden Schutz)
  • Meiden von hohem Gras, Gebüsch und Unterholz (insbesondere feuchte Stellen)
  • Nach jedem Aufenthalt in der Natur den Körper nach Zecken absuchen
  • Haustiere regelmässig mit entsprechenden Mitteln gegen Parasitenbefall behandeln

Was tun bei Zeckenbefall?
Entfernen Sie die Zecke so schnell als möglich, denn Keime überträgt sie erst nach mehreren Stunden des Blutsaugens. Je früher sie aus der Haut kommt, desto geringer ist also die Gefahr zu erkranken. Fassen Sie die Zecke mit einer Pinzette, Zeckenzange oder einem Zeckenhaken möglichst nahe der Bissstelle und ziehen Sie sie langsam nach oben heraus.

Vorsicht: niemals Öl oder ähnliches verwenden, denn dadurch erhöht sich die Gefahr einer Erregerübertragung. Aber vor allem: keine Panik! Nicht alle Zecken sind Krankheitsträger! Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Tierarzt, wenn Sie nach einem Zeckenbiss ungewöhnliche Symptome feststellen.

Tierarztpraxis Opher Berger, Schorenstrasse 11a, 5734 Reinach

Montag, 30.07.2018Menziken

Gesucht: Neue Mitglieder für die Kirchenpflege

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Am 25. November 2018 finden im Rahmen der Gemeindewahlen auch die Kirchgemeindewahlen statt. Bei dieser Gesamterneuerungswahl stellt sich Ruth Steiner der Wahl zur Präsidentin. Da zwei Mitglieder ihre Funktion in der Kirchenpflege per Ende Jahr beenden, werden dringend neue Mitglieder gesucht.

«Es wäre sehr schade, wenn für die Aufgaben der Kirchenpflege Menziken-Burg ein Kuratorium errichtet würde», sagt Ruth Steiner, welche sehr engagiert auf der Suche nach neuen Mitgliedern ist. Denn ist die gesetzliche Mindestanzahl von vier ehrenamtlichen Kirchenpflegemitgliedern unterschritten, wäre dies die Konsequenz. Alle Personen, welche der reformierten Kirche angehören und mindestens 16 Jahre alt sind, können Kirchenpfleger werden. Ab dem 12. August ist das Sekretariat der Kirchgemeinde wieder zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Corinne Rupp und Jolanda Furrer erteilen interessierten Personen gerne Auskunft zum Amt. Ruth Steiner freut sich über alle Interessierten, welche auf sie zukommen und das Gespräch suchen. Die Ressorts werden für die kommende Amtsperiode 2019 bis 2022 neu aufgeteilt. Jedes Mitglied soll seine Stärken einsetzen, wo es kann und wo es ihm Freude macht. Der zeitliche Aufwand ist je nach Ressort unterschiedlich, jedoch sind in der Regel rund 12 Sitzungen im Jahr geplant. Die Anwesenheit und Mitarbeit beim Abendmahl oder Anlässen wie dem alljährlichen Basar können ebenfalls zu den Aufgaben gehören. Ruth Steiner war zwölf Jahre lang Sonntagsschullehrerin und hat die stetigen Veränderungen in Familien und auch in der Kirche miterlebt. Die modern gestalteten Familiengottesdienste, sowie die klassischen Gottesdienste liegen ihr sehr am Herzen. Die Kirche soll für alle suchenden Menschen offen sein.

Montag, 30.07.2018Menziken

Wieder ein toller Event: Mutterschiff Openair legendair

Text und Bild: Thomas Moor

Mutterschiff Openair, legendair! Die 16. Ausgabe ist bereits wieder Geschichte. Die Leinen sind los, das Mutterschiff hat sich aus seinem Heimathafen verabschiedet. Applaus für einen weiteren tollen Event, der sich erfolgsmässig nahtlos an die vorherigen Austragungen einreiht!

Immer wenn man glaubt, das Ende der Fahenstange sei erreicht, schüttelt die Crew des Menziker Openairs Mutterschiff «ganz frech» weitere Trümpfe aus dem Ärmel und legt noch, zwei, drei Schippen nach. Nicht nur, was die musikalischen Acts betrifft. Mit Death by Chocolate, Churchhill, Erwin und Edwin u.a. hatte man wieder so etwas von einem goldenen Händchen. Auch wenn es um die Gestaltung des Geländes im Herzog-Areal geht, übertreffen sich die Mutterschiff-Macher von Jahr zu Jahr aufs Neue. Eine ganze Menge Holz hat die Mutterschiff-Besatzung nämlich auch für die jüngste Ausgabe wieder verbaut – mit Fantasie, Kreativität und ganz viel Herzblut. Die Besucher staunten und die Bands waren von der Kulisse restlos begeistert. Kein Wunder forderten alle Bands, die am Freitag auf der Hauptbühne auftraten, vom Publikum einen Spezialapplaus für die Mutterschiff-Crew. Diese hat mit ihrem Einsatz eindrücklich bewiesen, dass aus etwas Kleinem etwas ganz Feines werden kann. Dabei werden auch die Jüngsten unter den Openair-Besuchern jeweils speziell willkommen geheissen. Mit Sandkasten, Schaukel, Rutschbahn, Kinderschminken und nicht zuletzt natürlich dem Konzert mit Christian Schenker, der ein wunderbares Gespür für die Welt der Kinder hat. Der bunte Mix zeichnet das Menziker Openair Jahr für Jahr aus. Farbe ins Mutterschiff brachte bei der 16. Ausgabe auch das Künstler-Duo Mira Tschaeni und Michael Husmann, welches während der drei Festivaltage ein grosses Gemälde gestalteten. Dass auch der Kleinkunst Platz eingeräumt wird, spricht für die innovative Mutterschiff-Crew.

Jakob Heymann, dem Liedermacher aus Bremen, fiel die Ehre zu, das Openair 2018 anlässlich der Kleinkunstnacht am Donnerstag zu eröffnen und die Besucher an Bord willkommen zu heissen. Wortgewandt, facettenreich und mit viel Gefühl präsentierte der Gewinner des Oltner Kabarett-Castings die Höhen und Tiefen des Menschseins und die Vielfältigkeit des Lebens. Danach war die Reihe an Mr. Kontrabass, Musik-Kabarettist Philipp Galizia. Der Freiämter wusste mit seinem Programm «Nachtschatten» und Geschichten rund um die mysteriöse Bahnhöfli-Bar, mit Wortwitz und minimaler Gestik zu überzeugen. Begleitet wurde er am Piano von Alois Bürger. Fazit: «Mutti» zeigte sich auch bei der jüngsten Ausgabe wieder von seiner besten Seite. In diesem Sinne: Schiff ahoi!

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Montag, 30.07.2018Meisterschwanden

Eggendampfer

Text und Bilder: Eing.

Wir gratulieren zum erfolgreichen Schulabschluss:

3. Real a (Titelbild)

3. Sek. a:



3. Sek. b:


Donnerstag, 12.07.2018Hallwil

Bruno Schuler – unterwegs für das AEW

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wissen Sie, wer in Ihrer Gemeinde den Strom abliest? Vielen ist diejenige Person nicht bekannt und dennoch gibt es sie, die zahlreichen Ableser, die alljährlich den Verbrauch von Wärme, Strom und Wasser in Schweizer Wohnungen und Häusern ablesen.

Bei den meisten Unternehmen muss der Ableser keine bestimmten fachlichen Qualifikationen erfüllen. Vor der Auftragsvergabe findet allerdings für die neuen Ableser in der Regel zunächst eine Schulung durch das Dienstleistungsunternehmen statt. Auf jeden Fall ist es aber sinnvoll, ein Gefühl für Technik zu haben. Ausserdem sind die Ableser in den Haushalten vor Ort tätig und haben laufend mit Menschen zu tun – entsprechend wichtig sind ein freundliches Auftreten und ein gepflegtes Äusseres. Im Regelfall lassen sich die Arbeitszeiten recht flexibel einteilen. Wichtig ist, dass die Aufträge, die man bekommt, innerhalb der festgelegten Zeitspanne erfüllt werden. Der Nebenjob als Ableser ist saisonabhängig, in Hallwil ist dies jeweils im Dezember der Fall. Durch eine Kollegin, die beim AEW arbeitet, ist Bruno Schuler zu dieser Tätigkeit gekommen. Seit zwölf Jahren wohnt er bereits in Hallwil, den Strom in seiner Wohngemeinde liest er nun seit ca. 4 Jahren regelmässig ab. Bruno Schuler nutzt seine freien Samstage für diese Tätigkeit. Mit seinem E- Bike fährt er die Wege zu den verschiedenen Häusern ab. Da bei vielen Häusern im Innern abgelesen werden muss, ist er darauf angewiesen, dass die Leute auch zu Hause sind und ihm Zutritt zum Stromkasten gewähren. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr nutzt er jeweils dazu, die an den Samstagen leider nicht erreichten Häuser zu besuchen. Alle 3 Monate gehört auch das Ablesen von Baustrom, Gewerbe- und Industriestrom zu seinen Aufgaben. Häuser und Betriebe welche mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet sind, werden ebenfalls von Bruno Schuler besucht. Jedes Jahr macht die Gemeindeverwaltung die Bevölkerung darauf aufmerksam, wann die Ableseperiode wieder beginnt. Auch bei Wohnungswechsel und Umzügen ist es wichtig, dass Bruno Schuler hinzugezogen wird, um die Genauigkeit der Daten sicherzustellen. Aus diesem Grund hat der Hallwiler auch oft an den Zügelterminen einige Aufgaben zu erledigen. Im Gegensatz zu früher, wo alles schriftlich festgehalten wurde, werden heute viele Daten elektronisch an das AEW übermittelt. Alles habe Vor- und Nachteile, so Bruno Schuler, weniger Papierkrieg zwar, jedoch sei dafür die Übersicht mit den übermittelten Daten oft etwas schwieriger. Bruno Schuler gefällt bei dieser Tätigkeit vor allem der Kontakt zu den Menschen und dass man das Dorf mit all seinen verborgenen Winkeln sehr gut kennen lernt.

Donnerstag, 12.07.2018Boniswil

Ein engagiertes Duo für alle Fälle

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In den kleineren Dörfern kennt sie meist jeder, in den grösseren Gemeinden werden sie oft weniger persönlich wahrgenommen: die guten Seelen für (fast) alle Fälle der Werkdienste und Bauämter. Gemeinsam mit der Unterstützung von Ruedi Brunner leitet Daniel Hunziker das Bauamt seit 16 Jahren.

Zu tun gibt es für die Mitarbeiter der Gemeindewerkdienste immer etwas. Die verschiedenen Jahreszeiten machen diesen Beruf sehr abwechslungsreich. Unterhaltsarbeiten rund um die öffentlichen Gebäude, die Abfallentsorgung oder auch die Mithilfe bei Erdbestattungen erfordern den Einsatz des Bauamtes das ganze Jahr. In den Sommermonaten nehmen die Reinigungsarbeiten und die Rasenpflege in den beiden Boniswiler Badis natürlich mehr Zeit in Anspruch. Auch die Strassenräumung im Winter ist meistens nicht planbar und erfordert oft spontanes Engagement. Die Abwechslung und die Vielfalt in diesem Beruf sind das, was dem einst gelernten Müller besonders gefallen und diesen Beruf attraktiv machen. Daniel Hunziker war lange in der Feuerwehr engagiert und kann diese Erfahrungen seit 16 Jahren gut in seine Tätigkeit einfliessen lassen. Der Unterschied zu früher sieht er klar in der Administration und teilweise auch in den Aufgaben. Da die Teilnahme an Sitzungen, wie beispielsweise zum Thema Strassenbau, Naturschutz oder Landschaftsbau vermehrt auch zu den Aufgaben eines Werkdienstleiters gehören, gibt es immer mehr zu schreiben und zu protokollieren. Daniel Hunziker betont und schätzt die gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Gemeinden extrem. Bei Personalengpässen wird einander ausgeholfen und auch Neuanschaffungen, Geräte oder Informationen werden regelmässig ausgetauscht. Die Mitarbeit im 50% Pensum von Landwirt Ruedi Brunner ist ebenfalls sehr wertvoll, nicht nur, weil er den etwas grüneren Daumen hat, so Daniel Hunziker. Der Werkdienst Boniswil wäre auch ein Ausbildungsbetrieb. Daniel Hunziker berichtet jedoch, dass die Gemeinden vermehrt keine interessierten Lernenden mehr für diesen doch sehr umfangreichen und abwechslungsreichen Beruf finden können.

Donnerstag, 12.07.2018Seengen

Burgturm Reisen AG feiert das 10-Jährige

Text und Bild:  Thomas Moor

Klein und fein, persönlich und individuell, kompetent und engagiert: Genau so kennt man die Burgturm Reisen AG beim Bärenplatz in Seengen. Mit diesen positiven Eigenschaften kann das Team um Geschäftsinhaber Roland Frey bereits sein 10-Jahr-Jubiläum feiern.

Für Roland Frey ging es nie darum, sich in der hartumkämpften Reisebranche mit der Ellenbogenmethode einen Platz an der Sonne zu ergattern. Er und sein Team können mit anderen Mitteln auftrumpfen, um den Kunden unvergessliche Ferien und Reiseerlebnisse bieten zu können. Mit einem Angebot, das sowohl Spezialreisen, als auch Produkte von Grossanbietern umfasst.
Wer das Reisebüro betritt, wird schnell merken, dass Vorfreude wirklich die schönste Freude ist. Denn hier werden die Kunden bereits bei ihrem ersten Besuch in Ferienstimmung versetzt. «Mir geht es darum, den Kunden direkt zu beraten und ihn zu spüren», wie Reisespezialist Roland Frey seine Philosophie auf den Punkt bringt. Und so heisst der Firmenslogan denn auch «Reisen, so individuell wie sie». Tatsächlich geht es dem Team von Burgturm-Reisen AG darum, den Kunden die Wünsche von den Augen zu lesen und ihnen Arrangements zu unterbreiten, die fernab von 08-15 sind. «Ich bin erst glücklich, wenn der Kunde das erhält, was er möchte», wie Roland Frey sagt. Und dieses Glück beruht ganz auf Gegenseitigkeit, was ein Blick in die vielen Rückmeldungen beweist. «Wie immer tolle Reise und Top-Beratung», «Super organisiert», «Unvergesslicher Roadtrip», «Unermüdlicher Einsatz», «Professionelle Organisation», «Das Tüpfelchen auf dem i», «Wir freuen uns aufs nächste Mal»: Diese Liste lässt sich beliebig weiterführen. Neben Individual-, Motorrad-, Städte- oder Schiffsreisen, Camper-Ferien u.a., sind die geführten Reisen für Kleingruppen durch Thailand, Kambodscha, Vietnam und Myanmar etc. ein spezielles Erlebnis. «Asien ist für uns wie eine zweite Heimat», sagt Roland Frey, dessen Tochter Brenda deutschsprechende Reiseleiterin des Partnerunternehmens Mellow Adventures Co., Ltd in Thailand ist. Jede Woche wartet Burgturm Reisen AG mit Special- und Last-Minute-Angeboten auf. Eine Buchungsmaschine dafür gibt es nicht. Denn auch hier gilt: Die persönliche Beratung steht an erster Stelle.

Weitere Informationen findet man im Internet unter burgturmreisen.ch

Donnerstag, 12.07.2018Seengen

Schlussfeier der Oberstufe Seengen

Text und Bild:  Eing.

Am letzten Donnerstag vor den Sommerferien wurden 89 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Seengen verabschiedet. Wegen neuer Vorgaben des Bildungsdepartements verzichtete die Schulleitung auf die alte Form von zwei verschiedenen Abschlussfeiern für Sereal und Bezirksschule, und verabschiedete sämtliche austretenden Schülerinnen und Schüler mit einer gemeinsamen Feier in der Mehrzweckhalle ganz nach dem Jahresmotto «mitenand».

Eröffnet wurde die kurzweilige Feier durch ein Bläserensemble unter der Leitung von Albin Stöckli. Der Stufenleiter Theo Wyss begrüsste die Austretenden und die vielen Gäste und stellte den Gastredner Adrian Remund vor, der vor mehr als zwanzig Jahren ebenfalls hier in Seengen seine obligatorische Schulzeit abgeschlossen hatte. Adrian Remund arbeitet heute als Moderator bei Tele M1 und ermunterte die Schulabgänger darauf zu achten, den eigenen, nicht den bequemeren Weg zu gehen, selbst wenn dieser allenfalls beschwerlicher sei. Er rief sie auf, kritisch zu bleiben, nicht alles zu glauben, was in den Medien an sie herangetragen wird.

Der Schulleiter Urs Bögli nahm die Gelegenheit wahr und wünschte den Austretenden viel Schwung für den nächsten Lebensabschnitt und Vertrauen, dass nach einer Talfahrt immer wieder ein Hoch kommt. Manchmal brauche es auch eine Portion Mut und Fleiss, um sich durchzusetzen und sein Leben in die Hand zu nehmen.

Dann war es soweit: Die Klassenlehrpersonen übergaben ihren Schülerinnen und Schülern die Abschlusszeugnisse und die obligate Rose. Alle Schulabgänger haben eine Abschlusslösung, 54 beginnen nach den Sommerferien eine Lehre, 32 besuchen weiterhin eine Schule und drei machen ein Praktikumsjahr. Die Abschlussfeier wurde aufgelockert von vielen musikalischen Beiträgen, krönender Abschluss war dann das Schlusslied «I can see clearly now», das von allen Abschlussklassen mit ihren Musiklehrern einstudiert worden war. Bei einem reichhaltigen Apéro, der vom Team des Mittagstisches vorbereitet worden war, konnten im Anschluss an die Feier letzte Erinnerungen ausgetauscht werden, dann gehörte die obligatorische Schulzeit für die Austretenden definitiv der Vergangenheit an.

Mittwoch, 11.07.2018Reinach

Bundesrätin Simonetta Sommaruga war begeistert

Text und Bild: Peter Eichenberger

Der 57. Plusporttag 2018 ist bereits wieder Geschichte. Ein Jahr lang hat die Behinderten-Sport-Gruppe, BSG Reinach AG, auf diesen grossen Tag hin trainiert.

Jeden Montag treffen sich in der dreifachen Turnhalle in Reinach die Athleten. Zwischen 40 und 50 Leute nehmen an dieser Stunde teil, die je nach Bedürfnis 4-fach geführt wird.

Die Vorfreude auf den Sporttag in Magglingen vom Sonntag, 8. Juli, war sehr gross. Einige Teilnehmer sagten auf der Fahrt mit dem Car von «Carreisen Merz», dass sie kaum geschlafen haben und dies auf der Reise noch etwas nachholen möchten. Doch weit gefehlt, die Sportlerinnen und Sportler diskutierten angeregt, in welchen Disziplinen sie mitmachen werden. Der Carchauffeur Roman Fröhlich brachte die illustre Schar ins Mekka der Sportler. Erstmals in der Geschichte des Sporttages musste der Car zurück nach Biel und am Abend wieder nach Magglingen, um die Leute abzuholen. Viele fragten sich, ob dies umweltfreundlich sei, wenn hunderte von Cars viermal diese Stecke fahren.

Gisela Girsberger, Präsidentin der BSG Reinach AG, hatte den Sporttag wie in den vergangenen Jahren präzise organisiert. Die Leiter übernahmen die Sportgruppen und begaben sich zum Einturnen auf den grossen Sportplatz. Drei Gruppen der BSG Reinach nahmen am Gruppenwettkampf «Fit+Fun» teil. In verschiedenen Disziplinen sammelten sie Punkte. Dass das «Mitmachen vor dem Rang» kommt, bewiesen die gutgelaunten Sportler bei diesem Wettkampf. Voller Enthusiasmus kämpften die jungen und auch schon älteren Leute.

In der grossen Halle wurden von einigen Sportlern der BSG Reinach ebenfalls um jeden Punkt gekämpft. Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga war begeistert, welche Leistungen die Sportlerinnen und Sportler an den Tag legten.

In der wohlverdienten Mittagspause wurde diskutiert, welche Posten noch besucht werden. Martin möchte unbedingt noch zum Kugelstossen. Cécilia und Robin machten sich auf den Weg zum Speer-Ziel-Wurf. Nina und Manuel beschlossen, wegen der Hitze keinen Posten mehr zu besuchen. Andreas und Anna meldeten sich noch beim Keulenweitwurf.

Dass es nicht immer nur Sport sein muss an diesem Tag, zeigte Markus. Er wollte, wie in den vergangenen Jahren, am Stand von PluSport Schweiz eine Tasche kaufen. Strahlend kam er mit der gekauften Tasche zurück. Erstaunlich, wie sich Menschen mit einer Behinderung an kleinen Sachen erfreuen können.

Leider ging dieser schöne und gut organisierte Sporttag viel zu schnell zu Ende. Nach einem kleinen Fussmarsch stiegen die Sportler müde aber glücklich in den Car ein. Viele dösten auf dem Heimweg vor sich hin und träumten wahrscheinlich schon vom Sporttag 2019.

Mittwoch, 11.07.2018Meisterschwanden

Glückwunsch! Café Bar Speuzli feierte das 4-Jährige

Text und Bild: Thomas Moor

Von null auf hundert! Dank ihrem grossen Engagement konnte Debi Zimmerli mit der Cafè Bar Speuzli bereits ihr Vierjähriges feiern. Dies natürlich auch dank der grossen Stammkundschaft, die sich im «Speuzli» ganz einfach wohl fühlt. Die Jubiläumsfeier stand im Zeichen der 90er-Jahre.

«It’s my life». Der Hit der englischen Band Talk Talk tönte es aus den Boxen der Musikanlage. Ein Songtitel der perfekt zu Debi Zimmerli passt. Ihr Leben (oder wenigstens ein grosser Teil) ist das «Speuzli». Alles hat sie bisher dafür gegeben und ganz viel dafür zurückbekommen. «Ja, es ist hier gut angelaufen und ich bin hier sehr gut aufgenommen worden», wie die engagierte Gastgeberin zurückblickt. Sie hat auf eindrückliche Art bewiesen, dass man auch als junge Wirtin (mit 23 Jahren hat sie das «Speuzli» übernommen) bestehen und Erfolg haben kann. Das «Speuzli» ist denn auch so etwas wie ein gastronomisches Phänomen. Hier trifft sich nämlich Jung und Alt am selben Tisch. Am Stammtisch! Und genau das ist eines der Erfolgsrezepte. Der Stammtisch mit einer Länge von fast fünf Metern ist eine Idee von Debi Zimmerli und wurde nach ihren Wünschen extra angefertigt. Neunzig Prozent ihrer Gäste nehmen denn auch nur hier Platz. Da trifft man sich zu guten Gesprächen und geselligen Runden. Und ganz wichtig: Niemand wird ausgeschlossen. Auch die Feste im «Speuzli» sind legendär. Kurz: Wenn Debi Zimmerli etwas anreisst, wirds eine runde Sache. Wie das Jubiläumsfest, das musikalisch und modisch ganz im Zeichen der 90er-Jahre stand. Kulinarisch wurden die Gäste mit einem reichhaltigen Salatbuffet und XXL-Grillwürsten verwöhnt. Für den Partysound sorgte Debis Haus-DJ, DJ Super-Mario.

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Mittwoch, 11.07.2018Schongau

Die Kleinen ganz gross bei der RegioWehr Aesch

Text und Bild: Jennifer Loosli

Wie schwer ist eigentlich ein Tanklöschfahrzeug? Oder wie viele Meter Schlauch befinden sich in einem Schlauchverleger? Diese und viele weitere Fragen wurden beim Ferienspass Aesch im Feuerwehrlokal in Schongau geklärt.

Die RegioWehr Aesch organisierte mit dem Ferienspass einen spannenden und teilweise sehr heissen Feuerwehrmorgen. Christian Muff erklärte den vielen Kindern, dass das Tanklöschfahrzeug von Schongau ganze 13 Tonnen wiegt und sich in einem Schlauchverleger 1000 Meter Schlauch befinden. Da staunten die Kids nicht schlecht. Auch dass die RegioWehr Aesch für die Gemeinden Aesch, Mosen, Schongau und Altwis verantwortlich ist, wussten viele Kinder nicht. Insgesamt 23 km ² Einsatzgebiet deckt die RegioWehr Aesch ab. Aber an einem Morgen bei der Feuerwehr nur zuhören wäre auch langweilig. Deshalb organisierte die Feuerwehr viele Demos für die Kinder. Gelöscht wurden Brände an Abfallkübeln, Bürotischen und einer Fritteuse. Und dann kam der Moment, bei dem auch die Kleinsten Luft von den Feuerwehrmännern schnuppern durften! Die Kinder wurden in drei Gruppen aufgeteilt und durften sich an den verschiedenen Posten aufstellen. Auf dem Vorplatz des Feuerwehrmagazins wurde den Kindern das Tanklöschfahrzeug (TLF) ganz genau erklärt, währenddessen sich die zweite Gruppe im Gebäude aufhielt und die schwere Feuerwehrkleidung und Masken anziehen durfte. Auch alle Geräte, die bei einem Autobrand, einer Personenrettung oder Hochwasser benutzt werden, konnten die Kinder von Nahem bestaunen. Der letzte Posten war das Highlight des Morgens! Beim Kleinlösch-fahrzeug (KLF) wurden Bälle mit dem Schlauch anvisiert und dann mit einem Wasserstrahl abgeschossen. Ein sehr lehrreicher und spassiger Morgen, den die Kinder in Schongau miterleben durften.

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Mittwoch, 11.07.2018Zetzwil

Besuch vom Regenbogenfisch im Kindergarten

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Seit 25 Jahren begeistert Marcus Pfister, Autor und Illustrator aus Bern, mit seinem Bilderbuch «Der Regenbogenfisch» die Kinder rund um den Globus. Beim Wettbewerb, welchen er zum Jubiläum seines Glitzerfisches ausgeschrieben hatte, gewann Vreni Gubler für ihren Kindergarten den Hauptpreis: ein Workshop mit dem Autor. Mit Spannung erwarteten die Kinder den berühmten Mann im Musikzimmer und begrüssten ihn mit einem scheuen «Grüezi Herr Pfister».

Die Sitzordnung war eine Herausforderung für die Kindergartenlehrerinnen, denn alle wollten vorne sitzen. Als Pfister gleich zu Beginn ein paar seiner in sechzig Sprachen übersetzten Regenbogenfischbücher herum zeigte und erklärte, «Färöisch kann keiner», reagierte der kleine Owen spontan: «Doch ich kann färöisch! Mein Papa kommt von dort».

Man kommt weit, wenn man schon fünfundzwanzig Jahre alt ist. So geht es dem Regenbogenfisch. Er durchkreuzt Flüsse, Seen und Weltmeere und schwimmt bis nach Amerika und China. Überall verschenkt er seine Glitzerschuppen und erzählt den Kindern Geschichten übers Teilen und dass man lernen muss, auch mal zu verlieren. Auf der Titelseite schwimmt der kleine Fisch immer in jene Richtung, in welcher die Schrift im jeweiligen Land verläuft. Verzaubert sassen die Kinder vor ihrem Erzähler und nur ein paar wenige hatten Mühe, bis zur Pause stillzusitzen. Die Pause war da, um die mitgebrachten Bücher signieren zu lassen. Der Autor liess es sich nicht nehmen, neben seinem und den Namen der Kinder, auch noch einen kleinen Regenbogenfisch zu skizzieren.

Nach der Pause war es dann an den Kindern, selber aktiv zu werden. Auf grossen Papierbogen durften sie Unterwassertiere «zaubern-zeichnen» und gleichzeitig eine Geschichte darum herum erfinden. So entstanden Fussballfische, Fahrradfische und Blumenfische mit fantastischen, passenden Geschichten. Marcus Pfister ermunterte die Kleinen, dies auch zuhause auszuprobieren, denn Zeichnen und Geschichten erfinden könne jeder.

Der Morgen verging viel zu schnell. Zauberschachteln und Faltbücher, aus welchen Bilder verschwinden, alle auf dem kreativen Tisch des Buchautors entstanden, liessen staunen und auf den nächsten «Langeweilemoment» daheim hoffen. Denn immer wenn Langeweile aufkommt, kann etwas Fantastisches und Kreatives entstehen.

Weitere Bilder unter www.zetzwil.ch

Mittwoch, 11.07.2018Schongau

Heisse Tage, kühle Nacht: der Kirchenchor auf Reisen

Text und Bild: Eing.

Leider war es eine reduzierte Gruppe, welche sich am 30. Juni für die zweitägige Vereinsreise aufmachte, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Eine kleine Stärkung in Form von Kaffee und Gipfeli vor der Verenaschlucht, und schon gings ab in den Schatten und dem beruhigenden Plätschern des Baches entlang zur Einsiedelei.

Nach einem Abstecher in die Solothurner Altstadt und einem genüsslichen Mittagessen machte sich die Truppe auf in Richtung Biel und Bözingenberg, um die tolle Aussicht auf das Bieler Seeland zu geniessen. Trotz der steigenden Temperaturen machten sich einige zu Fuss auf den Weg Richtung Taubenlochschlucht ... nicht ohne vorher noch dem Tierpark oberhalb von Biel einen Besuch abzustatten. Wetter-Chef Petrus meinte es fast zu gut mit seinen Sänger/-innen und so kühlte man sich (oder zumindest seine Füsse) am Ufer des Bielersees ab, bevor es auf den Chasseral ging. Dort konnte man einer weiteren herrlichen Aussicht frönen, dies bei angenehmen 17 Grad ... ganze 13 Grad kühler als unten im Seeland. Da zog es nach dem Nachtessen noch den einen oder die andere hinaus, um den Sonnenuntergang zu geniessen oder einfach nur um einen Verdauungsspaziergang zu machen.

Der Sonntag fing windstill, aber wiederum sonnig an, sodass das Frühstück im T-Shirt auf der Panoramaterrasse verzehrt werden konnte, wo man vor lauter schöner Natur fast die Zeit vergass. Schlussendlich hiess es dann doch Abschied nehmen und wieder in die Ebene zur «balade de la sorcière» in La Neuveville zu fahren. Der Schatten und das kühle Nass sorgten für erträgliche Temperaturen. Hexen waren aber trotz intensiver Suche keine zu finden.

Wer sich trotz der Hitze noch bewegen wollte, konnte dies am späteren Vormittag auf dem Jolimont oberhalb Erlach tun; wer den Flüssigkeitsverlust ausgleichen musste, war in Erlach gut aufgehoben und konnte sich einen Apéro gönnen. Zum Mittagessen haben sich jedoch alle wieder zusammen gefunden, sodass das letzte Teilstück nach Büren an der Aare unter die Räder genommen wurde. An der Aare war bei einem Bierchen, einem Kaffee oder Dessert gut Verweilen. Müde, aber voller schöner Eindrücke sind alle wohlbehalten nach Schongau zurückgekehrt.

Ein herzliches Dankeschön an Petrus, der uns mit Regen verschont und uns herrliches Reisewetter geschenkt hat.

Mittwoch, 11.07.2018Gontenschwil

eatec Elektro Automation GmbH: Alles aus einer Hand

Text und Bild: Thomas Moor

Raus aus der Garage – dort wo alles begonnen hat – und rein in den grosszügigen Gewerbebetrieb. Im Februar 2018 hat die eatec Elektro Automation GmbH ihren Firmensitz an der Haldenstrasse 163 (ehemals Schreinerei Bolliger) bezogen. Sie ist eine Komplettanbieterin im Bereich Elektro- und Automatisierungstechnik sowie im Bau von Solaranlagen.

Qualitativ hochwertige Arbeit lieferte Roland Heiz schon damals, als er 1989 seine Firma Heiz Elektroservice in Menziken gründete. Mit Elektroinstallationen und Verdrahtungen von Schränken machte er sich damals einen guten Namen. Nun: Der gute Name ist geblieben, ansonsten hat sich ganz viel verändert. Das Wachstum hat positive Spuren hinterlassen. Aus dem damaligen Betrieb mit einem Mitarbeiter ist eine Firma gewachsen, die rund 10 Mitarbeiter inkl. Freelancer beschäftigt. Den Kunden wird ganz viel Know-how in den Bereichen Elektro- und Automationstechnik geboten.

Gerade jetzt, wo Ferienzeit ist, herrscht bei der eatec GmbH Hochbetrieb. Es ist jene Zeit, wo Industrieanlagen reduziert gefahren werden oder gar still stehen. «Das ist die Zeit, wo Sommerrevisionen stattfinden und wir ins Spiel kommen und Anlagen auf Teileverschleiss untersuchen oder Softwarearbeiten erledigen», wie Roland Heiz erklärt. Nicht nur bei Revisionsarbeit ist die Gontenschwiler Firma ein verlässlicher Partner, sondern auch im Bereich Retrofit. Heisst konkret, dass bestehende alte Maschinen, für welche es unter Umständen keine Ersatzteile mehr gibt, für den Produktionsprozess in den Bereichen Steuerung, Mechanik und Sicherheit optimiert und so weiter fit gehalten werden. «Bei allen unseren Expertisen und Tätigkeiten legen wir ein grosses Augenmerk auf die Energieeinsparung», erklärt Projektleiter Stefan Kolb. Zusammen mit Samuel Brunner (dipl. Techniker HF Systemtechnik) und Firmeninhaber Roland Heiz bildet er das Kernteam der eatec Elektro Automation GmbH. Das A und O für zielgerichtetes Vorgehen und ein optimales Endergebnis sei eine gute Planung unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften und Normen innerhalb der Produktionsprozesse. Zusammen mit dem Kunden werden die für ihn optimalsten Lösungen erarbeitet. Mit seiner Firma sieht sich Roland Heiz auch als Generalunternehmer, bei welchem man alles aus einer Hand bekommt. Das gilt unter anderem für den Bereich Landwirtschaft. Auch hier hat die Automation längst Einzug gehalten. Auf diesem Gebiet ist man ebenfalls ein verlässlicher Partner für die Steuerung von Melkrobotern, Fütterungsanlagen, Einstreuern, Belüftungen, Heugebläsen etc.

«Wir führen Sie zum Ziel»: Dieser treffende Werbeslogan der eatec Elektro Automation GmbH hat auch im Bereich Solaranlagen bei Privaten und Firmen Gültigkeit. Ob Aufdach-, Indach- oder Flachdachanlagen: Was Sinn macht, wissen die Spezialisten der Gontenschwiler Firma genau. Mit Roland Heiz und seinem Team Kontakt aufzunehmen, ist der erste und beste Schritt. «Wir bieten Komplettlösungen, die wir zusammen mit den Auftraggebern evaluieren», so Heiz. Dass man Geld zum Fenster rauswerfen kann, ist nicht neu. Allerdings gehört Geld (dort, wo vorhanden) mit einer soliden und effizienten Lösung gut investiert aufs Dach. «Wir begleiten die Leute sogar bei einer allfälligen Selbstmontage», wie Roland Heiz erklärt. Um Interessierte über die Solartechnik informieren und beraten zu können, lädt die eatec Elektro Automation GmbH am 15. September zu einem Solar-Frühstück von 8.00 bis 12.00 Uhr in die Firmenräumlichkeiten an der Haldenstrasse 163 (vis-à-vis Volg) nach Gontenschwil ein. Dieser Morgen soll zu einer runden Sache werden. Genau so, wie es das neue Firmenlogo mit der Kugel und stilisierter Leiterplatte symbolisiert. Übrigens: Jene Kunden, die bis Ende 2018 eine Bestellung aufgeben, erhalten zwei Solarmodule als Geschenk.

Infos auch unter www.eatec.ch

Mittwoch, 11.07.2018Reinach

Eine goldene Eröffnung für Coiffeur Amelia

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Passend zur Inneneinrichtung des neuen Coiffeur- und Beautysalons waren auch das Gebäck und die Dekoration am Eröffnungsapéro ganz edel in Schwarz und Gold gestaltet. Zahlreiche treue Kundinnen und Interessierte liessen es sich nicht nehmen, mit Leonora Selmani auf ihre berufliche Zukunft anzustossen.

Leonora Selmani hat sich gemeinsam mit ihrem Mann Mentor und Tochter Amelia, welche die Namensgeberin des Salons ist, den Traum einer eigenen Schönheitsoase erfüllt. Der modern eingerichtete Salon fügt sich wunderbar in die alten und schönen Räumlichkeiten dieses Hauses ein. «For women only» – Leonora Selmani hat sich der ganzheitlichen Schönheitspflege der Frau verschrieben. Nach ihrer Ausbildung zur Hairstylistin in Biel hat sie die Liebe nach Reinach geführt. Die junge und sympathische Inhaberin von Coiffeur Amelia hat sich stetig weitergebildet, um die Wünsche ihrer Kundinnen zu erfüllen. Die Damen mit Haarverdichtungen, Verlängerungen sowie Schnitten und Colorationen zu verschönern, sind ihre Leidenschaft. Make-up sowie Microblading, bei welchem die Augenbrauen optisch in Form gebracht und verdichtet werden, gehören ebenfalls zu ihrem Angebot. Gerne stylt und schminkt sie auf Anfrage auch vor Ort, bei Anlässen, Konzerten oder Hochzeiten. Um die nicht erwünschten Haare zu entfernen, bietet Leonora Selmani Behandlungen mit dem modernen Diodenlaser an, welcher lästige Körper- und Gesichtshaare dauerhaft entfernt und somit zu einem guten Körpergefühl beiträgt.

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Mittwoch, 11.07.2018Menziken

Der Werkdienst hat ein neues «Pferd» im Stall

Text und Bild: Thomas Moor

14½ Jahre hat der Mercedes Puch dem Werkdienst Menziken wertvolle Dienst geleistet. Jetzt wurde er durch das moderne Mehrzweckfahrzeug der Marke VW Amarok ersetzt. Zu Beginn der Sommerferien fand die Schlüsselübergabe mit nachfolgender Fahrzeuginstruktion statt.

Der Mercedes Puch ist verkauft. Der finanzielle Aufwand für die anstehenden Reparaturen hätte sich nicht mehr gelohnt, wie Vizeammann Res Mäder anlässlich der Schlüsselübergabe erklärte. Und so verfügt der Menziker Werkdienst über eine Fahrzeugflotte, die wieder auf dem neuesten Stand ist. Entsprechende Freude herrscht bei Werkdienstleiter Othmar Warmuth und seinem Team. Mit dem VW Amarok konnten sie ein modernst ausgerüstetes Fahrzeug in Empfang und in Betrieb nehmen. «Ein Fahrzeug, das speziell nach den Bedürfnissen des Menziker Werkdienstes aufgebaut ist», wie José Bombuy von der Wynamatt-Garage AG sagte. Ein Fahrzeug aber auch, das man als «Arbeitstier» bezeichnen kann. Dazu trägt nicht nur die bullige Erscheinung mit viel Bodenfreiheit bei. Der Amarok verfügt über eine Doppelkabine, einen 3-Liter-V6-Dieselmotor, 4x4-Antrieb und einen Dreiseitenkipper. Die Ladebrücke kann im Winter den Salzstreuer aufnehmen. Über ein entsprechendes Drehlicht für diesen Einsatz verfügt das neue Fahrzeug bereits.

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Montag, 09.07.2018Meisterschwanden

Rocknacht Tennwil: Ticketaktion

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Meisterschwanden und Tennwil kommen bei der diesjährigen Austragung der Rocknacht in den Genuss von vergünstigten Eintrittspreisen.

Pro Haushalt können 2 vergünstigte Ticktes vorbestellt werden (10 Franken günstiger als an der Abendkasse):

  • Freitag: Fr. 20.– pro Ticket
  • Samstag: Fr. 40.– pro Ticket
  • Weekend: Fr. 60.– pro Ticket

Die Tickets können bis am Sonntag, 9. September 2018 vorbestellt und am Kiosk Meisterschwanden eingelöst werden.

Download Bestellcoupon (pdf)

Montag, 09.07.2018Region

Rocknacht Tennwil: Im September bebt der Wasen

Text: Eing., Bild: Archiv Dorfheftli

Am 21. und 22. September 2018 ist es wieder soweit. In Tennwil AG geht bereits die 11. Ausgabe der «Rocknacht» über die Bühne. Rock-, Hardrock- und Metal-Fans werden dann wieder voll auf ihre Kosten kommen. Dafür haben die Macher der Rocknacht gesorgt.

Insgesamt 9 national und international bekannte Bands werden an den beiden Festival-Tagen in Tennwil auf der Bühne stehen. Die Vorfreude auf zwei unvergessliche Tage ist gross. Der Startschuss erfolgt am Freitag, 21. September 2018 um 19.30 Uhr mit der Schweizer Band GODS OF SILENCE. Melodischer Power-Metal u.a. aus dem aktuellen Album «Neverland» tischen die Jungs aus der Region Basel auf. Danach übernimmt SOULDRINKER. Eine vierköpfige Band aus Stuttgart, welche dem Publikum einzigartigen, modernen Metal präsentieren wird. Dann ist die Reihe an CRYSTAL BALL. Das neue Album «Crystallizer» der 5 Melodic-Rocker aus der Innerschweiz wurde am 27. April 2018 veröffentlicht und zeigt, warum die Band zum Besten gehört, was die Schweiz in Sachen Melodic-Metal zu bieten hat. Zum Abschluss des ersten Festival-Tages gastieren THE POODLES aus Schweden auf dem Wasen. Ihr erstes Album «Metal will stand tall» wurde im Mai 2006 in Schweden und Finnland veröffentlicht und erreichte nach kurzer Zeit Goldstatus in ihrem Heimatland. Im Jahr tourte man mit Hammerfall und Krokus durch Europa. Ebenfalls waren sie als Support-Act von Gotthard in Deutschland unterwegs. Seit Januar 2018 ist nun ihr neustes Album «Prisma» auf dem Markt. Hardrock-Liebhaber werden voll auf ihre Kosten kommen.
Am Samstag, 22. September 2018, gehts ab 17.30 Uhr auf der Bühne so richtig ab. ROCK OUT aus dem Emmental eröffnen den 2. Festivaltag. Das sind vier junge «Giele», welche gute, alte Rockmusik (Mix aus eigenen Songs und Cover-Versionen von Grössen wie AC/DC oder Lynyrd Skynyrd) aufs Parkett schmettern. Dann legen SOULS REVIVAL los. Fünf gestandene Musiker, welche puren, rohen und handgemachten Rock’n’Roll zelebrieren! Direkt und gerade aus. Mit TRI STATE CORNER gehts weiter. Fünf vielbeschäftigte Burschen aus Griechenland, Polen und Deutschland, welche sich vor 13 Jahren zusammengefunden haben um griechische Folkloreklänge mit knackigen Stromgitarren zu mischen. Einzigartig! Dann ist die Reihe an COLDSPELL aus Schweden. Die Band gründete sich im Jahr 2005 um den Gitarristen und Songwriter Michael Larsson. Mittlerweile hat sich die Truppe fest in der «High Class» der schwedischen Hardrock-Szene etabliert. Und dann das Finale: Als absoluter Headliner der diesjährigen Rocknacht gastiert CORELEONI auf dem Wasen in Tennwil. Zum 25. Geburtstag des grossartigen Debütalbums seiner Band Gotthard hat sich Gitarrist Leo Leoni einen lange gehegten Traum erfüllt. Mit Gotthard-Drummer Hena Habegger, «Dial Hard»-Tour-Klampfer Igor Gianola (Ex-U.D.O), dem befreundeten Tessiner Bassisten Mila Merker und dem Ausnahmesänger Ronnie Romero (Lords Of Black, Rainbow) erweckt er unter dem Banner CoreLeoni alte Gotthard-Knaller zu neuem Leben. Rocknostalgie der Extraklasse. Die Rocknacht-Crew ist mit grossem Stolz erfüllt, eine der wohl aktuell besten Bands aus der Schweiz in der Sparte Rock an der Rocknacht Tennwil 2018 präsentieren zu dürfen.

Montag, 09.07.2018Region

Der Hallwilerseelauf wartet mit besonderen Attraktionen

Text und Bild: Eing.

Die Verantwortlichen des Laufs haben sich für die 44. Austragung etwas Spezielles einfallen lassen: Der Hallwilerseelauf 2018 führt zum ersten Mal in seiner Geschichte durch das Wasserschloss Hallwyl!

Die Halbmarathon-Läufer biegen nach 14 Kilometer in den historischen Schlosshof ein. Dort schickt die Band The Magic Five die Läuferinnen und Läufer mit harten Beats auf die letzten 7 Kilometer nach Beinwil am See, wo bereits der trendige Finisherpreis wartet, ein Necessaire in den Hallwilerseelauffarben!

Nachdem der 10-km-Lauf während zweier Jahre am oberen Seeende bei Mosen/Aesch angesiedelt war, befindet sich der Start des 10-km-Laufs neu direkt auf der Hauptstrasse vor dem Schloss Hallwyl. Mit dieser organisatorischen Änderung können wir den Läuferinnen und Läufern eine imposante Kulisse mit einer wunderbaren Strecke anbieten. Nach dem Start geht es zuerst durch das Ried in Richtung Brestenberg, bevor die Läuferinnen und Läufer auf die Originalstrecke einbiegen und bei Kilometer 3 ebenfalls durch und ums Schloss laufen. Diese Laufstrecke wird neu auch für Nordic Walker angeboten. Im Gegenzug werden der 11-km-Lauf und  7 km Walking sowie der 7-km-Kurzlauf gestrichen.

Die Startnummern werden wie im letzten Jahr für alle Kategorien per Post verschickt. So kann für die 10-km-Strecke direkt mit dem ÖV über den Bahnhof Boniswil oder mit dem Shuttlebus ab Lenzburg zum Schloss Hallwyl angereist werden. Vom Schloss her sorgt ein Kleidertransport dafür, dass die Effekten rechtzeitig im Ziel sind.

Das OK Hallwilerseelauf freut sich auf viele Laufbegeisterte!

Montag, 09.07.2018Region

Eine Zusammenarbeit, die es in sich hat

Text und Bild: Jennifer loosli

Gemeinsam erfolgreich zu werden, ist doch viel schöner als alleine! Dies sagten sich auch die beiden Firmen: rs-wärmetechnik GmbH aus Beinwil am See und die Roland Eichenberger AG aus Menziken. Seit einigen Monaten helfen sich die beiden gegenseitig bei Heizungsarbeiten aus.

Der Beinwiler Remo Stirnimann erfüllte sich im November 2017 einen grossen Traum! Er stürzte sich in die Selbstständigkeit und gründete die Firma «rs-wärmetechnik GmbH» an der Bühlstrasse 19 in Beinwil am See. Remo ist der Profi, wenn es um den Brennerservice für Gas- und Ölbrenner wie auch um Heizungsreparaturen geht. Bei Heizungssanierungen, Boilerentkalkungen und Beratungen bei einem Umbau steht er seinen Kunden gerne zur Seite. Der gelernte Heizungsmonteur und Wärmefachmann arbeitet aber nicht nur alleine. Seit ein paar Monaten arbeitet er eng mit Roland Eichenberger und seiner Frau Bea zusammen und man kann sagen: Die beiden Unternehmen ergänzen sich wunderbar! Die Firma Roland Eichenberger AG – Heizung und Sanitär – ist froh, mit einem jungen, aufgestellten und gut ausgebildeten Mann zusammenzuarbeiten. Aber auch Remo kann sich glücklich schätzen, denn durch die Roland Eichenberger AG lernt er viele neue Menschen kennen und kann seinen Kundenstamm vergrössern. Beide Firmen profitieren und können ihr Spektrum somit vergrössern und einander unterstützen. Flexibel ist Remo mit seiner Firma rs-wärmetechnik ganz bestimmt, denn er ist für seine Kunden innerhalb weniger Stunden da und kann auch bei Notfällen sofort eingreifen. Seinen Kundenstamm hat er vorwiegend in der Umgebung des Wynen- und Seetals bis hin nach Lenzburg.

Montag, 09.07.2018Gesundheit

Gallensteine – was nun?

Bild: ZVG.

Wenn die Steine keine Beschwerden verursachen, ist keine spezielle Therapie erforderlich. Falls jedoch Beschwerden bestehen, sollte nach eingehender Aufklärung über Krankheitsbild und Operation die steinhaltige Gallenblase entfernt werden.

Zum Verständnis: Die Galle wird in der Leber gebildet und dient der Fettverdauung. Sie wird in der Gallenblase nur gespeichert und im Falle der Nahrungsaufnahme über einen hormonellen Reflex über den grossen Gallengang in den Zwölffingerdarm abgegeben.

Bilden sich durch ein Missverhältnis von Gallensäuren, Cholesterin und Fett Steine in der Gallenblase, verursacht dies meist keine Beschwerden. Legen sich jedoch die Steine vor den Gallenblasenausgang, kann die Galle bei Nahrungsaufnahme nicht mehr entsprechend in den grossen Gallengang befördert werden, es resultieren Schmerzen, im schlimmsten Fall eine Kolik.

Des weiteren kann die Gallenblase entzünden oder kleinere Steine aus der Gallenblase in den grossen Gallengang geschwemmt werden, wo sie hängenbleiben können, was in einem Gallestau (Gelbsucht) oder in einer Bauchspeicheldrüsenentzündung münden kann. Man sieht also: Bestehen Schmerzen aufgrund von Gallensteinen, sollte man einen Arzt aufsuchen. Die Diagnose ist mittels Untersuchung, Blutwerten und Ultraschall relativ leicht zu stellen. Ist eine Gallenblasenentfernung bei Beschwerden oder einer Entzündung notwendig, kann diese heute in den allermeisten Fällen per Schlüssellochtechnik durchgeführt werden. Ueber 4 kleine Schnitte werden lange, stabförmige Instrumente unter Sicht mit einer ebenfalls stabförmigen Kamera in den Bauchraum eingebracht und mit diesen Instrumenten die Gallenblase samt der Steine entfernt. Nur in Ausnahmenfällen ist ein sogenanntes Umsteigen auf eine offene Operation noch notwendig.

Nach der Operation ist keine spezielle Diät einzuhalten, nach einer gewissen Anpassungszeit kann der grosse Gallengang die Reservoirfunktion der Gallenblase vollständig übernehmen. Bis dahin ist allenfalls am Anfang darauf zu achten, nicht zu fettreich zu essen.

Sollten Sie Probleme mit der Gallenblase haben, kann Ihr Hausarzt Sie jederzeit anmelden. Bei akuten Entzündungen ist eine schnelle Versorgung notwendig, wenn möglich innerhalb von 48 Stunden ab Auftreten der Symptome. Diesbezüglich bin ich über die Woche immer über die Praxis erreichbar, an den Wochenenden über die Zentrale des Spitals.

Dr. Michael Kettenring

Montag, 09.07.2018Boniswil

Fernsehen in Boniswil nimmt neue Formen an

Text und Bild: Eing.

An der letzten Generalversammlung vom 12. Juni 2018 der Genossenschaft Fernsehanlage Boniswil haben die Genossenschafter für die neuen Statuten und die Namensänderung mit neuem Auftritt grünes Licht gegeben!

Seit der Gründung der Genossenschaft sind bereits 36 Jahre vergangen und die Kommunikationstechnologie machte riesige Fortschritte. Eine Welt ohne Internet und ohne Smartphone ist heute kaum mehr vorstellbar. Nachdem im Jahr 2016 entschieden wurde, die Genossenschaft zu erhalten und weiter zu führen, hatte sich der Vorstand der Aufgabe gewidmet, die Genossenschaft moderner und attraktiver zu gestalten.

Die Genossenschaft erhält neue Statuten
Die Statuten wurden einfacher verständlich und zeitgemässer formuliert und das Reglement wurde vollumfänglich eingearbeitet. Nach etlichen Arbeitsstunden, Sitzungen und Diskussionen konnten die neuen Statuten den Genossenschaftern zur Genehmigung vorgelegt werden. Die einstimmige Genehmigung nimmt der Vorstand als grosses Kompliment entgegen. Die Statuten sind bereits im Druck und können demnächst den Genossenschaftern und Abonnenten zugestellt werden.

Ein neuer Name und ein neuer Auftritt
Die Genossenschaft soll mit einem neuen Namen und einem modernen Auftritt attraktiver und den Einwohnern von Boniswil einfacher zugänglich gemacht werden. Die Genossenschafter haben einstimmig entschieden: Aus der GFB Genossenschaft Fernsehanlage 5706 Boniswil wird die

Wechsel im Vorstand
Urs Baumann hat nach über 20 Jahren im Amt als Präsident den Wunsch geäussert, kürzer zu treten und hat eine Rochade mit Dietmar Schrödinger, Stv-Präsident, vorgeschlagen. Dietmar Schrödinger stellte sich gerne als Präsident zur Wahl und wurde einstimmig gewählt. Der Vorstand und die Genossenschafter sprachen Urs Baumann für seinen stets unermüdlichen Einsatz für die Genossenschaft ein riesengrosses Danke aus!

Seit einigen Wochen ist die Genossenschaft unter www.fg-boniswil.ch auch im Internet vertreten. Hier finden Interessierte (fast) alles über die Genossenschaft, aktuelle Informationen über die Netzsituation und Links zu unseren Partnern.

Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!

Der Vorstand
FGB – Fernseh-Genossenschaft Boniswil

Montag, 09.07.2018Meisterschwanden

Sarah Stadler greift nach der «Junior Brot-Chef»-Krone

Text und Bild: Thomas Moor

Wer wird Brot-Chef 2018? Diese Frage wird am Samstag, 22. September, beantwortet. Zuvor duellieren sich in der Kategorie «Lernende» und «Ausgebildete» zwei Finalisten in einem Wettbewerb, der bereits zum 4. Mal ausgetragen wird. Mit von der Partie ist auch Sarah Stadler aus Tennwil.

Dass Bier-Ideen originell sind, wird sich auch beim grössten Bäcker-Fachwettbewerb im Pilatusmarkt Kriens bewahrheiten. Dieser steht im Zeichen des Appenzeller Biers. Innerhalb von fünf Stunden müssen die Finalteilnehmer Spezial- und Kleinbrote, Klein- und Feingebäck, Catering-Häppchen und ein Schaustück herstellen, welche Bier als Zutat enthalten. Die Rezepturen für die verschiedenen Backwaren stammen von den Teilnehmern. Diese wiederum waren ausschlaggebend für die Finalqualifikation. Und da hat Sarah Stadler aus Tennwil mit ihren Kreationen das Rennen gemacht. Im Final trifft sie auf den Tessiner Duilio Gorla. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb wurde den Lernenden in der Berufsschule schmackhaft gemacht. Die 18-jährige Tennwilerin zögerte dabei keinen Moment und machte sich an das Schreiben und Ausprobieren ihrer Rezepte, wo sie auch auf Tipps von ihrer ehemaligen Oberstiftin zählen durfte. Elan, Freude und Kreativität waren ebenfalls entscheidende Zutaten. Und nicht zu vergessen die Leidenschaft, die Sarah Stadler als Lernende in der Bäckerei Ruckli in Sarmenstorf an den Tag legt. Mit diesem Wettbewerb soll speziell die Vielfalt des Bäckerberufs gezeigt werden. «Bäcker-Konditorin ist mein Traumberuf», wie sie sagt. Und daran zweifelt niemand. Und schon gar nicht, wer bereits einen Augenschein in ihr Backwarensortiment werfen durfte. An den Start geht sie am Donnerstag, 20. September ab 9.00 Uhr mit dem Chäsigen Bierbrot, dem Bierzwirbel, dem Bierchnopf, den Appenzeller Tafle Vögl, dem Bireflade, dem Appenzeller Käsefladen, dem Bierburger, der Biersuppe, dem Bierwürfel und einem Appenzeller Bauern als Schaustück. Dass ohne Fleiss kein Preis zu holen ist, weiss Sarah Stadler natürlich genau. Und so übt sie viel in ihrer Freizeit. Ihr Chef gibt ihr aber auch die Möglichkeit, während der Arbeitszeit, das eine oder andere Final-Produkt herzustellen. Die Zeit bis zum Final nutzt sie, um den Rezepten noch letzten Feinschliff zu verpassen. Gerne würde sich die Tennwilerin zur «Junior Brot-Chefin» krönen lassen. Als Siegerin fliegt sie nämlich für eine Woche nach Hongkong, Taschengeld inklusive.

Donnerstag, 05.07.2018Hallwil

All Johr gmüetlech, ’s Haubuer Dorfturnier

Text und Bild: Jennifer Loosli

Bei bestem Wetter und angenehmen Temperaturen kämpften die vielen Fussballmannschaften um den Sieg am 27. Grümpelturnier in Hallwil. Die Jungs und Mädels waren ambitioniert alles zu geben, um auf das Podest zu kommen.

Passend zur Fussball-WM startete am 23. Juni das 27. Grümpelturnier in Hallwil. Das Dorf- und Grümpelturnier ist ein grosser Dorfanlass in Hallwil, organisiert von den turnenden Vereinen, mit vielen Jahren Tradition. Für Gross und Klein, mit Festzelt, leckeren Grilladen und jeglichen Drinks. Am Freitagabend konnten die Spieler und Zuschauer das Fussballspiel Schweiz–Serbien in der Festhütte verfolgen. Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Fussballfans den Sieg der Schweizer Nati! Am nächsten Morgen traten die Mannschaften in ihren eigens ausgewählten Outfits an. Manche in einfachen Fussballdresses, andere mit verrückten Aufschriften. Die Teilnehmer wurden in diverse Kategorien unterteilt. Für die aktiven und lizenzierten Fussballer gab es die Kategorie A und für Vereine-, Firmen- oder Plauschmannschaften die Kategorie Fun und Sie & Er. So gab es für jede Mannschaft die Chance zu gewinnen. Neben viel Fussball gab es aber auch Dart werfen, Nietenverlosung und eine Torwand zum Schiessen, wobei viele tolle Preise zu gewinnen waren. In der Kategorie Junioren gewann die Mannschaft #Omega, bei den Aktiven Stern des Südens 2, Sie & Er Stern des Südens und in der Fun Gruppe United Village F.C.

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Montag, 09.07.2018Meisterschwanden

Vom Minergiehaus zum PlusEnergie-Haus

Text und Bild: Jennifer Loosli

Ende Juni wurde in der Mehrzweckhalle Meisterschwanden die Firma Setz Architektur AG aus Rupperswil vom Verein Minergie zur einmaligen Leistung von 100 Minergie-Gebäuden mit einer speziellen Labelübergabe geehrt.

Eingeladen zum grossen Fest waren ehemalige und aktuelle Bauherrschaften, Mitarbeitende und Handwerker mit denen Setz Architektur AG die 100 Minergie-Gebäude umgesetzt hat. Unter ihnen die künftigen Eigentümer der an der Rütigasse in Tennwil gebauten Minergie-Gebäude 98, 99 und 100, denen zu ihrem besonderen Minergie-Setz-Haus gebührend gratuliert wurde.

Umrahmt wurden die Ehrungen und Gratulationen von den Referaten des ehemaligen und des aktuellen Geschäftsführers des Vereins Minergie, dem CEO der Fa. Renggli AG und Werner Setz (Verwaltungsratspräsident Setz Architektur AG). Setz liess die zwanzigjährige Minergie-Firmengeschichte dabei Revue passieren. In den ersten fünf Jahren als Fantast bezeichnet, gab die Zeit der Setz Architektur AG recht. Haben doch acht der 100 Minergie-Gebäude die begehrten Schweizer Solarpreise gewonnen und damit Geschichte geschrieben. Waren es am Anfang Gebäude, die wenig Energie verbrauchten, sind heute Minergie-Gebäude Häuser, die dank Sonnenenergie mehr Energie produzieren als diese brauchen, genannt PlusEnergie-Haus. Heute ist Setz Architektur AG soweit, dass ihre geplanten Häuser bereits vom April bis Oktober energieunabhängig sind und der eigens produzierte und im Haus gespeicherte Strom günstiger ist, als der Strom vom Elektrizitätswerk.

Die Sonne schenkt uns genügend Energie – wir müssen diese nur noch ernten! Einem ganzjährig autarken Haus steht nicht mehr viel im Weg.

Montag, 09.07.2018Beinwil am See

Böjuer Jungschützen – Sieger am Wettschiessen 2018

Text und Bild: Eing.

Dass sie treffsicher sind, haben die Böjuer Jungschützen bereits am Feldschiessen in Zetzwil Anfang Juni bewiesen. Sechs Jungschützen durften von dort ein Kranzabzeichen mit nach Hause nehmen und trugen dieses auch mit Stolz.

Am Mittwoch, 21. und Samstag, 23. Juni 2018 fand dann auf der Schiessanlage Murweid das alljährliche Junioren- und Jungschützen-Wettschiessen des Hombergverbandes statt. Natürlich waren auch die Böjuer komplett angetreten und haben ihr Bestes gegeben ... mit Erfolg. Die Gruppe «Die unverbesserlichen 4» mit Jonas, Janis, Jeremy und Ivo liessen alle anderen Gruppen hinter sich und durften die Medaillen für den 1. Platz entgegen nehmen. Auch die zweite Gruppe hat tolle Resultate erzielt und sich den guten 4. Platz erkämpft. In der Einzelrangliste reichte es Jonas Wyss mit 90 Punkten nicht ganz bis auf den vordersten Platz, aber auf den guten zweiten Rang. Total 6 Jungschützen von der Schützengesellschaft Beinwil am See haben das Kranzabzeichen erzielt und durften es entgegen nehmen. Nach dem Schiessen sind wir dann noch ein wenig zusammen gesessen und haben die Festwirtschaft genossen.

Auszug aus der Rangliste:
Gruppenwettkampf (Total 7 Gruppen):
1. Böju 1 «die unverbesserlichen 4»
2. Chappeschiesser Oberkulm,
3. Röösli Seengen
4. Böju 2

Einzelrangliste Jungschützen (Total 45):
1. Fröhlicher Fabian, Seengen
2. Wyss Jonas, Beinwil am See
3. Gafner Shawn, Oberkulm
9. Lüthi Simea, Beinwil am See
11. Lüscher Jeremy, Beinwil am See
12. Bolliger Nathalie, Beinwil am See
13. Brasi Tiziano, Beinwil am See
18. Schelesen Janis, Beinwil am See
20. Eberle Ivo, Beinwil am See
38. Baumann Adrian, Beinwil am See; Friedli Mirco, Beinwil am See

Dienstag, 09.07.2018Zetzwil

30 Jahre: Happy Birthday, BMX-Club Zetzbu!

Text und Bild: Thomas Moor

Eine Eintagsfliege war der BMX-Sport nicht. Nachdem diese trendige Zweiradwelle von Amerika nach Europa rübergeschwappt war, erfasste sie auch Zetzwil. Es war 1988, als im Haus der Familie Wirz an der Hauptstrasse 444 die Clubgründung erfolgte. Die spektakuläre Sportart reitet dank Herzblut der ehemaligen und aktuellen Vereinsführung weiter auf der Erfolgswelle. In diesem Jahr kann ein runder Geburtstag gefeiert werden. Happy Birthday, BMX-Club Zetzbu!

«Riders ready? – Watch the Gate». Wenn diese Aufforderung aus dem Lautsprecher ertönt, vergehen nur noch wenige Sekunden, bis sich das pneumatische Startgatter senkt und die BMX-Fahrer mit voller Kraft in die Pedalen treten. Was danach folgt, sind packende Duelle, die sich die Sportlerinnen und Sportler auf der mit Sprüngen und Steilwandkurven gespickten Bahn am Mattenweg liefern. Von Startgatter, betonierten Steilwandkurven und dergleichen war 1988 unter dem Präsidium von Patrick Kasper und Vize Peter Wirz auf der ersten BMX-Piste im Sandhübel natürlich noch nicht die Rede. Auch als 1993 am heutigen Standort Mattenweg der Bau einer neuen Piste in Angriff genommen wurde, buk man vergleichsweise kleine Brötchen. Obwohl man dank der Erbauerin, der PAMO Gerüste AG, jetzt bereits über eine mit Gerüsteprofilen und Holzbrettern versehene Startrampe verfügte. Diese Bahn wurde übrigens im Zusammenhang mit dem Dorffest «Zetzwil, Festwil» erbaut und bildete die Grundlage für weitere Anpassungen und Ausbaustufen. Ziel war es schon damals, den Jugendlichen im Rahmen einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung auch eine Anlage zur Verfügung zu stellen, die den Anforderungen professioneller Trainingsmöglichkeiten gerecht wurde. Um mit den übrigen schweizweit rund 15 BMX-Bahnen standhalten zu können, fiel 1997 der Startschuss zum Neubau der 3. BMX-Piste auf dem Gelände am Mattenweg. Erbaut in Fronarbeit durch die BMX-Mitglieder.

Auf Sportlichkeit, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein (Pflege und Instandhaltung der Anlage) wurden die BMXler der Geburtsstunde unter anderem von Willi «Oli» Bohler getrimmt. Eine gesunde Clubbasis bildete über all die Jahre aber auch der Vorstand, der sich vorwiegend aus Aktivmitgliedern zusammensetzte. Ebenfalls positiv: Die Führung wechselte in der bisherigen Vereinsgeschichte nur dreimal. Patrick Kasper, Marco Roth und Markus Steiger heissen die ehemaligen Präsidenten. Dino Rompietti leitet die Geschicke des BMX-Clubs Zetzbu seit 2017 und kann bei Anlässen und bei Arbeiten an der Bahn auf engagierte Eltern von aktiven BMXlern zählen. «Auch den Sponsoren sind wir zu Dank verpflichtet», wie er sagt. Mit ihrem Engagement tragen sie unter anderem dazu bei, dass die BMX-Bahn immer up to date ist, damit die zur Zeit 39 aktiven Fahrer (der jüngste 6, die älteste 39 Jahre) optimale Trainingsbedingungen vorfinden.
Am Wochenende vom 17. bis 19. August kann nun auf das 30-Jahr-Jubiläum angestossen und gefeiert werden. Neben dem 7. Lauf zur Deutschschweizermeisterschaft am Sonntag, wartet der Club mit verschiedenen Aktivitäten für die Besucher auf (siehe Inserat).

Infos unter www.bmxzetzwil.ch

Montag, 09.07.2018Beinwil am See

Heil Im Puls mit Simone N. Grohrock

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Das eigene Wohlbefinden steigern, Selbstheilungskräfte aktivieren, den Körper für ein besseres Körpergefühl stärken. Mit verschiedenen Techniken und Therapiemethoden unterstützt und begleitet Simone N. Grohrock in Beinwil am See jeden einzelnen Klienten ganz individuell auf seinem Weg.

Die umfangreichen Erfahrungen und Ausbildungen in verschiedenen Bereichen erlauben es der langjährigen Therapeutin, jede Behandlung individuell auf die Bedürfnisse der Klienten abzustimmen und zu gestalten. Nicht jeder Mensch hat die gleichen Beschwerden, Anliegen, Blockaden oder Verspannungen. Im Dialog wird besprochen, welche Art der Behandlung möglich und sinnvoll erscheint. Die Sympathie zwischen Klient und Therapeut spielt dabei eine wichtige Rolle, so Simone Grohrock, damit eine entspannte und offene Atmosphäre entsteht. Mit gezielten Atem- und Körperübungen, verschiedenen Massagearten oder den beruhigenden Klängen der Klangschalen, können auf sanfte Weise Verspannungen und Blockaden gelöst werden. Zum Entspannen eignet sich auch die Klangliege hervorragend. Durch das Zupfen der Saiten, werden für den Klienten auf der Liege sanfte Vibrationen spürbar. Für das Gleichgewicht im Alltag, sei es psychisch oder körperlich, ist ein gesunder und aktiver Energiefluss im Körper von grosser Bedeutung. Belastende Themen wie Konflikte, Stress und innere Unruhen können sich folglich oft auch negativ auf den Bewegungsapparat auswirken. Um es nicht soweit kommen zu lassen, zeigt die Therapeutin gerne Wege auf, um den Alltag bewusster, achtsamer und entspannter zu meistern. Mit der Magnetresonanzanalyse ist es möglich festzustellen, ob der Körper im Lot ist. Ist ein Organ geschwächt, funktioniert der Stoffwechsel optimal oder bestehen Vitaminmängel, welche den Körper auf Dauer schwächen? Mit der Analyse kann die optimale Richtung hin zu einem gesteigerten Wohlbefinden angezeigt werden. Die Pulsing-Methode mit ihren sanften Bewegungen und speziellen Griffen führt den Körper in eine tiefe Entspannung. So können Körper und Geist wieder in Einklang gelangen. Durch die Erfahrung als Pädagogin ist Simone Grohrock auch mit Jugend- und Kinderthemen bestens vertraut. Termine vereinbart sie gerne per Telefon oder E-Mail.

Montag, 09.07.2018Boniswil

Sommerfest mit der Musikgesellschaft Boniswil

Text und Bild: Silvia Gebhard

Die Musikgesellschaft Boniswil lud die Dorfbevölkerung am 7. Juli 2018 zum Sommerfest beim Schulhaus Boniswil ein.

Die erfreulich zahlreichen, festfreudigen Gäste konnten Bratwurst, Servelat oder Schnitzel vom Grill, dazu ein feines Stück Brot und ein Getränk holen. Bezahlt wurde mit einer freiwilligen Spende. Ab 17 Uhr begannen sich die bereitgestellten Tische und Bänke zu füllen, so dass bald noch weitere Tische dazu geholt werden mussten.

Ab 18.15 Uhr genossen die Zuhörer ein halbstündiges Konzert mit fröhlichen Melodien, vor allem Märschen. Es wurde ein richtig gemütliches Beisammensein, in einer anderen Form, als in den Vorjahren mit den sommerlichen Quartierkonzerten. Die Musiker haben sich nämlich für das kantonale Musikfest in Laufenburg vorbereitet, und so blieb für anderes etwas weniger Zeit. An ihrem erfolgreichen Auftritt zweifelt sicher niemand. Wir freuen uns aber auch immer wieder über ihre verschiedenen Aktivitäten im Dorf.

Donnerstag, 05.07.2018Beinwil am See

Neuer, sympathischer und erfahrener Schulleiter

Text und Bild: Jennifer Loosli

Rolf Liechti wird ab dem 2. August 2018 die Stelle als neuer Schulleiter übernehmen. Mit vielen Jahren Erfahrung als Schulleiter und Lehrer bringt er Kompetenz und Wissen mit in die Schule Beinwil am See.

Die Rollen eines Schulleiters sind genau aufgeteilt. Der Schulleiter trägt die Gesamtverantwortung für die Führung der Schule. Er setzt sich mit gesellschaftlichen, pädagogischen, schulpolitischen und Personalfragen auseinander, entwickelt Visionen, Ziele und Führungsgrundsätze. Mitglied eines Schulkomplexes zu sein – eine spannende und sinnvolle Tätigkeit, auf die sich Rolf Liechti aus Wohlen besonders freut. Die Arbeit als Schulleiter sei eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit für Rolf Liechti. Er wird Kay Warden ab dem 2. August 2018 ablösen, die ein halbes Jahr als Überbrückung die Schulleitung von Böju übernommen hatte. Rolf Liechti wird Schulleiter der zwei Schulstandorte Altes Schulhaus, dort besuchen die Kinder der 1. und 2. Klassen den Unterricht, und der Schulanlage Steineggli sein (3. bis 6. Klassen) . Ausserdem von drei Kindergärten an verschiedenen Standorten. Seit 10 Jahren arbeitet Liechti im Naturama als Umweltbildner. Seit Mai 2017 war er als stellvertretender Direktor und Bereichsleiter von Bildung, Naturforderung und Nachhaltigkeit im Naturama Aargau in Aarau engagiert. Vor der Tätigkeit im Naturama arbeitete er als Lehrer und Schulleiter an der Bezirksschule Wohlen. Ihm ist es wichtig, dass die Natur vermehrt im Unterricht ihren Platz findet. Es sollen mehr Ausflüge an ausserschulischen Lernorten geplant werden, damit die Kids die Fakten über die Welt aktiv und authentisch lernen und miterleben können.

Seit vielen Jahren unterrichtet er in Wohlen die Bezirksschüler. Diese Zeit lässt er nun hinter sich und möchte wieder als Schulleiter arbeiten. Ganz verlassen wird er die Wohler Schüler aber nicht: Einen halben Tag wird er weiterhin an der Bezirksschule unterrichten. Das restliche Pensum wird er in der Schule von Beinwil am See verbringen. Der 58-jährige Rolf Liechti freut sich, an der Schule präsent zu sein und für die Kinder, wie natürlich auch für das Lehrerteam, da zu sein. Seine Ziele sind es, die Lehrpersonen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und für sie die bestmögliche Voraussetzung zu schaffen, damit die Lehrpersonen an der Schule in Beinwil am See ihre sehr wichtige pädagogische Arbeit täglich erfolgreich und mit Freude ausüben können. An der Schule in Beinwil werden derzeit 250 Kinder von rund 30 Lehrpersonen unterrichtet. Er selbst ist Vater von zwei Jungs und er weiss wie wichtig die Zeit im Kindergarten und der Primarschule für die Entwicklung der Kinder ist. Das heisst, das eine Kind mag in seinen schriftlichen Fähigkeiten auf dem Stand eines Siebenjährigen sein, sein Sozialverhalten entspricht aber eher dem eines Fünfjährigen. Die Norm ist, dass ein Kind Stärken und Schwächen hat. Wie wir Erwachsenen auch. Diese Stärken müssen genau im Kindergarten- und Primarschulalter gefördert und unterstützt werden. Er arbeitete eine Zeit lang als Inspektor an einer Primarschule und erlebte hautnah mit, was es heisst, Kinder in dieser enorm wichtigen Zeit zu fördern. Die Schule steht in einem enormen Wandel und braucht genau solche Menschen wie Rolf Liechti an ihrer Seite. Ein Mann, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht und für das einsteht, was er denkt! Mit viel Sympathie und grosser Freude am Beruf wird er die Schule in Beinwil am See ganz bestimmt bestens leiten!

Donnerstag, 05.07.2018Leutwil

TV Lüpu am Kreis-Turnfest in Gipf-Oberfrick

Text und Bild: Eing.

Nach intensiven Vorbereitungen für das diesjährige Turnfest, war es dann vom 15. bis 17. Juni 2018 soweit. Obwohl die Wettkämpfe erst am Samstag stattfanden, reisten die meisten schon am Freitag nach Gipf-Oberfrick, um unser «Lager» aufzubauen und das Turnfest-Feeling etwas länger zu geniessen.

Am Barren zeigten die Männer eine super Leistung und erzielten eine Note von 8.66. Nach einer kurzen Verschnauf-Pause führten wir gemeinsam und zum ersten Mal eine Gerätekombination vor. Eine Note von 8.59 war dann die Belohnung für die vielen Trainings. Die Gymnastik-Bühne-Darbietung der Frauen erntete viel Applaus und eine sehr gute Note von 8.46. Das ergibt eine Gesamtnote von 25.71 und den 23. Schlussrang von den 49 Vereinen in der 3. Stärkeklasse. Eine solch gute Note haben wir in unserer langen Vereinsgeschichte noch nie erreicht.

Bei bestem Wetter feierten wir nach dem Wettkampf unsere guten Leistungen. Der selbst mitgebrachte Pool samt 1000 Liter-Tank kam allen sehr gelegen und wir genossen die Abkühlung. Nach dem Nachtessen wurde dann noch im Festzelt ausgiebig gefeiert. Und da hier gilt: «Was am Tornfest passiert, bliibt am Tornfest», gehen wir nicht genauer darauf ein. Nach einer kurzen Nacht machten wir uns dann am Sonntag wieder auf den Rückweg nach Lüpu.

«Danke vell Mol» an alle Turnerinnen und Turner für ihren super Einsatz während den Trainings und am Turnfest. Ein Danke auch an Beat und Mattias für den Transport des «Schilters» und für Traktor und Wagen. Nun geniesst der TV Lüpu die verdiente «Sommer-Pause», wobei doch schon bald unser Sommerfest am 31. Juli 2018 auf dem Kalender steht.

Donnerstag, 05.07.2018Seengen

Traditionelles Schmittenreisli nach Luzern

Text und Bild:  Eing.

Wenn die «Schmitteler» gemeinsam verreisen, muss etwas Kulturelles dabei sein. Beim diesjährigen Ausflug wagte man eine Kombination von absolut neuzeitlichem Adventure-Vergnügen und dem spannenden Spaziergang durch Luzerns Vergangenheit.

Es begann in Emmenbrücke beim trendigen Event in Adventure-Rooms, eine Entdeckungsreise ins Unbekannte, wo es um Geschicklichkeit und geheime Formeln geht. Die Tour endete im Schatten der trutzigen Museggmauer vor der Stadt Luzern, gerade rechtzeitig, um sich bei einem feinen Apéro in der Bäsebeiz Hintermusegg mit Käse und Trockenwurst zu stärken, bevor es in die Altstadt hinunter weiterging.

Die Museggmauer – Stadtbefestigung von Luzern – kommt dem Besucher kolossal riesig vor, wenn er so davor steht. Neun Türme, der höchste «Luegisland» mit 52 Metern, stammen alle aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Im Gemäuer der dicken Kolosse sind einige Jahrhunderte gespeichert. Es war klar, dass die Schmitteler den Wehrgang der Mauer über steile Stufen erstiegen, der ohne Unterbruch bis zum «Schirmerturm» begehbar ist. Eine prachtvolle Aussicht präsentierte sich von oben auf das Seebecken und die Stadt. Die Gegensätze in luftiger Höhe sind frappant. Früher trennte die Mauer Stadtvolk und feindliche Scharen. Heute gibt es ausserhalb ländliche Ruhe und grüne Wiesen, auf der Stadtseite in den Gässchen hingegen viel herumwuselndes Volk aus aller Herren Länder. Beim Gang über die Kapellbrücke Richtung Altstadt wurde es «rüüdig» eng und man musste höllisch aufpassen, um nicht von Selfie-Sticks aufgespiesst zu werden. Die altehrwürdige Wirtschaft Galliker, wo trotz Umbauten noch immer viel historische Substanz vorherrscht, war das Ziel der «Schmitteler». Dort fand der Schmitten-Ausflug mit einem feinen Nachtessen seinen Abschluss.

Donnerstag, 05.07.2018Menziken

Erinnerungen an Willimanns Kiosk und Lebensmittel

Text und Bild: Thomas Moor

Die älteren unter den Menziker Bewohnern werden sich mit Sicherheit noch an den Willimann-Kiosk und das später gegründete Lebensmittelgeschäft mit Kiosk erinnern. Es war jene Zeit, als man sich am Kiosk und im Dorfladen traf. Nicht nur um einzukaufen, sondern auch um das Neuste zu erfahren.

Die Gesellschaft ändert sich, das Konsumverhalten ändert sich. Gewohnheiten werden von einem Tag auf den anderen über den Haufen geworfen. Das einzige was bleibt, sind Erinnerungen. Wenn überhaupt. Logischerweise war man 1943 weit entfernt von Discounter, Computer und Online-Shopping, als Karl Willimann beim Restaurant Rebstock in Menziken seinen Kiosk eröffnete. Ein schmuckes kleines Holzhäuschen mit Satteldach. Ein Häuschen, wie man es vielleicht von bekannten Schweizer Reisedestinationen kannte, wo die heissbegehrten Souvenirs zum Verkauf angeboten wurden. Nun: Souvenirs hielt Karl Willimann keine feil. Sein Hauptaugenmerk richtete sich auf den Verkauf von Tabakwaren. Und davon hatte die Region mit der damals florierenden Tabakindustrie eine ganze Menge zu bieten. Nicht verwunderlich deshalb, dass Rössli-, Villiger- und Weber-Werbetafeln die Front des Kioskes zierten. «Neben Tabakwaren verkaufte mein Vater am Kiosk noch Schokolade», wie sich Charly Willimann erinnert. Dafür sei er jeweils nach Luzern gefahren, um sich mit grösseren Mengen der beliebten Süssigkeit für den Verkauf an seinem Kiosk in Menziken einzudecken. Und was klein mit 20 Franken Tageseinnahmen begann, wuchs über die Jahre zu einem Kiosk, der mit einem ständig erweiterten Sortiment aufwartete und florierte. 1948 konnte ein grösserer Kiosk auf der Südseite der alten Mühle in Menziken bezogen werden, der auch mit einem Gemüseangebot aufwartete. Beliebt war auch der Hauslieferdienst, den Karl Willimann anbot. «Mit dem Anhänger mussten wir als Kinder jeweils losziehen. Dabei wurde fast jedes Haus beliefert», erzählt Charly Willimann.

Einen gewaltigen Dämpfer erhielt das Familienunternehmen im Jahr 1967, als in der Nacht auf Pfingstmontag Einbrecher den Kiosk heimsuchten und diesen danach in Brand steckten. «Mein Vater ergraute von einem Tag auf den anderen», erinnert sich Charly Willimann. Mit Blick nach vorne wurde aber mit dem Bau des neuen Ladens am heutigen Standort (Hauptstrasse 75, Abzweigung neue Bahnhofstrasse) begonnen. Ein Geschäft, das aus Selbstbedienungskiosk mit Raucherwaren, Zeitungen und Zeitschriften und Selbstbedienungsladen mit Lebensmittel, Gemüse, Getränken etc. bestand. Ein neuzeitliches und zukunftsgerichtetes Ladengeschäft, wie es in der Presse bezeichnet und gelobt wurde. Die Kunden schätzten nicht nur dieses Selbstbedienungskonzept mit dem umfassenden Angebot für den täglichen Gebrauch, sondern auch die Tatsache, dass man im Laden von Karl Willimann immer einen Schwatz abhalten und über Gott und die Welt plaudern konnte. Dunkle Wolken zogen auf, als sich Discounter landauf, landab breit machten und mit dem geänderten Einkaufsverhalten von Herrn und Frau Schweizer das Lädelisterben einläuteten. «Daran änderte sich nichts, obwohl wir als Kiosk den Laden auch am Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet hatten», sagt Charly Willimann, der zusammen mit seiner Frau 1979 in die Fussstapfen seines Vaters trat und das Geschäft weiterführte. Von den 20 Lebensmittel-Läden, die Menziken zur Blütezeiten hatte, verschwanden immer mehr von der Bildfläche. 1994 ging dann auch die Ära von Willimanns Lebensmittel und Kiosk zu Ende. «Wir haben zur rechten Zeit aufgehört», wie Charly Willimann rückblickend sagt.

Donnerstag, 05.07.2018Zetzwil

Plausch-Jassabend der Schule Zetzwil

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Jassen ist für vieles gut. Dessen waren die beiden Lehrerinnen Marlies Gugelmann und Simone Hunziker überzeugt, als sie nach den Frühlingsferien das Jass-Projekt mit den Erst-, Zweit- und Drittklässlern starteten. Das Resultat davon war der fröhliche Plausch-Jassabend, zu welchem die Eltern als Spieler oder als Zuschauer eingeladen wurden.

«Wir sind so gut geworden, dass wir nun einen Jassabend veranstalten können», erklärt Marlies Gugelmann. Der ohrenbetäubende Lärm im Treppenhaus des Schulhauses während des Begrüssungsaperos zeugte von Spannung und Vorfreude. Im Musikzimmer wurden, nachdem etwas Ruhe hergestellt war, die Gruppen und Tische zugeteilt. «Das Grosi kann besser jassen, als mein Mami», meinte mancher Jungjassser und hatte kurzerhand sein Grosi ans Turnier geholt. Mancher Papa gab zu, dass seine Jass-Kunstfertigkeit etwas eingerostet sei. Nichtsdestotrotz war das Mitmachen eine Freude und der Eifer der Kinder ansteckend. Gespielt wurde je nach Altersstufe der Kinder mit oder ohne Trumpf und an einigen Tischen auch ohne Punktezählen.

Das Schweizer Nationalspiel ist für vieles gut. Die Kinder üben auf spielerische Art das Rechnen, entwickeln eine bessere Feinmotorik, lernen sich an Regeln zu gewöhnen und stärken ihre Konzentrationsfähigkeit. Das gemeinsame Spiel am Tisch fördert den Zusammenhalt in der Gruppe und in der Familie. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist das Lernen zu verlieren. Am Zetzwiler Plausch-Jassabend gab es allerdings keine Verlierer, wobei es keine Naturalien zu gewinnen gab. Dafür umso mehr Freude, Stolz und Zusammengehörigkeit. Bilder auf www.zetzwil.ch

Donnerstag, 05.07.2018Beinwil am See

Mediterrane Spezialitäten im La Dolce Vita

Text und Bild: Jennifer Loosli

Seit dem 19. April ist das La Dolce Vita wieder geöffnet und man trifft auf ein sehr bekanntes Gesicht. Mit knapp 70 Plätzen kann das Restaurant La Dolce Vita sehr viele Kunden mit leckeren Pizzen, Fitnesstellern oder einfach nur einem Apérol Spritz glücklich machen!

Ja, wen treffen wir denn da im La Dolce Vita wieder an? Genau es ist Jesus! Knapp drei Jahre war er im Alzbach in Reinach beschäftigt, ist nun wieder im La Dolce Vita und verwöhnt seine Gäste mit seinem spanischen Charme. Wöchentlich bietet er acht verschiedene Menüs ab CHF 13.– an. Von gutbürgerlicher Küche wie Züri Geschnetzeltem oder XXL-Cordon-Bleu zu Mediterranen Spezialitäten, bleibt kein Wunsch der Gäste im La Dolce Vita offen. Dazu einen guten italienischen oder spanischen Wein und der Abend ist perfekt. In den heissen Sommermonaten gibt es nichts Besseres, als ein leckeres Eis. Für die Gelati ist das La Dolce Vita bekannt und jeder sollte eines davon versucht haben. Schokoladen-, Erdbeeren- oder Bananen-Gelati, versüssen auch deinen Sommer. Die Cousine hat Geburtstag und möchte ein reichhaltiges Buffet anbieten, hat aber keine Zeit, um alles selber herzustellen? Kein Problem! Denn das La Dolce Vita bietet einen individuellen Partyservice an. Hier punktet das Restaurant mit jahrelanger Erfahrung im Partyservice-Bereich. Wenn bis Ende August folgende Pizzen zum Abholen bestellt werden, kostet eine Pizza nur CHF 10.–: Hawaii, Vegi, Salami, Margherita oder Prosciutto.

La Dolce Vita
Gemeindehausplatz 9
5712 Beinwil am See
062 772 20 00

Sommeröffnungszeiten 1.7. bis 30.9.2018
Montag: Ruhetag
Dienstag bis Samstag: 8.30 bis 23.00 Uhr
Sonntag: 9.00 bis 22.00 Uhr
Durchgehend warme Küche am Sonntag

Ab dem 1. Oktober werden die Winteröffnungszeiten gelten.

Donnerstag, 05.07.2018Hallwil

Die SG Hallwil am Bündner Kantonalen

Text und Bild: Eing.

Normalerweise führt uns die Vereinsreise an ein kantonales Schützenfest. So besuchte vom 22. bis 24. Juni 2018 eine illustre Schar von Hallwiler Schützinnen und Schützen das Kantonale in der Region Surselva.

Bereits vor einem Jahr rekognoszierte unser Schützenkamerad Peter Schoerg den Scheibenstand und das Hotel in Sedrun. Im Nachhinein sind wir uns einig, dass Peter mit dieser Wahl bereits den ersten Volltreffer schoss. Im Hotel La Cruna fanden wir gepflegte Zimmer vor und wurden mit köstlichen Menüs verwöhnt. Aber auch die Arbeit der Sedruner Schützen auf der Schiessanlage liess nichts zu wünschen übrig. Am Freitag- und Samstagnachmittag griffen wir in den Wettkampf ein. Die 14 Vereinsmitglieder freuten sich an über 50 Kranzresultaten. Für unbefriedigende Ergebnisse hat ein guter Schütze immer eine Ausrede bereit. Dieses Mal musste der unberechenbare Wind herhalten. So hörte man klagen: «Schau jetzt wieder die Fahne in der Mitte der Schiessdistanz! Wie der Rotor eines Helikopters! Kein Wunder, dass meine Schüsse da zu hoch gehen.»

Der Samstag- und Sonntagmorgen standen zur freien Verfügung. Viele nützten die Gelegenheit und genossen eine Zugfahrt durch die blühende Natur zum Apéro auf den Oberalppass.

Rückblickend haben wir drei wettermässig ideale Tage, bei schiesstechnisch anspruchsvollen Bedingungen in bester Kameradschaft erlebt. Bereits laufen die Vorbereitungen für die Vereinsreise 2019 ans Appenzeller Kantonale.

Resultate und Bilder unter www.sghallwil.ch

Donnerstag, 05.07.2018Dürrenäsch

Verbandsturnfest «Seetal 2018»

Text und Bild: Eing.

Bei der Gesamtwertung platzierte sich der Damenturnverein Dürrenäsch in der 4. Stärkeklasse mit einer Note von 24.74 auf dem 15. Rang von total 35 teilnehmenden Vereinen. Wir sind sehr stolz auf unsere Leistung und das wochenlange Üben hat sich sichtlich ausbezahlt.

Am Samstagmorgen, 16. Juni 2018, trafen wir uns alle pünktlich bei der Turnhalle in Dürrenäsch. Wir waren alle super motiviert und ein wenig nervös. Mit den Autos gings los in Richtung Hochdorf an das diesjährige Verbandsturnfest. Es war sehr heiss, die Sonne schien und die meisten schwitzten schon bevor wir uns sportlich betätigten. Schon bald starteten wir mit dem Fachtest, Aufgabe 1 und 2. Bei dieser Disziplin erspielten wir uns mit einem super Teamgeist, viel Motivation und trotz der Hitze eine tolle Note von 8.25. Einige der Ladies waren noch immer nervös, denn pünktlich um 16.00 Uhr startete das Team Aerobic. Am Zuschauerrand motivierten uns einige Herren aus dem Turnverein Dürrenäsch, was uns natürlich sehr freute. Nach der Aufführung teilten wir alle unsere Emotionen und jubelten über die super Note von 8.22. Alle waren erleichtert und sogar Freudentränen wurden vergossen. Die letzte Disziplin die noch bevorstand war Wurf. Alle unsere Werferinnen erzielten über 30 Meter, was eine Note von 8.27 ergab. Nach der Anstrengung und den verschiedenen Disziplinen knurrte uns langsam der Magen. Erleichtert spazierten wir mit unserenVereinsfahnen Richtung Festzelt und bekamen ein feines Nachtessen mit Dessert. In unserer Unterkunft stylten wir uns für die Party am Abend. Mit unseren pinken Shirts und unserer stets fröhlichen Ausstrahlung waren wir kaum übersehbar. Wir genossen den gemeinsamen Abend und feierten bis nach Mitternacht. Am Sonntag reisten wir müde aber zufrieden nach Dürrenäsch zurück. Es war ein tolles Erlebnis, alle waren zufrieden und wir freuen uns schon riesig auf das Eidgenössische Turnfest in Aarau im 2019.

Donnerstag, 05.07.2018Reinach

Der frühe Vogel erhält das frische Gemüse

Text und Bild: Jennifer Loosli

Um 9.00 Uhr in der Früh öffnete der Samstagsmarkt auf dem Gemeindeplatz in Reinach seine Tore. Alle Samstags-Frühaufsteher hatten an diesem Morgen das grosse Glück, frische, natürliche und regionale Produkte kaufen zu können. Hier fand man alles, was für einen Samstagsbrunch oder ein gesundes Mittagessen wichtig ist.

An auserwählten Samstagen findet der Samstagsmarkt in Reinach statt. Jeweils von 9.00 bis 11.30 Uhr sind die Marktverkäufer vor dem Gemeindehaus anzutreffen. Familien mit grossem Garten aus der Region bringen ihre topffrischen, saisongerechten, selbsterzeugten und veredelten Produkte eigenhändig zum Verkauf auf den zentral gelegenen Samstagsmarkt mit. Frisches Gemüse und Früchte, selbst gemachter Ingwer-Sirup oder auch warmes Brot! Alles, was das Herz an einem Samstagmorgen begehrt. Die Verkäufer schaffen Vertrauen durch nachvollziehbare Produktionsabläufe und garantieren die Herkunft der verkauften Lebensmittel aus unserer Region. Aber auch Dekoration, selbstgemachte Biere oder schöne Blumengestecke gab es zu erwerben. Die nächsten Samstagsmärkte finden am 18. und 25. August statt.

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Donnerstag, 05.07.2018Schongau

Jubiläumsschiessen der Schützengesellschaft

Text und Bild: Eing.

Das 145-Jahre-Jubiläumsschiessen der SG Schongau gehört der Vergangenheit an. Wir können auf zwei schöne und gut besuchte Wochenende zurückblicken. Trotz der zahlreichen Schützen aus Nah und Fern konnte das Schützenfest ohne Unfälle oder grössere Zwischenfälle durchgeführt werden.

Die rund 1250 Schützen, welche wir an den beiden Wochenenden begrüssen durften, haben leider dazu geführt, dass es uns nicht ganz möglich war, die Schiesszeiten einzuhalten. Wir entschuldigen uns bei der Dorfbevölkerung und danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Nach dem ersten Wochenende hat uns die traurige Nachricht vom Tode unseres Fahnengöttis Martin Kottmann-Elmiger erreicht. Er ist im Alter von 84 Jahren im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen. Mit ihm verlieren wir einen Schützenkameraden, welcher bis vor ein paar Jahren noch aktiv an den Schiessen teilgenommen hat. Um ihm die letzte Ehre zu erweisen, wurde am zweiten Samstag des Schützenfestes, während der Beerdigung das Feuer für 45 Minuten eingestellt.

Gewinnnummern der Tombola
1. Preis Wheeler E-Bike Nr. 2617
2. Preis LED TV Samsung Nr. 2247
3. Preis Kaffeevollautomat Delonghi Nr. 2860
4. Preis Reisegutschein Arrow Tours, Hochdorf Nr. 2136
5. Preis Windows Tablet Nr. 1613
6. Preis Gutschein Truttmann Schiessport Nr. 1759
7. Preis Gutschein Rest. Kreuz, Schongau Nr. 0080
8. Preis Gutschein Rest. Kreuz, Schongau Nr. 0362
9. Preis Geschenkpack Teigwaren Nr. 0184
10. Preis Gutschein Schuhbus, Fahrwangen Nr. 2765

Die Gewinner melden sich bitte von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 14.00 Uhr unter der Telefonnummer 041 917 31 19, bis spätestens 31. August 2018. Preise, welche nicht abgeholt werden, verfallen danach zu Gunsten der SG Schongau.

Donnerstag, 05.07.2018Seengen

Die Kraft der Pflanzen für Haar und Haut

Text und Bild:  Eing.

Im Zusammenhang mit der Promotion der Pflegeserie Botanique Pure Nature wurde bei Intercoiffure-Kosmetik Holliger Seengen und Holligerhair & beauty Hitzkirch ein Wettbewerb durchgeführt. Die Ziehung unter den richtigen Antworten erfolgte durch die Benjamine der beiden Teams. Die glücklichen Gewinner wurden direkt benachrichtigt.

Botanik, das älteste Teilgebiet der Biologie, befasst sich mit der Lehre vom Aufbau und der Funktion der Pflanzen. Gepaart mit der Idee der Phytotherapie, dem seit Jahrhunderten bestehenden Wissen der Menschen um die Heilkraft der Pflanzen. Sie ist Magie und Medizin, bringt Gesundheit und Linderung, Schönheit und Schutz – alles aus der Natur – aus der Kraft der Pflanzen.

Die neue La-Biosthétique-Serie Botanique Pure Nature verneigt sich vor dieser grandiosen Kraft der Natur: Die Haut- und Haarpflegeprodukte erreichen ihre Wirkung ausschliesslich durch den Einsatz wertvoller Pflanzenessenzen: Die 100 % zertifizierte, vegane Naturkosmetik für Haar und Haut enthält keine tierischen Inhaltsstoffe, Parabene, Mineralöle, Silikone, Sulfate und keinen Alkohol.

Mit Sicherheit natürlich
«Wann immer möglich, geben wir natürlichen Wirkstoffen seit jeher den Vorzug. Nach unserer Überzeugung erzielen Wirkprinzipien, die sich der Natur von Haar und Haut anpassen, langfristig die besten Ergebnisse. Unser Ziel war es, eine Serie aus der Kraft der Pflanzen zu schaffen. Inspiration war für uns dabei die jahrtausendealte Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Diese Grundidee haben wir mit Botanique Pure Nature auf die Kosmetik übertragen. Unsere Pflanzenwirkstoffe werden dabei nach ihrer Wirkweise und Intensität bewertet.»

«Ethik, Performance, Genuss» Botanique Pure Nature vereint die Vorzüge 100 % zertifizierter Naturkosmetik mit dem kompromisslosen Qualitätsanspruch, der an jedes La-Biosthétique-Produkt gestellt wird. Gekrönt werden die Formulierungen durch kostbare und gleichzeitig aromatherapeutisch wirkende Düfte der preisgekrönten Berliner Natur-Parfümeurin Tanja Bochnig.

Für die Produkte Botanique Pure Nature werden Sie in den beiden Salons Intercoiffure-Kosmetik Holliger Seengen und Holliger hair & beauty Hitzkirch kompetent beraten, damit Sie sich rundum wohlfühlen können.

Mehr unter www.coiffure-holliger.ch

Donnerstag, 05.07.2018Region

Flüügerchilbi in Beromünster war ein riesen Renner

Text und Bild: Jennifer loosli

Auf dem Flugplatz in Beromünster ist klar: Es wird ein attraktives und spannendes Programm für Jung und Alt geboten. Eine Attraktion jagte die nächste auf dem Flugplatz Luzern-Beromünster. Dieses Jahr drehte sich alles um Helikopter. Hochkarätige Gäste waren auf dem Flugplatz anzutreffen.

An der Flüügerchilbi in Beromünster bestand morgens die Mitflug-Möglichkeit bei Schnupper- oder Rundflügen. Hier konnte jeder echtes Cockpit-Feeling schnuppern. Am Nachmittag wurden diverse Helikopter-Demos gezeigt, die alle staunen liessen! Vertreten waren Helikopter der IE LUCHS, der Luzerner Polizei, Super-Puma Display, Rettungshelikopter und eine Lösch-Vorführung war zu sehen. Imposant wie das Helikopter-Unternehmen Alpinlift AG aus Buochs NW zeigte, wie ein Lastenflug funktioniert. In einem Löschwasserbehälter transportierte der Helikopter 800 Liter Wasser über den Köpfen der Zuschauer hin und her. Die Piloten des Super Puma Display-Teams der Schweizer Armee zeigten atemberaubende Flug-Manöver. Unzählige Menschen befanden sich auf dem Flugplatz in Beromünster und waren von den vielen Flugshows begeistert. Auch die Kleinen kamen bei der Kinder-Eisenbahn und der Helikopter-Hüpfburg voll und ganz auf ihre Kosten. Im Festzelt gab es genügend kühle Getränke um bei diesen heissen Temperaturen nicht zu überhitzen. Für den Hunger wurden Hotdogs, Bratwürste und die beliebten Fliegerspiesse verkauft. Gefeiert wurde mit durchgehendem Barbetrieb bis in die frühen Morgenstunden. Ein unvergessliches Erlebnis für alle Aviatik-Fans.

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Donnerstag, 05.07.2018Zetzwil

Erfolgreiche und stimmungsvolle Sommerserenaden

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Parallel zur Fussball-WM hatte die Kulturkommission Zetzwil eine Reihe abwechslungsreicher Abendkonzerte auf die Beine gestellt. Bein schönem Wetter auf der Waldlichtung bei der Wuhrhütte, bei Regen im Kirchlein, hiess es. Die Kirchentüre konnte während der ganzen Zeit verschlossen bleiben. Das Wetter meinte es sehr gut mit den Musikern und den zahlreichen Gästen, welche Abend für Abend in die Wuhr pilgerten.

Kaum jemand hätte erwartet, dass das neue Projekt der KuKo auf ein so grosses Echo stossen würde. Die drei Damen hatten zusammen mit ihrem Grillmeister Anton jeden Abend alle Hände voll zu tun um Bier, Mineral und Grill aufzustellen, die leckeren Landsgmeindwürste zu verkaufen, mit dem Spendenhut für die Musiker die Runde zu machen und am Schluss wieder alles aufzuräumen.

Fünf Abende und fünf Gruppen, fast alle aus der Region, gestalteten ein unterhaltsames, abwechslungsreiches Programm. Der erste Abend gehörte den Liebegger Alphornbläsern, die mit ihren majestätischen Instrumenten perfekt ins Ambiente auf der Waldlichtung passten. Die reifen Jahrgänge der Beizegugge Snäfu aus Baar überzeugte bereits beim Auftritt mit ihrem tollen Outfit und dann noch mehr mit ihrem gepflegten Sound von Dixie, Blues bis Samba. Wer an diesem Abend lieber zuhause das Match Schweiz–Serbien verfolgte, hat eindeutig etwas verpasst! Das Schwyzerörgeli-Quartett Wätterhäxe erfreute an seinem Abend dann wieder eine grosse Zuschauerschar mit heimatlichen Klängen und ihrem spritzigen und frechen Humor. Ein besonderer Leckerbissen war der Auftritt des grossen Wynentaler Chors Allegro. Die Abendstimmung und das letzte Lied «Luegid vo Bärg und Tal» liess mit der untergehenden Sonne das eine oder andere Auge feucht werden. Der letzte Abend gehörte dem jungen Trio ZAARGO. Mit ihren Klarinetten und Stücken von Klassik bis Ragtime beeindruckten sie nicht nur das Publikum, sondern offenbar auch die Rinder der benachbarten Weide, welche sich mit ihren Kuhglocken fröhlich ins Konzert einmischten.

Gemeindeammann Dani Heggli bedankte sich bei der Kulturkommission und bekundete, dass der Anlass Weltklasse gehabt hatte und dies, obwohl im Gemeindebudget überhaupt nichts dafür vorgesehen sei. Die Aussage der KuKo, man werde diese Serenaden im nächsten Jahr wahrscheinlich wiederholen, wurde vom Publikum mit Applaus entgegen genommen.

Donnerstag, 05.07.2018Meisterschwanden

Heisse Rhythmen im Arbeiterstrandbad Tennwil

Text und Bild: Jennifer Loosli

Bei schönstem Sonnenuntergang tanzten die Salsa-Liebhaber im Arbeiterstrandbad in Tennwil in die Nacht. Der DJ legte besten Sound auf und steigerte das Tanzfieber umso mehr! Die Tanzfläche war zu keinem Moment leer und bei jedem Schritt der Tänzer bemerkte man die Leidenschaft zu Salsa.

Salsa, ein Gesellschaftstanz aus Lateinamerika, der auch grossen Anklang in der Schweiz gefunden hat. Im Arbeiterstrandbad Tennwil wurde das Feuer am Samstag, 30. Juni erst richtig entfacht! Salsa-Rhythmen an traumhafter Lage direkt am Hallwilersee. Alle angemeldeten Salsa-Liebhaber konnten sich auf eine grosse Tanzfläche, leckere Grilladen, ein vielfältiges Salatbuffet und coole Drinks an der Cuba-Bar freuen. Unter freiem Himmel bewegten und grillierten die Teilnehmenden Salsa-Tänzer die ganze Nacht zu heisser Musik. Für die Musik verantwortlich war der super Salsa-DJ Jorge aus Kuba. Zu heissen Rhythmen wie Salsa, Bachata, Cha Cha Cha und Reggaetón wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt. Jeder der sich am See befand, liess sich vom Latinoflair und der kubanischen Lebensfreude anstecken! Das «Salsa am See» war restlos ausgebucht und die Nachfrage besteht weiterhin. Jedes Jahr wird das «Salsa am See» einmal vom BTC Badener Tanzcentrum AG organisiert und durchgeführt. Das Arbeiterstrandbad Tennwil hat aber noch viel mehr zu bieten: montägliche Gästeapéros, das Strandbadfest, das Volleyballturnier, den Schwimmkurs für Kinder oder das Kilometerschwimmen. Doch dieses Jahr endet die Saison ein bisschen früher als gewohnt. Grund dafür sind Erneuerungsbauten, die spätestens Ende Mai 2019 beendet werden sollten. Für Badewillige bleibt aber die Liegewiese (bei eingeschränktem Komfort) weiterhin zugänglich. Mehr Infos unter www.piazza-am-see.ch

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Donnerstag, 05.07.2018

Zeitreisen präsentiert: Böjuer Lädeligeschichte

Text und Bild: Eing.

Am Wochenende vom Freitag 13. bis Sonntag 15. Juli wird, wie in der letzten Dorfheftli-Ausgabe schon angekündigt, das alte «Gloor-Lädeli» an der Sandstrasse 52A nochmals drei Tage zum Leben erweckt.

Franziska und Christian Hänni laden zusammen mit Zeitreisen Beinwil am See herzlich alle Interessierten zu einem kleinen Fest der Erinnerungen an ein Stück Einkaufsgeschichte in Böju ein. Im Sortiment des frisch herausgeputzten Ladenlokals befinden sich während drei Tagen viele Geschichten, Erinnerungen und Andenken an eine Zeit, als auch ein abgelegeneres Dorfquartier wie das Sand, mit der Kolonialwarenhandlung Gloor und der Sandmetzg bestens erschlossen war.

Wer gerne nochmals einen Blick in die Regale und Schubladen des Lädelis werfen will, ist ebenso willkommen, wie diejenigen, die bei einem Glas Wein auf Vergangenes und Zukünftiges anstossen möchten. Auch kann man wieder einmal probieren, ob Pistache-Glace, Coci-Fröschli oder 5er-Mocken immer noch so gut schmecken, wie früher. Hännis und Zeitreisen Beinwil am See freuen sich auf zahlreiche alte und junge Besucherinnen und Besucher. Da Parkplätze Mangelware sind, kommt man am besten zu Fuss oder per Velo.

Die «Ladenöffnungszeiten»: Freitag, 13. Juli von 17.00 bis 20.00 Uhr, Samstag, 14. Juli von 10.00 bis 16.00 Uhr, Sonntag, 15. Juli von 10.00 bis 14.00 Uhr. Am Sonntag um 11.00 Uhr findet eine musikalische Matinée mit dem «frency natra trio» statt.

Donnerstag, 05.07.2018Dürrenäsch

Aargauermeister!

Text und Bild: Eing.

Die Musikgesellschaft Dürrenäsch (MGD) holt sich am 32. Aargauischen Kantonalen Musikfest in Laufenburg den Festsieg in der 3. Stärkeklasse Brass Band.

Am Kantonalen Musikfest, welches nur alle 5 Jahre stattfindet, haben in diesem Jahr an zwei Wochenenden über 5000 Musikantinnen und Musikanten von 132 Musikgesellschaften teilgenommen. Das zweite Wochenende vom 29. Juni bis 1. Juli war den Brass Bands vorbehalten, weshalb auch die Musikgesellschaft Dürrenäsch am Sonntag, 1. Juli ins schöne Städtchen am Rhein reiste.

Am Vormittag konnten die Musikantinnen und Musikanten unter der Leitung von Erwin Schnider in der Katholischen Kirche in Laufenburg ihr selbst gewähltes Wettbewerbsstück «The Red Machine» sowie das Aufgabestück «Themed», das ihnen 10 Wochen vor dem Fest mitgeteilt wurde, einer dreiköpfigen Jury präsentieren. Anschliessend ging es mit dem Marsch «Slaidburn» auf die 250 Meter lange Paradestrecke. Da es für die MGD eine Ehrensache ist, sich bei der Marschmusik in voller Montur – Krawatte, Kittel, Hemd – zu präsentieren, wurde diese zweite Wettbewerbsdisziplin bei brennender Sonne und 30 Grad nicht nur musikalisch, sondern auch körperlich zur Herausforderung.

Kurz nach dem Mittag war das Pflichtprogramm geschafft und die Dürrenäscher Delegation konnte die Uniform mit kurzen Hosen tauschen, sich ein kühles Bier gönnen und das tolle und hervorragend organisierte Fest geniessen: Auftritte zahlreicher Unterhaltungsbands belegten die Bühnen mit einem vielfältigen Musikangebot, Beizen und Foodtrucks sorgten mit Grillgut und vielen internationalen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl. Etwas angespannt waren die Musikanten den-noch: Was wohl die 83.25 Punkte, für die man im Paradewettbewerb geschwitzt hatte, Wert waren? Und ob ein anderer Verein die 190.67 Punkte, die man sich mit den Wettbewerbsstücken erspielt hatte, schlagen konnte?

Nach einer kurzen Rede von Landammann Alex Hürzeler sowie der Veteranenehrung, an welcher Kilian Hintermann und Erwin Scherrer eine (weitere) Medaille für 35 bzw. 50 Jahre Musizieren entgegen nehmen durften, gab es anlässlich des Festaktes am Abend die Antwort: Im Paradewettbewerb konnte die MGD in ihrer Kategorie das beste Resultat erzielen. In der Gesamtwertung reichte es gar auf den 8. Platz (von 40), womit die Dürrenäscher etliche höherklassierte Vereine hinter sich liessen. In den beiden Wettbewerbsstücken wurde die MG Dürrenäsch in ihrer Kategorie schliesslich mit 5 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten zum deutlichen Sieger erklärt – und damit zum Aargauer Meister!

Donnerstag, 05.07.2018Beinwil am See

Monika Zimmermann neue Dankensberg-Leiterin

Text und Bild: Thomas Moor

Was für ein Freudentag bei den Bewohnern, bei den Mitarbeitern, beim Stiftungsrat und natürlich auch bei Monika Zimmermann. Per 1. Juli ist sie als diplomierte Institutionsleitern in Organisationen im Gesundheits- und Sozialbereich Chefin im Dankensberg in Beinwil am See.

Monika Zimmermann hat die Nachfolge von Monika Schäuble angetreten, die das Pensionsalter erreicht hat. «Wir sind glücklich, dass wir eine hausinterne Lösung gefunden haben», wie Stiftungsratspräsident Hans Schärer anlässlich eines Apéros im Park des Dankensberg im Beisein der vielen Bewohner und des Personals sagte. Es ist ein nahtloser Übergang, auf welchen zu Recht angestossen werden durfte. Monika Zimmermann gehört ja schon so etwas wie zum Inventar des Dankensberg. Seit 17 Jahren ist sie dort als engagierte Fachkraft nicht nur bekannt, sondern auch beliebt. 10 Jahre hat sie in der Verwaltung gearbeitet, die letzten 7 Jahre als Buchhalterin. Vor 2 Jahren hat sie die berufsbegleitende Ausbildung zur diplomierten Institutionsleiterin in Angriff genommen und mit Bravour bestanden. Für das Amt als Institutionsleiterin braucht es neben Fachwissen auch jede Menge Freude und Herzblut und dann und wann auch «ein wenig Haare auf den Zähnen» (Zitat Hans Schärer). Und: Über erstere Eigenschaften verfügt Monika Zimmermann zweifellos. «Ich bin gerührt, nicht zuletzt auch über den Aufmarsch der vielen Bewohnerinnen und Bewohnern», wie sie in ihrer kurzen Rede sagte, nachdem sie von Stiftungsratspräsident Hans Schärer mit einer Orchidee beschenkt wurde. Vom familiären Rahmen und von der neuen Leiterin zeigten sich speziell auch die Mitarbeiter erfreut. «Es ist einfach wunderbar, Monika Zimmermann als neue Leiterin zu wissen», wie es eine Pflegerin stellvertretend für alle anderen auf den Punkt brachte.

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Donnerstag, 05.07.2018Zetzwil

Die Kids überzeugten mit schauspielerischem Talent

Text und Bild: Jennifer Loosli

Unter den Begriffen «Wortblitze und Satzgewitter» entstanden drei Bühnen-Projekte der 4. bis 6. Klasse Zetzwil. Nach der «Bühne für Worte» und dem «Literaturclub», war es nun Zeit für das letzte Theaterstück der Trilogie! In nur 3 Wochen entstand «SOS aus einer anderen Welt».

Hannes Leo Meier gab den 5. Klässlern die Aufgabe, sich um eine spannende Geschichte und eine interessante Figurenzusammensetzung zu kümmern. Es gab in den 3 Wochen Vorbereitung nie ein Regiebuch! Die Kids improvisierten von Anfang an und das Stück vervollständigte sich von Tag zu Tag zu einer spannenden Geschichte. In ihrem Stück gab es eine literarische und eine realistische Welt. In der realistischen Welt beteiligte sich eine Schulklasse an einem Schreibwettbewerb. In der Zwischenzeit begannen in der literarischen Welt die bekannten Kinder- und Jugendbuchfiguren dahin zu vegetieren. Die Figuren verlieren einen Teil ihrer Eigenschaft, wenn die Kinder den Film anschauen, anstelle das Buch zu lesen. Pipi Langstrumpfs Tochter Pia konnte nicht dabei zusehen, wie ihre Mutter langsam verschwindet ... Deshalb sandte sie der Schulklasse eine Fakebotschaft, als hätten sie am Schreibwettbewerb gewonnen. Sie sollen ins Sanatorium «Endstation Literaturfiguren» an die Preisverleihung kommen. Dies tat die Klasse auch und traf auf die berühmten Literaturfiguren, wie Winnie-the Pooh, Bibi Blocksberg, Pingu oder Momo aus Kassiopeia! Alle waren begeistert, die Figuren in echt zu sehen und dachten nach, wie sie Kinder dazu bringen, wieder mehr Bücher lesen. Ein Wettbewerb zu veranstalten wäre eine tolle Idee! Die Figuren begannen wieder zu leben und erhielten ihre Eigenschaften zurück. Aber auch das Publikum wurde aufgefordert bis im August vier Bücher zu lesen, plus eines aus ihrer Kindheit, damit die Figuren weiterleben können.

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Donnerstag, 05.07.2018Beinwil am See

Berufliche Erfolge im Dankensberg

Text und Bild: Fabienne Hunziker

In der Stiftung Dankensberg konnten in diesem Jahr insgesamt sieben Ausbildungserfolge gefeiert werden. Bei einem herzlichen Apéro wurde gemeinsam auf die erzielten Erfolge angestossen.

Für berufliche Erfolge braucht es neben einem guten Arbeitsplatz auch ein gut funktionierendes Team. Die strahlenden Gesichter an diesem Freudentag zeigten, dass die Jubilarinnen von genau diesen Faktoren profitieren konnten. Monika Zimmermann nutzte die Gelegenheit, sich auch bei allen Gruppen- und Bereichsleitern zu bedanken, welche die Lernenden stets kompetent durch alle Höhen und Tiefen des Berufsalltags begleitet haben. Die folgenden Mitarbeiterinnen feierten ihre Abschlüsse: Sabrina Hamadeh, Fachfrau Hauswirtschaft EFZ; Melisa Dikici, Assistentin Gesundheit und Soziales EBA; Anisha Mass und Verena Frey, Fachfrau Gesundheit EFZ; Nadine Dätwyler, Köchin EFZ; Priska Schüttel, Kauffrau. Francisca Magalhaes, welche mit dem bestanden Abschluss in Allgemeinbildung einen wichtigen Schritt in die Richtung Ausbildung zur Fachfrau Hauswirtschaft gemacht hat, freute sich ebenfalls riesig über ihren Erfolg und blickt gemeinsam mit dem Team der Stiftung Dankensberg gespannt auf die berufliche Zukunft.

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Mittwoch, 04.07.2018Reinach

WYNAexpo: Gewerbetreibende sind in Expo-Laune

Text und Bild: Thomas Moor

Der WYNAexpo-Express hat Fahrt aufgenommen. Und wie! Die beiden Macher der Gewerbeschau im Reinacher Moos vom 2. bis 5. Mai 2019, Christian Schweizer und Matthias Haller, können bereits eine erste positive Zwischenbillanz ziehen. Die Ausstellungsflächen gehen weg wie warme Weggli.

Wer Rot sieht und Freudensprünge macht, ist nicht etwa reif für die Insel. Ganz im Gegenteil. Vielmehr gehört er zu den Machern der WYNAexpo 2019 im Reinacher Moos, die unter dem Motto «Das Leuchtfeuer der Region» steht. Rot eingezeichnet sind nämlich jene Flächen auf dem Ausstellungsplan, die bis heute bereits verkauft sind. 75 Prozent in den festen Gebäuden (sprich Eis-, Tennis- und Reithalle) sind bereits weg und das Aussengelände ist bereits zu 100 Prozent ausgebucht. Klar, dass unter diesen Umständen die Herzen des zweiköpfigen OKs Freudensprünge machen. «So etwas haben wir noch nie erlebt, dass gut neun Monate vor Ausstellungsbeginn so viele definitive Buchungen bei uns eingegangen sind», wie Christian Schweizer und Matthias Haller sagen. Zum dicken Plus bei den lokalen und regionalen Gewerbetreibenden zählen die Attraktivität und die Popularität der WYNAexpo. Sie ist ohne wenn und aber ein Schaufenster mit Anziehungskraft. Von daher gilt: Hier kauft niemand die Katze im Sack. «Erfreulich, wieviele Aussteller wieder ohne zu zögern zugesagt haben», wie Christian Schweizer sagt. Natürlich werden in den Köpfen der beiden Expo-Macher diverse Ideen gesponnen. Neu ist das Zwischenzelt, welches die Eishalle mit der Reithalle verbindet. Dort ist der Gastrobereich mit den langjährigen und bekannten Gesichtern anzutreffen. Auch eine Sonderschau zum Thema «Baustelle» ist dort geplant. Grundsätzlich ist das Zurücklehnen nicht das Ding von Christian Schweizer und Matthias Haller. Unter den erwähnten Umständen gönnen sich die beiden allerdings eine kurze Auszeit. Das Expo-Büro bleibt deshalb vom 14. Juli bis 12. August geschlossen.

Infos unter www.wynaexpo.ch

Mittwoch, 04.07.2018Schongau

Cäcilienverein: Waldhüttenhock

Text und Bild: Eing.

Der Cäcilienverein Schongau, für viele vielleicht bekannter als Kirchenchor, hält das Gesellige hoch im Kurs. Alljährlich findet darum unser beliebter Waldhüttenhock statt.

Dank einem schönen Geburtstag unserer Mitsängerin Hanny Feuchter durften wir diesen Anlass für einmal bei ihr zuhause in Bettwil, bei schönster Aussicht ins Seetal und bei prächtigem Sonnenuntergang feiern.

Es wurden feine Sachen gebrätelt, ein tolles Salatbuffet wartete auf uns und auch das Dessertbuffet liess uns etwas über die Stränge schlagen.
Herzlichen Dank allen die dazu beigetragen haben.
Zum Ausklang haben wir noch etwas gesungen, natürlich nicht zuviel, wir wollten ja auch die Nachbarn nicht wecken!

Falls jemand nun denkt, das möchte ich auch mal erleben, das ist doch gelebte Gemütlichkeit ... Sie wissen ja, wir sind jederzeit offen für neue Sängerinnen und Sänger, hereinspaziert für einen Schnupper-Probebesuch jeweils am Dienstag um 20 Uhr in der Aula beim Schulhaus Schongau!

Mittwoch, 04.07.2018Leutwil

Frühschoppenkonzet der MG Leutwil

Text und Bild: Eing.

Am 10. Juni stand das traditionelle Frühschoppenkonzert mit Jubilaren-Feier auf dem Programm. Vier Jubilarinnen und unsere Musikfreunde fanden trotz des wunderschönen sommerlichen Wetters den Weg in die Mehrzweckhalle Leutwil. Die Musikgesellschaft Leutwil unter der Leitung von Gisela Schallenberger eröffnete das Jubilaren-Konzert mit dem Marsch «zur Feier des Tages», danach begrüsste die Präsidentin Käthi Lüscher die Jubilarinnen und alle anwesenden Gäste. Das Publikum wurde mit Marschklängen, Polkas und Walzerklängen musikalisch unterhalten. Monika Müller vom Gemeinderat überreichte den Jubilarinnen mit den besten Wünschen, einen Blumenstrauss und ein Glas Honig. Nach den Gratulationen spielten wir den Geburtstagsmarsch für die Jubilarinnen. Unser Konzert schlossen wir mit dem traditionellen Stück «Träume unter Palmen» ab. Anschliessend waren alle von der Musikgesellschaft herzlich zum Apéro eingeladen. Ein Herzliches Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern für die Kollekte.

Mittwoch, 04.07.2018Schongau

Schonger Musig am Aargauer Musikfest

Text und Bild: Eing.

Die Schonger Muskantinnen und Musikanten wurden für Ihre harte Arbeit am Musikfest in Laufenburg belohnt, das gesetzte Ziel konnte erreicht werden.

Am vergangenen Wochenende war es so weit, die Schonger Musikantinnen und Musikanten reisten am Samstag, 30. Juni 2018 nach Laufenburg an das Aargauer Musikfest 2018. Für die Schonger hat bereits Mitte März eine harte und intensive Probezeit begonnen, erst für den Musiktag in Eschenbach und anschliessend für das Musikfest in Laufenburg. Über 20 Abende und damit mehr als 40 Stunden haben die Schonger alleine für die Gesamtproben investiert.

An einem Musikfest ist es üblich ein von dem Verein gewähltes Selbstwahlstück und ein Aufgabenstück vorzutragen. Als Selbstwahlstück wählten die Schonger das Werk «Cambridgeshire Impressions» von dem Komponist Riek van der Velde. Dieses Stück trugen die Musikantinnen und Musikanten bereits am Musiktag in Eschenbach vor und erhielten von dem Experten einige wertvolle Tipps, die sie mit nach Laufenburg nehmen konnten. «Themed» was auf Deutsch «nach dem Motto» heisst, war das Aufgabenstück, welches die Schonger in Laufenburg aufgetragen haben. Der Konzertvortrag fand in der katholischen Kirche St. Johann statt. Dieses aussergewöhnliche Wettspiellokal liess den Vortrag noch mächtiger und klangvoller wirken. Der Konzertvortrag wurde mit einer Punktzahl von 175.67 Punkten bewertet, dies ergab Rang 8 von 20 teilnehmenden Vereinen. Zu einem Musikfest gehört natürlich auch die Parademusik, diese fand am Nachmittag bei heissen Temperaturen statt. Dabei hiess es 15 Minuten durchhalten und das Beste geben. Die Leistung an der Parademusik wurde mit einer Gesamtpunktzahl von 81.5 Punkte bewertet und ergab damit den 17. Rang von 40 teilnehmenden Vereinen.

Die Schonger sind sich sicher, die harte Arbeit hat sich gelohnt. Sowohl in dem Konzertvortrag als auch in der Parademusik, konnten die Musikanten ihr Ziel mehr als erreichen und sind sich sicher, auf diesem Ergebnis noch weiter aufbauen zu können.

Mittwoch, 04.07.2018Hallwil

Lehrpersonen im kommenden Schuljahr

Text und Bild: Eing.

Liebe Hallwiler
Gerne informieren wir Sie über die Zusammensetzung des Lehrkörpers im kommenden Schuljahr.

Kindergarten
Frau Brigitte Hügli und Frau Barbara Würgler teilen sich die Kindergartenlektionen. Zudem unterrichtet Frau Barbara Würgler auch die DaZ-Lektionen auf dieser Stufe (DaZ = Deutsch als Zweitsprache).

1. und 2. Klasse
Diese Klasse wird von Frau Chantal Baumann geleitet. Unterstützung erhält sie von Frau Cleophea Blass, welche auch die DaZ – Lektionen unterrichtet. Für die Musikgrundschule ist Herr Kurt Gobetti zuständig.

3. und 4. Klasse
Herr Erich Krebs übernimmt sämtliche Lektionen bis auf das bildnerische Gestalten, welches von Frau Daniella Liebetrau unterrichtet wird. Sie ist auch unsere schulische Heilpädagogin für alle Schulstufen.

5. und 6. Klasse
Aufgrund der aktuell geringen Schülerzahlen der 1. bis 6. Klasse an der Schule Hallwil ergibt sich eine strukturelle Anpassung für das kommende Schuljahr. Diese Klassen werden nach Boniswil ausgelagert, welche dort einklassig geführt werden.

Zusätzliche sind folgenden Mitarbeiter für alle Klassen zuständig:
Frau Carolyn Handschin unterrichtet Handarbeit für die 2. – 4. Klässler. Herr Alessandro Mani ist als Schulsozialarbeiter mit im Team und Frau Türkan Sorgec übernimmt die Logopädie-Lektionen. Frau Edith Kottmann ist als Schulleiterin zuständig für alle organisatorischen Aufgaben und bei Fragen von Eltern, die nicht mit den Lehrern geklärt werden konnten.

Wir bedanken uns bei allen Lehrpersonen und Team-Mitgliedern im Schuljahr 2017 /18 für ihren Einsatz und wünschen dem neuen Team aufregende, spannende Lektionen, guten Zusammenhalt und Freude an den liebenswerten Kindern des Dorfes Hallwil.

Die neuen Lehrpersonen werden sich in der nächsten Ausgabe vorstellen.

Die Schulpflege Hallwil
Torsten Wind, Reto Urech und Heidi Dux

Dienstag, 03.07.2018Beinwil am See

SG Beinwil am See: Kantonalschützenfest Graubünden

Text und Bild: Eing.

Die Schützinnen und Schützen der SG Beinwil am See haben mit insgesamt 22 Teilnehmenden an diesem Grossanlass teilgenommen. Jeder Schütze konnte dabei selber bestimmen, welche Stiche er schiessen wollte.

Einzig der Stich «Verein» zählte für den Sektionswettkampf. Aber auch die Wahl der Sportgeräte war den Schützen überlassen, wobei für die Sport- und Ordonnanzwaffen unterschiedliche Limiten zur Erreichung einer Auszeichnung festgelegt waren.

Für den Sektionswettkampf musste die SG Beinwil am See in der 1. Kategorie antreten, wobei 12 Pflichtresultate, welche nach einem speziellen Schlüssel berechnet wurden, gezählt werden mussten. Das erreichte Ergebnis mit 91.275 Punkten bedeutet Rang 129 der 307 teilnehmenden Vereine – herzliche Gratulation!

Die 22 Böjuer Schützen schossen bei schwierigen Rahmenbedingungen auf den Schiessanlagen Vals und Sedrun insgesamt 152 kranzberechtigte Stiche (Programme), wovon 91 Kranzresultate erzielt wurden, was einer Ausbeute von hervorragenden 60% entspricht. Durchschnittlich erreichte somit jeder Schütze ausgezeichnete 4 Kranzresultate.

Fast alle erreichten mehr oder weniger locker und «ohne Zittern» mindestens eine Auszeichnung und damit den verdienten Lohn für den grossen Trainingsaufwand. Es darf mit Fug und Recht von einem sehr gelungenen Fest gesprochen werden.

Einen herzlichen Dank an alle, die zum guten Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben und herzliche Gratulation allen erfolgreichen Böjuer Schützinnen und Schützen.

Montag, 02.07.2018Meisterschwanden

Alles beim Alten: Schulpflege bleibt bei 3 Mitgliedern

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kurz vor der Gemeindeversammlung vom 28. Juni 2018, trafen sich die FDP-Mitglieder von Meisterschwanden mit der interessierten Bevölkerung um aktuelle Themen wie die Wiedererhöhung der Schulpflege von 3 auf 5 Mitglieder und den wechselnden Schulstandort zu diskutieren.

Anwesend waren betroffene Schulpfleger, Mitglieder des Elternvereins und die Gemeinderätin Priska Notter. Obwohl der Stammtisch von der FDP organisiert wurde, waren alle Parteien vertreten. Viele Teilnehmende empfanden die Erhöhung auf 5 Mitglieder in der Schulpflege als nötig. Wenn jemand krankheits- oder arbeitshalber nicht an einer Sitzung teilnehmen kann und ein Zweiter in den Ferien ist, dann ist das Gremium schlicht und einfach zu klein. Doch Gegenstimmen finden die momentane Schulpflege als ausreichend. So harmonisch und reibungslos abgelaufen sei es seit Jahren nicht mehr und es können Gelder gespart werden. Auch beim Thema Schulstandort bekamen alle Meinungen einen Platz! Eine gute Idee sei es doch, eine kulturelle Einheit zu schaffen und alle Schüler unter ein Dach zu bringen, aber auch hier gab es Meinungen die dagegen sprachen. Trotz Meinungsverschiedenheiten war es ein gepflegter Dialog am Stammtisch. Nach der Gemeindeversammlung vom 28. Juni bleibt aber alles beim Alten. Dem gemeinderätlichen Antrag, die Schulpflege auf weiterhin drei Mitgliedern zu belassen, stimmte der Souverän schlussendlich zu.

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Montag, 02.07.2018Schongau

Waldtag Basisstufe

Text und Bild: Eing.

Nachdem wir am letzten Dienstag bei heissem Sommerwetter eine tolle Schulreise auf dem abenteuerlichen Spielplatz in Müswangen geniessen durften, findet heute unser letzter Waldtag in diesem Schuljahr statt.
Wie gewohnt warten wir, bei eher kühlem Wetter auf den Bus. In Oberschongau wartet schon unser Waldgrosi Louise auf uns. Auch Pippi darf uns heute begleiten, da sie ja schon bald in die Ferien reist. Mit ihr zusammen laufen wir den längeren Weg zur Waldhütte und sehen noch einen Storch über uns wegfliegen. Bei der Waldhütte machen sich Linus und Raphael daran ein Feuer zu entfachen. Alle andern geniessen das gemeinsame Spielen im Wald. Auf einmal meldet sich Pippi: «Die beiden Räuber haben letzte Nacht meine Goldmünzen und Edelsteine gestohlen, helft ihr mir beim Suchen?» Blitzschnell verschwinden alle im Wald und machen sich auf die Suche nach dem Schatz. Nach einiger Zeit finden wir die Schatzkiste. Pippi ist erleichtert, dass sie ihr Gold und glänzenden Steine wieder hat. Sie will ja im Sommer in die Ferien reisen. Pippi hat für alle Schlangenbrot mitgebracht. Wir brauchen viel Geduld bis wir unsere Schlangenbrote gebacken haben. Die sind aber lecker! Auch einige Würste werden noch gebrätelt.

Plötzlich treffen zwei Überraschungsgäste bei uns ein, Frau Keller und Frau Banz. Jetzt haben wir noch einiges zu feiern. Wir verabschieden Frau Keller. Als kleines Dankeschön für die tolle gemeinsame Zeit überreichen wir ihr alle ein selbstgenähtes Herz. Danach stehen alle Buchstabenköniginnen und -könige auf die Bank. Sie sind bereit für das Überreichen eines leckeren gebackenen Buchstaben und ein Säcklein Buchstabensuppe. Mit dem A B C Lied und einem Bravo gratulieren wir ihnen herzlich. Alle sind stolz auf ihre Leistung. Schon ist es Zeit zum Zusammenräumen. Zufrieden mit dem Erlebten machen wir uns auf den Heimweg. Vor der Oberschongauerkirche bedanken wir uns noch bei unserem Waldgrosi mit einem Lied. Der letzte Waldtag dieses Schuljahres wird uns in guter Erinnerung bleiben.

Montag, 02.07.2018Schongau

Schulreise der 3./4. Klasse

Text und Bild: Eing.

Reiseberichte der Kinder

Unsere Klassenfahrt – nach Frick zum Klopfplatz (Benjamin)
Auf unserer Klassenfahrt mussten wir sehr viel mit dem Zug und mit dem Bus fahren. Als wir ankamen, waren es gefühlte 50 Grad und ich fühlte mich so wie ein gebratenes Steak. Als wir endlich an der Meissel Stelle angekommen sind, habe ich zuerst ungefähr 20 Minuten an einem grossen Stein rumgemeisselt und habe nichts gefunden und dann habe ich ungefähr zwei Minuten an einem kleinen Stein rumgemeisselt und habe etwas gefunden.

Schulreise (Vanessa)
Wir sind mit Zug und Bus gefahren. Wir sind natürlich auch gelaufen. Als wir da waren, mussten wir eigentlich nur gut auf den Boden schauen, dann hat man schon etwas gefunden. Wir haben alle etwas gefunden. Es hatte grosse Steine, es hatte kleine Steine. Es war zwar ziemlich heiss, aber wir waren fast immer an der frischen Luft. Ich bin sehr froh, dass ich mir nie auf den Finger oder auf die Hand geschlagen habe. Wir waren am 20. Juni auf der Schulreise. Wir mussten Hammer und Meissel mitnehmen

Schulreise nach Frick (Lara V.)
Ich möchte nicht vergessen, dass es einen schönen Wald und grosse Steine hatte. Ich habe drei Fossilien gefunden. Nach dem Mittagessen hatte es in einem Teich Frösche. Als ich Frösche gefunden hatte, war ich so erschöpft, dass ich am liebsten ins Gras gelegen wäre. Im Zug, bei der Rückfahrt, haben Fabio, Liana, Miah, Jannis St., Janis G., Mario, Lukas, Jamie, Jani, und Noam mit mir gewehrwöflet. Es war lustig und hat Spass gemacht. Erklären möchte ich lieber nicht, wie das Spiel geht. Es machte mir auf der ganzen Schulreise Spass.

Schulreise (Raoul)
Damit man etwas fand, musste man nur auf den Boden schauen. An einem grossen Stein fand man auch Fossilien, die konnte man aber nicht wegnehmen. Wir gingen mit dem Bus nach Hitzkirch, dann mit dem Zug nach Lenzburg und mit dem Zug nach Aargau. Dort ist der Bus abgefahren und wir mussten auf den nächsten warten. Danach gings nach Frick.

Schulreise (Andrin)
Wir waren in der Klopfgrube in Frick. Ich habe einen Geoden gefunden. Es war richtig cool. Ich habe auch so eine Art Seeigel gefunden. Wir hatten einen Picknickplatz im Wald. Die Klopfgrube war vielleicht 100 Meter entfernt. Wir sind mit Zug und Bus gefahren. Ich hatte richtig leckere Chips im Rucksack, aber die sind leider ausgeleert. Ich habe beim Meisseln eine Eidechse gesehen. Ich habe sie verfolgt und studiert, aber irgendwann hat sie sich versteckt. Auf dem Picknickplatz haben wir noch Werfölfeln gespielt. Das war sehr unterhaltsam. Das war der Hammer. Unsere Zwischenstopps waren: Hitzkirch, Aarau, Lenzburg und Brugg. Im Bus nach Frick haben wir gesungen, und zwar Sandmann, 079, Wasserhahn und Tante von Marokko. Auf dem Rückweg gab es noch ein Eis. Es war sehr lecker.

Schulreise (Riana)
Ich und Lena haben im Zug Modeschau gemacht mit den Haaren. Wir sahen lustig aus. Lena hatte die Haare nach oben. Neben uns hatte es ein Baby, das war braun mit Chrüseli in den Haaren. Es sah sehr süss aus. Lena und Andrin probierten auch so Locken zu machen, aber es ging nicht so gut, aber ein bisschen schon. Und das Baby schaute Andrin immer an. Das war lustig und dann machten wir die Frisuren. Das war sehr lustig. Lena machte mir die Frisur. Ich behielt den Tschäpper an und sie nahmen meine Haare und banden sie oben an.

Montag, 02.07.2018Zetzwil

Seniorenreise der reformierten Kirchgemeinde

Text: Elsbeth Haefeli, Bild: Marcel Vogler  / pixelio.de

Wieder steht die traditionelle Seniorenreise für alle Ü60-Einwohnerinnen und -Einwohner, egal welcher Konfession oder Glaubensrichtung, beider Gemeinden vor der Tür. Auch die «Ehemaligen» in Oberkulm sind herzlich willkommen. Die Reise führt diesmal ins Emmental und in den Oberaargau. Fritzenflue, Sumiswald und Bürgisweyerbad sind die attraktiven Stationen, an welchen Halt gemacht wird.

Im Preis von Fr. 50.– (dank Beiträgen der politischen Gemeinden) sind Carfahrt, Kaffee und Gipfeli, Mittagessen und alkoholfreie Getränke, sowie das Dessert auf dem Heimweg inbegriffen. Ebenfalls inbegriffen ist die Gotthelf-Kostprobe des Bärenwirts in Sumiswald.

Weitere Informationen und Anmeldeformulare auf beiden Gemeindekanzleien und im Kirchgemeindesekretariat, sowie auf www.kirche-gontenschwil-zetzwil.ch und 062 773 19 85 oder 079 568 01 04 (Heinz Schiess).

Anmeldeschluss: 20. August 2018

Montag, 02.07.2018Beinwil am See

5. Beinwiler Junior-Triathlon

Text und Bild: Eing.

Der sportliche Abschluss der Sommerferien: Am Samstag, 11. August um 10.00 Uhr fällt der Startschuss bei der Alten Badi in der Steinismatt, Beinwil am See. Buben und Mädchen vom Kindsgi bis zur 6. Klasse rennen, radeln und schwimmen um die Wette. Wobei Mitmachen und Spass haben mehr zählen, als die gemessene Zeit. Für Nichtschwimmer mit Flügeli und Like-a-Bike-Fahrerinnen gibt es einen eigenen Parcours. Und beim Junior-Triathlon erhalten alle einen Pokal.

Die Initianten Stephan Oetiker und Mark Schwyter freuen sich über die Teilnahme von Kindern aus der ganzen Region. Das OK wird unterstützt von zahlreichen Eltern aus dem Dorf und von zwei Mitgliedern des SLRG, welche für Sicherheit im Wasser sorgen. Anmeldung vor Ort von 9.00 bis 10.00 Uhr; Startgeld, Verpflegung und Pokal kosten 5 Franken pro Kind. Bitte Schwimmzeug, Velo und Helm mitbringen.

Es gibt keine Autozufahrt, bitte Parkplatz beim Strandbad benützen. Der Triathlon findet nur bei stabiler Witterung statt: Tel. 1600 gibt Auskunft.

Mittwoch, 27.06.2018Zetzwil

Spiel und Spass für die ganze Familie

Text und Bild: fabienne Hunziker

Bei bestem Wetter fand auch in diesem Jahr das beliebte Sommerfest der Stiftung Schürmatt statt. Der Sommerwind brachte die bereits von Weitem sichtbare, liebevoll gestaltete Dekoration aus riesigen Quallen, bunten Fischen und hängenden Schiffchen wunderbar zur Geltung.

Auf dem grossen Festgelände gab es für alle Einiges zu entdecken. Die Schürmatt-Batzen konnten bereits beim Eingang gewechselt werden und mit einem Lageplan ausgerüstet, konnte es schliesslich für alle losgehen. Während die einen an der Kletterwand hoch hinaus wollten, versuchten sich die anderen beim Fischen oder genossen die Hüpfburg in vollen Zügen. Eine Fahrt mit dem Bähnli war bei Kindern, wie auch bei den Erwachsenen hoch im Kurs. Das Meistern von teilweise schwierigen Manövern konnte man mit verschiedenen Fahrzeugen üben. Einige Runden mit dem Go-Kart, den Handbikes oder auch im Rollstuhl waren deshalb bei den Kindern weit oben auf ihren Listen. Auch das Steuern der ferngesteuerten Autos war für ungeübte Hände nicht immer ganz einfach. Für die kleinen Tierliebhaber bestand die Möglichkeit eine Runde auf dem Rücken des Ponys oder einen kurzen Ausflug mit den Bernhardinerhunden zu erleben. In der Specksteinwerkstatt wurden fleissig an Anhängern geschliffen und Schmuckstücke der etwas anderen Art stellten die gefilzten Armreife dar. Dass in der Stiftung täglich viel Kreatives entsteht, zeigte nicht nur die maritime Dekoration, welche auf dem ganzen Festgelände zu finden war, sondern auch die Auswahl an Produkten, welche in den verschiedenen Werkstätten entstehen. Das herrlich angenehme Wetter erlaubte es, auch das grosse kulinarische Angebot gemütlich und entspannt geniessen zu können. Für die Kinder hiess es, die Spielbatzen im Verlauf des Tages gut einzuteilen, und so trafen sie eine sorgfältige Auswahl, um den spannenden Spieltag schliesslich noch mit einem weiteren Highlight beenden zu können. Das Fest bot einmal mehr einen Ort der fröhlichen Begegnung für Familien, Klienten, Angehörige, Mitarbeitende und Freunde der Stiftung.

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Mittwoch, 27.06.2018Seengen

Grosses Jackenfassen bei der Seenger Feuerwehr

Text und Bild:  Fabienne Hunziker

Bereit für den Einsatz und wieder auf dem neuesten Stand. Die Mannschaft der Feuerwehr Seengen konnte im Magazin an der Hubpüntstrasse die neuen Brandschutzjacken fassen.

Passt! Sensationell! Die Angehörigen der Feuerwehr waren voll des Lobes über die Neuanschaffung. Die Freude beim Fassen der neuen persönlichen Brandschutzjacken war allenthalben hör- und sichtbar. Sofort wurden die Jacken aus der Verpackung geholt, begutachtet, probiert und als sehr gut befunden. Kein Vergleich natürlich zu den alten Brandschutzjacken, welche seit 2006 ihren Dienst versehen hatten. «Die neuen Jacken sind mit einem speziellen Titangewebe versehen», wie Kommandant Philip Stevens einen Vorzug der Neuanschaffung hervorhob. Die neue Jacke erfüllt alle Sicherheitsnormen und schützt vor äusseren Gefahren bei den Einsätzen. Von Kopf bis Fuss wurde zudem die Verkehrsgruppe eingekleidet. Mit den neuen Hosen, Shirts und der multifunktionalen Jacke in leuchtgrüner Farbe und den Leuchtstreifen ist man ebenfalls wieder auf dem neuesten Stand. «Eine Top-Sache», wie Roger Lämmli, Chef Verkehr FW Seengen, erfreut sagte.

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Mittwoch, 27.06.2018Leutwil

Warum einen Einwohnerverein?

Text und Bild: Eing.

Um in erster Linie die Gemeindepolitik positiv zu beeinflussen um Missstände, Willkür, Eigeninteresse usw. zu verhindern. Zweitens um geeignete Personen zu finden, welche dem Stimmvolk zur Wahl vorgeschlagen werden können, sei es in Behörden oder Kommissionen. Wenn Behördenmitglieder selber für Ersatz suchen müssen, sind Fehlentscheide vorprogrammiert!

Wie stelle ich mir einen Einwohnerverein vor? Sicher nicht trocken und langweilig, sondern lebhaft, aufgestellt und aktiv! Der Einwohner-Verein ist NEUTRAL. Stimmen aus dem Parteienwald sind trotzdem willkommen.

Eine Traktandenliste besteht noch nicht, trotzdem die wichtigsten Aufgaben: Wahl eines fünfköpfigen Vorstandes, neue Statuten, Eintritte, Mitgliedschaft, Diskussionen zu Kant. und Eidg. Abstimmungen oder Aktuelles. Zusammenkünfte nach Programm, 4- bis 6-jährlich. Zur Deckung von anfallenden Spesen- und Portoausgaben, finde ich einen Jahresbeitrag von Fr. 15.00 als angemessen.

Da bereits wieder wichtige Ersatzwahlen anstehen, bin ich um baldige bzw. Anmeldungen bis Ende Juli 2018 froh (schriftlich oder telefonisch). Nach Eingang der Anmeldungen freue ich mich, euch zu einer Gründungsversammlung einzuladen.

Eines kann ich euch versichern, diese Arbeit mache ich nicht für mich, sondern im Interesse aller Einwohnerinnen und Einwohner unseres Dorfes Leutwil – das betrifft also auch DICH!

Kontaktadressen:
Monika Müller, Birrwilerstrasse 13, 5725 Leutwil (062 777 35 33)
Hans Gloor, Dorfstrasse 18, 5725 Leutwil (062 777 34 75) nur bis zur Gründungsversammlung

Mittwoch, 27.06.2018Schongau

La Leche League: Juli-Stilltreffen macht keine Ferien!

Text und Bild: Eing.

Auch zum Stilltreffen im Sommer sind wieder interessierte Mütter und Väter mit ihren Babys und Kleinkindern eingeladen. Das Hochdorfer Juli-Stilltreffen findet bei Familie Kathleen Lehmann in Emmen statt, da in den Ferien das Schulhaus Weid in Hochdorf geschlossen bleibt.

Es werden Themen ums Stillen, um den Start mit Essen, ums Schlafen und Wachen, Tragen, Abstillen besprochen. Der Austausch von Erfahrungen unter Müttern und Vätern in einer ähnlichen Lebenssituation kann sehr wohltuend sein. Die anwesenden Stillberaterinnen stehen beratend zur Seite und geben Informationen weiter. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Hochdorf: Datum: Montag, 16. Juli, 20 bis ca. 22 Uhr. Ort: Kathleen Lehmann, Kirchfeldstr. 14, Emmen
Gelfingen: Datum: Dienstag, 31. Juli, 9 bis ca. 11 Uhr. Ort: Oberfeld 1 (im Haus der Familie Schmid)

Auskunft und telefonische Stillberatung:
Monika Schmid-Herzog, 041 917 40 31
Pascale Horat-Schwab, 041 910 08 85

Weitere Informationen unter www.stillberatung.ch

Dienstag, 26.06.2018Menziken

Die schönsten Gartenterrassen der Region

Text und Bild: Jennifer loosli

Man muss gar nicht weit reisen, auch in Menziken kann man Ferienfeeling pur erleben! An schönen Sommerabenden gemütlich auf einer Terrasse sitzen und während einem leckeren Essen ein gutes Glas Wein geniessen, was will man mehr?

Die Auswahl an schönen Sommerterrassen in der Umgebung ist gross, so, dass man gar nicht in die Ferne reisen muss. Denn nichts geht über ein leckeres Essen unter freiem Himmel oder besser gesagt: Unter der wunderbar blühenden Linde im Trolerhof in Menziken. Der Trolerhof ist ein lohnenswertes Ausflugsziel inmitten eines schönen Wandergebietes. Das heimelige und rustikale Wirtshus bietet auf der gemütlichen Gartenterrasse 60 Plätze zum Verweilen und Plaudern an. Bei einem kühlen Apérol Spritz oder einem gespritzten Weissen kann die ruhige und gemütliche Bauernhof-Umgebung noch besser genossen werden. Bei sommerlichen Temperaturen sind der Fitnessteller, der Siedfleischsalat oder ein gutes Stück Fleisch der Renner im Trolerhof! Die Gäste erwarten täglich feine, saisonale 3-Gang Mittagsmenüs für ab CHF 19.–, sowie eine grosse Speisekarte mit den verschiedensten leckeren Gerichten. Aber auch für Schleckmäuler gibt es tolle Angebote: Hausgemachte Desserts, wie frisches Panacotta oder Rhabarber-Erdbeeren-Kompott mit feiner Glace werden von den Gästen geliebt. Lassen Sie sich in dieser idyllischen Gartenterrasse verwöhnen und gönnen Sie sich wieder einmal ein bisschen Ruhe bei einem guten Glas Wein!

Dienstag, 26.06.2018Leutwil

Wenn Schützen reisen

Text und Bild: Eing.

Der alljährliche Ausflug der Schützengesellschaft führte uns diesmal an das Thurgauer Kantonale Schützenfest. Früh am Freitagmorgen, 22. Juni, fuhren wir los, um in Sirnach die Waffen plombieren zu lassen.

Um 8.45 Uhr legte sich der erste Schütze in Märwil aufs Läger und gab die ersten Probeschüsse ab. Auch die Zetzwiler Schützen, die ein weiteres Mal gemeinsame Sache mit uns machten, unternahmen die ersten Versuche. Die Resultate an diesem Tag waren vielfältig: Die einen jubelten über gute oder sogar brillante Ergebnisse, andere mussten Niederlagen verkraften. Müde und «ausgeschossen» dislozierten wir nach Herisau, bezogen im Hotel unsere Zimmer und stärkten uns anschliessend bei einem vorzüglichen Nachtessen. Neu motiviert durch den Schweizer Sieg an der Fussball-WM, feierten einige von uns noch bis spät in die Nacht hinein.

Am Samstag, nach einem reichhaltigen Morgenessen, ging die Reise weiter nach Appenzell. Auf dem «Landsgmeindplatz» erwartete uns ein von Kopf bis Fuss urchiger Appenzeller. Kaum zu glauben, was dieser Mann in der folgenden Stunde mit uns anstellte! Er formte die beiden Schützengesellschaften zu einem jodelnden Chörli! Sogar das Taler schwingen hatten die meisten von uns, nach einer kurzen Trainingsphase, im Griff. Hej, war das ein Gaudi (die CD erscheint erst zu einem späteren Zeitpunkt!). Da singen bekanntlich durstig macht, besuchten wir anschliessend die Brauerei Locher, wo das bekannte Appenzeller Bier herkommt. Auf dem Rückweg Richtung Heimathafen, musste in Sirnach noch abgerechnet werden. Kränze, Kranzkarten und Bargeld machten so manchen Schützen zum glücklichen Sieger. Zwei wunderschöne Tage mit viel Nervenkitzel, Gemütlichkeit und «neu entdeckten Talenten» werden in Schützenkreisen noch lange in Erinnerung bleiben.

Montag, 25.06.2018Haustier

Der Abschied

Bild: ZVG.

Die Tränen kullern der jungen Mutter über die Wangen und ihre kleine Tochter schaut sie fragend an. Eben haben sie gemeinsam Abschied genommen von ihrer Katze, die sie fast zwei Jahrzehnte begleitet hat. Schon lange vor der Geburt des kleinen Mädchens war die Katze in der Familie und hat vieles miterlebt, war da um zu trösten oder hat einfach nur zugehört.

Als Kätzchen konnte man mit ihr spielen und schnurrend genoss sie die Streicheleinheiten auf dem Sofa. In den letzten Monaten ist sie aber immer schwächer geworden, hat kaum mehr gefressen und beim Tierarzt wurde dann mit einer Blutuntersuchung eine ungenügende Nierenfunktion festgestellt. Die Niereninsuffizienz ist eine häufige und bekannte Alterserkrankung und kann, wenn frühzeitig entdeckt, bis zu einem gewissen Masse behandelt werden, bzw. das Fortschreiten der Erkrankung kann gebremst werden. Auf Grund des hohen Alters (eine 20-jährige Katze kann mit einem 100-jährigen Mensch verglichen werden), und der in diesem Fall schlechten Prognose, hatten wir uns gemeinsam entschieden, keine Therapie mehr einzuleiten. Die Katze hatte ein gesundes und sorgenfreies Leben gehabt und sollte dieses in Würde und friedlich beenden dürfen. Einfach abzuwarten, bis das Tier auf Grund der Fressunlust und inneren Vergiftung immer schwächer wird und sterben würde, wäre für Tier und Besitzer unzumutbar.

Für Tierärzte ist die Euthanasie weit weniger schlimm als für Tierbesitzer. Denn wir verlieren damit nicht unsere langjährigen Begleiter. Nein, es ist sogar eine sehr würdevolle und dankbare Aufgabe, Tier und Besitzer auf diesem letzten Weg begleiten zu dürfen und den Abschied schmerzlos, ruhig und friedlich zu gestalten. Ob ein eingeschläfertes Tier danach kremiert/begraben oder durch die Tierarztpraxis zur Tierkörpersammelstelle gebracht wird, bleibt einzig und allein Entscheidung der Besitzer. Hier ist nicht die Tierliebe entscheidend, sondern der eigene individuelle Trauerprozess. Auf Wunsch kann eine geplante Euthanasie auch zu Hause angeboten werden. Das empfiehlt sich vor allem bei sehr ängstlichen oder nicht transportfähigen Tieren. Manchmal ist es auch das Anliegen der Besitzer, in vertrauter Umgebung den letzten Weg zusammen zu gehen. Andere wiederum möchten das traurige letzte Kapitel lieber nicht zu Hause schreiben, sondern in der Praxis. Nicht selten verlassen die Kunden die Praxis erleichtert, weil die sorgenvolle, lang hinausgezögerte Aufgabe nun getan ist. Im Wissen, das Richtige getan zu haben für die langjährigen, treuen Begleiter, welche immer da waren, wenn man sie brauchte.

Patrick Curschellas, Kleintierpraxis Dr. Küng AG, 6215 Beromünster, www.kleintierpraxiskueng.ch

Montag, 25.06.2018Reinach

Sommerträume mit Ann-Helena Schlüter

Text und Bild: fabienne Hunziker

Das Klavierkonzert mit der schwedisch-deutschen Pianistin, Ann-Helena Schlüter aus Würzburg, stand unter dem Titel «Sommerträume». Heinz Grossenbacher lud gemeinsam mit seinem Team von Musik Grossenbacher zu diesem Konzertabend in die Aula des Pfrundmattschulhauses ein.

Der Titel des Konzertabends konnte passender nicht sein. Ein warmer Sommerabend kombiniert mit den virtuosen Klänge der sympathischen und ausserordentlich talentierten Konzertpianistin Ann-Helena Schlüter. Heinz Grossenbacher begrüsste zu diesem Abend und bedankte sich sehr herzlich bei den Besuchern, welche trotz des schönen Wetters nicht auf den Konzertabend in der Aula verzichten wollten. Die ausgewählten Stücke von Chopin, Beethoven oder Schubert waren ein wahrer Genuss. Die Pianistin erzählte, dass sie jedoch den Komponisten Johann Sebastian Bach und seine Werke bevorzuge, liebevoll nannte sie diese «Vollkornbrot für die Seele». Die Künstlerin, welche seit ihrem vierten Lebensjahr leidenschaftlich gerne Klavier und Orgel spielt, ist auch in anderen Bereichen sehr begabt. Sie komponiert eigene Stücke, malt und verfasst lyrische Texte. Eine humorvolle Kurzgeschichte aus ihrem Buch «Flügel auf Reisen», sowie eine Eigenkomposition aus ihrer Sammlung «Himmelslieder», durften an diesem Abend nicht fehlen. Anschliessend wurde der Abend mit einem sommerlich gestalteten Apéro von Deborah Grossenbacher genussvoll beendet.

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Montag, 25.06.2018Zetzwil

Die schönsten Gartenterrassen der Region

Text und Bild: Jennifer Loosli

Man muss gar nicht weit reisen, denn auch in Zetzwil kann man Ferienfeeling pur erleben! An schönen Sommerabenden gemütlich auf einer Terrasse sitzen und während einem leckeren Essen ein gutes Glas Wein geniessen, was will man mehr?

Die Auswahl an schönen Sommerterrassen in der Umgebung ist gross, so, dass man gar nicht in die Ferne reisen muss. Denn nichts geht über ein leckeres Essen unter freiem Himmel. Nirgends ist der Feierabend so schön, wie im Gasthof Bären in Zetzwil. Umgeben von schönen Blumen und im Schatten eines grossen Schirmes, lassen sich die Sommertage so richtig geniessen. Bei gutbürgerlichen und traditionellen Sommergerichten, wie einem Fitnessteller mit paniertem Kalbs- oder Schweinsschnitzel, einem Roastbeef oder Fitnessteller mit Balchen kann man sich im Gasthof Bären verwöhnen lassen. Das auserlesene Weinangebot überzeugt mit seinem vielfältigen Angebot, von leichten Weinen bis zu Klassikern aus der Schweiz, Italien oder Frankreich, passend zu den verschiedensten Gerichten. Nebst leckerem Essen findet ab dem 1. September 1x im Monat ein Tanzabend mit Live-Musik statt. Für grössere Familien- und Vereinsanlässe bietet die Terrasse 30 Plätze an, wie auch Gästezimmer, wenn man nicht mehr nach Hause fahren möchte.

Montag, 25.06.2018Reinach

Beachclub wird Teil von SV Volley Wyna

Text: Eing., Bild: Website Volley Wyna

SV Volley Wyna: Der Menziker Beachvolleyballclub BVC Wyna wird ab sofort in den regionalen Verein SV Volley Wyna integriert und als separate Abteilung geführt.

Präsident Andy Gautschi durfte an der Generalversammlung im Juni auf eine durchaus erfolgreiche Saison des SV Volley Wyna zurückblicken. Mit dem Herren 2 und den Juniorinnen U19 schafften gleich zwei Teams den Aufstieg und auch finanziell kann der Verein einen Gewinn verzeichnen.

Separation macht keinen Sinn mehr
Nach dem Jahresrückblick stand die GV ganz im Zeichen der geplanten Übernahme vom BVC Wyna. Der Menziker Beachclub und der SV Volley Wyna wurden bis anhin als zwei separate Vereine geführt, um finanziell unabhängig voneinander zu sein. «Mit der Separation wollte der BVC auch für Mitglieder attraktiv sein, die nicht aus der Region, beziehungsweise im regionalen Volleyballverein sind», zeigte Andy Gautschi auf. Nun – knapp 18 Jahre später – hat sich vieles verändert. Nicht nur zählt der BVC Wyna nunmehr 46 Mitglieder, sondern ausser einer Hand voll sind auch alle Beachvolleyballer ebenfalls im SV Volley Wyna aktiv. Einige von ihnen übernehmen gar in beiden Vereinen ein Vorstandsamt. «Eine unsinnige Doppelbesetzung, die nicht nötig wäre», stellt Gautschi fest. Zudem bestehe beim Beachclub seit Jahren ein Helfermangel für die Turniere und den BVC-Vorstand optimal zu besetzen, sei immer schwieriger geworden.

Beachclub wird in SV Volley Wyna integriert
Da für Aussenstehende die zwei Vereine ohnehin eng miteinander verbunden oder gar identisch sind, entschieden sich beide Vorstände für eine Integration des Beachvolleyballclubs in den SV Volley Wyna. Dieser Vorschlag wurde an der Volley-Wyna-GV von den 64 anwesenden Mitgliedern mit drei Enthaltungen, aber ohne Gegenstimme, angenommen.

Somit wird der BVC ab sofort in den SV Volley Wyna integriert und als separate Abteilung «Beach» geführt. Diese finanziert sich unabhängig vom Verein mit den bisherigen Geldern des BVC sowie Gönner- und Sponsorenbeiträgen und wird vom künftigen Beachverantwortlichen Andy Gautschi geführt. Diejenigen Beachvolleyballer, die noch kein Mitglied des SV Volley Wyna sind, können als Passivmitglieder oder Gönner weiterhin ihre Unterstützung an die Beachfelder zukommen lassen, beziehungsweise diese benützen. Alle Infos über den Beachclub werden künftig über www.volleywyna.ch aufgeschaltet.

Der erste gemeinsame Auftritt der fusionierten Vereine wird am nächsten AEW Beachtrophy-Turnier vom 7. und 8. Juli in der Badi Menziken sein. Am Samstag messen sich dabei B3-Herren ab 9 Uhr und B2-Damen ab 13 Uhr. Tagsdrauf sind ab 9 Uhr die B3-Damen und am Nachmittag mit den U21-Damen die Nachwuchsbeachvolleyballerinnen an der Reihe. Vorbeischauen lohnt sich!

Montag, 25.06.2018Schongau

Das Bastelhüsli im pinken Haus

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Prisca Valguarnera ist mit ihrer Familie und dem beliebten Bastelhüsli von Buttwil nach Schongau umgezogen. Die leidenschaftliche «Basteltante» ist stolz auf ihr vielfältiges Sortiment und freut sich sehr darüber, dass das neue Haus auch mehr Platz für das Bastelhüsli bietet.

Im Untergeschoss des pinken Wohnhauses in der Mülihalde 16 befindet sich das kleine Schmuckstück, welches jedes Bastlerherz höher schlagen lässt. Seit rund 10 Jahren betreibt Prisca Valguarnera neben ihrer Tätigkeit als Schulische Heilpädagogin den erfolgreichen Onlineshop «bastelhuesli.ch». Irgendwann entstand schliesslich die Idee, «das Lager» auch für die Kundschaft zugänglich zu machen. Um die Artikel des umfangreichen Sortiments besser vergleichen zu können, sich inspirieren zu lassen und für den persönlichen Kontakt zwischen Verkäufer und Kunde, entstand in Buttwil auf kleiner Fläche ein Laden. Mit dem Umzug in das neue Wohnhaus in Schongau konnte nun auch das Bastelhüsli vergrössert werden. Prisca Valguarnera, welche stets auf die tatkräftige Unterstützung ihres Mannes und der drei Töchter zählen kann, freut sich sehr darüber, die Stamm- wie auch Neukunden nun in Schongau zu begrüssen. Zur Neueröffnung waren während zwei Tagen alle Besucher herzlich zu einem Apéro eingeladen, und konnten von attraktiven Angeboten und Rabatten profitieren. Gemeinsam mit Agnes Holzer, welche die Inhaberin im Laden unterstützt, freut sich die Familie auf eine erfolgreiche und kreative Zukunft in Schongau.

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Montag, 25.06.2018Menziken

Feuerwehr Oberwynental kam auf den Hund

Text und Bild: Thomas Moor

Sie ist Vorzeigebeispiel für eine erfolgreiche Fusion. Fünf Jahre nach dem Zusammenschluss der beiden Feuerwehren Menziken-Burg-Pfeffikon und Reinach-Leimbach ist die Feuerwehr Oberwynental eine starke und eingespielte Einheit. Das hat sich auch bei der «Jubiläums»-Einsatzübung gezeigt.

Rund um die Uhr sind die Feuerwehrleute bereit, um bei Bränden, Unfällen, Naturereignissen etc. professionelle Hilfe zu leisten. Das entsprechende Know-how eignen sich Kader und Mannschaft in unzähligen Übungen an, damit man im Ernstfall entsprechend richtig handelt. Geübt wurde jüngst bei der ISO-Elektrodenfabrik AG in Menziken. «Brand gross» durften zwei Kids zusammen mit Kommandant und Übungsleiter Reto Eichenberger per Funk auslösen. Und dann ging es wortwörtlich ab wie die Feuerwehr. Aus den Magazinen Menziken und Reinach rückten die Feuerwehrleute zum Brandplatz aus. Dort galt es für den Einsatzleiter, sich vorab ein Bild vom Brandplatz zu machen und die entsprechenden Befehle zu erteilen. Die Mannschaft musste mehrere Personen unter zum Teil erschwerten Bedingungen (u.a. unter einem Stapler und aus dem engen Liftschacht) via Leiter, Autodrehleiter und mit Hilfe des Atemschutzes retten. Dass die Feuerwehr auf den Hund kam, hatte einen besonderen Grund. Annemarie Fries (Mitglied der Geschäftsleitung) wurde zusammen mit ihrem Hund vom Balkon des Gebäudes gerettet. Mannschaft, Gruppenführer, Offiziere und auch der Rettungsdienst des Asana Spitals Menziken machten bei dieser Einsatzübung wieder einen Top-Job.

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Montag, 25.06.2018Beinwil am See

Die schönsten Gartenterrassen der Region

Text und Bild: Jennifer loosli

Man muss gar nicht weit reisen, denn auch in Beinwil am See kann man Ferienfeeling pur erleben! An schönen Sommerabenden gemütlich auf einer Terrasse sitzen und während einem leckeren Essen ein gutes Glas Wein geniessen, was will man mehr?

Die Auswahl an schönen Sommerterrassen in der Umgebung ist gross, so, dass man gar nicht in die Ferne reisen muss. Denn nichts geht über ein leckeres Essen unter freiem Himmel. In der Gartenterrasse von Maria’s Esszimmer im Seetal sitzt man auf 50 modischen Klappstühlen, Holzstühlen oder in einer schönen Lounge unter grossen Platanen und stösst mit einem Pimm’s Number 1 oder einem Glässchen Ramazzotti Rosé an. Das Menü ist übersichtlich und mit viel Liebe zusammengestellt. Hits wie Burrata auf Ochsenherztomaten, Ceasar Salad mit Pouletstreifen oder gebratener Schafskäse mit jungem Spinat, kommen bei heissen Sommertagen immer gut an. Und wie viele wissen, sind die Hacktätschli von Maria’s Esszimmer im Seetal ein MUSS und der hausgemachte Früchte-Eistee rundet die ganze Sache ab. Zwischendurch wird freitags und samstags sogar der Smoker angefeuert und die Gäste können sich auf ein leckeres Stück geräucherte Bachforelle auf gezupftem Salat oder ein Kalbsnierstück freuen. Für alle Fischfreunde gibt es immer wieder absolut frischen Hecht oder Felche von der Fischerei Hallwilersee. Ein Plätzchen Erde um Zeit mit Freunden und Familien bei leckeren Speisen zu geniessen.

Montag, 25.06.2018Dürrenäsch

Einweihung des Tanklöschfahrzeuges

Text und Bild: Jennifer Loosli

16 Tonnen schwer, 300 PS stark, einen Tank für 2500 Liter Wasser, zwei Schnellangriffe mit je 80 m Schlauch: Das ist das neue Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil, das am 23. Juni 2018 im Feuerwehrmagazin Dürrenäsch eingeweiht wurde.

Als Einleitung zum Festakt, wurde ein Brand mit einer Feuerspritze, eine mit Muskelkraft betriebene Feuerlöschpumpe aus früheren Zeiten, bekämpft. Oberleutnant Beat Merz begrüsste danach die vielen interessierten Gäste zur Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeuges. Mit einer kurzen, aber imposanten Löschaktion, wurde das neue TLF der Bevölkerung vorgeführt. Ein Fahrzeug, das es nur einmal gibt! Die Beschaffungskommission hat sich über 100 Stunden mit dem Fahrzeug beschäftigt und mit viel Herzblut am neuen, individuellen TLF gearbeitet. Das neue Fahrzeug verfügt über zwei Abgänge mit Netzmittel, das durch eine Zumischungsanlage mit dem Wasser vermischt wird. Dies trägt dazu bei, dass die Oberflächenspannung gebrochen wird und das Feuer einfacher gelöscht werden kann. Mit diversen Ansprachen der Firma Tony Brändle AG, dem Gemeinderat und dem Pfarrer Michael Freiburghaus, wurde das neue Fahrzeug in der Feuerwehr Dürrenäsch-Leutwil willkommen geheissen! Im Anschluss des Festaktes gab es für jeden einen kleinen Imbiss, der von der Glöggli Chuchi Leutwil frisch zubereitet wurde. Das Fahrzeug stand währenddessen für die zahlreichen Besucher zur Besichtigung frei. Vor allem die Kids hatten Freude, zum ersten Mal in einem so grossen Feuerwehrfahrzeug zu sitzen!

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Montag, 25.06.2018Leutwil

Landfrauen: Wenn Engel reisen

Text und Bild: Eing.

Am Freitagmorgen, 15. Juni, verreiste eine kleine Gruppe von Landfrauen ins nahegelegene Ausland. Angesagt waren Erholung und viel Spass. In Überlingen bezogen wir nicht luxuriöse aber heimelige Zimmer.

Das strahlende Wetter am Bodensee lockte jedermann an die belebte Seepromenade. Dort erkämpften wir uns erst einmal einen Stuhl in einem gemütlichen Lokal, um den grossen Durst zu löschen und den aufmüpfigen Magen zu beruhigen. Kurz entschlossen genossen wir daraufhin eine Rundfahrt auf dem Untersee, währenddessen interessante und unterhaltsame Gespräche geführt wurden. Ein weiteres Highlight war das Nachtessen in einem romantischen Innenhof, bei dem es ausnahmsweise sehr still zu und her ging.

Den Samstag verbrachten wir in Friedrichshafen beim Bummel-Shopping. Wie schnell so Frauen vom Land ins Einkaufsfieber versetzt werden können! Gut, waren die Anreisekoffer nur bis zur Hälfte voll, so konnten neue Kleider, passende Schuhe und elegante Handtaschen unauffällig nach Hause transportiert werden. Auch den Samstag liessen wir, zurück in Überlingen, bei einem feinen Nachtessen in einer gediegenen Gartenwirtschaft ausklingen.

Schade, dass auf den Samstag bereits der Sonntag (Tag der Heimfahrt) folgt. Alle Teilnehmerinnen kehrten gesund, mit gesättigtem Sprachorgan und strapazierten Lachmuskeln nach Hause zurück.

Montag, 25.06.2018Reinach

Die schönsten Gartenterrassen der Region

Text und Bild: Jennifer Loosli

Man muss gar nicht weit reisen, denn auch in Reinach kann man Ferienfeeling pur erleben! An schönen Sommerabenden gemütlich auf einer Terrasse sitzen und während einem leckeren Essen ein gutes Glas Wein geniessen, was will man mehr?

Die Auswahl an schönen Sommerterrassen in der Umgebung ist gross, so, dass man gar nicht in die Ferne reisen muss. Denn nichts geht über einen leckeren Drink unter freiem Himmel. Nirgends ist der Feierabend schöner als in der City Bar in Reinach. In der luftigen Gartenterrasse der City Bar haben ca. 35 Gäste Platz. Wer nur etwas trinken möchte, kann seinen Apéro aber auch in der Lounge geniessen. Die City Bar ist bekannt für ihre guten Cocktails, vor allem für die vielen Variationen von Gin Tonics. Für den kleinen Hunger werden Barfood wie Hotdogs zum selber bauen, Kartoffelschnitze und selbstgemachte Pommes Chips angeboten. Neu gibt es ab 11 Uhr am Samstag Baguels mit Rührei und Speck zum Frühstück. In der City Bar steht für Fussballfans nicht nur ein «Töggelichaste» auf der Terrasse, während der Fussball-WM strahlt die City Bar jedes Fussballspiel mit einem Beamer aus. Aber nicht nur für die Jungs gibt es tolle Angebote! Der Mädelsabend jeden Mittwoch lädt zum Tratsch und Klatsch bei einem Hugo oder Apérol Spritz für CHF 6.– anstelle von CHF 9.50 ein! Für grössere Gruppen bietet die City Bar individuell gestaltete Apéro-Häppchen an, die im Voraus miteinander besprochen werden können, damit auch bestimmt alles passt beim Gruppenevent.

City Bar
076 511 19 80
Hauptstrasse 59, 5734 Reinach

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag ab 14 Uhr
Samstag ab 11 Uhr

Montag, 25.06.2018

Kennen Sie die Familie Darwish ... aus Syrien?

Text und Bild: Elsbeth Haefeli

Herr und Frau Darwish leben seit über drei Jahren mit ihren Kindern als Asylsuchende in unserer Gemeinde. Sie mussten ihre Heimat Syrien und alles, was ihnen lieb war verlassen, um sich und ihre Kinder zu schützen. Die Kinder haben in unserem Kindergarten und in der Schule Anschluss gefunden und die Eltern haben beide ihre Deutschkenntnisse inzwischen verbessern können.

Herr Darwish, würden Sie uns erzählen, wo Sie in Syrien gelebt haben?
Wir sind an der Grenze zur Türkei aufgewachsen. Später zogen wir in die Nähe von Damaskus, weil es in unserer Region kaum noch Arbeit gab.

Welchen Beruf haben Sie in Ihrem Heimatland ausgeübt?
Ich habe ein Diplom als Elektriker. In Damaskus hatte ich einen Laden, in welchem ich Elektrogeräte und Computer wartete. Diesen gibt es inzwischen nicht mehr. Er wurde geplündert und zerstört.

Welche Möglichkeiten, Ihren Beruf auszuüben haben Sie hier?
Ich durfte ein halbes Jahr lang als Praktikant in einem Elektrofachgeschäft arbeiten. Allerdings ist es schwierig, mit dem F-Status eine Stelle zu bekommen. Die Arbeitgeber fürchten, dass man plötzlich wieder an einen anderen Ort versetzt wird. Meine Deutschkenntnisse sind natürlich auch noch mangelhaft. In meinem Beschäftigungsprogramm sind momentan nur zwei Praktika als Schreiner und als Gärtner frei. Das sind aber halt einfach nicht meine Berufe. Dazu kommt, dass man im Praktikum nichts verdienen kann.

Was war für Sie der ausschlaggebende Grund für Ihre Flucht?
Wir waren einfach nicht mehr sicher. Es gab kein Wasser mehr und Strom nur noch 1 bis 2 Stunden pro Tag. Die Schulen wurden geschlossen. Leute wurden vom Militär abgeholt, auch fünfzehnjährige Jungen. Man wusste nie, was morgen passiert. Menschen verschwanden spurlos und die Bomben und systematischen Zerstörungen zwangen uns schlussendlich, unsere Heimat zu verlassen.

Haben Sie noch Familie in Syrien?
Herr D.: Meine Mutter und ein Bruder leben an der türkischen Grenze. Sie haben es schwierig. Alles ist sehr teuer geworden und es gibt kaum Arbeit. Dazu ist meine Mutter krank.
Frau D.: Meine Eltern sind jung gestorben. Heute bin ich dankbar dafür, dass sie den Krieg nicht erleben mussten. Meine Brüder sind in den Libanon geflohen. Meine Schwestern sind noch da. Ein Schwager ist im Militär, der andere im Gefängnis.

Auf welchem Weg sind Sie in die Schweiz gekommen?
Herr D.: Da meine beiden Schwester bereits in der Schweiz waren und 2013 der Familiennachzug noch möglich war, erhielten wir ein Visum und mussten nicht über den Land- und Wasserweg einreisen.

Wie haben Sie die Aufnahme in der Schweiz erlebt?
Frau D.: Die ersten Jahre wurden wir immer wieder in andere Asylunterkünfte verschoben. Es war oft sehr schwierig für uns, weil es zu wenig Platz hatte. Die hygienischen Verhältnisse waren mangelhaft und die Unterkünfte sehr kalt. Unser älterer Sohn wurde so schwer krank, dass er zehn Tage ins Spital musste.

Wie leben Sie Ihren muslimischen Glauben?
Frau D.: Ich liebe meine Religion. Deshalb mache ich alles, was dazu gehört. Zuhause laufe ich unkonventionell herum. Aber, wenn ich nach draussen gehe, trage ich lange Kleider und ein Tuch. Wir zelebrieren den dreissigtägigen Ramadan. (Lacht) Das ist nicht schwieriger, als wenn ihr hier fastet. Wir dürfen wenigstens nachts essen.

Wie geht es Ihnen hier in Zetzwil?
Frau D.: Die ersten drei Jahre lebten wir in einem Haus, aus dessen Keller wir mit Hilfe eines Freundes 600 kg Müll in der Kehrichtanlage entsorgten. Die Wohnung selber war in einem desolaten Zustand und für kleine Kinder nicht geeignet. Das stellte der Gemeinderat vor kurzem bei seinem Besuch fest. Da eine gemeindeeigene Wohnung frei war, durften wir in diese saubere und schöne Wohnung umziehen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Wie geht es Ihnen finanziell?
Herr D.: Wir bekommen für die ganze Familie pro Woche 270 Franken. Damit bezahlen wir unseren gesamten Lebensunterhalt. Die Einkäufe machen wir nicht im Dorf, weil es für uns zu teuer ist. Allerdings kostet das Billet nach Reinach schon allein neun Franken, den Betrag, welchen ich für mich für einen Tag erhalte. In Unterkulm gibt es einmal wöchentlich die Möglichkeit günstige, abgelaufene Lebensmittel zu beziehen. Da waren wir auch schon hin und wieder. Aufgabenhilfe, Internet, Zugbillete und Essen sind für uns riesige Ausgabenposten.

Würden Sie sich gerne noch mehr in unsere Gemeinde einbringen?
Herr D.: Es gibt für mich hier nicht viele Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen. Ich bin nicht sehr sportlich und gehe in keinen Verein. Ich arbeite lieber in meinem Garten. Ich müsste aber unbedingt besser Deutsch sprechen. Bisher wurde mir vom Migrationsamt noch kein Deutschintensivkurs bewilligt. Ich habe aber immerhin die Möglichkeit, ab und zu mit einem pensionierten Lehrer an meinen Deutschkenntnissen zu arbeiten.
Frau D.: Wir haben schon ein paar Freunde gefunden hier im Dorf. Diese sind hilfreich und ich freue mich immer, wenn jemand vorbei kommt. Ich bin meistens zuhause.

Was ist Ihr Traum für die Zukunft?
Herr D.: Arbeit, Sicherheit, eine Chance für uns und unsere Kinder.

Ist die Rückkehr nach Syrien auch eine Option?
Herr D.: Nicht unter dem jetzigen Regime und nicht unter der Besetzung aller Gruppierungen und Fremdstaaten, die unser Land untereinander zerreissen und zerstören.
Frau D.: Ich habe nie daran gedacht, meine Heimat zu verlassen. Syrien war bis vor ein paar Jahren ein tolles Land. Es ist mir bewusst, dass wir hier eine fremde Kultur auf einem fremden Kontinent haben. Ich möchte gerne verstehen, mich einbringen und einfach leben.

Montag, 25.06.2018Polizei

Medikamente am Steuer

Text und Bild: Zvg.

Nehmen Sie Medikamente ein? Denken Sie an mögliche Konsequenzen beim Fahren. Medikamente und Fahren vertragen sich nicht immer. In der Schweiz werden bei Strassenverkehrsunfällen, die auf die Einnahme von Medikamenten oder Drogen zurückzuführen sind, jährlich rund 150 Personen schwer verletzt oder getötet. Mehrere Studien kommen zum Schluss, dass dies Zahl in Wirklichkeit sogar noch höher liegt.

Jeder Lenker, jede Lenkerin eines Fahrzeugs muss über die erforderliche körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verfügen (Art. 31 Abs. 2 und Art. 91 des Strassenverkehrsgesetzes SVG). Die Einnahme von Medikamenten kann diese Fähigkeit beeinträchtigen und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen (z. B. Entzug des Führerausweises für mindestens drei Monate).

Seien Sie darum vorsichtig und erkundigen Sie sich bei ihrem Arzt, Apotheker oder Drogist über Nebenwirkungen, bevor Sie sich unter Medikamenteneinfluss ans Steuer setzen. Sie schützen damit sich selbst ebenso, wie die anderen Fahrzeuginsassen und Verkehrsteilnehmenden.

Tipps zu Ihrer eigenen Sicherheit

  • Informieren Sie sich bei einer Fachperson über mögliche Nebenwirkungen einer Arznei. Oft gibt es andere Medikamente mit gleicher Wirkung, welche die Fahrfähigkeit nicht beeinträchtigen.
  • Seien Sie vorsichtig bei der Einnahme von Schlafmitteln: Sie können auch am Folgetag noch Wirkung zeigen.
  • Verändern Sie die vorgeschriebene Dosis nur auf Rat einer Fachperson.
  • Vermeiden Sie Alkohol, wenn Sie Medikamente einnehmen: Er kann die Wirkung verstärken oder aufheben.
  • Setzen Sie sich nur ans Steuer, wenn Sie im Vollbesitz ihrer Kräfte sind.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf www.fragen-dann-fahren.ch oder www.bfu.ch und auch auf Ihrem Polizeiposten.

Ihre Regionalpolizei

Quelle: Regionalpolizei aargauSüd und Regionalpolizei Lenzburg

Montag, 25.06.2018Reinach

Seniorennachmittag der Evangelischen Allianz

Text und Bild: Silvia Gebhard

Am Nachmittag des 19. Juni 2018 konnte der Chrischona-Pastor Andreas Ruh über 60 Personen zu einem speziellen Nachmittag in der neu erbauten Lenzchile in Reinach begrüssen.

In den hübsch dekorierten Saal eingeladen waren alle Senioren der zugehörigen Allianzgemeinden: Reformierte Kirche Reinach, Reformierte Kirche Menziken, Chrischona und Heilsarmee. Durch Pfarrer Andreas Schindler wurde Roland Stangl, ein Vertreter der «Open doors», engagiert. Er informierte über die Arbeit der «Open doors». Deren Ziel ist es, den Christen weltweit eine Hoffnung auf eine Zukunft zu geben. 80% der verfolgten Menschen gehören zu den Christen. Sie werden in über 60 Ländern der Welt bedroht, benachteiligt, diskriminiert, gefoltert, ins Gefängnis gesteckt und getötet. Es geht darum, diese Menschen zu stärken, zu unterstützen und die Menschen in Freiheit zu informieren. Im Jahr 2017 haben 4 Millionen verfolgte Christen so Nothilfe und Unterstützung erhalten. Auf dem Weltverfolgungsindex 2018 führen die Länder Nordkorea, Afghanistan und Somalia die traurige Spitze an.

Roland Stangl berichtete insbesondere über die Situation im Irak und in Syrien. In diesen Ländern haben biblische Erzväter ihre Wurzeln wie z. B. Abraham. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der Verfolgung wächst die christliche Kirche im Untergrund sehr rasch. Diese Christen sind uns ein Vorbild mit ihrem Vertrauen auf Gott, dem Mut und Durchhaltewillen, der Vergebungs- und Zeugnisbereitschaft.

Wie sehr dieser Vortrag die Zuhörer berührt hatte, zeigte sich auch in der Kollekte mit über 1000 Franken. Anschliessend gab es Kaffee und Kuchen, und man durfte das ganze Gebäude der Lenzchile besichtigen. Zu guter Letzt konnte jeder noch ein farbiges Geschenk-Täschli mit süssem und literarischem Inhalt mitnehmen.

Montag, 25.06.2018Gontenschwil

Kennen Sie Michelle Gloor ... die Leichtathletin?

Text: Elsbeth Haefeli, Bild: athletix.ch

Die zielstrebige junge Frau besucht das Sportgymnasium an der Alten Kanti in Aarau und ist unter den Sprintern bereits in aller Munde. Die allererste Medaille ergatterte sie vor Jahren beim «schnellsten Gontenschwiler». Inzwischen ist sie Schweizer Meisterin im 60-m-Lauf sowie Aargauer Rekordhalterin bei den Erwachsenen und im Nachwuchsbereich. Michelle durfte auch bereits ein paar Staffel-Kadertrainings von Swiss Athletics absolvieren und richtet ihren Fokus nun auf die Teilnahme an der U20-EM 2019 in Rumänien. Sie läuft auf einem anforderungsreichen und steinigen Weg in die Zukunft.

Michelle, wann hast du deine Begeisterung für den Sport entdeckt?
Was die Leichtathletik betrifft, begann alles beim schnellsten Gontenschwiler. Zu dieser Zeit war ich in der Jugi des STV Gontenschwil, nebenbei bin ich noch geritten. Ich merkte bald, dass ich sehr ehrgeizig bin und in einem Leistungssport gefördert werden möchte. 2014 kam ich über den Turnlehrer zur Leichtathletikriege des BTV Aarau.

Wie hast du es mit den restlichen Disziplinen in der Leichtathletik?
Lacht. Als Werferin sehe ich mich definitiv nicht. Alles, was weiter als 200 m ist, kann ich mir auch nicht vorstellen. Weitsprung möchte ich mal ausprobieren. Ich bin ein schnellkräftiger Mensch. Auch an einem 7-Kampf würde ich gerne einmal mitmachen.

Welchen beruflichen Weg wirst du nach dem Sportgymnasium einschlagen?
Hm, gute Frage. Das Sportgymnasium dauert nun noch drei Jahre. Nach meinem Maturaabschluss findet gerade eine WM statt. Wenn ich mich bis dann sportlich etabliert habe, konzentriere ich mich ein Jahr lang voll auf die Leichtathletik. Ansonsten werde ich gleich mit dem Studium Richtung Geschichte oder Architektur beginnen. Irgendwann werde ich Geld verdienen müssen, da die Leichtathleten im Vergleich zu Fussballern keine Einnahmen haben. Bei uns läuft alles über Sponsoring.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?
Am liebsten sehe ich mich, zusammen mit einem Team und einem Freund, der meine Leidenschaft teilt, in den Vorbereitungen für die Olympiade 2028. Das ist mein Traum!

Was war dein schönstes Sportlererlebnis?
Der Schweizermeister Titel über 60 m in diesem Jahr in der Halle und das gleich in meinem ersten U20-Jahr. Das war die Belohnung für alles, worauf ich für den Sport in den letzten Jahren verzichtet habe.

Wie motivierst du dich, wenn dir mal alles zu viel wird und du einfach nur müde bist?
Ich höre sehr viel Hip-Hop-Musik und Old-School-Rap. Zudem zeichne ich sehr gerne. So kann ich mich in meinen Fantasien verlieren und mich erholen.

Welche Persönlichkeit hättest du gerne einmal getroffen?
Als Frau am liebsten Lady Diana. Ich finde, sie war eine sehr starke Persönlichkeit und ging ihren Weg, trotz aller Grenzen, die ihr gesetzt wurden. Und als Mann Jesse Owens, der amerikanische Sprinter. Er war dunkelhäutig und hatte es zur Zeit der Rassentrennung und während des zweiten Weltkriegs sehr hart.

Auf welche drei Smartphone-Apps möchtest du auf keinen Fall verzichten?
Meine Musikapp, Whats App und das App von Antidoping Schweiz. Dort sehe ich, welche Medikamente verbotene Substanzen enthalten, falls ich mal etwas brauche.

Was war der beste Rat deiner Eltern?
Ich soll immer Freude haben, bei allem was ich tue! Freude sei das Wichtigste.

Was bereitet dir, ausserhalb deiner sportlichen Erfolge, riesige Freude?
Mit den richtigen Leuten bei einem guten Essen diskutieren und zusammen lachen.

Wofür bist du dankbar?
Für meine Gesundheit und dass ich ein Umfeld habe, das mich in guten und weniger guten Zeiten unterstützt.

Was ist dir sonst noch ein grosses Anliegen?
Wir U20-Frauen des BTV Aarau haben uns für den Europacup in Portugal qualifiziert. Um Flug, Unterkunft, Materialtransport und Meldegebühren finanzieren zu können, haben wir auf der nationalen Plattform für Sportlerunterstützung «I believe in you» ein Projekt gestartet. Mittels untenstehendem Link kann man uns unterstützen. (Zwinkert) Wir sind für jeden Batzen dankbar:

https://www.ibelieveinyou.ch/ibiy-ch/src/#!/projectdetail/16628/mit-euch-an-den-europacup-die-schweiz-vertreten

Montag, 25.06.2018Dürrenäsch

Gemeinsam geht’s leichter

Text und Bild: Eing.

Regionale Synergien nutzen und so die Kosten der Energieversorgung tief halten: Dieses Ziel verfolgt die InfraRegio AG. Das gemeinsame Unternehmen der Gemeinde Dürrenäsch und der SWL Energie AG aus Lenzburg erbringt seit 2017 die technischen und administrativen Aufgaben des Elektrizitätswerks Dürrenäsch (EWD).

Einzelkämpfer haben es schwer. Das gilt auch in der Energiebranche. Für kleine Elektrizitätswerke wie das EWD wird es immer anspruchsvoller, ihre Arbeiten im Alleingang zu erledigen. Denn durch die Teilöffnung des Strommarkts und die Energiestrategie 2050 sind viele Aufgaben hinzugekommen, die neues Fachwissen erfordern. Deshalb prüfte der Gemeinderat von Dürrenäsch rechtzeitig verschiedene Szenarien für die Zukunft des EWD.

Genossenschaftlicher Gedanke
Als beste Lösung erwies sich die Gründung einer Betreibergesellschaft mit der SWL Energie AG aus Lenzburg. Das gemeinsame Unternehmen InfraRegio AG kümmert sich um Betrieb und Instandhaltung der Energieinfrastruktur von Dürrenäsch und weiteren umliegenden Gemeinden. Dabei steht der genossenschaftliche Gedanke im Vordergrund. Die InfraRegio AG strebt keinen Gewinn an.

Synergien nutzen
Ihr Ziel ist vielmehr, regionale Synergien zu nutzen. Diese ergeben sich etwa dadurch, dass die Materialkosten bei grösseren Beschaffungen tiefer ausfallen, gleiche IT-Systeme eingesetzt werden und nicht mehr jede Gemeinde eigene Geräte und Maschinen kaufen muss. Zudem profitieren die Aktionäre von günstigen Serviceleistungen, da die Arbeiten durch die SWL Energie AG erbracht werden, also durch interne statt externe Fachleute.

Gemeinde behält das Stromnetz
Anders als bei einem Verkauf des EWD ist die Gemeinde Dürrenäsch nach wie vor Eigentümerin des Stromnetzes. Sie trifft die wichtigen Entscheidungen zur Stromversorgung somit weiterhin selbst. Damit die InfraRegio AG künftig noch grössere Synergien erzielt, können sich weitere Gemeinden daran beteiligen.

Kontakt:
Elektrizitätswerk Dürrenäsch
Pikettdienst 7 x 24 h
SWL Energie AG, Lenzburg
062 885 75 75

InfraRegio AG
Gian von Planta, Geschäftsführer
gian.vonplanta@infraregio.ch
062 885 75 46

Mittwoch, 20.06.2018Reinach

Firmenausflug auf 3571 Meter über Meer

Text und Bild: Jennifer Loosli

Zum 55. Jubiläum der Firma Eichenberger Gebäudetechnik AG reisten die 45 Mitarbeitenden auf 3571 Meter über Meer. Auf dem Jungfraujoch genossen sie das wunderbare Wetter und die grandiose Aussicht!

Die Wetterprognose sah am Vorabend nicht wirklich gut aus, doch das Wetterglück war auf der Seite der Eichenberger Gebäudetechnik AG. Schon um 6.00 Uhr morgens konnten die 45 Mitarbeitenden in Beromünster, vom Car aus, die Sicht auf das «Top of Europe» geniessen! Für einmal standen nicht die Pflichten des Alltags im Vordergrund, sondern das Pflegen der Kameradschaft unter den Mitarbeitenden. Eine Reiseleiterin wartete bei der Ankunft in Grindelwald auf die grosse Gruppe. Weiter ging es nun endlich via Kleine Scheidegg aufs Jungfraujoch. Bei einem Willkommensapéro auf der Sphinx genoss das Team der Eichenberger Gebäudetechnik AG die wunderbare Aussicht. Gestärkt erkundeten sie die Attraktionen auf dem Jungfraujoch, bis sie um die Mittagszeit im Gruppenrestaurant ein grosses Festessen zu sich nahmen. Erfreulicherweise hatte vom Jüngsten im ersten Lehrjahr bis zum Ältesten, der in drei Jahren pensioniert wird, niemand grosse Probleme mit der extremen Höhe von 3571 Meter über Meer. Gruppenfotos, Selfies und viele Landschaftsbilder wurden geschossen, bis es um 15.00 Uhr hiess: «Es geht wieder bergab!» Die Mitarbeitenden gaben nur positives Feedback zum Jubiläumsausflug: «Es war sensationell! Ein Tag, der sich in unserem Gedächtnis einprägen wird. Der perfekte, unvergessliche Jubiläumsausflug!» Zurück im Flachland steht die motivierte Truppe der Kundschaft mit neuem Tatendrang wieder zur Verfügung.

Mittwoch, 20.06.2018Reinach

Hochwertiger Ausbaustandard und zentral gelegen

Text und Bild: Fabienne Hunziker

An der Baselgasse 4 und 6 in Reinach entstanden 64 attraktive Mietwohnungen an sehr zentraler Lage. Die ersten Wohnungen konnten bereits per 1. Juli bezogen werden. Die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln, zur Schule und zu Einkaufsmöglichkeiten bieten optimale Bedingungen für ein komfortables neues Zuhause.

Die Mietwohnungen weisen einen hohen Ausbaustandard auf. Lebensqualität in jeder Einheit bieten die eingebauten, hochwertigen Geräte, wie Waschmaschine/Tumbler, der Geschirrspüler oder auch die elektrisch bedienbaren Storen im Wohnzimmer. Jede der 1 1/2- bis 4 1/2-Zimmerwohnungen verfügt über eine Loggia oder eine Terrasse. Der Ausbau der Gebäude wurde rollstuhlgängig und schwellenlos realisiert. Die parkartige, grüne Umgebung, welche noch entstehen wird, bietet somit für jede Altersklasse eine optimale Erweiterung zum Wohnraum. Informationen und Besichtigungstermine erhält man bei RE/MAX Seaside, Hauptstrasse 56 in Reinach oder unter www.remax.ch.

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Dienstag, 19.06.2018Gontenschwil

Neophyten-Aktionstag mit Infostand

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Die Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Gontenschwil nutzten die nationalen Neophyten-Aktionstage dazu, die Bevölkerung mit einem Stand vor der Brocki über das aktuelle Thema zu informieren. Invasive Pflanzen im Garten: Früh erkennen und handeln.

Das engagierte Team des Natur-und Vogelschutzvereins nahm das aktuelle Thema zum Anlass, die Bevölkerung aufzuklären und um Empfehlungen abzugeben. Bei einem Teil dieser Pflanzen handelt es sich um exotische Problempflanzen, sogenannte invasive Neophyten. Diese verdrängen die einheimischen Arten und verbreiten sich teilweise extrem schnell. Die unkontrollierte Verbreitung in Gärten und Wäldern muss deshalb aufgehalten werden. Geeignete Massnahmen und eine Liste der problematischen Pflanzen findet man unter neophyt.ch und artenohnegrenzen.ch, gerne gibt auch der Verein fachkundige Auskünfte. Peter Hirt, Jacqueline Züsli, Marcel Widmer sowie Martina von Känel und Laura Hufschmied bilden sich stetig weiter, um ihr Wissen an alle Interessierten weiterzugeben und gezielte Arbeitseinsätze zu planen. Sie freuen sich sehr über die jeweils zahlreichen Teilnehmer an den Einsätzen und begrüssen auch gerne neue Mitglieder in ihrem Verein. Nach intensiver Begehung des Dorfes wurde ein hochproblematischer japanischer Knöterich und ein gefährlicher Riesenbärenklau entdeckt. Beim Arbeitseinsatz an diesem Nachmittag sollte es folglich diesen beiden Problemfällen an den Kragen gehen.

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Dienstag, 19.06.2018Beinwil am See

Jugend- und Dorfest: Beinwil lachte die Sonne

Text und Bilder: Thomas Moor

Wetter, so heisst es, bekommt man, wie man es sich verdient. Nun: Beinwil am See stand in der Gunst von Petrus offenbar in der Pole Position und durfte das Jugend- und Dorffest unter dem Motto «Bau(m)welten» bei Kaiserwetter feiern. Das OK, die Schule und die Vereine verpassten dem Fest eine bunte und kreative Handschrift. Neben dem Eröffnungsakt und dem Feuerwerk am Freitag, bildete der Umzug am Samstag einer der grossen Höhepunkte. Rund 500 Teilnehmer in 23 Gruppen erfreuten die Besucher entlang der Umzugsroute. Applaus war den Handwerkern, Raben, Bäumen, Legobausteinen, Minions etc. sicher.

Merzkugeln statt Bü Bü Bündnerfleisch

Auch Beinwils prominentester Ortsbürger liess es sich nicht nehmen, seiner Heimatgemeinde im Rahmen des Jugend- und Dorffestes einen Besuch abzustatten. Alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz war von Herisau ins Seetal gereist und zeigte sich erfreut, welch grandioses Fest die Böjuer auf die Beine gestellt hatten. Wohnsitz hatte der alt Bundesrat hier zwar nie. Trotzdem besteht dank seiner Ortsbürgerschaft eine Verbundenheit zu Böju. An einer Versammlung habe er zwar noch nie teilgenommen, wie Peter Eichenberger anlässlich des Empfangapéros sagte. «Aber den Beitrag habe ich immer bezahlt», wie Merz wie aus der Pistole geschossen sagte. Von den Ortsbürgern erhielt Hans-Rudolf Merz eine spezielle Beinwiler Flagge und vom Gemeinderat (überreicht durch Jacqueline Widmer) statt Bü Bü Bünderfleisch eine Schachtel Merzkugeln. Als weitere Politprominenz weilten Ständerat Philipp Müller und Regierungsrat Urs Hofmann am Apéro, welche die Landfrauen servierten.

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Dienstag, 19.06.2018Reinach

Die EWS feierte mit der Bevölkerung

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Werner Augstburger, Vizepräsident des Verwaltungsrats und Präsident des Organisationskomitees, wünschte sich bei der Planung eine Atmosphäre wie an einem Dorffest. Dass ihm dies gelungen war, zeigten die zahlreich gutgelaunten Besucher am Tag der offenen Tür der EWS in Reinach.

Bereits beim Betreten des Festgeländes wurden die Besucher mit Geschenken und Verpflegungsbons beschenkt. Den Organisatoren gelang es, einen unterhaltsamen und informativen Anlass zu gestalten. Auf dem Rundgang durch den Betrieb, wie auch an den Ständen jeder einzelnen Abteilung der EWS-Dienste, gaben die Mitarbeitenden fachkundig zu jedem Thema Auskunft. Eine nostalgische Mitfahrgelegenheit bot das beliebte Feuerwehrauto «Lise», für die Kinder stand ein Karussell bereit und jeder konnte sein Glück am Glücksrad versuchen. Im Festzelt wurde bei gemütlichem Zusammensein zu den Klängen der MG Reinach das feine Risotto der Rösti-Schüfeler genossen und angeregt über die Wettbewerbsfragen diskutiert. Die Schlange am Stand der Hof-Glacé aus dem Ruedertal, wie auch die beim Getränkestand vom SV Volley Wyna, wurde bei zunehmender Temperatur an diesem herrlichen Sommertag stetig länger. Zu kurz kam niemand und alle Wünsche wurden erfüllt. Den kleinen «Bösen» konnte man im Sägemehl zuschauen, wie sie ihre «local power» beim Schwingen einsetzten. Ein Highlight des Tages war schliesslich auch die Taufe des auf dem Hof von Sämi Stadler geborenen Holstein-Rindes Dalia, welches die EWS dem Schwingklub Kulm als Lebendpreis für das Hombergschwinget im August 2018 sponsert.

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Dienstag, 19.06.2018Region

Wohnen am Weierweg Gränichen: Alles im grünen Bereich

Text und Bild: Thomas Moor

Man kann im Leben nicht immer das Weggli und den Batzen haben. Ausnahmen bestätigen aber auch hier einmal mehr die Regel – mit der Wohnüberbauung Weierweg in Gränichen. Natur- und Stadtliebhaber kommen hier ab Oktober gleichermassen auf ihre Kosten.

Eines gleich vorweg: Hier ist alles im grünen Bereich! Nicht nur, dass sich die Wohnüberbauung mit den zwei architektonisch reizvollen Gebäuden wunderbar in die Umgebung und die Natur einfügt. Auch die Wohnungen mit den grosszügigen Grundrissen sind geräumig konzipiert und haben alles das zu bieten, was man sich unter einem idealen Ort zum Wohnen und Leben wünscht und auch bekommt. Zum Wohnungsangebot zählen fünfzehn 2½-Zimmerwohnungen, neun 3½-Zimmerwohnungen und zwei 4½-Zimmerwohnungen. Alle Wohnungen verfügen über einen grosszügigen Grundriss und sind geräumig konzipiert. Eigener Waschturm in allen Wohnungen, modern ausgestattete Küche, Bodenbelag aus edlem Eichenparkett, gehören zum gehobenen Ausbaustandard. Die zwei Attikawohnungen laden mit ihren sonnigen Terrassen zum Verweilen und Geniessen ein. Verbunden sind die zwei Wohneinheiten im Untergeschoss mit 27 Parkplätzen und einem Fahrradraum. Der Kinderspielplatz und der kleine Bach auf der Nordseite unterstreichen das naturnahe, idyllische Wohnerlebnis zusätzlich. Kurz: Am Weierweg lebt man in einer Wohlfühloase, die von ganz viel Komfort begleitet wird. Im Grünen (Naherholungsgebiet) und gleichzeitig in Stadtnähe (Aarau) zu wohnen, sind Trümpfe (oder eben das Weggli und der Batzen), welche die Wohnüberbauung zu bieten hat. Für die Erstvermietung ist die Realit Treuhand AG in Lenzburg (www.realit.ch) zuständig. Infos auch unter www.weierweg-graenichen.ch

Dienstag, 19.06.2018Kinderapotheke

Wenn grosse Veränderungen anstehen ...

Bild: ZVG

Die Sommerferien haben endlich begonnen und Ihre Kinder können sich nun während 5 Wochen vielem anderem widmen, als der Schule. Doch die Zeit rinnt uns ja bekanntlich durch die Hände und bald stehen für die Schüler grosse Veränderungen an. Sei es der Wechsel von zu Hause in den Kindergarten, von der Unter- in die Oberstufe oder von der Schule in die Lehre; dies sind grosse Schritte im Leben ihrer Kinder. Man lernt neue Freunde kennen, muss sich aber auch mit anderen Tagesstrukturen bekannt machen und sich anders organisieren. Dies ist nicht für jeden Schüler ein Klacks. Verständlicherweise lösen diese Veränderungen bei einigen Nervosität aus, oft schlafen die Kinder schlecht, sind den ganzen Tag müde. Manche reagieren auch mit körperlichen Symptomen wie z.B. undefinierbarem Bauchweh oder Kopfschmerzen auf Umstellungen.

Es ist sehr wichtig, den Kindern in diesen Phasen Halt und Unterstützung zu geben. Manchmal reicht aber das nicht aus. Um die Beschwerden zu lindern, kann man mit verschiedenen Mitteln aus der Komplementärmedizin arbeiten. Sehr geeignet sind in diesem Falle Kombinationen mit Schüsslersalzen, Spagyrik- und Gemmosprays sowie Bachblüten. Bei allen Behandlungen kann man gezielt auf die Symptome des Kindes eingehen und die entsprechende Mischung zusammenstellen.

Um eine optimale Wirkung zu erhalten, sollte bereits vor der grossen Umstellung mit der Behandlung begonnen werden, so können sich die Kinder dann bei Schulbeginn voll auf ihre neue Aufgabe konzentrieren und den neuen Abschnitt geniessen.

Kommen Sie zu uns in die kinderapotheke, wir beraten Sie gerne! Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne und erholsame Sommerferien; bis bald!

Heidi Roos, Pharma-Betriebsassistentin
TopPharm Homberg Apotheke
zertifizierte medinform-kinderapotheke

Montag, 18.06.2018Meisterschwanden

Die Stiftung Gärtnerhaus lud zum Fest

Text und Bild: Fabienne Hunziker

Als Dank an die Bevölkerung, Gäste, Verwandten, Mitarbeitenden und an die Klienten, wurde in Meisterschwanden auch in diesem Jahr das Gärtnerhausfest mit dem beliebten Bruchbuffet ausgerichtet. Nach dem Zmorge konnten sich die Kinder mit tollen Spielen, Riesenseifenblasen oder Basteln beschäftigen.

Ein Ort der Begegnung, des Austausches und der wertvollen Zusammenarbeit. Matthias Lämmli, Leiter der Stiftung Gärtnerhaus, ist über die erneut tolle Gestaltung und Organisation des Festes, welches von den 40 Mitarbeitenden in Zusammenarbeit mit den Klienten auf die Beine gestellt wurde, begeistert. Die Stiftung Gärtnerhaus betreut und beschäftigt 86 Klienten, von welchen 65 in der Stiftung wohnhaft sind. Eine gute Grösse, um sich auf die wichtigsten Ziele und eine gute Zusammenarbeit zu konzentrieren. Momentan seien keine grossen Veränderungen oder ein Wachstum geplant, so der Stiftungsleiter. Bei Fragen oder Anliegen, welche die Organisation oder Pläne der Stiftung betreffen, hat Matthias Lämmli stets ein offenes Ohr und begrüsst alle Interessierten gerne zu einem Gespräch. Das Wetter war stabil und so genossen die Betreuer, die Fachmitarbeiter und das Leitungsteam gemeinsam mit den Klienten und den Gästen das sommerliche und festliche Ambiente im schönen Garten des Gärtnerhauses.

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Montag, 18.06.2018Meisterschwanden

Jubiläumsfest der Hypi Lenzburg

Text und Bild: Jennifer Loosli

Die gesamte Bevölkerung wurde von der Hypothekarbank Lenzburg zum 150. Jubiläumsfest eingeladen. Viel zu sehen und zu entdecken gab es auf dem Dorfplatz. Bei schönstem Wetter genossen die Meisterschwander feine Bratwürste, guten Wein und ein kühles Bier.

Viele strahlende Gesichter gab es beim 150. Jubiläumsfest der Hypothekarbank Lenzburg zu sehen. Grund dafür waren gute Gespräche mit alten Bekannten und Freunden, bei einem guten Glas Wein oder einem kühlen Bier. Für den Hunger gab es feine Hypiwürste mit Brot und Senf. Für diejenigen, die es lieber süss mochten, wurden Hypimuffins verteilt, die natürlich, passend zum Farbkonzept der Hypi, die Farbe blau als Topping erhielten. Nicht nur Kunden der Hypothekarbank wurden eingeladen, sondern die ganze Bevölkerung von Meisterschwanden! Dafür bedankten sich viele Meisterschwander persönlich beim Geschäftsleiter von Meisterschwanden, Marc Fricker. Eine Geste die viele schätzten! Die Kids rannten auf dem Dorfplatz umher und assen zuckersüsse blaue Zuckerwatte. Virtuell überraschte die Hypi ihre Kunden mit Virtual-reality-Brillen. Darin zu sehen war ein 3-minütiger 360-Grad-Film, über die Hypothekarbank am Puls der Region. Als Dank für die Treue in der Region, schenkte die Hypi der Gemeinde drei schöne Sitzbänke mit Tisch! Diese stehen ab jetzt auf dem Dorfplatz in Meisterschwanden und wurden während dem Fest bei einem Picknick gleich eingeweiht.

Montag, 18.06.2018Seengen

Hammer, die renovierte Seenger Hammerschmiede

Text und Bild:  Thomas Moor

Was für ein Moment, welch grosse Freude! Eine Heerschar von Interessierten verfolgte dichtgedrängt und gespannt jenen Moment, als einer der grossen Hämmer mit lautem Knall auf dem Amboss aufschlug und das glühende Eisenteil verformte. Die Seenger Hammerschmiede läuft wieder!

Dieser ohrenbetäubende Knall war für die Mitglieder des Vereins Hammerschmiede Seengen und die vielen freiwilligen Helfer Musik in den Ohren. Die Freude sei enorm, wie Präsident Jörg Leimgruber in seiner Begrüssung sagte. 3370 Freiwilligenstunden seien bis zu jenem denkwürdigen Samstag, 16. Juni 2018, geleistet worden. Mit Arbeiten, die geprägt waren von Staub, Dreck und Einsatz total. Das Resultat dieses grossartigen Einsatzes kann sich wahrlich sehen lassen. Die Hammerschmiede präsentiert sich, obwohl noch nicht alle Arbeiten ganz abgeschlossen sind, in einem Sonntagskleid, das den vielen Besuchern ein grosses Staunen entlockte. Nicht von ungefähr wird die Seenger Hammerschmiede als Bijou der Aargauer Industriegeschichte bezeichnet. Ein Bijou, dessen Fortbestand 2011 an einem seidenen Faden hing. Damals brach im Rahmen einer Vorführung der Wellbaum. Die Hammerschmiede war stillgelegt. Der 2015 gegründete Trägerverein hat alles in die Waagschale geworfen, um die Hammerschmiede zu retten und wieder auf Vordermann zu bringen. Die exklusive Führung fand im Rahmen des Kulturerbejahres 2018 der kantonalen Denkmalpflege statt.

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Montag, 18.06.2018Meisterschwanden

Mehr denn je steht die Schule im Wandel

Text und Bild: Jennifer Loosli

Kurz vor der Gemeindeversammlung vom 28. Juni 2018 trafen sich die FDP-Mitglieder von Meisterschwanden mit der interessierten Bevölkerung, um aktuelle Themen wie die Wiedererhöhung der Schulpflege von 3 auf 5 Mitglieder und den wechselnden Schulstandort zu diskutieren. Anwesend waren betroffene Schulpfleger, Mitglieder des Elternvereins und die Gemeinderätin Priska Notter. Obwohl der Stammtisch von der FDP organisiert wurde, waren alle Parteien vertreten. Viele Teilnehmende empfanden die Erhöhung auf 5 Mitglieder in der Schulpflege als nötig. Wenn jemand krankheits- oder arbeitshalber nicht an einer Sitzung teilnehmen kann und ein Zweiter in den Ferien ist, dann ist das Gremium schlicht und einfach zu klein. Doch Gegenstimmen finden die momentane Schulpflege als ausreichend. So harmonisch und reibungslos abgelaufen sei es seit Jahren nicht mehr und es können Gelder gespart werden. Auch beim Thema Schulstandort bekamen alle Meinungen einen Platz! Eine gute Idee sei es doch, eine kulturelle Einheit zu schaffen und alle Schüler unter ein Dach zu bringen, aber auch hier gab es Meinungen die dagegen sprachen. Trotz Meinungsverschiedenheiten war es ein gepflegter Dialog am Stammtisch. Man kann gespannt sein, wie sich die Bevölkerung am 28. Juni 2018 entscheidet!

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Montag, 18.06.2018Region

GV Verein Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal

Text und Bild: Silvia Gebhard

Erstmals fand am 13. Juni 18 die Generalversammlung des «Vereins Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal» im neuen Mehrzweckraum des Altersheims an der Talstrasse 3 statt. Ein grosszügiger, freundlicher Saal mit grossen Fensterfronten empfing die Besucher.

Der langjährige Präsident Franz Schaffhauser konnte rund 50 Anwesende begrüssen und führte speditiv durch die Traktanden. Neue Vertreter/-innen der Gemeinderäte sind Monika Hermann, Nadia Negro Müller, Hannes Bopp und Thomas Sauder, nebst den bisherigen Andrea Hollinger und Susanne Stumpf. Es sind 6 Gemeinden, die zusammengeschlossen sind: Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil, Hallwil, Seengen und Seon. Die Altersheim-Zimmerbelegung mit 98,7% ist hoch. Ende Jahr waren es 67 Frauen und 29 Männer. Die Finanzen des Altersheimes sind, gemäss Ausführungen von Beat Koch, gut aufgestellt. Es konnte ein bescheidener Gewinn erwirtschaftet werden. Befürchtungen hat man höchstens, falls der Kanton die Beiträge aus Spargründen kürzt. Längst fällige Statutenanpassungen wurden von den Anwesenden alle einstimmig angenommen. Über die Alterswohnungen berichtete Rolf Urech. Es gab zum Teil bauliche Probleme zu beheben.

Franz Schaffhauser dankte allen, die zum Gelingen des ganzen Betriebes ihren Beitrag leisten: Leiterin Beatrice Trüssel, dem Personal, dem Vorstand und allen freiwilligen Helfern, aber auch den Bewohnern, die gerade während der gegenwärtigen Umbauzeit Unannehmlichkeiten auf sich nehmen müssen. Er dankte auch den anwesenden Vereinsmitgliedern für das Interesse. Die bisherigen Mitgliederbeiträge des «Verein Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal» von 20 Franken für Einzelpersonen, 30 Franken für Ehepaare und 50 Franken für die Gemeinden oder für juristische Personen werden beibehalten.

Es wäre schön, wenn sich weitere Mitglieder dem Verein anschliessen und mit mindestens 20 Franken einen kleinen, ideellen Beitrag leisten würden. Jedermann ist willkommen. Dafür erhält man die Informationsbroschüre mit der Einladung zur jährlichen Generalversammlung und mit anschliessendem Apéro mit den bekannten, feinen Canapés der Altersheimküche. Auskunft oder Anmeldung: Altersheim-Sekretariat 062 769 67 00.

Montag, 18.06.2018Schongau

Eltern-Kind-Singen

Text: Eing.

Das Eltern-Kind-Singen ist ein Angebot für Kinder zwischen 2 und 4 Jahren und ihre Eltern oder Grosseltern. Durch Singen, Musizieren und Bewegen werden alle Sinne angesprochen und das Kind wird in seiner gesamten Entwicklung gefördert. Der Kurs wird im Herbst und im Frühling durchgeführt.

Start Herbstkurs: 24. Oktober 2018. Unterrichtsform ca. 8 Kinder mit ihren Begleitpersonen. Kursdauer 9 Wochen je 45 Minuten.
Kurszeiten Mittwoch, 9.15–10.00 / 10.15–11.00 Uhr.
Kursort Singsaal Trottenmatt Hitzkirch.
Kurskosten Fr. 115.– pro Kind.
Kursleitung Ruth Mosimann-Mattmann
Anmeldung an Ruth Mosimann-Mattmann, E-Mail: rmattmann@hotmail.com

Montag, 18.06.2018Seengen

Das Meditopcenter erstrahlt nun doppelt so gross

Text und Bild:  Jennifer loosli

Ein Haus im Haus – das gibt es im Meditopcenter in Seengen an der Schulstrasse 9 zu sehen! Aus Schweizer Lärchen-Douglasienholz wurden neue Physiotherapie-, Osteopathie- und Fitnessräume erschaffen. Auf 2000 m ² Fläche können Patienten und Kunden nun selbstständig trainieren und ihre Therapien besuchen.

Wer kann schon behaupten, dass er beim Fitnesstraining auf dem Stepper die Sicht auf den Hallwilersee geniessen kann? Im Meditopcenter ist dies möglich! Fitnesstraining, Physiotherapie, Gesundheitstrainings und Osteopathie: Alles unter einem Dach und ab Mai auf doppelt so grosser Fläche, wie noch letztes Jahr. Von fünf auf acht Physiotherapieräume, zwei neue Osteopathieräume, sowie eine grosse Fläche für selbstständig trainierende Mitglieder. Aber auch neue Group-Fitness-Räume, die es ermöglichen, mehr Teilnehmer einzuladen, Pfunde beim Zumba, Power Yoga oder Indoor Cycling zu verlieren. Rund 20 Mitarbeitende, darunter 8 Physiotherapeuten, begleiten mit diversen Therapien bis zu 2000 Patienten im Jahr auf dem Weg zur Heilung. 8 Instruktoren führen Neumitglieder Schritt für Schritt in das Fitnesstraining ein, bis sie selbstständig an den neuwertigen Geräten Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit trainieren können. Die guten Feen im Hintergrund managen das Backoffice, damit auch jeder seinen Trainingsschlüssel erhält! Das Fachpersonal im Meditopcenter nimmt Sie gerne an die Hand und führt Sie ein in die Welt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit – etwas tun für einen trainierten Körper müssen Sie aber selber! Nutzen Sie die Gelegenheit und vereinbaren Sie ein Probetraining.

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